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Full text of "Kungl. Svenska vetenskapsakademiens handlingar"

FOR THE PEOPLE 


FOR EDVCATION 


FOR SCIENCE 



LIBRARY 

OF 

THE AMERICAN MUSEUM 

OF 

NATURAL HISTORY 



KUNGLIGA SVENSKA 

VETENSKAPSAKADEMIENS 



HANDLINGAR. 



NY FÖLJD. 



■ 

SEXTIOANDRA BANDET. 



STOCKHOLM 

ALMQVIST & WIKSELLS BOKTRYCKERI-A.-B. 

1921 — 1922 



^vfr\ 



-Vir> 



UPPSALA 1921—1922 
ALMQVIST & WIKSELLS BOKTRYCKERI-A.-B. 



SEXTIOANDRA BANDETS INNEHALL. 



Sid. 

1. Stalfelt, M. G., Studien iiber die Periodizität der Zellteilung und sich däran an- 

schliessende Erseheinungen 1 — 114 

2. Stiasnt, G., Results of Dr E. Mjöbergs Swedish Scientific Expeditions to Anstralia 

1910—1913. XXX. Scyphomedusen 1—13 

3. Sjöstedt, Y., Acridiodea Australica. Monograpkie der bislier von Australien be- 

kannten Heuschrecken mit kurzen Fuklem. Mit 18 Tafeln 1 — 318 

4. Naumakn, E., Untersuchungen iiber die Eisenorganismen Schwedens. 1. Mit 6 Tafeln 1 — 68 

5. Eriksson, J., Das Leben des Malvenrostpilzes (Puccinia malvacearum Mont.) in nnd 

auf der Nährpflanze 1 — 190 



KUNGL. SVENSKA VETENSKAPSAKADEMIENS HANDLINGAR. Band 62. N:o 1. 



STUDIEN 

tlBEK DIE 



PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG 

UND SICH DÄRAN ANSCHLIESSENDE ERSCHEINUNGEN 



VON 



M. G. STÅLFELT 



MIT 12 ABBILDUNGEN IM TEXTE 
MITGETEILT AM 13. APKIL 1921 DURCH G. LAGERHEIM UND O. ROSENBERG 



STOCKHOLM 

ALMQVIST & WIKSELLS BOKTKYCKEKI-A.-B. 

1921 



Vorwort. 

Die vorliegende Arbeit, die bereits 1917 begonneii wiirde, und mit der ich seither 
beschäftigt gewesen bin, war anfänglich der Dynamik der Zellkemteilung und ihrem 
Verhalten gegeniiber der Einwirkung äusserer Faktoren gewidmet. Von hier aus kam 
ich auf das Studium der individuellen Variationen der Zellteilung und der Schwankungen 
der Zellteilungsfrequenz im Wechsel des Tageslaufes. An der Hand der Resultate, die 
ich hierbei erzielte, habe ich dann später die Untersuchung auch auf die Streckungs- 
phase der Wurzelzelle und ihre Permeabilität fiir Wasser ausgedehnt in der Absicht 
zu entscheiden, ob diese Erscheinungen tagesperiodischen Schwankungen unterworfen 
sind. Der hauptsächliche Teil der Arbeit wurde in dem hiesigen botanischen Institut 
ausgefiihrt. Gewisse Versuchsserien, welche besondere Vorrichtungen erforderten, wa- 
ren indessen nach dem Nobelinstitut fiir physikalische Chemie der K. Akademie der 
Wissenschaften und nach dem pflanzenphysiologischen Laboratorium, Lund, verlegt. 

Bevor ich zu einer Darlegung der vorliegenden Fragen und meiner Untersuchungen 
iiber dieselben iibergehe, möchte ich allén denen, die meine Arbeit gefördert haben, 
meinen ergebenen und herzlichen Dank darbringen. In erster Linie möchte ich diesen 
Dank an meine Lehrer, die Herren Professoren G. Lagerheim und O. Rosenberg und 
Herrn Dozenten H. Ltjndegårdh, richten, deren Unterricht zu geniessen mir während 
meiner Studienzeit vergönnt war, und die mir in meiner Arbeit mit Rat und Tat zur 
Seite gestanden haben. 

Auch den Herren Professoren Svante Arrhenius und Harald Kylin, die mir 
bei verschiedenen Gelegenheiten Arbeitsplatz, Apparate und Utensilien zur Verfiigung 
gestelit haben, bin ich zu grossem Dank verpflichtet. 

Stockholm, Botanisches Institut der Universität, April 1921. 



M. G. STALFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Kap. I. Natur, Vorkömmen und Ausbreitung periodischer Erschei- 
nungen innerhalb des Pflanzenreiches. 

Wenn eine Lebenserscheinung einen periodischen Verlauf zeigt, d. h. mit bestimm- 
ten Zeitpausen verläuft, öder wenn einer ihrer Charaktere z. B. eine gewisse Verlaufs- 
geschwindigkeit, Stärkegrad u. s. w. in dieser Weise regelmässig wechselt, känn man mit 
voller Sicherheit annehmen, dass diese Periodizität eine relativ einfache Ursache hat, 
die entweder Beginn und Abschluss der Erscheinung direkt bestimmt öder auch den 
Verlauf derselben regelt. Erfolgt die Erscheinung stossweise und unregelmässig, so 
ist dies ein Zeichen davon, dass die Ursache kompliziert ist, und dass der Zufall den 
Ausschlag gibt. Eine aufwachsende Maispflanze fiihrt eine Menge unregelmässige Be- 
wegungen aus, die durch die Streckung der verschiedenen Sprosszonen bestimmt werden. 
Hier känn man demnach nicht von Periodizität sprechen. Diese kennzeichnet dage- 
gen eine grosse Anzahl Blattbewegungen. Bei Desmodium gyrans finden wir solche 
und noch dazu von zwei verschiedenen Typen. Das Gipfelblatt fiihrt Bewegungen aus, 
die mit dem Wechsel der Tageszeiten parallel gehen. Die Blättchen dagegen fiihren 
schnell verlaufende Hin- und Herschwingungen ohne Zusammenhang mit den Tages- 
zeiten aus. In beiden Fallen haben wir Grund anzunehmen, dass die Ursache elementar 
öder auf jeden Fall von einfacherer aber bestimmter Zusammensetzung ist. Die kausale 
Erforschung dieser Erscheinungen bietet nun Schwierigkeiten verschiedenen Grades 
dar, je nach der Natur der Ursachen und ihrer Zugänglichkeit fur Experimente. Rela- 
tiv einfach wird z. B. der Fall bei dem Gipfelblatte des Desmodium, gyrans, wo der Zu- 
sammenhang mit den Tageszeiten darauf hindeutet, dass die Ursache in äusseren 
Faktoren, die mit dem Wechsel der Tageszeiten variieren, zu finden sein muss, während 
man fur die Bewegungen der Blättchen die Ursache in ihrer eigenen Organisation zu 
suchen hat, was selbstredend beträchtlich grössere Schwierigkeiten bereitet. Die Ur- 
sachenverhältnisse sind daher in der Regel unerforschte Gebiete, während unsere Kennt- 
nis von dem Auftreten und der Ausbreitung der periodischen Erscheinungen stetig 
zunimmt. Dass dem Ruheperiodenproblem die meiste Arbeit und die meisten Abhand- 
lungen gewidmet worden sind, ist ja ganz naturlich, da der jährliche Rhytmus in der 
Entwicklung der Pflanzen eine so gut wie allgemeine Erscheinung ist. 

Bekanntlich kommen auch in Gegenden von Klimaten mit gleichförmiger Wärme 
und Feuchtigkeit solche Pflanzen vor, die regelmässige Ruheperioden besitzen. Unter 
den Forschern, die in]|den 1890-ger Jahren diese Erscheinung studierten, war es Schim- 
per (1898), der zuerst die Ansicht von der Unabhängigkeit des in Rede stehenden Rhyt- 
mus vomVKlima vind den äusseren Verhältnissen aussprach. Seine Idee war also, dass 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO I. 5 

die Ruheperiode als eine Folge der eigenen Organisation der Pflanze eintrete. Als sich 
später herausstellte, dass die Ruhe von Pflanzen nicht fester gebunden war, als dass 
man sie durch gewisse Mittel ans derselben »wecken» konnte, entwickelte sich auch 
allmählich aus dem Experimentieren die entgegengesetzte Ansicht, dass die äusseren 
Verhältnisse auf Grund ihrer Natur und wechselnden Zusammensetzung die Ruhe- 
periode erzwangen. Diesen Ståndpunkt vertritt Klebs in einer Reihe Arbeiten, und 
seiner Auffassung schliesst sich Lakon (1912, 1914, 1915) an. 

Seit Johannsen's (1900) Untersuchung »Das Aetherverf ahren beim Friihtreiben » 
sind Versuche mit verschiedenen Weckungsmitteln ausgefiihrt worden, so dass man 
nun eine ganze Anzahl verschiedener Verfahren kennt, ura eine schlafende Pflanze, 
einen Trieb öder eine Knospe zum Wachsen zu bringen. Solche Wirkung verursachen 
mehrere gasförmige und aufgelöste Gifte, starke Temperatur ver änder ungen, Wasser- 
injektion, Verletzung der Knospen, erhöhte Zufuhr von Nährsalzen etc. 

Aus derartigen Experimenten und durch die zahlreichen Versuche und Beobach- 
tungen, die er selbst auf diesem Gebiet ausgefiihrt hat, kommt Klebs (1911, pag. 47) zu 
der Schlussfolgerung, dass die Ruhe als Folge einer durch eine Störung des Gleich- 
gewichts zwischen Produktion und Verbrauch der Assimilate hervorgerufenenlnaktivierung 
der Fermente eintritt. »Eine relativ feste Ruheperiode tritt ein, wenn durch Vermin- 
derung eines öder mehrerer wesentlichen Faktoren, Temperatur, Feuchtigkeit, Nähr- 
salzgehalt, die Wachstumstätigkeit allmählich eingeschränkt wird und bei anfangs noch 
fortgehender Assimilationstät igkeit die Speicherung organischen Materials die Fermente 
inaktiv macht». Unter den in Rede stehenden äusseren Faktoren ist es hauptsächlich 
die Nährsalzfrage, woriiber in neuerer Zeit Diskussionen gefiihrt worden sind. lin An- 
schluss an eine Reihe Entblätterungsversuche, die Klebs vorgenommen hat, und durch 
welche ruhende Organe zum Treiben gebracht werden konnten, studierte er auch die 
Bedeutung der Nährsalze als weckendes Mittel. Bei verschiedenen Topfpfianzen beob- 
achtete er, dass ein Begiessen mit Knops Nährlösung eine Verkurzung der Ruheperiode 
bewirkte und das Wecken erleichterte. Pflanzen, die er aus Buitenzorg mitgebracht 
und in Heidelberg umgepflanzt hatte, und die unter normalen Verhältnissen eine Ruhe- 
periode durchmachten, konnten durch die vorerwähnte Behandlung dazu gebracht 
werden ohne Unterbrechung weiterzuwachsen. Dies war der Fall bei Tectoria grandis 
und Terminalia catappa (1911, pag. 44). 

Um iiber diesen Punkt Klarheit zu bringen, wurden später von Lakon (1912) 
neue Versuche angestellt. Er benutzte Zweige von verschiedenen unserer gewöhnlichen 
Laubbäume und fiihrte die Versuche im Spätherbst aus, demnach in der Zeit, wo diese 
Pflanzen sich in ilirem tiefsten Ruhezustand befinden und daher am schwersten zu 
wecken sind. Bei allén ausser der Rotbuche kamen die in Knops Nährlösung gestellten 
Zweige zu einem friiheren Treiben als die in reines Wasser gestellten Kontrollzweige. 
Alle diese Pflanzen zeigten eine normale Entwicklung und brachten es zu voller Blätter- 
und Bliitenbildung. Lakon schliesst sich auch ganz Klebs' Auffassung an: »In der 
Salzlösung känn ich mit Klebs nur eine Anregung der Tätigkeit der durch die Anhäuf ung 

von Reservestoffen inaktiv gewordenen Fermente erblicken. » . »Das Nährsalz- 

verf ahren ist insofern vom physiologischen Ståndpunkt fur das Problem der Ruheperiode 



6 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

besonders von Bedeutung als es ein 'natiirliches' ist. Dass in der Natur die Bäume, 
je nach der Jahreszeit infolge der Schwankungen von Transpiration, Wasseraufnahme- 
vermögen der Wurzeln und Wassergehalt des Bodens, ein grösseres öder kleineres Nähr- 
salzquanturn aufnehmen, liegt auf der Hand. Die Herabsetzung der Nährsalzaufnahme 
unter gleichzeitiger Verminderung der ubrigen Wachstumsbedingungen muss zu einer 
Ruheperiode fiihren. » (Pag. 580 und 581.) 

Zu entgegengesetzten Schlussfolgerungen kommt Volkens in einer Arbeit 1912, 
wo er iiber umfangreiche Beobachtungen von Java berichtet. Da es sich durchgehends 
gezeigt hatte, dass die die Blätter völlig werfenden Arten in Buitenzorg nicht erkennen 
liessen, dass der Wechsel zwischen einem regenreichen und einem regenarmen Jahres- 
abschnitt mit dem Wechsel des Laubes in ursächlichem Zusammenhang stehe, musste 
er folgern, dass wir in den Erscheinungen des Laubfalls und der Lauberneuerung eine 
Periodizität zu sehen haben, die nicht an das Steigen und Sinken der klimatischen Werte 
ursächlich gebunden sein känn. »Die Rhytmik ist da, sie ist das Primäre, die Umwelt 

lenkt sie nur in bestimmte Bahnen. » »Die Rhytmik ist das Gegebene, nur ihre 

Knotenpunkte, wenn ich mich so ausdrucken darf, werden von der Umwelt bestimmt, 
werden von ihr aus Zweckmässigkeitsgriinden bald so, bald so verschoben. Unterliegt 
diese Umwelt, wie in Buitenzorg, in Bezug auf klimatische Faktoren, wenn auch nicht 
in allén, so doch in vielen Jahren einem wenig ausgesprochenen Wechsel zwischen warm 
und kalt, nass und trocken, dann treten die inneren Ursachen der Rhytmik fiir sich 
hervor und besonders darin, dass der Individualität des Baumes, des Astes und der 
Knospe ein weiter Spielraum gelassen ist. » (Pag. 99. ) 

Diese schon voir Schtmper ausgesprochene Ansicht wird von den meisten For- 
schern, die sich mit dem vorliegenden Problem beschäftigt haben, geteilt. Tretjb (1887) 
und Haberlandt (1893) neigten dieser Auffassung zu, und auf denselben Ståndpunkt 
stellen sich Jost (1912), Magnus (1913), Simon (1914) u. a. m. In Bezug auf Klebs' 
Hypothese von der Inaktivierung der Fermente auf Grund einer Störung des Gleich- 
gewichts zwischen Bildung und Verbrauch der Kohlehydrate, welche ihrerseits von einer 
unzulänglichen Salzzufuhr lierriihrte, betont Jost, dass uns der Nachweis fehlt, dass 
dieses Defizit der Nährsalze wirklich durch die Aussenwelt bedingt sei. Man känn ja 
auch annehmen, dass die Pflanze gerade durch ihre spezifische Struktur veranlasst sei, 
die vorhandene Nährsalzmenge rasch zu konsumieren. Also nicht die Menge der im 
Boden gegebenen Stoffmenge, sondern die Grösse des Verbrauchs wäre die Ursache der 
Ruhe. Dass ruhende Pflanzen und Organe durch grosse Salzzufuhr dazu gebracht 
werden können zu wachsen, wäre dann zu deuten wie andere reizende Eingriffe, durch 
welche ein Wecken zuwegegebracht werden känn. Der Gedankengang, den Jost hier 
verficht, findet eine Stiitze in den Resultaten, zu welchen Ramann und Bauer (1912) 
bei der Untersuchung von Aufnahme und Verbrauch der Mineralstoffe bei verschiedenen 
Baumarten gekommen sind. Nach ihren Analysen decken die verschiedenen Baumarten 
ihren Stickstoffbedarf zu verschiedenen Zeitpunkten und mit wechselnden Salzmengen. 
Die Tanne z. B. deckt ihren Stickstoffbedarf Februar bis Mitte Mai, die Esche haupt- 
sächlich Mitte Mai bis Mitte Juni, die Fichte Mitte Mai bis Mitte Juli u. s. w. Diese 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I . 7 

Resultate scheinen also zu besagen, dass die Nährsalzaufnahme durch innere Faktoren 
geregelt wird. 

Die Auffassung der Ruheperiode als ein Autonom öder eine an die spezifische 
Struktur der Pflanze gebundene Erscheinung wurde von Simon (1914) modifiziert und 
den KLEBs'schen Ansichten näher gebracht. Er räumt insofern ein Eingreifen der Aussen- 
welt ein, als er einigen während der Wachstumstätigkeit der Zellen gebildeten Stoffen 
eine gewisse Bedeutung fiir das Eintreten der Ruheperiode beimisst. Als solche »Hem- 
mungsstof f e » denkt er sich Spaltungsprodukte, die bei der Verarbeitung der Kohle- 
hydrate und der Eiweisstof f e enstanden sind und die nicht geniigend schnell von der Stätte 
ihrer Entstehung fortgefuhrt, resp. durch Bindung an andere Stoffe unschädlich ge- 
macht werden können. »Ich denke hier besonders an gewisse organisehe Säuren, vor 
allem an die Oxalsäure, welche im Stoffwechsel der Pflanze oft in grosser Menge entsteht, 
aber bald in unschädlicher Form abgelagert wird. Gerade durch die Oxalsäure scheinen 
bei manchen tropischen Holzarten nach dem Auf hören des Dickenwachstums die jiing- 
sten Zellschichten des Holzkörpers dicht mit Kalkoxalatkristallen gefullt zu werden». 
(Pag. 180). Nach Simon bilden indessen weder diese chemischen Umsetzungen noch 
die klimatischen Wechsel die Ursache des Auftretens der Periodizität, sondern sind nur 
als auslösende Momente anzusehen, die den Eintritt und die Dauer der Ruhe bestim- 
men. Die Periodizität ist daher weder autonom noch paratonisch, sondern eine Folge 
der Kombination verschiedener innerer und äusserer Faktoren. »Seine primäre Ursache 
miissen wir nach unseren bisherigen Erfahrungen bei der grösseren Zahl der Baumarten 
(nämlich bei jenen mit begrenzten Knospen!) in der spezifischen Struktur suchen; denn 
diese bewirkt es, dass die betreffenden Arten ihr Laub resp. ihre Sprosse stossweise und 
nicht kontinuierlich entwickeln. — Die spezifische Struktur entscheidet aber offenbar 
nicht dariiber, wann die Pause in der Entwicklung eintritt, und wie länge Zeit sie währt. 
Dies bestimmen einerseits die äusseren Faktoren, andererseits die Korrelationen inner- 
halb der Pflanze, sowie vielleicht die von Klebs als innere Bedingungen bezeichneten 
intrazellulären Vorgänge. » (Pag. 184.) 

Weber (1916) schliesst sich Simon's Hypothese von dem Eintritt der Ruhe als 
Folge von angehäuften Spaltungsprodukten des Stoffwechsels, sogenannten Ermiidungs- 
stoffen, an. Er fasst die Ruheperiode als »ein läng hingezogenes relatives Refraktär- 
stadium im Sinne Verworn's» auf (pag. 334). Weber formuliert also seine Hypothese 
in Analogie mit der von Verworn (1913) dargelegten Ansicht von den Ursachen des 
menschlichen Schlafes, der nach diesem Forscher von einer Menge sich bildender Er- 
mtidungsstoffe dadurch hervorgerufen werden sollte, dass diese die Erregbarkeit der 
Grosshirnrinde herabsetzen. 

In seiner Polemik gegen Klebs' und Lakon's Ansichten von den Ursachen des 
Eintretens der Ruheperiode verweilt Weber ausschliesslich bei der Rolle des Nähr- 
salzes. Wenn ein Aufhören des Wachstums die Folge von Mangel an Mineralien wäre, 
»wie känn dann durch den Einfluss eines Narkotikums öder eines anderen Reizes (Wund- 
reiz) die Ruheperiode abgekiirzt werden, obwohl ja im Boden keine quantitative Stei- 
gerung des Minimumfaktors dabei vor sich geht? » (Pag. 339. ) Klebs macht in einer 
folgenden Abhandlung (1917) darauf aufmerksam, dass Weber die iibrigen Faktoren, 



8 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

welche neben der Zufuhr von Mineralstoffen als die fiir den Eintritt der Ruhe bestim- 
menden angesehen werden können, nicht beriicksichtigt habe. Klebs deutet hier (pag. 
408) auf vier verschiedene Möglichkeiten fiir den Eintritt der Ruhe hin. »1. eine zu 
geringe Lichtmenge bei geniigender Menge von Nährsalzen und C-Assimilatien, 2. eine 
absolut ungeniigende Zufuhr von Nährsalzen bei geniigender Lichtmenge und reichlicher 
C-Assimilation, 3. eine relativ zu geringe Menge von Nährsalzen bei sehr intensiver 
C-Assimilation, 4. eine zu geringe Menge von Kohlenstoff-Assimilation nach Erschöp- 
f ung des Reservemateriales bei ungeniigender C-Assimilation trotz grosser Lichtmenge ». 
Es ist nämlich denkbar, dass diese Faktorenkombinationen die Störungen in den Kon- 
zentrationen der Salze und der organischen Stoffe herbeif iihren können, wodurch die Fer- 
mente gelähmt werden und die Ruhe eintritt. Klebs betont ferner, dass dieser Ge- 
danke gut iibereinstimmt mit Howaed's Untersuchungen (1915) iiber das Verhalten der 
Fermente bei Weckung schlafender Organe. Howard konnte nämlich eine deutliche 
Steigerung in der diastatischen Tätigkeit bei Baumzweigen nachweisen, die zuvor mit 
Frost, Trockenheit, Aether, Alkohol etc. behandelt waren. Eine solche Aktivierung 
zeigten auch die proteolytischen und fettspaltenden Fermente. 

Der Kernpunkt der gefiihrten Diskussion iiber die Ursache des Eintritts der Ruhe- 
perioden liegt demnach in der Frage, ob diese Ursache in der inneren Organisation der 
Pjlanze öder in einer Einwirkung äusserer Kräfte und Verhältnisse zu suchen ist. Diese 
Frage ist es auch, die noch jetzt das Zentralproblem in den Periodizitätsuntersuchungen 
biidet, die fiir einen gewissen Rhytmus keine äussere Ursache nachweisen können. 
Eine regelmässige Rhytmik ist nämlich bei verschiedenen anderen Lebenserscheinungen 
gefunden worden, und besonders in neuerer Zeit haben Untersuchungen neue Periodi- 
zitätsfälle zu Tage gefördert, welche zeigen, dass ein rhytmischer Entwicklungs- und 
Reaktionsverlauf fiir biologische Erscheinungen weit gewöhnlicher ist, als man friiher 
hat annehmen können. 

Uber die Starke des Längenwachstums zu verschiedenen Tageszeiten gibt es ein 
paar ältere Untersuchungen von Baranetzky (1879) und Godlewski (1889). Bara- 
netzky fand eine deutliche Tagesperiodizität im Längenwachstum bei Trieben von Bras- 
sica rapa, die in konstanter Dunkelheit gewachsen waren. In gleicher Weise verhalten 
sich die Triebe von Solanum tuberosum. Dagegen konnte er bei Helianthus tuberosus 
und Asclepias curassavica, mit welchen er gleichfalls unter denselben Verhältnissen ex- 
perimentierte, keine solche Rhytmik nachweisen. Jede Periode nahm »ziemlich genau 
24 Stunden in Anspruch». Bei verschiedenen Versuchsexemplaren traten indessen zu 
verschiedenen Zeitpunkten Maxima und Minima ein. Bei den meisten untersuchten 
Stengeln fielen die Maxima zu irgend einer Zeit friih niorgens ein. Aber er fand auch 
Maxima abends und nachts. Die Periodizität war ausserdem bei verschiedenen Stengeln 
verschieden stark ausgeprägt. Da sämtliche Triebe im Dunkeln und von unterirdischen 
Stammknollen aufgezogen waren, will Baranetzky die gefundene Periodizität als eine 
Folge des Einflusses des Beleuchtungswechsels auf die oberirdischen Teile der Pflanze 
und der erblichen Fixierung der Induktion deuten. 

Zu ähnlichen Resultaten kam Godlewski (1889) durch Versuche mit Keimpflanzen 
von Phaseolus, die er bei konstanter Finsterms aufgezogen hatte. Auch bei diesen 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 9 

wurde eine ausgeprägte Periodizität im Längenwachstum gefunden, aber die Perioden 
waren von verschiedener Länge und kiirzer als die der Liehtpflanzen. Als er später 
die Versuche mit Pflanzen von der Ernte eines folgenden Jahres wiederholen wollte, 
konnte er indessen die Periodizität niclit mehr feststeilen. 

Kellicott (1904) ftihrte eine Untersuchung iiber das Wachstum der Wurzeln 
bei Allium aus, und meint in sowohl der Teilung als der Streckung der Zellen einen rhyt- 
mischen Verlauf nachgewiesen zu haben. Die Objekte wurden in konstanter Finsternis 
aufgezogen, waren aber von verschiedener Länge, und hierin meint er den Grund des 
mangelnden Synchronismus bei den Streckungsperioden zu sehen, den die verschiedenen 
Wurzeln unter einander aufweisen. Bei einigen fand er 3 Maxima und 3 Minima, bei 
anderen 2 Maxima und 2 Minima im Laufe von 24 Stunden. Die Registrierungen wur- 
den mit dem Horizontalmikroskop ausgefiihrt. »Summarizing then in regard to elonga- 
tion we may say t hat there is a daily rhythm of elongation of the root of Allium which 
occurs in the absence of variation in illumination and independently of slight variations 
in temperature: this rhythm must be result of internal factors. The daily rhythm is 
such that elongation is most rapid about 4 or 5 p. m. and slowest about 11 p. m. Besides 
these primary waves there are secondary points, the secondary maximum occurring about 
7 a. m. and the secondary minimum about noon. » (Pag. 547.) 

Im Zusammenhang mit diesen Messungen des Streckungsverlaufes f iihrte Kellicott 
gleichfalls eine Untersuchung iiber die Zellteilungsfrequenz bei den Wurzeln zu verschie- 
denen Tageszeiten aus. Er fand hierbei rhytmische Schwankungen in der Teilungsintensität 
der Zellen bei Wurzeln von Allium und Podophyllum. Bei Allium zeigten sich zwei 
Maxima und zwei Minima. Das erste Maximum trifft kurz vor Mitternacht (um 11 Uhr 
nachm.) und das erste Minimum ungefähr um 7 L T hr vorm. ein. Das zweite Maximum 
tritt ungefähr um 1 Uhr nachm. und das zweite Minimum um 3 Unr nachm. ein. Der 
Rhytmus bei Podophyllum hatte seine Maxima und Minima auf ungefähr dieselben 
Zeitpunkte verlegt. Wenn er Vergleiche zwischen den Teilungs- und den Streckungs- 
kurven' vornimmt, erhält er eine auffallende Ubereinstimmung in ihrem Verlauf, in- 
dem die Kurven mit entgegengesetzten Ausschlägen im Verhältnis zu einander ver- 
laufen. Einem Maximum in der Teilungskurve ent spridit also ein Minimum in der 
Streckungskurve und umgekehrt. Ein derartiger Zusammenhang war schon zuvor 
nachgewiesen von Ward (1895) beim Bacillus ramosus und von Wildeman (1891) bei 
Spirogyra. Wie ich weiterhin zeigen werde (Kap. III), sind indessen diese Untersuchungen 
Kellicott's so mangelhaft, dass seine Schlussfolgerungen nicht ohne weiteres aner- 
kannt werden können. Sowohl die rhytmischen Schwankungen als auch die Korre- 
lation zwischen Teilung und Streckung der Zellen känn sehr wohl als durch äussere 
Wechsel z. B. des Lichtes und der Temperatur veranlasst gedacht werden. Letztere 
wechselte bei seinen Versuchen zwischen 14 und 27°. 

Neuerdings hat Ray C. Friesner (1920) eine Abhandlung iiber dasselbe Problem, 
nämlich die Korrelation zwischen Zellteilung und Streckung, publiziert, und ebenso 
wie Kellicott basiert er seine Schlussfolgerungen auf den Schwankungen in den Zell- 
teilungs- und Streckungsverläufen. Auch Friesner benutzte Wurzeln als Versuchs- 
objekt und kommt zu ungefähr denselben Resultaten wie Kellicott: Dass das Längen- 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 2 



10 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERTODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

wachstum und die Zellteilung der Wurzeln mit dicht auf einander folgenden Intensi- 
tätsschwankungen, gewöhnlich 3 Maximis und 3 Minimis in 24 Stunden, verlaufen, die 
jedoch so verlegt sind, dass einer maximalen Zellteilung eine minimale Streckung ent- 
spricht. Ich werde im Folgenden die Resultate, zu welchen Friesner gekommen ist, 
eingehender priifen. Zunächst muss man indessen fiir Untersuohungen dieser Art die 
Zuverlässigkeit der Vergleichsunterlagen und der zu vergleichenden Werte priifen. 

In späterer Zeit wurden auch Untersuohungen dieser Art von Karsten (1915 und 
1918) ausgefuhrt, aber das Resultat, das er erzielte, ist insofern von demjenigen Kelli- 
cott's und Friesner's abweichend, als es Karsten nicht gelungen ist in der Zellteilung 
bei den Wurzeln, mit welchen er experimentierte, eine Rhytmik nachzuweisen. Dass 
die Zellteilungen bei einer Reihe Pflanzen hauptsächlich auf den finstern Teil des Tages 
verlegt waren, war seit alters eine bekannte Sache. Schon Alex. Braun (1851) beob- 
achtete dies bei einer Anzahl Algen. Die Schwärmsporenbildung geschah während 
der Nacht und das Ausschwärmen folgte dann friih morgens. Ähnliche Beobachtungen 
sind später von mehreren anderen Forschern ausgefuhrt. Die untersuchten Fälle be- 
treffen ausschliesslich Thallophyten. Ich nehme von einem Referat dieser Untersu- 
chungen Abstand und verweise auf die Zusammenstellung, welche Karsten (1915) iiber 
dieselben bringt. Sie gestatten uns nunmehr die Schlussfolgerung zu ziehen, dass die 
gedachte Erscheinung, nämlich die Verlegung der Zellteilungen auf die Nacht, unter 
den Algen weit verbreitet ist. Häufig ist es nur während zwei öder drei Nachtstunden, 
dass Teilungen eintreffen. Die Periodizität ist daher oft bei cytologischen Untersuohun- 
gen entdeckt worden, wo man genötigt war, den Zeitpunkt ausfindig zu machen, an 
welchem die Fixierung des Materials gemacht werden musste, um Teilungsstadien zu 
ergeben. Eine so ausgeprägte Rhytmik fehlt, so viel man weiss, bei höheren Pflanzen, 
denn man erhält Teilungsstadien, zu welchem Zeitpunkt des Tages auch immer man 
ein embryonales Gewebe fixiert. Dies hindert ja gleichwohl nicht, dass das Auftreten 
einer Rhytmik immerhin denkbar wäre. Mit Kenntnis von dem hemmenden Einfluss, 
den das Licht auf die Zellteilung ausiibt, känn man bedeutende Verschiebungen in der 
Teilungsintensität im Lauf des Tages bei allén oberirdischen und demnach dem Wechsel 
des Lichts ausgesetzten Organen erwarten. Ein solcher Gedankengang wurde schon 
1863 von Sachs dargelegt. Gleichwohl sind meines Wissens keine direkten Unter- 
suchungen zur Beleucbtung dieser Frage vorgenommen worden mit Ausnahme der- 
jenigen, die von Kellicott, Karsten und Friesner ausgefuhrt worden sind. Dass 
der Zellteilungsverlauf auch bei höheren Formen des Pflanzenreiches in einer Art Ab- 
hängigkeit von Tagesperioden steht, konnte Karsten annehmen, als er fiir eine embryo- 
logische Untersuchung der Gattung Onelum eine Menge Samen-Anlagen eingesammelt 
hatte, ohne später eine einzige Teilung in der Embryosackmutterzelle öder spätere Sta- 
dion der Entwicklung des Embryosackes zu finden. 

Karsten wählte fiir seine Versuche anfänglich Wurzelspitzen von Vicia jaha 
und Zea mays, die er in Sägespänen bei einer Temperatur von 25° und in konstanter 
Finsternis kultivierte. An einem medianen Mikrotomschnitt von jeder Wurzel wurde 
die Teilungsfrequenz festgestellt. Aus 5 — 6 solchen Schnitten wurde dann ein Durch- 
schnittswert fiir die Teilungsstärke zu einem gewissen Zeitpunkt berechnet. Die Fixie- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 11 

rungen waren alle zwei Stunden (fur Zea mays jede Stunde) während des Verlaufes 
von 24 Stunden ausgefiihrt worden, aber irgendeine Periodizität konnte nicht festge- 
stellt werden. »Die durcligefiihrte Stundenzählung ergibt min durchweg gleichartige 
Resultate, wo keinerlei Auf- öder Abstieg, noch eine plötzliche Steigerung wahrzuneh- 
men ist. Das embryonale Wachstum verläuft also, nach den Zellteilungen zu schliessen, 
bei den Wurzeln den ganzen Tag (zu 24 Stunden gerechnet) gleichmässig, sobald gleiche 
äussere Wachstumsverhältnisse wie Temperatur, Feuchtigkeit u. s. w. gewährleistet 
sind (pag. 10). 

Die Rhytmik, welche Kellicott bei Wurzeln von Allium und Podophyllum 
gefunden, und die auch Friesner bei einer Melirzahl Pflanzen u. a. auch Vicia faba und 
Zea mays nachgewiesen zu haben meint, sollte also nach Karsten bei den beiden ge- 
nannten Pflanzen fehlen. Diese Gegensätze beruhen, wie ich weiterhin zeigen werde, 
zum grossen Teil darauf, dass diese drei Forscher ein allzu unzulängliches Material fiir 
ihre Untersuchungen angewendet haben, und dass Kellicott und Friesner ilrre Re- 
sultate mit mangelhafter Kritik beurteilt haben. 

Bei der Zellteilungsintensität von Triebspitzen konnte Karsten dagegen das 
Auftreten einer deutlichen Tagesperiodizität feststellen. Er benutzte in diesem Falle 
Pisum salivum und Zea mays als Versuchsobjekte. Da die Sprosskegel dieser Pflanzen 
viel weniger umfangreich sind als diejenigen der Wurzeln, so konnte hier die Zählung 
der gesamten Schnitte, also die Feststellung der im ganzen Vegetationskegel vorhan- 
denen Teilungen des embryonalen Gewebes vorgenommen werden. Die Kulturen wur- 
den in konstanter Finsternis gehalten. Bei sowohl Pisum als Zea trät ein deutlicher 
Rhytmus hervor. »Die maximale Steigerung der Zellvermehrung liegt bei Pisum 
melir am Beginn der Nacht etwa von 11 Uhr ab; während sie bei Zea in allén Fallen 
ubereinstimmend — fiir die betreffende Rasse — zwischen 2 und 6 Uhr liegt und um 
4 Uhr ihren Kulminationspunkt erreicht. In beiden Fallen fällt das Maximum des em- 
bryonalen Wachstums in das Dunkel der Nacht» (pag. 24). Dieselbe Rhytmik fand 
er auch bei Kulturen, welche Tagesbeleuchtung erhalten hatten, indem sie regelmässig 
von morgens 6 bis abends 6 Uhr mit der Liliput-Bogenlampe von 500 Kerzen Inten- 
sität in 1 m Entfernung belichtet wurden. 

Fiir diesen Unterschied zwischen dem Zellteilungsverlauf der Wurzeln und der 
Triebe will er dem Lichte die ursprungliche Ursache zuschreiben. »Es liegt nahe fiir diese 
Differenz zwischen Wurzel und Spross denjenigen Faktor verantwortlich zu machen, 
der bei sonst gleichartigen Lebensbedingungen nur den Spross, nicht aber die Wurzel 
beeinflusst. Das ist sicher das Licht, das die im Boden wachsende Wurzel nicht trifft, 
dem sich der normale Spross aber nirgends zu entziehen vermag» (pag. 24). 

Um die Ursache der Periodizität näher zu erforschen, stellte nun Karsten neue 
Versuche an, die nach folgendem Gedankengang entworfen wurden. »Ist das im letzten 
Versuche 1 wie in der naturlichen Tagesperiode von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends 
wirkende Licht abwechselnd mit der in den Nachtstunden herrschenden Dunkelheit 
die Ursache der Periodizität im embryonalen Wachstum, so muss durch eine Veränderung 
der Lichtperiode auch diejenige der Pflanze geändert werden» (pag. 24). Neue Kul- 

i Der vorerwähnte mit kiinstlicher Belichtung. 



12 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

turen wurden angestellt, und als die Koleoptilen hervorgekeimt waren, wurden sie von 
morgens 6 Uhr bis abends 6 Uhr dunkel gelassen, von abends 6 Ulir bis morgens 6 Uhr 
a ber mit der Liliput-Bogenlampe in der gleichen Weise belichtet, wie die vorige Kultur 
es tagsuber erfahren hatte. Nun wurde das tiberraschende Resultat erzielt, dass sich 
zwei Maxima zeigten, das eine um 6 Uhr abends und das andere um 6 Uhr morgens. 
Karsten will dies so deuten, dass einige Triebspitzen gegen das Licht reagiert und die 
Periode nach dem neuen Lichtwechsel verlegt haben, während andere ihre urspriing- 
liche Periodizität mit Maximum um 4 Uhr vorm. festgehalten haben. 

In einer anderen, permanenter Belichtung ausgesetzten Serie trät die Periode mit 
verminderter Schärfe hervor. 

Karsten stellte dieselbe Vermutung auf wie Baranetzsky, wenn es gilt, das Auf- 
treten des Rhytmus bei Objekten zu erklären, die in konstanter Finsternis aufgezogen 
sind und die Festigkeit, mit welcher dieser Rhytmus beibehalten wird. Er sieht die 
Ursache in einer Lichtinduktion vind ihrer »erblichen Fixierung». »Denn es handelt 
sich nicht um Nachwirkungen an ein und demselben Individuum, sondern um ein im 
Samen ruhendes Vermögen, diejenige Periodizität, auch ohne jede Beeinflussung durch 
äussere Faktoren. anzunehmen, die der normalen Periodizität der Mutterpflanze ent- 
sprechen diirfte: Um eine Vererbung der täglichen Periode des embryonalen Wachstums. 
Da nun diese Periodizität in jeder Pflanzengeneration an jedem Tage durch dénWechsel 
von Tag und Nacht von neuem gefestigt wird, ist es erklärlich, dass sie derartig alle 
Zellen durchdringt, dass sie auch den Keimzellen iibermittelt werden muss» (pag. 31). 

In einer späteren Abhandlung (1918) berichtet Karsten iiber einige Versuche, 
die er mit Syrirogyra in der Absicht vorgenommen hatte, durch Veränderungen der 
Belichtungsperioden den normalen Zellteilungsrhytmus zu verschieben öder den Zellen 
einen neuen aufzunötigen. Unter gewöhnlichen Umständen teilt sich Spirogyra ziem- 
lich genau um 10 bis 12 Uhr nachts. Bei den Versuchen wurden die Kulturen während 
des Tages in Dunkelheit und zur Nachtzeit im Licht (von 500 Kerzen) gehalten. 
Durch diese Veränderungen wurde anfänglich während 3 — 4 Tagen jede Zellteilung 
ganz und gar unterdruckt, darauf begannen Teilungen einzutreten während des 
Tagesdunkels, ihre Anzahl nahm zu, und bald gingen sie auch während der Nacht 
trotz der Belichtung von statten. Das Hindernis, welchem die Teilungen ausgesetzt 
gewesen waren, fiihrt nun eine massenhafte Zellvermehrung herbei, »die vielfach mehr 
an der gewohnten Zeit (nachts) als an der Dunkelheit festhält . . . Es setzt demnach 
völlige Regellosigkeit ein und man känn Teilungen zu jeder Tageszeit beobachten» 
(Pag. 7). 

Wenn eine Tagesperiodizität der Art wie die von Karsten studierte durch den 
Lichtwechsel der Tageszeiten entstanden und auf die Nachkommenschaft vererbt wäre, 
könnte man Grund haben zu erwarten, dass der so verursachte Rhytmus eine grössere 
Abhängigkeit von kunstlich angeordneten Lichtperioden zeigen wiirde, als es bei seinen 
Versuchen der Fall gewesen ist. Man könnte mit anderen Worten erwarten, dass die 
Ursache, welche den Rhytmus in Gäng gebracht hatte, auch die Fähigkeit haben wiirde 
denselben zu verändern, wenigstens so länge eine direkte Beeinflussung stattfände. 
Aber dieses konservative Festhalten der naturlichen Rhytmik, das in den Versuchen 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 13 

sowohl mit den Zea-Trieben als auch mit Spirogyra hervortrat, und das durch die Licht- 
behandlung nur zum Teil aufgelioben werden konnte, muss natiirlich den Wert der 
Hypothese herabsetzen und die Vermutung wecken, dass das Licht nicht öder auf jeden 
Fall nicht allein die urspriingliche Ursache der Entstehung der Periodizität ist. Man 
hat um so viel mehr Grund zu dieser Annahme, als spätere Untersuchungen neue äussere 
Faktoren nachgewiesen haben, von welchen periodische Lebenserscheinungen in ebenso 
höhem Grade beeinflusst werden können wie vom Licht. Durch Stoppels Untersuchun- 
gen (1916) der nyktinastischen Bewegungen der Phaseolus-BYåtter ist die elektrische 
Leitfähigkeit der Luft unter Diskussion gekommen, da sich herausgestellt hat, dass die 
genannten Bewegungen gegen äussere elektrische Störungen empfindlich sind. 

Stoppel konnte bei Versuchen mit Blättern von Phaseolus zeigen, dass die nyk- 
tinastischen Bewegungen auch bei solchen Objekten eintraten, die im Dunkeln aufge- 
zogen waren, und fiir welche also keine direkte Lichtinduktion vorgekommen war. Durch 
besondere Versuche iiberzeugte sie sich davon, dass die Entstehung der Rhytmik nicht 
mit Schwankungen in Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Barometerdruck öder Schwer- 
kraft verbunden sein konnte. Es war dann naheliegend anzunehmen, dass die Rhytmik 
»autonom» sei. 

Aber auch von einer »erblichen Fixierung» konnte keine Rede sein, da Stoppel 
bei Pflanzen, die aus Samen von Java und Amerika aufgezogen waren', dieselben Pe- 
rioden erhielt. Sie fing daher bei ihrem Suchen nach neuen äusseren Faktoren an, Ver- 
suche mit Veränderungen der elektrischen Leitfähigkeit der die Versuchsblätter um- 
gebenden Luft anzustellen. Hierbei kam eine Ubereinstimmung zwischen den Tages- 
perioden der Leitfähigkeit und den Bewegungskurven der Blätter zu Gesicht. Störungen 
in den ersteren hinterliessen Spuren in den letzteren. 

»Auf Grund dieser Tatsachen» sagt Stoppel »habe ich die tlberzeugung gewonnen, 
dass es Vorgänge elektrischer Natur sind, die die Blattbewegungen tagesrhytmisch regu- 
lieren. Es muss also ein tagesrhytmisch åich verändernder elektrischer Reiz auf die 
Pflanzen wirken. Dieser besteht in den periodischen Veränderungen der atmosphärischen 
Leitfähigkeit » (pag. 663). Später (1919 und 1920) hat Stoppel diese Veränderungen einem 
näheren Studium unterzogen. Vom November 1917 bis Juni 1918 wurden Bestimmungen 
der Leitfähigkeit und des Ionengehalts der Atmosphäre gemacht, wobei dasselbe Lokal 
zur Anwendung kam, in welchem sie ihre vorerwähnten Untersuchungen ausgefuhrt 
hatte. Nun zeigte es sich auch, dass die Intensität der Leitfähigkeit bei dauernder 
Dunkelheit einem tagesperiodischen Wechsel unterlag. Die maximalen Werte fielen 
auf 2 — 4 Uhr morgens und die niedrigste Leitfähigkeit auf eine spätere Zeit im Lauf 
des Tages. Auch die Ionenmenge der Luft zeigte in den Dunkel perioden im Winter 
einen tagesperiodischen rhytmischen Wechsel der Intensität. Im Sommer wurden die 
Kurven unregelmässiger. 

Die zahlreichen Versuche, welche Stoppel ausgefuhrt hat, zeigen demnach deut- 
lich, dass zwischen der Rhytmik in den nyktinastischen Bewegungen der Phaseolus- 
BYåtter und den tagesperiodischen Schwankungen in der elektrischen Leitfähigkeit und 
dem Emanationsgehalt der Atmosphäre ein Kausalverhältnis vorhanden ist. Uber 
die nähere Art dieses Zusammenhanges äussert Stoppel keine bestimmte Ansicht, aber 



14 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIOD1ZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

sie erinnert an eine Menge von anderen Forschern studierte Erscheinungen, die geeignet 
sind, gewisse Erklärungsmöglichkeiten zu gewähren. So z. B. die osmotischen Unter- 
suchungen von Ursprung und Blum (1916), wodurch wir nähere Kenntnis von den 
wechselnden Werten des osmotischen Druckes zwischen verschiedenen Organen, zwischen 
verschiedenen Geweben innerhalb desselben Organs und zwischen den verschiedenen 
Teilen desselben Gewebes erhalten haben. Diese Konzentrationsunterschiede miissen 
elektrische Ströme verursachen, welche ihrerseits den lönen- und Wassertransport beein- 
flussen. 

Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Pflanzen gegen Veränderungen im 
natiirlichen Emanationsgehalt der Atmosphäre äusserst enipfindlich sind. Eine geringe 
Steigerung desselben hat in der Regel eine giinstige Einwirkung auf die Lebenstätig- 
keit, da diese hierdurch gesteigert wird, während eine Zufiihrung von grösseren Gaben 
radioaktiver Stoffe die schwersten Störungen verursacht. 

Von den Resultaten, zu welchen Stoppel gekommen war, ausgehend, versuchte 
Romell (1918) zu entscheiden, ob die periodischen Schwankungen in der atmosphä- 
rischen Leitfähigkeit und dem Ionengehalt der Luft auf die Tagesperiodizität in der 
Blutungstätigkeit einwirkten. Diese Rhytmik wurde studiert von Baranetzky, Vic- 
tor Chamberlain und in neuerer Zeit von Romell, der bei Brassica ohracea eine Ta- 
gesperiodizität nachwies, die sich unabhängig von Dauerbeleuchtung erwies, indem 
Pflanzen, die in konstantem Licht gewachsen waren, eine Blutungskurve hatten, die 
ebenso scharf markiert und mit ebenso grosser Amplitude hervortrat wie die unter nor- 
malem Tageswechsel hervorgegangene. In beiden Fallen war die zeitliche Orientierung 
der Kurven grossen individuellen Differenzen unterworfen, so dass z. B. die Maxima 
auf sehr verschiedene Tagesstunden fallen konnten. Eine Tagesperiodizität in der 
Transpiration der Pflanzen kam nicht vor. Ebensowenig war eine solche in der Atmungs- 
intensität zu verspiiren, und eine besondere Untersuchung iiber den Streckungsverlauf 
der Hypokotylen von Brassica, der Keimslengel von Pisum und des ersten Blattes von 
Weizen und Roggen liess schliessen, dass auch hier eine Tagesperiodizität fehlte. Schliess- 
lich ergaben seine Versuche mit elektrischen Veränderungen der Atmosphäre als Re- 
sultat, dass ein bestimmter Einfluss in diesem Fall nicht festgestellt werden konnte. 
In gewissen Fallen zeigten die Blutungskurven eine Störung, aber im allgemeinen be- 
hielten sie ihren natiirlichen Verlauf bei. 

Die Objekte, mit welchen Romell seine Atmungsversuche ausfiihrte, waren in 
konstanter Finsternis aufgezogen, und die Resultate sind demnach nicht direkt ver- 
gleichbar mit denjenigen, zu welchen Meyer und Deleano (1913) bei einer ähnlichen 
Untersuchung gekommen sind, bei welcher Blätter angewendet wurden, die zuvor dem 
Tageswechsel ausgesetzt gewesen waren. Wenn solche Blätter während mehrerer Tage 
im Dunkeln gehalten wurden, verlief die Atmungsintensität mit tagesperiodischen 
Schwankungen. 

In allén bisher erwähnten Fallen von tagesperiodischen Erscheinungen war der 
Rhytmus im allgemeinen dadurch gekennzeichnet, dass seine Maxima und Minima auf 
bestimmte Zeitpunkte des Tages fielen, öder es haben sich wenigstens die respektiven 
Werte von verschiedenen Fallen um solche Zeitpunkte gruppiert. Im Vergleich hiermit 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 15 

zeigen die nyktinastischen Bewegungen bei den Calendula-Blumen insofern einen Unter- 
schied, als die im 24-Stunden-Rhytmus verlaufenden Bewegungen ohne bestimmten 
Synchronismus zum Tageswechsel erfolgen können, wodurch dieser Rhytmus eine grös- 
sere Unabhängigkeit von der Aussenwelt manifestiert imd einen stärkeren Eindruck 
von dem Charakter »autonom» gewährt. Durch zahlreiche Versuche von Stoppel 
(1910) und Stoppel und Kniep (1911) hat sich gezeigt, dass die Zeitlage der Perioden 
bei den Calendula-lMximen völlig durch den Zeitpunkt bestimmt wird, an welchem die 
Blumenknospen aus dem Licht in die Finsternis versetzt werden. Wenn letztere dann 
konstant beibehalten wird, erfolgen die Öffnungs- und Schliessungsbewegungen fort- 
dauernd in tagesperiodischer Folge. Durch kunstliche Belichtungsperioden känn der 
Rhytmus verschoben werden, wenngleich nur bis zu einem gewissen Grade. Wird der 
Lichtwechsel beschleunigt, so passt sich die Blume in ihren Bewegungen den Aussen- 
bedingungen derart an, dass ihre Perioden auch mit kiirzeren Intervallen verlaufen. 
Aber dies gilt nur so länge als jede Periode noch mindestens 6 Stunden beträgt. Werden 
die Belichtungsperioden in dichterer Folge z. B. im Verhältnis 4: 4 öder 2: 2 Stunden 
angeordnet, so reagieren freilich die Blumenblätter mit besonderen Bewegungen auf 
diese Perioden, aber daneben bestehen die tagesperiodischen Bewegungen fort. 

Hinsichtlich der Natur des Rhytmus äussern Stoppel und Kniep keine bestimmte 
Auffassung. Trotz der augenscheinlichen Unabhängigkeit der Perioden von der Aussen- 
welt und mangelnden Synchronismus können sie ihnen keine entschieden autonome 
Natur beimessen. Die Bewegungen konnten z. B. von einem Anstoss induziert sein, der 
die Blumenknospe in einem frulien Stadium getroffen hatte. Es ist auch denkbar, dass 
sie tatsächlich autonom, aber durch eine äussere öder innere Kraft geregelt sind. 



Kap. II. Welche Erscheinungen sind autonom und welche aitionom? 

In dem Falle Calendula sowohl wie bei Periodizitätsuntersuchungen im allge- 
meinen konzentriert sich die Diskussion um die Frage nach dem Ursprung des Rhytmus. 
Die meisten Forscher haben hierbei die Ausdriicke und Begriffe angewendet, die Pfef- 
fer benutzte, nämlich aitiogen, induziert, paratonisch öder provoziert, um solche Rhytmen 
zu bezeichnen, die durch Kräfte von aussen hervorgerufen sind, und autonome, autogene 
öder spontane Rhytmen, »die eben dadurch charakterisiert sind, dass sie auch bei voller 
Konstanz der Aussenverhältnisse durch ein selbstregulatorisches Walten veranlasst 
und dirigiert werden». (Pfeffer 1907, pag. 401.) Klebs und Lakon haben in ihren 
Abhandlungen keinen Gebrauch von diesen Ausdriicken gemacht, sondern statt dessen 
die Erscheinungen auf die »spezifische Struktur» der Pflanze, »innere und äussere Be- 
dingungen», zuriickzufuhren gesucht. Klebs betont (zuletzt 1917), dass eine wirk- 
liche autonome Lebenserscheinung undenkbar ist, da der Organismus nach seinem Bau 
in jeglichem Detail von der Aussenwelt abhängig gewesen ist. Auch die Organisation 
ist ja nicht fester, als dass sie durch äussere Eingriffe geändert werden känn. Klebs 
zeigte, dass eine grosse Anzahl Merkmale, selbst die anscheinend konstantesten, durch 



16 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

äussere Faktoren geändert werden konnten, und er verficht daher die Ansicht, dass em 
Unterscliied zwischen dem Sinn der PFEFFER'schen Begriff e »autonom » und »aitionom » 
nicht vorhanden ist. »Die einzige logisch richtige Folgerung besteht darin zu sägen: 
die einen Vorgänge sind unmittelbar von der Aussenwelt abhängig, die anderen nur mit- 
ielbar, wobei die Kette der vermittelnden Prozesse kiirzer öder länger sein känn » (pag. 
401). Klebs' Einwand muss in diesem Falle als zutreffend angesehen werden, da der 
Ausdruck »autonom» zweideutig ist, weil er sprachlich gesehen etwas besagt, was das 
Gegenteil von dem physiologischen Begriff, der bezweckt wird, biidet. Denn sei es, 
dass die »autonomen» Erscheinungen einen ontogenetischen öder phylogeneti schen 
Ursprung haben, so miissen letzten Endes die Ursachen in der Aussenwelt zu suchen sein. 
Es ist zweifelsolme diese Zweideutigkeit und unklare Formulierung, welche bewirkt 
hat, dass die PFEFFER'sche Definition des Autonomiebegriffes nicht dazu gekommen ist, 
volle Anerkennung zu gewinnen, und welche die meisten Forscher, die sich mit Periodi- 
zitätsproblemen beschäftigt haben, genötigt hat, dem Begriffe eine freie Deutung zu 
geben öder neue Ausdriicke zu suchen um den Sinn desselben auszudrucken. 

Kuster (1914, pag. 74) ist z. B. bei seinen Studien der LiESEGANG'schen Erscheinung 
zu einer Einteilung der Rhytmen in innere und äussere gekommen. Mit »äusserem Rhyt- 
mus» bezeichnet er einen solchen, der durch eine rhytmische Beeinflussung von aussen 
zustande kommt, und mit »innerem» einen Rhytmus, der nicht durch rhytmische Be- 
einflussung von aussen entsteht. Munk (1914, pag. 625) macht dieser Einteilung gegen- 
iiber den Einwand, dass sie nicht alle Rhytmen umfasst, da ein Rhytmus durch Ein- 
greifen der Aussenwelt in anderer Weise als durch einen rhytmischen Einfluss entstehen 
känn. Durch einen neu hinzutretenden konstanten Aussenfaktor känn nämlich ein zu- 
vor stetig verlaufendes Geschehen zu einem periodischen werden. 

Munk (pag. 627) wandte sich auch gegen Pfeffer's Einteilung der Rhytmen 
in autonome und aitionome, weil diese Einteilung auf der Kontrolle iiber die Konstanz 
äusserer Faktoren basiert ist. »Man läuft Gefahr, dass diese konstante Aussenwelt 
uberhaupt nicht das Geschehen im Organismus beeinflusst, so dass man glaubt, einen 
von der mitbestimmenden Aussenwelt, absolut unabhängigen ''autonomerC Prozess vor 
sich" zu haben». Um Missverständnissen vorzubeugen halt er es daher fiir am besten die 
Anwendung des Ausdrucks autonom uberhaupt zu vermeiden. »Wenn wir einmal den 
Organismus als chemisch-physikalisches System auffassen, so diirfen wir auch keine 
andere Kräfte als die, welche der Chemiker und Physiker kennt, in dieses System hin- 
einlegen. » Er schlägt statt dessen eine Einteilung in primäre und sekundäre Rhytmen 
vor. Bei der Charakterisierung derselben geht er von der mit Kleb's Ansichten zusam- 
menfallenden Hypothese aus: »Ein konstant vor sich gehendes Geschehen känn nicht 
aus sich heraus selbstregulatorisch, ein periodisches werden. Nur durch Hinzutreten 
neuer Aussenfaktoren känn aus einem konstanten Geschehen ein neuer Rhytmus ent- 
stehen» (pag. 625). Sind diese neuen äusseren Faktoren selbst rhytmisch, so entsteht 
ein sekundärer Rhytmus, sind sie nicht periodisch, dann erzeugen sie einen primären 
Rhytmus. Ebenso wie Klebs besteht also auch Munk auf der Annahme, dass ein durch 
innere Ursachen hervorgerufener Rhytmus undenkbar ist. 

Nach Pfeffer's Formulierung des Autonomiebegriffes muss das Kriterium der 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 17 

autonomen Natur einer Eigenschaft in dem Konstanterhalten aller äusseren Faktoren 
während der Zeit des Auftretens der betreffenden Eigenschaft liegen. Wenn wir nun 
annehmen, dass ein Fall vorliegt, wo die Eigenschaft tatsächlich eine Folge des inneren 
Baues des Organismus ist, so muss diese Zeit des Konstanterhaltens äusserer Faktoren 
von der Entstehung des Organismus bis zu der Stunde ausgedehnt werden, wo die Eigen- 
schaft hervortritt. Sonst ist die Kontrolle unvollständig. Diese Forderung zu erfiillen 
ist bisher nicht gelungen, denn selbst wenn man im besten Fall äussere Faktoren während 
des Keimens eines Samenkornes und seiner Entwicklung zur Pflanze konstant erhalten 
konnte (Karsten, Stoppel, Romell. 1. c), so bleibt gleichwohl das Leben der Pflanze 
während der Zeit von der Verschmelzung der Gameten bis zur Reife des Samens un- 
kontrolliert, und während dieser Zeit sind viele Induktionen denkbar. Der Beweis, der 
auf diese Weise fiir die Autonomie einer Erscheinung erhalten wird, ist demnach un- 
vollständig. Hierzu kommt als neuer Unsicherheitsf aktör die negative Natur desselben. 
Denn durch die vorerwähnte Kontrolle känn man sich nur dariiber vergewissern, dass 
gewisse bekannte äussere Faktoren nicht durch Intensitätswechsel haben einwirken 
können. Dass indessen auch unbekannte Faktoren mit einspielen können, dafiir bil- 
den die im Vorhergehenden referierten Untersuchungen Stoppel's an Phaseolus ein Bei- 
spiel (1912). 

Trotz dieser Schattenseiten der indirekten Beweisfiihrung und trotz der vorstehend 
hervorgehobenen sprachlichen Zweideutigkeit des Autonomiebegriffes ist es gleichwohl 
aus praktischen Grunden notwendig, dass eine Einteilung der Erscheinungen im Sinne 
Pfeffer's beibehalten wird, da sie alle auf sowohl innere als äussere Ursachen zuriick- 
zufiihren sind. Aber es gilt die Ausdriicke bestimmter zu definieren als es Pfeffer 
getan hat, sonst wird die Zweideutigkeit bestehen bleiben, und Klebs hat dann recht 
in seiner Behauptung (1917, pag. 401), dass eine Anwendung des Ausdruckes autonom 
unberechtigt ist, da alle Eigenschaften und Erscheinungen am Organismus bei ihrer 
Entstehung durch die Aussenwelt beeinflusst worden sind. Phylogenetisch gesehen 
miissen alle Eigenschaften als induziert bezeichnet werden, aber ontogenetisch unter- 
scheidet man zwischen vererbten und erworbenen. Versucht man die Periodizitäts- 
erscheinungen nach ihrem Verhältnis zur Aussenwelt einzuteilen, so kommt man also 
mit logischer Notwendigkeit zu demselben Einteilungsgrund, den die Erblichkeits- 
forschung benutzt, wenn sie Phänotypen von Genotypen unterscheidet. 1 

Wenn wir also diesen von Sachs (1874, pag. 853) und Pfeffer (1875) eingefuhr- 
ten Begriff autonom beibehalten, ist es wunschenswert demselben eine bestimmtere und 
klarere Formulierung zu geben, und es scheint mir, als wäre es am zweckmässigsten in 
Analogie mit dem Auseinanderhalten der Erblichkeitsforschung von erworbenen und 
vererbten Eigenschaften den Ausdruck autonom solche periodische Erscheinungen be- 
zeichnen zu lassen, deren wirkliche (nicht auslösende) Ursachen der Erbanlage angehören. 

Wenn der Ausdruck Autonomie in dieser Bedeutung aufgefasst wird, so gewinnt nxni 
dadurch 1) Möglichkeiten mit der Einteilung autonom-aitionom wenigstens theoretisch 
zwischen Erscheinungen, die von inneren und äusseren Faktoren herruhren, zu unterscheiden, 

1 Fiir die Variabilität der geotropischen Reaktionszeit spricht auch Tröxdle (1915, p. 80) von Einfach- 
phänotypus und Komplexphänotypus. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 3 



18 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILTJNG. 

was nicht möglich ist, wenn die PFEFFER'schen Definitionen angewendet werden, und 
2) einen klareren Ståndpunkt fiir die Ansichten, die von Pfeffer, Kniep, Friedl, Weber 
u. A. gegenuber der von Klebs gegriindeten Auffassung verfochten worden sind. Dies 
diirfte ans dem Folgenden hervorgehen. 

Pfeffer hat (Pflanzenphysiologie 1904, pag. 161) als autonom solche Erscheinungen 
bezeichnet, die bei voller Konstanz der äusseren Verhältnisse entstehen und demnach 
inneren Ursprungs sind. »Sofern also die Aussenbeding ungen constant bleiben, ist die 
bestimmte Ontogenese (und jede andere Tätigkeit) dureh das selbstregulatorische innere 
Walten und Verstellen bedingt, und zum Kennzeichen, dass dem so ist, dass also eine 
Veränderung in den Aussenbedingungen nicht modificierend eingreift, känn man un- 
bedenklich, wie es iiblich ist, von autonomen Schaffen und Walten . . . reden, obgleich 
es eine von der Aussenwelt (von äusseren Factoren) unabhängige Tätigkeit niemals 
giebt. » . . . »Sofern man die Aussenbedingungen constant zu erh alten vermag, ist es 
auch möglich festzustellen, ob im obigen Sinne ein autonomer öder ein aitionomer Vor- 
gang vorliegt. » In seiner Abhandlung 1907 werden diese Gedanken wie folgt formu- 
liert (pag. 459 und 460): »Da wir demgemäss die internen Vorgänge, gleichviel welcher 
Art und ob sie verwickelt öder einfach sind, als auslösende Ursachen ansehen diirfen, 
so känn man sägen, dass die autogenen Vorgänge durch die (selbstregulatorisch erzeug- 
ten) internen Reize, die aitiogenen Vorgänge dagegen durch die von aussen kommenden 
Reizanstösse veranlasst werden. Natiirlich können auch durch rhytmische Wieder- 
liolung der Aussenreize sehr verschiedenartige periodische Vorgänge und Bewegungen 
erzeugt werden. » In demselben Sinne wandte er 1915 die Ausdriicke an. Hier wird 
an einer Stelle (pag. 140) hervorgehoben, dass der Unterschied zwischen aitiogenen 
und autogenen Vorgängen definitionsgemäss nur darin besteht, »dass bei jenen ein von 
aussen kommender, bei diesen ein durch die Eigentätigkeit geschaffener (innerer) Anstoss 
auslösend wirkt». 

Demnach wiirde nach Pfeffer die Frage von der Autonomie öder Aitionomie 
einer Reaktion von der Natur der auslösenden Ursache abhängen. Uber die wirklichen 
Ursachen erwähnt er in diesem Zusammenhang nichts. Gleichwohl miissen diese die 
wichtigsten sein, da die auslösende Ursache die Reaktion nur in Gäng setzt, während 
die rhytmische Natur derselben durch andere Faktoren, d. h. die wirklichen oderkon- 
stituierenden Ursachen, bedingt ist. Wenn man durch einen Stoss ein aufgezogenes 
Uhrwerk in Gäng setzt, so fiihrt der Pendel rhytmische Schwingungen aus, und die 
Rhytmik ist eine Folge von inneren speziellen Ursachen, während der Stoss nur das 
Auslösungsmoment biidet. Da sowohl die auslösende als auch die wirkliche Ursache 
sowohl von äusserer als von innerer Natur sein können, känn man bei der Definition der 
Ausdriicke autonom und aitionom nur die eine derselben beriicksichtigen. Der Fall 
ist nämlich denkbar (und vielleicht bereits gefunden bei den C alen dula- J$\umen von 
Stoppel), wo die Ursache des Rhytmus von innerer Natur ist, während die Reaktionen, 
welche denselben zeigen, durch einen äusseren Faktor ausgelöst werden. Wenn dem- 
nach nur die eine der beiden Ursachen — der auslösenden und der konstituierenden — 
bestimmen känn, ob eine Reaktion als autonom öder als aitionom bezeichnet werden 
soll, miisste selbstredend die letztere gewählt werden, da es gerade diese ist, die der 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 19 

Reaktion ihren Charakter von Rhytmus verleiht. Eine Reaktion känn durch mancher- 
lei Kräfte ausgelöst werden, aber ihr Charakter hängt von den wirklichen Ursachen, 
d. h. von der Art und Kombination der reagierenden Komponenten, ab. 

Es bestehen u. a. Unklarheiten iiber diesen Punkt, welche Klebs, Lakon und 
Munk zu einem Angriff auf die angewandte Einteilung der Erscheinungen in autonome 
und aitionome veranlasst haben, so z. B. in der iiber die Natur der LiESEGANo'schen Ringe 
gefiihrten Diskussion. Kuster (1913) bringt eine Darlegung dieser Erscheinung um 
zu zeigen, dass rhytmische Strukturen auch ohne eine von der Aussenwelt kommende 
rhytmische Einwirkung entstehen können, und dass wir also Anlass haben, den Grund 
von sowohl morphologischen als dynamischen Rhytmen in ähnlichen Ursachenkonstel- 
lationen zu suchen. (Die sog. LiESEGANG'schen Ringe entstehen z. B., wenn man zu einer 
Mischung von Gelatine und Kaliumbichromat einen Tropfen Silbernitrat zusetzt. Um 
den Tropfen bilden sich Ringe von Silbernitrat.) Kuster meint nun, dass dieser Rhyt- 
mus von rein innerer Natur ist. Lakon (1915) betont indessen, dass die Aussenwelt 
insofern mitwirkt, als sie die inneren Bedingungen des vorerwähnten chemischen Sys- 
tems bestimmt, z. B. Konzentration der Lösungen, Festigkeit der Gelatine, örtliche Ver- 
teilung der beteiligten Körper, und dass man demnach nicht berechtigt ist den Rhytmus 
autonom zu nennen. 

Auch in dieser Diskussion unterscheidet man demnach nicht zwischen Auslösung 
und wirklicher Ursache. Natiirlich känn die Aussenwelt durch Änderungen der Inten- 
sität derartiger begrenzender Faktoren entscheiden, ob die Reaktion iiberhaupt zu Stande 
kommt öder nicht, aber es handelt sich dann nur um auslösende Eingriffe. Die wahre 
Ursache des Rhytmus liegt in dem in Rede stehenden chemisch-physikalischen System 
selbst. 

Klebs fasst die erblichen Anlagen in dem Begriff spezifische Struktur und ihren 
zahlreichen Potenzen zusammen. Welche von den letzteren zur Entwicklung kommt, 
dariiber bestimmen die inneren Bedingungen, welche ihrerseits von äusseren Bedingungen 
abhängen. Durch zahlreiche Untersuchungen hat er gezeigt, wie man durch eine Ände- 
rung der Zusammensetzung und des Intensitätsgrades der äusseren Bedingungen eine 
Möglichkeit in Handen hat, den Entwicklungsgang des Organismus zu verändern. Er 
findet daher den PFEFFER'schen Ausdruck »autonom » unberechtigt f iir derartige Erschei- 
nungen, da diese augenscheinlich von der Aussenwelt abhängig sind. 

Die äusseren Bedingungen sind indessen in diesem Fall nur auslösende Momente 
in der Ursachenkette. Durch sie werden die inneren Bedingungen verschoben, so dass 
eine gewisse Potenz realisiert wird. Die wirkliche Ursache ist demnach die in Rede 
stehende Potenz. Dass man durch Veränderung eines äusseren Faktors in einen sonst 
gegebenen Entwicklungsgang eingreifen känn, betont auch Pfeffer (1907, pag. 450), 
ohne jedoch Klebs gegeniiber den Unterschied zwischen wirklichen und nur auslösenden 
Ursachen zu präzisieren. Er sagt hier, dass die Bezeichnung autonom nur bezweckt 
anzugeben, dass sich em uns entgegentretendes Geschehen bei voller Konstanz der 
Aussenbedingungen abspielt. »Dabei ist zudem nachdrucklichst betont, dass es eine 
von der Aussenwelt unabhängige Tätigkeit iiberhaupt nicht gibt, dass ferner durch die 
selbstregulatorische Änderung der inneren Konstellationen wiederum die Wechsel- 



20 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

wirkungen mit den Aussenbedingungen fortwährend modifiziert werden, so dass diese 
hierdurch eine andere Wirkung und Bedeutung f ur den Organismus erhalten. » 

Pfeffer ist davon uberzeugt, dass dem Organismus ein selbstregulatorisches 
Walten zukommt, vermöge dessen selbsttätig Verschiebungen der Konstellationen 
geschäften werden, durch die auch der Entwicklungsgang dirigiert und in andere Bahnen 
gelenkt wird. Hierzu bemerkt Klebs (1913, pag. 20): »Tn gewissen Beziehungen känn 
man mit Pfeffer von selbstregulatorischen Prozessen in den Organismen reden. Aber 
hier stehen wir vor der Frage, ob der Organismus einer Alge öder eines Pilzes selbsttätig 
d. h. ohne Beziehung zu einer bestimmten Aussenwelt seine Entwicklungsrichtung ändern 
känn. Jedenfalls widersprechen alle meine Erfahrungen durchaus dieser Auffassung. » 
Als Beispiel fiihrt er einen Versuch mit Vaucheria an. Wird das Licht bis zu einer ge- 
wissen Starke heruntergebracht, so tritt Zoosporenbidung ein, und diese wird immer 
lebhafter, je melir das Licht gedämpft wird und ist am stärksten bei voller Dunkelheit- 
»Diese Dunkelheit wirkt in ihrer Konstanz bei sonst konstanten anderen äusseren Be- 
dingungen als beständiger Reiz. Die Zoosporenbildung geht tagelang fort. » Aus solchen 
Versuchen zieht er die Schlussfolgerung, dass das Konstanthalten äusserer Faktoren 
nicht als Beweis dafiir gelten känn, dass irgend ein Entwicklungsvorgang wirklich un- 
abhängig von der Aussenwelt verläuft. »Die Aussenfaktoren wirken entweder zeitlich 
vorher öder durch ihren Intensitätsgrad. » 

Da demnach selbst der Intensitätsgrad (z. B. die Lichtstärke in dem angefiihrten 
Beispiel) ein fiir den Gäng der Reaktion bestimmendes Moment bilden känn, so ist ja 
die Mitwirkung der Aussenwelt nicht ausgeschlossen trotz der Konstanz der äusseren 
Faktoren. Aber Pfeffer geht bei seinen Definitionen davon aus, dass dies der Fall 
sein sollte. Man bezeichnet eine Reaktion als autonom, wenn sie bei völlig konstanten 
äusseren Faktoren eintrifft, und gleichwohl känn einer von diesen auf Grund seines 
Intensitätsgrades als auslösend mitwirken. Demnach mlisste der Vorgang aitionom 
genannt werden. Zu solchen Widerspriichen fiihren die in Rede stehenden Ausdriicke, 
wenn die Definition derselben an die Frage von dem Ursprung der auslösenden Ursachen 
und an die Bestimmung der letzteren durch ein Konstanterhalten äusserer Faktoren 
gekniipft werden soll. 

Pfeffer benutzt die Konstanz der äusseren Faktoren und ihre Eigenschaften 
eines auslösenden Agens als die Prämissen, aus welchen die Schlussfolgerungen autonom 
öder aitionom gezogen werden können, aber er gibt nicht an, wie länge das Konstant- 
halten stattfinden soll. Klebs wendet daher ein, dass man mit einer Einwirkung »zeit- 
lich vorher» rechnen miisse. Eine Nachwirkung einer influiernden Kraft känn näm- 
lich auftreten, nachdem die in Rede stehende Kraft zu einem gewissen während des 
Versuches konstanten Intensitätsgrad gebracht worden ist. Man muss also den Zeit- 
punkt angeben, an welchem eine Trennung zwischen autonomen und aitionomen Er- 
scheinungen stattfinden soll. Dies ist auch geschehen, wenn wir mit autonomen Vor- 
gängen solche meinen, deren wirkliche Ursachen und Dispositionen aus Erbanlagen be- 
stehen. Denn dann muss sich die Kontrolle iiber die Mitwirkung der Aussenwelt selbst- 
redend ganz vom Beginn der Ontogenese her erstrecken. Nach diesem Gedankengang 
hat man tatsächlich bei den mcisten Periodizitätsuntersuchungen gearbeitet. Man hat 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 21 

gesucht, die Kontrolle iiber den in Rede stehenden Organismus bis auf friihest mögliche 
Stadien auszudehnen, imd in den Fallen, wo die Versuche Samenpflanzen betrafen, 
hat man es als einen schweren Ubelstand angesehen, dass z. B. die Entwicklung des 
Samens nicht mit in die Kontrolle aufgenonimen werden konnte. So wirft beispiels- 
weise Kniep (1915) die Hypothese auf, dass man sich die tagesperiodischen Bewegungen 
der Phaseolus-Blätter während der Entwicklung der Samen an der Mutterpflanze indu- 
ziert denken konnte, da diese den tagesperiodischen Änderungen der Aussenwelt aus- 
gesetzt war. 

Um angewendet werden zu können ohne Veranlassung zu Missdeutungen zu geben, 
miissen also die Begriffe autonom-aitionom konziser definiert sein. Zusammenfassend 
känn man sägen, dass ihre Definition öder richtiger Darstellung in der Pfeffer' schen 
Formulierung negativ und ivillkurlich ist, indem eine Kontrolle iiber gewisse bekannte 
äussere Faktoren bei der Beurteilung der Autonomie einer Erscheinung entscheidend 
ist, so dass eine Reaktion, die nicht durch Variationen dieser äusseren Faktoren verur- 
sacht ist, als autonom bezeichnet wird. Ausserdem hat man zwischen auslösenden und 
wirklichen Ursachen keine klare Grenze eingehalten, obgleich beide von sowohl innerer 
als äusserer Natur sein können. Demnach sind die Grenzfälle zwischen Autonomie 
und Aitionomie nicht beachtet ivorden. Eine Reaktion, fiir deren Entstehung äussere 
konstante Faktoren haben mitwirken können, hat auf Grund der Konstanz der 
Faktoren als autonom bezeichnet werden miissen. 

Wenn, wie ich hervorgehoben habe, die Bezeichnung autonome Rhytmik nur fiir 
eine solche gebraucht wird, deren wirkliche Ursachen Erbanlagen sind, und die demnach 
aus einer inneren Veranlassung eintrifft, ähnlich derjenigen, welche gewisse Zeit- und 
Raumzwischenräume wie z. B. die Anlage der Blätter an der aufwachsenden Pflanze, 
bestimmt, so hat der Autonomiebegriff damit einen bestimmten Inhalt erhalten, und 
autonome Erscheinungen können theoretisch leicht von aitiogenen unterschieden wer- 
den. Die praktische Unterscheidung derselben wird dieselben Schwierigkeiten dar- 
bieten wie die Unterscheidung ererbter und erworbener Eigenschaften im allgemeinen. 
Es wird dann auch möglich, einige der Streitpunkte zu vermeiden, die bei der Diskussion 
von Periodizitätsproblemen entstanden sind, und die durch eine allzu schwebend ab- 
gefasste Terminologie verursacht worden waren. 



Kap. III. Material, Kulturen und Methodik. 

A. Anordnung der Kulturen. 

Fiir meine Untersuchungen habe ich als Material Wurzelspitzen von Pismn sati- 
vum angewendet. Anfänglich nahm ich die gewöhnliche im Handel vorkommende Sorte, 
ging aber später zu der bei Svalöf erzeugten reinen Linie »Concordia» iiber. Einen 
Unterschied in den Ergebnissen zwischen den beiden Objekten habe ich gleichwohl nicht 
verspiiren können. 



22 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERI0D1ZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

Da die Frage ev. rhytmische Vorgänge bei der Zell-Kernteilung und die Auslösung 
und Dynamik der letzteren betraf, mussten alle Schlussfolgerungen aus Vergleichen 
zwischen verschiedenen Objekten innerhalb einer Kultur gezogen werden. Letztere 
muss demnacli die grösstmögliche Homogenität besitzen, d. h. sämtliche Wurzelspitzen 
miissen in der Hauptsache dieselbe absolute Zellteilungsfrequenz aufweisen. Da diese 
nicht direkt beobachtet werden känn, muss man sich auf indirektem Wege dariiber ver- 
gewissern, dass keine grössere Unterscliiede zwischen der Zellteilungsintensität der 
einzelnen Wurzeln auf den Vergleich einwirken. Ich habe mich daher bei der Anordnung 
eines jeden Vergleiches eines Wurzelmaterials bedient, das eine gleichförmige Behandlung 
erhalten hatte, und das durch Auslese zur grösstmöglichen äusseren Gleichheit gebracht 
worden war. Hierbei wurde ich von dem Gedanken geleitet, dass eine Anzahl Wurzeln, 
die gleichzeitig gekeimt hatten und die nach einer gewissen Zeit (3 bis 4 Tage) dieselbe 
Länge erreicht hatten, auch praktisch genommen dieselbe Zellteilungsintensität zeigen 
miissen. Dies muss richtig sein, sofern die Zellstreckung bei den in Rede stehenden 
Wurzeln dieselbe ist, so dass homologe Zellen, welche die grosse Streckungsperiode durch- 
laufen haben, von derselben durchschnittlichen Länge sind. (Abt. B.) 

Um solche Kulturen zu erhalten, wurden die Erbsen zum Keimen auf feuchtem 
Filtrierpapier in Glasschale, Holz- öder Zinkkasten aufgestellt. Da das Keimen der 
einzelnen Samen zu verschiedenen Zeiten erfolgt, mussten gelegentlich alle, die z. B. 
kurz vorher die Schale gesprengt hatten, so dass die Wurzelspitze sichtbar geworden 
war, ausgelesen werden. Diese wurden alsdann in einem mit Filtrierpapier ausge- 
kleideten Holz- öder Zinkkasten in Reihen geordnet, wobei alle Wurzelspitzen gleichfalls 
nach derselben Seite gerichtet waren mit der Möglichkeit auszuwachsen ohne sich 
gegenseitig zu beriihren. Fiir die Konstanthaltung der Feuchtigkeit war in der Weise 
gesorgt dass die Kasten iiberall inwendig mit mehreren Lagen Fliesspapier iiberzogen 
waren, das dann durch Streifen von demselben Papier mit vor öder in den Kasten 
aufgestellten Behältern mit Knops Nährlösung in Verbindung stånd. Dank dieser Ein- 
richtung war während der Versuchszeit keine andere Bewässerung erforderlich. 

Beim Aufziehen der Kulturen in Töpfen, wurde lockerer feuchter Quarzsand ange- 
wendet. Dieser wurde mit Knops Nährlösung begossen und durch Filtrierpapier feucht 
gehalten, das iiber die Töpfe gelegt war, und das mit Wasserbehältern in Verbindung 
stånd. Eine Extrabewässerung brauchte daher auch in diesem Falle während der 
Dauer des Versuches nicht vorgenommen zu werden. 

Als Versuchslokal diente ein Dunkelzimmer mit nahezu konstanter Temperatur. 
Die Arbeit habe ich stets bei schwachen rotem Licht ausgefiihrt. 

Eine Untersuchung tiber die Grösse der Teilungsintensität während der verschie- 
denen Tageszeiten sowohl wie iiber die Dynamik der Teilungsphasen und ihre Abhängig- 
keit von äusseren Faktoren känn nattirlich nur an fixierten Objekten ausgefiihrt werden. 
Sobald die Wurzeln eine Länge von 60 — 90 mm erreicht hatten, wurden alle von einer 
gewissen Länge ausgelesen, um dann fiir einen bestimmten Versuch angewendet zu 
werden. Am Schluss der Versuchszeit habe ich die Wurzelspitzen in Zenkers Fliissigkeit 
fixiert und in gewöhnlicher Weise mit Alkohol, Chloroform und Paraffin zur Zerschnei- 
dung auf dem Mikrotom präpariert. Die Schnitte erhiclten stets eine Di eke von 5 {i. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 23 

Die Wurzelspitzen hatten in der Regel bei der Präparierung mit verschiedenen Fliissig- 
keiten ihre urspriingliche gerade Form eingebiisst und sich oft in zwei Ebenen 
gekriimmt, so dass nicht ohne weiteres brauchbare Medianschnitte erhalten werden 
konnten. Es war dann notwendig das Paraffinstiick, das die Wurzelspitze enthielt, 
vor dem Zerschneiden gelinde zu erwärmen und es so umzuformen, dass die letztere ge- 
rade wurde öder wenigstens eine Medianebene erbielt. Als Färbemittel habe ich Häma- 
toxylin angewendet. 

Die Zellteilungsfrequenz bei einer Wurzel wurde durch eine Statistik iiber die 
Teilungsstadien bei 8 — 10 Medianschnitten bestimmt. Aus jeder Fixierung von einem 
gewissen Zeitpunkt wurden etwa 8 Wurzeln — demnach 60 — 80 Medianschnitte 
durchgezählt, und der erhaltene Durchschnittswert fiir die Teilungsfrequenz pro Schnitt 
als Index fiir die Zellteilungsfntensität der Wurzeln im allgemeinen zu dem be- 
treffenden Zeitpunkt genommen. Um eine Tageskurve zu erhalten habe ich eine Anzahl 
derartiger Durchschnittswerte ausgearbeitet. Dies war eine besonders zeitraubende 
Arbeit, da jede Kurve auf diese Weise eine Durchzählung von ungefähr 1,000 Schnitten 
erforderte. 

Bevor ich auf die Darlegung der Versuchsresultate und der Zellteilungskurven 
eingehe, werde ich die Zuverlässigkeit der Durchschnittswerte und der Berechnungen 
wie auch allgemeine Fehlerquellen besprechen. 



B. Die Zuverlässigkeit der verglichenen Werte und die Beweiskraffc der Versuche. 

Wie bereits bemerkt, traf ich besondere Kulturanordnungen um die grösstmögliche 
Homogenität des Materials zu erreichen. Vergleiche habe ich daher nur zwischen solchen 
Wurzeln angestellt, die dasselbe Alter und dieselbe Länge hatten und die aus nahezu 
gleichgrossen Erbsen aufgezogen waren. Bei den einzelnen Individuen in einem solchen 
Wurzelmaterial muss man eine Zellenproduktion von im grossen gesehen derselben 
durchschnittlichen Starke erwarten können. Vorausgesetzt, dass die Anzahl Zellreihen 
bei den Wurzeln dieselbe wäre, wurde jede Wurzel während z. B. 24 Stunden gleich 
viele neue Zellen bilden. Wenn dies nicht der Fall ist, miissen die Unterschiede in der 
Teilungsintensität durch den Unterschied in der Zellstreckung kompensiert sein, sonst 
hatten die Wurzeln nicht in derselben Zeit dieselbe Länge erreicht. Es fragt sich 
nun: ist bei homologen Zellen in den verschiedenen Wurzeln die Streckung dieselbe, 
öder mit anderen Worten sind homologe Zellen von gleicher Länge? Eine grosse Anzahl 
Messungen iiber Zellenlängen sind ausgefiihrt von Amelung (1893, pag. 176) und Strass- 
burger (1893, pag. 116) und zeigen, dass die Variationen in der Zellengrösse zwischen 
verschieden grossen Organen gleicher Art nur unbedeutend sind, und dass demnach 
die Zellenanzahl fiir die Grösse des Organes entscheidend ist. Strassburger's Messungen 
umfassten embryonale Zellen an Vegetationspunkten bei einer Anzahl Pflanzen. Ame- 
lung mäss Zellen, die bereits das Dauerstadium erreicht hatten. Hiernach känn man 
die Schlussfolgerung wagen, dass Wurzeln von gleicher Länge auch die gleiche Zellen- 
anzahl haben, und dass mein Versuchsmaterial demnach, soweit es sich um diesen Gegen- 



24 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNO. 

stånd handelt, homogen ist. Da individuelle Variationen indessen nicht als ausgeschlos- 
sen angesehen werden können, und da man nach den beiden genannten Arbeiten keine 
Möglichkeit hat die Grösse der Schwankungen zn beurteilen, habe ich selbst eine Anzahl 
Messungen der Zellenlänge vorgenommen, um einen Wert fiir die Variationen der Zel- 
lenlängen zwischen verschiedenen Wurzelindividuen zu erhalten. 

In einer friiheren Arbeit (1920) habe ich den Streckungs vorgang bei Wurzelzellen 
von Vicia jaha und Zea mays besprochen, wobei auch einige Messungen der Zellenlänge 
vorgenommen wurden. Diese betreffen jedoch nur die Spitzenpartie der in Rede ste- 
henden Wurzeln bis zu einer Länge von 4,4 mm. Auf dieser Strecke wurden in einer 
der äusseren Periblemreihen bei 10 verschiedenen Wurzeln folgende Anzahlen Zellen 
gefunden (pag. 39): 132, 139, 141, 150, 153, 154, 157, 160, 185, 185. Die Durchschnitts- 
zahl derselben beträgt 155,6 und die Standardabweichung ± 16,9. * Als Variations- 
koeffizient ergibt sich der Wert 10,8. Der mittlere Fehler des Mittehvertes ist ± 5,3 öder 
±3,4 % des Durchschnittswertes. 

Da indessen die Zellen in diesem Fall dem urmeristematischen Teil der Wurzel 
angehörten und demnach die Streckungsperiode noch nicht durchgemacht hatten, fiihrte 
ich neue Messungen in älteren gestreckten Teilen von Pisum-W urzeln aus. Diese hatten 
in 5 Tagen eine Länge von cirka 85 mm erreicht. Ungefähr 10 mm hinter den Herz- 
blättern wurde von jeder Wurzel ein Stuck abgeschnitten und fixiert. An Medianschnit- 
ten habe ich dann die Länge von einer Anzahl Zellen aus den inneren Zellschichten der 
Rinde gemessen. Flir eine grosse Anzahl Zellen aus jeder Wurzel wurden die Mittel- 
werte der Zellenlänge, ausgedriickt in Mikrometerteilstrichen, berechnet. Aus 7 Wur- 
zeln ergaben sich folgende Werte 

8,5 10,1 10,2 10,4 11,0 11,1 11,4 

Der Durchschnittswert beträgt 10,4 und die Standardabweichung ± 0,89. Als 
Variationskoeffizienlen erhalten wir 8,6 und als mittleren Fehler des Mittelwertes ± 0,34 
öder ± 3,3 %. 

Sowohl die Messungen an Vicia faba als auch an Pisum sativum haben also nahezu 
dieselben Werte ergeben. Die beiden gefundenen Variationskoeffizienten zeigen, dass 
wir mit einer Schwankung von ± 8 — 1 1 Prozent fiir die Länge homologer Zellen bei den 
einzelnen Wurzeln rechnen miissen. Wenn wir dagegen die Mittelwerte fiir 7 — 10 Wur- 
zeln berechnen, wird die Schwankung beim Vergleich soldier Wurzelgruppen nur etwas 
iiber ± 3 % betragen. 

Die Zellteilungszahlen, die ich bestimmt habe, und die im Folgenden näher be- 
sprochen werden, bilden gerade die Durchschnittswerte von etwa 7 — 10 Wurzeln in jedem 
einzelnen Fall. Der Fehler, den die Variationen in der Zellenanzahl der verglichenen Wur- 
zeln bei einem Vergleich zwischen den Zellteilungsintensitäten der Wurzelgruppen verur- 
sachen können, beträgt demnach ungefähr ± 3 %. 

Unter heterogenen Faktoren beim Material diirften die Schwankungen in der Zell- 
streckung der wichtigste sein. Weiterhin haben wir neue Fehlerquellen in der Material- 

1 In Bezug auf Terminologie und Berechmingsinethoden bin ich Johannsen, »Elemente der exakten Erb- 
lichkeitslehre», Zweite Anfl., gefolgt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 25 

behandlung und in der eigentlichen Berechnung der Zellteilungsfrequenz der Wurzeln 
zu suchen. Was den ersteren Fall anbelangt, so liaben wir keine Veranlassung die Gleich- 
förmigkeit der Kulturbedingungen zu bezweifeln, da jede Versuchsserie mit einer Wur- 
zelmenge ausgefiihrt wurde, die eine im Detail gleichartige Behandlung erhalten hatte. 
Es ist indessen nicht undenkbar, dass die Fixierungsprozedur gewisse Störungen in der 
Grösse der Zellteilungsintensität öder in dem Verhältnis der einzelnen Teilungsphasen 
zu einander bei Gelegenheit der Fixierung bedingt. 

Physiologische Unterschiede zwischen den einzelnen Wurzeln können zur Folge haben, 
dass die Fixierungs fliissigkeit öder einer der Bestandteile derselben von den Oeweben mit 
verschiedener Schnelligkeit aufgenommen wird. Hierdurch wird die Gleichzeitigkeit der 
Tötung der Wurzelkörper gestört. Da die Fliissigkeit die Wurzel nicht augenblicklich 
durchdringen känn, werden die zentral liegenden Zellen später getötet als die äusseren, 
und während der Zeit, die dazwischen verfliesst, können nach innen gehende Reizungen 
abnorme Veränderungen in Zustand und Teilungsverlauf der Zellen herbeif iihren. Wahr- 
scheinlich sind solche Reizungen wenigstens zum Teil schuld däran, dass die Pleromzel- 
len, wie ich beobachtet habe, in der Regel eine schlechtere Fixierung zeigen als die mehr 
äusserlich liegenden. Diese Verschiedenheit hat auch Lundegårdh (1912 a, pag. 239) 
an Wurzeln beobachtet, und er wirft die Vermutung auf, dass die Ursache bei der Zell- 
schicht zu suchen sein könnte, die später bei der Entwicklung der Wurzel die Endo- 
dermis biidet, da diese schon friih durch eine geringere Permeabilität gekenn- 
zeichnet ist. Wir miissen auf jeden Fall mit dem Vorkommen der erwähnten Rei- 
zungen rechnen. Die Zellen können aber ausserdem einer Giftwirkung des Fixierungs- 
mittels ausgesetzt sein, bevor die Konzentration desselben so gross geworden ist, dass 
sie dadurch getötet werden. Némec (1902) fand eine Reihe Störungen in den Kern- 
teilungen bei Keimwurzeln von Pisum sativum, nachdem die Objekte durch Gifte (Ben- 
zoldämpfe) beeinflusst worden waren. Schon verlaufende Teilungen wurden sistiert 
und die achromatischen Figuren wandelten sich in dichte, körnige Plasmamassen um. 
Solche Störungen können möglicherweise auch bei einer Fixierung verursacht werden, 
besonders in weiter nach innen liegenden Geweben, zu welchen die Fixierungsflussig- 
keit öder einer ihrer Bestandteile in veränderter Konzentration und in veränderter 
Zusammensetzung dringt. Je mehr Zeit fur die Tötung und Fixierung der Zellen drauf- 
geht, desto umfangreicher miissen selbstredend diese Störungen werden. Bei Wurzel- 
material, das in HERMANN'scher Fliissigkeit fixiert war, fand Lundegårdh (1912 b, 
pag. 243) zahlreichere abnorme Bildungen als in den Flemming-Fixierungen, und er 
zieht hieraus den Schluss, dass die erstere Fixierungsfliissigkeit langsamer eindringt 
als die letztere. Ob nun die Ursache eines solchen Falles in diosmotischen Verschieden- 
heiten öder in der verschiedenen »Giftigkeit» der Fliissigkeiten liegt, ist schwer zu ent- 
scheiden. Uberhaupt sind ja die Prozesse bei einer zytologischen Fixierung sowohl 
unberechenbar als auch wenig bekannt. Lundegårdh betont dies in einer Abhandlung 
(1912 b, pag. 224) iiber die Wirkungsweise der verschiedenen Fixierungsflussigkeiten. 
»Die Komplikation der Wirkungsweise der zytologischen Fixierungsmittel, die nicht 
ein Durchschauen und Messen aller bei der Fixierung zusammenwirkenden Faktoren 
zulässt, macht es sehr schwierig zu einer rationellen Kenntnis derselben zu gelangen, 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 4 



26 M. G. STÅLFEI/T, STUDIEN ÖBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

und daher sind wir bei der Beurteilung der verschiedenen Fliissigkeiten noch an wenig 
exakte und vergleichende direkte Beobachtungen iiber die mehr öder weniger grosse 
Ubereinstimmung der fixierten Bilder mit dem natiirlichen Zustand gebunden. » 

Wenn die durch die Fixierungsfliissigkeit hervorgerufenen Störungen im Zell- 
teilungsverlauf bei sämtlichen Wurzeln bei einer Fixierung dieselben wären, könnte man 
bei einer Untersuchung wie diese von denselben absehen, da nur relative Werte gebraucht 
werden, aber stoffliche und diosmotische Verschiedenheiten zwischen den Wurzeln 
können verursachen, dass der Effekt verschieden wird, wodurch sich ein Fehler in den 
Vergleich einschleichen känn. Die einzige vorbeugende Massnahme, die in diesem Fall 
getroffen werden känn, ist eine rasch eindringende Fixierungsfliissigkeit zu wählen, so dass 
die Zeit fiir das Eintreten der Abnormitäten auf das mindest mögliche beschränkt wird. 
Ich habe aus diesem Grunde Zenker gewählt, da Sublimat und Essigsäure zu den leichter 
permeierenden Stoffen gehören. 

Schliesslich miissen wir auch die Fehlerquelle beriicksichtigen, die in Unbestimmt- 
heit und Unsicherheit bei den okularen Beobachtungen der Phasen der Teilung liegt. 
Besonders gilt dies natiirlich von solchen Fallen, wo (wie in Kap. VI dieser Arbeit) 
die Schlussfolgerungen auf den Frequenzzahlen der einzelnen Phasen und den Ver- 
schiebungen derselben basiert sind, aber auch fiir eine Bestimmung, der Teilungsinten- 
sität tiberhaupt ist es notwendig klar anzugeben, z. B. wo die Grenze fiir die Teilungs- 
stadien gezogen werden soll, und wie grosse Mittelfehler im allgemeinen in die Berech- 
nungen einbegriffen sind. 

Ich habe die gefundenen Werte unter den gewöhnlichen Bezeichnungen Pro-, 
Meta-, Ana- und Telophasen einregistriert, zwischen welchen eine recht genaue Ab- 
grenzung gemacht werden känn, wenn man von den friiheren Stadien der Prophase 
absieht. Die »Auf lockerungsstadien » bin ich daher genötigt gewesen auszuschliessen, 
da es oft schwer halt, den Unterschied zwischen einer Interphase und der friihen Pro- 
phase festzustellen. Lundegård h (1912 a, pag. 235) fiihrt Fälle von Teilungen bei 
Vicia faba an, wo man nicht entscheiden känn, ob das Stadium zur Prophase öder zur 
Telophase zu rechnen ist. Solche Grenzfälle werden oft bei Pisum angetroffen, und 
ich hielt es daher fiir das kliigste, sie ganz von den Berechnungen auszuschliessen. Als 
Prophasen habe ich daher nur die Stadien von der schliesslichen Ausmodellierung des 
Spirems, d. h. wenn die Fäden ihre schliessliche Dicke erreicht haben öder die Chromo- 
somen frei geworden sind, mitgerechnet. Den Augenblick des selbständigen Auftretens 
der Chromosomen festzustellen ist äusserst schwer und oft genug unmöglich. Es erwies 
sich daher notwendig, die Dicke der »Knäuel »-Fäden als die entscheidende Grenze an- 
zusehen. Dieses Stadium ist sehr typisch und leicht von den friiheren zu unterscheiden, 
welche bekanntlich durch eine ungleichmässigere Chromatinschlinge, versenen mit zahl- 
reichen Ausbuchtungen und Anastomosen, gekennzeichnet werden. Diese verschwinden 
nach und nach, und das Spirem erhält eine gleichmässig dicke Ausbildung von charak- 
teristischem Aussehen. Gleichzeitig löst sich der Nucleolus auf, der demnach beim 
Endstadium des Spirems verschwunden sein soll. 

Es erwies sich auch als notwendig die späteren Stadien der Telophase auszuschlies- 
sen, da es sonst unmöglich gewesen wäre, zwischen diesen Teilungsstadien und der Inter- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 27 

phase eine bestimmte Grenze zu ziehen. Ich habe daher die Fälle in der Weise abge- 
grenzt, dass ich zur Telophase nur das friihere Stadium derselben bis zu dem Augen- 
blick, wo die Äquatorialmembran bis an die Wände der Mutterzelle heranreicht, ge- 
rechnet habe. 

Wenn man nun durch Zählen dieser Stadien eine Indexzahl fur die Teilungsinten- 
sität einer Wurzel zu einem gewissen Zeitpunkt suchen soll, so fragt es sich, wie weit 
das Zählen ausgedehnt werden muss, um hinreichende Sicherheit fiir die genannte Zahl 
zu gewähren. Man findet sogleich beim Durchmustern einiger Schnitte, dass die Teilungs- 
frequenz in den verschiedenen Teilen einer Wurzel bedeutend wechselt. Bei Wurzeln, 
die bei Gelegenheit der Fixierung eine relativ hohe Teilungsaktivität besessen haben, 
liegen die Mitosen in der Regel gleichmässig verteilt iiber sowohl die Schnittfläche als 
auch die einzelnen Schnitte, aber in den meisten Fallen ist die Teilungsfrequenz in den 
verschiedenen Teilen einer Wurzel in höhem Grade wechselnd. Dies gilt besonders von 
Wurzeln, deren Teilungsintensität nicht die maximalen Werte erreicht. Bei solchen 
findet man oft die Mitosen gruppenweise verteilt, so dass die grösste öder uberwiegende 
Teilungsaktivität auf ein kleineres Gebiet der Wurzel begrenzt ist, während diese im 
librigen nur zerstreute vereinzelte Zellteilungen aufzuweisen hat. Auf die Ursachen 
dieser Lokalisierung der Zellteilungsintensität werde ich im Folgenden näher eingehen 
(siehe Kap. IV). Sie kommt sowohl auf dem einzelnen Längsschnitt als auch auf den 
Schnitten unter einander zum Ausdruck. Die Teilungsfrequenz wird demnach mono- 
symmetrisch öder vielleicht noch öfter asymmetrisch verteilt, da die Aktivierung mehr 
als ein Zentrum besitzen känn, und da auch unregelmässige Schwankungen hinzutreten. 
Ein einzelner Medianschnitt känn demnach kein treues Bild von der allgemeinen Tei- 
lungsfrequenz der Wurzel gewähren. Erst mit einer aus mehreren »Medianschnitten » 
gewonnenen Durchschnittszahl känn man ein solches erhalten, und wenn nicht alle Me- 
dianschnitte in dieser Weise mitgezählt werden, muss man naturlich lieber z. B. jeden 
zweiten öder jeden dritten nehmen, so dass die grösstmögliche Wurzelpartie repräsen- 
tiert wird. Die Anzahl der durchzuzählenden Schnitte muss selbstredend nach der Va- 
riation, die man im Verlauf des Zählens in der Teilungsintensität der verschiedenen Teile 
der Wurzel findet, bemessen werden. In gewöhnlichen Fallen habe ich 8 — 10 Schnitte, 
zuweilen mehr, jedoch selten weniger als 8, gezählt. 

Auf Grund des Vorkommens der besagten Aktivitätszentren fiir die Zellteilung 
der Wurzeln ist es streng genommen nicht richtig, die Durchschnittsfehler bei den aus 
verschiedenen Schnitten und Wurzeln erhaltenen Teilungszahlen so zu berechnen, als 
sei die Teilungsfrequenz innerhalb der verschiedenen Teile einer Wurzel durch Zufall 
bestimmt. Die mittleren Fehler werden bei einer solchen Berechnung grösser, als der 
Fall sein wiirde, wenn die Teilungsintensität nur durch den Zufall bestimmt wäre, denn 
ausser diesem wirken ja auch die durch spezielle Ursachen hervorgerufenen lokalen 
Akti vi er ungen als variierender Faktor mit. Wenn wir demnach eine Wahrscheinlich- 
keitsberechnung iiber den mittleren Fehler eines erhaltenen Wertes ausfiihren, werden 
hierbei die durch die genannten Aktivierungszentren verursachten Steigerungen unter 
die Faktoren des Zufalls eingereiht werden. Wird ein auf diese Weise erhaltener mitt- 
lerer Fehler als Typ in den Berechnungen im allgemeinen angesehen, so känn er höch- 



28 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



stens insofern unrichtig sein, als er zu hoch liegt, da er aus Variationen berechnet ist, 
die grösser waren als die allein durch den Zufall hervorgerufenen. Wenn ein auf diese 
Weise erhaltener mittlerer Fehler fiir die Durchschnittszahl Teilungen bei einer gewissen 
Anzahl Schnitte nicht grösser ist, als dass die genannte Durchschnittszahl als Index 
fiir die Zellteilungsintensität der Wurzel angewendet werden känn, muss also das Tei- 
lungszählen auf diese Schnitte beschränkt werden können. Man vermeidet demnach 
hierdurch die Mehrarbeit, welche eine Durchzählung aller Schnitte der Wurzel bedingen 
wiirde, und die sonst nötig sein wiirde, um zuverlässige Werte zu erhalten. In der Tat 
diirfte eine solche Beschränkung der Mitosenzählung durchgefiihrt werden können, 
ohne dass man die nötige Sicherheit der Durchschnittszahlen aufs Spiel setzt. Denn 
selbst in Extremfallen von heterogen verteilten Mitosen kommt der aus 10 Schnitten 
berechnete mittlere Fehler unter ± 10 % zu liegen. 

Der folgende Fall wird als Beispiel angefuhrt. Tab. 1 zeigt die Mitosenverteilung 
bei 10 Medianschnitten von einer Wurzelspitze mit stärker Verschiebung der Teilungs- 
frequenz von der einen Seite nach der anderen. 



Tab. 1. 
Mitosen-Frequenz in 10 Medianschnitten einer Wurzel. 



Schnitte 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


Summe 


1 


20 


31 


11 


8 


70 


2 


21 


19 


6 


6 


52 


3 


17 


19 


14 


9 


59 


4 


15 


23 


9 


4 


51 


5 


17 


15 


9 


5 


46 


6 


18 


9 


9 


4 


40 


7 


16 


18 


7 


7 


48 


8 


8 


14 


6 


3 


31 


9 


13 


13 


2 


3 


31 


10 


10 


1!) 


5 


1 


35 


Summe 


155 


180 


78 


50 


463 



Wenn wir nun die Frequenzzahlen der Mitosen innerhalb der einzelnen Schnitte 
(die Spalte »Summe») behandeln, als seien die Unterschiede zwischen denselben 
ganz und gar durch den Zufall verursacht, so ergibt sich als Wert fiir die Standardab- 
weichung ± 11,9. Der mittlere Fehler des Mittelwertes von 10 Schnitten wird ± 3,76, d. h. 
± 8,1 %. Die Durchschnittszahl Teilungen pro Schnitt beträgt 46,3. 

So hohe Werte wie ± 11,9 fiir die Standardabweichung werden natiirlich nur in 
solchen Fallen erreicht, wo die Teilungsfrequenz auf Grund einer stark aktivierten Par- 
tie der Wurzelspitze ausgeprägt heterogen geworden ist. Wenn, wie es meistens der 
Fall ist, die Mitosen mehr gleichmässig auf die verschiedenen Schnitte verteilt sind, 



KUNGL SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 



29 



werden auch die Abweichungen von der Durchschnittszahl bedeutend kleiner. Einen 
solchen Fall zeigt Tab. 2. 



Tab. 2. 
Wurzel mit rel. homogener Verteilung der Mitosen. 



Schnitte 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


Summe 


1 


12 


17 


4 


6 


39 


2 


9 


20 


8 


3 


40 


3 


8 


23 


9 


7 


47 


4 


6 


26 


13 


9 


54 


5 


11 


21 


13 


' 


52 


6 


5 


20 


8 


6 


39 


7 


13 


22 


12 


12 


59 


8 


11 


18 





9 


44 


9 


8 


18 


7 


4 


37 


10 


9 


18 


2 


10 


39 


Summe 


92 


203 


82 


73 


450 



Die Durchschnittszahl Teilungen pro Schnitt ist 45. Die Standardabweichung 
± 7,8. Der mittlere Fehler ± 2,5 öder ± 5,6 %. 

Man känn demnach, dadurch dass nian die Zellteilungsfrequenz bei einigen zehn 
Schnitten aus einer Wurzel in der Weise, wie angefiihrt ist, bestimmt, einen Wert fiir 
die Zellteilungsintensität der Wurzel mit einer Genauigkeit von ungefähr 6 — 8 Fehlerpro- 
zenten erhalten. Dass diese fiir die Fragen, die hier besprochen werden sollen, hinreichend 
gross ist, wird sich später zeigen. 

Da es sich darum handelte, die allgemeine Zellteilungsintensität bei jeder einzelnen 
Wurzel festzustellen, hielt ich es fiir am richtigsten alle in einem Schnitt vorkommenden 
Teilungen mitzunehmen. Die Anzahl derselben nimmt basipetal ab, und in einem Ab- 
stand von ungefähr 4 mm von der Kalyptra hören sie praktisch genommen vollständig 
auf. Das Zählen auf nur einen Teil des Schnittes zu beschränken wäre natiirlich ein 
unrichtiges Verf alnen, da die Mitosen-Frequenz heterogen ist (siehe vorstehend). Wenn 
eine gewisse Partie des Schnittes gewählt wiirde, wiirde diese oftmals ganz ausserhalb 
öder ganz innerhalb eines zu lebhafter Zellteilung aktivierten Zentrums fallen können. 

In ihren Untersuchungen zählten Kellicott (pag. 532) und Friesner (pag. 386) 
nur den vorderen Teil eines jeden Schnittes durch und nach Karsten ; s Bericht (1915, 
pag. 8) iiber die Versuche mit Zea hat es den Anschein, als hatte er die Teilungsfrequenz 
durch Zählen der Zellteilungen auf nur einem einzigen Gesichtsfeld bestimmt. Während 
er bei den Wurzeln von Vicia jaha das Zellteilungszählen auf einen der Medianschnitte 
beschränkte, machte er demnach fiir Zea noch eine weitere Reduktion. »Die Zählung 
ward ausserdem derart verändert, dass jede Verschiebung des Objekts, die doch immer 
Ungenauigkeiten verursachen könnte, ausgeschlossen blieb und lediglich das Gesichts- 



30 fil. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

feld ausgezählt wurde, wobei von der Wurzelhaube noch so viel hinzugenommen ward 
als in fiinf Zellreihen vom Pleromscheitel ab gerechnet darauf entfiel. » Keiner dieser 
Autoren fiihrt irgendwelche Wahrscheinlichkeitsberechnungen iiber die Sicherheit der 
gefundenen Werte an. 

Da ich die von Karsten und Kellicott angewendeten Objekte, nicht selbst 
untersucht liabe, känn ich den Wahrscheinlichkeitsgrad der Werte, mit welchen sie 
operieren, nicht exakt bestimmen. Wenn wir annehmen, dass die unregelmässigen 
Variationen zwischen der Mitosen-Frequenz der Schnitte von derselben relativen Grösse 
waren wie bei Pisum, also mit Variationen ähnlich den in Tabelle 2 angefiihrten, wiirde 
der mittlere Fehler pro Schnitt ziemlich bedeutend. Aus den Werten in Tabelle 2 ergab 
sich die Standardabweichung ± 7,8. Da die Durchschnittszahl 45 war, wird der Va- 
riationskoeffizient (v) 17,3. Käme hierzn noch eine Steigerung der Schwankungen 
auf Grund des Vorkommens von lokalisierten Teilungszentren, so werden die Fehler noch 
grösser. Aus den Werten in Tab. 1 erhalten wir v = 25,7. Der mittlere Fehler bei dem 
einzelnen Schnitt wiirde demnach bei den in Rede stehenden Objekten etwa ± 20 % 
betragen, und er muss weiter wachsen, wenn man nur einen Teil des Schnittes mitnimmt. 
Die Periodizität muss besonders stark ausgeprägt sein, die bei einer Zusammenstellung 
derartiger Werte hervortreten wird. Vergleicht man Karsten' s Werte unter einander, 
so erinnern sie stark an die Schwankungen bei meinen Pisum-Werten, und es scheint 
sehr wahrscheinlich, dass die Variationen von derselben Grösse sind. In gewissen Fal- 
len ist die Streuung unbedeutend, in anderen dagegen sehr gross. Bei 5 Wurzeln 
von Vicia faba fand er folgende Teilungszahlen, deren jede aus einem Median- 
schnitt berechnet: 61, 67, 58, 65, 62 — eine ganz erstaunlich gute Ubereinstimmung. 
Bei sechs anderen Wurzelspitzen: 74, 96, 71. 47, 77, 68, demnach recht bedeutende 
»Schwankungen. Die nächsten beiden Zahlengruppen betragen 88, 111, 79, 12 und 36, 
73, 102, 75. Mit solchen Teilungszahlen und einem so winzigen Wurzelmaterial (3 — 7) 
zu entscheiden ob bei der Zellteilung der Wurzeln eine Periodizität vorkommt, ist natiir- 
lich unmöglich, sofern nicht die Perioden besonders stark ausgeprägt sind. 

Kellicott und Friesner berechneten die Zellteilungsintensität einer Wurzel 
nach derjenigen der Gipfelpartie von 3 untersuchten Schnitten. Die gefundenen Werte 
rechneten sie auf eine bestimmte Schnittfläche um. Sie erreichten grössere Ubereinstim- 
mung zwischen den Zellteilungszahlen der einzelnen Wurzeln als in KARSTEN'sW T erten 
fur Vicia faba und Zea rnays zum Ausdruck kam, ersichtlich darauf beruhend, dass sie 
fur jede Wurzel dreimal so viele Schnitte gezählt haben als Karsten. Bei meiner Un- 
tersuchung von Pisum habe ich aus angegebenen Grunden davon abgesehen die gefun- 
denen Werte auf eine gewisse Flächeneinheit des Schnittes umzurechnen, da aber die 
Dicke der Wurzeln je nach der wechselnden Anzahl Zellreihen variiert, habe ich statt 
dessen die Teilungszahlen im Verhältnis zur Zellreihenanzahl umgerechnet, wobei diese zu 
40 öder 50 angesetzt wurde. Die Vergleiche basieren nämlich auf der gleichförmigen 
Zellproduktion der Zellreihen bei den versxmiedenen Wurzeln. Da die Reihenanzahl, 
welche einen Wurzelkörper aufbaut, wechselt, muss also eine Korrektion hierfiir einge- 
fiihrt werden. 

Ich habe im Vorhergehenden versucht, den mittleren Fehler fur die berechnete 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I, 



31 



Durchschnittszahl Zellteilungen per Schnitt und Wurzel festzustellen. Da die Unter- 
suchung das Vorhandensein einer eventuellen Tagesperiodizität öder anderer Rhytmik 
bei der allgemeinen Zellteilungsintensität einer Wurzel betraf, musste natiirlich die 
Arbeit in der Weise betrieben werden, dass mit gewissen Zeitpausen im Laufe von 24 
Stunden öder während einer noch längeren Zeit Proben von einer grösseren Wurzelkultur 
fixiert wurden. Bei jeder Probe wurde die Mitosenfrequenz der einzelnen Wurzel in 
der angeflihrten Weise bestimmt, und aus den hieraus erhaltenen Zellteilungszahlen 
wurde ein Durchschnittswert fur die Teilungsintensilät berechnet, ivelche die Wurzeln zu 
dem Zeitpunkt, iro die betr ef f ende Probe fixiert wurde, im allgemeinen zeigten. Es bleibt 
uns noch ubrig eine Wahrscheinlichkeitsberechnung zu machen, nämlich in Bezug 
auf die genannte allgemeine Teilungsintensität d. h. auf die individuellen Schwankungen 
der einzelnen Wurzeln. Die Tagesperiodizität, die ich im Zellteilungsverlauf bei Wurzeln 
von Pisum sativum habe feststeilen können (1920), ist in Bezug auf die Grösse der Aus- 
schläge derart, dass man ungefälir zehn Wurzelspitzen in jeder Probe braucht, um bei 
zweistiindiger Fixierung eine Tageskurve von gleiehmässigem und regelmässigem Ver- 
lauf zu erhalten. Leider war das Material in meinen ersten Versuchsserien etwas knapp 
bemessen, so dass die Fixierungen nicht die Anzahl Wurzeln umfassen, welclie erforder- 
lich gewesen wäre um nach dem Zerschneiden und Präparieren brauchbare Schnitte 
von 10 Objekten zu erhalten. Bei späteren Versuchen wurden die Fixierungen dahin 
erweitert, dass die Teilungsfrequenz zu jedem einzelnen Zeitpunkt bei im allgemeinen 
10 Wurzeln festgestellt werden konnte. Der wahrscheinliche Fehler bei den in dieser 
Weise gewonnenen Durchschnittszahlen und die Schwankung zwischen den einzelnen 
Wurzeln wird sich folgendermassen ausnehmen. 



Tab. 3. 
Die Zellteilungsfrequenz vor 10 gleichzeitig fixierten Wurzeln. 



Wurzel 
Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Telopli. 


Summe 


Anzahl 
Reihen 


Summe 

von 

50 Reihen 


1 


39 


175 


45 


39 


298 


54 


276 


2 


36 


143 


70 


44 


293 


47 


312 


3 


53 


146 


64 


57 


320 


49 


327 


4 


03 


183 


67 


56 


369 


50 


369 


5 


C3 


140 


73 


56 


332 


45 


369 


6 


90 


230 


78 


60 


458 


50 


458 


7 


80 


268 


99 


68 


515 


53 


486 


8 


45 


269 


110 


55 


479 


45 


532 


9 


128 


293 


113 


73 


607 


48 


633 


10 


171 


335 


144 


100 


750 


47 


798 


Summe 


768 


2,182 


863 


608 


4,421 




4,560 



Tab. 3 ist eine Zusammenstellung der Teilungsfrequenzen bei 10 Wurzeln von 
gleichem Alter und Länge, und die zu demselben Zeitpunkt fixiert sind. Die einzelnen 
Werte geben Summe Teilungen von 10 Schnitten wieder. Demnach entsprechen die Zahlen 



32 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

von Wurzel Nr. 1 (39, 175, 45, 39, 298) den Endsummen, welche in Tab. 1 und 2 in der 
unteren Reihe angegeben sind. Die Endsumme 4,560 bedutet also die Gesamtanzahl 
der gef lindenen Zellteilungen bei 10 Medianschnitten von einer jeden von zehn Wurzeln. 
Wenn die Zahl durch 100 dividiert wird, erhalten wir die Durchschnittszahl Mitosen per 
Schnitt und Wurzel. Der Ubersichtlichkeit halber habe ich alle Vergleiche mit solchen 
Durchschnittszahlen gemacht. Die Teilungsfrequenz wird also fiir Wurzel 1 durch. 27,6, 
fur Wurzel 2 durch 31,2 und fiir alle 10 Wurzeln durch 45,6 ausgedriickt. 

In Tab. 3 sind die Wurzeln nach steigender Teilungsfrequenz geordnet, und die 
Variation erstreckt sich von 27,6 bis zu 79,8. Diese weite Distanz beruht nicht nur auf 
individuellen Fluktuationen, sondern — wie ich später zeigen werde — auch darauf , dass 
jede Wurzel eine 24-Stunden-Periode durchläuft, wobei der Synchronismus mangel haft ist, 
so dass z. B. eine Wurzel ihr Teilungsmaximum zu einem Zeitpunkt erreicht, wo eine 
andere sich demselben auf halbem Wege nähert, und eine dritte gerade das Minimum 
verlassen hat u. s. w. Es ist klar, dass, wenn wir unter solchen Verhältnissen einen 
Durchschnittswert fiir die Teilungsfrequenz bei einer Anzahl Wurzeln und zumal bei 
einer so winzigen Anzahl wie 10 suchen, der mittlere Fehler einen hohen Wert erreichen 
muss, denn ebenso wie es sich verhielt, als Durchschnittszahlen fiir die einzelne Wurzel 
mit ihrer heterogenen Teilungsfrequenz berechnet wurden, miissen wir auch hier damit 
rechnen, dass nicht nur der Zufall Abweichungen zwischen den Werten der ein- 
zelnen Wurzeln erzeugt, sondern dass auch hier die Verschiedenheiten durch einen 
besonderen Faktor, nämlich den mangelnden Synchronismus der Perioden, gesteigert 
werden. 

Wenn wir die Durchschnittswerte per Wurzel und Schnitt auf ganze Zahlen ab- 
runden. wird der Durchschnittswert fiir alle 10 Wurzeln (Tab. 3) 46, die Standardab- 
weichung ± 15,5 und der mittlere Fehler des Mittelwertes ± 4,9, d. h. ± 10,6 % öder ab- 
gerundet ± 11 %. Diese Wurzelprobe - - öder wie ich sie nennen möchte »Frequenz- 
probe », weil sie die Zellteilungsfrequenz bei den Wurzel im allgemeinen zu einem gewissen 
Zeitpunkt zu zeigen bezweckt — wurde also an 100 Schnitten untersucht, gibt aber einen 
Durchschnittswert von einer Genauigkeit von nur ± 11%. Gleichwohl waren die Durch- 
schnittszahlen der einzelnen Wurzeln nicht exakt. In welchem Masse ihre eigenen 
mittleren Fehler von 5 — 8 % die Entstehung des mittleren Fehlers 11 bei dem Durch- 
schnittswert der ganzen Frequenzprobe beeinflusst haben, ist unmöglich zu entscheiden, 
so länge die Berechnungen nur gewisse unter den Schnitten von einer Wurzel umfasst 
haben. 

Wenn ich demnach durch eine Statistik iiber 100 Schnitte aus einer Frequenz- 
probe von 10 Wurzeln nur eine Sicherheit von ± 11 % erziele, ist es ja nicht zu verwun- 
dern, dass Karsten's Mitosen-Zahlen fiir die verschiedenen Frequenzproben grosse und 
vollkommen unregelmässige Schwankungen aufweisen, da jede einzelne von ihnen aus 
nur 3 — 7 Schnitten (je einem von jeder Wurzel) öder wie bei Zea nur aus ebenso vielen 
Gesichtsfeldern berechnet worden ist. Nur durch einen derartigen Vergleich werden 
solche Schwankungen zwischen den Durchschnittszahlen der Frequenzproben wie die 
nachstehenden verständlich. Die Ziffern sind aus Karsten's Untersuchung der Vicia 
faba-Wurzeln entnommen (1915, pag. 9). 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N.O |. 33 

Zeit 2 3 4 l /t f) 7 9 

Durchschnittsanzahl Mitosen 58,75 45,5 20 55,3 72,10 72,5 

Ans seiner Tabelle fiir die Zea-Wurzeln nchme ich als Beispicl folgendes (1915, 
pag. 11 und 12): 

Zeit 5 6 7 8 9 10 

Durchschnittsanzahl Mitosen 15,3 9,6 10,6 7,3 0,5 10,25 

Nach dieser Priifimg der Zuverlässigkeit bei Karsten's Werten muss ich die 
Schlussfolgerung ziehen, dass seine Untersuchungen (1915) des Zellteilungsverlaufes 
bei Wurzeln von Vicia faba und Zea mays nur beweisen, dass ein vollständiges Auf- 
hören der Teilungen im Lauf der 24 Stunden nicht eintrifft, dass sie aber im ubrigen in 
Bezug auj die Frage, ob eine Rhytmik vorkommt öder nicht, nichts beweisen. 

Pruft man die Frequenzwerte, auf welchen Kellicott seine Vergleiche basiert, 
und mit welchen er das Vorkommen einer Tagesrhytmik mit zwei Maxima und zwei 
Minima nachgewiesen zu haben meint, so sind die Variationen zwischen den Durch- 
schnittswerten der einzelnen Wurzeln innerhalb jeder Frequenzprobe bedeutend kleiner 
als in Karsten' s Tabellen, mutmasslich darauf beruhend, dass Kellicott drei Median- 
schnitte aus jeder Wurzel durchgezählt hat. Da er aber andererseits die Wurzelanzahl 
fiir jede Frequenzprobe auf 2 beschränkt hat, so sind die erzielten Durchschnittszahlen 
bei den Frequenzproben tatsächlich aus einem Material berechnet, das nach seinem 
Umfang demjenigen Karsten's gleichgestellt werden muss. Auf Grund der geringen 
Wurzelanzahl ist es auch schwer sich einen Begriff von der Grösse der Variation und der 
mittleren Fehler zu bilden. Die Ziffern, die er als Durchschnittszahlen Mitosen an den 
Frequenzproben anflihrt, stimmen auffallend gut iiberein. Indessen leidet Kellicott's 
Untersuchung an dem schweren Fehler unter einem wechselnden Einfluss von äusseren 
Faktoren ausgefiihrt zu sein. Er berichtet nur unvollständig öder uberhaupt nicht iiber 
die Verhältnisse, unter welchen die Kulturen ångest ellt sind. Mutmasslich hat er nicht 
fiir Gleichheit in den äusseren Bedingungen gesorgt, sondern die Wurzeln unter gewöhn- 
lichen Zimmerverhältnissen wachsen lassen. Der schwerste Fehler scheinen die Tem- 
peraturschwankungen zu sein, die im Verlauf des Versuches so beträchtlich gewesen 
sind, dass eine nähere Erwägung anderer Fehlerquellen iiberfliissig sein känn. Während 
der Zeit von 24 Stunden, wo die Fixierung der Frequenzproben ausgefiihrt wurde, hat 
die Temperatur zwischen 14 und 27 Grad gewechselt. Ich fiihre folgende Werte aus 
seiner Tab. iiber Allium (pag. 534) an: 



Zeit 


9 


11 


1 


3 


5 


7 


Temp. 


10° 


17 c 


17,5' 


' 27° 


19° 


17' 


Mittelanzahl Mitosen von 2 Wurzeln 


47 


54 


02 


35 


50 


02 



In den Fallen, wo die Teilungskurven einen einigermassen gleichmässigen Ver- 
lauf zeigen, hat die Temperaturkurve einen nahezu entgegengesetzten. Gleichwohl 
glaubt Kellicott, dass kein Zusammenhang obwaltet: »It will be seen, that there is 
no correspondence between these slight variations in temperature and the råte of cell- 
division» (pag. 535). 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 5 



34 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

In Kap. VI werde ich eine Anzahl Versuche iiber den Einfluss gewisser äusserer 
Faktoren auf die Abwicklungsgeschwindigkeit der Zellteilung und der einzelnen Phasen 
näher besprechen. Die Verschiebungen, welche die Temperaturveränderungen in diesem 
Fall zuwegebringen, sind so bedeutend, dass die 24 Stunden- Variationen, welche die 
Allium- und Podophyllum-Wurzeln in Kellicott's Untersuchungen gezeigt haben, we- 
nigstens zum grossen Teil als hierauf beruhend angesehen werden miissen. Es ist keines- 
wegs unwahrscheinlich, dass die in Rede stehenden Objekte tatsächlich einen tages- 
periodischen Wechsel im Zeliteilungsverlauf besitzen, aber wenn dem so ist, muss das 
Bild desselben in der Kurve, wenn nicht ganz verwischt, so doch bis zur Unkenntlich- 
keit verzerrt werden durch die Störungen von so starken Temperatur eingrif fen. 

Friesner benutzte zu seinen Untersuchungen eine Anzahl Pflanzen, u. a. Pisum 
sativum, die in Sägespänen gezuchtet und während der 24 Stunden des Tages alle zwei 
Stunden fixiert wurden. Die Wurzellänge variierte zwischen 25 — 50 mm. Jede Fre- 
quenzprobe enthielt 2 bis 3 Wurzeln und fur jede Wurzel wurden die Teilungszellen in- 
nerhalb einer bestimmten Fläche von 3 Medianschnitten von je 10 u. Dicke gezählt. Auch 
die friihesten Prophasen und die spätesten Telophasen wurden mitgenommen. »All 
cells with nuclei between an evident spirem and the completion of the cell plate in the 
Telophase were considered to be dividing» (pag. 386). Vergleicht man die Proportionen 
der Teilungsstadien z. B. auf Seite 393 (Tab. 7), so ist die Anzahl der Prophasen mehr 
als 5 mal so gross wie die der Metaphasen und ungef ähr 2,5 mal so gross wie alle ubrigen 
Stadien zusammen. 1 

Irgendwelche Angaben iiber die Zuverlässigkeit der verglichenen Teilungszahlen 
und Durchschnittswerte f iihrt er nicht an. Er scheint im Gegenteil jede kleine Verschie- 
bung in der Teilungskurve als eine exakte Wiedergabe des wirklichen Verlaufes anzu- 
sehen. Da die Frequenzproben nur 2 bis 3 Wurzeln umfassten, aber die Variationen 
zwischen denselben höchst beträchtlich sind (wie ich dies auch in einem friiheren Auf- 
satz (1919) gezeigt habe), so dass der mittlere Fehler fiir Frequenzproben an 10 Wurzeln 
nach von mir gemachten Berechnungen (siehe S. 32 ) ± 11 % beträgt, miissen die von 
Friesner verglichenen mittleren Werte an einem mittleren Fehler von mindestens ± 20 % 
leiden. Hierzu kommt die heterogene Beschaffenheit des Materials, die, da die Wurzel- 
länge zwischen 25 und 50 mm variiert hat, als besonders bedeutend zu bezeichnen ist. 
Es ist demnach denkbar, dass gewisse Wurzeln selbst bis zu doppelt so viele Zellen pro 
Zeiteinheit produziert haben wie andere. 

Leider hat Friesner seine Versuchsprotokolle in so spärlichem Umfange publi- 
ziert, dass seine Kurven und Angaben sich einer Prufung entziehen. Nur fiir eine der 

1 Ich habe, wie zuvor erwähnt, die friihesten Stadien der Prophase nicht mitgenommen, da ich keine 
exakte Abgrenzung gegen die Interphase finden konnte. Wenn man beim Zählen nur die Stadien vom 
völlig ausgebildeten Spirem bis zur Anlage der Querwand in der Telophase mitnimmt, so beträgt die 
Prophasenzahl im allgemeinen etwa 28 % von diesen Teilungsstadien. In Karsten's Untersuchung ist leider 
keine Teilungsstatistik fiir Wurzeln von Pisum sativum einbegriffen, aber bei dem Sprossvegetationspunkt 
derselben Pflanze fand auch er ungef ähr 28 % Spiremstadien (1915, p. 14). Wirft man die Auflockerungs- 
und Prophasenstadien, die er gefunden hat, zusammen, so betragen diese nur 38 % von sämtlichen Mitosen. 
Dem Wert, 28 %, gegeniiber betragen die Spiremstadien, welche Friesner gefunden zu haben behauptet, 
ungefähr 72 %. In seinen Objekten sollten also nahezu 2,5 mal so viele Zellen mit »evident spirem» gefun- 
den worden sein wie in den meinigen und denjenigen Karsten's. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLNGAR. BAND 62. N:0 |. 35 

Teihmgskurven (Nr. 2) fiir Pisum sativum werden die statistischen Angaben angefiihrt. 
Es zeigt sich hier, dass von diesen relativ stark markierten Ausschlägen wenigstens das 
erste Maximum (nachm. 1 Ulir) und das 2:te Minimum (nachm. 3 Uhr) unzweifelhaft 
innerhalb der Fehlergrenze fallen. 

Durch Vergleiclie zwischen den Teilungskurven sucht er zu beweisen, dass die 
Teilungsintensität rhytmischen Schwankungen mit im allgemeinen 3 Maximis und 3 
Minimis während 24 Stunden unterworfen ist und dass ihre Zeitlage durch den Zeitpunkt 
bestimmt wird, wo die Samen zum Keimen niedergelegt wurden. Einen solchen Ver- 
gleich macht er zwischen drei Versuchsserien mit Pisum sativum in Gäng gesetzt um 
9 Uhr vorm., 2 Uhr nachm. und 8 Uhr nachm., also mit den Zeitunterschieden 5, 11 und 
6 Stunden (Tab. 8, Kurven 27, 28 und 31). Wenn die Kurven der beiden späteren Se- 
rien um resp. 5 und 1 1 Stunden riickwärts verschoben werden, miissen demnach Maxima 
und Minima ein synchrones Eintreffen zeigen. Indessen haben die Kurven 28 und 31 
4 Perioden anstått der »gewöhnlichen » drei und Kurve 27 hat um 7 Uhr nachm. eine 
Senkung, die nur 9 % beträgt, die aber doch als Minimum gerechnet wird. Bedenkt man, 
dass der mittlere Fehler mindestens ± 20 % beträgt, so känn diese Periode selbstredend 
nicht in Betracht gezogen werden. Die von 1 Uhr vorm. bis 7 Uhr nachm. gehende ge- 
rade Linie scheint zu besagen, dass Zwischenwerte fehlen (Protokoll nicht mitgenommen). 1 

Wenn wir nun seinen in Tab. 8 angestellten Vergleich zwischen den Kurven 28 
und 31 eingehender prufen und diese iiber einander setzen, so dass 31 um 6 Stunden 
zuriick verschoben wird, dann miissen die Kurven einen synchronen Verlauf zeigen, 
wenn der Zeitpunkt fiir das Ingangsetzen des Keimens die Zeitlage der Perioden bestimmt. 
In Tab. 8 zeigt sich, dass die Ubereinstimmung gut ist: Maxima und Minima fallen in 
31 ungefähr 6 (4 — 8) Stunden später ein als in 28. Die Schwankung von zwei Stunden, 
die sich zuweilen zeigt, ist ja relativ unbedeutend! Vergleicht man indessen die Kur ven 
selbst (notwendig sie erst zu kopieren), so enthiillt sich die Ubereinstimmung in Tab. 8 
als nur scheinbar. Die Schwankung von ± 2 Stunden ist gross genug um ein Maximum 
in der einen gleichzeitig mit einem Minimum in der anderen eintreffen zu lassen, denn 
der Zeitunterschied zwischen einem Maximum und dem folgenden Minimum beträgt 
oft nur 2 Stunden. Diese Zeitverschiebung ist also tatsächlich der grösste Fehler, der 
entstehen känn, denn hierbei trifft ein Maximum in der einen gleichzeitig mit einem 
Minimum in der anderen Kurve ein. Der Vergleich nimmt sich aus wie folgt: 



Uhr 


9 nachm. 


11 


1 vorm. 


