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Full text of "Hebräisch-deutsches Handwörterbuch über die Schriften des alten Testaments ..."

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ebrsisch - Deutsc h^e s 



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Handworterbuch 

* 

die Sclxrifteii des Alten Testaments 



^ jnit Eintchlnfs 

der 

geograpKisclien Nahmen und der chaldalschen Wdrte: 

beym DahielundE^ra. 



Au0ge«rb«i. t^t 




von 



O. Wilhelm\Gcsenius, 

r^eatliclieni PFofe««order Tlieplogie bu Hallt 



' Z w e y t « r T U e i 1, 

eatlialtend die Bachstaben ^ -^ n> da^ Venseichnib der 

FtfjnsonenRahineD iind den analxtiiscbcn TheiK 



Lietpjeig^ i 8 i 2 

b#y Pried^ich Christian Wilhelm Vagel 






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I 



V o r r e d e. 



^er zweytc Tlicii meifies faebrS&ischen Wdrterbucbes erscheint um ein 
manses Jahr sp&^er, ftls bey der Erjicheiuung des ersten Theiles ange* 
kiindigt worden , wdche Vcrzbgerung wcniger durcK einige zeitrau* 
bende BemfMrbeiteif^ sis dtirch mein JBe^lreben veranlafst wordeu ist, 
den Fordenmgen, die das Publikiim nnd ich aelbst an die Fortsetziing 
dieser Arbeit xnadhen mufiten , indglichst zu geniigen. NSch«t mei- 
nem Interesse far den Gegensiend selbst^ mu£»te insbesoudere der 
BcyfaU , den die achiungswerQie^en Kritiker dem Plan und der Aus- 
fiihnuig des ersten Tbeilea ge^chenkt baben y fiir mich h6cbst auf- 
muutemd «cyii y und ich sdimeipble mil- , dafs man bey eincr genauern 
Priifixi^ an dieser zweyten WHfte die Eigenschaften nicbt ver- 
mijiseu werde^ wodurdi «ich die erstere dem Urtheil der Kenner 
empfofalen bat* 

Es war hier nocb tibrig, dem in der Vorrede zmn erstai Theile 
cegebenen Verjiprochen gemafa eina kurse Daratelltuig der hormanett* 



V 



IV 

tisclien Prinztpien zu geben^ die iiiich bey den Besiimmtingeix der 
hebr^ischen Worlbedeutuiigeri leftelen, Weun aber diese Vorrede 
nicht zu eiiier fbrmlichen allt^jstameutlicheu HermeneuUk auwachseu 
^solltef wozu bey der phnehin darken Bogonzahl kein Ort war, so 
konnten »hier n\xr '"einige Hauptpuncte hervorgehoben werdcn » etwa 
aolche, iiber welche man sich verhaltni&m^ig am w^igsten ver- 
sUndJgt hat , oder iiber welche bey ieinzelnen Auslegei^ noch immer 
schw^nkende Vorstelhingea herrichen, die leicht zu Irrthumern 
Vcranla^sutig geben kCimien. Eijie jede dieser BemerkuDgen soil 
dann mil eiiier kleinen Auzahl votf Beyspieleii aus dem Wt>rterbuf^he 
belegt \\xrden. , 

i 

1. £s scheint dfters von den Interpreten Und Lexicographeu 
Terkannt worsen zu seyn^ dais die hebr^ische Sprache- ^benso, wie 
jede einzelne Mundart eines ausgebreitetcn Sprachstammes, ihre Pro- 
vinzialismen oder Idionitcn, d»h. ihre eigenihiimlichen W^rter ^ 
und Worlbedeulungen habe, die sich in keinem verwandten Dialekte 
finden: oder man hat sich wenigslens diesen Salz nicht fainlanglich 
vergegenwartigt und xnaiiche Folgeniibersehn, die daraus nothwendig 
hervorgehn *)• Solche <ichie ProvinziaUsmen sind eine Anzahl der 
bekanutesteu und h^ufigsten hebraischen Wdrtet z. B^ nDnM Erde; 
•jCM sammeln: 'ian W^rt; ^1a Volk; nSn Thiii'; n'lS sc^neiden n. s. w. 
und an den Bedeutungen so hattfiger und durch "den Gebrauch gesicher- 
ter Wdi*ter hat'lhan allerdings niemals gezweifelt. Dasselbe hat man 
ancli einer Anzahl anderer Wdrter von miltlei'er Frequenz widerfah- 
r^n lassen , wenn sich gleich ihre Bedeutung nicht aus den Dialekten 
ervveisen laist^ doch hat man in einzelnen Flilleii sdlon hier den 
Gesichtspunct aus den Augen verloren, und eine aus vielen Stellen 
als hebraisch erweisliche Bedeutung bezweifelt oder verworfen, weil 
aie sich nicht in verwandten Dialekten fand. Dieses ist der Fall bey. 
Vms no^ I vindiearey vgh SehuUens zu Hiob $f 5. Starr ohserw^ 
S.43; chji schlageuy sto&en, vgl; Micha^lis Supplemm. S. 54 1^—49; 
^&^ Niph. sich sehnen^ vgl« JUJickaelis SuppUmm. S. iSiiG. Noch 

*) Man vgL L D» Mlchaelii ireffenJe Bemerkungen in s. Beartfaeilnng 
der IVIittel u« s. \v<, S. ilS6 ff. mit Auftehingen wi^ fblgende : 
SuppUmntk no. 1.225. n*lb Ferbum Hehraeis Jreauenussimum ^ his^ 
ifuasdiviy notionihuSy fton Arabes haient , nee illorum colonia ^ AeMopet^ 
non Syrif non Samai^ttatUj ^ ac ne liurarum i/itidem ali^ua miUUtione^ 
non n*i:t, non n*Yp: •— • Er^o.aut reli^uis cognatu linguii^ neseio 
tfuo fat0f peiiit wdversis ^ out exoticunf est (P), jam dm ante Mosen 
linguae Abrahmmidarum admixmmi^ Ebento S, 54 1« i3fitf. 



ofter iJt dieses yon den Inteipi^teii geschehUf wenn das Wort im 
Hebnisdien selteaer, die Be^mmang aeinea Gebrauches weuigsteiit 
Dicfat angenEillig and unbestreitbar :jst, und wenu obenein die andern 
Dialekle eine Bedeutung haben^ deren Anwendbarkeit dochjiiiicht 
geradehin yerweirflich sdheinL Auch find in- d(;^r That diese FaJ^e 
schon aohwierig, und nur ein riclitiger Tact iiiv ^a& Sqhicklichfe uild 
den Zoaammeiihang, eint; gliiddich gefuadeaie Parallele, die Einstiai- 
mwag der VersioAeii u. s. w. kdnnen bier zu der EnUchdidung fuhvetif 
ob die BedeutiiDg eine provinziellex odea* die von d^ verWandten Dia« 
lekten dorg^^ieae aey. Eiuige Beyq^iele, wo ich ungeachtet einer 
mogUchen und gew&hnliclien Vergleichung der Dialekte, mich deiuioch 
blois von dem Zusammenhange^ d^ An^logie und den Versionen leiten 
lie&, sind: nln%v|M Mist^ Staqb; *in^ sich niederbiick^n (nicht; 
scbreyen); dm eig. stofsen (nacb dem Arab* voU d. h. gedaukenvoU 
seyn); nofc voriibergelm s» v. a. lay (vgL noich ncfcn Thapsacus^ 
wobey eine beriibjute Fubrt liber deu. Euphrat), jnshaa* achonend 
Toriibergelm , schpnen;. nS:^ no* IL ijihj^r etw^a kommen,, ebenf, 
s. V. a. naJJ, •jSn; mt-^ w^rsch. BiiiFel,, nicht: Gazelle; aan Scholle, 
nadi dem^Arab. S^ein; 174*1 ruhen, und o;?/;. Ruhe stdren, aufregen; 
aa*j instwre; nn-j schweben, wanken, schwanken; »|iittf no. I^ ferir^; 
e^psvr und o^nST^id stabula/ Viehst^nde. Sommerhiirden ; nftii/nn 
'Wei'slfeity und: Hejl u. s. W. Am hdchsteu 5teigl die Schwierig- 
keit, wenn eia solcfaes Wort zwar mehrmal vorkommt, ^ber in 
versduedenen, aich gegens^itig wenig erlauternden Verbindungen, 
weldie AVorter dann oft su den grti&ten Frobl^men der Lexico* 
graphie gebOren, so z« B* y^Jlt '^Vi^ Yl^* auch'Wohl ijiillt ^^^^ 
eV^y wiewohl bey den drey letzlerei; der ch^4^scheSprachgebl*aucb ^us« 
hiliL Gleich schwierig ist der Fall bey den sogenannten a;ra| XeymilifOig, 
nnter 4^nen aich, vne sicli von selbst versleht, ebenfalls eine Menge 
von ProvLizialbmen finden miissen. ( Von . airaS Xeyofuvw^ auderer 
Art ist unter andern Nummern die Rede). Der Grad der Schwie- 
rigkeit h^gt hi«: ebenfalls vojj der grOfsern oder geriogern Deut- 
liclikeit des Zusammenhaiiges « der bey einigen zu einer gewissen 
Evidenz, bey andern j$u i^iclils aU Zweifel fiihil;,'^ yon der Ein^tyn* 
mung der Versionen, auch \vbhl von der mehr oder weniger schein- 
baren Vcrgleichbarkeit eine.s enUprechenden W^ortea in Aen Dia- 
lekten ah; AUgemein anerkannt ist z. B. die Bedeutung dev rtvo^ 
lifiiupaz p3H3 k^mpfen? Vm ausgehn; Sn Thiir; P\i3p sich seh« 
nen; z^ar min^ler recipirt, aber dennoch deutlich genug, siud:^ 
trm s. Y. a» *»k ohne; TiSnp^ Lermen; ^m siiudigeuj nanao Erd^cholle; 
n9D la/rillux vl. s» w. j* bdchst zweifelhaf t und schwierig z. B. 
whnp MHf WO aber ^uf jeden Fall 9 die durch den Zusammei^hang 



VI • . , 

i 

ongegebcnen BedeaUingen: genau erforsclicn; emimeu vo^zuzie- . 
hen aind *). 

a. Da& die arabische Sprache,i als die reichste von alien 
mit der hebr^cjien Spraohe vci-waudtcM , au dercn Keimtnits wir 
sngleioh die nieisten und sichcrsten Zuganga iiaben , eins der vor- 
ziiglichsten Hiilfsmitlel zur ISrlSuterung und Best^dgung hebr^acher 
Wortbedeutungen «ey, wer moohte ^iesea wohi leugnen? Auf der 
andern Seite ist es aber kaom %ki verkenhen, da£i besoaders durch den 
Einflufii der holl^odischen Schule gerade von der Vergleichung die- 
ses Oialektes am lUufigsten Misbraudi gemacbt und dadurch IrrAii- 
mer in das Gebiet der hebridichen Lexicographie und der atttesta-- 
mentlichen Bibelauslegung gebracht worden sind *^}. Dahifl ge- 
hdren naznentlich folgende zwey FaUe: 

«) wenn man bey mehrern bekaimten und herrschenden hebrSi- 
schen Stammwt^rtem das dem Bucbitaben nach enlaprechemie ara- 
bische Stammwort yergUchen und dessen Bedeutung^ so gut es gehn 
wolite, mit der hebr^ischen in Verbindmig geselzt oder gar alsGrundbe- 
deutungderselbenaufgestellt hat; verkcnneiid, dais gerade fiir h^ufige 

^ V 

I * 

^ Ein bedeutendes Moment fur die Sfckerang einer Bedeutnog ist 
anch , dais man ate mit andeim bekaantan hebriiscben Bedentangen 
in Yerbindnng zn bringeo suche, welches verabsaumt dagegen 
ofter auf Imhumer gefiihrt hat, VgL Sna leitea, schntsen* dah. 

versorgen (das letztere nicht von A0^)j on^ Niplu Rache iLben, 
gleichs. sich trosten (von dem Rachgierigsn ) , nicbt: eig. sthnan- 
ben; nlM^:( (Himmels) •heera, njcht: geschalFene Binge, von 

V^M I MoSt a, 1 ; *i^t^ der AUmachuge,Gewaltigei vgL nn W Gewalt uben, 

▼erw. mit <Am&, xs'^^M Schuldeniast , oa^fd^no. a Riicken. 

I 

**) Sehr richtig urtheilt daruber J. D. Miehaelis (Benrtheilung der 
Mittel S. so9)y welches Urtheil er aber selbst wenigstens nioht 
durchgehends festgehalten hat. In Alb, Schnltens Schrifilett finden 

^ sich im Gegentheil anch Beyspiele , wo er einem arabischen Worte 
mit Unrecht den hebraischen Sprachgebranch mgeschriaben hat. 

So soil ^y> = Shi volvere seyn (Note zur Hmmasa S« 4ftd)9 da 

doch alle Beyipiele nux for: iliustrem siie beweisen; a^ e= An 
stofiien (Ind. ad Prav.) n. s; w. 



unA kensckende Begrifle in alien Dialekten. eigenthamlibke Wdrter 
oder IVovinziAlimien gebrSlachlich zu iieyn pflegen* So ist nach 
mehrern neuem Lezicogvaphen, die die Holltoder excerpirten: i^^ 

«nchen, eig. reiben, wie (j^m^; nxi murmehiy denken, reden^ 

dg. P^ifs9uv, amstuart; qd.*^ anbeiben^ sehrecken, nach/ 5cAii2t«if^ 

imd Mich, eig. scfamelzen, wie ^; ^^ wissen, eig. pa^ii*^ C*'^* •^ 

wMUi) von 003 legen; Mac; auBgehn, eig; glMozen a. ▼• a. VA5a| 
w «iiiheigeh&^ iibergdin, eig. mtumidt^ asitu efferltdt^ vgL ^j^ 
biimmdt vubnu; n%v erwac^en, wacheu, eig. ferbidt^ a^stuaoU^ 
wie das arab. j\h dah. wvigUavU^ y^qwrniam J^rver^ JUcitur^ 
qwcfidd agiU et ftrvido, impetu mevetw\ prarumpit et ad aUquid 

agmtium se impMU 0t quasi ineeniit^; \hv^ thun, eig» a* ▼• a. Vc 

iUramt^ spec, iterum it0rumqiie bibit* Am sdb^dlichaten wurden 
dicse etymologischen Hypothesen» wenn man jene avabische Bedeu- 
tODg aelbst in mehrern oder alien Stdilen des hebr^ischen Textes ztt 
&uten w^hnte, wie z. B. fiir m3jj mUuit^ "Wf f^rv^rk im Simonis* 
Eiehhom eine groCie Menge von Stellen sitirt ist| den ebenfalla 
nicht geringen Nadhtheil abgerechnetf dais man iiber diesem Nach- 
jagni der Grundbedeutmig {origo} die ndthigere Obli^enheit ver- 
sinmtey die im liebr^chen Spraofagebrauche gegebenen ErsQheinun- 
gen gehdrig zu entwickeln und darzostellen. Ein deutliches BeyspieU 
wie man es verkannte, dafs die Bedeuiung euies Stammwortes aich 
in den Dialekten nicht immer nnter derselben Form , sondern 
unter verwandten/ finde, gibt Schultei^ Ansidit yon Y^ ^nd X^U 

W0 nL Urn 

t) wenn man bey einem sontt hSufig vorkommenden hebr^--' 
mhtn Worte an einer einzelnen Stelle eine Bedeatong aus dem 
AraUtchen angewandt hat, die mit dem sonaiigen Qebrauche dea- 
selben in leiner Verbindung steht. Hier nor einige Beyspiele gleich 
aos den ersten Buchataben, die im Wdrterbuche aelbat zum Theil 
ab miatatthaft iibergangen worden aind; nnk Weg, Weiae, 1 Moa. 
i8, 11 mmueSf menstrua; MidM nun, doch — * nach Ziegler u. a« 
Sjffudiw. 6, 3 ich aage r. Mill == oUj nli»l»! PalSate, nach 
Mkhadia Supplmnm. auch: GrUnzenMicha 5, 4; ^^Ji ^tinken, auch: 
ttark aejn x Sam. iS, 4, vgl. Michaelia SuppUmm. S. i46: u auch 
— nach Michaelia (S. 33o) und Datthe: die Menge i Moa. lo, ^\l 
Sva Ekerempfind^i, nach Michaelia auch: legen , b^ehren; S\l 
erschopft, schwach* mager aeyn, achqdachien, nach Michaelia auch 



9i y. a. \} verliebt schielen 2 Sam. i5, 4, Jes. 58, i4 u. a. w. 

Eiiiige andere sjlnd: ^^^e da^ Beate, der beste.Theilf nach Michae* 
Hm an einigen Stellen: Weideplalz. In Fallen dicser Art liat man 
die grtifieste Ursache, mistrauisch wi seyn, da Beyapiele, wie. h3 
^uaeso und n^ crudus (3 Mos>. 13, 9), QTBIut und tn Ahnlichkeit 
(JB^ech. 19, xo) in jcder Spraclie selten aeya miifisen. Viel zulas- 
aiger wird die Annahme der arablsckeu Bedeutung schon dann^ wenn 
aie znit der hebrSischen Verwandt iat, wie z. B« offeubar *i»i< aagen 

aucji a. V. a* ^ befehlen^ t^j\ gehn auch a. r. a« i^GlA zu Grande 

gehn iat, aber dennoch soil man auch hidt nicht ohneNotli von der 
erweialich hebrMischen Bedeutong abweichen. So iat z. B. n^^ \irahr- 

acheinlich auch Pa« 103, 6 Fleisch, nicht a. v* a. /^ Haut.C^* de- 
Wette zu d. St.); p*i Pa. S3, 6 ebenialla nur, ja! nicht nach 

Schroder a. r. a. |Si5a Miileid^ n. a. \v. Wenn gleich journit Tag 

« _ ^ 

und journey Reiae, tomar nelimen uad tqmare kdpfliuga sliirzeii, 
cansar ermiiden und cansare vermeiden der Bedeuluug nach vcr- 
wandt alnd, so steht doch der Spracbgebrauch des &anz., eng].,ital., 
nnd apan. Wortes ao feat, dafa aich z. B. de;r Erklarer 'eines franzd- 
aiachen Stiicka schwerlich wird einfuUen laasen, jfounitfc durch: Rciae 
zu uberaetzen und umgekehrt *). 

5. In Vergleich mit dem Arabischen hat man die Benulzung 
dea dem hebrSiachen w6it n&her verWandten aramkiachen Sprach- 
atammea verhaltni&mafaig zaaelu* vernachlaasigt, und beaondera aind 
ihm aeit dem Einflufi der holl^ndiachen Schule oft die Rechte entzogen 
worden, die ^ihra in der hebraisdien Philologie gebiihren. Man hat 
mehrere Wortbedeutungen , die der Zuaammenliang verlangte, die 

*) Eitiige VergletchuDgen , die auf blofaen Veraehn und Miaver* 
atandnissen der arabitchen Wdrterbucher benihen, tind untec den 
Aitikeln y^'^^j *^V^^^ ^^^ S^^^S^ worden, dakln gehort ea auch^ 

wenn im Sknonis - Eichhorn su VisiS Kaufmann dat arab. 'jV£s=>l> 

9midttar porri TergUcben wirdr dean dieaat iat ton Vsd a p9rmm^ 

nnd hier deraelbe Fall, wie der unter T^*in angefiihrte. — Einige 
Artikel, wo mir die Anwendung dea arabiachen Sprachgebraachea 
beynabe einzig richtig und nicht genug anerkannt achien, aind: 
%V\ umhenchweifen , IV. woUen; y)p^ glinien; ivitf Beamter; 
^%D\r;o Gedicht u. a. w. 



• I - 



i 



\ 



ahtf irar was dem CkakliLUcben enveiAlidi waren , zweifelhaft gemacht, 

ihnoi jegen Zusammenhang unci Reception den arabi^chen Sprach« 

gebraQch 1ia%edningen, luid anderswo es hkufigst versaumt, den 

gam entsprechenden aramuiselien SprachgebriKuch sis BestunmungSR- 

grand einer Deutimg zu beautzen/ Zu der einen oder der andern 

Clas«e gehdreu folgende Artikel , iu welchen wir die An^^endung dea 

dialdaischen Sprachgebrancbs eutwcdpr wieder bervorgerufeii , vertliei* 

digt und besiatigty odcr iieu angewandt haben? bS^ wickeln, uud 

01 Sj Mantel y 'Oecke; *ii7 versammpbi (nach Michaelis $. v. a« ^^o 

ilieben); -i-ji nieseu; nnS = nitS erschdpft seyn i Mos« :47, i5; 

i^nS und t^nV fluatem, Gefliiaiert dab. b^sdiwdreu , Beschwdrung 

(nicJit eig« Sehlangenbeschwdrung); .ia[S, ni;S "^t^k, noW da& 

nicht^ vgL ni» no. "5 und im Cbald. no. 3, ^; ttr*}3& eig. leerer Platz, 

nidit Weideplatz; MS^o Sternl)ild'er dea Tbierkreiaies ^ nt|a genug^ 

hinreidiend; *i^m Bipr, 2 $2) allwo; nat^id Geschenk, Gabe, mchl: 

Miinze, wfuofm; OD^ syr. •JOXj himchwinden , krauk sey^; ylko 

Fnnke, nicht: Feuei*brand; nna^ Niph. »icb versammelu i Sam. 7, 3; 
t&^&» Unterkleid, nicht: petasus; nttx Schley er, nlcbt: Haarflechte;; 
*X2^ Hiob 18 y s Enden^ far . *»«{:>, a. die Nacbtr^e; na^D abaclmeiden, 
bes3cr-aU: zusammenwickchi ; ny*! no'. // GefaDeu baben / wiinscb^, 
b^ehren, davon r\y\ t\^^^^ jtudium mane (viell. aucb: r#x inanis^ 
TgL uber die VerwandUchall der BegriiTe stadium uud rej,, die 
Art. T«n, las); «jt^-j Flamme, Glut (vgl. Ps. 78, 4S Targ.); "h^ 
Mthpa, 3tauneu, i..dle Nachtriige z. 'itenTlicile; »|^\tf trivit^ con^ 
^^^t foriit; v\yl Schiild, vgl. Jer. i5, 35 Targ.; cn^ no. 5 sich 
heraiuziehen, herausspringen u. a, w* In den Nacbtr'ageu s» n«^'»(t![M 
Kuchen, 2^iim. 

Docli gegen den Gebranch dea SyrJschen und dos Chaldai- 
schen, so weit es in den Targg. vorkommt, hat man in der Theo- 
rie nie elwas eingewaadt (vgU Michaelis Booi'lheiluug §. 4o. 4i)^ 
nnr seine grdfiere Nuizbarkeit nicht hiul^nglich anerkannt; desto 
mehr aber hat man die Benutzang des nenhebrSischen , talinudischen 
und rabbtnischen Sprachgebrauchs gleich v6n vorn herein verwor«» 
fen 9 well es ein todter und nur aus bald richtig bald nnrichtig ver- 
standener Bibelsprache hervorgegangener Dialekt der jiidLschen Gesetz* 
Icbrer nn^ Grammatiiiery mithin ohne alio Auctoritat sey. Aller« 
dings ist es audi wahr, dais mehrere Wdrter imd Wortbedeutun- 
gen aus misverstandenen Bibeierkl^ungen in die Sprache der Rabbi* 
nen iibergegangen sind, woven z. B. 1^0"^ Deutschland und nnao 
Spaoien anffallende Beyspiele geben; dessen ungeachtet konnte es 
nicfat fchkn , da& viele Wortbedeutungeu niclit blo& aus dem todten 



V 



Bttchstaben d«s Bibeltextes , sOndem f|U9 der I^l>enden hebr^i- 
chm Sprache in die neahebrSische iibergingen , Und da& 
manche in den Dialekten hicht rorhandene Bedeqtungen sich nur in 
Binigen Stellen Acs Bibeltextes und itn Neuhebraiicfaen erhielteu. Eiv 
hslt douh das Talmudische und Rabbini^che hSufig auch erst dui*ch 
das Syrische und Arabische sein Licht, wo das uns iibrige Alt- 
iiebr^cU^ nicht zureicht! Einige Beyspiele, wo eine durch den 
Zusammenhang und die Versiohen bestatigte oder'wenigstens dad'urch 
aehr exnpfohlene und sonst angemessene Bedeutung sich nur noch im 
Talmudischen und Rabbiuisclien findet, sind: nTj langsam^ feyerlich 
einherg^lui; ntosr) desiderium^ anhelitus\ n1*)ll!qo Gruben; n^p. *ip3«np) 
die Wand einwerfon ; o^an Kolli ; i]ttt^ sebn , ut^d von dem Ansehn 
d* i. dem Brennen der Sonne; vorziiglich aber ^\^if Schalmey, vgl. 
D&n. 5 , lo. i5. det rabbinischen Uebqrsetzung. Vgl. ferner alSfB ^3SjS 
Kuchetiwitzlinge, mit dem talmud. 7\yj \\^\ scrmo placentae^ Sduna* 
rotzerwitz; "^^w der Nasirier, d^nn trop. der noch unbeschnitteue 
WeinstQck, vgl. itn Taln^nd. virginitas syeomori^ der Zustand der 
unbescluiitteuen Sycomore«^ 

4. Verbaltnifsmafsig zu wenig benutzt sind immer noch di^Dia- 
lekte in Ruckaicht auf die Analogie der Bedeutungen, d* i« 
auf die ^nliclie Modification eines und desselben Begriffes unter ver- 
schiedenen Wdrleni, wiewohl scbon von SchuUeits^ Sehrdderj Rosen" 
miiUery Jakn u. a* scliMtzbai^ Beytrlige dazu gegeben sind* Zu sehr 
bedacht auf die Vergleichung der Dialekte unter denselben Buchstaben 
versaunite man h^uiig die Vergleichung der gleichbedeutenden oder 
rinnverwandfcen Wdrlcr in den andem Dialekten, die eine Menge treft- 
Uofacr Erl^uterungen und BestStigungen , uuch neue Auikl^rungen fiir 
Bedeutung tmd Conslructioii daibieten *)\ Mehr oder weniger schon 

*^ Oeftersast daber bey Stammworterai die im Hebraitchen haufig 
tiod, dag in den andrrn Dialekten dafur h^rrscbende» *ber den 
Buchataben nach gana anders lautende Synonym nachgewieaen wor- 
den, wiewohl ein groberea Lexicon hier noch viel mehr leiaten 

kdnnte. So ist Nl:i, \S\ kommen; vn;, aJLc, .^Cii^sui wiaaea; k:c^, 

-J Jw, pb^ ausgehn, Saa, gjj, laiU fallen j nw», J^r, na?^, 

than ; liD^ , O^^/a atehn u. a. w.» welche axch alle gegeuaeitig trefflich 

erlautem. MitKecfat hat Z..B. auch Lin de in seinem pohlniacben 
Wdrterbiiicbe die in den^ verwandtea Dialekten fiir einen Begriff 
herrschenden Syaonyme nachgewieaen. 



XI 



\ 



▼on aodern Auslegem beobachtet, oder hier zuerat bemorllich gemacht 
ist ik&z. B. bey folgenden W^rterti: ]1«^<)H Mtonchen and )^9 nfM 
Kniibcheii deo Auges d. i.- Augapfd, das letztere nicbt: Thor des 
Ang^ vgL die ^achU*age 8. iS35^ pni, J^ und vJbn) ankleben, 
verfblgen, exTeicheu; ana und oV^ freywillig, freygebig, cdel seyn; 
dp3 boiirea and genau bestimnien, vgl. die chald. Syn« tth fi« o. nx j:), auch : 

flidien, vgl. ^^^j^Mf durohbohren, venvunden', fluchen; m^a Hn» arab. 
*^ gjlc ^V^^ auf seinb Hatid schlagen fiir: ihn hindemj •^asj PI. 
conctpU^ vgl. h*j» Pfl. 4rf;;A. , dass, in Hithpa. iibermuthig seyu , vgl. 
/ • * ^^j ^:^^^* ^i^ atifallen und: bitteud angehn, vgl. ^Wj 



•  



no. It IV; ifi lauteres Gold » von its reioigen, vgl. \,Jo3 «nd ikthiop* 

1^ Silber» von derselben Bedeutung; m^^ absondern, auszeichHen, 
Pfl«. wnnderbar aeyot vgl. das cbaid. ttf^^ dass. ; nacpD fut. A. ktirz, 
ungeduldig seyn, vgl. c a^} '^'^ijf OJCc binden, sich verschwe)reu; 

^'H* 'CiMO weit, frOhlich aeyn; Sd^i, b^*^ knndschafien, verlitumden, 
liandebi, vgl. -j^n, Ai, \xm\ njM nti^ij triigerischer Bogen , vgl. ^jCi 
mentUiu est areus; D^*^ hoch und fenvaeyn, vergl. die Ausl. zu Jes. 

3o> 18. Ps. 10, 5^ M^n, Vm*! heilen, trdsten; pin*) arab. J^JU fera 

d.i. ikeatr y vit!h\ Mph. fiir achnldig erUiiren, bes^egejr; vgl. S. 1076. 
VgL noch die Slw. ^Srj, Sn», i^o^ H^a, nna, ysip, h*j«{, (<i u. a. w. 

Eine nicht mijider reichhaltige und bey weitem nicht hinlMnglich 

gemuzte Quelle ist femer die analoge Wendung und Modification der 

^cdeotcmgen in den ainnverwandten Wdrlern der hebr^sclieu Sprache 

selbst. VgL z. B. n^i abschneiden , mit d^m Dat. auf heben fiir : 0*^:1 

luiocheifi wahrsch. auch ; selbst, wid t^^V $ hn^ u. tiy^ besiizen und )em. 

au> dcmBesitze yertreiben«das erstere no.3,daa andere ifo.4; :) rv^'yTt mil 

Wbhlge&IIen riedien, dann: Wohlgefallen haben, vgL nh^a Wohl- 

gcnich, liehlidbkeit. und das Stw. 0^3; n^pB no. 4. Habe; P'»*^<»ar 

w. Ztr, 5^ Weben, vgl. b^n, Sanj v^w no. 9 zerstreuen, no. 10 

( das Sdiwert ) herausziefaen,; toun Hajbac. a , 19 eingefafst > iiber- 

sf^ea u. I. w. Auch die Vergleic^mig der Opposita ist oft nicht 

^ y ^ 
ohoe Ausbeute, wenigsteus fiir die Construction, vgl. alv, aii^, (<jjmaS^ 

guty sdiehi sejm, mit st^n, v*i;t Cmv libel seyn; *ib«I schdn und v^a 

schlecfat seyn } p*i» Gerechtigkeit, Heil (Sieg), und V^jy ungeredht seyn, 
•>esiegl werden. 



Selbat die Vergleiohuiig, cler Synonymen in andern . Sprachen^ 

namentlich der grlecfaischen , erdffnet dem Ausleger nicht selteu einen 

gliicklichen Blick^ wenn sie glelch mehr 2ur Erkuterung, ak zum Be* 

weise gebraucht warden tann. Vgl. vfrjppj mortariolum I ft^fdrser und 

Zahnhdhle; nonq sohoUs, Anwaclw und Zin«5 Mh Aniielnulicbkcit, 

Huld; v\jifundaj t^nd vSj^ fundas facere^ scidpere.; \\\y^_ >U*|iittS, 

Umaxy Sclmecke; oips«{ wahrsctu stahula; n*i; und «m wcrfen, 

auch \ (fundamenlum) jacere , Gnuid legen u. s. w, 
I 

5. Die Verschiedenheit der verwandten Dialekte beralit iiSufig 

darauf , dafs ein Wort in dem einen Dialekte mit etwas verschiedener 
Form» als ir^ dem andern, mit einem h^rtem pder weicheiii Consonaii- 
ten, mit oder ohne Zischlaut, mit einem hellern oder dunkeln Vocale 
aiugesprochen wurde> und hieraut' b^ruht dieFrage: qb und wiefern 
die Verwechselung und Versetzung der Sudi^taben bey Ver- 
gleiehung der Dialekte uud der hobr^ischen Worter win- 
ter sich 2^ul^Mig und niitzlich 8ey?N die nicht immer richtig genug 
'beurtheilt und beantwoitet wordenist, inden[i der eine mit peinlicher 
Aengstlichkeit jede ,, Alliteration^^ acheuete und umgingi der aadere mit 
regelloaer WiUkiibr aelbst da^i entieiiit Aehnliche verglic^ imd daraus 
folgerte. 

Bey der Verwechselung der BucWaben^ von welcher 
hier zunSchst- die Rede ist, mufs ea daa erste Geschsft des Spraehfor- 
adiers seyn, wo m(5glich alle gewisse F^e, in weldien einBuch^ 
stabermit dem andern verwechaelt wird, zu tibersehn, au& wetcfaei^ 
Uebersicht rich der Grad der Wahrscheinlichkeit bey imgewissern Fal- 
len yonselbst ergibt Diese Bestimmung haben die zum Theil sehr aus- 
fiihrlichen Artikel iiber Bucfastabenverwechselung im Anfang ^ines jedea 
Buchstaben, welobe als eine kritische Ueberarbeitung und Fortaetzung 
dea von SckulUnSj /. 2>. Michaelis , Hetzel und Jaku in dieser Riick^ 
aicht geleisteten, angesehn werden k<3nneu^ und zur Beurtheilung des 
Grades der Wahrscheinlichkeit in tmgewisaen Fiillen binreichen war- 
den. Man wii d sich hier durdi eine Menge von Beyapielen iiberzeu^ 
gen , dais manche unsem Organen auffallende Verwechselung ^z. B. 
von 1, a, *| und D» » und / u s. w.) tief im Wesen der Sprache ge- 
griindet ist, und besonders der Anfiingcr^ wird sich daher, wenn er alies 
iibejsehn hat^ leicht von der Richtigkeit mancher «Vergleichung liber— 
zeagen, die ihm anfangs kiihn und unztd^sig erscheinen muiste. 
Eimge Beyspiele, wo heue Vergleichuugen nicht blofs erkuternd uud 
bestiittgetid , aondern iiir die Fostatellung einer bez\ireifelten oder unge— 
wissen Bedeutung bestimmend wxu^den, sind: tiaonD etwas 3chuppenar*- 
^ges5 D^jat^n unreife Tirauben; ni^it©=5tT^wo £U>hle; onDos=anao 



m ' 

\ 

Schrift,' Lied; o'j^J =s= tSy und ySxj frohlocken; *i?ft mude, er- 
m&ttet «eyn; ns^n no, JZ woUai, streben; *)^n^M chald. : riiige% 

strebou 

Wie toi&nniclifaltige Vetwediseliingeii' iiberbaupt «idi die Aus«^ 
ipncfae der Dialekte erlaube, lehrt die griecliische Dialektenlehre, wie- 
wohl in der biegsameni Griechensprache ailerdings die Mannigfaltigkeit 
sochgrd&er seyn diirite; aaCserdem die Snt8tehui|g5art desLateiimcben 
aus dem Graechischen uad der .Tdchtersprachen des Lateiniechen aus 
ihrer geneuiscfaafUichen Mutter. (VgL unter andem B6ckh in den 
Sladien und Uenina in clef de$ langues). Aber vortre£3ich und 
wle fur die aeinitischen Spraehen geschrieben, sagt Buttmann 
(S. 33 der griechischen Grammatiky 4te Ausgabe): i, Aber auch bey 
verwandten Buchstaben muC»* man sich wohl biiten, irgend ein* 
soiche Ycrwechselung in Mnem Dialekte fiiiv durcbg^ngig liuzu- 
BehmeD. Die Dialekte haben hdchsten^ nur eihe Neigung cu ge- 
wiasen Yerwechslungeny und diese darf un«*nur dazu dienen, die 
wirUidi vorkommenden einzeluen F^le zu erkl^ren. (Wie sehr 
ftMen dagegea unsere semitisdien Granunatiker^ wenn sip z. B. di# 
Vergleidiimg von to und tyj^ lyi und u; abwei^en^ weil hiiufiger 
fw dem «^ entspreche und umgekehrt) Oft tritt sogar die Ver«* 

wechselong oiur in einem einzigen Falle ein; so ist z. B* fiir avf 
cine altere Form %V9, welche Verwechslung kein einziges mit einem 
9 anfangeudes Wort znlsfst'^ F^Ie dieser Art sind oft eben so ge« 
wi£r,* nor dais sich aus ihnen keine allgemeineren Regeln bilden las- 
sen, nnd dafs sie mithin bey sti*eitigen FsUen keine gewissen Data 
zor Enischeidung an die Hand geben *)* 

In gtwisser Riicksicbt zur Buchstabenverwechslung kann ferner 
die beobachtete^ Verwandtschaft zwischen deu verschiedenen Classen 
der Vtrha anomala und deftcfiva angesehn werden^- xon welcher 
cbenfidls ujiter den Ai^keia m, n, i, ^, \ eine Anzahl ron Beyspia* 

•) Die Worter rn, ^r^ l^'^^S' ""!?» ^?1f Oy& aufgehn (von 
der Sonne); tt^tt^;, ^Uj^ifc? Alter; nnt}, /9ru ^anfnann seyu; 

P1>» i^CsTJ^, *7'« >^^^^ cbald. tinn und i|nn lachen; \v chald. 

o«i>Hola; ^^aft unrein ^nd VflBli ^* unrein seyn, sind ebenso 

gewib dieselben^ als love und lithtn^ luXtu und ^Xacf^ aber wer 
wird in minder evidenten Ffillen f iwas auf dies» Analogieen bauea 
woUen? 



XIV 

* . . 1 • 

len beygebradit isL OelWs sclilie&en sich mehfere dieser Ciassen 
aneinapder aa 2. B. in Md*i, n^n , tl^n, ^^in tflo&en, zerstofien; n*i), 
nna, no 5 n^n, nnn, nnj u. s. w. in welclicu alien nur 2 Stamm- 
buchstoben wesentlich, der dritte zufkllig und bald binten, bald 
Torne, bald in der Mitte hiuzugesetzt uf. In den angef tihrten Bey- 
spiden 'ist dieser zufallige Buchstilb immer Vocalbuch^tab oder 
wenigstens der Halbvocal ]$ diese Beobachtung fiilirt aber weiter zu 
einer ondem^ verwand ten ^ daft nehndich selir hkufig Stammwdrter, 
die nur die ersten beyden Stammbuchstaben gemein haben, in der 
Bedentung iibereiostimmpny oder wenigstens sehr verwandte Begi'iffe 
ausdriidLen. Eine Reihe von Verbis, die mit )^b aiifangen nnd: 
lecken^ schlingen bedeuten, .a. $• 538 ; andere die mit a:i anfangen 
ilUid: Erhdhung bezeidineu, S. i55; viele andere lassen sich hinzu-- 
setzen z. B. nacfl, Mtj 02£9, irxa, y^.%f ^^e clen BegriiF des Spaltens, 

Brechens habenj ^ rj*jt., J^ij, pv, a J , Lj slreuen, saen; 
J/i 5^>>-^ stolpern;^^, (jCa, J^, g^A und ^ 

fliefien/ regnen u. a. W. /. JO. Michaelis hi aichin Beuiilieilung 
dieaer Analogie, die &m oicht wohl entgeh^ konutet so ungleich* 
dafii et de an einigcn Stellen (Supplcmm. S. zSy* Spieiieg. geogr. 
5P. /• S, 5o5) mit eiaem ^mistra alliUratio^^ abfertigt, wahrend er an 
andem {Supphtim^ S. 554 und i452, s. das'Wb» S. 53S), billiger 
dariiber urtheilt, und auf die Exislenz dereinstiger radices bilitteram 
schliefit, denen nachmals ein dritter Stammbuchstabe beygefiigt ward* 
Sehr analog liiermit ist die Bilduug gewisser DenominaUva irilUttra 
aus Nominibus bilitttris ( Von-ede zum ersten Theile S. viif. 
jx. Note), und noobmehr diejenige Bildung der puadriliUeraj wo 
ein zufalliger vierier Stammbuchsiab dem TriliUero hintenangefugt, 
oder nach dem ersten Stammbudistaben eiugesclioben wird, ohne 
die BedeuUmg zu liadern z. B.^^^'t u^^JbtS* Fuchs} oj^^ ^'^JiT 

schlingen, t5M!d; t?*?.^ ruhig^ fi^fi'iyttf, D^fcjrjw Gedanken. Wenn ' 
gleich an sich keiue Worlbedeutung faicrdurch begiiindet werden 
jndcfate, so ist die Beobachtung dieses unbestreitbaren Facti doch fiir 
die Sprachbildung iiberhaapt nicht unwichtig, und in manchen Fal- 
len wenigstens zur Bestatigung imd Erkuteiimg dieulicfa* 

Die Versetzung der Budistaben, gegen deren Annahme 
man auch zuweilen am unrechten Orte protestitt hat, iindet, ebenso 
wie im Griechischen, besonders bey Hen Zischbuchstaben und beym 
JUsch statt^ wie schon die regdmUiisige V«rsttzang des ^«tv^nn in 



XV 

*iBni}n eeigi. ]Binige Bej'spiele , wo sie tier ErklSrigag oicht genug 
aatrbunte Dien^te leifiet. «• uutei* n'nti, on, pStt.\ 



Uber das angehSngte Onomustieon uud den analyti^chen I'heil 

bt sdicm in der YoTre^e sum eraten Thdle- das Ndthige bemerkt 

worden, D«& es unstreitig beqn«nier und passender gewesen w^e, 

das entere mit dem W6rterbuche selhst £u verweben j vnrd beson- 

den bey soldien Artikebi fohlbar , die eagleich Personen- ond Vdl- 

ker- Oder Ltodemamen sind k. B. ^dI^, ^i^^!* ^^^» ^'yV.> und die 

daher ntch beyden Beziehungen hier doppelt sielm » oder an Einem« 

Orte in beyd^i Beziehungen betracihtet werden mufsteh. Bey einep 

etwanigen ncaen Bearbintung wiirde diese Eimichtung auf jvden Fall 

tbRundem aeyn.. Bey bekannteren Namen ist die Aussprache der 

LXX und der andern alten Versionen beygefiigt worden , besondera 

wenn iie achr abweicbedd war, welches in Verbindung mit dem, 

I waa Jahn in seinem AppeniUx zur hebi*aischen Grammatik 

) (S. 44S C) gesammelt hat , zugleich als ein kleiner Beyirag zur Ein- 

; lidit in die verschied^ien Aussprachsweisen des Hebr^sdien be* 

^ traditet werden kann. l^brigens^ ist bey keinem, Theile des ajt- 

tesUunoitlieheii Testes der Wdrtkritik noch ein so weiles Feld 

I oflcn, als bey dieseii Namm. propr. ^'wiewohl die zahlreicben Cor- 

! niptionen hier grdistentheils iiber alle vorhandene Zeugnisse, Ver- 

I sioiien und Handsduifien hinausgehn* und die Herstellung des 

laipriinglicheii Textes ao wie die Vereinigung der so sehr abweiqhen* 

I den Para&elslellen in den meisten Fdlen iiberhaupt gans unra6glich 

««yn dnrfta. Doch ist dieser-Punct wenigstens der Aufmerksamkeit 

dener, die tich der Bearbeitung historischei: Biicher widmen, sehi* zii 

cupfdden. 

Bey den am Ende.ded aten Bandes angehtogten Nachtrligett 
^d Verbeaserungcp , die ieh ai;^ meinen durch fortgesetzten tag- 
lichen Gebrauch des friihern Tbeils enlstai^denen Collectaneen aus- 
beben zu miissen glaubte, nahm ich den Gesichtspunct, nur fehlend^ 
Worte vnd Wortbedeutungen, oder et\ifanige andere Beslimmungen 
der ietztem, nicbt^auch Bemerkuugen iiber einzelnp Stellen u. s. w. 
aufzooehmen. Mehrere z. B. nan, Sc^n, w; waren nur aus Ver- 
>dui aus der fur den Oruck bestinunten Abschrift wc^eblieben. 

Bey der Correctur dieses zweyten Theiles ist durchgehends die 
Enridrtung getroff«n wwdon, d«fi eine iede mtirUj SteJle noclimal.. 



f 



XVI 

im Original nachgesehn- mid jecles etwa feingeschlichene fals^hc Citat 
a\tf das genaueste berichtigt wurde. Ich glaube mix hierdurch eini- 
gen Apspruch anf den Dank derjenigen erworben zu baben, welche 
es hoch taglich bey dem Gebrauch der geschatielesten Schriilen 
enipfinden , wie .unangenehm es ist*, sich von falschen Citaten in den 
Api*il scbicken au laasen , so wie ich wiedernm mehrerem meincr 
Herren Zuhdr^Ty' die mich bey diesem miihvollen Gesch^ft sehr ge- 
fiilUg nnterstiilzt haben, hier dfientlich danke. Einige desscnunge- 
achtet eingeschlichene Druckversdbn sind untea angegeben und ver- 
bess^rt wordem \ - . 



Hall»> im May i8i2* 



Der Verfasser. 



' y 



r 



4-- 



' * 



Lamed^ der ei^olfteBuchstab 
des Alphabets, alft Zahlzeichen 3o. 
— Gerade mrie im Griechischen 
fioden aich aucli im Hebniiftchen 
nnd den verwrandten Dialekten 
biufiffe VerwecfaaluDgen detseiben 
mit disa iibrigen S^mivocalen o^ 
besondera | u. *i* Dabingefaort 
die Vervreduhuig a) mit | : ynh 



<* 



ond fn3 drangen; :3j:?3, 

neimen; n3*i^ chald. )*iS. m^*iS 
Scheide; ndorS imd ndte^i) Zelle, 

'^^^'■^L'^^* }^if ^^ geben; 

hanfig aucb im Scboofse 
der ^rabiscben Spraob^ £• B. 

(2>^V^ fir J^VC^< Mi. 
chaei, y^ap £ur 1^^*! Rubeo; 

and in fremden Wortern, die in 
die aemitiscba^ Spracben aufge* 
nommen wordeja*. kls ' *)ti30fty 

jtn^SjL*)!) ana dem griecb. /M^j^a^/nff 
Perld * VgL iy7. 6r. Schroeder de 
9cstitu miitUrum hebr. S. 347, 
und Bocharti 6eogr» sucra 
S. 5flo eJ. FiUemandy ijxt 
daa Neu • arabische^ wo diese 
Venfirecfaslnng aehr bauAg ist, 
Dofnbay Grammatica Mauro' 
arabica S. 10. Ebenso wablte 
inabeaondere der Ddrer daa iV, 
^^o andere Dialekte das weichere 
X ha ben, a. B^ ?»3'w, ^»mov, f^hrwr^t 
fur &l>ir, filXriW^ fiiKT49r9$ vgL 



tfhftv f aU» Xhfop Langensala^ 
nytvft.m9 jon* w\ti/uuv Lungc. 
b) mit .*! 9 besonders im 'Aramai- 
•cben und der' Vergleicbung mit 
demselben, z'. B. ^Sh ^r ^•^M 
siebe ! ; . h^dSm ayiv' u. arab» 

1^1^ ici^l] Witt we, wo 

sugleicb in der leteten Sylba 
I u. S ijyecbgeln; hIjcSm Je». 13, 



^ ^ ^ 



vn 



r. a. marj-iK rauaste; t^joo 

d V^o diingen ; D^acSn Hiiften, 

cbald. y-jn ; nnjq und nlSio 
Name gewisser Sterne ; n^ao 

ayr. ^Is^ Sappbirj :a"jjD arab. 

4^^* das Innere; ^v\ ^ JfjJ 
Schleim, Speicbel ron sicb geben, 

4aYon ^ Speicbel; cbald* 

nnn«[H Dan. 6, 15 aontt S^najk 
ringen, stieben; nllttf'^t^ Ketteh,' 

cbald. u. arab. nSttjb^b, gJU JUj 
atbiop. II* neuarabiscb :- bv^ta 
sansalt u. SJUkAjm sefisela^ mit 
Verwecbdlung dei J w, ^^^ wia 

oben. Im Griecbiacben vgl. bier 
a. B. MgiifimifQi und itXifim*9s Ofen, 
Xf<>«oy , /i/uon. . Vgl. Mb. SchuL 
tens elav^ dialcctorum S. 297. 

5 

<r) mit D a. B. n^iba, a 
Scbadelt 
Kk 



s^ y y ^ 



514 



f * 



Wie iie verwandte Semivoca- 
Ih } fast durchgehends, so assUni- 
lirt sich tXLcbi Lamed in einigen 
Beytpieleii d^utlich dem folgen- 
den Consonanten. Dieses ' ge- 

scbiehl mit dem Art 'jn, ^f 

im Hiebraischen atirchaus^ im 
Arabisclien nur vor den Sonneii- 
buchsiaben ; in ng^ nebmen 
' fut. nffi fur npS:; niD 
wabrscbeialicb s. v« a. n^S^ 
' Ctesipbon. Ganz abnlicb occul** 
ticen die Syrer das Lomad in dem 

Veibo ^if weggebn, «. B. £\^lf 
ssat sie gebt weg, £^\]. eseb icb 
, gebe weg. 

V Pra^poskio pfaefixa^ gleicbbe- 
deutend mit Vh, woraus sie wahry 
gcbeinlicfa abgek^rzt ist (poet, 
aucb 1»S w. s.) i) Bezeicbniing 
desDat'ivs, am berrscbendsten. 
SeHener stebt es 2) vor dem 
Genitiv, z. B- 1 Sam. 14^ \6i 
^simU^V ta'»s'scn die Kiindschafter 
des ^^auL Eaecb. x, 2: -nitfonq 

am Junften des MonatSj im 
funften Jahre det A'aswand&^ 
rung u, s* w>. 40 »< *• Dan. s, i.< 
4 ]VTx)8. 16^ 22. 53'> 38. I Kon. 3, 
18: ••fllV^ '»tt('»S«J[rr.0l»5[ am drit- 
ten Tage meine^ QeSahrenr^ 
nacbdem icb gebobren batte* ha 
Cbald. baufig^.z. B. Dan. 7, i. 
Man vgl. bier das vollstandigcre 
h *^^H S. 74. — Habac. 3 » . 1 s 
pJijsinV n^sn Gehet des Habo" 
• ctttfjund so bkung in den Ueber- 
fcbriftenderPsalmens nn'iS "iIdtd 
'^Psqhn Davids. Dieses sogenann- 
te Lamed auctoris ist aucb bey 
den Arabern in deh Titeln ibrer 
Scbriften berrscbend^ v&L s. B. 
das Verseicbnils von Bucbertitela 
ill dcr Vorrede des Golibs. Vor 
dem,Genit. der Materie stebt es 
3 Mos, 13^ 48. Esra 1, 11. Ps. 
12, 7. 5) Im Cba.vl. haufig aucb 
vor dem Nominativ u. Accu- 



9 a t i v , seltener im Hebraiscbei 
u.bier besonders in spatern Scbril 

. ten. Vor dem Norn. 1 Cbton. 3, 2 
DlSttJawS *»tri[^wn der dritte {war 
Absalom^ woiixx in der Paraliej 
steUe 2 $am« 5, 3 blofs '«u}S«(! 

 DlHtr^aM stebt. 7, X. fl4, 20, ai 
2 Cliron. 7, £1. Kobel* 9, 4. h 
cbald. Esra 6, 7* Vor dem Accm 
2. B. Klagel. 4 , 5 : fi'«V3M 
O^Js/iV&V die da Lecherbissi 
afseii. Hiob 5, 2: S*»ihS "^ 
wjj-S'nn^ nuf den Thorwn iodti 
der ifnmuth. Ps. 135, 11. Uebr| 
gens ist man bier leicbt mit d< 
Annabme d^s Accusativs tm fre^ 
gebig^ da sich nicht entscbeidd 
lafst, ob nicbt bey vielen Veibl 
das S snit zur Copsiructioh g< 
bore, iind sicb dieselbe doppelt 
Construction offenbar bey eis< 
grofsen Anzabl derselben findel 

> 4) zu, in vielen V erbindu'U ef 
£. B. werden zu'fetwas, nw^ 
BU etwas^ bestimmt 8eyn,<-<Uti. 
zu etwas u. dgl. 1 Mos, 2, 2i{ 
XI ^ 3. 2 Mos. 6 J 7. Jos. 7, 
22, 29. X Sam. 25, 37. rm^ 
bis zux Sattigung* Ezi^ch. 39, 1 
Aucb bey Bestimmungen der Ze 

. und des OrtesT'z. B. aiP r\vh f'i 

. Abendzeit. x Mol. 5V^i^» m*^ 

tj<»n X Mos. 3, 8 dass. njS ir^ 

Seite, ^^"^ts**^ zu deiner Reclitei 

Ps. 45 y 'xo< Mehr^re abnlicbj 

Verbindungen siebe unter no^ i 

5) von (de\ 3 Mos, x4, 54 

ya3-S^S n-finn nHt diejs das Gt 

setz van oiler ley Aussalz* Dabe 

h "^CHt 1*7 reden, sagen vo) 

etvrasT X Mos. 20 , x3. Richt. 9 

64. Ps. 22, 31 ! *iViS •»Ji'?K^ '^w 

vom Herrn wird ert&lfh. bey de\ 

Nachwek. Ps.9iy xx : v3hS» ^\ 

llVri^ac^j derm seine Jingel beauj 

t/agt e'r Uber dich* — 6) vot 

(a), i^i - *j von — bis. Nefaem 

3, 15- " t3l*»ai tif»-n»|S von Tag< 

zu Tage. x Chron. is, 22« -^ 

Insbes. ah causa efficiens beym 

Passivo, wo es aber aucb aU 

Dativj nach Art der Griechexi ge- 









T 615 

nonmea werden kSxmte. ^^*)^ 
nln^V HAK geseegnet sejst du 
vom Jehova> i Sam. 15^ »5. 
1 Mos. 14, 19. Spnichw. \4t 9<^* * 
n M3w^ ?n»^b Da auch von jei- 
A^m Nachsten Mrd der Arme ge» 
kafst^ vgl. avch h Tyyr schwan- 
ger werden von jem. 1 Mos. 38? 
^5' — 7) aUi, bey {mit dem 
Jrrus. u. Dat,^. Haufig bey An- 
gaben der Zeit und det^ Ortes. 
2^}>\ am Abend 1 Mos. 49 , 27. 
nin ci^S a|B Tage des Ungliicks. 
Spriidiw. 16, 4 • D*»*;;^2S an jedem 
Morgeiu Psi.73t i4- Kiagel. 3, 23. 
^1H^ beym Licht des^ Morgans. 
Hiob 24, 14* iSnn nnsb an der 
Thiif seineaZeltes. 4 Moa* iif 10. 
Y^kV an' die £rde. Hiob a » i5* 
AucbyoFZahlangaben s. B. nMoS 
6^^191 an bundert luid awansig. 
t CJiron. A, X2» 8) *• ▼• *• ^^^ 
£etreff, was ao^etrifft Qauy ih, . 
'>&)• 1 Kon. io, 523 : un^ Konig 
Salomo wuchs — noDnV^i •li^.Jn 
an Reiduhum und an ' kt tishieit. 
Hiob 52^ 4 : denn sit waren alter^ 
ids er^ cra^S am Jahr^n* 1 Moa. 
19,21: mn^n^nV D^ auch in die^ 
set Suek^ Joar^a, 10 : Sli^ ndTD 
ai^'ioS ein AUar grojs von An" 
S9h3t '\ Moa. i8f 7- P»* 32* 6 u. 6. . 
-' 9) fur. 1 Mm. a4, 4. 47, 24. 
S OfiSo kimpfen fair jem. 5 Moa. 
3) 22. ud) wegen. 3AIoa. 191 
28 : uud MixisehnUte um eines 
Todim will en salU ikr nichz ^ 
an turem Leibe machtn^ot. 9, 9. 
)3S detwegen. ii) nacn, jccyn- 
dum. 4 Moa. 4, i^i naeh ikr en 
Geschhuhtern und Stammh&U" 
sem solist du sie zdhleTi. 5 Mos. 
S'l 8« a Saaa« 10, 19. t^n>S na^h 
•einerArt. iMoa. 1, 11. 12) vor, 
a.B. n^a *>3^l?^ vordcnAugen je- 
naadea. 1 Moa. 23, &i. i Sam« 16, 7. 
1 Mot. 45, \; vS^ Q^iaaran hbh 
vor aiam, die uvi ihii standen^ 
13) in« a. B. yerwandelt werden 
in. KkgeL^y i5- Joel 5 , 4. vgL 
Alicba ^J 3. Oder bey Zeitanga- 
b«n, wia fi^o»n ru^J^tt^S in ^ebtn 



Tagen i Moa. 7, 10. o^oj D'!'^jtt(Si 
in zwey Jabren 2 Sam. x3, -zu. 
Vgl. ?io. 4 u. 7* 14) mit. i.Moa* 
46,26. Pft.56y 10. 11B9 6. I Sam, 
29, 2. 2 Chron. 16, 8- 15) •'^ 
miA^ iat auweilen s. v. a. 7/iiAj 
lice^y meum est. 2 Cbion. 26, 13: 

ej ^{ir zu, C/^ia, %u rauchern, 20, 
»7. 35 1 3« P»- 50, 16. Micba 3, 
1 1 ni^nS ddS Hibn kommt ei nicht 
tfUcA ZKi z« wisseni 16} vor 
einigen and/rn Frapoaitionea 
atebt ee bedeutungaloa, z. B. f&V 
a. V. a. }D, pIn'joS von fern, 

17) wie daa S derCbaldaer und \ 

der Araber vor dem Futuro ; d a fa. 
1 Hon. 6, 19: ' -nn t<^ jnnS 
^^ n*»'nis }1*>#i 'dajs man ddrt/Un 
thue ait Hundeslade Jehova^s* 
Beyapi^leiaaCbaldaiacben, ». untec 
itnn. — Mit welcjien Verbis ea 
ana'ammencoiifttruirt werde^, iat 
nnter denseiben aelbat dufcfage* 
benda angeaeigC worden; pad 
hierdurcb kann im Deutacben 
nocfa natiche andere Ub^raetzung 
^er Partikel b^vorgebiacbt tyer- 
den, z.B. S Hisn aiiudigen gag en 
jemanden. Uberbaupt iat aber 
bier wobl au unteracbeiden awi- 
achen dem«. waa eigentliche Be- 
deuturg der Pra]>oaition iat, und 
dem, wodurcb aie im Deutacben 
oder einer andern Spracbe au iiber- 
aetzen seyn kahn, und dieaef liegt 
zum Tbeil in der \ ieideutigkeit uu- 
aerer Partikeln selLat. So mufaten 
dieaelben Zeit* u. Oitabeatimmun* 
gen oben unter no. 4. 7 und 13 
vertfaeilt werden, je nacbdem aio 
im Deutacben mit zu, an, odar 
in gegeben wurdea. 

Vor dem Infini tiv^bildet ea 
eine Art von Gerundium und ist 
dann auf varacbiedene Art zu 
uber8etz6n;» z. B, |^SS Dlp^ ein 
Ort sumUbernacbtan x Mos. 24, 
a5. InriS bia da fa er weifs. 

Kk A 



1 



5i6 



.hS 



Je*. 7» V5. !>««• 9/ «4« ^1^nV 
O^W. nl5»S« »o dafs Wittwen 
ihr'ttaub sind. Jes. lo, 2. nlisS 
•ipa ajs der Morgen sich neigte, 
gegen ]VIorg;en. J^ Mos. 14, 27. 
X Kon. t6, 7: '•n: 7^*?^. lO'^MnS 

r«;^rj wiii stiner ' H&nde VTerk^ 
indent er war^ wie das Haus 
Jeroheam. ibMSin**!^ er sag- 
te. (Die Negation wird dann 
diirchgehehda ibit ^nS:aS auaee- 
driickt.) — Aufserdem dient der 
Inflniti^r mit \ nooh 1) zur Urn- 
schreibung des Futuri. Jes, 38, fto z 
i^r'^tthn^ nin^ Jthova rettep 
wii/i.'2Chron.ii,^fi: ID'^Sb.iY''^ 
denn er woUtt ihn zum Konige 

imd seintn Bund lehrt er sie ken- 
nen, 49, i5- 1 Sam. 14, ai: oai 

dieW schlugeii ' sich zu Israel. 
Hiob 30, 6. KoheL3> i4- Esra 3, 
12. Im chaldaischisn. < haufiger. 
Dan. 2 , 29 : Mnh •••! n» das, 
was geschtkn wird. 45- 3 » i8* 
4, %2.i*manwirddi€h ausstofsen 
am den Menschen M-ja nr" OVi 
Til^o winS und bey den Thieren 
des iFeldii wird deine fVohHung 
sejn, 5» 29. E»ra 4, »2. 13. 5» 8- 
7,23.26. S. n^^n no. ^, wo die- 
aeU>e Verbindung , nut mit dcm 
f^erbo substOiUivOy vorkomint. 
«) druckt cr cin Miissen, Ko n- 
nen, Diirfcn au», wie das 
Gemndium in dum. 2 Kon. 4, 

i3 : '^h n1to>, n» w^ox ist fur 
ieh zuthun? was kann man dir 
than? 2 Chron. 19, »• »HJ1^,5 
n*?S mufs man dem Frevler heU 
fen? Hos. 9, i3: H-SJ.^n^ ^nsH 
w:i a'^lft Sk ttM<* Ephraim mujs 
dem ilorder seine Kinder her- 
"ausfuhren. IU<:ht./i, 19- ^\ ^=! 
d'i'ilnS denn er vermochte nicht 
zu vertreiben. 2 Chron. 20, 6. 

Mit Pron. sind folg«nde For- 
men gebrauchlich : '^\ mir,^ qV 
{n:^\ I Mos. 27, 37) » ^^^^ '^\ 



dir, lV chald^ mS ihm, ri^ Nihr, 
^iVuns, OaS child. Df)^, fem» 
m^dS euch, fin^, chald. Drf>> llnV 
mdsc» ]nS Aliw. ihnen« ^olrhe 
FroDominaldativen ^ eigentlich 
.Dativi commodiy . finden sich hey 
einer grofsen Anzehl von Verbis 
pleonastisch htnzugesetzt, beson- 
d-ers nach dem imp, u. I'nturo; 
• «. B» 5^S n"T[a fliebe Am ! i Mos. 27, 
43^ DdS ^iS'ii furchtet Hiob ^9, 
20; *I3V i5*)T3i wit sind verloren 
Ezech 37, 11; 5|^ nti'i gleiche du ! 
Hohesl. 2, 17. 6, i4; qS Sin 
stehe ab! 2 Chron. 25 ^ 16 { S^ny 
lb er geht su Gninde Spruchw. 
i3> A3f ^I^JJ ^^ gehe weg ! 1. Mos. 
12, I. 22", 2; ifS •»Xfin du wei&t 
Hohesl. 1, 8 u. s. w. Vgl. die 
Artikel :3n^, my^, ^«5^, D^d, D4p, 
d4tt^ u. einige andere. Man ver- 
gieiche hi^^u auch Redensaiten 
,wie Jon. 1,6; fii'n^ ^V*"*^ ^uid 
tibi dormiens f ^Amos' 2 , 13: 
n^ nMS»n plena ^sibi). Wie sich 
beobachten lafst, wird dieser 
Sprachgebrauch in den spiitem 
aramaischartigen Schriftstellem 
€twas haufiger, iind noch haufiger, 
als im Hebriiischen iiberhaupt, ist 
er im Syriichen. 

^ /, seltener KiS (nach der Masora 
35 mahl) 1) nicht. 2) nein! 
I Mos. 19, 2. 3) nichts. Hiob 
6,21. vgL Dan. 4,32. 4) ohne, 
fiir kV:3. I Chron. 2, 36: wtd es 

. starb S'eUd D^^^ ^S ohne Kinder., 
Ps. Sg^ 4: tn«Bn hS"* tW^fi kS 
ohne meind Sehuld und ohne 
meine Sunde. Hiob 34, 24. 2 Sam. 
23, 4. ti'nn hS ohne Weg. Hiob 
12, 24. 5) mit Auslassung der 
Fragepartikel fur Hh7\ nonne? 
Jon. 4, 11. (Im Thalmud. haufig. 
S. BuxtorJ). £benso vi\\ ft Mos. 
89 22. 1 Sam. 20, 9. 63 daCi 
nicht » z. B. 2 Mos. 28 » 32. 
7)111 der Zusammensetzung mit 
Adject! ven macht es dieselben 
rerneinend, z.fi. n^ kS Jsraft- 
•los Spruchw* 30, 26* "i^on Mb 



nS 



617 



lieMof. Pi. 45, 1. Auch mit Sub- 
staativea hat es dieselbe Bedeu- 
taae, z. B. n*D hSS dem ohn- 
maclitigen, eigentlicb fur-: eiy cui 
non Tobur, Hiob 26, 2. rwDSn hSS 
fliob 26^ 3. — Anderswo brin&t 
es geradezn das Gegentheil 
TOD dem hervor, was durch die 
verbundeueQ Substantiven 'oder 



•ohen.) 3) )i(h\ cbenfalls : obne* 
fi Chron. 15, 3. Auch fiir: 1tt?*fV 
HS Je«. 6S^ \. 

Anm. Au8 elner gewissen Nach* 
ISlsigkeit der Ortbographie steht 
kV . aiV eiuigen Stellen fiir lS ih^i, 
naeh der masora magna zvl Levitt 
xiy 21 15 mabl, s. fi. 2vMo8.axy 
Q, 3 Mos. i\y 21. 1 Sam. 2,3* 
2 Sam. 16, ig u. s. w. ^ 



Adjectivea ausgesagt wird, als: 

C5n kS thoricbt. 5 Mor, 3a, <5. 1 

131 HS nicbts; St) hS keiner Vh cfaald. &} nicht 2) nicbta. 

(nkht: aicht ' jeder ). Vgl. das Dan. 4,, 32. 

griedi. W und Buftmann's griech. . 

Granunadk 4te Ausg. ?• 348. 3^4 ungcbn Stvr. S. n:awSn. 

iMoi.3, IS Y» V3» siSi»<n i<S , • 

13.1 ihr solU von kemer ^Frueht "^T 1^7 (ohne Trift) Ort iir Gilea- 

del GarUns Btsen. Jos. 11, 11. ditis 2 Sam, 17 $ 27, der 9, 4. 5* 

•131 lS hcifst. 1st es derselbe der 
Jos! 15 , 26 n^*?^ genaimt wi«i ? ^ 



1 Sam. s4, 24. h^h kS zu nicbts 
lerem 13, 7, — Eipe andere 
VeiUndunff ist: Vm-MV einNicbt- 
Gott 5 Moa. 32,''2iy Oder kS 
ovy Jer. 5f 7^ 



Mit Prap. x> kV:; obne. 
Eiecb. 2ft, ftp. Hiob 30, 28: 
sckwarz gehe ich einher n)sn i<S3 
nicAl von i^^r Sonne; aufser 
X. B. »P^2-ny *<S3 aufser der 
Zeit ihrer Reihigungi vgL Hiob 
15, 52. Einmabl ist nv^M da- 
xwiAchen zu suppliren^ J[er. 2, 1 1 : 
Wt» Kba fiir: Vvi^ WS ya{^ 
gegen eiwaa, was nicht niitzt.. 
Fur: obne ist aber gleich ge* 
brauchlich D Hh a. J. *i^no:a hV 
obne Kaufpreis, Jes. 45, 13* Im 

Syr. bt aehr baufig q |)^ jtn^. 

2)>iSa nonnef i Mos. 4, 7. Oft ist 
es aber anzeigendy ofaneFiage, 
undgeradebina«v.«. erra/ 5 Mos* 
»i> 50: pn»n "yys^ jni^n MiSn 
JuAe; lia Uegen jenseit aes Jor- 
dans. 1 Sam- 20, 37: i^cnn ><S.i 
**%?^1 1**i siehe! der Pfeil ist 
jmseits von din 2 Saib. 15, 35. 
Ruth 2, 8: M^3 nvm) HiVn hdr^ 
dock mehte Tochter' ^m Samarit* 
i^ nSn bcrrtchend far Ran', 
i* s. B. Gair. 49 ^ i5* LevU. 11, 
4* 5^ <f* 7. £benso im Aabhsni- 



HN^ im Kal (1 Mos. ^9, 11. Hiob 
4, 2. 5) und Niph. 1) sich be- 
miibren, insbes. sich abmuhen, sick 
vergeblich bemubeo. Mit dem 
Inf.. mit und obne LamedJ ler. 
20^ o: SdSd *»^mS3 ich bemuhte 
miVA, «J zuruckzithalbem 1 Mo«. 
10, 11: nnSn m'xjdS siMS»n and 
sie miihten sich ah 'mtibten sich 
vergeblich) dii Thiir zu jindeu, 
Jerem« g, 5: wSi n*\V7y sie mu* 
hen sich ab im Mosesthun* 
2) ermudeti^ ermatten. Spriicbw* 
26, 15. Hiob 4, 5, ?wc^ von dein 
Letlosen Ps; . 68 , 10 : ;f nSna 
nw3i3 awH rmV:}'j deiw JE»igcn* 

tlium^ das Wmahete^ du erquickst 
es. 3) einer Sacbe miide, i^er 
uberdriifsig seyn. Jes. i ^ 14 :* 
Hto ^n.MSd ich bin mUde^ ^M zu, 
ertragen* Jer, 6, it* i5> ^* 

' Onsn ^nnS^ i^A 3w li^J Bereuens 
mtide. Jes. id, 12. 4) iR>erK 
eiuen WiderwiUan, Ekel gegen 
etwas haben , aegre f^rre. Hiob 
4, 2: rntSn ^'•Sie *):ai assn liwr- 
fen iPir ^in ^art zm d*r reden^ 
ist dirs l&stig? Starker 2 Mos. 7, 
18: uud es. wird den Aegypt'Crn 
ekelny W asset zu triuken aus 

• dem Strome. 



 ^ - "-ii. , 



nS 



518 



Biph. iwhn i") muJA maclieii, 
ertcbopfem Jer. 12 , 5. Hiob 16, 
7. Ezech. fi4, 12: phSh D«»aHn 
molestiis fatigavit sc, me, 
fi) die Geduld ^mandes ermud^n, 
ihm liiftti^ werden. Jea. 7, t^, 
Micha6, 5. Denvat: nwSn. (Vcr- 
waiidt Rind die Formen'nnS , nnS 
und hpS ckald* u. samaritj . 

ISN"^ s- V. a. t3!jS verhullen. 2 Sam. 
29, 5. Vcl. die Analogien S. »• —  
umS Hiob i5« II a. unter oh. 

I9N7 oifo. leise, •• Om. 

MH7 s. V. a.' oS, dab. uhS^ heim- 
licb nicbt. 4\ '2iy sonst tt^^ 
1 Sam. 10, 22. 24, 5. Kutb 3, 7. 

'JIH 4 im Hebr'^"?[®^^*^^c^^*c^* -Arab, 
uud atbiop. aenden, davon ilMbn, 

ON7 m. mit Pron. *»taHS Plun B^«|hS 
Volk, Nation, i iMos. 25, a^I 
27, 29 Ps. 7, 8- 9» 9« 1» Arab. 

scheiiit Yisrw. Ij congregavit^ 
HO ' 

^5 ^7/ria hominum^ wo also die 

, Stammworter MS^ iind V gem. 

wecbsela. Aucb von J^ faaben 

eini^B Derivate die Bedeutong: 
e&ng regatio* 

3/ vor Makk. -a^ m. Pron. "^iS, 
nnd 

33/ V. d. ^en. mS pbir. B*»DaS, 
ntaiS (wclcbe beyden Woi ter vol- 

' ^^g gleicUbedeutend und der Kiirze 
wegen- biei^ Terbunden aiqd) 
1) Hers. Eine Menge von 
Fbra$en, die damit gebildetwer* 
den^ biebe unter den dahin geho- 
rigen Verbis a. B. •lan, pnn^ iM, 
:a'»xtfn u. s. w. -^ i^i aVa mit 
dopprl.em Herzen, aus doppelsin- 
nigem H(i2en Ps.v iS, 5 wgh 
L CLron. la, 2*^: aSl aS *<Sa mit 
emigem Heisen, mit uiigethelUem 



as 

Mutbe. — * ^ Sam. x*^, 14: v^h 

laabb ^inMann iiacb eeinma Her<- 
«en vgl. 2, 3,5. Jerem. 5, i^. — 

1 Sam. 14,7 1 aaaSa •ittJK-Sa n%;s> 
M»«, a/Ztfj* was dir im Sinne ist. 

2 Sam. 7, 3, 2Kon. xo, 30. '— 

1 Kdn. 8« 172 •'''•» ^^^ D» •^^i 
^aM li/f^ m^m Valet JDavid hatte 
AT 1171 Sinne 1 Kon. 89 ^'^* *8« 
1 Cbron. 22, 7. 28) 2. 2 Chron. 
29, 10. ^ Ghron. i, 11: 'W}< }vji 
aaaS oi^ nN*i nn*n u>«7 ^m jo/- 

rAtfi im Sinne hah , weil du also 
gesinnt bist, 1 Kon. 10 , a: mid 
sie sagte zu ihm nj.*! *ivH*ia nM 
maaS dV nlles^ was^sie un Cnnne 
haUe Jos. 14, 7. — per Hebr^er 
denkt sicb bier a. fast c^urcbaus 
das Herz mebr als den Sitz der 
denkenden, als den der em- 
pfindenden Krafit (vgL das 
griecb. ^fiv); daher die Phra- 
sen : Oott gah mir es in das Herz 
(Neb. 7, 5) und: die fVeisheit^ 
die 60U in sein Herz gelegthatte 
(i Kon, 10, 24)9 u. daber ist 

2) Herz s* v. a. Verstand, 
Kenntnifs, Einsicbt. Hiob 

12,3: Daica aaS ^S da auchich 
huhe'Verstand^ wie ihr, 34, 10: 
aaS ^ttiSH M&nner von Vers t and. 
aS-*)qn der Unverstandige , der 
Thor. ' Spriicbw. 7, 7. 9, 4. 
Spriicbw. 17, id: tVoxu — 
t«»M-aSi noan nl3p^ lVeL%heit 
(b. Gelebrsamkeit , Kenntnisse) 
tM kaujen^ w6 kein Ver stand ist. 
Jerem. 4» 9- "" Aucb die La- 
teiner braucben cor ftir: Verstand 
(vgl. Gic. TuscuL i, 9} uiid im 

Arabiscben ist: ^^^ Herz, Ver- 

stand , ^^ ft v3 verstandig , ^^^J 

// 
med. Damnf. und Kesr. verstan- 

dig scyn, ^^.f^J v^ratandig^ klug, 

eordatus* S. das denom, aaS^. 
Im Atbiop* 13S eiasehn, rer* 
•tebiu 



ah 



5*9 



aS 



S) Mntb. 33 Vl T! T«rwigte« 
BeBenSy ftircbtdajn. 5 Mos. fio^ 8« 
iM(w.42y s8« djS m2(I[1 tfx «»^- 

32: 1^ irtH 3V bft^ Sh fiieman^ 
iemfaUe der 'Math semetwegen. 
ft Sam. 7, &7: 5fT3? M3{» P^ V? 
Ii^-nit deshalb hat deiti iintcht 
dm Mufh g0wonnen. 17 ^ xo: 
iir tftff ^«rz /rii/; wie eia L&we* 
j€r,49, 2a. Neheat.39 38 (4i ^)' 
(ImSyr. fcus^ behciast, muthig,. 
|pr^'>^/^\. Festigkeil, Yertrauen. 

4) Mit angefaingten Perftonal^. 
pronooiinen 1st etf oft blolse Um* 
•ciiieibung dea Prooomen .aelbst* 

ft Mot. 9, 14: dehn dieses MaV 
scnde ich alle tneine SchlUge 
5|tjw tj'ins^aj qiS Sh gegen 
ii'h wid' gegen aeine Enechte 
mi dein rdk. Ygl. z. B« Enmua 
htjm Gelliua 7^2. 

5) Mitt e z. B. des Meeres. 
ft Mos. 15 , 8« Spriicbw. 23 % 34» 
desHimmelft 5 Mos. 4, \\, ft Saxn., 

18 » 142 f'^**''J ^\'^, •'^ ^®^ Tere- 
binthe. Im griecb. uufiitt rnt yni* 

Mattb. 12, 4o« 

6) In einigen Phrasen vnxi 
Hers nacb einer gevrissen In- 
conactbeit der gemeuien Rede ge- 
Bominen fur: Maeen, wie z. B.. 

'jo dem griecb* xttgiiiKyia : Magen- 
kranp^ rgl. Apostdgescb. 14, i7«' 
Jacob. 5, 5. Im Hebr. ^\ is^q das 
H^rz stutzen, atarken f., den 
Magen starkeOy geiade wle im 
Dentacbeiu 

^^cbald* dasa. Dan. 7, fig. 

O^iCb, fS\Hzi Lowen, Lowin- 

MN3^ iVom. prapr. s. ntwaS tv»3 
S.502. B. • 

I. 33?7 denom. yr- iS Hcrz,Tflug. 
beit,^ixD Kal unj^ebraucbUch. 



iV£;;A, klug wcrdcn, Verstand 
tckpmuien. Hiob 11, 12: inai t&'^K 
nSs^^ onn Kna n-'X^'j 3a\»^ ^^r ^W?- 

rigte Menseh bekommt Ferstand^ 
wenn der fValdesel wird zum 
Menschen gebqhren. Im Syr. ist 

,*^^<^^w coniatmn' fecit ^ animum 

addidit. Ethpa. cordatus^ con» 
fortatus tst: Vgl. die arabiscben 
Analogien tmter ^\ no, 2. Diesea 
Wort braucbt auch derSyrer a. a. 
O., nur ist bier ^\ iy etwas ande- 
rem Sinne nacb no. 3. genommen. 
Andere nehmen es : corde privari^ 
privatum esse, als pass. v. Piel^ u. 
libersetzen: der thorigbe Menseh 
entbekrt der fVeisheit, ein TV did- 
esel wird der Menseh gehohren. 
Aber es gibt 1 ) kein Beyspiel, 
.wo jene negative Bedeutnng vou 
Pi, ^niNiph. ubergetiagen wurde^ 
2) ist derBegriflTvon DJ[S Hobesl. 
4, 9 ein ganz andercr. 

Pi. >l\ das Herz rauben, ver- 
wunden (von der Geliebten>. 
Hobesl. 4, 9, vgL die Analogien 
unter aau 

n. ^^. denom> v. n3*«!iV das Ge* 
ricbr :\:i'^:iS verfertigen. - 2 Sam. 

sob III, Herz. S. ^V 

aa^ m. cbaU. dass. hi. Pron. 1)3^3^ 
wmS Dan.- 2, 30. 5, »«• 

tab aUein. S. 13 S. 84- ^-^ ' 

nab. ^. Herz. Ezecb. x6» 30* ^J«it. 
MaS Pa. 7^ 10. Spriicbw. i5* »-i* 

flSv zusammengezogen aus. JiyiiJ 
Flamme. 2 Mos. 5, 2, wie ja daa . 
n mit vorbergehandem Scbwa ao 
haufig verschlungen wird, z. B^ iia 
V-»t:p,'» fur S'»i3.p,n'; ,. . ta« fur D^n3 
u. s.' w. So baben scbon alle alto 
Uebersetzer und der Sam. Text 
scbreibt in alten * Mts. n3r.S. 
W^ig Wabrscheinliclikeit faaben 
dagegen 3. D. Michaelis Conjectu- 
ten in den Supplem. S. x39dv 



3*7 



6 so 



' baufig. Hiob , 24 , 7, 1,0. ."^ 1 , 19. 

31^ y e4. Efttb« 6^ 9. 10. 11. 

^) Gem a hi, Gemahlinn, nach 

*' jJRbem im Arabiscben gebraucb- 

wlirberen Bildc , vermoge dessen 

^jjua5 bekleiden una mebrere 

andere Verba dieser Bedeutimg auf 
Beyschlaf iibergetragen wor- 
sen , und (wLjJ Kleid von 

dea Gatten beyderley Geschlechtt 
g<ebraucht winL Cor^ Sur. 2, 
183: ^n der Naeht des Fastens 
ist eueh dcr Zuf^ang zu eiiern 
ff'^eibtm verstattet'j denn sU sind 
tuer Kleid ^ und ihr seyd das 
ihrige^ (Hiob 29, 14 ist dies elbe 
JPbrase Von einer engen Vereini- 
gung gebraucbt). Vgl. Alh. Sekul^ 
lens animadw* zu' Ps. 65, 14 
COpp. min. S. 191) u. Maleob. 
2, 16. Scbon der Chaldaer bat 
dies6 Bamerkung auf PS..65, i4i 
obwohl am unrecbten Orte, an- 
gewandu Daher Malacb. 2,16: 
Itt/'Ji^^ Sxj o»n nMi er deckt Frer 
vet uber seme Gattinn. 

'D? 4 arab. 1^.-^5 zur Erde werfen, 
Im Kal ungebrauchlich. Nipk* 
aich sturzen, zu Grundy gebn« 
Spriichw. 10, g, 10. Hos. 4, 14. 
S. ^cbuitens zu Prov. 10, ft- In» 
Atbiop. ist es: anstofsen, strau- 
cbeln.' ChaJd. Hos. trJtt'inK humi 
prostrrnitun LXX* ^rov. lOy Qi 
^maMiXtj^ieiTOff. 

Mf pl' masc. DMiaS Lowcn Ps. 
67 y 5 vmd t)lur^'em. niHaS Nab. 
2, 13 Lowinnen. 

** 3.4 Lowe, viell. Low inn. 
1 Mos. 49 , 9. 4 Mos. 24 , 9* 
5 Mos. 33, 20. Hiob 4,11. 38* 
39* Jes. 5i 29. 30, 6 u. s. w. nur 

poet. Im Arab, ist 0L4J, g^ 
Ldmnn, weshalb aucb Bo* 




»7 

chart' dai bebn MoV immer fur 
das Fern. halt» vgL z. B.' Hiob 4, I 
11: M^aS "t^a. und 1 Mos. 49, 9. 
4 Mos. 249 9. wo es mit n*«iM 
verbunden iit. Jene arabiscben 
Formen konnen nun zwar fur das 
Genut des Hebraischen nicbts be- 
weisen, da ibnen die Femini- ^ 
nalbezeichnung ^ angebangt ist, 

die im Hebraiscben feblt; die An* 
nafame erfaalt aber dessen unge- 
acbtet durch die angefiihrten Stel- 
len einige Wabrscbeinlichkeit. 
Dais aber das Weibcben eines 
Tbieres einen ganz andern Na* 
mien babe • als das Manncben , ist 
baufig, «. B. •^1)Dn Esel, jlriM 
Eselinn. 

W^3( f, Ezecb. 19, e Lowion. 
Mochart {^Hiero^, •/. S. 719), 
welcber, wie oben an^egeben, 
M^nS scbon in der Bedeutung: ! 
L w i n n nimmt , will auc^ bier 
nicbt anders aussprecben, und der 
Zusammenbang der Stelle ist ibm 
dann einBeweis fiir seine Behaup- 
tung, dafs Mt:iS scbon: Lowmn 
bedeute. Nach der masoretbi- 
scben Piinctation 1st es fern, fur 

n'te^^Y f. plur. eine Art Kuchen 
' oder Pudding (wie es Michaelis 
nennt), der'aus Teig geknetet, in 
der Pfanne gesotten wurde, u. dann 
noch weich wa'r.^ so dafs er aus- 
gegossen warden konnte. 2 Sam. 

x3, 6-8- lo- S. ^^\ LXX. 
voXXv^fif f ) eine Art langlicber und 
runder Kuchen, auch mit einer 
Briihe, jus eoUyrium. Vulg. sov" 

bitiuncula. Im Arab, ist l^LaJ 
Semmelmebiy feines Waizenmehi, 

und v^Va) ^rume des Brotes. 

|5 4 1) weiis seyn. Im Kal unge- 
\ brauchlich. S, jaH, naaS (Arab. , 

«jj^ Milch. ) 2) denom. von 



a^ 



T\y^\ Bninditein, Baclrstein ■«— 
dergieiclieji Steine rerfertigen. 
1 Mos. 11, 3. 2 Mos. 5, 7. 14* 



X a»i 



Siph.^ 1) trans. Tveifs machent 
trop* for reinigen, lautern. Dan. 
11 1 55. 2) intrans. weifs seyn* 
'•.51, 9- Jcs. 1, iQ, Joel 1/7., 

Bkkpa, sick reinigen, liutern. 
Dan. 12 , 10. ( Weil y^An im 
Ckald. bedeutet: candefaeerefer* 
rumy to nebmen einige an, dafs 
du Bild bier v. Schntelzung und 
I>iiitenu]g dea MeuUa hergenom- 
men aey. ) 

R; und ^?5 : *) ^J- '''•/• weiliu 
2 Mos. 16, 31. 3 Moa. 13, ^ fF. ^ 
s) O'rtanahme , der Dur 5 Mos. 1, 
1 Tozkommt. 

H? ^ass. T. dent Gen. eizunahl "\:fy 
I Mos. 4p, 12. 

'^;^7/' ^^ ^^^^ /un/i, poetisches 
Epitneton des Mondea, jedoch 
durchgeheoda mit Auslaaauxig dea 
SttbsL n*^% Hoheal. 6, lo. Jes. 

34i 23. 30, 26. (ImAtab. Y^ 
MondTon ^ weifa aeyxi.) 

^7/« i«^^» Brandateiii, Back* «^^u 
iteiB, aua an der Sonne getrock- t :^ j' *) 
netem Thone oderLefam yerfertigt 
nnd dann gebrannt. 1 Moa« iiv3» 
Eaech. 4. 1. Flnr. D^^iaS 2 Mos. 



681 a*? 

in der Form genan entapriclit, 

uber das angehangte n.7 und ^^Jmm 
vgl. nehmlich S. 64 A. u, C. B. ilfi- 



chaelis lum, sjriaca, 5. 52-) den 
ityrax bedeutet, u. dasselbe Wort» 
kat bier Saadlas g'ebraticbt. Aueli 
der atbiop. Obersetz'er hat^ pS 
libm fur das griecb. ^rvf»ii u* 
Gregor erkiart jenes, fiir ein Uei- 
nes Baumcben, aus dessen Blu- 
men ein woblriecbendes Wasser 
destillirt wird. {Arabs, £rp, hat 

5 / ; 

SJLjJ^ welches Castellus swar 

' 
durcb : Weilspappel ubersetsst, 
nach der gewobnlicben Deutung 
des Hebraiscben, welches aber 

schwerlich von vJu5 dea Saad* 

yerscbiedea' ist). * ^ 

Der Alex, beym Hoa. n. die 
Vulg. in der Gen. baben dagegen : 
Xtvxn^ popubis {alba^ WeiCi- 
pappel, welches ebenfalb die Ety- 
mologioi aber nicht die Analogie 
des Arabischen fiir sich hat , nit* 
hin minder bestatigt, obwohl pas* 
send, ist. S. Cehii Hierobotp 
P. /. S. 292 und dicBericbtignng 
in /. Z>. Michaelis SuppUm. 
S. 1404. 



50 
5, 18- Je»- 9> 9* (Arah. y^). 
S. \^}m Zi^elofen. ^ 

'^ij? m. 1 Mos. 50, 37. Hos. 4, 
15 nach LXX. und dem Araber 
in der Genesis: styrax^ die Sto* 
raxstaude, ans w^elcber ein be* 
kanntes woblriecbendes Gummi 
jniichahnlich herausfliefst. 
Fur dieselbe Annahme spricht be- 
sottdecs die Analogie des Arabi- 
schen , wo ^«AJ^ ( welches s^lbst 



Weifse, h. fur: Klar«> 
beit^ Durcbsicbtigkeit. 2 Mos* 
24, 10 5 •n'»3on naaS du^Klarheit 
des Sapphirj wabrsch. fur ; durcb* 
sicbtiger Sappbir. — Michaelis 
fiibrt an, dafs ni:iV n^D^Dt von 
den 9'*bbinen fiir: durchsicbtig^s 
Glas gebraucht werde^ 2) Eigen* 
nabme einer Stadt in der Ebene 
des Stammes Juda , vormahls eine 
Konigsstadt, nachmahls eine vpa 
denPriesteratadte^ mit einer Frey- 
statte. Jos. iO)-25^. 12, 15. 15^ 
42. 21, 13. 2 Kon. 8t ^2« 19, 8- 
'23,31. Die XjXX. schreibt es 
Atfifm^ f^ulg. Lehna^ auch Ijobfta^ 
.Lahana, Nach Eusebius extstirte 
der Ort noch su seiner Zeit in der 



/ 



i*1i 



«s(i' ah 



Gegend ron Eleutheropolis unter 
dem Nahmen Xofiwi^ Jo^ephus 
schreibt e» \nfilvu. 5) Name 
eines I 'Agprpjatees xler Israeliten 
in der Wiiste. 4 MoA. 35 , &o. 

»^3-^ < und ^^^ < 9 wovon das 
griecb.^ Xifif>o>^ x) Weibraueh. 

3 Mos. 2, I. 15. 5^ 11* a4, 7. 

4 Mob. 5, x5. Jea. 6^, 3 u. 6ft. 
Stw. ]aS "weifs leyn , wcil der . 
weifse am. meisten gescbatzt 

t wuide. Plln. jH. N, 12, 14 

J. 32 : auetumno legitur ab aesti- 

vopartu. Hoc purissimumj cati" 

^ di4f^m Cri^t naiS Mxod. 30^ 

. 34)* ^^^ Alten, s. B. Plinitrs 

a. a. O* Xbeopbraat (hist, plants 

9,^ 4)^ Diodor (5, 4*) ^^^tJ^^^t®^* 

blofs zum Theil sich widersprc- 

cbende Sagen iiber die Geatalt des 

Baumes, welcfaen |;Eeiner von ibnen 

gesebn hatte. Abulfadli beym 

Celsius T. /. S. 244 beacbreibt 

ihn bIs eiiten kleinen s Ellea 

hoben domigpn StamB, d«F nur 

auf dan Gebirgen von lemen 

wachst, und dem Laube und der 

Fjrucbt nacb Abnlicbkeit mit der 

Myrtbe bat. C. Sprengel 

Ckift. rei herb. T. L S. la. 257) 

bestimmt ibn biernacb durch 

jimyris Kataf des Forskal S. 60. 

Naeb Hobesl. 4, 6 wo ein Weib- 

rauchbiigel, und 49 ^4 "^"^ yP'eib- 

-rauchbaume oder Stauden (^2c:?, 

na^S; als in der Scene diesei Ge- 

dicbts befindlicb genannt werden, 

• jnufs man annebmen, dafa ent- 

weder der Weibrancb damabla 

aucb ein Product des LlbaQon 

oder Palastiiui's gewesen sey (wie 

einige behaupten, a. Celsius ft, a. 

' O- S. 24^) oderv was wabracbein« 

licljer ist, dafa fi^^S bier mehrere 

abuUcbe balaamiacfae Pflanzen be* 

zeicbne. Wenigstena wird dea 

Weibraucha aonat immer ala einea 

fcoatbaren arabiacben Produkta ge- 

dacbt. Jea. 60, 6. Jer. 6, so.- 

S. Celsii HierobeU 5. 231-246. 

yoia.zuyirg. Lb. 2^ 117. 2} Na* 



< mejeiner Stadt bey Scbiio, fiur 

. Richt. 2i ,, 19^ Manndrell vermu* 

tbet, dafa es ein in lener Ge^^nd 

befinclUcbep Ort Can JLahan aey. 

JJhafWSy oderliiban'on^ das grofse 
Gebirge . zwiscben Palaatina und 
Syrien. Es tbeilt aicb in 2 Berg- 
ketten 1) den eigentlicben Liba- 
non, welcber sicb von Tyrus aua 
ndrdlicb dem Meereaufor parallel 
bis Tripolis und Simyra er«treckt. 
Hier wacbsen die Zedern. 2) den 
Antilibanua , dessen westlicbe 
Spitze mit dem Libanna zuaam- 
menbangt , • welcber aicb aber 
nordoatlicb erstreokt , ao dafa 
zwiacben ibm und dem Libanua 
das Tbal Bucca (|l5aVn nrf:;a 
. Jos. 11, 17. 12, 7> liegt. Er ist 
bober, fast mit ewigemScbnee be-' 
deckt und von keinem Helsenden 
hinlanglicb unteraucbt. Der Na^ 
me |1^^^H umfafst beyde • Berge, 
und die LXX» baben daber eu- 
weilen, wo sie den Antilibanua 
bezeicfanet meinten , dieaen iu der 
Uberaetzung ausgedriickt, z. B. 
5 Mos. 1,7. 3, 25." li^ 24. Dic- 
aer letztere bat aber aufserdem 
noch einige apezielle Namen 
a. ^lo'^n.t v:}!?, ilntt^. 

Seinen Namen weifae« Ge- 
birge hat er^ wabcacbeinlicb von 
dem bestandigen Schnee, (Jerem. 
Lg, 14) womit MT^nigstena die 
oatUcbe Bergkette bedeckt iat, 
und wovon dieselbe aucb im 
Chald. und Arab. HjSn "iniiD und 

5?tXu| v3 -^ Scbneegebirge 

beilat. Tacitus (hist. V^ 6) 
netmt ibn jidmn nitoibus* So 
iat der Nabm>e Alpes offenbar ver- 
wandt mit i^es^ albus weifa. 
Stephan Schnlz setzt bitizu , dafa 
aucb das Erdreicb und die Felaen 
' dieaer Gebirge weifa aind, ao dafg 



aW 



5>3 



er oft in icr Fcrn'e Schnecberpe 

ni sehn glaubte^ 'wo ihn nada 

niherer Untcrsuchung blofs die 

ftrbe des Erdrelchs getauscht 

ktte. Die vollstandige Samm- 

inng dcT Stellen hat Buxtorf in 

die Concordanz aufgehommen. 

£s stebt m i t und oh n e Artikel, - 

wie die Nab men der Berge mei* 

ttens. S. Relan^*s Palastina S. /• ^ 

511 nebst ^iner Zeicbniing det 

Libaiion nacb Maundrell. Od- 

mann's verm* Sammlungen aus 

der Naturkunde Heft 2, no. 9. 

Michaelb Supplem, S. i4^5* • 

fSS und ^3^ ful. ttiaS*» x) an- 
tiehn, mit dem A ecus » des Klei- 
dei. 3 Moi. 6,35 "la *»D5:>Bs» 
l^t'a \v tt?J|S^ wt^ teinen^ Viiter*- 
klr:der soil er anwhn an den 

Lcib. 6\ 4: o-'nnM D'»naa waS") 

mid «r ffoii andere Mleider an^ 

ziehn, 16 , fi3. ii4- 3^* "^^ 
durchgebenda. Nur einmabl mit 3 
Estb. 6, 82 tt?a^ "^^w n^D^q »i:jS 
la ri\M das 'HdnigUche 'Rleid^ 
womit'sich der Konig bekUidet, . 
(Nur mit dem Aeeus* constmirt 
tick at^b daa Opp* tt^fi auBsiebn, 
die arabiichen (|M<{i ^f^cd. Kesr* 

^<i ^^^^""^ jedoeb mit dem Ace. 
Q. 1^ des Kleidea). DaaPart./^oj/. 

atebt entweder mit folgendem 
Aecus. oAex Gen.^ s. B. it^4:aS 
o^na Esech. 9, fi. x Sam. x7, 
S. odcr D^ian tf^A E«ecb. 9 , 
II fi. Vgl.'*i>»irj, '2) Trop. in 
aebr vielen Verbindungen. '^ Ps,. 
404, i: ntfaS •iinn iln G/aJi* 
untfi HerrUekkeit ziehst du an. 
Pi. 95, X. Hiob 40, xo. Hiob 7^ 5 : 
nrj*^ nfa waS in^iw X-*i* Aat- 
W iirmrr angtzogetiy iat mit Wur» 
mern bedeckt. Ps. 65 , x4k wa^ 
IHSn 0^*13 ^^ Fluren kleiden sick 
viit Hter'den, Aufserdem banfis : 
Schande auiiehn £. mit Sehapde 
bedeckt aeyn' Hiob (j , 22. Pa. 35» 
ft6. 109, &9$ dtrcchti^ktit an-^ , 



ah 

XM^ iliob 29, 14. P». i3«, 9' 
Jc». 59 » x74 Schrecken anziebn 
Eaecb. &6, x6; Heil anziebn 
fiCbron. 6y 4^ ^- •• w. vcL Eaecb. 
7^ 27. Ps. xo9^ 18, und d^e Ho* 
meriscben Pbraaen tvttv »X>cv» JB, 
x3, 742, l»i^^5(v «Xjevy 20, 38x; 
Imivnurhmi rnXxrv Od. 9, 214. Ein-' 
mafal ist es in diesem Sinne anch 
von dem bedeckenden Kleide ge* 
braucbt. Hiob 29, x4: •»rtt(:3V pnac 
*i3v?dS»1 Gerechtigkeit %o^ ich ahy 
und' 8ie zog mich An,, bedeckte 
micb. Endlich: ntt/aS rrin*» iisj*> 
'b n« der Geiat Gottes zliebt je- 
man^en an, fiir: erfullt lemanden,* 
Kicbt. 6, 34,- I Chron^ x2, x8. 
2 Cbron. 24, 20 « vgL Luc. 249 
49 S tms ov iviyffwf^* ivvmfiu¥ 1/ i^vs | 
nnd die arab. Ubers. Zepb. 5 , 4. 

Fy. ;7ar^'D*»\t)aSci Eara 3, 10 
und ta'^naa D'«T&aS» x Kon. 22, 10. 
2 Cbron. x8, 9^ mit Kleidem an- 
getban d. i. nicht Gegensatz von : 
nackend , sondem a. v. a. im 
(priesterlicben oder koniglicben ) 
Scbmucke. 

HipK 1) femanden bekleiden, ' 
mit dem Accus, 2 Cbron. 28 , x.^. 
Eath. 4,4. Gewobnlich mit dpp- 
peltem Accu9. jemandeu mit et- 
~ was bekleiden , jemranden et^aa 
anziebn laa^i^. 1 Mos. 4x^ 42: 
«;tt) i^jaa Init tt/aSan und ar lie^s 
ihn Byisui kUider anzipftn, 2 Mob. 
28 « 4x: iSnM-nK dpm nu^aSni 
und du soUst den- Aharon daniit 
bekleiden- 29, ,5. 40, X5. 14, 
Ezecb. 16 J xo. Hiob xo, xx. 39*, 
a 9: n»Vl 11K^2C \i7'»aHnn bekleU 
dest du seinen Mais mit ochauer? 

Zacb. 3,4: nixSi;?© ^^f^ ^^S\ 

bekUide dich mit jestUcketi Kiev- 
dern* •— - Einmabl weicht die 
Construction etwas ab. 1 Mos. 
27, x6 : die Felle der Ziegenbdck" 
ehm i*»n«» S» ntt?^:jHn zog .tie fiber 
seine Hdnd^. — • Trop. jeman- 
den'mit Heil bekleiden. Ps. x32^ 
x6* Jes, 6x, lo. 23 wie Kal: 
anziebn. }er. 4, 3o» 



as 



6H 



rH 



^^ fut. tt^3^^. chtdi. aats. mit 
dem Aceus, Ijan. 5, 7. 16. Aph, 
>tf^5%n mik hebr. Form Dan. 5, 29. 

A^ m. em kleioes Manfs fiir fliUsige 
]\Iateriej3y nacb den Rabbinen der 
X2te Tbeil eines Hin oder 6£yec^ 
•cbaalen enthaitend, 3 Moa. 14, 
lo. 12. 15. Si. 24. Wenige eodd. 

baben 3lS. (Arab. p?t5 dass. 

jt * • ^"^ 

Syr. (vw^ Be9ken, Schussel.) 

T' Nebem. 7, 37. 11, 35. 1 Chron, 
8, 12. Esra, 2, 33, gr. Av<W«. 
Apoatelgcsch. 9, 52. 35- 58- ©in 

Jrofser Flecken der Benjamin it en. 
osepbua: (Arcbaol. 20, 6, 2) 

Aviiec iuiftttf^ jTtfXfWf Tt fAfytB^ot ovk 
mwihvffu. Er gehorte anfangs ^ 
Samarien , ward aber dann nebst 
einigen andern Districten mit zu 
JudMa gerechnet. x Mace. 11, 34. 
Joseph. Arcbaol. 13, 4, 9. Im 
]VIittelalter fiibrte er aucb den 
Nabmen Diospolis und war der 
Site einea Bischofa, nacbmabU 
beiiibmt durcb eine Kircbfe dea 
Iieiliaen Georg. Jetzt beibt er 
bey den Arabem Loddo. S. Re^ 
' land^s Palas^a S. 877. Lightfoot 
Opp. T.IL S. 182. ed.JioUerodi 
Bacbiene Beachreibnng von Fala- 
Atina Tb. 2, JJ. 462 - 67, oder B. 3 
S. 174- i85« Scbleu»ner*8 Lex> in 



\ 



&3 (^6). Aucb ohne n^n Richt. 
3i 22« Dasaelbe Bild iatin dem 

arab. O^A^ Flamme ^ vgL 

9 

5 / c» ^ . 

(_>n:V| flammendes ^ Schwert, 
Klinge. (Arab. v»*.«^ flammen, 

S. :jnW). 



rh 



f. cbald. n i c b t a fiir m^. Dan. ' 
4 f 32 im Cbethib. 



1 Mob. xo, 13 wabrscbein* 
licb s. V. a. DO^S Libyer; vgl. 
die Analogien S, 213. ^. B. und 
besonders D'^I^S in demselben 
Verse, wofiir der Samarit. D^nnS 
liest. Gerade, wie sonst 0*i2!;S, 
werden aneh D«»anS bier in Ver- 
bindung mit Agypten, oder als 
ein Tbeil destelben genannt. J. 
D. Micbaelis aUcbt es naberdurch. 
das agyptiache Libyen d. !)• nach 
^ Strabo den westlichen Tbeil von 
Agypten zu beatimmen. Der Ara* 
ber iibersetst : Bahanisenses^ von 

^uaa^ einer Stadt, ostlicb vom 

Nil gelegen. ^ /« X>. Michaelis 
SpicUeg. ,Gcogr. Hebr, ext. T, !• 
S. 262 ff. 

Xi2 nnr Kobel. 12, 12, sweifeU 
hafter Bedeutung, im JParallellia* 
mu$ mit: Biicher macben.. Im 

Arab, ist p^fiA} ^^g^^i^^g n^ch 

etwas.y erpicbt auf etwas aeyn. 
Hieraus nahm scbon Aben Eara 
die Bedeutung: su eifrigea Stu- 
dium. Abalicb LXX. fJuXim, 
yulg. meditatio* •— Aufaerdem 

ist *2Usn^ Zunge, daber viell. 

Syr. veriuMj Sermo. Liutker; 
Fredigen« 



Xj die Flamme. J el 2, 5. Hiob 
4i, 12* Jea 4, 5, Flur. nl^nS 
P»« *o5, 32, v. dem Gen. ni:»nS 

29,7. a) daa Flammende, Bliii- WW? %. v. a. nnV emudet, er- 

kende (dea Spieliea, Scbwertes) achopft aeynl i Moa. 47, 13: 

d. b. die KUnge.. 1 Sam. 17, 7 s :i»'>n Os-d — o^^nasD y>H piSpi 

in^an nanS daa Eiaen aeinef Spie- und dof Land Agypten — loafd 

6ef. Nab. 3, 3; a-jn anS die ersehdpft durch die Hungers^ 

Kliijge\des Schwertea. Hiob 39, noth. — rynS ist aul^erdem im 



r6 



5*5 



rh 



CUJL fgebrauchlicK (&r dus faerr* 

Kbendere ,ih^, ,«"»hS, wie nws 

Qod .i.id. 5 Mod. 25, i8. Jes. 4^, 4* 

r«r^. ^! Buxtorjii Lex. cJtald^ coL 

112^. (Altch das transponirte 

mVi hat dieaelbe Bedeutung. S. 

eliinidasb co/^. 6t>9)« Ricbtig dfeu- 

teten lehon die alteb Ubersetzer 

IXlu Oni. /!)«• Sam, AriAs 

Erp,f Pers. und dej Sam. Text 

hit nach seiner Wieise die dem 

Siane nach aynonyme Yariante 

M^ni, Welrbe nur die gcwohn- 

licher^ Form entbalt. Nur eine 

vnFereeihliehe Vemacblassigung 

iet Grammatlk ( denn nSft^ hi ja 

Ferade wie ••nDPn von nn!i ) konnte 

diese altere, ein%ig passekide Ab- 

kimng, nngraminatisch neii^en, 

vnd ibr eine andere ron 20^ ^''^'^ 

stisfuit^ 2) mente turbatus^ im" 
potensfuit — i- ^rtfe amore^ tristU 
da J metu TorEiehn, die dem 
Siane nach vdllig uopassendist. ^^ 
Mit demfiegriff dee 7\7\S an obigen 
Stellen ist auch nahe yerwandt 

dit atab. ^"Ji IK Fill, in Be- 

dringnilsy Noth, Armuth geta* 

then. 

"^li woToii Spruchw. 2,6 ^ x^i 
7i\riSn&, am wafaracheinlichsten : 
ein V^abnainniger, Toller. LXX. 

» mifmfut9$ tmUUi (le, a diabolo) 
wie es a^cbon der Araber ricbtig 
▼erstand* Or. Ftntt. Ift^rmu 
Hieiza rerglelcbt man das verw. 

&>% (a. den vor. Artikel) , -part^ 

m|* mmiA perculsus et am^ns 
§ 

prae amarp et^. und diese Bedeu* 
tang bat anch im Syr. ou^^Cl^2| 

obitttpuU^ horndt. DieBegrilFe- 
itupiiU nad ofnens fuU iixid t^her 
in mebiemyetbia Terbundao, s«B, 



>. » 



in fihXf iXf. Andere vergleicbeA 

V^ spielen, scbereen {so dais die 

Verba nS und tA bier wecbselten) 
und deutei) es ironiscb: so wi0 
derjenigv sck^rzt^ der Brmdm> 
pftile und tpdtendes Oeschojr 
tan sich ivirfif so d^r Marni der 
seinen Nachsten hintergekt und 
sprieht: hah* ith fiicht gesehetzt f 



^Vl% brenuen, flammen. Auch im 
Syr. und Cbald. Vi. 104,4. fi^^a*> 
fiammende , flammenbaucbendo 
(Menscben), Ps. 57, 5. Pi. ttnS 
1) anzunden-, versengen (v. d. 
Flamme). Joel 1, 19. 2, 3. Pi. 
83 V i5' ^^^7 *8« ^) brcnnen 
macben, anjFacben. Hiob 41, i5. 

^TTl tn, i) Flamme. 2) blinkenda 
Klinge des Scbwertes. 1 Mot. 

3 , 24. S. an^. 

D^pnb Zauberki^ste. ft Mos. 7, la 
s. v: a^ ts^a^. S. die Analogies 
unter n S. 2 13. 



On^ arah. ^ gierig v^rschlingen, 

davon ^ und ft^Lfi ein dm- 

get, LeckermauL Davon wahr- 
sebeinlieb : D»»»nVho was gierig 
' Terscblungen wird/ Leckerbissen. 
Spriicbw. 18, Q. 26, 22. Die ab« 
weicbenden Ubersetzungen der 
Altem und Neuem eeben Scbul- 
tens 2u d. St. u. Micbaelia in den 
: SitppUm. S. 1413. 

|Hb deshalb Ruth i , 13. 

Ytl cbald. 1) dcsbalb. Dan. 2, tf. 
9. 4, 24; Auch •} }7\\h deswegen, 
weil. 2) ai4ser, nu^/,' zuaammen- 
gesetst aui mS nicht, und p 
wenn. Dan. 2^ 11. 3, 28. 6, 8- 
Sonst ihSh^. 3) aber, Esra^, 12. 

fl^LJ i nur 1 Sam. 19 , 20 wafarsch. 
die Yartamffilung a. v. a. nVh^*^. 



5>C 



v» 



niicli elner^ Vejnetznng. / So ui\teT 
den alten Ubersetzern LXX. Syn 
Arabm Chald* und der Zuaam- 
menhang yerlangt €s. -— £ine 
ihnlicfae Transposition findet In 
diesem Worte auch im Arabiseben 
und Athiopischfen statt, wo in 
dem letztem \>rh den Begriffdes 

arai>. Vft^ ^^^ seyn hat^ wel- 

/ cher vielieicht auch bebraisch war 

(s. wenigstens die Deutung der 
LXX. Syr. Chald^ Prov. 30, 17.) 

^v fiir H*S nicht. 1 Sam* 2, 16. fto^ 
3. Hiob 6, 21. 

•nan i^ ». 131 nS. 

.^/| arab. 5J i) wenn. Richt. g, 

>i9« Ezech. 14 y i5« 2) ^ wenn 
*docb! o si! utinam, Mit dem 
Tut. 1 Mos. 17, x8. Hiol) 6, 2, 
mit dem /m^. 1 Mos. 23 , 13 
(vgL DM), mit dem t'art Ps. gi, 

14. Mit dem Praft. construirt 

Siebt es -diesem die Bedeutung 
es Plusquamperfecti 4 ^os. 
x4, 2: n^no ^h o warin wir 

festorben! io, 5: WXX ^^ 
ass. Blofs concessive ^'telit es 

• 1 Mos. 50 i 342 ^"J^V. **'V» ^^ ^^^ 
mdgt geschehn , tfie i{2< sagtest, 
3 } wenn nur nicht. 1 Mos. 5^9 

15, LXX. fMi iror*. Vulg^ 

ne forte, Syr* fs/^Vj Arab. 

S ^jc!jj, ( Die Syrer haben drey 
hierher g^horige Formen : a^| 

mit Olapk ptosth* wenn, a!^ 

nicht , VgL dm , und ^^q^ 

o wenn doch!^ 

W/ s. V. a. ?V I Sam. M^'So* J««. 

D*^5^/ 2 Chron. 12, 3- id, 0. Nali. 

3, 9 und D^dS t^^n. 11, 43 die 

Libyer, imhier^'in Verbii;).dung mit 

^ Agyptern und Atbiopiem. S. o^an^, 

welches . wabrscbeinlich dasselW 



ist; (Syr, ^^gk Q^ fur Aii9v«t. 
Act* 2, io). < 



"1^/ x) nacfa 1 Mos. 10, 22 cin 
Volk semitischer AbWnft^ wel- 
ches neben Aram und Arphachsad 
genannt wird. Josepbus deutet 
es durch: Lydier, und obwobl 
es sonst an hUtoriscben Angaben 
fiir die semitiscbe Abkuntt dieses 
Yolkes fehlt, so ist docb nichts 

fegen die Moglicbkeit dieser Er* 
larung. /. Ju, MichaeUs Spici- 
leg. T. II. S. 114* 115 vgl* n>it 
Vater*s Comment, zu Gen. io 13. 
— Yerschieden ist 2) niS Ezech. 
27, 10. 30, fi, Jes. 66, 19 und 
D^JTiS 1 Mos. xo, 13. Jer. 46, 9 
ein Volk von Africa oder Agypten, 
welches meistens in Verbindung 
mit u/nd und t94fi genaDn^ wird. 
S. /• D. Michaelis SpiciUg* 
T.^1. S. 256-260. 

f^yi I. sicb an jemanden hangen, 
ibn begleiten. Kobel. 8, ^5: msj.ti 
ihiov^ U^S*» und dieses begUiteh 
ihn d. h. dieis bleibt ihm. bey sei- 
ner Arbeit. Fulg* hoc solum 

. secum aujeret de labote sua. 

Niph. dass. .sich an jemanden 
anschlielsen, mit hv* 4 Mos. jl8, 
22 5i«inn^vi iji'jy nVn dafssie 
sick an dick ^ckliejsen (dii bey- 
stebn) und dir dienen. v. 4. Dan. 
XI, 31; mit Sh 2 Mos. 2^\ 34: 
^^^ ,'*tt|iM ni^i fi»in nn» wtin 
endlick wird lick mein Mann an 
mick anschlieffen. Jes. 56 y 3. 
Jer. 5p, 5. Zacb. ^, 15; mit oy 
P*- 83 , 9- (Ina Aram, ist Kib, 

f ol^ Ptf- und wi/;;^ begleiten. Im 

Arab, hat diese Bedeutung . \^ 

med. ^ Kesr. eiMr Sache oder 
Person folgen, auch beyatehn, 
helfen, vgl. 4 Mos. 18, 2. (Vgl. 

nT3c und cy^, 7\\n u. (^^) 



^ 



6B7 



n*? 



n. ttmwB lelben ron jemandem. 
Ncliem. 5» 4. P«. 37 , 3ii niS, 
dW^ hV"! )^t£}*^ ^r Frevler leikt 
mdhtzaklt itickt. 5 Mos. 2Q^ 2&. 

^;;A. leilien (einem andern), 
mutvum dare* Jes. ^4^ 2: niSta^ 
T,\\^ wie der yerleiher, so j^er 
da IdheL Spriicbw. 22, 7. Pb. 
iia, 5. Mit dem Accus. der Per- 
son. 5 Mos. 28 » !«• 44 '• ^'^\l ^'^^ 

if/iil ilu wirsM ihm nichl leihen* 
Sptiichw. ip, 17. Mit doppeltem 
Aeciis. e Mos. 22 , 24 : ^pD. dm 
^r-nx nnSn id^wm du Geld' UU 
kest mcinem ydke, — ^ VgL dife 
Conitructloa des S^n mit dem 
ilfcrux. ein Pfand neLmea. von 
jemaudem. 

T^ / biegeDy «bbiegen, abweichen, 
weichen. Spriicbw. 5, 21: **^p^ 
:i^j^tfc ^tS*i ^m mem Sohfty sie 
jRd^c7i nicAf von deinen Augen 
wnchtn. 

Niph> gebogcn, verbogen, rex* 
kekrt seyiu Sprucbw. 3 9 3^* 
T1S3 nin** .b^»1n *»3 <^tf/i?f cm 
Greuet dem Jehova ist der Ver^ 
kfihrte i, fa. der Bosewicht, der 
Suader. (Ueber diese Uebertra* 
gnng siehe die Syaonymen nns^ 
and i?;:j^) Neutr. tiSo dfc Ver- 
Kebrte* dundige. Jes. 30, 12. 
VoUMndiger ttebt Spriicbw. 14, 
ft: y^y^'% tlVjj deaaen Wcge ver- 
)(ekrt*siAdy und ^y 15: Q'tllS^ 
or^^vcA dasa. 

lUph. Jut. iv*\\ wie Kal: 
weichea. Spriicbw^. ^y 2i.~ Ea 
eotlebnt seine Form von 9^** oder 
t\3 (vgh ubrigeita ^i^V^ Kr'o**^^ 
•owie daa I>erivat ^ nitS seine 
Foim von ntS bei^immt. (Arab* 



't? 1) Mandelbaum. 1 Mos. 50, 

37. Arab. aJ imd 8aJ. Syr; 
• f la!^ S, Cdlsii HieroboU T. L 

S. 253. ^ 2} Eigenname eitier 
Stadty die ftachmahis SM^n^a biefa, 
Bwiscben Sicbem und Ternsslcm. 
Ueber den Ursprung des apatem 
. Namen Sn-n^a enthSlt die ©<- 
n'esis drey verscbiedene sicb ge- 
gens^'itig wifleraprecbende nnd 
aufliebende etymologiscbeMytbea 

1 Mo8» 28> 19. 35i i*8^ undTgj, 
9- 1.5 1 (vielleicbt achon 12 , 8) 
nacb welcben der Ursprung des 
Namens in > die Patriarcbenge- 

, acbichte verlegt wird. Dennocb 
wird sie* Jos: 16, i3 nocb mit 
dem alten Nam«n genannr. Vgl« 
bieriiber de Wettc Beytr^O 
sur Einleit. in das A. T« B. &• 
S- 230 ff. B. 2. S. 124 ff. Wabr. 
scbeinlich verscbiedeu ist uh 
Kicbt. 1, 26. 

n^/ m. Tafel a) von Stein, nm 
etwas daranf einzugraben« 2 Moa* 
24, 12. 27, 8. ^**'^J?ri nn^S 
5 Mos. 9t 9. 15. und Mn»n n'nS 

2 Mob. 31, x8 die Gesetzestafehi« 
3) von Hois, dab. 1 Kon. 7, 36: 
,'j«»ntn^ n'nV die Flacben ibrex; 
Leisten; von eineni Tburfliigel 
Hobesl. 899* Dual. D'lh'nS aaa 
Tafelwerk der ScbiiFe Ezecb^ 27, 
5, wo der Dual wabrscbeinllcb 
auf die beyden Seiten des Scbiffea 

"hindeutet. c) trop. . Sprucbw. 3» 
3: qa^ npS hv Dans schreib- es 
auf die Tajel deines Herzens 

vgl. Jerem. 17, 1. Arab, jr J, 
•yr* {^mQu^ dass«, wo von erst daa 



Verbum ^4 tafel&t 

oi 1. Ill, beugen , neigen. //* H^H.^b Name einer . moabitiscbcn 

gekruiimit» geboEen, geschlangelt 
seyn. Verwandte B^deutung baben 



die Staaunworttr Vil2^ ond {jc^.} 



Stadt. Jes. i5f 5* Jerem. 489 5* 
Vfh arab. 1^^ verbuUen. Prre. 



PUS€* 



Sam. ss 



10. 



Jut, 



•b 



6fi3 



I'l 



1. Kon* 10 , 15. S. das verw, 

tti^ VerhiiUung, ScUeier. Jes. ft5,7 s 
>j:) S? tDl>?n tol^n ••aff nsin in:j s^^^*^ 

• 'a^»yn cr wird vent^titeu auf 
jerim Berge den Schleier^ der 

\ alle Nationen bedeekt^ wahr- 
tcheinlich, der ibir Gesicht bc- 

. deckt d, h. der tie traurig macht. 
Einea ahnlichcn Sinn enthalt das 
folgende Glied. t9lV ist dann das 

I erste Mai als Subst. , das zwey- 
te Mai als Part* nach der Form 
•>iM zu nehmen. *oi| muls nach 
dieser Wortttellung blofse Um- 
^chreibung seyn, aber fast mocbte 
aian die yermuthung wagen, dais 
es an einer andem S telle gestanden 
liabe, nchmlich : ti^»?n-SD-'»Jifi-Sy. 

y^,, 1) Levit Jacobs Sohn von der 
iieah. I Mos. ftp, 34* ») ^}^ 
Ifomen patronjm. fiir ^mS ein 
'^ Levit, Nachkomme Levi's, 
gie erhiclten kein eigenes 
Gebiet, sondem nur einzelne 
Stadt«. mit ibren Bczirken in den 
iibf 'gen Stammcn Jierstrcut. ' Jos. 
fti, i-4fi. Plur. 0"»»iS Leviten, 
Jos- fii, *• 

^^ vltar. H^iS chald. Leviten* 
Esra 6, 10. 

a 

n^. /• Krana. Spriichw. 1, 9. 4f 9* 
Stw. fCj flechten, winden. 

V!pi^. x) ein grofses Seethier. Ps. 
74, *4- *®4» ^^- *"*^®*- grofse 
Scblange. Jes. ^7» ^l. Syn. pin. 
2) Crocbdil. Hiobx4o, 25 tf. 
-ji. J sich winden , auch von dem 

Winden der Schlangen gebriucbt. 
p gebort aber »u der Form des 
AYortes, wie in ?tj«?n5, T|J*»^o 
u. a. Andere nebmen es fur ]n 
die Scblange. ^ ' S. jedoch dieses 
Wort. Vgl. *Bockarti Hieroz. 
F. IL lib. ^' c^p. x6 - i8- ^^- 
SehuUens «um Hiob 40 , 26, 



/^7 p/. B-iS^iS Wendeltreppen. 

Vulg.' cochlea, QhfUd. Mnaqt). 
Arab, scala eUgno, Im Chald. dass. 
Vgl, die verwandte Form dImSS. 

Nv^/ I Mos. 43, 10. Richt. 14, 18. 
fi Sam. 2^ 27 imd 

V.^ / 1 Mos. 3i^ 4a. 5 Mos. 32, 27 
u. o* we nn nicht; zusammen- 
gesetzt aus ^S wenn, u. h\ 
s. V. a. nS, HS aicht. Arab. 



•g 



dass. 



I. »p7 und P< 1) ubemachten, 
die Nacht zubringen. 1 Mos. 19^ 
2. 24, 23. 32, 22. Richt. 19, 10. 
.Auch von leblosen Dingen z. B. 
Speisen : iiber Nacht stehn blei- 
ben. 2 Mos. '23, iQ. 34, 25. 
5 Mos. 16, 4, — 3 Mos, 19, 13 : 
•ipb-nv anM ^1^^ n^ys r^n h^ 

der Lohn des Tageldhners soil 
nicht bey dir ubemachten bis zum 
Morgtrij du sollst ifan noch am 
Abend abtragen* 2) faerber- 
' gen, wohnen, meistens trop. 

Sprtichw. x5» 3i. P»- fi5f i3: 
seine SeeU herbergt im &luck. 

Hiob 17, 2:- li-^x* rtn oninana 
unter ihren Beleidigungen wohnt 
mein ^Juge^ ,2^9 19: f^Sj Sm 
i^/ixpd und der Thau herbergt 
auf 'meinen Aesten, 4^? i^4' 
, IP pS^ InMsjxa awf seinem 
Nackcfi wohnet StUrke. Jes. 1, 
2L. HohesL 1, 13. Auch blols: 
einkehren, um zu herbergen. 

Ps. 30t ^' '^^^ r^J"* aira am 
Abend kehret J^einen ein* 
3j verweilen, bleiben. Ps. 

49 » 13- \''\l ^3. "^P/a O'JMT ^d^/r 
tfCM (solcher) Mensch bleibt nicht 

* im Gliicke^ sein Gliick hat nicht 
Bestand. Hiob 19, 4; \%Sp *inM 
'tni^tt/p so bleibc bey mir mein 

I Jrrthum^ so trage ich ihn, biifse 
ich dafiir. -— Das arab. Syn. 

^V^ £wc \^JIji^ ut i) ubemach- 
ten 



^ 



5B9 



in 



ten 9) uberh. irgendwo verweU 
len S) iich in ein^m Zufttande 
bfBoden. S. Rosetiknullers arab« 
Leseirach S. 119 Z.Q. 9, 

Vorkommende , Formen sind 
Prat. ]\ inf. pS und |*tS 1 Mos, 
£4, 23, ^imp. pS, fut. pS^, a/'O^. 
1^!» l^i- P*rt. ^^ Nehem* 13^ 21. — 
2ach.5, 4 Bteht naS, wo derZu- 
•ajiunenhanf den Smn von n^S 
tie ubernachtet verlangt* 

Hiph. Hieber gebort nvtr Jer. 

^^1M ir^e ktnge wilUt du b^y dir 
deinejrevebtden Gedanken hegen? 

Hithp. wie Kal* Ps. 91, 1. 
Hiob 39, fiQ, Deriyate: ^iSci 

U. r^ Kal nngebraucblich. Nipk. 
narren, in it hl> g^g^i^ )eman- 
den. Fa^ %3V*» ft" Mo». x5y 24. 
4Moft, 14, 2. 17, dl Jos, 9, ig. 
u. t Mo*. i6v ft im Kri, 

HipA, data. Prat. Or}>»Vn 
4M08. 14, S9 Fut. )Vji ft'Moft.' 
I7i 3f aufserdfim 13'»^.;, ni^^q 
2 Mos. i6, 7. 4 M08. 14, 56» i6y 
11. Part. D^:j^^e a Mo«. 16, 8- 
4 Mos. 14^ 27. 17, fto, statt 
W^S;, O^j^So. Im Kal^binischen 
ttt dlese Punctation baufiger , im 
Hebraischen vergL nocb 4t^^*[ 
Spriicbw. 4, 21. Sie ward bier 
wabrscbeinlicb gewahlt, urn das 
\ erbum in dieser Bedeutung von 
Jto. I za uotcracheiden* Derivat : 

« • 

?^ scblingen^ tcblii 
'^n miSd ^^ni :iy^^ 
dfw trmken uud sih 
^vrdcn j^yji , oix li^ai 
giwejen* Fulg. absorjUt 
Cbald. nimmt ea pass.'siVtverden 
▼erscblungen , rerniobt^jsTw^rden 
^o»Sntr»| womit er sonst S^a atis^ 
ixuckt S. vS treble, v\v i^lur- 

fen Hiob 39, 30,. «nd sypi \JVfc 
lecken. 



Obad. |5:- 
. Der 



I.y^v ve'rspottcri, verla-chcn. 
Part. yV derSpotter, Menscb von 
acbnddem, alles verspottendem. 
Uebermutbe. Spriicbvir. 22, 10. 
24, 9 insbes. scbnoder Veracbter 
der Religion und Sittlicbkeit, 
bocbmiitbiger Frevler, Vgl. it. 
Ps. 1, 1. Spriicbw. 9, 7.8. 13, 1. 
i4» ^' *5» *^' *9>fi5« Jes. 29, go. 
In demselben Sihne steht das Prat, 
Spiyiicbw. 9, 12, im Gegenaatze 

. von DDn : H^wn 58|:n:3^ nacSi i/wif 
Jij^ du ein koc/imuihiger Jbrtvler^ 
so wirst du allein es tragetf. 
Hipb. dass. Mit dem Aecus. 

- Ps. 119, 52. Spriicbw. 14, 9. 19^ 
28 J t3Stt;»; y^V Sij^Si njc; eiit 
schdndUcher Zeuge verspottet 
das Recht, Hiob 16, 2o ^ mit dem 
Dat^ Spriicbw. 3, 34 : D^X^S OM 
Y^Sj Hs»!t furwahrl der SpdUer 
spoUet er. 

Hitbp. YaclSqri sicb ubcrmutbig, 
frevelbaft beweisen. Jes. 20, 22. •_ 
piese Bedeutung bangt mit det 
folgenden nicbt zuaammen, findet 
sicb aber aucb unter ^y^V, wovon 
Part. Y35^ Hos. 7, 5."*Deiivat: 

n. a>A. part. V^^P LUnterband- 
ler, Mittler)zwiscben ft.Personen. 
Jes. 43, "27: ^a s»y«>« 5|^x^S»J| und 
dtine Uhurhlihdler\Aie Friester) 
sind von mir ahgefalleri;von Un- 
terbendlern^ Qesandten 2 Gbron. 
3?» 31; von dem DoUmeUcber 
1 Mos. 42, 23; Hiob 33, 83: dm 

• *)Sh •»J0 inH Y-^SO TIMStt V^!J tt^i' 

w>ir^ J Am em Engelaii 'p^ermihUr 
zu Tkeilj einer von dot Tausen- 
den, Vielleicbt, dafs bier scbon 
die Idee der spStern jud. Damo- 
nologie ausgedriickt ist, weicbe 
einen Scbutzengel oder Vcrihitt- 
ler jedes Meuscben im Himmel 
(V^\» » ^«y den Persern F e r v e r) 
annimmty s. Ammons bibl. Tbeo- 
logie Tb. X. S. 565 ; die Vorstel- 
lung ist wenigstens aus derselben 
Quelle, wie die des Satan, geflos- 
sen Mod kaim delswegen ^leick 
L.1 ^ 



Sf» tt^ wt 



nS 



•»s 



530 



rh 



eamm. Chald. eadaveru eorum. 






u> ^ 



alt *eyn. Vgl. dann Matth. x8, 10. 

Anidere: ein vermitteluder Ge- 

sainlte Gottes, woriinter ftie irgend 

einen ^lenschen verstehn. S. noch u^U ^ ' . . ^ , _. 

S.^(u<lUn'» Beytrage «ir Philoso- ^7./. bay cmemAkz. .«S m.Proiu 

^^*?.y. 1) Kinnbackcn, arab. ^^anJ. 
Ricbt. 15* 15*17. Hiob 40 , 26. 



,. pbie und Ge^cbicbte der Religion 
und Sittculebre Th, 2 S. 153. — 
Deriirat: nac?»S». ' 

^^ / kneten (den Teigju i*Mos. 18, 

6. X Sam. 289 24- 2 Sam. 13, 8* 

ftSv. 2al^ aram. bey. Esra 4^ 12. 
liniS ]» /i* rAex toi, vonDir Jier, 
'hebr- ^iiaim, (Syr. 2ai^' ^ 
^ Mattb« 18, 19. Luc, 8> 37)* 

ft^W /. Spriichw. 4, 24: n^JtS 
D^nav Veikebrtheit der Liippea^ 
verlTehrte, falscbe Beden. Stw* 
nnS s. V. a. trt* 

Hv ^i. t3*»nS recenaj fjriscb, griin 
£• B. yon friscbem Holse. 1 Mos, 
30, 37. Ezecb. 17, 24, 21, 3, 
QOpp, tt;i/»), von einer Traube 
4 Mos. 6 , 5* Auch : neu , iinge- 
braucht, von Strickeiu Ricbt. 16, 

7. $• (Iin Athiop. ist nSnS be- 
net^en. Die bebraiscbe Bedeu* 
tuQg batBich nur imRabbiniscben 
erbalten. rtn'xh. riJin-'S, n'»n:iSnS 
hu7nor^ vigor. Vgl. Hipb 33, 20, 
wo R, Levi dai beor. \yati*i durch 
nSnSnJ erklan.) 

U? m. die Friscbbeit, Munterkeit, 
.vigor. 5 Mo*. 34, 7. 

DIDy i) Speise. Hiob ao, 23: 
iBin^D 1»"«'^p no»^i und er l&fst 
tt^cr *A/i regnen^ was er ver* 
sehlinge. So icbon dec Cbald. u.. 
Aben Esra, ala wenn Ic^nSS ge- 
leseo wurde. Andere nacb no. 2. 
auf seinen Lieib, viras abar dem 

. Farallelismus bey vtreiten nicht so 
angemessen ist. 2} Fleiacb, Leib^ 
Zeph. 1, 17: -ifiVD tktii tiatt) 

D'lS^^^ otonS^ hiNgegoss^n wird 
. ihr iilutf wie Staub^ und ihr Lcib^ 
wie Koth. I^XX^ rif adfnmt tlvrup^ 
f^ulg. corpora eorum^ Sjr. caro 



2) Backen, Wange. Micba 4,14' 

3\it dem Stabe schlijgeu sie aiif 
ie fJ^ange den Herrscher Israels, 
Zeicben der Demtitbigung, Be- 
acbimpfung. 1 Kon. 22, 24* Klagel. 
5 , 30. Verscbiedep ist aber Fs. 
3, 8: ^nS ••^VM-Ss-nH n-^^n da 
zerschlugst atUn meinen Feinden 
den. Backen^ dann im parallelen 
Gliede folgt: die Z&hne der 
Frevler zermi^mtest du* Das Bild 
ist daber von Raubthieren herge* 
nommen. 

Dual, 0*»;nS V. d. Gen. ^^nS, 
mitPron; "i^nVi. on^nS 1) beyde 
Kinnbacken. 5 Mos. iQi 3* £zech. 
29, 4. 2) die Wangen. Hoheal« 
1, lo. 5, 13, Aucli in der Ver- 
bindung: aof die Wangen tcbla- 
gen. Hiob 16, 10. Jes. 50, 6. ■— 
Host 11,4 wird von dem' Joche 
(Si>) gesagt, dafs es D.vnS hv 
auf ihren Backen gelegt werden 
soUe , welcbes sicb ans der Ein* 
ricbtung der Gesckirre bey den 
Alten erklart. Vielleicbt iat ea 
aucb ein Tbeil d^ Jochea selbat^ 
a. BuxLorf.^Lex* chald.^ vgL 
tale, ntjits. • ^ 

.^n? Ricbt« 15 , '9. 14. xp Name 
eines Ortes, d^r sonst rolistan- 
diger *»nS - n»"i genannt wird. 
Ricbt 15, 17. Aelmlich beifat 
dMl2)-*iy die nauptsta4t der Am- 
moiiiter bey dem chald. Ueber- 
setser: ^hId ri»nS xmd n»nS ' 
maxilla Moabitica und maxiilal \ 
VgL Michaelis Supplenr.S. 1435. 

^^ nur im Jnf. 4 Moa.'22, 4. 

. AuTserdem immer 

< Pi. !|nS i) lecken, inabe* 
aondere in der Pbrase : *ias^« ijniS 
den Staiib lacken d, h. aich^iii dea 



rh 



531 



n'7 



Suub niederwerfen. Pa. 7a , 9. 
Mirhi7, 17. Jes. 49, 23: -lai*! 

ffcr iif/jr^ tderden sif Ipcken. 

fijauflecken •.▼•«. abwei- 
d«Q, sofzehreB) carper e, 4 Mot. 
22, 4: nun wird dieser Haufe 
diet rings um uns fur auffres^ 
sen (onV*»), p-j*; rrK ilMh T|hS5 
ni>.i wie «m Siier das }9rUne 

ia Ftldes aufjrifst: Syr. '.|.\ 
Pi. V. Pa. Arab. (j^.aBt) dus. 
Verwandt tiud noch pf^S, nnd 
UUU lecken* 

SpriicW. 4* »7.' 23» 12 3«in *»at 
WB-nM ohSb ii>ew?i ilii silzesi 
sn mi^ einem Herrscher zu speU 
'«/. Y. 6. Mit a der Speise. 
Spc9, 5. P». 141,4. — 5^Moi. 
5^ 24: »|«fn njhS aufgezehrt von 
Stucke, &3 kriegen^ 'fcam- 
pfen. Mit nij Ps. 35^ 1; onS 
^^nVnii lekdmpfe , die mich he^. 
hSnpfen, ^6^ a. 3 : O** J-l O. 
^S QM3nS i2»/it viele k&inpfen 
men mieh* (Stmonu hat eine 
Vereiniguog beyder Bedeutunge^ 
gesucbt, to daft die letsteres 
absumere hello^ ode bedeute, und 
er vergleicht dazu Redebtarten, 
Wie: w\ifiat9^ftdyu 9Tifim JL X, 8 
u- SL Vielleicht aber imterschie- 
^en licb beyde Bedeutuiigen bey 
itm Leben der Spracbe durcb die 
Auupracbe det n). 

^iph. tinha Qlnf. pleon. DhVi 
RicKt 11, 25) ^ie Kal no. 2. 
kimpfen, ureiten. Ricbt 5^ 19. 
20. i Sam. 17, 102 tn«» rttDnVa 
«p«/" woU'en zusammen kdmpfcn. 
Die Perton, mit welcher jc- 
nund kampft, ttcht im Accus. 

Joi. 10, 25: 0*»23nb2 DHM 1tt)H 

DM« loiV welchen ihr kaKipfet^ 
^*' ^^1 3. 1 Kon. ao, 25 ; mit 3 
2 iMpt i, lo. 4 Moft. 21,^26.* 

^**^ii, 25; mit w 2Kdn:i5, 



i2. 14, i5; mit^bM Jerem. JL, 19* 
15, 20; mit Sp^ NeLem. 4, g. ... 

 F ii r jemanden ttreiten, wird be^ * 
2eicbnet durch S. 2 Mos. 14, 14: 
OdS Dn^*». nln^^ Jkhava wird fur 
each kkmpfen, t. ftj* 5 Mot. 1^ 

. Zo. I Jot. 10, 14, ' imd durch 
hv* Ricbt: 9, 17. — Gegen ^ine 
Stadt ttreiten , tie belagern, wird 
Tonttruirt mit ^ Ricbt. 9, 45. 
a Sam. 12, 27 und hv Jerem. 34, 

69- 57 f 8* *~- 1^ Sam. 8? so: 
^^nbnVe-Mt' bnS^i us^ er soil 
unsere Kriege J^ren. 18, 1,7. 
25f ^« Derirat von ?i0* u OnV, 
D^nS, von wo. 2. n»nSo, 

Bn*? mArr., 1} Speite iiberhaupt. 
iMot.3, 19. 47, 15. onn^H finS/ 
die Speite Gottet, v. *dem* Opfer. 
3 Mot. 21, e« ^7« -* Jerem. 11, 
19: 1cnS:a y^ 4«r Baujm mit sei* 
ner t^uic'/U, " 2) Bcot (arab. 

jfiBV tpez. Fleitch.) i.Mot. 14, 

18* i8v '5 u- ofter. D^39n finS ' 
^at Sc^baubrot. 2 Mot. 25^ 30! 
Wenn Zablen' unmittelbar vor 
cnS %tebn, to itt dazwi^cben zu 

, ergansen: nl")5D, ak 1 Saof. tor, 
4: onS-'jntt) Jiwey Brockucken^ 
vgL V. s": ' onS nn« . nwiS«(. 
Ebento 17, 17. '25, 18- '-V .Viel- 

. leicht intbet. Wa is em Jet, 28» 
28- So der Cbald. u. Syr. und die 
Analogie det Arabitcben uater- 

ttatzt et; dort itt^ V»]u> Speite 

iutbft. Waizen. * 3) .Mab^ 
fin^ h:>H ein Mabi genielten. 
S. b:^M no. S, 1 Sam. 20, 24: 

Jxonig sajs heym Mahle. 4) an'j 

nnan die Host det I<andpfiegert 

' Nebem. 5, 18 vgL v. 15, d. b.. 

die Naturaiien, in denen nacb A^u 

Sitten det Oiientt die Einkui^fte 

detselben bettanden. Ebento hie- 

fiien aucb die dem Salomo sur tag* 

licben Tafei gclieferten Natura- 

~ lien, (1 Kon. 5, 2 (4, aaj) eiue 

. Art von Taftflgeidern oder Civil- 

LI 2 



rh 



65a 



Ute in natura. 5) wahncli. Be* 
lampfungsBelagenuig. Richt.59 8* 

I { chald. Speif e, Mabl. Dan. 5^ i. 

J.nv eine Stadt in der Ebene de§ 
Stammes Juda. Jos. ifjy 40. Meb- 
rere codd^ ' lesen iibrigens bier 
D»nS, und aiiulicb aie f^rdg. 
LeJk^ntan^ Die andem alten Ue- 
bersetzer babea mit D geieaen* 

n.f fx ^^*W« Kcb^weib, Con- 
cubine* Dan. 5 , 2.5. £3. In den 
Targg-h^vL^gev^ b. B. . 1 Mos. 35, 
6, as* Riclit. jtp, 2^. fio, 5. 

-ry^^* V^^^ drangen, driik- 
ken, 4 Mos, aa^ £52 Yl^*^! 
D»Si San-nH w»^ J»V druckte'den 

nSwa Ink DnxnS^si wid dr&ngt 
ihii mit der Thiire wef;^ — Insbes* 
eii^en:&ch'tvacbern . od. ein dienst- 
bares Volk bedriicken. ft Mos. 
25V't>'' Richt. t,- 54. ft, 18 
u. ofter. (Aiab.. ^jicuferJ 'u« /sn5) 

Nipfi. sicb drangen, driicken. 
4 Mos. 22, 25. 

n 1) 0ruck^ Bedrdckung eines 
Volkes. i^'Mos. 5, 9. Ps« 44« 25. 
2) Drangsale, bedrangte Liage 
[iberbaupt. Hiob 36, 15. 1 Kon. 
22 , 27 : ynS c*»idJ| ynV onS Brot 
itid ' Waisset des Trdbsals d. , h. 
wih man es in bedrfingtan 2eiten 
renie&t. Jes. 30 , 20. ' 



>V' 



< » 

1) fliistetn. So im Hitbpa. 



t Sam. 12, 19. rs.'4^> 8* LXJCm 
i^ft^Hif. f^ulg/uASam*mussitare. 
?s. insusurrare, (Der Syr. bebalt 
s 2 Sam. 13, 19 bey, vgl. auTser- 

em Luc. x2, 3 : ^AjTjJ^^ Uii^ 

ir: frjpoV ri $vf i^uXn^ttn. Bicht. 
(5, 2. Ethpa. submisse muss it a^ 
it, JB. B, Im Tbabnudischen ist 
ie Bedeutung in Pe, «. Fa, hau- 
ler. S. Buxtorfii Lex. S. ii3<^- 
tich im Athiop. ist tt^tt/hS If^* 



rh 

VL flusters, ieisereden, und Conp 
Vh ist ebenfalls Ltic. 12, .5 voin 
2tbiop. Uebers. gebraucbt.) 

s) beschworen. Ps. 589 ^* 
D^tt^nS© Sips »btt^^ H'S ltt'« 
welche (die Scblange) wicA^ Adr^ 
awf der Beschworer Stimme. 
Fiir diese Bedeutung gibt es 2 von 
der Analogie unterstutzte Ablei- 
tungen. a) vom Murmelji, 
Flu St em der Zauberformeln, 
vgl. D^ttM Jes.ip, 3; a*«3no 
8> 19 und bifi^D.s h) von 

^wu^UJ Schlangen (welchesWqrt 

aucb nach einigen Jes. 3, 20 im 
Hebraiscben vorkommt), wo es 
alsdann ein Denom^ Mrare und: 
Scb]angenbescbw5ren bedeutetc. 
Dieses liefse sicb durch die Analo- 
gie V. tt/na Scblange, u.»tt?n5 Scblan- 
gen beschwdren 2) weissagen, abn- 
den iibeibaupt unterstutsen , und 
noch an 2 Stellen (KobeL 10, n* 
Jer. Of i7)stebt c;nV indeutlicbem 
Besuge auf Schlangenbescbwo- 

"»g» (VgL syr. \ma^ Be- 
schworer, Scblangenbeschworer, 
^/ \Aj^nS. Zauberey.) Doch wird 

durch jenen Cebrauch die Ablei- 

tung von iL*nS Scblange nicbt 

notbwendig, welcber es ohnehin 

an 'Gewifboeit feblt (s. d. folg* 

no. 3). Fast zur Evidenz eibeUt 

aber die Ricbtigkeit der ersten 

Vergleicfaung |ius dem Gebraucbe 

des Wortes im Thalmudiscben 

z. B. nD»n \v u/nnSn qui mussi* 

tat super vulnus^ der eine \Y«n^« 

bespricht. Saakedr, cap* 11^ dann: 

DME;nan nn tjnhh V'^'wif qui uovit 

incantare serpentes, Exod. 11, 7 

Targ. steht |1n'»tt?,nS fiir Dn^onS. 

^ul 1) das Fliistern h. Seufzen, 
oder um Hiilfe rufen. Jet. 26, i6. 
2) des Beschworen, der Zauber. 
J^^*3«3? In Bezug.auf Schlangen* 
beschwdren Jerem. 8t ^7- Kohel. 



vh 



S3S 



vh 



10, XI. 3) D^tt^nS Jet. 3> fio -W^ (y, t5^h) verborgcn. Dayon 
(wovon auch tr'nS bU Sing, ge- jj^^ a^i^t?. heimlicli. Iciac Ruth 



dacbt werden kann) nach Schro- 
der (de vestitu muUcrum kebr» 
&171 ff. : kletne goldeneSchlan- 
jea, die dem mprgenlandiscfaen 
fxmtnzimmer als Putz vor dec 



3', 7. 1 Sam. 18, aa, ft4, 5. Wuir. 
fi^toS verborgene Kiinite, Zauber 
reyen. 2 Mob. 7, 23. 81 3- i4* 
S. o^tt.iS 7, 11. 



Bruit hingen , und ihnen zugleich p^ 1 Mo«. 37, 25. 43, 11 (woftir 
als Amulet dienten. S. a. B. Jo- ii-»r SamWiK «Tid vi'«^U 



sepbua Carabuliideft cap* SiVI: 
Arabum Pagmtomm fotminae 
cureas serpen turn imagines amti' 
Utnrum loco , inter ubera depen* 
tUhantf sed Mohammed earum 
utum inUrdixit ^ ideo quod ser^ 
pens Satanae r^ferat imaginem^ 
TgL den ComilKer Nicostratut bey 
Qemena Alex. Fadag. IE S. 209. 
Kur wird diese sonBt paaaende 
LrUacenuig durch den tJmatand 
zweilelhaft, dais daa angefuhrte 

(jAAC^ty lambentes an der angef. 

St. det arab. Dicfaters (S* 174). 
swar allerdinga poet. Epithet der 
Schlangen ist, aber auch nur die* 
leSyuna ea gilt daher bier derselbd 
Einwnrf , den man mit Recht den 
Ableitimgen dea D^^idH' von 7\nn 
ealidas (sol)i des o^n Jei. 19, 18 

▼on iyjjA diseerpens (**o) ga- 

mtcht hat« Aucfh die Deutung 
des ^S durch : Scblangenbe- 
•cbworer, wird hierdurch swei- 
felhaft. — Sicherer wird man 
daher mit Aben*Esra, dem auch 



der Saniarit. und viele Mss, plene 
t3iS schreiben), nach den meisten 

Neuern: Ladanum, arab. uyj!)> 

griecb, Xif^«y» XitocfOf^ lat. Udum^ 
ladanum d. h, ein wohlriecbendet 
Schleimhars, welches sich auf den 
Blattem der Cistenrose- (Cw^wx 
ladaniferaj eistjis creticus) findct. 
Herodot (3, ii2), Plinius (la, i7)» 
Abulfadli und neuere Reisebe- 
schreiber ek'zablen, dafs sich die« 
aer Schleim an die Barte der Zie-* 
gen und Bocke, welche diesen 
Strauch abweiden , ansuhangen 
pflegty und dann von den Ara* 
pern dadurch gewonnen wird^' 
dafs sie diesen Thieren die Barte 
abschneideui und das Harz dann 
von den eingeklebt^n Zotten rei- 
nigen. Die Fflanae (indet sich 
auch in Palastina u* die Namens- 
Shnlichkeit hat allerdings ain ge- 
wiasea Gewicbt (a. nS*i3). Vou 
den alten Uebersetzern hat. aa 
librigens keiner ausgedriickt. 
LXX Fulg. wriKTfi. Syr. Chald. 
Pistaziennii^se. Arab. Caatanee. 
S. Celsii Hirobot, T. L S. 28a- 
88* vgl. /» D, Michaelis Supplcm^ 
S. i424« 



an- 



Coccejus fblgt, die alUam. Bedeu 

tog: Amulet^e annehmen^ wd- J^Q^ j^ eine Art Eidechse^ nur 

Fuig, steilio^ Stw. antwedcr hbS 
chald. a. v. a. e^V verbergen, oder 

VJgJ und ^iaJ adhaesit f err at. 

Ana der letztem Etymologie fol- 

Sert Bocbart QHieroz. Ij S. 1075), 
afs ea eine rdthliche giftige EU 
dechsenart sey, welche die Araber 

K^^i^ nennen. Von ihr hat man 
1/ -? 



che sich leicht an no. 2 
KbUelst. So ist im Arab, ^3a 

ineaniavit 2) amuleto magico 
contra praestigias se munivit^ 

^i &ft3f incantatio^ 2} amule^ 

turn. Dais Amulete im Orient 
anch einen Theil dea Frauenzim- 
merputaea ausaiachen,ist bekannt. 
S. Schi5der a. a.^ O* S. i<$8*' 
69. 



^*? 



<{34 



1^ 



^ i$M Spruchtrort : Dolus ipsi ad* 
haerety ut atvachra adhaer^C 
tmrrae. 

^hg^ Jut, tt^ttV i)hamin6fii. x Moi. 
4, 9fi. ft) durch HSonneTn tchar- 
f « n z* B« die Pilug8cfaaar i Sam. 
13, 20 j das Schwest Fs. 7, 13. 
iDann uberhaupt: tcbarfen. Pa. 11 
•52, 4 : tt^wVt) '>?n2j w)w tfwi sekar^. ^^/rZ f^nu Jcs. 34^ 14 ^In Nacht- 
fes Seheerhiesier. Metapb^ Hiob g<5spenat, fabelhaftes Gescbopf 



i*^^^ cbald. dass. Din. & , 19. 5, 
5a. 7, 2. 7. i3- 



ifitfm Feind schdrft er seine Blicke 
mifmich fur : wirfter icbneidendei 
datcbdringende Blicke auf micb. 

(Aram. tt^bS, ^^^\ scharfen.) 

JTn ^i nl^^ 1 Kon. 7-, 29. 30* 3* 
"wahrscb. 8. v. a. n^nS Krans, was 
sebr pass^nd ist; y. 29 ; ntoo dI^ty 
n*>1o Mrdnze^ herabhdMigend ge* 
machtf d. b. Guirlanden^ Festofis. 
Tgl. likrigens Michaelis SuppUm. 
S. 1420. 

''7i m- Nacbt, nut Jes. itf, 3* 
Tor deni Gen. S'*^ £ Mos. la, 42. / 
Jes« 15, 1. 30^ 29. Die^letztere 
Fonn auch im st.^ ahsoU Jes. 21, 
lu Spnst durcbaus t\^S. 

'^4?i bey e« Akz. nV^ mojr. (vgL 
Z.B. 1 Mos. 4a, 5. 4'&, 11. 2 Mos. 
12, 8* x2.) Nacht. Aucb: bej 
Nacbt, Nacbts. 1 Mos. 14, .15. 
.fiMok. 13, 22. nS^Sn bxjl*» T^g 
'uzidNacbt. 2 Mos. 13, 21. 3 Mos. 
89 35- ^VA^ dicse Nacbt. 
1 Mos. 19, 5. 34. 30, 15. 4 Mos. 



des jiid. Aberglaubens. Nacb den 
Babbinen: ein Gespenst, in Ge* 
atalt eines scbon fieput^ren Wei- 
bes, welcbes bey Nacht besonders 
den Kipdern nacbstellt und aie 
todtet y mi thin ahnlich den JLo- 
miis , Strigihits ( Ovid, Fast. 6, 
x23)9 Empusen and ^bnlicben 
Foltergeistern der Griechen nnd 
Homer. LXX. inuttrmfSfoty Nab-* 
me eines Kobolds, vgl. Jes. 13, 
22. 34 » 14* Tkeodoretus: KmKut 

ftvovfft, Vgl. Sockarti Hieroz. IL 
840. Biel Thes* pkiloL s^h, v, 

Fulg. lamia. Syr. j^i*!^ lies 
| a.W welcbes Bar Ali erklart : 

daemon J 'adparens specie omatae 

/'eminae. Jarcbi: ni^v^ weibli- 

cber Damon. Arab. (j^JUiot 

bose Damonen, jie die Menscben 
anfallen. Mehreres dariiber, aucli 
aus den Rabbinen findet man in 
Bochart^s Hieroz. T. IT S. 83i. 
n. Buxlorjii Lexicon chald.et 
thalmud. S. 1x40. 

r\». \^no.I. 



5 cj 



22, '8« Metapb. fur: Ungltick. 
,Hiob 35, 10. Vgl. ifi^n. Piur.* 
WS^S masc, e. B. nlS'»S ntt(Sv* ,j^ 
drey'Nacbte. i Sam^ 30, li. Hioli '^T2 1 ) der Lowe. 
2, 13. Jon. 2, 1. Aucb fiir^ bey Spriicbw;. 30, So 
Nacht. Ps. 16, 7. ^ 

Anm. Das ahgeb&ngte rr^ ist 
nicht Femininalbeveicbnungy son- ' 
dem, wie das haufigere n^ (S.* 
unter n^.'^H), eine Art von 4tem 
Stammbucfistaben, wie in 7\6\n 
Ps. io» 8- 44* Vlvtjt, DntDSn. ^6a- 
her Uutet^dasr Wort iin~Arai|i. 



Hiob 4, 11. 
Jes; 30, 6. 



Arab. <^Jlj3 dass. Cbald. R^S, 

MD'^S f. Ht(^h. 2) Nftbme des 
nordlicbsten Grancorts v.Palastina, 
sonst p genannt. Richt. i&, 7. 
"29. Beym Jos. 19, 47 heiist der 
Ort tittjS. Wabrscbeinlicb ver- 
tcbieden ist 



'•'7 53» 

TOf^ J«. 10, 30 cine Stadt, ohn- 
'JrutJ^rosalem, ▼ielleichtdicsclbe, 
wdcfce 1 Maccab. ^^'3 in dcr 
. fsfe. Lais a. in dem gtiech. 
Tcxta 'EX»^^« odcr *AX«^ genannt 
irird. — NacU einei* andem Er- 
kUrong konntc jedoch die vorfgc 
Stt* tt^^*? beybehallcn i^erdcn, 
wenn mtfi »it Grotius iib^Tsctate : , 
at fenders odcr tf litfir ^/tftf Laisam^ 
hSi e$ horen bia Laiscb oderDan, 
d. h. bit an die aulacrsten Gran- 
sen Palaatina'a- 






en 



«. B. 

im^etM, m der SchlTnge Amos 
3,5. Pi- 35 , 8; in <ler Grube 
Jer. 18, 22. Bicbt. 15, 4 --.^"^ 
6imon ging hin niKO wSw TDbo. 
B^S?W wwrf /»^ dreylmndert 
Tuchse^ odet SchakaUn. Amos 3, 
4; wVi dirA d<pr jungc Lowe die 
Stimme erheben aus seiner Jlohle 
idS oh ^nSa wenn er nieht Beute 
{mack. ' 'Niph. pass. Ps. 9 , 1 «. 
J«. 24, 18. J<*. 40» 44- T^oP; 

erfangt die Klugen m ihrerJ-.uC* 
Spmckw. 5, aa. . iV*>^- ^«^J- 

SprQcbw. 6, ft: T» '1*^:^^« ?V-^'^' 
^ iw* gefangeft dureh demei 
Munies fVorte. xy, 6. Si) ge- 
fangcn nchmen ( im Kriege), 
y. Menacben. 4 ^<>»' ft^t 5^« 
Jos. 11, 12- Richt, 8, 12; aucb 
Ton Sacben: sie wegnebmen. 
I Chnm. 18, 4- ^^^^' 7» 24: 
fi^n hM onS «n:>^l interciptte 
Uiu'aquam/* Tftph. pass. Jer. 
51, 56. 3) eixinebmen (eine 
Sttdt). Joa- 8, «»• *o» ^• 
11, 10. Niph. p(^s. 1 Kon. 
16, 18. ft Kon. x8, 10. 
4) berausnehmen, beraus- 
wablcn, ron Jebova §esagt, der 
jeminden dnrcb das Loos wablt. 
Vgl. mn no. 7. J®»- 7f ^4s 
Mn% wpS^ ti^H . tiytiJi det 
itamm^ UnJeho'va ^reffen wird^ 
durcbs Looa beatimm.cn "^rd. 
V. 17. JVir^/L gctroffcn werden. 
T. 15. id: n^^n\ M«i "isVl ^^ 



irar4 dm- Stamm Juda gelroffen. 
X Sam. 10, 20- 21. 14, 4*- 4^ 
(43.44)- 

Niph. durcbaus passiviscb von 
Kal, w. m- n. Hithpa. sicb zu- 
aammenbalten , zusammenbangen. 

Hiob 41, 8 (9)- ^^1 '•'^^^9- 
^n'>Bn'» iJ> Juilten zi{tammen ( die 
- Sct&iisr des Crocodils ) und tren- 
nen sich nicht. 38 » 3©: Qinn ''^a 
i|isSn«» A'tf JFtecAe der Fluth halt 
sicik * zusammen , ist ' gcfroxen. 
Unter den- verw. Tn» no. 4'i^* 
gezeigt, wie die Verba des Nch- 
mens , Fangens , Haltens den Be- 
griff einzuschliefsen pflegcn : »icb 
an ctwas balten, damit verbundea 
•eyn, wdran hangen, u. in 4cn 
rcciproquen Conjugationen : 'sich 

tegcnseitig halten , eUsamroi-n- , 
angen. Beyde Bedeutungen bat ^ 

bier das Arab, cxCi. IDet Schol 

des Diw. Hud. (bey. Sehultens 
ad Proi). 5, 26) sagt darubert 
radicaUs vis verbi est congiw 
tinaH rei^ eum res rei a<^hae- 
reseit , bald darauf aber erklart '. 
er den Inf. IV i apprehensain 
tenere rem sine dimissione^ iJonj. 
V. ist: pinetis Inter secompactis- 
De partihus fuit^ wi« Hithpa. 
ZvL den oben S. 27. J aiige,;ebc. 
nen Analogien ist auch nocb das 
griecb. -tif^o., vgl. mit deni lat. 
haereo. und nj5b ncbmen, fas- 

• en vgl. \JjS^ zusammenhan- 
gen mit ctwas, binzuzusetzen. 
1?^ wi. Fang, Spriicbw. 3 , 2<5* ' 

Tdl 1) eig. Imperat. von ^V- 
gebe! 4 Mos. 10, 29. 2) wohlan! 
au£! . Partikel der Ermunterung, 

'1 Mos. 31, 44:-f»'*12. "^,1^.^ H^ 
fVohlaUj wir ivoUen em Bund- 
nifs schliefsen. 4 Mos. 22, 6. 
X Sam. 9 , 10. Die V erbalbeden- 
tunc geht ganz verlorcn, da ea 



sV^ 



in derselbeh Form auch bey der 
Atirede an weibliche Personea 
gebraucht wircl. *x Mof. 19 , 3a. ' 

^^C ein Ort im Stamme Ju da , det 
• nur 1 Chron. 4* ^1^ eeaannt wird. 
LXX. Mxt^fi* Pmg. hcchiu 

^'^^ Stadt in der Ebene Ae% Stam- 
mes'Juda,- vorniabls eind canaa* 
nitiscbe Konigsstadt. Jos/ la, 3» 
. x2, 11* 13, 39. Nehem. 11, 3b.. 
Jer.>34, 7- ^ Chron. 11, 9. Micha 
1 , 13. Nacb Eusebiua lag sie 

^ 7 roinucbe MeUen sii^ch von 
Eleutberopolis. Josephiis nennt 
8ie huxtts ArchaoLv 81 3i ^^d 

Aoip(«r4rai 9, 10. 

T^'^''^^ V. d. Gen. nlMS»3 /■*!». »/. 
Baiidscbleifen oder Schlingen; in. 
ivelcbe die Haken (D-^oip) g6- 
liangt wurden, urn die vcrscnicde- 
^ xjcn Teppicbe dea Yersammlungt- 
zelteg au verbinden. 2 Moa. ^6, 
4 fi. 36, XI ff, LXX. irwXdf. 
f^ulg, ansulae. Dafs dai Stampi- 
ivort den Begriff dea Windena, 
Verachlingens geh/ibthabenmuf»e, 
aiebt nian aus n^huh WendcUrep- 
pen ; das m^ ist «ur Verlangerung 
angebiingtcr 4tcr Stammbuchstabe, 
wie z. B. in d^hdSh, 0'»»n^i, wo- 
fiir im* Siiig, vielieicht auch cin 
Jod stand , ^SlS. Die Araber ha- 

ben daa QuadriU (JjJo niit abn- 

licben Bedeutungen* S- OoU 
S; 2158. 

"^7 fut^ A. lernen. Es wird 
constmirt a) mit dem Inf. mit 
imd obnc \ Jes. 1, 17: nntoS 

^ 14^ 23: «»j nM HMvS nc^n jsjoS 
^amu du Urnest^den Jtkovaiu 
Jurckten. 17, 19. 18, 9. *) mit 
dem -rfcrnj. 5 Mos. 5 , 1. Jes, 26, 
10. 29, 24, Spruchw, 30, 3 



636 • Zh 

j'le werden nicht mehr den ttrUg 
erlernen^%ich imKriegsdienst iiben. 
Micha 4, 3. Part pass. % Chron* 
6» 18: ntjnSfo ^1[^»^, im Kriege 

feiibte, Datf Part. ;:;ajj. bat Activ- 
edeutnng , wie sebr bfiufig. 
c) mit Vh, wo et mehr bedeutet: 
ticb gewobnen an etwaa. {VgL 
*|Sh). Jerem. 10, 2:* n^^n hn 
JiTOSn Sk D^ian on <£«• j^dlker 
ff^eise gewohnt eueh nicht^ ( nnS 
athiop. assuevit), 

P», iisS. lebren. s$ Chron. 17, 
7: nnJin** "ir^:! ttjSS wm tw /eA- 
r^n in den btddten Jud-a^s. Esra 
7, ^o. £s wird construirt a) mit 
einem Accus^ der Pcrs. Ps. 71, 
17; *«ini^3» •»2n'i»S D^n^H G^^^ 
<{ii helehrtest mich von meiner 
Jugeftd an, Hohesl. 8> 2. b) mit 
dem Ace, der Person und Sacbe. 
5 Mos.4| 1. 5. 14. XX ^ 19. Ps. 
95,4: 'i^yi^S^^ti^n'^H deint Ffade 
lehre mich) 94, lo, 119, 12.26. 
68* Jerem. 2, 33. % 4. 13. KoheL 
12,9: OX^n-HH t\V^ niiS erlehne 
das yolk ff^eiskeit, c} seltener 
mit dem Acc^ der P. u. Dat. d. S. 
P»» >8» 35 i JiJqnVttS ••n«« *y»SB er 
ZtfArlT meine Hdnde den Streit, 
Ps, 144, 1. Jes. 48, 17. Mit 
dem Qerund, Ps. 143, 10. d) mit 
dem Dat, d. P. Hiob 21, 22: 
nv^ . las'* ShSiI will num Gott 
H^eisheit lehren? oder: werwill 

JF^. gelcbrt , kundig scyn. 

HobesL 3» 85 •"'^'J^*> "^l^.Vi ^^ 
Krieges kundig. x Chron, 25, 
7 : -^itt^ ^y^.^O des Gesanges 
kundige. — Hos. 10, 11: 
rrnoSo r^h^tf eine aheericktete 

junge Kuh, Jerem. 31 ^ 18. S. 



37 und HD7 s, HD, 




10? poet, fur S. Hiob 27, 14. 29, 

ft I- 38 » 40- 4O) 4» wie 1»5 fiir 
d, iDd fiir d. 



&1 



1*1^, mi TB^ ( Vcrhale aus Pi^l) 

i) gewohnt zu etwas, <1arhi geiibt, 

Jer. a, ftA: -^antD i»S iiTi ^*e 

ffuue eewdknt. 13., 331 •'iteb 

nn xuin Bdsen gewohnte , darin 

geiiW. Jca. 50, 4: b^n/i»S lIvS 

e»{« Zunge der Geiihten d. h, 

eine geiibte, gelauRge Zunge. 

(Dcr BegrLff: geubt, gewobnt 

seyn, lag scbon in mebrern St el* 

kn des Sttf mmworts z. B. Jer. 10, 

ft. Tm Atbiop. ist er -dftr berr- 

schende. Vgl. iVh und dessen 

Deriyatc), fi) Scbuler jcmandes. 

Jc«. ft, 16. nln^ •»isj»b Jehova'a 

Schuler, den en Gott OfFenbarun* 

gen Bu Theil werden lafst* Jet. 

^h wegen , weU. \ S, fl^O. 
irj s. P^ no; II. 

? ' KeUe, Schlund. Nur SprucKw. 
25 « ft. Haufiger im Cbald. M^. 
VgL daa Verbum yrt. 



637 J^ 

» • • • r 

.meln, ^i^l^ dass. V^l. aufserd'em 



S o 



^\^.y ppXc' barbarUch, redei^d, 

und 4aJ,) ^ 

fi) lacberi, spotten. Sppicliw. 

1, 26. , Hiob 11,, 3. Mit dim 
Hat. der P. jemanden verspoteen. 
Spriichw. i?, 52 ^yi W'jV SVS 
^niy'r ?x>er den Jrmtn verspottet^ 
hoknt seinen Schopfer. Ps. 1^ ^ 4 : 
1»S iX^S** Ty^n** Jehovalachet ikrer., 
59, 9. Hiob 22, 15^ Spi^chw.' 

Hiph, dass. Hiob 2 1,3. E»con« 
struirt sicb aufser mit S anch inif 2| 
2 Cbron. 30, 10, und Ssj Ne?h.' 

2, 19. (Die Bedeutung %tfkL% 
wabrscheinlich mit der vorigen in 
Yerbindutig, und der urspriing- 
licbe Begriff war: durch Nac£- 
atammein^ Nieichaffen die Worte 
jemandes vevbobnen. So.iit d|is 

Syt. v^^X^ii>» staromcln, chald. 



:hjS spotten. |»V barbarisdbreden, 
im' Tbalmud. auch : spotten.) 



^^ Hiph. verapotten , mit a der 
Person. 2 Cbron, 36, itf. Im 
aald.:,ljSnH dasK 5^rS Spott, jy^ ^ ^^^^^^ Spott. Ps. 79, 4. 

Ezec^b. 33, 32- 3<^.4. 2) frechc» 
gottealiiterliche Rede. (VA yiiS, 



Holm. Arab, Jjij /. /J. IK 
unanstandig ich«rz«n, spotten* 

^ 1) unverstandlich , bes. in 



part. yS) Hiob 33 > 7: A^V'"^^^^. 
D^d ^er LdsUrung ttinki^ uiU 
fVasser* 



uaverstandXicben , auslandischen 

Spracben rcdcn. So J3i>;A. Jes. JJ;S ^j barbarischredend, Jcs. 28, 

^^t^: n3-:i r»! »^«^^, «^^— Q? "n. 2) spotten d. Ps. 35, 16: 
«» rott — voi% mtverstandlicher 

Hedg^ die man nicht versteht. 



(Imsyr, ^ ^VV | atainmeln, atam- 

melnd reden. Die B^deutungen : 
iCammeln und : unverstandlich, 
barbariscb^ nicht sffinitlsch reden, 
finden sich aulserdem im.mehrern 
nit A u. vh anfangenden Stamm* 



wdrtem, ala 




stam* 



mdn; 19^, is\ ^ -x) barbarisch 
rcdea; fXii arabtU.athiop.8tam- 






alxr» ^ayV Kuchen - WitzUnge , - 
Schmarotzer, "^u/llomoXuhu ^ xptaao' 

u6\tui§s. « S. Al^».' 

It 

''V? s. V. a. das arab. «J und /ji5 
' unvoraicbtiger und uniiberlegter- 

weise etwaa beraussagen, 4*^^ 
' verwegen , ^gellos* (von der 
Rede;. Hiob 6,3: na-i y^i'hv 
ni?S deshalb W€wen meine PVortt 
hejtig. VgL vS^. 

^? 4 unverstandlich , barbariscb- 
rediend. Pa. 1x4, i: nrh uv daa 



. So alfe alien Uber- "^JV J f. Wermuth, Jer. 



BarbaritcbTedende Yolk , vo& den 
Agyptiern. tii^ barhitre^ pec. 

aegyptiaee locutus est* JB. B, 
Jm Babbinitchen heifien dmvS 
,aUe Tdlker, die nicht bebraisch. 
jreden. Wenn, s. B. die franzo- 
iiicben, italieaischen, spaniscb^n 
lUbbinen ein AVort aiit diesen 
LiandeMprachen anftibren , be* 
seicbnen aie et durcb: lyS \^^\^ 
S. nocb Mfh no* I. 

Pc? eM^a, inabes. mit Begierde, 
Leckerbaftigbeit. Nur Hipb. 
i Mos. ft5 

' wieh essen 
aetser, und im Tbalmud. bedeutet ^ 
ea: f.uttern. Im Arab, i$t bier 

dat Quadrilitt, ^l^^i avide vo* 

ravit (carnem)f aber denselben 
BegrifF baben nocb viele mit vh 
an&ngend€f Stammworter. S. in\ 

ayr. ^3^ 5^ leck^n, acblingen 
(vgl. Ttnh, pph); t^ii^ Ethpia. 
acblingen, Igierig, gefrafsig seyn, 

mit vielea Derivaten ; ^lAffj 
•a9en , verachlingen a. ▼. a. 

J.^f> Tgl. f^MijiS gicrig, 

gefiffi£sig; 012^, iflisS etBen, 

kauehy {j*w beiiaeny ij^^^^ 
und #wgJtLCo ^n acbnell easen- 

der , g&eriger Menscb; OUuf 

(Blttt) lecken; ^jaSti GeiEra£itg<^ 
keit 9 Leckerhaf rigkeit | sjUmH 

lecken, • OtJcJ leckerhaft; vgL 

auderdem J>hv und im Syr. )^o^:i« 
lioi^abij. Uq,^ und il^s^aii^ 
welcbe Formen allei mandibula 



bedeuten (a, CastelU Lex* Syr. 
ed^ Michaelis S. 472 ). Mit Recbt 
erinnert ^^ierbey Mtcbaelis {Sup' 
plem, S. 1452), dei jedocb niir 
e i.n i g e der lets tern vergleicbt : 
,, Quae iegens , qui$ noH aUquid 
iterum (s. yvS no. /. ) onomalo- 
poeticij imitaiioni\qiu soni rin" 
turalis in Uteris nfy suspie4tvr?* 
hiliteri prope dixerim , ex 
antiquifire lifiQua sup erst it is ^ cui 
tertia deinde liter a accessit?^^ 
Um ^o mebr ist seine Bemerkung 
bey dieser so durcbgreifenden 
Analogie an ihrer Stelle. 



9> *4- 
23, 16- Kiagel. 3, 15. 19. 
Sprucbw. 5,4- S. Celsii RierO" 
hoi., T, L S. 480-86. Wie alle 
bittere Krauter (s, yOy icifi^ot 
im N. T.) nebmen ibn die He« 
braer wabrscheinlicb fiir eine Art 
von Gift. So ist er iveniestens 
5 Mds. 29, 17 uQd Apocaiyps* 
8, xo. 11 ziemlicb detttlicK be- 
zeichnet, Vgl. dazu Michaelis 
Supplem* S. 1453* 



rti 



m. . 1) Fackel. Bicbt 7, 16. 
fio. 1^, 4. Zacb. 12, 6. Hiob 12, 
5: ]3Htd n1ntt(»S n^ n-iftS lampas 
despecta in cogijtationibus J-ortii* 
nati est etc. Lampas despecta^ 
bbjecta ist Bild von etwas vollig 
Wertblosen , Unbrauchbaren. S. 
jedocb n^fi. ft) Flam me. iMos. 
15, 17. ft Mos. 2o, i8* Hiob 4^f 
XI. Dan 10, 6: seine Augen v>a* 
ren wie Fetierjlammen. Ezecb. 1, 
13. Nabum 2,5. 

► Im Syr. ist . ^ >o.\i^S> dass, 

cbald. isdS. deren D aicb im Her 
braiscben ' nsimilirt bat. Viel- 

leicbt kann nocb daa acab. JuJ 

splenduit vvrgUcbea werden. 



HBl, wie dat arab. sJ^ii beugen* 

Ricbt. 16 , ftp,: llTr/»tt( riab»i 
'i5i iinw^-'iattf-nM uni Simson 



- t 



s^ 



539 



P^ 



\. 



htttgU iU btyden Saulen "^ He 
tine mil der Rtchten^ die andere 
mit der Linken. NLph. Ruth 3, 
g: ier Mann ersehrak t\h\>^ und 
oi^Usich hif$^ undsiehe ! u. s. w. 
(Arab. Conf. y* se infiexity re- 
spexit citpUe in lotus, flexo)* 
Hiok 6^ ig: D3*\i nln*5H >ImV 
ts loMdeu die Kmrawanen ihr$n 
/^Vf , eig. sie wraden sich aujF 
ibren Wege. 

r*7 ^ Spotterey, tchnode Ver- 
achtang alles Guten und Edlen, 
S. y\S . no. /• Spruchwb 1 ^ flfi* 
Baber |1sS *«^3»f ft. v, •« b^Kb 
Jes. A5^ 14. Sprachw. 29 , g. 

\i^ c T. a. yiiS spotten. Davon 
TSj!? Spotter. Hos. 7* 5* 

^: Ortochafr auf der Granse dct 
^tajDjaet Napbthali. Jot 19, 53. 

^Jl fut. ng^ .«•?;». nj:/ tekener 
^\i\ ft Mo<k 39, i« Spiiichw. 20, 
i^inf.abaoL nipb, sontt nnp?- 

1) n eh men, tehr haofig. In 
deal Styi der Hiitoriher ist eft be- . 
•onden haufig in Verbiadungen, 
wie folgende : 1 Mo0« 12, .5: 
u>i Jiram nahm die Sarai — 
wd iM zo^eis onj iin dus Land 
CanaoHr. 16^ ^; und es nahm 
Sarai ^ das.ff^iib Jbrams^ die 
BagoT'-^ imd gab sie dem Ahram^ 
i^emJILmuey zum ffeibe. S Moe. 
4*20. 15, x7« fiSam.fi, 8. Jerem. 
43i 10 a. s. vir. Hierher gehort 
wahtach. auch fl Sa^. ig, ig: 

r^so-nN iin/2 Absalom katte s^ch 
^n seifiem I,eben ein Denkmal 
^fgeriektet u. s» w. /^ Mot. i6« 
>' 2* (vgL jedoch Vatert Conw 
nentar iiber den Pentateach und 
Gaab m i St.) Jcr. ft3, 31;^ 

^W *»Mi') O^ltt^J? B'^HR^ *'* 
iAre Znitg^ niehnum und ' Orakel 
^^den. in der Phrase: die ihre 
2iinge nehmen, liegt das Eigen* 
atichtige ihrer ungotUich^n Aus- 



apruche, ihrea eiteln Geschwatses, 
Welches der Prophet riigt. ^ Zu» 
weilen iat ein lb ribi pleonastisch 
hinzugesetzt y "Z^ B. 3 Mos. 15, 
14. 29^ Hidh 2,0: ttTjrj lV n|3i»t 
under nahm sick einen Sch^rbeti^ 
um sich damit zu sckaben^ ^v-. 
Auch s. y, a, fas sen* EseclL g, 

*3« P»- 18, *7-' 

fi) b'ehpminen, empfan- 

gen. 4 Mos. 23, 20: t|*ia n^n. 

n\nf}S siehel zu segnen hahe ich 

em'pjfangen* Spriichw. 9, 7: ^^v 

|lSl5 lS ngS yS war deu Spotter 

ta^ltj zieht sich Schande ;&z/» 

fi2, 35t 5|t^^!jaS. ttrfiilo -nnpjj^i uniJ 

(dami^ du niche) ^ine Schlinge 

deinem Leben bereitest. Amos 

3) nehmen, wegnehmen, ' 
s. B. von dem Feinde. 1 Mos. 14, 
12. Hiob 1^ 2x. 1 Sam. 19, 14. 
20. — 1 Mos. 27 , 35 : dein Bru^ 
der ham mit List qn^^i:; nj^ 
und ?tat deinen Seegen weggentfta* 
men. Hiob 12, 20: n,?^ Q'^^j^V &V!S 
er nin^mt den Greisen den Ver* 
stand* Ps. 31, 14: *»ttfai nngV 
s]£)&t mir das Lehen zu nehmeru 
trachten sie. 1 Kon. 19, 10. 14. 
Spriiehw. \, 19. vgl. Jon. 4,5. 

'Ezech. 33» 42 'JfiniJ^.l ^in >*1^'J! 
z£rz£2 dEoj Schmert kimmt^ ee (das 
Folk) wegzuraffen^ so ti. s. w. 
V. 6. Jer. x5 , 15 : 9{fiM ti-jfitS "wj 
*»5nj5n ro^tf mich nickt weg^ nach 
deiner Langmuth* — • In etwas 
anderem Sinne 1 Mos. 5^ 24: 
D\T^« ink T\p\ 1:5 •lij'^K') ii«4 er 
iDtfr iiic/i^ mehr^ demi Gott nahm 
ihn himoeg. 2 Kon. 2 , 3. 5. Die 
^oTstellung lit hier ahnlich d^ 
be^m Homer (Od« ^, 56x} aus- 
gedriickten. 

4.} e i n n e h in e n , occupare , 
ss. B« leindUche Stadte, Besitsun- 
gen. 4. Mos. 21, 25, 5 Mos. 3, 
14. 29, g. Trop* Spriichw. 6, 
25: n't&V&v:^ ^npH Smi sienehme 
dick jucht em mit ihren Blicken ; 
11, 30: tDn nltt^Si npH d^r 
ff'eise Ttlmmt die fferzen ein. 



p'' 



54.0 



ffy 



Hiob 3, 6: Sak nnnjsH wnn nV^?^ 
jtfTie, Nachty Firtstermjs nehme 
sie ein. x^, 18:' qaS 5J|n[3^.-n» 
wonin raifst dieh dei^i Heri ? 

5) afinehmen, aufneh'meb. 

1 Mos. 4 9 1^ 1 1 v^^n J^m Lande — 
to^lehes' seinen Mund aufgethan 

JB&^ deints Bruders 'pon dir auf^ 
zunehmen. Ps 6, lo: •♦nVfin nln^ 
n^l Jehova nimmt mein debet 
4mf. 49 9 i<^< Ga^ u>/rJ iTiem 
l^eben der Unterwelt entreifsen 
^3n&'» ^0 i{«nn er /tat mic/t auf* 
genommen, 73 , 24, — Spfiichw* 
ft* 1: •»•!»« n&n DM ^aa mem 
S6hn\, o ndkmest du meine Rede 
an^ 4 9 10. &4, 32. Hiob 22, 22. 
Aucfa .8. V. a. V 6 r n e h m e n. Hiob 

4, 12: ^nao Y»\tf •♦atH ngm ratfm" 
Ohr veniahm den leiset{ Laiit 
davoit. , 

6) n\tfM npS cin Weib nebonen. 
& M08. 4, 19. 6, 2. 12, 19. 
$» M08. 6, 25. 5 Mo«. 24, 3. 25» 

5. 1 Mos. 36, 2, und blofs np\^ 
% Sam. 25, 43. ngS DJJi^nH-nH^^ 
SHJm.*»» niT wiKi iitf 'Achmoam 
nakm Daptd (zi/m fp'eibe) aus 
JisreeL i Kon. 7, g. — Voa 
dem Vater dea Juneiings witd go- 
aagt: laqVn^^M nj^S er nimmt ein 
Weib fiir sei&en Sohn. 1 M06. 34» 
4: n\£fMS nHin niS-'»ri nw ^S np 
urmm fur mich odcr g^ifc iw/r 'dU" 
ses Mddchen zum fVeibe. 2 Mot. 
ftiy 10. Ricbt. 14 » 2. 3. Nebem. 
10 y 31 y vgl. .1 MO0. 24, 3. 4* 
Audi elliptiscb, wie 2 M08. 34, 
i6: q-^aaS i^naao nnpVn und (dafs 
azi xiicht) von eemen Tdehtem 
nehmest (ff^eiber) Fur deine 
Sdkne. Dieselbe Ellipse findet 
aich unter Mva £sra 9, ft. 12 vgL 

2 Chron. 24, 3. CAram. ^.au&j.) 

7) bohlen, auch: hoblen 
las sen. 1 ]VIos. 20, e: da schikte 
Abimelech hin -^ n*jto-nfcj ng^i[ 
find /fff^ ditf 5ara hohlen. 2jp 
13- ^^ "i?T '^. g^^' ^^^ hahle 
mir. 45. rj"J, liS; n V".?. " f^*J. "P/.1 



i/niJ er hojile euren Bruder, 4 Mos. 

23 > 11. Bicbt. 11, 5. 1 Sanu 16, 
'11:' «tJn[:n nnSu^ schicke hin und 

lafs ikn hohlen. 20, 31?. i Kon. 

17, 11. 2 Kon. 3', 15, Jes. 36, 17- 
.Aihos 9, 2. 5., ' 

B)fubr6n, bringen, r. Per- 
sonen und Sacbe&, 1 Mos. te, 
151 n':;'is-ft'^a n^H.n npTP\ und 
das Weib ward in das Hiins Fha- 
rao^t gefuhrti 4(V, 9. 2 Mos.* 14, 
11, 4 Mos. ii| 16. 2^, 27. 2 Kon. 
10, 32. Hiob 38, ao:- .iJi7(jn -^s 
iSnaa Sn du Aoft 110 ja in ihr 
Gebiet geleitet ^ irdtiiscb. Spr. 
24, 11 ; m)3S ovipS difi zum Tode 
^fiihrt werden, — - . 1 Mos. 18, 
5. 7. 8: ^Hn^i nK»n -nj^fti und er 
brachte dtcke und siifse Milch, 
Insbes. aarbringen - sum Opfer. 
1 Mos. i5y 10. 2 Mos. S5, 2. 
35, 5. 

'Anm. Fiir das Prat, kommt 
zvreymakl eine vorn abgekiirzte 
Form vor np Eilecb. 17, 5 und 
Dnp^ Hos. 11, 3. Miin bat kaum 
nothig , bier eln neues verwand- 
ies 'Stammworff r\^p anzunebmen, 
da aicb dergl. Fornien des Fraet. 
und Inf* , wo deutlicb der erste 
Stammbucbstabe we^geworfen ist^ 
mehrere linden, s. fi; nj^h' 2 Sam. 
.22, 41 wofiir Ps< 18 > 41 njBina; 
^\ fiir nv Richt. 19, xi; ViVf 
•litt^n Jcrem. 4J, 10 fiir n Ji1;tf^. 
Dielnfinitivform ntp'S stebtaurcb- 

fehend8 als Imp. 5 Mos. 31, 26. 
er. 32, 14. Ezech. 24, 5 wie 
iflSn u. a. — Im Arab, kann 
als verwandt betracbtet werden 

^jtsseiJ anbangen^ ausammenhan* 

fen mit etwas (vgL iiber die 
deenfolge der Bedeutungen thm 
und nqS ). Fiir N e h m e n , Brin* 
gen berrtcben im Arab, und 

Aram, die AVorter d^Cywuc, {.O? 
^^"^T u« 4» 



py 



54 i 






NlpK nj5^a i) treteciuimiiien iOjjh n. Nauhle«e derFeiaemna 
-werdcn, seyii, v. der Bundesladc Weinberge. 3 Mo«. 10, 9, 25, 22. 

ff. , von der Weg. «^^ ; .. v ., 

Kon* 



-werdcn, seyn, v. aer nunuesiaQC Weinberge. 5 Mo«. 19,9, 2 

1 S»jn. 4> li ff'* von der Weg- «^^l ^ ^ 

fiahme, Enttiickung des Etia». P" onomatopoegt. leek en, 

£Kdn. ft, 9. ft) aufgenoinijien von Hunden |;ebi:aucht. ' i 



treiden. Estb. ft, g; 16. HMufiger 
tind ab Passiva 

n^^ in den meisten Bedeutungen 
m Kal 1 } genoinznen weroeni 
•cyn. 1 ifltA. 3, ft3» ft) wcggc- 
nommen -seyn. Richc 17 > ft* 
3) gebraclit werdem 1 Mos. 12, 

»5- »8» 4- 1 i 



fti, 19:' ^tx^ n«; D*»:i\5in ^y*jj 

<i/p Hunde iverden dein JBlvii 
lecken. ftft , Sfl. Von dcm lekr 
kendenYiinkenderHuride. Richt* 
7, 5» <5. 7' Vorkommende For- 
toen. aind Prat.\qppJ; Fut. p^J 

Part. Pi. oVrpVo. (Arab, ulxxj 

Zunge)* ' ' 



Hitfufo. Part. nhpfSntt Wm frtn^ ^ c«K»a^«a n ^ a * 

2 Mq. 9, 24. Ezech: V;4 sich ^<^' *"• Sfht^Hi, Grummet Amo. 
zusammcnhaltendel Feuer, d. h- 7, *• * ^. «-ik£u::^ «paU:<*itrg 



Feuerkltimpen* S* da» rynn. ■?3?Snn 
IL die angefubrten Analogien. 

tJianJ. Deriv«tc : *P7 ^ac^^erndten , hathstoppeln. 



aeyn, To.n Friicbt^n, Samereyea 
u. dgh Vgl. vt/1p^» Spatregen. 



' 5 Moa. 524 ?; nijrao •j'^^l ^^^ 

npS fUefsen soil meine Lchre^ '^7 '''• . ^) Saft, Lebenssaftk Le- 



npj w, x) Lebra. Spriichw* 4> 

jr.-, f ^^ 

vie Aegen. Die Bedeutnng 
ichlielat sicb an die Fbraae : npj^ 
B^*)DM ^prucbw. ft , 1. 4 , ^^* 
ft) Kenntnifs, Spriicbw. it 5s 
der ff^eis^ hdrt nj^S ►jO^i Und 
ynekrt seme Keuntnifs. 9, 9* 
16, 21. ft3« Jes: 29, 244 3) 
Scbmeichelkunite, womit 
jemand andere ^innimmt. Spr* 
7, 21, TgL daa Verbiun 6, 25. 

1^4 im Kal nnd Pi* sammein, 
iaftbea. etvlras anf der £rde Heg^n- , 
des a ttf I e a e n, s. B. Abren lesen 
Rutb 2 , 3. 7- ^5i Steiiie auflesen 
1 Mos. 31, 46$ dat' Manna sam* 
mebi 2 Mos. 16, 4*.i8{ Blumen 
lammeln^ Hohe«L 6, 2. Aufser- 
dcm nor 1 Moa. 47, 14: Bis^^l 
M^ nosn ■* h^ -.nH •lo^ iUnd Jo- 
'e;iA hrachte aues Geld zusani' 
men^ dat im Ljonde A gyp ten war.' 
Fy. Jca. 27, 1ft und Hithpa^ 
AicbL ti, 3 sicb vertammeln 

Svon JMeoscben). Arab« n. Aram. 
!«•• S. »*pV. 



Iliob 24 , 6 : qtt;[3S> yty'i 0*131 
lien fVekiberg des Frevlers stop* 
peln sie. Fiilg. passend: vin* 
demiant. 



bensktaft, vi^or. P$. 32, 4: 
^1^^ ^fls^i mem Lehenssaft isC 
verwaiid'elt d. h. vertrofcknet. 
ijsni ist bier: in pejus mutdri^. 
vgl.' B. B. t)an. 10, 4: ?|9ni *.if?i^ 

^\», (Arab. O0ma3 suxit^ wovoa 

luccus)* ChaUL •»:i»ji'i ?j3nriM. 
^i^n JEsnrt humor calidus in 
quo vita hominis consistit.^ , 2> 
4 Mo«* ii> 8t l»«*n TtbS Oiku- 
chen, Olfladen. ^ JuXXVlyx^s If 
liKa{9^. i'ulg^ panis oleatus, Onk. 
«. Syn HnWM ti^-^S (wclche t5bcr- 
setzung noocb .nicbt notbig macbt^ 
dafs tie auch/itt'V von wh abge* 
leitet baben , oder eine andere 
Xiesait befolgt haben miisaen). 
Eine, Art^vofn Denom^ bieryon 
scbeint O^ d. b. die eingeweicb* 

ten Brocken in der Scbuasel 
ordnen. 

P^7 ^^^' liaufiger fern. arab. 
^jjUwJ aram.15.AX ]\^S i)JZnn- 






54« 



tu 



Si> 



5, ietr haiiHg. 1*«. xo, 7: nnn 
Ni SjdJJ lilH^S lOT^er seiner 
mge ISC Unheil wii F'erderben* 
er Deutsche wiirde hier sagen ; 
if seiiier Zun^e. 39, 4- ^m?*! 
bSis da redete ich- mit meihpr 
urigey fun da redete meine 
ungffj meiii Miind. — Insbe- 
ndere fiir: verlauiuderische , 
ise Zunge. Ps, 140, x2: «;>H 
vh der Maim von ids^ Zwige, 
3lIeL iOj 11. Hiob 5, 21: tiW 
vh die Oeifsel der hosen Zut^gei 

r/ 18, 18: I'Jtt'^q ^r\2l\ '^^\ 
'^johUml wir woLlen Om mit 

r ^ Zunge schlagen. Chald* 

;htig; testijidemur contra eum 

Isa testimqnia, Vgl. Irs. 57, 

64, A« — Ahnlicb Ut Spriichw. 

rkehrte d. fa. jalsche Zunge 
rd ausgerotM* 17, 20. (Aiab« 

yiMj mendax. Die Cbaldaer 

anen diete Zunge: lingua ter^ 
5, vgL Sir. 28, 1.5). 2) Meton. 
•: Red^. Hiob t5, 5: *iniDi 
94*12^^ |ti2^S x/n^ wdhlst du auch 
Hge Re den. Spriicbw^, 16, 1* 
'S-naije Erhdrung der Rede^ 
r* Bitte. 3 ) S p r a c h e. Jet. 
, 11* Dan. I, 4. X Mos. 10, />: 
iS\ v^iM tf/71 ytfiiAf nar/E seiner 
racke, fto. 31, 5 Moa. 2$, 49- 
inn a. v. a. Yolk, da*i eine 
rache * redet. Jes. 66 y 18 : 

i Sprachen. S. das cbald. )t^S. 

nnj |1itA[ Jos, 7, 21. 24. FuLg. 

:ula aurea^ eine goldene Stangd. 

dere,: Schnalle, Spange* Aber 

wiegt funfsig Sekel! 5)}1tt?S 
Feuerflamme.' Jes. i3,^d4> ^g^* 
arab. j^UJ| ^jUJ, ^<* Apo- 

igescb, 2, 5. 6) Dj?i |1\yV Jos. 
, 5. x8, 19. Jel. 11, x5'auch 
fs lltt^S Jos. 15 , 2 die M eeres- 
tge d. b. Meerbusen, wie wir 
Izunge sagen. (So aucfa bey 
bischexi Geographen)« Plur. 



H^^ /. Zimmer, CeUe, fast 
ausscfaiieCillcfa von den Neben- 
zimmern und Cellen des Tern- 
pels und der daaugeborigen Ne* 
bengebaude y in welcben tbeils 
die lieiligen Geratbscfaaftoqiy die 
eingelieferten Tempelabgab^n u. 

. dgl. , aufbewahrt wurden , . tbeils 
die diensttbuenden Priester 4ind 
Leviten wobnten. 1 Chron. 9, 26, 
33« &3> 28. 28, i2« Ezech* 40, 
17- 4^* 4a, X ff. Nebem. lo, 38^- 
Man siebtaua Jerem, 55, 4* "6, 
xo. 12 u. a. Stdlen„ dafs jeder 
Priestej^stamm seine eigene Cella 
faatte. Aufserdem nur x Sam. 9, 
22 von dem Speisesaale , und Jer. 
36, X2: ifi bn nDit>S das Zimmer 
des Scbreibers, v. einem Zimmer 
xm koxiiglichen PaUaste. Lutb. 
Canzley. — • Ganz gleicbbedeu- 
tend damit uhd<eigeiitiicfa]iiirver- 
scbiedene Aussprache desselben 
-Wortes ist nsuJa. Die Etymolo- 
gie ist unbekannt« 

B^J 1) ein Edelsteiti, der nur 
2 Mos. 28, 10. 39, x^ genannt 
wiri LXX» 7<tyCffio9. Vulg. W* 
guriusj welcbes unsern P a 1 be* 
zeicbnet. Sraun^ CasteUus )x, a. 
stimaien ftir den Hyazinth. 2) 
Jos. X9, 47 dieselbe Stadt, welcht 
•onst ft^h und p lxexiiKt« 

\^^ im Kal ungebrfiucliUch. Po. 
Ps. lox, 5 im Cbethxb ia«[lS» 
oder nacb dem Kri: oitfSo der 



»- I 



da verlaumdet .Arab. /^%jU ver- 

laumden, denom. v; flv^S in der 
Bedeutung: wiala lingua! 

Hifjh. dass. ' Spruchvr. 30, 10, 
vgl. Ps. X20, 3. Targ. 



py ; cbald* Zunge. Immerinder 
Verbinduoe : M»J\&^^ mj»»M M»t9y 
Volker, Nationen und Zungen. 
Das letztere ebenfalls fiir: Volker 
von verscbiedenen Spracben. Dan.. 



Hh 



545 -^ 



v^ iffl Hebr. Je%, 66 j 18 » tmd 

13,7- 17 » i5« ' 

J'^J mi' ^ Mot. 19, 10. Hieron* 
itt ^uaest.: IMa ipiii est, quat 
nunc CaUirho€ dieUurj ubi atfuae 
caUdas prorun^pentes y in mare 
morkium deflimnt. Chald^^niiSp^ 
gewi£s f. L. fur •»nniSp nach det- 
fdben Deutung. ' Die Lage ist 



tehr pftMend und die Deutong ua 
ao anifehmlicfaer, da HUron. aelbst 
• den altea Namen noch gekanftt 
haben ^kaim* 

^n^ nttr Hof* 3y 3 ein gewiasea 
Maafs. Pulg* corus dimidiuf^ 
was aucb aus dev SteUiiog gegea 
ydh wahrscheinlicfa wild u. die 
hebtaiiehen Au$leger a^mehnieii. 
Der S]rrer behalt et bey. 



r • 



Mem, d^r 'i3te Bucbstab dea 
Alpbabeu , als Zahlaeicfaen 40. \ 

£s wecbaelt - a) am baufigsten 
fflit den ubrigen Lippenbuchsta* 
Wq, bet. A u, f|. S. ;?• Aulser* 
deal ^) mit f, insbeaondere in 
der Mitte vnd am Ende der Wor- 

tcr. Vgl. DM, *| wennj noM 
Vonatbshaus vgL |QM aammeln, 

aofUnfen; ^pf n. ^aI beilaen; 

\T\h^ ^Vgjf Daumen ; ^^^^^ 

PUusien, vgL {lo^i^ Pistacia 

Terehinthus L. ; \th , - ^^^^^ fett 

scyn; ait, ithiop. 'lot buren, 
bublenj D'»i:c*^^n vgL sam. I3*^acn 

and arab. ^ ^ fs^ unreife Trau« 

ben; aMD arab. -pj>%3 Dreach- 

mascbioe; C39«f und {etCf entge- 
fjaxy feindaeellg aeyn* VgL iluch 
die Pluralendung c^-. und p^.' 

c) selten mit S. S. diesen Buch- 
subeo c^ Daa einaige Bey- 
•piel eines aaaimilirten D acheint 

UaS^^O^ *tM;S Lampe. 

Am Ende der Wdrter., inabe-' 
ioodere bey der Pluralendung 
&^. , battt ea irieileifibt ei;Eit wenig 



gehorteAustprachei vermoge wel* 

cher ea leicbt anafallen Konnte^ 

. wenn das Wort mit dem folgen't 

' den scbnell sttsammengesprocben 
wnrde. So entstand ana t^\ die 
Endnng dea st. constr. ^. . Man 
ver&leicbe im liateiniacbte die 
aucb in Proaa £aat verballende 
Ausaprache dea M am Ehde der 
Woitervot einem folgenden Vo- 
cale, woven Ouinctilian (^Jnstitm 
OnU. IXt 4 \ 40) redet: Atqui 
eadem iUa Utera CM)^ quotics 

^ idtima 9Sty rt^vocaUm vrbi S9* 
quentis Ua cantingity ut in earn 
transire possit^ etiamsi scribitur^ 
tanun parum exprimitur : ub 
Multum illcy &ij quantum 
0rat: adeo ut pame cujusdam 
novae Uterae sohum reddat^ 
Neque tnim eximitur^ sed obs^Uf 
ratwr et tanturn aliqna inter duos 
vocales ,velut nota eety.ne ipsae 
coeant. 

*Q a. V. a. no. S« nb Anm. 

*Q aua, von« S. die voUatandige 
Fprm \o. 

MD. cbald. a. v. a. Did was, irgend 
etwas. Eara 6, Qr V'''^?'! ^. HJj'^ 
Uber daSy Ufoj ihr thun soUt. 

010^0 m, Scheurei Kotnapeicher. 

Chald. MnSqaM, w6lcbea man 
granaria u£eraetst| und y^n h%2^^ 



M3 



54* 



t 

r. -pnyvtnttt^ ableitet Stw. &^»<, 

V 

■iKtD i) JwJJ^ Kraft, Starke. 
5 Mos. 6,5: du sollst Jehova^ 
deinen GoU^ lUhen von g^nzem 
Herzen und i>on ganzer 6><#' 
t|*iMO*S5ij^ undaus alien Kr&ften. 
iiXk. V oXrf ^Vf ivfotfAtul aw. 



ikQ*n^ taid Isaac furchte^e eine 
sckr grofst Furcht^ 34. i Kon. 1, 
4. Dan. 8^ Q. Das letstere ist 
auch t. V. a. in Ewigkeit, dSIJ? W 
s. B. Ps. 119, 43: «»ai> Sin Sh 
nto-11* niCH non -jtimm niehi 
aus^Tneinern'Munde der f1 Ahr* 
heit ff^ort in Rwigkeit. Jis^ 64i 
8^ „ Interpretes orientates sae* 
pissime ita vertunt* ^^ Cast* 



pilg. tx totfi fortitudint tua. flND /. g hutodcrt. V, i Gea. 
B Kon. 23 > 35. VgL Matth. £2, ^^^^^ ^^ ^^^ ^^^^ ^^jjjg 

37. Marc. 20, 30. Stw. oil '"^^^ 



/tf fest, itark, kraftig seyn, 

^^f Kraft, Oswalt, .vgl. isis verw. 
i ^ * 

dock ftO, daft die ZuMxnmen- 
»ct«ung mit Partikeln den Ur- 
Apnmg deasclb^n aug der Nomi- 
nalb«aeutung noch deutlich ver*- 



ratli« 



pronuscue n^^^ ,nij» i Mos. 
17, 17^ und' n^tt; n«» i Mos. 
25, 7. ^7- 35 1 28 u. ft. w. 
Fiir : huhdertmahl steht nniQ 
Spriichvir. 17, lof tuid nHp KoheU 

Dual. D'tnMD auf tyr. Art fur: 
Qinnn Bweyhundert. i. 'Moft. 11, 
25. ^lur. nfHio 8. B. hImd vv^n 
n^unhundert. 1 Moft. 5, 5* 

2) wahrsch. Procent, Zinft« 
Nehem. '5, 11 i Ji'Jtni *|Wn nno 
defi Hundertsten von Geld^ Ge^ 
trayde u% j. w. Vulg* oentesima. 
Uebrigenft ist es unhekannt, . ob 
dabey an die Centesima der 
Bomer d. i. Ein Frosent m o n a t* 
licb, oder an Ein Prosent jahr- 
lich zu denken sey, da bey dem 
sonstigeii Verbot aller Ziiisea 
nicbts iiber den bey den Juden 
berrschenden . Gebrauch vor- 
kommt, 



(So ist (j^ «ehr, von 

Miibe , Arbeit , welches 
Saadi Veut, a. a. O. .braucbt; 

\%XMi « e b r von OJi stark seyn 

u. 8. w.) I Mos. 4, 5. 7j »8* 13, 
13. 19, 3 u. S4 w. Auch verdop- 
pelt 1 Mos. 7» »9- 4 Mos. 14^ 7. 
1 Kon. 7, 47. Wie mebrere Ad- 

vcrbia (z. B. OJh, oHna) wird nVtO pbald. dass. Dan. tf, t. Eara 6» 
es z\iwcilen auch mit dem Nomen 17'. Dual ^'^nuto Esra6^ 17. Durch- 1 
verbunden und ist dann fast ad- aus mit dem Plural c^nstruirt. 

jective zu iibersetzen. Ps. 46^ 2 : i.^^^^*-. i xi • i r^ 1- ' 

nto K3C»3 nm3 n^r eineflulfe D^'l^NO m. ;i/. Begierden, Gelu- 
im'DranisaliHer:s'ehrbef widen «tungen. Ps. 140, 9. Stw. ,i^h. 

loor^icw fur: einekraftiga Hiilfc Q'^NO aramaiscbartige Onhographie 
ist erbefunden wordenj vgl-S^ fa^ q,© Flecken, Makel. &an. 1, 

4. Hiob 31 y 7* Das m ist ganx 
iiberfiufsigy wie in '*2p,^M*n S Mos. 

' 3, 12. 



x2. — 1 Sam. 20,' 19: iMt) -»in 
descende vehemenCer iiiti descen- 
de Jestinus , wie die f'w/^. hat. 
Mit Prap. kommen vot a) n«»a 
*tM» dass. L M6s. 17^ 2. 6^ -do* 
Ezecb.9, 9. i) iM»S-ii^, 2Chroa. 
id, 14. O iH»-i» a, B. 1 Mos. 
27 , 35 : nSlna H'j'in pijac^ nin?.i 



nS^NQ irgend etwas. Nur mit 

-•der Negation pM : nichts. 

1 Kon. la, 4'5« KoheL 5> ^3 : 

ns^MD In**:! •4'^Mi xin^ nichts ist m 



/rwrjr4ii4,crhat,bc»itetJiichti. nSDND / daw. Jcs. 9, 4i hSiw- 
Jet.s>y 10* Rkht 14, 6. Im wh Vine Speise dci Fc^uers. vi iV 

Syr. ift Heichbedetitend >0»i> ftSSh^ft r itT^— ^^ ^' t ^ 
fl/r^ c^^^-^ ^^>.y ^ >f3'>7.^v*^ womit man iiit. 1 Mo».ft2, 6. lo. ' 

1*«3 ^ f ^. Stw. 11K leuchten) ^^"*^ ^^ > ^9- ^^"'- '^'^^J*?.? 

OLicti. Pi. 90, 8s weV» Spruchw. 30, 14. (Arab. 1iS2a.>o 

sp3l nlMbb unser^ verhorgen^n t ^ff^i \ ^ • -.' 

f aW (j^i/tre rffi) wr das Licht • ^^^"^*-; 

dmet Jng0siehts. * Fur I leucb- O^^BChW m. Krafte^ tait nb v<*r- 

tenderKomer^ Ton der Sonne und bjinden. Hiob56, i0, vgl, v%^« 

dcm Monde. 1 Mos* x, 14. itf* nb Hipb p, 4. Jes, 40, 26* Stw." 

Pi. 74 » x6. Eaech. 3a, 8« — ?*!>*• 

MM?».i-ft«tl3t> derlicucbter (in der ,^^^^«^ 

StifttLutte): 4 Mot. 4, 9. 16. ^^ «»• Won, Befchl, tiutfesth. 

s)Leachten 2 Moa. 25, 6. »f i5. 2, 20. 9/32. Ein spate- 

«7, ao. 35, i4. 3) QO-iy 1IHO "^ aramaiiirendei Wort. S. daa 

da» Lencbten der Auffcn T heite-' folgcnde. Stw* hCH. 

ler, freuadlicher Blick. Sprucbw. ^nvt^ 1* t^^f c «••«, j.- -r* - ' 

t5.3«.n«. Dv Ezech^«3a, 8 ^'*»?» ^»j4io aram. da... Dan.4, 

«al ni_ 1 Moa. 1, 16. ^ *4' Esra tf, 9. 