3 


5 


7 


9 


Kurve 31. 


Min. 


Max. 


Min. 


Max. 


Min. 


Max. 


Min. ? 


Uhr 


3 nachm. 


5 


7 


9 


11 


1 vorm. 


3 


Kurve 28. 


Min. 


— 


Max. 


— 


Min. 


— 


Max. 



1 In diesen 6 Stunden hatte noch eine weitere Periode Platz finden können, da der Zeitabstand zwischen 
Maximum und Minimum oft nur 2 Stunden beträgt (z. B. in den beiden anderen Kurven, 28 und 31 ). Einen zweiten 
Beweis von mangelnder Schärfe in Friesner's Vergleichen biidet das Folgende: In Tab. 8 (Kurve 27) wird ein Mi- 
nimum um 11 Uhr vorm. angegeben. Dies stimmt fiir die Vergleiclie in diesem Fall. In Tab. 10 wird fiir dieselbe 
Kurve ein Minimum um 7 Uhr vorm. angegeben und ergibt Ubereinstimmung. Diesen beiden Minimis fehlen da- 
zwischenliegende Maxima. In Tab. 10 scheinen die Vergleiclie auf der Basis der Annahme gemacht zu werden, 
dass die Perioden während eines gewissen Tages sich am folgenden und zu entsprechenden Zeitpunkten wiederholen. 
Fiir die Kurve 27, die sich nur iiber 22 Stunden erstreckt und die höchstens 2 Perioden besitzt, findet er also nicht 
weniger als 4 Minima. 



36 M. G, STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PEEIOD1ZITÄT DER ZELLTE1LUNG. 

Also: 2 Ubereinstimmungen, 2 diametrale Gegensätze und in Kurve 31 drei Aus- 
schläge, fiir die in Kurve 28 etwas Entsprechendes fehlt. Grössere Abweichungen vom 
Synchronismus können die Kurven nicht zeigen, in welchem Verhältnis man sie auch 
einander gegeniiber stellt. 1 

Die einfachste Art und Weise die Hypothese von der Bedeutung der Keimzeit 
in diesem Falle zu prufen, wäre die gewesen, parallele Serien mit demselben Startaugen- 
blick auszufiihren (öder mit anderen Worten das Material zu vermehren). Dies ist auch 
in ein paar Fallen — den Kurven 1 und 13, 10 und 24 sowie 22 und 23 — geschehen. Diese 
sind jede fiir sich auf demselben winzigen Wurzelmaterial wie in den vorhergehenden 
Fallen: 2 und 3 Wurzeln in jeder Frequenzprobe, aufgebaut. Eine augenfällige Uber- 
einstimmung im Verlauf derselben tritt nicht hervor. Die schwach abgesetzte Periode, 
welche die Kurve 1 vorm. 1 — 3 Uhr zeigt, fällt ja weit innerhalb der Grenzen der mitt- 
leren Fehler. Wirft man diese Kurve mit der Schwesterkurve 13 zu einer einzigen zusam- 
men, so werden die Ausschläge so stark nivelliert, dass sie sämtlich hinter dem mitt- 
leren Fehler zuruckbleiben. Wäre das Material auf das doppelte vermehrt worden, so 
wären sicherlich alle diese Fluktuationen verschwunden. In meinen eigenen Versuchs- 
serien, die ungefähr drei mal so viel Wurzeln in jeder Frequenzprobe umfassen, treten 
diese Fluktuationen auch nicht hervor. Ihre Entstehung ist durch die Knappheit und die 
heterogene Beschaffenheit des Materials bedingt. Dass unter solchen Umständen im all- 
gemeinen drei Perioden hervortreten ist nicht zu verwundern. Die Anzahl der Frequenz- 
proben ist nämlich 12 pro 24 Stunden, und die höchste Anzahl Perioden, die hiervon 
registriert werden känn, ist 6. Da es aber häufig vorkommt, dass zwei auf einander 
folgende Frequenzproben Werte ergeben, die beide oberhalb öder unterhalb der nächst 
vorhergehenden fallen, so verschwindet fiir jeden solchen Fall eine der Perioden. Die 
Anzahl derselben ist also von der wahrscheinlichen Anzahl Fälle solcher zusammen- 
wirkenden Frequenzproben abliängig. Hiermit stimmen auch Friesner's Zellteilungs- 
kurven iiberein: Die Anzahl der Perioden wechselt zwischen 2 und 6 und beträgt im 
allgemeinen 3 bis 4. Dieser Zusammenhang zwischen der Anzahl der Perioden und der 
Anzahl der während der 24 Stunden genommenen Frequenzproben macht sich auch 
bei der Registrierung des Längenwachstums geltend, so dass auch hier die wahrschein- 
liche Anzahl Wellen 3 bis 4 beträgt. Da ich selbst solche Registrierungen ausgefiihrt 
habe, werde ich diejenigen Friesner's im Zusammenhang mit meinen eigenen (siehe 
S. 51) prufen. 

Kap. IV. Die Rhytmik der Zellkernteilung. 

Als ich meine Untersuchungen iiber diesen Gegenstand anfing, ging ich von Kar- 
sten^ Resultat (1915) aus: dass die Zellkernteilung bei Sprossvegetationspunkten der 
Pflanzen, die er untersucht hatte, tagesperiodisch verlief, und dass die Wurzeln dieser 
Rhytmik entbehrten. Es galt also auf dem eingeschlagenen Wege fortzufahren und 

1 Die Ubereinstimmung känn dahingcgen bei anderen Zeitlagen besser werden. Wird z. B. die Kurve 31 
4 Stunden vorgeschoben, so wird die Ubereiustiinmung beinahe vollständig, so dass (3 Wendepunkte von 7 in den 
beiden Kurven zusammenfallen. 



K.UNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 37 

zunächst zu untersuchen, ob die von ihm aufgestellte Hypothese fiir die Entstehung 
des Rhytmus, d. h. eine durch den Lichtwechsel verursachte und vererbte Induktion 
stichhaltig sei öder nicht. Der Umstand, dass die Periodizität nur bei iiberirdischen 
Organen auftrat, musste ja an und fiir sich ein trif tiger Grund fiir die Annahme der 
Hypothese sein. Auf eine endgiiltige Antwort speziell in Bezug auf die Rolle des Lichtes 
konnte man erst nach ausfuhrlicheren Experimenten hoffen. Weit schwieriger wäre 
es das Vererbungsmoment zu entscheiden, da die experimentellen Möglichkeiten auf 
diesem Punkte allzu unbedeutend sind. Aber man konnte von fortgesetzten Unter- 
suchungen solche Wahrscheinlichkeitsgriinde erwarten, dass auch diese Frage ihre Lösung 
erhalten wiirde. Wenn solche Griinde beschafft werden konnten und wenn Karsten's 
Hypothese sich auch im Punkte des Lichts als dem primären ursächlichen Faktor rich- 
tig erwies, so hatten wir damit einen Fall von wirklich autonomer Rhytmik mit bekann- 
ten Ursachen festgestellt. Ein soldier Fall ist bisher nicht bekannt, obgleich man auto- 
nome Rhytmen sowohl morphogenetischer als auch rein physiologischer Art hat nach- 
weisen können. 

Das Problem ergibt sich demnach von selbst: Es gilt die Frage von 1) dem Kau- 
salverhältnis der Periodizität zum Licht und event. anderen Faktoren und 2) von der 
Autonomie der Periodizität. 

Wenn, wie Karsten annimmt, der Wechsel zwischen Tag und Nacht eine Rhytmik 
in der Zellkernteilung hervorgerufen und sie so stark gefestigt hat, dass sie dazu gekom- 
men ist einen Erbfaktor zu bilden, so miissen Aussichten vorhanden sein, durch kiiiist- 
liche Beleuchtungsperioden einen Rhytmus von soldier Art zuwegezubringen, dass er, 
auch nachdem der Lichtwechsel aufgehört hat, einige Zeit fortbesteht. Eine solche 
Arbeitshypothese ist vollkommen berechtigt, nachdem sich gezeigt hat, 1) dass man 
durch äussere Eingriffe den Verlauf bei so gut wie allén bekannten rhytmischen Lebens- 
erscheinungen verändern känn (Kap. I), und 2) dass in gewissen Fallen eine auf kiinst- 
lichem Wege entstandene Periodizität eine Zeitlang hat fortbestehen können, nachdem 
der Reiz aufgehört hatte. Untersuchungen der letzteren Art wurden von Darwin und 
Pertz (1892, 1903) ausgefiihrt. Durch intermittierende phototropische und geotropische 
Reizungen mit kurzen Intervallen wurden bei einer Mehrzahl Objekte Reaktionen hervor- 
gerufen, die eine kurze Zeit nach dem Aufhören des Reizungswechsels fortbestånden. 

Ein geeignetes Objekt fiir die Untersuchung der Beeinflussung der Zellkernteilung 
durch einen Lichtwechsel wären natiirlich Wurzeln, da die Teilungsintensität bei diesen 
nach Karsten einen gleichmässigen und unperiodischen Verlauf hat. Ich beschloss daher 
zu untersuchen, ob der Teilungs verlauf durch eine regelmässige Beleuchtung mit 12- 
stiindigen Intervallen tagesperiodisch gemacht werden konnte, um dann durch neue 
Versuche zu entscheiden, ob eine Nachwirkung der vorerwähnten Art hervorgerufen 
werden konnte. Die Wurzelobjekte, welche Karsten angewendet hat, nämlich Vicia 
jaha und Zea mays, fand ich weniger gut, erstere auf Grund ihrer Grösse, die beim 
Zählen der Zellteilungen eine beträchtliche Mehrarbeit bedingen musste, und den Mais, 
da er beim Keimen eine Menge Nebenwurzeln von wechselnder Länge und Anzahl bii- 
det, zwischen welchen also die unberechenbarsten Correlationen vorhanden sein miis- 
sen. Ich wählte daher Pisum sativum. 



38 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERI0D1Z1TÄT DER ZELLTEILUNG. 



Ser. 1—3. 

Von der gewöhnlichen im Handel vorkommenden Sorte wurden den 6. III. 1919 
cirka 4,000 Erbsen, die zu nahezu derselben Grösse ausgelesen waren, ausgesät. Die 
Erbsen wurden auf drei Holzkästen, ausgekleidet mit Filtrierpapier und im iibrigen 
ausgestattet wie zuvor beschrieben (S. 22), verteilt. Das allgemeinste Keimen traf 
am 11. III. ein. Die eine der Kulturen wurde in konstanter Dunkelheit gehalten, die 
beiden anderen wurden Variationen Licht — Finsternis ausgesetzt. Von diesen letzteren 
erhielt die eine Licht während 12 Tagesstunden von 9 Uhr vorm. bis 9 Uhr nachm. 
(9 — 9), worauf sie ins Dunkle gestellt wurde. Die andere wurde von 9 Uhr nachm. — ■ 
9 Uhr vorm. (9 — 9) dem Lichte ausgesetzt; als Lichtquelle kam eine Halbwattslampe 
von 325 Kerzen Intensität auf 80 cm Abstand vom Objekt zur Anwendung. Die Lampe 
hielt ich die ganze Zeit iiber mit rinnendem Wasser abgekiihlt. Die Versuche wurden 
in zwei im Erdgeschoss des Nobelinstituts fur physikalische Chemie der K. Wissen- 
schaftsakademie befindlichen Dunkelkammern aufgefiihrt. 1 

Die periodische Beleuchtung begann den 9. III., also zwei Tage vor dem Eintritt 
des Keimens und dauerte bis zum 16. und 17. III., wo die Fixierung stattfand, fort. 
Diese wurde während 24 Stunden jede Stunde ausgefiihrt. Jede Frequenzjjrobe umfasste 
im allgemeinen 10 Wurzeln. Es stellte sich später heraus, dass diese Anzahl oft zu klein 
war, da einige der Objekte bei Einbettung und Schnittzerlegung verloren gingen. 

Die Temperatur in den Versuchszimmern hielt sich nahezu konstant. Während 
der 24 Stunden, wo die Fixierung der Frequenzproben stattfand, wurden folgende Tem- 
peraturen notiert: 



Uhr 


9 


11 


1 


3 


5 


7 


11 


1 


3 


5 


7 


Temp. 


17,4 


17,4 


17,3 


17,4 


17,2 


17,3 


17,4 


17,4 


17,3 


17,1 


17,0 



Die Teilungsintensität wurde fiir 10 Medianschnitte von jeder Wurzel bestimmt. 
Die in den Tabellen 4 — 6 vorkommenden Zahlen bilden die ganze Anzahl gefundene 
Teilungsstadien bei 10 Schnitten. Nach Umrechnung auf 40 Zellreihen erhält man 
Endsummen, welche direkt vergleichbar sind. Eine Durchschnittszahl aus diesen, be- 
rechnet fiir die ganze Frequenzprobe, findet sich neben der Fixierungszeit angegeben. 
Die Kurven (Fig. 1 — 3) sind nach diesen Durchschnittszahlen gezogen. 

Die erzielten Resultate dieser Versuche zeigen, dass die Voraussetzungen, von 
welchen ich bei der Veranstaltung der Versuche ausgegangen bin, wahrscheinlich falsch 
waren. Die Teilungsintensität ist nicht gleichmässig bei den Wurzeln, wie Karsten 
an seinen Objekten gefunden zu haben meint. Fig. 1 gibt eine deutlich hervortretende 
Tagesperiodizität an. Diese zeigt sich bei einem Material, das die ganze Vegetationszeit 
hindurch von der Aussaat der Samen bis zur Fixierung der Wurzeln in konstanter Dun- 



1 Da Stoppel die Frage von der Bedeutung der Luftelektrizität und der Emanation in die Diskussion iiber 
die Ursachen der Periodizitätserscheinungen eingefiihrt hat, möchte ich erwähnen, dass die Versuchskästen auf 
eine Bleibank gestellt waren, die mit den Wasserleitungsröhren verbunden war. Zwischen dieser Bleibank und 
den Kasten befanden sich Glassckeiben und Kork. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |, 



39 





9 10 11 12 123456789 10 11 12 12 3 4 5 6 7 8 

Fig. 2. (Ser. 2. Tab. 5.) 




10 11 12 1 



7 8 9 10 11 12 1 
Fig. 3. (Ser. 3. Tab. 6.) 



23456789 



kelheit gehalten worden ist. Sie ist also völlig analog mit der Rhytmik, welche Karsten 
bei Sprossvegetationspunkten von Pisum und Zea unter gleichartigen Kulturbedingungen 
nachweist. Ob diese Wurzelperiodizität gleichen Ursprungs wie die der Sprossvege- 
tationspunkte ist, ist zurzeit schwer zu entscheiden. Karsten erwähnt nur einen Ver- 
such mit Sprossen von Pisum sativum., und die Teilungszahlen, die er hieraus erhielt, 
bilden eine Kurve, die im Verhältnis zur Kurve in Fig. 1 nahezu gerade entgegengesetzt 
verläuft. So findet er ein Minimum während des Tages, jedoch nicht zu einem bestimmten 
Zeitpunkt scharf abgesetzt, und ein Maximum 1 / 2 10 Uhr abends bis 7 2 2 Uhr nachts. Wir 
haben freilich nicht mit derselben Erbsenrasse gearbeitet, aber nach meinen Untersuch- 
ungen im iibrigen zu urteilen diirfte dieser Umstand wenig auf die Erscheinung, um die es 



40 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

sich hier handelt, einwirken. Karsten erwähnt nichts iiber die Rassenreinheit der von 
ilim angewendeten Erbsen. Da ich indessen bei anderen Versuchen mit Erbsen einer 
reinen Linie dieselben Resultate erhalten habe, hat es den Anschein, als ob die Ab- 
stammung in diesem Falle keine Rolle spielte. Es ist ja im ubrigen aus anderen Un- 
tersuchungen hervorgegangen, dass rhytmische Erscheinungen sich unabhängig von 
den Rasseneigenschaften des Materials erwiesen. Stoppel (1916, pag. 633) erhielt z. B. 
dieselben Tageskurven fiir die Bewegungen der Phaseolus-JSYåtter, einerlei ob die Aus- 
saat von Europa, Buitenzorg öder Amerika genommen wurde. Uber die Reinheifc der 
Aussaat erwähnt sie in diesem Zusammenhang nichts. Diese Tatsachen lassen schlies- 
sen, dass der Tagesperiodizität in der Zellteilung der Wurzeln ein Synchronismus zu 
der der Sprosse fehlt — ein Umstand, der vielleicht von keinem besonderen Wert ist, 
da, wie ich weiterhin zeigen werde (S. 47), der synchrone Verlauf auch bei den ein- 
zelnen Wurzeln unter einander starken Verschiebungen unterliegt. 

Aus einem einzelnen Versuch känn man selbstredend keine sichere Schlussfol- 
gerungen iiber das Vorkommen und die Natur einer Erscheinung ziehen. Das erzielte 
Resultat muss durch neue Versuche gepriift werden. Erst dann känn die Frage von 
der Kausalität bei der von Karsten nachgewiesenen Sprossperiodizität zur Bespre- 
chung aufgenommen werden. Es war allerdings dieses Problem, worauf meine Ver- 
suche gerichtet waren, aber da sich der Ausgangspunkt als falsch erwiesen hat, indem 
auch bei den Wurzeln eine Periodizität bemerkbar wurde, muss natiirlich vorerst diese 
Sache gepriift werden. Sollte hierbei festgestellt werden können, dass der in Rede ste- 
hende periodische Verlauf Tatsache ist, so wird es auch nötig den Arbeitsplan zu re- 
vidieren, denn dieser war auf Karsten' s Angaben iiber einen solchen Unterschied 
zwischen Wurzel und Spross, dass nur der letztere eine periodisch wechselnde Zelltei- 
lungsintensität besitze, aufgebaut. Aus diesem Grunde war die Annahme am nächst- 
liegenden, dass die Ursache des Rhytmus bei einem Faktor zu suchen sei, der unter 
normalen Umständen die Sprosse aber nicht die Wurzeln traf, also in erster Linie dem 
Licht. 

Bevor ich in meiner Untersuchung iiber den Zellteilungsrhytmus bei den Wur- 
zeln weitergehe, werde ich indessen zunächst ein paar Worte iiber die Kurven von dem 
mit periodischem Lichtwechsel behandelten Material (Fig. 2 und 3) erwähnen. 

Als die Versuche vorgenommen wurden, hatte ich erwartet, dass die regelmäs- 
sig tagesperiodische Beleuchtung sich mit regelmässiger Tagesrhytmik in der Zelltei- 
lungsfrequenz abspielen wiirde, und die Arbeit musste darauf abzielen, das Vorkom- 
men einer eventuellen Nachwirkung des Lichtreizes zu untersuchen. Es liegt auf der 
Hand, dass eine solche Nachwirkung erst klargemacht werden känn, nachdem der di- 
rekte Einfluss des Lichts auf die Wurzeln festgestellt worden ist. In den beiden aus- 
gefiihrten Versuchsserien (Fig. 2 und 3, Tab. 5 und 6) wurden daher die Frequenzpro- 
ben genommen, während der Lichtwechsel noch stattfand. Wir erhalten indessen nicht 
die erwarteten regelmässigen Tagesperioden, sondern statt dessen Intensitätsschwan- 
kungen, die dichter auf einander folgen, bei welchen also Maxima und Minima durch 
kiirzere Zeitabstände als 12 Stunden getrennt sind. Da die Einwirkung des Lichts auf 
die Zellkernteilung in einer allgemeinen Hemmungswirkung besteht (Näheres hieriiber 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 41 

in Kap. VI), hatte jede Lichtperiode von einer herabgesetzten Teilungsfrequenz be- 
gleitet sein miissen, deren Hebung von dem Eintritt der Dunkelperiode abhängig ge- 
wesen wäre. Dieses einfache Ursachenverhältnis lässt sich gleichwohl aus den betref- 
fenden Kurven nicht herauslesen. In Fig. 2 beginnt die Kurve mitten in der Licht- 
periode zu steigen, und in Fig. 3 findet sich ein ähnliches Verhältnis am Schluss der Dun- 
kelperiode, wo die Teilungsintensität abnimmt, bevor noch die Beleuchtung angefangen 
hat. Nachdem das Minimum gleich zu Anfang der Lichtperiode erreicht ist, tritt wie- 
der eine Steigerung ein. Die Kurven verlaufen also ohne deutlich markiertes Verhält- 
nis zum Lichtwechsel. Unzweifelhaft beruht dies wenigstens zum Teil darauf, dass die 
normale Tageskurve (Fig. 1) fortbesteht und ihre Ausschläge neben den Verschie- 
bungen in der Teilungsfrequenz, welche die Lichtperioden verursachen, geltend macht. 
Wenn wir diese Resultate mit Karsten's Versuchen (1915, pag. 27), (wo Sprossve- 
getationspunkte in 12-stundigen Intervallen mit Lichtperioden während der Nacht 
beleuchtet wurden), vergleichen, finden wir eine auffallende Ähnlichkeit darin, dass 
auch die Kurven von diesen Versuchen dichter auf einander folgende Ausschläge zeigen. 
Die Kurve verdoppelt sich, so dass wir zwei Maxima und zwei Minima im Laufe von 
24 Stunden erhalten. Karsten halt diese Veränderung flir eine Folge des Antagonis- 
mus zwischen der normalen Tagesperiode und den Induktionen, welche der Lichtwech- 
sel herbeigefiihrt hatte, so dass ein Teil der Pflanzen auf das Licht reagiert hat, andere 
dagegen nicht. Fiir die ersteren hat die Beleuchtung eine Hemmung des embryonalen 
Wachstums bedingt, so dass die Zellteilung eingestellt resp. zuriickgehalten und erst 
nach Eintritt der Dunkelperiode wieder in Gäng gesetzt wurde. Diese bilden demnach 
ein neues Maximum, das neben den normalen Schwankungen auftritt. Ein Teil der 
Sprosse ist nämlich dem gewohnten Gäng der Wachstumsperiode strenger unterwor- 
fen geblieben und hat trotz der Lichthemmung an der normalen Teilungszeit festge- 
halten, jedoch mit der Veränderung, dass das Maximum verzögert wurde, so dass es 
zwei Stunden später als gewöhnlich eintrifft. 

Karsten' s Erklärung fusst demnach auf der Annahme, dass die verschiedenen 
Pflanzen gegenuber der Einwirkung des Lichts verschieden »gestimmt» sind, so dass 
einige mehr andere weniger reagieren. Da die Resultate, zu welchen ich selbst gekom- 
men bin, derart sind, dass ich geneigt bin mich der Karsten' schen Auffassung anzu- 
schliessen und diese auch auf die Verdoppelung der Perioden bei den Wurzeln anzu- 
wenden, möchte ich schon hier auf ein Verhältnis aufmerksam machen, das die Hy- 
pothese von dem Unterschied in der Stimmung der Objekte gegenuber dem Lichte 
stiitzt. Wie ich später zeigen werde, entbehren die Perioden bei den einzelnen Wur- 
zeln eines synchronischen Verlaufes. Fiir einen Teil trifft das Maximum friiher ein 
als fiir andere. Die allgemeine Teilungstendenz öder, man könnte sägen, der »Zell- 
teilungsdruck » ist zu jedem Zeitpunkt bei den einzelnen Wurzeln verschieden. Hierin 
känn die Ursache ihrer verschiedenen Stimmung liegen. Die Wirkung des Lichtes be- 
stelit ja darin, dass eine Periode um eine gewisse Zeit verzögert wird. Die Länge der- 
selben hängt davon ab, in welchem Zustand sich die Wurzel befindet, wenn die Licht- 
periode beginnt. 

Auf die Verdopplung der Frequenzkurve in dem Versuch mit Lichtperiode bei 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 6 



42 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIOD1ZITÄT DER ZELLTE1LUNG. 

Nacht und Dunkelperiode am Tage muss man demnach die Erklärung anwenden, die 
Karsten fiir seine analogen Versuche mit Spross vegetationspunkten benutzt hat, d. h. 
die Ursache der Erscheinung sclieint darin zu liegen, dass das Licht eine verschieden 
länge Verzögerung der Perioden verursacht, beruhend auf obwaltenden Unterschieden 
in der Stimmung der Wurzeln. 

Wenn diese Erklärung richtig ist, kommt man auch zu der Schlussfolgerung, dass 
die in Rede stehende normale Tagesperiode eine besonders stabile Erscheinung sein muss, 
da sie durch das Licht verschoben aber nicht aufgehoben werden känn. Diese Eigen- 
schaft hat Karsten (1918) auch bei der Tagesperiodizität in den Teilungen der Spirogyra- 
Zellen gezeigt, die unter normalen Verhältnissen um 10 bis 12 Uhr nachts erfolgen. Durch 
umgekehrte Beleuchtung (Licht bei Nacht und Dunkelkeit bei Tage) konnte Karsten 
alle Teilungen dazu bringen fiir den Augenblick aufzuhören. Nach und nach fingen 
sie an während der neuen Dunkelperiode, also während des Tages, einzutreten, aber 
am vierten und fiinften Tage erfolgte ein so stärker Riickgang zur normalen Teilungs- 
zeit, der Nacht, dass die Teilungsfrequenz trotz der Beleuchtung häufig grösser war 
als während der Dunkelperiode. Dieses konservative Festhalten der naturlichen Rhyt- 
mik lässt schliessen, dass dieselbe entweder durch einen erblichen Faktor öder durch 
aitiogene Ursachen, deren Einwirkung auf die Zellteilung stärker ist als die des Lichts, 
bedingt sein muss. Da letzteres stark genug ist, um fiir einige Zeit alle Zellteilungen 
bei Sjnrogyra zu sistieren und die Teilungsfrequenz bei den Phanerogamen, welche 
untersucht worden sind, höchst wesentlich zu reduzieren, so miissen es starke und ti ef 
eingreifende Bedingungen sein, die den naturlichen Rhytmus bestimmen. Der Um- 
stånd, dass das Licht zu Anfang grösseren Effekt herbeifuhrt als später, dass die Zell- 
teilung zuerst eingestellt öder verzögert wird, sich aber später an die Beleuchtung »ge- 
wöhnt» und trotz derselben erfolgt, so dass sogar Teilungsmaxima hierbei eintreten 
können, zeigt, dass die Zellen gerade durch ihre Fähigkeit »sich zu gewöhnen » in den 
Stånd gesetzt sind, sich in gewissem Grade von der Aussenwelt unabhängig zu machen. 
Man darf gleichwohl nicht meinen dass dies der Hypothese von der Autonomie der 
Rhytmik einen besonderen Vorzug gewähren sollte, denn teils muss man mit dem Vor- 
handensein äusserer periodischer Faktoren, die mehr eingreif end als das Licht sein kön- 
nen, rechnen, teils eriibrigt immer die Frage von dem Paralellismus des Rhytmus mit 
dem Tageslauf. 

Ich werde nun mit der Besprechung meiner Versuche fortfahren um zu entschei- 
den, ob die Periodizität, die in der bereits angefiihrten Versuchsserie zu Tage trät, fest- 
gestellt werden känn, und ob die Wendepunkte der Perioden an besondere Zeiten des 
Tageslaufes gebunden sind. Ausserdem soll der Verlauf der Perioden der einzelnen 
Wurzeln im Verhältnis zu einander einer näheren Priifung unterzogen werden. 

Ser. 4-5. 

Den 8. III. 1920 wurden 3,000 Erbsen von der reinen Linie Concordia, die ich von 
Svalöf erhalten hatte, ausgesät. Versuchslokal und Kulturbedingungen waren dieselben 
wie in der vorhergehenden Serie. Die Erbsen wurden bis zum 15. in Holzkästen gehalten, 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |, 



43 



68 
64 
60 
56 
52 
48 
44 
40 
36 
32 
28 
24 
20 
16 
12 
8 
4 


































































































































































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510 511 513 514 515 517 518 519 520 522 523 524 

Fig. 4. (Ser. 4. Tab. 7.) 



7 9 
526 



88 
84 
80 
76 
72 
68 
64 
60 
56 
52 
48 
44 
40 
36 
32 
28 
24 
20 
16 
12 
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9 111 3579 11 13 5 7 9 11 13 

528 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 540 541 542 543 



9 
544 



Fig. 5. (Ser. 5. Tab. 8.) 



44 M. G. STÅLFELT, STUDIEN (JBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

wo das allgeimeine Keimen eintraf. Die, welche gleichzeitig gekeimt waren, wurden 
nun auf zwei Serien verteilt, von welchen man die eine (Ser. 4, Tab. 7, Fig. 4) in den 
Holzkästen (auf Filtrierpapier) weiterwachsen liess, während die andere (Ser. 5, Tab. 8, 
Fig. 5) in reinen Sand in kleinen Tonkrugen mit mindestens 15 Erbsen in jedem Krug 
gepflanzt wurde. Es war nämlich denkbar, dass die gleichförmige Behandlung des Ma- 
terials in den Versuchen, wo die Kultur bei feuchter Luft in einem fur alle Wurzeln ge- 
meinsamen Kasten erfolgte, gestört werden könnte. weil man während der Zeit, wo die 
Fixierung stattfand, genötigt war, die feuchte Kammer mit bestimmten Zeitpausen zu 
öffnen und damit die Luftzufuhr und den Feuchtigkeitsgehalt zu verändern. Durch 
Auf ziehen der Wurzeln in kleinen Tonkrugen konnte diese Fehlerquelle umgängen wer- 
den, denn bei jeder Fixierung wurden nur die Wurzeln aus einem der Kruge heraus- 
genommen, ohne dass die anderen in irgend einer Weise dadurch beriilirt wurden. 
Die Kruge stånden auf einer Bleibank, die mit den Wasserleitungsröhren verbunden 
war. Der Sand wurde vor dem Einpflanzen der Erbsen in der Weise bereitet, dass er 
zuerst mit Pfeffers Nährlösung in einer schwächeren Konzentration durchtränkt und 
darauf zu einer gleichmässigen und lockeren Masse, die zur Fällung der Kriige diente, 
umgeruhrt wurde. Uber die letzteren liess ich Streifen von Filtrierpapier ziehen, die 
mit ihren Enden in mit Wasser gefullte Schalen eintauchten. Andere Wasserzufuhr kam 
nicht in Frage. Den 18. und 19., wo also die Wurzeln 3 bis 4 Tage alt waren, fand 
die Fixierung statt. Die Frequenzproben sind alle zwei Stunden genommen. Die Re- 
sultate dieser Versuche finden sich in Fig. 4 und 5 zusammengestellt, die nach Tab. 7 und 
8 aufgestellt sind. 

In Fig. 4 sind ein paar Liicken in der Kur ve, die daher riihren, dass die betreff enden 
Frequenzproben durch irgend ein Missgeschick verloren gingen. Die am Schluss der 
beiden Kurven vorhandene Liicke ist eine Folge von unzulänglichem Material. Die 
letzte Fixierung wurde dann bis zu dem Zeitpunkt aufgespart, wo nach dem ersten Ver- 
such (Fig. 1) ein Minimum zu erwarten war. 

Aus diesen Kurven und Tabellen geht hervor, dass tatsächlich auch bei den Wur- 
zeln eine Zellteilungsrhytmik existiert, und da Maxima und Minima in den drei bisher 
ausgefuhrten Versuchen ungefähr zu entsprechenden Zeitpunkten eintreffen, sind die 
Perioden aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Tageslauf verkniipft. W T enn wir die 
Zeitpunkte vergleichen, bei welchen die Kurven wenden, so miissen wir sägen, dass die 
Gleichzeitigkeit augenfällig ist. Völlig exakte Werte sind schwerlich in anderer Weise 
als durch zahlreichere, dicht auf einander folgende Frequenzproben zu erhalten. Da 
letztere nur alle zwei Stunden genommen sind, ist also ein Spielraum von zwei Stun- 
den vorhanden, und dieser känn noch grösser sein in solchen Fallen, wo die Werte nahe 
an einander liegen, denn wir miissen ja mit einem mittleren Fehler von im allgemeinen 
± 11 % fur die einzelnen Frequenzzahlen rechnen. Trotz dieses Fehlermarginals ist der 
Charakter des Rhytmus von Tagesperiodizität augenscheinlich. Dieser Charakter känn 
indessen erst als erwiesen angesehen werden, nachdem wiederholte Versuche iiberein- 
stimmende Resultate ergeben haben. Ich untersuchte daher eine neue Versuchsserie. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO I, 



45 



Ser. 6. 

Unmittelbar nach den beiden vorhergehenden Versuchsserien wiirde eine neue in 
Gäng gesetzt und in derselben Weise ausgefiihrt wie die vorige Sandkultur-Serie (Ser. 5). 
Die Erbsen wurden den 23. III. 1920 ausgesät. Diejenigen, welche in der Nacht vom 
30. — 31. gekeimt waren, wurden in kleine Kriige mit Sand eingepflanzt. Der Versuch 
ist völlig gleichartig mit dem vorhergehenden. Die Probeentnahme erfolgte den 4. und 



84 
80 
76 
72 
68 
64 

60 
56 
52 
48 
44 
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36 
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568 


569 



II 



7 9 
570 



Fig. 6. (Ser. 6. Tab. 9.) 



5. IV. Die Länge der Wurzeln war dann cirka 70 mm. Die erhaltenen Werte sind in 
Fig. 6 und Tab. 9 zu finden. 

Wie man bei einem Vergleich zwischen den Kurven in Fig. 5 und 6 ersieht, ist die 
Ubereinstimmung zwischen denselben so gross, wie man es mit Rucksicht auf den mitt- 
leren Fehler der Werte und den Zeitabstand zwischen den Frequenzproben iiberhaupt 
verlangen känn. In beiden Fallen treffen Maxima 9 — 11 Uhr vorm. und Minima 9 — 11 
Uhr nachm. ein, und diese Zeiten stimmen gut iiberein mit den Kur ven (Fig. 1 und 4) von 
den Versuchen, wo die Wurzeln in feuchter Luft aufgezogen wurden. Im letzten Versuch 
ist das erste Maximum mutmasslich nicht mitgenommen, da die Frequenzprobe 9 Uhr 
vorm. fehlt. 

Auf Grund der so gefundenen Ubereinstimmung zwischen den Ausschlägen von den 
verschiedenen Versuchsserien können wir als festgestelU ansehen, dass der in Rede slehende 



46 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNO. 

Zellteilungsrhytmus tagesperiodisch ist mit maximaler Teilungsintensität vormittags 9 — 11 
Uhr und minimaler nachm. 9 — 11 Uhr. 

In Bezug auf die relative Höhe und Tiefe der Perioden zeigen die einzelnen Kur- 
ven auch eine gute Ubereinstimmung. In Fig. 4 verläuft die Kurve etwas niedriger als 
in Fig. 5 und 6, darauf beruhend, dass die Teilungsfrequenzen auf 40 Zellreihen anstått 
wie in den beiden späteren Fallen auf 50 Zellreihen berechnet sind. Die Wurzeln, die 
auf Filtrierpapier gewachsen waren, waren nämlich durchweg schmäler als diejenigen 
der Sandkulturen. Werden die Werte auf 50 Zellreihen umgerechnet, so erhält die Kurve 
ein Aussehen wie in Fig. 5 und 6. Das Verhältnis zwischen Maxima und Minima 
ist auch ungefähr dasselbe. Das erste Minimum beträgt 64 % vom ersten Maximum 
und 54 % vom zweiten, durchsclmittlich also 60 %. Derselbe Wert ergibt sich aus der 
Kurve von Fig. 1. In Fig. 5 verhält sich das festgestellte Minimum zu zwei Maximis wie 
(31: 56) 55 : 100, und das Maximum in Fig. 6 gibt mit dem ersten Minimumwert (39: 60) 
65: 100 und mit dem zweiten (34: 60) 57: 100, im Durchschnitt also 61%. Maxima 
und Minima liegen demnach in folgendem Abstand von einander, wenn das Verhältnis 
in % angegeben wird: 

Versuchsserie 1 (Fig. 1) 60 % 
» 4 ( » 4) 60 % 

» 5 ( » 5) 55 % 

» 6 ) » 6) 61 % 

Die Amplitude der Perioden beträgt im allgemeinen ± 20 %. 

Diese Ubereinstimmung zwischen dem Zeitabstand und der Ausschlagstiefe der 
registrierten Perioden könnte vielleicht zu der Annahme Anlass geben, dass der Rhyt- 
mus in höhem Grade stabil sei, und dass der Mechanismus mit Präzision arbeite, aber 
dies wäre in Wirklichkeit eine iibereilte Schlussfolgerung. Dass die Perioden tatsäch- 
lich durch Stabilität gekennzeichnet werden, dafiir legten die Lichtwechselversuche 
Zeugnis ab. Die vorerwähnte Ubereinstimmung zwischen dem Verlauf der Rhytmen 
känn dahingegen in diesem Fall keinen sicheren Auf schluss gewähren, da die Kurven durch 
die Mittelwerte von einer Anzahl Wurzeln gezogen sind. Die Periode der einzelnen Wur- 
zel känn also höchst bedeutend fluktuieren, ohne dass dies in der Kurve zum Ausdruck 
kommt, vorausgesetzt dass jede Frequenzprobe eine hinreichende Anzahl Wurzeln um- 
fasst. In Wirklichkeit kommen auch beträchtliche Differenzen zwischen den Teilungs- 
intensitäten bei den einzelnen Wurzeln vor, wie die Tabellen zeigen. Um dies besser 
zu veranschaulichen habe ich durch Punkte die Zellteilungszahlen der Wurzeln in die 
Figuren eingetragen, so dass man aus diesen die Verteilung der Varianten innerhalb der 
Frequenzprobe und ihre Gruppierung im Verhältnis zum Durchschnittswert ersehen 
känn. Die bedeutenden Abweichungen, welche die einzelnen Wurzeln im Verhältnis 
zu einander und zum Durchschnittswert zeigen, treten als eine so gut wie konstante 
Erscheinung hervor. Wenn auch der Spielraum in gewissen Fallen wie in den Proben 
534, 535 und 544 (Fig. 5) relativ zusammengedrängt ist, umfasst er gleichwohl unge- 
fähr 50 % von den in diesen Proben vorkommenden Maximalteilungszahlen, und in den 
ubrigen Fallen ist der Spielraum höchst bedeutend erweitert. Besonders zeichnen sich 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 47 

die Wurzeln in Serie 5 (Fig. 5) durch grosse Variationsbreite aus, während in der fol- 
genden Serie (Fig. 6) die Streuung mehr begrenzt worden ist. Wahrscheinlich ist dieser 
Unterschied der Grund weshalb die Mittelwerte in Fig. 6 eine regelmässigere Gruppierung 
in der Kurve zeigen, als es in Fig. 5 der Fall ist. 

Dieser starke Wechsel zwischen den Teilungsintensitäten der einzelnen Wurzeln 
bei jedem einzelnen Zeitpunkt des Tages lässt sich nun nur durch die Annahme von 
Unterschieden in der Zeitorientierung der Perioden erklären. Wenn die Rhytmik fiir 
alle Wurzeln in einer Frequenzprobe völlig synchron wäre, könnten eventuelle Diffe- 
renzen zwischen den Teilungszahlen der Wurzeln nur auf zufällige Ursachen, Berech- 
nungsfehler u. dgl. zuruckgefuhrt werden, und die sämtlichen Werte miissten sich dann 
um eine Durchschnittzahl gruppieren und eine Zufallskurve bilden. Bei gewissen Fre- 
quenzproben findet sich eine Andeutung von soldier Gruppierung, aber im allgemeinen 
sind die Varianten ziemlich gleichmässig iiber den ganzen Spielraum verteilt. Dies muss 
darauf beruhen, dass die Teilungsperioden der verschiedenen Wurzeln der Gleichzeitigkeit 
entbehren, denn hierdurch kommt es dass die Frequenzprobe Wurzeln umfasst, welche ver- 
schiedene Punkte der T eilungskurve repräsentieren, in Extremfallen demnach sowohl 
Maximum als Minimum. Die Teilungszahlen von einer Frequenzprobe ordnen sich da- 
her nicht nach der gewöhnlichen Variationskurve, sondern bilden eher eine gerade Linie 
mit einander. 

Ich habe bei einer fruheren Gelegenheit (1919) iiber Fälle berichtet, wo die Tei- 
lungsfrequenzen bei einer grösseren Anzahl Wurzeln, die gleichzeitig fixiert wurden, 
iiber den ganzen Spielraum gleichmässig verteilt waren, woraus ich die Schlussfolgerung 
gezogen hatte, dass die Zellteilungsintensität bei der einzelnen Wurzel rhytmischen 
Schwankungen unterworfen gewesen war. Der fehlende Synchronismus machte mich 
zu der Annahme geneigt, dass die Periodizität autonomen Charakters sei, und ich wurde 
in dieser Auffassung unterstiitzt durch Karsten' s Untersuchungen, da er mit nega- 
tivem Resultat nach einer Tagesrhytmik in den Zellteilungen von Wurzeln gesucht hatte. 
Die gleichmässige Verteilung der Varianten, die ich damals fand und auf welche ich 
meine Schlussfolgerungen basierte, tritt auch bei mehreren der Frequenzproben her- 
vor, die in meine späteren Versuchsserien einbegriffen sind, wenngleich das Material 
in der Regel nicht ausreichend ist, um ein völlig getreues Bild zu gewähren. Da diese Ver- 
suchsserien indessen gezeigt haben, dass auch die Zellteilungen der Wurzeln durch einen 
rhytmischen Verlauf gekennzeichnet werden, so ist hierdurch das Resultat meiner fru- 
heren Untersuchung in diesem Punkt bestätigt worden, und mein Gedankengang von der 
gleichmässigen Verteilung der Varianten als Beweis fiir das Vorhandensein einer Perio- 
dizität hat sich als richtig erwiesen. 

Die Perioden der einzelnen W T urzeln verlaufen indessen nicht völlig unabhängig 
von einem Zeitzusammenhang, denn wenn dies der Fall wäre, wiirde von den Frequenz- 
proben keine Tageskurve gebildet werden können. 

Sie werden also durch einen gewissen Grad von Gleichzeitigkeit, einen relativen Syn- 
chronismus, gekennzeichnet. Hierin stimmen diese Zellteilungsperioden mit den rhyt- 
mischen Schwankungen uberein, die in der Blutungstätigkeit von Brassica (Romell 
1918, pag. 449) nachgewiesen sind. Diese Tageskur ven zeigten eine wechselnde Zeit- 



48 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTE1LT7NG. 

orientierung bei verschiedenen Pflanzen und die Schwankungen waren häufig so gross, 
dass z. B. Maximum bei einem Individmim gleichzeitig mit Minimum bei einem anderen 
eintreffen konnte. In den von Romell studierten Fallen verteilten sich die sämtlichen 
Maxima (36 Stuck) auf 18 von den 24 Stunden des Tages. Nur in der Zeit 6 nachm. 
bis 12 nachts wurde kein Maximum registriert. Entsprechend verhielten sich die Minima. 
In beiden Fallen gruppieren sich die Werte um einen gewissen Zeitpunkt des Tages, so 
dass auch nach der Zusammenstellung der Mittelwerte Tageskurven hervortreten. 

Ähnliche Schwankungen, wenngleich von geringerem Umfang, treten auch in der 
Zeit orientierung der Tagesperioden, welche die Schlafbewegungen der Phaseolus-T&åt- 
ter zeigen (Stoppel 1916, pag. 618) hervor. 

Auf Grund dieses fehlenden Synchronismus, der also einen gewöhnlichen Cha- 
rakter bei tagesperiodischen Lebenserscheinungen zu bilden scheint, miissen wir nun, 
was die Wurzelzellteilung anbelangt, die Schlussfolgerung ziehen, dass die Tagesperio- 
den der einzelnen Wurzeln durch grössere Amplituden gekennzeichnet werden als die, 
welche in meinen zuvor angefiihrten Kurven angegeben werden, weil diese nach den 
Durchschnittswerten gezogen sind. Die Kurven reichen demnach nicht an die Maxima 
und Minima heran, welche die Amplituden der einzelnen Perioden bestimmen. Wie 
gross diese sind, habe ich natiirlich nicht entscheiden können, da es noch keine Methode 
gibt, mittels welcher die Zellteilung in einem Organ verfolgt werden känn. Nach der 
Verteilung der Varianten auf Maxima und Minima der Durchschnittskurven (Fig. 4 — 6) 
känn man durch Abschätzung bis zu gewissen Näherungswerten kommen. Es hat den 
Anschein, als ob die wirklichen Teilungsperioden einen Ausschlag von ungefähr ± 25 — 30 % 
anstått der Amplitilde von ± 20 %, die im V orhergehenden fiir die Durchschnittskurve be- 
rechnet wurde besässen. 



Der deutliche Zusammenhang zwischen dem Verlauf der Zellteilungsperioden 
und der Tageszeiten gewährt ja einen bestimmten Finger zeig, wenn es sich um die nä- 
here Erforschung und die kausale Erklärung der Erscheinung handelt, und es scheint, 
als hatte man in diesem Falle nur zwischen folgenden drei Möglichkeiten zu wählen: 

1) Man könnte gerade wie Karsten die Ursache in einer induzierten und ver- 
erbten Lichtwirkung suchen, was jedoch, wie ich bereits (pag. 40) bemerkt habe, sich 
kaum verlohnen diirfte, da Karsten' s Licht-Hypothese nicht mehr derselbe Wert bei- 
gemessen werden känn wie friiher, und da direkte Versuche gezeigt haben, dass die 
Zellteilungsintensität und der rhytmische Verlauf derselben nicht völlig von einem 
Lichtwechsel beherrscht werden, sondern verlaufen, als seien andere Faktoren von grös- 
serem Einfluss als das Licht (pag. 42) vorhanden. 

2) Man könnte auch den Weg einschlagen, den Stoppel betreten hat, als sie fiir 
die tagesperiodischen Bewegungen der Phaseolus-BYdtter Ankniipfungspunkte in den 
Potentialschwankungen der Atmosphäre und den Variationen des Emanationsgehaltes 
derselben suchte. Ihre Versuche zeigen freilich, dass ein Zusammenhang zwischen die- 
sen Erscheinungen vorhanden sein muss, aber man weiss nicht, ob die physiologischen 
Prozesse, welche die Blattbewegung zuwegebringen und regulieren, unmittelbar von den 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO I. 49 

erwähnten äusseren Faktoren beeinflusst sind, öder ob sie durch andere dazwischen- 
liegende Reaktionen vermittelt werden. Die Schwankungen, welche Stoppel oft in den 
Versuchsergebnissen antraf, deuten daraufhin, dass die letztere Möglichkeit die wahr- 
scheinlichste ist. Es diirfte daher am sichersten sein, erst in zweiter Hand mit Elektri- 
zität und Emanation als Ursachen zu rechnen. Auch Romell konnte ja zwi schen der 
Blutungstätigkeit von Brassica und elektrischen Erscheinungen keinen Zusammen- 
hang nachweisen. 

3) Schliesslich wäre es denkbar, dass man dnrch Untersiichungen des Tages- 
verlaufes anderer physiologischer Prozesse seine Kenntnisse von den Periodizitäts- 
erscheinungen im allgemeinen erweitern und demnach einen besseren Uberblick iiber 
das ganze Problem gewinnen könnte, wodurch event. die Möglichkeit erzielt wiirde 
einen sicheren Ausgangspunkt fiir die Erforschung der Ursachen zu beschaffen. 

Ich habe meine Untersuchungen nach dem letzteren Plan fortgesetzt und die Ar- 
beit hauptsächlich auf das Streckung swachstum und die Permeabilität eingestellt in der 
Absicht auf solche Art zu erforschen, ob bei diesen Prozessen eine Tagesperiode nach- 
gewiesen werden könnte öder nicht. Ausserdem habe ich einen besonderen Teil meiner 
Arbeit der Dynamik der Zellkernteilung gewidmet. Hierbei wurde ich von dem Gedan- 
ken geleitet, dass man erst nach Untersuchungen iiber die Einwirkung äusserer und 
innerer Faktoren auf die Auslösung und Verlaufsgeschwindigkeit der Zellteilung in 
den Stånd gesetzt werden känn, sicherer zu bestimmen innerhalb welchen Gebietes man 
die Reaktion zu suchen hat, welche die Auslösung der Perioden erklären und auf die 
primäre Ursache hinweisen känn. Was ich in diesem Fall erreicht habe, ist besonders 
anspruchslos, sowohl an Umfang als an Wert, und ist mehr als ein Anfang wie als ein 
abgeschlossenes Ganzes zu betrachten. Die Arbeit ist jedoch auf Grund der statisti- 
schen Feststellungen, die bei Untersuchungen dieser Art nicht zu vermeiden sind, sowohl 
miihsam als zeitraubend geworden. 



Kap. V. Der Streckungsverlauf der Wurzel. 

Die bei den Wachstumsphasen einer Zelle — die Teilung und die Streckung — 
sind bekanntlich von einander abhängig insofern, als die Ingangsetzung der einen nicht 
gut eintreffen känn, während die andere noch im Werke ist. Eine solche Wechselwir- 
kung zwischen den beiden Prozessen wurde bei einzelligen Organismen und Zellfäden 
nachgewiesen (Wildeman, Ward), bei welchen sowohl Teilung als Streckung am le- 
benden Material hat verfolgt werden können. Während einer im Werke befindlichen 
Zellteilung ist die Streckung ganz öder teilweise eingestellt. Diesen Sachverhalt bei 
Zellen innerhalb mehrzelliger Organe zu studieren stösst naturlich auf weit grössere 
Schwierigkeiten. Man diirfte indessen auch in Bezug auf diese behaupten können, 
dass eine Zelle, die ihre Streckungsphase beendigt hat, in keine neue wieder eintritt, 
bevor sie eine Teilung durchgemacht hat, und dass das Streckungswachstum insofern 
von der Teilung abhängig ist. Die Zellteilung scheint im Vergleich hiermit mehr un- 

K Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 7 



50 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

abhängig von der Streckung zu sein. Sie trifft freilich nicht bei den Zellen eines Organs 
unter einer gewissen Minimalgrösse derselben ein, dagegen findet man ja aber in einem 
meristematischen Gewebe, z. B. einer Wurzelspitze, dass Zellen von der verschieden- 
sten Länge und Grösse Teilungen unterworfen sind. Wenn die Streckung bei solchen 
Zellen durch gewisse äussere Eingriffe, z. B. Eingipsung zum Aufhören gebracht wird, 
so schreitet dennoch die Zellteilung eine Zeitlang fort und wird nur durch die allniäh- 
lich eintretende Minimalgrösse der Zellen begrenzt (Pfeffer 1893, Hottes). 

Wenn demnach die Streckung und damit die Volumenvermehrung der Gewebe 
und der Organe durch die Zellteilung ausgelöst und in gewissem Grade reguliert wird, 
so känn selbstredend ein periodischer Verlauf der letzteren entsprechende Schwankungen 
bei der ersteren verursachen. Es fragt sich nur, ob eine solche Perioclizität zum sicht- 
baren Ausdruck in der Streckung eines Organs z. B. einer Wurzel kommen känn. Fiir 
unsern Fall wird also die Frage sein: känn die bei den Pisum-W urzeln vorkommende Ta- 
gesrhytmik in der Zellteilung einen tagesperiodischen Streckungsverlauf herbeifuhren? 
Ein Uberschlag uber die diesbezuglichen Möglichkeiten gestaltet sich ungefälir folgen- 
dermassen. 

Wir nehmen an, dass eine Wurzel als Max. 55 Mitosen per Schnitt (50 Zellreihen) 
als Min. 33 Mitosen hat, und dass die dazwischen liegenden Schwankungen tagespe- 
riodisch sind. Während 12 Stunden ist die Teilungsfrequenz also im Mittel 38,5 Mi- 
tosen, während der nächsten 12 49,5. Wenn die meristematischen und embryonalen 
Zellen in jeder Zellreihe 150 an der Zahl sind, wird die Zellenanzahl des ganzen Schnit- 
tes 7,500. In Kap. VI (pag. 63) berechne ich die Zellteilungszeit (Spiremstadium bis 
friiheste Telophase) auf 12 Minuten. Mit der Teilungsfrequenz 38,5 werden also in 
12 Stunden 2,310 Zellen und mit der Frequenz 49,5 in gleich langer Zeit 2,970 Zellen 
gebildet. Der Unterschied zwischen der Zellbildung der beiden Halbperioden beträgt 
demnach 660. Von den erwähnten 7,500 Zellen des Schnittes bilden diese 660 unge- 
fälir 9 %. Während zwei auf einander folgenden 12-Stunden-Perioden wechselt also 
die ganze Zellenanzahl in der Wachstumszone der Wurzel mit cirka 9 %. Wenn keine 
störende Faktoren den Ausschlag nivellieren, muss also dieser Unterschied in der Zellen- 
anzahl auch im Längenwachstum der Wurzel eine Tagesperiodizität verursachen. Die 
Amplitiide derselben wurde höchstens ungefälir ±11% betragen, wenn man sie nach den 
beiden Werten der Zellproduktion während der beiden Hälften des Tages zu beurteilen 
versucht. Die Zahl 2,310 macht nämlich 78% von 2,970 aus. Der Unterschied — 22% — 
ist dann der Abstand zwischen der Lage der Maximum- und der Minimumpunkte. 1 

Bei dem periodischen Verlauf des Längenwachstums ist indessen auch das Ein- 
spielen noch anderer Ursachen denkbar, z. B. der Faktoren, die den Rhytmus in der 
Zellteilung und der Blutung hervorrufen. Wenn dies der Fall ist, wird es naturlich 
schwieriger die Tageskurven zu analysieren und die Ursachen zu bestimmen. • 

Wie ich in Kap. I bemerkt habe, sind Wachstumsregistrierungen zuvor von For- 
schern ausgefuhrt worden. Sowohl Triebe als Wurzeln sind hierbei Gegenstand der 
Untersuchung gewesen. Es hat nach diesen Untersuchungen den Anschein, als ob 
bei gewissen Pflanzen wie Brassica rapa und Solanum tuberosum (Baranetzky 1879) 

1 Nach den ganzen Zellenanzahl bestimmt wird die Amplitiide ± 4,5%. 



RUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO I. 51 

eine Tagesperiode im Triebwachstum vorkäme, während bei anderen diese Erschei- 
nung nicht hat festgestellt werden können. So fehlte sie bei den Objekten, die jiingst 
von Romell (1918. pag. 454) untersucht wurden: »Weder bei der Streckung des Hy- 
pokotyls von Brassica, des Keimstengels von Pisum, des ersten Blattes von Weizen und 
Roggen (die Koleoptilen waren nicht zu gebrauchen wegen der allzu stark ausgepräg- 
ten grossen Periode) war eine Tagesperiode nachweisbar, höchstens nur Perioden von 
kleinerer Länge». Das Material wurde im Dunkeln bei konstanter Temperatur auf- 
gezogen. 

Romell' s Untersuchung von Pismn-Trieben ist in diesem Falle von besonderem 
Interesse, da Karsten bei demselben Objekt eine ausgeprägte Tagesperiode in der 
Zellteilungsfrequenz hat feststellen können. Diese Rhytmik in der Zellteilung hin- 
terlässt also keine nachweisbaren Spuren im Streckungswachstum. 

In der vorerwälmten Arbeit Romell's, die nur eine vorläufige Mitteilung ist, fin- 
den sich keine nähere Angaben iiber die Perioden von kleinerer Länge, die sich möglicher- 
weise bei der Untersuchung zu erkennen gegeben haben. Solche kiirzere Perioden 
öder Fluktuationen im Streckungsverlauf sind auch bei Wurzeln von verschiedenen 
Pflanzen festgestellt worden, obgleich die Deutung dieser Erscheinung nicht klar- 
gelegt worden ist. Ich habe im Vorhergehenden Kellicott's Untersuchungen tiber 
einen vermuteten Zusammenhang zwischen Zellteilung und Längenwachstum bei 
Wurzeln von Allium und PodophyUum referiert, wobei ich auf die Mangel seiner 
Methodik und die Unzuverlässigkeit der Schlussfolgerungen aufmerksam machte. Da 
auch Friesner ebenso wie Kellicott einen Zusammenhang zwischen den Teilungs- 
und Streckungsfluktuationen bei den Wurzeln, die er untersucht hat, zu finden meint, 
werde ich, bevor ich tiber meine eigenen Registrierungen berichte, seine Vergleiche 
iiber das Längenwachstum prtifen. Seine Untersuchung tiber den Zellteilungsverlauf 
habe ich bereits referiert und nachgeprtift (pag. 34). 

Ebenso wie es mit der Zellteilung der Fall war, sucht Friesner die Fluktuationen 
des Längenwachstums in ein bestimmtes Verhältnis zu dem Zeitpunkt zu bringen, wo 
die Samen ausgesät wurden. Er kommt zu der Schlussfolgerung, dass die Perioden 
in der Regel während 24 Stunden 3 sind, und dass sie bei Wurzeln von Samen, die 
gleichzeitig gesät wurden, synchron verlaufen. Die Kur ven sind nach 12 Werten pro 
24 Stunden gezeichnet. Wenn in solchen Fallen, wo die Samen zu verschiedenen Zeit- 
punkten des Tages gesät worden sind, Vergleiche angestellt werden, verschiebt er die 
Kurven ura so viele Stunden vor öder zurtick, als die betreffenden Zeitpunkte ausein- 
anderliegen. Der Synchronismus muss hierbei hervortreten, wenn die Hypothese rich- 
tig ist, d. h. die einander entsprechenden Maxima und Minima mtissen zu ungefähr 
demselben Zeitpunkt eintreffen. In Tab. 2- (»Summary») behauptet er, dass dies der 
Fall ist. Die Schwankungen fur diese Zeitpunkte betragen 2 bis 4 Stunden, eine Uber- 
einstimmung, die als gut bezeichnet werden könnte, wenn man bedenkt, dass dieselbe 
Schwankungszeit 8 Stunden sein wurde, wenn der Zufall allein den Gäng des Rhytmus 
bestimmte. Prtifen wir indessen die Werte in Tab. 2, aus welcher die Durchschnitts- 
zeiten in der Rubrik »Summary» angeftihrt werden, so stellt sich heraus, dass eine weit- 
gehende Abschätzung dazu beigetragen hat die Ubereinstimmung der Werte zu erzielen. 



52 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTE1LUNG. 

Fur 3 Maxima und 3 Minima sind, wie erwähnt, nach seiner Meinung die Spielräume 
2 bis 4 Stunden. In Wirklichkeit treffen dieselben ein wie folgt: 

Max. 1 2 3 Min. i 2 3 

12v— lOn 8-12 n 4— 10 v 8 v— 2 n 4— 8 n 2 v— 12 n 

Stundenzahl 10 4 6 4 12 

Der wirkliche Spielraum ist also durchschnittlich ungefähr 7 Stunden. 1 Wenn 
der Zufall allein in diesem Fall bestimmte, so wiirde der Wert fiir drei Perioden 8 und 
fiir vier Perioden 6 sein. Nun sind in den erwähnten Kurven vier Perioden ebenso ge- 
wöhnlich wie drei. Daher ist der Wert 7 Stunden gerade der Spielraum, den der Zu- 
fall erfordert. Die Maxima und Minima, welche Friesner in Tab. 2 zusammengestellt 
hat, zeigen indessen eine augenfällige Ubereinstimmung, insofern als die grosse Mehr- 
zahl Fälle inner lialb jeder Gruppe sich innerhalb eines Spielraums von 2 — 4 Stunden 
bewegt, was schliessen lässt, dass die Oszillationen einer gemeinsamen Gesetzmässig- 
keit unterworfen sind. Das Gleiche geht aus seinen Tab. 3 und 5 hervor. Die Uber- 
einstimmung wird gleiehwohl dnrch die »extra waves», welche auftreten, gestört. Eine 
etwas grössere Schärfe in den Vergleichen wäre daher wiinschenswert gewesen. 

Auch wird man von dem synchronen Verlauf der Kurven nicht ganz iiberzeugt 
bei Versuchsserien, die gleichzeitig in Gäng gesetzt worden sind, und wo die Kurven 
also nicht in der einen öder der anderen Richtung verschoben zu werden brauchen, um 
verglichen zu werden. Dass man bei 12 Längenregistrierungen pro Tag im allgemei- 
nen 3 bis 4 grössere öder kleinere Wellen an der Tageskurve erhält, ist eine Tatsache, 
die auch aus Kellicott's (pag. 545) und meinen eigenen Versuchen hervorgeht. Die 
Anzahl der Wellen variiert zwischen 1 und 6. Die höchste mögliche Anzahl ist 6, aber 
diese muss, wie ich zuvor (pag. 36) bemerkt habe, je nach der Anzahl Fälle, wo zwei 
öder mehrere auf einander folgende Werte die Kurve in derselben Richtung — aufwärts 
öder abwärts — ziehen, reduziert werden. Bei gruppenweise auf einander folgenden 
Fluktuationen wird demnach die Anzahl der Perioden durch die wahrscheinliche An- 
zahl derartiger Fälle bestimmt werden, und es ist anzunehmen, dass wir hierin den 
Grund sowohl fiir den Wechsel in der Anzahl der Perioden von 1 bis 6 als auch 
der gewöhnlichen Anzahl derselben 3 bis 4 zu suchen haben. Wiirden die Registrie- 
rungen mit kiirzeren Zeitintervallen ausgefiihrt, so wiirde man zahlreichere Perioden 
erhalten. Bei 24 Registrierungen pro 24 Stunden wiirde die wahrscheinliche Anzahl 
6 bis 8 werden und bei 48 Registrierungen 12 bis 16. Eine Untersuchung der letzteren 
Art wurde von Askenasy (1890, pag. 77) ausgefiihrt. Mit 19 an Wurzeln von Zea mais 



1 Dieselbe Willkurlichkeit, die ich schon fruher (pag. 34) in Fkiesner's Art und Weise Werte zu beurtei- 
len und Schlussfolgerungen zu ziehen angemerkt habe, tritt auch in seiner Darstellung der Wachstumsregistrierungen 
hervor. Fiir seine Schlussfolgerungen ist es von Wichtigkeit, dass die Kurven drei Perioden per 24 Stunden zei- 
gen. Auf Seite 390 (Tab. 4) wird die Wurzel 272 mit 3 Max. und 3 Min. dargestellt. Sieht man die gezeichnete 
Kurve an, so hat er den letzten Wert derselben (vorm. 7 Uhr) mitgenommen, sonst wären die Perioden nur 2 an 
der Zahl geworden. In Tab. 2 finden sich ebenfalls drei Perioden fiir die Wurzeln 193 und 194. Aber die Kurven 
zeigen, dass er die ersten und die letzten Werte nicht mitgerechnet hat. Wäre dies der Fall gewesen, so wären die 
Perioden 4 an der Zahl geworden. Es ist zum Teil dank einem solchen Verfahren, dass er eine iiberwiegende An- 
zahl Fälle von drei Perioden erhält. Leider sind Protokolle und Kurven so spärlich angefiibrt, dass man nur in eini- 
gen wenigen Fallen sein Verfahren kontrollieren känn. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 53 

während 19 Stunden ausgefiihrten Wachstumsmessungen erhielt er 7 Wellen. Auf 
48 Messungen berechnet wird die Anzahl derselben ungefähr 17 bis 18. 

Wenn es also denkbar ist, dass die Fälle von Synchronismus, welclie Friesner 
in seinen Kurven und Tabellen nachweist, wenigstens zum Teil durch die konstante 
Anzahl Messungen pro 24 Stunden und die dicht auf einander folgenden Schwankungen, 
die natiirlich hin und wieder zufällig auf einander folgen miissen, bedingt sein können, 
so känn man indessen nicht aus diesem Grunde seiner Beweisfiihrung alle Richtigkeit 
absprechen, denn teils ist die Ubereinstimmung in ein paar Fallen besonders gut (Kur- 
ven: 70 und 73; 111 und 112), teils können wir in diesem Falle von den mittleren Feh- 
lern bei den Werten absehen, da diese auf Grund der direkten Messungen an jedem 
Individuum praktisch gesprochen als exakt anzusehen sind. 

Bei allén den genannten Untersuchungen ausser denjenigen Romell's wurde das 
Längenwachstum durch Messung mit dem Horizont al mikroskop bestimmt. Die Be- 
leuchtungsverhältnisse und sonstige Vorricht ungen, deren man sieh in diesem Falle 
bedient hat, sind in der Regel gar nicht öder nur unvollständig beruhrt worden. Man 
känn daher die Fehlerquellen, die gleichwohl hierin liegen miissen, nicht kontrollieren. 
Die Beeinflussung der Streckung durch das Licht 1 ist selbstredend eine Sache, mit wel- 
cher man in diesem Fall rechnen muss, auch diirfen eventuelle Erschutterungen der 
Objekte öder ihrer Behälter nicht ubersehen werden (Sierp 1921, pag. 112). Ausser- 
dem muss man, wie ich gefunden habe, mit den Nutationen als einer Fehlerquelle rech- 
nen, selbst wenn die Kriimmungen noch so unbedeutend sind. 

Romell benutzte fiir seine Untersuchungen Lundegårdh's (1917, pag. 8 — 13) 
automatisch-photographische Registrierungsmethode und fiihrte die Photographie bei 
orange gefärbtem Lichte aus. Dieselbe Methode habe ich selbst fiir die Registrierung 
des Wurzelwachstums angewendet. Mit Hiilfe dieser Methode känn man sich dariiber 
vergewissern, dass die Objekte während der ganzen Versuchsdauer unter völlig gleich- 
artigen Verhältnissen ohne irgendwelchen störenden Eingriff von aussen wachsen. 

Die Methode ermöglicht ausserdem die Registrierung mehrerer Objekte zu glei- 
cher Zeit und gewährt demnach die denkbar besten Bedingungen fiir einen Vergleich 
zwischen den Ergebnissen bei den einzelnen Individuen. Die Messungen, iiber die ich 
hier berichten werde, sind in Lund in einem Kellerraum des Botanischen Instituts — 
demselben Arbeitsraum, der zuvor von Romell benutzt wurde - - ausgefiihrt. 

Als Material wurden nach wie vor »Concordia »-Erbsen und zwar von derselben 
Ernte wie zuvor angewendet. Jeden Tag wurden etwa hundert derselben in Wasser 
gelegt und in ein Thermostat mit elektrischer Erwärmung und einer Temperatur von 
22° gestellt. Diese hielt sich bis auf ungefähr 0,1° C konstant. Wenn die Erbsen 
nach 24 Stunden aufgequollen und weich geworden waren, wurden sie auf Goldna- 
deln gesteckt und in Petrischälchen eingesetzt, die an der Ruckseite und an den Rän- 
dern mit feuchtem Papier und wasserdurchtränkter Watte bekleidet waren. Ent- 
weder begann das automatische Photographieren unmittelbar, öder erst nachdem die 
Wurzeln ausgekeimt waren. Die Aufnahme erfolgte einmal in der Stunde, wobei far- 
benempfindlicher Kinematographfilm angewendet wurde. Die Exposition erfolgte 

1 Siehe Näheres hieruber Kap. VI. 



54 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

bei orangefarbigem Licht, das fiir die Dauer der Exposition angeziindet wurde. Im 
iibrigen herrschte in der Regel ununterbrochene Finsternis während der ganzen Ver- 
suchszeit, jedenfalls wurde kein anderes als rotes Licht angewendet, wenn das Ver- 
suchslokal gelegentlich einmal besuclit wurde. Die Objekte blieben die ganze Zeit iiber 
im Thermostat stehen, während Lichtquelle und Kamera ausserhalb und zu jeder Seite 
desselben plaziert waren. Um das Messen an den Bildern zu erleichtern, setzte ich eine 
Millimeterskala vor das Petrischälchen, so dass jede Wurzel auf dem Biide in ein 
Rastersystem eingezeichnet liegt. Beim Messen wurde das Bild projiziert öder auch 
mittels Horizontalmikroskops mit eingesetzter Mikrometerskala gemessen. 1 Jede Ver- 
suchsserie umfasste 10 bis 20 Wurzeln, aber manche machten so starke Nutationen 
durch, dass sie beim Messen iibergangen werden mussten. Das Längenwachstum ist in 
den Tabellen bis auf 0,1 mm Genauigkeit bestimmt. Die Wachstumszunahme fiir jedes 
Zeitintervall habe ich in sowohl Tabellen als Kurven in zehntel mm angegeben. Das 
Wachstum in kleineren Längeneinheiten zu bestimmen ist unnötig, da die Kurven, 
welche nach den Werten von zehntel mm gezeichnet werden, die Wachstumsverschie- 
bungen hinreichend klar zeigen. In Friesner's und Kellicott's Kurven wird auch 
nur diese Genauigkeit angewendet. obgleich Friesner angibt, dass er seine Objekte 
auf 0,oi mm gemessen habe. 

Obwohl die Objekte sich dank der automatisch-photographischen Registrierung 
während der ganzen Versuchszeit unter den gleichförmigsten Verhältnissen befinden, 
muss man doch fiir die in Rede stehende Untersuchung gewisse Fehlerquellen beriick- 
sichtigen, die trotz alledem nicht zu vermeiden sind, vor allem die grosse Wachstums- 
periode, die Nutationen, die Wasserzufuhr, den Zellteilungsrhytrmis und das Licht. Die 
Bedeutung des Zellteilungsrhytmus in diesem Fall habe ich im Vorhergehenden erörtert. 
Was das Licht anbelangt, so känn man ja nicht völlig sicher sein, dass nicht die Strek- 
kungsreaktionen der lebenden Zelle, trotz der Filtrierung durch helianthingefärbtes Glas, 
dadurch verschoben werden. Doch muss die Wirkung unzweifelhaft bedeutend geringer 
werden als in weissem Licht, und da ausserdem alle Expositionen von gleicher Zeitlänge 
sind, muss ein eventueller Fehler so gleichmässig verteilt werden, dass die Kurven nicht 
dadurch verriickt werden. 

Die grosse Wachstumsperiode känn in dem Falle eine Fehlerquelle bilden, dass 
in der Anzahl solcher Zellen, welche die Periode durchlaufen, Veränderungen eintreten. 
Solche Veränderungen sind diejenigen, welche durch die Tagesperiode der Zellteilung 
zuwegegebracht werden, aber wie ich im Vorhergehenden gezeigt habe, diirften sie im 
Vergleich mit der grossen Zellmasse, die sich bei jeder einzelnen Gelegenheit in Strek- 
kung befindet, nicht so bedeutend sein, dass man mit einem grösseren Einfluss zu rech- 
nen hat. Es ist indessen nicht ausgeschlossen, dass die Veränderung, die beim Keimen 
einer Wurzel in der Durchschnittslänge der Zellen eintritt, eine Verschiebung der Wachs- 
tumsgeschwindigkeit herbeifiihren känn. Wenn eine Wurzel die Samenschale durch- 
bricht, ist sie aus kurzen, scheibenförmigen Zellen aufgebaut, die wie sich wohl denken 
lässt, in grosser Anzahl gleichzeitig die Streckung beginnen und hierdurch eine voruber- 
gehende Wachstumssteigerung zuwegebringen. In meinen Versuchen zeigen auch 

1 Näheres iiber die Methodik bei Lundegårdh 1. c. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 55 

die j ungen Wurzeln in der Regel eine voriibergehende Zunahme der Streckungs- 
gesckwindigkeit, welche einzutreten scheint, wenn die Wurzel eine Länge von etwa 5 mm 
(vom unteren Kände der Cotyledonen gerechnet) erreicht hat, und wofiir die Erklärung 
wahrscheinlich gerade in dem vorerwähnten Verhältnis zu suchen ist. In Fig. 8 z. B. 
sind Registrierungen fiir 7 Wurzeln zu finden, die ungefähr gleichzeitig ausgekeimt, 
und gleichzeitig photographiert worden sind. Während ungefähr 32 Stunden durch- 
laufen diese Wurzeln eine Phase in ihrem Wachstum, wo die Streckungsgeschwindig- 
keit die gewöhnliche um etwa 30 % iibersteigt. Die Verlängerung beträgt nämlich 
durchschnittlich cirka 0.8 mm in der Stunde (Fig. 8; Tab. 11) im Gegensatz zu der 
später eintretenden Geschwindigkeit, die nur 0,6 mm erreicht. Letzterer Wert ergibt 
sich aus meinen eigenen Messungen, wo 5 Tage alte Wurzeln im allgemeinen eine Länge 
von 70 mm hatten. Derselbe Wert geht auch aus Feiesner's Tab. 1 hervor. Ich habe 
indessen nicht versucht diese Erscheinung eingehender zu erforschen und auch keine 
Gelegenheit gehabt die Ursache der plötzlichen Wachstumssteigerung, die bei den mei- 
sten Versuchsobjekten die vorerwähnte Periode einleitet, zu untersuchen. Diese plötz- 
lich eintretende Beschleunigung finden wir in Fig. 7 fiir das obere Kurvensysteni vorm. 
7 30 Uhr und fiir das untere um 3 30 Uhr vorm. (Die beiden Wurzelgruppen sind von 
verschiedenem Alter. ) Einen entsprechenden Ansatz zeigen die Kurven in Fig. 8 um 
8 Uhr vorm. 

Eine andere Fehlerquelle liget in der Wasserzufuhr. Eine in feuchter Luft wach- 
sende Wurzel wird friiher öder später Wassermangel ausgesetzt sein, wenn nicht der 
Feuchtigkeitsgehalt in der umgebenden Luft hoch ist. Nach Sachs' Versuchen (Ges. 
Abh. 1893 pag. 799) sinkt aus diesem Grund die Wachstumsgeschwindigkeit bereits 
am zweiten Tage auf weniger als die Hälfte der normalen, wenn die Wurzeln in ein Ge- 
fäss iiber einem Fliissigkeitsniveau gestelit werden. Eine so starke Wachstumsretar- 
dation habe ich in meinen Versuchen nicht beobachten können, obgleich das Wachstum 
in ein paar der Serien gegen das Ende des Versuches sichtlich heruntergepresst worden 
war (Fig. 9 und 10). Die Objekte wurden in Schalen gehalten, deren Wände mit Aus- 
nahme der vorderen mit Papier und mit Wasser durchtränkter Watte bekleidet waren. 
Ausserdem wurden Schalen mit Wasser in das Thermostat gestellt, um die Feuchtigkeit 
zu vermehren. 

Eine besonders schwere Ungelegenheit bei Messungen dieser Art bilden die Nuta- 
tionen, die in grösserem öder geringerem Grade bei so gut wie allén Wurzeln während 
ihres Wachstums vorzukommen scheinen. Die direkte Schwierigkeit, welche die Kriim- 
mung bei Messungen verursacht, spielt kaum eine Rolle, da solche Wurzeln, bei denen 
das Messen unmöglich befunden wird, aus dem Versuch ausgeschlossen werden. Da 
die Nutationen indessen zweif ellos mit einer Art ung]eichseitiger Hemmungen der Strek- 
kungsgeschwindigkeit einer Wurzel zusammenhängen, ist leicht einzusehen, dass dies 
die Quelle einer Menge unberechenbarer Schwankungen bilden känn. Askenasy (pag. 
77) beobachtete bei Messungen an Wurzeln von Zea mays, dass die zahlreicheren und 
stärkeren Nutationen eine verminderte Wachstumsgeschwindigkeit im Gefolge hatten. 
Er hielt daher starke Nutationen fiir ein Zeichen nicht ganz normalen Wachstums. Die 
gleiche Beobachtung habe ich selbst machen können, und fiir mich war es um so viel 



56 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



leichter, da ich nach den Versuchen die erhaltenen Werte mit den Bildern auf dem Film 
vergleichen konnte. »Stark nutierende Objekte habe ich daher ans meinen Vergleichen 
ausgeschlossen. Nur sofern die Messung ausgefiihrt werden konnte, ohne dass eventuelle 
Kriimmungen einen störenden Messungsfehler bedingten, habe ich die Wurzeln mitge- 
nommen. Ich fand indessen mehrmals, dass die Wachstumsgeschwindigkeit stark re- 
tardiert war in Fallen wo starke Nutationen vorgingen. Söbald diese beendigt waren und 
die Wurzél in ihre neue Gleichgeivichtslage gekommen war, trät eine bedeutende Geschwin- 
digkeitssteigerung ein. Die grösste Länge wurde gewöhnlich bei den Wurzeln angetroffen, 



























































































































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Fig. 7. (Ser. 7. Tab. 10.) 



die am geradesten und gleichförmigste?t ivuchsen. Diese Beobachtungen scheinen auf einen 
Zusammenliang zwischen den Nutationen und HemmungsreaJctionen in der Zellstreckung 
zu deuten. Da indessen eine eingehendere Untersuchimg dieser Verhältnisse ausserhalb 
des Rahmens meines Arbeitsplanes lag, habe ich da von abgesehen diesen Zusammenliang 
weiter zu analysieren. 



Ser. 7. 

Die Resultate der ersten hier angefiihrten Versuchsserie finden sich in Fig. 7 und 
Tab. 10 zusammengefuhrt. Die Erbsen wurden den 18. XII. gleichzeitig in Wasser 
gelegt, Tags darauf in eine Glasschale mit feuchtem Filtrierpapier iibergefiihrt und 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 57 

am Morgen des 21. auf Goldnadeln gesteckt. Auf eine jede von zwei solchen Nadeln 
wurden etwa 10 Erbsen auf gesteckt, da aber das Keimen, wie es stets der Fall ist, ver- 
schieden weit vorgescliritten war, mussten die Objekte so ausgelesen und verteilt werden, 
dass auf die eine Nadel solche Wurzeln gesteckt wurden, die eben aus der Samenschale 
herausgekommen waren, und auf die andere solche die im Begriff stånden die Schale zu 
durchbrechen. Beide wurden in dasselbe Petrischälchen eingestellt. Von den ersteren 
ruhren die Kurven 1, 2, 3 und 4 her und von den letzteren 5, 6, 7 und 8. Die 
Längenregistrierung begann den 21. XII um 8 30 Ulir nachm., wobei beide Nadeln 
mit den darauf sitzenden Erbsen gleichzeitig photographiert wurden. Nach 22 Stun- 
den waren die Wurzeln von der oberen Reihe so weit herausgewachsen, dass ihre Enden 
bald dazu kommen mussten die untere Erbsenreihe zu beriiliren. Die letztere (Obj. 
1, 2, 3, 4) musste dalier den 22. XII um 6 45 Uhr nachm. aus der Glasschale herausge- 
nommen werden. Das Photographieren der oberen Reihe fuhr fort bis zum 23. XII nachm. 
2 30 Uhr. 

Was sogleich in die Augen fällt, wenn man diese Kurven betrachtet, ist die Gleich- 
zeitigkeit des ersten Minimums, das bei der älteren Wurzelgruppe um 3 30 Uhr und 
bei der jimgeren (ungefähr 8 Stunden späteres Keimen) ungefähr um 7 30 Uhr eintrifft. 
Zu dem Zeitpunkt, wo dieses stark markierte und synchrone Minimum eintrifft, waren 
die Wurzeln von folgender Länge, ausgedriickt in zehntel mm (Tab. 10): 



Wurzel Nr. 1 


2 


3 


4 


5 


6 


Länge 8,6 


5,1 


0,0 


0,1 


5,3 


2,3 



4,7 5,7 

Die Objekte 4 und 6 scheinen in diesem Falle von den iibrigen abzuweichen. Bei der 
Mehrzahl trifft das Minimum bei einer Wurzellänge von ungefähr 0,5 mm (vom unte- 
ren Rande der Cotyledonen gerechnet) ein. Auch in anderen hier nicht angefiihrten 
Versuchsserien habe ich dieses Minimum beobachtet, und dass es im allgemeinen bei 
der angegebenen Wurzellänge eintrifft. Ob die Ursache in der Materialbehandlung zu 
suchen ist, was ich fur unwahrscheinlich halte, öder mit dem Eintreten der grossen 
Wachstumsperiode bei einer relativ hohen Anzahl Zellen zusammenhängt, lässt sich 
im Augenblick nicht entscheiden. 

Priifen wir den weiteren Verlauf der Kurven, so ist die Ubereinstimmung nicht 
ebenso gut. Auf das erwähnte Minimum folgt ein Maximum, das zu verschiedenen 
Zeitpunkten mit im allgemeinen 4 Stunden Spielraum eintrifft. Ein Vergleich des Ver- 
laufes der oberen Kurven gestaltet sich folgendermassen. (Die grob gestrichelte Kurve 
biidet die Mittelkurve fiir 5, 6, 7 und 8.) 

»30 gM JJ20 J10 ^30 J30 ~30 Q30 ii]0 jSO 

Min Max Min Max Min Max Min 

Min Max Min Max 

Min Max Min Max 

Min Max Min Max Min 

Von vorm. 7 30 Uhr bis vorm. 7 30 Uhr am folgenden Tage ist die Periodenanzahl un- 
gefähr 2 in den Kurven 5 und 8, 4 in den Kurven 6 und 7. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 8 



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7 80 


9 30 


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Min 


Max 


Min 




Max 


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Min 




Max 






» 8 




Min 






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58 



M. G. STALFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTE1LUNO. 



Es hat nach diesem Versuch den Anschein, als wäre der Synchronismus an die 
Periode gebunden, die zimächst auf das stark markierte Minimum vorm. 7 30 Uhr folgt. 
Nachdem diese Periode voriiber ist, ist der Verlauf der Kurven unregelmässiger. 



Ser. 8. 

Folgende Serie nahm den 1. I. 1921 vorm. Il 30 Uhr ihren Anfang. Zu diesem 
Zeitpunkt wurden die Erbsen in Wasser gelegt. Am Vorm. des 3. I. wurden sie auf Na- 
deln gesteckt, und das Registrieren begann an demselben Tage nachm. 3 Uhr. Die 
Wurzeln ragten dann aus den Mikropylen hervor, reichten aber noch nicht bis unter- 



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Fig. 8. (Ser. 8. Tab. 11.) 

halb des Herzblattrandes. Der Versuch umfasste 11 St. auf derselben Nadel steckende 
Erbsen. Von diesen wuchsen 7 St. so gerade, dass Messungen ausgefiihrt werden konn- 
ten (Tab. 11, Fig. 8). Die grob gestrichelte Kurve biidet wie zuvor die Summations- 
kurve. 

Trgend ein gleichzeitiges Minimum, demjenigen in der vorigen Serie vorm. 7 30 
Uhr am ersten Tage erhaltenen vergleichbar, fehlt in dieser Serie. Freilich ist auch 
jetzt zu diesem Zeitpunkt ein Minimum vorhanden, aber teils ist es bedeutend schwä- 
cher und mehr gleich den iibrigen im allgemeinen, teils ist die folgende Periode von kiir- 
zerem Zeitwert, so dass die nächstfolgenden 12 Stunden im grossen gesehen 2 Perioden 
umfassen gegemiber einer einzigen in Fig. 7. Dahingegen finden wir auch jetzt einen 
augenscheinlichen Synchronismus während der ersten Stunden. Nach dem Minimum 
vorm. 8 Uhr känn dieser Synchronismus ungefähr 16 bis 18 Stunden verfolgt werden. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 59 

In der vorigen Serie erstreckte sich derselbe nur iiber ungefähr 14 Stunden. In beiden 
Fallen macht sich also eine deutliche Gleichzeitigkeit zwischen den Wachstumsperioden 
der einzelnen Wurzeln geltend. Sie besteht dagegen nur während einer Zeit von 14 — 18 
Stunden und scheint nicht von Anfang an, d. h. schon vom Keimungsmoment an, vor- 
handen zu sein. Ob sie sich bei einem gewissen Alter der Wurzeln, öder wenn diese eine 
gewisse Länge erreicht haben, einstellt, lässt sich mit diesen Versuchen nicht entschei- 
den. Möglicherweise machen sich grosse Streckungsperioden in diesem Falle geltend, 
denn die Summationskurven zeigen in beiden Serien, dasss die Wurzeln zu Anfang leb- 
hafter wachsen als später. Im Laufe einer kiirzeren Zeit ist die Wachstumsgeschwin- 
digkeit etwa 0,8 mm in der Stunde, während die normale nur 0,6 beträgt. 

Eine Tagesperiode können wir bei den einzelnen Wurzeln in heinem der Fälle fest- 
stellen. Teils si?id die Perioden von wechselnder Anzahl , teils ist die Zeitdauer der Perio- 
den bei ein und derselben Wurzel bedeutenden Variationen unterworfen. Ebensowenig ist 
bei den Summationskurven eine Andeutung von Tagesperiodizität zu verspiiren. Fur die 
Zeit, wo die Summationskurve in der einen Serie nur eine Periode zeigt, hat dieselbe 
Kurve in der andern Serie zwei. Ausserdem ist es nur während einer kiirzeren Zeit- 
periode, dass ein Synchronismus konstatiert werden känn. Er scheint nach und nach 
aufzuhören gleichzeitig damit, dass die Amplitiide der Perioden abnimmt. Um den 
weiteren Verlauf der Kurven näher zu beleuchten, werde ich weiterhin ein paar Versuchs- 
serien anfiihren, avo die Registrierung erst in einem späteren Altersstadium der Wur- 
zeln begonnen hat. 

Ser. 0-10. 

Fig. 9 und Tab. 12 betreffen eine Serie, deren Objekte d. 9. I. nachm. 7 30 Uhr 
zum Keimen niedergelegt wurden. Nach 24 Stunden Aufenthalt in Wasser wurden 
die Erbsen auf Filtrierpapier gelegt und d. 12. I. auf Nadeln gesteckt. Das Registrie- 
ren begann den 13. I. nachm. 2 30 Uhr. Die Wurzellänge betrug dann 7 — 10 mm. Wenn 
zwischen diesen Kur ven ein Synchronismus ähnlich demjenigen, den wir in Fig. 8 an- 
getroffen haben, vorhanden wäre, miisste er also gleich vom Beginn der Kurven an her- 
vortreten, denn in Fig. 8 laufen die Kurven synchron während der Zeit, wo die Wurzeln 
die Strecke 6 bis zirka 20 mm wachsen. Eine derartige Gleichzeitigkeit wird indéssen bei 
den Kurven in Fig. 9 nicht gefunden, weder zu Anfang des Vorgangs noch im weiteren Ver- 
lauf desselben. Ebensowenig tritt eine Tagesperiode hervor. Ungefähr das gleiche ist 
das Resultat der folgenden Serie (Fig. 10, Tab. 13) (Erbsen zum Keimen eingelegt d. 3. 
I. nachm. 2 30 Uhr; auf Nadeln gesteckt d. 5. I.; zum Photographieren d. 6. I. mitt. 
12 Uhr). Die Anfangslänge der Wurzeln ist hier etwas verschieden. Nr. 1 und 4 (in 
Tab. und Kur ven) haben die Länge 5 — 6 mm und 2, 3, 5 und 6 die Länge 8 — 11 mm. 
Ein Synchronismus ist auch hier nicht zu verspiiren, weder fur kiirzere Zeitintervalle 
noch fur ganze Tage. 

Sämtliche Kurven zeigen im allgemeinen, dass die Oszillationen im Längenwachs- 
tum zu Anfang während des ersten öder der beiden ersten Tage nach dem Keimen der 
Wurzel am stärksten sind, und dass das Wachstum später einen gleichmässigeren Ver- 



60 



M. G. STALFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



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Fig. 9. (Ser. 9. Tab. 12.) 



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1 3 5 79 12 1357 911 1 3 5 7 9 11 1 3 5 7 9111 3 

Fig. 10. (Ser. 10. Tab. 13.) 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 I. 61 

lauf annimmt. Wie ich bereits bemerkt habe, hängt dies mit den Nutationen zusammen, 
die nach meinen eigenen und Askenasy's (pag. 77) Beobachtungen auch eine ähnliche 
Verschiebung zeigen. 



Kap. VI. Zur Kenntnis der Dynamik der Zellkernteilung. 

Da die Versuche, iiber die ich hier berichten werde, die Verlaufsgeschwindigkeit 
der einzelnen Phasen der Zellkernteilung, wie sie nach der Einwirkung gewisser äusse- 
rer Faktoren hervortritt, beriihren, miissen zunächst die normalen Geschwindigkeits- 
verhältnisse festgestellt werden. Mit anderen als Verhältniszahlen känn leider nicht 
gerechnet werden, da die wirkliche Zellteilungszeit unbekannt bleibt. Diese in jedem 
einzelnen Falle festzustellen, verursacht grosse Schwierigkeiten wenigstens fiir das 
Material, worauf diese Untersuchung sich bezieht, nämlich die Wurzeln von Pisum 
sativum. 

Versuche, die Zellteilungszeit zu bestimmen, sind schon zuvor gemacht worden. 
Strasburger (1880, pag. 112), der hierzu die Staubfäden von Tradescantia benutzte, 
fand, dass das Prophasen-Stadium bei diesem Objekte 3 — 4 Stunden in Anspruch nahm, 
während die ubrigen Stadien — die Meta-, Ana- und die Thelophase — in ungefähr 2 
Stunden vor sich gingen, von welchen 1 fiir die Metaphase, ungefähr 20 Minuten fiir 
die Anaphase und 40 Minuten fiir die Thelophase erforderlich waren. 

Diese Untersuchung wurde später wiederholt von Wildeman (1891), der ausser- 
dem Sjnrogyra und Cosmarium untersuchte. Durch direkte mikroskopische Beobach- 
tung konnte er die Zellteilungszeit bei verschiedenen Temperaturen feststeilen. Bei 
+ 4,5° erfolgte die Zellteilung bei Spirogyra in 14 Stunden, bei + 12° in 7 und bei + 17° 
in 11 Stunden. Bei Tradescantia fand er u. a. folgende Werte (pag. 32): bei 10° — 11° 
2 Stunden und 15 Min. und bei 19° — 20° 1 Stunde und 25 Min. Die Abweichung von 
Stratjsberger's Werten diirfte darauf beruhen, dass Wildeman spätere Anfangssta- 
dien fiir die Prophase gewählt hat. Man weiss indessen nicht, in welchem Masse diese 
Teilungszeiten der Wirklichkeit entsprechen, da der Zellteilungsverlauf zweifelsohne 
durch die Beleuchtung der Objekte im Mikroskop beeinflusst worden ist. Vergleicht 
man die Werte mit der Teilungszeit, welche Ward (1895) fiir Bacillus ramosus angibt 
— 30 Min. — so ist ja der Unterschied beträchtlich. Ward hat diesen Wert auf indirek- 
tem Wege erhalten (durch Zählen der Zellen, die während einer gewissen Zeit aus einer 
einzigen Zelle gebildet worden sind). Ein direkter Vergleich zwischen den genannten 
Untersuchungen känn natiirlich nicht in Frage kommen, da die Teilungszeit zwischen 
verschiedenen ungleichen Arten, vielleicht auch zwischen den einzelnen Individuen 
einer und derselben Art, variieren diirfte, und da sie nach Wildeman auch von äusseren 
Umständen z. B. der Temperatur abhängig ist, aber es hat dessenungeachtet den An- 
schein, als ob die vorstehend angegebenen Zahlen Strasburger's und Wildeman's 
fiir die Zellteilungszeit allzu hoch wären und nur als eine Folge davon erklärt werden 
könnten, dass der Teilungsverlauf durch äussere Eingriffe, z. B. durch das Licht, ge- 
hemmt worden ist. Es ist ja denkbar, dass das Licht eine »Starre» bei einer öder der 



62 M. G. STÅLEELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

anderen Art mit einer dadurch bedingten Verlängerung der Zellteilungszeit verursacht. 
Eine solche Wirkung iiben gewisse Gifte und Narcotica auf die Teilungen der Seeigel- 
Eier aus (Hertwig 1887, pag. 482). Aus Angaben, welche Spek (1819, pag. 73) von 
seinen Untersuchungen an Copepoden- und Nematodeneiern anfiihrt, scheint hervor- 
zugehen, dass die Teilung derselben mit einer besonders grossen Schnelligkeit durch- 
gefiihrt wird, wenngleich aucli diese Zeitbestimmungen auf mikroskopischem Wege 
gewonnen wurden. So gibt Spek fur die Eizellteilung bei Rhabdiiis dolichura die kurze 
Zeit von 1 — 2 Minuten und fur gewisse Copepoden-, Nephelis- und Schneckeneier 15 
Min. an. Von der Anzahl und dem Umfang der beobachteten und mitgezählten Sta- 
dien erwähnt er indessen niclits. Walirscheinlich ist es nur die Zeit der eigentlichen 
Zellenabschnlirung, die mit den angegebenen Zeiten gemeint ist. 

Es hat nach diesen Angaben den Anschein, als wäre die Zellteilungszeit bei verschie- 
denen Organismen von sehr wechselnder Länge. 

Die Teilungszeit fur die Zellen in einer Wurzel zu bestimmen muss naturlich 
weit grössere Schwierigkeiten darbieten, als wenn es sich um einzellige Organismen 
öder Zellfäden handelt. Wollte man versuchen eine derartige Messung durch direkte 
mikroskopische Beobachtung auszufiihren, so könnte dies nur an diinnen Schnitten 
des Objektes geschehen, und man miisste dann aucli mit dem Fehler rechnen, den die 
Wundfläche bedingt. Ausserdem könnte die Beobachtung nicht einmal während der 
ganzen Zeit, welche z. B. die Prophase fiir ihren Verlauf erfordert, fortgefiihrt werden, 
da, wie Lundegårdh (1912) gezeigt hat, die Zellen in solchen Schnitten bereits nach 
1 / 2 Stunde Zeichen von Absterben aufweisen. 

Greift man zu einer indirekten Methode fiir die Bestimmung der Zellteilungszeit, 
so kommt man freilich zu einem Wert, der mehr den Charakter von Schätzung als von 
exakter Berechnung hat, aber es durfte gleichwohl möglich sein sich hierdurch einen 
wenigstens annähernd richtigen Begriff von der in Rede stehenden Zeitlänge zu bilden. 
Ich habe an der Hand der statistischen Angaben, die aus meiner Untersuchung hervor- 
gegangen sind, versucht eine derartige Berechnung auszufiihren. Aus Tab. 4 wurde 
ein Durchschnittswert fiir die Zellteilungsfrequenz während des ganzen Tages berecbnet, 
der 35,8 pro Schnitt (40 Zellreihen) und Wurzel beträgt. Wenn man nun von even- 
tuellen Verschiebungen in der Teilungsfrequenz von einem Tage zum andern absieht, 
so besagt die gefundene Zahl wie viele Mitosen beständig im Gange sind. Die in Rede 
stehenden Wurzeln waren 5 Tage alt und von einer Länge von zirka 85 mm. Es han- 
delt sich nun clarum, die Anzahl Zellen in einer solchen Wurzel zu bestimmen. Durch 
direkte Messungen und Zählungen, die ich an älteren Wurzelpartien vorgenommen 
habe, habe ich versucht mir eine Vorstellung hiervon zu verschaffen. Dies ist in- 
dessen an dem Material und den Präparaten, die mir zu gebote gestanden haben, nur 
fiir gewisse Zellschichten gelungen, weshalb ich von dieser Methode Abstand genom- 
men und statt dessen versucht habe, den gewiinschten Wert durch einen Vergleich 
zwischen der Länge der Wurzelteile vor und nach der Streckung zu erhalten. 

Nach Sachs' Untersuchungen (1. c, pag. 805) iiber den Streckungsverlauf bei 
Pisum sativum ist das Wachstum am grössten in der Zone der Wurzel, die 2 — 3 mm 
hinter der Wurzelhaube liegt. Er teilte die Wurzel in Zonen von 1 mm Länge ein, so 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I . 63 

dass die erste Zone das Stuck zunächst hinter der Kalyptra umfasste. Aus 5 Wurzeln 
wurden folgende Durchschnittswerte fiir das Wachstum dieser Zonen wälirend 17 Stun- 
den erhalten 1,2, 5,6, 4,3, 1,4, 0,7, 0,3 und 0,i. Die zweite und dritte Zone, die anfäng- 
lich zusammen 2 mm betrugen, hatten demnach nach Durchlaufen der Streckungspe- 
riode eine Länge von (2 + 5,6 + 4,3) 11,9 mm erreicht. 

Die Anzahl Zellen innerhalb der Zonen II und III habe ich durch Zählungen an 
meinem Material bestimmt und gefunden, dass sie im allgemeinen ungefähr 77 beträgt. 

Wenn wir nun von den Teilungen, die eventuell während der Streckung dieser 
Zellen eintreffen, absehen, so haben wir eine Zellenanzahl von 77 St. pr 11,9 mm öder 
6,5 pr mm. Die Wurzellänge war 85 mm. Jede Zellreihe wtirde demnach im Durch- 
schnitt aus 553 Zellen bestelien. Diese haben sich in 5 Tagen gebildet, d. h. 4,6 pro 
Stunde. 

Während des ganzen Tages findet man durchschnittlich 35,8 Mitosen pro 40 Zell- 
reihen, d. h. 0,90 Mitosen pro Reihe. 

Wenn 0,90 Mitosen beständig im Gange sind und 4,6 pro Stunde gebildet wer- 
den, so wird die Zellteilungszeit (in diesem Fall die Zeit von incl. dem Spiremstadium 
bis incl. der friiheren Thelophase) — 11,8 Minuten. 

Durch ein ähnliches indirektes Verfahren hat Ward (pag. 300) die Zellteilungs- 
zeit fiir Bacillus ramosus auf 30 — 40 Min. bestimmt. Er verglich die Anzahl Zellen vor 
und nach einer gewissen Zeit. Die Objekte wurden hierbei Mikroskopbeleuchtung 
ausgesetzt. Wenn man also bedenkt, dass diese Beleuchtung gleich vor dem Beginn 
der Teilungen hat hemmend einwirken können und dass ferner in diesen Versuchen 
die ganze Teilungszeit mit in Berechnung gezogen ist, so ist Ward's Wert zweifelsohne 
von derselben Grössenordnung wie der vorstehend fiir Pisum angefiihrte. 

Der erhaltene Wert 11,8 Min. ist natiirlich mit grossen Fehlern behaftet, aber 
er zeigt doch, dass die Teilungszeit nicht gut in Stunden öder auch nur in halben Stunden 
gemessen werden känn. Die hohen Werte, die in anderen Untersuchungen als Mäss 
fiir die Zellteilungszeit gewonnen wurden, und die auf einer direkten mikroskopischen 
Untersuchung des Zellteilungsverlaufes selbst basiert sind, miissen selbstredend mit 
allergrösster Reservation aufgenommen werden. 

Da die Frage von der Länge der Zellteilungszeit und ihrer Abhängigkeifc von ein- 
zelnen Faktoren noch unerforscht ist, ist es natiirlich nicht möglich irgendwelche Ver- 
gleiche auf absolute Masse zu basieren. Dagegen känn man ohne Schwierigkeit rela- 
tive Werte fiir die Verlaufszeit der Phasen erhalten, wenn man an einem hinreichend 
grossen Material die Frequenz der einzelnen Stadien feststellt. Das Verhältnis zwischen 
der Anzahl der Stadien muss dann dem Verhältnis zwischen den Verlaufszeiten der 
resp. Stadien gleich sein. Ich habe bei einer friiheren Gelegenheit (1919) iiber diese 
Teilungszahlen bei Pisum sativum berichtet. Aus einer Kultur von 39 Wurzeln, die 
in einer Glasschale auf feuchtein Filtrierpapier gewachsen waren, wurden Durchschnitts- 
zahlen erhalten, die fiir das Vorkommen von Pro-, Meta- Ana- und Telophase folgende 
Prozentwerte in der nun genannten Ordnung ergaben 

33 37 19 11 



64 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

Die allgemeine Teilungsfrequenz betrug 33,6 (auf 50 Zellreihen berechnet). 

Bei dieser Statistik, die ich bereits 1918 ausgearbeitet habe, wurden alle Spirem- 
stadien, auch solche, in welchen die Spiremfäden noch nicht ihre schliessliche Dicke 
und gleichmässige Ausgestaltung erreicht hatten, zur Prophase gerechnet. Die Telo- 
phase wurde dagegen nur bis zu dem Zeitpunkt mitgenommen, wo die Anlage dertÄqua- 
torialplatte beobachtet werden konnte. 

Die erwähnten 39 Wurzeln bilden das Kontrollmaterial fiir eine Reihe von Ver- 
suchsserien, die zunächst in der Absicht, die Abhängigkeit der Zellteilungsfrequenz 
von äusseren Faktoren zu zeigen, ausgefiilirt wurden. Ich hatte nämlich bei einer 
friiheren Gelegenheit (1919, pag. 68) gezeigt, dass die Zellteilung durch Zuflihrung von 
schwachen galvanischen Strömen beträchtlich stimuliert werden konnte, und es inte. 
ressierte mich daher zu sehen, ob auch die Einwirkung anderer Faktoren eine ähnliche 
Wirkung herbeifiihrte. Den 22. Nov. 1918 wurde daher eine grössere Wurzelkultur 
von Erbsen (die gewöhnliche im Handel vorkommende gelbe Sorte) angelegt um als 
Objekte bei diesen Versuchen zu dienen. Versuchslokal war ein grösseres Dunkelzim- 
mer im Nobelinstitut der K. Akademie der Wissenschaften. 

Die Wurzeln wuchsen auf Filtrierpapier in grossen Holzkästen. Die gleichzeitig 
gekeimten wurden ausgesondert und durften weiter wachsen. Nach 3 Tagen wählte 
ich unter diesen solche aus, die eine Länge von etwa 60 mm erreicht hatten. Die 
Objekte wurden nun auf einzelne Versuchsserien, an denen verschiedene chemische 
und physikalische Agens probiert werden sollten, verteilt. Die Serien umfassten u. a. 
erhöhte Zufuhr von Sauerstoff, Stickstoff, Licht, Zufuhr von galvanische?)i Ström, sowie 
Temperaturen von + 30° und + 5°. Um mit einander vergleichbar zu werden, wurden 
alle Serien gleichzeitig ausgefiilirt. In jeder Serie sind 6 — 8 Fixierungen mit im 
allgemeinen 3 Wurzeln in jeder Fixierung ausgefiilirt. Diese nach verschiedenen 
Beeinflussungszeiten des Agens entnommenen Proben hatten zunächst den Zweck 
zu erforschen, welche Versuchszeit als die geeignetste angesehen werden konnte, da 
es sich damm- handelte bei einer späteren Gelegenheit die sämtlichen Versuche zu wie- 
derholen, von welchen dann jeder eine grössere Anzahl Objekte umf assen wurde, die 
nach Beendigung einer bestimmten Versuchszeit gleichzeitig fixiert werden sollten. 
Die Serien, welche ich hier besprechen werde, sind demnach eine Art orientierende Vor- 
versuche. Leider ist das Material allzu spärlich, um Vergleiche unter den einzelnen 
Proben innerhalb derselben Serie zu gestatten. Erst im weiteren Verlauf der Arbeit 
ist mir dies klar geworden. Durch Summieren der Werte der einzelnen Proben känn 
man indessen Durchschnittszahlen fiir die Teilungsfrequenz im allgemeinen sowie fiir 
das Vorkommen und die Verlaufszeiten der einzelnen Stadien erhalten. 

Ser. 11-12. 

Der Einfluss der Temperatur auf die Zellteilung szeit und die Verlaufsgeschwindig- 

keit der Phasen. 
In zwei Versuchsserien handelte es sich um Temperaturveränderung. Von der gros- 
sen, aus gleich langen und gleich alten Wurzeln bestehenden Kultur, welche ausgesondert 
und in konstanter Finsternis und bei 18° aufgezogen war, wurden die Objekte teilsin ein 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NtO I. 65 

Thermostat von 30° teils in eine mit Eis abgekiihlte Glasschale, die eine Temperatur 
von + 5° hielt, iibergefiihrt. Im einen Fall war demnach die Temperatur um 12° er- 
höht und im andern um 13° gesenkt. 

In eine im Thermostat befindliche Glasschale fiihrte ich zu einem jeden der 
folgenden Zeitpunkte 2 bis 3 Wiirzeln ein: 9 Uhr vorm., 12 10 Uhr, 2 05 3 50 , 5 50 und 
8 30 nachm. Die Fixierung dieser Gruppen fand nachm. 9 50 Uhr statt. Die plötzliche 
Temperaturerhöhung scheint hier eine transitorische Herabsetzung der allgemeinen 
Kernteilungsfrequenz herbeigefuhrt zu haben (Tab. 14). Die zuletzt in das Ther- 
mostat eingestellten Gruppen zeigen nämlich eine niedrigere Teilungsintensität als 
die normale (33,6), während sie höher ist bei den Gruppen, die zuerst eingestellt wur- 
den, und die demnach anscheinend Zeit gehabt haben sich an die neue Temperatur 
zu »gewöhnen». Die Durchschnittszahl Teilungen per Schnitt (50 Zellreihen) bei den 
Gruppen in vorstehend genannter Ordnung betrug: 

39 45 44 7 22 22 15 

Wurzelanzahl der Guppe: 2 2 2 12 2 3 

Auf Grund der starken Schwankungen, die unter normalen Verhältnissen in der 
Teilungsfrequenz der Wurzeln obwalten, sind die vorstehend angefiihrten Durchschnitts- 
zahlen mit grossen mittleren Fehlern behaftet. Um sichere Werte zu erhalten, wäre 
ein unverhältnismässig grösseres Material erforderlich. 

Die Summen der einzelnen Teilungsphasen gaben folgende Prozentzahlen fiir Pro-, 
Meta-, Ana- und Telophase: 

22 51 16 11 

(Die der Kontrollwurzeln : 33 37 19 11) 

In der zweiten Serie (12), wo die Objekte einer Temperatur von + 5° ausgesetzt 
waren wurden zu einem jeden der folgenden Zeitpunkte 3 St. Wurzeln in eine Glasschale 
eingefuhrt: um 9 00 vorm., 12 mitt., 2 nachm. 3 45 , 5 S0 , 8, 00 und 8 30 nachm. Bei sämtlichen 
Gruppen ist die Teilungsfrequenz auf ungefähr die Hälfte der normalen herabgesetzt. 
Eine augenfällige Verschiebung während der Versuchszeit känn nicht nachgewiesen 
werden (Tab. 15). 

Die Prozentzahlen betragen: 

51 28 12 9 

(Die der Kontrollwurzeln: 33 37 19 11) 

In diesen beiden Serien sind es die Prophasenzahlen, die die grössten Veränderun- 
gen erfahren haben. Der Grund hiervon muss in einer Verschiebung der Reaktions- 
geschwindigkeit gesucht werden. Die nächstliegende Deutung ist die, dass die hohe 
Prozentzahl der Prophase (51) in der Serie 12 auf einem hemmenden Einfluss beruht, 
den die Temperaturherabsetzung auf den Reaktionsverlauf ausgeiibt hat, und der mehr 
die Prophase als die späteren Stadien der Zellteilung getroffen hat. In gleicher Weise 
känn die Senkung der Prophasenfrequenz in dem Versuch mit Temperaturerhöhung 
als eine Steigerung der Verlaufsgeschwindigkeit der Prophase gedeutet werden. 

Die der Prozentzahl — d. h. den Frequenzverschiebungen zwischen den Phasen — 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 9 



66 M. O. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

gegebene Deutung widerspricht indessen den Resultaten, die Wildeman von seinen 
Versuchen mit Spirogyra (pag. 22) anfiihrt. Bei verschiedenen Temperaturen erfolgte 
die Zellteilung mit verschiedener Geschwindigkeit, aber die verschiedenen Stadien rea- 
gierten nicht in derselben Weise auf die Temperaturveränderungen. Es waren in der 
Tat die Prophase und die friihere Metaphase, welche die geringste Empfindlichkeit 
zeigten. Diese Stadien verliefen nämlich mit im grossen ganzen derselben Geschwin- 
digkeit bei verschiedenen Temperaturen zwischen + 4.5 und + 17°, während dagegen 
die Anaphase und vor allem die Telophase mehr langsam verliefen. Es ist schwer fiir 
diese Erscheinung und fiir den Unterschied gegeniiber meinen eigenen Versuchen eine 
Erklärung zu finden, wenn nicht die Veranlassung in den abnormen Lichtverhältnissen 
zu suchen ist, welchen die Objekte in Wildeman's Versuchen ausgesetzt waren. Wenn 
seine Resultate richtig wären und man sie fiir die Deutung der Werte, die ich vorstehend 
fur Pisum sativum angefiihrt habe, anzuwenden versuchte, wiirde der Vergleich zu 
der Schlussfolgerung fiihren, dass eine Temperatursenkung von 18° auf +5° eine Stei- 
gerung der Reaktionsgeschwindigkeit fiir die späteren Stadien der Zellteilung herbei- 
gefiihrt hat, während eine Temperatursteigerung von 18° auf 30° dieselbe Reaktions- 
geschwindigkeit senken wiirde. Dies muss jedoch als unwahrscheinlich angesehen 
werden, da die Temperatur 30° unzweifelhaft optimaler ist als + 5°. 

Wenn demnach die Resultate in diesen beiden Versuchsserien sich nicht im An- 
schluss an diejenigen Wildeman' s erklären lassen, eriibrigt nur die bereits angefuhrte 
und nächstliegende Deutung, dass die Temperaturerhöhung eine transitorische Reduktion 
der Teilungsjrequenz im allgemeinen herbeigefuhrt hat, dass diese dagegen durch die Tem- 
peratursenkung permanent herabgesetzt worden ist, und dass die Reaktionsgeschwindigkeit 
fiir die einzelnen Phasen in der Weise verändert worden ist, dass die Prophase in ersterem 
Falle relativ schneller, in letzterem Folie relativ langsamer als die späteren Phasen der 
Zellteilung verläujt. 

Da fiir die kausale Erklärung dieser Verschiebungen keine spezielle Versuche 
angestellt worden sind, will ich auf die Darlegung der Erscheinung nicht näher ein- 
gehen. 

Da indessen die mitgerechneten Stadien der Mitose die Bewegungen der Chromo- 
some - - die Einreihung in die Äquatorialplatte und den Transport nach den Polen — 
umfassen, und da es denkbar wäre, dass die Geschwindigkeit derselben von der Visko- 
sität des Plasmas abhängig ist, känn es angezeigt sein ein Wort hieriiber zu erwähnen. 

Durch Messen der Fallgeschwindigkeit von Stärkekörnern in Pflanzenzellen, 
wenn die Lage derselben in der Vertikalebene um 180° geändert wurde, konnte Heil- 
bronn (1914) die Viskosität des Zellinhalts bestimmen. 

Friedl und Gisela Weber (1916) haben später mit derselben Methode die Ein- 
wirkung der Temperaturveränderung auf die Viskosität des Plasmas untersucht. Die 
Messungen wurden an Schnitten von Phaseolus multijlorus gemacht, die verschiedenen 
Temperaturen ausgesetzt wurden. Von 0° — 40° nahm die Viskosität mit der Steige- 
rung der Temperatur ab, in derselben Weise wie es bei verschiedenen Eiweisslösungen 
der Fall ist. Dagegen war sie unabhängig von den Wärmeverhältnissen, welchen die 
Wurzel zuvor ausgesetzt gewesen war. »Die Viscosität des lebenden Plasmas ist thermo- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 | 67 

stabil, öder änders ausgedriickt: Die thermische Vorgeschichte hat keinen Einfluss 
auf die Plasma viskosität » (pag. 843). In den Zellen der Schnitte nahm die Viskosität 
mit der Erhöhung der Temperatur bis auf 40° ab. Bei unverletzten Phaseolus-ls.eim- 
pflanzen fuhrte indessen diese Temperatur eine »Starre» herbei, d. h. die innere Rei- 
bung des Plasmas wurde so hoch, dass das Fallen der Stärkekörner verliindert wurde. 
Schon vorher hatte Heilbronn gefunden, dass eine Temperatur von 40° bei unver- 
letzten ^.vena-Keimlingen diese Starre herbeifiihrte (1914, pag. 376). 

Nach dem Angefuhrten miissen wir nun zu der Schlussfolgerung kommen, dass 
in den Pisum-W UTzeln die Viskosität des Zellinhalts in der Weise verändert worden 
war, dass sie bei der Thermostatserie (30°) kleiner als die normale, und dass sie bei den 
auf + 5° abgekiihlten Objekten grösser als normal gewesen ist. Dies besagt, dass der 
Widerstand gegen die Bewegungen der Chromosome, d. h. die innere Reibung des Plas- 
mas, im ersteren Falle geringer gewesen ist als bei den Kontrollwurzeln (18°), während 
sie durch die Temperatursenkung gesteigert wurde. 

Es ist gleichivohl höchst unwahrscheinlich, dass diese Viskositätsveränderungen die 
Veranlassung der Verschiebung der Prophasenzeiten in den beiden Versuchen gewesen 
sind. Wenn dies der Fall gewesen wäre, hatten auch die Anaphasenzahlen eine ähn- 
liche Beeinflussung erleiden miissen. Besonders könnte man bei den abgekiihlten Ob- 
jekten relativ zahlreiche Anaphasenstadien erwarten. Aber die Frequenzzahl derselben 
ist im Gegenteil die relativ niedrigste, von 19 auf 12 gesenkt. Diese Verminderung 
ist grösser als diejenige, welche die Meta- und die Telophase getroffen hat. Eine gleich- 
artige Senkung finden wir bei der Thermostatserie. Die Prozentzahl der Anaphasen 
ist hier von 19 auf 16 gesunken. Ob in diesem Fall die Ursache in einer Veränderung 
der Verlaufsgeschwindigkeit der Anaphasen öder der Metaphasen zu suchen ist, ist in- 
dessen schwer zu entscheiden. 

Temperaturveränderungen gegeniiber verhält sich demnach die Umlagerungsgeschwin- 
digkeit der Chromosome in der Prophase änders als in der Anaphase. In ersterem Falle 
treffen starke Verschiebungen ein, in letzterem dagegen nicht. 

Ser. 13-14. 
Die Nachwirkung der Temperaturveränderungen. 

In der vorhergehenden Serie waren die Objekte bis zum Fixierungsmoment der 
höheren resp. niedrigeren Temperatur ausgesetzt. In zwei Serien wurde daher die Be- 
handlung zeitweilig und voriibergehend gemacht, worauf die Objekte auf normale Tem- 
peratur zuriickgefiihrt wurden um dann nach einigen Stunden fixiert zu werden. Zu 
folgenden Zeitpunkten waren demnach Wurzelproben von 2 bis 3 Wurzeln voriiber- 
gehend in das auf 30° eingestellte Thermostat eingefiihrt: 9 00 vorm., — 10 45 , 10 10 vorm. 
— 12 10 nachm., 12 10 — l 20 , 5 50 — 7 00 . 

Die Prozentzahlen hierfiir betragen: 

Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 

27 42 18 13 

Die allgemeine Teilungsfrequenz war 30. 



68 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER D1E PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUKG. 

In der zweiten Serie waren die Proben der Temp. + 5° während folgender Zeiten 
ausgesetzt: 

9—10 vorm. 10 36 — 12 mitt. 12 — l 10 nachm. 2— 3 40 , 3 45 — 5 50 , 5 50 — 7 nachm. 
Die entsprechenden Prozentzahlen betragen hier: 

30 37 22 12 

(Kontrolle: 33 37 19 11) 

Die Teilungsfrequenz war 35. 

Die bedeutenden Verschiebungen, welche die Temperaturveränderungen in Serie 
11 und 12 bewirkten, verschwinden also bereits nach einigen wenigen Stunden, und Pro- 
portionen und Teilungsintensität sind wieder nahezu normal. 



Ser. 15—16. 

Versuche mit Sauerstoff und Stickstoff. 

In den Serien, deren Objekte mit vermehrter Sauerstoffzufuhr behandelt wurden, 
waren die Wurzeln in eine Glasschale eingeschlossen, und unter eine Glasglocke gestellt. 
In letztere wurde aus einer Sauerstoffbombe Sauerstoff so länge eingelassen, dass mit 
Sicherheit angenommen werden konnte, dass die Glocke mit dem Gase gefiillt war. 
Während der Versuchszeit, vorm. 8 20 Uhr — nachm. 10 20 Uhr, wurden mit gewissen 
Zeitpausen je drei Wurzeln gleichzeitig in die Glasschale eingesetzt, das erste Mal vorm. 
8 20 Uhr und die folgenden um 9 60 , 11 46 vorm., I 50 , 3 25 , 5 30 , 7 30 und 8 25 nachm. 
Diese sämtlichen Proben wurden nachm. 10 20 Uhr fixiert. Des begrenzten Raumes 
halber muss ich mich auf eine summarische Darstellung der Ausschläge beschränken. 

Beginn der Versuchszeit 8 20 v 9 E0 v ll 45 vl 00 n 3 25 n ö'°n 7 so n 8 2t n 

Versuchszeit in Stunden 
Anzahl Wurzeln 
Zellteilungsfrequenz jeder Probe 

» der ganzen Sorie im Durchschnitt 20 (50 Zellr.) 

» der Kontrollwurzeln 33,6 

Summiert man die Frequenzzahlen der einzlenen Phasen und gibt man sie als 
Prozente von der ganzen Zellteilungsfrequenz an, so erhält man aus den Serien f olgende 
Werte, die im Verhältnis zu einander bedeutend von den normalen abweichen. 

17 46 22 15 
(Die Kontrollwurzeln: 33 37 19 II) 

Dies zeigt, wenn man die Zahlen mit den normalen Teilungszahlen vergleicht, 
dass die Anzahl der Prophasen relativ kleiner, die der Metaphasen, der Anaphasen und 
der Telophasen relativ grösser geworden ist. Die Erklärung diirfte auch jetzt darin 
liegen, dass die Verlaufszeiten sich verändert haben. Die Prophasen sind relativ schnel- 
ler vor sich gegangen als die ubrigen Studien. 

Die Stickstoff serie (16) ist in derselben Weise wie die Versuche mit Sauerstoff 
ausgefuhrt. Aus einer Stickstoffgasbombe wurde die Glasglocke, die die Objekte 



14 


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12 


28 


15 


11 


10 


21 


26 29 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 69 

einschloss, gefiillt. Diese wurden in 5 Gruppen mit je 3 öder 4 Wurzeln in jeder Gruppe 
eingeteilt und in das Stickstoff gas eingestellt um 8 15 , 9 4s , 11, 45 vorm. und 7 30 und 
8 20 nachm. Die Fixierung der sämtlichen Proben erfolgte um 10 30 nachm. Die Wur- 
zeln, die von 8 16 vorm. in dem Apparat stånden, konnten den Stickstoff nich während 
der ganzen Versuchszeit ertragen. Sie waren wahrscheinlich tot, denn irgendwelche 
Teilungsstadien waren an den Schnitten nicht bemerkbar. In den iibrigen Wurzel- 
gruppen war die Teilungsintensität zurlickgegangen, je länger die Objekte beeinflusst 
worden waren. 



Beginn der Versuchszeit 


8 15 vorm. 


Q 4 


''vorm. 


11 45 vorm. 


7 30 nachm. 


8 20 nachm 


Versuchszeit in Stunden 


14'/* 




12 3 /i 


10 3 /* 


3 


2 1 /» 


Anzahl Wurzeln 


3 




3 


3 


3 


3 


Zellteilungsfrequenz jeder Probe 







4 


5 


6 


15 



» der ganzen Serie im Durchschnitt 6 (50 Zellreihen) 

» der Kontrollwurzeln (33,6) 

Prozent von Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 

Versuchswurzeln 23 40 18 19 

(Kontrollwurzeln 33 37 19 11) 

Die grösste Verschiebung zeigen die Telophasenstadien, deren Anzahl von 11 
auf 19 % der ganzen Mitosenzahl vermehrt ist. Dieser Vermehrung sowie der Steige- 
rung der Metaphasen von 37 auf 40 entspricht eine Herabsetzung der Prozentzahlen 
der Anaphasen und vor allem der Prophasen. In einem Fall wie dieser ist es nicht schwer 
zu entscheiden, wo sich die Reaktionszeiten verändert haben, denn die starke Telo- 
phasenverschiebung ist gegeniiber den iibrigen Veränderungen so dominierend, dass 
kein Zweifel dariiber obwalten känn, dass tatsächlich die Wandbildungsprozeduren lang- 
samer öder wenigstens relativ langsamer vor sich gegangen sind als die iibrigen Teilungs- 
reaktionen. Es hat den Anschein, als wären die membranbildenden Funktionen der 
Zellteilung besonders empfindlich gegen äussere Beeinflussung. Sie können ja gehemmt 
öder ganz verhindert werden bei höheren Temperaturen, wenn andere Zellteilungs- 
reaktionen noch im Gange sind. Lundegårdh (1914) fand z. B. dass eine Temperatur 
von 36,3° die Wandbildung bei Wurzeln von Vicia faba verhinderte. Die Temperatur - 
erhöhung verursachte Fälle von abnormen Telophasen und die Wandbildung wurde 
oft ganz und gar unterdriickt, so dass die Mutterzelle zweikernig wurde, wenn die Kern- 
teilung trotz der abnormen Verhältnisse bis zu Ende verlief. Eine so weit getriebene 
Aufhebung der Wandbildung wie in diesen Versuchen war die Stickstoffbehandlung 
der Pisum-W urzeln nicht im Stande gewesen hervorzurufen. Die Telophasen scheinen 
völlig normal und der Einfluss, den sie erfahren haben, diirfte sich daher auf eine Ver- 
minderung der Verlaufsgeschwindigkeit beschränken. 

Es ist kaum denkbar dass die Einwirkung des Stickstoffes auf die Wurzeln in 
dem geschilderten Versuch direkter Art war, sondern sie muss auf dem Ausschluss des 
Sauerstoffes beruhen. Der Stickstoff *wird von der Wurzel nur in gelöster Form 
aufgenommen, demnach in der Menge, die von dem umgebenden Wasser gelöst ist, 
sofern die Epidermiszellen hierbei nicht von einer Auswahlfähigkeit Gebrauch machen, 
sondern den Stickstoff in der Konzentration aufnehmen, die das Wasser enthält. 



70 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZ1TÄT DER ZELLTEILUNG. 

Nun hat sich die Stickstoffkonzentration desselben durch die Versuchsanordnungen 
nur wenig verändert. 1 Liter mit Luft gesättigten Wassers enthält bei 20° 12,76 ccm 
Stickstoff und der Gehalt steigt auf 15,42, wenn das Wasser bei einer Temperatur von 
20° und gewöhnlichem Druck mit Stickstoff allein gesättigt wird. Diese geringe Stei- 
gerung hat selbstredend wenig zu bedeuten gehabt, zumal wenn man die Indifferenz 
des Stickstoffgases bei chemischen Reaktionen bedenkt. 

Aus diesem Grunde können die beiden obenerwähnten Versuchsserien unter dem 
Gesichtspunkt zu Gebote stehenden Sauerstoffes betrachtet werden. Wir haben dann 
mit zwei Extremfallen — Mangel und Uberfluss an dem Gase — zu tun. 

Es bleibt naturlich eine unentschiedene Frage, in welcher Weise die Kernteilungs- 
verschiebungen in den Versuchen mit dem zu Gebote stehenden Sauerstoff in Zusam- 
menhang stehen. Dass die Atmungsreaktionen einen Einfluss erfahren haben, ist ja 
klar, da der Sauerstoff einen der Reaktionskomponenten biidet. Aber die Empfind- 
lichkeit der Atmung gegen Störungen in der Sauerstoffzufuhr ist auffallend gering. 
Sie erfolgt normal, selbst wenn der Luftsauerstoff einerseits auf den halben Partiär- 
druck verdiinnt wird, öder andererseifcs sehr hohe Werte erreicht. Erst bei einem 
Luftdruck von 5 Atmosphären, demnach reinem Sauerstoff gas bei gewöhnlichem Druck 
entsprechend, wird die Atmung gestört und die Gewebe verletzt. (Näheres hieriiber 
in Handbiichern iiber Pf lanzenphysiologie. ) 

Obgleich die Sauerstoffzufuhr in den beiden Versuchen (Mangel an Sauerstoff 
und reines Sauerstoff gas) derart war, dass die Atmungsreaktionen dadurch gestört 
werden mussten, scheint es kaum glaublich, dass dies die direkte Veranlassung zu einer 
Veränderung der Verlaufszeit der Phasen gewesen ist. Im einen Falle wurde die Ver- 
brennung gesteigert, in dem andern dagegen verringert, aber fiir beide gilt, dass die Ori- 
entierungsbewegungen der Chromosome während des ziveiten Teiles der Prophase beschleu- 
nigt worden sind öder geringere Retardation erfahren haben als in den ubrigen Stadien des 
Zellteilungsverlaufes. 

Analoge Verschiebungen von den normalen Werten der Prophase haben wir zuvor 
in den Temperaturversuchen gefunden und weitere Fälle werden im Folgenden dar- 
gelegt werden. 

Ser. 17—18. 
Die Nachwirkung des Sauerstoffes und des Stickstoffes. 

Ebenso wie im vorhergehenden Fall wurden auch hier Wurzelserien mit Uber- 
schuss an Sauerstoff und Stickstoff behandelt. Nachdem die Wurzeln diesem eine 
Zeit von 30 — 120 Minuten ausgesetzt gewesen waren, wurden sie wieder in gewöhnliche 
Atmosphäre zuriickgebracht und an demselben Tage nachm. 9 20 Uhr fixiert. 

Fiir die Sauerstoff serie waren die Versuchszeiten folgende: 8 20 — 9 50 vorm., 
9 50 — 11, 11 45 vorm. — l 80 nachm., I 50 — 3 25 , 3 25 — 5 35 nachm. Während einer jeden dieser 
Zeiten wurde eine Wurzelprobe (2 bis 3 Wurzeln) in die Sauerstoff karamer ein- 
gestellt. Die Durchschnittszahl der Teilungsfrequenz fiir die ganze Serie war 24 und 
die Prozentzahlen fur 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 71 

Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 
23 41 20 16 

Die Zeiten fur die Stickstoff behandlung waren 8 15 — 9 45 vorm. 9 45 vorm. — l 45 nachm., 
Il 45 vorm. — 3 nachm., I 45 — 5 30 . 3 30 — 5 40 , 5 30 — 7 30 . Fixierung nachm. 9 15 Uhr an demsel- 
ben Tage. 

Die Teilungsfrequenz war 32 und die Prozente fur 

Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 
31 37 18 14 

Obgleich die Objekte in der Stickstoff serie bedeutend länger durch das Agens 
beeinflusst gewesen waren als in der Sauerstoffserie, ist doch der Effekt in der letzteren 
am stärksten. Die Proportionen der einzelnen Phasen haben sich verschoben, und die 
Teilungsfrequenz ist herabgesetzt. In der Stickstoffserie sind die sämtlichen Werte 
nahezu auf das normale zuriickgegangen. Die Telophasenzahl ist jedoch nach wie vor 
höher als normal. 

Ser. 19. 

Versuche mit Ätherisierung . 

In eine Glasglocke wurden während kiirzerer Zeit (15 — 30 Minuten) je 3 Wur- 
zeln gleichzeitig eingefiihrt und mit Ätherdämpfen behandelt, darauf in reine Luft zu- 
riick gestellt und nach einigen Stunden fixiert. Das Volumen der Glasglocke war 9 L. 
Die zugesetzte Äthermenge betrug 2,5 ccm. Die Fixierung erfolgte denselben Tag 
nachm. 9 10 Uhr. Von den in dieser Weise behandelten Wurzeln gaben 13 St. brauch- 
bare Schnitte ab. Die allgemeine Teilungsfrequenz war 10. Die Prozentzahlen der 
Teilungsstadien in zuvor erwälmter Reihenfolge betrugen 26 37 20 16. 

Ser. 20-21. 
Die Beeinflussung der Zellteilung durch galvanischen Ström. 

Durch Versuche, die ich friiher vorgenommen habe (1919), ist nachgewiesen wor- 
den, dass ein Kontakt zwischen einem Leiter fiir schwachen galvanischen Ström und 
einer Wurzel einen stimulierenden Einfluss auf die Zellteilung herbeifiihrt, so dass die 
Intensität derselben die normale iibersteigt. Die Wurzeln wurden in einen in die 
Stromleitung einer Trockenbatterie eingeschalteten spiralförmigen Silberdraht einge- 
schlossen. Jede Wurzel hatte ihre besondere konische Drahtspirale. Die Stromstärke 
war in der Regel 3 Milliamp. 

Ich habe diese Versuche in den hier beschriebenen Serien wiederholt, da der Ein- 
fluss, den die einzelnen Kernteilungsphasen eventuell erleiden wiirden, fiir mich von 
Interesse war. Versuchstag und Material sind demnach dieselben wie in den vorher- 
gehenden Serien. Die Wurzeln lagen während des Versuches in einer Glasschale mit 
feuchtem Filtrierpapier. Die Spiralen waren so plaziert, dass die Objekte hineingesteckt 
werden konnten ohne gebogen zu werden. Sie sassen so lose, dass ein Druck von den 



72 M. O. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

Spiralringen nicht vorkam, aber das Wachstum bewirkte, dass sie zuletzt, wenn sich 
der Versuch auf mehrere Stunden ausdehnte, etwas eingekeilt wurden, so dass ein Druck 
vom Draht her entstand. Zu jedem der folgenden Zeitpunkte wurden je 3 Stuck Wurzeln 
in derartige Spiralen eingesetzt: um 8 2S , 10 00 , 11 55 vorm.; I 55 und ö 36 nachm. Sämtliche 
Gruppen sind um 10 10 Uhr nachm. fixiert. 

In Bezug auf die allgemeine Zellteilungsintensität gaben diese Versuche dasselbe 
Resultat, zu welchem ich friiher gekommen war, und welches zeigt, dass die Einwir- 
kung des elektrischen Stromes unter den gegebenen Versuchsbedingungen eine Steige- 
rung der Teilungsfrequenz herbeiflihrt (Tab. 16). Dies gilt von den sämtlichen vorer- 
wähnten 5 Wurzelgruppen, obwohl die Versuchszeit derselben verschieden gewesen 
ist. Wird die Anzahl Mitosen umgerechnet, so dass sie 50 Zellreihen pro Schnitt betrifft, 
so beträgt die Durchschnittszahl fur alle Wurzeln 38. 

Wenn die Frequenzzahlen der einzelnen Teilungsphasen in Prozentwerten be- 
stimmt werden, ergeben die verschiedenen Summen fiir Pro-, Meta-, Ana- und Telophase 
folgende Zahlen in der nun genannten Reihenfolge: 

21 45 21 13 
(Die der Kontroll wurzeln 33 37 19 11) 

Da der Versuch der Art ist, dass die Wurzeln nicht nur der Einwirkung des elek- 
trischen Stromes sondern auch anderen kiinstlichen Eingriffen in ihr normales Dasein, 
vor allem dem intimen Kontakt mit dem Silberdraht und ev. dem Druck von demsel- 
ben ausgesetzt worden sind, ordnete ich neben dem vorstehenden einen Blindversuch 
an (Ser. 21). In einer Glasschale mit feuchtem Filtrierpapier wurden die Wurzeln in 
Silberspiralen hineingesteckt gleichzeitig damit, dass ich Objekte in die elektrischen 
Spiralen einsetzte. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Versuchen liegt dem- 
nach darin, dass in dem Blindversuch kein elektrischer Ström zur Anwendung gekommen 
ist. Die Statistik, die ich iiber die Teilungsstadien in diesem Versuch ausgearbeitet 
habe (Tab. 17), ergab folgende Prozentzahlen fiir Pro-, Meta-, Ana- und Telophase: 

19 43 22 16 

demnach im grossen ganzen dieselben Proportionen und Abweichungen vom Normalen, 
die wir in der Elektrizitätsserie gefunden haben. Die Teilungsintensität ist dagegen 
unter die normale herabgesetzt worden und betrug nur 23 Mitosen pro Schnitt. Die 
Einwirkung des elektrischen Stromes in den vorhergehenden Versuchen hat demnach be- 
wirkt, dass die Teilungsfrequenz in den Wurzeln von 23 auf 38 zugenommen hat. Eine 
Veränderung in den Verlaufszeiten der einzelnen Phasen hat sie, so weit die Versuche 
zeigen, nicht zuwegegebracht. Die relativ höhere Beivegungsgeschwindigkeit, welche die 
Chromosome in der Prophase zeigen, ist durch die ubrigen mit dem Versuch verknilpften 
Manipulationen und nicht durch den Ström verursacht. 