^^ f. Jea. »., 8 H6hle. rutg. ^^' V^ '"""* ^«*^» Garf* , 
caverna. £a ist a. v, a. .TjWtD, a. V. «. da§ bicbr. h^^. l>an. 5^ 

^,t' „,, , • .. '; a-3* ft3* EiraS, 14. 7, 19. in 

bjiUtc Hoble, nnd auch die Ara- dei» Turg. Hucb obne H S i»; 



oer icbreibea ea mit Elivh^ vgl. tM«ik . ~ , »..,,., 

j^fi,«fc«c* G^^. S..io;iJri P?^/- H-l ««6el«a«cbUeh. (Syr. 

iK*r«. T. // S. 404. V»^ "'" »'"'""• »• ^^-^¥^ 

-.^^^ taedet me^ mblestum est mihi^ 

^rj^ dual W^ge, eigentUcht ^^^^ J^ ,.- ^ jt * 

<we>' Wagachaalen. piia:-'»aiK» w*-^ .^^^ una ^|Ui|Z^ 

nditige Wage 3 Mot. 19, 's**, Aphtl^ cessavit^ desHtit) PU 

Hiob3i, 65--.Wi»**»5tHis triige- l^a fticfa weigerm iSam«fi8» ^5> 

n*dic Wage Sprucbw, 11, i» ^At hS *i»Hi>i ]HJIJ^ i^n<^ er wei* 

Hoi. tft, 8- — 1^». 6a , lOx ^erfa jrcA ihid\agU: Uh ^is0 

mHpS o^tK»a on/ li^ fVage nieht. % Mo§. 39 ^ g. Mit 

it«t^«n jM empar (vor Leicbtig- folgendem Infitiitiv mit Und 

k«it) od. JO ^^^ si0 emporsteigen obne ^ , das eritere t. Ba 2 Mda* 

«*/ iar /Fn^tf. Stw'., ]m Sa V. a* 7» »4- 4 Moa. 22^ 13, i Kon. 2i» 

t)M wicicn. * " i^i daa sw^yte 4 Moa. 2^, 14. 

\^ ^ w P«a 77» 3* Jerem. 15^ 13. Ofefi^ia 

r.5y«0 cbald.diba. Ban.5f 27. »» der Verbindnng: aich vir^i* 

S^.5 ^ , _ _ ^^ g * ' o , Gott zn geborchen. 2 M<>*. 

■?«-£ 11^ Spciae. x Moa.2, 9. 3, 6* i<j, j^g. p,^ 7q^ 10^ .^Ij,,^ ^^^^ 

fi**' T^ T»t ^»» »»^> *er weitern Zuaau Jc». 1, 20: 6«n 

eiibaie Fniclicc tragt. 3 Moa. 19, pn^-no^ UHDrt ^vd wenn iht tack 

25. 5 Moa. 20, 20. Nebem. 9, 25. welgirt imd Angthorsum seyd. 

^zm )Hx die Heerde^ die aur ^ . 

Speite bestiwoi^ iat« Pa. 44». i&« ^^ 0dj. aicb weigernd. £§ bildet 

^•w. ^aij. ii»it Pei'ftonalpronominen recbun* 

M III 



KO 



den eine Umtchreibimg det Yerbi 

JinitL fi Mot. 7, 27 : ham ]ho dm 

wenn du dick weigerst. 9, 2. lo^ 4. 

Jer. 58) fii> 

/ 

{NC m. f^erlale am P/*- dasi. Jer. 
13, 10. 



546 Mt» 

Jteht: tiMOMttM mit ubeiAuIsicem 
,M, Dieses gehprtnwou^ als mater 
. lecHonis su einer andem Lesart 
1|M* mit syr. Fonn de* SuJfixL 
S» C. B. MicfaaelU lumina syriaca 
$. 37. Der /i|/l Dk& Klagel. 59 
45 steht ganz alft ^Suhst, fiir: 
y erab^cheuun g. 

Niph. pais. Ps. 15, 4* J^** 
54» <^- 



I. ONOyii^. 1) verwerfen, ali 
Gegentate von *in3 erwabien« 
Jes. 7, 155 llna^ s^-ja oImd InsjiS 
ploa iif #r weifs^ias S'dse *zu H- ^^® •. v. •• das vcrwandtc 
verwerfen^ itnd das Gute zu wdh" ttp zerflieli^en , vergehn , ver- 



' Un. V. 16. 41, 9. Hiob.34, 33. 
2 Kon. 25, 27. — R, 1,18, ft2. 
DOUn 40H& ^SN tin Stein ^ den 
die Bauleute verworfen, i Sam. 

SM*^lty** Ja ich ihn verworfen^ dajs 
. sr ^nieht mehr herrsche uber 
Israel v. 7. 15, 33-,^<^* Hiob 42, 
6: *»ns:n^i Ohdn p' Ss> deshalb 
verwerje ieh (meine linden) und 
berejifi* £s con^truirt sicb mit 
' vdem Aecus. u. a lind stebt am 
haufigsten a) von Gott, der ein 
VoUr verwirft. Jerem. 6, 30 r 
ona nln^^ oh^ ^d d^enn 60 tt hat 
sis verworfpn. 7, 29. 14, 19. Ps. 
53^ ^-Hi* often h) von den Men- 
scben, welcbe 6on und seine Ge* 
bote vqrwerfen. i^ Sam* 15, 23: 
• ntfiy ii-i-DH,- ftW»» t?^ * weil du 
perwarfen ' das' ff^arl QotUs, 
2 Kon. i7r >l5.* £secb..5, 6, 20, 

13* itf. 24. / (Arab. (wV^ suecen" 
, dii»> aliciii.^ 

2} veracfaten, nicbt ach- 
ten. Sgriicbw. 15, 32 : wer Zucht 



acbwinden. So ist i)MO s. v. a* 
1150 , und OM fi Ps» 30 ,* i» 58 > 9 
Tar^. .s. V. a.' boo. Ps. 58, 8^ 
t3'»o-tM JiOM»^ \fi> mdgen ver* 
gehn^ wie fVasser.' Symm. JiuXv 
bnrmtrtitf, Hier, dissolvantur, 
Chald. 1«i©cn-. Hiob 7, 5: ^111^ 

"■ eMl9»*( S^:i*^ tkeine tiaut geneset^ 

' und hricht toiedtr atn^ same 
dijfluit. Syr. u. Chatd. ^qpnH 
liquefacta est. Vgl. Ps. 38 f ^ 

• Targ.: •fc«)!it&i:DSh qb'»M» fur das 

. hebraische: nnS3:Dn nistja, aufser- 
dem ODD vom raudigen Scbaafe 
1 Sam. 15, 9. (Einige Mss. cor- 
rigiren bier aogar W^) Vielleicbt 

- Hiob 6, 14: '»nOHt3 ieh vergehe 
^ (schon)f schwinde dabin* Andere: 

. icb verabscbeue diefs (den Selbst* 

. mord v, 13). 

■•^v!?? m, etiyas Gebackenes. 3 lVIo8» 
2/4: *i!)jn nsHiD etwas im Of en 
gebackenes* Stw. naH« 

^^*Q m. Finstemiis. Joa^ 24^ 7. 

Stw. SfiM. 



- T 



.t'it.^ /A .''^- *i' ° •^'•!1"- ZusamH.enh.np * die.e. B4riff.. 



••iHS '♦iS^ Ciy n*»uJS "deren ^^ater 

fVA n^V/t^ gewiirdigt^ sie uber die 

Jiiinde meiner Heerdezu setzen, 

Ezecb. 21, 18: noMb Mttf tribus 

jastidiosa^ ^^quod cacteras tribus 

jamjam depprtatas tafiquam jure 

meritoquedeportata^a.pernaba. TNO. - In Kal ungebrSnchlich. Hiph. ' 

cur^ Rosenm^Uer. ^ Hos. 4, 6 ^.H»n i) JEzech. 28. a4: llSb ^ 



2, 21: n^SflHja yjH, ^iJ^. pas- 
send: terra serotinaj vgl. ▼, 6: 
nj»S3cn rrjac ynn. Zu der Form 
des Vvortes ist zu vergleichen 
nS^S cbald. HjS'»S u. das daselbst 
bemerkte. 



-MD 



547 



3D 



o^fTfitf, wl^ das parallele Y^P mid ft w. ^S. p* \ ' * 
i'^iOD. Fiir dieie sehr pa^^nde i 

Bedetttaiig kann aladetin angc- ft w*1i^ pL f. abgesondjprte Ortcr.^ 
oomiiian werden, dais VHJMD Jos. i6,'9.i Stw» bi^. 
•eine Form von 1***\»X? cnllehnt " * " ' ' 

habe. So fiajGiten es auch LXX. HiStJ m* (r. Mli) i) Eingang, 
iXf^ wtHflms : f^wlg^. offendiculum • Ort, wo man eingefat^ Tfeor, Th«^* 

Richt. 1, 24.25; •n^x^n »ij|3j fJm- 
^flwg- zur Siadt. 1 Chron. 9, i^, 
Jerem. 38, 14. Ezech. 46, 19, 
Spruchw. 8', 3t o-'nns «i:5» am 
Eingangfe der Tbore I ' wie nns 
Torder Thiir/^vttfn Hatt der Uii- 
tergang der'Soripe, und dje^rg 
fiir : den Ort deal- [Jntergaiigs^ die 
Westgegend*. 5 Mo$. 1 1 , a^b. Ps. 
50 , 1 1 1h!jd >!» tt'pTtJ M'ltao t'um 
Jujgang der Sonne bis 'zu threm 
Uftter^ahge. io4\ t^ in^^ 3. 
Malacb. 1^ 11. Jos» 1,4: Mtao 
tt'^^l g^S^^ Weiten., 5) das Hin- 
zugehn, £ingehn« Ezecfa. 53* 31, 
Plttr. D*»^ Ezech. 43, tx uud ni,. 
Ezecb. 27, 3;.oj niNin^ ^xj V« 

, d«« Zugan^en des Meers^ 



und der Syr. n. 
CiialiL Andere verglelchen die 

Bedentmig des arab« f\^ reerudtdt 

vubms. £> n^*;»© f^?l* 3 Mos. 
'3, 5i.5ft. »4^ '44 wahrsch. lej^ra 
oter^^ bdsartigex Aussats, nacb 
imelb^a. Etymologie. Diesen 
iingefiibfe]^ Sinm geben aucb die 
aken Ubdrsetzer, n. der Zu^am- 
menhang fondert ibn* ^JLXX* 
t/iiMffM; Vidg* persever^nt^, Syr* 

fi^, Chidd. ^y^i^^ gew.' im» 

■iJBifftf t. Cm corroderuy vielleichtx 
Sfptem (rgL trw) oder: pmiciosm 

(rgl« J ^>- ejciiia dedic gregem)* 
Arab. ot^V*^ perdens^ petmciosa. 



n5«P /. (v, *,!,:,) VcrTTirtuiig, 

^, «. ; • V • . t -, • • • Be^turwing^ Jes, 22^ 5. Micba 7, 

- O^ jiU r«Tiid«tf iw&iu/,oder: ^ , , on;)««^ . njnn nijy 4 

exatmt immUidifS tn yergl^i^ben henrsciu Verunrrung un'er thHrn^ 
•ey, ist viel zweifelbafter. Leicb-^ S!l5iiQ 
ter wSm W nAcb, mit IJilfcr '^*2 



an/i 



(Hierapkyt. S«-4^9) die Bedeutnng 
deft Terwandten n*^)9 ansunebmen 
and su, ubeiiMi^en : l^ra can^ 



S^KQ m* Hintexiialt, und awAr 
aj far den Ort des Hinterbalts* 

Jos. 8> 9. P*- *o, 8* ^) ftir die 
in den Hinterbalt gesteilten* 
a Cbron« 13, t3- S«w. a-yj* 



i ' 



m* WttMerfluth* 1 Mos. 6^ 
»7» 7> <J.7»o*i7. 9t 11*28. *o, 
1.32. Ps. 2p, 10. JLXJ?; «iiT«- 
nXiff/Mt^ Ftilg^ diluvium k Orju Svr. 

Arab* H^^w, lll&Q^, (s;(ijL. 

Docb findet sicb aucb die hebr. 
Form MStat Hab. 3^ 5 Targ, und 
im Syr* mit Vervlrechslunff dea 

t tu.a \]aiaw F»* 89* io« St\n 

wahrspb, ^aj J/^ s. v. a» ^ \ j^ 

faeftig stromeU| regnen* 



flnWJ y; N. Z. Flnchl Spriipbw. 3f 

33: Jfw*i mM nirj"! n*^i;» d«r ^-,^^-^. . ^ 

Rurlk 4»I.^<i riAt ao/' d/m Hmu$e "^^^^ /* (v. bi:i) das Niedertfe* 

ies Bdun. 28*^ a?- Malacb. », «• . ^^"> '"^^ Fafsea treten (derFeinde 

.Tiiwrmt Ma ^nnW-j o wm-de dmch den Siegfer> Jes. 13, 2.7: 

icA'^n ]^iiir^^ ii^irr eucfc S4ndefu no'iao .-- ^11 populus comuUatwnit 

5 Moa- 26^ ft«« Stw. -^^H. i* ** omnia c©/urii^«fw. 22 » 5. 

Mm 2 



as 



648 



JED 



J»l30 m. Quelle, J«». 35 , 7* 49i 

lo. Kohel. i2, 6/ Arajb. %jy^ 
* dass. Stw. y^i. 

^^vipo^ pL111.ischaamtfaeiie.5M08. 

fi5, 11. Stw, wla. 

*VT3P m* (v. nM) dafi Au»erlcsene, 
mitbin: Beste' I'Mos. 23 » 6: 



ft^r^^ij / Erlieitcriing. Jen G, 
i8« Stw. JiSa. Eitiige Mil. iesen 



T • : • 



n^ap m. .GebSude. Czech. 40, 2. 

^?{3P m. hcfestigtcf Plata, Feitang. 
Jci. 17, 3. Amot 5, p. bap. 11, 
24. Haufiger n^Jf tt. •lSj;iD •»!» 
feste Stadt, Feste ISiadte. *4 'MoiT 
' 32, .17. 56. Jof. 10, 20. 19, 55- -^ 
Dan. 11/39 viell. von befeatigtea 
Tempeln. Jen 6, 27: V^M |1rD 



rer <»m4«n Je». ft3, 7^ ^^-.^.«: * . ' ;,r ' v"»' f 

««»pC» dnne pesUH ifiaun 37, 24*13' r^»s • -j. . — -fTT) / • \ 
viy-Ta •>na» Sfine schSnsten Tan- *?^ ^«'^« *« ««iu»».rf^ (ti.i* n) 
n^fi. Jeicein.'aa,.?, fisech. 23, 7:. 
n^«>H 1^35 *^'!^,*? ^^ JtuerUsenen 
Jler Sdhne Jssir's. Dan. 11, 15^' 
v'^nae op Stin tmsedesenes Vplk. 

•^ilTiP m. dais* ^ Kon. 3 , 19. 
i9> *3* 



30 m, Gegen$tiind , auf den je- 
mand (erwartcnd,'hoffend) hin-. 
aleht. Jc§. 20, 5- ^. Stw. ttaa 



eintr FeiU. Dann hitte |1na die 
Bedeutnng von )nq, |i)na Jc». 23, 
13. 32 , 14- WoJlte man |1n3 
liber : Metallpriifer ub^rsetsen, 
«o dafii bier schon daa Bild von 
y. 29. 30 angefaogen ' ware » so 
konnte ^i^atrvlelleicbt die Bcdeu- 
tung von"^ S^ca Hiob 22, 24. 25, 
welches wabracbeinUch ein edles 
Metail bezeicbnet^ baben. Der 
Cbald. ubera. inurhefirma. Stw. 



■>xa. 

- T 



OaO m.HoftiTing,Erw«rtung.Zach. n'TM m. eiaentlich: Fluctt, dann 
9, 5. S. dti vcjr. in co/icrtfr# fur : Fluchtling. Esech. 

i7» «!• Vgl. nnSl». Stw. n-ia.. 
NlOap m. mit dlMttf daa unbeaon- o w 

ncn Hervorge«procbene» Heraua- nT7t^ap pi. ^. Orter, wo man 

' geatolaene. 4 Mot. 30, 7. p* Stw. kocht \ nach den hebr. Anal. 

HM. - Feuerfaeerde. LXX, und Ku/^. 

-II .i-i.**.^ . *, Kucben. Esech. 46, 23. Stw. 

ni03D. und ntoaq m. O Ver- 1,^^. 

trauen. Spruchw.22, 19. 25, xp: " 

i:iia neao FertrMun auf einen iD m. Mager, Prieater bey den 

freuloietu Inftbes. Gegenstand Persern und Medern. Arab, und 

^^<^j (jjL^qcW collect. 
Mager, Unglfiubige , woTon das 

Yerbum iMAqcw sum Mager 
. machen. (Das (uj u. it/ acheinen 

' iibrigena Uaranf au iubreb, dais 
das Wort ent aua dem griech. 

* M»r«ff in beyde Spracben aufjge- 
nomnien sey. AtU fener ayr. u. 
arab. Fonu iat nua wMdanuii der 



dea Vertrauens. P». 4o.» 5 2 ^1«(H 
intsat) nln^, Dtw 'i^h -lasii H«« 

iltfm 'Maruir* der auf GoU sein Fen- 
trauen sent^ eig. inn xum Gegen- 
ttand seinlKa Vertrauena setzt. Jer. 
,17, 7. Pa. 65, 6. 7»» 5. Hiob 8, 
1.^ 31, 24.' 2) Sicbeiheit, iacii- 

litas. Hiob 18, 14 ^ ^^^^^. P^V. 
inoao er wird geriisen am seinem 
sic/iein Zelte, Jea. 32, iQ* Stw. 
ntoa. Mit Pron. ^noap Plur. 
D*fnua27. Jas. 32 1 i8« 



• .J 



» I • 



le 



549 



^» 



Uch geformte. S* nnSaS* 



▼eriingiSfte Name Ikfagusatt citt* '^NlSt der nachste Verwandte nach 

lUndeOy der theils alt ayn, mit dem Snii Rutha^ao. vgl.3,>2' '"» 

ikfifla, theila von einei^besondcrn « u • ^ «* i «. » . '^i.^ 

SeTdertelben gebrauAt wird. . ^y- •^l*^" «»«»«g ^^^ «*- 

lAjiliaog zam Zend-Avesta B. /. g^ateniy 'fua ^o und )&boZt« 
Th. a. S. 193*96. «79-). Pcrs* 

li Magier, di^ daa Feu<^r imbe- '^'^^W pt. fem. a Mot, 28,. i4 

tct, II. die Uttsterblichkeit leug* « - -• . ^ /* ^ »_. 
net XkstM Lex. pen. ccL 5x1. 
Tgl die Stelleo bey 'TL Hyde 
tA§* tf€it Persaritm S. 572 der 
ikeniA«tsg. (Oxford 1700)^ 

ber Name ist teinem ' Ur- 
spnmge oach offenbar altpersiftcb, 
nor gibt man verscfaiedene aich 
widetsprechende Urbedeutangen 
itestdben an. Zend-Avesta Tb. 3. 
S. 191 : '„2lfii^, MaWj Magovad^ 
m Pelvi m> v. a. das pert. Mohed^ 
, Priester iwcyten Ranges in der 
pniiscben Hierarcbie. '* S. 225 : 
,,Magus ist Eins mit M e h , wi6 
Mcgb ausgesprochen , und be- 
deutet groia, vortrelflich , wie* 
Mebestan, der allgemeine !Na* 
me der SchulcrZoroasters.** Vgl. 
Anbasg znm Zend-Avesta Tb. 5 
S. 17. Jene Ableitung verdicnt 
aber offenbar mebr Glauben, als 
die des Porphyrius {de ahsdneniia 

lrixi>f#«y iul^tKTOf i fiiyos ^ auch ist 
es nicbt einmahl deutlicb, ob die* 
»cs eine Angabe der etymologi- 
Kben Urbedentung seyn solle^ 
ebenso wenig als der Gebraucii 
des Wortea 0^3 n und Y^^n fur: 
Magier etwaa nir dieselbe^ be- 
weiset. 

Beytt Jer^ 59, 3 kommt javn 
3c-an der Oberste der Magier 
bcymGeneralatabe dea cbaldai^ 
sflhen Heerea vor, wozo man 
JostiB 12, 15. Curt. 5, t ver» 
gleicke, nach welchen die Magier 
den Konig aoeh in den Krieg b^e* 
^tatea. 



r-^ : ^. /• ^« Muue Oder der tul- 
band der cemeinen Priester 
(versch. von nXJaf» dem des Ho- . 
benpriesters ). 2 Mos. 2Sf 4<>* 
ftp* 9- 39 » ^8* '3 Mos. 81 ^S* 
Josepbus (ArcbaoL 3, 7 ^.^7 f»^ 
 ^Af*^ 8 fi* A) bescbreibt sie als eine 
niedrig^ Miitae , aus leinenon 
Binden in G^stalt einer runden 
Kvone gewunden. Er ervrahnt 
auiserdenr eines Nesseltuchs ( «*• 
Aiv), welcbes, virie noch jetat bey 
den Morgenlandem , nocb ein* 
mahl in der Gcgend der Stime 
darum gewickelt war» und be* 
stimmt seyn mocbte , sie auf dem 
Kopfe festaubinden. In den ver- 
wandteh Dialekten vgL man 

(:Joax> Hut, Miitae, atbiop. Mp 

Tulband s,' unter dem Bucbst. i 
Vs. 129; nicbt ein Stw. Ma C^och 
seyn) virovon nM3 Hiigel, virel* 
che unerwiesene jltymologie diia 
bibL Arcbaologen zu sebr urgirten 
und sich: eine bohe^ Miitze, 
denken %vl miissen glaubten. Jo- 
sepbus sagt aber ausdrucklicb: 

nJiO m. kostlicke^ edle Gabe, das 
''Kd&tUchste. 5 Mos. 33 » ^S s 
hot) OMDtt) 13)|iD mix des Himmeli 
KMlkhien , mit Thau. v. 14 '• 
ute.iii! niKian nswc mit dem K&st' 
'■ Ucksten der lErieugnisse der Sonne. 
v.x5.x6. Hohesl.4/t3'. n^nic^nB. 
- kostlicbe Fruchte. y, 16. r> »3: 
p^n3» * Sd allerhand kostlicbe 
Frm;l)te. — Es ist aus diej^en 
Bey spieleu deutUcb , dais es ins* 



M 



650 



betondere yon dan edfen Gaben 
der Natur, schonea Frucbten vu 
d^l. gebraucht wurde. Hieran 
Khiipft sieh der a ram. Gebrauc^, 
ywo es vdrzUgfrweise imd g^radeiu 
von Friichten oder Obst stebt, 

snr tcbeint die Angabe f^^V<^ 

fr4i'tus aridus B. Bn zn eng 
EU teyh, Denselben Spracbge- 
branch bat aucb Hxeroru durcbaiu,.. 
' nieigtens sur unreobten Zeit , anf 
das Hebraische angewandt. D^uU 
33 1 13! ^^^ pamis coeli 14. depo* 



Aft*. 

A. k. wahrscbeinlichf ter Bach 
Kiacbon. vgL v. 2.1. 4, 15. Mi- 
cbaelia {SuppUm. S« 359) nimmt 
es ftir jRn/iix Ceitievm dea Plinias 
(ff. K 5> »9« 3^» «^) •«• wel- 
cbem der Belut am Ufer dea Car- 
mel enupringt, und aua ^*133D aoll 
aelbst der Name Gendevia ent« 
aprungen seyn; aber aeiAO Vor^* 
autaetaungen, da£i '^t^ einten See 
bedeuten miiise, ^a£$ femer der 
Bacb KUcbon der Sudt Megidda 
nicbt benacbbart aey:, sj^d voUtg 
uherwie$en. 



•nd$ fructuum Cant, 4, 13; cum po* L*^%r^ ^^r\ V -^ s 

morum fructihuu 7,3 : om/iia poma, "TlJU. und /^fV. Stadt in AgypteA, 

Ebenso der Syr., der es immer ohnweit des arab. Meerbus«ns. 

S • J-." t^ r w • ^ Mos. 14, 2. 4 Mos. 33, 7, Jer. 

J auadrucRt. X.XX. im ^. , Ai?^\x 

' 44, !• 40, 14. 



• ^. 



Hohenl; tUfot^ot d. b, pnmr fructuSy 5 / e / S /  c # 

y'f actus, (Hiob 9;^ a<5 ist das hebr. h^JiO. arab. JcXsruo, ^J^O^fiCV* 

syr. ?lf HA^r^ * ^ Thurm. i- Moa. 



n^M nl^:)M vom Chald. (iberseut: 
nave. H^iip t**V*l^'!- f^^^g* poma 

yonant^y, Nur entfernter ver- 
wandt 1st das arab. c\aeii« m>^(i* 

€asy konar^ glorim^ find cXasiiO 

htmnre^ gloria excgUmt^ welcbea 
aucb die Bedeutungo^iotdaifif ,bat« 
(S, Alb, Scbultens au Erp. Gram* 
mat^ arab^ S., 477 ft) In einer 
andern Besiebung findat sicb der 
Begri£F bostUcb in dem abge* 

leiteten nunae. 



I • 



nAp Jos. tft, fix* 17, i», Ricbt, 1, 
5^7, X Kon« 4, 13. 9, 15. 2 Kon, 
p, 27« 23 1 29 feste Stadt des 
Stammes Manasse, im Gebiete 
von Issascbar, vormabls eine ca<» 
naanitiache Kdoig<stadt, aucb 
p'^ii^ Zacb« 12 y 11.. XXX. M«« 
yi^iai\ k^dg* MageddOf beym Jor 
aepbna tAmyttH und MaytMvV Ar<r 



11 , 4. 5. Am baafigsten von V^ 
atungstburmen. Castellan. Richt* 

8t 9* 9f 4<^ ^' ^ Cbron. x4t ^* 
«6, 9. 10. Spriichw. 18 > 1^0: 
nl#V,-Dtti iv hx\0 ein fester Thurm 
iit der Name Gaties i von dem 
Tburme dea Wacbters im Weln- 
berge Jes..5, 2, vgl. nifv^f Matth. 
21, 33; von dem Wacbttburm 
einer Heerde x Mos. 35 1 &il« 
Micba 4,8* 2) Nebem. 8f 4 ein 
' bohes Gerust, eine Redne;rbiibne. 
LXX. /Sv*«. Vulg.gradus. Vgl. 
9, 4 wo da^selbe durcb nWo 
, beaeicbnet au seynscbeint. 3) Ge* 
liinder, HobesL 5, i3« < (ParalL 
ni«»*i?;) Die LXX. sprecben 
Dlb^^^o aus^ dab. (puovaosf. Flur« 
Ov. und n1_. 

bwt-VliO. (Tburm GoUea) Ort im 
Stamme Naphtb^li. Jos. 19 « 5(|» 
Einige balten es fiir eina mit 

* Magdielj nach Eusebius ein grolses 
Do]^ 9 ronu Meitan von Dor aach 

* Ftokmais stt. 



cbaoL 8, 2. 9, 5^ Syr, o^^. 

Arab, o*^, ^"^^f [j^>J^t 

t^iao pij» das Tbal um Megiddo ^« . i 

2 dbronll 35, 22, l^a» •»» das ^i■'^'330. (Tbucm Gads) Siadt im 

W«»ft^( M^giddoU Ricllt* i, 19 Summe Juda, nui[ Jqs« 15 , 37^ 



ao 



&6t 



3D 



n^JJJp pi J. Kostliarkeiten , Pre- 
tioM. 1 Mos. 64, 53- 2 Chron.* 
«i,.3. 32, 23. Esra i, 6. •— Die 
SteSt 9 Cbron. fii, 5* und thr 
F^Ur(^Jo$aphai) hatU ihnen (seinen 
Shigen SShnen') vule Geschejtke 
gei^eben an SMer uni an GoU und 
Kostbarkeiten nehst festen Stdd- 
' ten m Juduf aher das KSnigreich 
gab er Jwram^ denn er war der Er4t* 
gcMime •— entscheidet bestinimt 
fiix di'^se Bedeutung, die auch 
den andem Stellen am angemea^ 
tensten ist, und laliit nicfat su, es 
en t w e d e r mit den meisten ahea 
Uberaeteem allgem.Geschenke 
2n ubecaetsen ( wofiir auch . kein 
ctymologi&cber Grund i«t)^ odet 
mit Casiellus auch hier nur: edle 
Frnchte zu verstehn , wie p. B« 
dtr Araher des Erp^ hej Gen* fl4, 
61 gedeutet hat. 

^^ i Moa. AO» 2. Execb, 38, 3. 
59, ((• ' Name eines ^duakel be* 
kannten, halb fabelhaften nord- 
lichen Volkes, Weichei i Mo%« 
a. a. 0», Bwischen nttjt (Gimme* 
Tien) und <»-Tt3 (Medien) genaxint 
wird; und uach Ezechiel einat . 
nnter einem Kdnige 6 o g in Israel 
ein&Uen and dort eine Niederlaga 

eileiden aolL 

« 

Uaabbasgig biervon nennen dia 
Araber in jenen Gegenden ein 
ebenfidla grofstentKeils mythisches 

Tschtn nnd Metschin fur: China), 
Ton weichem sie mancberley f abdl* 
Ikaite Traditionen habeo s. B, 
data Alexander ea mit einer eher» 
nen Maaer eiiigeacbloaaen babe, 
weicbe cnt kurs vor dem jtingaten 
Gericbt . dnxehbrocben werden 
ioQey da£i Jeaua dann atxf dem 
Aosse Alboiac reite^d dieaea Volk 
betiegen werde u.* a. w. S* Cor. 
Sur. ig, 94*^9. 31, 96 Tgl. Knoa 
lyr. Cbiaaeomatble S. 66 £ , wo 
ucb' qflgiiHy nnabUangig von ein-^ 



^nder dieaelben Mythen>wieder« 
findeo. Syriache Sphriftateller in 
Aaaemani JBMiath^ Orient. T. IlL 
p. //. .16, 17. 20 aetzen dieaea 
' Volk in die datliche Gegi^nd der 
Tartarey, and ere drangen ea nbch 
weiteg na€)i.Qbiina;^iri, oder neh* 
men ea fiir China aelbat, wahrend 
die Hebrier ai<;h. die Sitae dea- 
aelben ' viel naber und gleicb im 
Norden der caucaaiacben Gebirge 
. gedacht au baben aobeinen : ahn« 
. lich dem Verfahren ^iecbiaober 
Geograpben, .auf welAcs Vofa in 
aeioen geograpbiache^ Unterau- 
chungen ap oft bingedeutet hat, 
weicbe ebenfalla dunkel gekannte 
und halb fabelhafte Volker, ao- 
bald die Gegend, die man ifanen 
vorber nng<*mesen , bekannter 
wurde , in feriierc Gegenden hin- 
drangen. — Ip Riiokaicht der; 
Verschiedenbeit, dafa Gogbeym 
Esecbiel der Fiirat Jenea Vqlkefj 
Jagug bey dfen Arabern aber 
.ebenfalla Volka - oder tiandejr- 
name iat, trifft mit den letztem die 
Apocalypac (ao, 8) iiberein, Wo 
ebenfalla Ittf Name dor Gegend 
iat. Die Angaben der Araber aiebe 
in Klaprotba asiafc Magazin 
th.LS. 138. D'Herbelot^a 
orient. Bibliothck Art. Jagiugh 
B. 2. S^ 785. deutacb. Uebera. 
Vgl. /. D. Michaelii Spicileg. Geogr. 
T.J. S. 24.35. Supplem. S. 147 i« 
. RoaenmiiUer zu Ezecfa. 58 > a* 

"l^iO 1) Wobnung, P8, 55» i^- 

Hiob 18 » 19. a) P'- 0'»'>«» *«>^ 
Aufenthalt in der Fremde, Wan- 
deracbaft, Wallfahrt 1 Moa. 17^ 
g: 5|n30 ynn das Land^ worin 
dii td$ FremdUng UhsU 28, 4* >^^# 
% 57 1 1- « Moa» 6, 4- ^^ ^^^"^ 
licb : Wallfahrt , . von dem Auf- 
enthalt bier auf der Erde. 1. Mos. 
47, 9: San •»n'jao '♦aitt; •♦»•» dia Tage 
meiner Waiifakrt kiid hundert und 
dreyfsig Jakre. Pa. 119, 54* 3) ?'• 
^* 0'»ni3t) formidines a. v. a. m^JC* 
Klagel. 2i 29. Stw. '^ns na, /. 



ao 



^^t> m. Furoht, Schreeketu P*. 

' 3^9 14 • a'»^ftt|1l3» Schrecken i/on 

• mlien Seitem. )crem7 6, fi5. ^o, 3. 

10. 4^, 5» 4p, ftp* Stw. Sm 

no* Iff 
WTl^iO /. da«». Spnicliw. 10, ^4: 

• Fr'evler ja^chi^^ das i'jUriffi ihu 




, /• Fi^reht Jet; 66, 4 vgL 
Spriichw. 10, 44, Plur.Ps.34, 5. 
u) \ prratbthaut, Magasin. Hagg^a, 
1^. Von *>^Ji no. /, 2 rerpAmmelttf 
Oder wie nnatsb Kornboden, 

pacb Micbaelis vop -^ic , r^FV^ 
rr!j«t3 / Axt.«iiiif HoLzfallen. 

•Hsts 



569 JO 

lekat tey. Auch ah Venautbixiig 
wdrde die Deutung, als voriiug* 
lich paiwend ^en . Werth behal- 
teife (Vgl. tibcigens ais parallel 
^ Moa* 3^» &!• a Cfaron. \z^ s* 
X««^- 9» 53 )• Die aitan Ubert. 
baben neiitana: asp^ctiu mdott 

iputrum^ wovu aicb \ \^ mffparmif 

' UJidl V4^ ^quad de' re alufua €»- 
trins€€m a/ffmrei Tdrgleicben lafst; 

In *^ iat hemcbeode Bedeu* 
mng: viel seyn, suaanimenitrd- 
men , u; in dan SubiUnti van : 
Manga, Scbaar, dastan An wan- 
dung abenfalli nicbt '" " * 

ware. 



T^v 



m. 



Sicbel. Jeram. 50, 16, 
Joel 4^ 13- Arab, jcjrtt^^ 

&7^« H>:^ ^'^* ^< i*t nkht^ 

deutlicb , ob S39 ab Stamm wort 

^ vnd (<^ im Arab, fur eingaschoben, 

Oder pb ^ysni d. h. durchboh- 

fan, apalten ala StW. ^ angaaabu 

ITJil^ ^, tM>2i4m«n, BuchroUe. Jaram. 
56, *4 ff, Esach. 2, 9>. 3, 1-3, 
!*»• 40 , 8 ; -isoi - n^ao die 
VucbroUe, b, v. dein GeseuLucba, 

Arab, ^Aqsxv. Stw. %SV^^ 

HOJt? /,*cbwiarigarAu«lagnng.Nu? 
Hab. J, 9; nmi|j o.-j^ati mtao am 
pas«endftten wara 4^Meriam vultui 
ipsorum oiierttem versm* In diasar 
Bedeutung; detidtrium^ ankelitus 
bcducbt aber Kimcbi njjao %^ 
P»/ IJ7, 8, und .at nxoobta su ge* 
wagt aayn , dcr £rhlarung dujch 
die Bebauptung den Stab su bra* 
cban , dafc dieter Gebrauoh wabr* 

•cbeiol, ant Mm diatai^ SteUe e9t« 



f jl^ nur Pi. }Mp^ geban , ubargdan. 
Spriicbw. 4* 9* >^ Mot; 14, so: 

«nw Tyi »« :»^.>!i "^'c**^ rf««a 

Feindg in dmns Hand gegehenhit. 
Hot. 11 1 6* Motac Taigleicbt 

jus rfifsfit, 

]i^ til. V. den Gan. N. Z, mit Pron. 
^ia» Plur. d^*», ^aaij m/S child. 
Bicbt. 5i 8- 8 Sanu 1, 21. 22^ 3}. 
56. 3 Kon. 19 , 32^ Aus 1. Kon. 

.10, i6. 17. 2 Ghroa. 9, 16 ar« 

' Kallr, daCi ^le eina klain^ Art 
dat Schildet^ besaicbna, wail an 

'^ desten Vargoldung nur halb ao- 
vial Gold arfordert wurda, ala ear 
Vargoldung dar nnr, das gtolaem 
ScbUdat. VgL Jahn-a bu>L Ar« 
chaologie Tb. 2. B. 2, S. 400. 
ta» tt^«»M dar Gawaffiiate h. dei 
bewaffnata Raubar. Sprucbw, 6, 
12. 24, 34. Haufig ttop. inabas« 
von Qott. t Mot. 15, x: ^Din 
^h t?0 ick ihi dhr tin Schu£ 
6 Moa. 33, ap^ f»- St .4^ n»if 
"•1?.^ 1?.*1 ^l^^l ^f • Jafcowt^ hist 
ai« <SchiU Mm mtck x8f 3. 31. 

*44, 2. — Ps. 7, 11. htf ij|2D 



« 



^3 



Otis SAtH ist bef Gott, ▼el. 69« 
10. «) »"*>*" ''SO d>« Scnilder 
detLandet d. b. die Regenten, 
FuntaiL Fb. 47, lo. Hos. 4, i8* 
Stw. pi beschutsen, da von aueb 

im Aimb. ^U^ Sk^bad. Did 

Foim )2s mit constantem Kamttt 
kann mit der cbaldaiscben Pani* 



. JO 

X7 : ^^n Sk •»^.^3» Wn^«x«li>« d. b. 
freifsgegehen dent Schweru. A&* 
derei; ^ertilgt vom Sckw^rte^ wo 
Sm wie h genQmmen wird, ali 
Beaeicbnung der Causa effiai^ 
beym Passiuo. , " 

PL ^^ns ftunsen,. binwezfen* 
P>. 89 » 45- 



V 



cipfona p^o, oder bey Gutturalen ^SO aram, daas. Pa. *i^o stureen. Esra 
hrft, rerglicben werden,wo cben- 5'^ 12^ vgl. ft Kon. 9, 35, 1, ]V(o^. 

49» ^7 Targ. 

n*jj[0 y: sage. $t saur. 12, st. 

1 Kon* 7, 9. Stw. "i-i^ w. 2.: 



£iUs du Kum€t$ nicbt verkurtt 
wird. 



WW ^ imrKlagel. .% «52 aVP»?3» 
im wabiacbeixilicbsten z Wabn* 

•inn det Hersens, wie icbon Cbr. |Vl30. Stadt im Stamme Be* jaminj ' 
B. Aliebaelis vermutbet , von ^^r & Sam. 14 , 2, Jet. 10 , 28* 

^ in pasa-rasen, wahnainnig Tfmip, p/. /. Absatee, von »-i3 ab- 
Mjni]; Auch ' is Moa. 28 1 28 wer* nehmeny' verkiirsen. 1 K6n. 6, 6: 



fcn die syn. tlvnt* und ^:i\ tinnh 
9^ Folge dee Fiuchea in derselben 
Verbiadttng genannt. Nacb der 
gewobnlicben Beddutiing von )32i, 

Mii^ ^are ea: Deoke uber dem 

Henen, Yeratocktheit d^s Her- 
senty veL fi Cor. 5, 15: %i\vi»f»m. 

coneritio cordite Syn \f^ \L<X^^o 

ffJ^^P /. der Flucb Gottea. sMoi. 
28 > 20. Stw. *i9a. 

'^^^-Q /. V) NicderUge im Kricgc. 
1 Sam, 4 9 »7« 2 Sam. 17 , 9. 
2) eine von Gott iiber ein^Volk 
verhikiigte Plage , inabef ondere ; 
eia Sterben dea Yolket, 4 JVTos. 

»4.'37* *7» 13- «5/ id- Si> i<^. 



rrxjjn :i«iatj n^a*? in^ nlx^'jxo ^3 

d€>vi AbsHtze mackt€ er ait dcm Tern* 
p</ (der Tempelmauer) von imfs^n^ 
ringshtr d. h. die vDicke der Tem« 
peUnauer nabm nacb oben su in 
gewiasen Abtatzen ab« . Coccaut: 
crassviem mwri tninuit^ Aus bnaem 
Stellen ergibt sicb, dalii die im 
6$n£en 50 Ellen bobe Mauer in 
der Hobe von 10 EUen xan eine 
balbe Elle^ nnd in der Hobe von 
20' Ellen wieder um ebensovtel 
abnabm, wober aucb die obern 
Seitenzimmer breiter v^aren. VgL 
die Art. J^12C«» und ySx . Auf die- 
aen Absataen lagen nun die Bal« 
ken der Seitenaimmer (h1l^S^) 
frey auf , obne in die Wand eiiri«- 
zugreifeii , daher det Zusatft : 

ftian riivp.a ihw "^SaS, vgL Eecrh. 

41,6. S, inM. iier Tempel Sa- 
lomo'a V. Hirt' }ab. lll^ Bg. IL III. 



% Sam. ^4, 21 s von. der Plage der 

Fhilister i Sam« 6,4,. AUgemei^ «iia«Hnr> t t 1 . tv 11^ 

«r ^ Mo.. 9 , a4 : -oh nfu/ na.M ^T^^^ /^"^^ ^^^ » ' *7. Da.selbe 



H*g*m tenitn uber itch und dtine 
Kiuchu uni dgin Volk' StVr. iis^. 

^?5 gyr. ^^ y> falleiu Part. pm/. 

{past. V. JR. vrie i|nn:9) taech, 3&, 



bedeutet : holaerne Scbaufel, vicU. 
aucb ;~Wurf8cbaufeL Diesfe Bedeu- 
tnng wendet Micbaelia.an: unter 
den Schiutf^ln vtrdorr^n dU Kdrnen 



JdD 



554 



TO 



Par die 'gewohnliclie vmi eu der 
Be4eiitung der iibtigen Worte 
paisendereAuslegung: ErdschoUe, 

JjUkt sich hochstem - i^f^ ein 

Tom Wasser fortgerissenes oder 
senpiiltes Stuck Erde anfuhren, 
was keineti Beweis gibt. Yiel- 
leicht: 'das Einherfluthen (der 
Heusehrecken), die Vervirustung 
durek dieselben. Vgl. di^ geWobn- 
liche Bedeutung von f\*\% und 

^JraO m^'leerer, freyer Plata. 
(VgU 1^90^'^'*^ 9 vacuuiy tind 

thji n«. 30 Es kommt-vof i) ▼• 
dem freyen Flatae um den Tempel 
Esech* 45 9 ^ 9 , ^^ JeruAalem 
Esechk 46 » 17 , ' l^yrus 87 , 23. 
A) Insbes. von den freyen aich 

.'Aooo Ellen rings um die Tieviteo- 
•tadte erstreckenden3e&irkeu, die 
CUT Weide des Viehes bestimmt 
waren* 4 IMos« 55 , a ff. Jos, st, 
XL ff. 1 Cbron. *6, 40 IF. -^ 
Die LeviteustadtjB heifsen daber 

, 1 Cbron. 13 , fi : O^tt^natS •»^^{ Be- 
sirkastfLdte, und 3 CCron. i&, 1(4 
werden sie als das voifZuglichste 
Besitatiuini' der Leviten geuannty 
denn esheifst: dieljffvu^nverliefusn 
Hire Bezii'ke wid ihr Ei^tfuhum* 
tjber den Wideisprmch deB jiebrai* 
Kchen Textes in Be^tijniniaog ihrer 
Grolse a. Kosenmuliec's Excurs. IL 
jBU dem 4.B. Mose, und Vater su 
4 JMo^. 35 1 »• 3- — Nur im 
Chald. kommt das Wort noch in 
dieser Qc^^^^ung ^^i"* '^.B. Ezech. 

•fe7, 3, wo K»^ ^t'no Ttf*l>tt O'rtii 
f^rmijtimArti fiir D^'tMMlib steht. 
LmJL n^f^martm* f^^g* suburhofia. 

Chidd. rrn. Syr. ^ia^ *yf«'t 
Plar« DV u^d einmahl nl^ Execk. 

Ubrigens ist es voilig unrichtig, 
4aCi in der Etymoiogle dcs Wor- 



tes die .^Bedeutung: Wetdeplatse 

liege, .derin (J^r^ stebt zvi^ar 

vom Fressen der Biene, vom 
. Picken des Vo^iela auf einer 
.Pilanze, aber da& •es tiberhaupt: 
depasci bedeute , ist kieraUa und 
iiberbaupt unerweisUcb. 

» 

Anm. Esecb. 36 , 5 ist tt^io 
aram. Infinitiv von thi no- 3 ^ 
. gebort nioht hierber; 

*10 nur mit Pron. und im Plur. fiir 
das hauiigere/em. nn» x) Maafs. 
Hiob 11 » 9. Jer. \3» ^5' ri» 
l|*t^D der dir zugemessene Tbeil. 
fi) 'l(leid. Mit Pron. 1n» Pa, lOp, 
x8, und 1n» 3 Mos. 6, 3. a Sam. 

fio, 8* Plni"* Q^'!© Ricbt. 3f '^ 
u. of^er, aucb pri» Bicbt. .3, 10 
Kleider , / oder vieknebx : Decken^ 
Teppicbe, auf welcben Vomebme 
sitzen« Stw. *i*io ausbreiten, 
messen. 'ikjAfi^. x*/^. /^ ^#' 

*rQTP. dkald. der AlUr. Esra 7, x7» 
s. V. a das bebr. ndt». Stw. n^i. 
* opfern. 

Tb^TD. m. X) die Rede. Hohesl. 4t 
3. Von "ta*? nacb bebr. Sprach- 
gebraucbe PL reden. 

ja) s. V. a. das ayr, f ^o^ ' Vr^r^ 

Trift, Steppe, Wuste. Es 
8 tell t a) von jeder grofsen, wald- 
' loseii Ebene oder Steppe, die zu 
Viebtriften gescbickt ist, aber 
nicht gerade gana unfruchtbar 
seyn mufs. Daber Ps. 65, 13: 
•>aitt nlHi siSi^*^** es triefen (von 
Se^gen) die Anger der JViiste Jet. 

9, 9. 23, 10: naio niM3 ni&aj 

es vertrocknen die Anger der JViiste. 
Joel I, 19. 20. a, 22: nKcfn o 

in'iO' nlH.l| denn ei griinen die ^n- 
gerder fVuste. b) von einer wirk- 
Ucben Wiiste, Einode, Sand- 

wiiste. Jes. 32, x5- 35 » *• 5^* ^' 
Jer. '4, XI, 9,1 u. s. w« 1V» 
ftOtttt^ Joel 2, 3. 3» a4» 



TO 



665 



10' 



Worn won ifcr Wiiste (Sa-ilftn) JVyOi f. i ) Ausdchnung, Oro&e. 
•beZutats die Rede ist, sp ist -,•!» tt?"*** ein IVJann von grofster 



die anbkche Wiiste zn verttehn, 
iMot. 14, 6. i6y 7. s Moft. 5i &• 
1^ 18. 5M0S. 11, 24 und hiiiifig. 
Die vencbiedenen Gegenden der- 
aeibea kooimen aber unterspeciel- 
kn Nqiii, pr^pr. vor, s. die Art. 

r3» ^?^0f "^^f n^? ^' •• -A.^ch V 
a Falaitiiia kommen mehrere 
Wiuten mlt besondern Eigen*. 
umen Tor, besondert ni^n** *>2iO 
Joi. 15 y 61. Bicbt. 1, 16. Ps. 63, 
1, vfjL Mattb. 3 ^ 1. Marc, i, 4. 

^ i) s. X- a., vX^ ausstrecken, 
ftuftdebnen. S. Hitbp. 2) im 
Hehr. berrftchend : ni e s ft e n (vom 
Amdehnen der Mefstcbour), 
Execk 40, SS, 41 , 1 tf. 4 Mos, 
55,5; aucb vcm:i boblen Maaben. 
^Qdi5, 15. 2 Mo*. 16, 18. Trop. 

J». 65, 7: n3ttft<*\ on^t*a *»rii«r», 

Bp'-n Sk irfe unii ihr vonges Thmi 
in (J/A Sihooft messen d. b. meder* 
vergelten. Das Bild ist gleicb* 
Mm vom Wiederzumesaexi geborg* 
ten Kornea bergenoxninen. Die 
Foimea behalten tbeili das stv'eyte 
1 bey, tbeib werfen tie e» weg. 
iV«*t. Tit), n-jn© aber •»niip, 
Cr'^D in/, lb fut^ it^. 
Nip^. 7?aji. Jen 31^ 57* 33i ^2, 
'A* n^p wie Kal : me^nexi. 
a Sam. Q^ a. Hab. 3, 6. P».' 60, 8 *• 
ircH «M3o p»X? SuccotkU Thai 
^^rde ick aUsm^sen^ nehmlicb um 
tt tu yertbeilen. 108 » 8* 

Huhpo^ ^1tT]n sich auftstrecHen* 
1 KoiL 17, 2L Derivate': *I25», 

•P. m. Hiob 7, 4 wahracb. daa 
WcLcben, Entfliebn, ▼• **15 (^g** 
/*tf. n^n I Mos. o^i 40 )• ^f^^iui 
^^ ^^c, £J^#ii^ H^; iff<imi iteAr ich 
«"/, S'^B^ •J^C/i Miid (jvaftn) weuht ^ 
der Ahtikd. Andere nebmen i^D.'* 
tar Pu V, «vYt) und uberfteuen: 
('"«iii Berz)'nufu den Abend d« b* ' 
ick aihia bange aeine Stimden, 
^^ inxrans. ; d<r. A^fd dekut sith. 



Statur. 1 Chroh. ii 25. 20, tf. 
Plur. Jes. 45, 14. 4 Mos. 1% 52. 
Jcr. £2, 14: nl^» n'»a ein gerau- 
miges Haus. ' 2) Maafh*, «bge« 
' messene Lange. 2 Mos. 26 v ^* 
* n11>n»fi'*S^S nnH rr^c ctw Madfs 
solteh alie Teppiche haben. V. 8» 
Eseeh. 40 1 10. 24 ff. ni»» ^an 
eine Mefsscbnur Zacb. a , ^. 
n«-n5^ eiAe Mefsrutbe. Esecb. 
40, 3. 5'. Trop. Ps. 39, ^: n'to 
K^n-n» ^tt^ aaj Maafs mehier 
Tage^ wxe groff es sey. 3) Wie 
das maic, lo Kleid, Plur. hl^'o 

Ps« 1339 ^* 4) ^^c ^°^ CbaLd«^ 
Tribut. Neb. 5, 4. Stw. ti». 

'f^'lJO. m. cbaldi Steuer, fTrilnii, 
pars cuiuis demensa* Esra'4, 2u. 
6, 8, wofiir aucb mit aufgelo^tem ^ 
I>«5. /orttf n*»5tt Esra 4, 13. .7, 
24. l)ie syr. I^bersetzung bat 

IZLU) f^f <la* b^ebr. oij Frobh-* 

dienat * Mos, 49 , 15. 5 Mos. 2o» 
 11, aucb fiir ^Ti^ri Esra 4 ^ lA, 
Soviel erbelkaus Esra 6, 89 ^^^l 
lieae Abgabe in* baarem Geide 
bestand, 

^^I^JQ f. nur Jes, 14, t^ undainreit 
feftiafter Bedeutung.^ Im Ar^b. 

• ' ' '  4- ' 

^^t v^^i^ /. IV.ahduxit^ ahstutit, 

Hieraua viell. E r p r e ^ s u n g, B*e- 
raubung, oder; Beuteinaelten, 
Gefangenfiibren, welches befctes 
dem Parallelismus von t&^j am 
angemessensten' ist. Etwas der-' 
gleicben dnicken aupb die A. tJ. 
aus, und ibre Ubereinstimmung 
macbt es wahrscbeinlicber , daU 
sie von einem wirkltcben Spracki- 
gebr^ucbe, ausgingen. Jlex, iin- 
cnovi»ffrni. Vuig, tributum, Syr, 

) ^ ^*>, ^\n exactor tributi. Chald^ 

Jerocitas imperii. Die Dcutung;, 

■^ 99'* 

Vergoldete (vgl. j f:^ v^ »#< 



•V 



no. 



^fV9mf*S^ Offenb. 17 , 4 ) , d» h. 

foldglanzexide y berrliche ist dem 
aralieli sinus' nicht hinlauglich 
angemessen : Golderpresse- 
r i n tt'y wie einige ubersetxen, kann 
aber kaum aui der Form dea Wor- 

• tea genommen werden. ^-* Nicbt 
ohne-Wahricheinlicbkeit ist bier 
die Conjectur n:in*i&9 betonden 
verdient Bemerkupg , dafa M*^ 
in jeinanden dringen, aacb 
J^ft* 3 % 5 ^^^ ^V verbunden ist. 
Dieaea gibt den oDigen Sinn noch 

' viel leicbter , und apch der fol- 
gende Vers redet nocb von Ty- 
ranney* 

(J'JD m. Kleid. Pliir. m. Pron» 
Dn^i[*iB s. Sam. 10 94* ^ Cbron. 
19 /4«* Stw. n'^Oy in derBedeu* 
tung von Ti^o. 

HJTD m. Krankbeit, Sencbe. 5 Mos. 
V> ^5* ^0> ^^* S^^* "JT 

PNT^O m. pL Vcrfubrungcn. Kla- 
gA &ri^4« Sebr gut der Chald. 
Scn^Vts ^V» terba errvris^ Stw. nii. 



tt-i - 



|^*1D m. 1) Streit, Hader, Zwiftt, 

Sprucbw. 16 > ^8- 16, 28* ^7* 
14. &£, 10. ft6, fto. fi8, fi5. 
fi) GegenstanddesZankes, gleicha. 
Zankapfel. Ps. 80, 7: ^^mvn 
4d^Dtt;S 11*T13 ^M machfesi uns zum 
Zapkapjei unserer Ssachhanu 

Plur. D^iino Spriichw. 23, 29: 
0^^*)lt) nv^N eiu a^aakiscbes VVeib. 
fli79. 19. 27, ifi. Stw. p^strei- 
ten, badern. 

|V)0 m. a Sam. 21 , 90 im Kri: 
Ltinge, Ausdebbung. i1*io tt^'^M 
vir iongus a. v. a. n^D leif^M. wie 
in der Parallelstelle 1 Cbron. *a0y 
6 atebt. v Das Cbetbib ist p^d 
Bu lesen , in deraelben Bedeutung, 
Stw, mc s, V. a. niD, vgL. 110, 

P^ Name einer canaanitiacbenKo- 
nigstadty nur Jos. 11, 1.. 12, 19. 

J^^^fi warum, Weawcgen, meistena 
aU Frag6«' Joa. i7» 14. 3 Sam, t% 



666 TD 

42. Anc^ aulser deraelben 2 Mos. 
3, 3 : ich will dock hmgekn and diese 
grofie Erscheiiiung sehn^ warunt 
der JDornbuich nicht uwrhrennK Man 
nimmt es fiir ein G>m^. aus iMn'^'nts, 
etwa: ^ua menUj wesbalb? 

*1*^np cbald. Wohnort^ Aufenthalt. 
Da'ti. 4, 22. 29. 5, 32. Stw. 'in 
im Aram, berrscbend: wobnen. 

7)ynO f^ Ort, wo aich ein Holz- 
atola be^det , oder viebnebr : 
Holzstofs selbstf s. v. a. "inn. 
Ezecb. 249 9* Jes. 39, 33* 

ilTlJ^nC f^ das Gedroscbene, «ii 
Drescbende. Jes. 21, i6» "Stw. 
t&'!)*v drescben. 

nflTO. m, Stura, Verderbenr Spr. 
2^ . 28* Stw. rmn stunen« 

n^Bfl'IC^ pL/. das Antreiben, rcwi- 
citatio, Ps. 140 9 12: den G€waii' 
thdtioe$t jagt das f^erd^rhen ntfinnoS^ 
durck Jntreiheti^ ibn beftig antrei- 
bend,^ driingend. Anders die al- 
ien Ubersetzer. jdUx» tit *«- 
rtUp^ofif, f^ulg. in interitum^ und 
denselben BegrifFbaben ancli Syr. 

Q. Cbald. 

•  

^^0 Median, a Moa. 10, 2. 
2 Kon. Lj 9 6. E«ra 6 , 2. Dan. 5, 

28* Estb. ij 3. (Syr. «^^^ dass. 
XaJ^ ^^f Meder) S. Bocharti 

Ihaleg, Lih III cap. 14. /. D. 
MichaeUs SpicU. T. L S. 36. Das 
Norn. ^enr. iat ^Tij der Meder. 
Dan. liy.i- 

^^O susammenges. aus •»l-no was 
genug ist. 2 Cbron. 30 9 3 : *trixyh 
so dais ea genug i^ar. 

pTO m. nnr Plur. O^^.J^m Hader, 
Zwist. Spriichw. 1S9 iQ. 19 , 13, 
u. baufiger im Kri fur Q^^iiic 
S. \^^r, Stw. rr 



no 



557 



•TO 



PW Name elncrSttidt in der Wuste 
det Summes Juda. Jos. \5) ^^« 
k\kAfp€UaL Blcfat. 5f 10. 

pr and irJJ*TO. MJdian wfld Mi- 
dianiter, ein arabischer Volker- 
sUmoif weicber tbeils nahe bey 
deis Gebirge Sinai.zwiacheo dem 
Gebirge Seir und dem arabiscben 
Meerbiisen (a Mof. 3, i. i8i 5)» 
tbeils auf der OiUeite von Canaan . 
neben den Moabiteniy Anioritern 
und Amalekitem genannt wird 
(Ricbt.'6,7 — d» 28), wobey 
ubrigens zn erwagen , da£i sie aU 
elo ;gro£itentheIls' nomadUcbet 
Yolk gedacht werden miissen, 
Welches uberhaitpt Jkeine blei* 
bende, bestimoitere Wohnung bat- 
te. Anders wb sind Midianiter und 
Ismaeliter fdat gleichbedeutende 
Kaaien. i Mos. 37, fiQ, Richt. 7, 

12 ?gl. 8, 22. 24. (Arab.* y.3C\-i, 
0. ebenso spricht die Vulg, atis )• 

im Buche Esther v(m den 127 Pro* 
vinaen ode^ Sutthaltei-scfaaften 
Pentens. 1, 1.22. 3, irfi^ i4« 89 
9- 13. 9, 28- Die Vorsteber oder 
Statthalter derselben heiliien <»*i v 
nansn. 1, 3. St 9* 9» 3* wclcbe 
Beamte 4nicli untcr Ahab iiti Rei* 
cbe Israel genannt wecden. 1 Kon. 
20, 14 £ nJVYisn <»^d Esra 2^ 1. 
Neb. 7, d aind die' m den Pro* 
▼inzen Persiens wobdenden und 
roa da riickkebrenden Isrdeliten. 
Dan. 8,2; n^vmn D V?^ *'* «^ 
Provinz EUun^ od, ElywaUc -— 
Dann aUgemeiner : L a n d - 
«chafc, Land. Dan. 11, 24: 

^^^ *l^^^^ "'^ ^ ^<^ f^u^^^n 
iheiU 4es L^ndes od* in aas fette 
^^nd {Batdttinm)' wird er einziehtu 

^gtl I , I • nl;)'>7i9q ^n'jto die 

Furuinn tn den Ldndern^ Parall« 
OMsi ^ni-i. Ezech. 19, 8- Kobcl, 
ft.8- (vgCksra 4,1^) 5,7- — Das 
^Voit komnit fast mir in den spa- 



jbem afaaialsirendenScfariftstellMi 
Vor. S* das folgehde* 

T\2^^ fi chald^ Provinas, Esra 4^. 
1.5. SM*"n3*«*io^ die Provinz Babel* 

Dlin. 2,^ 40.49. 3, 1.12.30. n*n^ 
MD^'t^O die Provlnz Juda. Esra 5. 
8. wn^^t© *•!» die Provinz Me- 
dien. ' Hnan© '••its^tt) die tierr- 
' scber, Beamten iiber die Proving 
zen. Dan. 3 , 2.3. Stw. ^«»*i, ]V^ 
richten, dab. eig. Gerichtsbesxrk. 
So i^t vom atbiop. pp judictwit^ 
das' Sid^st. ps^D territoridm, diurie* 

tus.' Syr; I A jLajiOi Arab. SJ^jO^ 
Stadt. 

nolo /. Morser. 4 Mosi 11, 8* 

Stw. T|n. * 

IP^'IQ Stadt im nioabitiscben Oebie* 
te. Jer. 48» 2, Als jppelUu.^s. v. a« 
das fplg. . 

^^JIP. /. . ») ». v.a. tot, J^ 

Mist, Misthaufen. Jes. 25, 105 
Ufid Moah wird zertreten werden^ 

Ttyqyc in:S pne tt/^^n:D iw<? Stroh 
zertreten wird im Miste^ ode* nach 
dem Chethib : n3&*iD <isa vn 
Wasser des Mistesl ^ ^ Alez^Fulg. 
Arab, Syr. Hiervfu driicken daa 
Wort durch : plaustra (pufiica} 
Drescbwagen aus^ was sehr pas* 
send ware, aber wofiir keine pbi- 
lologiscbe Bestatigung Vorbanden 
1st. Chald. n. Symm, deuten es 
durch; Koth, Lehm, welcha 
Be^eiitnng sich alJerdings an ivt 
vorige anschlielsen konnte. Dana 
ware das Bild Jes. 41, 25 «u ver« 
^leichen, 2) Norn, propr. einer 
Stadt im Stamme Benjamin. Jet. 
16, 3u 

f^SOnOy; Nam« einer Stadt im 
Stamme Juda. Jos. 15, 31. 

D**^*JP s. V. a. D^ilTjp und O^i^^riD 
iSwiste^ Hader. ^pruchw. 6/I4," 
19. 10, 18. Stw. l^'i. 



'jd^^^ 



TO 



558 



jTWD 



17. KoheU 10 » 20 tind V^^ 

2 Chron. 1, 10 m. 1) Kennt- 

' nil's. So an alleii angegebenen 

* Stelleh anf»er Kohel. 10, 20, wo 

ea 2) Gcdanken bedeutet* 

: ^\p.n '?»! ^"^.H ^«i»5. ai selhn in 

Gedarjien lattere den Kon\^ nxcht, 

UXX' ly ffVPtiSijtr't ffov. Vuig. in co^ 

I , gitatiorpe. tua. Das Wort Ist eins 

'4er'spatem und aramaischartigen, 

, Cliald. vnoo, Syr. ^yV0^ i^^« 

7 Dieses letztere steht, auch fiir 
9^t/ti!«r$t 2 Cor. 5, 11, gerade wie 
kohel. a. a. O.. ^ ' 



< ' ♦_ ! 



Sprucbw. 12 , 
durchbofaren. 



Durchbohmngen. 
18. Stw. ^pJi 



71^*1*10 f. Felsenli5he* Es kommt 
. nur flohesl. 2, 14 im. ParalL ▼. 

vh^ yoTy undEaech. 38» 20, wo 
. iin^paraUelen Gliedc nn und rroln 

tWbn. Obige Bedeutung leitet 
] aich passend von dem Stammworte 
^ ^•^•1 gradaiim- aMcendit Bih. 

'.XX. E«ech- pif^n^t. Andere 
. haben^ die Bedeutung: Thurm 
oder Ma Tier ausgedruckt, wo* 
Tton besonders das erstere nkht 
unpassend^ ist. LXX» Hobesl. 
. wfortixi?/^* Choli. Syn beym 
Eji^cb.. Ahnlich yulg. Cant, 
mucfriay Ezech. septs. Syr. Hohesi. 

'^jl'ip m. Slclle, die betreten wyd* 
^'Mbs. 2, S' 

^"Jl^. w* Erklaning, Anslcgnng 
eines Schriftstellers. 2 Cbron. 24^ 

^ 27: I3*'3^» "^S? ^"11^ ^^* JiusU* 
gung del Bach's der Kdnige. 13, 22 : 
|r»y H'»^i'l ^11® Erkldrung dell 
Propheteniddo. Iin Rabbinischen 
ist die Bedeutung haufigei;. 



ni5, •flO und ^O (*) t)was? 
von Sachen, wie **c; war? von 
Personen. Am bautigsten in der 
Frage. 1 M0S.4, xo. 2M08. 3, 13 
ti. s. w. Ricbt. IX, x2: i|Vi ^\ no 
wns hab€ ich mil dir xu ikunV 
2 Sa<n. 16, 102 D^Si *t^*n& woi 
Aiifttf tcA /nir e^*h zu c/wnP 19, 23. 
'jiKon.3, 13* 9,18: DlStt;Ssr t|b-n» 
ii;ai hast da mit dem Frieden zu 
\ ihun*i V. 19. (vgl. Esra 4, 3«) 
Obne Ct>f7i4fA Jerem. 2, x8: 
o^nsciD ifnnV TiSTnD was gekt dick 

<i«r /f^eg- naeh Aegypun an? Hos. 

14, 9. vgl. Jer* 23» 28: ia^S-"» 
*ian*nM tvas hat das Strok mit dem 
Gctraiae gemein? Vgl, im N. T. 

[ Mattb. 8, '29 Marc. 5, 7. Job. 2^ 
4, im griech, u. syr. Texte, u. bey 
den griech, Profanscribenten z. B. 
Anacreon 17, 4« ^^ 7*/ faax*^'* 
^f^^U vgl. 24* 5* , Auch obne 

' Frage fiir: was, etwas, ir- 
gend etwas. , Ricbt. 9, 481 
•»n^ttfV On^M*i fito i<;aj ihr etsehn, 
' Aa^« tVfe gtihan. 2 Mos. 2 , 4. 
1 Kon. 14, 3. Spriichw. 9, 13: 
no-nXjnj-Sa sie hekummen nch urn 

' nichts. 1 Sam. 30, xo. 2 Sam. i8, 

' 23: M^-AlC9^H riTD ^n«»2 wa$ es auch 
seyy ieh wiU^doci hmi^en! Hiob 
i3, 15: nij *»V3J ni»^l es homme 
Uber fhicfc , was es Muk seyf v. 14 : 
n»-^» was es auck sey, Mit fol- 
gendem ytf ; dasjtmge, was. 

. Kohel. 1, 9*^: n^nnitf. »%n .i^htp— a 
«fa5, •u;4i' ic;ar, u/ir^ wxeder £eyn* 
3» i5- ft2* 6, 10, 7^, 94. 8, 7. 
iOy i4« (^Daa letBtere ist gans das 

aram. ^ {[Lo, Das arab« L# ist in 

' dieser letzten Verbindung aulser 
der Frage ben^cbend). 

2) Vor Substantiyen t Welch* 
exD, was flit eio, in und 
aulser der Frage* Jos. 22 ^ 16: 
mn S)^an-nD weUh* eine Umteue 
. u't das] X Saai« 28 1 »4s '•>ft'J"™ 
welches ist seine bestaiif t Kon. 9' 
13 tadelnd; nVifn 0'^'y}n% n» was 
lind dmsfUr Stwiti? — '4 Moa. 13, 



71D 



vr 



669 



ifi: imi seket ins Lani M'tn^ro 
leie €S heschaffen isU 

5) wier & Mos. 44,. xtf: 
p^yi-n& litV vtollen voir »^ns r^chu 
fvu^en? fi Mot. la^ &6 : .u»^ wir 

KTr demjehova Aenen soiUn. 1 M08. . 

VM i^oM^rbf^ ijTt diesef On ? 
4MoA.fi4^5, Hohesl«7, &. fi Sam* 
6,20^ * ,' 

4) was? fur: wamm? wie 
fdd? furr cur? RichU Bt i: 

Aai< tfK mnt aieses gethanf &.K6d« 
6, 53« P^ 42, 12: wa^ heugst du 
diih^ mnne Seelty und tohst in niir? - 

5) wafarsch. auch: nic.ht, yrie ' 
iffl Chald. und Lo i^ ArabUcbeq. 
Am deutlickaten ist dieses Dan. i, 
10: -^tdM — t|V»n "^ilM. -"iM M1^ 

n/^em -^ fi« fvrte vidtai etc* Thfod» 
fti 9VK £s ist dieses gansnpch 

^^sClL (S* n» Cbald. na, 3) ge- 

bildety welches leutere der Syrer . 
auch bier gebraacht. Hbenso 
itfbt nD^^ Hohcsl. ;i, 7.d'afs 
nicht ^Lxy, . >«< •roTf. yulg.ne. 

^y* t^^^; deneh Luthef und 

Herder mit Recbt folgen), uod 
iTJ^ Neb, 6, 3, — Ahnlich 
HobesL 8t 4* iff^^^^chwore euctf 
ikr Tochter Jtrusalems^ n^^Pi no 

>Br^^ o W#^rt WWic <^ie lAehtl In 
dea Paralielstellen (2,7. 3,5) 
ttebt in derselben Yerbindung 
DM alsNeeattdn nacfa dem Schwu- . 
re, tmd die alten Ubersetser, 
drucken no hier ebenso aus , wie 
*ort QM. "LXX. ii». f^ulg. ne. 

Syr, ^^ Die negative Bedeutong 

•cheint librigena aus der der ta« 
^elnden Frage hervorsugebn* Den 
Cber^rang madien dann Stellen, 
^ie Hiob t6f 6z rmdei icfc, 40 wird 



mein Stfitnerz nicht ^ejind^ft^ unt 

schu^ge ich^ ^^Z1 M*."''*? • ^'^ ^^^ 
da von mir weg^^ehnf d. b. so wei« 
cbeter aucb ntcbt von mir. Auch 
HobesL 8« 4 liefse sicb als •ig.ent«» 
Ucbe Bedeutung denkeq^:, wag 
werht'^ o wus ttSrt ihr die Ldehe^ 
gleichsj als Bitte, es nieht ZA tbun. 

Die* |;«braucblicbsten Zusam« 
mensetsongen. sind ; ' . . 

/> ntea wodui-cb? Hicht. 16^ 

5; weswegen?.2 Chron*^) £i. 

- • « 

£) nbi^ ,^^P. ^) wie viel2 

1 Mos. 47/0: T»" ^5^ ^ci'' Ji»^ 
f/uot sunt dieSf annorum ^vitae ticae? 

wie alt bist du? vgl. '2j&am. 19, 

35. Hiob 13, 23. 1 Kon. a2, 16s 

?|X>'»:j^.*» •♦3M D'»'x):>a nte^'*i5J' meviel 
iF/flZ ./bZi ic/i dicb hrsthwotenf 

. (JUst jLls^ ?!«^»e4 ? . Mattb; 23^ 
37) Ohne Trage : soriel. Zscb. 7, 

tcfc geikan rckoh , sovide -Jahre^ 
h) wie lange? Ps. 35, 17. Hiob 
7, ip. c) wie bescbft^^V' iWie 

frofs. Zach.''2, 6, d) WiiB ^fr« 
*s« 76, 40. Alle diese Bedeutun- 

gen bat das syr. jloo; ' » - * 

5) nw^j und nttS -c) wnTum? 
1 Mos: 4, 0. 12, i8- ^9- 4ftV ^ 
u. s. w. Obije Frage Dan. 16, 9<^: 

tc/i zu dir. gekommen bin. v eirstarbt 
lau^et es: nv nrsh wartun denn? 
S. nt ^g. ' ^^7. a. b) daff 
nicbt* 8.' obea no; . .5^ ' •^- 
Nolde ( Concord, Particul^ S. 904) 
bemeikt, dafs'die Form nttV-mit 
wenigen Atisnahman vor den ' 
Bucbataben 2^ , n , ' H und dent 
Worte nifti stebe^ «. B* 1 Mos. . 
27/45. 2*lvtos. 32, i;i^ sonst nriV. 
Aucb babe ntaV den Ton auf der vor* 
letxteo, nsV ^^^ der Mtzt4n Sylbe, 

4) nti'^v wie lange? Ps. 74t9» 
7^p 5, 4 MIos. 24 ,22. 

5) ftD*Sij warum? 4 MoS. 
32. Jer^ 9i ^1' 



22 



no 



66or 



(•) Otct die *verschied«ien 
PuncUtionen de* Worte* theilt 
'Soldius (^Concord. Panic, 'hehr. 
S. 9i5- J5) folgende Be* 
obachtungen mit* Ei erhalt 
a) Patacb vor den Buchstaben 
n'^ n, », od^r etnem Makkeph' 
url Dag.eufikoiu e.B. l|^-n» was 
1st dir? £ine Auinahfne machea 



vor 



rto 

/• &) Getufflmely Unttdiei 
ft Chron. 15, 5 (Gegens. Friede). 
Ezech. ft2, 51 no4n«n ni*i »ott 
vd/f* GetOmmel. Aufnihr. Streit. 
'Amos 3, 9« Spruchvr. i5y 16 1 
hesser w^nig hey stdler Gott€»fur%ki^ 
'als grofser Schatz la ntewb^ und 
Unruhe dabey, Es icheint bier 
i. V* a. Satis und Braus, woriti der 
Reiche.lebt* 2) Verwimmg, Be- 
stiirzung. 5 Moa. 7, '^23. 38, 20. 
I Sam. Sf 9* ^n ntc nmno tin 
Todessckrecken^ -^ StW. D>!n, no. i« 
ea entlehnt aber seine Bedeutimg 
mehr von dem verw^ndt^ npn^ 



' die ^ucbstabea M nhi 

denen ea auch mil Makkepb eiiy 

, KamM exhiklt. i) Segol. vor 

n , n und V , welche Kameta 

h^bcn «. B*^ n'»w»-n» ; einig« Aus- 

nahmen .sind' 4 Moa. i5» ,19. 20. 

/AjAife Mo». 6, 20. c) Kameta, vor ^ymr^ • -, .,. -- J.' 

* M und 1 mit und obne Makkeph ^^H «• •chnell, mithm: fertig, 

' %. B. n\M-n», on-^H-i-no. d) Zu- 
VFeiien wird ei mit dem lolgenden 
Worte fl'ans asusammengeaprocben 
und getcbricben, ala njD was isl 
dat? 4 Moa. 4, 2. ns'i© waaisc 
euob ? Jet. 3» ^5. n*}^^*? welcbe 
Muka«cligkeit? Malacb. ^, 13. 

vet £ze<^'^* 8 9 ^« 



4ni£ chald. dasa. 1) waa, in und 

" au&er der Frage. •»•? n» daa, 

. waa. Dan. 2 , 28- 29. 45. Syr. 

Is^^ Im Kobelet: thw. 2) Ala 

• OQ«poa|ta konim^n vor «) nM 

f wie ! wie aebr ! Dan. 3 , 33 : 

• . V^.**^,l "^^« ^^^^•t '*^"* Zeichen^ 

wu grofs smd tie! Vgl* pao 

Hebr. 7, 4- P«*cli. J) naS Eara 
A 22 und n©S ^"i^i *3 dfcfa 

nicht: gan^ wie im Syr. }la^^ 

nicbt etwa. VgL im Hebr. nc 

no. 5. (I^i *«» ^•'^»' **^ ?*^^» 
rtoS oftera a. v. a. nicbts. 
S.'Buxiorfi Ux. chaUL S. 1144.) 

nrttj nur in Hitbp. q»ri«rj.-T ao- 
gern, •^audern.N 1 Mos. 19,, i<i 
43, 10. ft Sam. 15, a8- Je»- 5^9* 9 
und dfter« (Syr. (jlaOUioA:^ 



getcbickt in einer Arbeit, 
Kunst. i'»nif**)aio ein fcrtiger 
Schreiber Pi."45i 2^ aber audi: 
geftchickter Schriftgeiebrter. Eira 
7, 6. Spruchw.22, 29: vn» MhH 
InSMSlDS ein m ^einem Gesihdf$€ 
jextigiT Mann, Jcs. 'x6, 5! **^n*? 
plX «?«x fiec/uex hundig. (Syr. 

f^C'^^ ^■•»" fZOfloi:© Ubung, 
Kunde. Arab, ^^c g^ubt, fertig 

aeyn in einer Sache. JbLc a. v. a« 

das Hebr. Atbiop. *>n& lehr^n, 
mit vielen Derivaten; Aucb im 
Hebriiaclien lie£»e aich 'nns Jes. 
52, 4 pastend durcb : geiibt^^ge- 
acbickt aeyn auadriicken. Im pa« 
rallelen Gliede steht pd) 

/HO s. V. a. Sno beachneiden. Im 
Cbald« ist hnja baufiger, vgL die 
Analogien unter dem Bucbat n 
S. 2i3« Daber Jea. 1, sft: ttHriD 
D'»dd S^rro dein ffein ist mit fVa*- 
ser tersfhnitten d. h. ver£alscht| 
vermiacht. Diese auck im Deut* 
acben gebraucblicbe Cbertragung 
haben auob die Araber, welcbe 

die Wdrter ,_;\^V ^ gU<t und 

i:iSSmlii caedit^ excidit ebenlalU 

V. Vermiacben dea Weinea ge« 
braucben. VgL vni^, und A*^' 
Schidtens animadv^ru phUpL *d 

Genei^ 



5^1 



6enis.^o^ 11. Die alten tjbers. 
dnicketi einstimmig m is o h e n 

aus. 

f!!P^m. i) Wcg^ RcU«. Nch.3, 
tf. Jon. 3, 5«4. ft) Oangy amhu^^ . 
iMTu*. Esecb*. 42^ 4« Stw. '^Sn* 

^i!]D fR. jas Loben, Riibmen. 
Spiiickw. 27, 81 : Confiatorium 
pro w^tmo , catinia ^m oiiro tt/^Mi 
lSSn» ^»S iic iitfro vir (/>roiatiir) 
fm ratiime laudU suae i, e. prout 
iMudes siln ah mUU trihutas aetiiu^ 
Mimo firre potest, C. B. Michaelis* 
Siw. ftn PL ruhmen. 

Sprucbw. ifi, 6« 19* 89. Stw. 
qSji sto£ien, acblagen* 

• 

'ttOnO fl j. nur P». 140, It 
oich den meisteo bebn Auslegem, 
denen aocb Symm, und Hier* fol* 
gen: Grub en. So wabrschein^ 
Hch aucb der Cha]daer,iind Kimchi 
tidrt eineStelle dea Tbalmud| wo 
o ebenso gebrancbt ist. (S. Mi- ^ 
chaelia Supplem. S. 559.} ^^^ 
Bedeutung iat pasaead^ findet sich « 
aber nicbt ia den Dialecten und 
man bat eingewlindt, dala jener 
Spracbgebrancb erst mis dieset 
Stelle entstandto seyn konne. — 
Man yergleicbt daber das arab. 

^4A antreiBeUy stofsen, umstofseny 

eiobeistromen (v.WasserX wovon 
if^ RegenguXa, und gibt ihm dl6 

Bedeutung: Wasserstrome, Was- 
terflutben. So scbon R. Parchon 
bey dr Bosn. 

JISWO/. das Umkebren, die Zer* 
•tarung. 5 Mos. 29, 2^. Jes. 1, 
7* •— An mebrem Slellen ist es 
aocb ^Is Infinitiv construirt (wie 
^^•!f '^•t*!?)! intofern nebmlicb 
lie Ncmiiui mit Torgesetztem M^tn 
tUe nnphinglicb aramaiscbe- Infi* 
nidvfonBen aind. Jes. 13 , 19: 



no 



n«jb» nM"} Oho nn a^nSw n^ane^ 

wie liott' zerstUrte Sodom" und' Go^ 
morra. Jer, 50, 40. Amos 4> 11. 



V V 



n*2 /. Jen 20, 2. ^1 29, 2tf 
nervus , cippus , .ein Holz , in wel- 
ebem die Fiifse, aucb wobl dio 
Hande und der Kopf dea Gefan* 
genen befestigt wutden. So bat 
Hieron, nervni^ u. cr aetzt im Com- 
ment. biiiEu: vincuU lignei gn^f^ 
cid^ pedes inserutuur, Cbald. Mnfit!) 

cippus* Syr. f Z5.j*> circulus* Sy^m. 

baym Hierou. fiuffatn^ri^uv i 
erftfi\jmriijot99 ( vicll. nacb 2 ver- 
scfaiedcnen Ausg. des Symmacbus). 
Dieses lafst sicb durcb die Jilty- 
mologie von T)an einigermaafsen 
bestatigen. — 2^Chron. 16, 10: 
DDSnOiT n'^a domus nervi^ Iheren, 
bibts nervus. LXX, . Syi\ allgem. 
Gefangnils. — Pieses letztere 
baben die bebr. Ausleger aucb 
scbon als Bedeutung des nssnn 
aelbst angenommen, abe^ dagegen 
ist unter andem aucb die Con- 
atruction mit bjj Jer. 20» 2, und 
die Etymologic. 'S. Michaelis 
Supplem. S. 565. 

"ITIO in Kal, nur Ps. 16, 4. 
Anfserdem PL ^rvo \) eilen. 
Sprucbw. 7, 23. Es construirt 
sfcb mit, dem Verbo jimto ntit 
vnd obn e Copula s, B. 1 Sam. 17, 
48: vjo inn •^no'^l ^nd pavid 
elite und lief. 1 Mos. 19 , 22 : *)n» 
tsSon eile und reue dich: und mit 
dem Inf. mit und ohne V z. B. 
2 Mos. 2y iQ. 1O9 16. Im Deut- 
scben mufs es ofters blofs durcb 
das Adverhium : eilends, 
s c b n e 1 1 ausgedruckt werden. 
1 Mos, 27, 20: Hiix>h tjnno rw.*"^» 
wie hast du es denn so sthneU 
gefunden? 2 Mos. 2, iQ: ll^^ti 
Dl»n ita fn^ins warum hommt ihr 
s0 hiild heute? Ps. 106, 13: ^^l-i^z: 
l^toD ^ndt^ schneU vergaf^en sie 
seitu Tliat^rU VoUig aaverhialitti 
wird aber der in^. ino gebraucbt^ 
fur: eilends. 'Riabt. 2, 17. 33* 
Nn . 



no 



' ab^n u. anderc* 

2) beschleunigen , als 

transii. Jcs. 6, ^9 • f^^"": /^'l^^, 
^ntoO er ma^ sein Wtrk hftlchleU" 

niJt'eV EstK 5, 5: 1»r^^ }^^^- 
\y\ nItygS /flywt den Haman eiUnds 
thun^ wie Esther ger^eU f^ulg. 
vpcate cito. i Mos. 18," ^' ^*^.1*? 
nop fi'^MO tt;Stt> iWrtg: *iJ«ndx drey 
Seak aWJ. I K6n. 22 , 9 : n>i t5 
sjn"»D^» '^'^«'»ff «/«ndj den Mxcha 
hen 2 Cbron. x8t 8- 

Nipfc. "^noi eig. iibcreilt vcr- 
den. Hiob's; 13: D^Sni|5 nx?, 
n^nnoa d<r RotAfcAZ^g der Ver- 
sclmizten wird sherdU d. h. unbc- 
sonnen aiwgcfuhrt und dadur<i 

. Tcrcitelt. Jes. 32, 4^ D'^^ntsa ii«- 
leicnn^n* und Jes. 35» 4 • ^V"»*!tJ»? 
furchtsame^ muthlose (vgl. tfina). 
Habac. i, 6: '^nwnn nttn Man 
eira f^oikj erhitteH und ungestum. 

n. cig. kaufcn, .aber nur in fol- 
gender Verbindung. 2 Mos. 22, 15 1 
nvi>KS lS njino;. ih» so soil er 
fie itch zum P^eiU nehmen , d. h. 
dutch die Brautgcschenkc (•^nfc) 
vom Vatet erkaufen- Vcrw. ist 
•i!iO im Hebr. tauscbeni im Syr. 
kaufen. (Vgl. S. 214.) Arab. 

-n>o, Syr. ) sella Brautgcschenii. 

Vgl. TtnH, nnd da» hebr. vn» 
Kaui^reii, vergl. mit dem athiop. 
•\n3 dwpoftwwr. — Einigc hebr. 
Auftleger zogen biehcr auch Pa. 
16 f 4: n^no "inM ji> 1>esch€nken 
andere {(ydt^er)y aber theiU wird 
in» lediglich von denBrautge- 
schenken gebrauchf^ nie van Ge- 
achenketi uberhaupt oder Ge- 
schenken An Gotter, ibeiU Kann 
-tnw kauta ohne Beysate: deut 
ullemi bedeuten. Richtiger alio ; 
sie eilen anderswohin, 

■jnO adj. ellend. Zeph. 1, 14. 

"IHO m. der Kaufprei*, wclchen der 
Brautigam fiir aeine' Braut an den 
Vater derielben zahlte. 1 Mqs. 54i 



564 10 

12. 2 M08.. 22, 16, 1 Sam. i8y 25. 
' Von dem Vater wrd daher ge- 
•agtf er verkauft (n^») aeina 
.Tochter. 

T\y)P, f. EQe r Scbnelligliei?. Vs. 
^47, 15. Davort rfjnoa Kohel. 

4, \2 und aon»t durchgangig 
n*}n» ndv. eilendft, schnelL 4 Mos. 
\j\\t. 5 Mos. 11, 17. Jfoa. 8, 
19 u. often 

MSHjIO pi f Tauschttogen. Jet. 
30, 10. Stw. Vnn w. m. n. 

1O eine enklltiscbe Sylbe, virelch« 
an die Fraposi^tionen :a , d , S, ge- 
setst wird, urn aus ibnen aelbst* 
atandige, Worter zu bilden (lo^, 
IM, IttS), ohne dais an ibrer Be- 
deiitung etwas geandert wird. 
Ubrigens aind diese verlangerten 
Formen ausftchliefslicb poet. z. B. 
lea Hiob 16, 4. 5, iip, 16. 37, 8* 
Ps/11, 2. Jes. 43, a. 44, 16. 19; 
129:> sebx httufig, 8. isti/ifey^rympittf 

5. 389» vg^- S: 455; ^th, ^^^ 
Hiob 27, 14. 29, 21. '58>4^' 40,4. 
Dieselbe AnbSngesylbe haben die 
Araber, vgl, Gobi Lex. arab, unter 

Vic S. 2i8j;) u. CasteUi HeptagL 
coL 1979- ' 

DNlO m. daa Land Moab, apater 
Moahms an der Ostseite des todten 
Meeres bis zum Amon hinauf, wel- 
cber^ie Granze zwischen diesem 
Lande und den Edioritem machte. 

4 Mos. 21 » 26. Ricbt. 11 9. 22. 
. Josephus Arc})&oL 4^ 4* ^3 > £3« 

Die :}Mlo ni^.^S^ campesrria Moab 

5 MosI 34, I. 8- 4 Mos. 22, 1 
oberhalb des Arnon, Jericbo gegen 
liber, in welcheti sich die Israeiiten 
eine Zeitlang lagerten, werden s^rar 
auch :3M1& ynM genaant 5 Mos. 
29, X. (281 69/. 32^ 49, gehortea 
aber nicht zu dem eigeiitli<^en 
Gebi'ete von Moab,' welches, vrie 
ausdrucklich angegeben wird, die 
Israeiiten damahls nicht betraten. 
Richt. ii^ 18. 2 Chron. 20, lo. 



no 



565 



no 



S. Relandj' Falastina S. loo. -— 

Die Myth^ i Mos. 19, 50 -38 

ub«r die Abt tammung der Moabi- 

ta aos blvftachanderiscber Umar- 

Dung Lots «ind seiner Tocbter, • 

benmt auf der geswungeDen und 

•pidlenden Ableitung des ISmIo 

yon dHB ex jmtre (genitus) ,iind 

mufi ais ein Product des National- 

haues der Israeliten gegen Moab 

angesebn werden. S. d e W e 1 1 e 

Kritik derlsraelitiscben Geschicb- 

te Th* 1 S* 94* Das Nooi* gent. 

i»t - ^ 

"OifO m. Maabiter 5 Mas. 23, 4 u» 
imftnu 

n;3NlD Oder H'^SHlO Moabher-, 
iiiD. Ruth 4, 5. 2 Cbron,. 24, 26. 

*^ aramaiscbartige Scbreibarf 
fir Sm od. S^» gegeniiber. Neb. 
^3, 36* VgU AWtt Dan. i, 4 
fur om. 

Kl% m* EingaQg a. v* a. . m1:ib. 
Etech. 45, iiriind 2 Sam. 3, 25 
im Kri* An- beyden Stellen ist 
dieie Form wegen der Abnlich- 
keit mit M3(1d, welcbes dajnit 
▼erbimden ist, gewablt worden* 

^ fliefsen, serfliefsen, 
serrinnen. (S. Nipk. Hithpn) 
Meisteas iibergetragen : zerria- 
nen ror ^Furcat, .8 a gen. 
(VgL im Hebr. OOD nnd -im Arab. 

^\^i serflielsen a) vor Fnrcbt 

Tersagen. H. scbrecken. sVjo 
^M ofuo est carde, punUanimiSj 
pemdm, Im. Cbald. ppjoi y m&q.) 
£sedbu2i, go: a^ a^D^ ^yoS *aUf 
imfi d^s Herz zerrirwe od« verzage,, 
Ps. 46, 7: y^K y\pr) es zerrinnt 
He Brde (vor Furpbt)."^ Amos 9^ 5. 
TronsiL mu Jes.-64, 6: )i2:^n&n 
0|!y *i^fi €2m Idssen tms verzagen 

od, werschmacktien (vgl. ^^fi3) 

lis auifani SUndetu 

Niplu x) senrinnen, v. einer 
'VoO^eagp^ »; Sim. 14 , ♦jid : 



Menge zerronn. 2) verzagen, v. 
Furcbt. 2 Mos. 15, 1.5: «t)i 
l^iS •»5Trf*«-V:D es verzagen alle J5«- 
wohner 'Canaans. Joi. 2, ^9. 24, 

P«. 75, 4* Je«. 14, '31 (15; 4) 
Nab. 2y 7. X 

JPr. :i3l» serfllefsen lassen, er- 
weicben. P». 65, 11: 0"«:j'»^*|a 

niaiDn duj-ch Regenguise eruieuhst 

dusie (die lecbzende Erde). Trop. 
Hiob 30, 22; n*Tt>n S5:i:iton du 

Idssest mir den Ver stand (od. die 
Kraft") zeninnen, Hithp, x) flie- 
fsen, uberj^iefsen. Amos 9, 15: 

n35ai»nn niy^an-S^n und (wo) alle 

JHiigel iibcrfliefsctu (Parall. na^tsn) 
2) zerrinnen vor Furcbt. Nabuia 
1, 5. Ps. 107, 2d. 

Die^ angegebene ~ Bedeutung 
findet sicb nur im Hebraiacben, 
ist aber iasbes. aus ^s. 65, ii. 
Amos % 13 vollig klar, und 'Ale 
tJbertragung dieses BegriiFs auf 
Furcbt ist durcb die Analogie 
Sehr unter&tiitzt. , Im Arab. ist» 

V^ wo gen (y. Meere), wel- 

cbes Micbaelis' aucb als Bedeu« 
tung des Hebraibcben anniinmt, . 
aber gegen jene deutUchen 
Beweisstelien : aucb findet sicb 
mcbty dafs dieser Begriff sonst , 
ndcb auf Furcbt iibergetragen 
worden sey. Die Bedeutung: 
scbmelzen, zei'flieisen bat das ' 

Arab, ptc ^^V «^^, vgL den 

Bucbstr 3* 

"flO Arab. s^vS med. Je bewegt 

seyn, mouiy agitata fitit res. Nur \ 
Pi. Hab. 3, 6: viH •nfo*»i i»» er 
tritt eitdiery und. bewegt od. maclu 
hehen die Erde. Chald. J^^tM'i '♦SanM. 
MPnM* LXX. pass. hfit\ii^ff i fV' 
Ibr' folgt der Arab. Parall. *in»^ 
X^i^ er macht die Volkerheben. 

yniD, V^TO m. Spmcbw. 7, 4 und' 

' VI^IO Rutb 2, 1 im Kri; B«. 
kanntscbaft^ xmd daaa £iit das 

Na ft 



TO 



564 



yo 



€oniCr€tumz Bekannteii Bekannte, 

Freund, Freundinn. Stw. rnj 
kennen. 



5) Traggestelle , besteliend au» 
mehrern dergl. Stangen 4 Mot. 4^ 
io. 12. Fulg. vetus. 4} Joch. 

niO'^O y. 1) Tragitange^ t^cm. 
X Chron. 1,5, 15. 5. eltt no. a. 
fi) Vl^Q nlttfc vettesjugi 3 Mos. fi6^ 
13. Ezech. 34, a7 ein Stuck IIolz, 
welches krumm um des Stieres 
Nacken gebogen, mit beyden 
Fnden durcfa das hols^rne Joch 



TOrtti f. dass. ebenfalls als Cbn- 
cretum. Ruth 5, £• 

Gto yi»t. ts^s** in Kal und Niph. 
wan ken zT B« Fs. 46^ 3: t3l&;i 
13 ^^n. wtnn dieBerge wanken. 60, 4* 

ivoiiiUH allg Grundvesten der Erde. 

95% *• 0<^t 10. Von einem Lande j j r .- l j 

von Penonen Spriichw. 10, 30 s ^^^' ^'^' *"*•* ^^ ^'^"" ^"^' 

wofdict ewig nichtm ifi, 3. Ps. lo, 6. 

i3i 5. *^» 8« fti, 8* 30, 7- /»i«»^* 
125, ^« III demselben Sinne sagt 
man : 'fi \yy nw der Fuls jemau* 
des wanktl ' 5 IMTos* 32 , 35. Ps. 
38 f !?• 94 1 18, vgl. 3 Mos. 
25, 35 : wenn dein Bruder verarmt 
1|»X! 1*1^ net)^* iin(2 x«in« Hand UfAH/" 
ket bey dir d. h. wenn er herunter* 
kommt, von Vermogen kommL — * 
Einmahl in einem andem Tropus 

* Ps. 17, 5: '«ij;j9 ^t5l»3 Sa vfi^gen 
meine Schritte nicfu wanken d« h« 
moge ich nie auf der Bahn der 
Tugend wanken. 

Hiph. dtcUnare fecit ^ Iierabfal- 
left, oerabkommen lassen. Ps. 55, 
4: ^JH 'ihv iCfiJ sie Usien UnheU 

l^e/inich^f^rakklmmen. MOi^^? S^O beschneiden. ^«n lagt: 

__,,_^. 'a-nM bi» jemanden beschneiden 



catenae cervutiy catenae jugu Arab^ 
Esech. Kjiajh fJ^ jagum vinculL 

Die ubrigen alten Obezsetser 
driicken den Sinn nur im Allge- 
meinen aus. Dasselbe ist wahr- 
scbeiiilich im Thaimnd. D^.^nS 
duae genae wo von Buxtorf (Lex. 
ckald, S. 1134) Mgt: ahhi sumitur 
pro duohui ixgtds jugo- bourn imetiis^ 
Ktlim cap. 21. 3; nrlD, und nltsb 
fiir : das Joch selbst. Jes. 58, 6. 9, 
Jer.27|2. 20, 10. 1ft. £sech.3o, iQ. 

T^ s. V. a. Xl^ herunterkommeoy 

sinken in Rucksicht der aufseru 

Lage, verarmen. 3 Mos. 25, 25. 

^35- 39* 47* (Diese Form ist auch 

im Syr. und Chaid.} 



D^Sni on'»Sr W»»s moge man 
KohUn auf sie herabwerftn^ Das 
Kri hat: ^elo^ mogen Kohlen 
herabfallen. 

Hiihp. wie Kal u. i^ipfu Jcs. 24, 
19. Im Syr. u. Ghald. dass. -^Arab. 

JbLc v"^* J^ abweichen, zoruck- 

W^eichen (v. etwas^, vgl, das 
Athiop. 

^B^ m. 1) das Wanken. Ps. 6tf, 9. 
231, 3. 2) vecds^ Tragstange, 
4 Mos. 13, 23, vgl, nij1». Fulg. 

tftciis. LXX, a»M^9fiu. Syr. |laao. 



ChaU. 






Arab. 



vibJ. 



iJVIos.21, 4* 2 Mos. 12, 44. Jos. 
5, 4; 7. und wie 1 Mos. 17, a3: 

DnS*^^:^ -ito-nH Soo *r heschmu 

das' filmsch' ihtef i'othauu Trop. 

5 Mos. 10, 16; -nS*i3{ wj ddSm 

Od;33S und besckneidei die f^orh^ut 
cures Herzens, 30, 6. Die leviti* 
sche Unrein heit der Yorhaut ist 
bier ein Bild der moraliscken Be» 
flecktheit. So sagt man im Arab. 

fiir das Beschneiden rf t n ^gm 

reinigen. Imp» hto Jos. Sf 8* Part. 
pass^ hm Jos. G» 5' J6rem. 9, 24. 
(Aufserdem fiur imThalmud., wo 
aber Sns bau£ger ist* Das Da« 



•w 



5fi5 



TO 



riwt ?\\m •tolit auch voln Aclcr* 

Nipfc. bescbnitten werdcn, »icb 
1)eiclineiden'. i Mos. 17 , 10. 15. 
34, i5- x7.aa. Trop. Jcrcm. 4^ 4: 
Mrp\ ^V»n. be«chneidet euch dem 
jdiova, vgL 5Mos.'io, 16. 30* ^^ 

Hieiber z^eht ci nur der Chali 
Hkhp. SStenn abgcschnittcn , ab-. 
gettompft teya (v. d. J^feilen), P8, 
66. 8: ^V)l1t3n^ ID!) ism. r^Sy er; 
spanngt (den Bogen) — seine tJeiU 
iind wU aigestumpft, 

Hiph. vcrtUgen (ein Volk). Pi. 
ii8, ^o. 11. 12. Mit Unrecht 
baben, Micbaelis und Eichhorn 
diete Ubertrarang desBegriflEi von 
Sw beachaeiden , in Zweifel gc- 
sogen, !!• andcre Vcrmiitbungcn 
anfgefttellt. Gans analo^isch wird 
das sinnvcrwandte in im Hebrai* 
fcben ftir: abschneiden, vftrtllgen, 
im Syriacben fur: beacbneiden ge* 
brtucbt« 

^to 5 JVIoa, I , X u. aonst durcbaua 
M» 1) ▼©!, coram, a Mos. x8f 

191 o^tn^MTi Sw fiipS nJijM n^i 

tritt da itn^ifamen dei Folkts yor 
Gau. a) gegenuber s. B. einer 

Stadt 5 Moa.3» 39- ^^^% «^"*^ ^''** 
^^#it JBctfc-P«»r tt^#r. 4, 46. X 1, 30. 

Joa. X9, 4<^- 5 Moa. 2, X92 m-jid 

Htaf ^^n b^t> dtt JcommiC tia/t^ an 

dUKmder jimmans* Joa. x8t xfl*--^ 

1 Kdn. 7,6: .-nnn-SH ntno Hjm 

wtd Ftnsur gegen Fensw w€r» 

Gieicb bauhg aind die Zusam- 

menaistBangea 1) V^» bw gegen, 

gegen ubcr. 2 Moa. 54,. g : Snn Sh 

inn gegmx dem Berg0 shm-^ gegen 

i^ Berg hin. J[oa. 8, SS- 9f .*; 

X Sam, x7, 50 : •*«d ^r iMutdce sick 

wan Hun ifiH Sw W gif^ew ain«i» 

Mderm ft) ''•5B Sno Sh vom an, 

infiome. a Moa. 26, 9 : Sw Sh 

bnKi ^Ji^ vom an dam Zelte. a8, 

28, 37.'34»3- 3 Moa. 8, 9. 4Mo«. 
8, a: nil3»n -^a* Hw Sh an der 
w9rdimS!nu 2es Letuhurs. a Sam. 



npt^n for/i i/u KdrtesU GejecnK ^ 

3) S^»t> «> a coram (vgl. «. B. 
D»i3, *>SJ»). a Sam. 5, 22: Snsxj 
N d'iR3:a iw« der Seite der Bacastau^ 
defiJiAxchA a, 82 11H nto'j^ b«»»» 
|^BiL»0n uher dem iTnJterkuide weg 
ziehn *sie (dem Wanderer) den Man» 

tel aus. 3 Mos. 5.8; la^? ^'^^^ 
a coram cervice ejus, h) gegen, 
gegen iiber. i Kon. 7» 38: Sniit> 
jaad nac/i Sikltfii zii« 4 Moa. aa, 6: 
^Snp miV ^ef «n ilber. a Mqs. a8f 
a7^ 39 , 20 : I'^ia S«b» wmA »om 

xu. (jl-i ««d. /ff aicb nacb 
>, eine Gegend binneigen.) 

n*lS"to eine Stadt im Suden dea 
Stammea Juda , welche aber dem 

. Stamme. Simeon wieder abgetre* 
ten wnrde. Jos.. 15, atf. x9n a. 
1 Chron. 4, 38. Neh. xx, atf. 
Reland (Palastina S. 90 x). bait sie 
fiir ein^rley mit NiaXm^a^ welchea 
Josephut (Arcbaol. x8, 8) ^^^^ 
Veste Idumfia'a, und Euaebiua 
ofter ala eine bedeutende Stadt 
im Siiden Falaatina*a nennt. 
S.Reland S. 885* 

n'jS'^O /. x) Gebnrt, Abknnft. 

£ath. a, 10. ao; Plur. n1iVl» ' 

nataleSy origines, Esech. 16, 3* 4* 

. Dab. niM» yy^, Geburtaland, 

. Yaterlan Jl^' x Moi.' x 1, 28. a4, 7- 

5x, 3. Rutba, XI, 2) Hcimatb^, 

t. V. a. n^S^lb Yll" ^ M°*- ^^ » *• . 
24, 4. 31/3. ^f^^o. 4 Mo». xo, 
30. .3) Gescblecbt,: fur: 
Landsleute, Leute ideaselben Gc» 
fchlecbtt. Estb. Qy 6. 4) proUs^ 
progenies y Nachkomihen, Kinder. 
1 Moa. 48, 6. 3 Mos, i8» 9- *« 
Schaam — der Tochter deinerMu^* 

^ ter yin nnSin in n^a n-j.Yitt da- 

heim gebok'ren oder draufsen gthok'' 
ren^ soUst du nicht entblojsen. v. xx. 
Stw. iV gebahren. 

TTW f. Besebneidung. 2 Mos. 4, a6. 



16 



666 



10 



HID mi Fleck en. i) y. elnem ^10 m. bedeckter Gang, s Kon. 
Schaden , entstellenden Fehler, i6, iQ. Stfir. X[^jy, Das ChetMb 
Gebrechen de» Korpers. 3 JYLos^ hat ^q^c. LXX *5t/i*iX«ov , als ob 
fii, 17 ff. 22y 20. 21. £,5. 24, 19: nois irn^ Texte gestanden habe, 
In^t^a &n» ^n^ '«2) u^M wenn je^^ '' Sjr.'a, Atah. domus sahhatki, CkaUL 
tnand seinem i^cUlisien einen JLeif^eS" HT\yd t^pti fabrica siAhathu 
sfh^den.u.fugu-^ £• gebort^u -©to' 5 Mo'., lo, 6 und T\^1qp 

. 4 Mo8« 35> 50 Lager&tatte der 
Israeliten in der Wuate, gonst un- 

«iorali«chen Sinne: Sebaadfleck, ^>^annt. 

Makel. 5Mo».32,5. Hiab 11^16: 0^1016 und HIIOIO pi Bande, 

D?»» <^«»5a «wn W ID aewt dfl»rt vincula. P«. 2, 3. 167, 14. Ii6, 

^ wft-rt ifa itrirt ^rtfttte arhebtn fleclfen^ l(j. Die Form i»t von •^0% dieBe- 

Joj. 31 , 7. (Syr. jioaiD mociJa, deutung aber von -loIJ binden 
•^r^^* j^j^ insben. V 



der Schdnneit jemandes, dafs kein 
Febl an ibm sey. 2 Sain. 14 , 25^ 
Hofaesl. 4 , 7. Dan. 1 , 4. ' 2) im 



entlebnt. 
Blattcrn- ygyV2 1) Zurecbtweisang , 



• fleckeh.) 

30^0 m. Umgang (urn oin Haus). 
£:&e€h. 41, 7. Stw. aaij um- 
V . geben. 

aO*^ nur Im Pliir. hinoitt Jcrem, 
5*, 26, V. d. Gen. ^t-iolV, n1nDl» 
Grunde, X^rundvesten 8. B. einea 
Gebaudet Jet. 5i, 26; der Erde 
Spriicb^.vB, 29. Ba. 02, 5; dea 
Himmels 2 Sam. 229 0; derBerge 
5Moa.32, 22. Pa. 13, g. Daber 
a. v. a. Triimmern. Jea. 58 » ,i*s 

Mfnchun^ was in 'Lrikmmern lag 
von Geschlecht zu Geschlecht. (ParalL 

dIjIx^ nl:s"nn.) Stw. 10; grikiden* 

^^O m. dasa. Jes. 28 , i6i 

mOlO/. 1) Grund; a.>.a; das 
vor. Ezccb. 41, 8- Chethib: 
mio**©. 2) Anordnung (Got- 
tes>. Vgl. das Stw. nq^ Kal u.Pt. 
no* 2. Jes. 30, 32: "n-jDno n^a 
die von Gott ahgeordnete Zucbt- 
^ vutbe, vgl. zunachst Hab. 1 , 12. 

• Die Lesart einiger codd. bey Ken- 
nicot ; n*jb«!b castigatio gibt den- 
aelben Sinn, tst aber offenbar blofse 
Emendation der achwierigen Vul- 
gau. 



Warnung, Belebrnng, be- 
aonders von den Belehmngen 
G6ttes an die Men^cben, dier 
Altem an die Kinder. Ps. 50 , 17. 
Jcr. 2, 50: ^njDS hS 10 w Zu^ 
techtwewmg nehmen tie mcht an. 
5» 3- 7, t8. 17 » a3. Sprucbw. 1, 
8: q'»aH 1DW •»ai, y»«i[ verfdmm^ 
mein joftn,' <B« '^^/iHn^ deifi«f 
Faters, 4, i, 5', i2. 8j 33» *8» 1. 

i3» i8* i5» 5-3a- ip* fto-^7- ^St 
i2.Hiob 20,3: 9DtbM ^nnSo loit) 

SckmMichen F'^weis hore u:h an. 
56, 10. 2) Wamungabeyapiel. 
EBe'tqb. 5 , . 15 , vgl. -daa Verbum 
a5» 48- 3) Lebre, 'Kennt- 
nifa^ Weiftbeit, parall. mit 
WJi y ^^il- Sprucbw. 1, 2. 4, x3* 
fiSi 25/6^23: *iq«D ninsin Bc- 
lebrungen der Weibeit. 4) Z u c b- 
tigufag. ^ob5, 17: ^^yl nqnm 
CMon S» A> Zuduigung des Jttl- 
mdckdgtn uetsckmdhe mchi>^ vgL 
Sprucbw. 5, 11. 5 Mda. 11, 2.; 
Sprucbw. 15, 10. 2ft , 15 : M\tf 
^D^s dee j^uchtrttihe. 23, 13: Sn 
*1D?» ^S»IC S^^Dh etUxUlu nkht dem 
Knahen Ziidttiguhg. Jer. 30, 14* 
•i*^t5M ibW ei«« fcarl^ Zoc^r^un^. 
Jea/ 26, 16. Hoi. 5, sli io«) -^aMi 
dV^S und tcA iii«rd« it< oUa zOcfcii- 
gen\\on dem Propbeten geaa^t, 
d. I. ibnen Ziicbtigung ankiindi- 
gen (vgL Jer. x, 10,) — Hiob 



' 



to 



te bi^rnach iihenetzt werden : die 

Zathtf den Zwang der Kdnige LSset tr^ 

im parallelen Gliede : und legt die 

Fes^el um ihre Huften. Aber aem 

ZoMinmexiIiange dieser Stelle (s. 

▼. 2i) riel angemesiener scheint 

«, mit der Ful/^. •)b^o wic •lO^o 

▼OD 10M abzuleiteny und: Gur- 

tel zn ubersetzen. £r /oi«e i^en 

Gurtd der Komge d« h. entgiirtet 

M, In dem Gegensatze der ahn- 

licblautenden Wortcr 1D9» Gur* 

tel, und ^IIM Fetsel scfa^nt 

die Schirfe der Stelle su liegen* 

Derlyate von *)&m ^s. B. ]f^a } 

bedeuten aber bestimmt: Giirtel. 
Der Chald* iibersetst : catenas 
reptm dissolvit u« icheint es patsi- 
▼iscb Bu faaseu: die Sonde ^ mh 
denenKonigefessetn^ ioseter^ und (eg t 
Mwkihre H&jUn eine FeueL S tw.*^ D % 



567 10 

lich auf eine lesthnwUe noch etwAi 
entfemte Zeit, Dan. Q, ip. 11, 

fi) Jahr, nacb dem entapre* 
cbenden aram. ^n}^, vr*^* ^*°* ^^» 



-» 



^?k3 in. (ron W\) 1) bestimmte 
Zeit, beatimmter Zeitpunct. 1 Mo8« 
17, fti: n*in«n n^itfa rwn i»1»V 
iMii dicitf2eu im kMnjugenJahre^ ig, 
14. aKoa.4« &4^.i7. iMos.ai,^2: 
&^nSi« 1dm "iji ntt/M ns?1»S um 

«> Zfity weiche Gou gesagt haute* 
4 Mas« 9 , & £F. ^ Mos. 16^ 6 : 
D^1Yli» anM2C niMo zur Zeit deines 
Jmsgangs aau Aegypteiu 31 , lO* 
iSaiB.*i5, 8: Sw^oi^ ITIJm il^loS 
acf CH der Zeit^ weUhe Sahtuel an* 
getetxi hatte. v* 1 i : uni dafs du 
nifltf kamst O'»o»n ilj^l&S zur be* 
mmmten Zeit. a^Sam. fio, 5. 24, 

Morgen Us zur bestin^mten Zeit. 
Jerem. Q, 7 : ^r Jitarch od. 2Ui/tcr 
■^ ^^TS^t© ny-i^ w^i/j ieintf Zdren^ 
nehnilich wo er hta und beraiebu 

j.Moa.1,14: D'W»V^ niniA ft'»ni 

jie ieym Zeicken und twar' fur die 
Zeiiem. Pa. 104, 19. — Jjiabea. 
eine gewiaae Zeit^ wo ecwaa €in.- 
treffen aolLPa* 75, 5 : nri© ngM ^D 
wemn ich meine Zeii erseke, io2| i4> 
TgL Dan. ii, ap. Habac. 2, 3: 
^f^^ llvn ^13^ da$ GesUht beiiekt 



7f vgl. 7, t5. Ubrigexis mag ea, 
ao wenig ala daa griech. nmfit 
der Apocalypae , die B^adeutung: 
Jabr wirklicb gebabt baben, 
aondern beydes ist nacb der Ana- 
logie des aram. |^^ gebraucbt, wel* 
cbes diese beatimmtere Bedeu* 
fUng bat. 

3)beatimmtea Feat. 

•"^l"''! ^1?J^» Feste Jcbova'a, 3 Mo». 
23, 2.4.37.44. Jes. X, 14. Klagel. 
1*4: W1© ^m:) die sum Feste 
Kommen. 2, 6. 22. *i^1& D1^ Feat- 
tag. Hos. 9, 5. 12, 10. Davon 
aucb t Featopfer. 2 Gbron. 30> 22, 
( vgl. JifJ /IP. 2 ^. ' 

4) Zusammenkunft, Yer* 
aammlung, (vgl. *?)J^1^ no. 3). 
Hiob 30, 83: '»n-SDS i?1» n*»Ja[ 

der Ort^ ic;a 'aUei Lebende zusam* 
menkommt^ von der Unterwelt* 
Klagel. 1 , v5. Zeph. 3, 18 (»• ^^J 
in Nipbal). Jea* 33 1 M: n^Yfi 
^^ll^l^lc die Stadt unstrcr Zusom* 
menkunfiy Zion. 4 Mos. 16, 3: 

nt'to '»M'»'^p di^ ZM/" Fersammlung 
« M .r, <» 

berufenen^ aonat n^JJin ^l<[*''lp,. — 
Jea. 14, 14: nij1©-nn Berg der 
Yeraammlung ( der Gotter ) , G^t- 
terberg, wabrscbeinlich mltRiick* 
aicbt auf eine aonat unbekannte 
babyloniacbe Vorstelldng von ei« 
nem Gotterberge im aufseratea 
Norden. Daber: ixM» Snk Zeit 
der Zuaammenkuuft, fiir die ao* 
genannte Stiftsbutte. 2 Mot. 27, 
a I. 40, 22. 24 uiid aebr bSufig. 
Per Vf. von 2 Moa. 25, 22.' 
4 Moa. 17, 19 ^cbeint mit den 
Worteu: ouJ *|S ••ri'iVta ich will da* 
selbit mit dir zusammenkommen auf 
die Etymologie von ^iM» ansu- 
apielen , una diesen Nam en von 
der Zuaammenkunft des Jebova 
mit Mose au erklaren, daber Mi- 
cbaelia : Unterredungazelt , an* 




^b 



668 



dere: Orakelzelt, gleicbtftm Au- 
diectezelt.deft Jebova. Ubrigens 
kpnnte diete etymolo'gische An- 
•icfat auch nur subjectiv seyn , 
utid viel naturlicher liebe tiob 
diesisr Name von dem Zusam- 
menkoDimien ilea Volkes bey die- 



Pf->A;A 



10 - 

Syr. iat ty^o Zuflucbt, Hafen; 
)|V> ^-*^ AsylJ Unter.4d alten 

Ubers. trifft es einsig der Syrer, 
dem ea aus aeiher Mutteraprache 
bekannt war: cantaui tffugd mt 
asylu 



a em Zelte sur Feyer des Gottea- 

dienstea ableiten, welcbe leichtere H^VTO a. ^IVO. 

Ableitung aber der Concipient 

ubenabe. So ist imRabb. wi n^a, ^JJ^ m. Finatemila. Jea. 8f ^^3- 

und im Syr. fz^l Synagoge. So ^^' "V^^' 

mtheilt aiich deWette. S.deaaeu 'f^^^.'^ f. u v, 9i. n3C» (▼. ys^j) nur 
Kritik der ^ Igraelittacben Ge- im Pi9r. T\UV^ts ^ a t h a c ITl a g e, 
acbi^hte Tb. /. S. 266 u. Heidel- Ansoblagc. Pa. 5, xxi ^Sa** 

t3n^nl2Ct*b& exddaht eonsiUis suis^ 
mdgen ibre Anacblage vereitelt 
warden. 8i, i5* Dn^niacxjtoa ^dV 
jie wandelun v> i^r«ra Aniihidg^ni 
Jerem. 7, J24./ Micba 6, 16. -— 
Sprucbw. 1, Si? ^S^^^l nn^hlx^bo 
an t/ir^n jinschldg^n (^d. E. an cten 
Folgen derselben) mSgen sie sick 
sdttigeiu 
S2;26. 



berger Jahrbucber der Literatur. 
fiter Jabrg., 6tea Heft fiir Tbeolo- 
gie u. s. w. S. 358)* Liutber*8 Stif^» 
d. u Bundeabiitte ist Uberaetstmg 
dea griecb. vxtipti f/mfrvf/ou u. dea 
latl rabernnculum testimonii^ welcbe 
es alle von i^if testari ableiten, und 
uiit nn*T9^ fiir gleicbbedeutend 
b alien. 

5} beatimmter Ort der Zuaam- 
jnenkunft ( vgl. l»j Jerem. 47, 7). 
Jos. 8> 14. I §am. 20, 55: 
•t^T ^y^MoS an den mil David iwr- 
abredeten Ort^ vgL v. 19. Sm-^IX^Id ^9f^ 
Veraam^ilungsdrter Jebova^, 4.'b.  S'*^ *"• 
Orter, wo man sur Ehre Jehova'a 
susammenkommt. Klagel. 2, 6 
ateht ea im Farldl^mit: Zelt Got- 
tea. f^ulg. Uihertuiculum^ 

6} verabredetea Zeichen, Sig- 
nal. Richt 20 , 38* ' 



Hos. II, 6. Sprucbw. 



^?rK^^J* dmckende Laat- Pa. 65, 
XX. Stw. pnif drticken. 



^VlO m, wabrscb. Yeraammlung, 
Scbaar. Jea. i4»/3i (i5» 5 J: 
V"l»l2D> n*ll3 pM iiein einzelner Ut* 
in ihren Scha^ren d. h. aie kommen 
dicbtgedrangt beran, vgl. 5, 27. 
ChalU. in temporibus suis^ Syr, in 
fastis suiu Beydes gibt keineil 
' oegreiflicben Sinn. 

'^^^^'^ p'« nli^lD Feste. a Chron, 
8, 13- 

n^y'^0 /. jo!i. 20, 9: n'Ti^niin '^"^i^ 
die Freyatadte, urbes asyiu, JxtL 



1) Wunder, prodigium 
£» B. wund^rbarea Ereignifa am 
Himmei Joel 3, 5. Dann im 
bibljacb • bistoriacben Sinne : 
W under von Gott oder einem 
gottlicben Gesandten verricbtet. 
2 Moa. 4, 2x. 7, 3. 9. n, 9. 
5 Mos. 4, 34. 6, 2& Pa. 105, ay. 
HauRgst mit dem ayn. niN ver- 
bunden. -^- 2) Inabea. ein aol- 
cbes Wunder, welcbea ein Pro* 
^pbet ala Wabrseichen, Ge« 
wabr (omen) amgibt, daCi etwaa 
sttkiinftigea geacbeba wird, vgl. 
niH no. 3. I Kon. 13, 3: Er gab 
deisetben Tages ein Wuniendt^tn 
tan^ iudem er spracki das ist das 
IV^nderzeichen ^ wdchti Jehava ge» 
redet; siehfil der AUar wird zer* 
rissen werden ». ^. w, vgL v. 5* 
5 Moa. 13, 2. 3. 3) Symbol, 
Yorbild, Typua einei kunf- 



^ 669 to 

Aufgtng. P». 19, 7. ft) dcr.Ort, 
wo etwa$ heratisgeht. 0^0 H^1» 
Ort, wo Wagser quiUt. Je*/ 41, 

x8' 58 > !!• P»^ 107, 33* Daher; 

Aufgangsort (der SonDe), Orient; 

-Ps. 75, 7. 65, 9: ■)!?> wiu 

l^iSn :iyv^ dei Morgens und det 
Abends jiufgang machst du Juheln. 
5 ) das 9 was hervorgeht. H:c<i9 
D^nstfi^ was aus dan Lippen kefS- 
vorgebt, was die Lippen . jenian- 
iei aussprecben. 4 Mos. 50, i3, 
5 M6s. 23, 24. Jerem. 17, i6, 
4) Ausgang s. v. a. Thor, Thiir. 
Ezecb. 43 y ipi. 43, 11. 5) Ab- 
atammung , Abkunft, ' 1 Ron.' 

10 , 38. 
N. T. steht so R5m. 5 , 14 : 'A^»> 
•r J5r» r^M rev fti^Xofrot. Zuwei- HNS lO yi des vor. 1 ) Abstam- 
Icn Toniclitet der Propbet eine niung^ Herkunfu Micba 5, 1: 



dgs^ legebenbeity welcber in 

eiser Handlong entbalten ist, lat. 

foruniwn VorEet^ben , Anseige. 

S. niM HQ, 4. (Vgl. Staudlin iiber 

die svmboli^cben Handlungen der ^ 

Propbetea , in detsen nenen Bey* 

trigen snr £rlanterung der bibli- 

Kben Propbeten S. 123 — 240 )« 

Ja. 89 &&: Sidu uh und die Km* 

iar^ wdAe mjr Jehova gtgeheriy 

O^rabS^ mnitS sind Vorzekhen und 

Symbole fur Isrdel d. b. wegen nn- 

aererbedentnngsvollen Namen sind 

wir Vorbilder kunftiger Begeben* 

beiten. so, 3. Zacb. 3, 8: ^V7:;m 

natt) Leui€y die zu Farbildern hlnf* 

Uger Begebenkeiten dienen, Ixn 



Handlong und bemerkt di(rauf, 
iiU sie ominos, das Vorbild einer 
ItuoftigenBegebenbeit sey. Eaecb* 
12, 6. 11. fi4, 24. 27. (Nicbt 
ohaeWabrscheinlichkeic gibt man 
dem ungebr&ucblichen Stw* nfi^ 
die Bedentung: seigen, so dafs 
der ersteBegriff von nalD 0Jt«n<iim, 



D'7J3» n^JjHxl» seine ^bkunft ist 
ausferner Vorzeiu 2) pliir. nlH3c1» 
Abtritte^^ Kloake, loca^ in ^fitu 
efjertur sttrcusj s. hmx ,■ dmI^c. 
fi R5n, 10, 27 in der Bandleslirt, 
damit dieses anstandigere Wort 
fiir das im ' Texte befindlicbe. 
niH'ino gelesen Werde. 



portenium sey. Wenigstens be* 

deutet bey den Kabbinen nfi1» pSt'^BD m. (von p2C^ gielsen). i) deif 



das Zeigen, Beweisen, Dartbun 
eiaec Sacbe u. das verw. Yerbum 

ui ly. edocmit response judicio^uej 







l^JCi jcncJtcitfy instruction dedara^ 



Gufs des Meta'As. 1 Hon. 7 , ;37« 
' 2) eewas gegossenes, feites. Hiob 
57, 10, vgL 41,15. 16. li, 15. 

fSpiO m. Bedrangnifs, Notb. Hiob 
36^^16. Stw. pnx dringen. 



«^ 



to. Sonat lieTse sich ^f Wun- TH^iTtDf. kleines Gefiifs, womit 



der, groises Ungliick, Calamitat, 
Tergleicben])« 

v'^ (jrcrw, mit nTO imd yxD) dn'ik- 
kea« Fart, ys^ der Bedrucker. 
Jc*. 16^ 4. Vgi. y^o. 

^ s. X^ Spreu. 

^^V^ (v. Man) m. 1) das Aosgehn, 
<ler Aosgang. 4 Mos. 33, 2. m&Io 
*ta^ daa Ausgehn des Befe£ls. 
UaiL 9^ 2^. Von der Sonne s 



man 01 in die Lampe giefst, m« 
futtdibulum» Zacb. 4, 2. Stw. p^i'^* 

P%3 ni&r in Hiph. p^on jemandem 
nacbaiFen, ihn verspotten. Nur 

P*- 73 > 8* Aram* pto, ^ o ^vrn 
' dass. 

•IpiD m. (▼•'^P:) 1) Hitae, Glut. 
dSix^ ^np^si» eWige Gluten. Jes, 
53, 14. 2) etwas breonbares, 
woinit man das Feuer unterhalt| 
durre Reiser , trocknes Hols. Ps.- 
ii02, 4: n^n^ Tple:) vrlDxr;i 



10 



670 ^ ^ 



mtine Geheine find veriengt^ wie 
diirrei Keis. LXX* (Pgif *9f. Vulg, 
cremium. 

riTp^ / ^c' P^^t* «•«• Aluirf , wo 
das Opfer verl»rannt wird, viel- 
leicht: der HolestoDi. ,3 Mos. 6, 

ft (9)- 

^y^ (▼• tt'P^ Schlingen Icgen) 
i) Schlinge, F^llstricliL , z. B. 
fiir Thierc, Vogcl Hiob 40, 24. 

^ Amos 3,.5» Trop. Ps, 140, 6: 
%S-s!ntt» p^tt(p)1o FaUstriclit le^en 

sie n.irl 141, 9. nno-^ti;|jlD Fall- 
stricke d^s Todes. Ps. ig, 6. 
Spruchw. 13, 14. i4|27. ^) Trop. 
ftir den Gegenstand, durch den 
|«inand fiillt und unglucklich wird. 
ft Mos. 10, 7: nt n^n^ •«n»-'T» 

M^*i^cii nock ins UnglUck brifigenl 

£€itff (dais du ihreii Gottem 
dienst) tt;ird dir em Falls trick teyn^ 
d. h. dir sumVerderbengereichen. 

54, !«• ^f^^i^^i ^?^^\ ••'?.n\«. 

damte ^r ( der Canaaniter^ dir nuht 
turn Falistrick wenfe, d. h« nicht 
Bu deiner Verfuhrung sum Gotsen* 
dienst und mithin su deiaem Falle 
Veranlasgung gebe. 5 Mot. 7, 16. 

Jos. 23, i3- Bficht ft, 3. 8» ^7- 
1. Sam. iQ, 21: icJk ii;i/^ sie ihm 
gfhen (die Micbal) damU. si4 ihm 
turn FaUstrick sey^ und er in die 

' Hand der Philister komme. Spruchw* 

18, 7: iwa^ »F2^l» ^^^5^ ^*^ 
Lippen sind der FaUstrick seines Le^ 
hens d. h« bringeu s^in Leben ins 
Yerderben. fld, 25. 22, 25. 29, 6 : 

des Boseti jsi em ' /^aUftricfc d. b. 
sie gibt Veranlassung su seinem 
Verderbcn: V, 25. Hiob34, 30: 
DV*'^vi[pb23 auf dafs sie nicht mehr 
das Voik ins Verderhen bringen. 
Plur. Q^-. einmahl hi. Ps. 141, 9. 

VO imkal ungebnlucbl. Hiph. *rit)n 
verwechseln, vertauscben. 3 Mos. 
27, 33 : un'»ci kS ersoUes niehtver" 



tauscken^ Ezecfa; 48, 14, Micha ft, 
4« Mit ^ derSacbe, wogegen man 
etwas ver;(auschi. 3 Mos. 27, xo. 
Pa. 106, 20: D^iw nij ^*i*t3»l 

*l1tti n^aana li^ i/«rfaj4ic/i«/i ihre 
Hefrlichkeit (i h..Jebova) um aaf 
£jM eines ^Stiers. ,Ter. 2, ii. H08. 

4, 7: ^^w iiSjDa B'^'aa mit 

Schahde will ich ihren Ruhm ver^^ 
tauschetu Aucb ohne Casus , vro 
ein Accus^ supplirt werden, oder 
das Verbum intranaitir gefiafst 
werden mufs. Fs. a5, 4: er 
sckwdrt — . np^ M'Sl wnd we£hseU 
mckt^ d. b« bricbt teinen Schwur 
nicbt. 46 , 3 : yyt^ "^^P'^a M-i^i hS 
u;ir furchten nicht ^ seibst wenn die 
Erd^ wcchstlte (vgl.'ioa, 27). — 
Beym Jerem. 2, 11 stebt *i?3p'*n[ 
fiir 'l'»pa. (Im Syr. ist die ver- 

wandte Bedeutung ^2aD Icaufen. 

Aph* verkaufen. Arab. A^o ^cd. 
/e verkaufen, Coftj* FlIL kaufen. 

Aber aucb. ^\^ fur p^ vor* 

tiber^ebn ist verwiindt, oder 
kann vielmebr als Grundbedeu- 
tung von Kal iSogeseben werden. 
Gerade so ist wenigstens tiSn vor- 
iibergebn Hiph* vertauscben, an- 
dern^ wecbseln. S. iioch nd«^ 
tt. deasen Derivate). 

Niph, ^ra (entlebnt seine Form 
▼on ^yo) verandert wtordaa. Jen 
48, 11.* Derivat: .Tj^n. 

N*J^O'(v. HV furcbten) m. 1) 
Furcht. i^Mos. 9, 2: DaM*ilo 
Furcbt vor euch. 5 Mos. Ti, 25. 
Mai. 1, 6: ^Mnis Furcbt vor 
mir. 2) • der Gegenstand der 
Furcbt und Verebrung. Jes4 Ot ^^t 
13 : DDM-llO Hnn ihn SoUt ihr furch^ 

ten* Ps. 76. 171 minS •»«) ^H^ai' 

bringt Geschenhe dem Furckibaren. 
' 3) etwas Furcbtbares, eine furcbt- 
bare, wundervoUe That. 5 Mos. 
26, 8* ^^^\ K*)1sa darck grofse 
fVunder. 34, 12. 'jl5t. 32,* 21* 

Plur. o'tMnia 5 Mot. 4 , 34. 



10 



67^ 



IP 



I 



^1^ m. Dres^ligMUU f X)re»ch- 
ichlittexL Jes. 41 , i5. Die Be-. 
tchreibuiig s. unter Yn*^n. Plur. 
dSMD a Sam. £4, fis uni D<*3^1o 
1 Chron. ' 31, * 95 , das letsttre 
mdi einer im Cbald. hfiufiger^n 
Auflosuiig des Dag^ fort4 in eitten 
lingeii VocaL S* D'li^T Seite 264. 

(Am. -J iind «*> Dceacn* 

mtell, atich; Pflugschaar, offen« 
bar dafselbe Wort, mit-Verwects- 
]mig des D u. f. Mehrere|Derivate 
desStw. a'Sd bedeuten scbneldende 

iDstntmente 2, " B. K:i*\a , 1\ s j 

Axt. Vielleicht ist e» verwavidt 

mit *):i2sageo.)- 

> 

^iO HI. &) Abbang, abbangige 
Gegend. Jos. 7, 5. to, li. Micba 1, 
4. Jer. 48 f 5* ft) x- Hon, 7,69: 
*tMs nvvx}^ herabhaagende . Ar- 
beit S. n^V 






^"3^ im e 
n*i^, dftbc 
itnen Bed^&utai _ 
scbiitK, S. daa Stw. tw» i. 
2) Fruhregen, a. das Stw« 
w. 2. 3) Lehrer, . s. .Tnlrr 
w. If. 2. Jea. 9» 14. 4) Hiob 
3^ aa entweder s. y. a. daa araniv 

f iloj ' (,^'iDj «•!» Herr, oder 

^r H'rtD fw. 2 furchtbar, Gdcen- 
,tUnd '^ dcr Furcbt. LJtX bat : 
Awnyr. Die andem. alten Uber- 
letser geben es durcb; Liebrer, 
wu aber dem Paiallelismus' nicbt 
an^emessen ist« 5) Ala Norn. 
propr. kommt vox nnio iIVh 
I Mos. 12 i 6 und nVi» ^?1^*1 
5 Mot. 11 , .30 die Terebintbea 
Mooe, in der Nabe von Sicbem, 
nad ?ni»n -nM3 der Hiigel More 
im Tkale Ton Jesxeel. Ricbt. 7, i. 

•^^D j, £^ Sche^rmesser. Kicbt« 
and icoi SchetrtMUir uM nuj 4€tn 



11. Stw. ryyo , c?/^- ***^'"* 

xtnnjttt) plagis f€tstrinxii j *^bvon 
liach Sdutltens: novacula sir in' 
gens. S. ^detsea Abbandking ^<^ 
defeetibus kodierms lingua^ h^rn^t 
5. 133 )f. S. 3<^9 ff- ietXhigg. 
' kghraene. t-ttgi> 1761. / * 

2) Ps. o, 21 : tan^S n*iib nifi^ nm«> 

fc^-tf, o Jekpvaj ihnen Schreckisn a^f, 
Scbon Salonto und Aben Esra b^« 
tan n*i1o fur gleicbbedeutend mit 
' H-^lO iin Kri, Welcbea der'Zti- 
sammenbang Jatit fordert, 12. der 
Cbald* ji^u, Symm. n. Thecd. aus* 
driicken. Man 'darf nictit «4n- 
yi^enden , dafs ^ h^itJ nicbt-be- 
df^uten k&nne: jamandem etv^as . 
geben , auflegen , denn diese Be- 
dientUng bat es aucb Hos. 6 ^ 11^ 
und das syn. S fi^itf bac aie ofter. 
Vgl. 4*Mo». 6 / 26 : OlVttJ: ^\ 0!fe Ji 
una tfr verUilie dir Friede^ Jes. 4S 

12. 47. 6; Ps. 66, 2. — Andefrc: 
er lege ibxxen ein Scbeermesseran 
d. b. .bescbirnpfe sie, iridem er 
fbnen gleich Sclaven den Bart 
abscfaiert. Aber abgerechnfet, dEala 

• diese Deutnng scbon femer liegt, 
und deih Parall.elisinus minder an* 
, gemessen' ist, lafst sicb fSr Vt^*»tt> 
tin leg en, keine einig^srmaa'fien 
analoge BeweissteDe beybring^n, 
da ohnehin von dem Anlegendea 
Scbeerinessers die Verba ffy'Sfn 



T :•: » 



und -i^^M 4 Mof. 6, 5. 8, 7 g©- 
braucbt werden. 



« 



n^llPNameeinosBerges. S. JipO. 

^*jto m. Besitaung. Obad. 1,7. Jes. 
14, 23: nap. u;nit) B^sitaimg^ 
d. h. Wohnung derlgel. Hiob 47, 
11: ••i^S W"il0 ipna zerrissen 
jtW <lie ''BsiiUun°en meines 'fl&rzens^ 
d. b. 'meine liebstea Gedanken, 
acbonsten Ho£fnungan. 

HTti'Tte f dasa. a Mos, tf» O* 
6 Mos. 33/ 4. Eaecb. 11, i5« 
25, 4. 10/33 »Si4''* 36 » ^' 6*. . 



% 



«7» 



10 



n? n^'JIO MTcht 1 , 14 eiae Ort- 
achaJV in.der Nahe von Eleotbe* 

' I 

' ropolis, der GeburUort des Micha. 

Dai. Nor^* gent, lautet Hnu:>nl» 

^ Miclia t, x« Jer«424j, xQ. Euse- 

- hivm Had Hieronymu* nchmen 

faUclilich dieses let£ter« fiir dea 

Namen der*Stadt u« der letat^rf^^ 

'1^ eehreibt: Morauhi^ usque hodie 

. jusUa EituiheropoUn^ uriem Palat' 

• Stinae , * hafid grandis est sviculus. 

Im Jabre 385 i>- Chr, wollte man 

. doxt noch die Gebeine des Micba 

gefiindeii haben* Ubrigena ist ea 

svreifelhaft , ' ob dieaer Ort nicbt 

einerley sey mit nttJ^iD, welches 

im Stamme Juda, und nach Eu* 

•ebius ebenf^Us obnweit Eleutbe* 

xopolii lag. Dex Syr. u. Cbaldaer 

liaben wehigstens Micba 1, i. 

Jer. ft5, 18 geradehin ^ntt(nltt 

. durch: nv^l^Dy (^^if^ 'Maresetu* 

us gedeutet Zwar bemerkt nun 
B eland, dafs n:i ntt^n1» Micba 
X « 14 ausdriicUicb von ntt/^^D un- 
terscbieden werde, aber wenig- 
. atens alle alte Ubersetser nebmen 
auch na h«^*i1& ear nicbt als Norn, 
prapn aondern £iir : /possessio Gaih^ 
unA . ea bleibt daber die Anaicbt 
viebrerer Ausleger gleicb' moglicb, 
dais Mo rasthi als Patronym. zu 
ntt^*>i3 zu ziebn sey, und ein eiee* 
ner Ort Moreschet oder Moresckei 
GaA gar nicbt existire. 

%nD i) welcben, Buriickweicben. 
4 Mos. 14 , 44. Jos. 1 , 8. Jes. 54, 
10. Jerem. 31, 36* ft) transit. 
weichen macben, binwegn.eh- 
men. Zacb. 3, 9: 11^*nM '*T^p^'0 

fti^nn-YI^^ ^^^ ^^^ ^ ^issethai 
wUties Landei kinwegtuhinefu Schul^ 

tens vergleicbt tyXjQ abwischen. 

3) i. Y« a. v^vD betasten. 1 Mos. 
fl7, ft I. Im Syr. und Chald. hau* 
figer. 

HipK 1) wle Kal : suruckwei- 
«bea. a Moi. 13, fta, 35» H* 



Spruchw* 17, 13- P»* 55 » '^^^ 
Jer. 17 » 8 5 •»•!& ni«;y© u^c^ »<S'\ 

•^ hdrt tuckt aufy T^riickte zu trageru 

Hiob 23, ift: kHi i^n^to nnactt 
tt^n)M di4 Gehote semer Uppen — 
ick wick nicht von t/t/wA. ft) transit. 

* suxtickaiebn. Micba ft^S: *^^M 

eure Nacken iUcht entziehn iverdet. 
V. i: Mitt/*? ^S tt/^0* V*^ y^ ent» 
lieht man mir's^ zuhiekzugeben vu 
•. w. 3) loslassen. Nahum- 5^ x: 

' t|*^t3 v^^t>^ HS iitf 2a/jrt die Beute 

' niiit tos. 

DttJlD (von fli^*) m. 1) Sits, 
Sessel. I Sam. fto, i8« ft5* Ezech. 

8, 3. Hiob ftp, 7s r=!*t'^^"1^ 
^:jtt^1» stelUe ick Ouf den Marht mei'- 
nenSitz, — ft) consessuSf Krcia 
zus.ammensitsender* Ps. i^ 
t. 107, 3a: n^agt aTtflM m der 
Siizung der Greise. 3) Woh- 
nung. 1 Mos. ft7, 39. x Kon. 

'10, 5. Ps. x'sft, 13- 5«J^» •^^J'. 
Stadt der Wohnung. Ps. 1.07, 4. 
7. 36. attjia - n^n Wobnbaua 

* 3 Mos. 35/ gp. Insbes. a) Zeit 
des Wobnens. a Mos. la, 40: 
Sn'jte^ •»5a DtJIo die Zeit, wab- 
ren^d' welciier die Kinder larael — 
wobnten. b) Lteute, die da woli- 
nen. ft Sam. 0, la: n^^ aitflo-'Sd 
MS^y aUe^ die im House Ziba wohn* 
ten, 4) die Lage (einer Stadt). 
ft Kon. a, ip. Eicbbom bemerkt^ 

dafs auch das syr« cO^^ *o g^ 

braucbt werde; jedoch. ohne Be* 
weisst<3lle dafdr. 

n'^tti/O pi f. Rettung, HeU. Pa. 
($89* ai. Stw. »^;;. " 

nV 1) sterben, tebr hauilg. 

i Sam. as, 37: ^^1R2», ^^\ ^^,%l 
da entarb sein Herz in seinem In» 

nern. Vgl. n'^n i Mos. 45, a7. 

Ricbt. 15, 19." Aucb. von einexn 

gewaltsaiAen Tode: umkommen, 

Hiob I, 19. — 1 Mos. 4^^ 19 

wird es yermo^e einea ZeugoU 



ID 



«75 



TO 

hiic-^^?'? J»c PfoTten Jes Toien^ 
Ps/p, 14. 107, a8. Hiob 33 , 17. 
nito-^^lTTi die Gemaclier des To* 
des^ d- b» der Unterwelt. Spruchwv 
7, ft7. nnc-'San, »itt/|:fc Schiiii« 
gen 9 Fdll^tricke des Todet« Ps. 
18 > 5» <5* Spriichw. i3, 14. . In 
den letztern Phraten ist der "Fo d 
bald^mehr,^ bald weniger person 
nifizirt gedacbt So s. B. auck 
Pa. 49, 155 D?1^ nja </«r Tod wird 
sie weiden, ■— nj» *ilDa Hiob iQ^ 
43 si -)lDa. ftJ^Ungl'uck, Ver. 
derben, ,im Gegens. v. D^*n Gliick* 
Sprucbw. 11, 19. la, A8, 3) di# 
Pest^ Jen 15 , s. 13 » si : 
Dnc-^'5^*^n von der Pest getddtete. 
4% 11. Hiob a7, 15, Vgl. ^«Mro# 
Offenb. 6,.' 8- *8/^ 8, daa 
cbald. mM;s die Pest, aucb d^a 
hebr. 'li'i. (Im Syr. u: Arab. 

iat yUj^, pZaU) pestartig# 

Seiiche , und eine* Pest , dio 
Deutschland iih Mittelalter ver» 
wiistete, hiefa : diRi a^bwarz^ 
Tod.) •«— Mit dem n parage 
Wniofi Ps. ii6, 15. Plur. fitnl^ 

nlB ftebt nur als Inf. plfioncst. Eiech. 28, 10. Jei. 53, 9-. 
mo, wdV Mit Pron. selte^er ^T° chald. daaa. Eara7,«tf. 

16,3. aonit-niD, welches jedoch ^^^ .1) Vorzng (de. e.n«i vor 
haufig auchfiir das t^omen^ ^^'^,•.1^'^^'?^* <r^^rt\ ^i 19- 
mc mit *«# gebaltcn ^erdea *) Uberaufs, Spiuchw. 14, a^ 
ktM. ' fti, 5. vgl. Jes. I, 15 Targ. 

Pi, nnio iind Atp%. H"»t??! tod* 
ten. Hipbil ist liiiufiger. i Sam. 
14, 13. ft Sam. \y 16. Kicbt. 16, 
30 0. s. w. Hop^ n»^*i getodtet 
werdeo. $ Mos. 21, 22. x Sam. 
19, II. Derivate: no», nn^t>n. 

'^ III. ▼. d. Gen. nio x ) der 
Toi nio ^"jD . Todesgescnosse, 
Ps. 7, 14.' nw V^\ den Tedea- 
•cblif scblafeii.^Ps."i3,4- n;»"T3 
des Todea achnldig. a Sam. fto^ 
5i. 2^, 16. £ Sam. le, 6; da$« 
•clbe lit n^jj «/'»M 1 Kon, 2, 26, 
^ n*it)«n^4H ft Sam. 19, fig* 



avcii von dem Lande g^tegt:, 
irirum jotfrn inV sierhen^ wir und 
war Land? Den letztera Ge* 
kracb baben aber.auch die Ara- 

kr, oehmlich ^Lo intuU^ fwX 

term, o'%^ terra desertn tt vacua. 

2] ttntergebn , von einem Staa'te. 
ijDOs 2f ft; ungliicklicb werden. 
Sprucbvr. 15, lo. Hos. x3^ i* 
S. ni». — Prat, no vgl. das aram. 

n^» , jX^ i^relchea auch im ,Pr5t. 

beybebalten wird, wie jo, aber 
nw, ^flo, «3no; y^. n^»* mit 
im 1 converse una co^^m/. (auch 
dem ^ prohihuivo) am Ende dea 
Satses 'no»i «. B. *r jcA/m^ ifc>i 
ticM Kiid er start. 4 Mos. 35 , 17. 
Im Anfange des Satzeik aber nonr 
1. B, nn nc»l w^wi Haran starb. 
1 Mos. 11 , '58- Part. n» ciner, 
der da stirbt y sterbep wird a. B. 
1 Mos. 20, 3: n» ?iJn /fipfcc, da 
leint /terpen, aber auch: der ge- 
storben ist, ein Todter. 4 Mos. 
19, 11. 13. 16. 1 Mos. 23, 4: ^no 
man Todter. •— > Die InHnitirform 



« T 



.Stw. "in;. 

fTDTO^ jn. ▼. d. Gen. n^ttD Plur. 
ninat» Altar. Stw. niT. Vom 
Erriciiten eines Altars steht rfytfV 

% Mos. 35 » 1.3- ^ Mos. 30, 'i^ 
haufiger n^J^ 1 Mos. 8, &<>• liK, 

7'. x3, i8« •'I'J^.^OT .«v^ dem 
Altare. 3 Moa. 1, 9. 13. z5, und: 
auf den Altar, a Cbron. 29, aa. 
nSlS^n ™?*? d®' Brandopferaltar 
a'^Mos. 36 i 28. 31, 9- 35, *<5, 
auch: ntt/nin n^TO der eberne Altar 
genannt, «vor dem Tempel untes 
freyem Himmel. a Mos. 39 , 39* 
n*}iij3n[ n^TO der Aaucbaltar^ auch : 



•TO 



574 



TO 



' ' der goH«ne Altar genaobt," in dem 

* Heiligen des Tempek. s Mos. 30, 
 87. 3»»8- 39 . 38- * Kon» 7 , 48. 

'iVb gemischter Wein. HofaesL 7, 5* 

Stw*. at», S^ ) m^^J^ muchen, 

.' intbes* von dem Verdunnen des 
Weinet mit Watser beym £in- 
gtefsen in den Becber« Ygl. ^c. 

ilTO m. nur, 5 Mos. 32, 24: na 
^V^ ausgesogen vom Hunger. 
Man vgU dje verwandten Summ- 

worter najo, ysftt, arab. ^^ mu- 

gen. L^X\ '9nnifibtf9i X#/Mf . Vulg, 
toniumtkUir fame. Syn Ungiu* 

* hunt fame. 

\ 
VO pL D^MC die Winkel. Pa. 144^ 

* " 13 , 1, V. a/ not. Die altcn Ubcr- 
' teuer baben : Vonratb^kammern, 

Wiobey ^ eie die Ableitung von |ll 
voT Allien >zu baben aqbeinen. 

flWP ^4 Tburpfotte. aMoa. la, 7, 
'2i,.6.. 5 Mot. tf/9. 11, ao. 
Eaecb. 41, 21. 45, »9- 4<5» ^• 
XKe Etytnologie iat iii4>ekannt.. 

|VD m. Speise# 1 Moi. .45, as,. 
Dan. 4, ,9. Stw. ^i» nabrcn. 

^flrO iiu i) Verba Ad cincr Wunde. 

Hos. 5, 13- 'Trop. ilcr. 30^ 13. 

Stw.' "I'll no. I. a) List, Nacb- 
^ atellung. Obad. 7. X.XX. htigm. 

yulg. intieUae. Ebenso Syr. und 

5 y ^^^^ 

Cbald. Arab. J^J^ Luge , j^ 
etwat Liigehhaftea bereiten. 

niO fit. Pi, 109, i9.'Jcs. as, io 
und 

T1?!0 m. Hiob 12, ai Giirtel. 
^Diete Ubersetzung baben Pa. 
a, a. O. LXX. Vyiig. ChaU. Syr. 
liieron^ cinatimmig, beym Je». die 
Vulg. (beym Hiob baben Cbald. u. 
Syr. dem Sinne nacb; ivtur^ alar 



critat afitgedruckt)i]iidaie iat dem 
Zusammenbange jener 3 Stellea 
sebr und einaig angemessen, Mrenn 
sicb auicb keine etymologiscbe Be- 
atatignqg nacbweisen lafit. Einige 

vergleieben ala tranaponin f%\/^ 
Giirtel. " '"^^ 

T\tTD fpl 2 K6n.a3,^ nach dem 
Zusammenbange: Name gewisser 
Sterne; wabrscb.' die Bilder 
4ea Tbierkreises. So brau- 
cben die Cbaldiier und Aabbinen 
das Wort sebr baufig, a. B. ltD*»nn 
M-^S^JD die zwolf Stcrnbilder EatbJ 
Z^j'Targ. ii, nlSjten b?S? dcr 
Tbicrkreis, nSis Sno' das Zeichcn 
des^ Stiers u. 's. w. , * dann aucb 
trop. fur: Gliicksstem, Gliick. 
S. Buxtorf Lexicon chnld, et thaltnud^ 
S. 1322. Ebenso die f^uig. duo^ 
iedm signa^ dcr Cbald. bebalt es 

bey, der Syr. bat ^^I^loto wel- 

cbes man ebenfalls durcb: Zodia* 
CHS gib^» Diese Anslegnng findet 
aucb in der Ctymologie ibt« 

treffende Bestatigung; ^iXt9 i^t 

nebmlicb: lioipicu<m^Hans, Woh- 
nung, worin jemand einkehrt. 
Nun nennen aBer aucb die Araber 



denTbierkreis 



^j^^ 



T?^ 



Kreia 



der Palaste, weihman sicb denael* 
ben gleicbsam als laPalaste dacb« 
te, in welcben die Sonne verweil* 
te. Ygl. Lach's Beytrage zut 
Orient. Sternkunde in Eicnhom'a 
aligem. Bibirotb. der bibl. Liitera* 
tur Tbi 7. S. 449. Die Thalmu- 
diker leiten es von Su f lief sen 
ab, nebmL ah injluxu astrorum in 
homines. •— Aufser der obigen 
allerdings bestatisteren Annahme 
bietet sicb npch die Vergleichung 



des arab. 



c > 




pi. die drey Sterne 



im Schwanae des Baren, aonst 
Bennt nasch genannt , dar. GoUi 
Lex. arab. S. 2353. S.'(Vl*l«l3* 



TO 



575 



TO 



^!? m. Gabel, Fleiicbgabel !>eym H*JOtfi f, Wineermesser. Jci. s, ^. 



Opfer. 1 Sam.-2y 13. 14. hXX. 
^hf* Fnlgs fuscinula. Die.Ety-^ 
aologie ist undeutlich; nocl^ aqi, 
irahncheiDlichsten leitet es Simo- 

Bis Ton ^fJo achopfexi ab* 

^il^, pi nlaSto Gabeln, all Ge- 

' railuchaften ^des Altars, ft Mot. 

«7, 3- 38, 3- 4 Mo». 4, 14. ' 

nSTO/. x) dcr Gcdankc. Ps. 
io, 4: vnim»-SD d^.t'jm r»H « 

iff knn Gou^ sind alle seine Gedan* 
heiu Insbes. Plan. Hiob4fi, 3: 
ram ^Bp '^2C3^ nh wcht verwehrt i$i 
dir iein Plan d. h. kein Untemeh- 
nen ist dir zti scbwierig. Am 
baafigsten im libeln Sinne. Ps. xo^ 
ft: U^n It nlt9t»:x nton^^ ii> ifcr- 
^ g^f'^ng^n'in den Ptdnen^ die sie 
sdhst ersOiften, fti^ i2 ^ ^^^j'J 
^S55|^ h^ mMD sie ersannen 

Y ^ ▼ * t 

Pkntf — a^«r sie vermochtens nicht. 



18 f 5« Joel 4^ 
no. i. 



10. Stw. 






nV^, adr. wcnig. Jes. 10, 25. 8j, 

wenig. vgL 16, 14. 24, 6: tz;1M 
•^tO wenig Menschen, Stw. "^Vl 
cbald. klein, wenig seyn, vgL im 
fiebn S^»t. V. 



O'^lTO pi. Hlob 37, 9 im Gegensata 
V. yv) die Siidgegend* daber 
wbbrscb. : Norden , ^ oder : tin. 
nordliches Gestirn. Vuig> j4 returns m 
LXX. wt^TVftm., Chikld. 0'»*1t» pn^ 
fenestrme rZv Mesarim. Syr. 
imher. — Scbon mebrere bebr* 
Auslcgct balten cs fiir gleichbe- 
dcntend mil n5*^nci 38 , 32, wel» 
ches sicber gewisse Sternie be* 
^eichnet. J- D. Michaelis ver- 
Btebt upter beyden : die nordlicb* 
Krone, vgl. Ita diadema. 

37. 7. J«^- ^3, ^o. 30 * 34. 5x. n'llTO »/. fern. Hiob 38 /sa nack 
II. 2) .iB G<juteseigenschaft: ^em Zusammenhange offenbar: 
Gewandheit,.KlugbexMm .^^^ g^^^^ im Para Ueli smut 



Benebmen. Spruchw. 1, 4* 3? ^i* 
5« fi. 81 12- 3) t^ ubeln Sinne: 
boseRanke, TiicKe. Sprucbw. 12, 
s: man) v/^m ein Rankevoller. 
14, 17. niBta Sm dass. 24, 8* 
4) Frevel, Verbrecben. Hiob 21, 
27. Ps. i59, 20 : rmjtpS qn»^ St^H 
di« g9g9n dieh reden/revethap. 

Itep. m. Lied; Gcsang. Nur in 
Atn Uberschrift^ .der Flsaimen, 
z. B. 3. 4; 5. 6; 8. p. 12. 13. 15. 19. «i««^ 

20. 21. 22 U. S. W« Stw. *12ST. 

^^10 ;>t /«m4 Messer, od. viel* 
mebr: Scbneueen, Licbtputzeh, 
da sie immer uiiter den Gerathen 
des Armleucbters vorkommen. 



mit «/•»» d. h. Bar. Am wahr- 
scheinlichsten ist es docb i. v..«* 
niSno /s. den Bucbstaben S) die 
Sterne des Thierkreises. Wenig- 
•tens bat LXX bier nnd dort 
M«^*vfw^t und der Cbald. ^*it9Ti> 
M*Vl5 series jignorum zodiaci. — 
/''m/V. lucifen JUngewisser ist, ob 
dieses wiedenim libereinstimme 
mit Dv^vt) , t. den vorigen Art. 

m. Wurfscbaufel. Jes. 30, 
24. Jerem. 15, 7. Stw. n'jt. 



1 Kon.. 7, 50. £ Kon. 12, i4' 
A Cbnon. 4, 22. Jerem. 52, 18* 
Stw. *iDT sonst : (den Weinstock) 
bescbneiden^ wahrscbeinlich auch 
wobl in andern Beziebungen. 
y»*ig. fiucinulite^ LXX. 5V?j. uach 
dta alwUcbiautenden n1n^0)^• 



H*1tO. m. Sonnenaufgang , Orient, 
Osten (als Himmelsgegend). Ps. 
103, 12. Amos 0, 12. Zacb. 8f 7* 
6 e g e n Sonnenaufgang wird aus* 
gedriickt blo£i durch ^*X^p, 
Ne|)em. 12, 37. 2 Chron. 29 ^'4 
. ty'»^tfn rr\\K{ 5 Mos. 4, 47. Jos. 1, 
iS'/nn^J^jq 2 Mos.27p 13. 38, i3» 
4 Mos. 2 ,' 3- 3 , 38 und nnva 

^ tt/ST^ 5 Mos. 4, 41. Jos. 12, I. •*- 



1n'»V,n*ltc oitlicli von Jencfio 
Jos. 4, 10. ' M^an n*)T.»S iv \n% 
> ottlich yoiti Thale. i Chron. 4, ,^9. 
6^ 63. Stw. n'ij aufgelin (v. der 
Sonne). 

V^VD^ m. Saatfcld. Jci. 19, 7, Stw, 

•T 



TO 576 no 

geradehin fiirt abvreliren,bindera« 
Kohel, 0, 3 ^<A^^> und die Stellen 
der Thalmud. in Buxtorf Lex, 
chald, et thalmud. S* ti06. Auch 

im Arab, iat sJU ^jkc y^fJQ 

geradehin i retinuU^ prohAwiu Itkpe^ 
angeschlagon u. angenagelt wer- 
^ den. E»ra 6, 11. 

rlP. w. Schale ; von grofsem y.^^^ ^^ . , 

Schalen 4 Moa. 7, »3* ^9 ff^ ^on ^M^ *»• Ort, wo i|ian nch vcr- 
Opferschalen 2 Mo«. 38, :^. 4 Mos. ^^rgt. Jes. 32, ^s "'^"^^^.d? ein 
4, 14. Von dcm Weinkrater, Ort/wo man sich vor dem Wind« 
Mischgefafse. Amos 6, 6. Plur. ^'^^g^ Stw. «an vetbergen. 

0.T und n1-. Stw. Pit apren. D^h^^^nO m. pi ScblupfvrinkeL 
gen, eigentL Getau, aus welcnem ^ 

geaplrengt wird« 

TVCl m. fett, und inabea. fettea 
Schaaf. Fs. 66 , if. Jea. 5 , 17. 



Arab.i jJtlo <^^* I'^x'lMg s^TOy ▼• 
Knochen ; fiett aeyn , vob Schaa* 

fen. Subst ^sii^gsXfO fettea 
Schaaf* . ^ * > 

r|0 m. Hiob 21 , A4 Mark. Arab. 

^^W. Aram. jl,aio nqte Mark, 
Gebim* 






^rjO a. V. a. daa araftt 

}jmJ^ jEusanunenachlogen. Fa. 98, 

82 "iS-wnc^ ^^'^^^, Strdme Idopfen 
indie Hande, frohlocken. Jea. S5% 
12. Pf. dass. Ezech.&j, 6 init«i*»« 

NllQ, )Lm^ •• ▼• <t* daa vorige: 

schlagei). Dan. s, 34.35. Part. 

Hne Dan. 5, 49, wo aber einige 

Auagabeh MnD haben, welciiea 

vorziiglicber und der Anthitbese H'lJifTO f. GiirteU Jea. 3, 34* 

wegen ala Part. Aph, leben lassend, 

begnadigendsufasaenist. Fa. Mn» I* ^'?^ ^) abwlacben, ab- 

dasa. Dan. 4, 32; rrn*»J[ Hnc^, •»•! waachen. 2 Kon.fii, 13. 4 Moa. 

dei^ lAn (den Jehova) auf die Hand 5, a3 : Q^*>ttn-^» Sm nnm umi m 

schliif^e^ d. h. hinderte. Der Aua- (<Iie Fluche^ hineinwtuchen in das 



1 ham. 13 , 33. 

n'larjC f. dleStclle, w© apingc 
aneinander gefitgt tind s. B. die 
Tbeile des Vorbangs 2 Mos. 26, 

4* 5» 3<^t ^'^ ^^* ^7 9 <Ia* Vorder- 
und Hintertbeil dea Epbod. 2 Moa. 
2b, 27. 39, 20. Stw. -lan m>. /. 

ninanp m. a) Bindebalken, von 
Hols. 2 Chron. 34, n. 6) eiaern« 
Klammem. 1 Chron. 22, 3. Stw. 
*ian no. J, 

'^n?? m. Ffanne sum Braten 
pdar Roaten, 1 Chron. 23, 29. 
Niebuhr ( Beachreibung voa 
. Arabien S. 5ft) traf aie bey den 
Arabem unter dem Namen 

^j^VJi9 aiu S. Q^Mn , wo acboa 

eine Etymologie angegeben iac 
Faasender vergleicht man viell. 

zj^skuQ SartagOf wanigatena tat 

der Uebergang von a in n nicfat 
unmoglicfa* 



druck acbeint in der That durch 
den Gebrauch daa Unedle verloren 
stt haben, wenigatena braucben 
ihii Chaldaar und Thalniudiker 



jiuckbringcnde fVassen Jea. 25 , S : 
n»DT' nln^ ^ain hnoi und es wird 
mowischen der Herr Jehovm dim 
Thrdnen awn tdlen Angesicktern^ 

Sprucfavp. 



fio 



577 



no 



Sjiriidiir. 30, to.'. ,'14S n^» sie 
uisekt den Muni. * Yotm Aas<' 
wiicben au» einem Buche. ft Mos. 
52, 3^. 33- s 9^li nhp die Siinde 
jemandes biulStcfien ^ V. Oott ge- 
Hgt d. L ihrer nicbt weiter geden- 
ken. Ps. 51^ ,5. 11. Jet. 43, a5* 

^nMon ich wuehe^ tuu eme 
ff^olktf duin6 Ftrgthungenj und 
wk rinmi Nebel ieine Siinden 
Mg. Piatetid b^merkt Alb. Scbul* 
tens ad Prov* 5i « 3 S* 503, daii^ 

\ssXio dt vtnto nuies dttergenti 
gebraucht werda, . daher f^AfiKij# 

Ursio fur: innhif septmtrionis. 
ft) ▼6<tllgeiij 'ein Yolk, «hie 
Stadt Anf dietedoppdttt Bodau* 
toag ttutst. sich der Yergleich 
&Kon.3i, 13: D^WiS.1T)H ••fl^no' 
i^Biji an© nn%«n -nn nnb*j 'i^'lVl 
J}i»-S9*ic^ i^i// jirusaUra.iier^ 
aJ^en (eig. abwiacben)» u>/a man 
tins iehiUsel abwiscke^^ man 
ufUgkt %ie ab und stUrzt sif um* 
1 Moi. tf ,* 7 : D-jM^j^rtH hnbH ich 
v>Ul dis Meniehen * vertitgnt* 
7i 4« '• i:jj, Dtfif nrj© den Na- 
nea, das Andenkaa jetaiandes Ver» 
tilgen. ft Moe. 17, 14. 5 Mo». J^,' 14. 

Ai^A. ifu^ apoe. n\*^ und 
ntt^ t pass. Ton Kal, bet* voa no. ft* 
▼^n^lgt iferdea. £zach. 6, tf. 
Ricbt. fti^ 17: t9:3*f nntt^.-M^I 
Smitm* Aniii^ nich^ vm-tilgt 
iMri# mn Siatmn tfus IsfaeL 
1 Mot« 7, 23. Mit D^ 5 Mot. 
&5t 6. Ft. 109 y 13; n^t DMtini 
Wt Neb. 3i 37, P». 109, 14. ' 

i^A, t. V. a« KaL Nahem. 13, 
i4:non n»rj hn^ lafs nicht ver* 
tilgt wsrden meiru lAtbc^ die ich 
iAktius.w. 7er. i8« &32 Oi^Hitn^ 
^ni9n-Si| 9*^aiiV» und ihre ^unde 
M^tf nieht vor dtinem jtnge* 
tichte. Sprucbw. 3if 3: T?*!*!^ 
pSo nfno^ uiui deine Wegc\sc4 
\^jrhiif) gib nUht hin urn Kdnige 
zu verderb^n* On Fmitt. 

iw9fuitT$» 0m4tyimt0 f^ulg* ad 

^dtttdoM r§g€S» So die inaittan 



altem Autleger^ und tie pflegen 
darunter feme Abmabnung yon 
ubertriebeneni Hange aumKriegs- 
weten zu verstebn» Abet* mit 
dentelben Vocalen itt et moglicb, 
die dem Parallelismut weit ange« 
mettenere Ubersetaung: den K6- 
nigtverderberinnen ^ au erbalten, 
wenn man ticL alt adj. nnp , iot 
fm,' nrw denKt4 Fur dieselba 
l^deutung punctiren andere : 
1^:5^0 nInbS. 

U. lino s. V, a* Hrt» tchlagen. 
4 Mot. 34, 11 s '^nij^S? nnoi 
hnJi)*o^e^ {terminus) ferlt lahli 
mkris Cinnereth^ und sie berubrt 
die Seite det Meeret Kinnererin 
Cbald. M9e<» pervenieb ad. Arab. 

t? *A^; f^riit^ welchet abet, wie 

im Hebraitcben, tnf: tendere^ 
verger e ad aliqidd iibergetragea 
wird| a. B. ad colorem^ aaturam 
alicujus, S4 Castelli Hepcagl. 
S. 3239* Sekuttens (ad Frov. 
" , S. Soi) tttcbt beyde Bedeufungen 
no. I u. If auf eineh Grundbe- 
griff autuckaiifubren, welches Be- 
miiben aber nicbt allgemeih be- 
friedigen mochte. Derivat: ^np. 

nyWO f. Zirkel, alt Inttnunent. 
Jet.44« 13. Stw. ann*^ 

tlni^ »^» Mcercftkutte, nur ?§• 107, 
30. Vgl.M»^ M1n» termini ma/ris* 
Pt. 899 fi^* Targ^ * Sontt bedeutet 
et in den Tdrgg, atich : Gegend| 

Straafse, Frovina. Arab» k^A 

Rand; Seite, Gfegend. Die alten 
Uebert. haben einstimmig : Hafen. 

B'^inO Name einea tonti unbe- 
kannten Ortet. 1 Chron. ii, 46, 
Fiir die appellative Bedeutung 
rergleicht Simonis (Onomast. 
V* Ti) lJ^ yersammelu, und 

dat hebr< nnn. 

/IHC in. Tana, Reigentane. Ps.So, 
12. 149, 3. 150, 4. Jer* 319 4* i3« 
Oa 



no 



6n 



•nfi 



Klasel. 5 15. Stw. Snn no. 4 at«a .li^TftB «ieh .fiBeMrtBrtit' •!• 
Unfen. Dai /em. nShtt wird Erhaltung, Andenken d^» Brande*. 
immer defectiv geschriefien, ». da- mf^^ ^- ^^ Kan^teU. Spriichw. 



l^er unten. 

1 

nxnO m. Gesicht, Vision, i Mo*. 
\5, I. 4Mo». 24, 4* »^- E«cch. 
i«5. 7. Stw. ntn tchauen* 

riTnC f. Fenaten i Hon. 7 , 4- 5* 
Von dems. otvr. 



i7t >6, nnis; Vfji) 4er K^ufpreit 

einen Ibiufpseia, luo QisML A Sam, 

64, a4. 1 KoQ. «e, as* '^'^nt;^. ^^ 
obne Geld, t. v. a« . qjpi. Jea..45, 

Vno dat Geld, mn widche* mtn 
erne Sachia Jwivlt. ^ K&i. Ai » s- 

jter Uhreft j£n Lobu S Moa. ft i, 
ftQ: :iS2| vrm der Lohn ein;:t 
feilea Kaabmw ' <^ Wahxachain- 
Ucli verw9o4t i4t ngp| irtrkaofoa, 
ju dea BttoW* Jl* . 



VIO j?i. daa Schlageja. Ekech. d<, 

9 : ^S^p^ ^n» Chald. ptreussio 

tormmilorum suorum. So auck 

KiiDchi , \. ao dala neiunlicb H^ |3 
' Oder S!»ID ala JgeaaiclMKiiig einea 

Belageruagawetkaeiiea g^nQiirfien 

wird. Andcre ^leliin^a bcyde " 

Worte: percussio r€( opposUae nvnO m. Kraaklieit. Sprudnir* ig, 

•r^t fiir BezeichnuDg dea Mauer- 14. ft Chron. 21, i^. 

n^nO./ 1) Lebenacrl^altung. i Moa. /"^- A 

45, 5: «a^1*^?l ^^.">,«i ^n*?^ '^. ^"^W/ Tw^t Beigen. Hobcal 
D^^^flV ^/in XM «wr^r Lebemer- j^ pf^, ^^j^ » Moa. 15 » 
haliung hat viieh GoU vor 55^ xp. iUi^bt. .11., . 54. S. da* 



7, 



e«cA Atfr gesandt. 2 jCbron. 14, 
i& : ii«J es fielpn von den 
Kuschaern 7\\np^ onS Y^S bis 
keinar von ihn^n erh'alten wurde. 
Ea iat hicjr syn. mit ntt^iVfi. Ekei% 
aoE^ira 9, 8.9» — ^^^* liebeoa- 
mittel. Hicbt. 6, 4- Stw- n;n hShP / Hohle. Jaa. 

2) viell. Zeicben, Merk- 
mabl (von n^n^ J^Om anaeigen) 



piasc. !)im .^Tf <$tw. V*" w<9. 4- 
tauzen. 

'^n^P wr. 1 Sam. xgt >^« • Sam. 
21, B einer'^ftna nVrno*^9M) einem 
Flecken im Stamme &aa«bar« 



a, ^^m Im 

haui^gai:. 

D'^I^TO wi. pL Krankbeitea. ft Chron. 
24, 25. Stw, r^hn no. L 

£ara 1, ^^/"uig, culler^ tind eh^n- 



rm jfflA^ roAej" FUisckcs. v. 24 
^31 ni2|>3n-n;ni3 nn^ny und es 
^bleihi; ait itfa/t/ des iirandes eine 
wepfse oder rothliche PmteL 
Diese Ueberaqtzung baben aucb 
der Syr. , Cbald. u. Araber ausgc- 
driickt: docb liefae sicb im Notb- 




Aualegar 

^esaer, rabbin. >|^^n 

dafa. LX.X. Syr,- W^cha^klei« 
dor, Kleidar, welohaa aber aicht 

^ : ^ ^..., ,. in dieao Verbindun£ pa£it« 

faUe in beyden Fallen die ge- . r ^ ^ 

wdhnlicbe Bedeutung beybehal- H 72100 pLf. Ricbt. id, 15. 19. 

ten. An der eriten Stelle kann ea Haarilecbten, - Zopfa. So haben 

neboiUcb eine Art Veistarkung .alle alten Ueberaeuer. Der lie- 

dea folgenden "^n aeyn', an der griff: flecbten-acbliala^ aich 



ns 



679 



np 



•tamiviuii ware* (Simonif yer^ 
gleicht «uch da$ atLipp* yi^n ob- 
tr^etavitf siniure 'locutus est)^ 
Abet dismParallelismui tind der 
Spracbe iiberhaupt ist es aller- 
dings angejQetaeiierlnitKiincbi zu 
leaeii: niMsn^id, daber di^ Ueber* 
leumig; gikiter aU Rahm <od. 
Bu^er) ist ihr JHund* So der 
ChaldaeT> nod ^ymtn. Tutor tftt 

^10^ *"• *) Begehren, Geg^evi- 
•tand dea Begebrena* ^'*^^y tcno 
waa detne Augen begcnfen, diem 
Tbeiierfttes /Liebstes. i K6n/20| 
6. Ezecfa. ^4, 1 6. ai. 2.5. Rlur. 
KlagcL ft » 4. a) Arnnutb , Lieb- 
lichkeit. Hoheal. 5, ^16 : l^id 
' o^non» lauter Lfieblichkett ist et) 

Ueblinge ihres Meibes d^ h. 
ibre ihnen theure Leibeafruchl. 
3) KoatbarkeiL Jea. 64, to* Joel 
4, 5 : o^dtin ^tii9n& mein^ sohon^ 
j^eit Kojtoarkehen. a Cfaron* 36, 

xp: JV*!^?*? '•^^ '^''^ kosthatm 
'• Offdjse. ""^w. * Ken begehten^ 
a. aber bea. r^TOrt una nlK9en< 

P"^^,fy5 /lU. AntichuOicbkwien, 
Koatb^urkeiteo. KlageL i^ /. lq., ii^* 

/OnO m. Beech. a4, at: ^IDpto, 
Dsxt^sr^ das, was eure Seele be^ 
geljrtV liebt. Das Stw. Sen Mit- 
leiden haben, konnte bier auch 
den verwandten BegrifF der Liebe, 
Anhanglicbkelt gebabt haben, und 
ware £nn syn. v. lorj. Scbultens 
iOpp. min. S. giS/ bringt Aet 
bey^daia ^ Cp^iV^ bedeutei 

detiderio ferri ad allquqm r^m^ 
dahn ware es genan syip. mit 
\Cflfl Htoc V. a5. CAo/il. aiijin 
jlDtt(fij. Einige codd> leser« sogar 



an: weehadiif welclie Bedetttung 
iu Stw* ^hn in Kal Juid Hiphu 

bit Ygh cX^Xo* c^tQrtuSf 

ntfjrp ;,l ^. kdsdicbe Kleider. 
}«. 3, aa. Zacfa. 3, 4. Daa Stw. 
fSn iat a. ▼. a* daa arab. #X^ 

(s. oben) und awat unter andem 
Bedeotungen : kdatlick be- 
kleiden (wie dieaea auoh mit 
dem kenraclieiiij^n Begriffe : a u a • 
fie'kn auaamaienhMngeii ni6ge), 

daron S^£dLa» W k6atlicli«aKleid, 
insbea. welches ein morgenlSiiidi* 
Kber Furat ^tmandem sur Otmst- 
bexeugime achenkt, Kpftan; ge- 
itidctes n«id, Kleid mit einge- 
wukter Arbeit. S. die tref&icne 
Aasfuhmiig in N. O, SehrSd^r 
de vestUu nudiefwn %air« S. aotf- 

aaS. 

fUpVnc 'AbtbettttBg, KMZe, insbea. 
toa'dniAbtlMikuigen derljeviten 
wd PrieaMr. 1 Ghron. a7, a. £ 

aCbron«8Y M* 3^* ft* 55> 4» -^ 
emer andem Bedentnng kommt ea 

vor in ^em Jfom. propr^ V^^ 
aip^iiQ d« ll« lfti$ d«a Entacblii- 
pfeaV / T|;l. das Yeibum ^erem. 
7r la- 
tino BUT in der Ueberachrift iron 

P». 55 und 86* ^i^ •**• ^®'' ^^^'^^ 
binding mit Sv erbellc, wa:br- 
icbeiaiich Name eines musiciaili* 
•chen - Inatrum^ents, Am glii/^k- 
Uchsteu verglei<;ht H. Ludolf das 
atbipp. mfMdtty welchea 1 Moa. 
4i ai fSr daa grieA* w!^i§m a^teht. 

^^MMJ^ pi. J. nnv Ps. 55, aaJ 
1*4 nlMont) ^pVn d. h. nach die- 
tea VomI^ I fi^te sind du milch- HltD (TD f. etwaa Gesauertes. a Mos. 
m9m iV0rt€ ihT€s MundesyiH. 12, 19. ao, Stw* ven. 
matmrw9rte ihreg Mundts^ so ^ 

da& nmnn eln Ton TiMttn dicke ^jf!^ m* i) das Lager, castra^ 

>6ld^/AaiMP^:ati>fah4fdft«aS«»b* tbeiis yom Kriegsiag^r, thails von 

Oa a 



non». 
- 1 - 



no 



fiSo 



no 



Zujlucht. 46, 2, tft; 4* Joel 4, 
16. Pi. 71, 75 ^onij nftH dw bist 
meine ZUAuckt, 73, ag. 91, 9. 
14, 6. Stw* non. 



•ineni Ltger* der Nomaden ge- 
braucht. 1 Mot. 3^« 8* 33.| 8* 
ft Mos. 16, 13. 3ftf ^9-2^: 33, 7* 
II u. 8. w- 2) das H^er selbst. 
aMos. 14, 24. Richt. 4, 16. 7, rj^nnn v m lu 1. 

Zug V. Menscbcn und Thicrcn wo^nit der Mund ^erackloaseu 

i.Mos. 50, 9; von einer Heu- w^^^' P\?5^t'2- Stw. Don den 

•chreckengchaar Joel ft, 11. ^^^ verbinden, 

^Plur. D..:)nD 4 Moi 13, i9> mit •^'feno m. MangeL wS^ nior.» 

5ft, 7. 10. nin. nUn» die Lager f^ ^J^ :n.lonp-SD aUea, 

Jehovaa, von den Vorhofen, m ^^^ du Mangel llaat RiJht. 19 



welcben die Prieater gelagert^ 
waren. ft GhrOn. 31, ft. 

Dual. D^^no HobeaL7, 1 die 
Heere, viell. Gottesheere^ Engel- 
obore, nacb i Moa. 32, 3. 

J5"^nX)U (daa Lager Dans) einOrt 
bey Kirjatb^Jearim in Juda Ricbt. 
i8f 12. 

B^.<3nO (ft Linger) Eigenuam^ eIner 
Stadt jenseit des Jordan, swiscben 
den StiUnmen Gad und Manasse, 
sa deren ersterem sie geborte, aber 
den Leviten abgetreten wurde 
Jos. S3, ft6. 30. ft^i, 36. 1 Cbron. 6, 
Qo (65}. In der spStem Gescbicbte 
wird siie ali eine Stadt von Bedeu* 



BO. 5 Mos. 15, 8« I^AQn abso-^ 
bite : Mangel , Diirftigkeit. 
Sprucbw. 289 27 5 (tS) pw twjS |ni 
nione M;er litfin airmen gUif hat 
keitun MangeL it, ft4: t|'vn C^<) 
nlono^ 1|M *i«^»o ein anderer 
svart uher Oebuhr^ (und esfiihrt 
inn) nur zum MangeL 14, 23. 
fti, 5. fift, 16. Spnicbw.fti, 17: 
nlnri^ :^nk nipnij v^M war Fr^u* 
den (d. b« Lustbarkeiten) tiebt^ 
wird ein Mann des Mangels^ ge« 
rith in MangeL $, ti: q*i6no^ 
^xo w^Md uimI ^«n Manuel 
(bricht ein)^ %oie ein gawappneter 
Mann. 24, 34, Stw. nqn Man* 
gel baben. 
tung oft era genannt. ft Sam. 2,8* 

ift. ft9, 17, 24. ftTi I Kon, yno O berumacbutteln^ acbcUen 
ft, 8. 4. 14. - Der Cbncipient ^j^ ^^ ^^,^ (jCrxw -V'^at»*^ 



^on 1 Mos. 32, ft versetst den 
Ursprung ibres Namens in die 
Patriarcbengescbjcbte , und leitet 
ibn \on einer dem Jacob erscbie- 
nenen Scbaar von Engeln ab. VgL 
de Wette Kritik der Israelit. Ge- 
scbicbte Tb. 1 S. 132. 

P^nO m. das Erdrosseln^ sicb £r- 
bangen. Hiob 7, 15. Stw. pyru 

HOnO mlt Pron. *»Dn» m. Zuflucht, 
Zuilucbtsort Jes. ft5> 4: nt?n^ 
0*)40 Zuilucbt vor dem' Regeii. 
Hiob 24, 9: •^^-npjjn nono'^Sac 
eonder Zvfiucht umarmen sie den 
Fell. Ps. 104, a8« Besonders in 
Verbindungen , wie Ps. 62, 9: 
fi^\ ?]^n)o otn^H GoU ist unsere 



V* c. aquam in situla. (S. Alb, 
Schultens de defect, linguae hebr^ 

S. 750- P»- <^8» 34: Y1*?n I?®*? 
Q^^ if^^l dajs du demen Fiijs 
herumscheUest in Bbu, 2j ser^ 
acbelien., aerscblagen, serscbmet* 

tern. (Arab. ^JiOSv^ tonJ^udU^ 
eoncussitf conquassaPit* Gigg.) 
't t£^N*> ynt^ das Haupt jemahdea 
serscbmettern. Ps<68» 2ft. i&O, 6. 
Hab.'3, 13. 0^3n» yn© dieHuf- 
ten serscbmettern 5 Mos« 33, vi 
vgj. 4 Mbs. ft4, 8* Aicht. 5, a6: 
^nij*! — 'i^O,?} •'*• zerschmeiterle 
ihtn die* '^chlafe. Ps. i(i, ftp: 
oxnz)N JcA werae sie Tjerechmei" 
term 5 Mos. 589 39: Sti! ^'3^'!^ 



no 



58i 



no 



uriM ich scktage (fFisnden) %mi 
ukhMe. Hiob 5, 18- Trop. Hiob 

jm WHsKd^ schl&gt eV JUssen 
(del Meers) Trun^ — Das deut- 
ide: •chellen, sersch.el* 
len, nnd das lat. conquassure^ 
cottttttere Tereinigen ebenfalls 
leyda Bedeutiingeii« 

\nO HI, daa Zerschlagene, Zei> 
schmetterte. Jes«3o, fi6. . . 

3ZnD m. das Behauen. a^no «»a^M 
behaiiene Steine. fi Koti. i£ , i3r 
Sfi, 6. a Ckron. 34, ii. Stw. 

nsnO /. die Halftd. 14 Mos. 3», 
36.43. Stw. nacn. 

^^.75/ '1) die Halftc. a Mos. 
30 » t3. 38 f ^6. I I^on. 16, 9, 
fi) die Mitte. Ql»n n'^^riD Mitte 
dcfiTages* Nehem. 8i 3* Stw. 

nam. 



« » 



pno seUagea , nur Richt 5 1 ^$« 

ChdUU vv&^i n'^^n* 5yr, oi£^ad 
0lAi^ fr^git caput ejus^ Im 

Anh. oisiAo ptrJUdit^ tiboUvit^ 
exitirpavit. 

rjy^^ m« das , was erforsclit wird, 
du laoerste, s. v. a^ *>pni no. ft. 
P«. 95» 4- V'^H-^'^rjno die inner- 
tten Tiefon der Erde. "^ Stw« ngn. 

TR ») asorgcn. ^ Syr. jj^U). 

*infi nvd moigen ujn diese Zeit. 
1 noil. 1*9, -fi. fts, 6. 2 Ken. 7, i. 
Mk wofiir der ToUstindigefeAos- 
^k ist: nK« nps ifjijJos, 11,6, 
ft%t|^Vlf5 •htd'hw* itu>r|[en oder 
ubaaBorgen^um diese Zeit i Sam. 
30, la. nrmV s.T^a. *inD 4 Mos. 
>^> i8> J<M. 7, 13. fi) in oer 
Folge, Zukusft. 9 Mos. 13, 144 

^MttA dieh dein Sohn m der Zu* 
^ftfrfgL }oi.4t 6.21, s^, ft4. 



nni;^ Q1^> dass. 1 Mos. So, 33. 

Vgl. n"jniD. 

riNIPjO/. Qoac, Abtritt £ Kon. 
,10, 27 im Cbethib, Arab. 

Sf^^dn^.' Stw. M-jn. 

n«tiqo nnd n«JnnQ » sam. 15, 

fio zwey voa eioander verschie* 
dene schneidende lostnimente, 
T^ovoA das eine wahrscfaeinlich 

eine Pflugscbaar (Arab. CAfSSixS 

nacb tt/*^n no. /, 3, das andero 
ein anderes scbneidendes Instnx* 
ment nach no. 1^ , i. 2 beselcbnet.^ 
Das Nahere daruber lal^t sich 
nicht angeben. u&d die alten Ue* 
b^rsetset dnickexL sidi gtns 
schwankend daruber aus. Vul^. 
hat fur das erste swrculum^ fiit 
das 2te vomer. LKX> ifhrmvw uad 
^(ftarfOK Chald^ Tt'^sdup* securim 
suam fUni n*ttt;*nfi stim'ulum suum. 
' Syr. nitrum n^ falx, Der Plur. 
nitt^'jnD ▼.21 scheint beyde obige' 
Instrumente au umfassen, wenig* 
stens steht es bier an der Stelle 
der beyden obigen. * \ 

^W /. ier {o}gend« Tag, ygl. 
'ynp* (Das n^ ist Femiainalen- 
dung, wie in t\yQ\ u. a.) Mit 
tAs steht es nur 4 ivios. xi, 32: 
n'jnwn 01^ Vb der ganae folgen- 
de Tag. Sonst ohne dass. D*intjV 
Jon. 4, 7 nnd haufiger rv^naD , 
am folgenden Tage* i Mos. 19, 
34. 2 Mos. 9, d; i^y 13. 32, 6.- ' 
30 u. ofter. Mit elnem folgenden 
Gen., wie lendemain^ b. B. 3 Mos. 
25, i&. 15. 16: hata^n n^inao am 
Tage nach dem Sabbath. 4 Mos. 
33. 3: nodn n*)niso am Tage 
norA dem Pascha. 1 Sayn. 20, 27 : 
«»^n Ttfihn nnni3D am zweyten 
Tage nach detn Neumonde. — • 
br*ino 1 Sam. 30, 17 scheint 
dass.' und die Endung q? nicht 
sowohi sujfixumt ^^ Adverbial* 
endungi wie in o&t% su.aeyn. 



w» 



no 



6&S no 



30, 37. Stw. «|^. 



Tilaerno ' V. d. Gen. nl3«>n» 
i) Abfticht, Vorhaben* 2 Sam. 14* 
14 • S. das Stw. Dttin no* 4* 
f) Aaschlag^ Flan. Hioli 5, i&« 
Spriichw. la, 5. 15, 33. 19*, »»• 

eoy.iQ, P». 33» 10* 11 u, oftcr. 
I Mos. 6, 5; ia\| r»iatt(ntt nx^.-^^ 

ali^s Trachten ihres Herzeiis] vgl. 

X Chroti, 2Q, 9. fiOy ig. Insbef. 

bdser, verderblicber Anscblagi 

mit und ohne den Zusats y*i . Estn. 

&y 3'5- J)f a5- Ezech. 38., }^\ 
Vgl. das Stw. no. 5, wo zugleic^i 
jucbrere dawit gebildete l^brasen 
angegeben sind. ,3) kiinstUcbe 
Arbeit, s. ebenfalls das Stw. no.5< 
e Mos. 31 f 4: rilD^nnD aton\ 
hunstUchc Arleit tm ersinnen* ISy 
53J natt^n» n^nSo kunstUche 
j4roeiL v- 35, a Cbron. «o , i5 ^ 
dttjn n^jtt^ntj /Irbeit des Riinstlers. 



Ijt^nnO in. Finstemils. Jes. 291 i5« 

.4a, 1(5. Ps. 88$ 19: "n^"*; ^^^?^, 

,iiacb den g^genwartigen Functen: 

Vfine BekannUn sind Finstef' 

m/j, d« h, fiir micb unsicbtbar. 

JlJiesan Sinn, welcben aach das 

arste died entbilt, erkannten 

iinter den Alten Jarchi, Aben Esia 

upd KimchL Einige eodd. lesen 

dugegen i|^no sutiraetio^ dtA* 

^^mcine iekdnnttn i»erdert niir 

0ntritsen. ^^ Scbnurrer ( Dissertate 

'S« 165) Ue$%; ^wr)» n!'«»i^ meia 

Frfund ist die Finstemift^ det 
Oreus, VfeL Hiob 17, 14; Pli», 
on^^gni; &nklci Orter. Pa. 88 > ?• 

74^ So; V^.'**^^^'!? *^ dunkdn 

' Qrter des ^Laades d« b« die 

Scblupfv^inkel derRHnber.Insbes, 

vo« Orfus, Fs. 143, 3, KlageL 

3, tf. 

nfjHQ /• *) KoUenplftime, FM«r* 
Wcl«et& S Mos. fl?, 3» 38f 3» 
S M^ >o, I, i4,^ 19. 4 Mos, 4, 
i4« i6^ ti fft WMl'trwaUot witdy 



dais die Priester rehDoge £< 

Instruments aiich stigleich da» 

Feuer vom Altare genbmnteai. 

haben, so scbeint es Hack Af« 

^iner Koblenaobaufel tfid A&k 

cd^en S^ite offen' gewesen vim 

.aeyn^ YgL Jarchi in Oussetii 

Comment:, Ung. hebr» s. &. ir. 

a) aMos. fi5,38« 37>a3 wabrsch. 

kleine Zangen, od. Lichtschnup— 

^en, lAs Instrumente am Lducn* 

ten JLXX. ino^ijuurm. f^ilg* vasA 

ubi^ quae emuncta stmt^ extin^ 

gUMiturj d. h, Unterscbaaleo, 

l<abrscbeinltdi jedoch nacb einer 

Verwechslung dieses Wortes mit 

. einem Derivate von hnn. "Befd^ 

dbige Bedeutnngen leiten sich 

passend von dem Stw. rtr^n Feiier 

V. Heerde nebmen Ab. 

rtWIpkf. 1) Zerstonxng, Terder* 
ben, ITntergang. Ps. 89, 40: DtS^ 
rrnno l*»*)3r:}» du vfaehst seina 
Fesien Burgen zu Dilmmem. 
Sprucbw. 10, &4. 15, 3. ig, ft 
lH nnnc StDd ^a det Mund des 
Thoren ist sein Ungluck. Jer. 17, 
17. Stw* niln no. 1. serbrecben* 
ft) Bescbfiinujig , Yenagthe^. 
Spriicbw. 10, 13. S. Stw. Jio, ft* 
8) Scbrecken. Spriicbw. 10, a9: 

!^.*! ^V?^^, ^I".*?*" und 0in Schrek^ 
lien den * UbeltfUUem. ai , 15. 
Jes. 54 , 14. Jtfrenf. 48 , 59« 
Si nnn M;7A., Ps« Biph. no. a. 



^^^n^^ / (4iaWsckar) Eii 

a Mos. aa , 1 : n:tn\ n*).nna^ dm 
aJ^^n n^efin eiti ifieb^ iefm '£in» 
hruehe ertappt wird. Ebenao 
JcR. a „ 34^ Stw. inn darcbbre« 
cbea, einbrecbem *^ 

^t^, i^t$P, t^ ^^^* ^) l^ommen 
ankomiiHAi, thiit. 7, aa: Mm 

^ • ntot; die Zeia kam as. a) wo&n 

^elangen, Dan. tf, a4«a5» 7, 13. 

-9) Wobia reicheii* X>te« 4, 19: 

iss&v^V nem totil reiOite bis an 

den *ItimmeL v. 8^ 17. 4) mit 

to; tiber jenMUEuleBikamiaai ikn 



m 



m 



VetfdfeiuDMi.4,ai-85: hb^ it^b 
in^^taJ W afles kam uotr A'«» 
ticaituizar' A. b. betraf d«o Ne- 



I 

PHir. immer n1o»» auCier Hab. 
5, 1.5 m. Pron, i^t|». 



bncadae^ar. Vgt Hiob 4, 5- Kobf 1. J ^^^^ ^^^ niri hn«l i/«4 

12, r Tarf. ,1m Syr. constrmrt ^^' ^.^^^ r.^^^- ^.^Ir^^ ';/„^^,. 



•icb dann f A^ mit einem Aceus^ 

Luc, 1 , 9- 15 Pesch. In den 
Targg^ atefat M^l} neittaaa fiir 
duhebr. y^an, 

^  • 

^«8a^ wi. a. kbniS- . 

rO'^ TO.. Bjntbad, Niederlage. 
Jes. 14, fti. Stw« n:3t3. 

x> Aat^ Rebe. 






SpruAw. xfifM- Es 1st eigent- 
lioh daa flii*^^.' n»» locus incU^ 
natus (von rrtj^) * mit dcm ^a 

. 20€»2a. Mit Prip. 

i) ntt»S «)' niiiab, hihunter. 
KohaL 3"/ «*• Eaecb. 1, ft7' 
i) unlcn. & Kon. 19, 5a. Jer. 31, 

' 57. ^) drunter. 1 Cbron. 27, d3 s 
ntt»Vi n^T^ 0'*1'v5j ia»V t?oi« i^w* 
JSwa^izigjdkrigen mtd darunter, 

' iZ) oiDterhalb* E«ra 9, i3:'M^n 
laaivo r»t;»^ ^^^ h^^ wiser ge* 
schont wUerkalb imsrer Missv 
that d. H. indem du une minder 
beatraftest, als unserc, Missethat 
verdiente. So erklart ۥ scbon' 
R. Salom. und Kimcbi. 

2) neiDSs nacb unten zi;^.2Mot. 
26, 24.' '27, 5. 



£2ecb. 19, 11 £ 

2j Sub, Slacken, ft Mot. 4, ^• 
4. 17. 4 Moa. ^o, 9* 1 Sam. 14, 
43. OnS .nwn dcr Stab des Bro* 
tes d £•' das 'Brot , welcbes ein 
Sub, eine 3tutae dea Her^ena ist, 
^L aV n;^ daaHera stiiueu, und 

Hor. 6«e.a739 *54' *^**"'^ ~ '^^?* 

macho fuUura ruetUu Daber die 

Pbraae; iBrtV-nwD lat^ den Sub Tt&D, f. 1) Lager, Betf. 1 Mot. 
desfirot«a liiirechra d." i daa-Bfot ^7^ 31. 43, a. 49, 33 u- ofter* 

ft) Polsur bey Tiscbe. Esth, 1, 6. 

Eseok* £3, 41*. Ubcrh. Faulbett, 

Sopba. Amoa .3*' ^9. 6, ,4. 

S) viclL Tragbett, Sanfte. Holu^l. 

3» 7- 4) Todtenlager^, Bahrc. 

a Sam. 3» 5JL- Stw. ntjj Hiph. 

in der Bedeutnng : fiusstreckon 

s. B. Amos 2, 8« ^ 



matigeln laiaen, .< ine Huagersnoth 
erregen (von.Gett gesagt). 3 Mds. 
26, 26. Pal 165, a6. £secb.49 ft6. 
5, 16. 14, x2. — Insbea. fiia:* 
Stak d«r Ziichtignng. Jes. 9, 3: 
1DD«^ n»» ^i^' 6tab^ der seine 
Schulter schlagt. 10, 6- a4- N.»*»« 
1, 13. Ezech. 7j 10: noan ^s 

iii« Muihe biuht. Theodore^: ^^,;-*. ^ ^^ r- -..««««-.*»-. 

f«Bi^ a» rj. TiM«p/« lieAf^tr. Da- ^W^- ^^ «*was Gesponnenea, 

irgani^in Strafe. Micba 6, ^ Mos. 35. ^^3. StW. n.tj spinnen. 

9: TOO %yott! ver»iehmt die t,^ ^ nur'Hiob 40, 18: Vtjtj 

^^''Tl: 1 * X ,-1. Sna Eisenstab, Eiscnbarre. Arab. 

5) Stamm das Israeiitiactitti v>- 

VoUiea (wie tta^^ Stab 5 Summ). 

4 Moa.a4, i3» 15* 3^ 3- 4 «• •• ^' 
«^\ nva 4 Mos* i, 49, •^^Wpj nwfo 
a," 5 Stamm Levi , Summ Isse^ 
scbar u, a* w;, a«ch : n^^X) ^^a ni^q 
Stamm dar Kmder Manaaaa Jos. 

i5» ay* ii5» so* ^^» 6* *8» ^^« 

»9i 8- 83- 3* ^p* 48. «*> 5. ^trfM-j 
M»».-> & Kon. 89 a und •^M'l 
Dlwon ma* J«a. 14* *• *A» * ^^ 
ObaK^ea.^&v Stamiiia. 



vixic *cb«iieden, insbcs. das 

Eiaen. Part, J^laa^ gcscbmia- 
detet Stab. Hieron. laminae 
^Jerreae* 




>ml%)P 



1) Oit, wo manetwas trer- 
acharrt, verbirg*. Insbes. von 
den unterirdiacben A'orratbskam* 

mem der Morecxjjander W' <5<^- 
ttayde u, dgL Jet. 4** fr ^^' 



no 



68a 



^ff^^nO m. Am Abgescfailte. i Mot. 
3o> 37- Stw. *|tbn. 

n;:sTDno ^^a natBrro / piu^. 

•nlatrno v. a1 Gen. nia«^ntj 

X i) Absicht, Yortiaben* a Sam. i4« 

i4> S. das^ Stw. ntt/n na. 4* 

^) Anscblag, Flan* Hio^ 5, i^ 

Sprachw. le, 5. i5, aaf. ip, »»• 
80,, i8. P». 33f lo, 11 tu ofter. 
> Mos. 6, 5: laS niatt(nt) W-^2> 
#»Z/tf« Trachten itires Herzeiis^ vgl. 
X CbroB, 28, 9. 29, i8» Insbe;^. 
b5ser, verderblicber Antchlag, 
mlt und ohne den Zuaats y*i. Efttn. 

fit 9« 5* 9f d5* Ezech. 38.» i^* 
Vgl. daa Stw. no. 5, wo zugleicji 
mebrere daoiit gebildete Pbrasen 
ungegeben sind. ,3) kiinstlicbe 
Arbeit, a. ebenfalla das Stw. no. 5 



daJb 4ie Prieatev retedge 4i^a€» 
Inatroments auch augleich das 
Feuer vom Altare genbuuaen 
baben, ao acbeiiit ea Hack Art 
#iser Kbblanaobaufel ^mt d6r 
cdneii S^te offieti' geweaea wa 
.aeyiif YgL Jarchi in Ouisetii 
Cammmit. ling. htbr. s. k. »• 
ft) sMos. fl5,38* 579^5 wahrach. 
Kleine Zangea, od. Lichtachntip* 
^en, ala Instmmente am Leuch- 
ter. LXX. iftc^fMtrm. f^ulg. vasa 

guantUTy d. b. Uateracbaalen, 
i^abracbeinlic^ jedoch nacb ^inar 
Verwecbslung dieaea Wottea mit 
einem Derivate von hnn. Be^de 
6faige Bedeutnngen leiten aich 
paaaend von dem Stw. rrnn Feuer 
V. Heerde nebmen Ab. 



e Moa. 31, 4; nlzati^no aton\ ^«n-^ 

kunstUche Arbeit zt$ ersinnen. Mj ^^^-R^f* i) Zertftomng, Ye^er* 

ben, Untergang. Pa, 89 1 4O'* iJtJV 
«n[nnp i^nar^ld du maehst seine 



Arbeit,' r. 35, 2" Cbron. 26, iS*- 
dujn n:;.tti[qt} Arbeit des Kiinstlers. 

"^^HQ m. Finatemifa. Jca. 29^ ifi* 

^42, \6. Pa. 88, 19: tn^n© ••?^'« 

nacb den g^genwartigen^Functen: 

m^ine Bekannten sind Finster^^ 

pif^t d« b, fur micb unaicbtbar. 

•£Meaan Sinn, welcben aUcb daa 

'#rat6 Glied entb&lt, erkannten 

iinter den Alten Jarcbi, Aben Eaia 

und Kimcbi E^ige c0dd, leaen 

dagegen i|lt;no subtraetioy dab 



festen iurgen zu Triimm^m. 
Spriicbw. 10, 14. 13, 3. ig, ft 
iS nnne H^od ^« ib/- jtftiii4i <i^ 
JAonm ut sein Uhgluek. Jer. 17, 
i7* Stiy. Mn no.. x« aerbrecben. 
ft) Baacbimuiigy Teraagthe^. 
Spriicbw. 10, 15. S. Stff. wo. ft. 
S) Scbredkto. Spriicbw. 10, A9: 

n»! '•^?'9^ •^'J".*?^ widmnSchrek* 
hen den Ub^U/UUem. fti, 15. 
Jea. 54, 14. J^renf* 48« 39, 
S* nnn Nipk.^ Pi. HipK no. a. 



^^meine Sekdfinttn iPerdeA mir " 

mtrissen.*' 8chnmter(Disjertst. ^^^^ f' (dieWaehar) Eiabnidi. 
'84 lis) Uaat; iji^r^ ^V^? "*^" 

Freund ist die Finst0mifT^ det 

Orcm. VgL Hiob 17, 14; Ph«, 

O^^^ij Ainkle Orter. Pa. 88 » 7- 

74 1 *<>♦ Yl*?*^^^?,^ *^* dunkeln . 
' {lr£0r ^^^ ^Luuides d« b. die ^j«a^ «K«Ar\ /.. ^ \ i. 

$daupfv,riak«lderRifaber.I«.b6.. «^."^.C^ «"«•• kommen 
^ " ankamnHfii, l>av« 7^ aa: aasoi 



ft Moa. 22, I : m:c«^ n'jnrjM dm 
a>»n ifienn aii# J^idi^ ^'tf^' 'jEinL 
hruche ertappt wird^ Ebenao 
JeF« ft,, 34, Stw. *)nn durcbbre* 
cbea, einbcacbea. ''^ 



Toia Orena, Pa» 143, 3, KlagdL 
3, tf. 

^^ /. Koblenpfcmie, F«a0r. 
Woken ft Moa. 27, 3^ 38t 3. 
5Mtfa. »o, 1, i4, 19. 4 Moa. 4, 
M. U, ff. WaU'arwalmt witd^ 



ft) wo&tn 



nm;.dieZeia kam 
Kelaagen, Dan. tf, ft4.ftj; 7, t3. 
3:) wobia^ re»beii« DAi, 4, 19: 
mmJifS nBSp nail raitftew &w an 
den JuimmeL v. fiS' *7. 4) «it 

to; liber jemftadeEakommttii iha 



k^9i 



•>»:'?b<a3 W. a//<,f -Aiw/i iiotfr J\'e» 
hucahutzar'^ d. h. bctraf dco Nc- 
WtdoeMr. Vgk Hiob 4f 5* Kobel. 
12, 1' Tflr^. Im Syr* construirt 

lich dann f .^^s^ mit einem Jceu$4 

hoc, 1 , 9. x5 Pesch. In den 
Tor;^* tt^t ^^ neisteaa fiir 
dtthebr. if^jut. 

rOtOD ]f2«« Bititbad, Niederlage. 
Jes. 14, &!• Stw* natj. 

JIBD m. (yM nci) i> Ait, Rebe. 
£secb. 19, 11% 

a) Sub, Stecken. ft Moa. 4, a« 
4. 17. 4 Md»« -iO, 9» 1 Sam, 14, 
45. orjS n«i» der Stab des Bro- 
teid li7daiTBrot, welches ein 
Sub, eina .^tuue dea Her^ena ist, 
v^l aS ijo daaHera atiiuen, und 
Hor. ^o^/a^ 3^ a545 ^*"J — •^^?' 



PHir. immer nioav auCier Hab- 
5, 15 m. Pron. I^ijti. 

n^O. orftf. hinab, abwarts. 5 Mof. 

^8, 4^2 ntiq nub iin nn«i im^ 

^{u wirj^ *immer tiefer stnken. 

Spmcbw. 15 » 24. Es 1st eigent- 
\ lioh daa fliiii^.' a»» /acor incU^ 

natus (voo rnji) * mit dem H9 

loeaU. Mit Prfp. 

i) n«»»S <i) hihab, biimnter. 

Koh«L 3V 2*. Eiecb. 1, ft?- 

i) unten. ft Kon. 19, 5a. Jen 31, 
' 37. c) drutrtcr. t Cbron. 27, ^3 : 

jiwa^izigjdhrigen md darunler, 
' iZ) ointerhalb* Esra 9, i3s ij^.^'l 
waivo nt8»S <itt Aojt unser ge^ 
schont miierhaib imsrer Misse* 
that d. h. indwn da une minder 
bestraftcst, als unsere. Mis se that 
verdieme. So erklavt es schon' 
R. Salom. und Kimchi. . 

2) nt3lDV» nach unten aii^ftMos- 
ft6, 24^ V7, 5. 



mackofuUura ruentu Dabcr die ^ ^ 

Pbrase: /ftiiS-n«D lat^ den Sub TWO: f. x) Lager, Rett. 1 Mos. 

^ii^ft^^M V'^a^Kj^ fir ^ flftA^ Beot 47 31. 4*89 A> 49v 33 ^* oiter* 



des firot«a Vrecben d." £ daa- Bs^t 
laangebi laaaen, tiae Hungersnoth 
emgea (Yon.Gett gesagt). 3 Mda. 
ft6, ft6. Pa.i65» i^> £secb.49 »6« 
5, 16. 14, \2. — Insbea. f«jf:^ 
Stib dct Zacbtignng. Jes. 9, 3: 
iDDi^ nu» ^i«^ 6tab^ der seino 
Sckultef schist. 10, 6- ft4- Nat. 
I, 13. Eaccb. 7j 10: noon ys 
£e iiia/te fr/uA^ Theodoret: 
fifii$9 ti rvv rtfMfimt InoKtcn. Da- 
ber g^ndekin Strafe. Micba 6, 
9: npn 9Vov( vtniehmt dU 
&rafe. 

3} Stamm des Israelitiscbtti 
Volkca (wie M^^ Sub i Summ). 
4 Mas. 34, i3» 15* 3^ 3- 4 «• •• w. 
viV Ttmn 4 Mos- j.| 49, '^^wj nwfo 
i,' 5 Stamm Levi , Stamm Issa-' 
scbas u. •« w., wch : n#:^ *>a?, ni|q 
Suan d#r Ktader Manaaa^ Jos. 
»3t ft9. uSt *o- ^*» 6- *8* **• 
19, 8*ft5*Si-5»*48- «»» 6- ^^M-j 
Misn * Kon. 6» » ttn* •^-^'^, 
M»on n^M J^. i.4» *• «»*» * ^^ 
Ob«ii«i.dM StifWM- 



n) Folster bey Tiscbe. Esth, 1, 6 
Eseoh. ft3, 41*. Ubcrh. Faulbett, 
Sopha. Amoa .3,' isi. 6, 4- 
3) vielL Tragbett, Sanfte. Hohieal. 
3, 7- 4) Todtenlager^ Bahre. 
a Sam. 3, 31- Stw. nwJ Hiph. 
in der Bedeutung: ^usstrecken 
s. B. Amos 2, 8* : 

iT^BQ. w. etwas Gesponnenea. 
''2'Mos. 55 r ^5. StW- n;t3 ispiinen- 

Sngp m. nur-Hiob 40. i82^^^,» 
Sna Eisenatab, Eisenbarre. Arab, 

V t - 

ipt^ Acbmieden^ inabcs. das 

Eiaen. Patu J^la^U «««<^*»«***- 
detet StA. Hierofi. laminae 
Jtrreae. 