In Bezug auf seinen Einfluss auf die Zellteilungsfrequenz im allgemeinen nimmt 
also der Versuch mit schwachen elektrischen Strömen eine Sonderstellung ein, da der 
Effekt derselben eine stimulierende Wirkung auf die Teilungsaktivität bedingt hat ge- 
geniiber dem hemmenden Einfluss, der in den Versuchen mit Temperaturveränderungen, 
Sauerstoff und Stickstoff etc. konstatiert ist. 



KTJNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 73 

Wenn die Verminderung im einen Falle als eine Folge der ungiinstigen Bedingun- 
gen, die mit dem Versuch verkniipft waren, und die herabsetzend auf die Vitalität der 
Zellen gewirkt haben, erklärt werden känn, so ist es bedeutend schwerer sich einen Be- 
griff davon zu machen, in welcher Weise die Zellteihingsaktivität durch die Einwirkung 
der elektrischen Spiralen gesteigert werden konnte. 

Mit Ausnahme der Chromosomteilung in der Metaphase und der Umlagerung in 
der Telophase bilden die Kernteilungsstadien, welche mitgerechnet worden sind, haupt- 
sächlich rein motorische Momente — die Einreihung der Chromosome in die Äquatorial- 
platte und der Transport derselben in der Anaphase. Der äussere Verlauf dieser Proze- 
duren ist eingehend studiert und bekannt, aber wir wissen noch so gut wie garnichts 
von den Kraften, die bei dem Chromosomtransport wirksam sind. Durch Vergleiche 
zwischen den Bildern von Zellteilungsfiguren und gewissen Kraftliniensystemen (hy- 
drodynamische, elektrische etc.) sind Hypothesen fiir die Kinetik der Mitose aufgestellt 
worden, während die experimentelle Erforschung dieser Erscheinungen seither auf so 
gut wie unubersteigliche Hindernisse gestossen ist. Ich will daher nur ein paar von 
den Ansichten andeuten, die in diesem Falle geltend gemacht worden sind, und die 
meiner eigenen Untersuchung und der Fragestellung derselben — Auslösung und Perio- 
dizität der Zellteilung — am nächsten liegen, nämlich die Hypothese von einem elek- 
trokinetischen Transport der Elemente in der Mitose und die Auslösung der Zellteilung 
durch Oberflächenspannungsverschiebungen. 1 

Lillie (1903), Gallardo (1906) haben die Quelle der bei der Mitose wirkenden 
Kräfte in elektrischen Diffusionspotentialen gesucht und erklären daher den Chromo- 
somtransport als eine konvektive Uberfiihrung von geladenen Körperchen. 

In einer Arbeit 1918 berichtet Spek iiber eine Untersuchung des Zusammenhanges 
zwischen Abschniirungs- und Oberflächenspannungserscheinungen bei Öl- und Queck- 
silbertropfen und den hierbei auftretenden Strömungen. Eine Herabsetzung der Ober- 
flächenspannung in zwei Polen des Tropfens hatte eine äquatoriale Abschniirung 
zur Folge, wobei regelmässige Strömungen entstanden, die er auch bei manchen 
in Teilung begriffenen Eizellen von verschiedenen Tierformen feststellen konnte. In 
beiden Fallen — bei sowohl dem Öl- als dem Quecksilbertropfen — fand ein axiales 
Zuströmen nach den Stellen verminderter Oberflächenspannung statt. »Von diesen 
Stellen der Tropfen- öder Zelloberfläche ging allseitig ein oberflächlicher Ausbreitungs- 
strom nach der Zone erhöhter Oberflächenspannung (Äquator) aus und bog hier 
mit der einschneidenden Furche gegen das Innere des Tropfens öder der Zelle 
ein. » (Pag. 108. ) Diese Gesetzmässigkeit zwischen Strömungen und Abschniirung 
weist er auch in den Fallen nach, wo letztere einseitig ist. »Findet eine einseitige 
Einschniirung des Zellkörpers statt, so ist sie stets begleitet von einem oberfläch- 
lichen Zustrom, der zur Einschniirungslinie gerichtet ist und mit der Einschnii- 
rungsfurche gegen das Zellinnere einbiegt. Eine andere Strömung an der Oberfläche 
findet währenddessen nie statt!» (Pag. 64.) Spek meint nun dass diese Strömungen 
bei der einseitigen Abschniirung nur durch eine absolute Oberflächenspannungserhö- 

1 Fur die ubrigen diesbeziiglichen Ansichten gibt Spek (1918) eine tibersicht (pag. 5 — 29), anf welche 
hier verwiesen wird. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 10 



74 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

hung am Äquator entstehen können, demnach nicht durch eine Herabsetzung der Ober- 
flächenspannung an den Polen (pag. 68). Er gelangt so zu der Schlussfolgerung, dass 
die Teilung (Durchschnurung) der Zelle durch eine Erhöhung der Oberflächenspannung 
der Einschniirungszone bewirkt wird. Als Ursache der Entstehung dieser Spannungs- 
differenzen denkt er sich eine Veränderung des Fliissigkeitsgehalts des Hyaloplasmas, 
verursacht durch Diffusion von den Flussigkeitsvakuolen. Die Entstehung elektri- 
scher Potential unterschiede sollte dagegen kaum von Bedeutung sein. »Die Entste- 
hung von elektrischen Potentialen an den Polen wiirde nur eine relative Zunahme der 
Oberflächenspannung am Äquator bewirken, ebenso ein Verdichtungshof im Proto- 
plasma der Zellpole (Konzentrationserhöhung). Kommt aber durch Anreicherung der 
Flussigkeitsvakuolen und der dementsprechend ausgiebigeren Diffusion von Fliis- 
sigkeit ins Hyaloplasma der Äquatorzone eine absolute Verringerung der Konzentration 
der Protoplasmakolloide am Äquator zustande, so ist damit auch eine absolute Zunahme 
der Oberflächenspannung am Äquator gegeben» (pag. 70). 

Wie ich bereits erwähnt habe, waren die Wurzelobjekte in meinen Versuchen 
in einen allseitigen Kontakt mit dem Stromleiter, d. fa., dem Spiraldraht, gestellt. Der 
Ström hat demnach letzteren unbehindert passieren können, und es mtissen daher ver- 
schwindend kleine Energiemengen sein, die durch den eigentlichen Wurzelkörper ge- 
leitet worden sind. Man känn in Frage stellen ob diese gross genug gewesen sind, um 
bei der Entstehung der Stimulanz zu gesteigerter Zellteilungsaktivität, die die Wur- 
zeln zeigten, eine Rolle spielen zu können. 

Dass die Zellteilung von schwachen elektrischen Strömen beeinflusst wird, ist in- 
dessen schon friiher nachgewiesen worden. Stone (1909) fand z. B. dass Bakterien in 
Kulturen verschiedener Art sich bedeutend lebhafter vermehrten, wenn ein gal va- 
nischer Ström von etwa 0,1 Milliamp. durch das Medium geleitet wurde. In diesem Fall 
könnte man sich denken, dass die in die Kultur einbegriffenen Stoffe durch die Ein- 
wirkung des Stromes verändert worden sind, und dass der Einfluss desselben auf die 
Zellteilung selbst also mehr sekundärer Art gewesen ist. In gleicher Weise reagiert auch 
die Plasmaströmung der Zellen auf galvanische Ströme von niedriger Starke, wie dies 
Stone bei Chara und Nitella gezeigt hat. Dies erinnert ungesucht an Spek's Kom- 
bination Oberflächenspannung — Zellteilung und seine Anwendung der Plasmazirkula- 
tion als Indikator. Obwohl er die Veranlassung der Oberflächenspannungsverschie- 
bungen in erster Linie in einer Fliissigkeitsdiffusion aus den Vakuolen nach dem Plasma 
in der Äquatorzone suchen will, känn diese Diffusion ihrerseits mit einem vorh ande- 
nen öder gleichzeitig auftretenden Potentialgefälle (auf verschiedener Beweglichkeit 
öder verschiedener Permeabilität der lönen beruhend) zusammenhängen, und das Ein- 
treten der Zellteilung ist also tatsächlich mit den entstandenen Ladungen verkniipft, 
selbst wenn die unmittelbare Ursache des »Durchschniirungs »-Prozesses in einer Ober- 
flächenspannungsverschiebung zu suchen ist. 

In welcher Weise der galvanische Ström in den angefuhrten Versuchen in das 
Eintreten und den Verlauf der Zellteilung eingegriffen hat, ist demnach schwer zu ent- 
scheiden. Dass die Erscheinung mit Permeabilitäts- und Oberjlächenspannungsverschie- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAB. BAND 62- N:0 I. 75 

bungen bei den einzelnen Orenzschichten in der Zelle und mit der Entstehung von Potential- 
unterschieden zwischen den einzelnen Teilen derselben in Zusarmnenhang gebracht werden 
muss, scheint gleichwohl anzunehmen. (Vgl. Kap. VII.) 

Ser. 22. 
Der Einjluss des Lidits auf die Kemteilung. 

Die Versuchsserien, die ich bisher besprochen habe, wurden in Finsternis öder 
bei rotem Licht ausgefiihrt, da die Wurzel als Organ unter natiirlichen Verhältnissen 
dem Einfluss des Lichtes entzogen ist. In einer besonderen Versuchsserie kam daher das 
Licht als beeinflussendes Agens zur Verwendung. Unter einer mit Wasser abgekuhlten 
Metalldrahtlampe von 400 Normalkerzen wurde auf 1 m Abstand eine Glasschale 
anfgestellt, in welche man zu folgenden Zeitpunkten je 3 Wurzeln einfiihrte: um 
å 35 , 10 15 vorm., 12 05 2 15 , 4 00 , 7 50 und 8 30 nachm. Sämtliche Wurzelgruppen wurden 
nachm. 10 Uhr fixiert. Die Anzahl Wurzeln in jeder Gruppe ist hier ebenso wie in den 
vorhergehenden Serien allzu gering, wenn es gilt die Durchschnittszahl Zellteilungen 
pro Schnitt innerhalb einer einzelnen Gruppe zu berechnen. Gleichwohl geht aus der 
Serie, wie es bei Ser. 11 der Fall war, eine Andeutung da von hervor, dass die Teilungs- 
intensität durch die Zufuhrung des Agens zunächst herabgesetzt ist, um sich dann nach 
und nach )>zu gewöhnen» und an Starke zuzunehmen, Die Durchschnittszahl Mitosen 
der Gruppen pro Schnitt (auf 50 Zellreihen berechnet) betrug in vorgenannter Reihen- 
folge: 

29 30 20 12 22 23 13 
Anzahl Wurzeln: 3 3 3 2 13 3 

Der hemmende Einjluss des Lichts auf den Teilungsverlauf im allgemeinen erhellt 
aus der Durchschnittszahl Mitosen pro Schnitt, die 22 betrug. Da diejenige der Kon- 
trollwurzeln 33,6 war, beträgt die Herabsetzung 12 Einheiten öder ungefähr 34 %. 

Die prozentuelle Frequenz der Teilungsstadien war in dieser Serie: 

Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 
25 40 20 15 

(Die der Kontrollwurzeln : 33 27 18 11) 

Der Verminderung der relativen Anzahl der Prophasen entspricht die Steigerung 
der Anzahl Meta- und Telophasen. Ebenso wie in den meisten vorhergehenden Versuchs- 
serien ist auch hier in der Verlaufsgeschwindigkeit der Phasen eine Verschiebung einge- 
treten als Folge der Veränderung eines äusseren Faktors. 

Ser. 23-24. 

Versuche mit Wundreizung. 

In einer Serie wurden den Wurzeln 2 bis 3 mm unterhalb der Calyptra mittels Skal- 
pelis kleine Einschnitte zugefugt, und sie darauf sich selbst uberlassen, bis die Fixierung 
erfolgte. Jede Wurzel erhielt nur einen Schnitt. 

Das Resultat war folgendes: 



76 M. G. STÅLFELT, STUDIEN ÖBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Beginn der Versuchszeit 


8'°vorm. 


12 


16 nachm. 


2io 


3" 


G 00 


7" 


8 35 


Versucliszeit in Stunden 


12 1 /» 




8 S /4 


G 6 /o 


ca. 5 


3 


1 


7» 


Anza] Wurzeln 


3 




3 


3 


2 


2 


3 


3 


Zellteilungsfrequenz jeder Probe 


23 




30 


23 


22 


24 


33 


32 



10 20 


12 15 nachm. 


2 io 


3 65 


O 00 


i 


8 S5 


10 2 /3 


8 »/« 


5 /g 


ca. 5 


3 


1 


V» 


3 


2 


3 


3 


3 


3 


3 


2 


14 


14 


35 


22 


10 


38 



t der ganzen Serie im Durchschnitt 26 

Prozente von Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 

Versuchsvvurzeln 17 46 20 16 

(Kontrollwurzeln 33 37 19 11) 

Eine andere Serie (24) habe ich so ausgefiihrt, dass die Objekte mit einem gliihen- 
den Glassstab verwundet wurden. Die Fixierungszeit war auch in diesem Fall 9 Uhr 
nachm. Die grossen Schwankungen zwischen den Frequenzzahlen der Proben in diesem 
Fall diirften zum Teil auf Unterschieden bei der Anbringnug der Wunden beruhen. Die 
Brandwunden bei sämtlichen Proben einigermassen gleichförmig auszufiihren erwies 
sich schwieriger, als wenn es sich um Einschnitte mittels Skalpelis handelte. 

Beginn der Versuchszeit 8 40 vorm. 

Versuchszeit in Stunden 12 J /a 

Anzahl Wurzeln jeder Probe 3 

Zellteilungsfrequenz jeder Probe 19 

» der ganzen Serie im Durchschnitt 19 

Prozente von Proph. Metaph. Anaph. Teloph. 

Versuchsvvurzeln 20 44 20 16 



ZusammenstpJlung der Resultate aus Kaj) VI. 

Die drei Serien, deren Objekte nur voriibergehend Temperaturveränderungen 
und der Beeinflussung dnrch Stickstoff ausgesetzt waren (Ser. 14, 15, 18), stimmen darin 
iiberein, dass die Verlaufszeiten der verschiedenen Teilungsphasen wie auch die all- 
gemeine Teilungsfrequenz auf ihre normalen Werte zuriickgegangen sind. Alle iibri- 
gen Serien zeigen diesbeziigliche Verschiebungen. Die Verlaufszeiten der Teilungs- 
stadien miissen natiirlich im allgemeinen proportional zu den resp. Frequenzzahlen also 
zu den prozentuellen Werten sein, die im Vorhergehenden angegeben und die in Tab. 
18 zusammengestellt sind. Diese Prozentzahlen geben leider nur die relative Verschie- 
bung an, weshalb es Schwierigkeiten bereitet an der Hand derselben die absolute Grösse 
und Lage zu bestimmen. Sämtliche Serien zeigen jedoch eine augenscheinliche Uber- 
einstimmung darin, dass die Prophasenzahlen herabgesetzt, die Meta- und Telophasen- 
zahlen erhöht, und die Anaphasenzahlen nahezu unverändert geblieben sind. (Die 
Durchschnittswerte fur Tab. 18 betragen 25, 41, 19, 14 fur Pro-, Meta-, Ana- und Te- 
lophase.) Hiervon biidet eigentlich nur die Serie 11 eine Ausnahme. Die Ursache 
dieser gleichförmigen Verschiebung känn entweder in einer Steigerung der Verlaufs- 
geschwindigkeit der Prophase öder in einer Verminderung derjenigen der Meta- und 
der Telophase öder endlich in einer allgemeinen mehr ungleichförmigen Steigerung 
öder Senkung liegen. Nun haben von allén Stadien die Prophase und die Telophase 
die grössten Verschiebungen durchgemacht, und von beiden ist die Telophase am meisten 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I 



77 



Tab. 18. 

Zusammenfassung der Serien. 

Die Serien sind nach steigenden Telophasen-Prozenten geordnet. 



Ser. 

Nr. 



Agens 



12 

11 



14 
13 
20 
18 
22 
15 
19 
17 
24 
23 
21 
16 



Temp. + 5° 
+ 30° 
Kontrolle . . 



Temp. + 5°— ■ + 18° . 

+ 30— + 18° . 

Galv. Str. 3 Milliamp. 

Stickst. — • Luft . . . . 

Licht 

Sauerstoff 

Åther 

Sauerst. — > Luft . . . 

Brandwunde 

Schnittwunde . . . ■ 

Silberspiralen 

Stickstoff 





Prozente von 




Zellteil.- 


Proph. 


Metaph. Anaph. 


Teloph. 


Frequenz 


51 


28 


12 


9 


21 


22 


51 


16 


11 


28 


33 


37 


10 


11 


33,6 


30 


37 


22 


12 


35 


27 


42 


18 


13 


30 


21 


45 


21 


13 


38 


31 


37 


18 


14 


32 


25 


40 


20 


15 


22 


17 


46 


22 


15 


20 


26 


37 


20 


16 


10 


23 


41 


20 


16 


24 


20 


44 


20 


16 


19 


17 


46 


20 


16 


26 


19 


43 


22 


16 


23 


23 


40 


18 


19 


6 



verändert worden. Die grösste Veränderung besteht also darin, dass die Ge- 
schwindigkeit der Telophasenreaktionen relativ niedriger geworden ist als die Verlaufs- 
geschwindigkeit der iibrigen Stadien. Es ist demnach nicht unwahrscheinlich, dass 
die wirkliche Veränderung gerade die Telophase und demnach auch die Metaphase ge- 
troffen hat, mit andern Worten, dass die Reaktionsgeschwindigkeit dieser Stadien her- 
abgesetzt öder mehr herabgesetzt worden ist als die der iibrigen Phasen. Dies wiirde 
dann ebenfalls mit den Resultaten gewisser Untersuchungen von u. a. Neméc (1904, 
1910) und Litndegårdh (1914) ubereinstimmen, welche nachgewiesen haben, dass die 
membranbildenden Funktionen der Zelle durch mancherlei äussere Eingriffe (Tem- 
peratursteigerung, Chloralisierung usw.) gestört und verzögert werden. 

Ob nun die wirkliche Verschiebung die vermutete öder eine andere ist, so können 
wir doch konstatieren, 1) dass eine Verschiebung der Zellteilungsprozesse von im grossen 
ganzen demselben Charakter durch die verschiedenartigsten Eingriffe hervorgerufen wird, 
2) dass diese Verschiebung fur die Meta- und die Telophase von gleicher Art ist, und dass 
die Störungen eine relativ längere Verlaufszeit fur dieselben verursachen und endlich 3), dass 
diese beiden Stadien sich hierin von den rein motorischen Phasen der Zellteilung unter- 
scheiden. 

Der Zweck dieser Versuchsserien war in erster Linie eine Antwort auf die Frage 
zu erhalten, ob man die Teilungsaktivität durch kiinstliche Mittel stimulieren und sie 



78 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

zu einer Lebhaftigkeit itber die normale hinaus anregen könnte. Einen solchen Ef- 
fekt konnte man entweder von dem Agens direkt öder von einer eingetretenen Nach- 
wirkung erwarten. Von allén versuchten Mitteln ist es nur der schwache galvanische 
Ström, der eine lebhaftere Zellteilung herbeigefuhrt hat. In allén anderen Fallen ist die 
Zellteilungsfrequenz unverändert geblieben, öder, ivas das gewöhnlichste war, herabgesetzt 
worden. 

Einerseits zeigen also sowolil die Teilungsaktivität der Zellen als auch der Reak- 
tionsverlauf der Pliasen eine Empfindlichkeit gegen die verschiedensten Agentien, während 
änder seits diese Empfindlichkeit nicht so gross ist, dass die Teilungen ganz aujhören selbst 
bei einer kräftigen Beeinflussung, wenn man von Fallen absieht, wo das Agens eine be- 
täubende Wirkimg bedingt öder tödlich gewirkt hat. 1 



Kap. VII. Die Permeabilität der Wurzeln zu verschiedenen 

Tageszeiten. 

Die Untersuchungen, welche, Spek 2 iiber die Oberfläclienspannungsverhältnisse 
bei gewissen Eizellen ausgefiihrt hat, und die ich im Vorhergehenden näher besprochen 
habe (pag. 73), haben deutlich gezeigt, dass zwischen dem Zellteilnngsmechanismus 
und eingetretenen Oberflächenspannungsveränderungen ein Zusammenhang obwaltet, 
und dass der eigentliche Abschniirungsprozess wahrscheinlich durch die letzteren bedingt 
ist. Spek's Herleitungen waren jedoch hauptsächlich auf anal ögen Teilungsvorgängen 
bei Quecksilber- und öltropfen und auf dem Charakter der Strömungen, welche Ober- 
flächenspannungsverschiebungen bei diesen verursachen, begriindet. Kurz zuvor (1917) 
hatte indessen Chambers durch Untersuchungen mittels der von Kite (1013) auspro- 
bierten Mikrodissektionsmethode Resultate erzielt, die weitere Stiitzpunkte fiir die 
von Spek aufgestellte Theorie von einem kausalen Zusammenhang zwischen der Ab- 
schnurung der Zelle und einer Oberflächenspannungsveränderung gewähren. Chambers 
konnte nämlich nachweisen, dass die Mitose bei Seeigeleiern von reversiblen Viskosi- 
tätsveränderungen begleitet war. Das Plasma, das sich während der Interphase im 
Sol-Zustand befand, ging beim Eintritt der Zellteilung in Gel iiber und zeigte seine fes- 
teste Konsistenz ungefähr zu dem Zeitpunkt des Asterstadiums. Die Ruckbildung 
in Sol fing am Äquator der Zelle an und breitete sich auf die Pole zu aus. 

Ähnliche Beobachtungen wurden auch gemacht von Seifriz (1920) 3 und Heil- 
brunn (1915 und 1920). Nun ist es denkbar, dass diese Viskositätsveränderungen 
von Oberflächenspannungsveränderungen begleitet sind, die am Äquator und an den 
Polen nicht gleichzeitig eintreten und demnach die Spannungsdifferenzen veranlassen, 
in welchen Spek die Ursache des Abschniirungsprozesses sucht. Nach seiner Theorie 
entsteht eine Steigerung der Oberflächenspannung der Äquatorpartie durch eine Fliis- 
sigkeitsdiffusion aus den Vakuolen nach dem Hyaloplasma des Äquators und durch 
eine dadurch bedingte Senkung der Kolloidkonzentration. Wenn man nun fiir die von 



1 Vgl. hierzu Haberlandt 1921 und Lamprecht 1918. 

2 1. c. 

3 Bot. Gaz. 70: 360. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO I. 79 

Chambers nachgewiesenen Viskositätsverschiebungen eine ähnliche Diffusion aus den 
Vakuolen annehmen will, so ist die Ubereinstimmung mit der von Spek auf gesteliten 
Theorie augenscheinlich, da das Plasma gerade zu dem Zeitpunkt der Mitose, wo die 
Anlegung der Äquatorialplatte eintritt, am Äquator anfängt wieder in Sol iiberzugehen. 
Es gilt indessen zu entscheiden, ob die während der Zellteilung eintretenden Viskositäts- 
veränderungen tatsächlich durch die Wasserbilanz des Plasmas veranlasst sind. Die 
Resultate von Heilbrunn's Untersuchungen 1920 (pag. 233) deuten unzweifelhaft in 
dieser Richtung. Durch hyper- und hypotonische Lösungen konnte er das Plasma in 
Seeigeleiern zu Gel öder Sol bringen, wobei die Prozesse sich auch reversibel zeigten. 

Obschon Viskositätsveränderungen auch durch eine Menge andere Agentien her- 
vorgerufen werden können (Heilbrunn 1915 und 1920, Weber 1914), scheinen doch 
die referierten Untersuchungen zu beweisen, dass es Diffusionsprozesse sind, welche 
die mit der Zellteilung verbundenen reversiblen Gelatinierungen bestimmen. Wenn 
dies zutrifft, känn der regulierende Mechanismus in der Permeabilität der Plasmahaut 
gesucht werden, die selbst von ausserhalb liegenden Faktoren beeinflusst sein diirfte. 
P"ine Veränderung der Permeabilität fur Wasser in den Plasmamembranen, welche 
die Grenze nach aussen öder gegen Nucleoli und Vakuolen bilden, känn daher durch 
die hiermit verkniipften Verschiebungen in Viskosität und Oberflächenspannung Ein- 
tritt und Verlauf der Zellteilung beeinflussen. Fur die kausale Erforschung der Zell- 
teilung sperioden muss es daher von besonderem Interesse sein zu entscheiden zu suchen, 
ob die Permeabilität der Wurzelzellen fiir Wasser während des ganzen Tages von konstante-m 
Werte ist, öder ob eventuell auch hier eine Tagesperiode sich geltend macht. Eine Unter- 
suchung der Permeabilität in dieser Hinsicht wäre um so wiinschenswerter, als hier- 
durch neue Möglichkeiten gewonnen werden könnten um auch iiber die Faktoren Klar- 
heit zu erlangen, welche die Tagesperiodizität bei den nyktinastischen Bewegungen der 
Phaseolus-BYåtter und der Calendula-Blumen und dem Blutungsverlauf bei abgeschnitte- 
nen Trieben bedingen. 

Aus dieser Veranlassung habe ich versucht besondere Messungen iiber die Permea- 
bilität der Wurzeln fiir Wasser zu verschiedenen Tageszeiten zu bewerkstelligen. 

Von ausgearbeiteten Methoden können Fitting's (1915) »grenzplasmolytische » 
und Höffler's (1918) »plasmometrische » Methode nur angewendet werden, wenn 
die Messungen einzelne Zellen betreffen. Es wiirde nämlich besonders grosse Schwie- 
rigkeiten darbieten mittels derselben die Permeabilität in einer so grossen Anzahl Schnitte 
zu bestimmen, dass man hiermit einen Durchschnittswert fiir den Wurzelkörper in sei- 
nem ganzen Umfang und aus derartigen Durchschnittswerten einen mittleren Wert 
fiir eine Anzahl Wurzeln zu einem bestimmten Zeitpunkt erhielte. Der osmotische 
Druck variiert nämlich zwischen Zellen, Geweben und Individuen (Ursprung und 
Blum 1916), und ähnliche Schwankungen machen sich auch in Bezug auf die Permea- 
bilität der einzelnen Zellen (Höffler 1918, pag. 434, 435, 1919, pag. 321, 326), zwischen 
einzelnen Organen (Fitting 1915, pag. 54, 60, 61) und endlich zwischen den einzelnen 
Wurzelindividuen geltend (Lundegårdh 1911, pag. 28). 

Bei mehreren Untersuchungen hat man indessen seine Berechnungen auf der 
Geschwindigkeit basiert, mit welcher turgeszente Organe in hypertonischen Lösungen 



80 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZ1TÄT DER ZELLTEILUNG. 

entspannt werden öder in hypotonischen ihre Turgeszenz wiedererhalteu. Die Permea- 
bilität wird dann als proportional zu der erwähnten Geschwindigkeit angesehen. Diese 
Methode benutzten Krabbe (1896), Rysselberghe (1902) und Delf (1916) zur Be- 
stimmung der Permeabilität fur Wasser bei verschiedenen Temperaturen und Lunde- 
gårdh (1911) bei einer Untersuchung iiber die Einwirkung gewisser chemischer Ver- 
bindungen auf den Wasserdurchtritt. Durch diese Methodik ist demnach die Möglich- 
keit geboten bei jeder Bestimmung einen mittleren Wert fur die Permeabilität einer 
grossen Anzahl Zellen zu erhalten, und da sich ausserdem herausgestellt hat, dass die 
von Lundegårdh angeweiidete Modifikation eine Mehrzahl Bestimmungen während 
einer relativ kurzen Zeit zulässt, beschloss ich, mich derselben zu bedienen. Apparat 
und Methodik stimmen daher nahezu mit den von Lundegårdh beschriebenen (1911, 
pag. 24) uberein. Ich beschränke mich darauf auf die diesbezugliche Schilderung 
des genannten Forschers zu verweisen und werde nur angeben, inwiefern die von mir 
benutzte Form von der seinigen abweicht. 

Die Glasschale, in welche die Objekte eingesetzt wurden (Lundegårdh 1911, 
Fig. B), war so eingerichtet, dass die Wurzeln in hinreichend fixierter Lage gehalten 
werden konnten um nicht weggerissen zu werden, wenn die Salzlösung einströmte. 
In der Glasschale befanden sich eine Korkscheibe und eine Paraffinbank von gleicher 
Höhe etwas von einander getrennt. In der Korkscheibe steckte eine vorragende Spitze 
von einem Platinadraht, auf welcher das basale Ende des Wurzelstiickes befestigt war, 
während die Wurzelspitze, die auf der Paraffinbank ruhte, von zwei in das Paraffin hin- 
eingesteckten Platinadrähten festgehalten wurde; diese bildeten zusammen einen Bogen, 
unter welchen die Wurzel hineinragte. Letztere wurde hierbei so weit vorgeschoben, 
dass die Gipfelpartie frei ausserhalb der Paraffinbank lag und daher unter dem Mikro- 
meter im Mikroskop scharf hervortrat. Dank dieser Einrichtung war die Friktion der 
Wurzel gegen die Unterlage unbedeutend, während sie gleichzeitig in ihrem ganzen Um- 
fång direkt von der Salzlösung umspult werden konnte. 

Als Objekte dienten Wurzeln hauptsächlich von Si7iapis alba. Die Versuche, die 
ich mit Pisum sativum machte, wollten nicht gelingen. Die Hauptwurzeln waren 
nämlich so dick, dass alle eventuellen Unterschiede in der Kontraktionsgeschwindig- 
keit bei der Beeinflussung durch hypertonische Lösung ausgeglichen wurden, und die 
Nebenwurzeln waren sowohl in Bezug auf Grösse als Kontraktilität unter einander all- 
zu sehr varierend um angewendet werden zu können. Die Sinapis- Wurzeln erwiesen 
sich dagegen als ein besonders giinstiges Material. Die Kontraktion beginnt so gut wie 
augenblicklich, wenn die Wurzel von einer 1 n. KN0 3 -Lösung umspult wird und ist im 
allgemeinen nach 45 bis 90 Sekunden beendigt. Die Zeitaufnahme erfolgte mittels einer 
Stoppuhr. Sobald der Halm zur Salzlösung geöffnet war und diese die Wurzel um- 
spillte, wurde die Lage der Wurzel am Mikrometer abgelesen und die Stopp-Uhr 
in Gäng gesetzt. Die Längenregistrierung erfolgte alsdann jede Viertelminute, bis 
die Kontraktion 0,5 Mikrometerstriche in diesem Zeitabschnitt unterstieg. Wie aus 
den nachstehenden Tabellen hervorgeht, war die Kontraktion während der ersten 
halben Minute, d. h. während der beiden ersten Zeitperioden, am grössten. Die 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 81 

in denselben erhaltenen Werte habe ich benutzt um die Permeabilität fur Wasser zu 
bestimmen. 

Die Kontraktion der Wurzel in einer hypertonischen Lösung dauert fort bis die 
Gewebe ihre Turgeszenz verloren haben, aber die Geschwindigkeit womit dies geschieht 
ist natiirlich von der Permeabilität abhängig. Ist die letztere hoch, so erfolgt die Ent- 
spannung in kiirzerer Zeit, und die fiir die erste Viertelrninute erhaltenen Kontraktions- 
werte werden dann relativ höher als wenn die Permeabilität von einem niedrigeren Werte 
ist. In diesem letzteren Fall wird die Kontraktion während der ersten Viertelminute rela- 
tiv niedriger und während der zweiten Viertelminute relativ höher. Das Verhältnis 
zwischen den Werten von diesen beiden Zeitperioden biidet demnach ein Mäss fiir die 
W asser permeabilität. Wenn dieses Verhältnis in der Weise ausgedriickt wird, dass die 
Kontraktion während der ersten Viertelminute als Prozent von der Kontraktion wäh- 
rend der zweiten berechnet wird, schwanken die erhaltenen Werte parallel mit der Per- 
meabilität. Dieser Prozentwert — »die Permeabilitätszahl » — findet sich in den Ta- 
bellen angegeben, und nach demselben sind die Kurven gezeichnet. 

Man hatte bei einer Untersuchung wie diese seine Berechnungen auch auf dem 
Wiederturgeszentwerden der Wurzeln basieren können, wenn die hypertonische Lö- 
sung gegen hypotonische ausgetauscht wurde, aber ich habe dies aus gewissen Grunden 
nicht getan. Teils galt es in so kurzer Zeit wie möglich Permeabilitätswerte fiir eine 
hinreichende Anzahl Wurzeln zu beschaffen, wobei eine Untersuchung der Deplasmo- 
lyse allzu zeitraubend geworden wäre, teils diirfte die letztere Methode weniger zuver- 
lässig sein als die erstere. Aus Lundegårdh's Versuchen (1911, pag. 40) geht hervor, 
dass die Deplasmolysenkurve unregelmässiger ist als die Plasmolysenkurve, und von 
Fitting ist später nachgewiesen worden (1915, pag. 39, 61, 1919), dass die Permeabi- 
lität im Verlauf des Versuches durch das Salz beeinflusst wird. Wenn nur die Kontrak- 
tion als Mäss fiir die Permeabilität angewendet wird, diirfte dieser Fehler vermieden 
werden können, da die Plasmamembranen hierbei während bedeutend kiirzerer Zeit 
mit der Salzlösung in Kontakt stehen, wenn iiberhaupt eine solche Beriihrung zu Stande 
kommt. Das Messen erfolgt nur während der Zeit, wo die Kontraktion fortdauert, d. h. 
bis die Zellmembranen ihre Turgeszenz verloren haben. Während dieser Zeit ist die Salz- 
lösung wahrscheinlich nicht zwischen Plasmahaut und Zellwand eingedrungen. 

Das exosmierende Wasser muss durch die Zellulosemembran hindurchgehen. 
Wie die letztere hierbei funktioniert, ist schwer zu entscheiden. Nach der iiblichen Auf- 
fassung dringt die Salzlösung an der Plasmahaut vor, wo sie zuerst Wasseraufnahme 
bewirkt. Unter diesem Gesichtspunkt macht Fitting gegeniiber der Kontraktionsme- 
thode den Einwand, dass die Zellulosemembran dem Salz bei seinem Eindringen grösse- 
ren öder geringeren Widerstand darbieten känn, was seinerseits auf die Plasmolyse zu- 
riickwirkt: »Ferner setzt die Kontraktion bei der Plasmolyse als Vorbedingung voraus, 
dass die plasmolytische Lösung durch die Zellulosemembranen in den Zellraum vor- 
dringt. Kommen nun Unterschiede in der Durchlässigkeit der Membran fiir das Salz 
vor, so wird auch dadurch der Fortgång der Plasmolyse beeinflusst werden können». 
(1915, pag. 54.) Es känn indessen in Frage gestelit werden, ob dieser Einwand berech- 
tigt ist. Nach den Untersuchungen Hansteen-Cranner's (1919) muss auch der Zell- 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 11 



82 M. G. STÅLFELT. STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

membran Bedeutung fiir den Stoffwechsel beigemessen werden auf Grund der Lipoiden- 
kanäle, welche dieselbe durchkreuzen. Er bezeichnet daher das Eindringen der Salz- 
lösung durch die Membran als ein abnormes Verhältnis: »denn durch die hypertonische 
Salzlösung werden ja unseren Versuchen zufolge die Wandlipoide alsbald gefällt, wo- 
durcli sich in den Wänden off ene Räume bilden miissen .... durch welche nun das Plasmo- 
lytikum ungehindert in die Zelle hineinströmt ». 

»Uberhaupt wird uns nach dem Obigen die plasmolytische Methode als Grund- 
lage fiir Studien iiber Permeabilitätsfragen — wie fein sie auch ausgearbeitet ist — kei- 
nen Aufschluss dariiber geben können, wie sich die Zellen unter normalen Bedingungen 
in der genannten Hinsicht verhalten. Denn wenn das Plasmolytikum in der eben ge- 
nannten Weise die Zellwände leicht durchdrungen hat, kommt es in direkte Beriih- 
rung mit den Lipoiden der plasmatischen Grenzschichten; dabei werden aber auch diese 
gefällt und bilden eine »Haptogen»- öder Fällungsmembran, die normal nicht da ist 
und auch ganz andere diosmotische Eigenschaften haben muss als Lipoidschichten, die 
von soldier unnatiirlich hohen Salzkonzentration nicht beeinf lusst worden sind. » 
(1919, pag. 389.) Nun muss man in diesem Fall, wie Rippel bemerkt (1918, pag. 211), 
zwischen den äusseren abgrenzenden Zellen der Organe, die ein mehr geschlossenes 
Ganzes bilden, und den Zellen in inneren Geweben unterscheiden. Hansteen-Cranner's 
Hypothese von der Ausfällung der Wandlipoide durch eine hypertonische Lösung und 
eine hierdurch verursachte Entstehung von offenen Kanalen känn dann nur von der 
letzteren Gruppe von Zellen gelten, deren Wände von Protoplasmaverbindungen durch - 
zogen sind, und fiir welche also eine semipermeable Funktion denkbar ist. Dass eine 
Zellulosemembran tatsächlich diesen Charakter besitzen känn, ist bei gewissen Objek- 
ten nachgewiesen worden (Rippel 1919). 

Auf Grund der Resuitate, zu welchen Hansteen-Cranner bei seinen Untersu- 
chungen gekommen ist und auf Grund der oben referierten Beobachtungen Fitting's 
iiber den störenden Einfluss konzentrierter Salzlösungen auf die Permeabilität, habe 
ich fiir das Wiedert ur geszent werden der Wurzeln in hypotonischer Lösung keine Mes- 
sungen vorgenommen, sondern nur mit der rasch verlaufenden Kontraktionsphase ge- 
rechnet. In welchem Masse die Permeabilität fiir Wasser hierbei durch das Salz beein- 
flusst wird, ist, wie aus dem oben Angefiihrten hervorgeht, immer noch fraglich. Die 
Kontraktionsmethode diirfte indessen gegeniiber den Plasmolysemethoden darin Vor- 
ziige besitzen, dass die Objektbehandlung nur eine Zeit von 1 — 2 Minuten erfordert, 
in welcher Zeit ein event. Einfluss von Wundschäden kaum dazu kommt sich geltend 
zu machen, und dass die Messungen nicht auf der Funktion der plasmatischen Grenz- 
schichten basiert sind, nachdem Plasmodesmen und andere Verbindungen mit der Zell- 
wand abgerissen sind. Ich habe aus diesen Grunden die Methode angewendet, zu- 
mal ich fiir eine Bestimmung des Tages ver] auf es der Permeabilität nur relativer Werte 
bedarf. 

Da die Untersuchung Vergleiche von Messungen von verschiedenen Zeitpunkten 
bezweckt, ist es natiirlich von Wichtigkeit, dass man tunlichst ein gleichförmiges Ma- 
terial anwendet. Die Wurzeln miissen von gleichem Alter und Länge sein. Dass die 
Turgeszenz bei den verschiedenen Messungsgelegenheiten dieselbe sein muss, versteht 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 83 

sich von selbst. Da es gleichwohl grosse Schwierigkeiten bietet die Rolle dieser Feh- 
lerquelle zu kontrollieren, habe ich versucht die Kulturen mittels einer konstanten 
Wasserzufuhr (Wasseraufsaugung mittels Filtrierpapierstreif en ) bei gleichmässiger Feuch- 
tigkeit zu erhalten. 

Die zu untersuchenden Objekte miissen ferner von gleicher Länge sein um ver- 
gleichbare Werte abzugeben. Dies ist am einfaclisten in der Weise zu erreichen, dass 
jede Wurzel in die Schale hineingepasst wird, so dass die Spitze bis an ein besonderes 
in der Schale befindliches Grenzzeichen (z. B. eine Paraff inwand ) heranreicht. Bei 
meinen Versuchen waren die Objekte von der Länge 7,7 mm ( = 270 Mikrometerteil- 
striche. Das Ablesen erfolgte mittels Okular 2 und Obj. 1 von Reichert). Kleinere 
Schwankungen sind in diesem Fall bedeutungslos, da die vordere 7,7 mm länge Partie 
der Wurzel eine Kontraktion hat, die viele Male (nach speziellen Messungen ungefähr 
5 mal) grösser ist als die des folgenden Stuckes von derselben Länge. 

Nach Tröndle ist die Permeabilität gegen Lichteinfluss empfindlich, wobei der 
Effekt u. a. von Beleuchtungsdauer und Lichtstärke abhängig ist (1910, pag. 202, 203, 
1918, pag. 191). Fitting (1915, pag. 56) und Höffler (1918, pag. 425), welche Unter- 
suchungen in derselben Richtung angestellt haben, konnten indessen an ihren Objekten 
solche Ausschläge nicht feststellen. 

Dass die Temperatur die Permeabilität beeinflusst, ist dagegen unzweifelhaft 
(siehe Seite 80). Um hiermit verkniipfte Fehler zu vermeiden, hielt ich die Kultu- 
ren im elektrischen Thermostat auf + 19°. In demselben Thermostat wurde die Salz- 
lösung gehalten und dem neben den Thermostat stehenden Mikroskop durch eine d tinne 
Glasröhre zugeftihrt. Beim Einsetzen der Objekte war es nicht zu vermeiden, dass sie 
ungefähr während einer halben Minute der im Zimmer herrschenden Temperatur aus- 
gesetzt waren, aber diese hielt sich in der Regel zwischen 17.5 und 19°. Irgend ein grös- 
serer Fehler känn demnach nicht hiermit verknupft sein (siehe Delf 1916). 

Auf Grund der individuellen Variationen, welche auch physiologische Erschei- 
nungen kennzeichnen (Tröndle 1915, pag. 10), können vergleichbare Werte nur durch 
Berechnung hinreichend sicherer Durchschnittszahlen erzielt werden. Die Tab. 19, 
welche Messungen an 12 Wurzeln umfasst, gibt ein Bild von dem Wechsel der Werte 
bei den verschiedenen Individuen sowohl in Bezug auf Kontraktilität als »Permeabili- 
tätszahlen» (die Kontraktion während der ersten Viertelminute in % von der Kontrak- 
tion während der zweiten). Dieser Tabelle sind Berechnungen iiber die mittleren Feh- 
ler der Durchschnittszahlen beigefugt (Johannsen, 1. c). Sie betragen im vorliegen- 
den Falle 8 — 9 % fur sowohl Kontraktion als Permeabilitätszahlen. 

Die letzte Spalte(Tab. 19) enthält Permeabilitätszahlen fur jede Wurzel, aus denen sich 
der Durchschnittswert 136 ± 10 ergibt. Man könnte die Permeabilitätszahl auch aus den 
Summen der sämtlichen Kontraktionen während der lsten und 2ten Viertelminute, 
demnach im vorliegenden Falle aus den Zahlen 135 und 104, berechnen. Die Permea- 
bilitätszahl wurde dann statt dessen 130 sein. Da diese Rechnungsmethode bedeutend 
schneller ist als die erstere, und der Unterschied zwischen den erhaltenen Werten den 
mittleren Fehler nicht iibersteigt, habe ich bei der Berechnung der in Rede stehenden 
Zahlen die kiirzere Methode angewendet. 



84 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE FERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Tab. 19. 







Kontraktion per Viertelmin. 










Wurzel 
Nr. 










S:o 


Permeab. 
Zahl. 




1 


2 


3 


4 


5 


6 


1 


6 


5 


2 


1 


1 




15 


120 


Aus dieser Tab. ergibt sich: 


2 


10 


7 


4 


1 


— 


— 


22 


143 


1) fur die Kontraktion 


3 


12 


10 


3 


0,5 


— 


— 


25,5 


120 


M = 26 (25,6) 


4 
5 


14 
15 


10 
11 


4 
4 


0,5 
1 


— 


— 


28,5 
31 


140 
136 


ö = ± 7,9 
m = ± 2,3 = ± 8,7 %. 


G 


7 


3 


1 


0,5 








11,5 


230 


2) fur die Permeabilitäts- 


7 


10 


9 


4 


1 








24 


111 


zahlen 


8 

!> 

10 


10 
15 
10 


10 
10 
10 


3 

2 
5 


1 

0,5 
2 


0,5 


— 


24 

27,5 
27,5 


100 
150 
100 


M = 136 
8 = ± 34,7 
m = ± 10,1 = ± 8,0% 


11 


15 


9 


7 


4 


2 


0,5 


37,5 


167 




12 


11 


10 


8 


3 


1 


0,5 


33,5 


110 




S:e 


135 


104 


47 


16 


4,5 


1 


307,5 


1,627 



Tab. 20. 
(Ser. 25—27. Fig. 11.) 



Regis 


;rier. Zeit 


ahl 
zeln 


Durchschnittl. Kontraktion per 


Viertelmin. 


S:e 


aä • 








1 


2 


3 


4 


5 


6 


7 


S c8 

P-, 






D. 6. XII 


9 36_ j S5 > 


9 


11,8 


6,9 


1,9 


0,3 








20,9 


171 






» 
D. 7. XII 


2«_ 3« . . 
7—9 .... 

^30 <80 


16 
17 
13 


13,7 

11,8 

9,5 


7,4 
6,4 
6,3 


2,8 
1,7 

2,9 


0,6 
0,3 
0,3 








24,5 
20,2 
19 


185 
184 
151 


Ser. 25. 

(Hierzu Fig. 11 : o und o,). 


» 


5-6 10 . . . 


14 


10,5 


5,7 


1,6 


0,1 








17,9 


184 






D. 2. III 


J]46 J2<5 


11 


13,0 


9,9 


5,2 


1,6 


1,1 


0,7 


0,2 


31,7 


131 






» 


5—6 .... 


11 


13,8 


10 


3,6 


2,2 


1,0 


0,4 


0,3 


31,3 


138 






» 


10"°— 11 30 . 


12 


11,8 


10,5 


5,2 


1,9 


1,2 


0,9 


0,3 


31,8 


112 


Ser. 26. 

(Fig. 11: b und 6,). 




D. 3. III 


5—6 .... 


13 


12,5 


11,9 


3,6 


1,5 


1,0 


0,5 


0,1 


31,1 


105 j 




» 


11 — 11 40 .. . 


18 


10,9 


7,3 


3,4 


1,5 


0,6 


0,2 




23,9 


149 






» 


6—7 .... 


9 


13,9 


7,7 


3,7 


0,9 


0,3 






26,5 


181 ! 






D. 7. III 


11 s« 12 S0 


14 


10,4 


5,9 


2,4 


1,1 


0,4 


0,2 




20,4 


176 






» 


5—6 .... 


15 


11,5 


9,4 


4,9 


1,5 


0,8 


0,3 


0,1 


28,5 


122 






» 


10™— 11™ . 


14 


10,9 


10,2 


-1,1 


1,5 


0,4 






27,1 


107 


Ser. 27. 

(Fig. 11: c und c,). 




» 


5-6"' . . . 


14 


9,1 


7,0 


3,6 


1,1 


0,6 


0,2 


0,1 


22,3 


120 




» 


11 — 12 . . . 


12 


13,3 


10,3 


4,1 


1,3 


0,2 






29,5 


129 






» 


5— 6 16 . . . 


12 


1 1 ,3 


8," 


3,9 


1,3 


0,1 


0,1 




25,7 


130 







KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 



85 



Ser. 25—27. 

Die drei ersten Serien, deren Resultate in Tabelle 20 und Fig. 11 zusammengestellt 
sind, zeigen, dass die Permeabilität fiir Wasser bestimmten Variationen unterworfen 
ist; wir haben es hier ohne Zweifel mit einer Art Periodizität zu tun, obwohl es nicht 
möglich ist die Länge der Perioden aus diesen Werten zu bestimmen. Es scheint je- 
doch, dass die Zeitintervalle eine Länge von 24 Stunden haben. 

In Fig. 11 ist die ganze Kontraktion unterhalb der Permeabilitätskurve 
graphisch dargestellt, so dass man ohne weiteres die Veränderungen der Permea- 



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10 12 2 4 6 8 10 12, , 2 4 6 S 10 12 2 4 G 
Fig. 11. (Ser. 25—27. Tab. 20.) 



bilität und der Kontraktilität während des Versuchs vergleichen känn. Wie es scheint, 
ist auch die Kontraktilität Variationen unterworfen, obwohl man keine Regelmässigkeit 
darin auffinden känn; ebensowenig ist es möglich eine Ubereinstimmung zwischen den 
verschiedenen Kurven nachzuweisen. Man känn deshalb nicht entscheiden, ob irgend 
ein Zusammenhang zwischen den Schwingungen in der Kontraktilität und der Permea- 
bilität herrscht. 

Die Kontraktionskurven sind hauptsächlich deshalb mit auf genommen worden, 
um zu zeigen, inwieweit die Variationen in der Kontraktilität auf die Permeabilitäts- 
zahlen einwirken. Es ist nämlich denkbar, dass eine Verminderung der Kontraktilität 
die Kontraktion während der ersten Viertelminute relativ, d. h. im Verhältnis zu der- 
jenigen während der folgenden, vergrössern könnte. Eine Senkung der Kontraktilitäts- 
kurve wiirde demnach eine gleichzeitige Hebung der Permeabilitätskurve znr Folge 
haben. Die erhaltenen Permeabilitätszahlen leiden ohne Zweifel an solchen durch 



86 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBEB DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Kontraktilitätsschwingungen verursachten Fehlern, deren Grösse ich zwar bis jetzt 
nicht habe berechnen können. Die Figuren zeigen jedoch, dass die betreffenden Feh- 
ler im grossen ganzen nicht auf die Permeabilitätskurve einzuwirken vermögen, sondern 
dass diese relativ unabhängig von den Veränderungen der Kontraktilität verläuft. 

Ser. 28-30. 

Aueh diese Serien ergeben eine auffallende Regel mässigkeit in der Variation der 
Permeabilität. (Tab. 21 Fig. 12.) Die Grösse des Ausschlags variiert in den verschie- 
denen Serien, bier wie im vorigen Fall, und die Periodenlänge scheint wieder 24 Stun- 
den zu betragen. Dies ist besonders aus den Kur ven a und c ersichtlich. Verbindet 
man die Kurvenpunkte mit einer kontinuierlich gebogenen Kurvenlinie anstått der 
Geraden, so erhält man fur die Kurve a zwei Maxima 6 Uhr nachm. an beiden Ver- 
suchstagen, und das Minimum diirf te auf 6 Uhr vorm. liegen. Ebenso erhält man f ur Kurve 
c ein Minimum 3 Uhr nachm., ein Maximum ungefähr 3 Uhr vorm. und ein neues Mini- 

Tab. 21. 
(Ser. 28-30. Fig. 12.) 







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Durchschnittl. Kontraktion per 


Vierte 


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6 


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D. 11. III 


11—12 . . . 


14 


10,3 


0,1 


2,3 


1,0 


0,3 






20,0 


169 






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5—6 .... 


14 


10,0 


4,6 


2,1 


0,8 


0,2 


— 


— 


17,7 


217 






» 


5 30 — 6 35 . . . 


14 


10,1 


8,3 


3,0 


1,3 


0,8 


0,3 


— 


23,8 


122 


Ser. 28. 




» 


11—12 . . . 


14 


13,7 


9,2 


3,5 


1,3 


0,5 


0,2 


— 


28,4 


149 


(Fig. 12: a und o,). 




» 


3-4 .... 


15 


11,2 


0,5 


3,0 


1,4 


0,5 


0,2 


0,1 


22,9 


172 






» 


q40 O30 


15 


11,3 


7,5 


3,3 


1,3 


0,5 


0,1 


0,1 


24,1 


151 






D. 14. III 


11—12 . . . 


15 


13,3 


10,0 


3,3 


1,2 


0,5 


0,1 


— ■ 


28,4 


133 






» 


5 30 — 6 . . . 


15 


12,1 


7,3 


2,5 


1,0 


0,1 


— 


— 


23,0 


166 






» 


10™— 11™. . 


15 


12,2 


4,8 


1,5 


0,5 


0,1 


— 


— 


19,1 


254 


Ser. 24. 

Samsn ausgesät d 


8. III 


D. 15. III 


tf a -6 10 . . . 


14 


14,9 


7,6 


2,7 


1,0 


0,2 


— 


— 


26,4 


196 


6 Uhr Nm. 




)> 


11— 11" . . 


1(5 


12,4 


8,0 


2,2 


0,8 


0,2 


— 


— 


23,6 


155 


(Fig, 12: b und 6,). 




ft 


5' 5 — 6 . . . 


15 


14,7 


6,7 


2,0 


0,5 


— 


— 


— 


23,9 


219 






» 


8 S0 — 9 15 . . . 


14 


13,1 


5,5 


1,6 


0,6 


— 


— 


— 


20,8 


238 






D. 20. III 


9 10 — 9 50 . . . 


10 


21,8 


10,3 


2,3 


0,8 


— 


— 


— 


35,2 


212 






» 


Il 16 — 12 . . 


14 


13,6 


7,9 


2,0 


0,8 


— 


- 


— 


24,3 


171 






» 


5 30 — 6 . . . 


12 


12,3 


7,9 


2,3 


0,6 


— 


— 


— 


23,1 


156 


Ser. 30. 




» 


10 30 —11 . . 


10 


13,0 


6,0 


1,3 


0,3 


— 


— 


— 


21,5 


232 


Samen ausgesät d. 
11 Uhr Vm. 


14.111 


D. 21. III 


5 ,0 -5 r '°. . . 


11 


12,8 


4,0 


1,3 


0,3 


— 


— 


— 


18,4 


320 


(Fig. 12: c und c,). 




» 


10 60 — 11'°. . 


11 


0,6 


6,0 


1,9 


0,8 


0,1 


— 


— 


18,4 


160 






» 


5 30 — 6 . . . 


11 


11,1 


6,3 


1,5 


0,4 


— 


— 


— 


19,3 


176 







KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND. 62. N:0 I . 



87 



320 



300 



280 



260 



240 



X> 
S 220 



'JIM I 



180 



100 



140 



120 



35 



2 30 



•3 25 

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10 12 2 4 6 8 10 12 2 4 6 8 10 12 2 
Fig. 12. (Ser. 28—30. Tab. 21.) 



4 8 JO 



mum am folgenden Tag 3 Uhr nachm. Auch Kurve b scheint das gleiche Zeitintervall 
zu haben, obwohl diese Serie ebenso wie Serie 25 und 27 zufällig an einem Wendepunkt 
der Periode beginnt. 

Irgend welche Regelmässigkeit in den Variationen der Kontraktilität ist auch 
hier nicht ersichtlich. 

Es wäre natiirlich ein Leichtes gewesen zu entscheiden, ob der betreffende Rhyt- 
mus den Charakter einer Tagesperiode hat, wenn die Permeabilitätsschwingungen in 



88 M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

den verschiedenen Serien einen synchronen Verlauf gezeigt hatten. Dies ist jedoch 
nicht der Fall. Die Wendepunkte der Kurven sind weder an bestimmte Tagesstunden 
gebunden, noch um solche herum gruppiert. Ein direkber Synchronismus mit dem Ta- 
geswechsel känn deshalb nicht festgestellt werden und es ist schwer, die wirkliche Länge 
und die Natur der Periode festzustellen. 

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Schwingungen der Permeabilität von gleicher 
Natur sind wie der Rhytmus im öffnen und Schliessen der Calendula-lMumen. (Stoppel, 
1. c.) Um diese Frage zu entscheiden ist es nötig klarzulegen, inwieweit die Permea- 
bilitätsperioden durch einen Aussenfaktor ausgelöst werden. Dieses Problem erfor - 
dert umfassendere Untersuchungen. Was ich hier mitgeteilt habe känn nur als eine 
vorläufige Orientierung angesehen werden. 



Ziisammenfassung der Kap. I— VII. 

1) Die Begriffe autonom und aitionom miissen schärfer als bisher definiert wer- 
den um die Einwirkung äusserer und innerer Faktoren vollständiger auseinanderhalten 
zu können, damit in der Diskussion iiber die Kausalität physiologischer Erscheinungen 
Missverständnisse vermieden werden, die bei Anwendung der Pfeffer' schen Defini- 
tionen unausbleiblich sind. Am einfachsten und am praktischsten diirfte es sein, 
als autonom nur solche Erscheinungen öder Vorgänge zu bezeichnen, deren wirkliche 
(nicht auslösende) Ursachen durch Erbanlagen bestimmt sind. 

2) a) Wurzeln von Pisum sativum, unter »konstanten Aussenverhältnissen » 
aufgezogen, zeigen tagesperiodische Schwingungen in ihrer Zellenproduktion mit einem 
Maximum ungefähr 9 — 11 Uhr vorm. und einem Minimum 9 — 11 Uhr nachm. Die 
Amplitiide der Periode beträgt fiir Durchschnittswerte einer Population ungefähr ± 20%. 

b) Der Synchronismus zwischen den Perioden der einzelnen Individuen ist 
nur relativ. Die Maxima und Minima sind um die obengenannten Zeitpunkte gruppiert. 

3) Fiir das Längenwachstum der Wurzeln, das photographisch registriert wurde, 
konnte keine Tagesperiode festgestellt werden. 

4) Bei Behandlung der Wurzeln mit äusseren Agentien wie Sauerstoff, Stick- 
stoff, Licht, elektrischem Ström, Temperaturveränderungen, zeigte sich: 

a) dass die Reaktionsgeschwindigkeit in der Metaphase und Telophase der 
Zellkernteilung vermindert wurde im Vergleich zu derjenigen der motorischen Stadien; 

b) dass die Zellteilungsfrequenz in allén Fallen ausser einem (elektrischer 
Ström) unverändert blieb öder vermindert wurde; 

c) dass im betreffenden Fall die Zellteilung sich den verschiedensten Agen- 
tien gegeniiber empfindlich zeigt. 

5) Die Permeabilität fiir Wasser bei den Wurzeln von Sinapis alba ist regelmäs- 
sigen Schwingungen unterworfen, die anscheinend tagesperiodisch sind. Die Perioden 
in den verschiedenen Versuchsserien verlaufen nicht synchron. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 



89 



Tab. 4. 
(Ser. 1. Fig. 1. 



Wurzel 
Nr. 



Proph. ; Metaph. Anaph. 



Teloph. 



S:e 



Zellr. 



S.e 

40 Zellr. 



Mittel 

per 
Schnitt 



Zeit. 



370: d . 

e . 
a . 

g ■ 
I ■ 
b . 

c . 

h . 



372: d 
b 
h 

g 

a 
t 
c 

i 

f 
i . 



373: c 
a 
b 
d 
e 



375: / 
e . 
h 
a 

g 

a 
b 

i 



20 
50 
44 
55 
00 
66 
9S 
80 
75 

37 
21 
42 
00 
05 
73 
95 
84 
110 
95 

30 
00 
55 
49 
05 



25 
67 

114 
117 
100 
144 
100 
179 
127 

29 

42 

74 

70 

90 

100 

96 

118 

120 

210 

95 

98 

98 

115 

220 



K. Sv. Yet. Akad. Handl. 



25 


07 


10 


59 


30 


52 


23 


58 


30 


03 


90 


130 


00 


105 


74 


139 


Band 62 


. N:o 1 



12 

20 
30 
42 
51 
04 
02 
00 
53 

16 

30 
31 
27 
37 
40 
00 
52 
47 
79 

42 
40 
48 
44 
07 

21 
21 
23 
33 
35 
38 
01 
71 



18 


75 


30 


173 


37 


231 


33 


247 


29 


240 


33 


307 


53 


370 


56 


375 


35 


290 


18 


100 


28 


121 


23 


170 


32 


195 


30 


222 


34 


247 


50 


301 


51 


305 


47 


330 


07 


451 


30 


197 


35 


239 


30 


231 


50 


258 


81 


433 



21 
37 
22 
34 
25 
70 
53 
37 



134 
133 
133 
148 
153 
334 
339 
321 



39 
40 
38 
40 
31 
38 
39 
39 
34 

34 
34 
43 
35 
35 
33 
34 
30 
31 
32 

35 
40 
37 
34 
34 

30 
35 
31 
34 
30 
37 
34 
31 



77 
173 
243 
247 
318 
331 
378 
385 
340 

ILS 
143 
156 
222 
253 
299 
354 
406 
426 
557 

224 
239 
244 
305 
504 

149 
151 
172 
174 
204 
301 
400 
414 



29,3 



11 



30,3 



15,3 



12 



90 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 

Tab. 4. (Forts.) 



Wurzel 

Nr. 



Proph. 



Metaph. 



Anaph. 



Teloph. 



S:e 



Zellr. 



S:e 
40 Zellr. 



Mittel 

per 
Sclmitt 



Zeit 



377: d 
e 


a 

f 
b 
i 
c 
h 

370:/ 
b 
h 
c 
a 

g 

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i 
d 

381: a 
/ 
9 
b 
d 

i 

e 
c 
h 
i 

383: g 
b 

I 
h 
d 
c 
e 
a 

385: g 
c 

f 
h 
b 
e 



58 
40 
34 
48 
4-2 
50 
42 
84 
70 

23 
20 
29 
53 
41 
37 
41 
32 
81 

20 
20 
23 
IG 
24 
35 
38 
31 
40 
58 

20 
33 
33 
74 

84 
53 
50 

50 

15 

40 
58 
40 
57 
45 



47 
00 



10 
34 



00 


34 


04 


28 


47 


20 


07 


35 


07 


40 


112 


44 


143 


(il 


73 


22 


58 


21 


80 


25 


02 


39 


82 


32 


04 


25 


100 


43 


103 


44 


141 


71 


30 


11 


47 


13 


57 


20 


58 


34 


71 


27 


88 


30 


03 


34 


04 


35 


77 


30 


94 


48 


00 


24 


02 


19 


83 


43 


97 


39 


130 


33 


132 


04 


95 


44 


93 


44 


54 


20 


00 


20 


99 


34 


117 


58 


97 


30 


9(1 


49 



18 
13 
35 
18 
28 
23 
40 
27 
50 

32 

18 
25 
22 
20 
40 
20 
38 
42 

10 
37 
10 
33 
30 
33 
30 
30 
34 
43 

10 
22 
24 
28 
42 
43 
52 
30 

31 
29 
28 
40 
34 
30 



142 
147 
172 
158 
143 
205 
225 
207 
324 

150 
120 
105 
170 
181 
190 
204 
217 
335 

89 
117 
110 
141 
152 
192 
195 
100 
190 
243 

120 
130 
183 
238 
289 
298 
250 
22G 

120 
155 
219 
207 
224 
214 



35 
34 
33 
31 
27 
30 
38 
39 
33 

43 
32 
3G 
38 
35 
35 
30 
38 
39 

30 
38 
34 
33 
35 
40 
40 
33 
36 
35 

35 
33 
39 
34 
39 
38 
32 
35 

30 
39 
42 
40 
37 
35 



162 
172 
208 
210 
212 
227 
237 
273 
391 

142 
157 
184 
185 
207 
224 
226 
228 
349 

119 
121 
137 
171 
173 
192 
195 
201 
218 
278 

144 
1 05 
187 
280 
290 
308 
312 
322 

134 
159 
208 
232 
242 
244 



23,2 



21,1 



18,1 



25,2 



11 



20,-4 



KUNGE. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 



91 



Tab. 4. (Forts.) 



Wurzel 
Nr. 















S:e 
40 Zellr. 


Mittel 




Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


per 
Schnitt 


Zeit 


78 


108 


50 


43 


285 


40 


285 






44 


122 


47 


55 


268 


36 


298 






53 


128 


47 


29 


257 


34 


303 






33 


77 


33 


20 


163 


35 


183 






•27 
58 


79 
113 


32 
01 


27 
50 


165 
288 


32 
38 


206 
302 


25,9 


3 


(55 


150 


07 


47 


329 


38 


345 






23 


72 


28 


22 


145 


35 


106 






42 


100 


30 


43 


221 


34 


259 






50 


100 


58 


40 


254 


37 


275 


26,5 


5 


58 


113 


44 


40 


255 


34 


300 






73 


118 


01 


33 


285 


35 


326 






28 


99 


25 


26 


178 


36 


187 






73 


103 


39 


37 


252 


32 


312 






49 


105 


50 


45 


249 


29 


344 


34,2 


7 


04 


143 


83 


43 


363 


34 


425 






75 


210 


85 


44 


420 


38 


441 






51 


00 


32 


17 


160 


40 


160 






00 


56 


35 


30 


181 


36 


201 






43 


00 


31 


40 


174 


34 


205 






41 


55 


38 


47 


181 


34 


213 






81 


88 


39 


25 


233 


35 


266 


29,1 


S 


81 


102 


68 


40 


291 


38 


306 






92 


88 


07 


44 


291 


37 


315 






121 


74 


72 


38 


305 


33 


370 






134 


111 


60 


32 


337 


34 


396 






95 


156 


81 


37 


369 


31 


476 







385: a 
i 
d 

587:ö 
c 
a 
d 

389: c 
d 
a 
b 
e 

391: e 

a 
d 
c 
b 

392: / 
h 
b 
i 

i 

a 

e 
d 
c 
9 



92 



M. G. STALFELT, STUDIEN UBER DIE PER10DIZ1TAT DER ZELLTEILUNG. 



Tab. 5. 
(Ser. 2. Fig. 2.) 



Licht 9—9. Dunkel 9—9 



Wurzel 
Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


Summa 


Zellr. 


Summe 
40 Zellr. 


Mittel 

per 
Schnitt 


Zeit 


418- e 


56 
45 

37 

48 

146 

4 

47 

79 

94 

133 

28 
26 
58 

30 
40 
29 
17 
59 

20 
115 

68 
21° 

51 
50 
47 

89 

49 
40 
48 
69 
132 

18 
43 
60 
93 
62 


30 
17 
46 
66 
109 

2 
33 
09 
35 
60 

31 
41 

67 

(i 

30 

30 

49 

104 

23 
18 
53 
46 

23 
56 
63 

99 

75 

30 

51 

107 

139 

4 

57 

52 

109 

156 


27 
29 
34 
34 
09 

1 
24 
32 
39 
43 

11 
32 

36 

11 
21 
33 
26 
41 

2 

4 

39 

34 

15 
38 
49 
73 

33 

17 
32 
40 

87 

5 
42 
44 

85 

77 


14 
15 
14 
41 
26 

3 

18 
20 
22 
26 

23 
16 
46 

4 

10 
14 
33 
36 

8 
8 
6 

26 

21 

12 
21 
11 
34 

32 
23 
31 
47 
74 

9 

27 
37 
48 
52 


127 
106 
131 
189 
350 

10 
122 
200 
190 
262 

93 
115 

207 

51 
101 
106 
125 
240 

53 
143 
196 

313 

101 
165 
170 
295 

189 
110 
162 
263 
432 

36 
169 
193 
335 
347 


44 
34 
36 
44 
37 

36 
45 
40 
37 
35 

40 
35 
43 

38 
38 
37 
38 
40 

40 
40 
43 
38 

36 
39 
40 
43 

35 

40 
41 
40 
42 

40 
41 
38 
43 
33 


116 
125 
146 
172 

378 

12 
108 
200 
206 
300 

93 
131 
192 

54 
106 
114 
132 
240 

53 
143 
182 
320 

112 

170 
170 
276 

216 
110 
158 
263 
411 

36 
165 
202 
312 
420 


18,7 

16,5 
13,9 
12,9 

17,ö 

18,1' 

23,2 

22,7 


10 

12 
2 
4 

6 

8 

12 

2 




d 




b 


420- e 


d 


b 










42 £ >: c 




b 


d 






d 


c 






432 d 




b 




b 




d 





1 S. 38. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 I . 93 

Tab. 5. (Forts.) 



Wurzol 

Nr. 



Proph. Metaph. I Anaph. 



Teloph. Surame 







Mittel 


»Hr. 


Summe 
40 Zellr. 


per 
Schnitt 


37 


105 




40 


142 




40 


202 


1 9,5 


38 


205 




36 


320 




39 


158 




42 
44 


199 
224 


21,7 


42 


288 





Zeit 



436: e 
d 
a 
c 
b 

439: d 
b 
c 
a 



11 


42 


16 


79 


124 


26 


96 


39 


149 


73 


34 


58 


41 


78 


71 


74 


55 


121 



27 
31 

35 
40 
29 

37 
48 
63 
58 



17 


97 


16 


142 


17 


202 


20 


195 


37 


288 


25 


154 


42 


209 


33 


241 


69 


303 



Dunkel 9—9. Licht 9—9. 



Tab. 6. 
(Ser. 3. Fig. 3.) 



Wurzel 

Nr. 

















Mittel 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
40 Zellr. 


per 
Schnitt 


m 


16 


22 


7 


91 


36 


101 




39 


51 


26 


10 


126 


42 


120 




51 


30 


27 


19 


127 


42 


121 


18,2 


61 


92 


43 


34 


230 


42 


219 




67 


74 


42 


49 


232 


42 


222 




108 


116 


52 


39 


315 


41 


308 




37 


46 


19 


12 


114 


40 


114 




28 


70 


16 


22 


130 


41 


133 




42 


84 


23 


21 


170 


37 


183 


17,0 


46 


83 


35 


22 


186 


35 


214 




48 


115 


56 


43 


262 


43 


238 




40 


35 


22 


25 


122 


35 


139 




52 


59 


35 


31 


177 


45 


158 


17,3 


68 


73 


44 


36 


221 


40 


221 




25 


44 


22 


10 


101 


37 


109 




34 


38 


22 


24 


118 


30 


131 




45 


46 


35 


24 


150 


34 


178 


17,0 


58 


71 


32 


39 


200 


37 


216 




69 


70 


37 


40 


210 


40 


216 





Zeit 



394:/ 
c 
b 
d 
c 
a 

396: a 
d 
c 
b 
e 

398: b 
a 
c 

400: e 
b 
d 
c 
a 



10 



12 



M. G. STALFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZ1TÄT DER ZELLTEILUNG. 

Tab. 6. (Forts. 



Wurzel 

Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
40 Zellr. 


Mittel 

per 
Schnitt 


Zeit 




60 
59 
42 
90 
63 

80 
86 
72 
82 
109 

42 
46 
51 
68 

41 
42 
59 
32 
47 
56 
97 
94 

27 
28 
41 
59 

46 
74 

73 

68 

23 
20 
52 
57 

17 
37 
29 
56 
95 


51 

77 
92 
87 
81 

79 
90 
102 
99 
62 

100 

61 

107 

129 

38 
46 
68 
83 

100 
97 
66 

102 

45 
46 
64 
80 

84 

88 

110 

90 

83 

61 

102 

117 

49 
61 
66 
91 

84 


31 
40 
54 
31 

67 

48 
41 
43 
53 
52 

30 
31 
38 
41 

12 
26 
42 
43 
35 
31 
39 
34 

12 
23 

28 
32 

47 
49 
47 
46 

19 
40 
39 
50 

9 

23 
23 
43 

38 


30 
25 
24 
41 
24 

17 
42 
21 
36 
30 

20 
25 
38 
30 

9 
25 
20 
35 
20 
40 
30 
29 

II 
30 
17 
42 

42 

29 
50 
38 

42 
21 

30 
36 

18 
13 

22 
37 

38 


172 
201 
212 
249 
235 

224 
265 
238 
270 
253 

192 

143 
234 
268 

100 
139 
189 
193 
208 
224 
232 
259 

95 

127 
153 
213 

219 

240 
280 
242 

167 
141 
220 
260 

93 
134 
140 
227 
255 


37 
41 
39 
35 
30 

40 
44 
37 
40 

38 

43 
43 
39 
38 

38 
40 
42 
40 
40 
40 
38 
38 

33 
36 
40 
36 

45 

40 
45 
38 

45 
38 
38 
43 

44 
41 
40 
44 
41 


186 
196 
216 
289 
313 

224 
242 
257 
270 
290 

178 
133 
240 
282 

103 
139 
180 


24,0 

25,7 
21,7 


6 

8 
9 








b 


404: c 




b 


d 


405: c 


b 




d 






d 


t 


193 
208 
224 


19,15 


10 






b 


244 

273 

115 
140 
153 

236 

194 
240 
249 
260 

148 
148 
232 
242 

84 
130 
140 
207 
248 


16,1 

23,6 
19,3 

20,9 


11 

12 

1 

4 




407: c 


b 


d 




408- b 


d 






409: c 


d 




b 


412: / 






d 





KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 

Tab. 6. (Forts. 



95 



Wurzel 

Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
40 Zellr. 


Mittel 

per 
Schnitt 


Zeit 


412- a 


100 
91 

10 
34 
43 
55 

20 
17 
30 
46 

28 


102 
198 

36 
49 

70 

75 

42 
51 
78 
71 
80 


45 

74 

25 
20 
40 

48 

27 
22 
17 
40 
46 


35 

40 

12 
19 
31 

28 


11 
14 
21 
32 


282 
403 

92 
122 
193 
206 

98 
101 
139 
178 
186 


40 
43 

32 

38 
38 
34 

41 
37 
33 
40 
32 


282 
375 

115 
128 
203 

242 

96 
109 
168 

178 
234 


17,2 

15,7 








414- c 




6 

d 


6 


416- c 




d 

b 


8 


e 





Tab. 7. 

(Ser. 4. Fig. 4.) 

Kultur in feuchter Luft. 



Wurzel 
Nr. 



Proph. 






Metaph. Annph. Teloph. S:e 



Zellr. 



S:e 

40 Zellr. 



Mittel 

per 
Schnitt 



Zeit 



510: a 
c 
d 
b 

511: e 

9 
t 
d 
h 
b 
c 
a 

513:6 

9 
c 

/ 
a 
d 



40 
155 
144 
210 



45 

70 

70 

98 

161 

146 

1X4 

45 
69 
109 
124 
86 
130 



56 
17(1 
182 
205 

113 
138 
115 
166 

181 
208 
246 
239 

105 
132 
174 
154 
173 
I7S 



25 
54 
63 
07 

54 

60 
40 
71 
74 
88 
97 
106 

41 

48 
73 
71 

76 
70 



26 


156 


49 


428 


83 


472 


78 


599 


M 


302 


47 


290 


47 


272 


64 


380 


44 


397 


70 


527 


82 


571 


90 


619 


34 


225 


47 


296 


02 


418 


liS 


417 


40 


384 


59 


455 



46 
45 
49 
46 

48 
46 
37 
47 
45 
44 
40 
40 

46 
40 
50 
43 
38 
45 



127 
381 
385 

521 

252 
•_'.V_> 
204 
323 
353 
479 
571 
619 

196 
296 
334 

388 
4(i4 
404 



35, t 



30,:? 



33,7 



M. G. STÅLFEET, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELI/TE1LUNG. 

Tab. 7. (Forts. 



Wurzel 

Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
40 Zellr. 


Mittel 

por 
Sc-hnitt 


Zeit 




39 

100 
101 
79 
148 
109 

65 

39 

62 

131 

101 
135 
145 

22 
48 
61 
32 

82 
55 
72 
84 

87 

76 

91 

116 

124 

155 

52 

65 

111 

78 

97 

134 

117 

117 
86 
150 
132 
119 
148 


62 

117 
168 
158 
106 
193 

30 
79 
93 
162 
173 
165 
129 

53 

102 
122 
144 
131 
183 
135 
155 

1 55 

155 
148 
182 
188 
211 

101 
115 
147 
160 
191 
209 
203 

140 
155 
128 
141 
121 
138 


31 
53 
58 
59 
61 
62 

16 
37 
32 
52 

85 
96 

58 

17 
4!» 
54 
53 
52 
61 
68 
76 

57 
50 
62 
54 

7!) 

82 

47 
40 
87 
57 
70 
95 
93 

50 
64 
01 
51 
49 
70 


23 

41 
34 

40 
24 
46 

16 
33 

31 

44 

48 
50 

48 

16 
39 
47 
53 
36 
47 
54 
52 

31 

34 
31 
56 
40 
43 

38 
22 
34 
32 
30 
63 
45 

48 
85 
37 
48 
39 
47 


155 

311 
361 
351 
339 
410 

127 
188 
218 
389 
407 
446 
380 

108 
238 
284 

282 
301 
346 
329 
367 

330 
315 
332 
408 
440 
491 

238 
242 
379 
327 

388 
501 
458 

355 
390 
376 
372 
328 
397 


46 
38 
42 
40 
38 
43 

39 
47 
44 
46 
47 
44 
35 

47 
47 
44 
46 
44 
50 
47 
49 

43 
40 
36 
44 
44 
37 

43 
46 

48 
39 
43 
44 
40 

46 
50 
46 
43 
37 
43 


126 

327 
344 
351 
357 

382 

130 
160 
198 
338 
346 
405 
434 

92 
203 
258 
245 
274 
277 
280 
304 

307 
315 
369 
371 
400 
531 

212 
210 
316 
335 

361 
455 

458 

309 
312 
327 
346 
355 
369 


31,5 

28,7 
24,2 

38,2 

33,.") 
33,7 


5 

11 

1 

3 
5 


d 


b 






/ 






b 










517 h 










b . .' 




















/ 




d 


520: b 


/ 






d 





KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I 97 

Tab. 7. (Forts.) 



Wurzel 
Nr. 

















Mittel 


Propli. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
40 Zellr. 


per 
Schnitt 


68 


73 


24 


30 


195 


47 


166 




107 


148 


60 


77 


392 


40 


392 


39,5 


174 


141 


80 


58 


453 


43 


480 


160 


176 


73 


61 


470 


35 


537 




94 


136 


60 


50 


346 


38 


304 




101 


210 


78 


75 


464 


43 


431 


50,5 


102 


229 


107 


73 


511 


40 


511 




161 


369 


131 


108 


769 


43 


713 




35 


93 


32 


29 


189 


45 


168 




159 


178 


80 


60 


477 


44 


434 




174 


188 


64 


46 


472 


40 


472 




165 


173 


90 


50 


478 


38 


503 


46,7 


225 


190 


85 


64 


564 


43 


529 




190 


210 


94 


88 


582 


42 


554 




233 


260 


111 


63 


667 


44 


606 




76 


142 


55 


54 


327 


52 


252 




82 


146 


62 


36 


325 


41 


317 




80 


194 


57 


56 


387 


47 


329 




88 
117 


171 

176 


68 
73 


63 
80 


390 

446 


43 
44 


363 
405 


39,(1 


133 


214 


104 


84 


535 


47 


455 




130 


230 


92 


67 


519 


45 


462 




139 


287 


73 


83 


582 


40 


582 




27 


29 


26 


14 


96 


41 


94 




93 


93 


35 


32 


320 


47 


207 




40 


145 


40 


32 


256 


46 


224 




114 


116 


61 


39 


330 


43 


307 




66 


159 


84 


68 


377 


47 


320 


31, rt 


72 


179 


55 


35 


341 


41 


333 




86 


164 


76 


53 


379 


40 


379 




129 


213 


77 


41 


470 


44 


427 




113 


204 


91 


58 


471 


47 


401 




145 


186 


103 


61 


495 


42 


472 





Zeit 



522: c 
a 
d 
b 

523: c 

a 
d 
b 

524: g 
b 
e 
d 

i 

a 
c 

525: h 
b 
9 

f 
c 
d 
a 
e 

526: g 

i 

t 
i 
a 
d 
c 
b 
e 
h 



K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 



13 



98 



STÅLFELT, STUDIEN UBER DIR PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Tab. 8. 
(Ser. 5. Fig. 5). 

Sandkultur. 



Wurzel 
Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
50 Zellr. 


Mittel 

per 
Schnitt 


Zeit. 


528: e 


47 
40 
53 
81 
82 
73 
89 
115 

74 
109 

92 
142 

79 
112 
157 
114 
210 

33 

02 
94 
155 
135 
87 
122 
154 
185 
208 

39 
30 
53 
63 

03 
90 
80 
45 
128 
171 


173 
200 
171 

100 
257 
270 
241 
271 

101 
205 
200 
210 
298 
245 
249 
207 
370 

120 
122 
230 
180 
205 
270 
220 
258 
275 
410 

175 

143 

140 

183 

140 

230 

268 

269 

293, 

335 


43 
71 
91 

58 
95 
96 
95 
130 

04 

72 

82 

73 

80 

117 

101 

81 

170 

38 

66 

93 

78 

95 

111 

98 

103 

132 

191 

45 

70 
04 
07 
73 

78 
99 

110 

113 

144 


37 

40 
01 
41 
09 
65 
67 
81 

34 
52 
83 
47 
86 
70 
93 
79 
113 

28 
34 
40 
50 
57 
81 
78 
66 
72 
113 

39 
44 
57 
56 
56 
00 
08 
55 
73 
100 


300 
303 

376 
340 
503 
504 
492 
597 

333 

438 
447 
472 
549 
544 
000 
541 
875 

219 
284 
457 
463 
552 
555 
524 
581 
604 
928 

298 
293 
320 
369 
332 
458 
515 
479 
607 
750 


48 
48 
49 
42 
47 
47 
45 
40 

46 
47 
43 
44 
50 
44 
47 
42 
50 

50 
46 
50 
47 
52 
50 
40 
50 
47 
54 

54 
47 
49 
50 
45 
50 
53 
45 
48 
47 


313 
378 
384 
405 
535 
535 
547 
649 

302 
466 
520 
531 
549 
618 
639 
645 
875 

219 
309 
457 
493 
531 
555 
579 
581 
707 
800 

276 
312 
327 
369 
369 
458 
486 
532 
633 
798 


40,8 
57,8 

52,9 
45,0 


9 
11 

I 
3 




/ 


d 


h 






b 


529: i 


/ 


d 


b 


h 










530: # 




h 




/ 






b 


d 




531: l 


/ 




d 








n 










KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 99 

Tab. 8. (Forts.) 



Wurzel 

Nr. 















S:e 

50 Zellr. 


Mittel 




Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


per 

Schnitt 


Zeit 


52 


131 


30 


46 


259 


47 


276 






111 


182 


71 


63 


427 


51 


419 






131 


174 


87 


46 


438 


52 


426 






96 


238 


74 


46 


454 


52 


437 






115 


212 


65 


64 


456 


50 


456 


49,8 


5 


120 


208 


75 


55 


458 


46 


498 






104 


202 


69 


97 


472 


47 


502 






142 


287 


95 


87 


(ill 


50 


(ill 






143 


351 


144 


96 


734 


55 


668 






174 


289 


114 


122 


699 


51 


685 






26 


110 


36 


30 


202 


48 


210 






46 


141 


34 


23 


244 


46 


265 






41 


137 


43 


39 


260 


47 


277 






70 


208 


70 


56 


404 


45 


449 


37,9 


7 


60 


214 


84 


40 


398 


44 


452 






104 


279 


104 


71 


558 


45 


620 






75 


197 


45 


35 


214 


47 


227 






02 


129 


34 


27 


252 


47 


268 






64 


122 


38 


55 


279 


48 


291 






62 


158 


45 


29 


294 


49 


300 






70 


154 


61 


45 


330 


46 


359 


33,5 


9 


71 


160 


53 


51 


335 


43 


390 






81 


162 


65 


48 


356 


42 


424 






86 


187 


83 


51 


407 


48 


424 






18 


42 


6 


10 


76 


45 


85 






60 


104 


24 


13 


201 


44 


239 






50 


156 


49 


30 


285 


48 


297 




■ 


76 


159 


39 


30 


304 


45 


338 






107 


162 


49 


35 


353 


45 


392 


32,9 


11 


118 


195 


59 


32 


404 


51 


396 






98 


204 


61 


24 


387 


48 


403 






99 


222 


63 


39 


423 


44 


481 






62 


130 


48 


28 


268 


56 


239 






91 


124 


55 


25 


295 


50 


2: »."> 






116 


150 


38 


16 


320 


52 


308 






85 


150 


51 


23 


309 


45 


343 






88 


182 


60 


40 


370 


50 


370 






91 


131 


89 


26 


337 


44 


383 


40,7 


1 


75 


214 


117 


33 


439 


49 


448 






143 


250 


73 


50 


516 


48 


538 






143 


249 


107 


50 


549 


48 


572 






1 55 


203 


77 


45 


580 


50 


580 







532: c 
b 

i 

h 
e 

9 
a 
d 
i 
f 

533: c 
b 

f 
e 
a 
d 

434: h 

g 

d 
c 

t 
e 
a 
b 

535:6 

9 
c 
e 

t 
h 
a 
d 

536:/ 
i 

i 
d 
h 

a 

9 
b 
e 
c 



100 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZ1TÄT DER ZELLTE1LUNG 



Tab. 8. (Forts.) 



Wurzel 
Nr. 



Proph. 



Metaph. 



Anaph. 



Teloph. 



S:e 



Zellr 



S:e 

50 Zellr. 



Mittel 

per 
Schnitt 



Zeit 



5.37: d , 

h . 
b , 

k , 
a 

i 

c 

e 
i 
t 

538: g 

f 
b 
e 
d 
a 
c 

539:6 
h 
c 

g 
1 

a 
d 
e 

540:6 
e 
d 
c 

I 
a 

541: a 
b 
c 
il 
t 
d 
e 

542: g 
i 



38 

46 

51 

63 

73 

89 

80 

123 

109 

134 

100 



66 

99 

125 

103 

84 

124 

68 
113 

137 
122 

109 
210 
167 

66 

SO 



121 

167 
178 
210 
153 
219 
255 
230 
183 
258 



44 


93 


59 


93 


86 


209 


100 


220 


129 


217 


105 


258 


112 


284 


58 


108 


120 


136 


148 


211 


184 


194 


257 


150 


99 


299 


198 


246 


216 


311 



223 

279 
286 
283 
334 
291 

160 
111 
138 
186 
256 
245 
307 

88 
99 



40 
53 
60 
51 
53 
61 
64 
74 
91 
48 
108 

21 
23 
67 
62 
103 
96 
95 

20 
53 
69 
41 
40 
80 
118 
130 

86 
128 

87 
120 
114 
137 

66 
49 
45 
59 
81 
92 
103 

25 
21 



35 

45 
38 
50 
36 
47 
73 
45 
58 
40 
60 



201 
265 
316 
342 
372 
350 
436 
497 
488 
405 
526 



20 


178 


36 


211 


37 


399 


54 


436 


71 


520 


67 


526 


77 


568 


17 


203 


51 


360 


46 


474 


63 


482 


37 


484 


89 


567 


88 


650 


86 


743 


70 


445 


74 


580 


72 


570 


110 


616 


90 


622 


105 


657 


55 


349 


41 


314 


35 


355 


48 


420 


54 


500 


08 


615 


61 


638 


21 


200 


20 


220 



48 
50 
51 
49 
50 
46 
50 
53 
52 
42 
50 

42 
47 
47 
44 
50 
49 
51 

50 
52 
48 
49 
44 
49 
50 
50 



210 

265 
310 
356 
372 
381 
436 
469 
470 
482 
526 

212 

225 
425 
496 
520 
537 
557 

203 
346 

484 
492 
550 
579 
050 
743 



50 


445 


47 


617 


45 


633 


49 


639 


47 


662 


46 


715 


50 


349 


45 


349 


50 


355 


50 


420 


48 


521 


54 


570 


45 


709 


50 


200 


50 


220 



38,9 



42,5 



50,3 



61,9 



46,8 



11 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO |. 101 

Tab. 8. (Forts.) 



Wurzel 
Nr. 

















Mittel 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
50 Zellr. 


per 
Schnitt 


36 


194 


48 


62 


340 


44 


387 




137 


157 


52 


33 


379 


45 


421 




83 


185 


62 


50 


380 


42 


452 


44,1 


80 


247 


80 


55 


462 


48 


481 




86 


239 


83 


56 


464 


44 


528 




114 


275 


74 


66 


529 


50 


529 




123 


368 


103 


78 


672 


45 


747 




20 


133 


60 


48 


261 


50 


261 




49 


107 


42 


32 


230 


44 


262 




29 


131 


34 


33 


227 


43 


264 




51 


144 


46 


36 


277 


50 


277 




49 


156 


50 


33 


288 


42 


343 




75 


109 


73 


35 


352 


47 


375 


36,9 


30 


229 


77 


73 


419 


49 


428 




75 


239 


80 


50 


444 


40 


555 




89 


213 


76 


70 


448 


40 


560 




55 


100 


44 


28 


227 


49 


232 




99 


107 


28 


17 


251 


50 


251 




37 


179 


46 


59 


321 


51 


315 




107 


161 


57 


38 


363 


50 


363 




63 


193 


48 


39 


343 


46 


373 




90 


208 


53 


49 


400 


51 


385 


35,3 


114 


194 


53 


66 


427 


53 


403 




80 


215 


75 


43 


413 


49 


421 




86 


181 


96 


46 


409 


47 


435 






542:6 

d 
e 

f 
a 
c 
h 

543:6 
c 

9 
e 
h 
a 
i 
d 
t 

544:6 
h 
d 
e 
c 
a 

9 ■ 
i 
I • 



102 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTE1LUNG. 



T(lb. 9. 

(Ser. 6. Fig. 6.) 
Sandkultur. 



Wurzel 
Nr. 



Proph. 



Metaph. 



Anaph. 



Teloph. 



Zellr. 



S:e 
50 Zellr. 



Mittel 



Zeit 



558: A 
/ 

g 

a 

c 
i 

f 
b 
d 

559: j 
d 
c 
b 
a 

9 
c 
h 

f 
i 

560: g 
t 
b 
h 
e 
i 
d 
a 
c 

561 :d 
h 

f 
a 
e 


c 
i 
b 



98 
108 

95 
150 
161 
121 
160 
186 
160 

85 

71 

78 

89 

88 

99 

121 

126 

140 

196 

63 

70 

101 

80 

89 

93 

130 

138 

1.39 

61 

80 

58 

66 

91 

110 

140 

91 

150 



141 
160 
175 
231 
24!» 
313 
203 
286 
265 

134 
161 

198 
248 
248 
234 
248 
350 
271 
303 

135 
131 
149 
203 
238 
258 
259 
245 
264 

150 
166 
168 
205 
220 
180 
176 
203 
258 



56 

64 

56 

93 

88 

100 

137 

126 

154 

49 

60 

59 

96 

94 

94 

115 

109 

130 

113 

41 
44 
79 
64 
63 
63 
94 
85 
100 

51 

54 
55 

70 
90 
78 
7!» 
95 
81 



36 
36 
43 

75 
53 
60 
66 
71 
82 

36 
39 
63 
40 
61 
68 
75 
97 
85 
61 

41 
39 
41 

55 
53 
50 
73 
67 
128 

40 
51 
49 
50 
49 
56 
26 
46 



331 

368 
369 
559 
551 
594 
626 
669 
661 

304 
331 
398 
470 
491 
495 
559 
682 
626 
733 

280 
284 
370 
402 
443 
464 
556 
535 
631 

302 
351 
330 
391 
450 
424 
421 
435 
564 



49 


338 


43 


428 


38 


43(5 


48 


583 


46 


.VMI 


48 


619 


50 


626 


48 


697 


47 


703 


50 


304 


48 


345 


56 


356 


47 


500 


50 


491 


48 


516 


47 


595 


52 


656 


44 


712 


50 


733 


48 


292 


47 


302 


45 


411 


44 


457 


48 


4(12 


44 


528 


47 


592 


45 


594 


47 


072 


45 


336 


45 


390 


44 


375 


47 


416 


50 


450 


47 


451 


42 


501 


43 


506 


52 


542 



559 



11 



521 



479 



441 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 I. 103 

Tab. 9. (Forts.) 



Wurzel 
Nr. 



Proph. 



Metaph. Anaph. 



Teloph. 



B.' 



Zellr. 



S:e 
50 Zellr. 



Mittel 



Zeit 



562: / 

c 
b 

g 
h 
d 

e 
a 

563: Ar 
b 
d 

t 
c . 

i 

h 

e 

m 

a 

9 
l 
i 

504: h 
c 

/ 
e 

Q 
i 
d 
b 
a 

505: g 
c 
d 
e 
a 
b 
I 

500: c 
d 
e 
b 
a 



103 

101 

91 

110 

52 

91 

102 

125 

33 

20 

09 

69 

86 

80 

89 

61 

70 

110 

123 

94 

186 

44 
91 
98 
58 
109 
137 
135 
106 
133 

84 
130 

95 
113 

92 

91 
148 

86 

73 

120 

126 

107 



110 
140 
189 
170 
217 
231 
343 
301 

90 
98 
130 
140 
134 
164 
134 
159 
212 
226 
221 
263 
250 

176 
217 
153 
206 
199 
233 
205 
231 
338 

126 
172 
189 
213 
206 
229 
274 

146 
187 
169 
250 
300 



65 
81 
69 
77 
63 

104 
73 

136 

39 

38 

45 

49 

54 

41 

63 

64 

100 

124 

99 

94 

123 

82 
80 
61 
64 
80 
99 
114 
90 
97 

62 

68 
69 
75 
72 
103 
124 

46 
71 
80 
85 
104 



37 
42 
43 
51 
47 
01 
51 
108 

29 
54 
28 
26 
38 
59 
29 
40 
56 
43 
03 
86 
94 

66 
23 
39 
34 
49 
47 
53 
49 
67 

32 
50 
58 
50 
44 
69 
70 

37 
40 
60 
39 
63 



315 


45 


352 


370 


43 


430 


392 


45 


436 


408 


45 


454 


414 


47 


441 


487 


48 


508 


529 


50 


529 


670 


48 


698 


191 


48 


199 


210 


43 


245 


•272 


48 


283 


284 


44 


323 


312 


46 


339 


344 


50 


344 


315 


44 


358 


324 


42 


386 


444 


50 


444 


500 


47 


532 


506 


46 


539 


537 


45 


597 


653 


50 


653 


368 


50 


368 


413 


54 


373 


351 


46 


382 


362 


47 


385 


397 


51 


389 


416 


50 


416 


507 


54 


470 


476 


48 


496 


635 


50 


ii.'!.-, 


204 


46 


330 


420 


49 


. 429 


411 


46 


447 


451 


48 


470 


414 


43 


481 


492 


44 


559 


016 


50 


016 


315 


43 


366 


371 


49 


379 


429 


50 


429 


500 


53 


471 


574 


48 


598 



481 



403 



435 



476 



449 



11 



104 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



















Tab. 9. 


(Forts.) 


Wurzel 

Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:o 
50 Zellr. 


Mittel 


Zeit 




84 
113 
119 

90 
115 
124 

80 
131 
118 
115 
145 
101 
116 
154 
171 

135 
113 
142 
164 
165 
123 
106 
183 
174 

51 

63 

32 

46 

70 

54 

88 

114 

108 

127 


174 
224 
228 
282 
255 
294 

154 
203 
226 
235 
268 
304 
264 
225 
313 

180 
181 
225 
249 
231 
220 
253 
263 
398 

57 

51 

98 

85 

144 

121 

^209 

150 

180 

204 


55 
66 
73 

118 
94 

101 

56 
73 
96 
99 

103 
90 

103 
86 

109 

74 

76 

138 

99 

97 

84 

106 

128 

135 

33 

27 
36 
29 
69 
59 
65 
72 
60 
97 


50 
51 
58 
62 
74 
75 

30 
56 
66 
60 
70 
75 
54 
73 
59 

60 
60 
103 
69 
65 
80 
60 
80 
88 

14 
19 
16 
26 
40 
57 
40 
30 
35 
57 


363 

454 
478 
552 
538 
594 

320 
463 
504 
509 
586 
570 
537 
538 
672 

449 
430 
608 
581 
558 
507 
525 
654 
795 

155 
160 
182 
186 
323 
291 
402 
366 
383 
485 


48 
47 
44 
45 
43 
47 

45 
48 
50 
44 
45 
47 
43 
43 
44 

45 
43 
54 
50 
47 
44 
43 
50 
49 

41 
45 
45 
40 
50 
41 
48 
42 
44 
45 


378 
483 
520 
613 
626 
630 

356 
483 
504 

578 
651 
607 
625 
626 
764 

499 
500 

567 
581 
594 
576 
611 
654 
812 

185 
189 
202 
233 
323 
355 
419 
436 
435 
539 


542 

577 

599 
332 


5 
7 

9 

8 


/ 


d 


6 




568:0 




d 




b 




h 




/ 


569: h 




b 






/ ... 




d 




570: a 








h 


b 


/ 


d 







KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 | 



105 



Tab. 10. 
(Ser. 7. Fig. 7.) 

Länge jeder Wurze] in mm. Diff. pro Stunde in zehntel mm. 



Zeit 


1 


2 


3 


4 


5 




6 




7 


8 


Stiindl. 
Zuwachs 


o 




o 




<D 




© 




<D 




ID 




<D 




<E 




to 

c 


■•H 


te 

c 


(*-« 


C 


■M 


60 

C 


S 


60 

c 




60 

C 




60 

a 




60 

S 


**-4 


im 






Q 




Q 


1 3 


Q 


:<ä 


Q 


:<ä 


Q 


j 


Q 




5 


KS 


Q 


Mittel 


8'° 


4,7 




2,8 




3,1 




4,0 


























G 




5 




6 




9 




— 




— 




— 




— 


G 


JQ30 


5,9 




3,8 




4,3 




5,8 




— 




— 




— 




















3,5 




4,5 




7,5 









— 




— 




— 


7,2 


12 30 


7,1 




4,5 




5,2 




7,3 




— 




— 




1,0 




0,7 










5 




3 




4 




9 









— 




5 




t 


6,4 


2 30 


8,1 




5,1 




6,0 




9,1 




2,5 




— 




2,0 




2,1 










2,5 




1 




1 




6,5 




8 




— 




7,5 




6 


5,3 


4*0 


8,6 




5,3 




6' 2 




10,4 




4,1 




1,0 




3,5 




3,3 










2 




7,5 




5 




8 




6 




6,5 




6 




7 


7,0 


gno 


9,0 




0,8 




7,2 




12,0 




5,3 




2,3 




4,7 




4,7 










3,5 




10 




12 




10 




6 




6 




4 




5 


9,0 


8 30 


9,7 




8,8 




9,6 




14,0 




6,5 




3,5 




5,5 




5,7 










4,5 




10 




12 




7,"> 




7 




8 




8,5 




4,5 


10,4 


10 30 


10,6 




10,8 




12,0 




15,5 




7,9 




5,1 




7,2 




6,6 










9 




12 




11,5 




14 




8,5 




7 




14 




0,5 


8,4 


12 ao 


12,4 




13,2 




14,3 


18,3 




9,6 




6,5 




10,0 




7,9 










7 




8,5 




9,5 




13 




12 




8 




13 




8,5 


7,3 


nSO 


13,8 


7,5 


14,9 


7,5 


16,2 


9 


20,9 




12,0 


6 


8,1 


9 


12,6 


9,5 


9,6 


9 


0,4 


4^o 


15,3 


5,5 


16,4 


6,5 


18,0 


8,5 


— 


— 


13,2 


5 


9,9 


8 


14,5 


8 


11,4 


8 


7,9 


O 30 


16,4 




17,7 




19,7 


— 


— 


14,2 




11,5 




16,1 




13,0 


























4,5 




7 




7 




7 


0,4 


g30 


















15,1 


6 


12,9 


7,5 


17,5 


10,5 


14,4 


7,5 


0,4 


10 30 


















16,8 


2,5 


14,4 


8 


19,6 


9 


15,9 





0,1 


12 30 


— 


— 





— 


— 


— 


— 


— 


16,8 




16,0 




21,4 




17,1 


























4,5 




7,5 




8,5 




5 


4,1 


2 30 


















17,7 




17,5 




23,1 




18,1 






^30 




















1,5 




9,5 




8,5 




5 


4,1 


















18,0 


2 


19,4 


o 


24,8 


8,5 


19,1 


4 


3,0 


£30 


















18,4 


1 


19,8 


1 


26,5 


8,5 


19,9 


6 


3,5 


s 30 








- 










18,6 


0,5 


20,0 


0,5 


28,2 


7 


21,0 


4 


3,4 


10'° 


















18,7 


1,5 


20,1 


1,5 


29,6 


8 


21,8 


3 




j 2 30 


■~~ 
















19,0 


2 


20,4 


2 


31,2 


0,5 


22,4 


3 





2 80 


















19,4 




20,8 




32,5 




23,0 







K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 



14 



106 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Tab. 11. 
(Ser 8. Fig. 8.) 

Länge jeder Wurzel in mm. Diff. pro Stunde in zehntel mm. 



Zoit 



Länge 



Diff. 



Länge 



Diff. 



Länge 



Diff. 



Länge 



Diff. 



Länge 



Diff. 



Länge 



Diff. 



Länge 



Diff. 



Stiindlicher 

Zuwachs 

im 

Mittel 



3 


— 


5 


— 


7 


— 


9 


— 


11 


— 


1 


0,6 


3 


2,0 


5 


3,6 


7 


5,1 


9 


6,4 


11 


8,4 


1 


10,3 


3 


12,2 


5 


14,1 


7 


15,9 


9 


17,1 


11 


18,5 


1 


20,6 


3 


22,0 


5 


23,0 


7 


23,7 


9 


24,4 


11 


25,0 


1 


25,5 


3 


25,8 


5 


26,3 



7 
8 

7,5 
6,5 

10 
9,5 
9,5 
9,5 

9 
6 

7 

10,5 

7 

5 

3,5 

3,5 

3 

2,5 

1,5 

2,5 



1,2 

2,3 

3,3 

4,9 

6,4 

7,7 

8,4 

9,6 

10,7 

12,3 

13,9 

14,8 

16,5 

18,1 

19,8 

21,6 

23,1 

24,7 

26,4 



5,5 

5 

8 

7,5 

6,5 

3,5 

6 

5,5 



4,5 

8,5 

8 

8,5 

9 

7,5 

8 

8,5 



0,8 

1,2 

2,3 

3,7 

5,1 

6,9 

9.0 

10,0 

11,5 

13,2 

14,2 

15,5 

17,2 

18,6 

20,2 

21,8 

23,0 

24,2 

25,3 

26,1 

27.1 



2 

5,5 
7 
7 
9 

10,5 
5 

7,5 
8,5 
5 
6,5 

8,5 

7 



6 

5,5 

4 



0,6 

1,1 

2,0 

2,8 

3,8 

5,0 

6,3 

8,1 

9,4 

11,3 

12,7 

14,2 

15,9 

17,7 

18,5 

20,0 

21,1 

22,4 

23,4 

23,8 



2,5 

4,5 

4 

5 

6 

6,5 

9 

6,5 

9,5 

7 

7,5 

8,5 

9 

4 

7,5 

6,5 

6,5 

5 

2 



1,3 

2,6 

3,7 

5,2 

6,7 

8,2 

9,9 

11,4 

13,0 

15,0 

16,8 

18,4 

20,5 

22,0 

23,7 

25,0 

26,3 

27,4 

28,5 



6,5 

5,5 

7,5 

7,5 
7,5 
8,5 
7,5 
8 

10 
9 
8 

10,5 
7,5 
8,5 
6,5 
6,5 
5,5 
5,5 



0,3 

0,5 

0,7 

1,2 

2,4 

3,4 

4,8 

6,5 

8,3 

10,2 

12,7 

14,8 

16,9 

19,2 

21,4 

23,4 

25,8 

28,0 

30,5 

32,5 

34,1 

35,7 

37,4 

38,6 



1 

1 

2,5 

(i 

5 

7 

8,5 
9 

9,5 
12,5 

10,5 

10,5 

11,5 

11 

10 

12 

11 

12,5 

10 

8 

8 

8,5 

6 



2,4 

3,7 

5,0 

6,8 

7,9 

9,1 

9,9 

11,0 

11,8 

13,4 

15,2 

17,0 

18,1 



6,5 

6,5 

9 

5,5 

6 

4 

5,5 

4 

8 

9 

9 

5,5 



3,8 
5,1 
6,5 
6,7 
6,6 
8,9 
8,6 
7,3 
7,7 
7,8 
6,6 
8,6 

9,3 
7,4 
7,9 
6,9 
6,8 
6,3 
5,0 
4,8 
5,4 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 



107 



Tab. 12. 
(Ser. 9. Fig. 9.) 

Länge jeder Wurzel in mm. Diff. pro Stunde in zehntel mm. 



Zeit 


1 





3 


4 


t 


5 


Stiindl. 
Zuwachs 






















Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


im 
Mittel 


930 


7,1 


6,5 


7,4 


7 


7,4 


6,5 


9,9 


6,5 


7,2 


15 


8,3 


4S0 


8,4 


5,5 


8,8 


7,5 


8,7 


7 


11,2 


6 


10,2 


11 


7,4 


6 S0 


9,5 


5 


10,3 


6,5 


10,1 


6,5 


12,4 


6,5 


12,4 


7 


6,3 


g30 


8,5 


6 


11,6 


7 


11,4 


6,5 


13,7 


8,5 


13,8 


4,5 


6,5 


10™ 


9,7 


8 


13,0 


6,5 


12,7 


7 


15,4 


8 


14,7 


5 


6,9 


12 w 


11,3 


6 


14,3 


7,5 


14,1 


7 


17,0 


8 


15,7 


6 


6,9 


1)30 


12,5 


9,5 


15,8 


9 


15,5 


7,5 


18,6 


6,5 


16,9 


6,5 


7,8 


4 l 


14,4 


9,5 


17,6 


8.5 


17,0 


8 


19,9 


8 


18,2 


5,5 


7, (t 


6 m 


16,3 


6,5 


19,3 


7 


18,6 


8 


21,5 


6,5 


19,3 


5 


6,6 


S'° 


17,6 


5 


20,7 


8 


20,2 


7,5 


22,8 


7 


20,3 


5,5 


6,6 


10 so 


18,6 


4 


22,3 


8 


21,7 


6,5 


24,2 


6,5 


21,4 


5 


6 


12'° 


19,4 


6,5 


23,9 


0,5 


23,0 


_ 


25,5 


_ 


22,4 


5,5 


6,2 


2 S0 


20,7 


5 


25,2 


6 


— 


5,3 


— 


4,7 


23,5 


5,5 


5,5 


4 30 


21,7 


4 


26,4 


6,5 


25,1 


5,5 


27,4 


4,5 


24,5 





5,3 


ö 30 


22,5 


6,5 


27,7 


6,5 


26,2 


6 


28,3 


4 


25,7 


3,5 


5,3 


8 so 


23,8 


5,5 


29,0 


5 


27,4 


5 


29,1 


3,5 


26,4 


5 


4,8 


10™ 


24,9 




30,0 


5,5 


28,4 


5 


29,8 


5 


27,4 


5,5 


5,3 


12™ 


— 




31,1 


4 


29,4 


5,5 


30,8 


3,5 


28,5 


4 


4,3 


2 80 


— 




31,9 


4,5 


30,5 


5 


31,5 


3,5 


29,3 


5 


4,5 


4» 


— 




32,8 


3,5 


31,5 


4 


32,2 


4 


30,3 


4 


3,8 


gso 


— 


_ 


33,5 


4,5 


32,4 


5 


33,0 


3,5 


31,1 


5,5 


4,6 


8 S " 


— 




34,4 


5 


33,4 


5,5 


33,7 


4,5 


32,2 


5 


5 


10 30 


— 




35,4 




34,5 




34,6 




33,2 




— 



108 



M. G. STALFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTE1LUNG. 



Tab. 13. 

(Ser. 10. Fig. 10.) 

Länge jeder Wurzel in mm. Diff. pro Stunde in zehntel mm. 



Zeit 


1 


2 


3 




i 


5 


6 


7 


Stiindlicher 
Zuwachs 
































Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


Länge 


Diff. 


im 

Mittel 


1 


5,6 




10,0 




10,7 




5,4 




8,1 




11,1 




7,2 










7 




6,5 




7 




8 




7,5 




5 




5.5 


0,6 


3 


7,n 




11,3 




12,1 




7,0 




9,6 




12,1 




8,3 










7,5 




7 




8 




7,5 




7 




6 




0,5 


7,1 


5 


8,6 




12,7 




13,8 




8,5 




11,0 




13,3 




9,6 










0,5 




8,5 




7,5 




7 




6,5 




6,5 




4 


0,6 


7 


9,8 




14,5 




15,3 




9,9 




12,3 




14,6 




10,4 










0,5 




8,5 




7,5 




6 




8 









6 


6,9 


9 


11,1 




10,2 




16,8 




11,1 




13,9 




15,8 




11,6 










5 




9 




0,5 




5 




7,5 




5,5 




7 


6,5 


11 


12,1 




18,0 




18,1 




12,1 




15,4 




16,9 




13,0 










8 




8,5 




10,5 




6 




8 




6 




4,5 


7,4 


1 


13,7 




19,7 




20,2 




13,3 




17,0 




18,1 




13,9 










0,5 




7 




9 




7,5 




5,5 




9 







7,2 


O 


15,0 




21,1 




22,0 




14,8 




1S,1 




19,9 




15,1 










5,5 




8 




11 




7 




7,5 




9 




4,5 


7,5 


5 


10,1 


7 


22,7 


7 


24,2 


9 


16,2 


6,5 


19,6 


6 


21,7 


8,5 


16,0 


5 


7,0 


7 


17,5 


0,5 


24,1 


7,5 


26,0 


8,5 


17,5 


7 


20,8 


6 


23,4 


5 


17,0 


4,5 


6,4 


9 


18,6 


0,5 


25,6 


7 


27,7 


8 


18,9 


7 


22,0 


6 


24,4 


7 


18,1 


5 


6,6 


11 


19,9 




27,0 




29,3 




20,3 




23,2 




26,0 




19,1 










7 




6,5 




9 




8 




6 




7,5 




5,5 


7,1 


1 


21,3 




28,3 




31,1 




21,9 




24,4 




27,5 




20,2 










5 




3,5 




10 




7 




3,5 




7,5 







6,1 


3 


22,3 




29,0 




33,1 




23,3 




25,1 




29,0 




21,4 















4,5 




8,6 




7 




3,5 




5 




5 


5,6 


5 


23,5 




29,9 




34,8 




24,7 




25,8 




30,0 




22,4 










4,5 




3,5 




9 




5 




0,5 




2,5 




5,5 


4,4 


7 


24,4 




30,6 




36,6 




25,7 




25,9 




30,5 




23,5 










3,5 




4,5 




10,5 









3 




2,5 




3,5 


4,8 


9 


25,1 




31,5 




38,7 




26,9 




26,5 




31,0 




24,2 










3,5 




3 




7 




4 




2,5 




5 




3 


4,0 


11 


25,8 




32,1 




40,1 




27,7 




27,0 




32,0 




24,8 










1 




3 




9,5 




4 




1,5 




2,5 




4,5 


3,7 


1 


2(5,0 


0,5 


32,7 


1,5 


42,0 


7,5 


28,5 


5 


27,3 


2,5 


32,5 


2,5 


25,7 


4,5 


3,4 


3 


20,1 


1,5 


33,0 


3 


43,5 


8,5 


29,5 


4 


27,8 


1,5 


33,0 


3,5 


26,6 


3,5 


3,6 


5 


20,4 




33,6 


3 


45,2 


7 


30,3 


3,5 


28,1 


2,5 


33,7 


4,5 


27,3- 


5 


3,8 


7 


26,6 




34,2 




40,6 




31,0 




28,6 




34,6 




28,3 










1,5 




4 




7 




2,5 




2,5 




3,5 




3,5 


3,5 


9 


20,9 




35,0 


1,5 


48,0 


8 


31,5 


2,5 


29,1 


2,5 


35,3 


3,5 


29,0 


4 


3,3 


11 


27,1 




35,3 


1,5 


49,6 


7 


32,0 


4 


29,6 


4 


36,0 


1,5 


29,8 


4 


3,3 


1 


27,3 




35,6 


51,0 


32,8 


30,4 


36,3 


30,6 






2 




2 




8,5 




5 




3,5 




2 




3 


3,7 


:$ 


27,7 




36,0 




52,7 




33,8 




31,1 




36,7 




31,2 










1 




2,5 




7,5 




2,5 




4 




1,5 




4 


3,3 


5 


27,9 




36,5 




54,2 




34,3 




31,9 




37,0 




32,0 







KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO I 



109 



Tab. 14. 
(Ser. 11.) 
Versuche: Temp. + 30°. 

Fixierung 9 50 Nm. 



Wurzel 

Nr. 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
50 Zellr. 


Mittel 

per 
Schnitt 


Beginn 
der Ver- 
suchszeit 


Versuchs- 

zeit in 
Stunden 


5 


47 
89 


129 

206 


50 

72 


22 
51 


248 
418 


50 
40 


248 
522 


39 


9 


12 6 /6 


337:6 


100 
128 


205 
179 


91 

87 


41 

56 


437 
450 


48 
50 


445 
450 


45 


12 10 


9 2 /3 


338: a 

b 


58 
76 


180 
295 


53 
53 


25 
46 


316 
470 


49 
43 


322 
545 


44 


O05 


7 3 A 


339:a 


28 


23 


10 


7 


68 


46 


74 


7 


3 B0 


6 


340: a 


12 


42 


10 


11 


75 


35 


107 










96 


87 


48 


25 


256 


42 


307 


22 


5 60 


4 


6 


24 
36 


92 
140 


26 
35 


25 
41 


167 
252 


50 
51 


167 
248 


22 


7 45 


2 


342: c 


18 


77 


19 


19 


133 


47 


142 










36 


98 


15 


21 


170 


45 


189 


15 


g30 


IV« 


b 


63 


99 


21 


25 


208 


50 


208 










811 


1,852 


590 


415 


3,608 


3,974 


28 






°/o 


22,1 


50,5 


16,1 


11,3 















Tab. 15. 

(Ser. 12.) 
Versuche: Temp. + 5°. 

Fixierung 10 10 Nm. 



Wurzel 

Nr. 



Proph. 



Metaph. 



Anaph. TeJoph. 



S:o 



Zellr. 



S:e 
50 Zellr. 



Mittel 

per 
Schnitt 



Beginn 
der Ver- 
suchszeit 



Versuchs- 

zeit in 

Stunden 



321: a 
b 

323: a 

324: b 
a 

325: & 
c 
a 

326: o 
c 
b 

327: c 
b 
a 

328: c 
b 
a 



23 
48 
22 
30 

117 
33' 
66 

104 
57 

143 

201 
14 
66 
46 
72 

118 

131 
1,291 

51,0 



21 

58 
68 
19 
67 
49 
32 
47 
14 
80 
49 
38 
48 
65 

ir 

33 

12 
711 
28,1 



10 

24 

27 

6 

28 

10 

9 

3 

9 

22 

11 

18 

17 

22 

15 

35 

34 

300 

11,9 



9 
11 
18 
11 
11 

8 
10 

6 

6 
18 
24 
23 

8 
17 

9 

22 

16 

227 

9,0 



63 
141 
135 

66 
223 
100 
117 
160 

86 
263 
285 

93 
139 
150 
107 
208 
193 
2,529 



44 
45 
46 
42 
36 
47 
48 
44 
36 
40 
43 
44 
46 
43 
47 
49 
45 



72 
157 
147 

80 
310 
107 
122 
182 
120 
329 
331 
100 
151 
175 
114 
212 
215 
2,930 



12 
15 
20 

21 

29 

14 

18 
21 



9 

12 

2 



13 3 A 
I0 3 /3 



4 5 / 6 



273 



27» 



110 



M. G. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE TERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Tab. 16. 

(Ser. 20.) 

Versuche: Galvanischer Ström von 3 Milliamp. 

Fixierung 10 10 Nm. Anzahl gerechnete Schnitte jeder Wurzel: 10. 



Wurzel 
Nr. 



Proph. 



Metaph. 



Anaph. 



Teloph. 



S:e 



Zellr. 





Mittel 


Beginn 


Versuchs- 


S:e 
50 Zellr. 


per 
Schnitt 


der Ver- 
suchszeit 


zeit in 
Stunden 



272: a 
b 

273:6 
c 
a 

274: b 
a 

275 . 

277 . 



79 
94 
18 
44 
73 
51 
60 
141 
77 



171 
170 
117 
129 
132 
100 
225 
195 
118 



70 
85 
43 
72 
06 
43 
82 
105 
79 



64 
51 
40 
46 
29 
21 
58 
60 
33 



384 
406 
218 
291 
300 
215 
425 
501 
307 



43 

40 
45 
45 
50 
51 
43 
44 
44 



447 
508 
242 
323 
300 
211 
495 
560 
349 



29 



35 

56 
35 



10 



11 6B 

cS5 



13 8 / t 



12 '/e 



10 V* 

8V» 

4 7 /"2 



637 



1,363 



645 



402 



3,047 



3,435 



38 



20,9 



44,7 



21,1 



13,2 



Tab. 17. 

(Ser. 21.) 

Versuche: Silberspriralen ohne Ström. 
Fixierung: 10 15 Nm. 



Wurzel 

Nr. 
















Mittel 


Beginn 


Versuchs- 


Proph. 


Metaph. 


Anaph. 


Teloph. 


S:e 


Zellr. 


S:e 
50 Zellr. 


per 
Schnitt 


der Ver- 
suchszeit 


zeit in 
Stunden 


279:ö 


43 

57 


105 
149 


67 
67 


41 

45 


256 
318 


46 

48 


279 
331 


32 


8 30 


13'/' 




28 


120 


46 


26 


220 


48 


229 


23 


10 


12 1 /* 


281 


59 


149 


67 


51 


326 


50 


326 


33 


12 


10 1 /* 


b 


30 
46 


44 
124 


30 

59 


12 
56 


116 

285 


51 

50 


114 

285 


20 


166 


8Va 


b 


28 
18 


52 
53 


15 
29 


13 
29 


108 
129 


40 
43 


135 

150 


14 


3 40 


6 7 /u 


284: o 

b 


47 
4(i 


52 
94 


35 

55 


31 

53 


165 

248 


44 
41 


188 
303 


25 


5 ,s 


4 3 /s 




402 


942 


470 


357 


2,171 




2,340 


23 




•/• 


18,5 


43,4 


21,7 


16,4 















KTJNGL. SV. VET. AKADEMIEKS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 |. 111 



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K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 1. 15 



114 M. Q. STÅLFELT, STUDIEN UBER DIE PERIODIZITÄT DER ZELLTEILUNG. 



Inhalt. 

Beite 

Vorwort , , 3 

Natur, Vorkommen und Ausbreitung perodischer Erscheinungen innerhalb des Pflanzenreiches 4 

VVelche Erscheinungen sind autonom und welche aitionom? 15 

Material, Kulturen und Methodik, 

A. Anstellung der Kulturen 21 

B. Die Zuverlässigkeit der verglichenen Werte und die Beweiskraft der Versuche 23 

Die Ithytmik der Zellkernteilung 36 

Der Streckungsverlauf der Wurzel 49 

Zur Kenntnis der Dynamik der Zellkernteilung 61 

Die Permeabilität der Wurzeln zu verschiedenen Tageszeiten 78 

Zusammenfassung der Kap. I — VII 88 

Tabellen 89 

Literatur 111 



Tryckt den 10 maj 1921. 
Uppsala 1921. Almqvist & Wiksells Boktryckeri A.-B. 



KUNGL. SVENSKA VETENSKAPSAKADEMIENS HANDLINGAR. Band 62. N:o 2. 



RESULTS 

OF 

DR. E. MJÖBERGS 

SWEDISH SCIENTIFIC EXPEDITIONS 

TO 

AUSTRALIA 1910-13 

XXX. 
SGYPHOMEDUSEN 

VON 

DR. GUSTAV STIASNY 



MIT 1 FIGUR IM TEXT 
MLTGETEILT AM 13. APRIL 1920 DURCH HJ. THÉEL UND E. LÖNNBERG 



STOCKHOLM 

ALMQVIST & WIKSELLS BOKTRYCKERI-A. -B. 

1921 



Die Scyphomedusensammlung, welche Dr. E. Mjöberg in den westaustralischen 
Gewässern erbeutet hat, ist nur klein. Sie besteht im ganzen aus 9 Exemplaren 
einer einzigen Sejnaeostomeen-Fovm, die ich als eine neue Varietät von Cyanea ca- 
pillata betrachte und nach ihrem Finder benannt habe. Sie erweist sich als in mehr- 
facher Hinsicht interessant. 



Cyanea capillata var. Mjöbergi nov. var. 

N:o 486 1 1 1 Exemplar West- Australien 1910 — 11. 

» 487: 1 » » » » » 

» 488 : 1 » » » » » 

* 489: 3 » Cap Jaubert, 45 mil. W. S. W. 66 Fuss Tiefe, Juli, 1911. 

» 490: 3 » Cap Jaubert, 45 mil. "W. S. W. an der Obeifläche schwimmend 25. 5. 11. 

N:o 486 — 488. 3 vorziiglich erhaltene Exemplare von 125 — 140 mm Schirm- 
durchmesser. 

N:o 489 u. 490. 6 mehr öder minder stark beschädigte Exemplare. Schirm- 
rand wohlerhalten, jedoch Mundgardinen, Tentakel, Magen, Muskulatur u. s. w. fast 
gänzlich fehlend; von 65—90 mm Schirmdurchmesser. 

Grösse: 65 — 140 mm Schirmdurchmesser. 

Schirm: Die 3 gut erhaltenen Exemplare N:o 486 — 488 zeigen einen so gänz- 
lich verschiedenen Habitus von den 6 ubrigen, (N:o 489 u. 490), dass man sie 
zunächst fur zwei ganz verschiedene Formen halten möchte. 

N:o 486 — 488 zeigen den Habitus, wie ihn Haeckel bei Desmonema annasethe 
(6, Taf. XXX) so schön dargestellt hat: urnenförmig mit dickem eingesunkenem 
Mittelfeld, diinnem Schirmrand, der exumbralwärts in die Höhe umgeschlagen ist. 
(Bezuglich Täfelung des Mittelfeldes und Radialrippen s. unten S.). 

N:o 489 u. 490 zeigen dagegen das Aussehen ganz ähnlich, wie von Lenden- 
feld bei seiner Cyanea annaskala (9, Taf. XXVII) abgebildet, in der Mitte der Ex- 
umbrella leicht gewölbt, ziemlich stark verdickt, Schirmrand nach abwärts, subum- 
bralwärts, gerichtet. 

1 Dieses Exemplar befindet sicli als Co-Type im Rijksmuseum van Natuurlijke Historie in Leiden (Inv. 
N:o 178) alle ubrigen im Stockholmer Riksmuseum. 



4 GUSTAV STIASNY, SCYPHOMÉDUSEN. 

In allén Fallen ist die Exumbrella am Apex grob gekörnelt, gegen den Schirm- 
rand zu feinkörniger, fast glatt. Keine stark vorragenden Nesselwarzen. An einem 
Exemplare (N:o 486) kleine polygonale Felderung auf einer Seite der Exumbrella, 
wohl nur ein Abdruck der Netzmaschen des Fangapparates. 

Schirmrand: 16 Ephyralappen, mehr öder minder rechteckig, mit abgerun- 
deten Ecken, am äusseren Rande in der Mitte leicht eingebuchtet. Oculareinschnitte 
etvvas weniger tief und breit als Tentakulareinschnitte. Letztere mit ziemlich tiefer, 
centralwärts weitreichender Gallertfurche auf der Exumbrellarseite, so dass deutlich 
8 Paare von Randläppchen gebildet werden. Die Gallertfurchen oberhalb der Rho- 
palareinschnitte sind kiirzer und tiefer. Alle Randläppchen springen gleich weit 
vor. Sie sind z. B. bei N:o 486 ca 20 mm breit, 12 mm hoch. 

Muskulatur: Zentraler Teil des Kranzmuskels, der dem peripheren Teile des 
Magens aufliegt, schmal, ununterbrochen. Nach aussen zu folgen dann 16 durch 
kraftige ziemlich breite Gallertbrucken von einander getrennte Ringmuskelfelder, von 
denen die rhopalaren bedeutend schmäler sind als die tentakularen und aus 6 — 8 
Quermuskelbändern bestehen. Die 16 Radialmuskelbimdel, die auf den Gallertbrucken 
entspringen und bis fast in die Randläppchen reichen, sind kraftig ausgebildet. 
Sie bestehen aus ca 12 Radialmuskeln, von denen meist 3 öder 4 besonders breit, 
bandförmig, kraftig, die anderen schwächer ausgebildet sind. An der Insertionstelle 
auf den Gallertbrucken springt meist 1 öder 2 von den Muskelbändern centralwärts 
tiefer vor als die ubrigen. Hier sind die Muskelbänder enger an einander geriickt 
als an ihrem peripheren Ende, wo sie sich fächerartig ausbreiten, auseinandertreten 
und sich an der Basis der Randläppchen allmählig verlieren. 

Die beiderseits der Rhopalien liegenden Radialmuskelbimdel sind weniger weit 
von einander entfernt als die den Tentakeln anlagernden. 

Die bei den meisten anderen Cya?iea-~FoTmen beobachteten bäumchenförmigen 
Canäle unter den Muskeln sind hier nicht nachweisbar. 

Gastrovascularsystem. Die Magendecke zeigt in der Mitte ein 16-eckiges 
Feld. Die Begrenzungslinien dieses Feldes sind etwas nach innen, concav, einge- 
buchtet. Von den 16 Seiten des Magens gehen 8 schmälere Rhopalartaschen und 8 
breitere Tentakeltaschen aus. Innerhalb der Kranzmuskelzone sind dieselben durch 
die hohen breiten Gallertbrucken von einander getrennt und von den congruenten 
Kranzmuskelfeldern iiberlagert. 

Während nun bei den ubrigen Cyanea-Axten die Radialtaschen in der Tentakel - 
zone durch feste, knorpelartige Radialscheidewände, die sogenannten »Bursalsepten», 
von einander scharf geschieden sind, ist dies hier nicht der Fall. Hier finden sich 
keine solchen Bursalsepten zwischen den Radialtaschen, wohl aber kurze gallertige 
Scheidewände innerhalb der Tentakulartaschen, die durch dieselben in zwei Teile 
gespaltet werden. Die Rhopalar- und Tentakulartaschen stehen bei unserer Form 
durch ein Netzwerk von Queranastomosen in Verbindung, das jenseits der Kranz- 
muskelzone beginnt und peripheriewärts bis in die Randläppchen reicht. Man erhält 
dadurch den Eindruck, als wenn hier ein breiter einheitlicher Sinus vorliegen wiirde, 
der dort, wo sich sonst die Bursalsepten trennend zwischen die Radialtaschen einschie- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 2. 5 

ben, durch breite Zonen mit zahlreichen »Inseln», Verwachsungsstellen, unterbrochen 
wird. Diese Inseln sind, je weiter sie peripheriewärts zu liegen, immer schmäler, 
bogenförmig, schlitzförmig, gestaltet und reichen iiber die Basis der Randläppchen 
weit hinaus, dringen in dieselben ein. 

Dieses Anastomosennetz ist an nicht injicierten Exemplaren kaum mit Sicherheit 
feststellbar, da es durch die dariiber liegenden Radialmuskelbiindel iiberlagert und 
verdeckt wird. Um dasselbe deutlich erkennen zu können, muss man die Radial- 
muskeln an (mit DelafiekTschem Haematoxylin) injicierten Exemplaren abtragen. 

Infolge dieser breiten Zonen von Queranastomosen erhalten insbesondere die 
Rhopalartaschen ein ganz eigenartiges Aussehen. Sie erscheinen wie gefiedert. Die 
Tentakeltaschen, die wie bereits erwähnt viel breiter sind und durch die radialen 




Textfigur. 

Gastrovascularsystem des Schirmes von Cyanea capillata var. Mjöbergi nach einem Tnjectionspräparat. 

Es ist nur ein Teil des Schirmes gezeichnet, die Tentakel abgeschnitten dargestellt. 



Scheidewände gespaltet werden, entsenden zu beiden Seiten der letzteren bäumchen- 
förmige, unregelmässig gestaltete blinde Seitencanälchen aus, die gegeneinander con- 
vergieren und einen mittleren Streifen freilassen, der von der Gallertscheidewand 
eingenommen wird. Man erhält hier Bilder, die entfernt an die Suturlinie von Am- 
moniten erinnern. 

Die Kanalversorgung der Randläppchen findet in der Weise statt, dass von jeder 
Rhopalar- und Tentakeltasche je ein gebogener Ast in die Randläppchen entsendet 
wird. Diese beiden Aste stehen an der Basis und auch noch weiter im Inneren der 
Randläppchen durch bogenförmige ganz schmale Anastomosen in Verbindung. Pe- 
ripher, gegen den freien Rand der Randläppchen, entsendet jedes der beiden Ästchen 
circa 10 gestreckte Seitenästchen aus, die sich weiter verästeln, jedoch nicht mit 
einander anastomosieren. 



6 GUSTAV STIASNY, SCYPHOMEDUSEN. 

Der vom distalen Ende der Rhopalartasche ausgehende, das Rhopalinm selbst 
versorgende Kanal, ist relativ sehr klein. — Um das Gefässystem der Umbrella in 
allén Teilen genau studieren zu können, wurden mehrere Exemplare mit Delafield- 
schem Haematoxylin injiciert. Die Textfigur ist nach einem solchen Injectionsprä- 
parat (N:o 486) gezeichnet. 

Tentakel. Die Ansatzstelle der Tentakel biidet eine U-förmige Figur. Periphe- 
riewärts, in der Nähe der Läppenen, stehen sie in einer einfachen Reine, mehr nach 
innen zu stehen sie in 3—4 Reihen, in der Krummung des U stehen sie sehr dicht, 
in 5 — 6 Reihen. Es diirften schätzungsweise in jeder Tentakelgruppe ca 150 Ten- 
takel vorhanden sein; sie sind sehr läng und bilden ein wirres Knäuel. 

Die Genitaltaschen sind stark mäandrisch gefaltet und hängen ziemlich weit, 
bis circa 1 /a der Mundgardinen, herab. Die reichgefalteten gardinenartigen Mund- 
arme sind circa zwei Drittel Schirmdurchmesser läng. 

Färbung: Schirm gelblich-weisslich, mit vereinzelten gelbbraunen länglichen 
Flecken auf der Exumbrella öder ohne Flecken. Tentakel, Muskulatur, Mundarme 
weisslich rosa, Gonaden gelblich rosa. 

Fundort: Cap Jaubert liegt in Nordwest-Australien, am nördlichen Ende des 
»ninety miles beach». Dieser Fundort ist deshalb bemerkenswert, weil die bisher 
beschriebenen australischen Semaeostomeen fast ausschliesslich nur in den grossen 
Hafenstädten Siidaustraliens gefischt wurden (Sydney, Port Jackson; Melbourne, 
Port Phillip; Adelaide, Port St. Vincent.) 

Die Nähe des malayischen Archipels vom Fundorte Cap Jaubert lässt es be- 
greiflich erscheinen, dass die hier beschriebene Form einer anderen von mir im ost- 
indischen Archipel nachgewiesenen Form sehr nahe steht. 