^\DI9D 1) Oit, wo man etwas trer- 

schairrt , vcrWrgt. Insbes. von 

den unterirdiaAen Vorratbakam- 

. mem der Morg^oJander fur Oe» 

.Wi^e u. dgL Jet. 41. 8^ V«l. 



too 



-Pfc/f. -HI N, 18. 30, vmi H5st 
(Naeh;-ichten yon Marokos u. Fei 
S. 126) bcichreibt dieselben itn* 
ter dem Namen Matemoreo, ar«b. 

^^^^4^^. S, meihen Yertuch 
lib. die malt6«i#che Sprache S. 61. 

^) unterirdiacherSchau, Spruchw- 
fi ,4. BKob 3 , « 1 , uni iibcrhaupt : 
•Schatz. 1 Maa. 45, 23, Stw. 
pDts verbergcn/ yerscbarrcn. : 

Q'^OJ^ m. pL Schatec. Jc. 45, 3^ 

^%H m. Pflanzung. Ezecb. 17, 7. 
31, 4- Micha 1, 6. £zech« 34, 

«9; ott^S i>»2} o.tl\ '^fttpn^ ziifil 

^A wi// ihnen ^iniu Pfianzhrt er^ 
richten fur ikren JS/amen d. h. 
ich will ihrcn Namen irgendwo 
pflanzen, oder: ihnen einen dau 



^84 . ^ 

und treflfitoh behandelt;' Im Tal- 
mud, wird es dann auch Far: 
Handtucher^ Titdier znm Eitt- 
wickelp u. dgl, eebrauclit:, S. 
* Bchroedsr a. a. O. §♦ 265. 

'^O regnen. In Kal upgebrauck* 
lich. — 

Hiph, •l*'ttt[n- regnen laaaen, 
1 Moa. 7, 4/2 M08. 9, 18. Amoa 
4, 7. Aucji von.andern DIn&en 
«. B, dem Hagel a Moa. 9« v5, 
denBUtzen Pa. ii^.tf, dem Manna 
a Mot. id, 4. Pa. 78, ^4» 

Niph. beregnet Werden* Amoa 

i» 7. (Im Syr., CbaXd« u. Arab. 
laa.) ' 

1^ m. Regan. 2 Mot. 9, 33.5M0S. 
11, i4» ft8» 12. 24 u.6ftcr. Pjur. 



V. dem Gen. nl*iBi: Hiob37, (J, 

yenden Wohnaitz gebeh. (S. daau H'nBO /^ . ^ r-«J r xr u . • 

i'-ca 120. «.; Vel. Jea 60 ai - ' -/* "^ pc«ngnila. Neh.»3, 

^ ., , * ^ ^6*- J«»* Oo» «i- g5. 42, 39- Jercm. 3a, 2. 12. 33, 



^1, 3» 
«V9yigq ^, p/, xMoa.27,4ffund 

^"^^mplf. Spruchw. SiS. 3, 6. 
l^cckerbisaen , wohlachmcchendp 
Gtsrichte. Alb, Scbultena au 
Spruchw, a, a. O. bringt bay, 
dfia ea im Arab, insbeaondere von 
cinem wohlschmcckcnden Wild- 
prctgericht^ gcbraucht werde, 

^ wnd derselbe Fall iat auch x Moa. 



^ ▼ 



f^S^. Ruth 3, 15, Im ftur. 
ninflbe Jca. 3^ a2 weitea Ge- 
wand der Fraaenzimmer,^^hnlicb 
dem Heik der Araber, Ruth (a. 
«• O.) Uagt darin das ihr gagebene 
Getrayd^ wnd wic|piit aich darauf 
dea Nachta bineia. LXX. Jea. 
hfifikifM. /^iflpKlin Bucbe Ruth ; 
palHupi, stw. .nfiij 4. V. iu da« 

#f«bf ^WO welt, brait aayn, 

WPTon ancb »^5afi*j> pallium^ 

vestis lata, €t mnpia. JV, Q. 

^hroed^r ds vestitu mtdierum 

^K''t S, %^3^ welch^r von 247* 

^|t -4i^n Artikel nuafahrliob 



»• 37» 21 u. ofiter. Stw- iw be- 
vracben. 

a) Zi€\ seopus. 1 Sam. ao,|aoi 
n*ittttS •»> nVtt)H aU sckdpe Ul 
naehdem Ziile. Hiob 16, la. 
KlAgeL 3, 12, wo nacb aram. 
Schreibart M-iao ateht. (Arab. 

SJx\40 Zielt von Ja3 tehea, er- 

blicken, Wie VmW yon vMhtvfMtf. 
Der Begriff iat verwandt mit iba 
die Aufaicbt fdbren, bewahren^* 
bewacben). 

"^P 1) wer? last nur von Per- 

aonen, wie nc yon Sachets 

1 Moa. 24 , ^5' u. a. w. Ala 

Gen. «»»-n^ weaaen Tochtcr? 

1 Moa. 24, 23^-1 Sam. xft, 5« 

28, lit — lUcbt. 21, 8: •tnn ^© 

Vh-J^. *»««!» ii;#/c^irr einzigVun^ 

ter den St&mmen tsraels — * ? 

vgL 3 Sam. 7, 23, nt»^» a. v. a. 

n) 1 Sam. 17; 55.56.' Pi. 24. 8^ 

(^6^ '^l^ no. 5.) Selten ateht ea 

in Verbindung mit Sachen, wie 

n». 1 Moa. 53, 85 n5n'an''V5 ^V*^» 

r» .1 laAr jo// dir der'gante ziig ? 



^ 



und war isi Siehemj dajs "wir ihm 

Ancfa aieifiie^ der Fraga a. B. 
1 Mo*. 43f Aft •' s^''' wissen nieht^ 
w$r vnstr Geld in unsere S&cke 
fiUgfhat. 1 Sam. 14, i% dali^r 
fir: irer nur, quicunque^ 
abjeder. ft Mo^. 84, i4: S^q *•& 
on^i^B^ D<i«^dn wer eine ReekbS' 
sacke haty Irete zu iknen, Kohel. 

J,p. Ricbt.7,3: ai/j i-ini H*nj ••» 
er furehtsam iutd pattge ^istt 
lehre urn. Jea. 54, i5« Auch mit 
folga&deiD *^tfH, wie im Syr. 

} ^^ a Moa. 59 1 33» ft Sam. 

ftOy 11. 

•8) wi©? fwie qui? fiir: ^iii>- 
«oia«) Amoa 7, a* 5* O^p; *•» 
ip9« me kann Jacob hesuhn? 
Rotfcs, x6. Jea. 5i» ip* * 



585' "^ 

|ud. Kr. 1 , fi. Spaterbin war a!«. 
der Sits eines Bischofs. Eusebiaa 
(if. V. MMifiu) .xkieldet daruber; 

MM* fitly niyii m /k/xj?* ^^^ ^^"^^ '^ 
*Af9tfiiUfy Mnfeifiagy §if IV4 »vy xoeX»v> , 

lemaus heilat aie M^JWvk* ReUai^i 
Palaestina S. 893* ' B|ichiaae 
Th« 2. (J. 8o6, 




? (IrYasser dea Griinatt 
Oder der Blaase) eine Stadt im 
Stanune Dan ; vieUaicht jadocb 
inch ein wirklicbes Gewasaen 

Miiarean. Syn ^clo^aI^^^ Arab, 
j..o#a / 

ntie3"^0 (Wasaet der Offnung) 
eine Quelle auf der Granze dea 
Stammer Juda iwiacben der Stadt 
Kirjatb-Jearim und dem Tbale 
Bea«bimiom ohnweit Jerusalem. 
Jos. 15, 9. 18, 15, LXX. K«9r«« 

^- toiOtSL^. Fulg* Nephtoa, 

^T9, eine Sudi im Stamma 
Ruben in einer von ibr benani)ten 
£beae gelegan* 4 Moa. 81) So. 
Jos. i3, 9* i6« 1 Cbron, 19^ 7. 
Macb Jea. 15, s geborte sie nacb* 
Biab)i su den Gebiete der Moabi- 

ter, Fulg^Meiaba. AraKV^O^^, 

Soiist hhtmfiti 1 Mace 9, 36, und* 
^r» JoiepLbua: M^kfiti^ MaJia/la. 
ArcbaoL a3 , %• 17* 23* ^4 1 ft* 



S^'^O m. (von attj gut aeyn) daa 
Beata von einer Sacbe. 1 Sam. 15, 
9* i5 : l^sn :3e'»t) das beste Yieb, 
fi Mos, 2ft, 5; aw^»n «i7into ai:*»q 
1t)"id das Beste seines Acker e tmd 
das Beste seines^ ffieinhergs. 
Ebenao & Mos* 47, « 6: av'^O!^* 
a"»aH-r»H Stt/m y^nry im beaten' 
Theile des Landes lafs deinen 
Fater loohnen. v. xi. J»XX. K r jj 
' fitXrhrft y$f. #^/^. Pt Optimo loco^ 
11.SO auch di^e iibrigen Uberseteer, 
Yollig unbem^eneutiscbi und sp* 
wohl gegen den Sinn der Stelle 
alv die Grammatifc v6rgUcb Mi* 
cbaelis {SuppUm. S. 1072. Mosai- 
acbes Recbt Tb, 3 JJ. i6x) su den 

letatem Stellen k^jba assiduus 
^t perfrequens fuit^ davon 

ij^iby# multumyoontinuove fre» 

qiientatuSy pee* pascenda , .locus: 
ut nihil pahuli supersit. Geg^n 
die Anwendung dieses arab. Wqt* 
tes streiten a) die Grammatik; 

denn ^jfajb^ vriirde bebraisch 

dt9lo lauten als Derivat eines 
Yerbi i(, '&) die Grutidsatae 4er 
Hermeoeutik , welcbe durcbaua 
nicbt erlauben, daas^lbe Wort in 
a sebr abnlicben Yerbindungen^ 
als 2 der Ableitung nacb voilig 
veracbtedene und Yeracbiedenea 
• bedeutende W6Tter au nebmen. 
r) ist Micbaelis Bedenken gegen 
die gewohnlicfae Auslegung voUig' 
eitel; denn offenbar lieet in jener 
' allgemeinen Aufserung'des Wobl- 
woUens gegen die Israeliten nicht, 
daCi der Kdnig lingerecbter Webe 



ia 



566 



N9- 



•einen Untenbanen Iuib.e im bett« 
Xjtnd entreiCien mutsen], uxd e$ 
jenen auswartigen Komaden ku 
geb«n, denen vielmehr Steppen 
anauweisen waren u. a« w. 

TIJPP, m. ntir fi Sam. 17, sio: Sd^» 
&^,9n eiB hlciner Wasserbach. 
LX.X. fMKfnv rhi iimrof. Stw. 

^ Arab« \Swo wenig Waster habea 
(votteinemBninnenX dairon VxLo 

wasteramer Bnumaa iind jJjCe 
wenig Wastai?. 

B^.P. m. i) daa Wasaer^ od« die 
CjewaMer. Die Singularform dea 
Wortea ist in dam Afabiachen 

9 Waster y G>llect. 

GewSUter. Im Hebraitchen^ 



m^s^ 



lat nur 



Wie in dem tyr. (^2^ 

der PiUir. gebraochlicfa, und D^J9 
wird detbaib fast durcbgehends 
nit dem Adj. u. Verho im 
Piur. coostmirt. a. B. D^an A<i» 
lebendesy friscbes Wasser i Mos. 
fi6, 19. .5 Mos. 14, 5.50 (Im 
^rab. hat man aucb den Gegeas. 

yjlij^ LJf todtes, d. b. stebendes 
Wasser. - Vers. iib. die maltesiscbe 
Spracbe S. 6o> 'ta^a)np, o^s bei- 



welcbea ihh ubsrtcbwemmt, iat 
oft.ein Bild grolses Ungiiicks. Pa. 

189 17- 3«» t.^^y a. 3»^- Hiob 
87^ ao. ^) s. V. a« y*ii Saamen. 
Jea^ 48. i: ^ns** r\'\\T\^ *>rs»!i un^ 
AV siom Saaxntn d, b* vain 
Stamme Juda*s ausgegqngen 
sind. Chald, ^pa> rQ^n** n^^vn^o^. 

5/ 
51, t. Arabi V^ siemen admis^ 

saru. 

V. d. . Gen. na ». B» 1 win "tj 

' . das. Waster "des Jordan J<m. 3^ Q. 

15, aucb ^'to. Das letztete ist 

etwas seltener, aber mit Proh. daa 

berrscbende, daber; ^O^Oy ^^D^C} 

Xnm. Die Weltkunde Set He- 
brSer denkt sicb aucb oberbalb 
des Himmelsgewdlbes einen Him- 
melsdcean* i Mos. it, 7. Pa. 104, 
3. 140, 4. VgL Fott*s Mosea und 
David S. ai5. 

PP m. Art, .Gattung, Ga6cblecbt. 
1 Mos. 1 , 11:* la^'a'S ^"is Friichte 
. Aaeb ibrer Art. v. xai.^n^'vDH ifni 
 Saamen nacb seiner Art« v.r 24: 
n3*»S V^» 1n'»n die Tbiere des 
Feldes nacb ibrer Art* 3 Mos. 1 1, 
15 : lanD^ anj>-S:j-tiH ttlle Baben 
nacb ibrer Art. Aulserdem baufig 
in derlielben Verbindung. (Syr. 

jfjuU^a sUrps^ Jamiiia^ progenies^ 
prasupia^ ^ 



Mges Wasser 4 Moa. 6, »7- Mit PttpJ^O Amma. S. 'jEB;^A. von p:>.. 

Verbis 1 Mos. 7, 19., 8. 5- a Kon. ^; -^ ^ •^- 

•i^ 19. Eaecb, 47, 1. S^ltenstebt »VtS^^ Joa. d». 37. 1 Cbron.^, 64. 

ea beym Sing.^ und awar mit Jerem.48,2i und HySO Jos. 13, 



▼ oranst^faendem Verbo 1 Mos. 
9^ ^. 4 Mos. 20, a, fi4,. 7.' 33, 
14* fi Kon. 3,9 (wo aber aucb 
die Construction ; nliioo - %-i/» 
1 Mos. I ^ 14 verglicben werden 
kann)t mit nacbstebendem Verbo 
Bar 4 Mos. 19, 13. ao. Mit demr 
So locate: nc^tsn nacb dem 
Wasser au. a Mos? 7, 15. Q, 16. — 
Wasser, grofses Wassec, in 
irilchea Jemand .verainkt, .oder 



^8 L^vitenstadt im Stamme Ruben 
jenaeit des Jordan, nacfamabls den 
Moabitern sugeborig. Jerem. a. a. 
O* stebt im Cbe^ib r>M40. 
HieroH. (de loeis hthr. s. v, 
Mephaathy meidet aus £uaebiiia: 
jUephaathj in ttibu Bema^ 
7hm^ Sed et alia ttt trans for* 
danem^ in qua pramsUium Ao^ 
manorum 'est: miUtum propter 
vUimafti soiitudkie^ 



587 



30 



fP w. 4» UtaektoL Spruohwi »6, 'Sfl^ mid a*<?5 «. i) S«Mi«t«. 
35. S. r^c Arab. y^L* «it Hiob 33, tp. Je». 53, 3. a) hop. 



der Hand leibeo und drucken. 

WCP niir ft Chron. 3ft, fti : ^»!^a5*»ip. 
W die ao9 6^nen Eingewelden 



Bitr: BedrSlngniA, Leiden, Kum* 
mer. ft Mos. 3, 7. Klagel^ 1., ^sl. 

nu* Stw. AHX 



^ »» im Dtsimne Juda, nfcfi eintgeu 

dieselbe, welcfaeJos. 15^ 40 .|l:i^ 
heil«t. Als Appellat* uiueulum^ 
von p3 thalmud. binden, feiselq, 
Syr. umgiiiten. 



T^ 1) Ebene, cbene G^end. 
Je».4o, 4* 4flf 16. Fa. 143 > 10 • 

iUr giitir * Oeisi Ititt . wnck 'hr 
Atntr Oegend^ i. h. auf dem 
Ffade des Recbtet. £benso(^.26, 

la. 87, It. Voraiugswciae 

beifiit so eine .Plane im Stamme 
Ruben bey der Stadt m:^*]^]^. 
5 Mot. 5, ID, 4, 43. Jot. 13 » 9' 
1d.17.2u fto, 8- J^t, 48, fti. 
,%) im moraGtchen Sinne: 
Rccht, Gerechtigkeit. Pt. 45, ?• 
Jei. 11, 4. Malacb. ft, 6. Dann 
fl<fc. fur: •)1tth»a gcrccht. Pt. 67, 
5. Stw. itt^*. * • 



'. m^ Gitterwerk. ft Moa. 27, 4, 
ntt^ntrt •^i^tt eRernes Gitterwerk 

ft Mot. 3'8 , 5* 30- 39 y 39- C^i* 
38, 4 ist noch sur nahernBesiiift- 
mung bitoziAgeftigt: nit/.*>*h"«;yi: 
Von netsfduaicer Arbeii^ S« f)a& 
' verw. n'*^^ tt. die iibrigen datelbat 
angefubrten Fornien, • 

T33t3. jw. Gefiecbt, Matrace. ftKoB. 
6» i3- ^fl^tt. Symm, ffv^u^tm, Fulg. 
seraguhim. J. B. Micbaelit er- 
imftert init Recht fur diete Stette 
an dat jMrtn^tipr , velum cuUeulwre^ 
Fliegenneife. S* *\<t:33 vnd die dtt. 
. angefubrten Fonnen» 



^.^. pi. "»• 1) Getadbeit, Jet. 
£6, 7. Daher mit :; und S ^i^* 
''''^^«» gerade. SprucbV. ft3, 3i» 

^Uitet e erode hinah* Ganz pa* y«<%f^ « v -■ r. i*. 

rand iitHohett 7, -10. 2) Auf- ^y< P ^* Schlagen. fi Moa. 

richtigkcit, u. adv. anfricbtig. *5, S^n^Jt nVn-Sy IhsnS /po^W 



HohesL 1,4: awnH Q^-itt^**© aia 
^^n iI/cA aujriehtigy redlicb. 
3) Gerecbtigkeit (det Richtert) 

981 9 nnd bloCi d^i^Wit) Pt. 589 
*• 75, 3 mit Gerecbtigkfcit, ge- 
recbt. Ueberb. daa Becht, ^*a 
lecht itt.' Sprucbw. i> 3. 8y <^* 
85, x6. Pt. 17, ft. 4) Einigkelt,' 
Friede, th»\«^*»lj TvM Frieden 
ttachen. ITan. 11, 6, vgl. 17. 
Ahnlicfa itt aucb Malacli. 2, 6 
llthD nnd alb)^ verbunden. Stvr. 

Sehnen dea Bogena. Pt. ai, x3. 
ft) Zahttnaka. 4 Mot. 3 , 37. 4, 
Sft. Jaraau m, fto^ }Mr54, ^«' 
&. nn; Stocky & 4^3* 



nan Jam/^ er i^n niVA^ damber 
schlagen lasse allzusehr. ft Cbrbn« 
ft, 9: niSD D^ttn fiir n1ds» "^ttn 
autgetcblagener od. autgedroacbe^ 
ner Waizen. Kimcbi zu d. St. 
gemablner Waizen. Die alcen 
Uebera. latten ea alle ana. Tnabeti 
von den Schlagen Gottet , d, h« 
Von Gott rerbangten Plagen, Stai* 
l«k 3 Mot^ ft6, SI, 5 Mt>t. ^, 
59.^ 61. 29, 21. •>! Sam. 4, g: 

ihe tfoher^ welcli9 Jf^ypt^fi' mil 
aUsrkand Ftagen sehlugin. 
a) Niededage (kn Hriege). Jat. 
10, 10: iiStii nro d:(«\ und er 
ri€hie$e jeme grifse Niederbtga 
unur ihnen an\ v. fto« Ricbt^ iti^ 
35» i5f 8* iL Saat. 19, 3 : ons ^s^^ 
it^t'T^i ndo fdflta« 23, 5« Von-^iiie^ 



3D 



deiUgen^ welche Gott anricbtet* 
1 Sam. d, 19. 4 Mos. ii, 55. 
S) Wunde. x Kon. 2fl, 3 j. Jes. 1, 

6. Jerem. <$, 7« 149 ^7* ^5* ^8« 
50, 12. Pliir. nl^Of seltener fi^»C| 
sur s^Kon. 8^ 89, 9, t$. Stw. 

nb^ acblagen. 

•» 

I^^SD f. Brandmahl, Stelle, wo man 
aich verliraDnt hat. 5 Mot. 13^ 24. 

flDC i> Ort, . Stittc' Arab. yVx.^^ 

Oit, wo etwat ist, von ^\ 

aeyn, welche Bedeutung abch 
}^:> in Kal gehabt baben oiag. 
Eara 2^ 68: 131DO Sv ^^'^r,vn\ 
um ikn (den Tempel) aufzurich^ 
ten an seiner Stdtte, AuXkerdem 
fast durchgehendi von dem 
Wobnorte Jehova't, in Verbin- 
' dungen, wie die folgenden. 2 Mos. . 

eine Statte^ dir zur fromung^ 
hast du bereitety Jehova ! x Kon. 8^ 

?*ki Himnuly deiner fVohnstdUe 
s. 33 , 14. 2 Gbron. 6 , 33- 39- 
Vgl. Jes. 4, ^. Dan. 8> #"• 
2). Gmnd, Grundveite. Fs. 89, 15 : 

^MOd il^p I9fitt(m p^:c Reeht . 
uriA ' Gerechtigkeit ist die Grund^ 
veste deities ThrOMSnt 97, 2. 104, 

' dete^die jErde auf iKre Grundy 
vesten. 

V 

fta^P und n^ip x) Ort, Stella 
a. y. a« das vor. £sra 3, 3., vgU 

3 > 68* 2) Fufsgestelle. * i Kon. 
7, 27 - 36 atebt ۥ von den Fula- 
gestellen der kleinen B^ssina 

-(n1*i10>y wekbe in dem groOien 
Yorbofe des Tempel« ttanden. 
Sia batten 4 £l}en tna Gevierte 
und 3 EUen Hobe und waren von 
En. Die oberate balbe £Ue war 
rund gearbeitet, die Seiten aber 
gravirt, Unten war ein jedea mit 

4 Hadern verftebn. 3) Eigenname 
einar Stadt im Stamma- Juda, nur 



588 SO 

Neliem. ti, 28« t^ulg. Moehona. 
Syr, |^ ^v> wabrtch. an leaea 

}xailo, Kelaad vermutbet, daia 

es einerley sey mit Mechanus^ 
welcbet nacb Hieronymna swi- 
aqben Eleutberopolit und Aelia 
li€gL 

njOD y*. der Grundy odet die 
Stelle. Zacb. 5, ii* S» das vor. 
no. I. 

Tf^^ jT Ezect 16, 3 ond T\yOlOi 
21, 35* ifc9, 14 Xbstammung, Ge- 
' burt. Diese Bedeutung ergibt 
aicb auft dem Zusammenbange und 
den alten Uebertfetsern deudicb, 
aber die Etymologie ist dunkel. — 

*ij))>2dn deine Abkunft und deine 
Geburt ist aus dem Lande der 
Canaaniter. LXX, fi{m r«v. f^ulg. 

radix tua. Syr, ^y^^f\\^ 21 , 35: 

il'jnl'^DQ VjMa Fulg. in terra 
naiivicatis tuae^ LXX: h r} yji 
wji tiU^evo^ 29, 14: on'jiDo V1*J*'^? 
/^ii/g. in terra nativitdtis suae. 
LXjL h rg yS o5fy iXi^^nemf. 
HosenmuUer su Ezecb. x6, 3 lei* 
tet es in' dieser Bed.eutnng von 
•ilD s. V. «• r»1^ grab en ab, da- 
her effossiones t. v. a. origines^ 
nacb einer von dem Auagraben der 
Metalle bergehommenen Me- 
tapbec, vgL Jes. 51, 1* -— Die 
hebr. Aualeg^r nebmen ea fur tyn. 
mit n*in;iD Wobnungy u. dieses 
driickt aucb der Cbaldaer durch- 
gebends aus. Der Syr. cap. 29^ 
14 tibersetst: terra\ ex qua emti 
Juerunt^ indem er es von *i^D 
ableitet. , 

^jS'S (vcn?r. mit ir^©) sinken, ge- 
stiirat werden. Ps. xo6^ 43: 
0^1 sja ^Sbfti und werden gestiirzt 
durch ihrenFreveL 

Nipk.fut, i(aH sidi aenken, 
sinken (von dem GebiUka dea 
Hauaea^. Kobel. 10, x^ 



3S 



589 



90 



Sbph. -pbtr- Obn ttatt nojn C^^tS SP m. pL Scl)§ts», aur 
MS (inken lii^. Hio'l) 24, 24. (Syri n,' 45. Stw. im Hehr. ung«- 
^ dejectu, , strahu est , Fa. >«nctlich. Syr. u. Chald. iq:;. 
iijseU, humiliavit. Ch^ld. ^t|S»< . Vo? verbergen, yerborgen seyi.. 
nnd 9MO dus. H^pe.i tfl«T>VO 



iumilu, dtpressus. Im Arab. VgL 

i^ oi egestaiem reddctus est^ 

welches gans ^^^ Begriff TOn 
ipD bat S. aucb pi^D) ' 

11730 WL (v. M^3 cinschlielicn, 
welches ofter sein m gegen ein n 
Tertanscbt) Hurde, Schai^iirde* 
Habsc 5, 18. Thxu niH^D» ?»* 
50, 9- 78, 70* 

nOD m, yollkominenbeit, "Voll* 
komm^e Schonbeit. Eaech. fi3, 
la. 38, 4: HiSdd ^«)aS vesiiU 
perfeete , im YoUkommensten 
Sclmiacke. CAaU. -v&:| ^^^^* 
Stw. S^a , s. abcr bes. die ifen* 
rate ^2, und *5^5», 0*''>\3»-* 

nfop pLf. nur fi Cbron. 4, ai: 
am nlSso perfeetiones atari d. i. 
w7eLud^ sent ricbtig iibersetat : 
▼ollig Gold, oi. ganz Gold, lau- 
ter Gold. Das Suhst. rrSde Yon 
nSd in bier doreh ein J^erbium 
ao&uldsen, wie nS^ auch adv. 
gins, gam und gar bedentet. Viel 
Geswangenca oaben < die von 
Simonif und X D. MicbaeUs bey- 
gebracbten £rlautenuigen« 



00 ?0. Esra 2, a 7. Neb. 7, 51 auch 
tt^CDC I Sam. 15, 2.5. %4, 3i« 
Jes. 10,28 ««d tt^»2it: Nehem. iij 
31' Ortscbaft im Stamme Behja* 
min,'nacfa 1 Sam. 13, 5 ostlich 
ron Betfa-areu, nach Eusebiua 
(Onomast. s.v. MmxfM) ein gros- 
ser Flecken, neuii rpmische Mei- 
len von Jerusalem nabe bey Rama. 
Sine Stelle des Tbalmud bey 
Heland bescbreibt die Gegend vom 
Micbmas als sehr frucbtbar.X«XX 
MaxfMU Fitlg. Mdchmas. SyrJ 

^mVrti^Vf^ auch wo - der hebr. 
Text es mit tf scbreibt. Arlsb* 



/ & 



« c 



9, 73 beilst sie M»x/»*«'j beym 
 Josephus M«(XA*<i ArcbaoL 6 , tf* 
13, 2. Das Stw. DSD ist s. V. a» 
b^D sammeln, verbergen, dabec 
DSDD etwas Ver^orgenes, Scbatz. 
Die Form tt;&Do ist aber damit 
gleichbedeutendf: denn dieselba 
Vertauschung des und'tt^ fiddat 
sich aucb in dem so eben vergU* 
cbenen o^d, Cbald. tc/^s. 

*BD5p in, Netz, Gam, bier von 
dem Jagergarna. Jes. Qx^ 20. 
S. die folgeuden. 
m. VoUendung', VoUkom- ^L^„y^ j u 
menheit^Ps. 50, 2: ^a^*>Ss« \\h%n ^^ nt. dass. Ps. 141, 10. 

,, '* Habac, 1, iS.io. 

^^pP^m.pL eiff. Putec, Zierden, r^iikn-n^ r j t ^ « aw^ 

iUgem. Nune de. N.ch.tehend«i. " TorhergeheDden Nomna ae&en 

F»<-1. o>* >< «*» UU^ vol Mch von dem btw. "lea, welche« 

KsdL' ^^' ^ imTbalmud. verberien bedeu. 

• • •' ten soil, ableitpn; aber die Exi- 

^^l^Oy. Speise, nnr 1 K8n. 5, *i •'«»» ^^^^^ Bedeutiing ist voUig 

USXansammengeapgenans nS^H©, ungewili. S. Buxtorj Lex, chuld. 

^er auf syr. Art atts ftS>H»,*^vom *^ ihalmud^ S. 105 i. Auf jeden 

Stw. Salt. ' ■" Fall verwandt sind aber die No- 



T : 



•so 



N 



•^»rni: W!), nw, ia:?o, ^g5», 
w. m. |i. Vgl. aeiiBucfait. ;i. ^ 

r^np3D« Sudt auf der Granze von 
Kpjitaiai und Manaste* Jos, 16^ ^» 
17^ 7. /^u^. MachmethaCh. A^ab. 

^^|;i\j;^^i^jj^, AU ApptUat. dentet 
)9» Simonis imch ; Uui^ulufn^ $0 

dala 00:5 ». V. a. fX&s^ ▼«'• 
bergen ware. 

I pwr Plan oi Pn^l ▼, d. Qeiu 
«iDA9t> Beinklei4eT der Prie^ter,. 
. Mvi 'Byssu# verfertjg^ s Moa» es* 
4a. 39» «8* 3M0S. 6, 3. 16, 4. 

£2^k. 44, ^8* X-XX irf^ifvfX?. 
ftulg.feminp^f^ Araber : s^^^Jm 

C». ^^le)* Jo*«plni* (Arcbaol. 3% 8) 

beflcfareibt sie mit folgenden Wor- 

• tan I it^i^f^i 0^i* ^i f^M ^rroy 

, . 1^ /8vVrw nkmtrrtii §ifypvf^99, 'i^^m* 

y9^(r«y f/f «VT0 t5v fr«Kllr Sr^tf wya^ 

'. fim^(P^vr^^* ^B^ /* 9raunU ve- 
.^iih^ sacfrdotum hebr* L II 
€0p. I S. 345^^8* Stw, d5^ vcr- 
b«:g^n (#• Hithpfi.). 

T390 m. Abgabe, gewisser Theil, 
^en man. aU Abgabt von etwat 

gi^t. 4Mo».9i, a8'37-38«S9-4^- 
. . .4i* LXX* rtist. Fulg* p^rs. 
ChaldJ h:x'^^\* Syt. n. Arab, be- 



590 30 

nau^rer Ruckiieht anf die Ablei- 
tung Mod 23 su punetiren geiFreaen 
ware, gingiuir zunachst von dem 
Masc, Ode aus , und der Puucta- 
tor acheint jene Ablettung niche 
gekannt oder wenigstens nicbt 
anerluinnt zu hstben. Von dieaem 

t^D» ff p*>^ bildete man tm Syr. 

u. Rabbiniacben ein nenet JDenO" 

minativum 6:3lo, fxns^ telona^ 

rim «. B. I.UC, ^ , 27 , (wic 
z. B. Q*i[b von D*i^} una ebenso 
konnten die arab.' Bedeutungen 

lyjSi^ II* Tribnt einnehmen, 

^^£sL« puiUcanus^ {juXSZfO 

telartarius an^ehn weiden. 
Naher scheint es zwar lu liegen, 
'daa t» hier nberaU als urtpning- 

lich radical, und tyjS^ handeln^ 

bieten, U* Tribnt einnebmen ala 
Stammwon ana^telin, aber ODP 
.T7urde dann gans 4illein atefan^ 
und die Verbindung der Worter 
eop. und Dbl^ A Mot. IS, 4 fiihrt 
niclbt undeuUicb i|uf eine etymo- 
logische VerwandfobAft d^raeiben. 



I m» Decke, t. d. Decke dea 
Zelfeea ft^Moa. 2tf, &4. 36, 19. 
4 Moa. 4, e« to* II, dei Sduffes 
1 Moa. ^ 13. StWf n^« 



halteneabey- Im Aram. und Aral>. jr»©ap (^iig. p4ir#, FL Toa nw) 
alcr ist Ixnaip , mm», yjn^ Jcs. 14, 11. as, 19, v. d. Decko 



Ixaufiger in der BedeUtung: een- 
suSy vt€tigaU Davon dai T)nni 



T1D3Q J. 1) Zahl, AnzabL a M<is. 
ig, 4. X3rX: igi^fitit. Tulg. 
numerus. ft) Betrag, Kau^reis 

fur ^was. 3 Mos. 27, a5. «U«-h^ /• , * 

P«ft Stw. beyder Formen bt "7??* /• Gegcnd ,. in welcner aicli 



del Scbiffes. £z0cb..67, 7. a) die 
fette Netzbaut iiber den Elinge- 
weiden^ omentum 3 Mot. 9, i^. 
Sonat beilst aie vollacindig : l^Snn 

.u« after. 



wahrfcheinlicbftt etp z a h 1 e n , 
rechnen Cvgl. n»»I ot>n, San) 
a l^s. %9 , 4* Die PuDctation 
von^*liD3o aber, welcbea bey ge« 



d^r Acker und die Hdble Kphron'a 
befand, in welofae Sara begraben 
ward. 1 Moi. 25 , 1,7 1 |1n^» n^w 



DO 



59> 



00 



m Machpela. r. 19: n^jBdsn n*ito ben, das Bose su tbuiu 1 nSnJftt^ 

das Gtfild Machpela^s. 4^ 30. so. 25. fl Kon. 17, 17. Derivate«$ 

50, 13. Dann: nSsDwn niWD . IDO, '329t>, «nM». 

iie BohU Machpflasj od. in * 

Maehpela 23 , 9. 25 , 9. AU *130 >m pa\% Pron. v>5tt x) titwa* 

Appellat. bedeutet e% : Verdbppe- «un Verkauf gebotdnea , i;«i^9t^ 



lung, uod, wiewobl mit Uorecht^ 
drucken dieses die alten ILTebef* 
Mttzer feat durchfi'ebends aus. 

spelunca duplex. Ebesao der 
Syrer und Chaldaer*. 



venaU* Neb em. &3, 16. 2) Kauf* 
preisi Werdi'einar Sa^h#» 4 Mos. 
jiOy 19. Si»riicbw.3v, -lo. 5) melL 
Terk&ifliclie Giker, l^igenthutn. 
5 Mqs, 10, 8 ' >^9rl> ''^i*? aufser 
spin0m .Btskze von 4*m\F^ent 
her, F¥lg* exfiepio eo^ quod in 
mrke sua. 0m painnm siu^usionm 
#i debeiur.. 



ea^nSsjq fVerkzevge 4es } revels 
4ind ihr0 Sckwtfr^er. A^ 



TJOyiit. lit^^ verkaofcn. 1 Mot. 

37, 27.^8- 3 Mo5.25,Jt5. »7t ao, 

Joel A , 3 u. s« w. Zu bemerken 1 , 

lind hiet folgen^e Ver^ndp^gen ^Q „,. B^Mier,Fr«iM»d. fi KonJ 

aj fw3-nM -iqo aeitfe Tocbter i«, 5.7 (6* 8)» Stw. nq^ iJV** 

rerkaufen^ i b, verbeyratben^ «yi^y) bfaneB* ^ ^ 

well der Brautigam einen, Kauf* 

preii i^np) fur dicsel^e zablen T\y?Ci m. GmW* Z^.t, 9« Stw. 

fflulitc. 1 Mo8^3i, 1$. 2Mpa.2i, ^i-iD grabeo* 

7. Syr. Jato 4i«;,ii»^atrif. i>^on ^•j^ ^ ^^^ ^ Mo..49,5 wahricb/ 
Jcbova geaapt: das Volk vcAau- Scbwert;, Waffe* Daber: o^n ••S:^ 
fen, in die Hand jemandes ver^ " -▼♦•-. 

kaafen.' 5 M os. 32, 30 : ^d K^ dm 
nnrn 0*m wenn nieht ihr Fels 
fieverkauft hatte. Ricbt. ft, 14: 

0^3^*^ *»13 ^?PP*1 "'wf er ier- 
kaufie 919 in die Hand ihrer 
Femie. 3,8. 4»^*9« ^Oy?* iSam. 
12 , 9. Jes« 50 , 1. 52 , 3. Ezecb. 
30, 12: tt^5n*i^a vnMn-nK ^mso 
(tA loiU ^Iat Land verkauf ca in 
iie Bvnd der Bdsen. Ps. 44, x3: 
)tn M^a $f9^ "i^n ^11 verkaufteit 
iein f^oik urn niederen Preis, -« 
Tgl. Nalmni 3/ 4: die schdne 
Buhlerinn n^29:3T:^ DMa n*i9T9» 
di« ittf Pdlker verkauf te d. b. m 
ifie Selaverej hrachte durck ihr 
Buhlen. (S. ta^^^^*|). 

Nipk. "1503 1) verkauft wer- 
den, >3 MosJ 25, 34. 27, .28- 
Trop.* Jes. 50, *. 5a, 3. 2) sicb 
Terkaufen (sum Sckven), 3 Moa. 

a5» 39- 4*- 47- 

Hitkpa. 1) TC^kanft werden, 
5M08. ftg, 68. 2) sicb Ferkau- 
fen, in der Phrase: nliwyS "laiiinn 
snn sich Terkaufen d« b. liinge* 



»• 



Bedennmg fabrt dasarab. *! 

//• prostr0vit^ ed eowvohUmn 
pebt$ JUtwhavii fadiene hoeta^ 
Vm ^rastraiuf^ ueturhatus fuit^ 
dejeetiis wneidU* Ala yerwandt 

kann mh n'jd, \ ^m gf^^^Ot 

bobren g^dacbt werden. Hiei^on. 
in ^uaesit, arma eorum. Offen* 
bar unricbtig verglich Jarcbi daa 
griecfa. /u«;^«iipfi. - Vom Stamm* 
vrorte "^So (bey welcber AMei* 
tung aber die Puncte in on^^SDO 
geandert warden miifsten) iief## 
es sicb entweder: Anscfalage 
uberseueu (nacb de|n atbiop. *i3d 
consilium Cfipi^)^ oder: Listen, 
u^c\k dem urab. JC^ betviigen, 

Trug sinnea« Jrahb^ Sam. tdae 
i. e. consilia torum^ 

^^.^^P JVawi. gent, gebitttig aus 
n'jsx) , Welches ein Iforn^jpropr, 



min%$ samt nnbdcAimieti Ortet 
^ »eyii maU. x Chron» ii, .56« 

•!)1ttiD0 m. i) etwatf worubc| 

man strauchelt nind fallt, ein A^- 

f atols'auf cl6m Wege. 3 Mo». 19, 

. 14 : SlWs» iPrt hS nis? ••aaV'i 

i/iu2 d^m Blinden sdUst du niehts 



3b 

onin <»mn« :ind» t^Ho.ond*n 

ii»d schriehtn es darauj mit Sie^ 
gelsUckerschrift. a ) Schrift, 
Schreiben, Brief. 2 Chron. fti^ ift* 
5) Schrift a. v. a; Lied. Jea. 30» 9 
•tebt ala Ihschrift eisea Liedea: 
^n^pvn^ ^ndtt Lied dea Hiakiah, 
Yffi/DndtD Stwi dhd scbreiben, 



in dm fVeg legen. Jes. 8t i5: tiir^-^n /j ' v r"' -^ 1., 

»,1tt^D» n^x aw^ Staw Vaj ^n- ^^?^ /• daa Zewtoiaeii, Zei^cbla- 
#*o/je>, liber welchen man »tra«. g«n- J«»- 3o, 14. Stvr. nn^ «cr- 
chelt und fallt. 57, 14: 'iA^I?? «^W*g«a- 

^ttV ll'i'ito Stw'M na^ffiatyeiaii^ii- DHIp m. in den Ueb^rscbriften 
Stojsaus dtm ff^9ge tneines VdU von Pa. 16. tfo: m'jS fiiji>», und 



' Aej. -^ Bildlich Ezech. 5^ 20 : wtnn 
der Oerhekte seine -Oereichtigkeit 
verldfstundCjiel thut \\pM ^nn^l 

• • wth'SO.werft^ ich ikm etken An» 

• $iofi vor^ und er soil sterben* 
Jer. 6, 21. Daber 2) Varanlaa- 
aung cum Sturs , Ungliick jeman* 

. dea^ Ung:luck aelbat. Eeecb. 189 
30: 11V .Sltt^iJttS or»{ n;.v, h^i 
i»ii^ dajs euch nichi 4f'a SUnde 
zum Vnfall gereiehe. 44^ 12. Pa« 
xtpf i<$5 : Lauter Frieden hdben^ 
' dit dein Oesetz Ueben loH V^i^^ 
Vlitbt) und ihnen drohl kein Un^ 
/irf/J 3) Trop. etwaa , tvaa- «ttr 
oiinde varfubrt. (Vgl. daa " Verbxim 

• Malacfa. 2 , ' 8. ) / £&ecb; . 7 , 192 
n^n d5i» *)1tt/5» •♦b denn es (das 
Silber und Oold)ward ihnen eine 
f^erfakntng xur SUnde. 14 1 3t 

xA(«.>r.^«T~^ njii nanj oaib Slw:50!i wwJ 

« MJf was sie zur Siinde reizt^ 
d, b. die Gotsenbilder stellen 
sid vor ihr AntlUz, 4) Slu^so 
^V. offmtdieulum conseientiae^ Axl" 
atola dea Heraena, Oewisseng- 
acrupeL 1 Sam. 25, 31. Stw. 
Stt;d atraucbeln. ainken. 

* ri^JXif. 1) Umatnn, Ruin (dea 
Staates). Jea. 3y ^« fi) waa zur 
Suade verfiibrt, Argemifa , b« im 
Plur. T. den Gotaem Zepb. 1, 3« 
S« denror.An. tio* 3. Stw. Vn^d. 



von P». 56.57.58.59: tJMt) t^^V 
Obhe Zweifel iat ea am vOnsiig- 
licbsten^ ea nacb einer Yerwecba- 
lung dea fi und ^ fur gleicbbe* 
deutend mit ^n^e zu nebmen, 
welcbea auch Jes. 38 » ^ ^ I^* 
acbrift eines Liedea vorkommt«- 
(VgL den Bucbstaben d). Aben 
Eata, Kimcbi u. mebrere iieuero 
Ausleger verglicben ea mit ond 
Gold, und gaben ibm die Deu* 
tung: goldenea Kleinod, carmen 
aureum^ wie s. B. dia araib. Spriicb- 
worter dea Ali die Inacbrift fiih* 

ren : ^KJ^f ^f^Jb Goldkom der 
Sittenlebre« Aber tbeila iat 



Yergleicbung von UtO^ welchaa 
blola dicbteriacbea Mpilheton dea 
Goldea su aayn acbeint, miialicsht 
tbefils lafst sicb nicbt einaebn^ aua 
welcbem Grunde gerade diea« 
Geiange von dem Y£ oner apatem 
Redactoren mit dieaer auageseicb- 
neten Ehrenbenenniuig belegt 
aeyn mocbten. Ale^* Theod. 
erifXoyf^x^tm^ Fulg* inseriptio li^ 
tuli* Chald. MX'tin m^^S)( seuU 
fftura recta J wabracbeinUcb leg* 
ten aie dem bebf* on^ die Bedeu* 
tung: insculpsit bey, indam aio 

^ Ayr* tu^Zaa nota^ stigma^ 

cicatrix verglicben. 



ar^DD. m. 1) Scbrif^. 2 Moa. 3B» ^ 

16: d^-^Sh' :»n5o :an:j»ni und die "^^^S w* i) Moraer. Sprucbw. 
Schvifi '^war ' SchrifV QoHes* 27, 22. Stw. ifc/n^ Theod. 9^^c4«r. 
5 Moa. &o, 4. 2JMIoa« 39? S^s Fulg, pila* 2) Richt 15, 19 am 

wahr- 



ho 



693. 



'ho 



wabrsch^inliclitten nacb Bochart : 
die Vcrtiefung, in welcher die 
Zahne sitzen, Griech. SX/ucmos^ 
Lit. mortarioUan, Dafaer: 1>p^^^ 

Jidit Deus mortjdriolum nn ma* 
silla et exiv^runt aquae etc. 
Babbi Saiomo: Mactes . i.e. 
fossoyin qua situs est d^ns^ Facta 
butar fftortarii. Ebenao L)avid 
Klmchl, David dePomis, ^quinaa 
u. a. LXJL rh XiKHof roy h rp 
ftsyin, Ot Xotnoiy rjr* iXftiv rz$ 
ttmyt9Qs. — Andere verstehn den 
Backensabn aelbat. Symm. rn^ 
/»»X«r. Hierori» dentem molarem^ 

SjT. pOjO^ und der Ch^ldSer 

nach einigen Haadacbriften bey 
Kimcbi, welcbe MSd lesen. — 
Der Cbaldaer, Rabbi JLevi und 
Josepbua (Archaol* 5, 8, 9) ver- 
stehn endlich: eine Felaenboh- 
long, und dieaea sogen die mei- 
•ten Neuem vor^ beaonders, weil 
das \yandervolle det Begebenheit 
dadwch verachwand oder docl^ 
sefar gemildert wurde. , Dafa dicf 
aes letstere aber' durchaua keinen 
Grand abgebe, ^aicb fiir elne phi- 
lobgiacb minder beatatigte I^eu* 
tang sa erklarec, wira jeder Ken« 
net dea A« T. leicht zngeatehh, 
S. daruber Bochart'a Hieroz. 7, /. 
S. aos; 5) Zepb. 1, n wahr- 
scbeinlicb Name einer Gegend 
Ton odoB. um Jeniaalem, PVch^ 
^lagt^ ikr JBewohner von Mac- 
tescK Chald. habitantes ad 
torrentem Kedron, Syr, bebitlt 
tt bey. Nacb andem hebr. Aua« 
legem war ea eine Gegend um Ti« 
i>^iaa. L»XX als Appellate nmrm^ 
Kmftfjf^ die seracbmettarte. 

^nUi i) nitrioir. rollaeyn, voll 
werden. Jos. 3, 15. Die Sacbe, 
WOT on etwaa yoU wird, atebt 
im Aceus.^ %. B. i Moa. 6, 13^ 

•otf FreoeL Kicbt. x6 , ay: 



Haus wa;r voll Manner und PVjA* 
her. Hiob 3ft- 18: O'l^O.^n^D o 
denn ick bin voll von Spruchen. 

 a Kon. 6, xj, ^%. 10, 7. 26y 10. 
33, 5- 48, !H- ^5,, 10. 104, 24. , 
Jea. 11 1 9.' 14, fti* 27, 6. Jerem. 
23 y 10., 46, 12. S^f 5' Ezecb. 9. 
9. Selten mit )& s. B. 2 Moa. 
16, 32: 9J)3& itDJ^rr H'St) fiille 
ein Gomer damit an, (Vgl. 3 Moa. 

9, 17). — £a atebt dulaerdem 
a) von dem Ablaufe einer be- 
atimmtenZeitperiodey e. B. iMos. 
25, 24: mSV n^cf n«S©*i und 
lArtf 2/^7^ u;ar 270£/ (oder: war 
um^ zufn Gehahren. 29^ Vi/ 
*iO* 'hSo ^D cl^nn meine ^Zeit ist 

um^ So\ 3: ^c*; ^w*?^^ 1^ ^3» 
D^fiJnn denn so langeldauert die 
Z^ei^ ^tfj Eqlsamirens. (vgU lilatb. 
2, 12). 3 Moa. 8f 33- ^^t 4* ^^ 
KlageL 4, 18^ Jer. 25, 34, b) yon 
dem Er^lt- oder Geatiiltwerden 
einer Begierde. 2 Moa. 15, 9: 

* ^Tt^fi^ ISHSon iTitftiie Begier soU 
jkrA an ihnen stillen y eig. aoll 
yoll werden yon ibnen. Daa 
Pronomen o. iat Accus. , wie der 
erfuUeode Gegenatand immer. 

3) transit^ erfiillen, yoll 
macben. (Im Arab, wird ea in 
der obifen Bedeutung mit med. 

. Sesr.y in. dieaer mit med. Fath. ^ 
auageaprocben). £a atebt a) mit 

• einem Accus.. dea lu erfiiUenden 
Ortea. \ Moa, x y 22 : ^^bo 
0^»3O d^&n-nij erfuUet das JVas^ 
ser in den Meeren. v» 28* p, i* 
2 Moa. 40, 34: h\ji nin^ nia^^ 
JDtfan-nJj und die Herrlichkeit 
Jeiliova*s 'fullte die Wohnuhgm 
Vp 35. 1 Kon. 8» ^o* ^i* Ezecb. 

10, 3. 2 Moa. 32 1 29. Hierber 
gebort auqb £atb» 7f5't wer ist 
dery p nlttfj;!> Uh 1mS» ntt/H i^r - 
w/z ^<?rz erfiUlt hat » ( d« L der 
gewagt hat) ^o zu than. VgK 
Kobel. 89 ^^« "Dau. 3» 3. ^) wio 
Pi. yon der P er a o n , welcbe er- 
fiiUty mit dem doppelten zlccus* 
dea Ortea und dgr eifuUenden 
Sacbe» £2^h. 8 , ^7 • ^^^ ^^ ' 



ho ' 

•on Y'?.**'J"^*'. ^*w ^^ erfiilUn 
das Laiik mit FreveL 50 , 11: 
SVn yiMHTiH ^^^^^ ^^^ nefiiU 
len das ^ Land mit Qetddt€tem 

aSf ^^' J^'"* »^» ^8: DH'^Mavirt'i 
., 4r^iii-nM i«VtD mtd mit ihren 
Oreueln "fullen* si^ mein Eigen- 
thnm. 19, 4.— Eeecb. fig, 16 
•teht ^Stt fiir wV»; Hiob 3a, 18 
••nVjo fiir' •»nHV». ' Dcr /w/L iiiutet 

JVifF^. 1) crftillt, voli 
sey n, mit dem Aecus, Aet Sacbe^ 
wie Kal. 1 M08. 6, 11; MVttfti 
torn yiM.i ii?i^ 4ii« Land war 

• rod Frev^L alVIo*. 1,7: lA^tn^ 
, fink Yl*^^ "''^ ^^'^ I^^Tt^ war voU 

van ihnm^ x Kon. 7f H* ^^V- 
n^siapn nH-^ nc^nn-.ttH and «• 
iD/tr t;ott fP'eis)ielt und Vtrstofid^ 
%. Kon, 3» »7 «•. »• w, Mit ]» 
£zech« 3ft , 6. In dcr Bedeutung 
Ton Kal 1 , litt. a stelit es 1 Mo^ 
7 J 35, von ^yh. KoheL 6,7^ 

2) erfiillt werdtfti •. v, a. 
aein Fjide erreicben. Hiob ijy 3& • 
HS»n^ 1»1^ »^a »<»r smntr Zeit 
isl*s mit ihm aus^ a. v. a. wS^ 
n^r^ aeine Tage aind voll, um. ~ 

Xnm. Niphai ist mit Kal no. J. 
toUig synonym, nur lafst tich 
beobacbten^ dafs Ton Kal das 
Prat. Ton Niphai daa Futurum in 
banftgern Gebraucbe sey. 

Pi. K^p, telten h^c f Jcr. 51, 
34) inf. mVo und ntH^]q,yii^«KV»^, 
einmanl nVia^ (Hiob 8 , fti j. ' 
1) erfnlleti, anfiillen (v. 
der anfiillenden Person) mit dop* 
' peltem Aecus* der erfullenden und 

* erfiillten Saefae (wieKal ho, fi, £)• 
2 Mos. ftft, 3. 35 » 35 : Bbk «>» 
aV-Dto^rt er 0rJii,Ut9 sie mit kun' 
digem Juerzen» Hiob 3 , a5 : 
•it>;d on^A^ D*ii<Sc&n die ihr& SMu- 
ser mu Silber ftiUten. 2d , i8« 
Ps. 107, jr. i2ip» % Jea. 33> 5» 
Jerem. 41, 9. 1 Kon. iQ, 35. 
Seltener mit )s. Ps. 127, 5; Beil 
dem Mtmne. irtfiv^M-nM k^ *>iefM 
D.iD ^^ seinen Kocktr mit ihnntn 

fulU. Jarem, jA) 34. sMoa. % 17* 



594 113 

Aufserdein sind fdlgende Ueb'er- 
tragungen lind Pbrasen zti b^mer- 
ken 2) eine gewisse Zeit er- 
fiillen, d.b. sie bis zu Ende zu* 
bringen, ausfaalten^ aber anrb: 
tran^* sie kommen lassen u> er 
etwas. 1 Mos, 29 , 27 : vattj kV.© 
Tstil halte diese fP^oche ovs. 
T. 28. Hibb 39, 2 (5): •i&cn 
nawViDn O^n*^^ zaihlst du difi Blvn- 
den^ die sie voll'machen^ d. fa. 
bis eur Gebnrt zubringen. Trtens, 
Dan. 9, 2: nl^'^nV nlnteS 

lassen uber die TrUmmem Jeru^ 
salems voUe siebenzig Jahre. Vgl. 
2 ^bron. 3$, 2i« 3) stillen, 
X. B. die Begierde, den Hunger. 
Hiob 38, 39- Sprucbw. 6, 30. 

4) erfiillen, von einer Bitte 
Ps. 20, 6; von einem Verspre* 
cben 1 Kon* 89 ^5» welch^r mit 
seinem lUunde ger^det zu David^ 
meinenn Voter ^ und mit seiner 
Hand es erfuliet^ ansgefiihrt. 
V. 24. Jerem. 44 , 25 ; von einer 
Weiasagung 1 Kon. 2 , 27 : mHdS 
^y\ nln^ tai-riM so dafs erfilli 
wiirde das fVcirt Oottes u. Si w, 

5) vollzfihlig, voHstandig 
machen. 2 Mos. 25, 261 die Zafu 
deiner Lebenslage will ich voll 
machen d. h; dicb dein voUes 
Liebensmel erreicben lassen. Vgl* 
Jes. 65, 2d, «-* I Sam. 18* ^7* 
und David bra^hte ihre Por» 

^ haute n^isS d^mSo^,^ und man gah 
sie voilzdhlig 'dem K&nige* — > 
1 Kon, 1, 14: und ich will nach 
dir kommen tr^^iai • Mf •♦HM^M 
und dtHne ' fVorte voll machen 

' d. b, Tiollends auareden , daa feh* 
leude kinmtbuii^ suppleaM verba 
tua. 6) 'fi^^^-nM mV» die Hand 
jemandes fallen d. h. ihn zum 
priesterlicken Amte einWeihxx , 
ifam daaselbe ubergeben. a Afoa. 

fiSf 4i- 399 9* 3 Mo** fi^i io, 
4 Moa. 3,^ 3. Rioht. 17, 5. 

7) '^'•V 1*^J"f^^ »^» «eiae Hand 
fiUlen dem Herm d. h. gegen ikin 
freygebig leyn, a. Cbron. ^9 , s* 



T I 



ho 



696 



hi 



t Cbtou. «9» 5^1 vgl. a Mot. S«f fuermt aHqua in ?*, mit .J^c 

89.— sChron. 13, 9: ein jeitr^ « S?^ 

<fcr da kommt seine Hand zu ^ vgl* H^Oi )i^ turba\ eoetus. 

fallen mip einem tSti^re^und sie^^ . ^ 

*«i fPiddern — wird Priester. NIO chald. ctfiaien. Dan. g, 35 

8) O^^aij m\» Edelsteine ein- j^a^^. pa,,. Dati. 3, 19, 

setsen, in eme Einfassnhg. 2Mo«. , 

««, 17- 3i, 5- 35, 33* Py. **7^ »w., nH^»/. adj. perbate icB 

HohesL 5, 14* 9) f><{i?? I'^*' h^d vofigen. DaW t ) initrahs,y olh 

teine Hand mit dem Bbcen Mullen 

d. fa. den Bogen eur Hand neh- 

fflen. ft Kon. 9, 24^ Verschieden 

ist nvjsn M^b den Bogen aujBsiebn 

t. V. a. tpi*!. Zacfa. 9, 13 , wie im 



a I, 5 fur das bebr. if St (Arab. 
//^. vdlide trdxit arcum)» 10) 
Mlt einem andern Vex'bp verbun* 
den, dient ea euweilen sur Urn- 
ichreibung dea Advtrhii: plene. 
Jertm. 4t 5: ^«Vto ^M-^p^ clamate 
plena vQce^. Fulg., clamate for^ 
tiler. ^ LIIlJL %9XfiiSir9 fjiiya. Syr» 
clamate aha voce: (Vgl. ift, tf.) 
Benelbe Gebranch dea Wortea 
findet aich aiicb im Arab. b. B. 

/yl JbjJH ^LiJi intense intiiitus 

est aliquem , tgl. FrShn sn Nab. 
1, 10 S. 2i« — Hlerber gebort 
nun auob die epiptiacbe Con* 
f traction: nln^ '•i^^ ^\^ f^^s 
^i ^lij*! fi?^'5 itWYebova voU- 
kommen folgen, ilim voll&obitne- 
aen Geboraam leiaten. 4 Moa. 14^ 
H' 5«, 11. li. 5 Moa, 1, 
S<^* Joa. 14^ 0. 9u 14* I Kon. 
11^6 «nd often Unpasaend loset 
J. D. aficbaelia die Phraae auf : 
impiety qu4e sunt po^t Jehovam 
K e* vestigia Jehavae premit, 
Fuig. blo£i: skqui JDeum. LXX. 
Adateaa: ^rirvcfr^tXM^f^. Chald. 

^X\ *^">'!^ •'M n^Hpfi implere 
po$t tknarem ifei. 



« 

Bikpa, aicb in roller Antabl 

▼cfaaamirtny mit ^9 g^gen |einan* 

iciL Hiob id, io. * (Arab. Canj. 

ly^ eancordarunt >et mtanimes 



hSo »|0D voiles Geld. 1 Mos. 23^ 
9. 1 Cbron. fii , 28. 24, Am bau- 
figsten mit dem Acciis,j wie.'das 
Verbum. 5 Moj. tf, 112 6^m 
ant3-Si d-^H^tj iliiuser voll van 
dllem Out. 34, 9: ncDfjnn hSd 
vo/l i;(wn &m^tf der' Pf^cisheit. 
Jet, 5i , 20. Jer. l2 , 6. Amos 2, 
15: vw mV jiH^on hSaxjn ein 
fVagen voll von dtarben. ' ' Daa 
nS stebt pleonastisch , rgl. z. B. 
Pa. 144, *• Seltener mit dem 
Genit. Jer. 6, xi: D*»r|^ mV» ple^ 
nus dierum\ der betagte. Jes. i, 
2e: Mtt{rf •»nHH» tfo« von Aeeht, 
2) ^ranj. er full end. Jea. <f ^ 1: 
Ssnn.-j-nM o-inVb vW j<rt«tf 
Sehleppenfullten dan TempeL Jer. 
23, 24: yikn-nHn o^iDt^n-hw Hbn 
mS» "iJi^ >rfii/i* irA nichi Hiiamel 
und Erdef 3) ala Subst. Fulle* 
P«.,73> 10: hSo ^d a^Atf ^Ztfiif- 
tudifds fur: voflea'Wasaer, volla 
Baehe. 4) adv. fflene^ gkt aebr. 

(Syr. jJiJ daaa.) Jer. 12, (S: 

cf clamaveruntpost teplenAvoc^. 
Nabiun 1, 102, kVt) tt^a** ttfjDD 
jicii^ stipuld hrfda prohusl 
Chald. ^aq. VgL auch Jer. 4, 5.— 
Dat F(?fR. HM^s daa Vol ie atefit 
endlicb 5) fcr: Ertrtfg (dea Ge- 
traydes und Weines ), jedocb mir 
in Besug auf den darg^bfacktea 
Zebnten Oder die Eratlinge. 2 Moa, 
22^ 28: nnnn m^ wtoni »nKS» 

(nij^O dab. bier apez. voSft &#• 
tr^yde). 4 Moa. 13, 3.7: nM">M 

^itiM t*? »*'* *« FfiW von der 
Helter d, h. das dam Jeboya .da- 
Ton dargebracbtUg JUZX «^/<i 

Pp 2 



TO 



696 



ho 



itebt yn^n n»So Ertrag des Saa- 
' mens, verbunden mit D*j5fn nM^aa 
^ Ertrag dei' Weinberg^ \ ' beyd# 
iedoco in Bezug auf Abgabe* 

kSp and i*^"^^, cinmahl 1V0 Bzecb. 
41, 8 ^••t womit ein Raum 
ausgefiillt i§t. Im DeuUcben 
driickt man ea meiatens durch 
das nacbgesetzte Wort voll au^. 
fi5'»ian H^» cure Hande voll. 
2'Moa. 9,*8« 3 Moa. 1^^ i2. 
•>»VrT hSo ein Gomer volL 
ft INTof. 16*, 32. 33« ^^ «*^» cine 

, Hand voll. 1 Kon. 17, 12, 

(Arab. cJL^sa ^ data.) Auch 

mit Beyfiigung- dessen, wovon 
etiyai voll iat. Bicht. .6^ 38 ^ 
D'^c S&M Ml^t3 ^^« Schaale voll 
pyassA^ 4 JVtof. 22, 18: hSid 
i|t}p, ln*>2['Sefyi Hoitf vaU Silher, 
^- Aoc^ in Verbindung mit Lan* 
genmaafaen. Ezecb. 4^* 3* ^^^ 
a^lsn rfw Mejsruthe lang^ vgL 
a^'^aiU. 8» 2. 1 Sam. 28,. 20: 
vnd er Jul 1ntt1pxM*j» der Ldnge 
Hack. 2) Menge, Haufen. 1 Mos. 
48, 19: DMan wSn ein Haufen 
Vblktr. Jea/ 51, ' 4- (Arab, 

^iU daaa.)'7/ry?i y7Af -V- 1^^-^- 

i^^T^ /• Eiafasaung derEdelateine. 
ft Moa. 28, i7# Ao. 59, 13. 

tJ^NHp »f. 1) Einweibung (a. mVd 
»o. d). 3 Moa. 8 » 33 2 ds^h^o ^o^ 
die Tage eurer Einweihnng. ^*«H 
&^N^e der Widder, dersumEin- 
weinungaopfer dient. ft Moa. 29, 
^^. 26* 27« 5i« ft) Einweihonga- 
opfer (vgl. 2. B. nMttn Siinde, 
imd Siindopfer). 3 Moa. 7, 37- 
8t 28' 3^« 5) o^M^o *^:)M einge- 
faiate Bdelateine. 2 *Moa.* st5 , 7. 
55 > 9* EinfnaU ateht D^Kji^» 
I Cbroa, ^9, A* 



"SIKtO m. .1) fiotc, Gcaandter. 
Hiob I9 14* 1 Sam. 11, 5« ^d, 19. 
19, 11. 14.^ so u. s. w. (Syr. 

i^l^)^ arab, V^^ dass- vom 

Stw. HmS arab. Imd atblop. 
acblcken). 2) Bote Gottes. 
En gel. Am banfigsten stebt 
dann -^j 1!hS» 1 Moa. i6\ 7. 21, 
, 17. 22, II. 15. 2 Moa. 3, 2. 
14, 19. 4 Moa. 22, 22 ff. Ricbt. 
2, i.'4^ Die im A. T. au^ige- 
driickten Vorstellungen von den 
Engeln aind zusammengetragen 
in (Bauer'a) Theologie dea A. T. 
S. 175 ff. und desaen^hebr. My- 
tbologie Th. /. S. i2!l. Ueber 
den v«S» "nHSiD Hiob 33^ ft^ 
a. Y''^* An emigen Stffllen Vird 
das, was vorher nln^ ^^l*',*^ tfi* 
nasDt worden, nacbber nln** aelbat 
genannt. s^. B. 1 Moa. 16, 7 ff. 
vgl. v. 13^ 31, 11 vgl« v.. 16; 
ft Mos. 3, & VgL 4 u. ofter. 
Wahrscbeinlicb liegtjedocbniclita 
andera dabey anm Grunde, ala 
dafa das, waa Gott dnrcfa aeinen 
Geaandten aagen liifst, fiir aeiae 
eigenenv Worte gelten konn«. 
VgL Vater's Anm. zu Gen, 16, 7. 
3) Auch Fropheten, Pric- 
ater werden Boten Gottes ge- 
nannt. Hiigg. If li* Mai. ft, 7, 
3,1* 

nSNTp f. V. d. Gen. immer Mit^o, 
mit Pron. $}npMSb Plur. DIOmSo 
&) G^achaf't, Verricbtung. 
(Daa Stw. T)kS acbicken acheint 
bier in der Nebenbedentung : be- 
acbicken, verricbten gebrancht zu 
aeyn. So braucht noch liUtker 

^ acbicken fur: beachickeVi, besor- 
gtku) I Moa. 39, ii.xft Moa, ao^ 
9. 10: nijHSt>-SD n^pn h^' du 

soils t kein wscfUifft vcrrickten. 
31, 14. 15. 35, 3. 3 Moa. 23, 7: 

V. 8- ^* fi5- 33- ^) Arbeit, 

Ha/ndwerka- und Kanatle^- 

. arbeit. ft Moa, 3i> 3* 9d> 55- 



bo 



697 



"Tb 



ihn MmSb opus fahri 35, 35* ft3» 9« '•• »9,5« »39f 4« ^-Stni. 
•ili'^n3**St>'Lcderar|)cit, fiir: tt- a3, 3) dem Hiob voUig eigea- 
wai 41M Leder Gearbeiteteft« 3 Mot . thumlich, in welchem es aufserst 
13, 44- *»; no n^DnSo di« Arbeit * haufig itt. 6, ft6. 8» io« ^3, 17* 
inHanse^Gottes. 'i Chron. 33, 4, 23, 5. 32, i5« iB* 36, 2. — 3o, 
Eira 3, 8» Nchera. 10, 34. ^W» 9: n\©V DnS ^nni w»<i wr^ **ii 
«DMSon die Arbeiter d Kon. ift, ihntn'' zum Ijesprdeke. ParalU, 
xa. '15* 16. ftft, 5. 9- H? tttJH 0^5^33 ihr Spottlied« 8) Sac be, 
n^MSpn die Auip»eber uber dW wie lin. Hiob 3ft, 11. Plur. mit 
Arbeit.*! Kon. 5, 16. Sonit itt Matculinarendung 0^\t> , und 
niK^n rriw Nebcm, a, 16 einer gleicb haufig f^Vo Hiob la, 11. 
de'r in dffentlichenOeschaften der ^^^ . Syr. Plur. XL^ 

\erwaltung etebt , und liatb. 3, Stw. \>S» nO. ft. ^^^ 

9. 9, 3 viell apes, einer, der -» 

beym koniglichen Scbatzc ange- n^ r ^^iaia. St. emphat. Hn^H 
sttUt ist rulg.arearitis. Dass. |,;^y^ ^^^^ ^ x ^^^^ Rede. D^du; 
ut wahracheinlicb auch n>HS» ^i? . ^q^ 3^^ 5^ ^5. a) Sachc. 
1|V«n 1 Cbron. 29 6, vgl. *^«y^ ' j^^^ ^ ^^ ,7. 
Tct» fimfTiXimf ft Maccab. 3, 8. ,^1^ '^^,^^_, ju^ , 

3) Habc, Vermogen, r^j T?P und NTK5 a. NH^. 
aUoiius, ft Moa. ftft, 7. 10. bea. .^^^^l^ ^tek.«lM-^ 
fur/vieh. i M(^ 33, 14. B^^*^^. ., O^N-IO.. 

iS.n,. 15.9 (^Rl-^^^-R?)- NiNo. m. O ein Tbeil der Burg 



Ao/fe «r in il«n St&dteh Judcfs. 

^^^NTD V. d. Gen. n«i3HS» /• Bot- 
Khaft. Hagg. i ^ 13. S. 1|hVd. 

"^^ f. Hobesl. 5, ift Fulle, 
On, wo aliea Schone voUauf ist* 
yulg, flumta pUnissima. Arab. 
piscinae aqud rtjerlae. 

'to^ OT. Kleid, a. ▼. a.' tt^i:jS. 
a Kon. 10, 2ft. Jet. 63, 3* Eseco. 
^6, 13 iu direr. Stw. tt/^V an* 
ziebn. 

R(Q Bi. Ofen, in welcbem Ziegel 
und Bnoidateine (n^^S) gebrannt 
werden^ Zie'gelofen. Jerem. 43, 9. 
Nabums, 14. S. \^S no* ft und 



Bu Jerusalem; oder vielmebr ein 
Tbeil der Veatungs werke an deracl- 
ten. ft Sam. 5, 9- » Kon. 9, i5* ^k* 
11, ft7. 1 Chron. 11, fi. ft Cbron. 
3ft, 5. Der Chald. uberaetot ca 

audi sonst fur: Wa^l gebraucht 
wird, u. dieae aucb von einigen 
hebr. Au&legern angenommene 
Deutung i»t nicbt unpassend. 
Kimcbi zu ft Sam. 5 , 9 erhlart ea 
aber fur einen weiten Platz , be- 
atimmt zu Volkaversammlungen u* 
offentl. Zusammenkiinften. VgL 
Li^htfoot Opp. T. IL S. 109- 
Wahrtcheinlich dasselbe ist nO 
Hl^»; ft Kon. "ift, 21 daa Haua 
Millo, worin Joaa eracblagem 
worden. ft) Kl^t) no Eicht. 9, 
6. fto entweder: das Haus Tl. h, 
die Faniilie Millo, oder: di6 
Leute der Burg Millo. 



-"p. /. ayr. il&^ x) Wort, fpSQ m. ayr. und arab. UsQ^^ 

Rede, ayii« mit "^ai. -Dieaea im ,5 i^ 1^* ,j ^ *#^ _, ^*^/. 

An«: hew.«h«iie'Wort i.t im Z^ ^^^"^ « " f^ ' 

Hebiaiaclien nnr poet., u« mit plex Halimus Lvw. Hiob 3p, 4* 

Antaaiune einiger SteUen (Spr. Abenbiur (in Bochart*s HUroz* 



I 
J 



Hd 



598 



31 £ 6. 875 1^ ) besobmltt tie 
«U elnen Strauch, ibnlich dem 
rhamnus , nur obiie StacbelD, 
mit oinem demOlblitte Sbnlicben/ 
•ber breiteren, Blatte ; tie wacbse 
dm MeereAufet und an Zauaen, 
ti. ibre jungen Blatter von aal^i* 
gen Geicbmacke dieneii rob und 
. gefcocbt armen Leuten sui Nab- 
rang. 

•^5^/0 Konigtbum. i Sam. lo, i6. 
Ii, M* '*8i 8* n^^i.^on v*t die 

. Konigsstadt. ft Sam* x2^ fid* 
n^nScn MB^ djsr Kdnigstbron. * 
^'Kon' 1 ,4(5. HD^Stsn y*^! dcr 
l(onigUcbe Stamm. Jer* 4^v i* 
Ezecb. 17, 13. Dan. 1, 3 ntw 
n^^So die Hem cbaft iiben , berr-* 
acben. . x Kon. fii , -7. Stw« i|So 
bemcUen. 

pro HI. Herberge ,» Ort , wo- der 

iVeisende ubemachtet. 1 Mos. 4^> 

•sij. 45 y 2i. fi.Mof. 4, 24. Jos. 

4« 5* 8* J^a. 10 y ftp. Stw. pb 

ubemacbcen. 

T\^Or 1) Hiitte det Wachtew 
im oazten. Jes; t\ Q. a) ein 
faangendes Betty welches inbeilsen 
Klimaten ubemacbtende Reisende 
oder Wacfater von Garten und 
Weinbergen, vielleicbt aus f urob.t 
vor reilsenden Thieren, an boben 
Baumen aufhangen , und dartn 
uberaachten. S. Ni^bubr's Be- 

V acbreibujpg v* i^rabien S. x^5($. 
Jes. 24 » A<^* wanken wird dof 
ILand^ wie etn TtunKeneVj 
n^nStsd n^nionn^ wid scJiwanken^ 
tvU ein jidrigehett, LXX, iwmfo* 
^XAuw. Syr. u. Qhald. genauer 

I^UL^ Hhtyt Oder Mlitjr^S, ^c*- 

cbea Buxtorf ( Lex* ehald. et taU 
mild. S» 1670) erklart: lectulus^ 
cubile vagi^m , quod de lo^o in' 
locum rnovetur et transportatur^ 
ut cunae et eunabuld puerdrum^ 
leetuU tuguriorum et peregrinan* 
titjm, ^ Ibidem ( fit Toseph^s') 



lb 

reriiitur, eustoies kortorum so^ 
Utos fuisse extendere ^funes ab 
arbor e un& ad alteram^ utfunes 
in lee to extenduntuTy et in Us suB 
umbrd deusaruni ramorum cu^ 
buisse. Dasselbe ist im. Arab* 

i3(/r^ a. Golina und Cast^lboa 



s* h* v» 



L HtO ^iX^ salsen* 3 Mot. ft, 

x3. Py. pass, fi Mds. 30, 35. 
Hoph. nS»n, inf. pleon. n^tj.i 
mit Salzwasser gewascben wej> 
den (von einem neiigebohrnozi 
Kinde). Eaecb.' 16, 4. I^ifron^t 
tenera infantium corpora — so» 
^lent ab obstetricibus sale con*' 
i^ingif ut sifciora sinp ct restrin'" 
gantur. Tgi/ TroilpS Keia^ 
S. 721. 

Ih HTO arab. ^iLp acbnell, weit 

weggebn. Im Hebr. nur Niplu 
weggetrieben , ▼^rjagt. i^erdpit 
dispellL jea. 5%^ ^: D^e.id-^^' 
^nSD3 Itt/^^ denn die BimmeTver" 

V » • • T ▼ r 

gchn^ wie JJaurA. Syr* i ^y^ 
Cbald. ri^)^. 

HtO m. ivr. und arab.* ?siV^, 



V 



^^ » 



m. syr. 

jrf^^ Salz. nSfsn D^ daa Salj^- 

meer, od. tpdte Meer, ypn di^ 
iVIenge des Salzes, wogxit ea ge- 
acb^angert ist' & JVtos. 14 ^ ^ 
4 Mos. 34, 12. 5 Mos. '3, 13. 
n^o M^A daa SaJztbal, an det 
Westseite des tpdten IVI^cceay b<^* 
nannt von ^dem S.ali^e, welcb^ 
dort beym Cbertreten des Meeres 
anicbielstundsuruckbleibt. a^Sam, 
8» 15* ^ Kon* &4, 7. Pa. 60, &. 

nS% ^"^l?. 4 JWos. 18 » 19- 
ft Cbron. i3/*5^ eih Salabundy 

foedus ialitum^ einfeyexUcbea, 

fast beatebendes Bundnirs, I>er 

Name bezieht.sicb wabrscbieinliok 

auf eine idte Sitte » die noob jtut 



"m 



Scbllffsea eiuet Biiiidai^Aeft Brot 
vid Sa Is «iis«mm9n zu geniefsen : 
•IB Mlcber VerO-ag heif&t bey 
iln^n tharat * miUch. S. S c h p 1* 
le'ft Leituxigen d«i Hocbsten 
Th, 5 S. a47. Arvioua^** $iN 
ten iti Beduinenftraber S. xi5 
I dentocben Ubers. Daber sMps. 

<|nn:ji) Swd q*»n'SM «ml lafs nwht 
mait^dn an deinem Speisopfer 
das Sah des Bundgt mU dtinpm 
Golte, das Salz, welcbes ein 
Symbol deines Bundea mit Gott ist. 

flfO cbald* denom* von nSn dai 
Sals: Salz essen. Esra 4/ 14: 

ia wtr nun aier das Salz des 
FaUattes essen 9 A. b. da wit des 
Kmiigs Birot essen, in seinem Ge* 
lalte stebn. So die-Fulg'. n. det 

Syr. Syr, v^Z^^i^ Jftf^"» '«'"*• 

A> noB aUqua* Ft* &4P (M^)»'4* 
I^V\/% c&msnsnsaUs, Man wird 

tn das lat^ saUsrium^ Gescbenk, 
Eiakomimett ocinpnert. P/pi« /T. 
N. 51 , 7:s konoribits etiam ptiii' 
tus4fU0 sal interponitwr , talariis 
inda dictism -— Unpassend cut- 
kbnoii laeluare bebr. Ausl^er 
s. B. Kiincbi, Aben Esra diefie- 
deatnng Tpn nnSt^ unfrncbtbares 
Ltnd^ VL iibersetzen es: aerstd« 
reu. Daber: propter demoUlio^ 
nem templiy quod demoUti su* 
fttuSf oder: propterea^ quod de* 
structionejfi templi olifn destruxi* 
vais^, eine Auslegung , ^ie eben 
^ sebr den Znsanunenbaug^ als 
die £tymo|ogie, gegen sicb ba^ 

HtQ cbald. Salz. Esra 4, 14. 

BnJP m. pL ttax Jer. 38, ix. ipJ 
'D*n^ mVS' Irttmpen von aerris- 
•eron lOeidenu Man vgL ent* 

weder j^nL# ai a^ und&tbiop. an 
atirat mliA^. ^^nsant caUs^n* 



Fi nbfeilsen, auMreifrea, odef 



^nJtf zerspalte^, ritzen (s. den 

Bucbst. a ). J^i/fe. antiquay quae 
eompulruerunt ^ viell. niit Ver- 

gleichung des arabk ^X+X^ tfor- 

ruptus^ insipidus^ von Speisen. 
Cbald. IpnTtf *»MSa veteramenta 

trita^ comminuta* Syr* |,i\y:> 
lsia n^2 veteramenta paanorum* 

hSo m, arab« und syr, j^i^t 
f rXvrt Scbifen Ezeob. «7, 9- 

&6. 49. Jon. 1, 5f Das Kai?i«» 
in der letzten Sylbe bleibt unver- 
kiirzt, wic das lan|e£Zi^A im Arab, 
meigt, daber Bn*»n%» Ezecb. 27, 9. 
Es ^<^beint seine 'Bedeutung von 
. nSo Sala, in der Bedeutung «Xr, 
Saizflut ktt entlebnen. Syr« 

^»\ vn Pa. direxit cursnm ma- 
ritimum. {tj^ navigatio. 

Arab. iaeO,^ propmdUas mans^ 

kicus^ piscina; ^^^ atj ifori- 
gandi. Tbalmui nS» mdem» 

iirinO f. einr salziges , mitbin un- 
frncbtbares Land. Hiob 39> ^• 
Ps. 107 , 34-1 nwt tnn Jer* 17, 6. , 
Virg. Lb- ft, 238- oaisa autem 
telluSf et quae perhibetitr amara 
Frugibus infelix. PUn<. 3i« 7* 
Vgl. 5 Mos. 29 , 23. Zepb. 2 , 9 
Bocbart's Hieroz. T. 1. S. 872» 
Der Cbaldaer iibers. Jerem. und 
Ps. a. a; O. terra Sodomae , und 
verstebt das unfrucbtbare Salz- 
tbal: nSp^ M*«a an, der Westseita 
des codten Meeres. ' 

« 

ntSribOt f. einmabl n»nVo 1 Sam. 
13, 22>» Dab, m. Pron. ^nri^tt 
Plur. nienS» 1) Krieg. n'ttf» 
nt^nV© Krieg fubren, ntSkX nH (nw) 
undf by. X Mos. 14, ft. 5 ^o»- ^o, 
13. ao.' Jos. 11, 18. a f^^ny "^i"^ 



ho 



600 



hb 



es wAr Krieg mit jtm, fi Sam. fii,, 
15. fio. njDnVx> tt^H Kriegsmann, 
Kricg«r. 4*J&oi. 31^ 3.7. Jo«. i7» 
1. 2 Sam. 17, 8- a Moi. 15, 3: 
ricnSo tt^w nirt* Jehova ist ein 
Krtegsheld^ vgl. Ps. 24, 5. Aber 
auch : Gegher im Kriege. 1 Ghron, 
»8, 10: wh nl»nStJ tt^^M Gegner 
desThou. a) ScIilachiL £ Mos. 
13, ^7* Hiob 39, 25.. 3) meton. 
WafFan,' s. v. a. non*?© •»Sd« P». 
76, 4 : ^a zerbrach ir ^ ^*^Jl\ ViP 
nr)hSt)i Schild und Schwert uni 
•' Knegeswaffen. vgL Hos. 1, 7. — 
. Stw. Qn^ no. 2. ttreiten, karapfeii. 

v2^ in Kal ungebrauchKch. Der 
* G rundbegriff des Wortes, welcben 

im Arab, die Stammworter JoX^, 

QA».X^ und \jcX< (». Ali. SchuU 

tens clav, dialectorum S. 240 ), 

.> II. im Hebr. aufserdem da* nur der 

AuK8prache nacb verscbiedene tsHfi 

baben («.* den Bucbftt. a), in 

Slatt, fcblupfrig aeyn, u. 
aher : eutgleiten , ent^ 
acfaliipfeny entwiscben. 

Pi« tt^D und ttVo 1) ent* 
iviscben latsien(au8 einer GefiabrX 
r e 1 1 e Q. Hiob (S , 23 : *i2iitt^» 
"l^ TJ»» r«^^e^ michaiudes Feifi" 
aer Hand. 29, 12. la^ao toV» 
aein Leben i:etten. 1 Sam. 19, ii, 
2 Sam.. 19^ 6. Ps, 116, 4. Jerem. 
48, 6. Ezech.33, 5. — Hiob «to, 
20^: tD^t3«» hS 1in»na so wird er 
t;oii semeTii Liehsteu rtichts ret ten 



men. > Mos. 19, 19: S^W mS 
nnnn ^S)9nV| ieh kann nicht er^t^ 
kommen his anf das /rebirg-^^ 
„ 1 Sam. 30, 17; ttf^K Dno tsSci wSn 
und nicht ein JJdann entkam von 
ihnen. x Kon. iQ, 40* Sprucb>^. 
XI, 21: idS»3 D'»p'»<iac s;iti und 
das Gesckieeht' der Qereck^en 
wird gerettet. 19, 5* &&» ^^* 
Ez^h, 17 f i8. 2) blofs:^ da* 
von eiien (obne die Idee dea 
Fliebens). 1 Sam* 20 , 29 : 
H3-*nt9S)9M lafs mieK davoneilen* 

Hithpa. §. V. a. Niph* Hiob 
19,20: *»it2( nlr^ i^c^priMi kaum 
. bin ich mit der ^aJUne Haut ent* 
ronnen^ oder: kaum ist daaZahn- 
fleisch mir nocb beil ^ ^ spnch- 
MTortlicbeHedensart fiir: kaum iat 
ein beHer Fleck anmeinemLieibe. 
Hiob 41, 11 yon den entspriihen- 
den Feuerfunken. 

tO^O 171. Lebm, Tbon, Caement^ 
all Bindemiitel beymManern. Jer. 

Arab, la^ Syr. l56^i:io 



43,9- ' 

dass. , aucb : Tiincbe 9 womit et* 
was iiberstrichen "wird. Das Wort 
acbeint aucb in einige abehdlan* 
discbe Spracben iibergegangen «u 
aeyn; im GrieohiAcbea ist pJtk^m 
weicbes Wachs sum l^berziehn 
der Schiffe, im Ital. mttUa Then, 

Kotfa. Stw. '■ ^ ^^ itr^ichen, 

iiberstreichen. 



oder' intrans, (wie »%is 25,- 7) so 

wird er nicht entkommeti mit sei* -^UkUy* ^ ^ 

nemLiebsten. s) gebiibren, oder ^l^<Rf' Ahre, nur 5 Mot.ft3» C^. 

vielm. ova parerey J^y er Icgen. So LXX. f^ulg. Syr, u. dcr^Zu- 

Jes. 34, 15. Eig. die Leibesfrucht ' Bammenbang fordert es beynabe. 



berausgleiten lassen* S. Hiph. 
no, 2. (Arab. Jtaj^Si^ foetus.^ 

Hiph* 1) retten, nur Jet, 31, 
S. 2) gebabren. Jes. 66\ 7. 

Niph. ij eerettet werden Ps. 
62) 6| a. banker refiex* sicb ret* 
tan, eutwiichau, entkom* 



Der.Cbald. u« Samarit. bebaltf^n 
es bey. Unter dem Stammw<>rta 
hhlD findet sicb aucb in den ubri« 
gen Dialpkten keine yerwandte 
Bedeutung ; vielieicbt schliefst 
aich diese Form abec an das Stw. 

W an, woTon einige Derivate 
abnlicheBedeutnng habep. S. h^hp* 



f^^^Jy^ x) verschlungcnc I\e<le, 
Raths^l, rathiielhafterLehrspruchf 
lyn. mit nT*n und SttJiD Spriichw. 
X, <S: nac'^Sc^ We \^^^\ w^« *« 
verstekn SprUehe und verschlun" 
gene Reden^ FTorte dee fVeisen 
uni thre B&thseL LXX. enortiyov 
Xiyt. Chald. und Syr. Mn«Sa, 

yi\i^ ^parabola* Das Stammw. 
goS meJ, Je wird Im Camus 

darclk 012^ erUart, d.h.Jlexity 
defUxit, torsii ; aenigmatice fO' 
cutus est* Die ^tymologisehe Be*' 
deutnn^ lit demnach ganz diesel* 
ke, wie von n^j^n, und es liifst 
SLch niclit seigen, ob und was 
fur em . Unterscbied swischen 
leyden Wortern statt finde. Vgl. 
AOf. SekuUens zu d. St.. ft) Spott* 
lied. Hab. a, 6i^werden sie nUht 
oUe ein lAed (VWe) uber ihn an* 
hehen^ iS fili^n ni-^Sc^ iinrf em 
rathselhaft Spattlie'd* auf ihn. 
Die deutfiche BedeuCung : Spo^tt- 
lied lieXse sich bier riumittelbar 
Ton yrt no. L spotten ablei- 
ten, aber ftach das syn. h^^ wird 
von der allgemeinera Bedeutung : 
ParabelyLied^auf: Spottlied uber* 
getra^en« «~ Die Fulg. in den 
Spruch w. ubersetst :^ . inter prHO' 
tio^ Deutung, Auslegung (von 
r^S 170. JTX),. weleben einige Erlda* 
rer folgen^ aber 2u Hab, a. a. O. 
ut die Bedeutung voUig unpas* 
send. 

vH^ JtU. ^ran 1) berrscben, 
Kdnie seyn I mit a , S^ * iiber et* 
was, Joft* 13, &2..2i« Ricbt. 4, 2. 
I Sam^ it| 14 u.baufig. a) Konig 
werden. 2 Simi. 15, 10. 

iiGpA. sura Kooige. cintetsen* 
I Sam. 15, 3 J* I Ken, 1, 43.' 
2*Koa.i9/5 U.S.W. Hoph %hpji 
iitia , Konige eii^gesetst seyn, 
Dan. 9, 1. 

Ntph. einen Ratbscblag £assen. 



601' ho 

J/<fr2 frfste den Rathsehlag. Im 
Syr. iit die verwandte Bedeutung : 

' ratben uhter ^^j^ berrscbead, • 

im Cbald. existirt sie neben der 
des Herrscbens. Ithp. ist di^nx^ 
s. V. a. das bcbr. 'Niph. eiAea 
Ratbschlag fassen* .Aucb im A^t- ,. 
deutsclien u, Lateiniscben be- 
jseichnete man beyde BeguiFe 
durcb ein Wort, und rathfcn, 
eonsulere (consul) war urspriitig* 
licb-aucb s. v. a..berrscben. . De- 
rivate; nDsiS», n^See/mDSotj, 



ijbO m. Pron. ^:)So rh. Kontg^ 
Plur. ,D'»D/>t}, emmahl: mit syr. 
Endung r^^o, Spri^cbw* 31, 3» 
und mit ejngescbobenem Aleph 
D^iDmSo S Sam. 11, i, D*>^Sl3 ?|W 
Konig der Konige , b. von dem 
babyloiiiscben Koniee. Esecb. 26, 
7. S. den folg. Aru 

^i'^* '^^•^ emphat* M^jSe, Ji^^Jsi 
cfiald. Konig. Pluf. f^i^^o, aucb 
ft-^^^So Esra 4, 13. HjiSij nSo 
Konig der Konige, I)an.ll, 36. 37I 
Esra 7, is Titel der persiscben 
und anderer asiatiscbea'- Monar- 

cben, im pers. x\iiX^iXm Scka* 
hinsehah^ welcbes Ammianus 
Marcellinus (ip, 2) Saansaas 
scbreibt. Die $tellen aus den 
classiscben Scbriftsteller gibt 
Brissonius de regio Persarum 
principatu JJ. 3. vgl. JEzech, Span* 
hernius de usu nuniismatum 
S. 422. Bey den alteren ayriscben . 

Scbriftstellern ist | ^SwVi^ ^.^^^ 

rex regum geradebin Titel des 
Perser-, bey den spStern des Tar*^ 
tarenkonigs. Auf Miinsen fand 
diesen Titel Sacy ' (Memoir es 
sur diverges antiquites de la 
Perse S, 87* 88) » u* Grptefend 
entziffefte ibn aus den persepoli- 
taniscben Inscbriften. S. Hee- 
r e n s Ideen iiber die Politik, deJn 
Verkebr ju. den Handel der alten 



So 



Co»t 



V611ser Th. i S. 944. 5a A. neoan 
Aufg* — Dan. 7, 17 ttcht PdSb 
Konige, (ixr: Konigretche., wxe 
tiuch Theod* u. der Lateiner uber- 
•etseOf vgL v. a3« 



^7^? m. mitProa. <idVt) chald.IU|h. 
Dan. 4t ,^4* Syr. }a^i^ d*&** 

Tf^^y immer mit dcm Art. .^Vb.n der 
Molech/ ein Gdtze der Ammoni- 
ter, dem au<;h die Hebi«ier su rer- 
•chiedeneh Zeiten im Tkale Hin- 
nam Meatchenopfar brachten. 
SMo5« i8» SLi, 20y 2ff. '1 Kon. 
11, 7. sKoiusSy 10. ^qun Symm. 
jEheodf Pulg. ichreiben MoXo;^, 
MqIocJu LXJL gibt ea tbeila 
diirch ifX^ 9 tbeila durch ^«- 
0$)^t, In der Scala eopt, (in 
Micbaelit supplem, S. 1926) tt^bt 
t/itf^X ^r deoMara der Aegypten 
Die Rabbinen geben an, dafs aein 
ekernea Bild einen Ochsenkopf, 
die iibrigen Glieder aber men** 
achenahnlicb gebabt babe. |^ 
war iQwendig nobl, wurde von 
luiten gliibend gemacbt, und die 
stt opfemden Kinder ibm in ^lie 
Arme ,gelegt. S. Lundii ji'id. 
Heiligtbiimer. S> <S38* Selden de 



i;\"l5bQ f. Netz, Oder Scblinge, 
worin man Tbiere {angc Hiob i^, 
' io. Stw, noS fangen. 

rC^TO f, Koniginn. Efttfa. i, 9 ff. &^ fQ Milcom a.v.a.Molecb,,Gotsa 
7* 1 ff. Plur. nl^Y^ Koniginnen, der Ammonicer. i Kon. ii; ^.33. 



acblieCilicb in den spStenif Sebrxft- 
stellern , besondevs der Chroixik^ 
Sstber, Daniel (seltener Esra, 
Nebemia nnd einigen apatern 
Paalmen s. B< 45, 7. .io'5, 19. 
14.^9 11. 12. iV), u. zwarto, dafs 
die damlt gebUdeten Pbraaen in 
friibern Scbriften sum Tbeil an* 
^ers ansgedriickjt werden. In 
Ute^n Bdcbem fcommt e» irar Tor 
4 Moft. 24, 7« 1 Sam. 20, 31. — 

1 Chron. 12, 25: Sw^ n^DJ?» 
das KonigthuBi Sauls. 29, 95. 

2 Chron. 12, I. Dan« ii, 21 • '— 
Haufig in folgender yerblndung. 
Dan. i| x: im dritten Jahre 
ti'^p^\r\\ n^^SoV der Herrschaft 
Jojakiriis, 2, 1. Q , x. i Cbron* 
sd, 3^-2 Cbron. x5, 10. 19. 16, 1. 
35 9 19 (veh z. B, ip fruhern 
Schriften aieselbe Verbindtflig 
X Kon. 15, 1. 9). M3S»n n^a 
der konigUcbe Pidlast. iCstb. i^ 9. 
ft,. x6. 5, 1, sonst t|SttnTi^2. 
n^DS>in tt?*aS, "^riD, nea'der ko- 

niglicbe Tbron, die konigUcbe 
Krone, das koniglicbe Kleid. Estb. 
I, 2. li. 2, 17. 6, 8. 8» »5' — 
Estb. '5, 1: nnaSo ^ftOK Tt/aSw^ 
ifii^ Rsther zog dU konigUchen 
KUidtr an. 2) Konigreicb. 
nn^.T^ r*^^^^ daa Konigreicb Juda 
ft^Cliron. 11, 17. Dvito djidSb 
das Konigreicb der Cbaldaer. 
Dan. 9, 1. 10, 13. xt| 2. Plur. 
n^::SD Dan. 9, 22» 



Sultaninnen von forstlicben Ge- 
blute, verscb. r. D^«^:tS^s HobesU 
tf, 8* 9. Im Chald« dass. Dan. 5, 12. 

W?Q , V. d. Gen. mdVb j£. emphtU. 
MMdS» yil chaUL '&> koniglicbe 
Herrsciiaft. Dan. 4 , 23. Esra 4, 
24. 6, i5« 2) Konigreicb. Dan. 
«, 39.41.44 n.a.w. Plur. Mev^dSq 
Dan. 2| 44. 7> ft3- "'** 

n«^/. 1) Konigthtim, K6. 
niga wurde. £a keitaeitt^ ana* 



2 Kon. 23, &3. 

^^. / n«B J^r. 7t ifr 44t »7- 18. 
19.25: D'te^n n:>S^ ein Ge&:eu» 
aund abgottiacher Verehmng der 
israelitisdben Weiber. Die L,XX* 
u. der Araber cap. 44 9 2itiaerdem 
die Pidg. an alien Sfeellen ufaer- 
aetzen: Koaiginn des Hunmels, 
werunter einige den Mond, andere 
einen leucbtenden Stem, a..B. die 
Vmtu verstebn. Aber mit diesen 
Ciuicteii k«iws w^ kami. eU^eki 



^ 



<<Q3^ 



^ 



/ajxj:« wiUst d^ sblches red^n? 
53, 3^ P$. 106, 2:" SV»vV 
^> ninwa wer spricht aus ^0 
ikaien fekovot^s ? i Mo». 21., 7 : 
en'iaiiS S\tt *♦» ^ wer hqtte zu 
Mraham sag en sollen »• \r. u>« 



» s 



irerdeo, wofur ohnebin ftchon die 

Form n^St) vorkaaden *i8l ; iind 

eine Menge T6n Mss. bey Keimi*^ 

cot Q. de Jhossi schreiben- auTier* 

dem hmSd^ von M^elcber Leftart 

iLAbleitupg aucb diaFunCtatoren 

und ubrigen alten Uebersetser 

lusgegangen en seyn scbeinan. 

LXX cap. 7 hat or farm rwoufmttn! TTD cbald. Dvr P^. *>%D ^ediii. 

(vgL D-jetrtn «a3f a Kon. 17, ^6. Dan. 7, fl-'ii-aQ.ft^. 

it«//a i^eli. Am deutilciiitQn <Jer -yQ^ ^ ^^^ , 3^. ^^^^ j, 
Syrer: | , >v> , ^ »Vngi cultus Ocbscnkniittel, womit derTreibcr 

die' Ochaen ^ treibt. Stw. tX#5 
••> y. a. ^vOO ftcblagem Syr« u. 

CblEild* sUrhulus lavis, ilr%b.< 



JCjjJf (wli -Axt, od. Keul«, wo» 
mit man ^oBaOcbsen ericbla|^t. 



€oeU, Auf die letste 'Dentung; 

fiihrt das Atblop^ , man mag ImS 

ode^ *]Sd ' ala Stammwort ann€fh- 

men^ ThS ist dort CV^ifj. y. die- 

nen, bpdienen. n!)MH& Dlen^t^ 

ktondera Gottesdienst; 1^» y^ 

dienen, anbeten, gdttliche Ehre 

eneigen, tu inekrere Derivate: ^-u»-i ' /' 

Gott, GotUichkeit u. s. -w, Doch \H «"?>• (>^^ g^«tt seyn. Vgl. 

lias yerw. taS^-^ JaJU «• (jm)^. 

Im Hebr« ntir trop, achofei- 
cbelnd, angenehm •ejrta* Pi« 
119, 103. 



lie&e sich auch dte Bedeotuag : 
r9^kui^ bey der letaten'Ableitung 
tizs dem Adiiop. einigermaafBTen 
recfatfertlgeny iwa *imV& ut ange» 
lus £) pnma$^ prinktps. praeses^ 



Dmu. ApostelgccL 19, 84. r T ' x V ^ ' 



?7D 



1} yexbrennen, ir.ecsi^ii* 

g«n (Arab. A.««), Toa cinor. 

Blume^ did in der Sonnenbitae 
venengt. Jpii^ ixi^^. Hiob 14, 2 : 
^»i jcc^ 7**^^. <P^ ^^'^^ Biume 
^fgeiit^ uni'verwelkt. 18 » 1^ 
(MralL W3^). Plur. P», 57, as 

vroj verwelken sU geschwind. 
(ParalL fiSi*;} Hiob 24, 24. 

.Po. ebenfails intrans* Pa. 5^0, 61 
^3!^ VSic* ani>S fliM Jbend ist 
sU versmgt mid vertrocknet. 
Vielleicht verwandt ist ^dn By. 






2)^nacb aram. Spracbgebrauqihp^ 
Ted en. In -Kal nur Spriicbw* 

^, 43. PX dj^s. Syr* ^i!4^. 



njicht abbreche. 5 Mo»« 1, 15. , 
5, 8. An4ere: ab^neipen. LX^. 
a^fK»/&. Syr. u. Cnald. ilSte^,' 

c^^iioj abyeifren , vgl. ^^ .R ' 

Marc. 2y 25 Peech. vom Avhriui^n, 
d^r Abien. Das letztQre ^qheint 
aucb oec Form xiacb vexwfiAdt^n 
aeyn. 

n "ipTD 1) die Beute , aber eigepK 
Uch nnr die yon lebendeal^ie- 
ren. Dakar 4 Mos. 31, 12: 

eaptitfo^^ et prjaedam et exuvuum 
y. 11^27.32 scbliefat es die Ge* 
fangenen ('*:3^) mit ein. Jes. A9, 
24.25. a) n'^nipSp fauces ^ der 
qbexe u. unt^are Gauiiven. Pa. 2a,' 
x6. Kimchi: quad supra el infra 
Unguam €st» Stw« nj^V n^m^n, 
faaaen* . 



Sd 



604 



OD 



^SI^YTO m. Spatrfgcn, Act Jh Pala* 
«tina in den Monaten Mirz u. 
April vor dejr Emdte fillt. 5 Mo«. 
xl, 14.' Jerem. 3, 3. 5f ^4' ^^S^' 
n*y^> n. rrjlo Friihregen. Stw. 
ygfpS spatzeitig «eyn,. 

DVIE^*? wi. diuU. 1) Zange, 
V. einer Kohlepzlinge Jes. 6, 6 
s) Licht&chneuze 1 Kon. 7, 49* 
ft Chron. 4, ft I, 8tw. npS fas- 
aen ; der Dual ist' von iet Gebtalt 
der Zange hergenommen* 

O^Hj^^Q >n. duaU %. v. a. das v^r. 
710. ft. ft Moi. 25, 38- 37, a3- 

• 

Tll^rvTO' y, Kieiderhauiy- konigllclie 
Garderobe. ft Kbn. 10, 2ft: IWhS 
* nnnVwn S? zu dem^ der fiber ids 
^leiderhaus gesetzt war. Fidg. 
qui erat super vestes. Arab* 
praejectus vestium* Chuld. qui 
eonstUutus erat super thecas ve^ 
stium. So auch Kimchi. Im 
Athiop. ist nnnS vestis tyssitia; 
das yorgesetzte s zeigt den On an, 
wo diese aufbewahrt werden.^ 

tt^n 7O pUfem, Augepaahne, den* 
tescanini. Ps. 38f 7- S. nlv^np.- 

fl'JlBt) J, Joel 1 , 17 Vorraths- 
hatis, Kornboden, Entweder, 
nach MiQhaells , von *i^»f 
JBfX^ vendiditf oder zunachst 

von dem Suhst. n'ji:n3 Vorraths- 
haas, mit nochmals vorgesetzten 
jD, wie n^i, nnino Hoizstofs, 

l3*^*nOQ ^/. dieMaafse, Maalsstaba. 
Hiob 38 » 6- P^ralL ij3. Stw. 
nno messen. ^ 



seorto nahu. Syr. f^aV" ^a 



- T 



HteO nur ;;i* D^nlto» mortes. Jer. 

'x6, 4. Ezecb. S8»'8- ^tw ^^^ 
sterben. 

*WDO m. 5 Mos. ft3, 5. Zack 9, 6. 
Hurkind. Im Deut^ siild die 
alten Ubersetzer darin einstim- 
«nig, JLXfC ^»flro^9f. yulg.de 



JUius iULulteriu Eb^nso die Chal* 
daer u, Araber. OnA,, bebalt aber 
. das bebraiacbe Wort. Beym Zach. 
baben die A\t<tn metstehs nur: 
exteri ausgedriickt. In der Be- 
deutuQg: Hurkind fassen ai 
aucb die Kabbinen, uud brauchen 
das Wort ebenso. Die Etymolo- 
gie ist nicht deutlicb, viell. vergL 

' man j mvr> Aph* veracbten , Arab. 

in der Versetzung ^ ^tf dass. 

*13P0. iw. 1) der Vetkauf, 3 Mo«. 
ft5, 37: 1n:5»» ^5K{ dieJahresfi' 
nes FerJioufs. ftp' 60. a) das 
Yerkaufte. das. ft5, ft5: O?*?^ 

% ^^HM das von seinem Bruder ver* 
kau&e. V. 28- 33; n*jq •>d»» das 
verkaufte Haus. Eaech. 7,^ »3' 
5) das zu Veikaufende, venale^ 
die Waare. 3 Mos. ftSt \^'' 

etivas'verkaufet *an eureu Ndck- 
sten. Nehem. 13* fio ; iDcc-b^ ^IP*? 
die f^erk&ufer von alUrliy 
fVaare. Stw- n3» verkaufcn. 

n^lSOp y: das vor. 3 Mos. 25, 4^ J 
'iD^ n^sco ^•iD«'» vh ysie solLen 
nicht 'wle J^nichte verkauft 
werden. 

HD^pD f, V. d^ Gen; nDSwo mit 
Pron. •»nDSoo Plur. "*^nli^c» 
x}KdnigreiGb,* Reich, sehrbaulig. 
ai j; nD^iatj das Jleicb des Og. 
4 Mos.* 3a, 33. ywn dIdVm die 
Reiche der Erde. 5'iVlos. a8, «5. 
ft) Konigtbum , konigliAe Herr- 
scbaft. 1 Kon. ai, 11: V^j:{*i ^^Pr 
q^V^o nDSoon-nH ich wet dp das 
^JKdnigthum von kir reifsen. i4t8- 

 1 Sam. 28, x7* ^^^^Ji '^'^. ^^^ 
Konigsstadt. Jos. 10, 2. 1 Sain.27> 
S. nDScnn xni3 der KonigMiu, 
Amos 7, 13- . ^ 

niabppy: v.d.Gen. nu^ScD daM* 
Jos. 13, ift ff. 1 Sam.*i5» *8« 
, a Sam, itf, 3. Jerem* 26, &. 



# . 



&D 



6oS' 



lO 



jSP, nur mit Pron. ^»tt, **^f*5» 
niH^^ von mky yon ihm , von inr^ 

^PO. m. (ntiil Washer) vermisch- 
ter Wein. SprurhW. a'i, .3a»,Jef. 
6% 11. Stw. :|6D mUchen. 

^0 m. Betrubnifsy Verdrufo. 
Spruchw. 17, 25- Stw. •)*!», 
woraits es gebildet ist, wie osn 

von ODD . Sin von SSa u. «. 

^., ... _, 

N^D 1 M08. ft3r i7t 19- 35 » fi? 
and intjt; ^?fSM 15, ifl* iO» * 
die Terftbinth^n Munre, Eigen 



t 

2)' Aeichj Gebiet 2 Koii. sfo^ 13, 
5) in concreto : .die^ Oberhaupter^ 
Fursten, gleichs. der Generalstab. 
fiChron.3&, 0: 1»v inWott-Ssi 
Syr. u. Arab, una cum principihus 
svLs. S. STtfbc 710. 2, LXX. Vuls. 
nit dem ganzen Heere. Plur« 

oiStt^'eo F8.,i5<$, und niVt)S3b 

Fs. 114, 2« 

pUJDtD m. nnr Zeph. 2,94 pt/n» 
Siin einOft^mitNcfscln bcwacn- 
ften, pas res J to urticae^ Chald* 
^MinVe tit^^e^^.. Stw. pWD wabrftch« 
besitften, jk pitf »• . 

name einer Gegend unweit He- 

kron. Sie hatte ibren Nanpen I3*^|^npt3 m. jK^Z. Sufftigkeiten. HoheaL 

von j«n©D eintfm Amortter und 5 ^^ j^. §tw. pntj siifs icyn. 

Terb^ndetem Abrahams. 14, 13. "'". 

24. LXX, fit^f^fipi. Fidlg. Mfpnhre. \0 w. die arabiscbe Manna, ein« 

Sufsigkeit, welche in A-rabien nnd 
andern Morgenlandern, beaonders 
im Julias und August, vor Son* 
nenautgang und bauiiger nach 
eine^ genyiasen staifkeh Nebel auf 
deh Blattern mcbrerer Baume^ am 
besten aut der kleinen Dora- 

staude -Asn5f oder Jk3^Vc 

SufsdorUyKaineeldorn (Hedysarum 
AUiagi Ijirin>)t ' bervorscbwAtEt. 
Diese edlere Art aennt man 

i^j^j^asniJi Terendschabin und ; 

Terendichubil; die dortigen £in« 
wobner icbutteln sie r^ch vor 
Soni^enaufgang in kleinan durcb* 
sicbtigen weifi^en Korncben von 
deo Blattern der Staude, u. brau* 
. cben sie, wie Zuck^r, als Ver- 
aufsungsinittel an -Bacliwerk und 
andere Speisen. Bleibt es bit 
nach Sonnenaufgang auf den BlSt* 
tern, so klebt es darauf fest, und 
murs dann sammt denselben abge* 
brocben werden: dieses gibt eine . 
unedlere Art der JVfanna^ 

DieAlten, denen selbsteinigo 
Neuere beypflichteten, bielten es 
fur einen Thau, der vom Himmel 
fi^le, (dahec bey den Arabern: 
HioimeisJBttKUia,) gioicJiwid di« 



/' 



Eusebiua u« Hieronymus ^Owo- 
mast. s, v» Mamrii) neb men es fiir 
CLebron selbst, womit cap. 35t 
27 ubereinst\mmt. Vgl. dagegen 

B^'ITDC m. Sitterkeiten , herbes 
G^^schick. Hiob j^ ig. Stw. •nnij 
bitter seyn. 

ntpO jn. -Auadehnung, Maafa. 
Ezech.88, 14: h^tjp y^'O^ Fidg. 
Cherub eaUenluSy d; h. Cherub 
clis extmtij. Vgl. 2 Mos. i25, 20. 

Stw. nvD aram* »,sLm^* '^Tuii^ 

tnsdefanen, ausspannen. So stebt 
s. B. 4 Mos. 15, 33 fiir das hebr. 
M^D n^M ia dem Targ. y^M^ 

^'^OO. m. O Herrscbaft- D^n. 11, 
3- 5« %) plur. DtW&s 1 Chron* 
&d, 62 in concrelo : (^berhaupter. 
Stw. W2^ no. I herrscben* 

^?P. /. HerrKjhaft* Micba 4, 8* 

'^7^00/. 1) daa Herrscben, die 
Uerrschaft. 1 Mos. x\ 16: nWt^lj^ 
Q1»» unt den Tag zu heherrschenl 
^^ *3^, 8* — 1 K^n. 9, 19: 
InSttfote rjM-S^^ in dem gan* 
"^seiur Mtrrsehafu 



zm 



F 

Griechen nnd Homer aac^h ihren 
Hooig fur elnen nur von Bienen 
geMmmelten und bereiteten Ilim- 
meisthau faieltcn. S. Vols zu Virg. 
lib. 4, !• Plin. N. 6. XI^ 12 • 14. 
Odmann's verm. Sammlungen aus 

. der Naturknndo Heft 6 S. 1 £F. 
Niebohr'a fietcbreibung t. Ara- 
bien S« 145. Fab^r his tor ia 
Matmae in Reiskc opusec. med. 
mrah. S. 121. 

Der V£. von 2 Moi. 16, 14. 51 
bat die etymologiscbe Vontel* 
long, dafs der Name yo vcn der 
Fragepartikel yo wasV berge- 
^ommen aey, weii die uber die 

.. plotclicbe Ericheimuig derMannA 
•rttaunten Iiraeiitea £ragten:, 
M^n ]& was ist das?£inetym. . 
Yenucbyder am %o unhistoriscber 
ist, da \D was? sonst gar nicbt 
im Hebraiscben, obwobl im Cbal- 
daiscbea, vorkomoit. 

{Oy Tor dem Makb. -)S cbald. 
a) wer? Esra 5, 3.9. Dan. 3, 15. 
Obne Frage Esra 5,4: diximus 

Us Hoai ri-'J^JttJ 1^^*<"t? 9"^^ -^"'^ 
nomma\irorum etc. 2) •»'t"1o 
quieunque* Dan. 3, tf. ii. 4^ ^4* 

{D m. /i;/. D^JD Saiten« Ps. 150, 4. 

Syr. -aJl2o. Hierber gebort wabr- 

scbeinlicb ancb Ps« 45, 9 : ^is (als 
•eltene Pluralendung ftir 0**iiD), 
daber: ^sinott; ^J© ]t> •»\^,''?! W 
atu elftnbeincmen Falldsten rr- . 
freuen dieh Saitvn^ erfireut dich 
Saitens^ieU So scbon Sei. 
Sekmid: ds poiaiUs eborisy 
ehordis Idetijicttrttni tt^ n. atich 
der Araber mufs *fJO so rerstan* 
deA babtoy d^nn er libersetxt dia 

letsttfil Worte: tfjuccct^i O^ ' 
ifUlfruOimUa spUndoris tuL, 
p. 9 nnd •©., vof Guttufalc^ » •), 

« 

syr. ii. Krab. ^^ #0^ Prlp. 



606 p 

&) Ton, in Tielen Be«ehiiiigefl. 

*ino TondemBerge Ricbt. 4v ^4 
yvo Ton dem Baume. 1 IVIos. 
2, 17. Femer s. B. wegDehmen 
t'on, erbalten Ton, Terferttgt 
Ton, Terscbieden Ton, ubrig- 
geblieben Ton n. s» w. ivsn vom 
'Mutterleibe ^n .Ricbt. 16 ^ 17. 
D^^YViO von Jucend auf. 1 j\Tos« 
46,' 34. wjb Ton. der Zeit an, 
seit* nJ.li ^23S TOn dir bierher- 
warts 1 5am. '20, 21, nMSn-) ^^s 
jenseits Ton dir. t. 32. — 
.Tr — ?» isn Ton — bis d. h. 
oft Sr T» a. so wo bl, als auch, 
nnd nach Negationen: we der, 
nocb. 1 Mos. 14,23: xsnnxy dh 
Sv^ 11IIW '^P^ weder einen Fa- 
den^ noch ein Sckuhband, 3&, 
24; 9*1 ny aim weder Qutes 
noeh looses. 2 Mos. 22, 3: *i1«^» 

JE^re/, oi£tfr «iit Stiiek kleines 
flehn 5 Mos. 29, 10: qn^cy :>t;'nD 
:4*>&*»D isMtt/ TV sowokl dem Holz" 
haiur^ als dein PVassersckopjer. 
•— Oft miissen vor dem ^t) noCb 
die Begriffe: einige, etwas 
supplirt werden. 3 Mos. 5, 9: 
fi^c etwus von dem Blute. 2 Mos. 

»7» 52 ^•5'jV ^^R.'!*? einigA von 
den Greisen' Is\:aels. Dan. li , 5: 
Vjto p,^ tfJ«" einer,von seinen 
Anjuhrem. Theod. mU tm9 if 
xi^mf ui^dS, Im Cbald. stebt es 
sogar doppelt, wie Dan. 2, 53: 
Hon ^n iin3»i Siia ^n |1n» •»«ntS3i 
wdrtl; die Fufse b'etrt^end^ so 
jbar etwas von ihnen von Eu 
sen , und etwas von Thon^ d. b* 
so waren sia tbeih von Eisen, ' 
tbeils von Tbon. Ebenso im Syr. 
tgL 2 Tim, 2, 20 Pescb, 
> 2) aui. D^'iatx^ yy^A *^ ^^^ 
Liande Agypiin. Aicbt; 2, isS. 
Sm*^^**, S^^ aus ganz Israel. 2 Mos. 
18/ 25. itwiVn -»k»o torn H0U4 
>des Liibanon/ HofaesL 3, 9. Ps. 
45, 14: nv^uS ant nlacattsoD Aza 
goldgewirkleA Stoffen ist ihr Oe^ 
wand. * :p>o a«t dtinam Monde. 



p 



€^f 



51 an, fti bey Bestimiiivtigexi 
der Zeit und deft Ortes, z. B, 
lacc an der Seito 5 Mo*. 31 , .s6. 
RDth a, 14. *»syS5 Vttt am Bercre 
Gilead Hofae^i. 4, 1. Y|»t) am 
Elide 5 Mos. 14, ag. 2 Sam. 14, 
26. V^»ft*n^«hD im Jobeljabre. 
3 Moa. ^7, 17. o*»ttJnn «;S«»» 
Mcb drey Monateo x Mos. 58f 
£4. Gi^i^ D^n) nacb rielen Ta- 
^en Joi. £3,^1. — Qfane aus- 
gedriickt werden eu konneiiy ttebt 
et in S^t) oben 5 Mos. 5, 8« 
l>nra unten i Kon, 8 , 25 u. •• w. 
Haufiger folgt dann ^ in foleen^ 
den > erbindiingen : S \^ti ober" 
balb dea Dan. 12/6. b d^ 
ofttlicb von. Jon. 4« .5. ^ y^'^^! 
•uliierbalb d^a — 3 Moa. p^ 11. 
S ^^:i^o ^nga von 4 Mos. 16, 24. 
S *i2iM; JenseiCs Ton 5 Moa. 
40, 13.' 

4) we^en, iiber, J«« 3 Mos. 
6, xi: etn bestiindiges Qesetz — 
mn^^ n*H» ^ Jar rfw Opf$r Jiho* 
vies. 5 Moa. 7, 7: B^a'nj vug en 
eurer M&nge* S^riiciiw.^o ^ 4: 
^5! •^^ ^^35 •I'jhjq w^f^en dtr 
Eaie pjliigi der FauU nieht. 
Jes. 55, 5. — 2 Moi. 6, 9: 
m her ten nicht auf Mose n:icjB» 
nn xior Ungeduld, 2, 23:^ uni^ 
die hindtr Israels seuftten p. 
nnb»n ftfcer <fcf« JDiensU Zach. 8f 
•0. 'Pa, 104, 7. Dan. 5,. 19, 
Hiob 3©^ 30: a-jh^tjti n^jn "iimcij 
Wife Qet&in vefseAgt vor ^Hitze. 
I^»' 889 10. — Jt; ?»nln bdebren 
dber etwaa*. Micna 4 ^^2. 

^) K^e^i^f g^i^f versus* fiti^D 
{egen Morgen , morgenwarta. 
I Mof. 15, ii, Bicbt. 7, I. 
pirvTto in ht Ferae. Spruchvr. 7, 
19. Jes« 22 ^ 3« 23 , 6. 

6) gegeVy wider, z;B. Mn 
)t sttBd^en wid^r jemanden. ~ 
It) "VDV aidi baltett gegcn Jema^ 
den Urn. 11,8. 5 Mos. 33, ?• 

7) vor, «. B; ticb furcbten 
Tor, T^rbergeb , vteheimlicben 
▼or je«Kr Jesi 4d, 27. Pa. 38, 10. 
Sprickw* ftt> as : t^nr mk 



S"f*r}5V^o Jar sHh Okr iaai8» 
echlieTsi vor dem Oesckrey des 
Mlenien* 6fter ayn. mit "^^sV 
Estb. 5, 9: iijbc ^^ H^n opri*Vi 
ar stand nicht auj^ una rmrta 
sich nirht vor ikm, Nafa. 1,5: 
^i»» Wtj'j D'^'in Bergt erbeben 
vor ihm. Jerem,*38, 27. 4 Moa. 

32, 22: bM'jw^tosi fiinMD e»p.^ 

unsehuldrg vor Jekova und vor 
Israel, Hiob 4, 17: f^l^Hb vH^Mn 



/r^:.^ 



p'T^c^ »a^ dlar Mensch gfrechtvor ^p^^. 

iSoit? Jer.5«,5. i^/^,'^ 

8) Tor, prae^ sum voraua^ 
mebr als. Bicbt fi» 19: ^n**ntt^n 
DM^Mt) sie sUndigtenj mehr ali 
Vtre ynier.' Jer. 5, 3^ J^n^'i* ^p'Jrt 
)^Se9 sie verh&rten (verstoeken^ 
ihr Angesieht^ meikr als Stein. 
5 Mos. 14, 2:*tt^tj)f.i Vb» nVao d» 
ein (^Oott)' eigenlhumliches yvlk 
vor alien P^dlkem\ Ps. 45, 8» 
Spruchtr. 8? ^<>* ^ Sam. 20, 6. 
Dan. 2 , 30. Daber Tfird p bey 
Vergleicfaungen gebraucht, nm 
dei^ Compatativ zu umscbreiben^ 
fur den es keine eigene Form gibt^ 
und man sagt a. B. scbon vor dem 
Yat^r, atatt: ' acbdner Als der 
Yater, s. B. :inn& 2lM$ besser ala 
Gold. — Man bemerbe bierbey 
nocb : a) Zuweilen ist 'dAa 2Vr« 
tium eomparationis ausgelassen, 
wo €fs aidi leicbt errathen lafkt, 
ttnd blob yt atebt ala 2jeicben der 
Yergleicbnng. Jes* 41, 24: b:^Hi^9 
S^fiMxd euer Tkun ist (schtimmr) 
ais' "Ottem. Micba 7, 4 : n^^ 
ns^GVt) der Oerechteste ist 
(schlimmer^) als DontgebUseh. 
Hiob 11, 17: nSn anp^ o^^iniio 
(^i^r^rar) air <{ar Mit tag ^ steigt 
das Leben aitf. Fa. d2, to* 
ij Wenn ein Adjectiv v<irana* 
;ebt, iind ea folgt \n mit dem 
nftnitiv, s6 ist tk meist)6na durob : 
als dafs anfznlosen. i Mbs« 4, 
13: «1toJl3 '•^jlC Sll3 ivlasiia jflfw* 
ja^Aat ist gr^sery \U dafs iths 
ertrugt. x Hdii* 89 ^A* T^^R 
Son» kieinery als dafs er fas* 
een'k&mne^ im klein, luii cu 



f, 



n 



Cos 



P 



• ftssen. Ahnllch i Mof. iQf s4;. 
1D-I ntn*»D M^^'jn wt /wr Jehova 
etwas \u wunderbar ? 5 Mos. 14, 

ff^tg fiir dick zu grop ist, 

9) mit. Hobesl. i» &: er kiisse 
rAch ^.T»a nlp^u^at) im/^ seines 
Munies Kutseti.' Ps. 28, .72 
<[|TlnM ^^^ttft) m*^ meinem Ge^ 
smgewiil ieh ihn preisen. Iliob 

io) obne, sender. Iliob 11, 
15: dann erkebst du dein Ange^ 
sieht D^)3D fleckenlos. Spriicbw* 
fto, ^rliuhm istfiir tinen Mann 
^'^yc ts^^jzuibleiben ohne Hader. 
Hiob 21^, 9: inftc olSuJ on^fla 
iArtf H&iiser sind sicker ^ okne 
Furekt. Jer. 48 , 45* 

xi) ^o yor dem Inf. bcdeutet 
4»} weirs. B. nanH nlnynanMo 
totf^i Jehova eueit \iebu 5 Mot. 
7, 8* ^) seitdem da£i, 2. B* 
1 Chron. 8» 8* 2 Cbron. 31, 10. 
€) am baufigsten; so dafs nicbt. 
I Mds. 27, 1: nkniD v^^? nyn^ni 
imil' jtfiTie Augen waren blode^ so 
dafs er niekt sake. 16, 2: ^^nxy, 
n*v^» n1n« Jekova kab mick ver-^ 
sehLossen \ so dafs ick nickt ge* 
hdhre. 2 Mot- 14, S' *»^T^.^ 
4;)*id90 Sm^tpV" ^^ ^^^ kaben 
Israel entlassen^ *dafs es iins 
nickp mekr diene* x Sam. 8i 7« 
Jes. 24, 10. Hieran scblielst sich 
die Constxuccion y in welcher |& 
elliptiscb -f iir : n1\nc so dafs 
nicht ist, stebt z. fi. i Sam. 
15 f 33 : du kast das JVort Got* 
tes verworFen tj^ot) 5|e«»»l und 
er kat JLick *verw6rfen vom Kd" 
nigthume^ eig. dafs du nicbt mebr 
Konig seyst. & Kon. 15 , 13: 
m^:jat) nno^i und er setzte sie 
.isemeUiuiier) ab^ so dafs sie 
nicht mekr Regentinn war. Jes. 7, 

a. i7i 1- J«^- *♦ ^5: ir^n ^Jjio. 

«|ntr biBwahre deinen Fufs var 
dem Sarfufswerden » d. h. laufe 
nicbC so sebr, dais du die Schube 

verlierst. 48i »: ^1« •"'W'1^^ 
wir woUen es vertilgen^ dafs es 



\ 



kein folk mehr sey. Pa. 49^ tS. 
83, 5. — Mit doppelter Nega- 
tion (welcbe desto starker ver* 
neitot) stebt aucb pMD in der Be- 
^ deutung: sq dais nicbt ist. Jes. 
5 , 9. Esecb. 35 f Si8« 

12) p, wird endlicb mit mefa- 
reren andem Frapositionen so com- 
ponirt, dais die Bedeutung bey- 
der neben einander bestebt , wie 
im Frans. de ckez quelqu^un , d^d 
coth de qu€LqH''un^ d^eiitrequelque 
€kose. Dabin geboren folgende 
Compositionen : a) '^^^Ot und 
•••inHO binter (etvras) weg, z. B. 
2 Sam. 7, 8: ich habe dick ge. 
nommen von ier Hurdfi^ *^1^C 
{Mscn kinter der Heerde weg. 

b) S^CMt) von (jemandes) Seite^ 
von jemandem weg. i Sant. x^, 
30: und er wandte eick iSxMD 
von ikm weg. 1 Kon, 3, so. 

c) nM23 s, y. a. wo eig. vaa 
bey, von Seiten jemandes, 
und blofs s. V. a. von. Hiob 2^ 
10: o%TSHn HH© hip^ i1ttn-nH 
haoen wtr das Gute empjangen 
von GoU u. J*, w. Jos; i&, 20* 
2 Mos. 27, 21: diefs sey ein 
ewiges Recht S«*liv^ ^^a nMlj 
von den Kindern Lraely' nehm" 
licb: dieses zu erbalten. Ps. 22^ 
26: ^n^nn qnMC de /# laus mea. 
a) pj|2) zwiscben (etwas) bervor» 
s. |'»a. c) isfjD dass. a. ns^a. 
/v nyo von gegeniiber. "g) hiim 
oben "von (etwas) weg, ».,Vi^ 
A) Dttt) bey ^etwas) weg, s. DV. 
Im Cbald. genort dabin njS-jp, 

Seltener ist die Bedeutung *toxi 
tp aufgegeben, z. B. ^hmd auch 
blofs: binter i Mos. ''19, 26; 
Vac Ma bey Ezecb. 40 , 7j Sjjd bey 
Jerem. 36, 21. Ganz synonym 
mit }i^ ist aucli )&^, ^ijxs^ Ricbt* 
19, 30. 2 Mos. 9, ia. 

,*) Anm, 1. la Riicksicbt auf 
den Gebraucb der versobiedenea 
Formen lafst sich beobacbten : 
Bey weitem die meisten Falle, wa 
ID voUstaodig stebt, reducirea 

- aich 



1 



p 



609 



Bicli 9uf die Verbiodung mit dem 
folfendeo Artlkel, s. B. nn^^n-jO 
und .TiteD, •iW-p3, dagegen 

• » 

TerhiltniCiinifsig weit idten^r 
indtt man Formen^ wie VS^ra, 
nVvnc, oder das |& voUttl^adig 
bcybebalten , ohtie folgenden Ar* 
tikel, z. B. Dit« *i^:3-ti3 Joel 1. 
12. Slp>^» Ps, 104, 6. 1 Chrom 
8, Q. Dan. 7, 25^ insbatondere 



. so 

yon eucb ; bnr , . einmahl on^ 
von ibnen. Iliob 1 1 , 20. 

Anm. 5. Im Chald. hat |D die- 
aelben Bedeutungen wie im He- 
braiscben, weabalb die Beyspiele 
oben aus beyden vermiscfat gege- 
ben worden aind. Ah Composita 
kommen vor : ^n-|C nachdem, fteit* 
dem. Dan. 3, 22. d'»K;'-)i9, B*^p*-|c 
in Wahrbeit. Dan. 2, Q, 47. JVKt 
Pron. sind folgende Formen ge- 
braucblicb; ^10^ ^<{^f^.^|£>f S^^c, 



iffl spatem Hebraitmua z. B. TR^p. 

J«^- 44 » 18. ^•JHH-ie 1 Cbr'on.' jfr^aD cbald. »: njO. 

17, 7. Im Cbald., wo aicb fiber- ^^' 

kaupt das ] bey weitem seltcner *•*??'?/• Theil,Portion.Nehem. 12, 

asfimilirty iat ip ausschlierslich ^4 - ^y^f^^ ^^^^, ^^^ gf^^^zlicken 

im Gebranche. — Sonst stebt iu Portionen. ( S. daruber w» ). 

der Kegel •» , vor. Gutturalen », Stw. n5lD zutheiien< 

jedoch vor n und *) zuweilen 



T r 



nj^iM/. SpotUied, »,▼. a. ni:ix 
Klag^ 3,. 63. Stw. ^33 P/. ex^'. 
die Saiten riihren, * , 



inch blob &• z.«B. fiiint) 1 Mos^ 

14^ 23. *|1'vnp 2 Sam. 18 9 i6. 

Tor dem Worte a1n*| bekommt 

et auch () ^ aus dem S. 372 an- 

gegebenen Gninde, well aehm* 

lich bey' der Punctation dieses 

Wortes das bestandige Kri *>^^m, 

Welches mit einer Gntturaran- )f^30 cbald. s. v, a. das hebr. i^nq 

fingt, zum Gninde liegt. — ^it einem in Nun anfgelostcn 



I yi cbatd,s.v.a. nw mltauf* 
gelostem Dag^forte^ 'fribut^ Ab* 
gabe. Esra 4, 13. 7, 24. 



zum 
Sponym ist auch daa verlangerte 
^1^.1 (•.**! S. 191. B^) una •»!© 
mit dem "i parag, , letateres aus* 
schliefslich poetiscfa. 

Anm. 2. Mit Pronommalanhan* 
cen sind folgende Formen in 6e- 
braiich: *()i3& von mir, (eigentL: 

apartemeaf von p und ]d, J^ 

f'arj, welche etymologiscbe Be* 

deatung aber ganz verloren ge- 

guig«Q itt}, chald. und im Hebr. 

pocl. sind ^J», ^Jtji ^^P.^ ^^ 

Pausa ^pgio, fur 5|a»o von dir,,y; 

^Dj U»13, nJ»»'von ihm, von 

ur,% aramaischartig una poet. 

inao Hiob 4, i2jOnJ» Ps. 65, 

^4i ^JBo von uns (vbn ^jmo 

^ so blo|s darch den Gebranch 

<v onterscheiden j ' denn die Puncta- 

^ >i2tiD tadeltausdruoklichAben 

K«ra sa'i Mos. 3, 22. >; d:d.o 



x>ag|, forte) m. 1 ) Kenntnifs, 
Einsicht. Dan. 2, 21; 5, 12. 
2) Yerstand. 4, 31:' iSjj ^xnae^ 
:iAr)'\ und mein Verstani AeJirie 
zuriick. v. 33, Stw. irv\ wissen^ 
vgU daa yv//. p^3^. * '' 



T T 



1) zahlen. Syr. u. Cbald. 
M-StSy '1*^ dass. 1 Mos. 13, x6. 

4 Mos. 23 y 10 » Z.B. von einer 
Volkszablung x Chron.2i, 1.17. 
27, 24. Ps. 147, 4: •^aoo n^^xs 
O^JS^bS rr ziihlt der Seeii'e ZahL 
2) ordnen^ anordnen, bereiten, 
I Kon. 20, 25 : ^^n qV na»n nnn^^ 
tz/z^I 4J£< ordne dir ein Aeer ^atl 
u. s. w. Jes: 65, 12 : d^nM ^n«»J5»Tt 
:3*)nS iVA' habe eueh dem Schwerte 
hestimmt. S. Pi. 

Niph* i) gezablt werden. 
I Mos. 13, 16. KofaeL 1, *5. 
2) beygezifthh werden^ J«»«539 i2 : 



30 



6iO 



JD 



dicUern wir^ er ley^ndhh. 

Pi. ,i) bcstimfticn, zutheilen. 

Hlob 7', 3 ' ^^. "» ^^^r f^^^'''- 
Nacfit€ des Jammer i Sind mir zugc 

theih. fs. 61; 0: 1» n»^,:! "^^^n. 

sie^'iiin schutzen! Dan. 1, 5*- 
und der KSnig hesHmmte ihnen ein 
TdglUhes von der koniglichen Tafeh 
V. 10. a) anordnen, bcstellen, 
ichafifeti, V. Gott gebraucbt. Jon. 
a, 1: *jln:s y^^ nin-; p/.i ««^ 

J^liovA bestellJe eitten grofsen Fisch. 

4, 6. 7. 8. 3) j^manden iiber et- 
^ai »«t««n, bcstellen. Dan. i, 11. 
py. pass. 1 Chron. 9 , ap. 

n2P oAe^T ^^ cbald. zabkn. Dan. 

5, 26. |»«^f. P«w. w?« gczablt. 
V. a5. 26. Pa. •»!!» bcstellen, ein- 
aetzen, in ein Ami' Dan. 2, 24- 49- 
3, ift. Esra 7, 25- ^ «^en Targg. 
aebr baufig. 

nati m. Arab, y^, Syr.' ^Lilia^ die 

Mine^ ei6 Gewicht, welches nacU 

1 Kon. 10, i7> vgL mit der Pa- 

rallchtelle 2 Chron. 9, 16 bun- 

dert Sekel betragen zu habeti 

scbeint- Eine andere Angabe 

findet fticb aber Ezecb. 45 » ^^f 

wo ea hciCit : der Sckel hahe zwarv 

zig Geraj twaftiig Sek^y funf u»id 

zwanzig SekAy funfkehn Sekel be- 

trage die MiM. Diesc Wort« 

«ind ciner doppelten Deutung 

fihig. Der Chaldaer .und die 

hebr. Ausleger nchmen es sp^ dafi 

ao, 25 b. 15 d. h. tfo Sekel zu- 

tammen erst eine Mine 'ausmacbc, 

u. geben an, dafa die Zahl do in 

diese 3 einzelnen Zablen vertheilt 

•ey, weil jede deraelben gerade 

ein kleineres Gewicbt ausgemacht 

babe. Andere, Z.B. J. D. Mi- 

cbaelis fassen es so, daii bier eine 

dreyfacbe- Mine , von 20, 25 u* 

von 15 Sekel an Gewlcht unter- 

scbieden werde. Bey der ersten 

Annabme mufs tiur das F«hlen der 



CopuU zwischcn den vcrtcbiedc- 
nen Zablen befrctoden ; n. bey der 
Bweyten jf^iirde man vielleicht 
eine andere Stellung der Zahian- 
gaben erwarten, nebmlicb 1 'S, 20, 
25, oder umgekehrt. S, Roscn- 
mitUers Comment, mom Ezecb. 
Tb.2 S. <J76. 

nrp ' f, 1) der jemftndem bestimm- 
''te Tbcil. 2 Mos. 29, 26: ?|V "Ml 
n2»S und es scU dein Theil seyn 
S'l^os.r, 33. 8> ftp- ft Chron. 3i» 
19. Estb. 2, 9. Insbes. von Spei- 
sen : die Portion. 1 Sfim. 1 9 4' 5* 
9; 23, mac rfyil Portionen vet- 
scbicken (von eipem Gastmahlc). 
Nebem.8, 10.12. Estb. 9, ip'.a^v 
2) s. V. a. phn das IiO0S» Schick. 

saal.^Jer. 15", ft5: T«"f^^-*^, ^^^ 
dir zugemcssene Loos* Stw. n3». 

n9^ nur pi n''3t Male, vicer. 
*D«»5t ni«n? sicben Male, i Mo*. 
31', 7.41. Eigentlitb woM: 
sicben Tbeile, vgL dann ij *»• 7» 
welches ebenfalls beyde Bedeu- 
tungen bat. 

X!}r^. m. das Fahren eines Wagcns. 

^fli Kon. 9, 20. Stw. ana no. 3f 

ein en Wagcn leiten, fahren. j 

IT^n:0 f. Hoble. Ricbt6, 2. Stwi 
Y? I graben, 

n^C m. Ps. 44, 15 j: whS lUe i«< 
Kopfscbatteln , bier: Gegen»tan<l 
des Kopfscbiittelns; Stw. i«j 
s. Hiph. J^r. i8> ^^* 

rfDD 1) Ort zum Ruben, Nied«r 
lassen. 1 Mos, 8, 9: nHX^} H% 

Tiii« fand 'hnnen HuhepUti pi 
ihrenFuJs. 5 Mos. 28, ^5* J«»'3* 
14. 2) Rube. Ruth 3» »• ^^l 
nl3t3 tjV tt;i53^<t /c'tt icfc dir ruchi 
Auhe su^htnF iHagek. 1, 3- PH 

Dtn^iiD Ps. 116, 7- S*^' ""^ 
ruben. 

nrt^D fern, a^^a TOT. 1) Rttbeplatz 
4 Mos. 10, 33. Mich* ftt ^<> = 



20 



6ti 



:o 



nnw»n nHt hS %3 dem diefs ist 
kan Ruh^pUttri Ps. 132, 0: nmp 
5|nn»»V ^J aw/"/ /e^oviiv zit dehtem 
W^hnnae. v. 14, i Chron, fift, 2. 
3)Rnhc, nihiger 2Ju»tand, Ruth 
'• 9 (''g^ 3, a). Jerem, 45, 3, 
Ttn^^ti tt/nt Mann der Robe 
I Cbron. 22, 9. ninnic *»» stille 
Gewisser. Ps. 23, 2. Insbd*. der 
rnhige Besite von Canaan. Ps. 95, 
11. 5 Mos. 12, 9, Jt? A>^^>f^. 

r*^ w. Sprucbw. 29, 21 ungewla* 
ier Ableitung und Erklaning. 

Reiikc vcrgleicbt uVjjJLc dehiUs u. 

dejicuu vuiion^ *vc dehilitaw^ df 

frdgmt^ und dieaet gibt dielJber* 
•etsoDg : s& wird die Folge Schwa* 
ffc, yerzdrtehmg styn. Daaaelbe 

Stamniw. uyO bedcutct auch: 

jemandem erhaltene Wobltbaten 
Torwcrfieii , ^ henefacta ^xprohrdvii^ 
daber die Uberaetsnng : so wird 
^ Folge Undankharkeit seyn. Vulg* 
foitea sentiet^ enm esse comumaeem^ 
Die bebr. und- altem Ausleger- 
nehmen es in der Bedeutung: 
Kind, soMms (t. \^^ u, jO), u. 
eebenl der Gnogna mancherley 
Wendungen (9* Schnltens zn d. 
St); z. B. Cbr..B. Michafelit :. in 
fostremo iuo erit t/uasi Jilius i, i. 
Jiiudi potims f nam serviU coridvione 
oqM opud eum esse^ Lutb. so will 
fx damacb ein JuAker scyn. LXX. 
Symm, u» der Syr, driicken aus: 
Seufsen, so daiis jijj: eine Zu- 
lammenziefanng aus p3N2D (von 
1-M seufzen^ ware, w%e nb'sta fur 



» -I • 



'^ au Pron. ^5930 (s. dazu den 
Bncbsti fttt. a. S. 241) i;Flucht. 
JcTcni. 46, 5. 2) Zuflucbtsort, 
ri, 142, ^; iji^o bli» THij a/ea 
Zmfimcht ist fur niich vetJoren. 'Hiob 
111 «o. Jereni..25, 35. Amos 2, 
*^— 2 SanL22, 3: ^0^09 •»22iiW!y 



m^irt Fell und meine Zufiucht, Jer, 

x6y 19. Stw. bij> fliehea, • ' 

nO^O /. Jes vor, 3 Mos. 26 , 36 : 

. ^1T^??^*5 ^^X siewerdenfliekn^wti 
vorm aihwerte. Jes. 52, 12. 

^yO m. jugum. Syr. u. Arab. Y^ 
S ^ ] ^ 

j^ jugum nratorhm et Uxtoriumi 

, D*»3lk ^^:it: Wcbebaum 1 Sam. 
17, 7. ft Sam. 21, 19. 

^0"^^^ /. V. d. Gen. nijo, Pl.iMS:i'»/ 
Leucbter, insbes. von dem gros- 
sen Armlcuchter in derStiftshufte. 
2 Mos. 25, 31 tf. 3^, 87* 31, 8. 
37, 17. 39> 37. Stw. i!i J leucbten. 

0*^*1370 «• pL Nahum 3, 17 Vor- 
nebme, optim^tes^ wabrscb. s, v. a. 
vn^ I Mos. 49, 26. ^ Mos. 33, 
16, so dafs das to. ah sogcnanntes 
» keemamicum angesebn wird. 
Das Dag, ist dann cupboniscb, 
odermufs feblen. Die akc.n Ue- 
bersetser geben keine treiOFende 
Auskunft. 

nn» /I 1) Geschenk. i Mos. 
3ft, 14* 19. ft^* 43, 11. 15. ft5..e6 
u. s. w. 2) ein der Gottbeit dar- 
^ebrachtes Geschenk, Opfer- 
cabe, Opfen.iMos.4, 3-4-5* 
In dem mosaischen Opferritual ist 
cs aber spez. nur das tinblutige 
Speis- und Trankopfcr, welcbes 
neben dem Scblacbtopfer gebracbt 
wurde. 3 Mos. 2 , 1. 4. 5. 6. 6, 
7 ff- 7, 9. 14, iO. 83, 16. 4 Mos. 
15, 4» ^ ti. «- w. Daher wird 
haufig unterschieden : rtnao^ nat 
Schlacktopfey und Speisopjcr fsl 
40, 7» Jer. 17, 2d. Dan. 9, 27. 
3> Tribut, Abgabe an die beberr- 
•cbende Nation. 2 Sam. 8 , 2.6: 
"W ****«^^ °"'13,P^. •'I'J*? Dl« ^^n'» 

«/irf <b€ Aramd^r wurden 'dein O t pid 
dienstbar.und ^aben fribut. iKdn. 4, 
fti- (5, %), aKon. 17, 4, 2 Cbron. 

86, 8- P«. 7«, 10. Stw. 'ijcxi^ 

<?q « ^ 



iO 



6id 



JO 



ichenhen , dayon 'iaSiM ^^' 
•ehenk. ^ / 



l^SO, m. chald. Zabl. £ira 6, i7- 



Syr. 



• * 



dass. 



\ 



nn.^, chald« dast. Dan. 2, 46. Esra 

^ri3D Name eines sbnat unbekann-^ 
ten Ones. 1 Chron. 8, 6. LXX* 

JUanahaih, Syn taiAArah. destruun 
Norman. 

^jO Name eines Idoh. Jet. 65 ^ 1 1. 
Die Etymologie (^on n;)D) fiifart 
auf eine Gottneit des SchrckaaaU, 
ahnlich dem la im paraUelen 
<^liede. Sie ist dann biit der 
sVJLc ^^^ Araber zu vergleichen, 
einet von, den drey Tocbtem Got- 
tea in der Mytbologie der Araber 
vor Mubammed , welcbe in der 
Gegend von Mecca und selbst in 
' der Caaba verebrt wurden. Cor* 
Sur, 55 » 19. 20. Pococke spec, 
historiae Arahum S« 89 - 93. 

^3D. J^r.51, 27 Name einer Gegend, 
welche bier neben Ararat und 
Aacbkenaa .genannt wird. Der 
Syr. u« !Chald. iibertetsen et 
durcb: Aimenien, doch scheint, 
es nur eine einselne Provinz da* 
von zu bezeichnen (a. t3*n*iH)y und 
achon Bothart (PkaUg L i cap. 5 
6. 19. 20} verglich mit Wabr« 
•cbeinlicbkeil M«yv«r, erne Gegend 
Armeniena, deren Nicolaua Da* 

' maicenua beym Jot. Arch. 1^ 3, 6 
•erwahnt. Auch Pa. 45^ 9 iiber- 
aetzt der Cbaidaer ^sto durcb: 
Armenien , aber a. iiber dieae 
Stelle \0* y 

^^B. a. V. a. }0^ poet Form mit 
dem angebangten Jod parag* Ricbr. 
69 14* Jea. 46, 3. Stattdetsen 
fteht aucb lio Jet. 50, ii» 

n^p^ f. pi. N. Z. nWC) Theile, 
Porttonen. Nebem. 12/47. 13,10. 
Stw- nao, v£l. n^o. 



H'^iQ Ortacfaaft im Gebiete der Am- 
moniter. Ricbt. 11, 51« Von hier 
aus'wurde Waizen auf die Markte 
Von Tyrua gebracbt., Ezecb. ^7, 
17, Hieronymus (de locis hehrJ) sagt 
da von nach Eusebius : Menntth^ 
uhi Jephte praeliatus est; mti£ 
auiem osunditur Mannith vilU in 
auarto Upide Esius pergendhus Phi* 
Ldelpkiam. Ftdg. Menmth/ Arab. 

^J:j^\^. LXX. 'Afw. Syr. 

p ^lo Beym Eaech. haben e» die 

alten Ubersetzer ala Appellativnm 

genommen. Ganz ungegriindet 

aind J. D. Mkbaelia ZwciJt'cl und 

' Vermuthungen, in den Suppltmm* 

nS;3D. wahrsch. Besitz, Woblsttnd. 
Das Stw. nSa ateht nur Jet. 33i,* 
in der Bedeutung : vollenden, dia 

et mit dem arab. jO »"«^ -^^fi^" 
mein hat. Ein anderea Detivat 

deaaelben Stammca JU, J^ 
bedetttet: Kraft; Vermogen, Be- 
aitz, Giiter. Daher Hiob i5» ^9' 
dS3» y^mS ni3«» mSi und Mcht 
brVitit skVm LkiuU Vlr Wohisw^ 
aus, 

yaO (aucb im Cbald. und Arab.) 

zuriickhalten. Sprticbw. 1, 

15 : on3'»ni» qSai W© hah da-. 

nen Fuji zurUck wn ihrtm Stcig^. 
IX r a6. Hiob ao, 13. E««cJ- ^^^ 
15; n^nlina yacMj und kh wiU 

uin£ iirdme au/halun, bemmen. 
Mit folgendem t», abbalten von 
etwaa, bewahren vor etwa». 

1 Sam. 25, 26. 342 ^^Xi\ 7^v« 
^n« »in» der mick abgehaUen, 
u6ci zu limn an dir. Jerem. fi, 24- 
»|n»» .T|b:J1 ••l^:i» hewahre deyun 
Fup vor dem JBaarfufswetden, laut ^ 



so 



6»^ 



DO 



lucbt dlsQiefar, danilt du niolit die D^V.^ JP nt. |rf« 3 Sam. <$y 5 ei* 
Schobe yerlierst. 3i« 16: '^l^^.t) . musicatitcBes Instrument, nach <der 



''32t[ TiSip A4i/e (itfintf Stimme %uruck 
torn JVehien^.'weitie nicht. '^^Q^ lO: 
CiO lain »itt rfer i€in Schwert 
ziiHifytaie vom Sluu^ nicht m Blut 
tancbt. 

a) mit dem Acau. der Sache u. 
]» der Person , ctwas auruckbal- 
ten Tor jemandem, ea ihm vor- 
enthalten, veraagen. 1 Mos. 30, 2 : 
IW na M© »30 •itt^H Ar dir 
die Leihesfruckt versiigt nut, 2 Sam. 

micfc <lir jocAc versagen. 1 Kbn. 2o, 
7. Hiob22. 7: Onj5*»»n aJt*^»^ 
Mid dsm Hungrigen tenagt €T BroU 
Sprucbw. 3 , . a?. a3r i3- I^ehem, 
9, 20. Jer» 42, 4. Amos 4, 7. 
Selteiiermit V der Person. P<-84« 



Fh/^. sistra, wekhes aucb zu der 
Etymologie von ^Jia geschiittelt, 
bewegt werden aehr passend ist 

Syr. ti. Chald. filoij r^^.'*^'^., 

Arab. MX-Jf Jyjip tympami 

t/uadrata, 

« , 

n^^p.JO, nur pi n1»j5n> Opferscha- 
len , aus dencn ^espendet wird. 
2 Mos. «5» 29« 57» i^« 4 ^<>*« 4t 
7. Jei. 52 , &9* Syr. (^lOii.Mi 

dass.« vom Stw. Jjqj Pa. opfern, 
spenden^ {iiarc. 
r\]?30 f, Saugammc. S. Hiph, von 

^ pn- 

u: D'^M Q^'^V'^ ^<« »?o^. **'^ HJD /. N.Z. derTheU, der jeman- 
ir versagi )iein Out den redUckPVan^ "j^^ bestimnit ist. 2 Cbron* 5U 
iUfidcn, vgV P«. fiif 3: n«>l¥; ~ - . ^- 

n]93D Va I'^ndV ^Zaj FUhen setfier 
iAffpen versagst du nicht» 



3. 4. Ps. 63, 11: ^^^•! 0^^»«( 5^5© 
parx vulpium. erutU^ der Sckakale 
JBeuU werden si€. 11,6: Gluthaiick 
iu fiDl3 na© lArdS Beckers Trunk, 

Die Form naq, AaU) Cvo® 

Stw. nW) atcbt eigendicb fur 
' fiir nfcci'^und ist daher unver- 
kiirsbar. * Trefftich aeigt die Ki» 
gen^cbaft dieser Form C. B. Mi* 
chadis in den iumm. syr. JJ. 3i» i« 
Pott syUog0 commeni. theohg, P. x 
S. 228. Andere Singuhirforinen 
vraren mja©, nj^©, woven noch 
diePlttrale']>fehem.' 12, 44. 13, 10 
vorkommen. VgL auch ni« 
College, u. das dabcyBemerkte. 

00 m. Hiob 6, 14 der Ver«agte^ 
Leidende, Ungliickliche. Stw* 
ftO©. Mehrere Handschriften 
hab'en OH©, w4e sich noch meh- 
rere anomalische Formen voo, 
bD© mit eingeschobenem M finden* 



Seltftner mit dem jfcau. der 
Fers. 11. p d^r Sacfae. 4 Mos. 24, 
ti: ito»-nln^ ?|X;5© 7efcw« iurt 
&* die Litre €ntzogen. Kobel. 2^ 10. 

Ni^. xnnickgehalten , ge* 
hemmt werden. Jcr. 3, 3: W5©»1 
&^*Y die Rsgensekauet werden ge* 
kemmt. 2) reJUx. sich surtickhal- 
cen, sich abbalten lassen. 4 Mos. 
M, i6; ^Sh tj^no i>J»n h^-Sm 
(a/j die/i mchi abitaltenj zu mir zu 
fismmen. &) entaogen, versagt 
werden, jmit p. Hiob 38, i55 
0*jlK &*S5»1t3 WttO^ (iiwui) deft 
Freiietn ih/Lldu enZriickt wird. 

' ^» m. KiegeL HohcsL 3 , 5. 
NebenuS, 5. Stw. Sw riegeln^ 

yp. m. Riegel, e. v. a. das vor. 
5 Mos, 33, 25. 

-S^aO m. pL liebliche SpeUen, 00 m. Ftohadten»t, volUtin- 

Ixik^isien. P*. »4». 4- Stw. diger ia> 0» i Kon. 9, ai. 

B»a lidlicb •eyn, im Atab. aach a Cbron. .8,8. » l^on. 5, a7s 

Toi kotdichen Speiien. "jMlto^ - !»»» eo nf Hij ^iS^i H?*! 



OD 



614. 



DO 



und^ de^ Kdntg sckrieh ««en Frohn- n^lJtSO. f. Plur. n1-i50» 1 ) Vcr- 
dienst aus in ganz Israel y riM , \ch\ptB, Gefangmls." Ps. 18, 46. 
ll^**** MSk D'ltt^btb Ottn iifd die 
^fl^i rf€r Frl^hner betrug dreyfsig* 
tausend Matin, vgL 1 Kdn. 9, i5* 



i ei. 2. Chron. 8> 8- Vorkom- 
xnende Phrasen ^sind OoS nsT 
5 Mos, ao, i 1. Richt, 1, 30' 33. 55^ 
Jcs. 31, 8. KUgel. I, 1. Sprucbw. 
i«, 24 und nii^ ^oS nrn 1 Mo», 
4$> *5^ Jos. 16, 10 "dienst- frohn- 
pflichtig seyn j Frbhndienst^ thun 
miissen. dicS ]n^ Jos. 17, 13 
DoS tiw Kicbt. iy £8 und D^i9 
^V 023 £sth* 10 y 1 jemandem 
Frohndienste auftegen, ihn frohn* 
pflichtig machen. o^ari hv ' *nV^M 
Aufseher iiber die Frohnen, eia 
Grofaamt am israeliti^chen Hofe. 
^ Sam. 2Cy 24. 1 Kon. 4, d. 12, 
18, a Cbron, 16, x8. fi^»» "^l* 
Frohnvogte. 3 JVfosi 1, 11. — 
Alle bisfaerige etymologiscbe Ver- 
»ucbe befiiedigen nicht, vielleicat 
ist jedoch n^29 Tribut damit 
yervrat^dt. j/D. Micbaelis ver*' «^n 

glelcht (jJgw'C ^) miii/ie fi) c^pu 

r^i opesijue pwdlaum^ partem post 
' partem^ 



^SP, &} xu^^f, comes sus^ pidvinaria 
4nrcum eirca positm ^ die in eineii 
Kireif gesteUten Divan's der Mor» 
gepiinder, Tafelrund0. Hobesl. 
1, 12^ VgL das Stw. d:9e 1 Hon. 
6} 25^, Im Chald. beJautet das 
iyn, •ino, ^P^« sicb ringa au Tiscbe 
•et^en, 1 Sam. 20, 24 x Koa. i3> 
no. I Moa. 37,* 2^ ,^*^^M yn^l 
davon Hn4*inDM comeiius^triclinmni^ 
i, Suxterf Lex. €haid, S. i45G« 



Micba 7, 17. 2) bandbreite Lei- 
sten, Einfassungen , an welcben 
sicb nocb ein scbmaler Rand ( ^1 ) 
befand. 2 Mos. 25 , 25 S, 37, 14. 
3) 1 Kon. 7, 28. ft9^ 31- 3a- 35- 
36. 2 Kon. 16,/ 7 Zierratben an 
•dan ebemen Gestublen der Bas- 
stns. Aus r. 28* 29 wi«d deut- 
licby dafs es Scbilder, Sei- 
tenfelder aind, atif dfin 4 Sei- 
ten jedes Gestiibles angehracbt, 
mit gravirter Arbeit* t* 28: ii« 
hatten Schilder zwischen den Eck* 
Uistefu 29. Uftd auf den Schil^ 
derh -— waren SJ}wen y Hinder und 
Cherubs* V. 31. beifst es anfser- 
dem: und die Schiider waren vier- 
eekigty nicht rmtd. Hieraus er- 
klSrien sicb ancb die ubrigen Stel- 
len. Vielleicbt ist aucb das syr. 

i^SLSS Scbild mit zu Hulfe zu nebr 



men. 



t*^ ^» Grfindlage des Gebaudes. 
I K6n. 7 , 9. Stw. •IB J grundcn, 
dessim *» sicb in mebrern Fonaen 
des Verbi asaimilirt. 



T^*?OP m. nvLT ?licbt. 3, 235 **^M 
nil*)iOsn -rtaM und Ekudging fc^r- 
aus in das Vorsemach. LXX- W 



per postidum. Syr. . oiXiflX 

in xystum* Arab. (j^iS^ Jf CT' 

ad porpi^um. Die eigentlicbe Be- 
deutung ist vielleicbt : Saulengang, 
von •n'»o cbald, ordnen, reiben, 
bebr. *mc Reibe. 



$r) adv* ringsnm. i Kon. <^, 29. 

Plur, dass. 2 Kdn. 23, 52 •»«^ nOO a. ▼. a. wo zerflierseD. (Ii» 

CSttf^n** ringsum JerHSaiim, nlii?» Chald. ist HOo' das bcrrscbende; 

taxi im Syr. hat (»U) d»« v*" 
wandteBedevtung: rich aufloscn, 
verfaaleiif vntnodetn). 

Hiph, X) machftn, dali etwa» 

•eiHielit. P«. 6,7- '^*!? ""i.^»°"^'= 
rpOK ich muke, dafs mm Las*^ 



Hiob37i 12 dasa, 

"ji-JPQ m. I ) Verscblofs » Gefing. 
mfi. Fa. 142, 8* J^^* 24» 22« 

4^1 7* O ScMosser. 2 Kon, 24, 
14* i^« Jerem. 24, i< 29 , d« 
St Mr. n;o vericbliefseiu 



so 



^*5 



DD 



•BtMr, und der ' 2u»ammenhang 
macht e» nothwendtg. Stw. un- 

gebr. Aral?. S^ D^cke iibcr 
das Cameel. 



urfkfn voH mmnen Thrdnen^ 147 » 
18: OOD'l t'>a^ n^it(> ' er stfuUt 
smJVirt\' tind^ macht es n^rjliefsen. 

frL apoc. OOBl 39 f **• *) ^'^^P' 

mit :)S J dai ^Hers jemande* »*r- ««- ^•..-^^., 

fieliieii joachen, iho vor Angst «^«)gQ / ^^ y, a. n^i\t;»^ Doni- 

vergaha maohen, in gro£w Fur^ht hecWe. Micba 7* 4-' StW- n^^ 

Mtzen. Plur.^ vbljn fur nwj\ gg^nen, umzauncn. 

Jo.. 14 8. ^ ^^ jj^,^^^^^ j,.^^^^^ ^KSn. 

neC V. d. Gen. n»» im Chald. ^^. g^^^ ^^^ handeln. 

hadis fur : gentig hmreichend, - ' 

>  *oi.* Jal.-*^ ;« ^QO iniacHen. Ps. 10a, 101 u/id 

•yr. AmiO. naw steht daher xn V^^^^ ,^.^^^ ^.^^^, .^^ ^^jf^^ 



dca Tar-^. fii^ daa hebr. -n, •»!;) 
«. B, n:>hm h-^^ no»^ fur •»!:> 
ifinn EithVi, 7 J H-joK MM 
for': ntjr^*i aoviel «u einem Schaafe 
gcnttg*i»t^ 3 Mos. 5» 7; ^DM 
wlnon fur -ilon© ^1 5 Moa, i5, 
B. — ' 'So auch m Hebr. 5 Mo». 
16, 10: und stMit das Ftst der 
Wochen dem Jdiova , deinem Gotte^ 
Jcyern ^rin -)^H ^ir^^-V-, '^?*' 

IXJ!C «•*•*• • ;c*ff ^^ *'^'"*- 

fro rmdans facuUalds marms tuae» 
Der Syr. und Chald. baben nop, 

(Jfl^ beybchaUen, VgL da«u 

BujLtorf LejL. chald. S. ia35 «ad 
Sckaaj Lffx. syr^ 



D*Pil? nnn /ffeoiMi mis€uU m m 
j^'r&um ' vertigims d. b. brihgt 
Schwindelgcist und Verwinmng 
nntar sie. Inabea. von dem Mi- 
achen dea Weines mit Wa»ser 
bcym Einscbcnkcn, und daber 
vieUeicbt vom Einacbenkcn selbdt, 
wic z. B. Jpoc. 14, 10. i'8, 6 
vgl. Gatacker Adversaria MuceUa- 
naa <"• 5- Spriicbw, 9, «• 6- !*•• 
5, 22. Derivate: UPK, 1|0X5». 
Auffallend iat die Ubereinstun- 



mung von 1|C», g^*^» g^> 
^Vp^ n»i'2|!» (vgU ai»), gr- 

^Vy«; nriscco^ mUcben, johln. 
mieizam u. a. w« 

TlOP m, gfcmUcbter Wein, Wcin 
30 f. Veraucbunc, von ncj ver- "^^ggrbaupt. Pe. 75, 9- 
suchen. 1) von den GroUthai^n _ 

Jehora'i, wodurcb er daa.unglau- lf»^ m. v, dem Gen. 1^» DecKe. 
•r 2^ __.r j:-. fi^^k^ afr«>iiAn ^ Sam. 17, 19. P»« »^>^39* •*"• 



bigc Volk auf die Probe stellen 
wolHe, tuDes'au iiberaeugen. 
5 Moa. 4» 34; ninta niroa 

n-'nafc^^ mie Fersachu^en^ nut 
2«c)^ Miul Witt ^iiwi«r«. 7t^9' 
£9, ft. 2) 4aa Versuchatt Jebp* 
va'i, d. h. daa Murren gegan ibn. 
'*• 95, 8* I>avo» erhiek ein Ort 
is der Wuate den Namen Tiwo 
a Mos. 17, 1. 5 Moa. 6, 16. 
9, 23. 53, 8* 3) daa Leiden, 
womtt Gott jemanden vdrsuebt, 
an^AMf imN. T. Hiobj^ 23. ftS©© j, (v. Stw. ip^^ e^waa 
npq m. Decke. 2 Mo.- 54 1 35. . luaVetall GegosscaeV ^^^^^^ 
34. 35. So baben aUe aUe Uber- ein gegossenes Kalb 2 Mos. 52, 



22, 8. insbea. von dem Vorhange 
vor der Tbur des Venammlungs- 
zeltes 2 Mo». 26, 36 iff- 39> 38- 
40, 5 und vor dem Tbore dc» 
Vorbofs. 39 » 4o- 35 » i?. Voll- 
atandiger; i|own,nD^9 *?» t.*^* 
39,34- 4o»a^- Stw. ti^.e decken- 



JISOp ./. Decke, das, womit etwaa 
bedeAt ut. Eaech. 28, i3- ^^w* 
^tl^D decken. 



^ 



€16 



00 



» - 



4. 6* ^^^Ji, *»n^M gegpssene Got- 
terbilder. a l^os. 34, .17. 3 Mos, 
xp, 4* fi) insbes. gegotsenes 
Gotz^nbild. 5 Mos. 9, la. 
Bicht. 17 , 3^ 4. £ Kdn. 
*7, i<^. 3) Dcckc. Jes. a5, 7t 

X>*cAi, c^ttf auf alien' FdlSern'ruht. 

fia» 20. S. r\t>:i no. IL 

RPP m. arm, elend. Kobel. 4, 13. 
-9, 151 itf. Eb ktMn QiMdritiu.^ 
defsen t^ fur radical genommen 
warden itiufs. In alien Dialekten. 

Arab. ^^yJ^y^00^^ 



and 



araja. T^pl^, ^^flnVff altn macben, 

' Ethp. arm werden. Athiop. und 
ambar. dass. Aufserdem iac es in 
mehrere abendlMndiscbe Spracben 

^ iibe^gegangen, itak meschino^ ma* 
AchtneUo^ portug. mestfuinho^ suksu • 
menfuinkeZf franz. me^tjuin^ mes^ 
tjuinerit^ Armutb , Diirftigkeit , 
meistens im veracbtltcben Sinne, 

n^rOp jr Armutb, Elend. 5 Mof* 
8 f 9- S. das vor, 

ntoOp ,„. plur. fern. Vorrathc,. 
IVlagazine, versetzt fiit nl5M©, 
▼on 033 atifbaufen^ vgl. b^d. 
. 2 jMos. ly !!• X Kpn. 9, 19. 
-a Cfaron. 8j 4* 

^^^'^'^ / Garnfiidcn, Aufaugeinct 

Ge\vebe». Hicht. 16, 13. 14. 

'^LXX, ilttffftM Aufaug des Gewe- 

bc8, Vulg, Ucium, Syr. f A*£^^5jO 

textura. Stw. ijo^, welches aber 
hier die Bedeatnng des arab. 

gu*U web en bat. 

nSo.p y: i ) der gcbabnte Weg, 
AYeg, Landstrafse. Ricbt.^o, 31. , 
38. 1 Sam. 6, 12. a Sam. 20, 12. 13. 
Danti iiberhaupc: Weg. Jes. 40t 

3: ni^i^M^ n\oo n^iM ^y^^ 

€bnU in der fVuste die Bakn unserem 
Gone. Trop. fur: Lebensweise. 
ST»ruchw. 16, 17: nno Q^uf*» nVoi> 



. ^yri der ffad der Reehtsthaffenen 
ist weichen vom Bosefu Tnsbes. 
fromme Lebensweite. Pa. 84» ^* 
OMVa^nlSojD (Gotus) fVege wvi 
in ikrem Herzeru 

a) Treppe, Staige,, a. v. a. d^d. 
a Chron, 9, ii. LX7C* dvifittett. 
Vulg* gradui, Stw. SSo bahnen. 

^rhOO m. Babn , Weg. Jes. 35 > 8. 

D^^PPP Jes. 41, 7» fi'»*»tJO» 1 Chron. 

aa, 3y und nl-iSDt) a Chron. 3, 9. 

Jerem. 10 » 4 ]^JageI. Gbald. *iS|q 

5. ^ «» 
nageln, aanageia. Arab. fX^Mtjo 

NageL ^ ^ 

OQQ zerschmelsen^ serfliefsen, ytX" 
sebn. Im Kal nur Jes. 10, i8* 
Verw. nD». 

NtM* 00^9 in PtfM^a D»2 /tff« 
Oia'i i^/1 pon 1 }^ zerschnielEen, 

^ zedijLefsen. 2 Mos^ \^ ai.* Ps. 681 

z^ficAmUit verm Feuer, Jes* 34, 3* 
Di}^& o*(*^n nas^a JB«rg-e zerftiefsen 
von ihrim ^Siutel Richt. 16 j l4* 
^"•It ^?? 'i^'J^OJJ ^*®».l und es UT" 
fioisen ikm die Sonde Vf^ den Han* 
den d. h. fielen, wie zerflossen, 
▼on den Handen. — » Von raudi- 

5 em Vieb: maceratum esse^ same 
iffluere. 1 Saml 15; 9 : n5KS»n-SDi 
ecd — und aUes rdudige run, 
(VgL 0M!& #40. Ji.). 

a) mit ^h verbunden: s^r* 
fliefsen, vergehn (rom Herzen) 
nehml. vor Furcht^ Angst y SDit" 
fain: verzageo. 5 Mos. 20, 8 ^ 
laaS^ VHH a^i'j-nH oi?7 m'V"; A</i 

nicW jaj Keri seiner BrUder verzagt 
werde^ wie s^n Herz, Jos. a, i»' 

6t 1. Jes. 13 » ?•' «'<5>!i 3?^ ^'^.I 
D»^. wtdjedes Menschenkerz venagh 
vor FHrcht. 19, «. Ezech. 21, i3* 
Nab. a, ix. Ganz sinnlich i»t 
der Zusata Jos. 7 > 5- « **CW[ 
a^f Hcrz des yolkes D«»tjS M^ «»« 
ward XM fVasser. — Scltcner: 



vergehn (vor Kummct, SchmeiB;. 
Ps. S2 , 15 : i|lna Bt>3 JJl"? ''^.'• 
mm Hen 'tcndmulstf »«« 



'KO 



00 



Wtidu , til meinen ^Eh^eUfridttu, 
Vgl. Ovid, ex Fonto i , 2> 57: nc 
wea perpetms tufueuurU pectora curisj 
Ipfibus admotis ut nova cftra soUi» — 
Auch ofane nh komnit e$ in bey- 
den Besiehungen (auf Furcbt und 

ScbmersX ▼^i'* ^ Sam. 17 , 10: 
wii au£h der tap fere Mann y desseji 
Bmtz wie ein^ L^we^ Hen ist^ 
09« dttrr wurde verza^t werden. 
Von der leblosen Natur Fs. 97^ 5 • 
nin* "^iiBVo ^©oa ami? o^^in dU 

Ber^t zerJUefsen^ wie fVachs^ vor 
Jehma*s Anuitz. Micba i,,4- "^ 
P», lift , 10 : drr Frevkr siekts und 
hrdnhtsiek or^yt p^^2 ^**i^ erkfdrscht^ 
dU Zdhne una vergeht^ vor Gram. 
— Dieaelbe Uebiertragung iat uun 
ter 2^%io^ \relches siebe. 

fi^^ versagt macben.' 5 Moa. 
iy£8« Derivate: bO, eon. 

Aam« ' IMebrere t^ormeii yon 
OMO baben ibre Bedeutung yon 
000 entlehnt. Sie fiaden iicb su* 
Mmmengeatellt unter dmo no. J/« 

^ wu Gescboft. Hi»b 41, x8. 
'^K c /JL^^^Agfittay uhan. An* 

dere Dertyate diesea Stammes be- 
deuten im^rab. aucb: Bogen. 

J^B m. i) da» Aufbrecben, Ab- 
siebn, Ziebs (einea Nomaden- 
baeis), eig. aram. Innnit. von 
903 aufbreclien . absiebn. 5 Mos. 
IC9 11;^ Macke dich auf VWh 
DVTt ^^aS urn tior dem Fouie her zu 
zkAm. ^^ucb ak Inf. Hiph. 4 Mos. 
10, «: nian»nTiH ybt>V «m die 
JLfl^er aufhreeken zu machen. Dana 
suhu. das Aofbrecben, die Reise, 
der Ziig. 2 Mos. 40, 38. 4 -Mos. 
io, 6. fi) die Reiaeaution. 4 Mos. 
*<>» ^8- 33, I' ^« a Mos. 17, 1: 
sie zoten on^^eoV t^ch ihren Static* 
n«n. 4 Mos. 10, 6*. i2. 1 Mos. 13, 3» 
— Scfawierig ist 3) 1 Kom 6, 7: 
»sq aoW tan entwederr unbe* 
l^sueae^ ^ceioe des Steinbruobs^ 
Oder; nnbebftuene Steine, welcbe 
Iterbej^gefubrt worden. Das .erste 



bat die ^LXX» X/5«f u*foro/aoit 
. ify^^'j ^^^ allerdings tionnte imj^ 

p^ evicuie vom Steinbrecben ge- 

braucht virorden seyn, welcbea 
seinem sonsfigen ^Begriffe sebr 
nabe liegt; das avreyte hat der 
Syrer. Fur keins von^beyden ept- 
scfaeidet iibrigens ein Spri(chge- 
braucb. 

^yqp m. Sttitse, Gelandcr. 1 K6n. 
lOk 12. Stw. *%)f^ stiitsen. 

*^9PP »ni>. d. Gen. .nji(^o.,m. Pren. 
^nsDO Klage, Webkiage. , 1 Mos. 
50, 10. Amos 5,, %&. 17. Mioba 
1,8 »• ofiter. Stw. ftjp^ klagen. 

'^^P^ m. FutteK, fiir dwVieb. 
1 Mos. ii4, 25. 32. 42, 27. 43, 
24. Richt. 19^ 19. Cbald. i^bd 
Pe. u.. ApK cibauit. ' ' . 

rVlDOp -/. ,. V. •• nnaq Schorf. 

• 3 Mo». 13 , 6. 7. 8. w. m. n. 

nlnOOP Kissen , Kopfkissen, oder: 
Decken ^ auf ^welcben jemand 
acbiuft Eseeb. 13, 18. 21. Symm. 
inmuxhta. Vulg. certficaUa* Im 
Atbipp. ist nfitt^ )>ectufn expandit^ 
stratnt. Apostelgescb. 9 , 34. Ati- 
dere verstebn: Mantel, I^Killen. 
So L0XX. u. der Syr* 

*1B0P m. 1) dieZabl, sebr ban- 

fig. Zuw. fiir : , nfi«^»S. 2 Mos. 

• id, 16; b:5'»nW«i3 1300 n^iSitS •»oV 

etn^n Go.ner fiir den Kopf nach der 
Zahi eurer SeeUtu Hiob 1 , 5 : 
D^D laoD mSV Brandopfer ruuh 
der Zahi oiler ^ fiir jeden einzel- 
nen. Aucb pleonast. nacb einer, 
Zahlangabe. 2 Sam. 21 , so : 
IdDO van^i D^'lit^y vier und zwan'' 

• tig an der^ZaM, — i Cbron. 22, 
16: nfi&O pM Sf^inS^ und das Elsen 
war mcnt zu zdnUn^ daber: ^^k 
*lSDt3 1 Mos. 41, 49. Joel 1, 6 
ndOO PmS 1 Ghron. 22 , 4 und 
•nsqp ]••«"■»? Hiob 5, 9. 9, 10. 
Fs. 40, 13 sondor Zabl, unzuib- 
lig. Der Gegensau ist: nftcq 



.!• • 



00 



6i8 



VD 



gleicbft. eahlig, dab. ^enig, 

s. B. ifipo '»np, *»tt/ii« wenige 
Leute 1 ']VIo8. 34 , 30.* 5 Mo». 4, 
27. P». io5/ i«. ierem. 44, 28; 
auch ,init dein stau absoL- D'^C^ 
1)l(pt) 4 Moa. 9, fio. ^ ^ 

ft} Ersahlung^ Rioht. 7, i5« 
Stw. *TSO sahlen Pi. erasahlen. 

^00 nur Tweymahl in verschicde- 
jien Yarbindungen. i ) 4 Mos. 
31 » 5s ^h^ SM*itt;^ '»A^H» ^no®*"! 

«\t3tPb <ina tfi wuraen auj den otdm' 

S^nimt, LX'X* iivf^fitn^*^" Von 
dieaer Bedeutung findet #ich anch 
•ina Spur im Samaritan Ucben ; 
IH^OD ist^das. rtcenxip, und die 
aamartt; Bedeutung von noz78cheiDt 
die dea hebvaisohen ipji. f^^^g" 
dederunt (nach dem, cbald.}. Die 
andern alten Uebei tetter baben 
den Sinn mebr im allgem. ausge* 
driidst, Cbald. nniriN eUcU sum. 



• I I • 



' Syr. OaS^jZI das*. Arab, iegr^* 

gad sunt. 

a) 4 Moa. Si, itf: i^n riin ]r\ 
locS DvSa n^ta Smi** '•»i:aS 

nin*ij Sp» siehel diese (die Moa- 
biterinnen) waren den Sohnen h* 
raeli auf den Hath Bdeams Feran^ 
loisup^g^ den Abfail von Gou zu 
wagen^ Hier scbeint der Begriff 

dea ayr. ^gx^ ausus^ opus aggres* 

SOS est anwendbar. Die alien 
Ueberaeteer driicken den Sinn nur 
im Allgem. aut ; a. es mangelt uns 
bier offenbar an Kenntnila dea 
bebriiBcben Spracbgebranchsi nm 
fiber den eigentlicben Begriff von 
*1DO zu enucheiden* M o s e r bat 
hier einen Uebereilungsfebler in 
aein Wo^terbucb aufgenommen. 

jS^ ist im Arab. prokuUt folia^ 

spec. BVmxX dictai hieralkmi^bt 

er : protuUt dicta u «« docuit, Die- 
V aelbe Bedeutung: lebren ent- 
lebnen andere von dem cbald. 
tradidUf vielL metepL docuit. 



n*5&0 f. Fessel, iBand, auaammen- 
gea. auB n*ibK», vom Stw. •»©», 
binden. Ezecb. so, 37. 

nVldb Orunahme, t. HIPIO'TO. 

^00 «. V. a. •now Warnung, Be- 
lebrung. Hiob'ss, id. Stvr. •^q; 
belebten« ziicbtigen. 

*l'^r\00. m. verborgQuer Ort^ Zu- 
flucbtsort. Jes. 4, 6» Stw. ipo 
verbergen. 

*TnOp' verborjencr Ort, Scblupf- 
- winkel, z. B. Ort der Nacbstel- 

lung» Fs, 10, 9. i7»>2. Klagel. 

5 , 10- Stw. •>nD verbergcn. 

'T^VQ m. das Tbun. Hiob 54 , 25. 
AuJberdem im Cbald. Dan. 4 > 34* 
Stw. iai> cbald. tbun , handeln. 

nSJ?;© m. die Dichtheit. 1 Kon. 7, 
46: TitrtHp nqyqa in dichterErde. 
Stw. nai"' Jiick I 'd'icbt'seyn. 

*Q^*5[ m. 1) FurtbJ Ort lum'^tJbcr- 
tc^tzen. X J/lo*. S^t <^- ^ SsLsn. 
13, 23. a) Ort, wo etwas ein- 
bergeht. Jes. 30 , 5^ •* '^^J^R ^^ 
mc^^D no^ jeder Ort^ den die he* 
S^iiossene Strafe getroffen^ eig. in 
cuo incefsit baculHS decreti eUvbti. 
Stw# ia» transUt. 



- T 



n'TDPTD pi ninas^P x) dia Furth, 
Oct des Uebersefzens (iiber einen 
FluCi) z. B. p^yji r>nar» die Fur- 
tben des Jordan. JosJ '3, 28* t2, 
5. 6. 2) enger Pad. Jea. 10, 29. 
Stw. *yysf biniib^gebn. 

'^O m. 1) Gleiae, Wagenapur. 
(VgL ^iv, nSasj). Ps* 65, 12: 

l«ii 1«Vl'^ a^SSvi deines Wagens 
Spuren iriefen fruchtbarkeit. 2) 
iiberb. Pfad. Ps*>4o, 6. Spriicbw. 
2^ 18. Haufig trop. (wie ^*i-t, 
M^tn:;) fur: Handlungsweise. i*a. 
23, 3. Spriicbw. A, 9« i5* 4» S<^* 
Plur. n\ und n1., 3J 1 Sam. 17, 
2o. 26, 5. 7 daa Lager (von SaiJ 
ruhd aeyn) oder: Wagenburg, 
von nhysi Wagan. Chald^ an alien 



yo. 



6i<| 



VO 



3 Stellen: toitpns d. h. x^ffl^^^f^ 
Schaose. LxX. cap, 17* ^^u, u. 
SX'X'R* vrftyyykmvii das$. «^r. ca^. 
17: castra. — E^inige llndere 
UebenetBungen der Alten s. B. 
der LJCX. cap. s5 durch: Xot^^ifty 
oirru/ regius y des Symm. uxid der 
fVr. ebend* durch : tentorium sitid 
theilf unerwiesen , theils un* 
pass«ndr 

"VD wank en. Nur im Hebrai- 

schen. P». 181 57 s *»\p'^.B ''^V.^ **^ 
mdne Kridc/itf/ wankieh nickt, 20, 1. 

37,31- Hiob 12, 5: Vi*; ^W1« 
(2if, <ieren Fufs wttukt. — Spriichw. 
A5y 19: n'lr^e hyi ein wauken- 
derFufs. Schon di^ alten Gram- 
matiker ( s. Buxtorf tkes. grammat. 
S. 101 } nebmen es aU eine eeltne 
Form des Part. Kal, fiir rviVl»; 
iODftt konnte es auch Part, Py. fiir 
nnrmt) seyn, wo alierdings oftcra 
das o vorn feblt. S. Buxtorf a. 
a. O. S. i6fi. Der Chald. hat nier 
dieselbe Form: m'iS^^q hS^*^, 



• dischen (a. Buxtorf Lex, S. l58o) 
vnd daf Stw. ^"tv hat bier seine 
Bedeutung gemeiu mit *i^l^ bin- 
den, kniipfen. Eicfaborn be-: 

' merkt passeii'd, dafs aucli die 
- Gronlander die Plejaden die ga* 
bundenen Stem^ , Killaktuzset, 
nenaen. 

' 

^*5^,0 m. 'Gatbacke,- sarcuhim^ von 
•yvif no. III, gaten» sorrire, Jes. 

HyO y. kleinen St^inchen. Jes. 48» 
19: i*»nlVD:> yulg. uf UpUiiefusy 
und ebenso die iibrigei^ alten Ubfei- 
setser. Im Cbald, ist mvo oboku. 
7mmmi4?uxy vt^lcber Begriff bi^r- 
niit verwandt ist. Sebr zweiftl- 

haft ist aber, ob das ai^ab. ^Lisitvo 



•»-! 



» > • 



H^A. causiU. von Kal. Fs. 69, 
Louden lajs tuts wanken^ 

n?.? pt t»'»ill*» ^^ f^<*l?*? 1 Sam. 
i5» 3& ^) AnnebmUcbkeiten, 
Wonne, Frende* Sprdchw. £9, 

17: «|waA o^Ji»» \r^y\ so wird 

er deinem Herzen ireude gewdhren^ 
1 Sam. 15, 32: A3N hSm ^Sii*) 

Frciidcn, in Lnatigkeit. 2) Uebliche 
Speiaen, Leckerbiasen* a Mos* 
i^, 20. KlageL 4, 5- Auch 
O^a^jWD Jerem. 51, 34. 

^*^Sr^ m. die Bande. Hiob ^8, 
Bf/adeit', 8. rrtj^I JLXX. ^frf>wi' 

irXr«^. Chald. Htvo^^ '>*l'«tt9 co- 
t^Mtf PUjadum y und auch die Ma* 
sora merkt an. dala nlnvo hier 
ni einem andera Sinne vorKomme, 
als 1 Sam. iQ , 32. Obige Bedeu- 
toog fittdet aieh ntm im Thalmu- 



' 5 



t / 



a. V. a. dwA^#^ iMLauoy s^fvpuUts 
su vergieichen ae^. 

HVO nur im Plur. o^rjD 1) Ein- 

geweide. Arab. ^Jfuo ifitesd- 

num, Chald. MSns, hanfiger PL 
l^ire. 2 Sam. 26 , to. 2 Ghron. 
21/19. Jon. 2, 1. 'a ^^►Mj A3c«» 
prodire e msceribus alicujuSy von Je* 
mandenf abatammen. 1 Moa. k% 
4. (25, 23). 2 Sam. 7, 12. i6, 
11. 2) der innere Leib uberbanpt, 
bea. Mutterleib. i Moa. 25, 23. 
' Ruth ^,11: *»»»a o«»M •»S-n1».S* 

werde ich noch Kinder gehdhrenf 
«iSiH «i:^mo vom * Mutterleibe an. 
Jes. 49 /i. Ps. 71, d. 3)M^taph. 
daa Innete, .oftsra wo Wir: 
Herz aagen. Hiob 50 , 27: ^9t> 
^»n H'V; smni m«in Inneres hotkt^ 
und ruket nidu, Klagel. ly 10: 
V1»*lt?n ^yo mein Inneres gdhrt 4uf. 
2, IX. Hofaesl. 5, 45 wn *»j?o 
t^Sv Tnviii Inneres walU auf fiir \hn» 
Jea. 16 y 11. Jerbm. 31, 20. 
(S. non no. 2). -f Ps; 40, 9: 

^PO lilna tjn'J.m dein Gesetz ut tUf 
if% meinem Ukrtenr (eingeprdj^t). 



vo 



€20 



4) von demiuCiemLeibe. Hohe«L 
5 , 14. Vgl. Dan. 2 , 5ft. ^ 

py.p chald. Plor. •• y. a. daa yor* 
\ no, 4* Dtiii* ft y 3ft. 



A^Ql m» t. r. a. n^tf Brotkncben, 
Kuch^n. X Kon. 17, 12, vgL 
▼. 13. P». 55, 16: 3H»D ^itt'i 
wortlich: sannhnei phuentoB^ ^^ . 
iWette paftsend: Kucben- Witz*. \^0 m. 1) Wobnung.' Haufig 
linge d. h. Scbmarotser, die «icb «) yon Gottea Wohnun^. Fa* 68t 



Antiocbqs Epipl^Jnai -eingefufarte 
Gottheit der Syrer , wortlicb: 
Gott der Veaten, Ana 1 Maccab. 
6, 2 bat man ea auf den JupUtr 
Olympius bezogen; die £tyniolo« 

fie i^rdd vielmebr auf eine Gott* 
eit dea Kriegea fiihren. Syr. 
dms fortis* V^rs* f^enet, J^iit Hf«* 



auf Witaeleyen legen. Im Tbal* 
snudiacben iat 7i:kX» (lit^^ iermo jpla* 
cenuu ,y Witaeley dec Scbina* 
roUrer. Unter den alien Auale- 
g^m aagt acbon Jarcbi : Adulatore^ 
aguiU apud SauUim^ ui ipse iis cibum 
alt^uB potiun praeheat. Ea ist bier^ 
nacb onnothig, ftir 31M> bier ein^ 
sndefe Ableituag und Bedeutung 
au aucben, als die gewobniicbe* 
Einige VersQ6be dieaer Artfindet 
xnan bey Knapp au d. St., in 

rnoMi Lesp.\€ii. ga unter >yV 
a. nu 
« 
T^23^ aeltener ivty Spruchw. io» 
fi9i vor dem Gen. N.' Z. mit Pron. 
^vn « etwaa aeltener ^ns^e , Flur. 
ti'^pt xvom Stw. .tts^ atar](, fest 
•eyn). Veate, Veatung^ Ricbt. 
6y fttf. Dan. ii> 7* lo. 19. 31. 
tlvo ^nst Jea. 17, 9. Hautigun- 
eigentlicli: Scbutswebr. Pa. 31^ 
5: MS^t> nnM ^d denndu (Jehova^ 
hist meine S^kutzwekn 37 , 39. 43t 
fi. 5ft y 9. Jer. i6« 19. Pa, 27* &: 
^An t19S n1n*i, Jehova lU dU Sdkutz^ 
wehr meines Lebens^ 60,' 9: D'^'tSM 
>iU)i<n live E^kraim ist die SclmU" 
ivehr meines tiaupteu log, 9. — • 
£i»r[ TlS^c die Veste dea Meeiea^ 
Sfdon, Jea. 23 , 4, vgL 141 wei* 
nit ihr Tarsisschiffe n^vn *)?Ttt/ ?id 
. denn , eure Schutzwehr ut zerst6rU 
Eaech. 30, 15: Q^^xc Tli;& }^d 
&in^ die Schutzwehr Aegypiens. 
Spnichw. 10, 29: ijn'i onS iix^e 
nln^ ii«r I^od Jehova*s ist eine 
Schutzwehr jur den Ffommnu <— 
0M9& ^i^M Dan, 11,38 eine yon 



6: Vthp lls^a D^n^H 6^ott in j«- 
n£r hewf^en. TrohnMuig. 5 Mos. 369 
15. ^ Cbron. 30 , 27. Jer. 25 , 30, 
49 , 33« *) fVon den Wobnungen 
wilder Tbiere. Nab. 2; 12: ^\m 
n1*»^H Wobnung der Lowen. 
Otin'')ly& Wobnung der Drachen 
(o4. der ^cbakaln> Jer. 9, 10. 
10, 22. 31, 37. ; — 1 Sam. ft, 29. 
31 atebt five fur:'^|l9e:s in der 
Wobnung, ^wie n^:3 Caiifig fiir 

2) Zuflucbt Pa. 90, 1: nln^ 
nrtK ]1VO Jehova f du warst unsere 
Siufiucht I vgl. 7i , 3. Plur. 
6^:!^lfS3 Wobnungen. 1 Cbron. 4,' 
41. ^tw. t^tf wobnen, in dieaer 
Bedeutuilg ungebraucbUcb ; aonat: 
beywobnen*^ 

3) Eigenname' einer Stadt im 
Stamme Juda, obnweit dea Car- 
mel. Joa. 15, 55. 1 Sam. 25, 2. 
Eine nabegelegene Steppe bieCi 
Aavon fti^t) * ^V^P, Steppe Maon. 
.1 Sam. 23, 94. 25. • Nocb bey 
Abulfeda (S3rrien S. 14) u. F'oU 
ney (^f^oyage en Syrie T. J/. 
S. 314. 15) wtrd in dieaer Ge- 

gend ein Ort, Namena i^lVjLo 

MAAfij genannt. S. /. D. Mickum* 
lis Supplem* 8u 1532*^ 

4)' Name einea nicbtisraelitl* 
acben Volkeratammea , welcher 
Bicbt. 10, 12 neben Amalekitern, 
Sidoniern, Pbiliataem u« a. ala 
dielaraelitenbedriicfcend, genannt 
wird. 1 Cbron. 4v 4^* (^^ Kri). 
2 Cbron. 26, 7 kocnmt wahr* 
acbeinlicb daaaelbaVolk unter dem 



VD. 

Ntmen' b^^.^S^D vor, unit wird^n 
der letzten Stelle mit clen Arabem 
tasammen genannt. Die LXX* 
bben es i Chron* 4 9 4^ clurch 
hinalo* uheThCtzty d. h. ein arabi*. 
fcbes Volk am irothen Meere, 
deasen Hauptstadt Rii^i'« , arab. 

Jl^UJf y J? i»t, vgL Stmbo 

XVi S. 1 1 12. 1 1 13, Die Lage des 
Valkei ist paaiend, nur ein w^ig 
nsudlich. Ein, wiewobl gerin- 
gas, Moment far diese ^nnabme 
ware es aticfa, dafs^^tytD in der 

Bedeutung voUig ^t \ j\X^ ^^ 
Uuuiones ubereimtimmt* 

rrtna und '^l^^ fem. de* vor. 
Wolmung. Jerem. 2i, i3« Insbes« 
a) von der Wohnung Jehova'$. 
P*. 76, 3. h) von den Lagem 
<lfr wUden .Tbiere. Ps* 104, 22. 
Amos 3, 4. Hiob 38 > 40. 

fanD hio n^a; 

^5 III. Finsterniis. Jca. 8, fifi. 
S. ^w lu^. IL verfinstert werden* 

^f^ m. pi onirt) ftidenda. Hab* 

a, 15. Stw. "^ix^, aVc •. ▼• •• 
{JfC blo£i « nackend seyn , dab. 

™^ wenig, gering, nicbt tabU 
reicb seyn. 3 Moa* 25 , 16 : ^^S 
E^^n WC )e nachdem der Jajire 
»aug And. 2 Mos. 12^ 4; DM 
^sn n'^in CM^ ivenn die FamiUi 
^ ^mng- ut , Mfia ic i. u;. Kebem, 
9 > 3* s nM spaaS bwd^ * Sh 
•'WjVfin - b^ «r fey /liefcl gering in, 
deiuenJugenaUeMahfeUgheU u. s^w^ 
}er» 89, ({. 30, i9« Auch: weni- 
gervrerden. Pa. 107, 39. 

Pi, ssm imram* wie. KmL 
KohaL 12V 3* 



.621 yo 

Hipfc. ta*»Vton' 1)' vetringctti, 
vermindern. 3 Mos« fl5« 16: 
1n3f3t: CVCh du soUst seinen Kauf^ 
preii verfhinderfu 26, 22. 4 J^o^* 

26, 54: InSni t:^i»en tDX^eS A» 

wettigen iolLt ,du wenig zutheilen* 
33 1 54- ( S. no. 2 ).* Jer. 20, 24 s 
■»^t9^]^n Ifi damit du mich (daa 
yolk]) ntVA^ A/«ift madhesi^ verrin* 
gerst, iEum Tbeil aufreibest. Ezecb« 
29,15. fi ) wenig oder weniger 
geben. 4 Mtoa. 35 , 8* ^^^^l nMt» 
4t3^2![t:h von ciem wemgen solk ihr 
iueniges gehetu 2 Mos. 30| i5: der 
ReiehM soU nicht mehr geben h^JV^ 
19^S:[)b^ mS und der Arme soil nidu 
weniger geben ^ ah einen halhen 
Sekd. 3 ) wenig baben j a. v. a. 
vrenig aWammenbringen , zuaam* 
meng^bf acbt baben. 4 Moa. 1 1, 
32: nsy^n ."Tib^ »|bH »^W»«1 
wer wenig katte , hatie tekn. Ghomer 
gesammeU* 2 Mos. \6, 17. i8* 
tt Kon. 4, 3'* Borge dir -r Wrt 
. Gefdhe ^t5^i;en Sh ic. ^kfeS Wd 
ni^rht wenig, • 

c 

lDVQ,y selten tai^i? wenig, Gegens. 
von A^- Spriichw. x5, 16: Bester 
wenig in GotUsfurcht , aU u:^s, w, 

16, 8. P^* 8i ^* o^.? *3?^ ein we- 
nig Wasser. i Mos. 18 > 4' ^9 

17. 43« ^Dk BJjt; ein wenig Speise 
43,. 2* Seltener stebt es na6b, 
s. B. e^b *>nt3 wenige Leute 
5 Mos, 2*6*, 5." 28; 62. B3?» njv 
geringe Hiilfe* Dan. 11, 34- — 
AucK von der Zeit, ein wenig, 
eine kurze Zeit. Rutb 2, 7. Fs. 
37, 10, Hos. 89 i0 9 vom R'aume 
U Sam. 16^ 1. ^VJ2 WO peud peu^ 
allikiabUg. 2 Mos. '23 9 30. 5 Mos.. 
7 , 22. o» tvisn ist ea au wenif 
fiir euch?- 4M0S. 16, 9, Hiob 
15, 11. Jes. 7, 13* Ezecb, 34, 18. 
vgl. id, 20: ^inotpp toijtijn 
^env^rii u;ar deines (sHitendiMnnti zu 
wenig/ daft du s^hlackteUst — P 
Plur. D*iBye Ps. 109 1 8* Kobel. 
5, X. 

Ala Compos, ist bfiufi|: Wt>:> 
1) •.¥.«. we wenig > wenige. 



TO 



€sft 



yo 



1 Cliron^ 16, xp: da ikr weni^e 

Leuuwaret na D^^3l t^J?*^^. "•'<'/^'o 
iind Fremdlinge dartnn, Ps. io5> 
^2. Je». 1,9. ^<iff' ein wenig. 

/ £ Sam. 19, 37: SlV:? *^'^8^. ^^>^,?- 
pVn • DN «« wenig ^will Hein 

Kritcht liher den Jordan /^ehn, t2X?C5 

5>JfV cinen kleinen Augenblfck. 

Jesl 26, 20. Esra 9, 8' a) bey- 

• .jiabe\ e« fehlte wenig, so — . 

I Mos. 26 *io: mn DSttf BVttD 

€$^ geschehny dafs einer nt^s dem 
Vo&jt sick zu deinem IVeibelegte^ 
Ps, 75, 2. 119, 87* 3) bald, in 
kuTs^m. Ps. 8»> >5« 94 » ^7* 
Sprucbw* 5>>4- ftdhron. x2, 7. 
, HohesLs, 4: onts •»n*iay«5 tsrw 
^nM:c®v; lS^ haum war ich vor ihntn 
V0f7Abir\ els kk fand ii. /• w» 
4) plotzlich, schnell. Ps. 2, I2. 
Hiob 52, 2^. 5) wio nichts d. h. 
nichts werth. Sprirchw. 10, 20. 

VfHO f. novo nur Ezech. 2i, 20: 

.♦. glatt , mithin vom Scbwertc : 

bliuend, gescharft, iyn. von «•>». 

Im Arab, ist hJLc ^^^ /««'- 

nigyD m. Hiai©. Kleld. Jes. fix, 3. 

Stw. ntar. 

J^'^BBWD /. Mantel. Jes. 3 1 as- 
Arab. (JSiojtc 3«««- -^^*'- i^^'^- 
mof9vf»n Chaldj^Unteamina, Arab. 
»#pi0. jVr. tunicae. P^ulg* palliola. 
S. N. 'Vy. Schroder de vesHfU iiw- 
Ugrum tiehr. S. 226 ff. 

^P. m. Scbuttbaufen, Trummer. 
Jes. 17, X f a. "^^.^ 

/^J?0 m. Oberkleid, Mantel, x Sam. 

*5, a7 i8f 4* 24 » 5- i^. 2a, 14- 
Hiob 1, 20. 2, 12. 29, 14* Insbes. 
trug der Hobepriester eiai solcbes 
Kleid miter dem Epbod (dab. 
ilaMH S'»yo 2 Mos. 28, 31. 39> 
«3 )• Aus der Beicbreibung des* 
. aelbfxi 2 Mos. 28,' $a — 34 ygl. 



mit Joseph. ArcbSol* 3^ 7 erbellet: 
Es bestand nicht aus 2 Blattem, 
Mrie das Epbod, sondem War auf 
alien Seiten zu; nur fiir den Kopf 
und fiir die Arme waren Offnun- 
gen gelassen, die mit Borden ein? 
gefalst waren. Es befitand aus 
purpurblauen Stoffen ( nVprj ) und 
war am 'Saume mit Granaten und 
Scbellen besetet. S. Brauntu^ de 
vesfitu sacerdat.^hehr, S.45^"^^*» 
— DieEtymologieistvdlligSW'^i- 
felhaft. Ware das Z) nicht radi- 
cal, so bietet sich zur Verglei- 

cbung Wc ampla vestis^ yon \Vc 

tenuis^ suMis fidi» 1st aber \vp 
,als Stmw. ansttsebn, so iat es 
nicht unwahrscbeinlich , diesem 
die 'erste Bedeutung : dechen 
2) verdeckt, ^nterlistig, treulos 
bandeln^' beyzulegen. Durch die 
Analogic wird die Annabme we- 
nigstens sehr unterstiitzt. So ist 

. 15:1 betrugen, •»3:a Meid; J^^ 

bedecken, betrugen; VXi^ betrii- 

gen, in Derivaten: Dedke, Hulle; 
v'^aS b^kleiden, samarit. treulos 
handeln, betrugen u. a. m. 

B^ Eingeweide, ». njJD. 

^IfO m. mit Pron. I5^r» Plur. 

. D*»:3'»»» , *»:)*»»» und nia^jfti f nl^^vo 

a. V. a. i^v 1 ) Quelle. 1 Mos. 7, 

,11, 3, 2. HobesL 4^ 12. 15 und 

ofter. Ps. 849 7* ^^ ^^S^f* ^^ 
durch €in Thai des JVeinens^ \^V7^ 
^ 9nqn*>v'^ sie machten es tjuMenreitk^ 
2) viell. Blick, wie j*^. Ps. 87, 7 : 
V^ *»;;l^» *- Sd aUe fMtne SUcke sind 
auf dich gcnchtet. 

^O driicken, «erdnicken« 5 Mos. 
5 Mos. 22, 24; ti^tfD ein Caatrat 
mat zerdriickten Hodden. Vtdg. 
contritis UsticuUs* /JSTX. hrt^Xi- 
fiifWf^f^ 1 Sam. atf, 7: in^n 
f *1){D n^^S^S /ein SpeiT' umr in die 
Erdi geke/t'ei. . So LXX. Vidg. 
Chald* -— Syr» u. 4rab« aii.^ die Erde 



yo 



6«S 



VQ 



Pr- EsecB., 83, 3: lovb' n»tt» 

earunu Syf* attrectaverurU uhera 
tcrumi, .{tin Thalmud^ ist dieser 
tpez telle Gebranch haufiger. hD^VO 
tompressio uherum , modus scoria' 
nam, S. ^Hxtorf Lex, chaUL 
S. 1297). 



^ ^ ^ 



(Aral). \jtc raubea, 6ntwead«% 

/yO m. Siinde, Vergelin, i. das 

vorlge Wort, mit welchem ei 

fast aurchgehends verbunden wird, 

in dcr Verbindung a hl^O Wo. 

S. die obigen Beyspiele. 

rOTO ft Sam. 10, 6. 8- i Chron. Ly-. , . 

19, 6. 7 «nd n:>rt> Jo.. 13, 13-? (^'g^^?^^^^ abgckurzt am 

Name einer Gegend nnd cincs, ????7«^ "1^, aufsWigen) oKcn. 



nayo 



wabrscheinlich canaanitischen;, 
Volkes dstlicb vom Jordan unter- 
balb das Antilibanus. 1 Chron • 
19, 6 faeifst sie volUtandiger: 
HD^O c^^M ivelches der Cbaldaer 
aber ubersetzt: Syrx in vicinia 
Maackae^ Der Volksnahme isC 
sonit >n5rtD 5 Moa. 5 , i4« Jos. 
i^» 5- 15^ IX* 2 Kon. 25, 23. 
Die israelitische Stadt b^X , wel- 
cbe in der Nabe dieser Gegend 
la£;, erhielt daber zuin Unter- 
4cbiede von andern gleichnamigen 
Otteii den voBatandigem Nsmea 
nD»D n^5 S^M , s. S. 406. 

^^D jy^ i,yo^ nnd SVx;^ i) aicli 
vergebn , versiindigen, treulos 
handeUi« Sprucbvir. 16, 10: Goiuf 
Spruck ist auf des KSn}»$ Lippeti^ 



NtkT in ZusammeDsetzun^en : 

i) mit ]0, ''^^^ von oben. 
Je«.^ 45, 6y ^n«l blofi: obep, 
oberbalb. 5 M08. 5,8- Amos a, 
9. S Sr:?t> oberbalb, auf, uber 
etwas. 1 Mos. 22, 9: fi^xjjS hvwty 
oberbalb des Holzes. •H3«»idV^ hHio 
*id4*;a oberbalb der Qewasser des 
Strbmes. Dan. i2, d. 3 Mos, i», 
21. Jer. 43, 10. 

2) mit dsm n locale: rihim 
11) anfwSTts„ nach oben zn, da- 
ber: n!j5i(» ^\^^^ inimer hdher 
und boheif. V "Mos, 28 , 43, 
h) driiber. 1 Sam, 9, 2, bes. voik 
der Zeit. 4 Mos. i, 20: D*»*iuf»p, 
JlVy»i rtittJ einer von zwanzie Jt^h- 
Ten una driiber, c) von der Zeit: 
nachher.t 1 Saifa. i5, 13': Qiitno 
T\\vxi^ mnri von diesem Tage an 
Und mtchker. 



1^ hvry^^ irS tJ^tjfisa im Gericht 

wei-gehe' skh mcfu ' ,em Mund. hvJO «. Neh. J, 6 das Aufhebffi, 



2 Cbron.^&tf, lA: >2/npi9.n TO MX' 
tnpp ^3 g^^ ouM dem ueUigihulne^ 
aenn du vergekst dich. 29, 6. 19* 
Neb. 1 » 8* 3 Mos. 5, 15. 2) mit 
2| der Sacbe: sich versuadigen an 
etwas^ d. h. etwas entwenden, 



abgekurzt aus n^jb vomStw.n'jJj. 

/JJD ckaU. pi. r^iJtD Untergang 
(der Sonne}. DanJi, 15. Stw. 
SS? eitigehn. ' 



fticb widerrecbtiick daran vergrei* ^ *^7^Q. m, (von nS» aufsteigen) 
fen. Jos. 7,1: Sm*]H»7 ^53 ^S5J»i>l 1) der Aofgang, '6rt, wo man 



U^ny h^fl^ cher dte^ kinder IsraeG 
9ergtngen siek an dem Ferbdnneteh. 
22, 2o. 1 Cbron. 2, 7« 3) mit 
9)1 n^a, sich an Jebova versiindi- 
geo. 4 Mas. 5 , 12 , . insbes. durch 
AbialL 5 Mos. 32, fji. Am hau* 
figstea in d«r yerbindnng: hptf^ 
♦"^in^^ Sro 1 Cbron. 5, 25. 10, 
^3« ft Cbron. 12 , 2, 23, &9< 
Estsb. 17, fta, 18, 24 lu s. w. 



binaufgeht. Nehem. 12, 57 s 
nolnS nSy» Aufgang zur Mauer* 
fi/ crbobter Ort, sug^estus, Neh, 
9, 4. 3>Anbohe, Ott, wo es 
berga^ebt. n*»yn rrS»»- die An- 
hohetplr Stadt* i Sam. 9, ii. 
D*»n^sin n^XM3 die Anfadbe .dor 
Olbauma, der Olberg. 2 Saw. 15. 
30. Tin «i3a -^nap » die Anbohe 

^ •▼,"! ••jr. 

der Grabor dar Sobna Savids. 



yo 



t ChroB. 32, 33. B*»»n<i; n^.?,© 
Jos. 15 > 7» iO» 17 <1ie'' Anhohc 
Actum inim auf |der Grauze der 
Stamme Juda und Benjamin , ohn- ^ 
wcit Gilgal. o^j-ip;? nSwo (sAn- 
hohe der Scotpionen ) 4 Moa. 34^ 
4; Jot. 15 » 3. Bicht 1, 36 an 
• der tudlichsten Granse von Pa- 
lastina. 

Pluiv m. Fron. i^Ss^o Eaecb. 

40. 31* 

^4^^'f' ») da«' Hlnanfsteigen, 
Hinaufrelsen* Eira 7^ g* Trop. 
tsj^'n^n nlVtf» da$, was aufgteigt 
in eurem Herzeni Ezecb. 11 , 5» 
TsL sS hit nSv. a) die Hohe. 
I Chron. 17, 17. 3) Slufe, 
Steigfe. 2 Moft. fto, 03. I Kon. 
10, 19. 4) ^<(d, am Sonnen- 
kelger ( wetin bier anders ^ ein 
aolcber beacbrieben ist), 2 Kdn. 
fio, g. 10. 11. Jei* 389 8* 



««4  yo 

in Ruckaicbt auf eine eewiftio 
Ahnlichkeit det poet. Ganges una 
Tonea 'eine gemeinschaftUche 
Uebericbrif t « f ubren «konnen, 

/jyO fh. Tbat, Handlung, von 
h\v thun, veruben. Nur Pl^r. 
D^^Sye X y Grofstbaten , Wi^i- 
der ' Gottet , fadwrn Dei, Pi. 
77, la. 78* 7» ft) Handlungcn 

/der Menscbenr Zacb. i , tf. Jer. 
7, 5. 11, 18. ai, 14. .a^tJ^?! 
D^SS^O l^*in, seine Hatidlun^en 
fut, oose raacben d. b. gut, bosa 
bahdeln. Jer^ 35, 15. Micha 3, 4. 
D^SVWD VH das Boae der Hand- 
liingen. Jea. i, 16. Jereffl.4,4. 

^QyO m. Stand, Poatcn. 1 Kon. 
10, 5. a Cbron. 9» 4, Stw* *i&^ 
atebn. 



5} Soller a. v. a. n^Ssj. Amos 9, tf. 
<9 nlSy»n '>^tt( Uebjracbrift von 
Pa. ifto r 15^' « incL Stufenlied, 
wabracb. Beseichnung einea ge- 
wisaen dlqaen 15 Liedern gemc^- 
aamen Metruma, wenn aich die 
BeacbafFenbeit deaaelben u. die 
Ursaobe der Benennung; gleicb 
nicbt naber zeigen lalst. Gaas 
abnlicb nennen wenigatena die 
Syrer eine Gattung von Gedicb* 

ten: f^n^) )/ \S^np scalae oda^ 

rum , und nicbt gerade im Inbalt, 
11m 80 mebr aber im Ton und 
Ausdruck dieserLiieder fin^et sich 
eine grofse Uebereinatimmung, «-— 
Andere 'veratebn nnter carmina 
ascenaiorum J^ieder der Riickrebe 
aua Babylon (wovon nSvn Esta 
7 1 9 gebraucbt wird } , oder Lie- 
der, von den nacb Jeruaalem' wail* 
fabrtenden Israeliten geauneen 
(vgl. r\Sv Vk. iss, 4), welcbea 
'* "^ lQtttli( ' 

tern Deutungen palst vuf alle 
Lieder, welche, wie acbon be- 
merjit, uberbaupt kanm in Ruck* 
aicbt' auf den Inbalt, wohl aber 



letstere "^iJey Pa. 13ft d^Uicb der 
Fall iat. Aber keine Jikr letz- 



nOOJTD f. Laat. Zach. ift, 3- Stw. 
ocst beladen. 

D'^POSQ m. pi Tiefen. of-RO?? 
die Tiefen deaMeerea JesI 31, 10. 
fi'»»-'jj»y» Tiefen dea Wiascrs. 
Pa.' 69 ] "3. ' Ezecb. ay , 34. Stw. 
pc^ tief aeyn. 

|yD (abgekurst fur na^B, vom 
Stw. 7\l9 _AC beal^iohtigeni 

wie \)yc von'nSv) eig. ala S^i^» 

. Abaicbt. Nur) mit ^ i ]?»*? 

\) in der Abaicbt, da fa, dam it 

(vor Verbia). 1 Moa. a7, aJs 

^tt^aa a:5i5n i>>oV auf i^fs dick 

meme orae seigne^ a Moa. 4? > 
-5 Moa. 4, 1. Jea. 41, ao. Mit 
dem Inf* Amoa a , y. und Ezech. 
ai, 20: %\th \VpS uau/twOi^ueseat. 
a) vor Subatantiven : we gen. 
1 Kdn« 8» 4^* a Kdn. 8t }9* 
Jea. 62, 1. Pa.S, 9. Mit Pron. 
•»5yc^ meinetwegen, *|3?»S <J«i* 
netwegen. 3 } deabalb (fur \vxi\ 
ni<i 1 Kon. IX, 39 )• Pa. 30 , 13* 

51^ 6. Hoa. a» 4- 4) •»^9 P-Ph 
dafs (kO Joa. 3, 4; dab' (91^) 
X Mof. 18 1 19; deabalb. ^^0%. 
»7, 5. 

TCOfA 



. V 



VD 



6fl5 



VD 



cr- 



'T^ »• 1 ) ilntwort Hiob 32, 
3. 5- Spruchw, 15, 1. 43. 2) Er- 
horapg^ Gewlhrung d er Bitte. 
Spnachw; 16, x : |1tt^yn^»» n1n*»t|ir 
W 00m Jehova kon^mt Gewdhrung 
^oj^ue, 5) Ab»icht^7Zwcck. 
Spruchw. 16, 4, nln^ ^M Sb 
Ih^^dS jiUes tkut Jehov4$ zu seiner 
Ahncht^ Stw. nas> antworten, er- 
oren; su np. 3 vgl. die arab. Be- 

dcutung Ton ^JLc bcabaicbtigen, 
ond ^Jjuo Abiicht. 

'T3?3 f. 1) Furche, Pi. 129, 3 im 

Ch«thib. ft) X Sam. 14, 14: 

n^to nttx iT^S^C jugum oder yii^c* 

ncin a^ ,• w'as e* aber schon ohne 

n»& heiiat. Hat ni^& seine Be- 
♦-1 - Y-t - 

> . i^ 
dentuDg von rJLc arbeiten, 

nnden,- to ware es wortlich: 
Ww /k^i &<N«m, ftOTiel als ein 
Jocb Ochsen bearbetten kanir; 
aber dann wiirde man nrs-natfc 
Ifja erwarten. So hat derXhalcir 
Itp^S.na Itj^nln \1B ihjW amtulaiio 
;m^ ioum in agro. — Das Stw. 
n^P bat keine passende.Bedentung 
in dea Dialekten : auDier im Arab* 
s 

^393 /. Furcbe. Pa. .i2p, 3 im 
KrL St. daa Torige. 

"?»« /. Wohnnng. & HJ^. 

•^TtW/l Schmers, Triibsal. Jcs. 
50,11. Stw. ^ax^ Scbmers em* 

pfinden. 

•rSi m, Axt. Jes. 44, 12. Jerem. 
10, 3* Arab. OkJ^Ut^ instrument 

tMT^ nnd das Verbmn \X ^ r ▼on 

denUmhauen mit einem solchen 
butruonente. CkaUL M2*)ain securiu 
InMerfiedevtung: Ax\ brancben 
^ iacb die T|iliBii4ifttcn. 



"T'^JOfl^ m. Einbalt, Hindemils. 
1 Sam. 14, 6. Stw. n^y. 

• T 

» / 

^IfO m. Einhalt, das Einhalttbun. 
Spruchw. 25, 28. 

'^B^'^ ^' Einfassnng tvn das platte 
Dach der Morgenlander. 5 Mos. 

22,8. LXX. #irf^«w».. Stw. Vjic 
retimdt, detinuit. 




"pjpS m. p/. gekrummte, knxm* 
me Pfade. Jcs. 42, 16. Stw. u^jdv 
krummen. -"' 

*TJLO m. C^bgek. aus n«n.|>») i) Blofse, 
Scbaam, s, ▼, a. njiV. Nab. 3, 
5. a) leerer RaumV'x Kori. 7, 
3d ; v?u{ er grauirte auf die Fld^Juh 
dgr Leisten -^ Chtrubs und Ldwen 
und Palmen — ^^H l»»s nach dem 
Raume einer jeden d. h. je nacbdem 
'auf jeder Leiste Platk ,war. Stw. 
rty» blols seyn. ^ 

S'JiSS m. (von ^^yf^ no. IIL), 
,1) Nnr Ezecl^ 27, "wo man aber 
wegen der verschiedenen , sum 
Theil scbwierigen , VerWndun- 
gen Bwiscben den Bedeutungen: 
Handely Waareund; Handelsplatz, 
Markt schwankt. V. 9, 27: 
H^^Vrs 't^'^V die d^ntn Handel be- 
treiben; 19 : Eiseriy Blech. u. s.w^ 
n^n i):?^?:! war unter deiner. 
Waare oder': auf d^nem ,Marlae. 
V. 27 im^Anf. v. 33. 34 steht es 
neben jln, .d^a1^t wafarsch. in der 
Bedeutung ; Waaren , Scbatze. 
Am scbwierigsten aber ist v. 13. 
17: tia-iVD ^ana — n'tjo iBna 

viell. um fVaizen von Minnith ^ 

hat man deine Waare gegelfen* 

' Dieselbe Construction findet sich 

aucb in dem nicht minder dunkeln 

2) (^y wo die Sonne unter- 
gebt, Occident , yon ^-i^, \^^ 

occidit sel Ps. 75 1 7- *03» 12. 
»o7 , 3. Jes. 43 , 5- 
Rr 



vo 



626 



vo 



* i13'^J?0*/. 8. ▼. a. dat Tor. «. 2. 
Jet. 45» ^• 

n*^JWi m. nackter Platz; Plata ohne 
Waldung, Plane. Richt 30, 33: 
»ai - nnvo. Chald. MPX^ia"itt;^» 
planitUs Giheae. Im Arab, ist 

8a^ ^wi^itia arcumjacet urbem^ 

.jler leece "Besirk um die Stadt. 
Hiernacli scheint die Fulg. zu 
iibersetzen: insidiae^ ^mu circa ut" 
lem erarU. 

rVYWD pi /. 1 Sam.. 17, 25 im 
Cbethib. (Im Kri dai deutlichere 
n*»D'i5^o)- Wenn die Lesart wirk- 
licb im Hebraischen einen Sinn 
£ab , BO ware su vergleichen 

ii^ r^ caterva hombium* X)ocb 

seugen alle alte Ueber«el^cir deut* 
- licb fiir das Kri. - . 



1 Sam. 4, 3. 12. 17, 8« ^o* ^^i 
und dann fur das Heer solbst. 
1 Sam. 4, 16. 17, 22. 48*'^<^-<<^V. 

nDnyq f. i) ScWachtordnung, 
Heer. i Sam. 171, Q* 2} Reiiie 

 E. B. Ton'denScbaubroten. 5M08. 
24 , 6 : I^g^ sie in tjuw Keihtn^ jc 
seeks auf eine Reihe^ v» J. Spatcr* 
hill fixirte sich der Gebrauch auf 
diese Yerbindung y daher onb 
PS*^l?ffln das Scbaubrot, fiir den 

• a flit ^ Mb . ' . 

altem Ausdruck D^2,bn DnV 

1 Chrdn. 9 , 32. 23 , 29.' Nebcin. 

10', 34, aucb obne DnV 2 CbroD. 

2, 3. Dasselbe ist onS HD-jvc 

.2 Chron. 13, II. np."i!P»n jnSirf 

der Tisch mit den Sehaubroten. 

2 Chron. 29, 13. Pl«r. nO'jVo 
Keihen. 3 Mos. 24, 7. 

CrS^iyO w. pi Blolien. 2 Chron. 



^^ ^ 



28, i5* Stw. on?, j»-c 
blolien. '^' 



ent' 



TT^JJP /. V. d. Gen. n-ism phir. 

. nViip. 1) Hohle* 1 MosI ip, 30, HSt'ljnD /. pldulicbe Gewalt, 

iSain. 24, 4. 8- Stw. aU: tief, Schrecken. Jet. 10, 53. LXX. 

gehohlt seyn. iVi Hohle. , 2) Jos. ''^•'- «y- if-^^'^ «*'^'^- 

., ^ . . , XT Stw. v-i? fiircbten, vgl. vn». 

x3 , 4 nehmen es einige als ^om^ • * o . . t 

propr. eines Ortes, z. fi. die /^n/^, H'lyQ Ort im Gebirge des^Stammet 

** - Juda. Jos. 15^ 5p. X,XX. M»y»«' 



Maara, 



fmX Vulg. Marelk 



V^Vp^ ni. Furcht, Verehrung, od. ^..^,_ 

Geeenstand derselben. Jcs. 8 > 13. ''^^ »w. (von n\r») 1) That, 



Stw. yi» fpchten. 




¥imi m. Anordnun^i Entwurf. 

Spriichw. x6, 1: :jV''^.*\?»^ie 
Eritwiirfe des Her sens. Stw. 
ij^v ordneni anordnen. 

*^3Tl?0 /. 1) Ordnung, Anord- 
nung. nanrisn nt*i5 die in Ord- 
nung anfgestellten Lampen (des 
heiligen Leuchters). ^^los. 39» 
37. Von dem ZuirechfHf *n oder 
Aufthurmen des Holaes auf dem 
Altare, Richt. 6, 2tf, vgl. das 
Verbum i Mos. 22, 9, 2) Reibc 
des Heeres^ Schlachtordnuirg. 



Handlang, Geschaft. Verrichtuiig. 

X Mos. 44, 15: TS^ji ?»to»»a-n« 

OtJ^tt?5 yejA W9L% iu'ias^yir iine 

Tkat\' dii'*ihr griffin? 47, 3' 

D3>*»toy«-nD was ist enre f^trnch- 

fi^ngY r\yvvh of» Tag der Arbeit, 

Werkeltag. 1 Sam. 20, 19. Haw 

fig yon den Thaten Gottet Fs. &6^ 

6. Richt. 2, 10. 2) das, was 

jemand gemaObt hat, Werk, 

Arbeit, nin^ ^1^ nteJMD Jehoya's 

Werk. Ps. 8 » 4- 7- »^ » ^' 

p'jH sii-ntoyo Werkv. Menschen- 

handen , insbes. hanfig yon Idole. 

5 Mos. 4, 23. Ps. 115, 4. 135 » 

15. Hiufig^rov Kuastlerarbeir. 



VD 



3«^n - nhvr DamastWirkerarbeit. 
2 Mo8. 26, 1. 31. 3'ik-n«f»B Wc- 
bcwbcit. 2 ]Vto». 28 ^" 32- 
DpH-nto^ Sdckerarbeit 269 36. 
fi7, itf. ^nw;-} ntoxjo^ Gitterarbeit 
fi7, 4. nlViStt^ rwrtD kettenfor- 
mige Arbeit. 1 Kon. 7, 17* — 
VoD einem Dichterwerke Fs. 45, 

m/i /r erft ist dem KSnige (geweiht). 
Symm. ri wori/umru ^mov. 3) Habe, 
res, wie h^mSo, inabes, von der 
Saat anf dem Acker ft Moa. ft3, 
16, voa dem Vieh 1 Sam. 25, ft. 

■ftf^ m. V. d. Gen. ito»X3 m. Pron. 
1-)Bf3^0 Plur. nl-itorc der Zebnte 
I Moi. 144 fio : Sio -^ttf VB lS tn»i 
md ^oA ifcm den Zekntien von aiun^ 
5 Mos. 14, 25. SB. 26 y 12, ft6f 
12, Neb. xo, 38«39- nwxmn-nitrf 
das ZehnteD}abr, das je dritte 
Jahr, in welchem aulser dem ge^ 
wohnlichen Zebnten noch etwaa. 
fur Fremdlinge, Wittipren und 
Waisen gegeben 'wurde. 5 Mot. 
26, 12. S. *i\tfS», nitiy aebn. 




??C /. ph Erpreaaungen. Spr. 
28f i6» Stw* pvh^ erpreaaen^ 

^0 iie agypt. Stadt Memphia. Hot. 
9t ^9 aonat auch j[3 Jea» 19, 13. 
Jerem. 2*1 16. Bey den arab. 

Geograpb'en heilat aie oLiLo, 

kopt. *L^K^S, tabids JOLtn^H, 
bey den beiuigen Kopteii Atlgtt j 

abcr auck IIBUDX^. Mtm^h 
iWmgsMsn reUuion <F EgypU 
S. 3603 und nDVJ y mil dem 

Cn^ aegypt^ restUutm S. 207. 
Hierana aind aowobl die bebr« 
Namen ^X) und f)2 ^ als daa grie- 
cbisc&e MffA(p$f entstanden. Ueber 
^e ^igentUcbe Bedeutung dea 
finder aick ain* Stella 



627 ' S3D 

beym Plutarcb (de hide et Osint^e 
&► 359 » oder 639 €d» Sieplian, ) ,' 
Tip /^ 9ri\t9 MifiUPiv ot fnh e£/Mif 

^Ovi^hf J wnd beyde £t;ymologieh 
laasen sich aus^ dem Agyptiscbeji 
erlautern. Nach der eraten Deu- 
tnngy Welcbe Jahlonsky vorBieht^ 

wire ea Dl'BnDV^S pt^niu hono* 
nun, von JXZZ^ (m«fc) plenus^ 

und KDVJS ff^nusf nacb der 

sweyten suaammengeaetst ana 

JUL^xATif septdcrum mi X)^^^ 

d.b.^'O/K^it, avt^fntfy wie nacb Plu- 
tarch Osiris genannt wird. Siebe 
Jahhnsku Opuscc, $d. te Water T. L 
S. 137. 150. 179- T. II. S. 151* 

S^^BP m. Angriff, bier: Gegen- 
atand dea Angrifla. Hiob 7, 20. 
Stw. W^. • 

riBQ in. Bfaaebalg. Jer. 6, 29. 
Arab. p^^UULo ^^m* Stw. had 
blafen. 

I^^O m^ Hiob II, 20: u^s^ nii& 
daa Verhaucben der Seele/ vgl. 
/tt7a3 na5 Jerem; i5,9,JHiob3i;39. 
Andere : ein Hauch^ wat aber vom 
Spracbgebrauche nicbt ao sebr 
• unteratiitzt ist. 



\VfO 711. Hammer. Sprucbw. ftfi, 
189 von yna zerscblagen. 

■JJIP. ffi. (foti Saa fallen) elg. was 
herabhangt, ablSllt. Hiob 41, 15*' 
•1^3 «iSa» die fleiscbigen Warn.- - 
^pen, das berabbangende Fleiscb. 
Amos 8*6: *i^ Sdxb' Abfall des 
GetreydeSf acblechtea Getr^yde, 
Spreu« 



^ T J • /• Wnnder, wunderbares 
WeA. Hiob 37, 16. Stw. hV:.; 
Niph. wunderbar seyn. 

mSBD. f. Abtheiluiig, Classe. 
2 Cbron. 35, 12, • Stw. oSj^ 
tbeilen. 

Rr ft 



/ 



?B0 / Je*. 17, 1 nnd T^Ki \yp, m. Hafcn. Ricbt. 5, i7. 



ft3, v5. 25, a «ti«animengefal- yuig. partus, Syr. itZhoZ. Im 
lene Gcbaude, Trummern. Syr, 



9 f c9 
Arab. i«t &a5^ Hafcii , Anker- 

platz. 



^y* 



f &!^QS^ das«. Stw. Sb3 fallen. 

thpCl m. dat Entfllchn, Entkoon- 
men. P«. 55, 9- Stw. oS^ ent- 
wischen , fliehn. 

nJlbnO. /. ein Gotaenbild, Idol. 
V'Kon. 15 f 13- a Cbron. 
15, 16. Stw. Y^3 erscbrek- 

kisn, Vgl. |a::^7 fJoLV von V? tPnBO. ,„. Aus.pannting , Ausbrci- 

fiirchten. tunc. Hiob 36, 29. 2) Flaggc, 

^u— . c 1. Pamer. Esech. 27 , 7. Stw. tyia 

tt>7D0. m. das sicb Wi^gen, Sch wan- ansbreiten. 
ken der Wolkcn in der Lutt, 

Hiob 3^7, 1(5. Stw. o\fl Ff. wa- HV tPBD. /. der Scbritt, bier fur: 

gen. Mit tt^ gescbrieben ware es : die Mitte dea Leibet, wo die 



g^EtD f^ Genick. 1 Sam. 4, 18. 
im Cbald. iat p^p^ H|D*{a Gelenk 
tiberh. und insbeiondere Gelenk 
det Nackena, Auch im S)t. 

^A^^d Vertebra, 



Fiifse anfangen. 1 Cbron. 19, 4* 
Stw. yfe^B scbreiten. Vgl. die 
Faralldstelle 2 Sam. 20, i3 ^^ 
nintt) podcx atebt*. 



.das Walzcn, Rollenr, von Mi\^ 
HUhp. aich walzen. 

nbaO /. 1) der Fall, Store jeman- 

dea. Spriicbw. 29, 16, von* d em 

Umaturz einea Reicbea. Ezccb. tJ^BO m. Schluaael. Richt 3f •5. 

26, 15. *8. a7f ^7- 3if7^- »)<ia» 5 #* 

Umgefallene, h. von einem urn- Jea. 22, 22.' Arab.' oAjdUi dass. 

gefallenen Stamme. Ezech.-3i, x3- Stw. nna oflhen. ' 

3) todter Korper, wie codovar '* 

' von cadere^ n-rZfiu v* ntnrm. Richt. HnSO. m. daa OHnen. Sprucbw. 8» 

i4i 8. * Stw. V%^ fallen. l\ nnattf nnu© daa Offncnmeiner 

k««i«»% o .. I. ^ J Lippen, d. h. daa, waa meme 

HTypD. P.. 46, 9^66,^ Werk, . *^*^ 

P^SO. m. Untenchweke. i Sam. 5i 
4. 5. Ezech. 9, 3. 4. 10, 4* *8' 



von den Werken Gottea. 



Die Etymologie iat unbekannt. 



X^ m. Hai,n.er, Jer.5t,«o. Eig. „^ nur einn..hl «?*«. vlo Zephtn. 

&t«;n r'»^ iiiu< Hiigtl muchu tfv, 
»i€ ^Spreu. Auaaerdem durch- 



yBQ. m. daa Zeracblagen, Zer- 
acbmettarn. Ezecb. 9,2. S. daa 
von 

• 

l^Jp. m. 1) Zahlung (dea Volkea). 
2 Sam. 24, 9. 1 Cbron. 21, 5* 

2) Befehl. 3 Cbron. 3^9 ^5« 

3) angeordneter Ort. Ezecb. 43, 
21. Aufaerdem heiiaft ein Thor 
von Jeruaalem tfjfiJan tJ?^ Nebem. 
3^ 31, — Stw. ng^i w. m. n. 



gebenda in folgenden u. filinlichen 
Yerbindungen. , Pa. 35 , 5 • ^V- 
n^*> ••^sS yfcD ink mogen sefn wie 
Spreuy das der Wind verwtht. i, 4* 

Hiob 21, 18: na^o ^M^i T^^ 

wie £preu , das der TVirielwind eni- 

fuhru Jea. i7» 13. 29, 5. Hot. 

13, 3. Cbald. ^anch t10| MtlD, 






XO 



NSO Aif. RXtq'] imp. H» , inf. Haco 
i)^ hnien / toiI , Personen iind Sa* 
cken, sehr hauiSg. i Mo«. ft/ 20. 

6, 9- 31 , 33. 38» fto- 2f ^ V '*^* 
Sehener im intellectuellen Sinne 

I.B. Kohel. 3, 11. 7, fl7- 8» i7» 
TgLRicht. 14, 18 von dem Aufloscn 
elnef Rathsek. nnOC MSd Ruhe 
finden, von einem Weibe: rer- 
lorgt werdan durch VeAcyrathung 
•Kuth i| 9; dass. ist wahrschein- 
lich 01 W >Of» Hohcsl. 8, lo- 
^3^93 )n M^lB &tiad« finden in deh • 
Augea jemandes , s. )n no* I. 

2)« erbalten , bekommen , $ich 
erwerben, 'wie im Ijat invtrdre 
cognomen ^ laudem. 1 Mos. 26, is: 
wnd Laae sdeU in diesem Lande 

bnJ^ nMD Hinn nJ^Ja >*2ctts»i 

luui erAi«2t in diesem Jahre hunaert 
Maa/W d» h. er arndtete hundert- 
Bug. a Sam. fio , 6 : lS Mact: ifi 
n1*^S3 DnV <lami< «r nicht fesU 

jmrftc erlange* Spnichw^'^Si ^3: 
n)ODn icj^ 13 ni* '^ytS'Jti HeiL dem 
MamUf der ^fVeisJieit eruwrhen. 
81 9- 35. »a, ft«. KlageL a» 9: 
ninn? ^1tn <Ka:»-Hb n'»K^a3 d3 

vnd iV« Propfc«ten erjioben Jiein Ge* 
skht von Jehavu. ft Sam. 18, 22 : 
niab nnlto r*l ^ ^^ ^^^ ^^' 

xhaft^ ^dis (etwas^ erlangt^ ein* 
bridgL Auch von einem IJngluck^ 
was einen betrifft. Pa. ii6» 3: 
Hxnn injn n*J3f Bedrdngnifs und 
ifn^&di ^af m Spriicbw. 6, S3\ 
Hof. %2y 9. (VgL no. 3, wo daw,^ 
inden anagedruckt vorkommt). 

3) jemanden betreffen, 
ibm widerfahren, mit deni 
Acau. 1 Mos. 44,. 34* ^ Mos. 18, 

8: 11^13 enw|» l«t» ^^J^'^?"^^ 
uUes t^emack^ welches fie auj dem 

fVege traf. 4 Mos. ftOf t4« 3f2, 23* 
5 Mos. 31 J 17. fti. Jos. 2 , 23 • 

tniK nlMXbn-Ss cXles^ wassiehe^ 
triffen kmtie. Ricbt. 6, 13* Nebem. 

9, 52. Estb« 8> ^« P** ^>^^* 3: 
^aiKxp blH«) ^nxq Bcdrrfrt^Miie 
iei Orem trfL^en mch. 119, 143 < 
^^2(o p1»^-'^ai' I>r§ntuil und 



6fi9 VO 

JnffSt trafen mich. Vgl. Toh. iC^ 
7 : Hsf wf^^" •^^^ tifnffti i»/tt«f . ^ im 
Aram, bat das der Form nacb ent^ 

aprecbende Mtt)p, » f^ nnr diese 

^ingescbrankteref Bedeutung, a. 
oben MBtD. Im Arab, ist das syn. 

O^' finden; jcmanden bettcf- 
fen, insbes. Tom Ungliick, «. B. 
i^^Lcf L# Aaiidl t^i coniingit. 
Vgl. Hia no. 3» «) ^ 

4) Mit dem Dmi. binreicbend, 
genugend seyn 8u eSwas. 4 Mos- 
II, 22: DnS Hac»^ und reicht hin 

fir sie. RicVt. 2V, 14: ^M^^ hSi 
OnS rti^r «> u^flr^n wcfa Unreichend 
fUriie. — DerBegriff; hinlang- 
licb seyn , scbliefet sich aucb im 
Deutscben an : binlangen, nnd im 
Griecb. bt f»fotJM«w, Umvit hin- 
konunf nd , binlanglich , zurei- 
cbend; ln»hf/i»f bat aber mebrere 
Begriffe mit .Hy& gemein. 

5) seltener aucb a. v. a. au- 
cb e n. 1 Sam. 20 , ft 1 : h2c» ^i 

D'lacnn-nM gehel ruche die rjeilei, 
V. 36 " VgL Hiob 33 , 10. 

6) Mebrere Bedeutungen bat 
die Pbrase: meine Hand fin- 
det (ctwas); nebmlicb a) s. v- 
a. ich erlange» besitze (etwas). 
3 Mos. 25, 28: 1^: ri*J^» kS-dk 

genug ' ^erlangt , dafs er wieder^ 

^hezahU. 42, 8, vgl. 25, 26, wo 

es obne n*> vorkommt. Hiob 31, 25. 

i) 1 ^am. 10, 7: ^^» iV'"^^.? 
q*!^ Ha:t»n tfcu«, wax dir vor die 
Hand lufinmt. 25, 8- KobeL 9, xo. 
c) Jes. 10, iq: '»n^ 7\Hm -i^»? 
V*»^Kn nl3H»»S JO wie meine (stro' 
feiide) Hand'kie KHmgreiche der 

Gotten trifft. Ps. a*, 9- ^^P- . 
q^5*»«-S3V 5I*»J deinc Hand trejfe 
alio deine teinde. i Sam. 23 , x7 • . 

Swtt/ - •i'» qKxnn mV A« Hand 

SauCs trifft dicii *mcht. Die Con- 
striction mit \ in den beyden 
ersten Stellen schliefst sicb an die 



\D 



630 



Bcdcntungf per^enire a4, ein Ziel 
crreichen, die im Aram, bemchend 
ist. ( Zu dcr Phrase nntcr a vgL 
man im Hebr. :iiWr| lAid im Syr. 

die Verbindung ^cno^^fo t^ 

perventt ad manus ejus^ er vermag 
I Cor. 16, 2. a Tim. 1, la und 
haufig. Die dem Hebr. genauent- 
•precbende Form ^^ iat aber ' 
geradebin : honnen , vermogea, 
*wie •j*a^ finden a) konnen, 
vermdgen. ) 



' ^^pK h:co^ 1) gefunden wer- 
den , sebr hlufig. 1 Mo*. 44 , 16. 
17,- « Mos. 22, 3. X Kon.' 

>4» 13: aitt i:5«7 53 MXJ35 |^«» 

w^'/ Art lAm etwas^Gutes SefuruUn^ 

wordth, VgL 1, 5ft. I Sam. 25, 

aa. Dan. II, 19 J er wird strau^ 

cheln undfidUn «xs^. mSi kfuI mcht 

mehr gefunden wer den. ' 2) ai^b nur in Pausa OiM»Di Eara 8» ^5 



•trjn niV das Gehirge hann von uks 
nicht eHangt wetden^ wir Iconnen 
das Gebirge nicht erobem. Jerem.' 
15, 16: q-'^jan IMapW deineJVorU 
wnrden (^nnr)'zu 'ihM. 

HV»A.'M*»xori x) macfaen, dafs 
jeinand gelange, ibn (ibergeben. 

(Aram. f^^So p^rvenire fecit ^ ad" 

duxit)^ a Sam. 3, g: q"in'»xiDn m'S 
111 n^a icA Imbe dich nicht* iiber* 
/v^^n in <li« Hand Davids. Zacb^ 
XI t 6. 2) bringea, darbringen, 
mit Hh. 3 Mos. 9, 12. 13. 18. 
Q} zu Yheii werden lassen. Hiob 
34, 11: ^J»S»^ tt;*»M n^^toJi u/ti 
nncA eines Jegluken JVandil tdfsi er 
ihm zu Theit werden, 4) gescbebn 
lassen. Hiob 37, i^: ten^ dm 
4nH:c»*» hmid turn IVohUhun' liiht er 
(es) gesehehn^ 

Seltenere Formen : ^n>&4Mos. 
11 , 11 , Fart, n'fph, plurJ q^mscc^, 



(irgendwo) findeA, befinden, be- ^„^ 

findhcb seyn. 1 Mos. 47, 14: -^^^ ▼• ^- Gen. ajc© m. *),Ort, 

*"'" — ^0 etwas stebt, Jos. 4,^ 3. 9: 

fi^anltn "iSai Mjq der FUuz^ wo 
die Fufse der Priester standeru 



idles Geld, was sieh inH Lands 



^^SYP^en fond., x Chron. 4, 41. 
»9i 47.- rffl tiMVoan 9|q); i^ Volh, 
das sick hier bejindet. i'Cbron, 34, 

«ii/€ , rfitf iicA in Jerusalem wid Ben^ 
jaminfanden. Jer. 41,3, 52,25. 

/kA bey dir hejinden, Dann abso 



2) militariscber Posten, Besatsung 
an einem Orte. 1 Sanu 13 , ft3. 
&4> ^* 4* ^ ^^> ^5* i^ Sam. 23, 
14. : 3 ) trop. tixt Zufltand. Jes. 
aa, 19: ^^s^ac q^nsin ich will 

von deinem Fiatze stofseru Stw. 
n:c:i und ay> stellen. 



niH^eOJn. J«n^ ^eyden IbVA/.^, dii ^^/ *^»^^'- Poslen, Besatsniig. 

wrAW^n svid. Esra 8, afi- 3) von ^ ^*'"- '^' ^^- *• ^' *• ^"^ ^^"8^ 

Gott gesagt: sich finden lassen ^' *' 

(von den Menscben), d. h. sie T^^p^ f v. d. Gen, n;(tt9 etwas 

erboren, vgl. xtf-yy. i Chron. 28, aufgericbtetes , eine SSiile, ein 



J 5 tfS HKJDy ^ lif-^^n DM wienn du 
lAn sucks t^ UJsi er sich von dir 
pndeh d. h. erbort er dick 
a Chron. ?5, a, 4. 15. Jerem. ap, 
x4- Je«.'55, 6, ((J5, 1. 4) erlangt, 
beaetsen worden , von jemand^m, 
»rt \ (vgl. Kal no. 6). 5 Moa. ai, 

^r hesint, Jos. 17^ itfr Hyw*^ M^ 



aufgerichteter Stein, cippus. 1 Mos. 
88, ^8* 22. a Moa. 24, 4, insbes. 
Bildsaule einea Gotsen, %. B. 
hv%n n^ace Bildsaule dea Baal 
6 Kon. 3',V 10, 26. sMoa. fi6, 

M/iif Bildsaulen sdU ihr nicht auf' 
richten. i Kon. 14, 23 2 Kon. 181 
4.^ as, 14. Micbas, 13.* 



r 



KP 



€31 \o 

tJipK 1) pusf, Ton Kal no. i, 
tt. £war vQjn Auslaufen cles Blu- 

tea. 3 Mo«. 1, 15: 1»^ '''^*?^1 
n/kI cio/ ^ut soil auslaufen? 5 , 9. 
fi) past, von Kal no. s/ Ps. 73» 
lo, 75 , 9. 

nS^ jC etwat ungcsSuertes. n\n 
n^ 3 Mos. 8f &^- 4M08. 6, 19. 
Plur. niTO ^|5''ftTt niaco on^, 

. n1»q nlW, ungesauert^s Brot, 
Ungesauerte Kucfaen , Fladen. 
fi Mos. 29, 2. 3 Mos. ft, 4. 7, ft. ' 
4 Mos. d, 15, und Uofs Msco 

' ungesauertes. ft Mas, ifi, 15. i8« 
20, 39. nlstsrt an Fest d*r unge- 
tauerten Brote, Pascha. ft Mos. 

ft3, 15. 34» *8- 



ir^jKi/ Name eines tonst unbe* 

kannten Oxtea, 1 Chron^ 11,. 47. 

£s steht hier mil dem Artikel ala 

Vam. gentile* SUnonis (Onomtut. 

Y* T, S. 558) deutet ea ala ur- 

jprunglichea Appellativum durch: 
€9ngregatu> damini^ TOn Jl^ar cott" 
grt^aviu 

WSD /. 1) a.- V. a. n^M Saule. 
1 Moa. 35, &4. 20. ft)'Disnk- 
sauk. 8 Sam. 189 i8« 3) Stamni, 
Wurzel, iron dac^ in der Bedeu* 
tung: pBanEcn. Jea, <5, 13. 

"^P W* Dinar© N, Z. im Arab. 

5 / / - 

uVjo^o BerggipfeL Im Hebr. faat 

dnrcbgehenda fur: Burg, Berg- 

icblola, Bergv«ate. 1 Chron. 11, nSBD /. Zank, Hader. Spruchw. 

7: iMii -n^n attfo Mhd Dowd \^^ Vo. 17, 19. Stw. naca W^fc. 

iM^e ««/ <ie/* Burg (ITion); dai- hadem. '' 

ktt niuinfe iiMn Ji^: Davidsstndt, 

Jerem. 489 41: nitffin^ ^^"^H^/lt H^''^ Name einea Ortea im Stamme 

iUBi»rg€n uni genommen* 51, 30. Benjamin , nur Joa* 189 fttf< 

Oft jedoch wahracheinlich von ^L^,.^ 

Bergveatm, di^ die.Natnr gebU- nlnSfQ /. da^ Wiehem. Jerem. 8f 

dct, von acbwer augangUchcn 16. i3> ^7^ Stw. Snac wiehern, 

Hoben^ wohin aich jemand.su* «i|^iM* % ^ ^ r^ 

.9. I Chron. .«,'8 i<S VgL "«"♦ ^oh^L 9 14: .rV, n«, 

■* D^Slia D^lacta una bauti gegen ae 

grofs€ Verschanxungen. Vulg^ mii- 
nitiones. Hier iat daa tt radical, 
ft) daa Fangen, der Fang. Spr. 
12, IS. 3) daa Ncte. Kohel. 7, 
ft6. Die beyden letztern Bedeu- 
tungen aindvon n^ac jagen, fangen* 

4tts. Syr. (jio Pa. €a;pre/jii -pBRJ m. Net«, Hiob 19, 6. ,Stw. 
a^Mom sanguinemve. So ut aucb^ "i^ac j^g^ii* 

^"•F. taio gebraucht. Hiob 8, n-llSK) /; O a. v. a. t^,. iiactt 

10. ft) auaacbliirfexi, begierig Veat^, Verscbansung. Jea. £9, 7T 

aoatrinken , eigentl. auaaaugen. EBech. 19, 9. 

le.. 6» ir: n^n* nSrjM 013 ^^ ,. ^, ., :„,B m. ft Net.. 

n'«j den T<mn,^lb<cherluut ducM- j^^uL O, ift, . Stw. •!« j«geii.- 

geirtuiken und fusgesMOrft, d. h. y> «> f & 

bit «uf die Hefeu aiugetnmlu^. jtrUttS /. x) s. v. a. ^^o, nixo 

EmcIi. 23, 34. (Syt. l[^ Jftk, nMxo, aber haufiger alt jene: 

. , . . y» Beraeipfel, Bershohe Hiob 39, 5t 

««imt, dafaecmu; J.^ «^.««.o. (agjT^Sam. 33, 4: nl^n «.v«j3 

S. da^taebx. yvo^ Y^S, TgLnie). n'l^XSS ni,i die game Zmi^ wtlche 



VgL 

Kicbt. 6, ft. Esech. 33, 27. loi 
Chald. nnnaci^ daaa. — S. niaco, 

T t 

^^. 1) etwaa Naaaea anadrucken. 

RicbjL 6, 38: und ar dr&cku den 

. I^ mu ^ dem Felle, Im Chald. 






. .A 



XO 



63* 



VD 



1 

DoMauf ier Berghdhe UM. £4, ^ISCP m. m. Pron. ^^^w Ea^ch. 4, 
82. fi Sam. 5, 17. 'ftS, »4» Intbcs. . -^ - - .-^ • _- 

Bergreste, Burg, }U% ni^n die 
Burg Zion. ft Sain. 5 , 7. Trop. 
, von Got(. Pa, i8, 3- •»)>So njn«» 
tni^scnn Jehova ist msin fW; una 
mwttf 'Burg. 31, 4. 71 , 3. 91 , ft, 

*44i a. 
ft) Bente, Fang* Eseck. 16, fti* 

3) Nets. £!aech. 199 13. Die bey* 

den letBtem Bedeutongen iind 

Ton n^x jagen. 

Ji;j!fP /. Bcf^hl, Gebot, ft Kon. i8» 
36. Spriichw. -13, 13. 19, 16. 
Kobel. 8« 5* Sear baulig von 
den Geboten Gottea. 5 Mos. 
6, 1. ft5, 7, 11. 89 i« 11,8* 2ft* 
' 15 » 5- 17 » 20 u. a. w. 3 Moa. 4, 

>3; H^ •iw^H •'ii?i^ ni»o S>o nnn 

nd'iVVn tfW von den Gebotsn tioiUs^ 

Tit* 

iUe m<^/it getkan wertUn xoUcn, Um- 



8* 1) Bedrangnib. 5 Mo4. £89 
53 ft Jan 19, 9. ft) Belagerung. ' 
Esech. 4,7. 69 ft* *^l3Cttd Mia 
belageipt werden (von einer'^tadt)* 
ft Kon. ft4 9 10. ft5 , ft. Jer. 5ft, 5. 
vgl. Eeech. 4, 3. ilacc 10 Waa- 
ler fur die Zeit der tfelagerung. 
Nab.^Sy 14. 3) BelagerungswalLp 
den die Feinde gegen eine Stadt 
aufwerfen. 5.Moi. fto, ^o. Ezech. 
4, ft. Micha 4, 14. 4) Veatunga- 
werk, Yeate. ft Cbron. 32, lo. 
Hab. ft, 1. Haufiger: ^n»^ •>*»X{ 
nlai^ Veatung, Veatungen* Pa» 
31 9 ftft. 60, 11. Mi€ha«7, is. 
9, Chron. 89 5« 5) f. ▼• •• o^.-nafp. 
Eigenname Agyptena. ^\^ti ^*lH^ 
die Strome Agyptena, Jea. 19, 6. 
37, ft5. 2 Kon. 19, 94. Stw. der 
vier eraten Bedeutungen iat ^%X 
W. m. n. 



acbi^eibung dea Verbota, nnPO, 

0^*1 V*i daa den Leviten nach der 

YoracLrift Zukommendek Nehem. n^'^BRD /. 1 ^ Belagerungawall , 

^3 9 5 9 vgl. ^^^* &tw« njx Yeracbanftung , die man gegen 



befeblen. 

jriTlSD ft Moj. 15, 5. Nehem. 9, 
IX nnd HTBBD », v. a. rhn^ die 
Tiefe, ipabea* dea Meerea. Jon. 



eine Stadt aufvirlrfit. S. daa vor. 
no. 3. Jea. ft9, 3, ft) Yeate 9 Ve- 
atung. ft Chron. 11 9 11. Haufi* 
get: rr-j^xo "^yff ft Cbron. 14, 5 
und 01*1^x1} *»*itf ft Chron. 11, lo. 
XI. ft3, xft, 4« fti 9 3* S. daa vor. 



ft, 4. Mi<iha 7» 19- P«. ^8» ^5i 
einea Flus'ae^ Zach. lo, 11; von 

• der Tiefe dea Kothea Fa. 60 , 3. •.n.^'^ « • 

S. nSw, n^KJ. 8. ▼. A. ntrjj w. m. n. Zank, 

mJL^f^ * , ' Hader. Jea. 41, 11. Stw. nafi 

P«re m. Bedvangnifa. Pa. 1x9, 143* JN^fc. aanken, badera. 
Jer. 19 , 9. Stw. pL^^c drangen; 

P^O m« i) aieilar Berg, jabe An- ^^ <»»t. wit Pron, %nafO die 
b5he, 1 Sam, 14, 5« Talmud* Stim. i Sam. 17, 49/ n2(D ' 
pnx mo/tf a/iiii at praeceps* Arab. 



jVft'^afflJf vJAJo '•W'w' oltus^ rup€f 

montium eminenies* ft) Grundveate 
(der .Erde). 1 Sam. 2, 88 



nsiT nt^M di6 (achamloae) Stirn 
einer Bttblerin. Jer. 3,3. Esech*. 
3, 7: nso ^15 tn vonfrech^r Stirn* 
v. 8*9* Jea. 48, 4: ni^vt:{ 9|n^D 
deine-Sdrn ist von £r(. 



Y^tj-^gXO. Die Bedeutung acbeint 

Wer von 4pm verwandten ps"* ••wvt^ #• «'. ^^ ^ 

entiebnt, wovon pw-* und p:^*© ^^^. f- Bemachiene. i Sam. 17, 



feat, unerachfitterUoh/ 



'^'R?^/- Bedrfingnila. ffiobi5,«4- 
«ur. nipwn Pa. ft5v x7. 107, 
<5. 13. 19. Stw. pw drangen. 



tf.. S. daa vorige. DieBegriffe: 
Stiro , Schienbein , Beinachiene 
kbnnten ihror Ahnlicbkeit wegen 
durcb dieafiibe'n oder verwandte 
Anadriicke gegeben werden. 



Xo 



63s . '^ xo 



w9ieuiuk^oi. Stw, *|^X wiaden, 
wickeln. . *- ^ > 



pbir* mVara kleine metallene 
Platten, die man im Morgenlande, 

me bey unt, Pferden unr Kamee- yxM^ 

ton lur Zierratk anbangt, und zu» ^ ' 

weilen mit Inschriften Tertieht. ^^^ 

Zuwcilcn warcn sie auch auf Ric Tyjp ^^ Schritt, Gang. P». 57, a.l 



m. das Lager. Jea. SQ^ flb. 
Stw» J^X^ sternere Uetum*'' 



men und Bander geheftet, wie 
man aof einigen persepolitani- 
icfaen Figoren siehb Zach. 14) 20, 
TgL Niebuhr^ft Heite Th. ft. tak 

3ft. Stw. SVjt, *Vjo Uingeln. 
S. D^nSs©. 

*^?(P f. schattiger Ort- Zach. x, 
& Stw. SSs schattig seyn. 

C^.n^C <Iiia/r die beyden Becken, 

deren man aich in der Mhsik be- 

dienty eymhala^ 1 Cbron. 13 ^ 8* 

163 16, 2Q. Esra 5 , 10. Nebem; 

la, 27. S, o^HxSsc, Ton Stw. *>SX| 
i # •»«•.• - • 

J«AO klingen. 

'^?tf^ /. Turban des Hobenprie- 
ftteri a Moa. ^8« 4* 39* ^9? ^* 
59) 38- 51; dea Koniga Esecfa. 
fit , 31. Wie sich dieaer Turban 
▼on dam der gemeinen Fneater 
(nvaio) unterachied , wird nir* 
genda' im hebraiachen Textege- 
Mgt. Die bebr. Ausleger, deren 
Stellen beym Braunim de vesiitu 
suteri hebr. S. 625. ff. ^eaamrndt 
*ud, erklaren sich meiatenft da- 
btiif dala der Turban dea Hohen- 
priestera tiiedtiger gewunden ge* 
weten aey, als der der librigen 
Priestar. Josepbna weicbt aber in 
ieinen Angaben bier ydndenen dea 
Textea ab. £r nennt acban den 
Turban der gemeinen Friester 
fMSfrntf^^ns d, I. nfi^2(0 (ArcbaoL 
3, C4ip. 8. S. 84. ^^- '^- CpiowO 
nod gibt daranf an (S. ^. A)^ 
dafs der Hohepiietter dens^iben^ 
•ber dacuber no^ einen andern 
▼on Uyacintb trage. n<X«f U ?y 



Spriichw. 20, 24. 'i'»'i»2f»^ in sei- 
nem Gefolge Dan. il^ 43, vgl.- 

itVa'ia Ricbt 4t ^o. 

. * 

TI^VJXO, f. suhparvum\ parvulum^ 
wie SMitj f aua \o> u. Ji^j^Sf^c. Dan, 

8 , 9» 

*T>JSO. m. 1) etwaa kleinea , unbe* 
deutendes. 1 Moa. 19., 20, H&ob 
8^7. 2) kleine AnzabK 1i*2Ct) 
br*t«^M kleine Anzabl von IVLen* 
8chwi7. a Cbron. 24, 24. 3) ^'^^\ 
beynahe* Jes. 63 , i8« . 4 ) ^ "^T^ 
•^S?:«tt Fa. 42, 7 wahrsch. Norn, 
jfropr^ einet Bergspitze des Liba« 
non, ohnWeit des Herraon. An- 
dere : der kleine Berjr, im Gegena. 
des bc^kern Bergea Zion. 

n&!£Q 1) Bergspiue^ von wo aua 
man weitumbersebnkann, Warte. 
Jes. fli, &. .2 Cbron. 20 , SL^. 
Stw. nuac umfaerscbauen. 2) Name 
einer ^%ftAt in der Ebene dea 
Stammes Juda. LXX^ lA^afpi, 
Vule^. Masepna» UierQiu (Onamasu 
' urbium et loeorum x. v. Masphn ) •* 
£iC oiUem et oiza fiunc Jjd^spha in 
jimhus Ehuth\tropoUos contra Sep^ 
tentrionem perggnlihus Acliam ^ per-' 
tincns oA tribum Juda. , 3) "^sy» 
^MlD Mispe in Moab, 1 Sirm. 
ftftf 5» 4) f'fii^cc - n*!pa das Thai 
Miape , in der Gegen J de^ ^is^gc* 
Libanon. Jos. i&, 89 ▼gi- ^^^ 5* 
nfiy»n y*)Hy 5)i^S3-'nB5c» Ricbt. 
11^ 29 Stadt im Stamme Gad» 
aoaat naans. S. das folg. /to. L 
6) nfiaco'joa. ig, 26. Stadt im 
Stamme Benjamin, aonat naxa 
a. das folg. no* fl. 



^ • W' «f *Tff/sr fivrf , M^MrXa^/iiif tlj^SfO. (Bergbcibe, Warte vgL Joa. 
^ir»€fU9f T«2i ««nr «iff»^«r vir/p Ajrcb. 6,2.) 1) Ort im Gilead, 
«»m li wn$gmfiftht ifttfjH livunhiw jenaeit dea Jordan. Ricbt. 10 , i7« 



VO 



634' 



PO 



XI 



Hi 



54, derselba Ort, wel- 
cher 11, 20 n3;S:i-ndxc heif&t. 
S. Bonfreres Note su Euubii Ono* 
mast s, V, Mei9fft(Pot, 

fi) Am faauHgBten kommt vor 
nfiacs im Stamme Benjainjn, "wo 
oners Yolksversaminlungen ge* 
halten wiirden , einmahl nsacD 
(Jot. 18, ft6). Ricfat. 20, 1. 
fix, 1. 1 Sam. 7, 5. 10, 17. Der 
Konig Aaaa befe^igte es sii einer 
GranzfeatUng gegen daa Reich 
laraeL 1 tion, 15 , 22, 2 .ChroB. 
16 i 6. SpSterhin hatte der Statt* 
biaiter Gedalja daselbat aeinen 
Site. Jerem. 40, 6, vgl. noch 
Nehem. 5, 7. 19. DiQ LXX* 



«iiX»tM'i, aber in den gegen^war* 

tigen Uberbleibfelndes Ivoptiacfaen 

findet sich durchaus nichta Ahn* 

llches, und das Land beilat bey 

ihnen vielmehr xvfiUj s. Dn» Iin 

S o 
Arab, und Cbald. hat aber gJ^^^ 

*ixt> aU Appellat. die Bedentung: 
limes, Dei* Dual honnte aich viel- 
leicht auf die Zweytheilung det 
Landes durch den Nil besiebn. 
Das Gent, ist *>*12CI9 , pU 0**n2ce 
Agyptier, /cm. T\^ytp^ AgyptiW 
rinn. 



•chreibt es fast durchgehends w^^«y^ _ , ' . \, -  

M«(r9«, die FHlgii/lasplui^ Masf> ^l^O ^chmeUticgel. Spruchw. 17, 
pfca , Mesphe , Josephus auch 3- *7» 2*.^ Stw. «|12J schjnelzen 



Mm«^«5« , MMffifuriu S. Bachiene 
Beschreibung vonPalistina Th.^. 

$. 299. 

iD^3S!fO ,m. pi verborgeae Ortec 
Obad. 6. Stw. ]ax verbergen, 

^O aussaugen, mit Wohlbehagen 
. *ausschlurfeii. .Jes. 66, 11. 

S. rra^D ho. s. Arab. M^La d^*« 

Syr. i^^jjQ suctio lenis, Chald. 

yxo •• V. a. naco ausdrucken, ans- 
aaugen. 

"ISfO m. BedrangrnUs, Nodu Ps. 

lia, 5. Plur. D^-tsjD, lis© 

^Uagel, I, 3. Ps. lid, 3. Stw. 

Tix epg^ seyn, enge machen, 

die Form ist wie MJi von ^^t^» 

B^.'ISCO. arab. ^^d^ »yr, ^^'j;^ 



(y. Goidschjmiede). 

ps m» (von ppp zerflrefsen, inabea. 
von FaulniH,' feiter vgL ,Ps. 38, '6) 
Faulnifs, Mo der, von dem 
thierischen Korper "U. von Pflan- 
zen. Jes. 3, 24: D«/!k nnn nri*) 
pt) VuLg» et erit pro sum odore 
joetory nehmL faoler Gerucb von 
eitemden Wunden statt der Bal* 
' aamdufte^ Ck^» uihefuctio criu 
Vgl. pi5» "no. J. 5, 44: OtiJiflJ 
n'liV plBdiAre Wuml ufird wie Mo^ 
d«r seyn^ wie vermodertes in 
Sunb au^eiostes Hok. LXX. 
is %r»vf . Die Bedentung : S t a u b 

- baben UCX* und der Syrer auch 
an der vorigen SteUe ausgedriickt. 

71«^]90 Hammer, eig. Spitsfaammer, 
yon ^g3 durchbphren. x ISfixu 6, 
7* Jes. 44 , 12. Jer. lo , 4* 



rOpQ /. i) i. v.. a. das ^or. 
Rjpht. 4, 21. 2) Hohlung des 
Felsens, Felsenbrucb. Jes. 51, i. 



A gyp ten 1 Mos. 10, 6 u* aehr 
bauflg. ^ Es ist sweifelhaft, ob 
der Name semitischen oder kop- 

tischen Urspnmgs sey» Das lete* il^Q Stadt in der Ebene dea Stam- 
tere behauptet ausdriicklich Jo- mes Juda, vormals eine canaani- 
sepbus (ArcbaoL &, 6 , a).: tischn Konigsstadt. Jos. 10, 10. 
hisgi^n nSf) Mt(rrf»tois i kmtA rnp 12,16. 15,41. 1 Mace. 5, 26. 36. 
mgwvy^flmi/ f^vif^n^ Tifif yif^Aipmrn wird sie bAmii^ beym Josephus 



po 



635 



(ArchioL 5^ i) Mtc^^^^ic genaqnt. 
Eiuebitts (i. v. MtumiM) bestimmt 
Hire Lage 8 rom, MeQen ostlich 
von El/outheropolis. 

*JQ m. 1) Hflligthuin, hciligcr 
Ort, voa dem Versamiiilungaseite 
und dem TempeL 3 Mos. 25 , 8- 
3Mos. is, 4. fii, ^2. 4 Mos. 10, 
81. 18, 1 u* I. w. Plur. D'»tt(ip© 
Pi. 73, 17- Jer.51,51- Amoi 7,' 
9. !|Sd ^IpD. «in dem Konige' 
geweihter Oxit. Amos 7 » 15. 
3) etwas Geheiligtesy oder bu 
Heiligcndes. 4 Mos. iQ, fip. 
3) AiyL Jes. 8f 14* Esech. 1 1, i6. 





ViH Pt Pa. 26, 12 u. 
p/. /• Ps. 68, 27 Versa aimlungs- 
drter« Die letstero Form steot 
suck als Nam. propr. eines Lager* 



' PP * ' 

stebn, ist diese fiedeutung aicht 
erweislich. Bochart (^Hteroz. 1^ 
S. 171) versteht einen ZoU, 
beym Ausfiibrep der Pfeide aua 
AgypteiK, vgl. das cbald« Mn>a30 * 
coVcctlo y • tnbutum , aber . es ist 
deutlich, '^fs die v. 29 angege- 
bene^ Geldsumme von dem wirk* 
licben Preise der Pferde ku ver- 
stebn sey. — Die LXJf • ^w^. S,yi\ 
u. Arab, endlicb baben mil andern 
Yocalen es fiir einea Ortsnamen 
ipit ybrgesetsten ]p^ g^balten^ 
LXX. iK KovL l^idg. 4e€oa^ also 
mit den Yocalen; nfj«r>. Die 
Ausleger . denkf a dabey ^a die 

Nilinsei 0>, oder an (U3' eine 

Gegend bey Persis. Syr. ex urhe. 
jipnelia. Arab, ex urhe ^ustralium* 



muiiu ais i.vinn. propr. eines juaser* n>n)^ % tt <r »t 

pl««.derI.r.eliteninderWiSte. vF°-"'. Hoflfhung Vertr.«en. 

4 Ifilo.. 33 , as. i ^''"°- /?,♦ 't *-'" "° ' / J 

' Gegenstand des Vertrauens. Jer. 



14, 8- 17, 13- 50, 7. Stw. njfj 
hoffen, yertrauen. 

2) Yersi^iunlung ^ Yersam^- 
lungsort* 0';>wj nip» die Ver- 
sanunli^Qg des Wa^sers. i JV^s. 
1, 10. 3Mo%. 7, 1,9. 3 Mos. liy 

meln« > 



^'llifP 2 Chron. 1', x6 imd H^HpO 
1 Kon. 10,28 (wodasZer^ auf die 
•ramaische Schreibart mit m b^n- 
deot^tj zweifelbafter Atislegung. 
Einige Ausleger, dex^n schon 
Kimdii erwihnt, fassen es durqb : 

Gespinaty vgL wab. - ^C45f 

frnmn tordt und daa h^br/ ip n>Ttf> ^ c^ , i ^ t 

Schnur, r^^pt^ Jos. 2, 18. at. ^r^^' S»«^™^«*«- ^^ «- "- 

Der, ubrigeVsnicbtbcfnedigende, ^' das vor. /u,. 2. 

Sinn wire dann: und dai Gespuut Tfimrs 1 ^ . v j 

der kdmgUchen Kaufleuu oHlangeiuI, OlpD pi. niolpo beydes 

, ,^^. J 7 . ^ ^. » Q Stelle, sehr 

so koUtn sie das bespinst um einen ' * vii»»«, 

Prei/r, Hiergegen ist unter an* 
dem auch das, dais unmittelbar 
darauf nocfa vqn den Preisen^der 
P f e r d e , nicbt von elner andem 
Waare die Rede ist/ Fassender 



ware ,- es mit Gusset'ms und andem 
durcb: Waare,> Handelsartikel zu 
deuten. Es {die Fferde) war ein 
Handelsartihel der kSnioUchen Kauf" 
\tut«^ Ae hoMlen S^ese Waare um 
GeUL Aber weuigstens aus dem 

Arab, tf^ Vh sicb iiberbietei^ 
VllL um den bdchsten Preis er* 



coniiR« 

haufig. 
(Stw. t»p in der Bedeutiwig: 
s t e b n y dab. eig. Ort , wo etwas 
atebt). 1 Mos. x, 9. 94, a5«^ ^5* 
28, ^^' ^7 u« s. w. Hiob 1.6, k^i 
^r\p1i%\ 0$p» m^I'Sh mein Flehen 
^Jimie keiiten, Ort, nebml. ^o es sicb 
barge* HUron*^ neque invemati in u 
{terra,^. iacun% laieitdi damar meus* 
Yor dem ReUuiva *itbM stebt Qi 
immer in der Form, des Genitive 
verbaltnisses, e. B. 3 Mos. 4, 24 : 
nh'vn nit tsnu^'^ •^ton oipci an 

dem Orte^^ wq ^uin das Brandof^r 
schlachtet^^ V. 55» 14, x3. Jeiiem. 



PO 



636 po 



1 ^ auch wenn das Relcktivum aus- 
gela&sen ist. Ps. 104, 8* Hiob iQ^ 
£1. Jes. 54, 2* Ezech. 39, ii« 
Zu . unterscheiden ist hiervon, 
weiin WH S'P'P /(K^, 9«(9 pleo- 
iiastisch geradehin ftir: uii, u&i- 
cutujue steht. Eftth. 4, 3^ ^'^ '^ 
alien tiovuvien 'n:)n "itt/M 



16, 3a. Das Sttv. nj^S neb- 
m e n steht fur : kaufen auch 
V. 31, und ebenso wird im Tal- 
mud ischen njDO fiir ^ emtio ge- 
braucht. Im Aethibp. bat >ipS 
den verwandten BegriF: leibeo. 



1 i 



1I0|;|D m, das Raucfaern. 2 Mos. 
Olpb 50, I. Stw* ittjD raucbern. 

nigy iron und Befehl gelangte. nn^F^^. / Raucbpfanne. 2 Cbron. 

. e; 17. Kobel. 11/3. E^ecb. 6, ^^» ^9- Ezecb. 8, "* S. das. vor. 

13. Dann entspricbt es dem syri- SpO v. dem Gen, S?.» und Si© 

»cben I ll\ ubi^ uhicuruius Mattb. Plur. nlVj3© Stab, i Mos. 30, 37 



Mattb. 6, 19. Jcfh. 3, 8 «• ofter. 
X Mos. 39 1 20. 40, 3 istdieser 
Spracbgebraucb gleicbsam imEnt- 
steheD. 2) insbes. Wobnort. 

1 Mos. 30 , 25 : tDlpB \h nD^H 
<fe:f*1MS9 ich will hingehn an tnein^n 
Wohnurt und in mein L^and, 2 Mos. 

3, 8- ^^.Jrli^J^ O'^P^ der JVohnpUuz 
- der Canaamter^ 4 Mos. 24, 25. 
Jes. 18, 7- 3) Ort, Ortscb'aft, 
fiir: Stadt, Dorf. D:D.\r) Dipt) 
der Ort Sicbem. i Mos. 12, 6. 

x8, «4- 38. 22v Olp^n-*^^-?*! 
die Leute des Ortes. Ricbt. 19, 1 6. 

iDipe *1VT^ das Tbor seines Ortes, 

seiner Stadt Rutb 4^ lo. 4) fur: 

locoy anstatt. Jes. 53, 2i» 

llpt^ m. Quelle. D'»s|n -^Ipt} 
Quelle des Lebens, Glitckes. Ps. 
36, 10. Spriicbw. 10, 11. 13, 14. 
14, 27. D*»»i nipt} der Brunnen 
des Blu^es ^ dupb. fiir : /i^eiblicbe 
Scbaam. 3 Mos. 12, 7. 20, i8> utid 
' fio , 18 obne D^D*v fiir : Blut- 
flulii. ~ Ps.68, 37^5 fiM>MO'1JJ 
SH\to^^ "^^P*!*? ^5^^, preuei' Gott^ 
den tierrn^ ihr aus dem Brunnen 
Israels y d. h. ibr Nacbkommta 
Israels. Vgl. D'«o no; 2. Stw. 
^^p (nacb Wasser) graben. 

f^^Q m. das Nehmen, Aniiebmen. 

2 Cbron. 19, 7, von rjdS nebmen^ 



ff. 32, 11. 1 Sam. 17, 4^* Zf^cb. 
**» 7- x''^ St*? wird Ezecb. 39, 
9 - als eine Art Waff« genannt. 
Cbalc!^ *i*i Spt3 spiculunh. CastelL 

Im Syr. ist p^ao plwtfa, • germen 

ex grano ortum , i a c u I li /• Z war 
bonnte es scbemen, 'als sey dieses 
Wort blols aus deih 'Lateiniscben 
. aufgenommen, aber da sich die- 
aelben Bedeutungen im Aetbiop. 
£iiden, ist es deutlicb semitiscben 
Ursprungs, Dort ist Sp3 fioruit^ 
germinavit IV» germinare fecit* 
SubsL hp£ germen f surcubu^ mit 
anderli Vocalen: uictb, vindicta^ 
und Spdn uUus esty vindic^^ii^ 
welebes sicb von der Bedeutung : 
Stab ableitet. Die Bedeutun- 
gen : S p r o Is und Stab Aind ia 
mebrecn > Wdrtiem verbunden; 
nacb dea Bemerkungen unter dem 
Bucbstaben 2 konnen aber hpt> 

und )]jDao fuglicb vergli^hen 
werden. 

CnpO m. Asyl, Ort, wo der un- 
scbuldige Morder Scbuts gegen 
den Biutracber fand. ttVp^C' ^*\V 
Asylstadte. 4 Mos. 35,' 6 • 15! 
Jos. 20, 2. Stw. im Chald* tsSp^ 
auAiebmen, insbes. eiiien Gefliicb- 

teten, «. B. itdSpi V'^'^P ^'^^ 
MblpjD sex urbeSy <juae recipient 
occisorem» Num^ 35$ ^ Targm 



n in]30 pi. fern. Waaren , etwas su HSn^P Sculptur, eingegrabene Ar- 
Yerkaufendes , venaUa. Kebom. , beit. x Kon. 6, 18* Plur. hIvSpc, 



po 



637 



pD 



T- ». 



r^fj sculpnr. . m. Ecke. Nehem. 3/ 19, 60. ^4^ 

/ ft5. a Moi. 26, 24. 3^> 29. Stw. 

»*PP m. 1) etwas Gekauftes* ^^p^ 

I Moi. 49, 32: nn^*q*n5p» "' 

rn-'^ia HHO — nnjjisnn^dfli Feld JIJTlSCpD y, Hobel, od. sontt ein 

Bchneidendeft Wcrkzeug. Je«* 44t 
13. Cbaldi S»TM, welcncs iiberh* 
Mesaer bedeufet^ aber aucb yon 
der Kliage des Hobeli gebraucht 
wird. Stw. v:sp krauen. 

nSfpO. / Th«il. Dan 1 , 2. 5- Neh; 
71 70. Vgl. ns^R- Stw. nsj5 in' 
der Bedeutung von n:in tbeuen. 
So im Cbald* 

Pl^iS in Kal ungebraucbltcbv NipL 
p»a syn. von OKD wo. /A. und 
oqo i) fliefsen, zerfliefsen. Fa* 
30,' 6: ••nSian ^pisa « fisfien 

(^eitern) meike JBeultn, Vgl.* Oljt) 
* Hiob 7, 5 ttnd 6&D 1 Sam. i5ii 9» 
2) verscbnachteny binscbwin* , 
den, vergebn^ tabescire* Zach* 

x4 , 12 : M*»*iHa nap^en n-^a-^y 
Dri/»sa pan iiltti^i'ifo-tf -<i<*^*«n w«r- 

<2ea in t/iren Hdhlen verfckmAchUn^ 

und dU Sjunge in ihrem Munde, — ^ 

(Vgl. mSd no. 5). 3 JVIo*. 26^ 39 = 

b^is^:^ -n&is^ qd:) onHtt^jm uiu2 di& 

ifeb'ergebUebenen von euck iollenver* 

. ichmackten wUer ikrer Miuethat^ 

, Esecb. fi4, 23. 33, 10: unsere 

Jdissethnten Uegen auf uni 0^3^ 

fi'ij^S^. i|^n:3M undwlr verschntachun 

'darunter. ( VgL bienu a^» Jea. ^ 

64. 6). Jea* 34, 4: M3X-S:> ^p»3 * 

C^C^^ daf game Himmelihter vef 

gefitJ Der Cbaldaer gibt ea^ mei* 

aena durcb daa entaprecbende mm. 

Hiph. p»5 causat. von Nipfc. 
Zacb. 14, 12. Im Cbald. ist ea ^ 
in deraelben Bedeutung nocb bau- 
figer. S. Buxtorf Lex, chald. 
S. 1245. Deri vat: po. 

^^pQ. m. 1) daa Zuaammenberu- 
fen^ eig. aram. Inf. von h'JJS. 
4 Moa. xo, 2: nwn nnpoS im 

1U0 Versammlung zu berufen. 2} be- 
ruftntt Veraammlung I Veraamm- 



vim} rfic Hohle , erkdufi von den He- 
(fcirem, 2) etwaa waa man beaitzt, 
Besitz, aber auaschlielalicb yom 
Vieb^ ala deiii vorzuglicbaten 
und beynahe elnzigen Beaitztbum 
nomadiacber Volker. Aua glei* 
cber Uraacfae warden im ^Holatei- 
nischen die Binder vorzugsweise 
daa Gut genannt, und die Grie- 
chen aeteten itfifiaru (vgl. ifgofittcrts 
Od, 2, 75) daa wandelnde Gut 
entgegen den xfi/uyX/oif, dem lie* 
geaden Gut. Im Lau aber war 
nrsprunglich einerley oi'r, ovfs 
Scbaaf, und ops^ (wo von nx>ch 
tpUio) Gut, Reicbtbum. S. Vofa 
mytbolj Briefe Tb^ L S. 105 und 
desienAnm. zu Virg.: Eel. 10, 191 
wpjD ^zik Leute, die Viebzucbt 
treiben. 1 Moa. 46, 32. 34. V*tih 
n;p& L^nd furViebVveide. 4M0S. 
32 ^ 1. 4« J^^^ Wort iat ziemllch 
allgemein,' daber z. B. 1 Moa. 26, 
14 - '^♦35 ni jDDI |HS - napO Schaaf'^ 
vUh undRindvieh. 47^ 17. 2 Cbron. 
5B, 29. Kobel. 2, 7. Plur. mit 
Pron. q*»dpi3, Dd^^po, on*t:ipc. 
otw. «nlp Mufen y beaitzen. 



/* 1) daa Kaufen. "iso 
n3p»n d«r I&ufbnef. Jer. 32,' 
li ff. 3) etwaa Gekauftea. n^pjjD 
i|OD ein tun G€;ld gekaufter Sclav. 
I Moa. &7, 12. 13. 23. 2 Moa. 
^^« 44- 3) Kaufpreia. 3 Moa. 
S5i i<^- 5i. 4) Beaitzung. iMo^. 
^59 18* Stw. n^ kaufen. 

^pO. m. Weiaaagung^ Wabraage- 
rcy. Esech. 12 , 24. t3 , 7. Stw. 

\RR oder nadi einigen codd. und 
Auagaben ygo , nur z Kdn. 4 , 9 
Name einea aonat unbekannten 
Ortea in Palfiatina. Vulg. Mucc£j. 



po 



638 



po 



long. "^Ip M*ip». hcHige Fcst- 
versaininlung, ncilige Feycr, "wel- 
che an jedem Sabbdth und an dem 
ersten und aiebenten Tage de^ 
gTofsen Feste Statt fand. 3 Mos. 
63 2 iff. 4 Mos. ftgy 18* 25. Ohne 
ihjp Jes.; i, 13.^ Plur. ttrn'p *»«•}?». 
5 M08. fi3,*«» 4- 57» 3) das Lesen. 

intell^xerunt ^ tfuum Ugeretun Stw. 
Mnp rufen. bemfea. leseiK . 

n*ipD m. 1) der Zufall, das Un- 
gefahr. 1 Sam* 6, 9. so, 2,6. 
Ruth 2,3: njD^n xyrpp^ ij?*.; 

W^iiS n*T'^n wK^ der Zufail fikhrtt 
/ sieaufein SUick Laniy welches dem 
JBoas gehdrte. ft) das Schicksal, 
y erhangnifs f das, was jemandem 
begegnet. Kohel. s, 14* aiicA icfc 
weifs, o^-nH n^sR^ inn n-jpwtb^ 

dtf/i £m ochicksal sie aue tnffu 

V. i5- 3, 19- 9» ^-3. Stw. n-i|^ 
sufiLllig^eschehn, begegnen. * 

n*^]^Ct m. das Gebalk KoheL 10, 
"xfr. S, nnfe balken. 

rinpP /. Abkuhlting. Kicht. 3» 20. 
24. Stw. y{p^ kiitile seyn, s. -if). 

ntBipO. m. nut Jes. 3» 24: n'??*! 
n*!f50 ^^m'^** eriim trispans* Chatd. 
mpb' nnapH Seitenlocken. Syr. 

caesaries ( nicht : 



coma 



gemmae^ wic in den Polyglottan 
libBrsetzt ist)., Dero Zusammenr 
hange ist diese Auslegung durck: 
gekrauselte Arbeit, .Liocken auf 
jedem. Fall am angeffiessensten, 
und der Zusammenbang macht 
sie beynahe notbwendig, da nur 
dieses' einen richtigen Gegensatz 
von: Kahlheit abgibt; aber 
aus der Etymologie ist sie minder 
erweislich. (5. unten die Bedeu* 
tung des Stw. ). *— Nimmt man 
es fur einen weiblloben Kopfputx, 
so fpkrt die Bedeutung von \Jij 

1) s. V. a. jSi^ abschuppcn , ab* 

schalen, abbobeln ft) glatten, ^ 



poliren g) operie tornatUi elahora* 
vit Ugfiunty auf die diinnen Metall- 
blecbe oder Goldspane , deren 
sicb die Frauenzimmer , des Alter* 
thums kiinstlich in Kranze ge- 
flochten zum Kopfschmucke be* 
oienten. (S. Plin. if. N. 21 
/. 3. 4. und^ Bottiger^s Sabina 
S. 175).' So verstand es wahr- 
scbeinlich schon Jarchi: iocuj, uli 
accinctae inters erebanc lamuutlas au» 
reas operis dolati (ntfpTO nvitol^n), 
und einen goldenen Kopfschmuck 
bezeichnet auch der Aiex.i Koer/uk^ 
rtit xt<poiX^t i Xi^M. Nicht zu 
verwecbseln ist biermit das Auf- 
streuen des Goldstaubea (Jos. 
Arch. 8» 7 fi. ,3)» welches Vi- 
tringa u. einige andere varstebn, 
worauf aher die Etymologie weit 
weniger hinfiihrt. Gegenalle Aus- 
legtingen, welche einec^ Kopfputs 
annehmen, silt aber MicKaelis Er- 
innerung (Supplem. S. i^Qo): non 
satis apta opposido soUdum inter aurum 
et calvitiem^ nam et calbo capiti 
aureoe sive laminae sive coronae im' 
poni possent^ 

nt^|)0[ f^ wahrsch. geglSttete, po- 
lirte, oder: abgerundete, gedrech- 
selte Arbeit 2 Mos. 35, 18: 
tSnk TWVti TVOpTQ opert tofnatUi 
facias to? (Chentios). Aus x Kon. 
6^ 23 ygl. ft8 ergibt sich, dais 
sie aus Olbaumholz mitGold iiber- 
zogen waren, tmd dieses entschei- 
det wenigstens bestimmt gegen 
die Auslegung derer, Welche es 
massivy gediegen ubersetzen, 
welchet Begriff auch sonst der 
Bedeuttmg von n^j^ schwer, hart 
seyn, noch siemlich fern liegt. 
Es kommt auls^rdem von den 
Cherubs npch 37, 7, von dem 
goldenen Armleuchter ft Mos. ft5t 

3 A* 3^« 37 1 ^7* 22* 4 Mo«. 8, 4, 
von den lilbemen Trompeten 
4 Mos. &o, ft, von einer Saule 
Jer. 10, 5 vor. . Aus der Bedeu- 

ft ^ V 

tung des urab. Um5 opere tomatiU 
daboramt lassen sich wepigsteas 



*" ^ 



1 



pd 



639 



no 



ilt obig^ik St^ctt atte eridaren. "TO tuhst: 1 ) Bitferkeit. nihn «m 



8 Melonengarteoi 



'B m 



die Bitterkeit des To'des- VSami 
1^, 3ft. ft) trauriges, Gcfichick, 
Ungluck. D^-^^iHKin D'^'jan ••» iag 
' JVa$s€r des Ungliicks^ welches Flack 
hrino;r. 4 Mos. 5 , 13. 19. ^4^ und 

D-»icS o^*)iM»n o^»n ' das jUch* 

hringendc (ihr^ zuni ' UnglOck ge^ 
rcickende Wasser. v. 24. 37; 
3) tt/fl3 i» Betrubnift, Hiob 7^ u* 
10, !• Jc«. 38, 15. Stvt^. in» 
^ bitter seyn. ' '' 

'lO und *Tto, vor dem Makk. — ie 
a Mos. 30,23 die Myrrbe^ ein 
weifser Balsam, der in Arabicn 
au8 einem der Acacie ahnlicben 
* atacfalicb^n Baumcben traufelt, 
in dessen Beschreibung iibrigen^ 
die Alten *iron einander abvrd- 
cben. Pf. 45, 9. Spriichw. 7, 17. 
Hohesl. 3, 6. /f,^i4, 5, 6, i3. 

Arab. - daM./ Stw. ^ trau- 

feln. S. CiM Hierohat, T. 1. 
S. 520 ff. 



AsrvV V^lg* ductile^ perductile* 
Ot^^Som, Hb^s. Syr. fiisile. De 
Wette: aus dem Ganzen, wejlche 
Bestimmnng aber dem Zusammen- 
bange mebrerer Stellen nicbt gans 
angemessen iftt. Aucb aus der 
Etymologic lafnt sie sich nur mit 
Miihe folgem. Eine andere Ab-i 
leitung mit veranderten Fbncten 
gibt MtchaeUa in den SuppUmm* 
S. i68o« 8i« 

n«pp Jet. 1 

s. D^i*«>p.- 

TO m. ein Tropfe. Jes. 40, 15. 

^^ . 
Stw. ^ fliefs«n. 

. rho /«n. od/. (von "iID) 
i)bitte'r. Jes. 5, 20. Spriieh.^. 
ft7, 7; Vom Wasscr: salzig. 
ft Movl t5 , fi3. 2) herbe , trku- 
rig (-vomScbicksal). Spriichw. 5, 
4: r\yA:^ niC'^'pin'»1fiH ihr.Ende 
wird herbe S9yn , wie JVermuih^ 
Amos 8t I'Oy yerderblicfa, fluch- w%^«^ , , 

bringend. Jcr. 6,*i9: uisse uni ^^ wahwcb. s. t. a. das arab^ 
^•.t. ^-^ w.-^^ ^^..* 1.^. ..^ .^ ^^ ein Pferd mit der Peitscbe 

sum tcbnellen Lan£e antreiben. 



^.ifSlt <{a/ir ei ^« «re<2 verderhiich 

ist, d^yi <£» den Jehova deinen Gott 

•erUbsest. (Vergl. 4 Mos. 5, 18. 

19. 24}. 2 Sam. 2^ a6. Fs. 64, 4. 

3) betrubt, meistens mit t^sd Ter* 

bnudcn. 1 Sam. 30, 6t rnp ^5> 

0»rT-S:( vf^:) d€;nn AV ^j^ee/e 

dfff gunun t^olkis war henabt. 

Hiob 21, ,25, ttfai -^tt be- 

tnibt in der Seele. 1 Sam. 1 , lo. 

22,2. Hiob 3, 19, Spruch^3j, 

6., Attch ohde Zusats EzedR 3, 

»4' 4^) biuerlicb. n\lia npsjx 

7ni^4 ein grofses und bitterlicLes 

Gescbrey. 1 Mos. 27, 34. Esth* 

4, 1. Ezeck 27, 51: ntj ifibto 

cine bitterliche Klage. jidtn. S» 

'^- 33 » 7f «nd n-j» Esech. 27^ 

30 bitterlich. 5 ) erbittert. >Hab. 

«» (^: *iJsn Miin ein erbittertes, i,**.-^ f ' ^ 'c -.— _ tt t^ 

tomiges "Volk; tt/s? 113 dass! *^^ ^^^) **ria aram. Herr. Dan. 

Ricbt i8j ft5* ft j5a«M t7i8* / «> 47* 4» »<S- fti. 5i ftS*. Arab. 



Hiob 39, 18 Cfti) i»t dieses, wie 
es scheint^ auf das Fliigelscblagen 
des laufenden Straufses besogeki : 
i^'^^W DIIM n»D Eichborn: dock 
sporrU er jich zum Lauf.empar, 
.Die alten Ubersetzer druaken alio 
aus : sich erhcben. LXX. Utim. 

Siyr. JOj^iZ erigh se. Hieron. alas 

erigity und ebenso die hebraisch'en 
Ausleger, aber es lafst sich hicht 
ausmacben, ob sie eipem ihnen 
bekannten Spracbgebrauchc folg^ 
ten, oder blofs aus dem Zusam- 
menhange conjecturirten. 

Anm. aJf*i1o Zeph. 3, 1 stebt 
fiir nil© rebeUiSf s. .Tj©. 



no 



640 



9 iO i^^^ 1° ^^° Targg4 lautet et 

V 
am haufigsten *i*\ty^ auch *id, und 



ftiehe aipk 1, 27, Pliir; fi^M^iB in 
"ders. Verbindimg, wie der Sing, 
Dao. 1, 15 : ^^^101^ unsereGestalt* 
V. 15. Ezech. 1,5*, 13. 10, ftfi. 



n*J73 m. (vonnij;j ichn) 1) dai TlN^^fi /. t) Gesicht, Vision, 
Sehen, Besehcn,. der Anblick. g. v. a. jltn. ^ Sam. 5^ 15. Dan, 



S Mos. 13 » la- •'^'•^ HMic-SsS 
• Xn'^n soweh An der Priesur besiehu 
i'Mos. 289 34: du wirst wahnsinmg 
tverden nM*\n -iWm a^i-^r nK1tt» 
IK>> (fan ic;aJ c2tftne Augen erblicken 
werdetu v. 67. Je«. 11, 3? vS 
tdlfiT^** 1^2 '»!^ MM^^dS mc^ mic^ dtfift, 
2£;ai itfin« Aug^i sehn^ (nach dem 
Augen&cheia) u^ird er ric^n. 
Es^ech. 23,/- i6* KoheL ii^ 9. 
fi) Encbeinung, Gesicht, Yislon. 
 St Mos, 3 » 3 : ich wUl d^ck hingehn 

dtese grope Erscheinun^ sehju 
Ezech. 894* 1 1 9 ^4- 43i 3* "Dhn. 

MaVtf diesenidas Gesicht.' 3yAn- 
alehn, Gestalt. 2 Mos. 24, 17: 
nS5>< T»M5 nin"» iias -ih-idi und 

dur Gestalt der Herrlichkeit Jehova^s 
war me verzehrendes Feuer» Ezech. 



10,, 7. 8- »6, nS'j^n nk*jo nacht* 
ILche Gc8ichter."x'Mos."46, 2. 
P^'H^JK nlH^^o von Gott gesandte 
Visionen. ^zech. 8> 3« 4^^ St. 
2) SpiegeL 2 Mos. 38 « 8* So 
haben LAX f^ulg, n. /^«ri. ^€n«t. — 
Geddes iibers. ninaxn nHi»a mw- 
• ierderAufsichtderdienendenlVeiber. 
Aber Anfsicht-bedeutet das Wort 
auch nirgends y. und dafs die Spie« 
pi nicfat >or dem Exil yorit2men, 
1st eine gaxus precare . Voraua- 
setEung. Vgl. ^H'^. 

HN'TO /. der Kropf einas Vogels. 
3 Mos. &, i6« Arab. ^-J^ dass. 

von y^ gut verdauen^ von der 

Speise: gut verdaulich, gedeyh- 
lich seyn. 



1, 16, 28- Hohcsl. 2, 14. Haufig 

alsGenitivnachg(^et8t: riM'^tDnft'; '^^^'S Jo»* »5» 44 «nd ^^*!!0 

1 Mos. 12/ II. 29, 17* 39, 6. & Cfaron. 4, 21 2 Chron. 11, 8* 



r^nyc wits 24. 1^. 26,7. schon 
von 'Gestalt, auch nMnoS njona 
angenehm von Gestalt. 1 Mos* 2^ 
9, Jos. 22, 10. — 

In der propfaetischen Spracho 
stehtf es, wie das gleichbedeu- 
tende n«»*l (S. no. 5), um das 
Unbestimmte der im Gesicht er* 
scheipenden Gestalten dadurch 
zu beseichiien. Dan. 10, 18: 
DIM nMIOS irj-Viiftl utid es be* 
ruhru mich etums j wie eitie Menr 
schetigestaU, Oft ist es fast un* 
ubeisetsbar. Ezech. 89 & : ich sahe^ 
undsUhe! nM*io6 tt/M HMIM n^»i 
' tt/M nttO^I 1*'^ilO etwas wie Feuer^ 
war an seinen JLtnden und herunter' 

warts. •nnt-nH'^ca nSv»Vn i^ine©^ 
nSownn y^Vp und obtrwdrts seiner 
Lenden war es wie der Himmeliglanz^ 
wie Electron^ Mit n4Z3*v Vf^rbunden 



14, 8« 9* Micha 1, 15. eriech. 
Mafteri 2 Macc'ab. 12, 35 erne be* 
festigte Sudt in 'der Ebene jet 
Stammes Juda. Beym Josephus, 
der ihrer sehr haufig gedenkt 
(Archaoi. 89 3- <^* >•&« ^2. 13^ 
17. i8* fl3*' 1*4 1 8* 8- ^o, 27> jiid. 
Kr. I, 6)y wirdste M«/fff»» M«* 
£Uti und Mfl^'rtf'M geschrieben, 
w^che Verschiedenheit aber auch 
nmiyyon den Abschreibem herruh* 
., ren mag« S, Relandi Falaestina 
5. 889* ^' Euiebii Onomasticon Jn 
UgpUni thes, T. F. S. CCVllL 

n'WNiq die Gegend des Kopfea, 
wie. nl^niq die Gegend suxden 
Fiifsen jemandes. Mit Auslas* 
sung der.Prap. ^ oder )» steht ea 
fiir: zu den Haiiptem d. h. bald 
neben, bald uater dem Kopfe 

jeman* 



TO 



641 



TD 



fmnieM. 1 Sam. 19, 15:, PMn 

ziegcnharAih Decke legts sie zu 
seinen HSuptmt. v. 16. fi6, 7. ii. 
16. 1 Kon. 19., 6: l"»lj'tt^*Ml» n^rri 
D^j|y*i^ rPSf mid ^iehel zu seinen 
H&upten lag ein Mchkucheh. 
1 Moi. ftQ, &i y Ag. r- 1 Sam. 26,' 
12 itebt V^MTt^ «*n'tt^*ic t;o7i 
a«7i Hauptpn Sauls weg, fur: 
V ^ntt^issd* Ztt der EnSung 
^nl— > musten aber Forraen, wie 
^nt^, Dentin, lainhS, oinH-ia 
(Jos. 15, '36 Norn. prop») ver* 
glichen werden. 

^'^IQ ,./. yVm. daM, Jerem. 13, 

die Kron^ voit eurem Haupte ge^ 
fallen. Hier ist die Prap. )d da* 
vor su tuppliren. 

''^^IQ ^I, I3ecken, Matcatsen. 
Spruchw. 7, id. 31, 22* Jqu» 
tkeod, aa beyden Stellen: m^i* 
rrf^/iuLni. Sjmm. dhp. 31: c^ 
9<Til9«vf. dyr. u, Cbald. an bey- 
den SteHen : nn j'jtt(n , f A*qa/ 

Uctus stratus. Dat Stmw. ns*} 
kommt Bur 7, id mit dieiem 
Subst, verbundeQ, in det muth* 
n^ablichen Bedentung: stemere 
(kctum) TOT, mid fiadet aich In 
itn Dialekten nicfat: dettflocb 
^rt ftcboB der Zii#aiiiiitenhf ng 
^€ii(lich auf obige Bedeutung^ 
•^ der ftteB Stelle wurde viel* 
leicht nit der f^ulg* Qlocfa patseii«> 
der an eia "Kleid (vestis etragu- 
lata) gedacht. — LXX Fulg* 
Aiib. Ai/;. 7 , itf rerfttebn et von 
^ Bettgurten, vgL viellei^ht 

'^ Ugaoit , revmxit. 

^^.f. OrBfse, Wei^e, hier fur 
^ concrete ampla. Esech. ft3, 
34. Stw. na'j viel fteyn," 

,1" wi» die VcnBehmng^'JIVfetige. 



f^'^S.Iw /. i) Menge, Grdfie. 
ft Cbron. ^y 6x 5jiTtter}rj n-ia-io die 
Grofae deiner WeriJiieit. 30* ig. 
2) ^ergrdfijte Thea iChron* 12^ 
29. 3) Ahwachs der Faniilie, 
soboles. 1 Sam. 2> 35. 4) der 
Zins, gleiphs. Anwachs deft Ca- 
pitals. ^3 Mo». £5, 37. Nack 
demselben Tropug i»t im Griech. 
roMotZin$ van riW«r gebahren, ,und 
am Lat. fenus von einer alten 
Form /"eo gebahren ^ tragen, wo-j 
von fetus, Fecundus^ fwium u. a. 
Worter. M. Varro beym Gellitia 
16, 13: /ififaj <ti/^<fm dictum a 
fetu et quasi a fetura qundam 
pecuniae parientis atque intre^ 

scentis* Im Arab* vgj. Up jy^ 



// 



wuchem. \^^ nnd g,^/ Wu. 



cher., iyr. t^^^ (aIo5 da»g* 

XSTl^ m. Lager, Lagergtatte. Zcph* 
ft, i5* Stw. y^^ liegen, gick 
lagern« 

X^'IQ wi« t. r* a. daa ror. 'Enech, 

PI^'^Q »!• die Mast Amos. 5,4. 
P-.^S ^» ein, Maitkalb, i Sam, 
ft8, fl4- Jercm. 46, ai* Malacb» 
3 > dQ» Stw. .pq*i cbald^ mi^tem 

V^yp^ m. Robe, Aubeplatx, Jer* 
6 1 itf. Stw. W-j ruben« 

n'lH^'IO W- /«w. die Gegetid det 
Fiilae, sn den Fiiiicn. JRiitb 3, 
5 if. Dan, 10, d. (VgL ^Wh-jo). 

• ^!^^ ^> ^ atebt eg obne Pra^^ 
£ui X eu den Fiiliien. 

^?1Q */• .Steiohanlem Spriicbm 
fid , Q^ Stw. D3*j gteinigen, 
arab. i*^a Steine aufbaufeui 



"^^.l*^ /• Rube, ruhiger Wobn* 
•itz. Je«* fts, ift. Stw. u*a*i ruhen* 

'^'^^ Z"^', ^'•^»? abfaUen^ von eincm 
Herr»cher, dem man untertiiaB 



^'J- 



no 



» oder tributSr war. i Mos. 14, 4* 
£s construirt sich am baufigiten 
imt a (von jemandiein). a Kon. 
x8, 7' ao. a4, 1. 20. % Chron. 
56 » 13, seltener mit \v^ Nehem. 
2, 19. 2 Chron. 13, 6. {Dai 
leUtere , ist im Syri».cheti herr- 
ftcbendy wo dat Wort ebenfalls 
gebraucblicb \%%\ Daber Auch 
n1n"»a •I'lO von Jebova abtrunnig 
•/ <2./« wcrdCen,d' b. andern Gottern fol- 
gen. Jo«. 22 , 16 ff. Ezech. 2 , 3. 
Dan. 9, 9. •^lH-'»n'ifc die abtriin- 
nig werdeb vom Licbte d. h. die 
es bassen^ ibm gleicbtam den 
Kcieg ankundigen. Hiob 24, x3* 
Symm. i^^vrirui (pmriu 

Anm. ^Ueber D^nnw Jea. 58, 7 
siehe i!)'i». 

n^P cbald. 8. v. a.' dat iiebr. Eira 

4 » 19- 
"T^ ni. AbfaD. Jos. it2 , £2. 

• \ • 

*1*10 cbald. aufruhrerisch. Frm. 
m*\»» i^« etnptiat* Hn*i"ii» Esra 4, 
12/15- 

nTi^TO y, Widerspeyistiglceit (eines 
Sobnes) 1 Sam. 20, 30. 

L rVTO; widersp^nstig seyn. 5Mo8. 
ai, 18. 20: n*il»^ 1110 n «« 

- hdsafti^r u?id widerspenstiger 

' Sohn, Pi. 78* 8- Je^em; 5, 23. 
• J«8. .1, .20: Dnpei MMch DM 

' wenn ihr euch weigert una wider" 
spenstig seyd: Klagel. 3, 42. 

• 4 M06. 20y lo. £1 conatruirt sich 
a} mit dem Accus. der Pers. und 
Saehd, g^g^^ welcfae jfemand 

. widei-spenstig iat. Jcr. 4 , 17 : 
nnic "^n** "'^.. dena sie ist wider" 
spenstig gegen mich. P^. io5, 28 • 
tiat nw vi*3 H^i und sie waren 

. nicht widerspenatig gegen sein 
fVort* Am hfiufigaten : mo 
^■^ ^a-DM widcrspenstig geyn gc- 

> gen\ den Befebl Jebova's. 4 Moi. 

' fio, 24. 27 » ^4*^ ^ Sam. 12, 15. 
1 Kon. 13 » 21. 26. Klagel. i , i8. 
'JO. b) mit ^. Ps. 5, 11. H08. 

i4» »• 



642 no 

Hiplu niprt /ii^ apo^r. ipr^i 
(Esecb. 5,^(i} wie Kal. 1) mit 
jenpandem bad^m,, ibm i^ider- 
ftprecben. (5. dai Arab.) Hiob 
17* 32 '♦3'»l^ t'^ri fipilirana unter 
jAr«i Hadem Q gegen mich') 
weilt mein Auge, De Wette: 
ibre Beleidigungen mnb stets 
mein ^g^ scbauen. 2) wider- 
spenstig seyn. Ps. io5, 7. jEs 
construirt sicb a) mit dem Aeciis. 

Ps- 78, ^7. 40- 5<^ ^o^» 33- 107, 
11. Ezecb. 5, <$, insbes. ist hau- 
fig: 1^ •^STIM nil^n widerqpenstig 
seyn gegen Jebpva's Gebot. 5 Mos. 
1/26. 43* Jos. 1^ &8-, 1 Sam. 12, 
14 f und in demselben £inne mit 
b';^^^ Jes. 3, 8 (wo jedocK die 
L. A. Bweifelbaft ist). If) mit :]. 

- Ps, 1045, 43. Ezecb. 20, 8* i3- ^i- 
c) mit DlJ. 6 Mos, 9, 7. 24. 

3i,ft7. 

Im Arab, ist c?/^ widerspre- 

cben, widerspenstig seyn, ///• 
bade^n, wad in mebrern Deriva* 
ten: Streit, Hader. S. SchuU 
tens de defectt. hodlemis ling, 
hebr. 5. 133 ^' Deri vat: ilt). 

//. ^. v. a. lie bitter seyn. 
Dahin gebort s^r wabrscfaein- 
licb; ,2 Kon. 14 , 2d: nib ^:3V 
das bittere Elend. So alie alte 
tJbersetaer, imd die vorgescbla- 
gene Yerbesseruns nii» M^virde 
wenigstens gegen d«s ^wus seyn. 
Vgl. dann «ii© Hiob i>3 , 3. Um- 

- gekebrt bat aucb eitia Form von 
lis 2 Mos. S3y 21 dieBedeutang 
von r»ll5. 

t X 

n*lO- dued. O^Tlio eig. doppelter 
AbfaU, piTopbetischer Name Ba- 
bylons. Jer. 50, 21; 

i^'IO (Bittterkeit) 2 Mo$. 15, 83. 
4 Mos. 33 , 8 Name eines Ortea 
in der arab. Wiiste, der von sei- 
nen bittern oder salzigen Quellen 
s6 benannt wurde. 'Nun finden 
sich am Ufer des arabischen Mee- 
res 7 Stvnden von Sues derglei- 



- t 



TO 



cben bitt«re Quelleq, die man 
fur die im Pentateuch erwahnten 
bait nnd desbslb jiin el Muse 
(Quelle des Mo»e) nennt. Aber 
die Lage derselben ist 2u nordlich, 
tind pasaender weiaet dalier Po- 
cocke (Beachreibimg dea Morgen- 
landei Tb. /• S. 234 d. deutacb. 
Ubers.} eine andere dergleicben 
Qnelle einige Stunden nordwarta 
von Girondel nacb. 

"T^^ [morta) f* Kummer, Gram. 
Spnicbw. 14 , lo* Stw. ^*\p. 

•^ID m. 1 Moa. ft6, 35: n^i n^fc 
Herzeleid. Stw. •>•)». , 

T™ hi. Klagel. 3, 19. Plur. n*»n«iw 
1 , 7 Yerfolgnng , die jemand lei- 
det LXJC 3 J ^9 it»y/u,ot. I9 7: 
iwtful^ Arab. 5t ^9 • perjecutio* 
Beydemahl iat es mit ">^r Elend 
verbunden. Man kaan aicb ala 
Stmw. n1*) denken, Welcbea im 
Atbiop. die Bedeutung : herum- 
irren bat , die auch mit deT 
bebr. u. arab* Bedeutung deaselben 
verwandt iat* . Denaelben Begriff 
mulii aber nuch Jea. 58, 7, O^I^V 
D'tn^lO arme^ verfolgte baben, 
wo bey dem Mj. die Ableitung 
•ebon acbwieriger iat» Die alten 
Ubenetzer baben auch bier paa* 
•end die Deutung: vagi. Iat 
▼ielieicht der^iir^. '*'ii|'ii3 , von 
*iH*)D mit der Adjectivendung ^<. ? 

*'^ eine Stadt in det nordlicben 
Oegend van Paliatina, die aber 
nor Richt. 5, 23 genannt wird. 
Tielleicbt red^t hiervon Jiiera* 
npnus (im Onomast."): est au* 
Urn mote vieus Mertus nomine 
ot duodeeiwio milUario urtis Se* 
iatte juxta JDothaim. Ala Ap- 
peHat. nimmt ea Simonis ( Ono*^ 
nuut. V. T S* 287) fur eine Con* 
tnction ana t1*>lt& d. b. rdfugium^ 

' ajyfamt , wie daa arab. j^W* 

n»^ m. 3 Moa. 21, 21: jn^^jnlno 
Oak. }'^'%jijfi nVjJo contrittis^ tesii^ 



643 no 

euUs, der aerriebene, aerdrCickte 
Hoden bat Or.^ Fenet. r«5x«<r^^ 

f«f riy ogx^f. Dafs daa Stw. ^ /><» 

. welcbea eigentlicb yon dem Ein- 
reiben fliissiger IVXaterien gebr^ucbt 
wird, aucb von reiben, zer- 

5 c/ 

r e i b e n yorkommt , seigt ^ ^ > 

arhory quae confricta ignem red* 
dit. JLX3L ftovoffx^t, Fulg, ^rab. 
hemiosus , . welcbea beydea in- ' 
aofem paaaender ist, ala bier blofa 
von natiirliclfen Lreibeafeblern die 
Rede zu aeyn acbeint. Fiir die 
letstere Bedeutung liefse ticb mi» 
mit and em Vocalen von pn*\ ab- 
leiten ; extensus testiculos. ' 



OmD m. Cvon on bocb aeyn) 
i) Hohe. Habac. 2, 9. Pa. 7, 8* 
nn!i Dl-it) die Hobe der Berge 
2 Kon. 19, 23. Sn-jttf^ olto ^n 
der hobe Berg laVaela , Zion" 
Ezech. 17, 23. 30, 40. 34, 1.4* 
Oftera von der Himmelabohe. Pa. 
18, 17. Jer. 25, 30. Mit Aus- 
laaanng von S atebt ea fiir: in die 
Hobe. Jea. 37^ 23: di*hj h\^«i 
^■ta/«JJ und hebest du die Augen 

^ empor. 40, 2d. a) Trop. in ei- 
nigen Verbindungen. Jea. 24^ 4; 
V^J^S'l-O? Ol-io die Hoben, Yor- 
nebmen der Landeabewobner* Ps. 
10, 5t ma» ^^»s«J» one hock 
sinddeine GericHte vor ikm d« b. 
fetn aind aie von ibi6. 3) Stole, 
Ubermuth \ daher adv. mit Uber* 
muth. Pa. 56, 3* 4) «da concr^ 
der Hochate* Pa. 92, 9, oder 
a. V. a. Dl-itt ^n;^H Micha tf^ 6. 
Plur. d^DlitJ in jder Bedeutung 
von no. ii hknfigen 

tinO, davon Ollfc-^?? (Waaser 
der Hobe) Joa. 1 1, 5* 7" Name dea 
im Griecbiachen aogenannten Se&*s 
Samochonltia ^ 2^«^;gMv2r<f ^ 2:i,u«. 
X»v?rif ^ Vgl. Joaeph, ArchaoL 5, 6 
mit Jos. a. a.D. Er ist nacb Jo- 
aephua 60 Stadien ia.ng und 30 
' Sa a 



N 



no 



644 



TD 



breit und halt ein trubcs , «chlam- 
migeft 'Waaser. S. A^landi Pa* 
taestina S. &6s, 

Sl^^, m. Lauf. Kohel. 9, nl Stw. 
yt)*) laufcn* 

HST^Q /. 1) -•' ▼• «• d«» v/)^- 

i Sam. 18 ^ ^7, Jen 23 » lo- 
ft) Bedruckung. Jen 22, 17, eot- 
lehnt seine Bedeutung von y^c'i. 

B'^M'^D wi. pU das Putzen, Reini- 
gen/ Esth. ft, 12. , 6w, p1» 
w. xn. s. 

n'*nO (Bitterkeiten) Name einer 
gonst nnbekannten Stadt in Juda. 
Michai,x2. 

finO. m. Jammcrgeschrcy, Traner. 
jercni. 16,5 und 

m^Q Jubelgeschrcy, Jubel. Amos 

s ^^ 
6, 7. Vgl. 2^/ Ertiebung der 

Stimme aus Freude oder Traurig- 

5 c 
kciV Jos. Kimchi. ^JV^ 

magna et vehementi voce praedu 
tus. OoL Auch die Uberscteung 
des ^Zcx. bcym Amos: xi^f^^f^* 
^jrwwi' (er las DtG^O fiir a*»n'>'^o) 
•cheint auf eine Kenntnifs dieses 
Spracbgebrauchs au fiihren. Das 
seltenereW ort wurde vi^lleiaht der 
Paroncmasie mit p'ltp wcgen ge- 
waUt DieRabbinenf und Hieron. 
driickQn es durcb : convivium aus, 
ohne etymologischen jGnrnd, 

TiyO^ Im Arab, isL ^j^ einsal- 

ben , einreiben , bestreichen «. B. 
den KorpcT mit 61. IK erwei- 
cben durcb augegossenes Wasser, 
duxch 01. Im Hebn von dem 
Auflegen eines crwcichcndenMit* 
tels auf jeine Wunde (vgU T|3Y 
}o^a Jes. 1, 6). Jes* 38, ei» 
man nehme getrochiete ^Feigen 



das, OeschwUr. JLXX. nsi r^i^v 
1{Q/) nmfi,ii\»9mim Vulg* tt eatO' 
plasmarent iup&rvulnus. S* M'^c. 

Sn'lD welter Raum , weite Ebene. 
Hos. 4, 16. Hab. Xf <S^ Haufig 
bildlicb Ps. 18 1 fio : '«2M*«:cl»i 
aniiaS er fuhrLe mich her aus auj 
weiten Raum d. h. scheokte mir 

^ Freyheit, Gliick, (VgL den Gegens» 
^K BedrangniTs ). Ps. 31 , 9: 
•»'ij|*i ii"*l.*3 niOJ?.n £iuf ebene Ge- 
gend host du-meine Fufse gestellt. 
Ps. ii8» 5- Stw. ^rn weit scyn. 

pn*lP m, Feme, feme Gegend. 
Jes.'' 10, 3. 17, i3» 30^ 27. ynj; 
pn*ie fernes Land. Jes. 13, 5- 
46/11. Plur. D^j5n*io Zacb. 10, 
9. D^}5n*\o yiM Jercm. 8» i9« 
Vi[M-«»f2inS» Jes/8t 9* 

prj'^O m. dass. D"»i?n*jc Jes, 33, 17. 

rWJrriD f. Gefilfs, worin etwas 
kocht, aufbrodelt. 3 Mos. 2, 7. 
7, 9. Stw. ttfn*i aufbrodeln* 



- T 



0*5*5 ^verw. mit oStt, w. na. n.) 
X ) glatt machen ,* dab. vom 
Schwerte: es scbarfen. Eeech. 21, 
14. 33. (VgL Schtdtens su Er- 
pen, grammatt, arab, S. 4^^)* 
f ) den Kopf jemandes glatt ma- 
chen, ihm die Haare . ausraufen. 
Esra 9,5: ^tt^Hl -^sHw^ nttiCMi 
eig. e^ velUbam eaput^ ua ut non 
essetcrinis (s« )p). Neb. 13, 25; 
CU3*i&Mi una ich raufte sie» Jes.' 
50, 6: b^»*]faS '*i'J^,'i w*^ wiewitf 
fVangen (jreickte ich dor) deneUj 
die nUch rauften. Esech. £9 , 18 • 
ni94*ic "IM-^^ jede Scatter ist 
haarloSf von dem bestandigen 
Tragen der La'stkorbe auf der 
Scbulter 1st jedes Harchen abge* 
rieben. 

Niph, kahlwerden, 3 Mos. 13, 
40. 41. 

Py. 1 ^ geglSttet, polirt seyn 
(v. Metall). Jes. 18 1 «• 7* 3) g«- 
scharft seyn (vi Schwerte). Part 



10 



/. ?»!5*jto. Ezecb^ 21, 15. ^itf. 
3) Hierber gehortaochda^tcbwie- 
rige: hyt> D? Jea. iQ^ 2. 7 
gew. populus glabeVy depHtsy 
\rdcfaes Vitringa (vgl. Herod. 
*t 47) voa den A^yptern vcrsteht 
Am besten TieU^icht : popubi:r 
celer^ oder vehemens, mlSD heifst 
oekmlicb auch nach dervoT.Num- 
mcr.' acharf $. y. a. in', im^n,' 
dieter BegrifF wird aber im TIebr. 
und Arabischen in mebrern W5r- 
tern auf : tcfanell, heftig aeyn, 
ubereetracen, S. Yin no* 2» und- 
daselbst ate ahnlicbe Stelle des 
Hib. i , Q. Sanat lief&e sich der 
Begriff der Schnelligkeit, £iie 
ancb aiia der verwandten und sy- 

nonymen Form bS&, JW^t t/^^ 
ableiten« 

B^O chald. auaraiifen. Dan« 7, 4. 

^*IP m. bey elaem gr. Ace. ^itt, 
mitFron. a^'>», D'^'^D 5 Moa. 3^, 
27. Nebem. 9, ±7. 
i) Widerapenatigkeit. Spnicbw. 

17, n. £secb« a, 5: M''?/*^ 
nQ.i ^nc litfTin ^in widgrspetutiges 
iiaus ( QesehUche^ sind He, 

5. 8. 3t 9.' fi<5- ^7- 12 » 2- 3. 9*^ 
•^0 ^35 die Widerspenatigen, 
4 Moa' ^7, ftS. — Dann elltp- 
tuch far: *vid ^tf3M, tt^« Wi-. 
derspenadger , Widerspenatige. 
Esecb. a, 7: nttn ^nSD *»D denn 
widerspenstig sind sie, v. 0* 
narr maa ^to %iri-SK Jnr nieht 
v>ideTtp9nstig y wie das wider" 
ipmstige Baus. 44 1 ^« 
a) wabracb. Bitterkeit. Hiob 

23, ft, S. n^» wq* //^ *• ▼• «• 
^no bitter aeyV \ . 



645 * "ID 

/;dw von 'IB steht esEzecb.,39, 182 
1M,\ •♦H^li^^ 0^*1.9 Farren^ in jp«- 
san gem&stet. S ebe noch Jes. 1, 
!!• XI > 6. Amoa 5f ®^- ^tw- 

1^^ yeohl ver^auen, dab. aicb 

mMsten ,^ fett werden. Cbald. Pa. 
maaten. Vgl. rTja, nns. 

,n3"^'\0 f. (von a«»n) J^) Zank, 
- Hader. 1 Moa. 13 , 8- » Moa. i7f 
7. 4 Moa- 27, 14., fi) nyi© •»» 
Hadervrasser , Name einer Quelle 
in der Wiiate Sin , bey wekber 
das Volk gegcn Jebova bad^rte. 
4 Moa. 20, i3- ^4* 3 Moa. 33t 8- 
Pa. 8i» 8- 10^ » ^^' Daaaelbe ist 
tthp nia*»i© >t: Ea^cb, 47, 19. . 

JmpP X Moa. 22 , 2 und n^l'^ 
2 Chron. 3 , 1 der Hugel Moriab 
in Jemsalem, auf wclcbem Salo- 
mo den Tempel erbante. Er war 
von dem beuacbbarten BergeZion 
durch ein Tbal getrennt^ abet 
obcn veieder durcb cine Briicke 
verbunden. & Joaepbus Arcbaol. 
iS, M- F*- Kr. 4, 14. ^.6. 
9, 13. Der Vf. von x Mos. 22, ft 
lafat nijcbt oV® »innvolle Bewe- 
bung auf dieaem nacbnjaligeu 
Tempelberge scbon Abraham den 
bdcbftten Beweis^ieiner FrSmmig- 
keit ablegen. An beyden SteHcn 
wird aber auf die Ahleitung dea 
Wortea von nn^ iehen ange* 
apielt; welcbe bey der jetzigeu 
Kecbtscbreibung dea Wortes we- 
nigatena aebr ungranunatiscb iat. 
VgL de /f^tf^^e Kritik der Israc- 
litiacben Geacbicbte. Tb. X S. 100. 



WT1P HI. pL 

a. r»nP5. 



sw« Hiob 3% S 



^.P m. fett -I geaaaatet y vsnA 1 

dann subsC. ein Stiick Maatvieb, ^ . 

▼ielL tnabeaondeie : Maatkalb, nTl'^'nC: f. Betriibnifa. Eaecb. 21^ 
fii9Xf wwrtf. Lnc. ifi, 23. 27. 11. Stw. me bitter aeyn. 

Es wird mebtena mit' nW n* npja ^^.^^ , • , 1. 

verbunden. 2 Sam. 6, 13; -^l*^ ^T l" nuadj. bitter, od, vielmehri 
^pn miliar und MastkSiher. giftig. 5 IVSoa. 3fl» ft4. Stw. ni» 
I l&oja. 1 , 9. 19. 25, Ala Epithe* bitter aeyn. 



\ 



no 



646 



-UD 



Meronotfa gebiirtig, welcber Oru- 
name aber sonat nicht Torkommt. 



^y^ m. eig. Weicblichkeit, dann 
trop, Furcht. '3 Mog, z6^ 3<5. 

LXX. itikift. Fulg. pavoT* ifSbenao «■^t^ »n , ^ 

Syr. u. Saad. lat^Rabbiniscben 'il^ *«• »• j;- «• ?1 Frcund, Gc 



attenuavit. Dieselbe Uebertra- 
gung iflt in dent syn. mS T|n der 
Furcht«aiue. 5 Mo». ad/fii- 

33^0 m. 1) Wagcn. 1 Kon. 4, 
9^ (5 1 6). 2) Wagensits. Hobe&l. 
5> ip. 5 Moa. 15, 9. Stw. a^'j 



^^^5^^ /• Wagcn. ft Sam. ifi, 1. 
1 Kon. 7, 33. xo, ftp. fto, S3, 
fi Chron. i, 17. Var dem Gen. 
ateht nii5*^D I M08. 41 , 43 , mit 
Prop. In^JJ^iD 



nosaa. Mit Pron. N. Z. s»ar'ijD, 
Plur. D'X^io. 1 Moa, a6, 26. 
jRicht, 14/ 20. zjy tf. Die Form 
des Wortea ist achwer au erkla- 
Ten, Simonis nunmt ea fiir iy\ 
mit dem I^Iem praeJixOy wie in 
Smac ; vielieicbt vicbtiger bait 
man ef fiir eiu Part^ HipK von 
^l^n, welcbea aber aeine Bedeu- 
tung TOn Tiv\ no. IL entlebnt 
hat. 



die Scfaaafe, die ich weide. Jer. 
£3/1. Pi. 74, 1. 79, x3. ^00,3. 
in'^V'io ay daa Volk, welcbea er 
weidet. Pa. 95, 7. a) Hecrde 
aelbat. Jerem. zo, ai» Stw. n9*i 
weiden. 

n vI^'IO Name einea Ortea im Sum- 
me Sebulun. Joa. 19, 11. Ala 
Appellate daa Beben, Erdbeben 
von Syi. 



T\V^p. m. Weide , Fatter fur das 
vieh. U Moa. 47, 4. Joel i, ig. 
Hiob 39 , 8. Stw. n»'j weiden. 

I'ron. ln:i:>iD 1 Moa. 46, 29. *iMf»iit^ /• . , .-, . , 

^ Sam. aVii. Plur. n1»-)», ^ T %/ ^ ,^" ^^^^«"' ^'^^ 

v. d. Gen. nlM-io Joel aV 5. 4^ Hirten gebraucht. w»itj»<x 

9 Mqs, ]^5 , 4. Stw. dd^, z;«c^<i/ 

Sn^*?D y. Markt, HandeUplata. 
£aech. ^7, 34. Stw- b^l ban* 
delA, 

n^^^O, f, Argliat , Trug, it Moa, 
«7i3S. 34t 15. Pa. i7» i- 34. ^4* 
43 » I n. ^ter. rti^'MQ^ •»5aM triige- 
Y»cbea Gewicbt. Micba'd, 11, 
^^y^ \3lHo. falache Wage. Spr. 
\ Xy 1. £0, 23. ' Metapb. fiir : un- 
re^t^t erworbenes Gut. Jerem.- 5, 
^7% TlV^> 'nlD*io Pa. 10, 7. 35f 
«CJU Stv/nQi*iP/, taua^en, be^ 

Q!^^ p^ daa, wkia ndt den Fiifaea 
Ib^^iretei^ , niedergetre^en wird, 

fV^iuh^rg) wird ^niederg^tr^Un 
vw^n^ 7^ 25; n^ pQ^eV— n^n^ 
IflMi mrd vau dem kteinen Fieh 
V'hd^r^^tr^teui weirden^ xo, C^ 

Ea^«*A 34f 49- Diw. a^ o- ^<5b% 

?%*<;U §tWi p?"j wd^tr^ten, 
^2^, l«5K \ Ctron, 27^ 30. Neliem^ 



NSHQ 112. uAd ninq jcr, s, ^5. 

1} Heilung , Geneaung. a Cbron* 
21, 18: Ma">» \%vt\ dafs keine 
ffeilung war^ 36 , 10. Jer^m. i4t 
19. a)'Heil9 Erquickung. Spr. 

£rqmckung seinein ganzen Kdr* 
per. 16, 24. xa, x8. i3, i7' 

3) Rettung (v. Ungltiok). Spr. | 
6, xfi.^ap, X, Malacb. 3, 20. j 

4) HeijBttteL Jer, 33»^- 5) Rube, 
Gelaaaenbeit, (Entlebnt aeine 
3ed^tang vqq dem verwandtea 

^%lt Tgl* Ua sed0vU^ quieia^ 

vUy. Spriichw. 14, 30: Mftnq nH 
ein rubigea ^ geiaaaenea Hers. 



10 



647 



no 



ySij (5. den Buchst, S),ftanft, ange^ 
nehm seyn , an, und ao Hest 
1 il//.; auf die 2tc Stelle das 

arab. ^x» schmaben ; t*^^ ^^® 

' dtitte ftchon na. //• aegrum esse. 

' Qben ist die von Kimcbi angcgc- 
bene Bedeutung vorgezogen wot- 
den, die in aUen altera Woiter- 
biichern hemcbt, wiewohl tie 
sich in den verwandtcn Dialektcn 
nicht findet* E» scheint doch na- 
turUch«r, dais das Wort im He- 
braischeii eine bes'timmte und 
herrschende Bedeutung gebabt 
babe , als daCi sicb die Bedeutun- 
gen van drey oder vicr ver- 
wt^ndten Stammwortern der Dia» 
lekte in dcr hebraiscbe^i Spracbc 
unter einer obnebin seltencra 
Form vereinigt haben soUten. 
M5glicb ware aucb die Ansicbt,^; 
dab man Hiob d, 25 auaschBase^ 
und in der Bedeutung von yhio 
nabme* die ubrigen drey Stellen 
aber in der voq det Fulgdta zu» 
weilen ouagednickten Bedeutung: 
malusfuU nahme. J. D. Micbae- 
lis ( Supplem. no. 1461 ) pAfat die 
Bedeutung des arob. {JO-^ krank 
aeyn, alien 4 Sttllen an, was 
aber obne den jrofsten Zwan^ 
nicbt geachebn kann. 

VSf "10 m; Pfirieme. ft Mos. ai , ^. 
"5 Mos. 15, 17* Stw. wn durcb. 
bobien*. 
efstere ut aber wenigstens gegen p\DS'1tD f, Master, gepfl^sterter 

Vufcboden. 2 Kon. i»<S, i7- Stw^ 



)lvS wye GekssenbeiiderZunee, 
gelassene , bescbeidene Rede* 
Kohel. 10, 4: n-^a; «9i» •»3 
0'«Stia D*»Mt2n defin Qelassettheit 
ttiilt grofse Siinden. 

9 • , ^ 

idfflD m. das, was jemand mit 
Fufcen geueten hat, bier; das 
durcb Fufstritte ^etrubte Wasaer. 
Execb. .34, 19. Stw. 59*5 mit 
Fuisen treten. 

I. \^D In Kal ungebraucblicb. 
Niph. V1»^ 'uacb Kimcbi: hef* 
tig, kraltig seyn. Hiob 6, 25: 
niJ^-^'^OH WM-np wieKrSftig 
smd der pf^ahrkeit PTortel 
I Kon. ft, 8: r^x-jtta n^Sp ein 
beftiger Fhicb, eine beftige 
Schmabung. LXX. iiwvfti* Fulg^ 
-pcssima^ Syr. und Cbald. amara. 
Hiph. heftig macben ,' aufbrin- 
gcn. Hiob 16, 3: qac'^no*. ' "» 
wu bring t dich so auf? Hieron. 
out aUqidd tiii molestum est^^^f 

u. T3? »• ▼• «• *»» »'^^* J^j^ 

krank, xnfizirt , befleckt seyn, 
Micha 2, 19: Y-jr^ San terra in^ 
fccta, polluta^ est. Syr. ear* 
rupUo ejus maxima est. f^ulg. 
putredine pessimd^ Beyde scbei* 
nen hzn in. der Bedeutung ; cor- 
rupUo(%. San no. L\ und Yl*>3, 
wie oben x 'iton, a, 8 durcb > ve^ 
lumens gedeutet. zu baben« , Das 



den Sptacbgebraucb. 

Die Angabe dct Bedeutungen 
dieses Wortes wird dadurcb aur 



«|2(n p&astern. 

6e«t «:hwieng, da& U.eU» die ^-^^ ^ P . . 

Verbindunge. .Uer 4 SteUen, m f. ^^^ Vr.^\'. Ad' A: «%» 



welcben das Wort vorkommt, 
Terschieden find, tbeiiflvbein ver- 
gleicbbares Sttmmwort der Pi&" 
lektefur die Erklarung mebr aU 
einer SteUe binreicbt. Jede An- 



lirtes EpB. Jerem. 4d, 4 s '^P*^^ 
D*n»*i>i putzet die Lanzen. Py*. 
pasWp'^^ 3 Mos. 6, a I. !«» 
Arab, und Syr. dass, Derivate: 



ordimng ist dabcr.nicbt voft WiU- p*JD m. Briibe, Su|>pe. Ricbt. ^, 
•kdhrfrey. Aufdieerstc Stella wen- \p^ go. und jcs, 65, 4 im Kri. 
detnanaoiwt, nAcbt obne Wabr- s/ * ^\^" . 

scbebiUelikeit, das Terwandte Arab. KJj^ und 2S»^/^ class. 



no 



648 



too 



I 1 ' ' 

'^RT? m. Gewurskraot. Hohe»l. D^'T*TP m. pi. hitxete Krauter. 



5 1 i3« Stw. n)5n wurcen^ 

"^B'?^/ Salbe, E«ech. 24, 10, 
Yiell, Salbcntopf. Hiolb 41, ^5, 
Stw. n|5*i Salb^n wtinen. 

W1]?'10 y: ^ ) d^» Salbenwureen. 
fi Moi, 30, £5. 2 Chron. x6, 14. 
^) Salbe. 1 Chroo. 9, 30. ' 

yy^ bitter icyn. (In alien Dla* 
lekten ). • In Kal nur in dcr imper- 
•onellen Pbrase: fh •>» amarum 
4St mihi^ ich bin betrtibt. Ruth 
» , 13 J D*a nkB ^S • -lis ieh bin 
sehr httruht tureii»€§mn. KlageL 
*» 42 J^VSto M^n^ und sU\ sU 
is^ hetruit. — ^ulserdem 1 Sam* 

^st die SeeU des ganzen Folkes. 



s Mos. 12, 8. 4 Mo». 9, 11, 
Klagel. 3, 15. LXX. an dea 
beyden ersten Stellen: wtn^its, 
(^ulg. lactucae agresUs. Klagel. 
a. a. O. fiteht ea in^Parall. mit 
"i?J*! Wermuth. Im Talmud 
(tractate Fesaeh. capS 2. (J. 6) 
werden au jencn bittern Krautern 
fplgeude gezahlt : pwSw. n^in 
in» iC^inin M^on A h. nach 
Bocbart {Hieroz. F. /. S. 603 ff) : 
lactuca^ intybum^ parchenium^ 
tharchabina (urticaf)^ pier is. 

Der Syr. bat f^^iQ beybehalten 

^. h. her$u$ amaraey se. Cieho^ 
reum , wania et sil»es^ris ColO" 
eyt^thiSf sec. antiquiss^ Syrorum 
script a: Cast* \. 



Niph. fut. •,©4 bitter werden. rVlSo r ^ 1 - «- il . 

Jfes, 24,9. .Da. Pifit. i»3 Jer. ^ '^ /' i> ^^ «^<'»'^» Baterkei- 

48* *i gehort a^ der Bediutune *^°' 5 Maa, 3ft, 3s^: nlSijtt^H 

•^« ^ ^ ^"*5 nli*»ft uvoa arnaritudinum, bit- 



fiin -iw, w. m. n. 

^ j^*' /"^' "^'^l * ) rexbi^ern 
Cms Leben). 2 Moa, 1^ 14, 

fl) jemanden erbitiern, reiaen, 

irritare, lace^sere, irgL JEfi^A;;. 

4 Mp». 49, 23, 3) Jes. 22^ 4; 

'^M *»!% M Vtf? bit^twrlieh 

Hiph, n»n fa/ iijrj O Yer* 
wUWfi, Hiob 27^ 2i *\t>7i •»fl^ 
V^) dcr Allm&cktige veriittiri 
mvm JLcbpn^ 2) mt \ Kummer yer^ 
vraapban. Butb 1 , 20 : %^tS ^'n^ 

MJ>5 4J«?;i2 der AUmi^chkige betrtibs 
m^i, V^l h nn V, 21. 3) mit Aua* 
W«mi|^ Yoii %p^ , biuerjich wei- 

a Mo». 23, ti ateht ntt« fur •»»« ^7 ^ -fi- ^^^Woaigkeifc 2 Cbroiu 
lA der Bedc^toag Von nS"». "^ f ^ ! ^* vif*' ^**^ ^^f/"/, fur : see^ 
flSf^p^ erbittert werdei, Dan, 

9^ 7* (§F' (^r^ erbittern. 



tere trauben. Dann filri bittere, 
barte Bejpeble. . Hiob 15 , 26 j ^> 
nfS*»» *i\v an^n dafs du so Bar* 
tcs gegen^ mich schrcibst^ ver^ 
h£ngst. a) Gallc. Hiob 20, 25. 
3) Gift. Hiob 20, 14 : niSo 
«3«»^nfl Scblangcngift. Vielleicht 
eig. Scfalangengalle, in, weicher 
nach Plinius (N. G. 11, 57) 
der Sitz dea Giftes iat. Abcr 
auch aona t flieisea im Hebraiachen 
4ie Begriffe von Gift nnd Bitter* 
keit in einanden 



n^'IO a. oben Ti^Hyi. 



WW 2on^e reuRen , beritua for* 

wra.J) Perlvat^ aufrer d« au, 

. MchH fplgendena nij , fi*io, 



Ustu, Mit andem Vooalen^ etwa 
n^S», konnte ea aneh Parr. 
JBipn. aeyn, welcbea noch paa^ 
•ei^der ware^ die Ruchloae. 

WJtD »i. (Ton Mto tragen) x\ da a 
Tragen, u. a war suvfeilan tioch 
YoUig ^a cbald. Inf. conatmirt. 

' 4 Moa. 4 , 24: .MWeS« imV zw 



ioo 



C49 



1170 



BQ tngeh war. vgL 35 , 5* Mehr 
•nb»tamiviAch tieht ei 4 Moh 4> 
19: into htrx in'^Jjt^ S? ttPH tt/^K 
emen jiglicfUn zAer Mein9 Jtrheii 
vnd ahersiin Tragen. 27* 31. 3£- 
47: nrin Snto h'wxd' 'nibs>-tii:>S 
viR 42«n Di^nst des Tragens tu 
verrickten btym f ersammUingS" 
ztUe. 

* 

A) .Last. ^ Kon. 5, 17. 8t ^* 

tn^rzig KamecUtit Nehem. 13, 
15. ip. Jer. 17, fix ff. 4 Moft. 11,' 
11: r».n o»n-*j:> Hi»ti-nM aw^ 
^9 i2i4y Z«Ar^ dieses ganzen VoU 
hes fiuf ndch zu legefu mWoS r\vy 
wax XiAst feyn. 2 Sam. 15, 53. 
19, 3tf, mtt Sv Hiob 7^ so. 

3) «^d Ktoc dat, woran da» 
Hers hangt. Esech. 24, 25. Vgl. 
diePhnae : Sm tt^s;) ku;^ SprHchw« 
19, aft. Pa. 25 » iV 

4^) o^^s K^ das Partheyiacb* 
aeyn. 2 Ghron. 19, 17. 4$^ die 
Phraae D'»dji Mkfi. 

5) der .Anafprncli (v. M^d 
^fferre}^ s. B. Spruchw. 30, i^ 
51, i: imt ^ri*ie^ "i^t/n 'M^d 
Spruche, die ihn seine Mutter 
lelurte,. Insbeaoivdere : A^sptuch 
Gott«s. 4 KoD. 9, 25, oderein^ 
Frophetea. Jes. 13 / 4 : S:|3 M^o 
Aiusptuch iiber Babei 15 ^ x. 
17^ 1, X9f i« 21, x« 11, i3« 
3g, 1, 23» !• . 

6) Qeschenk^ Abgabe, wie 
'nn:{». Vel- Mt?3 in P/. 2 Chron. 

^7 , ^1 : iMtf Jem Jasapkdt braeh*^ 
ten worn ifMi nn^o Geschenke 
m^ Alter ah VribtU. f^ulg. 
V0€tigat argentic 

7) vidileicbt: derCeaang* vgL 
dea Yerbttiv mv^ Hiob 21 « 12, 
Jea. 42, ti. X iCIiTOQ. x5« 22 nnd 
d^er T« 97* MWttn Vtp vielL dec 
GesengoieiateT. jlXX* i^xm rmt 
miSt. . So aucb ^mchi. Docb 
liist aich ascfa nach Jio.'i. uber* 
ictaeni Der Oberste iiber da« 
Ti* jw ( d«r I^adi^}, 



HNTBO J^ Bratnd, Fett.ersbrunst. 
Jes. 30. 27. S. dariiber DM^n 



nOm 2. 



/ 



r\N^O Aim. V. MiB?» V, dem Gen. 
nK«|D Plur. fiMWO x) das Erfae- 
, ben. Pi. x4if 2: ^&d nM«;tD <^aj 
Erhehen meiner Haride. 2) iw» 
trans, das sich Erbeben, das An£» 
ateigen, insbes. das i^ufsteigen 
des Ranches ^ey einet Feuers* 
bninst«* Kicht. 20, 50: nnb:^ 
^T^yn J#r aufsleigende Rauch^ 

^t^JJ nw^ . I'^rn r{« J der liatich 

Jing an sich von der Stadt wie 

eine Saulezu erhebefi. Vgl. nnV'TD, 

5)*Panicr, s. v. a. ba, Jer. 6/1; 

4) Geschenk, vgl.MttfS Fi* E»th« 
2, xA. Jereni. 40, 5* ^^nsbes. das 
Ebrengeschenk (y*£*ts beym Ho* 
mer), das Stuck , welches der 
Wirth dem su ehrenden Gaste 
vorlegt , oder ilitn binschickt. 

,1 Mos. 43, 34. 2 Sam. xi, 8. 

5) AuBage, Abgabe. s^ Cbrbn. 
24, 6* 9: ntt^ nMt£t& die von 
Mtfse eingefuhrte Steuer. Ezech, 
20 y 40, Amos 3, XX. 6) Aus-* 
spruch S.V. a. HWtj. Klagel. 2, X4; 
7) Last. Zepb. 3,' x8. 

Anm. niH'ro Exech« x7, 9 ist 
inf. aram. vtMt mt^5 , wie son^t 
H^Tj. VgL «• B. nYit^D fiir mVq 
inf. Fi, 

!SlhrtJa pi fern. Ps. 74, 3 nach 
einigen Attsgaben, S, H iNtl^O. 

JlJ^O, m. Pron,' %^4ttft> x) Hohc, 
Jes. 25, 12. 2) Anbobe, Fels, 
der SchutSy Zuflncbt, Sicherheit 
gewahrt, daher auch fiir die letz- 
tern Begriffe. Ps. 9, xo. x8, 3. 

46, 8- \ft- 48 f 4- 59 f xo. x8. 
94, 42« * Stw^ ^ali^ hoch seyn* 

nS^Q /, Dombecke. Jes. 5, 5. 
Sprticfaw' x5y X9 , auch n3«09^ 
JVIicka?) 4, Stw. ii^iitf «aun^. * 



^D 650 

'J'StoD Sage. Jc». 10, 15. Arab. 
jXmXjo^ ayr. |fmiO daaa. Stw. 

ntyJi chald. -iD^, arab. jiJ . 'ji» 
'"id ^i^ atbiop. iwfi sagen. 

m^O /. Maaf» (von fliiaaigen 
Matericn). 3 Moa. 19, 55, Esecb. 

4» 11. 16. Stw. ^fo U' theilen. 

ttJ^O m. Frcuae, Frohlichkeit, 
und Gegenatand derselben. Ps. 

48 » 5. J«a- a4, *i. Stw..^ttf 
aich freuen. 



tragung de'a vorigen auf dicf Bilder 
des Geiatea. £inige <vergleicben 

liCc^ vy weicbea unter andern : 

ofiimo proposuit bedeutet, und 
die Bedeutun^eu fie* bebr, h'»tEf in 
aich Ku vereinigen^ scheiut). Pa. 
75, 7. Spriichvv. 13, 11. 5) nach 
einigeu : Korbcben i Frucbtkorb- 
cfaen. Spriichw. 25 , 11, von 
n:^^ a. V. a. ?isttt flcchten, 

vgl. 'iSZf^S^ sporta Jruetuisria. 

Lititber: wie goldene tip/el in xiV- 
hernen Schaalen^ 



n^lStoO y. Lobn. 1 Moa, ftp, 15. 
34/7. 41. Ruth a,* 12. Stw. 
'^y^ urn Lobn dingen. 

n'^'TOtPO / pi. Nfigel. KohcL 12, 

ii. 's. nnpqo. 



pntoQ m. Gelacbter, der Gegen* 
aund deaaelben. Hab« i,io. Stw. 
pnitf lacben. 

?^^0 f. . 1) Scblingc, Fula- 
fa^e, a. v. a. no. Hoa. 9^. 8, 

Syr. fu>2ai» von >o^ vinxit^ HCSlO. n%. Blatvergief»c<i. Jtfa* 5» 7- 

tompedltdt. Davon 2) Verd^t- S,^^: ?«1^. ^''^"^ "».*J giefsen, im 

ben. V. 7. Die Bedeutung: Hafa, ^"^- *"*^"- ?^"^ vergic&en. 

Vcrfolgutig V DBt^^ i.t Jem Zu- n^ltoO. /. Hemcbaft. Jea. 9,5.6. 

aammenbange kaum angemeaaen. -g^^ ^^^.^^ berracben. ; 

*5^pto,q Gedicbt. S, Hate. n'te^top ;.Z. / das Brennen m. B. 



TfO}Op^ /. i) BiJd, Figur. (VgL 

no^, ^l^!^.). Eaech, 8, i3: 
t\'^^\op ^•iin Gemacber, deien 
Wan^e mit Figuren bemahlt aind, 
die Avini Gegenstande abgotti^ 
acber Verebning dienen. VgL 
V. xo. 11. n^3>;o pH 3 Mos. 26, 

\ X nnd ftla^W *4 "JJloa. 33^ 52 
aind nacb jener deutlickem Stelle ; 
Steine mit magi^cben^ bierogly* 
pbiftcben Figuren. Spnicbw. SlS^ 
a I : «|p5 ntotooa ant insisn a'^^ 
Mna Apjel mit sUiemen Figur€n^ 
Syr. nnd Cbald. rum caeleUuris 
argenteis* (LXJL h iffiJffu^ 
0ufihv^ gftQB frey und obne in 
den Woi^ten gegriindet aeyn). 
S« jedoch unten no. 3« ft) Vor- 
liteHaQg^ Einbildungy Gedanke.. 
(Der Segciff iat bloU eioe Uber* 



dea Kalkea Jea; 33, tft /C^g^* 
X M09. IX y 5)^ der Lieichnaine 

^ Jer. ^4, 5 (vgl. 2 Cbron. »6, 14). 
Eigenname einer Stadt 'oder Ge« 

' gend in der Nabe von Sidon ist: 
B*»)D-nia*itt;o Jos. ii, 8- i5> ^. 
Die alten Uebersetser nehmen ea 
zumTbeil alsAppellat. Srr^ locus 

' eanjluxiis atfuae, Chald, fossae 
aquae. Dieae urftprunglicne ap- 
pellative Bedeutung acbeint aiber 
nicbt von f\*iw brenneh aoazu- 
gebn, aondem von •I'l^ Ithp, 
Liquidum fieri j stillare^ Hfi'^^te;, 
9\'^Jv JUixus metutmus muherisy 
daber jene Alten ricbtig: coH' 
Jluxua aquae, 

^*!!^P Name einea aonat imbe* 
kannteh , wahracheinlicb. idttmai« 
acbea Octea, niur a Aloa. 3<I^ 36. 



iDO 



651 



1 Cliron. 1 9 47, Alt Appdlatl- 
vum deutet es Sli^onis dutch : 
On, wo die edien Weinstocke 
plicf wachsea. 

^"PJQ, m. Ticgd, Pfannc. 2 Sam. 
15, 9, Chald. n^oe, *<IJ^1C)W, 
Mtmoxs dast. Das Stw. kcmiint 
nicbt vor. 

to. X Mo*. 10, 23 der Berg Ma. 
sittfty ein Theil der gordiaischen 
Gebirge, nprdlich von Ncsibis, 
bey den Arabern , W*^ Dschu* 

di genannt. Der Fiufs, der von 
diesem Gebirge berabstromty beifst 

im Arab. (j.wLcJ^ Jlirmasus^ 

<l. i. etne Ablciirsang aus d«in tyr. , 

Neharmaschy ^a^ 5ou ^ wie er 

beym Assemani (^biblioth* orient. 
J> //. S. 110. r. HI. P. J. 
S. 498) heifct. Der Sam. Text 
bat Mu/o, und Josepliuft MWf. 
Die LXX. bat Mwo;^ nach.der 
der Liesart *^td» vrelcbe sicfa in 
der Parallelstelle 1 Chron. an die* 
ser Stelle iindet. S« Miekaelis 
Spieiieg. Oeogr. Hehraeorwn 
exteroff. T. IL S. 140. 



gar nicbt anlaftt. MlcbaeHii {Spi- 
cileg. Oeogr. T. IL S. 214) 
nimmt ea ' dahcr fur dLe.o&tUcbe 
Goinze, und awar fiir M^senc der 

AUen;, [^<mXj^ ,«nd ^Uaj^ 

2 Stadte in der Gegend de» heu- 
tigen Bassora, wovon die Syrer 
die feanze- Gegend am Tigris und 
Eupnrat uuterbalb Seieuda an dcm 

persiftchen Meerbusen ^^r^\p 
nnd iMJkUih Z'^ nennen. Dieaea 

ist nicbt ohne Wahrscheinlich- ^ 
keity nur ist die Bestimmung der 
entgegeng^set7^ten Granze ^ des 
n'^ao durcli Tehmnta^ die Kiisten- 
gegend von Jemen, sebr precar, 
und hiermif ainkt aucb die Wahir- 
acheinlichkeit der vorigen Annati- 
me. Docb lafat aicb mit Beybe* 
haitung deraelben n*idD au,cli noch . 
andera beatimmen. Mit Recbt 
bemerkt Vater: „Selbst die mehr 
anapreqhenden Deutungen : Mo^ 
schan am Auafiufs dtes Tigiia, und 
Sofara am Weltmeere , habeii 
nicbt mehr ala die blofae Mogl^ch- 
keit ftir aich^ und ea.fehlen una 
vielieicbt blofa richtigere Kennt- 
sisat) wenigatena der friifaeaten 
GeogrAphie Arabien8« um augen- 
scheinlicb passendere Beatimmun« 
gen ansngehen/^ 



i^ m. 1) Wucher. Mhi M^ 
Wucher treiben. Nehem. 5 , 7. 
2) das^ waa jemand achuldig iat. 
Nebem. 10, 31: *!; -^ V^ m^»i 
mdjegUche Schulf. Stw. Mwa SNtliD in. Scbopftinnc. in welche 
aualeihen. " man Wasaer fiirdaaVieh achdpft, 

kSfthrs ' •.«. TT«r % can^s* Richt«59 ^^* Stw. dN\2/ 

WJO nur iMoa. lo, 30. Hier werden ^^1^5^^, 

Htt>» und niflo ala die beyden ent- - ^ ' , ' 

femteaten Gra'naorte dea joctani- y^j^^g r ^.^^ Scbuld,! debittm, 
diacben Arabiena genannt; wobey J J ' ^^ ^.^^ ^^ ^^^^^^ 
achon das Schwiengkeit macht, ^.^^^^ y^^^^ j^^ ^^ g^^^ 

dais nicht angegeben lat, we^cbea ^ ... _ 0/ 

von beyden die ' datliche oder ^ 
nordliche Granze auamache* Bo* 
chart verstand darunter. Muza^ T^K^lE^O 
am arabischen Meerbusen ^ wel- ' "^ ' 
chea Ptolemaus zwar Mmo'm 
achreibt, deaaen arab* Oxthogra- 

phie fijyO abet die Yergleicbung 



22, ^6y a. V. a« M)^ no. 2. Stw. 
Mtt^^ leihen. 



^iMVi^oai verborgen wird der Hajs 
durck * TBusehiing , HeucheUy. 
Vulg. frMidulffnter. Stw. Muja 



tauacbcn. Mehrere neaere A^i- 42, a. 88, 8- Jon. ^,4. ts^-nau-- 

leger und Ubersetser verirren iich die Brandung des Mceret/Pi". '95, 

hier sehr weit vom Zielc. 4, Stw. 'Y:Dt{^ brechen. 

n;^®;D p.. 74, 3 ,. H^^TIJO. 'D^r?3t£|p -^/. ^. VerHlgung, UhM. 

'^^H Name emerlievitensudt im „^, ^^ ^ " ' ^ 
Stamme Ascher. Jo». 19, 26. 21^ 

30,-1. Chr6n, 6, 59 (74) •^^^P /"• Verselin, lirtliuni. x Mos. 

beifftt 816 zustmmengeaogexi S«»» 43, 12. Stw. n:j^ aus Vcrsehn 

fur JjMT!;». / " fchlen. 

n^WiOf. Bitte. Pi. 20,6. 37,4- ^^^^ ^iehn, hcraua«ehn. 2 Mos. 

Stw. V>lt^ bitten. ^ 2, 10. Hipb. dass. 2 Sam; aa, 

h'lNttJO, tt. Pron. qMHttfo Plur. »7. P». 18, i?- Syr. jLi^ das*. 

mit Pron. q^nSMtt/o jfl "Backtroe;, «i^.kj.^ o ^ , , 

odervielmehr: hoizernePchussel, ' ^^^^ ««• Sehiild, das, was einer 

als Bebfilter fur 4en Teig, wie a«fi andern gcliehen hat. 5 Mos. 

dcrgl. noch heut zu Tage bey den *^^» ®' , Yg^-' «^» •"»*:»}»• ^tw. 

Morgenlandernim Gebraucbesind. ' ^^ri l^^en, 

L^r^Mn^L^rV /^r?]- ^^J"^^^/- O VerwOstung. ^eph. 

«fvH^ti.rl \f®' ^*^' ^K^^ ^ • ^5/ 2) verodete P15t.VHiob 

d«Araber. Die Etymologie iat 3*'3;38'«7. S. s«n.ch,t nKl», 

-,- .-.^ .^v • / o • aommt. 
et von n^ittf Sauerteig. 

nwnfttn , r , ' T^'ThWO plf x) Pa. 75, 18 triig- 

nisa^yo ^/./ ^y^^t: ^^yu Gold- licbe. acblSpfrige Oner, von Kt^a 

^^\^VI' Stoff mit eingewirktea tauschen, betriigen. 2) Pi. 74,' 

/ Goldfaden. Pa. 45. 14 S. yatij ; g: naca nlM«?ti ewige Trummcrn. 

no. J. « ) Fai»ungen dcr Edel- Ohne'Dagescb konnte es von nHtt> 

•tcme. 2 Moa. 28, i». 13. M* abgeleitet warden. Mit dcmsJl- 

«5- 39, x3* 10. Svdaa Stw. no. 3. ben muCi man entwedcr anneh- 

tlSfrtn * - -I ^ , men, daft Mtt/3 -hier aeine Bedcu- 

'M^ ^^^rix^ f«r Ort, wo daa tung von rmttf entlehnt babe, 

Jiind b^y der Geburt bervorbricht, oder man liest^mit mehreren Aus- 

Mnttexffiund. Jea. 37, 3- a Kon. gaben nlHttfD mit Sin, von m«;3 

>9» 3. Arab, li; ditsa, Stw. '"^ J^' Bedeutung: vemicbtei; 

JT^ vertilgen (Hiob 32, 22. 1 Mos. 

^y^^ inAeB. mph. 18, 24. 27r«i)' 

^ J ' 03^ / 1) Abfall, Abtrunnigkeit 

T^^R TO, 1) a. T. a. daa vor, Spruchw. 1, 32: Dins naWo o 

Mmtermund. Hoa. i3» 13: n? ^a oainn liifiiw der Abfall der tho* 

^^H ^^^'?^ '•"U! ?*^ ^'^ww *^w^ rai\von der fVeisheit) tddlH 

Zeit ^und dock trUt er niefu vor siej Insbea. Abtriinnigkeit von 

^^'f Offnung^ urn gehokren zu Jebova. Jcr. 8, S- Hoa. 11, 5 s 

V>erden, Epliraim wjrd mit einem '»n:iJra^» Abtrunnigkeit '^on mir. 

eben zu gebabrenden Kinde ver* Plur. nl:antt^p Jer. 2 , 19. 3 , &«• 

S lichen. 2) Plur. o«»na«f» Hu. 5, 6. 14, 7. Hoa. 14, 6- 

len, von dem Brechen der 2j Ala Coizirra^tmt in der Ver- 

Woj;^^ Tou d^r Braadnng, Pa« bindnng: '^Hnur^ n;Mlo daa. ab- 



ty» 



truimige rsiael. Jer. 5» 6* 8* ^i* 
ifi. Stw. ^%ytf euruckkehreoy 
such: abf«llen. » 

nJ^T3 / Irrthtun, Vcrgefcn. Hiob 
19, 4, Stw. Jiw in der Bcdcu- 
tane voa na«)t und astt^. 

S^ m. Ruder. Esecb. 27 , ftp. 
Stw. Dltt^, radern. 

I?!'^. 01. »• V. a. da8 von Esech. 
27, 6. Wenn die Punctation 
ricntjg ist , so endebnt es aeine 
Form von einem Stw. t3tt;S s. v. a. 
titt/ radern. 



- » 



H^O yii^ ntitfr^ inf. auch nnttho 
a M08. 29, ftp. i) mit 01 bettrei* 
chen s. B. die Opferkuchenj 
ft Moft. ftp, 8. 5 Mos. ft, 4. 7, 
12. ]aD ntt^n den Scbild (mit 
01) bestreichen, damit da§ Leder 

Sescbaieidiger tind dadurdfa un- 
urchdringlicber werde. Jes. fti, 
5. ft Sam. 1, fti. Einmahl: be- 
itieichen y anstreicben (mit 
Farbe}; Jer. ftft , 14: n1)tf»9 
yti^2 und streicht es an mit ro- 
ther Farbe, So alle alte Uber- 
setier. ft) lalben, z, B. aum 
Pdester ft Mos. ftg, 41. 40, i^i 
zom Propbeten 1 Kon. 19, id; 
sum Konige 1 Sam. 10, 1. 2, 7. 
1 Kon. 1, 34. 19, 15! HM nnt&tj 
D*)!!' Sv flSt>S bittn liwii ifl/ii din 
Haidel zum Konige ilher Aramm 
ft Kon. 9, 3. Auch elliptisch 
£ Saib. ip, 11 : Absalom *)t|H 
^^^^v uni^s <2tfii u'ir (turn iC^- 
nig9) v!ber uns gesalbt haben* 
Daan iat ea auch blofs t jemanden 
sn etvras heiligeii. Jea. 61, 1: 
nvqS ^ntc ^^ nii^ |V^ v^i/ Jekova 
miek dazu besUmmt^ frohe Bot^ 
ichaft xu bringen u. s* 10. — - 
Das, worn it jemand salbt.oder 
eesalbt wird, steht im accus* 
?•. 45 » 8: o^-AiJ 5|ntbD JD-S? 
Ylv^ 1>;^'T?.^^. dtshalb not dich 
Oo/t, «{^ &oh^mU FrmidmdU 
fsM^. Aaioa6)5: D^^.M( n^^fM'ni 



665 ^^ 

%ntt/2)<» zinJ iTt/t den edehten SaL 
ben saiben sie sick^ bier eigent>» 
lich: und die edeLUen^ Saiben 
versalben sie, Mit :i Fs, 89, 2i« 

Auch von leblosien Dingen: sal- 
ben, durcb Salbung heilig^n z.B. 
den Altar ft Mos. 29, 3^. 30, 26 ; 
das Heiligthum Dan. 9 , 24 und 
o&er. Als eigentl. Part, pit^s. 
ht im Gebrauch n^itt/X} ft Sam/3y 
39, mehr substantirisch ist die 
form «•»«/», w. m, s. i(Im Syr, 
Cbald. und Arab, dass. \ 

ntlJO chald. 01. 5«rad, 9. 7, 22, 
In dei^ Targg, haufig. Syr. 

t 



pn^P /• ^) Salbung. nn«>r9?i jtjtij 
das Salbol, ft Mos. ^5^ d. 29^ 7 J 
21. 31, IX. 35, 15. nnw» |»tt? 
tt^nJD das heilige SalboL ^ ft MosJ 
30 , SV5. 31- 

a) der Theil, Antheil, portio^ 
demensio. 3 Mos. 7, 352 nntt(» m<i 
•»^ •»«?«© i*«>a nnvi^D^ iShm dieses ist 
dTer Jntheii Jharons und der An^ 
theil seiner Sdhne an den Opfeni 

Jeh^nnis* Syr. [A ^ / ^ ^ ^ nt^if*' 

mnx, mettrum^ arab. S.'y^Mft^ 

dimensio ^ TOm Stw* .^^v> 

^btiam^ minsus est* Sm noch 
nQ^tjo, u. nntt[tj. 

5. oben. 

ft ) Portion , AntheiL 4 Moa* 
18 • 8* S. das votherg. no. a. 

HYl^ZJ subst. (versch. von dem 
gleichlautenden Fart. Hiph. ) 
%) Verderben, Yerheerung, Ver- 
wus.tung» ft Mos, ift, 13. Ezech. 

6, id: n*»nttl[»^ ^••rj ^"^ja w^he 
zur^ Verkeerung^ dienen, 9, 6^^ 
fti, 36: n^nt^e •»tt?^n artificer 

, pemiciei. siSt '&5* s^C^hron. ao. 



Ttto 



654 



to 



83: «""*»'? '•n»*!a«»^». »mtrdem i^JO „. Ewch. 16, 10. 13 nach 
andern zum^ -Ftrderbcn. &2, 4. den hebr. ABslegem : Seide, 



Dan. 10, 8? 

2) FiiUe , die man 2um Verder- 
ben jemandefl legt, Jerem. 5, 26 z 

«in3S^ d«»v.*3M n*»ntt/D ^3««2cn w 
stellen .Fallen und fangen Me^r 

schen* 

. • < » 

\ 3) n'»ntt?^?i *in ftKon. 2i,.x3 

, Berg deft VcrderbenB, von dem 

* Olberg^t weildortmehrereGotien 

der benachbarten Volker verehrt 

' wurden. Ebenso heifst Jerexn. 

51, 25 daft Reich Babel. Stvf« 

nnt^ verderb^. 

^rjtlJO. TO. 8. t. •• "ini^ die Friihe. 
Pft'. 110, 3- 

nn^Q m, ft. V. a. -n*»ntt/» Verder- 
.ben. £zech. 9, !• 

nn^O. m. Zerft toning 9 ^twaa 2er- 
fttortes. Jes. 5^ 1 ^4* 

nri^.O Iff, Verderbnifc, etwaa Ver- 
dorbenes. 3 Moft. fi2 , &5« 

riVoyJO. E^efh. 47, xp imd ni3«|P 
26/5. 14 Ort, wo etwaft ausge- 
breitetf ausgespannt wird, Stw; 

TMtvi ausbreiten. 

- » . 

ligUJO. m..Herr8chaft. Hiob38>3Ss 
Y*)Ma IntsttjD D«»i&n DM bestimmst 
du^MTie^ (des Himmels) H^r- 
jckaft fiber' die Erdel S. -itjTtf 
u. daft dabey Bemerkte. Andere : 
bestimmst du hier aufderErde 



welcbeft aicbt unpaaaend iat. 
LXX» T£ix»9froy^ d. h. nach He- 
ftych* u. andern Gloftftographen : 
fteidneft Gevand , der £tyinologie 
nach nur ein aus Haaren gewebtea 
od. haardiinneft Zeug. Hieron* 
vestimentitm tantae subtilitatis^ 
vt pilonim el eapUlorum temdta^ 
tern habere credatur. Die Ety- 
mologie gibt nichts Beatimmteft 
an die Hand, denn dal» nv^iD, 

(^jMm9 Ziehen auch die Begriffe"^ 

auseinanderziehn , verdunnen ge* 
habt habe, i&t doch aua dem 
Sprachgebrauche nicht an <erwei» 
sen. Ware die Nachritht dea 
Pliniuft {H. N. XI ^ cap. 22), 
dalft , die aus Aaien kommenden 
balbfteidenen Gewabde von den 
Griechinnen erftt wieder aufge* 
lo8t;, and dann au feinen gane 
aeideneB zusammengewebt wor- 
den fteyn^ gegriindet (•. Forster 
de bysso AntUj* S. i6^ u. dage- 

fen Sahnas. ad SoUn, S. 101. 
[eerenft Idaen u. a. w. Tk, /. 
S. 142 der neuen Anftg.) und ware 
dieae Gewolinheit vielleicht auch 
auf Fala^tina, auftsudehnen, so 
wurda ftich eine ftehr leichte £ty« 
mologie darbieten Und *»Vh3 eig* 
auftgesogene Seide^ Zupfaei<i(e be- 
deuten. S. uberhaupt N. W. 
Schroeder de vestitu muUerum 
hejbr. S. 325 ff. FidUri MisceUo' 
nea sacra Ub*. II. cap, XL ' 



seine Ordnung , sem Qesetz? fj^tsJo m. i) eig. part. pass. Toa 



(vgl* t^r- series^ or do) eine 

Deutung, die allerdinga den ge- 
genauern Parallelismua (rnit nipn 
Q*«»0) i^r aicli hat. Aber man 
wurde dann die Worte &*»it;n imd 
Y**M2 verbuaden erwarten, and 
fiiVSlie obige apricht auiaerdem 
daft Anftchliefsen der Bedeutung: 
Herrftchaft an die dea hebraii> 
ftchen nvW Vorataher. 



nv^a gasalbt. 2 Sam. x, 2i. ^n>n 
ni«[S»n[ der geaalbte Frieattfr d. hT 
der iioheprieftter. S Moftik 4« 3. 5* 
i6« 6, 15. 2) subst. eia Oe* 
ftalbterd. h. ein Fiirat* Daiu 9, 
25. 26. Haafiger: n1n« ^J*^,^ der 
Geaalbte Jehova'a , ^ cier Kdnig. 
X Sam. 24, 7. II. 26 f itf. 2 Saun. 
I, i4* 16. 19 1 22. Von dem 
idealiftchen Mesiias , oder dem 
Ton dan Propheten erwarteten 



\ 



ran 



Konige ie$ goldenen Zeitakers ' 
ftebt n^vt^ nie; doch ist dlese 
fieneonung desselben auA den von 
deui Mesftias eiklorten Steliea 
(Ps. 2. Dan. 9, a4. ^7) cntlehnt 
worden. 3) aiich von Pri€»t^rn, 
Fatriarcben. Fa» xq5 9 i5* 

^ICyii^. T|tt;30% i) ergreifen, 

a eh men. Ar«b« i^CiMyO ergreU 

fen, balten. 2 Mos. 12, 2l: 
)Hs Dps ^np^n nDtt(c nehnteb euch 
Schaafel s) balten, festbalten, 
mit a. Rfcbt. 5,14: oatt/n D'»3tt;[» 
isb 'AV <f^« Fiihrerstab 'idelten. 
3) a i c b e n. Bicb t. 4,. 7. Hobesl. 
1, 4. Ps.io, 9. 1 Mo8v37 » 28 : 

Man-]© «joi^ - nij ^SvM ti>tt;0''!i 

und sie zog^n d^n Joseph herauj 
aus der Grube. Jen 58, x7i. 
5 Mo». 21, 3 : Vs^JS n5tt/» H'^ It^H 
iif nicTi^ aw* Joe fie gezogen hat, 
Dleser Bedeutnng sind 2iinacbst 
folgende untergeordnet. a) ^ttJo^ 
S2l»n 2 Mos, 19, 13 und 1]*4d 
Sij»n ^nj^^ J'o». 6, 5 da* Jobel- 
horn'blaaeii. Cbald. H-j&lu; i^3 
dass. £s wicd iibrigena desfaalb 
nicbtnotliwendig, dafa daa Bla- 
•en dleaea Inatrumenta in einemv 
Ziehen, wie daa Ziehen der Po- 
uaaeo; beatanden baben. Der ' 
Ubergang der Bedeutungen . kann 
aach ein anderer seyn«. So iat 

im Arab, i^^^ji^ ziebn' C0nf. /. //. 

anch a. v. :a. V^-^n laut achreyen, 
in die Trompete atoUen, b) ^t^o 
rotfjja, rrttfgn den BogcxLaufziebii, 
tpannen. ' 1 Kon. 22 , 34. Jea. 
66, 19. e) jn^n ^jo den Saa- 
men siehn , d. b. in iange Fur- 
chen ttreuen, aaen. Amos 9, ].3y 
vgL Ps, 126, 6. d) Hda. 7> 5'- 
0^ac3rt-i>H 1*iVT|«io trdhitmanum 
iuam cmn irrisorilms^ wabrsch. 
versatur cum irrisoribus j. wie 
Bathe ubersetzt. Vieljeicbt iat 
im Deutacben der gemeine Ana« 
druck: aich bernmziebn mit )e- 
Biaoden, so vergleicben* 



655 «Jo 

• 4) binweg^aiFen, in SuppUda 
trahere^ Pa. 28, 3. Ezech. 32, s^^ 
HioV 24,, 22: irba D'»*)''iw r^dn 
er raffte Maehtige fori 'durci 
seine Kraft, ^ 

5) wird daduTch die Fortdauer 
einerHandlung ausgedriickt* Neb. 
9, 30: nlA-i D^aii) on*'^?^ titocni 
du liefftst viele Jahre fiber ihnen 
hingehm Ps. 3<5, 11: t|'tcn }?(xoio 
^l-^itftlHS Infs dauern deiiieHula 
gegen deine f^erehrer. 109, 12. 
Jcr. 31 > 3- ''tjn Tr!3,^*=! ichhabe 
dir Huld bewahret, Ps. 85» ^- 
Xi\W tib'on du bewahrett deinen 

Zorn. So iat im Syr. von. ^^^ 
eieben daa Subsi^m ff^^oui Iange 
pauer , und j^pk. Iange ah einem 
Orte bleiben, mit Zoi^, 

6) wabrscbeinlicb anch a. y. a. 
anziehen,. ergotzen, ▼CTgniigen, 
juvare. Kohel. 2,3: ]i»:i tjltt^oS 
•»*\ti:f!i • h« ad juvandum vino car* 

nem meam,^ So ist das ayn. (^^.{Jl^ 

im Arab. Corrj, I. traxit IJL JV. 
juvit. Fine andere Auasicbt sur^ 
jplrklaning der achwterigen Steile 
Kefse aich vielleicbt. anch durch 
das erd£Fneh , was Buxtorf (Lex* 
chald. S. 484) unter dem Stw« 
n*^a aus rabbiniscben Scbriftstel- 
. lern beybringt:, nebmlicfa: Sole^ 
hat bibere vinum ett* ut attrahe^^ 
ret cor ejus ». #. ut majore cum 
appdtitu comederet azymos^ und : 
vinum attrahendo attrahit i. e. 
appetitum^ exdtat, 

7 ) viell. aich auseinander deh- 
nen, aich'ausbreiten. Kicht. 4, 6: 
•»1an nna O^^^a breite dich aus 
auf dem Betge Tabor » 20, 37: 
ani<n liWo'i und der Hinterhalt 
breitete sick aus. Der Chald. hat 
an beyden Stellen *i'ta:}nM sich aua- 
breiten, eigentlicb: sich ausein- 
anderziehn. An der era ten Steile 
lieTse sich ^^ i|tt/o passend durch : 
eecupare g^ben (nach no, 2,) 



^^ I 



ttfO 



. abet die ewjeyte Stelle crlaubt 
diefd nicbtt und doch scheinen 
b^yde zu parallel, als dafs man 
•ie in der Erklarung trennen 
diirfte* ' v 

Niph* veraogcrt, aufjeefchoben 
werden« Je*. 13, 22, K»ech. ia» 
ftg. 2Q. Py. part, in die Lange 
gezogcn. Spr. 13, 12^ Schwierig 

iftt Jes. 18, 2. 7= "n^o*; •»<;* viell. 
das langgestreckte (Riesen- ) volk. 
JsXX. ^9t /utrhew. Scbultens : 
lias machtige, tapfere Volk, nich 

' liS^M^ virjortia^ validus^ st,re* 

■■' nuuSj vgj. im Syr. ^^io »«^«- 
rmt. 

•5J0O m. i>.Bcsiu. Hiob 28, i8» 
von j iftt/c halten , und dab. be- 
aitzen. ^a) P»* 126, 6: 5>*i«i.n T^i^» 
dfts Ziehn dea Saamena (vgl. 

' Afuos 9, 13) d. b. das Saamen- 
streuen , Saen. * Unpassend geben 
es andere mit J. D. Micbaelis 
durcb: Sack, weil KDttfo im 
Aram. Led^r bedeutet. i>i« Pa- 
rallelsteUe des Amoa erlautart ea 
hinlangUcfa. 3) ^1% Eigenname: 
die MoschcT , Motr^oi , ein Volk, 
w^lcbes die Mospbiacben Gebirge 
Kwischen Iberien, Armenien und 
Cplcbis bcwobnt. Ps. lao, 5, 

. und aufaerdem immer in Verbin* 
dung mit Han, Vawi den Tibare* 
n«rn. x Mos^ 10, a. Esecb. a7, 

13. 3ft 1 ft^- 38 f a- 3- 99v »f sei- 
che beyde benacbbarte Volker 
aucfa. beym Hcrodot (3»'94« 7» 
78) verbunden werden. Die aam« 
Mss. liaben ^iwio u. "yaVd LXX, 
Mwrix » f^^lg' Mosoeh , Syr. 
J/y t und auch im bebr. texte 

mochte die Punctation 1|ttJ» den 
Vorzug verdienen. Joscpbua 
nimmt die lAoffo'j^v^^ ^ tiach einer 
andem Lcsart Mwf^^vvw, fur die 
Cappadozicr, und fiibrt alsB^weia 
die dort gclegene Stadt Ma^«*« an, 
ihm folgt Hieron. zu Ezecb, 27, 
13. S. Bocharti Phaleg. lib. 3 



656 ^O ' , 

etf^sr. 18. /• jD. MU^aelit Spiei- 
legy Oeogr. Hcbr^ extar^e P. JL 

S. 5p ff. .' 

rtOVp pi •/: Bende, FetacOn. 

Hiob 38, 3»- ^ Arab. &5C*lf 

eonipes^ vop UXmmo baltes, feat- 
, halten* 



3^^P m. i) daa Liegen. 3^Sam. 
4 ,.5: D^'inxn a^ttf© n*t a^to #r 
hielt seine mittagsnthe^ Pa. 4 19 4: 
riiSna npan iaa\t*»*SD sein La^ 
. ger weniest du^' wenn er krank 
ij& 2) der Beyscblaf* 3 Mos. 
iQj 22: imJ bey M&nnern soils t 
du nicht liegen n\&{H*'»ddtt{t^ wie 
A^m fVeibe^ 20, 13. 4]Vl'oa«.3i» 
17 : *)aT aqu)ui Beysehlaf des Man- 
nes. T7t8* 35' Kicht. ai, ii« xfi. 
3) das Lager, Bett. 1 Moa. 49, 
4* 2 Sam. 17, 28* Plut. D\ und 
nl.. Stw» aqo^ liegen. 

3I3wQ m, cliald. Lager, a. das vor. 
no. 3. Dan. 2, 28* 69* 4, a. 7. 
10. 7, I. 

l?tfP m.^ W^ohnung. iPa. atf, 8- 
. 74 > * 7» 75 Y ^o. Von der 
lelfzten Woknung, dem Grabe* 
Jea. aa, i6. a) inabes. Zelt« 
Hoheal. 1, 8* Aulaent hfiufig vdn 
' dem VersammlungsBelte in der 
Wtiate. a. Mos. a5, 9. ad, i £F. 
40, 9 ff. Vollatatidiger : ]dU^i3 
n4*vyn die Wohnung des G^ataas. 
a Mos. 58, at. 4 Mos. 1, 50. 
53. 10, 11. Aus a Mos. ad, 7 
erbellt, dafs es inabesondere daa 
Brettergeriiate , im Gegens. tou 

'• Vik die daruber befindlicbeDecke 
bezeicbnet^. Daber: Snk tDC(o 
^v\7> 2 Mos. 39, 32. 40, a'. Is.' 
^9« ^gi* ^ Sam. 7, d: n^nM*i 

delte umher im Zelte urtd in d^r 
fVohnung. Plur, D^:j:)VO, abcr 
viel baufiger nlJ3\s(23^ Wobnungen, 
in der Bedeutung yen no. 1. 
Stw. \^ti. ' 



«'■>■ 



. i 



Qto 



657 



ttto 



t l^JOfiit. hviry> temchen, Herr ^6 1) Aehnlicbkeit, Oleidmifs, 
teyn, am bdufigstea mit a con- «-»f»/8«Xi Der Mascbal Ezech. 



atruirt i Mo». 3 , i5. 4, 7. 37, 3, 
lelteper mit V? Spruchw. 28 , 15. 
Znweilen hlob. s^ v« a. en befeh- 
len haben, die Aufsicht fufaren 
uber etwaa. 1 Moa. 84^ 2; sein 
Rnecht — rt *lt[M - Sm ^t^».i 
dtr gesetzt war uier alles , toas 
iiin war, Mit folgendem h vot 
dem Infixiitiv: Macht habea', et- 
was ztt tbun. s Mos. fii, 5: 

em jremdes Volk )iat er Jtieht 
Macht ^ sie xm verkaufen^ 

Biph, S*»tt{t3ri berrschen lassrn, 
znm Herm. amsetzen. Ps. 8, 7/ 
Dan. 11 y 59« /yt^* fast aubstan- 
ti?isch Hiob fi5, ft: fna*) Wtin 
toy Herrschaft und Fureht ist 
oerihmn Derivate: Wso, nSs^cn. 

II. lt[D in Kal denom. y. S^o 
1) ein Gleichnifs vortragen, Esecn. 

«4» 3. ft) cin Sprucbwoft ge- 
braucben. Csecb, 12, 83. 17, a. 
181 ft- 3. 3) Spottlieder aingeii. 
Joel a, 17. , 

' Nipk. ahnlicb werden , seyji, 
gleicban. Ea wird conatruirt mit 
Sn Je«. 14, 10, mit n» Ps. s8» i« 

143,7, mit a Pa. 49/13. 21. 

' • • < 

P£. a« T< a. Kal: in FatabelA 
redeiL Esecb. 8«, 49. (8 x, 5). 

iTi^A. vergleicb«ii. Jea. 46, 5. 

r 

Hkhpa. 'wie JVi^A. abnlich, 
gleicb werdeiiy mit D. Hiob 50, 

19. Arab* \jt« abnlich seyn. 

1/. ein Gjeichnira macben, Yer* 
gleieboBg aiiatellen mit etwfa. 

Syr. uxui chald. ^AiO . Sn» a* v. a* 
aubebr. 

**0 w. a) Hcmcbaa Zacb. 9, 
to. a} etwaa Gleicbes, Aefan- 
lichea. Hiob 41, &5: nfis^ Sv r^H 
nra mirn^ i/t auj Erdcn seines 



17, S. 24, 3 gleicht Aen vret^ctfi^ 
XWf dea N. T.. a) Detikapnich, 
Gnome, SentesK', die aber nach 
dem Geiat deg Orienta meiatena 
^ine gewisaawitzigeTergleicbung 
entbalt (Vgl. z. B. Spruchw. 26, 
11 2. 3. 6, 7. 8. 9. II. 14. 17 und 
iiberbaupt beaondera . daa letzte 
3uch der Salomoniachen Spriicfae 
von cap. 25 ff.), Sprucbw. 1, i. 6. 
»o» !• »5» 1. ,26, 7. 9. Kohel. 12, 9. 
Hiob x3, 12. xKdn.4, 3^. (5, 12), 
Solcbe Maacbala aind auTaer den . 
aalomoniacben Denkapriichen die 
Sprucbe dea Siraciden'^ und viele 
Gnomen der Bergpredigt. Weil 
dergleichen kurze Spriiche oft 
apruchwortlich . werden ( 1 Sam. 
(ft4, x3), ao iat oa 3) SprCich- 
wort, flTM^o/AMflc, »• B. 1 Sam. xo, 
12: Smya Dah WoS nn\i p-Sjf 
D^M«»aJa deshalb ist es zum 
Spruchworte geworden y ist Saul 
ouch unter den Propheten? 
Eaecb. xg, «. 3. Fur: eine zum 
Spt;ucbwort , eewordene Rede de^ 
\olkea. Esecb. x2, 32. 23. Vgl. 
w»fmfio?ii Lmc. 4, 13. 4) iiber- 
baupt: Geaang, Lied,( voa 
der bilderreicben Spracbe, die 
darixm herracht. Dab. a. B. von 
dem • Fliicb un4 Seegen, BUeama ' 
4 Moa. 23 ,.7. 18. 24, 3. ifi. ao. 
fti, voa Hioba Rede Hiob 27,' x. 
29, X. Inabea. JLebrgedicbt. Pa, 
*4i?f 5* 78, 8 (paralL .wn, w.m. 
a.), und: Freudengeaangy Spott- 
lied , von Saiten der Feinde uber 
den Untargang einea Staatea ange- 
atimmt. Jea. 14^ 4: btt/iart ^*^M 
^^^ ^V? " ^? '"W •! dann loirs t du 
diesen Spottgesang erhehm uher 
den^Konig von Babel. Micba 2, 4. 
Habac. 2^ 6. 7 Haufig in der Re^ 
denaart: ni^J)triS^ Stt^xjV niry sum 
Spott- und Scnmablie^e werden, 
geworden aeyn. 5 Moa. 38  37. 
X Kon. 9^ 7. 2 Cfaron. 7, ao. 
Pa. 44 , x5. Jer. 24 , 9 , vgl. Pa. 
dp, 12: WqS DnS %n«'> j» zforil 



[■ 



/ 



Ttn3 



668 



ich ihnen zum Spott. Arab, 

\^^ Gleichnifs , Fabel z, B. von 
den Fabcln Locman's ; Lebr- 



5. ^ . ci 



/ 

I I 

fctten, fracbtharen Gegendcn 
(eines LaQcIe^^ y Mos. fl7, 28' 
?^>. Dan. II, 24. a) ajg cfli/cr. 
die Felten d. k • wpbibpi^i^ten, 
riUtigisn (v. den Kricgeni). P». 
sprucb. Piur. ^^\ Verse. '. 78i 3^* Je«. 10, 1,6. 

h«jO iVbin. ^ro^ir. 1 Cbron. 6, 59 °'WP. rn. pi. fette Bissen. Ncl, 
inaapimengez. au« SMtt(» s. y. a. 8</o. 

VOU)0 m. dat^" wa§ man hort. 
Je». 11,3. 

hVQU)0,/. 1) gebeiniercAudieM 
des Monarcbenv su w«lcher sur 
die vornebmem Grofsbeamten £u* 
gelasten w*erden. 1 Sam^ 22, 14* 

' ?|n!;ctttO ^« *^0l er hat Zutritt lu 
deiner geheimen Audiem. 2 Sam. 

und David nahm ihn in seine ge- 

Jieiwie Audienz^ in feinen gehei- 
/ men Rath. 1 Gbron. 11, s5- 
. 3.^ Gebersaoi, , bier ala e&ner, 

Geborcbende, Vtntexyvoxitne* Jes. 

11, '14, StWr rrttf boren, gc- 

borcben* 



htJto inf. nom. ». v. ^ h^^ no. 4. 
Spottiied. Hiob x7 , <5. 

flbnip m. i) Ort, wo man (jeman- 
den) binBcbickt, hingebn lafst. 

Jc». 7 , ^5 s "^^^^ "^>» Ort , wo. 
bin man Kinder %eibt. 2) mit 
•j^ etwas , woran man Hand Icgt, 
Was man bcgipn^ ,' GescbSft. 
5 Mos. 15, 10 \ deshaW wird 
Jehova^ dpin Gott, dick seegnen 
bey allem d^in^n Thm Sba^ 
q7;» nStt/o und alUm, was d&ine 
liand'ieginnt. 23, lii. 28, 8- «o* 
12, 7. 18. Stw. n\^ sendcn, 
Hand anlegen. 

xVdl«lchia.en; E.th. 9, tp' "• J*"'"^ ^''*='"' •*'^*- ^•-^' ''' '' 



3) mit 1^ das, woran man sich 
vergreift/Beutfc. Jes. n, i4' 

hnbttiC. ^/. 1 ) Sendung. Pa. 78, 
: 49. '. 2) Entlasstmg (v. Kriees- 

dienste). Kobel. 8, 8; VgL daa 

Verb. Pi* 7iD,«; 




nK trios t die, Dreyaabl. 
I Mos. 58, ft4* S. «5T«J drey. 

nsyjb f, 1) Vfiriviistung. fizecb. 
6^*14: nanu;, nn-T"/*?. Z*^^- 

ntt«^o«i ich will das lA^d zur 

• fjt'uste und f^erwUstung machcn. 

33 , 28. 29, 35 , 3* WwJ^* J«»- 

15, <5. Jer. 48> 34^ «) **** 
Staunen. Ezeck. ^, i.5- Stw* 
DDttr W' m, n. 



jemand Wacbe halt. Neb. 7 , 3 ^ 
1*»»tt;t3a tt^^H jfrf^r auf stmem 
JPostcn*. Jerem. 51, i£: ^p'^X^p. 
•ixDttrtin nebmet die Posten ein. 
Dann fiir den wacbhaBenden Po- 
aten. Neb. 4, 3. -id. Hiob 7, 12: 

ff^ac/ugcgenniicMsuUst. 2}Ge- 
wabrsam, Gefangnifs. i Mos. 40^ 
3' ff. 42, 17. sWoi. 24, la. 
5) das,, was matv bewabrt. Spr. 

4, 23: g»V Sx^ nzw^-^o ^^^ 

alien JDirigen^ die^'du hewahrst^ 
bewahre dein fferx. 4) d^s, wai 
beobachtet wird , hciliget Ge- 
brauch/ Neh. 13, '14. 5) Al» 
coHcr, ohsepvantia fiir: ilU^ (fuem 
observant , imperatQr , <^ttJf« 
Ezecb. 30, 7: -itttt^tjS onS l^ini 
und sey ihr Befehlshaher* Stw. 
*mttf wacben, baobAchteo. 



JOOfC Jes. 17,4: n^'^'i liTtf:a ^»v^? 

uiid seiit fetter Leil" wird rndger, HlO^Q plur. nlltottto 1) Wacbe. 
werde?!. Plur. D^Jc^p a) die 2 Kon. *i, 5- <5V n'j^ifte ^l»w 



, TOO 



^h»r\ tifii die die FPiache hUlten 
am kdniglichen Paliaste, a) Ort, 
wo jemand Wache halt, Posten, 
Warte. Jet. fii, 8- Hab. fi, i, 
und derPosten selbst, welcher 
Wache halt. Nehem. ^ ^ 3: 

Poit^ff v<7]s 42^ £imoohnem 
JiTusaUms. 12 , 9« ^5 9 3o- 
1 ChronJ 9,- 23. 3) dat Auf- 
bewahren , die Aufbewahirung. 
s Moi. i«'> 6, 16, 32: /u/ie 
einin Oemer iavon n^2?«/&S 
DS^nSnS zur Jtufbewahrung fur 
ewre^ kOnftigen Oesehldchter, 
V' 33« 54* Ab eoner. etwas, was 
man bewahrt. 1 Sam, 22 , BJ : 

icy nir iif 'Ohhut. 4) das, was 
man beobachtet, dab. s, t« a. 
Geietz, Befehl, Gebrauch. 1 Mvs. 

^ftSni ^npriT (urei/) er beob^ch" 
iiUj was g'<tgen mick xu beobach- 
ttn ist^ meine Befphle und meine 
Satzungen und mttnd Gtsstze. 
$Mos. 13, 50. £fi, 9. 5 Mos, ifty 
1. Jos. 22^ 5. X Kon. 2, 3: 
«r"AH ^^ mc«to*DH ri*i»tt;i und 
beobaehle^ was zu beobacht^n ist 
gegm Jehova , deinen , GoU, 
8 Cbron* «3, ix. ^231, 6. Zach. 3^ 
7« Malach. 3, 14. 5) das Ab* 
warten, Besorgen eines Geschaf- 
tea. 4 Moa. 4, SL71 nM n*^M/ip:; 
DHWo - Sd zwr Besor guns' ^^^^^^ 
iessm , tpi&r j/tf zzi tragen haben. 
▼•31: OMVt) n*ilDVD nM'T diefi^ist 
dM Btsorgung ihres Ifagens^ 
dieCi haben sie zu tragen. 4Mos«3, 
81 •• Ul iSlfn 6n*!l!«ftj1 und ihre 
Besergung wwr die Lade u^ s» w* 

▼•3^. 4  3« J n^itjtj© *^D - nM 

Bif0i3 iis# Oer^the^y deren Tra- 
^tn sie %u besorgen haben* 18, 8 • 

nfhe! ieh habe dir.die JBesor^ 
gu«g meiuer JEbbopfer u^ergeben* 
DaheripMtn n^ctEte nijtt^ 4lVIos. 
^ 55«'3i» 50* 47/ Oder tfnjs.'j 
3t 28* 32. 36' oder nln^ 3 M'os. 
8f 36 dea DMnst beym Veriaoim^ 



669 . ^ 

luiigstelte thcua, selienef ^blofs : ' 
Wacbe halten. 6% das Hahen 
mit jemandem, segui partes all* 
cujus» 1 Chron. le, 29: dn**qiD 

'richtig: magna pars eortim ad" 
hue sequebatur do:mtm Sanl^ dcr 
grof^te Theil von ihn^n hielt es 
xioch mit Saul. 

nJttfp m. i)der 4weyte Platz, 

der Reifae oder den» Range nach ; 

gewohnlich ala Genitiv uaobge- 

set«t naf^Tan jnD Priester des 

aweyten Ganges, der eunacbst 

auf den Hohenpriester (\i;^^'^rJ yrp) 

folgt. 2 Kon. 25, x8» Jeireni. 52, 

24. Plur. n^tt^ttn -^anb sacerdotes 

secundarii , untergeordi)ete Prie- 

ster. 2 Kon, 23 < 4. niwrarr HaS'^iJD 

der aweyte Wagen. *i Mos. '41 J 

43. 2 Chron. 35 , 24. n^ypn '^n^nw 

sein zweyter Bruder. '2 ChronT 

31L, 12. n^viD. 'y^vp die zweyte 

, Abtheilong der Stadt Neh, 11, 9/ 

sonst auch blofs n^u/C)* 2 Kdn: 

22, 14. Zeph« I9 io« 

2) als concr. die Person selbst, 
welche tef dem aweyten Platze 

stebt. l|^M ^V^. ^^^ aweyte 
Bach dem Koaige 2 Chr^h^ 28 ^ 7 
Tgl. 1 Sam. 23, x7. Esth. 10^ 3^ 
Tob. L , 32. Wenn von Brddetn 
die Rede isti dcr aweyte Bruder. 
1 Chron. Sy x2« i Sam^ A, 2. 
.17^ 13, Nebem. ii, 17. 

3) die Verdpppelung^ <^ad X)op- 
pche. i Mos. 43, 12 t n^ttrto ups 
doppelt soviel Geld. 2 M^os. i<S\ 
22. Jes. <$x^7« 'Zach«9, 12. liiob 



42, xo. 

4) doppelte Ahsdfatift, Copie. 
5Moe. 17^ 18- J<$a. 8f 3»- ' 

Seltener ist der Plwr* in det Be*» 
deutung von no. 2. D^w\yii)n D.vnK 
ihre iihrigen BrCider, (tie auf den 
altesten fqlgen. 1 Chron* ij, 18' 
Q'fjsir/n nop ^*iii:b silbeme Becber 
der aweyten Art^ gleicbs* vom 
aweyten Range ( der Giite nach ), 
£sra 1 1 rdk IShicfi di^ser Aoalb- 

Tt i 



> 



to 



£60 



Tito 



I 

eie ist nnn auch wohl b^auftdn 
1 Sam. 15 , 9 durch da^ y^rherger 
liende att^» dasbesteSchaaf- 
tmd R i n d v i e h bu erklaren, und 
demnach gleiehsam': die H^evde 
dea zweyten Ranges , von der 
. zweyten Giitc Viellcicht, daCi 
man die Heerden nach ihrer Giite 
absonderte undbesonders weidete. 
Man konnte es auch auf die Zeit 
besf^bn, und an beaonders gewei- 
dete Hcrbatlammcr, secundo par- 
t9 editos denken. Bochart {Hie^ 
Toz. P. /. S. 430^) verglcicbt 
r>^ d. h. ein Vieb, das seine 

beyden Vordcrzahnc verloren hat^ 
welcbes bey. den Schaafen im 
zweyten , bey den Kaiheelen im 
aecbsten Jabre geschieht. Er gibt 
es daber bidentes. ' 

JlStlilO /• Pliindening , Beute. Jea. 
42 » 2fi. ntDttftjS n^n zur Beute 
werden 2 Ron. ai, i4- Jerem. 
30, 16, Zepb. 1, 13. rrott'ttV Vl\ 
zur Beute bingeben. Jes. 42 > 24* 
Stw. OOtti^ plundern. 

hlytl?D. m. cngerPfad. Nur 4M0S. 
2£J 34: fitc'^sn Stx^tiJo JPfai 
zwischenden l^einbergm. f^ulg. 
angustiae duarum maceriarum^- 
Syr. u. Chald. semita'vinearum. 
LXX miXmut ToMT ifitirtT^v. Die 
£tymologie ist ondeutUch, da 

•weder hvjdj nocb A**** «»• ^)^ 
eine passende Bedeutung dar- 
. bieten« 

^y.ttJp. nur Esecb. 16,4 tind zwei- 
felbafter Auslecung, Jarcbi iiber- 
setzt ea passend: ad nUoreniy dann 
mufste man annebmeny dafs dasStw* 
ns^tt^ sey und seine Bedeutung von 
VV^ glatt machen entlebne, oder 
unmittelbar von S^^vl ein Subst» 
Vthc ableiten , welchea bier mit 
** parag. stiinde. Denselben Sinn 
gibt es y wenn man mit Jos. Kim- ' 
cbi und Scbultena 'es ableitet von 

2^M^ Conj, IL abwiacban, rei- . 



nigen Conj. V. sicb reisigen \ vgL 

y^A^jQ Julgidus y splendidus^ 

splendidum faciens. Dann ware: 
••Ptt^t:^ zur Reinigungy Infinitiy 
mit dent Jod parage j dessen Gei 
braucb sicb aber scbwerlich mif 
einem analogen Beyspiele belegeii 
lassen diirfte. Nocb weliiger lafst 
es sicb nacb Jes. 13, 3. Jer. 49I 
25 fiir ein Frou, pUonaxt, neb- 
meiiy da in diesen Stellen dai 
Pronomen keineaweges redundirt 

]y tlJO. m. Stutze. Jea. 3 , ^\^\ 
n'^jy^pyp Sy\ DnS \vyip, jcglicn\ 

Siutze des Brotes'und lies IVai 
sers. Zur £rlauterang dieses Bilde 
s. niic no. 2 und nyo. Trop. ti 
189 19* Stw. XSrp^ stutzen. 

jy ttjO m. dass. Jes. 3,^5 X^l 
n3^«i|»^ jeglickff StiHte. Ucbe 
diese Art , den Begriff der Allg^ 
meinbeit durcb eine Yerbindunj 
des Masc. u. Fern, auszudruckei 
s. Scorr obswrvv. ad anal, et syn\ 
linguae , hebr, S. 189 und Sehm 
tens ad Saririi ConsMss» T, \ 

s. 37. 

I 

r\mip, f. Stab. RJcht 6, 21 

S Kon. 4, 31. xQ, Si T). ofter. 

i 

nrteTl)D f. V. dem Gen. nnflwc mj 
Pron. ^nna«>» Plur. nlnawi?, ^ 
dem Gen* ninatero 

1) Gescblecbt , . Gattung (vo 

Tbieren). 1 Moa. 8» ^9- ^"^ 
von leblosen Dingen: Gattunj 
Jer. 15, 3s M^H »,ySs ''niij 
ninfittft; ich aenke u6cr sie vi\ 
jfrtefi, \van Flagen^ — ^ 
Schwerty die Hunda ii. s. w> 

2) Yolkeratamm. x Mos. i< 
18: *»i»3:&n nln»tt^» die St&niin 
der Canaouiter^' v. '20. 31. 3^ 
12, 3rn»*fHr» ninattto Sd «" 
ydlkerstdmme'. der Mrde. 281 H 
Ps. 22, 28: o*»0 nlnattjB-^ ^^^ 

. Stamme der F&Uier. ' ' Aiicb to) 



ttJo 



66x 



r^D 



gansen Yolkem. Esech. so, 52: 
rl!cnMn nln&v;& die F'dlker dtr 
Erae/ hr. si 3. "25, 9. Micha 
2, 5. Ainos>2, 5. Amos 3 » i. 
Zich. 14, i7.'i8« 

3) Bey der israelitisclien Volk«^ 
eintlieilung war ein Stam^m 
(Wtt^, J^^JO) cingetbeilt in ninaiyjq 
Familien, und diese wieder in 
nl^itn ^fl3 Stammhaoser. In* die- 
ter apesiellen Verbindung steht 
unn das Wort fast durchgebends, 
wenn vom israelitiscben Volke 
die Rede ist. 2 Mos. 6^ 14 IF. 
4 Mos. 1 , a : n'^iS onlnstt^iDS . 
cnlSN Tiack ihren FanuUen una 

T "I 

nach ihren StammhUusem. vgL 
'T. fioff. 3, 21: •»53^?l nnstt^ das 
GtsehUcht der Libniter, v. 25 £F, 
a^, 6 ff- 5 Mos. ap,, 17, Jos. 7, 
14 £ 21 1 5 ff. Hutb a, 1. 3. 
1 Sam. 20, ao: %^V nndtt;D -na? 
wir hahen ein Faniilienopfer. 
fi Sam. 16, 5: S^Mu^ n^a nnat!7r> 
die FamiUe des Houses Saul. 
Sdtener und nngenau steht es 
such fur tosv^ s. B. Jos. 7, 17:. 






a. V. a. auvor tsatt^ 



I)as migebriiicfaliche Stw. rt&tt^ 
lit im Aethiop* ansbreiten^ aua- 
debnen, und entspricbt dem arab. 

TlftMr, nnter welchem diese Be- 

deatong herracliend ist« 



''S^ 'ill. (von «8tt^ richten) 
1) das Gericht. 3 Mos. 19, 15: 

iiieht Unrecht tkun im Gericht. 

▼• 35* 5 Moa. x, 17: oStt'ttfl '•2) 
M^n 0%*rVNS denn das Qe/ichi ist 
Gottes^ KoheJL 3» z6 : Dipq 
esihsri Oeriehtsplhtu Jes. aQ,' 
^' tatton S» att^l** Jar xu G#- 
v^A^ sUiu Esechl ax y 3a : ^:x *^V 
eiuten lb -ittfH Jw derienige 
hmmi^ weUker Oericht nalten 
^d. 0)3; enfiaq Mf:i ins Gedcht 
geba aaie jraaandenju Hiob 9, 3a. 
'>> 4- ^' x43t A vgl* Hiob 14, 



3. Kohel. XX > 9. '•«!&?^» ^?? der 
mit mir ina Gericht ^geht, mein 
Gegner Jes. 50 » 8- 

a} Urtheilf ricbterliche £nt* 
scheidung. x Kon. 3 > 28 : i^^ ^i* 
horte ganz Israel *iicfM b9tt/».*i dm 
tiSiD.i tsSTb <2ax UrtkeiL welches 
^^r Komg gef&llt hatte. ao, 40. 
Ps. 17. 2: M2C^ ^t3Stt;D q^^fi^e 
voir ilir gehe mein Urtheii au^. 
Plur. .n1n«» ••ustt^o die Gerichte, 
Urtbeile^ Rathschliisse Gottes. Ps* 
J.9, 10. 119, 75. 137 u. ofter. 

3) Schuldy Strafe. I9su:/t> 
Diq-i Blutsdhuld Ezeob. 7 , "a3. 
Jer.*5x, 9: D^o\^n bn W3 '»2> 
4nttS)tt;q ^;z» tfj reicht his an den 
JBimmel ihre Schuld. 5 Mos. at, 
aa: n*tt)~t9Bc;0 Mtsn eine SUnde^ 
welche Todesstrafe perwirktj vgl. 
X9, (5. Jer, a6, 11: njo'-estt/o 
7\9n lehMS dieser ist des Todes 
schuldig.^y* x6. Esech. 5, 8: 

ich will Strafgerichte iihen in 
deiner Mitte vor den Augen der 
Volker. Ps. 119, 84* Hierher 
gehort auch meistens die Pbrase: 
^3iSa (riKu. ph) nH o^Mttro w 

das (^Straf) urtheii sprechen iiber 
jemanden. Jer. 1, x6. 4) ^^- W* 
5. 5a, 9. a Kon. 25, 6. Nur 
einmahl steht dieselbe Phrase in 
in einem andern Sinne Jer. x2, 1 : 
qnlH li'iM D'^Bat&ts tjm eig. den^ • 
noch mujs ich Heehtssachen mit. 
dir redenj mufs ich mit dir rech<^ 
ten. 

4) Rechtsaache. 4M0S. 27t 
5 : nln*; ^asS itiflttftj nn nuio aiP,*l 
]c/i^ ^o/a 'bracht^ Aire" Rechts* 
sache vor Jehova. Hiob 13 , xg: 
rstt/q •»n3'i^ Hj-njn an/ expo* 
nam eausam ^meam). a3> 4* 
•»aiVij tJat^D Bflttf, nto» die Rechts- - 
sache jemandes fiihren j sein Yer<- 
theidiger aeyn. 5 Mos. 10, i8» 
Ps. 9, $. X Kon. 8, 59' !«?• 5, ^8* 
( Vgl. }^i und :a*^*> ). ' 

5)Recht» das jemandhat a.B« 
n\HS.n^ t3fitt^» das Wiederkaufa- 
rccht' Jer^ 3a, 7. n-jban way'D 



J 



Ttin 



660 



das Erfttgebtartsrecht 5 Mbft« si, 
17. TiSs)n tsfiT&s das Recht dea 
Konigs 1 Sam. 3, 9. it. lo^ 26. 
Insbes. das, was )einandem nach 
dem lleclite ztikpnunt. 5 Mos: 189 
9: o:jn DMO o^Jnltri ©au/o Av, 
u^oj JeTi Pries tern zukommt vom 
Folke, ^ 1 Sam. a, 13. 2 Mos. ai, 
9: nl^sn to&t^d na^ demj was 
finer tochter zjikommt. 3 Mos. 

a4, aa, 4 Mos. 15, i6« 

* 

6) Recht, Gerechtigkeit, 
das, was Recht ist, syn« von 
pix. 5 Mos. 3;^, 4: vDn'i-SD 

ts&tt^t; alle seine fVege sind Ge- 
rechtigkeit, Hiob 19, 7: iVA 
schreye , i*7/il nirgend ist Gerech* 
tigkeit, BStt/b ntsr! das Recht beu- 
•gen 5 Mos. 16, 19. a7, 19* 
1 Sam. 8, 5. npijc^ tt9)z^»"ntol^ 
Recht und Gerechtigkcit iibcM. 
Jer, 22, 15. 23, 5: 33. »5. a Sain. 
8> x5. t3at2;o «i^TMO richtice 
Wage. Spriichw. 16, x'l. Jer. 30, 
, II. 46, 20: Bfi^^^S q^n'^,1;^ w/t 

will dich ziichUgen nach'SiUig^ 
keit, 5 Mos, 17, 9: jia werden. 
dir sagen tsau/sn "lan nn woj 
Aecht ist. tJavrO hSV mit Un- 
Mcht. Spriichwi i<S, 11, Jer. aa, 
43, Ezech. 22.J 23. * 

7) Gesetz, Anordnung, Ein- 
riohtuLug, syx). von pn« 2 Mos, 
^\% *f ^4) 3 1 hes. vqh Gottes Ge- 

aetaen, 3 Mos, ia» 4: •»tJ5tti»-nK 
i'pvn meine Gesetze sollt ihr 
(hmi, y. 5. a6< 19, 37. 20, 11 ff, 
4 lyjoa, 4, ^, 4, 1, 7, 11. 12, 

3) , Qebrauch , Gewcihxiheit. 

. 4 Kqn^ 181 a8 : wid sie zerseknitf 
$en sick dmvd^ nach ihrem Get 
^rauek mit ^ Mess em ^ 2 Kon. |i, 
14; imd .tiehe! der Jfi Of fig stand 
^^*F fUm Stande BfiTviad nach 

^ dem Qehrguehe^ . x7 , g3i 34' 40^ 

9) Art wd Weisc^ 1 Moa. 40, 

' \'^^ ¥i|94 ^ wirst den Becker 

^haroQ^s in seine ffand gehen 



. Tito 

PFeise. Jos. 6^ x5i n»n ti^2i3 
011^ ^2e>jtf fVeise, Ricbt. a6 , 50 ; 

Q<i:|'7««^ isauroD nach Art der Si* 
donier. 2 Mos, 26,130: 1t3aw»5 
1M n/H*^n ntt;M ndek der freist^ 
d^e^ dir auf 2em Berge gezeigt 
warden* a Kon. 1,7: esTt^c ns 
Qr*iMn wie war der Mann p«- 

ft ▼-«,-_ 

sehaffenf wie jahe der Mann 
aus? Jer. 30, 18: hv ]1o']HJ 
^tti^ IttfiUfD und der Pallas t wird 
nach seiner (vorigen) Weuebe- 
^ohnt werder^* Richt. 13, is: 
^.ittr^jc^ '^))i7\ tsfittrD n2rt*-?»t5 was 



.1 ■« ^ 



so),l des Knahen Art und Thun 
seyn ? 

t 

O^.n^TlJO dual 1 Mos. 49, 14. 

Richt. 5, 16 ttnd CPP?^ Ps. 68, 
14 nach der seit J« D. Micbaelii 
(Eiyimetr. ad Lowth praeUety 
XXFIL S. 563) a-ngenommen- 
aten Erklarung: Trankrinnen fur 
fiir das Vieh, sonst O^nn, von 

trinken. Aber ackon die arab. 






Worterhucher , vnd Aoeh mebr 
N. W. Schroder (s. MmHghe bey 

Fs* 68 > 14 ) lahxen , dafs |J(JU 

keipesweges'trinken ubarhsupt^ 
bedetite, sondern nur yon dem 
Trinken gesagt werde^^ wclchc* 
keine Sattigung und Nahrusg 
gibt , und den Dorat niir inmer 
noch vermehrt. Wiewohl cs nun 
nicht unmogHch ist , da(k m 
hebr. Dialect )ener Nebenbegriif 

ferade fehlte, so wird es dock 
tichst schwierig, auf dieae gc' 
ringe Wahrscheiiiiiohkeit jens 
Deutung au bauen. Vor Michac- 
li« war recipirt: Gtansen, nach 
AerLXX- und f^ulg. %K9f, ter^ 
fjimi, Ackeratucke^ u. dem Chald. 
Gen. und Jud. : ^^tk^l>. E» UeJise 
aich fur diesen Siim i^b <^ 
aicher hehraischen giBUf aels^^ 
^bleiteat, and dsr 'Bnal.liUst sich 
^ ^aon auf die beyden Aokerstud^e 



«to 665 ^'^ 

.#e$Ghiede& vrerdca. Andcre ta- S^^O. m. 1) *»• Wiegen. » K5n. 
bCB ntch derselben Ableitung ' ^5^ 16; nu^njS Si?«^p J^J^. >*^ 
vrm ntjtt^ r^en Toufi ati£»eUen« tiftd das Brzwarnichtzu wiegen. 



und dasErzwar nicAt zu wUg^n. 

1 Chron. 2«, 3: r*?. ^^\ ^^'^5? 
Sptt» undyErz in Meng^y so dajs 
es'nieht zu wUgen war. v. i4» 
Jen 5a, ao. «) Gewicht. 3 Mo»; 
19, 35. ft^, 2<5- VieUeicht blofis 
Werth ^ Sam. la, 30. 



Ton nfi«f (den Topf> ati£»oUcn, 
die BedeutKuig: ^hytropiis votge- 
ftchlagen. Der ^UAammeokang 
Ubt alle lene^ Ueberseti^uagen im 
Notbfall zu, und gibt weiter 
nichtft an die Hand!, aU daft ^t 
Liegen D'»n3ttfr> jija iiberaU ah ein 

deredeaLandoiannea/vorkoinmt. H^pW. Jei. 28 , ^7 «"* ^^Pj? 
Wahracheinlicb feUen un. aber ^ 2 Kon. 2i, >3 Perpendikel, beta- 
hicrnurgewUae J>fltodcshebrai-, wrfge. 
tchen Spraehgebraucbs , nm einc «-j.^q Ort wo aicli da* Waa^ 

.Is die obigen , «tt finden. «^8 ^^^ 

lendfiten nach Simonw: Be»it3, l„;v* ^,i,^Triiiik. der dutcji Auf- 



bahen , beaitaen. ( 5, den Buch- 
staben 3). Daher: ptty»-i;n. Sobn 
des B<sftiuea , Beaitzer ^> und der 
Sinn: der Besitzcr meines Hau' 
ses wird £Mes€r^ jener Damasctr 
ner S€jn» Ein Derivat detselben 
Stammes ist pu'tj©. — OnL Fseuf 
dojon. sSaad. Sain. Fulg. drticRen 
aut: FUius precurationis ^ di^ 
jpgfuator. Mehrcre Erklarungen 
der Aeltem und Nenern s. in 7. 
D. Mickaelis Supplem. S. i572* 

p^ m. iM Einfattlaufea,' von 
ppv mit cbald. Beuguog; Jes. 

3374- 



wahWch. Traak, der dur'dd Aif- 
Icimng , Maceration der Trauben 
gewonnen w«rde. Bey den Rab- 

binen iat nnwf, aonat nnn, \Uy 
befeuchten , in Waaacr aufldften. 
Dah. Qr. Fenet. fighf^* fj^' 
mit einem Derivate dtesaelben 

Stammwortes ]fx*JZ *«^^^ *^ 
uvis pasns expressus. Cast. 
Abnliche Getranke liaben di« Ara- 
ber. — Aufeerdem liefse aich vcr- 

gkicben Hnn?'^ (Zo^ii Qericht, 
Gastinahl, w^mach S^nt^% ^ari« 
aDgemain durcb : Spcise-, Gcricbt, 
zu faasenwire. 



I / 



3«0 m. X) ala part. Hiph. van Mn^f^- V^^^^^ aram.rteue, 
n;^^, Mnndachenk. S. das Verb. Robrpfcife , Syringe. TheoA. 



2)' Getrank. 3 Mo». ii, 34 
3) bewaaaerte Gegcnd. i Mote 
13, lo. Eaech- 45, »5. Stw. nj^ttr 
trinken« 



^ 



o>*yf Ban. 3,5-7. lo-.f 5- Stw. 
p^^ ziacbcn, auch pfeifen, vgL 

■^inTlJD. Nom. Gent, von einem un- 
beiamiten Ortc jn ttte (lubricltas), ' 
nur I Cbson. 2 , 55* 



''i£iC^ m. Gewichc. Esech. 4, 10. 
Stw. \^ wiegen. 

^'^Q »!• Oberacbwelle , daa Ge-'^JJuJO betaat^^ 1 Moa. ^7 r **» 
biike liber der Tbiir. 2 Moa. 12, 

7. aa. 33. Stw-. (Juim das Ge- 

bilke einet Hausea auflegen. g VgU 



— I 

VgL tt/<in V. iii» 



Pu 1) daaa. 1 Moi* 3i> 54- 
57. 2) im Finstem tappen. 5Moa. 
«8i 39 '• ^'* wirst herumtappen 



mo 



C64 



riD 



amMittag^ wie d^r Blind&in Fifi'^ 
sternije tappt. Hiob5,i4. 12,25. 
Hlpb. dass. a Moa. 10, 21: 
^u^n WQM und man konnte die 
Finsternijs mU Hdnden grvifM. 

nn^Q m. 1) das Trinten. Estk 

irinken. 7, 2.' j^^n r^ny^o n^a 
das Zimmer sum "Wcintrinkcn 
7» 8« 2) der Trank. Dan. i, io« 
Eira 3, 7. Vijintt;© p^ der Wein 
seines IVankes^ d. "h. den er 
trank. Dan. i, 5. g. l6. 3) Gast- 
jnalil.f G^lag » 9VfiLfeiffuif. ni»» 
S nn^fi eiii Gastuiahl ansteliex? 
nirje^. Estk i, 3* «! i8- 8, i7* 
Hiob 1 , 4. Stw; nptt/ trinken. 

l^^^^ St. emphat. n;ntt^» chald, 
». V. a, das vor. Dan/5 \ 10. 

^*? »». f ^tfrf. V. nit) sterben) Tod- 
ter, Leichnam, s. m». Plur. 
o*»no die tod ten Gotaen, ent- 

feeenges. dem lebendigen Gotte 
chova. P«. iotf„ 28. Jes, 8» »9- 

^^nJ?^und ^<^4r^ Dnt^ niir imPlur. 
JVIanner. 5 Mos. 3, 6; Dn» 
*|iini D«»tt^|ni Manner und fViu^ 
ier und Rlndet. 3, 6. Hiob »i, 
3. Jes. 3^ 25: ii^nt} deine Min- 
ner. ni|t3tt ^ni^ wenige. x Mos. 
So. ^yb ^no Lugenhafte, Ps. 2tf, 
4- Hiob 11', jti. inio •»?!» meine 
Vertrauten. Hiob 19, 19. ^^nn ^no 
ii^eine^Hausgenossen. Hiob 31, ii' 
Der Sing. 4a von ist np irtf^atbiop. 
vir^ pec, maritus^ Ludolf. Lex*' 
Mthiop, S, 639, mid es erfaellt 
tbeiJs bieraus tbeils aus den 
auers.t antfefubrten SteUcn, dala 
die gewobnlicb angegebene Be* 
deutung ; Ii e u t e nipbt ganz pas% 
tend und «u weit tey, 

R^^ m. s. y. a, i^rt Stroh, Hexel^ 

^•?0 w- wit Pron. wt) Zaum, 
rt. 32, 9. Spnicbvtr, 2(5*, 3- a Kon. 
^9t 20* Ueber 2 Sam* 0, 1 
i* nwH. N\u im Hebraischen* 



P >nt^ adj. siifs. Bicht. 14^ 14. xft. 
Spriichvr. i6, 24. 24, 15. Fern. 
nj^nnto Kobek 5, iri und Q*»p>nnx3 
P«. 19, 11, (5, liber diese Ver- 
anderung dea ChoUm in Sehurek 
den Art 1 ). Stw. pn» siila seyxt* 

nnO syr. Oi^^^o ausdehnen. Jet. 

40, 22, vgL Ps. 104, 2 Targ.^ 
in ders. Verbindung. , Derivat : 

nnnoK Sack. 