Unter dem Namen Cyanea capillata var. Buitendijhi habe ich nämlich (16) eine 
neue Varietät aus diesem Gebiete beschrieben, die mit der Varietas Mjöbergi grosse 
Ähnlichkeit hat. Beide Formen stimmen in der Form des Schirmes, Schirmrand, 
Muskulatur, Anordnung und Zahl der Tentakel und vor allem im Bau des Gastrovas- 
cularsystems iiberein. Wie ich nachträglich durch Injection an den Type-Exem- 
plaren des Rijksmuseums van Natuurlijke Historie in Leiden feststellen konnte, sind 
auch bei der Varietas Buitendijhi die Radialtaschen nicht durch Bursalsepten ge- 
trennt, sondern stehen durch breite Zonen von Queranastomosen genau so, wie bei 
der var. Mjöbergi nachgewiesen, mit einander in Verbindung. Dies ist mir seinerzeit 
bei der Untersuchung dieser Form entgangen, weil ich es unterlassen hatte, die 
Museumsexemplare zu injicieren. Es scheint mir daher gar nicht ausgeschlossen, 
dass sich ähnliche Verhältnisse auch bei anderen Cyanea-Arten nachweisen 
lassen könnten, von denen es, weil sie bei der Untersuchung nicht mit einem 
Farbstoffe injiciert wurden, bisher nicht bekannt ist. Insbesondere halte ich 
ein analoges Verhalten bei Cyanea capillata var. Nozahii aus den japanischen Ge- 
wässern nach der Beschreibung und Abbildung Bigelow's (20, Taf. 4, fig. 5) fur sehr 
wahrscheinlich. Von den nordischen Formen steht diese iibrigens auch sonst in Be- 
zug auf Habitus, Schirmrand, Muskulatur etc. der var. Mjöbergi am nächsten. — Der 
Unterschied zwischen den Varietäten Buitendijhi und Mjöbergi — in beiden Fallen 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 2. 7 

bilden die peripheren Ausläufer des Gastrovascularsystems in den Randläppchen 
keine Anastomosen (Vergl. 16, Pl III, fig. 10 mit der Textfig.) — besteht hauptsäch- 
lich in der Grösse und Färbung. Die erstere ist mattpurpurn, bläulichrosa, im Leben 
sicher noch intensiver gefärbt, während die letztere gelblichweisslich mit bräunlichen 
Tupfen ist. Die kleinere Buitendijki känn wohl kaum als Jugendstadium der Mjö- 
bergi, sondern als eine Farbenvarietät derselben Species von verschiedenen Stånd- 
orten aufgefasst werden. Der gemeinsame sonst nirgends nachgewiesene Bau des 
Gastrovascularsystems beider Formen weist ihnen gegeniiber den anderen Cyanea- 
Varietäten eine gesonderte Stellung zu. Aus der Feststellung, dass sämmtliche vor- 
liegenden Exemplare trotz so verschiedenem Habitus des Schirmes — einerseits 
urnenartig vertieft, Randläppchen exumbralwärts aufgebogen, andrerseits gewölbt, 
in der Mitte stark verdickt, Randläppchen subumbrellarwärts umgeschlagen — einer 
und derselben Species angehören, ergibt sich, dass wir in diesem verschiedenen Aus- 
sehen der Umbrella nur verschiedene Kontraktionszustände zu erblicken haben, welche 
als Merkmale zur Unterscheidung von Species öder Genera nicht in Betracht kommen. 
Die gut erhaltenen Exemplare der Varietas Mjöbergi zeigen das eingesunkene Mittel- 
feld, die aufgebogenen Randläppchen, wie es z. B. auch die Cyanea postelsi Brandt 
nach der Abbildung Postels' (2, Taf. XII) auf weist; die schlecht erhaltenen zeigen 
die gewölbte Glocke. Diese Beobachtung stimmt mit jener uberein, die ich bei 
Netrostoma und Cephea, zwei Rhizostomeen-Genera, machen konnte, wie sich ja 
auch der »Saugnapf » des Genus Cotylorhiza auf einen voriibergehenden Kontraktions- 
zustand zuruckfiihren Hess, der bei der Konservierung festgehalten wurde (17). 

Die schönen Exemplare N:o 486 — 488 sind zweifellos noch in lebendem Zu- 
stande erbeutet, die iibrigen jedoch wahrscheinlich in sterbendem (N:o 490) öder ab- 
gestorbenem (No. 489). Der letztere Fång aus 66 Fuss Tiefe ist, wie mir Prof. Dr. T. 
Odhner mitteilt, wohl als von einem Dredgezug herriihrend anzunehmen. Dies wiirde 
auch mit den Angaben Lendenfeld's (12) stimmen, nach welchen die australischen 
Scyphomedusen bei Sturm öder Regen öder im sterbenden Zustande in die Tiefe 
gehen und am Grunde mit der Dredge massenhaft nachgewiesen werden können. 



Ich möchte hier einige Bemerkungen zur Systematik des Genus Cyanea 
anschliessen. 

Auf Grund der MAYER'schen Systematik wären die vorliegenden Medusen als 
Cyanea annaskala Lendenfeld zu bezeichnen (14, p. 601). Mayer unterscheidet näm- 
lich zwei gute Arten des Genus Cyanea: capillata mit zahlreichen »Varietäten» und 
annaskala (ohne Varietäten!), wofiir ihm in erster Linie die Verbreitung massgebend 
gewesen zu sein scheint (1. c. p. 596). Maas (13), Bigelow (20) und Verfasser (16) 
vertreten jedoch den Ståndpunkt, dass sich gegenwärtig kaum mehr als eine 
Cyanea-Species mit vielen Varietäten unterscheiden lässt, da »die meisten hauptsäch- 
lich durch starke Farbenunterschiede gekennzeichneten vermeintlichen guten Arten 
durch Ubergangsf ormen mit einander verbunden sind», und dass eine Revision 



8 GUSTAV STIASNY, SCYPHOMEDUSEN. 

säramtlicher Cyanea-Avten öder -Varietäten auf Grund umfangreichen Materials in 
Verbindung mit einer Ubersicht der geographischen Verbreitung dringend geboten 
erscheint. In dieser Auffassung finde ich mich aufs neue bestärkt durch eine ge- 
nauere Priifung der Synonyma Mayer's fur Cyanea annaskala (14, p. 601). Unter- 
sucht man nämlich die Liste der Synonyma Mayer's fiir diese Form, so ergibt sich, 
dass dieser Autor unter diesem Speciesnamen verschiedene Formen vereinigt hat, 
die höchstwahrscheinlich nicht zusammengehören, ferner,. dass kein ausreichender 
Grund besteht, gerade Cyanea annaskala allein fiir eine bona species gegeniiber 
Cyanea capillata zu halten, wenn alle iibrigen Cyanea-Species nur als »Varietäten» von 
capillata aufgefasst werden. 

(Man vergleiche fiir die folgende Besprechung die Liste Mayer's 14, p. 601). 
Cyanea annaskala v. Lendenfeld. Als wesentliche Unterschiede dieser Form gegen- 
iiber den nördlichen Cyanea- Arten fiihrt Lendenfeld ausser der geringeren Grösse 
(7 — 10 cm Schirmdurchmesser) an, dass, vvährend bei den ersteren »die Tentakel- 
ansätze auch am centrifugalen Ende mehrreihig angeordnet sind, dieselben bei C. a. 
der Peripherie zu in einer einzigen Reihe angeordnet», ferner »die eigentumliche Ge- 
stalt der peripheren Magengefässe, welche nicht wie bei anderen Cyanea-Arten nach 
beiden Seiten hin Nebenäste entsenden, sondern dieselben nur auf einer Seite be- 
sitzen» (p. 470). Charakteristisch ist fiir C. annaskala ferner : weit vorragende Nessel- 
vvarzen auf der Exumbrella, die durch einen tiefen Einschnitt in je zvvei Lappen 
geteilten Randläppchen. Beziiglich der Färbung unterscheidet Lendenfeld 2 Varie- 
täten: purpurea von Port Phillip mit gleichmässig purpurnen Mundarmen und mar- 
ginata von Port Jackson mit farblosen, nur am Rande mit einem wenige Millimeter 
breiten purpurfarbenen Streifen besetzten Mundarmen, Schirm in beiden Fallen farb- 
los (10, p. 21). Gonaden rosenrot-orangegelb (9, p. 471). 

Im Gegensatze zu Lendenfeld (1. c.) bin ich der Meinung, dass kein einziges 
der erwähnten Merkmale fiir die Cyanea annaskala im Vergleiche mit den iibrigen 
Cyanea- Varietäten öder Species eine besondere Rolle in Anspruch nimmt. Sie ist 
eine Varietät von capillata wie jede andere der bekannten Cyanea-» Arten». 

Cyanea mullerianihe Haacke vom St. Vincent Golf wird von Mayer (1. c. p. 
602) wohl im Anschlusse an Lendenfeld (11, p. 218) und Maas (13, p. 29) fiir 
wahrscheinlich nur eine Farbenvarietät von C. annaskala var. marginata gehalten. 
Gegeniiber dieser Ansicht Lendenfeld's hat Haacke selbst ziemlich energisch Stellung 
genommen (5). Als wesentliche Unterschiede fiihrt Haacke an, dass Cyanea annaskala 
»ganz gerade Bursalsepten» hat, ferner in der Färbung stark abweicht (4, p. 
612). Vergleichen wir die Abbildungen Lendenfeld's (9, Taf. XXVIII fig 2 & 6) 
mit denjenigen Haacke's (4, Taf. XXVI fig. 1, 2, 3), so ergeben sich weitere Unter- 
schiede: die Form des Schirmrandes ist bei der HAACKE'schen Form infolge der tiefen 
Einkerbungen eine ganz andere, die 16 Ephyralappen sind nicht zweigeteilt, auch 
weicht die Form der Bursalsepten (kleine Zacken beiderseits der Okularseite) und 
die Färbung (milchweiss, rosa, gelblichbraun) ab. 

Zweif ellos steht Cyanea mullerianihe der annaskala sehr nahe, doch ist die 
Identität beider sehr fraglich. 



KTJNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 2. 9 

Desmonema rosea Agassiz & Mayer von Largs Bay, Adelaide, wird von 
Mayer, im Anschlusse an Maas (13, p. 29), fiir ein Jugendstadium der Cyanea 
mullerianihe gehalten, im Desmonem a-Stadium, in dem die Tentakel jedes Biindels 
in einer Reihe stehen. Agassiz und Mayer (1, p. 16) fiihren jedoch als Unterschiede 
gegenuber der genannten Form an: zunächst die Grösse (180 mm, mullerianihe mit 
höchstens 100 mm Schirmdurchmesser), die verschiedene Form der Randläppchen, 
sowie hauptsächlich die abvveichende Gestaltung der Subumbrellarmuskulatur. Diese 
ist bei D. rosea »very conspicuous». »The muscles are arranged in sixteen bi-forked 
bundles, containing both circular und radial muscle fibres. The bundles lying adjacent 
to the tentacles are about twice as broad as those that lie near the sense organs» 
(p. 16). Auf Grund der schönen Abbildung Taf. I. wäre dieses Verhalten der Musku- 
latur allerdings ein sehr charakteristisches Merkmal, wie wir es sonst bei keiner 
anderen Cyanea-Form wiederfinden. Auch ist die Färbung des Schirmes eine ganz 
eigenartige »opalescent yellow reminding one of the mediaeval glass of Venice». 
Auch die iibrige Färbung scheint sehr charakteristisch zu sein. 

Die bedeutende Grösse, gute Ausbildung der Gonaden lässt es unwahrscheinlich 
erscheinen, dass diese seither nie wiedergefundene Meduse ein Jugendstadium sein 
sollte. Sie erscheint gegenuber den iibrigen Cyanea-Formen doch immerhin hinläng- 
lich charakterisiert. Ein abschliessendes Urteil ist zur Zeit kaum möglich. 

Desmonema annasethe Haeckel von der Westkiiste Siidafrikas. Ich möchte mich 
hier auf eine Kritik des Genus Desmonema Agassiz nicht weiter einlassen und be- 
schränke mich auf die Bemerkung, dass seine Existenzberechtigung als selbständiges 
Genus immer zweifelhafter geworden und bei einer Revision des Genus Cyanea wohl 
endgiiltig besiegelt werden diirfte. 

Diese schöne von Haeckel beschriebene und in einer prachtvollen Tafel abge- 
bildete (6, Taf. XXX) Form wird von Mayer (14) in Anlehnung an die Argumente 
Vanhöffen's (18) fiir identisch (allerdings mit einem Fragezeichen) mit Cyanea 
annaskala gehalten. »It may be a young contracted specimen of this medusa». 
Ich bezweifle nicht, dass die HAECKEL'sche Meduse eine Cyanea ist — trotz der auf- 
fallend schwach entwickelten Radiärmuskulatur, die fiir das Genus Desmonema ty- 
pisch zu sein scheint — wohl aber, dass sie ein Jugendstadium einer Cyanea öder 
identisch mit C. annaskala ist. 

Die 16 Randläppchen sind nicht eingekerbt, sondern auffallend breit, fast 5- 
eckig. Die Mundgardinen sind viel länger als bei C. annaskala. Die Gonaden sind 
vier faltenreiche weit herabhängende breite Taschen. Diese zweifellos fast ge- 
schlechtsreife Meduse von ca 100 mm Schirmdurchmesser känn kaum mehr, trotz der 
in einer Reihe stehenden Tentakel, als ein Jugendstadium betrachtet werden. Natiir- 
lich ist es nicht ausgeschlossen, dass sie sich im Desmonema-Stadium befindet und in 
diesem Durchgangsstadium der Cyanea geschlechtsreif wurde, doch halte ich dies 
nicht fiir wahrscheinlich, da doch im allgemeinen die sudlichen Formen im Gegen- 
satz zu den nördlichen Cyaneen stets kleiner bleiben, nie deren Riesengrösse erlangen 
— nimmt doch nach Haacke (4, p. 632) »die charakteristische Grösse der Arten vom 
Nordpol nach dem Siidpol im grossen und ganzen stetig ab.» Die Exumbrella 

K. Sv. Yet. Akad. Handl. Band 62. N:o 2. 2 



10 GUSTAV STIASNY, SCYPHOMEDUSEN. 

scheint glatt zu sein, sie weist keine stark vorspringenden Nesselwarzen auf. — 
Der napfförmige Schirm mit dem vertieften Mittelfeld ist nach meinen Ausfuhrungen 
auf S. 7 nur ein besonderer Kontraktionszustand des Schirms, stellt also kein spezi- 
fisches Merkmal dar. 

Was die unregelmässige Täfelung des Mittelfeldes, sowie die 16 gefiederten Ra- 
dial-Rippen auf der Exumbrella betrifft, so wiirden diese wohl sehr charakteristische 
Merkmale abgeben, woran sich die HAECKEL'sche Meduse gut erkennen liesse. Ich 
glaube jedoch diesen Angaben Haeckel's keine besondere Bedeutung beimessen zu 
sollen u. z. aus folgenden Grunden. 

Täfelung am Grunde des Mittelfeldes ist auch bei Cyanea capillata zu beobach- 
ten, aber nicht auf der Exumbrella, sondern, wie z. B. von Mayer auf Taf. 65. fig. 3 
dargestellt, auf der Subumbrella, oberhalb des Magenbodens. Auch bei mir vorliegen- 
den Exemplaren von Cyanea capillata var. capillata und Lamarcki, lässt sich diese 
subumbrellare Täfelung der Schirmgallerte sehr deutlich sehen, wenn man den Magen- 
boden wegpräpariert. Auch an den stark beschädigten Exemplaren von var. Mjö- 
bergi lässt sich die blossgelegte Täfelung gut beobachten, da hier der Magen gänz- 
lich weggefressen ist. 

Beziiglich der 16 gefiederten Radialrippen schreibt Mayer p. 602, dass sie >the 
appearance of being due to unnatural contraction» darbieten. Ich glaube dies 
nicht, da Haeckel den guten Erhaltungszustand des ihm vorliegenden Exemplars 
ausdriicklich hervorhebt (6, p. 526), was auch, nach den Abbildungen zu urteilen, 
sicher der Fall var. Ich konnte an Cyanea capillata var. capillata- Exemplaren mit 
ganz durchsichtigem Schirme die gefiederten Radialrippen an genau denselben Stellen 
beobachten, wie von Haeckel dargestellt, jedoch auf der Subumbralseite, am Grunde 
der Schirmgallerte. Ich halte diese radialen Streifen fiir die peripheren Verwachs- 
ungsstellen der Magenwand mit der Subumbrellargallerte, die gerade in der Mitte zwi- 
schen je 2 Bursalsepten gelegen sind und im Verein mit der Contour des Magenbodens 
selbst eine eigenartige sternförmige öder sonnenförmige Zeichnung liefern, wie sie z. 
B. Vanhöffen in einer schönen Abbildung (19, fig. 15) dargestellt hat. Allerdings 
sind die Radialstreifen hier nicht gefiedert dargestellt, doch konnte ich die Fiederung 
wiederholt beobachten. — Mit diesen auffallenden Merkmalen entfallen 2 gute Erken- 
nungszeichen der Desmonema annaseihe. Sie ist wohl als eine Cyanea zu betrachten; 
ob sie mit einer anderen und mit welcher Varietät zu identifizieren ist, lässt sich 
kaum entscheiden, da als Charakteristicum nun mehr nur die Form der Randläppchen 
und der Fundort (SiAdafrika) iibrig bleibt. 

Cyanea rosea Quoy et Gaimard (syn. Stenoptycha rosea L. Agassiz) von Port 
Jackson, Sydney. 

Die Beschreibung (15, p. 570) und Abbildung dieser Form durch Quoy und 
Gaimard sind, wie Haeckel ganz richtig bemerkt (6, p. 525) so mangelhaft, dass sie 
kaum wiederzuerkennen ist, die Darstellung des Kranzmuskels mit verschieden ge- 
streiften radialen und adradialen Feldern sicher unrichtig. Von C. annaskala unter- 
scheidet sich diese Meduse durch die 16 nicht eingekerbten Randläppchen, die schöne 
rosenrote Färbung. Ein Jugendstadium känn sie bei ihrer bedeutenderen Grösse nicht 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 2- 11 

sein (»?young Medusa» Mayer), da C. annaskala eine kleine Form ist und nach Len- 
denfeld's Angabe 90 mm Schirmbreite nicht uberschreitet, die Meduse Quoy und 
Gaimard's jedoch ca. 200 mm Schirmbreite und 100 mm Schirmhöhe (Haeckel) auf- 
weist. Eigentlich wäre sie in das Genus Desmonema einzureihen, da die Tentakel in 
einer Reihe entspringen und Radialmuskulatur gänzlich zu fehlen scheint. 
Eine ganz unsichere Form. — 

Cyanea purpurea Kishinouye von der Kiiste Sachalins, von Mayer gleichfalls 
mit ? als synonym mit C. annaskala erklärt, unterscheidet sich durch einige wesent- 
liche Merkmale von derselben. Vor allem durch ihre Riesengrösse (ca. 360 mm 
Schirmdurchmesser), ferner durch die 16 breit abgestutzten, nicht eingekerbten Rand- 
läppchen, und uberdies durch die Anastomosenbildung der peripheren Ausläufer 
des Gastrovascularsystems in den Randläppchen. Wahrscheinlich ist die Cyanea rosea 
Quoy und Gaim. identisch mit Cyanea purpurea Kish. 

Ob die von Huxley (7) als « Phacellophora — .?» bezeichnete und auf Taf. 38 
fig. 18 abgebildete Meduse, wie von Lendenfeld behauptet (11, p. 218), mit Cyanea 
annaskala identisch ist, lässt sich auf Grund dieser ungenauen Abbildung Huxley's 
kaum mit einiger Sicherheit entscheiden. 

Uberblicken vvir die Beschreibungen der in der Synonymen-Liste Mayer's 
unter dem Namen Cyanea annaskala Lendenf. vereinigten Medusen, so ergibt sich, 
dass die meisten Formen sehr ungenau beschrieben sind und sich nur schwierig, in 
Ermangelung von Differentialdiagnosen feststeilen lässt, wodurch sie sich von einan- 
der unterscheiden. Trotzdem lässt sich wohl sägen, das Mayer unter dem Namen 
C. annaskala zweifellos mehrere Formen vereinigt hat, die sich von einander zu 
mindest ebenso gut unterscheiden lassen, wie die nordischen Formen, die er unter 
der Bezeichnung C. capillata unter einen Hut bringen will. Ich karm daher Mayer nicht 
beistimmen, dass er diese oben eingehend besprochenen Formen zu einer einzigen 
Species gegeniiber capillata zusammenfasst, (obvvohl einige zweifellos mit einander 
identisch sind); die Beschreibungen geben durchaus nicht jene einheitliche Species- 
diagnose, die Mayer fur C. annaskala aufgestellt hat. Allerdings sind die Unter- 
schiede nicht gross — wie ja auch bei den nordischen Varietäten — so dass sie wahr- 
scheinlich auch nur als Varietäten zu betrachten sind, jedoch nicht von C. annaskala, 
sondern, wie diese selbst, als Varietäten der einzigen grossen Species Cyanea capillata. 
Mayer wurde vielleicht zu seinem Vorgehen durch die Annahme gefiihrt, dass die 
>Medusae of Cyanea are abundant in the Arctic and Antarctic, hut are not found in 
the tropics* (p. 595). Diese Ansicht beruht jedoch auf einem Irrtume. Es sind 
wiederholt Cyanea- Formen in den Tropen nachgewiesen. Goette (3) hat Cyanea fer- 
ruginea Eschscholtz bei Singapore, Maas (13) dieselbe Meduse im malayischen Archi- 
pel, Verfasser (16) ausser dieser noch Cyanea capillata var. Nozakii, ferner Cyanea 
capillata var. Buitendijki im malayischen Archipel nachgewiesen, dazu kommt jetzt 
noch Cyanea capillata var. Mjöbergi von Nordwest-Australien. Es sind also nicht die 
nördlichen Cyaneen von den sudlichen durch eine äquatoriale Zone getrennt, in 



12 GUSTAV STIASNY, SCYPHOMEDUSEN. 

der sie fehlen, sondern die Verbreitung dieses Genus ist eine continuierliche, von der 
Arktis nach der Antarktis reichend. Hinzufiigen möchte ich, dass das Genus Cyanea 
in den australischen Gewässern ein Verbreitungscentrum zu haben scheint und die 
australischen einander näher zu stehen scheinen, als die nördlichen Varietäten. 

Mit dieser kritischen Ubersicht der australischen Cyaneen wollte ich eine Vor- 
arbeit zu einer noch zu schreibenden Revision des Genus Cyanea liefern, da die 
australischen Formen bisher noch nicht genauer uberpriift worden sind, während dies 
bei den nordischen wiederholt der Fall war. 



Herrn Prof. Dr. Th. Odhner, auf dessen Ersuchen ich die Bearbeitung dieser 
Medusen iibernahm, spreche ich auch an dieser Stelle fur die Uberlassung des in- 
teressanten Materials sowie fur einige Auskiinfte meinen besten Dank aus. 

Leiden, Rijksmuseum van Natuurlijke Historie, März 1921. 



Litteratur-Verzeichnis. 

1) 1898. Agassiz, Alexander and Mayer, A. G., On some Medusae from Australia. Bull. Mus. Comp. Zool. 

Harvard Coll. Cambridge, Vol. XXXII. 

2) 1838. Brandt, J. F., Ausfiihrliche Beschreibung der von C. H. Mertens auf seiner Weltumseglung be- 

obacbteten Schirmquallen u. s. w. Mém. Acad. Imp. St. Petersbourg 6. ser. se. nat. Tom. II. 

3) 1886. Goette, A., Verzeichnis der Medusen, welche von Dr. Sander, Stabsarzt auf S. M. S. »Prinz Adal- 

bert» gesammelt wurden. Sitzber. Kgl. preuss. Akad. Wiss. II. Halbband. Berlin. 

4) 1887. Haacke, Wilhelm, Dic Scyphomedusen des St. Vincent-Golfes. Jena'sche Zeitschr. f. Naturw., 

Jena. Bd. 20. 

5) 1888. , Zu Herrn R. von Lendenfeld's Besprecbung meiner Arbeit iiber die Scyphomedusen des St. 

Vincent-Golfes. Biolog. Centralbl. 8. Bd. Erlangen. 

6) 1879. Haeckel, Ernst, Das System der Medusen. Mit Atlas. Jena. 

7) 1849. Huxley, T. H., On the anatomy and tbe affinities of the family of the Medusae. Pbil. Transact. 

Roy. Soc. London. P. I, II. 

8) 1910. Kishinouye Kamakichi, Some Medusae of Japanese waters. Journ. Coll. Se. Tokyo. Vol. XXVII. 

9) 1882. Lexdenfeld, R. v., Ueber Coelenteraten der Siidsee. I. Cyanea annaskala nov. spec. Zeitschr. f. wiss. 

Zool. Bd. 37., Leipzig. 

10) 1887. Descriptive Catalogue of the Medusae of the Australian Seas. The Australian Mus. Sydney. 

11) 1888. Neue Arbeiten tiber australische Polypomedusen. Biol. Centralbl. 8. Bd. Erlangen. 

12) 1888. Die australischen rhizostomen Medusen. Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 47. Leipzig. 

13) 1903. Maas, Otto, Die Scyphomedusen der Siboga-Expedition. 10. Monogr. Leiden. 

14) 1910. Mayer, Alfred Goldsborough, Medusae of the world. Vol. III. The Seyphomedusae. Carnegie 

Inst. Washington. 

15) 1824. Quoy et Gaimard, Voyage de 1'Uranie et de la Physicienne. Zoologie. Paris. 

16) 1920. Stiasny, Gustav, Die Scyphomedusen-Sammlung des Naturhistorischen Reichsmuseums in Leiden. 

II. Stauromedusae, Coronatae, Semaeostomcae. Zoolog. Mededeel. Rijks-Mus. Natunrl. Hist. Deel V. 
Leiden. 

17) 1921. Studien iiber Rhizostomeen mit besonderer Berucksichtigung der Fauna des malayischen 

Archipels nebst einer Revision des Systems, 's Gravenhage. 

18) 1888. Vanhöffen, Ernst, Untersuchungen tiber semaeostome und rhizostome Medusen. Bibi. Zool. Cassel 

Bd. I. Heft. 3. 

19) 1911. Acraspedae. Nordisches Plankton. Lief. 5. Kiel und Leipzig. 

20) 1913. Bigelow, H. B., Medusae and Siphonophorae collected by the U. S. Fisheries steamer »Albatross» 

in the Northwestern Pacific, 1906. Proc. U. S. Nat. Mus. Washington. Vol. 44. 



Tryckt den 13 juli 1921. 



Uppsala 1921. Almqvist & Wiksells Boktryckeri-A. -B. 
K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 2. 



KUNGL. SVENSKA VETENSKAPSAKADEMIENS HANDLINGAR. Band 62. N:o 3. 



ACRIDIODEA AUSTRALICA 

MONOGRAPHIE DER BISHER VON AUSTRALIEN 
BEKANNTEN HEUSGHREGKEN MIT KURZEN FUHLERN 



VON 



YNGVE SJÖSTEDT 



MIT 18 TAFELN (456 FIG.) L'ND 18 TEXTFIGUREN 



VORGELEGT AM 27. APKII. 1921 



STOCKHOLM 

ALMQVIST & WIKSELLS BOKTHYCKERI-A.-B. 

1921 



Als ich vor einigen Jahren die Bearbeitung des reichen Materials dieser Gruppe, 
das Dr. E. Mj Öberg von seinen beiden ergebnisvollen Reisen in N. W. Australien 
und Queensland mitgebraoht, begann, fand ich bald, mit welchen grossen Schwierig- 
keiten diese Arbeit verkniipft war, da eine grosse Anzahl der damals von Australien 
bekannten Acridiodeen von Walker, dessen Arten wegen ihrer Schwierigkeit sie 
zu deuten einen gewissen Ruf erworben haben, beschrieben war. Diese Unsicher- 
heit betreffend einen grossen Teil der vorher bekannten Arten war augenscheinlich 
auch der Grund, dass diese umfassende Gruppe mit ihren oft grossen und auffallenden 
Formen bisher so unbeachtet geblieben ist, und die einzige Weise, diese Studien 
auf einen sicheren Grund zu stellen, war eine kritische Revision aller bisher von 
diesem Weltteil bekannten Acridiodeen, in erster Linie der Arten von Walker, aber 
auch der iibrigen, welche besonders von Stål, Tepper, Boltvar, Brancsik, Erichson, 
Finot und Carl beschrieben worden sind. Da das British Museum keine Typen aus 
dem Museum versendet, blieb nichts änders iibrig, als nach London zu fahren, um 
an Ort und Stelle die Typen zu priifen, iiber welche mein Freund Direktor Guy 
A. K. Marshall, der auch einige dorthin gesandte Exemplare mit diesen verglichen 
hatte, mir schon brieflich einige Erklärungen gegeben hatte. Diese Reise wurde im 
Sommer 1920 auf Kosten des Staates ausgefiihrt. Durch Entgegenkommen des Herrn 
Dr. Ch. J. Gahan, Kustos der entomologischen Abteilung, erhielt ich freien Zutritt zu 
den Sammlungen, fur welche Freundlichkeit ich hiermit meine Dankbarkeit bezeuge. 
Auch das im Museum befindliche unbestimmte, aus dreihundertfiinfzig Exemplaren 
bestehende Material, das nicht nur durch seine Umfassung, sondern auch auf Grund 
der Fundorte von grossem Wert gewesen ist, wurde mir fur meine Studien zur Ver- 
fiigung gestelit. 

Ausser diesen und den erwähnten reichen von Mj Öberg heimgebrachten Samm- 
lungen im hiesigen Reichsmuseum, wo sich auch die Typen von Stål (34 sp.) finden, 
habe ich von verschiedenen Museen mit grossem Entgegenkommen sowohl Typen als 
anderes Material fiir die vorliegende Revision erhalten. So hat Herr Prof. M. v. Brunn 
mir das ganze ziemlich umfassende Material dieser Gruppe des Mus. Godeffroy, das 
zu dem Museum zu Hamburg gehört, sowie auch die von der Hamburger siidwest- 
australischen Forschungsreise 1905 heimgebrachten Acridiodeen gesandt. Herr Prof. 
R. Ebner hat mir vom Mus. in Wien die dort befindlichen Typen (Coll. Brunner) 
und andere Sammlungen mitgeteilt. Von Herrn Dr. I. Bolivar habe ich mehrere 
seiner Typen und das iibrige hingehörige Material des Museums in Madrid, sowie 
einige Cotypen von den BRANCSiK'schen Arten zur Ansicht gehabt. Herr Dr. R. 
Gestro hat mir vom Museum in Genova einige dort befindliche BoLiVAR'sche 
Typen gesandt, Mr. Lucien Berland hat im Auftrage des Herrn Prof. E. L. Bou- 
vier vom Museum d'Histoire Naturelle in Paris die FiNOT'schen Acridium-Tyipen 
mitgeteilt, Herr Dr. J. Carl, Geneve, hat mir Photographien seiner drei Typen zur 



4 YNGVE SJOSTEDT, ACKIDIODEA AUSTRALICA. 

Verfiigung gestelit und Herr Dr. W. Ramme drei im Museum fiir Naturkunde 
aufbewahrte Typen von Erichson iibersandt. Allén diesen Herren spreche ich 
hier meinen herzlichsten Dank fiir die wertvolle Unterstiitzung meiner Arbeit aus. 

Alle meine Bemiihungen, von den verschiedenen Museen in Australien Material 
zu bekommen, sind leider erfolglos geblieben. Dagegen habe ich von Herrn G. F. 
Hill an The Australian Institute of Tropical Medicine, Townsville, N. Queensland 
ein wertvolles Material fiir das Reichsmuseum erwerben können. 

Die etwas iiber zwei hundert neuen, von mir beschriebenen Arten haben mit 
ihrem wechselnden Bau das Aufstellen von 70 n. gen. erfordert, welche das vorige 
S}'stem von Stål und Bbunner v. Wattenwyl in erheblichem Grad erweitert haben. 
Die meisten neuen Gattungen fallen unter die Abteilungen 6' — 13' (Coryphistes— 
Macrotona) S. 139 — 142 in Brunner's Revision du systéme des Orthopteres. Eine 
andere Gruppe, Formen mit einem Dorn an beiden Seiten oben in der Spitze der 
Hinterschienen, fällt unter Oxyae—Platyphymata — Opomalae S. 136—137, wozu noch 
vereinzelte mit Acridium beginnende Gattungen der grossen Gruppe S. 142 — 151, 
\vo Fastigium allmählich in Costa frontalis iibergeht, kommen. Eine nähere Uber- 
sicht dieser neuen und alten Gattungen vvird im systematischen Teil dieser Arbeit 
angefuhrt. 

Unter der Bezeichnung Patria sind der Fundort der Type der betreffenden Art, 
sovvie die Fundorte aller von mir gesehenen und untersuchten Exemplare der Art 
angegeben worden. Auch die Museen, wo die verschiedenen Exemplare aufbewahrt 
sind, die Namen der Forscher und Sammler, die das Material heimgebracht, die An- 
zahl und das Geschlecht der Tiere ist dort angefiihrt worden. Fundorte, welche ich 
nicht kontrollieren konnte, die aber von anderen Autoren in der Literatur ange- 
geben worden, sind unter Proeterea angegeben. 

Der Deutlichkeit wegen sind die lateinischen Namen oft ungebeugt geblieben, 
z. B. Macrolobalia meleagris (statt Macrolobaliee meleagri) affinis. 

Die photographischen Bilder sind fast immer in natiirlicher Grösse dargestellt 
worden. Ist dieses nicht der Fall, so steht in der Figurenerklärung die Länge der 
Deckfliigel angegeben, wodurch man sofort leicht sieht, wie viel das Bild vergrössert 
öder verkleinert worden. Stimmt die Grösse sonst nicht völlig mit den Mässen, sind 
die letzteren bestimmend, da bei der Photographierung leicht kleinere Differenzen ent- 
stehen. Dieses ist jedenfalls mehr Ausnahme, da grösse Sorgfalt darauf verwendet 
worden ist, die Bilder ganz in natiirlicher Grösse darzustellen. 

Die Zeichnungen sind von Frau Tu. Ekblom mit grosser Genauigkeit aus- 
gefiihrt worden. 

Die Ergebnisse der Studien iiber die Typen der Acridiodeen Australiens und 
Tasmaniens werden in der folgenden Einleitung und bei den betreffenden Arten 
näher besprochen werden. 

Stockholm, Naturhistorisches Reichsmuseum, Kgl. Akademie der Wissenschaften, 
im März 1921. 

Yngve Sjöstedt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 



Geschichtliches. 

Die erste Nachricht iiber die Acridiodeenfauna Australiens bringt, soweit ich 
habe finden können, Fabricius, der 1775 die von dort stammenden Gryllus vocans 
(Goniaea) und Gryllus musicus (Gastrimargus) beschreibt. Dann erhalten wir von 
diesem Weltteil keine Nachrichten tiber die betreffende Fauna vor 1814, wo Leach 
eine neue »Gryllus »-Art, G. Australasice, (Gonicea) erwähnt, welche, wie auch der 
oben angegebene ?nusicus, sehr gemein erscheint. Im Gegensatz hierzu ist das achtzehn 
Jahre später von Blanchard beschriebene Ommexycha gracile (Chrotogonus) später in 
Australien nicht wiedergefunden worden. 

Die von Burmeister 1838 beschriebene Xiphocera ruricola {Coryphistes) geht 
fast immer unter dem von Serville später gegebenen Namen sordida, der jedoch, 
als jiinger, dem älteren Namen ruricola vveichen muss. Diese Opsomala sordida 
wurde im folgenden Jahr nebst Acridium sparsum (Chorcedocus) und Calliptamus 
carbonarius {Cirphula) von Serville aus Australien beschrieben and ist dort an ver- 
schiedenen Orten häufig. 

Die Typen der von Erichson 1842 beschriebenen fiinf Arten befinden sich im 
Museum fiir Naturkunde in Berlin, von wo ich drei derselben: Truxalis viatica 
(Moraba), Mesops pedestris (Betisca) und Tettix argillacea (Paratettix) zur Ansicht 
gehabt, wogegen Acridium ambulans und Calliptamus baiulus zur Zeit nicht ange- 
troffen werden konnten, da sie mit verschiedenen Sammlungen nach einem anderen Platz 
im Museum transportiert worden sind und noch dort eingepackt zu stehen scheinen. 
Da sie von Kirby in seinem Catalogue (1910) nicht angefiihrt worden sind, ist es 
möglich, dass man sie auch vorher gesucht und, da sie nicht wiederzufinden waren, 
als unerkennbar gestrichen hat. 

Von den von Charpentier 1844 abgebildeten und beschriebenen Coryphistes 
rhodoptilus und cyanopterus ist der erstere nachher nicht wiedergefunden worden, 
der letztere mit ruricola Burm. synonym. 

In den Jahren 1861 — 1878 hat Stål eine Menge australische Acridiodeen be- 
schrieben, deren Typen sich zum grössten Teil im hiesigen Reichsmuseum, einige im 
Wienermuseum (Coll. Brunner) befinden. 

Folgende Ubersicht gibt dieselben sowie ihre jetzigen Namen an. 

Von Stål beschriebene australische Acridiodeen. 

Tetrix spaihulata = Paratettix spathulatus. 

Oedipoda (Urnisa) erythrocnemis = Umisa erythrocnemis. 
Monistria conspersa = Monistria conspersa. 



YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DIODEA AUSTRALICA. 



Monistria pustulosa 
Bermius brachycerus 
» odontocercus 
» infirmus 
» acutus 
Praxilla laminata 

geniculata 
Cervidia lobipes 
Coryphistes nigrinervis 
» nutans 

> validicornis 

Gonicea maculicornis 
» ensicornis 
» carinata 
» rugulosa 
» limbata 
» fuscula 
» plana 
Stropis maculosa 
» rufipes 
» pictipes 
» rugifrons 
» reticulata 
■» limbatella 
•» vermiculata 
» tricarinata 
» bivittata 
Cratippus bufo 
» råna 

Cirphula pyrrhocnemis 
Ecphantus quadrilobus 



= Monistria pustulosa. 

= Bermius brachycerus. 
» odontocercus. 

* infirmus. 

<= Bermiella acuta. 

= Praxibulus laminatus. 
= Methiola geniculata. 

= Cervidia lobipes. 

= Adreppus nigrinervis. 

= » nutans. 

= Macrolobalia validicornis. 

= Gonicea maculicornis. 
» ensicornis. 

= » carinata. 
» rugulosa. 

= Par dillana limbata. 

= Caderia excempta Walk. 

= Epallia plana. 
= Stropis maculosa. 
= Peakesia brunnea White. 
= » pictipes. 

= Percassa rugifrons. 
= Cedarinia reticulata. 
» limbatella. 

= » vermiculata. 

= Apotropis tricarinata. 
= Terpillaria bivittata. 
= Cratilopus bufo. 
= » rawa. 

= Cirphula pyrrhocnemis. 
= Ecphantus quadrilobus. 



Die wichtigste Vorarbeit fiir diese Revision lag, wie erwähnt, im Feststeilen 
der zahlreichen Typen von Walker, und die Studien, welche ich Gelegenheit hatte, 
fiir diesen Zweck im British Museum auszufiihren, sind darum in dieser Frage 
von grundlegender Bedeutung, ohne welche eine sichere Basis fiir fortgesetzte 
Studien nicht zu erzielen gewesen wäre. Mit Ausnahme einer einzigen Art, 
deren Type nicht angetroffen werden konnte, haben diese Arten jetzt in mo- 
demen Gattungen und in den Ubersichten der Arten, welche im vorliegenden Werk 
fiir jede Gattung aufgestellt worden sind, eingefuhrt werden können. Daneben wurden 
auch mehrere Photographien von Unica aufgenommen, die sich un ter den hier gelieferten 
Abbildungen finden. 

Ich gebe hier ein Verzeichnis der von Walker beschriebenen Arten mit 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 7 

ihren alten und neuen Namen und habe dieselben der leichteren Ubersicht wegen 
chronologisch mit angegebener Paginierung von den Arbeiten Walker's aufgestellt. 



Walker, Cat. Derm. Salt. Brit. 

Tryxalis scitula (p. 496) 
Moraba serricornis (p. 505) 
Opomala amcena (p. 515) 
» brevitibia (p. 515) 

» brevicornis (516) 

Xiphocera excempta (p. 527) 
» opomaloides (p. 527) 

» adusta (p. 528) 

Cyrtacanthacris irregularis (p. 569) 
» basalis (p. 569) 

guttulosa (p. 570) 
exacta (p. 570) 
» proxima (p. 571) 

Acridium tuberculatum (p. 592) 
» augusti fröns (p. 593) 

» furciferum (p. 593) 

» maculicollis (p. 594) 



Museum part III, Acrididse (1870). 

= Acrida nasuta L. 

= Moraba serricornis. 

= Erythropomala amcena. 

= » brevitibia. 

= Callitala brevicornis. 

= Caderia excempta. 

= Gonicea opomaloides. 

= Coryphistes ruricola Burm. 

= Acridium irregulare. 

= » basale. 

= » guttulosum J 1 . 

= » » §. 

= » proximum. 

= Macrolopliolia tuber culata. 

= Catantops angustifrons. 

= Gonicea furcifera. 

= Acridium maculicollis. 



Walker o. c. par* IV (1870). 



Cyrtacanthacris rubiginosa (p. 615) 
» nanula (p. 616) 

» imitatrix (p. 616) 

» plagiata (p. 617) 

Acridium obtusum(p. 634) 
» exclusum (p. 634) 

» alienum (p. 634) 
» pilipes (p. 635) 

virescens (p. 635) 

Heteracris australis (p. 670) 
» conglobata (p. 671) 

» lineosa (p. 673) 

Caloptenus coloratus (p. 708) 
» lepidus (p. 709) 

» lutescens (p. 710) 

Platacanthus cervinus (p. 715) 
» includens (p. 715) 



= Catantops angustifrons Walk. 



Acridium proximum Walk. 
» basale Walk. + A 
Walk. 
Catantops angustifrons Walk 
Apotropis exclusa. 
Peakesia brunnea White J 1 . 
Happarana pilipes. 
Eucoptacra virescens. 
Eumacrotona australis. 
» conglobata. 

» lineosa. 

Cirphula pyrrhocnemis Stål. 
Desertaria lepida. 
? 

Macrazelota cervina. 
Exarna includens. 



c?- 



proximum. 



YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Oedipoda sobria (p. 744) 

» guttulosa (p. 745) 
Stenobothrus vittijrons (p. 765) 
» lativittatus (p. 766) 

» propinquus (p. 766) 

Epacromia terminifera (p. 777) 
(?) gråta (p. 778) 
» pusilla (p. 778) 

turbida £ (p. 778) 

c? (P. 779) 
Hyalopteryx(?) australis (p. 788) 



= Urnisa sobria. 

= » guttulosa. 

= Schizobothrus vittijrons. 

= » (?) lativittatus. 

= Caledia propinqua. 

= Calateria terminifera. 

= Urnisa guttulosa Walk. 

= Chortoicetes pusilla. 

= Urnisa guttulosa Walk. 

= Pycnostictus seriatus. 

= Froggattia australis. 



Walker o. c. part V (1871). 



Tettix australis (p. 836) 
» albescens (p. 838) 



= Paratettix australis. 
= » albescens. 



Supplement (1871). 



Petasida diserepans (p. 57) 

» concinna (p. 57) 

Acridium subpustulatum (p. 61) 
» pustuliferum (p. 62) 



= Monistria discrepans. 
=> » concinna. 

= Stropis subpustulata. 
= Monistria puslulifera. 



Eine Sache, die in nicht geringem Grade die Bestimmungen nach den Be- 
schreibungen Walker's erschwert öder bisweilen unmöglich gemacht hat, ist die 
grosse Unsicherheit, welche beim Angeben des Geschlechts bei den Acridiodeen herrscht. 
Unrichtigkeiten in dieser Hinsicht sind so gemein, dass man zweifeln känn, ob er 
iiberhaupt Männchen und Weibchen unter diesen Insekten unterscheiden konnte. 
Da der Unterschied in der Grösse zwischen den Geschlechtern hier of t sehr bedeutend 
ist, känn man selbstverständlich nach einer sonst gut iibereinstimmenden Beschreibung 
eine vorliegende Form nicht identifizieren, die nach angegebenem Geschlecht ganz 
andere Dimensionen zeigt. 

In seinem Prodromus Oedipodiorum, 1884 und 1888, hat Saussure die damals 
aus Australien bekannten Oedipodiden nebst Beschreibung von neuen Arten angegeben. 

Die von Bolivar (1887) aus Australien beschriebenen Tettigiden sind teils im 
Museum zu Wien (coll. Brunner), von wo ich durch Herrn Prof. Ebner diesel- 
ben zur Ansicht bekommen, teils im hiesigen Reichsmuseum aufbewahrt. Die er- 
steren sind. 



Coptotettix planus 
Paratettix similis 
» fluctuans 



Coptotettix planus. 
Paratettix femoralis Bol. 
» fluctuans. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 9 

Tettix prisens = Tetrix prisca. 

Diotarus Brunneri = Vingselina Brunneri. 

Die im Stockholmer Reichsmuseum aufbewahrten australischen, von Boltvar 
beschriebenen Teitigiden-Tyipen sind folgende: 

Criotettix pulcher = Lixobolus pulcher. 

Paratettix femordlis = Paratettix femoralis. 

Hedotettix affinis = » » 

Tettix irruptus = Tetrix irrupta. 

Im Jahre 1887 hat Mc Coy drei Acridiodeen aus Australien beschrieben und 
abgebildet (Opsomala sordida Serv., Tropinotus Australis Leach, Mesops pedestris 
Er.), die aber alle schon bekannte Arten waren. 

Eine Arbeit, die mehr Schaden als Nutzen verursacht hat, ist die von Tepper 
1896 in Horns Centralaustralischer Expedition publizierte iiber mehrere von dieser 
Reise heimgefiihrte Acridiodeen, welche Beschreibungen oft so schlecht und undeut- 
lich sind, dass die Arten erst bei der Priifung der Typen möglich zu verstehen sind; 
und da meine Anfragen, ob ich sie fiir meine Revision zur Ansicht erhalten könnte, 
unbeantvvortet geblieben, ist zu hoffen, dass das betreffende Museum selbst dafiir 
sorgt, dass sie so beschrieben und abgebildet werden, dass sie nicht allzu länge in 
der Literatur mit Fragezeichen stehen bleiben. Die von demselben Verfasser 1904 
angefiihrten drei C oryphistes- Arten sind dagegen gut beschrieben. Zwei derselben sind 
jetzt in neue Gattungen gestellt worden. 

Obgleich alle Nachfragen betreffend die Typen von Brancsik (1896/7) in 
Trencsin unbeantwortet geblieben sind, habe ich doch einige der betreffenden Arten, 
die von Dr. Boltvar, welcher seiner Zeit Cotypen derselben erhalten, durch Autopsie 
kennen gelernt. Diese sind Eumecistes gratiosus <£$, Cirphula Jungi $, Macr otona 
lineola (Eumacroiona) § und Chortoicetes yorhetownensis (= Calataria terminifera Walk). 
Von den iibrigen scheinen Chortoicetes Jungi und fräter sowie Monistria Bolivari 
als Arten zu bestehen, und zwar in den Gattungen, wo sie beschrieben worden sind. 
Exarna despecta ist, wie bei dieser Art näher angegeben worden, wahrscheinlich mit 
E. (Platacanthus) includens Walk. synonym; Gonicea nigropunctata und distincta sind 
nur Variationen der recht vvechselnden Goniwa Australasioe. Uber die zu den Oedi- 
podiden gehörenden Blepomma ruginata und levior ist es nicht möglich, sich mit 
Bestimmtheit zu äussern, ohne die Typen zu sehen. Diese scheinen aber mit den 
iibrigen Typen von Brancsik in irgend einer Weise verloren gegangen zu sein, da 
mir Dr. Bolivar iiber die Typen schreibt, »qu'on ne peut plus se procurer nulle part 
les espéces de Brancsik». Gegen andere fiir das Madrider Museum wertvollere 
Cotypen sind die erwähnten Cotypen Brancsik's fiir das hiesige Reichsmuseum er- 
worben worden. 

Die von Bolivar im Jahre 1898 von Australien und Tasmanien beschriebenen 
Arten, deren Typen ich teils von ihm (Mus. Madrid), teils von Direktor R. Gestro, 
Mus. Genova, wo einige derselben aufbewahrt sind, erhalten habe, waren alle neu, 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 2 



10 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

sind aber fast alle in andere Gattungen gestelit worden, von denen die meisten da- 
mals noch nicht aufgestellt waren. Im Mus. zu Madrid: 

Trigoniza manca = Phaulacridium manca. 

» australiensis = Trigoniza australiensis. 

Im Mus. zu Genova: 

Trigoniza tasmaniensis = Cedarinia tasmaniensis. 

» Albertisi = Russalpia Albertisi. 

Stropis hospita = Peakesia hospita. 

In ein paar populären Arbeiten (Agricult. Gazette) liefert Froggatt 1903 und 
1904 gute kolorierte Abbildungen von dreizehn allgemeineren Acridiodeen und er- 
wähnt anch die Gruppe später (1907) in seinem Handbuch »Australian Insects». 
Auch in verschiedenen agr. Flugblättern werden die schädlichsten Arten von ihm 
angefiihrt. 

Die von Rehn 1907 beschriebenen Acridiodeen habe ich unten den betreffenden 
Arten näher erwähnt. Die Typen konnte ich nicht zur Ansicht erhalten. Von den 
neuen Arten sind Cryptoboifirus chrysophorus, dessen bisher unbekanntes $ hier be- 
schrieben ist, und Chortoicetes pusillulus wiedergefunden worden. 

Unter den von Fjnot 1907 erwähnten australischen Acridium- Arten ist pa- 
puasicum Finot synonym mit irregulare Walk., plagiatum mit proximum Walk. und 
cuspidatum Fin. mit illepidum Walk. 

Obgleich Kirby in seinem 1910 herausgegebenen Synomymic Catalogue eine 
Menge Fehler begeht, was bei einer so umfassenden Arbeit schvver zu vermeiden 
war, ist es von grösstem Wert, die gesamte Literatur in einem ähnlichen Werk zu- 
sammengestellt zu sehen, weshalb man dem Verf. fur dieses sein Werk zu grossem 
Dank verpflichtet sein muss. Dagegen ist der Name der Gruppe »Locustidce vel 
Acridiidce» leider sehr ungliicklich gewählt, was ich hier mit einigen Worten näher 
erklären will. 

In den Grundziigen bin ich hier dem System von Stål und Brunner v. 
Wattenwyl, näher in der Revision du systéme des Orthoptéres (1893) von Brunner 
angegeben, gefolgt. Hierbei ist die ganze Gruppe wie bei ihnen als Unterordnung der 
Orthoptera mit ihren besonderen Familien, nicht als Familie mit Unterfamilien auf- 
gefasst worden. Die Hauptgruppen der Orthoptera sind so umfassend, die Unter- 
gruppen so reich und wohl begrenzt, dass ein solches System mir als am annehm- 
barsten erscheint. 

Eine spezielle Frage ist dabei gewesen, ob der Name der Unterordnung Acri- 
diodea öder Locustodea sein soll. Schon von alters her sind die kurzfiihlerigen Heu- 
schrecken Acridiidm (Acridiodea), die langfiihlerigen Locustidce (Locustodea) bekannt 
worden, unter welchen Namen eine ganze Weltliteratur iiber dieselben vorliegt. Nach- 
dem nachgewiesen worden ist, dass die Type Ltnné's der Gattung Locusta eine kurz- 
fiihlerige Art ist, hat man angesehen, dass die Gruppe der kurzfiihlerigen Heu- 
schrecken Locustidce. (Locustodea) benannt werden soll. Bei dieser Veränderung war 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 11 

ein neuer Name fiir die langfiihlerigen Formen (bisher Locustidce) nötig, und dieser 
wurde von dem nächst alten Namen Phasgonura {Phasgonuridce) genommen. Man 
bekam also: 

1. Locustidce = Heuschrecken mit kurzen Fiihlern = vormalige Acridiidce. 

2. Phasgonuridce = Heuschrecken mit langen Fiihlern = vormalige Locustidce. 

Der Name Locustidce bezeichnet also jede beliebige dieser grossen Gruppen, 
darauf beruhend, ob man ihn in der alten öder neuen Bedeutung nimmt. Es ist ja 
naturlich, dass dieses eine grosse Verwirrung in der diesbeziiglichen Literatur verur- 
sachen musste. Besonders der erwähnte Catalog von Kirby, wo die neuen Benen- 
nungen eingefiihrt worden sind, hat mit seiner Bezeichnung »Locustidce vel Acridiidce» 
grosse Unsicherheit verursacht. Die Prioritätsgesetze sollen selbstverständlich streng 
befolgt werden, aber nicht in absurdum. Da eine ganze Weltliteratur iiber diese 
Gruppen unter gewissen erkannten Namen vorhanden ist, muss man es vermeiden, diese 
Standardnamen zu verändern; und besonders ungliicklich wird eine solche Ver- 
änderung, wenn sie gleichzeitig Verwirrung und Unsicherheit statt Ordnung her- 
vorruft. 

Wäre fiir die andere Gruppe wie bei Phasgonuridce ein ganz neuer Name ge- 
wählt, und »Acridiidce» nicht von der einen in die andere Gruppe versetzt worden, 
wären freilich neue Namen eingefiihrt, aber ohne dieses Chaos, das jetzt entstanden 
ist. Man erwartet von der Forschung auch einen etwas praktischen Blick! Schon 
aus anderen Gebieten sind Stimmen erhoben worden, allzu beinharte Konsequenzen 
zu vermeiden, um nicht mehr Schaden als Nutzen zu verursachen. In keinem Fall 
scheint dieses mehr berechtigt, als im vorliegenden. 

In Zoological Record hat man von 1914 an begonnen, den Namen Phasgonuridce 
nach Locustidce beizufiigen, was ja keine Ungelegenheit verursacht, während Acridiidce 
fortdauernd als Benennung fiir die kurzfiihlerigen Formen steht, bis man mit dem 
Jahre 1917 nach diesem Namen, mehr als ein observandum als ein imitandum 
»(Locustidce of some writers)» beigefugt hat. 

Die erste von Linné beschriebene Ichneumon-Art ist gigas (= Sirex gigas), wie 
bekannt eine zu Hymenoptera phytophaga gehörende Art. Aber man hat nicht ver- 
sucht, diese als Type fiir Ichneumonidce zu stellen - - was jedenfalls logisch wäre — 
weil die Gattung Ichneumon seit langen Zeiten fiir gewisse Hymenoptera entomophaga 
festgestellt worden ist. 

Es wäre gliicklich, wenn ein Riickgang zu den klassischen Namen dieser 
Orthoptere?i-gruj)Tpen geschähe, bevor die Verwirrung und Unsicherheit allzu gross 
wird. 

In den letzteren Jahren sind ferner einige kleinere Arbeiten von Boltvar und 
Carl, sowie eine vorläufige Mitteilung von mir iiber die von Mjöberg heimgefuhrten 
Arten publiziert worden. 



12 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Literatur 

uber die Acridiodeen Australiens. 

1775. Fabkicius, I. C. Syst. Ent. p. 290 (Gryllus vocans et musicus). 

1814. Leach, W. E. The zoological Miscellany I, p. 56, pl. 24 {Gryllus Australasicc). 

1836. Blanchard, E. Ann. Soc. Ent. Fr. V, p. 619 (Ommexycha gracile). 

1838. Burmeister, H. C. C. Ilandbucli der Entomologie II, Orthoptera, p. 613 (Xiphoceru ruricola). 

1839. Serville, A. Histoire Naturelie des Insectes Orthoptéres, p. 592, 646, 691 (Opsomala sordida, Acri- 

dium sparsum, Calliptamus carbonarius). 
1842. Erichson, W. F. Archiv för Naturgeschichte VIII, p. 250—251 {Truxalis vlatica, Mesops pedestris, 

Acridium ambulans, Calliptamus baiulus, Tetrix argillacca). 
1844. Charpentier, T. de. Orthoptera descripta et depicta, Tab. 58, 59. Lipsice. (Corypldstes rhodoptilus et 

cyanopterus). 
1861. Stål, C. Fregatten Eugenies Resa omkring Jorden, Orthoptera, p. 328, 329, 343, 348. 

1873. . Recensio Orthopterorum I, p. 16, 56, 69, 71, 98, 152. 

1873. — — . Orthoptera nova descripsit, p. 50. 

1878. . Systema Aeridiodeorum: Bih. Sv. Vet. Akad. Handl. Bd. 5, Nr. 4, p. 60-68, 71, 92—93,95, 

96, 99. 
1870/71. Walkek, F. Catalogue of tbe specimens of Dermaptera Saltatoria in the colleetion of the British 

Museum. Part. III (1870); part. IV (1870); part, V and Suppl. (1871). 
1884. Saussure H. de. Prodromus Oedipodiorum: Mémoires Soc. Phys. et d'Hist, Nat. Geneve XXVIII, p. 

113, 117, 120, 121, 130, 216, 217; 1888 o. c. XXX, p. 26, 42, 45, 47, 91, 97. 
1887. Bolivar, I. Essai sur les Acridiens de la tribu des Tettigidse: Ann. Soc. Ent, Belg. XXXI p. 175 

—313. 
1887. Mc Coy. Prodr. Zool. Victoria. XIV, p. 150—151, pl. 139, 140. 

1893. Brunner v. Wattenwyl. Revision du Systeme des Orthoptéres: Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 5— 230. 
1896. TErpER, J. G. O. Report of the work of the Horn Scientific Expedition to Central Åustralia, part II, 

Zool. p. 367—375. Melbourne. 
1896. Brancsik, C. Orthoptera quaedam nova africana et australica: Jahresh. Verh. Trencs. Com. XVII — 

XVIII, p. 249 — 256; 1897 o.c. XIX— XX, p. 70 — 73. 
1898. Bolivar, I. Contributions de 1'étude des Acridiens: Ann. Mus. Genova XXIX, p. 93 — 97. 
1903. Froggatt, W. W. Locusts and Grashoppers, part. I: Agric Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1102—1110; 

color. plate. 

1903. Krauss, II. A. Orthoptera aus Australien und dem Malayischen Archipel gesammelt von Prof. Dr. 

Richard Semon, in: Denkschr. Med. nat. Ges. Jena VIII, p. 746, 759. 
1901. Froggatt, W. W. Locusts and Grasshoppers part. II. Agric. Gaz. N. S. Wales XV, p. 240 — 243; 
color. plate, 

1904. Tepper, J. G. O. Träns. Royal Soc. South Åustralia XXVIII, p. 164—166. 
1907. Froggatt, W. W. Australian Insects, p. 40 — 45. Sydney. 

1907. Rehn, James, A. G. Records and descriptions of Australian Orthoptera: Bull. Amer. Mus. Nat, Hist. 

XXIII, p. 443—455. 
1907. Finot, A. Sur le genre Acridium: Ann. Soc. Ent, France LXXVl, p. 247 — 354. 
1910. Kirby, W. F., A Synonymic Catalogue of Orthoptera, vol. III. Orthoptera Saltatoria, part. II. Locustidae 

vel Acridiidae. London. 
1912. Bolivar, I. Trab. Mus. Cienc. Nat. Madrid. Nr. 6, p. 48—52; 1914 o. c. Nr. 20, p. 48, 100, 107; 

1918 o. c. Nr. 34, p. 16, 27, 37. 
1916. Carl, J. Acridides nouveaux ou peu connus au Museum de Geneve; Rev. Suisse Zool. XXIV, p. 463, 

464, 471. 
1920. Sjöstedt, Yngve. Results of Dr. E. Mjöberg's Swedish Scient. Expeditions to Åustralia 1910 — 1913. 

Nr. 20, Acridiodea: Arkiv för Zoologi, Bd. 12. Nr. 20; 2 Taf. 11 Textlig. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 13 



Ord. Orthoptera. 

Subord. Acridiodea. 

Dispositio familiarum. 

a. Ungues arolio nullo instructi; pronotum corpus totum obtegens; elytra lobiformia 

1. Tettigidm. 
aa. Ungues arolio instructi. 

b. Antennse femoribus anticis breviores 2. Eumastacidce. 

bb. Antennae femoribus anticis longiores. 
c. Prosternum muticum. 

d. Fastigium verticis cum fastigio frontis angulato-contiguum, illud 

horizontaliter productum vel declive; fröns reclinata 3. Truxalidce. 

dd. Fastigium verticis cum fastigio frontis rotundato-contiguum; fröns 

verticalis 4. Oedipodidce. 

cc. Prosternum tuberculo cylindrico, vel conico, vel laminato-compresso in- 

structum. 

d. Foveolse verticis superae, contiguee, apicem fastigii formantes ; fröns 

valde reclinata. 5. Pyrgomorphidce. 

dd. Foveolae verticis laterales, vel inferae, vel totse obsoletse. 

6. Acridiidce. 
Fam. Pneumonidce, Proscopidce et Pamphagidce quantum huc usque cognitum in 
Australia desunt. 

l. Fam. TettigicUe. 

Dispositio generum. 

a. Femora anteriora plus minus ve compressa, supra carinata; costa frontalis sulcata, 
marginibus os versus parum divergentibus vel parallelis. 
b. Pronotum antice truncatum. 

c. Lobi laterales postici pronoti leviter extrorsum curvi apice truncato 
(non caudatse). Pronotum apicem femorum posticorum non attingens; 
carina media pronoti gracilis, recta, ad sulcos leviter curva, an te marginem 
anticum obliterata. 



14 



YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 





Fig. 1. Explicatio venarum, arearum et camporum elytrorum. 

Vena. s Vena submarginalis vel subcostalis; m vena mediastina — h vena humeralis — d vena discoidalis — d' ejus 

ramus posticus — v. m. vena media, cum ramis, v m, v m' — i vena intercalata — u vena ulnaris, cum ramis 

mm' — o vena ulnaris posterior — a vena analis — x vena axillaris. 
Area:. 1 Area mediastina — 2 area humeralis — 3 area intercalata anterior — 4 area intercalata posterior (3 + 4 = 

area intercalata vel media) — 5 area ulnaris — Ga area axillaris anterior, 6 b a. a. posterior. 
Catnpi. M campus marginalis — D. D' campus discoidalis (D pars proxima, D' pars distalis) — XR campus analis — 

X campus axillaris — R campus postaxillaris. 

d. Vertex antice marginibus elevatis träns ve rsis perfectis 

Loxilobus Hanc. 
Leviter granulata; femora intermedia margine inferiore subrecto. 

L. pulcher. Bol. 
dd. Vertex antice marginibus elevatis transversis intus ante carinam 
medianam obliteratis Coptotettex Bol. 

Valde et grosse granulata; femora intermedia margine inferiore 
distincte undulata. C. planus Bol. 

cc. Lobi laterales postici pronoti vix vel non extrorsum curvi, apice angustato 
plus minusve rotundato vel acuto Paratettix Bol. 

bb. Pronotum antice medio leviter productum, distincte tectiforme, a latere 
visum margine superiore valde curvum Tetrix Latr. 

aa. Femora anteriora supra distincte sulcata; pronotum antice supra verticem pro- 
ductum ; costa frontalis supra ocellum valde dilatata, sulcata, ramis scutellum 
infra opertum vel clausum formantibus. Vingselina Sjöst. n. 



Sect. Scelimenae. 
Gen. Loxilobus Hanc. 

Hancock, Spol. Zeyl. II, part 7, p. 108, 134 (1904); Gen. Ins. Orth. Acrid. Tetr. p. 22, 29 (1906). 



KTTNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 15 

Loxilobus pulcher Bol. 

Criotettix pulcher Bol., Ann. Soc. Ent. Belg. XXXI p. 228, n:o 14 J 1 (nec »$») (1887); Loxilobus pulcher 
Hanc. 1. c. p. 30 (1906); Kikby, Cat. Orth. Locust p. 18 (1910). 

J: Long. 6 5 5 — 8, pron. 6 — 7,5, fem. post. 4.5 — 5, tib. post 4,i — 4.8 mm 
^ : s 9 » 8 » 5.5 » 5 » 

Patria. Queensland, c? typ; Queensland: Atherton, Cedar Creek; 58 ? Mus. 
Stockholm — Bowen, Peak Downs (Mus. Godeffr.) $? Mus. Hamburg. 



Sect. Tetrigise. 
Gen. Coptotettix Bol. 

Bolivar, Ann. Soc. Ent. Belg. XXXI, p. 188, 195, 287 (1887); Hancock, Spol. Zeyl. II, p. 108, 111, 
152 (1904); Gen. Ins. (fasc. 48) Orth. Acrid. Tetr. p. 52, 65 (1906). 

Coptotettix planus Bol. 

Coptotettix planus Bol. 1. c. p. 188, 287, 289 n:o 2 (1887); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 55 (1910). 

Patria. Queensland: Port Curtis (Dämel) J 1 ?, typ., coll. Brunner; Mus. Wien 
et (c?$) Mus. Stockholm. — Australia $ Mus. Hamburg. 



Gen. Paratettix Bol. 

Bolivar, Ann Soc. Ent. Belg. XXXI, p. 187, 195, 270 (1887); Hancock, Gen. Ins. Orth. Acrid. Tetriginae, 
p. 52, 55 (1906 ; ef. ultra Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 32 (1910). 

Dispositio specierum. 

A. Carina mediana pronoti prope marginem anticum subito depressa et obliterata. 

a. Lobus inferoposticus pronoti acuminatus amplas n. sp. 

aa. Lobus inferoposticus pronoti apice rotundato. 

b. Alae minus longitudine elytrorum apicem pronoti superantes; fusco-niger; Long. c. alis J 1 11 — 12, 
$ 13 — 14; pron. J" 9—10, $ 11 mm. nigrescens n. sp. 

bb. Alae longitudine elytrorum apicem pronoti superantes. 

c. Major; long. c. alis J 1 11,5 — 12, $ 13 — 14; pron. ^9-9,5, $ 10,5 — 11 mm. 

histricus Stål. 
cc. Minor: long. c. alis J 1 10 — 11, $ 11 — 12; pron. J 1 8 — 8,:, $ 8 — 10 mm. pärms n. sp. 
AA. Carina mediana pronoti usque ad marginem anticum continuata. 

a. Pronotum apicem femorum posticorum valde superans; caudatae. 
X . Intervallum oculorum quam oculi multo angustius. 

0. Minor, £ long. c. alis 10 — 12 mm. femoralis Bol. 

00. Major, J 1 long. c. alis 15 mm. Bolivari n. sp. 

X X . Intervallum oculorum ut oculi a supero visi latum aastralis Walk. 

aa. Pronotum apicem femorum posticorum non vel paulo modo superans; non caudatae. 

b. Major, fusco-brunnea; pronotum J 1 5,5, $ 7,5 — 9 mm, retrorsum magis angustatum, ad vel post 

arcus femorum posticorum terminatum; pronotum subtectiforme, carina mediana usque ad apicem 

elevata. fluetuans Bol. 

0. Intervallum oculorum quam oculi angustius. aigillaceus Er. 

00. Intervallum oculorum oculis sequilatum 



16 YNGVE 8JÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

bb. Minor, grisea, albo granulata; pronotum £ 4, $ 5 mm, ante arcus femorum posticorum termi- 
natum, apiee late rotundatum, subplanum; carina mediana gracilis modo parte anteriore leviter 
elevafa. spathulatus Stål. 

Paratettix ainplus n. sp. 

J 1 ? : Costa f rontalis inter antennas arcuato-producta, ab ocello ima basi excepta 
tota sulcata; vertex carina ad apicem producta postice obliterata instructus, antice 
ntrinque impressus, margine antico recto, angulis rotundatis; oculi supra verticem 
paulo elevati; pronotum femora valde superans ad humeros arcuato- ampliatum, inter 
dilatationem et carinam mediam ntrinque carina abbreviata instructum, ab antico 
visum curvum, postice depressum, margine postico truncato; carina media perfecta, 
gracilis, integra, ad sulcum posticum vix conspicue curva, prope marginem anticum 
subito depressa et obliterata; lobus infero-posticus acuminatus; elytra ovali-oblonga 
apice rotundato; alae longae valde caudatae; carina femorum anticorum integra haud 
undata; articulus primus tarsorum posticorum tertio brevior. Fusco-niger, partim 
plus minusve dilutior; tibiae posticse corneee; pronotum supra utrinque pläga nigra. 

c? : Long. c. alis 14 , corp. 8 , pron. 11,5 , fem. post. 6 mm. 
?: » 15-18, » 10—12, » 12,3-15, » 6 — 8 » 

Patria. Queensland: Bellender Ker (Mjöberg) 5 c? 3 ? typ. Mus. Stockholm — 
Rockhampton (Mus. Godeffr.) 1 $ Mus. Hamburg — Queensland: Cooktown $ coll. 
Brunner, Mus. Wien. 

Paratettix histricus Stål. 

Tetrix histrica Stål, Freg. Eug. resa Ins. Orth. p. 347, N:o 113 (1860); Tettix histricus Stål, Rec. 
Orth. I, p. 149, N:o 6 (1878); Paratettix histricus Bol. Ann. Soc. Ent. Belg. XXXI p. 188, 271, 279, N:o 17 
(1887); Hancock, o. c. p. 56 (1906); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 33 (1910). 

Patria. Java (Kinberg) 1 c? typ. Mus. Stockholm; $ Java (Mellenborg) ; 
Queensland: Bellenden Ker, Malanda (Mjöberg) 3 ? Mus. Stockholm. — Queensland: 
Cooktown cfj 1 , Port Curtis (Dämel) ?? coll. Brunner, Mus. Wien. Quoque: Filip- 
pines (Mus. Stockh.); Sumatra, N. Australia, Nov. Caledonia (coll. Brunner); Borneo, 
Filippines (coll. Bolivar); Kilimandjaro (S.töst. Mus. Stockh.). 

Paratettix albescens Walker. 

Tettix albescens Walk. Cat. Derm. Salt. Br. Mus. V, p. 838 N:o 99 (1871); Acrydium albescens 
Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 46 (1910). 

Soweit ich bei ziemlich fliichtiger Untersuchung der Type in Brit. Museum 
sehen konnte, schien sie mir eine mit Paratettix histricus identische öder sehr ver- 
wandte Art zu sein. Walker hat keine Fundorten angegeben, Kirby nennt Australia 
als Vaterland. 

Sowohl diese Art als australis Walk. werden von Hancock in Gen. Ins. nicht 
erwähnt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 17 

Paratettix nigrescens n. sp. 

P. histrico Stål valde affinis sed fuscior, fusco niger, alis minus longitudine 
elytrorum apicem pronoti superantibus differt. 

ef: Long. c. alis 11 — 12, corp. 7 , pron. 9 — 10, fem. post. 4,8 — 5 mm 
?: > 13—14, » 9,5, »11 » 5,7 

Patria. Queensland: Malanda, Bellender Ker (Mjöberg) 5 ef 5 ? Mus. Stock- 
holm. 

Paratettix parvus n. sp. 

ef?: Sordide testaceus, subtus dilutior; abdomen supra apice excepto nigrum; 
tibise posticse cornese, annulis duobus latissimis fuscis plus minusve distinctis. Costa 
frontalis inter ocellum et fastigium suleata, arcuato-producta; oculi minus fortiter 
globosi, parum elevati; f ronotum ad humeros rotundate ampliatum, utrinque carinula 
abbreviata interdum fere obliterata instructum, retrorsum valde angustatum, subu- 
latum, femora valde superans; angulus inferoposticus triangularis apice rotundato 
nec acuto; carina media pronoti percurrens, gracilis, antice levissime curva, prope 
marginem anticum subito depressa et obliterata; alce longe caudatae, longitudine ely- 
trorum apicem pronoti superan tes; carinse femorum anticorum integrse nec undatae; 
femora intermedia in ef l U in ? 1 U longitudine lata; articulus primus tarsorum posti- 
corum tertio brevior. 

ef: Long c. alis 10 — 11,3, corp. 6,5 — 7, pron. 8 — 8,7, fem. post. 4,3 — 4,7 mm 
?: » 11—12, » 7—8, » 8—10 » 4,5—5 » 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-distr., Noonkanbah, Derby (Mjöberg); 
Queensland: Yarrabah, Cape York Penins. (Mjöberg); 15 ef, 12 ? Mus. Stockholm. 

Paratettix femoralis Bol. 

Paratettix femoralis Bol., Ann. Soc. Ent. Belg. XXXI, p. 188, 271, 277, <? Sydney (1887); Paratettix 
similis Bol. 1. c. p. 272, 280, J 1 ?; Iledotctth: affinis Bol. o. c. p. 188, 284, 285, ? Sydney (1887); Kirby, 
Cat. Orth. Locust. p. 33, 50 (1910). 

Die beiden vorliegenden Typen des Paratettix femoralis (ef) und Hedotettix affinis 
(?), beide von Sydney, stimmen völlig mit mehreren ohne Zweifel zusammengehörigen cTcT 
und ?$ aus verschiedenen Teilen von Queensland. Pronotum, besonders beim $, etwas 
dachförmig, mit bis ganz zum Vorderrand durchlaufendem Mittkiel. Auch Paratettix 
similis gehört, wie die vorliegenden Typen der Coll. Brunner zeigen, derselben Art an. 

Patria. N. S. Wales: Sydney, ef? typ. Mus. Stockholm; Queensland: Cape 
York Peninsula, Colosseum, Alice River, Bellenden Ker, Tolga, Yarrabah, Malanda, 
Cedar Creek, Laura (Mjöberg) 33 ef?, Mus. Stockholm — Sydney (Mus. Godeffr) $ 
Mus. Hamburg — Australia (Schmelz) ?; N. Australia (Dämel; similis) ef? coll. 
Brunner, Mus. Wien — Queensland (Dodd, Turner) ef? Brit. Museum. 

Paratettix Bolivari n. sp. 

? : P. femorali struetura simillimus sed multo major, carina mediana pronoti 
ante marginem anticum depressa, humillima sed visibili, colore olivascente, femoribus 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 3 



18 YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

anterioribus medio punctis flavidis in linea positis ornatis, lateribus abdominis flavido 
maculatis distinguendus. 

Quoque P. variabili simillimus sed paulo major, pronoto longiore, alis longi- 
tudine elytrorum apicem pronoti superantibus differt. 

ef: Long. c. alis 15, pron. 12, fem. post. 7 mm. 

Zu Ehren des beriihmten Orthopterologen Dr I. Bolivar in Madrid benannt. 

Patria. Queensland: Malanda ef typ. Mus. Stockholm — Rockbampton ef coll. 
Brunner, Mus. Wien. Das letztere Stiick hat Bolivar in der Originalbeschreibung 
des P. similis (= femoralis) erwähnt als von dieser Art abweichend, obgleich er damals 
nicht auf dieses einzige Exemplar eine neue Art auf stellen wollte. 

Paratettix australis Walk. 

Tettlx australis Walker, Cat. Derm. Salt. Br. Mus. V, p. 836 N:o 93 (1871); Aeryäium australe Kirby, 
Cat. Orth. Locust., p. 46 (1910). 

Ich habe eine der Typen zur Ansicht gehabt. Sie ähnelt sehr Paratettix jemo- 
ralis mit bis zum Vorderrand des Pronotum gehender Carina mediana, ist aber viel 
breiter zwischen den Augen, gut so breit wie die Augen. Carina mediana niedriger 
und vorn an der Querfurche etwas gebogen. 

Patria. S. Australia (Bakewell); Australia (Parry); ef$ Brit. Museum. 

Paratettix fluetuans Bol. 

Paratettix fluetuans Bol., Ann Soc. Ent. Belg. XXXI, p. 188, 272, 280 N:o 20, § (1887); Hancock, 
Gen. Ins. Orth. Acrid. Tetr. (fasc. 48), p. 56 (1906). 

Patria. N. Australia ? typ. et Sydney ef coll. Brunner — N.S. Wales: Sydney 
1 $; Queensland: Bellenden Ker, Colosseum (Mj Öberg) 2 ef, 3 ? Mus. Stockholm 
— Sydney (Mus. Godeffr.) 1 $ Mus. Hamburg. 



Paratettix argillaceus Erichs. 

Tettix argillacea Erichs. Arclriv fur Naturgescliiclite VIII, p. 251 N:o 220 (1842). 

P. prcecedenti simillimus sed intervallo oculorum distincte latiore, latitudine 
oculorum, fastigio antrorsum non sensim angustato differt. 

ef: Pron. 5,g, fem. post. 5,i mm 

?: »8 * 6 » 

$: (typ) »7 » 5 

Patria. Tasmania (Schayer) $ typ. Mus. Berlin — Australia (Schmelz) cf$ 
coll. Brunner, Mus. Wien. 

Weder Hancock (Gen. Ins.) noch Kirby (Cat. Orth. Locust.) erwähnten diese Art. 
Es ist eine Paratettix-Art, am nächsten mit fluetuans verwandt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. /9 

Paratettix spathulatus Stål. 

Tetrix spathulata Stål, Eugenics Resa Orth. p. 348, N:o 114 (1860); Hancock, Gen. Ins. Orth. Acrid. 
Tetr. p. 58 (1906); Tettix spathulatus Stål, Rec. Orth. I, p. 152 N:o 5 (1873); Bol. 1. c. p. 187, 259 N:o 26 
(1887); Tettix spathulata Bol., 1. c. p. 269 N:o 26 (1887); Acrydium spathulatum, Kirby, Cat. Orth. Locust. 
p. 46 (1910). 

Patria. N. S. Wales: Sydney (Kinberg) 1 c?, 1 ?, typi, Mus. Stockholm. 



Gen. Tetrix Latr. 

Hist. Nat. Crust. Ins. Vol. 3, p. 284 (1802); ef ultra Hancock, Gen. Ins. Orth. Acrid. Tettigime p. 57 
(1906). 

Dispositio specierum. 

a. Femora intermedia subtus margine undato irrujpta Bol. 

aa. Femora intermedia subtus margine integro prisca Bol. 

Tetrix irrupta Bol. 

Tettix irruptus Bol., Ann. Soc. Eut. Belg. XXXr, p. 187, 258, 262 N:o 8 (1887); Tetrix interrupta 
Hanc. Gen. Ins. 1. c p. 58 (1906); Acrydium irruptum Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 45 (1910). 

Patria. N. S. Wales: Sydney (Kinberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 

Tetrix prisca Bol. 

Tettix priscus Bol., Ann. Soc. Ent. Belg. XXXI, p. 187, 258, 261 N:o 5 (1887); Tetrix prisca Hanc. 
Gen. Ins. (fasc 48), Orth. Acrid. Tetr., p. 58 (1906); Acrydium priscum Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 45 (1910). 

Patria. Queensland: Port Curtis (Dämel) J 1 ? typi, coll. Brunner, Mus. Wien 
et (c?) Mus. Stockholm. 

Sect. Batrachideae. 
Vingselina n. gen. 

£: Crassa; facies subverticalis; costa frontalis supra epistoma Å-formis medio 
cava, latissima, scutellum clausum vel infra opertum formans, marginibus fastigium 
versus sensim convergentibus, in f rönte superiore carinam parvam formantibus; oculi 
sessiles, subglobosi, antice levissime compressi ; antennce 16-articulata?, filiformes, articulis 
duobus basalibus grossis, inter se quam ab oculis magis distantes; elytra nulla; pronotmn 
supra valde tuberculato-rugosum, granulatum, compressum, plus minusve tectiforme, 
antice leviter produetum; margines laterales, retrorsum sensim convergentes, leviter 
elevati, ssepe creberrime et minute serrulati; pronotum paulo post medium abdominis 
produetum, postice truncatum, lobis utrinque rotundatis, marginibus posticis medio a 
postico visis angulum formantibus; angulus inferoposticus laterum pronoti in lobum 
rotundatum produetus; fetnora antica supra distincte et late sulcata; lobi femorales 
et geniculares inermi, rotundati; tibiae posticse supra late sulcatae, marginibus plus 
minusve minutissime serrulatis, utrinque 6 — 8-spinosis. 

Genotypus: Vingselina crassa Sjöst. 



20 



YNGVE SJOSTEDT, ACKIDIODEA AUSTRALICA. 



Habitu ut Diotarus verrucifer Stål, (typus generis Diotari), sed prsesertim femo- 
ribus anticis supra late et distincte sulcatis nec compressis, forma scutelli faciei et 
pronoti postice differt. 








% a 



3a 



Fig. 2. 



1 Vimjsdina crassa (pronotum); •J^Vingsclina Brunneri (pron.);' 'Ja facies; 3^ Vinc/sdina ninor (pron.); ['•$ a facies 

_ t Fig._omnes ampliatae.S 

Dispositio specierum. 

a. Carina mediana pronoti antice elevata, margine glabro et circiter dimidio posteriore granulato. 

b. Pronotum 1 1 mm, ad medium sensim curvum crassa n. sp. 

bb. Pronotum 7,5 mm, ad medium subito curvum Brunneri Bol. 

aa. Carina mediana pronoti subrecta, margine toto glabro. minor u. sp. 

Yingselina crassa n. sp. — Textfig. 2: 1. 

§: Scutellum costse frontalis infra opertum; carina mediana in fronte medio 
leviter producta; pronotum fere dimidio anteriore tectiforme, valde tuberculato-ru- 
gosum, supra curvum, glabrum, antice supra verticem productum, parte posteriore 
depressa, valde rugosa, carina mediana gracilis, ut margines laterales creberrime et 
minute serrata, pronotum postice truncatum utrinque rotundatum, a postico visum 
angulum acutum formans; femora antica subtus undata, leviter triloba; tibise posticae 
utrinque 8 spinosse, marginibus basi minutissime serrulatis. Fusco-nigra; palpi, 
sensim ampliati, ut os et vitta lata in lateribus abdominis leviter brunneo-flava, fusco 
conspersa. 

£: Long. 15, pron. 11, fem. post. 8, tib. post. 7 mm 

Patria. Queensland: Colosseum (Mjöberg) 1 ? Mus. Stockholm. 



Vingselina Bruimeri Bol. — Textfig. 2: 2. 

Ann. Soc. Ent. Belg., XXXI, p. 211, 212 N:o 1 (Ii 



>7); Kibby, Cat. Orth. 



Diotarus Brunneri Bol. 
Locust. p. 10 (1910). 

Wie die vorliegende Type zeigt, sind die Vorderschenkel oben deutlich rinnen- 
förmig, nicht wie bei Diotarus zusammengedriickt, gekielt. 

Patria. N. S. Wales: Sydney, ? typ. coll. Brunner, Mus. Wien. 

Vingselina minor n. sp. — Textfig. 2: 3. 

5 : Facies ut in V. crassa, modo carina frontalis parte superiore supra in partem 
anteriorem fastigii producta, antice medio non magis producta sed tota gracilis alti- 
tudine eadem ; pronotum minus compressum, bullatum, minutissime et leviter granu- 
losum, margine superiore subrecto toto glabro, antice leviter productum, postice late 
truncatum, angulato-excisum; femora anteriora supra et infra margine subrecto. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 21 

Fusco-brunnea leviter flavido adumbrata; tibia? anteriores fusco fasciatse; ab- 
domen nigruin leviter flavido maculatum. 

$: Long. 10, ant. 3, pron. 6 mm. 
Patria. Queensland: Herberton (Mjöberg) 1 $ Mus. Stockholm. 



2. Fam. Eumastacidse. 
Gen. Biroella Bol. 

Bol., Soc. Esp. Hist, Nat. p. 304 (1903); Burr., Gen. Insect. Orth. Fam. Eumastacidae, p. 15 (1903). 

Dispositio specierum. 

a. Elytra et alse explicata queenslandica Sjöst. 

aa. Elytra et alai nulla tardigrada Sjöst. 

Biroella queenslandica Sjöst. 

Biroella queenslandica Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 3, Taf. 1, Fig. 2—2 b, $ (1920). 

Patria. Queensland: Yarrabah (Mjöberg) $ typ. Mus. Stockholm. 

Biroella tardigrada Sjöst. 
Biroella tardigrada Sjöst. 1. c. p. 4, Taf. 1, Fig. 3 — 3 b $ (1920). 
Patria. Queensland: Malanda (Mjöberg) 3 ? typ. Mus. Stockholm. 



3. Fam. Truxalida?. 

Dispositio generuni. 

A. Foveolae verticis nullae vel leviter modo indicata? et a supero non visibiles; an- 
tennas compressse. 
a. Alse nulla?; forma longa. 

b. Gracilior; caput supra usque ad apicem fastigii rectum vel subrectum ; 

oculi planiores Moraba Walk. 

bb. Robustior; caput supra curvum, fastigio decurvo; oculi magis globosi 

Callitala Sjöst. n. 

aa. Ala? perfecte explicata?; antennae plus minusve compressa?, ensiformes nec 

filiformes. 

b. Species longa?, graciles, elytris angustis, acuminatis, capite valde pro- 

dueto, antice laminato Acrida L. 

bb. Species forma normali, capite non valde produeto. 

c. Lobus posticus pronoti ut anticus carinis tribus. Calephorops Sjöst. 
cc. Lobus posticus pronoti carinis quinque instruetus. 

Froggattia Bol. 



22 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRAHCA. 

A A. Foveolse verticis a supero plus minusve visibiles. 

a. Vena intercalata (inter venam mediam anteriorem et venam ulnarem) nulla 
vel indistincta. 
b. Foveolse verticis modo macula punctis impressis leviter indicatae 

Pnorisa Stål. 
bb. Foveolse verticis subrectangulares, valde distinctae. 

x. Carinse laterales pronoti saltem in lobo antico distinctse; fo- 
veolse verticis antrorsum directae. 
y. Antennae leviter compressae, apicem versus sensim ampliatae. 
o. Carinse laterales pronoti ef in lobo postico obliteratae; 
pronotum postice angulum obtusum (ef) vel rectum (?) 
formans; foveolae verticis magnae, subplanae, valde 
impresso-punctatae. Austrobothrus Sjöst. n. 

oo. Carinae laterales pronoti c? $ in lobo postico distinctae; 
pronotum postice angulum acutum formans; foveolse 
verticis cavae, globosae. Cryptobothrus Rehn. 

vy. Antennas filiformes, leviter compressa?, apicem versus attenu- 
ata3. 

z. Pronotum postice angulo obtuso produetum ; elytra 

et ala? perfecte explicata. ScMzobothrus Sjöst. n. 

zz. Pronotum postice angulo acuto produetum ; elytra 

et alae abbreviata. Perala Sjöst. n. 

xx. Carinae laterales pronoti nullse; foveolse verticis superne in 

fastigio positse. Costa frontalis basi profunde sulcata, lateribus 

fastigii in latera costse produetis. Rapsilla Sjöst. n. 

aa. Vena intercalata distincta. 

x. Calcaria bina interna tibiarum posticarum valde insequalia, 
calcar apicale prsecedente subduplo longius, subrectum apice 
subito et breviter curvatum. 

Carinse laterales pronoti in lobo antico valde incurvse, distinctae, 
elevatse. albidae, continuatse. Caledia Bol. 

xx. Calcaria bina interna tibiarum posticarum subsequalia, apice 
sensim curvatse. 

y. Vena intercalata abbreviata, multo ante apicem areae in- 
tercalatse cum vena media se jungens; circiter tertia pars 
exteriör arese intercalatse venis singulis, transversis, rectis, 
declivis, rare furcatis instrueta. Calataria Sjöst. n. 

yy. Vena intercalata usque ad apicem areae intercalatae pro- 
dueta. 

z. Pronotum carinis lateralibus instruetum. 

Chortoicetes Brunn. 
zz. Pronotum carinis lateralibus nullis. 

Ailoyus Fieb. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 23 

Gen. Moraba Walk. 

Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 505 (1870); Bolivar, Trab. Mus. Nat. Madrid, p. 107 (1914); Pseud- 
nura Burr, Gen. Ins. Orth. Eumastacidse, p. 22 (1903). Genotvpus Moraba serricomis Walk. 

Dispositio specierum. 

A. Thorax longitudinaliter striatus vel rugosus; carinae laterales plus minusve distinctae. 
a. Antennae 18-articulatae. 

b. Fastigium longitudine oculorum; thorax carinis distinctis tribus. amiculi n. sp. 

bb. Fastigium quam oculi brevius. 

c. Carina? laterales thoracis rugis modo indicatae, carina? pronoti rugis flexuosis formatae. 

gracilis n. sp. 
cc. Carina? laterales thoracis distinctae, rectae; carinae laterales pronoti quam intermedia minus 
elevatae sed colore pallido distinctae, rectae, parallelae. gracilicollis n. sp. 

aa. Auteniue 11 — 13-articulatae. 

b. Fastigium longitudine oculorum; carinae laterales thoracis rugis interruptis indicatae. 

laticornis n. sp. 
bb. Fastigium quam oculi distincte brevius. 

c. Carinae laterales pronoti distinctae; species testaceae. 

d. Minor; tota testacea; antennis brevioribus (4 mm), articulo primo quam secundus duplo 

longiore, long. ($) 22 mm. viatica Er. 

dd. Testacea, supra fusco adumbrata, antennis longioribus, articulo primo quam secundus triplo 

longiore. longiscapus n. sp. 

cc. Carinae laterales pronoti rugis interruptis plus minusve indicatae; species obscura. 

obscura n. sp. 
AA. Thorax laevis, carinis, mediana excepta, nullis. 

a. Antennae 19-articulatae, quam caput distincte longiores; caput supra a latere visum rectum. 

serricomis Walk. 
aa. Antennae 12-articulatte, quam caput multo breviores. pari a n. sp. 

Moraba amiculi n. sp. — Taf. 1. Fig. 2. 

$ : Longa, aptera, gracilis, viridis vel testacea, supra vitta lata lsete brunneo- 
testacea, utrinque plus minusve nigro-terminata; fastigium longitudine oculorum, mar- 
ginibus subparallelis, antice rotundatum, ab oculis carina mediana gracili distincta; 
caput a latere visum subrectum, antice levissime ascendens; pronohim antice rotun- 
datum, postice angulariter excisum, carinis tribus distinctis; antennce 18-articulatae, 
ut in M. laticornis formatse sed apicem versus magis sequaliter angustatae, quam 
caput distincte breviores; femora postica apice utrinque minus producta quam in 
laticornis, spina intermedia minore. 

?: Long. 32 — 34, ant. 6, pron. med. 3, fem. post. 11, tib. post. 10,5 mm. 

Patria. Australia, ? typ. Mus. Stockholm. — N. S. Wales: Sydney (Mus. 
Godeffr.) 2 $ Mus. Hamburg. 

Moraba gracilis n. sp. — Taf. 1. Fig. 6. 

c£: Fastigium quam oculi distincte brevius, marginibus parallells, apice rotundato, 
ad medium oculorum distincte carinatum; caput a latere visum supra rectum, subtus 
levissime incurvum; vertex leviter rugosus; latera capitis glabra; antennce 18-arti- 
culatse, quam caput paulo breviores; carina mediana pronoti et thoracis gracilis sed 



24 YNGVE SJÖSTBDT, ACR1DI0DEA AUSTRALICA. 

distincta; carinae laterales nullse, in pronoto rugis flexuosis indicata; pronotum 
postice angulariter excisum, antice levissime curvum, subrectum; margines laterales 
meso- et metathoracis recurvi; cerci cylindrici, leviter incurvi, medio intus leviter an- 
gustati, cercus dexter apice impresso, sinister apice rotundato, apice subtus spina 
minutissima armati; lamina subgenitalis basi infläta, cucullata, extus sulcata, lami- 
nibus ensiformibus in angulum acutum positis. 

Laete testacea, supra infuscata; pedes antici et tibise posticae paulo pallidiores, 
hae apice extremo leviter infuscatse; latera capitis et pronoti ut caput subtus leviter 
ferrugineo adumbrata; antenna3 fuscae, articulis duobus basalibus testaceis. 

c?: Long. tot. 23, corp. 19, pron. med. 2, ant. 5, fem. post. 9, tib. post. 
9 mm. 

Patria. N. S. Wales (Thorey), <$ coll. Brunner, Mus. Wien. 

Moraba gracilicollis n. sp. — Taf. 18. Pig. 3 a, 3 b. 

? : Caput supra subplanum, post oculos a supero visum retrorsum sensim 
ampliatum ; fastigium quam oculi distincte brevius, a supero visum lateribus pa- 
rallells, apice late rotundato; carina mediana gracilis, distincta, inter oculos retrorsum 
modo linea pallida indicata; antennce 18-articulatse, valde serratae, ab articulo quarto 
extrorsum sensim angustatse; pronotum antice leviter curvum, subrectum, postice 
distincte angulariter excisum ; carina mediana gracilis sed distincta, in thorace di- 
stinctior; carina? laterales pronoti rectse, parallelee, vix elevatse sed colore pallido 
distinctse, in thorace magis elevatae. 

ef: Minor, capite graciliore post oculos a supero viso marginibus subparallelis ; 

caput supra de margine postico oculorum antrorsum leviter curvum; fastigium long- 

itudine dimidii oculorum brevius; carinae laterales pronoti magis distincta?, gracillima?. 

Brunnescente-testacea, caput supra et in lateribus fusco striatum ; corpus supra 

plus minus ve infuscatum; tibise postica? apice supra medio fuscae. 

c?: Long. 25, corp. 6,5, pron. m. 2,5, ant. 6 fem. post. 9 , tib. post. 9 mm 
?: » 35, » 9 > » 3.5 » » »13» »13» 

Patria. Australia: Darwin N. T. (G. F. Hill) c?¥ typ. Mus. Stockholm. 

Moraba laticornis n. sp. — Taf. 1. Fig. 3. 

Moraba serricornis Walker, Cat. Derm. Salt. Brit. Mus. p. 505, (1870), ex parte, N:o C (Ent. Club). 

$ : Longa, gracilis, aptera; fastigium horizontaliter productum, lateribus parallelis, 
apice late rotundato, longitudine ocularum vel paulo brevior, de oculis carina mediana 
gracili; caput supra a latere visum subrectum; antennce 12 — 13-articulata3, articuli 
duo basales cylindrici, angusti, secundus parvus, sequentes valde ampliati, apicem 
versus sensim angustati, subtus plani, supra tectiformes, trigonales; margo anten- 
narum serratus; pronotum antice rotundatum, postice angulariter excisum, carina 
mediana ultra ad apicem abdominis producta distincte indicata; margo inferior pronoti 
longus, subrectus, cum margine antico angulum obtusum valde rotundatum, cum 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 25 

margine postico angulum acutum formans; carina? pronoti tres ; thorax totus in siccis 
rugis irregularibus ssepe longitudinalibus scaber; femora postica longa, graciliä, re- 
trorsum sensim angustata, lobi geniculares angustati, acuti ; femora postice utrinque 
producta, angusta, valde acuta, spina mediana gracilis, acuta; tibise posticse extus 
spinis 19, intus 16 armata?. 

Fusco-testacea, abdomen postice maculis magnis nigricantibus, apex femorum 
posticorum fuscus. 

Long. 32, ant. 5,5, pron. med. 3, fem. post. 12.5, tib. post. 12 mm. 

Patria. S. W. Australia: Brunswick, (Exped. 1905) $ typ. Mus. Hamburg. 
— Australia, 1 $ (Ent. Club) Moraba serricornis N:o C. 

Moraba viatica Erichs. — Taf. 1. Fig. 2. 

Truxalis viatica Erichs., Arcli. Naturg. VIII, p. 250, N:o 21 G (1842); Psednura viatica Burr, Gen. 
Ins. 1. c. p. 22, N:o 1 (1903); Kirbt, Cat. Orth. Locust. p. 101 (1910). 

? : Fastigium quam oculi brevius, antrorsum vix angustatum, apice late rotun- 
datum, carina mediana distincta; vertex carina nulla; antennm 11-articulatse, valde 
serratae, de quinto extrorsum sensim angustatas, articulus apicalis interdum spinis 
parvulis sparsis armatus, quam caput distincte breviores; thorax tricarinatus, inter 
carinas glaber vel in siccis rugosus, antice rectus, postice distincte angulariter 
excisus. 

Tota testacea. 

$ typ.: Long. 22, ant. 4, pron. med. 2.35, fem. post. 9, tib. post. 9.8 mm. 

Patria. Tasmania (Schayer) ? typ. Mus. Berlin. — S. W. Australia: Mundi- 
jong (Exp. 1905) 1 $ Mus. Hamburg. 

Moraba longiscapus n. sp. 

? : M. viaticce simillima sed major, supra fusco adumbrata, articulo basali 
antennarum quam secundus triplo longiore differt. 

Long. corp. 29, ant. 5, pron. m. 3, fem. post. 11, tib. post. 11.3 mm. 
Patria. W. Australia, $ typ. Mus. Stockholm. 

Moraba obscura n. sp. — Taf. 1. Fig. 3. 

? : Fastigium quam oculi distincte brevius, extrorsum non angustatum, apice 
late rotundatum, carina mediana distincta, utrinque transverse striatum ; caput supra 
subplanum; antennce 11 — 12-articulatse, quam caput multo breviores; pronotum supra 
rugosum, carina mediana distincta, carinse laterales subindistinctse rugis leviter in- 
dicatse; meso- et metanotum rugosa carinis lateralibus nullis; abdomen lajve; pro- 
notum antice truncatum, postice angulariter excisum; sulcus frontalis totus valde 
distinctus lateribus parallelis. 

Fusca, tibia3 et tarsi ut corpus subtus testacea; tibia? postice apice et basi 
infuscatse. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 4 



26 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALTCA. 

?: Long. 23—26, ant. 4—4,5, fem. post. 6—9.5, tib. post. 7—9 mm. 
Palria. Australia 1 $ typ. Mus. Stockholm. — S. W. Australia: Lion Mil] 
(Exp. 1905) 1 ? Mus. Hamburg. 

Moraba serricornis Walk:. 

Mordba serricornis Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 505, N:o 1 (1870); Bol. Trab. 1. c. p. 
107 (1914); Psednura longicornis Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 5, J$, Taf. 1, Fig. 4— 4 c (1920). 

c?$: Aptera, glabra; laete viridis vel flavo-brunnea, pedibus leviter fusco con- 
spersis, palpis nigromaculatis; fastigium verticis horizontaliter valde productum, an- 
trorsum sensim leviter angustatum apice rotundato, oculis suba?quilongum, subtus, 
lateraliter et supra carina distincta, subtus basi utrinque carina abbreviata dimi- 
dium fastigii vix attingentibus; fröns valde reclinata, latere superiore capitis sub- 
parallela, retrorsum paulo divergens; costa frontalis profunde sulcata marginibus 
parallelis retrorsum evanescentibus; carina? laterales frontis obscuriores, paulo cur- 
vata?; caput supra postice sulco semicirculari, antrorsum paulo angustato, medio 
fossa subquadrata instructum; oculi subanguste ovales; anlennce capite longiores, 19- 
articulati, articulo basali cylindrico, longitudine tertii cum quarto, articulo secundo 
cylindrico, parvo, sequentibus triquestris, foliaceo-applanatis et intus medio carinatis, 
apicem antennarum versus sensim angustatis; pronolum cylindricum, glabrum, medio 
carina usque ad apicem fere abdominis perlata perspicua, antice subrectum, late- 
ribus late curvatis, margine inferiore horizontali, subrecto, angulo postico paulo acuto, 
subrotundato, margine postico angulariter exciso; latera duplo longiora quam altiora; 
lobi metasternales divergentes; angulus infero-posticus mesonoti rotundatus, metanoti 
recto-acuminatus; pedes antici et intermedii brevissimi, hi ab anterioribus quam a 
posterioribus multo magis renioti ; pedes anteriores cylindrici femoribus supra sub- 
carinatis, longitudine vix pronoti; tibise subtus utrinque spinulosa?; pedes postici 
longitudine fere corporis capite excepto; femora gracilia, glabra, carinibus inermibus, 
carina mediana postice in spinam parvam producta, lateribus triangulariter productis, 
acuminatis, lobis genicularibus breviter acuminatis; tibise postica? longitudine femorum, 
utrinque spinis numerosis (23 — 28), extus, superioribus exceptis, magis sequalibus, 
intus apicem versus sensim majoribus et crebrius positi armata?. 

ef: Lamina supraanalis triangularis, apice rotundato, cercis brevior; cerci cy- 
lindrici basi paulo crassiores, paulo incurvi, apice bimucronati; lamina subgenitalis 
basi crassior, cucullata, apice valvo longissimo lateribus valde reflexis; segmentum 
ultimum supra late impressum, margine postico incurvato, longitudine circiter cer- 
corum. 

? : Lamina supraanalis linguiformis, retrorsum angustata ; cerci recti, breves, 
cylindrici, acuminati: segmenta duo postica parva supra medio sulcata; välva? ovi- 
positoris magna?, superiores paulo longiores, marginibus apicem versus denticulis 
nigris, apice recurvato; lamina subgenitalis rectangularis apice rotundato, medio fissa, 
valvulis medio brevior. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 27 

ef: Long. c. append. 34 , pron. 3 , fem. post. 11 , tib. post. 10.5, lam. subgen. 
10 mm. 

$: Long. c. append. 39, pron. 4,3, fem. post. 14, tib. post. 13. 5, lam. subgen. 
10 mm. 

Alle Typen dieser Art im Britisb Museum sind $?, nicht wie Walker angibt 
Männchen. Das unter c stehende Stiick »presented by the Entomological Club» hat 
striierten Thorax und 12-gliedrige Fiihler und gehört laticornis Sjöst. an. Die Be- 
schreibung Walker's seiner serricornis ist so unbestimmt, dass es nur beim Studium 
der Typen möglich war, die Zusammengehörigkeit derselben mit longicornls zu kon- 
statieren. Weder die Länge des Fastigium im Verhältniss zu den Augen, noch die 
Anzahl der Fiihlerglieder öder die Länge der Fiihler sind von Walker angegeben 
worden. — Die Type der Gattung. 

Patria. Australia: Port Essingen (coll. Gould) 2 ? (nec "ef»); 1 ? Sydney, 
typi; Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 ?, Brit. Museum. — Queensland: 
Atherton, Yarrabah, Cape York (Mj Öberg) 1 <?, 2 ? ; N. W. Australia: Derby (Mjö- 
berg) ef?; Darwin N. T. (Hill) ?, Mus. Stockholm. 

Morafoa parva n. sp. — Taf. 1. Fig. 7. 

ef: Fastigium quam oculi multo brevius, sensim leviter angustatum, apice ro- 
tundatum; caput supra a latere visum planum; antennce quam caput multo breviores, 
12-articulata?, articulus quartus et quintus latissimus, subquadratus, antennas deinde 
extrorsum sensim angustata?; pronolum glabrum, carina mediana gracillima, carinse 
laterales nullas, antice rectum, postice profunde anguiariter excisum; cerci apice bifidi, 
ramus superior gracilis, angustatus, rectus, leviter inclinatus, ramus inferior angustus, 
valde reclinatus apice niger. 

Tota testacea vel obscurior. 

ef: Long. 8, ant. 3, pron. med. 2, fem. post. 6, tib. post. 5,8 mm. 

Patria. S. W. Australia: Karrakatta (Exp. 1905) 1 ef typ. Mus. Hamburg. — 
Australia, 1 ef Mus. Stockholm. 



Callitala n. gen. 

Gen. Morabce valde affinis et similis sed robustior, capite supra distincte curvo, 
oculis magis globosis maxime differt. 

Fastigium supra carinatum, decurvum, longitudine oculorum vel brevius; vertex 
glaber; pronotum glabrum vel leviter granulosum, cylindricum, carinis nullis; seg- 
mentum medianum carina mediana gracili instruetum, antennas serratae, decurvae. 

Genotypus: Callitala major Sjöst. 

Dispositio specierum. 

a. Antennoe 16 — 18-articulataj. 

b. Antennae et caput subaequilonga. 

c. Fastigium et oculi subsequilonga. 

d. Antenna3 16-articulata3. major n. sp. 



28 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

dd. Antennae 18-articulaUe. bipunctata n. sp. 

cc. Fastigium longitudine dimidii oculorum; antennae 17-articulatae. brevirostris n. sp. 

bb. Antennae longitudine dimidii capitis. brevicornis Walk. 

aa. Antennae 12-articulatae; fastigium ita longum ut oculi Iati. gccko Sjöst. 

Gallitala major n. sp. — Taf. 1. Fig. 1. 

c?$: Fastigium et oculi subsequilonga; fastigium antrorsum distincte angustatum 
apice rotundatum, medio carina distincta; vertex glaber carina nulla; antennae 16- 
articulatse capite subsequilongse; caput a latere visum supra leviter curvum, inf ra 
magis incurvum; pronotum glabrum, carina mediana nulla, antice levissime indicata; 
pronotum antice rectum, postice late subangulariter incurvum. 

Cerci <$ compressi, retrorsum angustati, supra post medium processu acuto, 
parte apicali angusta, incurva, apice bifido, nigro, basi superne spina parva nigra, 
intus medio spina nigra reclinata. 

Ochracea, femoribus posticis apice nigro, tibiis posticis dimidio apicali rubro 
adumbratis. 

<£: Long. 37, ant. 9, pron. med. 4, fem. post. 13, tib. post. 12,5 mm. 

$: » 44-52 » 10-11 » » 4-5 » » 15,5-16» » 15-16 » 

Patria. Queensland: Rockhampton $ Mus. Stockholm — Rockhampton, N. S. 
Wales: Sydney (Mus. Godeffr.) J? Mus. Hamburg et Berlin. 

Callitala bipunctata n. sp. 

d": Prsecedenti similis sed antennis 18-articulatis et prsesertim forma cercorum 
fascillime differt. Cerci leviter compressi, retrorsum non angustati, apice leviter pe- 
diformi processu superiore rotundato, inferiore acuminato. Testacea, supra tota fusca, 
punctis duobus nigris in segmentis abdominalibus supra antice ut in femina indicatis; 
femora postica apice fusco; appendix fuscus 9 mm. 

?': Prsecedenti valde similis sed antennis 18-articulatis, capite supra minus curvo, 
carina mediana pronoti tota leviter indicata, segmentis abdominalibus parte anteriore 
punctis duobus impressis distinctis nigris ornatis, vertice vitta antrorsum angustata 
fusca, dorso prcesertim in tliorace leviter rufo adumbrato et hic extus utrinque vitta 
flavida ornata distinguenda. 

ef: Long. corp. 40, ant. 10,8, pron. med. 4, fem. post. 15, tib. post. 15 mm. 

$ : » 46, » 9,2, » » 4,5 » » 16,5 » » 16.5 » 

Biologie. »On Eucalyphis-le&yes» (Hill). 

Patria. N. Queensland: Magnetic Isl. (G. F. Hill) J? typ. Mus. Stockholm. 

Callitala brevirostris n. sp. — Taf. 1. Fig. 1 a. 

J*: Caput supra valde curvum; fröns planiuscula, ab antennis ad os a latere 
visa recta; fastigium brevissimum, decurvum, quam oculi multo brevius, supra pla- 
niusculum margine leviter recurvo, carina mediana distincta, gracili, a supero visum 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 29 

sensim leviter angustatum apice late rotundato; vertex carinula subnulla; oculi 
magni, nigri, a latere visi ovales, margine antico leviter compresso; antennce longi- 
tudine capitis, 17-articulata?, ab articulo quarto extrorsum sensim leviter angustata?, 
articulo secundo et tertio sequilongis, junctis longitudine articuli primi; pronotum 
carinis nullis, subglabrum, levissime granulatum, antice levissime et late incurvum, 
postice truncatum. 

Olivaceo-testacea, femora postica ut venter et pedes antici intus magis flavida; 
tibise postica? apice infuscata?, tarsi testacei. 

J 1 : Long. 30, cap. 6, ant. 6, pron. 3,5, fem. post. 12, tib. post. 12 mm. 

Patria. Australia: Darwin N. T. (G. F. Hill) 2 <$ typ. Mus. Stockholm. 

Callitala brevicornis Walk. 

Opomala brevicornis Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 516, N:o 38 § (1870); Coryphistes (?) 
brevicornis Kikby, Cat. Orth. Locust. p. 436 (1910). 

Ha?c species a Walker larva existimata et a Kibby interrogatione ad Co- 
ryphistem referata femina adulta, in gen. Callitala locanda, est. Ala? nulla? nec »mi- 
nima?». Caput supra convexum, facies a latere visa ab antennis ad os recta; pronotum 
antice late emarginatum, crebre flavido granulatum, medio carina vix conspicua; 
testacea, femora postica subtus rubro adumbrata; antenna? 17-articulata?, fuscse, ar- 
ticulis duobus basalibus testaceis. 

$ (typ.): Long. 43, cap. 8, ant. 4, pron. in med. 4.3, fem. post. 14, tib. 
post. 13,5 mm. 

Patria. Australia (Hasler Hosp.) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Callitala gecko Sjöst. 
Psednura gecko Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 5, Taf. 1, Fig. 5 a. 5 b, 6, <$ (1920). 

ef: Caput supra curvum; fastigium ut oculi lati longum, decurvum, supra cari- 
nula gracili in vertice linea continuata instruetum; antennce capite breviores, 12-ar- 
ticulatse, articuli duo-tres basales cylindrici, primus longus, tertius brevissimus; an- 
tennae extus compressae, ab articulo quinto latissimo extrorsum sensim angustatse, 
curva3; caput subtus medio sulco longitudinali angusta fere ad os produeta, margi- 
nibus subparallelis, fastigium versus leviter divergentibus et callosis; costa3 externaB 
frontis gracillima?, ad basin oculorum angulum obtusum formantes; pronotum teres 
margine antico leviter late incurvo, postico magis angulariter inciso, margo inferus 
longus, rectus, angulus anticus late rotundatus posticus acutus, rotundatus; carina 
mediana pronoti per totum dorsum perdueta gracilis; lobi mesosternales contigui, 
metasternales leviter distantes; femora antica longitudine circiter oculorum; femora 
postica gracilia segmentum penultimum attingentia, costis glabris, postice spinis 
tribus; lobi geniculares late rotundati; tibia? postica? graciles longitudine femorum, 
extus spinis 17, intus 24 armata?, spinee basin versus minores, urtima? punctiformes; 
segmentum ultimum supra medio angulariter impressum; lamina supraanalis trian- 



30 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

gularis apice rotimdato, basi puncto impresso; cerci conici, acuminati ; laminse late- 
rales compressa?, breves, apice rotimdato nigro, nitido, extus carina instructse ; lamina 
subgenitalis apicem versus sensim valde angustata, prof ande fissa, supra laminibus 
daabus angustis dimidio longior. 

Gracilis, aptera; corpus olivascente fuscus, dense pallido-punctatum; sabtus 
pallide testacea; pedes albo villosi, pallide testacei, fusco variegati; femora postica 
supra fasciis quatuor fuscis minus distinctis; area inferointerna tota pallida; oculi 
magni, ovati, subtus leviter compressi, fusci, albo striati. 

ef: Corp. 21, pron. 2, ant. 3, fem. post. 8, tib. post. 8 mm. 

Patria. W. Australia: Broome (Mjöberg), 1 <£ typ. Mus. Stockholm. 

Acrida nasuta L. — Taf. 18. Fig. 1—2. 

C. f. Burr, Monogr. gen. Acrida, in Träns. Ent. Soc. Lond. 1902, p. 164: Acrida conica Fab. 
(= Bafflesii Blanch., scitula Walk.) et Acridella nasuta Lin., Kirby. Cat. Ortb. Locust., p. 95 (1910); 
Trymlis Bafflesii Frogg. Agr. Gaz. N. S. Wales XV, p. 240, col. pl. fig. 2 (1904). 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distrikt; Queensland: Atherton, Cedar 
Creek, Tolga, Yarrabah, Colosseum (Mjöberg), pl. c?J?$ Mus. Stockholm — Australia (v. 
Mueller) 1 <?, 1 $ Mus. Paris. — S. W. Australia: Upper Blackwood distr. (Whist- 
ler) 2$; Guildford (Exp. 1905) 2 <M $ ; N. S. Wales <??; Sydney; Peak Downs 
(Mus. Godeffr.) $, Mus. Hamburg. 

Prceterea. Rockhampton, Sydney, Moreton Bay, Lord Howe's Island, Port 
Adelaide, Victoria (teste Burr. 1. c); N. S. Wales: Moruya (Froggatt); W. Austra- 
lia: Swan River (scitula), Walker, Brit. Museum. 

Hsec species, quse etiam Europam, Asiam et Africam habitat, ut videtur in 
tota Australia vulgo occurrit. 



Gen. Calephorops Sjöst. 

Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 6 (1920). 

(cT?): Facies glabra leviter punctata; costa frontalis de fastigio ad ocellum an- 
gusta, sulcata, marginibus parallelis, infra ocellum os versus leviter ampliata et 
sulcata apice evanescente; caput a latere visum rectum, declivum; fastigium angula- 
riter angustatum apice rotundato, leviter impressum, marginibus leviter elevatis; vertex 
teretiusculus, glaber; foveolae verticis inferse, trigonales, subangusta3; ante?ince com- 
pressse, in 3 leviter in $ vix conspicuo medio angustata3, in $ longitudine pronoti, 
in ef dimidio longiores; pronolum antice rectum, postice angulariter produetum apice 
rotundato; sulcus unicus paulo ante medium sita; carina mediana tota valde per- 
spicua; carin»3 laterales perspicuse, in lobo antico rectaB, retrorsum leviter conver- 
gentes, in lobo postico ab anticis medio separata?, retrorsum divergentes, leviter in- 
curvse; lobi laterales margine postico recto, antico recto reclinato, infero medio le- 
viter curvato; femora. postica angulis terminalibus et lobis genicularibus rotundatis; 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 31 

tibia? postica? extus spinis 8 — 14, intus 8 — 12; elylra perfecte explicata ; vena inter- 
calata medio inter venam mediam et venam ulnarem anteriorem perducta; cerci 
cylindrici, recti sensim angustati. 

Genotypus: Calephorops viridis Sjöst. 

Calephorops viridis Sjöst. — Taf. 1. Fig. 8, 9, 9 a. 
Calephorops viridis Sjöst. I. c. 

c??: Viridis vel testacea; post oculos linea angusta subtus fusco marginata 
flavida; carina? laterales pronoti f lavida?, in lobo antico extus, in lobo postico intus 
nigro marginata?; antenna? rufescente testacea?, interdum apice infnscato; pedes im- 
maculati, tibia? postica? cornea?; area costalis et analis elytrorum virides, immaculata?, 
area discoidalis opaca interdum leviter brunneo adumbrata, sub vena radiali postica 
in $ sa?pe maculis brunneis in linea positis; ala? hyalinae fusco adumbrata?, venis et 
venulis fuscis; vena? radiales duo paulo infra medium perducta? in J 1 evidenter in- 
crassata?; margo costalis post medium anguste brunneo-niger. 

c?: Long. c. elytr. 17—20, corp. 13—16, ant. 4—5, pron. 2,8—3, elytr. 12—15, 
fem. post. 9 — 9.5, tib. post. 8—8.5 mm. 

$: Long. c. elytr. 22—26, corp. 20— 24, ant. 4 : 3-4 ; 5, pron. 3,9-4, elytr. 16-20, 
fem. post. 12 — 13, tib. post. 10.8—11 mm. 

Patria. Queensland: Bellenden Ker 21 c??, Yarrabah, Tolga 2 c??, typ. (Mjö- 

berg) Mus. Stockholm. 

Von »Sydney?» liegt mir ein dem Wiener-Museum zugehöriges ^ vor, das mit Exemplaren der PJilceoba 
fumosa Serv. aus Java iibereinstimmt. Da der Fundort aber nicht sicher ist, habe ich nur auf die Sache auf- 
merksam maclien wollen. 

Gen. Froggattia Bol. 

Trab. Mus. Nat. Cienc. Nat. Madrid, p. 99 (1914); Sjöst., Arkiv för Zool. Bd 12, N:o 20, p. 6 (1920). 
Genotypus: Hyalopteryx? australis Walk. 

Froggattia australis Walk. — Taf. 1. Fig. 10, 10 o, 11. 

Hyalopteryx? australis Walk., Cat. Derm. Salt. Rr. Mus. IV, p. 788, N:o 4, J 1 (1870); Froggatt, 
Agne. Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1110, pl. fig. 4, J 1 (1903); Chortoicetes australis Kirby, Cat. Orth. Locust., 
p. 193 (1910); Froggattia australis Bol., 1. c. p. 100 (1914); Sjöst. Arkiv för Zool. 1. c. p. 6 (1920). 

Bisher war nur das J 1 dieser Art bekannt. Die vorliegenden ?? sind grösser 
und mehr einfarb griin als die c?J\ campus marginalis und axillaris der Deckfliigel sind 
ungefleckt hellgriin, campus discoidalis hyalin mit ziemlich heller Aderung, area inter- 
calata rotbraun mit einer Reihe von 5—7 weissgelben runden Flecken, Spitze der 
Hinterfliigel nicht öder nur schwach dunkel schattiert, bei den J 1 ^ die Spitze in der 
Regel stark rauchbraun angehaucht. 

c^: Länge mit Deckfl. 22, Körper 18, Fuhler 6, Pronot. 4, Deckfl. 16, H.- 
Schenkel 10,5, H.-Schienen 8.4 mm. 

?: Länge mit Deckfl. 26—28, Körper 23—26, Fuhler 5, Pronot. 4—5, Deckfl. 
18—21, H.-Schenkel 11,5— 13, H.-Schienen 10—12 mm. 



32 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Biologie. Diese, »the Rose winged Locust», ist, nach Froggatt, eine der 
kleinsten aber gleichzeitig am meisten lärmenden der australischen Heuschrecken. 
Sie ist nicht selten an der Ostkiiste, \vo sie von ihm bei Tamworth, Manilla und 
anderen Teilen von N. S. Wales und bei Maryborough in Queensland beobachtet 
worden ist. Sie lebt auf offenem mit zerstreuten Bäuraen bewachsenem Grasland 
und wandert nicht regelmässig. Der Flug ist schnell und kurz. In der Ruhe halt 
sie sich, um der Entdeckung zu entgehen, ganz still. 

Patria. Queensland: Moreton Bay (Diggles), <$ typ. Br. Mus. — N. W. 
Australia: Kimberley-Distrikt; Queensland: Mt. Tambourine, Christmas Creek (Dämel, 
Mj Öberg) 5 c? 3 ?, Mus. Stockholm. — Centr. Australia: Hermannsburg (H. J. 
Hillier) 2 ?, N. S. Wales: Manilla (Froggatt) 1 S, Brit. Museum. — Queensland: 
Peak Downs (Mus. Gedoffr.) 2 <$ 3 $ Mus. Hamburg. — Queensland, ? coll. 
Brunner, Mus. Wien. 

Prceterea. N. S. Wales, Queensland (Froggatt). 

Gen. Pnorisa Stål. 

GompJiocerus (Pnorisa) Stål, Eugenies Resa, Ortli., p. 341 (1860); Pnorisa Stål, Recens. Orth. I, p. 
93, 107 (1873); Öfversikt K. Sv. Vet, Akad. Förhandl. XXXIII (3), p. 47, (1876); Karsch, Berl. Ent. Zeitschr. 
XXXVIII, p. 53, 64 (1893); Brunn., Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 122 (1893). 

Genotypus: Gomphocerus (Pnorisa) squalus Stål. 

Pnorisa australis n. sp. — Taf. 1. Fig. 12. 

<£: Facies inter carinas crebre impresso-punctata; costa frontalis lata, margi- 
nibus parallelis glabris, planiuscula, non sulcata; carinae laterales curvaj; fastigium 
rotundatum, glabrum, utrinque macula punctis impressis formata; fastigium supra 
rotundato-impressum, carina mediana distincta in verticem graciliter producta; mar- 
gines laterales postice incurvi, deinde evanescentes, in vertice continuati, retrorsum 
leviter divergentes; vertex leviter rugosus et impresso-punctatus; latera capitis im- 
presso-punctata; antennce lineares, levissime compressse, ad basin levissime angustata?, 
22-articulata3; pronolum supra planiusculum, leviter reticulato-scabrum, in lobo postico 
graciliter striatum, antice leviter curvum, postice productum, curvum, utrinque com- 
pressum ; carina mediana distincta, a latere visa recta, sulcis non distincte secta ; 
carina? laterales humiliores et magis rotundatse, retrorsum sensim divergentes, sulco 
antico leviter sectse; latera pronoti tota crebre impresso-punctata, medio vitta flava 
callosa; margo inferior medio productus, postice rectus et cum margine postico angulum 
subobtusum valde rotundatum formans, medio anteriore incurvo, ascendente; tibice 
posticae utrinque ll-spinosaa; elytra margine antico basin versus leviter producta, 
campus inter marginem et venam mediastinam extrorsum nervulis obliquis magis 
distantibus ornatns. 

Subtus cum abdomine toto testaceo-flavida, vertex et fastigium rubra; vitta 
lata postocularis in pronotum producta nigro-brunnea, in capite utrinque, in pronoto 
subtus linea f lavida terminata; latera metathoracis linea callosa recta, oblingua, fla- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 33 

vida ornata; area externo- et internomedia femorum posticorum parte superiore fusco 
variegatse; tibise posticae testacese, spinse maxima parte nigrse; elytra opaca fusco- 
brunneo nervösa, maculata et adumbrata, maculis in area intercalata distinctioribns 
et magis confluentibus. 

ef : Long. c. elytr. 20,5, corp. 17, ant. 6, elytr. 15,5, fem. post. 11,5 tib. post. 
8,5 mm. 

Patria. W. Australia: Murchison Ranges, 1 ef, Brit. Museum. 

Das Antreffen eines Vertreters dieser sonst nur in Africa vorkommenden 
Gattung ist von grösstem Interesse. Die Art gehört typisch der Gattung Pnorisa 
Stål, deren Typen vorliegen, an nnd ähnelt sehr der vom Kilimandjaro beschrie- 
benen montium Sjöst., von der sie sich durch das breite von den Augen iiber Pro- 
notum gehende kraftige schwarzbraune Band, ein wenig kräftiger gezeichnete Deck- 
fliigel, sowie durch Abwesenheit der leichten rötlichen Schattierung an den Hinter- 
schienen unterscheidet. Auch ist die vordere Hälfte des Unterrands des Pronotum 
hier deutlich eingebogen, bei montium gerade, an beiden aufsteigend. 

Austrobothrus n. gen. 

(ef?): Costa frontalis tota impresso-punctata, infra ocellum grossius, inter an- 
tennas planiuscula, leviter ampliata, basin versus angustata, sub ocellum leviter im- 
pressa, os versus sensim leviter ampliata, marginibus supra os evanescentibus; facies 
valde reticulato-rugosa; costas laterales leviter curva3; foveolse verticis distinctse, 
subrectangulares, punctatse; genas rotundato-rugosse, magis in ef; fastigium supra in 
? leviter, in ef magis impressum, marginibus anticis angulum leviter acutum forman- 
tibus; vertex leviter scaber; foveolse verticis magnae, subrectangulares, subplana?, 
totas valde impresso-punctatse; antennce filiformes, leviter compressae, apicem versus 
sensim ampliatse, in ef longitudine circiter dimidii tibiarum posticarum; pronotum 
antice subrectum, postice leviter produetum et angulum obtusum late rotundatum (ef) 
vel rectum (?) formans; carina media distincta, humilis, fere tota graciliter sulcata, 
ante medium sulco postico secta ; carinse laterales in lobo antico distinctse, retrorsum 
leviter convergentes, sulcis non sectse, in lobo postico obliteratas (ef), vel in lobo 
postico dimidio anteriore valde distinctae, antice sulco sectae, retrorsum valde diver- 
gentes ($); lobus anticus leviter rugosus, lobus posticus minutissime reticulatus et 
punctatus; margo posticus laterum pronoti levissime incurvus (ef) vel rectus ($), 
margo inferior medio rotundato-produetus (ef) vel dimidio posteriore horizontali, 
levissime rotundato, dimidio anteriore ascendente leviter incurvo ($); femora postica 
subcrassa costis totis glabris, postice medio spina nulla (ef) vel subnulla ($); tibise 
posticae utrinque spinis 10—12 armatas; elytra femora postica superantia, ante basin, 
in parte quinta, leviter rotundato-produeta; area intercalata reticulata, vena inter- 
calata nulla vel marginibus cellularum in lineam positis plus minusve indicata; spatium 
inter ramos vense medise in campo antico alarum ampliatum, dimidio basali venis trans- 
versis sparsis singulis curvis ornato, dimidio apicali cellulis in lineas duas positis instrueto. 

Genotypus: Austrobothrus ustatus Sjöst. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 5 



34 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Aiistrobothrus 11 status n. sp. — Taf. 1. Fig. 13. 

J 1 ?: Testaceus; antenna? apice toto nigra?; femora postica nigra, margines area? 
externomedia? nigro punctati; area internomedia nigra collo testaceo; femora postica 
supra in medio macula nigra minus distincta; tibia? postica? pallide testacea? basi nigra?, 
spinis apice nigro; elytra fusco-brunnea leviter opaco variegata, in campo axillari testa- 
cea, immaculata (?) vel maculis singulis ornata (c?) ; ala? opaca? apice valde infuscata?. 

c?: Long. c. elytr. 20—20,5, corp. 16—18, ant. 5—6, pron. 3.8—4, elytr. 15—15,5, 
fem. post. 10,4 — 12, tib. post. 9 — 10 mm. 

?: Long. c. elytr. 27, corp. 24, pron. 5,5, elytr. 20, fem. post. 16, tib. post. 
12,8 mm. 

Patria. Port Denison 2 <$, coll. Brunner, Mus. Wien et Mus. Stockholm. — 
Victoria: Melbourne, $ coll. Brunner, Mus. Wien. 



Gen. Cryptobothrus Rehn. 

Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. XXIII, p. 443 (1907). 
Genotypus: Cryptobothrus chrysophorus Rehn. 

Eine mit Slenobothrus verwandte Gattung ohne vena intercalata, indem die 
betreffende area durch ein unregelmässiges Netzvverk erfiillt ist, foveola? verticis von 
oben gesehen langgestreckt, etvvas punktiert, die Fiihler ziemlich kurz, halb so läng 
wie die Hinterschienen, nach aussen etwas verdickt. Hinterschenkel ziemlich robust. 
Die bisher einzige hingehörige Art ist: 

Cryptobrothus chrysophorus Rehn. — Taf. 1. Fig. 14. 
Rehn, o. c. p. 444, fig. 1, 2. 

Eine dunkelbraune kleine Art mit braungelbem campus axillaris der Deck- 
fliigel, an der Basis gelben, an der Spitze deutlich braunen Hinterfliigeln und schön 
korallroten Hinterschienen, oft mit gelblichem Antebasalring. Nur das J 1 war bisher 
bekannt. Das $ ist von demselben Aussehen aber etwas grösser. 

J 1 : Länge mit Deckfl. 21, Körper 14,5 — 17, Pron. 3,5 — 4, Fiihl. 4.5, Deckfl. 13.8— 
15,5, Hinterschien. 10,3 — 12, Hinterschenk. 8,5 — 9,8 mm. 

?: Länge mit Deckfl. 23—24, Pron. 4—4,5, Fiihl. 4,8-5, Deckfl. 15-18,5, 
Hinterschien. 12 — 13,5, Hinterschenk. 9 — 11 mm. 

Patria. Australia: Victoria, J\ typ., Edwards Coll. Amer. Mus. Nat. Hist. New 
York. — Australia (v. Mueller) 2 c?? Mus. Paris et Stockholm. - N. S. Wales: 
Sydney, (Froggatt) and Tamuworth (Lea) 1 $, Brit. Museum. — N. S. Wales 
(Thorey), Sydney (Frauenfeld) 2 J 1 coll. Brunner, Mus. Wien. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 35 



Schizobothrus n. gen. 

(?): Costa frontalis planiuscula infra vel circa ocellum impressa, os versus sensim 
leviter ampliata, e vanescens, basi supra antennas magis constricta; costa? laterales a 
latere visa? sensim curva?, facies inter illas dimidio inferiore ut costa frontalis, im- 
pressione excepto, impresso-punctata; gena? glabrse, parte inferiore impresso-punctata; 
foveolaz verticis valde distincta? et profunda?, glabra?, anguste triangulares, antrorsum 
sensim attenuata?, magis duplo longiores quam intus altiores; vertex teretiusculus; 
fastigium supra planiusculum vel leviter impressum, lateribus antrorsum convergen- 
tibus leviter elevatis, angulum subacutum apice rotundato formantibus; antennen 
filiformes, leviter compressa?, vix longitudine capitis cum pronoto; pronotum antice 
subrectum, postice paulo produetum, angulum obtusum rotundatum formans; carina 
media tota distincta, humilis ; carina? laterales distincta?, pallida?, ut carina media 
sulco postico solo secta3, in lobo antico ad sulcum produeta?, retrorsum leviter con- 
vergentes, in lobo postico retrorsum valde divergentes, postice evanescentes, a par- 
tibus anticis separata?, antice sulco secta?; lobus anticus pronoti quam posticus di- 
stincte brevior, maxima parte glaber, lobus posticus totus valde impresso-punctatus; 
margo posticus laterum pronoti rectus, cum margine inferiore angulum rectum valde 
rotundatum formans, dimidia anterior marginis inferioris ascendens; lobi geniculares 
femorum posticorum valde rotundati, margo posticus femorum medio spina nulla; 
calcaria bina interiora tibiarum posticarum subaequalia; tibia? postica? extus spinis 
10—11, intus 10; vena intercalata elytrorum vera nulla sed venula? area? intercalata? 
in medio sa?pe sic posita?, ut venam longitudinalem vel venas duas longitudinales 
irregulares förment; valvulce ovipositoris superiores utrinque dente nullo; J minor; 
costa frontalis minus punctata, facies cetera et gena? glabra; antenna? quam caput 
et pronotum unita paulo longiores; cerci cylindrici, leviter compressi, recti, extrorsum 
sensim leviter angustati apice rotundato, apicem abdominis non attingentes. 

Sub. div. 3—3 in Bolivar: Los Truxalinos del antiguo Mundo (Trab. Mus. 
Nac. Cienc. Nat. ser. Zool. N:o 20, p. 60 1914) locandus. 

Ab Omocestus et Stenobothrus elytris parte basali area? mediastina? ampliafis, a 
Stenobothrus quoque valvulis ovipositoris superioribus $ extus dente nullo armatis 
differt. 

A Chorthippus carinis lateralibus pronoti incurvis nec rectis distinguendus. 

A Stauroderus carinis lateralibus pronoti in lobo antico interruptis differt; ? 
quoque campo marginali elytrorum venulis distinctis declivis nullis, ef campo marginali 
a parte ampliata extrorsum sensim angustata nec ampliata, venulis transversis declivis 
valde distinctis nullis distinguenda. 

Genotypus: Schizobothrus jlavovittatus Sjöst. 

Dispositio specieriun. 

a. Facies vittis nigris nullis; elytra <$ 17,5, $ 25 — 28 mm. flavovittatus u. sp. 

aa. Facies medio vitta nigra lata, sub oculis vitta nigra angustiore; elytra (J?) 17 mm. vittifrons Walk. 