- t - 






"^flQ wann? (Arab. ^^JCo Syr. 
«-iA^L ckald. *<n»*>H9 mit der 

Fragepartikel ^m w. m. u. ) Mei- 
stens in der Frage s. B. x Moa. 
So, 30. Ps. 42, S. 94 f 8- *>^9, 
8&- 84 » aeltener jiulser derselben 
Ps. 101, 2. Spruchw. 23, 35 : ^no 
•Hy ^lTbp:3M tj-ioiM Y^pH wenn icH 
aufwdcAe^ mill ich ihn (den Ff'ein) 
von neuen suehen. '^XMoS 2 Mos. 
8> 5 und *inij ny wie lange? 
1 Sam. x(J, I, ^Ps. 74, 10. •••jnH 
^nc nach wie langerZeit? Jereml 

f^SnO /. X) das Maals %. B. von 
dem Maals^, welcbes jemand in 
einem l^age voUenden solL 3 Mos. 
fi» 8, vgl- l^n V. 18. £sech. 45, 

ilem C homer soil sich seinMaafs 
riaihten. 2) Bereitung, Berei* 
tungsart (der Salbe). 2 Mos. 50, 
3^- 37* 3) Grundlage, h'asis^ 

Syr. 1 1 f>A^ basis ^ fundasntn* 

turn. 2 Cbron, 24, 13; uirtf j^/# 
richtesen das Haus GoUes auF 
inor^nD S^ aii/ j^/it^ Stelle^ ,g// 
fundamento suo. Dieses scfaeint 
wesen S^ voraugUcher , sonst 
lieUe sicb nacb noi 1 und 2 iiber- 
setsen: nacb seinem (vorigen) 
Maafse , oder : nach seiner ( vori- 
gen) £inricbtung. Pulg^ m statu 
pristinQ. Chiud^ secundum di* 
spositionem ejus*' Daim wurde 
min eber vielmebr eioe Con- 



ns 



stmctlon mit Sm o^er a «fwarten. 
Stw. }M JPL abineflien^ fetUtfil- 
lea, geradestellen. 

i^^}^ Mali^cb. 1, 13 susMnmen- 
zes. auft nitSn * .i&* welche M&hd* 
S. die Anmierli. zu nS3 li^^* il« 

nVjnO Htob 29, 17. Spruchw. 
50, 14. Joel ly 6 und, welches 
gleichbedeutend ist, tiISM^Sd Ps. 
589 7 C^o'A ifjj. di^ vorike Les* 
art haben) die vorderen Scnneide- 
pihne , odcr vicU. die hervar- 
itehenden Augensahne , dejites 
canini^ die besonders bey wildea 
Thieren gefahiiicb sind. (Joel 
n. Fs.. a. d« angef. O.)- Beyde 
Worter aind offenbar identiscfa, 
•o dais blolii n pnd S versetztsind, 
und acheinen auch nur eine 
Etymologie zu habea: entweder 

Ton vnSy " gXJ a. v. a. ptXJ 
beilaen (wenn man von der zwey- 
ten) oder Ton 9Hn» fd3 herTor* 

ragen, wenn man Ton der ersten 
Form auaging^. Dasersterewiirde 
mebr fur die Deutung: Schneide- 
sahne, daa zweyte fur: Augen- 
zahne stimmen , fiir welcbes letz* 
tere auch alle morgenlandische 
Ueberaetzer sind, die ea^durcbi 

C^M-i geben. 

DnO m, etwaa Unbeschadigtea, Un- 
versebrtes. T$, 38, 4. ft* J^»» i> tf* 
Stw. Dcn unbeschadigt aeyn. -« 
Ricbt. £oy 48 ^'^ ^^ nilscbe Les* 
art fur Qni^ M£nner, wie auch 
mehrere Mss^ lesen. 

P^O m. Oeacbenk. 1 Moa. 34, la. 
Spiucbw. &i, 14. finq^W^M elner, 
der Geachenke gibt. Spruchw. 19, 
6, Stw. fn^ geben. 

^VP^ /. 1) Geachenh. 1 Moa. 25, 
6, inabea. Bestecbung. Kohel. 7, 
7; Opfergabe. 2 Mos, 38 > 38* 
£Aech. fto^ 26 fF. 2) I'^om^.propr. 
einea Ortei zwiachen-der vfiiate 



und diem moabltiscben ^ebiete. 

4 Mos. ai, 18. *9« HieroTu (in 
Onomast. urbium ec locor,): 
Mathane ,,. ^zrae nun^r dickur 
Mathana^ sita 6st out em in A^^ 
no^ittft inoiecimo miUiavio 'prp* 
cut contra oritntaUm plag4rn 
Medebat, TgU m:3V&- r . 

NjrO. cbald. a. T. a. 4*^ TOr. Ge- 
achenk. Dan. 2, 6. 48* 5^ ^7f f 

"^^nP ein Nom. Gent. Ton einem 
unbekannten Orte n^n» oder inc. 
nur 1 Cbron. 11, 43. , . :, » 

DV^^® duaL die Htiften, und zwar 
der obere Tbeil derselben niitEIn<- 
schlufs des Kreuzes, ^9(pvu Ub'er 
den Unterachied Ton &>:)*) ^ s. die* 
sen Artik. S« 4^i> ^°^ insbes. die 
^Stelle 2 Moa. 28* 43- Auf diese 
genauer beatimmte Bedeutung be- 
zieht aicb auch*der Gebrau«h dea 
Wprtes beaonders in folgendeil 
Yerbindungen : D^.onp ynp jeman* 
dem daa Kreuz zersclutiettarn 

5 Moa. 33, 11, vgl.Ezech,\2i, 11; 
D^,3f\» *l3n die Hiiften giirten 
a lion. 4, 29. 9, i.~ Jer. 1, 17 j 
D^^nt93 ptti[, 04^ ein Trauerkleid 
urn die Hiiften legen 1 Mos. 37, 
34« 1 Kon. 20, 31. Jes, ao, a- 

Jer. 48 , 37» P«' ^^ > 1 * • ^J?^. 
il3'»3nt5a n^S^'JO du legest schwere 
IjOsien auf unser Kreuz, ^ d. h. 
anf unsem Rucken. Jes. 21, 33 
nSnSn i^no %Wyo Schmerz (der 
- ^eblUtrerinn) erfuUet wein^ ^«/- 
' ten^ Tgl. Nah. a, 11. Ps. dp, 24: 
i»on n^cn on'^anu ikre Hiiften 

' 5,>t» -r 
2a/f J^«^ wanken. Arab. ^\JuCo 

•yr. f AjAio dasa. Stw. {^)M feat 

aeyn* woTon noch ein anderea 
V Derivat *idn&M Torhanden bt. 



T ; X 



Pni^ yW^ pn©*j aufs aeyn und wer- 
den. a Moa. '15, 25. Spruchw« 9, 
17. Hiob 21, 33: lS nppo 
Sn3-'»aa'Tf sanjt rukn auf ifim 
des tholes Hiesel d. b. est, ei 



s 



no 



666 



N3 



. fi) intmns. auTt sdyiu/Hiob to, 

pnO m. Siifsigkeit. Spruchw. 27, 
.'9. • Q^dttf pryo^ Auii^hiiiliclikeit 



ierra-ievis , ins oftern. die Itf orgen- 
linder die Grabhiiger atu Steinen 
attfsubaufea pflegen. • 249 ^^* 
n»i. 1pn» fur: Txtry lS nj^nxj J7i/> 
«t ihm ker Wurm^ dcr Moder. 
Oder man nehme pt^p in der syr. 
Bedeutunfi;: sangen: dann ist es: DJ^h U,*';i«o« ti:^i.«. ^ ,! 

So der Syr. \t^S A^ LctAOy 

wel«fae. der Ataber ubenetzt: 
ji/^/^ eos vermis* 



rWnO Name cinct Lagerstatte det 
Israellten in der arab. Wiiste, nur 
4 Mo», 33 , 28. * Der Swn. Text 
hat np^nD , die LXX* M^ttaui. 



SipJu 1) verifijien, P». 55^ HRO y. (zuBammengea. a^i^s r*?^!^) 

155 "^^O p«»wa5 'inns ntt;K ii*> M?ir Geschenk, Gabe, immer vor dam 

zusammen das trauUche Gesprdch Gen. SprCicbw. 25 , 14; Kohel 

v^rjii/jr^^w, d.he in traulichemGe- 3» 15^ 4, 17. 5, ift. Eaech. 46, 

aprach uns dieStunden verfufsten. 5.11., Stw. )n5 geben.' ' 



I 



JDer i4te Bncbstab des Alpha- 
bets, als Zahlzeichen 50. 

Schon unter den Buchstaben 
Lamed und Mem ^inA die Bey- 
spiele bemerkt worden, in wel- 
chea ea in diese Buchstaben iiber- 

feht. AuTserdem finden sich nock 
ie Verwechslungen a) mit \ 
jedoch selten , und theils in der 
yerg^eicbung mit dem Aramai- 
achen, theils im Schools e der arab. 
Sprache, z. B. nyt^ nTi die Sonne 
£eht aufj D^,3v/ aram. f^nr)> und 
m fern. D^ni; , V^J\h aweyj 

(«^^<A und j^jaA Spinne ; l:^S*V* 
vnd fj^S Purpur; rgL Schultens 

cldo. dialector^ S. 258. ^} o^it ^ 
als erster Stamnibuchstabe » z. B^ 
nM^ und .nM3 schon, gesiemend 

aeyn; Xii^ CUjj imd M3 ^^^^jioi 
atelleii; Ifj^o und «/p^ YogeUtei* 
len; ';)tcr^,» |*Mu> und J^ *^g^n; 
atab. yoja tind Oc^J aufglan- 
.sen ( vom Bliue> Beyda , ^ a {» 



sirid nebmlich Bildungsbucbsta- 
ben, welehe zu zwey uaverander- 
lichen Stammconsonanten gesetzt, 
Staipimw5rter von , drey Buchsta- 
ben daraus bilden. Daber kommt 
es nun auch, dLiDi die Verba |s, 
ebesso wie die Verba *Ȥ und its, 
. haufig in derBedeutung mit den 
. Verbis Mf , V gemin. und nS iiber- 
ainkommen. Dahin gehorenfol- 

gende Beyspiele: y^cO, ^^^ 

hebr« I'li sagen; hi^, nvx^ nrn 
treiben, stofsen; 0**13, ncn tosen, 
brilUen; bD3, S^llD Deschneiden ; 
J103, Ji^D zuruckweicheuj nSJ.und 
h^a biaaen; ysD, y^d zersc^met- 
tern; 'ip^^ SAp* verfluchen ; d;^^ 
mp Ekel empllnden; y^pj^% v;1p 



6y 



Vogel steUen; \>v\^ S\i}j \m 

herausziehn, wahrsoh. auch S:i^ 
. vgU nSa^ »33 vgL nw. 

M eine Parttkel, die dem Satze 
das Geprage de^ Hofliclikeit und 
der Bine gibt, daher im Deut- 
acbea ' meistens 'auszudnieken 
durch: doch} icfa brtte!^Syr* 



lU 



if mrij Ikf, si ^tud&m^ wenn 
ahders. i Mot. xQ, 3^ ^^"0^ 
q^a^W ^n *»n>c«n wenn ich anders 
i Gnade gefunien hahp in deinen 
Jugen. 24, 4a; *«i - ?|ttr^. Dk 
^Din n^Vactt werni du aniders mei- 
nen fVegb^gUi^kim wiUst* 3o, 

.27* 3^5* 9' 47, ft9- 50 > 4* ^ Mo»' 
33. i3* 34» 9* <ilmit Vm in derBe* 
deutu&e: nciuf z,B. 33, lo: lO-'sH 



I J uiid J[j dMs. S.B, Hob«sl. 3, 

2'). "Ea 8teht a) bey dem Imp.^ 
wenn eine Bitte oder Ermabuung 
angezeigt werden soil, i Mos. i2, 
13: MO-^*ir>M jagtf dock I &4, 2: 
^Dit nnn »*i^ M3-o«»t» lege dock^ 
tinmal deine Hand unter mcme 
Lende. 24 , 45 : m3 - ^3p,ttrn lajs 
mich doth einmal trifiken. /^ISflos, 

^chlihr Jufruhrer. Richt. \'t,^2^^^ i^h anitri Ghade gcfundep 
0: nbiatt/ Ha -ICH jaff* tforA eiuity^i ^ j 



•'^i 
/n^. 



Tfud: SchibhoUtJ Auch bey Ver- 
neinuDgen, mit \h und dem i*w- 
ftCT-o. k Mos. 18, 3": "iarn H-J-^^J 
^1^,? S?af gtke dock niche varuber 
Vor deinem Kncchte, v. 3a : HJ-btJ 
^3>hS im ifcr J/err ziirng doch 
nichp. is^j 7. 4M0S. xo,3i, ^), bey 
dem Fut. s« B. Jer. 17 , 15 : n>H 
lO-Hla^ nint-i:in wo ist das 
Wort JekojuCs? es komme dothr 
P». 124, 1: Shiv^ Ha-*i»H^ so 
sprecke Israel. 129, i, HobesL 
7»9s laan nlSsu^HD n«»itt^ Ha-^Ni-t 
Mnis mcf^eji mir deme Jbriiste 
seytty wie JUe Trauben des fVein* 
stockes. Insbe8« bey der ersten 
Person y weun ein Erlaubnifsbit- 
ten 



hake in deinen Augen^ K%y i8* 
e) Mil - n^jy^ aiebe docb ! siebe ein- 
niabf! i"Mo8. i2, ij. 16, 2. 18» 

27. 3x. 19. 8- 19- 20- /) ^r"*^^ 

webe! Klagel. 5i ^^' J^^* 4? 3^' 

45, 3- P«. ii<^, i4- ^8- «r"1^?- 
1»V Ss^ (o geschehe* es) dock 

vor seinem ganzett F^otke ! Der 

boflicb bittende bSuft den Gf> 

braucb dieset Partihel, wodufcb 

der Red^ eirte fiir un$ nicbt im- 

mer ausdriickbare Sanftbeit und 

Gescbmeidigkelt gegeben wird^ 

1 Mos. 18 1 3- 19 > 7- 8- »8, 19- 
(F'ulg, meistens : quaeso^ obsecro. 
Onh. ]Vp. Der Sara, bebalt ca 

«uw. bey.) 



anazudrucken ist , oder wenn j,3 ^^ halbgekocht (rom Fleiscbe), 

auf cine andere Waise erne Sanft- ^^ jyj^^ ^^ ^ IjXJC mmif. FuU, 

beit^undGeschmeidigkeit desAus- • 1 y* -• ^ • ^*S' 

dracKiberTorgebracbt werden soil. crudum. Syr. u. Chald, «»n, ^.^ap, 

2 Mos. 3,3: Hi-n'iOH ich will c^ 

dock kingehn. 4', i8':r»t3 a^SH ^^*^' V ""^^ demselbi^n Worte. 

ich will hingehuy wenn ^du tfir- _ ff _.. f . t t ,, 

laid^t6iexAaJs michdoehhih. ^tw. b fur U^ '^'»' *^«%«- 

^eA«. 1 Kon. 1, 122 H\ ii:cjj*»H kocbtseyn, davon *^ balbger 

n2j» »cA wiU dir einen Rath gehen^ kochtes Fleiscb. " ^ 
bier mit demNebenbegriffe: wenn 

es erlauhi ist. Hobesl. 3 f 2. hi;] Eaecb. 30, 14. x5. 16. Jer. 46^ 

25 und vollstandiger ^1aH-H3 



Jes. 5, 1. 4M0S.20, 17: Hi-n>:^si[a 
wir woUeu diirckziehnt wenn is 
erlaubt ist^ oder: lafst uns doeh 
durehziein, VgL 1 Mos. 44, 18: 
"lan 9ny» Ha-12T^ erlaube dock 
deiusm Knechte^ ein IVort zu 
redeu. i8« 4: M^'")^^ essoUge* 
brackt werden^ wenn du erlaubsty 
oder: ^rUuthe^ dafs man bringe, 
e) mix DM verbunden; Ma*DH 



Nabum 3 , 8 T b e b e n ^ die ur- 
aite Hauptsudt Oberagyptens. 
Der Ahex.y welcber bey ag;ypt. 
Namen bekanntlich ein vorziig- 
licber Fiihrer ist, iibers. beym 
Eaecb. 30,14. 16: l^oen^X^^ und 
beym Nabum : f^fn *Aji»^(Jr. Die- 
ses letztere scbeint nun aucb eine 
etymologisicbe- Uebertet^upg ^cs 



^ 



m 



663 N3 



watirscheinlich koptischen Na* 
mens ^ISM * M tn seyn. Im Kop- 
tischen ist nehmlich XXX)T eine 

Schnur, ^x^'^'^^f insbes. Mebtchnur, 

und daher. wie das hebr. S^n, der 

zugemessene Theil. S. Ps. 16, 6. 

105, 10 der Icopt. Uebersetsung. 

Dab. -portio^ possessio AmpniSy 

der Sitz. des agypt tjottes Amon, 

welchar dort vorzuglich yerebrt 

wurde. S. Jablonskii Opuscula 5^^^5 fm rt^H^ adj, schon. Hobesl. 

ed* te fVattr T. /• S. 163- i6g. if 5- 6, 4. ZusaminengesogeQ 

Der Syrer hat oj beybchalten^ "^ ?^;5 J^^. 6,2. S. ni3. 

der Chaldaer aber durcBgehends: riN3 „ar im Plur. v. d. G6n. nlH5 
^Z*?xfl«ir*a ausgedruckt, mdem j ) Wohnungeo. Ps. 74, 20:' 



wU schdn smd auf den Bergm 
die Fiifse des frohen Botschaf' 
ters, 2) geEiemend; schicklieh 
seyn , gebiihren. Ps. 35 , 1 1 
n^nn nj«a C'^.tt^'^S den Hedliehen 
ziemet Lobgesang , es ziemet 
ihnen, Gott zu pi^iseti. 9'^, 5* 
i»*?b mj«3 5in^ib deinem Haust 
geofihrt Heiligkeit. ' i47y >>• ^P^* 
17, 7. 19, xo. 26, 1. 



er nacb dem Zusammenhange auf 
die zu seiner Zeit grofseste Stadt 
Aegyptens rath. Mit Vnrecht 
. folgt ibm Hieronymus. S. Bo' 
eharti Fhaleg, lib^ Z cap^ L 
Pf 6. 7. MichaeUs Suppleinetita 

s. 1.57a. 

*ll^3 Plur. nliHa Schlauch. Richt* 
4, 19: :3Snn *iH^ ein- Schlauch 
Milch. I ^am. 16, 20: )^^ iHa 
ein Schlauch Wein. Jos. 9,4* 
15. Man hing die Weinschlauche 
im Ra^che auf. Ps. 119, 83* 
Gemeiniglich waren sie aus Zie- 
genleder rerfertift (vgL Qd, 2, 
290. 5. 264) und mit 01 getrankt 
oder ausgepicht. S. Jahn's bibl. 

' Archaol. Th. L S. 55. Niebubr** 
Reisebeschr. Th. I. S. 2i2. 



o»n nlM5 fVohnungen des Frt' 
veisj Morderhohlen. f^ulg. do* 
mus iniquitatis. 03, 13: nliO 
fi^nSif die fVohnungen Qottes, 
Klagel. 2,2: .ipsj; niHO die 
fP'ohnuTigen JakobZ 2) Anger, 
Weideplatze, Triften. •^3'it) niMa 
die jdnger der Wiisle, Ps. 65i ^3* 
Jerem. 9, lo, 23, 9. Joel i, 19. 
20. 2 , 22. Mtt/1[ Mmo gijune An- 
ger. Ph. 23. 2.* Jerem. 25, 37 ^ 
nlS^^T nlMO die ftiedUchen Trif- 
ten J Amos' 1,2: b"»ySn ntMi aie 
Anger der Hirten, Beyde Bedeu* 
tungen hat auch ni^ und das Fern* 
ni3, welche beyde Worter hier 
oli^nhar ihre Bedeutuhgen Ton 
einander entlehnen.' Auch im 
Arab, haben die Stammworter 

C^l3 12nd £jU3 ihre Bedtotungen 
JINJ schon seyn , verwandt mit gemein. * ' * 

dem syn. .1M^. (Elsistaufserdemnur 
im RabbiniVchen, wo es aber hau- 0N3 aussprechen , einen Autspnich 



£g vorkommt; z. B. nMd pulchroy 
n^MO pukhritudo^ *ticl^ dass.) 
Durch Verdoppelung des letzten 
Stammbuchstaben (wie in ninno^n 
aus nn^) entsteht hieraos ein 
QuadriLitt» mM^ und ausam- 
mengdz. niM3 1 ) schon seyn. 
Hohe$L 1, 103 1|^nS Wf^ schon 
sind seine fVangen. ' %nK3 steht 
fiir nnrfa. 2, 14, 4, 3. Jes.'52, 7: 
itJ^B ''San n^*irjn b» niHj -. no 



thun^ Als Verbum /5isi^. nur ew- 
mahl von den Propneten Jer. 23, 
31: DH3 TOWa^ und (welche) Odt' 
terspriiche verkunden , cig. und 
QGoUer-) Auaspruehe dusspre- 
chen. (Aufserdem in einem cod* 
bey Kennicoc Zach. 4> 2^- ^^^ 
yi^^M"). Davon' qm.3 Gotterspruch, 
Orakel, aufserst^ 'haufig in der 
Verbindung: nln^, Dit^ spricht 
Jehova^ besonderis in'' den Pro- 



M3 



669 



N3 



pbefdii j' Wenn tie dte Orakel * 
glek&sam aus Jehova's Mande 
wiederhphlen. Beym Jeremias u. 
Esech* mebr als htmdertmaU. 
Seltener wird ein aolcfaer Got- 
tenpmch auch den aterbliehen 
Sehem 'selbat beygelegt. 4* Mos. 
24, 5: DS^Sri DM^ der Ausspruch 
Bileamf. ' v.- &5. 2 Saii^. 25 , .i« 
Sprucbw* 30^ 1, Ps. 36, 1: 0«5. 
I1S aipa s^ttfnS rtr* ^11 Orakii 
iiar Eosheit hat der QoUlose in 
ieinem H^rzen d. h. er folgt dea 
fchandlichen Eingebungen seinea 
Hersvfia. Die oben angeDommene . 

Lesatt 1a^ fiir *iiV baben die siei- 

• • • • 

•ten alten Ubenetzer atiBgedruckt, 
tind 8ie findet selbst in mebrern 
alten Ausgaben atatt. (Die Kab- 
binen braucben ma, *»iDni in der-, 
lelben Verbindung von den Aus* . 
sprucben beruhmter GesetsJebrer). 

^ fut. ^M^ u. PL *|M3 part. i^Mit) 
(welcbe beyde Conjugationen 
dem Gebraucbe nacb yollig iiber- 
einstimmen ]| . e b e b r e c b e n, von 
dem Ma^n4g und Weibe. 2 Moa. 
20," &4': ciktsn hS du soUstnicht 
ekebreehen. 3 Mos. fio , 10 ; 
ndNJni cim'jh der Ehebrecher und 
die Ehebrecherinn. Ps. 50, 18. 
Sprucb^^, 30, 2o. £s oonstruirt 
licb mit dem Accus. Spnicbw. 6, 
3&: ni^M ^m3 der Ehebruck treiht 
mit einem ff^eibe. 3 Mos. 20, 10. 
Jer. 89, 23. Wic das sinnvcr- ' 
wa'ndte n^J, wird es bauRg auf 
Untrene der Istaeliten gegen 
.lebova,' auf Abfall und Gotsen- 
dienst ubergetragen. Jer. 3 » 8 ^ - 
^^'vp^\ n:ivo nana *)^m weil die 
aitrhnnige Israel die Mhe bricht. 
5i ?• 99 ^- Q'*^M^c Q^ ^:) denn 
tie aUe {die Fropheten) und 
Ekebreeher. 23, 14. Ebenfalla 
mit dem Aecus» Jer^ 3, 9:. *|MJ1^1 
y»n-niji p«n nij jie treibt Mhih 
bruck nut Stem undHolz. Ezech. 
ft3, 37. 

O'fi^U m. |9/L Ehebmcb. Jer. 13, 
27^ Eseeh. a3 , 43. 



* 

IL.-" 



n^irz? rue n-fisifl«i — loh r^rrno- 

V veal^ adulteriasiia emedif> nbenitn 

. suorum i, e, ubera sua non am» 

plius pertractanda et premenda 

praeBeat^ vgl. Eaeeh. Bs, ^.' 

XH5/a^ yni^. veracbten, scbnode 
verwerfen, oft s. v. a. vcrhobnen. 
Jer. 33 , 24 : ]!)XH3«» -^^j^ *• nr« 

/^/A' verackten sie^ dafs es kein 
Volk mehr ist in ihren Augeni 
vom Vcrachtcn derLrebre, War- 
nung Spriicbw. i,- 50. • 5, 12. 
15/5 ; des gottlicben Ratbscblus- 
ses Ps. 107, 11. ' Von Gott, der 
die ' Menscben verwii;ft 5 Moi. 
32, 19, Klagel. 2, 6, u. abaolut 
Jer. 14, 21 : ^»ttf x»p\ ywaft hn 
verwirf nicjit urn dcines Namens 
wiilen. (VgL die si^i^vervirandt^ 
n^} und dmid). f 

PL yM flit. VH5') i) s. y. a. 
'Kal; veracbten, Jeif. 60, 14; Ins- 
bes. von dem Verachten, Ter; 
werfen Gottes. Ps. 10, 3. 13I 
74^ 18. Jes. 1,4. 5, 24, 4 Mos. 
14, 23. 16,30. (In dies et Ver- 
bindung baben es die JL JSfX b^ufig 
durcb n»fo{ipt$9 ad iram permo' 
verc gegeben, welches auchan- 
dere alte Uebersei^er ofters bus- 
driicken). ,i) causat. Ursacbe zur 
Lasterung geben. 2 Sam. 12 , 14 : 

ni/r loeil du den Femden Jehova^s 

» Ursiiche, zur Ldsterung geegben 

hast, f^ulg. blasphemare jfeeistL 

Hithpo. Jes. 52 , 5 iteiit v»*io 
fiir vHinD. / ' ' 

Anm. Die Form yM^i KobeL 
12, 5 ist gans nacb Ait^ dea syr. 

Aphel («. B. c*)io}) puncdrt. 

Nur scbeint der freylich sebr dun- 
kele Znsammenbang die passivi- 
acbe Ubersetaung wird verachtet 
«u verlangen. Die alteii Ub«rsetzer 
h^heni Jiorehit ausgedriickt, und 
die fiedeutung von y?^* entlebnu 



(VieUeiclit 
{jc>\j fur 



K3 



ut zu 



670 

vergleichen 

KUriickweichen 



von etwAs , X verachten^ jedoch 
nach unsem Worterbuchem hlofs 
in einer apeziellen Bedeutung). 

nSEN^ / Holin, SchmSbung. Jes. 

nXW pt MXH5 Nch. 9, iB% fttf 
und «)^nl2n«d ^£zecb. 55, ift. 



p^M 



pK3 s. V. a. das rerwandte 
•cbreyen , seufzen , i^ehklagen* 
Eaecb. 50 , 24. Hiob 94 » &&• 

Webldage. fi Mof7a> 24* 6. 5« 
Ricfat 2> i8- 

^it^J nur im Tu *iMd verabscbeuen. 
Klagel. 2, 7 mit )23) wo es aicb 
durcb daa parallela h^t erklart. 

P«. 89» 40: ti^ja? n^'^.:i7^v'^*l? ^^ 

verwirfst den Aund mit deinem 
Kneehu. Am paMendtten bat es 
der Sjrer an bejden SteUen durcb 

^ .Vm | rejeeit auagedruckt, wel- 

cbe Deutung der Zusammenbang 
beyder SteUen ' beynahe notbwen- 
dig macht A wetin aicb gleicb in 
den verwandten Dialekten kein 
bestinunt yergleichbares Stantm- 
Wort findeti Docb gebort wabr* 
acbeiniicb das scbon von Moser 



^.^ 



beygebracbte aVJ med, Vau ioXx 

i«vc: abhorruit ab aliqua rc^ r«- 

jugip bierber. Moglich vergleicb- 
iiar vi^are aucb die Bedeatung von 

|Jt3 adviTsatUM fidt , rsttitit^ 

nohtit* 

33 Name ainer Priesteratadt im 
Stamme BenjamiB^ obnweit J^ru« 
aalem. 1 Sam« as, 11. 19* Neb« 
11 9 5ft. Jes. 10 y 32. An awey 
SteUen | wo man das n? lacmif^ er- 



wartan aolke* ai^bt iiJ|i fur: 
naeh Nob 1 'Sam. 2t, af 22, 9, 
und es ^ragt sich immer, ob nicbt 
ricbtiger n:ji ausgesprocben wer- 
de. Wegen der Nabe konnte man 
von N/ob aus Jerusalem seben, 
s. die bebr. Ansleger zu Jes. 10, 
52 und Lightfoot Opp. T. II 
S. 2oa. LXJt, scbreibt die Na- 
niQn Vo/utfici^ und ebenso Eusebius 
No^^»9 Jgsepfaus liwfiei^ aus wel- 
cbem aber Steph.Byz* aucbNf^iSic 
zitirt. • f^ulg. Nobe. Zvt jener 
Scbreibart /k/3 fiir :d Tgl* z* B. 
pnfsdn griecb. A^fiuxoi/btp. S» Re- 
landi PaUustina. S. 910, 



K!33. In Kai nng^braacblicb. Ni. 
Ha:) part, plur, Q*iMaj (bey gr. 
A&z» Q^M3:| Eaecb. 15, 3) inf. 
uad xm/i. Kd^r| i>) den Ausspruch 
der Gottbeit varkundi^n, oder 
im Namen Gottes, als ein von 
Gott begeisterter^ als GottesDoU- 
metscber reden, (Vgl. Mia^), in 
welcber Absicbt es auch sey. Jer^ 
fi3, fix« Joel 3» 1* 4 Mos. ii, aS- 
27. Wicbtig ist die SteUe Amoi 
3, 8: dtr Ldwe bruUty wer soUu 

• aich nieht fiir^ten^ nirt*» ^JJ*»m 
HSi^ nS •»» *^an il^r Herrjfehova 
redety wer sollte nicht sein DoU- 
metscher seyn. Ezecfa. 37, 9: 
onu-ta nam n^in-S»t nain ge- 
itf zi^ ^m fvinde^ gebeut^ o Men* 
schensohnl . 

Weil |ene Ausspriicbe sicb aber 
so baufig und meistei^s auf die 
ZukunJEt bezogen ^ ist es 

a) am baufigsten: propbe* 
aeyen^ weissagen (im Na* 
men Gottea), 1 Ki>n. 22, 8* ^^* 
12. x3, mit \ Jer. ao^ 6. 29, 31* 
Ezecb. ^a» 27, Vm Jer, 2d, ii» 
Ssj Jer. 25 , i3. 

3) begeitterte Gesange aum 
Jjobe der Gottbeit singen , Hym- 
nen singen. 1 Sam. xo, ii« 19» 
19.' 20. 1 Cbron. 25, 2. 3, vgL 

Ton dem.Opfergaaaog^ dec B«al«* 



2Z 



6fi 



3d 



itcb mit ^ statt H : n'>:»3 Jerena. 

Hithp. Masnn, einigemabl naan 
Ezeefi. 37, xo., Jer. 23, 13 *>i/. 
nlsi^n. i S^m. 10, 13 (nach 
Art <Jbr Verba nS ) i ) «. 1^. a. 
NL in ^en Bedeatungen nof. x. 
2. 3. Par wb. 3. vgl. X ^am; xo, 
5. d. 19. fix. 23. 24. ft) $ich wie 
ein Unfiitimger gebarden, /uuUt&^ott, 
I Sawh^ ' \Q , xo. Nach - den Be- 
griffen ^3er Alten und 'fabethaupt 
ungeKldcteT VSllser (Kraft's Sit*- 
ten der Wilden S. 254) ist einc 
Verwandtschaft in die^en Ideen, 
die daher aiicb in der Sprak;be 
autg^ruckt iat. tn dem Begei- 
tterteri , so vne in dem Kaaenden, 
»t ci die Gottbeit, die diesen 

_p_ " 

exahirten ZiiStand bervorbritigt, 
bejrlfcyden flufsert ersich durch 
ieftige Korpetbeti^egtihgeil, tdgar 
durcb Versuckungen und Ver- 
aeiT^geix. X|aber fiutyns ,der rcf- 
zucbte Seber von futlvofiLoif rdsen ; 
Jaluus (v. pari) det Wabrsa- 

sinn :^nd jBe^istSerinrg. Desbalb 
Ut Jet. ap, 25 verbunden Maanc 
Wtt?oi, u*-- 2 l^dii. 9, XX wird 



unteri^n^an, und Tthlugen^dU 

Moahiter. Cjaer jj nsn v^3. x Saili, . 

^1 *9- 'fii.7« 2f f^2^. 1 Kon, 20, 
2x. Der Sinn iat a.o leicbt^ dafs 
man.tebr geaeigt a eyu darf, das a 
fiir einen blplaea Schr.dbfe^Jler £u 
balten; nur ist das doppfe^Ue ndn 
etwas, ai^ffalUnd. £s Idjst aich 
daber fbepfalls init Yfeler \Yahr- 
scbeinlicbkeit Terauitlien ^ . dafs 
unter na-^i die Lies^rt W^M yer- 
borgen liege, welcte JLX3C /2w/^. 
Syr. ausdriicken, vgl. die Form 
1:j»i xKon..x2,.xft iXXl K«/ f/ajX. 

Matifl: f^ulg. f^enerujit igUUrgui 
vice/unt^ tt pereussen^nt Mojdf* 
oyr. .ooioi cu^:^^ 

Inkesnem dieser Falle vrird^ein 
nen)^ Stammworf fur diese S^elle 
angenon^en. Dieses thut jedoch 
Alb. SchuUens (dp defect,^ ling, 
kein &4 ^^4)/ ibdem ev .das 
Cb^tbib ^iii% «xisfpricht, und mit 

dem arab. ^J returns Fuit dB 

ictu {itiSii) ; kibetatus fuit {visits) 
▼ergleicbf . Er deutet daber : sie 
seMugtn ihre Sch»erttr stumpf 
auf ihnen. 



•elbst Eliaa's Zogling y^u^rj'^in ^ * 

ToUer^fteschoU^* ' '*' -' •- ^1 ^) Name eines Berses - f enseit 
• 4 . ' '^ - des Jorda " " " 



IiQ Afab^ ist vIj 1 ) Hervor* 

MngM A) wie Mii»; pnHfiUt 
vtrbm^ daber: «nzeigeii,t TerhlLin* 
digea, .(im Hebr. nasMntlicb: 
den GotiAKtnrucb)* Derxvat : 



^^,i HHtta. 



'S? ekalii ^^^nn propbezeyen. 

•^J* Eia .fitasnmvoft, welpbes 
<uiig6 Xfeisicographen wegen 
^KoB« g, 64 aiL%enommen baben. 
Hier atdbt im iJbetbib: . n:^ id'n 
J«ln -: iu< oi^ni . wofur das Kri 
btt: M \'3hy So der Cbaldi^r : 
««4 mri^^Mfi ^im Ni^deriage 



ordan gfegen Jericbo Timber, 
auf w^lqhein Mose starb. 5 Mos. 
32> 48. 34> i* I^«^ --rffo*. scbrei6t 
es littfiuv, Syr. o^j^ Arab. 

^^ Nacb 3er erstern Stelle ist 

es ez^tweder .ein.Tbeil des G^bir- 

{es O'^'Y^^, oder bloI# eine axidera 
le^enni^ng desselben. . Josepbus 
(Arcb^'ol* 4« 7) sagt yon diesem 
Berge ; voif p4^op ^itfiKovnros S.jtei'- 
MfVf 107x9^. JReron. (in Onom^st. 
urbium) nacb Eusebius.: Nabau^ 
quod hcbraiee dicitur Nebo^ 
mous M supra . Jordanem contra 
Hicriehum in terra Moab^ nbi 
Meys€iS' mortuus est, et usque 
hodie osttnditur in sexto miUari0 



ba 



678 



fonhatir seyn^ vatA aucb TOn dem 
WegfaUen des letzteh Bu'chstabea 
in jenem Quadrilittero latsen sich 
mehrera Analogien nai^Iiweisen. 
Mebrere Neuere haben «» fiir das 
griech. Wort vifAMf/m (mit Vcr- 
weohalungdes d v. 3, §• dehBuch- 
ataben ^) halten, und :. G^ld 
ubenet,zen woUen , aber dais die- 
aes nicht der Begriff dea Wortes 
sey, erhellt deudich . aua dem 
Gebrauch desselben Jeir« 40, 8; 
aucb hat dieaea kein alter Ueber- , 
aetser ausgedriickt. Dfist^ kommt, 
dafs selbat im Griechiachenachwer- 
lich vigMfffMM itL d i e a e n Bezlebnn- 
gen gebraucht aeyn durfte. £• 
gilt mithin dieaelba Bemerkao^, 
wie bey (p^/um. Man kann iibri- 
gena dieae verwerfea, obne die 
oben angegei>ene Ableitung ansa- 
nehmen. Denn. die Abkunft ka^n 
imbestimint aeyii* 

13^ arab. ^to bellen. InHebr. 

,.Ji,^ fi cbald. Gea^henk^ Gabe. nur Jea. 56 « lo. 
Dan. ft, 6s naiaan .}\r\t> Tk^od. 

iifi^mrm n^f ikftiy. Pulg.praemia et T\^2 eine Stadt in Gtlead Rtcbt 8f 
Aona. Ebenao der Araber und der 



nrtis Eshiif < contra oriifntalem 

( lege : occHentaUm ) plagam» 
• VgL anch Jen Art. Ahatim^ Und 

Ikelandi Palaestina S. 496. {^7. 
- ^Daber, i&} eine jenem Berge be- 
' ' ' nachbart^ Stadt inn Stamme Ruben. 
"^ .4 Mob* 32, 5. 38- Jc»« ^5y ft. 

Jereb[i'. 48 > 1. ft2. ivCbron. 5, 8» 
' 'sy Name einer andern Stadt im 
' Stanime Jnda Eara ft, ftp* 10/43, 

welcfae dea Unterachiedea wegen 

* •tfJK ia^ genannt wird.* Nehem. 

' 7, 33. 4) Name einea Gotaen 

der Cfaaldaer. Jea. 4^, 1. Castel* 

lua gibt an : r>Ai Mercurius £. B* 

rtN'OJ J, Propbeseyung. Nehem. 
6, ift. ft Chron. &5, 8-' I>aber: 
Schrift einea Prbpheten. ft Chron« 
9, ftpi Stw. M3^ NipK und 

' HUhpa. propBezeyen, 

HN*^ chald. daas. Eara 6 , 14. 

D'oa hohL a. 3^. 




11 , welche aonat n^p^ hiela, und 
Ton dem Sieger ,n^^ dieaen Na- 
men erhalten natte. 



17, 



rt 



hebn Ubera. nmu^ni m^ino. Syr. 

«^ifa tf* dwitias. 5, i7s ^^^f]*? 

'Vl^*?^^ •*- d^ino. QeschenkB ''^ ^ ' ' 

widSinci Gaben. ( Einige Mss. ^r]Pfl ein Idol der Awa^r. ft Kon. 

ieaen. hier auch mit Patach 

iin^aijaa). Nur der hebr, IJber- 

aetaer'iiat hier, wie oben. Die 

anderti a^e: dona domus tuae^ 

weil aie die Conaonanten *]n'*:i 

yon n'*^ Haua ableiten. Buxtorf 

( Let. thald. et talmudieum 

S. ft80 f^^^ ^^^^ ^ Stellen dafur 

an; Jer. 40, 5 wo ]ap.« i^no 

verbunden iat fur daa hebr. nnni^ 

nnWrn, und 5 Moa. 33, ft4 J<>- 

nath." H^^^p n-^^i ^V^^^?? •* *** 
pensa domus sanctuarii. Dieaer 
Gebrauch apricht nun aber fur die 
Aanebmlichkeit der alt. Ableitung 
von tata erogare^ expendere^ 
dah. erogaHo^ largitio ampUor^ 
honoratior ; das d kann allerdinga 



31. Einige Mss. leaen tna^, 
wenice andere mlt Nun , welcnaa 
jedocn yon den alten Cbexsetaem 
keiner aaadruckt. Mebrerea In- 
tereaaante aur Aufklarung dieses 
Wprtea liefen; IkenU dissert, de 
Nihchas in der eraten Sammluog 
aeiner Diaaertationen tMgd JBo- 
tav. i74p S. 143-176. Sehondie 
hebr, Ausleger nehmen nehmlicb 
einstimmig jNibchas fur : latrator 
u. geben an^ dafii dieaea Idol die 
Oeatalt einea Hundes gehabt babe 
(S* 156). Von dieaer Verebmng 
einea Hundea, die aich auch bey 
den Dmaen und Curden findet 
(S« 173), haben sich noch bis atif 
die neneaten Zeiten Spuren in 

Syrien 



S3 



fi7$ 



:a 



Syrien gefunden. Ohnwelt Bery* 
tu« fand sich nehmlich axif einem 
liohen fierge die Bildtaule eines. 
groDien Haiides, welche aU Scbuts- 
Eottheit der Gegend angesehn wur- 
de, nnd durch ein weitschallendea 
Gebell die tunUegendd Gegend bey 
berranoahenden Gefahren wacnte. 
Dieses Bild war nachmaU in dat 
Meer geworfen worden, von ihnt 
katte noch der angransende FluTs 

teinen Nanen ^A^-*^ ^^fiuwis 

ciwj. S. Theyenot's I^eise S, 305 
der deatscfaen Uebers. , la Rioque 
S. 227, Paul Lucas S. 252 der 
deutschen Ubers. Fand sich dieser 
Cultus sthon in altenl Zeiten in 
jenen Gegenden Syriens, so iat 
die Vermuthung sehr wahrscbein- 
lich, dais man s^h unter jenem 
in .Stmarien verehrten Nibck^ss ein 
ilmliches AVesen zu denken babe. 

^i in Kal |iiieebraucbiich. -Pr. 

0J3 s. V. a. Hipb. ni^ Jes. 5, ^50. 

HipL e^an 1) hinblicken, bin- 

sebn, rtgaraer (vericb. y. nH*i). 

hUde einm^ gen H\mnUl i K^ 

18 V 43* Hiob 35> 5: Q^.o^ ts^n 
T\}r\n bticke gen Himmel una siehl 
Ps. 142 , 3. I Sam. 17, 42. Jes. 
^3f 5« ftif TH^, t:*ijM ichsahehin 
(labe nmher), aher niemandhalf. 
^•- 33 f »3s nini tj^in o*»»«Jo 

9om Himmel herab blickt Jehoua. 
80, 15. 103, fio. £s construirt 
•icb a) mit ^nM binter jeman- 
dem hersehn. s &Ios. 33 , 8 1 und 
l^*jnii binter sicb sebn^ i Sam. 24, 
9. 1 Mos. 19, 17: q^'jHH ts^an Sh 
sduuu nickt hinter iUch. Hieraus .> 
erklart sicb die scbwierigere Ver- 
Wdune r. ft6: i^^hmd intt^H toani - 
iMd sein IVeib gchniute hvuer sich^ . 
wo man y^jnij erwertep sollte: >■ 
denn nnMO flir ^*inM stebt a6cb ; 



--I - 



S Mos. 14^ ap* Dennocfa spricbt 
obige Parallele dafiir , jene Incor- 
Kctbeit ansuerkenneu. So aucb 
der yulg, respiciens uxor ejus pastse^ 



Anders scbeint es der Syrer sa 
fassen durcb : sie wandte sicb bin- 

, ter ibm weg, vgl. das sinnver- 
w;andte' nis. Aber dagegen ist 
V. 17. i) ttrit Sh nacb etwas bin- 
sehn, etwas ansebn. 2 Mos. 3, 6. 
4 Mos. .21, 9. fi Kon. 3, 14: ON 
«J*»Sh to^jw ich wurde duh nicht an- 
^sehfu Jnsbes. boffend binblickpn 
(auf etwas}. Jes. 51, 1. 2. Ps» 34, 
6. Aucb: auf etw^s seben, d. i. 

« darauf Rucksicbt nehmen. 1 Sam. 

niVAf auf seine Gesialt. Jes. 66, 2. 

Ps. 119, 6: ^i^niaco Sd-Sh ^tt'»ana 

Wtfnn ich alle deute Gehote bttachie^ 
vgl. V. 15 mit dem Accus. Statt 
Vm stebt in denselben Besiehun- 
gen aucb h Ps. 74, 20. 104, .32, 
, und ^v Hab. 2 , 15. c) mit dem 
Accus. etwas ansebn , insbes. -von 
Gott : etwas gnadig ansebn« Amos 

5, 22: tt<iM KS, OS^K^I© taStt^l 
irnrf di« Frtuienopfer eures Musi' 
viehes sehe ich nicht an. Ps. 84 > lO. 
Kl^geL 4, itf. Habac. 1 , 13. VgL 
in demselben Sinne ohne Casus 
Ps. 13 , 4* J«»- <^4 > 8. 

2) sebn, syn. von nK*j. 4 Mos. 
12, 8- 1 Sam. 2, 32: '-uc JJttJni 
)1V& du wirst den Feind in der 
VTohnung seheK Jes. 38, ii. Ps. 
10, 14. 

3) mit :j : etwas mit Vergnugen 
seben , sicb dessen freuen rs. 92, 
12. Vgl. a ntn* nH*i'. 

4) craic/. scbauen lassen. Hab» 
1, 3. Derivate: t32£), tsjo. 

*<V5 m. arab. ,^^> •y* U^^ 

1) Sprecber, Wortfub- 
rer^ der die von einiem an* 
dem ibm aufgetragene Aede vos- 

tragt, interpres^ internMntius (\j3 

annunciofn^), Im bebr. Spracb- 

Sebraucbe :beschzankt sicb aber 
er fieeriff auf interpres Dei^ einen 
Menscben y, de^en sicb Gott be- 
dient un^4^n Me^sfb^n seine Be*' 
Uu 



aa 



674 



22 



fejble kand %n thim. Riclit 6 , &• 

fi Sam. 7, d. Classifcli far die 
Bedeutung de» Wortet ist ft ^08« 

711; il-inHi tiViab p-^n'VH q*»jnn3 

9)K'«3:) T\'^i\\ q^mt Du soUst'in Be* 

xiehung auf Pharao d. h. in dem 

GeBprache mit Fbarao, der Gott 

(d. h. der Eingeber) seyn^ uni 

jihurpn , dein Bruder ^ soli iwr dein 

WortfiS^rer , Sprecher seyn. Ckald,^ 

tt. jfrab. interpres tuus. Il/lan vcU 

Jbeh. 4 y ^^ y ^o derselbe Gedanxe 

go ausgedruckt ist: ^\ n\*i^, Mnni 

nfiS MM ^r sqU deinMunk siyn, r^h 

Jen 15 , 19 : n^nn •»a5 *> sclUt du 

'mein Mund sev'nl 5 Mot, 1D9 i8- 

Vdllig mit den alten Begriffen 

^ ubereinstimmend aagt ancb Phllo 

iOpp. T. IV. S. lid €d. Pfiiff<r): 

Wfvipims yif tiff ovih iif¥fyiyy9rmff 

YgL s Petr. x, 20 und die Ana* 
leger ztx dieaer Stelle. — 

Wiewobl die$e Redea ,der 
fi.^Moa auch bauiig nur Ermab- 
nungen und Drobungen an das^ 
Tolk entbielten, 90 besogen sie 
aicb docb meistena auf ,die Ver* 
kiindigung der Zuktmft, und man 
verbindet daber mit M*»dd ami h&u* 
figsten 

ft) denBegritf: Prophet, der 
duTcb gottlicbeOffenbarungen be* 
lefart, die Zukunft verkundigts 
5 Moa. 13, 3. 1 Sam. 9, 9. 1 Kon. 
£2, f: tl» nln-'V Hoa na pnn 

ist hier nicht nock m Prophet Jeho* 

va*i? 2 Kon. 3, ii. 2 Cbroo. 28f 

p, Aulaer den Propbecen dea 

Jebova kommen auch vor:t-^M*i:3d^ 

hlf\7i 1 Kon. 181 1-9* 4^* 2 K6n« 

10^ 19 und n-ju/iNRj nt*»)ia 1 Kon. 

18 > 19 Propbeten des i(aal, der 

Aschera. -^ Sold^e,^ die sa Pro* 

pbeten sebildet wurden, tbeila 

jiingeie Leute, tbeila aucb scbon 

fiitere (2 Kdn« 4, l), htefaen: 

D'tmSid 'izy Sdkne der Propbeten, 

d. b, "Prophetenscbulen 1 K5n. 

ftOy 5S« ft Kdn. 2, S, 5» 7- i5« 

4, »• 58« a» ^ft* «^*»- «» *• 



VgL ^i/tt M^gorum bey den Per- 
aem a. iT. a. Sthuler der Mager. 
ffydt de rehvet, Pertarum S. 372. 
der Au8g. v. 1700* 

5.) iiberbaupt: Vcrtrauter Got- 
tea, ein mit Gott in genauer Ver* 
bindung atebender Weiser. So 
beibt Abraham i Mos. fio, 7; 
die Patriarcben Pa. 105, 15 und 
Moae 5 Moa. 34* 10. 

Bey den Griecben nabmeh dla 
Bedeutungen des Wortea ir^o^Vv^ 
dcmselben Gang, upd sr^a^^ffy 
in^nr^t lit eig. aerjenige Priester, 
welcher die in den Tempeln gage* 
benen Orakel den Menachen ver- 
kiindigt. So beilaen die PonHjUes 
beym Dionys* UaUcarn. 3, 73: 
wfotfirgif rw 5»/i»f, ut^d Pindar 
aagt ; fiMfrtitB ftmiwm wfo^pnrtCfm 
f fyti. Vgl. ScUemniBr Lex. in 
N. T. I. V. igfo<pirfif. — 1 Sam. 9, 
wird die Bemerkung beyge* 
^racbt, dafa man die D^M^a^ aonst 
O^mS Seher genan&t habe. 

^34 ckald. daaa«Eara,5, i.2. d,i4* 



I 



^"OJif. Propbetinn, Wcib, 
welcbea gotjtL Offenbarungen bat 
und ana denaelben die Zukunft 
verkundigt. 2 Kdn, 22, i4* 
2 Cbron. 34, 22. Nehem. 6, 14* 

« Ricbt. 4, 4* ~ Dieae waren a«- 
gleich gottbegetaterte Singerb- 
nen, 2 MoS. 15, 2o« 2) Propbe- 
tixin, d« h. Ebeweib jeinci Ptophe* 
ten. Jea. 8» 3« 

nY::U Name ein^a ateb. Yolkei, 
welcbea 1 Moa. 25, i3- 28* 9 
auf Nehajoth^ den eratgebobmen 
Sobn lamaela suruckge^hrt wird. 
Jea. 60, 7. 6r. K«/S«r«7«i (oder 
N«tMiT«&i} i Mace. 5, 24. 25* 

ein NabatbSer. Hieron. in ijuaest. 
• heir, an & S. : primg€rti$us JmH Nc- 



S5 



hjoA^ m fi«r omnisregiotA Euphrate 
usifue md mare ruhrum t^abatena us* 
fiie hoJSg JUcitmrj tfuae pars Jrahitu 
est, AxLth bey den claisischen 
Schriftstellem werden die Naba* 
tbaer biufig genannt und alt 
Hauptort derscibeii Petra ange* 
geben« Else Hauputelle itt Dwd* 
Sic. 2 , 48. S. Reland's Palastina 
S. pd ff. Man&erl'i Geograpbie der 
Griecben nnd Romer Tb. 6. H. i. 
S. k65. 170. 

^^* Einige sieben bieber fi^dSld 
2 Mm. 14 » 3 vferwiiTte, verirrt^, 
«o dais i|:s^'aeine Bedeutung-mit 
dem Terwaodten 1|0 gemein babe, 

^gl* i^C{J F1i'< implicuit se miala. 

AW ricbtiger wird dieae Form 
fiir Plur. |?4ir£. mpA. von i|i!^ gebal- 
ten, da der Gebraucb dea Schurek 
nod Kdb\»ii£ atatt Cholem in dieaer 
TerkuTSttng herracbend lat. & den 
Buchataben i» 

l^r Plur. Hiob 58^ i^: b^-'»53a 

gew. dea Meerea Hoben , von 
(^ nil. minifir, ahus/uU, 

▼gl« (£^wiJ coQir Aciilo vertices 

Vidgm und Syn profunda maris, 
Eihen acbooem Sinn gibt aber der 

Jlex, imyi BmXmffffur, vgl. ^^'l-j^ 

iL aq^ im Cbald. nnd Arab, q u ]e !• 
le n. tJebrigena- lafat aicb nicbt be- 
atinimen, ob jener nur 90 conjecCu* 
tirte, oder ob dleaea wirklicb im 
bebr. Spracbgebraucbe Siatt fand« 

^5 /*^. ^^^. ») verwelken, bin- 
weUien, abfallen (v, Blattem und 
Blmmeo). Pa. 1, 3: Sti»v*^^ ^^\K\ 
unddessen BlaU nicht abwMu 37> V 
Jea. I, 30. a8> »• 40, 7. 8- 
Eaecb. 47 , ifi. Daber in Ver- 
gleicbungen, wie Jea. 34* 4: 

* laao. 7\Sv Va» Su^ owax - Sd 

ikr ganzes* Heer (daa Heer der 
Himmel) folk kerab^ wie die Bidt* 
ter des Weimtockes fallen. Pa. 37, a f 
r^a^i/Vlt^-i ^•j^.:^ mdgen sie hinmU 



675 M 

ft^n, wie grunes Kraut. ^yAuch 
obne jene Vcrgleiqhung : blnain* 
ken, oder: verwelkt, eracbopft 
daliegen. 2 Moa. i8ri8. Jea. 24 
4: VJMn nh^a^ nSan ttauri/c «*«« 
verwelkt Liegt da das jLnyid, Hiob 

14, x8: \^:t\ Vsta-nn «n B^r^, 

der/dlU^ hUiit Uegen. — . Hierber 
gebort auch die Form Sail Jea. 
64 1 5 weljcbe aber na^b dei\ge« 

fenwartigen Tocalen iixt tut* 
lipk. von S^a eu balten wat«. 
•— Ala vemrandte Stammw5rter 
bonnen ^ n^a und Vs[^ angeaebn 
werden. 

3) thorigt, acblecbt bandeln^ 
Sprucbw. 30, 3^- S. daa Nom. 
h:^i. (Wiewobl diese Bedeu^ 
tung auf den eraten Anblick 
mit den vorigen weuig uberein* 
atimmt , ao iat docb nicht Grund 
genug vorbanden, 2 verachiedene 
Stamniworter anzunebmen, zu* 
mal, da aucb im Arab, die Be- 
griffe der Scblaffbeit und Tbprbeit 
in mebrem Wprtem vereioigt 

aind, £. B. in ^^^^ ?r r*> ^^ *•* 

K. h^S 1) gering acbten, ver* 
acbten. ^5 Moa. 32, 15. Micfaa 
7/6. (Sebr paaaend vergleicbt 

acbon Simonis i % h^ tboricbt 



• aeyn Conj. VlL acblecbt, ver* 

* worfen aeyn; \j^ tboricbt, 

obne Wertb aeyn. ) 7) beacbim* 

^ pfen 9 acbanden. Nab. 3 , 6, Jen 

, 14, 21: $)n1»M»0 Sl2n SN./cAani2e 

nitkt den ihron deiner Herrlichkeit* 

Aucb un Cbaldaiacfaen. In den 

Targg. ateht ea namentlicb an 

alien angefiihrten Orten u. Amoa 

.6,9 fur aain verabacbeoen« 

S^2i3 turpimdoy uiscoeniias* Die 

. Form n^a^ 1 Moa. 11,7 gebirt 

nicbtbierber,' S^ unter Sba. .' 

^35 *"• *) Tbot, Narr. Spriichw. 

17,7. 21. Jerem. 17, n. 5 Moa. 

52, 6. Pa.^py p. Nacb einer in 
* dr» aemitiscbeti Spi^cb^n ben^ 

Uu ft 



X 



ichenden Ideenverbindong ver- 
tteht man unter: Thor aul^er* 
dem d) schlechter Mensch, Bose- 
wicht; schlecht, gottvergeasen. 
(Wl. V^M, DDn). 1 Sato. 25, 25. 
a Sam. 3, 33''Htob a, 10: wie 
eine Gottvergessene red^si duu Oas* 
tisch fur den Begrl£F des W or tea 
ist P». 14, 1. 63, 2: Saj •!»« 

D^n^JK rw I1S5 «x spricht der Thor 
ia setnem Herzem: es ist kein 6ott, 
Aucb. der Araber umfafst uater 

5 i 

dem Worta ^\^^ ^^^ BegrifFe : 



r. 



, Atheist, Unglaubiger, Botewicbt, 
Treuloser. 

^3 und '33 »Iur. D^Saa, *»S33 m. 
1) Gefafs, Krugf insbes. irdener 
Weinkrug. Je« 30, 14: d^'12c'» ^ai 
eia irdenes Geschirr; KlageL 4, 
12; ttnn ^Sai irdene Gefafie, vgl. 
Jer, x^\ 12'.' 4b\ is. Aut diesea 
Stellen erhellt mit Nothwendig- 
Iceitf dafd das Wort: ein irdenes 
GefKis bedeute. Die Bedeutnng : 
Schlauch (welcbe die LXX. an 
' einigen Stellen ausdriickt) ist da- 
gegen an keiner einzigen Stelle 
nothwendig, und es ist daber. auf 
jeden Falle sicherer, auch an den 
durcb den Zusammenbang minder 
bestimmten Stellen bey der obi- 
gen Bedeutung su bleiban, z« B. 
X Sam. 1, 24. 10 y 5.^ £5, 16* 

/ Metapb. Hiob 38, 37 s tj^ot^-jSaii 
a*»attJ; ^O "und wer giefst die (jefafse 
des iiimmels aus? (Aufser dem He- 
braischen nur im Atbipp. Zwar 
steht Hos. 3, 2 aucb im Arab* 

mSs::v\ {*)^ fW^j *^^' fur»das 

4 Griecb. pifiiX oji^v, wo es blofs 
. aus dem Griecbischen beybebal- 
' ten seyn kann, und nicbts fiir 
i die Exis\ei;)s des Wottes im arab. 
SpraGhgebravcke beweist.) 

2) ein musicaliscbes Instrument, 

eine Art Harfe pder Lyra, welcbe 

•auch ^e Griechen yon den Mor- 

^enlapdem erhielten, und ttufiXt^ 



.(mSss), KohtiUm nauntan; 0»ii. 
A. *A. 3 1 327 : DUce etimm dupUci 
gcnialia nablia palma Venere^ con* 
vemunt dulcibus ilia modis, Jose- 
pbus (Arcbaol^ 7 y ^o S. 24^. 
^. ed. Colon, ) beschraibt sie alt 
ein zwolfsaitiges Instrument, wel- 
' cbes mit der Hand gespielt wurde : 
Hieit>nymuSy Isidor u. Cassiodor 
bemerken sugleicb, dafs es die 
Qestalt eines umgestiirzten Delta 
( V ) gel/abt babe : und ein abn- 
](icbes' Instrument sabe nocb Has- 
selquist CBeisen S. 102) in Agyp- 
tan. Die erstere . Angabe des 
Josephus wird iibrigens zweifel- 
baft durcb die Verbindung Sa^ 
•)1tt;3j Ps. 33, 2« 144, 9, welcbe 
wabrscheinlich : zwolfsMtigt Harfi 
su geben ist; aucb ist Josepbus 
in dergleicben Angaben nie «in 
zuverlassiger Fiihrer. Dais aus 
der Vergleichung von Va?. Scblaucb 
nichts rtir die G^stalt des Instru- 
ments gefolgert werden konnei 
ist uto so.deutlicber, da Jene Be- 
deutung selbst unerweblicfa ist. 

Ps. 57, 9. 81, 3. pa, 4- *<>8i 3. 
Jes.5yi2« Amps 5, 23. 6.5u.».w. 
Statt dessen komiht auch vor: 
S^a - *»Sa Ps. 71 , 22 undim Plur. 
0'»Sa3-'»Sa 1 Chron, 16, 5. J«»- 
22, 24. Jm Syr. ist ^A. dass. 

S. Pfeiffer viber die Musik derHe- 
braer. S« 27 — 32. 



/ 1) Tborhcit. Hiob 42, 8^ 



nSaD oaffly nlwt* ••nSaV nUht mit 

eum zu thun nach eiirer Thotheitf 

fur DanSa^a. Jes. 32, 6. 2) Scblecb- 

tigkeit'y ' schlecbte , nichtswur- 
dige Denkart. i Sam. 25, a5« 
3) scblecfate Randlun^, Buben- 
stiick, Schandthat J^icbt. 19, 23: 

. nH«n .iSasn-nij -itotj Sh hegtht 

nichtdiestiSthanathat» y.2^* 2 Sam. 

13, 12. Die voUsftiindige Pbrase 
von einer Person , die ein grobes 
Yetbrechen , insbesondere Ver- 
brechen der Uuzucht, begaugen 

bat, ist Swi^^a nVaa nni^B, nt?? 



as 



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f t 9 




«r, su \tA eine Schdnithat vwrOht in 
Isr4eL sTAoB. 22, fti. Richt; sfo, 
10. Jos. 7,, 15. Jcr. 29, 23, oder: 
^ji-jfef^a '"J^^^ ^»* '*^ Richt. io, 
d/'ietir uuimUlRndf und zur B4- 
statigung' der neiiem Anticbten 
ttber die ' Entstehung Aei Penta-' 
teuch wicbtig, ist, daik diesd 
gleicbtam fiix di^se Verbixidting 
tecbniicb gewocdenePbrase acbon 
I Mo«. 54, 7 vorkopamt, wo pocb 
kein Israel eaustirt* ' . . 

1I733 f. ▼. d. Gen. nSia m. Pron. 
\n^33 Jc*. 2tf , 19, aulierdein 
5jr^a3, lnS:a;) u. t. w. (arab. 

L/i) Iieichnam t. »Ien.cben Pf^3* Mit T^Tntccht Bebmen einige 
*^-7^ ' dieses Stanftn wort auf, wegen der 

Jcs. 26, 19. 5 lyios. 21, 23; ^^*'''"* "Px^.^'*^f-J?'/- v'JlS-J 
Asi, von Tbieren. 3Mo«. 5> 2. ^« ys*- ',^,. ^ vrv 
7 , 24. u. a. w. Uneigend. Von d6n ^e* ^rsten Tbeils S, XIX. 

Leichen der Goteen. W 16, 18. W\^'^2 r chald. Leucbter. Dan. 

3M0..26, 30. (Stw, ,^;^;v^i. 2:,j,h. ,^ ,a 2v^, 

''Arab. iyJi fJ^ tucerna. Syr. 

A^^aj dass. und <.^ipJZ| inflam'^ 
. vuOm^s est I luxU , mioac. 



ieS'Fi^lers MunJtspruieUESses aiis. 
^ Ps; 59', 8* 94 > 4 stebt es obne 
''weitem Zusata im ubeln Sinna 
^- fur : scbledfate Reden autstofsen, 
' lastem. «. 
• 2 ) geradebin t ' Terkundlgen. 

. • ' • • • .'• ' 

(VgL 8. B. »|tt:j u. daa arab« 

 Pi. 19, 3;'*^»k ^*ra; t3l'»'5 01*» «lt 
Ta^ verkUfidet'dem andem die Rede, 

78, 2. 145, 7' Syr. ^cm -4f*- 

r:iji.r2Mcem promlu^- vulgavit. VgU 

4^ upparmj-nMnifestOy dwalgata 

fuU res* 



VgL 13B ^ , ^ . . 

Sns no.' Jl> desten BedeutUng sicb 
hier an Sss fallen' ansclilie(st, 
wovon n\i30 Leicbnam , wie 

» ( • • .« 

n^lllj ^. Scbande , SeUaaih , p^ri 

S« Pi. i«.2 und das cbkld. \^^ W^ Stadt.m^der Wuste de. Stam- 
/o'eJto^, ohseoemuss. Oudd. igno- «>« J«*»t n^ Jos. 15, 6fi. 

vJ3 J Name einer Sudt im Stamme 
Benjamin, welcbe nur Nebem* 



11 , 34 vozkommt. 

J^ qnellen, stromen. Sprucbw.^ 
18, 4: W5 Snj «n stromendkr 
Bach. (Chald.' 5yr. und Arab. 

Jaj n. A^ das#. Mcbrete ver- 
wandte Stammworter s. untbr 

nl^391H und nv^ no» 2.) i 

/i^ipft. ^V\ ^^S* Au**trdmen. 
ktsen. Pa^ 119, 171: n^s^^n 
ftHnn ^nato * lAerstrdmen werHen 
mme L^tenvon Loh, Spruchw. 
1, 23: inn OdS r*»iit ic? ii/iU ai«r 
eutk ,0ui^fsen meinen Geist* Spr. 

*5, «. 2a: t)l»n. V'la** p^v^\^^9 



^^ m: Siidgegend, Mittagsg^ge^id. 
.d?A ^^^^ Mittf^granca Joa. 

* Mittag!$seite 4 Mbs. 35 » 5 » ««* 
Tollstandiger nio-in aa^j - nRsb, 
2 Mos. 27, 9. Ea5ec&. 47', *9- 48» 

■28. :iJ;jn SxMto von der Mittags- 
seite i''Sam.'*2o, 41. nl'n?D a^.^ 

* sndlich vom See Kinnerotb. Jos. 
11, 2. Daber a?3 n« J^s. i5, 

* 19 und blols :ii:i, Ps. 126, 4 
Mittagsland. Insbes. stebt ea 
a) fiir : die Siidgegend von Pal5- 
stina , tbeils mit .y-jH 1 JWos. 20, 

- 1. 24, 62. 4 Mos. 13, 29, tbeils 
V obne dasa. 1 Mos. i3» 3» 5 Mos. 

54, 3. Jos. 10, 40. 11, x6. 
' Ricbt. 1, 9. Jerem. 17, 26. •»*1^ 

asm die Stadte des Sudens (von 



 9 " 



67» 

^ Palftstina ) Jer. 3a , 44* 55 , 1^ 
Obad. 20. (VgL 01*1^ Suden in 
den Talmuduteii fur: }uilaa, tm 
Gegeng. . ron QaUlaa. Uglufoot 
Opp. Tom. If. S. 169) *) fiir: 
Agypteit^ Sot <ftebt wenigttena 
Dan. li, 5 ff.: aim 1|S» dcr Kd- 
. nig defSudana, iii der unbestimm- 
. Xen Sprache dea Orakebfiir : Kd- 
nig von Afypten. AuGierdem 
moclite dleU allerdings niche 
Sprachgabrauch aeya. 

Mk dein n^ por0g» n^pi^^^ naah 

Sud^d £|i. IT Mos^ 40, 24. Jos. 

17, 9. 10: D*»*i9Mb rr^AJS ftudlich 

▼onEphraim^ oder, wie 18 1 i35 

. *tnn )o rida^ sudlfcfa yon dem 

erge. , Einoiahl ttebt jedocn 

, njji jq Jo«. i^^ zxf nnd naaaS 

. i Curon. stf, 179 wo das n bedeidr 

tungtloa iftt. 

Im Syr. mid C)iald. ist ^i^. 

«Av^ trocl^en seyn P«.Uocknen, 

welches mix IVecht vergUchen 
' wirdy nur lafst sich ni<4it bestim- 
men^ welche von beyden'Sedeu- 
tnngen die urspriinglichere ge» 
wasen aeyn m6ge« Moser nimint 
die hebr. Bedeutung als die attare- 
an, nnd halt das Wort fiir vcr- 

* 5 c ^ 

,wandt jnit. ^^^j^x^ Seite, und- 

, ' ^JUAS^ Siidsette, wovon die syr. 
Bedentung nachmalsabgeleitetsey* 

fii ^ Kal nngebrjiucblich. 

•Hf/>A, Vatn anzeigen, Nach- 
rieht geben, er^ahlen. Sefar 
liaufig , und fast durcbgajigig ^^it 
dem Dat. d. Pars,* \ Mos. 5, 11: 
npR tkSy'fi «i^ ^S i^an ^l> mer hat 
4ir ttngezeigt^ 'dajs du natkend feyH f 
99 3d: iijiM Otl^V *ta*n und trzdUie 
C^x) iai/MA^^den Mr diem. * (Dieaea 
a a wird bier diiir^hglngigattsgdlas* 
•an, VgL a. Bi. a Kftn. 7t i*). a^t 
*2. 37 1 5- 47 » 1. 48, a u. a. w. 
S^tanec mit dam Accua. der Per* 
•on Eaech. 43f 10: -n'»ai-nM •idn 



Sw^ttf*! verkiinie dem HatiSe Itrad. 
Hioh 2d;, 4: v^tp nian •»o-nM 

uiam /la/jt du Dinge verkUndet? 
Auch ohne nachfolgeuden Casns 
d(sr Person 2 Sam. 15, 31: ii'vi 
SdmS *i^Ari M?u2 David endhlie also^ 

Hiob 4a, 3: r^*t ■•^ V^-'!^'^ *^^ 

redete , loul uaritand ax nie^f • 

Attlserdeitt mit dam Aecus, dint 
5ache: etwas verkiindigen. Ps. 
ill, 6: 1»»S *i*»an i^vts rtb 
<Ke Muchi seiner Werhe thut er xei* 
rttfm KoKa fcii/uf. Bes. lobend ver- 
kiindigeif, lobpreisen^ Pa. 9, 12: 
vnlV*»Sx^ D*»wa «ian terkundet nn- 
lar dan Volkern seine Thaieru 19, s. 

7E, 17. 9a». 3: ^'Jti". "^R^ n^anS 
am Jlorgen zu verkunden deihe 
Gnadii. 97, 6. Jer^m. 50, 28, 
VgL Ps. 75 » 10 V bSVVttiiH i:hi 

drum ivtU ic^ preisen in Ewigjkeit. 

Einigemahl bat daa Anzeigfen 
den Nebenbegriff : verratban. 

. Hiob 17* 5; ci*»»i i*»a;' phpS w 

Beute (d. h. dem Plunderer; vtfr- 
r4ih er Hie Freunde, In einem an- 
dern Sinne 2 Sam. 19, 7: nn^n 
^3 01 »n du hast heuU verrathen 
(dnrchdiaine Handlungen), daft 
». i. w. Von dem Aofldaen einai 
'Ritbsela. Richt. &4, 19. VgL 
das aram. n^jnM. daa Anaaigen, 
▼on der Deutung .der RatbseL 
Dan, 5 f ^^2. * 

Hoph. lan /la* -»»•» inf. pUonatt. 

nan Jos. 9, 24. Rutli 2, 11 ?•••• 
von Hip /i. , selir haufig. 

■^ chald. *icI»en.^Dan. 7t »<> ^gj* 
. jes.50,25. 48, a I- Targ. Mcb- 
rcre andere Bedeiitungan das nau- 
f^en Wortcs kommen wenigstent 
in den bibUschen Abschnittea 
nicht vor.' 

133 una gleich hiufig naaS fr»^' 

I) roT. Hiob 4, id; -r» ■'V/ 
▼or meineo Augen. aMo«. 34» *<'• 
smP-Sa -Ua vor dwaea «•»"*? 

viike.'joi:8. 35. p»-"' *^*: 



«79 



» 



tattptechend, angemeMen.'XlXXl 



V. 18: M(r* aimn v. do: S/cmio« 






dir bekannt. Q6y 14: q%D^ kS 

hahen dich picht vor Augen* 

4 Mot. fi5 1 4 : ^Oll^'l t3^ comm* n^J syr. CFi^ scoeinen, iencnten, 

ipfc, fo lange die sVum am Him. sttahlen. Htob £2, aS: V?V. ^?'. 



*^1M nA^ undaufddne fVege struh* 
let Lickt. &8, 5. Jes. 9, i. 

Hiph» * & ) leucbten biisen. Jef« 
15, 10. s) erleucht^n, hell ma* 
chen. Ps. 18 , 29. 2 Sam. 22, 29* 



mel iteht, vgL 5 Mos. 2i , 2fi. 25. 

2} gegenuber. 2 Mos. 19, 2: 

W 155 <km Berge ' gege^aUr. 

Joi- 5 , * itf : 1n^*>^ ^55 /rr^Ao 

gegenuber. 3) gegen / comra. 

1 Koa. 2t, lo. KobeL 4, i9» 

4) g«g^» t^rjiix, Dan. (S, 11: PUj m, heller Schein, Glans, na* 

fiW^">^. -113 nmck JenMdem xu. mentlich dea Feuert Je». 4, 5^ 

Esecb* ly 4^ 15. ft7. -26; dec 
Sonne 2 Sam. 23 » 4; des Mondee 
Jes. tfo, 19; der Sterne^ Joel 2, 
io« 4, 15 ; des bliteendenScl^wer* 
tea Hab, 5 , 1 1 ; von dem Liicht- 

flait^e, welchen die Herrlichkeit 
ehoira'a (nln^ nidD) verbreitet 
Eaech. to, 4. 'Hab. 5, 4. Pa. i8f 
13; vom Scheine einea Lichtea 
uberhaupt Jea. 50 , xo, Amos 5^ 
2ft. ->- Spnichw. 4, 18 wahnch. 
von dem Scheine der aofgefaenden , 



Sonne, 'Wie im Syr. |di^AJ« 



5' Key, in; der Nahe. 1 Chron. 
8» 5s* Nehem, 3, io^ 

MitPton. kommen vor 1) *MMt> a) 
Tor (etwaa) T^eg. Jea. &, 16; sckaf^ 
/er w€g mare scMechtmi Hanilung^ 
^y>9 "UID v6r mevun Augeiu Jon. 
^1 5- ^s* 3&) 23 : icA Aiit v<nUg$f 
^y*P 1)^0 tuor idiun Aatgen weg. 
HiiBrhin' gehort auch noch Jer. 
16, 17; und ihre Miteethat ist nicht 
•erborgen O**)^ iato vor meinen 
iia^«ii« Amoa 9,3. b) Zuweilen 
lit der BegriiF: vor, weldbsr in 
'^X> liegt, lyiinder erhalten und 

« lit nor a« ▼• a. von. Hoheal. tf, •..l , * , , r. » . 

5:'iB««ia i2<;iiu B/ki^ WJ» i«n ^=^, *«• 'wp^. n^JH ^'*^*- S^**®"^ 
WW* w^. Spruchw. 14 /V: 1|\ (der Morgenr6the> Dan,, tf, 20. 

S^D a?.K> i|n> ^eAe w.n rf<m m. ^nXS Gl2ii2, Schein. Plur. Jea. 

sein U^n 9^n VdT, wagte ea TO} /i^. p,*^ » t o f a e n. (von gehSm* 
totn. c) mdv. gegen liber^. 2 Kon. ^^ Thiei^en). 2 Moa. 21, 28. 3». 3Jr. 

rt«rtdffi ^f^eit iiber' von /erne. V. 15. 
3> ft a. 5 Mot. aQy 66 1 t|*»*n ^^ni 

wd £r gtgen &her hdngmiy 
sprocbwditL da wirat in ateter 
Lebenage£ibr achweben. Auch 
&: entgegen. 2 Sam. 18 » ^3s 
"i^^B dS^nn nMt% mul stUndest 
(mir) entgegmu V) i|jo. von fern. 

5 Mot. 32, 52: nit^ latt) *»3 
HNn-nM denn van firne talLt au 
^' Lank ssken. a Kon. 4 , 25. 
iMoa. 21, x6. Pa. 38, 12. 
s) ni)^ nvr 1 Moa. 2, i8t 20 : 



Pi. dasa. £alch«34,2i. Dan. 8, 4* 
Dieaea Bild wird auf einen Sieger 
ubergetrageu, wdcber die Vol- 
ker vor sich niederatreckt 5 Moa* 
33, 17. 1 Kon. 22, ii. Pa^ 44, 6: 
njl^d ^anac q:i durch dick stofs€n 
wir luuere Feittde nieder* Hithp0» 
eigend. sich atofsen, geradehin 
fiir: Krieg fuhren mit jem. Da^. 
11, 40. In den Targg. iat aebr 
haufig: Haip{ rr^SM Krieg fuhren 
mit jem., mit W b. B. 1 Sam. 17, 
52, aeltener ohne M3*jp)« Auch 
in Ithpa, 2 Moa. 17, iV. * 



^W5 &m gegeniiber di h.' ihm n|j .m, atoliiig. ft Moa. 21, 29. 3*- 



Xi 



\ 



fiSO 



aa 



^"^AJ m. i) VorateKer, AuFieher ^-IJt wo von nur dai Part D^^ji 



2..B. tiber die Scbatsse dea Heilig* 
dnimg .1 Chron. 26, 24. 2 Ghron. 
5iy 12; iibefr den Tempel 1 Cbron. 
9, 11. fi Ghron. 51, 13; 35, 8. 
I^ehem. 11, 11. Jerem. 20^ i; 
uber den koniglicben Fallast 
2 Chfon. 28, 7 (vgl. n^^a no. 3). 
Von Krieesanfiibrern 1 Chronr 
13, 1. 2 Cbron. 32, fti. 2) Fursti 



Ps. 68> 2^ vorkommt, tonst Pi. 
)A:^ das Saiientpiel rtifaren. 1 Sam. 
id, 16. 17. 18. as 2 1'5'J nfjSi 
In^a liiai nijsn-n» jo na*m DavU 
die Zitker und rukrte $U mit aer 
Hand, 18, io. 19, 9. 2 Kon. 5, 

15. P». 33» 3! T?? ''^**®^'l ''***''^ 
iayV die Saiien, Jes. 23 1 i^* 
Aula«rdem nur im GhaldSischen. 



Beherrscher. 1 Sam, 9, *^2* 

M2£f * 't*n * ^m FJrjten fifcVr m«m "tt^^*^ «^?? V ^tw«» b c r u h r e n, 



^oi^ Israel, 10 ^ 1. 13, 14. 2 Sam. 
69 21. 798'^ Kon. 1 , 35^ 14, 7, 
Spruchw. .28 V 16 : ' ion n^i:5 
r^f^nan ein Fiirst chtie Verstand. 
Dan. 9, 25; i^ii n***!^ •^"* S^ 
salbte Furft. ' Plur. " D^nia Vor- 
nebma, Edle. Hiob 29, 10. Ps. 
76, 15. Als Neutr» gebortwabrioh. 
bierher Spruchw. 8 , ^ • ^1f^^, 
12*1M t3'»^^:id *i^ attendite^ nam no* 
^MtA iocuturus sum*- Vidg. de rebus 
UnaffniSm LXX. rt/Hf*. Syr. nnd 
Chald* ^ veriiatem , viell. naoh 

cXdCtl clara et mamfesta f^ ref» 
Im Gbald. n'tJid nnd ni:i2 daas. 

•T » 

*y^* l^^s^e* priMciptfXy und die 

Bedeutung des Fubrert (welcbe Im 

Samarit berrschend ist) scbliefit 

aicb an den herrschenden Begriff 

des Verbi Ziehen an. Vgl. aber 

, ^ ^ ^ 
aucn cXceO animosus^ streHuus^ 

magnanimus fuit , med. Fatk. 

5 

superavit . vieU ,' und 






animosuSf fortis; princeps^ dux. 

''j'^43 /• 1) Saiteninstrument. So 
in den Uberschriften v. Ps. 4. 6. 
' 54* 65* ^7- 76. 2} SaiitenspieL 
KlageL 5, 14. nl^^a:; ^3^ das Sai* 
tenspiei rubreii Jes. 38 « fto. 
3) Liied cum Saitenspiel. Ps, 77, ^ 
7. Insbes. Spottlied. KlageL 3, 
14. Hiob 30, 9: Dni^aa .v» 
')n7^n nun opt iV/i }hr Spotdied* 



anfassen. Am haufigsten mit 
:j der Sacbe. 1 Mbs. 3t S- **^1 
1)3 nvnn und sollei ihn nkhl beriik' 
ren. 3 JVJos. 5^3. ^» !*• ^<>- 7i 
19. .11, 24 £ Dan. 8t 5f ^6* 
10, 10. ^Seltener mit I^V Jes. 
6, 7. Dan. 10, 16: und sieke! 
etwasy wU . ejhe ^enschengestdt 
^nato S» ra5 berufiru meine Up' 
p«n; und mit Sm 4 Mos. 4> ^5^ 
tt^i'pn Vh ^1^4^ kSi iMid lia m^^w 
ntrfcc das Heitigthum be^sAren, Hsgg. 
ft / 12 : on^n - Sh la^M »yi 
lend er rArt mix sanem Zipfel an Bret 
H. s. w. Hierhin gehoren folgeode 
spesielle Verbindungen a) jeman- 
den an ta St en, for: ihm Leides 
thun. I Mos. 26 , 11: tb'tMd vain 
intt^na^ nnn wer diesen Mann und 
iVeiS 'antasut . soU sterberu 



I •. 



setn 



V. 29. Jos. 9, 1.9: SdU h^ J'W 
on:) tl^^S darum kdhnefi wir sU nicht 
mniasietL Ru^h ft, 9. Zach. a, 8 
( 12 ) : dtfnn wer enuk antasiatj tasfet 
seinen Augapfel on* Jer« 19 » ti: 
welche tnevt EigetUhum angetasiet* 
i) ein Weib.beriihren,^ von der 
Beywohnung. Spruchw. 6, sp* 
mchi ungestraft bUibt ma ^^^'1"^^ 
iiw xi> &er«/ir(. Mit ^Mi Mos. 
20 , 6. c) mit aS das Hera jeman- 
dea riibren. 1 Sam. 10 , ft6: ^^^^ 
ftlSa B\1>M S>a3^ deren Berz Gott 
gerukrt haue. c$Von einem scbad* 
lichen Winde 2 etwas tretfen^ nib- 
ren. Eaeoh. 17 , lo. 

2) hinreic>en» bis anetwai. 

Mit a Hoa. 4, 2; o^oia c^T 
W^^ MlutschuUreUhianBiuutkuU; 



Si 



681 



Xi 



mit 1? Miclia i , j: n»t? n^ ^i:i 
^M «r r«iir£( bis an das Tkor i^^i/us 
Voiker. Je«. i6^ 8* V Jer» 4» *o- 
«^»jri nr Tjn nJJ^il und das 
Sckwert dringi irn das^Lehen (i^gl. 
▼• 18)5 mit Sh Jer, 51, '9: 

re>*:ht his «n ^tfnHimfii«/ ikre Strafe; 
mit S3» Richt. 80; 34: TWJi^ '*»D 
nmn on^S? Ai/i dm FerderibensiM 
erreichte^ ihuen nfthe war. Y. 41. 
VgL Hiob 4-, 5. 5, 19 und daB 
•tnnVeirwmndce :3<)Wn« 

• • 

3) hingdlaDg«n m einer Peiton 
oder Sack*, auch^ohne Casus y an* 

kommen; a Sam. 5, 8-* *^^^^^ ^4.?*! 
Kiwi Qwer) bit an die WhsserUitiir^ 
dringt. Jon. 5, (S: Vh "i^^n S^flll 
nndO ^Sc iin^l dt« /M^ kamvor den 
Konig von Nin^ve. Dan. 9, &i: 
"^Sm s^3^ «r kam xu ndr, Ohne Ca- 
, sui Eara 3, 1: nr««3)^n it^Ynrt ra^i 
lend ey iiint dtfr siebente Monat^ 
Kehem. 7, 73 (8, i)- VgL x>«»jirt. 
An no» r« ichlialat sich an 

4) ergreifes^ fassen. JEIioln i^ 
19: man nlja,v:|*^ia yd»i und 

fafste du vier Eeken des Hauses,^* 

6) achlagen. \<M(ta. 3a, &6. 33. 
Isabaa. von Jebcnw, i San. 6.^:^ : 
Oi) n»^ tnv mS "k^^ da/r uns nichi 
seme Hani' gesMagtn. Hioih ^% 
£1. Fart. 9^:11 gasehlagen, nbn 
Gott.geatraft. * Fs. 75,^4. ica- 
63. 4- ^ 

Nf/3%.' g^scUagen warden (voti 
eioem Heare) oder vielmehr: sich 
geachlagen atdlen. Jos. 89' ^S* 
Die letste Wendung der Bedea- 
tnng findat %ick hauler in Hithpa. 
n. iftt bier von der fldg, ausge* 
drdckt; ceifurunt loco^ simuLafites 
mafam. 

PL fcUagen^ wie Kal no, $^ 
inabes. von gottlichen Strafen 
(vgL ti^di nda> 1 Mot. 12, 17: 

imd 60U setUag den Fharao mif 
grofsen Plagen. a Kon. 15, 5. 
a Chron. fi6, fio. P^. poii. 'Fa. 
73. «. 



Hipfc. 1) wie Kal: (»enihren, 

: mit h a Mot. ^4, 25. !t GkTOXk'3, 

IX. ifi; mit Sr 2 M06. ka', fl2; 

'mit h9 Je«. 6, 7. Jerem. i^^^y* 

' y^el hiufiger in bier KaL * r 

a) ait etwai r6ichen,wie KalHo! a. 

Hitd lAr HoMpi rdckte an deri Uim» 
' maly vgl. Hiob so, 6 mit h. 'Mit 
is^ Jet* 89 8: 3^*iaV*^Njs ^isbUan 
'^len Hals reickt^'er (iter Shim). 
a Cbron. fi&, 9I Dan.ia\ la: 
Heildem! weUherwartet d*»ei/>S S^^s^^l 

. 5a, 6. Hierher gehort an^dl a) 

 8 Mot. 5, 7;- IV v^sxy wS-UMi 

nkf * ^> und ivenn. jeitm Hand iiiicht 

so wi erreich^.^ tfit genug ist zu et« 

nem Sekanfe ^ d. b. weniA ec nicbt 

ao viel b^t, . vgL i*i\D7f und. IccD 

na, 6, a, •— ^) wetin et.tet t.r^ a. 

jemanden ^etreffea ^von-Gtiick 

oder Uxigiupk)^ .. KobeL 8v '&4« 

Ettb« 9f.a$i pit bi<* Vgl.ttx& 

no. 3«i jvmd .;i^id < in .' Kal nav*. 8« 

5) g^tMg^DraVeinen.Oxt. Kfttb. 

.! 4^ 3* .6» .17^ Jet. .50, 4. Pt;;M>7f 

te/|. 4<k^ ffortU .4^. Todit, Bft*\ 4. * 

X Sam. 14 9 9: ta^'^SN ^^i^iiin nv 

• : i£f imr .«i<I tfift/k^ AbtiMarti (^ucb 

' stt etwi^r konmeny ;daau^ g^>%* 

gen. Eatfa. 9V X^ 'iM r*»«t'.^M 

'- des, kimges'iimi iin B^fM -imiEr^ 
fullung gehn soUu^ 4, 14 ;.>Mr^n 
mDSltV du gtlangsS zur hUnigtichen 
HerrsckafL ' 

4) berbeykpmmen (oboie OsiaOt 
. von Ferspnen JEatb. 6, 14* Bet. 
von der Zeit. Ezech. 7, 12: 'h3 
fil^n St**isn nrn es kommt die Ztxi^ 
«i naAt i^^r .Xa^. Kohel. 12 , , 1 : 
^t^Mn *ltt|[M D'»^t^ nv^iir! «/ bomtfien 
Jahrey von denen da 4agen wirst 
11. i. u;. HohesL, 2, 12. ,Eil>tb| 2, 
18. 15: •^nDH-Sn ij^an^'f und als 

die Reihe an Mother kam, •- ^ 

Seheaer bat et die in diaaer 
Conjugation tontt berrtcbende^in- 
. trantitive Bedeutuhg , nelunlich 



iS 



$s^ 



u 



/ 



5) berii^m Biaeken^ !^. ia 
itt Phrate: 1JJS{ W, YV^ V*V\ 
ii^ Erdd, dea* Sunb b«rQlire& 
nil^bcii, d. h. snt Erde nieder* 
werfen, rom Zentoren der Ge* 
Viade gebraucht, Jes. A5, la. 2d» 
5. KUgeL a, a. Eaecb. 13, t4« 
Au£ierdaiii aur Jei. 5, 8: '*1«*i 
n^33 n^d ly^AO IF«fctf clrntfn, die 
.Ifavf an Bnus stofsen Uusen^ d, b. 
•aich in den >B^iu aUer Hanter 
•etaen. 






V^ wu mit IVon. D^d Pl«r« O^iysd, 
•»V:{J i) Scblag/'Streicb. Spn 

1 <V M: HXD^^ tlSjDi Ml. Sehldge 
und Sckimf^f trdgt er dayotu 5Moa» 

i7» 8* tt^» 5* A Sam. 7^ 14: so 
dafs ick ihi xMthdge -^ mU SMdgen 
der MtHscheMndiar ^ * ygL Pt. 89t 
» 83* Am hanfigsten von Schlagen 
Gottesy oder Plagen, welcbe Gott 
den Menfteben aendet. 1 Mos. 12, 
17. g Moa. 11, 1: «inM 932( my 



S^ M^^K nb^ eini ^Uge mill 
isk ' Uber JPharma h^mmen lasseru 
% K6n. 8> 37- P«* 38 Y i^* 39) ^^* 

91, 10: H^nM3 a-ip)^, nV s^sai Mild 

fcuvia Mi^a n!»Mt detriam Zdii.* 

a) n»*i:( Pij^ 5 A(oa. &5f 3« 9« 
to. a5« 87* 1149 3a. 34 und, obne 
wyt r. aa. ap u« a. w* ein Aua- 
aatamabl; auch von dem Austaue 
an Kleidem 13 , 14 uad aa Wan* 
daB.i4, 33 & 



3) Dab. dia mit dam AuatAKae 
bebaftete oder detaen verdacb* 
tige Peraon. 3 Moa. 13., 4: 
)^3an*iiM pbrr i^aon^ to soU Ar 

ttust^r den Aussduigtn einschliefsen^ 

r. 13. 17. So iat v. 31 : pnin M 

der mit einem Grind bebaftete, 

wofur V. 33 Mo£i pn^. etebt. — 1^3 w. t) PUge, von Gott v«r- 

V ir^ i^ *. J.- ^u ^^« a..^^« "hangte Stiafe uber ein Volk, ina- 



ai, i8: Mpul tuenmf nln^ la^> 
1»SnS 1^^»:[ uUuf; ikn /fihaaa on 
4etitan Emgeioeiden mu einer Krank' 
Itajt. a Moa, 7, 27 (Q, a): WeA^i 
io S4^dag€ uk deia gamms Gehiet mil 
Frifscken. a Sam. xa., i5« Auch 
obne weitctn Znaata: acblagen 
a* V. a. erscUagen. 1 Sam. as^ 38 : 
da scUttg Jekova den NabtU^ und er 
start. Pa. 899 a4: und seine Feinde 
will ick, schlagen. a Moa« la, e3* 
'24* Vom Anricbten einer Nie- 
derlage im Volke. Joa. a4, 5< 
3 Cbron. at, 14. — » Einigeqiabl 
▼on Jebova, der daa Volk von 
#einen Feinden acblagen lafat« 
iSam. 4, 3: Blan nln^ oa33 niaS 

fi^ntt^Sa *id&S M^aracmLa unil/a^M 
heuie gesMagen uor den Pkili$iem ? 
Bicbt. 80 y 35. a Cbron. 13, 15. 
ai. 14. VgL Niph. 

a) atofaen. a Moa. ai, aa, 
aelbat Ton Horny ieb ai , 35. 

3)an8toften (mit dem Fulae}, 
atraucfaeln. SprtkbW' 3 , a3 : 

i|1ftn M^ ^Vll ^ ^^ ^'^fi *^^ 
nichi anstcften^ atranchfoln* Fa. 
91, la. 

Ni^ i)ai gescblagta warden, 
aur yon einem Heere gebraacbt. 
Hicbt. ao, 36. 1 Sam. 4, lo. 
a Cbron. 40, aa« Auf»erdem be* 
atandig., und zwar aebr haofig, 
mit >d^S 1 Sam. 4, a: •)2t*i 
0^n«(Vi •»jaS ht^l^^^l and Israd 
ward geschlagen vor den Flnkuenu 
5 Moa. a6, 17. 6 Moa« a8f a5« 
Ricbt. ao, 3a. a Sam* a. i7« 10, 
15. 19 u. a. w. 

Eithpa*^ licb atoCien (yon dem 
Fuiae). Jer. 13, 16. VgL Kal 
no. 3. Derivate; ^33 , nafto. 



T. 50 ift ea daa mit dem Auaaatae 
beHecfcte Kleid. 

^3 y-|||, t||^ i]f acblagen. (Aulaer 
dem Hebr. im Cbald« Samarit. u. 
Athiop.) - Insbea. yon Jebova, in 
tolgeader Verl^iadnag a Chsoa* 



bea. Sterben nnter 
a Mos. la, 13: V^ 
eiUk $o»i 

30 f ift* 



dem Volke. 

nickt. die Plage treffen. 
4 Moa. 8 f >9- ^7» 



11. la. a) AnatoCk Jea. 8t 
14: ai^^. \M Stein dea Anatolaea. 



3» 



€85 



O 



13^ in lU ongdirilixcblick Walir* 
ftcheinL miram* fliefsen. (im 
Artti&i ist. *i^;{ siehn uiid fli«- 
Is en s* B. Jer. 9^ 18 '^'^^•9 Mnia. 
der FluXii. Beyde Bedeutimgen fiat 
anck dj» .tiimrerwandta *iaA. Im 
Arab. TgL die renrandte 'Foxm 

ijf^ flie&en. 

Nr^fc. i) antgegeMen seyti, 
ilie&n. ft Sam. 14^ 14: ti^»d 
?tir*lM fi^njljn wit mmf ih Erie ge* 
gosssmts tFmstr* Hiob so, 2S* 
im Dl*»a nllW (i«iw tf«««r) wen- 
den zmrJLefsen oxnTaffk smnes 2iortu. 
KlageL 3, 49: n"jM ^^*»2; m«« 
Augefiiefsu fi) aosgestr^ckt seyn 
P»- 77 » 3: n^a> nS^S *»'!^ vMv%e 
Hmmd bt Nschu ^tau£eiireciJL • • 

Btplu vari ») auagieCMn. Ft. 
75 y 9* fi) kerabftt^raen (Stetne 
TOO einen Berge). Micba 1,6. 
5} trop. hiogeben, iibergebaiit 
PreUagebea, in der Phrase ; VAn 
d*in vi<» Sv 'b jemandem dem 
Scbwerte uberliefem. Die deut* 
Udiate Steille iit Esecb. 3£, 5 
von den Edomitem: weil da rine 
ewige Fmtidichmft nAr4st 1Al!|i 

ann-^jH-Var VijiSir'^^.oarwt i""^ 

4itf w^na -isroMS ubergehest dem 
. (JkbMA^y Stikw^rte. Syn ^ trm* 
didcris jiliM Ivrndit in mama ghdiu 
Ebeaao der Chald. Jar/ ig, 21: 
deJuUk iAergA ,ihre Kinder dem 

Hunger anrj^'ii^-V? ^1*11 «w^ 
tibeHUfere'' sie^dem S^hwerte* Syr* 
VL Cbald. wie aben. Fjdg» dedue 
€9S in mmnnt gladO* UPf* *^|P<- 
099 mtrmtM §U x^*f^ fntxnifn€» Ft* 

639 %tz ^yi'"^j\''^K ^«va; www* 

tmrd tie dem jichwene ikberllrfeBn, 
LXX> wmfjmi^Heirrmt A x*^ f^ 
^uUa. Vtdg^^ trmdentur in menus 
glediim Syr, tmdaniur gladio, Diete 
dvr«h die alten. Ubertetser ein- 
tiiailinig antgedriickie Wendung 
dieter Fhrate wird aulterdem 
dnreh den ZaaaoiAienbang von 
Eaech* a, a* O* » ii* den P|lra^e^t• 
inna von Jetem^ i^* a. 0«. notbw^n- 



di^ geoaftcktiy ttttd ge&t tcfaoH aua 
. dem Gebraudb^ yon ^i^^Sv her* 
Tor, wekb^t tontt anttcblieftlich 
xxach den.Verbit det Uberlie^ef^t 
ttebt, aiehe & .369 liit, c^ ;«. 
Unricbtig geben dabar eimge den 
Sinn dert'elben durcb : fundere per - 
gltidium , , Kinttrecken ' dnrob dat 
Schwert, wo tchon die U*eber« 
aetanng det ^Il'j-Sli. voHig uner- 
weitlicfa ist. Hiemach itt autb 
dat unter w S? S. 5(^5, B^ ge* 
aegte abauandem. (Dio Micbte- 

litti^be Yergletcbung -roll A} 

S. 363 ieiSupplemw*i^6mmt niiiit 
in BetracBt). 

y lioph^ autgegotsen, hetabgte- 
tturat werden (vpm Washer }• 
Micba 1,4. 

^^ fuU %^i(*i (einmahl tol:i5*» Jet; 

58> 3) drangen, treibeu. 

1) cur Arbeit antreiben. Daber 

toaii Frobnrogt , der dat Volk " 

sur Arbeit trelot. -& Mot. 5, 7. 

5, 6» 10. 13* ^4* Jet. 9,3. Hiob 

•5, ij. Aucb: Tjreiber (dfer 

•Thiere^). Hiob 39, 7. Hierlyn 

gefa^rt 'wafarscbeinlicfa anch Jet. 

•68»5J W^^n D5'»5K)>-S51 undaile 

aitra Frdhher driicket^ oder drdnM 

ihr,>^ LXX* w fpAnret tow vfg^tift, 

ow ifitKp umofvtrffrrg. Fulg. nacb 

tio: a. at emnes ddntores vestros te* 

ft) den Sebuldaer drangefl| mah* 
nen, von ihip das Schuldige bey* 
treibcn. 5 Mof. 16 » a; ^*a^ ^^ 
^1^*1 ~nM ar io/l von semem Nnffh' 
sun nichu beytreAen. v, 3. Autb 
Tom JBintraiben det Tributa» ikiit 
doppeltam'>iecu/. fi Kon. ft3, 96* 
pv^ -r «|p:jn-nit toa^j '^*\^.^ ^^. 

VSMn*DP Wn ainam la^ti^/tea neck 
^ semer Sckatzung trUA ' er an das 

Siller r^. tfendem Fblke des Landes. 

Dan. II, 90: n%dS& *i^n tola 
. mner der dii\ Ubt^glichen TrilitU hty^ 



3S 



684 



U 



5) em'behemcbCM Yolk drin* 

fen 9 drdcken, dab* geradehin: 
ebemchctn. Part, v^ia Herr- 
•cber» Jet. 3, i2. 14, ft. 60, 17.^ 
Zach. 10, 4* (S^ ^>i^ Athiop.f wo- 
Ker- dor atihtop. Konig Neguich 

NipA« toAJf 1) gaddiogt wer- 

. dto (▼on einem Volke). 1 Sam. 

13, 6. s) gedrdckt, ga&ifahan- 

I delt iHrerden. J^. 53^ 7 (ParalL 

" n^9)). Scbwieriger ist 5) 1 Sam. 

Ktnn wahnoh. unJ dt# Manner 
' IstmU ^ivmren gedrikJu d. h. er- 

mattet nn jenan Tag^^ So schoii 
' Luther dem Zusammenhange aehr 

angemeisen: und da die Manner 

Israels mau waren desselMgen Tages* 
Pi. V4^.. wl^ Kal : draagao. Jei. 

3^5 miti. .^i 

ttJt J PcSu Kfi ungeV* St^tji deaten. 

' praet, Niph. tt^^^ /lit. tt/d^ nyip>^ ti^;s, 

. nv^A, auch tt/a (1 Mos.* 19, 9), 

in/[*ntt)ji *) hliiau- od^:^ber« 

zatreten^ s i cb . n ab er n. 

1. Mob, ip, 9: nnSii'tt/J trUt 

. npkerl 27, ai: Hi-nStfl iriu m^ 

nuJd ndhen* v. fi6, 99^/10. A)n 

' haufigsten mit Sm dea . Qbjectes. 

!a Mob.. 27^ &£. 44, i8- 4 ^P«* 

> 8f 19; mit V Bicbt ao, St5; mit 

•!» 1 Mos. 33 » 3. Richt. 9, 5a J 

nit S^ Ezech. 44, 13 ; mit dem 

^ccus. 4.Mos» 4, 19; on 0(^3 

b'^ttf'ir^n Tt;^j:>-"nN wenn sie sich>dem, 

jiUerneiUgsien ndhern* x Sam. 9^ 

^lil irat ta SamueL 30, 21 ; mit 3 
Jea, 65, 5, Amos 9, x3: A'e^/ 
es werdeti Tage komihen tt^^^.l 
•iJClpa tt^Tiln iw der PJlager an den 
Sckniiter reithu Hiob 41,8 ▼<>& 
den Scbilden ; 4tt;ii'« inM:» nnM 
tftntff sekUefst sick an das andere an. 
Insbes. a) dem Weibe naben, 
T. ebelicher Umarmung. fi Mos. 

. 19, 15* i) dem Jehova naben, 

•icb Bu ibm wenden. Jes. 39 » 13* 

Htpfc. tt^^dn 1) binstt • herau- 

/ fiibren. 1 Moa. 48» lo, 13.* 1 Sam*. 



15) 3ft* 3 Moa^i 2, B«'^8« M* 

,2) berbeybriogen (v:on Sacben>)« 

^ 1 Moa. 27 , 25 ; nSoHi "»S ;wtf ^2."i 

bring ei mir her^ dajs ieh esse^ 

t Sam.^ 23/ 9: ilSMn nvj^u^n 

l^rif^ das Epkod^ hen 98 , dtf« 

stSmnu x^^.xx, iTt ftp* ^ Kon. 4, 

5* 6* Insbea* von Opfem* Amos 

5, 25. Malacb.,2, 12. 3) dar* 

reicben^ Hiob 40^ 15^; ,1ttm«*n 

l^nn u^l^; ^Jtfin $€hSpfer r^ichte iJun 

. xtfifi Schwert^..^} seitener vie.ii*^* 

: herrannab«tt^ Amoa 5^, lOu* Joa. 

41, 22. 45, ai. 

Hoph. yvkn pass, von HipK no. x, 
2 Sam. 3 1 3^ ^ von no.* 2. Malacb. 

HiihP' •icb nabem. Jei* 45f ^P- 

*) Auf dieaeSpraebgefwobnbeity 

venaoge -weldier vo^< der* eihen 

. Conjugation nur diesea^ von der 

«einen ein aaderea Tempfitito. Gt» 

braucb itt , wekbe aic^ • dann 

> wecbaelaeatig aiubelfen, ht sishon 

- tinter ' einigen anderzi" Artiheln 

bidgedi^atet* wordeiii ' «• B. *|D^, 

*i»^, tnha. Sie gleicbi ilar nntier 

S.-XFj!"jir/^i/.\dfer VorreAa ram 

' crttvaT^'oilrwaicbrilibsgefiSiirten. 



*U rn. Hansen, von ainem Han* 
£an von Ffiichtani; les. 179 ii« 
Aulserdeaii' immcnr bildlicb von 
den iittfgethurmten Wogea d«a 

Meeiva. Pa. 33, 7 J ^^5 "^VL ^3> 
Ojn et sammeli^ wie Haafen^ die 
Gewasjer de$ Meeres. • Abnlich 
Joti 5y ^3. id: da jCAitden die Ge^ 

. ttioiicTf waic^ non oben herab Aa- 
mrn, nnK *i3[ iiM «fn £>4imm« In 
dera. Verbindung f Moa. i5t 8« 

- Pa. 78 y 13. Daaaelbe iat 2 Moa, 
14 , 22 dttrcb neln Mauer auage- 
driickt. Die Yoratelluna; iat abn- 

'■ licb der beym Virgil, Ld. 4, 361 : 
jit iUam Qirvaia $n monds faciem 

circwnstetiz unia etc. (Arab* c\3 

eollis eamuUsve in altum assmrgens f 
' tngetit tumulus aggerve ex.buo). 



T3 



685 






Ebenclas, S)(i2^^nn das freywiUig 
Geeebene, .syt. Infinitir. . 

i#/ -* rv I - - — •. ««•« ««i ''^It /• i) der freye Will©, P«- 
* . / . ^ '^ ' • her n:^i^z freywiUig 4 Mos. 15, 



K^ mur 2 Kon; 17, i^i in CXetKib, 
arakn. Form fur n*}^, dab. HipA. 
wegtreibeny eiitfen»eii# JFW. K^n 



I receisit* ' 

31^ antreiben , bewegen su etwai« 
Nut' in folg^nder Ver bio dung 

dMzujreiit d. b. tfer es gerii| frey- 
wUlig thut 35, £i: ittft; Sbi 
ln» Irw*^ n^*?a i^nijeier^ den sein 
Geitt^ dam Ireibt. v« ^9. Arab. 
iCjO vocAvif, imatmru, tndtovit 

aiaUquid, 

Hithpa. 1 ) ticb willig bewei^^ 
ten, etwas freywiUig thun, gleichs. ' 
•ich aelbst antreiben. Nebepn. it, 

wdcke iicS freywillig erbcten^ in 
Jarus^Um zu wohnen. ^icbt 5* 2* ' 
: DM 0^a^^n»n die (zam KriegS" 
dimjt) Freywiiligen im f^oUi^ VgL • 
Pi. 1x0, 3. (Ucber diesen »pe* 
siellen Gebrancb des Wortqa t. 
aber if/&, SchuUens tn Brpen, Gram. 
TRar, arffi^. S. 510 }' Insbes. wil- 
lig seyn , su geben. x Ghron. 29, 
5. 6. Daber 

3) fceywiOig, willig geben, 
eine freywillige Gabe bringen. 
1 CbroQ. 29, 9: oVttJ aSa o 
nirrS ^d^^nn denn mh erstbenem 
Henen gaken sie dtm Jehova, r. 1.4* 
17. £ara 1,6. ft, 68* 3 9 5* 

3) freywiUig dienen, mit \. 

ft Cbion. 17, i6. Arab. y^OU 

K///. <Mfiiiic vocanii peUtaique^ aich ' 
wiUig finden lassen. Vgl. das 

syn. ol^ freywiUig , fr^ygebig, 
edelseyn. S. avij. 

^ chaSd. JUipa. •• t« a« das vor. 
1) wiUig seyn «n etwas, mit S. 
^m 7 , 1^. ^ a) freywiUig geben. 
Das. v» i6- »<5 5 n*»:»V i-'aiiino 
finrj^i md€h0 jT0ywiUtft Go^n 



3. P8,'54i*» undobne.q 6 M o«. 

£3, 24= T'T^« nin^S .nw ni^MD 
q*aa Man nWn n^'j^,. fo«ti« A» J^»» 

Jehgva^' j^nem Gotte^ freywiUig 
gelobt kifstf daSf was du mit dep* 
nem Itifunde. geredet host.. Hos. 14* 

5 : na^^ 435lI»* ^<^^ ^^ S^^^ ^^ •/••• 
hei^ ~ Ps.* iiQ, 3: tii^l) q»5t 
J^jS^n ofO'drin ^<4fe w< umig om 
tage deines Heereszuges d. h. folgt 
dir ^iUig in die Scfalacht, YgL 
das Verbuja Ricbt. S^ ^ 9« 
, 2^ freywiUige Gabe , tea. ft«y* 
vriUigeii PpjEar, im Gegensats von 
/nn> gelobtes Opfer. ft i)lost 35> 
fip. 5^1 ?! 3 Mos. 7, 16. ftft, fti. 
fi3:..iniil Ti^}fti na*ia, als etw^ 
Freyw\ltig€S kannst du es opffm. 
Ps. 119, lOQ: ••ft- nana das Opfer 
meines Mund^s. Aucb : Gesckenk 
fur den TcmpeL Esra i ^ 4 ygU 

V. 7? / ... 

3) W'gi^j ^^ ReicbUcbe. Ifs. 
68-, 10; niaia dtt^a reicbUcher 
Regen, pluvia larga. JDie Se- 
griffe; freywiUig geben, frey- 
gebig seyn , reioblicb geben, 
scblielsen sicb eng an einander 
an, und sincl aucb un Arab, ofters 
unter einem Stammworte verbun* 

den, «. B. oV^, welcbes aucn 

insbes. von eineiki reicbUchen Re* 

Sen gebraucbt wird, wic oben 
as hebr. nana. Im Lat. vgL 
largus und largiru 




m., cbald. ^ra 6, 4. Die 
Rabbinen erklaren es dnrch ^4ti 
Oder Sna Wand. Dieaer Ge- 
brauch erheUt aucb ausEsecb. 46, 
ft3 Targ.y wo es fiir ?)^t3 steht* 
Anderswo Hagg» ft, lo. Zacb. 4, 
10 Targ. scheint es nur; Lage 
von Steineu 2u bedei&ten* Bnx* 
torf (Lex. chald. tei tabnitd* S. 495) 



na 



«8« 



T3 



Ifihrt ans dem Talmud, avcli die 0^13 mi f^. das tTmlkemerfcn 

.Form law an. Man wird hiet- einaa Schlafloacn auf dem LaMr. 

' n«ch nan aU Stammwort aiizu-' Hiob 7; 4- Chali m^a , n«i: 

•ehn haben, vieUeicht m der Be- jaeiaiio, wkgaiio, nums\ iimus. ' 
deutthig von pan odhaesiL 

*^^5 (vcrwandt mit nw) 1) trofix, 
bewegen. Jet. 10, 14: njii H^^ 
»|:3a nnfi und keiner hewegU dt« JF7u* 
gel, f^ulg, et non fuit\ fid movcrH 
pennant, ft) nmhefirren.' Sprucbw* 

«7, 8-' ^ii H^P \o. nn;^ia ^Msm 
Iclpfto nni3 'itf^K ttw eirt Vogel^' 
der fern von sehiem Neste schweift^ 
so ein Mensch , der fern von seitter 
Heimath irrt. Yon einem Vogel 
ontstriem Jes. 16, t. -^_Hiob 
15» ftS* ■rj.^.'j H'^f' rtli «rirr£i«m- 
Aei" 7uw:/i jBrot. Part, nnl:) der um- 



In Kal un^ebrSncblich ^ aber 
a. ▼• a. n4d und '^•i^ flieben, su- 

riickweicben. Syr. ]f^ daaa. 

s. B. Ps. *5i, 2ft« Ebenao im 
Talmud, und Samaritan. 

Fk nnd 1) entfemen. Amoa 
6 , 3 : X^n Dl'ib^ 0^^.?t?il die ihr em- 
fernet den Ta/' des Verdsrh^nt d. h. 
fiir entfernt baltet. %) ausatofsen, 
auMchlielaen. Jei. 66^ 5. (Im 
Babbiniachen ist ^^n^ die Aua- 
achliefsung, Absondenuig yon der 
Synagoge^. 



berirrende Flucbtling. Jea. itf , 3* 

fti, 14. Jerem. 49, 5. 3> am 11*5 J /. Unreinigkcit, et^^aa Unrei- 

haufigaten: fliebem Pa. 31, ift. nea, HSlilicbea, AbacheuUcbea, 



55> 8- ^j i3* Joa. 10; 3i.'fi2y3. 
HoA. 7, 13: ^'9t3 nvta sU tind 
* von mi'r abgefalleiu Vbm Flieben 
des Scblafea 1 Mos. 31, 40. Eath. 
6,1/ Von einem Vogel : weg* 
fliegen. Jerem. 4^ ^5* 9i 9* ^ 
Ei hat tibrigehs hicht' die ge- 
wohnliche Irregularitat der Venia 
tf gemin. y aondem tiur die der fa, 
daber Prat, ^'^'^'^ , inf. 'i'^'^ Ps. 55, 

8 fuL nn^ Nabum 3, 7- P5i. 68, i3 
und nnn iMoa. 31, 40. (Viel- 
leicbt iat daber aucb nno Hiob 7, 4 



^^ 



davon abauleiten). Arab. OO 

oii^^t, fugax fidif vagatus est 
yj. disperti sunt inter sese, 

Foa/«vnnlb entflieben, davonflie* 
gen. Nabl 3, 17. 

Hiph, lyn reracbeucben , ver- 
jagen. Hiob ig, iQ. 

Hoph. iMr^ wegfiewprfen werden. 
#Sam. A3,~6, una mit einef apdern 
Form fut. nn^ Teracbeucht wer- 
den, fliehn. Hiob bo, 8* 

Hithpo. flieben. Pa. 64, 9* Die- 
aelbe Form a. outer n^d. 

*1^ dMikL fiiehen. Dan. 5, 19. • 



im pbya. und moraliacben Sinne. 
(^7^.* fj nouseftuity paberi)die 

Unreinigkeit det weiUichenBlut- 
fluitea ( vgl. daau Plin. H. N. 7, 
x5). 3 Moa. ift, a: nnvn nna 
die Unreinigkeit ihres Biutflusses 
15 , 19: if a SoUsiehen Tageileihen 
in ikrer Vnreinigkett, v. 20. Da- 
ber: der unreine Blnrflula %elbst. 
3 M6f. i5, 24: n^j.n ^tJV^*! 
die Zeit des Blutflusaea ▼• 25I 
ni^^ia nin die an ihrem Blutfluate 
leidet', v,'53. — Ezecb. 22, 10: 
ry^vi nMtJt; die durch den BUafiufs 
unrein ist, Esech, 22 » &0, vgL 

9*» *7* 

ft) nni.n-^© 4 Mot. 19, 9. 13. 
2o« 21 das Wasser der Unreinig- 
keit, d. b. daa Waaaer, womit 
Unreine ge^inigt werden^ Beini- 
gungs wasser. So schon le Cierc: 
a^ua^ tjua toilitur impuritas^ wxe 
nNun peccasum und ohlntioy fuA< 
toluiur peccatum. Gr, Fenet, vimf 
fume/MVf und ebenao j^rais Erpen, 
VgL Zacb. i3> t: Zu jener Zeit 
wird eine Oeietk mifgelhan — > 
nnisS^ rtt<*^^ g^g^ Sonde und £/>!• 
reinigke^f eig. ala Saisiindiguag 



*» 



«87 



«iiiA Rdaiigiiiig. Dicta tSllig pa- 
nBeU SteUe beweiit isugleica mit 
Evidena gegen die von itr^LXX* 
Vulg. u. den ubrigen ulten Ubers;, 
aniker den beyden angefubrten, 
gegebenen- l!>eutung dnrcb; a^ua 
mspersioniSf von dem cbald* n^y 
•• r. •• n^a mspersity welcbe ftich 
audi mit iex Grammatik aicbt 
▼ertragt. ' . 

3) daa Unreiae, der Greuel 
{bes. vom Gotsendienst}, im Ge« 
g«naata dea Heiligen,, a Cbron. 
£9,5: u^ij^n-ip nyn-nit ^H^Jclrt 
schafftt £u Unreine aus aem Hei" 
UffSmmt. £•?«. 9, li. Eseth. 7, 
19: n%*i^ n^dS crsnt und ikr 60U 

a^ ^^n (Jreuer's^n. r. fto. 
KlagcL r, t7: fitj^H fit^Uji^^ fifj^j 
Sn«»2|^^ Jerusalem tjt zmm Ahschim 
g€Wor4en unter ihneru 4) ^^^^ ^^* 
•cbeulicbe Tbat Von Blutschande 

S Moa. Ao, fti« Syr. ^ vaxab* 
•cheuea. 

rriiS ifi« reicblicbea Geacbenk , bier 
▼om Bnhlerldbne. Esacb. 16, 33. 

Stw. ta3 MM&a, 2) UberJisfidt. 
Beyde Bedeatangen bat aucb 

o\L VgLri?. 

n*0 ySrt. nn^ treiben, atoiaen, in 
IM aar aailbl i) fSr: verttofaea 
a Saai. 14, i^ S. Hiph. a) 5 Moa. 
itOy 19 : JO ^p(fa< i2u nicA^ iftre 
Bdmnm venkrien ina ^^Sxf n*i3S 
wmUm m- die jixt darah Ugesu 
(Die Fona tcblie&t aicb aa die 
▼erwandten Verba ijn, nii-j, nn^ 
a. 8. &90)« 

jHi|i&« mnn 1^ atol|en« atiir- 
sea. Pa/ 6a / 5: ^»^ InMto 1|H 
mmS ^/ aaa smfur^ iUhe ' ra^fcl 
sdUagen de^ ihn^ tu siofntu Pa. 5, 
11: 1|3fl^n.'1 on'^Vitla aHa w^gea dn* 
Memge ikrer Fergehungen stiirze sie. 
a^TeratofiMn, yertreibea. aCbrea. 
»3f.9s 7xvr\ ^qnb-nif onMri h^j 

falser At mda die Prwji«r l^AeiMi'iP 
vertiafsenf Beaoadaia yoa den 



T3 

Veitreiben uad Verstofaen dea 
Volkea laraei unter die andem 
Volker. 5 Moa. 30, i. Jei*. 6» 3^ 

ich sie versiopen oder zerstrtnt hmhem 

a^3> 3-8. 29, 14. X8. :5ft » 37. 
46 , 3Q. Esecb. 4, 13. V'om Zer^ 
streuen einer Heerde. Je reai* a3y 
a. 50 , i7, 3) aietapb. jcmieaden 
woau antreiben, verf uhren • 5 Mot. 

^3> 55 wi i|n^n p, ^i^^^inH, dkh 

ahtubringen von deia ff^ege^ wd' 
ehem Hr Jehava 'verge»M.JirMe9u ^ 

▼. 10: i|^n^M njn^ Sy» ^iCJ'^^.n^ 

dicfc afoa^nii^irit . von Jehova , deit* 
nem,Goiu. f. i3:^3«'^-nH tn^no 
D'}*')^ . aad verfiikrten dw Z^Mie ihr^ 
Stadi, (In andem Aasgaben iat 
ea v« 5. If. 14). a Cbron* fti. ii* 
a Kon. i7 , ax im Kri. S]prucbw* 
7, ai: wmnn n^nato pSn:a dur<h 

Hire gUuie Rede verJUhrte sie ihu 
4) (Ungliick) uber jemahdea 
bringen, mit \v. a Sam, 15, x4: 

nynn-nM wi^i^'mtin^ und idaft 

«r tvLcht) das VngUuk itker mm 
Iringe* 

NipK ri^H 1) TentolWn, tot- 
trieben aejn oder werden» Jerem. 
40, 18. 43, 5. 49^ S. Part, nw 
der. Verstelaene, FliicbtUng. Jeal 
itf, 3: B*»nna •»Srjq aarfer^ die 
Ftecfcxtin^e. V. 4. ay, 15. Audi 
im 5wi^. €oUect. 5 Moa. 30, 4: "^ 
o?»^'l n»i>a sjnni n;n-^ fiM wenn 
deine FtUchtUnge am Bnke de'sHim^ 
mels wdreru Nebem. i , 9. Ebenio 
daa Fern, nn^^ das Veratolaene, 
fur : die Vemofienen. , IVIidia 4, 
6b Zepb. 3, 19, MitPrott. 1n?ia 
der Ton ibm Veratolsene. a SamJ 
14, xS* a} versdieudit aeyn. 
Hiob tf, 13: ^j9o nn^^, ntttfw 
der Trost ist von mir verjeheachf. 
Von Vieb: y^rscbeuoht berum* 
izren. 5 Moa. aa, 1. Esecb. 34^ 
4. 16. (Hier acbeint ea an den 
arabiacben Spradigebraueb au 
gransea. Dean in C^'. V. iat 

I^XX^; dispersoM ti hmpsa m caalri 



"13 683 na 

r 'iigr0isag sunt eves)/ 3) reifuhrt 118, 9* »4*» 3* Spt&chw. tt5f 7. 
r werden, «ich verfiihren iassen. 1 Sam. ^f Qr HohesL 7y ^ Arab. 
6 Mos. 4, 19. 50, 17. 4) 5 M08. . ^ {{ . ^jLi- /^ 

den Wald gekt, Hidz xu hauen TQri,:^ f. Adel^ vomehmir Stand. 



Hiob3o, i5- 



itfvte Jfana mit aus mu d^r jixt^ um 

den^Bmmzufdlfenu.s.w.Eig.impd' Hr ^•^ x) Sdxeide. 1 Chton. 21, 

htur oder impeliitse manm ejm cum sl?' S« ri^*id : 2) s. , v. a. nnd 

S€curi». Dieseti Sinn traf unter den reichlicbes Gescbenk, Bublerlohn. 

Alien nnr dcr Syrcr, unter den Eaecb. 16, 33. Stw. .W, und 

Neuem schon Lutber. Die Ver- das } i»t afformativ. Auph licst 

bindung u. Bedeutung deft Wortea.. ^ cod. 409 bey de Aossi !|^na »t«tt 

iat bier cine g«n« andcrc, als 10, 11?? V:' ^^S^3_ ^«° ParaUeliamM* 



tp. — *y Daa Fart, veriiertin der 
Yerkiin^ung sein KameUj dab. 
tFX^2 , ^n^^ a Sam. 14, 13. Jerem. 
f 49»3<5."'" 

Py. Jea. 8, 22 : nnib^ nSsM dicbt 
gedrangte Finftterniff , teruhrae 
coaetae, £ntweder iat bier eine 
incorrecte VerbindUng eines Masc* 
/ 11. Fern, anzunebmen, die nLcbt 
t>bne Beyspiel ist, oder es ist 
Apposition: Finstemij}^' etwas 
Dichtgedrdngtes. Diese Deutung 
dea Wortes dnrcb : dicbtgedrangt 
acbUelat ticb aber am leicbtesten 
an' die sonstigen Bedeutungen deft> 
aelben an. 

Hoph. part, nnc verscbencbt. 
[ Jet. 13 9 14. Derivat: b^m^Q. 

"S'^nj m. i) freywillig, freywillig 

fbbend. Meistena in der Ver- 
indung: |aS 2'»*?:j 2 Mos. 35 > 5* 
22. 2 Cbrom 29', 31. (S, a^i 
Kal , u. Hitbpa.). Ps. 5^9 ^4* 
nyia nn ein wiUigea HersB.. 

2) fr6ygebig. Spriicbw. 19, 6. 

3) edel| edelgesinnt, wie denn 
' Freygebigkeit u. Adel der Gesin- 
' ainuung dem Morgenlander un- 



und die alten Uberaetzer und obne 
£rweia aus der morgenlandiscbea 
Spracbanalogie wollte es Micbae* ' 
lis vagina deuten, in dem Sinne 
von PloHi^ Pseud. 4 , 7 , 85. 

nj*1^ m. cbald« Scbeide. So in den 

V . ' ^ 

Targg. I'la und n^iJ 1 Sam. 17, 
5. 2 Sam.* '20, 8 'und jnS, h^iS. 
(s« den Bacbat. S) Jer.'47,^6. 
Esecb. 21, 3. 4. 5 Targ. Nach' 
einer beaondem Ubertragung stebt 
atebt dieses fur den Korper, aia 
die Scbeide oder Hulle der Seele. 
. Dan. 7, 15 : mirdem Daniel ward der 
Geist hetrubt n^n^ iJia im K6rper, 
Theod. h TJf ^f« /u9V^ in corpore meo. 
yers.hehr. rt^ni "^ina. Vers. Venet, 
h fjdetf r!f uoktf, Dieser Gebraucb 
' bestatigt sicb durcb die von Bux* 
torf (S. 1307) angefubrte talmu« 
discbe Stelle: ne revertatur anima 
. ipSQrum in vaginam suam. Daaaelbe 
Bild gebraucbt Plin. H. N. 7 > 5& 
oder s. 53; donee crenuuo eo mip^ 
mid remeanti anim^e vebu vaginam 
ademerint. JLXX^uud Fa^. .d^u- 
jten: h rovrois^ in his j indem aie 
wafarscbeinlicb abtbeilten: ]4Ji;i 
nan propter hoc. 



aertrennlicbe Bcgriffe aind, vgl. Pj-jj y^ ^v,^, p., ^jg^ 3 ^d ^^^ 

- 9- ' * ' ' xj anseinander treiben, dispMere^ 

a. B. Spreu, Stoppebi^ Rauch. 

Fa. ly 4: nn «*^,n "^^.^S Y»? 
wie Spreuj welche der fVmd aui^ 
einander treibt, 68, 3* 2) rertrai- 
beuy in die Flucbt }sgaii| beaiegen. 
Hiob 3^1 i3< 

Niph. 



a. B. oli^., rr^=>- J*^»' 3*» 5^ 8- 

Spriichw. 17 9 7. gtf* Gegena^ ist 
an} ,swey Stellen Sd^ niedng, 
achlecbt* 4) subu. der £dle tou 
.Stande, Fursfc. Hiob 2a, 28* 
^4, iQ. Pa. 107, 4o« 113, 8* 



13 



V 



«89 



m 



Niph. *|^^ ausetnaftdergetrieben, 
v^weht werden. Jes. 41, 2: tpp 
«!« verwehte Spreu. Spriichwr 
ai, d: «|^<D San verwekter Dtmst. 
Vom llauche >s. 60» 3. Je». 19, 
6: AUe Soot am Jerome wird 
verdorren ^Ji.^Hi^ »|n:| verstUbm 
und nicht mchr\seyn.^ *|t?3 n\y 
cin verwehtesy vam WinJc um- 
kergetricbenes Blatt. 3 M08. 2d, 
36. Hiob 13, 25. Ais //z/l constr. 
kottuDt voj: *|n3n P». 68, 3. Im 
Arab, sind verwandte Bedeutun^ 
gen, nkbt aber dieselben ge- 
Wdbnlicb, g, SchuUens Eu Spr. 
21, 6. 

"^ inf. S^^^fut. -f^i, mit d^m n 
comers. I'lM. 1 Mo§. 28, 20- 
4 Moi. 21/2* Rkhu 11, 30, 
iocb einma| iifli 1 Sam. 1^ 11 
gelo b e n y ein 'Cdubde thuti^ 
etwas 2u thun.^ Mit dem Dot. 
dcr Person , welcber gelobt wird. 
1 Mog. 31, 13, 5 ^08. 23, 24. 
Hauiigist: ^^\^*[i vovere votum 
Ricbt. 11, 39.' 2 Sam. i5, 8* Vcr- 
tchieden ist idm und iom -^cH 
ein Entbaltungtgelubde auf sic^ 

nehmen. Arab. jhXj daaa. 

"V^^ und *l"3?»™i* I*ron. m5 Pltfr. 
on-j:, -in-i? jn. I) Geiiibdfi. 
^^Vx 'y^^'tf overt vota^ s. oben. 

O^i:! ^^.«? P*- ai*> a<J- <5i,9- 
^<5, 13. und tj^S-ia f^v Gelubde 
bctahlen, abtrageii. 'fticht 11, 
39- Jer. 44, 25. 2) gclobtea 
Qpf^er. 3 Mo». 7, 16. 22, i8- a*- 
4 Moi. 2^, 39. 5 Mo». x2, 6. 
Gegeiu. na'ji freywiUige Gabe. 



/ / 



§00 



?j 



w. Esecb. 7, 11. Di« hebn 
Auilcgcr deiiten ea durcb : Klag- 
geicbrey. Weil die Formea wie 
*1^> nto "iL a. w. /^rrifl m^A 
f fiR. torausteuen, so wtirde man 
Wer ein Stammwort Pi^ja in der 
Bedeutnng yon nn^ webklagen 
•anebmen muar<oo« ' Abet dte Be* 
^vfitmg itt ohaehao niplupaaaead. 



f^. yf trm 



' \ . 9 9 9 

Bicbtiger daber von tAJ fur B*^ 

eminuit: elwas Grofses, Schonea, A^*^-^ 
Herrlicbea. LXX. cod. Ahx.: 
%iii ^mpui'ff€ot i¥ atvToTs, Arab, ep 
nonfastus in iis* 

^HJ yi/it, ani^ 1) leiten, fiJh. 

ten z. B. eine Heerde 1 Mos. 31, 
, 18: ''•"»?Pi»-'>5*'n« ^rm>i itnd er 

trieh alle seine jtieerden u. s. iv. 

ft Mo».- 3, 1. 1. Sam. 23, 5. 

1 Sam. 30, iio, mit a Jes, 11, 6, 

vgl. Pa. 80, 2: *)oi'-* }Xaa ini 

^ ^er du Joseph leitestj wie ^chak' 

. fet -*. Hobesl. 8, as qanan 

fuhren und bringen in meiner 
Mutter Haus. KlageL 5, 2. Jet. 
<io, 11: b'Ji^na on^aVT3Si midikre 
lidnige Qgtfaftgeu) hergefuhrt. 
«)■ wegfuhren, wegtrei- 
ben. Hiob 24, 3: den Esel der 
fVaisen treiben sie iveg^ z. B. 
^ Gefangene 1 Sam.,3i>, 2. Jes. 20, 
4. 3) Insbea. Zug - oder Laat- 
tbi^re antreiben. 2 Kon^ 4, 34: 
t|Sj ana treibe (den Esel) immer- 
fort. 9, 20: :jn3^ lli^au^a ^a 
denn er treibt ( die Jtiosse*) un* 
sinnig oh , jagt unsinnig. Daber 
nS^^ arj^ einen Wagcn als Puhr-v 
mann fabren 2 Sam. ($ ; 3, mit a 
1 Cbron. 13 i 7* 4) nach cbal' 
daiscbem Spracbgebraucb : an 
etWaa g^ewobnt seyn. Kobe!. 2,3: 
noDna 3ni ^aSi und mein Herz 
war gewoknt an die Pfeisheit, 
hiffg der Weisheit an. So Ca* 
siellus und einige andere. Der 
Syrcr libersetzt: et cor meum me* 

ditahatur (Jjf) in sapientia^ 

wo er dem ^7]% die Bedentting von 
anH beyzulegen scbeinty wetebea 
cap. i2, 12 LXX. und Fulg. 
durcb : meditari deuten. ( VgL 
dann den Bucbstaben S). Yiel* 
leicbt verglicb er aucb rim medi' 
tat us est. Die andern alten IJber* 
setzer driickenaus: mein Herz 
wandelte in fVeiiheit. oder: mein 

Xx 



na 



Jlerz^, fuhrte icH in fVeisheit^ 
nacli no. L 

PL ini 'fut» ari5i i) wie Kal 
no. L fiihren. 5 Mog. 4, 27. '2\S% 
37. Pb. 48, 15; Insbes. herfiihren* 
fi Mob. 10, 15: rtsii ana nln'^n 
yiMD C'lp Mw^ JeliQVa fuhrte 
Ostwind in daa Land* 



690 . 



W 



chald. IjJbht. Dan. 2^ 22, 
im Kii ) und es ist dieses die in 
den Tarsg, herr3cliende Form. 
Das Chethib hat K*^ria, vgl. das 

*yf- ^0LJ Im^'^ ^"^» Lumuiare. 

S. ^/^J no. 2. 
emen ijscwma m aaa juana. 

Ps. 7a, 26. 2) wegfiihren, wie "^ni, bey e. gr. Ak«i 'ina iw. Klag- 

Kal no. 2. 1 Mos. 31 » 26. Ued. Jen 9, 17. i8- iV 3^, i5- 

3) ^niwj. von Kal no, 3. 2 Mos. Aihos 5, 16: ^rr3 irn^ des Klag- 

14, 25: nnnaDD ^naria'ji w/ii gesangs kundlgel' '" ' 
machfej dajs er mit ^chwierig* 

keicfuhr^ dafs er kaum fahren H^H^ f x) Klaggeschrey, fern. 

Isonnte. 4) nach arab. Spracb'- de* vorigen.^idia 2, 4. 2) fern. 
gebrauche : seufzen. Nah» 2,8-, eines Adj. in3 vei boten. Spruchw. 



i 



Arab. 



£^ 



dasf. 



,Jirj$ *) webklagcn. Esech. 32, i8« 
MIcha 2,4: n**."!:} ^na nna mnw 
A/a^t ^itf Klagc der Klage d. h. 
fiibrt die bitterste Klage. Deri* 



13, 10: \yfl3S an>?n n-rra* n•^M^ 
Verbotene Begterde tst der oeele 

siifsm Stw. mi im Arab, herr- 

schend: verbieten, faix^dem* Die 
Mo do des maAC, *»na in da^fetn. 
7\*>TM ist ganz anaiog den Form en 
^na m, und n\na /". Klapgcschrey, 
und uberhaupt der Bildun^ der 
Forinen wie ''is. Die alten Uber- 
setzer baben allc den Sinn rei* 
feblt. 



vate: '«n3v'*'^' 

J^iph. sich veFsammeln , wie 

im Chald. *»nanM. 1 Sam. 7, 2: 

tiT^id i^aj ganze Haus Israel ver* 

sammelle sich hinter Jekova 

d. b. fiUe versaromelten sicb , ver- ^"^JIJ «. *linX 

einigten sich, dem Jehova zu fol* * 

gen od^T zu dienen. Der Ch aid. 'I'lW chald. Erleuchtni^, 

iibers. mit demselben Worte: jjeu. ban. 6, 11. 14 

congregati 4unt post cuUum Je*. 



Weis. 



hovae und in derselben Verbin- 
dung:. accedere ad^ cultum Dei 
komint ea noch ofters in den 
Targg. vor Jer. 30, 2x (fiir waa 
^; Sm), Hos. 2, 16. 3» 3- ^ 
Xiich Kimcbi erwahnt dieser Aus- 
legung, welche mit dem folgen* 
den offenbar passender zusammen* 
hangt, als die gewohnliche, wo 
man libersetzen mufste : sie tUag' 
ten hinter JehovOk her^ welches 
in diesem Zusammenhange keinen 
passenden Sinn gibt. Unsere 
Phrase ist analog mit m^isd, 1|Srr, 
•t*! i^jnN. Auch ist ein etym. Zu- 
sammenhang mit der vor. Bedeu* 
tung moglicD; vgl. p!^T schreyen 
Niph. c&nV0cari\ congrpgari* 



Syr. 
V^OfaOu illuminatio^ lux* Stw. 
ini no. 2. 

^n5» In Kal ungebrauchlich. Pi. 

h^i^ fut. Sna*! 1) fiihren, gelei* 

ten. 2 Mos. 15 , 13. 2 Chron. 289 

15: Q'»1bn3 oaSri?^! und fuhre- 

pen sie auf £sein. Ps. 23, 2: 

•»iSn3^ n1n«D' ^» hv an stiUe Ge^ 

w&sser leitet ermich. 31, 4. Jea, 

49 > 10. 51, i8* Ofters hatte ea 

schon an den angefiihrten Stellen 

den NebenbegrifF der Fursorge 

und des Schutzes. Daher 2^ 

2 Chron. 32, 22: j5^a©o oSno^^ 

und er schiitzte sie gegen die 

. Umwoknenden. Sonst stehl ^a 

derselbeD Bedeutung s |S); fv^:rri 



1 
I 



I ti 



j£<£t^ m quietem per circuitum. 
3) versorgen. i Mod. 47, 17: 
Dn^a oVnaM und versorgU sU 
m'ii Brot! ' V. ifl( i«t da^i. mit 
SsSd ausgedriickt. LXJf. I/I5f f^iv. 
^i/7g^. susteiittAat. Syr. und 
ChaLd. alebat. tm Arab, iftt 



691' ra 

LXX. Fulg, u. Syr. aber: f^rt^ 
mina ^ specns , vr^lcfad Wftkr- 
scheinlich von einer Lesart oder 
CoDJcctur 0>SSn3 ausgebii. 2) 
Stadt Ini Stamnie Sebulun Bi< ht. 
1, 30, wofiir Jo». i^^ 15 SSn3 
fteht. 



T«|- 



Vn3 den Durst loschen IK «ur 

Tranke fiihren (die Kameele). 
Man hat 'dieses mit dem Hebrai*^ 
schen in Verbindung setsen wol* 
lea, weil Vna Ps. 23,-2. Jca* 49? 
10 von d^m Fuhren an das Was- 
scr gebraucht wird , aber hier 
gebt die Bedeutu|ig olFenbar vom 
Fuhren, im Aiab. vom Trin- 
ken aus. Fur no. 3. hat man ver- 

glichen Vqi 1) der erste Trunk 

5 ' 

der Kameele (vgl. vXc <^ej 2te 



-Y 7"^» '•■^^,1 (*y^« von JMtt/) 

1) b r ii 1 1 e n, eigentl. vom JLo w:*n 
Spriicbw* 26, i'). Jes. 5, ap. 

2) toben, vom Meere Jes. 5, 50. 

3) stofanen, achaen. Ezech. 24, 

23. Spruchw. 5,.ii. ^rab. .A3 

dass, Sy. >oou. 



^und 



r^ 



Verwandt ist nrn w. m. n. 



 T 



nj m. das Briillen (des Lowen}, 
Spriichw. 19, i^. 20,2. 



'^^?. /• ^* <*«™ Gen. n»rr5 1) das 
Toben des Meeres. Jes.* 5 , 30. 

rp , . ^. ., ' . •, 2) das Gestohn. Ps. 38, 0. 

Tnmk), %)' cibus ^ qui eomedi" ' ^o» y 

lur; aber auch dieses bleibtsebr pn: /m^ pn^n wiecinEselschreycn. 

mifshch, da der Spiachgebrauch Hiob 6,^! Auch in anderer Ver. 

des Hebraischw und Arabischen birdung cap. 30, 7. Im Chald. 

soDst in diesem Stammworte nicbt n. Arab. dass. ' 
zusammentreffen. Die Bedeutuiy- 

gendesHebraischenkiarensichim •^nj 1) stromen, herzustromen, 
Gegentbeil wechselseitig hiulang- 



Mos. 



lich auf. 

Hithp^ einhergehn. 
33, 14. 

''u- w. .1) Im Plur. Jes. 7, 19. 
Schultens ( Orie;^. hehr. /, 
7 ^» 12), welchem Michael is^ und 
•ndere folgen, detitet: wasser- 
reicbe Oite , und vergleicht 

AnJLiC Trinkprt fiir das Viefa, 



Ton 



U^ 



s. den von Art. Aber 



es lafst sicb noch sehr sweifehi, 
<>b diese Vergleichung zu jener 
sUgemeinem Deutung hinlanglich 
berechtige; und das Wort bleibt 
'•ehwicrig, - Diei Rabbinen erkla- 
f^s arhmta ^Ma et kumilia. 



coTifluere. Arab, j^ atromen. 

. . Nur metaph. von Volkem ge- 
braucht. jes. 2, 2: vSh ^*^7^\^ 
OMah-Sd und es strdmen zuJhm 
aile rdlHer. Jer. 31, 12. 51, 44^ 
mit hv Micha 4, 1. 

2) nach aram. ' Spradhgebraup * 
cbe: leuchten, hell, beiter seyn, 
dab. tiop. sich freuen. (VgL 
•^•iH na. 5). Ps. 34, 6; its-^an. 
^•^nii ^'^hn man blickt auf ihnl 
und jreuet sick. Jes, 60 , 5. 

Itft Aram. *>!ia, J^u leuchten, 

glanzen, s.perivate: nva, n-^lna, 
Jil'^na. £s itft verwandt 'mit' n^a 
leuchten. S. den Buchstaberi n. 

"VIJ jn, Strom^ Tlufs, sehr bau- 
fig. <»*^2to- trrJjder JFlufs ' Chebar. 
XxV 



713 



Eaoch.'x, 1. 5. 3» 25- nns -^na 
der Flufc Euphrat * Mos. 15, »8- 
5 Mo«. 1 > 7. Von dem letztern 
FluBse stcht haufig auch ohne 
weitern Zusats ^n^ und- 'inan 
I'Mbs. 3iv/*i' a.Mofl. 23, 3i- 
Ps. 72, 8- Micha7^ 12. 1 Kon. 
4, 21 dah. -in in *iay die Gegend 
jeBseit de» EVpbrat Jos. 24, 2. 
14. 15. Jea. 7, 20; auch: disaeit 
dea Euphrat Esra 8t 3^- S. 'la*!- 
— - Von den Stromungen desMec- 

.rea ateht ea Jon. 2, 3 : ^^PJ^P\ '^VA 
und {des Meeres) Strom urn- 
f&ngt mick, 

DuaL 0^153 (eig. von einer 
Form, 'in'a/dcnn ^r^ gabeD^iaa, 
wie Difl^i) die beydeh Fliisse, 
von dem 'Tigris und Euphrat ge- 
hraucht, nur in der Verb in dung : 
d^'in^ D'lH Syrien der beyden 
Fiilsse d. 1. Ivicsopotamien. x Mos- 
24, 10. 5 Mos. 23, 5. Richt 3> 8« 

Ps. 60,. 2. (Syr. 



^' 



OU AaO 



intdr Jlumina Act. 2, 9). Plur, 

haufigep' nl*in3 



D"»'in3 






M^tV, und 90 bestandig mit Pron, 

^n3 chald. m. Strom. Dan. 7, ib. 
^'^^?. "^^5 ^^^ Gegend disseit dea 
Stroines""'(d, h. des Euphrataj. 
Esra 4, 1. i6. 17. 20. 5, 3- ^* 
<5, 8. 

n*jn3 y. Llcht^ Sonnenlicht. Hioh 
3,4.. 8. ^n5 no. 2. 

N^3 oder ^TO. In Kal ungebrauch- 
lich, aufser 4 Mos. 3^* 7 ™ 
Chethib. 



69a V 

• '« -* 

D**©!^ nla«[n» M'»3n «r vereitelt die 
. RaihschLdge der" Fdlker, Parall. 
•i-ian. Ps. 141, 8t o 'twill -^i-* S« 
11:^ nicht weigert sich mem 
Haupt , wenn er fortfahrt^ mich 
zu ziichtigen. Die vollstandigere 
Lesart M'»d^ habcn 36 codd. bey 
Kennicotk Deri^at: HMOn. 

Ala verwandt kann angeaehn 

Werden ^ mcd. Vau^ reliquit^ 
discessit y elongavit se , ( aonat 

iCU), welches i?i transit! ven 

Conjugationen au£ eine ahnli- 
che Bedeutung fiihren konnte. 
Doch ist die Bedeutung selbst 
gewisser , als diese Vergleichung. 
Durch einen Irrthum vergleicht 

Moser ^^'^ haud validam 

effecity denn dieses Wort bedeu- 
tet: etw0s nicht festes, dauer- 
liaftes verfertigen (was auch Ca» 
stellus mit jenen Worten sagen 
will), nicht etwa: eine Sache 
unkraftig machen.' 



3^3 1) aprossen. Ps. 92, 15: niv 

•* n3'»ttj:a pa^a** noch' sprossen sie 

im AUwr. 2 ) anwachscn , zu- 

' nehmen. Ps. 62, 11: a'ja* •»D S'^n 

^\ !in'»i£)tj-SM wenn das Fermd- 

gen zunimmty hahet nicht Acht, 

' 3) trop. yon dem Munde : hervor- 

bringen. Spriichw. 10, ^xi "^B 

n»5n aia^ P^^.2£- ^^^ Mimd des 

^ereckten bringt fVeisheit her^ 

vor, Dieselbe Folge der Bedcu- 

tungen ist in 'dem aUch der Form 

nach verwandten VaJ. ImAthiop. 

aber ist dd^ das gewohnliche 
Wort fur: reden. ^« noch das 
Derivat n*>2[. 

Fi. Alio aprossen machen. 
Zach. 9 / 17. Deriyate : ^^:;, 
noon. * 



HlpK H^an abhalten, xuriick- 
halten , riickgangig machen. 
4 Mos. 3o, 6: Pir\k n^.ij M^Jn dm 
wenn aber ikr footer ihr wehret. 

V. p. 12. — 5a, 7* l^«'*?1 ^^\ 

Sk*^^^ ^ia iS-W warum macht 

ihr' abwendig 'das H/ert der Kin* . 

der Israel? Ea £ci\lgt }© yor dem 3w oder 3V Jea. 57> «^P *« ^•^ 

//i/. tt. y. p ; ^n S^V P*^ 33 • 10 : thib a. y. a. :ji^, w. '«• •• 



*95 



V 



t T^ (rgl, dai verrr. 1^3 ) i) sich "1^ cbald. flicben. Dan, 4, ti. 
bin mid her bcwegen, 1 Kon. 14, «.<^ 

/loir im ' fVasser wankt. 



tin ixonr im 

(ov wAnken, taumein IV, er- 

Acbiittern. V. aicfa bin und ber 
bcwegeri , von eincm Zweige \ 
2) aU FliicbtliDg umbeiirren. Jer. 
4, I, \ Moa. 4, 12. 14: 1^1 :r2 
unst&t undjlitchtig^ paronoma^ 
stlscb^ V^rbindung aweyer ahn- 
Uchlantenden Synonymen. Ps. 56, 

9; anH ^'J*!?^ ^1^ ''»*''' Umher* 
irrm z&hUst diij du zablst, M'ie 
oft ich verbannt worden bin upd 
flucbtig umbenrren mulJite. Spr. 
s6/fi, wo ea sugleich von dem 
verirrten Uniherfliegen cines Vb- 
eU gebraucbt ist. «3) flieben. 



1: 



ft* li, 1. 



Jerem^ 49^ 30, 50, 

Hiph. n^^^n 1.^ be;piregen, da- 
ber mit v/Hno;: den J^opf schiit- 
teln. Jerem, 189 16. 2) unber- 
irten machen, verscbenchen, ver* 
jagcn. 2 Kon, 21,3, Pi.»36, la- 

Hithp. Til^Pjn i) aicb bin und 
ber bewegen, acbwanken, Jea. 
24 » so. 2) aicb scbiiueln, fiirr 
^a Kopf scbutteln. Jer. 48 » 27. 
Derivat: nf>». 

"• "^ mit dem Dat. jemanden be- 
danern , beklagen a ) ^ in Bezug 
aiif einenlebenden Unglucklichen, 
dab. suvreilen a. v« a. trotten. 
Hiob ft, ii: ttpniSJi iS.liiS ihn 
XU htdauern und zu trdsten* 
4*1 n. Jea, 51, 19: nS no^ ^» 
u»tr leklagte dick? Parall. \aer 
trosMe dick? Jer. 16, 5. Nab. 
3} 7« Pa. (S9, %&., 2) in Bezug 
*uf einen Todten; ibn beklagen, 
betrauern. Jer. 22, 10. 

HUhp, ' atch beklagen , web- 

Wagen. Jer. 3», i& (Syr. fz/j 

tristitia. Im Child. 10 a. v, a. 
^M Hebr. Ifiob 2, la. 42, ii 





7/1. Flucbt, VerbannuDg (Pa. 
56, 9). paber Nom* propr, 
einer Gegend, in welcbe Kain 
. nacb seiner Verbannungwaj^derte* 
1 Moa. 4> ^^* 

*^!J5. i) woKnen (a. n^ijs, r»^3). 
Habac. a, 5: nja*! H^l vnj -^Ij.a^ 
J^r ubemtuthige Mann^ er^wiri 

^ nicht wohnen d« b. dauem ^ aein 
GliicK wird nicht dauemd seyn. 
Chald, superbiis in- impietate et 
non permanebit.' Vgl. ittJj vi^ob- 
nen, bieiben. Al^x. ov^iw pi vt* 
j)«(y;y. Symm. oux tdro^iffiij vielL 
verglicben aie if^ TL,perfecU^ 

exequutiU fuU rem. 

2) acboti aeyn^ s. v. a. r\M 
n>M^. Hiph, erbeben, preisen. 
2' iJloa. 15, 2:' v»UMi •»Sm n» 
er ist mein Ootty ihn wiH ich 
preisfn. LXX* toi»cu mfxh. 
yulg* glorijicaho eum. Ebenao 
der Syror. — Cbald^ aedijicabo 
ei sanetuariiim ^ eig, ich will ibn 
wobnen macben, tiacb der ersten 
Bedeutung , aber gegen den Pa* 
ralleUamua, 

^j V. dem Gen. nn;), mit Pron, 
\\\ > ifi?5 f . Drtl^ X ) Wobnung. 
Spnicbwr 3,33* 8^9 20. 24 , i5» 
Jea. 27 , 10. 35 , . 20. 2 Sam. 
15, 25. 2 Moa. 15, 13: T\y\ 
qv^ip deine heiUgt fVohnung. 

Jea.' 34, 13. 55'fJ7'' Q'^^n nia 
Dractunwohnimg^ Jerem. 49, 19. 
50, 44 > jn^H mis FelstHwah" 
nung. Jeaaiaa. 32, 1$ • ^1^, 
tolSv^ fVohnung des Fried^is^ 
a) Xnger, Trift, insbea. Weide* 
plats der. lieerden. Hoa. 9, 13 1 
nij:) nSs^nttf ygepJUmzt auf eiiwn 
Anger.^ Jea. 65, 10: ilitt^a nj^ni 
^M^c-aniS ttiwi Saron wird ein 
fVeidepiatz der Heerden seyn. 
FaraU. nj5a V3*i. Jerem. 23» 3? 

jii zurUckfhkren mfihre Trif» 
ten. 50, 19. Jer. 49, ^01 ff^^g^ 
sehleppen wird man sie gleich 



V 



694 



>J 



kletnm JJbnmera ttniW D«ttf« 
0.155 i*7/^ i/trtf fVeide verwUsten^ • 
50^ 45. H Sam. 7, 8: Sj'^nnftS, ^3H 

• ni a n ]3e /c7i ^^1^0 dieh v6n dpr Pieh^ 
trift genommen. Ezecb« 25, 5 : no 

* Q'^Vci ff'tideplatz der Kametle^ 

Jer^ 33» 12 s O^J?*^ Ji![3. ^ng^r d^r 
Hirten ( vgl. Amos 1 j J^ ). Dahcr 
f tir die auf der Trift . weidende 
Heeide^ Hiob 5» ^4? ^IIJ f»1£^ 
Miann mS^ <i7i muster si aeine 
Trifiy , ««' fehlet nichts., Docb 
lai'st ftich dieses auch zu no.- i« 
fsiehen. 

Im Arab ist (Civ J domns^ wie 

pa. 1 y dann ; mig ratio de loco in 
locum y ' welcbes sicb auf no* d 
anwenden liiist, und ea wiiide 
dann nach der Etymologie eine 
Gegend bczeicbnea, welcbe Hir» 
ten nomadiscb duicbziebn, Auf 
jeden Fall reicUt die Bedeutung: 
Weideplatz, Auger fiir alle Stel- , 
Jen onter no. ft bin, und einige 
>etzen sie nothwendig ypraus. 
Uiigewifs ist es abcr, ob die einer 
Biirde, caida paUoritia (sonst 
n*tna ) an einer derselben Statt 
Endet; wenigstens i8t)(eina, die 
lEu dieaer Annabme nothigte. In 
Hiiclssicht auf ^ie Bedeutung 
#timmt voUig damit ii|>eiein 
' n1K;^, welcbes blob im Flur. vor 
defa Gan« yorkonimt. 

nj9 f- •• ^' ^t ^*^* ^^^* *) Wohf 

nung. Hiob » 6. 2 ) . Anger, 
Weideplatz. Zepb. ft, d. 5) adj. 
fcm. von no ein wohnender. Ps, 
68 » »3; no nO'. domi habitans^ 
die ilausfrau. 4) zusammengcz. 
fiir nnwi pulehra. Jerem* 6, >i, 
S, iintar ncr S* 90^ • 



t T 



f5^3 yuf", n^ij 1 ) #icb ni^deWasf 
•en, ^Mos, 8i4 ' ^? — ^^'?.'7 "^'^^ 

jit it iti^dcr ^^ auf den Gcbirgen 
^rarats^ ft Mos, 10, 14, 4 Mos, 
?o. 3<5, Jq». 3, 13: nOD njn-i 



und 4obald dU Fvjssohlen der 
Fries tsr — die Gew&sAer des 
Jordan ' be^raten* Jes. 7, 19: 
uHd sie kamen ^Sna:^ oVd 4n3i 
nil J lief sen sich aUe niedefin den 
Th&Um u. s. ID. Jea. 7) ft: rrn^ 
D*«*iSM Sv DIM Jram kat sick gc' 
lafrert auf Epkraim^ im ephrai- 
mitiscben Gebiete. 2 Sam. fti, lo. 
— 4 Mos. 11, ft5: niar ^n^i 
n^m Q.'T'Sv «w/i sich als der Geist 
af/^ sie herabliefs. v, ft6. vgl. 
Jes. 11, ft. ft)'ruben, aus- 
rub en. ft Mos. so, ii. ^3» ift. 
5 Mos. 5, 14. Auch: Ruhe 
b a b e n , vor Widerwartigketten, 
Yerfolgungen , mit \c. Hiob 5, 
ft 6. Estb. 9, ftft: 5in3 ^tti^M D^IDO 
Dno^W D'»i5a»n fins uiDurA den 
7<(7^0ni an welehen die Juden 
Ruhe hatteH vor ihren Feinden, 
(Vgl. Hiph.) In derselben Be- 
deutung steht es aucb impers, 
Hiob 3, 12: ^h nsi3^ IM tf2a/i/i 
hdtte, ich Huhe^ Jes. s3» is, 
Nebem. 9, a8..— ftKdn.'2, 15: 
)^tt'*»SM Ss> >rni»SM n^n nn^ es ru- 
/ttf^ MUa*s Geist auf Eusa. Jes. 
25; 1^0. 3) ruben s. Tt a« sich 
fiuAalten , wphnen , bleiben, 
Kohel, 7 J 9' Unmuth ruht im 
Schoqfse d^s Thoren. Spriichw. 
14, 3*5. Ps. 125, 35 mcht wird 
des Frevels Scepter ruhen auf 
dcs Gerechten JLooSy Ygl« Jes* 
30, 32. 4) s. V. a. scbvi^eigen. 
1 Sam. ft5, 9. (Im Syr. und 
Cbaldaiscben ist dieselbe Bedeu- 
tung; im A'-eH ist viell. au ver- 

gleicben mX^ in genua procubuit 

( camel a^y s. no* i. Oas ge- 
wohiiliche Wort zur Bezeichnung 

lenes BegriflFes ist aber ^{t 

Com, X. , und trans, Conj, IL 
IV.). 

Hiph. ««»an i) niedersetzen, 
niederlassen. ^ Ezecb. 979 x: 
ni?pa.^ -^inia ono«»^ und er settle 
vtiich nieder in der Mitte einer 
^bei^e^ 40^ 2. 9 Mos» 17 » n: 



IS 



€95 



13 



I'P my* iitfM3 weiin *r die Sand 
niedersenkte. Gegensatjs O'^'irr. 
a) ruben machen, ruhen lassen, 

£%ech. 44, 30: S» njjV: '3^^'l'> 
^n«3 damit Seegen auf deiuem 
liaiise ruhe, Je*. 30, 32. Am 
liaiifig^ten mit dem 2>a/^,; Rufae 
verleiben. Jes. ft8» ^s* *in^^n 
ii^S^S v^rUihet Ruhe dem Ernfii' 

• -TV 

deten. (Vgl. das ayr. ^j^j^ajj 

refocillavit z, B. 3 Tim. 1, id. 
Hebr. 4 , Peach. ) 14,3: 
au-io^ 5i;i2?5^» 5|*> Ji^n^ n^5n ol**:! 
a» aem Tage^ wo ,dir. Jehova 
Rithe verleihen wird von deinem 
Schmerz und deiner Unriihe, Am 
hauiigaten von Jehava, der dem 
Volke dnrch den gesicherten fie- 
sitz Canaan'a nnd die Bcaiegung 
der nmliegenden Volker die er* 
Driinschte Ruhe scfaenkt. & Mos. ^ 
35, 14 ; iiS ^nnan ich'will dick 
Tjur Bvhe fuhreji. Joi. 1, 13: 

THw yinn-riH Jehova hat euckr 
die Kuhe ^verhehen itnd eueh die* 
sesLand geschenkt» v, i5, 5lVIos. 
3» £0 C^gl- ««fr«*«w», ««T«jr«i^#ff , 
Hebr. 3^ 11. 4* 8)9 inabea. in fol- 



daer. Daa arab, 1^V3 bat den rer- 

wandtea Begriff: herabbangen, 
achweben , in einer achwebendea 
Bewegung aeyn. Vgl. vu no. i. 

T?3^ cbald. Eara 6, 11 und '»S'J3 
Dan. 2, 5 Moraatbanfen. Vgl. 
Sn^ a.' V. a. Sa^ . beschmutzen, 
v«runreinigen. Daber Dan. 2, j : 
nott^n** '^S'la il3^na!i und ikre 
Hauser so Hen zu emem Moras t» 
haufen gemacht d. b. der Erde 
gleich gemacht iverden* Hebr. 
Ubers. iBttf't'* jonS OD'»n:j*t. Aua- 
aerdem driickt dies^en Sinn nur 
jiocb der Syrer beym_ Eara 'ana, 
Sonat haben die alten Ubersetzer: 
diripientur^ die Fulg* publico^ 
hnntur; von l^eyden Deulungen 
liifst aicb aber kein wabracbein* 
licber etymologiscber Gmnd nach« 
weiaen. 

achlafen, achlumnrern a, v. a. 
ttc)*i. Inabea. von einem Scblum- 
mer aua Tragfaeit, Untbsjtigkeit. 
Nab. 3, iQ* ie»*5^9 ^o. Ps. i2i9 
3. Jea. 5, 27. (Im Syr. u. Arab, 
haufiger). Derivat: noon. 



gender Vcrbindung 5Moa.ia,io: XVOPO A Schlummer. Spr, 23, 21. 

mul er uisril «w:/t liuhe versekuj* pO nur im Niph. Pa. 72 , 17 (im 
fen vor aUen euren Feinden rings Kri): iDtt) ^11^ tbco^ *«^I|S jo 



umher, 25^ 19. Joa. 91944. 23^ 1. 
2 Chron. 14, <S. 15, 1;^. 20, 30 
n. qfter. 3) 2 inrn nt^n aeinen 
Zom kuhlen an ]em. oder etwaa^ 
£zech« 5, 13. \6j 4^. 21, 22. 
24, 13. Zach. 6, 8. Hiph. n^sin 
ea wird Ruhe yerlieheni mit'd^m 
Dot. Klagel. 5/ 5. Derivate: 
7\ni7%^ nistj, nnsi5», nnX 

1" suhst, Ruhe. Eath. 9, itf. 17, 
iB* Mit Fron« qmi:) a Chron« 



<»w«nken,i. v.^a. t)1», ourPa. 

Vv* A^z^%- moveatur 
terra, Ebenso der Syrar o. Cbai«* 



99. »:'mi 



lange die oonnestefit^ wird sein 
Name sprossen. Im Cbetbib iat 
fn^%. Die Bedeutung ' erlautert 
aicii einaig aua dem Nomen pj 
soboles^ proles^ Welches aberauch 
zur ungafahren Beatimmung 
dea Sinnea hiareicht. Die altea 
Uebers. geben keinen beatimmten 
Aufacblula* LXX. tm/MM7. Hier. 
perseverabit* Chald. praefhtro' 
turn eraty wobey er |13% laa, wel- 
cbea* aicb auoh nocb in einem 
' cod* dea de Rossi und ein^m an* 
dern bey Kennicot iindet. 

OV ill eh en. yor|emandem oder 
vor etwaa flieben wird auage- 
^riickt durch \q Jea. 24* 18, ^^bV 



/■, 



— %- -» - 



^ 



696 



If IVIps. ss, a5. ]q%, 7, 4» X Sam. 
4, 17, und ^jars J08. 10, ii, 
6 Sam. 23, 11. 3 M08. 26, 36: 
d^n nD2Q !iDdn x/^ Jo/Z«n fiieken^ 
tt>/c vorwi , Sckwerte, Von leb- 
JosQn Dingea s. B* dfsn Wellea 
P^. 104 f7t den Schatten Hoh«>il. 
», 17. 4»'6. Jei, 35, lo: 
0S JUchen Knmmer und Seufzen^ 
,^i , 11. 5 Mot. 34, 7: nnS W H^n 
l/r/^ seine Mmtt^rkeit war uicht 
entjiohen. ^inmahl steht fS Od 
*7 s^enfuit Jes. 31, 8, vgU die ^ 
prSp. S, S. 5itf. B, 

BL fioi^ i^g^Of treiben. Jes* 
69 > y9 s 4*/in «r hommt , im> aiit 
SeengFir ^^^omS:^ noo3 n1n» n?!«) 
#Zr7f <{rr S6f^ J^hovks "treUt, 
Fulg^ quern spiritus Domini 

€Ogit» 

Hiph. ^^^ji 1) in die Flucht 
treiben. 5 Moi. 3a * 3o. 2) etwaa 
, in Sicherheit bringen , fliichten. . 
g M08. 9, 20; iv^r das fVort 
Jehcba^s fiircktete von den 
JKnechten Phqraa's v'»^V"r'*1[ t)*i.?i 
C"»nan - Si^ inipiD ^ rnJ^* braehte 
^eineKnechte und sein Fi^h in 
'Sicherheit in die H&user^ Hicfat. 
6, 11; er klopju Waizen atuf 

S^ne •»5iRi: o'»3nS wwi ihn in Sicher- 
ifij^ tU bringen var den MidiOiA 
ierfi, D^riyate; plaijj, D^Wts^ 

y^ O bewfgt werden^ sick 
• bewegen. i Sam. ^, 13; pi 
nVJ .y^ljW ifiir iTire Lippen bel 
wegten Ifich. &^ In^bes. er- 
#cbuttert warden, evbeben. 
Jef. 1$, 4: 0'«a©n'niaM ^va-ji und^ 
0S erbebteu die Grmi'd^eMen der 

. Sehwellen, 7, t; — ^35^ jj5»n 

A9in Hen^ ^erschuiter\ wie die 
jp^mf d^ fVMes er^ef^ttert 
iv^rderi ^vonf fViude^ 19, 1. 
a Mqn, gQ, j5^ 3) wanken, 
acbwanken, taumeln. Je». 

M, 19 < iiftttf* v*?.*! 5>'»^«; ?** 

y^mken wird die Eirde / wie^ ein 



taumeln , uml iii>A^ V0» stnrkem 
GetrUnk, Pa. 107 y 27. Sprue hw^ 
5,6: Pin M^n - n^niSa»o %i^3 e« 
loanken ihre Pfade^ sie tveijs 
nicht (wohin P). 4) a c h w e b e ti, 
in achwebender Bawegung seyn. 
Hiob 28 1 4 von den Bergleuten: 
ttta tbt^Mo %^sie hiingen hinab^ 
aufserhaih der ' Mensfihenwooh* 
nung sehwqben sie. ( S. SSn )• 
Kicbt. 9» 9: 0'»2C»;n Sv »^iS uwi 
Uber den Baumen zu schweben^ 
d. h. um die Baume 2u beherr* 
acben. 11. 13. 5)fa6rumach^^ei* 
fen. fa. 59, 16 im Cbethib; ni^ri 
VsmS f ^Xtn^^^ jene schweifen unther 
nack Speise, 109, 10. Amoa 4* 8« 
8, 12. KlageL 4, 14: ci^jisr %r^ 
niacin:! JiV sehweifen wie MUndi 
auf den Gassen. ▼• 15. 'Jfer. 14, 
xo. Ygl. die ainnTerwandten 

Veiba 113' und iW. 

- ▼ 

Niph. pass, yon BRph. ge* 
acbiittelt werden , von einem 
Frachtbaume Nab. 3, x&; voq 
i^inem Siebe Amos 9, 9« 

Hiph. 1) achiitteln a. B, 
daa Sieb Amoa 9^ 9; dei^ Kop^ 
i^eichea eine Gebebrde 4ea Spotta 
lit, Pa« 22, 8: m verziehn die 
Lippen vH*n ^V^y;. schutteln das 
Haupt, xo9y g5. Klagel. 2, 15. 
9 Kon, 19, ai: n^^in ^^'\ 5fnn» 
fi^tt^^n^ n;) hinter dtr her seitut' 
^^/^ ^loi Haupt die Toehter Jeru* 
jalem*s; mit etwaa anderer Con- 
^ruction {liob 16 , 4 : n9^:)N 
*itt(M"i 1»3 Q?.^^?, i^^ konnte, wider 
euch das jStaupt schiitteln , euch 
durcb Gebebrden ver^otten, ^-gl. 
Jer* 181 ^6; endlichf die Hand 
achiitteln /Zeph. g» 15, nach deih 
Zuaamnienfaange ebenfkUa Geatui 
ie$ Spottea. 

' 2) beunrnhigen. ft Kon. 23i 
x8 : I'^nioxt^ V^** Hm v*ik niemand 
beunruhige seine Gebcine, 3) her- 
umachweifen machen^ ^umtreibeu, 
arX«Vf». 4 Moa. 32, x3. Pa. 59, is- 
a Sam. x5, 20 : gestem bist du gt' 



V 



«97 



%) 



9 

und h$tU€ soUte ieh dieh stihtm mit 
WIS in dip Irre ziehn lassen. 
4) steli^n, .eigentlich: wankea 
belfen. Dan« lo, i6: und sieh^'J 
tino Hand heriihrte mich^ '^y]f'^^t\\ 
^i* nissn ••ana - Vj^ und hqlf 
Ji»r ai^ meine z^tternden 
Khuf und Eldade, Dat farchtsam 
Bebende der Stellung ist treiflich 
bier durcb Bipfu von ^sjj ausge* 
driickt, da sonst n^t^n oder D'>pn 
fttehcn wurde. (Im Chald^ dasa,; 



im Arab, hat cw x^ur^ einige. 

fpeciell« Bedeutnngeii pependii 
( arbor 'y Jh commovit et con* 
eursit ramum (^vintus^ ^ vgl. Jes. 
7, a; 0xa§itavip viuUitudineni. 

V^ eommoltis fm% r^mus; gVi 

m^i/. Je ineUnavit se^ nutavit^^ 
pepmidif:^, Derirat': D"»M»5». — 
y^n !l }(^. lS,t 54 gebort nicht 
bierUn und iat No.m^ propr,^ 
!• di«aen Art. 

L ^9 ^ Kal aqgelir9ucblicb. 

liipb. »|^^n i) bin und her bewe» 
gen, sichutte^n^ achwnigen 
••T-a- 5^^rr- Jc».3o,a8s DMi JifijnS 
Mn«i n%0^ ttm zu schwing0u'^di0 
f^dlker In der Sehwinge des. Ver* 
derhens. (Im Aethiop. ut «fia 
crihravlt y vaa, Chald. t)^;) und nsa 
vgl. BusftorfLex. chdld. S. 1320. 

1364). 

a) 1^ «j*»3,t die Hand scbwln* 
sen, s.'B., um ein Zeicben zu ge« 
ben Jea. 13,1 a^ (Derselbe Ge^ 

agitavit manum^ annuit numu, •■ 
Apoate]geacb« la, 17. 13, i<S* 

191 53- ^8* 5 Pcicb.iJ.fiUj 

nutus manhsy exciissio manus). 
Riufiger mlt htf als GebMrde dea 
Drohenden. Jes. xi, i5« 199 164 
Zacb. a, i3; in etwat^nderem 
Sinne Hiob 31, ai: ^nlsi^n-DH . 
^; Olnj-Hv wenn ieh je Hand ' 
m dm fVaisai legte; mi\ hn 



a Kon. 5,11: filpttn Sh 1i^ ti^ni 
unJ «r ivird* seine Han^ auf die 
(aussdtzige} S telle legfinj und dfin 
Auisatz wegsckaffen, 

' 3) hv Sna, ann ti«»5n chi £!• 
sen, eiserne^ Werksseug ,u. dgl, 
an etwas legen, eigentlicb: dar* 
iiber schwingen, a Mos, ao, ^S 
(aa): n^S» na^n ^a'ln *b u^enif 
du iblTi Misen daruber sckwingst^ 
daran lent. 5 M6s« 2^, :i5: 

^e Siehel soUsk du nichi legen 
mi deines N^chsten 3aat. VJ , 5, 
Jo§. 8t 3i« Vgl. Jci. 10., 15: 

j/c& /2^> ^^g'tf ruhmeti gegen den^ 
der sie zieht? -nn isattJ 'J'*^?!^ 
1^X3 '»*^& als ob der Stock den re* 
gie/ie^ der ikn aupiebt ! Es stebt 
^demnach hier vpn dem Schwin- 
gen J Regieren ^ dea Stockei. 
(Mehrera Verbindungen unter no, 
a. 3. yereinigt auch das Yerbum 

4) am hSufigaten in der Spraehe 
dea Opferrltualas nai^n *iai «|^^7t 
nln^ ^2ifiS nach der Analogie der- 
Torigen Bedeutx^ngen : etwas bin 
und herbewegen^ nnpb Luther; 
web en vor Jehora (▼§!• die 
jlrklarung der Rabbinen hey Qa' 
stellus und Coecejus^^ und da- 
duT<^h ibm weihen. So'vielist 
deutlich, dais ein ei^ener Ritua 
des Weibens dadarch . angeseigt 
Warden soU. 3 Mos, 7 , 30. 8* ^7» 
ap. 9, ai. to, 15. i4,'i2« 24* 
iLSf 11- ifi« fi»* 4 Mos. $j 2.5* 
6, ao. Nur suweilen scheint jene 
genauere Rucksicht auf einen he- 
atimmten Ritus verloren 8u gehn, 
und ea fiberhaupt ein Weiheu zu 
bedeuten, a. B. a Mos. 35 , aa, 
und bes. 4 Mos. 8» ^^.y wo auch 
Ton der Einweibung der Leviten 
stebt : o^sii^^n - nn pnM >i'»:5n'» 
nln*; «»J[9S na^^n xiiiii Aharon soil 
die Leviien \oeten als eine PVebe 
vor Jehova^ v. 15. 16. ai» Doch 
Uelsi^ sich auch bier der urspriingl« 



^ 



Xi 



699' 



Begriff beybefaalteoi wmn man 
oben an einHia- und Herbevi^egen 
lies Opfersy hier i|n ein Heruin- 
fuhren der su weibenden Leviten 
dadite. So dacbte es sicb der 
Araber, welcber es an dtn obi- 
getk Stellen durcbgebends durch 

i&^jjsxi \^f^ agiiavit agita- 
tione^ Num.Qj 11 ft aber durcb 

CJsA cJir cireumduxit ciremn- 

ductione auftdriicbt. Von dea 
ubrigen alten I^bersetzern geben 
es nur noch dcr Syrer und 
Cbaldaer conaUnt, jener durch: 

tjUi^Od «.#^ stparavU separa* 

Uonem^ d^eser durch: no'^M D**^h 
elevabit elevationem^ LxX. u. 
yulg» bleiben sicb nicbt gleicb, 
die erstere wacbaelt mit m,^o^t^n¥ 
M(piftff/iA9f^ u^tilfttf aipottfi/titK u. a. ab. 
Die obige Annabme hat die Ana? 
logie der ubrigen Bedeutungen, 
die Reception bey^den hebr. Aus- 
legem und den constanten Ge- 
brauch des Arabers' fur aich. 
Hoph. K)d4n pass, von no. 4, 
ft Mol. 29, 27. 

jpi, •laia nur Jes. 10, 32 in der 
Bedeutung von Hiph, no^2,i die 
Hand scnwingen g6gen etwas, 
ala Gebarde der Drohung. Deri- 
vat: nfijjjn. 

Die Vergleicbung der DIalekte, 
die z. B. J. D, Micbaelis ( Sup* 
plem» no. 1&50) angestellt bal^ 
iat bey dieaem Worte ohne alien 
Ertrag , da dieaelben unter dieaen 
Bucbataben Bedeutnngen faaben, 
^velcbe unter aich uad mit dem 
Hebraisoben in hein^r Verbindung 
atehn. Als Synonym vgl. man im 

Arab. \0^, welches fast alle 

jene Bedeutungen yereintgt, imd 
von dem Araber mebtens sur 
tJbersetaung desselben gebraucbl 
ist. 



Ih ^^^ gpTfifigen^ bespreogen, od^r: 
traufeln, betraufeln. Spriichw. 7* 

17 : *ii» ^aDttf» ••naa LXX. 

Vtilg. asperxi cuhile metim myr^ 
rhd. Ebenso Syr. Chald. Arah^ 
Biph. Ps, 68, lO: Mani rs^X 
D^n^M tis^Ts einen mUden jRegen 
Uejsest. du herahtr&ufeln , o Je* 
kova. Derivat: nsii. Im Arab. 



< ' 



ist die varw. Form ^^5Li pluviam 
effudic Qnubes). 

^^ m. Erbebimg, Hohc. Ps. 48, 3 2 
^lJ»^-*in — "ili-na*; pzilchev ^^tf- 
tioHd (est) «— mons Zion^ Ueb^ 
Uch erheht sieh — der Berg Zioiu 

Arab. (Sf^ if^u, Stw. {^JKj med. 

Vau und Je: imminidC rei^ ^mi^ 
nuit supra rem. & linch nfe^. 
Gans verschieden ist >[) d. L 

Memphis. 

 » 

X^3 1) fliehen, fluchtig umher- 

scbweifeuy s. v. a. n^d, ^13* 

Klagel. 4, 15: >*)S^;*Q4 ^^\ sie 

Jliehen und schweifen wnher, 

Arab. ycVj w»^A '^^•» J^g^^% 

effugie^ aufugity auch: motus^ 
Qgitatus fuity wie die'sinnver- 
wandten n^^ und vi^. Wollte 
* man die Form mit den meisten 
Neuem von n:sj^ ableitea , so 
mufste man ihm die Bedeutung: 
flattern, fliegen zuschreiben, 
welche ysd im Cbald. u. Arab.hat, 
und wo von im Hebraischen n2Cl) 
die Schwungfedec ist. Von dem 
nnst/iten Herumflnttern des Vogels 
ware es dann iibergetragen auf 
dms Herumschvreifen einesFlucht- 
lings, vgL Jes. x6^ %. Spriichir. 
fi6, d. 27, 8* ^^^ obige An- 
nabm^ ist aber offenbar die leich- 
tere. 

ft) hi lib en. Im Arab, ist 
^fdU med. Vau. schimmeniy 



« 



gliiixaii, welciiei auf Bliihen 
ub^rgetragta wurd, v^ den Art. 
If S. 248. 

Siph. y!|n dass. Hoheal. tf, ii. 
7f t3t nach einigen auch f^^ 
KofaeL 12, 5.(vgLYH3), In den 
Targ'g. y««;jM dass. Ps. 90 , 6. 
103 1 15* »32, iQ. DieDerivate 
yj, n»5, ]« bildcn sich* von 
der TerwandtenForm y:^3, w. m. s. 

' T *^ y- ^i® Scbwungfedcr , perma. 
Esech. 17, 3, 7, Hiob 39, 15. 
Stw. nxi, welches die Bedeutung 

Ton (ja3 motitavit alas (^avis) 

gehabt £u faaben scbeinty vgl. das 
Dcrivat: ya accipUen — Ober 
nyi 3 Moa. 1, x6 5. uuten. 

P' saugen, s. v, a. p5% Hierron 
lit nach den gegenwaitigen Vo» 
calen %n^OJni »n^2 j/^ saugte iktiy 
2 Mos. 2, p. Auch. itn Rabbini- 
schen fufart Buxtorf die' Form 
pO auf, aber ohne Beyspiele. — 

*^ OT. cliald. Feuer. Dan. 3, <L 
A I. 15. 17- 7» 9-! Syr. (^a^^ 

trab. jXj dasa. Stw. aL* ieuch-> 

ten, vgl. die yerwandte Form 
*in^ no. IL Derivate im Hebr. 
sind: n^5 u. -j^ licht, Leuchte, 
n'^iao Leuchter. 

^^ tyr. «jftaj »• v* a* das haufigere 

t;3M krank seyn, \ind von dar 
Seelis; aegrum esse^ dolcre^ Pi. 
69,21, 

"^W 'fut. Ttr^ apoe. tM und t»^ 

i) s. V, a. das arab, fii springen^ 

hiipfen, z, B. vox Freude, S. 
Hiph. 2). 

a) von flussigen Dingen : aprinT 
gen, spritaen, an etwas. 3 Mos. 
6, 20 (27 J: h:f PiKf'rw ni^ *ittfH^ 
ijan luid wtnn voh j^inem BLute 
an eiii iUeid spfitzt, fi Kon. 9, 



«9y 73 

sprUzte von ihrem Blute an Me 
PFand, Jes. 63 , 3. 

1) springen macben , vor Freude \ 
oder Verwunderung. ^ So viell. 
Jes. .52, x5: ^^h1f D-^ai &Mi n!i'» p 
so wird er in freittfi^e Vtnoun* 
dcrung sctzen viele f^olker^ LXX» 

miru. , Vgl. Martinii Cotrtment^ 
philoL erit\ tiber dieses- Cap* 
(Rostock 1791) S. 29. Vielleicht 

liefse sicb jedoch auch f •i adegit^ 

impulit ad rcm^ mh /Jlc, ver*** 

gleichen }. 2) sprengen, 
•priitaen. 2 Mos. 29, 2\.: n't%n^ 
pnM Ss^ und soils t auf Aharpn 
sprengen, 3 Mos. 4, 6. 17. 5, .9« 
14, 7. i6« 27.51, 4 Moa« 19 9,4* 

*T^!5 *"* Gep^cht. I Moa, 25 1 2g. 
54. S. IM TiOf //, wo £uglei(ch 
yon der Ableitung dieses .Wortea 
gehandalt iat. 

^^15 ^' ^) Nasiraer, ein Gott ge- 
weiheter, eine Art von Enkratiten 
oder Asketen bey den Hebrae^, 
welche Gott au Ehren nnehrare 
Gelubde auf sich hatten. 4 JVf^s. 
tf , 1^ fF« Amos 2,11. 12. Klage}. 
4i 7' VoUstandiger: D'»nSM i'»t:^ 
ein Geweihter Gottes RicKt. 15, 
5. 7. 16, 17. Weil der Nasiriter 
seine Haare nicht beschor, wird 
es nach einer Art von Metapher 

2} von dem im Sabbath • ixnd 
.Jobeljahre nicht beschuitfe- 
nen Wei ns to eke gebraucht, 
weii auch hier, wie beym Naairiiier, 
die Beschnaidung der Zweige 
eiijier religiosen Vprsohrift sufolge 
unterlassen wurde. 3 Moa. 25 , '5 2 
ns:3n kS 9p'^i^ *iD^x> fTH dU Traw 
hen deines unbeschnitLenen PV^n^ 
stockes sollst diu nicht Usen; 
▼.11: n^*^'n5 riH «i'>snn wHn imd 
seine unbescmiittenen ff^einsldeke 



y 



t: 



Sdllt ihr nieht ah^mdten. Das 
Auffallende dieser Ubeitragung 
▼ermindert fticl^i wenn man 2hn- 
liche AuKlrucke in ahnlichen Ver* 
bindiingen gebraucfat findet, so 
iftt n»ptt/ nSina virginitas syco" 
mori dciT Zastand der Sycomore, 
wo fie noch nicht beschnitten 
wird. Nidda foL Q , a , vgl. 
Buxtorfii Lex* chald, et talmud, 
9* 307. Vgi aucb •i»5 Jcr. 7, «j>. 

3) der Auageseicbnete, Edebte, 
Yomehmste. 1 Mos. 49 , 26 vom 
Joseph: i^rm vta der Fiirst sei- 
ner Briider. Stw. *112. 

'J5 Z**^* ^'l^ *) tinncB, fliefsen. 
4 Mos. 2'4, 7. Ps. 147/18: ittf^ 
'fi^C ^S*^. In^n er lajst scinen 
fVind ipehen r— fsfiiejset Was' 
set. Daber Fart. pL D*«Vvia die 
Rinnenden , . eigentl. epith. poet. 
Sut : die Qewassen fi Mos^ 15, Q. 
Jcs- 44, 3. Jerem, 19, 14. Ps. 78» 
16. SpriichW. 5, 15. Metapb. 
^ von derrRede 5 Mos. 32, 2: 
^n*^»M St>5 S^n es fliefse^ wie 
Thau^ rheine Rede, Einmahl 
▼on der Verbreitung von Wobl- 
^ruchen Hobesl. 4* ^^* ^^f' 
JP^ordf komm^ Sudwind^ und 
durehwehe meinen Oar ten %\v^ 
%%c>t^a da[s sich s&ine Balsam^ 
diifi^ ergiefsen» 

ji) etwaa fliefsen, traufeln Us- 
•Mil, Ton etwaa rinnen (vgl. r\\i 

ifOroft ^^^ ^ doi^ angegebenen 
Analocien). ]er. 9, 17 : ii.a*i9^^^n 
•fi^D' VA^^ und uneere PP'impern 
ir&ufeb'i ff^asser, Jes. 45, ft. 
Biob 3^ I 28* 

3) zerrinnen. Hicbt. 5^ 5: 
nln^ OSMD ^Sta D'^^in Serge zer- 
Tvnnen vor Jehova. Die I^XJL 
und der Araber baben bier ausge* 
' druckts werden erschuttert^ er- 
beben^ nach der Punctation : «M^, 
welcbe aucb Jes» 64, 1. 3 cans in 
derselben Verbinduhg von den Ma- 
aoretben aufgenommen ist. AUer- 
dio^l ist dieses einery. den Fallen^ 



700 t3 

wo man an Ricbtigheit. der rnaio* 
rethiscben Vocalset|iung sweifeln 

mag. 

Hiph^ h'^^Ti fliefsen lassen. Jes. 
43, 21. •^ Dieselbe Form Klagel. 
1 , 8 aicbe outer S\\ no, L Doch 

baben die Araber auph |3^^^ 

viUs^ des pectus Jmt^ wesbalK die 
Form aucb von diesem Verbo fd 
abgeleitet werden konnte. 

DW m. mit Pron. •»cta Plan D«»Dt3» 
^»ta Nasen- oder Obrring, wel* 
cb^s durcbZusatsenaherbest^mmt 
wird. Der erstere i}t ausdriick- 
licfa beseicbnet 1 Mos. 24 1 47* 
nSM-Sv ptin nw^ undiehiegce 
din Ring in ihre lipase. Jes. St 2 ^ : 
•jMn *»)Dia Nas^ringe. Spriichw, 
xx^ 22. Eeecb. 16 ^ 12; die letz- 
tern X Mos. 35, 4: Qwan nHi 
t^n^MM:! ntt/M und die Ringe, die 
'j(ie in den Ohren hatten* An- 
derswQ ist es unbestimmt, welobe 
Art von Ringen gemeint sey« 
Ricbt. 8»^ ?4. ^5. Hiob 42, 11 
u* s. w. ' Uber die Sitte der Na- 
aenringe vilrgl. JHeron. sn Esecb. 
16, 12, die Stellen der Reise- 
"^escbreiber injabn^a bibL Arcbao- 
logie Th, /. 5. 155 , nnd A. Tb. 
Hartmann'j- H^braerinn ^fa. 2 
S. x66. Tb. 5 S. 205 ff. 



pl^ cbald. Sehaden leiden. Part 

po Dan. 6, 3. Jph. p%yn in 

. Sehaden bringen Esra 4 ," &3« 

P39 '''• Scbadent NacbtkeiL Estb. 
/7, 4. 

* 

.^Ij in Kal ungebraucblicb, 

NipK i) sicb absondem, tren* 
nen von jem,, mit 't^ ^inMD abfal* 
len vom Dienste Jebova^s. E«ech. 
14, 7* 2) sicb entbalten einer 
Sapbe, mit ^t). 5 'Mos. 28, 2: 

. Un sick enthalten dessen , was 



O' 



701 ' m 



die Sdhn^tsra^U gwnUgU Ohne 
Prip. Zach. 7, 5. (Syr. Ethpe* 
da&s.) 5) mit S : sicb einer Sache 
weiben (vg|. *. B. «^a no. /). 
Hot. o, 20 : nwiS !i*»taAT sU weih* 
ttn sich ienschandlichen Gdtzem 
(Hier achliefst ea ficli an das ver« 
wandte n*)^ geloben , und dat 
arab. f\j geloben, weiben, des* 

len Vergleichbarkeit daraus er- 
bellf » aa£s auch 'det Nasiraet 

^j^ geschrieben wird)* 

Hiph, 1^.1 i) absonderu, tren- 
neiii macben, daJGi sicb jemand 
entfernt blilte* 3 Moii. 169 5i- ^ 

mi machety dap die Sohne 
Israels sich fern haUen von Uri" 
rdnigkeit.^ Fast ^le alte tJber- 
setser haben hier ausgedruckt: 
warnet^ so dais man auf die Ver- 
mutbung geleitet werden konnte, 
sie batten Dn"\nTn geleseh. Abet 

auch JvAj if* bat gan& die Be* 

deutiuig des bebr. ■j'^riTn, und es- 
is t fast wahrcbeinlicber,' dafs di^se, 
als dais die obige Bedeutung bier 
tna&wenden sey. Davon ist auch 

mX> Rrmahnmig ^ . WArnnng $ 
^j^ Ermahnex, Warner u*. s. w. 

s) weihen. 4 Mos. 6, 12s 
iMi, '»©^-nij nln^S •i^^.'il ^^d er 
weibe 4em ^JeJiova {von neueny 
die Zeit jeiner fVeihe^ 3) m- 
trans, wie Niph. no. fi. sicb Ant- 
balten, mit |t3. '4 Mos. >S, 3. 
4) iich weiben, mit n1n*»S dem 
Jeboya. 4 Mos. 6, 2, sJ 6.' De- 
rivii: n^i^ 

']^ 1) die Weihe. 3 Mos. fti, 12: 
vS» rrj'bii nn«f» ptt^ '>t3 -is 
^^ 4u JV^eihe 'des ^albii^is sei^ 
Y* GoUes ruht auf ihm. Ins- 
»«•. iroft dcr Weihe dee Naai* 



raer*s (yii)^ 4 Mos. tf, 4 : ^»^-^ 
1h»i /?/tf go^ize Zeit seiner TVeihe \ 
V. 5: 11t3 l^j;! J*m lVeih-^eli$hdei 
V, jf: 1i»3 *tt;*<i i«ii geweihetes 
Haupt$ v; 12: iifi Hrts *»D J^|f 
verunreinigl ist seine f^tike. Sm 
V. 5-21. 2) ^(Vleton. fiir : das ge« 
weihete Haupt (des Nasiraers). 
4 Mos. 6, 19. Dann ohne diesa 
Beziehung fiir: Unges Hauptbaar. 
Jerem. 7, ap: tiM3 '♦^.i seheerib 
dein Haupthcuiri (Eine nock 
anffallendere Ubertrdgung s. un* 
ter VT^ no. "i. ) 3) Diadem, 
insbes. des Konigs 2 Sam. 1 , lo* 
2 Kon. 11, i2i, Ps. 89, 40. 13^9. 
18; des Hobenpriesters, weldfaea 
' tt/^p«n *)T^ beifst. 2 Mos. 29, 6. 
39i 30- "3 Mos. 8» 9. Die Be- 
deutung. stebt sttnacbst in Vermin* 
dung mit *^'»T5 wo. 3.* priitCepe^ 
und d'»itib Nab. 3^ 17* 

nri2 und ^i;t;A. nrtirt yi^^ rtfis^ 
1) lei^en, fuhreia. 2 Mos. 32, 
34. 4 Mos. 23, 5^. Hiob 38f 31. 
i Sam. 22 , 4- 'f^ hauiigsteiii . 
▼on Qott, der die Menscben lei- • 
tet. Ps. 5, 9: anpnaca •*5n3 leitk 
mich in deiner Qerechtigkeit, 
27, -iii Mtt/^O nnic "^ana leite 

. thick auf' ebenem Pfade. 31,4. 
61, 3- 73, ft4- 145,^*0. 

2) etv^iis wohin bringen, verle* 
een. 1 Kon. 10, &6\ '('19:3 onssi 
^!b*)n z/7z^ verlegte sie in die fVor* 
geiist&dte. 

3) Hiob xi., 25: tjMftV nB\tf 
Dn^.i! «r bteitet F6lker aus und 

juhrt sie zuriicky nebmlich: in 
ihre engern Gransen. , £s i6uCi 
hier einen Gegensats von ntsu^ 
bilden, wie dieser ^uch in dem 
vorhergehenden Hemistich ausge- 
driickt ist. — Anmerk. Yen Kal 
ist nur PrSt. und In^perat^, von 
Hiph, F|itunim und Infinitiv im 
herrsehenden Gebraucb. . Von 
fiiph. kommt jedoch auch daa 
Prat. 2mahl vor. Ygl. hiersu die 
Bemerkungen der Yorrede Th. L 
S.XFII. 



\ ' 



m 



708 



.tS^^OTI^ m. pi. 1) Trostungcn, 

' Jeai57, 18. Zach. 1; 13. (Meh* 

rere codcL u. Ausgg. habea bier 

D'»fi)n3i, mit Dag. p) 2 ) Mitlci- 

den.^ HoK xx^ g; Stw. Dna, 

ttJ^H^ in* iwljf. (Ton nttj^n^) ehern. 

Hiob 6, 12. 

> • 

H^T13 y* Kupfer, Era, x^^*of, 
8. .V, a. ntt^ni. 3 Moa. 26, 19. 
Hiob 41, 19. Micba 4, 13. Jea. 
45, 2: n\^nin3 Mn^l eberne Thu-» 
ren. Hiob 20 ,24: nu^na ntiJb 
eberner Bogcn; 40, 16 : V^'**.^ 
' nu)-in2 eberne Rinnen. 

iTJ'^nJ y. Ps. 5 , f Name einea mn* 

X aicali$cbenIn$ti*Uioeiit8, am. wabr-^ 

acheinlichaten : F15te. Man nimmt 

» ea dann fiir: r\\n} von h\n durcb- 

> bobren, (vgl« die Analogien unter 

rtfi^i)* "wovon b'*Sn die Pfeife. 

Aucb diirfte man mk Bochart 

(Hieroz, Jly 190) annebmen, 

da fa as die Form von Sn3, die 

Sedeutung von SSn entlehnt babe^ 

Der CbaUlaer gibt es durcb Vi2n, 

mit welcbem Worte er gewobnl. 

daa bebr. nh'no ausdruckt. wel- 

cbea aber auch Ocn, 51^ 27 fur 

daa Inatmment *)1JID atebet. 

n^THf die Nasenlochcr. Hiob 41, 

12. Syr. Tf'^>^ Nase; arab. 
5 ^^ 5 c 

jsrtMy -Aljuo Naae, KuaseL 

ein Erbe bekommen. Richt. 11,2: 
^50M^n*»^a Sn3n?t<S du solUt 
A'^in Rrbe bekommen in unseres 
Fatm's House ^ vgl. 4 Moa. iQ, 
20, .2) EnmBeaitkZ erbalten, 
beaitsen. Beaondera kaufig a) 
' von dem Erlangen und Beattzen 
dea £«and«s Canaan dutch die 
Israeltten. 2 Moa. 23- 30^: rVnai 



V*iMn - nM tmd du soUst das Land 
besitzen. 32, 13. 4 Moa. 13, 20: 
vni Jehova sprach zu Aharon : 
\n^r\ K'S D^c^MD du sollst keinen 
JBesitz bekommen in ihrem Latid^ 
V. 23. 24. 32, 19: pnH Snsa k'S 
n'^s»V "^ariD ii?/r wbllen nic'ht mit 
i/E7z<?n Besitz nehmen jenseit des 
Jordan, Jos. 16, 4* J^** 57? i^'^' 
b) von Jcbova "wird gesagt: er 
Hiinmt Israel als Eigentbum d. h. 
er nimmt alch desaen ala seines 
Eigentbums ^. 2 Moa. 34, 9: 
vergib unsTer Missethat und un^ 
serer Siinde ^anSni? und nimrn 
uns zum £.igentkume. Zacb. s^ 
12. In einem andeten Sinne ateht 
es Ps. 82/ 8i Vnan hj^h '•d 
t3'»lan-^3:i £^^^7z dtin Eigenihum 
sind ttlle f^dlker. e) erhalten, 
sum Besitse belconunen z. B« 
Ruhni, Outer u. a, w. Sprucb^^. 

3, 35» 1.1 1 ap* 28i lo- P«- 119, 
ill : nStoS ^^nny •^nSn^ icKhabt 
iniV deme Gebote xn cigmi ge- 
mackl^ 

3) in Beziehung linf Peraonen 
oder Yolker ist: ai0 besitzen auch 
a. V. a. ihr Besitzthum erbalten, 
und aie daraua vertreiben. Vgl* 
tt;*i'» no. 4 1 wo dieser Sprach- 
gebrauch hauHger ist. Zeph. 2, 9 : 
der Bjsst mehies f^ol/ies wird sis 
plundem oAna^ ^^la tri^i und 
^aj UberbUibsel mei^er Jsation 
wird sie aus dem Besitz «er* 
treiben. 

4) wie P/. etwa's znm Beaita 
vertheilen. 4 Moa. 54,,. 17: •^Ttfw 

nKH-nn DO^ ?Sn3^ welche euch 
das Land znm Besitz vertheilen 
8olUn4 V* i8» Jos. 19, 49. Viell. 
auch 2 Moa^ 34,9: ^'^nSn;) aietzs 
vns in Besitz. 

' Pi» Snj^ zum BeaLtz vertheilen. 
Jos- 13 1 33* Mit doppeltem 
AecHs. der Pera. u, Sache Jaa. 14, 
1: 131 IJJjSit bnk S1S11J httfH was 
iknen zum^ Besitz vertheilt hdt^ 
ten Bleasur u. s. Wg 4 Maa.^4, 
fi9« Mit V der PMt« J#f« 19, 51. 



na 



703 



ro 



Biph* 1} erben niachen, 
tuid kwar a) eu^ £rbe hinter- 
lasten, mit dem jDat, 1 Chron. 
^89 8 ^} das Erbtbeil austhei- 
len, mit doppeltem Accus, S Mo9. 
fii, 16: v5^"nH iVnan dio^ 
lS r^'^n^ *)«^M nM iv^nn sr seinen 
Sdhnen zum Erbe vertkeiUtj was 
er Aiit. 

2) in Besitz geben. Jes, 49, 
g: nlDDTt^ niSni VnlnS ujn in 
Besitz zu geben die verodeten 
Besitzungen* Am faaufigftten mit 
doppeltem ^rru J. jemandeiii etwas 
zum Be«its geben, Spriichw. O9 
21. &$, S2. Zacb. 8, le. 1 Sam. 
2, 8; insbes. von der BesitZ" 
v^rtheiiuDg det Landea Canaan 
5 Moa. 1, 38: nsS-tna^ mih o 
Sm^yv^ DH de^in tr wird es ver* 
thelten an Israel 5, aQ. is, 10. 
»9,3- 5^> 7. Jerem. 3i i8* 12, 
14. Jos, !.,<$• Auch ohne Accnsi 
der Sachc 5 Mos^ 3a>, 8? Vnina 
t3M:& Y^^^ ''^^ ^^'* Hacks u den 
f^olkern ihre fT^'ohnritze anwies. 

Hoph* s^un BesttE bekommen, 
iiberb. bekommen. ^liob 7 , 3 J 

den mir zu Theil Mondcn des 
fVekef. 

Hithpa. x) wie Kal : zum Bc- 
lits erhalten, beaitzen. 4 Mqs. 

inSna ti^^it frif die Sdhne Israels 
besitzen ein jeder seinen Besitz* 
thum^ Joa* 14 > ft. 2) ^raii/. wie 
Kal. 7ftf. 4. P/. u« JSRp^ Die deut- 
Uchste SteUe fiir diese sonst im 
tm Hithp(s. fast nicbt vorfcom- 
mende Wendnng ist 3 Mos. 25, 
46: a>*»^i]^H D5i.^?3|S Dnk onSn3r»ni 
tmd ihr soUt sie vererben atij 
eure Sdhne naeh eitch* Dieses 
druckan anch alle atfe Ueber- 
setznngen ana. Hiemacfa weiden 

ancb. 4 Moa. 33 1 54* 34v ^5* 
£ae«h. 47, »3 transttiTiach ge« 
£idst werden konn^ng in welcben 
SteUen ditf intransitive Bedeutung 
|ramgat«aa iniiieijit ' ban aeyn 
wuioa* 



^fl3 7»i OBacb. 1 Mos. 32, 24. Pa. 
74^ 15. Hiobd,i5: meine Brilder 
sind treulos wie ein Bach. 20, 17. 
21, 33. 28 i 4. Jes. 30, 33: \n\ 
JT^lJia^ nnss ein Bach brennenden 
Schwefels^ V%. x8, 5: Vx?«»^:j '•Sri^ 
Bhche oder Strome des Ferder* 
bens, Immer wird dieses Wort 
gebraucbt von den kleinen Fh'is- 
aen oder Bachen |12*^.N, pD*** 
ll'Tjp, litt^'^p. yr. m. nachs. — 
D^'^sco Sn? der Bach Agyptcns, 

. welcber hauHger als Bezeichnung 
der siidlicbsten Granze Von Pala« 
stina vorkommt. 4 Mos< 54, 5-: 
uud die Gr&nze wendet sick von 
Azmon D'»n2cc n^na zum Bache 
Agyptens. Jos. 15V4* 47- Daber 
stebt, wenYi der ganze Umfang 
Falastina's bezeichneit werden soil 
X Koti. 8 > <5,5 : von Hemath bis 
zum Bache Agyptens^, vgl. 2 Chr. 
7, und 2 Kon. 24, 7: vo7n 
Bache Agyptcns bis zum Strome 
Kuphrat. Jes. 27, 12. Unter den 
alten Ubersetzem sind Saad. bey 
Num^ 34, 5 und der Alex. Jes. 
a. a. O4 die einzigen/ welcbe 
etwas Anderes^ als die wdrtlicbe 
Uebersetzung ' des Hebraiscben 
geben ; der erstere gibt es : 

{J^j^^ C/*;^ C^f ^^ ^orren^ 

tern oder vallem Elarisch. Der 
andere: fwf 'l^ivoxopov^uv, Beydtia 
ist einerley .( vgl. /. D. Michaelis 
zn Abulfeda'a Agyptcn S. 68) 
und die Deutung bat viel Passen* 
des. JElarisch ist nebmlich nach 
yplney (Reisebescbreibung Th. 2. 
S. 255) u* a. der letzte syrische 
Ort nacb Agypten bin , wo trink- 
bares Wasser anzutreffen ist, bis 
man nacb SalahiiS in Agypten 
kommt. £s liegt | Meilen vom 
Meere in einem sandigen 
Grunde, aus welchem zur' Re* 

Senieit ein B a c b aacb dem Meere 
iefst. Vgl. Vater zu 4 Mos« 
a. a. O. u, /• Z>. Michaelis sup* 
. pUm* S. x6Qi6i welcbex jedocb 



na 



70/f 



m 



nocli eine andereVeimtitbiuigaulF* rlbTO dtu. P«. 124^ x4.iiiit einem 

iiteilt. Auiser den ob(^n angefufir- -^Mase. verbunden , mtthin i»t daL» 

ten Stcllen gehorftn niin Auch -,- paragQgisch^ nicht Zeichen 

noch folgende liierh«r «) CzecK des Feminini. 

47, 19 und 48, fi8: o»ri Sm n^CJ? t . 

^Inan i/x zum Bdcht aiif das n^n3 /. 1 ) das Erbe. Spruchw^. 

grojse Mter zu^ welchc Stellen j^^ ,4: nian nSna das £rbe toz& 



mit 4 Mo«. 34, 5 «u parallel 'ftind, 
als dafft man sich nicht eine Ande- 
riing dea Accents in nVna (ala 
p4nacutum^ erlauben sollte. So 
nimmt es auch Jarchi u.' Hieron^i 
welcher su 45, 28 b^merkt: ^ylste 
tJiirfn est torrcnSf qui ingredilur 
mare ' Magnum Rhinocorurae* 
Omnisijue terrae sanctae haert* 
ditas ah dustrali ptagd usque ad 
terminoi Agypti Rhinocorurd et 
torrente Jinitur,^* i) Amos 6, 14 i 
von Hemath bis zum Bache det 
fVuste^ wo unstreitig untcr Sna 
na*jSjn derselb^ verstanden ist. 
cj rJVlos. 15, 181 wo die Granse 
dea Landea' Kaiiaan bestimmt 
wird: Slna^rt inin "iJ? o^.l^co ^n%ti 
T\*\t ^7\j \}on *dem Strome jie* 
gyptens bis zum grofsen Strome^ 
dem Strome Muphrat. Aus den< 
obigen Paralleien , insbes* fi Kon. 
fi4, 7. Jes. 2^, 12 erhellt Jnit 
grofser Wahrscheinlichkeit, dafa 
D^^:cD *in^ bier nichts auders , ala 
das aonstige o*».iafO Sna sey, nicht 
ct wa der Nil,' welch«r wcriig- 
atena ^ nie so genannt und ala 
Granse l?alastma*s angegeben 
wir^. Auch scheint der besondera 
bervorgehobene Zusatss beym Eu^ 
phrat: der grofse Fhifs auf eine ' 
ArtGegenaau au fiihren, welche 
beym Nil aicbt passend ware. 

fi) Thai, mit einem Bache 
durchflossen, wasserreicher Grund« 
1 Mos. 269- 19* Hohesl. 6, 11, dah< 
,V:5w;m Sna das TbalEschkol, hnjx 
n-ji' 2Ua Thai Gerar 1 Mos, 26, 17* 
4 jJlos. 21 » 12. Mehirere Wort^c 
▼ereinigen diese beyde Bedeutun- 
gen in aich, im Hebr. vgL P^fiM, 



den Yatern. i Kon. 2x> 3- 4- 
&2 Besi^taung, Eigenthum. 
4 Mos. }8> 21: und, den Sohncn 
JjevVs gebe ich alien Zehnten in 
Israel zmn Rigenthum* 5 Mos. 
4^ 21: das sehone Land^ voel^ 
ches Jehova^ dein 6ott^ ' dir 
zum Eigenthum gibt* Insbes. 
a) baufig ron dem jemandem zum 
Eigentbume angewiesenexi Ge- 
biete des Landes Kanaan^ Jos. 13, 
23; |2[1K'> ^5:1 rSn2 das Gebiet 
der SdhneJiubens, 4 Mos. fi6, 
62: 7\iny nnS ifti. h^ o denn 
ihnen war hem Gebiet gegeben 
unter den Sohnen Israels. xQ^ 
23. 27, 7. *) Mr\r TiSqi Besitz- 
ibom Jehova's, ron den laraeliten 
geaagt, deren sich Jehova als aei- 
nes Eigenthuma annimmt 5 Moa. 
4, 20. 99 26. 29. Fs/ 28, 9. 
Vgl. das Verbum no. 2 lite. i. ■. 

5) Loos, Scbicksal jemandes im 
Lieben a. v. a. pSn iid. 2. a« Hiob 
20, 29. 25^, 13. 31, 2. 

A) Mit p\ri wird ea aHlaerdem 
baufig verbunden \a folgenden 
Phrasta (vgL pSr^ no. 2. * ) 
X Mos. 31, i4:*pSn nA tIph 
4^^2|M n^Jaa. nSn^i koBen wir noch 
Theil und Mrhe am vAtwrUehen 
Hause? mit bsr 5 Mos. 14, &7« 
39. Dann in der Bedeutnng: 
Gemeinschaft babdn mit fern, 
ft Sam. 20, 12 inia pSn mS |^lj 
^t^** jaa wS nSrii m^> wir hnben 
kein Tkeil^an^JJavid^ und kmine 
Oem^inschaft . mit dem Sohne 
IsaP$d t Kdn« xft, i6. 2 Cbron. 
10 f x6« ^r|. 8» 2x: owi frri ?« 

a Cor. 6,.x5. 



im AtA, ofj, im Syr. V^ y Sfiy^^. ^.^^^5^ ^ I. 



Daal^ O^?? Eaecb. 47, 9^ 



Utta in dw Wuste, tau, 4 Jma. 

ax. 



pp. 



fit y i9« Ala ' AppeUat, Bach 
Gottes. 

f^^OS /I i. V. a. nSna niit der scl- 
tenem Femininalendung n^ Ps. 

&n3. In Kal ungebranchL 

PL DM t rotten, mit dem 
Aectts. \ Mea. 50, fiu Hiob a, 
11. Ruth £, 13. £ Sam. 10, 3. 
Die Sache , woriiber man jeman* 
den trostet, stelit mit \r> 1 Mos. 
5, ap, und S^ Jea. aa, 4. Jerem« 
i6y 7. 1 Chron. 19, a: l&nj^S 
1^3M Vv f An ztt trdsten fiber sei^ 
n<it Plater, — KoheL 4 , 1 : 
bn^B d.tS phi im^ A^/n TrdHer 
»ar da. Klageh 1, a. 9. 16. 17. 
Oft liegt in dem BegrifFe dea 
Trostena asugleich der dea Erbar* 
mena uber jem., insbea. wenn ea 
TOD Gott beifat, dafa er jemanden 
oderaein Yolk troatet. Jea. la, i. 

49) ^3- 5^9 3* ^s- 52f 9* Zacb. 
1, 17. Pa. 66 1 17* 

Py. part. fern. 7\M^ getroatete,. 
berubigte* Jea* 54 , xi. 

Niph, 1) paaa. oder reflex. 
▼on PL aich' troaten, aich zu- 
frieden geben« i Moa. 38 « la. 

a Sam. 15, 39: |iacM-V? ona '»3 
denn erhatte sich getrostei u>e^ 
gen Jmnon. i Moa, a4, 67: 
19M vvTM pnx^ Dni>i und Isaac 
trosUte sich iioer seine ^ Mutter. 
P*>77«5: ^v^fi^ nnM7\ n^M& meine 
Seela will. sich nicht trdsten. Jer. 
31, 15. Jea. 57, 6: n^M S»n 
oniM ji7/i^' irA murA iaruber 
trdsten? oder: dahey beruhlgen? 
£secb« 3a, 31 : diese wird Pharao 
sehn und sich trdstefi iiber seine 
ganuFolksmenge^ n^mlich durch 
den Gedanken, .d*^ j^ne gleichea 
Schidual mit deiaeiben faaben^ 
▼gL3i,i6. 

a) aicha leid aeyn laaaen um 
jem. oder etwaa, dab. Mit (ei- 
den damit ha ben. (Dieaea 
Khliefiit aich an den BegrifF dea 
Bcyleida oder der Troatung , wia 



aiich outer iM beyde Begriife ver 
einigt aind, vgl, anch daa abn 
licbbedeutende o^n). Jer. 15 « 6: 
finjn tn'iMH^ iehbindes Mitleids 
made. £a wird conatniirt mit Stf 
Pa. 90, 13: 5|'»i3X^ Ssf Dnani und 
habe Mitleid mit deinen Knech- 
^ ten; mit Sh Aicbt. ai, 6: ^snJ^i 
I'^cjaa Sh w*w^. ^5:1 und es ioar 
dtn Sdhfien Israels Leid um Ben^ 
jamin; mitSv. 15 ; mit|& Hicht. 
a, 18: bnplftJtd nin't Dni»i und 
Jehova empjand Mitleid wegen 
ihres Gcschrey's. Liafat ea aich 
jemand Leid aeyn um eine be- 

Sangene HAadlung ao iat 
ieaea 

5) a. V. a. aicha reuen laa* 
a en, Reue empfitiden. 2 Moa. 13, 
17: nonS» bni<*ia orn ona^ tb 
damit es das Folk nicht reue^ wenn 
es den Kampf sieht. 1 Moa« '6, 
6. 7. 1 Sam. 15, 11, 35. Insbea. 
Reue empEnden iiber daa Ubel, 
Welches man jemandem zugefiigt 
hat Jer« 20, 16. Jon. 3, 9. Joel 
2, 14; am haufi^sten mit \v 
2 Mos. 32, 12. 14: ^r r\\7i\ Dn«»5 
nsv*in und es reuete Jehova Has 
U^ely welches er u, s. w. Jer. 8t 

6. X89 8- ^o* Joel 2, 13. Amoa 

7, 3. 6; mit Sm 2 Sam. 24, i6i. 
Jer. 26, 3. 13.-19. 42, 10. * In 
dieaer letzten Beziehung schliefat 
aich diese Bedeutun^ noch naher 
au no, 2. an. 

4) Rache iiben , nur Jea. 1, 24 ; 
<»*)X& DnaK ^m wehe! ich will 
Rache nehmen an meinen Fein* 
den. (So achon der Syrer und 
Chaldaer). Auch dieae Bedeu* 
tung kann aich an die erste an* 
achhefaen, bea. an Stellen, wie 
Ezech. 31 » 16. 32, 31 y in wel- 
ohen eine SelbatberuLigung durch 
Schadenfreude ^ fuagedriickt iat. 
Eine Sbnliche Beruhigung liegt 
fur den roben Menachen in der 
Befriedigung aeiner Rache, vgl. 
Ezecb. 5,13: ich will all meinen 
Orimm an ihneii auslassen 

Yv 



TO 



706 



TO 



4 

Klagel, 3 » 4&* E« gl^iclit dei im 
Arabiichen herrschendexi Form 

3 ^ ^ 



«inm|rn und\ (dadureh) mich 
beruiiigen. VgL Hithpa. no* 4 '^ 
attch die Re&nsart: xM^n n*«2n 
•einen Zom benihigen. v ' 

Sithpa, Dfiann, wofur eimnaM' ^,^ 
Dnjn EiBectu j/is •• v. a. NipK, V^i «• v. a. ynS drangeu, antrei- 
aber ieltener^ ^) sich jtrosten, ben,, urgere. Arab. (j<a^-0 



sich su£rieden geben. 1 Moa^ S7, 
ft5. Pi. i»9, 5s. ft) aichs leid 
geyn lassen um ]em. , Mitleid em- . 
pSmden. 5 Moa. 38, '36: VjJi/ 
pnan*» i^*f39, i'"^ ^i^ trbarmt sic/i 
s&nir Anechte. Pa. ' i35» i4* 
3) Reoe empfindeii. 4 Moa. fi3y 
&9- 4) Rftche nehmen. » Mot. 



ifistUit ursitqu9 impor^tuncj Tgl. 

aueh (jMSii und iseiJ atofaen, 

fortatofaen. Im Hebr. nur 1 Sam. 
fti» 9: Y^ini nVd.n '^J'l O dehn 
di^ Sache i^ Konigs war driti" 



%T, 43:,^H pnjnt! T"H ^^^ ^'M -tQa ^i. Hiob 39, 20 und rTT^ /. 

qannW*«Aa/ £jaii, Afin J^ru^r, j^^^ g ^^ ^^^ Schnauben, vom 

ii;ira Aaehe an dir nehmen una , 

dkh tbdtcn. S. JVifiA. no. 4« Roaae* Stw. »«**-! ^ /^^^ achnau- 

Anmerk. Man hat die obigen ben, achnarchen. 
Bedeutungen dea Hebriiacben 

durch Vetgleichung dea arab. ©113 nur \m PL u^na x) eigentlich 



Aaeru m tmo pwtore spiruum 

duxU^ g^muU erlautem woUen, 
WbduTch aber wenig gewonnen 
wird,. denn ao aebr die obigen 
Bedeutungen unter aich ineinem 
innern Zuaammenbai&ge atefaen, 
ao fern mocbte ihnen bier der 
arabische Sprach^ebrauch iiegen. 
Auch daa von einigea alten Uber* 
aeteem bey x Moa. 27 , 42 ausge- 
drfickte: droben, lalat aich Jiei- 
neawegea durch den oben angege- 
benen Gebraucb dea Arabiachen be* 
legen, denn drohexid achnau- 
ben ist ein ganz anderer Begriff| 
als jener. Derivate : D^o«in:[, 

• I -  
OQJ HI. Rene. Hoa. 13 9 i4* 

riDTjJy: Troat. Hiob 6, 10. Pa. 
up? 50. Daa (^) in der ftten 
Sylbe bleibt unverkiirzt, wiebey 
dem Iftf, anmi.y vOn welchem 
alle afanliche Formen anagehen. 

^ni a. V. rf. 95in5H wir, aur 
1 Moa. 42, XI. st'iilot. t6^ 7* 6« 
4 Moa. 58 y 32. 2 Sani« x7, x2. 



denom. von tt/n^ : aaa der Beob* 
achtung der ScLlangen die 27u- 
kunft weiasagen , virelcbe Art der ^ 
Wahraagerey bey den Alten un- 
ter den Namen der i^i»fiuifTit» \ 
nicbt^ungev^ohnlich war. S. Bo' 
^hartp Hieroz. T. J. S.2x. 3 Moa. 
X9, 26« 5 Moa. Tg, 10. 2 Kon. 
17, 17. 21, d. Ueber die, offien- 
bar unricfatigen, Oeutungen der 
alten Uberaetzer und Aualeger 
s^ Bochart 3, a. O. S. 20* Aa 
alien diesen Stellen ateht ea neben 
andern Arteu der Wahraagerey 
und Gaukeley und ist daber in 
aeiner eigentlicfaen ipeaiellen Be** 
deutung zu nehmen. ^ Im Arab. 

^ tf ^ p 
gehort hierher iyXasxi3 prat^ 

Higiia usus est, auch wahrachein* 
Uch luAonj rned. Damm. und 

Kesr. infaustus^ nefattus fuit 
(dies), 2) iiberh. ahnden, 
xnerken, vermuthen, "vrie 
piuifi^ofikaf und aitguror^ woVey 
ebenfalla die Rupkaicht auf die 
Etymologie g^nelicfa verloren iat. 
X Moa, 30, 27: ^J5*J^^I ^^.tt'n^ 
^\^^^, n^n^ ich dbndif* dafs mick 



w 



707 



TO 



J^ow^ uegnet mi deinetwiUcn, tfiflJ m. chald. Kupfer. Dan. 2, 3a. 

freyer^ toKptrtus sum.^ 44i i5: 45* 4i ao «. ofter. Syr. ITa-kiJ. 

wisstt ihr nicht phHJifn^'^.^n^ O S. das folg. 

Vlo:i n«[H ilo/i ( w) ifir/ Mam', ^^ifhrn^ r 

wie ich Sin, wohl ahndnt honntt, *^^'t/- mitPron. Iftiitt^ni i) Kupfer. 

▼gl. ^- 5. 3) Schwierig, wenig- * Moi. 4^ S2. ftMos^^d, 11.37. 



iteni ohne genanere Paralide , iat 
1 Kon, 20, 33: «^n5^ O'ltt/aMni 
l^nOM Fulg. et afieepemnrviri 
pro amine, nehmlicfa: aie nah- 
aaen die Worte ^abs v. 3a als 
cine rate Vorbedeutiuig. Andere : 
nnd die M£niier tpaheteo, nach 
dct arftb. Bedeutung # y^wp^ i 

Fl seiseUatus fuit ' {nunthgm ), 
frupienter impdsivU ds 00. Die- 
ies iat )a anch die wahncheinl. 
Bedeatung des folgenden tsVn, 
T^L nech 4 Moa. 24, 1, Viel* 
kicht laXat iich jedoch aucb die 
Vedentnng voo no. sl anwenden: 
vnd all die Manner merkten 
(nehmlich waa seine Meinimg 
sey) , eilUn sie u. s. w, 

r 

W3 TO. 1) Wabrtagerey, Zanber. 
4 Mos. 23 , ft3 : ap^^a tt/ni «S ^D 
denn nieht hilft ItauheV gegen 
Jacob. &) das i|6ttlicbe Zeicben, 
omen , oder axe JElingebuDgen, 
welcbe jemand erspabet, augU' 
rium, quod aUguis cap tat, 4 M os« 



27 , 3 ff. und pfn a) Geld , a^j. 
Ezeob. 16, 36: !|mt/n3 ntvin ix^^ 
rulg. qma eWusum est aes tunnu 
Syr. quia dedisti aes tuutn , d. h. 
well du dein Qeld verschvbendest, 
vgl. die vorbergebenden Verse. 
Dnrcb Vergleicbung von v. 15 
und 239 8: D^nnbtn 7igtd| ist man 
darauf sefubrt worden unter nt^na 
die Bedeutung: Hurerey zu ver- 

mutben, aucb ist &*Maru tXJi 

iiacb den aiab. Wprterbucbern 

•• V. a. 1L4JA (jb>f Hurkind: da 

aber das V e r b u m / uisrub keine 



Spur jener Bedeutung hat, so mag 
Jener Ausdruck aucb auf irgendei* 
ner UbertTagungberuben, wodurch 
die Anwendbarkeit desselben fiir 
das Hebraiscbe aufgeboben wird. 
3) ebeme Fesseh Klagel. 3, 7. 
Bes. im Z)ii£(/. Q*(ni;(n:| Ri%t. 16/ 
21. 2 Sam. 3) 34« £ J^on. 25, 7. 
Der Dual becieht sicb auf die 
doppelten Fesseln an beyden Hlia- 
den und Fulken. 



iL'L'''?-i.''*'^-^^'^'^'''2"''V^'' Wn? NamederehernenSchlange, 

A^f J n- ' u"^ ^ *'^'''^' wri^be Mose erricbtete, u. well 
mal, den Mmgebungen entgegen. 



welcbea aicb aus 23, 3. 15 er- 
Wirt, 



cber die Israeliten noch bis auf 
Hiskiah abgottiscbe Verebrung 
erzeigten. 2 Kon. iQ, 4* ^^ ^^^ 
zusammengea. aus n^.nq und der 
Endsylbe i- , vgh \TASi 



^^ m. i) Schlange. 1 Mos. 3, 
1 £ 2M0S. 4, 3. 7, 15 4lVX0s.fi*, 

8. 10 tt. ofter. 2J die Schlange, nHJ fut. nn:>^ und nn*. binab- 
od«r *!*r nvn^b^ ^u <i*«.«K;i^ herabste^igen, das^im Aram. 



Oder der Dt-acbe als Sternbild 
swiscben demgrofsen und kleiuen 
Baren. Hiob 2d, 13. Aucb die 
Araber nennea dieses Gestim 

ft^ab Sehlauge, s. Hyde syntagm. 

^sert. T. /. S. 17. 3) Norn, 
propr^ einer sonst unbekannten 
Stadt.- 1 Ckroa. 4, 12." 



berrschende Wort fiir das bebr. 
^1^. Jer. 21, 13: M*»S5t nm ^» 
wtr steigt zu uns herab ? bier im 
feindlicben Sinoe« Ps. 38, 3: 

^*^\ *»S^ ^l^n.l ^^^ deine Hand 
hat mick geiroffen , eig. deine 
strafende Hand hat sick auif 
mien herabgejenkt, ( Vgl. das 

Yy 2 



ra 



708 



tsj 



Suhst. nrT3 Jen. 50 r 50)* Wabr* 

^cbeinllch gebort iucb bierber 

mm Hiob 2i» 13 lie steigen 

hinabf vgU 0'*P[ni 2 Kon. tf , 9. * 

Ejntweder entlebnen beyde Wor* 

Ut ihre Form von dem v«rw. TTVi m. (v. nna) i) das Hcrab- 

nnn, oder man vgL diie^Flea^on gteigen. J«ft. '30, 30: iyl«iT nn3 



bommende Formen sind: Imp, 
nnH yii/^. nnn />ar/:. rnnno, 

Hoph» berabgeattirst werden. 
Dan. 5. 20, 



das H^rabsteigen seines Armcs 
d« b. die Scblage ^aeinea Arm* 
▼gl. Pa. 38 > 3- ^) daa Nieder- 
setsen oder: daa Niedergesetzte, 
▼gl. nnd im Jph. Hiob 36, 16: 
q^nSv/ nn^ i^^'tf JBesetzung deintr 
Tafet 



A « 



Q^^dbJa fur Q*»*i^293 , lHn<> Hiob fio, 
ai fiir ^Sn% auch &• fi4^, « 

Trop, Spnicbvr. 17, 10: nnt} 
p:iQa iTjpa tfm Ferw^is drmgt 
iief ein^bey dem KUigen^ macbt 
Eu^druck auf ibn, vgl. x^, g. 
fi6, 22: ^ tVorU de9 Vtrinan* 
^der^ ^^ Itsa mn nij dringen ^•,-' . 

iw WW /nnir/^i*' VgL 5fl««jt. ^^n* / (von m:i) Rube. Jca. 30, 
Jug. 11: verhum — in /v^ctiu »5« Spriicbw. 29, 9, Kobel. ^, 6: 
Jugurthan deseendit; lAv. 2, 52: , nna V. »^» **«• -^^i^* voUUin) 
euram in animos d^seensuram, Jltt/t#. tf, fi: nao nrV nna rwrn^tfr 
u. a. w, (Ln Aram, tat berr- ^^ AVf^, altjener. 

acbcnd nna /ii^. n^m;; nnd L^s^ tTP.HJ m. ^t 2 Kon. d, 9 berab- 

ateigende. Ala Sirtg, kann nn) 
descsndens gedacbt werden, una 
die Setzung dea JPag. forte iit 
analog mit *»^:a:^^ Spriicbw. 6* ^4 
fiir ^*i23X Siebe oben im Verbo 
nn^ die Form mn^ Hiob 21 , i3* 

inf. n1t9^ fut. nti^ ofioc. v^, 
^t\> "^n auaatrecken a. B. 
die Hand 2Moa.8,2. 13. 10, 12.21. 
S» i*» no^ von Jebova geaagt: 
die Hand^ anaatrecken .iiber et waa, 
um ea zu yertilgen oder Vertii* 

fung an«udroben, Jer. 5i, 25* 
Izecb. 6, 14. 14, f. 13. i<$| 27. 

^5, 7- 13. »5« 55 1 3. Zepb. i, 4- 
nj?tD5 yii? (Gottea) auageatrcck- 
ter Ann ; a. unter ^int. Abnlicb 
iat dieFormel Jea. 5, 25: bey alle 
dem lafit sein Zorn nicht db 
n;«)»3 n; -ilx^i und noeh ist seute 
Hand, ausgeitreekt. 9, ii. l^* 
20. 10^ 4. Hiob x5, «5: nw •'^ 
1*1 *» Sh Sm WffiY 0r E^ietf/i Gtf^^ die 
Hafid ausgestreckt. -— Jea. 3i ^^* 
}11> ni'»^W I7ii> ausgerecketem 
Halse. S^ 1;; n^^ die Mefaacbour 

ausatrecken, aniegen an etvraa. 

Hiob 38, 5. Jea. 44, 13. KJagel. 

2, 8. — Pi* 102, 12: MW S\ 



, Niph. nn^ a. ▼« a. Kal. Pa. 389 

J^f^ile haben mieh f^etroffen^ eig. 
smd in mich eingedrwigen ^ vgL^ 
s. B. Ziv. 1^41: ferrum in eor* 
pus dcsdendit. 

PL 1) berabaiebn. Pa. i8t 35 : 

^n2M*)i ntb%nd nu^p nnn^ den eher" 

, ntfn Mogen zieht mem Arm hinab^ 

▼gl. 2 Sam. 22 , 3'j. So iat 0^.0 

deseendit i demersus fuit Con]. 
'IL Undit areum. 2} niederdriik* 
ken. Pa. 65, xi : n-?9t3 nn3 
sehwemme ihre Furehen nieder^ 
durcb reicblicben Regen. 

Hiph. nn^n (mit aramliacb* 
artiger Form ) en Boden atrecken. 
Joel 3, 16 (4, IX ): nnan n»t^ 
tj^lai nin^ ^or^ wird *Jekova 
deine Hetden zu Bo den strecken. 
Vulg. oecumbere faciet. 

^n^ cbald. lierabateigen. Part* nn^ 
Dan. 4 , xo. 20. Aph, i) hinab* 
bringen Esra 5, 15. 2) nteder-* 
legen, an einem Orte zur Auf« 
bewabrung* £ara 6^ x. 5. Vox* 






193 



eia ansgestreckter .«nd allinah* 
lig tcfawindender Sclutten, ygh 

z) auftbreiten, ausspan- 
nen. Shm ne^ ein Zelt aufichla- 
gen I Mos. 12, 8* ^^i ^5* 35i ^9« 
fi Sam. 6y 17. Si JVIoi. 33 1 7 (•'^ 
den beyden letzten Stellen steht 
1^ pleonastisch dabe/}« Jes. 40, 

wis tin i)uehf den 'Himmel axis* 
45, IS* Jerem/io, 12. 51, 15, 
Uiobjp, 8, Hierher gehort auch: 
Vv nst*i ntsj tendere insidias ali* 
cuif eine M^tapfaer y die von dea 
Netzen faergenommen ist. Ps. fii, 
12. — 1 Chron, 21, 10: ttfiSt^ 
T^? n»i ^3M dreygrley leg* ich 
dir vor^ eigei^tllch: breite ich 
▼or dir aus. f^ulg. trium tibi 
optionem do. In der FaralleUtelle 
fi Sam. 24, 12 steht Vel^. 

3) treats* neigen. 1 Mos. 499 
13: Snob Mq^^ tt»1 er neigt die 
Schulter^ um zu tragen. Pi. 1x9, 
xi2. 62, 4: ^4t9^ n^p. eine Wand, 
die aich n6igt| um einaufallen. 
Ancb iritrans. sich net gen. 
Ps. 40 , 2 : ^\h t9«i und er neigte 
sick zu mir. Ricbt. 19 , 8 • 
Dl»n n1t55-w his d^r Tag sick 
neigt. 2 Kon* fio, 10: SacV Spd 
nlVr© Wl> nleiS ii *xt leichterl 
Jo/x f^^r Schatten niedenodrts 
gehe zehn Stufen. Ps. 73 9 fi: 
^Sa> ^^W c^t^d beynahe neigten 
sick seine Fiifse^' neb ml. nm au 
fallen, beynahe strauchelten meine 
Fufse. Vgl. oben (92 , ^ &• Hieran 
achliefiit sich 

4) aich neigen, wenn es 
f. r. a. aieh wenden iat. 4M08. 
20 , x7 : V1l<x>it^4 |^»^ nw;; k^ wir 
werden wis weder zur Aechten^ 
noeh zur Linken wendfn. 2fi, 25. 
ft6. 33. iMoft.38) x6: n^Sn om 
und er wandte sich zu ihr, 2 Sam. 
ft, 19. Jerem. 14, 8* Hiob3i, 7: 
i|^in 'tJD ^^«^H. nun dh wenn 
iich mein Schritt vom fVege 
wandte* f ■« 44, 19, 119, 5x. 157. 



— - Hierher gehort did Phrase: 
'9 %^nN nrsH >sich auf die Seite 
jemandes wenden, seiner Parthey 
folgen, ihm zugetban seyn 2 Mos. 
23 , 2. Ricbt. 9,31 Kon, 2 , 28, 
auch Ton Sacben: ibnen ergeben 
seyn. i Sam. 89 3*' und nM 
'j9 nvti sich abwenden ron jem. 
I Kon. 11, 9. -— Einigemabl ist es 
hier auch trans, i^enden, leiten. 
Jes. (J6, 12; ini3 n-^Sn nisi ^;jiii 
blStt^ x/eAtf fc^ /W^, zu ihTy wie 
einen Strom^ den Frieden. i Mos. 
39, 21; i^n S^\h »»^ und er 
wandte ihm Gnade zu^ nehmlt 
beym Konige, vgl. Hiph. rio. 3, c. 
— An: sich W€|nden, nm su 
gehn, schliefst sich 

5.) weggehn: 1 Sam. 14, 7: 

bleibe bey dir» 

Niph, ansgestreckt werden (v, 
d. Mefsschnur) Zach. 1, 16; sich 
ausdehnen, erstrecken. 4 Moa. 
24 » 6; isich lang '4ehnen, von. 
dam Schatten des Abends Jerem. 
tf, 4. 

Hiph, nrsT] flic, npi apoc, t^i^ 
*^Ji ^21 » imp. apoc, tin 1) aus- 
strecken, vrie Kal no. 1, aber 
sellener. Z.B. die Hand Jes. 3193* 
Jerem. 6, 12, 13, 6. Intrans. 
sich ausstrecken. Amos 2, 8» 
w» o^S:?n[ D^ija Ssjn azi/ t?ar- 
pfandeten Gewdndent strecken 
sie sich aus. 

2) ausbrieiten, aiisspannen, 
wie Kal no. 2, , nnr Jes. 54 , z. 
nnd ft Sam. 21, 10 mit S» > Da- 
her: das. Zelt aufschlag0n. _2 Sam* 

x6, 22. 

3) trans, von Kal no. 3. hin- 
neigen. x Mos. 24, 14: m)*'*^?! 
nn«)M.1 1|0 ndge doch deinen 
J^rug^ dajs ich trinke^ Pa» x44^ 
5: *i*ini ;i|'»0«^ t9ri neige deinen 
Himmei urtd sieige herah. Insbes* 
0> I^M nan sein Ohr vrohin nei* 
gen. Jer. 7, 24: sie horcen nicht 
Dsm HK iitt*» hSi wfrf neigten 



pi 



710 \Di 



nieht ihr Ohr. y. ^. ii* 8* 
17, 23. 54, 14. Spriichw. 4, so: 
:]^VM tsn *»*2^mS zu msintr Rede 
nieige dein Uhr'^ 5»^v Haufig 
von Jehova, wie P», 17, 6: ton 
^S ^^m neige dein Ohr zu mir. 

3i, 3.' 71, a. 78» »• iitf» ^• 
i) mit ^S da$ Hers jemandei nei- 

fen* 2 Sam. 19 , 15; tnit Sh der 
erson I Kon. 8,^8: .wmS riltinV 
1'»Sh unser Herz zu \km zu 
neig€fu Jos, 24, 23. Spriichw. 
2, fi: n^n^i^S ^2^ nvn nr/^^ ^I^m 
//tfri zJr PVeisheit. 21 , i*^P*- 
^^9^ 37* 141 9 4* ^ Kon. 11 ^ 2:' 
tJfl^n'SM *inH MaaS nn ^w^ w 

werdeh euer Herz gerieigt ma- 
cheriy ikren Oottem zu folgen* 
V. 5. 4. Daher itn ubeln Slnoe : 
verfuhfen. Spriicliw. 7, ~2i* Jci* 

44 > fto. r) •»5aV 's Sy "ion nw.i 

t(St| jemandem 'Ganst ztiwenden 
bey dem Kanige £sra 7, 28. % 
9y vgl. in Kal 1 Mo«L 39, fti. ^ 

4) trans, von Kal ho. 4. ma* 
cben, dala fticb^|6inaod od. etwas 
wende,. abwende^ insbea. vom 
Wege, Daber 0} aus dam Wege 
stofsen. Hiob 24, 4: D^I^Jtm ^u^ 
^'^'XiP. *'? stofien die JDf&rftigen 
 ims dem^pyegej vgl. Amos 2, ^. 
h) bey Seite fiibren. 2 Sam. 3» 
27 ! ^Hl^ nn^M un J 7o«i fuhrte 
ihn bey Seite. e) lenken, ablen- 
ken, abwenden. 4 Mas. 22, 23: 
^I'J.'l nnitinS um sie {die Eseliim) 
hi den fVtg zu lenken. Jer. 5, 25: 
n^M ^un Da*»nily eure Ferge^ 
hungen wenden solches ab, bin- 



und mitfolg« Genit. 2Moa« £3,tf. 
5 Moi, 27, 19. KlageL 3, 35 
daa Recbt jemandes beugea, yor 
Gericbt Obne Zuaats 2 Mos. 
23, 2: MtinV o**!*! ^inn nlts^H 
^o dajs du der Menge folgest 
mid {das Reeht) beugest, Anch 
mii dem Accus^ der Pert. Spr. 

i8» 5« ttStt/M p^« f^^^l.^*? »^» 
Gerechten zu beugen im Gmricht. 
Jes. 10, 2. ^9f 21* Amoft 5, i2« 
Malacb. 3 » 5- ^ 

* Hoph. part. ntf» Jea. 8j'8. 
E^ecb. 9 f 9 atebt subst. fiir : daa 
Beugen dea Reckta. 

Im Arab, iat ll^ , * ebenfalla: 

auadebnen ^ acheint aber nicht in 
hauiigem Oebraucbe su seyn; 

anfaerdam bat Jb3 swey Bciden- 

tangen unaerea Stammwortea : #j> 
lendit^ protendit; abiit^ pro* 

fectus estf vgL l(al ho. 5. Im 
Hebr. iiaben nal and Hipti. die 
luetaten Bedeutungen gemew, aua- 
genommen, dafa die tranaitiva 
Bedeutung in. letaterem. wenig- 
f tena haofiger iat , und dab man- 
cbe Verbindungen in der einen 
Form, mancbe in der andem berr- 

^acbender aind. Derivate aindr 
nttd Bett, welcbea aich an die 
Bedeutung; auabreiteh, ausqpan* 
Ben, aicb auastrecken anadbliefat, 
oder wie itX/rf , nklvrnf von'»X/y»; 
« naq 1) Aat, Rebe, vom Aua- 
brelteu^ vgl. n1ttr^»5 2) der^n- 
tere Plata, von der Bedeutung: 
aicbneigen, dab. ntts fainap* 



dem aolcbes. d) abwelaan. Fa, 

^7f 9: ti-ta^ »}Ma tan Sh weise Tf^'Dji y*. jt>/. Pflanaen. Pa. 144, i2« 

deinen Kneckt im Zorn nieht ab* ^j. _^ _ 

mO'naJ /. pi Obrgeblnge, bea. von 



— Seltener intrans, abwei* 
cben, wie z. B. aucb ablen- 
M e n, suweilen intrans. gebraucbt 
wird. Hibb 23, II. Jea.3o,.ii. 

^0 abweichen^ auf ihre krummen 
J^fade, 

5) beugen, bea. in der Vcr- 
bindung: B9Vl|t5 nG)i 1 Sam. 89 3 



Perlen , Wortlicb : Txopfcbcn, 
von- der Ahnlicbkeit mit denael- 
beo beaannt. Ricbt. 8» A^« J^* 3* 

19. Stw. «|!9|« Arab. aJLli-' 
daaa., dab. (JLLlj ^* wc'' *"** 

Obrringeo aitren (v. einem Ma<i- 
chen). Eine abnlicbe Art yo"^ 



na 



711 



e> 



Obigefaangen ut im Griech. frt^ 
>.ctyfiun y ebenialls von trrmKiln 
tropfeln. Die alten Uebenetser 
liaben meistei^ r torques^ moniU* 
S. N. 6. Sckroeder de ^fstiiu 
mnUerum S. 46>56« 

Jer. 5y lo. 48, 32. Stw. . urea 
in Kal 720. 9. bes. Nipk* Jm. 16, 
8 iich ausbreiten* 

*?; y«^. Slti^ 1) aufheben. 
Je$. 40, 152 '*>l!B^ p« n^i^H |n 
siehe! die Inseln smd wie ein 
Slaubchen<f das , man aufhebtj 
viell. welches der fVindtMufhebt 
nnd Jortfuhrt , vgl. ^c:i « Mos. 
10 f 13. Execb. 3, 14 Targ. 
Ckald. ut pulviscnluj, wlans. 
Dcr Syrer, welcbem andere fol- 
gen, Qimmt es ab Niph. yon V^ts : 
ft insulae^ ut pulvisculus^ pro^ 
jicientur, 

ft) auflegen, vorlegen. 
2 Sam. 24, la: Sttia ^55m \diW 
:|^br dreyerley lege ieh dir auK 
Oder Vor.' (In der ParallelsteUe 
1 Gbcon. fii, 10 stebt ntsU). 
Bey lit Jerem. 21, 8 iat dasselbe 
mit ^^sS )n^ auagedriickt. Klagel. 
3, 28*: vS» Ste5 ^5 iDann *r^ 
( Qott^ es Um auferUgt^ Nacb 

syr. Spracbgebraucb , tro )S^ 

pravU fuit bedentet, konnte ea 
iiberaetat werden : wiBisn es sehu>er 
aufihm liegt. Part, pass^ tela* 
den. Zepb. 1, 11; Rjo^^V^e^^ mit 
Silber^beladene. 

PL tragen, irar Jea. 63, 9. 
' (VgL daa folgende). > 

^r cbald« aufbeben , erbeben. 
Dan. 4, 3x, 'Prat pass. Dan. 7, 
4: NV^M 10 r)S*»t3:i«i uad this) es 
oujgehoben wurde von der Erde, 
In den Targg. iat daa. Yerbum 
haufig fur daa bebr. Mto^ in der 
Bedeatung : beben , aufbeben, 
traeen. > -. 

'^i m. Schwere. Pror. £7, 3. 



W53 /«^' »»*! £ii/l'?5Ba nnd n»» 
1) pflanz.en, einen Baum, Gar- 
ten^ Weinberg* 1 Mos. 2, 8* 0> ^o* 
4 AToa. 34*6 u. a. w. • Ancb ; be* 
pflanzen, wie Ezecb. 36, 36: ^nijea * 
n»tt{j;?T ich hepfianze das Ver* 
wUstete, Mit einem doppelten 
Aeeus. mit etfiraa bepflansen. Jea. 
5,2: pnW %ny tto imd hepjlanzte 
ihn mit edeUif^Meben^ vgl. Jer* 
2, ti. . 

2) Metapb. ein Yolk in einem 
Lrande p f 1 a n z e n , d. b. ibm 
darin einen featen VTobnaita ge- 
ben.. Amoa 9, 15: S» D*»n:>t55>i 
DDDnit und ieh will "sie pjtanzen 
in ihrem iMndei Jerem. 24, 6: 
v^lntt N^i D«>me:)4 ieh wiU sie 
pjlanzjen und nieht ausreifsen^ 
ohne Bild : icb will ibnen dauemde 
Wohnaitze geben, aie nicbt ver- 
jagen. 'Sa, 41. 42, 10. 45, 4. 
•Pa. 44, 3. 80; 9. 2 Mos. 15, 17- 
2 Sam. 7y 10. In demaelbeh 
Tropua aagt man im Deutacben: 
ein Volk v e r pflanzen. YgK* den 
GegenaatE v'n?* AuGierdem VM 
una in** Eara "9 , 8»^ 

5) emscblagen (einen Nagel). 
Kobel. 12, 11. Yon dem Auf- 
atellen ^nea Gotzenbildea (n*ltt|!H 
a. diesen Artikel) 5 Moa. 16, 21. 
So iat M^ Hiph. atellen, atiif- - 
atellen, s. B. v. e. Bildaaule, nnd 
^ im Aram, pflansen. 

4) ein Zelt au&cblagen, wie 
tentorium figere^ von dem Ein- 
achlagen der Zeltpflocke, vgl. roa. 
Dan. 11 1 45. Daber bildlicb von 
dem Aufachlagen dea Himmela** 
xelu. Jea.5i, itf. Ygl. 32u; in 
. den veracbiedenen Dialekten* 

VIM m. mit Proii. ifVOd Plnr. D«»)m^t 
^lyts:) 1) Pflanse Hiob 14, 9, 

2) da/ Pflansen Jea, &7, ii« 

3) die PflanBnug Jea. 17, \o, 
1 Cbroa« 4, 23* 

Wa m. Pflanie. Jea. 5,7* 

'T'M f»u. t^ni triefen, traufeln. 
' ( Aucb im Aram, nnd Arabiscben. 



. ^ « 



J03 



Im Athiop. iftt dafiir dts!)). Hiob 

Rede tr off auf sit. Auffleraem be- 
itandig von dem Gegen»tande, 
wclcher von etwas trieft, vgL die 
Aoalogien unter i|Sri no, 9. Joel 

3» *3 (4, 18): O^qxj D«»nnn m»^ 
^i« Berge trdufeUx Moit^ £[ob'es\. 

triefen von Myrrhe^ ▼. 13. Blcbt* 
5 » 4* Ps. 68 y 9. Dann iibergetr. 
auf die Rede. Hofaeal. 4 , 11: 

^*(nlnai!; n^ssn hdi Honieseim 

triefen deing Lipptn^ Spriicbw. 
5, 3. 

Ht)yA, 1) berabtriefen laaaen 
Amos 9> x5. 2) trop. die Rede 
triefen oder atrdmeii lassen, daber 
geradebin : reden , weissagen. 
Micba s^ 6: ^fi^sn \h weissaget 
nicht. VgL V. xi. Esecb. si, 2: 
filll hn *\tS7V\ und we'usage,gegen 
den Sildien^ v. 7. Amos 7^ 16^ 
£in Shnlicbes Bild s. unter S^:j^. 
Derivat: nIfl'JBi* 

1'^^ m. 1) Tropfen. Hiob 3^ 1 »?• 
2) ein wofalriecbendes 9 tropfeln- 
des Hars 2 Mos. 30 , 34. LXX, 
trtixrti ein woblriecbendes aus 
Myrrbe triefendes Ol. Die bebr. 
Ansleger geben es : Opohalsamum. 

T^ip^ eineStadt obnweitBetblebem 
in Judaa. Esra 2, 22. Nebem. % 
sl6 , VgL Biixtorf Lex. chaU^ 
S. i357* Hau£ger ist das Gent. 
'^n&lDd, 2 Sam. 23 > 28* 29. 2 Kon. 
£5^ 23. 1 Cbron, .2, 54. 9,1,1 6* 
Jer. 40^ 8. 

^'^T /"^ '>^^ einmabl 11135^ {erem. 
5» 5 das im Aramaiscbi^ berr* 
achende Stammwort fiir das bebr« 
nste^ 1) bewacben, s. B. den 
Weinberg. HobesL 1, 6. 8t ^^* 
12. 3) bewabren, nebmlicb 
den Zorn, welcbea Wort bier 
iminer binzugedacbt werden mufs. 
Ps. 103, 9: -^lon D^irS hS nicht 
twig bewdkrt er dsn *Zorn. Jer. 3, 
69 12^. MitS dor Person Nab. 1, 
2 : i^a^kS Hnj) •iBlj') \jund er V 



71* Oj 

. w^Art den Zom gegen seine Feindey 
mit mj 3 Mos. 19, 18. Vgl. nc^ 
J^T. 3, 5. Hiob 10 9 14* Im Hebr. 
ist zunacbst Terwandt ^x^i im 

Ariib. Ki gane , wie im Hebrai* 
scben , bewacben , insbea. den 

Garten, Weinberg, Jb\S Wacb- 

ter des Weinbergs, das verw. 
r^^t sebeo, erblicken. Derivat: 



•» T - 



^^^ cbald. aufbewabren , mit MaVd 
im Hersen, Dan. 7, 289 vgL 
; Luc. 2, 19. 

^Ito3 yiif. ^iQ«« lassen, verlas- 
sen, sinnverwandt mit n^jn • .dT9 
und tsott^. ' Nut im Hebijlischen. 

. Insbes. i^ verlassen, s» v. a. 
Dtl^, womit es aucb bauiig ver- 
bunden wird, bes. von Jehova, 
der sein Yolk verlaJst. Ricbt. 6, 
13. 1 Sam. 12, 22. 1 Kon. 8> 57* 
2 Kon. 21, 14. Ti. 27, 9» 94, 14. 
Jes. 2, 6. Jer. 7, 29. is, 7. 15, 6, 
23 , 33. 39 » und von dem Volke, 
welcbesdenJebova verlaCit 5 Mos. 
32, 15. — Spriicbw* 1, 8s ^*! 
ateM nnin tbtjn verlafs mcht dk 
Lihre deiner Mutter. 6, 20. — 
2) irgendwo zuriicklassen, 
etwas der Obbut jemandes uber- 
assen, mit Sx^. 1 Sam. 17, 20: 

Zi«/i die Sckaafe einem Huter^ v. 28* 
< 23. — 3) etwas fabren las- 
i e n, als verloren aufgeben. i Sam. 
.10, 2. 4) etwas lieeen las- 
sen, obne es sii gebraucben, 
2. B. den Acker im Sabbatbjabre 
2 Mos. 23, IX. 5) die Scfauld 
erl assen. Neb. 10, 32; Zu 
den beyden letztern vgL t3Ci^« 
6) ablassen, 2. B. vom Streit» 
Sprucbw. 17, 14, 7) mit dem 
Accui. der Person und ^ der Hand* 
lung: jemanden wosn lass en, 
ibm etwas verstatten* x Mos» 319 



713 



N 



28: ^Mas^y <»i aS pi^3 V^5nt^tD3 M^ '^;) f^r ,;,3 Klageeesang. E«cch. 27, 

du hast mich nwht mmne Enket und .g. ^^^^^ in lahiento eorum So 



meine TOcht€r kHssen Jafsen, Vgl. 

n^M Pi. 105, 14 und |n:5 x Mos, 
fto, 6. s M08/3, 19 VL4 5. 
8) yielL s. v. a'. r\'*in niederlas- 
•en, niederwerfen, hinwerfen. ^2 m 



4 Mqs. 11; 51 : da fnac^ee iicfc Wn 
Wind auf von Jehova und. hrachte 
Wachtdn vom Meere her , hv «^t3M 
n^nttn and Iwfs sie nieder at^der^ 
Lager, (Vieileicbt nach no. 9 
und streute tie iiber das Lager). 
Ezech. ap, 6: n*iai»n q'^nujoi^ 

und uk will dUh in ate fVuste hin» 
werfen. S^i 4 ^ ParallelismuB 
mit Sn:n. Man konnte es an die* 
ien Stellen swar auch durch : V€t» 
la«8en, liegen laasen libersetzen, 
aber fur die obige Annahme spricbt 
besondera das n- locaU an *ia*il9n 
in der eraten Stelle. 9) a us- 
breiten^ zerstrenen, vgl. 
ecv'3. 1 Sam* 50 5 16: 0^1)13 ^ 
aerstreute. inirani. aich eerstreueu^ 
1 Sam. 4, ft: nshH^Dn vtsr^i und 
dm Treffen breit^e sick aui. VgL 
Niph. no. 5 und nlv^^tt^. Rankeo. 
10) berauaaiehn (vom Schwerte), 
gleicha. das Sphwert Idslassen, dt* 
imttertf gladium, Jes. 21^ 15: a>n 
nit)9B:i Chald. K9*»S«^ wann 'gUdmi 
nvaotici, mrelcfaes ancn der Zu- 
sammenhang. fordert. Man vgl. 
das sinnverwandte tssUH d/i. *im 



die Masora* Eilf Mss. , mehrere 
alte Ausg. , LXX, Arab. Tkeod, u: 
Syr, sprachen aber &7j*>^d aus, 

1) Frucht, provintus, Ma« 
lach. 1, 12. 2) &*;nsy, ^'*\ Jes. 
57^19 proventus labioruniy Frucht 
der Lippen,^ waVsch, s. v. a. 
Opfer durch die Lippen darge<< 
bracht, D^nksagungen, Lob Got- 
tes, VgL »9tg9os %riX/(tf» Hebr. 15, 
i5« Dahet: ick schaffe Frucht 
derLipp^n^ veranlasseDankgebete. 
Die Redensarten nd ^ns und 
o«»i1sfe; n«!ian Snriichw. 12^ ^4.' 
15,^20 die Friicnte des Mundes, 
der (jippeii d. hi Folgen der 
Worte , Reden gehoren nicfac 
bierber. Im Chetbib stebt ai^, 
VgL das cbald. :)t2 fruems. Stw. 
' a^)^ hervorbringen. 

^l"^? »i. nur 'Hiob 16, 5: ^n^^ '•^^ 
dieBewegung meiner Lippen d»Tix* 
meine Rede, vgL *il^' im cbald. 
von 'der Bewegung der Lippen 
1 Saml IV 13 Targ, VielL aocb 
von *Y^^ trosten : der Trost meiner 
Lippen. Auf jedenFaJl liegt in 
dem Zusatze D^nav bier die^Idee 
der eitelen Worte, des eitelen lee- 
ren Trostes. 



- » 



Hebr. lassen, erlassen, im Syr.' 

sich losen, und am herrscfaend- ^0*1^3 f[ KlageL t, 8 wabrscheinlich 



stem das Scbwert heraus* 
ziekn. Aucb vtX2^ hat im Tal« 
Biudischen eine verwandte Bq- 
deutnng: die Haut absiebn. 

Niph* i) niedergeworfen oder 
aucb: liegen gelassen warden. 
Amos 5^ 2. VergL Kal no, Q, 
fi) losgelassen, losgemacbt seyn, 
Ttlaxari^ von Seilen. Jes. 35, ft3« 
3) sick ausbteiten, v. den Ran^ 
ken eines Weinstocks Jes. 16., 8$ 
von einem Heere Richt. 15^ 9« 
z Sam. 5, i8- &j2. Vgl. Kal no. 9. 

Py. verlassen seryn« Jes. 32, &4* 



8. V. a. das v. 17 in derselben Vcr- 
bindung vorkommende ' n^ d Ab* 
scheu. Mehrere Analogien s. 
unter dem Art. /Q*«j^t S. 364. B, 
Der Syrer hat es daber auch an 

beyden Stellen durch |2^j gcgc- 

ben. — LXX. Vulg. Chald. h^- 
ben es von Tii3 ^herumschvreifen, 
herumgeworfen werdenabgeleitet, 
und ubarsetzen : eine fitichtige, 
ein Fliichtling. Andere: Spotty 
eigentlicfa: l^opfschiitteln, odec 
Gegenstand desselben, va,L i'»irf 
tt/H*ia Jer. 181 i^« Ps. 44» i5- 



7»4 



\ * 



^^*^^ ff wof& im Chetbib n1^*»d , ean 
Ort ih oder be^ Rama, wo sich 
David auf der Flucht beym Sa^ 
muel aufbielt. i Sam. 19, ig. 19.- 
32. ft3» 20 f i« LXX. N«v«5. 
^u/^. Nnjoth. Eusebiut in locis 
hebraicih:' Ntevtw^y h F«i^i!, iroXif 
»^«e £imlk\i itm^UBn. Der Syter: 

A<*oj. T^ur der Cbftld. fafst .ea 

alft AppMfitivum: M^h^H no <Io« 
mux ^catna«, and* acheint die 
' Gebaude der Prophetenscbuler su 
Kama zu verstebn, welchea dem 
Zuiammenbang'e aehr angemeasen 
ist; avcb bedeutet daa Wort als 
Appellativum: Wobnungen. Am 
beaten wird i^an es fiir eine Art 
^om. propr. jcnier Propheteiiwob«> 
iiung^n in Rama halten. 

Hi^^'l ^' 1) Lleblichkeit, Annebm- 
lichkeit,' nur i^ der Verbindung: 
nh*»d n^n ^F^uljt, odor suavUmiis 
oder: odor suatfissimus lieblicber 
Getucb. Auascblierslicb von dem 
lieblicben Gerucbe der Opfer. 

nh'*ln ' und Jehovti^ roch den Ueh» 
bchen Geruch. 3 Mos. a , i2: Sh*) 
nh^a nnS iS»^ mS nation ahir 

^mf drnnAU^r soUtn sic es nkhi oiiff 
gf«n zttin Ueblichen Gentche, fi6, 3>^ • 

iticht melir mit pyohl^ejallen ricchen 
euren lieblichen Geruch, 4 Mos. 15, 
3, Eaecb. 6, 13: Ott?-wn^ •^tj« 

licn^ GeriichnvorgeeLZt haben'alUn 
ihren Greuehu 20, 23. 41. Am 
baufigiten aber ah blofse Formal 
binter den Yorscbrlf ten detOpfer- 
ritttala; nl.vS nho-n^S mn Ueb- 

y. Urn- • K <■ 

lUker Geruch dem Jehotfa 3 Mos, 
1, 9. 13. 17. ft, 2. 9. .3f 5- ^1 
14* 4 M08. 15, 7 ff. 2Si 8-A4- 
^9, 2. 6; aucb: ni^M nho m*nS 

nin^S 4 Mo8.~a8« 6* i3» ftpi ^^ 
, VDil In abnllcben Foroieln. 

ft] Woblgerucb, obne n^"). 
So sweymabl im Chaldaiacbenu 
Dan«. a, 462 "^BM rnhOT anim 



^3 

f^ertiche befahl er ihm zu spenden, 
£»ra 6, 10: »SmS rnh^S t*^^nprTi3 
K>»«[ dttf Wohlgiruche dem Goue 
dei fRmmels darbrifigefu 

Di^ Begriffa ; Lieblicbkeit unil : 
lieblicber Gemcb, welcbe sicb 
in die$eiii Worte yereinigen, wer* 
den offer bey den Morgenlandem 
dureb einen AusdrucK bezeicb- 

net (vgl. Dt9:j, Ubi&a^) •<> wia 

aucb: vibeler Gerucb auf : ubele, 
acblecbteBescbaffenbeit (Iberbaupt 
ubergetragen wird, vgl. tt^MS, n3? 
und Schroeder Obsenm. ad Origgm 
hebn eap^ F, S« 69 ff. Es, bangt 
dieaea genau susammen mit dem 
ausgezeicbneten Hange dea Mor- 
genlandera nach angenebmen Ge- 
^cben, und seinem Abacbeol^or 
dem, wat den Gemcb unange* 
nebm afiicirt, und diesea bat wie- 
derum aeinen Grund in etner yer* 
baltniftmafsigen groCicren Zart* 
bett seiner GerachawerlcBeuge. 
Wicbtig fiir diese Bemerkungen 
uberbaupt ist 1 Mos. 27, 27. — 
Von der emterenBedentnng findet 
aicb noch enie Spur in dem TaK 
mudiscben: nno grAtum^ e^ceep^ 
ptm^ tfuad alicui placet y s* B. MnO 
*|S an placet tihi? und^jebenftQ mnis 
aucb wobl die Ubicraetauog dea 

Syrert: i^L^} ]fj 



genooimen 

werden. Man wird sicb daber 
ein Stammwort niji zu denken ba* 
ben, wovon nnt^, wie s.B. *|^fiH^ 
von t^Md. Der Jilex* bat uberul 
scbon die 2te Bedeutung auage* 
dhickt: ifffiuf' iimtiat* 

P^. Es stebt an drey Stellen in der 
Verbindunir: nd3^ t^d t Mos. 2i« 
23. Hiob ig, 19. Jes. 14 » ftft* 
und es ist aus dem Zusaounen* 
bange deutlicb , dafs N a c h k o m- 
men da ranter verstanden aind. 
Dieses drdcken aucb die alten 
Cbersetaer einstiminig aus. Der 
Cbald. bat uberall: Sobn und £n* 



"0 



kd^ ebento der Araber de» Erptm 
mus in der Genesis und Aquiia im 
Hiobj die (ibrigen s. In mickatlis 
Suppltm. S. 1657^ ^^® Etymolo- 

Sie beyder Worter iat andeutiicfa, 
ocb findet sich zn dem ersteren 
ein verwandtea Stammwort f^d 
Nijpft. wahrach. fortgepflanat wer* 
dan. Pa. jz^ 17. 

*^^. dieHauptstadtdetatsyriftcheu 
Relcbes 1 Mos. io,,ii. 12. Jon. 
^1 &• 5» 3- Bey den Griechen 
and Romern heifst sie meisteas: 
NifiiUy doch liennen Ptolemaua- 
nod Ammian aucb den Namen: 
Nwvi'y Nineve^ Sie ging friih lin- 
ter, nnd die Angaben der alten 
Scbiriftsteller uber ihre Lage sind 
•0 widet%prechend , dala aich 
•cbirerlich etvraa. daruber bestim* 
men lalst; man ftndet ale gesam- 
melt in Bochart^s Pbaleg lib. 4 
tap, 20. M a n n e r t (Geographie 
der Griechen und Koikier B« 5 
S. 440 £F.) £ndet et am wahr- 
•cheinlichsten , dafs sie tiidlich in 
der Gegend dea heutigen Bagdad 
gelegen habe* 

R^^ at* Name dea ertten Moxiats im 
Jabre der Hebraer, welcber in 
altem Schriften :a*»3Mn wh Ah- 
renmonat beiftt. Dieaer apatere 
Name konunt Nefaem. 2,1. Esth, 
3i 7 Tor, TgL 2 Moa. 12 , 8* ^G* 

4o- 3 M6a« 23, 5 Turg, Syr, ^<p>y 

s« Michaslis au CasteUiLex. syr. 

^* 535 t arab. («;vmm^ Jvic. op* 
CasUlL 

\^i m. Funke, nur Je§. x, 31. So 
•He alte Ubera. VgL Y^^-^^keln, 
glansen, tanu brennen^ wo von 
fix^^ im Talmud. dexFunke, a. v. a. 
T^ und M!f ^ im Chaidaiachen. Aus 
der Angabe der arab. Leaucogra- 

pben: ^ji^ extremitate wiA aiu^ 

stiun ligtmm fTQpms udmoM ignij 
lalst sich achwerlich die Bedeu- 
toQg; Feuerbrand folgem, an* 



715 M 

mal da die tonatigen Bedentoi^An 

▼on^^^CLj in gar keiner Ver- 

wandticbaft mit dem im He* 
braischen und Chaidaiachen herr- 
acfaanden Stamme yid und x^^ 
atehen* 

^ V s* V. a. 1^ Iieuchte« 2 Sam. 32. 
so* Stw« n*:) leuchten. 

TiJ i) t. ▼, a. 15 Licbt, Leuchte, 
iipmer ^netapfa. in folgeuder Ver- 
bindung 1 Kdn. ix, 36: iiitd i«i- 
it€m Sohu will ich einen Stamtn' 
geben 'tlSV T«»llS 1«»5-nl^n \V^S 
D^t3»n~S3 aufdaji mafiem Kntchte 
David dim Leuckte scheine allezeitj 
d. h. damit sein Geschl^cht fort- 
bestebe. Ebenso mit wenigisn 
Yeranderungen 15, 4. 2. Kon. 0/ 
19. 2 Cbron. 21, 7. Die von 
Sifnonis (Onomnst. V. T. S. 231) 
beygebr^chten Farallelen aus den 
Klassikarn ztir Erlfiuterung dieses 
Bildes sind deswegen nicbt pas* 
aend, weil in den angefiihrten 
Stellen : L i c h t immer als Schmei- 
cfaelwort an geliebte Kinder steht. 
S) ein urbar gemachtes Feld^ 
Neubruch, ivovale. Sprtichw. 13, 
23. Jerem. 4, 3: -^^i bsS ^'^•a 
mac^ut euch mn Feld urhar. Hos, 
10, 12, Auch 4 Mos. 21/30 
habeii die alten Uebersetzer Qn'»ai 
durch: nowJe eorum ' iibersetst, 
aber wenigstens nach den gegen- 
wartigen Vocalen: 0*^^A1 miifs 
man es von n*^'* werfen, schiefsen 
ableiten. S. das Yerbum *>^^. 

^^^ urbar machen, aufiroden. Jer. 

4 I 3. HOS. 10 1 12. 

N3^ aramaischartige Form fiir fT!)^ 
achlagen* Nur in Nipk. Hiob 30, 

0: Yl^^")^ ^^^ ''^ werden aug 
dem tMnde hinausgeirieben. Ohne 
Dag, f^ne im t konnte es von 
nM3 abgeleitet virerden : incrtpan* 
tur e terra A, h. vtcrepiwdo peUun^ 
tut t terra^ * 



33 



ad!;. gescUagep j nieJerge* 
hlagen. Fern. HMd^ mi ein 
edergetchlagienes , krankes 6e* 
uth. Spnichw. i5, 13. 17, 22, 
J , i4,.vgl. Jes. 66, 8 2 nn n^y. 
jr betrubte. 

3^ pl^ zerschlageney sertrum« 
erte. Jei. 16, 7. 

53 / 1 M08. 37, 25.' 43,11 
ne gewiise Spezerey, in deten 
iberer Bestimxnung die altea 
ebersetzer sebr abw^icben. ., 
XX. B-vftfa/iAot, Syr. resifuu 5am. 
Isamum, Arabs : sili<fua, AtjU^ ' 
vg»i^ iff^elcbem Bochart (Hieraz^ 
11. S. 532 ) folgt. In den DSa- 
kten bietet aich niphts aur Yer* 

eichimg ak SlO *• ▼• &- ijS^ 

immi, gummi tragacanthae ^ des« 
n Anwendung aucb Rosenmiil- 
r in der Note su Bochart a. «• C7- 
lligt. 

, hur lb der Verbindung: ^•»a 
01 Nacbkommen, s. )'»X Die 
ymologie ist vollig undeudicb. 

in Kal ungebraucblich. 

Hiph. n^rt (ni^M und ^inJa) 
F. nisn, m/I a&jo/. nsn imp^ n^Ti 
id !in, /ut. na>;, mit dem Faa 
rtv^ri. n3.n und bauiiger ti*i 

1) acfalagen, sebr hauiig. 
Moi. 2, 11. 13. 5 Mos- 25, 3 c 

li- er ihi schlagcn , d. b. viersig 
ihlag^ 90U er ibm gebenlassen, 
cht mthr. 2*M08. 2i, 26 : nS^T**^ 
^y pS^T^M tt;>H w^nn jemand das 
'*ge seinei Knechies uhldgt, Ps* 
(,20: lifs nsn er schlug den 
its , vgL 2 Mosl 17 » 6. 2 Kdn. 

L, 12: ^^^d^V ^^^^ ^^^ schlugen 
die Hdndey klatschten mic den 
anden (s. Hnt3 Fa« 98, 8* Jea« 
), 12}, vgl. Ezecb, 6, ii. 21, 
). 22. SU, 132 -Sm ^s •♦n*>:>n 

'xa ten satiate menu Htinde »• 



iommtfit i2ft«r dmn ungereehtes GuU 

39 • 3 : *|V*<t>fef •?»» ?|n*[i3 -n**?.! 

ich schlage dir, den Sogen aus deiner 
Unken H€iftd» •*— 1 Sam. 24* <$• 
in'M innraS ?ifti\ imrf doi H^nc 
sehlug dent David ^ etg. das Hers 
Davids ssblug ifan, vgl. 2 Sam. 
&4, 10. (YgUSuxtorfljex.ekaldm 
S. 1390). Haufig insbesoirdere 
a) vonJebjova oder seinen Gesand* 
ten: }emanden mit irgend einer 
Krankbeit od. Plage schlagen (vgl* 
V^^, *|?$)* ^ Mos. 19, kj.1 mtd 
die Mdniier^ welche vor der Thur 
des Hauses waren^ D*i1l^dd ^9n 
schlugen sie (^die Engel) mit £Und* 
heit.i 2 Kon. 6, i8* Zach. «&, 4* 
2 Mos. 3, 2a. 4 Mos. 14, ifi: 
n^^,3 qj^N ic/i wtU !«r mit Pest scUa* 
geri 1 Sam. 5, 6: >D**Sfi$^a onlH i|*i 
w%d er tchh$g sie mit BeuUn am 
After. Amos 4, o: DdHK «n^2n 
}1p10^ -)1fi*V«lf:3 icfc schLig euch mit 
Rosi und Gelbsucht (Jles tietraydes'). 
Hagg« 2, 17. Malacb. 3, 24 (4, 6): 
oin YiHn OH •»n'>»ni kiid (dumic 
ten nicht) schlage das Land mit dem 
Banne^ oder: Ye^lgungsfluclie. 
Auch ohne Zusatz 2 Mos. 7, 25: 
nachdem Jekova den Strom geschla* 
gen J d. b. in Blut verwandelt 
hatte , vgl. V. 20. Zacb. 10 , 1.1 : 
er schld^t die JVeUen des Meeres, 
und trocknet aUe\Tiefen des Stromes^ 
i) schlagen, imTreffen. iMos. 
14, 15. 5 Mos. 4, 46. Jos. 12, 7. 
1 Sam. 13, 4. 17, 9. Ps. 78, 66. 
11 HM l*«i^i< 1}»1 er schlug seine 
Feinde zuliicL u. sebr haufig. Von 
oilier belagerten Stadt s. v. a. sie 
etnnehmen. iChroB.20|i, 2 Kon. 

5, ^9. 

2) zerschlagen 8. B. Tom 

Hagel 2 Mos. 9, 25. Ps. 5, 8t 

•inV ^a^it-S^-nn .n«»»n-^;? denn 

ilii zenchlugu alien meinen Feinden 

den Kinnbacken^ ^in von Raub* 

thieren hergenommenes Bild, wie 

d&s parallele Glied seigt. Amos 3, 

15: das JVinierhaus zerschlage ieh 

Uftd das Sommerhaus. 6 , 1 1« 

1 Chron. 4, 41. 2 Cbron. 14, 14, 



Da 



1 

3) ertcklageiiy to-^dten* 
1 Mo«. 4» 15; damit ikn nichi <r- 
uUkgey wer ^ihn fande* fi Mot. 2, 
12. Jot. 20y 5* 1 Sam. 17 , 36. 
ft Sam, i3, 30.- Zaweilen wird 
der A^cus, ura^t tfuoad wiam hineu* 
gesetst. 1 Mot. 37, fti: 4Jd^ M^ 
t^9^ ivir woUen ihn nicht ioducUa* 
gen, ebento 5 Mot. 19, 6» ii. 
27, as. Jcr. 40, 14. 16, v^. 
3 Moa. 24, 18 : n»na tt^a^. ndo 

ver dn Stuck Vieh todisMa^U -*- 
Often mit d jconttruirti aiaf folp 
gende Art. 'ft Sam. fi3» 10: ar 
macAttf nch auf id-ns^ b*»ntf)Vaa 1|»1 

ti*i nv:i^ uml richute eine ISiederlage 
an unter den PkUistemj bis seine 
Hand miide ward^ eig. er ertcblug 
(Manner) unter den Fhilittem. 
a Sanu 24, 17. Eaech. 9,' 7* 
ft Chron. 289 5* ^7j bet. x Sam. 
6 , 19. . Verscliieden itt die \%r« 
bindung a Sam. 181 7: hm^t^ ndn 
VsSm:) «Saifi Aot seine Tausend er*- 
schfagen, 2i,i2. 29,5**^ I^i^ 
Fhrate : d*)n *»fiS ndn mit der 
Scharfe det Schwertet tchlasen, 
t. nnter :nn» Selbtt yon dem 
Todten oder Zerreiften durcb ein 
wildet Thier. 1 Kdn. 20, 36. 
Jerem. 5> ^* 

4) ttoften, ygl. >|a^ und im 
Lat. ferire, 1 Sam. 2, 14: ^^^'\ 
*)U2:i und er sdefs (mit der Gobel) 
in das JBecken^ *8 > » l s T?!-. nSM 
1^1^39 icfc ii;j(/ den David urul die 
W and durchslofsen. 19, 10. 26, 8* 
n^^n:^ M3 ^ISM ^// mJcA iftn mie 
dem Spufse durchstofsen^ 2 Sam. 

t^chn Sm da siiijs'ihn jibnet ml 
dem Hintertheile des Spiefses in den 
Leik. 3, 27. 4, 6. 20, 10. — 
Selbtt; mit dem Horne ttolten. 
^»n- 8 » 7. 

5} jemanden treffen, mit 
einem Wurfe det . Pfeilt oder 
Schlendertteint. 1 Sam. 17,49: 
*itd er jchleuderte ^ntt^Sfin fW t|M 
Ihss-Sm und traf den ^hilitur an 
dm SA^ y* So. vgL 2 Kdn. 3, 



7i7 33 

25. «-» X Kon. 22 , 34 : und einer 
spannte den^Bogen in seiner Unschidd^ 
und schafs (rtdai) den Kojfug Israels 
If. s. w» 2 Kon. 9, 24. ^ ^ 

6)^techen, in mehreren Ver* 
bindungen ,* a. B* von Ver- 
letaung der Fflanaen durcb den 
Sonnenttich (Py* Ft. 102, 5) 
u. dgl. Jon..4 , 7 : 11'»^'»p(.'2"nH '^l»; 
^V^!\ Mi<2 (der fVurm) stack den 
fVunderhaunif und er tertrocknetem 

V. 82 n^l^ tt^Hn hv tt^»v^n T|ni 

und die Sonne stack dem Jbna aujs 

Haupt. (So itt O^ tcblagen 

und: t tec hen a. B. vom Scor- 
pion^ mit med» Kesr. aucb: voir 
der Kalte getroflPen , verletzt wer- 
den). Jet. 49, 10. Ft. 121, 6: 
des Tags wirfi dick die Sonne nicki 
trcffen^ nock der Mowi det Nacku^ 
Dat letztere beziebt ticb auf einen 
tcbadlicben Elinflult , welcben 
man dem Mondlicbte auscbrieb, 
ygl. Andersens orient, neitebetcbr* 
berautg. von Olaariut S. 8* Iq 
Hopb. vgl. Ft. 102 , 5. Hot. 
9, 16. 

7) mit Q^ttf*^tt^ : Wurseln tcbla* 
gen. Hot. 14 /o* 

Im $yr. und Arab, baben f^| 
rJSZiy uO ^^ berrtcbende Be* 

 m 

deutung : verletzen, tcba- 
den, welche ticb zunacbtt aa 
no, 6 a'ntchlieftt. 

Hopk. n^n, einmahl n^irry Ft. 
^02, 5 past, von Hipk^ besendert 
. in den hSufigern Bedeutungen 
iio« i« 3m auch no, 6. Seltener 
ttnd alt Fattiva Niph,, 2 Sam. ix, 
x5 und Fy. 2 Mot. 9, 3^- 32. 

TMi^ adj. getcblagen, 07^5*1 hid;! ge- 
tcblagen an den FuXiseny labm. 

2 Sam. 4f 4* Ai 3- 1^*^ ^^J, i^e- 
dergetchli^gen, betrubL Jet. 66, 2. 
VgU M33. 



fwJ nur im Plur. D*»35 (wie G'»Ma, v. 
nn^) t^lagende. Ft. 35. xfi. Symm. 



:Si 



718 



33 



' »X9«f9^« Hiwbn. percutiemes. Viel- 
leicht ist et aber mttaph. zu neb* 
1D611, nach der Phrase : )1tt^^a n:»n 
xnit der Zunge* scMagen'/ d. \ 
schmahen-y yerleumden. So der 
GhaldSer: impii^ ^tn percuiiufU me 
verbis iuis» 

{IDI Hlob 12, 5 erklaren einiga 
, mit Scbiiltens durcb : Schlag^ vou 
n:^^ acblagen: Aber dieaea Wort 
kommt zu baufig, telbat Im Hiob, 
als Fart« NipL von )4d in derael- 
ben und ibnlicben Conatructionen 
mit dem Dot. vor, als dala eine 
andere Ableitang an einer Stelle 
nnr einige Wabrtcbeinlicblieit 
baben konnte^ Obnebin iat vein 
Detivat von n^d in Kal minder 
erwartet, da dieae Conjugation 
gar nicht Torkoownt. 

nS^ 1} lU^'.'gerade, reobt Sprucbw. 
8, 0: r:3®S D'tnb^ D^D sie alle 
(jMxne Reden) sind iem Ventdiif 
iUssn recht. Parall. fi*t*iu)«i. Fern. 
nnbd daa Recbte, daa waa Recbt 
isty Amos 3, 10. Jea« 59, 14. Plur. 
nln:3q data. Jes. fi6, lo. So* to. 
2) adv. V or. Jea. 57f as InDi l|Sn 
wer vor ihm wandek^ d. b. ibm 
woblgefaUig lebt. 

nS") x)gegenuber. fiMoa.2tf,<55. 
40, 34. Jos. x5, 7. 18, !?• xKqn. 
20. 20: n^M n^^ hVm 4^n«n mid sie 
lagerten suh gegen einattder iioer, 
a) vor. 7^\7^^^ n^> i^>r Jebova 
d. i. ibm woblgeHllig. Ricbt. i8t 
6. nln^ ^3a hd^ vor dem An^e- 
aicbt Jebova'a. Klagel. 2, 19, 
dabei^: ibm olFenbar Jer. 17, 16, 
vgl. Sprucbw. 5, 21. '"lan Mtt; 
itdt) nd^ etwas'vor aein Angeaicbt 
ateUen d. b. ea mit WoblgefaUen 
betracbten, ibm anbangen. C^ecb. 
14, 4. 7 lu^dTv. 3 mit ]n^. 

Mit andem Partikeln a) n^J^h 

vor k Moa. 30, SGr^^r * Moa! 

2.9, 21. £jXX.'m§£i u. ebenao 5)rr. 

• ^w/g-. 6r. Kenet. \ aucb 4idif» 

^ Sprucbw. 4, 23 : sjB^aj nDiV 51'»?^ 

''~t/ia Auf^eti Idfs geraie vor siA 



blickeru h') nSi Sh gegen erwat 
bin 4 Moa. 19, 4: umi davon 
gegen das VersammlungszA spren* 

fen. c) n^i ny bis gegen etwat 
In* Ricbt. 19, 10: his g^en 
Jehus. 20 , 43. Niir im Rabbini^ 
acben find einige davon abgelei- 
tcte Worter, ala ^ns^ praesens. 

fS? mitPron, In^i ihm gegeniiber. 
2 Moa. 14. 2. ^ech. 46, 9. 

^3^ arglistig bandeln Malach. 1, 
14. Ebenao ^m Syr. Cbald. und 
Samarit. 

fi, Arglist iiben gegen jem. 
4 Mos. 25, 18*-,. ^VH orf»SD5a 
DdS ^S^d durch die jirgbst , die sie 
gegen eudi geiibu 

"Hiihptu Arglist uben, eiaen 
. V^gli^tigen Anacblag gegea jeman- 
den macbeti. x Moa. 37 , iQ: und 
eke er ihnen nahete Inil iSd^n^*) 
ln*tDnS mackien sie einen argliitigen 
Antctdag gegen ikn^ ihn zu todien* 
Ps. 105 , 25 : I'^'jajjq S>5nnS Arg- 
list zu iiben gegen seme Kiieciue^ -* 
S. •»S'«D. 

HD3 Plur. DH^^^i, <hpj Arglist. 
4 Moa. 25, 18. 

OM Pltir. o^W Scbatze, Reicb- 
thumer* etn spateres aramaiacb* 
artigea Wort. 2 Cbron. i, 11. 12. 

Kobe), s , i8* ^ > 2* Jos. 22 , 8- 

J, » 

033 chald. Plur. \*^^h daSa. Eara 
6,8: M^Vo ^pp:s die koniglicben 
Gelder. 7!,"26: *iiqD3-ttf:J» GeM- \ 
hyxife. In den Targg* naufigen 

Syr. ^^ftN*^| iip^i^ facuUaUs. Man 

vgl. nacb 2 verscbiedenen Trans- 
' positionen i) o^d sammeln, auf- 1 
baufen , und die dabey verglicbe- j 
nen Stammworter der verwandten ^ 
- Dialekte, 2 ) ni:J50O Vorratbc, 
Magazine. Dafa dgl. Yeraetsun- . 1 
;en gerade bey Ziscbbucbataben 
lauiig und^berrscbend sind, ist j 
bekannt / 



e 



33 



7»9 



*Q3 in K4 Qng^braucUich. , 

Niph^^^^^ i) gekan&t wer« 
dea, pftsii. toi} HipA. Klagel. 4? 
0. t) ;y4if/. oder reflex, von jK* 
iia, 3 sich yerkenneo latsen (L h* 
tich yerstellen 9 wio HUhpa. 
no. s» Spruchw. s6 , ^4 ^ '^^%^^. 

sulk dch der Hasser* 

Pi. n^q i) aniefan. Hiob 34, 
19; ^'•*'»?bS »1tt^ \*;} HS (d«r) 
nic^ <2en Aeickefi ansiehty achtet 
vor Jem Geringen*^ 2) 6 r k ep ]D 6 n, 
erforcclieii. Hiob fli, 29: Dnhk*! 
ns^n kS und habt tAr iAr< (der 
Wanderer) fVahniehmungen nUht 
erkarmiy erforscht, kennen gel^mt. 

3) verkennen, miskennen. 
(S« die Anmerk.) 5 Mos. 33, 37- 
lo^'ix vn^^** )fi damit ei mcht ver* 
kennen Uirm JVidersacher. 

4) rertichten, verwerfcn 
(welchea fich an di^a vor. an- 
icfalie£at). Arab. Conj, /. u. IK 
contemsit ,' repudiavi , improhmvU* 
Jer. 19, 4: njin dlpffln-nn n^3M 
wid fie haben Jiese Sidtle v^nvorjen^ 
rsL in parallelen GUede : sie luAen 
mich verlassen^ Doch sind auch 
andere Deutungen gleich zulassig. 

Nacb dem Arab. S^ IL d. b. 

machen,. dais man etwas- nicbt 
kennet^ unkenntlich machen, bes. 
durcb Terderben eioer Sache, 
ware es : sie haben diese Siatte ganz 
tersuUt^ entweibt. Syr» u. Ckald. 
inquinnrunt^ . LXX. uud Fulg. 
aber drucken aua : aie haben die- 
»en Oit (mir) ^utfremdet, nehmJ. 
dadnfcky dab fie ibn fremden 
Go^.tem weihen, welchea eben- 
falla passend nnd moglich ibU 
Arab* coy. V. alUnmtus ab tJi^uo 

ftdu Syr. i^^oj alUnapit^ elon* 

ganiu Vielleicht endlicb; ver^ 
leagnen^ vgl« die Anmerk« 

5) I Sam. 23, 7 : o*»a'*?M Ifik ^1^ 
^Vd. Alie aheUberaetzer drucken 
bier ana: Goit hoi . ihn in meine 



33 



Hani ahergelen^ welchea aach der 
Zusammenbang fordert. .Man er- 
halt dieaen Sinn am leichteaten, 
wenn man ea uU-construdio praeg" 
nans in der yorigen Bedeutnng 
nimmt : GqU - kat ihn verwbrjen 
(und iAergeben) in meine Hand* 

HipK Vl^n; 1} a n s e b n. 1 Moa. 
gi, 32: •»i»r/no aS-l*n besieh 
dh-j was bey mir tit. Neb. 6, 12: 
rtin'\ 7il'»:rMn und ich sake zu, und 
siehe da! Jerem.^24, 5: "^"^^m )!> 
naltsS — nyiTi^^ mbi-nij also seha 

ten die Gefangenen Judas an — ' im 
Gutenj d. b. gnadig, mijt Wobl- 
gef alien. (S. iiber ndleV ii% 
Fbraten D**:)]^, t^s^ p!i\t;).^Bes. ge*> 
bort hierber< die Verbindung: 
&*>3g V2n die Person anadin, 
(vom Richter), partbeyisch seyn^ 
a. V. a. o^Sfi Nt^^. 5 Mos. i, tj. 
16 , 19. Spnicbvtr. 24, 23. 281 fii« 
vgl. D*»i9 n*»an Jea. 3,9, wel- 
chea afa aram. Infinitivform 
anzuaehn ist. 2) erkennen. 
X Mob. 27, 23:^ i'\^%n k*»| 
und er erkannte ihn n'cht, 37, 33. 

38 , £5- fltf- 4ft f 8. Ruth 3, 
14. 1 Sam; 26, 17. Ricbt. i8» 
3 und ofter. 3} anerkennen. 
5 Mos. 21 y 17: -p Span-UMi 
n^»,? niJJIiWn und den Ersig'ebohr' 
nen^ den Sohn ^der Cehafsten^ soU 
er anerksmiefi, ^Jes. 61 y 9. 4) k e n^ 
nen. Hiob 24, 13: sie kennen 
nicht seine Wege^ ygL yi*» 18, a i. 
— 24> >7 • ^'^ ketmen die ^tckrecken 
der Fimternifs. 34, 25. Jes. $3, itf. 

5) wissen. Nebem. 13, 242 

i«n witAf , jadisch zu reden, Kara 3, 

135 •r\»nn Vip 0'»v3jD'D^n ^w 
DSin *»ai VipV nno\fifn ^ loiS' dot 
f^olk wujste mcht zu unterscheiden 
die Stimmen des Jubels dfr Freude 
ton der Sdmme des IVeinefiu h y^^n 
ist bier s. v, a, das aonstige 9^^ 
Y*:k 2 Sam. 19, 36. Jon. 4, iij 

6) sich um jemdnd bekummeniy 
sich dessen annehmen. Vs. 142, 
g. Ruth 2, 10. 19: i)*i^2t; %'T^ 



as 



rfi'^S^ gese^gnet s^y^ wer sickieintr 
mngenommeru 

Htthpom i) erkannt werden, 
pasf. yon Hiptt. no. ft. Sprvichw. 
20, 11. 2) paM. ¥on Pi. no. 3* 
mithin •• T. •• l^iph. no. ft sich 
nicht xu tirkennaa geban, (ich 
Terttellen. 1 Mot. 43 9 7« i Koil 
14, 5- tf. Derivate: n-j^n, 1»», 

*Anm. '^Die negative Bedeu- 
tung : Terkennen, welche sick 
deuUich in Pi«. no, 3 , in den da- 
von , abhaneigcui Cottjngationen 
^iph. u. Hitftpa, . no. ft, lind in den 
Snbftantiven *id3, 't^Dd findet, 
' ist im Arabischen gerade die aus- 
achlieislicb hemchende. Hier iat • 

yJO nicht kennen, nicht wissen, 

leognen; verachten, yerwerfen; 
med» Damm\ u. Kerr* unglucklich 
aeyn C%y 'i:Da, iDi). /i. machcn, 
dafa man etwas nicht kennt, ver- 
•tellen ; auch : sich ^yerstellen, 
ycrkleiden. V. pass, yon IL Vgl- 
im Samarit. Aph, lengnen; im 
Athiop. IF^ sich wundern (eig. 
ftirifremd halten).. F/. ableugnen, 
yerabscheuen. Die Erscheinung 
aber , dafs sich theils in den yet- 
achiedenen Conjugationen eines 
Dialekts, oder auch nur unter 
yersch. Punctationen und Con- 
atructionen, theils in den yer- 
sckiedenen Dialekten nnter 
e i n e xh S tamm worte geradehin 
opponirte Begri£Fe finden , ist gar 
nicht selten,^ wie nachfolgende 
Beyspiele /eigen.- In einigen der- 
selben hat selbst geradehin dieselbe 
Form z^cy entgegengesctate Be- \ 
deutungen, wie auch in dem hebr. 
•^y der Fall ist. n^K hebr. wol- 
len\ im Arab, nicht woUen; 

Voj nied. Fath, u. Domm. schon 

g'anzend, geziert seyn (y. einem 
anse, Zelte) med. Kesn wiiste 
und leer gelassen seyn, y. dems. 

Gegenstande; C-4^ liebe^, mit 



7«o M 

i| nicht lieben; \j^^ yerloscht 

seyn und im Gegenth. enteundet 
seyn, entbrennen; Misn siindigen, 

Htrn entsundigen; O^J^ scbyyo- 

ren, athiop* *|Snn abschworen ; ^ 
^Dn Jph. Beha lassen, seigen und : 
y^inergen* Itkpe, geaeigt lind: 
yerborgen werden ; «|^rj unglaubig, 

profan aeyn, arab, OUv^ der 
wi^en Religion sugethan seyn; 

Sd^ konnen , und V^a % . un- 

fahig an etwas ; J^ ^ y j fut. Aji.O 

Serecht, billig seyn, richtiges 
taals geben (vgl. das hebr. bo^,-^), 
un4 fut^ I un billig seyn , bey or- 
theilen, betriigen, welches im 
Athiop. ausschlieislich herrschend 

ist; W^ bitten, Ethp. yerbitt^n, 

ablebnen; uhtt^ entwurzeln, yt3*^^^ 
und tt/'^l^Jn wui-zeln u- s. "w. viel- 
leicht auch r\*y^ seeenen und: la- 
Stern; l\*yn Spriichw. J. ft » ft? fan- 
gen und \=^A nil cepil venojtor. 

Man kann im Deutschen die 
Compositionen mit e n t und v e r 
yergleich^, in deren einigen 
diese. y orsetzsylben eine Negation 
oder einen ' Gegensatz anzeigen, 
in andem nicht. Fiir den Semiten 
si^d ja abeKbefcanntlich die Conju- 
gationen das , was fiir tuuere 
Sprachen, vornehmlich fiir die 
deutsche, die Zusammensetsung 
des einfacben Verbi mit solcben 
Vorsetzsylben ist. Analog mit }ener 
privativen Bedeutung sind auch 
die dendminativa p^*v, J3|T, diS, 
^yv und die groiiie Menge der- 
selbw im Arabisthen. Bey eini- 
gen andem ist es aber mehr 
scheinbar, als wirklich 'a..'B. 

\ji^d cessatnty odosus fidi. Ethpe* 

adaviif soUicitus fuit. Es ist abar 
wohl eigentlichs wumvkmlicuirm. 



S3 ?•» 

So fo} titiMni, toglficKlicli styn* 

A. nnglucklicli macb^n. jfpK 
tr5iten; wahf^cfa« eig. mit Jeman* 
den trauem, Mitleid habcn, und 
dab. troaten, vgl« 1U* 



ungebraucbUcIi gewoMene Sub- 
atanrivfor^ *)32 die Fremde anga- 
hantft aer. ^eli vt^n utid aha- 
lichtromen. '" 



9 

*C3 V- d. Gen. nqj 5 Moa. 31 , 16 
i) die Fremde. Immer alt 
Gen. aadigeaetet: *i^d-p Sobn 
der Fremde, Fremde/ 1 Mof. 17^ 
18. 67. ft Moa. IS , 43* 3 Mos. 



n^S^. Alle Ton den Orammatikeni 
bieber geaogenenFormeik gehoren 
%u nnd f w* ra* n. ]Die A unahmo 
diesea Stamioiworts in der Bed6«« 
tvng von nns ist durobaut unno* 

. notbigf und atia den Dialefcten 
iuierweialicb« 



•• St 



23, 25, BQweilen mil dem Neben- 
begtiffe; Feind. Pa. 18, 45» 4<S« f03 Jea, 39, ft. ft Kon. 80, *3': 
155 ^n^H die fremden Cotter rifi^^^ n"»% wabrtcb, aein Scbatft- 

baua , wie der Syr. Cbaldaer udid 
Araber tiberaetsen. £s ist dieaea 
wenigstena dem Zuaammenbanga 
einsig angemessen, ob aich gleich 
kein pbtloloeiacber Beweis dafuir 
auffinden laUt. Denn daa cbald. 
MDOId a. V. a. i|i^j) itficra, mocbte 
kaum versleicbbar teyn. Un*^ 
paMend nenmen ea tchon meb« 
rere Alte (Affu^ Symm. f^ulg.^ (ixv 
ayn. mit r)i<d:i, und iibersetmen: 
Haua der Spesereyen, aber tbeUa 
folgt erst bemacb ts^ic^nn, tbeila 
acbeint nMdO nur eiiie' einselne 
Art Ton Speserey ftu beaeichnen, 
nicht wiiditlg genug; urn 
voran su ateha. 



1 Mot. 35 f ft* Jo$. ft4y so. a3« 
Y^u?) 155 ^Tihn die fremden 66t- 
tar^dea J^ndes 5 Mot, 31, itf. 
*0^ nnw ein fremdea Land Fa. 

W,4'" 

2) daa Fremde V bea. mit Beaug 
«ttf Gdtsendienat« Neb. 13, 30. 

*03 Hiob 31, 3 und ^^h Obad, ift 

Ungluck, Untergang. Arab. ^x]S 
datf. 



▼on 



J^ metU Damnu und 

Kesr, unglucklicb a^n. S. dift 
Anm. sum Verbo. 

^M fern. n»nM plur. DnS3 n^f. 
freiiid«~^d{ oy ein fremdea Yolk 



ft Moa« 21 9 8-^ v«3j) Jtnn ein Irem* mJL.n -r ,1. /. e t 

der Mftun 5 Moil 17, 16. y-iH "7* ftwetfelbaftea Stammw. Jea.53. 



nod^ ein fremdea Xiand ft: Moa. 

ft* 33. ii;*)V t^?. fremder, aua* 
landiacber Weiaatock. Jer* ft, fii. 
— ii»'03 ftin fremdea W^ib, 
im (legexiaatB dea eigenen Ebe- 
weibea, in den Sprucbwortem 
bet. mit Beftug auf uiierlaubten 
Umgan£ mit demtelbea, a. ▼. a. n!^i 
(t. If S. ft5i no. ft. iuu c). emp. 5, 
20. *6, ft4« 7, 5. a3f S7« Im 
Samarit. VgL nitna aiUfdgtnia 
und fa€f««ri«, CastelU HeptagL 
S. 2310. Im Chald. ^^ndd, in 
den {emaalemitchen Tmrgg. und 

dem Syr. ^^5%^, •JpOJ. Dft» ^'S' 

itt bier Adioctivendung, und man 
kana aanebman, dale ea an ^ine 



ia:iV qnV? woftir fti codd. 
leten iniSis, einer iniSana. Die- 
aet letstere fiihrt auf die aucb 
von den mettten Neuem ange* 
nommene, und recbt :pattende 
Annabme , dala ea atehf fur ; 
$|nlS5^«*iD W4nn dac volUndei d. fa. 
aufgehurt luut^ yon nSo in der Be- 

deutung Ton ^j meJL /# ▼ollen*' 

den a. ▼. a. nVd , wodurcb ea aucb 
die bebraitcfaen Aualeger erklaren. 
Ein anderet Derivat dieaea Stw. 
itt altdenn nV^o Hiob 15 , ftp. -^ 
Der Cfaald. iymmi FtUg, iiber- 
aetsen : wenn du mUde geword^n 
toe, und uphiiacn ea tron 7\h\ ab- 
suleiUn. Auch wfir* <liWM m^^- 



fi;3 



7«a- 02 



4 



lich , wenn et Mr 'inMHlid ab Inf. 
Niph. gtixnie. Zwar kommen die 
seltenemlnfinitivforinen Vepa und 
Sopn iti dcr Regiel nicht fiir den 
Inpnitvous cohstructus (•. d. Vorrcde 
sum ersten Theile S. XIX' XXi) 
Yor , abet e i n Bey»piel gibt doch 



Zweifel «a 4pr Ricbtigk^it d«r 

Functation erlaiiben darf. 



nb03 /. Sfruchw. tf, 6. 
SJUi datt. 



Plur. 

Arab. 



•jian Pa. 68, 3, wodurch auch » 

die gegenviraitige Aunabme mog- 'OJ tl^. Parder. Jer. 5f tf» »3i as^- 

Hot. 13,^7. Hab. X, 8- Syr. und 

Arab. liUu, ^, ^^ ^ 

data, und daa Verbom ^ fleckig 

^^ 

feaprenkelt aeyn, insbet* wieein 
arder. ^ 



Kcb wird. — Sebr nabe liegt 
iibrigens Capelle*a Conjectur, da& 
urspriingUch *iniSd3 gestanden 
habe. welche Lesart aber tcbon 
Yor den Zeiten der alten Ueber- 
•etcer untergegangen aeyn muliite. 



i1Tl}0.3 mir 1 Sam. i5» 9, wofur 
einige Mss» njijO^. veracbtct, " 
acblecht. LXX.^ir^fMf^^p. yulg. ^Ji cbald. daas« Dan 7, 6.. 
vile. Ofienbar ist es a. v. a. nt!i J) : 

die Form aber 1st ohne BeyapieL fl^OD und 0^*^3 'O «, unter n^'^i 
Einige halten aie daher fur Forma n'^Oi S* 502. 5*03. 
mixta au» ntii und mao, odcr fiir ' " 

eine aus »wey verach. Iieaarten OJ mit Pron. •iftj 1) hohe Stange. 
entstandene Form,- ^ndere (x. B. ""4 Moa. fi&»8*9*.ft) Flagge 
Sckroeder in den Jnstituih S. 950) '• ' «-.-*. :« 

YToUen darinn ein Beyapiel einer 
s^ltenen Conjugation Miphal err 



;nem andern Dialekte nacbweiae'n jr^flegte, urn dem Yolke und den 
iaCit. «, ^ / ^'nriegem tbeilabeydemEinbruche 

/Q3 g. Yi a. hnh beacbineiden (a. ii» 
Analogien unter i). Prat. DnSs^ 
I Moa. 17, 11. woEu mange- 
^ohnlich recbnet N^A. SltaJ) 
1 Mos. 17^ fi«5. 27. Part. o*»S1)BD3 
.^4, 22. Ubrlsens iat es nur die 
erate Form, die bey den gegen- 
wartigen Vocalen allerdinga die 
Annaome einea Stammwortes \m 
nothwendig tnacfat. blt93 kann 
nefamlicb fiir \SM atehn, wie pVj, 
o^^-t^fi von |iS/ nr»V von tiS. 
' Siebe-S. 529. Lrediglicb auf der 
Functation von onS©3 Geru i7» i* 
berubt demnach dieAnnahme die- 
ae^ Stw,j u.^a derZuaammenbang 
allerdinga auch eine andere Vo- 
caketsung ala Ni^. von Vit) er- 
laubt, so ist dieses einer v^n deil 
F211en j wo man sich vrohl ainige 



^ . . gg 

auf dem Schiffe Esech« 27, 7, 

Jes. 33« ft3' 3) Fabne, Pa- 
nier; Feldaeicben^ welchea man 
auf bohen Bergen aafaurichten 

-j|>flegt< 

.^llriegc , 

der Feinde , tbeila 4uf dec Flucht, 
ein Zeicbeifk sur Veraammlung 

, zu geben, Jea. 5» ^^ s tfr erhAt ein 
Pmnier far die VdOstr 0us <br Ferne^ 
um sie herbayaurufen* li, 12. 
12 1 3 : amfhohen Bergen SUckt Pa* 

'mere a^f, 18, 3* 62, 10 Jer. 4, 
6. 21. *— Ps. tfo » tf : q^H.V^ V^Ji 
^^ riche ein Panxer auf deintn f^er- 
ehrerny .vrorauf v^ 7 folgt: damit 
sich retten deine 6elieiten» *4) mcK 
taph. WamnngSBeichem 4 Moa. 

2tf, lo. Syr. \dXAj dgnumy meta^ 



. Scopus. Im Cbald. D^ 2^iGhas, 
auofa: Wunder. > 

'^•?^f /• Wendung, Schickung 
Gottes. 2 Chron* 10 » 15, a. v. su 
7\M in ier ParaUalsteUa i Kob. 
12, 15. 



w 



/ 



?«$ 



JR33 f. T. «• :i4e zttruckireicbeii. 
VoB Kal koimii«& imr vor /n/l 
Aisol^ :iiD> !«•• 59 > >3 ^i^d Jnt^ 
i»^ Hi/Ticba ft« 6. 

H^/i. a*i9rv sturiickruckea y ent^ 
rucken* Micfaa 6, 14: M^i ^^5 
V^Sftn dii irirjt entriUken ^deiae 
Guter bey Seite scbaffen) mt^r 
nicht retten. Aufierdirai immer 
▼on dem Yerrucken der Graaee« 

5 Mos. i^^ 14: Vn^:( :i*ion mS 

1|y*)^ din ia//it nicht verfucken cb 
GrdrtZM dtinM Vdchnen, fl7, xj. 
Hos. 5, 10. Sprucbw. fi^, 88.; 
vnd Diit Teranderter Orthograpbie 
^3^\if; Hiob fi4, ft. Ho^h, 2on 
zuruckgadrangt verden^ .aunick* 
weicben. Jes. 59., 14. 



. 03 . 

15, 4. Rtclit. 2, s&: um Atrck ste 
(dia Canaanitar) Israel' zu vtr- 
sucken^ oh iie den JVeg JeJtova^s 
heohachten u, #• w, 3, i. 4' ^) "^^^ 
dan lyiantchen , welche G o 1 1 
raraucben d. b.'an §einem Bey- 
atande sireifeln, utiglaubig iind, 
iind gegea ibo murren. 2 Moi. it, 
Ai 7. 4 Mot. 14 , 22. 5 Mos. 6^ 

16. ?•• 78i *8- 4J^' 5^- 95 1 9. 
106 y 14. las. 7 1 ift: iV^ uyi7/ mV/ie 
firdern und JekoVd nichi venuckeiu 
Derivat: nat9. 



» - 



Anm Ps. 4 9 7 ttebt nD3 ftlola 
nacb einer verscbiedenen^Ortbo- 



grapbia fur Mti7:{ als Imp. von M^| 
▼on welcber Liesart sicb auch in 
den Mis* Spuren findan. 



Die Formcn , welcba von die- n03 r„j, n^, hegrausreilseti, nnd 



sea Stammworte nicbt Torkom* 
aien, ala Frac /n^ Kal nnd gans 
Nipbal sind von der verwandten 
Fona aio in Gebrancb, nacb Art 
der oben (Vozreda des I. Tb. 
S. XVI) gegebenen Beyspiale. 
Nnr komsit vom Fmi. Kal 3a*» 



Micba 2, 6 und 1ft J Pa* 80 > ^^ 
neben einander vor. 

^^ in KbI nt^braucbttoh. 

tu naa Teraucbab. Im Syr. 
a« Cbai^l daas. in Pa. x}aifo- 
Uae oder mit dem ia^ 1 Sam. 

17^ 39: ^n**!!! M'^ ^d <}49Mn uA Aa&a 
«f noA nicbt vertucht. Ricbt. 6, 39 : 

n^sa &)r!fen p*! mi na:jM iVA u^tU 

«f wir mJcA einmahl versuchen mil 
dem jFtf&. Mit dem in/. 5 Moa, 
4i 34* 28, 5^* Hiob 4t 2: noon 



mitbin : ibrucbaffen* Pa. 52,7: 
hn'nn ?»na«»i«nn^ er wird^dUh mk* 
men una ausreijsen ^aiu dem (^ezeite. 
Sptucbw. 15 y 25: no^ Q«iMa n^a 
n^n^ cier Hoffdrtigen Haus rmfst 
J^hova iim, a, 22: ^na** 0^12:2% 
niSO Mnd die Treulosen reifsfn-sie 
d/ li. reifu man au$ dem Lande^ 
d. h. verbanot man ausdemLande. 
VgL ii^ns, wo dasaelbe Bild'ga* 
brancbli^ iat. , 

Siph. aBsgeriaaen d. b* rertria* 
ban, verbannt warden (auadem 
Lande ). 5 Mos. 28 * 65* In den 
Targg, atebt ca nocb for: ver- 
treiDen, yerbannen Sprucbw* 29, 

21. Im Arab, ist ^^UmJ x) ab« 



scbaffen a. B. daa Greaetc 2) iiber* 
tragen^ dab, abachreiben. 
*pSk •^3*1 darf man ein Wort an ' 

Ock mrsuchenr 2) mit dem Accus. ^02 cbald. a. T. a. daa hebr. Ithpa, 
der Peia« 1 Kon. 10, 1: jia Aam £ara 6, if. 



>^l*nna InbdV am lAn durc^ AiSifcjat 
XM versuchen, Dah. 1, 12. 14. 
Inabaa. a) von Gott^ der die 
Menacben durcb irgend etwaa, 
W dureb Leiden , auf die Probe 
ateUty u. ihre AnhangUcbkeit an 
Jekova priift. i Moa. 22, i: 
^ 6au versuchte den Abraham^ 
A Maa. \6y 4. S Moa. 8» «* 16. 



T^.\ x) Trankopfer. 5 Moa. 5«» 
58« ft) gegoaaenea Bild a. y. a. 

nd&o Dan. xx^ 8- Syr. fiuAU 

cenjlanle. 5) Geaalbtar, mitbin r 
Fiirat. Joa. 15, 21. Pa. 83 1 ^^^ 
Esecfa. 32/50. Micba 5, 4. S. daa 
fblgande Stammwort. 






o;} 



!♦ Tv$ gieftex) y amsgieften, 
Jes, .20, 10 : n1n> Dd^Sv ^fid O 
nPl*)n fi%^ cfenn Jehova hat uber 
tuck dmi Geist i^\ Schhanmers out* 

' S^S^^^^^ Insbes. i)auagieft«n 
sur Ehre einer Gottheit, ^ir^yicir, 
hbare, . 2 Mot. 30 , 91 M^ t|D31 

^ Vi\V ^DDn und Trmrkofftr solU ihr 
nicht darauf auiffiefsen, Hos, 9,4- 
Daher Jes. 30 ^ it ndtts ii^sV 
Cffivt§a^tL/ fflrff/fy, ein Bundnila su 
•chlieasen, weil hierbey Liba* 
tionen ausgegostea wurden. (vgl. 
im Lat. sp9ndere^ welcbea fich 
mittelbar an ffircfii^ cwivim an- 
•chlielst)* All^. ^ftutrmtM. tw^ums^ 
(Micbaelii, welcher der, Vulg. 
' folgt, nimmt ein anderea Bild an, 
welches aber au demselben Sinna 

. (uhrt* Er iiber^etz^: ein Gewebe 
2u weban, vgL MW und das 

arab. ^imJf und daher ohne 

Bild : Plane an entwerfen. Ahn* 
lich der Chaldaer: captre consHium. 
Vgl. das parallele GUed). 

2) giefsen, nehmL metallene 
Kunstwerke. Jes. 40, 19. 44, lo. 
3) 8 alb en, einen Konig. Ps. 2, 
6. (Vgl. das ¥erw. t|*b^. 

l^iph. gesalbt werden , gleichs. 
aur Koniginn« Spriichw. 8, 23. 

PL wie Kal no. 1^ auagieisen, 
znrElhre Jehovah's. 1 Chrbn. 11, iQ. 
(Der Gel>rauch dieser Conjuga> 
tion ist chaldaiscfaartig, wo Pa. in 
dieaer Bedeutung herrscfaend ist 
In der Parallelstelle 2 Sam. 23, 
16 s^eht deshalb das im Hebrai- 
achen herrschende HiphU). 

Hipk s. V. a. Kal no. i. (Trank- 
opfer) ausgiefiien, spenden, hau- 
figer ids Kal u. Pi. i MoS. 35, 14. 
4 Mos. 28, 7. Jer. 7, 18. 19* i3- 
44, 17 IF. Ps. 16, 4; ll^^fiM S4 
&^0 Dn*»aiC}a ich Offere nicht tftr« 
Trankopjer von £lia. 

Hoph, ausgegossen Werden. , 
2 Mos. 25, 29. 37, 16. Deri- 
vate : rrs tDc , n^iqa , ijoi. Im Syr. 



7H W 

und Ghald. dass. Im Arab, hat 
V^XmO die mit Kal no. i yer* 

wandten Begriffe : opfem, Gott 
yexehr<$n, religids seyn, vgl. im 

Syiischen das transpoairte »n\^j 
opferni scfalachten. 

U. ^03 t. y. a. das verwandte if^d 
decken. Jes> 25, 7: ndsc 
nd^DJn die Deche^ wekhe gedeckt 
ist. VgL Tiysv no. 3*^ 

*!|03 chald. ausgielsen, spenden. 
Bes. in Pa. Dan. 2, 46: nn^ts^ 
»S nsaaS n»M rnh^ai uit<! Opfer 
und troUgerUcho IfefaU er ihm zu 
spenden^ das *|03 ist hier vermoge 
eines Zeugma nicht blpls auf 
die attsaugiefsenden Wohlgeriiche, 
sondarn anch auf das Darbringen 
der Opfergabe beaoeen: und das 
deutsebe s p e n d e n kann ja eben- 
so gebraucht warden. Syr. v. Arab. 
drucken aos: darbringen. Vulg. 
: ui sacnficaront» Els neigt sich die* 
ses stt dem arab. Sprachgebrauche 

bin, wo (^auaU opfarn iiber- 
. haupt bedeutet. 



und ^03 mil Pron. ^Do;| Plur. 
&**ded, ood i) Trank opfer, 
aehV liaufig. i|t};| i|^Q[n ein Trank- 
opfer ausgiefsen. 1 Mos. 35 , 14. 
Jerem. 7, 18. 19 1 iS- 3a> ^9- 
1|d:[1 nn^» Speis • und Trank- 
opi^er. Jciei 1, 9. 13. 2, 14* 2) ge- 

fossenes Gotaenbild s. y. a. nyoo. 
es. 41, 29« 48 '» 5. Jer. 10,^4. 
51, 17. 



5)03, N20^ chald. Trankopler. 



7, »7. 

|003. nur Jes. 28 , a5 , nach 
LXX.A<iu. Tkeod. f^iJg. Hi r a en, 
welches man wohl ^auf die 
Auctoritat dieser alten Ubersetxer 
annehmen darf , wenn sich auch 
keine Bestatigung aus den Dia- 
lekten beybringen lalst, Andere 
nehmen es ais < Epkh. su :i*yvkf «« 



t» 



uDenecsea: Cette Geiif^ {voa 
^^y^m fett seyn), ab«r theils ift 

dat 6efua dagegen^ theils witd 
fett teyn im Hebraisclien mit 
tf gesickrieben. Aufterdem itt der 
ZuMinmenhaQg weit mebr fiir dte 
Annahm^ einer eigenen Getreyde* 
art ab einea bloii^eii Epitheti dea 
vorhergebeiiden Wortea. S. 7. D. 
Micktuds SttppUmm^ ad IjiXX. \Ar* 
S. 1779 u. deaaan Anm. aa CMidU 
Lett, syr. S. 443. 

''^j 1) hinacbwlnden, krank aeyiu 
Im Syr. «jaj Ethptt. daaa. lauflU 
krank. (Man hat dafur aucl| utkj 

F(f. mid Ethpn. daaa. nnd X^lmmj 

ktank, ackwach. Vielieicht ateht 
beydeaim etymoLZuaanuneithange 

IM M 

^'^^ tyAJ ^uid I «m3 auatrdcknen, 

venckwindeir a. B. v. einem See). 
Jea. io, Jig: die Tiracht stints 
Wtlits und seines j»Fnuhtgtfldts 
Uiird tr Jtkovc (oder : ts daa Feuer) 
vtrukren ODM njni *j^3 ^r"} tt'filO 
663 an Sttle uJik Ltib^ wit tin 
Kranker dahinschwindtt. Auf jeden 
Fan acheint dieaea nock die zu- 
▼erlaaiigateErklaning derackwie* 
rigen Stelle. Daa Bild dea Men- 
ichen war ackon durck die Worte 
t/)JD angefangen; durck welcke 
der Dickter sckon ana dem vori- 
gen Bilde kerauaiieL ddo u. oed 
find dann* faat aynonym und der 
Paronomasle wegen auaammen- 
gesteUt; fiir dieae Bedeutung von 
p6& vgL 1 Sam. 15, 9. Bey 
jeder andem Erklarung a. B. wit 
^f schwindtndt Ste hinsckwindtt 

v^gL obenij^\ wird noek ein 

dritteaBild bineineetragen. Auck 
^t aick eo» nicnt in einer«akn« 
^cn Bedeutung nackweiaeiu 

2) Hithpp. ODl^nn (dtnomm yon 
^) an^erichtet warden. Pa. 60, 
^5 ODiinnS ?i-»Hi^S oa nni richt 
•M Famtr amf atvun f^trdirtrn^ iajs 



7t5 D3 

n*>D. Gleick wakrsckeinlicn kann 

ea jedock yon t>i3 abgeleitet, und: 

* aich fliichten'' uberaetst wer- 

, den, beaondera wenn man bar* 

nac^; nv^p '»2at) Heat So LXX 

Vui^i Syr. Sack. 9, 161 •^ti •»35H 

1ntnK-S» nlDtjI^ntt gtwtihtt oderj 

ffekr^nitt Sitint trhtbtn sith in itintm 

Lanit, Vids* ^^Aiimeiir suptr ur* 

ram ejus. 

V03 i,ij, jjba ysif. ya<i i) eig. a. v. a. 
daa arab, p /^ auareifaen, 

kerauareifaen. Rickt. x6, 3: 
und tr ^rgriff -— dit htyden Pfosten 
r\^*)^n UP d2^a*i una rifs sit out 
soma dem BitgtL V. i4« Inabea. 
die 2>ltpflocke auarelben ^ um 
^daa Zelt abzubrecben. Jea. 33, ao. 
(S. Hipk,) Daber 

a) aufbrechen, abaiebn, 
eigentlicb von dem Aufbrecben 
eiikea Nomaden und einer Noma- 

denborde. 1 Moa. 35 1 ^6: ^^^^2 ' 
Sn - l)^J|D und sit brnchtn auf tijpn 
Bfthtlj'^7i }7. \ Moa. lo, iQ. 
fi2. 25. 29. 33 , 3 £F. Dann auck 
von andefn* selbat leblosen Din-^ 
gen, a Moa. 14^ 19: da brack 
dtr Eng^ Jthava*s auf^ und ani 
Ende dea Veraea: unfdit fVolktn' 
sdule brack auf von vorne, 4 Moa. 
1,51: )3tt)«n lit^p, wtnn das Zelt 
au/brichij fi, 17.' iO|35: ^^b^a 
pMn btym Aufbruch der Lade. 

11V31: Mn^ nwt3^»d5 nm mimI 

tin Wind brack auf von Jekova^ 
Haufiger von einem Kriegaheiere. 
a Moa. 14 , 10. 2 Xon* 19^ 8« 3^* 
Wem« 4*7* 

3) aieben^ am baufigaten von 
den Ziigen der Nomaden* C-^rab, 

AmmJ A^iii par Iarr4m, ptragramt 

«Am« AamJ pertgrinado,) 1 Moa. 

iSf 9* 33 1 ^7 v* *• w. Bey dam 
Imperativ atebt einigemalil ein 
pleonaatiacberDat* ctmmodL 4Moa« 
14 , fi5 5 tj:>S WD wktu 5 Moa. 
1, 7* Von lebleaen Dingen. 



OJ 



jaS 



n 



i^^L.".; '' \rf..^ S-^ T»-3. ^ A- A«-.i»eb«. te„. 



2«M{e J^hav^s Z0g v^r ihnen her. 

4 ) lienimBiehn , h^rumirren. 
Jer. 51^ 24: die miiHeerden henan^ 
ztehL Zacfa. 10, ft: \H:i Ids 4tf&3 
iie irrtfn umkeTj wie Schaafe. 

Ni'p/t. 1) atugeriMen, abge- 
brocheh werden. Jes. 38, ift (von 
'der Wohnung )• t > weggerUseii^ 
weggerafft warden. Hiob 4, fti« 



sol)iemI<B Wdrt fur dat hobr. nS» 
iteigttB, erateigen. Nurl^sT 

den Himtkel ersHege* 



f02 chald. dast. Aph* p^ari , inf. 
nj^e^n berauftteigen lataen! ~ Dan. 
3» M. 6, 24» 'BopA. ("auf hcbr. 

^ , -An)* p&jj past. Von Aplu d, a4. 

Hiph. vj^^n Jut. M»2 1) her* .^^^^ ^ 

ausreifaen %• B. emen Baum. ^R^ ^i&IdolderNineyiten. 2Kon. 

» Hiob XQ, 10: ••n^Fjn yw M>n 19, 37. 

^Z^irfc #inen» JBaiimtf , tfiitit»jirz«2£# «r >^te« 

meine Hoffnung, Vielleicht auch -*• I>i« Formen n«»&;, n%ft[», 

P». 00 , 9 und Kohel. 10 , 9. wdlchc hierher zu gohdren aohel* 

' iK6n,5, i7(3i).S.jcdochhicrub«r **«»» »ich« nntcr mo. 

«o. 4. 2) fr/i?ix« Ton MO. s: auf- nu^ Ca^j- • <e o 1 « 

brecherfl«.,e». a Mo.. 15, "^- Sudt un Suaune Sebnhm, a« 

^^ F ^f ^ mm 

82: 11/14 Most liefs Israel oufortchen •><>•• >9> I3« Fit^. Noa. tSyr. qj^ 

*om Schitfnuire. Ps. 70, a5: wnd «. . .^. ^ ,. ,, . . , S_ 

*r J«,/i 'den OsiwiJ Lfbreehen. S.-^Ht"'* ,^"«»l»e . wdche E«. 

fuhreta, leit«n. Ft. 78, 52. A) von ns^lVJ i %«r t • «-. » 

leblo.«n Dingen : w2g.ct«ff«, fc:^' ""iJ?'* 'l?"•''*""^ ?J"*' 

^egtragen. a W 4. f. Hiet! }^'llJ^^''.'^%> «4' *> ^""8" 

-i_^ "v^** « -T» T linffgaltCr. Jnoraind- *»*iJi»l*s. ^<isa^««* 



her konnen aucb geiogen tv^den 
Ps. go, 9 : »non fi^najiajD ^W K*4ff« 
tineam (ric&tiger: vUem^de At^ 
gyplo transtukstu Syr* adduxisH. 
Oder nacb no. %. einen Weinttock 
rissest du in Agypten ana. Zwei- 
^ fethaft ist femer die Verbindung ; 

'^'^.^ ?»T 1 Kon. 5, 17 (SO- 
KoheL 10, 9, welche nacb no. i 
Steine brecben, nacb no. 4 Steine 
berbe3rfubren bedeuren konnte. 
Das erste drncktderCbald. iKon. 
a. a. O. , das letztere die meisteti 
alten Ubersetser atis,. Der Zu- 



lingsalter, Jtigend. '»*iWJ«3, 1'^'iiMC 
von meiner, von seiner Jngend 
auf. Ps. 71, 5. 17. 129, 1. ft. 
Ezech. 4, 14. 1 Mos, St ai. 
q"»nwa httfH das Weib deioer Ju- 

tend , deiner Jugend GemabL 
prucbw. 5, xg, Jes. 54, 6. 
fi^^jJix^jjn %3[:3 dk Kinder der Ju- 
gend fs. 1*27, 4. In den Pro- 
Jbeten bSufiger bildlich von der 
ugeodseit des israelitiscben Vol- 
kes. Jer. a, 2. 3,4. Esecb. id» 
22. 60. Es ist gebildet von *i^3, 
wie die libnllcben Formen O^^^rD.t 



aammeabang der SteHenlafst alien- 

*^^*yj« y^r^tutxngeaz^ T\*mi2 pi, f^, i^„, Jer. Ja, 50. 

und ea laUt sicb scbwer entscbei- * ^ t ^ 

den. Docb scheint in dem Paral. ^NVa Orttchaft im Stamme Naph- 

Sr^*". i^ lee^tem Stella ein tbali, nur Jos. xj, 27. 
Moment fur: Steine brechen su ^* 

liegen. Nach d^ andern An- D'^J^^ angcnabm, Ixefalich, hold. T^. 

nahme mOiste man allgemein: 153, x; o%w nD<i ai»-ri» me 

$r^wjerre iapides iibersetaen. schdn und une lieHit^l Spruebw. 

£benso aweydeutig ist natiirli- 22, x8. Von dem Gesange Fs. 

eherweise das Norn. ^» 1 Kdn, t^ , x. 2 Sam. 23, x; von der 

o, 7. Derivat: vw. blither Ps. 81, ai vim dem C«- 



93 



7fi7 



Ifl 



llebttn UohM. i , i& Flur. 
D^O^tfJ) liebliche Gegenden Ft. 
16 i 6; auch: Annehmlichkeitea, 
Giack, Wonne Hiob 3d, 11. 
nlc^s^^ dass. Ps* 16. ii« 

'?5 vcrricgeln ft Sam. 13, 17. i8- 
Iliclit. 3/25. 24. IIoheal;4, la. Deri- 
vatc : S«^ , Sn»3». a) <f«ioni. von 
Sr^ : b e • c b uh en^ mit doppehem 
Jccus, Ezect. 16, 10 : tt^nn 1!^»:;h 
ick habe dir Schuhe von Seehund ge^ 



^ ^ 



macku Arab. Alt) batobnliet 

teyn. Hi/>ik. dast, 2 Cfaron. ftS, 15. 

^^A Scbub, oder Yielmehr: San* 

dala. Aral^ ixj dwi. x Mo». 

14, 23. 5 Mos. 29, 4. Jos. 
5, 15. Pi. 60; 10: tJ*iH S^ 
•»^»3 ^^Ww «*«/ ^dom werfe ick 
Tftanen Sckuk , vicUeicht a. v. a. 
auf Edom aetae ich aU Sieger^ 
meinen Fub. lOg, iQ. Vielleicht 
M ea aber blofs spruchwortliche 
Kedeoaart fiir niedrige, acbimpf- 
liche Bebandlung. So ht "n^n^; 
Svtn Schubrieme 1 Mos. 14, 23 
Qnd' o^Sv^ ein Faar Scbvbe, 
(Amoa 2,'6r 8» ^0 ^' etwas schr 
Geriagea , Niedriges gebraucht, 
was wenxgateoa entfernter ver- 
glichen werden kann. Fur das 
Auasiehn der Scbuha werden 
die Worte StJi, yhn^ ^\lfi^ gc- 
braacht. 

DuaL w^hv^ Amoa a. a. O. ond 
Plur. O^W/ 7 cinmahl rilSl?3 Jos. 
9, 5. XlWrdinga acbeint tich 
das Wort der Bedeatung nach an 
SlO riekeln ansuscbliefaen, in* 
' io&m oaa Zuscbniiren der San* 
dsden und daa Yerriegeln der 
Thur, vornebmlicb mit Riemen 
(wie ea im AUertbume zuweilen 
gescbiebt) offenbar verwandta 
Begriffe aind. 

^^ fmL wy<i^ angenekm / liablich 
saya. SprttaW. 9^ 17 1 OT^no DnS. 



OI^^V versteckfes Brot ist ange* 
n^tm^ scb^eckt gut. 2,. 10: nvni 
0S^J31 ^^'Ij'^V una Kenntnifs wira 
demen GeUt erfreuen. Ton einer 
Qegend 1 Mo«« 49, ^5; von einer 
GeUebten /Hobel. 7, 6; von ei* 
laem Freund^ 2. Sam. i, 26: 
>M& *»S r)k>:^^ ik^uer ffist du mir 
ielir, — Impers.^ Spriicbw. 24, 85 • 
OW b^n^i>1ttS den strajenden (Hick" 
tein) geht €s wohL . Vgl. alt) 
*i\ ats'»% es gebtmir gtit. S. z.'B, his; 
no 1* a. Deri vat: o^ttS^dX). Arab. 
med, fa Ji. sicb ergotaen (anetwas), 
med. Kesr* und DaMm. lieblich, 

angenebm seyn , ' aucb mi|t 1^ 
jemandem bold seyn. 

tSVj m. 1) Annehmlicbkeit/ Spc 
5, 17. 2) Huld P^. 90 J 17; nvh 
iii^S» ^i*n^K, *»a^H iIiV Htdd des 
Herrn^y unseres Hottes^ ist iibe'r um. 

VgL ^w. Aiab^ S.4X> 5^<^«f»« 

{^D^)» So ist im Lot. gratia von 
" ^nttifts, im Dentscben Huld in 
etym. Zusamraenbange .mit bold. 
3) die Scbdnbeit, Pracbt. Ps. 27, 
4: nip'^ OXfSa nl'(l^ «* schaueft die 
Praekt'jehova*s. "Vgl. nln^^ 510 

r, 13. 2 Mos. 33  19- "4) <}** 
Gesiemende. fivi ^•T[»m gc«ie- 
mende Worte. Spioichw. i5» ^6. 
16, 24. 

HOW Stadt im Stamme Juda , nur 
Jos. 15, 4i. 

^W Annebmlicbkeit. Jcs. 17, ^oi 

D13PW ••J^ca liebliche Pflanaungen. 

■^nC!!^? Hiob 2v 11. 11, X der Naa- 
mathite, yom Zopbar. £a liann 
diasea nicbt auf ni^v^ im Stamme 
Juda beaogen vtrerdeii, undkommt 
daher ypn einem nnbekannten 
Orte gleichea Mamens^r Die ver* 
achieoenen Yermutbungen der 
.Aualeger a. in Spanhtmunist^ JoH ^ 
cap* Xiy 5. XX -^ xij; 

X^Sn^2 Jcs. 55, x3 cin Domstrauch, 
n. Vielleicht die spezielle Gattung 



4ftMelben» welche im Arab« (joiti 

b«i£it, nnd welche Celsiuk (Higrob. v 
s, 191) fur eine wilde, stach* . 
liche Art der Sulra oder det Lotos 
bak, r£tne specJeUe Gcttung 
df licbea bier iiucb die alten ITeber* 



n 



Vllh yertrieben ieya^ und [jl^XJ 

Vertreibung. 

Hithp. Je». 52,8: la wj ^'iftaiHr! 
MchUiiele dick Us vom ^uutie dT Iw 
scbuttele den Staub von dir ab. 



aetaer aui. LXX. Symm. ^..fii ^j/j ^^ ,j Kjiabe. sehr baufig- 
d. b. Paeenum spmosum, die •tach. g^^tt von dem Sauglinge 8 Mol 



'licbe Pimpemelle. Jtpt. Theod. 
uayv(m^ tiach Sprengel: inula viseoia 

lAwu Syr. f^,,^ d. i^ nach B. 

B* tUi^ua Nahniha^a^ tytu^uris H 
spinas^. Vulg. saliunca. Pkir. 
O^X^^K^^^ allgenseiner t Domge* 
atraucbe. Jet. 7, 19. Im Cbald. 
ist das Stw. r?^/«>'i v^fixit* 



I* *^l bruUen, von jungen 
Jer* 5^ t 58' Syr. ^^^ dau, 

U*» "^311 i ) •nascbutteln. Neb. 5, 
15 : ''^.y>,^ ^^srn Da mic/i dgnBtiun 
meuies kleides" schSUtelu ich mu, 

uwr /etVte Hdnde nusscAmA] * Xc^iit 
Geschenk zu luhmtn, fi) abtc<but* 
t e 1 n. Je». 53, 9 « Sft^sn ^to^ ^Vb 
Sasan umd Cf^rm^l werf€n.(ihre 
SldU€r) ak So Kimcbiy und bey 
^^" gegenwirtigen Voealen gibt 
es den beeten Sinn. 

fiiph. ly ticb berausscbutteki 

d. L ticb losmacben (au| den- Ban* 

den)» sie von sich febiitteln, 

. Aicbr* \6^ ao. 2) past, von PL 

vertriebo^ warden, ^iob 3©, ij. 

. P«. 109, as, 

^ Pi. mit ^ : bineinjagen^ gletcbs. 
hineiikscbucteln. a Mos. 14 « 271 

M^Kl ,#5 rriel Jtitova die Jlegyp^ier 
nutien in das Meer. Ps. i.?v6, 15. 
Wie ticb diese BedeutUng an die 
des Scbuttelns anscblielst, aeigt 
der doppelte Gefaraucb des Wor- 
tei Neiiem. x5» 13» Man vgl. den 
Gebrauch voa nn» a Koo. ai, 13. 

Im Arab, tat (JcXi sctHtttki 



3, ,61 Ricbt. 139 5* 7* tSaiii«i^84 

hleitu — sQ^Jungling. So s. B* 
V, Josepb I Mot* 37, s. 41, i£; V. 
Sicbam 34, 19; vom Salomo, ala 
or acbon K6nig ^ar t Kdn. 3, 7; 
vom Jeremia Jer. 1^ 6s 7. — i Sam. 
30 , 17 : nw - tt/^M nlM» »aiH 
vierhundtirt JUno^linge* 3) Knacjftt, 
Piener, wie r«7#, pit^r. fi Kdn« 

5y ao. 8* 4* Auob von Krtegt* 
knecbten« 1 Kon. ao, 1^5: ^*1)^^ 
nlinun ^*ito di> LtfNia der Oierl 
4Ua der Pravinufu v» 17* X9. 
a Kon. tQs 6: *)9iS^H 1|Vd v>y^ 
die Ltfirttf df / Kdnigs von AssyrUru 

Anm. Im ganaen Pentateuch 
atefat nach einem beaondera Idio- 
tiamua 'yVJ^ auch ala Fenu fiir: 
Madchen«*'atatt n^s^Sk 1 Moa. 24, 
14. 20. 55- 54t 5« &2. 5 Moa. 22, 
15 S. Die Maaorethen baben bier 
uberall die gewobnlicbe Form 
,1*1^3 an v4en Rand geaebriabeny 
auagenommen 5 Moa. 22, 19^ wo 
tie im Texte atebt. Eichbom (Ein- 
leic in daa A. T. $• 40$ )« Michae- 
Us (Einleit. $.31) tii a* halten>die- 
aea wie den Gebraacb dea m^ti atatt 
M*»n fiir Archatauiea, (wie s.B.Ge* 
mahl f. Gemablinn)^ welchea 
aber nicht notbwendig iat, da 
z, B. auch die offenbar neiieni 
Chaldaer jkeinen Uaterschied awi- 
aclien nM ma/c. und fern* machen, 
welchea. die Hebraer noch unter* 
acbeiden : zum deudichen Be* 
weiae, dafa dieaea aieht. etwa 
bloTa eine dem bohern Altertbum 
eiaenthumlicha Sparaamkeit der 
alten Sprache aey. S. auch V a- 
ter's Comment^ tSber den Penta- 
tducb Tb« 3« S* 6t6. £a moTa 



J- 



n 



7«9 



tt? 



< i<i » t Ifonien aber Ulh%t alt Pri* 
mndwtm aiie«seba werden, woroi;i 
aach daa Derirat O'^nvs. 



\« 



^ Zach* II, 16 Jas Vertriebene. 
VgL das Verb, in Pi. und Nipk. 
Ha. ft. LXX» rt iffKOftrMr/i/ihw^ f^idf* 

Hspm-sum* Syr, T*^i ^rr^nus. 

Cfudi, %V«^VHn fMJ mi^atfiraiir. 
VgL BocluunHuroz. T. I. S. 435* 

^J HI* lujpend , nnr Hiob 53 ^ ftg, 
3tfy 14. Ft. 88 1 ^^- Sprucfaw. ftp, 
30, far daa herrtchende &^*\iiS7^. — 
Fur die Stellien Hiob 36, 14.' Pi. 
88 f ^6 haban einige auch die Be* 
deuttnig: Vertreibung (vgl. das 
Verb, Niph. no. ft. u. i^d ZacL 
ti, itf) aDgenommen , welcbe 
•ber an keiner deraelben notbwen* 
dig iai, wesbalb man sicberer bey 
der beatitigtem Bedeutung: Ju* 
gend bleibt. 

^^ /. 1) Madchen, Dime. 

Riobt 19, 3 '• Eftdi. ft, p. 13. 

Selbtt von dem yerbeyratbeten 

jungen Weibe Rntb ft, 6. VgL 

nSina, wekhea aber einen noch 

aadern Begriff bat; ft) Diene* 

rinn, Magd. Spruchw. 9, 3« 

St» i5f Earn. 4, 4. Rulh a, e«' 

ftft. 5,1. (Uber einen bes. Idio* 

tiuBnn dea Pentateoeba bey die* 

•em Worte vgL die Anin. su *)»a). 

3) Eigenname einer Stadt an iec 

GrSnie dea Staminea Epbraim 

(Jot. 16 f 7.), wekhe 1 Cbron* 

7» <8 n?,? heilst; Husron. (iit 

OnaiMMt.'iifiiiMfiaebconifn): Nao- 

raijuiy III tritu Ephraim^ 0i mme 

W Nngrath mlLU Judaeorum in 

fMMta miUimri9 JUrkhus,, Josepbua 

(ArchadL 17, 15) nennt einen 

Reckea Maif»^*deiMen Gewfitaer 

Arcbelana nach Jericbo leilete. 

Im Talmud (Fajikra rnbha 25) 

ffiri "endlicb eine Ortacbaft )*i^i^ 

Wy Jericho genannt. S* Reland*a 

Palistina S. 903, 907. 



T^l S. WjWm^.3. 

r 

H'lyJ f. Werg, Ab«ang Torn 
Flaahae. Hicht« 16, 9. Jet. 1, 3i. 
Vom Stfr. *yt>:i eig. waa ana dem , 
Fiachae berauagescblagen wild. 
JLXX* Vi^* irrvit$c49P , stupfa, 
Beym Jos. bebak es der Chald. 

bey, der Syr. bat fi\!o|i0 sf^tppM. 

^3 Jea. 19, 13. Jerem. ft, lif, 44, i. 
4d, 14. 19. Esech. 30, 13. 16. 
die agyptiftche Stadt Me mp hi a, 
aonst ^o. Oieie Fomr det Wor> 
tei gebt alier sunachat von dea. 

agypt. Formeri WDTSiy 1k\m>V{ 
aui. S« den Artikel,i)t9. S. day. 

n^ i) Erhobung. Nnr in dem 
Nom. propr. Mt-na^, 111 Mas 
S. Iln nnd vgl. J.' D. MichaeHs 
SuppUmm. S. 16x8 und Pococfce 
Beschreibung det Morgenlandea 
Tb. a fi. 7a. 
. ^ ft) Sicb, Scbwinge. Jet. 30, a8« 
Stw. >|^^« 

'IBJ fut. Pit* pjf. nn» i) blasen, 
hauchen. i Mof • 3^7. ft ) tntt 
^ anblasei^. Ezecb* 37, 9: ^a 
nVMJJ fi'^inga Hflxa iiese Er- . 
xcii/A^entfit an; t&Kd na3 das Fener 
anMasen Eaecb. 3ft. fioTfti, ohnea 

' Jea. 54 f ^^* ^^^^ ^^*v ®in Bi^g^* 
blaiener Topf, \uxx ein durch. 

angeblafenet Fener erhitaterTopf. 

• Hidb 41, ift« Jer. i, 13. (Im 

Arab. ^O meiL f^oii und /«• &iii» 

2/trji alia), ft) mit d wegblaten; 
Hagg. 1,9: und bringt ihr 4S im 
Hauf la ^nft^i ift Uua ic/^*i iu^, 
4) mit ttfas \iaa Liobea verhau* 
chen. Jer. j.5, 9. 

Pyr angebiaten warden, vom 
Feuer. Hiob fio , stf. 

Hiph. I ) mit tt^a^, : das Leben 
jemandes verbaucbenlasien. Hio1> 
Si, 39* Ea iat bier iibrigens 
wahrtcbeinlich nicbt eigentlicb an 



B^ 



7 JO 



B3 



Aelimen , nur Iiyperl)blisc!ier Aut* 
druck fiir: ingstigen, seufzea 
macben, vgl. s. B. i Mos. 55* 
ig mit HooetL 5, 6, -ft^ trop. 
. Wegblasen fiir : geringtcDatsen, 
veracbten.: JVXalach. i, i3. Dcri- 
rate ; nijt?, nft» n^*n« Gleichbe- 
JleuteBfl ist (faaveTwandteStamm* 
wort n>ift, im Arab, ist dieseBe- 

deutung untcr ^^^ *^^^ 5^^* 
Vgl. ^Vi weA Fow und Jc, iind 

MM ^ 

HDII nur 4 Mof. fti, 30, cin^Stadt 
jens«it d€S Jordan im moabitisoben 
Gebiete, Einige balten sie fiir 
cinerley mit nai 3« > 4»' Bicht. 
8, It. 

D^V?"? pt m. Riesen. i Mot. 6 , 4- 
4 Moi. 13, '33> ««• wclcbcr letn- 
tem S telle der Begriff dc$ Worica 
deutiich wird. XXX und 6r. 
yenet. yiymwru. t^ul^. PS^^^** 



»9 



SaaL 






^ 






Aulserdem at^bt 



. in den Targg. mSs^ Piob p, 9. 

38, 31 Plur. r'^s^ Je*- *3» .*® 
fiir: S'^qij, D'»Vt>^ Or^on, Orio- 
nen, Kiesengestalten am HimmeL 
Vicl ungcwiaaer ah die Bedeu- 
tung, ftind dteEtymoIogie und die 
beygebrach ten Vergleicnungen aua 
den Dialekten. luer vergleichen 

einige /\l3 mad., /a incremgnto 
tinetuf fuit aioUscem , oht$u$ /air, 

andere Ae^^ praesumSf nohtlir, 
jyU^ ma^rniix , corpore magna. 

Gigs*' 

T^ Name einea Edalateina, wel- 
cher QLcbt niber bestimmt werden 
kann, s Moa. 23, iQ* 59* >^« 
Execb. 67, x6. S8, i3* Die alten 



tJbei%etKer widersprecbeh sicb in 
ibren -Deutungen durcbaua und 
verratben dddurch ihre Unkunde 
des Wortes, nur die LXXbtt an 
beyden Stellen det Exoi. u« Ezecb, 
»3, 13 »v^^*if d. b. earhunculus^ 
Bubin. So aucb Josepbua. CMs» 
Pseudojoru Smaragd. Syr, u. SomL 
Hyazintb. Ar. Erp. u. Gr. Venet. 
Onyx. Aufter den angefubrtcn 
Stellen atebt es nocb Tob* 13, 22 
in der bebr. Recension. 

^BJ wif. Sba /ttt. Sa^. imp. />!ar. ^^H3 
fallen y sehr baufig luid in^viel- 
facben Yerbindungeft und Uber- 
tragungen, die tick aber gyolaten- 
tbeils auch in andern Sprachen 
unter diesem Begriffe finden« Eine 
Vergleicbung aea griecb. fckFrm 
und des lat. eadere s. m fSchuluns 

- Origg. hehr. S. SI7SL ff. 

t) fallen uberbaupt, insbes. 
a. B. von einem Hause, 'einer 
Stadt Ricbt. 7, i3- Esecb. 13, 
13 f fallen im Kriege a Sam. i, 

4. », ft3. 3» 38»' oft mit dem Zu- 
aatae a*in:3 Fs. 78, 64. Jes. S^t 8> 
'a v:^ '^"^in dia Hande jem/sndes 
fallen Richt. 15 1 ^8* ^ Sam. 24, 
14. Kla^eL 1, 7* i:)tt^»^ Sua aufs 
Krankenbett kommen, tomber ma* 
lade, 2 Mos. 2i, 18 i'^^ CoitAli 
Lex. syr. S. 557) J auch a. v. a. 
yerfallen, eusammenfallen , ein- 
fallen (vor Magerkeit) 4 Mos, 

5, 22. 27. — Jes. 9, 7: «>i W^Vrt 
sendtt dcr Herr wider Jacob Saj^ 

, SM'^^tft-, *' /^' fc«rat auf IsraeL 
Man' Vgl. ix^ Cbald. Dan. 4, 28 
und im Arab. J li descend'u pec. 

coelitus^ von dem Herabkommen 
gotdicker Offenbarungen , Weis- 
aagungen u, dgl. 

2) mit Sv; jemanden befallen, v. 
Schlafe und Scbrecken gebraucbt. 
iMos. 15, i2:tiia»Si^nSr:inD*i*^n'i 

so bejiel denAbram ein tiefer Schiap 
2 Mos. 15. 16: nn»«»« on^S? \lan 
e; befaiU si€ Schrecfteru Jos. 2 , 9. 
Estb. 8, x7' 9 1 2* P*- 55, 5- 
105, 58- Dan. 10,7. Hiob 13, »*• 



7Si 

V 

3) ebenfidli suit S9 unS Vm: ab- 
fallen (und ubergehn} av jeiiiAii* 
imn^ griecb. hmttiwrw^ aucb ulit* 
rta. Mit hv. i Cbron« la, 19: 

Manasu gingen xu Dnund MNpr« 
T. fio. £ Qiroii. 15, $• J^v* fit y 9* 
57, 14, 59, 9* Je«. 54t »5. 
4 Koa. ft5, i,i ; iirit Sm Jertm. 37^ 
i3- S8r ^9* 6^* ^9- ''Obae Coiitf 
1 Stat. Sj^, 5: iSi;^ Oliis v«^ xIm 
Tir^f JnWi Atfails. 

4) Ton dem Lfoota: geworfan 
werden. Esacb. ^4 » 6 : bfi^ m^ 
Sniji «n*»S!^ mcAt io(/ <iai Loos^iar* 
fUtr geworfin Warden 9 YgL Jon. 1, 
7 s n^l^-w V'jin ^ii3|i und das 
Loos fid aufjona* S. ^ Hipk» no. 4* 

5) mit V lemandam snfallen 
(be/ eiaer ^beilung)* 4 Mjos. 34y 

*• ^^51^^ °?^ ^^^. *^^.*^ welches 
euck Tuan BesuzxufaiUm soli IUcbt« 

18, 1: n^piM — iS nSt^ nH -a , 

denn noch ist ittm atcftty — sum Se- 
ricza tHgeftiUen'* Eaech. 47^ e4« •&« 
— Pa. 16^ 61 <^ %Sui fi^^an 
fins^Vld mtfin Erltkeil ut mir in 
OHmiaiiger Gegend gefaUen^ r^ 
Jos, 17 , .5* S. Utplu na. 6. 

tf) mit \ti : ' fallen vor oder im 
Vergleich mit )emandem, d. i. 
ibm weicben, gegan ibn zuriick** 
itebn Hiob i&^ 5. 13, 6. Mit 
^^tS daaa. Estb« 6^ 13 aw^maL 
Altnlidi Ut Nebem. tf, i6r^S9»i 
Ort^^^)f^ 7'mc ii/u2 ite /lieieit ^(sAr in ' 
ihrm i^mgenen) Jugen d. b« tie ishen 
ibra Obnmacbt ein,' der Mutb 
cntfifi Ihaen. 

7) mit \t>^ in einem andem 
Siane: excUkre consUio, Pi* 5, 11: 
&n*ini](V«c nh^** exadant cohsiliis 
stas^ ifare Ratbtcblage mogea ver* 
eitelt werden. Vgl. Ovid. Met. 
'9 3^* magnis um^€n excidit Misis. 

8) Trrgeblicb aeyn, nri- 
turn cmdelr^ 4 Mot. tf , la: Qn$»nn 
^Sft^ fi^3t«^nn und die erstt Ha 
*j< vergMitk oomtx isl verfaUnn^ 
Liibaa. vcm knsreiii uaguteigan 



«) 



Varaprecbungen Joi. ti, 45 1 ' 

knti Wort unerfHh — ^Mes tt^f ein. 
£3, 14. 1 Koa. 8>~5^« & Kon. to, 
10 ; irkennet denn Sh'^ mS O 
715C*1*« *^ *^?^*? "^« mc*t# von dem 
Maoris Gottes auf die Erde gefalten^ 
d. h. nnerfullt gebiiebea i^t: Vgl. 
Kom» 9 y 6 im griecib. Texte und 
der Pescbito. S. ^Hiph. ni^. 6. Im 
Griecb. ist dafiir ebepfalU ge- 

briucblicb wlnf$n «f<^«i ti. ns ynf^ 

• 

9) ablaufen , evenire , "S^ie acci^ ^ 
dere von cadere. Rutb 3 , 18* ^^^ 
*i:3^7T Sia^ u;i« dte Sacfca ailoa^. 
VgLim Chald. Esra 7, fio. 

io) *»^fiS *»ntnn nl>ia veine 
Bitte findet Gebor bay jemandeni. 

Joi'< 37) ^o* 4^t 2;' ^ber auch 
blols: ich lege meine Bitte ein 
bey jeio.^ flebe um Gnade. Jer. 
36 1 7 , ala pass* von HtpA* /ib« 7; 

11 y mit ta^^^s: das Angeslcbt 
jematides sinkt^ d« i. eT ilfst es 
ainken , bangen , siebt fitister aus* 
i Mos. 4, S: V5a ^Vs**^ und er 
Ittf/i dai AmUtz sUiken , sabe finster 
aus. V. tf. Ge^eos. ist *h\]:;2 
D09 das Angesicbt frob erbeb^n. 
S. ^i/^A. no. 8« 

12.) das Part. Sfii lat oft; ah 
part, praet, s. v. t. etner der ge- 
fallen ist, dab. *der da liegt, und 
als Verb. Jinit. er lag^ Kicbt. 3, ^ : 

n» ns^M S»i Dn*'5h« rum wnd 

siehe! ihr Herr lag todt an der Erne. 

1 Sam* 5, 3. 31, 8* 5 ^o»» fi^, »* 
Estb. '7, ()• .Ebenso 4 Mos. 24, 4; 
der des Allmdchigen Gesiehte sieht 
h%1i liegend i. b. im Scblafe, auf 
dem naebtlicben Lager, wie pa« 
niel. So JLxx* OyJk. Saad. Scbul* 
teaa vergleicbt Iliad. &o, 200: 
S^f a tfKiiMr J^c^»/mt« ps5f«f friar- 

13) Aulserdem i^t ea banfig 
gleicbs. ein willkiibrlicbes Fallen 
a. v. a. sicb werfen* sttir* 
feen, niederlassen, welcbei 
im Oentacben ama Theil durcb 



73« 



iitBe WSifter, snm Theil aber aoch 
duTcb Fallen ausgedtuckt werden 
kaan, a. B. a) 'it '**im4X Hv Had Je« 
mandemum den Hals falieii« tlilot. 

53. 4* 45. 14. 4^> «9' *) ni«der- 
lidlen, ftjcb niederwerftfn. & Sam. 
1 9 9 : ttii(*lM Va«l ufid er fid zur 
Erit nieder. 'Hiob 1, fto. 1 Mot. 

\.'Jlhram fUl auf sein ^ntUtz, v. 17. 

<- Esech* 1, 28* 5$ fi3- '^^i ^3* 
-flttth a, 10. 1 Mot. 44, 14: 
na{*iM i^aaS ^ba^i und iu kden vor 
• iJkm iliaAer tmt Erdt, 50 , iQ. 
ft Sam. 19, 19. *^^^ tturaan^ 
Joel a, 8: ^Vh^ nWn nyq durch 
die Gudu>sse ufkrzen sU sich ^ ruunt 
in$tr ttUu 1 Sam. 31 , 4:: uHd SmuI 
mhm das Sehwert i^H^ H&M und 
$tiknM€ sick in dass€lbe. ▼• 5* 
1 Chron. 10 , 4* d) ein&Uan 
(TOn d^ffl Feindw). Hiob i , i5 : 
K^ttf ^hlll und es fieUn die Stth&tr 
mn, Mit r( uberfallen. Joi. 11, 
7: DHd ^Sa'tl und fuien Uher fia 
hen e) ticb barabwerfen, tcbnell 
berabtpringen. 1 Mot. a4» ^4* 
%»an Svc VbPj J mid lia vmrf nch 
vom Kam^ds dL b. aprang tcbnell 
vom Kameele. a Kon. 5» ftix 
na5*1on S»» Sh*l and ar jpranf 
vom* fP'agefu ' ^) sich niedarlat* 

. aen, Ton einem Heere Richt. 7» 
12; yon einem ^Volke, d* b. t. ▼. a. 
wohnen. 1 Mot. aj, 18' **^fi, ^% 
^a^ l^nM-*^^ dftlich von alUn seinen 
Brikdorn liefs er skh nieder. VgU 
16 » ifii wo dattelbe dnrcb ]3^ 
gegebed wird. LXX. mtLt^nnvu 

Oield. Syr. |fjtt{, (jA^ 

Im Syritchen Itt diete Bedeu* 

tung det ^Aj *ebr banfig, nnd 

at ttebt dab. im N. T. ebentowobl 
f iir fimKKta^oif^ ala fiir ftiwrnir, z. B. 
Mattb. 5, io. 6,50. 7,19. i5f 
47* A&» ftu Job. 3, 34 u* a. w. 

Vgl. SekaafLejf, syr, S. 350. 35»* 

^Hipk^ \^Hr\ eausaJt. Ton Kal in 
den meitten Verbindungen dtb. 
\) tsiXtn lataen 4 Mot. 35» a3« 



1 Mot. ftf at (rgL Spiucbw. 19, 
15}; ftllenmacben Jerem. 15 9 8* 
£zecb. 30, as. — a) niederwer- 
fen, 8u Boden trerfen. 5 Mot. 
a5,a. Dan.. Li, la. Sprucbw. 7, 
a6. 3) fallen, a. S^ Baume. 
3 Kon. 3, 19. ft'5. 6,5* 4) nait 
S'ySM dat liooi werfen. Ft. aa, 
19. Spriicbw. 1 , 14. Ettb. 3,7. 
0., a4« Jon. If 7* Aucb ohne 
ViU I Sam. 14, 4a: ^^^q ^V*>arn 

xc^tfn m/'r und XMvischen Jonaihan^ 
wneinem Sohne» So vielleicbt auch 
. Hiob S f 27 : so werfei ihr uher den 
fVaisefl das- Loos f wo jedoch an- 
dere arj^lt) Nets, Scblinge^" aop- 
pliren, welcbet aucb dutch den 
Parallelitnuut unterttutat wird. «— 
5) mit S : jemandem au£tllen lat- 
aen, Butbeilen. J^ot. 13, (>: p*! 
nSn^^ SH*»'t»^S nSf^r^ lafs es nur 
den Istaeliun zam Besitte zufaUen 
d. h. verthetle et kinr den Itrae* 
'liten. 23, 4. Eaecb. 45, 1. 47, aa. 
€) fallen lasten, von Worten, 
Yeraprecben a. v. a. vergeblicb 
aeyn latten, unerMUt laaten, c«k- 
sai. von no. Q, 1 Sam. 3, 19: 
njcnn v^an-S»» S*»ari k^*! Kftd#r 

Ii«/]f mcAlx von alten seinen Ver* 
heifsuJigen auF diff ErdefwMen d. h. 
lielii nicbtt davon onerftillt. Ettb. 
6, 10. 7) i^sS ninn Van eino 
Bitte niederleeen' vor lemandem, 
ibn demiitbig bitten. Jer. 38 , fi<S. 
42, 9. Dan. 9, i8« ^o. VgL Kal 

no. 10. 8) P^^.% ^^^'7 ^^ Ange- 
aicht hangen latten, lintter auit- 
aehn. Vgl. Kal no^ x\. Jer. 3, la: 
0D3 ^y^ S'*!IH M'^ ic^ will nichi mm 
AnuixX gegen euch niedersenken^ 
d. b. finster auf eucb blicken. 
Hiob 29, 24: ]SiS^!B^ kh *3a Mhi 
mo/t heitres AntUu machun tie nicht 

finsur. 9) gebabren. Arab. JOXm 

ceciJU; editus fuis foetus. TgL 
bey lat. Dicbtern a. B. Jcac TheL 
i , 60: ii me de moire codentemfo* 
viifi gremio^ Vol. Flacc. i, 355, 
beydat ao^ IL 199 no. Sa yiel- 



"^^ 



a 



75S 



lekkt Jef. ft6, 19: fi^m'^ y*)Mi 
S^JK} und du EnU wiri die Toaten 
9fon sich werfen^ gebahren. &W* 
Uns: terra Manet ahordei^ vgL 
Sfld, weloheft von einer unseiti* 

5 en Geburt herrscfaend itt, tind 
^ftn ahortire im Chald. u. Talmnd* 
s. B. 2Vir^. Jonath. 2 Mot. {^4, 10^ 
Doch Jkonnte ^li^ auch wohlyoR 
einer ordenllic&en Gebnrt ge- 
braucbt aeyn , ygL im Arab* 

[J^Ji JCLjimjq hau^ uhi capiu 

ceddii £vati loots naudis*- So scbon 
Kimchi : tsrra prmitiet ex se mor* 
tues. Viel nngewiner lit, ob 
ancb T. 18 hb^ gebobren werden, 
bedente. .10) itureru. ^ablasaen 
Ton etwaa. Rickt. ft, 19: m^ 
&7riSV9»l3 iS^an sie lessen nickt ah 
wn i)urem Thuii. Y^ SchuUens 
«. a. O. S. ^73. 74* 

Htthpa. aicb wetfen ^ sich atur* 
len 1) aicb niederwerJFen 5 Mot. 
Pt ^8- 86* E^ra lo, i. fi) mit Sv: 
ticb uber jem. werfen, itber jem. 
berfallen. 1 Mot. 43 , ig. Deri* 
▼ate: Sm, b*», nSa», nS»fc. 

^|3 chald*yW. Sn-; (vgL tyr./irt. ^Jaj 

tontt in den Tar^^, ^in^ n. ^ay) 
t. r. a. dat hebr« 1) fallen. Dan. 
7, fto, 4, 38: ^V, M»o«^ !& S[; 
so Jiel eine Siimme ' vom himmeC^ 
l^am eine Stimme vom Himmei 
berab. YgL im Hebr. Jet. 9 » 7« 
ft) niederralien, ticb niederwer* 
fen. Dan. a, 46: ^A1ft;;M Hs^ Sfi^ 
«r ^«t nieder auf sein An§esichs. 
3> 6. 7. xo. 11. 3) geworfen 
wcrden* Dan. 3, 23. VgL dat 
b«br. no. 13 and den tyr. Spraob- 
gebranch. ' 4) Yorfallen, acddere. 
E»ra 7 , fto : fWOS. 1|V S*^ ^ was 
wr vorjaUi^ zu ^eben» 

"^* m. nnzeitige Gebnrt, FebK 
geburt, abortus. Hiob 3, itf. Pt. 
58, 9. KobeL 6, 3. So itt im 

Arab. £jLm otorfMi Ton hi Um 



fallen, berantiallea* Conj. TF. 
eine FeUgeburt baben, Cbald. 
nSfi:), nS^ftj). Im Yerbo vgL H^^JL 
7u^. JK 



V2W 



\ Esedi* 28 » ftS ^iiM aelteMw 
Form von 4 Stammbucbttaben for 
daa berrtchende hn%^ wekhe jedojcb 
aucb blob fur eine'teltene Gon}i»- 
ga|x6ntfo>m dettelben (wie SSeit) 
gehaltan werdan kana* la - aim 
ahniicben Stellen ataiit in derail 
ben Yerbindnng Vi^ b«. B. 30, 4. 
32, 20 tend ancb diealten,lJbav» 
aatier aebnien ea damii tynonyttu 



> > ' 



XB3 ^^ y. a. daa ayn. y4i^'.;i) aer^ 
acblagen, sertcbmettem b. IL eitt 
GefaU. Hicbt 7, 19. Jeremu 22« 
28* 2) seracblaeen, seraprengeni 
Ton einer Heerde, eittem- Volke« 
Jet. IX, 12. 3) refiess.' ticb aer* 
% atreuen« 1 Sam. 13 , 11.: y^i. ^d 
^Sm D!^n dafs sich das Voikvon 
mv zerstreate. Jet. 33i 3 ^ qni^eSo 
DM:i qxtjl als du dich erhohst^ier* 
streuten sich die Nationen^ & Mot» 

9, 191 yjMn-S:) n«jj n^«» w** 

. ihnen ohs zerstreate sifk die g4uas 
Erde d. b. serttreu ten. ticb die 
Yolker der ganaen Erde. Man 
Tgl. io, 5: DMA ^m ^n'^ss nHiti} 

von ikmen aus terstretaen sich die 
htseln der Vdlher^ d. b. wurdea 
die Inteln der Yolker bevolkerL 

Pi. i) aertcblagen, zertcbmet^ 
tern, wie Kal no« x. ,i Kon. 5, p' 
(23): D«^ O'^nxa^i und ich werdi 
sie C ^e ^"^ Baubola sutammen* 
gefugten Flofte) daselbst zerschla* 
gen^ anteinandertcblagen. Ps. 137, 
'91 ^^S'jlv-nH y%i'> TnkJiu? "^it^,*! 

XrSan Am Heilt dm! der define Kin^ 
der ' ergreijt und an dem Felsen zer^ 
schmettkrt Zntbet. y, einem irdo* 
aen Gefifte. Pt. 2, 9. 2) ma 
Yolk sertprengen , aerttreuen, 
Jerem. 13, 14. 51, 20. 33- -^ Dan« 
12, 7 itt yftd beynabe tubttanti* 
viscb die Zerttreuung det jud. 
Yolket, imewfd Jacob 1, x. 
\ Petr. 1 , i« Mit Huckticbt auf 



\ 



10 



7S4 



; * da9 BHd eiott s«ricUageii«ti Ge- 

Diejenigen Tempora upd Con* 
jugationen, welche yon dieaem 
<*> Zeif fPtoite «Ul|t yoarkpinoiittiy wer- 
* dcB voo <i4H9i ToUi^ aynonynea 
' y^B ('Wi. Mv^^t) £O^U«t« S. did 
" Peioeiluiii^n jv Yocrede Tfa* L 
' & Xiy UK dear Not«. Xm AroK 
4 fimden tkb di^ BedawtuaEen 4ie- 
*' Ma. Stavmwortfia UQt«r aem y^r* 



P63 child, h«r8uage1ii| , daa im 
Aram. herrachende.Wort sur Be* 
seicfannngdiesea Begrifilk Dan. 2, 

f. 14. 5, a6. 5f 5« Von einem 
Edikte l>n. a, 13? n|Diji nnni 
vgL Luc. 3, 1 : l|ifX>^ /<fy^ Impl 
phar. npB Dan. 5 , ad. 

i#/iA.piiin, p'^iJrrh^raaabringeB. 
Dan. 5,2/5, j£ani5, 14. 6,8. 
Pia Form iat k^raiairend, ip dea 
TiEir^^. atelit dafilr 
und p'^N. 



HJ3W je. emphat. Mn^ft^ Anfvrand, 
s^aruvU\ dUgr^gmiU Koaten, waa antgagebte wird. 



populum FIL disgregatus fuit 
grax* Ti. •• w« (^^)i4i bat den 
yerw- Begriff: fghutteloi ana- 
achutuila , «iid \j^iS vom Waa* 

aer: aicb aiiabreiten, dab. dber- 
flieCien) liiberstrpmea; auch trop. 
aicb verbreitetr^ yon einem Ge* 

, heimnLCi. ^ Alb. Schuten. ( Origg. flJM ^, •„ j^.j^ j^^y^ •ch5pfeI^ 
Mr. /, 3. S. 4t -53 «nd Finr ^^h einer Ermiidung. ft Moi. £?, 



daranf gebt. Syr. fAAsJ *«»•-, 
yg L «,A^) auageben* Arab. >JU3 

J^. mit ^^ «uf ecwaa Tenraa* 



gjtii und ajtii 



Im Hebb vgL Mac; no* 7. 



ilieiae X)tigg* hehr, sect, ^» 

•' S. 485 *f-) g^^ht von* der unrich- 

tigen Idea aua, daia der hebr. 

3pracbgebrancb yon ya^ mit 

/ ija ij achutteln, uad der yon 



!*• 3 If !?• a Sam. 16, 14. (Syr. 

(^fdj r^fociUmtio. Arab. (jmAJ 

JjT jemanden arq^ick'en, ihm Elr- 
bolung gewabren ). 



irna yon (j^Vi uberflieftan, coin* 0M ^^ p^,^ ,^^ pj^^ ^^^^^^ 
cidire , und misdeutet daher faat einmahl ^^^h> &ech. 13 , fio 



' alle Stellen dea behralachen Tex 
tea, indem er ihnen den arabi- 

' achen Spracbgebrauch 'aufdringt, 
den tbnen eigl^ntbumlichen aber 
iibersiebt Im Chald. und Syr., 

* wo nur J^t} gebraucblich iat , yer* 
einigt dieaea die Bedeutungen der 
3 arabiachen Stammworter : acbtit- 
teln , serstreuen , ausgiefaen. 
S. Suxtorfii Li(x. chqld. et tal* 
mud. S. 1371 und Schaaf Lex. 
ryr. s. h. v, 

yW I*l«taregeii, odet: Cbaracbwem* 
iiiung. Jes. 30, 30. Im Aram, iat 

ya^ auagiefsen , im Arab. {j^(s ; 

ygl. die Vergleicbung derDialakta' 
aum vorigan ArtikeL 



comm.^ aberbaafigeryain. (Arab< 

^jaOU, undayr. I^kflu). 

t) Haucb, Athem. Hiob 41, 

13 : onSn D«»Sn3 itt^M sein Bauek 
enUitHdet KalUenJ Ty^n a^a) aia 
iebender Athem i Moa.*i| &o. 

ft ) daa Li e b e n, eigeatlich : der 
belebende Theil, daa belebende 
Prinaip im thiertaGhen Kdrper, 
anima^ daaaen Sita derainnlicfaa 
Menach nach einer gans ainfachan 
Beoba^btung im Atham -aackt 
(ygl. nv^ und im Lat animus yon 
mnfAH). Im Homer ateht in die* 
aer Bedeutung meiatena ^/i2# a. B. 

^fiif t^^nuimp IL ^, 5^4 1 7u9h 
ietm ^f$iif fx«^* «»• p»>Jm9 a«a. w. v 



u 



Cb€r die YorHelliiag^ii rertoMe- 
dener Volker Ton derLiebenskraft 
luid Seele s. Meiners Entwurf der 
G€fcfa« aller Rellgioneo . S. 174. , 

76. I Mot. 35 » 185 '^^V{ '^^M - 
prtmi und als ihr itr At hem aus^ 
ging, (in einem andem Sinne 
•teht der Autdruck Hohesl. 5, 6), 

1 Kon. 17, 21 : iVn'^'W «5-3ttJn 
to*ip-Stf rt^n loft doch^'das £.*- 
^eri disses Knaoen wieder in ihn 
vuruckkehr^n* & Kon. &, i&: 
^«ifi^-ni;.r»V»j re^/# dein Leben 
(vgi t'^Moirip, 17)1 A Mot, 

iifff ZitfA^n. ^f . 69 , fi i 4h:3 '^d 

dringjt arts Leben* i&4 1 5* 
5 Mo*. «4 , d : ^3h MTy ttffii ^a 
i2tfnn «r nimmt das Leben lum 
Ffande. Pt. 56, 7: ^tcfB^ ^IR Jw 
koffen mnfmeinen Tod\ eig. auf 
das (mix tu nehmende) Leben. 

2 Sam. 14, 7: i^nH ttrft^a %nri*»JJ 
wir woUen ihn tddten fiirdie f,r» 
tno^dung seines Brunders^ eig. 
wegen dei aeinem Bruder genom* 
menen Lebens. 5 Mot. 4t ^5* 
DD^TjIttrBaS •iKT} DnT»tL;3 eavete 
admodurn vitis vestris^ aeyd auf 
der Hut eurea Lebens halber. 
Der Sits dieses Lebensprinsipa 
war nach den alten Hebraem im 
Blute. 3 Mos. 17, 11: t^«3 *»:; 
M9n D^a 'itfjn Jrnn dfoj Leben 
des FletscheVist im Blute. 5 Mos. 
12 , a3* 1 Mos. Pi 4. 5, cine Vor- 
ftellnng die a«ch bey* Griechen 
and Romem hervscbend lit; de- 
ber bekommen beym Homer die 
Schattenkorper Lieben, wean tie 
Blut tnnken, anderswb fiillea 
Zauberer die Korper' mit Bint, 
urn aie reden su macben-, und 
mebrere Philoaophen und Arste 
aabmea di^ Meinung selbst in 
ibre Syateme 4nf. S. Sprengels 
Beytrage svr Gescbicbte der Axz^ 
neykunde Th. L H. 3* S- s<>a ff* 
Hierhin gehorea auch SteUen der 
Dichter, wie' Ovid. Fait, 5* 
4^9: animam per vulnera red^ 



7H fi3 

das» (Nidi dea mhi WSrMk 
biicbern ledeuten tufJij und 
Ii]yjt3'in Yerbindung mlt V«rbi# 

dea Olefsens ft. ▼. a. Blut ) 

•• • 

' Mebrere bierzu geborigePhr^* 
jsen s, unter den, 'Artikeln: ^ti^gdy. 

Hierher gebort auch noch . a) Sit 
it/fi) um des Lebens wiUen. um 
aem Leben sn retten. 1 K8n, 19, 
3: tdii^ Sm T|S*i vnd ting, um 
sem Leben zu reUen, ^ K6n« 7, 7* 
i) tifB:j9 mit Ge&hr des Lebens. 
8 Sam! d3, 17. 18 » 13 (im'Kri)^ 
1 M6n. 2 , 23 : ^non^ •^an ttbft;:^ 
n^.'l *^^'nn-nH mit^ Qfefahr seines 
Lebens hat Adonia dieses gere* 
detf d. h. er hat sein Leben da* 
bey aufs Spiel gesetst, es wird 
ibm das Leben kosten. K}agel. 5, 
'9: 4^QnS K'«:)d ^av^i}^^ mu de^ 
jahr Unseres Lebens hohlen wir 
unser Brot. VgL « j%ttfM^^ x CShr* 
12, 19. 

^ 3) ein lebendi'gef Wet en, 
eig. das, woria ein Leben (9^a^) 
ist Jos, 10, 28: «^fi>ri-S3 7nM/j - 
ra " ntt»M und alles Letfende^ was 
dform uKsr. ▼• 30. 32. 35. 57. 
Oft roDstindiger : nwi vfl[d i Moa* 
i , 20. 24. 2,7.' /inabei' hawfig 
meton. von Menschen, in Ver- 
bindupgen , wo wir ebenfalla 
meisteus Seele gebraucben k5n- 
nen, 2. B. £cech. 22, 25: «^9:i 
^Sdij ^w fressen Mensehsn. 
Spriichw. ii| 25: nd*^^:s t/22[ eina 
wobltbatige Seele. Insbes'. 0) in 
Gesetaeu Tiir : irgend jemand. 
3 Mos. 4 4 2: Mtsnn o ttrfid wenn 
erne Seele siindigii. 5» i* ft- 4* *5* 
17. 6, 2. 7, 20: tt/aan nnisa 
n*i»yt) Hinn JfAf^ S^ele soil aus* 
geroUet werden atis ihrem F'olke. 
2x. 25. 27. 19, 8- fifty 3- i) bey 
Zahlungen z. B. v/aa fi^Mttf aie- 
benzig Se^len 2 Moa. 1, «5. 
a Mas. 44, iS ff. Im Geganiata 



b 



7 38 



*" Toti Thieren 4 Mot. 31 , 46: 
9jSh *^kf9 nvHt^ 6nM tdaai und 
[secnszekn taua&nd Menschens^^^ 

, i«f» 1 Chroa. 5, 31. TgL nock 
1 Mos. 14, Si*: gibmir di0 See* 
Un , ' die Outer iehalt far dieh. 
«) inibes* von Sclaven. 1 Mot* 

iIm Seelen , ^iv m m Hat an er» 

rpforben. Ezech* 37, 13. jipoe* 

K- ^8 J . ^S * i^X^i 'iy^j^ftf. 1 Mace 

. ' 20^ S3, d) no «/i^ (dat.letster^ 

iftCenitiT) jemana Todtet, eine 

t Leicbe. £>er Gebrauch ichlieTat 

•icli An die Beyspiele untcr liU* a* 

kJM. 4 Mo*. 6, 6: H^ no tt^a^^Sy 

Md^ zu einetn Todten sou er nieht 

kommen. 3 Mot. s&, 11: S^i 

•ta; t/fS no n'«^a^-S5 imJ ^ soil 

zu keiner Leiehe kommen, Dami 

ohna no g^eradehin : Leiehe. 

^9.^!f MOO 4 Mot., 5, fi 9, 6. 7. 10 

unA Xffi2 MOO 3 Mot. ts, 4« 

' Hagg. ft^ A3 einer, der tich durch 

•ine Leiehe verounreinigt hat. 

4 Mot. 19,. 13: no:; lofin-Sd 

niD^ *\^H own tt^wi * wer einen 

Toitenanriihrt^ die 'Leiehe eines 

' Mensehen , der gestorhen ist* 

- Man kotmte ▼er$ucht werden, 

diete Bedeutung ron ijmJL} f^» 

. dat Leben verhaucheni ttwben 

. absuleiten^ aber die beyden zu- 
•rtt genannten Stellen machen 
einen to deutlichenr Ubergang su 
d'en letstem, da£i dieter Spracnge-* 

. branch offenbar h i e r h e r gehort : 
so tonderbar man et auch finden 

. mochte, nnter der Rubrik : leben* 
det Weten, auch die Bedeotung: 
Leiehe su finden. Aabb. n^:i 

t^fijr anch blolt ttf&d, tyr. ^msu 

domus corporis^ sejndcrum^ mo-- 
ttumentum sepulertde. 

4) die Ternunftlge Seele, 
dat Gemiith, Hera, alt Sits' 
det Cefiihls, det Willent, der 
Affecten, Dafaer haufig mit dS 
▼erbunden , oder in dentelbea 
Terbindungea* i M«e. 34, S: 



r)^y^ Itt^ia Jb^in^ und seine Seeie 
hmg an Dfna. 1 Sam. ig, .1. 
•5 Mot. fl6, 16: -^Ml 9|55^V-Sm 
9pc{sd von gmizfm 'Herien uni 
von ganzer Seele, Hohetl. 1,7: 
<»tt^id n^nM du^ den meine Seele 
liebl:. 3f s« 3* 4* i Sam., i , 15 : 
nlfi^ -jasS .s^ft3-nH iiba^Hi und 
ick schuttete mein Herz ausvor 
Jehova. Pt.' 42, 5. Hiob 30, 16. 
ftg. Spruchw. 11, 30: d^ ff^mise 
nimmt die Herzen ein. — fi Mot. 
*5» 9,s lAn «^w nH Dn»n«i ihr 
wisset^ wie dim FremUmg zu 
Muthe ist^ Und ebento Spruchw. 
ifty 10. — Einige Phraten a. nn* 

5) Wille, Wuntch, Begierde. 

Im Arab. fwuJtl datt. ygL /uih^Vj 

adspiravit ad aliquid^ expethfit 
rem, Conj. IV cupidum reddi- 
dit^ desiderio affeeit. 1 Mot. &3, 
8: Odtt»,fl^*nM te/^-DM wenn es 
euer iViHe ist. "a Kon. 9, 15 
(obne n*!> Ps. 78, 18 s "VhtoS 
Wit^h Vdk Speise fordemd nueh 
ihrem 6el&ften. Fur: Gegen- 
ttand der Begierde Spruchw* 13, 
4 : der Faule' begehrt 1«^a^ |^Mn 
und seine Begierde wird nielu er^ 
f&llt. Intbet. a) Eft lust, 
Hunger. Wt^ mVo teinea Hunger 
ttillen Sprucbw. 6« 30. tt^i^^ Vva 
ein Gierigerv der teinen Xpp^dt 
nicht maitigen hann. Spruchw. 
n3, A. Jet. 56 f II. b) Mord, 
Rachgier. a Mot. &5 » 9 ^ ^^^V^H 
*»tt^a:) meine Raehgier soil sicA an 
ihnen s&ttigen. Pt. x7, 9: ^^"tk 
hSv 9a^p<t tt^ft:)^ meine Feinde um^ 
geben mieh mit Mordgier.. v^^ la, 

4*f 3. 

6) Mit PronominalaaUngen 
bildet et hlufig ^bloCi eine Urn* 
tchreibung det Pertonalprono- 
ment. Pt. 7, 3 : n;«^HO ^io^. ^a 
**^je>\ dandt ler nicht ^ wie ein 
JL^we^ mieh zerreifse. 3, 3: 
<»«[^V O^St^k 0^1*1 Vi#/« spr^ehen 
von nUr. &i, i. 05, 9. 7* 105, ^Q. 

Hi«b 



7S7 



Hiob itf » 4 : nrtn* ts^.tjiis tt/^ iiS 
«)tt(5^ ii)£r«^ ihr nur'anmtiner 
SteUe ! Auch als Pronomen reflex* 
Hlob 9, 21; *»tc^fi3 xrnM M^ ich 
kannU mick selber nicht, 32 , ft. 
Noch baufiger ist dieses im Arab, 
n. Bjx* ygl. z. B. Schaaf Lex* 
Syr. 

7) An die Bedeutung: Atbem 
no. 1. sjcblieliit sich der Begriff: 
Daft, Wohlgenicb. Jes« 3, 30: 
ttrSi^ ^n^ Biechfiascbchen* VeL 
t. B. nn das Weben und n*!*! 

riecbeUy ^^^ weben, nnd: ci- 

ncn Gerucb verbTeiten, duften^ 

^V5 dass« 

Anni. Haufigst iteht tt/si:^ 
S e e I e in Besiebung. auf Hiinger, 
Durst u. dgl. s. B. Fs« 69, 11: 
I i2ax Fasten meiner Seele^ inein 
Fitfteni lu/s:} n^v seine Seele ka- 
iteyen , fasten , nnd daber bauiig 
n3sn TJisa Spriicbw. ft7, 7, tt/aa 
ns^'»5 25 , 25 nnngrige , durstige 



to .\ 

aostrieft (▼. »|!I5 no. l*/.)^ daher 

VoUstfiBdig : D%5lv n6i destillatio 

favorum Ps. 19^ 11. — Hobpsl. 

nigsean iraujeln deiue iJppen, 
Spriicbw, 5, 3. ft4, i^- 27; 7. 
Kacb dergew6bnlicfaen>)bleitung 
von ^p ist n das Zelchen des 
weiblicben Geseblechts gegen 
Sprucbw. 24, 13, wo es mit dfiJn 
masc. pinto verbunden ist. Man 
hatdesbalb eineandere Derivation 
^on i^JiXj pehemcnter bidlivit 

vorgescblagen , aber es Bed^rf 
dpch erst eines Beweises, dais 
diese# auch die Bedeutungen auf- ' 
gafiren u. dgl. gebabt babe,^aus 
welcber sicb die desi Hor>igs.einia 
allen^alls crklaren liels^. Man 
konnte daber wobl die erste Ab- 
icitung beybehalten , uAd aaneb- 
men , diifs nur in dei angef. Stelle 
der Spriicbw. eirie Incorrectbeit 
oder aiidere etymologiscbe Vor- 
stelluiig des Yerfaiisers turn Gninde 
iiege._ 



Seele, fiir: Hungriger, Durstigrr. 

Man ygl. Idersn aS no. 6. Auch n^^%nnS r -rr 

im Litthanischen ist nur Ein °'^^^. Z'^- 'w- Kampf, nur 1 Mos. 



Wort fur Magtn n. Seele. 

^ «weifelhafter Bedentung, nur 
Jos. 17 11: nam nw'Stt/. Chald. 

V 4* ^ V" I 

tres regiones. Syr. tres anguU. 
Wabrscfaeinlich bat es jedocb 
einerley Bedeutung 'mit «)1^ Ps* 
48,5 nnd nd^ Jos« ii, 2. 12/23 



30, 0. Stw. bnfi Niph. ringen, 
kampfen. Die Form mochte,,vrie 
wie iiberbaupt Derivate aus Mph,^ 
beym Leben der Spracbe sehr 
selten seyn, und der etymologi. 
sirende Vf. sucbte^ sie bervor 
oder bildete sie neu sur Erlaute- 
rupg des Norn, propr. '^Snaa. 



und Bwar: Aobobe. (Auch der ■•hf-^-.i, 

Chaldaer gibt jenc Stelleii mit der "^HM?^ 7^^. w. i Mos. 10, 13. 

Qiiieren iibereinstimmend , aber 1 Cbron. 1, n ein agyptisches 

Volk, zu dessen haberer Beatim- 
mung es aber durcbaus an sicbe* 
ren Dads feblt. LXX. Nf^.^«- 
Xfi>, llt^^mXiii/u^ rich tiger in der 
Complut. N#^5^#t;iiV*. 6aad. Ca^ 
ramaniL Jonath. und der cbald. 
Ubers. der Chronik : Pentaschoe-i 
neiises (/.wiscben Felusium, dem 
Casiscben fierge n. sirboniscben 
See). Targ, Hieros. Lystaei d. h. 
yJ^ttrttj Rauber. Bochart ( FhaUg 
4,29^, verglich zuerst Hi^vs 
A a a 



durcb : r^giones. ) Michaelis : 
tria promontoria^ doch will er 
mit Clericns lieber im Pliir. naan 
tussprechen. S. dessen Supplemm. 
od Uxit. hebr. ^, 161Q. LXX. 
und Vulg. nehmen es als Nom. 
propr, ^ doch ohne einen yer* 
itandlichen nnd er^eislichen 
Sinn. 

"?f Wt (Spriichw. 24, 13) Ho- 
nijieim, eigcntlich: was her* 



> 



d« h. das Weib cl^t Typbon, aber 
Bach Plutarch (de Iside S. 96 ed. 
Stjuire) atich die aufftente Granze 
dea Landet, die vom Meere be* 

•pult wird. (rgl. KHiI^Ulty 

' nephlhos terminalis), Biemach 
. yersteht Mtcbaelis die Gegend 
ofttlich von Pelutium um den See 
Sirbonis^ wo man aich auch den 
Typhon wohnend ^acbte. S. Mi-- 
cjuielis Spicileg. Geogr^ Hehn 
0xterae T. I. S. 369. Jablonskii 
Pantheon Jgypt. lib. V. cap. llty 
u. dessen Opuich. ed. te fVater 
T. I S. t6i. 

•^^M Naphthali, Jacobs Sohn von 
der Bilna, und Stammvater det 
, von ifam benannten Stammes. Did 
Besitsungen desselben' sind be* 
atimmt Jot. 19, 32 — 39. Griech.* 
Kf^^w^f/^. Matth. 4, 15. Apoc. 
7, 6. 

X^ m. 1) Bin me, Bl lithe. 1 Mot. 
40 9 10. i. v. a. 7\^^^ und )S(d. Im 
Cfaald. ofter, a. B/Pa. 103/15 Jes. 
40, 7 Targ^ Stvr. y:c^ w. m. nacbs, 
2) der Habicht/ 3 Mos. ii, 
x6, 5 Mos. 14, i5- Hiob 39, 
ft6. LXX. ugtui. Fulg. aecipUwr. 
Onk. 'und Syr. haben dass« 
Wort. Pseudojon* u« der Samarit. 
nac:ffX Vgl. Bocharti Hieroz. 

T. II S. 226. Stw- (jSi3 motU 
tavit alas avis , vgl* . M2C^ und 

NSfJ flieg^, w^iegen- Jer. 48, 8^ 
Macn M':ca avolando exibit. Chald, 
•»b3n HVao transmigrando trans* 
mi'grabYt. Die Wdrter y^Sf, ^xa 
und M2cn bilden bier eine Parono- 
masie. 

Die Bedeutung f 1 i e g e n , wel* 
cbe sicfa auch in den verwandten 
Fopmen y^ no. a, und nsia iinde% 
ateht in einem wahrscbeinlicben 
etymologischen Zuaaoimenhaoge 
mit denStainmwdrterB y^^ gltt.Q^ 



738,, !U . ^ 

sen und y^d bliihen (i» yx^J, 
u« mit Recht haben schon mehrere 
Erklarer beiuerkt : plumae avium 
sunt V9luti flos ifuiduTn^ et Orien- 
talibus V0roa Jlorendi et volandi 
nonnunqnam sunt eadem. Dahin 

gehort nns sprossen, »jr. )£u#^a 

Vogel, nl'ifiM kleiner Vogel, und 

4,^^ fliegen,, bes. aber y^2C glan* 

sen, bliihen, u. aU Subtt, ier 
Fliigel, im Chald* u, Jerem. 40, 9. 
Da^ letcte schlierst sich auch der 
Form nach an die Stammwdrter 

und yx:, 

-^^9 ate lien, s, ▼. a, das verw. 
asc**. Von dleser Form werden 
Niph. u. Hiph.^ von jener Hithpa* 
gebildet. 

Nipk. dsa 1) gestellt, gesetzt 
aeyn , mit hv iiber etwaa, 1 Sam. 
22 , 9 : bw\J "iniiSf hp as3 nni 
und cr war geselzt uber die 
, Knochte Sauls* Ruth 2 , 5. <^' 
Jet. 21, 8« Dahar f^or^ asc^. 
Vorgesetzter , Voratefaer x Kon. 

4» 5. «7- 5f 30. 9, 43. 
2) sich stellen, hiuftellen. 2Mo». 
34 « 2: D«^ ^S n^isai und stelle 
iIiV^ mrr daselbst. 5) atebii* 
1 Mos. 37, 7- » Mos. 15, B: 
D*>St3 Id l&d ^a^d ^i standefh 
wie ein Damm^ die Gewdsser, . 
1 Sam. 1 , 26. Ps. 45 ; 10. Klagel. 
2,4; lacD 0'»a'» asca erstehtmit 
seiner Jiechten^ wie ein Feind. 
4} feststehn. Ps. 39, 6: Sia.^, 
asi onK-b^ vereangUehist jeier 
. Memcfiy ^SQ fest er steht. — 

urii^ (welcker) das Gesunde niche 
.ycrkalt (ernahrt). LXX. ri •X^- 

. id quod stat non enutriet* Eben- 
ao Syr. u. Chald. Andere ver- 
gleichen':D:cJ vialehabuit^ dolore 
ajfecit^ med. Kesr. lassus fuit^ 
laboravit^ und das athiq|). S^'i 
deb His f aegrottu fuit^ daher: 



xa 



739 



das KnmKe^ welches dem Zu* 
sammenfaazige vwjblt angemessen 
ist, aber dem tonstigen Gebratiche 
dea Wortea im Hebtakchen zu 
fern liegt. 

Hiph. sncn i) ateben macben. 
Pa. 76, 15: *i3 l&d D^td 2S*i er 
machte die Gtwdsser stehn^ wie 
dnen Damnu 2) ttthen^ bint tel<* 
len. X Mot. fti , 28« 39* KlageL 
5, 13, 8. B. eine Falle Jer. 5, 
a(S ; . vom Einaetzen der Tbore 
oder Thiiren Joa. 6^ 26. i Kon. 
^^9 34* 3) Anfncbten , aii&tellen 
ft. B. eine Sfinle i Moa. 35 , 14, 
fto ; eineii Altar • 33 , ao ; ein 
Dealmal 1 Sa|iL 15, ta ygl. Jer. 
31, ai;« ram Aufwerfen ehiea 
Steinbaufena a Sam. t^, 17* 

4) ricbten, gerade macben. 1 Sam* 

13, ai: I^Tii'l ^'^^p}> ^^ Spitzen 
tu riehtefij d. b. gerade au ma- 
cben, und dadurcb zu acbarfen. 

5) feataetzen, besdtimen a. B. 
die Granzen Pa. 74, ^7. Sprii^bw. 



!U 



gino stttt ( n3X^ ) ad dtxttam 
regis (Pa. 45, xo) TeUlg nichtig, 
tL daa Wort hat'uberhaupt nicht 
4ie Form ' einea Nennwortea* 
Dafur nabm e» jedocb auch die 
VuLg.j in dem sie iiberaetzti ssi- 
les captivus abdnctus est; aia 
fcbeini :ixn daber in der Bedeu- 
tung von D^af2 static militaris zu 
nebmen. Mt't fieybebaltune der 
gewobnlicben Bededtung liefaa 
atcb yieUeicbt uberaetyen: man 
stelU sich ! ( von den Kriegem ). 
Ubrigena drangttick bey ganaue- 
rer Betracbcung beynabe die Vert 
mating auF, dafa daa Wert ur- 
apriingiicb mit dem vortgen Verae 
verbvnden war, und andera gele- 
aen wurde. 

Im Arab, iat \^j^jcij berracbend 

fur: atellen, anfatellen erbeben, 
aucb I pflanzeh ; letaterea ' aua* 
acbliefBlich im Cuald. utid Syr. 
(vgl. n:nsD Jea. 6^ 13.). Derirate: 



i5>'ft5. 5Moa. 32, 8: n^« ^«^ M^vi 1. ,^ , , ' " 

n^l> da beitimmte er die i^r&H^ ^^^ . ^}^^' H^ emphat. Hna^? 

Featigkeit, Harte (t. EiBen). 



zan der SUimme» 

HopK dxn 1 ) geatellt aeyn 
I Moa. 38, li. fi) gepflanzt aeyn. 
lUcbt. 9 , tf , welcbe Bedeu- 
tttng aucb im Arabiacben ror- 
banden, unr^ im Syr, u. Gbal- 
daiacben die Aerracbende iat. 
3) wahrach. featgeaetzt, beacbloa* 
aen aeyn. Nab4 a, 8: ^^^,^ ^lE^l 
T^nSvh urelchea man wobl am 
aichenten mit Lud* de Dieu und 
Seb^ Schmidt uberaetzt: es ist 
hesehlossen! sie (Ninive) toird 
i^f^gen hinaufgefiihrt, VgL 
3^^ featatebend ^ gultig. Dan. 6, 

i3i a. \_:^f Conj. J med. Kesr. 



Dan. a, 41. On Fenei* ngmrui^tnu 
Nacb dieser Annabme acbldaae 
aicb die Bedeutung dea Wortea 
bier an den faebrMiacben Sj>racb* 
gebraucb an, denn im Aram, iat 
duc^ nur : pflanzen. Hiemacb uber* 
aetzen aber atiefa i,\t uSrigen alten 
Ubersetzer ( Theod. dmi rnt fl^ne 
riff ciingSis^ tFulg. de plmntorio^ 
Jerri*, Syr. u, j^rab. dasa. ; auch 
f^ers^ hebr. nnrd wabrscbeinh 
Pflanze, vgl. Jea. 6, 13) und ea 

Sibt einen paasenden Sinn , ao- 
ald man nur Wurzel fiir: Ur* 
aprung, natiirlicbe Beschaffenheit 
nimmt, welcbe Ubertragung z.B. 
Conj, FIIL praeparatum ftdt. ' o * 

Der Chaldaer hnd die hebr. Aua* bey dem arab. V^dt berracbend 
lejer geban daa Wort durcb Ko- i.^^ VgU MUhaelis SUppleitm. 
nigian, allerdinga ein pasfendea 5^ 166S' 
Subject fur den ganeen folgenden 

^tri, aber um ao mebr acbeint ea 2183 m. Ricbt. 3, 22 daa Heft dea 
ledi^tcfa erratban zu aeyn ; we- Dolcbes , daai(| waa eingeaetzt iat. 
nigstent iat der Beweia quia re- VgU daa Verb. Joa» 6^26. 1 Kon. 

A aa a 



^ 1 



\' 



Hi 



7/40 



SJ 



16, 34- rXX.>.*fin. Vvlg.co' 
pulus. (Arab, v^Vxii Griff det 
Sch w^rtet , Me8»«rs u. dgl. ). 

i^5 in Kal ungebiJiuclili^cb. 

Hiph. y^'^p. 1) machen, data 
etwas atehei Amos 5> ^5 5 ''^'^arri 
tUStt^t) *yViyi^, machet , dii/r <iaj 
lUecitt bestihe im There. 2) sie- 
ben iaaaen , zuriicblassen. x Moa. 
53, 15. 3) atellen, v; Perso- 
ncn 1 Moa* 43 ,9- 47 , »• Ricbt. 
7, 5; und Sacben & Moa. 30 » 58. 
5 Moa, ae f 56. — Jer. ^1 » 34 • 

gestelit ids ein leeres Gtfajs. 
. Hiob 17, 6. 4) leg€n, stern ere. 

Ricbt. 6, 37- Einigcmabl atcbt 

in' dcraelben Bedcutung p^'Srt Joa. 

7, 23. 2 Sam. 15 i 24. 

H0ph.fut. asc^^ Buriickgclasacn 

warden. 2 Moal * 1 o , 24. Man 
' vgL' das ainnverwindte n^lfr- 

1/ nS3 in Kal ungebrauchlicb. 

Ilipk. nssn badem. 4 Mo«. 26, 
9: nin^ Si^'otjlscM ale sie gegen 
Jehova haderten,' Aucb vom 
Kriegfubrcn. Pa. tfo, 2: inlasna 
b^nna Di«-nM da er knegte mit 
Mesopotamien. 

Niph. nia (v. gcgenseitigen 
Handliingen) sicb zanken, von 
mehrem Personen. 2 Moa. 2,15: 

siehe! iwiy heir&iscke "Marnier 
zankten Hch. 2i., 22. 5 Mos, 25, 

jiV^ IV/driner zusammen zankeJi. 
3 Mos. 24, 10. 2 Sam. 14, 6. 
Difrivate: naco, nisso. 

Im Syr. u/Cbald. iat hs3, f^j 

aebr baufig und das berrscbende 
Wort, nm den Begriff dea hebr. 
ai*» auszudriicken. Im Arab, iat 

IjwaJ tt"^ Ua3 jemanden bey den 
Toxdeibadren greifen (denom. v. 



&.S^\3 i«» Vorderhaar) Conj. 

» 
/ 

jr//. jemanden auf diese Weise 
raufen y mit ibm atreiten, vgl. 
Vloj atreiten , wovon aucb einige 
Derivate: Streit, Kampf bcdeu- 
ten. Allerdings scbeint djesea die 
erate und urapruaglicbeBedeutung 
des Wortes zu aeyn (wonn gleicn 
im Habraiscben und Aramaiscben 
alle Beziehung auf diese Etymo- 
logie verlorcn gegangen ist) ; und 

^Lgj^Vi antia , aucb : pluma 

m 

avium acbeint mit den unter K2C3 
angegebenen bebn Stammwdrtern 
und derenBedeutung verwandt zu 
seyn* 

//. verwiiitct vrerden. Jerem. 4i7- 
ni'iacn "nn^ deine Stddte warden 
verwiistet werden. LXX. «2 ««• 
Xtis x»^ottft^n<^ovraf. Fulg. civita- 
tes tuae vastabuntiir* Niph, dass. 
Jcs. 37, ad: D'»a:a O^^i wiiste 
Steinbaufen 2 Kon. ip, 25. Im 
Arab, ist Ixai auaziebn (dasKleid, 
das Scbwert), entbloliien, dab. 
yiell. den Grand entblolaen, zer* 
atoren, vgl, l^'^vnn Jer. 51, 58 
und 7\yx Ps. 137, 7- Hab. 3, i3' 
Oder man vergleicbe im Samarit. 
yka entziindet-seyn , verbrennen 
5 Mos. 32,2a. Doch ist die Be- 
deutung selbst aicberer, als diese 
Vergleicbung. 

nS^/: Blume, Bliiibe. Hiob i^* 
'5^. Jes. 18, 5- Stw. yafs glao- 
zen, bliihen, w. m. a* 

»^Sf^ 3 Moa. i» i(S dcr Unratb im 
Kropfe , excrementum , quod ex' 
cernitur^ ejicUur. So Onk*^ 
Targ. Hieros. , Syr. Arab. Samar. 
£s ist wabrscbeinlicb ein Derivat 
von MX; mit Verwecbaelung des 

^ K und n , a. dazu die Analogleen 
unter hhx, Vgl. Bocharti Mie* 

niC3 in Kal ungebraucblich. 



741 



^3 



PL ns3 x) einer Sache vor- 
stehn, die Auftsicht dariiber fcih- 
ren, sie betreiben. mit hv und S/ 

1 Chron. 23 , 4 ; DDmSo S» rrSf^S 
nln^ n*a am Jem Geichafte d^s 
Houses Gottes vorzustekn. Esra 
3, 8* 9« rr^KSun nt!fiy Sx> napaS 
die AufeUhe zu fuhren iiier die 
Arheiter am Pv'erke u. «• tlv. 

2 Chron. 2, 1. 17: dYmc itrtt/ 
orn-nK t^3?jnS ONiSf^fc sechs" 
hrlndert yiufseher , das P^olh zur 
Jrbeit unzuhalten |54f i2. In 
den Biichem det Konige ist fur 
dl^sen Begriff gewohnlicn : Q^:ssJ}. 

2) stebt daft Wort in einer mu- 
sicaliachen Bedeutong, nnd man 
bestimmt dieselbe gewobnlich 
'nach 'der i\nalogte der vorigen 
durch : der Musik vorstehn y vor- 
•fing6D* 3. Cbron. xSy 2x: und 
Mathiifa u. s. w, spUlten oaf 
Zdthem naeh der Octave ns^H ! 
als VorsOifi^er. Seb. Schmidt: 
ita. ut praeessent'Sc. sdcrae musi' 
cae» Hieran scblosse sich nun 
das bSufige naf^Z}\, welcbes iii 
den Uberachriften von 53 Faalmen 
und aufaerdem Hab. 5^ ip vor- 
kommt, in der Bedeutung: ^dem 
Forsteker (^der Musik') ^ oder: 
dem Vors&nger (zu libergeben}. 
So nach Rascbi, Aben £sra und 
Kimchi die meiaten Neuern* 
Wie manaber auch die Bedeutung 
des Wortea fasae, wSre ea auf 
jeden Fall pasaendef, ea ala einen 
aiam. Infiuit. Pa> (nach der Form 

*^j^fiV^ ^ su nehmen ^ wof iir 

audi die Formen *)\tfaa u. ny^ti 
I)a&- 5f ^d zu halted 'aeyndiirf- 
ten. So erhSIt man den Sinn: 
Yoranaingen , oder eu aingeu 
(Chald. Tinwdh ad laudandum 
i. e. ad hymnum canendum)^ 
welcher achon deawegeu Tiel an* 
gemeaaener iat, well in den, mei- 
aten Fallen daa Inatruaeoty nach 
welchem der PaaUn au vingen iat, 
mit a , bij oder \v f olgt» In die* 
ten tJeberacbriften aber elnen 



11 — 

Aramaiamua anzunefameo, wird 

man sich um so mehr berechtigt 

fublen, da diese Ueberacbriften 

|a auch a.onst cinen apateren 

Character an sich ' tragen , wo- 

hin beaonders -daa S ala Zeichen 

dea Genitiva gehort! Fiir einen, 

nur arabischen^ lufinitiv nahm ea 

auch VVahl zum Habacuc S. 253. 

Doch iat auch obige Annahme 
noch nicbt ganz befriedigend, und 
beaondera die Stelle 1 Chron. i5» 
21 lafat vermuthen, di^^ ea viel- 
leicht eine eigene Tonart oder 
Stimme in der Musik bezeichkiet 

babe, wozu man j[aio^ ^^^ ^ 

quida et canora (doch wohl nur: 
eine r e i n e Stimme , welchea der 

BegriflFdea arab. ^"WOJ ist) B 

vergleichen kann. 1 Chr6n. a. a. 
O, V. 16 werden dr^y Inatrumente 
genannt, welche die Sanger riihr- 
ten , Harfen , Zithern und Cyia- 
hclnj V. 19 — 2x werden dieae 
beaondera aufgezahlt und daneben, 
wie ea acheint, die Hafmonie der 
Tonart bemerkt, .welche aie ga- - 
ben: v» 19: und die Sdnger He* 
VHtHj jissapkund Ethau (spiel* 

ten) auf Cymb^lH »^»tt|T:S» *o* 
und Secharjah — auj tiarfen 
ntoSj? ^3Jj 21. tntd Matkithjah 
— auf Zithern nsciS n'^?'**)?!^."! hv. 
Man mnfa darauf gefiihrt Vcrden, 
obige 3 Auadriicke, welche neben 
den 5 Inatrumenten Vorkommen, 
fiir Bezeichnungnn dreyer Toup 
arten oder Stimmen zu balten^ 
welche durch jen^ Inatrumente 
angegeben w^urden, etwa: etate, 
zweyte., dritte Stimme , und Ca- 
stellua ^rinnert an den modus 
lydiuSf ionicus^ doricus. Ahn- 
lich mochte Luther die Stelle 
^aaen,'wenn er dies Auadriicka ' 
gibt: heUe zu singen ^ nachzu- 
singeri — vorzuaingen. Von 
den iibrigen beyden Auadrucken 
^•♦cttfnS und nloSs; \v iat ea auch 
aiu andem SteUen deutlich , dala 



su 



74t 



tie «(in6 mu^iealuche Bedeotane 
baben^ und wabrscbeiQlicb , dais 
diese in Besug auf Hobe und 
Tiefe atehe; nur iat die Beatioi- 
mupg, welcbe von beyden die 
bobere oder tiefere aaseige, durcb- 
aua sweifelbaft. Gussetius^ der 
ea ebenfalla mit xkiebrem hebr. 
Ausl^gern fiir einen tonus musieus 
baity will Sinter n^A n'^^^sv^n 
die tiefere Bafsttinune verstebn. 
In dieaer freylicb ' nicbt n&ber su 
beatimmendeu jnusicaliacben Be- 
deutui\g, ware nun auch das 
' nsJoS der Fsalmen su nebmen, 
welcbes uni so pasaender ist, da 
' suweilen aucb die Angabe des In- 
atrumentea feblt (z. B. Ps. ii« 14* 
fio. Si. 51. 41. 51) und die Ueber- 
acbriften: dtm JKqrs&iiger ^ von 
JDuvid oder: zu sin gen ^ von 
Uavid^ docb allaa niobtaaagend 
' * ertcbeinen* S. nocb Sonntug de 
titulis Psaimorum S. xjo ff. u;id 
AosenmuUeri Scholia in V. T. 
P. IK Vol I. pag. L ff. 

Niph. nur Jcr. 8» 5! na^'e 
nns^ fortdabernder od. ganiUcber 
Abfall. S« n2c:s no. 5. ^ 

m 

l^^^ <^I»ld« Itbpe. aiegen. Di^n* (5, 
4* S. die Anm. au nisx 

nS(«j nnd baufiger nx;i, mit Fron. 
^nae^ 1) Dauer, Beatand^gkeit, 
Ewigteit. Fa. 74» 5: nac:) nlHn«^e 
ewige Trummern. nx:) n^ bia in 
Ewigkeit. Pa. 49 , 30, Hiob 34, 
36. ^in baufigtten n^:) Pa. i6» 
xi. Jer. 15 y 13, Amoa i^ 11 und 

V n:£^S oJt;^ auf a wig, immerfort. 
Jea- 549 10: D^nscs^ n:(^S daaa. 
ft) Featigkeit, Vertrau«u, klagel. 
3» 18: '^nvo n^M iii«/n F'crtrauen 
ij^ dahin. Chald. ^Sj^d^n., 1 Sam* 
15, 2o: ^K'litf^ naf3 dar f^ertrauen 
Israels* 5) Wabrbeit, Aufricb* 
tigkeit. Habac. i, 4: Ky; MS 

htit wird Becht gesprochen* 
(Ygl* die iibnlicbe Yerbindung 
Jes»42|3)« VieU, Sprucbw,2i» 



SO 

ft8* 4) d*n>f Rubni. 1 Chron. 
ftp, !!• 1 Saou 15, ftp: Sm^iu;^ nac3 
gloria Israelis^ rOn Jebova'^geaagtl 
%) Vollkommenbeit, Yollendung, 
dab. rk^^ und n:c^H ganz und gar« 
Pa. 13 ,'1: ^iPii'ibn nin^ nan ^» 
nx^. Lutb. Herr^ wis lange wiUst 
du mcin sogar vergessen 9 Pa. 79, 
5. Hiob ft3, 7: icksntginge ganz" 
Uehmeinem Riehter d.i* ich ginge 
frey von ibm weg. Moglich 
ware aucb an dieaen Stelien. die 
Annabme der Bedeutung no, i* 
wie lange willst du mieh noch isn* 
merfort vergeesen; ich enpging 
aufimmer meinem Aichter u. j. w.^ 
aber die angegebene iat unatreitig 
die ungleicb paaaendere und flndet 
aicb ftucb in Niph. de$ Yexbi, 
a. Jer. 81 5- 

Im Arab, iat VUaj t^n, un- 

verfiilacbt, aufricbtig, treu aeyn, 
T. Peraonen u. Saeben (TgL n^a 

710* ft. 3.)^ imiak im Syr. 



gllinaend, berubmt leyn (a. nx^. 
no. 4) und am berrscbendaten 1 
aiegen, wie aucb die alten Ueber- 
aetzer das bebr. n:si nicbt aelten 
gedeutet baben. S. Michaelis su 
Cast. Lex* syr. S. S6ft. Uebri- 
gena Ueiben dem Hebraiacben 
nocb mebrere Bedeutungen eigen- 
tbiimlicb, welcbe die anderen 
Dialekte nicbt baben. 

ft 

nSt.3 m. der Saft, welcber abapritzt 
(von den gekelterten Trauben). 

Jea* d3, 3. d. Sew.* ;pim3 ^uid 
pnAO^ aprutsen, aprengen a. v. a* 
daa bebr. n^n. 

3'^3(..3 (paaaiTf<»m ron aar^, ei|. 

etwaa HizigeateUtea) m. ' 1} rnili* 

tariacber r oaten. 1. Sam. 10, 5. 
. 13, 3* 4. ft) Beaatzung. ft Sam. 

8 , )5. 14. 3} Yorgeaetster a. v. a. 

dx3. i Kon. 4, 7. 19. 4) Slule. 

^ ' Si 9 

a. T. II. n^^Q* Arab« &j«aMJ 



1{3 



dati., auch i^^k:^, c^^JiOJ, ^«J^« 
1 Mob. xg. 26: nS» a^ars ^Tm 

versa ^st in stattmm saUs> Chald. 
HnVc'i H»ji nin. So auch die 
u^ngen i^tan^Uebersctzer, und 
keine der nenen gekiintteUen 
Deutungen der Stelle hat g^gen 
jene die geringite philologUche 
WahracheiDlichkeitf mehrere ver- 
stofsen offenhar gegan den Sprach- 
{^ebraach. So die des ClerUus: 
deren Precaret in die Augen 
ipringt; sie btieb stecken (d^ar^*tnn 
fiir ^s^nf>) im Salze (nVo fiir 
nVttd^ d. h. in dem Salsgrunde, 
und nocfa mehr eine andere, ^wo 
n^n dardh: fallen gegeben wird 
{ufid sie Jiel in eine Salzgryl>e) 
was ea nie bedeutet. S. diesea 
ArtikeL Man vergleicht dann 

Uf c^.».i>^» nach Gi^g'. piscina^ 

fovea ^ u^elchei aber gegen jene 
du'rch die Analogie det Hebrai* 
schen iind Arabiscben^ und durch 
die alten Ueberaetzer viel besta- 
tigtere Auslegung nicht in l^e* 
tracht kommt. 53 Stadt im Stam- 
me Juda , nur Joa. x5 , 45. Nach 
Ensebiua lag aia 9, nach Hiero- 
nytnua 7 romische Meilen von 
Fieutheropolia auf dem ^Wege 
nach Hebron. 



Hsc3 



in Kal ungebtauchlich. 



P& 1) nehmeh, wegnehmen* 
2 Chron. ^o, 25: y*vS onS ^b«'»'> 
Mto unit nahmen sich davon^ so 
daft sie es nicht tragen konnten. 
ft) .mit dem Accus. der Fen. |e- 
manden berauben. fi Mos. 3, 22: 
&^")^o nM nnSsoi und soUt die 
Aegypter berauben. 12,36. 3}aua 
eioer Gefahr reifaen , letten. 
lEaecb, 14, 14. S. Hipb. 

Biph. Hwi 1) wie Pi. ent- 
tielin, entwenden. i Moa. 
3s 9* 16: 'a(/«r Heichthum *ittlM 
^A%Mo S^JCn o^hSm welchen Gott 



745 M 

unsereih Plater entzo.gen hat. Pa. 
110, 43: nrM-*)^*? *iiSiD Sacn h^ 

nimm nicht der fP^ahrheit ff^ort 
aus meinen Munde. 3 Sam. 20^ 6: 
,?I55*»XJ S'»»ni und (damit er nicht) 
unser Auge entwende^ abwende, 
fiir : damit ^er aich nicht unaerem 
Auge entsiehe. Fulg. et effugiat 
noT. ^ . 

2) retten, befreyen, aehr 
haufig. Meiatena mit )& Pa. i8> 
40: '^^S^sn osn tt/^Mt} von dem 
Gewaltthdtigen tefrefe mich^ 
34 > 5« i8« Micba 5, 5; init ifto 

1 Moa. 3s;, 12: •»>!« n!»o »0 ^iS'^sn 
rette mieh ddch aus der Gewalt 
meines Bruders. 37 , ai. . 22. 

2 Moa. 3, 8* ^Qf ^o; auch ^^b 
Jea. 38* 6. It^a^ S'<!cn aein Leben ' 
retten ££ech. 3, 19. si. 33, 9. 
S-^aco ]•♦« niemand bilft. Pa* 7 , 3. 
^o, 22. Jea. 5y 29. iMit dem 
J)at, der Fera. nur Jon. 4 9 <^* 
inyne I'j S'»2cnS so dufs er ihn 
befreyete von seinem . Ung^mach. 
Anm. f^iir den inf. kommt einige- 
mabi S^«n atatt Vsfn vor. Fa. lO, 
1. Jea. 31, 5. Hoph, h^r^ ber- 
auagezogen werden. Amoa 4, ii* 
^Zach. 3> 2, \ 

Niph. 1} paaa. v. JfKph. no. 2. 
gerettet werden, gerettet aeyn. 
Jea. 20, 6. Jer. 7, 10. 1 Moa. 
32, 30: ^tt^aa ^2C2n^ ««<i meiii 
Leben ist gq/'etlet. 2) re/lex. 
aich retten. SpTucb\y. 6, 5. 5. 
Mit S»5 5 Moa. 23, 16: ittjH ^ 
a-^Sw ^ica** u^emi ^r j/fiA zu dir 
Jiuchtet. 

Hithp, aich ( eibi) etwaa ab- 
nehmen , auaaiehn. 2 Moa. 33> 6 : 

o^"ix>-nH SH*ito'»-^33 iSsanai da 
nahmen sich die Sohne Jsrae\t. 
ihren Schmuck ab. Uber dieae 
Wendung der Bedeutung in Hithp^ 
a. tsi^a, p*^s, t!^j\ u. a, dergl. 
Derivat: nSsn. 




T T - 



/S3 chald. ^wZr, S^n a. v. a. daa 
hehr. Vsfn wo. 2. Dan. 5f 29* 
6, i5« ifi. In den Targg. 
kommt e< nicht in dieser Bed en- 



su 



744 



tung vor , und tteht daher hier 
naph hebr. Sprachgebrauche* 

I?U m. Blumc. Hoheal. ft, ia. 

X?9 glanzcn, funkeln, nur fsech. x, 
7. Derfvat: ylx-^a. Im Chald. ist 
Y:c3 dafts. u. aufserdem : bliihen, 
wo von im Hebr. die Derivatez 
y\iio. I, naca, ^sca, y^l. y-an 
bluhen. Dafs in den aiemit. Spra- 
cben die Worter dea Glanzeha 
bitiufig auf Griinen und Bluhen 
iibergetragen werden, ist schon 
iintcr 11 S. 248 bemcrkt, vcrgL 
auCierdem noch y*^^ glanzen, blii- 



>». X 



^^°» /sli leuchten, glansen //• 

J/^. bluhen, wo von p^ tyr. 

|29Qj Bhime; ncx sprosaen, ayr* 

glanzen vgL vorsugUch Simonis 
jircanum jormarum S. 352. — 
£ndlich hat auch cin Derivat von 
Y^^ (yj no. fi) die Be<)cutung dea 
' Fliegena, die aich auch in den 
▼erwandten Formen >oca, n:cia 
linden. Uber den Zu^ammenhang 
derselb^n mit den vorigen Bedeu- 
tungen a. hx^, . 

P*^. Die davon entlehnten Formen 
a. unter px«». 

'*^ y^Ei^ Sar^, aeltener n's^,'; «in;»« 
Ssta, a. V. a, ie3 i) ^iiten, 
bewachen. (Die auverglei- 
chenden Stammw. der Dialekte 
a. unter -^toj). Z. B. cinen Wein- 
berg. Hiob 27, 18. Jca. 27, 3* 
Jercm. 31,6, vgl. Spruchw..27, 
»8* o^'iafi 'j'lio Wachtthurm 
2 Kon. 17, p. 'Oft von Jehova, 
der die Menachen behiitet und 
beschutzt. ;5 Mos. 32, 10: ^no'ja?^. 
13«»» llti^^'HS tfr iehutet es, 'wii 
seinen Augapfel. Ps, 31, 24: 
Jehova hehutet die Redliclun. 
Jca, 42, 6. Spriichw. ' 22, x2 



(wo iinr daa Auge Gottea ala daa 
Organ dea Hiitena genannt iat); 
aucn n^it folgenden \c Fa. 32, 7: 
0"i«n *i9C)9 vor Noth bewahrst 
dumich. 12, Q. <S4* ^* ^.4^t ^« 
Im iibeln Sinne Hiob 7, 20: 
0*114."^ 'lat^ dzi Mentehenlaurer ! — 
Spruchw. 20, 28: ^'IS'^ noMi TDn 
t|S.o Onqde und Treu0 sckulzen 
den Jidnig. Fa« 34,, 14: ^'2cd^ 
^1^ 9|Mtt^S hewdhre , deine Zunge 
vor Bds^n. 'Fzech. 6, 12: i^acan 
ii>tfr hewahrt bUiAt. Jea. 49, 6: 

^^*>i*!*! *»Vaf3' ^*« GereUeten von 
IsraeL (J. D. Michaelia libera. 
Zweige Israela, trop. fur Stamme, 
^ie das paraJlele '*v;nv, ao daia 
*)nac^ a. v. a. *^2f^ ware. Ahnlich 
der Syrer: virgultum Israelis). 
Nur einmahl mit S){ Fs. 141 , 3 : 
*»nfl\y Sn \v n^^aa waehe fiber 
<2i« 77t22r meiner Lippejt^ meinen 
Mand. 

3) etwaa huten, wenneaa. v.a. 
beachten, worauf Acht habeif, 
ist. Spruchw/13, 3: VB "lacS iver 
seinen Mund hiitet, \6j 17: *i2ci 
tdn*i x^er seinen fVandel hutet 
24^ 12: Tjtt^fi^ *^S^ ^ar <liriii ^rrz 
beachtet^ genau ke^int. 

3 ) etwaa beobachten , halten, 
z. B. einen Bund 5 Moa. 33; 9. 
Fa. 25, 10; dieBefehle Gottea 
Fs. 105, 45«' *»9» 2.^2.34.56. 
100. 129. 2 Mos. 34, 7: ion ^^1i 
0*»9ShS er bewakrt die iffnade ** 



• »."! - 



i/j ins tausendste Glied* 

4) bewachen a. ^« a. . v^rbergen, 
Je». 48» 6: onif'i'^ kSi TilliXJJ var- 
h or genes y das du nichb weifst* 
65, 4: o**^^ D^^,«i:j m verSor* 
geuen Orten ubernachten sie> 
IaXX. h eKffKuloiL Ebenso der 
Syrer. Daher aS - n'lfl^ca versteck- 
ten d« h. hinterlistigcn, achlauen. 
Geistes. Spruchw.7, 10. 