36 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Schizobothrus flavovittatus n. sp. — Taf. 1. Fig. 15, 15 a— c. 

c??: Viridis vel rufo-brunneus; pronotum supra vittis duabus nigris marginem 
posticum non attingentibus, carinis externis pallidis sectis; vitta lata inter illas retrorsum 
sensim leviter ängustata flavido-brunnea, vel viridis brunneo adumbrata; interdum 
vitta postoculari nigra; femora postica immaculata, ad costam inferiorem area) inter- 
nomedise sanguinea; tibise posticse leviter rubro vel croceo tincta3, interdum pallidse, 
flavidse, vel brunnescentes, spinis apice nigro; elytra opaca venis et venulis rufo- 
brunneis, immaculata, campo marginali ad venam humeralem fuscam stria flavida valde 
perspicua dimidium elytrorum occupante; in exemplaribus viridibus campo mar- 
ginali et axillari viridibus; alee hyalina3 venis et venulis fuscis. 

c?: Long. c. elytr. 23, corp. 18, pron. 3.7, ant. 7, elytr. 17,5, fem. post. 12, 
tib. post. 9,5 mm. 

$: Long. c. elytr. 30—37, corp. 25-33, pron. 4,5-6, ant. 6-8, elytr. 22,5-29, 
fem. post. 15 — 18, tib. post. 12—16 mm. 

Palria. Australia (Boucard) 3 ? 1 J 1 typ. Mus. Stockholm. — Victoria: Mel- 
bourne (v. Muller) ? Mus. Paris. — Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) $ 
Brit. Museum. — N. S. Wales et Australia J 1 ? coll. Brunner, Mus. Wien. — S. W. 
Australia, nördl. Subiaco (Exp. 1905) $ Mus. Hamburg. — N. S. Wales: Clarence 
River (Lea) Mus. Madrid. — Melbourne (coll. Brunner) $ Mus. Wien. 

Schizobothrus vittifrons Walk. 

Stenobothrus vittifrons Walkee, Cat, Derm. Salt. I3r. Mus. IV, p. 765 (1870); Kirby, Cat. Orth. Locust. 
p. 165 (1910). 

(J 1 ?): Long. c. elytr. 23, corp. 18, pron. 4, elytr. 17, fem. post. 12, tib. post. 
10 mm. 

Patria. N. Australia (Mountnorris) typ. (c?? corpus mutillatum) Brit. Museum. 

Da ich diese Gattung, nachdem ich die Typen Walker's im Brit. Museum schon 
gepriift hatte, aufgestellt habe, darf ich nicht ganz sicher sägen, ob auch vittifrons 
dahin gehört, will mich aber erinnern, dass sie mit flavovittatus typisch iibereinstimmt. 
Die Gattung Stenobothrus diirfte nicht in Australien vorkommen. 

Stenobothrus (?) lativittatus Walk. 

Stenobothrus lativittatus Walk., Cat. Derm. Salt, Brit. Mus. IV, p. 766 $ (uec »mas») (1870); Kikby, 
Cat. Orth. Locust. p. 165 (1910). 

Gen.? Pronotum in lobo antico carinis leviter modo indicatis parallelis, in lobo 
postico gracilibus sed distinctis, retrorsum divergentibus; pronotum testaceum, supra 
planum utrinque vitta lata post oculos oriente fusca. 

$ (typ.): Long. c. elytr. 20, corp. 16, pron. 3,5, elytr. 14.5, fem. post. 10 mm. 

Patria. N. Australia (Mountnorris) ? typ. Brit. Museum. 



KUNQL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 37 

Perala n. gen. 

($): Facies glabra leviter et sparse impresso-punctata; costa frontalis basi evi- 
denter angustata, labrum versus sensim ampliata marginibus evanescentibus, medio 
leviter sulcata; costa? laterales tota? distincta?, a latere visse subcurvata?, infra oculos 
late incurva?, ante oculos recta?; foveola? verticis distincta?, angusta?, antrorsum an- 
gustata?; fastigium verticis supra vix impressum, carina mediana angusta distincta 
retrorsum evanescente, marginibus rectis angulum leviter acutum apice rotundato 
formantibus ; pronotum antice levissime curvum utrinque levissime et late incurvuni, 
postice valde productum, marginibus rectis angulum acutum formantibus; carina 
mediana tota valde distincta, humilis; carina? laterales valde distincta?, non inter- 
rupta?, in lobo antico valde incurva?, antrorsum leviter divergentes, retrorsum magis 
divergentes, marginem posticum non attingentes; sulci transversi supra nulli; margo 
inferior laterum pronoti medio leviter et late productus, margo posticus in lateribus 
rectus; elytra abbreviata, apicem abdominis non attingentia, sensim angustata, campo 
marginale infra medium ampliato; vena intercalata crassa, distincta, area intercalata 
apice aperta; ala? quam elytra fere dimidia parte breviores; femora postica tibiis vix 
longiores, postice medio spina acuta nulla; area externomedia complanata; lobi geni- 
culares utrinque late rotundati; tibia? postice in margine externo spinis 13, in mar- 
gine interno spinis 14 armata?; calcar apicale intus calcare pra?cedente multo longius, 
subrectum, apice curvo. 

Genotypus: Perala viridis Sjöst. 

Perala viridis n. sp. — Taf. 1. Fig. 16, 16 a. 

$: Viridis; carina? pronoti la?te flavida?, pra?sertim postice latere inferiore nigro 
terminata?; femora postica ad costam inferointernam rubra; tibia? postica? rubescentes. 
Long. 23, pron. 7, elytr. 10,5, fem. post. 15, tib. post. 13,5 mm. 
Patria. Victoria: Melbourne, 1 ? typ. Mus. Stockholm. 



Rapsilla n. gen. 

(c?$): Costa frontalis basi profunde sulcata, lateribus fastigii in latera costa? 
productis, os versus sensim ampliata, in J 1 fere tota sulcata, supra os e vanescens, in 
$ modo supra ocellum sulcata, magis ampliata, evanescens; foveola? verticis a supero 
tota? visibiles, superne in fastigio posita?, valde distincta?, subrotundata?; latera fastigii 
supra ocellos leviter scabra, infra ocellos glabra; antennoe, lineares, compressa?, breves, 
in ? longitudine pronoti vel breviores, in J longiores; pronotum totum scabrum, 
antice levissime curvum, subrectum, postice leviter productum, angulum obtusum ro- 
tundatum formans; carina mediana distincta, humilis, sulcis transversis duobus in- 
tersecta, sulcus posticus ante medium situs; carina? laterales nulla?; margo posticus 
laterum pronoti rectus, cum margine inferiore angulum rectum rotundatum formans, 



38 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

dimidia anteriore marginis inferioris distincte incurva; elytra femora postica superantia, 
parte basali creberrime, extus rarius reticulata; campus marginalis infra medium le- 
viter ampliatus; vena intercalata nulla; costse femorum posticorum margine glabro, 
costa superomedia apice in spina parvula terminata (in c??); tibisc postica) supra in 
margine externo spina apicali nulla, extus 11 — 13, intus 11 — 12 spinosae; intervallum 
ioborum metasternalium in <£ longitudinale, in $ transversum; lamina supraanalis <$ 
late semicircularis, medio sulco transverso gracili; cerci breves, cylindrici, recti, basi 
ampliati, apice truncati; segmentum ultimum dorsale abdominis medio partitum, ab- 
domen compressum canina dorsali distincta, extus rotundatum carina nulla. 
Genotypus: Rapsilla fusca Sjöst. 



Dispositio specierum. 

a. Superne fusca; area inferointerna feniorum posticorum rubra. fusca n. sp. 

aa. Lsete testacea; area inferointerna feniorum posticorum testacea. testacca n. sp. 



Rapsilla fusca n. sp. — Taf. 1. Fig. 17. 

cT?: Testacea, supra fusca; pectus ? nigrum medio testaceum; area internomedia 
femorum posticorum nigra apice flavido; area inferointerna rubra apice flavido, area 
inferoexterna partim nigra; tibiee posticse violaceo-rubrse annulo antebasali lato flavido; 
elytra colore pronoti, immaculata, extus paulo pallidiora; alse albo-flavidse, extus 
latissime fusca3; margine antico ante apicem infuscato. 

c?: Long. c. elytr. 23, corp. 19, ant. 4,r>, pron. 4, elytr. 17 mm. 

?: Long. c. elytr. 29—32, corp. 23—27, ant. 4—4,5, pron. 5— 5,c, elytr. 22—25, 
fem. post. 13 — 15, tib. post. 11 — 13 mm. 

Patria. Queensland: Gayndah, $ typ. Mus. Stockholm. — N. S. Wales cf$ 
Mus. Hamburg. 

Rapsilla testacea n. sp. 

?: Locte testacea, pectus nigrum medio testaceum; area internomedia femorum 
posticorum nigra apice pallido; area inferointerna testacea, inferoexterna partim nigra; 
tibia3 postica? testacese, intus macula anteapicali fusca; elytra colare pronoti, imma- 
culata, vena discoidalis basi flavida; alaa fuscas basi albidae. 

?: Long. c. elytr. 27, corp. 22, ant. 5, pron. 5, elytr. 20, fem. post. 13, tib. 
post. 1 1 mm. 

Patria. N. S. Wales (Nelles leg.) 1 $ typ. Mus. Hamburg. 



Gen. Caledia Bol. 

Trab. Mus. Nat. Cienc. Nat. Madrid, ser. zool., N:o 20, p. 47 (1014); Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, 
N:o 20, p. 8 (1920). 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 39 



Caledia propinqua Walk. — Taf. 1. Fig. 18, 19, 19 a— c. 

Stenobothrus propinquus Walk., Cat, Derni. Salt. Brit. Mus. IV, p. 766, <£ (1870);? Froggatt, Agr. 
Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1106 (1903); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 165 (1910); Gale&a propmqua Bolivab; 
Trab. Mus. Nat. Cienc. Nat. Madrid, ser. zool. N:o 20, p. 48 (1914); Sjöstedt, Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 
20, p. 8. <£$ (1920). 

Genotypus: Stenobothrus propinquus Walk. 

Diese in gewissen Hinsichten charakteristische Art war im Manuskript von mir 
schon als Type einer besonderen Gattung (Preriaria) aufgestellt, als ich die Arbeit 
von Bolivar erhielt, vvo er dieselbe als Type seiner Gattung Galedia angiebt. Auf 
Seite 7 a. a. O. in meiner oben citierten Arbeit steht sie aus Versehen noch unter 
dem Namen Preriaria annulata. Die Type im British Museum stimmt mit gewissen 
der mir vorliegenden zahlreichen Exemplare völlig iiberein. Da diese Farbenvaria- 
tion aber nicht die typische ist, gebe ich hier eine Neubeschreibung der Farbe, wie 
auch der Sculptur, nach dem vorhandenen reichen Material. Walker hat nur das 
c? beschrieben. 

J 1 ?: Caput totum viride vel flavescente-brunneum; facies viridis vel flavida, 
interdum supra utrinque vitta fusca et in angnlo inferiore oeulorum macula fusca; 
antennas pallida3 apice infuscata?, longitudine femorum anticorum (?) vel capitis pro- 
notique (J 1 ); pronotum medio vitta lata viridi vel flavo-brunnea, utrinque nigro ter- 
minata; femora postica apice nigra, annulo anteapicali lato pallido; area externo- 
media viridis, testacea, vel plus minusve infuscata, area internomedia nigra vel ma- 
culis magnis duabus nigris ornata; tibise postica3 corneae, plus minusve fusco adum- 
bratce, annulo antebasali lato pallido utrinque nigro terminato; tarsi flavido-brunnei; 
elytra brunnea interdum maculis sparsis semihyalinis, margo axillaris ssepe viridis; 
ala? hyalina} fusco-adumbrata?, antice, inter marginem anticum et venam discoidalem 
proesertim parte exteriore magis infuscatse. 

Foveoloo verticis a supero visibiles, triangulari-ovales, non profunda?, impresso- 
punctata), antrorsum evanescentes; costa f rontalis lata, supra antennas paulo con- 
stricta, os versus plus minusve evanescens, impresso-punctata, planinscula vel ad 
ocellum leviter impressa; inter antennas teretiuscula; fröns utrinque carina angusta 
curvata; fastigium verticis rotundatum, supra apice impressum, antice carinula cur- 
vata, ex illa in verticem carinulis tribus plus minusve distinctis, ramulis elevatis trans- 
versis connectis; pronolu?n medio carina recta humili ante medium sulco postico 
secta, utrinque carinula incurva; carinula? antrorsum paulo, retrorsum valde diver- 
gentes, ante marginem posticum evanescentes; margo anticus pronoti subrectus, lobus 
posticus leviter productus, postice angulum obtusum rotundatum formans; dimidia 
posterior marginis inferioris pronoti recta, cum margine postico angulum rectum 
rotundatum formans; dimidia anterior angulo obtuso ascendens; tibiai posticce extus 
spinis 14 — 15, intus 12—14 armataB; calcaria bina externa valde inaaqualia; vena 
intercalata elytrorum media, extrorsum sensim ad venam mediam approximata, basi 
evanescens; intervallum ramoruin vena3 medianaB alarum posticarum ampliatum, venis 
transversis singulis subparallelis instructum, apice vena interjecta cellula? duplice 



40 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

ordine posita?; cerci J 1 recti, cylindrici, sensim attenuati, apicem abdominis non 
attingentes; lamina supraanalis linguiformis, dimidia basali supra snlco longitudinali. 

ef: Long. c. elytr. 21 — 28, corp. 18 — 23, pron. 4—4,8, etytr. 15 — 21, fem. post. 
13 — 15, tib. post. 10,5—13 mm. 

?: Long. c. elytr. 28 — 32, corp. 26—30, pron. 5—5,2, elytr. 22— 24, fem. post. 
18—18,r,, tib. post. 15—16 mm. 

Patria. W. Australia: King George's Sound (Grey), ef typ.; N. S. Wales 
(Froggatt) 3 $, Brit. Museum. — Queensland: Rockhampton (Mus. Godeffr.) ?; 
Tolga, Colosseum, Bellenden Ker, Christmas Creek, Malanda, Atherton, Yarrabah 
(Mjöberg) 50 ef? Mus. Stockholm — Sydney (Mus. Godeffr.) 2^3? Mus. Ham- 
burg. — Queensland (Catton) 1 J\ typus gen. Mus. Madrid. — N. Australia: Port 
Curtis (Dämel) c?¥ Mus. Wien. 

Calataria n. gen. 

(J*$): Gen. Chortoicetes Brunn, maxime affinis sed vena intercalata abbreviata 
multo ante apicem areas intercalatöe cum vena media se jungente differt. Circiter 
tertia pars exteriör area? intercalata? venis singulis, transversis, rectis, declivibus, rare 
furcatis instrueta (Fig. 3). 

Genotypus: Epacromia terminifera Walk. 

Als Brunner in seiner Revision des Systems der 
Orthopteren die Gattung Chortoicetes aufstellte (Ann. Mus. 
Genova, XXXIII, p. 123, 1893), hat er keine eingehende 
Beschreibung derselben gegeben, sagt nur, dass sie sich durch 
Fig. s. calataria terminifera. Pars Anwesenheit von Seitenkielen am Pronotum von Epacromia 
eiytri; v. i.: vena intercalata; ar. (Ailopus) unterscheidet. In einer Note fiigt er dann hinzu, 

int.: area intercalata. x .. 

dass sie indische und australische (in der Ubersicht steht 
auch afrikanische) Arten vom Aussehen der Oedipodiden umfasst. Hingehörige mit 
Namen bezeichnete Arten werden nicht erwähnt. Wenn Kirby später (Cat. Orth. 
Locust. p. 193, 1910) terminifera Walk. als Type der Gattung aufstellt, ist dieses 
ganz willkurlich, und Karny hatte schon vorher (1907) zvvei afrikanische Arten 
{fallax, acutangulus) unter Chortoicetes beschrieben, welche nicht von derselben Type 
wie die australische terminifera sind, sondern eine bis zur Spitze der area intercalata 
gehende vena intercalata haben. Ich habe darum die Gattung Chortoicetes fur die 
letztere Type behalten und fiir die andere eine neue Gattung Calataria aufgestellt. 
Wenn Kirby^ die iibrigen a. a. O. erwähnten Arten richtig gedeutet, wäre plena 
Walk. als die zuerst beschriebene als Type fiir Chortoicetes zu stellen. 

Dispositio specierum. 

a. Tibiae postica; Isete sanguincse, annulo antebasali lato pallido; femora postica int.us sauguinea, supra sa> 
pissime fasciis tribus distinctis infuscatis. 
I». Costa frontalis basi, inter antennas, subrotundata vel planiuscula, non distincte sulcata; al se apice 
macula magna distincta nigrobrunnea; margo anticus pronoti rectus. terminifera Walk. 










KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. N:0 3- 41 

bb. Costa frontalis tota sulcata marginibus elevatis fastigii in margines elevatos costse productis; alae apice 
anguste fusco-limbatae; niargo anticus pronoti leviter angularis. affinis Rehn. 

aa. Tibise postice totas fusco-rubroe basi nigrae; femora postica intus testacea, supra fasciis fuscis nullis vel vix 
indicatis; margo inferior arese externomediae immaculatus vel punctis brunneis sparsis; margo posticus pro- 
noti triangulariter productus lateribus subrectis apice late rotundato; elytra J*§ 18 — 22 mm. rubripes n. sp. 



Galataria terminifera Walk. — Taf. 1. Fig. 20. 

Epacromia terminifera Walker, Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 777, N:o 22 (1870); Decticus ver- 
rucivorus (nec L.) Bath, Ann. Rep. Dep. Agric. Victoria, col. fig. (1873); Pacltytylus australis (nec Sauss.) 
Oluff, Agric. Gaz. N. S. Wales II, p. 768 — 777 (1891); Chortologa australis Koebele, Insect Life III, p. 419, 
Soutb Australia (1890/91); Epacromia terminalis TEPr-ER, Garden and Field, febr. 1891; Frekch, Destructive 
Insects, Victoria, part. III fig. col. XXXVII — VIII (1900); Chortoicetes terminifera Froggatt, Agric. Gaz. 
N. S. Wales XIV, p. 1108, col. pl. fig. 3 (1903); Australian Insects, p. 42, fig. 25 (1907) and Depart. Agr. 
N. S. Wales, Farmers Bull. N:o 29, p. 6, fig. (1910); Kirby, Cat. Orthopt. Locust., p. 194 (1910); Sjöst., 
Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 9 <^£ (1920); Chortoicetes yorketoivnensis Branc, Jabresb. Ver. Trencs. 
Com. XVII— XVIII, p. 249, pl. 8, fig. 2, et var. fuscus 1. c. p. 250 (1895); Rehn, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. 
XXIII, p. 445 (1907). 

Ein von Perth vorliegendes ? ist sehr bunt und kraftig gezeichnet. Scheitel, 
Oberseite des Pronotum, ein grosser Fleck hinten an den Seiten des Pronotum und 
area superoexterna der Hinterschenkel dunkel blutrot. Die braune Farbe der Deck- 
fliigel ist mehr ausgedehnt, die dunklen Querflecke unten zusammenhängend, so dass 
das ganze Diskalfeld braun, in der Spitze etwas heller erscheint. Es ist mit fiinf 
hyalinen, griinadrigen Flecken versehen, die drei ersten im Intercalarfeld. Zwischen 
Diskal- und Axillarfeld ein griiner Strich. Der Spitzenfleck der Hinterfliigel ist sehr 
kraftig, fast schwarz, das dunkle Band vorn unter den Augen, das sonst gewöhnlich 
fehlt, ist hier breit und kraftig, schwarz. Die Seiten des Pronotum im Vorderlappen 
mit einem viereckigen, oben und unten gelblich begrenzten Fleck. 

Die vorliegenden Exemplare messen: 

c?: Länge mit Deckfl. 29-34, Körper 22—26, Fuhler 9, Deekfl. 22—26, Hinter- 
schenk. 13 — 14, Hinterschien. 12 — 13 mm. 

?: Länge mit Deckfl. 32—40, Körper 28—33, Fuhler 7, Deckfl. 24—30, Hinter- 
schenk. 15 — 18, Hinterschien. 12 — 15 mm. 

Im British Museum habe ich Gelegenheit gehabt, die Type zu sehen. Auch 
eine Cotype von yorketownensis habe ich gepriift, die mit terminifera identisch ist. 

Biologie. Diese Art war nach Froggatt friiher die gemeinste schädliche 
Heuschrecke in Riverina und im sudlichsten Teil von N. S. Wales, ist aber nunmehr 
dort zum grossen Teil durch die kleinere Chortoicetes pusilla ersetzt worden. Sie ist 
aber noch ein gemeiner Schädling in Siid-Australien, in Riverina und in den nord- 
westlichen Teilen von Victoria. Sie lebt meistens in offenem Terrain. weshalb sie von 
Froggatt »the larger plain locust» genannt wird; »the small plain locust» ist C. 
pusilla. Später (1910) wird sie von ihm »the wandering plague locust» genannt. Nach 
Bath soll die erste Verwiistung durch diese Heuschrecke in N. W. Victoria im Jahre 
1848, später 1870 und 1876, stattgefunden haben. Im Jahre 1873 hat sie die nörd- 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 6 



42 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DI0DEA AUSTRAL1CA. 

lichen Teile Victorias verwiistet und verbreitete sich in grossen Schwärmen iiber 
Felder und Gärten im Bendigo-Distrikt, wo sie fast allés vernichtete. Späterhin 
sind diese Vervviistungen mit dem fortschreitenden Anbau allgemeiner geworden. 
Wie aus den von Dr. Mj Öberg mitgebrachten Sammlungen hervorgeht, scheint 
sie auch in West- und Nordwest-Australien, von wo Walker's Type stammt, gemein 
zu sein. 

Patria. W. Australia: Swan River $, typus, Brit. Museum; — W. et N. W. 
Australia: Perth, Freemantle, Kimberley-Distr. (Mjöberg) 3 J 1 7 ? ; Victoria: Ba- 
mawn (G. F. Hill) ?$ Mus. Stockholm — Queensland 1 J* Mus. Berlin — Queens- 
land: Peak Downs (Mus. Godeffr.) 2 ? ; S. W. Australia: Guildford, Subiaco, Free- 
mantle, (Exped. 1905) 6 ? Mus. Hamburg. — N. Australia: Alexandria (Stalker) 
7 ? 1 c?; Queensland (Wateriiouse) 3 ?; Perth 2 ?; N. S. Wales: Paramatta 1 ?, 
Brit. Museum. — N. S. Wales: Howlong (Froggatt) 1 d 1 ; S. Australia: Yorketown 
(Brancsik) ? Mus. Madrid. — Sydney; Victoria (coll. Brunner) Mus. Wien. 

Die Bestimmungen von Brunner im Wiener-Museum, wovon ich (lie letzteu Exemplare erlialten, zeigen 
sich nicht immer reclit zuverlässig. So liabe ich aus seiner Sammlung fiinf von ilim als Epacromia tamuhts 
bestimmte Exemplare erlialten, welche in Wirklichkeit drei Arten repräsentieren, und zwar: Calataria terminifera 
Walk., ScJiitzobotlirus flavovittatus Sjöst. und Ailopus tamulus Faur. Fiinf als Monistrta ligatu angegebene 
Exemplare liaben auch drei Arten vertreten, nämlich ligata Bol., conspersa Stål, lacrvmans Sjöst., und eine 
ganze Ileihe von Monistria conspersa Stål waren alle als pustulata Stål bestimmt. 



Calataria terminifera elegans n. var. — Taf. I. Fig. 20—21. 

Einige von Ctr. Australien vorliegende Individuell sind grösser als die iibrigen 
und scheinen eine besondere Varität zu bilden. Sie liaben folgendes Aussehen. 

J 1 ?: Costa frontalis labrum versus sensim leviter ampliata, supra antennas paulo 
constricta, medio, infra ocellum, profunde impressa, apice et basi non sulcata, basi 
a latere visa leviter rotundata, inter antennas valde impresso-punctata, parte in- 
feriore ad labrum grosse et sparse impresso-punctata; costae laterales a latere visse 
leviter arcuatae, ab antico os versus sensim divergentes; foveoloe magnae, subprofundae, 
triangulares, duplo longiores quam ad oculos altiores; jastigium supra impressum, 
lateribus antrorsum convergentibus apice rotundato; vertex a latere visus distincte 
convexus; antennce filiformes; pronotum antice subrectum, lobus posticus levissime et 
late productus, postice late rotundatus, a latere visus evidenter ascendens, quam 
lobus anticus tertia parte longiore (2 resp. 3 mm); carina mediana gracilis, perfecta, 
sulco antico et postico secta; carinae laterales vittis pallidis inflexis indicatse, sulcis 
tribus sectae; intervallum inter sulcum anticum et posticum punctis duobus impressis; 
lobus posticus in lateribus dense reticulatus, supra minutissime et densissime punc- 
tatus; margo posticus in latera pronoti rectus, cum margine infero angulum rectum 
rotundatum formans; margo inferior medio in angulum obtusum rotundatum productus, 
dimidium anterius ascendens; femora postica postice medio spina minuta instructa; 
carina3 femorum posticorum totse glabrse; lobi geniculares leviter angustati apice rotun- 
dato; tibiöe posticae extus spinis 10, intus 11; calcaria externa quam interna minora, 






KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 43 

inter se aaqualia; calcar externo-internum quam interno-internum evidenter minus; 
lobi metasternales valde distantes. 

Facies testacea, rufotestacea, vel viridis, caput post oculos viride; vertex vittis 
duabus viridibus vel castaneis retrorsum divergentibus minus distinctis ornatus; an- 
tennse rufotestacese ; pronotum supra rufobrunneum vel viride, carinse laterales pallidse, 
incurvae, partim, prsesertim postice infra, nigro terminatse, inter sulcum anticum et 
intermedium evanescentes, post sulcum secundum retrorsum valde divergentes, mar- 
ginem posticum non attingentes; pronotum quum rufobrunneum hic macula viridi; 
latera pronoti in lobo postico tota vel margine viridia, in lobo antico brunneo-fla- 
vida, interdum fusco variegata; corpus subtus magis flavidum; area externomedia 
femorum posticorum rufotestacea maculis fuscis valde indistinctis adumbrata; area 
superoexterna rubro adumbrata, vel viridis, immaculata, area superointerna magis 
flavida; area mediointerna flava dimidio basali sanguineo; femora subtus flavida, 
costa inter aream internomediam et inferointernam late sanguinea apice flavo; 
femora postica in area superointerna fasciis duabus leviter indicatis fuscis, apex supra 
rufotestaceus vel viridis, arcus utrinque nigrum, lobi geniculares extus flavidi intus 
basi nigri; tibice posticse sanguinae parte basali late flavida?, basi intus nigra; spinae 
pallidse apice nigro; tarsi flavidi; elytra extus pellucida maculis parvulis compluribus 
brunneis; dimidio basali maculis fuscis tribus magnis, exterioribus duabus majoribus 
a margine antico ad venam ulnarem productis, area marginalis basi inter venam 
mediastinam et humeralem viridis; campus axillaris basi medio viridis, basi excepta 
in toto longitudine maculis brunneis parvis in linea positis; alse hyalinse venis et 
venulis partim nigris, apice macula magna valde perspicua brunneo-nigra. Interdum 
corpus totum magis testaceum. 

ef: Long. c. elytr. 34, corp. 25, pron. 4,5, elytr. 27, fem. post. 14.5, tib. post. 
13 mm. 

$: Long. c. elytr. 43—47, corp. 35, pron. 5,3 — 5,5, elytr. 32 — 35, fem. post. 
16.5 — 20, tib. post. 15,2—16,5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 2^3? Brit. Museum et 
Mus. Stockholm. 

Calataria affiuis Rehn. 
Chortoicctcs affinis Rehn, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. XXIII, p. 445, fig. 3 (1907). 

Dass auch diese Art der Gattung Calataria angehört, geht deutlich aus der 
Beschreibung hervor: »intercalary vein strongly developed, branching from the me- 
dian vein at about two thirds the length of the intercalary area». Von Rehn a. a. O. 
ausfuhrlich beschrieben und abgebildet. 

Von rubripes unterscheidet sie sich durch die hellroten, mit einem breiten blassen 
Antebasalring versehenen Hinterschienen, welche bei rubripes ganz dunkelrot — öder 
bei alten, trockenen Exemplaren bisweilen horngelb — sind. Bei rubripes ist costa 
frontalis auch nicht ganz rinnenförmig wie bei affinis, sondern an der Basis mehr 
öder weniger ausgefiillt. 



44 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Bei lerminifera ist costa f rontalis zwischen den Fiihlern abgerundet ohne Rinne, 
bei ajfinis, wie erwähnt, »wholly sulcate» Dabei setzen sich die erhabenen E änder des 
fastigium in diejenigen der costa f rontalis direkt fort (»thelateral margins continued 
ventralinto the frontal costa»)- Der Vorderrand des Pronotum ist ein wenig winkelig 
ausgezogen (»cephalic margin of the disk very slightly angulate»), bei terminifera gerade, 
öder kaum bemerkbar flach gebogen. Ferner sind die Hinterfliigel in der Spitze 
schmal dunkel gesäumt (»wings hyaline with the apex narrowly suffused with brown»), 
nicht wie bei terminifera mit einem grossen schwarzbraunen Fleck versenen. 

ef: Körper 20,6, Pronot. 4, Deckfl. 23, Hinterschenk. 12,8 mm. 

Dieser Art gehört wohl ohne Zweifel ein J 1 von S. W. Australia: nördl. Subiaco, 
(Exp. 1905) im Hamburger Museum an, das mit der Beschreibung in den Haupt- 
charakteren iibereinstimmt. Nur die Spitzen der Hinterfliigel sind deutlich schwarz- 
braun, und der Vorderrand des Pronotum ist schwach gebogen. 

c?: Länge mit Deckfl. 23, Körper 18, Fiihler 6,5, Pronot. 3 : 3, Deckfl. 23, Hin- 
terschenkel 12, Hinterschienen 10 mm. 

Patria. New South Wales, (Edward's coll.) 1 J 1 typ. Amer. Mus. Nat. Hist. 
New York. 



Calataria rubripes n. sp. — Taf. 1. Fig. 23. 

c?: Facies glabra; costa frontalis, ima basi ad foveolas (c?) vel supra ocellum (?) 
excepta, evidenter sulcata, marginibus elevatis labrum versus sensim leviter divergen- 
tibus, ad ocellum levissime incurvis, costa supra labrum non sulcata marginibus 
evanescentibus labrum non attingentibus; costse laterales a latere visa? sensim le- 
vissime curvse, ante oculos incurvse; foveolas verticis valde distinctse, breviter trian- 
gulares, antrorsum angustatae, ante oculos carina transversa sectae, oculos non attin- 
gentes; fastigium supra impressum, lateribus anticis antrorsum convergentibus angu- 
lum acutum formantibus, in apice rotundato evidenter separatis, post oculos retrorsum 
levissime convergentibus; antennce filiformes leviter compressse, quam pronotum cum 
capite paulo longiores; pronotum antice leviter curvatum ; lobus posticus retrorsum 
ampliatus, a latere visus leviter ascendens, supra triangulariter produetus lateribus 
rectis apice late rotundato; carina media distincta, recta, humilis, sulco postico solo 
secta; lobus posticus dimidia parte quam anticus longior; carinse laterales versus 
medium lobi antici incurvse, partibus anterioribus indistinctis modo lineis pallidis in- 
dicatis, antrorsum leviter divergentibus, posterioribus ex dimidio mesozonse ad mar- 
ginem posticum distinctis, pallidis, retrorsum valde divergentibus; margo posticus 
laterum pronoti subrectus, cum margine infero angulum subacutum valde rotundatum 
formans; margo inferior pronoti dimidio anteriore ascendente; tibioe postica? extus 
spinis 9, intus 10; lamina supraanalis linguiformis, sensim angustata, infra medium 
sulco transverso; parte basali sulco lato mediano; inter valium loborum mesoster- 
nalium leviter transversum, retrorsum ampliatum, lobi postice curvati ; lobi metaster- 
nales evidenter distantes; cerci ^ cylindrici, sensim angustati, recti, laminam supra- 
analem superantes. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 45 

Testacea, in angulo infero oculorum stria brevissima nigra; antennse fusco- 
rubrae ; vertex medio striis angustis minus distinctis antrorsum convergentibus medio 
inter oculos terminalis nigro-brunneis; stria supraciliaris nigro-brunnea minus di- 
stincta; dorsum pronoti utrinque a margine antico vitta retrorsum sensim ampliata 
marginem posticum non attingente nigra; carinae laterales incurvse pallida?, partes 
posteriores vittas nigras secantes; femora postica testacea, area externo- et inter- 
nomedia interdum leviter infuscatae; costa superomedia singulis punctis nigris; arcus 
utrinque plus minusve infuscatum, lobus genicularis externus testaceus, internus 
niger apice testaceo ; tibise posticse leviter undata, tota3 fusco-rubrae (vel cornea?) basi 
nigrse; spinse maxima parte nigra3; tarsi testacei. 

ef: Long. c. elytr. 24—27, corp. 16—20, ant. 7, pron. 3,4—4, elytr. 18—22, fem. 
post. 11 — 13, tib. post. 10—11 mm. 

? : Long. c. elytr. 29, corp. 25, ant. 7,3, pron. 4, elytr. 22, fem. post. 14, tib. 
post. 11 mm. 

C. terminifer<x similis sed tibiis posticis totis fusco-rubris ima basi nigris, femo- 
ribus posticis intus testaceis leviter fusco adumbratis, supra fasciis nullis, margine 
infero area3 externomedise immaculato, foveolis verticis intus carina transversa sectis, 
oculos non attingentibus, margine postico pronoti triangulariter produeto lateribus 
rectis apice rotundato, antennis fusco-rubris differt. 

Patria. W. Australia: Fremantle (Mjöberg) 1 ef typ. Mus. Stockholm — 
Perth, ef? Brit. Museum. 



Gen. Chortoicetes Brunn. 

Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 123 (1893). 

Dispositio specierum. 

A. Apex alarum infuscatus. 

a. Costa frontalis inter antennas sulcata, marginibus elevatis in latera fastigii produetis; elytra ef 16, 

°. 21 — 22 mm. fräter Branc. 

aa. Costa frontalis inter antennas non sulcata sed planiuscula punctis impressis; elytra J* 12 — 15 mm. 

pusilla Walk. (f 
AA. Alae hyalinas apice non infuscata?. 

a. Costa frontalis inter antennas planiuscula, non sulcata. 1 
x. Tibise posticse parte apicali rubra. 

y. Major; margo posticus pronoti sensim late rotundatus; elytr. $ 23 mm (^ ignotus). 

tricolor Sjöst. 
yy. Minor; margo posticus pronoti leviter angulato-productus; elytra $ 16 — 19 mm. 

pusilla Walk. $ 
xx. Tibise posticse toto flavo-testacear, interdum levissime rubescentes. Jungi Branc. 

aa. Costa frontalis inter antennas evidenter 1 sulcata, marginibus elevatis in latera fastigii produetis; 
margo posticus pronoti leviter angulato-productus. 

o. Alae margine antico apicem versus distincte fusco-brunnese; foveoloe verticis nullae; 
elytr. $ 21 mm. marginalis n. sp. 



1 In Jungi non vel interdum leviter sulcata. 



46 YNGVE S.JÖSTEDT, ACRIDJODEA AUSTRALICA. 

oo. Alse totse byalinse; foveola? verticis distinctse, trigonales. 
x. Major; elytr. £ 15, $ 20 mm. Jiuujl Brakc. 

xx. Minor; elytr. £ 11,5 — 12, ö, $ 15 — 18 mm. pusillula Rehn. 

Chortoicetes tricolor Sjöst. — Taf. 1. Fig. 26. 
Chortoieetes tricolor Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 9, $ (1920). 

$ : Facies glabra, costa frontalis os versus sensim ampliata, tota plus minusve 
grosse punctata, infra ocellum leviter sulcata; costa? laterales a latere visa? sensim 
curvatae, ad antennas leviter incurva?; fastigium supra impressum, marginibus an- 
trorsum convergentibus, apice rotundato; foveolse verticis aperta?, trigonales, circiter 
duplo longiores quam basi lata?; vertex glaber, teretiusculus; antennen filiformes 
longitudine capitis cum pronoto; pronotum medio leviter constrictum, a?que longum ac 
latum, antice leviter curvatum; lobus posticus breviter produetus margine postico 
sensim late curvato vel utrinque levissime compresso; sulcus posticus evidenter ante 
medium situs; carina mediana gracilis sulco postico solo secta; carina? laterales inter- 
rupta?, pallida?, clepsydriformes, medio prozona? maxime constricta?, in lobo postico 
interdum minus distincta?, antrorsum leviter, retrorsum valde divergentes, interdum 
partim fusco marginata?; margines laterales pronoti medio leviter curvi, margo posticus 
rectus, anticus leviter curvus; tibice postica? intus spinis 11, extus 10; clytra angusta 
apicem femorum posticorum longitudine magis pronoti superantia; vena intercalata 
ad venam ulnarem approximata, cum illa parallela. 

Pallide testacea, brunnescens, subtus pallide f lavescens; caput cum pronoto 
interdum fusco punctatum et maculatum; post oculos stria flavida per carinas 
laterales pronoti produeta plus minusve conspicua; antennce testacea? extus leviter 
fusco conspersa?; lobus posticus pronoti interdum viridis; femora postica pallide fla- 
vida, extus partim leviter infuscata, supra et infra maculis duabus magnis nigris, 
macula postica quoque in latere infero visibilis, subtus macula parva anteapicali 
nigra; tibia? postica? sanguinea? annulo antebasali lato intus utrinque nigro terminato 
pallido; elytra testacea, fusco variegata, apice hyalino, immaculato; margo costalis 
ubi leviter curvatus macula fusco-brunnea; venis radialibus fuscis; area inter venam 
radialem posticam et venam ulnarem anteriorem maculis parvulis brunneis; area 
inter venas ulnares testacea, immaculata; campus axillaris maculis singulis parvis brun- 
neis; alce hyalina? venis fuscis, vena? inferiores et venula? parte basali alba?; margo 
costalis ante apicem anguste infuscatus. 

Long. c. elytr. 29, corp. 25, pron. 4, elytr. 22 — 23, fem. post. 13 — 15, tib. 
post. 11 — 12 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr., (Mjöberg) 2 $ typ. Mus. Stock- 
holm. — Victoria: Alexandra (Rolle vend.) 1 ? Mus. Hamburg. 

Chortoicetes pusilla Walk. — Taf. 1. Fig. 24—25. 

Epacromia pasilla Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus IV, p. 778, N:o 24 (1870); Chortoicetes 2>usilla 
Froggatt, Agric. Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1106 (1903); Kirby, Cat, Orth. Locust., p. 193 (1910). 






KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 47 

cf$: Costa frontalis labrum versus sensim ampliata, medio impressa, inter an- 
tennas teretiuscula, valde impresso-punctata, nec sulcata, ad ocellum leviter constricta, 
ad fastigium angustata, supra labrum teretiuscula, impresso-punctata; facies utrinque 
ut latera capitis glabra; costa? laterales a latere visa? subrecta?, ad oculos incurva?; 
foveola? verticis magna?, profunda?, antrorsum triangulariter angustata?, margine su- 
periore leviter curvo; fastigium supra impressum lateribus elevatis postice incurvis, 
antrorsum sensim angustatis, in costam frontalem evanescentibus; vertex teretiusculus, 
supra pronotum evidenter elevatus; antennce filiformes longitudine capitis ac pronoti; 
pronotum medio leviter constrictum, antice rectum medio levissime curvum, lobus 
posticus triangulariter productus angulo rotundato; carina media tota distincta, 
humilis, sulco antico et postico secta; lobus posticus retrorsum ascendens, circiter 
dimidia parte quam anticus longior; carina? laterales vittis glabris pallidis distincte 
indicatis ad sulcum primum valde incurva? indicata?; margo posticus in latera pro- 
noti rectus, cum margine infero angulum subobtusum formans, margo inferus medio 
late curvatus, antice leviter incurvus, lobi metasternales distantes; tibice postica? extus 
spinis 10, intus 11 armata?; cerci cylindrici sensim angustati, levissime incurvi. 

Subtus pallide testacea, facies brunneo adeumbrata; sub oculis vitta lata re- 
trorsum triangulariter angustata, antice costa laterali terminata fusco-brunnea; gena? 
infra postice brunneo adumbrata?; vertex inter oculos vittis duabus latis postice 
evanescentibus subtus linea flavida terminatis fuscis; pronotum supra vittis duabus 
latis indistincte terminatis in lobo postico carinis lateralibus pallidis sectis nigris ; 
latera pronoti vitta transversa angulata vel curvata flavo-albida supra plus minusve 
nigro terminata; antennce infuscata? basi subtus testacea?; area externomedia femorum 
posticorum testacea fusco adumbrata, femora intus brunneo-nigra fasciis duabus 
pallide testaceis, supra fasciis quatuor brunneo-nigris; area inferointerna sanguinea 
(vel pallide testacea), fascia tertia et apex infuscata; tibice postica? sanguinea? vel 
albida?, annulo antebasali lato albido, utrinque fusco terminato; spina? apice nigro; 
elytra opaca brunneo conspersa; area costalis macula antebasali, extus punctis sin- 
gulis; campus discoidalis in area intercalata vitta irregulari et apice macula brunnea; 
pars tota apicalis elytrorum opaca punctis singulis infuscatis; campus axillaris linea 
fusca; alce hyalina? venis et venulis partim pallidis; vena inter lobum anticum et 
posticum pallida; apex alarum et pars anterior campi humeralis sa?pissime infuscata. 

ef: Long. c. elytr. 16 — 20, corp. 14 — 15, ant. 5, elytr. 12 — 15, fem. post. 8,5 — 10, 
tib. post. 7,5—8,5 mm. 

?: Long. c. elytr. 24, corp. 20, ant. 7, elytr. 18—19, fem. post. 13, tib. post. 
10 mm. 

Walker hat nur das ef beschrieben; das ? ist grösser und entbehrt der dunklen 
Schattierung in der Spitze der Hinterflugel öder ist dieselbe sehr schwach. Auch 
das Rote innen auf den Hinterschenkeln ist bei einem der vorliegenden ? nicht vor- 
handen. 

Biologie. »The small plain locust», wie diese Heuschrecke von Froggatt ge- 
nannt wird, ist von ihm a. a. O. näher ervvähnt. Es ist auch diese Art, die er in 
derselben Zeitschrift 1900 unter »Plage Locusts», part III, abbiidet und beschreibt. 



48 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Sie legen ihre Eier »in the red-soil sandy scrub country» und treten dabei in 
ungeheuren Mässen auf, so dass sie den Boden vollständig bedecken. Schon bevor 
die Larven Fliigel bekommen, richten sie lokal nicht wenig Schaden an und bilden 
später ungeheure Schvvärme, bisvveilen ein Dutzend innerhalb einer Strecke von 30 
engl. Meilen, hin und zuriick mit dem Wind fahrend, ohne sich in einer bestimmten 
Richtung zu bevvegen. 

Patria. Australia (Dämel) ef typ.; King River (Schortridge) ef? compl. ; 
N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 ef, Brit. Museum. — Australia (Boucard) ef; 
Victoria: Ararat (G. F. Hill) ?, Mus. Stockholm — Queensland: Bovven (Mus. Go- 
deffr.) 1 ?; N. S. Wales: Sydney (Mus. Godeffr.) ef?; S. W. Australia: Tamala 
(Exp. 1905) ?, Mus. Hamburg. — W. Australia: Albany (Brown) ef?; Melbourne ef?, 
Mus. Wien. 

Prceterea. Condobolin, N. S. Wales (Froggatt). 

Chortoicetes Jungi Branc. 

Chortoicetes Jungi Brancsik, Jahresh. Ver. Trencs. Com. XIX — XX, p. 70 (1897); Chortoicetes pusilla 
(nec Walk.) Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 194 (1910). 

Von dieser Art liegen mir einige ??, drei derselben von Yorketown, von wo 
Jungi beschrieben worden, vor. Sie sind in der Regel etwas grösser als pusilla 
Walk. und pusillula Rehn (eines von Yorketown ist ungewöhnlich klein, vid kleiner 
als die ubrigen), der sie am nächsten stehen, und sind in ihrer allgemeinen Farbe 
mehr ockergelb als diese. Costa frontalis ist zwischen den Fiihlern gewöhnlich ab- 
geplattet, wie bei pusilla, bei einem Stuck leiclit rinnenförmig. Die Hinterschienen 
sind einfarben ockergelblich, nicht in dem äusseren Teil blutrot, und ohne öder mit 
kaum angedeutetem dunklem Ring innerhalb der Mitte. Brancsik beschreibt sie als 
»rubescentibus». 

Wie erwähnt, variieren sie sehr in der Grösse, öder lieber, ein Exemplar vom 
selben Fundort wie zwei andere und ohne Zweifel mit diesen zusammengehörend, ist 
viel kleiner als die ubrigen. 

ef: Long. mit Deckfl. 21—31, Körper 19—24, Fuhler 5,5—6.3, Pronot. 3—5, 
Deckfl. 16 — 24, Hinterschenk. 11,5 — 14, Hinterschien. 9.8 — 11 mm. 

Patria. S. Australia: Yorketown ef? typ. Mus. Trencsin — Yorketown ?? 
Mus. Wien et Stockholm — N. S. Wales (Froggatt) ? Mus. Stockholm. 

Chortoicetes pusillula Rehn. 
Chortoicetes pusillulus Rehn, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. XXIII, p. 447, fig. 4, J 1 (1907). 

Wie Rehn angibt, ist diese Art mit Jungi nahe verwandt aber kleiner und 
entbehrt dunkler Flecke in campus axillaris der Deckfliigel. Costa frontalis ist 
zwischen den Fiihlern tief, bei Jungi schwach öder oft gar nicht rinnenförmig. Seine 
Beschreibung ist auf ef ef basiert, und das ? war bisher unbekannt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 49 

Die mir vorliegenden Exemplare sind kleiner als Jungi, und das J 1 hat kein Rot 
an den Hinterschienen. Die zwei ?? aber haben nach aussen rot angehauchte 
Hinterschienen sowie auch einen langen unregelmässigen schwarzbraunen Fleck in 
campus axillaris. Nur mit mehr Material ist es möglich sicher zu entscheiden, ob 
sie mit pusillula identisch sind. 

Sie ähnelt auch habituell sehr pusilla Walk., ist aber kleiner und unterscheidet 
sich leicht durch die zwischen den Fiihlern rinnenförmige costa frontalis, deren deut- 
lich abstehende Ränder sich direkt in den abstehenden Rändern des fastigium fort- 
setzen. Eine feine Querbriicke ist an der Spitze der foveola? oft vorhanden. Bei 
pusilla ist costa frontalis von der Ocelle bis an das oben ausgehöhlte fastigium 
flach, eingedriickt punktiert, nicht rinnenförmig. Hinterschenkel unten bei pusillula 
blass hornfarben, bei pusilla in area inferointerna blutrot. Hinterschienen bei pu- 
silla grösstenteils blutrot, bei pusillula blass, fast weisslich, bei den vorliegenden 
$? jedoch nach aussen schwach rot angehaucht. 

Die vorliegenden Exemplare messen: 

c?: Long. c. elytr. 16. 5, corp. 12, pron. 2,5, ant. 5,5, elytr. 12,5, fem. post. 7.5, 
tib. post. 7 mm. 

$: Long. c. elytr. 20—22,5, corp. 17 — 19, pron. 3,4, ant. 6—6,5, elytr. 15 — 18, 
fem. post. 9—11, tib. post. 8,5—9 mm. 

cT (typ.): corp. 12,5, pron. 2,5, elytr. 11,5, fem. post. 8,1 mm. 

Patria. Australia: Victoria, ef typ., Mus. New York — Australia (Boucard) 
1 J 1 2 ? Mus. Stockholm. — Victoria: Melbourne, c??, coll. Brunner, Mus. Wien. 

Chortoicetes fräter Brancs. 

Chortoicetes fräter Branc, Jahresh. Ver. Trencs. Com. XIX — XX, p. 71 (1897); Kirby, Cat. Orth. 
Locust. p. 194 (1910). 

Patria. S. Australia: Yorketown c?$ Mus. Trencsen. 

Chortoicetes marginalis n. sp. — Taf. 1. Fig. 27. 

$ : Costa frontalis tota sulcata, basi ad fastigium marginibus elevatis costa 
gracili transversa connectis; vertex medio glaber, utrinque scaber; fastigium supra 
valde impressum, marginibus elevatis anticis in marginibus costa? frontalis continuatis 
antrorsum valde convergentibus, lateralibus subparellelis; antennce filiformes longi- 
tudine capitis ac pronoti; pronotum supra antice subrectum utrinque leviter late in- 
curvum, postice triangulariter produetum angulum subobtusum apice rotundato for- 
mans; pronotum medio contractum, carina media tota distincta; carinse laterales 
abbreviatse sulco postico sectse, retrorsum divergentes, marginem posticum non attin- 
gentes, in lobo antico minus distincta?, sulcum posticum versus valde convergentes, 
a posticis separata?; angulus inferoposticus valde rotundatus, leviter produetus, mar- 
gine postico laterum pronoti late incurvo; margo inferior rectus, ascendens, antice 
angulum subrectum rotundatum formans. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 7 



50 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DIODEA AUSTRALICA. 

Rubescens, subtus f lavida; costse frontales nigro punctatse; macula postocularis 
magna, rubro-variegata, minus distincta, infuscata; antenna3 testacese partim infus- 
catae; 'pronotum supra utrinque macula indistincta fusca, margine postico laterum 
maculis parvis nigris; elytra opaca ner vis fuscis, in campo discoidali ssepe rubris vel 
flavidis; campus marginalis ad curvaturam macula majore infuscata, extus maculis in- 
fuscatis parvis indistinctis; area intercalata intus maculis parvis fuscis minus distinctis; 
campus axillaris maculis parvulis indistinctis fuscis; elytra apicem versus leviter in- 
fuscata apice opaco; alse hyalinse nervis fuscis, margine antico apicem versus distincte 
infuscato; pedes antici rubescentes indistincte fusco maculati; femora postica supra 
fasciis infuscatis duabus, apice intus nigra; area inferointerna et internomedia lsete 
flavidse, hsec collo macula nigra; femora postica extus rubescente adumbrata, medio 
leviter infuscata, costse punctis nigris; tibise postica3 albida3 ante medium nec non 
apice infuscata?. 

$: Long. c. elytr. 26, corp. 20, ant. 7, elytr. 21, fem. post. 11, tib. post. 9,5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 ? typ. Brit. Museum. 

Gen. Aiolopus Fieb. 

Aiolopus Fieb. Lotos III, p. 100 (Mai 1853); Epacromia Fisch., Orth. Eur. p. 296, 360 (Nov. 1853); 
JEolopus Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 190 (1910). 

Aiolopus tamulus Fabr. — Taf. 18, Fig. 7—8. 

Gryllus tamulus Fabricius, Ent. Syst. Suppl. p. 195 (1798); Acridium (Gomphocerus) tamulus De Haan, 
Temminck, Verhandel. Orth. p. 162 (1842); Gryllus dorsalis Thunb., Mém. Acad. Petersb. V, p. 229 (1815); 
IX, p. 394, 405, N:o 18 (1824): Gomphocerus tricoloripes Bukm., Handb. Ent. II, p. 649, N:o 13 (1838); 
Epacromia dorsalis Stål. Recens. Orth. I, p. 111, N:o 1 (1873); Epacromia tamulus Jacobs. & Bianciii, Preni. 
i Lozhn. Ross. Imper. p. 186, 247 (1902); JEolopus tamulus Kirby 1. c. p. 192 (1910). 

Patria. N. W. Australia, Kimberley-Distr. (Mjöberg) 5 J$; Queensland: 
Colosseum, Cedar Creek, Evelyne, Malanda (Mjöberg) 14 J 1 ?; Peak Downs, Gayndah, 
Rockhampton (Mus. Godeffr.) $c^; N. S. Wales 1 J; N. Territory: Darwin, Stapleton 
(G. F. Hill) ??, Mus. Stockholm. — Queensland: Peak Downs, Gayndah, 2 $ Mus. 
Berlin. — N. Australia: Alexandria (W. Stalker) compl. c?$ Brit. Mus.; — Tonga- 
Ins. 2 <? Mus. Hamb. 

Prceteria. N. S. Wales (Rehn). Persia, Burma, Japan, Java, Celebes (t. Kirby). 

Ex India descripta. 

4. Fam. Oedipodidft. 

Dispositio geiieruin. 1 

A. Ocelli ad oculos positi vel leviter distantes. Oedipodites. 

a. Pronotum carina integra vel per sulcum unicum intersecta. 
b. Pronotum acute cristatum. 



1 Cf quoque Blcpomma, quam non vida. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:R 3. 51 

[Gastrimargus Sauss. 
(Al» träns verse fusco-fasciat*) \ 0edaUus FlEB> 

bb. Pronotum carinatum haud cristatum. 

(Alse hyalina3 vel apice fusco adumbratse). 

c. Elytra tota membranacea. Locusta L. 

cc. Elytra dimidio basali magis coriacea, irregulariter reticulata. 

d. Calcaria interna tibiarum posticarum haud insigniter insequalia, 
normalia, arcuata. Dittopternis Sauss. 

dd. Calcaria interna tibiarum posticarum valde inaequalia; inferum 
longissimum, unguiculo brevi, rectangulatim incurvo. 

Heteropternis Stål. 
aa. Pronoti dorsum vel ejus carina per sulcos 2 — 3 intersecta. 

b. Verticis scutellum (fastigium supra) longitudinale, marginibus anticis 
antrorsum valde convergentibus, vel costa frontalis basi carinam for- 
mans, 
c. Angulus anticus laterum pronoti rotundatus vel angulatus, non pro- 
ductus; carina mediana pronoti inter sulcos obliterata. 
d. Carinse laterales costa3 frontalis in margines fastigii transientes 
(pronotum glabrum) ; Sphingonotus Fieb. 

dd. Carinse laterales costa frontalis basi juncta, carinam medianam 
formantes (pronotum valde scabrum). Qualetta Sjöst. n. 

cc. Angulus anticus laterum pronoti acute productus; carina mediana 
pronoti inter sulcos non obliterata. 

Pycnostidus Sauss. 

bb. Verticis scutellum träns versum, antice latius, margines elevati antici in 

angulo obtuso, medio interrupto, positi, vel lineam subrectam trans- 

versam formantes. (Urnisce). 

c. Costa frontalis supra os obliterata. 

d. Carina mediana pronoti in lobo postico nulla; costa supero- 
media femorum posticorum serrata; pronotum antice medio 
emarginatum. Caparra Sjöst. n. 

dd. Carina mediana pronoti in lobo postico gracilis sed distincta; 
costa superomedia femorum posticorum glabra; pronotum an- 
tice medio rotundate productum. Umisa Stål. 
cc. Costa frontalis usque ad os producta. Tapesta Sjöst. n. 
AA. Ocelli ab oculis remoti. Trinchites. 

a. Pronotum magis dimidio posteriore retrorsum in processum productum. 

Phanerocerus Sauss. 
aa. Pronotum postice breviter productum vel late rotundatum. 



Vide Prod. Oedip. p. 109 — 110 (1884). 



52 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

b. Pronotum distincte longius quam latius, postice angulariter productum, 

quam tibise posticse multo brevius. Bujorania Sjöst. 

bb. Pronotum a supero visum subcirculare, postice sensim curvum, quam 

tibiae posticse longius. Raniliella Sjöst. n. 



Gen. Gastrimargus Sauss. 

Mém. Soc. Geneve, XXVIII (9) p. 109, 110 (1884), XXX (1) p. 37 (1888); Jacobs. & Bianchi, Prem. 
i Lozlin. Ross. Imp. p. 187, 254 (1902); Kikby, Cat. Orth. Locust. p. 226 (1910). 

Gonotypus: Gastrimargus verticalis Sauss. {virescens Thunb.). 

Gastrimargus musicus Fabe. 

Gryttus musicus Fabkicius, Syst. Entom., p. 290, N:o 15 (1775), tom. 2, pag. 55, N:o 34 (1793); 
Acrydium musicum Oliv. Encycl. Méth. VI, p. 222, N:o 32 (1791); Oedipoda musica Serv., lus. Orth., p. 720, 
N:o 1 (1839); Ann. Rep. Depart. Agric. Victoria, pl. (1873); Mc Coy, Prodr. Zool. Vict. XI, p. 41, color. pl. 
110 (1885); Gryttus pictus Leåch, Zool. Misc. I, p. 57, pl. 25 (1814); Locusta danica Feogg. (nec Lin.), Agr. 
Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1104, color. pl. 1, fig. 1 (1903); Austral. Ins., p. 41, fig. 23(1907); Farmers Bull. 
N:o 29, pag. 9, fig. (1910); Gastrimargus musicus Kirb., Cat. Orth. Locust. p. 227 (1910); Sjöst., Arkiv 
f. Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 11 (1920); Gastrimargus marmoratus Thunb., (flavus Stoll); ef. Kirby, Cat. 
Orth. Locust. p. 226 (1910); Sjöst. Kilimandjaro-Meru-Exp. 17: 7, p. 173 (1909). 

Biologie. Diese durch ihre an der Basis schön eiergelben, aussen von einem 
breiten, ungebrochenen, schwarzbraunen Band begrenzten Hinterflugel charakteristische, 
in grossen Teilen von Afrika, Madagaskar, Indien und China vorkommende Art scheint 
iiber ganz Australien verbreitet zu sein. Besonders gemein scheint sie in offenem, 
mehr wiistenartigem Terrain, wie im Kimberley-Distrikt, zu sein, wo sie nach Mjö- 
berg bisweilen in ungeheuren Mässen auftritt, die den ganzen Boden bedecken. 

Zerstört nach Froggatt das Blätterwerk in Traubenpflanzungen und Gärten 
und ist dabei nicht wenig schädlich. Sie kommt nach ihm in N. S. Wales in offenem, 
von Gräs bewachsenem Terrain vor, besucht aber auch Waldgegenden längs der Kiiste. 
Beim Auffliegen lässt sie klingende Töne hören, was zum Namen musicus Veran- 
lassung gegeben hat. Sie fliegt gewöhnlich nicht länge Strecken, bevor sie sich wieder 
niederschlägt. 

In Victoria ist sie nach Mc Coy, und zvvar im späteren Teil des Sommers, 
iiberall sehr gemein. 

Patria. Nov. Hollandia, typus, Brit. Mus. coll. Dom. Banks; Sydney; Port Dar- 
win; Thursday Isl. ; Alexandria; Inkerman, Brit. Mus. — N. W. Australia: Kimberley- 
Distr. (Mjöberg); Queensland: Atherton, Bellenden Ker, Coiosseum, Herberton, Yarra- 
bah (Mjöberg) cT? numerosi, Mus. Stockholm — Queensland: Bowen ef, Gayiidah $, 
Rockhampton ??; N. S. Wales: Sydney J2 (Mus. Godeffr.); S. W. Australia: 
Brancaster (Whistler) 2 ?, Mus. Hamburg. - - Tasmania, 2 ? Mus. Paris. — Port 
Curtis, Bowen, N. S. Wales (coll. Brunner) $$, Mus. Wien. 

Prceteria. India, Cap de Bonne-Esp. (Serville); Victoria (Mc Coy, Rehn); 
N. S. Wales (Froggatt); O. Afr., Usambara, Kilimandjaro (Sjöst.); Kongo (Sjöst.); 
Lorenzo Marqu.; Madagaskar (Sjöst.); Java, China, Manilla (Mus. Stockholm) etz. 






KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 53 

Gen. Oedaleus Fieb. 

Fieb. Lotos III, p. 126 (1853); Sauss., Mém. Soc. Geuéve, XXVIII (9), p. 110, 115 (1884); XXX (1). 
p. 18, 37, 40 (1888); ef ultra Klkby, Cat. Orth. Locust. p. 224 (1910). 
Genotypus: Acrydium nigrofasciatum De Geer. 

Dispositio specierum. 

a. Pronoti crista prominula, arcuata. v. austrulis Sauss. 

aa. Pronoti crista humilis, subrecta. senegalensis Krauss. 

Oedaleus nigrofasciatus De Geer var. australis Sauss. 

Oedaleus nigrofasciatus De Geer var. australis Sauss., Addiment. Prod. Oedip. p. 41 (1888); Oedaleus 
australis Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 225 (1910). 

Speciei sequenti valde affinis et in illam transiens. 

Patria. Nov. Holland, <^? typ. Mus. Geneve; Queensland: Colosseum (Mjö- 

berg), 1 c? 2 $ Mus. Stockholm. 

Oedaleus senegalensis Krauss. 

Pu ch i/t yl us senegalensis Krauss, Sitz. Akad. Wiss. "Wien, Math.-nat. Cl. IXXVI (1), p. 56, X:o 1, pl. 1. 
fig. 9, 9 A. (1877); Oedaleus senegalensis Sauss. o. c, p. 110, 117, N:o 10 (1884), p. 40, 42, N:o 8 (1888); 
Froggatt, Agric. Gaz. X. S. Wales XIV, p. 1105, pl. color. tig. 5 (1903); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 225 
(1910); Sjöst., Arkiv f. Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 11 (1920); Gtypöhippus arenivolans Butl., Proc. Zool. Soc. 
Loud. 1881, p. 85. 

Patria. Afrika: Senegal, typ. — Queensland: Christinas Creek, Colosseum, 
Tolga (Mjöberg) 3 ef, 3 ?, Rockhampton ?, Gayndah ?, Mus. Stockholm. --N. W. 
Australia: Brisbane <£; Queensland: Bowen S, Gayndah c?¥, Peak Downs ?. Rock- 
hampton ?; N. S. Wales: Sydney ? (Mus. Godeffr.) Mus. Hamburg. — N. Queens- 
land: Inkerman (Stalker) ?; Sydney $; Tasmania o, Brit. Museum. — Melbourne, 
Port Adelaide, Sydney, Rockhampton (coll. Brun^er) <?? Mus. Wien. 

Prceteria. S. u. W. Asia (Kirby); Senegal; Afr. centr., merid. et orient. (Sauss.); 
N. S. Wales: Leura. — Katoomba on the Blue Mountains, Singleton, Richmond River 
(Froggatt); N. S. Wales (Rehn). 



Gen. Locusta L. 

Syst. Nat. ed. X, p. 431 (1758); Paclujtylus Fieb. Kelch, Grandi. Kenntn. Orthöpt. p. 5 (1852) ef. ultra 
Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 228 (1910). 

Genotypus : Oryllus Locusta migratorius L. 

Dispositio specierum (Saussure). 

a. Prouotum constrictum caput magis liberans, margine postico arcuato-rotundalo, dorso humiliter lineari-cari- 
nato, suleo typico magis impresso, in dorso transverso, subarcuato. Dorsum fasciis 2 fuscis parallells tseni- 
aque media pallida parallela. Prozona rugulata, ejus carina per suleum anticum plus minusve intersecta. 
Femora postiea gracillima. Elytr. ^ 4(J, $ G0 mm. migratoroides Reich. 

aa. Prouotum haud vel vix constrictum, capitis basin involvens, margine postico angulato, sulco typico subtiliore, 
in carina obtusangulato. Dorsum fasciis 2 fuscis postice subconvergeutibus. Prozona haud rugata, ejus 
carina integra. Femora postiea valida. Alae basi virescentes. 



54 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

b. Minor; Fronotum subselliforme, cjus crista humilis. Femora postica graciliora, margine supero parum 

arcuato, liaud dilatato. Elytra J 1 24 — 30, $ 35 mm. austrälis Brunn. 

bb. Validior; Pronoti crista plus minus arcuata. Femora postica valida, margine supero dimidio basali 

arcuato, dilatatiusculo. Elytra omnino nigro conspersa, £ 38—42, $ 40 — 52 mm. danica L. 

Locusta danica Lin. — Taf. 18, Fig. 4—5. 

Gryllus (Locusta) danicus Lin., Syst. Nat. ed. 12, t. I, p. II, p. 702, N:o 57 (1767); Pachytylus cine- 
rasccns (Fabr.), Saussure, Prod. Oedip. p. 120 (1884); Locusia danica Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 230 (1910). 

Patria. Queensland: Cedar Creek, Bellenden Ker, Malanda (Mjöbeeg), 6 c?, 2 $ 
Mus. Stockholm. — Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) ?; N. S. Wales (Frog- 
gatt) J 1 ?; N. Australia: Victoria River, Brit. Museum. — Queensland: Bowen J$; 
N. S. Wales $ (Mus. Godeffr.), Mus. Hamburg. 

Prceteria. Madeira, Teneriffa, Gap, Mauritius, Corea, N. Hebrides, N. Zealand, 
Sandwich Isles (Walker). Europa media et merid.; Africa et insula? vicinse; 

Oriens; Asia: India, insula? asiaticse, Sina; Nova Hollandia, Nova Zeelandia et Poly- 
nesia (Saussure). Cosmopolit. — America [indroduced] (Kirby). 

Locusta migratoroides Reich. — Taf. 18, Fig. 6. 

Oedipoda migratoroides Reich. in Lefebvre et Galinier Voyage en Abessinia III, p. 430, N:o 1, pl. 28, 
fig. 12 (1847); Pachytylus migratoroides Sauss., Prod. Oedip, p. 120 (1884); Hutton, Träns. N. Zealand Inst. 
XXX, p. 149, 150 (1897); Pachytylus migratorioidcs Jac. & Biakcii., Prem. i Lozbn. Ross. Imp. p. 188, 25G 
(1902); Locusta migratoroides Kirby, Cat. Ortb. Locust. p. 229 (1910). 

Patria. Australia, Abyssinia, India, Philippine Island, N. Zealand (Saussure 
et Hutton 1. c). Ex Africa descripta. 

Locusta austrälis Brunn. 

Pachytylus austrälis Brunn., Saussure Prod. Oedip., p. 120 (1884); Locusta austrälis Froggatt, Agric. 
Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1106 (1903); Farmers Bull, N:o 29, pag. 11, fig. (1910); Kirby, Cat. Orth. Locust. 
p. 229 (1910). 

Patria. Ex Ins. Fidji et Tongatabu descripta a Froggatt ex N. S. Wales et 
Queensland indicata. 



Gen. Dittopternis Sauss. 

Mém. Soc. Geneve, XXVIII (9), p. 52, 125 (1884), XXX (1), p. 19, 44 (1888); Kirby, Cat. Orth. 
Locust. p. 219 (1920). 

Genotypus: Dittopternis couloniana Sauss. 

Dittopternis cruciata Sauss. 

Dittopternis cruciata Sauss., 1. c. XXX, p. 45 (1888); Kirby 1. c. p. 220. 
Patria. S. Australia: Gawlertown, $ typ., Mus. Geneve. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 55 

Gen. Heteropternis Stål. 

Recens. Orth. I, p. 117, 128 (1873); Sauss. Mém. Soc. Geneve, XXVIII (9), p. 129 (1884), XXX (1), 
p. 19, 45 (1888); Jacobs. & Bianchi, Prem. i Lozhn. Ross. Imp., p. 1G8, 188, 258 (1902); Kikby, Cat. Orth. 
Locust. p. 220 (1910). 

Genotypus: Heteropternis pyrrhoscelis Stål. 

Heteropternis obscurella Blanch. — Taf. 2, Fig. 1—2. 

Oedipoda obscurella Blanchakd, Voyage au Pole Sud, Zool. IV, p. 375 (1853); Ocdipodu obscura Blanch. 
(nec Fabr.) o. c. Ältas Ins. Orth. pl. 3, fig. 10 (1853); Heteropternis obscurella Sauss. o. c. 1884, p. 129, 130, 
N:o 2, 1888, p. 46, 47, N:o 2; Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 220(1910); Sjöst., Arkiv f. Zool. Bd 12, N:o 20, 
p. 10 (1920); Chortoicetes obscurella Kirby 1. c, p. 193 (1910). 

Patria. Molukken: Banda, typus, Mus. Paris. — Queensland: Peak Downs 
(Mus. Godeffr.) ?, Bellenden Ker, Colosseum, Atherthon, Cedar Creek, Tolga, Yarra- 
bah, Laura, Cape York Peninsula (Mjöberc) 28 <£, 17 $; W. Australia: Fremantle, 
Perth (Mjöberg) 1 ef , 4 $ ; N. Territory: Darwin (G. F. Hill.) $, Mus. Stockholm. — 
S. W. Australia: Guildford, Subiaco, Cannington, East Fremantle (Exp. 1905) complur. 
J 1 ?; N. S. Wales: Newcastle (Bråkenhjelm) 1 ?; Queensland: Peak Down (Mus. 
Godeffr.) ? Mus. Hamburg. — Perth, Queensland, Port Darwin, c^J 1 ??, Brit. Museum. 
— N. Guinea (Nyman) ? Mus. Stockholm. 

Prceteria. Key Island; N. Guinea, Brisbane, Borneo, Ceram, Amboina 
(Saussure). 

Oedipoda (i) Pellarini Le Guill. 
JEdipoda Pellarini Le Guii.lou, Rev. Zool. 1841, p. 295, N:o 1; Kirby, Cat, Orth. Locust. p. 242 (1910). 

»Brunnea; thorace sub-tri-carinato; elytris griseis brunneo-maculatis; tibiis om- 
nibus villosis; abdomine sub-carinato, nec maculato — L. 20. env. 32 mil. — H. 
1'Australie septentrionale». 

Patria. N. Australia (mihi ignota). 



Gen. Sphingonotus Fieb. 

Sphingonothus Fieb. Kelch, Orlhopt. Oberschles. p. 2 (1852). Cf. ultra Kirby, Cat. Orth. Locust. 
p. 271 (1910). 

Genotypus: Gryllus Locusta ccerulans Lin. 

Sphingonotus erythropterus Sjöst. — Taf. 2, Fig. 3—4. 

Sphingonotus erythropterus Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 12 ^^ (1920). 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg), 6 J\ 1 $ typ. Mus. 
Stockholm. — Queensland: Peak Downs 1 ? Mus. Hamburg. — Australia, $ Mus. 
Berlin. 

Wie ich unter der Gattung Acridium näher gezeigt habe, sollte diese Gattung Acrydium Geoffr. heissen, 
da die erste Type dieser Gattung Sphingonotus coernlans (L.) ist. Um nicht noch niehr Verwirrung mit diesem 
Nanien zu verursachen, habe ich nur darauf aufmerksam niachen wollen. 



56 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRAL1CA. 

Qualetta n. gen. 

? : Costa frontalis brevis, lata, leviter impressa, scabra, ad ocellos superiores 
terminata, basi carinula modo indieata, ad ocellum leviter, infra ocellum valde con- 
stricta, lateribus elevatis ante medium, inter ocellum et labrum, extincta; pars in- 
ferior faciei grosse impresso-punctata et leviter reticulata; costa? laterales a latere 
visse curva?; fastigium in parte anteriore ad oculos carinula brevi instructum; ocelli 
ab oculos leviter remoti; antennas lineares; pronotum supra valde scabrum, in latera 
subglabrum, leviter reticulatum et impresso-punctatum, antice constrictum; margo 
anticus utrinque leviter et late incurvus, medio distincte emarginatus; lobus posticus 
planus, productus, angulum leviter obtusum formans, carina mediana gracilis, com- 
pleta; carina in lobo antico modo antice indieata, parva, compressa, inter sulcos ob- 
literata; canthi laterales modo medio indicati, sulco typico secti; dorsum pronoti 
sulcis quatuor intersectum, scilicet sulco typico et insuper sulcis tribus anticis; sulcus 
typicus in medio lobi lateralis pronoti terminatus, in angulo recto cum sulco pra?ce- 
denti se jungens, hic ultra in lateribus productus; sulcus primus supra indistinctus, in 
parte superiore laterum tenuiter indicatus; sulcus secundus modo supra explicatus; 
sulcus tertius supra minus distinctus, in lateribus gracilis, impressus, distinctus; margo 
posticus laterum pronoti rectus, leviter undatus; angulus posticus late rotundatus, 
margo inferior antice ascendens, incurvus, angulo antico angulum rectum apice acuto 
formante; spatium inter lobos metasterni träns verse quadratum (?), quam dimidia pars 
spatii inter lobos mesosterni magis latum; abdominis primum segmentum utrinque 
la?vigatum; costa superomedia et inferomedia femorum posticornm distincte undata, 
spina postice medio subnulla; lobi geniculares prsesertim exteriores rotundati; tibia? 
postica3 supra in margine externo spina apicali nulla, extus spinis 6, intus 11 armata?; 
elytra femora valde superantia, campus marginalis infra medium leviter ampliatus; 
vena intercalata perfecta, ima basi modo obliterata, paulo ante medium cum margine 
antico area? intercalatse parallele produeta. 

Genotypus: Qualetta maculata Sjöst. 

Qualetta maculata n. sp. — Taf. 2, Fig. 5—6, 6 a. 

$: Testacea, antennis fusco annulatis; elytra colore corporis leviter et sparse 
fusco maculata, apice magis opaca; ala? hyalina? postice macula magna brunnea, mar- 
gine antico ante apicem macula elongata stigmatica fusca; area superoexterna femo- 
rum posticorum nigro punctata, area internomedia fusca, costa inferoexterna rubes- 
cens; tibia? postica? läste testacea?, vix rubro adumbrata? (in vivo ut in <£ cum latere 
inferiore femorum posticorum fortasse rubrae). 

$: Long. c. elytr. 34, corp. 26, ant. 8, elytr. 28, fem. post. 13,5, tib. post. 11 mm. 

ef: Minor, rubescens; macula? inferiores elytrorum vittam transversam obliquam 
formantes, macula? externa? modo in margine postico distincta?; femora postica intus 
ut tibia? postica? rubra, extus ad collum macula nigra; tibia? antica? fasciis duabus 
nigris; costa supero- et inferomedia femorum posticorum minus undulata; cerci conici 
apicem abdominis non attingentes. 






KUNOL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 57 

cT: Long c. elytr. 24, corp. 18, pron. 4, elytr. 19, fem. post. 9, tib. post. 8,5 mm. 
Patria. W. Australia: Post Heland (Mjöberg) 1 ? typ. Mus. Stockholm. - 
Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) c? Brit. Museum. 



Gen. Blepomma Brancs. 

Jahresli. Ver. Trencs. Com. XIX— XX, p. 72 (1897). 

Blepomma rnginata Brancs. 

Blepomma rnginata Brancs. 1. c. p. 73, pl. 3, fig. 15 a — e (1897). 

Patria. S. Australia: Yorketown, 3 Ex. Mus. Trencsen. (non vidi). 

Blepomma levior Brancs. 

Blepomma levior Brancs. 1. c. p. 73 (1897). 

Patria. S. Australia: Yorketown, 3 Ex. Mus. Trencsen. (non vidi). 

Gen. Pycnostictus Sauss. 

Mém. Soc. Geneve XXVIII (9), p. 60, 215, fig. 8 elytr. (1884); o. c. XXX (1) p. 24, 91 (lfao 
Genotypus: Pycnoalictus seriatus Sauss. 

Pycnostictus seriatus Sauss. — Taf. 2, Fig. 7—8. 

Pycnostictus seriatus Sauss. 1. c. p. 215, $ (1884); p. 91, <$ (1888); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 271; 
Epacromia turlida Walk., Cat, Derm. Salt. Brit. Mus. IV, p. 779, N:o 25 $ (1870). 

Patria. ' Queensland: Cape Greenville (Mus. Godeffr.) $ typ. — N. W. Au- 
stralia: Kimberley-Distrikt, Noonkanbah, Broome; Queensland: Yarrabah, Atherton, 
Bellenden Ker, Cooktown (Mjöberg) 13 <?, 7 ?; Peak Downs (Mus. Godeffr.) cf$; 
Darwin N. T. et Melville Is. (G. F. Hill.) c?? compl., Mus. Stockholm. Peak 

Downs, ? Mus. Berlin. — Queensland: Peak Downs, Bowen, Rockhampton (Mus. 
Godeffr.) 4 d\ 5 ? ; N. S. Wales: Newcastle (Bråkenhjelm) ef?; Sydney (M. G.) c? 
(Timm) ?; South Perth (Exp. 1905) 2 $ ; S. W. Australia: Guildford, Buckland Hill 
(Exp. 1905) 2 $, Mus. Hamburg. — N. Australia: Alexandria (Stalker); Ctr. Au- 
stralia: Hermannsburg (Hillier); W. Australia: Perth; ?$ compl. Brit. Museum. 

Caparra n. gen. 

c£: Costa frontalis inter antennas leviter produeta, os versus sensim ampliata, 
sulcata, basi angustissima, infra ocellum constricta, supra os evanscens; fastigium 
leviter declive, planiusculum, marginibus elevatis, antice latius, marginibus anticis fere 
in lineam transversam positis, modo angustissime separatis, in latera costse frontalis 
produetis, marginibus posticis retrorsum convergentibus, leviter incurvis; vertex leviter 
scaber; antennce lineares, compressa?, apicem versus sensim leviter ampliatse; pronotum 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 8 



58 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

supra valde scabrum, in lateribus, prsesertim lobi antici, glabrius; margo anticus 
rectus, medio leviter productus et distincte emarginatus; lobus posticus leviter pro- 
ductus, medio rotundatus, utrinque leviter emarginatus; carina mediana pronoti in 
lobo postico nulla, in lobo antico antice subtilissime indicata; carinse laterales leviter 
explicatae; sulci tres in dorso transverse percurrentes; sulci duo postici ut sulcus an- 
ticus in lateribus sat explicati, sulcus secundus modo superne indicata, ut sulci 
postici carinas laterales secans, sulcus anticus supra extincta; carinse laterales lobi 
postici per sulcum posticum intersectae, brevis, graciles, marginem posticum non attin- 
gentes; margo posticus laterum pronoti rectus, cum margine inferiore angulum rectum 
valde rotundatum formans; margo inferior antice ascendens; costa superomedia femo- 
rum posticorum serrata, apice in spinam acutam producta; lobi geniculares breves 
apice valde rotundato; tibise posticse supra in margine externo spina apicali nulla, 
extus 6, intus 10 spinosae; spinse in margine externo sensim valde, in margine interno 
minus ampliatse; spatium inter foramina metasterni (?) transverse quadratum; elytra 
femora distincte superantia. 

Genotypus: Caparra amiculi Sjöst. 

Caparra amiculi n. sp. — Taf. 2, Fig. 9. 

' $: Testacea, facies fusco variegata; caput et pronotum supra fusco-brunnea; 
latera lobi antici pronoti albo-flavida medio inter sulcos posticos macula subquadrata, 
margine inferiore macula magna, margine antico infra medium macula minuta nigra; 
margo posticus nigro maculatus; antennse supra et apice fuscse; femora postica lobis 
genicularibus externis et margine postico exceptis apice nigra, supra fasciis duabus, 
anticis latioribus, ultra per magnam partem laterum exteriorum extensis, ut macula 
antica, nigris; costa inferoexterna nigro maculata; abdomen ut pectus f lavescens, 
supra basi nigra, retrorsum sensim dilutius, brunnescens; tibia? posticse pallide testacese, 
spinis apice nigris; elytra opaca venis albidis vel rufescentibus; campus marginalis 
totus ante venara humeralem fusco punctatus; campus discoidalis in area intercalata 
maculis rotundis nigro-brunneis, extra aream illam maculis tribus irregularibus, externa 
minima; campus axillaris basi infuscata immaculatus; alse hyalinae venis fuscis ima 
basi albidis, margo anticus ante apicem ut stigmate elongato fusco ornatus. 

?: Long. c. elytr. 29, corp. 26, ant. 9, elytr. 21, fem. post. 15, tib. post. 12 mm. 

Patria. S. W. Australia: Subiaco, nördl. (Exp. 1905) 1 typ. ? Mus. Hamburg. 



Gen. Urnisa Stål. 

Freg. Eugenies Resa, Ins. p. 343 (1860); Saussure, Mém. Soc. Geneve XXYIII (9), p. 61, 216 (1884); 
XXX (1), p. 24, 91 (1888). 

Genotypus: Oedipodu (Urnisa) erythrocnemia Stål. 

Dispositio specieruni. 

a. Pronotum postice rotandatum, utrinque plus minusve compressum, interdum vix conspicue iucurvuni. 

b. Margines antici fastigii lineam transversam rectam vel subrectam, medio subtilissime vel non interruptam, 
formantes; costa frontalis supra ocellum angusta marginibus parallelis; tibise postic« rubra?. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 59 

c. Pronotum supra leviter rugosum. erythrocnemis Stål. 

cc. Pronotum supra valde granulato-rugosum et saepe toto brunneo-nigrum. sobria Walk. 

bb. Margines antici fastigii antrorsum convergentes, medio magis (latitudine circiter ocelli) separati; costa 

frontalis supra ocellum latior, medio leviter ampliata vel marginibus os versus leviter divergentibus; 

tibise posticse violaceo-rubrse vel testacese. 

c. Pronotum supra testaceum, brunnescens. guttulosa Walk. 

cc. Pronotum supra nigrum, latera flavida, limine distinctissimo. dorsalis n. sp. 

aa. Pronotum postice utrinque distincte incurvum, medio lobum angustatum rotundatum formans, margine distincte 

recurvo; pronotum supra valde rugosum. emarginata n. sp. 

Urnisa erythrocnemis Stål. — Taf. 2, Fig. 10. 

Oedipoda (Urnisa) erythrocnemis Stål, Eugenies Resa, p. 343, N:o 102, J 1 (1860); Urnisa erytJiroc- 
nemis Sauss., Mém. Soc. Geneve XXVIII (9) p. 217 (1884); XXX (1) p. 91 (ex p.) (1888); Kirby, Cat. Ortb. 
Locust. p. 271 (ex p.) (1910). 

?: Testaceo-brunnea; facies nigro flammata; vitta postocularis in pronotum ad 
sulcum posticum producta nigra; latera prozonse flavida inter sulcos posticos macula 
nigra, margo anticus puncto nigro; metazona producta, utrinque complanata vel vix 
conspicue incurva apice late rotundato; elytra testaceo-brunnea parte apicali pallidiore, 
area intercalata maculis magnis fusco-brunneis; campus marginalis postice punctis 
fusco-brunneis in lineam positis; alae hyalinse nervis fuscis, parte apicali fusco adum- 
bratee; femora postica testaceo-flavida, supra maculis nigris, antica majore et in aream 
externomediam producta; apice supra nigro; margo inferior arese externomedise nigro 
maculatus; area internomedia cum margine interno arese inferointernse ut tibiae posticae 
rubra. 

cT: Long. c. elytr. 15, corp. 14, ant. 7, pron. 2,8, elytr. 11,5, fem. post. 8,5, tib. post. 7 mm. 
?: » 26, » 24, — , » 5,2, » 20 » 13, 11,2 » 

Patria. N. S. Wales: Sydney (Kinberg) 2 J typ. Mus. Stockholm. — N. S. 
Wales (Froggatt) 1 $ Brit. Museum. 

Urnisa sobria Walk — Taf. 2, Fig. 15. 

Oedipoda sobria Walkrk, Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 744. N:o 83 $ (nec »mas») (1870); Urnisa 
erythrocnemis var. ntyosa Sauss. Mém. Soc. Geneve XXVIII (9) p. 217 (1884); Urnisa erythrocnemis (nec Stål), 
Kirby, Cat. Orth. Locust, p. 271 (ex p.) (1910). 

? (typ. ) : Long, c. elytr. 23, ant. 7, pron. 4,5, corp. 20, elytr. 1 8, fem. post. 12, tib. post. 9,5 mm. 
ef: * 16,5, > 7,4 * 3,4, » 13,5 * 12, » 9, '» 8 » 

Im Brit. Museum habe ich die zwei Typen Walker's gesehen. Beide sind $?, 
nicht wie Walker angibt efef. Das eine ist heller mit hyalinen Hinterfliigeln, ohne 
dunkle Schattierung nach aussen, und Pronotum ist unter den Seitenkielen mit einem 
dunklen Band versehen, was nicht an dem anderen Exemplar deutlich zu sehen ist, 
da die ganze Oberseite hier schvvarz erscheint. Die Oberseite ist stark granuliert, 
wodurch die Art sich von erythrocnemis leicht unterscheidet. Mit dieser Art scheint 
v. rugosa Sauss. identisch zu sein, was ich jedoch durch Autopsie nicht feststellen 
konnte. 

Patria. Australia (Dämel's coll.) ?, Port Stephen $, typi, Brit. Museum. — 



60 YNGVE SJÖSTKDT, ACR1DIODEA AUSTRÅLICA. 

W. Australia: Fremantle (Mj Öberg) ef larva, Mus. Stockholm. — Gawlertown (v. ru- 
gosa). — Queensland: Port Curtis (Dämel, coll. Brunner) ? Mus. Wien. — Sydney J 1 
Mus. Stockholm. 

Urnisa guttulosa Walk. — Taf. 2, Fig. 11 — 12, 12 a. 

Oedipoda guttulosa Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 745, N:r 84 $ $ (J 1 ?) (1870); Urnisa 
erythrocnemis (nec Stål) Kirby, Cat. Orth. Locust. (ex p.) p. 271 (1910); Epacromia? gråta Walk., 1. c. p. 
778, N:o 23, J 1 ; Epacromia turbida Walk. 1. c. p. 779, N:o 25 <£ (nec $, = Pycnostidus seriatus). 

?: Facies ut gena? inf ra oculos leviter rotundato-rugosa; costa f rontalis pro- 
funde sulcata, basi angusta, os versus sensim ampliata, infra ocellum constricta, ante 
os evanescens; costa? laterales rectse, ad antennas leviter incurva?; fastigium supra 
latum, subplanum, plus minusve declive, retrorsum angustatum, marginibus anticis 
et lateralibus elevatis; margines antici angulum valde obtusum formantes, in margines 
costa? frontalis produeti, medio distincte, circiter latitudine ocelli, separati; margines 
laterales retrorsum convergentes; vertex teretiusculus leviter scaber vel ut latera 
superiora capitis glaber; antennce filiformes, vix compressae, longitudine capitis cum 
pronoto; pronotum antice medio rotundate produetum, postice late curvum utrinque 
compressum, fere toto scabrum; lobus anticus granuloso-rugosus, lateribus inter sulcos 
partim glabris, nit.idis; lobus posticus totus rugulis granisque scaber, plus minusve 
distincte impresso-punctatus; lobus infero posticus angulum rectum valde rotundatum 
formans, margine inferiore antice ascendente; carina mediana pronoti gracilis, inter- 
dum fere obliterata; elytra femora postica multo superantia, angusta, apice attenuato- 
rotundato; campus marginalis basin versus leviter ampliatus; vena submarginalis 
recta, simplex; ala? margine postico sensim curvse; femora postica subgracilia quam 
tibise distincte longiora; tibise postica3 extus 6 — 7, intus 9 spinosse; calcaria bina in- 
terna longa, subsequalia, calcar internum paulo majus. 

Brunneo-testacea, interdum magis latericea, subtus flavida, macula postocularis 
indistincta fusca; latera pronoti vitta alboflava plus minusve nigro, interdum supra 
vitta lata nigra, terminata; antennae fuscse ad basin flavida?; elytra pallide flavida, 
tota fusco-brunneo maculata et punctata, venis compluribus interdum rubris; campus 
marginalis inter venam mediastinam et humeralem maculis parvis rotundatis fuscis, 
area intercalata anterior maculis majoribus, posterior immaculata nervis ssepe rubris; 
campus axillaris maculis extus in lineam positis fuscis; sdse hyalina? nervis fuscis, 
venulis ad basin pallidis, apice infuscata?; femora postica extus maculis tribus irre- 
gularibus elongatis nigris, supra bimaculata apice supra fusca, intus et subtus lsete 
flava, costa inferointerna rubro adumbrata; tibia? postica? violaceo-rubra?, extus magis 
testacese, annulo antebasali flavido; spinse albida? apice nigro; tarsi violaceo-rubri 
articulo ultimo flavido. 

Cerci c? tseniformes, sensim levissime angustati, incurvi, leviter deorsum curvi 
apice rotundato. 

Secundum typos et alios. 

cT (typ. turbida): Long. c. elytr. 20, ant. 6,5, corp. 18, pron. 3,6, elytr. 15,5, 
fem. post. 11, tib. post. 9 mm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 61 

$ (typ.): Long. c. elytr. 30, corp. 27, pron. 5, elytr. 24, fem. post. 15, tib. 
post. 14 mm. 

$: Long. c. elytr. 32—37, ant. 9—10, corp. 28—31, pron. 4,5—6, elytr. 25—33, 
fem. post. 15 — 17, tib. post. 13—14 mm. 

Von guttulosa habe ich im Brit. Museum 10 $£ gesehen, alle von Swan River, 
aber keine c? ef, wie Walker in seiner Beschreibung der Art angibt. Mit diesen gehört 
ganz gewiss das ef von turbi da von demselben Fundort zusammen. Aber auch gråta 
ef gehört ohne Zweifel dieser Art an, alle von Richardson bei Swan River gesam- 
melt. Es ist von fast derselben Grösse wie turbida — long. 20, pron. 3,8, corp. 17, 
elytr. 15, f. p. 11, t. p. 9 mm — mit derselben Form des Fastigium. Die Hinter- 
schienen sind wie bei gut konservierten Exemplaren der turbida und guttulosa violettrot 
mit hellem Antebasalring; nur die Deckflugel nicht so tropfengefleckt, sondern das 
dunkle mehr zusammenfliessend. 

Saussure hat (Addim. Prod. Oedip. p. 9, 1888) fehlerhaft guttulosa und sobria 
unter erythrocnemis gestelit. 

Die von N. S. Wales und Ctr. Australia erhaltenen $$ sind etwas grösser als 
die Typen, aber sonst gleich. 

Unter der Art Urnisa erythrocnemis Stål hat Kirby (Cat. Orth. Locust. p. 271) 
zwei nicht dahin gehörige, von Walker unter vi er Namen beschriebene Arten gestellt 
sowie auch eine v. rugosa Sauss., welche auch nicht dahin gehört. Die Namen ver- 
teilen sich auf folgende Arten. 

1. Urnisa erythrocnemis Stål (Stål 1860; Saussure 1884 und ex p. 1888). 

2. Urnisa guttulosa Walk. $, = gråta Walk. ef und turbida Walk. ef. 

3. Urnisa sobria Walk. = erythrocnemis var. rugosa Sauss. [turbida Walk. $ = 
Pycnostictus seriatus Sauss.] 

Patria. W. Australia: Swan River (Richardson) 10 $ typ.; Swan River 
(Richardson) 1 ef (turbida); Swan River (Richardson) 1 ef (gråta); N. S. Wales: 
Broken Hill (Slee) $; Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) $$, Brit. Museum. — 
Ctr. Australia: Hermannsburg $2 Mus. Stockholm. 

Urnisa guttulosa minor n. subsp. 

Urnisa; guttulosai similis sed minor. 

$: Long. c. elytr. 23—29, corp. 20—23, ant. 7, elytr. 17,5-22, fem. post, 12—16, 
tib. post. 10 — 14 mm. 

Patria. W. Australia: Fremantle, 3 $ typ. Mus. Hamburg et Stockholm. 

Urnisa dorsalis n. sp. — Taf. 2, Fig. 13. 

$ : Costa frontalis sulcata, supra os obliterata, infra ocellum constricta, inter 
antennas leviter ampliata, margines basi in margines fastigii produeti ; fastigium supra 
impressum marginibus elevatis anticis antrorsum convergentibus, in medio distincte 
separatis; margines laterales retrorsum convergentes, cum anticis angulum subrectum 
formantes; pronotum crebre et minute granuloso-rugosum, latera lobi antici subglabra; 



62 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DIODEA AUSTRALICA. 

margo anticus medio rotundato-productus; margo posticus late curvum utrinque cora- 
pressum; margo inferior leviter curvus. 

Flavo-testacea; pronotum supra nigrum, latera pronoti flavida limine distinc- 
tissimo; antennse fusca3 dimidio circiter basali flavo; notum et abdomen supra parte 
basali nigra ; femora postica vittis longitudinalibus parum distinctis nigris; femora 
postica subtus et intus flava, margine inferointerno rubro limbato, supra maculis 
duabus parum perspicuis; tibise posticoe violaceo-rubrse extus magis flavida?, annulo 
antebasali flavido, spinis albidis apice nigris; tarsi violacei articulo ultimo flavo; 
elytra opaca flavido et fusco leviter maculata, venis partim rubris. 

Lar va. Facies et latera capitis valde nigro-punctata; latera pronoti vitta mediana 
longitudinali declivi supra brunneo infra nigro terminata; caput et pronotum supra 
brunneo-nigra; carina mediana pronoti gracilis sed completa; femora postica extus 
magis nigro variegata; tibice posticse sordide vel violaceo levissime adumbratse; pectus 
nigro punctatum. 

$ : Long. c. elytr. 36, corp. 29, ant. 10, pron. 6, elytr. 29, fem. post. 16, tib. 
post. 14" mm. 

Patria. Australia $ typ. Mus. Stockholm. — Ctr. Australia: Hermannsburg 
(Hillter) $ et 1 larv. Brit. Museum. 

Urnisa emargiiiata n. sp. — Taf. 1, Fig. 14. 

? : Costa frontalis basi leviter, infra antennas prof unde sulcata, os versus sensim 
ampliata, supra os obliterata, infra ocellum leviter constricta ; jastigium leviter im- 
pressum marginibus anticis elevatis antrorsum distincte convergentibus ; antennoe, fili- 
formes, extrorsum sensim levissime ampliatae, quam caput et pronotum longiores; 'pro- 
notum supra valde tuberculato-rugosum, latera minus rugosa, in lobo antico sub- 
glabra; margo anticus rectus medio leviter productus; lobus posticus productus, 
utrinque distincte incurvus medio lobo angustato-rotundato, margine distincte recurvo; 
pedes omnes longe et sparse albo-hirsuti. 

Fusco-testacea, subtus flavida; facies nigro maculata; latera pronoti macula 
irregulari flavida; femora postica supra maculis tribus fusco-brunneis, antica minima, 
intermedia maxima et ut ultima interdum plus minusve in aream externomediam 
producta; apice supra infuscato; area internomedia cum costa inferiore rubra, 
pars externa areae inferointernae flava; tibise postica? rubra?; elytra opaca fusco- 
brunneo maculata nervis fuscis; campus marginalis inter venam mediastinam et hume- 
ralem punctis in lineam positis; campus discoidalis maculis majoribus, in area media- 
stina maculis 4 — 5, area mediastina posterior immaculata; campus axillaris imraa- 
culatus modo basi macula magna; ala? hyalinse venis fuscis, apice interdum fusco 
adumbratse. 

?: Long. c. elytr. 25, corp. 24, ant. 8, pron. 5, elytr. 19, fem. post. 13, tib. 
post. 11 mm. 

Patria. Australia $ typ. Mus. Stockholm. — W. Australia: Fremantle 2 $ 
Brit. Museum. 






KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAB. BAND 62. NIO 3. 63 

Tapesta n. gen. 

($): Costa f rontalis tota sulcata, de fastigio ad ocellum marginibus parallelis, infra 
ocellum leviter contractis, deinde leviter divergentibus, usque ad labram productis; 
fastigium latum, complanatum, valde declive, ab antico totum visibile, marginibus ele- 
vatis anticis in angulum obtusum positis, in marginibus costse frontalis continuatis, 
marginibus lateralibus parallelis; vertex subglobosus; antennce filiformes, leviter com- 
pressa?, quam caput cum pronoto breviores; lobus posticus pr o not i quam anticus 
distincte latior; lobus anticus antiee leviter productus medio emarginatus; lobus 
posticus productus apice valde rotundato; carina mediana gracilis, inter sulcos extincta; 
angulus inferoposticus pronoti distincte reflexus, angulum leviter acutum apice valde 
rotundato formans; margo inf erior antiee ascendens; lobus posticus leviter reticulatus; 
sternum complanatum; elytra apicem femorum posticorum vix superantia, apice late 
rotundato, subtruncato; vena submarginalis, mediastina et humeralis simplices; 
campus axillaris usque ad apicem latus, sensim leviter angustatus; campus humeralis 
alarum apice grossius reticulatus; femora postica quam tibiae distincte longiora; tibise 
posticae extus 7, intus 9 spinosse. 

Genotypus: Tapesta carneipes Sjöst. 

Tapesta carneipes n. sp. — Taf. 2, Fig. 16, 16 a— b. 

$: Caput et pronotum nigra; fastigium supra (fröns), pars basalis costae fron- 
talis usque ad ocellum, antenna?, palpi, anguli inferopostici pronoti, latera thoracis, 
pedes antici et femora postica extus cornea, plus minusve nigro punctata; pectus, 
abdomen subtus, femora postica subtus et intus alboflavida; tibiae posticae glauca?, 
annulo antebasali pallido, ima basi subtus nigra?, extra annulum partim infuscatse; 
spinae albidse apice nigro; elytra brunneo-nigra, immaculata; alse hyalinse venis glaucis, 
campus humeralis apice distincte infuscatus, campus axillaris venis duabus longitu- 
dinalibus fuscis. 

?: Long c. elytr. 15,5, corp. 15, ant. 4, pron. 3, elytr. 11,5, fem. post. 9, tib. 
post. 7 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier), 1 ? typ. Brit. Museum. 



Gen. Phanerocerus Sauss. 

Mém. Soc. Geneve XXX (1) p. 95, 9G (1888). 
Genotypus: Phanerocerus testudo Sauss. 

Phanerocerus testudo Sauss. 

Phanerocerus testudo Sauss. 1. c. p. 97, N:o 1, pl. 2, fig. 9, 9 a (1888); Kikbt, Cat. Orth. Locust. 
p. 282 (1910). 

Patria. S. Australia, ef? typ. Mus. Geneve. 



64 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA ATJSTRAL1CA. 

Gen. Buforania Sjöst. 

Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. Gl (1920). 

(</?): Caput magnum, crassum, antrorsum leviter attenuatum, totum granulosum, 
vertice glabro; costa f rontalis inter antennas angusta, glabra, leviter sulcata, vel 
planiuscula et granulosa, sensim in fastigium rotnndatum transiens, inf ra ocellum bre- 
vissima, profundior, angustior, lateribus incurvis; costae laterales graciles, expletse, 
prsesertim sub antennis leviter undulatse; vertex ut fastigium carinula nulla, glaber; 
intervallum oculorum planiuseulum latitudine circiter oculorum, quam costa frontalis 
multo latius; antenna lineares, capite pronotoque sequilongse vel longiores; pronotum 
magnum, crassum, totum valde granosum, lobus anticus teretiusculus carinis nullis; 
lobus posticus supra planiusculus medio carinula angusta parum perspicua, cum late- 
ribus compressis angulos fere formans, carinis lareralibus nullis; sulci transversi tres, 
sulcus anticus brevior, posticus ante medium situs; lobus posticus productus, angulum 
subrectum formans; tuberculum prosternale breve, conicum, acuminatum, in J 1 longius 
et angustius; lobi mesosternales transversi margine interno rotundato; lobi metaster- 
nales latissime distantes; elytra et alse perfecta, femora postica superantia; femora 
postica incrassata, extus valde granosa, costa inferomedia glabra medio plus minusve 
ampliata, postice angusta; tibise posticae supra in margine externo spina apicali nulla, 
teretiusculae, apicem versus non deplanata?, extus spinis 6, intus 7 — 8; pedes postici 
partim villosi; cerci J 1 compressi, apicem versus sensim angustati, apice rotundato 
leviter decurvo. 

Genotypus: Buforania rufa Sjöst. 

Schon in der Originalbeschreibung dieser Gattung habe icli die grosse Verwandtschaft der hingehörigen 
Arten mit gewissen Batrachotetriginen unter den Oedipodiden uachgewiesen. Warum icli Buforania damals nicht 
zu dieser Familie sondern zu Acridiidaj fiihrte, war, wie in angefiihrt, das Vorliandensein eines deutlichen, 
konischen Prosterualzapfs, das wicktigste Merkmal zwischen Acridiidse und Oedipodidre. Beim Studium eines 
grösseren Materials der Batrachotetriginen habe ich geselien, wie hier bei verschiedenen Gattungen die Mitte des 
Sternum sich allmählich verlängert und z. B. bei Phrynotettix magnus Thoms. von Texas deutlich konisch und 
zugespitzt erscheint. Da die ganze Struktur sonst fiir Oedipodidse spridit, habe ich sie hier in diese Familie 
gestelit. Durch das Fehlen des Enddorns oben an der Aussenseite der Hinterschieuen ist sie nicht unter die 
Eremobiites sondern unter die Trinchites zu stellen. 

Dispositio specierum $. 

a. Elytra 37 — 51 mm; rufo-ferruginea vel latericeo-rubra. 

b. Costa frontalis inter antennas planiuscula, grosse granosa; oculi paulo majores; intervallum oculorum 

longitudine oculorum angustius; elytra 51 mm. rufa Sjöst. 

bb. Costa frontalis inter antennas sulcata, glabra; oculi paulo minores; intervallum oculorum longitudine 

oculorum aequilatum; elytra 37 — 43 mm. crassa Sjöst. 

aa. Elytra 31 mm; griseo-testacea, albescens. brevipennis n. sp. 

Buforania rufa Sjöst. — Taf. 2, Fig. 17. 
Buforania rufa Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 62, $ (1920). 

<j> : Rufo-ferruginea elytris maculis fuscis minutis sparsis vix conspicuis; alae 
flavescente-brunneo infumatse apice hyalino venis fuscis; pectus et abdomen glabra, 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. N:0 3. 65 

magis flavida; costa frontalis inter antennas non sulcata, granosa; fastiginm supra 
rugosum ; intervallum oculorum longitudine oculorum paulo angustius; antennas capite 
pronotoque permulto longiores; elytra et ålas magna; costa inferomedia femorum 
posticorum medio leviter ampliata; area internomedia femorum posticorum intus nigra, 
extus rubescens; area inferointerna et tibise posticas rubro adumbrata, in vivo fortasse 
rubra; tibias posticas glabras extus magis testaceas, spinis intus 8. 

$ : Long. c. elytr. 66, pron. 14, ant. 24, elytr. 51, fem. post. 28, tib. post. 24 mm. 

Palria. W. Australia: Cossack (Mjöberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 

Buforania crassa Sjöst. — Taf. 2, Fig. 18—19. 

Buforania crassa Sjöst., Arkiv, för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. G2, $ (1920). 

$ : Prascedenti similis sed elytris alisque plus minusve brevioribus, costa frontali 
inter antennas paulo latiore, sulcata, glabra, oculis paulo minoribus, intervallo longi- 
tudine oculorum sequilato, costa inferomedia femorum posticorum in medio magis 
ampliata maxime differt. 

Fusco-rufa vel latericeo-rubra, subtus lsete flava; area internomedia femorum 
posticorum nigra, extus rubra; area inferointerna miniata; tibias miniatse, extus testacese; 
elytra leviter fusco conspersa; ålas apice excepto infumatse, interdum fusco angulo- 
signatas et campo humerali latericeo adumbratas. 

ef: Colore feminse sed multo minor; cerci compressi, tseniformes, apicem versus 
angustati, apice leviter decurvo, rotundato. 

cT: Long. c. elytr. 39, pron. 9,5, ant. 13, elytr. 29, fem. post. 19, tib. post. 15 mm. 

?: Long. c. elytr. 54-58, pron. 14—15, ant. 17—20, elytr. 37-43, fem. post. 
25—37, tib. post. 21—22,5 mm. 

Mas unus similis sed multo minor; L. c. elytr. 35, elytr. 27, tib. post. 13 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg c?$ typ. Mus. Stockholm. — N. S. 
Wales: Broken Hill (Froggatt) ?; Hermannsburg (Hillier) J$ Brit. Museum. 

Buforania brevipeiinis n. sp. — Taf. 2, Fig. 20. 

$ : Costa frontalis inter antennas sulcata, glabra, os versus quam in speciebus 
prsecedentibus magis produeta, ante os evanescens, infra et supra ocellum subcequi- 
longa; vertex cum fastigio glaber; costa inferomedia femorum posticorum medio valde 
ampliata, curva; elytra et alse abbreviata. 

Griseo-testacea, albescens, subtus flavida; area infernomedia femorum posticorum 
violacea, extus rubra; area inferointerna ut tibise posticse miniata, tibiae extus läste 
testaceöe; elytra unicoloria, vix perspicue et rare fusco conspersa; ålas basi inf u matas, 
apice hyalinse, venis fuscis. 

?: Long. c. elytr. 44, pron. 12.5, elytr. 31, fem. post. 21,5, tib. post. 19 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ typ. Brit. Museum. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 9 



C6 



YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Raniliella n. gen. 

(?): Corpus depressum, crassum; caput perpendiculare; costa frontalis brevis, 
modo inter antennas explicata, paulo infra ocellum obliterata, basi sensim in frontem 
transiens; intervallum oculorum oculis subaequilatum; antennoz filiformes quam femora 
antica duplo longiores; ocidi subrotundati, retrorsum angustati, supra antice emar- 
ginati; ocelli diametro ab oculis remoti; pronotum valde deplanatum, magnum, a supero 
visum subcirculare; lobus anticus antrorsum angustatum margine antico recto medio 
leviter incurvo; lobus posticus subsemilunaris retrorsum ascendens, postice sensim 
late curvus margine decurvo, margine antico incurvo ; pronotum sulcis vel lineis tribus 
nigris, sulcus posticus medio angulariter productus, cum intermedio junctus; pronotum 
totum creberrime et minutissime granulosum et impresso-punctatum, granis sparsis 
lucidis ornatum; latera pronoti reclinata carinis lateralibus nullis; carina mediana 
linea partim obliterata levissime indicata; prosternum ab antico visum triangulariter 
productum; elytra lobiformia; femora postica compressa, costa supero- et inferomedia 
laminato-compressa, curva; costa superoexterna obliterata; tibise posticae supra in 
margine externo spina apicali nulla, extus 8, intus 11 spinosa?, spinis extus majoribus. 

Genotypus: Raniliella tesludo Sjöst. 

Raniliella testudo n. sp. — Taf. 2, Fig. 21. 

? : Brunneo-ochracea, unicolor, pedibus albo villosis. 

Long. 35—38, ant. 11, pron. 16 X 17, elytr. 6, fem. post. 17, tib. post. 13,6 mm. 

Wie die vorige Gattung Buforania unter den Eremobiites ihre Parallelform in 
der Gattung Eremopeza besitzt, so hat auch Raniliella dort eine Parallelform, und 
zwar in Batrachotetrix (scutellaris). Buforania und Raniliella als Trinchites zugehörend, 
entbehren des Enddorns oben an der Spitze der Aussenseite der Hinterschienen, was 
bei Eremopeza und Batrachotetrix niclit der Fall ist. Raniliella erinnert auch an 
Bufonacris (terrestris). Unter den Trinchites steht Raniliella der Gattung Lilaia Stål, 
deren Type vorliegt, am nächsten. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier), $9 
complur. Brit. Mus. et Mus. Stockholm. 



5. Fam. Pyrgomorphidae. 

Dispositio generum. 

a. Ocelli inter oculos positi; elytra seriatim tuberculata. Chrotogonus Serv. 

aa. Ocelli inter oculos et apicem fastigii positi. 

b. Tibia3 posticse canthis rotundatis; elytra alaeque non acuminata. 
c. Pronotum postice productum. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 67 

d. Antennse filiformes. 

e. Lobus anticus pronoti carina instructus; pronotum postice medio 

sinuatus. Petasida White. 

ee. Lobus anticus pronoti inter sulcos carina media nulla ; pronotum 

postice rotundatum. Scutillya Sjöst. n. 

dd. Antenn* ensiformes, basi compressre, triquetrse. Desmoptera Bol. 

cc. Pronotum postice truncatum vel leviter incurvum. Monistria Stål. 

bb. Tibige posticse canthis acutiusculis; elytra et alse acuminata. 

Atractomorpha Sauss. 

Gen. Chrotogonus Serv. 

Serville, Ins. Orth. p. 702 (1839); Bolivak, Ann. Soc. Espan. XIII, p. 21, 37, 193 (1884); Bol. Soc. Espan. 
Hist. Nat. IV, p. 91 (1904); Gen. Ins. Orth., Acrid. Pyrg. p. 6 (1909); Jacobs. & Bianchi, Prem. i Lozhn. 
Ross. Imp. p. 171, 198, 288 (1902); Kikbt, Cat. Orth. Locust. p. 299 (1910). 

Genotypus: Ommexycka lugubre Blanch. 

Chrotogonus gracilis Blanch. 

Ommcrycha gracile Blanciiard, Ann. Soc. Fr. V, p. 619, N:o 9, pl. 22, fig. 7 (1836); Omme.rycha gra- 
cilis Burm., Handb. Ent. II, p. 656, N:o 11 (1838); CJirotogo>ius gracilis Bol., Ann. Soc. Espan. XIII, p. 38, 
44, 494, N:o 10 (1884); p. 93. 101, N:o 12 (1904); Kirby, Cat, Orth. Locust. p. 300 (1910). 

Patria. No v. Hollande (Gory) c?? typ. Mus. Paris. 



Gen. Petasida White. 

White, Eyre, Journ. Exped. Australia I, p. 432 (1845); Appendix to Eyrés Travels V, p. 57 (1871); 
Bolivar, Bol. Soc. Espan. Hist. Nat. IV, p. 432 (1904); Gen. Ins. Orth. Acrid. Pyrg., p. 20, 21 (1909); Kirby, 
Cat. Orth. Locust., p. 316 (1910). 

Petasida ephippigera White. 

Petasida ephippigera White, o. c. p. 432, pl. 4, fig. 1 (1845); Bolivar, 1. c, p. 432 (1904); Gen. 
Ins., p. 21, N:o 1, pl. 1, fig. color. 4 (1909). 

Patria. 1 ex. from Eyre's Travels, typ.; 1 $ »found by the överland exped. 
from Moreton Bay to Port Essington, under Leuckardt» ; 1 ? larva (loc.?), [N. Au- 
stralia; Victoria River], in Mus. Brit. vidi. 



Scutillya n. gen. 

(c??): Femina crassa, ef gracilior; caput, pronotum, femora postica extus et 
latera thoracis valde verrucosa; facies a latere visa leviter declivis; fastigium paulo 
produetum leviter ascendens; fröns teretiuscula, carina frontalis inter antennas in 
fastigio produeta, valde sulcata marginibus elevatis, medio leviter contracta, ab ocello 
ad os leviter modo sulcata; facies toto valde verrucosa, costis externis verrucis in 
linea positis indicatis; fastigium triangulare, brevius quam basi latius; antennce sub- 



68 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

filiformes, subcrassa?, in ef longitudine capitis et pronoti, in $ multo breviores; pro- 
noium prsesertim in $ magnum a supero subfusiforme, sulcis duobus valde distinctis 
sectum: prozona antrorsum leviter angustata, margine antico utrinque leviter et late 
emarginato, sublsevis, verrucis sparsis, medio carina nulla; metazona deplanata retrorsum 
praesertim in $ valde producta, retrorsum rotundato-angustata apice rotundato, tota 
prsesertim in ? dense et minute reticulata verrucis numerosis, carina mediana sub- 
tilis; anguli postico-inferiores in $ rotundato-producti et valde recurvi; margo inferior 
pronoti in ef dimidio anteriore incurvus, in $ medio late productus; tuberculum pro- 
sternale compressum, ab antico triangulare, acuminatum ; lobi mesosternales rectangu- 
lares, angulis inferioribus late rotundatis, intervall um in ef subquadratum, in $ latis- 
simum; abdomen leviter verrucosum, sublseve; mesosternum et pedes anteriores verrucis 
minus distinctis sparsis ornata; elytra explicata, in ef angustiora, quam abdomen 
longiores, apice rotundato; in $ breviores, abdomine a?quilonga, latiores, apice angu- 
stato; alae in ef paulo, in $ multo breviores quam elytra; cerci ef minuti, triangulares ; 
lamina supraanalis triangularis, tectiformiter compressa. 
Genotypus: Scutillya verrucosa Sjöst. 

Gen. Petasidce White maxime affinis sed prozona pronoti inter sulcos carina 
mediana nulla, metazona producta postice medio rotundata nec sinuata pra?sertim 
differt, 

Scutillya verrucosa n. sp. — Taf. 3, Fig. 1—2. 

ef?: Testacea, plus minus ve brunnescens; vitta verticis pronotique, vitta lata 
postocularis declivis ut illa ad sulcum posticum producta vittaque subocularis nigraa ; 
antenna3 testaceo et nigro variegata?, in $ magis nigrae; elytra albo-straminea tota 
dense nigro maculata et variegata; ala3 miniata3, apice in ef late hyalino, in ef magis, 
in $ minus nigro maculato; femora postica extus nigro maculata. 

ef: Long. c. elytr. 31, corp. 26, ant. 12, pronot. 8, elytr. 21, fem. post. 13, 
tib. post. 11.5 mm. 

?: Long. c. elytr. 36, corp. 39, ant. 13, pronot. 19, elytr. 22, fem. post. 18.5, 
tib. post. 16,5 mm. 

Patria. W. Australia: Swan River (Frey) 2 ef 1 ? typ. British Museum et 
Mus. Stockholm. 



Gen. Desmoptera Bol. 

An. Soc. Espafi. XIII, p. 57, 494 (1884); Ann. Mus. Genova, XXXIX, i>. 83 (1898); Bol. Soc. Esp. 
Hist. Nat. V, p. 107 (1905); Gen. Ins. Ortli. Acrid. Pyrg., p. 34, 35 (1909); Brunn., Abhandl. Senckeub. Ges. 
XXIV, p. 233 (1898). 

Genotypus: Dcsmojrtera judicata Bol. 

Dispositio specierum. 

a. Elytra opaca nervis griseo-testaceis, 26 mm. truncatipennis Sjöst. 

aa. Elytra rufa, 35 mm. rufa n. sp. 



KUNGI.. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 69 

Desmoptera truncatipennis Sjöst. — Taf. 3, Fig. 3, 3 a. 

Desmoptera truncatipennis Sjöst., Arkiv f. Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 15, <£ (1920). 

J 1 : Fastigium verticis horizontaliter productum, nigropunctatum, medio sulco 
angustissimo percurrente, apice late rotundato, paulo brevius quam oculi; vertex 
granulosus, antice acutus, carina percurrente tota valde perspicua; facies valde gra- 
nulosa, a latere visa incurva; costa f rontalis angusta, profunde sulcata marginibus 
elevatis, de antennis ocellum versus divergentibus, supra antennas divergentibus et 
convergentibus, ad ocellum terminata, infra ocellum sulco os versus evanescente indi- 
cata; costse laterales de antennis ad marginem posticum oculorum distinctse, prseteria 
parum perspicuae; pronotum rugosum, sparse granulosum, antice subrectum medio 
leviter emarginatum; lobi laterales margine inferiore longo, leviter curvato, ascendente, 
cum margine antico angulum obtusum valde rotundatum, cum margine postico an- 
gulum acutum apice emarginato formans; lobus posticus productus, acutus, apice 
rotundato; carina mediana pronoti perspicua sulcis tribus, antico brevi, secta, sulcus 
posticus post medium situs; lobi laterales pronoti compressi, carinse laterales rugosa? 
leviter indicatse; antennce subangustse basi paulo latiores et compressse, longitudine tibi- 
arum posticarum; tuberculum prosternale crassum, antice truncatum, acuminatum, 
utrinque basin versus dente parva; latera thoracis rugosa, sparse nigro-granulosa; lobi 
metasternales distantes ; pedes antices intus glabri, femora extus quadricarinata, sparse 
granulosa et rugosa; femora postica apicem abdominis superantia, angusta, sparse 
nigro-granulosa, costis subglabris; costa superomedia dente vix perspicua terminata; 
tibise postica? parte apicali supra sulcata, extus spinis 8, intus spinis 10; elytra et al?e 
abdomen valde superantia; elytra apice late truncata, angulo supero rotundato infero 
recto et acuminato, margine antico basi late emarginato; abdomen glabrum, impresso- 
punctatum; lamina supraanalis c? triangularis, sensim angustata, acuminata; cerci 
conici longitudine laminaB. 

Tota obscure testacea, grisescens, sparse nigro-punctata; pedes anteriores postice 
nigri, intermedii utrinque plus minusve nigro maculati et punctati; elytra opaca nervis 
griseo-testaceis, minutissime fusco punctata, basi obscuriora; alse hyalinae venis fuscis, 
apice infuscatae. 

J 1 : Long. c. elytr. 35, corp. 28, pron. 5,8, elytr. 2G, fem. post. 14, tib. post. 13 mm. 

Patria. Queensland: Bellenden Ker (Mj Öberg) 1 c?, typ. Mus. Stockholm. 
Unter trockenen Blättern. 

Von Cooktown (coll. Brunner) liegt mir ein von Brunner zu Desmoptera judi- 
cata Bol. bestimmtes J* vor, das mit meiner Type von truncatipennis iibereinstimmt. 
Wenn die Zeichnung Bolivar's seiner judicata richtig ist, känn es aber nicht dahin 
gehören, da die Spitze der Hinterfliigel bei judicata abgerundet sein soll, hier aber, 
wie bei meiner Type, mehr abgestutzt erscheint. 

Desmoptera rufa n. sp. — Taf. 3, Fig. 4. 

?: Facies tota valde, gense leviter granulosa; carina mediana verticis tota 
distincta sed gracilis, vertex utrinque rugulis elongatis irregularibus ; fastigium aeque 



70 YNGVE SJÖSTEDT, AORIDIODEA AUSTRALICA. 

longum ac latum, antice rotundatum, apice leviter angustatum ; antennce trinquetrse, 
compressse, sensim angustatse; lobus anticus pronoti prsesertim supra valde granulosus, 
lobus posticus supra planiusculus, dense impresso-punctatus, rarius granulosus; carina 
mediana leviter indicata, medio linea impressa; sulcus posticus profundus, distincte 
post medium situs; margo posticus angulum subobtusum apice valde rotundatum 
formans; margo anticus rectus medio leviter excisus; margo inferior subrectus angulo 
postico exciso; tuberculum prosternale margine antico acute productum; elytra ad 
basin valde sinuata, apice truncata angulo supero rotundato, angulo infero recto, vix 
rotundato, femora postice valde superantia; alse magna3. Nigrescens, latera pronoti 
et tboracis ut femora postica extus plus minusve rufa; tibise posticse fusco-rufae nigro 
maculatac; elytra rufa, immaculata; alse hyalinse, iridiscentes, levissime fusco adum- 
brata3, venis rufescentibus, margine antice et apice rufo adumbratis. 

? : Long. c. elytr. 46, corp. 36, pron. 7,3, elytr. 35, fem. post. 17, tib. post. 15 mm. 

Patria. Australia, 1 $ typ. Brit. Museum. 



Gen. Monistria Stål. 

Öfvers. Sv. Vet. Akad. Förh. XXX (4), p. 50 (1873); Recens. Orth. I, p. 10, 16 (1873); Bol. Monogr. 
Pyrgom. in An. Soc. Espan. XIII, p. 25, 450, 497 (1884); 'BoI. Soc. Esp. Hist. Nat. IV, p. 435 (1904); Gen. 
Ins. Orth. Acrid. Pyrg., p. 20, 22 (1909); Kibby, Cat. Orth. Locust. p. 318 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool. 
Bd. 12, N:o 20, p. 13 (1920). 

Genotypus: Monistria pustulosa StIl. 

Dispositio specierum. 

a. Elytra pcrfecte explicata, 17 mm, fem. post. 10,5 mm; alse basi flavido-rosacese. Bolivari Branc. 

aa. Elytra lobiformia, pronoto breviora. 

b. Corpns callis vel granis flavis ornatum. 

c. Fastigium verticis basi latius quam longius vel »eque longum ac latum, lateribus autrorsum distincte 
convergentibus. 

d. Facies densissime et profunde impresso-punctata; pronotum totum superne subtiliter impresso- 
punctatum et reticulato-rugosum. 
e. Carina mediana pronoti subtilis, liumilis sed tota vel partim indicata. 

f. Pronotum sparse et parum distincte flavo-grauulosum; antennas 16-articulatse. 

conspcrsa Stål. 

ff. Pronotum crebre et valde distincte flavo-granulosum et minute pustulosum; antennse 

14-articulatae. lacrimans n. sp. 

ee. Carina mediana pronoti obliterata; long. 27, fem. post. 12 mm. ecarinata n. sp. 

dd. Facies glabra vel levius impresso-punctata, pustulis callosis ssepe flavis vel granis ornata. 

e. Pronotum margine toto postico non flavido marginatum. 

f. Facies saepe testacea pustulis callosis minus distinctis, subconcoloribus, vel granulis 
flavidis sparsis ornata. 

g. Vitta lata nigra vel fusca postocularis per latera pronoti producta pcrspicua; 

vertex et pronotum supra ad lobum posticum vitta lata nigra vel fusca plus minusve 

evidenter indicata ornata; pronotum ad elytra macula nigra; L. <$ 19 — 21; 

$ 27—40 mm; fem. post. <$ 9 — 10, $ 13—14,5 mm. pustulosa Stål. 

gg. Vitta lata brunnea postocularis per latera pronoti producta vix indicata; vertex et 

pronotum supra vitta nulla; pronotum ad elytra macula nigra nulla. 

h. Antennse quam tibioe posticse distincte breviores; lobus posticus pronoti in 

medio pronoto inter sulcos requilongus; sulcus posticus quam anticus pro- 

fuudior. petasialis n. sp. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 71 

hh. Antennae tibiis posticis tequilougoe; lobus posticus pronoti in medio quam pro- 

notum inter snlcum secundum et quartum brevior; sulcus anticus et posticus 

aeque profundi. cordata n. sp. 

ff. Facies saepe fusca; pustulse callosre vel gråna faciei flava vel flavo-brunnea, distinc- 

tissima, numerosa. 

g. Abdomen supra cum capite et pronoto dense flavo calloso-pustulata. 

<f. Metazona pronoti inter pustulas flavas subglabra. flavopustulata n. sp. 
00. Metazona inter pustulas flavas crebre impresso-punctata. 

<£ 5. Paulo robustior, pronotum G mm latum; pustula femorum posti- 
corum majora; coeruleo-nigra flavo pustulata; tuberculum proster- 
nale conicum apice rotundato. pustulifera Walk. 

?J. Paulo gracilior, pronotum 5 mm latum; brunnescens flavopustu- 
lata; tuberculum prosternale conicum apice rotundato ab antico 
posticoque distincte compressum. mastax n. sp. 

9 5. Pronotum minus, in medio supra 8 mm longum, postice 8 mm 
latum, supra levissime curvum; abdomen supra utrinque vitta 
flavida; flavo pustulata. pustulifera Walk. 

? ?. Pronotum grossius, in medio supra 8,5 — 10,2 mm longum, postice 
9 — 10,8 mm latum, supra magis curvum; abdomen supra vittis 
nullis vel indistinctis; flavo-brunneo pustulata. speciosa n. sp. 
gg. Abdomen supra cum capite et pronoto dense flavo-granulata. § L. 30, fem. post. 
15 mm. flavogranalala n. sp. 

ee. Pronotum infra et postice flavo-albido marginatum; elytra nigra; fastigium distincte 
ascendens. picta n. sp. 

cc. Fastigium verticis longius quam latius, lateribus subparallelis apice late rotundato. Miuores. 
L. 17 — 30 mm. 

d. Caput et pronotum testacea, vitta postoculari per latera pronoti supra margiuem inferiorem 
produeta nigra; elytra testacea basi macula nigra. 
e. Antenua) testacese nigro maculatse; pronotum postice leviter curvum; $ L. 23 — 25 mm. 

maculicornis n. sp. 

ee. Antennae longiores, testaceae, leviter infuscatae, articulis duobus basalibus brunneo-nigris; 

pronotum postice truncatum, levissime incurvum; vitta postocularis valde latior. L. 29 mm. 

latevittata n. sp. 
dd. Caput et pronotum nigra, maculis uumerosis callosis albo-flavidis; vitta subocularis per latera 
inferiora pronoti perdueta albida; elytra rosea. ^ L. 17 mm. roseipennis Sjöst. 

bb. Corpus callis vel granis flavis nullis vel subnullis. 

c. Fastigium verticis brevius quam basi latius vel aequilongum. 
d. Pronotum vittis flavis ornatum. 

Q. Pronotum flavo bivittatum; vitta subocularis per marginem 
inferiorem pronoti lateraque thoracis ad pedes intermedios 
dueta flavida. ^ L. 26 mm. ligata Bol. 

DD- Pronotum flavo quadrivittatum; vitta subocularis lata per 
genas et marginem inferiorem pronoti ad pedes auteriores 
produeta kete flava; vitta flava angustior ab apice fastigii 
supra oculos ultra ad sulcum posticum pronoti produeta; 
$ L. 32 mm. concinna Walk. 

dd. Pronotum vittis flavis nullis. 

$ . Fröns a latere visa recta. vinosa Carl. 

5 5 . Frous a latere visa sinuata. 

□• Pronotum antrorsum valde angustatum, supra medio sulcis 
duobus sectum; prozona ante euleum posticum supra dense, 
in latera sparse impresso-punctata; margo posticus medio 
cordato-emarginatus; abdomen prsesertim subtus maculis 
magnis flavis. L. 40 mm. grossa n. sp. 

DD- Pronotum antrorsum minus angustatum, supra medio sulcis 
tribus sectum; prozona supra ut in latera densissime reti- 
culato-punctata; margo posticus rectus; abdomen maculis 
flavis nullis. L. c. 35 mm. olivacea n. sp. 

cc. Fastigium verticis longius qnam basi latius. 



72 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

"i. Pronotum supra leviter trisulcatum, creberrime et 
minutissime reticulatum et impresso-punctatum, gra- 
nulis flavis singulis conspersum; fastigium in linea 
verticis. L. § 27 mm. discrepans Walk. 

11. Pronotum supra profunde quadrisulcatum, sublseve; 
fastigium distincte ascendans. L. $ 34 mm. 

profundesnlcuta Carl. 

Monistria Bolivari Branc. 

Monistria Bolivari Brancs., Jahresh. Ver. Trencs. Com. XVII— XVIII, p. 251, pl. 9, fig. 1, la; Boliv., 
Bol. Soc. Esp. Hist. Nat. IV, p. 435, 430 (1904); Gen. Insect. Acrid. Pyrg., p. 23 (1909); Kikuy, Cat. Orth. 
Locust. p. 318 (1910). 

Species unica adhuc cognita lmjus generis elytris et alis perfecte explicatis. 
Patria. S. Australia: Yorketown, typ. Mus. Trencsen. 

Monistria conspersa Stål. — Textfig. 4. 

Monistria conspersa Stål, Bill. Sv. Vet. Akad. Handl. III (4), p. 25, N:o 1 (1875); Boliv., An. Soc. 
Espan. XIII, p. 450, 495 (sep. p. 104, 105), pl. 3, fig. 17, 17 a (1884); Soc. Espan. Hist. Nat. IV, p. 436, 
N:o 3 (1904); Gen. Ins. Acrid. Pyrg., p. 23 (1909); Kirby, Cat. Orth. Locust, p. 319 (1910). 

Patria. Australia (Boucard) 1 ? typ. Mus. Stockholm. — Tasmania: Swansea 
(Lea) 1 ? Brit. Museum. 




Fig. 4. Monistria conspersa Stål 9 typ. 



Monistria lacrimans n. sp. 

$: Fusco-rufescens, valde et minute flavo pustulata et granulosa; facies a latere 
visa parte superiore curva; fastigium paulo brevius quam basi latius, antrorsum 
distincte angustatum; facies parte inferiore valde et grosse impresso punctata, superiore 
minus, pustulis sparsis ornata flavis; margines costse frontalis et carinae laterales 
flavo pustulosa; genae impresso-punctatse et flavo pustulosa3; fastigium supra ut vertex 
flavo pustulosum, pustulis utrinque lineam supraocularem fere ad apicem fastigii pro- 
ductam partim interruptam formantibus; inf ra hane lineam pustulis singulis rotundis, 
medio paucis; antence 14-articulata3; 'pronotum antie rectum ; postice medio plus minus 
cordiformiter excisum, prsesertim in lobo postico creberrime impresso-punctatum, toto 
pustulis parvis et granis flavidis conspersum; abdomen supra utrinque pustulosum, 
pustulis vittas duas subdistinctas latas formantibus; latera abdominis sparse et grossius 
pustulosa; pedes valde et minute pustulosi; tibiae postica3 rufescentes vix pustulosae; 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 73 

margo anticus elytrorum quam posticus paulo magis curvus; vitta subocularis per 
marginem inferiorem pronoti ad basin femoris intermedii producta flavida; vitta 
postocularis per latera pronoti sensim ampliata producta minus distincta fusca. 

$: Long. 26—33, pron. 7 — 7,3, ant. 7, elytr. 3 — 4, fem. post. 13— 14, tib. post. 
12 — 14 mm. 

Patria. Australia (coll. Brunner) ?? typ. Mus. Wien et Stockholm. 

Monistria ecariuata n. sp. 

?: M. conspersm similis sed multo minor et obscurior carina mediana pronoti 
obliterata differt. 

M. ligatce colore et statura similis sed corpore, prsesertim in facie et pronoto, 
granis flavis sparsis distinctis ornato, pronoto retrorsum magis ampliato, carina me- 
diana pronoti obliterata distinguenda. 

?: Long. 27, ant. 9, pron. 7x6.3, elytr. 4,5, fem. post. 12, tib. post. 12 mm. 

Biologie. »Destroying in numbers the foliage of Dogwood or Budda». 

Patria. N. S. Wales: Murrumbogie (E. Curr) 1 ? typ. Mus. Madrid. 

Monistria pustulosa Stål. — Textfig. 5. 

Monistria pustulosa Stål, Vet, Akad. Förli. XXX, p. 50, N:o 1 § (1873); Recens. Orth. I, p. lfi, 
N:o 1 (1873); Boliv., Monogr. Pyrgom. in An. Soc. Espan. XIII, p. 450, 451, 497, N:o 2 (sep. p. 105) 
(1884); p. 436 N:o 2 (1908); Gen. Ins. Acrid. Pyrg. p. 23 (1909); Kirb., Cat. Orth. Locust. p. 319 (1910). 




Fig. 5. Monistria pustulosa Stål 9 $ typi. 



cT: Long. corp. 19 — 21, ant. 8, pron. 4,5 — 4,8, elytr. 1,7—2, fem. post. 9 — 10, 
tib. post. 9 mm. 

?: Long. corp. 27 — 40, ant. 11 — 12, pron. 6,5—8, elytr. 4—5, fem. post. 13 — 14.5, 
tib. post. 12—13,5 mm. 

Ähnelt sehr M . pustulifera Walk. hat aber ein braungelbes Gesicht, mit öder 
ohne dunkle Schattierung, wogegen die Grundfarbe des Gesichts bei pustulifera 
blauschwarz erscheint. Auch die gelben Dorsalbänder des Hinterleibs sind hier 
schärfer und mehr zusammenhängend. Der schwarze Fleck am Hinterrand des Pro- 
notum vor den Deckfliigeln deutlich, bei pustulifera schwach öder kaum bemerkbar. 
Die letztere Art wird auch etwas grösser. 

Hinterschienen und Innenseite der Hinterschenkel bisweilen rot, etwas violette. 