5) eine Stadt beobachten d. h. 
wahrsch. a. v. a. aie einachliefaen, 
belagern. Vgl. 2 Sam. xi, id: 

' 3bcuU Belagerte^ 'So Jer. 4»;id: 



la 



745 



D^nxS S0lagerer, Abir. fiit 
den Jmpm kommt n^s^. Ps* i-4^) 5 
nnd mic Prom n").^^. Spriichw. 4^ 
&3 Tor, beydemai nacQ den.alten 
Graininatilwm mit einam JDa^. 
€uphon. 

^^ ]9i« Zwetg, Sprolfling. J«t. it, 
1. 14,19; 60, 21. Dan. \\y 7. 

Stw. ^^^ grunen. 

nXI /W. ns^ aoEundan. In Kal 
nur Jes« 9/17: l?in "iMM nacni 
sU zQndet das DickfeJu aes Wi^ 
dss an* 



P3 

5. Amos 1, 14; mit Sv Jer. 11, itf. 
b) tt^H3 lan msnictwas riiit 
Feuerverbrennen, verbeeren. Jo«, 
8, 8: tt^«3 *i^yn-nM nn*»icfl so 
joUt ihr die Stadt mit Feusr ver» 
brennen. v» 19. Jer, 3^, 29. 
2 Sam. 14 f 3<^« 3^* Auch obne 
tt^H3 Jer. 51 , 30. Die Dialekte 
entscbeiden nicbts iiber die Ablei- 
tung dei Torlibmmenden Formen 
von n:c'» odcr n«. Von'der er- 
atem Form kommt nur n'^kln 
fi Sam. 14, 30 im Chetbib vor; 
-vreil dieses, aber das seltenere ist, 
ist (daa Yerbum bierber geordnat 
worden. 



Ifiph. M:^fuLplur. sira^ nansn 

1) ange^undet dnrcb Feuer yer. ,^,3 ^^^^ ^^.^^ j^ ^ 

beertwerden. Jer. 2 15: ^n« ^n? 'ip, s. v. a. das bebr. np/w. s. 

9, 9, XI. 46; 19. .a) von dem j^ Dp.3 /,,^ ip.undipa. i) bob- 

Zome: sicb ent^jden gegen ,en. 2 Kon/ 12, loV Srf ipn 

jemanden, mir a 2 Kon, 22, 13. ^^v,.,^ „„^ j^^^^^ ^.^^ jLocA iii 



17. — Bey der Flnralform ?na^. 
lirst sicb streiten , ob sie der Ab- 
leitung nach su Kal oder Niphal 
gebora: im ersteren Falle stunde 
es fur %J^^\ oder ^na** . ( wie <pn«» 
Hiob 2i,\'3> '•^m;)/ Spriichw. 8* 
£4 vgL S. 240 xi' Alting fimdam. 

punetat. S. 349); *™ *5®** ^^^ 
Jin3r|». pas erstere bat die An»- 
lone, fur/ sicb, aber es darf nicbt 
unbemerkt bleiben, dafs die F6rm 
an den drey Stellen , wo sie yor« 

kommt (Jes. 33 » <&• J^'« 49 « 2- 
51, 58) dem Gebraucbe nacb 

fana mit Nipbal iibereinstimmt. 
'gL B. B. Jer. 51, 585 n^l^ttj^i 
\PiiL*i TtrMS D^njs&n undihre Tkore^ 
4{m hofutn, warden durch Feuer 
verheert werdetty mit Nebem. i, 
3: «^Ma ^nx3 lynx^tt^n und ihre 
There' sind mit Yeuer verheert. 
t, 17. 

Hiph^ n^acn anBunden. Die 
Construction ist doppelu a) n^xfi 
a, Tt^M Feuer legen an etwas. Jer* 

will ieh Feuer anziinden in ihren 

Ihoren* m, 14. 43, la- 49 » *7- 
So, 32. KlageL 4, &i. Eaecb« 21, 



Loch in 

die ihiir * desselietf^ Aufserdem 
mit dem Aceua. durcbbobren. 
Hiob 40, 24. 26 (19. 21}: n1n:ai9 
l^nS apn un^i (kannst du) mit 
eiriem liinge seinen J^dcken dureh* 
bohrenf 2 Kon. 18, 21. Hagg. 1, 
6: n^p^ *)1*^2c ein durcblocberteir 
BeuteL^Hab.*3, 15: Tt^H'i Mfja 
1T*^1 du durchbohrst ihrer Fuh'rer 
ifaupt. (Im Cbald. Syr. u« Arab* 
dass« sebr baulig}^ Derivate: 

"^,i?.^ "^,i?»» f^^i?.?- 

2) angeben ^ g^nau bestimmen. 

I Mos. 30, 28: "^SlJ ^1^^, '"i^R? 
bestimme mir deinenLomi' F'ulgl 
constitue mercedem tuam. Chald. 
•»S» Ti'jSH >b^\!j. Jes. 62, 2: man 
wird dir einen neuen Namen ge^ 
ben ^J3^*» nln** na nt^M weUken 
<2«r Mund Jehovds bestimmen 
wird. P^ulg. quod os domini no* 
minabit. 

Niph. pass, des yor« 4 Mos. 1, 
17: dUse Manner q^dd *itt^M 
nlD«|^a welehe mit Namen ang§r 
geben sind, 1 Cbron, 12, 31. i6i 
41. 2 Chron. 28, ^5* 31, 19* 
Ob diese Bedeutung, woau das 



pa 



746 



' •rabische 4^^^ /laminavit^ ap^ 

pellavit Eu vergleichen ist (s. S 
▼gl. Bocharti Qeogr. Sacra 
> S. 5^0) y in einem et7itiologisclien 
Zuftammenhang^ mit d«r vorigen 
•tehe y ist scbwer su entscheiden, 
aber doch wahrscbeinlieh. yVe* 
jaigBtena finden aicb ahnliche Uber- 
tragungen. So Ut :s2f|D chald. 
incidity und: 0xpress4 nomino' 
vity im Atbiop. aucb: determi* 
navity ordinavit: tt/*^fi (woduroh 
aach der Ckaldaer daa hebr. ^pj^ 
iibersetat} iat im Hebn und Aram, 
atecben, trennen, unteracheiden, 
iixid«: bestilnmt erkl&ren , mit Na» 

men nennen; cX^ acbarf aeyn, 

MM 

^ beatimman, begranzen und <J^ 

dttrct>bohren» 

Hieran acbliefat aich nun auch 
Amos 6. >i : D^mn n**«^M*i *i3p ^ dU 
yornehmen dej Rrsttn d^r VoU 
her, Vgl. 1 Chron.'i2, 31, wo 
nl23T^^ ^:i^^ *ittfH daaselbe ist, waa 
V. 50 iurcb niDtt^ •^tti^M, S'»n I'liii 
ausgedruckt wird. Im Arab, iat 

^^^.^.AJtJ iZzu^t tribunuSf princeps 

poputiy und ^^^^fJO /^^« ^i<x, 

triiunus exsHtU, 
% 4S^a, ▼. a; ^qjD yeirwunschen, 
.verflucben. 3 Moi. ^4, 11: 
D«*n-nM r)^K*^\rf.*»n nWKn-p ipi^i 
S\[p^n und es verwunschte der 
Sohn eines israeUtischen ff^eibes 
den Namen Jekova*8 undRnchte. 
V. 16. 4 Mot. 23 , a. 25. Hiob 3, 
0* 5} 3* Spriicbw. 11, 26. 24, 24* 

Von dleaer Form kommt^iiur 

das fut. ip-j iind Part. Dj:>3 3 Moa. 

24, i 6 vor, praei.y inf. und imp^ 

,!fj jr3f dagegen von d«m Stammworte 

It If. " ^ Z^jp^> Sieha S. XI I dor Vorrede 

K. eraten Tfaeile. Man. konnte 

■m diese Bedeutung , welcbe daa 

' Wort mit :inp gemein hat, Tollig 

getreitnt von den vorigen b#tracb- 



ten (vgl «• B. i^S,' \^\ dbemacli* 
ten und y\hy pS murren; y^S 
Hiph. Dolimetschen und y^S, yscS 
apotten); aber die Wabracfaeinlicb* 
keit, da£i dieaer Begriff aich an deu 
no.' I ansehlielise, ateigt, woan 
man bemerkt, daCi auch in den 
Dialekten aich Bedeatongen ahn- 

Uch.. modificiron* So ist 



^ (welches Saad. auch JLevk* 24, 
11 gebraocht) durchscbneiden, 

9 St 
durohbohren (wovon i^^j^ der 

Hintere), verwunden und dann: 
achmahen , verwunachen , verflu* 

ehen. Vgl. noch ^na tt.(3J^^ Jt3, 

^^aJU, und nach einigen auch 
*|-in. "Die Zweydeattgkeit dca 
Wortes ver^rsachte ubrigena, da£i 
man friih die Stelle .3 Moa. 24, 
11. 16 misverstand, und vom' 
Aus spree hen dea Gotteana- 
inena fafste. So die moisten alten 
- Uberaetser LXX* iw9f9/tUi». Syr. 

nnd Chald. «^td tt^^na. ©r. 

yenet, IpfMUftitt, Dagegen aber 
driicken der Araber , Hierdn. und 
ein anderer griech. Uebersetser : 
fiLuchen aua« 

3|^^ als Appellate nur Esecb. 29, 
"lis: Dlo tpj q'»af35«i $|'»!in nDwStt 

. Wj^ia 5;i>!iian welches *^man* ge- 
wohnlich iiberaetzt: das f^erk 
deiner Pauken nnd Pfejfen war am 
Tage deiner Oeburt jiir dieh he* 

3itety sa dafs h^nSd blofs aur 
mschreibung diente, und :s{^3 
(von ^pj^ dorchbohren) Ffeife be* 
deute, vgl. h'^hp^ «|'n 1 Sam. 10, 5. 
Jes. 5f 12. Beydes aber kommt we* 
nigstens nicht so vor, u. aufserdem 
dais ^n bey dieaer Deutung im 
Wege Mty wurde aieh der Dichter 
wait von dem im Amf^nge dea 
Vexaes begonndsenBilde entfomen. 
Rosenmuller su d* Stelle nimmt 
dafaer *)n mit Hjeronymua fiir: j 
tympanum^ ia quo infixi 4mit \ 



n 



Impides^ g^mnuu^ und ^^Xi jJtda 
f.mmmarum. So enutebt die tJber* 
•etBUQg: opus p alarum et foTO^ 
nmium in le die creationis tuae 
parata suntn (ndMSs steht dann 
bier, wie s. B. 3 Mos. 15, 48, 
und wie das syn. n^^)* Ein? 
'vrerfen konnte man , daft ea mis* 
lich aej, das bekaiinte Wort *)n 
hier in einer neue^ nur muth* 
maafsJichen Bedeutung su neh- 
menv aber die iibrigen Scbwierig- 
keiten der Stelle scheinen aller* 
dings dazu asu berechtigeb* 

ft) als Norn, propnjos^ ^9t55 
jN'ame einea ' Ortes im^ Summe. 

NaphtbaU. Im Aram, ist fsxcii 

Hohle, wesbalb es anch biet als 
eine Art Ton Appellativ den Arti* 
kel bebalten bat« YgL Jiglandi^ 
Palaestina S. 545* 

H3p3 y. ayr. (safili das Weibchcn, 

im Gegensata von *i^t Manncben, 
▼on Menscben undTbieren, das 
elgentbtuQlicbe Wort ^ aur Be« 
aeicbnung das Gescblecbtsunfer-* 
acbieds. n^gdn ^31 ein Mann nnd 
ein Weib^ ein Mknncbeu und ein 
Weibcben. i Mos* 1, ^7. 5^ a. 

^f »9* 7» 3- 9* »^* — 3 Mos- 3* 
1. 6. 4, as* 39* 5* 6. la^ 5. 
n. s. w. Stw. agd durcbbobren, 
jBiit Beaiebung auf die Gestalt der 
Gescblecbtstbeile. 

"Tr^ ^* P^' ^'*^.Ji^t "PP^^^ gespren* 
kelt, von Scl^aafen und ZiegeA. 

1 Moa. 30, 33 ff. 3\. 8 ff. I)ie 

Bedeutung i#| aucb im Cbaldai- 

acben ^ im Arab, aber untev- dem 

Tcrw. Summw. JUx>. 

^J Yiebbirt, Tiebbesitser. Es 
atebt voB, dem Propbeten A^os 
(1, i). J^u.\f9ifitfirf9^^ yulg. 
pastor^ Chald^ dominus p^caris ; 
and a Koo. 3,4 von dem Kohige 
von Moab , vfo es Cbaid, Araber 
iL Hiwron* ebenfalls so uberpa^en« 
la den I)ialakten findet Hcb als 



747 P3 

Bestatigung JjD and 



ein0 



Art ^cbaafe und ^^^egen laiit kur- 
zen Fuliien und' von bafsli cber Ge- 
stalt, die' in der arab. Pr<>vina 
Babarin haufig sind, deren Wolle 

aber gescbatat wird, uitd oiiO 

ein Hirt solcbes Viebs. Yon die* 
get speaielleren Bedeutun^i^ konnte 
das Wort leicbt.die allgei neinete :, 
Yiebbirt erbalten Haberi, andb 
ware es moglicb, dafs j«ene Ne- 
benbestimmungen im beb raischen 
2>ialekte gerade feblten. S. Bo^ 
ehatti IBeroz, 7. /. S. 44^. 

^3 fl Punct, vpn SilberjmneteB 
auf der Gold- oder Perlen.icbnur. 
HobesL 1, i&, S. tp^* 

O^'^p,^ . iw, 1 ) eine Art ) von Ge- 
backenemy kleine Kucben. iKon. 
14 y 3: Tiimm zshn J9ro^« * O'^nj^^i 
vnd fi^ine Ruehen ^ und eiiii 
Flasche ffonig. LXX. y •XXti//^(«« 
yulg. crustulam. ChaUU n. Syr. 

V*^d!9) {xxas emstulas^ vgL JBeo;* 

d^rf. S, 1064. Talmud, Q^nipJ orU" 
cuti parvi panis instar dimidii 
avi. EbencUs. S. i386* 2) Brot- 
krumen. vor Trockenbeit serkrii- 
meltes firot. Jos. 9,5: und alles 
Brot ihrer Reisekost w0r trocken 
oV-tpa n\i und zu Krumen ^«- 
woriien.Y. la. jiqu, i^»^vgmfiJ»H. 
, Symrnaeh. nmtnt^is. Fidg. tn frusta 
comminuff. Wenn man ennimmt, 
dais n|^0, die Bedeutung: mica 
gebabt nabe , welcbe sicb leicbt 
an: Funkt auscbliefsty. so «ind 
beyde Stellen, in denen das Wort 
aber wobl nicbt ganz dassclba be- 
deutet » daraus leicbt su erklaren, 
denn mica kann aucb wobl von 
eiuer Art kleiner* Kucben ge» 
bmucbt werden. LXX* u, Theod. 
^beym Josua driicken aus: ^verr 
schinuaeltt viell. eigentltcb; mit 
Puncten, Syr^ blois: trocken, 
diirr* 



P3 



748 



I 

^1^3 nnnf luischuldig seyn. In 
Kal n.xir Jer. 49, lit rip3 als pUon. 
Inf. Ibey Nipfr. 

Niph. np3 1) r«in, unschul- 
dlg seyn. jerem. 2^ 35. Ps. 19,, 

werdtt rein seyn 'Von grofser 
JUisS'fthat. 4 MoA. 5, 5i* Mit )» 
dcr l?ers. Richt. 15 » 3: . tn^ga 
D^ntt^^ba» D?5n diesesmahl ver» 
schuid'e ich mich nicht an den 
Fhilisterny wenn ich ihnen Ubels 
xufu^xe. 

fi) fccy von Stri^fe seyn, un- 
gest:raft bleiben^ obne dais 
gerfi'de der BegrifF der Unschuld 
dam: it verbunden aey. & Mos. 21, 
»o: ns»n njJ3i jo soli der^ der 
ails schlugy frey van Strafe seyn. 

V. 2;8. 4 Ma». 5, 19- ^»*? "^R^T 
D^*^.tl>n so aoUst da imgestrajt 
hleiihen durck dieses fVasser ues 
Un^*liioksj d. h* ei toll dir nichta 
acha.den. V. fi8* ^ San^. 2^9 9- 
wer iegte seine Hand an den Ge* 
salt ten Jehovds r\^y\ und blieb^ 
ungnatraft. Spruchvir. 6y ^9: «^ 
?ia :^>jn-S^ njDyj es bUiht nicht 
ting estraft^ wer sie beruhrt. 11, 

21. id, 5. 17 i 5. »9i 5- 9- 2f8, 
20^ Jen 25, 29. 49 > 12. 

5) frey seyn , yon einem Eide, - 
einer Vexpflichtung. 1 Mos. 24, 

8. 4** 
y^^ 4) vcrheert seyn, von einer 

ZO^SUiit. (So tm Arab. ^ytJuu-f, 

\ nnd mefarere Verba des Rein- und 

Xfeerseyiis werden anf diese Weise 
ubergetragen z, B» (J<lXcw ^uid 

/jAjo 8. Schultens animadverss. 
zu Jes. a. a. 0») Jes. 3> 2<S* 
att)n yinV hn'pa verheort wird sie 
an der'^rdVritzen. JLXX. x«- 
relktt^ivii i^otti, Fulg* desotata, 
Chald. evacuabitur, Auck in 
Besiehung' anf Personen scb«int 
es : vertil^t , ausgerottet werden. 
Zacb. 5,3: dieses ist der Ftuch^ 
' der iibtr daa Land ausgeht *id 
np3 nn»D n«c aaan -S^ ^denn jeder 
Uicbsoll ihm zufolge atudemsd^ 



pi 

* * 

hen vertilgt werden. Die Annalime 
einer Jronie, wo ungestraft blei* 
ben fur: gestraft ^erden stiinde, 
ware bier wohl am unrechten 
Orte. Man konnte vieU. auch 
die syt. Bedeutnng: trucidavit^ 
inirholavit vergleicnen. 

Pi. nfja 1) fur unscbuldig er- 
klaren , lossprecben. Hiob 9r, 28* 
Mit folgendem )» Ps. 19, i3* 
^aisa nlinojc von den verborge- 
neu yers;ehungen sprich mich 
las. Hiob 10,. 14. 2) ungestraft 
lassen. 2 Mos, 20, 7: rtjsr^ h"S •d 
nan *v^h n^ nln*» denn Odtt wird 
niclU ungestraft lassen den^ wel* 
cher u* s^w. 5 Mos. 5, 1 1. 1 Kon. 
2, 9. Joel 4, 21: M^ OM ^n^g^n 
*in*tp:) JcA uii7/ «Ar0 Btutschuld er- 
lasseny die ich noch nicht erhefa* 
(Viell. aber auch: ich will ab- 
wischen ihr Blut^ expurgabo i. e. 
detergam sanguinem eorum^ nach 
der ersten Bedeutung). -— Dahin 
gehoren auch folgende Stellen. 
2 Mos. 34, 7 : welcher bewahret die 
Onade bis ins tansende Olied^ 
welcher vergibt Schuld und Ver* 
gehn und Sunde ( ) m^ 7f^v% 
nj3d^ aber auch nicht immer 
losspricht^ sondem das P^er^ 
gehn der Fiater atraft u. j. w. 

4 Mof>. 14, 18; auch Jerem. 30, 
ti. 46, 28: ngin BSttfiiS 5f*n*T©in 
Uli'^SM v:h ich zuehttge dich nacfi 
JBiUigkeit^ ungestraft ^ann ich 
dich nicht lassen, "Nab* t, 3: 
Jehova ist langmuthig , ' dock 
grofs an Macht ngi-j hS ngan 
una l&fst nicht ungestraft, Ludl 
de Uieu , welcbem Michaelis 
n. a^ folgen, nimmt np3 i^ den 

5 letatern Stellen dnrch : v e r t i 1- 
gen (^caus. von Niph*ino» 4), 
und iibersetzt 2 Mos. a. a. O. : 
er vertilgt nicht ^ beym Jeremia: 
und will dich nicht vertil* 
gen. An der ersten SteQe nimmt 
er es demnacb noch als Fort- 
setsung d^r Versicherung gott* 
licber Gnade, wekhes pasaend 
•eyn wiirde, wenn auoh daa 4ta 



p3 749 , p3 

Hungersnoth. ^^^ i^**PA R^^t^I^eit 
meiner Hande, Bild der Uinchuld. 
1 Mot. fiOy 5* X)ann bet. mor* 
Reinheit, Unschuld. Ps. 26, 6* 

73, 13. 
ParallelUmus , «uch das 5te Glied 

in einem solchen Sinxic «u neh- p'^pj oder P"^?.^, nur vor deni Geait. 
men,' und „«o ist, wie Vatcr jer. 13, 4: x^Wn p^p2 Spalte det 



Glied dea Yersea etwaa dgL ent* 
hieltf* I>a aber in dieaem offen- 
bar eine Waraung angekniipffc 
Xirird, so rerlangt schon eln ge* 
wisser nicht zu verkennepder 



ricbtig bemerkt,' gerade der gegen* 
wartlge Satz geschickt, den Uber- 
eang zu bilden, weil er 1 yor sich 
Eat , inrelches oft: aber auch 
bedeutet." Dazu kommt, dais 
die biecbey angenbmmene Bedea- 
tung des Wortes gerade die herr«' 



Felsens, nnd Plur. Dn*S©n '*p^'*p3 
Jes. 7, 19. Jerem. i6y 16, Die 
Bedeutung findet sich in den Dia- * 
lekten nicbt, ist aber ^us dem - 
Zusammenhange deutlich und 
durch die Ubereinstimmung der 
alten Ubaraetzer bestatigt. 



scbende und erweisliche ist. Von 
der Deutung dieser Stelle bangt Dp3 s. r. a. tJJ^p und ynp Ehel em- 
aber auch die der nachfolgenden pfinden gegen etwas, mit a. Hiob 
beyiir Jeremia und Nahum ab. 10, 1. Die Form kommt auch 

in den Targg. vor, Hiob 19, ft. 

3^y fio. Das Fut, und iibrigen 

vorkommenden Formen bilden sich 

von t39p. 



7? Plur. 0*i»pa adj. 1) rein (vgl. 
Dan. 7, 9).* Pa. 24,4: D-iliD ^p3. 
^sS *1A4 reiner H&ndc und reines 
Herzens. 2) im mor. Sinue; rein, 
unschuldig. 2 Mos. 23, 7- Hiob np3 inF tUp^ fut. Dip-* rachen, 
4, 7. 9, 35 und ofter. ipa b"i Rache j^iehmen. 3 Mos. 19, 



unschuldiges Blut. 5 Mos. 19, 10. 

13. 2 Sam. 3» fifls — "^^iH V.^ 
i^:3M M3tir> ieh bin unschuldig an 
dim Blut0 Abner€» 14, 9. Jo*. 
3| 19. 1. Mos. 44, 10. 5) f rey; 
von Verantwortung, Verpflich- 
tung. 1 Mos. 24, 41: "^p^ 'J^'!?^'! 
^dSmo so soUst du des von mir 
aufgcUgten Rides erledigt seyn. 
Joi. 2, 17. 20. 4 Mos. 32 y 22: 
SMw»t^ nln^t: D^«p5 on^^nn und 
soUtfrey seyn von yerpJUcktung 
gegen Jehova und gegtn IsraeL 
5 Mos. 24, 5: in^qS n^n^ "tpa 
nnn 7119^ f rey (vom Kriegsdi'enste) 
soil er seyn ftir sein Hmus auf 
tin Jakr. i Kon. 15, 22 : und der 
Kdnig Assa Uejs ganz Juda be* 
^fen ^p^ pM so dajs niemand 
frey war J 

^p.J s. ▼. 2. das vor. Joel 4, 19. 
JoQ. 1, 14 im Chethib. 

Vfr"" Rcinheit. Amos 4, <J: Jl*»p^a 
ti'itt^ Aeinheit der Zahne, fur: 



* * . 
i8- Arab* xXj erziirnt seyn, 

zanken, strafen. yiJL Strafe, 
Biicfae nehmen. 1) Die Sache 
oder Person, welcbe jemand 
xacht , steht mit dem Aecus. 
5 Mos. 32 , 43. 1 Sam. 24 , 13, 
oder mit folgeader Construction 
3 Mos. 26, 25: np^^ nrpa ^^n 
n*i"i:3 das Sekwert. welches den 
Surid rdckl. Jer. 51, 36 : ^nt> jsa 
^nop3-nH ick will dick rdchenl 
deine Racne ubernebmen. 2) Die 
Sache oder Person , an welcher 
man etwas rilcht, steht mit )p 
1 Sam. 24, 13, HMD 4 Mos. 31, 2« 
T«»» 2 Hon. 9, 7, V Nab. 1, 2, 
Ezech. 25, ^2, und Aeta Accus, 
Jos.' 10, 13. Einige fieyspiele 
voUstandiger Con struct! on en sind 

1 Sam. a. a. O. : q»C[ nl:^^ ^^t p3 
Jehova wird mich an dir rdcken* 

2 Kon. 9, 17; ^*%:i^ •»oi '»n)DpD 
b^T^H nar — D'»M^ijn *rft will 
Joj Blut meiner lineckle^ der 
Prophet en ^ rdchen an Isabel, 



n 



750 p3 

tbeil dU Fhilister Raclu geUht. 

e) 21^ 1nep^2r )n^ ieine Rache kom-' 
men lassen iiber jeim Esecb. 25, 

14: riiMa •»ncpa^nH ^nna ick 

loiU meme Rache Uiugr JEdom 
kommen lassen. 4 IVfos. 31, 3: 
i*»n»a n1n^-no»5 nnS um Haefu 
y'lir ien&va zu nehrrun an den 
Midianitern, f) S P«p3 ]M 
jenuindem Rach« yeileifaen^y Ge- 
nngtbuung verschaiFen. Pi. 189. 
48; vgl, Richt. tit ^6: ^^.^ '•11*1 

«m ^'r JeAova Aache verlieken 
an deinen Femden. g) n&p3 npj> 
a.-t>ben unter Dp2* •— Dnrcli den 
folgenden Genitiv wird baufig die 
Sacbe ausgedriickt ^ fur welche 
man Rache nimmt. Fs. 79 9 toi 
t|!^5^^n ^f'^'iD^^ D*> TslQp}, die Rache 
fur das vergossene Slutydeiner 
yerehrer. Jen 50, aft: iV^^n n»p3 
Atf Rache fiir seinen ^Tempel^ 
▼^* 5^ f 3tf« fi) Racbgier. KlageL 
5. ^o. 



4 Moi. 31, a: "lia rDpj3 t5p3 

' n^2*^t9n n«D Sk-iw^ r^le/ttf du die 

Israel Hen an den Midianiten* -— 

* Einmnbl (Pa. 99 , g ) ttebt et 
mit Sr, wx> es sweifeUiaft iat, ob 
dieiec zu den Yerbindungen unter 
no* 1 oder 2 su liehn aey. 

Niph. 1) aicb ' rficben. 
Ezeck. 25, 15. Die Person, an 
welcber man sicb racbt, ateht mit 

a Ricbt. x5> 7^ 1 Sam. iftv ^5* 
Ezecfai, 2%, 12. und ^s Jes. i, 24. 
r Sam. 14 « &5* Siebe nocb fol- 
gende Stellen Ricbt. ^6, 28: 
^iijj *»n\Bj» ' nnH - DjDi »"JCp^JM 
b^tnid^fto ich will erne einzige 
AixeAe wegen meiner beyden Au^ 
gen an den Philistem nehmen. 
Jet. 15, 15: T^D ^\ Vip^iT] eig. 
r&che dich fur m'ich an meinen 

• f^erfolgernf fur: racbe micb an 
denseiben* 2) Rache leiden, ge* 
•traft werden.^ 2 Mos. 21 , 20: 
Ojsa*; Dpd so soil er bes traft wer* 
den* Vgl^ Hoph. no. 2* 

Pi. sweymal^ $. y. a. Kal ^^-^ gan* •7°. mit »p;» no. JJ, 1 



2 Kon. 9, 7. Jer, 5i> 3^» welcbe 
Stellen oben schon gebraucbttind. 

Hoph, fut.^np'* 1) gerocben 
werden. 1 Mos. 49^24. 2) Rtcfae 
Leiden, gestrafc werden. 1 Mos. 
4 y i5« 2 Mosr 31 , 22. S* Jn^ipA, 
na. * 2. * 

JHithp, x) sicb rachen, wie 



>atcb abreifsen. Ezecb. 23, xQi 

mninH hvp *»tt/»5 wpa •vtfRa jo 

loJtf meine 8eeU sicn abrijs von 
ihrer^ Schw^ster^ d. b. ihr ent- 
fremdet worde, einen Ekel an 
ifar bekam. Y. 22 28* Yon die- 
ter Form |9 kommt nur das Prat., 
von jener das Fat* vor. (Im 
Atbiop. ist l^pjy fatdi^ rumpi^ 
Niph. Jeri5,9.29. 9,8* a) Part. scindi). 

V^-T'/"t 1?""^' "^^gierig. i^ p^pa ^.ebn/denKreislanf ma: 
rs. 5, 3. 44 f »7. ^ ^^^^^ ablaufen, von der Zeit- 

In Kal nur Jes. 29 , 1 : 4dpJi**, Q^dn 
die Feste mdgen ihren Hreislauf 
machen^ reiheum geben. 

Hiph, •)*ij9n 1} um einen Ort 
herumgebn , einen Ort iungebn. 
Daber f^'ipji und ^pjn Jos. 6, 3. iz 
eireumeundo adv. iixti circuw^ 
rings. 2) umringeuy lungeben. 
Mit dem jicous. 1 Kon. 7, 24. 
Ps. 22-, 17: •»ajra'»prr d^ivno ni» 
eine SchaarvonFrevelemumringe 
mich, 48) 13 ; mit ^9 2 Kon. 6, 14: 



DIJ53 m. und 710]^3 mit Pron. *«r!0p3 
Plur. ri1i3iD3 y. x; R a c h e. 5 Mos.' 
3«, 35. ISpriicbw. 6, 34. Yor- 
kommende Phiasen sind : a\ ^^nfn 
S Qpa Racbe iiben an. 5 Mos. 
32, Vi. 43. *) 0155 "B^ Racbe 
nehmen Jes. 47» 3, aiit ]» der 
Pars. Jer. 20 , n«. c) jTMSp^i rt^V 
a ntfifj^ dass. Ps. X49, 7.'Ezechr 
25, x7^ aucb mit riM Micba 5, 

^14. d) nKp^:i2 nbs^ dass. £zecb« 
25, 15; nVpiaVoHntt^Sa nfev w^ 



P3 



^ Vv ^i**P!*l M^ umringten 

as* i8* J«». 15, a: rrjsjwn nyprj 
dMliD V^a3«-nM dejm-es umtdnt 
das G&k^ JUe Granzi Moabs. 
5> suit dem Jccus* der Saebe and 
Sv der Pers. jemanden mit etwat 
umgeben. Hiob 19 ^ 6: 1*i^ait>9 
t|^;s|n 'tVy UI14J itfin Netx hat tr 
um mich gmoarfcn. KlageL 3» 4* 

sna* Muhsal umgiht er mich. 
Man ffupplire aui dem ertten 
Gliede *iSs;* 4) 'den Kreislanf 
vollendet Itaben, abgelati&n seyn, 
▼. der Zeit. Hiob 1,5: o^*;n *»:) 

Schm&ust ahgtlaufen warett^ 
^irenn die Reihe derselben yolien- 
det war. Hierhergebort 5) 3 Mot. 
19 , £7 : D3«^ki nMB softs'! H^ »^ 
jo//t nicht rmgs abschneiien das 
Aufserstt eures Haupt(haares). 
Sfmtn. ov fgtftfbgiam Hvn'Kf rnP 
flrf«erf^y. Fulg. neifue in rotuit' 
dum attondebitis comam. £s be- 
sieht aich dieses auf eine gewisse 
Alt heiliger Tonaur, die beson* 
den bey den Araberu gewohnlicb 
war^ nacb welcber tie die Haare 
ringi tunber abscboren , und auf 
der Mitte des Kopfes stebn liefsen. 

Herodot 3,8^ na/gtHfrai it iPtftrfi- 
▼gl. 4 » ^75' Xo^M'f utlfWfTVf ' ri 
rm ii M99 t{jf) Mn utlftrrg^ h X^f 0f. 

Passend daher die LXX: 9v noti* 

99X9 9W9fff Ix rtf X9^9f rit nt(pa\vf 
Iftmv^ rgl. iiber 9t907i den Scboiia- 
sten u. Tbeodoret lu dieser Stelle. ' 
Ahnliehe Tonsuren zur Ebre der 
Gott^r finden sich bey mebrera 
airen und ungebildeten Volkern, 
nameatliofa den Thrasieniy Pfao- 
nisiem , D^siem , Mexicanern. 
SiebedieZengniste vu Erlautemn- 
gen bey Spencer deUgg, Hcbraeor. 
riiuoL lib. // cap, ig* sect* I 
S. 30. Bochart Canaan lib. L 
cap. 6 S. ^79. Biel thcsauP, s, v. 
9t9i^^ Scbneiden griecb. Worterb. 



75» p3 

tinter: «tfirjpox«X«» nnd tmmfb. 
VjeL nocb die Artikel hmb, D«»xn2cp. 
^-~ Daa Derivat na^pn hat sein« 
Form Ton t\%p entlennt. 

U. ^|9 3 scblagen., bauen , rerw. 

^ mit «)^^. Im Cbaid. n. Arab, dass* 
•In Kal ungebrauchlich* 

PL k|j»:| 1) umbaaen a. B. die - 
Gebiisch einea Waldes. Jet., 10, 
34. ft)' Hiob 19, sl6 wabrscb. 
yom Zeratoren dea Korpers. — - 
Scbuitens (Orifg. hebr, S. i54) 
aiebt gans uniicbtig bierher eine 
Menge Stellen, welcbe offenbar 
au no* /• geboren. ^ 

^'IJU m. dai Abichlagen der Oliyen. 
Jei. 17, 6., ft4, 13. Vgl. daa 
Cfaald. , bea. daa Subst. yip^> 
decussio oUvarum sccunda. 

nD]?3 /. Wunde, ficblag. Jea. 3, 24. 

"IpS /"^' *i?*! ^^^ ^'' *^i?3. ^'o'*- 
ren^ stechen, graben. (Iin Arab. 

u« Aram, data.) Inibei. vom Aus* 

atecben der Augen 4 Mos, 16,* 14. 

Richt. i6^y fii. 1 Sam. 11, a; 

vom Ausbacken dertelben durch 

die Vogel Spriicbw. 30 , 17. 

Niph> durcfabobrtwerden* Hiob^ 
30, 17: "^fDa ^»af» r\\^S Nachts 
werdeh meine Gcbeinc durchbohrt 
(vom Scbmere)^. Die Yerbindung 
dea Sinp;. *^pa mit ^»2Cjr maoht 
keine Scbwierigkeit , da dergl. 
Constructionen in der Poesie aenr 
bauiig sind. 

Py. auagegraben seyn. Jes. ^1, 
. 1. Hier ala Bild der Abstammuu^. 

n'JI^a Oder n'11?3, nur In der Ver- 
bindung: •^^acrr-ri'ip^o ft Mo§. 33, 
ftft Spalt, Hohlung einea Fehena. 
Plur. onsn ni-jpa Jea. 2, fti. 

^^9 *• ^« ^' ^PJl ^* ^\> Scblingen 
legen, veratricken, fangen. Pt. 
9, 17: x;r^*jtt;gl5 i^fiD S^sa darch 
seiner H&ndc fVerk verstrickM 
sich der Frevler," Wenn ufpia 
hier part. Kal von u^j;^ itt, ao 



pa 



75* 



■0 



c. ,x 



JEttfs man annebmen, dais diese 
Form tchon in Kal passiye Bedeu- 
tuxig gehabt babe. Aber vielleicbt 
iat aucbitt^f^ld au^susprecben, ala 
Part, itiph. von Q^J^^f wie •Jes. 

8j i5« 685 ^5t ^^^^ '^e Form 
aelbst mit Beybebaltung dea Zer^ 
ao 8u faasen , vgl. dann Vp^^. 

NipK T^rstrickt, Terfubrt wer- 
den. 5 Mos ift, 30: vgin |a 

wtrdist^ ihnen zufolgen* 
* Pi, 1) ScfaUngen, Fallen le- 

gen; Ft. 38^^ '*^i^^<^ ^^Pf^ll 
^ai[a^ «j /a^tfn SchUngeh^ die nach 
jneinem Leben trachlen. 109, 11 : 

higer nehme alles^ was sein ist, 
Rbsenmiiller: irretiat 1. e. laqueas 
injieiat omni quod est ipsi. Die- 
Stelle laiat sich auf diese Weite 



von den liampen dea grofiiea Arm* 
levcbtera (n*i1») in dem Ver^ 
aammluDgaaelte und dem Tempel 
s Mos. ftp , 57. 35 , 14. 57 ,' 25. 
39 f 37 u. o. 1 Sam« 3» 3, atebt 
jedocb von dem Ganaen : D\'iSn *i3 
die Leucbte Gottes. Ofter atebt 
, as trop. a) Sh*w^ 13 die Leucbte 
Israels, von einem grofsen Manne* 
fi Sam. 2&, 17*. S) inBeaiebung 
auf Gluck (vgL 11M no. 3), docb 
immer mit Beybebaltung dea Bil- 
des 8. B. Sprucbw. 13, 9: *i^ 
lp^*« b^srvfn dU Leuchte der Gott- 
los'en veruseht. fto, fto. 31, iQ. 
Ps. 18 f ^9' '*^^ "^^Mn nptM du 
lasseit meine Ijeuckte Uuckten^ 
mein Gluck bluhen* Hiob 29 » 3 : 

Uckt leuehten liejs uber wi^inem 
Haupte. 



, erlautern, ofane den arab* Spracb- ^^ 

^ebraucb au Hiilfe au iicbmen. ^ Sprucb^^ai, 4 dasa.; 

welcber sonst nicbt unangemessen L*«^^ -. . ' 

wire, dean , ^ J^. «t; ur»t ^^^J Ji"" *^; 3* _1!?:A^" t' 



Cbutbaer. Die Rabbinen halten 
instandoy et vehementer persecU'^ es fiir eine Versetzung aus Sl^^in 



tus est debitOTerriy vgl. viell. das 
' babr. vf^3. Aber die Bedeutungen 

von V|Dd und (i2uJL> stebn sonst 

' in gar keiner Besiebung, diesa 
Stelle wiixde. eiuzeln dastebp, und 
eine sicb an die iibrigen Stellen 
anscblieisende Deutung ist daber 
acbon an sicb vorzuaienn. 

Hxtbp. eine Scblinge legen, 

- nacbstellen , mit 3. i Sam. A8f 9* 

Vp.f) c}iald. stofsen, scblagen. Dan. 
&^6\ itt^p3 HiS H*? nnDDiKi und 
seine Kniee sehlugen an emander* 
In den Targg, bauHger, Vgl. ins- 
bes. Kobal« 12, 13. Aucb im 

Syr. ist ^ ^aj acblagen, aucb von 

dem Zusammenacblagen derHande, 

arab. ^jmlRJ dass. 

*V! p^ur. nii3 (eig. Part, von 1«| 

jXj leucbten) Leucbte, Lampe. 
Zepban. 1, la, Insbes. kaufig 



Habuy und dichten, dala jener 
.Gotze die Gestalt einea Habnes 

Sebabt babe. Bin AufiMtz in den 
leol. Nachrlcbten (1806, 14) 
aucht dagegen zu aeigen , dais es 
Anergea, der Kriegsgott aey, vgl*. 

das ayr. |^j) bipennis* 

]i)z m. Obrenblaser, Terlaumder, 
der sicb ein Gescbaft daraus 
macbty nacbtbeilige Gtfniclkte zu 
verbrei^en. Sprucbw. itf, 28. iSt 
8* 2(S, 30. 22, Das I am Ende 
ist aiFormativ, daa am Anfange 
• _. 5 /c^ 5 */ 

radical, vgL — raJ «• ^^ •• pW 

Obtenblaser, Sycophant, und 
A^^p^J Obrenblaseray. Die F^rm 

ja-ji ist analog mit joa, tttfna, 

n^*?» U?i?' Unricbtig aogen es 
die alteren Lexicograpben zu |31 
murren, woraus sic nacb ^^^ 

Analogic 



n3 



753 



Aoalogie det lat. susurro^ obige 
Bedeutuns folgeitdn* Aber axe 
Ubereinstimmung dei Arabitcuen 
liegt bier viel naher, als jene nur 
sehr iingewiiiMS YergleichtiDg. 

T5? m. mit Pron. ^-JID Plur. n*»n*ii 
Narde, eine wohlriecbende Gras* 
art , deren Yaterlanb , eigentlich 
Indien isty Andropogon Naritis 
Linn, Hpheal, i, ift. 4, x5. 14* 
S. CtfilfM Hierobot. T. IL S. 1 flP. 
Sprengel hiit^ rei herb. T. /. 

P«. 10, ift (wofiir Pa. 4,7: nw), 
"*/• f^^^ ™** Pron.' ••nnW, mit 
Prap. nt^^Sy aelten tva:^ Jea. 1, a 4 
mit ProD. ''•MVJJ Pa. 28, a, i^f* 
ahsoL KiTtf;) ). HauptbegTiffe 
dieaea vielumfaaaendeh Stamm- 
wortea aind : b e b e n., t r a g • ^, 
neb ID en, wovon- em jedar in 
einer Mange von apeEiellea 
Besiebnngen vorkommt , die ^ 
xnm Theil in andem Sprachen 
durcb jenen Wortern yorgeaetzte 
Pripositionen ansgedr,uckt wer- 
deii« (AuXaer dem Hebr. nur im 
Athiap. ) 

• 1) beben, crfaeben, anf- 
beben. 1 Mea. 7, xjrjunddU 
Gew&sser najtmen zu rrin aiKW*! 
^^P^Jl und hoben das Sohiff* 20, 
1: imd Jacob hob seint Fufse^ 
auf^ und ging u.^s. v>. Auch 
s. V. a. erricbten s. B. od MUf9 . 
ein Feldaeicban aufrichten. Jer* 
4, 6. 50. 2. 51, 12. 27. ' DZe 
▼omebmaten apesiellen Ye'rbin- 
dungen aind: 

a) D^^^y Mto^ die Augen atif- 
beben, haufig"" in der Formal: 
iil»i t^3*»if-ry» HtgfJii und er hob 
xtine Augtn auf und sake, 1 M65* 
&3, lo. 14. 18, 2. 51, 10. 33, 
1* 5* 43, 29* Mit Sn binbUcken 
auf etwaa, a'eine BiicKe auf etwaa 
werfeu, s. B. auf einen Gegen* 
•Und der Liebe 1 Moi. 39, 7; 
auf dieQotseny um aie su rereboen 



Eeecb* 28 , t i«2. 15, ^-^ , . 27, 
vgL 5 Mos. 4 , 19 ; aucb ,auf 
Jabova. Pa. x23 , i : ^nMv:5 q-^^H 
1^15 - riM flFw/ rfiVA ncA^tf ic/imeinf 
Biicke.' Vgl. /i^^ r. 

i) 1; Htja die Hfind e^beben, 
"*^^ ^, g«g^" jemandei, 2 Sam. 
20y 21. Am bauHgaten ala G^atua 
dea Scbworenden , und daber ge- 
rad^iin a. v. a. achviroren. 
2 Moa. 6, 8: '»nKi^i •nt/M yiHn 

itf/i geschworen f'£bc^ zu gpben, 
K. s. w. 4 MoaAaflj , 30. Pg. io6, 
ad: oaS It; M^ij-ii wmi er schwur 
. sAnam ifeaecb. 20, 6 ff. Nebem. 9^ 
15. Vgl. 1 Moa. 14, 22 und rirg^ 
Aen, 12 , 196. Seltener auch von 
dem Flehendeh Pa. 28, 2. 63, 5. 
<r) ^H U^M.Httj^ aein Here er^ 
heben nach etwaa, fur: aich 
nach etwaa aebnen, etwaa 'wuH'^ 
acben. 5 Moa. 24, 15: n^n iiVhi 
Itt/Si-DM nWa und er sehnt stcA 
darnach^ nach aeinem Lobne. 
Hoa. 4,8: ^^^,\ ^M^s^"! tadlp Smi 
uitil nach ikrem Fergehn" sehnen 
sie sick. Pa. 24 , 4. Spriichw. 19, 
18 (vgl. auch 2 Sam. 14, 14). 
Inabea. mit i^^n'* hn Pa. 25, i. 
86, 4. 143,' 8- im Arab.* iat 
(jS* fJ\ iV^ desiderio ferri 
M aliquam rem , obne v^a^ ; daa* 
aelbe wir3 aber auch * durch 
Con jug. ///. IF. FL von 

^jMJLi auagedriickt. S. P/. no. 2. 

J; 1tt;j**i Nii;3 das Haupt crhc- 
ben, macbtig werden, vgl.daa 
lac caput extoUere in civita^e. 
Hicbt. 8, 48. Pa. 83, 5. ~ 
Eine andera Verbindung iat: Hijfa 
hV^ n-^ic 'a tt;*<i jemandea Haupt 
erbeben aua dem Gefaogniaae, ihn 
aua demaelbea hervorgehn laaaen. 
fi Kon. 25, 27, und ohne den Zu^ 
aatz 3 'p 1 Moa. 40, 13. 20. 
Eine andere Bedeutung der Pbraae 
a. unten no, 3 litt, J\ 

e) \ip Htoa die Stimme erbeben, 
am haufigatea ii^ der Verbindung 
B b b 



;^//,' 



^i 



754- . . ^> 



i. M^s. i7, -58: '^^^^ ^Vp iwjil 
uud er erhob seine. Stimrpc und 
weinte, 29, ii« sRicht. 2y 4* 

1 Sam. 24, 16. 30, 4; aufcerdcin 
von dem rufenden Richt. 9, 7, 
dern jubelnden Jed. 24 , i4- Eben 
dahin gehott; Sttjc M'ttJ3 ein Lied 
erbeben 4 Mo«. 23, 7 ff. Hiob 
27, 1. Jes. lilt, 4; mit» .Tjrt 
Vh, 8ii 3, n\sn Jea. 37,^, oa 
Jer. 9,9. 

f) etw^as aunsprecben » gleichs. 
voibringen , ejferrcy proferre all'- 
quid. 2 Mod. 20, -7: H\^n M'h 

so list deii .iTavten Jeko'Ua^s^ dei'^ 
nes GotteSy nicht zur Unwahr' 
fiMt aussprechtn. 5 Mos. 5, 11. 

2 Mos. 23 , I : Mittf &Dtt^ K\»n mS 
tf2u jo//j^ kein faisches Geriickt 
vorhringen, 2 feon. 9 , 25 : nlrr'i 
nnn M^'^n - ph vSst Mty? «///?, 
Jehova hat ua^r ihn dlesen Aus" 
spruch aethan. Ps. i5> ^J •^^*1"1 
lan Httil H'^ mid wer nicht Schma* 
hung ^ausspricht wider stinen 
N&chsteiu VgL m^d no. 5/ 

g) ohne Zusatz: (die Stimiae) 
erbeben, 'anheben, und gerade* 
bin: ( et was ) aussprecben , (einen 
Gesang} anstimnsen , jubeln. 
4 Mos. 14, 1: n-jx^fn-VD wujni 
^Sjjft^ — und die gaaze Versamm^ 
lung hob {m «-« und weinte. 
Jes. 3, 7: S»J*S K>nn Dl»3 m)0^, 
0/1 diesetn Tage hebt er ^also an. 
Hiob 21, 12: nl3D^ *ihn sjMtof't 
j/tf jubeln bey der Fauke und der 

^ Zither, Jes. 42, 2. 11 (I*arall. 

]W). S. MWD KJ. 7. 

/() mit ^S: das Hen erbebt 
Jem. zufetwaSy fiir: ihacbt ibn 
daza wiUig, muiitert ibh *da£U/ 
auf. Vgl. an:. 2 Mos. 35, ii; 

loelcht dazu wilUg war en. V, 26. 
3^» 2. Yerschiedenen Sinn bat 
2 Hon. 14, 10: ;^aS qntya dein 
Hcrz erbebt dich, fiir: du eibeb^t 
dicby wirst ubermiitbig. 



I) intrans* sicb erbeben. Fs. 
no, 10: ^'\'s\i H'S'v^ wenn sich 
jeintf fVogen erhehen. Nab. i, 5: 

1*»aS© V^.^t" ^'^^l ^* erhebt, sick 
vor ihm die £.rdfi. Voin Auf- 
steigen .in der Waagscbaale, mit- 
bin s. vi. a. gewogen Werdenr 
Hiob 6, 2. 

8) t r a g e n , sebr'haufig. Ei 
stebt untef andern auch vom Tra- 
gen der Kleider 1 Sam. 2 , 28* 
14, 3, vom Fruchttragen der 
^Batime Ezecb. 17, 8* lot\ 2, 22. 
Iliob^^'i 20. Hagg. 2, 19. — 
4 Mo^. 11, 14 : ich vermag nicht 
allein dieses ganze f^olk zu tra- 
gen d. h. die Sorge fiir dasselbe 
zu ubernebmen, luit X v. 17* 
Insbesbndere 

a) wegtragen z. B» 1 Sam. 17, 
54 : und trug ein Schaaf von der 
Heerde wegj vgl. fios. 5, 14 von 
dem Lowen: ich trage weg und 
niemand rettet^ Richt. 16, 31. 

b) tragen, ertregen. Jet. i, 14: 
Klur: ««n^MV^ ich bin mude^ es zu 
ertragen, Micha 7, 9: n^n*; ^rr 
H^DVi Jehava's Grimm wiU ich er^ 
tragen. Spriicbw. 30, 21. Ps. ^5y 
13: nicht der Feindhdkntmich^ 
ich truge es, Hiob 21^ 3: Owtij- 
*i2nM '»:>^N dutdet erlaiibt nvr] 
dajsich rede. Mit;^ Hiob 7, )5: 
«»:jDtt;» '»n'»tyi^ h\&i {dehh* ich) ts 
soil mein Lager meinen Kummer 
trageUy gieicbs^. einen Theil des- 
selben auJF sicb nebmen, und da- 
durch lindern. 

e) 't pv a^J^ die Schuld jeman- 

des uagen. JeV 53, i2: Mten M^ni , 

mn U'^y\ er trdgt die ffundeu 

viclery mit ^ Ezecb. 18, 19* S-o, 

4 Mos. 14, 33: Di>*»n-iaT-nH sinwai 

wid sie s alien _eure /jihgdUerej 

tragen^ d, h^ die Strafe dafiir 

' tragen, sie bufsen. ,— Daber: 

iMcn, lin^ Hyth seine Scbuld 

ti-agen, buisen, die Strafe seiaer 

Siiude leidcn. . 3. Mos. 5, 1. 1^7. 

17,16. 20,19. 24,15, 4 Mos. 

5, 31. 9» »5. M, 34v 30, i6. 



tra 



755 



U>3 



>. B. 4 Mm. 181 SB: wtin ntwS 
nsioV Ap// sie ihre SeJmld mit 
dm Toie bufsen. Ezecb^ 23 , 55 : 
^*|niJm wn t|ntDr^Hi» hujse debit 
Unzucht und,mrtrefy, — Ghne 
weitern Zusa^ ,iflt kv^ cbker: 
bufseni. Hiob 34, 31': ^nnv^j 
S^OM M'V K^ hiifste und wUl nieht 
{mehr) ubel thun. 

d) f^uhten, hohleiif brin- 
gcn. & Mot, 10, 13: Q^njjn mil 
ni'^wn - nJ<t hutj und der Ost- 
u^^il brachte die Heuschrecken* 

1 K&H. io, il: das Schiff des 
Hiram n*»«1«» a.nt hv^ -itM we/- 
r^j Gold aus Ophtr Vraehte. 
&8, 12.. aK5a. 2, i6. 4, \g, 

e) mit Sy: a\if etwas ^^g^^v 
laden. ^ 1 Moa. 31, 17; h^»i 
D^^Mn S? n^ttja - dh-j 1^33 - nij 
laid er litd seine ^Kinder una ^ei* 
her auf Kameele. Daher 3 Moa. 
22 y 9: «rn i^Sy nK>^7 nS sie^i 
soUen nickt '"Sc^uld 'auf sich*\ 
laden^ 4 Moa. 18 y 33« ^ 

3) nehmen, empfangan, 
trhalten^ meiat a, y. a. nj^^ 

a) nehmen. 1 Moa. 27, 3: 
yy\ ;|^Sd i«5 kt» nimm deine TVaf- 
fen — und geke hinaus, 45, 19: 
nehmet euren Vater wid-kommet* 
Fa. ^39 y . 5K Bea. tv^h h^\ ein 
Weib nefameai ein Ausdruck dea 
apatem Hebraiamua • f ur nu^N rjdS ' 

2 Cbron. 11, 21. i3, 2i. Eara ^ 
10, 44. Richt. 21) 23. l\uth 1, 
4. Dann aucb elliptisch Esra 9, 

0e»7i sie haben von ihren Toch'^ 
tern ( Weiber'^ genommen fur 
sick loid ihre Sokne, v. 12. 
Neb. s3y 25. 2 Chron. 24 , 3: 
D*»ntt^ ti^v*:) »n*>1n^ iS'^nirsn und 
Jojada nahm fur ihn ( gab ibm ) 
TMej fVeiber. S. njsS no. 5. 

Im Aram. ]f^j |. cSiijau «»a Weib 

nehm^. Im' 3^abbiniacbea iat 
M^vi verbeymbet, v&&r\ rerbey- 
ratbeik 



b) empfangen, da von ^r4i- 
2,tTi. Pa. 24, 5: nwc nsi:i «w*» 
njrr^ ii*r empfdngt See^tn' von 
Jeh'ova. x\6^ 13. Kobel. 5, iQ: 
IpSn-riN nntflpS rffl/jr rr seinen 
Tfieii empfaiige. ion, |n WttfJJ 
Eatb. 2, 9. 15, 17. 5/2 aichGuaat* 
Gnade crwerocn a. v. a, jn ustt. 

c) a •fail Mto^ eig. die Person 
jemandea a'nnebmen, jemai^den 

. annebmen , ibm gnadig seyn. 

1 Moa, 32, 21: *»^s Kb-; th^i^ 
vielleicht wird etmich tinnekmcn. 
Malacb. 1 , As q^flfiS wi ^ns'inpn 
q^aa M\5*»n 1H qx^^^^n bHng es 
dock deinim L,ankpjieger ^ ob er 
dick aufnimmt una dir ^adig 
ist, v*. 9. — Daher «) im guten 
Sinna: d'ie Per a on j^emandea 
a n a e b n , aua Riickaicht ' oder 
Acbtang fur jemanden etwas tliun« 
X Moa. 19, 21: aiaa ^rtHtr/a Ti^n 
n^rt 13 ^S oa Siehe: ick will auch 

-^^hierin auf dick RUcksickt neh» 

' men, Hiob 42*, Q: vaa dn ^3i 

iai ^nSqS MWM sondem ^ausRUfk' 

siQht auf ihn thue ick r.r, dafs^ 

ick nickt w. s. w, 1 Sam. 25, 35, 

2 Koni 3, 14. Klagel. 4, 162 
nwoa HS 0^ani> "laa ar// Priester 
achteten sie nickt. (Parall. pn). 
5 Mos, 28, 50, vgl. Spriicbw* 

ji^^^ A^m Lospgeid an^ acbtet 
auf kein JLoaegeld. Djiher^Part. 
Q*iaa HVvS ein Geacbteter, Ange- 
sebener. 2 Hon. 5, 1. Hiob 22, 
8- Jet. 3, 3- 9, 14. /8) im iibeln 
Sinne : Aie Peraon ansebn 
(vom Ricbterj, partbeyttch teyn. 

3 Moa. .19, 15; Si-^aa- H\yrj viS 
Vli3 •»aa 11 .ir ^h^ du s 6 Us ^^ nickt 
die Person des Geringen ansekn^ 
und die Person des Reicken 
ekren. S Moa. 10, 17: nS Itt/K 
DOa H^y der nickt die Person 
ansieht. Pa. 8^* 2. Hiob 13, 8* 
10. 33, 21. 34, 19. Sp'r.iicbvT, 
18, 5« Malacb. 2,9: piaa o*»«tt?i 
nilna die da Par they neknien 
btym Oesetz. Im Hebr. iat" ayn. 
Dtaa l^^n (S. 719), im Aram. 

B'bbi 



•• • t 



^3 



756 



U» 



M9M aD3, fs>lo cOxittJ J "» N. T. 

Wit 9f9ff^^$9 rtvis Matth« fi2|^ idL 

Marc, ift, 14. 

J) wegnehmen. Esecb. 39» 
19. Dan. ly 16. Micba fi, fi. 
' ft Sam. 5, fti. 1 Mo». 40, 19: 

in noeh drey Tagen nV*is h\^^ 
aiSs^c q^i<i - DM ii>Jrd Pharao dei^^ 
* ntnKopf von dir nehmen* Dcr' 
Ausdnick bildet ein WorUpiel 
mit tt;i4l Mfe;3 V. 15. 30, S. oben 
;io» ir, A 'Auch starker; y^eg- 
raffen a. B.* vom Windc Hiob 27, 

21; 32* 28: ^^.^V ^i*?.^^ *3?P^ 
•pldtzlich raffte mich hinweg meln 
Sichopfen Vom Auireifse^ eines 
Baumea Ezecb. i?* 9* 

e) 'a fi? Hwa die Scbuld 
jeipcmdea wcgiTcbinen*, auf- 
neben i zl B. vom Priester 3 Mos. 
' 10, 17: er hat « eueh.gsgeben 
(daft SOndopfer) pJJ - DM riHTyS 
n'»5?n um die- Schuld der Ge* 
meine nufzuheh^n^ «u aiibnen. 
Dabei; s. v. a. die Siinde ver- 
geben. P«. 52» 5s n**^^ ^'JS 
^nwan f iv • <itf ' ver^ii^^ nieiner 
Sunden Schuld. 85, 3* Hiob 7, 
21. I Moft. 50, 172 Jn^fMa-Mttf 
iq<»nM vergih die Schuld deiner 
Brilder. 2 Moft. 10, i7- 23, a** 
32, 32. Mit dem Dat. der Per*., 

' / • .. wclcher vergeben wird. i Mo§. 

^.l^rMUf^^^^ 24, 26: oiptan-^S ^nHttjan 

<& ^>^ *^, 0*1055 und ich will dem ganzen 
' (frte* vergehen um ihrentwillen. 

4M08. 14, X9. Jea. 2, 9. Hoa. i, 6: 
nicht mehr will ich das Haus 
Israel beenadigen^ wm HUf3 ^^ 
tanS J/i^ ic^i lAn^n' ^vergube. 
(Jiiidere: sondern ich will ne 
wegrajfen , vertilgen. S. litt, d.) 
Part. ^iuj. ^is; Htwi dem'aeine 
Schuld vergcben ist ' Jea. 33 » ^4 . 
und vy^ti *^^^^ daaa. Pa. 32 • i* 

y) aufnehmen, nehmlicb die 
Zahl, ft. V. a. *ablen, messen, 
m^iatenn mit i2/fi<*i, 2 Moft. 30, x2 : 

u;pii/i'' i^zf Jir>' Summc der Shhfie- 



Israels aufnimmst hey ihrer Jlfzi- 
sterungi d. b. wenn du eine Zali- 
luiig derftelben balut^ 4 Moa. x, 

2. 49. 4> 2. 22. 26» 2. 3ly 26. 49. 

Aucb mit ^fiOfl 4 Moa. 3, 40. 

1 Cbron. 27, 23. I 

Niph. m)^^ 1) fticb erheben. 
Ezecb. 1^ 19 — - 21. Pft. 94f ft: 
V*iMn t9Ii^ Hiz^2n erhebe dick 
(macbe dicb aiif), Michter dcr 
JErde. 7, 7. Dan. 11, 12 14- 
Spriicbw. 30, 13: iMferj^ VJMVi 
2/ni£ (ip/a) erheben sich sein^ 
fVirfipern stolz. Parall. n^^-J? m>'^. 
2 } erhobt werden. Jea. 40 , 4 : 
KUja*« «^3i-SD alU Ikider solUn 
erhhht iverien. 52, x5- •^^^.J 
Vnb incs^'t «r (mein Kaecht) u^ira 
erhdht werden und sehr erhaben 
seyn. Part. HW3 erbabea, ftyn. ▼. 
u*\ Jeft. 2, 2/12. 6, 1. 3o»25. 
57, 7« 3) g^^ftg^n werden. 
, 2 ,Mo8. 25, 28* J«». 49, 22. 
4 ) weggefiibrt werden. 2 Kon. 
20, 17. 

PL «it»^ und mW:) i) crbeben. 

2 Sa'm. Sr ^2. Eftth. 3, &• 5, &^* 
2^ mit u/dO 5. V. a. Kal no. 1, « 
aein Hera erbeben nacb etwas, 
fticb wonacb aebnen. Jer. 22, 27* 
44  14- 3) jemaiiden unter- 
ft tilt sen (sublevare). Eftth. 9, 
5: D^iJjn^n nH o^Kto3» sie unter- 

* stutzten die Juden. Pa. 28, 9: 
dM)>-1»; D«tt/?i 05?*^ wfiide \ie 
und unterstiitie' sie bis in Ewig- 
heit. Jcft, d3, p. Beftonders durcb 
Gescbenkc 1 Hon. 9, 1 1 ? Hiram^ 
der Konig von Tyrus h>p3. 
liinij^xyq n»Stt[-nM unterstiuue 
den Salomo mit" Zederjtholz 
. w. J. w. Esra 1 , 4* 8, 3^. Daber 
, 4) geradebin : Ge'scbenke macben. 
2 Sam. J9, 43: JjaS i^m rM«[a o» 
Afl^ rr «wj iirgena ein Gesehenk 
gemacht ? 

IS ph. M^\^n 1) causaif von 
Kal no. 2f c: jemanden tragen 
laftften ( eine Schuld). 3 Moft. 22, 
16. 2) anleg€ffk (an etwas). 
2 Sam. 17, 13: bMito'**^^ ^h<w} 



IBS 



757 



tt>3 



D^San n^nri n'^Jtn Sh so Uget ganz 
Israel an liiBseAe Stadt Seile, 

HUhpa. K^^nn % einigemabl 
MM.n tich erheben. 4 MO0. 
fi3, 24: MW^n^ ^Mdi undwieein 
Ldwe erheht es sich. id, 5: 

trhebt ihr euch iAer die Qemeine 
' J^hovds. 24 , 7. I Kon. 1 , 5. 
2 Chroii«-5d, 25. 1 Chron. ap, ii. 
Auch s. V* a. 8ich stolz erheben, 
ubermuthig seyu. Spr. 30, 32. 

*) Aufser den angegebenen For- 
men konimen iiocb folgende tel- 
tenere vor: Frat. ^u;^ fur* ^Mit;) 
Ezech. 39, 26* Part. T^of^. •»^ttf3. 
Pi. 32 , 1 i/i/1 HiTtf flit Ml.t»3 PsT 
Qpy lo. Daa M .am Ende fehlt 
often z. B. n^^arn Ruth 1 , 14. 
]er. 9f 17^ an'cb ^iit^ iii;tiA. Mii\&|^ 

Jer. 10, 5t >^^^ ^^°^ M P^^^g* 
nach arab« Orthograpbie. Als 
/n^. kommt auch H\fets vor. S. die* 
ten Art. Derivate: Ai^,^, nNikf>, 
HNiirj, M«*i9, rrM^ero. riMWc, M*ittf, 

^^ cbald. 1) nebmen. Eara 5, 
15. 2) wegnehmeny wegra£fen 
(vom Winde). Dan. 2, 35. 
Itkpa. ftich erbeben gegen jem.^ 
mit^9 Esra 4, 19. In den Targg. 
tebr selten , wo aur Bezeicbnung 
dieses Begriffea de^ gebraucbt 
wiid« 

^^Ji f. Oesclienk , von tw^ JPi. 
ftchenlieii. 2 Sam. 19943* 

*^ in Kal ungebriuchUcK 

Hipb. :i«i%|n 1} jem. erreichen, 
einbofalen. 1 Mos. 31, 25. 44, 6. 
a Mos. 15, 9. a Sam. 15, 14. 
Hiob 27, 20: nln^a di»d *iny^n 
Schrtcken werden ihn gleich Flu" 
then ereilen, % Mos. 47 1 9 : M^*; 

irreieh§n nieht di^ Lebensjakre 
mtiner Fdter.- 3 Mos. 26, 5: 
i'»xa-nM w-^t naS 3*>^n ^i w»r<l 
«»cft ilie JDreschieU an die fVein* 
fai« reieken. 2) etwaa erreicben. 



- erbalt^n. Jes. 35, 10: nn!Di!fV)lt»i» 
n^i'iS&i Freude und Pf^orine wiri 
iknen zu Theil werden^ 5i, ti.' 
3) jemanden treiFen, betreffen 
B.V. von dem Seiegen, Flucba 
«• dgl. (vgL Mli no. 3, a). 5 Mos. 

. 28, 2. 15. 45. Ps. 40, 13 J 
^nbii; OU'»^n*mi>A tfeffen meine' 
Sehulden, 69, 25; $|!sm |1*^ni 
D:ttW^*» xm^ deines Zorhes Olui 
treffe sie. 4)meine Hand er- 
reacb't etwas , eine haufige 
Phrase fiir: ich vermag, besitze 
etwaa y karin es aufbringen,, er- 
fchwingen* 3 Mos. 14, ai: OHi 
nai^ 1n^ pnn H%r\ S"i wenn er 
aier arm is t und verntag tsnicht* 
V. 22. 30. 5x fF. 25, 26: wenn 
jemand keinen Er loser hat n5^ni 

laiigi und vermag soviel als seine 
Ldsung betrdgt. Ezecb. 46, 7: 
It; a'ltfcfn "it^M^ jenachdem er es 
vermag. Mit V 3 Mos, .5, 11. 
Absolute 3 Mos. 25, 47: 3'»wn O 
r(QV au^lM *ia I** wenn der Fre'md' 
2t//^ u/2^2 Minwokner vermogend 
wird neben dir. 5) causat. cr- 
reicben macben , hinzufubren. 
I Sam. 14 ,. 26 2 11^ 5^'W p«\ 
n^a-Sn ai*r keiner fukrie die 
Hand zum Munde, tf) s. v. a. 
a^Sft^ vcrriicken (die Granze), 
Hiob 24^ 2. Blofs nacb einer ver- 

scbiedenenOrtbograpbie. Ygl. das 
binhverwandte mkc. 



* » 



HN w3 y^. das , was getragen wWi 
Biirde. Jea. 46, 1. 

^^^•5 eig. /y^r^ /^^rj. von MWj; da- 
her: elatns^ nacb dem S(prach« 
gebraucbe 1) Fiirst. 1 Kon, i^» 
34 : icA will ihn (den Kebabeam) 
Fiirst seyn lassen sein Leben lang. 
Sebr haufig , aucb von dem Konige 
Ezecb. 12, 10. 30, 13. 38 9 2* 

^ 45 , 7 ff., 4(S , 2 ff. Insbesondere 
von dem Stammfiirsten, Phy- 
larcbeUf sowobl bey den Israe- 
iiten 4 Mos. 7, ii ff. 34f ^8 ^-t 
«ls bey andem Volkern von Shn- 



W3 



758 



lichfirVerfiMsang £, B. denlsmte- 
litern i Mo$. 17 , fito^ den MidU- 
pitern Jos, 13, ft i,,, den Hevitera 
1 Moft, 54 , 2. I>ie tsraelitMchen 
Stammfiirsten, deren Einsetsuns 
4 Mo», 1 , 1 — 16 erzahlt wird, 
heifsen gewohnlich Sh*^^^*; **Myttrl) 
4 Moi. 1, 44. 4, 46, n-iM iM'^iyi 
die Fiiriten. der Gemeine 4 Mo$. 
4, .^4. 31, 13. 32, a, auch iMiiea 
nt^Hn 1 Kon. 89 ^* 2 Cbron. 5, 2 
•tattV nlafcjn '»M ••M*»to;a- AuTier* 
dem wird es •auch von den An- 
fiihrern der kleinern Abtheilungen 



«3 

einoAbkursune detFlurab ovvf^H^ 
wie frich dieae in den ayr. 

%mjH ^ ^< >wo und dem araib* 

$ ,^ 
Plur. {H'w Menschen findet« 

Aucb im Arab, aind abnlicbe Plu- 

raUorm^ii •'^Wi, ^^^^f ^^^^ 
y 3c^ ^ ^ ^ -^ ^ 

fOM>MO Weiber, wosu dem 

' Spracbgebrauche nach der Singu- 
lar ef lof W e i b gebort. 



in denStrimmen (a. nn|\t;e[, 21N n>J3) 

gebraucht, daher 4'Moi.3', ^4: |^ K«J3 i„ Kal yngebr. Hipk. 

"^"^^^^^ ^n " ^'^- ^'?-' ^^'' .'^^"' ^^'' O t a u s c h en, bes. durch 



Vo'r- 
apiegelung von etwaa, waa her- 
nacb nicbt in Erfiiliung gebt, 
]V|[it dem Dat^ u. Accus. 2 Kdn« i8f 
20: ^napin ddS m'»i>'» Sm HiiXiia 

mo^e even ntc/it tduscken^ lasset 
euck nicbt von ibm tiuacben. 
(In der Faraliehtelle 2 Cbron. 
32 , 15 itt ea mlt dem Accus* con- 
atruirt)* 2 Kon. i9,_io: qM"*^; Sk 
q^nSN lafs dick von deinem . Goue 
nieki "tduscken, Jer. 4, lo. 29, 8* 

57, 9: OD^nltt^»a ^H^i^n hn taw 
scket euck nickt jMst» Pa. 55* ^^* 
1»'»Vl^ T)MC *^^*^ der Tod tmusckt sie 
( und hricki ) uhtr sw ktarein-y d. b« 
brecbe unvermutbet ub«r aie ber* 
eiUf iiberiraache aie. Symnu My^n 
dvTo/f. 2) verfubren. 1 Mos. 
'3, 13: ^a«iii>n tt^nsn dit SlckUnge 
/mC micfc verfuhrt* Jen 49 > ^^' 
Auch mehrere der obigen Stellen 
konnen noch bieber gesogen wer- 

den. (Im Syx. iat ^aOJ Irrtbnmi 
welchea aicb an jf^j rergeasen 

anzuscbliefaen acbeint; vielleicbt 
batte Mva die Bedeutung: irren, 
und Hiph, ut daber: ia Irrtbum 
fiibren ). 

*5 nur im Plur. p^tt/3 ayr. f^ N^fc. getiuacht aeyD. Jea, 19, 13. 

cbald. ^^«(3 Weiber,* dem Oe- n. s. v. ^. rttt^o no. Ih jemandem auf 



Familie der Ger\4>mtetu v. ^O* 55» 
Der oberste Stampofiirst der Levi* 
ten beifat daber sum Unteracbiede 
V. 32 : *»'»^n •»H*'bi H^wa, vgl. auch 
1 Cbion. 7, 41. 2) Plur. D^>f»tyi 
aufsteigende Diinate , di« aicb ^ 
Wolhen aammeln Jer. 10, i3- 
51 1 16, daher: Wolken aelbat* 
!*•• J^35» 7* SpriicbjBv. 25, 14. 

^rab. ' Am^ und -^/jiJ ' ««'«' 
<2i^a y i«M primmm concreuenSm 

to*^© J Esecb. 2iy 10 (15) nach eini- 

gen Rutbe^ Stab, vgl. 0Um^o 

welchea diese Bedeutung bat. 
Sicherer istea aber auf )eden Fall, 
ea fiir daa Fu^ von t;*«ttf aicb freuen 
eu nehmen, wovon dre Formen 
iy^j, ttfVtt*n, ttrnyK hiiuiig vor- 
kommen. 

P^?2 in Kal ungebraucblich. H/pfc. 
X><'^r\^ anziiiiden. Jet. 44 « i5« 

^ JElzech. 59, 9. '^xpk. aicb entaiin* 
den. Pa. 78, 31.* Im Cbald. ist 
baufig p^ttK anziinden, bes. von 
dem Ansiinden auF dem Altar. 



brauche nach Plur. von n^M, v. d. 
Gen. n^M, der Etymologic nach 



Wucher leihen, mit 3 copstr.* 
Neh. Sy 7* Datter 'l3 HVf^ 




«3 



759 



tt)3 



I 



les. 64 J 2 Mni Mt^!) 1 Sam. 22^ ^ 
der Glaubiger. Hiph^ P». Qp, 25: 

15 a^1*€ K'»\^2 ***^ '"<^^* hedrucken 
soil ihn der Feind , gleicfa einem 
Glaubiger. Derivate : ^ts^c, nM\K^o. 

in. Binmahl ateht der Inf. Ktt;^ 
fiir ntt^^.vergea^en. Jcr. fi^^Sp. ^ 

^^9 •• ^- *^' 0^? **"^ 1^5 wehcn, 
V. VVinde. Jea. 40, 7. Iii/^A« 1) we- 
hen lasaen. Pa. 147, iQ. 3) durch 
Wehen ver^cfaeuchen. 1 IVToa, 15, 
It, Im Chald. ist daftir ^n:)* 

I. n>tf2 *) vergesacn. Klagcl.3, 17: 
2) verlaaaen , vemachlasaigen, 

Jer. 25, 39» Arab, ^y^o vergcs- 

sen y verlaaaen , vernacblaaaigen. 

Nfpfc^ vergcMen warden. Jes. ^ 

44, 21: ^5u;jn M**? VHnw«» nfti< 
du Isilael wirst nickt von mir v^r* 
gesieru Pi, macfaen, dab jemand 
vergifgt. X Mos. 41, 5i: ^Jt^s ^D 
•»SDV"V!3-nM D^nSi* denn 6ot( hat 
mch vergessen machtn aUe meitte 
Muhe» 

Hiph. nWjl a. V. a. Pi Hiob 39^ 
17 : 60a Uefs ihn ^ie fVeisheil ver* 
gtiun^ 11, 6: nlSn qS rr^.^ o 
^^tra cZo/i 6o<t d(r in Verges sen* 
heit bringt von dsiner SchuUi , d. b. 
dafii er dir Aachlafst van deiner 
Scbnld. 



ihr von ihnen genommen. 2 Mos. 2 ft, 
24: du sollit nickt gegen ihn feyn 
nT^3D tvie ein Wuch^rer. 

3) etwas leiben ^onsjeniandeni, 
ihutuum ncfipe r# , dann ohne :> , 
zum Unterscbiede von no, / Jer. 
15 , to : ^a ^:i H-Si ^!T»tt^3 mS 

ic^ /idfrtf nicht's geliehen^ und tie 
hahen mir nicht getiehen. Jes., 24, ft 2 
la Htt^J *^ttfM:5 ntt^3S wie der Schuld" 
n^r, /a d^r oidubiger. 

HipKyR. v. a. Kal no. /. mit!): 
jemandem leiberu 5 Mos« 15 , 2. 

24, 10. Im Arab. i«t M ftj eben- 

^alls mutuum dedii und ^dccepit; 
wie im Hebraischen exiatirt ^aber 

auch die Form VmO ^^^ mtutuo 
dedii*. 

Anm. Einige nejimen nocb eih 
•drittea ntt?i in d«r Bedeutuiig dcs 

arab. V$^ oder ^S'» Zutfltiu «it an, 

(vgl. die Beyspiele von Verwech- 
aelungen der Verba ^3 oder ia 
und |fi unter dcm Biicbsu ] ), nnd 
wenden dieses auf Jerem. 51 , 30 
an ; aber diese Stelle behprnrnt 
eine gleich passende u: oiFenbar 
aicherere Dentung dUrch die Ab» 
leitung V. ntrja w. m. n. , n. ntt)^ 

8. V. a. \3'a iftt dabe^ ganz un» 

bestatigt. 



/r A 



*^tti3 m- Scbuld , dehitum. 2 Kon. 4, 

UntrfJ .^ ,. V . 7. Stw» nuJi no. 2.' 

• ' *>{i »• V. a, M^a no. Ji.. 1) mit ' ♦* 

:;conitruirt; jemandem etwas lei- n^QjJ J. Vergessenheit. Ps, 8Q» »3« 

ben, mtfluiiifi dartf nb'fuiii. 5 Mos. ^Stw". nttJa no, i. 

^» 11: 13 nuja nWM ittijM u/^Mn . . * 

der Afann, weUftem du leihest. Neb! llttJ^ m. 1 Mos. 32 , 33 s. v. a. das 

5> 10: ojifA ich meine JBruder und 

Knechte *|^d Dns'D^Uifa habenihnen 

OddgeVehen, Jer. 15, io« Daber 

1^ KV^a Jes. 24, 2 nnd blofs ntt):) 

w Glfiubiger, Scbuldberr. 2 Kon. 

4» 1. Pa. lo^j ii« Jes. 50, 1. 

ft) etwaa ala Zins nebmen, von 
jeiaandem , mit 5 der Pers. N«U* 
S) It: den Hahaertsten von Geid 
*• i- W. end D^«^3 DPM "^U^M i2tfn 



V « 



r - 



arab. V.^ kervus s. tendo , ^iii per 

femur et crus ad talos fertur^ 
wabrscb. der nervus iuhiatkuSy 
nicbt t^ndo A chillis ^ von welchen 
nicht gesagt werden kann, dafa 
er an der Hivftc begin nc. Man 
hat im Arab, mehiere da von abge- 
leitete Worter, woraus erbellt, 
wid viel man auf diesen Nerven 



t} 



•j6q 



geachtet babe, i^ B. >^mO s^f 

dentelben scblagen , ' daratf ver- 
letsen , aucb : Scbmers daran lei- 

den: ^jm3 eiAer, der Scbmens 

it 
daran leidet u. s. w. Dai bebn 
V3 Sebne scbetnt a. a« O. ancb 
^die Bedeutung: Nerv^e su haben, 
wi6 ja aucb daa griecb. rngm beyde 
Bedeutungen verbindet. 

rt^"^^.? /. Ktift. HobenL I, a. 
hpnicbw. 2*9, 6. Stw* ptt^d kussen. 



^2 

af, 5* Jos. 5^ i6. a) ber»u§wcr- 
fen, verstoCieti y ein Yolk aus 
einem Lande.' 5 Mas. 7, i. 2.^. 
3 ) berausgehn , berausfahren. 

5 Mo». 19,5: Y?! I»^n?^. ^H^A 
und wenn das Eisen aus dem Sdele 

fakrf. 4} ifUranj. abfallen, von 

den Beeren des Olbaumt. ' 5 Mos. 

28, 40; 5|n^ S^^ O denn dcine 

OUvsn werdsnmbJaUen. LXX» o-rt 

iKgvictTOf n A«/« tf'oti. Fm/^. f UlA 

defiueru et perihunt^ Ebenso die 

iibrigen alten Ubers. Man vgl. 

daa arab. \maJ ^ie Fedexn, Haare 
verlieren. 



/l^T /**'• ^^'l Kohcl. 10 , 1 1 und 
■^^^. Spriicbw. 23, 32 1) be Is- 
a e n I vorzugt weise von dem Bifa Qt0^ arab« amJ atbmen, weben. 
der Scblangen. Im Atbiop. da$». jm Hebr. nur im Fut. d\dm Jea. 42, 



1 Moa, 49, 17. 4 Mos. 21, 6 ff. 
Amos 5, 19. 9t 3; au<^ von 
Menicben Micba 3, 5. 2) me- 
tapb. qualen, bedriicken. Hab. 2. 

7. 3) wucbern 5. Mos. 23 ^ 21. TIDvJ^y. 1) Haucb. Insbes. a) 

von Gottes Zornhaucb oder 



14 in der Bedeutung: tcbnau' 
ben. Sonst gebort diis Fut. Dv?^. 



Pu s. V. a« Kal no. 1, 4 Mos. 
^i, 6. Jerem. 8» *7- 

H^^. f{'^^J] Wucber nebmen 
▼on j em and em , mit dem Dai. der 
Pert. 5 Mos. 23, 21: ^ittfn *»*\3iH 
1|i\t^n kS 9l^nMS^ von dem fr^mien 
soUst du JVucher nehmen , aher von 
deinen\ Bruder soUst du Uin nicht 
nehnien. S. das Derivat ttWd. 

^^5 *«• Zins, Wucber. Ps. 15, 5: 

^'4?^ ina kS law wtr sein Geld, 
nicht giit auf IVucker. 3 Mos. 25^ 
37. Esecb. 18,, (J. 13. Si? Tlt^a D'»tt{ 
jemandem Zins auflegen, 2 Mos, 

22, 24* Vgl- im Aram, nd^^, A *^j 
beiCsen, wovon Hn:)12 Wucber; 
im Arab. \ji^ nagen Conj. HI. 

wucbern , auf Wucber leiben. So 
^ bat LfUcan 1 ^ 1.7 1 : uiura vorax. 



Scbnauben Jes. 30, 33J Ps. i8f 
16. h) von dessen belebendem, 
begeisterndem Anhaucbe. Hiob 32, 
5: D30n ^n«> n»Tty3 ^'r Bouch 
des jiUmdchtigen macM^ii^ (die Men- 
acben) A/uf. 33, 4: ^'jittf P»tt)3 
^:3»nn d^r Houch des AUrr^htigin 
beiehiemicK 26, 4. 2) Atbem, 
daa belebende Prinisip im menscb- 
lichen Korper (vgL it/a^ 110.2). 
1 Mos. 2, 7: nott^a vina na«i 

D'»i;n und hauchte einen Ubtnden 
Athem .in seine Nose. Hiob 27 , 3 • 
IS •»n»l|>3 11^-Vi-**:^ denn^Unie^ 
itocn ein Athem in mi'r ut. Jes. ft» 
22. 4a, 5. Dan. 10, 17. 3) leben* 
des Wesen , wie \tfa3 no. 3* 
' 5 Mos. 20 , 16. Jos. 10 , 40. I. If 
11. -i Kon. 15, 29. 17, i7* 
4) Seele des Menscben. Spriicbw* 
20, 27. 



•15^3. s. V. a. n5f>S Nebenaimmer, ND^J cbald. Xiebenshauch^ Leben, 
oder Celle dea* 'Tempels. Nehem. Dan. 5 , 63. 



3, 30. 12, 44. 13, 7. 

^^3 fut. S^^i arab. jAi 1) aus- 
aiehn a. B. den Schub. 2 Mos. 



^^5 baucben , blasan. 2 Mos. i5i 
10. Jos. 40,^24. Vgl. das trsDip* 






<i 



^2 



^^ m. ttiit Froii. ii^i Dlmme- 
fung. 2 Kon. 7^ 5. 7* Jer. 15, x6. 
Th^lf m) von d«r Morgendamme* 
rung 1 Sam/ 50, 17* Hiob7i4y 
theili h) yon der Abenddamme- 
rung. Hiob &4, 15. Spriichw. 7, 
py daher: Abend. Jes. 21, 4* 
Die Bcdeutung findet aicb nur im 
HebrSiacben; nach dem Yerbo 
«p^:a ware ea eig. daa Weben , die 
Kiiblnag des Tagea, wie ol^n nj^ 
1 Moa. 5 , 8) aber in den meiaten 
Stellen wiirde dann der Gebrauch' 
aicb docb vdliig ron jenex; £ty- 
mologie entfernt hab^n. 

I P^ fuu p^l h kiiaaen, am ban- 
i ligftten mit dem Dau 1 Mos. 27, 
, 26. ft Sain. 15 y 5 > eucb mit dem 
Anbangepron. z. B. **^pyi\ ec 
kutae micb Hobeah 1, 2. 4rig^n 
nnd er kiiiate ihn 1 Moa. 33, 4. 
1 Sam. xO| 1; mit riM i^Sam. 20, 
41. Die Pronominalanbange kon- 
^ nen ancb ala Dative betiachtet 
werden, da daa Verbuin 'aonat 
nicbt mit dem Jlccus* conatruirt 
▼orkommt. Jedocb iat diels im- 
Cbald. der Fall s. B. 1 Sam. 20, 
41 iar^. Pa. 85, »*: 01^1 P^JX 
%p1lj^ Oerechtigkeit und GUick kSUstn 
sidu Parall. 4v^fid .begeenen aicb. 
Hiob 51, Zji^titUt€ ich heindich 
men verfUhren lassen *tSt}\ '»'l^ P^^.l 
ufid hdue meine Hand mein4n Mund 
gehufstf d. b. batte ieb in meine 
Hand gekiifst und ibm Kuise zu- 
geworfen, ibn adorirt« Inabea. 
▼on 4em Kusae , womit . man den 
Gottern oder Beberracbem einea 
Landea buldigt. i Kon. 19, ig: 
lS ptt^a M*j itt^H .nsn - h^ jeden 
Mwid^ dtr ihh (den Baal) nicht 
gdt&fsi kat^ Hoa. 1.3, 2 : wer op fern 
will )np«f'« ti^h^}f kUssm ^e Kciber. 
1 Mob. 41, 40 Yon Joseph: hv 
^SV-Vd p^^ $i^B auf deinen Murvd 
iisse mdn games Folk , dir huldige 
mein ganaea Yolk (vgL Pa. 2, 12.) 
Zwar beatand dieaer Huldigunga- 
kttfa dea Yolkea gewohnlich in 
eioem Kuaae auf die recbte Hand 



oder daa Knie det Monatdben 
(Niebuhri Keiaebeacbreib. v« Ara- 
bien Tb. I. S. 414. Micbaelie 
ayr. Cbreatomatie S. 36; } , aber 
anch Pi. 3, i si iat docb blola im 
allgem. von einemKuiaedi^Rede, 
vnd die Sitte der Agyptier konnt^ 
bier etwaa abweichendea gebabt 
baben. Nacb dem Yorganee you 
Aben Eara u. Rabbi David Dringt 
acbon Caatellua bey^ dafs auch \ 
bey den Indem u. Atbiopen die 
Untertbanen den Konig kiisaen. 
Allerdiuga iat der Sinn, den al^e 
alte Uberaetser ausdrucken: dd^ 
nem BtfehU tM mein games Volk 
gehoreheny aebr angemeaaen und 
▼ielL-der ricbttge, aber pbiloiog^cb 
nicht aicbererweialich. Am beaten 

▼ergleicht men dafiiir oUia3 eig« 

etwaa ao ordnen, daft es suaam- ' 
menbangti 8. B. Perlen reiben, 
Peraonen in Reiben atellen, die 
Rede ordnen und in Zusammen* 
bang bringeuy ^daber die Uber- 
aetzung : ad os tuwn disponetur po* 
puhis mem , vrp man entweder im 
Pais, p^^ punctirt, oder jener 
Form intransitive Bedeutung gibt. 

Pt. a. ▼. a. Kal kiiaseo. 1 Moa. 

31 » as- 55« Pt. «f ifti 12 «ipW? 
kiisset den Sohn, buldigt dem 
Sohi^e. 

KpK Ezecb. 5, 13: nl»nn ^aa^ 
nnln»j Sm rntfH nip^ufo dU'Fi&^ei 

der Itiiere^ welche aheinander stie* 
Jsen^ sich beriibrten, dasselbe, 
^as cup. i» 9 durch hmi^m ninah  
Qn^Ai)3 ^MnM Sm auagedruckt it't. 
Man kann annebmen , dafs dieses 
^ie erste Bedeutung sey, von 
weicher die des Kdssens ausging, 

vgl. im Arab. y^J kiissen Conj^ 

ly. sich zu etwas binwenden^ 
sich einander nabem. LXX, Vuig. 
Syr. J welche iibersetzen : .die an 
einander scblugen, scbeinen ihni 
die Bedeutung von ytipji^ Dan. 5^ 
6 ^nzuachreiben* 



iHi 



IL ienem, von p)tf[a: geriistct, be* 

waffnet »eyjK a'Chron. 17, xjz 

ja»5) n«?p. ^py^} ^^f Bogen und 

Sclild hewaffnet. Pi. 78, 9 : ^?a 

Ffi/ ' timfc ^hewaffnei wid sckitfsend 
mit dem Bogen y fur das vdlbtan- 
iigcre: nvJiD-«»fe1li ntt)p. - ••fjttJIi. 
1 Chron. la , 2. (!!astelius ( Hep* 
tagiatton col, 955) vferglcicht dat 
athiop. poi den Bogen spannen. 

pl9;i and yOJi x) coUtf4^e. Waffen, 
Riiitung. 1 K5n. 10, 25/- £cecb. 
59 f 9- 1^- Hiob ao, ^4: n'lh'j^ 
^1^3 pt/.*„0 erjlieht vor ^der eisernen 

. -Riis'tung. "39, 21 : pTtja nnnpjS hx^ 
i?«r /iM^eun^ zf>^ «J entgegen, Da^^ . 

her I^t. 140, 8^ PPA Ql**^, ^'" ^^^S^ 
der Riistung d. h. dea . Kampfes. 

2} Riisthaus.' Nehem. 5^ ^9« 
Yielleicfat ist dieses da&selbe Ge- 
batide^ welches 1 Kon. 7, a: 
^laaVn S»i n^a Haus vom Walde 
Lit) a no n genannt wird, uadworin 
Salomo .nach l Kon. ^o, 17 
pracbtige Waffenrustungen «uf- 
bing. Dalier Jes. a2» 8: ^ 
schauest an diesem Tage nach der 
RUstuns des Houses Unn WaUe 
( Labdnon ), 

"^2 f9i. Adler. Arab, 



7«t . «3 • 

welcb^r eina kable Glatee hat, 
vor Au£^n« fibenso nehmen auch 
Aristotelea und Pliniua (H. IV. 
\6\ 3) mebrere Geycrarten, na- 
m^atlicb den Aasgeyer, zum Ad* 
lergeacblecht,, und Plmiua aagt 
Ton ibm: ijuarti generis est per* 
crtopterus: — • vidturina specie — . 
Sola aquilarwn exanima fert corpora. 
Dafs auch die ^raber vieles dem 
Adler beygeiegt, was zum Geyer- 
gescblecfate gehdn, zeigt Bochart 
{Hierou F. //. S. ^\2 IF.), «nd 
dersalbe Fall ist bey Forskal, Leo 
AfricaxUs^ und mehrem Schrift- 
atel|er]r des Mittclalters. S. Ro- 
senmiillers Note bu Bochart T. //• 
S. 743 ff. der neuen Auag. und 
Schneider de arte venandi cum avi' 
hus pag, 5a. Odmann (verm. 
Sammlungen ans der NaturJkunde 
Heft / cap^ 5) irrt sehr» wcnn 
er au8 den beyden obigen auf 3en 
Geyer passenden Angaben folgarty * 
dafs iiberhaupt der Vulmr harbatus 
Linn.j nirgends der Adler, eu ver- 
stehn scy. Ps. 103, 5 liegt bey 
dan Worten : , dafs sich erneuet^ 
gleich dem ^dUr^ deine Jugettd- 
wahrscheinlich eine abnlicbe na- 
turhistorische Fabel sum Grunde, 
als die von Bochart ( Hieroz, IL 
S. 160) aus Damir und einigen 

friechischen Schriftstellern beyge* 
racbte , dafs der Adler , wenn er 
alt und blind wird, sich ^n einer 
Quelle badety sich daan der Son- 
nenwavme aussetat, und dadurch 
von neuem verjiingt wird« 

*^^^ pi r*^^V chald, dass^ Dan. 4,^ 
'30- 7,4* 



ayr. ^-^aj dass* 5 Mos. ja, ii* 

EsecK 17, 3. lo. Hiob 39, 30 

u. often SowoM im Hebratschen, 

als Arabiscfaeh, wo von keiner 

aystematischen Genauigkeit die 

Rede seyn kann, wird ubrigens 

dieserName auch von mehrernan<^ 

d^mGattungen grofserRaubvogel, 

has. den. Geyem gebraucht. So, ' . * • 

wenn Hiob 39 , a7. Spriichw. 30, rV(D3 wahrsch. eig. vcrtrocknen, 

*7 (vgl. liuc. 24., 28) dem iuj3 versiegen (vonWasser) a. Niph.^ 

ein Aasfressen, und wenn ihm 

JVFicha 1 , 16 ein kahler Kopf zu- 

geschrieben wird. Die Verfasser 

batten hier in den erstea Stellen 

wahrscheinlich den Aasgeyer 

( f^uitur percnopterus Linn.) , in der 

letalen den Vvixur harhaius tMsn^ 



dann auch aufandereGegenstande 
iibergetragen. Jes.' 41, 17 • oyktJ\ 
nn^a H»xa -ihre Zunge vertrocknei 
vor^lbunt, LXX. i 'fiJmvea uirmi 
uni rit il^s ifyguv^. P^alg, lin- 
gua eorum siti armt^ Ebenso der 
Syt, Jer. 51 1 So: on-jtai nntfj 



«:> 



^7«S 



rg 



MrjM^e tfC|fcrt» JCriife. Htor kftben Kr\3 pi o^nM dts Stuck, Bet. yon 

die alten Ube»6tzer dentelben terlegten ftiiscbe. 3 Mot. », 8 ff- 

Sinn, aber ohno dai eigentliche E»c<A. «^4, 4. ' 

«or»f. Syr. u. Cfcaii fractum €St S^H 3 m. and M^i f pi. fiiS'ini 



rviiir mrum^ 

• 
N^A« dass. Jet. 19, j: In^^i 

fi»nX} D^^t; versiegen werien die Ge^ 

wd^ser in detH Strome» (fit lit det 

Nil ). 7^ui|f • e£ arescet aqua dt marL 

V 

€t deficiet aqua de maru ( Unpat • 
send LXX.u, Aqu, hihentur^ wie von 
nnv^). Gane in derselben Bedeu- 
tnng^stebt vn^ Jer. ig, 14* In 
den 0iale]cten findet aich nichts 
Yergleichbares , als viell. daa 
ithiop* nn^'^ klein^ wenig- Den- 
noch erlautern iich die obigen 
Stellen gegenieitig hinlanglicfa, 
und es wurde wiUkuhrlich seyn, 
xnit Micbaelis (SuppUm, no, 1675) 
die Vocale derselben zu andefn, 
BOS jene Formen auf andere Verba 
siiruckmufuhron. Aiich tind die 
daielbst gegebenen Erklarungs* 
▼ertache wenigstens sebr unstatt- 
baft, und iniissen der darcb den 
Zuaammenbang nnd dieblten iDber- 
•etser an die Hand gegebenen 
Deutang sebr nacbstebn. 




m. Jbebn und cbald. Srief. 

E»ra 4, 7. 18- ^3* 6% 5* 7» ^i* 
R« Salome; n*iAN* Scbon Opits 
( Lex. cktdd, S. 45 ) leitet es pas- 

tend Ton den .persiscben uyXiiksJy 
{^jCSLoJ Oder (jX^^O acbreiben, 

ab|^wo nur die obnebin so hanfige 
Versetziing des Ziscbbncbstaben ^ 
annmebmen ist. 

Hn3 nur in PL np^H in Stu(;ken fcer* 
scbneiden, serlegen, insbes. von 
einem ' gescblacnteten Tbiete* 
ftMos. ftp, 17. 3 Mos. 1, 6. ift. 
8t ^o, i KoD, 10, 23. Vgl« Ri^bt. 
20. 6: und ich trgriff mein Kebs^ 
und tckhitt es in StUckem .. 



Steig, Pfad, nur poet. 'Htob 
>8, 10. as, ?• 41, .a4. SprSchw. 
1, 15 und baufig. ih%i nl3*»na 
die Pfade uacb seiner Wobnung) 
Hiob 38, 20. Ursprunglicb wat 
es wahrscbeinlieb Adjectiv in der 
Bedeutung : g e b a b n t, u. wurde 
dann, wie mebrere dergl. £pi- 
tbou, 8. B. "^^iH, ni^S, Vj13, 
poet, als Substantivum geliraucbt. 
In der obigen Bedeutung scbeint 
ea nocb su atebn Sprticbw. 12, 
28, wo rf3*»n3 ?|*nn inr Parall. tnit 
njjnsc n*iM stebt. Die Bed^uting : 
geb'abnter Weg, acbexnt aucb 
nocb Statt zu baben Htcbt. 5,6: 

die (sonst) auf gebahnten tV^gen 
gifigen^ mufnen oaf krummen 
SMeichwegeh gehen* Jer. ij, 15 
ist 8u verbirtden 2 nia*»n:j npSS 
tMjO hS rt^j indent sie ioandein 
die Steige des ungebahnien Weges* 

•Das Stw. c.^ ist im Arab, er- 

b5ben, nnd dieses kann, wie 
das bebr. HSo, auf Babnen des 
Weges iibergetragen seyn.^ Eine 
andere, wobl unricbtig^, Ansicbt 
des Wortes s. bey 7. D. Michaelis 
in den Supplemm. SJ lifpB* 

D'^^.'^n^ »P. pi T^Jmpeldiener, Knecbto 
des Heiligtbums , welche di^ 
geringeren Dienste und Handlei- 
stungen beym Tempel ub«rn«h- 
men mufsten. Nur in der Cbro* 
nik, im Esra und Nebemia. Esra 
8, 17- fto. Nebem. 3, 3i. 7, 46. 
<Jo. 73. 11, 3. 21 u. s.^w..-;- Wie 
D'«>D^ der Etymologic nach zu 
nebmen sey, siebt man aus 4 Mos< 
8, 19, wo es von den L«eviten 
beifst: n'^ana D»i^pi-nK naPMi 

lan 111?J«b und ich gab die Leviten 
Aharon und seinen Sohnen zu eigtn 
u. s. u;.* VgL T» xf. Der Spracb- 



tm 



764 



ro 



trar pUtte «rubSueIi8rtige Avt- 
tprache ist. 



gebrattch betthnnite sioh* nacliber 

kur dahia, dafs man die D^d^n!) 

noch von den Leviten unterscbied, 

nnd dai Wort von den ibnen an f^^* fut» fn^, Y^*S ^''M'* T*!* ^H 

eigen gegebenen niedern Tempetr «/t^. oi/o^ \^(^^\ canttr* ra\ (iux 



dienern braucbte. S. Michaelis 
Supplen^m. S, 1701. Im Cbald. 
Eira 7» a4.v 

^P^J nwe im ftu» l\Pj^ ticb ergielsen. 
Hiob 3. 24: ^n^mv) Dtvd or)»i m 

ergieftet sick^ wie IVASter^ . mt^m Ge* 
sidhru, Bes. i^bermeuph. vom Zorne* 
ft Chron. ift, 7: ^tnjn ^jnn hS 
fiSv)^'^^^ miin GnMm sm nek tdcht 
^rgiefsen uher Jerusalem. 34, fi5« 
Jeram. 4a, iQ. 44, 6. Vam Flu- 
cbe V,»n.g^ tii nSijn W^Sv i|nnt 
JO hat sich iAer unt ergossen dtr 
Fluch. V. 37 • '^^^ rwcmai nSs-W 

Ot3lv; Vs^ his VeriilguHg und ( Gof- 
t«j} Strafgericht spck ergUfit omf 
den F'erwUster. 

Niph. nur ini Prat. 1) a. ▼• a« 
Kal: sicb ergieCian, ▼. Waater^ 
Regen ft Moa. 9, 33* ^ S«nt« &i> 
10; rom Zonae ft Cbron. 34, fit* 
Jer. 7, fto. 42, 18. Nab. 1, 6. 
^y aerfliefsen, schmelaen. (S. daa 
Arana.) Eaecb. S2^ 2i. 94, 11: 
rtDNeo ;93ln^ ^^^,^.1 '^''^ ^f^ ^^ 

ifrv^eimghsit dArin zergehe , aich 
abloie. Uber den Gebraucb dea 
fuu Kal und Prat. Nipb. in der«* 
aelben Bedeutung'' a. die Artikel 
t.tf^^9 nn^ und das dabey Bemerkti^. 

Hiph. Ti^nn , einmabl jn/. t|^n^ 
Ei;ecb. 22 9 fto 1) hingieften, 
Hiob 10, 10: •»3DPvn aHnD khrt 

fca.f C du nicht , ii;i> Iklilch , mu/i Ain* 
ge^*osstn? Vom Ausscbiitten dea 
Gttldes 2 Hon. 22, 9. 2 Cbron. 
34 y 17. 2) ftcbmelzen. £zecb» 
22 I 20. Hoph» pass* V. ft2. De* 
riyat: '^n7\. 

Im Cbald. lit ^^AH baufig in 
der Badeutung : scbmelzsen, (me- 
tallene Kunitwerke) giefien, da- 
von ^tn>^ '"^^^^ ®^Ki gegosienea 
Bild. ~£ft tcbUeliit ticb an daa 



n^n), mit Pron. lAn felten "l>!^» 
p^ 1 Mos. 38» 9< 4 Moa* so, al' 

1) gab en, mit deoi Dat. der 
Pert, selten aucb mit Anbanga- 
pron. (welcbe dann DaK •ind), 
wie Jot. 15, 19: "i^nn^ du haat 
mir gegeben. Eaecb. fti, 38«> — 
'd n^:| inV m die Hand jemandea 
ubergeben, ygL n^^ litt. y. »• •! j ^na 
die Hand geben/ veraprecben, 
bekrafdgen, aucb: sicb ergeben, 
val. 1^ Uu. €.{ ijaS ini Prcifa 
geben, §• **?.&,<- ' 

2) tetsen, atellen, legen. 
1 Moi. 1, 17:' 0'»n^M onk |iaiai 

(Si^nn^y Mond und Sterne) an die 
Vesu dei HimmelsJ 9, 13: -riN 
pya ^nn^ ^n;^,jD matn^n Bogen 
)iiaie ick ^in di€ fVolken gesiMt* 
1 Kon. 7, 39* Ezecb. 3, ao: 
l^dsS Hlv^^t) ^jnnil icfc werde ihm 
einin Jtnsiojs in den W,eg legen, 
Ezecb. 7 » 5 : OK v^? ^Anai 
tl^nbgln * Sd u:A u^ aUa liaina 
Greuel auf dUch ligen , du tolls t tie 
bufiien. Fa. 119, 110: die Fren* 
ler legen mir Falistriche* Eaecb* 

ft6, 8 • P!^ V'SP l^y, ^^ ""'^ ^^ 
werhe gegen dich errickten, x Mot. 

39, fto: •»nbn n'la-SM man?;^ und 

settte ikn in das Gefdngmfs^ vgL 

in eustodiam dare aistiueau 4^1 3* 

Intbet. hv *(>Sa )n^ jemanden 

' uber etwat tetzeii 1 Alot. 41, 4i> 

43. 5 Mot. ^7, 15. Im Daut- 

tcben wird et bier in einigan 

Yeibindungen aucb durcb: ma* 

cben, tbun gegeben. a Mot. 

ft5. 26: 921M \v nis^atin nn nn^i 

nlMSn und du soUst die Ringe an 
die vier Ecken machen. 28, i^ 

3 Mot. a, 1: nSiS ry*hp ^nan and 

er soil Weihrauch aarau/thun^ 
3) au etwat macben a. r. a 



bebr* ?|e^, wovon ea eigantlich aver, n^^, and daa arab, |V^* 



na 



Am. h£iifig»ten mit doppeltem 
Accus. X Mo6. 17, 4: }1t);i[*:»f 
q^PI^^ DM:i ziim ^oftfr eimr mengm 
von t^dikem wtU ich dick mach^H^ 
fi Mot, 7t 1* Klagel. t, 13. Ft. 
^9, la* 89968: "ilM ^?H- «|M 
^n^AH turn Erstg€hohrnen mU ich 
ihn, macherii mit S^ Tor dem Pra- 
dikate 1 Mot, 17 / jeo : ^laS r»t^n{ 
Sl*va icfc u/tU j^n ZM einem grgfsen 
Volkemachen. 481 4* Jei^^iB. i,5> 
seltener mit D Jet. 41, 2; — - 
Hiob 14, 4: MOVC "ilntj ]i5^-0 
iii«r /uinn wun ii«tit€n am tfifttfm 

• 

4} mit dem Accus, der Person 
imd d^m Inf, einer Handlung : je- 
mand«m TerstatteA, etwas su 
thun, TgL daa deuucbe zuge* 
ben/und im Lat. largiri^ aar^ 
Sit : sngeben^ svgeatehen. i Mot* 
20, 6 : n'fVH s^iiS ^^nni k^ p ^Sy 

deshaih naot ich dir mchi versttUUi^ 
sie amuuuuru 3i, 7: lan^ mSi 

Am n^cAt verj foiM , u&«I on mtr su 
thuiu fl Mot. 5, 19. Ricbt 1 , 54. 
15 , 1. - 1 Sam. 18 , 8. Hiob 
3i , 30. Pt. 16, 10. 66, 9« 
1 tQ^ i8* Kobel. 5, 5. Aucb obna 
S Tor dem In/I Hiob 9, 18^ hH 
Vmn dtt^n t^^Pi"^ 4r tdfsi mich nichi 
Athem hokUn, 4 Mot. 20, 2i. 
Nur einniabl tteht et mit dem 
Dmi. der Pert>n a Ghron, 20, 
10: msS Sn^ttr^S ni^n;i «■*> it>H 

D.*i^ ditrcA weUhe du Israel nicht 
verstAUet hast , 211 zukru 

5) Ton. sicb gebeii^ e(Irrc, 
I. B. einen Gerucb fiobes). x, ifi^ 
W. mit Sip die Stimme (t. Sip). 
Hiob 1, 22: o^n^HS nSfin ira kH^ 

W jCie/4 /li^ftu ThSricktes aus gegeh 
Gou. HierdtL ne^ue siuUum jquid 
tontra Deum lo^tuaus est. Ebento- 
Jer Cbald* Syr. 12. Arab. Man 
recbne dabin auch die Kedeot* 
men: ndiD )n^ edere mirMculum 
a Mot. 7,' 9 J y*\B \ro Frucht ber- 
torbringen 3 Mot. 2 J, ly. Ezecb. 
34, <7- f 



765 w 

tf) mit d Q. ^>iS : fiSr elt^raa Iial- 
ten. iKoiu i6« 27: >|Oin-nM ^mi 

D^ddMd und er achigu'das Silber 
tide Aeine. t Mot. 42^ 30: )ri4l 
0*iVii*lD3 .^^nM und er hidt mnsfdr 
Kundsc^fter. £ze6b. 289*2* 6. 
Mit ^^V 1 Sam. Jk, 16. Einigd 
andere Yerbindungen Hind : 

7) n*»n^ )n^ einen Bund errich« 
ten. I Mot. 9 y 12. 17, 2. 

8) ^ 1A^ )n| tein Hers auf 
etwat richten d« h. tich bemiihen, 
▼ornebmen, etwat su tbua Kobel. 
ly 13. 17. 8f 16; und : . auf etwaa 
Acbt geben. KoHel. 7, 21. 8, 9. 

9) cjn }n^ die Pauke tcblagen« 
tt. 8a, 3.'* 

10) |n^ itt wer wird geben? 
baufig alt wiintcbende Frage fiir 2 
o mocbte jemand gebenj Ricbt. 
9, 29; •»'f»3 n^n tjyn-riM ipv ^jj 

o mochie man dieses Foik untermeine 
Hand gAefu Pt. 55, 7. Hiob 29, 2. 
31,31. Vffl. abnliofae Autdriicke 
det Wunscbet in den Clatsikem 
2. B. Virg. I^b. 2, 488: ijui mi 
sistat a. t. w. ZuweUen geht die ' 
Bedeutung det Gebent meJir ver- 
loren, u. die Pbrate dieut bldla 
2ur Umtcbreibung det Wuntchet. 
Hiob 11, 5: *)an nrtn |n% ^b 
Q mdchte dock fykovi redenl 2 Mot. 
16, 3: Mm» }J5% ito o wdien wir 
dock gestorhenl 5 iVTot. 5, 26: 

^i« aie/« (jesinnung! 28^ 67: «ip 
a'jP in'».o ware e/ docfc Abend. 

Niph, patt. von Kal: gegebe^, 
getetzt , gemacbt werden. ' Hopk, 
nur yUt. jn J dast. , aber teltener. . 

Anm. * Im Prat, attimilirt ticb 
bey dletem Yerbor dat leute Nun 
dem Aiffbrmativo, daber nn^, ^nn:). 
£inmahlttebt riPiry 2 $801^2 2, 41 
fiir nj;n^, wie -n Ricbt. 19, 11 
fiir i«ij. In den aram. Dialekteu 

itt awar Jfja, ^Aj gebraucblicb, 

aber nicbt in alien Temporlbut. 



w 



766 



to 



t>im bier fefalenden wtrdea toi^ 
S^T)'* genQmmexi; Vg^ S* 570 und 
die' Vorttde su Th. / S. XKII. 
Derivate: D^^nd, »b, n:3ifttD. 

Pl^ HUT im fkt. ]rsp^^ und inf. |i;» 
8. T. a. dat hel)r* geben.' Esra 4, 

Dan. a, i^tf. 4/ 14. 



^13. 7. fto. L 

2a. &9> D^fivat: m^ib|9« S. die 
vorhergehende Anm. 



r I - 



On^ aufreifien, proidniere terram^ 
verw. mit y.^^ ^^d tt/n^. lliob 30, 
13; '^ns'^n*! ^^V ^^^ zentorin mei' 
nen P/ad, 4 ^^^ Baben auch die 
^ Lesart >2cn:}, undder Chald. iiber* 
•etst: 1M^-Y2C vastarunt. 

\ 
ynS aramaiscbartige Form ftir yn^ 
(P». 68» 7) (die Zahnc) aui" 
Acblagen. & den Buchst. tf. Nur 
in i^iph^ Hiob 4, >o; D*»'l^SD ^Jtt>1 
lyn^, Mnd di€ Zahnt derjungen Lo* 
wen wurdcn zerschlaggn. 

X^x A'- T^^ ^) nicderrcifien, tun- 
ftturzen^ zerstoren s. B. v. Stiid- 
fcen, Hausem^ Statuen^ Altiirea 
u. dgU 3 Mos. 14, 45. Kicht. ((, 
30 ff. 8 » »^7• a Kon. a3 y 8' ^5, 
10. fi) trop. von Fersonen. Hiob 
10, 10: "hShi ^••^D ♦•JXPI'* «r z£r- 
stdrte mich ringsum , ich bin dahin, 
. Pa. 5^i 7' 5) ausachlagcn, ▼. den 
Zafanen. P|. 58 , 7. VgL »n j. 

Pi. i. ▼• a. Kal no. 1.^ aber 
aeltener. a Cbron. 31, t. 33, 3« 
34,4.7.36,19. 

Niph.^ Py, u, Hoplu pass, yon 
noi u Jer. 4, a6* Bicht. 6, 28* 
3 Mot. If, 35- 

\^\ 1 ) ^.abreifsen* Jen- aa , a4. 
a) abscbneiden (von einem Orte), 
im militariacben Sinne. Hicht. ao, 

32. S. Niph. u. Hi>A. ^) psiM 
vastratus avulsis itstkuliu 3 Moar 
22, 24. 



Fr. serreilaen, muretlaen a. B* 
die Wuneln eineaBauniea" Esech. 
17, 9; die Feiaeln Pa. a, 3. 107, 
14, Jer. a,ao. 5,5. 30,8; d»a 
JbcK Jet. 56, 6. — Eaedk. a3,54: 
«»pm3n livtit^ du wirst deint Brast^ 
<iaran (an den Scberben) ztrrmj^en. 

Jlipk^ X ) abichneiden ^ wie 

. Kal no. a. Jos. 89 ^« 2) abson- 

derh. Jerem xa, 3: )t<:cd Oi>F)«n 

iin3t|V sondere ii€ ahy wi^ Scha^tf^t 

xur Slhlachtbank. Parall. Dtt^'»*ipn. 

Nlph, 1) abgerissenwerden, ab- 
reiften a. ]i. von einem Fad'en, 
einer Schnur. Jea. 5, a7. Jerem, 

I 10, ao. Ricbt. 16, '9. Kofael. 4, 

I a. Trop. Hiob 17, 11: ^p#9.:i 

i^dS *itt.VllD zerrusen smd 4U Bit' 

< suzungen meuies Heriens , d. h. 

* meine achdnaien Entwiirfb aind 
vereitelt* a) bevausgeriaaen wer- 
den. Hiob 18, &4« ^'^ wird gerissen 
aus smnem iickern Zelu, Mit prag* 
nanter Conatruction Joa* 4, xQz 
n^^nn Sh D^jj.iin «iS5i nIsaD ^m^ 

▼ ▼TV '^ • oi^ V ':* 

wortlicb : und ais dU kufstohUn der 
Priciter hernusgerissen (aus dem naa- 
sen , acBlammigen FluXabette ) und 
aufdas Trockene (g^kommen wmren), 
3) gcachieden, abgescbnitten wer- 
den. Jer. 6, ap: ^pi;3 hS Q^»'J^. 
und c2tV Bdsen Werden nidu geschit* 
d€n, Jos. 8» 16; *itii^n*)o ^pr^jai 
im^l wurdcn' von der Sucdf M$ge*' 
schnJUen. . 

Hoph, pn^h a. v. a. Niplu no. 3. 
Ricbt. ao, 31. 

P^9 ^' ^) ^i^iz^^t Ansaats dea 
Hauptes und Bartea. 3 Moa. 1.3, 
30 ^ if. a ) der damit bebaftete. 
3 Mos. 13, 33. S. »i| no. 3* 

Arab. \jix^ die Haare ausraufeo, 
und intrans. die Haare verlieren. 

-9 /"^ *>^'\ apringen, bupfea. 
HiOb 37 , XI Ja vur dicjem zit/^< 
mein Herz lelpafa *^Jn^l uiuf *prin^t 
0uf von seiner SieiU, d. b. uod 
bebef bocb empor. 



rw 



767 



JPrV daftft, Ton der Heiuchrecke. 
5 Mot. IX, &i« 

HipK li) traiu, V. KaJ. Hab, 3, 

5: DMa inal HHI er hlidit und 
mac/it die Vfilker heben, 2) ahnllch 
dem chal4« Sprachgebrauche: (da§ 
Jocb) abstreifen. Jes. 58, 6» 
Daher: d^'^^idm •^••Pri Gefangene 
losmacben. Pa: 10,5 , 30. 146^.7. 
Iliob 6, 9 : ^'nn^li^n t-i; 1P^ moVfcte 
€r seinf Hand idi€n und mich u«r- 
ul^nl d. h. seine gleicbsam ge*- 
bundene, unthatig^e Hand nun 



Nur gansliche Unkunde der Sf« 
chen konnte dieses Laugensals 
mit dem YWtrum unser^r Officineh 
oder dem Salpet^r verwecbaeiny 
welcber imAltertbume mibekannt* 
und erst kurs vpr dem ^ohlels- 
pulver erfunden ist. S. Bekmann> 
Bcytrage ^^^ Gescbiohte dcr Er- 
findungen Th. 4. S. 15 S, und zu 
Aristot., de mimb. auicuUat. c^ S^* 
'/. Di Michaelit de nitro J, 10. 
Hasselquist's Reise S. 548. Blu- 
menbacbs JNaturgescbichte 7te 
Aufl. S. 643. 



frey ausrecken. f^g- ^soltat ma'^ 

nam iuam. Syr. u. Aral, exiendai tt/Hi f,^^, ^-^^13 fut. ttrih^ . 1} ausrot- 

nanum suam. ten, eig. v. Pflanaen (si Hoph. 



V\2 cbald. abfallen, vom Iianbe 
oder Friicbten. In den Targg^ 

hioAg. Syr. ^Aa dass. Aph{ «b- 

scbuttein, abstreifen (dasXaub). 
Dan.4y i-J^* 

in3 m, daa ^/tfov oder T^hpQf der 
Griecben , d.  b. mineraliscbea 
Laugensabs, Alkali, natiirllipbe 
Soda, vgl. n^^ib ve^etabiliscbes 
Langensalz. Dieses Laug<*jnftala, 
weicbes besonders reicblicb durch 
die Natronseen Agyptens gewon- 
nsn wird, dient mit 01 vermiscbt, 
nocb heut zu Tage im Morgen* 
iatide snr Seife , und man wiischt 
mit dessen Lauge die Kleider aus, 
Ebenso kommt es a)s Heinigungs- 
inittcl Jer^m. 2 , 22 yor. — 
Spriickw, 35, 20. wird es als 
etw-as Verkehrtes und Unzxyeck- 
mafsiges angefubit , £«sig &uf 



Esecb. ' 19, 12). 2) iibeigetr. auf 
Volkar, fiir: aieaus'einem Lande 
vertreiben. Vgl. den Gegens. iett> 
pflanzen, fur: Wobnsitze anweir 
sen , und im> atbiop. Spd aus* 
reifsed, ausrotten, xm Arab, yer* 
pflanzen , deportiren , in das ]^il 
scbicken. 5 Mos. 29, 27: Ott^Ann 
On»«iH hvjo n1rr«i und Jehava ver^ 
tilgte siw au^ ihrem Lande, Ebenso 
I Kon. 14, 15 2 CbfOD. 7, 20. 
Jerem^ 12, 14. 15. 24, 6: tainpttii 

t»1nM M-^l ich wiU He pjianzen\ 'dr^d 
mckt ausroiten, 42, 10* 45, 4. 
Vom Zerstoren elner Stadt Ps. 9, 
7, vom Auarottexi deif Gotzen- 
bildcr. Micba 5, 13. (Im Syr. 
dass., im Arab, evukit 11. c. spinam.) 

Niph. X ) pass, von Kal no, 2.' 
Jer. 18, 14. 31 , 9. Amos 9, 15. 
Vom Zerstoren eines Reicbes. 
Dan. 11, 4. 0^»* V. a. njvtJa (Jes. 
»9> 5) versiegen, verti:ocknen. 



Laaoensalz zu eicfsen, wcil die- - ..^^^ ^^^ , .^^ .^' ^,\ "  



tei, wie man sick jedi^ Augen- 
blick • uberzeugen kann , eiuea 
*ebr ubeln Gerucb gibt. * Die 
Hentitut des giiecb. und hebr» 
^ortea Ist ofienbar, aber sWeniger 
^^ sich entscLeiden , ob das 
^VoTt. von den Mprgenlandern zu 
^coGriecb^nkam, oder umgekebrt. 



., .- ,>. versiegt wokl das 
fremde fVaiser? Chaid. lIpOB^. 

'Syr^ ^As>Aio. Sdhon Coccejus 

(Lex. hebr. eA U. S. 875) macbt 
auf die Ucb«reinstimmung des Ge- 
braucbs mit ntt/i aufmerksam utid 
die Vcrsctziing ist gerade bey dem 
ttf u. n baufig und Cerrsch^nd. 



768 



Samech^ <ler i5te Buchstab des 
Alphabets^' ah ZahlseicheR 60.. 
Was das VerBaltnifs dieses Bnch- 
Btab^ sum W betrifft, to besteht 
"die Versckiedenhek (l^i^^^l^en 
offdnbar blofs in der Ortbograpbie. 
Der Araber bat das o gar nicbt 
und scbreibt statt desten immer > 

# jjj der Syrer bac nuc das Sa« 

mech^ der awiscbeTi beyd«a in der 
Mitte st^bende Hebraer bat beyde 
Scbreibaiten : ebenso der Cbal* 
4aer, bey welcbem aber das e 
vrenigstens viel haufiger ist« Am 
besten nidcbte man die ortbogra- 

Sbiacbe Verscbiedenbeit swiscben 
em K der Griecben und dem C 
der Latelner vergleicben , welcbe 
beyde in das deutscbe und andre 
Alpbabete aufgenommen sind. In 
den meisten Fallen ist nun im He- 
braiscben die Ortbograpbie strene 
bestiinmt, und ein Wort wird 
durcbgebends mit ^ oder durcb- 
gebends mit D gescbrieben z. B. 
v:Wk nito, oity und i:no, lao 
*i!io vgl. «. B. Sdd thoricht seyn 
liiid \6\v ktug seyn;* doch wer- 
den in einer grofsen Anzabl .von 
Wortern \v und e promiscue ge- 
braucbt. S. z. B, tDi;^ und ivvp^ * 
Verdrufs; i^on und a'l^tfn Hiob 
fl4/, 6 verriicHen; "Tip und nyvo 
Ordnung, Reibe; !|nb und ipty 
verflocbten seyn; aiD und a^ttf 
£ Sam. 1, &2 zuruckweicbeuj 
' DDiDC tind nDttoo Dornbeclte; 
tjDO und ifDts; decken u. s. w. Der 
Chaldaer scbreibt nun baufig s ebon 
ty WO der Hebraer nocb das tff 
constant beybehalt z. B. ^^Mf 
chald. SiMt) Sauertcig; naw cbald. 
•^ao erwarten u. s. w. Der Syrer 

ba( fiir beyde bestandig ,jp^ Auf 

jeden Fall Ist es gleicb einseitlg, 

 wenn Bur tor f ( Thes, grdmmai, 

S. 5) das jv lit era irreptida fiir 

nenuty und wend Scbultens beyde 



Bucbstaben trennt, tind dem ts 
eine' vom ttf verscbiedene , etwas 
tanftere, Ausspracbe auscbreibt. 
Obige ricbtigere Ansicbt tragt 
aucb J a bn ( Grammat, Hngu. hehr, 
ed. IIL S. 15) vor. 

Fiir die Vergleicbung des Ara- 
biscben pflegt man nun gewobn- 
licb die Kegel aufzustellen, dafa, 
wo im Hebraiscben und Aramai* 

•cben D, w und «jD stebe, mit 

wenxgen Atianabmen . im Arabia 
achen tSi gebraucbt werde , und 

umgekebrt z« B. i|:nD, V^Ca^^ ▼er- 

wickeln. Aber man yergl. nur die 
Stammworter unter D u. Uf, u. die 
ibnen entsprecbenden arabischen, 
11m sicb binlanglicb zu uberzeugen, 
d^fs bey weiten in den m e is t e n 
Fallen fiir u. v aucb im Arab, 
das tyj beybebalten wird. Die 

Beyspiele, wo erster Bucb- 
stabe ist, lassen sicb im Worter- 
bucbe 'leicbt (iberseben^ daber 

bier nur eiiiige andere: *)0M9 r^r 

binden; ch:x Feigen p&dcken, 

▼gl. iwyjL> Feigei ^th, ^»^ 
•aure Traube; hd:), c^i 




Tbron; nDD| l^^^^^ decken^ be- 
kleide&j I5b»» ^jj^S^mmo elend; 

HC3 spenden vgU ^S!C*J opfena; 

1^1 vgl^ t>«j/^ '^»^^ **• •• ^• 
S, Ruperd zu Hab. L IL in Vdthusen 
Comment, iheoL VoL IIL S» ^o6* 
Arnoidi's Beytrage sur Exegetik 
und Critik des alten Testaments 
S. 60 - 65. Sebr im Irrtbume sind 
wenigstens mebrere Ausleger, 
welcbe eine sonst passende "Ver* 
gleicbung eines bebraiscben 

oder V mit dem arab. ^jai saruck* 
f wexseoy 



^tD 



7^9 



KO 



weisen, well iie gegen |eii£ durch> 
gehende Sprachanalogie sey, S« 
2. B. Panlus Clavis 'iib. den Jesaiaa 
S. yni. (Wahrer ist, dal^ das 
bebr. V' fast durchgebenda im 

Arab, tyj sey. S. unter tt^.} 

Anf 4^r andern Seite findjon aich 
aacb im Scboofse der bebraiachen 
li. aramaiscben Spracbe Jmancbe 
Beyapiele der Verwecbaelung Ewi- 
•cben- 0, V und \t/, ah: )1*i*^0 
und Yl*»*ltt> Panser; V^ttijM, aram. 
mSi:io l^raube; e:)^ und' tt/:3d aam- 

meln; d^, \jlxJ Zeicben, Panier; 

(ouau u. |aaju krankyfcbwacb; 

*)ST^ qhald. *iqp ItV'*. b'iiten; 
CD30 nnd tt^orMs Eigennatne einer 

Stadt; Bltt^ Geifiel, ayr. %J^ 

Etkpa. gdgeifselt werden; Dttt^d 
samar. ^D3 Weiber; )^3V> samarr 
Sf30 aieben; ^ip^te^ bilken, ygl. 
Malpq Balked; natt^ und nab gie- 
ben u« a. w. • Als eine Eigen- 
tbiimlicbkeit^er Epbraimiteh wird 
cs Ricbt. 12, 6 angefubrt, dafa 
iie statt t^ immer t)' auispracben* 
Ln Arab, aelbat iat^ ea ebenfalls 

baufigy dafa ein Wort unter tyj 

m. {^ dieaelbe Bedeutung bat. 

Auberdem finden aicb besondera 
Verwecbalungen dea o mit i und y, 
9. unter dieaen Bucbataben. Zu 
den S. s44 gegebenen Beyspielen 
▼gL Bocb Did cbi4<}« HtiD Becber, 
und die Artikel S^Dn/oqn, {on, 

J^O /. s K6n. 7, I. i6. 18. Plur. 
Q*>Mt| 1 Moa. 189 ^* i Sam. 25, 18 
ein Getraydemaala , welcbes nach 
den Rabbinen den dritten Tbeil 
det Epba, nacb Hieron. an Matth* 
^3t 35 andertbalb, modios entbalt. 
Bual. D^nNb 2 Seah, 2 Kon. 7, i. 
16, anf lyr. Art. zu&ammengezo- 
gen, wie D^DMC fiir o^nMC. Aua 

der aram. Form Mnwtj, f zftt (wel- 

c^ Mattb. 15, 33 «• ^ den Paral- 



 

lels^ellen aucb fur /bUftt atebt). ist 
das griecb. ww gebildet, welebea 
bey den jUx. , im N. T. u. beym 
Josephus vorkommt. 

fwO i. V. a. daa syr. fjo\x^ der 

Scbub, Oder vielmebr: dieScblene 
dea Kriegers, ocrea, cali^a, Tgl. 
Ephes. 6, 15. Pescb. " Im Cbald^ 
^'^O, atbiop. |M5 daaa. Jea. 9, 4: 

naittJS nnrn — ,Hb ,iHt-^ o 

i:i^ word, denn iede Schietie dei 
GeschUnien (d. b, dea Kfiegers ) — 
wird vertrannt^ #i/ie Speise des 
Feuers werden. }mo lit aucb im 
Syr. Verbum denominaiivum dea 
vorigan in der Bedeutung : calcea^ 
vit, S. Funk syniboUti ad inter* 
pretat. sacri cod. P. J, S. 29. 

nNl?NO Jea. 37, 8 »«hr scbwierig 
und daker auf daa yeracbieden- 
artigate erklart und gedeutet. S. 
JurHfillii Diaertt. ad. MichaelU 
S. 549/ Die meisten altea Uber- 
aetzer und Ausleger (und biervon 
acbeinen aiicb die Punctatoren 
nacb der gewobnlicben Lesart 
auszugebn) nebmen nM»N&2 fur 
zusammengezogen aua nijq nwoa, 
nacb der Analogic von DD^zp fur: 
D5\-nc u. dgl. Vgl. '5/560-. 
ji<fu, Symm. h e§iri^ edrof, Titeod. 
iv fUrgf f^ivfoy Hieroru in mensura 
contra meiisuram^ und abnlicb Syr. 
u. Chald, Dieses ware nicbt un- 
passend, wenn es s. v. a. mit 
Maafsen, mafsig bedeuten konnte, 
dann ware es syn. mit tJfltt^sS, 
welcbes in abnllcben' Verbindun- . 
gen z. B. Jerem. 30, 11. 46, 38 
stebt, und der Sinn; nur mdfsig^ 
durch EnUatsung strafst ^du ne* 
Aber angenommen, dais jene Yer* 
acbmelzung z^eyer Worter in 
eines zulassig sey,.macbt ger^de 
diese Verdoppelnng Scbwiengkeit, 
wodurcb sonst bestandig eine 
Menge^ oder Distribution oder 
Yerscbiedenbeit angezeigt wi^d 
( S. Glaisii pkiioL sat ra S. 55o. J . 

und welche daber kaura die obige 
Cce 



MO 



770 



NO 



' / 



- Wenaung sulSlit. Auck ll&t »ich 
aar itein Bey»pid naehweuen, wo 
HMO *Ugeiiiein fiit: Maafs Mehe. 
Die Leiarten andeter Usi. u. Au«- 

" gabeo, aU WBHM, aKOMBa und 

w'Vu'einen Jn/ d" Form Pilp. 
«u nehroea, nur ist dip Be»um- 
mnng dea «u vergleichenden 
StauMuwortea in den Dialekten 
gleich ach wierig, Moaet verglcicht 

\S^^ laparad, w varw sed«s Jt- 

vMtHnt >. V. a. fjji, «A WW'*" 

Vecajwrunt, «iup«rn fiurunt, und 
uberaeut: darcb Zeratteuupg, 

Exilj andere C* bose aefn. I/. 
Vorwiirfe machenj am aicheraten 

HeptagloU. col 2441. 
K30 taufen, ubermafsig trinken. 

jet. 56, la: ^^i^- '-^t^i?^. ""^J^^ ' 
Un starhes Getrdtdi saufetu ^art. 

Mb Saufer. 5 Mos. 31. ao. 

Spnichw. 23, 20. 21. Eaech. 23, 

^ im Chethib. Nah. ^ /<>.• 

' D^KOO DKaoD wahrscheinlich : 

u;4?rd«n sie trwtken gemacht warden 
(nehmUch: mit dem Taumcl- 
bccher) und verzehrt werden u. s. w. 
' Einen noch Icicbtern Sinn gibt 
ei , wenn man mit mebrcrn codd. 
0Mat)3 lieu : in ihrer TrunkcnheU 
sind sie trunken. S. daa folg. 

K3t) m. Wein. Jea. 1, »». tiot. 
4, 18. Arab. J^ao*! daaselbe 

nad da» Vcrbnm ijo**^ Wcin vex- 

kaufen. 1^1 Wcinsanfer. 

i^O 1 Mo8, 10, 7 ein von Ciitch 
ibatammendea Volk, -wahracbcin. 

Ucb das Volk von McroiJ, B«- 
wobner ein« Ting^ wn- Ari^ftn 



dea Nila umfloaaenen Provinm im 
Innern Atbiopiena. S^ He c r c n a 
Idecn iibcr Politik, VeAebr nnd 
Handel der Alten Tb. 2. S. 39*- 
475 der neuen Ausgabe* Ein lyey- 
laufiges, und urn ao nnverdach- 
tigeres, Zcilgnifa, dais di^ Haupt- 
fitadt jenea Landea einat, Saba ge* 
beilaen babe^ liefcrt Josephua 
(Archaol. 2, 10 Q. 2): ng^ rAo« 

Xffioy Joffott rh A/5<d»/iK» .iff Zffrwfcw 
K»M'fi9<nts MffoV '/tutrmvof^fftv ^ "(itaX- 
ifins ifUf oiStm KaX9Vfii99t, |flreX<of- 
tuSwr^i und aucb ana der Verbin- 
dung der iibrigen Stellen iat vor- 
BUglicb wahrscbeinlich.^ daCi M30 
in Athiopien su aucben aey. Jea. 
43 » 5 5 ich gehe turn LSsegeUU fur 
dich HDOl «^0 tjn.XO A€sypun 
Attidofien und ' Soha, ( LJCX- 

Sow.. Arab. ^fy-f). 45, i4- 

jtegyptens • Erw^h tt^^D - inp' 
n^C^ttfiK D^HacjJI und iU Hmii^ 
deisguUr Aeihiopiens und d$r Sahder^ 
der LeuU von grofier Ldnge u, s* w . 
VgLHerodot 3, 20 von den Atbio- 
piern: Uyotroj aimf fAkfttroi^ nsfi 

ihren Handelaverkebr a. Heercn 
a. a. O. Pa. 72, 10: h:^«( o^» 
^4**^p>^ *^^*,*?. ^\^x^ KSiiige von 
Scluia und ^eba hringen Gtschenke. 
Unter dem erateren Hif> n\, i^^ 
irab. Sabaea veratanden , .worauF 
acbon der^/^e. paaaand hindeutet; 
"AfBc^f W 2?«i5«, und ea aind bier 
die beyden durch Handehreich- 
thum auage«eicbneteatcn Volkcr 
Aaiena und Africa's paronomastisch 
verbunden. S. M^t^. E^ecb. 23f 
42 stebt im Gbetlul) O-^Miatj, Wel- 
ches einig* b. B. der Syrcr durch 
Sabaer geben^ aber offenbar ist 
auch dieae Lesart nichta anders, 
als das Kri D«»MalO trunkene. •*- 
S. Michaelis SpvnUg. G^gr. He- 
braeor. txt. T. I. S. i77 ^ «"^ 
dessen SuppUmm^ S. i7<^7' ^^ 
chart {Piialeg. 4^, 8) i»t dieses- 
jnahl gkns ungenugjenda ^ 



so 



771 



33D fui. io\ , aucb ie*» plwr. 9Ao; 

1} tich wen den. i Mos. 
4fi, 24: i|a»i tan^bv© ioi»l wvi er 
joandte sick von i/^nen'^ und weinte. 
1 Sam. 15. ay: hdSS Sm^di^ ioM 
und S^^mudi wandte sieh^ zu gehn. 

Kohel 1, 6. ft I so; 7, ftj. 4 Mot* 

7ie%>*SM nDt&c oafs sick nicht die 
SeJitzun^ der S5hne Israels von^ 
iinetrt Simmme xum andern wende^ 
Hab. ft. 16^1 pjD^ DID ^^S» 318^ 
nln^ €j wendet sieh zu dir der Be- 
cW tn Jehova's Jitckte, i Kon. ft, 

wandte stch das KS^igreick (von mir) 
urtd ward meiu^m Bruder zu TketU 
£ig. ward von mir en*wandt, Spr. . 

a6, 14: pn^:c ht^ aion nS?T die 

ThMr wendet sick in ihrer Angel, 
(Vgl. Hoph, Eiech. 41, ft4): — 
Zuweilen ist: aich wohin we&den 
geradebin s. v. a. binautreten* 
1 Sam. dft, 17.^ 18« ^ Sam. i8» 
15. 30, und von lebloaen Dingen 
pats, ^obin gebracht weroen. 
I Sam. 5,8* S. Hiph, no, i. i. 

ft) umkebren, suruck* 
gebn. ft Kon. 9, 18* 19: Vm io 

SHK geke zurUck hinter rnich* 
DbeiL tf, 17* Daber adverbia- 
lucb, wie^^ttTt Pi. 71, fti^ iwM 
>^0n3n die wirst mich wieder trdsteh. 

3} umhergebn, an einem 
Oite^ gleicbs. atcb fortdauemd 
wenden. Hobetl. 3, 3: D^ltjuin 
Wd QO:ibn die IVdchter. *die 
w do- Stadt herumgehn, 5f 7^ 
KofaeL 13 , 5. ft Cbron. 17, 

zo^eit herum iu oUen Siddten J^da s. 

a3, 3, Ajucb Qiit dem Actus. Jes. 

I a5i i6: ^^i^''«ab durchxiehe die 

Siadt, X Sam. 7, 16: b«t>^a :aaon 

?»2«n'i baSani und er tag umher 
' nack]iethel*uni Giigal und Mixpa. 
Ohne Casus ft Kon. 5 1 9* 

4) einen Ort vmgebn, mit 
den 4ccus. Fa. 48, 13: |t»x nio 
>Mw^efc«i Zio/t. 5 Moa. ft , 3- Jof. 

Il 



30 

t 

6, 7* 3. 4- Aiicb: umgebn, um 
JBU yermeiden. 4 Mos. ft 1' , 4 : 
OI^M vnM-nH aioS «»« das Land * 
Edoin 2u umgehen. Ricbt ii, ig. 

5) rings unvgeben. 1 Mot. s, / 
^1. 13. Ft. 18^ 6. ftft, 17. Oftera 
Ton einem feindlicben ITmzingeln. 
s. B. Kobel. 9, 141 dann auch 
mit Sm ft Kon. 81 AX und Vv Hiob 
16, 13. ft Cbron. 18, 31. Ricbt. 
Ao. 51 n^3n-nM ^hif <ao*i wfid ^ 

umringten mtch im llause, Wabr* 
tcbeinlicb adv, ttebt es 1 Mos» 
37 » 75 fi:5^n1»SM nj'iaDn. runi 

na*»innitfpn und siehe! eure'Garlen 
neigfen sick rings umher. Vgl. im 
Cbald. ^nt benuneiebn (wie im 
Hebr.^y dann : umgeben ; im Syr» 

hf^ nnd ^^ ebanfalla in baydan 

Bedeutungen. * 

6) den Tiscb' umgeben, dab. 
aicb um deil Titcb aetzen, 
aicb niedertetxen* 1 Sam. 16, 11: 
na 1»<a - ny io^ M^ wir werden uni 
nicht setxen^ bis er kieher hommt^ 
LXX* ov /<y MMvuu^^Siun etc, Fulg. 
yuin discumbemus, Vgl. ^co S. 61^ 
u. die datelbtt verghcbenen cbald. 
Formen. Im Tbalmud. ist aon 
data, und naon. njos accubiMs 
M mensam, 

7) verwandelt werden, 
pats. voQ Fi. Hcpft no, 4* Zacb«-i49 
10: rr31V5 .VIMrr-V^ 3t«*» «i »er- 
wandelt jic/t doi ^anze Land tn etna 
Ebefte, 

8) Ursacbe seyn an eiwas, vgl. 
im Arab, (...ajum die Ursacbe und 

i^^^M^ yerursacben. Tbalmud* 

nao Ursacbe. 1 Sam. ftft, Aft: ' 
q^aij n*i;g ttffli^ Vm^ ^nlaq ^sin kfc 

^m Schuld an alien SeeUn deinet 
Houses^ nebmlicb: an dem Tode 
dei^elben; LXX» lyw um* mPnot 
rmt ^ntxSf 9fMou rov turbos eav, Im 
Frat. und Inf, wicd die media ge* 
mikata tbeils yerdoppelt beybebaU 
ten, tbeis durch Dagesch com-. 
Gcc ft 






• \ 



r 



ao 



penftirt;''die vorkommenden For- 
men sind : ^3q , ^n^o Plur. n:^^t. 
4310, onaq inf. iab und ao, Part, 
einmahl ^^2[b & Kon. Qy 2\. Dat 
cbaldaiscbartige Futurum M** recfa* 
net man Init Unrecht an Niph. 

Niph. aq J fut. a©^ , ^se* i) a. 

y. a. Kal. no^ i, s i c h w e n d e n. 
Esech. l| p. i2« 17. 10, 11. 16. 
Haufig von der Granze. 4 Mos. 
34, 4. 5- Jo%. 15, 3. 10. 1(5, 6. 

. 18, 14 vgL Jcrem. S^i^ 39- — 
Jcr. 5. ift: D^*irntS on^PS ^ao3 
jAre Hdus^r werden an andere koni' 
men. Vgl. ih Kal 4 Mos« 36 , 7* 
ft) umgeben, wie Kal no, 5. 
Kicht. 19, 2ft. ^ Betonden mit ^^ : 
feindlich umringen. 1 Mos. 19» 4* 
Joa. 7,9. — Fiir die 3 pratt. fern, 

^ateht Ezecb. 26, 2: fiaoa (von 
eiiier Masculinform ho^}, und 
Esecb. 41, 7 nao^, vgl. den Art. 

SSa S. 105. " * •, 

- * 

Pi, ^MOi andern, umindem, nur 
ft Sam. 14, 20: •»:)flrnH aab •i^iivaS 

IZsnn Mm die Gestalt der Skche zu 
dndern, Vieileicht auch: wen- 
den. * 

jn>. aalb 1) wie Kal no, 3: 
umhergehn. Honesl. 3.2: n:3:icM 
*l^S^d ic/i ii;ii/ kerumgehn in dtr 
StaAt* Mit dem Jiccus. Pa. 59, 
7. 15 : *y^V ^aalO'»l imJ mSgen die 
Stadt dutcidaufin. ft) einen OrC 
umgebut mit dem Actus, Pa. 2<5, 
6, mit \ti P». 55, »»• 3) «ni- 
g e b e n. Jon. 2 ^ 4* ^* ^^* 7 1 8* 
32, 7: oaaibn ta^fl ^ii mit Rtu 

iungsjubel umgihst du mich, v. 10. 
Insbes. schiittendumgeben. 5 Mos. 
52, 10, vgl. Horn. IL.i, 57' »' 
Xfv^yv acf^tfiffinMM, Wahrscbein^ 
licl^^ gehdrt hierher anr^^ die 
scfawterige Stelle Jen 3^ t 22 : 
•135 Mion napi doj fVeibschutzet 

den Mann I Vgl. ^^fo circumivit. 
IIL curaviif htne concinnavity ad* 

ministratiij bes. JbV^ umgeben, 
•cbiitsen, vertheidigen. 



77 a ao 

Hi)ift. ^qn in/, son /«<. ^e 
1 ) causal, von Kal no* 1. machen 
dafs sich jemand oder etwaa wen 
det. 2 Moi. 13, 18: Dm.^h io» 
"lantDrr iT*in birn bn nn^ Jehavi 
iitf/i <£aj /'^o/A iic/i wettden nach tiei 
Waste, Daher a) wenden 

1 Kon. 8, »4j i^5fi-nH iiS»r7 i©a' 

ufid der Kcnig wandte seinAn^esickr, 
21, 4. 2 Kon. fto, 2. Hobe^. 6y 5, 

2 Sam. 3, *2: -^D-nM t^Sn ^tijr^ 
\h^^\ zu dir zu wendefi ganz Isntei, 

1 Chron. 10 9 14: ni^^Si^n-nH ^sai 

*l^inb und er wandte das Kdmer^uh 
a^m Dauid zu. 1 Kon. 18, 37: 
D'lllhM DAS*-ni( nibn itf^nWe ihr 
Herz zuruck. bj wohm scbafien, 
bringen. 1 Sam. 5, 8 5 "'>*![ '*o^! 
Snnwt "ihSh tllM und sie b'rachxen 
(dorihin) df'e Lade des Goites Israel. 
V. 9. 10. 1 Cbron. 23, 3* 2 Sam. 

ao» 12: ^^^ K^^¥, r^^J ^t^l u'^ 
er Sihffjfte den (todlen) Amasa von 
dem Wege auf den Acker. 

2) 0. V. a. Kal no. 4. einen Ort 
umgebn. Jos. 6, 11. 3) umgeben, 
wie Kal no. 5. Ps. 140 » 10: ttfH'Y 
't^DXj (Jax Uaupt oder Joi 6i^£ <ie/«r 
<{itf micfc umringen. Aucb causat. 
macben, daft etwas umgibt, rings 
auflPubren. 2 Cbron. 14 , ' 6 : 3D^i 
no In wir woUen eine Mauer rinxs 



f . 



auffiihren. VgL im Syr. 
drcumdedit^ munivii^ im Arab. 

' j^\j^ wo von loil^ die Mauer. 

4) andern, verwandeln, . 
vgl. Kal no. 7. ft Kon. ft3, 34 • j 
D^p'tln^ 1X7^ -nM ;3»*1 und er an 
d«r(tf seinen Nameu w Jojak\m. 24* < 
17. VgL Ho;7fc. 4 Moa. 32, 30 i 
Dtt^ nlDblD weUhe ihre Namen an- 
derten. 

Ho;>A. aq^n fut. ;iqi4 ») gc- 
wandt, gedrebt werden, sicb dre- 
hen, wenden. Esech. 41 , 24 von 
den Tbtirflugeln. Jes. 28 , '27: 
210^ jbq S^ nS^V (BImi und das Rod ' 
des Drtschwagens Idfst man (nicA') < 
'i;iffr cl€yt Kummel gehn^ eig. iicb 



ao^ 775 

uber oem Kummel vf^enden, wal- 
sen. 2) umgeben $ejn. 2 Mos. 
£8, ii:* arjrntM^t) nl3q» urn* 
geienmitgold^nejiEinfassungan, ^ 
39 , ^. 13* 3 ) vcrandert ieyn, 
S. Hiph. no. 4. Dedivate: nyij 
n20^. :i«>:iD* :ao^x3, »d. 

nSO yi Wendong, Scbickung Got- 
tcs. iKon. i«, 15, »• ▼• •• ?TJ!)3 in 
der Parallelstella 2 Cbron. 10, i5« 
Stw. ^^D sich wenden. JLXX* 

TOO x^ suhst. m. der Umkreis. 



20 

\ 

nca. 4 Mos. ii, 24: Vnkrr ni:!'*do 

P«. 79 » 3» ' Haufig mit Pron. 
.*inta^30 ting^ um micfa, Dd/^OlS'^^O, 
rings um euch u, a. w* 




^D yerfiechten^t ver&chlingen, r, 
Zweigen gebtaucbt. Part* pass. 
Nah, 1, 10. Fy. Hiob 8, »7- 

Arab. (^C^ ^*M« 



1 Cbron. 11, 8- Daher a^:jftb 



* • 



von alien Seiten, ringaum. 4^Moa. 
16, 27. Ezech. 16, 57. Jos. 21 9 
44: a'»abo onS f!in'» n3i»i «w^ 
Jehova verlieh ihncn Rukc von 
alien Seiten* 2) baufiger adv. 
ringsum. i Mos. 23 , 171 2 Mos. 
16, 13* i9> i2 u. s. w. .Auch 
doppeit: ^^ao i'»ac £zecb. 40, 
5 ff. 3) V :i'»a.t> praep. rings um 
ctwas z. B! ID^^aS ^•♦ao rings um 
das ZeU. 2 ]Aosi 40 , 33- 4 Mos. 
1, 53- 2, 2. Ricbt. 7, 31. Hobesl. 

5,7. 

Plur. m. D^aoo 1) von Per- 
ftonen: die Nacbbam, die rings- 
umlier sind. Jeren^. 48, if: ^n3 
V3oq-SD lS bedauert esy alLe 
stmt Nachham. v. 39. 2 ) die 
umliegenden tjegenden, tes en* 
virons. Jer.33, 13: qV^Jn;; ^^''^ca 
in dem Umkreise von Jerusalem. 
21, 14: n«»yaD-SD n'j^Hi mw^ 
vtrzehrt aUes^ was rings umher 
ist, Ps. 76, 12. 89 f 8* 97 f 2- 
5) aifa;. rings umber. Ps. 50, 3: 
•JHo rrij^ttf^ ns3*»at) riMi «»» fA» 
•turnf^ es sehr. Jer. 40, 14. Meh- 
me der Torig^nBeyspiele macben 
den Ubergang bierxu und konn- 
tea auch . schon bierher gezogen 
werden* 

Plur. fern, nli^aq 1 ) die um- 
lugenden Gegenden. Jer. 17, 26: 

!\v^n^, nlataei) aus den Gegen- 
to' von Jerusalem. 4 Mos. 22, 4. . 
Dta.9, id. 



m. verflocbtene Zweige, Dik- 
kicbt. I Mos. 22 , 13. Vor dcm 
Gen. bleibtdaslCamesunverkurEty 
Ps. 74, 5. Vgl. die Form *»(;';. 

ipip m. Proh. iDab Jer. 4, 7 dass; 

Plur. •)?»!> **^„^P^ Dickicbt de» 
• Waldos "(v. einer Singularform 

tiaq) Jes. 9, 17. 10,34. Arab*^ 

^JC^ densitaSj implieaHo ra^ 

morum. Dasselbe Wo^ kommt 
auch mit to gescbrieben vor, f. 

Iialitf und nMtt/. 



2Vab praep. rin^s 



D20 Dan. 3, 5. nnd HDJto r. 7. 
10. 15 ^it sambaca^t griecb, ettfur 
ySvxnr ein der Harfe abnlicbes aher 
dreyeckiges Saiteninstrument. Fast 
spriicbWortlicb ist der Ausdruck 
beym fersius (5» 95)- Sambu- 
cam eitius ealoni aptaveris alto ; 
seine dreyeckigte Gestalt geben 
Hesycbius und'Sutdas an (x. f« 
ffti^fivHit) Vgl. Vitruv 6y 1. 10, 
22 mit Rode's Anmerk. ; aufser- 
dem sebe man bes. Athenaus 4f 
s^ S. 175, 14 1 8 S. 633 und 9 
S. 637. ed. Gasaub. Nach der 
zweyten Stelle batte es einen bel« 
len Klang und nur 4 Saiten. — " 
Was die Abkunft des Wortes be* 
triffit, so virird es an der letsten 
Stelle von einem Erfinder Sambyx 
abgeleitet, 4, 23 aber fiir eino 
Erfindung der Syrer ausgegeben, 
wesbalb es aucb Xv^oi^tm^ hei£ie, 
und so urtbeilt audi Strabo 10 
g. 471: t5^ 9gy%vwv ivia fitc^ fitter 
(hifAmetttf ^ vifiXa i^gy ^ttijufivKn etcv 



aa 



774 



ao 



Das letztere hat z^ar die Analo* 
gidi von h^^,y,va/Ska fur aich, itt 
aber dodb nichts wemger, ali 
•icber, denn beyo'ViU^Mv/n^ n*»2bO^0 
iftt^deutltch der umgekehrte l^all ; 
und die Etymologie enUcheidet 
nichty da die Ableitung der Sam-^ 
huca von samhucus HoUimdet 



kllmng nach Aben Etta und der 
yulg, et \iit ponantur") JmiAa.^ 
menta portantia'u 0. jirma^ fe^ 
r^nJUs structuris upLa* 

'•5?. w. Late, I Kon. 11, fig* **•- 

Oi , 7. 



von ^uniuuf;u9 xj.uiiiuiu.cc \ 

%um mindesten ebensoviel Wahr- 'SO in. Lasttrager. ft Chron. ft/ 1. 

Acheinlichkeit bat^ aU die det 17. 54, 13. — 1 Kon. 5, 

^5 C^9) ^t^^t Sso MVJ wel- 
ches entweder alt Apposition an- 
zosebn ist^ oder man hat SzsD 
auizusprechen. - LXX. mt^owrtf «^. 
gip. Fulg^ qui onera portabant, 
Chald,jer elites in humero* 

130 m. mit Pron. iSaD Ltast. Jet. 
10, 27, 14, 27. I^J^'^J^ das Joch, 
welches er tragt, Jes. 9, 3. 



aram. M^^o von i^b (lechten (afidi^ 
bus plexis). Fiir das assimilif.te 

2) vetgleiche niftS| syr, f *^v^\ 
auch |]f; 



aofl) 



nVlao 



fiir 4«ft 



griech. ev/ufii\$i. Syr* hat \i±o 
Arab, p^^ dass. f^ers. faut. 



Sao 



l\fut. S:ie^. tragen. bes. eine ^^30 /. nuT Plur. v. d-Gen. niS:jo 

schwerei^e Last Jes. 46, 4- 7. jjnttragen , driickende Arbeit,' 

i Mos. 49 15. Trop. Sch«ne«e^ Frohndienst. ft Mos. i, ii. ft, 11. 
diilaen. Jes. 53,'ii; die Sunde 



jemandes tragen, 53t il^ KlageL 



5, 4. S» <S» fi- 7-/ 



5, 7. Im Chald. und Syr. VfiMD ^^^'^0. ephraioiidsch fur nS>ttl[ die 
dass. Ahre. Richr. ift, 6. 

Py. Pa. 144, 14: fi'»Saop o*»avVH .li^n » «» • ^ ' 1-. u 
.. / . ^7 ! - Z*^ • • * i-tw. Im Syr. 1st ta® glauben 
trachuge Rmdcr, vgL U^ ua- ;  

^^^^._ _y» tl«.% (^ *'*' Pesch. fur wfu^tt^ #«ti«), 

' -.- -^ -- auch: hoffen, das letztere ist im 

Cbald. faerrscbend'; wo es.in den 
Tdrgg. fur nnp und nrd steht. 
S. "T^te;. Im biblischen Ghaldais- 
mvL\ "nur Dan. 7, ft5J »;^«(!1^, ^^J^,\ 
tl*) ^'' Jmni^ iarauf^ zu dndem 
n. s. w. , ganz in dem Sinne* des 
syn. bebr. \ a«#n 1 Sam. 18, &5* 

KlageL ft, 8. ^g\* i Mos. 37, 8 
Targ. TrefELich daher d^t hebr. 
Ubers«^ niOttfb 3ttfn'»i. Tkeodi nsi 
ixovicti rov «XX9i5«'0tf. Zu sehr 
nach d^m ' sonstigen Spracbge* 
branch bat der Alex, wfeiiftn^. 
Vulg. putabitf quod possit mw 
tare* 



gen, trachtig seyn» und jUiS 

scb wanger , eig. beladen^ BO' 
eharti Ilieroz» P. L S. 295. ijsiVh 
ist vox epieoenay wie das dent- 
ache Rind, und hann daher auch 
mit einem Masc. verbunden v. dem 
weibl.Rinde oder derKuh steben. 

Hithpa. Vinon wahtsch. lastig 
warden. KohW ift« 5« 



^3Q chald. s. V. a. das vor., auch : 
aufheben (vgL Mttf;)), aufricbten. 
Pool. Esra 6, 3s'wiloo %n1\arMn 

und seine OrundvestensoUeHouf" 

geriehtet werden. Vgl. im Chald. 

b^D 5 Mas. fi4, 15 X ^^^' aber im 

SamariL fur: atifrichten, in die CTIIip nurEzech. 47, 16 etneStadt 

Hobe richten. 1 Mos. 13, 10. Syrieas ^ zwischen Damascus und 

31, x7. Ganz unrichtig und^in- Hemath. ^ulg. Sabarim^ und 

passend ist die gewohnliche Er* im Onomast. zitiit ea Hieron. 



ao 775 

ilotk ans dietet Stelle. Der^yr. 
^At XXtO&ajD ui^d fcheint es mit 

on-il|D (Jci. 3^» *9. 37 > »3) 
fur einerley bu haJten. Doch ist 
dat letztere wafartcheinlicher £/«• 
fiif« am Einpbnt oberbalb Ba- 
byioB« 

•^i^^O 1 Moi. 10, 7 (wofur 21 
codd. Mnditf) and Mn:i& x CHron. 



40 

Cbronik ^m;i:Ii , wabrecbeinllcb 

TOn Zing if, einer Stadt, we]- 

cht Ptoltniauft in das aufiiarste 

OAtiicbd Athioptett letzt. Diefa 

wire nicbc uapasaend, wiewobl 

obne hinlanglicbe ^Tlctotitat Der 

5 e/ 
Araber in der Cbronik hat tuj^fOO 

deMen Bed^utung aber telbtt dan*« 
kel iit* 



, 9emOn vom \^Slkeritainme, ^jq r^^ ^^^, niederfallen. 



der Kpichiten. Am wabrscfaein 
licbatea Sahatha oder Sabota^ 
eine gro£ia Stadt im glucklicben 
Arabian, welcfae Plinius 6, 28 
sect. 32 ab die Hauputadt der 
Atramiten, eines Stammea der Sa* 
baer^ am rotben Meere geleeea 
angibt, w^lcbe 6o Tempel in iure 
Mauem einscbliefse; denn wabr^ 
scbeiolicb wird docb Sabatka 
wai. Saiota ftir'etnen Ort zu neb- 
men aeyn. VgL i3 , 14 sect^ 3a : 
thtts eolUebum Sabota eamelii 
courtehUur, Ptolemaus nennt dort 
eine Hauputadt "Ztii^*^*. S. Cel 



am an* 



zubeten , mit V Nur Jea. 44^ 15. 
xj. xp. 46, 6. Im Aram. '^\ty 

dasa. Ea atebt in den an* 



fefiibrten Stellen nur yob An* 
etun^ d^r Gotsen, and man kann 
die unter Ss^q , D^*^.>}3, •jWd a. an- 
derawo gemachte Bemerkung an* 
wenden, dafa mebrere aicb auf 
G o 1 1 e a dienst beziebende Worter 
der Syrer im Hebraiacben nur inBe- 
sug auf G o t z en dienat gebraucbl 
werden, weil derGotzendienatder 
Hebraer meistens aramaiacben Ur* 
aprunga war. 



Dan. s, 46. 3f 5^^ ™^^<*^* ^^^ 
Form dea PrSt. *i3e Dan. 2 
atebt auch Jear 44 , \6 Targy un'd 

gleicbt dem ayriacben .^^jo. Arab. 



lariiNotii. orb. ant. T. 11 S. 703. 

704. Micbaelia( 5tt;;/;/tf in. S. 171ft) TAp fii^ nSD** cbald. a. ▼. a. daa vor. 

icbligt aolteid^ Tor, &X«J «u p^^ ^^ p^j^^ ^^^ U,^~ ^ ^^ 

Tergleicben, d. b. der arab. Name 

fiir Ceuta (beym Moaea Chore- 

aenaia Septa) ani gaditaniacbieti , 

Meerbusen, u. ea konnte Ansicht 

dea Yerf.'ttaeyn, dab dieaea eine 

ftthiop. Colonie ware, somal dft 

tick der Alte aeine Cbarte ge* 

drangter and die Saulen dea Her- 

kulea aab^ dacbte, vgl. auch 

Strabo 10, xo6 and 15, xoo7; TniD f^ ^aa Eisentbum, Vermo- 

aber die Stetlung dea Wortea zwi* mogen , der Scbatz , x Cbron. 29, 

•cben mehrem offenbar arab. Na- 3. Kobcl. 2, 8. Haufig wird 

men macht daa eratere bey weitem Israel daa Eigentbum Jebova'a ge^ 

Wabracbeinlicher. Die Uebfer-* 



OCSUm daaa. aebr baufig, davon 
una cXsszuwM^ Betbaaa^ 



Moacbee. 



•ttznngen der Alten aipd erlautert 
ia /. D. MichaeUs Spicileg. T. I 
S. xpx ff, 

fCtUO abend. , aber wait sweifel- 
bafter. D^r Cbaldaer gibt ea in 
dar Oen, durch n9:i^Y, in der 



nannt« 2 Moa. xp, 5. 5 Moa. 7, 6. 
x4, 2. 26, x8. Pa. x35, 4. Malacb. 
3> ^7* Vgl* phn no. 2,1:, and 
n\na no. 2, L Chald. n^qao 
daaa.. und Sao, Sri^e erwerben* 

/ 

]^ oder nacb den Rabbinen ]3e, 
nur im Plur» 0'*:32D x) eig. Stell* 



\ 



so 



776 



xo 



/ 



vcrtrctcr (de» Furtten), Statt- Streitaxt, vgl. er«V«^«f (Hcrodo 



halter, A^h. als eine Befehls- 
haberwiirde derBabyldnier, neben 
dem ahniiohbedeutenden nriB. Jcr. 
51 » *3- 28- 57./E»cch. 23 ,6. xs. 
fi3, vgl. Jet. 4x , 25. S* das chald. 
710. r. 2) iiberb. Vorgesetster, 
Vorfttcher, ,von den Vblkavor'^ 
atebern sii Jeruaal^m unter £sra 
tini Nebemia. Esra 9; &. Nehem. 
^j i<J. 4, 8. i3 (i4» 19). 5, 7. 
7,5- 12, 4«>« Dafs dijB cigent- 
liche Bedeutung des Wortes : 
SteUirertreter sey, »ieht maa aua 
dem Gebratiche desselben in den 
Targg., wo Mft^no |3p fiir dan 
Stellvertreter, Vicar des Hohen- 
l>rie»ters (n5tti[»;i i^nb) steht. S. 
Suxtorf Lex. 'chald. S. 1425. 
Es stammt iibrigens wahrsthein- 



7 , 64 ) und das. armeniscbe Sacr^ 
DerZusammenbang und dieganxe 
Haltung des Verses, auch <ier Pa- 
rallelismus des vorigen Verses un- 
terstutaen dieErkliirung sehr, und 
achon Kimcbi erwabnt derselben. 
Man iibersetzt dann: n*»^n p'yp 
•»fiiS rt«*ipS -lio^ ziehe Kervar 
Speer imd L^ze gegen mein^ 
Feinde^ abnlicb dem ersten Oiiede 
des 2 ten Verses: r\\:s^ l?o ?!«?.?! 
ergreife Schild und* Tartsch^Z 
Aber anf der andern Seite spre- 
cben wenigstens die alten Uber- 
setzer und der sicbere hebraische 
Spracligebraucb fiir die Deutung : 
zieke hervpr den Speer und ver^ 
BchUefs [den fVeg) meinen Ver" 
folgerri. 



lich aus dem Persiscben hef, wo *^Mn • j ^r i'\ 

/ c / ' »WS; OT. in der Verbindung: 3n» 



^^Jjsiii:, in den Bedeutungen: vj- 

carius^ praetor^ praefeetus vor- 
kommt. S. CastelU Lex. vers. 
S. 368. 

Vp, m. cbald. • 1) Stattbalter, Vor- 
. steber der Provinzen, deren Un» 
terscbied von nna sicb freylict 
nicht . mebr genaV angeben lafst. 
Ban. 5, fi. 27, d, 8. Doch scbei- 
nen sie den Rang vor jenen go- 
babtrzu baben , was man wenig- 
stens aus der Stellung des Wortcs 
zwischen o*»5a*)n«/nK und pna 
mit einigcr "VV-ibViclieinlichlielt 
folgern mocbtc, 2) Dan. 2 , 43 : 
^*^^^ '»P.'»^.'!-*?5 S» t'^x^D :s-) der 
oberste Vorsteber iiber all^'Wei* 
sen Babels. 

^l"^? m. 1) das Verscblofs. IIos. 
^3, 8: DiV *)1:jd das Ferschlofs 
ihres Herzensy ib'reBrust. 2) Hiob 
fi8, 15 ». V. a. -iqio :3ni, s. den 
folg. Artikel. 3 ) P'g. 35 , 3 neb. 
men emtge 1*15 oder nacb andcm 
€odd. •1150 als 'Noi^cn, und gebcn 
esdurcb: Lan;5e, Spiefs, vgl. 

J^usnji hasta lignea^ oder durch r 
/ 



1?3ij i Kon. 6, 20. 21. 7, 49. 50I 
xo, 2x. 2 Cbron. 4, 20. 2 x. 9, 20 
eine Art des Goldes, welcbe durch 
diesen Ziuatz von dem gemeinexx 
unterscbieden t und als kostbarer 
bezeicbnet werden soll« (Vgl. 
hieran den Artikel ant S. 247). 
F'ulg^ auruin purissiinum. Syr^ 
aurum purgatum. Chald. aurum 
bonum. J. D. Mlcbaelis ( Sup^ 
plemm, S. x7x8) vergleicbt nun 

das arab. joiliL Baura, und halt 

es fiir: aurum nativum^ dendroi- 
desy gediegenes Gold, welches 
baumfdrmig angeschossen gefun- 
den wirdj aber die Anwendung 
jeuer arab. Bedeutung auf das He- 
braiscbe ist bocbst zweifelbaft, 
oa *i:&o bier seinen bestimmten 
Spracbgebraucb hat, undvonjener 
Bedeutung keine Spur weder im 
Hebraisehen hocb im Aramaischen 
vorkommt. Sicberer bleibt man 
daber iVobl bey der altern Deu- 
tung, welcbe de Wette durcb 
den .gliicklich gewablteh Aus- 
di uck : Scfaatzgoid wiedergibt, 
d. b. kostlicbes, reines Gold, 
vI^lLvon denkoniglichenSchaccen 



ao 



777 



so benannt. Gleichbfedeatend 
haermit itt nl:(D Hiob s8t i.5» 
urofir dc Wette*: gol^ene Schfitzd* " 

^O Jut^ SiO^ vcr8chlicf«en, 
&^ mit dem Accus* u. den Prapo-. 
sitionea *i2^:i uod Ss^. i Mos. 19, 

27Kiir schlofs \r hinier $ich zu. 
V. 10. 1 Kon. 11, 27. Hiob 3, 10. 
& Sam. 1, 5: ^on^ i5o nln^i 
o^^ Jehova hatte ihren Mutter-' • 
Ua verschlossen^ Dasftelbe lit 
V- 6 kusgedriickt: i»i nin*; nio ••3 
mn*^ ^enn Jehova hatte ihren 
Miitterleib verschLossetL^ (Die 
Prip. TVa gehoTt bier sur Con- 
atruction, und ist im Deutachen 
nicbt 8u ubertetseDy s. *i]^l no. 3.) ' 
In fieziehung auf Person en Hiob 
12, 14: tb>« Sv, S30^ tr schUefst 
jemajiden ein, Auch von leblo- 
ien Dingen 2 Mos. 14, 5: n^o 
"lanon Dn*»Vv es schliefst sie die 
fViiste ein. 2) obne Casus. 
1 Mos. 7, 16: iiM nl,v ifaqo 
z/iiii Jehova schtojs' Jifnter ihm 

' zu. Jes. 22^ 22. Von leblosen 
Diiigen Ricbt. 5.22: aSnn SsD^i 
!3niri ^M u/ii^ i2«tx JFe^^ schlojs 
htnter der KUnge zu^ d. h. scblofs 
sich hintet dem hineiDgestofsanen 
Dolche. Hietan scfalielst sich 
3) Jos. 6, 1 wo, es fiir: sich 
schliefaen , geschloasen 

- sey^n, steht: n^abw n*)3b In^vi 
SM*ittf^ ^^a •»3ae wni/ Jericho war 
gesfhlossen und verschlossen vor 
den Sohnen Israels. Das erste 
scbeint auf das bloTse Zumacben 
dar Tbore, daa 2te auf das Ver- , 
scbliefsen derselben durcb Riegel 
und Queerbaume su gebn. .So 
nebmen es scbon yulg^ und dec 
Chald. P^ulg, Jericho dutem^clausa . 
erat atqiie munita. Chald. et 
Jericho erat clausa foribus fer^ 
reis et roborata vectibus aetteis. 
Die intransitive fiedeutung', wel- 
cbe hier *i:iQ hat , {indet sich apch 

in dem arab. vJlXc, welches der 



,4D ' 

Araber auch hier zur Ubersetznng 
des n'lilb gebraucht hat. 

Niph, pass, von Kal 1) ver- 
schlossen werden, von Thuren 
bder Thoren. Jes. 45, i. Nch. 
13, 19. 2) eingeachlossen wer- 
deuy V. Personen* 4 Mos.. 12^ 14* 
1.5. % Sam. 23, 7. Rejiex. sich 
einschliefiien. Ezech. 3, 24* 

P/. •list) s. V. a, Hiph. no. 3. 4- 
a) iiberliefern, iibergeben. 1 Sam. 
17, 46: ••no nln*» ?i*^ao' r^^n crian 
heute hat dich Jehova m meme 
JIand gegeben. 24, ;i9. 26 v 8« 
£) Preia geben. 2 Sam. 18 « ^Ss 
geseegnet sey Jehova ^Sp "iittjK 
D«>«if3H."j DM welcher Preit gegC' 
ben ^iie M&finer ^ welche u* j. w. 
JPy. verschlossen seyn. Jes. 24* io. 
Jerem. 13, 19. 

ISph* 1) verschliefsen a. B. 
das Haus. 3 Mos. 14/ 38. a) j«- 
manden einschliefsen e. B. clen des 
Aussatzes verdachtigen 3 Mos.. 

13, 4. 5. 11. 21. 26. 31. 33* 5o- 
3) uberliefern, ausliefern. 
6 Mos, 23, 1$: Sh n:3.x; vacn hH 
I'idnM du soils t nicht den Knecht 
ausliefern mi seinen Herrn. Obad, 

14. I Sam. 23, i<S; -^Slja '^^IVJJO^n 
1n«»a n^'»»;p^ werden mich die Biir- 
gervon Kegila ausUeJern in seme 
Band. V. 12. Jos. 20^5. Amoa 
I, 6. 9. Ps. 31 » ps '•5.'!'^^^ri mS 
aM« t^a du hast mich nicht der 
Hand ' des Feindes Uberliefert* 
Klagel. 3,7. 4) Preis geben. 
P»- 78, 48: ovvri n-iaS ^:xctr 
er gab dem Hagel Preis ihr Fich. 
V. 50. 62. 5 Mos. 32, 30: nli-i'; 
BVaon Jehova hat sie Preis ge- 

geben. Amos 6, 8= '^^^. '•fll^P^l 
nM'Sc^ ich gebe Preis die Stddt 
Ufid was sie fiillt. 

Die beyden letztem Bedeutun- 
gen V. Hiph. u. die von Pi. erklart 
nunSimonisdurch: conclvdendum 
tradidit^' daher: tradidlt iiber- 
faaupt: sie scheinen aber fast das 
Gegentheil der eigentlichen Bedeu- 
tung des Wortes ^uszusagen, wie : 



v.- 



so 



778 'TO 

Deft tJntergAngfl dieter Stadte ge- 
denken iibrigens auch die clatsi* 
ftchen Schriftsteller y namentlicli 
StrahoCXn S.6S.6 ed. Casaub:^^ 
welcher Sodom die Hauptstadt 
Ton drey ze fan daselbit Verann* 
kenen Stadten nennt. S. Reland*% 
, Palastina S. 1019. Biichiene Be- 
schreibung v. Palastina Th« ft 

s. 317- 



resignare ^ reclndere , anfiicblie* 
fsen, und wir mochten dieses 
Bey>»piel daber den unter '^DS 
S. 720 gegebenen Analogien bey- 
zahlen. Gleichbedeutem ist im 
Hebr. *^00j welche Form dann 
auch im ^rab. gewohnlicb ist. 
Derivate: llao, *i^ao, *^3^o, '>:iob, 

159: chald. dass. Dan.tf , 23. Sonst 

ist das Wort iH den Targg. nicht p^q leinenes Unterkleid, einc Art 
k;:„c« .^«4^«. ;« ^^t. Ti-.-r.i ^emd, welches auf den blofsen 



hauHg, sbndem in der Regel 
steht statt dessen nriM^ 

1^*1^0 HI. Regen. Spriichw. ft7, 15 s 

^yr* f K^? (si)io. Itt beyden 

I)ialekten findet sich also dasselbe 
Wort; vgl. ^m Samarit. *iatoM plu^' 
via 3 Mos. &6, 4. LXJC h 
ifiufif X9tfiU£ifp^ Aber f^/^. in iie 
frigoris. 

*W m. Block, nervus s. t. a. n2!9p»> 
^in Hols, in welcfaes die I'uise 

. dea Gefangepen eingeschlossen 
wetden. Hiob 13, £7. 33, 11. 

Syr. ]fjiD welcfaes Appstelgescfa. 

16, a4 fiir das griecfa. ^Xov stebt. 
Im Chald. H'^^'yp^ cippus^ praelum. 

Stw. ist C<& Ugavitf constrinxU^ 

oder iXkM occhisit^ obstruxit. 

B ip Sodom^ die vornehmste dec 
5 Stadte, welche im Tbale Sid- 
dim lagen und, mit AusnaEme der 
•iidlicbsten Zoar, in das todte 
Meer versanken. Mit Recbt fol- 
gert Reland aus 1 Mos, 19, t5 
oafs sie die siidlichste der 4 ver- 
•Hnknen und zunachst an Zoar 
gelegen gewesen sey. Die alten 
Ubersetser, bes. LXX. Fulg. und 
jtraber scbreiben es, wie ge* 
wobnlich, mit Tollem^ Yocalen, 
als der~ masorethiache Text. 
LKX. 'SiiofM, Fulg^ Sodoma* 

Arab. c^lX^. Ini Syr. ^00^; 



licib -unter die ubrigen Kleider 

fezogen wird. Richt. 14 1 i&« >-5» 
es. 3, »5* Spriicfaw. 3*t ^4* 
Vgl. Ps. 104, a. Klagel. 2, 20. 
Targ. wo esfiilrKleid, Hiilleuber- 

faaupt steht, Syr. ]fjOrXD »» *«' 

Peschito fur witiffv Luc. 19, 20, 
und f lir Xhrw Joh^ i3 1 4* ^tw. 

/ / / ^ 

ist im Arab. ^(Ami »• ▼• «• J<A*« 

laxavit^ dimitit vestwi suam 
(s. den Buchsuben S)» davon 

Jju* und jjJUm Dccke, HuUe; 

5 # # ' _ 

SJtOU« ^'t^''^* DcrEtymologie 

/ 
nacb seigte^esdannachelgentlich: 

Kleid iiberhaupt an, der Ge- 
brauoh aber scfaeint es ~na<Jbnals 
auf jenes speziellere Kleid be- 
schrankt zu haben. DaherKim* 
ehi im \Yorterbuche: notat o«- 
stem noctumam^ earni proxme 
inhaerentem^ et ex Una constant 
tern. puam teunen etiam per 
diem induunt^ vgK dens, au lUcht 
x4, 12 y Abarbenel au Jes. a. a. 
O., u. bes. Schroeder devest.muL 
Hebr. S. 354. 358. Die Talmndi* 
sten brauchen es nacbmals auch 
fiir Lieinewand , als den Stoff 
jenes Gewandes. 

Die LXX. iibersetzt es aebr 
passend an mehrem Stellen durcb 
eivtmf^ welches gerade auch jene 
Bedeutungeu ^ercinigt^ uiidhocbst' 



no 



779 



10 



wahrscfaeinlich da$ koptlsche "^np m. nut in dcr Vcrbindurig; 

ajEnTtU "«• Lctztercf steht in ^^M ^^^^ **» Gefangenhaus. 
^ 1 Moi. 39, ao — ft3. 40, 3- 5- 



det kopt. tubers, dea N. T« fur nv^iiv 
und j^tMtfv, Tgl. Pollux 7, xtf 
segm. 72 : itnimr f^riw tUyvwrf» fuf^ 

/cMv ^tAfinit^ So wahracheinlich 
aber anch die Identitat dea grie* 
chbchen und koptiscben ^Woitea 
ist y ao sweifalbaft iat der etymo* 
los;iaclM ZuaammenhaDE beyder 
init dem hebraiachen una dan oben 
Yerglichenen semitiachenWoTtenat 
welch«n man Tiel &u aehr ala aua* 
gemacht angesehn hat. S. dar- 
liber vox alien die treffliche Aua- 
fuhmng bey Sehroeder de vestitu 
muUerum hebr. S. 339 ^- 361, 
vgL Jablonsfiii Opuscc. ed. U 
Water T. L S. 297 tt. und J. D. 
' MUJuuKs Siipplemm. S. 1720* 

^'^O vu' Qrdnung Hiob 10, £ft. 
Sfti |vi|> daaa, Im Chald. iat 

'^'id a. ▼. a. d«a hebr. ^*^9 reiben, 
ordnen* VgL auch n*>nttf. 

■Q^ jn. Hundung, nur Hoheal. 
7) 3: *^^&*1 1AM Becber der 
Aundung, fur: runder Beeber. 

Syr. falpj (j-'s^» LXX. Fvlg. 
*f»tif r$f9tnosy» etat0r tomottiUs. 
Im Syr. iat ][)ou9 Mond (vgL 

llinw) arab- ^ji und yJ^Um, 
wie s. B..|dV imHebr. weifa aeyn^ 

im Arab. rj^J Miich*. 



)owa . daron 



nnw n'fi 



Es bietet aich bier zunachat zur 
Vergleicbnng'daa arab. ^.^^' wa- 
cben, Wacbe halten, im Aram. 

Wachtbaua a. v. a/ *iOtt^s, und 
man. darf dieaea nicht durch den 
Einwurf abfertigen , dafa daa 
ar^m. ^riTt^ auch im Hebraiacben 
"iTitt/ erforaere , a. den Buchatabeu 
Q. ^Doch fiibrt die Variante von 
1.0 aamarit. Mss. *^nD auf eine an? 
dere etymologiscbe Voratellung 
von dem Wor^e. Beyde Leaarten 
acheinen nehmlich , wie diesea ao 
haufig bey den Yarianten dea 
aamarit. Textea der Fall iat, nur / 
* veracbiedene Formen von einer 
Bedeutung zu aeyn^ und mit dem 
vorhergehenden irib in Verbin- ' 
dung zu atehn. *^n& war §• v. a. 
*inbumgeben, daber: circumvaU 
lavitj munivit^ wovon *intj ma" 

arx y turris , palatiunu Dra 
Form *inb'mo<^hte etwaa aeltener 
aeyh, und der Samaritauer aub-^ 
atituirte deabalb daa bekanntere 
*^na Hieuiach iiberactzt auch' die 
jLXX 4urcb ixifmf*a^ Einige, 
und unter ihnen acbon Aben Esra, 
hielten daa Wort fur agyptiach, 
aber wenigatena die biaher ver* 
auchten Erlauterungen aua dem 
Koptiachen (a. Jablonskii Opuscc. 
T./S.3ao) befriedigen nicht, und 
die obigen Ableitungen aua den 
aemitiacbep Dialekten haben weit 
mebr fur aich. 
Daa Stw. *i«*)0 acheint ayn. mit 

'>nD (vgl. den Buchat. n u. die TO oder ^P^ 1) a. v. a. :io3 su- 

dort ange^ebeneo Analogien ) und riickweichen, inabea.'* von 

den Bcgri£F:.umziebny ringa um* - 

geben gefaabt jbu haben, davon 

itt noch nn;^ bey den Talm.adiaten : - 

maceria , stpcs* S. auch daa fol* 

gaade. 



Gott und der Tugend. Pa. 8<'i' ^9 • 
^lac 3lD^ H'Sl dann weichen wir 
Tiicht von dir. 53, 4. Spriichw. 
x4, 14: dS ^no desseu Herz ab* 
UUnnif isl^ von Gott und der 



^ 



780 



^Togeiidy iet Lasterliafte , ygl, 
r». 44, 19. 

Niph, aioa fut. aio^ 1) ku- 

ruckweichen , fMt durcb* 

febends mtt dem Zusatze ^InM. 
•». 50, 5.^P». 35f 4: ilHM ^ibH 
4*ian^l sie mo gen zuruekxvcichen 

. ^nd ieschMmt warden. 40 , 15, 
70, 3., ifip, 5. Je». 4^3 x7- Jer. 
46,, .5. lQBbe»«f wieinKalt ab* 
^nrelcben, abtriinnig werden von 
Gott uiid der Tugend. Zephan. 1, 
6: nln^t nnno D'»:ilD3n die da 
gibtrumiig sind von Jehova, Ft. 
44^ 19; «aS MnH aloa H*^ nicTit 
abgewichtn ist uuser Her^. 78, 

' 67: Dnl:aM5 nni:i»n «»*i j*> 7£i*. 

cAeTZ ii/i£2 Jielen ab,^ wie ihre Fd" 

ter. Eiomabl stebt dafur ^fi^a 

ft Sam. 1 , 22. Deri vat : a^&. 

fi) urtxaaunen, umsteckezi, 

a. T. a, das ayr. «.sw£D. cbald. 3i»q, 
im Hebr. sonst y^ha^ vgl. n:3!iDb, 

. Titit jLilien umsteckt oder: uui" 
z&unt. 

!3P0 nur Esecb. 32, 18 in^ Cbetbib 
a. v. a. ^^tr Scblacke. 

« 

■JS^O Gefangnila , h. ciiemer Kafig, 
aliBebalter fiir den Lowen. Eseco. 
19 , 9., LXX> MnfMf. Fulg, ea» 
vea. Syr. pantkerdriiim, VgU 
Bocharti Jiieroz* P. L S. 76^. , 

TlO 7FI. 1) Vcraammlnng, 
Kreii zusammen sitzender'Per- 
aonen. Jerem, (5, 11: Dn^ni 1I0 
der Kreis der Jiingllnge. 15 ^ 17: 

ich in der Spdtter Kreis. Ezech^ 

Tiej f^olks f^ersammlung werden 
sie nicht sejn> P». 64, 3: llo 
d^»*s» Ferxammluns der Bdsen. 
111, 1. Insbes. Kecbuversamm- 
luhg , Kreia Beratbscblagender. 
!*•- 89» ft: Jehova ist furihtbar 
fi^tt^ip; nioa im ila^A der Heili' 
^ert. 'Hiob' 15, 8: niSn nioan 



10 



9Bt>n Jioft <Iu Ml Gottes Rathe 
zugehort? Jerem. 25, i8* ^ Moa. 

49 f ^• 

ft) gemeinsame Beratbicblagutig 

und Ana cb lag, den mebrero 

sutammeft fassan. Spriicbw. a 5* 

2l: nl& pM^ o/t^^ Serathschla" 

gtmg. Gegenftata: d**2(S1^ rii:)* 

Pa. 83, 4? '»1C) .^»^'i.?;{'qp» hv 

wider dein yolk fassen sie kin* 

terlistige AnschUige, 

3) traulicbea Gespracb, ver- 
trauter Umgang. Pa. 55, 15: •ittfM 
1I0 P'^noj ^"^n; die wir zusam^^ 
men das brauliche GesprUch ver- 
stifsten^ vertrautan Umgang pflo- 
gen. Hiob 19, 19: nlo '»nX3 memm 
Vertrauteh. Pa. 25/14: nln^ ilo 
i«>Hn^S sein Vertrauen (aeine ver- 
traute Freundacbaft) schenkt 
Jehova seinen F^erehrern. Spr. 
3, 32: dennein Oreuel dem Je^ 
hova ist der Verkehrte^ nwi 
IniD fi^^tt>*» den Redlichen sehenkt 
er sein Vertrauen. Hiob $^p, 4: 
^ViM s\?' nibM iloa als Gott der 
Frennd rneines Zeltts war* 

4} Gebeimnifa, daber: nSs, 
llD 7t\z , ein Gebeimnifs auaplau- 
dern. Spriicbw. 11 , i3« 2^» ^9» 
25 , 9. Amoa 3,7- 

Die Bedeutung unter no. i. 
acbliefst aicb an daa Stw. *to^ 
•• ▼• a, Oum* jemandem ein Kiaaen 

unterlegen , daber oUma K6pt- 

kiaaen 2. Lotterbett, Sopba, Di- 
van, vgl. im Cbald. Hjntj Kopf- 

kiaaen, Ki$aea, nnd *iaM, \ a\ 

daaa. Hieran acbliefst aicb nun 
imHebr. nio fiir tlo'; Diyan, MSn- 
nerkreis , Versammlung , Ratb, 
traulicbe Unterredung; letsterea 

im Syr. f^Qin. im Arab. o?%m« 

eoUoquia seereta^ Beyapiele a. 
bey Koaenmuller au Pa. 25, 14* 
Denominativa biervon aind wie- 
dernm daa bebr. nq^n Bath pfle* 



* I 



w 



781 



^0 



f T 



geoy syr, jo^is} m^t jemandem 



plaudem, iind im arab« o^m* 

jemandem heimliclv etwas in das 
Ohr tagcDy viell« eig. «icb vertraut 
zusamin^n setsen. Kiae Verwand- H^ifiD^ f Dan. 5 5, 10. 15 



aber mit Ol/wirst du dieknickt 
salhen, Micha 6, .1*5. 2 Sam. 14^ 
fi. Derivat: ;g^bM. Daa Part. 
il'^DO gehort der Bedeutung jiach 
eu ^DD ftir TjDD. 



tcbaft mit TD^ wird^scfaon daraus 
wahrscheinlich y dafs das Deno* 
mibativum . nq^n wieder in jane 

Fonn tibergehty aucb hat o^Vm# 

ah alleinstebepd mitten unter an* 
dem Bedeutungen ganz das An- 
iehor eines Denominativu 

7[\TO y. wabrsch, s. v. a. ••nb Ajas- 
kebricbt, Uniatby nur Jcs. 5, 25 : 
nn5!C0 DnSaa ^nft*) imd ihre Leich' 
name merden scyn wie der Vh- 
rath avf den Gasscn. LXX. 
it x9WftM. Vulg. quasi stercus^ 
Ckald. MD'tno^D. — Kimcbi n. a. 
nehmen dagegen das :> als radical 

upd vergleichen yno*^— > aiukeh* 

ren , i^&W==s Anskehricbt, 

Scbmute^ atfaiop. nbd, welcbes 
gleich annebmlicb ist. Nur ist es , 
ein gewisses Moment filr die erste 
Aoslecung , dafs man bier das rj 
praef. wirklicb erwartet, wie 
es anch in ahnlicben Verbindun- 
• gen immer an stebn pflegt, 2. B. 

41, 2, 

\ . 

^0 s. T. •• •qqi no. 3- »alben, 
immer von der mit dem Wascben 
verbundenen ^albnng desKorpers, 
nicht vom Salben eines Konigs 
u. dgl* Daber verscbiedeu voa 
ni^o. 2 Cbron. 28 1 ^5i sie spti^ 
seten und trUnkten und salbteu 
sie. Eeecb. x6, 9: {SV?^ ^^J^^l 
vnd ich salbte dich' mit }jU 
Anlserdem reflex, sicb salben. 
Butb 5, 3: nsDi ^(^JV^\ undwa^ 
sche imd saloe dich. r>an«'iO, 3. 
2 Sam. 12, 20. Die Salbe, wo* 
nit sicb jemand salbt, stebt im 
Jcctu. (vgL m^e Amoa (j, 6 )• 



wo- 



fur V. 10, im Cbetbib. w^ifc^p ein 
mufiihaliscbes Instrument,, welcbea 
LXX. und f^ulg* evfi^wm^ sym* 
phonia geben, und es ist bocbst 
wabrscbeinlich dieses aus dem 
, Griecbiscben in das Aramaiscbs 
aufgenommene Wort. Mebref^ 
hebr. Ausl^er geben es durcb: 
Sackpfeife, Scbalmeye, ebensa 

der Araber: SaVjUp, u. dasselba 

wollte wabrscheinlicb aucb der 
bebr» Uebersetzer mit :s3jji^ b^ 
zeicbnen; Sm beifst nocli jetzt 
im Ital, die Scbaldieye Sampogna^ 
und bey den syr. und kleinasia- 
tificben Bauern wird ein abnlicbea 
Insti-ument Sambonja genannt. 
AlliB diese Formen, so wie daa 

J^aa. welches der Syrer bier 

gebrauchty scheinen aus evfut(ptnm 
corrumpirt zu seyn. ' Einc abn* 
licbe Form patjo kommt im Tai- 
mudiscben bestiinmt fiir fistula 
vor, u. ^war fiir fistula pulmonis.. 
Buxtorf Lex, ckald. S. 1505. 
Vgl. aucb Serv. ad Aen. XI, wel- 
cber syrnphonia durcb tibia obli- 
qua^ »X»y/«iiX«f , erklart. — Der 
Verf. des bebraiscben Tractates 
iiber die hebr. Alterth,; ^chilte 
Jffaggibborim ( UgoUrti thes. Vol. 
XXX JI) bescbreibtdie Samponja 
als eine Sackpfeife bestebend aua 
2 durcb einen ledernen Sack ge- 
steckten Floten v.einemscbreyenf* 
den Tone, wesbalb das Instru- 
ment im ItaL;;it;ajor/;^magenannt 
werde. Vgl, Forkels Gesch. der 
Musik Tb. I S. 136. Mit Un. 
recht siebt man hieher die Stelle 
desPseudo-Hieronymus (adUar* 
danum Tom. ^, S. 191 ed. Mar- 
tianay), denn das dort beschrie- 



■p 



bene $At grofse Inttnunent wird 
Orgoiium genannt (vlell. n&*][aD 
der TalmudiAten y s. Ugolini a. a. 
Of S. ii2i) und scbeint wirklich 
%clion einige Aknlicbkeit mit un- 
sem OrgelQ gehabt eu baben. 

n<|nO Syene, jct«t y ly-'f die aiid- 
llcbste Grans8tadt Agyptens, dutch 
welcbe man den Wepdekreis def 
Krebses^og. Die Kopten nennen 
sie nacb Wansleb^n (Reise nach 
Agypten ^. 18) Savon ^ vergl, 
Soify>f und Xwivij in der Alex« Rec. 
der iX-X, u. Jablonaky vcrgleicht 
das. agyt. CD^lBtt pretiosum^ 

ffulchrnm, pder (5SH T)irBnEZ| 

terminus numdL 

Der Zusammenhang bcyder Stel- 
len, in welcben daa'Wort vor- 
kommt (Ezecbr 29, 10. 30, tf) 
verlangt iibrigens, das n als n 
paragogiewn oder vielmebr locale 
%\x nebniien , nnd HMD nach 
Syene zn iibersetzen. 29, 10: 
tt^o S«2i ny*j . na^^b Vi3»ri von 
Migdol bis Syene und ziir Orante 
Jthiajjiens. 30, 6: n^io VniJ^o 
vtfw Migdol his Syene. Atex. 
 i%9 Mttyf»\9v 7nf Z«wr. Zwar 
findct ftich diesea n, auch in nan 
mit Zere punctirt , aber die Ma- 
aoretben acbein«n ea doch bier ala 
sum Worte geborig bctracbtet 
baben, da dicse Punctation »o sel* 
ten i«t; Micbaeli* acblagt daber 
▼or n^^o ausBusptecben. Mchrere 
Nacbricbten dariiber s. injablons" 
kit Opuscc. ed. Be fVater T. I 
S. 328- Cellarii Notit. orbis anii- 
qui T. Ill S. 05* Pococke's Be- 
acbreibung des Morgenlandea 
Th. /. S. 187 — »89* Norden 
is. 193. MickaeUs SpicHeg. T.IL 
S. 40. 

O'W m. 1) Rofa. Cbald, HMD, 

ayr. ^axxki©. » Mos. 47, 17. 

' 2 Moa. 14, 9. 23 und hauiig. 

2) Scbwalbe. Jea. 38» ^4- ^^^^ 



78« "^0 

B » 7 9 wofur an der letstern Stelle 
im'Kri 0*^0. So (ibertetaen LXX. 
Tkeod, JSieron.9 der Araber, die 
hebr. Ausleger aber: Kranicb. 
S. AskTuhet BochartiHiero::^ Till 
S. 60, . 

nO^O HpheaL i, 9 das weiblicbe 
Rofs, 

^^ aufboren, ein Enda nehmen. 
Jes. 66 , 17. Estb. 9 , 28* 

Hiph. macben , dais etwas auf- 
b5re, ibm ein Ende macben. 
.Zepban. 1, 2. 3. Jer. 8y ^3^ l^^ 
Dti't&M ieh werde iknen ein Ende 
machen. AIs Inf. pleon, ist bier 
das verwandte *)qM gewahlt ^ vgL 
des$en,Bedeutung in Kal no. St 
Nipb. no. '3. Vgl. z. B, Jea. 28» 
28 : Utt^^t"* wliM fur «ii«?^i«» ufl.i. 
Im Syr. u. Cbald. dass. Auch im 

Arab. <^Uw p§rUt VIIL exter* 
minavit^ perire fecit 

^^0 cbald. s. y. a, im Habr. einmal 
von dem Erfiilltwerden einer 
Weissagung. Dan. 4^ 30. VgL 
das sinnverw. nSo no. 7. jiph. 
einer Sacbe ein Ende macben. 
Dan. 3y 44. 

'^'^0 Ende, aramaiscbartiges Wort 
far das altere und gewobnlicbe 
yp. Kobel. 3, xi. 7, 2. la, 13. 
a Cbron. 20 ^ i6. Joel 2, 20. 

'^ID emphat. MSlo cbald. dass. Dan. 
4,8. 19- ^^ «7- 7f ft8. Syr. 
^o\f>m emphat. \si<ia) Ende. 

^0 der gemeinscbaftUche Name 
mebrerer Meer- und Flufspflanzen 
1 ) der Mcertang , das Secgras, 
0vHos^ fucusj welcbea inr groJGier 
Menge auf der Oberflacbe meb- 
rerer Gegenden des Mittqlmeeres, 
besondera aber dea Heliesponttia, 
scbwinunt, haufig auagevrorfen 

' wird y und woraus die, Alten 
Scbminke (fueus) yerfertigten. 
Jon. tLf 6» S. bes. den trefflicben 
Artikel ^Svsf in Scbnaiders griech. 



no 



Wortcrb/, vgj, Celsii Hieroh^ 
T. l^J. S. 67 ff. Von dietcm 
MeerUng \ Sargasso ^ Gouimon ) 
fuhrt imn auch ^er arab. Meer* 
busen sf inen bebr. Namen *|^0 ** d^ 
Scbilfmeer. Ps. lotf, 7. 9. s^9l. 
• 13^ f 13 ^ ofter, vgl. im Syr. 

Hebr. 1 1 , iQ Peseb. LXX. nnd 

f^u/j^. iibersetsen meistena : l/i»5f « 
5xX«i^aflc» ruhrum fnarc^ wobey 
aber «u ^emerken^ dafs dieaet 
eigentlich der Name dea gansen 
ihdiicben Oceans ist, und nur un« 
genau von dieiem kleinen Busen 
jenes Meeres gebraucht wild. Im 
Agyptiscben hiefs dieses Meer- 
scbilf Sari ^ daber daa Meer , 

$ST}11 ncy^ps ^*» Sari-Mcen 

S. bes. den Heisebescbreiber Je* 
TotM Loho in MiehtuUs supph 
ad Uxje» htbr. S. 1726. VgL 
jMonskii Opiucc. ed. te Water 
T. I S. a66 , nnd die Stellen der 
Klassiker uber das Schilf dieses 
Meeres in Bocharti Fhaleg. 4» 
£9 nad T. IL S. 1191 seiner 
Werke. 

2) d^ NUscbilf, bey den Ae- 
gyptiem ebenfalla SurL 2 Mos. 
2, 5. 5* Jes, 19, 6, Pliru H. N. 
^5, 23 s^et* 45: fruticosi $st 
gensris et Sari^ circa NUian 
naseenSy duorum fcrme cuhitO" 
mm akitudiney poUicari crassi* 
tndine^ -eonta papyri u. a. w. 
Tbeopbr. 4 , 9. Mebrere Nil- 
grSser nennt Spre^igel (^hist. rti 
herbariac T.I S. 7). 

3) Name eines Ortes, nur 
5 Mos. & , I. li JCX f^ulg. Aqu, 
^ni.Sjmm, nehmen es fiir: t|iD*D^ 
den arab. Bnsen, andere fiireiner- 
ley mit ^%:i x Sam. 9, 5, wAs aber 
beydes nicbc wabrscbeinlich genug 
iit; dex Oft bleibt ^ber nnbe- 
•tifflmt S» Yater au d. Stelle. 

5^ f» raffendcr Sturmwind^ 
Wmdabraut. Hiob ai> ig. 27^20. 



785 [ ^ 

37 f 9* Sprticbw. 10, eS. Jes. 17, 
13 tt. a* w. '£inmabl init dem 
aogen. n parag. nna^D Hos. 8^ 7. 

"flO/i/^« ^^tiy mit iexJOL % convcrs. 

.1) weichen^y abweicben* 
Am baufigsten mit p s. B. 2 Mos* 
' 52, 8: ^"jnn^ 1» "^l*! '"^o schncU' 
sind sU von dem fVege ahgt» 
wichen u. j. w, 1 Kon. 22, 43. 
5 JVJos. 9, 12. Ricbt. 16, 17: ^t^'f ^ 
^nb ^^Wp^ so iveicht meinei Stdrki 
von niir. x Moa. 49, 10: m'S 
niv^ t33tt^ -^JiG^ nicht weicht 
Jar Scepter von Juda* Hiob 

weichet nicht dem F^rderben; 
mit 0S(» X Sam. 18 y 12 ; mit Sl^c 
4 Mos. 12,. 10. 14, ^. 1 Sam. 23, 
x5: "^Svp "fb Bri^H Gottistvon 
yn/r gewichen. v. iS. 2 Kou. 10, 
31: OM*!,^ .m*<tDn Sve 10 kS . 
«r «;iVA rtitht von den > SUrtden 

* ^eroheams; mit *>'ini*» x Sam. 
x2y 2o. 2 Kon. 10, 29. 18, tf. 
2 Chron. £5, 27; mit :^ IJos. 7, 

' x4y fnit dem Accus. 2 Cbron. 8* 
x5. Einigemabl obne Casus^ u. 
sv^ar 4) ^r: abweichen von Got<» 
tes Wegen, entarten. Pa. x4, 5. 
Jer. .5, 23. 5 Mos. xx, 16. 
Dan. 9, XI. i) entweichen, 
Toriibergebn. x Sam, x5 , 32 : "ic 
nnen no noruber is t die Bitter he ft 
des Todes, jHos. 4, xQ: DMJiO nij 
voriiber ist ihrSaiifgelag. ^)Von 
leblosen Dingen , passivisch: 
entfernt werden. x Kon. 15 , x4: 
,q*iD M'S n1)92ni t^ni/ die Alt&re 
wurden nicht entjcrnt, 22 , 44, 
2 Kon. x2, 4. x4» 4. x5, 4. vgL 

^ Hiob x5, 30: ^is nnoj •^no*» «r 
wird weggerafft durch seines 
Mundes Hauch. d) Sprucbw. 
XX y 22: eine schone Fran n*ii}i 
Q^ ohne Ferstandj eig. re'ce* 
dens judiciOy wie C. A Michae* 
lis ricbtig erklart. f^ulg. fatua. 
2) abbiegen, vom Wege, u. 
bey jemandem einkebren y ab* 
tretepy mit hn. Ricbt. 4^ x8: 



^o 



784 



^a 



iSm nn»ib kehre bey mir ein, 
2'Koti/4» 8 s n®^ "^P^ •'' kehrt€ 
dasclhst ein. v. lo. Richt. V8, 3» 
15. 19; 1 Mos. 19, &«5. Spriichw. 

3^ binztitreten za etwat, 
sich wohin wenden. s Mo»* 3, 3 : 
rrHn.Mi.'J Ha-nnp« ick will dock kin' 

zUtireten una^seherr. V,4« Rtxth4, 
I ; ris n^tt^ nS^to ^r/^t kerzu und 
je^ztf iiirA hlei\ i Kon. : 20 , 39; 
22, 32: Qh^hS '\'*\v ^*io»n und 
sie wftndterr sich zuUim^ lim zi^ 
kampfen, Aucli: Zutritt ha- 
ben. 1 Sam. 22, 14: Sh '^dI 
ans^ott'JJ) und (wer kat^ wie er) 
Jiutriit zu dtiner^^eheimen Au- 

dienzf 

Hiph. •i'»ori fut. ^*>0J, mit dem 
i convers. •^qjii (wie Kal)' 1) ma- 
chen , dafa jemand oder etwaa 
•v\r«Icb9, abweicbe. 5 Mos, 7, 4. 
Daber a) a b n e b m e n, s. B« den 
King voni Finger 1 Mo«. 41 , 42, 
den Kopf ( dab. binricbten lassen) 
1 Sam. 17, 46. 2 Sam. 5,(5. 16^ 
9 ; Aie Decke dea Scbiffes 1 Mos. 
"8, 13. J) ablegen, v. K^eidern. 
1 ,Mo8. 38, »4« wegnebracn, 
'wegscbaiFen , entfernen, z. B. 4ie 
Gotzenaltare 2 Kon. 18, 4* J®*-' 
36, 7, die Todtenbescbworer 
1 Sam. 28 » 3 » ^Ic^ Flucb Joa. 7, 
13, die Scbande 1 Sam. 17, 26 
11. a. w. 2 Cbron. 15, 16: MVOry. 
n'l'»sa» 9r entfernte sU von der 
Htrrschaft ^ eig. so dafs sie nicfat 
mebrKoniginn war. Hiob 27, 2: 
noattJc "i^cn Sm ••n heym JLeben 
Gottes , ^^r mir mein Recht ent^ 
fernt , entzogcn. 34, 5> in einem 
antlern Sinne aber Zephan. 3, i5* 
ft) mit n*»SM zu' sicb bringen laa* 
sen, gleiclis* bey aich einkehren 
lassen. 2 Sam. (5, 10. 

Hoph, iqsin pasa. von Hiph. 
3 Moa. 4, 31. Dan. 11, 3^^ 

FL ^'ilo a. Ti a. HipK nur 
KlageL 3, 11: 1M0 •»q'jn meiwtf 
IVege leiteC er irre. a. v, a, v. 9 : 
my •»ni3'»n3. Sjrn i?w meas 
oiiiquas reddit. 



^^ 1) part, der paasiven Forna 
(vgl. z. B. n.PiK) entwichen. Jea. 
I 49, 21: n'j^o'j' nSi tfiVe ausge^ 
wanderte und entwichene, Jer. 
17 , 15 im Kri I •»'^no die von mir 
gewicberien. 2) wabrscb. Banke, 
unnutze IVanke (dea Weimatocks), 
gleichs. 4<^a, was auaartet, abgeht. 
YgL :j'»Ci Abgang, Schlacken von 
dem sinnverwandten ^no« Jer. fi, 
21: rm'133 laan ••I'jo Rankcn einea 
fremden Wcinstocks. Gegen die 
Notbwehdigkeit und dasFasaende 
der Micbaelisscben Conjectur : 
ni»n33 |%3 n»*\90 colocjnthis^ v*- 

tis peregrina (vgh SU^' co/o- 

cynthis) bat scbon AurivilLius 
( Dissertt. ed* Michaclis S. 505 ) 
raebreres erinnert , vgl. Staudlina 
neue Beytriige zur Erlauterung 
der Propbeten S. 349. Leiate su 
. d. St. (a. fou. Sylhgff Com'' 
ment* tkeoL T. II S. 212) irrt, 
wenn er die Conatructioti von 
ifsn mit dem Actus, leugnet 
(s. oben)v aber 'nicbt unpassend 
ist seine Conjectur, dais dxeLKX, 
o*»*i*ib^ statt 7y*y\^ *>S geleaen babe, 

> und daber tts nw^M ubeirietze. 
5) ^40 *iS^ Name einea Tempel* 

. thores, nur 2 Kdn. x\^ 6> LsKX* 
ni>Ji rm9 iiw. Syr, uni Afaber: 
porta belli. In der FarallelateUe 
2 Cbron. 23, 5 stebt aUtt deaaea: 
ilOi»n 1S^tt> Tbor dea Grundea. 
yutg, porta ^ djfuae vocatur fun- 
damentiy aber LXX. «vXf rmif 
iiecitt9, Syr. u. Arab* poha sa^ 
telUtum. 

ni3 oder H^P in Kal ungebrauch- 
lich. 