Patria. Queensland: Cape York (Thorey) 1 ? ad. typ. 1 ? jun.; Peak Downs 



K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 



10 



74 



YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



(Mus. Godeffr.) 1 ? Mus. Stockholm. — N. South Wales (Froggatt) 1 <$ 2 ? Brit. 
Museum. — Queensland: Peak Downs et Rockhampton (Mus. Godeffr.) 2 ? Mus. 
Hamburg. — N. S. Wales (Lea) 8 $ Mus. Madrid. — N. Australia; Rockhampton; 
Port Denis (coll. Brunner) c?$ compl. Mus. Wien. 




Monistria petasialis n. sp. — Textfig. 6. 

J 1 ?: Facies glabra, leviter impresso-punctata, pustulis callosis concoloribus in- 
structa; costa frontalis supra os evanescens; fastigium a latere visum paulo pro- 
ductum, linea facialis leviter incurva; fastigium brevius quam basi latius (?) vel 
sublongius (J 1 ), lateribus antrorsum distincte convergentibus angulum acutum forman- 
tibus; vertex glaber maculis rotundis brunneo-flavidis in lineas duaas positis; an- 
tennce subfiliformes, basi leviter compressse, antrorsum leviter an- 
gustatse longitudine capitis cum pronoto; pronotum prsesertim in $ 
antrorsum valde angustatum, sulcis quatuor, primo in J 1 medio inter- 
rupto, valde distinctis, profundis; pronotum tuberculis rotundis nu- 
merosis prsesertim superne inter sulcos instructum; spatium inter 
sulcos subglabrum, pronotum margine antico et lobo postico valde 
impresso-punctatum; margo anticus pronoti rectus, posticus medio le- 
viter cordiformiter emarginatus vel interdum subrectus; elylra lobi- 
formia subovalia; tuberculum prosternale linguiforme, antice leviter 
cavum, vel triangulare ab antico posticoque compressum ; cT minor, 
pronotum retrorsum minus angustatum. 

Brunneo-testacea; vitta lata infraocularis per latera pronoti pro- 
ducta brunneo-flava; antennas fuscse ad basin ruise, pustula? callosse 
numerosae corporis et femorum posticorum ut tubercula rotundata pronoti brunneo- 
f lavida; elytra nigra nervis testaceis. 

ef: L. 24, ant. 9, pron. 6—6,5, elytr. 4,5, fem. post. 13, tib. post. 7,5 mm. 
?: L. 42—48, ant. 13,5, pron. 7,5-9,5, elytr. 6—7, fem. post. 15—16, tib. 
post. 14 — 15 mm. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles east of Lake 
Eyre (Hillier), 4 c?, 5 ? typ. Brit. Mus. et Mus. Stockholm. 



Monistria cordata n. sp. — Textfig. 7. 

? : M . petasiali Sj. maxime affinis sed pronoto retrorsum 
magis angustato, lobo postico breviore, in medio quam pronotum 



WÉk inter sulcum secundum et quartum breviore, sulco antico et 
^'y%.'t) P os tico seque latis maxime differt. 

Quoque pustuliferce Walk. affinis sed antennis ad basin rufis 
nec toto nigris, margine postico pronoti medio cordiformiter exciso 

Fig. 7. Monistria cordata , , , , .. . ■■ . ,. ,. 

n . S p. $. nec truncato vel leviter incurvo, sulco primo et postico pronoti 



..... ; . l r_.- ,, -s 

Fig. 0. Monistria 
petasialis n- sp. $ . 




KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 75 

aeque profimdis nec postico multo profundiore, fastigio apice magis rotundato 
distinguenda. 

?: Long. corp. 43, ant. 14, pron. 8.5, elytr. 7, fem. post. 15,5, tib. post. 15 mm. 
Patria. Queensland: Bowen (Mus. Godeffr.) 1 $ typ. Mus. Hamburg, in 
spiritu conservata et colore mutillata. 

Monistria flavopustulata n. sp. — Textfig. 8. 

$ jun.: Tota dense et grosse flavopustulata; costa frontalis angusta, profunde 
sulcata, marginibus elevatis os versus sensim vix divergentibus, supra os extinctis; 
facies a latere visa subrecta fastigio levissime producto; fastigium subbrevius quam 
basi latins, lateribus antrorsum distincte convergentibus angulum subrectum apice 
rotundato formantibus; pronotum antrorsum leviter angustatum, margine antico recto, 
postico medio leviter et late incurvo; margines inferiores subrecti leviter ascendentes; 
pronotum supra sulcis tribus sectum, quarto, antico, medio extincto; pronotum ma- 
culis callosis vel tuberculis rotundatis et glabris flavis dense conspersum, glabrum, 
antice et in lobo postico leviter rugosum; antennce filiformes, subcrassae, longitudine 




Fig. 8. Monistria flavopustulata n. sp. $ . 

capitis de fastigio ad sulcum posticum pronoti; tuberculum prosternale compressum, 
sensim acuminatum. 

Caput pustulis callosis rotundis flavis valde conspersum; vitta subocularis per 
latera inferiora pronoti producta flava; vitta postocularis lata per latera pronoti pro- 
ducta indistincta fusca vel brunnea, vertex medio fuscus, utrinque vitta flava re- 
trorsum divergentibus, intervallum maculis rotundis flavis in lineas duas positis 
ornatum; pronotum totum flavo calloso-pustulosum ; pedes dense, abdomen den- 
sissime flavo calloso-pustulosa. 

?:Long. 20, ant. 7, pron. 5, fem. post. 9, tib. post. 9 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillter) 1 $ jun., typ. Brit. Museum. 

Monistria pustulifera Walk. 

Acridlum pustulifermn Walk., Cat. Derni. Salt. Br. Mus. V suppl. p. 62, °. (1871); Finot, Ann. 
Soc. Ent. Fr. LXXVI, p. 341 (1907); Monistria pustulifera Bol., Bol. Soc. Espan. Hist. Nat. IV, p. 435, 436, 
N:o 2 (1904), Gen. Ins. Acrid. Pyrg. p. 23 (1909); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 319 (1910). 

J 1 adhuc ignotus feminae si milis sed multo minor. 
M. pustulosce Stål valde affinis. 



76 



YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



c?: Long. corp. 24, ant. 10,5, pron. medio 5, elytr. 3.3, fem. post. 11,5, tib. 
post. 10,5 mm. 

?: Long. corp. 45, ant. 12,5, pron. medio 8,5, elytr. 5,2, fem. post. 15, tib. 
post. 13,2 mm. 

Patria. W. Australia (Boulay) ? typ. Br. Mus.; N. Australia: Alexandria 
(Stalker) 6 $, 7 J 1 Brit. Museum et Mus. Stockholm. — Australia, 1 ? Mus. Wien. 

Monistria mastax n. sp. — Textfig. 9. 

J: Subgracilis; caput a latere visum triangulariter angustatum, fronte subrecta, 
levissime incurva, declivi; fastigium verticis basi latius quam longius, lateribus an- 
trorsum distincte convergentibus ; facies glabra, parte inferiore levissime impresso- 
punctata, pustulis flavis rotundis majoribus et minoribus sat numerosis; vertex an- 
tice granis singulis flavis, retrorsum pustulis in lineas duas positis flavis; antennce 
filiformes, subcrassse; pronotum antice rectum, declive, postice leviter productum 
medio incisum ; pronotum ante sulcum posticum subglabrum, pustulis callosis flavis 
numerosis magnis et minoribus conspersum, lobo postico dense et distincte impresso- 




Fig. 9. Monistria maslax n. sp. o*. 

punctato pustulis singulis; margo inferior pronoti post medium leviter et late produc- 
tus, antice ascendens; tuberculum prosternale conicum, leviter compressum apice rotun- 
dato; elytra subovalia, brevissima, marginem posticum segmenti primi non attingentia. 

Nigro-brunnea, tota flavo calloso-pustulata et maculata; vitta subocularis per 
latera capitis et marginem inferiorem pronoti et thoracis ad femora intermedia pro- 
dueta flava; antennse nigra3; abdomen supra vittis duabus flavis; pedes antici flavo 
maculati; femöra postica pustulis rotundis, supra et subtus in linea positis, extus 
conspersis, flavis. 

<£: Long. 22, ant. 9,5, elytr. 2, fem. post. 10,8, tib. post. 10 mm. 

Patria. Queensland: Rockhampton (Mus. Godeffr.) 1 cT typ. Mus. Hamburg. 



Monistria speciosa n. sp. — Textfig. 10. 

$: Facies a latere visa medio levissime et subangulariter incurva; fastigium 
multo brevius quam basi latius, antrorsum valde angustatum marginibus rectis; an- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 77 

tennce lineares; pronotum totum crebre pustulosum, grossum, supra leviter curvum, 
retrorsum valde ampliatum, margine postico leviter emarginato, margine antico 
recto, margine inferiore ascendente, ante medium leviter incurvo; lobus anticus medio 
linea impressa, supra impresso-punctatus, in lateribus partim glaber; lobus posticus 
medio carinula gracili, totus valde impresso-punctatus; sulci tres postici profundi, 
sulcus anticus medio interruptus; elytra lobiformia pronoto breviora, margine antico 
magis curvo. 

Nigra vel coeruleo-nigra, tota valde flavo-brunneo pustulosa et maculosa; facies 
minute impresso-punctata maculis numerosis rotundis flavo-brunneis valde distinctis; 
vitta subocularis lata valde distincta ab antennis per latera inferiora pronoti ad pedes 




Fig. 10. Monistria speciosa n. sp. 9- 

intermedios producta alba vel leviter brunneo adumbrata; vitta supraocularis ad 
basin fastigii producta alba; vertex punctis singulis flavo-brunneis in lineas duas 
positis ornatus; abdomen supra ut pronotum valde flavo-brunneo pustulatum et 
maculatum, maculis rotundis sparsis utrinque lineas duas non vel indistincte for- 
mantibus; abdomen subtus maculis partim valde majoribus; femora postica extus et 
supra valde maculata, margine inferiore arese externomedise albido, intus ut tibise 
posticse immaculata; spina3 tibiarum posticarum albidse apice rufse ; elytra nigra venis 
testaceis, basi nigra; alse sanguinese. 

$: Long. corp. c. 45, ant. 14, pron. medio 8,5 — 9, lat. pron. postice 9 — 10, 
elytr. 6—9, fem. post. 15 — 17, tib. post. 14—15.5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 3 $ typ. Brit. Museum et 
Mus. Stockholm. 

Monistria flarogranulata n. sp. 

$: Fusco-rubra vel fusca, fere tota dense granis vel pustulis flavis conspersa; 
vitta lata declivis subocularis per latera inferiora pronoti producta lsete flava; prse- 
sertim caput et pronotum tota, femora postica extus et abdomen supra granis nu- 
merosis flavis conspersa, corpus magis flavo maculatum; tibise posticse testacese; an- 
tennse filiformes, subcrassse, longitudine capitis et pronoti ad sulcum posticum; fastigium 
seque longum ac basi latum; facies a latere visa subrecta, fastigium levissime pro- 
ductum; pronotum antice rectum, postice rectum medio levissime emarginatum, supra 
sulcis duobus transversis completis sectum; lobus posticus pronoti ut anticus dense 
flavogranulosus sed magis impresso-punctatus; tuberculum prosternale linguiforme 



78 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALTCA. 

ab antico posticoque valde compressurn; elytra subovalia, nigra, nervis flavidis, ima 
basi macula nigra. 

$: Long. 30 — 33, ant. 8,5, pron. 6,5 — 6,7, elytr. 3.5—4, fem. post. 15.5 — 16, tib. 
post. 14,5 mm. 

Pairia. Tasmania: Hobart (Lea) $? typ. Brit. Museum et Mus. Stockholm. 

Monistria picta n. sp. — Textfig. 11. 

J 1 ?: Facies leviter rugosa et impresso-punctata, a latere visa in ? minus, in 
J 1 magis declivis, recta, fastigio leviter producto; fastigium distincte ascendens nec 
in linea verticis, brevius quam basi latius, marginibus anticis rectis antrorsum di- 
stincte convergentibus; carina mediana verticis vix indicata; pronotum supra sulcis 
quatuor sectum, margine antico recto, postico subrecto, levissime incurvo, in lateribus 
leviter declivi; margo inferior pronoti post medium leviter productus; lobus anticus 




Fig. 11. Monistria picta n. sp. 9- 

leviter rugosus, margine antico supra pustulis flavis vel flavo-rubris sex, intervallo 
sequente pustulis magnis tribus, sequente pustulis duabus vel interdum nullis, sequente 
pustulis tribus intermedia maxima; in lateribus pustulis singulis parvis; lobus posticus 
pronoti dense et profunde impresso-punctus et minute reticulatus, margine postico 
pustulis sparsis; carina mediana in lobo postico et antice gracilis, inter sulcos linea 
impressa indicata; tuberculum prosternale compressum, ab antico visum triangulare 
apice rotundato; intervallum loborum mesosternalium transversum, retrorsum am- 
pliatum, intervallum loborum metasternalium prsesertim in ? latissimum ; elytra mar- 
gine antico valde curva, margine postico subrecto apice late rotundato. 

Nigra, flavo vel flavorubro pustulata et maculata; facies supra medium pustulis 
duabus rotundis; fastigium flavum vel flavorubrum; vitta lata ab antennis sub oculis 
ultra per genas et latera inferiora et posteriora pronoti producta albo-flava; vertex 
utrinque vitta supraoculari ad apicem fastigii producta flavida; corpus subtus ut 
abdomen totum et pedes valde flavo vel flavorubro maculosa et pustulosa; tibia? 
posticse maculis nullis vel paucis, spinis albidis apice nigro; elytra nigra, ante mar- 
ginen! posticum leviter flavida. 

J 1 : Long. 27, pron. 6.5, elytr. 5, fem. post. 12, tib. post. 10,6 mm. 

?: > 41, » 9,4, » 7, » » 14. g, » » 13.5 » 

Pairia. Australia, ef Mus. Stockholm. — S. Australia: Tennanfs Creek, 1 ? 
Mus. Madrid. 



KUNQL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. N:0 3. 



79 



Monistria maculicornis n. sp. — Textfig. 12. 

? : Caput et pronotum ut quoque latera thoracis, femora postica extus et ab- 
domen supra granis sparsis, rotundis, testaceis, valde distinctis ornata; fastigium leviter 
ascendens, a latere visum fere longitudine oculorum; antenn ce filiformes, subcrassae, 
basi leviter compressse, longitudine capitis de fastigio ad sulcum posticum pronoti; 
margo anticus pronoti rectus, declivis, posticus subrectus, levissime curvatus, mar- 
gines inferiores laterum recti, leviter ascendentes; pronotum supra sulcis tribus di- 
stinctis, quarto, antico, medio late extincto; tuberculum prosternale lamelliforme, 
apice latum medio leviter productum; elytra oblongo-ovata, margine antico paulo 
magis curvato, apice acuminato-rotundato. 




Fig. 12. Monistria maculicornis n. sp. $. 

Testacea vel flavotestacea; vitta postocularis nigra per latera pronoti producta 
valde distincta; pronotum supra maculis duabus nigris, postica majore, interdum 
confluentibus, medio granö testaceo; margo posticus pronoti ad elytras macula nigra; 
antennae articulis flavotestaceis et nigris alternantibus, basi intus magis flavotestacea? 
extus nigrse, area externomedia antice macula elongata nigra, femora ad collum 
superne macula magna irregulari nigra; area inferoexterna medio nigra; abdomen 
supra maculis irregularibus in lineas tres positis nigris; elytra testacea basi macula 
nigra. 

$: Long. 23—25, ant. 6—7, pronot. 3—5, elytr. 3—4, fem. post. 9,5—11, tib. 
post. 8 — 9,5 mm. 

Patria. W. Australia: Perth, 3 ? typ. Brit. Mus. et Mus. Stockholm. — S. W. 
Australia: Serpentine (Exped. 1905) 1 $ Mus. Hamburg. 



Monistria latevittata n. sp. — Textfig. 13. 

?: M. maculicorni Sjöst. valde affinis sed major, antennis longioribus, longitude 
fere capitis cum pronoto, testaceis, leviter infuscatis, articulis basilibus duobus brunneo- 
nigris, fastigio quam oculi distincte breviore, vitta postoculari brunneo-nigra per 




Fig. 13. Monistria latevittata n. sp. 9. 



80 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODBA AUSTRALICA. 

latera pronoti producta latissima, pronoto postice truncato, levissime incurvo, supra 
immaculato differt. 

$: Long. 29, ant. 10, pron. 6, elytr. 5, fem. post. 14, tib. post. 13 mm. 

Patria. S. W. Australia: Serpentine (Exped. 1905) 1 ? typ. Mus. Hamburg. 

Monistria roseipennis Sjöst. 
Monistria roseipennis Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 13, Textfig. 1, J 1 (1920). 
Patria. Queensland: Evelyne (Mj Öberg) 1 ef, typ. Mus. Stockholm. 

Monistria ligata Bol. — Textfig. 14. 

Monistria ligata (Brunn, in litt.) Bolivar, Bol. Soc. Esp. Hist. Nat. IV, p. 436 (1904); Gen. Ins. 
Acrid. Pyrg., p. 23 (1909); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 319 (1910). 




Fig. 14. Monistria ligata Bol. 9 typ. 

Patria. N. S. Wales: Sydney, 1 $, typ. Mus. Hamburg. — N. S. Wales: 
Tamworth (Le a) 1 $, Brit. Museum. 

Monistria coiicinna Walk. 

Petasida concinna Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. V, Suppl., p. 57, § (1871); Monistria concinna 
Boliv., Bol. Soc. Esp. Hist. Nat. IV, p. 436, 437 (1904); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 319 (1910). 

Patria? 

Eine schöne wohl ohne Zvveifel von Australien stammende Art, deren Type 
ich im Brit. Museum gesehen. Gesicht, Scheitel und Vorderlobe des Pronotum braun- 
rot, Hinterlobe hellgelb angehaucht. Ein kraftiges, breites, hellgelbes Band von der 
Basis der Fiihler unter den Augen weiter iiber die Wangen, längs des Unterrands 
des Pronotum bis zur Basis der Mittelbeine. Ein schmäleres gelbes Band von der 
Spitze des Fastigium iiber die Augen, scharf an der hinteren Queerfurche endend. 
Hinterschenkel braunrot mit gelben Säumen, fast die untere Hälfte der Area exter- 
nomedia gelb. Thorax unten gelb. Abdomen oben braunrot mit gelben Hintersäumen, 
Hinterschienen gelb, z. T. etvvas rötlich angehaucht, mit einem roten Ring vor der 
Basis. Hinterfliigel und ein grosser Fleck an der Basis des ersten Abdominalseg- 
ments mennigrot. Ein Punktfleck an der Basis der Deckfliigel schwarz. Pronotum 
nach hinten allmählich stark verbreitet, mit abgeschnittenem, schwach eingebogenem 
Hinterrand. Fiihler dunkel braunrot, innen an der Basis, 3. — 6. Glied, etwas gelblich. 

? (typ.): Long. 31, pron. 7x7, elytr. 5, fem. post. 15, tib. post. 13,5 mm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 8 1 

Monistria yinosa Carl. — Taf. 3, Fig. 5, Taf. 18, Fig. 9. 
Monistria vinosä Carl, Rev. Suisse de ZooL, 24, p. 463 (1916). 

Eine sehr dunkel weissrote Art mit zwei orangegelben Striemen am Scheitel, 
welche sich zwischen den Fiihlern iiber costa frontalis fortsetzen, von der Basis der 
Fiihler iiber die Wangen und den unteren Rand der Seiten des Pronotum ein schmales 
rostrotes Band, die Segmente des Hinterleibs an den Seiten mit einer Reine von 
hellroten Flecken, Stim von der Seite gesehen gerade, Fastigium ziemlich so läng 
wie an der Basis breit, und die Fiihler kurz, kaum länger als Pronotum. 

ef: Long. 23, Pron. 5,5, Hinterschenkel 13 mm. 

Patria. N. S. Wales: Mt. Kosiusko, 1,600-2,000 m. 1 J\ typ. Mus. Geneve. 

Monistria grossa n. sp. — Textfig. 15. 

$: Fröns dense impresso-punctata; fastigium verticis evidenter produetum, 
longitudine fere oculorum; vertex convexiusculus carinula subindistincta gracili media 
impresso-punctatus, medio postice lsevis, margines fastigii valde et grosse impresso- 
punctati; pronotum antrorsum valde angustatum, margine antico recto, postico medio 
evidenter cordato-emarginato; pronotum ante sulcum posticum lseve, supra magis, 
in lateribus minus impresso-punctatum, hic utrinque maculis duabus 
impressis lsevibus; lobus posticus fortius reticulato-punctatus; sulcus 
posticus rectus, profundus, valde distinctus; sulcus tertius supra expletus, 
medio curvatus; secundus brevis medio interruptus, primus modo in 
lateribus indicatus, medio latissime interruptus; tuberculum prosternale 
latissimum, linguiforme, antice late concavum; elyira lobiformia, oblongo- 
ovalia, apice late rotundata, margine antico paulo magis curvato, basi 
macula nigra. Fig 15 Monistria 

Caput castaneum; vitta suboculari lata per latera inferiora pro- grosm n. &$. ?. 
noti produeta flavoalba, supra oculos vitta flava brevi; pronotum fusco-castaneum 
postice magis fuscum, in lateribus ad maculas laeves impressas dilutius; abdomen 
fusco-brunneum, praesertim subtus maculis rotundis majoribus et minoribus flavis 
ornatum, supra magis unicolor; quoque sternum flavo maculatum. 

$: Long. 40, pron. 9, elytr. 4, fem. post. 18, tib. post. 16 mm. 

Patria. N. S. Wales: Mt. Kosiusko (Lucas) 1 $ typ. Brit. Museum. 

3Ionistria olivacea n. sp. — Textfig. 16. 

$ : Facies valde impresso-punctata, supra medium utrinque area rotunda glabra 
circulis gracilibus elevatis curcumdata, hic infra area irregularis callosa glabra; latera 
capitis singulis punctis impressis, angulo antico-infero valde impresso-punctato; vertex 
minus punctatus, a latere visus cum fastigio planus; fastigium leviter produetum 
quam oculi multo brevius; antennre filiformes, subcrassaB; 'pronotum totum valde 

K. Sv. Vet. Akad. Haudl. Band 62. N:o 3. 11 





82 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

reticulato-punctatum, in lobo postico grossius; margine antico recto, 
postico supra recto, in lateribus declivi; marginibus inferioribus antice 
subcretis, postice leviter curvatis; pronotum supra medio sulcis tribus sec- 
tura, postico recto, anticis leviter flexuosis, in lateribus unitis; sulcus an- 
ticus modo in lateribus breviter indicatus, medio latissime extinctus; tuber- 
m culum prosternale linguiforrae, ab antico posticoque compressum, antice 
cavum ; elytra lobiformia, subrotundata apice latissimo, margine antico 

Fig. 16. Monistria quam posticus paulo magis curvato; abdomen supra, parte postica ex- 

ohvacea n. s P . $. ce ^ a> subcristato-compressum. 

Fusco-brunnea, antennis tibiisque posticis magis rufo-testaceis; abdomen oliva- 
ceum, vitta postocularis lata nigra; vitta subocularis lata per latera pronoti producta 
subindistincta paulo pallidior. 

?: Long. 32, pron. 9, elytr. 5, fem. post. 17, tib. post. 16 mm. 

Patria. N. S. Wales (Lba) 1 ? typ. Brit. Museum. 

Monistria discrepans Walk. 

Petasida discrepans Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. V, Suppl. p. 57, § (1871); Monistria discrepans 
Boliv., Bol. Soc. Esp. Hist. Nat. IV, p. 436, N:o 5 (1904); Gen. Ins. Åcrid. Pyrg. p. 23 (1909); Kirby, Cat. 
Orth. Locust. p. 319 (1910). 

$ (typ.): Fusco-ferruginea; vitta lata subocularis per latera genarum et marginem 
inferiorem pronoti ad pedes intermedios producta brunneo-flava; vertex vittulis duabus 
flavidis; fröns valde et grosse impresso-punctata, a latere visa late incur va; antennas 
nigrse, parte basali intus rufo-flavo variegata; lobus anticus pronoti minutissime et 
creberrime reticulatus, ut vertex granulis singulis flavis conspersus; lobus posticus 
crebrius reticulatus et impresso-punctatus, vix granulosus, postice rectus; fastigium 
longius quam basi latius, antrorsum leviter angustatum apice rotundato; abdomen 
sparse flavo-granulatum; margo interiör laterum pronoti dimidio anteriore leviter in- 
curvus; pronotum medio subcarinatum; alse roseae. 

$: Long. 27, elytr. 5, fem. post. 13, tib. post. 12 mm. 

Patria. Australia (Daniel) 1 ? typ. Brit. Museum. 



Monistria profnmlesulcata Carl. — Taf. 3, Fig. 6, Taf. 18, Fig. 10. 
Monistria profundesulcata Carl, Rev. Suisse Zool. 24, p. 464, ^ (1916). 

Ich verdanke die Mitteilung einer Photographie dieser Art und der M. vinosa 
Herrn Dr. Carl in Geneve. 

Patria. Australia, 1 ? typ. Mus. Geneve. 

Gen. Atractomorpha Sauss. 

Ann. Soc. Ent. Franee (4) T p. 474 (1861) ef. ultra Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 331 (1910). 
Genotypus: Truxalis crenulatus Fabr. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 83 

Atractoinorpka crenaticeps Blanch. 

Iruxalis crenaticeps Blanch. Voyage Pole Sud, Zool. Atlas, Orth., pl. 3, fig. 4, 5 (1853); Pyrgomorpha 
crenaticeps Blanch. 1. c. texte IV (2) p. 368 (1853); Atractomorpha crenaticeps Bol., Ann. Soc. Esp. XIII, 
p. 64, 65, 495, N:o 3 (1884); Bol., Bol. Soc. Esp. Hist. Nat. V, p. 199/211, N:o 20(1905); Sjöst., Arkiv för 
Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 15 (1920); Atrastemorpha crenticeps Froggatt, Agric. Gaz. N. S. Wales, XV, p. 240 
color. pl. fig. 4 (1904); Atractomorpha australiana Boliv., Bol. Soc. Esp. Hist. Nat. V, p. 198, 209, N:o 17 
(1905). 

Patria. Nouvelle-Guinée (Voy. Pole Sud) ^? typ. Mus. Paris. — N. W. Aus- 
tralia: Kimberley Distr., Noonkanbah; Queensland: Yarrabah, Bellenden Ker, Ma- 
landa, Cedar Creek, Cooktown, Atherton (Mjöberg) 29 J\ 18 $ Mus. Stockholm. — 
Queensland: Rockhanipton $, Gayndah $ ; N. S. Wales: Sydney c?$; Duke of York, 
2 <$ (Mus. Godeffr.) Mus. Hamburg. — Rockhanipton (Brown) J 1 ? coll. Brunn er, 
Mus. Wien. 

Prceteria. »Common on the Tweed and Richmond Rivers, but extends as far 
south as Sydney» (Froggatt). Rockhanipton (typ. australiana). 

Atractomorpha australis Rehn. 
Atractomorpha australis Rehn, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. XXIII, p. 449 (1907). 

Unterscheidet sich von crenaticeps durch kiirzeren Kopf und kiirzeres Fastigium, 
kiirzere Deckfliigel, und deutlich kiirzere und schmälere Hinterfliigel. 

$ (typ): Long. corp. 32, pron. 8, elytr. 25 X 4, alse 17,3 X 5,6, fem. post. 16 ; 3 mm. 

Die Exemplare von Port Curtis messen: 

?: Long. c. elytr. 33—40, corp. 27—31, ant. 6—7, pron. 7—7,3, elytr. 23—26 
X 3,3 — 4; alae 16 — 17x5 — 6, fem. post. 14 — 16, tib. post. 12,2 — 14 mm. 

c?: Long. c. elytr. 24, corp. 19, ant. 6, pron. 4,2, elytr. 16,5X2; alse 13x5, 
fem. post. 11, tib. post. 9 mm. 

Patria. N. S. Wales, 1 $, typ., Amer. Mus. New York. — Queensland: Port 
Curtis (Dämel, coll. Brunner) <^cT$?, Mus. Wien et Stockholm. 



6. Fam. Acridiidae. 

Disspositio generum. 

A. Tibise posticae supra in utroque margine spina apicali instruetse. Acanthini. 

a. Pars spinosa tibiarum posticarum apicem versus sensim laminato-ampliata. 

b. Fastigium verticis haud vel vix transversum; intervallnm spinarum 

duarum apicalium tibiarum posticarum intervallis spinarum reliquarum 

duplo vel triplo longius. Gesonia Stål. 

bb. Fastigium verticis obtusum, transversum; intervalla spinarum omnium 

tibiarum posticarum subaequalia. 

c. Anguli apicales dorsales femorum posticorum postice rotundati. 

Oxya Ser v. 



84 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DIODEA AUSTRALICA. 

ec. Anguli apicales dorsales femorum posticorum postice in dentem 
acutam producti. Bermiella Bol. 

aa. Margines spinosi tibiarum posticarum hand laminati. 
$. Fastigium normale, 
b. Lobi geniculares acuminati. 

c. Tuberculum prosternale conicum, acuminatum ; eerci <§ longi. 

d. Margo posticus segmenti dorsalis ultimi abdominis truncatus. 

Bermius Stål. 

dd. Margo posticus segmenti dorsalis ultimi abdominis medio bi- 

spinosus. Tolgadia Sjöst. 

cc. Tuberculum prosternale crassum, obtusum, vel linguiforme, vel la- 

minato compressum apice truncatum. 

d. Elytra perfecte explicata. 

e. Tuberculum prosternale cylindricum, crassum, obtusum, 
ab antico posticoque subcompressum ; cerci c? breviores, 
basin versus sensim latiores; antennse capite pronotoque 
unitis sesqui longiores. Bermiodes Bol. 

ee. Tuberculum prosternale valde compressum, basin versus 
sensim leviter angustatum. 

f. Tuberculum prosternale rectum, la tum, compressum, 
sublinguiforme, apice late rotundato; antennse pronoto 
aBquilongaa. Austroglyplius Sjöst. n. 

ff. Tuberculum prosternale laminato compressum apice 
truncatum angulis rotundatis; antennse capite prono- 
toque unitis subsesqui longiores. Daperria Sjöst. n. 
dd. Elytra lobiformia. Theomotyms Bol. 

bb. Lobi geniculares rotundati. 

a. Pronotum postice rotundatum. Praxibulus Stål. 

aa. Pronotum postice emarginatum. Methiola Sjöst. 

SS. Fastigium valde productum, oculis mullo longius (1 : 2 5). 

Betisca Sjöst. n. 
AA. Tibi«3 posticse supra in margine externo spina apicali nulla. Anacanthini. 

B. Fastigium verticis triangulare vel antice truncatum, a costa frontali carinula 
transversa vel angulo distincto divisum. 1 

C. Fastigium verticis horizontaliter valde productum, longius quam basi latius vel 
sequilongum. 

a. Lobi geniculares interni femorum posticorum producti, apicem femorum 
distincte vel valde snperantes. 

b. Lobi geniculares externi quam interni multo longiores, longissimi, 
ensiformes, magis longitudine arcus femora superantes. 

Cervidia Stål. 

1 In gen. Phaulacridium costa frontalis interdum in fastigium sensim transicns, prsesertim in ^. Gen. 
Caloptilla impressione fastigii antice margine curvo terminata in div. BB locandum. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 85 

bb. Lobi geniculares externi normales femora postica paulo superantes. 

Macrolobalia Sjöst. n. 
bbb. Lobi geniculares externi et interni subsequilongi, anguste lunares, 
apicem femorum valde superantes, longitudine genus vel longiores. 

Relatta Sjöst. n. 
aa. Lobi geniculares interni apicem femorum posticorum haud superantes. 

b. Costa frontalis apice et basi exceptis tota sulcata, marginibus rectis 
a basi compressa sensim divergentibus. 

Fastigium longum, acute triangulare, carina mediana distincta ad 
apicem producta; carinae pronoti tres, parellelae, tota3 distinctse. 

Hepalicas Sjöst. n. 
bb. Costa frontalis modo infra ocellum distincte constricta; margo posticus 
pronoti sensim late curvus; lobus posticus pronoti valde impresso- 
punctatus. 

c. Fastigium supra glabrum ; pronotum inter sulcos transversosglabrum 

vel subglabrum ; margo posticus pronoti medio non emarginatus. 

d. Sulci transversi pronoti toti valde distincti, profundi, nigri; 

tuberculum prosternale breve, crassum. subcubiforme, apice 

leviter elevatum, marginibus utrinque leviter elevatis, antice 

et postice marginibus elevatis destitutum. 

Euomopalon Sjöst. 
dd. Sulci transversi lobi antici pronoti minus distincti, colore 
pronoti; tuberculum prosternale distincte bifidum. 

Erythropomala Sjöst. 
cc. Fastigium supra 3 — o-carinatum. 

d. Fastigium marginibus elevatis exceptis supra 3-carinatum ; 
antennas latissimas, ad basin latitudine fastigii; margo posticus 
pronoti medio leviter emarginatus. Retuspia Sjöst. n. 

dd. Fastigium marginibus elevatis exceptis supra 1-carinatum; 
antennae ensiformes fastigio distincte angustiores; margo posti- 
cus pronoti late rotundatus medio non emarginatus. 

Eumecistes Branc. 
bbb. Costa frontalis infra et supra ocellum distincte constricta; margo 
posticus pronoti utrinque compressus vel plus minusve incurvus. 
c. Lobus posticus pronoti valde impresso-punctatus; carina media 
pronoti gracilis, inter sulcos obliterata; pronotum medio postice 
distincte emarginatum. Pacurria Sjöst. n. 

cc. Lobus posticus pronoti non vel leviter modo impresso-punctatus; 
carina media pronoti quoque inter sulcos distincta. 
d. Elytra et alse in ef et ? perfecte explicata; femora postica 
medio postice spina acuta distincta; lobi geniculares acumi- 
nati; pronotum postice medio non emarginatum. 

Coryphistes Charp. 



86 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

dd. Elytra et alte in J 1 perfecte explicata, in $ abbreviata, dimi- 
dium abdominis non attingentia; femora postica medio postice 
spina subnulla. rotundata; lobi geniculares magis rotundati; 
pronotum postice medio saepissime emarginatum. 

Bephssia Sjöst. n. 
CC. Fastigium verticis parum productum, brevius quam basi latius. 

D. Costa frontalis partim distincte constricta. 

a. Costa frontalis supra et infra ocellum constricta. Adreppus Sjöst. n. 

aa. Costa frontalis modo infra ocellum evidenter constricta. 

b. Pronotum postice curvum vel medio vix productum, lobus posticus glaber, 
crebre impresso-punctatus carinula media gracili. 
c. Antennse tibiis posticis longiores; fastigium late triangulare apice ro- 
tundato; intervallum oculorum antennis distincte latius ; costa supero- 
media femorum posticorum subglabra. Euophistes Sjöst. 
cc. Antermse tibiis posticis breviores; fastigium ante oculos ut videtur 
trilobatum, lobi laterales rotundati ocellis formati; intervallum ocu- 
lorum antennis subangustius ; costa superomedia femorum posticorum 
albo villosa. Micropliistes Sjöst. 
bb. Pronotum postice valde productum. 

c. Pronotum postice utrinque incurvum, medio lobo apice rotundato; 
lobus posticus valde granuloso-tuberculatus, carina media nulla vel 
vix indicata; antennse breves, pronoto suba3quilonga3 ($). 

Cuparessa Sjöst. n. 

cc. Pronotum postice utrinque rectum, apice medio leviter truncatum; 

carina media valde distincta, sulcis tribus profunde secta; antenn» 

quam pronotum multo longiores ($). Asoramea Sjöst. n. 

DD. Costa frontalis marginibus rectis vel ad medium leviter modo angustata. 

E. Pronotum postice productum: rotundatum vel leviter angulatum. 

F. Elytra et åla? perfecte explicata 1 , interdum abbreviata sed non lobiformia, 
elytra supra contigua vel subcontigua. 

G. Fastigium verticis triangulare, supra convexum vel planiusculum, carinula 
mediana ad apicem producta instructum. 2 

a. Pronotum similiter et dense reticulate rugosum. 

b. Pronotum plus minusve tectiforme, postice in angulum acutum vel 
subacutum productum. 

c. Oculi minus globosi, ab antico visi non vel vix supra fastigium 
producti. Gonicea Stål. 

cc. Oculi magis globosi, ab antico visi distincte supra fastigium pro- 
ducti; fastigium triangulare, distinctissime carinatum, marginibus 



1 In Phaulacridiiiiii explicata et lobiformia in eadem specie. 

2 Carina mediana fastigii in Gonicea rugulosa, latipennis et opomoloides subtilissima, in vinaceipcnnis, 
fuscosparsa et obscura obliterata. Tuberculum prosternale in his omnibus furcatum. In Goniceoidea unicolor 
et biforma carina fastigii non usque ad apicem producta. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. NIO 3. 87 

rectis angulum acutum formantibus; elytra extrorsum sensim an- 

gustata apice rotundata. Caderia Sjöst. 

bb. Pronotum lobo antico teretiusculum, vix tectiforme, lobo postico 

planiusculum postice late rotundatum. Pardillcma Sjöst. 

aa. Pronotum rugulis singulis elongatis scabrum. 

b. Tuberculum prosternale rectum, conicum apice rotundato. 

c. Carina mediana verticis et pronoti valde perspicua, quam prono- 
tum dilutior. Carinogonicea Sjöst. n. 
cc. Carina mediana verticis et pronoti minus perspicua, colore pronoti. 

Goniceoidea Sjöst. 
bb. Tuberculum prosternale crassum, subglobiforme, leviter quadrato-com- 
pressum. Perpulia Sjöst. n. 

GG. Fastigium verticis carinula nulla vel imperfecta. 1 

H. Tuberculum prosternale furcatum; fastigium supra impressum. Capraxa Sjöst. 
HH. Tuberculum prosternale conicum, acuminatum vel obtusum, interdum ab antico 
posticoque compressum, apicem versus angustatum apice rotundato. 2 
I. Fastigium verticis supra impressum vel cavum. 
J. Costa superoexterna lemorum posticorum remote et minute serrata. 

a. Pronotum tuberculatum; impressio suprafastigialis postice sulco transverso 

terminata; costa frontalis basi sulcata marginibus elevatis in margines 

anticos fastigii continuatis; pronotum medio postice distincte rotundato- 

productum; inter valium laborum mesosternalium transversum, antice medio 

incurvum; statura crassa. Catespa Sjöst. n. 

aa. Pronotum rugulis irregularibus et granis scabrum; impressio suprafastigialis 

postice sulco transverso nullo; costa frontalis basi non sulcata; pronotum 

medio postice non productum ; intervallum loborum mesosternalium elon- 

gatum, antice truncatum. Desertaria Sjöst. 

JJ. Costa superoexterna femorum posticorum glabra. 

K. Pronotum rugis irregularibus scabrum. 

a. Pronotum non cristatum, carina media gracili, humili. 3 

b. Carinas laterales pronoti indistinctse vel nullae, intervallo quam latera 
non vel vix pallidiore. 4 

c. Tuberculum prosternale cylindricum, ab antico posticoque plus 
minusve compressum apice angustato-rotundato, interdum rotun- 
dato-truncato. Peakesia Sjöst. 

cc. Tuberculum prosternale conicum, angustatum, declive, apice ro- 
tundato; elytra sublobiformia, longitudine circiter pronoti; costa 
frontalis inter antennas sulcata; carinse laterales pronoti nulla?. 

Percassa Sjöst. n. 



1 In Capraxa carinula nunc leviter indicata nunc nulla. 

2 In Peakesia fermginea et mediocris crassum, compressum, basin versus leviter angustatum. 

3 Carina media iu Cirphula pyrrhocnemis § et soror $ ( SUD aa. indicata?) humilis. 

4 Pronotum in Peakesia palliata supra inter carinas laterales rectas plicis sat indicatas et retrorsum 
distincte divergentes flavo-brunneum; latera pronoti fusca. 



88 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALTCA. 

bb. Carinas laterales pronoti distinctas, plus minusve incurvas, intervallo 
distincte pallidiore vittam pallidam latam formante, rugis longitudi- 
nalibus vel curvatis scabro. Clepsydria Sjöst. 

aa. Pronotum plus minusve cristatum, valde scabrum. 

b. Crista pronoti sulcis transversis in partibus quatuor profunde secta. 

Caperrala Sjöst. n. 
bb. Crista pronoti sulcis transversis in partibus tribus profunde secta. 

c. Margines elevati costas frontalis paralleli, medio plus minusve in- 
curvi. Cirphula Stål. 

cc. Margines elevati costas frontalis os versus divergentes. 

MacrolopJwlia Sjöst. 
KK. Pronotum lasve, sparse granulatum vel leviter reticulatum, lobo postico saspe 
dense impresso-punctato. 
L. Costa inferomedia femoram posticorum lamellato-ampliata et curvata. 

Parazelum Sjöst. n. 
LL. Costa inferomedia femorum posticorum forma normali. 
M. Carinas laterales pronoti distinctas. 

a. Carinas laterales pronoti retrorsum valde divergentes, intervallum postice 

quam antice quadruplo latius; pronotum supra planum; lobus posticus 

pronoti distincte granulosus. Epallia Sjöst. n. 

aa. Carinas laterales pronoti subparallelas vel retrorsum minus divergentes, 

intervallum postice quam antice maxime subduplo latius; lobus posticus 

pronoti impresso-punctatus vel glaber. 

b. Pars basalis costse frontalis ab ocello ad partem superiorem fastigii 

rotundate producta, infra ocellum costa, a latere visa, recta, carinas 

laterales pronoti subparallelas. Apotropis (Br.) Bol. 

bb. Costa frontalis a latere visa tota recta vel subrecta, basi in fastigium 

sensim rotundate transiens; carinse laterales in lobo postico distincte 

divergentes. 

c. Foveolas verticis triangulares. Phaulacridium Brunn. 

cc. Foveolre verticis nullas. Trigoniza Brunn. 

MM, Carinas laterales pronoti nullas vel subnullas. 

a. Carinas laterales pronoti rugulis interruptis leviter indicatas. 

b. Pronotum leviter et sparse granulosum; tuberculum prosternale cras- 
sum, cylindricum apice late rotundato, ab antico posticoque levissime 
compressum, leviter declive. Cuprascula Sjöst. n. 

bb. Pronotum non granulosum; tuberculum prosternale humile, ab antico 
visum late triangulare. Ablectia Sjöst. n. 

aa. Carinas laterales pronoti nullas; pronotum levissime reticulatum vel sub- 
glabrum. 
b. Sulcus posticus pronoti paulo ante medium situs; lobus posticus pro- 
noti supra glaber, distincte angulariter productus; costa superomedia 
femorum posticorum serrata. Collitera Sjöst. n. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 89 

bb. Sulcus posticus pronoti paulo post medium situs; lobus posticus pronoti 
supra crebre impresso-punctatus. 

c. Costa superomedia femorum posticorum remote serrata; pronotum 
postice plus minusve angulariter productum. Terpillaria Sjöst. 
cc. Costa superomedia femorum posticorum glabra. 

d. Pronotum in lobo antico subglabrum, postice angulariter 

compressum. Aretza Sjöst. n. 

dd. Pronotum in lobo antico leviter sed distincte reticulatum, 

margine postico aequaliter late curvo. Zebralula Sjöst. 

II. Fastigium supra planiusculum vel levissime impressum; carinae laterales pronoti 

nullae vel interdum rugulis interruptis in linea positis levissime indicatae. 

a. Elytra perfecte explicata. 

b. Margo anticus et lobus posticus pronoti valde impresso-punctata; 
pronotum medio levissime reticulatum, carinis lateralibus nullis; an- 
tennae lineares, compressae. Adlappa Sjöst. 

Pronotum supra subglabrum, saepe plus minusve granulosum; antennae 
lineares non distincte compressae. Stropis (Stål) Sjöst. 

aa. Elytra abbreviata, apicem abdominis longe non attingentia. 

Bhitzala Sjöst. n. 
HHH. Tuberculum prosternale a basi valde compressum et dilatatum apice piano, 
emarginato vel furcato. 

a. Antennse apice distincte clavatae. Macrazelota Sjöst. n. (J 1 ). 

aa. Antennae apice non clavatse. 

b. Fastigium verticis foveolis, saepissime valde distinctis, instructum. 
c. Elytra normalia. 

d. Carinae laterales pronoti rugis interruptis indicatae; statura 
grossa. Macrazelota Sjöst. ($). 

dd. Carinae laterales pronoti toto distinctse; carina mediana pro- 
noti sulco postico solo secta. Azelota Brunn. 
ddd. Carinas laterales pronoti nullae; pronotum medio subconstric- 
tum; carina mediana sulcis transversis tribus secta. 

Exarna Brunn. 
cc. Elytra semilobiformia; pronotum retrorsum leviter ampliatum, 
supra sulcis tribus; carina media sulco antico et postico secta. 

Brachyexarna Sjöst. n. 
bb. Fastigium verticis foveolis nullis. 

c. Margo posticus pronoti rotundatus. 
d. Carinae laterales pronoti nullae. 

e. Carina mediana pronoti sulcis tribus secta; femora postica 
margine apicali medio spina armata; fastigium supra 
valde impressum carina mediana nulla. 

Peratta Sjöst. n. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 12 



90 YNGVE S.TÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

ee. Carina mediana pronoti sulco postico modo secta; femora 
postica margine apicali medio spina acuta nulla; fastigium 
supra usque ad apicem carina mediana gracili instructum. 

Micreola Sjöst. 

dd. Carina? laterales pronoti distincta?, carina media sulcis duobus 

secta; femora postica margine apicali medio spina instructa. 

Eumacrotona Sjöst. 

cc. Margo posticus pronoti recte truncatus. Macrotona (Br.) Sjöst. 

FF. Elytra lobiformia, lateralia, supra valde separata. Tuberculum prosternale 

latum, valde compressum, apicem versus leviter ampliatum, apice medio late 

incurvum. Perunga Sjöst. n. 

EE. Pronotum postice truncatum margine undato, vel angulariter excisum; elytra 
lobiformia. 
a. Carina media verticis distincta, usque ad apicem fastigii producta; carina 
media pronoti lata, distinctissima, medio sulcata; tuberculum prosternale 
valde compressum apice late rotundatum vel truncatum. 

Fipurga Sjöst. n. 
aa. Carina media verticis nulla vel subnulla; carina pronoti quum adest 
gracilis medio non sulcata. 
b. Tuberculum prosternale valde compressum. 

c. Crassa; supra valde calloso-rugosa; pronotum retrorsum valde 

ampliatum, margine postico subrecto, undulato. Cratilopus Stål. 

cc. Subgracilis; pronotum supra subglabrum, retrorsum non vel vix 

ampliatum, postice angulariter emarginatum. 

d. Pronotum teres, costa? laterales pronoti nulla?. Lobopteria Sjöst. 

(Habitus Macrotoncé). 
dd. Pronotum supra planiusculum, costa? laterales pronoti distincta?. 
e. Costa? laterales pronoti sulcis tribus secta?. 

Maclystria Sjöst. n. 
ee. Costa? laterales pronoti ut costa media sulco postico solo 
secta?. Xypechtia Sjöst. n. 

bb. Tuberculum prosternale conicum. 

c. Carina? laterales pronoti nulla? vel indistincta? carina media sulcis 
tribus secta. 

d. Foveola? verticis desunt. Cedarinia Sjöst. 

dd. Foveola? verticis triangulares (species parvula). 

Porraxia Sjöst. n. 

cc. Carina? laterales pronoti tota? valde distincta?, ante medium incurva?, 

carina media sulco postico solo secta. Bussalpia Sjöst. n. 

BB. Fastigium verticis deflexum vel horizontale, sensim in costam frontalem tran- 
siens, carina transversa nulla. 
a. Pronotum carinis lateralibus nullis. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 91 

b. Lobi mesosternales distincte longiores quam latiores, margine interno 
recto. 

c. Elytra femora postica superantia; carina mediana pronoti distincta 
sulcis transversis subsimilibus. Acridium Serv. 

cc. Elytra apicem femorum posticorum non attingentia, pronotnm 
cylindricum carinis nullis, sulcus transversus anticus et posticus 
profundi, nigri, intermedii duo gracillimi. Loiteria Sjöst. n. 

bb. Lobi mesosternales transversi vel subseque longi ac lati, margine in- 
terno rotundato. 

c. Intervallum oculorum latius quam costa frontalis. 
d. Pronotum supra valde compressum, cristatum. 

Ecphantus Stål. 
dd. Pronotum supra non cristatum; carfna mediana gracilis partim 
obliterata. 
e. Tuberculum prosternale conicum, acuminatum vel cylin- 
dricum, leviter angustatum apice rotundato. 

Happarana Sjöst. 
ee. Tuberculum prosternale compressum, apicem versus am- 
pliatum apice emarginato. Carlippia Sjöst. n. 

cc. Intervallum oculorum angustius quam costa frontalis. 

d. Tuberculum prosternale rectum, conicum, acuminatum. 

Eucoptacra Bol. 
dd. Tuberculum prosternale cylindricum, obtusum, reclinatum. 

Catantops Schaum. 
ccc. Intervallum oculorum cum costa frontali aequilatum. 

Sumbilvia Sjöst. n. 
aa. Pronotum carinis lateralibus saltem in lobo postico distinctis. 
b. Antennae apice non dilatatae et compressse. 
c. Carinae laterales pronoti totse distinctse. 

d. Tuberculum prosternale compressum, triangulare. 

Caloptilla Sjöst. n. 
dd. Tuberculum prosternale longum, acuminatum apice decurvum. 

Choroedocus Bol. 
cc. Carinse laterales rugis partim obliteratis formatae ; tuberculum pro- 
sternale crassum apice rotundatum. Perbellia Sjöst. 
bb. Antennse apice dilatatse et compressae. Gerenia Stål (dilatata Tepp.) 



Gen. Gesonia Stål. 

Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 47 (1878); Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, 
p. 16 (1920). 

Genotypus: Oxya punctifrons Stål. 



92 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Gesonia recticercus Sjöst. — Taf. 3, Fig. 7, 7 a, 8. 
Gesonia recticercus Sjöst. 1. c. p. 21, J*$ (1920). 

Patria. Queensland: Cape York Peninsula (Mjöberg) 4 c?, 3 $ typ. Mus. 
Stockholm. — Queensland: Gayndah, Rockhampton (Mus. Godeffr.) J 1 ? Mus. Ham- 
burg. 

Gen. Oxya Serv. 

Ann Sci. Nat. XXII, p. 264, 286 (1831); ef. ultra Kikby, Cat. Orth. Locust. p. 393 (1910). 
Genotypus: Acridium hyla Serv. 

Oxya velox Fabr. 

Gryllus velox Fabr,, Mänt. Ins. I, p. 239, N:o 50 (1787); Oxya velox Bdrm., Handb. Ent, II, p. 635, 
N:o 3 (1838); Brunn., Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 152, N:o 2 (1893); Jacobs. & Bianchi, Prem. I Lozlm 
Ross. Imp., p. 201, 301 (1902); Frogg., Agric. Gaz. N. S. Wales, XV, p. 243, color. pl. fig. 3 (1905); 
Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 393—394 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 22 (1920); Bolivar, 
Trab. Mus. Nat. Madrid, N:o 34, p. 15 (1918). 

Patria. China (D. Pflug) typ. — -Queensland: Bellenden Ker (Mjöberg) 2 $ 
Mus. Stockholm. — N. S. Wales (Froggatt). 

Prceteria. Java, Ceylon, Penang, Cambodja, Borneo, Sumatra, Amboina, Ceram, 
Key lsl., Arou Isl., Philippines, Japan, China, Hainan Ins., N. Britannia, Duke of 
York Ins., N. Guinea; (Brunner). 

Gen. Bermiella Bol. 

Trab. Mus. Cienc. Nat, Madrid, N:o 6, p. 50 (1912); Macro<iuilta Carl, Rev. Suisse Zool., Vol. 24, 
p. 469 (1916). 

Gen. Bermio Stål (s. str.) similis sed angulis apicalibus dorsalibus fenorum 
posticorum in dentem acutum produetis nec rotundatis, angulo infero-postico pronoti 
acuto-rotundato nec recto vel subobtuso latissime rotundato et magis deflexo, margine 
costali apud feminam parte basali fortius rotundato-ampliato, marginibus tibiarum 
posticarum parte spinosa valde laminato-ampliata differt. 

Genotypus: Bermius acutus Stål. 

Bermiella acuta Stål. — Taf. 3, Fig. 9—10. 

Bermius acutus Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 93 (1878); Kirby, Cat. Orth. 
Locust., p. 396 (1910); Bermiella acuta Bol., Trab. Mus. Cienc. Nat. Madrid, p. 50 (1912); Macroquilta 
longipennis Carl, Rev. Suisse Zool., vol. 24, p. 470 (1916). 

Eine von Dr Carl freundlich gesandte Photographie seiner Macroquilta longi- 
pennis sowie die Beschreibung zeigen, dass sie mit Bermiella acuta identisch ist. Das 
longipennis-JZx. ist nur etwas grösser. Beide sind von Queensland beschrieben. Die 
Typen messen: 

ef: Long. c. elytr. 40—46, corp. 31—32, ant. 12,5—14, pron. 6—8, elytr. 30—34, 
fem. post. 18 — 20, tib. post. 15 — 17 mm. 

?: Long. c. elytr. 47—52, corp. 32—40, ant. 12—12,3, pron. 7,5— 9, elytr. 36—40, 
fem. post. 20,5 — 24, tib. post. 18,5 — 21 mm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BÄND 62. NIO 3- 93 

Longipennis: Long. c. elytr. 59, corp. 38, pron. 9 : 5, elytr. 45, fem. post. 26 
(nicht »21») mm. 

Patria. Queensland: Gayndah (Mus. Godeffr.) 2 J 1 , 1 $ et Australia (Mus. 
Godeffr.) 1 ?, typi; N. T. Darvin (G. F. Hill) ? Mus. Stockholm. — Cape York 
(Dämel, coll. Brunner) 2 ?; Rockhampton (Brown, coll. Brunner) $, Mus. Wien. — 
Gayndah (M. G.) 1 $ Mus. Hamburg. — Queensland: Rockhampton (M. longipennis 
Carl, typ.) ? Mus. Geneve. 

Bermiella ampla Sjöst. — Taf. 3, Fig. 11, Ila. 
Bermiella ampla Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 26 <j> (1920). 

$ : Fastigium verticis prominulum lateribus subrectis densissime rubro punctatis, 
apice rotundato supra impresso; costa frontalis tota sulcata marginibus rotundatis 
retrorsum leviter divergentibus apice evanescentibus, supra antennas rotundato-con- 
stricta, latitudine ocellorum superiorum ; caput supra leviter curvatum ; fröns obliqua; 
antennce filiformes, capite pronotoque unitis paulo breviores; pronotum glabrum, supra 
paulo complanatum, retrorsum sensim paulo ampliatum, margine postico late rotun- 
dato, medio levissime incurvato, margine inferiore undato, calloso, deflexo, supra 
sulcato, angulo postico magis deflexo, producto, acuto-rotundato, margine postico 
subrecto; margine anteriore et metazona tota pronoti ut densissime punctatis, sulcis 
tribus transversis undatis, zona inter secunda et tertia in medio pronoti sita; tuber- 
culum prosternale longum, conicum, fere rectum apice rotundato, paulo reflexum; femora 
postica dente apicali acuto dorsali instructa, angulis apicalibus dorsalibus in dentem 
acutum productis; lobi geniculares acuminati; tibiae postica? basi cy lindrica?, apicem 
versus marginibus dilatatis sensim ampliatis, spinis utrinque 9, albidis, apice nigris. 

Flavo-virescens, facies crebre rubro punctata; vitta postocularis vix conspicua 
utrinque flavo terminata; vertex infuscatus; pronotum supra flavido glaucescens, 
lateribus parte superiore vitta glaucescente paulo obscuriore retrorsum ampliata, 
subtus in pro- et mesozona linea fusca leviter conspicua subtus flavo terminata ornatis; 
lateribus thoracis parte superiore vitta lata nigra, subtus ta?nia flava terminatis; 
femora postica apice utrinque area infuscata; tibiae postica? pallida?, glaucescentes, 
subtus basi macula parva fusca; antenna? rufoflava? apice nonnihil infuscata?. 

$: Long. c. elytr. 53, corp. 45, pron. 8,7, elytr. 41, fem. post. 24, tib. post. 
21,5 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 ? typ. Mus. Stockholm. 

Gen. Bermius Stål. 

Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 48, 91 (1878); Bolivar, Trab. Mus. Ciénc. Nat. Madrid, 
N:o 6, p. 50 (1912); Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 16, 23 (1920). 
Genotypus : Bermiua brachycerus Stål. 

Dispositio specierum. 

c? 
a. Cerci cylindrici, graciles, retrorsum sensim angustati, incurvi. 

b. Lamina subgenitalis apice a postico visa leviter trilobata, lobo intermedio quam laterales multo altiore, 



94 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

lobis lateralibus humilibus late rotundatis; pronotum supra pallide testaceum, isabellino adumbratum; tibice 

posticae totse glaucae. brachycerus Stål. 

!>l>. Lamina subgenitalis apice a postico visa evidenter trilobata; pronotum supra rufo-brunneum; tibiae posticae 

testaceae, parte apicali vix conspicue glaucescente. Ståli Sjöst. 

aa. Cerci intus ante apicem dente rotundato armati. 

b. Cerci a supero visi subrecti; lamina subgenitalis retrorsum valde attenuata, in apice minus dimidio 

latitudinis basis lata; pronotum supra rufo-brunneum. odontocercus Stål. 

bb. Cerci a supero visi valde incnrvi: lamina subgenitalis retrorsum leviter angustata, in apice plus dimidio 

latitudinis basis lata; pronotum supra laete stramineum, isabellino adumbratum. curvicercus n. sp. 

? 
a. JOlytra et alae perlecte explicata. 

b. Tibiae posticse tota? glauc;i\ brachycerus Stål. 
bb. Tibiae posticse subtus nigne. 

c. Vitta late postocularis brunnea in pronotum et thoracem producta distincta. 

d. Lobi geniculares flavidi, interduin basi supra et infra paulo nigra. odontocercus Stål. 

dd. Lobi geuiculares flavidi fere dimidio basali nigri. curvicercus n. sp. 

cc. Latera capitis et pronoti bete flavida, in capite supra et infra, in pronoto superne linea nigra in- 

structa. bivittatus Sjöst. 

aa. Elytra alaeque abbreviata capite pronotoque unitis longitudine suba?qualia. infirmus Stål. 

Bermius brachycerus Stål. — Taf. 3, Fig. 12, 12 a, 13, 13 a. 

Bcrmius brachycerus Stål, Bill. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 92, ^i (1878); Kirby, 
Cat. Orth. Locust. p. 396 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 24 (1920). 

Mas, adhuc non descriptus, feminge simillimus sed minor, antennis longioribus, 
longitudine pronoti cum capite, elytris longioribus apicem femorum posticorum longi- 
tudine pronoti superantibus, capite pronotoque supra ut facies isabellino adumbratis 
distinguendus. Cerci angusti, cylindrici, sensim acuminati, incurvi, lamina subgenitalis 
navicularis, retrorsum sensim leviter angustata, apice late truncato, a postico visa 
leviter trilobata, lobo intermedio lateralibus multo altiore, lobis lateralibus valde hu- 
milioribus late rotundatis. 

c?: Long. c. elytr. 32—35, corp. 27—30, ant. 10, elytr. 24—25,5, pron. 5,c— 6, 
fem. post. 14 — 16, tib. post. 12 — 14 mm. 

?: Long. c. elytr. 36—44, corp. 29—40, ant. 9-11, elytr. 26—32, pron. 6,5—8, 
fem. post. 16 — 20, tib. post. 14—17 mm. 

? (typ.): Long. c. elytr. 35, corp. 32, elytr. 25, pron. 6,5, fem. post. 18, tib. post. 
15,5 mm. 

Patria. Australia (Mus. Godeffr.) 1 $ typ.; N. W. Australia: Kimberley- 
Distr. (Mjöberg) 2 ef 2 $, Mus. Stockholm. — Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 
1 d\ 1 ? var. Brit. Museum. - - N. S. Wales: Sydney (Timm) 1 $ Mus. Hamburg. — 
Sydney (Stevens) ? Mus. Wien. 

Das kleinere ? aus dem Kimberley-Distrikt stimmt fast völlig mit der vorlie- 
genden Type von Stål iiberein, ist nur etwas kleiner, mit etwas kiirzeren Hinter- 
beinen. Das andere ist sonst gleich, aber bedeutend grösser und könnte als eine 
verscbiedene Art aufgefasst werden, wenn nicht unter den Heuschrecken z. B. bei 
Conoceyhalus mandibularis u. a. oft noch grössere Variationen vorkommen. 

Eine Var. (?) liegt von Hermannsburg vor. Sie ähnelt plastisch völlig den anderen 
Weibchen, die Oberseite des Scheitels und Pronotum ist aber wie an den Männchen 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 95 

isabellfarben und das dunkle iiber Pronotum gehende Postocularband ist nur schwach 
angedeutet; dagegen ist es kraftig, braunschwarz an den Seiten des Thorax. Scheitel 
ein wenig mehr gewölbt als bei den anderen. 

In seiner Revision der Gruppe Hieroglyphi (Trab. Mus. Cienc. Nat. Madrid, N:o 6, 
p. 49, 50, 1912) gibt Bolivar als Charakter zwischen Bermiella und Bermius die 
Form der Cerci (c?) an, indem bei Bermiella dieselben »mediocres, teretes, sensim acu- 
minati» bei Bermius »longi, graciles, superne dente obtuso armati» sein sollen. Als 
Type fur Bermius wird brachycerus angegeben, der aber gerade die fiir Bermiella an- 
gegebene Form der Cerci hat. Die fiir Bermius gegebenen Charaktere der Cerci 
kommen dagegen bei odontocercus und curvicercus vor. Die Form der Cerci wechselt 
bei Bermius und känn darum nicht als Charakter zwischen dieser Gattung und Ber- 
miella angefiihrt werden. 

Bermius Ståli Sjöst. — Taf. 3, Fig. 14, 15, 15 a— b. 

Bermius brachycerus Stål, Bill. Svensk. Vet. Akad. Haiull., Bd. 5, N.o 4, p. 92, J 1 Siduey (nec $) 
(1878); Bermius Ståli Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 24, 25 (1920). 

ef: Pronotum supra rufo-brunneum, vertex magis infuscatus; vitta lata posto- 
cularis in pronotum et latera thoracis produeta fusco-brunnea; latera capitis, pronoti 
et thoracis flava, vitta postocularis utrinque, prsesertim infra, linea albida terminata; 
in pronoto et thorace linea pallida infra vittam fusco-brunneam vix indicata; facies 
inter costas ut labrum rufa, in lateribus flavo variegata; pedes flavidi; femora postica 
apice rufo adumbrata, area externomedia margine superiore vitta angusta infuscata 
indistincte terminata ; tibise posticse rufescente testacea?, parte apicali vix glauco adum- 
brata; abdomen testaceum; elytra opaca venis rufis, basi prresertim in campo 
marginali et axillari venulis densis; alae hyalinee. 

ef: Long. c. elytr. 24—31, corp. 27—30, ant. 9—10, pron. 5—5,3, elytr. 17—22, 
fem. post. 13 — 15, tib. post. 11 — 12 mm. 

Patria. Queensland: Rockhampton (Mus. Godeffr.) 1 ef typ.; N. S. Wales: 
Sydney, 1 ef, Mus. Stockholm. — N. S. Wales: Claren River (Lea) 1 ef Brit. Museum. 
— Peak Downs et Rockhampton (Mus. Godeffr.) 2 ef Mus. Hamburg. 

Auf der Etiquette des ef aus Rockhampton hat Stål geschrieben: »Bermius 
brachycerus Stål in litt. ad Mus. Godeffr.» 

Ståls Beschreibung des brachycerus basiert sich auf dem vorliegenden ? aus 
»Australia» mit dem zwei $-Ex. vom Kimberley-Distrikt typisch ubereinstimmen. 
Die hingehörigen efef sind aber mit Ståls efef aus Sydney und Rockhampton nicht 
identisch sondern diese bilden eine andere bisher nicht beschriebene Art, die ich zur 
Erinnerung des beruhmten Forschers Ståli benenne. In der Ubersicht der Bermius- <££ 
sind die Verschiedenheiten der beiden Arten näher angegeben. In der Farbe und 
Grösse ähnelt sie sehr B. odontocerus. 

Sowohl Bermius odontocerus als Ståli ähneln in der Farbe sehr Oxya-Arten, 
von den sie sich durch die Form des fastigium verticis und der äusseren Kiele des 
Gesichts mit der grossen flachen Einbuchtung an den Fiihlern unterscheiden. 



96 YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALTCA. 

Bermius odontocercus Stål. — Taf. 3, Fig. 16, 17, 17 a. 

Bermius odontocercus Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 92 J 1 ^ ( 18 78); Kieby, 
Cat. Orth. Locust., p. 396 (1910); Bermius gueenslandicus Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 24, 
25, c? (1920). 

ef: Fastigium verticis supra cavum, longius quam latins, subpentagonale, apice 
rotundato, lateribus anticis antrorsnm convergentibus, subrectis, lateribus posticis 
brevioribus, subparallelis, retrorsum leviter convergentibus; costa frontalis tota pro- 
funde sulcata marginibus parallelis; costse laterales retrorsum divergentibus, subrecta?, 
infra antennas evidenter late incurvatse; tuberculum prosternale longum, cylindricum, 
subrectum, apice rotundato-attenuato, leviter reclinatum, fusco maculatum; lobi meta- 
sternales leviter distantes; pars spinosa tibiarum posticarum apicem versus leviter 
laminato-ampliata; pronotum antice et in metazona impresso-punctatum carina mediana 
conspicua, medio subglabrum carina destituta; margo inferus pronoti leviter angula- 
riter produetus, parte anteriore margine ascendente recto, parte postica horizontali, 
leviter incurva; angulus posticus rectus rotundatus, anticus valde obtusus rotundatus; 
cerci testacei, a latere visi recti, apicem versus sensim attenuati, apice nonnihil deorsum 
curvato, a supero leviter incurvi, intus ante apicem dente triangulari-rotundato in- 
strueti; lamina subgenitalis flava, compressa, navicularis, retrorsum valde angustata, 
apice truncato a postico viso semicirculari. Flavus, fröns inter costas crebre rubro- 
brunneo punctata et nonnumquam adumbrata; caput et pronotum supra brunnea 
capite obscuriore, utrinque vitta lata ab oculos per latera pronoti ultra sub alis 
produeta fusca, subtus laete flavo terminata; stria parva sub oculis fusca; latera pro- 
noti flava, inter sulcum primum et secundum macula nigra ornata; abdomen supra 
rubro-brunneum; antennas longse, filiformes, longitudine tibiarum posticarum, testaceae, 
f usco-variegatse ; pedes antici superne plus minusve rubro-brunneo variegati et ma- 
eulati; area interno- et externomedia superne vitta longitudinali usque ad apicem late 
fusca; arcus nigrum; ante apicem subtus macula nigra; lobi geniculares flavidi, interdum 
basi supra et infra paulo nigri, triangulares apice acuminati; femora postica apice 
supra medio spina armata; lobi laterales rotundati; tibise posticse glaucae, subtus 
nigrse, basi latere interno macula nigra; elytra semihyalina, campo marginali et 
axillari partim opacis, läste flavide adumbratis; venae radiales fuscas; campus magi- 
nalis antice sensim curvatus, nec subito ampliatus; ålas hyalinae venis fuscis; vena 
inter aream anteriorem et posteriorem pallida. 

$ : Mari similis sed multo major. 

<£: Long. c. elytr. 25 — 35, corp. 23 — 30, pron. 4,5—6.5, elytr. 17 — 25, fem. post. 
13—17, tib. post. 11—15 mm. 

?: Long. c. elytr. 41, corp. 34, pron. 8, elytr. 28, fem. post. 20, tib. post. 
17 mm. 

Patria. Queensland: Port Curtis (Dämel, coll. Brunner) 2 3 2 $ typ. Mus. 
Wien et Stockholm. — Queensland: Cedar Creek (Mjöberg) 2 J 1 (typ. gueenslandicus) 
Mus. Stockholm. — N. S. Wales: Tweed River (Lba) cT Brit. Museum. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 97 

Bermius curvicercus n. sp. — Taf. 3, Fig. 18. 
Bermius odontocercas Sjöst. (nec Stal), Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 24, 25, <j><£ (1920). 

J: Prsecedenti valde similis sed cercis robustioribus, compressis, sensim an- 
gustatis, valde incurvis, apice fere in angulo recto recurvo, pediformi, lamina sub- 
genitali apice late truncato levissime curvo, lobis genicularibus fere dimidia basali 
nigris differt. 

?: Prsecedenti valde similis sed lobis genicularibus flavid is basi distincte nigris. 

ef: Long. c. elytr. 34, corp. 30, ant. 15, pron. 6,5, elytr. 25, fem. post. 16, tib. 
post. 13,5 mm. 

?: Long. c. elytr. 42, corp. 35, ant. 13, pron. 7,5, elytr. 30, fem. post. 19, tib. 
post. 16 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mj Öberg) ef ? typ.; N. Territory: 
Darwin (G. F. Hill) 2 ? Mus. Stockholm. 

Bermius bivittatus Sjöst. — Taf. 3, Fig. 19. 
Bermius bivittatus Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 25 $ (1920). 

? : Supra cum abdomine isabellinus lateribus capitis lsete flavis, vittis angustis 
duabus parallelis nigris; vitta superiore in pronoto et thorace continuata; latera pro- 
noti et thoracis flava, in thorace quoque infra linea nigra medio interrupta terminata; 
antenn» rufescentes, apicem versus infuscatse, longitudine pronoti cum capite ad 
marginem posticum oculorum; femora postica gracilia flava, area externomedia mar- 
gine superiore vitta nigra; tibise postic» glaucescentes, subtus vitta longitudinali 
apicem versus sensim angustata nigra, latere superiore basi macula parva nigra; 
elytra semihyalina, campo marginali et axillari opacis, isabellinis, venis radialibus 
maxima parte nigris; alae hyalinse venis pallidis, apice et antice fuscis; caput supra 
late rotundatum, convexum; fastigium multo latius quam longius, antice late curvatum, 
supra impressum, postice linea transversa terminatum; tuberculum prosternale rectum, 
conicum, acuminatum. 

$: Long. c. elytr. 40, corp. 35, pron. 7, elytr. 28, fem. post. 19, tib. post. 16 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 

Bermius infirmus Stål. 

Bermius infirmus Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 92, $ (1878); Kirby, Cat. 
Qrth. Locust. p. 39<J (1910); Bolivar, Trab. Mus. Cienc. Nat. Madr., p. 27 (1918). 

Feminam decoloratam in spiritu conservatam ex Mus. Hamburg quoque vidi: 
Long. 30, ant. 10, pron. 7,5, elytr. 12, fem. post. 19,5, tib. post. 17 mm. 
? (typ.): Long. 31, pron. 6,5, elytr. 11, fem. post. 17,5, tib. post. 15,5 mm. 
Patria. Queensland: Port Curtis (Dämel, coll. Brunner) $ typ. Mus. Wien. 
— Queensland: Bowen (Mus. Godeffr.) ? Mus. Hamburg. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band G2. N:o 3. 13 



98 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Gen. Tolgadia Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 16, 23 (1920). 

(c?): Fastigium verticis transversum, margine anteriore curvato, supra depressum, 
late impressum; caput supra convexiusculum; costa frontalis tota sulcata marginibus 
parallelis; costse laterales retrorsum divergentes, usque ad ocellos subrectse; inter- 
vallum oculorum costa frontali paulo latius; antennas filiformes, longitudine tibiarum 
posticarum; pronotum cylindricum lateribus compressis, margine antico nonnihil, mar- 
gine postico paulo magis curvato; metazona evidenter, margo anticus minus, pars 
media sparsius obscureque impresso-punctata; carina dorsalis metazonae humilis, 
parte anteriore minus conspicua, medio evanescens; margo inferior pronoti horizon- 
talis, post medium paulo curvatus, angulo postico obtuso, angulo antico magis rotun- 
dato; tuberculum prosternale rectum, conicum, paulo reclinatum; lobi metasternales 
contigui; elytra alseque valde abbreviata, illa longitudine pronoti, ovalia apice late 
rotundato; femora postica apice medio spina vix conspicua, lateribus utrinque valde 
rotundatis; lobi geniculares late triangulares breviter acuminati; tibise posticse supra 
in utroque margine spina apicali instructa?, apicem versus nonnihil latiores, non la- 
minato-ampliata?, spinis intus 10, extus 8; lobi metasternales contigui; segmentum 
ultimum dorsale medio lobis duobus triangularibus instructum; lamina supraanalis 
pentagonalis lateribus medio angulum obtusum formantibus; cerci laminam supra- 
analem superantes, cylindrici, basi subcrassi, retrorsum valde attenuati, acuminati, 
leviter incurvi; lamina subgenitalis cercis circiter duplo longior, navicularis, retrorsum 
attenuata, apice rotundato-truncata, marginibus supra circiter tertia parte apicali 
junctis. 

Genotypus: Tolgadia brachyptera Sjöst. 

Tolgadia brachyptera Sjöst. — Taf. 3, Fig. 20, 20 a— b. 

Tolgadia brachyptera Sjöst. 1. c. p. 23 (1920). 

ef: Facies inter costas fusco-rubra, lateribus capitis flavo-viridibus; vitta lata 
ab oculos ultra per latera pronoti et thoracis subtus vitta brunneo-albida ter- 
minata fusco-brunnea; vitta brevis lata fusca de parte inferiore oculorum, utrinque 
linea brunneo-albida terminata; margo inferior pronoti callosus, pallidus; caput et 
pronotum supra rufo-brunnea, hoc colore in capite utrinque linea pallida terminato; 
pedes rufo-brunnei et flavidi; femoribus posticis extus parte superiore vitta angusta 
fusca abbreviata, an te apicem subtus macula nigra; tibise postica? pallide glaucescentes 
subtus nigra?; tarsi flavido-brunnei ; antenna? rubro-brunnese apicem versus inf uscata?; 
elytra colore dorsi pronoti, vense dua? medianse nigrae. 

J 1 : Long. corp. 20 — 24, pron. 4.3—5, ant. 11 — 12, elytr. 4— 5.5, fem. post. 
11—13,5, tib. post. 9,8—12 mm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 99 

Sieht habituell wie eine kurzfliigelige Form des Bermius Ståli aus, unterscheidet 
sich aber leicht durch die Form des letzten dorsalen Hinterleibsegments, mit den 
zwei dreieckigen Prozessen. Der Unterrand des Pronotum bei Ståli vorn ab- 
steigend, hier fast horizontell. 

Patria. Queensland: Tolga, Cedar Creek (Mj Öberg), 2 <£ typ. Mus. Stockholm. 

Gen. Bermiodes Bol. 

Trab. Mus. Cieuc. Nat. Madrid, N:o 6, p. 50 (1912). 
Genotypus: Bermiodes nigro-bivittatus Bol. 

Bermiodes nigro-bivittatus Bol. — Taf. 3, Fig. 21. 
Bermiodes nigro-bivittatus Bolivar, 1. c, p. 51 (1912); o. c, N:o 34, p. 28 (1918). 

A. a. O. von Bolivar ausfuhrlich beschrieben. Cerci sind, wie die vorliegende 
T}^pe zeigt, nicht so auffallend kurz, wie man nach der Beschreibung behaupten 
könnte (»cerci brevissimi»). Sie reichen an die Spitze der Supraanalplatte und sind 
nach der Basis zu allmählich etwas dicker als bei Bermius, von der Seite schmal 
dreieckig mit feiner Spitze. 

Patria. N. Queensland, ef Mus. Madrid. 

Austroglyphus n. gen. 

($): Caput crassum; fröns leviter declivis; costa f rontalis basi excepta tota 
subprofunde sulcata, lateribus parallelis usque ad labrum produetis, basi supra an- 
tennas complanata et utrinque in linea grosse punctata, cum fastigio verticis angulum 
rotundatum formans; fastigium supra impressum lateribus angulatis leviter elevatis, 
impressione antice et postice aperta; costse laterales faciei recta3, os versus valde di- 
vergentes, basi ad antennas distincte incurvse; facies inter costas subglabra leviter 
et grosse impresso-punctata sulco glabro; vertex teretiusculus; antennas filiformes; 'pro- 
notum crassum, cylindricum, postice leviter ampliatum, a latere visum supra rectum, 
metazona complanata, margo anticus rectus, declivis; lobus posticus leviter produetus, 
marginibus subrectis angulo late rotundato, medio carinula gracili sed distincta; 
prozona carinula subnulla; carinse laterales nullse; margo inferior laterum pronoti 
rectus, medio leviter rotundato produetus, margo posterior late incurvus; pronotum 
supra sulcis tribus distinctis sectum, sulco quarto (antico) medio late interrupto; 
metazona tota valde impresso-punctata; prozona, ante sulcum posticum, minus punc- 
tata, utrinque inter sulcos area impressa glabra; tuberculum prosternale rectum, latum, 
ab antico postieöque compressum, sublinguiforme, apice late rotundato, basin versus 
leviter constrictum, antice impressum ; lobi mesosternales late distantes, intervallo 
retrorsum ampliato; lobi metasternales late distantes; carinse jemorum posticorum 
glabra?, carina superomedia postice in spinam produeta; lobi geniculares triangulares, 
acuminati ; tibise posticse apicem versus non ampliatse, supra in utroque margine 



100 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

spina apicali instructa, utrinque 10-spinosse; campus marginalis elytrorum circiter 
tertia parte basali latissima, deinde subito valde angustata, fere obliterata. 

Genotypus: Austroglyphus roseovittatus Sjöst. 
Habitu gen. Hieroglyphi. 



Austroglyphus roseovittatus n. sp. — Taf. 3, Fig. 22. 

?: Flavido-olivascens, latera capitis flavida; vitta postocularis lata per latera 
pronoti et thoracis producta, in pronoto utrinque, in thorace subtus roseo vel albo- 
roseo terminata fusca; antennaB rubrse articulo basali flavo; campus humeralis ely- 
trorum viridescens, discoidalis opacus nervis brunneis, axillaris viridescens antice 
nervis roseis; ala? hyalinse nervis fuscis; femora postica flavida arcu et macula semi- 
circulari anteapicali nigris; tibiao posticse glauca?, spinis albidis apice nigro. 

?: Long. c. elytr. c:a 48, corp. 44, pron. 10,5, elytr. c. 40, fem. post. 25, tib. 
post. 23 mm. 

Patria. Cape York, Torres Strait: Thursday Isl. (H. M. S. Alert) 1 ? typ. 
Brit. Museum. 

Daperria n. gen. 

(<^?): Costa trontal is basi excepta tota profunde sulcata, marginibus subparallelis 
(?) vel supra os leviter divergentibus (J 1 ), basi supra antennas planiuscula, sparse 
impresso-punctata (?) vel teretiuscula (c?), ima basi angustata; facies glabra; costse 
laterales subrectse, ad antennas curva?, os versus valde divergentes; fastigium supra 
valde impressum, margine antico in ? curvo utrinque leviter compresso, in <$ mar- 
ginibus lateralibus rectis antrorsum convergentibus; antennce filiformes, capite pro- 
notoque unitis subsesqui longiores (?); oculi supra distincte (?) vel leviter (J 1 ) an- 
gustati; ocelli ad oculos positi; pronotum antice et in lobo postico valde impresso-punc- 
tatum, inter sulcos glabrum, latera parte superiore areis impressis, parte inferiore 
late impressa; margo anticus rectus leviter declivis, margo posticus supra late curvus 
utrinque leviter com pressus, in lateribus leviter et late incurvus; pronotum supra 
sulcis tribus sectum, posticus profundus, anticus in lateribus obliteratus; latera sulco 
postmarginali distincta; margo inferior ad (J") vel paulo ante (?) medium rotundato- 
productus; lobus anticus dorso prajsertim in ? leviter curvus carina mediana nulla; 
lobus posticus planiusculus carina mediana indistincta; tubercidum posternale ab an- 
tico posticoque laminato-compressum, basin versus plus (J") minusve (?) angustatum, 
apice truncatum angulis rotundatis; inter valium mesosternalium oblongum, leviter 
clepsydriforme (?) vel retrorsum magis ampliatum; lobi metasternales contigui (d") 
vel valde distantes (?); femora postica costis glabris, medio postice spinula armata, 
utrinque rotundata; lobi geniculares triangulariter acuti; tibia? posticse apicem versus 
marginibus rotundatis, extus 9 — 10, intus 10 armata?; elyira apicem femorum posti- 
corum attingentia vel leviter superantia, campus marginalis prope basin in <£ leviter, 



K.UNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N;0 3. 101 

in $ lertia parte basali valde ampliatus margine curvo; cerci <£ conici, compressi, 
sensim angustati, acuminati, leviter incurvi, apicem abdominis vix attingentes. 
Genotypus: Daperria bermioides Sjöst. 

Daperria bermioides n. sp. 

cT$: Flavido-testacea; vitta postocularis lata in pronotum et latera thoracis 
producta, inf ra albido terminata, brunnea; costa f rontalis interdum rubro punctata; 
antennse brunnese basi et apice leviter flavido adumbratse, articulis apice anguste 
flavis; arcus, macula magna basi loborum genicularium et tibiae postjcae basi nigro- 
brunnea; tibise posticae apice distincte infuscatse; elytra hyalina nervis brunneis, 
campus marginalis parte ampliata et campus axillaris flavo-testacea vel magis pallida, 
nervis creberrimis; alae hyalinse nervis brunneis. 

ef: Long. c. elytr. 25, corp. 22, pron. 4, elytr. 17, fem. post. 13, tib. post. 
11 mm. 

$: Long. c. elytr. 30, corp. 27, ant. 15, pron. 6,8, elytr. 21, fem. post. 18, tib. 
post. 14 mm. 

Habitu Bermio odontocerco sat similis. 

Patria. Darwin, N. T. (G. F. Hill) ^? Mus. Stockholm. 



Gen. Theomolpus Bol. 

Trab Mus. Cieiic. Nat. Madrid N:o 34, p. 36 (1918). 
Genotypus : Theomolpus badius Bol. 

Theomolpus badius Bol. 

'Theomolpus badius Bol. o. c, p. 37. 
Pair i a. N. Queensland. 

Gen. Praxibulus Bol. 

Praxilla Stål (nec Reicii.), Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 41), 95(1878); Praxibulus 
Bol., Soc. Esp. Hist, Nat. VI, p. 396 (1906). 

Genotypus : Praxilla laminaia Stål. 

Dispositio speeierum. 

a. Elytra lobiformia apice rotuudato; <£ long. 15 mm. laminatus Stål. 
aa. Elytra lobiformia apice subtruncato; $ long. 18 mm. 

b. Elytra unicoloria. latipennis Stål. 

bb. Vena ulnaris elytrorum crassa, flavoalba. ulnaris n. sp. 



102 



YNGVE SJOSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Praxibulus laminatus Stål. 

Praxilla laminata Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 95, N:o 1 J 1 (.1878); Praxi- 
bulus laminuta Kikby, Cat. Orth. Locust., p. 397 (1910). 

c? (typ-): Long. c. 15, pron. 3,8, elytr. 3, fem. post. 10,4, tib. post. 9 mm. 
Patria. N. S. Wales (coll. Brunner) £ typ. Mus. Wien. 



Praxibulus latipennis Stål. 

Praxilla latipennis Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 96, N:o 2 ^ (1878); 
Praxibulus latipennis Kjrby, Cat. Orth. Locust., p. 397 (1910). 

? (typ.): Long. c. 18, ant. 5, pron. 5, elytr. 4,6, fem. post. 13, tib. post. 
11 mm. 

Patria. Lord Howes Isl. (Salomon Isl. vel in Tasman See?) (Stevens), coll. 
Brunner, $ typ. Mus. Wien. 



Praxibulus ulnaris n. sp. — Textfig. 17. 

Praecedenti valde similis sed pronoto a supero viso angustiore et carinis latera- 
libus antice leviter incurvis, nec rectis antrorsum sensim convergentibus, vena ulnari 
flavoalba, crassa, et quoque venis ceteris partim hoc colore, venis campi ulnaris 
nigris, nec elytris totis unicoloribus distinguendus. 

?: Facies et latera pronoti viridescentia ; caput et pronotum supra isabellina, 
macula supra antennas indistincte terminata nigra; latera capitis isabellino adum- 




Fig. 17. Praxibulus ulnaris n. sp. 9 (ampl.). 

brata, vitta subocularis parva fusca; vitta postocularis retrorsum sensim leviter ara- 
pliata utrinque anguste flavido terminata nigra; latera pronoti inter sulcos macula 
indistincte terminata sub carina fortius indicata nigra, sub illa macula rotundata 
nigra; corpus cum pedibus testaceum; femora postica supra viridescentia extus isa- 
bellino adumbrata; arcus fuscum; area externomedia antice superne infuscata; tibiae 
posticse subtus fuscae; abdomen supra utrinque vitta nigra lata distincte terminata 
apice obliterata; elytra apice truncata, margine antico leviter, margine postico magis 
curvo; vena ulnaris crassa, flavoalba, venis quoque in campo marginali et discoidali 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 103 

maxima parte flavoalbis, venis duabus in campo ulnari ut vena ante venam ulnarem 
crassam extus nigris. 

$ : Long. 18, pron. 4,s, elytr. 3, fem. post. 12, tib. post. 10,4 mm. 

Dass diese Art nicht das bisher unbekannte $ des Praxibulus laminatus Stål 
ef sein känn, geht aus der kraftig hervortretenden verdickten gelbweissen vena ul- 
naris vor, welche der Art ein charakteristisches Aussehen verlieht. Beide haben die 
Seitenkiele des Pronotum eingebogen, nicht wie bei latipennis gerade, nach vorn all- 
mählich konvergierend. Sowohl latipennis als laminatus haben einfarbene Deckfliigel, 
die bei laminatus (ef) in der Spitze gerundet, bei latipennis (?) breit, gerade sind, 
was vielleicht nur ein Unterschied des Geschlechts ist. 

Patria. S. Australia: Melbourne (v. Muller) ?? typ. Mus. Paris et Stockholm. 



Gen. Methiola Sjöst. 

Arkiv för Zool. Bd. 12. N:o 20, p. IG, 22 (1920\ 

(cf¥): Facies grosse punctata; costa frontalis tota sulcata lateribus subparallelis; 
costa? laterales os versus sensim divergentes, rectae vel subrecta 1 , in ? a latere visas 
ad antennas latissime et levissime incurvae; costa frontalis a latere visa subrecta, 
sensim levissime curvata; fastigium supra impressa, antice late curvatum, ante oculos 
latius quam longius; vertex convexiusculus, in ef inter antennas leviter sulcatus; 
antennce $ (in ef defectse) longitudine spatii de fastigio ad sulcum posticum; pronotum 
sulcis tribus, supra totum reticulatum, margo anticus et lobus posticus praesertim 
in mare densius punctati; margine antico subrecto, postico emarginato; carina media 
in ? tota leviter indicata, in ef minus distincta, in ? sulco postico, in ef sulcis 
tribus secta; lobus posticus quam intervallum inter sulcos posticos paulo longior; 
margo posticus laterum pronoti levissime et latissime incurvus, cum margine inferiore 
angulum obtusum rotundatum formans, pars anterior ascendens leviter incurva; 
tuberculum prosternale breve, rectum, conicum, acuminatum, ab antico posticoque 
compressum, triangulare; lobi metasternales in ef contigui, in $ evidenter distantes; 
lamina supraanalis semicircularis apice lobato, ut segmentum ultimum medio tota 
sulcata; fe?nora postica abdomen superantia, costis totis laevibus, postice medio spina 
distincta par va acuta; lobi genigulares apice rotundati, nec acuti; margines spinosi 
tibiarum posticarum haud laminati, prseter spinam apicalem in margine exteriore 
spinis 7—8; cerci ef subrecti, cylindrici, attenuati apice longe acuminati; ehjtra lobi- 
formia toto valde reticulata, margine postico recto, antico curvato, marginem anticum 
segmenti primi attingentia, tympanam magnam rotundam tegentia. 

Genotypus: Methiola picta Sjöst. 

Dispositio specierum. 

a. Femnra postica collo distincte sanguineo. picta Sjöst. 

aa. Femora postica tota viridescentia. geniculata Stål. 



104 \ \ ■■ . S - ACKIDIOPKA åUSTRAIJCA 

Setkiola pieta v si 

da j?iV - . . : . r. a 

_ 14. pron. 2,7—3, .::::. 7. elytr. 2 — 2. a, fem. post. 8—8,6 tib. post. 
T — 7.5 mm. 

L tig _ . pron. 3 b :. tf.ö elytr. 3 — 3,3, fem. post. 11 — 12. tib. post. 

— mm. 

Patria. Queensland -■'.. Herberton, Atherton. Evelyne (Mjöberg) 

s SI ::iolm. 

■etkiola gerievlata Stål. 
: ."--...:.-"■■.- :.,..: ::._:.:-. \ ±. •. . x : __ :--- . Praxi- 

:,: ± : -5: ; 7 191 

s :- valde similis sed fernoribus posticis in parte 

re non rnbns, .:.: snpra urrinque § vitta nigra lata distincta. in picta 

vix ind ic ..::.. ifistinguenda. 

." island: Port :.::> el al .4 - colL Brunner) Mus. 

fc St holm. 

- _ Ekitomol. Z - ft XXXVI. 

p. 1 - - "" . i " - " - labei mit 

l • Szl ' _ •. : - . ii-f _"•-"•- -• !-_-"-:". iå StIl. ;::' 

_____ . : ', - . . S: ;':-_-:" y;i; .:.-_:.:.- __ '.-. : ;f '.::/. ...- -- _ : :.:_• u:ner- 

sehjeden. D: ^itangSBieikmale zwiseben den- bei Bad - 

-_-v«*f tftsjfl»:. - :rv(Miia cxmtiijti 5 des Pronotmn ist bei Caryanda Irriter lon nior 

bei Bmåistkm hamd lomgiar als der Zwischenraaai nriscben den zwei letzten Queerfhrchen. ond der I 
I TOBOäce: ist et .^agedeaiet bei Bodistica. Das alk - 

--.be. Ieh keane dareh Aatopsie toii der Gattm:-: 2 :.ur bdli. _ : " 

ans Kamerun, ti» vo die An beseatrieben ist, voriiesen. Xaehdem sänd aoch zwei an 

?«ht .-. Jgo) rad ormm.. I besehrieben woiden. Arten ist 

jdiea za eaisdbeidea, ob die errämtes kleinen Unterscbiede iDDg 

Betisca .. g 

y -C v : : - ris et alis nullis. capite quam pron:" 

fsstigi leviter eomr: - . vertice a fastigk) suleo non separato. eosta 

frontali snpra ocell um carinam homilem formante. sub ocello sulco brevi evanescente 

isca nnd Cerridia bilden fur sieh eine besondere Type unter den au- 
:en Åcridiiden, habituell :. . . 1 vliden erinnernd. Auc-h H -:eht 

.- .--::. :_.-.'..: :_:.: _ " . .:'.- :::: .":-.. : ^ri.ir:. v:;-;.:./. 

Die .-.-.:: 'ingen Jfac-rofobaua. Bila: . EwomopaUm, Erythropomala, E- 
lecisfe:. -ypkistes, Beplessia. Adreppu?. £ nnd Micr&phi 

gehören I - .mmen und bilden - ruppe. 

I r :: - a der Coryphisies-Gruppe findet man in den Gattongen 

mopalon un:: dobalia. mr. . kornblan öder grunlich gefärbten Hinter- 



KTJNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62- NIO 3- 105 

fliigeln. Die Euomopalon- und Erythropomala- Arten sind of t gelb gezeichnet mit gelb 
öder rotgelb gefärbten Hinterfliigeln. Die Hinterflugel der Coryphistes- Arten sind 
hyalin, bisweilen mehr öder weniger blau angehaucht, nur bei einer Art [rhodoptilus] 
an der Basis rosafarben. Die Adreppus-Arten, von denen die vorher bekannten unter 
Coryphistes stånden, sind von derselben allgemeinen braun, gran nnd schwarz gefärb- 
ten und gefleckten Zeichnung mit hyalinen mehr öder weniger dunkel angehauchten 
Hinterfliigeln, haben aber ein viel kiirzeres Fastigium. Dieselbe allgemeine Zeichnung 
haben auch Euophistes und Microphistes of t mit schwach gelblich angehauchten Hin- 
terfliigeln. Die letztere Gattung biidet jedoch bei näherer Untersuchung eine mehr 
abweichende Type. In der Xähe von diesen steht auch Eumecistes Branc. 

Betisca pedestris Er. 

Mesops pedestris Ebichs., An-h. Xaturg. VIII, p. 250, N:o 217, pl. 5, fig. 10 L842); Mc Coy, 1'rod. 
Zool. Victoria. XIV. p. 152. pl. color. 139, fig. 5. 5 a — g: 6. 6 a 1**7,): 1~ pedestris ButB, Gen. Ins. 

fasc. 15, Eumastacidae, p. 22. N:o 2 (1903); Kikby. Cat. Orth. Locust. p. 101 (1911 - -... Arkiv för Zool. 
Bd. 12 ; N:o 20, p. 5 (1920). 

Apterus, testaceus, capitis thoracisque vitta laterali albidis, femoribus posticis 
intus rubris, tibiis posticis glaucis basi rubris (Erichso^). 

$ (typ.): Long. 34, ant. 6, pron. 3, fem. post. 9, tib. post. 8.6 mm. 

$ (typ.): » 55, » 8.5, » 4.4, » 15, » »13 

Diese Art ist zuerst unter dem Namen Mesops pedestris von Erichson be- 
schrieben, wurde später von Burr zusammen mit Truxalis viatica Er. irrtiimlich 
zu den Eumastaciden (gen. n. Psednura) gefiihrt. Diese letztere den Truxaliden an- 
gehörige Art ist typisch eine Moraba Walk., welche Gattung vor Psednura Prio- 
rität hat. Dass Burr seine Gattung Psednura auf der von ihm zuerst erwähnteri 
viatica basiert hat, geht aus der Beschreibung hervor wo z. B. steht: 'fastigium 
verticis horizontaliter produetum oculis paulo brevius vel aeque longum», was nicht 
mit pedestris stimmt. 

Da pedestris einen deutlichen, konischen Prosternalzapf besitzt, gehört sie 
nicht zu den Truxaliden, wie Moraba (resp. Psednura), sondern zu den Acridiiden 
wie Mesops [Mesopsis), von dem sie sich jedoch durch die Anwesenheit eines deut- 
lichen kleinen Dorns oben in der Spitze der Aussenseite der Hinterschienen unter- 
scheidet. Sie biidet eine der Xenippa Stål nahestehende neue Gattung. 

Patria. Tasmania (Schayer) ef?, typ. Mus. Berlin. — W. Australia: Perth ef; 
Australia ?, Mus. Stockholm. ■ — Victoria: Melbourne ef ; X. E. Tasmania (Grei v 
?; Australia 1 ef, 2 ?, Brit. Museum. — X. Queensland: Endeavour River 1 ef; Vic- 
toria: Dandenong Ranges, 1 5, Mus. Madrid. — S. W. Australia: Yallingup (Exp. 
1905) 1 ef Mus. Hamburg. — Sydney (Dämel) ? Mus, Berlin. — X. S. Wales (Thorey) 
$; Port Curtis (Dämel) ö, coll. Brlxxer, Mus. Wien. 

Prceteria: Victoria (Mc Coy); Xew Zealand (Kirby). 



K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. X:o 3. 14 



106 



YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTKALTCA. 



Genus Cervidia Stål. 

Bih. Svensk. Vet. Akad. Hand!., Bd. 5, No 4, p. 99 (1878). 
Genotypus: Cervidia lobipes Stål. 



Cervidia lobipes Stål. — Taf. 4, Fig. 1. 

Cervidia lobipes Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 99, $ (1878); Kiiiby, Cat. 
Orth. Locust. p. 408 (1910). 

?: Long. c. elytr. 87—94, corp. 77—94, ant. 25—30, pron. 10—12, elytr. 63- 
77, fem. post. 27—30, tib. post. 21—25,5 mm. 

Palria. Queensland: Cape York $ typus, coll. Brunner, Mus. Wien. — 
Rockhampton (Mus. Godeffr.) 1 $ Mus. Hamburg. ■ — Queensland: Townsville (Dodd) 
1 $ Brit. Museum. — N. Queensland: Endeavour River 1 $ Mus. Stockholm. 



Hepalicus n. gen. 

(ef): Elongatus, subgracilis; caput produetum; facies glabra; costa front alis 
basi compressa excepta sulcata, marginibus elevatis rectis os versus sensim divergen- 
tibus apice evanescentibns; costse laterales ab antico visse leviter divergentes, sub- 
rectse; jastigium supra multo longius quam basi latius, anguste triangulare, acumi- 
natum, marginibus leviter elevatis, medio carina distincta ad apicem produeta; 
fastigium a latere visum supra leviter curvum, plica a vertjce leviter elevato limi- 
•natum, apice rotundato-truncatum ; facies recta valde declivis ; vertex teretiusculus 
carina mediana nulla; anten?ice valde compressse basi latse, apicem versus sensim an- 
gustatse; pronotum margine antico declivi recto medio supra levissime complanato, 
margine postico late curvo; carina? dorsales tres, distinetae, parallelse, sulcis duobus 
sectas; sulcus anticus in medio situs; lobus anticus subglaber, posticus minute reti- 
culatus, in lateribus magis glaber; tuberculum prosternale declive, quadrato-com- 
pressum, apicem versus sensim ampliatum margine apicale incurvo; sternum välde 
et grosse impresso-punctatum; lobi meso- et metasternales contigui; segmentum dor- 
sale ultimum supra margine postico late incurv T um, bispinosum; lamina supraanalis 
basi lata, medio et utrinque impressa, retrorsum valde angustata, acuminata; cerci 
furcati ramis validis; ramus exteriör a supero visus complanatus, incurvus, intus 
basin versus processu armatus, extus loco eodem incurvus; ramus interiör pediformis, 
margine superiore minutissime serratus; femora postica apicem abdominis vix attin- 
gentia costis omnibus glabris, femora apice medio spina nulla: ti bia> postica^ graciles, 
spinis parvis extus 12—15, intus 15 — 17; elytra et alse perfecte explicata. 

Genotypus: Hepalicus gracilis Sjöst. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 107 



Hepalicus gracilis n. sp. — Taf. 4, Fig. 2. 

cT: Tesfcaceus, infuscatus, abdomine magis brunneo-flavido, segmento ultimo 
supra macula nigra magna; pedes flavidi, tibia? et tarsi posteriores pallidiores, tibia3 
inf ra carinis utrinque infuscatis; elytra opaca; ala? hyalina?, nervis testaceis nervulis 
albidis. 

c?: Long. c. elytr. 28, corp. 26, pron. 4, elytr. 20, fem. post. 12,5, tib. post. 
1 1 mm. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 c? typ. Brit. Museum. 

Macrolobalia n. gen. 

(J 1 ?): Costa f rontal is basi laminato compressa vel paulo inf ra basin angustata, 
deinde planiuscula vel sulcata lateribus elevatis sensim divergentibus, infra ocellum 
constrictis, os versus sensim evanescentibus; fastigiwn valde productum, subtus 
triangulariter compressum, supra antrorsum sensim angustatum, apice late rotundato- 
truncato, a latere visum rectum, horizontale, apice rotundato-impressum; vertex post 
marginem anteriorem oculorum plus minus ve altior, medio carina indistincta; an- 
tennoe 22— 23-articulata3 (?), ensiformes, apicem versus sensim angustata?, praesertim 
margine superiore leviter serrata?, longitudine circiter dimidia? elytrorum; pronotum 
cylindricum carinis nullis, margine antico subrecto, lobus posticus leviter productus 
margine late curvato vix angulariter compresso ; lobus anticus glaber granulis parvis 
remote conspersus, ad marginem anticum et inferum leviter, in lobo postico toto 
minutissime et densissime impresso-punctulatum ; carina dorsalis gracilis, inter sulcos 
obliterata; sulcus posticus maxime distinctus, completus, tertius completus sed supra 
pra3sertim in $ minus distinctus, secundus abbreviatus, primus supra subevanescens; 
margo inferior laterum pronoti medio leviter et late productus, antrorsum leviter 
ascendens; lobus posticus a latere visus quam anticus haud vel leviter altior, supra 
complanatus; tuberculum prosternale crassum, obtusissimum, apice truncato vel medio 
plus minusve sulcato, a supero visum rotundatum, antrorsum leviter angustatum; 
lobi metasternales distantes; elytra lanceolata apicem abdominis nonnihil superantia; 
femora postica graciliuscula, apicem versus sensim angustata, carina? tota? plus minusve 
serrata?; costa superomedia apice in spinam parvam producta; lobus genicularis in- 
ternus foliaceus, productus, apicem femorum superans; tibia? postica? supra albo-villosa?; 
cerci J 1 compressi, ta?niformes, extrorsum incurvi, margine superiore curvo, margine 
inferiore recto, apice angustato-rotundato, apicem abdominis non attingentes. 

Genotypus: Coryphistes validicornis Stål. 

Dispositio specierum. 

a. Fastigium sujira glabrum ; alae basi coeruleo adumbrata;. 

b. Elytra parte apicalc distincte angustato-acuminata, sparse fei-rugineo punctata; margo posticus pronoti 
utrinque ubi in latera transit distincte sinuatus; tibise postica; intus distincta 1 rubra 1 . validicornis Stål. 



108 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DIODEA AUSTRALICA. 

bb. Elytra extrorsum sensim leviter angustata apice rotundato, crebre la?te- vel fusco-coeruleo guttata; 

margo posticus pronoti utrinque rectus, siini nullo; tibise posticae testaceae, iutus interdum leviter rubro 

adumbratse. meleagris n. sp. 

aa. Fastigium supra apice carinatum ; alse viridescente brunnese. nigroconspersa Tepper. 

Macrolobalia validicornis Stål. — Taf. 4, Fig. 3. 

Cori/pliistes validicornis Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 60, $ (1878); Kikby, 
Cat. Ortli. Locust., p. 436 (1910). 

Stål giebt nur die Länge des Körpes an. Die vorliegenden +? messen: 

Long. c. elytr. 68—70, corp. 63—67, ant. 23—24, pron. 11, elytr. 50—52, fem. 

post, 27—29, tib. post. 26—26,5 mm. 

Patria. Queensland: Peak Downs ? typ. Mus. Stockholm. — Peak Downs 

(Mus. Godeffr.) ? Mus. Hamburg. 

Macrolobalia meleagris n. sp. — Taf. 4, Fig. 4—5. 

J 1 ?: Testacea, caput et pronotum supra partim isabellino adumbrata; fere ex 
apice fastigii ad marginem posticum pronoti vitta nigra; latera capitis inf ra oculos 
macula utrinque plus minusve nigro terminata alba; pronotum totum sparse flavo- 
brunneo granulosum, lateribus inter sulcos albos medio vitta ad marginem posticum 
producta nigra; margö posticus pronoti nigro maculatus et limbatus; latera thoracis 
ta?nia lata alba; elytra apice rotundato, tota crebre la?te- vel fusco-coeruleo guttata; 
alse hyalina? apice nervis fuscis, intus distincte coeruleo adumbrata?; fcmora postica 
testacea; area externomedia eburneo-alba, fasciis transversis circiter dimidia anteriore 
medio connexis nigris; area internomedia nigra extrorsum sensim testacea; lobus 
apicalis internus albus, rotundatus, basin versus leviter angustatus, basi coeruleo-nigra; 
lobus externus triangularis, acuminatus, subtus totus curvus, supra basi incurvus, 
testaceus; tibice postica? supra albo-villosa?, testacea? plus minusve fusco variegata?, 
interdum intus leviter rubro adumbrata?, annulus antebasalis latus plus minusve di- 
stinctus pallide testaceus; spina? nigra? apice rufo, externa? extus medio maxima parte 
alba?, externa? 9 — 10, interna? 10 — 11; tarsi articulo ultimo excepto supra rubra?; 
antennce fusco rubra?. 

ef: Long. c, elytr. 48, corp. 43, pron. 7,5, elytr. 35, fem. post. 19, tib. post. 
17 mm. 

$: Long. c. elytr. 61—70, ant, 22, corp. 60—65, pron. 12,5—13, elytr. 45—50, 
fem. post. 27—30, tib. post. 25—28 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 ef 3 $ typ. Brit. Museum 
et Mus. Stockholm. 

Macrolobalia nigroconspersa Tepper. 

Coryphistcs nigroconspersus Tepper, Träns. Roy. Soc. South. Australia XXVIII, p. 164 ^^ (1904); 
Kieby, Cat. Orth. Locust., p. 436 (1910). 

c?: Long. corp. 45, ant. 17, pron. 11, elytr. 43, fem. post, 24, tib. post. 20 mm. 

?: * 52, » 21, » 15, 47, 28, 25 » 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 109 

Macrolobalia melcagris valde affinis sed alis viridescente brunneis, fastigio superne 
apice carinato, maculis elytrorum nigris (»nigroconspersus» !) nec coeruleis, colore 
capitis articulisque antennarum maxime differt. 

A Tepper 1. c. bene descripta. 

Patria. S. Australia (Basedow) 1 J 1 1 ? typ. Mus. Adelaide. 



Relatta n. gen. (pag. 85). 

Genotypus: Coryphistcs serratus Tetfvr. 

Relatta serrata Tepper. 
Coryphistes serratus Tepper, Träns. Roy. Soc. South Australia XXVIII, p. 165, $ (1904). 

$: Long. corp. 41, ant. 18, pron. 10, elytr. 50, fem. post. 26, tib. post. 22 mm. 

A Tepper 1. c. bene descripta. 

Patria. S. Australia (Basedow), 1 ? typ. Mus. Adelaide. 



Gen. Euomopalon Sjöst. 

Arkiv för Zoologi Bd. 12, N:o 20, p. 26 (1920). 
Genotypus: Euomopalon superbum Sjöst. 

Euomopalon superbum Sjöst. 

Euomopalon superbum Sjöst. 1. c. p. 27, Taf. 2, Fig. 1, la, 5- 

?: Long. c. elytr. 80, ant. 26, pron. 12, elytr. 60, fem. post. 27, tib. post. 23 mm. 
Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distrikt (Mjöberg) l ? typ. Mus. 
Stockholm. 

Gen. Erythropomala Sjöst. 

Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 17, 28 (1920). 
Genotypus: Erythropomala belonc Sjöst. 

Dispositio specierum. 

c? 
a. Major, elytra 32 mm, alse basi flavie. ameena Wai.k. 

aa. Minor, elytra 26 mm, aloe basi flavo-rubro adumbratae. bclone Sjöst. 

$ 

a. Vitta alba vel flavida lata, distinctissime determinata, de facie sub oculos per latera inferiora capitis prono- 

tique ultra per lat era thoracis et dimidiam inferiorem femorum posticorum perdueta; vitta lata de fastigio 

per verticem et medium pronoti ultra per marginem posteriorem elytrorum produeta flavida, interdum vix 

indicata; elytra 39 — 45 mm. ameena Walk. 1 



1 Walkeu hat fur die beiden Arten wie so oft auch sonst das Genus verwechselt; ameena (typus!) ist 
ejn <§, brecitibia ein ^. 



110 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALTCA. 

aa. Vitta lateruin capitis, pronoti tboracisque indistincta, latera pronoti fuseo-brunnea albo-flavo variegata; vitta 
pronoti et verticis flavida, lata, distiacta; area externomedia femorum posticorum unicolor, vitta Hava nulla; 
elytra 41 mm. variecollis n. sp. 

aaa. Unicolor, fusco-brunnea, vittis capitis, pronoti, thoracis, feinorumque posticorum nullis; elytra 45 mm. 

brevitibia Walk. 1 

Erythropomala amsena Walk. — Taf. 4, Fig. C— 7. 

Opomala amcena Walk., Cat. Derm. Salt. Brit. Mus. III, p. 515, N:o 37 (1870) <£, (nec »foem.»!); 
Cervidia(?) amcena Kirby, Cat. Ortb. Locust. p. 408, N:o 3 (1910). 

$ : Adhuc ignota mari similis sed major, femoribus postiois intus flavidis nec 
rubris, tibiis posticis flavidis apice leviter rubris nec maxima parte rubro adumbratis, 
maculis abdominis rubris differt. 

d" (typus) : Long. c. elytr. 43, corp. 43, ant. 20, pron. 6, elytr. 32, fem. post. 18, 
tib. post. 15 mm. 

$ : Long. c. elytr. 55 — 63, corp. 55—63, ant. 24, pron. 9.5 — 10.5, elytr. 39 — 45, 
fem. post. 21—23, tib. post. 18—20 mm. 

Patria. Australia (Haslar Hospital) 1 ef, typus; Ctr. Australia: Hermannsburg 
(Hillier) 1 ?; N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 $ Brit. Museum. — Centr. 
Australia 1 $ Mus. Stockholm. 

» 

Erythropomala belone Sjöst. 

Erythropomala belone Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:0 20, p. 29, Taf. 2, Fig. 2, 2 a, <$ (1920). 

ef: Caput et pronotum fusca, flavo- variegata; de apice fastigii ad marginem 
posticum pronoti vitta lata flavida; latera capitis, pronoti et thoracis vitta albo-flava 
indistincte determinata ornata; antennas infuscatse, antice prassertim basi testaceae; 
elytra brunnea campo axillari flavo; ålas basi flavo-rubro adumbratas, apicem versus 
sensim fere hyalinas venis infuscatis; area internomedia femorum posticorum rubra; 
tibias posticas violaceo-rubra?, intus macula antebasali lata pallide flavida, extus parte 
basali minus rubrse; abdomen läste flavidum, supra maculis magnis rubris. 

ef : Long. c. elytr. 38, corp. 36, ant. 18, pron. 5,5, elytr. 26, fem. post. 15, tib. 
post. 13 mm. 

Patria. N. W. Australia: Broome (Mjöberg) 1 c? typ. Mus. Stockholm. 

Erythropomala variecollis n. sp. — Taf. 4, Fig. 8. 

?: Facies infuscata; genas flavo-albida?; caput post oculos leviter infuscatum, 
linea parva flavida; yronotum fusco-brunneum in lateribus flavo-albido variegatum, 
sine vitta distincta albida; de fastigio ad marginem posticum pronoti ultra per cam- 
pum axillarem elytrorum produeta vitta lata flavida; antennce infuscata?, antice prse- 
sertim basi testacese; elytra opaca minute et creberrime fusco-punctata, apice rarius, 
campus axillaris flavus; ålas basi flava, apicem versus sensim fere hyalinae venis 
fuscis, margine postico levissime fusco-adumbrato; area externomedia femorum posti- 



1 Ibid. S. 109. 



KTJNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 111 

corum infuscata vitta lata flavida nulla, area internomedia flava basi striata; tibias 
postica? flavida? apice leviter rubro, spina? apice nigro; abdomen la?te flavidum supra 
utrinque maculis magnis quadrangularibus rubris subtus obscurioribus. 

?: Long. c. elytr. 57, corp. 57, ant. 22, pron. 9, elytr. 41, fem. post. 21, tib. 
post. 18 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Erythropomala brevitibia Walk. — Taf. 4, Fig. 9. 

Opomala brevitibia Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 515, N:o 37, $ (nec. »roas»!) (1870); 
Cervidia (?) brevitibia Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 408, N:o 2 (1910). 

?: Long. c. elytr. 60, corp. 60, ant. 21, pron. 10, elytr. 45, fem. post. 23, tib. 
post. 20,8 mm. 

Patria. Australia (Haslar Hospital) 1 ? typ. Brit. Museum. 



Retuspia n. gen. 

(?): Costa f rontalis dimidia fere basali laminato-compressa, deinde snlcata, 
marginibus elevatis sensim divergentibus paulo sub ocello valde incurvis, ramis fere 
horizontalibus abbreviatis in angulo subrecto os versus continuatis, evanescentibus; 
carina? laterales graciles, recta?, parallelas, facies inter carinas rugis et granulis scabra; 
fastlgium valde productum, supra planiusculum, multo longius quam basi latius, quam 
oculi distincte longius, antrorsum sensim angustatum apice acuminato-rotundato, basi 
sulco transverso, carinis tribus, vel marginibus elevatis numeratis quinque, inter carinas 
internas granulosum ; carina? tres intermedia? apicem f astigii non perfecte attingentes ; 
a latere visum fastigium quam cetera pars capitis longius, supra rectum, cum margine 
anteriore angulum subacutum valde rotundatum formans; antice parte compressa 
leviter declive, paulo incurvum, parte postica valde declive, subhorizontale; reliqua 
pars capitis perpendicularis ; antenn ce (mutillatas) lata?, valde compressa?, basin versus 
latitudine fastigii, antrorsum irregulariter angustata?, pra?sertim margine inferiore ser- 
rata?; articulis majoribus cum paulo minoribus interdum alternantibus; pronotum 
antice leviter curvum, margine leviter undulato, postice late curvum, medio emargi- 
nato; lobus anticus rugulis irregularibus scaber; lobus posticus valde impresso-punc- 
tatus; carina mediana gracillima; margo inferior pronoti postice rectus, cum margine 
postico angulum rectum valde rotundatum formans, antice ascendens, leviter incurvus; 
tuberculum prosternale crassum, quadrato-compressum, apice late truncato, declive; 
elytra abdomen permulto superantia, angustata, apice rotundato; pedes quatuor antici 
breves; femora postica valde compressa, subgracilia; costaB quatuor externas leviter 
serratae, internas glabras; lobi geniculares externi angusti, recurvi, apicem femorum 
fere attingentes, interni breviores, latiores, breviter angustati; tibias postica? supra 
albo-villosse, extus 6, intus 10 spinosae; lobi metasternales longe contigui. 

Genotypus: Retuspia validicornis Sjöst. 



112 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Betuspia validicornis n. sp. — Taf. 4, Fig. 10, 10 a, 10 b. 

?: Fusco-testacea, subtus dilutior; carina gracilis mediana pronoti nigra; lobus 
posticus pronoti supra lineis longitudinalibus nigris; abdomen nitidum, brunneo-fla- 
vidum, supra fasciis latissimis in medio plus minusve interruptis nigris, segmento 
primo immaculato, secundo modo in lateribus macula magna nigra; femora postica 
extus infuscata, intus brunneo-f lavida, nitida; tibise posticae testaceae, intus magis 
f lavida?, nitidöe; elytra opaca fusco et testaceo variegata; alse hyalinae venis et venulis 
fuscis, venis intermediis longitudinalibus pallidioribus. 

? : Long. c. elytr. 54, corp. 46, ant. artic. 14 prim. 14, pron. 7, elytr. 44, 
fem. post. 19, tib. post. 17.3 mm. 

Patria. W. Australia: Violet Range (Murchison) 1 ? typ. Brit. Museum. 

In Mus. Brit. sub nomine Coryphistes serratus Tepper. 



Gen. Eumecistes Branc. 

Jahresh. Ver. Trencs. Com. XVII— XVIII, p. 253 (1896). 
Genotypus: Eumecistes gratiosus Branc- 

Eumecistes gratiosus Branc. — Taf. 4, Fig. 11 — 12. 
Eumecistes gratiosus Branc. 1. c, p. 253, Tab. VIII, fig. 5, a, b, c, d, e, f, J*? (1896). 

?: Long. corp. 38 — 40, pron. 7x5, elytr. 34, fem. post. 16 mm. 

ef: » 27 '» 5 : 2X3 » 22, > 12 » 

Die Masse des ef und ? sind von Brancsik verwechselt worden. 
Von Dr Bolivar habe ich zwei Cotypen dieser Art erhalten, welche hier abge- 
bildet worden. 

Patria. S. Australia: Yorketown, ef?, typi, Mus. Trencsen. — Co typ. ef? Mus. 
Stockholm. 

Pacurria n. gen. 

(?); Costa frontalis basi valde compressa, non sulcata, deinde ad ocellum ro- 
tundato-sulcata marginibus elevatis supra ocellum distincte incurvis, sub ocello magis 
constricta, leviter sulcata, marginibus os versus sensim divergentibus, evanescentibus; 
fastigium valde produetum, longius quam basi latius, a supero visum antrorsum sensim 
leviter angustatum apice rotundato, supra impressum, a latere visum snpra rectum, 
antice sensim curvum; vertex glaber de margine antico oculorum elevatus, teretius- 
culus, carina mediana nulla; pronotum antice -leviter curvum, margo posticus curvus 
utrinque complanatus vel levissime incurvus, medio emarginatus; pronotum inter 
sulcos subglabrum, antice ut lobus posticus valde impresso-punctatus; carina mediana 
antice et postice distincta, gracilis, inter sulcos obliterata; sulcus posticus quam ceteri 
magis profundus, ut tertius perfectus, sulcus secundus modo supra, primus modo in 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 113 

lateribus explicatus; margo inferior pronoti leviter curvus, margo posticus rectus 
levissime declivis, cum infero angulum subobtusum formans; tuberculum prosternale 
crassum, cylindricum, vix attenuatum, apice late rotundato medio leviter sulcato; elytra 
angusta lateribus parallelis apice rotundato, abdomen distincte superantia; femora 
postica graciliuscula, sensim attenuata, apicem abdominis non attingentia; costae 
glabrse vel levissime et sparse serrulatse; lobi geniculares sequilongi, angustato-rotun- 
dati, apicem femorum fere attingentes ; tibise posticae paulo breviores, praesertim supra 
albovillosse, extus 7—8, intus 10 — 11 spinosae; cerci <£ taeniformes, parte apicale in- 
curva, apice decurvo attenuato-rotundato, quam abdomen breviores. 
Genotypus: Pacurria striata Sjöst. 

Pacurria striata n. sp. — Taf. 4, Fig. 13. 

cT: Testacea, caput et pronotum supra magis brunneo-flavida; vitta lata posto- 
cularis per latera pronoti perducta nigra vel fusca; inter sulcos pronoti macuris duabus 
albis ornata; vitta lata infraocularis per latera capitis, pronoti et thoracis perducta 
alba; vitta mediana de apice fastigii ad marginem posticum pronoti, in capite inter- 
dum indistincta, nigra; elytra opaca nervis longitudinalibus violaceo-rubris vel fuscis, 
striata, maculis raris violaceis; alse hyalinse apice nervis fuscis, basi coeruleo adum- 
bratse; femora postica virescente adumbrata; area externomedia eburneo-alba, lineis 
transversis antice medio connexis nigris ; tibise posticse cum tarsis rubrse, macula 
antebasali pallida. 

cT: Long. c. elytr. 38 — 41, corp. 35 — 39, pron. 6—6,2, elytr. 28 — 31, fem. post. 
15 — 16, tib. post. 14 — 15 mm. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) JJ typ. Brit. Museum et Mus. 
Stockholm. 



Gen. Coryphistes Charp. 

Charpentier, Ortb. pls. 58, 59 (1844); Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 22; 59 
ex p. (b) (1878); Brunner, Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 139 (1893). 
Genotypus: Coryphistes rhodoptilus Charp. 

Dispositio specierum. 1 

A. Alse ad basin evidenter coeruleo-tinctse. Elytra 32 mm. cyanopteroidcs Tepp. 

AA. Ala3 ad basin non vel levissime coeruleo adumbratse. 

a. Femora postica intus obscure sanguinea vel rubro-nigra; tibise posticse obscure sanguinese vel flavidse. 
b. Latera capitis leviter grosse granulosa. 

c. Major; elytra 37—40 mm.; tibise posticse intus obscure violaceo-rubr*, extus magis testacese. 

longipennis Sjöst. 



1 C. obscuro-brunneus, cum var. et C. interioris, a Tepper male et imperfecte descripta, quos non vidi, 
in bac dispositione desunt. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Baud 62. N:o 3. 15 



114 YJNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTKALICA. 

cc. Minor; elytra 27 — 30 mm.; tibiae posticae totae flavidae vel rubrae. ruricola Burm. 

bb. Latera capitis glabra; elytra 28 mm. ylabriceps Sjöst. 

aa. Femora postica intus ut tibise posticae tota? pallide cornea; elytra 34 mm. corneipcs Sjöst. 

? 
A. Alae ad basin roseae. rhoäoptilus Charp. 

AA. Alae ad basin non roseae. 

a. Alae ad basin evidenter coeruleo-tinctae : Fastigium multo longius quam basi latius, antrorsum sensim 
angustatum apice late rotundato; tibise posticae intus violaceo-rubrae, extus laete testaceae; elytra 40 — 50 mm. 

cyanoptcroides Tepp. 
aa. Alae ad basin byalinae non vel levissime coeruleo-adumbratae. 
b. Latera capitis grosse grauulosa. 

c. Fastigium longum; tibise posticae intus violaceo-sanguineae, extus magis testaceae; elytra 52 — 62 mm. 

longipennis Sjöst. 
cc. Fastigium brevius; tibiae posticae rubrae vel flavidae extus et intus subsimiles; elytra 40 — 46 mm. 

ruricola Burm. 
bb. Latera capitis glabra. 

c. Costa frontalis inter basin et ocellum sulcata; elytra 44 mm. glabriceps Sjöst. 

cc. Costa frontalis inter basin et ocellum planiuscula; elytra 42 mm. planicostatus n. sp. 

Coryphistes cyauopteroides Tepper. — Taf. 5, Fig. 1—2, 2 a. 

Coryphistes cyauopteroides Tepper, Träns. Roy. Soc. South Australia XXVIII, p. 164 (1904); Kirby, 
Cat. Orth. Locust., p/436 (1910); Sjöstedt, Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20 (1920). 

Variat valde colore, interdum fere unicolor, pallide flavo-griceus, interdum 
fuscus, albido variegatus; area internomedia et inferointerno femorum posticorum 
violaceo-rubra?; tibiae postica3 intus violaceo-rubrse, extus testaceae; fastigium multo 
longius quam basi latius, sensim angustatum apice rotundato. 

Exempl. ex Kimberley: 

J 1 : Long. c. elytr. 41, corp. 36, ant. 14, pron. 6, elytr. 32, fem. post. 15, tib. 
post. 14 mm. 

?: Long. c. elytr. 52—64, corp. 40—50, ant. 15—19, pron. 8—9,5, elytr. 40—50, 
fem. post. 19 — 22, tib. post. 17 — 20 mm. 

Ausgezeichnet durch die immer sehr deutliche hellblaue Schattierung an der 
Basis der Hinterfliigel. Das vom Hinterrand der Augen iiber Pronotum gehende 
breite dunkle Band ist bisweilen sehr deutlich, sonst schwächer öder ganz verschwunden. 
Kopf, Pronotum, Deckfliigel und die Aussenseite der Hinterschenkel sind bisweilen 
einfarben hellbräunlich sandgrau, sonst, besonders die Deckfliigel, ziemlich fein und 
dicht heller öder dunkler braun gefleckt und geflammt. Innenseite der Hinterbeine 
violettrot. 

Nach Tepper sollen die »ocelli inconspicuous» sein, was, wie bei den iibrigen 
Arten der Gattung, nicht der Fall ist; sie sind im Gegenteil sehr deutlich. Weiter 
sind nicht die äusseren (»external»), sondern die inneren Dornen der Hinterschienen 
grösser und schwarz, innen an der Basis heller, weissbräunlich. Die Dornen der Hinter- 
schienen innen 10 — 11, aussen 9. 

Patria. S. Australia (Basedow) J 1 ?, typi, Mus. Adelaide. — N. W. Australia: 
Kimberley-Distr. (Mjöberg), 1 ef 4 ?, Mus. Stockholm. — Ctr. Australia: Hermanns- 
burg (Hillier) 1 ? Brit. Museum. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 115 

Coryphistes longipennis Sjöst. — Taf. 5, Fig. 3, 4, 4 a, 4 b, 4 c. 

Coryphistes longipennis Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 29, 30, c?$ (1920). 

ef$: Facies praesertim in lateribus grosse granulosa; fastigium horisontale, multo 
longius quam basi latius, supra a latere visum rectum, apice paulo impressum, carina 
media antice evanescente; vertex paulo altior, a latere visus supra rectus, carina 
nulla; antennce, basi in ef minus in ? magis ampliata?, compressae, apicem versus 
sensim angustatse, capite pronotoque unitis multo longiores; pronotum carina per- 
spicua, antice medio leviter emarginatum; margine postico rotundato utrinque late 
emarginato; lobus posticus ascendens; margo inferior pronoti rectus, horizontalis, 
antice ascendens; margo posticus laterum rectus cum margine inferiore angulum 
rectum rotundatum formans; tuberculum prosternale rectum, subcrassum, cylindricum, 
antice compressum, apice rotundato; carinse femorum posticorum interioribus duabus 
exceptis sparse et obscure serratse vel dentatse, margo posterior medio et utrinque 
spina triangulari acuta, mediana minore; lobi geniculares extus longiores quam lati, 
recti. triangulares apice rotundato-acuti, spinis superioribus aequilongi, intus distincte 
breviores, latiores, apice magis rotundato; tibise posticse extus spinis 9 — 10 pallidis 
apice nigro, intus 11 nigris armatae; elytra angusta, recta, leviter ensiformia, apicem 
tibiarum posticarum fere attingentia. 

ef: Margo anticus segmenti dorsalis ultimi in medio incisura lata prseditus; 
lamina supraanalis linguiformis, retrorsum angustata, lateribus leviter curvis, apice 
utrinque leviter emarginata; cerci cylindrici, angusti, apicem versus leviter atte- 
nuati, apice leviter deorsum curvi; lamina subgenitalis longior, semicylindrica apice 
attenuato. 

Griseus, vel rarius ferrugineo-adumbratus, dense fusco conspersus, striatus et 
adumbratus, subtus brunneo-flavidus; facies sub ocello, latera capitis et pronoti prse- 
sertim in ef pallida; vitta lata postocularis ad marginem posticum pronoti pro- 
dueta infuscata, interdum obliterata; area internomedia et inferointerna femorum 
posticorum obscure rubrse, interdum nigrae; tibise posticse obscure rubrse interdum 
rubro-nigra3, extus magis testacese; elytra opaca nervis brunneis, plus minusve fusco- 
conspersa; alse hyalina?, praasertim in campo humerali et parte exteriore alarum 
venis obscurioribus et interdum fusco-adumbratae, rare ad basin levissime cceruleo- 
adumbratse. 

ef: Long. c. elytr. 47—51, corp. 37—40, ant. 17—20, elytr. 37—40, fem. post. 
17 — 18,5, tib. post. 15 — 16 mm. 

?': Long. c. elytr. 67—80, corp. 50-68, ant. 21—22, elytr. 52-62, fem. post. 
24—28, tib. post. 20—24 mm. 

Patria. Queensland: Brisbane et Colosseum (Mj Öberg) 2 ef, Gayndah (Mus. 
Godeffr.) c??, typi, Mus. Stockholm. — N. S. Wales: Sydney, 1 ? Mus. Berlin. — 
Queensland: Rockhampton et Peak Downs (Mus. Godeffr.) 1 ef, 2 ?, Mus. Ham- 
burg. — W. Australia (Shortridge) 1 ef; N. Queensland: Inkerman (Stalker) 3 J 1 , 1 ?; 
N. Australia: Alexandria (Stalker) 2 ?, Brit. Museum. — N. S. Wales 1 ? Mus. 
Madrid. — Rockhampton (Brown, Schmeltz) ef ef?; Queensland (Bocard) ?, coll. 
Brunner, Mus. Wien. 



116 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Coryphistes corneipes Sjöst. — Taf. 5, Fig. 5, 5 a. 
Coryphistes corneipes Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 29, 30, J 1 (1920). 

ef: C. longipennis maxime affinis sed area internomedia et inferointerna fe- 
morum posticorum et tibiis posticis pallide corneis differt; cerci angusti, sensim atte- 
nuati, apice deorsum curvato; alae hyalinse prsesertim in campo humerali infuscatse; 
margo posticus pronoti supra utrinque magis emarginatus, fastigium apice supra 
minus impressum, antennse quam tibise posticse vix longiores, corpus cum elytris 
brunneo-gricea vel flavido-brunnea, elytra interdum maculis irregularibus fuscis 
et fusco-variegata; vitta postocularis ad marginem posticum pronoti producta fusca, 
plus minusve distincta; latera capitis sub oculis et latera inferiora pronoti pallida, 
interdum brunneo-flavido adumbrata; carina mediana pronoti gracilis sed distincta; 
elytra angusta abdomen valde superantia; antennae compressse apicem versus sensim 
angustatae; oculi magni, globosi. 

ef: Long. c. elytr. 43 — 44, corp. 32, ant. 13 — 15, pron. 6,3, elytr. 34, fem. post. 
15 — 16, tib. post. 13 — 14 mm. 

Patria. N. W. Australia (Mjöberg) 1 ef typ. Mus. Stockholm. — S. Australia: 
Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier) 1 ef, Brit. Museum. 

Coryphistes planicostatus n. sp. — Taf. 5, Fig. 6. 

? : Costa frontalis basi compressa deinde sensim permulto ampliata, planiuscula, 
supra et praesertim infra ocellum constricta, infra ocellum sulcata marginibus elevatis 
callosis os versus divergentibus; facies subglabra tuberculis rotundatis irregularibus 
vix conspicuis ; gense glabraB nec grosse granulosae; fastigium distincte longius quam 
basi latius, basi sulco transverso terminatum, antrorsum sensim angustatum ante 
apicem leviter constrictum, apice curvato angulariter compresso, supra impresso; 
carina mediana gracilis apice extincta, in vertice modo antice distincta deinde ut 
linea pallida indicata; fastigium a latere visum supra rectum apice oblique trun- 
catum, antrorsum arcus antice et infra compressum formans; vertex a latere visus 
curvus, quam fastigium altior; pronotum antice rectum, supra levissime curvum et 
medio incurvum; lobus posticus supra margine curvus utrinque compressus; pronotum 
subglabrum, tuberculis rotundatis leviter modo indicatis conspersis; latera inter sulcos 
parte inferiore rotundato-granosa; lobus posticus elevatus, supra levissime, in late- 
ribus distincte impresso- punctatus; margo inferior medio late et leviter produetus, 
antice leviter ascendens; carina mediana distincta, gracilis, ante marginem anticum 
paulo elevata, sulcis duobus posticis secta; tuberculum prosternale crassum, cylindri- 
cum, apice late truncato-rotundato, antice leviter angustatum ; lobi geniculares femorum 
posticorum triangulares, acuminati; costa superomedia femorum posticorum serrata, 
ceterse glabrse. 

Pallide testaceus fusco variegatus; vitta postocularis lata ad marginem posticum 
pronoti producta fusca testaceo variegata, caput et pronotum infra hane vittam 
pallide brunneo-f lavida; femora postica extus testacea fusco variegata; area inter- 



KUNGL SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 117 

nomedia et area inferointerna margine excepto rubra?, macula anteapicalis pallida; 
tibise postic?e extas testacese intus violaeeo-rubra?; elytra opaca venis brunneis parte 
basali brunneo variegata; alse hyalinse, venis antice et extus fuscis basi pallide 
viridibus. 