Hiph, n^dn, anch. n^en Jer. 389 
22, fut. n'»q'», aucb fti»i, part, 
n*»8>o x) ^wohin fubren, trai- 
ben." 2 Cbron. 18, 3i« t3n«»q'»l 
-4J0C> O'^n'HM und Oott fiihrte ste 
(die Kampfer) lohg voh ihm, 
Hiob 36, 16: i3f sao 10^0.5 "l^i 
ouch dich will ir herausfiihren 

' mus 



■»o 



785 



no 



am der BedrSngnifs; v. i8: \t 3nO tchleppep, henim schlcppen, 
P»^. qfl-'O/; ^^ *'", *>* w'^A^ wcgschleppen. z. B. eincn todten 



iwi Ferdcrhen juhv I 

ft) jemanden antreihen, bereden, 
verleiten za etwas. Jos. 15 , 13, 
hnrsjh inn"»cm . jo beredete sie ihn. 
Z» verlmigen, Richt. 1 ^ 14. 
St Chron. 169 2. Insbes. zu etw^s 
Boten 'verfuhren, reizen. 
5 Mo». 13, 7. 1 Kon. 21, 25. 
Hiob56, i8- Jcr. 30, 22. 



Korper.a Sam. 17, 1.5. Jar. 1.5, 
5: (ir/t 11;/// senden) D^oSsnTrM 
inoS ^le Jffund^t 4ie kerum' 
ziischleppen. 22, 19. 49, 20: 
tH»n "i-'i^Sf DOno* man wird tU 
wegschleppen wie kUine Schaaf^. 

, Arab* ^^^^^asXm sieben , achlep- 

Een , B. B. ein Kleid auf der Erde 
eruin*. 



5) mit 3 der Person: jemanden 
reizen, aufbrinaen, gegen elnen «4-^ri"^ /*•««* 

•.A» v - T*..!. . - T_ ._ -. Tissener Kieider. An die Bedeu^ 



niich reizt. Hiob 2 , J, Jer. 43, 5» 

Anm. Die Formen n'»Dn , n'»»i% 

r*»OD sind nacb der Analogic von 

V\l9 r^*?!* ''*^.! "• •• ^» gebildet, 
and macben nicbt die Annabqie 
•ines Stammwortes nD3 oder no^ 
nothwendig. Aufserdem nur im 
Talmudi^cben, s. CasteUi Hep^ 
tagloU. S. 2498. 

niD m. das Klaid , nur 1 Mot. 49, 
11. Parall* QfjaS. LXX* nt^i/Uki. 

fliigr* pallium^ Syr^ ^A^iXiidZ. 

-^ > > 
.itfro&j PolygU et Erp. jCJumSsD, 

£s bleibt immer am wam-scbein- 
llchsten, dais es s. v. a. n^oo se7> 



tung : z e r r e n , die das Verbam 
ariD bat, scbliefst sicb leicbt auch 
die des Zerreifsena. Andere ver* 



gleichen i^jij:ini:, zusammenfal- 

len, die Farbe verlieren, sinh* 
verwandt mit nSa. Der ' Syrec 

ub«rsatet 2 f ^cujjd? fl'^Ta Wlsch- 

lappen (nicbt gerade: Liappea 
zum Abwiscben der Pferde, wie 
OabrUl Sionita iibersetst), was 
ungemein passend ist, uad viel* 
leicl^t, dau das bebr. JsnD wirk* 
licb aucb die Bedeutung des ver« 
wandten nno kebren, wiscbea 
batte. 



wi* anch der aam. Text liest, mit Mpin v • v 1.1. v ^t 

apocopirtem t> nacb derAnalogie "'?? aWucben, abkebren. Nur 

TOn \^o fur'^SnDj Sw fiir So- £„ pj^ gzecb. t6, 4. Arab. Ustl. 



n. s. w., wiewobl sicb mit d 
selbst kein Beyspiel weiter nacb- 
weisen lafsc. Der Samaritaner, 
Wflchar ao oft erleicbternde Ver- 
besserangen entbalt ^ erganzte 
sicb aucb bier zum leicbtern Ver* 



dass. Syr. ) ZomO) f ZowiD Bc- 

sen, Borstenwiscb. Vervr. mit 
Wise ben ist die chald. Bedeu-' 
tubg Ton nno wascben. 



S«l>r out Unrecht nennt wenig- j^' ^^^^ ^. et^^^VerSchtUche,. 

Klagel. 3, 45. Cbald. MD'tno 
Kotb , Mist. 



stena Michaelis diese Auslegung 
einen turpis error; denn auf 
jeden Fall hat sie mebr fiir sicb 
als die ron ibm gegebene von 
f Jta hnnt farben, dab. nio contr. 
n^O eia bontes, gesticktes Kleid, 

▼gL r^^ ves$es acu pictae* 



^^1*3 a Kon. 19, £9, wofur in der 
ParallelateUe Jes. 37, 30 o^nt^ 
atabt: das was im drltten Jahre, 
nachdem geaaet worden, nocb 
von selbst Mrrorkommt. Wena 
Ddd 



I 



HO 

in clnem Jahre mickt gcsact wiriy 
80 hcitst da» von selbsf, tbciU, 
aus icm auscefallencn Saamen 
aufgehende , theils aui der Wur- 

»•! auftchieftende n-ifljj, syr. Ao^ 

f^'-3 chald. rnq. iXX im B, 

dcr Konigc : «vT«V«»r*, und ebei^0O 
Acp. u. TbeoA. bcym Jes. W>un 
abef auch in diesem Jabre nicht 
gcsact wird, %o beiTit das von 
sclbst aufgebende W"»nc , und der 

Syrer gibt .dieses darch ^r\ij ^^^ 

det Cbald. ]'»W3n3« j^itfx. im B. 
der Kon. f « «»«'rix3^>T«i. -li^M* u^ 
TTheod. beym Jea. ^vro^v?. Ein 
Beyapiel, dat in fruchtbaren.Ge- 
genden wpbl nocU im drittcn 
Jabre obne Saat geemdtct wird, 
gibt Strabo B. XL S. 767 (5o2). 
Vgl. Michaeiis Supplem. S. 1739 
nnd zn Cus^elUyLex. syr. j.v. 

Pt\0 gyr. i»^>^«tt nicderwerfen. 

Spruchw. ft8, 3: inb •>»» «« 
Jieg0n J der nleierscHwemmU 

(Vgl. IjaXUm pluvidwhemen- 



\ - 



tior^ rts obvias asportans f aucb 

cJVocum torrens), 

Niph. Jcr. 46, 15: "lio^. ?^^o 
ja'n^iaH warum sind deine Helden 
niedfirgeworfen ? 

^TVS 1 ) bemingebn , berumsiebn, 
im Cbald. baufig furdasbebr. aao. 
1 Moi. 34 » 10 5 das Land U^gt 
t>or eneh ni'^nq ^^^ ^/*^ '"^^ 
mei2#r an/ ziehel: darin kernm. 

V. 21. Jen 14, »8:. n»J |?n P"?.^ 
nx^;i^^ kS jw w-rew umker in einem 
Lande^ das sU nieht kennen, 
A) berumziebn in Handelsgescbaf- 
ten, um einaukaufen oder zu v«r* 
kaufen. So scbon 1 Mos* 4ft, 34 ' 
«inon vnwn nMi unit ihr mogc 



786 no 

Jof Land btrM^n , nebmlicli. 
um dar&n einsukanfen. (Im Aram* 
bat das Wort eine andere spezielle 
Beziebung, nebmlicb : aia Bettler 
berumziebn , betteln , welcb^^ 
viell. aucb Jar. 14, 18 anzuwcn- 
den ist. Qen Begriff: bandebad 
herum^abu;, baben Syrar und 

Arabcr unter der Form •ijn, --flcro. 
Vgl. nocb daa sinnvervr andte -iin , 
^fM d. b. ebenfalls berumziebn^ 

u. betteln.) Daber Part, inb 
reisender Kauf • Handelsn^auD. 

1 M08. 23, 16. '57; ftg* ^*>ct^ 
^\^7l ^^® Kaufleute des Koniga, 
die' der Konlg berumscbi^te, uon 
einzukanfan. 1 Koa. 10, AQ. 

2 Gbron. 1,16. Aucb vom See- 
fabrer Spriicbw. 31, 14. Jes. 515, 
£. Nt>cb allgemeiner Jes. 47* ^5 • 

SO werdtn die seyn^ wn i^lche 
du dich bsmiiht^ mit denen du 
f^erkuhr gehabt von Jugend auf. 
Fern, n*)n6 Handlerinn, .die Ver- 
kebr treibt mit j«m. Esech. A7, 
12. 16. i8* 

Pi. •)n'in& schnell ^umgeba 
(vom ' Hexzen } , beftig pochen. 
Fs* 38* 11* Deriyat auiser den 
wnacbstfolgenden : *)noD* 

"^nO i) Handalsplatz , mnporiian. 
Jes. 23 y 3. e) das durcb Handel 
Gewohnene, Erworbene. Jes. 45, 
14: yu^:>\r\pjithiopiens Oewinn^ 
rgL Spriicbw. 3 > i4» 

^nO m. x) Erwerb durcb Handel. 
Jesi 23, 18* ^2) Erwerb iiber- 
baupt. Spriicbw. 3) ^4: die ^^, 
\p?. ^VP^ ^1^,^ dtnn ihr Erwerb 
ist bcsser^ als der des Silbcrs^ 
sie zu erwerben^ iat beaser, als 
Silber* 31, ig. 



nnhO /. der Handel, bier fur daa 
concretum: die Handler. Ezacb. 
ft7> *5!^1>; f^l^o s. r. a* ^inb 
tiT't V. 21. daiae EtaAdlan 



no 

iTlTf^ / Schild, nur Ps. 91, 4. 
Syr. j |Q f^ dais. Das Stw* SnD 

ist iin Chald. s. v. a. aact umgabcn, 
welchei* BegriiF auch aaf Sckuts 
nnd Bede|iCung iiibergetragen wird 

(i. Foel)^ vgL auck fzlalm 
Thur&, Burg, 



787  ^ 

^ in daa^nde Hoaerei May*fnin4 
Aen Anfaag dea Juniua faUtp Syr. 

• MliAi^ vgl. CasUlU Ut* syr. ed. 

MichaMs S. 288. Die eiD7iga , 
aich darbieteode^ Etyaiologie/ aua 
den aemit. Spradien ware von 
nio aicb freuen, glekht. Woune- 
monaty andere biltea daa Wort 
fiir auslandiach.' 



^^^ f. Esth. 1 , 6 eine Art e Jeln 

Geatein.^ Oder ^^^^ LXX. pO ,) Ezech. 30, i5. x5, eine 

^"{f-.'?^^' ^''? ^^P'' ^/''•'"^- bedautende Stadt Xgyptena, wel- 



VieUeicbt iat ea eine Art achwar- 

sen Marmora, ygL ^Z^OjIm lapis 

niger tine tortus^ vnd |>jjp aFa/ii- 

gravie. Mehrei« Yerwechalun- 
gea dea d n. «r a* unier e. 

^^. ^^ »• V. a. O^B^ Yergebungen, 
Siinden. Pa. 101, 3. Stw. B^ttf 
a. v. a. n^ttf abweicben, aiindigen* 

W. in. Ezech. fifi, ig und Plur. 
D^a^D Scblacken, oder riel- 
mehr: daa uaedjere Metall, wel- 
cbea dem edlern urapriinglicb bey- 
gemiacht iat, und durch Schmel- 
zone geschieden werden muia. 
( S. %^n:3 ). Eseeh. at , 13 : ^S ^vy 
a'»oS hnyin n^a zu Sehlachen isl 
mir das Haus Israel gewordeth^ 
sie alle zu Kupfer^ Zinn^ Eisen^ 
BUy in dem SchmpUojen vi^ya 
|H-i f|od ZU ScJUacken^ sie die 
Silber" iparen, v. 19, Je». i, 22. 
25. Spriichw. t5, 4: D'»:i^t> nn 
H^si: jondere die Schlacken vom 
4J»&^r. 25, 23 ; D^i-io ^M Srhlak- 
ken - Silber d. b. unreinea, 
acblecbtea noch nicbt gereinigtea 
Silber. . Einmabl atebt dafiir im 
Cbethtb a^o Ezech^ tf2, 189 und 
iat Plur. haben elnige /kiss. Jea, 
I, 22. 25. Esech. 22 y 18 y 19 
O-tsiD. (Cber diete Yerwecbslung 
der Formen a. a. B, fi^jsT). Stw. 
2^0 recedere^ dayon. gleicha. re^ 
cedanea^ Abgang, waa abfallt. 

K^. TO. Eath. 8> ^ der dritte'lVEo- 
nat dea hebnLiac^en Jalirea , dec. 



cte hie^ nebcn Memphis und 
Thcben, und aja Yeste Agyptena 
(nna^tJ -^I^sd) genannt wird. 
Schon Hiewoftymus liberseut Ptf- 
ItKnum^ Welches theila durch dU 
Lage dea Ortea (auch HirUus de 
hello jdleas^ 27 nennt ea clous trum 
Aegypti)^ theils durch die Etymp- 
logie aehr beatatigt wird. Strabo 
(17 S. 802) meldet, dafa ea ringa 
' Ton Lachen und Siimpfen umge* 
ben aey , uod fugt hinxu , dafa ea 
von dieaem Kothe (nnXis) seincn 
Namen Pelusium (gleicha. Koth- 
atadt, Lutetiae^ babe. Nun aber 

iat auch }«.d, f,^ im Aram. 
Kothy und die Araber geben.d,QJ|i 
Orte ebendaber den Namei^ dJLei:>, 

die aumpfige, rgl. mihhaeUsad 
Ahulfed. no. 12. S. Bo^ch9rti 
Phaieg. Xr, 27. Die Zweifel, 
welcheMichaeUa (a;;w»7tf^. T.//. 
S. 32* 42. Suppiemm. S. 1741) 
hiergegen erhoben bat, bedeutea 
weoi^, so 2. B. werni er daa Wort 
fiir ein agyptiachea halt, u. das<^ 
faalb ungeru eine Etymologie aua 
dem Syrischea aulaaaen wili,.d^ 
doch auch Pelusium u. Tine aua- 
landiicfae Namein dieaea agypti- 
achn Ortea aind; weaa er be- 
merkt> dafs Pelusium achon dur^h ^ 
einen andem hebr. Namen *>^«^ 
bezeicbnet werde, welchea doch 
noch au beweiaen atebt u. #. w. 
Unrichtig iat aber seine Behaup- 
tung, daTa kein alter [Jbersetaer 
die ErklanuiM babe, da 11^ die 
Pdda 



•^D 



yulg. an beyien Stelleii F^lusium 

ausdriickt. Michaelis. ftelbst will 

es dutch Sye/i« deutcn, nach dem 

^/^r. V* 16, so dafs es einerley 

«ey niit po oder n3io. " Diese* 

'Vfurde besonder* dann sebr pa»-. 

tend seyn, wenn man die Iden- 

titat diese* rq mit D'»:3'«q y-iH J«s. 

49 » la anninamt, Wo bffcnbar ein 

von Palastina entforntes^Land ge- 

xneint seyn mufs. Abcr gcrade 

diese Idcntitat ist sebr zvreifel- 

baft da ein ganzes grofseres Volk 

gemeint *u seyn scheint, und 

aasGcbiet von Sycne kaij^m 

einen passcndeu' Gegcnsatz gcgen 

die (ibrigcn Angab'en dieses V er- 

ses abgibt. Obnehin ist es un- 

watrscbeinlicb, dafs in jcnerVer- 

binaung blofs das Gebiet emer 

Stadt genannt, und dieses ^^rra 

Sinaeorum genannt seyn soUe. 

2) rt3-*^aio 3 Mos. 16, 1. 

^ x7, I. 4'Mos'. 33, 12. die Wustc 

Sin , ein, TBell dcr arab. Wuste 

nacb Agypten zu, zwiscbcnEUm 

und dem Beige Sinai. VgL Po- 

cocke Bescbreib. des Morgenlan- 

des T. I S. ft35- 

■^yO 1) ein Volk in derOegend des 

'Libanon^ nur 1 Mos. 10, 17. 

I Cbroti. i"> 15 wovonr sich abcr 

mebrere Spuren nacbweisen las- 

' sen. Strabo (JCf^/,- S, 788, al 
1096) nennt eine Stadt Smna 
auf dem Gebirge Libanon , und 
JHierorrymus ( puaest. hebr. in 
Genesin) bemerkt: a quo (U- 
bano) hand j^roeul alia civitas 
fiiit, nomine Sine, quae postea 
vario eventu lubversa bellorum 
nomen tantummodo loco pns^- 
num reservavit. Vgl. auch Brei- 
denbacb*sl\eise (i48<5- >0 ^- 47» 
welcber dort einen Flecken Syn 
nennt. S. Michaelis Spicileg. 
Geogr. exH. T. II S. ft7-, 

2) ft*a'»tD yiw Jes. 49; 12 e*n 
von Palastina »ebr entferntes Land. 
Aus der Verbindung, in welcber 
es vorkonunt, erbeUt, dais es im 



73a "^o 

Osten oder ISuden «« iiucben sey. 
Siehe diese komm en aus der FernCy 
jene von MitHernacht undJhejid^ 
imd jene au/ dem Lande Sinim, 
Ganz allg^m. deuten Ckald^ Hie» 
ron. u- die bebr. Ausleger terra 
Justralis, Mex, in yh Uf^v^*. 
Syr* a mari Senjam. A. S. ®. 
vtyufi, Im Siiden bot sicb den Axis- 
legem zur V ergleichung |*D P^lu- 
»ium oder Syene (wo^egen oben 
einiges erinnert ist); im Osten 
Sina^ wclcbes wcnigstens nicht 
So unpassend ist, als mebrere 
Ausleger annebmen. Im Arab. u. 
Syr. wird dieser V6lkern«mc zwar 

]ljL»t^ {*)>^ gescbrieben, aber 

wie baufig ist die Verwechslung 
dieser Buchstaben, u. wieleicht be- 
sonders in geograpbiscbenNamen ? 
Wer inag es aber uuwabrscbein- 
licb finden , dafs die Hebraer 
nebea 315D Scytbcn und jnn 
Hindu , Indlen aucb Sina wenig- 
atens dem Nam en nacb als ein fcr- 
nes Land des Ostens gekannt 
baben sollten ? Mit Recht lafst es 
iibrigens scbon Eicbborn {Simo» 
nis Lex. S. 1106) VoUig unbe- 
stimmt. 

'^3'^b, gewobnlich ^5^t> •^n der Berg 
"sinai, bekanntes' Gebirge dcr 
arab. Wiistc, eigentlicb aus 2 An- 
boben bestcbend, wovon die nie- 
drigere w^stlicbe eigentlicb ^^in, 
jetzt voizugsweise Sinai j die 
hobere ostliche eigentlicb "^i-^q, 
jetzt Katbarinenbergbeilst. Beyde 
Anbobcn trennt das sogenannte 
GottestbaL Die Arabef nennen 
ihn Dschebel Musa Berg des Mo- 
ses. 2 Mos. 19, 11. 23. 24» 
i6. 34, c. 4 w. «• w- S. Bellcr- 
mahn's Handb. der bibL Literatur 
Th. 3 S. 229. Biiscbings Asicn 
S. 531, der2tenAusg. Pococke'ft 
^scbreibung des Morgenlandes 
Tb. L S. 214 d. deutsch. Uberi. 
Daber '»3^0 ny^x^ die Wuste pm 
den Sinai 2" 'Mos, 19, 1. «• 



^\ 



789 



3D 






1. 



0^0/ Schwalbe Jer. 8> 7 im Kri 

fiir O^D. 

n^r&'»0 Dan. "^ , 10 im Cbethib fiir 
ni^sc^iO S^pbonie w. m« n. 

TO pL D^V*3 ^) Dome, Jcs. 34, 
13. H08. 2, 8- Kobel. 7, <5 sum 
ersten Male. Nabum i , 10; 1» -^S 
D^Dap D-'i'ip bis zu Dornen d. b. 
wie'^dichtes Dorngeflecbt sitid sie 
verfiochten. Alb. Sehnltens de 



dubitaviti haesitavitf, v. aui Atr 

' andern Bedtfutung des Wortcs: 

distinctio , reparatio bcrvorgeht, 

dafs eig. ein Haufen Sep^ratisten, 

Sectirer darunter ver^tandan %ej. 

* Die alten iJbcra. nebmen es mei- 

^ atena aU tyn. mit IJD Hiitte, Zelt. 

"SjO m. 8. V. a. na»t welches bau- 
figcr iat, 1) Hutte, Zelt, Wo.h- 
nuDg. Pi, a7, 5. 7^» 3* O Lager 

• dc8 Lowen. V%, iQ, p. -J«r. 25, 
33. MitPron. ISO, einmal IS^O 
Pa. 7^f 3. S. den iFolg. Art. 



defect. Ung. ^'\.^f ^^7 ^'^^^^t ^^^ , Hutte^aua La«b- odet 
diesea aua emem Bdde d j Araber, l^{^^^^^^^ geflocbten .. B. vou 
wo mvaluit spma VLtid debih^ata _ — "^ . o • 



est spina vom Anwacbaen und 
Sinken der Macbt einea Volkea 
gebraucbt wird. Ibm folgt Frabn 
{Curae in Nahum S. i8^» ^ 
ware deiuaach Beacbreibung atei- 
geader Macbfr. 

a) Fiscfaerbaken 9 Angel. Vgl. 
nin Dome und Hakan, Amoa 4, 
2: r\ir% nl*)**© Fiacberbaken. 

'I'^O m. 1) Topf, Kocbtopf. Eaecb. 
11,3.7. M>3-^-' fiKon.4,38- •)^0 
liya.T der Fleischtopf. 2 Moa. 16, 
3/jkobel. 7,6: nnn nn^pn S\py 
n^an wie das Knistem der Dor* 
nenunter dem Topfe (vgl. Pa. 
58 , 10). Im PluT. nt*^^p wird ea 
haufig nnter den Gefila^n dea 
AlUra genannt. 2 Mo*. 38 » 3- 
1 Kon. 7j 45. a Kon. 25, 14 
u. 8» w. 2 ) Becken. Pa. 60 j to i 
•»xnn •>^p DMlD Moab' ist mehi 
Prasehbeeken. 



der Hiilte dea Jonas Jon* 4y 5» 
von den Hiitten der Wapbter in 
Garten o'der Weinbergen. Jea, 4, 
6. Hiob 27, 18 • von den beym 
Iiaubbtittenfeat aufgeschlagenen 
Nebem. 8» i<J» ^*J^- nis&n an 
daa Laubbtiuenfeat. 3 Moa. 23, 
34. 5 Moa. 16, 13 «. a. w. ft) La- 
ger (dea Lowen). Hiob 39 » « 
(38» 40)' 5) aeltcner a. v. a. 
Snk Zelt, X. B. 3 Moa. 25, 45 
von den Zfctten der laraeliten in 
der Wiiste^ von den militari- 
achen Zelten 2 Sam. 11 , 11. 22, 
x2. 4) Gebege, Umzaunung fiir 
daa Vieb. 1 Moa. 33, a7 vgL 
'^on einzSnnen ^ Hiob 38, 8* 
6)" iibcrb. Obdach, Wohnung. 
Pa. 31, 21. Hiob 3^, 29: das 
Kracken seiner ( Gottes ) fyoh- 
Tiuff^, Beacbreibung dea Donneta. 
6) Amoa 9, 11 atebt ca gleicba. 
veracbtlich fiir: kleinea Haua. 
Stw. 1|30 bedecken , beacbirmen. 



^5 m. Menge Volka, nut Pa. 42, 5« 
So erklaren achon Jarcbi u. Aben j-^-^q ^j ^.^^ g^^ j^ i^^^ Stamme Gad. 
E»ra, vgl. daa talmiid. u. chald. tjq j^^^^ ^^ ^ ^^ j^i^j^^ ^^ ^^ ^ Kon* 



susnma , collectio , complexus, 
nnd vielL ^* >^ omnino. Daa 

^''*^* *dLXj(5oM^ *^^^^^f ^ttrba lafat 
sicb nicht ver^eichen, da aua der 
Bedentung dea Stammwortea tt^jS> 



7, 46. Dieaer Name wird 1 Moa. 
33, 17. auf Jacob zuriickgeftibrt, 
welcber bier Hiitten oder Hiirden 
fiir aein Vieb gebaut baben aoll, 
wobl mit demselben Recbte , wie 
Becbel, Gilcad u. m. a. HierorU 
Quaest. in Genes. 33 , *7 »agt : 
est ^ usque hodie eivitas trans 



so 

Jardanem hoe^ twcahiAo in ypiirte 
ScythopeUoh. Diesm- Seadt be* 
BSi^bart war walirtcheinlich auck 
^fts Tfaal Saceoth, welches Ps* 
^> 8« toSy 8 genannt wircL 
6) 4ier ersti^ Liagerplate d^r Israe- 
liien iM^y ifarem Ausiiige aus 
^gyptcn. fi Met. la, ?S7- i3t 20. 
4 Moa. 315, 5, Fltntva (fll JW; 
iP/y ^9) kennt dort «iaen Ort 
Sucha. Josephas (2, i4}.neont 
•tatt deaaen eine St^i^tLetopoUsy 
v^yrm WXk. g) nl5a Ti1»o 2 Kon. 
1 7 , , 30 ( Hiitten <ier Tochter ) 
ein Gegeastand abgduischer Ver- 
ehnmg der Babylonier. Nach der 
gewobnlicfaftteQ Annakme: kleine 
£fikt«9i ioder Zelte, in welcken 
leich die ba1)yloni6chen Madcben / 
der Miiytta zu febrenPreis gaben, 
Herod. 1, 199. Strabo XFL 
' S. 108 1 (745), vgl. Seldsn de 
diis Sjris JI^'j. Die Rabbineh 
ubertetzen: gallina cum puUis^ 
«ind denkei. sidi eine abgottiacbe 
Yerehmng ' erselben. 

?\^0 f. Amos 5, sl6 Hiitte, Wan- 
d^rselt, welcfaet die Israeiiten au 
Ehren ei&es Gotzen ( ifHt) ) in der 
W'Utfte mit hentmgetragen kaben 
sollen , vielleicbt im Kletnen das, 
was das Versammlungsaelt im * 
Grofsen war. Eine solcfae ^nipn 
Ufu im Lager der Karthaginenser 
fiibrt Diod. so, fi5 an, 

B'^^S.D cin africanisches Volk, wel- 

cfaea nur 2 Cbron. 12, 3 vor- 

'kommt, und bier neben Lyblern 

^nd Atbiopiem genannt wtrd. 

LXJL und ' f^ulg. Troglodytae\, 

fieym Syrer und Araber fehlt die* 

'tea Stiick. Diirfte man eine be« 

brSische Etymologie anwanden, 

so wfire es': Hiitten • ZBltbewoh- 

Iner von n>&, aber aucb dieses 

wtirde aof* nichta beatlmmteres 

fiibran. - ' 

^0 (^ofur eimuttld ?iqw 2 Mos. 
53,22) 



790 30 

t) <decken. « Mos« 49, 3: 
nsSan nn pMn S» niso'i und 
decke den Forkang iiber die 
Lada, 

• 2) etwas be^ecken, beschir« 
men; meistens mit SV, vgl. das 
•syn. noij. 1 Kon. 6f 7^ tSO»i 
ri*iHr»-'sV B^ja^an tmd esiedeck" 
ten die Cherubs die Lade. 2 Mos. 
25, 20: nnbsn Vy Dn^siDS a'»D5b" 
welehe mit ihren Flugetn den 
Deckel iedeckten. 37 , 9 , rgL 
Ezecb. 2Qy 14. 16, welches aiu 
dem obigen zu erklaren ist. Pa. 
140, 8: '>tt/M*iS nlSb dubeschirmst 
mein Maupt. ISinmal mit dop* 
peltem Acciu, Hiob 40 , (17) 22: 
1SS2C oAhsc 4ndo^ Lotosl&ume . 
odcr scHatdge ' M&ume decken 
ihren Schatten uber ihn* _Man 
kann das Pron. 4n sick audb dnrch 
i<iSs^ aufgelost denken. Ps. 159, 
L3V ^tdH it932 *>^dbn du has^ ndch 
heschirmb in mein'er Mutter Leibe* 
So LXSL Fiilg. Syr. T>er Chal- 
dSer nimmt dagegcn die Bedeu- 
tung von IfdlVf Hiob lO^ xi an, 
uiid ui>ersetBt: du hast mich ^ 
wpben in meiner Mutter Leibe, 

3) s icb bedecken, sick bergeo. 

Kl^el. 3, 44 • H?=? ^J®? dubirgst 
dieh in Gewdlk^ v. 43. 

4) spea* von den Belagerten: 
die Tkore mit Eisen beschlagen, 
zur bessern Vertheidigung. Arab, 

\^^ dais. Kah, 3,6: l|d1on p.n 

' iermtet werdmi die Rieg^lwerke. 
Man kann bier t|dtD fur obduetor^ 
oder mit andern Vooalen fur a&* 
diictio nehmen , in beyden Fallen 
kann es die angegebeneJBedentang 
haben. Nach der alleetneinen 
Bedeutung des Hebraiacben ware 
es: etwas. Schutzendes, atmOy 
Vertfaeidigungpwaffeft. V^u ei« 
neoQ Sturmdache kann eadeswegen 
nichtveratanden warden; weil ei 
deutlich eine Yertkeidigungsan- 
atait der Belagorten bt. 

Hiph. ^Dn O wie Kal; bc- 
decken, beackutj^en, beaokirm^, 



30 



79 « 20 



mit Slf Ps. 5, 12 J und *j Ps. 91, 
4. fi) i<iV3*i ?|Ori I Sam.. 24, 4. 
Kicht. 5/^4 die Fufte bedecken, 
nach den meisten alten Uber- 
set^ern an beyden Stellen, Jo- 
sephua ( ArcbiioL <5 , 14 ) und den 
Talmud isten (s. Buxtorf hex. 
lalmud* S.^^i472) ein Euphemis- 
mua fiir : seine Notbdurft verrich- 
ten. Oagegen deuten ea Syr, und 
Arab. I beym Sam. ^und Josepbu^ 
(Arcbftol. 5, 4, a) durcb: acbla- 
fen. Fiir das LeUtere ist zwar 
der Umatandy dafs 1 Sam. 24, 5« 
6 Saul da^ Abachneiden dea Rock- 
zipfela nicfat gemerkt su babeti 
acbein^, aber a) sieht mian nicbt, 
woztt dann dies# ratbselhafte und 
e»t£ef]it€ UttMC^reibung y welcfae 
^itj eiii#iti£upbemismus nicbt be- 
freiiden kimn (H^^^ ^^^^ aucb der 
Gnuid decaelbea nicbtgenaunach- 
weiaen)^ b) acbeint docb die 
Ubereiuatiiniiiung so vieler altcm 
tJbersetBer eine Bekanntscbaft 
derselbeu mit der Pbrase voraus- 



t»o, 4. Jea. 9, 10: l?Mb^ "^^^^^ ft*?! 
und sein^ Feinde wird er be waff ^ 
nen. 19, 2: D^'iarttS D^^acto ^n^&^,C) 
ich will Jfgypten gegen yigyp^en 
waffnen. Syr. u. Chald. ^l^^^Tf 

\ kjj coneitaho* Die alteren Aua- 

leger geben es an beyden Stelleu 
durcb; veroiiscben, und zwar in 
der ersten Scelle : und seine Feinde 

*  

wird er in' vermiscbten Haufea 
gegen ihn anstiirmen l4ssen , aber 
wenn aucb tf^o s. v. a. niw f lecb- 
ten, zaunen ware, so liegt 
docb der BegrilF des Vermiscbens 
mit dies.er Wendung sebr ent- 
fernt. Zu der ersten Stelle wiii 
die herrschende Bedeutung dea 
Verb!: besobiitzen, in Scbutz 
nehmen passen, (vgl. das parallele 
^Ki:;'* ) aber die ste Stelle erlaiibt 
diese Annabme nicbt* Derivate: 

tjD^^'nso, n*i^o» t|oi}, tjtjnp. 



c» 



Stadt in der Wiiste des Stam* 
mes Juda, nur Jos. 15^ 61. Fulg* 
Saehacha. 



suaetzea^ cumal da die.Etymolo 

gie ate ear nidbt darauf fiibren U«v^ • tt > 1. s t.i' t. r 

2^ ^^ \ !• -. I. J • • '"s^ m Kal uncebraucbliGD. Im 

Konnte. e) itegt auch darm em '^ ^ , ° 

gewisaea Moment fiir : Notbdurft 

veTriebten, dafs S^ul ellein in 



der Hoble ist y welcbes sich nicbt 
gut denken lafst, wenn er dort 
gescblafen batte, wo man cber 
eine Wacbe bey ibm erwarten 
miilste, 5. jedocb /. £>. Michae* 
Uf SuppUm. S* 1745. Olassii 
PkiloL sacra ed^ Dathe S* Sp^'* 
3) >• y. a« y(W und :i96; umzau* 
&an, "einzauneh. . Hiob 5^ 23: 
^?^ vJ^^J*! ^0*1 den Gott ringS' 
urn verzduntey^g y 8« 

Hopk, bedeckt werden. aMos. 
V5 , 29. 57 , 16. 

Pilp* l|OdD am wabrscheinlich* 
•ten: waffnen, vg^. igxiyfe totum 
S0 operuit arnds^ und ^sCiJi 
'"^^f^^- panoplies S. auch Kal 



Syr. v[axD tboricbt seyn. 
Pi. ms^cben, dais etwa^ tbo- 



eitel aey, ^ vereiteln, 

15, 31: n^V'-HM M3-S30 



xic^t, 

2 Sam. _, ..^ V . r 

Hfih^nM vereiteU dock den Aath 
sehlag AehitophtU' Je*. 44 > ^5* 
Vgl. SVln. 

HipK tboricbt bandeln. iMos. 
31, 28: 1WV n^DOJi nViV du hast 
thoricht gefiandeU. i Sam. 26, 2i« 

Aram. S21OK, V\or»% j dass. 

Niph. 1) wie Hiphil: tbo- 
ricbt bandeln. i Sam. 13, i3* 
2 ChroB. 16 , 9« 2) daher : fiir : 
aicb versiindigen. 2. Sam. 24 > lo* 
1 Cbron. 21, 8* ^jy- ^ph^ ^asa. 
Vgl. S^M, H^a u. a. Syn. Jm 
Hebr. sind die Formen S^O tbo- 
ricbt und Sdv; klug seyn, strenp 
geschieden, und scbeinen wirklicE 
in keiner etymologiscben . Ver- 



30 



79^. 



wandtflchftft su tteheD, nichtetwa 
su den Analogien unter ^D^ 
(S. 720) su gehoren. Zu dem 
erstem vergleicbe man daa trant-^ 
ponirte SoD, in derselben Bedeu* 
tung. Ipi Aram, werden beyde 
mit geschrieben. 

^30 m. Tbor, tboricht. ' An&cr 
Jerem. 49 ^2* 69 ^^ ^ur im Ko«> 
helct 2, 19. 7, 17. 10, 3. 14, 

Syr. )Iaa> <!&•>• D&< Wort ist 

aramaigirend fiir das sonst ge- 
wobnliche S'»qD.. 

HdD ,„. die Thorheit, fiir: Up 
Thoren. KobeL 10, 6, 

^ I ^- S' Thorbeit , ein aramaiai- 
rendea Wort nur im Kohejet s , 3. 
12. 13, 7, 25. xo, .!• 13. Ein- 

. xnai tteht dafiir nnSsto i « &7' 

Syr. oNna)^ fza^^aiP daat. 



!• I?'? yi/^ pb^ 1) nutzen, 
frommen, mit dem Oat. Hiob 

22 , 2 : laia - |5o^ ^M^l ''"^^^ ^*'"' 

J^r Memck i^oUp'in dem 2tea 
Hemisticb tteht es mit Sv con- 
atruirt. 35» 3: l|S-]DD»-a» was 
frommt €s dir? Aucb' obne Ca^ 
sus Hiob 15, 3: l1i>P^ hS la-i 
fVortc , ii/tf niehts Jrommeny 
.xiicht geziem^nd aind. 2) N u t a e n 
baben von etwaa, proficere. 
Hiob 34^ 9: •la^-iro^ H^ nickts 
frommt es dem Maiine. Beyde 
*Bedeutungen bat aucb S'*s;ln. Die 
angeeebene Bedeutung kommt nur 
in den angefiibrten Stellen des 
Hiob vor^ ist aber dutch den Zu- 
aammenhang ders<$lben binlangiicb 
geaicherty und von vielen alten 
Ubersetzern auagedruckt worden. 
S. die Zusammenateilung dersel- 
ben in Miehaclis Supplemm. 
S. X753* Nur 34, 9 ist es in dem 
fiten Tar^, in Ithpa. beyb.ebalten 
worden y und wird bier ebenso 
ausgelegt. 

11- RO in Kal uxigcbraucblich. 



30 

Biph. )*»^on 1} gewohnt seyn, 
pflegen. 4 Mos. 22, 30: |Donn 
Hd qV nlkf?^ ""^^j^Ciri bin ich' je 
gewohnt geweseri'y dir also zu 
thun 2) mit etwas vertraut seyn. 
Ps. 139, 3; nrsDon O'ii-Vd mit 
alien meinen fP'egen bist du ver^ 
trout. Parall. wissen. 3) aich 
gewobnen, vertraut werden Hiob 
22, 21: M^v M^ - pD.i vertraue 
dieh ihm, 

Py. fdbc; Jes. 40, fio wabrscb. 
der kunUig, der vertraut ist 
mit seiner Kunst. Parall. ^*\n 
DDn der geschickte Kunstler* Ygl* 
bes. Hiph. no* 2. Andere s, v. a. 
|Dbp der Arme. Anm, Hiob 22^ 2 
iibersetzen JLXX* und . Chald. daa 
habr. pD*> y als ob sie S>o*t geleaen 
batten ^ durch : doeebit , und es 
ist eben so moglicb , dais sie dem 
pD die Bedeutung von Spo zu- 
schrieben, als dais sie ^ine audere 
Lesart vor Augen batten, von 
welcber keine Spur mehr rorban- 
den ist. Hatte diese Bedeutung 
wirklicb ^ im Sprachgebrauche 
stattgefiinden, so ware l^Ms treff- 
lich daraus zu erklaren, u. dann 
recht (eigentlicb: doctus arii' 
fex. 8. den Bucbstaben S tiber 
jene Yerwechslung. 

Hierber gebort nun aucb walfr- 
scheinUcb das Part. )Dlo Jes* 22, 15 
Yertrauter des Konigs, amicus re- 
gis , welchem aur nabern Bestial- 
mung noch beygesetat ist : S^ ^v/M 
n*>,^n der iiber den Pallast gesetat 
ist, praefecttis pulatii. Fern, n^dlo 
Vertraute (des Konigs), arnica^ 
Beyschlaferinn. x Kon. i,^2. 4* 
Chald. Ml^^np. Eine griecb. Ubers. 
der Hexaplen : evyn^irpu Die hebr. 
Ausleger nebmen pD in diesen 
Beyspielen fiir s. v. a. d^d (vgL 
nl^dOD') und iibersdtaen: promus 
eondus^ proma eonda; aber achon 
MichaeUt bat gezeigt, welchen 
roCien Yerstols gogen die Sitten 
es alten Morgenlandes diese £r- 
klarung entbalte. 



I 



3D 



795 



Zu dleicr Bedetxtung vergleicht 
man ain patsendsten («i5Cuw woh- 

nen ^ aber aucli nach Gi§gi ver- 
traut seyn^ «o dafs dcr Begriff des 
Pflegens, Gewobnens von Woh- 
nen ausginge. 



*J0 

Wage aafbenken, wiegen. VgL 
im Lat. pendeo bangen, ^^n^ 
(die Wage) aufbenken, wiegen. 
Nur im Py. Klagjel. 4, s : 0'»MSo»r7 
liiX aiifgewogen mit Gold d^il• 
dem Golde gleicbgeachte^. S. n^D 
no, !• JLJCX* iipjiffiivBi, Viel- 

leicbt ist auch n\t\ , p2 ftufben- 

ken zu vergleich^n* 



III. ]3q in Gefahr seyn. Niph. 
da»8. Kobel. 10,^9. S. im Cbald. 
Buxtorf S. 1476. jLJCX ricbtig 
MifUfUcii , Vgl. aucb JAifOi^. Hiob nho wabrdcbeinlich s. v. a. dai ' 
34*> wo er diese Deutung, wic- cbald. n^D brennen, verbrannt 



wobl am unrecbten Orte, an- 
bringt. 

'• *^-^0 t. r, 8, 156 vcrscbliefsen. 

Syr. und Arab. j.<;xa> und JKam 

dasB. In Kal ungebraucblicb. 

Niph." verscbiossen werden, 
seyn. 1 Mos. 89 »- P». 63, i£, 

PL s. r. a. •lao und •iwtjn iibcr- 
geben. Jes. 19, 4. 

I^* *Q^ s. V. a. iDto crkaufcn, be- 
stecben. Esra 4,5! 

f^?!5 in Kal ungebraucblicb. Hiph. 
acbweigen, nur 5 Mos. 27, jf. 

Arab. O^CL Cowj. /. /;?: dasa. 

Im Samariu aufmerken, LXX. 
9tmirtt. Fulg. attendee Syr. und 

Cbald. Zo n^xM dass. 

^4 jw. Korb. Arab. 3JL^, cbald. 

So, hVo, HnVc, nnyo, tyr. jj^^ 

xMos. 40, 17. a Mot. 29,3. 31, 
3 Moa. 8 f 2. 32 u. a. w. Plur. 
D-^Vq 1 Mos. 40, i6. 18. 

^7 • Name einc« unbekannten Or- 
teaj wie ea ,scbeint, obnweit 
Jerusalem. 2 Kon. 12, 2x. Als 
Appellat. viell. a. v. a. n^oe. 



werden. Nur Hiob* 6, xo: m^ttKl 
nVna wiewokl ich brenne' im 
Schmerz, So bat acbon Kimcbi 
'im Worterbucbe. Eine Spur dic- 
tes Stammwortea im Hebraiacben 
ist nocb in den Peraonennameii 
*)Sd 1 Cbron. 2, 30 iibrig. ScbiU-/ , 

tena verglicb oJU^ saltu terrarfi 

pedibiis perciissit equus ^ und 
iiberaetzt : icb wiitde aufspringen 
in meinem Scbmer^i, weit minder 
passend, doch baben ao LXX. 
und Fiilg. Andere Viermutbun- 
gen a. in Micha€lis Supplemm.^ 
S. 1757- 

riTS^ 1) a. V. a. mSo (Klagel. 4,2) 
wiegen. Hiob 28, 16: n^on hS 
*i«»SlH onsa sie wird nicHi' dar^ 
gewogen um Gold von Ophir^ 
d. b. aie wird nicbt gescbatzt 
gegen Gold. LXX ov ffvf*fi9i» 

. non comparabitur auro. Syn 
non aequahitur. Die eigentlicbe 
Bedeutung acbeint : toller e. in 
bilance (a. mSd), vgl. daa cbald. - 
nSs^M sustulit 2} aestimapitf at* 
quiparnvit ^ waa auch des Cbal* 
daer an dieser Stelle gebraucbt bat» 

2) a. V. a. daa aram. pxB '"'Sdm 

rerwerfen y veracbten. Pa. 119, ^ 
ii8* Pi» daas KlageU i, 15. 



LXX cod. Rotn^ SfX«.* Fu'lg. u 

ScUa. T^^ ein in den Paalmen a^hr baufig 

^,1^ und auf&erdem nur Habac. 3, 3. 

^7t wabracb. tigentlicb s. v. a. . 9. 13 vorkommendea Wort, von 

S\t aufheben , dab. ' bier : die offenbar muaicaliscber Bedeutung, 



ho 



794 *» 



uber lessen bestunmtere Dentting 
aber «in vfohl nie fticher zu «nt- 
scfaeidender Streit iierrscht. Man 
bat davon yoraiigltcb sw^y ganz' 
. verscbiedeneAnsicbten* &) Einige 
xiebmen e« gi^r mcfatfuraineigent- 
licbes Wort', sondern fur ein6 
AbkiirBting, welche die Aafangs- 
oder Hauptbuchstaben ana meh- 
rern Wortern entbalte, welcber- 
ley selbftt mit neuen Vocalen vec* 
tehene Abbreviaturen bey den 
Juden und Arabem bauflg^ sind. 
So scbrelben die Rabbinea *ttt;*i 
fur ^n'^^^npSttf •»:s'^, S^st fiir na» 
nd*>^S D^^:v; ebento die ArabeK 
S. Jahna arab. Sprachlebre $• io« 
Ware dieses der Fall^ so niufste 
man ^ie HoiFnung zu einer be- 
st inunten En trathselung wohlgans 
aufgeben; denn nichts biirgt una 
dann fiir die Wabracbeinlichkeit 
der vorgescblagenen Deutungen, 
wie a. B. itjn nSvoS, • io redi 
jursum^ Cantor^ da Oapo, Aucb 
iat die Sitte des Abbreviirens bey 
vden alien Hebraera dock noch 
unerwiesen. Mebrere Versucbe 
jener Art fiodet man in Eicb« 
fiorn't allgem. BibUothek der 
bibL Litcratur Th. 5 S. 545.- 
ft) Nimmt man aber es fiir ein wirk- 
licbes Wort, was do.cb liberwie- 
gend wafarsobeinlicb ist, so bleibt 
noch immer die sicherste D«utung 

desselben: Pause (vgL ff^ siluit^ 

Juievit) oder vielmebr nnr : Faute 
es Gesangs, nnd Zwiscbeaspiel 
oder Nacbspiel der Musik. Die- 
aes Tertragt sicb besonders gut 
damit, dafs esgewoknlich an einer 
Art von Abscnnitt steht und «u- 
weilen regeimafsig wiederkehrt; 
dafs aber o u. «/ aucb im Hebraic 
schen und Aram^ischen zuweilen 
altemiren, ist unter d gezeigt 
worden. 'XXXI Theod, u. Syrnm. 
ubersetzen im^fuXyM , welcbea 
ebenfalls durcb : Zwuchenspiel 
gedeutet werden kann , w«nn 
gleich die Grammatiker (s. BM 



khms. pkiloL) eina VerSnderang 
^ der Tonart verstelin. rihr^ t1*»an 
Ps* 9, 17 ist dann vielleicht Ap 
^ position: Spiel als Pause , Zviri- 
scbenspiel, und der yollstandigere 
Ausdruick fiir n^D* Fiir die Punc- 
tation von nSo kann iibrieens 
keine analoge Form beygebracbt 
werden , denn die formae nudae 
von den Verbis nS lauten sonst, 
wie nMi oder ^^Sd; man miilate 
denn das radicale n fiir wegge* 
worfen und n^ fiir paragogisch 
halten. Eine Angabe undPi-iifung 
der verschiedenen Meinungen 
alterer und neuerer Ausleger lie^ 
fern MichaeUs SuppUmm. S. 1760. 
MosenmulUr Comment* in Paatm. 
t. I. S. LIX. Wahls vierter 
Excurs zum Habac. S. ag5. Not- 
dii Concord. particuL hebr» 
S. 940. ed* Tymp. 

ynO. in. Dom. Esech. ttSt ^^ 

LX?C f(rui\o4^. Vgl. im Cbald. 
'*<*iSd, mdVd der Dorn, arab. 

j^jM ^^^ ^^Lm spec. Domen des 

// y 
DattelbaumSy ^AtM Stacheln iiber- 

hauptySJUfM^ ^°d o^Lu NadeL 

p '0 m. E«ecfa« a , 6 nach etnigen 
s. V* a. das vor« , nur bier in trop. 
Bedeutung* Vgl. das fblgeade 
D^J|*ip^« Andere : Widerspenstige, 
Veracliter Gi^ttes, v, «Stj, 'Som 
yefachten, verwerfen, a. v. a. 
das bebn DMzij , y^^ 

n^O fut. nSo*» vergeben , init dem 
Ulat. 3 Mos. 54, 9. 1 Kon. 8f 5». 
34, 36. 39- Ps, 103, 3 u. baufig. 

Niph. vergeben werden (von 
der<Siinde). 3 Mos. 4, fto. &6. 
31. 5, 10. x3» Im Cbald. Fa. 
dass. Sam. expiavit^^ 

f^l9 m* vergebend. Ps. 8^» 5* 

niTlD f. Vergebung. Ps. 130 1 4- 
Flur. *Neh. 9 y xj. Dan. 9 , 9. 



J 



Ho 



T9S 



^ 



, 1 time Slack an ^r i«IaeMen 
Graose dei Konigrekht Baaan. 
S Mas. 3, i-o. Jo«. 12, 5* x5, &i. 
I Gbxon. 5 , Ai» Eifl Stammwort 
t|^0 e9cifttirt im Hebraiftcfaen tind 

A«Byikche««icht, da.«r.1,. t^ ^^p^ . ^^^^ ^^^ j^,^, 

derjenige, welcb^n die Joelagerer 



SUne <gaii8 anitere^ ab^ aclion 
▼on Elicnliorn mit Hecht wieder 
rerla^sene, Aaaicbt dieses Starnm-^ 
-vrortes giebt Michaelia in den 
Supplmnm. fS. 1763 £ 



ast aber s. v. a. das bebr. /i|Ht^. 
Im Arab, ist UjCbir exacts jtMr- 
quisivit. 

/TO 1) erbeben, erbSben. S. Pi 
uad vgL mVo, nSD» 2) erboban, 
aufscbiitten. (Viell. kann man 

sicb Sny )i^Z Hanfe, Hugely 
]^V«V7 erbein 11. a', w. tfls rer* 



uin die belagerte Stadt herum anf* 
werfen.; daher •nirn S» {iS^o ifst^ 
einen Wall (Trancbeen) gegen 
die Stadt au£ftcbutten« a Kdn. 19, 
5a# Jerem. 6, 6. Ezecb. 4» ^* 
fi6, 8, mit Sm ft Sam. so, 15. 
Jer, 3ft, ^4: 'iHafn hc^ nlSSbM 
42m fV&lU smd UsM die Suuti 
geko'mmenm VgL pjj. 



wsndt denken). J^r. 50, ft6: , 

Q^ri*2^-1pD n^Se sehuttet es auf O^D m* Laiter, Steige. 1 Mot. 689 



in Hanjen. l[nsbes. al>er 3) einen 
Wag durcb aufgescbiitteten Scbutt 
arboben, eban.maoben, babnen^ 
aggerare^ 4iggejto agger e pla* 
nare. Vgl. 09*> Jes. 499 ii von 
dem Gebabntseyn einer Strafsa. 

Jes. 57, 14: Tn/J "*fi ^^0 ^^ 
hahnet^ hahnet^ ebnet den Weg. 
6ft, 10. Spruchw. 1.5, 19. Jer. 
18, x5. Hiob 19, ift: ^S» rtbji 
Dd*n jritf hahnten sich den Ff^eg 
zufdnir. 30, ift. Ps. 68f 5: ^Vo ^ 
ntaw^ aaiS^ bahnH (den fVeg) 
far' deny aer einherzieht dutch 
die ff^Hste. 

PL c r b a b en. Sprucbw. 4 1 8* 
1|t)»1inn nSeSd erhehe sie (die 
fP'eishettYy'und tie wird dich 
erhehen. Die alten Ubersetzer 
drucken bier nor den Sinn aus. 
yidg^ arripe, illam. Chald, -nnd 
Ar^, dilige iltam. Syr. ne de* 
seras >eam, , 

Hxtbpo. SVlhDn viell. denom. 
▼on nSVb gleicbs. sicb dammen, 
dab. aicb widersetaen, oder: su- 
tuckbalten. a Mos. 9, 17: q*ils^ 
^sra SSlnD«) noch widersetzest 
du dich meinem F'olke, ^^^ 
mmwtiji* Oder: noch halUt du 
mein yolk zMruok. So Chald. 
5jrr. Fulg. Arab. — Derivata; 
^Wf n^ct5, 0^0, SiSoo. 



xft. Arab. ^^ Treppe, ^andit 

StetgbugeL Der Samarit. nnd 
Cbaldaer haben es beybebalfeen, 
nnd es fand sicb daher anch 
wabncbeinlicb in ihren Dialekten. 
Die Form «nVoD Treppo ft Cbroi!i. 
9, 11 beweiset, dais bbb als 
Stammwort nnd das Dt als forma- 
tiv ansusebn sey, wie s. B. in 
bJd. Ancb in dem Arabiscben 






wird das 



» ao Bu nebmen 
aeyn, ygu s. ii. >>f fur j^f 

Sobn u. Sfuj Qrammaire arabe 
T. L S. 194. 

nf^q^ /. pi Korbe, a. v, a. 
O^^q. Jer. 6, 9. LXX. fulg. 
nifrmXXuy eartaUa* Weit minder 
erweislicb und passend ist die 
Vergleichung von D*»ytS» Wein- 
ranken. 

Vho m, i) Felt., sehr baufig. 
Ofter metapb. Ps. 18 1 32 nln^ 
^pSc Jehova ist meinrFelsi 5Xj^l 
4ft, 10. ft) iVbin.^ro/ff« einer Stadt 
im nordiicben Arabien, 'Welcbe 
nachmals Petra biels, u. dem 
petrai^cben Arabien seinen Namen 



So 



796 



So 



gegeben hat. Biclit. i, 56. 2 Kon. 
14 9 7. Jet. 16, 1. Sie lag ia 
cinem ohngefahr ft romische Mei- 
len iweiten qnellenreichen , aber 
mit unenteiglicbeb.Fehen amge- 
benen Thale, u. wird von Hie- 
ronymus su Paliifttina tertia ge- 
xechn^, welches nehmlich aas 
petraiscbe Arabten mit eingcblofa. 
Nach Josephus (Archaol. 4, 4, 7) 
biefs siefrufaerauch 'A/mi^, " Apxvy 
welches vermuthlich eioeriey ist 

mit Dpn, (f^X ^ ^^' chaldSi* 
•chen tinJ arab. Ubers. v: 4 Mos. 
S5y.56. S. Relandi Palaestina 
S. ^a6 — 951. Boehurti Geogr^ 
Sser. S. 6SB' Bellermann Handb. 
der bibL XiiteTatur.3, S. S4^* 



Die angegebene Bedeutimg des 
Verdrehens iiadet sich auch 
im Chaldaischen (s. Buxtorf 
S. 1490) und die alten Obersetzer 
driicken sic meistens> aiis. Man 
hat vielfaltig fur eioaelne Stellen 

die Bedeutungea des arab. v.jLLm 

gleich streichen, ebenen , ' epgeo, 
vorangehn u. ' s. w. vergleichen 
wollen; welcbes aber durchaas 
verwerflich ist, insofem der he- 
braische S}>radhgebrauch obiger 
Stellen sioh gegenseiti'g hinlang* 
liqh aufhellt* 

PpO in. das Aufwiegeln der Kede. 
Spriichw. i5» .4« Gegensatz: 
jIttfS MS^o ruhige, gelasse^e Rede, 
a ) ' Verkehrtheit , Fahchheit. 



TSfyO, n^. eine vierfufsige, geflu- 



Spruchw. 11,3. Gegensatz : nsn 
;. (*^ n^. cine vi,eriui»ige , genu- ^ 

gelte und efsbare Heuschrecken- P79 chald. heraufsteigen. Dan. 7f 
art, nur 3 Mos* ix, 2ft. LXX. 3- 8- »«>• P^t. Peil dass. Dan. 2, 

29. Esra 4, 12. Im Syr., und 

Saibarit. dass. 

H/O comm. Mehl. Eaech. i6, iS* 
19. 1 Chron. 9, 29. 1 Mos. iS» 



Vulg, attaeus, Stw. im 
Chald. dvVd verzehren §• v. a. 






^vO. nur in PL i) verdreben, ver- 
kehren. 2 Mos. 23, ^: nan >|So*»> 
D^P>'12£ MW J^ ( das Gcschenk ) v^r- 
drekt die Sache der Gerechteru 
5 Mos. 16 19. ft) (den Weg) 
umwenden, uihkebren, auFwiih- 
len, Tgl. ^sn Hiob2g,9. Spriichw. 

»9f 3« 13*^1 l\?n D^J^t "^"*^ ^** 
norheit des Menschen wiihU sei* 

nen ff^eg auf^ macht seinen Weg 

kockricht, uneben. 3) umstiir- 

■en ^ evertere. Hiob 12, 19: 

Sj^D** D^^jn^M*) und Macktige stUrtt 
#r,'ipruchw. 21, 12: 0*»J^n »|\bO 
V*\^ er stiirzt die FrevUr iiis Uu' 

gluck. 13 , 6 : DMVfi •j^qn r»ijttJ*\i 

«2/tf Gottlosen stUrzet die 6ilndif» 
Offenbai^mttls r,'Jf^:)'^ als Pradicat 
genommen werden und die Va* 
riante eines Mss. D'«Vtt/"ii <welche 
auch die LXX. nach d. cod, Alex* 
ond die Araber ausdriicken) ist 
swar emendirend , geht aber von 
einer ricfatigen Auffiissung des 
Sinnea aus. Spriichw* 22, isu 



6. 3 Mos* 2, 1. 4. 5 «• haufig. J 
D'»t9n T\\b WeizeiMnehl 2 Mo». ' 
Das Schwankende in 



2. 



29., 

Riicksicht auf das G^nus riihrt 
Tielleicht daher^ dafs man schon 
beym Leben der Sprachcn un- 
kundig der eigentlichen Etymo- 
loffie des Wortes , das n bald fur 
radical, bald fitr Zcichen- des 
Femiuini nahm. Das erstere ist 
aber unstreitig das richtigere, vgl< 

das arab. ^jd^ Gerste, Gersten- 
gtaupen, von ^^JXm abwischen, 
wie es scheint , auch: entblofseiit 

abschalen, e.B. 0%Um9 denuda- 

tus came. Die WSrter: Grau- 
pen, Mehl, feines Mehl fassen 
aber auch die Griechen unter dem 
einen Ausdrucke Sxcpirm zusammen. 
Im Chald. md V^D dass., davon das 
Verbum n\q Jviehl reinigen, sic- 
ben. 



CO 



797 



DD nut Flor. t^pw wohlriecheode 
Sacfaen. ft Mos. 30 j M- -Am hau- 
fig^ten in der Verbindung: n^itop, 
c*t)9Dn wohlriecheiidet Rauch- 
wtrkr ft Moi, 50, 7. 40, 27. 

3 Moa. 4, 7 u. a. w. Stw. gfi, 

duftan. .Im S)rr. xst zwar |y>m 

▼gl. g%AM vcrgiftcn, welcbea aber 

bier iceine Anwendung leidet. 
Aucb die alten Uebersetser baben 
alle den Begriff: Woblgeruch 
ao6gedruckt« 

TP^.m. die Weinbliithe. Hobesl'. 

7, 12* 2, 13. i5- Sjmm,2f 13: 

o/rcB>^9. JLXJC. Kvwj^t^ta , MvngtVfAQt. 

Fulg. mil fiorere. Im Cbald. uj 
Syr. iat f y^UlD *1*tx)0 daaa* S. den 

Cbald. Jes. iB , 5 , nnd den Syrer 
Jes. 17, II und Hobe«l. a. den 
angef. Stellen. -— Die Bedeutung : 
unreife Traube, welqbe el^ige 
bebr. Auflleger und Gr^ Vttut. 
baben, iat mit Recbt acbon von 
Micbaelia verworfen woraen, 

^3 flit. TfoD^. 1) auflcge^, gleicbf. 
aufstutsen auf etwaa, in der Ver^ 
bindung: . 131 S» IJ 1|»tj die 
Hand auf etwaa legen. ft Moa. 
flp, 10. i5«.^9- 3 Moa. 1,4. 3, ft. 

8, 14 vu a. w* Amoa 5»^9- ^^^1 
n^arj \v li** uni stutzt die Hand 
an die f^and^ von dem Flieben- 
den geaagt, welcber sicb an die 
Wand seiner glilcklicb erreicbten 
Wobnung bait, aicb daran stiitEt. 
ft) intrans\ worauf liegen. Fa. Qd, 
8: iincn nDoo ^by auf mir ruhet 
dein.Zorn. 3) atiitzen, un- 
teratiitsen* P». 37, 17: ^»1tl 
nln^ O'^p'^iac und die Oerechten 
stiiizet Jehova. 24% 54 , 6. 
119/116. Jes. 59, 16. 63, 
5. Ezecb. 50- tf: D'»ni|D "ttJiDb 
QIC Agypten unteratutzen , Agyp- 
tent Bundeagenosaen. ( Chald, 
\\yiy)t praesidiaj auxilia), Mit 



1^ 

h Pa. 145, 14., Davoi> Part. ?fsi»0 

festiitst /I. b. uneracbuttert, feat. 
a. lift, 8s ^^V*! ***^ ^^^ ^^^^* 
wierschUttert ist s^in Herx , ef 

fiireAtet nicht. m, 8« Jes. 26, 3: 
ll^iDD 12c ^ der'RathschluJs steht 
Pest. 4) mit einem doppelten 
Accusativ: jemanden mit etwaa 
unterstiitzen, far: ibm etwaa ver- 
leiben, acbenken, t Moa. 27, 37: 
iiriDtDt: tt/ln*»ni \yr\ Korn und 
Most habe icji ihm verUehen, Pa. 
' 51, 14: •«3DrDn ns^ia nnn ein 
rvhiges Herz verleike mir, 5) aich 
nabeijn. Ezecb. 24, 2: TfSjb ifttt: 
h^^ es Tiahet der Konig von Ba^^ 

heU Arab. Vaoj aceessit. Cbald* 

u. Syxer bebalten daa Wort bey, 
well ihnen qie Bedeutung hicbt 
unbekannt war. Sie entstand zu- 
nacbat aus: aich anlebnen an 
etwaa , woran atolsen, ( b. 4 Moa* 
21 , 15 Targ, fiir d«a bebr. Y^ttl^), 
daber im Rabbiniscben : zusam- 
menbangen y verbi^nden, benach* 
bart seyn, VZDd nabe. Fiir daa 
Syrische ist die in Caatellua an- 

fefiibtte Stelle Jos. 4, 18 nicbt 
eweiaend. 

Nipk. geatiitzt aeyn Ricbt. \6^ 
29, und: aich atiitzen 2 Kon. iQ, 
21. Pa. 71, 6. Jes. 4892. Metapb. 
2 Chron. 32, 8 5 ^? Q3jn .^5»JPM 
inji?tn^-'»ian und das ^P'olk ver^. 
liefs sick auf die f^orte de/f 
Jiiskiah. 

PL erquicken. Hoheal. 2, 5. 

Ygl. tS^D* Im Syr. ^^ip data. 

^0 und Hap m. Bild, Bildsaule, 
Ezecb. 8> 3- 5* 5 Moa. 4, i6« 
Die Zusammensetzung 2 Chron. 
53,. 7: boon boa scbeint ci^ 

fentlicb : §aule "ttea Bildes ftu 
edeuten, so dais der Begiriff von 
S^^^signum scuLptuniy von boo 
aber imago ist. Die Etymologie 
ist ganz ungewifs , die Bedeutung 
aber durcb den Zusammenbang 
) tt. die alten Uebersetzer gesicbert. 



to  798 

^KiO tcbaudera. T^ ^^7 1 
, Symm. i^^orfixfi' Syr. ^ 
denom^ von ntif> \ Igei , wifi cias 



igo. 



ye 

rtZD Eigeimame etner Tekklippe, 

Mid&inas ^egeniiber. x Sam. 14, 

'4. AU Appellat. viell. Aidvobe, 



^ X 



Erhebungy von VXim* erIidheiH, er- 
hebexu 



ftans. h^risser. FL dass. Hiob 

4, i5t ^.^,a-n*ix?^. -^^o^. . '^ ia^.^:D m. ;;fc Bluidheit. 1 Mos. 

iei*#j. Net i» Hcbraitchen. ^nao blcndcn/ 

•eHm. J«. S., «7 wJ"~k. "1« ro5». St«lt ia Jet mJlidw. G«- 

aU Beywort de* Insecu pS;» *5» 3i. _ 

wahriKheinlEch ciaer HauschreV n^^niO m w7 TTnbpftl -y a Zwrfilire. 

kenan. «nd _k,nn d.na .uf die ° £^ ">,f pS^brl'^' J^lS 



^borstigen Fiihlhorner <)iniger Gat- 
tungen (welche aucb die Araber 
Baare nemi«n, vgL Apoc. 9, 8> 
oder uberbaupt auf daa rauhe 
Ansebn a&derer besogen Trerden* 
S. Bochart^s Hieroz. T. IL 
S. 456 mit RosenmuIleTi Aninerk. 



nM3p Sudt in Judaa. Eara s, 35* 

Nehem« 7, 38» ™it ^^» A'^^- 
l^ehem. 3f 3. Da» Stw. h3D 
ist im Aram. a. v. a. das hebr. H3to 
hassen. 



Blatter des Palmbaamea. Symm. 
r«c fitOk. Aqa. IXiir«y eigentlicb 
TanDehsweige ; dann viell. auch 
all^emein: Zvtreige (vgL L0XX* 
Hoheal. 5, 12). fir. F&net.9rif 

5»«* 5yr. ^mSOJ9. Die Abitam* 

muDg iit ungewift^ einige ver- 

9 o ^ 

gleichen ^^ju^ die PaLne, auch 

^'^230 HI, Flofifedcr. 3 Mos, x x, 9, 
5Moa. x4, 9. 



TVD, m. Strauch ^' Domatraucb. 
VMos. 3» 2 iF. 5 Mas. 33, i^* OD m« Kleidennotte. Jet* 5ft » 8> 
iXX. /Wr«r, wofdir dcr Syrer ^ ^ ^, , , . . , • * 
wiederum Apoatelgesch* 7? 30 

(aXID gebraucht. Der Araber hat 

im ExQd. dJU^, im Deut. aber 

\j;^ beybehalten. Dieaes Ictetere 



im oyr. p&iD una im Arap« qa#^ 

Motte, Kofnwurm, Laua u. dgL 
nagende Inaecten. Hiervon daa 

denOm. lyXm von dergleicken 
Thieren benagt aiyn. 

\j^ nnd U^ istnach CasttUus: ^JS fut. n»D% x) atutaen, befe- 
die Scnne^ltaude , Cassia Senna^ atigcn. Ps. ig, 3^: ^^1?^,^ 1^^^.^! 
die in Aegypten, Syrien und Aija- 
bien wacbst, docb batte das Wort 
vielleicht aucb im Arabischen^ 
gewifs im Hebraiscben, eiiie ail- 

femeinere- Bedeutung. Um den 
erg Sinai wachst keine Stayde 
so ausschliefslich oder haufig, dafs 
eine besoiidere Art gemeint su 
seyn scbiene. S. Cclsii HUrob. 
iii S, 58— ^a. 



und deihe Reekte sCutzet mich, 
Sprucbw. ftOy 28^ Jes. 9^ 6, 
Daher unterstutzen , helFen, wel- 
ches im Chaldaischen . und. Ara* 
biscben ( CoJji. ///. IF.) herr- 
achetid ist. rs. £o, 3: fl^sDsi 
9|*T);o^ und von Zion aits unt^r^ 
siiUic er dich. ^if 4. 94 , xS^ 
XX9, XX7. fi) ^Y '^^^ <i<^< Hera 
atSrken • erqoicken ^ nehmlich 



"Q- 



yo 



799 



yb 



dmreh genommeiie Spti.e. (S. aS ir^.O getheate Memungen, Sec- 
no. 6 >. 1 Mo«. i8> 5s Bii'jinVD ^,^„ ' ?».«».« ^ vi 
,^Aet «*r i5r«, , erquickV eoSh ""♦ I'Ttheyen. Vgl. 
durch SpeUe. /Ps. 104, 15. Richt. 
19, 8 11. V. 5: ofiV-nfl M^ ns?D 

Starke debt jfferz mit einem Sis* 
sen Bret. Auch intrant. 1 Kon. 
i3» 75 J^Wg erquicke dich. Vgh 
im Chaldiii&chen Fk 14 > 4: ^t^O 
M»nS j/> essen Brot. fia , 50 : 
watjn nnsj^t) wje^ wiirf heugtt 
tuchl Davon m^Vf^ Speise. Ueber 



sertbellen. 1 Kon* ig, siz'iptV 

azi/^ *«yiltf 86iUn hirif d.' hT 
Bcbvwatiket ihr noch swttchea 
BaaU- und Jebovaidienat? Auch 
die Araber br^ucben das Wort im 

rellgidsen Sinne, und 'i^^x&t 

ist ibnen eine gewisse.Secte der 
Mubammedaner* Vgl. das folg. 



iieten Tropus vergl. die Artikel : , 

^V^f W^i *^^^f "■• i^t* susten* ta^gjyn p. . ^ » u j^ 

*«^;, ttn.«: (/.Jterhalt, and Stel- ° **^- ?*: i"?, xi3 nach d«myon. 
- — - - ^ • gen viclleicht: die Zwcydeutigen 



len der Dichter, wie Horat^ Sai. 

a, 5k ^54* ^^tti* stomacho fuU 
hira riunti^ n. Juven. 4, 943: 
«f quoniam non e^t^ quasi quod 
suffuUiat artuSj dgbUt JU cor* 
pus. Deriyat: nUDC. 

TW) cbald. unteratutsen, belfen, 
mit h Eara 5 , ft. ' 



(in der Religion}* Luther: Flat- 
tergeister. Andere: Raaende^ mit- 
bin: Frevler, -Lasterbafte, vergL 

ijF\jti^ Wabnsinn, heftige, ra- 

aende Begierden. LXX. ir«^«»«Vw., 
P'ulg. ijiiquL Syr. perversa 

nteUO pi Jem. Zweige. Eaecb. 
3*, 6. 8- S, »|^jjc. *S.- tinten 






«TJ^ BUT Pa. 55, p; n>>b nJ>»^ ein 
reibender Stunnwind. ' Daa ent- ^„j^ 

:h den ^^' ^^ ^'^'^^K bewegt seyn, tobeii, 
vom Meere. Jon. 1, 11, 13.^ 
9l) toben, eiiibertturmen* Hab. 3, 
155 ''^^^aH^ ^l^qi sie sturmten 
einh^j um una' zu zerstreuen. 
3^ umbergeworfen aeyn , rom 
£lend. Jes. 54 , 11, vgL PL 

Niph.j bewegt/ unnzbig seyn. 
fi Kon. d, 11; D*jH-'»jS» 5^ •i?'^*^ 
^?.'l •lann ^5> ^a ward das Herx 
diss Kdnigs von Sjrieti unruhig 
iiier diese Saehe. 

P^'-ISBJO uniberwerfen, Zagh* 7, 
14: DMiiyj-bD-S^ onroMj vnd 
ich warfsU^umher jStler alUn 
Folkem. Die Form iat aramaisch'- 
Urtig fur Di?o^H vgl. C. B.JkKchae^ 
Us lum. syr. $. i6. 

Po. Ho». 13, 9: j-jiD •)i^*^i v*^^ 
loiV Spr^u vmoeht y^ird von der 
Tenne. Vgl. n»ttf. / 



sprecnenae . ^-A£^ ut naci 

artb. Lexicograpben a. v. a. (^-^ 

lanfen, dieiea Wort wird aber 

ofter Ton der Heftigkeit der Stitr- 

me gebraucbt, z. B. Cor. sur. 21, " 

ft8> S. Scbultens animadvers, 

philol. zvL d. St. 
e 

^.0 ij Ritae, Klnft, voUatandig: 
»San tf^vo die Fehenkluft. Ricbt, 
15, 8. 11. Plur.' D^yVon ^avD 
Fclsenklufte. Jea. 3, 21^57, 5* * 

») der Zweigt Je», 17, tf. 
^7) 10. Beyde Bedeutungen yer* 

•inigt dat arab. bvAJti^ (von v^^jjUi 

aertheilea, mit Verwecbtlong dea 
anndii}. S. n1»D. 



r.T die Zweige aBhanen^. ein JD«- 
nofnifiatitmrn des rorigen wo. 2 
■it priTatirer Bedeutung. Jaa. *tfiQ m. Sturm. Jon. 1, 4. i4. Jer 
^*' 33. - E3, ij. £5^ ga, go^ ag. 



VD 









800 






\ 



iTjyO /. dass.. Jes. ap, 6. 40, 24. 
41 , 16. Ofteri in dfer Zosam- 
jnensetsung: n'lVo. mi Sturm- 
wind. Ps. 107/25.' 148, 8« tzccb. - 
1,4, und nn5Jt) n«il Esecb. 13, *' 

11. 13. S. nViJ und n^^Sjitf. 

J^O in. 1) Schwellc. Richt. 19, 27- 
s KoQ. 12 » 10, 22, 4., 23, 4. 
feeech. 40 , 6. - Mit Pron. ^ab 
Plur. D^ao. (Im Cbald, u. Sama- 

rit. dats. Im Syr. steht |a^fl> 

,fur das griecli, «rt/Xiiv'und wffoctv>jo9 

Matth. 26, 71. Marc. 14, 68.) 

2) Beckett. 2 Mos. 12, 22. Zacli. 

\2f t. PluT. o^ftO Jerem. 52, 19 

und nlSD 1 Kon. 7 , 50. a Kon. 

12, 14. S.> daa Denom, IBlnon 
V. no* !• 

*1BD Alt. iflCj'' trauern, klagen, 
bea.'um, einen Todten. Zachi 12, 
12. Die Person , um welcho 
jemand klagt, steht mit S 1 Kon. 

V J14, 13. i ^«* 23, 2,' mit S? 
2 Sam. XI, 26, einmal mit •»3fiV , 

" /£ Sam. ^3» 31. — Ware beym 
Jes. 32,*i2 die I^esart and Ueber- 
setaung : D^nSjb B^.l^J, V» wJera 
plangunl richtig, so wiirdesicb 
kieraus foljgern lassen, dafs das 
Wort urspruhglich das Scblagen . 
auf Bruftk iind Arme als Zeichen 
der Traurigkeijt angezeigt babe, 
aber die folgenden Worte: -^"icf 
ion und njnia ]a2, auch das 9©" 
II lis von O'^nab reden zu laut fiir 
die Conjectiir D*»ntt/, als Jafs diese 
Stelle zur Begriinaung dieser Be- 
deutung gebraucbt werden konnte ; 
doch bat der Cbaldacr: S? piso 
^•»in, V'ielmebr mufs bemerkt 
werden, dafs in andern Stellen 
offepbar der Laut der Webklage 
dadurch bezeicHnet wird. Miclia 
1, fl: D'*jn3 nsOD nttJ[i?H ich will 
klageiiy wie die SchakaUn* Jer. 22, 

man wird nicht um ihn klagen: 
,,^ W0k! mein Bruder!** und: 
„o wek! Schw&sierr* 34, fi. 



BD 

Im Talmud, ist das S]pruchwon : 
^iSn Mtsonn mSih opHmum ' 111 
planetu est exahatio scl vocis. 

HBO i) ^^egraffen^ weg- 
nebmen 1 Mos« iQ, 21,: *)Mn 
rtt^*i Di^ P*t^ae nscn willst du 
auch den Unschuldigen mit dent 
Schuldigtn wegraffen f ▼• 24. 

Ps. 40, 15: nniaoS ••ttfaa ittJpao 

i^iV 7zncA meinein Lebtn trachten^ 
um es wegzuraffert, 5 Mos. 29, iQ. 
Jes. 7, 20: nson tp^r»-nK D3 fliicA 
d^H Bart wirst du we§fiehmen» 

2) intrans. weggerafft werden, 
zu Grunde ^eben. Amos 3 , 12 : 
D*>l*i D^nn 9S&n und es , geken zu 
Grunde die grofsen HUuser. Jer. 

12, 4: »|ij^i nitjna nnijR /^wA 
und f^ogel sind weggerafft. Ps. 

73. 19- 

Niph* x) weggerafft werden, 
umkommen. 1 Mos. 19, 15 9 be* 
sonders im Treffen. 1 Sam. 12,25* 
ft6, xo- 27, X. Spriicfaw. xj, 23. 
.'2) wabrsch. zusammengerafftseyn. 
Jes. x3. x5: :i'!^na Sia^ naojrr-V^ 
alle^ die zusammengerafft wer» 
den kdnnen , werden durehs 
Sckwert fallen. Alex, evyiyfuvti. 
S. Hiph., Doederlein : omnis cor* 
rasus etc, 

Hiph. 5 Mos. 32, 23: nttM 

n15^'J 1»^V.? '^^ "?'^^ uher sie zii' 
sammenraffen (baufen) alle UbeL. 
LXX, VuLg. ifvpeiiw^ congregabo. 
Ebenso Cbald, u. Syr. Dem pa* 
raUelen Worte nh^H ware es noch 
angemessener , nao bier in der 
Bedeutung von 1^90 zu nebmen, 
gleicbs. consumafn super eos om* 
nia mala. Der Araber libersetzt : 
addam super eos^ mala^ nach 
no. IL 

Im Arab« ist \ju^ abripuit^ 

asportavit ( pulverem ventus ) 
//^ mit i^i perdidit VL per* 

ditusy absumptus fuib. ij>m 

rapidus 



BD 



80i 



rapidus et disfiergensl ventus. Im 
Samarit. nsD Ithpa^ perdidit^ 
perditus estx 




fiO 



n. n30 a. V. a-' 10 J aber nur.im 
Inf. niflb (welcter gerade dciii 
Verbo «)qj in Kal febit) i) hin- 
«ufiigen. *Je«. 3o> i: niao ^j^c^ 

aufiSundt hdufen. 

fi) <etwas) hiQzuthun, vermeh- 
ren. (S. »)0j no. ft). 4 Mos. 3a, 
14: n1r»^ ■|*!'Tl*>n Vjj nl» nlnoS 

nocli Ztt vermekren den grimniigen 
Zorn0ehova*j. Die Form des /mp. 
)fic Jes. 29, 1. Jer. 7, 21 kann 
£u C|D^ aelbat gesogen werden. 

PSP m. Tafelwerk, laf ueor. 1 Kon. 
6, I.5. Stw. )fiD tafeln. 

T)^fiOy: Zabl. Pf. 71, 15. Stw- 
idD sablen. 



- T 



I- naO. In Kal ungebratichlick 
Wahracheiniicb a. v. a. riDD und 
*|qM hinsufugen. 

Niph, hinzugefufit, vereinigt 
werden , aich , anscbliefsen* Je^. 

14 , X : ips^^ n^5 Sv ^naoai und 

iie werden lich anschUefsen an das 
Haus Jacob. ImParalL niSs. LXX. 
irfoart^^arrrnf, Vulg. ndhaerehiu 

SyK ^s^woZtkJ addentur.' ChaUL 
t1^onD> vicvd u e» proselyti Jienu 

Fy. Hiob 30, 7: Sn^in nnn 
4n!2C*» anr^r Dorngehusch versanti 
nein ne sicK Ckald* p*13nna can- 
gregatuur. LXX» iijiTwro^ 

HiUipa^ 1 Sam. 26, 19: u/^Z ^iV 
nuch vertrieben haben n!sDnri2? 
nin*> nSn^n jo dafs ick mUh mckt 

Misckliefse an das Erbe Jekova*s , ao 
dab ich keinen Tbeil darao babe^ 
nicht femer darin bleiben kann* 

f^idg. und Cbald. wohnen. 

Diese Bedentting, w«lche auch 
die hebn Ansleger anerk^nnen. 



iat; die einsige , ; welche alien 
3 Stellen angemessen ist, und 
durcb den ZuaammeDhang wirk- 
lich nothwendig gemacht wird, 
wenn ilian nicnt zu den aller- 
gezwungensten Wend ungen seine. 
Zuflucht nebmen will. Wiewohl* 
sie aicb daber in keinem andern 
Dialekte findet, batte aie dock 
von J. D. Micbaelis ( Supplemm. 
S. 1785) nicbt bestritten werden 
tollen. Vielleicbt aucb x Sam* 
ft, 36. S. daa. folg. no. 2. 

"• "-V-«!- "- '^ gief.en* 
So in Pi. Hab. 2, 15 : ^rrx:n n^tt^ 

der deinen Gltuktrank euiUhJnial 

CUld. i^So jundens. Thcod. t^ni 

xvffiuf 5v^ow eov. \ ielleicbt auch 

2) 8 a lb en. (VgL iiqa und im 

Syr. ,^ysi gicfacn. . Aph. einen 

Bischof salben und einsetzen). 

1 Sam. 2, 36: nnn Vh «j) ^^naj 

nlfinbn ieue mich doc^ i^ ifge^ 
ein Friestertbum ein. Ckald. ^^jt) 
constitue me. Ea konnte diese 
Stelle jedoch aucb zu d«m vorigen 
geboren, in der Bedeutung: an- 
nebmen (zum Pfiester)*' VgL 
nfito und nsttfc, h^ad. 

nnao /. scborf. 3M0S. i3,a.(y. 

14, 56, aucb nnaot) ^3, 7. 8. 
Eigcndicb wohl, cme kahle Stelle 
dea Kopfes , veranlafst durck 
Scbotf Oder Raiide , rgl. rt^aw 
welcbea Jea. 3, 17 deutlich vim 
Kablmacben des Kopfea vor- 
kommt Der Syrer 13 %i 

f ^aSI^^nD Schoif. 

n^B.O m. 1) das Getreyde, wet- 
cbea im ftten Jabre obne neue 
Aussaat aus den ausgefallenen 
Kornem das vorigen Jabrcs her- 
vorkommt. 3 Mos. 25, 5. n, 

2 Kon. 19, 29. Jes. 37, 30. LXX. 
T« •«;roA4«r«. VgL w^no. 2) Uber- 
acbwemmung. Hiob 14, 19. Stw, 
nso no. i/. ' 

Efee 



BD 






8oft ID 



rW^ISp f. SchiflF, ntir'Jon. /I, fi. 
Syr. und Arab, p i^fp^ 2JLf.JLuv 
dass. Stw. ISO tafeln. / 

- TBO m. Sapphir. 2 Mo». 28, x8. 
Sp, XI. Hiob 28, 6 x6 u. ofter. 
g Mo*. 24, 10. Ezech. xo i, wird 
dcr Himiiiel mit dcm Sapphir vcr- 
glichenj zu lIoheftL 5, x4 vgL 

aber KlageL 4, 7- Syr- p^sm)^ 

cbald. ^i-^iino, r^>scq, n3;nis»o^ 
dass. Dali die Alten unter dem 
Naznen: Sapphirus aucb den La- 
- sur»tein (Lapis Lazuli) der Nciierii^ 
welcher biau /uodurchsicDtig iat, 
und cingespiengte Schwefclkica- 
, puncte bat , Ut von mebrern 6r- 
wiegen worden (». Braun de v€* 
Stiiu sacerdou 11 ^ XIl S. 538« 
Fareau Commeru. de immortaliiatis 
noHtiis' a Jobi scriptore adhihids. 
S. 3 13. Beckmann*» B«ytrage «ur 
Gescbicbte dcr Erfindungcn B. 3. 
3t. I S. xaa ff-): at«^r ob dicae 
nunder edle Gattung dessclben 
von den hebraiachen 6chriftstel- 
lern gemeint aey, lafat iicb be- 
zweifeln; sebr mit UnrecLt be- 
Eieht man wwiigstens da» 2tc 
Hemistich Hiob 28, 6 auf die Gold- 
und Schwefelkicspunctc jenea 

Steinet. 

vCO Schaala « .Becken , nur Richt. 
Vi as* 6, 38- I"» Ghald. und 
Thalmud, ist Sso, fwHa'^q daas. 
S. Bociuirti Hieroz. i, S49. Inx 
Arab. VXm, lahrmm (a. Scknurrer 
dissert, deTanchnmHieroselymitano. 
Tubin^ae. x79JL« P' 78)* LXX. 
Uxi^n. I^uig' und, (Jhald. fkiala. 
«Syr. poculum* 

|B^ /ut. fab^j 1) deckcn, condgnare. 
VgL IStt^V tS2i und daa Deri vat 
n^^sq.  1 Kon. 6, 9: nn tuqo 
D^nMjj niiwn n**:!? n'tan und tr 

declaedtts I'empeihaus mil Btet^rn 
und Balhen von Cedern^ 7, 3* 



« 

2) tafelli. 1 Kon. 7, 7. Jerem. 
2ft, x4. Hagg. 1, 4. S. pso 
-3) Part. pass. ]sraq 5 Moa. 33, 21 
gew. 8. V. a. das chald. )*ȣ}&, ^?9D 
geebrt, gepriesen, daher: Dv '»D 
l^fio pi^htj npsSn <i«n« dort ist^das 
'. Erbe des §€chr en Fuhrers d. b. 
wenn man den Genit. pasaiviacb 
nimmty das ihm vom Fikkrer gege* 
bene Erbe. Aber denp faebrai- 
achen Spracb|[ebrauche ange- 
meaaener ist.'ea, daa Wort pach 
]fitt; v« 19 durch: aufgehoben 
(eig. bedeckt , verborae^) zu 
geben (vgl. auch daa -veiw. }t:s) 
und nacfa Teller zu ubefcsetzen: 
d^nn dem Heerfuhrer tit don sein 
Erbe auf^ehoben^ welcbe Bedeu* 
tting mit verschiedenea Wen dun- 
gen auch f^ulg. Otdi^ Syr* Saad. 
auadrticken. Von der Anomalie, 
dafs- das Pradicat auf ^ daa nomen 
rectwn^ nicht das /wmen regens 
dea Busammengesetsten Subjectes 
bezogen wird, hat Sckroeder (Syn^* 
reg. 29) mehrere Beyapiele gege- ' 
ben y und auch daa lat nicht uotb- 
wendig , M^iewohl gewohnlicb, 
dafa daa Adjectiv, welchea das 
Pradicat dea Satzes auamacht, vOr- 
anstehe, a. e. B, 1 Sam. x2, i7* 
Man beziebt dietea gewobnticb ; 
auf daa Begrabnifa dea Moses, 
welchea alleidinga eifige Schwie^ 
rigkeiten hat. S. Vater'a Com* | 
ment uber den PentaL Th. 3 
S. 380. Die Vateracbe Conjectur, i 
welche auch de Wette in die , 
Ubersetzung aufgenommen bat, 
dafs )!idD fiir ^9D mit dem ) para^* I 
atehe, uud: aiebaten bedeute, | 
das ganze Hemistich daher: hier 
ist ihr Erbtheil^ vom Fiihrer baten sie 
sicKs ausy ist aber deawegen voliig 

unzulSssig, weil Ut^ nicht, ivie 

dorf^angegeben wird, mit dem 
Accus. der Pera. bitten bedeutet, 
aondem : medicatus fuU , ^u^essviff 
petiit alicui sanitutem^ liberavit 
a morboy mit dem j$ccus* dtt Peri* 
uud («|C vor der KrankheiL 



J 



BD 



^D. If or Hitbpo. *|fi1non denom. 
Yon t|q die Schwelle: an det 
ScbweUe atehn. Ps. 84, ii, /or- 
chi : ad Umen SAcrurii vigilare, 
Kimcki : ad Umen portae manere^ 

i P?3 fuu p'flo^. i) schlageo, 
Insbes. a) ^*i*> Ss^ 'o sich auf die 
Hiifte schlagei^, Gebehrde dea 
Unwillens und der Trauer. Jer. 
5x. 19; jBit Sm Esecb. £1, 1-7, 
vgl. U. 12 » 162/15, 397. Od, x3, 
i98« ^) D^a^-nM pao die HSnde 
suftammeQscblagen, ala Gebehrde 
des Uni^rillens 4 Moa; 24, 10; 
mit Sv ala Gebehrde der Yerhoh- 
nung (gleicha. txplodtre alitjugmy 
Klagcl. 2, 15: DHM hiSjj »ip^C 
iie scUagen fiber dich in die Hdnde. 
Hiob 27 y £3 (wo 31 Mss. m\X v 
Jetea). jAuch ohne D^9d in dein* 
•elben Sinne Hiob 34, 37: ^3^3[*»ai 
pl9D/> untcr um schldgt er hohnend 
in Ae Hdnde, 2) z u c h'^t i g e n 
(7on Gott gesagt). Hiob 34, 26. 
An einigen Stellen wird es mit 
to geschrieben* Im Arab, iat 

vjtitiw achlagen, in die Hande 

I schhigen^'und daaselbe iat \jijjo 

auch ^snX^y welches sich an daa 

chald. nae a. v. a. pfiD anschliefit. 
Auch fAu* hat dieselbe. Bedeu- 

I tang ond kann fiiglich verglichen 
werden S; uber dieaea weitver- 
breit^e Stammwor^ Schroeder 4^ 
vestitu mulierwn S. 258* 

"• Pt9 •)^» ^es€Hrr^ SpefOli, iich 

iibergeben , nur Jerem. 43 , 26. 

P5O Uberflufa^ suffideniia. Hiob 20, 
22. Stw. psi^. 

^ Jul SfiO^ O «atlen. 1 Moa. 
^5,5- 3 Moa. ifi, 13. 28 tind 
ftebr haufig. 2} die fiedeutung: 
•chreiben kommt gar nichtim 
Verbo yor« xnir' im Fart, ^^b 

5 i 

Schreiber, arab. -ilMi, ayr. 



8O3 BO 

ff^^AD. Nun konnte zwar die 
Bedeutung r^.cbreiben ron dem 
arab. j-^ scalpsit (wovon einige 

Derivate auch: Mesaer bedeuten) 
auigehen, wie y^ «^« , scraboy 
scrioo eig. ritzen^ eingraben ; aber 
tbeila wird dieses nlit /*£ ge- 

schrieben, und Jty^^ Jt^ mit 

iyjy theils lafst sich uberhaupt 

zweifeln , ob \ ifio in diese'r 

Bedeutung ala Vc'rEum existirt 

habe , denn es konnten lafe, 
• •♦ » 

^Um, Ir^^ achr fuglich Deno- 

i// 50 • 

minatira Ton -i^q, ^^ ^^ 

s^yn, wie y^^fAfMirtis von y^cifit/u*^ 
vokd offenbar tst dieses mit dem 

arab. ^X*# scriptitj colle^itve gt 

compegit lihrum der Fall. . Die Be- 
deutungen von *ytb sind ' 

a) Schreiber. Ps. 45 , 2. Jerem. 
36, 23. •iSbnntiD; Tintenfa(s dea 
Schreibers. Ezechl[ 9,2,3. ^) ala 
Grofftbeamter des Kdnigs: Staau* 
aecretar, der die Ausfertigungen 
im Namen des Kdnigs macht, wie - 
a. B. der ReisrCitab des Groii- 
aultan. 8 Sam. g, 17. 20, 25. 

2 Kon. 12, 11. ip , a. 22, 

3 ff. Nach i Kon. 4, 3 sind' 
deren zwey, nach Jer. 36, 12 £F. 
hatte der eine mehrere utiter sich 
und eine Art von Canzelef in 
aeiner Wohnung, c) in den spa- 
tem Scbriften: Schriftgelehrter, 
Gesetzlehrer, yf^tfAfAunys^ 1 Chron, 
fi7f 3a 2 Mirj nabi pa» tt/^^j er 
war ein verstdwHgir unit ichrift* 
gclehrter Mann. Esra 7,6: Mnrt 
ntj^b nnina iMt? lab «r >iir Wn 
fer tiger Schrijtgetehrter im Gesettm 
Mote*s, In diesem Sinne heifat 
Esra gewohnlich ^Sibn Neb^m. 
8» » tf- »e, 26. 36." JEsra 7 , n: 

£ea 2 



BD 



804 



BD 



n1 n*  E/m, dem PrUsUr und Schrift" 
getehrun^ dem jdusleger der BffenU 
Jekova^U VgL v. 12. 2x xin Chald. 
i) im militariscben Sinne: der 
MuBtergenerai,^ der die Mutte- 
rung und Werbung tiiiter Auf- 
•icht bat. S. vbrziigl. Jer« 52, 
&5: &s>-nij HM»n wascn •^to nsbn 
ynnn 3«r ISchreiher^ (d. b.) der 
ifeirfukter y wekher turn Metre 
warb das Folk des Landes, fi Kon. 
; ft5, 19* vgl* ^ Cbron. &6y xi« 
J«. 33 » »8. Aucb Jcr. 37 » 15. 
so, wo in dem Haute des nfib 
aicb daa Gefangnift befindet, 
acheint hi^rber&ugeboren. Hicht. 
5,, 14 acbeint ea aUgemeuier: 
Heecfublrer su bezeicbnen. (Im 

Arab, iat eUAjC==d exercuus sc. 



€omcr%ptus yon ^^^Y^^ scrtpsUy 

im Griecb. in^yfiipte^mi,} 

Niph. gezablt werden. 1 Moa. 
16 , 10. 32 , 13 tt- oftcr. , 

< 

K. 1) aeltener sablen a. y« a. 
KaL Hiob 38 1 37- P»- 4o» ^s 
*)!I0O ^^^^ ^^ ^''^ niclre zu zdhleru 
tfp"; 27:' nata'*. q^'SSn iwq h» 
^ dolorem SMiciatorum Uiomm ad^ 
numeratdy aie mebren den Scbmerz 
Reiner Verwundeten. 2) erzah- 
' len (gleicbs. die Begebenbeiten 
• ufsablen), aebrbaufig. 1 Mof. 
24, 6$. 40 » 9 u. a. w. Insbes. 
preitend varkunden, preisen. Ps« 
19, 2; SH-iiaa &^18»?» c^^n 

£tf Himnui verkiinden die Lhre Uoi' 

us. 78f 4' "l"^ f^^^'Tl ^^^''l^.?*? 
AV <)ax Lob Jehovas verkiinden^ 22, 

23 : ^hhS qott^ n'l&OH icfc vnll dei* 
nen rvam«n verkunden memen Jiru* 
dern. 

Py^ Itto pass* von 1S» er- 
sSblt werden. Pa. 22, 31. Hiob 
37 f fto. 

1DD m. cbald. i) Scbreiber. Etra 

4» 8« 9* ^7- «3» tic' von dem 
koniglicben Scbreiber (General- 
•ecrdtar), welcber dem Unter* 



I stattbalter sur Seite atebt. Hero- 
dot 3» i28* yf«,<«/u«T<^r«f ^^ ^Svtf*- 

St) Scbriftgelebrter, vgl. *^s^b Un, c. 
Esra 7 , 12 : plhH 11 itri -^so 
I'^OJ, >^'JO^, voUkommener Schrifi' 
geienrter im Geseize des Gotus des 
Himmels* y. 2i. In den Targg, 
atebt ea ofter in der Bedeutung: 
Religionglebrer , Volbftlebrer fiir 
daa bebr. K>:\^ Baxter f Lex^ chald. 
S* x534. 

^DD in. mit Pron. ^nfiD phtr. 0*^*^90, 
-ilfiC (Syr. f^^ JU) 

x) Bucb, BucbroUe. 2M0S. 17, 
1.4: laoa jtist n»<t ins schre.kt 

dieses zum GeacUkimfs in em Bmh, 
nn:Bn niiD Bncbde8Bundea£Mo«. 
24, 7. 2 Kon. 23, 2. 21. *>fi^ 
n'jinn Geaetzbucb Jos. x, 8- 8» 
34, wofiir n^lO *iao Rollenbuch 
Ps. 40, xfl* 0'*»n ndD Bucb des j 
Lebens , worin die Lebenden Tor 
Gott eingeseicbnet sind. Ps. 69, 
29, vgL Dan. 12 y x. Apocal. 20, 
12. 15 f wo diejenigen, die an 
den Freuden des' Messiaareicbes 
Tbeil baben sollen , in einem 1 
' fii/SKts ^mns aufgezeicbnet sind. 
D't'ifiO Dan. 9, 2 die (beiligen) ! 
Scbriften, r« y^fAfAurmy die der 
Vf. dieser Weisaagung vielleicbt 
acbon in eine gewisse Sanxmlnng 
vereinigt kannte, nnd sie anch 
den Diiniel kennen liels. nlvV 
. cnfiD Kobel. 12, 12 Bucherms- 
aben, veracbtlicber Auadnxck von 
Polygrapbie. 

2) Brief. Briefrolle. 2 Sam. 
&x, x4. 2 Kon. 5,5. 10, <{. 

5) iiberb. jede Scbrift, Acte, 
Document. n^p9n IdD Kaufbrief, 
Kauf kon tract. Jerem« 32,* xx £ : 
nn'»*\D •iflo Scbeidebrief , bbdlus 
rcpudii 5 Moa. 24, 1. 3. Von 
.einem Klaglibell Hiob 31, 35* 
4) Scbrift. *)aQin ^n^ etner, der 
aicb auf Scbrift veratdbt. Jes. spt 
IX. 12. Dan. &• 4: \ixi\\ *iflq 



BD 



805 



▼on einer von Do far bis Metenegt* 
Eogenen Linie wohnten. c) Pre* 
car ist weaigttenft IVlichaelia Mei- 
nnng', dafs "ifio a. v. a. das tyr. 

Ij^to das Ufer sey, nnd bier das 

Uferland Arabiens am £rythrai« 
schen Meere, gewohnlich TehAma^ 
bez«ichne. , 

Mieb ; oder *iaD bezeichnet eigent- 
licb das Scbreibmaterial . wie die ^^^P nnr Obad. ao. Name einec 
. lac u. griecfa. Worter ^//SXoi, liher sonst unbekannten Gegend , wo 



O^W^ Schrifi und Spmche der 
Challdaen v. 17: HMni IfiO-^a 
in alUrhajid Schrift und fVissen^ 
schaft. Uber die Etymologie des 
Wortes ist eine doppelte Ansicht 
denkbar. Entweder es ist Deri- 
TSt eines ebemals gebrauchlichen 
Stammwortes *1SD schreiben, 
wovoa nocb das Part* *id& iibrig 



(eig. Bast) I dann erst: Bucb, 
Scbiift iiberhaupt. Dann wiirde 
i man die im 'Aramaischea und 

! Arabia cbea berrschende Bedea* 

 • 

, tang von •ifto, --A**/ rasit «u vcr- 

gleicben haben , tmd es ware 
eigentlich: tabida rasa, pellis rasa 
od^ dgl. , wovon nachmahh niib 
alt Denom, abgeleitet ware. 

^^ cbald. |iIiir..|<i*i!iD A^M. Esra 4, 
15. Dan. 7 b io» 



"ED 



m, 1^ Zablung. fi Cbron. 2, 



israelitische Deportirte lebten« 
Hieron. su dieser Stelle : nos autem 
ah HebraeOf t/ui.rws in So^turii 
erudivitj didicimus Bosphorum ita 
vocari, Wiewobl gana unbesti* 
tigt, ist dieses doGb zulassiger, alt 
die V Deutung. des Syr. Cbajd* 
Epbram und anderer hebr. Aus* 
leger durch: Spaniea, wornach 
sicb die spanischen Juden nach* 
mala Dn*ifiO nannten. S. Michae^ 
lis Supplenprn. S. igoi. 

n*JBP y: Bucb s. V. a. laq. Ps. 5^ , 9« 

Q'13*?B0 ft Kon. 17, 24. 18, 34- }9t 
13. Jes. 36, 19. 37, 13 cine 
Stadt unter aasyrischer Oberberr* 
scbafti aus welcher Colonisten 
in das Gebiet von Samarien g6- 
fiifart warden. Wabrscheinlicb 
ist es ^in(pufm des Ptolemaua, 
Xnfirmfnvup iroXir des Abydenus in 
Eusek. praeparaU evang. 9, 4^t 
womit vielleicbt aucb Hipparcnunt 
des Pliniua (6,. 30) einerley ist» 
Sie liegt in Mesopotamien am Eu* 
pbrat, wo er aicb in a Anne 
tbeilt. Fitringa sn d. St. bestrei- 
, tet dieses wegen der xu grofsen 
Entfemung und' will eine unbe- 
kannte Stadt Syriens oderPhoni* 
ziens verstanden wissen. Die 
Einwobner der Stadt beifsen 
2 Kon. 17, 31 2mal a'tn^^do, daa 
iQ 4em gebirgigen Theile und zweyte Mai im Cbethib D^*ifiC> 
QAhe an der nordlicben Granze 4^ 
voQ Jemen liegen, und miiCste als- 7^^ steinigen, mit dem Aecms, 
<lann bierdurcb angezeigt seyn^ derPers. 2 Mos. 19* 13. 21 9 2Q/ 
^A^i die Joctaniden audlicb' Haufig mit dem Zusatze: D'*^dM:i 



16, 2) 1 Mos. 10, 30 (mit n; 
locals rnfiO ) einer der entfernte- 
sten Granzorte des joctanitiscbtn 
Arabien. ' S. den Art. Mttr^p. Wenn 
Kvo ricbtif dnrcb diejiordostlicbe 
Granze und zwar durcb Mesetu 
gefalst wird, so ware *i&d in Siid- 
westen, mitbin in Jemen zu 
lacben. Hier bote sicb zur Ver- 
gleicbung m) Saphar des Pliniua 

C^» ft3),* j^VJlb dea Abulfeda, 

eine Stadt mitten in Jemen, wo- 
& sicb Bochart (Geogr, Sitcra 
2, 30 S. 144) erklart. Aber 
gerade ibre Lage in der Mitte des 
I^tndes ist su jener Angabe min- 
cer passend. i) Dofar im Ge- 
J>iete der Beni Dsjihhar oder D^ffir 
m BeUM HAdsje^ welcbe beyde 
dem gebirgigen Tbeile und 



TO 



806 



no 



• 9 ^ 

6 Mos. 13, 11. 17 1. 5- fl2, ft4. O'^^ll'? m. Widcrspeiwtiga. E»ccb 
Vgl. dat •yn. D3*j. Ubcr die un- 
richti^i^ Vorateilung, -welehe die 



Kabbinea yon dem Nieder- oder 
HerabiltunEen' dea zu Steinigenden 
habeD) t. C. E. Michaelis de judiciis 
poems ve capitalibus Q 5* in Pcu*s 
Sylloge comments theol. P. IF. 
S. i85r 

ISfph. paaa. YonKal. ftMos. 19^ 

15. 21, 28 ft 

Pi. 1) wie Kal: mit Steinen 
wcrfen. & Satn. xd, 6, 15. 2) von 
Steinen reiuigen, gleicbt. entfttei- 
nigen, nit privativer Bedeutung, 
wie ajT, *)Sfq. Jcs. 5, £: la^.i^t?';! 
UK«2 '*r reinigie ihn 0en Weinberg) 
von Steinen. 62, 10: pHO iSjdD 
reinigt (den J^eg) von Seinen* 



2y 6. . Im Syr. und Chald. hat 
:3*>D dieae Bedeotung, und die 
Cbaldaer und Syrer behalten es 
daher bey. HieiVon kojiimt wab> 
acheinlich auch Sarabahoey det 
Name einer zugelloaen Mdncbs 
sekte (a. Jahlonskii Opusc, T. i 
S. 264), und es scheint dieser ibr 
hebraischer oder aramaiach«r, so* 
'wie Renti^hoth iht agyptiscber 
Name su seyn. Wegen* dcr Zu 
samorensetzung mit D^^l^q und 
b^2|*i|D2^ haben ea schou einigs 
hcbr.' Auileger ( denen a. B. Au- 
gusti f olgt ) durch : D o r n e v 
oder N e s • e I n gegeben, vgL *j'id 
aengen, brennen, was allerdingi 
aebr pass^nd seyn wurde , - weiin 
es nur aioherer begriindet ware* 



Wie in Kal d*ij:3M^. istbierpMC 
binzugesetzt, ob ea gleich auch 
ohne dasaelbe diesclbe Bcdeiitung 1^3*^0 ^ ^^^^^^ ^j^^ ^^^ pcraisdber 

Hosen. Dan. 3, 21. 27. Das 



haben wiirde. Auch im Kabbini 
achen ist ea : elapidare agram* 

Man hat hiersu das arab. XjLm 
und syr,. ^qjo 5« v, a.. A^^^ ver- 

fleichen wolleu, aber dieses, ist 
och eigentlich nicht: reihigen, 
leer machen, wodurch es yer- 
gleichbar wiirde, aondem: (das 
Schwert^ poliren, glSnsend ma- 
chen,' dessen Vergleichung b,ey 
weitem ferner lieetV als die obtn 
•ngegebene Wendung. 

Py* pass, gesteinigt werden* 



1 Kon. 21 , 14. 15 



^w m. mismuthig, verdriefslich, 
1 Kon. 20, 43: «|V.n "^0 fhismutkig 
vnd zOrnig. 21, 4« 6* ^^^^ •^?"'^*! 
;i^0 warum isi deine SetU mismu* 
thig ? VuLg. V. 5 : contristata, Syr, 

uberall X*t^ tristis. Chdld. D'»05 
Schmetz empfindend , betriibti 

sornig. Im Arab, ist ^ii bose 

seyn, welches bier, wie imDcut- 
scheui auf: bose, verdriefslich 
aussehn,' iibergetragen za seyn 
scheint* 



Wort flndet aicb nicht bloGi in 
dieser 'Bedeutung in den semiti« 
schen Dialekten und jdem P^erii- 
Bcben. sondern ist auch mit der 
Sache in mehrere alte und neue 
europaische Sprachen.iibergegaa* 

gen« Im Arab, ist es V^i/^ 

(welches Saai. fiir daa hebr. 
D^o:)3D gebraucht hat, «• 3 Mos. 

tf, 3- *6» 4) unddavon {}^j^ 
dergl. Hosen anziehn, ayr. flDrA. 

pcrs. fs\^iJii (versetzt) auch im 

Parsi, ygl. Kieuker's Zend-Avasta 
Th. 2 S. 08 ; griech. *«if»)S«f «, 
9ic^cc/S«XX«c, , ffuftintt^ (Pollux lO, 

40. Strabo 2 S. ao3); ^- ^'"'^ 
haray sarabdla [Uid, Orig, 19, 
23); span. cerosUas ; im Ungari* 
acben und Sclavontsphen : SckJ^ 
wary^ im Pohl|i^cheii : Scharm' 
vari. Von den alten Ubersetzern 
haben daher auch Jqa, Theod. der 
Syrer und Araber, Hieroii. ▼• 27 
(v. 21 stebt kroiccae) daa Wort 



^o 



doi 



beybefaalten, Z^eifelhafter , ht 
Ale BestimjnXiDg, welche Art vpn 
Beinkleidern dadurch beseichnet 
Mretde* Im Ungaruchen versteht 
man darunter ' eine At-t kurzer 
Uberbosen^ .welcbe uber 4ie Ian- 
gen ungamcheii Hosen gezogen 
w^crdcn, diefs >irurde den hebr. 
D'^O^SZD glciohen, ivofiir 'e» der 
Araber brancbt; die arab. und 
peraiachen Wbrterbiicher erklaren 
daa Wort aber durcb lange Bein- 
kleider, bea. aolcbe, mit welcben 
die Strumpfe verbundea sind* So 
auch Symm, wclcber ea dutch 
mwmfu^iws d. b. die langen Pludcr« 
faoaen" der Peraer eiklart. Hieron, 
hraecatf q,u\bus crura teguntur et 
tihuie. S. J. i): Micha4lis Spidleg. 
geogr. T. H S. 90. 91. Brawi de 
vestUu Sajcerdott. 2 , i. S« 565* 

Das Stw. \^M bedeatet: an- 
ziehn ( ein Hemd , Unterkleid ) 



und 






Hemd , Unterkleid j 



im Chald. SaSq bedecken, ver- 
h alien » und Vanq Mantel, Cbla- 
mys, (£atb« 3*1 i5 '^o,rg^ vgl. 
Buxtorf S. i543), wie aucb Aben 
Kara, Cvccejus n. a. daa Wort beym 
Daniel erklaren. Aber dieses ist 
nacbber durch nSa*>o und pu^oH 
ausgedruckt^y und die Ueberein- 
stimmung so trieler alter Uber- 
aetaer und verwandten Sprachen 
burgt hinlaugiicb fiir die Voraug^ 
licluLeit der eratem Deutung. 

iTID y. 1) Abweicbmig (roxnGe- 
aetz), Vergebn. 5 Moa. 19, 16. 
ft) Inabea. Abfall von Jebova. 
SMoa. 13, 5(<S): Sj^. n-jo w o 
nln** W0il er Abfall ggUnrt wider 
Jekaoa, Jercm* &&> x6. ftp, 32. 
Jea. 1,5* 3if <J. 59^ »3- ft) Ab- 
laby Aufhoren. Jea. 14, 6: Mjq 
n^& 'nVa SckUge ohne Jhlajs* 
Stw. S%t). 



n*|1p Eigeuhame einea Brunnena 
oder einer Cisteme, nur ft Sam. 
3» b6. 

'1*10 -> ) faingiefsen / hinstrccken. 
Amoa 6, 4: oritt/*^x> hv D-^nnti/ 

hingestreckt auf ihre RuhebsUen. 
V. 7* ( S. unten das arab. Conj. 
yih") ft) aicb ausstiecken, ana-. . 
breiten. Eaech. 17, 6: nn*ib ^fiJ 
vitet late fusa^ einweitirerbreiteter 
. Wcinatock. ' F**lg- vmea laiior. 
3) uberflufsig seyn, iiberhangen, 
redundare. ft Mos. 26 j 12: der 
halbe Tcppich, der ilbe/fliif^ig Ut, 
p'U»n •••ihij hv nnon soil uber* 
hangen an der Hinterseite der Woh- 
nuns* V, 13 ist dasselbe mit njn 
nn*^o gegeben. Ezccb. ft3, i5} 
D^Siai^ •'ni'^O luxuriantes miiris^ 
lang berabbangende Kopfbinden 
habend. «Syr. vitcis redimitt (S. daa 
Arab. Gonj, J^.) 

Ni/jfc. ausgegosscn, verscbiittct 
scyn. Trop. Jer. 49 > 7^ -""JW 
DDODrt lie denn ihre Weliheit ver- 
schdUetj versch wundeuy entflob^p ? 
\LXX. fX«^« (fo^i* »vrSv. Syr* 
ablata eit sapientia eorum. Vulg^ 
inmitis facta est etc. Chald. per^ 
versa est. Hie beyden letztera 
nach der syrtscben Bedcutung von 
Pa. depravavit^ tntiawit, abolevit^ 
welcbe verwandt ist mit der chald, 
stinken. 

Im Arab, ist T,r*** ^^^7y ^®** 
lassen , IP^. das Haar bangen laa- 
aen. ^/f. fliefsen, aucb: mit aua» 
gestreckten Beinen auf,dem Riicken 

liegen ; ^ m** weitgeapreizt ,( von 

eic^em Baume). Im Syr. ist «.m^ 

iiberfliefsen , iiberstromen (a. Ga* 
steiULex, syr.cd. Michaelis ^. 621), 
haufiger : siindi^en , scbadea Pa. 
verdetben , abschalFen. 

n^O m. das TJberhangende. a Mos. 
ft6» i,ft. . . 



^o 



rt**jP 8, V. a. ^i*»itcJ Panaer. Jerem. 

0^*^.9 ▼• d. Gen. o^nc, Plur. Q*»q'»'io 

vbr dem ,Geh* ^o^*io uftd *»o'»'^o 

^ «# . - ■' - • • 

ayr. |,m^fi» (au« welcher Puncta- 

tion sich im Hebraischen dai an- 
yerkiirat! /CamtfCi erklart) 1) Ver- 
schnitiener. Je§. 56^ 3. 4, 

VgL im Arab, (jjj^ aum Bey- 

«chlaf untiichtig seyn, und fjAJ^^ 

* ^jmJ^m untiichtig sum Beyschlaf. 

Diese Varschnittenen wurden 

aun bey^ den Morgenlandern be- 

aonderiT su Hiitern des Harem 

(Esth. 2, 3. 14. 15. 4,5), aufaer- 

dem auch an andern Hofanatern 

gebraucht. Esth. 1, 10. 12. 15. 

to«»q^1Dn 31 Dan. 1, 5 odcr ^^ 

D-^qnan v. 7 ff. Jer Oberste der 

Verscbiiittenen bekleidet daber 

eins der ewten Hofamter, wia 

noch jetat der Kislar;Aga bey der 

ottomanitchen Pforte der vor- 

nebmste Hofling im Tnnern des 

Pallagtes i«t. Vgl. Ludcke'» Be- 

achrcibung des turkischen Reiches 

Th. I. S. 2Q6. Wie dort bcym 

Daniel, stebn auch in der Turkey, 

«nter scinei- Aufsicht die Edel- 

knaben (IdicLoglans) , welche fiir 

hohere Cbargea am Hofe erzogen 

werden. Liideke S. 291. Es 

•cbeint daber 2) oft im Allgcmei- 

^cn: Hofling, Kammerer zu 

bezeichnen , nu^ dafs sich kaum 

«ntacheidea lafst , in welchen 

Stellen jener ursprunglicbeBegriflF 

verloren oder beybebalten sey. 

Man aebe 1 Sam. 8, 15. * Kon. 

^»> p. 2 Kon. 9, 32. ^o, 18. a4» 

^8. 15. £^^ ip (^Q ^in ^^•yp 

uber dieKriegsmanner gesetztist)! p 
Jerem; 34, xp. 41, 16, bes. aber  
» Mos. 37, 36. 39, i in welcher 
3tel}e Potipbar ein ni^isj D'»"10 
genannt wird, da er dock nacbi 



808 no 

39, 7 fiF. rerheyfathet war. Notb- 
wendig wird ' durch diese Stelle 
allein die Bedeatung : Hofling 
noch nicbt gemacht, da auchzwey 
andere Auswege zu ihrer Erklii- 
rung denkbat sind i) die Bf mer- 
kung , dafs auch wofal Verschnit- 
tene Weibar halten, s. Chardin 
Voyage dans la Perse IIL S. 397. 
, Juv€iiaU 6 1 366. Busbc<fu€ UgaL 
turc. epist. 3. S. 137, 2) die 
Trennung dieser Begebenbeit in 
verschiedene Relationen nach Ilgea 
(s. de Wette Kritik der Israelit. 
Geschicbte Tb. I S* 147 ) ; aber 
sie ist ohnebin- auch aus den Stel- 
len in den Biichern der Konige 
^pi^abrscheinlich , und schon von 
den alten Ubersetzern^ausgedruckt. 
Cfiald, hat x Mos* 3'7, und 39: 
hy*ra*i Hy^ princeps PharaoniSy so 
auch an einigen andern Stellen, 
aber auch nH^u eunuchus; der 

Araber iiberall -•oV^ minisur, 

LXX. Vulg.Syn haben immer die 
eigentliche Bedeutung {beybebal- 
ten , der letstere f xia»oik) fi^^ 

2) eunuchus, Im Tbalmud. koramt 
M*»D*^D Vor fur: Diener, Knecht. 



Til- 



Iw plur. Yyyz chald. Vorsteber, 
Vorgesetzter l)an. tf, 3 flF, Hier 
von den 3 Ministern, welcbe 
iiber die 120 Stattbalter des Rei- 
ches gesetzt wariB 1. In den Targg. 
stcht «:j'iq und ^siq meistcns 
fiir das tebr. •ntslS; Vorsteber, 
wird jedoch auch von Wurden 
des ersten Ranges gebraucht, z. B. 
1 Mos. 41, 4 L Pseudojon. EstL 
2 , 13. Das Wort scheint nicht 
semitisch, hat wenigstens in den 
semitischen Sprachen keine Ety- 
mologie. 

nur im Finn D'^a'io, '»3')0 
i) Achsen. Syr. J.j^a), 1 Kon. 

7, 50* Vulg, axes. Die Achsen 
waren im .Alterthom, besonders. 



10 



809 



no 



nfi*itt)[« 23 coid, bey'Kennicottind 
mehrere andere bey de Hossi Jesea 
auch vinit'U. 



bey Lattwagen, baiifig an den 
Radem fe^tgemacht , und drehten 
fticfa Biit ihnen^m, wie man die- 
ses nocb beut zu Tage im untern 
Italien fi^det. (S'. Vofii su Virg. ^l?*?". w». Jes/ 55 » ^^ ein nicbt 
Lb. S. 94 ). Hieraus erklart sich, naker su bestiaimender Strauch. 



was der syr. Lexicograph' Bar 
Bahlul bey dieseiti Worte bemerkt : 
iuds^ lignum crassum^ circa ^uad" 
mptantur rotae , welcbes apiatUur 
CasteUus ganfe iinricbtig durch 
ein in Parenthese gesetstes circum* 
vohfutuur erklaren oder verbessern 
wilL Die hebr. Ausleger folgen 



Moser vetgleicht v^jj^^ arbu$ttim 

^uoddam (^parvum) lactiferum^ 
Cast. col. 3848. LXX. Theod. 
Aqu. Hoyv^u Flobkraut (s. Schnei* 
devs griccb. Worterb,). Symm. 
Mjfit und ebenso die Vulg^ urtica.' 




cbe in den 5 Hauptstadten ihres 
Gebietes berrschten. Jos. 15, 5. 
Kicbt. 3, 3. x6j 5 S, I Sam. 6, 
4 ff* 5» 8 ff« 29, 6 u. pfter. Pas- 
eend setzt Micbaelis dieses in 
Yerbindung mit dem vorigen, vgL 

\_^in^ mxiSf polus 2} dominuSy prin» 

ccps, quasi cardo popuU und die 
Stelle in Micbaelis arab. Cbresto- 
matbie QS, 90); Dajjanitae axis 
sunt populo nostra J circa quem*rota 
ejus, it rediti/ue^ Im Syr. ist das 

QuadrUitteriim J^^j^axb nohiUs^ 

welcbes wohl su yergleicben ist; 
VgL iiber die Bildung der Onadri- 
litteren S. 402. und Micbaelis 
arab. Grammatik S. ifii. 

1/? /I Zweig, s. V. a. t\'^))p^ 
Eeecb. 31, 5. Syr. fAlf^s/iop 

Zweige, Gesprofs, i gW |fl> spros- 

aen. Ueber dieses Einschieben 
des ^, welcbes besonders in der 
Annabemng zumSyriscben bauEg 
ist 9 s. den Buchstaben *i. 

n*^0 blols aramiiscbartige Ortbo- 
grapbie fiir «|nitf verbrenjnen.. Part. 
JPi. ^"iW der Verbienner (der 
Todten) der den Scbeiterbaufen 
ansiindet.. Amos 6, xo. Vgl. bes. 



Kuh widerstrehet Israel, 5 Mos. 
21, 18: nM»n nnlO la tin unge- 
horsai(per uiid wider spcustigcr Sohn. 
V. 20, Ps. 78, 8« ier. 5, 23. 
Nebem. 9, 29: nn*lb *|n5 ^^psT 
sie gaben einc widerspenstige SchuU 
ter , spriicbwortlicber Ausdruck 
fiir; sie betrugensich widerspen* 
atigy aufserdem Zacb, 7, n. 
Jerem. 6, 285 D^*in© >^o d\5 eig. 
sie alie waren ahgefallen zu den 
Widerspemttgin, Spriicbw. 7, 1x2 
nn'ibn K^n n»o1n sie schwdrmt um» 
/i«r, ^nd ut unbdndig. Oft von der 
Widerspenstigkeit des Volkes 
gegen Gott. Xes. 30, 1. 65, 2. 
Ps. 68, 19. Je«- X, 23: ?]*».*i^ 
D^*l'lb deine FUrsten sind Wider'- 



spenstige. Hos. 9, x5< 
wandt kann das arab. 






Als ver- 
bose 



s e y n , angesebn werden , aber 
der Spracbgebraucb beyder Dia-' 
lekte coincidirt docb bier nie gans, 
nnd imHebraiscben bleibt in alien 
Beyspielfn der Begriff der Wider- 
spenstigkeit, insbes. gegen Gott, 
z. B. Jes. ly 23. Hos. 9f 15 wo 
andere nacb dem Arab, gerade* 
fain: Bosewichter ubersetzen. — <- 
Klagel. 3, XI stebt; -^nlo ^D^il 
w^elches Ckald^ und V\dg. uber- 
setsen : v\as meas subvertit^ perver* 
tiu Am slcbersten nimmt man 



no 



8io 



non swar die Form fur Po* von 
^90, (welchet jedoch anchnicht 
waiter vorkommt): er irret meine 
Wege I es k<>]:inte jedoch auch 
' ^Ab jene Bedeutung ge^abt haben ; ' 
•o i»t zffl. da» gyn. ;i*io refracta^' 
ritis fuit fi) subverxit , pervertit. 

II^P t?j. Winter; HobcsL a', xi. 
Im Aram, ^no , M^ne, \otsa At*%. 



£ 






w&fl>V wintem. AVab. ^c^Xm* 
Uhernus , haufiger mit ScWn: 
slxi Winter, VXi wintcm, 

jCi,.upd ^^£jX4 der Winter- 



rcgen. 

tSnO i) verstopfen s. B. die Quel- 
fen fi Kon. 3» »9- 25. 2 Chron. 
32, 3. 4.* 2) verscbliefaerf, ge- 
beim hnlten. Dan, Qy 26: nnHI 
jitnri dnC) <ii* ai«r verschliefs die 
. J^Jujfl^Mng-. 12, 4. 9. Part. jp«M. 
to^ne das Verborgenc, Sehcime. 
Ezech. «Q, 3. Im Chald. Dno 
dass. auch: rersiegeln. 



Niph. zugemacht werden (von 
Rissea in der Mauer)^ Nehem 

4f 7- • ' 



• \ 



Pi. wie Kal no. i. 1 Mos. 26, 
x5. 18- S. Dn^. 

VVD sich verbergcn. In Kal nur 
Spruchw. 22, 3 im Chcthib ; ino*! 
er Urgt sich. Das Kri hat 'intsa, 
vpie in der ^arallelstelle 27, 12. 

-Niph. 1) vcrborgcn seyn. Hiob 
3, 23 : n^noa 1d*\i ivJh •>;;aS d^m 

Manne^ £cnen Aitiweg verkorgen iit, 
der nicht sicht , wo aus oder ein. 
Meistens mit ]ic Fs. 3&9 ^o: 
nnnp3 nS q»» "^nnaH^. un^ mein 
Sevtfxen ut nicki vor dir verborgen. 



i 

Je». 40, 27: nin*;© *»;)/^^^ "W^ 

verborgen i$t mein Sckitksal vor 
Jehova. X Mos. 31^49: inci ^D 
^nS>*10 tl^^M . wenit wir verborgen 
seyn werden vor einander d. h. wenn 
wir uns getrennt haben werden. 
Jes. 65, x6. Hos. i3, 14. Hiob 2^ 
ftx. Fs. 19, 7. Mit oac 5 Mas. 7, 
20, mit ^38,^0 Jerem. 16, 17, 
mit lijo Acnas 9, 3« Fart nl'inoa 
das Vierborgeae, Gcheimc 5 Mos. 
29, 28, die verborgenen, ohne 
Wissen begangenen Siinden. Ps, 
19, 13. 2) sich verbergen. 1 Sam. 
fto, 5- ^9' 1 Kon. i7i3- Mit ^» Ps. 
55, 13 und laat) 1 Mos. 4, 14. 
Hiob 13, 2o» 

Pi, verbergen. Jcs. 16, 3- 'y- 
rerborgen seyn. Spruchw. 27, 5. 

Hiph. i^WM i) verbergen. 
2 Kon. 11/2: ^aao IRH ^vno»i 

sin^Sni? und sie verborgen ihn vor 
detn Athalja. Jes. 49, 2. fio, 6. 
SpriicUw. 25, 2. 1 Sam. 20, 2: 
*»jfflC ^5M S^nfr** PH^}^ wwum soUte 
4»f mein Voter vor mir verbergen r 
Hiob 3, io: •»a'»XJ» 'jD^ 'y^Ml ""^ 
(ir«Z tfr nk/ie) dtu ifngemach borg 
vor melnen Augen , mich da von be- 
freyte; vgl. iin Uifk. Jes. 6^^ 16 
und nb3 Hiob 33, i7* ft)^*»:^.Rn 
D'»39 das Angesicht verhullen. 
2 Mos. ?^y 6 a. B. aus Schaam 
Jes. 53, 3, oder um nicht an sehn. 
Ps. 10, 11: nK«j Sa vas •^•'npn 
nxaS er verhiilU'sein Angesicht^ und 
iie^t «j ^ii/i^ nic/rf. 51, 11: •^nCJJ 
iHtino q^ifl" verhuUe dein Angesicht 
vor melnen^ Sunden ^ iibersieh sie. 
Bes. haufig aber von Jehova: 
sein Angesicht verhullen, als Zei- 
chen der Ungnade, des Zoras* 
Ps. 30, 8. ^04, 29, mit |» der 
Pers. vor jemai^den. Ps. 22,25: 
^sao 1^59 •>'^nt^n VSl und er ver- 
haUet niciit vorikm sein Angesickt» 

ft?, 9. 08, 15. ^oZj 3. ii9» *9- 
Jes. 54, 8« <54, 6 unA haufig. 
Hierher ziebt man auch vermoge 
ciner Ellipse Je». 57 1 ^7' ^^V^- 



flO 



•J!rpMi ^triDn tch schlag €s (Jlas 
F'clk)^' inJem ich (mein j^nfiiu^ 
verharg und ziimte. So ha ben 
schon die meisten alten Uberaetser 
aosgefullt; doch liefse <sich '^non 
adtf, durcb clam (ibersetBen. 
5) acbirmen, scbuteen. 
P». 3i, fli: ^•»J9 •^noa on-^on 

du schirmit tis unter dem Schirm 
dtines Jntliizes, 27 ^ 5. 64* 3^ 

> 

Bithpa, *l]^npr| sicli verbergen. 
1 Sam. 23 y 19. &6/1. Jes. 29, 
lA. Derivate: ilnofi, inoo, nno». 



8^x 



Im Arab, iftt 



y ^ ^ 



etwas 



sieller: verhiillen, bedecken (vgK 
Hip^* no. i. 3^ dann co/y. ^. ^/4^- 

irerborgen seyn. Jum" ^cnild 

(s. Hipfi. no* 5) und Juw Hiille, 

Decke, Geselt. Im Syr. 
beachutsen. 



hLm 



*^0 cbald. 1) verbergen. Part, 
pass, in Pa^ HTsy^tyo verhorgene 
Dinge, Dan. 2, -fift. 



a) serstoren. Pa. Eara 5, 
12. Jn den Targg* haufig^und im 
Syr. i8t Pe. das». Der Begriff 
•chlielat sich an den vorigen an. 
Beyde sind: macben, dais man 
etwa« nicht mehr aieht* S- inD *' jH*^' /• •• v* ■• *^?.*2 '*^* 2* Scfairm, 
uud t^npn. Schute. 5 Mos, 32, 38. 



mit Pron. «»'in5 i) Hulle, 
Arab, and syr. 'jum y f 9Aa> velum^ 

cortina, Hidb 22 , i4 : ^no O^^Sf 
nM*!^ M'Sl lS Wolkett- sind seine 
Hiitle, er sieh^t nicht. 24* il: *inO' 

lia/ Anfiitz, P». 8i» 8s t3»n •>r»OJ» 
tn der Hulle des Donners , in Don- 
nerwolken. Ps. iO« ^2. 

2} S(5hirm, Schutz. Ps. 32^ 
7: •»V *ino nPM duhist mtin Schirm, 
01, i: il^Sy "^nos au^l^ wer unter 
itm Schirm des Hochsten siizt^ up, 
114: nnn *iJ20^ nno mein Schirm 

iind mein Schild hist du. (Vgl. Ju« 

Scbild). 27, 5. 61, fl: nCHM 
^^5 3D *>r^03 Schutt werde ich iic- 
c^n unter deiner Plikgel Schirm. 
Jes. 32 f s: Q^t *^nb (Sc^utz voir 

ilem 5turm« Syr. ^9^0) SchutZ| 

Hiafe. 

3) dai Yerborgene, Heim" 
lidhe. ^ Ricbt 3 " 19: 'ino-*iD^ 
etwas Heimlickes. 1 Sam. 25, 20: 
•inn "inD verborgene Gegend det 
Waldes, D^nno DnS beimlichea' 
Brot. Spriichwi 9, x7. Daber 
nnoa im Verborgenen, insgebeim, 
heimlicb« 1 Sam. 19, 2. 2 Sam« 
12., 12.^ Ps. 101 , 5. Hiob 13, 10. 
31, 2^ Spruchw. 21, 14. 5 Mos, 
13 » 7 u. oficr. 



Ain^ der idte Bucfastab des Al* 
pbabeu , als Zablaeicben 70. 

Dem hebraiscben und aramai* 
•cben jiin entsprechen im Arabi« 
bisj^hen swey .verrcbieden ausge^ 
•prQch^ne Contonanten, der ge- 

Undere Kehlhauch p^ und p^ 

ein tief aua der Kehle berror* 



gelioltes^, etwa/^A. BefHeAut* 
apracben fanden beym Lmen der 
Spracbe auch im Hebraiscben 
Statt, obne dafs dieses jedocb^ 
wie im Arabiscben , durcb diacri* 
tische Punkte angeaeigt wurde; 
daher Undet sich bier dicaelbe Kr* 
scbeinungv wie beym t, nund ac, 
dala. nebmlich ein nur auf eine 



8" 



Art geschriebenes StamiQwort im 
Hebraischen ver^cbied^ne B'edeu- 
tangen hat, jenachdem es im Ara- 

. biacliea mit C qder C geschrie-' 
ben wird. Z. B. nttij, rJac cr- 

greifen und no!t^, \.>» c bedecken; 

S^Sa, «JL3 vericblingen und i^Sa 

11I3 besiegen, vgl. die Art. VJaac 

und v:32CM, nbs;, n^);. Dieter 
Unter»chied der Aussprache mufs 
aber noch zu den Zeiten der 70 
DoUoietacber beobachte^ worden 
seyn; tie driickea es daher in den 

meiftten Fallen (als^J gar nicht, 

oder durcb etnen Spiritus lenis oder 

Ufiudv; <MJDV^ duuffift; *^iX^. ^^^ajJ, 

"fi^Sff, '£/Sfccror; seltener (als c) 
durcb r s. B. n^r, Ffle^*; n'lfcv, 

j^oe/, ttyyxi; h^^V^ y«y3*X. Bey 
einigen derselben seben ^ii^ dann 
nocb au8 der arabischon Ortbo- 

grapbie, dafs sie mit ^ ausgie- 



^f 



sprocben wurden s. B. S-c Gaztty 

±^ Zdgar^ )5j>j^ wird dagegen 
immer mit C gescbrieben. Zur 

Zeit des Hieronymus mufs diese 
hartere Aussprache aber acbon 
gans verloren gewesen seyn, denu 
er -beqierkt s. B. de nomnibus He* ^ 
hrdicis b«y dem Worte Gomorrmt 
scienAunif 4fuod g lUeram in He^ 
braico noti nabet^ sed strihitur per 
vocal em Ain. vgl. /•' ». Segor 
«iind de locis hehraicis i. 'v» Agau 
S. uber die Scbreibart der alten 
Uberseteer und des Oi*igenes in 
den Hexaplis Jahn Grammat, lign, 
hehr. ed. III. S. 45 1 ff. 

Was die wabre Ausspracbe bey- 
der Bucbstabeh bey den Arab^m 
betriift, welcbe bocbst wabr&cbein- 
licb auich die der Hebraer war, 



ao lassen wir daruber am beaten 
deSacy reden, welcher8icb(6ram- 
maire Arahe P. L S. 2 1 ) so aua* 
druckt:, ^^V articulation particulierm 

au C we peiU itre exprime par «u- 

ciM/e des lettres usitSs chez Us peuples 
de L' Europe , aux<fuels cent articular 
lion est aisolument inconnue, EUc 
se produit en relirant Voir exterieur 
vers le gosier^ et ce mouvement me 
paroit avoir ijuelque rapport avec 
celuij €fue I'on fait 0our la.deglu" 
tition tfuand on avale.avee peine,^ 
„ // y a heaucoup de rapport erure 

la f profwnciation du C et celle de 

Velif avec le hamza^ ) ou du hamta 
seul (*), si ce n^est fue le p s^ar* 

ticule plus fortemetu*\ yyVarticu* 

lation du C est mains forte ^ lors" 

ijuelle se trouve au commencement ou 
au milieu des mots^ ijue lorsf^eUe 
se trouve a la fin. Vgl. Herlnn 
prificipes de la langue arahe mo^ 
derne S. 7. Dafs aucb die He- 
braer den Unterscbied zwiscben 
K und V fein zu beobacbten wuls- 
ten , erbellt aua einer Angabe des 
Maimonides (^de benedict. Sacerdot. 
^5 S. ^ ) * ^^^^ derjenige fur einen 
St^mmler zu bahen und zum Frie- 
atertbum uugescbickt sey, wel- 
cber die BuctutabeA if und v in 
der Ausspracbe ,nicbt unterschei* 

den konne. ^^he p represenfe une 

articulation y (fui partieipe de celle 
de i* r et du g\ cest mnsi que Us 
Provenfaux pronpncenk Vr en gras' 
seyaht** ^yComme V articulation de 
Vr tve doit se faire sentir que tret 
foiblement^ faime le mieux employer^ 

pour rendre le O^ le g seul ou les 

deux lettres gk". (Von einem sol* 
cben schwacb getonten r konnte 
aicb das eingescbobene *> in denFor- 

men Bj^ro , H^^o* *)?*^.^ berscbrei- 
ben ; aber die Einscbiebung die- 
ses n ist docb ^uch vor anderifi 



Si3 



Buchfttaben. nichfc aelten. S» *<i )• 
In eiiiigen ar^bischen Dialek- 
ten m^ts ubTigens kein grolier 

Unteracjiied swischen *p und p 

Eemacfat werden; wenigstens ha* 
en diejenigen , die das Malteai- 
scbfB aus dem Munde des Volka 
in lateiniscbe Scbrift gebracbt 
haben « b e y d e Bucbstaben durch 
§k gegeben. S meli^en Versucb 
uber die malteiiache Spracbe 
S.55ff. 

Ganz falacb i«t die von Alting 
erwabnte Ausspracbe einigerneue- 
ren Gramntatiker durcb ng und 
gn^ und lediglicb dsMraus entstan- 
den, dais tie das v an einigen Stel- 
len von, den Siebenzig durcb n 
ausgedriickt vermeinen , 2. B. 

Was den Ubergang des V in 
andere verwandte Consonanten 
betrifft^ So .wecbseln i) bauHg 

V (p) und M. Z\i den S. i gege- 

benen Beyspielen kann man noch 
folgende binsutbun : H3p und vio 
sunebmen, wachsen; T)hS^ cbald. 
und samarit. aucb: ns^V ermtiden; 

^\ und aVc Scbaam; <^U und 

CX^ plotslicb sterben; Cr^» 
^JJLC und rJXs^ bis; DM samar.* 
0» Mutter." ft) Wegcn der An- 
nabemng des ^ an A und d, alter- 

nirt e$ snweilen mit dlesen Bucb- 
staben , veL S. lep und 424. 
Einige andere Beyspiele sind: 

V,>i^V^ nad Va^oVc Rnderer; ' 

J, <2>2>0 und, (2>^ wolkicbt seyn; 

XaX^ tind 2L^Xc Gescbrey; :i2:{ 
'■« V. a. M^, y^^ sprudeln» atro- 

men; :i%d vielL cVfO fur a^ 

s^iefsen. S. Hezel instttut, inur* 
pret* h^bn- S* 78. Im Aram, und 



Arabia cben finden sicb selbst deut- 
licbe Verwecbslupgen des v mit p 
z. B. HifnM und MjD^M £rde; 
ynu) und p&t^ boren r yy 

aram. tJ^^p Hols ; jyC und jfvj5 
das Schielen; Slc^ und gJ^A 

Palme; rttja und JuJ abfaUen, 

siindigen. S. nocb Scbultens dam 
dhdector. S. 270 und Bockard Hit- 
roz. 2, 417. 3) Auffallender, ab<^r 
haufiger als die vorigen, ist die 
Yertauscbunc^ des if mit y, be- 
sonders in Stx Vergleicbung mit 
dem Aramaiscben, wo nebmlich 
der Aramaer baufigst V fiir das 
bebraisqhe y se^t. Z. B, y-jM, 

^^5j Erde; nar'i, nij-i genebmigen^ 

Gefallen haben; n^ir, jfjV^ Heer- 

de; loac, iDjj Wolle; pji2f, p^» 

driicken ; XJ^j^^ 5^113 krank seyn. 

Beyspiele aus der arabiscben 

Spracbe liefert Scbultens clav, dia^ 

lect. S. 290. Im Griecb. vgl. SXj- , 

yet und oX«^o#, ^vy«, ^ftJyw, und 

(pt/^««, ^v^v^f. Die Ursacbe dieser 

Yertauscbung licgt bocbst wafar- 

acbeiolicb in einer, vielleicbt nur 

in einigen Wortem , vielleicbt in 

einigen Nebendialekten Falasti* 

na's stattfindenden Ausspracbe des 

y durcb ^Ifghf^ wovon der platt* 

redende Aramaer nur nach seiner / 

Weise den Ziscblaut trennte, und 

P beybehielt. In den Dlalekten 

des Arabiscben* finden sicb noch 

einige Spuren, welcbe hierauf 

leiten z. B. im Maltesiscben wird 

j->vAO der Yogel ansgesprocben 

ghsafar (s.JgiusdeSoldarus S. 174). 
Hiermit konnte man aucb die 
Nacbricbt Niebubr's (Bescbrei- 
bung von Arabien S. 83, oder 73 
der franz. Ausg.) vergleicben, 
dafs die ^ Araber zu Moskat und 
am persiscben Busen das ^ (oder 
Yidmebr iiJ7 «. 5«y Gramnuure 



av 



8 14 



ay 



1 

mraht J| 23} wie Tsch ausapra- 
chen, aber dieaea scfaeint mehr 

, der Auisprache dea « « durch Dsch 
analog susJeyn* 

Der Name des B^rcbstaben )^v 
Auge deutet aaf seine Figur O 
hin, die er im Samaritanischen 
auf den phoniziscfaen Inschrifteit 
und dea judischen Munsen fiat. 

Dy m. ein architectoniscbe§ Wort, 
ivahrscheinUch :. Schwelle, die 
eine Art von Geftimse bildet, aU 
Auftritt izu einem Saulengange 
oder Tempel. 1 Kon. 7^ 6: und 
eine Halie davor und Sduien 3P*j 
On*^;3Si'*S^ und <em Schwellengesimie 
vor Jiemdhen. Chald. ""hv nn&lpo 
fln^SSM et limina auu jaciem iUarum 
( V^lg» et tpistyUa super columnas. 
Dais von keinein£piiiyti(/ die Rbde 
sey, sieht man aus Dn^^9 S^i 
aber die Bedeutung ist verwandt, 
und mocbte viellelch^ u c b durcb 
3i> bezeicbnet werden). Esech. 

V^inne und eina hoUerne Sihweile 
nk>r der Hidle von Aufsen, Chaldt 
Mnapb. y* 26 ist D^Ait dass. 

3JJ m* V. den Gen. aXj Plur. D*»nij, 
**^V und Ci'S^V &SL' Dichtheit. 

Im Syr, .^r^y dicht seyn, rer- 

dichten, lAal* Dicbtbeit/' VgL 

*»ar* '^^v. Daber i") die Dicht- 
heit, das Dunkei ( einer Wolke). « 
& Mos. ^9^9'* W^Ti ^lyi im Dun' 
kel einer Pf^olke, I^$, ift' ifi: ^i» 
D'tpntt} Dunkel der fVcUieUj dicbtes 
Ge woik. Daber ft ) W o 1 k e 
selbst, aebr haufig. Hiob5<}, £9. 
'57, xi. 16. Jes. 14, 14. 19j i. 
kS^5. 44> a2. 3) Dickicbt^es 
Waldes. Plur. o^J3^ J^r. 4, 29. 

Syc. 1^^^^ arab. X>VC dass. Un- 

ricbtig ist die Ableitung von :ini^, 
wi6 scbon die Verkursung des 
Wortes ia ds^y '*^lf, und die For- 
men ^dV« ^^v seigenu 






•7% 



*^^K /«'• ""'A?,! arbeiton. ft Mos. 
20, '9: i:jrn d-^o** nttJt^ i^t*fcj 

Tn^e j£i//ir du arbeitcn. S Moa* 
5, 13. KobeL 5, 11: lai^n WttJ 
^r Schlaf des Ar betters^ 4 ^os.* 
4 , 24 : da/ ut die Jtheit der 
Gesckieckter der Gersoniien 'i^v^ 
HWioS^ iu thun and zu trasefi. Hieran 
scbliefst sicb das chald. *iqr s. t. a« 
n''!Vlf macben, tbun, und im He- 
braiscben die Deri vate: ia», *i3r». 
Im Arab, vereinigt die meiatea 

dies^rBedeutungendassyn. |«cX&>« 

ft) mit einem Accus. der Sache : 
etwas bearbeiten b. B. i^s^ 
n&^Mn-nM den Acker bearbeiten, 
bauen. 1 Mos. 2 ^ 5« 5 , 25. 4 , 2. 
Spriicbw. 12 ^ 11. 28f &9« Jes. 19, 
9: D^ntt/S ^1^2^ <iie da Flacks bear* 
itfiV^/u'sMosl 23/39: »ttnD^O*j5 
nn:3ri da wirst 0^ einb^rge fflanzen 
und ^ kearieiten* Esecb. 48, ig: 
*\^VT\ - •»iai^ Ae on d*r Stadi C an 
der Erbauung derselben) arheiten* 
Elliptiscb 5 Mos. x5 9 ^9 : m^ 
aiiw lisaa inr'n da sollst niekt 
(dai Fe/d} bearbeitin mit dem Erst* 
gebohrnen deines Rtndes* 

3) dienen, fur einen andem 
arbeiten. Die Person^ welcher 
man dient, ^tetit berrscbend ia 
Accas, (wie im Deutschen : jeman- 
den b e dienen ).  1 Mos. 27 , 40 ; 
ihvt) 9i*>nM-'nM da seUst deinem 
Bruder dienen, 29 , 15* 3<^» 2<S. 
3 1 y 6; aeltener mit h^ 1 Sam. 
4 9 9. 2 Sam. 16 J 19. Mit OP 
i Mos. 29, 25- 30. 3 Mos. £5, 40 
und ^^ijS 2 Sam. 16, 19 bey, vor 
jem, dienen. Aucb von ganzen 
Volkern: einem andem dienatbac 
seyn. jl Mos. 14, 4. 13 ^ 14. 25, 
fi3. Jes. 19 y 23. Mit einem dop- 
pelten Accuf. x Mos. 30, ftp: 
a^mar iioM nit nvi** dw wei/j*^ 

was ich dir geleistet habe* S* nocb 
*i2[^ CD eig. dienender Frohn, 
Frobndienst. 

4) mit d^: jemanden arbei- 
ten, dienen l^aaeOi Arbeit, 



3if 



815 



ay 



Dienat auflegen; eine ahn- 
liche Wendung, wie im Deut- 
schen : sich jemandes bedienen. 
3 Mqt, 25^, 39 : n>ixj m larn mS 

njsr <iu soUst ihm keine Sclavenarbeit 
AufUgcH^ r. 46, '2 M08. i, 14. 
Jer. 22, 15: DJn I'aj?^ sini^na u^^r 
sanen Ndchsten umsonu dienen Idfst. 

£5, 14. 30, 8* tl5^ 1^ ^^^.?! **'^ 
D^lt rvcAc m^/ir jo//«n i/in Fremde 
dienitbar macHen^ 34, p« £zecfa« 
34, 27. Hierauft erklart sich aucb 
I Mos. i5 , 13 : sijj^n a^nax^i 

DDM ne (die Aegypur^ werdeti sie 
(die Isra4lii€H^ unterjochtn und he* 
dfiicken. Das Fron. D kana hier 
duvch D^ aufgelost werden (vgL 
Hioh 6/4. 31, 18. Ps. 42 > 5), 
und ao hat man nicht nothig fiir 
beyde Verba TerschiedeneSubjecte 
anEunebm^n , wie s. B. Vater 
tbut. Die obige Wendung hat 
aach de Wette. |S. Py. no^ a* 

5) inBezlefaungauf Jahova oder 
die Gouen: dienen, verehren* 
Mit d^m Mc^u^ 8 Mos. 3^ 12. 
9» 1- x3- 5 Moi. 4, 19. 8, 
19. 30^ 17- Seltcn init S Jer. 
44, 3. Rkbt. 2, ,13: — jHiib 36, 
11: na^n WDttl-* DH gekonhen 
^ie wtd dienen (Gou) Im Arab. 



lit 



CX^ adornvit, eoUiU^ und Julc 
adortumr^ reiigiosus* * 

6) opfern, der Gottbeit dar* 
bringen, Jes. 19, 2i: nq,! 4*y:3}{ 
a nn3Z3i /ttf werden SchUciu - li^ 
Speisopfer bringen, M it doppeltem 
jiecus. 2 Mos. 10, 26: wir wissen 
nock nicht nln^-nN nMJTne was 

wir dem Jehava darbrlnj^en werden* 
Dieae Bedeutung acbeint sicb an 
daa chald. ^M mac ben anau* 
achliefaen, welches bier iiberge- 
trageix ware, wie daa griecb. 
fffc, /#J«, uiid das lat. facio. 
VgL n1n*»S nttjlj dem Jehova 
opfern. \ Mos. 10, 25. CastMut 

. fiihrt anch daa syr. ai^ in der 

Bedeutung: opfern auf, aber die 
angeluhrt«a Stell^a 3 Mos. 22» 



24. 1 Kon. 18, a3«.25- st6 bewe^* 
sen diefs wenigst^ns nicht, und 
es kann, wie n'wif des hebr. Teaz- 
les, tbun, ^uricbte^ bedeuten* 

Niph. 1) gearbeitet werden. 
5 Mos. 21, 4' ^^ einem immer'- 
jliefsenden Bache ^H lar* Hh *^9^m 
worin nir^ht geatbeitety (das Fela^ 
gebaut warden^ 2) bearbeitet, b<- 
bauet^ warden. Esech. 36, 9. 54. 
3) verehrt werden. Kobel. 5 , 8» 

^y* *) gearbeitet werden. 
5 Mos. 21, 3: eine Kuh k^^ ^WH 
M *f2y mit welcker noch nicht gear^ 
beitet ""warden, Vgl. 15 , 19. 
2) pas/, von Kal no. A. : a laj^ ea 
ist jemandem Dient oder Arbeit 
^aufgelegt worden. Jes. 1^4, 3: 
von dem schweren LHenste *)V?M 
^3 nay welcher dir aufgelegt warden. 

Hipk^ 1) eaasau von Kal no. i. 
arbeiten lassen, 2ur Arbeit an- 
halten. 2 Mos. 1 , 13. 6 , 6. 
2 Cbron. 2.^ 17. 2) cnusau voxk 
no. 3. Eaecb. 29, 18: DH l**:{V?t 
Sic Sh nSlia miJlf lS*»n erkatsein 
iiear einen schweren Dienst than las* 
sen gtgen Tyrus. Daber : dienst- 
bar machen (ein Volk). Jer* 
17 » 4* 3) causat. von no. 5. 
2 Cbron. ^ 34|^3* 4) durch^ 
schwere Arbe^^ermiiden , und ^ 
iiberhaupt: ermiiden. 'Jes. 43, 
23. 24: qNi-JHona ••:jryT^x^n t|H 

aber du ermiidetest mich dure ft deini 

Sufiden^ Farall. yi:!!-!. Einegriecfat. 

* Ubersetzung (nacb einigen ^fu. 

Symm. Theod.") •• ixoirttcus pu. Arab. 

Oy^£ una SOLa^i fastidium^ ix^ 

dignatio^ iras OjXc indignms^ 
fastidsens. » 

Haph. 8. .v« a. Kal: dieneo. 
Ql[3^n du sollst ihnen dienen 
2 Mos. 20, 5. 23, 24. 6 Mot. 5, 
9 und 01^^ wir woUen ihnea 
dienen. 5 Mos. 13, 3. Da ea 
gans die Bedeutung von Kal bat^ 
wie besonders aua der letaten 
Stella hervorgebt, ao konnte as 



Dy 



'8 16 ' av 



- inch fur eine seltener ptmctirte 
Form Ae& Fut, gehalten werden, 

' oder in viell« geradehin, D7.:\9|;n 
ausEiisprechen. 

niSy. cbald. thiin, machen^ wie im 
Syr., 8. v.. a. das faebr, n^r. Dan. 
3,1. 15. a'lp^ naj; Krieg^fiibren 
Dan. 7, 2i\' vgil Jacob. 4, 2 
Pescb. Dan. 4, 3a: nar n^aascD 

hniiddt er mit dem HimmeUkeere^ 
IVIit DS^ dasft. Esra 6, Q. (nicfat: 
beystebn, facer e cum ali^uo') 
vgl. 1 Mos. &6y 29 r^r^- 

Idipe. gemacbt werden, warden, 
gescbehn. Esra 4, 19. 5, 8* 7y 2<^* 
I>am 3, 29. Derivate : la^^, •^'J^^.V/ 

*Qy nr. K li e c b t , sehr baufig. 

Ktveckt der Kneckte , der niedrigste 
Knecbt. 5 Mos. 25, 39 : ^:iv nnijj 
jirbeii tines Knechtes^ Insbes. 

a) t|S»n "Jiar Knecbtc des K6- 
nigs, yon den Hofleuten, auch 
den Kriegskn^cbten. i Sam. x6, 
17. i8»22. 22,6. 28*7ti. 8. w. 
i) rrln^ n^v oder OM'VMn naxt 
Knecbt Gottes, tbeils s. v. "a. Ge- " 
aandter, Ges<A^tstrager, tbeils 
s. V. a. fromiiK^^erebrer Gottes. 
Im erstem Sinne stebet es baufigst 
als ebrender Beynailie binter dem 
Namen des Mo8<l (wenn dessen 
nacb seinemTode erwabnt wird) 

5 Mos. 34, 5« Jo«. i» I. i3- 15 
nnd sebr faaulig, im Josna, 
Nebem. 10, 30. Dan. 9, 11 j 
Tom Josua bey Erwabnung sei- 
nes Todes. Jos. 24, 29. Ricbt. 
2, 89 ^^^ ^^^ Propheten uber*> 
haupt Jer. 7, 25. 26, 5* 29 9 ^9« 
44, 4, selbst vom Konig von 
Babel , welcben Gott sur Bestra- 
fung der Israeliten sendet Jerem. 
a5, 9- «7, 6. 43 » 10 (vgl. >iSd 
loJjT Jes. 13, 5, Jerem. 50, "^5)* 
In dem andern von Hiob 1 , 8* 
ft , 3. 42, 8» von David Ps. 189 a- 
5^» ^* 09? 4* fi^y ^^^ atilserdem 



Ps. 113, 1: Lohei^ ikr Knetkte 
Jehova*Sf lohet den Namen JekovaSm 
134, 1. 34, 23. 694 37' I a 
dem Gespracbe des Geringern mit 
einem Vornehmern oder iiberbaupt 
in der boflicben Anrede , ver* 
tauscht der Hebraer baufigst die 
erste Person mit: dein Knecbt, 
deine Knecbte, wie die dritte 
Person mit: mein Herr (s. flTM). 
1 Mos. 189 3« ^99 19- 4^9 ii^* 
44, i6» 2i. 23. 46 y 34. 44) 19. 
Dan. 10, 17: ^j^« n:ir Sd^^ n-^n 
nt-*»:s'iM DXr "laiS nt wie vermag- 
^er Knecht meines Herrn da zu 
reden mit meinem Herrn da? fiir: 
wie v^rmag icb mit dir zu reden ? 
Es kann daber geradebin mit der 
' erstcn Person alterniren b. B. 44, 
32: oro *^i^an-nM nnx? star id 

*»aM oenn detn Knecht hat sick 
verburgt fiir den Knabcn bey fmei* 
nem Plater f Htattt dalis die Con- 
•trnction erforderte: bey uinem 
Voter. Selbst sn einem abwe* 
senden Angeborigen setat der bof- 
licb Redende wool dieses PrSdicat 
2. B. & Mos. 44 , 27 : mein VaUr^ 
dein Knecht y sprach zu uni. 30. 31. 
32, 20. — Vermoge einea Zeugme^ 
stebt es einmal aucb ron leblosen 
Dingen i Mos; 47, 19: riJVl 

wollen wir und unser lland dem^ka^ 
rao letbeigen seyn. Ein ahnlicbea 
jSeugma bildet das Wort n^D im 
Anfange dieses Verses. 

*13^ cbald. dass. Mrt^M i^t> Knecbt. 

• 9 T m 'l —""I ' 

Verebrer Gottes. Dan« 3, 26. 
6y 2 1. £Ura'5, ii. In der unter 
lift. c. des vor. Artikels angege- 
benen Yerbindung. Dftn. 2 , 4. 7* 
Esra 4 1 11. 

'3}^ m. (mit unverkiirztem Kamets) 
das Werk, die Handlung, nur 

KobeL 9, 1.1 Syr. ^^^ factum^ 

opus y f acinus* Uber die Eigen- 
acbaflen dieaer Form in gramma- 
tiscber Hinsicbt a. Sp^ S. 405. 



3V 



•TJjIJ /. i)Arb8it. fiMot. 1,14. 
ft, ft3. 5, 9. 39, j5a: n^bsj-SD 

W1» Sn>^-^5ttj» die 'game Arbeit 
an der Wffhnung des Fersamm" 
lungizeltes. 3 Mps. 25 , 3p : nn iv 
■fai,l> Arbeit eines Knechtes. 23 , 7 : 

negatwm uiboris non Jaciatis , d. h. 
jedet mit Arbeit verbundene Ge- 
schaft. 8. si« 35. 36. 4 M08. ^81 
18. a5- *9» 1- 12* 35- Daher , 

ft) §. v.». Werk; GeschaFt. 
4 Moa. 4, 47: n"jiis; n't is; na»V 
n:>l» S«M:a mwo nnivi iw i/crricA- 

r«n dai Geschdft des Oienstes und 
das Geschdft des Tragens bey dtm 
VersammlungszeUe, (1 Cbron. Pi 19 
ateht dafiir n^ir.i npMSto). Jcs. 
ftSfft^: irinay rt;n:>j "in-jii) I'axjS 
««/ dAjfi «r voUbringe' sein fr erk — - 
fremd ist sein PP^erk. Itn JParall. 
nitf»» rw». 32, 17: njDixn n-rbsj^ 
•R^'l uurf das 74'^erk\i'ie Wir- 
kuDg) der Gerechtigkeit wird Ruhe 
tey ft, Parall. n^vvio. C^a nabert 
•icfi bier dem Spracbgebraucbe 
dea cbald. H^ali;, Mvax; a. v. a, 
nvgr Wert* Zu 'der* leutem 
SteHe kana man die Bedeutung: 
operis merces^ merceSy vergleioben. 
Pj. 109," fto. Targ* S. daa bebr. 

3) Bearbeitung, Anbaa 
dea Landea. i Cbron. fi7, 261 
nO^iMH nniA beym Anbau des 
iJandeu Mebem; 10, 33: n» 
Unn^^ die Stddte^ in denen^wir 
Acherbau treiben, , 

4) Dienat. 1 Moa. 30, 26: 

hennst den Uienst , deft ich dir ge- ' 
leistet habe. Nebem. 3,5: nnw 
Dn^d'iM der Dienat ihres Harm, 
ft Gbron. la^ 8: ^nnaxj iJ^^^^i 

kinnen (und unteracheidbn^ lernkn 
msinen jyienst und den Dienst der 
Konigreiche der Erde. 1 Cbron. a 5, 
30: Xlih9n niiJJ^ der Dienst des Ko- 
nigs, Pa. 104, ii: OiHn r^iarS dtoj> 
Kraut zum Dienst a* h. zum Ge» 



817 ay 

hrauch des Menscken. Inabea. 
vom Tempeldienat, Kultus. n^hi 
wlo Snka 4 Moa. 4, ^3. 3,5 o^ie? 
W1» hnk rnhv a Moa. 30, .17; 
nln^ n'*:} ni^jj 1 Cbron. 9, 13. 
a3 , 28. 28 , 13. CO. der 
Dienat beym Veraammlungazclte 
Hauae Gottea. 4 Mos. 8, 26* 
1:1?;^ nS nniixji iii^r Dienst soli 4^ 
nuht thun. n-jiijj] .S!5 die Geiaiie 
dea Tempeldienatea. 1 Cbron. 23 
14. 2 Mos. 35,24: n^HSe-S^S 

n-iijyn zu allerley IVerK ^es Gotl 
tesdienues. Aucb v. ejnem einsel- 
nen gottcadfenatUcbeh Gebraucbe. 
2 Moa. X2, 25.26. 13,5. 

6> Geratb$chaft , Zubebon 
4 Moa. 3, 26.31. 36. 

b 

X Moa. 26, 14. Hiob 1,^3. 34^ 
as- Syr. Ul^XH.. 

fnay Name einer Levitenatadt im 
Stamme Aacber. Joa. ai, 30. 
X Cbron. 6 , 59. In der Aufzab- 
lune der St£dte dea Stammea 
Aacber 19, 24, 31 wird nun z war 
im vulgaren Texte car keine Stadt 
dieaea Namena autgefubrt, aber 



ca iat k^n:2^uj||Li^ daii v. as 
statt pasj mit Wfodd. hey Ken^^ 
nieot und de • Rossi pa j^ bu leaea 
aey, Vergl. Relmdi PaUestina 
S. 5i8« 

HTTDV Dienatbarkeit. Eara, 9, 8.9. 
Syr. Jj^OfC^ data. 

nay dick, fett aeyn. 5 Mot. 32, 
x5. X Kon, la, xo. Syr. 
dick, dicbt aeyn, \\^k^ dick, 

dicbt. Im Atbiop. iat *»i» daa 
berrscbende Wort fiir : grofa seyn, 
anwacbaen. 'Im Arab, in di« 

vcrw. Form ^^cj groli, dick * 

aeyn. Deriyate: ay, ^3:^, oif 

rare. 



ay 818 

VltSf, m. Ffand. 5 M*«. a4, lo. 
11. 18. Stw; t)av. 



S» 



n3y m» Nur in der Zusammen- 
seuung: *\^^v:i alt Fartikel i) 
vyr einem Nomen : we gen. 
X Sam. 12, 22. Jer. 14, 4. Mit 
Fron. *»*^nava, an^ai^a meinet- 
deinetwegen. 1 Sam. 23, io« 
X Mot.. 3, 17. 2) nm, fiir, pr^. 
Am'Ot ^-^ 6: sie virkaufen den Ar* 
men D^Sl^J ^nM^ um mn Paar 
Schjuhe, 3 ) Vor einem Verbo : 
auf dafs, da mit. Mit dem 
Fut. 1 M^s. 27, 4. 2'Mof. 9, 14. 
Fa* 105, 45, und mit dem Inf. 
£ Sam. xo.f 3. 1. Cbron. 19, 3. 
Suit desaen auch *iTt)ft|i l^a^^ 
1 Mos. 27, 10. 4) weil, mii 
dem Prat. Micha 2, 10. 5) ao 
la^nge aU, wie im Deutscben 
das alte ; weil, dieweil, 
welchea aucfa de TVette hier seht 

Jaftsend zur Uberaetznne. gewahlt 
at. 2 Sam. 12, 21. Scnon Kim- 
cM erklart: iis^a., V\dg* cum. 



Syr. 



a. 



V. a. no. 



6) nna^jdV mit dem Inf. 
3. um £u. damit. 



Sam« 14 ) 2o. 17, 15. 2 Moa. 



20 1 17.. 



n«j; 



a 



III. GetrWe. Joa. 5» ^i- is* 



'Syr. Yjai;^:^ (vielleicbt yora. Wei-. 

sen, so gibt ea wenigatena der 
Araber Apostelgesch. 7 , ift). 
Gbald. n^Jiy dasa. MichaeUa ver^ 

gleichtnicbtonpassend ^>^ agntm 
coluit. 

I« fOOyjui. li^^i ein Ffand geben, . 
. vgegen ein Ffand- von jemandem 

leiben) mttfuum accipere, 5 Mos. 

.24, 10: Itsa)^ ^^^^ ^^f^ ^ *^^<^ 

Tjand g^e, 15, <$:* tt^vn hS nniji 
. Mitci du wim nicfus (gegen Pfdnaer) 

leihen. 

Hiph. jemandem etwas leihen, 
mutuum dare.. Mit dem Accia. 
5 Mos. 15 , 6 
ten. Accm. aber 



leih^n^ Hfoieler hedarf. Oerivites 

"I ' • t " 

n. K. tsas? s. V. a; nay ^«we, mn- 
tonic. Nur Joeil 2 , Yi }WXif^ h^i 
Onlrnk et non jUctunt vias suai 
i. h. und weichei» ninjht von ihrer 

' Btfhn. LXX, ov fluf innXifwt rit 

rfifievi •irm. 'Fulg. non declhtant 

IDipay m. Schuldenlast, Yerschul- 
dung. Ilab. 2 , 6. S. oaij no. /. 
So acbon der ChaldaerT ^Ipn 
|*»aln Scbwere der Scbulden. Vgl. 
nur im folgenden V^erse; ^^^}^y 
deine Mohner. — Der Syrer iiber- 
set£te: Wolke von Kotb!? 
(von a^ Wolke und tr>t» Kotb), 
und.Wabl su d. St. hglt dtese 

" Ofreraetzung far' ao \ gescbickt, 
,,dais man sie nicht besser wun- 
acben konne.** Doch* wirdrman 
diese „ trefflich angemeasene'* 
Deutung leicbt ihrem gelebrten 
Vertbeidiger uberlassen , da es 
mit der geleugneten Ableitnngvon 
ttai^ jillerdings aeine Kichtigkeit 
hat. 

■Q?; m. Dicbtheit.. Hiob 15, 26. 
2 Cbron. 4» 17: ?lO^»;?J *»ay3- in 
dichfer (a&her) £rd^ '^FuTg^ in 
terrm argilloia. In der Parallel* 
atelle 1 Kon. 7, 46 stebt nave. 

^3.?, mit Fron. 1«»a» m. Dicke. 



» T- 



i Kbn. 7, 26. 2 Cbron. 4, 5. 
Jerem. 52, 21. 

HTay /; cbald. 1 ) die Arbeit, 
das Werk. Esra 4, 24: fT»aT»n^ai^ 
MnbM die Arbeit am Hause Gates. 
5 J 6' ^1 7* ^8* fi^) das Geschaft, 
insbes. Regie ningsgescba ft , Re- 
gierung. Dan. a, 49: htf ^sns} 
baa n^^TO ^t Mn'»*»av u/ii ^r setzit 

ttoer di« yerwoLtung der Provinz 
Babel. 3, 12. Vgl. nan^tD Neb. 
2 1 ,i<^y u. im Griecb. ra n^/nutTo^ 



^ mit einem doppel- •*Oy ^,^e. Sax^^ 1) sie ho 
ber V. 8: ^^X^A heraiehn^ cUbergt 



y ein* 
hn. Pa. 



av 



herzog in g^ofse? yoUmumift. Joi.| 
6, 7: •i*»».l''ni; «on n^^p xUhtl 

hin umd umgeht die^ Stadt, A|pios 

Beertaba zieket nUJit. 2 Kon, 6^ p.; 
asitt^l *i3lf hfat' ttnd wieder siehtf«j 
Esech. 55, 7. 2ach. 7, 14. 9, 0.! 
fi Mos. 5s> 27- Micha ft, 13: 
la ^MXn 1?1^ ^"IS?;; ■J»« xitfAfi in 
<Ii« T^ortf €in undt ^nik Jet. 55, ^^ 
niN ^a'll der den Pfad siebC 
a) mit ^3&*): voransiehn. 1 IVIo$. 
35 f 3. aTMoi. 17, 5- « Hon. 4, 
51. Micha ft, 13. i) mit^i^nK: 
jemaadem nacbsiehn. ft Sam. fto, 
i3- nni^ t^y.ia etnen fiund 
•itif^ehit, $icL daii&u veq>flicfaten« 
5 Moa. fto, ii vel hSmii Mid 
Nehem; xo , 30. 

2) dnrchgehn, ^tfrcX- 
siehn, durch einen Ort. Mit 
dem Attut* Richt. 11, ftp : S^Sf •! 
n#5»*r>ljl wSJirt-riM und ar durck^ 
zog Gitead und Mnnasse, Yiel 
haaBgedE. mit ^ 1 Mok. ift, 6. 

30, 3A* 4 Moa. fto, 18- 33* 6« 
Jes. 8, ft I. 34, lo. Jerem« ft, 6j 
mit jpd Bwiachen etwaa dutch- 
£ehn. X Mot. 15 , 17. Jer. 34, ip. 
Klagel. 3, 44: du bargst didiim 
Gewolk nVan S:))^, so dafs nicfu 
durAdrang das GMfet, Hiob 15, 
ip: D^lna, *)! ^:;V m'Hi itic/u Jran^ 
tin Fremdtr xn ihre Mttta. 3 Mot. 

26, 6: Dd2(*iHa *insfn mS d'ln ifoi 

Sckttfert soil nUki in eutr Jjand 
dringBfu Eaecb. 14, 17. YgL 
Micha 5f'7: nh^:i n:3V lr<tytiir« 
in t«^m, in dat Getchoia fallen, 
Hiob S3, 18. 36, ift vgL 33 i ft8* 

3) vorbey-. YOTubergebn, 
obne Casus 1 Mot. 37^ 28- Kuth 
4, I, Hiob 30, 15. nav h)i cin 
Torubergebendar Schatten.. Pa. 
144, 4, Aulteadem mit bv i Kon. 
9, 8- A Kon. 4, p. Jer. 18, i7« 
19, 8- 49 f ^7» Eeecb. i6,tf. 8» 
mit S)^o 1 Mot. 18, 3; mit ^^a Sxf 
8 Moa. 34 Y ^» >>Ai^ ^m\ fl Kon. 
4,3ij mitp Jea,40,"a7: r-i^iMD 
Sd9^ ^l90t^D fficifi Kfcht £€kt tior 



8I9 ay 

Gore tporilier, praeutif Denm^ 
fd. b» ea Ueibt Gott unbemerkt 
Pa. 81 f 7:, •W>?n n^ntt ^^i^^ 
fame Mdnde gingtn vor dem Last^ 
fiorbe voriibar^ biieben da von be* 
jfreytj mit :x Pt. 103, 161 nn 
to r\^M tin Wihd gAt darub'eri 
mat dem Acau. x Mot. 32, 52: 
Si!«a-nH •^^jjj nt^n:) aii 4t vor 

Penud vorUberging. ft Sam. K^^fn 
•»«(l»n-nM W»i und lief dem Cu* 
schder voriiben Ricbt. 3 , atf, 
Hiob fti, ftp: ij^;i-<,^3i^ rfjjj y^^ 

nkergetunden. Pt. 8P , 13. 8p , 4 1. 

4) vorubergehn, Tc«ehn, 
z. B. vdu der Zeit. HobasL a, n : 
ia» tn»n der IVinter ist voriAer^ 
gegangui. Jar. 8, 80. 1 Mot. 5o, 
4. Dann a. v. a. hintcbwin« 
den, vergebn, untergehn. 
Jer. 13 , ft4 : n^*io nnS lai? t^pa 
tpia «S^rea, weUhts verfiUgt vor 
dem PVinde der Wuste. P». 37, 

da^m, und siehe! er war nicht 
mehr. Hiob 34, ao. Jea. ap, 5. 
Eatb. 9, 2ft: und diese Tage Purim 
D;irnn».i IflflD na?^. m^ gotten 
nicAit untergehn bey den Juden. 

5) ubergehn, biniibcr- 
gebn, ubera^aen, a, B. iiber 
einen Flula , Ipit dem Ac^ut. 
1 Mot. 31, a I, Jot. 4, aa, 24^ 
14 and mit:) Joi. 3, ix. a Saml 
15, a3- — 4 Mot. 3a, 7: ^'a»o 
lan y-JMn Sh fci««*«rxu«VAa in da$ 
Land u. s. w. i Sam. 14, 1. tf. 

Jer. a, xo; o-^w ^»m na:; setzet 

Uber zu den Insein der CUttder. 
Amot 6jf a. Jet. 45, x4: Aegyptens 
Et werb -^ siS» J ^'•Vy Mier J«« ai*/ 
dich ubergehn. — ftop. dat Ge- 
aeta, den Befehl iibertchreiten^ 
mit dem Accuf. Jer. 34, 18. 
a Kon, 18, ift. Dan. p, n. Etth. 
3f 3, vgl. p, ft8. 

6)weggebn, welter gebn. 
1 Mot,,x8, 5: narn ^nn dann 

rnUgH ihr weiter gehn.' ft Sam. x8, 
p: ^M i^rjnn nujM ni>ni und das 
MauUhur nnter thni ' ging fort. 
Hab. X, XX. Eatb. 4, 17. JIobeaL 
Fffa 



sy 



\ 



/5, 6. Ps.-48> 5* I Kon, u, 24: 

. -^PMo nin*» nn lay nr-^n wo ist 

denn qer G^ist Jehova's von mir 
" gewichen ? Im^ Syr. und Arab, mit 

{*y^ und V0 ia9Bn 

7) mIt S^: uber lemanden," 
oder etwas kommeny in itieb* 
' rem Beziebungen* 4 Mos. 6, 5: . 

IttiWn SiJ/SaJ?^ «'H IXjn kein Sche^r"^ 
^ m^sser soil auj seinen Kopf kommen, 
5, 14: nH3p nn \^hv lari und 
(^wenn) der Geiit der Eifersuckt 
iber ihn kommt. Nab. 5, 19 ; ^O-SjJ 

nu\it deine Bosheit? P»; 88 » i7« 
Klagel. 4> fii. Hiob 13, 13: 
7W '*\9 *i^^1*\ ** komm^ Uber michj 
was es sey* 5 Mo».^ 24, 5: M'S 
*iai-SDS vSx? i^Vl e$ sdll nichts 
iiher ihn kommen^ oder vielmehr 
pats, ibm nicbts aufgelegt war- 
den I wai es €iuch sty. 

8) ubertrcten, vom Wawet 
g. V. a. t|tsttj. Jes. 8, d- 54 » 9- 
Hab. 3, 10. Nab. 1,8: ^a> *|»«i 
eine iiberscbwemmende Flut. Da- 
her trop. von einei^Ei liberschwem* 
" mendeJi Kriegsbepte , verbundea 
mit ivtt/ Dan. 11, io« 40* Aufaer- 
^ dem in Volgett^n von dem Was- •» 
ser entlebntei^Rirasen mit hv und 
d«m j^ccui. Ps. 124) 4: 13;j nSn^ 
Ott^fi^ W e'er Strom ware uns 
uber'das 'Lihen gegangen^ d. b; 
liber Am Haupt, so oafs er una 
das Leben genonunen hatte. Ps. 

38t 52 ^^}^^ ^•^^R ^1^^? ''^. ^*'*'» 
m^me Sunden gehn mir uber das^ . 

Haupt. Jercm. 23, 9 J I'l^?, •>??.^' 
p^ wU ein Mhnn» den der fVein 
iiberstiegen hat , dem der ' Wein 
* iiber den Kopf gegangen ist. Vgl. 

J^Va und j^i'i. Die Pbrase: ja^ 
I^^Om ^ It Tim. 3, 3. Tit, i\ 7 

Pescb^ 'tt^elcbe auf den ersten 
Anblick vergleicbbar scheint, iat 
ea doch genau genommen nicbt 
und bedeutet nur: den Trunk 
iieben. 



820 ay J X 

9) An no. 3 acblieCit sich clie 
Phrase: yt^fi Sv •>5:j Siinde vcr- 
g e b e n , cig. vor der Sunde vor- 
ubcrgebn. IVJicha 7, 18. Spriicbw. 
19, ^1. Dann blofs mit dem Dat, 
der Pert, jemandem viBrgebcD, 
Amos 7, 8. 8» a.' (Im Jerusale- 
miscbenDialekte des Chaldaischen 
baufigcr, s. Buxtorf). 

10). ^yjf n©:) 2 Kon. x2, 5 and 
^nt\ ^:yo 'rjCD 1 Mos. 23, 16 
Silber, wie, e« gang und gabe iit 
beym Kaufmann. So bestimint ei 
der Syrcr, Chaldaer und Araber. 
Aufsetdem bote sich »ur Verglei- 
chung die arab. Bedeutung von: 



^^ ^ 



^i^ examinavu (nummotj merces)^ 

cujus pqn4eris et ffualitatU essent; 
diesea billigt Michaelis und uber- 
*etzt 'y:iv pas&ivisch; argentum 
probatum a mercatore. LXX cif- 
yvfioy toxifA0v i/uLififou. Vidg. moneta 
, probata. Das erstere ist aber na- 
turlicber. " 

1 1) 8. v. a. das arab. ^j^ trau- 

feln, tbrSnen. *\iys> So tpyrrha 
lacriman^ d, h. die von aelbst aus- 
geflossene , reinste und beste« 
Hobesl. 5, 5. 13. 

12) Vielleicbt an einigen Stel- j 
len: ei;idringeu auf jemanden, 
uberfallen mit hv^ wie im Arab. 

das syn. ^^^Xi^^tXc impetumjecit. 

«. B. Hiob 9, XI : s\^ Sa^ in I 

siehel er drihgt auf^mich'ein, i 
Par^ >|Sri. Diese und ahnlicbe 
Stellen lassen sich aber auch aua 
den vorigen Bedeutungen erlau- 
'tern, als« siekel er geht an mir 
vor iiber ^ nach no. 3. 

Niph. transirij von exnem Fluase. 
Esecfa. 47 , 5. - 

Pi 1) riegein; repaguUtnt. 1 Kon. 
tf, 21: *^aS inj nlp^Pj-ja -^ayo 
l^a.nn und er rUgelte mit'goldenen 
Ketten vor das AUerheiligste, Chald. 



ay 



8S1 



ay 



a) empfangen, trac|)tig werd«n, 
Tiell. transire fecit s. rectpit s^men ' 
Xfinle. Hiob Si, lo: "yiV 1*i1«^ 
seine Kuk wird trdchtig. Im Chald. 
da»s. in Kal, Pa. u.. Etbpa. (S. Bo^ 
charti Hieroz. J. spi und Buxtorjii 
Lex. ckald.^S. 1568), be«. abet 
irgl. dat cbald^ Synonym nn^^, 
detsen Pa« u. ^/7^» in den 'largg. 
baufig fiir dat faebr. n*in concepit 
•teht. 

Hipft. •»'»iS^n in den meisten Be- 
deutiiagen von Kal , aber cansativ 
1) causat. von no. 2, durch* 
gehn, durcbziebn lassen. 
^Mo^. 2, 30, oder: durchfiib- 
ren. Mit doppeltem /^ccui. 2 Sain. 
"19, 16. 4 Mos, 32, 5 und intt:a, 
Pa. 78» 13. 13^,14. — Ezecb*. 

wenn ten bose '1 mere dns JLand 
durchstreifen lasse, Inabes, a) •; 
-nVnh ttfM3 D-^as ^'^nvn Kinder 
dem Molpcb zn Ebren darcb 
das Feuer geben Uftsen, ver- 
brennen und dadurcb opfern. 

2 Kon. 23, 10. Ezech, 20, 31, 
auch oiine ^H2i 3 Mos. i8, ^i- 
Jerem. 32» 35- Ezecb. 16 » 2i. 
VcL i:aStt3 •^••ai^a durcb den Zie- 
gelofen gebn last en / d» i. q^rtn 
verbrennen. 2 Sam. 12 , 3^* 
b) 3 Sip •^•»3?n die Stimme geben 
lasaen durcb (tin Land), difent* 
licb ausmfen , bekannt inacfaen> 
laasen. 2 Moa. 36 , 6; Esra ^,1. 
10, 7. Nebem. 8» i5» » Cbron. 
30, 5- Vgl. naltr^ ^'^^vrj, die 
Foaaune iiberall ertonen lassen. 

3 Mot. 25 , 9. . 

2) <Mii«iflt:v. no.3i vorbcygehn 
lassen. t Sam. id, 9. 10. & Sam. 
20, 36 : er schofs den Ffeil ll-^aijnS v 
vor ihm key ^ oder: uber ihn nin. 
Trop, nHBn VMn eine . Siinde 
▼oriiberlaasen ( oEiie sie zu stra- 
fen), bingehn lassen^ dab. ver- 
geben« 2 Sam. 12, 13% 24, 1.0. 

Hiob 7, fii* Im Arab, tst ^\^ 



F. praetermisit ( peccattim') , pep€r» 
cit 9 ignovit, 

^) causat, von no* 5. Xibersetaen, 

iiberfubreu. i Mos. 52^23; ver* 

'Betzen(transferre). 1 Mos. 47, ai: 

dns i' oik venetz^e-er in dih Stddte. 
Trop. iiberscbreitcn macben (da» 
Gebot) , zur Siinde verfiihren. 

1 Sam. 2, 24. S nSno v:i»n* ^i© 
Erbscbaft ubergebn lassen auf 
jem. 4 Mos. fij^ 7- 8« E«cch. 
48, i4- 

4) caMMt. von no* 61 von Per- 
sonen: wegfiibren. 2 Cbron. ^5» 
23. . Von Sachen : • wejjschaffen, 
wegnehmen, en^fernen. z. B. dat 
Kleid abtbun Jon. 3, 6j den Ring 
abAehmeri^Esth. 0» 2; dieGotzen, 
faiscben Propbeten entfernen* 

2 Cbron. 15, 8« Zacb. 13, 2. Aucb 
t. V. a. abwenden. E^tb. 8, 5: 

}tjn^n)?i-nH •^os;?!^ «'*' ^^*^ ^** 
man verkdHgfe Uebel abzuwenden. 

Pa, 119, 37. 59 i ':^^n'^^^^ 

^n*)i^ "itbM wende fneine Schmack 
aby iieicfijurchte. Kobel. 11, 10. 

Zacb. 3, 4: 5131?, tV.^ ;W^1 
ic/i wiii i;pn r2irn«/im«ft deine Schiud^ 

5) clluia^ von wo. 7. auf oder: 
tiber etwas konWen lassen (yom 
Scbeermesser). Ezecb* 5 9 ^» 
4 Mos. 8,7- 

6) darbringeri, sum Opfer, mit 
dem Dai. 2 Mos. 13 , i2. Emecb. 

.23, '37- 

Hitkpa. 1) ubermiithig scyn. 
Spriichw. 14, 16. Vgl. n-i^JV no ft. 
Uebermuth. 2> sich ereifern, 
sornig werden , ' ziimen. (Vgl. 
n-^^V no, 3 Zorn.) Ps. 78,^*- 59* 
Mu 5 Ps. 78, <52. 5 Mos. 3, a6; 

mit bir Ps. 89, 39; "^*^ ^^ 
Spriicbw. 26, 17; mit dem Accuf. 
Spriichw. ao, 2: '^^tvnrCi werhef' 
tig wird gegcn ihn (den nonig;* 
Man kann auch das Suff. durch la 
auflosen. Andere tr«m. wer ibn , 
ai^fbringt, welche Bedeutung atef 



39 



8** 



a» 



mlt Bifhpm. k%uj^ an rerelnigen 
iftf; Zur Erlautemng det Be4feQ» 

tuag vgL dtft arab. /j*^ ubes- 

tfchreiten (das MaafJ);' dab. bef- 
tig, sornig, ubarmuthig, bart. 



^. ^ 



beleidigetid warden; f\j^ uber* 

acbreiten , somig , ubermutbig 
warden; #fvXc dass. Derivata 

aiifser den sonicbst folganden: 

•>«^y. •laxns, .Tiavo. 

t)ie Bedeutung des bebraiscben 
Stammwortes ist fucb im Arab. 
Syr. udd tbaldaiscben meistena 
mil denftelben We^dungan berr* 
tcbend , uad ganz unricbtig ist 
die Vorttellang , welcbe aus 
Schroedtr^s Observv, in eiiiige Wor» 
terbucber uberc^egangen ist, daft 
der uraprunglicbeBegriffdet Wor- 

tea in der arab« Bedeutnng a£ 

J ^ 

S'anie intumuit^ fisium fuit vulnus 

erbalten cey, to dast dieubrigen 

Bed^eutungen von no. 8* ansgingen. 

^ynonyme Verba, welcbe Ihre 

Bedautuogen abnlidi modificiren, 

/' f 
aind im Arab. Jd^ u. /fOkC. « 

^y m. mit Pron. ^^M i) das 
Jenteitige. yi*\i^ '•^a JJ t ^o ir/f •» 
vMi Iv^Mvoo, der jenseitdes Jordan 
gelegeneLaAdstrich vonPalaatina, 
apaterhin Peraa geoannt* i Mot. 
60, UK li. 5 Mos, 1, 1. 5- 3i 8« 
fio. 25. 4, 41. 46. 47. Jet. 89 ft3« 
i;.2n^nap die GeiLend jenseit dea 
Eupbrat. Jos. 24/2. 3* Einreal 

Plur, '^n3 nay Jes. % ao. nav-Vn 

t3»n iiber das M^er hin« 5 Mos. 
30," 13. 'lavo 4 Mos. 21, i3- Jos. 
22, 7 und baufiger h *iat[0 )en- 
aeits. 4 Mos. 22, i. '32,' 19. 52. 

34 » 15. 55, 14 tt- jSj w* Dankt 
uian sicb die Bestimmung v. einem 

J'enseits wobnenden gemacfat, to 
Lann es aucb 2) das Diessei- 
tige bedeuten. i lion. 4, 24: 



*>;jin idtf "^^ti die Konige £bseit 
dea Stromea. 3) Seite, Ge- 
gend uberbaopt. i Sam. 149 4^ 
. Bweymal; *inM *^:ivh aof dar einen, 
auf der andern Seite. 2 Mot. 28* 
26: nn^a MaHn ^^v hn auf der 
^eira des Ephods nach innen zu. 

1 Kon. 7, 30. Jes. 47, i5- Plur. 
Jer. 49, 3a: ivj^jij-S^iR von alien 
Seiten. 22, .20. 1 ndn. 4, 24 (3, 4). 

2 Mos. 52, 15: ciie TafeLn waren 
heuhnrbsn mj^^^nv *»?«?» wo^ ^^ 
den Seiteiu 4) "^» Sh a) gegea 
liber a* v, a. Sn)*-SH los. 22, 11. 

•4) ^as •^a»! S» vom an, nach vorn 
Bu. 2 Mos.'' 25, 37, vgL 4 Moi. 
8, 2. 3, wo statt dessen Snv Sm 
«ida steht. Eaech, 1,9: «hM ^nD.Si 
nzSri 1*»3% n^»; Sh intern liegiit^iwi, 
gingen sie ein jegUcI^ vor sich kin, 

*Qy cbald. dass. H^rty nay daa jen- 
seic des Stromas (Euphrata) Gele- 
gene. Esra 4 , to ff^ 

T^'^^V, i) FSbre. 8 Sam. 19, 19. 
Im Cbald. Mnnaye u. zns. MP*iaD 
dass. 2) 2 Samrij, 28 im ohe* 
tbib fiir das Kri : ma^V Scappen, 
welcbe Bedeutung der Znsammen- 
hang verlangt. Ob nun vieUeicht 
auch die Form n'lay nach eiaer 
Transposition fnr na^iV in dieser 
Bedeutung gebraucblick gewesen 
sey, kann nicht ausg^a^cht war- 
den. 

n^jay /. i)Ubermaafs. Sprucbw. 
21 ,24: ^11 J n^afV;! ?mf1V er han- 
deit im Vehermafs des f revels^ der 
y ermessenbeit. Hiob 40 , 11: ys^ 
9)StM n1*>av gaw/i aus dtinesZortus j 
_ Veberm^ajs , deinen hefcigsten 
Zorni Andere : -tumores irae^ Flu* 
then dea Zornes (vgl. nav no.i\ 
welcbes aber den- sonatigen Be- 
deutunf^en dea Norn, n^av au fera 
liegt. Oocb konnta man Hos. 5, 
xo vergleicben. 2) Ubermutb. 
Jer. 48, 30: ln*)ay ••wfi^ ^3m -^^^ 
he fine teinen Veberihuth, Jes. 16, 0« 



ay 



8s3 



3V 



A«t« dieh beym U^rmuth rnein^r 
FeituUm 5) Zorn, bes. von dem^ 
Zome JehovaV Je§. 14, tf. xo, 6 : 
^r|*^:ixr*-0l^ das Yolk, worauf xch 
siirne. Jerem. 7, 29: ln*ja» •^ln 
daa Getchlecht worauf er zurnt. 
Inibes^ Jehova'a strafender Zorn, 
Jehova's Strafg^richt. In*^^); tt:;.Ti^ 
dieRutbe, womiteratraft. Klagell 

5, 1. Spruchw. ft8,i8« n^^v. Q^^ 
der Tag dea gduUchen Zbrnge- 
riclitt. Sphichw. 11, i^, Zefh. i, 
15. iS^ £zecb« 7y 19. Flur. D1^ 
nl*i^^ data. Hiob2&v5o« Spriicbw. 
n, 23: n*)^asj B^J?^*1 f^lRHl '*'»^ 

dia Travel hatin Coties Strajgericht 
tu erwmrten, Syr. itt DV[t« wel- 
chea anch svw« damit verbiindeii 
iat e. B. Ps. 78, 49. — - DieBe- 
deiitungen : ubermiithig aeyn, aur« 
nen finden sicli fiuch in Hithp* 
vo'n *\Mi wo die Cobarenz diesea 
Begriffet mit: uberachreites, 
dnrcb die Analogic mehrerer ara- 
biscban Synonymen gezeigt,wor* 
den ut. Aiu diesen beatatigt ticb 
aucH die fur no. 1 angenonunene 
Bedentung ; Ubermaaft. In* 
den Targg, ateht einigemal in der- 
aelben Bedentung *i^^s^*n. 

^.5? der H e b r a e r, griech. *E;8f «i3»n 
Plnr. D^*\3y, D*»»*)W. Ftfin* njiav, 
n1«nii» Hebraerinn, Heb'ra'e- 
r i n n e n, Uber die Ableitunz und 
den elgenthumlicben Gebraucn dea 
Namena bemerke man folgendes 
1 Y Waa den Unterschied dieaea 
Namena von SHiw*»-p, ^Sh*)W^ 
betrifft, 80 dringt aiph der Beob« 
acbtong die Thatsacbe auf , daft 
der Name ^*)^y von den altteau* 
meatlichen ScbriftateUem niemala 
mbsoUue znr Bezeichnung deaiarae* 
litiaehen Volka gebraucht witd, 
aottdem durchgeheiids nur in Beaag 
anf fremde Vdlker nnd im Gegen- 
aatz gegen dieaeiben , inabes. in 
Gegena. der Agyptier lind Fbili* 
vataer. 8. 1 Mos. (14, 15) 40, 15. 
45 9 5ft. ft Mot. i| !£• 19. a I 7. 



II* »5t 3» »8- 5» 5- 7f 4^- 
9, X. x3. fti, 2. ,6 Moa. 15 y 12 
(Jerem. 34, 9. 14). 1 Sam. 13, 3* 
7. >i49 II. 21. 29, 3* Jon, 1, 9* 
Intbes. dann , wenn ' ein Nicht- 
itraelit redenkd eingefubrt wird, 
s. B. eSn Agyptier ^ Mot. 39 9 ^4* 
1% 41, 12. 2 Mos. If \6. 2,6^ 
oder Fhiliataer 1 Sam. 4, 6. 9: 
13, 19. 14, 11. 29, 3. Diese 
ana i^llen angefiihrten Stellen 
(und auiaer iboen kommt es nicht 
vor) hervorgehende Beobachtung 
fubrt nun > mit grofster Waht- 
acheinlichkeit ^arauf, dala daa 
Yolk vornehmlich bey den Ana* 
' lindem dieaen Nahien fuhrte, und 
daia ibm dieaer, wahracheinlich 
appellativiache Name^ v. andernNa* 
tionen beygelegt wurde, v/abrend 
daa Yolk aelbat sich mit dem eh* 
rendea Nationalnamen VM^iuf** ^^d. 
zu benenpen pflegte. (Man vor* 
gleiche nur die .Yerhaltniaae der 
Namen Hellenen und Griecben; 
Ottomanenu. Tdrken, Deutsche, 
inalav. Nemcyu« dgl). Ala wahrw 
acbeinlichate Etymologie bietet 
aich nun ^:iv daa jenseitige 
La nd« davon ^^3Sf ^iner aua dem 
jenaeitigen Iiande, der Jenseitige, 
und die Canaaniter n/ochten den 
Israeliten diesen Namen beylegen, 
entweder achon als Abraham mit 
aeiner Horde iiber den Euphrat 
u. Jordan heruber kam '(dab. schon 
Abraham ^*\y» 1 Moa. 14,13 heiiat), 
oder erat aja Joaua mit aeinem 
Yolke iiber den Jordan in Canaan 
einfieL Nach den neueaten Yor- 
atelluagen iiber die Entstehung und 
Abfasaung dea Pentateucha wvirde 
daa letztere wenigstena dadurch 
uicht unwahrscheinlicher werden. 
dafs achon die Yerfasser der tie* 
nesia die Agyptier von den He-< 
braern reden lassen, und den 
Abraham einen Hebraer. nennen; 
denn ea lionnte Parachronismua 
aeyn. Doch ist daa etste auf 
jeden Fall vorziiglicber. Ala 
Appellat. nehmen e^ i Mos. i4t ^5 



nv 



Z'XX^ ktfjiriif. Aqu, ntfufttit. Nun 
•bcr iftt c» a) auf der anderu Seite 
deutlich^ - dafs die hebraiscben 
SchrifutelleT sicb den Namen *»*i3Sf 
Alt ratronymicum von eineih 
Stan^mvater naV' ( i Mo». lo , 24. 
A5- iiy i<^* 17) gedachthaben, da- 
her 10 , fii : •»aij ^^a ». v. a. D^-^aii^ 
H-ebraeri und 4"iVToft. 24, 24: 
n:^2t in derselban JSedeutung , wie 
r>n -^ia fiir o^mn u. dgl. ( 1 Mob.. 
/ 10, 21 iftt. nehmlicb zu msen: 
%Lnd dem Sem^ auck ihm wurdtn 
CSdhne) gebokren, Er Ut dtr 
^tammvaier alUr Hehrder. Der 
Yf. macbt sum Voraus aufmerk- 
aam auf das , was ihm Am wicb* 
kigstea iafc. dafs nun der Stamm 
der Hebraer folgc ), Dieses thi^t 
aber der obigen Annahme dc$ •»'^3» 
ah urspruuglichen Appellativi 
- keinen Eintrag , es ist im Gegen- 
theil wahricheinlich , dafs -iDJf, 
ao wie «;«):>, DllSte, dih und die 
jmeiaten dieser NamiSn nur eine 
jnytbische Pers«n darstelle^ wel- 
cbe der Jbebraische Genealog bey 
der Auftftellung ^ines Lander- und 
Volfcersys terns {den. 10) annahm. 
. Gans auf gleicbe Weise nabmen ja 
apatere Historiker^urEriauterung 
des Namena halia einen Italus an, 
da schon Varro es..ricbtiger von 
fmiXofy vitulus durcb: Kuhland, 
Weideland erklart: so entstanden 
auch walfrscbeinlich die inytbi- 
acben Personen Aeolus, Dorus^ lortf 
jichaeus, — . Fiir das Deutsche 
und Liateiniscbe ist uustreitig dae 
Scbreibart ; hebraisch , hehraeus 
zrach dem griecb. ifi^eua voraiig* 
licber als : ebraisch , ebraeus nacb 
dem Hebr. *»nax'; theils weil 
"Wir einmal die Endung aiscfa, 
Aijis aus der g/iech. Form anneb- 
men und ibx, scbon desfaalb aucb 
in Kucksicbt auf .den 6pir. asper 
fplgen Qjiissen , theils weil man 
es wiiklicb den 70 Doilmetschern 
SMitrauen mag , dafii sie durcb den 
Spif cine in diesen Worte starker 
getonte Aspiration des ^^ ausdriik^ 



8H ay 

ken woljten. S. den Bucb0t..WoUte 
man <^inmal dem HebrSiscben ganz 
folgen, ao wiirde man Ibriten 
reden miiasen: und woau die 
Affectation? 

0*^*1^?. Jer. 2a, 20, volhtandiger 
B^-i3yrj-*»n 4-Mos. 27, 12. 5M0S. 
52, "49 und o^*>«n-'»'T[n 4 Mos. 
33 1 47* 48» ein'Grebirge jenseit 
des Jot dan g^g^n Jericho iiber, von 
welchem der Berg Nebo (a. isa) 
einen Tbeil ausaumachen scbeint. 

ppy Jos. 19, 28 ». T^'P?- 

H^ i3y ein Lrdgerplatz der Israeli- 
ten unweit Eziongeber an der 
Kiiste des rotbeh Meerea, nor 
4 Mos. 33, 34- 

^K3JJ nur Joel 1, 17 nach den bebr. 
Auslegern s. v. a. yv^v verfaulen, 
verdummen, bi^r von dem Yer* 
dummen der Komer unter der 
Erde , und zwar vor Hitze, nicbt 
vor Nasse. Plinius driickt diefi 
aus: semen vanescit^ Glucklicb 
vergleicbt Boobart die SteUe des 
Heslod , ( jcut. Here. 153): M^ 

frv^tTocf •*);, dock ihr Gehein — 
Liegt an dorrender Sonn€ in dunf 
kelen Stauhe vermodernd, Bieron* 
com putruer lint* , Das Cbald, v/fiV 
wird gerade von dem Vermodem 
der Korner in der Erde gebraucbt. 
S. Buxtorf Lex, chald, S, 1642* 
Bockart's Hiercz. T. IL S. 471* 



Das' arab. 



^ ^ 



(jmaC 



bedeatet nach 



den arab, Wortcrbb. auftrocknen 
(vom Scbmutz an den Handen) 
und ist schwerlich vergleichbar. 

HDy wie aus den Deri vatenerbellt: 
verflocbten seyn, Pi. verflecbteo. 
fur Micha 7,3: der Grofse reiet 
Jr€y von seiHer Bosheit 7^T\yir^\ 
nnd sie vtrfiechten sity weicber 
Plural jedoch auf dasselbe Subject 
zu beziebn ist. Der Sinn itt un* 



f 



sy 



8^5 



SSf 



was Goft wohlgefdllt,- Gegensatz: 
aber ihr Herz geht dtm un^ereckten 
Cewinn nach. 



•treitig: nnd ersetsttie, die ver* 

flochtene d. h« die verkebfte, 

ftchlechte flandlang dutch. YgL 

^ie ahnlich bedeuteadea Worter ^^ „ -n-^ «f #• 

njl^, ttjpsf. Vul^. conturhaverunt J^-ii^i M^^ "^nf? /• uiikeusche 

eim. ikald. depravarunt earn. Liebe. Ezcch. 23 , ii. 



S« eas^ no, IL. Elnen ahnllchen 
Sinn wiirde es geben, wenn man 
es fiir tyn. mit nny krumm^n, 
beugen nahme. 
•  * . 

n3^ fern. r\f^^V dicht verflochtcn, 
dichtbLlaubtV vonBaumen. Eaecb. 

fio, 28: ripxj Y^"^^ i^^^^ *^^* 
hdaiAte Baum, 3 Mo«- 23, 40. 
Nebem. ^/i5« Esecfe. 6, 13: 
nwr riSH - So jede dickbelaubte 
Ttrebintiiei fm Syr. mit Tet: 

c&Ir^lbfc dicht, scbattig. 

^^ plur. O^nhg und rinbgj etwaa 
Geflochtenes, Verflochtenea, dab,* 
1) Strick. Richt. 15, 13. 14, Jes, 
Sj i8* Plur. vincula^ Bande. ?s* 
fif 3« Sy^O^nilXJ jna jemandem 
Bande anlegen. Esecb. 3, 25. 
4* 8- ft) Flachte, Flecbtwerk. 
^^?, n^?» Flccbtwerk, geflecb- 
tcnc Arbeit. 2 Mos. 28, 14. 39> 
17- fiiriaj^n ••ntt^ die beyden Flech- 
ten 2 Moa. 2Q\ 24* 25. 3) dicht 
verflocbtener Zweig. Esech. ip, 
**• 31, 3. *o. 14. 

^" fui. aasij; lieben, besondera 
Ton unkeuscber Lieb^, mit dem 
jiccus, und hv. Ezeclk 23, 5 ff. 
B^^.i*» die Liebhaber. Jer. 4, 30. 



Arab. 



bewundem, aucfa: 



aiigenehm aeyn, sich freuen. F. 
lichen. 

^^.tj" m.pL 1) Annehmlicbkeif^ 
Lieblicbkeit. ^ech. .^3, 32 : i*>tt^ 
B^aas^ lieblichef Lfied. 2) waa 

vrott gefallt. Arab. ^^f g?tg gra» 
^w^ ben^lacitum Dei. Ezecb. 33, 

deim mtt i(«m Murine thun sie. 



n^V und an einigen SteUen~ ( a. B* 
1 Hon. 19, <$• Ezecb. 4, 12} nasf 
kleiner Brotkucben, der unter der 
Aache gebacken wird , griech«' 
iy*^y<p/m^y eine Speise, die nock 
heut zu Tage bey den Morgen-' 
landern, besondecs auf Reisea 
und in der Eile sehr hauRg iat. 
Sie legen die du;hien Fladen auf 
eine durcb Feuer* erbitzte Stell© 
im Sande oder auf heifse Steine^ 
und achutteu . um sie zu backen,' 
heifse Aftche und Kohlen daruber. 
Raubwolf (Reisa S, i85. 18^) 
fand sie ziemlich woblscbm^ckend. 

' Vgl. Thevenot Voyage au Ltvant. 
S, 235. S. iiber mehrere abn- 

\liche Arten desBrotbarkeng Jabn'a 
bibl. Archaologie Th. I. $. 164.. 
1 Mos. 18 > 6. 4 Mos. ii; 8- 
iKon. 17. 13. b'»B2C*> n5P Kucben, 
auf ^liibenden Ste'inen gebacken. 
1 Kon. 19, 6. DiVr^ n5x> Ger- 
atenkucb'en. Ezecb. 4, i&. r\^t^f  

^ nis© ungesauerte Kucben. * 2 JVIosJ' 
12, 39. Sia^mufsten beym Backer 
einmal unige^andt werdao. Hos, 
7, 8* S. das Verbum "iii* , und 
:inV)D« Die Stammworter y'\v und 
^y» ' scheinen librigens bier zu 
alternifen, wie auk der arab. Form 

^jsxc laganum ear ovu in sartagine 
coctis erbellr. 

^''IMJ m. Name eines Vogels , wel- 
cher Jer. 8» 7 **!» Zugvogel be- 
zeicfanet wird: Jes. 389 ^4 wird 
ihm ein Pipen oder Girren zuge- 
achrieben. Es ist aber hier noch 
ungewifs , ob zwischen den Wor- 
ten irjiy 010 ein 1 zu supplix-en, 
oder ob das Ictztere nuT als Epitk^ 
des ersteu zu nebmen sey. Koppe 
zu d. St. „ Vielleicbt gehort nw^ 



Xlf 



8a6 



nj» 



aum Schwalbengcschlcchte , tind 7173^ Jii. Pron. InSjV /w Wagen- 



ist eine Species von e^io , dah^r im 
dabet* im Jesaias: *^fiji^ 0^)0 die 
Sc Walbe Agur, ito Jeremiad blofs 
. •y^yv in derielbcn Bedeutang/^ 
Bodiart {Hierou Il\ 6Q) sttcbt 
dem WoTte die Bedcutung : K ra- 
ni cb zxL vindiciren, aber seine 
Griinde fiihrcn nicbt zur Uber- 
seugung^ Die Ubertetfiungen der 
. Alten s. S. 79. 

T^iV, m. King, insbes. .Obrring. 
Ezech, its, 12. 4 Moa. 5*» 5o* 
AuUerdem im Sam. Texte u, eini- 
gen hebr. Mss. % Mos» 35 » ^a- 
S. de lioisi zu d. St. 

vJtJJ /, nVa» rund^ gcrundet. 1 Koh. 
7, 23 ff. Stw. ^S^ rollen, 



X Moa. 45^ 19 ff/i'Sam. 6, 7 ft? 
von dem Dretcfawagen Jes. 1^9 
^7. 28; V. den Kricgswagea Pa* 

46, 10. Syr. f a!:!^ daaa-, vona 



walzcn^ 
/iJ' m. und 



m. 



Lastwagep. 

[^SjSJ Stadt in der Nicdemng die* 
Stammeli Jnda, vormals cine c»- 
naanitische Konigsttadt. Jos. io, 5* 

12, 12. 15 1 59* 

D?y traurig, beWmmert acyii , mit 
tt/si vcrbundcn. HiobSo, 25. Ea 
ist'syn. mit dJM Jes. 19, 10, wio 
auch die Chaldaer t3:^.M und D^S^ 
in dieaer Bedeutung baben. 

|iJJ nur in i^iph. detinsri^ sich cin* 
" Icbliefsen , sicb verschlossen b«V 
ten. (So im Chald. a. Buxtorf 
Iax. chaLd. S. x57^ «»d n3ia» i»t 
nach Kimchi und Salomo Ben 
Melecb: mulieTf ^uae domi'deti^ 
. netur et hahittU sirpe mqrito. ) Da- 
von Ruib I, 13s a^»n nVl 
wolltet ihr euch deshdb eifuchliefsen ? 
Die Form n52:jn atelit fiir a«Jjn 
wie natsHn Jes.» 60, 4 fur njenn- 
IXX 'jirtirx'^w^f. Syr. impm- 
diemini. Vuig. hey: vetula^ eri" 
tisp und ganz unrichtig gibt Moaer 
an, dafs das arab. (j^nc diese 

Bedeutung babe, man sehenurCft- 
itelli Heptai^iott, coL 2660 no# 20. 
Die Lesart ni^avn iat offenbar ver- 
werflicb und aua einer faUchen 

• Ableitung jener Form vpn einem 

^ Stw. n3X> entstanden. 



rhjV fern. Arab, 

1) vitulus und vitula^ Kalb, mann- 
licben uud weiblicben Gescblecbts. 
n3\£^-]a V55? jabriges Kalb. 3M0S. 
9 ' 3. J>iicha 6, 6. pn'^o Sas? Mast- 

' kalb. . 1 Saih. 20 ,