?: Long. c. elytr. 57, corp. 50, pron. 9,5, elytr. 42, fem. post. 22,5, tib. post. 
20 mm. 

C. glabricep maxime affinis, lateribus capitis ut in illo glabris nec grosse granu- 
losis, sed costa frontalis inter ocellum et basin planiuscula nec sulcata; venis et 
venulis parte basali alarum pallide viridibus. Statura ut in sordidus, paulo robustior. 
Fastigium apice curvatum margine distincte angulariter compresso. Margo posticus 
pronoti supra utrinque vix emarginatus. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Corypliistes obscuro-bruimeus Tepper. 
Rep. Horn Scient. Exped. to Central Australia, part. II, zool., Melbourne 189G, pag. 367. 

»Dull tawny grey. Prothorax with a very distinct broad dark stripe on each 
side and along the hind femora; indistinct with the other varieties. Wings colourless». 
»Length of body, ef 25 — 27 mm, ? 42—45 mm.» 

Locality: Oodnadatta, Darwent Creek, Tempe Downs, Storm Creek, Adminga 
Creek. 

Var. »Reddish-fawn. Abdomen banded black». »L. $ 27 — 35.» 

Diese und die folgende eben so unvollständig und schlecht beschriebene Art 
sind nur durch Besichtigung der Typen zu deuten. Da das Reisewerk, wo sie be- 
schrieben sind, vielleicht nicht so leicht allén zugänglich ist, habe ich die Beschreib- 
ungen wiedergegeben. Das einzige Merkmal von Wert wäre wohl hier der schwarze 
Strich längs der Hinterschenkel. 

Corypliistes interioris Tepper. 

L. c. p. 368. — »Påle grey, darker marks indistinct, lobes of pronotum in- 
distinctly striped; hind femora not striped, with two indistinct dark transverse band 
exteriorly; abdomen laterally spotted black mostly». 

cT: Length of body 21—24, elytr. 22—24, pron. 6,5— 7x3,7—4 mm. 

?: » 30—34, » 30—32, » 9,5—10x5—6 

Locality: Storm Creek, Opossum Creek, Stevenson River. 

Corypliistes rhodoptilus Charp. 
Corypltistes rhodoptilus Charpentier, Orth. pl. 58, $ (1844); Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 435 (1910). 

?. C. albo-griceus: thorace elytrisque fusco-striatis, alis ad basin roseis (Charp.). 
Elytra 38 mm. 



118 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Diese durch ihre an der Basis rosafarbenen Hinterflugel ausgezeichnete Art ist 
nach der Zeit von Charpentier nicht wiederfunden worden. 
Patria. Australia (coll. Charp.). 



Coryphistes ruricola Burm. — Taf. 5, Fig. 7 — 8. 

Xiphoccra ruricola Burm., Handb. Ent. II, p. 613, N:o 3 (1838); Opsomala sordida Serville, Ins. 
Orth., p. 592, N:o 10 (1839); Mc Cot, Prodr. Zool. Victoria XIV, p. 151, pl. 139, fig. 1—4 ^$ (1887); 
Coryphistes sordida Kiebt, Cat. Orth. Locust., p. 436, N:o 6 (1910); Sjöstedt, Arkiv f. Zool., Bd. 12, N:o 20, 
p. 30 (1920); Coryphistes cyanopterus Charp., Orth. pl. 59 (1884); Stål, Bih. Svenska Yet. Akad. Handl., 
Bd. 4, afd. 4, p. 59, N:o 1 (1878); Froggatt, Agric. Gaz. N. S. Wales XV, p. 241, pl. color. fig. 6 (?) 
(1904); Xiphocera adusta Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 528, N:o 25 (1870), immature. 

Diese Art, am meisten unter dem Namen Coryphistes sordidus bekannt, variirt 
ziemlich in der Farbe, und es scheint kein Zweifel, dass cyanopterus mit ihr zusam- 
menfällt. Die Hinterfliigel sind hyalin mit dunklen Ådern, leicht rauchbraun an- 
gehaucht öder, wie auch Mc Coy a. a. O. angibt 1 an der Basis etwas blau. 

Die Innenseite der Hinterschenkel variiert von blutrot bis dunkel schwarzgrau 
öder schwarz. Die Hinterschienen sind einfarben wachsgelb öder braungelb, öder 
sie sind blutrot bis rotgelb, aussen oft melir öder weniger braungelb. Vorliegende 
Exemplare messen : 

ef: Länge mit Deckfl. 37—39, Korp. 31—32, Pron. 6-6,2, Fiihl. 13,5-14, 
Deckfl. 27-30, H.-schenk. 15—16, H.-schien. 13—13,5 mm. 

$: Länge mit Deckfl. 52—61, Korp. 47—55, Pron. 9—11, Fiihl. 18—19, Deckfl. 
40—45, H.-schenk. 20—24, H. schien. 18—21 mm. 

Biologie. Diese Heuschrecken leben nach Froggatt einzeln in offenem Wald- 
land und werden oft am Tage an Baumstämmen ruhend angetroffen, mit denen sie 
in der Farbe sehr ubereinstimmen und darum, auch vvenn sie sich bewegen, schwer 
zu entdecken sind (Mimikrie). Einige sind grauer, andere mehr bräunlich, was nach 
Mc Coy völlig mit den alten Stämmen des Tee-Baumes (Leptospermum), auf dem 
sie bei Melbourne angetroffen werden, iibereinstimmt. 

Stånd im British Museum auch unter den Namen Coryphistes nutans Stål, 
nigrinervis Stål und cyanopteroides Tepp. 

Patria. N. S. Wales: Sydney, $ typ. (coll. Sommer); N. Holland: Port du 
Roi-Georges (Reiche) ? (et c??) typ. sordida, Mus. Paris. — N. S. Wales: Parra- 
matta 6 $; Sydney (Kinberg) 1 J 1 , 2 $; Victoria: Dandenong Ranges 1 ?, Mus. 
Stockholm. -Sydney, 1 ef Mus. Berlin. — Queensland: Rockhampton 1 ?; Victoria: 
Alexandra 2 c?, 2 ?; N. S. Wales: Sydney 1 ef; S. W. Australia: Lion Mill, Guildford 
etc, Larvse (Exp. 1905), Mus. Hamburg. — Swan River 2 ef, 8 ef ; N. S. Wales 
(Froggatt) 1 ? 2 c?; King George's Sound 3 ?; Hunter River, 1 ?; Paramatta 3 $; 
Perth 1 c?; Fremanlte 1 cT, 1 ?; King River 3 c? ; S. Australia (Bakewell) 1 ?, 



1 »Wings colorless or with tinge of bluish-gray towards inner anglc> 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 119 

Brit. Museum. — N. S. Wales: Tamworth (Lea) 1 ef; Victoria: Bacchus, 1 ? ; S. 
Australia: Yorketown (coll. Brancsik) 1 ?, Mus. Madrid. — Sydney, N. S. Wales, 
Rockhampton, Port Adelaide, Lord Howes Isl., Albany, ef? complur., Mus. Wien. 

Prceteria. Victoria: Melbourne (Mc Coy); Australia (Charpentier). 

Nach Froggatt ist diese Art (cyanopterus) iiber die ganze östliche Hälfte 
Australiens, wo sie in offenem Waldland vorkommt, gemein. 

Coryphistes glabriceps Sjöst. — Taf. 5, Fig. 9—10, 10 a, 10 b. 
Coryphistes glabriceps Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 30, 31, $ (1920). 

?: Fastigium verticis ascendens, cum vertice angulum obtusum formans; costa 
frontalis inter oculos ampliata, latior quam ad ocellum, subsulcata, retrorsum magis 
sulcata; gena? glabra?; oculi magni, globosi, inter apices parte anteriore pronoti 
latiores; antennce basi ampliata?, compressa?, antrorsum sensim angustata?, subfili- 
formes; pronotum antrorsum sensim angustatum, antice medio paulo emarginatum, mar- 
gine postico medio paulo curvatum vel parte media productum, utrinque emarginatum; 
carina dorsalis perspicua, carinae laterales rugis longitudinalibus leviter indicata?; pro- 
et mesozona subglabra?, paulo rugosa?, metazona crebre impresso-punctata et pra?sertim 
in latera elevato-reticulata; dimidium posticum marginis inferioris pronoti horizontale, 
evidenter late incurvatum, anticum rectum paulo ascendens; tuberculum prosternale 
breve, rectum, crassum, valde rotundatum; carina? femorum posticorum glabra?, carina 
superomedia rarissime vix conspicue serrata, postice in spinam parvam pro- 
ducta; utrinque lobo rotundato apice spinulis instructo; lobi geniculares triangulares, 
acuminati, interiores breviores, latiores et apice magis rotundati; tibia? postice extus 
spinis 8 — 9 pallidis apice nigris, intus spinis 9 latere interiore pallidis instructa?. 

Sordidus, rufo-brunneus; facies infra antennas, gena?, pars inferior pronoti et 
latera thoracis brunneo-f lavida; thorax subtus pallidior; vitta lata postocularis ad 
marginem posticum pronoti producta fusco-rufescens; femora postica testacea, fusco- 
adumbrata; area internomedia et inferointerna rubra?, interdum fusco adumbratae; 
tibia? postica? la?te testacea?, intus rubra?; elytra opaca, venis et venulis brunnescente 
limbatis, partim paulo brunnescente flammata; alse hyalina?, venis et venulis 
testaceis, in area antica et apice partim fuscis. 

ef: Valde minor; cerci compressi, sensim angustati apice decurvo, sublongo, 
acuminato. 

ef: Long. c. elytr. 36, corp. 32, ant. 15, pron. 5,5, elytr. 28, fem. post. 14, tib. 
post. 12 mm. 

?: Long. c. elytr. 58, corp. 50, ant. 18, pron. 9, elytr. 44, fem. post. 21,5, tib. 
post. 19,5 mm. 

Patria. N. W. Australia: Derby et Broome (Mjöberg) 1 ef, 2 $ typ. Mus. 
Stockholm. — W. Australia: Murchinson-Distr., S. W. Australia: Tamala, Dick 
Hartog et Denham (Michaelsen), 4 $ in Alkohol, Mus. Hamburg. 



120 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Diese Art (?) unterscheidet sich von dem nahestehenden ruricola (?) durch 
folgende Charaktere. 

1) Gesicht nnd Kopfseiten fast glatt, nicht deutlich grob granuliert. Auch Pro- 
notum viel glatter. 

2) Die Augen sind mehr kugelig und abstehend. 

3) Pronotum kleiner und schmäler. 

4) Pronotum von oben gesehen viel schmäler, vorn schmäler (bei ruricola 
breiter) als die Entfernung zvvischen den Augenspitzen. 

5) Pronotum an den Seiten zwischen dem Vorderrand und der hinteren Quer- 
furche längs der Mitte so läng wie hoch, bei ruricola etwas höher als läng. 

6) Thoracalseiten ziemlich glatt, bei ruricola dicht grubenförmig und erhöht 
retikuliert. 

7) Pro- und Mesozona, besonders an den Seiten, ziemlich glatt, bei ruricola 
dicht nnd grob granuliert. 

8) Das letzte Dorsalsegment des Hinterleibs in der Mitte schmal geteilt, mit 
an der Basis einander beriihrenden Rändern. Bei ruricola sind die beiden Teile in 
der Mitte getrennt. 

9) Lamina supraanalis allmählich nach hinten verengt, mit abgerundeter Spitze; 
bei ruricola in der Spitze mit einem kreisförmigen schräg herabgebogenen ausge- 
höhlten Lappen. 

Das J unterscheidet sich durch die Form der cerci, welche bei glabriceps 
an der Spitze mehr ausgezogen, allmählich nach unten gebogen sind. Hinterrand des 
Pronotum jederseits sehr leicht, bei ruricola deutlich, ausgerandet. Es ist auch 
kleiner. 

Beplessia n. gen. 

(c??): Facies glabra; costa f rontalis basi compressa, deinde ampliata, sulcata, 
medio leviter sed distincte constricta, infra ocellum angustior, sulcata, os versus 
evanescens; costa? latarales a latere visse curvas; fastigium verticis longius quam basi 
latius, antrorsum sensim angustatum, apice rotundato supra impresso; fastigium supra 
glabrum carinula nulla, basi plica transversa plus minusve distincta terminatum, a latere 
visum rectum, antice sensim curvum; vertex glaber, subglobosus vel curvus; an- 
tennve compressa?, basi lata?, apicem versus sensim angustata?; pronotum valde tuber- 
culatum, antice medio incurvum, utrinque late incurvum; lobus posticus leviter produc- 
tus medio plus minusve emarginatus; margo inferior medio leviter et late productus; 
tuberculum prosternale crassum, cylindricum, antice compressum, apice late rotundato; 
carina? femorum posticorum leviter et sparse serrata?, carina inferomedia et inferoex- 
terna sa?pe glabra?; femora postica apice medio spina apicali subnulla, rotundata: lobi 
geniculares apice rotundato; spina? tibiarum posticarum extus 7 — 9, intus 9; elylra 
et ala? in J 1 perfecte explicata, in ? valde abbreviata, dimidium abdominis non 
attingentia, ante basin medio umbone instructa; cerci 3 compressi, extrorsum sensim 
angustati, apice leviter decurvo. 

Genotypus: Beplessia rubrotuberculata Sjöst. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 121 

Dispositio specicruiii. 

c^ 
a. Pronotum rubro tuberculatum; vitta lata in lateribus superioribus pronoti valde distincta, nigro-vel rubro- 
brunuea; sulci transversi pronoti non infascati; lobus posticus pronoti supra indistincte impresso-punctatus; 
elytra 27—28, fem. post. 14 — 14,5 mm. riibrotuberculata n. sp. 

aa. Pronotum fulvescente tuberculatum; vitta lata in lateribus superioribus pronoti leviter indicata, brunuea; 
sulci transversi pronoti profundiores et leviter infuscati; lobus posticus pronoti supra crebre et distincte 
impresso-punctatus; elytra 32, fem. post. 16 mm. fulvescens n. sp. 

¥ 
a. Pronotum albidum, brunneo variegatum et rubro tuberculatum; sulci transversi pronoti graciles, minus pro- 
fundi; tibiae postica) extus flavo-testaceae, intus nigro-coerulere; elytra 14 — 17, fem. post. 19 — 22 mm. 

riibrotuberculata n. sp. 

aa. Pronotum fulvescens, vitta latissima postocularis per latera pronoti producta, retrorsum ampliata, plus 

minusve distincta, brunnea; sulci transversi pronoti profundi, latiores; tibiae posticse totae fulvescentes ; 

elytra 14, fem. post. 19 — 23 mm. fulvescens n. sp. 

Beplessia riibrotuberculata n. sp. — Taf. 6, Fig. 1 — 2. 

ef: Testacea, viridescens ; vitta lata postocularis per latera pronoti ad marginem 
posticum producta valde distincta nigro-vel rubro-brunnea; latera capitis infra oculos 
et pars inferior laterum pronoti alba; pronotum supra ut vertex flavido infuscatum; 
carina media nigro-rubra sulcis tribus distincte secta; tuberculi rubri, nigro-rubri vel 
flavidi; lobus posticus prsesertim in lateribus impresso-punctatus; margo posticus 
utrinque leviter incurvus, medio ssepissime emarginatus; antennce rufo-testacese, quam 
in ? angustiores, compressse, sensim angustatae, articuli 3. — 7. latiores quam longiores; 
elytra femora postica valde superantia, viridi- testacea, immaculata; alae hyalinee, in- 
terdum levissime infuscatae, venis pallidis in campo humerali interdum infuscatis; 
femora postica flavido-testacea, supra interdum leviter fusco-fasciata ; tibiae posticse 
supra albo-villosse, totse flavido-testacese, interdum intus apice ut tarsi leviter rubrae; 
abdomen brunneo-testaceum, segmanta dorsalia apicalibus exceptis utrinque fascia 
lata nigra; cerci compressi, sensim angustati, apice decurvo, apicem abdominis non 
attingentes. 

ef: Long. c. elytr. 38, ant. 16, pron. 6 — 6,3, elytr. 27 — 28, fem. post. 14—14,5, 
tib. post. 13 — 14 mm. 

?. Lsete testacea; caput totum glabrum, albidum, vertex medio anguste ruber; 
jastigium supra leviter adumbratum; vitta postocularis lata plus minusve distincta 
fusca; pronotum valde rubro vel fusco-rubro granulato-tuberculatum, albidum, vitta 
lateralis fusca albo-variegata, ssepe modo in lobo postico ut macula magna retrorsum 
ampliata indicata; latera inferiora pronoti late albida; pronotum supra preesertim in 
lobo postico plus minusve infuscatum; carina media nigra vel rubro-nigra, angusta, 
sulcis tribus gracilibus secta; lobus posticus preesertim in lateribus quoque impresso- 
punctatus, margo posticus medio emarginatus, utrinque leviter et late incurvus ; elytra 
femoribus posticis sat breviores, longe ovales, medio ante basin umbone instrueta, 
margine interno leviter, margine externo magis curvo, apice attenuato-rotundato ; 
nervulis transversis callosis pallide testaceis; antennas, testaceae, 25-articulatse, basi 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 16 



122 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

compressse, antrorsum sensim angustatae, margine antico piano, postico serrato, arti- 
culis 3. — 10. — 11. latioribus quam longioribus, ceteri elongati, apice minimi; femora 
postica supra albo-testacea interdum indistincti fusco fasciata; area externomedia 
albida, scutis plus minusve fusco marginatis; area internomedia antice nigra postice 
alba; area inferointerna nigra; costa inferomedia testacea; lobi geniculares albidi; 
tibice postica? supra albo villosae, extus flavo-testacese, intus nigro-coeruleee; spinscflavo- 
testaceae apice rufo, internse basi prsesertim extus nigro-coeruleee; abdomen lsete testa- 
ceum, segmentis anterioribus fascia superne interrupta nigra. 

?: Long. corp. 45—50, ant. 15, pron. 10 — 13, elytr. 14 — 17, fem. post. 19 — 22, 
tib. post. 17 — 19 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) ef? complur., typ., Brit. 
Mus. et Mus. Stockholm. 

Beplessia fulvescens n. sp. — Taf. 6, Pig. 3—4. 

J 1 ?: Tota lsete testacea, fulvescens; vitta lata postocularis per latera ad mar- 
ginem posticum pronoti, retrorsum sensim ampliata, interdum modo leviter indicata, 
brunnea; facies, latera capitis pronotumque inf ra vittam brunneam Isete fulvescentia, 
in pronoto margine lato interdum albido; segmenta superiora antica abdominis medio 
fascia nigra, nitida, superne interrupta; pedes postici unicolores, fulvescentes, spinis 
tibiarum apice fuscis; elytra c? immaculata abdomen sat longe superantia; alse hya- 
linse plus minusve infuscatse; elytra $ colore corporis, quam femora postica breviores, 
dimidium abdominis vix attingentia. 

ef: Long. c. elytr. 42, corp. 32, ant. 15, pron. 7, elytr. 32, fem. post. 16, tib. 
post. 15 mm. 

$: Corp. 48, ant. 16, pron. 10,3 — 11, elytr. 14, fem. post. 19 — 23, tib. post. 
17—20 mm. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier) 2 3 6 $, 
typ., Brit. Museum et Mus. Stockholm. 



Adreppus n. gen. 

Gen. Coryphistes Charp. maxime affinis sed fastigio verticis multo breviore, 
vix seque longo ac lato, ssepe distincte breviore, differt. 
Genotypus: Coryphistes brevirostris Sjöst. 

Dispositio specierum. 

A. Fastigium apice angustato-acuminatum. 

a. Prozona pronoti antice supra medio tuberculo distincto costa mediana formato instrncta. 

1). Fastigium distincte pentagonale, lateribus utrinque parallelis, marginibus antice angulum subrectum 
formantibus; pronotum valde tuberculatum; elytra $ 35 mm. tuber ad atus n. sp. 

bb. Fastigium triangulare, interdum ante apicem utrinque incisum, trilobatum. 
c. Majores; J* fem. post. 20 mm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 123 

d. Fastigium triangulare marginibus rectis; margo posticus pronoti rotundatus, supra utrinque 
levissime incurvus; pronotum subglabrum; elytra et alae longiora; alae leviter acuminatae; 
costa superoexterna femorum posticorum valde serrata; elytr. ^ 35 mm. 

nigrinervis Stål. 

dd. Fastigium triangulare, marginibus ante apicem distincte incisis, trilobatum; margo posticus 

pronoti medio excisus, utrinque profundc emarginatus; pronotum magis tuberculatum ; 

elytra et alae breviora; ålas apice late rotundato-truncatae; costa superoexterna femorum 

posticorum minutissime serrata, subglabra; elytr. <£ 29 mm. rotundoalatus n. sp. 

cc. Minor; J* fem. post. 17 mm. Costae laterales faciei a latere visae dimidio inferiore rectae; 

abdomen subtus unicolor; femora postica intus coeruleo-nigra; tuberculum prosternale crassum, 

cyliudricum apice rotundato-acuminato; lobus posticus pronoti apice non recurvus; vena inter- 

calata simplex, recta. brevirostris Sjöst. 

aa. Prozona pronoti supra medio tuberculo subnullo. 

b. Elytra $ 32 mm. nutans Stål. 

bb. Elytra $ 40 mm. acutipennis n. sp. 

bbb. Elytra <£ 26 mm. fallax n. sp. 

AA. Fastigium apice arcuato-rotundatum ; fem. post. <£ 16, $ 18 — 19 mm. microconspersus n. sp. 

Die Gattung Adreppus steht durch den von oben dicken Kopf mit den grossen 
Augen und durch das kurze Fastigium der Gattung Euophistes sehr nahe und biidet 
ein Zwischenglied zwischen diese Gattung und Coryphisies. Costa frontalis ist aber 
sowohl oberhalb als unterhalb der Ocelle deutlich eingeschniirt und der Hinterrand 
des Pronotum ist an beiden Seiten der Mitte deutlich eingebogen, was fast immer 
bei Coryphisies, aber nicht bei Euophistes, der Fall ist. Fastigium ist auch unten 
weit deutlicher abgesetzt als bei Euophistes und biidet mit der Stirn einen stumpfen 
Winkel. 

Adreppus tuberculatus n. sp. — Taf. 6, Fig. 5. 

?: Costa frontalis supra et infra ocellum constricta; fastigium distincte pentago- 
nale supra impressum, postice apertum; antennce anguste ensiformes, parte inferiore 
ampliata, compressa, sensim angustata; pronotum valde tuberculatum, antice rectum 
medio leviter emarginatum, postice late curvatum, medio incrassatum, emarginatum, 
utrinque leviter incurvum ; carina media in prozona lobi antici tuberculo compresso 
rotundato indicata, mesozona tuberculo parvo, metazona tuberculo nullo; lobus posticus 
leviter ascendens, planiusculus carina media distincta; carina? laterales tuberculis in- 
dicata?; margo inferior latus, rectus, medio levissime et latissime productus, cum 
margine postico angulum subobtusum rotundatum formans; tuberculum prosternale 
breve, crassum apice rotundato-truncatum, a supero visum rotundum leviter trian- 
gulare; costa superomedia et superoexterna femorum posticorum, ha?c minus, serrata?. 

Nigro-brunneus, leviter rubrotestaceo variegatus, subtus brunneo-flavidus, imma- 
culatus; elytra valde nigro-brunneo variegata et maculata; ala? hyalina?, pra?sertim 
extus fusco adumbrata? ; femora postica extus testacea, fusco maculata et variegata; 
area internomedia femorum posticorum fusca, margine supero testaceo, nigro maculato; 
area inferointerna rubra, margine externo nigro punctato; tibia? postica?, extus minus 
distincte, rubra?, ante medium annulo lato infuscato. 

$: Long. c. elytr. 50, corp. 45, ant. c. 16, pron. 10, elytr. 36, fem. post. 21, 
tib. post. 18 mm. 

Pairia. Queensland: Peak Downs (Mus. Godeffr.) 1 $ typ. Mus. Hamburg. 



124 YNGVE SJÖSTEDT, ACRID10DEA AUSTRALICA. 

Adreppus nigrinervis Stål. — Taf. 6, Fig. 6. 

CorypMstes nigrinervis Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 59, J 1 (1878); Kirby, 
Cat. Orth. Locust. p. 43(3 (1910). 

J 1 : Long. c. elytr. 48, corp. 45, ant. 19, pron. 8,8, elytr. 35, fem. post. 20, 

tib. post. 17 mm. 

Patria. Queensland: Peak Downs J 1 typ. Mus. Stockholm. 

Adreppus rotundoalatus n. sp. — Taf. 6, Fig. 7. 
J 1 : Costa frontalis sulcata, marginibus elevatis supra et infra ocellum distincte 
incurvis, os versus divergentibus, labrum fere attingentibus; sulcus costa? supra ocel- 
lum basin versus sensim evanescens, costa basi laminato-compressa, non sulcata; 
facies rotundato-granulosa; costa? laterales a latere visse infra medium incurvae, supra 
medium antennarum extincta; fastigium supra late impressum, triangulare, utrinque 
ante apicem incisum, trilobatum; antennce sublineares, compressa?, parte basali leviter 
ampliata, apicem versus sensim angustata; pronohim antice subrectum medio vix 
emarginatum; lobus posticus ascendens, carinula media distincta, medio postice leviter 
emarginatus, utrinque valde incurvus; pronotum tuberculatum; prozona lobi antici 
medio antice tuberculo compresso rotundato instrueta, mesozona tuberculo minore, 
metazona tuberculo medio nullo; latera lobi antici tuberculis irregularibus; margo 
inferior dimidio postico horizontalis, cum margine postico angulum subobtusum valde 
rotundatum formans, dimidio anteriore ascendente; luberculum prosternale crassum, a 
supero visum rotundato-triangulare, late truncatum; intervallum loborum mesoster- 
nalium antrorsum distincte angustatum; lobi metasternales valde distantes; costa 
superoexterna femorum posticorum antice leviter serrata postice glabra; lobi genicu- 
lares extus triangulares, intus apice magis rotundati; cerci longe conici, leviter com- 
pressi, sensim angustati, apice decurvi, apicem abdominis non attingentes. 

Supra fuscus, testaceo variegatus; facies sub oculis ultra per latera inferiora 
pronoti et thoracis testacea, fusco variegata; infra ocellum per latera pronoti et thoracis 
linea nigra; antenna? testacea? fusco variegata?; latera pronoti medio vitta indistincta 
nigra; sternum et abdomen subtus brunneo-flavida, fusco punctata; pedes antici fusco 
maculati; femora postica extus nigro punctata et infuscata; area inferointerna et 
internomedia fusco-rubra; tibia? postica? fusco-rubra? extus leviter testacea?; elytra apicem 
abdominis non attingentia, valde fusco-adumbrata, sparse maculata et punctata; ala? 
apice late rotundato-truncata?, hyalina?, pra?sertim parte apicali levissime infuscata?, 
nervis infuscatis basi magis testaceis. 

J 1 : Long. c. elytr. 42, corp. 46, ant. 24, pron. 8, elytr. 29, fem. post. 19, tib. 
post. 16,5 mm. 

? : Mari similis sed major, antennis brevioribus, ad basin magis ampliatis, area 
internomedia femorum posticorum sanguinea, colore rubro tibiarum posticarum cla- 
riore, magis sanguineo, differt. 

Long. c. elytr. 46, corp. c. 45, ant. 17, pron. 9,5, elytr. 32, al. 28, fem. post. 
21,5, tib. post. 18,5 mm. 

Patria. Queensland: Gayndah, J typ. Mus. Stockholm. - - Queensland (Bou- 
card) ?; Queensland: Port Curtis (Dämel) c?, coll. Brunner, Mus. Wien. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 125 

Adreppus brevirostris Sjöst. — Taf. 6, Fig. 8, 8 a— b. 
Coryphistes brevirostris Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 31, <J (1920). 

ef: Fröns subglabra, costa frontalis supra ocellum leviter, infra ocellum magis 
contracta, maxima parte sulcata, marginibus infra ocellum os versus valde divergen- 
tibus, evanescentibus, supra os non sulcata, deleta; inter antennas medio leviter 
calloso-elevata, basi valde angustata, non sulcata; fastigium infra cum fronte angulum 
obtusum formans, supra impressum, triangulare, acutum, postice carinula gracili parva; 
vertex subglaber carinula nulla ; oculi valde globosi, late ovales; antennce subfiliformes, 
femoribus posticis longiores, parte basali compressa, antrorsum leviter attenuatae; 
pronotum postice vix ampliatum, margo anticus supra subrectus, medio levissime 
emarginatus, utrinque leviter incurvus; lobus anticus grosse calloso-granulatus, cari- 
nula vix indicata, antice tuberculo compresso indicata; lobus posticus impresso-punc- 
tatus, planiusculus, retrorsum leviter ascendens, carinula humili; margo posticus 
utrinque conspicue late emarginatus; margo posticus laterum cum margine infero 
angulum leviter obtusum valde rotundatum formans; dimidium anticum marginis 
inferi ascendens; tuberculum prosternale conicum, crassum, attenuatum, apice rotun- 
dato, antice rectum, postice curvatu.m; elytra abdomen paulo superantia; femora 
postica angusta, postice medio in spina terminata; costae glabrse, costa superomedia 
et superoexterna leviter et remote serratse; lobi geniculares acuminati, subangusti; 
tibise postice supra in margine externo spina apicali nulla, extus spinis 9, intus 10 — 11; 
cerci compressi, retrorsum sensim angustati apice leviter deorsum curvi. 

Testaceus, fusco-variegatus, subtus brunneo-flavidus, immaculatus, latera capitis 
et pronoti pallidiora; vitta lata ab oculis per pronotum producta nigra, leviter testaceo- 
variegata; antennas fusc?e; area costalis elytrorum tota brunnea, area analis pallida, 
opaca, area discoidalis opaca, fusco-variegata, medio maculis brunneo-nigris, intermedia 
maxima, irregularis; alae hyalinse, vix fusco adumbratre, apice et antice levissime in- 
fuscatse; femora postica supra et extus fasciis tribus nigris, intus coeruleo-nigra, collo 
fasciis duabus flavidis, area inferointerna margine externo flavido; tibirc posticse 
obscure sanguineo-vinaceas, annulo antebasali lato pallido. 

ef: Long. c. elytr. 37, ant. 18, pron. 6,5, elytr. 26, fem. post. 16, tib. post. 14 mm. 

Patria. Queensland: Herberton (Mjöberg) 1 ef typ. Mus. Stockholm. 

Adreppus nutans Stål. — Taf. 6, Fig. 9. 

Coryphistes nutans Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, X:o 4, p. 00, N:o 3 $ (1878); Kikby, 
Cat. Orth. Locust. p. 436 (1910). 

? : Long. 52, ant. 17, pron. 9, elytr. 32, fem. post. 20, tib. post. 18 mm. 
Patria. Queensland: Rockhampton 1 $ typ. Mus. Stockholm. 



Adreppus fallax n. sp. J 1 : A. brevirostri Sjöst. simillimus sed anteunis multo brevioribus, tuberculis 
carinae medise prouoti in lobo antico humilioribus, fastigio longiore (antice utrinque angulo obtuso distincto), 
vena media bifurcata, ulnari simplici, colore fusco minus distincta differt. Long. c. elytr. 38, corp. 38, ant. 14. 
pron. 6,5, elytr. 26, fem. post. 17, tib. post. 15 mm. — N. S. Wales (Staudinger) <£ typ. coll. Bkunner, Mus. Wien. 



126 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Adreppus acutipennis n. sp. — Taf. 6, Fig. 10, 10 a. 

$: Facies subglabra levissime rotundato-rugosa; costa frontalis supra et infra 
ocellum leviter contracta, sulcata, supra os evanescens, basi sensim compressa non 
sulcata; fastigium triangulare, postice sulco a vertice separatum, glabrum, medio 
carinula leviter indicata, antice impressum carinula nulla, distincte brevius quam basi 
latius, antice angulo acuto apice rotundato; vertex leviter rugosus carinula mediana 
leviter indicata; antennce ad basin compressa? intervallo oculorum a3quilata3, sensim 
valde angustata? parte apicali gracili; pronotum margine antico recto medio emargi- 
nato, postice late curvatum utrinque levissime et late incurvum; lobus anticus leviter 
et rotundate rugosus, lobus posticus crebre impresso-punctatus, carina mediana leviter 
indicata, sulcis tribus profundis fuscis secta, antice in lobum parvulum producta; 
quoque margo anticus et latera pronoti ante sulcum intermedium punctata; margo 
inferior medio leviter productus; tuberculum prosternale rectum, crassum, breve, 
cylindricum apice late rotundato; intervallum loborum mesosternalium elongatum 
marginibus incurvis; lobi metasternales distantes; elytra longa, ensiformia, apice acu- 
minato-rotundato, margine superiore curvo, interiore subrecto; (pedes postici desunt). 

Ochraceus; elytra opaca venis ochraceis, punctis sparsis fuscis minus distinctis 
conspersa; ala3 hyalina? venis testaceis, in campo marginale fuscis, basi leviter ochraceo 
adumbra?ta?. 

$: Long. c. elytr. 51, corp. 40, ant. 15, pron. 8, elytr. 40 mm. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier) 
1 $ typ. Brit. Museum. 

Adreppus microconspersus n. sp. — Taf. 6, Fig. 11—12. 

J 1 ?: Costa frontalis basi compressa, deinde ampliata, supra et prsesertim infra 
ocellum contracta, basi et inter antennas non sulcata, sparse impresso-punctata, 
deinde evidenter sulcata marginibus elevatis callosis, infra ocellum constrictis, deinde 
sensim divergentibus, supra os evanescentibus; carina? laterales rect a?; caput glabrum; 
fastigium suba?que longum ac latum, triangulariter attenuatum, apice arcuato-rotun- 
dato, ante apicem leviter constrictum ; carina mediana gracilis antice extincta; vertex 
glaber, teretiusculus, a latere visus quam fastigium altior; antennce articulis 3. — 10. 
compressis antrorsum angustatis, margine interno piano externo serrato, deinde arti- 
culi sensim cylindrici, elongati; pro?iotum margine antico levissime curvo utrinque et 
medio leviter et late emarginato; lobus posticus leviter productus, margine late cur- 
vato utrinque compresso vel levissime emarginato; margo inferior medio leviter pro- 
ductus; pronotum leviter tuberculatum, inter sulcos fere glabrum, parte inferiore 
laterum magis tuberculata; carina mediana gracilis sulcis tribus secta, post marginem 
anticum in tuberculum compresso-rotundatum sat humilem producta; sulci tres toti 
perfecti, primus medio rectangulum formans; tuberculum prosternale crassum, cylin- 
dricum apice late rotundato; lobi metasternales leviter (J 1 ) vel magis (?) distantes; 
costa supero- et inferomedia leviter et sparse serrata?, costa? externa? vix conspicue 
sparse serrata?, interna? glabra?; lobi geniculares late triangulares apice rotundato; 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 127 

tibia? posticae extus 7 — 9, intus 10 — 11 spinosse; cerci J 1 compressi, sensim angustati, 
apice deorsum curvi, abdomine multo breviores. 

Fusco-testaceus nigro-variegatus vel latericius; vitta lata postocularis nigra 
testaceo-variegata, per latera superiora pronoti perducta, in. o leviter indicata, in ? 
fere obliterata; lobus posticus pronoti lineis longitudinalibus compluribus ; area inter- 
nomedia et area inferointerna, margine excepto, f usco-rubra? ; tibise posticae extus 
testacese fusco-variegatse, intus violaceo-rubra?; spinse externa? pallide testacea? apice 
nigro, interna? nigrse basi intus pallida3; tarsi violaceo-rubri articulo ultimo testaceo; 
abdomen utrinque maculis magnis nigris; elytra opaca tota crebre et minute a?qua- 
liter brunneo-conspersa, vel latericia minute et leviter fusco punctata ; ala3 hyalina? 
nervis pra?sertim in campo humerali fuscis, basi nervis et nervulis ssepe glaucis. 

J 1 : Long. c. elytr. 38, corp. 31, pron. 6, elytr. 29, fem. post. 16, tib. post. 
12,5 mm. 

? : Long. c. elytr. 48 — 49, corp. 41 — 43, pron. 7,4 — 7,5, elytr. 36 — 38, fem. post. 
18 — 19, tib. post. 16 — 16,5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) c???, typ., Brit. Museum et 
Mus. Stockholm. 

Gen. Euophistes Sjöst. 

Arkiv för Zoologi, Bd. 12, N:o 20, p. 17, 31 (1920). 

(cT): Fröns leviter rogosa vel glabra; costa f rontalis medio sulcata, sub ocello 
constricta, marginibus os versus divergentibus, apice evanescentibus, inter antennas 
non sulcata, planiuscula, punctis sparsis vel nullis, basin versus attenuata, basi in- 
terdum angustissima; carina? laterales recta?, ima basi ad oculos excepta perfecte ex- 
plicata?; fröns recta, reclinata; fastigium leviter modo productum; fastigium ab oculis 
vix seque longum ac basi latum, supra impressum, carinula nulla vel vix conspicua; 
oculi globosi, late ovales; antennce filiformes, antrorsum sensim paulo graciliores, parte 
basali leviter compressa; vertex glaber carinula nulla; margo anticus 'pronoti leviter 
curvus; lobus anticus glabro-tuberculatus, antice interdum medio tuberculo majore, 
carina vix indicata; lobus posticus paulo latior, a latere visus altior, apice leviter 
recurvus, postice leviter productus, margine postico late rotundato vel leviter an- 
gulariter compresso ; lobus posticus dense impresso-punctatus medio carinula humili ; 
margo posticus laterum pronoti rectus cum margine infero angulum subobtusum 
valde rotundatum formans ; dimidium anticum marginis inferioris ascendens, cum 
margine antico angulum obtusum rotundatum formans; sulci pronoti tres, nigri, pri- 
mus brevis, posticus post medium situs; tuberculum prosternale breve, crassum, apice 
rotundato-truncatum; ehjtra abdomen superantia; femora postica subgracilia, postice 
medio in spina parva terminata; costa? glabra?, costa superomedia et superoexterna 
interdum levissime et remote serrata?; lobi geniculares subsequilongi, triangulares, 
acuminati, tibia? postica? supra in margine externo spina apicali nulla, extus 8 — 9, 
intus 8 — 10 spinosa?; lobi metasternales valde distantes. 

Genotypus: Euophistes corticeus Sjöst. 



128 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Dispositio specierum. 

a. Margo superior ccrcorum mcdio distincte incurvus. 

b. Major, elytra <£ 37 mm; femora postica intus brunneo-flavida: prozona lobi antici pronoti tuberculo 
nullo; lobus posticus pronoti vix ascendens, supra cum lobo antico lineam subrectam formans. 

luridus n. sp. 
bb. Minor, elytra J 1 30 mm; femora postica intus rubra; prozona lobi antici pronoti medio antice tuber- 
culo rotundo compresso valde distincto; lobus posticus pronoti valde ascendens. corticeus Sjöst. 
aa. Margo superior cercorum leviter curvus, cerci sensim angustati; elytra J 1 26 — 28 mm. variegatus Sjöst. 

Euophistes luridus n. sp. — Taf. 6, Fig. 13. 

J 1 : Facies glabra; costa f rontalis medio sensim constricta, sulcata, inter an- 
tennas complanata, glabra, basi leviter angustata, marginibus sub ocello labrnm 
versus divergentibus, paulo ante marginem labri cum sulco evanescentibus; costa? 
laterales recta?, ad antennas curvata?, evanescentes; iastigium eeque longum ac ad ocellos 
latum, triangulare, apice rotundato, supra impressum ; vertex glaber; antennce subfili- 
formes, levissime compressa?; pronotum antice subrectum, medio levissime curvatum, 
incurvum, postice late curvatum; lobus anticus glaber, levissime tuberculatus, pro- 
zona carina mediana gracili, in meso- et metazona carina mediana linea modo indi- 
cata; carina? laterales nullse; lobus posticus retrorsum leviter ampliatus, crebre im- 
presso-punctatus, carina mediana humili distincta; margo inferior dimidio postico 
subhorizontalis, vix incurvus, cum margine postico angulum subobtusum rotundatum 
formans, antice ascendens, rectus; tuberculum prosternale breve, crassum, apice 
oblique truncato late rotundato, a supero visum subrotundum; intervallum loborum 
mesosternalium antrorsum angustatum; lobi metasternales late distantes; femora 
postica subgracilia carinis glabris; lobi geniculares triangulares, subacuti, tibia? postica? 
hirsutse, utrinque 8-spinosse; cerci compressi, medio sensim angustati, apice decurvi, 
leviter incurvi, longe triangulares, acuti, margine superiore curvato. 

Brunneo-flavidus; vitta lateralis pronoti lata nigra, testaceo-variegata; carinse 
frontis nigro-punctata?; latera et apex fastigii nigra; gena? nigro-maculatse; latera 
corporis et femorum posticorum pallidiora; femora postica extus irregulariter nigro- 
trifasciata, intus et subtus brunneo-flavida; elytra colore corporis, leviter fusco sparsa, 
area intercalata maculis nigris duabus, exteriore majore; ala? hyalina? leviter brunneo- 
flavido adumbrata?; tibia? postica? leviter rubro tincta?. 

cT: Long. c. elytr. 48, corp. 40, pron. 7,2, elytr. 37, fem. post. 19, tib. post. 
16 mm. 

Patria. Australia, 1 J 1 typ. Brit. Museum. 

Euophistes corticeus Sjöst. — Taf. 6, Fig. 15; Taf. 7, Fig. 1, 1 a— b. 
Euophistes corticeus Sjöst., Arkiv f. Zoologi, Bd 12, N:o 20, p. 31, ^ (1920). 

ef: Long. c. elytr. 41, corp. 38, ant. 14, pron. 6, elytr. 30, fem. post. 16, tib. 
post. 13 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 <$ typ. Mus. Stockholm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 129 

Euophistes variegatus Sjöst. — Taf. 6, Fig. 14, 14 a. 
Euophistes variegatus Sjöst., Arkiv för Zoologi, Bd. 12, N:o 20, p. 32 (1920). 

c?: Long. c. elytr. 35—36, corp. 30—32, ant. 15, pron. 5, elytr. 26—28, fem. 
post. 14, ti b. post. 12 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. et Derby (Mjöberg) 2 3 typ. 
Mus. Stockholm. 

Gen. Microphistes Sjöst. 

Arkiv för Zoologi, Bd. 12, N:o 20, p. 17 (1920). 

(cT): Glaber, prosternum, pedes antici et intermedii, costa superomedia femorum 
posticorum et pra?sertim tibise postica? supra albo-villosa; fröns leviter rugosa; costa 
f rontalis sulcata, inf ra ocellum contractum, os versus deleta, inter antennas non sul- 
cata, sparse impresso-punctata, basin versus angustata; costa? laterales rectae, usque 
ad os perducta?; fastiyium ante oculos ut trilobum, lobi laterales ex ocellis formati, 
rotundati, lobus medius triangularis, acuminatus, supra impressus; oculi globosi, ovati; 
vertex convexiusculus, ut fastigium carinula nulla; antennm tibiis posticis breviores, 
subcrassa?, compressae, de articulo secundo apicem versus vix conspicue angustata?; 
tuberculum prosternale crassum, apice late truncatum, subquadratum ; lobus anticus 
pronoti leviter rugosus margine subrecto, carina elevata nulla; lobus posticus leviter 
productus margine late rotundato, totus valde impresso-punctatus, carinula mediana 
humili ; margo posticus cum margine infero angulum rectum valde rotundatum for- 
mans; margo inferus postice horizontalis, antice ascendens et cum margine antico 
angulum obtusum leviter rotundatum formans; sulci pronoti tres, posticus ante me- 
dium situs; elytra apicem abdominis superantia; femora et tibise pedum anticorum 
teretiuscula, intermediorum subcompressa; costa? femorum posticorum leves, non serrata?; 
costa superomedia villosa postice spina subnulla; lobi geniculares angustati, late 
rotundati, arcu breviores; tibia? postica? supra valde villosse, supra in margine externo 
spina apicali nulla; lobi metasternales contigui. 

Genotypus: Microphistes parvus Sjöst. 

Microphistes parvus Sjöst. — Taf. 7, Fig. 2, 2 a. 
Microphistes parvus Sjöst., Arkiv för Zoologi, Bd. 12, N;o 20, p. 32 (1920). 

cT: Pallide testaceus; elytra minute fusco-sparsa; ala? hyalina?, basi leviter flavo 
adumbrata?; fröns nigro-punctata, infra ocellum albida; vertex nigro-maculatus; pro- 
notum punctis sparsis nigris; femora postica supra et extus fasciis duabus latis 
leviter indicatis fuscis; area mediointerna rubra; tibioe postica? pallida?, extus fusco 
variegata?, intus leviter rubra?, annulo anteapicali pallido; tarsi pallidi; cerci tseni- 
formes, apicem versus vix attenuati, apice rotundato et leviter incurvo. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 17 



130 • YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

ef: Long. c. elytr. 23, corp. 20, ant. 7, pron. 3 ; 5, elytr. 18, fem. post. 10, tib. 
post. 8 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 ef typ. Mus. Stockholm. 



Cuparessa n. gen. 

(?): Costa frontalis supra ocellum plana, basin versus sensim angustata, grosse 
impresso-punctata, a latere visa leviter producta, infra ocellum leviter constricta, 
sulcata, glabra, brevis, cleinde evanescens, grosse impresso-punctata; facies subrugosa; 
fastigium supra distincte impressum, ut vertex scabrum, marginibus anticis rectis 
angulum subrectum formantibus, marginibus lateralibus parallells, a costa frontali 
marginibus elevatis separatum ; fastigium et vertex carinula mediana nulla; antennce 
lineares, breves; pronoium retrorsum distincte ampliatum, antice rectum, postice valde 
productum utrinque emarginatum, medio lobo apice rotundato ; lobus anticus distincte 
tuberculato-rugosus, antice carinula mediana gracili inter sulcos obliterata; lobus 
posticus planus, crebre impresso-punctatus, tuberculis vel granis plus minusve nu- 
merosis instructus; carina mediana subnulla vel obliterata; pronotum supra sulcis 
tribus, sulcus posticus multo ante medium situs; margo inferior laterum pronoti 
medio rotundate productus; tuberculum prosternale compressum, apicem versus an- 
gustatum apice rotundatum; intervallum loborum mesosternalium transversum, re- 
trorsum leviter ampliatum; lobi metasternales valde distantes; costa superomedia 
femorum posticorum serrata, apice medio spina parva, cetera? glabra?; costa? saape 
albo villosse; lobi geniculares externi apice late rotundato, lobi interni angustati; 
tibise posticse supra in margine externo spina apicali nulla, extus 7, intus 9 spinosoe; 
elytra extrorsum leviter angustata apice late rotundata, femora postica multo supe- 
rantia. 

Genotypus: Cuparessa iestacea Sjöst. 

Cuparessa testacea n. sp. — Taf. 7, Fig. 3. 

9 : Testacea vel obscurior, tibise postica? paulo dilutiores; elytra colore pronoti, 
unicolores vel leviter fusco sparsa; ala? hyalinae nervis fuscis. 

$ : Long. c. elytr. 32, corp. 29, pron. 7, ant. 7.5, elytr. 24, fem. post. 14,5, tib. 
post. 12 mm. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier) 
??, typ., Brit. Museum et Mus. Stockholm. 



Asoramea n. gen. 

($): Subcrassa, capite magno; facies verticalis; costa frontalis tota sulcata, 
basi carinula transversa terminata, infra ocellum evidenter constricta, marginibus os 
versus valde divergentibus supra os obliteratis, costa hic medio carinula mediana 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 131 

brevi instructa; facies leviter rugosa; costa3 laterales leviter curva?, subrecta?; ocelli 
diametro ab oculis remoti; fastigium supra impressum, granosum, transversum, late- 
ribus anterioribus angulum valde obtusum apice truncato formantibus; margines 
laterales breves, retrorsum convergentes, impressione postice aperta; antennas f ill— 
formes ad basin leviter compressa?, capite cum pronoto a3quilonga3; pronolum antice 
distincte, postice valde productum; lobus posticus marginibus rectis angulum rectum 
apice breviter truncatum formantibus; carina media valde distincta, subcompressa, 
sulcis tribus profunde secta, inter sulcum primum et secundum humilis; lobus posticus 
quam anticus multo longior, a latere visus supra curvus, totus creberrime impresso- 
punctatus; lobus anticus subglaber; margo inferior pronoti curvus; margo anticus 
et posticus laterum pronoti subparalleli, latera thoracis reticulato-rugosa; tuberculum 
prosternale rectum, crassum, cylindricum apice late rotundato; sternum et pedes 
prsesertim anteriores albo-villosa; intervallum mesosternalium leviter elongatum, mar- 
ginibus retrorsum divergentibus; lobi metasternales distantes; femora postica com- 
pressa; carina superomedia et superoexterna femorum posticorum serratae, carina 
superointerna glabra; carina superomedia albo-villosa, postice in spinam producta; 
carina inferomedia leviter serrata, externa subglabra, interna glabra; lobi geniculares 
apice rotundato; tibise posticse supra albo-villosae, in margine externo spina apicali 
nulla, extus 8, intus 9 spinosse; elytra et alae longa, elytra circiter medium tibiarum 
posticarum attingentia. 

Genotypus: Asoramea erythoptera Sjöst. 

Habitus Oedipodiorum. 

Asoramea erythroptera n. sp. — Taf. 7, Fig. 4, 4 a. 

$ : Testacea, fusco variegata; abdomen et sternum brunneo-f lavida, latera thoracis 
magis ferrugineo adumbrata; femora postica extus infuscata, tertia parte anteriore 
pallida, supra fasciis duabus fuscis, femora intus nigra apice fiavido; tibite posticae 
nigrae, parte apicali rubro extus testaceo adumbrata, annulo antebasali lato, in latere 
interno magis distincto, flavido; tarsi flavidi; elytra basi laete testacea sparse fusco 
maculata, parte exteriore magis opaca et crebrius fusco maculata; alse flavo-rubrse, 
margine postico fusco limbato, apice hyalino nervis fuscis. 

$: Long. c. elytr. 45, corp. 42, ant. 15, pron. 8,5, elytr. 34, fem. post. 18, tib. 
post. 16 mm. 

Patria. Queensland: Cooktown (Staudinger ded.) 1 $ typ., coll. Brunner, 
Mus. Wien. 



Gen. Goniaea Stål. 

Recens. Orth. I, p. 35, 56 (1873); Bih. Svenska Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 23, 62 (1878); 
Brunner, Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 140 (1893); Kirby, Cat. Orth. Locust, p. 136 (1910); Sjöst., Arkiv 
för Zool, Bd. 12, N:o 20, p. 17, 32 (1920). 

Genotypus: Goniaea rugalosa Stål. 



132 YNGVE SJÖSTEDT, ACEIDIODEA AUSTRALICA. 

Dispositio specierum. 1 

c^ 

A. Pronotum distincte tectiformiter compressum, supra valde curvura, margine superiore sulco postico non 
sectum. 

a. Alae ad basin sanguiuea?, vcl rubrae leviter flavo adumbratae. 

1). Pronotum maximum, maxime curvum, longitudine femorum posticorum. maeronatum n. sp. 

bb. Pronotum minus et minus curvum, quam tibite posticae multo brevius. 

c. Ålas basi rubrse, flavo adumbratae; tibiae posticae ttavidao; pronotum supra postice magis 
curvum. gallina n. sp. 

cc. Alae basi sanguineae; tibiae posticae pallidae, supra violaceo adumbratae. 

sanguinipennis Sjöst. 
aa. A183 laete brunneo-flava;, nec rubro adumbratae. 

b. Saepe minor, elytra 26 — 30 mm; cerci apice magis producti, acuminati; tibiae posticae flavidae, 

supra interdum rubro adumbratae. Australasicc Leach. 

bb. Major, elytra 30 mm; cerci apice breviter angustati, subrotundati ; tibiae postica! pallide testaceae, 

supra violaceo adumbratae. ampla n. sp. 

AA. Pronotum supra leviter vel non curvum, carina mediana sulco postico distincte secta. 

a. Alae hyalinse flavo adumbratae, nervis totis testaceis apice vix obscurioiibus. liyalina n. sp. 

aa. Alae basi rubrae vel flavo-rubrae. 

b. Alae hyalinae basi leviter sanguineae; tibice posticae laete vel pallide testaceae. 

c. Tuberculum prosternale ab antico apice distincte emarginatum; venae alarum extus pallidae. 

Mjöbcrgi Sjöst. 
cc. Tuberculum prosternale ab antico apice truncato postice incurvo, venaa alarum extus magis 
infuscatae. fuscobasalis n. sp. 

bb. Ahe brunneo-flavo et rubro adumbratae, apice hyalinae nervis fuscis. 

c. Obscurior, tibiae posticae cereo-flavae; tuberculum prosternale apice leviter emarginatum; 
cerci apice acuminati. 
d. Pronotum ita latum ut de apice postico ad sulcum transversum secundum longum. 

maculicornis Stål. 

dd. Pronotum ita latum ut de apice postico circiter ad dimidium inter sulcum secundum 

et posticum. acuta n. sp. 

cc. Pallidior; tuberculum prosternale angustuni, cylindricum apice rotundato; cerci apice rotun- 

dati; femora postica intus tota flavida. angusfipomis Sjöst. 

aaa. Alae basi liyalina?, interdum leviter coeruleo vel virescente adumbratae. 

b. Carina mediana prouoti callosa, flava, valde distincta; femora postica intus rubra. 

c. Tibiae posticae coeruleae. ensicornis Stål. 

cc. Tibiae posticae miniatie. minip.es Sjöst. 

bb. Carina mediana parum distincta, colore pronoti. 
c. Tibiae posticae coeruleae. 

d. Facies crebre et grosse impresso-punctata; ala- apice non fuscae; femora postica intus 
rubra. cariuata Stål. 

dd. Facies rugosa; alae apice infuscata>; femora postica intus coeruleo-nigra. 

riigulosa Stål. 
cc. Tibiae posticae rubro apice fusco adumbratae; femora intus la^te rubra; elytra 19,5 mm. 

parva Sjöst. 

? 
A. Pronotum tectiforme, fortiter compressum, supra valde curvum, sulco transverso non sectum. 
a. Ahe partim sanguineae, vel brunnco-flav;e rubro adumbratae. 

b. Pronotum et tibia? posticae ajqui- vel subaequilonga; pronotum supra valde curvum. 

c. Alae ad basin distincte sanguineae; area inferointerna femorum posticorum margine inferiore 
fusco-violacea; pronotum quam in specie sequente minus curvum, quam tibiae posticae multo 
brevius; elytra 47 — 56 mm. sanguinipennis Sjöst. 

cc. Alae maxima parte brunneo-flavae, rubro adumbratae; area inferointerna femorum posticorum 
tota testacea; pronotum maxime compressum, valde curvum, cum tibiis posticis aequilongum; 
elytra 42 — 45 mm. macronotum n. sp. 



6r. fusca Tepper et flava Tepper, mihi ignota?, in bac dispositione desunt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3 133 

b. Pronotum quam tibia? postica? multo brevius, supra minus curvum. miniata n. sp. 

aa. Ala? maxima parte brunneo-flavae, nec rubra? vel rubro adumbrata?. 

b. Elytra 37 — 47 mm; pronotum tectiforme, margine superiore sensim leviter carvo; tuberculum 
prosternale apice sa?pissime distincte emarginatum. Australasia' 1 Leach. 

bb. Elytra 48 — 54 mm; pronotum tectiforme, margine superiore multo magis curvo; tuberculum 
prosternale apice late truncatum vel levissime emarginatum, interdum postice incurvum. ampla n. sp. 
AA. Pronotum sulco postico distincte sectum; sa?pissime minus compressum et curvum, interdum margine su- 
periore subrecto. 

a. Tota viridis, immaculata; tibite postica? apice rubrae; ala? rubra?. viridis n. sp. 

aa. Testacea? vel rufescentes. 
B. Elytra plus quam 35 mm longa?. 

a. Ala? basi fere hyalina?, sanguinea?, vel flavo-rubro adumbrata?, vel maxima parte brunneo-flavae. 
b. Spina? tibiarum posticarum basi ut tibia? läste testacea?, vel albidse. 

c. Pronotum magis tectiforme, lobus posticus a latere visus distincte curvus; alse hyalina? 

venis et venulis basi testaceo-flavis; fastigium et vertex medio distincte carinata; elytra 

50 — 52 mm. hyalina n. sp. 

cc. Pronotum postice minus tectiforme, lobus posticus a latere visus rectus: alae hyalina? venis 

et venulis basi sanguineis; fastigium leviter carinatum, vertex glaber; elytra 49 mm. 

Mjöbergi Sjöst. 
bb. Spina? tibiarum posticarum basi leviter violaceo-rubro vel plumbeo adumbrata?. 

c. Sulcus posticus pronoti distincte ante medium situs; alae hyalina? basi leviter rubro vel 

flavo-rubro adumbrata?, nervis distincte fuscis; elytra ad basin campi axillaris plus minusve 

infuscata. fuscobasalis n. sp. 

cc. Sulcus posticus pronoti medio situs; ala? ut in AitstraJasice fere ad apicem valde brunneo- 

riavo adumbrata?, nervis modo in apice extremo leviter infuscatis. auripennis n. sp. 

bbb. Spina? tibiarum posticarum basi fortiter nigro-coerulea? vel plumbea?. 

c. Pronotum postice minus produetum, a?que latum ut de apice postico ad sulcum transversum 

secundum longum; elytra 45 — 50. maculicornis Stål. 

cc. Pronotum angustius et magis produetum, postice a?que latum ut lobus posticus longus; 

elytra 35 — 48 mm. acula n. sp. 

aa. Alae hyalina? nervis ad basin viridescentibus vel fuscis; carina mediana pronoti humilis, sulco postico 

distincte secta; tibia? postica? rubra?. 

b. Facies glabra vel rugosa. 

c. Facies glabra sparse et leviter granulosa vel rugosa; fastigium brevius, marginibus anticis 
angulum subrectum apice rotundato formantibus; antenna? parte basali leviter ampliata?; elytra 

45 mm. furcifera Walk. 
cc. Facies valde rugosa; fastigium paulo brevius quam latius, marginibus anticis angulum di- 
stincte acutum apice rotundato formantibus; antennas parte basali distincte ampliata; elytra 

46 mm. ensicornis Stål. 
bb. Facies tota crebre et profuude impresso-punctata et reticulata; elytr. 38 — 41 mm. 

carinata Stål. 
BB. Elytra minus quam 35 mm longa. 

a. Tuberculum prosternale late truncatum angulis rotundatis, a supero visum curvum. luteipes n. sp. 
aa. Tuberculum prosternale apice distincte emarginatum, furcatum. 
b. Carina mediana fastigii gracillima sed indicata. 
c. Elytra 28 — 30 mm. 

d. Fastigium margine antico a?que longum ac basi latum; ala? latitudine circiter longi- 
tudinis tibiarum posticarum, hyalina? levissime fusco adumbrata?, apice magis infuscata?. 
e. Tibia? postica? intus rubra?. rugulosa Stål. 

ee. Tibia? postica? toto glaucse; ala? latiores. glaucipes n. sp. 

dd. Fastigium distincte brevius quam basi latius; ala? longitudinc tibiarum posticarum la- 
tiores, basi levissime flavo adumbrata?. latipennis n. sp. 
cc. Elytra 33 mm. Area internomedia femorum posticorum nigra. margine inferiore violaceo. 

opomaloidcs Walk. 
bb. Carina mediana fastigii obliterata; fastigium brevius quam basi latius. 
c. Ala? hyaliiue apice infuscatae; fastigium et vertex valde rugosa. 

d. Major, elytra 31 mm; carina mediana pronoti in lobo postico gracilis sed distincta, 
medio sulcata; facies levius et grossius rugosa. obscura n. sp. 

1 Cf. quoque vocuns Fabr. 



134 YNGVE SJÖSTBDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

dd. Minor, elytra 27 mm; carina mediana pronoti tota subobliterata; facies valde reticulato- 

rugosa. fuscosparsa n. sp. 

cc. A\ne vinaceae; fastigium et vcrtex lcvius rugosa. vinaceipennis n. sp. 



Goniaea sanguinipennis Sjöst. — Taf. 7, Fig. 5, 5a, 6, Ga. 
Gonioca sanguinipennis Sjöst., Arkiv för ZooL, Bd. 12, N:o 20, p. 33, 34, 36 (1920). 

cf$: Facies dense granulosa; costa f rontalis tota sulcata, lateribus subparallelis 
parte inferiore os versus paulo divergentibus; fastigium supra planiusculum plus 
minus granulosum, vertex glaber vel rugosus, carina mediana plus minus distincta, 
saspe imperfecta; antennen flavida?, articulis supra macula magna nigra apicem versus 
evanescentibus, ornatis, parte apicali immaculata; tuberculum prosternale rectum, ab 
antico visum apicem versus angustatum, apice late truncatum, rotundatum, medio 
paululo emarginatum; pronotum supra tectiforme, valde compressum, carina älta 
parte postica, a sulco antico, valde curvata, antice acute produetutn, postice multo 
magis produetum, acutangulum, metazona quam prozona dimidio longior; carina 
sulco nullo vel interdum sulco antico solo leviter secta; pronotum totum densissime 
granulosum, lateribus metazonas reticulatis et impresso-punctatis; carina superomedia 
femorum posticorum serrata, carina superoexterna remote leviter serrulata, carinas 
reliquse glabrse; tibice posticse extus 8, intus 10 spinosa?. 

Pallide brunneo-flavida, isabellina, immaculata vel minutissime nigro-punctata, 
interdum maculis nonnullis paulo majoribus sparsis pra3dita; elytra immaculata vel 
maculis fuscis numerosis circulos parvulos formantibus signata; abdomen paulo flavius, 
nitidum, basi supra plus minusve sanguineum; margine interno areas inferointernas, 
margine infero areas discoidalis internas ut lineis transversis curvatis areas discoidalis 
albidas violaceis; tibias posticas flavescente-albidas intus et supra violaceas ; ålas extus 
hyalinas, fusco-venosas, dimidio circiter basali sanguineo, hoc colore extus sensim plus 
minusve flavido adumbrato. 

c^: Multo minus; cerci valde compressi, deorsum subcurvati, antrorsum leviter 
angustati, incurvi, apice vix acuminati. 

c^: Long. c. elytr. 38—42, corp. 31—37, pron. 9—10, elytr. 29—34, fem. post. 
13—15, tib. post. 11—13 mm. 

?: Long. c. elytr. 60—70 (nec »79»), corp. 48—60, pron. 16— 18,5, elytr. 47— 
56, fem. post. 20—24, tib. post. 18—20 mm. 

Ein jungeres Exemplar ist blässer, die rote Farbe der Hinterfliigel sclivvächer 
und viel weniger ausgedehnt, der iibrige Teil des Fliigelflecks schwach gelblich und 
die violette Farbe an der Unterseite der Hinterschenkel und oben an den Hinter- 
schienen kaum bemerkbar. 

Das <£ ist viel kleiner, die Farbe ist Avie am ?, aber die blutrote Farbe 
oben am Hinterleib etwas gelblich angeflogen, die Seitenleisten der crista fron- 
talis sind grösstenteils parallel, nur unten etwas divergierend und der Proster- 
naldorn an der Spitze sehr wenig ausgerandet. Die Metasternalpl ätten nicht so 
weit getrennt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 135 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2 J\ 6 ?, typ., Mus. 
Stockholm. — N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 J 1 , 2 $, Brit. Museum. 

Goniaea liiacroiiotnin n. sp. — Taf. 7, Fig. 7, 8. 

J 1 ?: Pronotum maximum et plus quam in speciebus ceteris hujus generis cora- 
pressum, altum et supra curvum, longitudine tibiarum posticarum, totum valde gra- 
nosum; caput granulosum post oculos glabrum ; tubereulum prosternale apicem versus 
angustatum apice truncato vel levissime incurvo; cerci c? taeniformes, extus leviter 
incurvi, apice supra curvi infra leviter acuminato-producti. 

Rufo-ferruginea, subtus magis flavida et nigro punctata; costa frontalis mar- 
ginibus nigro punctatis; quoque pronotum et femora postica extus in marginibus 
ssepe punctis sparsis nigris; area internomedia femorum posticorum albida, trans- 
verse violaceo lineata; tibise postica? leviter rubro adumbrata? vel leviter fulvescentes; 
elytra colore pronoti, immaculata; ala? brunneo-flavge, rubro adumbrata?, apicem 
versus magis hyalinse nervis brunneis; antenna? fusco-rubroe. 

cT: Long. c. elytr. 39, corp. 31, pron. 12, elytr. 30, fem. post. 15, tib. post. 
12,3 mm. 

$: Long. c. elytr. 55 — 60, corp. 50, pron. 18, elytr. 42 — 45, fem. post. 21— 
21,5, tib. post. 17 — 18 mm. 

Patria. Queensland: Peak Downs (Mus. Godeffr.) 1 J 1 , 1 $, typ., Mus. Stock- 
holm. — Peak Downs 2 J 1 , 1 ?, Mus. Hamburg. — Australia (Dr. Muller) 1 ?, 
Mus. Wien. 

Gonia>a gallina n. sp. — Taf. 7, Fig. J5. 

c?: Facies ut gena? infra valde rotundate-rugosa; caput post oculos glabrum; 
costa frontalis fere tota sulcata marginibus subparellelis supra os magis divergentibus, 
basi angustata, non sulcata; fastig htm supra planum sparse granulosum, triangulare 
apice rotundato, longius quam basi latius, ut vertex carinula mediana gracili; an- 
tennai longse, lineares, ad basin leviter compressa? et latiores; pronotum valde tecti- 
formiter compressum, postice valde curvum, sulco nullo sectum; lobus anticus crebre 
et rotunde granosa; lobus posticus crebre reticulato-rugosus, in lateribus quoque 
crebre impresso-punctatus; margo inferior subrectus, ascendens, post medium leviter 
productus; tubereulum prosternale conicum, subcrassum apice rotundato; intervallum 
loborum mesosternalium elongatum, retrorsum ampliatum; lobi metasternales valde 
distantes; cerci tseniformes apicem versus sensim angustati, apice incurvo extus im- 
presso, supra rotundato, infra leviter produeto. 

Rufo-testacea, fuscescens, subtus pallidior sordide testacea; abdomen brunneo- 
flavidum; pronotum singulis maculis parvis nigris conspersum; tibia? postica? flavido- 
testacea? spinis apice nigris; antenna? infuscata?; elytra colore laterum thoracis, sub- 
crebre, minute et indistincte fusco circulo-maculata; ala? maxima parte rubro et fla- 
vido adumbrata?, apicem versus sensim hyalina? nervis fuscis, ad basin magis rubra?. 



136 YNGVE SJÖSTEDT, ACRTDIODEA AUSTRALTCA. 

ef: Long. c. elytr. 38, corp. 30, ant. 15, pron. 9,5, elytr. 30, fem. post. 14, tib. 
post. 12 mm. 

Patria. Queensland: Atberton (Mjöberg) 1 J* typ. Mus. Stockholm. — Vic- 
toria, d" Mus. Madrid. 

Gonisea miniata n. sp. 

$ : Costa f rontalis basi excepta tota sulcata, inter ocell um et antennas evi- 
denter angustata, marginibus supra os obliterata; facies et gena? leviter rugosa; 
fastiglum a?que longum ac basi latum cum vertice distincte scabrum, carina media 
ad apicem producta sat obscura; pronotum compressum, evidenter sed non fortiter 
curvum, sulcis nullis sectnm, muito brevius quam tibia? postica3, granulosum, latera 
lobi postici crebre reticulata et impresso-punctata, lucida; tuberculum prosternale 
cylindricum, leviter compressum, apicem versus leviter angustatum apice truncato. 

Tota la?te testacea, f lavida ; costa? frontales sparse nigro punctata? ; quoque 
latera capitis et pronotum singulis punctis nigris; inter scutos albidos area? inter- 
nomediaa femorum posticorum violacea; latera interna tibiarum posticarum violaceo 
adumbrata; elytra immaculata colore corporis, extrorsum magis opaca; ala? hyalina?, 
leviter brunneo-flavido adumbrata?, maxima parte valde rubro adumbrata?, basin 
versus fortius. 

?: Long. c. elytr. 55, corp. 44, ant. 11, pron. 13.5, elytr. 44, fem. post. 19,5, 
tib. post. 16 mm. 

Habitu Gonicece Australasice affinis. 

Patria. Australia (Deyrolle ded.) 1 ? typ., coll. Brunner, Mus. Wien. 

Goniaea ampla n. sp. — Taf. 7, Fig. 9, 9 a. 

G. Australasice valde affinis sed major, margine superiore pronoti multo magis 
curvato, tuberculo prosternali apice late truncato vel levissime emarginato differt. 

Elytra brunneo-flavida, sa?pe circulis minutis fuscis conspersa; ala? brunneo- 
flavo adumbrata? apice hyalina? nervis fuscis; cerci J 1 apice minus deorsum curvo et 
magis rotundato. 

J* : Long. c. elytr. 39, corp. 30, elytr. 30, fem. post. 14, tib. post. 11.5 mm. 

?: Long. c. elytr. 60—66, corp. 48, ant. 16, elytr. 48—54, fem. post. 21—23,5, 
tib. post. 17—20 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg et Killalpanima (Hillier) 1 J\ ? compl., 
typ., Brit. Museum et Mus. Stockholm. 

Goniaea vocans Fabr. 

Gryllus vocans Fabr., Syst. Ent., p. 290, N:o 14 (1775); Tropinotus Australasice var. älta, Walkeb, 
Cat. Derni. Salt. Br. Mus. III. p. 530 (1870); Goniaea vocans Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 437 (1910). 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 137 

Gonicea macronotum Sjöst. forma pronoti affinis sed multo minor, elytra nunc 
crebre et distincte nigro punctata, nunc immaculata. Alse ut in Australasice maxima 
parte brunneo-flavidae, non rubro adumbratae. 

$ (typ. älta): Long. c. elytr. 48, corp. 40, pron. 14, elytr. 37 — 38, fem. post. 17,5, 
tib. post. 16 mm. 

Patria. W. Australia: Swan River 2 ? typ. Brit. Museum. 

Fabricius' Type der vocans kenne ich nicht. Nach Kirby ist G. Australasice 
var. älta Walk. mit ihr identisch. Diese, deren Typen icli im British Museum gesehen, 
hat wie macronotum ein hoch gevvölbtes Pronotum, ist aber viel kleiner und die 
Hinterfliigel sind bräunlich gelb ohne rote Schattierung. Die Deckfliigel des einen 
Exemplares ziemlich dicht und sehr scharf schvvarz punktiert, die des anderen un- 
gefleckt. 

Beide Exemplare sind in sehr schlechtem Zustande und scheinen vorher in 
Alkohol konserviert gewesen zu sein. 

Diesen kommen drei vorliegende ?$ aus Brisbane, N. S. Wales und Australia 
(Boucard), die stärker gebogenes Pronotum als die iibrigen haben, wohl ziemlich 
nahe. (Taf. 7, Fig. 11 c). Länge mit Deckfliigeln 46—55, Körper 44 — 46, Pron. 
15 — 15,5, Deckfliigel 34 — 42, Hinterschenk. 18 — 20, Hinterschien. 14,5 — 17 mm. Auch 
ein c? von N. S. Wales hat Pronotum etvvas stärker gebogen als die iibrigen (Taf. 
7, Fig. 10 c). 

Patria. N. Holland, Fabr. typ. in Mus. Dom. Banks, London. 

Gonhea Australasiae Leach. — Taf. 7, Fig. 10, 10 a— 10 o; 11, 11 a— 11 c. 

Gryllus Australasice Leach, Zool. Misc. I, p. 56, pl. col. 24, ^$ (1814); Xiphocera Australasice Burm. 
Handb. Ent. II, p. 615, N:o 9 (1838); Tropinotus Australasice Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 530 
N:o 7 (1870), et var. dcducta 1. c. p. 530; Mc Coy, Prod. Zool. Victoria XIV, p. 155, col. pl. 140 (1887) 
Tropinotus cinnamomeus Sekv., Ins. Orth. p. 620, N:o 4 (1839); Gonicea nigropunctata Brancs., Jahresh. Ver 
Trencs. Com. XVII— XVIII, p. 254, pl. 8, f. 6 a, b (1896): Gonicea clistincta Brancs. 1. c. p. 255, pl. 8, f. 7 a, b 
Gonicea Australasice Stål, Bib. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 62 (1878); Froggatt, Agric. Gaz. 
N. S. Wales XV, p. 241, col. pl. fig. 5 2 (1904); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 436 (1910); Sjöst., Arkiv för 
Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 3, 33, 34, 36 ^ (1920); Gonicea arcuata Tepper, Horn. Exp. Ctr. Australia II, 
p. 368 (1896). 

c?: Long. c. elytr. 34—42, corp. 27—35, ant. 11—12, pron. 9—12, elytr. 26—30, 
fem. post. 13 — 16, tib. post. 11 — 13 mm. 

?: Long. c. elytr. 51—68, corp. 46—53, ant. 13—16, pron. 16—17, elytr. 39-- 54, 
fem. post. 21—23, tib. post. 18—20 mm. 

Diese Art variiert ziemlich sovvohl in der Grösse sowie in der Form des Prono- 
tum, in der Zeichnung und Granulierung. Bisweilen ist sie einfarben, dunkel, rostrot bis 
gelbbräunlich, bisweilen mehr öder weniger dunkel gefleckt öder punktiert. Pronotum 
ist oben etwas mehr öder weniger gebogen, hinten etwas mehr öder weniger ausge- 
zogen. Die von Brancsik beschriebenen nigropunctata und distincta sind nur zu- 
fällige Variationen derselben Art. Ein im British Museum unter dem Namen distincta 
stehendes Paar (c?$) ist nur dunkle, ziemlich stark gefleckte Exemplare der Australasiai, 

K. Sv Vet. Ältad. Handl. Band 62. N:o 3. 18 



138 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

und von Yorketown, von \vo die beiden Arten beschrieben worden, liegt mir ein $ 
vor, das typisch der letzteren Art angehört. In der kurzen und schlechten Beschrei- 
bung der arcuata Tepper, mit den »broadly brownish-yellow» Hinterf lägeln, findet 
sich niclits, was sie von Australasice unterscheiden wiirde. 

Im British Museum steht eine der Typen von Leach (?), die ich während meines 
Besuchs im Museum sah. 

Biologie. Scheint iiber ganz Australien verbreitet zu sein. In Victoria und 
N. S. Wales ist sie nach Froggatt in lichtern Wäldern gemein, bei Melbourne nach 
Mc Coy nicht selten. Von Queensland hat Mjöberg zahlreiche Exemplare mitgebracht. 
Auch von mehreren Fundorten in Ctr. Australien bekannt. Prof. Michaelsen hat 
von S. W. Australien ein trockenes Eucalyptus-Blatt sowie ein darauf gefundenes ? 
dieser Art mitgebracht, was die grosse Ubereinstimmung der Farbe zeigt. Die Tiere 
sassen zwischen solchen Blättern und waren dabei sehr schwer zu entdecken. 

Patria. S. Australia: Adelaide (Ent. Club) 1 ? typ.; W. Australia: Swan 
River (Richardson); N. S. Wales: Hunter River (Earl of Derby) et vicinity of 
Jenolan Caves (Lea) J 1 ?; N. Australia: Victoria River; Tasmania; J? compl., Brit. 
Museum. — Queensland: Glen Lamington, Christmas Creek (Mjöberg); N. S. Wales; 
Adelaide, ef?; Queensland (Mus. Godeffr.) c?; Victoria: Alexandra $J\ Mus. Stock- 
holm. — Tasmania 5 $ Mus. Paris. — Queensland: Bowen (Mus. Godeffr.) ?; 
Victoria: Alexandra J$ compl. (Rolle vend.); Castlemaine (Speyer vend.) ef; N. S. 
Wales: Sydney (Dämel) ef; S. W. Australia: Pickering Brook, Subiaco nördl. (Exp. 
1905), Mus. Hamburg. — Victoria: Dandenong Ranges 1 ef ; S. Australia: Yorketown 
$, Mus. Madrid. — Victoria, Port Adelaide, Rockhampton, N. S. Wales, Sydney, 
Tasmania, cf$ compl. coll. Brunner, Mus. Wien. 

Prceterea. Melbourne (Mc Coy); Ctr. Australia: Dalhousie, Crown Point, Inna- 
minka (arcuata Tepp.). — S. Australia: Yorketown (nigropunctata et distincta Branc) ef? 
Mus. Trencsen. 

Goniaea viridis n. sp. — Taf. 7, Fig. 12. 

$ : Facies rugosa ; costa f rontalis tota sulcata, sub ocello plana marginibus ele- 
vatis os versus valde divergentibus, ima basi angustata, sulcata; costse laterales sub- 
rectae, supra antennas fere obliteratse, incurvse, in margines fastigii transientes; facies 
a latere visa recta, declivis, basi levissime compressa; fastigium supra planiusculum, 
carina mediana ad apicem producta subtili, antice triangulare, multo latius quam 
longius, marginibus angulum subacutum apice rotundato formantibus, postice late 
ab oculis remotis; ocelli magis diametro ab oculis remoti, antrorsum directi; vertex 
glaber, teretiusculus; pronotum leviter tectiforme, antice et postice valde productum; 
carina mediana compressa, a latere visa leviter curva, sulco antico et postico secta; 
sulcus posticus paulo ante medium situs; lobus posticus angulum acutum formans; 
pronotum similiter et dense reticulato-rugosum, leviter granulosum et, intervallo sul- 
corum excepto, plus minusve impresso-punctatum ; margo inferior subrectus leviter 
ascendens; margo posticus rectus, perpendicularis, margo anticus rectus, declivis; 
tuberculum prosternale rectum, cylindricum, apice rotundatum, a lateribus leviter 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3- 139 

compressum; costa superomedia femorum posticorum crebre serrulata, costse ceterse 
glabrse; femora apice medio spina nulla; lobi geniculares apice late rotundato; tibise 
posticse extus 8, intus 9 spinosse. 

Tota viridis, immaculata, tibise posticse apice rubrse; alse rubrse, hoc colore 
extus sensim evanescente, apice ut in campo humerali hyalinse nervis viridibus. 

?: Long. c. elytr. 45, corp. 38. pron. 11, elytr. 35, fem, post. 18, tib. post. 
14,5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ Brit. Museum. 

Goniaea hyalina n. sp. — Taf. 8, Fig. 17. 

J": Costa frontalis basi excepta tota sulcata, marginibus elevatis usque ad os 
producta, infra ocellum sensim divergentibus, inter antennas planiuscula impresso- 
punctata, ad fastigium sensim valde angustata, sulcus supra ocellum glaber, infra 
ocellum leviter et grosse impresso-punctata; facies valde et grosse granosa; costse 
laterales subrectse, ad antennas incurvse, evanescentes; fastigium triangulare, margi- 
nibus angulum acutum apice rotundato formantibus, supra ut vertex planum, leviter 
rugosum, carina mediana gracili ad apicem producta; antennoe filiformes longitudine 
femorum posticorum; pronotum supra a latere visum leviter curvum, carina sulco 
postico distincte secta sulcoque antico subsecta; sulcus posticus paulo ante medium 
situs; tuberculum prosternale apicem versus leviter angustatum apice truncato, postice 
late impressum, margine apicali a supero viso curvo; intervallum loborum mesoster- 
nalium leviter elongatum marginibus lateralibus leviter incurvis, postice leviter am- 
pliatum; lobi metasternales valde distantes, magis latitudine foraminorum; cerci tseni- 
formes, incurvi, apice extus impressi, decurvi, parte apicali triangulari, subacuminata 
vel magis rotundata; margo superior sensim valde curvus; lamina supraanalis fere 
dimidio basali valde tectiformiter compressa, extus medio sulcata marginibus retrorsum 
divergentibus, apice lobo margine curvo instructa, cercis subsequilonga; lamina sub- 
genitalis postice curva, leviter compressa, medio supra carina compressa. 

Testacea, fastigium et vertex nigra; carina mediana pronoti punctis et maculis 
nigris; pronotum totum sparse et minute nigro punctatum; antennce testacese extrorsum 
sensim infuscatse, ad basin antice maculis fuscis; femora postica intus flavido-testacea, 
area media in medio fasciis singulis transversis fuscis; tibise posticse flavido-testacese, 
spinis apice nigris; elytra colore pronoti singulis punctis fuscis conspersa; alce hyalinse 
levissime flavido adumbrata, nervis totis testaceis apice vix obscurioribus. 

c?: Long. c. elytr. 38, corp. 30, ant. 14, pron. 8.5, elytr. 30, fem. post. 14, 
tib. post. 12 mm. 

G. Mjöbergi si milis sed paulo obscurior alis basi nervis testaceis nec rubris, 
tuberculo prosternali apice truncato postice excavato nec apice emarginato, lamina 
supraanali parte basali tectiformiter compressa carina media acuta nec medio sulcata, 
elytris sparse fusco punctatis maxime differt. 

$: Tota lsete testacea; elytra interdum leviter circulo-maculata; alse hyalinse 
nervis et nervulis testaceo-flavis, antice et apice interdum magis infuscatis; tuberculum 



140 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

prosternale apice leviter emarginatum ; tibise postica3 flavo-testacese spinis apice nigris; 
area internomedia femorum posticornm non vel vix violaceo signata. 

? : Long. c. elytr. 62—64, corp. 40—43, ant. 17,5, pron. 15, elytr. 50—52, fem. 
post. 22, tib. post. 20 mm. 

G. Mjöbergi affinis sed paulo major, pronoto magis tectiformiter compresso toto 
supra cnrvo, alis hyalinis venis et venulis basi testaceo-flavis nec sanguineis, fastigio 
et vertice medio carina distinctiore ornatis sat differt. 

Patria. N. Territory: Batchelor (G. F. Hill.) J typ. Mus. Stockholm. — N. 
Australia: Somerset et Port Darwin, $?, Brit. Mus. et Mus. Stockholm. 

Goniaea Mjöbergi Sjöst. — Taf. 8, Fig. 16. 
Gonicea Mjöbergi Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 33, 34, 36, Taf. 2, Fig. 3 a— c J*$ (1920). 

?: Facies et gense distincte et crebre granulosae; vertex et area postocularis 
glabra; costa frontalis planiuscula marginibus leviter elevatis, supra ocellum angusta, 
inter antennas levissime ampliata, ima basi valde constricta, infra ocellum marginibus 
os versus valde divergentibus; jastigium multo brevius ac basi latius, planiusculum, 
sparse granulosum, medio carina humili sed distincta; margines anteriores recti, angulum 
acutum formantes; antennce longae, filiformes, ad basin leviter compressee; 'pronotum 
subleviter tectiforme, supra levissime curvum, lobus posticus a latere visus supra 
rectus; crista pronoti sulco postico distincte et antico interdum leviter secta; pronotum 
postice productum angulum leviter acutum formans; lobus anticus totus crebre sed 
leviter granulosum, lobus posticus minutissime et creberrime impresso-punctatus et 
reticulatus; tuberculum prosternale ab antico visum rectangulare, apice valde incurvo, 
postice impresso vel cavo; inter valium loborum mesosternalium subquadratum, retrorsum 
leviter ampliatum marginibus curvis; femora postica compressa, costa superomedia 
serrata, costse ceteroe glabrse; femora postice medio spina parva; tibise posticae extus 
8, intus 10 spinosae. 

Pallide testacea; antenna3 interdum antice nigro maculatse; area internomedia 
femorum posticorum albida, violaceo adumbrata et transverse striata ; spinae tibiarum 
posticarum ut tibise pallide testacese, apice nigro; elytra colore pronoti, immaculata; 
ala3 hyalinae venis testaceis, venis et venulis basi sanguineis. 

ef: multo minor, pronotum supra fere rectum, abdomen supra antice rubro 
adumbratum; area internomedia femorum posticorum pallide transverse striata nec 
violaceo; lobi metasternales minus distantes; cerci sublate tseniformes, parte apicali 
incurva et sensim deorsum curva apice rotundato. 

cT: Long. c. elytr. 44, corp. 30, ant. 15.5, pron. 8,5, elytr. 30, fem. post. 14,5, 
tib. post. 11,5 mm. 

$ : Long. c. elytr. 60, corp. 52 — 55, ant. 20, pron. 13 — 14,5, elytr. 49—50, fem. 
post. 21 — 23,5, tib. post. 18,5 — 19 mm. 

Biologie. Diese Heuschrecke lebt nach Mjöberg auf dem Blätterwerk von 
strauchartigen Eucalypten und ist sehr scheu. Wenn man sich nähert, entern sie 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 141 

höher und höher hinauf, um zuletzt mit einem Flug von 20 — 30 m sich nach einem 
anderen Gebiisch zu retten. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mj Öberg) 2 c? 2 ? typ. Mus. 
Stockholm. — N. Australia: Alexandria (Stalker) 2 J Brit. Museum. 

Gonisea fuscobasalis n. sp. — Taf. 8, Fig. 1, 1 a— b. 

? : G. Mjöbergi habitu valde affinis sed plus minusve infuscata, spinis tibiarum 
posticarum basi leviter plumbeo adumbratis, venis et venulis alarum maxima parte 
distincte fuscis, alis basi plus minusve flavo-rufo adumbratis, nec hyalinis ima basi 
sanguineis, elytris in campo axillari basi plus minusve infuscatis differt. 

Fusco-testacea; femora postica subtus ut tibias posticas läste testacea, s pinas 
tibiarum posticarum basi leviter plumbeas, apice nigras, medio albidas; dimidium in- 
ferius areas internomedias maculis magnis albidis in lineam positis fusco separatis 
ornatum; interdum margine inferiore areas rubro et dimidio superiore fusco vel rubro 
tinctis; elytra nervis fuscis et plus minusve fusco circulo-punctata; antennas flavidas 
apice infuscatas, antice prassertim basi nigro maculatas; ålas hyalinas saspe fere totas 
nervis et nervulis fuscis, prassertim in campo humerali et apice alarum distinctis; 
maxima pars alarum rufo-flavido vel ima basi rubro vel fulvo adumbrata; pronotum 
margine postico saspe flavido. 

?: Long. c. elytr. 59—67, corp. 48-54, ant. 14—16, pron. 12—15, elytr. 48—55, 
fem. post. 22 — 24, tib. post. 19,5 — 21 mm. 

cT: Multo minor; tibias posticas läste testaceas, modo spinas internas partim basi 
paulo plnmbeas; pronotum unicolor; elytra basi in campo axillari modo leviter infuscata; 
ålas hyalinas extus nervis leviter infuscatis basi nervis rubris; antennas testaceas apice 
infuscatas, basi antice maculis nigris; cerci tasniformes, incurvi, fere dimidio exteriore 
valde decurvo extus impresso, margine superiore sensim curvo, apice triangulariter 
angustato, acuminato. 

c?: Long. c. elytr. 40, corp. 30, ant. 12, pron. 8,6, elytr. 31, fem. post. 14, tib. 
post. 12 mm. 

Patria. N. Australia: Thursday Island (H. M. S. Alert) ??; N. Australia: 
Alexandria (Stalker) $?, typ., Brit. Mus. et Mus. Stockholm. — N. Territory: Dar- 
win (G. F. Hill) «?$ Mus. Stockholm. 

Goniasa auripennis n. sp. — Taf. 9, Fig. 1. 

? : Läste testacea, elytra interdum sparse et indistincte fusco circulo-punctata, 
antennas apice infuscatas; area interno media femorum posticorum fusco violaceo-rubras, 
dimidio inferiore maculis magnis subquadratis in lineam positis ornata; tibias posticas 
läste testaceas, interdum levissime violaceo-rubro adumbratas, spinis albidis apice nigris 
basi violaceo-rubris, ålas cum nervis fere toto brunneo-flavo adumbratas, apice extremo 
magis hyalinas nervis leviter infuscatis: pronotum fere ut in fuscobasalis formatum 
sed postice minus productum, supra subrectum vel leviter curvum, sulcus posticus 
medio situs. 



142 YNGVE SJÖSTEDT, AORIDIODEA AUSTRALICA. 

?: Long. c. elytr. 53, pron. 11, ant. 12, elytr. 40, fem. post. 20, tib. post. 
17.5 mm. 

Patria. W. Australia: Albany (Brown) $ coll. Brunner; Australien 3 $ 
(Thore y) typ., Mus. Wien et Stockholm. 

Goniaea niaculicornis Stål. — Taf. 8, Fig. 2, 3, 3 a. 

Gonicea niaculicornis Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 62 <^$ (1878); Kirby, 
Cat. Orth. Locust., p. 437 (1910). 

ef (typ.): Long. c. elytr. 39, corp. 32, ant. 13, pron. 8, elytr. 30, fem. post. 14.5 
tib. post. 12 mm. 

? (typ.): Long. c. elytr. 61, corp. 49, ant. 15, pron. 12, elytr. 48, fem. post. 21, 
tib. post. 18 mm. 

Patria. Queensland: ef typ. Mus. Stockholm. — Queensland: Rockhampton 
(Dämel) ? typ., coll. Brunner, Mus. Wien. — Queensland: Bowen (Mus. Godeffr.) 
1 ? Mus. Hamburg. — N. Queensland: Inkerman (Stalker) 1 $ Brit. Museum. 

Goniwa acuta n. sp. — Taf. 8, Fig. 4, 4 a; 5, 5 a. 
Gonima maculicomis Sjöst. (nec Stål), Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 33, 35, 37, <^$ (1920). 

G. maculicomis valde affinis sed toto visum paulo minor, pronoto postice magis 
producto differt. 

Pronotum postice a?que latum ut lobus posticus longus; alse maxima parte leviter 
flavo-rufo adumbratae, basin versus sensim magis rubrse, apice hyalinae nervis leviter 
infuscatis; antennas in ef nigrae, ad basin angustissime flavido annulatse et adumbratse, 
in ? flavida?, nigro maculatse supra magis infuscatse; tibise posticse Isete testacese vel 
cereo-flavse, spinse basi coerulese vel plumbege, apice nigro, medio sa?pe pallidae. 

<?: Long. c. elytr. 33—37, corp. 28— 31, ant. 12—15, pron. 8—9,5, elytr. 25—29, 
fem. post. 15,5, tib. post. 11,5 mm. 

?: Long. c. elytr. 46—57, corp. 43—48, ant. 13—14, pron. 12—13, elytr. 35—47, 
fem. post. 18 — 21, tib. post. 16 — 18 mm. 

Patria. Queensland: Tolga, Cedar Creek, Cooktown, Atherton, Herberton, Cape 
York Penins. (Mjöberg) 12 c? 6 ? typ. Mus. Stockholm. — Rockhampton (Mus. Go- 
deffr.) 1 c? Mus. Hamburg. 

Diese Art steht maculicomis Stål sehr nahe und besonders die c? ef sind einander 
so ähnlich, dass ich die von Mjöberg heimgebrachten zahlreichen Exemplare dieses 
Geschlechts zuerst mit der im hiesigen Museum stehenden Type der maculicomis 
identifizierte. Der Hinterlappen des Pronotum war zwar ganz wenig kiirzer; aber 
da die Form des Pronotum oft recht sehr variiert, und sowohl meine Exemplare 
als die Type von Queensland stammten, habe ich sie för identisch gehalten. Die 
später von Wien (coll. Brunner) erhaltene Type der maculicomis $ ist von den mit 
den erwähnten ef ef zusammengehörigen $? dagegen so verschieden, dass ich sie fur 
getrennte Arten halten muss. Hier ist die kurze Form des Pronotum noch deutlicher 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 143 

und die Grösse des ganzen Tieres bedeutender. Exemplare von demselben Aussehen 
liegen auch von anderen Fundorten vor, weshalb es sich nicht um eine zufällige 
Variation handelt. 



Goniaea fusca Tepp. 
Goniaa fusca Teppee, Horn Exp. Ctr. Australia II, p. 368 (1896); Kirby, Cat. Ortli. Locust. p. 437 (1910). 

Ut videtur G. maculicorni Stål affinis. 

Breviter et male descripta. 

Patria. Ctr. Australia: Idracovvra (?), Palm Creek (larva), typ. Mus. Adelaide. 



Goniaea angustipeuuis Sjöst. — Taf. 7, Fig. 13, 13 a. 
Gonicea angustipennis Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 37 (1920). 

c?: Facies et gense infra oculos subrugosa, fere glabra; costa frontalis suleata, 
lateribus elevatis apicem versns sensim divergentibus, inter oculos planiuscula sparse 
impresso-punctata, basi valde angustata; fastigium verticis subplanum, subglabrum, 
marginibus leviter callosis angulnm acutum apice rotundatum formantibus; vertex 
subcarinatus, carina utrinque evanescente; pronotum antice leviter productum, acutum, 
postice multo magis productum, angulo acuto; supra subcompressum, carina a latero 
visa recta, medio sulco postico secta; lobus anticus supra granulosus, in lateribus 
leviter reticulatus; lobus posticus supra partim granulosus, postice et prsesertim in 
lateribus valde impresso-punctatus; carina pronoti sulco postico modo secta, prozona 
quam metazona paulo brevior; tuberculiim. prosternale rectum, conicum, angnstum, apice 
rotundatum; tibise posticae extus spinis 8, intus 10 armata?; cerci taenif or mes, apicem 
versus attenuati, deorsum curvati, incurvi, apice rotundato. 

Pallide testacea, femora intus ut tibise posticae et abdomen magis flava; spinae 
tibiarum posticarum nigra?; antennae flavidae, prsesertim dimidio basali supra nigro 
conspersse; elytra immaculata, pallide testacea; alae hyalinse brunneo-flavido adum- 
bratae venis rubris. 

J 1 : Long. c. elytr. 37, corp. 30, pron. 7,5, elytr. 29, fem. post. 14, tib. post. 
11 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 J 1 typ. Mus. Stockholm. 

Ausgezeichnet durch die blass braungelbe öder fast sandgelbe Farbe, ohne rot 
öder blau an den Hinterschienen, und die ganz schwarzen Dornen der helige] blichen 
Hinterschienen; die Fiihler sind gelblicli mit schwarzen Flecken an der Oberseite, 
besonders in der basalen Hälfte. Die Hinterfliigel sind hyalin, sehr deutlich braun- 
gelb angehaucht mit roter öder rötlicher Aderung bis an die Spitze, etwas stärker 
nach innen. Sie sind verhältnismässig schmal, nicht halb so breit wie läng, 11 resp. 
26 mm. Der Prosternalzapf ist fein, gerade, zylindrisch mit abgerundeter Spitze. 
Cerci bandförmig, eingebogen, nach aussen verengt und nach unten gebogen. Der Dor- 
salkiel des Pronotum ist ziemlich niedrig aber sehr deutlich, von der Seite gesehen 



144 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AT7STRALICA. 

gerade, von der hinteren Querrinne fast an der Mitte geteilt, Vorderlappen ein wenig 
kiirzer als der Hinterlappen. 

Sclieint der nach einem $ beschriebenen Gonicea flava Tepper nahe zu stehen. 
Die Beschreibung dieser Art ist leider sehr knrz und unvollständig und, ohne die Type 
zu sehen, nicht möglich zu deuten. 

Goniaea flava Tepp. 
Gonicea flava Tepper, Horn Exp. Ctr. Australia II, p. 3f>8 (189G); Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 437 (1910). 
Male et breviter descripta, ut videtur G. angtistipenni affinis. 
Patria. Ctr. Australia: Alice Spring, 1 ?, 1 larva, typ. Mus. Adelaide. 

Gonisea furcifera Walk. — Taf. 8, Fig. 6. 

Acriäium furciferum Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 593, N:o 58, $ (1870); Finot, Ann. Soc. 
Ent. France LXXVI, p. 342 (1907); Gonicea furcifera Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 437, N:o 15 (1910). 

? (typus): Facies glabra, sparse et leviter granulosa vel rugosa; costa frontalis 
basi excepta tota leviter sulcata marginibus elevatis, sulcus os versus sensim eva- 
nescens; costa supra antennas impresso-punctata basi angustata; fastigium planius- 
culum medio carina parva, triangulare, brevius quam basi latius, marginibus anticis 
rectis angulum subrectum apice rotundato formantibus; antennce lineares parte basali 
leviter ampliatae, compressae ; pronotum antice curvum, lobus posticus leviter productus 
lateribus compressis, apice rotundato; carina media tota valde distincta, a latere visa 
recta, medio sulco postico secta; sulci antici leviter modo indicati; lobus anticus leviter 
rugosus, lobus posticus totus valde impresso-punctatus et minutissime reticulatus; 
margo inferior laterum pronoti postice rectus, cum margine postico angulum leviter 
obtusum valde rotundatum formans, antice ascendens, incurvus; latera thoracis valde 
reticulata; tuberculum prosternale crassum, ab antico posticoque leviter compressum, 
apice late emarginatum, furcatum; lobi metasternales valde distantes; femora postica 
compressa; costa superomedia serrata, postice in spina parva terminata; costae ceteree 
glabrse; lobi geniculares externi late rotundati, interni magis attenuati; tibiöe posticse 
extus spinis 9, intus 10 armatse; elytra dimidium tibiarum posticarum superantia. 

Ferruginea; area internomedia et inferointerna femorum posticorum margine 
exteriore excepto rubra?, apice magis flavidse; tibise posticse rubrse; antennse ferru- 
ginese, ad basin nigrse margine exteriore albido; elytra opaca nervis colore corporis, 
sparse fusco circulo-punctata; alae hyalinse leviter fusco adumbratse. 

?: Long. c. elytr. 59, corp. 50, pron. 11, elytr. 45, fem. post. 23, tib. post. 
19 mm. 

Patria. Australia (Haslar Hosp.) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Gonisca minipes n. sp. — Taf. 8, Fig. 7. 
Gonicea minipes Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 37, J 1 (1920) 

ef: Caput glabrum, fröns partim subrugosa; costa frontalis tota sulcata, basi 
valde angustata, non sulcata et impresso punctata, lateribus elevatis ab ocello basin 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 145 

versus subparallelis, os versus divergentibus; fröns subglabra, paulo rugosa; fasti- 
gium triangulare, subplanum, lateribus anticis rectis, callosis, angulum acutum for- 
mantibus; vertex glaber carina humili pallida usque ad apicem fastigii producta, 
postioe evanescente instructus; antennce subfiliformes, infra complanatae, apicem versus 
sensim angustatae, filiformes, femoribus posticis paulo longiores; pronotum antice 
paulo, postice magis productum, hic utrinque late subemarginatum ; prozona sparse 
reticulata, metazona subreticulata et densissime impresso-punctata; carina flava valde 
perspicua, a latere visa recta, paulo post medium sulco secta; tuberculum prosternale 
rectum, crassum, apicem versus paulo angustatum, apice late truncatum angulis 
rotundatis, postice impressum; carina superomedia femorum posticorum subserrata, 
reliquae glabrae; tibiae posticae intus spinis 11, extus 9 armatae; segmentum ultimum 
dorsale medio dentibus duobus nigris; cerci tseniformes, deorsum curvati, incurvi, 
parte apicali a latere impressa, apice late rotundati. 

Pallide testacea, carina pronoti et verticis flava; antennse flavescentes; area 
discoidalis interna tota et pars superior areae inferointernae ut maxima pars tibiarum 
posticarum minianae, tibiae posticae extus basin versus flavoadumbratae ; elytra pallide 
testacea immaculata, area anali infuscata; alae hyalinae flavido subadumbratae. 

J 1 : Long. c. elytr. 36, corp. 32, pron. 6.3, elytr. 28, fem. post. 14, tib. post. 12 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 ef typ. Mus. Stockholm. 

Gonisea ensieoniis Stål. — Taf. 8, Fig. 8, 8 a, 9. 

Gonicea ensicornis Stål, Bil). Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 63 J^ (1878); Kirby, Cat. 
Ortli. Locust. p. 437 (1910). 

? (tyP-) : Facies valde rugosa; costa frontalis ima basi excepta sulcata, inter 
antennas leviter ampliata, sub ocello leviter angustata, sulcus os versus sensim eva- 
nescens; costae laterales rectae; fastigium triangulare, planum, vix brevius quam latius 
marginibus anticis angulum distincte acutum apice rotundato formantibus, carina 
media distincta ad apicem producta, in vertice obsoletior; vertex leviter rugosus; 
antennce filiformes ad basin distincte ampliatse; pronotum in lobo antico toto minute 
et distincte rugosum, in lobo postico crebre impresso-punctatum, minutissime reticu- 
latum; margo anticus rotundato-produetus, lobus posticus magis produetus lateribus 
rectis apice rotundato; carina mediana distincta glabra, in lobo antico et parte an- 
teriore lobi postici subtilissime sulcata, post medium sulco postico solo profunde secta; 
carinae laterales subnullse, rugis et angulo inter notum et latera levissime indicatae; 
tuberculum prosternale ab antico posticoque valde compressum lateribus parallelis, 
apice distincte emarginatum, furcatum; intervallum mesosternalium elongatum, clepsy- 
driforme, postice latius; lobi metasternales distan tes; costa superomedia femorum 
posticorum valde, superoexterna leviter rugosa, superointerna ut ceterse glabra; lobi 
geniculares omnes apice late rotundato; tibise posticae extus 9, intus 9 — 10 spinosae. 

Fusco-testacea, nigrescens; antennae nigrescentes; elytra opaca venis colore 
corporis, sparse et levissime fusco punctata vel minutissime circulo-maculata; alae 
hyalinae nervis fuscis apice leviter infuscatse; femora postica supra indistincte fusco 

K. Sv. Vet. Alcad. Handl. Band 62. N:o 3. 19 



146 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DIODEA AUSTRAL1CA. 

fasciata; area axillaris infuscata; area internomedia et dimidium internum area? in- 
ferointerna? sanguinea; tibia3 postica? violaceo-rubra?, extus leviter testacea?. 

?: Long. c. elytr. 53, corp. 47, ant. 12, pron. 10, elytr. 40, fem. post. 22, tib. 
post. 18 mm. 

ef (typ.): Minor; antenna? ad basin minus ampliata, compressa, extrorsum fili- 
formes, testacea?, extus infuscata?; carina mediana pronoti distincta, glabra, non sulcata, 
quam pronotum magis brunneo-flavida, sulco postico distincte secta; sulcus anticus 
carinam subsecans, sulcus intermedius ad carinam interruptus; carina verticis et fastigii 
gracilis sed distincta, ad apicem produeta; femora postica supra fasciis tribus fuscis 
sat distinctis, apice supra inf uscato, lobi geniculares pallidi ; area internomedia et pars 
interiör area? inferointerna? rubra?; margines area3 externomedia? nigro punctati, costa? 
transversa? punctis nigris minutissimis; tibiae posticae fusco-coerulea?; tarsi testacea?; 
cerci ta?niformes, parte apicali leviter angustata, valde incurva et leviter decurva, im- 
pressa apice breviter acuminato; elytra magis fusco sparsa. 

J 1 : Long. c. elytr. 36, corp. 30, ant. 11, pron. 6, elytr. 27, fem. post. 14,5, 
tib. post. 12 mm. 

Patria. N. Australia: Cape York (Dämel) J 1 ? typ. coll. Brunner, Mus. Wien. 



Goniaea carinata Stål. — Taf. 8, Fig. 10, 11, Ila. 

Gonicea carinata Stål, Bil). Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. 63, $ (1878); Kikby, Cat. 
Orth. Locust. p. 437 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 37 (1920); Gonicea coeruleipes Sjöst., 1. c. 
p. 38, J* adhuc ignotus. 

c? adhuc indescriptus $ similis sed multo minor, tibia? postica? tota? coerules- 
centes basin versus pallidiores, tarsi rubescentes. 

Facies inter costas externas valde et grosse impresso-punctata, partim leviter 
et minute rugosa; parte inferiore laterum capitis rugosa, capite post oculos glabro; 
vertex totus paulo reticulato-rugosus; costa frontalis inter fastigium et ocellum sul- 
cata, ad antennas paulo ampliata, impresso-punctata, lateribus reliquis parallelis; 
infra ocellum os versus costa frontalis planiuscula, lateribus paulo modo elevatis, valde 
impresso-punctata, lateribus faciei utrinque grossius punctatis; fastigium ut vertex 
planiusculum, triangulare, carina percurrente subtili instruetum; pronotum antice 
paulo produetum acuminato-rotundatum, postice magis produetum, angulum obtusum 
rotundatum formans, supra vix compressum, carina humili a latero visa subrecta, 
in prozona partim paulo elevata, sulco primo et ultimo secta; lobus anticus quam 
lobus posticus paulo longior; prozona dense reticulata-rugosa, metazona paulo reti- 
culata, densissime impresso-punctata; tube?xulu?n prosternale basin versus paulo an- 
gustatum, apice valde emarginatum, furcatum ; carina superomedia femorum posti- 
corum serrata, carina superoexterna remote et subtiliter serrulata, reliquas glabra?; 
tibiae postica? extus spinis 9, intus 11 armatae; cerci taeniformes, deorsum curvati, 
incurvi, extus impressi, apice late rotundati. 

Laete cinnamomeo-testacea vel rufo-testacea; pedes quatuor anteriores fusci, 
femoribus subtus pallidioribus; area discoidalis interna et pars superior area? infero- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:o 3. 147 

internae sanguineaB; lobus genicularis internus femorum posticorum macula nigra magna 
signatus; tibise posticse coerulea?, extus parte basali interdum flavescentes; spinse 
eodem colore apice nigro infra flavido terminato, spinis apicalibus corneis, apice nigro; 
elytra lsete cinnamomeo-testacea, area anali pallidiore maculis nonnullis parvis nigris; 
alae hyalinse venis pallidis. 

Das ? von Cooktovvn s ti mm t völlig mit vorliegender Type Ståls dieser Art; 
nur die Oberseite der Hinterschienen, die anf der Type ganz rot ist, ist hier bläulich, 
nach oben und unten, vvie auch die Tarsen, rötlich. Ein $ aus Adelaide hat die 
ganzen Hinterschienen bläulich angehaucht, stärker oben gegen die Spitze; oben an 
der Basis z. T. blass gelblich, Tarsen rot. Die Innenseite und die innere area der 
Unterseite der Hinterschenkel violettrot, die Innenseite schwarz quergebändert; ein 
Querband vor der Spitze und der Oberrand der Innenseite gelblich. Hinterflugel 
beim <$ und $ hyalin, schwach griinlich öder gelblich angehaucht. Deckfliigel ein- 
farben zimtbraun öder schwach fein dunkel gefleckt. 

ef: Länge m. Deckfl. 36, Korp. 30, Pron. 6-7, Deckfl. 25-27, H.-Schien. 
15.5 — 16, H.-Schenk. 13 mm. 

?: Länge m. Deckfl. 52, Korp. 56, Pron. 9,5, Deckfl. 39, H.-Schien. 21, H.-Schenk. 
17,5 mm. 

Patria. Queensland: Gayndah (Mus. Godeffr.) 1 $ typ.; 2 c? 1 ? Cooktown 
et 1 ef Alice River (Mjöberg); S. Australia: Adelaide 1 ?, Mus. Stockholm. — Queens- 
land: Endeavour River, 2 ef 1 ? Mus. Madrid. — Gayndah (Mus. Godeffr.) 2 $ 
Mus. Hamburg. 

Goniaea luteipes n. sp. — Taf 8, Fig. 14. 

?: Costa frontalis basi angustata, inter antennas ampliata, planiuscula, impresso- 
punctata, ocellum versus sensim angustata, infra ocellum sensim valde ampliata, sul- 
cata, crebre et grosse impresso-punctata, sulcus ad ocellum utrinque glaber; facies 
cum genis valde rugulosa, caput post oculos glabrum; fastigium late triangulare, 
marginibus rectis angulum rectum rotundatum formantibus; fastigium supra et vertex 
reticulato-rugosum, planiusculum, carina angusta ad apicem produeta; antennce fili- 
formes leviter compressae quam pronotum paulo longiores; pronotum leviter tectiforme, 
totum similiter et dense reticulato-rugosum, postice in angulum subacutum produetum, 
apice rotundato, margine utrinque compresso; carina media sulco postico solo secta, 
a latere visa levissime curva, subrecta; margo anticus distincte produetus; angulus 
infero-posticus pronoti subobtusus valde rotundatus, margo inferior dimidio anteriore 
rectus, ascendens; tuberculum prosternale ab antico posticoque valde compressum, ab 
antico rectangulare apice truncato, antice leviter curvum postice late cavum, margine 
apicali a supero viso curvo; intervallum loborum mesosternalium paulo longius quam 
latius lateribus incurvis; lobi metasternales valde distantes; femora postica crassius- 
cula, compressa; costa superomedia serrata, apice in spinam parvulam produeta, ceterse 
glabrse; lobi geniculares late rotundati; costa inferomedia margine curvo; tibise posticse 
extus 10, intus 11 — 12 spinosse; elytra femora postica valde superantia. 



148 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Sordide testacea, brunnescens; femora postica extus laete testacea fusco adum- 
brata, supra fasciis duabus fuscis valde indistinctis, apice nigro; area internomedia 
femorum posticorum et tibia3 posticse lutese; area inferointerna flavo-testacea; elytra 
colore corporis; alae hyalinae apice leviter infuscata?, nervis et nervulis in campo hu- 
merali fuscis. 

¥: Long. c. elytr. 36, corp. 36, ant. 10.5, elytr. 27, fem. post. 15,5, tib. post. 
13 mm. 

G. rugulosce affinis. 

Patria. N. S. Wales: Tamworth (Lea) 1 ? typ. Brit. Museum. 

Goniaea rugulosa Stål. — Taf. 8, Fig. 12, 13. 

Gonicea rugulosa Stål, Rec. Orth. I, p. 56, N:o 1 $ (1873); Bih. Sv. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, 
p. 63 (1878); Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 437 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 37 <$ 
(1920). 

c? (adhuc modo breviter descriptus) : Costa frontalis tota sulcata, inter antennas 
levissime ampliata, ab ocello os versus lateribus sensim divergentibus; facies et gena3 
rugosa?, caput post oculos glabrum; fastigium triangulare angulo acuto rotundato, supra 
planiusculum, interdum reticulatum; vertex reticulatus, carina ut in fastigio vix 
indicata; pronotum totum reticulato-rugosum, carina humili leviter indicata sulco 
ultimo secta, in prozona medio subtiliter* sulcata; pronotum antice angulo rotundato 
leviter productum, postice magis productum angulum obtusum rotundatum formans, 
margine postice elevato-striato; prozona quam metazona permulto longior; tuberculum 
prosternale ab antico-posticoque compressum, postice fere planum, ab antico visum 
ad medium angustatum, apice valde emarginatum, furcatum; interdum fere qua- 
dratum; lamina supraanalis apice late rotundata utrinque leviter emarginata, vix 
dimidio basali supra medio prof unde sulcata, sulco lateribus parallelis ; cerci tseni- 
formes paulo incurvi, parte apicali deorsum curvati, apice angustato-rotundato. 

Fusco- vel griseo-brunnea, femoribus posticis extus leviter pallidioribus; area 
inferoexterna femorum posticorum pallida; area inferointerna margine externo excepto 
nigro-glauca, area internomedia nigra, interdum macula anteapicali albida; area 
superoexterna infuscata; area superointerna pallide flava fasciis duabus latis fuscis; 
apex femorum posticorum fuscus, intus niger; tibise posticae coerulescentes, interdum 
inf ra medium intus fuscae parte basali f lavida, ima basi intus nigrae; antennas testacea?; 
spina3 intus 11, extus 9 — 10, totse nigra? vel basi coerulescentes; elytra colore cor- 
poris, immaculata, nervis rufo-brunneis, densis, dimidio apicali nervis rarioribus; alse 
hyalina? apice infuscata?, basi leviter coeruleo adumbrata?. 

Femora postica ? intus nigra, ad costam inferointernam fusco-rubra, tibia? 
postica? violaceo-rubra?, extus testaceaB. 

ef: Long. c. elytr. 30—34, corp. 27—31, pron. 6—7, elytr. 22—26, fem. post. 
13 — 14, tib. post. 11 — 12 mm. 

?: Long. c. elytr. 38—42, corp. 36, pron. 7,5-8, elytr. 28 — 33, fem. post. 16,6 
— 17, tib. post. 13,5—14,5 mm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 149 

Patria. Australia, ? typ.; ef typ. (Boucard), Mus. Stockholm. — Australia 
(Verreaux) 4 $, Mus. Paris et Stockholm. — Queensland: Peak Downs, Gayndah 
(Mus. Godeffr.) c??; N. S. Wales: Sydney ?, Mus. Hamburg. — N. S. Wales, 
Queensland, Sydney, Port Adelaide, J 1 ? compl., coll. Brunner, Mus. Wien. 

Diese Art variiert in der Grösse besonders die ef J 1 , und die extremen Formen 
der letzteren sind in dieser Hinsicht so verschieden (Dekfl. 18,5 resp. 26 mm), dass 
man sie zuerst kaum als identisch ansehen möchte. Von N. S. Wales liegen mir aber 
ef $ aus coll. Brunner vor (beide als rugosa bezeichnet), von denen das ef sehr klein 
ist, das $ dagegen mit gevvissen Exemplaren der rugosa zusammenfällt. Es scheinen 
darum nur Variationen derselben Art zu sein. Die Grundfarbe variiert von zimt- 
braun bis schwarzbraun. Diese kleine Form gleicht sehr parva, von welcher sie sich 
durch die dunkelblauen nicht roten Hinterschienen und durch die schwarzblaue nicht 
hellrote Innenseite der Hinterschenkel unterscheidet. 



Goniaea parra Sjöst. — Taf. 9, Fig. 2. 
Gonifca parva Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 30, p. 38, J 1 (1920). 

ef: Costa frontalis sulcata, ab ocello ad fastigium lateribus parallelis, ad an- 
tennas paulo ampliata, ab ocello os versus sensim evidenter ampliata lateribus 
elevatis; fröns paulo rugosa; vertex planus plus minusve rugulosus, carina perspicua 
percurrente; fastigium triangulare lateribus rectis angulo acuto; pronotum supra sub- 
compressum, carina percurrente humili, angusta, rugosa, a latere visa recta, antice 
rotundato-produetum, postice magis produetum angulo obtuso rotundato, apice in- 
terdum emarginato ; lobus anticus quam lobus posticus paulo longior, subtiliter dense 
rugosa; lobus posticus densissime impresso-punctatus, supra paulo reticulatus; carina 
sulco ultimo secta, primo subsecta; tuberculum prosternale basin versus paulo an- 
gustatum, apice valde emarginatum, bifurcatum; carina superomedia femorum posti- 
corum serrata, superoexterna remote subserrata, reliquae glabrse; cerci taeniformes, parte 
apicali incurva, deorsum curvata, vix angustata, extus impressa, apice rotundato. 

Testacea, capite et pronoto interdum paulo obscurioribus, vel infuscata; facies, 
cum ore, nigro-punctata; antennse et pedes quatuor antici fusco-adumbrata; femora 
postica apice nigra, intus sanguinea; tibise postica3 sanguineae apice infuscatse, spina3 
coerulese apice nigro; elytra immaculata, testacea; alae hyalinae vix flavido adum- 
bratse. 

cT: Long. c. elytr. 27, corp. 23, pron. 5,5, elytr. 19,5, fem. post. 11,5, tib. post. 
9,5 mm. 

Patria. Queensland: Mt Tambourine (Mjöberg) 2 cT typ. Mus. Stockholm. 

Goniaea latipennis n. sp. — Taf. 10, Fig. 17. 

$ : 6r. rugulosce maxime affinis sed capite et pronoto gracilioribus, fastigio 
breviore quam basi latiore, alis multo majoribus, longitudine tibiarum posticarum 



150 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

latioribus, basi Ievissime flavo adumbratis, elytris paulo longioribus maxime 
differt. 

Caput et thorax nigra, pronotum fusco-nigrum testaceo irroratum; elytra colore 
pronoti, testaceo-opaca nervis testaceis et fuscis; abdomen brunnescens leviter fusco 
irroratum, stigmata nigra; femora postica ut in rugulosa colorata; alse hyalinae apice 
valde fusco adumbratse, basi Ievissime flavo adumbrata?. 

ef: Long. c. elytr. 41, corp. 38, pron. 7, elytr. 30, alae 29x14,5, fem. post. 16, 
tib. post. 13 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Goniiea glaucipes n. sp. — Taf. 7, Fig. 14. 

? : Facies ut latera capitis rugosa, crebre nigro granulosa ; costa frontalis an- 
gusta, leviter sulcata, supra et infra ocellum angustata, inter antennas leviter am- 
pliata, plana, impresso-punctata, de contractione infra ocellum os versus sensim valde 
ampliata, vix sulcata, grosse punctata vel reticulata, marginibus elevatis subtilibus; 
carinse laterales rectse ad antennas incurvse; facies a latere visa recta, leviter recli- 
nata, fastigio rotundato leviter produeto; fastigium supra planiusculum, triangulare, 
apice valde rotundato, cum vertice distincte reticulatum, carina media gracili apicem 
non attingente ; antennm subfiliformes, basi leviter ampliatae, compressse, apicem versus 
sensim leviter angustata?; pronotum totum minute reticulatum, in lobo postico quoque 
rugulis elongatis instruetum, antice leviter produetum, rotundatum, postice magis 
produetum, lateribus rectis angulum obtusum apice emarginato formantibus; carina 
mediana vix indicata medio sulco gracillimo, sulco transverso modo postico secta; 
lobus anticus et posticus subqa?uilongi, sulcis anticis gracillimis; pronotum a latere 
visum cum vertice et fastigio lineam subrectam formans; margo posticus laterum 
pronoti rectus, cum margine infero angulum rectum rotundatum formans; margo 
inferior antice rectus, ascendens; tuberculum prosternale rectum, ab antico posticoque 
compressum lateribus utrinque leviter incurvis, apice distincte bifidum angulis 
rotundatis, postice parte apicali cavum; intervallum loborum mesosternalium utrinque 
leviter incurvum, lobis rotundatis; lobi metasternales valde distantes; femora postica 
apice medio supra spina minutissima; tibise posticse extus spinus 9, intus 10 armatae. 

Fusco-testacea, subtus flavido-brunnea, nitens; elytra colore corporis, fere imma- 
calata, singulis punctis fuscis; alse hyalinae nervis fuscis, apice leviter infuscato; 
femora postica intus rubro-nigra, fascia anteapicali flavida, ad costam inferointernam 
magis rubra; tibia? posticae glauca?, annulo antebasali flavido, spinis nigris. 

?: Long. c. elytr. 40, corp. 39, ant. 11, pron. 8, elytr. 29x6, alse 26x15, fem. 
post. 17, tib. post. 14 mm. 

Patria. Victoria: Alexandra (H. Rolle vend.) 1 $ typ. Mus. Hamburg. 

G. rugulosoe Stål maxime affinis sed elytris alisque latioribus, tibiis posticis 
totis glaucis nec intus rufis, lobo postico pronoti supra rugulis elongatis magis di- 
stinctis differt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. NIO 3. 151 

Goniaea opomaloides Walk. 

Xiphocera opomaloides "Walk., Cat, Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 527, N:o 22, $ (nec »mas»!) (1870); 
Stropis opomaloides Kieby, Cat. Orth. Locust., p. 438 (1910). 

? (typ.): Ala? valde fusco adumbrata?, basi hyalina? levissime glauco adumbrata?; 
area internomedia femorum posticorum nigra collo annulo flavo-albido, costa inferior 
areae hujus violaceo adumbrata; antenna? testaceae. 

Long. c. elytr. 45,5, corp. 41, ant. 11,5, pron. 9, elytr. 33, fem. post. 18, tib. 
post. 14,2 mm. 

Patria. Australia: Port Stephen (Earl of Derby) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Die Art, deren Type ich im Brit. Museum gesehen, ist eine echte Goniwa, nicht 
vvie Kirby angibt eine Stropis, und mit Gonicea rugulosa sehr verwandt. Die Type ist 
ein $, nicht »mas>. Da dieser Verwechslung bei Walker so of t vorkommt, sieht 
es, wie erwähnt, in der Tat aus, als ob er Männchen und Weibchen dieser Gruppe 
iiberhaupt nicht unterscheiden konnte, sondern die Bezeichnungen von Ungefähr 
anfiihrte. 

Goniaea obscura n. sp. — Taf. 9, Fig. 4. 

?: Facies distincte rugosa, a latere visa recta, declivis, basi leviter producta; 
costa frontalis basi excepta tota sulcata, inter antennas ampliata, ab ocello os versus 
sensim valde ampliata; gena? rugosse, caput post oculos glabrum ; fastigium ut vertex 
valde et elevate rugosum carina mediana nulla, late triangulare, brevius quam basi 
latius, marginibus rectis apice rotundato; antennce sublineares, compressa?, sensim 
leviter angustata? ; jwonotum totum irregulariter rugosum, antice rotundate productum, 
postice angulariter productum, lateribus rectis, apice emarginato; carina media in 
lobo postico parum distincta, in lobo antico subobliterata, medio sulco gracillimo; 
carina sulco postico modo, in medio pronoti sita, perfecte sulcata; tuber culum proster- 
nale rectangulare, apice late emarginatum, postice parte apicali valde compressum; 
intervallum loborum mesosternalium leviter elongatum, medio sensim leviter con- 
strictum, retrorsum leviter ampliatum; lobi metasternales valde distantes; costa 
superomedia femorum posticorum serrata, postice in spina parva rotundata terminata, 
costa? cetera? glabra?; tibia? postica? extus 9, intus 11 spinosa?. 

Fusco-testacea, elytra punctis singulis fuscis; area internomedia femorum posti- 
corum nigra, macula supra post medium sita ut collum albo-flava; costa inferior cum 
parte interiore area? inferointerna? nigro-rubra; tibia? postica? obscure violacea?, partim 
leviter rubro adumbrata?, extus cum annulo lato antebasali testacea?, spina? fere tota? 
nigra?; ala? hyalina? nervis fuscus parte apicali distincte fusco adumbrata, venis basi 
viridescentibus. 

?: Long c. elytr. 41, ant. 10, pron. 8,6 elytr. 31, fem. post. 17, tib. post. 
14 mm. 

Patria. Victoria: Bacchus Marsh 1 $ typ. Mus. Madrid. 

Femina? 2 ex Australia et Port Adelaide in coll. Brunner G. obscurce valde 
similes sed tibiis posticis testaceis (an colore mutillato?) differunt. 



152 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALTCA. 

Ooniiea fuscosparsa n. sp. — Taf. 9, Fig. 5. 

?: Caput et pronotum valde reticulato-rugosa; fastigium supra quam vertex 
paulo crebrius reticulatum carina mediana nulla; carina mediana pronoti tota sub- 
obliterata, sulco postico, paulo post medium sito, solo secta; pronotum antice leviter 
rotundate productum, postice apice truncato leviter incurvo; tuberculum prosternale 
apice valde emarginatum, bifurcatum; costa superomedia jemorum posticorum distincte, 
superoexterna leviter serrata. 

Pallide testacea, caput et pronotum crebre nigro punetata; elytra tota sat crebre 
nigro circulo-punctata; ala? hyalinse apice fusco; area internomedia femorum posticorum 
nigra, collo et macula angusta in margine superiore post medium flavidis; area in- 
ferointerna margine exteriore flavido, medio nigra, intus leviter rubescens; femora 
postica extus et supra fusco punetata, supra leviter fusco bifasciata, apice infuscato 
intus nigro; tibia? postica? testacea? basi nigra, intus violaceo-nigra? annulo antebasali 
lato flavido. 

?: Long. c. elytr. 35, ant. 11, pron. 6, elytr. 27, fem. post. 14, tib. post. 10 mm. 

Patria. Queensland: Tarangowe (Thorey) ? typ. coll. Brunner, Mus. Wien. 

Goniaea vinaceipeiiiiis n. sp. — Taf. 9, Fig. 6. 

?: Facies et gena? rugosa: costa frontalis supra ocellum angusta, sulcata, glabra, 
inter antennas leviter ampliata, planiuscula, impresso-punctata; sub ocello pla- 
niuscula marginibus elevatis valde divergentibus, supra os reticulata; facies a latere 
visa recta, leviter declivis, fastigio rotundato-produeto; fastigium distincte latius 
quam longius, supra cum vertice planum, antice late curvatum utrinque leviter com- 
pressum, valde reticulatum, rugosum; vertex leviter reticulatus, carina media obliterata, 
in vertice sulco gracillimo indicata; antennce subfiliformes leviter compressse, basin 
versus levissime ampliatse; pronotum minute reticulatum, in lobo postico densius et 
minutius rugulisque gracilibus interruptis longitudinalibus ; carina media vix indicata, 
medio sulco gracili ; lobus anticus et posticus a?quilongi, anticus leviter rotundato- 
produetus, posticus magis produetus, angulum obtusum rotundatum medio emar- 
ginatum formans; sulcus posticus valde distinctus, completus, sulci antici minuti, 
indistincti, supra extincti; tuberculum prosternale ab antico posticoque leviter com- 
pressum, medio leviter constrictum, apice medio distincte emarginato; intervallum 
loborum mesosternalium retrorsum distincte ampliatum; lobi metasternales valde 
distantes; spina? tibiarum posticarum extus 9, intus 10 — 11. 

Rufescente-testacea vel rufa, subtus et abdomen brunneo-testacea, nitida; an- 
tenna? infuscata?; elytra colore pronoti, immaculata; ala? tota? valde vinaceo-adum- 
brata?; femora postica apice infuscato, intus interdum nigro; area internomedia fe- 
morum posticorum fusco-rubra; area inferointerna intus rubra; area superointerna 
antice f lavida macula fusca, postice fusca; tibia? postica? testacea?, intus violaceo- 
rubra?, annulo antebasali albo-flavido. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 153 

? : Long. c. elytr. 37, ant. 8, pron. 7, elytr. 29, fem. post. 16, tib. post. 
13 mm. 

G. rugulosce affinis, alis vinaceis facillime distinguenda. 

Patria. S. W. Australia: Subiaco (Exped. 1905) 1 ? typ. Mus. Hamburg. — 
W. Australia ? Mus. Stockholm. 



Gen. Caderia Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, X:o 20, p. 34, 38 (1920). 

(ef?): Facies obsolete scabra, remote et obsolete granosa; costa frontalis tota 
profunde sulcata, marginibus os versus divergentibus, infra ocellum interdum levis- 
sime incurvis, supra os medio carinula brevi; supra antennas costa frontalis non 
sulcata, compressa, impresso-punctata; fastigium supra planiusculum, triangulare, 
apice acutum marginibus rectis, carina mediana valde distincta, in vertice evanescente; 
vertex levis; antennce lineares, basi leviter compressa?; pronotum subtectiforme, antice 
paulo produetum angulum obtusum rotundatum formans; lobus posticus magis pro- 
duetus apice rotundato; carina mediana obtusa percurrens tota impresso-punctata, 
sulco postico modo profunde, sulcis ceteris leviter secta; lobus posticus pronoti quam 
anticus in ef valde, in ? paulo brevior; margo anticus et lobus posticus dense ru- 
guloso-punctata, pronotum medio glabrius, reticulato-rugosum; tuberculum prosternale 
crassum, conicum, apice rotundato-truncato, in ef ab antico posticoque compressum, 
truncatum vel levissime emarginatum ; carina superomedia et superoexterna femorum 
posticorum serrata?, illa apice in spinam parvam produeta, cetera? glabra?; tibia? postica? 
supra in margine externo spina apicali nulla, spina? extus 9, intus 10 — 11; lobi geni- 
culares late rotundati; lobi metasternales in ef late (latitudine foraminis unius), in 
? latissime distantes; cerci ef valde compressa?, ta?niformes, leviter incurvi, apice 
rotundato vel brevissime acuminato. 

Gen. Gonicece maxime affinis sed oculis magis globosis ab antico visis distincte 
supra fastigium produetis differt. Fastigium triangulare, marginibus rectis angulum 
acutum formantibus, supra valde carinatum; elytra extus sensim angustata apice 
rotundata. 

Genotypus: Caderia limbata Sjöst. 



Caderia limbata Sjöst. — Taf. 9, Fig. 7—8, 8 a. 
Caderia limbata Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 38 <$% (1920). 

ef?: Fusco-testacea, subtus magis flavida, nigro-punctata; antenna? nigra?, in ef 
quam femora postica longiores, in ? breviores; femora postica intus fusco-sanguinca 
apice nigro, supra fasciis duabus plus minusve distinctis ornata, extus testaceo-albida, 
in costulis punctis minutissimis; costa? punctis sparsis nigris; tibia? postica? rubra? 
annulo antebasali lato pallido; efytra opaca valde fusco-sparsa; ala? vinacea? margine 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 20 



154 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

postico fusco; cerci 3 compressae, tseniformes, apice leviter incurvi, rotundati, mar- 
gine superiore curvo inferiore recto; lamina supraanalis retrorsum angustata, apice 
in lobo producta, sulco mediano longitudinali subprofundo, medio earina transversa 
arcuata utrinque impressa. 

<?: Long. c. elytr. 30—32, corp. 23—28, ant. 14—14.5, pron. 5,2-6, elytr. 22 
— 24, fem. post. 12,5 — 13, tib. post. 10 — 10,5 mm. 

?: Long. c. elytr. 48, corp. 43, ant. 14.5, pron. 8,5, elytr. 36, fem. post. 17, 
tib. post. 14,5 mm. 

Habitus Pardillance limbatce (Stål). 

Patria. Queensland: Herberton (Mjöberg) 2 c? 1 ? typ. Mus. Stockholm. 

Caderia exempta Walk. — Taf. 9, Fig. 9. 

Xiphocera exempta Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. III, p. 527, No 21, J* (1870); Coryplistes 
exempta Kjrby, Cat. Orth. Locust., p. 436 (1910); Gonicea fuscula Stål, Bih. Svensk. Yet. Akad. Handl., 
Bd. 5, N:o 4, p. 64, N:o 7, J 1 (1878); Kirby, Cat. Ortb. Locust., p. 437 (1910). 

c?: Testaceo-nigra; antennse infuscatse femoribus posticis nonnihil breviores; 
elytra opaca nervis nigro-brunneis; alee hyalinse valde fusco adumbratse, basi palli- 
diores; femora postica supra fasciis latis duabus fuscis, apice late fusco; area infero- 
interna et internomedia rubrse macula anteapicali f lavida; tibia? posticse rubrse an- 
nulo antebasali lato flavido, spinse nigrse intus ssepe basi macula pallida; tarsi 
flavidi. 

c?: Long. c. elytr. 33, corp. 28—29, ant. 11—12, pron. 5,5—6, elytr. 25-27, 
fem. post. 12 — 13.5, tib. post. 10 — 11 mm. 

Typum exemplce in Mus. Brit. vidi. Quoque typum fusculce examinavi. 

Patria. Australia (Dämel's coll.) 1 c?, typus, Brit. Mus. — N. S. Wales: 
Sydney (Mus. Godeffr.) cT, typ. fuscula, Mus. Stockholm. 



Gen. Pardillana Sjöst. 

Arkiv för Zoologi, Bd. 12, N:o 20, p. 17 (1920). 

(c??): Costa f rontalis basi compressa, non sulcata, deinde tota valde sulcata 
marginibus elevatis rectis vel subrectis, os versus sensim ampliata; supra os medio 
inter margines costae f rontalis carinula, interdum parum perspicua; fröns subglabra 
leviter scabra; fastigium planiusculum earina media perspicua in vertice obliterata, 
antice angulum plus minusve acutum marginibus rectis formans, in ^ distantia intero- 
culari brevius in J 1 sublongius; vertex levis; antennoe, filiformes capite pronotoque 
unitis longiores; pronoium antice leviter produetum, rotundatum, lobus anticus le- 
viter rugosus, antice dense ruguloso-punctatus; lobus posticus totus dense ruguloso- 
punctatus, longitudine lobi antici, hoc sublatior, margine postico late rotundato, plus 
minusve complanatus; earina mediana expleta humili; tuberculum prosternale crassum, 
rectum, cylindricum, apice late rotundato vel truncato-rotundato medio interdum 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 155 

excisum; femora postica plus minusve compressa; costa inferomedia a latere visa médio 
vel post medium evidenter ampliata; costa? femorum posticorum glabrse, carina supero- 
media et superoexterna remote serrata?; carina inferomedia margine undulata; carina 
superomedia postice in spina brevi terminata; lobi geniculares rotundati; tibice postica? 
supra in margine externo spina apicali nulla; spina? intus 8, intus 11; lobi metaster- 
nales in $ valde, in 3 minus distantes. 

J 1 : Cerci taeniformes, apice leviter incurvi plus minusve attenuati. 

Gen. Gonicece Stål maxime affinis sed lobo postico pronoti parum producto, 
supra planiusculo vel piano, margine postico late rotundato vel vix perspicue rotun- 
dato-subangulato differt. Carina inferomedia femorum posticorum a latere visa medio 
vel parum post medium ampliata. 

Genotypus: Pardillana ampla Sjöst. 



Dispositio specierum. 

<$ 

a. Fastigium verticis brevius quam basi latius, angulo latiore. ampla Sjöst. 

aa. Fastigium verticis subsequilongum ac basi latum, augulo acutiore. limbala Stål. 

? 
a. Majores, elytra 48 — 58 mm. 

b. Fastigium verticis latius quam longius, angulo apicali latiore; alae margine postico non vel levissime 

fusco limbatae; antennae 19—21, elytra 51 — 58 mm. ampla Sjöst. 

bb. Fastigium verticis subsequilongum ac basi latum; alse margine postico distincte fusco limbatae; antennae 

16 — 17, elytra 48 — 53 mm. limbata Stål. 

aa. Minor, elytra 38 mm. dubia n. sp. 

Pardillana ampla Sjöst. — Taf. 9, Fig. 10—11. 

Pardillana ampla Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 38 (1920); Pardillana ampla (nec. »lim- 
bata») var. furcata Sjöst. 1. c, p. 39 (1920). 

ef?: La?te testacea vel ferrugineo-testacea, pronotum antice et postice interdum 
viridi adumbratum, subtus et abdomen magis albo-flavidum; antennce longa?, la?te 
testacea?, supra interdum leviter infuscata?; tuberculum prosternale rectum, crassum 
apice late rotundatum vel medio prsecertim postice plus minusve late-emarginatum; 
fastigium verticis brevius quam latins; elytra opaca nervis pallido- vel rufotestaceis, 
interdum leviter fusco maculata, interdum maculis numerosis fuscis valde distinctis 
ornata, pantherina; quoque pronotum interdum antice et postice nigro striatum et 
fusco adumbratum; ala3 hyalina? evidenter vinaceo adumbrata? apice nervis fuscis, 
margine postico ssepe levissime vel vix conspicue, interdum fortius fusco-limbato; 
femora postica pra?sertim in $ valde compressa, area externo- et internomedia plana?, 
externa punctis singulis nigris, prsesertim in c? supra fasciis tribus fuscis parum 
distinctis; area internomedia tota sanguinea; lobus genicularis internus sanguineus; 
tibise postica? albotestacea?, lateribus internis sanguineis; cerci compressa? retrorsum 
leviter angustati et incurvi, apice leviter deorsum curvato. 



156 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

ef: Long. c. elytr. 40, corp. 36, pron. 6, ant. 18, elytr. 31 — 32, fem. post. 15, 
tib. post. 12 mm. 

$: Long. c. elytr. 73, corp. 67, pron. 11 — 12, ant. 19—21, elytr. 51—58, fem. 
post. 25 — 26, tib. post. 21 — 22 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. 3 ef 2 $ typ. (M.töberg) Mus. Stock- 
holm. — N. Australia: Alexandria $ (Stalker), et S. Australia $, Brit. Museum. 

Pardillana limbata Stål. — Taf. 9, Fig. 12—13. 

Gonicm limbata Stål, Bih. Sv. Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, p. (53 J* . (1878); Kieby, Cat. Orth. 
Locust. p. 437 (1910); Fardillana limbata S.jöst., Arkiv för Zool. Bd. 12. N:o 20, p. 39 (1920). 

Stål beschreibt a. a. O. ausfiihrlich sowohl ef als $ giebt aber als Masse nur 
die Körperlänge an. Die vorliegenden Exemplare messen: 

ef: Länge mit Deckfl. 36—41, Körper 30—33, Pron. 6 — 6,5, Fiihler 15—16, 
Deckfl. 26 — 32, Hinterschenk. 13 — 14, Hinterschienen 11 — 11,5 mm. 

?: Länge mit Deckfl. 64—65, Körper 54—60, Pron. 10,5—11, Fiihler 16—17, 
Deckfl. 48 — 53, Hinterschenk. 22, Hinterschienen 18—19 mm. 

Patria. Queensland (Mus. Godeffr.) ? typ.; Queensland: Colosseum (Mjöberg) 
ef; N. S. Wales: Parramatta, 2 ?; Victoria: Bamavvm $, Darwin N. T. (G. F. Hill.) 
2 ?, Mus. Stockholm. — Queensland: Port Curtis (Dämel) ef? cotyp. ; Queensland 
(Bottcard) ?; N. S. Wales: Sydney (Dämel) ?; Cape York (Dämel) ef, coll. Brunner, 
Mus. Wien. — Peak Downs, ef Mus. Berlin. — Ctr. Australia: Hermannsburg (Hil- 
lier) ef 2 $ ; Queensland ?; Parramatta ?, Brit. Museum. — Peak Downs et Gayndah 
(Mus. Godeffr.) 2 ef 2 $ Mus. Hamburg; N. Queensland: Endeavour River (Rolle 
vend.) $ Mus. Madrid. 

Pardillana dubia n. sp. — Taf. 18, Fig. 21. 

? : Costa frontalis profunde sulcata, marginibus medio sensim leviter incurvis, 
infra ocell um os versus sensim distincte divergentibus, inter antennas plana, impresso- 
punctata, basi angustata, sulcus supra os sparse, leviter et grosse impresso-punctata, 
cetera parte glabra; facies inter costas laterales glabra, leviter longitudinaliter rugosa, 
costse laterales valde distinctse, subrectse, ad antennas incurvae; fastigium triangulare 
brevius quam basi latius, marginibus anticis rectis angulum c. 45° formantibus, ut 
vertex carina mediana gracili, ad apicem fastigii produeta; fastigium supra (an sic- 
catione?) impressum; antennce filiformes longitudine tibiarum posticarum ; pronotum 
antice leviter rotundato-produetum, lobus anticus granulatus lateribus inter sulcos 
subglabris, infra marginem anticum leviter impresso-punctatus et reticulatus; lobus 
posticus planiusculus, multo latior quam lobus anticus, postice in angulum obtusum 
apice late rotundatum produetus, toto valde et minute reticulatus et impresso-punctatus, 
margine postico leviter elevato; carina mediana humilis sed distincta, sulco postico 
modo distincte et profunde secta; sulcus posticus distincte ante medium pronoti situs; 
margo inferior dimidio anteriore ascendente recto; tuberculum prosternale subcrassum, 
conicum, ab antico posticoque levissime compressum, apice truncato, late rotundato; 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 157 

inlervallum loborum mesosternalium breviter transversum utrinque incurvum, retrorsum 
ampliatum; lobi metasternales valde distantes; femora postica compressa, extus costulis 
elevatis in angulo obtuso positis instructa; costa superomedia serrata, ceterse glabra?, 
postice in spina parvula terminata; elytra longa, circiter apicem tibiarum posticarum 
attingentia. 

Testacea; elytra opaca leviter testaceo adumbrata, sparse et leviter fusco varie- 
gata, ner vis testaceis sa?pe fusco terminatis; ala3 hyalina? nervis fuscis basi pallidis; 
femora postica apice supra fusco, lobi geniculares extus testacei intus nigri; area 
internomedia femorum posticorum maculis nigris duabus magnis; tibia? postica? brunneo- 
testacea? annulo antebasali Iato pallido. 

?: Long. c. elytr. 46, corp. 30, ant. 13, pron. 7,5, elytr. 38, fem. post. 17, 
tib. post. 14 mm. 

Patria. N. Territory: Darwin (G. F. Hill.) 1 ? typ. Mus. Stockholm. 



Carinogonisea n. gen. 

Gen. Goniceoidece Sjöst. maxima affinis sed carina mediana verticis et pronoti 
valde perspicua, quam pronotum dilutiore distinguenda. 
Genotypus: Goniceoidea flavocarinata Sjöst. 

Dispositio specierum. 

a. Area inferointerna femorum posticorum ut tibke posticae sanguinea, flavocarinata Sjöst. 

aa. Area inferointerna femorum posticorum ut tibise posticae testacea- rufotestacea Sjöst. 

Carinogonirea flavocarinata Sjöst. — Taf. 9, Fig. 15—16, 16 a. 
Goniceoidea flavocarinata Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 40 § (1920). 

cf$: Testacea, unicolor vel fusco conspersa, pronoto supra paulo obscuriore; 
fröns nigro-maculata vel punctata; area inferointerna femorum posticorum sanguinea, 
basi interdum magis testacea; elytra fusco-testacea, immaculata vel fusco-punctata, 
carina pronoti et verticis flava, valde distincta; ala? hyalina? vel levissime flavido 
lavata?, apicem versus sensim fusco adumbrata?; abdomen nitidum carina dorsali in- 
struetum; fröns valde rugosa, costa frontalis glabra; carina pronoti et verticis glabra, 
nitida, partim subtilissime sulcata; carina pronoti sulcis tribus secta; margo anticus 
pronoti leviter curvus, margo posticus leviter produetus, curvus, utrinque leviter com- 
pressus, angulum latissimum valde rotundatum formans; antennse filiformes, 22 — 23- 
articulata?, testacese vel infuscata?, quam caput et pronotum paulo longiores (J 1 ) vel 
breviores (?); cerci J 1 ta?niformes apice leviter deorsum curvo, angustato, parte exteriore 
leviter incurva; segmentum ultimum dorsale medio nigro-bispinosum; lamina supra- 
analis linguiformis, retrorsum attenuata, basi medio impressa utrinque tuberculo nigro. 

ef: Long. c. elytr. 29, corp. 24, ant. 9, elytr. 21, fem. post. 15, tib. post. 12,3 mm. 

?: Long. c. elytr. 34—38, corp. 33—35, ant. 10, elytr. 24—28, fem. post. 17,3—20, 
tib. post. 15 — 17 mm. 



158 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Patria. Queensland: Atherton (Mjöberg) 2 ?; Queensland 1 J\ typi, Mus. 
Stockholm. — Queensland, 1 $ Brit. Museum. — Australia, 1 ¥ Mus. Hamburg. 

Carinogonirea rufotestacea n. sp. — Taf. 9, Fig. 14, 14 a. 

■ 
Goniwoidea rufotestacea Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 40 (1920). 

ef: Facies et latera inferiora capitis leviter rugosa; carina frön talis fere tota 
sulcata, marginibus elevatis os versus sensim divergentibus, basi angustata, rotundata, 
punctis impressis singulis; carinse suboculares fere usque ad oculos productae; vertex 
rugulis longitudinalibus leviter elevatis; fastigium supra impressum marginibus lateribus 
parallelis, posticis retrorsum leviter convergentibus, anterioribus angulum acutum 
rotundatum formantibus; carina media usque ad apicem valde perspicua; margo 
anticus pronoti leviter rotundatus, posticus undatus; pronotum supra planiusculum 
rugulis irregularibus plus minusve longitudinalibus scabrum; carina mediana robusta 
sed parum elevata, a latere visa supra recta sulcis tribus secta; sulcus posticus post 
medium situs; intervallum inter sulcum secundum et posticnm in medio pronoti posi- 
tum; carinse laterales rugis in linea positis sat evidenter indicatse; lobus posticus 
leviter impresso-punctatus; margines inferiores pronoti paulo post medium in angulum 
obtusissimum valde rotundatum producti, parte anteriore magis ascendente; tuberculum 
prosternale rectum, cylindricum, angustatum apice rotundato; lobi metasternales 
contigui; costa superomedia — et vix perspicue superoexterna — femorum posticorum 
minute et remote serrulata, ceterse glabra3, costa superomedia postice in spinam pro- 
ducta; lobi geniculares late rotundati; tibise posticse intus spinis 10, extus 9; cerci 
tsenifornies apice truncato-rotundato, leviter incurvi, longitudine laminse supraanalis. 

Tota lsete testacea antice levissime rufo adumbrata, carina mediana pronoti et 
verticis valde perspicua, flavida, rubro adumbrata; area internomedia femorum posti- 
corum nigra apice flavida; lobi geniculares interiores nigri; elytra opaca nervis testaceis, 
immaculata, area axillaris rufescente adumbrata; alse hyalinse venis pallidis. 

c£: Long. c. elytr. 32, corp. 26, pron. 5,5, ant. 10, elytr. 24, fem. post. 15, tib. 
post. 14 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 o typ. Mus. Stock- 
holm. 



Gen. Goniaeoidea Sjöst. 

Arkiv för Zoologi, Bd. 12, N:o 20, p. 17, 39 (1920). 

(c?$): Costa f rontalis basi excepta tota sulcata, lateribus os versus sensim plus 
minusve divergentibus; fastigium verticis triangulare, parum productum, non longius 
quam basi latius, supra planiusculum carina longitudinali distincta; antennce graciles 
vel subgraciles, compressae, apicem versus nonnihil angustatse; pronotum teretiusculum, 
carina dorsali humili distincta sulcis tribus secta, a latere visum rectum vel lobo postico 
leviter elevatum, antice subrectum, postice late rutundatum, lobo postico supra 
leviter producto, utrinque levissime et late incurvo; pronotum totum superne rugulis 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. N:0 3- 159 

numerosis longitudinalibus scabrum ; prozona, ante sulcum posticum, quam metazona 
distincte longior; prozona inter rugulos glabra, metazona ssepissime leviter punctata; 
carinis lateralibus pronoti nullis vel rugis in linea positis leviter indicatis; tuberculum 
prosternale rectum, conicum apice rotundato; intervallum loborum mesosternalium in 
c? distincte, in ? leviter elongatum, postice in ef levissime in ? distincte ampliatum; 
lobi metasternales evidenter distantes ($), in J 1 contigui vel subcontigui; tibice posticse 
teretes supra in margine externo spina apicali nulla, extus spinis 9 — 10, intus 10 — 11 
armatse; tarsorum posticorum articulus secundus articulo primo dimidio subbrevior; 
cerci 3 compressi apice leviter deorsum curvati, breviter acuminati. 
Genotypus: Goniceoidea modesta Sjöst. 

Dispositio specierum. 

c? 
a. Tibiae posticae rubrae. 

b. Alae basi flavae; carime laterales pronoti nulla?; elytra 17 mm. modesta Sjöst. 

bb. Alae byalinse apice infuscataj; carinae laterales ruga gracili indicatse; elytra 20 mm. jucunda n. sp. 

aa. Tibiae posticae glauco-grisese; alae basi distincte flavae. griseipes n. sp. 

? 
a. Alae ad basin byalinse vel flav», interdum rubro adumbratae. 

b. Elytra nervis creberrimis nigro-brunneis, immaculata; area internomedia femorum posticorum macula 
magna nigra; elytra 36 mm. tristis n. sp. 

bb. Elytra ut corpus dilutiora. 

c. Minor, elytra 25 mm. modesta Sjöst. 

cc. Majores, elytra 30 — 36 mm. 

d. Pronotum irregulariter rugosum, carinae laterales, quum rugis indicata?, modo in lobo antico 

recta? et distincta?. simplex Sjöst. 

dd. Paulo gracilior, pronoto paulo longiore. Pronotum striatum, carinae laterales graciles sed 

perfecta?, distinctae, rect&>, retrorsum divergentes; interdum inter carinam mediam et carinas 

laterales carinula subrecta, pronotum ea re in lobo antico 5-carinatum, quod in simplex numquam 

accidit. 

e. Major, elytra 36, pron. 8,e mm; latera pronoti laete flavida supra vitta fusca distincta 

terniinata. striata Sjöst, 

ee. Minores, elytra 30 — 33, pron. 5,5 — 7 mm; pronotum testaceum vel leviter fusco adumbratum. 

vitta utrinque subcostalis nulla vel leviter modo indicata. 

f. Costa inferior areae internomediae femorum posticorum rubra. biforma n. sp. 

ff. » » » » » » testacea. unicolor Sjöst. 

aa. Alse ad basin distincta? roseae. roseipennis n. sp. 

Goniaeoidea tristis n. sp. — Taf. 17, Fig. 1. 

$ : Costa frontalis maxima parte sulcata medio profundius, inter antennas plana 
longitudinaliter rngosa, basi valde angustata, marginibus elevatis medio sensim leviter 
incurvis os versns divergentibus; facies leviter rngosa; costse laterales rectse, ad an- 
tennas incurva3 et evanescentes; carina subocularis distincta, latere anteriore sulco 
terminata; genas rugosse; antennce filiformes basi distincte ampliatae et compressas; 
fastigium supra planum, triangulare, paulo brevius quam basi latius, lateribus rectis 
angulum 45° formantibus, medio ut vertex carina gracili ad apicem producta in- 
structum; pronotum antice leviter curvum; lobus anticus grossius reticulatus; lobus 
posticus leviter productus, margine utrinque leviter compresso, densius et altius reti- 



160 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

culatus et impresso-punctatus, reticulis in rugis sublongitudinalibus irregularibus sparsis 
confluentibus; margo inferior dimidio anteriore recto ascendente, posteriore leviter 
curvo; carina mediana humilis paulo ante medium sulco postico secta; tuberculum 
prosternale rectum, crassum, cylindricum apice rotundato-truncato medio leviter im- 
presso; intervallum loborum mesosternalium leviter tranversum marginibus leviter in- 
curvis, postice leviter ampliatum; intervallum loborum metasternalium latissimum, 
latitudine loborum; femora postica apice medio spina parvula; costa superomedia 
serrata, costa? cetera? glabra?; tibise postice extus 9, intus 11 spinosa?. 

Brunneo-testacea, infuscata, pronotum et latera thoracis nigro maculata et 
adumbrata; subtus cum abdomine dilutior; femora postica supra fusca maculis 2 — 3 
flavidis; area externomedia leviter fusco adumbrata et punctata, area inferoexterna 
leviter fusco adumbrata utrinque costis nigro maculatis; area inferointerna et inter- 
nomedia testacea?, ha?c medio macula magna fusca; tibia? postica? flavido-testacea? 
superne levissime infuscata?, spinis nigris vel apice nigris; elytra opaca ner vis creber- 
rimis nigro-brunneis, immaculata; ala? hyalina? levissime flavido adumbrata? nervis 
fuscis basi flavidis, in extremo apice fuscis. 

?: Long. c. elytr. 48, corp. 42, ant. 12,5, pron. 9, elytr. 36, fem. post. 19.5, 
tib. post. 16 mm. 

Patria. N. Territory: Darwin (G. F. Hill.) ? typ. Mus. Stockholm. 

Goniseoidea modesta Sjöst. — Taf. 10, Fig. 1—2, 2 a. 
Goniceoidea modesta Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 41, J 1 ? (1920). 

? : Pra?cedenti valde affinis sed carina mediana pronoti et verticis colore rugarum 
nec flava et multo minus distincta, angustissima, medio non sulcata, alis basi inter- 
dum croceo tinctis differt. 

ef: Femina? similis sed multo minor; pronotum sulco secundo medio sectum, 
antrorsum vix angustatum, lobus anticus quam posticus multo longior; antenna? 
subtus fusca?, supra testacea?, 22-articulata3, longitudine pronoti cum capite; prono- 
tum margine postico utrinque levissime et late emarginatum; tibia? postica? tota? 
sanguinea?; ala? basi croceo tincta?. 

c?: Long. c. elytr. 24, corp. 21, pron. 5, elytr. 17, fem. post. 12, tib. post. 10 mm. 

? : Long. c. elytr. 33—34, corp. 30—33, pron. 6,5—7, elytr. 24—25, fem. post. 
16,5 — 17, tib. post. 14 — 15 mm. 

Patria. Queensland: Atherton, Herberton, Colosseum (Mjöberg) 1 c? 4 ? typ. 
Mus. Stockholm. 

Die Exemplare von Colosseum haben mehr öder weniger dunkel gefleckte, die 
anderen ungefleckte Deckfliigel. 

Goniaeoidea simplex Sjöst. — Taf. 9, Fig. 17, 17 a. 

Goniceoidea simplex Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 41, $ (1920). 
?: Testacea vel rufotestacea; pronotum unicolor, sparse nigro-punctatum ; facies 
nigro punctata; antenna? testacea?, filiformes, pra?sertim ad basin leviter compressa?; 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 161 

elytra opaca, nervis fuscis, testaceis, vel rufotestaceis, fusco sparsa vel unicoloria; 
alse nervis fuscis hyalinas vel basi leviter flavo adumbratas; area internomedia fe- 
morum posticorum nigra margine inferiore rubra, collo albido ; tibias posticas tota3 
testaceas, supra et intus plus minusve violaceo-rubro adumbratas, annulo antebasali 
lato pallido. 

?: Long. c. elytr. 41 — 43, corp. 38, ant. 10—11, pron. 7 ; s— 8, fem. post. 20— 
21, tib. post. 16—17 mm. 

Patria. Queensland: 2 $ typ.; N. Territory: Darwin (G. F. Hill) ?, Mus. 
Stockholm. — N. Queensland 1 ?; Queensland: Endeavour River 1 $, Mus. Madrid. 

Femina ex Darwin magis rufa. 

Groniaeoidea striata Sjöst. — Taf. 9, Fig. 18, 18 a. 
Goniceoidea striata Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 41, $ (1920). 

$ : Vertex carinula mediana gracili ad apicem fastigii producta, utrinque rugis 
duabus subrectis parallelis; quoque in pronoto carinula mediana utrinque rugis duabus 
gracilibus carinulas duas fere expletas formantibus; pronolum ante sulcum posticum 
inter rugas longitudinales leviter rugulosum ; lobus posticus rugulosus et impresso- 
punctatus, a latere visus paulo elevatus, postice leviter productus margine postico 
late rotundato utrinque levissime incurvo. 

Testacea; latera pronoti et capitis läste brunneo-flavida, fröns läste flavida, 
levissime fusco adumbrata, costas, prassertim intermedias, nigro maculatas ; pronotum 
supra utrinque vitta fusca, intervallo levissime fusco adumbrato; antennas läste fla- 
vidas, compressas, subgraciles, apicem versus sensim leviter angustatas; elytra opaca 
parte apicali minus, basi magis infuscata, campus axillaris margine flavido; ålas 
hyalinas venis fuscis, basi citrinas; jemora postica läste testacea^, costas et costulas areas 
externomedias sparse nigro punctatas, intus nigra margine inferiore fusco-rufo, collo 
flavido; carinas glabras, carina superomedia vix conspicue remote serrata; tibias 
posticas flavidas, parte apicali subtus leviter rufo adumbrata, annulo antebasali lato 
pallido. 

$ : Long c. elytr. 48, corp. 42, pronot. 9, elytr. 36, fem. post. 23, tib. post. 
19 mm. 

Patria. N. W. Australia: Noonkanbah (Mjöberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 

Goniasoidea biforma n. sp. — Taf. 9, Fig. 19 a, 19 b. 

? : Prascedenti valde affinis sed minor et obscurior, pronoto subunicolore, minore 
et retrorsum minus ampliato, facie testacea vel infuscata saspe punctis sparsis nigris, 
antennis testaceis, tibiis posticis interdum magis infuscatis, fastigio apice magis ro- 
tundato maxime differt. Area internomedia femorum posticorum nigra subtus rubro 
limbata, extus testacea. 

Var. rubroalata. Ålas basi rubro nec citrino adumbratas. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 21 



162 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

$: Long. c. elytr. 41—44, ant. 12, pron. 6,5—7, elytr. 30—33, fem. post. 18—19,5, 
tib. post. 16 — 16.5 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 
— Queensland, $$ (rubroalata) ; N. Australia: Alexandria (Stalker) $; Ctr. Australia: 
Hermannsburg (Hillier) $$, Brit. Museum et Mus. Stockholm. 

Die Striierung des Scheitels und des Pronotum variiert sehr. Bisweilen ist so- 
wohl der Scheitel wie Pronotum oben deutlich 5-gekielt, indem sowohl der Mittelkiel, 
die Seitenkiele und zwischenliegende Kiele deutlich sind, bei einem anderen Stiick 
ist der Scheitel glatt mit Andeutung des Mittelkiels und Pronotum deutlich 5-gekielt, 
bei einem dritten Stuck der Scheitel glatt nur mit Andeutung des Mittelkiels und 
Pronotum 3-gekielt, indem die zwischen dem Mittelkiel und den Seitenkielen lie- 
genden Kiele in kleinen nicht zusammenhängenden Kielchen aufgelöst sind. Die 
Zeichnungen (Taf. 9, Fig. 19 a, 19 b) zeigen näher diese Verschiedenheiten. Der 
Mittelkiel des Fastigium geht, wie bei der folgenden Art, nicht ganz an die Spitze 
heraus. 

Goniasoidea unicolor Sjöst. — Taf. 10, Fig. 3. 
Peakesia unicolor Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 45, $ (1920). 

?: Facies rugosa; costa frontalis sub ocello os versus sensim leviter ampliata, 
sub ocello paulo sulcata, inter antennas punctata; antennce filiformes capite pronoto- 
que breviores; fastigium supra leviter impressa, carina verticis gracilis usque ad me- 
dium impressionis vel fere ad apicem fastigii producta, impressio subrotnndata; vertex 
scabriusculus; pronotum praesertim supra rugosum, rugulis in lobo postico magis longi- 
tudinalibus; carinse laterales sat distinctse, rugulis gracilibus longitudinalibus interdum 
in linea positis indicatse; carina mediana gracilis, perspicua, sulcis tribus, primo bre- 
viore, secta; sulcus posticus nonnihil post medium pronoti situs; lobus posticus valde 
impresso-punctatus; margo anticus pronoti leviter, posticus late curvatus; tuberculum 
prosternale rectum, reclinatum, cylindricum vix vel leviter angustatum apice rotun- 
dato; lobi mesosternales valde distantes, lobi metasternales latitudine dimidii eorum 
separati; femora postica leviter compressa; tibiae posticse intus 10, extus 9 spinosse. 

Testacea, unicolor, area internomedia femorum posticorum fusco adumbrata, 
costa inferiore testacea; tibise posticse flavido-testaceae; alae hyalinae, ad basin saepe 
leviter flavo vel rubro adumbratae. 

$: Long. c. elytr. 40—41, ant. 9, pron. 7 — 7,5, elytr. 30—31, fem. post. 19, 
tib. post. 16,5—17 mm. 

Patria. W. et N. W. Australia: Cossak, Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2 ? 
typ. Mus. Stockholm. — Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) ? Brit. Museum. 

Wie ich bei der vorläufigen Diagnose dieser Art (1. c.) bemerkt, biidet diese 
Art ein Zwischenglied zwischen Peakesia und Goniceoidea, indem die Carina mediana 
des Fastigium zvvar deutlich angegeben ist, aber nicht bis zur Spitze desselben geht 
und gleichzeitig das Fastigium etwas eingedruckt erscheint. Ich habe diese Art 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 163 

darum unter Peakesia beschrieben. Ein näheres Studium dieser sowie auch der vor- 
hergenden Art mit weiterem Material hat gezeigt, dass die Carina mediana bei der- 
selben Art länger öder kiirzer ist und die Vertiefung seichter öder etwas tiefer. Da 
aber das ganze Aussehen dieser Arten typisch mit den anderen Goni ceoidea- Arten 
ubereinstimmt, habe ich dieselben hier unter diese Gattung gestellt. 



Goniaeoidea jucunda n. sp. — Taf. 9, Fig. 20. 

cT: Facies valde rugosa; costa f rontalis sulcata os versus sensim ampliata. 
e vanescens, inter antennas non sulcata, impresso-punctata; facies a latere visa valde 
declivis, recta, fastigio levissime producto; fastigium a latere visum late rotundatum, 
supra planiusculum, ut vertex carina distincta, ad apicem producta, ornata; margi- 
nibus leviter elevatis antice angulum acutum apice late rotundatum formantibus, 
marginibus lateralibus parallelis, posticis retrorsum convergentibus; vertex utrinque 
scaber, rugulis elongatis; genas rugosa?; pronotum reticulato-rugosum, supra rugulis 
irregularibus elongatis interruptis valde distinctis, carina? laterales rugis graciliter 
indicata?; carina mediana gracilis sed tota distincta, sulcis tribus secta; intervallum 
inter sulcum secundum et tertium in medio pronoti situm; pronotum medio levissime 
constrictum, postice quam antice vix latius; margo anticus distincte curvus, posticus 
late curvus, medio et utrinque vix perspicue emarginatus; lobus posticus a latere 
visus paulo altior, leviter curvus; latera postica pronoti recta, angulo inferopostico 
leviter producto; iuberculum prosternale cylindricum, leviter compressum, reclinatum, 
apice rotundato; lobi metasternales subcontigui ; costa superomedia femorum posticorum 
subglabra, vix perspicue remote serrulata, apice in spinam parvam acutam producta; 
costa superoexterna punctis sparsis nigris, ceterae glabra?; lobi geniculares late ro- 
tundati. 

Tota brunneo-testacea, femoribus posticis dilutioribus apice infuscato; tibiae 
postica? rubescentes; area internomedia femorum posticorum fusca apice pallida, area 
inferointerna ad costam rubescens; elytra colore pronoti, indistincte et minutissime 
fusco sparsa, area axillaris dilutior; ala? hyalinas apice leviter infuscata? basi vix per- 
spicue flavido adumbrata?. 

<$-. Long. c. elvtr. 28, pron. 5,2, elytr. 20, fem. post. 14, tib. post. 12 mm. 

Patria. Queensland: Bowen (Mus. Godeffr.) 1 ef typ. Mus. Hamburg. 



Goniaeoidea roseipeunis n. sp. — Taf. 9, Fig. 21; Taf. 10, Fig. 4. 

$: Facies cum latera inferiora capitis valde rotundate rugosa; costa frontalis 
basi excepta tota sulcata, os versus sensim leviter ampliata; costa? laterales recta?, 
valde divergentes, ad antennas leviter arcuata?; area postocularis glabra; facies di- 
stincte declivis; (antennas desunt); fastigium supra planum, ante oculos pentagonale, 
marginibus lateralibus rectis, parallelis, anticis angulum subacutum apice valde ro- 



164 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

tundato formantibus; vertex rugulis irregularibus longitudinalibus scaber, carina me- 
diana humilis, distincta, apicem fastigii vix attingens; pronotum retrorsum sensim 
ampliatum, pra?sertim superne rugis longitudinalibus irregularibus numerosis valde 
distinctis; lobus posticus prsesertim in lateribus impresso-punctatus; margo anticus 
rectus, declivis; margo inferior medio curvatus, antice ascendens, postice horizon- 
talis; margo posticus supra leviter angulato-curvatus; metazona quam prozona ante 
sulcum posticum evidenter brevior; carina media completa humilis sulcis tribus secta; 
costa superomedia jemorum posticorum leviter et sparse serrata, apice in spina ter- 
minata ; elytra abdomen superantia lateribus subparallelis, levissime curvata, apice 
late rotundato; area mediastina medio leviter rotundate ampliata. 

Caput, pronotum et latera thoracis testaceo-flava, caput et pronotum superne 
nigra; facies inter oculos infuscatse; costa frontalis margine punctis nigris, costa? 
laterales punctis nigris sparsis; thorax subtus et abdomen brunneo-f lavida, nitida; 
femora postica intus fusco-rubra, extus flavida partim fusco adumbrata, costis nigro- 
punctatis; tibia? postica? testacea? intus et supra, annulo antebasali lato pallidiore 
excepto, leviter fusco vel apice magis vinaceo adumbrata?, spinis extus 9, intus 10 
albidis apice nigro armata?; elytra brunneo-nigra dimidio apicali sensim opaca venis 
brunneis; campus marginalis et axillaris adcampum discoidalem maculis parvis nigris 
in linea positis parum distinctis; ala? hyalina? venis fuscis, basi roseo tincta? nervis 
rubris. 

$: Long. c. elytr. 41, corp. 37, pronot. 7.5X5,8, elytr. 30, fem. post. 19,5, tib. 
post. 16 mm. 

G. striatoe habitu maxime affinis. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) $? typ., Brit. Museum et Mus. Stock- 
holm. »On dead sticks». 

Gouiseoidea griseipes n. sp. — Taf. 10, Fig. 5. 

c?: Facies valde rugosa; costa frontalis basi excepta tota sulcata, marginibus 
os versus sensim divergentibus, a latere visa recta, declivis, ad antennas levissime 
et late producta; costa? laterales subrecta? ad antennas incurva?; fastigium supra 
apice leviter impressum, ut vertex carinula mediana gracili, ad apicem producta, paulo 
longius quam basi latius, antice angulum circiter 45° apice rotundato formans, mar- 
ginibus lateralibus parallelis, brevibus ; pronotum medio levissime angustatum, postice 
levissime ampliatum, antice supra leviter curvum, postice late curvum margine vix 
angulariter compresso, supra crebre rugosum, rugulis irregularibus abbreviatis ; carina 
mediana gracilis sulcis tribus secta, sulcus posticus post medium situs; carina? laterales 
graciliter indicata?; latera pronoti levius rugosa, lobo postico punctato; antennoe. sub- 
filiformes, compressa? apicem versus leviter angustata?; tuberculum prosternale rectum, 
cylindricum apice rotundato, ab antico posticoque leviter compressum ; lobi metaster- 
nales subcontigui; costa superomedia femorum posticorum serrata, apice in spinam 
acutam producta, cetera? glabra?; tibia? postica? extus 9, intus 10 spinosa?; segmentum 
ultimum dorsale abdominis medio fissum, apice utrinque processu parvo; lamina supra- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 165 

analis triangularis basi et apice medio sulcata, margine ante apicem incurvo, apice 
decurvo; supra medio utrinque tuberculo triangulari nigro instructa; cerci tseniformes, 
leviter incurvi, apice magis compresso leviter deorsum curvo, margine superiore late 
curvo margine inferiore subrecto, brevissime angustato. 

Fusco-testacea, pronotum supra ut elytra magis rufescens, nigro punctatum, 
latera pronoti sub carinis infuscata; facies fusco irrorata et punctata; antennas lsete 
testacese; area internomedia femoruin posticorum nigra collo albido, apice infuscato 
utrinque nigra; tibise posticse glauco-griseo adumbratse, annulo antebasali lato albido; 
alae hyalinse nervis fuscis, basi distincte flavee. 

c?: Long. c. elytr. 28, corp. 23, pron. 4,5, elytr. 21, fem. post. 13, tib. post. 
11,6 mm. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) o typ. Brit. Museum. 

Pespulia n. gen. 

($): Facies rugosa, granulata; costa frontalis ima basi excepta late et profunde 
sulcata, marginibus elevatis ab ocello os versus sensim valde divergentibus ; costse 
laterales rectae, ad antennas in curvae, evanescentes; fastigium planiusculum, late trian- 
gulare, distincte brevius quam basi latius, carina mediana ad apicem producta di- 
stincta; pronotum antice subrectum, postice leviter productum margine late rotun- 
dato; lobus anticus leviter reticulato-rugosus, antice supra rugis distinctioribus et 
magis elongatis, lateribus impresso-punctatis; lobus posticus totus valde impresso- 
punctatus, supra rugis irregularibus elongatis; carina mediana distincta gracilis; 
carinse laterales nullae; tuberculum prosternale valde incrassatum, subglobosum, leviter 
quadrato-compressum, ab antico visum retrorsum leviter angustatum; intervallum 
mesosternalium elongatum, ante medium sensim leviter angustatum; lobi geniculares 
leviter distantes; costa superomedia femorum posticorum minute et sparse serrata, 
postice in spina parva parum acuta terminata; costa superoexterna vix conspicue 
serrata, costa3 cetera3 glabrae; tibiae posticse extus 9, intus 11 spinosae. 

Genotypus: Pespulia tuberculata Sjöst. 



Pespulia tuberculata n. sp. — Taf. 10, Fig. 6. 

?: Testacea, partim fusco adumbrata; caput, pronotum et femora postica supra 
nigro punctata; costie frontales nigro maculatae; elytra colore corporis minute et in- 
distincte fusco maculata; alae hyalinse apice nervis fuscis; area internomedia femorum 
posticorum nigra, margine inferiore cum parte interna äras inferointernae rubris, macula 
post medium supra et infra cum collo flavida; arcus utrinque et lobi geniculares 
interni nigra; tibise posticaa testacea?, praesertim intus rubro adumbrat83. 

?: Long. c. elytr. 38, corp. 34, pron. 6,5, elytr. 39, fem. post. 16.5, tib. post. 
13 mm. 

Patria. Victoria: Darlington ? typ. Brit. Museum. 



166 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Gen. Capraxa Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 18, 42 (1920). 

(?): Facies glabra, leviter obtuse rugosa, non impresso-punctata; costa frontalis 
tota sulcata, marginibus valde elevatis supra ocellum parallells, infra ocellum valde 
divergentibus; costa? laterales elevata?, subrecta?, expleta?; jastigium verticis subbreve, 
apice angulo subacuto marginibus rectis elevatis, supra impressum, aream pentago- 
nalem postice apertam, carinula mediana parum perspicua vel nulla, formans; vertex 
teretiusculus carinula nulla; antennce filiformes capite cum pronoto paulo longiores; 
pronotum planiusculum, carina mediana prsesertim in lobo postico perspicua, carina? 
laterales nulla?; margo anticus leviter curvatus, margo posticus angulum obtusum 
rotnndatum formans; lobus anticus pronoti prsesertim superne valde rugosus, rugulis 
crassis breviusculis irregulariter curvatis, lobus posticus leviter elevatus valde im- 
presso-punctatus, rugulis longitudinalibus; pronotum sulcis tribus, antico brevi; ca- 
rinula mediana lobi antici parum perspicua, medio sulcata, sulcis interrupta, sulcus 
posticus in medio pronoti situs; margo posticus laterum pronoti rectus, margo in- 
ferior postice horizontalis cum margine postico angulum subrectum rotundatum, 
antice rectus, ascendens, cum margine antico angulum obtusum acuminatum formans; 
tuberculum prosternale crassum, rectum, a latere cuneatum, ab antico basin versus 
leviter angustatum, apice rotundato-emarginatum ; elytra et ala? perfecta; costa supero- 
media femorum posticorutn remote et minute serrata, postice in spina brevi crassius- 
cula terminata; costa? cetera? glabra?; lobi geniculares valde rotundati; tibia? postica? 
supra in margine externo spina apicali nulla; spina? extus 9, intus 10; lobi meso- et 
metasternales valde distantes. 

Genotypus: Capraxa cinnamomea Sjöst. 

Mit der Desertona-Gruppe (Desertaria, Peakesia, Clepsydria) vervvandt. Biidet 
durch den gefurchten Prosternalzapf und die bisweilen z. T. ausgebildete Carina me- 
diana oben an der Spitze des Fastigium eine Verbindung mit der Crow/eea-Gruppe. 

Capraxa cinnamomea Sjöst. — Taf. 10, Fig. 7, 7 a— b. 
Capraxa cinnamomea Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 42, $ (1920). 

? : Rufescens, subtus pallidior, abdomine flavescente; elytra rufo-cinnamomea mi- 
nute et crebre fusco sparsa; ala? hyalina?, leviter fusco adumbrata?, basi rosea?; femora 
postica extus albida, supra roseo-adumbrata fasciis tribus latis parum distinctis or- 
nata ; femora intus rosea basi macula magna nigra, ad collum fascia nigra; area infero- 
interna sanguineo-violacea; arcus apice femorum nigrum; lobi geniculares extus al- 
bidi, intus violacei apice albo, tibia? postica? violaceo-sanguinea?, annulo lato ante- 
basali pallido, extus pallidiores, basi intus violacea?. 

$: Long. c. elytr. 61—64, pron. 9,5, elytr. 48—50, fem. post. 23, tib. post. 
19 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 5 $ typ. Mus. Stockholm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 167 

Catespa n. gen. 

($): Crassa; facies glabra; costa frontalis tota sulcata marginibus elevatis in 
margines anticos fastigii continuata, retrorsum sensim ampliata, sub ocello leviter 
angustata; costse laterales subcrassa?, rectae, parte basali incurvse; fastigium supra im- 
pressum carinula mediana nulla; impressio antice carinula transversa a sulco costa? 
frontalis separata, postice sulco transverso terminata; fastigium latius quam longius 
marginibus anticis rectis; antennce filiformes; pronotum supra tuberculatum, tuber- 
culis in lobo antico majoribus, in lobo postico humilioribus, sparsioribus et magis 
elongatis; carina mediana antice et postice distincta, inter sulcos obliterata; margo 
anticus subrectus, medio leviter excisus, utrinque leviter et late emarginatus; lobus 
posticus medio rotundate productus; margo inferior medio late productus, antice 
subrectus, ascendens ; latera pronoti inter sulcos subglabra, in lobo postico leviter 
granulosa et punctata; tuberculum prosternale cylindricum, ab antico posticoque di- 
stincte compressum apice late rotundatum; intervallum loborum mesosternalium late 
transversum margine antico medio incurvo; lobi metasternales valde distantes; costa 
superomedia et superoexterna femorum posticorum leviter serratee, femora postice 
medio spina acuta; lobi geniculares externi late rotundati, interni leviter attenuati; 
tibise postica? extus 8, intus 9 spinosae; elytra femora postica multo superantia. 

Genotypus: Catespa corallipes Sjöst. 

Catespa corallipes n. sp. — Taf. 10, Fig. 8, 8 a, 8 b. 

$: Cinnamomea, rufescens, partim fusco adumbrata, subtus flava; abdomen 
supra rubro adumbratum; area internomedia et inferointerna femorum posticorum 
ut tibise postica? tota? rubra; elytra colore corporis leviter et sparse fusco circulo- 
maculata; ala? hyalina? campo humerali et parte exteriore campi anali nervis fuscis, 
apice leviter infuscatse, basi flavo adumbrata?. 

?: Long. c. elytr. 41, pron. 8.5, corp. 35, elytr. 31, fem. post. 19, tib. post. 
15,5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) $ typ. Brit. Museum. 



Gen. Desertaria Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 18, 42 (1920). 

(c??): Fastigium verticis supra valde impressum, carinula nulla; vertex carinula 
obsoleta; costa frontalis os versus ampliata, inter antennas saepissime complanata et 
non vel leviter modo sulcata, impresso punctata; facies rotundato-rugosa; antenna? 
filiformes, leviter compressse; pronotum antice leviter curvum, postice rotundato- 
productum, apice interdum leviter incurvo, supra rugulis permultis irregularibus ; 
lobus posticus prseterea leviter punctatus; carina dorsalis pronoti subtilis, sulcis träns- 



168 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTEALICA. 

versis tribus parallelis secta; carinse laterales nullse vel rugis vix indicatse; sulcus 
posticus medio vel post medium situs; costa superomedia femorum posticorum di- 
stincte, costa superoexterna remote et minute vel minutissime serrata; tuberculu?n 
prosternale rectum, conicum vel cylindricum, apice rotundato, interdum truncato an- 
gulis rotundatis; elytra alseque completa, apicem abdominis attingentia vel superantia. 
Genotypus: Desertaria cinnamomea Sjöst. 



Dispositio specierum. 

<s 

a. Alse ad basin sanguineae. lepida Walk. 

aa. Alae ad basin citrinse. fasciata Sjöst. 

? 
a. Alae ad basin roseae: elytra 36 — 38. cinnamomea Sjöst. 

aa. Alae ad basin brunneo-flavae, interdum rubescentes. 
b. Femora postica extus fasciis nigris nullis. 

c. Pronotum medio vitta pallida nulla; elytra 35 — 36 mm. conspersa Sjöst. 

cc. Pronotum medio vitta pallide flava; elytra 30 mm. flamma n. sp. 

bb. Femora postica extus fasciis nigris duabus valde distinctis; elytra 27—30 mm. lepida Walk. 

aaa. Alae ad basin citrinse. 

b. Fovea suprafastigialis glabra; ruguli pronoti minus elevati. 

c. Tibise posticae testaceas, intus levissime rubro adumbratae, 16 — 17,5 mm; fascia postica femorum 

posticorum subtus modo in area externa indicata. fasciata Sjöst. 

cc. Tibise postica? intus rubra, 12 — 14,5 mm; fascia postica femorum posticorum subtus in area 

externa et interna distincta. longirugosa n. sp. 

bb. Fovea suprafastigialis granulosa; ruguli pronoti valde elevati; tibise posticae distincte fusco-violaceae. 

violaceipes n. sp. 

Desertaria cinnamomea Sjöst. — Taf. 10, Fig. 9. 
Desertaria cinnamomea Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 42, ^ (1920). 

$: Facies valde rugosa; costa frontalis os versus sensim leviter ampliata, sub 
ocello vix perspicue contracta, medio sulcata; costje laterales altae, subrectse; fastigium 
supra excavata carinula nulla, marginibus anticis rectis angulum subacutum rotun- 
datum formantibus, marginibus lateralibus retrorsum leviter convergentibus; cavum 
postice apertum; vertex valde rugosus; antennce filiformes capite pronotoque multo 
longiores, flavidse, extus fuscse; tuberculum prosternale rectum, conicum, apice lato 
rotundato; pro?wtum rugosum prsesertim supra rugulis brevibus irregularibus, lobo 
postico impresso-punctato; carinan mediana gracilis sed valde perspicua, sulcis tribus 
secta, sulcus posticus paulo post medium pronoti situs; carinse laterales nullse; margo 
anticus leviter curvatus, lobus posticus non elevatus, margine late curvato leviter 
angulariter compresso, apice leviter emarginato; margo inferior medio angulum obtusum 
valde rotundatum formans, parte antica magis ascendente medio leviter incurva; 
costa3 femomin posticorum glabrce, superomedia et superoexterna remote serratae; 
media in spina sat longa terminata; lobi geniculares lati, breves, valde rotundati; 
spinse tibiarum posticarum extus et intus 9; lobi metasternales valde distantes. 

Rufo-cinnamomea, subtus cum abdomine brunneo-f lavida; elytra opaca, colore 
corporis, tota fusco sparsa; alse hyalinse levissime flavo adumbratse nervis fuscis, basi 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3- 169 

roseee; femora postica area interno media et inferointerna fusco-rubra, supra fasciis 
duabus latis parum perspicuis; tibise posticae violaceo-rufse, extus ut tarsi flavidae. 

?: Long. c. elytr. 47 — 49, corp. 40, ant. 15, pron. 8,5 — 11, elytr. 36 — 38, fem. 
post. 20—22, tib. post. 17—18 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 7 ? typ. Mus. Stock- 
holm. — Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ Brit. Museum. 

Femina ex Hermannsburg nonnihil minor et magis fusco conspersa, antennis 
infuscatis. 

Long. c. elytr. 40, corp. 38, pron. 7, elytr. 31, fem. post. 18, tib. post. 14 mm. 

An species distincta? 

Desertaria conspersa Sjöst. — Taf. 10, Fig. 10. 
Desertaria conspersa Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 43, ^ (1920). 

?: Speciei prsecedenti similis sed obscurior, brunneo-flavida, rufescens vel nigres- 
cens, magis fusco-sparsa, alis basi brunneo-flavidis nec sangnineis, area internomedia f. p. 
flavida maculis magnis duabus nigris nec tota fusco-rubra, area inferointerna flavida 
margine interno anguste rubro nec tota fusco-rubra, tibiis posticis intus et supra 
leviter rubro adumbratis nec fortiter rubris facillime differt. Pronotum ut in specie 
prsecedente margine postico levissime emarginatum nec distincte rotundatum et supra 
cum vertice valde rugosum, rugulis brevibus, irregularibus. 

?: Long. c. elytr. 45—47, corp. 38, ant. 13 — 14,5, pron. 8—9, elytr. 35—36, 
fem. post. 20—20,5, tib. post. 16.5 — 17 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2 $ typi; N.S.Wales: 
Montalivet 1 ?, Mus. Stockholm. — Queensland: Bowen (Mus. Godeffr.) 1 ? Mus. 
Hamburg. — Baudin P. 1 ? Brit. Museum. 

Desertaria flamma n. sp. — Taf. 10, Fig. 11. 

$: Testaceo-brunnea; caput et pronotum supra vitta lata per marginem in- 
feriorem elytrorum fere ad apicem producta pallide flava; metazona pronoti rugulis 
sparsis nigris, margine postico maculis nigris, medio leviter exciso; elytra opaca basi 
brunnea sparse et minute fusco maculata, extus venis partim brunneis; campus mar- 
ginalis infra medium leviter ampliatus; alae apice subhyalinse nervis fuscis, reliqua 
parte brunneo-flavo tincta; femora postica extus fusco-brunnea, partim leviter flavida, 
supra fasciis latis tribus fuscis levissime indicatis; area internomedia f. p. nigra collo 
flavido; area inferointerna rubro-nigra; tibiae posticse violaceo-rubrse annulo ante- 
basali pallido, extus magis testacese; spinse albidae apice nigro. 

? : Long. c. elytr. 40, corp. 36, pron. 7, elytr. 30, fem. post. 16,5, tib. post. 
14 mm. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 $ t}'p. Brit. Museum. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62 N:o 3 22 



170 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Desertaria lepida Walk. — Taf. 10, Fig. 14, 14 a. 

Caloptenus lepidits Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 709, N:o 67, J 1 (1870); Exarna lepida 
Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 443, N:o 3 (1910); Desertaria histrio Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 43, 
3 (1920). 

c?: Fusco-testacea; vitta mediana lata verticis et pronoti ut campus axillaris elytro- 
rum flavida; abdomen Isete testaceum supra sanguineo adumbratum; femora postica 
nigra fasciis tribus albo-flavidis, antica extus latissima, intus brevis, incompleta; 
antennse totse flavidse; area inferointerna f. p. rubra; tibise posticse rubrae annulo vel ma- 
cula antebasali pallida instructa); spinae albidse apice nigro; tarsi flavidi ; elytra fusco 
testacea vel brunnea, campus axillaris flavidus; alse hyalinae apice flavido adumbratse, 
dimidio basali vel magis sanguineo; lobi metasternales distantes; cerci teeniformes 
apice deorsum curvati et leviter incurvi. 

cT: Long. c. elytr. 30—34, corp. c. 25, ant. 12—13, elytr. 22—25, pron. 5,5—6, 
fem. post. 14 — 15, tib. post. 10 — 12 mm. 

Patria. Australia (Haslar Hosp.) 1 c?, typ.; Ctr. Australia: Hermannsburg 
(Hillter) 1 c?, Brit. Mus. — N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2 c?, Mus. 
Stockholm. 

Kirby hat diese Art sehr irrefuhrend unter Exarna gestellt, welche Gattung 
sich u. a. dadurch auszeichnet, dass der Prosternalzapf an der Basis und an der 
Spitze gleich breit, und Fastigium mit deutlichen Foveolse versehen sein soll, was 
hier nicht der Fall ist. Im Brit. Museum konnte ich feststeilen, dass lepida mit histrio 
identisch ist. 

Das von Hermannsburg stammende ef hat kräftiger blotrot gefärbte Hinterfliigel, 
welche Farbe sich fast bis zur Spitze derselben verbreitet. 

Desertaria longirugosa n. sp. — Taf. 10, Fig. 12, 12 a. 

Sequenti similis sed fovea suprafastigiali glabra nec granulosa, tibiis posticis 
intus rubris nec violaceis, fasciis latis duabus supra femora postica ut apex femorum 
nigtis, distinctis, fascia postica quoque subtus distincta, rugulis pronoti minus elevatis, 
in lobo postico longioribus maxime differt. 

?: Long. c. elytr. 34, corp. 31, pron. 6, fem. post. 17, tib. post. 14 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Desertaria violaceipes n. sp. — Taf. 10, Fig. 13, 13 a. 

?: Fusco-testacea, rufescens; costae frontales nigro maculata?; fovea suprafasti- 
gialis granulosa nec glabra; vertex scaber; antennse flavidse; pronohim sparse nigro 
punctatum, antice levissime curvum, subrectum, postice supra leviter productum 
utrinque late emarginatum; pronotum supra rugosum rugulis irregularibus brevibus 
valde elevatis; carina mediana gracilis sed distincta sulcis tribus secta, inter sulcos 
paulo humilior, sulcus posticus in medio pronoti situs; tuberculum prosternale C}din- 
dricum, leviter compressum apice rotundato vel truncato angulis rotundatis; femora 
postica apice infuscato, supra fasciis duabus parum distinctis infuscatis; area inter- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 171 

nomedia ad fasciam secundam rubra, partim infuscata, collo flavido; area externo- 
media fasciis vel maculis nigris nullis, marginibus punctis sparsis nigris ornatis; femora 
subtus margine infero rubro excepto testacea; costa superomedia distincte, costa 
superoexterna levissime serrata; tibias posticse violacea?, extus magis testacea?, annulo 
antebasali lato pallido; elytra colore corporis, rainute fusco conspersa; ala3 hyalinae 
venis fuscis, ad basin flavse. 

?: Long. c. elytr. 32 — 37, corp. 30 — 31, ant. 9,5, pron. 6—7, fem. post. 15 — 18, 
tib. post. 12 — 14,5 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 4 $ typ., Brit. Museum et 
Mus. Stockholm. 

Desertaria fasciata Sjöst. — Taf. 10, Fig. 15—16. 
Desertaria fasciata Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 43 (1920). 

$: Fröns leviter rugosa; crista frontalis sub ocelio leviter sulcata, os versus 
sensim leviter ampliata, inter antennas impresso-punctata; fastigium supra impressum 
carinula nulla, marginibus anticis angulum subrectum formantibus, marginibus latera- 
libus subparallelis, impressio postice aperta; vertex scabriusculus carina vix indicata; 
antennce filiformes longitudine capiiis pronotique; pronotum supra levissime rugosum 
rugulis permultis brevibus irregularibus, utrinque et in lobo postico paulo longioribus; 
lobus posticus impresso-punctatus, latera pronoti inter sulcosfere glabra; carina mediana 
subtilis sulcis tribus secta, sulcus posticus in medio pronoti situs, sulcus anticus brevior; 
carina? laterales rugis interruptis leviter vel vix indicatee; margo anticus subcurvatus, 
margo posticus late curvus utrinque leviter compressus ; tuberculum prosternale rectum, 
cylindricum, apicem versus vix angustatum apice late rotundato, ab antico posticoque 
nonnihil compressum; lobi metasternales valde distantes; costa superomedia femorum 
posticorum remote et minute serrata. 

ef: valde minor, pronotum levissime modo rugosum, inter sulcos glabrum; tuber- 
culum prosternale magis compressum, antice fere planum; cerci tseniformes, apice 
deorsum curvo, attenuato, leviter incurvi. 

Sordide testacea, ef dilutior; antennas tota? flavidse (?), in ef postice infuscatae; 
elytra plus (?) minusve (ef) brunneo adumbrata, margine axillari flavido; ålas hyalinae 
apice venis fuscis, ad basin citrinse; femora postica läste flavida; area internomedia 
dimidio anteriore nigro, margine inferiore in $ rubro limbato, dimidio posteriore flavido 
medio fascia nigra, in ef annulum formante, apice macula nigra; supra fasciis tribus 
latis fuscis, postica in apice; tibias posticas pallidas, dimidio circiter apicali in ef 
coeruleo-griseo, in $ levissime rubro adumbrato, basi annulo lato albido, in ef utrinque 
annulo nigro, in $ latere interno modo nigro terminato; spinas albidas apice nigro 
vel rufo, extus 8—9, intus 10 — 11. 

ef: Long. c. elytr. 27, ant. 10, pron. 5, elytr. 20, fem. post. 13. tib. post. 11 mm. 

?: Long. c. elytr. 37—41, ant. 10, pron. 7—7,2, elytr. 28—30, fem. post. 19— 19 ; 5, 
tib. post. 16 — 17,5 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 ef 2 $ typ. Mus. 
Stockholm. 



172 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Gen. Peakesia Sjöst. 

Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 18, 44 (1920). 
Genotypus: Peakesia straminea Sjöst. 

Dispositio specierum. 

a. Alse hyalinse vel ad basin leviter flavo adumbratse. 

b. Elytra apicem femorum posticorum attingentia vel superantia. 

c. Tibise posticae fusco-violacese; cerci compressi, taeniformes, leviter incurvi, apicem versus vix angu- 
stati, apice rotundato. coeruleipes Sjöst. 

cc. Tibise posticse rubrse. 

d. Tibise posticse violaceo-rubrse. 

x. Major; supra lsete brunnescente flavida vel straminea; tuberculum prosternale cylindricum 

apice rotundato; elytr. 17 mm. straminia Sjöst. 

xx. Minor; supra rufotestacea; tuberculum prosternale cylindricum ab antico posticoque leviter 

sed distincte compressum apice late rotundato; elytr. 12 — 14 mm. nana n. sp. 

dd. Tibise posticse corallinse. 

x. Area inferointerna femorum posticorum flavida; antennas testacese, longitudine femorum 

posticorum; elytra 20 mm; cerci tseniformes, dimidio circiter apicali deorsum curvato 

apice angustato-rotundato. rubescens Sjöst. 

xx. Area inferointerna femorum posticorum sanguinea; antennse fuscse, femoribus posticis multo 

breviores; elytra 18 mm; cerci valde compressi, breves, paulo longiores quam latiores, 

apice lato breviter incurvo. brunnea White. 

ccc. Tibise posticse pallide ochracese. hospita Bol. 

bb. Elytra abbreviata, apicem femorum posticorum non attingentia. 

c. Costae laterales pronoti rugis leviter sed distincte indicatse. parvipennis n. sp. 

cc. Costa? laterales pronoti nulke. cervina n. sp. 

aa. Alse tota? fulvescentes. 

b. Cerci apicem versus leviter angustati, apice levissime decurvi; carinse laterales pronoti rugis sat distincte 
indicatse. pictipes Stål. 

bb. Cerci tseniformes apice valde incurvo, compresso et distincte decurvo; carinae laterales pronoti nullse. 

affxnis n. sp. 

? 

a. Alse hyalinse vel ad basin leviter flavo vel rubro adumbratse. 

b. Elytra apicem femorum posticorum attingentia vel superantia. 

1. Tibiae posticae fusco-coerulese, annulo antebasali pallido. 1 coeruleipes Sjöst. 

2. Tibise posticae totse corallinse annulo antebasali pallido nullo; elytr. 26—30 mm. brunnea White. 

3. Tibise posticae violaceo-rubrse, vel rubro adumbratse, annulo antebasali pallido. 

o. Spinse tibiarum posticarum albidae apice nigro. 

x. Femora postica intus pallide testacea nigro fasciata, colore rubro nullo. 

straminea Sjöst. 
xx. Femora intus plus minusve rubra. 

y. Area internomedia maxima parte rubra, collo flavo; area inferointerna parte interiore 
rubra; alse basi flavo adumbratse; margo auticus fastigii curvus nec angulatus. 

puella n. sp. 

yy. Dimidium anterius arese internomedise femorum posticorum nigrum vel infuscatum, vel 

flavida macula magna nigra, subtus leviter rubro limbatum. 

$. Pronotum postice 6 — 6,3 mm latum; elytra opaca fusco adumbrata et leviter 

sparsa; dimidium anterius arese internomedise femorum posticorum totum nigrum, 

vel flavidum maculis duabus magnis nigris, subtus violaceo-rubro limbatum; 

margines anteriores fastigii angulum leviter obtusum vel subrectum formantes. 

vitripennis n. sp. 



Conf. quoque P. palliata p. 179; in ex. typico pedes postici desunt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 173 

$ 5 . Pronotum ut caput gracilius, postice 4— 5 mm latum ; elytra magis rufo-brunneo 

adumbrata; dimidium anterius arere internomedise femorum posticorum fuscum 

extus macula nigra, margine inferiore violaceo-rubro limbatum; margines ante- 

riores fastigii angulum acutiorem formantes. nana n. sp. 

oo. Spinae tibiarum posticarum brunneo-flavescentes, ssepe rubescentes, apice nigro. 

ferruginea n. sp. 
4. Tibiae posticae toto laete testaceae, annulo antebasali nullo. 

x. Pronotum rugis gracilibus elongatis prsesertim in lobo postico levissimc scabrum; tuber- 

culum prosternale ab antico posticoque valde compressum, retrorsum angustatum apice 

ieviter emarginatum. mediocris n. sp. 

xx. Pronotum rugis vel tuberculis elongatis elevatis nigro limbatis valde scabrum; tuberculum 

prosternale cylindricum Ieviter compressum apice rotuudato. scabra n. sp. 

bb. Elytra abbreviata apicem femorum posticorum uon attingentia. 

c. Costae laterales pronoti Ieviter sed distincte indicatse. parvipennis n. sp. 

cc. Costae laterales nullaa. cervina n. sp. 

aa. Alae tota? fulvescentes. pictipes Stål. 

Peakesia straminea Sjöst. — Taf. 11, Fig. 1—2. 
Peakesia straminea Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 44 ^°. (1920). 

c??: Fastigium supra cavum, pentagonale postice apertum, glabrum, carinula 
nulla; vertex subglaber vel glaber carinula brevi vix perspicua; pronotum antice sub- 
rectum postice late curvatura, carina media subtilis, sulcis tribus secta; sulcus posticus 
paulo post medium situs; carinse laterales utrinque ruga interrupta, prsesertim in lobo 
antico sat perspicua, indicatae; pronotum supra rugulis irregularibus Ieviter scabrum ; 
lobus posticus minus rugosus impresso-punctatus; tuberculum prosternale rectum, 
cylindricum apicem versus vix angustatum, apice rotundato; costa superoexterna 
femorum posticorum glabra, media serrata postice in spinam acutam producta; lobi 
metasternales in J paulo in $ valde distantes; cerci $ taeniformes, brevissimi, apice 
rotundato nigro incurvo. 

Pallide testacea; pronotum supra utrinque vitta obscura plus minusve perspicua 
interdum evanescente; antennen filiformes Ieviter compressse, interdum rubro adum- 
bratae; femora postica apice infuscato vel nigro, area superointerna et internomedia 
fasciis latis tribus; fascia antica parva maculiformis; tibise posticse violaceo-rufse, 
basi annulo lato albido subtus macula nigra; tarsi subtus flavidi; elytra immacu- 
lata. venis et venulis infuscatis vel brunneis, campus axillaris totus pallide flavus; 
in c? quoque area costalis pallide flava; ala? hj^alinae apice venis fuscis, basi citrino 
adumbrataB venis pallidis. 

cT: Long. c. elytr. 24, pron. 4.2, ant. 8, elytr. 17, fem. post. 11, tib. post. 9,5 mm. 

?: » 34, » 6 , > 10, » 24, » 16, » 14 * 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2^2$ typ. Mus. 
Stockholm. 

Habitu Desertarice fasciatce valde similis. 

Peakesia coeruleipes n. sp. — Taf. 11, Fig. 3 a, 3 b, 4, 4 a. 

ef?: Sordide testacea, subtus pallidior, facies plus minusve nigro-punctata; an- 
tennae testaceae; area internomedia femorum posticorum sanguinea, externa inter scutos 
punctis parvis nigris; area infero-externa et -interna pallide flavidse, immaculatse; 



174 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

femora supra punctis nigris et faciis tribus latis nigris vel infuscatis interdum indi- 
stinctis, apice nigro (c?), vel plus minusve infuscato extus partim testaceo ($); tibice 
coerulea3 basi intus macula rubra, annulo anteapicali lato pallido; spina3 extus 8, 
intus 9, albse apice nigro; tarsi supra coerulei; elytra colore corporis, interdum vix 
conspicue minutissime fusco-sparsa margine axillari interdum pallidiore, immaculato; 
alse hyalinse apice infuscatse, basi plus minusve flavo adumbratse. 

cT: Segmentum ultinum dorso in medio bidentatum; lamina supraanalis apice 
utrinque emarginata; cerci multo longiores quam latiores, sensim leviter angustati, 
apice incurvi vix acuminati, apicem laminse analis subattingentes; antennse capite 
pronotoque evidenter longiores; lobi metasternales distincte distantes. 

? : Lobi metasternales valde distantes ; antennse capite pronotoque subsequi- 
longse. 

c?: Long. c. elytr. 24 — 27, ant. 11, pron. 4 — 5, elytr. 17 — 19, fem. post. 12—14, 
tib. post. 10 — 11,5 mm. 

? : Long. c. elytr. 32—34, ant. 9—9,5, pron. 6—7, elytr. 22—25, fem. post. 
16—18, tib. post. 13-15 mm. 

Patria. Queensland: Peak Downs (Mus. Godeffr.) 1 <$ 3 ? typ. Mus. Stock- 
holm. — Peak Downs (M. G.) ef? Mus. Hamburg. 

Peakesia hospita Bol. — Taf. 11, Fig. 5. 
Stropis hospita Bol., Ann. Mus. Genova XXXIX, p. 93 J 1 (1898). 
Patria. N. S. Wales: Överland (Beccari) 1 ef typ. Mus. Genova. 
Mit P. coeruleipes Sjöst. verwandt. 

Peakesia brunnea White. — Taf. 11, Fig. 6—7. 

Calliptamus brunnens White, Grey Journ. Exped. Australia II, p. 470 $ (1841); Caloptenns brunncus 
Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 708, N:o 64 (1870); Stropis brunnea Kirby, Cat. Orth Locust. p. 438 
(1910); Acridium aliennm Walker, Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 634, J 1 (1870); Finot, Ann. Soc. Ent. 
France LXXVI, p. 317 (1907); Stropis rufipes Stål, Bill. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, Afd. 4, p. 65, 
N:o 2 J 1 $ (1878); Kirby, 1. c, p. 438; Cirphula pyrrliocnemis (nec Stål) Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 439 
(1910). 

ef: Peakesia rubescens Sjöst. colore et statura sat similis sed area inferointerna 
femorum posticorum sanguinea nec flavida, antennis fuscis nec testaceis et multo 
brevioribus, cercis brevissimis, latis, compressis, antrorsum sensim angustatis apice 
rotundato, breviter incurvo, nec fere apicem abdominis attingentibus, tseniformibus, 
decurvis, fastigio supra impresso subheptagonali nec subpentagonali facillime differt. 

?: Facies leviter rugosa; costa frontalis os versus leviter ampliata, medio sulcata, 
lateribus ante labrum evanescentibus, inter antennas planiuscula crebre et grosse 
impresso-punctata, basi valde angustata; fastigium supra impressum carinula nulla 
marginibus elevatis, anticis rectis angulum subacutum apice rotundato formantibus, 
lateralibus parallelis, impressio postice aperta ut vertex plus minusve rugosa; antennoe 
filiformes leviter compressse capite cum pronoto subsequilongse ; pronotum antice medio 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 175 

distincte curvum, lobus posticus leviter productus margine postico rotundato utrinque 
compresso; carina mediana gracilis sed toto distincta sulcis tribus secta, sulcus posticus 
paulo post medium situs; lobus anticus leviter reticulato-rugosus, lobus posticus rugulis 
longitudinalibus brevibus vel sublongis distinctis ornatus; tuberculum prosternale 
cylindricum, apicem versus vix angustatum apice rotundato, ab antico posticoque 
leviter compressum, postice magis compressum; intervallum loborum mesosternalium 
leviter elongatum, medio leviter rotundato-contractum; lobi metasternales sublate 
distantes; costa superomedia femorum posticorum leviter et remote serrata, postice 
in spinam parvulam producta, ceterse glabrse; tibiae posticce extus spinis 8, intus 
spinis 9 armatse. 

Fusco-testacea, brunnescens vel rufescens, subtus magis flavescens; elytra colore 
pronoti interdum minute fusco maculata; alse hyalinse apice fusco, antice et apice 
nervis fuscis, interdum leviter infuscatse; antennse fusco-testacese ; area internomedia 
femorum posticorum rubronigra, area inferointerna rubra; femora postica prsesertim 
intus apice infuscato; tibise posticse ut in ef totse corallinse ima basi nigrse, spinse 
nigrse basi violacese. 

? (typ. brunnens): Long. c. elytr. 37, corp. 33, ant. 11, elytr. 27, fem. post. 11.5, 
tib. post. 14.5 mm. 

ef (typ. alienum): Long. c. elytr. 27, corp. 22, ant. 8, elytr. 18, fem. post. 12,5, 
tib. post. 11 mm. 

ef (typ. rufipes): Long. c. elytr. 23,5, corp. 21, pron. 4.5, elytr. 16, fem. post. 11, 
tib. post. 9 mm. 

?: Long. c. elytr. 38 — 41, corp. 30—37, ant. 10, pron. 7—8, elytr. 26—30, 
fem. post. 17—19, tib. post. 15 — 16,5 mm. 

Patria. King Georg's Sound (G. Grey) ? typ. brunnens; Swan River (Ric- 
hardson) et Australia $$ compl. ; N. S. Wales (Froggatt) 1 $; Australia (Dämel) 
ef typ. alienum, Brit. Museum. — Australia (Verreaux) 4 ? Mus. Paris et Stockholm. — 
Sydney (Dämel) ef? typ. rufipes; N. S. Wales (Thore y) 1 $, coll. Brunner, Mus. Wien. 

Kirby hat Acridium alienum Walk. unrichtig als Synonym unter Cirphula 
pyrrhocnemis gestelit. Die ef ef dieser beiden Arten sind in der Grösse und plastisch 
sehr verschieden, pyrrhocnemis vi el kleiner, wenn auch in der Farbe sehr ähnlich. 
Beim Studium der Typen im British Museum ging hervor, dass A. alienum das ef 
des Calliptamus brunnens White ? (Peakesia brunnea) ist. Da die Arbeit, vvo brun- 
nens beschreiben worden ist (o. c), vielleicht nicht allén so leicht zugänglich ist, habe 
ich hier oben, nach den vorliegenden Exemplaren, eine neue Beschreibung des ? 
geliefert. Mit brunnens White ist auch Stropis rufipes Stål wie die vorliegenden Typen 
zeigen identisch; ich habe die Type ef und ein zusammen mit ihm empfangenes $ 
derselben Art von Wien zur Ansicht gehabt. 

Die Originalbeschreibung stimmt nicht völlig mit der Type. Nicht die Hinter- 
fliigel (alse), sondern die Deckfliigel (elytra), sind dunkel zimmtbraun, und die Hinter- 
schienen sind nicht »cinnabarinis», sondern korallrot. 



176 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 



Peakesia puella n. sp. 



$: Facies infra ocellum leviter rugosa; costa frontalis medio sulcata, basi tere- 
tiuscula impresso-punctata, ad ocellum et basi angustata; fastigium supra impressum 
margine antico curvo, marginibus lateralibus rectis, subparallelis; pronotum antice 
subrectum utrinque levissime incurvum, postice late curvum utrinque leviter in- 
curvura ; pronotum supra valde rugosum, rugis sa?pe longitudinalibus; carina mediana 
gracilis sed tota distincta sulcis tribus secta, sulcus posticus distincte post medium 
situs; carina? laterales rugis plus minusve interruptis sat distincta?; latera pronoti 
distincte sed levius rugosa, in lobo postico quoque impresso-punctata; margo inferior 
pronoti medio leviter productus, parte anteriore recta, leviter incurva, ascendente; 
tuberculum prosternale cylindricum, non attenuatum, apice late rotundato, ab antico 
posticoque sat compressum ; lobi metasternales valde distantes; lobus genicularis 
externus femorum posticornm apice late rotundato, internus levissime angustato. 

Fusco-testacea, grisescens; facies ut pronotum nigro punctata; costa? frontales 
nigro maculata?; femora postica apice infuscato intus nigro, supra fasciis duabus 
infuscatis leviter indicatis; margines area? externomedia? nigro punctati; area inter- 
nomedia rubra parte superiore leviter infuscata, collo flavido; femora subtus flavida 
area inferointerna margine interiore distincte rubra; tibia? postica? rubra?, extus basi 
leviter testacea? fusco punctata?, annulo antebasali, extus extincto, albo-flavido; elytra 
opaca nervis testaceo-fuscis basi magis infuscata; ala? hyalina? nervis nigris, basi 
flavo adumbrata?. 

?: Long. c. elytr. 34, corp. 32, pron. 7,2, elytr. 24, fem. post. 17, tib. post. 
14,2 mm. 

Patria. N. Queensland: Inkerman, Townsville (Stalker) 1 ? typ. Brit. Museum. 

Peakesia vitripennis n. sp. — Taf. 11, Fig. 8. 

?: Facies leviter rugosa; costa frontalis basi excepta sulcata, os versus sensim 
ampliata, supra os e vanescens; costa? laterales subrecta? ad antennas incurvse; fasti- 
gium supra impressum, carina mediana nulla, impressio pentagonalis postice aperta, 
marginibus anticis rectis angulum leviter obtusum vel subrectum formantibus, mar- 
ginibus lateralibus subparallelis; antennce lineares, vix compressa?; pronotum supra 
antice leviter curvum, postice late curvum utrinque leviter incurvum ; pronotum 
supra rugulis irregularibus distincte vel valde rugosum, rugis in lobo postico partim 
elongatis; carina mediana gracilis, distincta, sulcis tribus secta, sulcus posticus vix 
post medium situs; carina? laterales rugis elongatis interruptis sat indicata?; latera 
pronoti leviter modo rugosa, in lobo postico quoque impresso-punctata; tuberculum 
prosternale rectum, cylindricum, leviter angustatum, apice late rotundato, ab antico 
posticoque leviter compressum, antice subplanum; intervallum loborum mesosternalium 
transversum marginibus rectis; lobi metasternales valde distantes; lobi geniculares 
externi femorum posticorum apice late rotundato, interni levissime angustati; tibiae 
portica? extus 8, intus 9 spinosse. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 177 

Griseo-testacea, interdum leviter rufescens, subtus Isete f lavida; costa3 frontales 
ut interdum facies et pronotum nigro punctatas; femora postica apice fusca vel nigra, 
supra fasciis duabus latis fuscis in aream internomediam distincte nigris transien- 
tibus, antica interdum dimidium anticum areoe occupante, ut postica margine inferiore 
violaceo-rubro determinata; tibipe posticas ut tarsi violaceo-rubrre, extus ad basin 
testaceo adumbratas et fusco punctatas, annulo antebasali, extus obliterato, lato, 
albido; spinas albas apice nigro. 

?: Long. c. elytr. 34, ant. 10 — 11, pron. 7 — 7.2, elytr. 24 — 25, fem. post. 16 
— 17, tib. post. 13,7 — 14 mm. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) ??, typ. Brit. Museum et Mus. 
Stockholm. 

Peakesia nana n. sp. — Taf. il, Fig. 9—10. 

$: Facies infra ocellum leviter rugosa; costa frontalis os versus sensim leviter 
ampliata ad ocellum impressa, glabra, supra ocellum leviter et minute impresso- 
punctata; fastigium supra impressum medio carinula nulla, marginibus anticis rectis 
angulum leviter acutum apice late rotundato formantibus; marginibus lateralibus 
retrorsum leviter convergentibus; impressio postice aperta; vertex leviter rngosus; 
pronotum antice subrectum utrinque late et levissime incurvum, postice leviter pro- 
ductum apice late rotundato utrinque leviter compressum; pronotum rugulis irre- 
gularibus scabrum, rugis in lobo postico saspe elongatis; carina mediana gracilis sed 
tota distincta sulcis tribus secta; sulcus posticus paulo post medium situs; carinas 
laterales rugis interruptis sat distincte indicatas; latera pronoti minus scabra, sub- 
glabra, lobo postico crebre sed leviter impresso-punctato et leviter granuloso-rugoso; 
margo inferior pronoti medio rotundato-productus, dimidio anteriore leviter incurvo, 
ascendente; tuberculum prosternale rectum, cylindricum, leviter angustatum apice 
late rotundato, ab antico posticoque leviter compressum; lobi metasternales distantes. 

J 1 : Multo minor, parvulus; facies subglabra; costa frontalis medio magis sul- 
cata; pronotum minus rugosum; lobi metasternales minus distantes; antennas paulo 
longiores; cerci tseniformes, antrorsum leviter angustati, apice supra curvo, leviter 
incurvo, nigro limbato, abdomine breviores. 

cf$: Rufo-testacea subtus magis flavida; antennce filiformes vix compressas, 
supra läste testaceae subtus rubro-adumbratae vel totas flavidas; elytra colore pronoti 
apice dilutiore, maculis sparsis fuscis parvis vix vel distinctius indicatis; campus 
axillaris interdum pallidus; ålas h3^alinas apice venis fuscis, basi interdum flavo adum- 
bratas; femora postica subtus läste flavida, area internomedia maculis duabus magnis 
nigris subtus violaceo-rubro terminatis, femora intus basi supra macula parva nigra; 
femora supra fasciis duabus infuscatis apice nigro vel fusco; lobi geniculares in $ 
extus pallidi; tibias posticas, ut tarsi, violaceo-rubras, annulo antebasali albo, basi 
nigra violaceo maculata. 

cT: Long. c. elytr. 18—20, corp. 16—17, ant. 8—9, pron. 3,3— 3 ; 5, elytr. 12— 
14, fem. post. 10— 10 ; s, tib. post. 7—8 mm. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 23 



178 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRAL1CA. 

?: Long. c. elytr. 28-31, corp, 24—31, ant. 11, pion. 5—6, elytr. 21—23, 
fem. post. 15 — 15.5, tib. post. 12 — 13 m. m. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) 7 ef, 10 ?, typ., Brit. Museum et 
Mus. Stockholm. 

Peakesia rubescens n. sp. — Taf. 11, Fig. 11, Ila. 

J 1 : Costa frontalis tota sulcata, glabra, marginibus elevatis, ab ocello os versus 
sensim divergentibus, costa? laterales cum illis parallell, intervallo subglabro, levis- 
sime rotundato-rugoso; fastigium supra valde impressum, glabrum, pentagonale, ca- 
vura postice apertum ; vertex scaber, inter oculos carina brevi gracilique instructus; 
latera capitis glabra; pronotum postice leviter ampliatum; margo anticus leviter cur- 
vatus, lobus posticus paulo productus, apice rotundato, impresso-punctatus, superne a 
latere visus levissime elevatus; carina media gracilis sulcis tribus secta, sulcus posticus 
post medium situs; area media pronoti rugulis irregularibus leviter scabra, ruga? 
laterales subdistincta», interruptre, incurva\ intervallo postice ampliato; margo inferior 
pronoti leviter productus, late curvatus, dimidio antico recto, ascendente; spina proster- 
nalis recta, subcrassa, conica apice rotundato; antennce lineares femoribus posticis 
a?quilonga?; lobi mesosternales subquadrati, leviter transversi, angulo postico valde 
rotundato, intervallo antrorsum leviter angustato, lobis subsequali; lobi metasternales 
valde distantes; carina superomedia femorum posticorum remote serrulata, apice in 
spinam parvam producta, cetera? glabra?; lobi geniculares rotundati; elytra angusta, 
femora postica paulo superantia; ,seg?nentum abdominale ultimum supra fissum spinis 
duabus parvis; lamina supraanalis linguiformis marginibus leviter elevatis, medio 
antice et postice impressa; cerci ta?niformes, apicem abdominis non attingentes, di- 
midio circiter apicali deorsum curvato apice angustato-rotundato. 

Ferrugineo-fuscescens, latera capitis ut vertex et prozona pronoti nigro irrorata, 
subtus pallide f lavescens; antenna? tota? testacea?; pronotum supra medio in area 
clepsydriforme paulo rufescens; femora postica extus costis paulo rufescentibus, su- 
perne fasciis duabus distinctis nigris, apice nigro margine postico supra flavido; area 
internomedia f lavida sanguineo adumbrata, femora subtus pallide testacea; tibise 
postica?, ut tarsi, sanguinea? spinis apice nigris, basi nigra?; elytra colore pronoti, 
minute nebulösa, area axillaris pallidior, unicolor; ala? hyalina? apice inf uscata?, venis 
circiter dimidio basali pallidis. 

c?: Long. c. elytr. c:a 27, corp. 22, ant. 13, pron. 5.5, elytr. c:a 20, fem. post. 
13, tib. post. 11 mm. 

Patria. W. Australia: Cossack (Mjöberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 

Peakesia ferruginea n. sp. — Taf. 11, Fig. 12, 12 a. 

$: Facies leviter rugosa; costa frontalis os versus leviter ampliata, ab ocello antror- 
sum sulcata, sulco evanescente, inter antennas rotundata vix punctata ; costa? laterales 
recta? levissime undulata?; antennas, filiformes levissime compressa?; fastigium supra 
impressum, glabrum, carinula mediana nulla, marginibus anticis angulum apice valde 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 179 

rotundatum formantibus ; vertex rugulis singulis scaber ; pronotum rugulis altis in 
lobo antico brevioribus, irregularibus, in lobo postico subrectis valde scabrum ; latera 
pronoti leviter rugosa, in lobo postico magis rugosa, valde impresso-punctata et 
reticulata; carina mediana perspicua, hu milis, sulcis tribus secta, sulcus posticus 
medio situs; carina? laterales rugis indicatse; margo anticus pronoti supra leviter 
curvus, lobus posticus leviter productus, late rotundatus, supra utrinque leviter in- 
curvus, supra vix impresso-punctatus; margo posticus laterum pronoti subrectus 
leviter et late undulatus, margo inferior medio levissime et late productus, dimidio 
antico ascendente, angulus posticus leviter obtusus valde rotundatus, anticus obtusior 
et minus rotundatus; tuberculum prosternale rectum, crassum, leviter declive, antico 
posticoque compressum, apice latissime rotundato, basin versus plus minusve an- 
gustatum; femora postica subcrassa, margine superoexterno glabro, margine postico 
medio spinula subcrassa instructo; lobi geniculares late rotundati; tibise posticae extus 
spinis 8, intus 9; lobi metasternales late distantes, leviter infra foramina incurvi; 
elytra alseque perfecte explicatae. 

Supra furrugineo-brunnescens, pronotum supra interdum magis ferrugineum, 
subtus cum abdomine tota brunneo-flavida, lucida; facies ut pronotum ssepe nigro- 
punctata, prsesertim margine postico pronoti punctis nigris remotis; antennpe testacese 
praesertim apice leviter infuscatse; femora postica extus pra?sertim in costis punctis 
nigris, supra maculis duabus indistinctis magnis nigris; apice femorum posticorum 
intus infuscato; area internomedia nigra fasciis duabus flavidis; area inferointerna 
fulva medio linea interrupta longitudinali fusca; tibiae posticse intus rufescente- 
testacea?, interdum fusco-rubrse vel nigra?, basi lucide nigra, extus testacese annulo 
lato fulvo; spinis ful vis apice nigro; elytra colore pronoti immaculata vel leviter et 
minute fusco-punctata; area axillaris magis f lavida, immaculata; alse hyalina? extus et 
antice nervis fuscis, apice leviter infuscato, dimidio circiter basali venis la?te flavis. 

? : Long. c. elytr. 36, corp. 34, pron. 8, ant. 9, elytr. 26, fem. post. 18, tib. 
post. 15 mm. 

Patria. Australia (Boucard) 3 $ typ. Mus. Stockholm. — Australia (Dey- 
rolle ded.) 2 $, coll. Brunner, Mus. Wien. 

1'oakesia palliata n. sp. — Taf. 11, Fig. 13, 13 a. 

?: Costa frontalis infra ocell um, et paulo supra, profunde sulcata, marginibus 
rectis, subparellelis, os versus levissime divergentibus, ad os productis, inter antennas 
planiuscula sparse impresso-punctata, basi leviter angustata, a latere visa sensim 
levissime curva; costa? laterales recta?; facies longo-rugosa; fastigium supra valde 
impressum, glabrum, elongatum, marginibus anticis angulum acutum apice valde 
rotundato formantibus; margines laterales retrorsum leviter convergentes ; vertex 
carina mediana gracili paulo in impressionem fastigii producta; gena3 rugosa?; regio 
postocularis glabra; antennce filiformes, leviter compressa?, quam caput et pronotum 
distincte breviores; pronotum antice medio leviter productum margine recto; lobus 
posticus magis productus margine curvo utrinque leviter compresso, toto impresso 



180 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

punctatus et ut lobus anticus rugosus; pronotum supra planiusculum sulcis tribus 
sat profunde sectum; carina mediana gracilis, carina? laterales plicis sat distincte 
indicata?; margo inferior pronoti medio rotundato-productus, raargo posticus rectus; 
tuberculum prosternale cylindricura, ab antico posticoque sat compressura apice late 
rotundato, retrorsum leviter angustatum; intervallum loborum mesosternalium sub- 
quadratum retrorsum ampliatum; lobi metasternales valde distantes; (pedes postici 
desunt). 

Infuscata; vertex et dorsum pronoti inter rugas laterales brunneo-flavida; an- 
tennas testaceEe apice leviter infuscata?; elytra opaca nervis fusco-brunneis, basi magis 
fusco-brunnea, extus fusco punctata, margine postico brunneo-flavido; ala? hyalina? 
nervis fuscis, ad basin opaca? nervis pallidis. 

$ : Long. c. elytr. 37, corp. 30, ant. 9, pron. 6,5, elytr. 28 mm. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier) 1 $ 
typ. Brit. Museum. 

Peakesia mediocris n. sp. — Taf. 18, Fig. 11. 

$: Costa frontalis non sulcata, a basi os versus sensim leviter ampliata, supra 
os evanescens, infra ocellum impressum, pra?sertim supra ocellum impresso-punctatum, 
punctis hic in lineis duabus positis; facies glabra; costa? laterales leviter curva?; costa 
subocularis ab oculis separata distincta; fastigium supra rotundate-impressum mar- 
gine antico curvo; carina mediana verticis gracilis dimidium impressionis non attingens; 
antennce filiformes parte basali leviter compressa?, quam caput et pronotum unita lon- 
giores; pronotum supra planiusculum, antice leviter curvum, postice leviter productum 
lateribus utrinque compressis vel levissime incurvis; lobus anticus leviter rugosus, 
carina? laterales rugis gracilibus utrinque in lineas positis leviter indicatse; carina 
mediana humilis, perfecta, sulcis tribus secta, sulcus posticus distincte post medium 
situs; lobus posticus supra minute impresso-punctatus, in lateribus crebre reticulatus, 
pra?sertim supra rugis elongatis sparsis instructus; margo inferior medio rotundato- 
productus; tuberculum prosternale ab antico posticoque valde compressum, latum, 
retrorsum angustatum, apice truncato medio leviter emarginato utrinque late rotun- 
dato; intervallum mesosternalium leviter elongatum, subquadratum, retrorsum leviter 
ampliatum; lobi metasternales valde distantes: costa superomedia femorum posticorum 
serrata postice in spinam acutam producta, costa? cetera? glabra?; tibia? postica? extus 
7 — 9, intus 9 — 10 spinosa?. 

Testacea subtus flavida; facies pra?sertim costa frontalis plus minusve nigro 
punctata; pronotum sparse nigro punctatum vel minute rotundato-maculatum; an- 
tenna? testacea? apice fuscas; femora postica supra minutissime nigro punctata; costa 
superomedia, supero- et inferointerna nigro maculata?; tibia? postica? flavido-testacea? 
spinis apice nigris; elytra opaca nervis testaceis, immaculata; ala? hyalina? nervis 
pallidis apice fuscis. 

$: Long. c. elytr. 30 — 31, corp. 27, ant. 10 — 11, pron. 6, elytr. 21—22, fem. 
post. 16,5 — 17,5, tib. post. 14 — 14,5 mm. 

Patria. N. Territory: Melvilie Isl., Bathurstlsl. (Hill) 2 $ typ. Mus. Stockholm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 181 

Peakesia scabra n. sp. — Taf. 11, Fig. ]4. 

?: Costa frontalis basi supra antennas excepta profunde sulcata, basi angustata, 
marginibus os versus leviter divergentibus, medio leviter incurvis, supra os evane- 
scentibus; costse laterales parte superiore leviter curvse, ante ocellos extinctse; facies 
et gense rugosa, regio postocularis glabra; jastigium supra profunde impressum, gra- 
nulosum, carina media nulla; margines antici recti angulnm acutum apice rotundato 
formantes, marginibus lateralibus sub parallelis; vertex scaber carina media leviter 
indicata; antennce mutillatse, ut videtur filiformes; pronolum antice leviter curvum, 
postice paulo productum marginibus utrinque leviter incurvis, apice late rotundato 
medio leviter compresso; pronotum lateribus inter sulcos exceptis sed prpesertim 
supra valde rugosum, rugis prsesertim in lobo postico ssepe rectis, elongatis; carina 
mediana gracilis, distincta, sulcis tribus secta, sulcus posticus paululo ante medium 
situs; margo inferior medio rotundate productus, antice ascendens et leviter incurvus; 
angulus inferoposticus subobtusus, valde rotundatus; luberculum prosternale cylin- 
dricum basi leviter ampliatum, ab antico posticoque valde compressum apice late 
rotundato; intervallum mesosternalium retrorsum distincte ampliatum; lobi metaster- 
nales valde distantes; costa superomedia femorum posticorum leviter serrata, postice 
in spinam acutam produeta, costa3 ceterae glabrse; lobi geniculares apice late rotun- 
dato; spina3 postica3 extus 8—9, intus 9—10 spinosae; elytra femora postica permulto 
superantia. 

Testacea, subtus pallidior; costse frontales nigro punctatae et maculatae; rugsc 
pronoti ssepe nigro limbatse; latera thoracis et femora postica extus nigro punctata; 
femora postica supra late trifasciata, lobi geniculares interni nigri; area internomedia 
apice excepto fusca; tibiae posticaa totse lsete testacea3 spinis apice nigro; elytra colore 
corporis leviter infuscata nervis lineis interruptis nigris sparsis; ala? opaca3 parte an- 
teriore hyalina nervis fuscis. 

$: Long. c. elytr. 32, corp. 26, pron. 6,5, elytr. 24, fem. post. 16, tib. post. 
13 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg 1 ? typ. Mus. Stockholm. 

Peakesia parvipennis n. sp. — Taf. 11, Fig. 15, 15 a. 

c?$: Antennm filiformes; pronotum crassum, antice subrectum, postice supra 
leviter productum, late curvatum et utrinque leviter incurvum; carinse laterales rugis 
gracilibus fere in lineam positis leviter indicatas, lobus anticus supra rugulis interruptis 
grosse reticulatus, lobus posticus valde impresso-punctatus rugis subrectis; inter- 
vallum inter sulcum secundum et tertium in medio pronoti situm; sulcus posticus 
medio leviter antrorsum curvatus; margines inferiores pronoti levissime curvati, di- 
midio anteriore recto, valde ascendente; tuberculum prosternale cylindricum, sub- 
crassum antico posticoque leviter compressum, vix attenuatum, apice late rotundato; 
lobi metasternales in ? valde in 3 minus distantes; spinae tibiarum posticarum extus 
8—9, intus 10; cerci c? brevissimi, triangulares; lamina supraanalis apice lobato. 



182 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Sordide testacea, facies ut pronotum pra?sertim supra in ? nigro-punctata; 
femora postica intus la? te testacea vel (ef) leviter sanguinea, supra fasciis duabus 
fuscis leviter indicatis, in area internomedia nigris et valde conspicuis, antica intus 
abbreviata, postica per aream internomediam perducta; femora postica apice infuscata 
vel nigra, intus basi superne macula nigra, costa inferoexterna nigro punctata; tibia? 
postica? violaceo- vel la?te sanguinea?, basi nigra, annulo antebasali lato albido ; elytra 
colore pronoti leviter fusco maculata, campus axillaris immaculatus; ala? hyalina? 
leviter rufo-flavo vel flavido adumbrata? antice venis fuscis. 

ef : Long. c. elytr. 19, corp. 23, ant. 10, pron. 5, elytr. 12, fem. post. 14, tib. 
post. 11 mm. 

?: Long. c. elytr. 31, corp. 34, pron. 7,4, elytr. 21,5, fem. post. 21, tib. post. 
18 mm. 

Patria. Queensland ef ? typ. Mus. Stockholm. N. Queensland (Stau- 

dinger) ef?, coll. Brunneb, Mus. Wien. 



Peakesia cervina n. sp. — Taf. 11, Fig. 16—17. 

ef?: Subcrassa; facies glabra vel leviter impresso-punctata; costa frontalis in 
? supra ocellum planiuscula ad basin leviter angustata, punctis impressis in lineas 
duas positis, sub ocello impressa deinde obliterata, in ef quoque supra ocellum 
maxima parte sulcata; fastigium supra impressum, glabrum, marginibus anticis rectis, 
angulum magis (ef) minusve (?) acutum apice rotundato formantibus; margines la- 
terales parallela?; vertex, ut latera capitis et gena?, glaber, carina mediana linea le- 
vissime indicata; antennai filiformes, ad basin vix compressa?; pronoium teres, re- 
trorsum leviter ampliatum, antice rectum, medio vix emarginatum, postice leviter, 
angulariter produetum, marginibus compressis apice late rotundato; lobus anticus 
leviter sed distincte et grossa? rotundato-reticulatus, lobus posticus supra subtiliter 
rugulosus et indistincte punctatus, in lateribus grosse impresso-punctatus; sulcus 
posticus multo post medium situs; margo inferior medio distincte rotundato-produetus; 
carina mediana in lobo antico subobliterata in lobo postico gracillima plus (?) minusve 
(ef) indicata; carina? laterales nullse; tuberculum prosternale rectum, cylindricum, an- 
gustatum; intervallum loborum mesosternalium valde transversum (?) vel elongatum 
(J 1 ), retrorsum leviter ampliatum; lobi metasternales valde (?) vel leviter distantes; 
femora postica subcrassa, costa superomedia serrata, apice in spinam parvam acutam 
produeta, costa? cetera? glabra?; lobi geniculares apice valde rotundati; tibia? postica? 
extus 7, intus 8 — 9 spinosa?; elytra apicem femorum posticorum non attingentia; 
cerci J 1 compressi, sensim leviter angustati, apice truncato parte inferiore incurvo. 

Testacea, subtus dilutior; elytra colore pronoti interdum leviter fusco con- 
spersa; ala? hyalina?; area internomedia femorum posticorum rubra; tibiöe postica? 
fusco-violacea? vel violaceo-rubra? basi testacea?, spina? alba? apice nigra?. 

ef: Long. c. elytr. 19—22, corp. 24—27, ant, 10—11, pron. 6, elytr. 12—15, 
fem. post. 13,5 — 14, tib. post. 10,5 — 11 mm. 



KUNGI.. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 183 

?: Long. c. elytr. 26—30, corp. 31-34, ant, 10, pron. 7—8, elytr. 16,5—20, 
fem. post. 17—18, tib. post. 13,5—14,5 mm. 

Biolog ie. Lebt nach Stalker in sandigem Terrain. 

Patria. N. Australia: Alexandria (Stalker) 2 ef 2 $, typ., Brit. Mus. et Mus. 
Stockholm. 

Statura et colore Rearce cinnamomecB Sjöst. valde similis sed forma antennarum 
et tuberculi prosternali facillime distinguenda. 

Peakesia pictipes Stål. — Taf. 11, Fig. 18, 18 a, 19. 

Stropis pictipes Stål, Bih: Svenska Vet, Akad. Bandi. Bd. 5, N:o 4, p. 65, N:o 3, 7 (1878): Kirbt, 
Cat. Orth. Locust. p. 438 (1020). 

Femina adhuc ignota mari colore simillima sed major, antennis brevioribus 
differt. 

cf$: Testaceo-brunnea, pronotum supra utrinque saspissime infuscatum; antennas 
testaceas, filiformes leviter compressse, medio levissime ampliatse, longitudine in ef 
magis, in $ minus dimidii elytrorum; femora postica extus et supra albo-flavida, 
fasciis tribus nigris valde distinctis, intermedia maxima; area internomedia et infero- 
interna ut tibise posticse cum tarsis sanguineae, tibia? annulo antebasali pallido parum 
distincto; elytra colore pronoti, immaculata, campo axillari paulo pallidiore; alae 
totas rubro-fulvescentes apice leviter infuscataé. 

ef: Long. c. elytr. 30, corp. 25, pron. 5, ant. 13, elytr. 22, fem. post. 15, tib. 
post. 12,5 mm. 

$: Long. c. elytr. 40, corp. 38, pron. 7, ant. 14, elytr. 31, fem. post. 19, tib. 
post. 16 mm. 

Patria. Queensland: Peak Down, ef? typi, Mus. Stockholm. — Peak Downs 
(Mus. Godeffr.) ef Mus. Hamburg. 

Peakesia affinis n. sp. — Taf. 11, Fig. 20. 

ef: Facies rotundate rugosa; costa frontalis os versus sensim leviter ampliata, 
medio leviter constricta, sulcata, inter antennas complanata, impresso-punctata, basin 
versus sensim angustata; facies a latere visa recta, declivis, fastigio rotundato; jasti- 
gium supra impressum, pentagonale, marginibus lateralibus retrorsum leviter conver- 
gentibus, carina mediana nulla; vertex antice scaber, carina leviter indicata; antennce 
filiformes leviter compressa?; pronotum antice subcurvum, postice magis curvatum 
utrinque leviter compressum, supra totum distincte rugosum; carina mediana humilis 
sulcis tribus parallelis distincte secta, sulcus posticus post medium situs; meso- et 
metazona lobi antici latitudine eadem, junctöe latitudine prozonas; carinse laterales 
nullae; tuberculum prosternale cylindricum apice rotundato; lobi metasternales sub- 
contigui; cerci tseniformes, incurvi, apice sublonge decurvo, angustato, acuminato, 
laminato-compresso. 



184 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTHALICA. 

Sordide testacea; abdomen flavidum supra le v i ter rubro adumbratum ; facies 
testacea, nigro punctata; antenna? testacea? subtus infuscata?; pronotum nigresoens, 
medio vitta lata flavida; elytra fusco-brunnea, extus magis brunnea, margine postico 
stramineo; ala? valde rufo-flavido adumbrata?, apice magis hyalina? nervis fuscis; 
1'emora postica extus et supra nigra fasciis tribus albidis, antica latissima extus ma- 
culam magnam nigro-variegatam formans, intermedia extus angusta sed valde distincta, 
supra latior, postica minima; area internomedia et inferointerna rubrse, illa antice 
supra nigrescens; lobus genicularis internus ruber; tibiae postica? rubra?. 

ef: Long. c. elytr. 28, corp. 26, elytr. 20, fem. post. 14, tib. post. 11 mm. 

Statura et colore P. pictipes simillima sed lateribus pronoti rugis longitudinalibus 
distitutis, vitta mediana flavida pronoti distincta, pronoto supra magis rugoso, elytris, 
alis pedibusque brevioribus, alis latioribus (11, resp. 8.5 — 9,5 mm), cercis apice longiore 
magis decurvo, differt. 

Patria. Queensland: Gayndah (Mus. Godeffr.) 1 ef typ. Mus. Hamburg. 

Percassa n. gen. 

(ef?): Facies valde rugosa; costa frontalis fere tota sulcata marginibus elevatis 
labrum versus sensim leviter divergentibus, in ? medio leviter constricta, ima basi 
compressa, non sulcata; jastigium paulo produetum, suba?quilongum ac latum, supra 
leviter impressum vel planiusculum, subpentagonale, marginibus anticis angulum plus 
(ef) minusve (?) acutum rotundatum formantibus, marginibus lateralibus retrorsum 
leviter convergentibus, carina mediana vix indicata, i m perfecta ; f oveola? verticis punctis 
grossis impressis indicata?; a?itennce filiformes, 19-articulata?, subcrassse, leviter com- 
pressa?, in ef capite pronotoque junctis, in ? pronoto suba?quilonga?; pronotum totum 
reticulatum, lobus posticus densius et pra?sertim in ? impresso-punctatus; pronotum 
cylindricum carinis lateralibus destitutum, carina media gracili sulcis tribus secta; 
margo anticus levissime curvus, lobus posticus leviter produetus, rotundatus, margine 
utrinque leviter incurvo; sulcus posticus post medium situs; elytra circiter longitudine 
pronoti, sublobiformia, campus axillaris horizontalis, vena analis crassa, reliqua pars 
elytrorum perpendicularis; tuberculum prosternale conicum, rectum angustatum, leviter 
declive; intervallum loborum mesosternalium leviter elongatum, retrorsum ampliatum; 
lobi metasternales evidenter distantes; costa? femorum posticorum glabrse, costa supero- 
media leviter et sparse serrata, apice in spina parva terminata; lobi geniculares valde 
rotundati; tibiae postica? supra in margine externo spina apicali nulla, extus spinis 8, 
intus 8 — 9; cerci ef recti, conici, retrorsum sensim angustati, abdomine breviores. 

Genotypus: Stropis rugifrons Stål. 

Percassa rugifrons Stål. — Taf. 12, Fig. 1—2. 

Stropis rugifrons Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, Afd. 4, p. ()C K N:o fi $ (1878): Knnnr. 
Cat. Orth. Locust. p. 438 (1910). 

ef (adhuc ignotus): Fusco-testacea vel dilutior, subtus magis brunneo-flavida, 

glabra; pedes antici viridescentes; campus axillaris elytrorum f lavescens, vena analis 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 185 

flava; campus marginalis et discoidalis infuscata vel nigra, parte anteriore rubescente; 
tibise posticae viridescentes, tarsi eum apice tibiarum rubri; spina3 flavidse apice nigro; 
lobi geniculares flavse; antenna3 testaceae vel leviter infuscatse. 

c?: Long. 21—23, ant. 8—9,5, pron. 5—5,8, elytr. 5—5,8, fem. post. 13—14, tib. 
post. 11 — 12 mm. 

?: Long. 30—45, ant. 9—10, pron. 8,8-10, elytr. 8—11, fem. post. 17— 20, tib. 
post. 16—18 mm. 

Patria. Victoria (Boucard) 1 $ typ., 1 ? N. Holland, coll. Brunner, Mus. 
Wien; — Victoria: Melbourne (v. Muller) J 1 Mus. Paris. — Victoria: Dandenong Ranges 
c??? Mus. Madrid. — Victoria: 2 <?, 2 ? Mus. Stockholm. 



Gen. Clepsydria Sjöst. 

Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 18, 46 (1920). 

Gen. Peakesim maxime affinis sed dorso pronoti magis rugoso, utrinque ruga 
vel carinula plus minus ve incurva sulcis interrupta terminato distinguenda. Inter- 
vallum carinarum externarum pronoti pra3sertim in ? postice quam antice latius; 
Fastigium supra apice valde impressum carinula nulla; tuber prosternale rectum, cylin- 
dricum ab antico posticoque paulo compressum apice late rotundato. 

Genotypus: Clepsydria histrio Sjöst. 

Clepsydria histrio Sjöst. — Taf. 12, Fig. 3, 3 a. 
Clepsydria histrio Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 46, J 1 ^ (1920). 

c?$: Facies rugosa; costa frontalis medio valde sulcata, lateribus ab ocello diver- 
gentibus ad os evanescentibus, costa inter antennas impresso-punctata; fastigium supra 
apice valde impressum, glabrum, carinula nulla; vertex subrugosus carinula parvula; 
antennce filiformes capite pronotoque subsequilongae (?) vel longiores (c?); pronolum 
antice late rotundatum, postice obtuse productum et in c? medio paulo in $ evidenter 
rotundate emarginatum, in $ praaterea utrinque subemarginatum ; pronotum medio 
sat rugosum utrinque carinula incurva, rugulis in lobo postico longioribus; carina 
dorsalis pronoti subtilis sulcis interrupta; intervallum medio sensim angustius postice 
quam antice prsesertim in $ latius; lobus posticus quam anticus paulo brevior; latera 
pronoti minus rugosa, proesertim in lobo postico et superne ad carinas in lobo antico 
dense impresso-punctata; intervallum loborum mesosternalium subquadratum retrorsum 
leviter ampliatum ; costa superomedia femorum posticorum serrata, costae ceterse 
glabraB; spinaB tibiarum posticarum intus 9—10, extus 9. 

c?: Segmentum ultimum abdominis superne di visum spinis duabus nigris; lamina 
supraanalis apice triloba, medio supra utrinque lobo parvo nigro; cerci compressi, 
circiter duplo longiores quam latiores, sensim leviter angustati, apice truncato, bre- 
viter bidentato, leviter incurvo, apicem laminse supraanalis non attingentes; lobi 
metasternales paulo distantes. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 24 



186 YNGVE SJÖSTEDT, ACR1DI0DEA AUSTRALTCA. 

? : major, lobi metasternales valde distantes. 

Lsete brunneo-testaeea, latera pronoti magis rufo-brunnea; pronoium supra medio 
inter carinas laterales incurvas pallidius, vittam flavidam vel rufescentem latam 
utrinque fusco terminatam formans; area internomedia femoruin posticorum nigra, 
plus minusve flavo flammata vel fasciata, infra ad carinam inferointernam rubra (ef?) 
vel area internomedia tota rubra (ef); dimidium interius arese inferointernse rubrum; 
femora extus et superne testacea, supra fasciis 2 — 3 plus minusve distinctis fuscis, 
apice fusco; tibice posticas tota? rubrse (ef) vel partim leviter flavescentibus ($), 
spina3 rubrse vel (?) basi pallidse, apice nigrse; tarsi supra rubrse (c?) vel violacese 
(?); elytra opaca, immaculata, nervis fuscis vel magis rufescentibus, prsesertim in J 1 
elytra ad basin fusciora; area axillaris tota la3te f lavida; alts hyalinse ad basin leviter 
(c?) vel vix (?) flavido adumbratse, nervis extus maxima parte alarum fuscis. 

J 1 : Long. c. elytr. 26 — 30, ant. 10, pron. 4,6 — 5.3, elytr. 19 — 22, fem. post. 
14 — 15. tib. post. 11 — 12 mm. 

$: Long. c. elytr. 45, pron. 8, elytr. 31, fem. post. 20, tib. post. 17 mm. 

Patria. N S. Wales: Sydney (Mus. Godeffr.) 1 c?, 1 ?,typ.; Queensland: Cooktown 
(Mjöberg) 1 <? Mus. Stockholm. — Misko (Mus. Godeffr.) 1 c? Mus. Hamburg. — 
N. Queensland: Inkerman, nr Townsville (Stalker) 1 ? Brit. Museum. 



Clepsydria fuliginosa n. sp. — Taf. 12, Fig. 4. 

Clepsydria fuliginosa Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 47, $ (1920). 

$: Fuliginosa; pronotum supra figura clepsydriformi postice ampliata utrinque 
nigro terminata pallidå; femora postica apice fusco supra fasciis tribus latis infuscatis 
minus distinctis; area internomedia nigra apice pallide testacea; tibice posticas griseo- 
testaceaB, interdum rufo adumbratse, spinis apice nigris extus 9, intus 9 — 10; elytra 
fuliginosa, leviter obscure flammata, area axillaris griseo-alba; alce hyalinse venis fuscis, 
basi pallidis. 

?: Long. c. elytr. 39, corp. 33, ant. 11, elytr. 29, fem. post. 20, tib. post. 16 mm. 

Patria. Queensland: Bovven (Mus. Godeffr.) 1 $ typ. Mus. Stockholm. — Bowen 
1 ? Mus. Hamburg. 



Caperrala n. gen. 

($): Costa frontalis basi excepta tota sulcata, marginibus elevatis, medio leviter 
incurvis, sen sim divergentibus ad os produetis; facies et gense rugosa, costse laterales 
curvse; fastigium supra impressum, leviter scabrum, carina media nulla; marginibus valde 
elevatis anticis angulum acutum apice rotundato formantibus; cava postice aperta; 
vertex valde scaber carina mediana subcristata; antennce filiformes, compressse; pro- 
notum valde scabrum, carina mediana cristata, in lobo postico magis curva, sulcis in 
partibus quatuor secta; pars secunda lobi antici minima, antica maxima; sulcus 
posticus paulo anto medium situs; costse laterales rugis interruptis subcristatis sat 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 187 

distincte indicatöe, in lobo antico leviter incurva?, in lobo postico rectse, retrorsum 
valde divergentes; pronotum margine antico supra leviter curvum, utrinque distincte 
incurvum; lobus posticus paulo productus, utrinque leviter incurvus, apice late rotun- 
dato, margo inferior curvus; tuberculum prosternale cylindricum, ab antico posticoque 
valde compressum, apice late rotundato; intervallum mesosternalium paulo träns versum 
retrorsum leviter ampliatum; lobi metasternales valde distantes; carime superiores 
femorum posticorum, prsesertim intermedia, serratae, intermedia postice in spinam 
acutam producta; lobi geniculares apice rotundato; tibiae posticae extus 9, intus 9 — 10 
armatae. 

Genotypus: Caperrala scabra Sjöst. 

Caperrala scabra n. sp. — Taf. 12, Fig. 5, 5 a. 

$: Testacea; costa f rontalis marginibus nigro punctatis; carina media pronoti 
ut rugis singulis praesertim margine postico nigro limbatis; arcus et lobus genicularis 
internus femorum posticorum nigra; elytra opaca nervis infuscatis, parte basali fusciora, 
area discoidalis indistincte circulo-maculata; alse hyalina? antice et apice nervis fuscis. 

? : Long. c. elytr. 35, corp. c. 30, ant. 10, el} r tr. 26, fem. post. 18, tib. post. 
15 mm. 

In alcohol olim conservata et colore fortarse mutillata. 

Patria. S. W. Australia: Edel Land, Baba Head (Exp. 1905) 1 ? typ. Mus. 
Hamburg. 

Gen. Cirphula Stål. 

Eecens. Orth. I, p. 39, 71 (1873); Bib. Svenska Vet. Akad. Handl. V (4) p. 24 (1878); Sjöst., Arkiv 
för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 18 (1920). 

Genotypus: Cirphula pyrrhocnemis Stål. 

Dispositio specierum. 

a. Costa superoexterna femorum posticorum glabra. 

b. Tibiae posticae, area inferointerna et area internomedia femorum posticorum rubra; carina media pronoti 
levissime modo cristulata. 

c. Major, elytra 21,5 — 25 mm; area inferointerna fem. post. tota rubra. pyrrhocnemis Stål. 

cc. Minor; elytra 17 mm; area inferointerna fem. post. parte exteriore flava. soror n. sp. 

bb. Tibiae posticae, area inferointerna et area internomedia femorum posticorum nigra, flavido variegata; 

carina media pronoti in lobo antico in lobis duobus elevatis compressa. Jungi Brancs. 

aa. Costa superoexterna femorum posticorum distincte serrata; alae ad basin roseie, vel (var. opaca) albidaj, 

opacae venis partim rubris. carbonaria Serv. 

Cirphula pyrrhocnemis Stål. — Taf. 12, Fig. 6—7, 7 a. 

Acridium pyrrhocnemis Stål, Eugenies Resa, Ins. Orth. p. 329, N:o 74 J 1 (1861); Cirphula pyrrhoc- 
nemis Stål, Recens. Orth. I, p. 71, N:o 1 (1873); Kirby, Cat. Orth. Locust. p 439(1910); Cirphula pyrocnemis 
Froggatt, Agric. Gaz. N. S. Wales XIV, p. 1109, color. plate fig. 6, ^, (1903); Caloptenus coloratus Walk., 
Cat. Derm. Salt. Brit. Mus., IV, p. 708, N:o 66 (1870). 

Femina, a Stål non descripta, quam ^ multo major; facies rugosa, costa f ron- 
talis sublata marginibus parallelis, vel inter antennas leviter ampliata, sub ocello plus 
minusve sulcata et leviter angustata, inter antennas planiuscula, irregulariter impressa, 



188 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA ATJSTRALICA. 

basi angustata, marginibus in latera fastigii productis; costae laterales leviter undatse, 
supra antennas extinctaa; facies a latere visa recta, ad fastigium leviter curva, sub- 
declivis; antennoe filiformes leviter compressse; fastigium supra impressa, pentagonale, 
lateribus antice et utrinqne elevatis, carina mediana nulla; vertex scaber carina 
mediana gracili vix indicata; pronotum rugulis irregularibus scabrum; lobus posticus 
impresso-punctatus, rugulis interruptis sparsis partim longitudinalibus ornatus; pro- 
notum antice leviter curvum, postice augulariter compressum aj)ice late rotundato; 
supra levissime tectiforme carina mediana distincta sulcis duobus profunde secta, 
sulcus secundus paulo port medium situs; carinse laterales nullse; margo posticus 
laterum pronoti medio leviter productum; margo inferior postice subhorizontalis, cum 
margine postico angulum obtusum rotundatum formans, antice rectus, ascendens; 
tuberculum prosternale cylindricum, ab antico posticoque leviter compressum apice 
rotundato; lobi metasternales distantes; costa superomedia femorum posticorum serrata 
apice in spinam parvam acutam producta, cetera3 glabra3; tibice posticae extus spinis 8 
intus 9 armataB. 

Fusco-testacea vel nigra, subtus brunneo-flavida, nitens; area inferointerna et 
internomedia femorum posticorum rubrse, femora supra testacea, area superointerna 
fasciis tribus latis nigris; tibiae posticse rubraa, extus basin versus testaceo et nigro 
variegatae, tarsi nigri ; segmenta dorsalia abdominis margine postico ssepe flavo; ala3 
leviter rubro-flavo tinctse. 

Mas quam femina multo minor, pronotum supra magis tectiforme, carina altiore. 
Interdum viride adumbratus. 

c?: Long. c. elytr. 17—20, corp. 15—16, ant. 7—8, pron. 4—4.5, elytr. 12—16, 
fem. post. 10 — 11, tib. post. 8 — 9.5 mm. 

?: Long. c. elytr. 31—33, corp. 24—30, ant. 9, pron. 6, elytr. 2L5-25, fem. 
post. 14 — 15, tib. post. 12 — 13 mm. 

Biologie. Diese Art ist nach Froggatt eine der gemeinsten Heuschrecken im 
Sydney-Distrikt, ist bei den Blue Mountains gemein und hat nach ihm vvahrscheinlich 
eine weite Verbreitung im Kiistengebiet von N. S. Wales. Sie kommen nicht in 
Schwärmen. sondern eiuzeln öder einige zusammen, vor. Auf dem Boden ruhend 
sind sie um der dunklen Farbe willen nicht leicht zu entdecken, bevor sie fliegen. 

Ich habe die Typen von coloratus Walk. im Brit. Museum gesehen, welche dieser 
Art gehören. 

Patria. N. S. Wales: Sydney (Kinberg) 2 J, typi; Sydney (Thorey, Dämel) 
??, Mus. Stockholm. — Sydney (M. G.) 1 ? Mus. Hamburg. — Australia, 3 ? {colo- 
ratus, typi.) Brit. Museum. — N.S.Wales: Levra (Froggatt) $; Victoria: Dandenong 
Ranges ef, Mus. Madrid. — S. Australia: Adelaide (Plason) ?; N. S. Wales (Thorey) 
$?; Sydney (Dämel, Frauenfelt et Novara Reise) 1 J\ compl $$; W. Australia: 
Svvan River (Dämel) $; Lord Howes Isl. (Stevens) ?, Mus. Wien. 

Cirphula soror n. sp. — Taf. 12, Fig. 8. 
?: Facies leviter rugosa; costa frontalis inter antennas ampliata, planiuscula, 
subrugosa et leviter punctata, infra ocellum sulcata lateribus distincte late incurvis, 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDUNGAR. BAND 62. N:0 3. 189 

deinde leviter divergentibus; genae leviter rugosse; fastigium supra impressum, hexa- 
gonale, antice truncatum, leviter rugosum; vertex magis rugosus carinula mediana 
partim leviter indicata; antennce filiformes leviter compressse; pronotum leviter rugo- 
sum lobo postico leviter impresso-punctato, antice leviter productum medio levissime 
incurvum; carina mediana gracilis sulco secundo et quarto distincte secta; margo 
posticus late curvus utrinque incurvus; sulcus posticus multo post medium situs; 
margo posticus laterum pronoti inf ra medium leviter incurvus; margo inferior medio 
late productus parte anteriore leviter incurva; sulci secundo excepto in lateribus pronoti 
distincti; tuberculum prosternale cylindricum, ab antico posticoque leviter compressum 
apice late rotundato; intervallum loborum mesosternalium subquadratum utrinque 
levissime incurvum; lobi metasternales valde distantes, foramina magna, ovalia, postice 
leviter angustata; costa superomedia femorum posticorum serrata, apice in spinam 
parvam acutam producta; lobi geniculares apice late rotundato; tibiae posticse extus 
8—9, intus 10 spinosse. 

Fusco-testacea; abdomen prsesertim antice in lateribus late fusco fasciatum; area 
internomedia femorum posticorum collo flavo ut pars interiör arese inferointerna rubra; 
femora postica supra testacea, area interna antice et medio nigra; margines et costulse 
transversse arese externomedise ut costa inferomedia nigro punctata et maculata; 
area inferoexterna parte exteriore f lavida; arcus nigrum; tibise posticse rubrse, basi 
prsesertim extus leviter testacea?; spinse rubra?, intus magis flavidse, apice nigro; 
elytra colore pronoti prsesertim in campo discoidali inter venas opaca; alse hyalinse 
flavo adumbratse apice et antice nervis fuscis, apice infuscatse. 

$: Long. c. elytr. 25, corp. 24, pron. 5,ö, elytr. 17, fem. post. 13, tib. post. 
10.5 mm. 

C. pyrrhocnemi $ valde similis sed multo minor; area inferoexterna femorum 
posticorum margine exteriore flava nec tota rubra differt. 

Patria. Queensland (Boucard) 1 $ typ. coll. Brunner, Mus. Wien. 

Cirphula Jungi Branc. — Taf. 12. Fig. 9, 9 a. 

Cirphula Jungi Brancsik, Jahresh. Ver. Trencs. Com. XVII— XVIII, p. 255 (1896); Kirby, Cat. Orth. 
Locust. p. 439 (1910). 

Von Dr Bolivar habe ich eine Cotype dieser Art (?) bekommen. Sie ist schwarz- 
braun, Gesicht fein gelblich meliert, Pronotum am Hinterrand mit schmalen gelben 
Randflecken, die äusseren Ränder und der Oberrand der Hinterschenkel mit gelben 
kleinen Flecken, area inferoexterna der Hinterschenkel gelblich, area inferointerna und 
internomedia schwarz etwas gelblich gefleckt, area superointerna braungelb. Die 
Hinterschienen sind schwarz und gelblich gefleckt, die Deckfliigel fast ganz dunkel- 
braun, hier und da mit gelblichen öder weisslichen kleinen wenig hervortretenden 
unregelmässigen Flecken, das Humeralfeld mit gelben Queradern. Die Hinterfliigel 
sind hyalin an der Basis mit schwach gelbrötlicher Aderung, die ganze Spitzenpartie 
stark dunkelbraun angehaucht. Hinterleib glänzend schwarz mit breiten gelben 
Querbändern. 



190 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA ATJSTRALICA. 

? : Länge mit Deckfl. 33, Fiihl. 8, Korp. 29, Pron. 6, Deckfl. 25, Hinterschenk. 
15,5, Hinterschien. 14 mm. 

Patria. S. Australia: Yorketown (Jung) ?? compl., typ., Mus. Budapest; 1 ? 
cotyp. Mus. Stockholm. 



Cirphula carbonaria Serv. — Taf. 12, Fig. 10. 

Calliptamus carbonarius Serville, Ins. Orth., p. 691, N:o 5 ? (1839); Caloptenus carbonaris Walk., 
Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 708, N:o 65 (1870); Cirphula carbonaria Kirby, Cat. Orth. Locust., p. 439, 
N:o 2 (1910). 

Var. opaca n. Alse albidse, opacse, nervis partim rubris, apice infuscato. 

Die vorliegenden Exemplare sind von ganz tiefschwarzer Farbe mit einigen 
kleinen unregelmässigen gelben Flecken unten und an der Seite des Hinterleibs und 
etwas lichteren Querrändern an der Aussenseite der Hinterschenkel, öder von mehr 
bräunlicher Schattierung mit grossen schwarzen Flecken an der Oberseite der Hinter- 
schenkel. Die Aussenseite der Hinterschenkel ist an den helleren Exemplaren schmutzig 
braungelb, die Hinterschienen schwarzbraun und gelblich gefleckt. Die Deckfliigel 
sind entweder ganz tiefschwarz, nur mit einzelnen kleinen helleren Fleckchen und 
nach aussen etwas hellerer Grundfarbe öder bräunlich fein hell geflammt und mit 
zum Teil heller Aderung. Hinterflugel an der Basis stärker öder schwächer rosarot, 
bei einigen Stucken (var. opaca) ausgefärbt, blass opak öder weisslich mit einigen 
rötlichen Ådern. 

Das bisher unbekannte ef ähnelt dem ? ist aber bedeutend kleiner. Cerci band- 
förmig mit einwärts gebogener, schräg nach unten gerichteter Spitze mit eingepresster 
Aussenseite. 

V: Länge mit Deckfl. 18—19, Korp. 28—29, Fiihl. 6, Pron. 4, Deckfl. 13, 
Hinterschenk. 10, Hinterschien. 9 mm. 

?: Länge mit Deckfl. 31—33, Korp. 30, Fiihl. 8, Pron. 6,5, Deckfl. 22—25, 
Hinterschenk. 14.3 — 16, Hinterschien. 12 — 13 mm. 

Patria. Nouvelle-Hollande: baie du Roi-Georges ? typ. Mus. Paris. — W. 
Australia: King George Bay (Gray), Swan River (Richardson, var. opaca, et Fry), 
$$; Perth $ var., Brit. Mus. — W. Australia ? et var. $ Mus. Stockholm. — S. W. 
Australia: S. Albany (Exp. 1905) ? Larv. Mus. Hamburg. — Queensland: Port Curtis 
(Dämel) cf$ compl. Mus. Wien et Stockholm. 



Gen. Macrolopholia Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 18, 47 (1920). 

(ef?): Flavo-brunnea, fusco conspersa; costa frontalis ima basi excepta valde sul- 
cata, marginibus elevatis basin versus convergentibus; costse laterales paulo curvata?; 
fastigium verticis supra concavatum, antice compressum, acutum, marginibus lateralibus 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 191 

elevatis medio angulatis, cavum, postice apertum; vertex, facies et latera capitis rugulosa 
et granulata, post oculos fere glabra; antennas, filiformes longitudine capitis cum pronoto 
(?) vel longiores (J 1 ); pronotum totum valde rugulosum et grosse granosum, carina 
dorsalis pro- et mesozonse in cristam compressam elevatam per sulcum transversum 
profunde partitam producta; crista prozonse quara metazonse valde longior, retrorsum 
altior, vel aequilongse; crista mesozonse ssepe humilis; pronotum antice subrectum, supra 
utrinque late sed non profunde emarginatum ; margine infero subrecto cum margine 
postico angulum subrectum vel obtusum valde rotundatum formante, antice ascen- 
dente, vix vel leviter incurvo; pronotum supra margine postico curvato lateribus vix 
compressis; tuberculum prosternale rectum, conicum apicem versus angustatum apice 
rotundato; lobi mesosternales transversi, valde distantes, intervallum loborum re- 
trorsum ampliatum, postice latitudine loborum, parte anteriore paulo contracta; lobi 
metasternales distantes; elytra angusta, longa, fuscescente-lurida, plusminusve fuscocons- 
persa, circiter medium tibiarum posticarum attingentia; carinse superiores femorum posti- 
corum serratse, inferiores glabrse vel obscure et remote serratse; carina media postice 
in spinam acutam producta, lobi utrinque breves, late rotundati, vel magis producti 
apice rotundato; lobi geniculares breves, lati, brevissime acuminati; tibise utrinque 
spinis 9, internis valde majoribus, instructse; cerci c? tseniformes apicem versus sensim 
angustati et leviter decurvi et incurvi; lamina supraanalis linguiformis basi late 
sulcata. 

Genotypus: Acridium tuberculatum Walk. 

Dispositio specierura. 

3 

a. Tuberculum prozonse pronoti quam mesozonse valde majus et altius, ab illo distincte separatum. 

b. Minor, elytra 22, antennse 9 mm; tuberculum mesozonse parvulum, dimidium altitudinis tuberculi pro- 
zonse non attingens; alse basi coeruleo-adumbratse. tuberculata Walk. 
bb. Major, elytra 26 — 30, antennse 12 mm; tuberculum mesozome major, dimidium tuberculi prozonse 
superans. 
c. Alae hyalinse. longipennis Sjöst. 
cc. Alse basi distincte vel valde coerulese. var. coeruleipennis n. 
aa. Tuberculum prozonse et mesozonse pronoti subsequilonga, contigua; elytra 25, antennse 9 mm. 

altocristata Sjöst. 

$ 
a. Crista prozonse pronoti subhorizontalis, retrorsum leviter ascendens. 

b. Minor; elytris, alis pedibusque brevioribus, crista prozonse pronoti retrorsum magis ascendens, crista 
mesozonse parvula, quam prozonse multo humilior (tab. 12, fig. 11 a). tuberculata Walk. 

bb. Major; elytris, alis pedibusque longioribus, crista prozonse retrorsum minus ascendens; crista mesozoua) 
quam prozonse paulo humilior, et magis rotundata quam in specie prsecedenti (tab. 12, fig. 13 a). 

c. Alse hyalinse. longipennis Sjöst. 

cc. Alse leviter flavido adumbratse, basi distincte vel valde coerulese; elytra fortius maculata. 

var. coeruleipennis n. 
aa. Crista prozonse pronoti, ut mesozonce, älta, in angulo 45° retrorsum ascendens (tab. 12, fig. 15 a). 

altocristata Sjöst. 



192 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Macrolopliolia tuberculata Walk. — Taf. 12, Fig. 11, Ila. 

Acridium tubcrculatum Walk., Cat. Dera. Salt. Br. Mus. III, p. 592, N:o 56 (1870); Finot, Ann. Soc. 
Ent. France LXXVI, p. 338 (1907); Stropis cristnlata Stål, Bib. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, No 4, 
p. 68, N:o 10 (1878); Cirplmla sculpta Kuauss, Denkscbr. Med. nat. Ges. Jena VIII, p. 761, Taf. 67, Fig. 8 
(1903). 

ef: adhuc ignotus quam $ multo minor et gracilior; fusco brunneus, griscescens, 
capite ut latera pronoti partim pallidiore; pronotum supra nigrescens; antennae fla- 
vidse; alae hyalinse, basi coeruleo adumbratse, apice leviter infuscatse. 

<$-. Long. c. elytr. 28, corp. 21, ant. 9, pron. 4, elytr. 22, fem. post. 13, tib. 
post. 11 mm. 

$ : Long. c. elytr. 49 — 52, corp. 41 — 45, pron. 8 — 9, elytr. 37 — 40, fem. post. 
22—23, tib. post. 19—21 mm. 

Femina ex Hermannsburg tota magis ferruginea, alis basi valde coeruleo 
tinctis. 

Patria. Australia (Haslar Hospital) $ (nec »mas»!) typus; N. Australia: 
Alexandria 1 J 1 , 2 $; Ctr. Australia: Hermannsburg 1 $, Brit. Museum. — Queens- 
land: Gayndah (Mus. Godeffr.) 1 ?, typ. cristulala; Peak Downs ?J\ Mus. Stock- 
holm. — Queensland: Peak Downs $$ Mus. Hamburg. 

Prceterea. Queensland, typ. sculpta Krauss. 

Macrolopliolia longipeniiis Sjöst. — Taf. 12, Fig. 12—13, 13 a. 

Macrolopliolia longipennis Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20. p. 48 cj"$ (1920). 

J 1 : Long. c. elytr. 38, corp. 27, ant. 12, pron. 5,1, elytr. 30, fem. post. 17, tib. 
post. 15,5 mm. 

$ Long. c. elytr. 56 — 60, corp. 48, ant. 15, pron. 9, elytr. 45 — 50, fem. post. 
26, tib. post. 22 mm. 

Patria. N. W. Australia: Derby et Kimberley-distr. (Mjöberg) J 1 ? typ. Mus. 
Stockholm. — Adelaide River <£ Brit. Museum. 

Var. coeruleipennis n. ; alis leviter flavido lavatis basi valde coeruleis, elytris 
distinctius fusco maculatis differt. 

Patria. Darwin et Stapleton N. T. (G. F. Hill) 2 c?, 2 ?, typ. Mus. Stockholm. 

Macrolopliolia altocristata Sjöst. — Taf. 12, Fig. 14—15, 15 a— b. 

Macrolopliolia altocristata Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 48, J$ (1920). 

?: Flavido-brunnea elytris fusco-sparsis; pronotum supra fuscum, vittam usque 
ad apicem verticis produetam retrorsum ampliatam formans; costa frontalis margi- 
nibus valde elevatis, apicem versus sensim paulo convergentibus basi evanescentibus; 
vertex rugulis fortiter elevatis conspersis; jastigium verticis concavatum marginibus 
elevatis antice angulum acutum formantibus; fröns sparce verrucosa; pronotum totum 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 193 

valde verrucosum, prozona crista valde elevata retrorsum ascendente; crista mesozonaa 
altitudine eadem sed multo brevior postice oblique truncata; metazona retrorsum 
adscendens, postice late rotundata, medio crista humili; ante?i7<ce filiformes, flavee, 
paulo compressse, longitudine capitis cum pronoto; tuberculum prosternale cylindricum; 
carina intermedia et externa femorum posteriorum supra denticulatis; spina mediana 
supra postice femorum posticorum longa, lobi utrinque longiores quam latiores, trian- 
gulares, acuminati, inferior paulo longior; lobi geniculares postice rotundati, brevissime 
acuminati; tibise posticse flavescentes vel paulo adumbratae spinis apice nigris; alce 
hyalinse, paulo viridi-flavescente adumbrata3. 

ef: Multo minor; pronotum supra paulo dilutius; antennae Isete flavae; elytra 
angusta, margine antico in parte quarta prima leviter ampliato, margine antico posti- 
coque subparallelis; cerci tseniformes apice leviter incurvi, decurvi, sensim angustati, 
acuminati. 

ef: Long. c. elytr. 31, pron. 5, elytr. 25, corp. 23, ant. 9, fem. post. 15, tib. 
post. 13 mm. 

?: Long. c. elytr. 53—55, pron. 9— 9,5, elytr. 42—43, corp. 43—45, ant. 12, 
fem. post. 23 — 24, tib. post. 21 : 5— 22. 

Patria. Queensland: Cape York Penins., Alice River, Cooktovvn (Mjöberg) 
1 ef, 3 ?, typ., Mus. Stockholm. 



Parazelum n. gen. 

(ef?): Costa frontalis ima basi ad fastigium excepta tota sulcata, glabra, mar- 
ginibus elevatis os versus sensim divergentibus, vel ab ocello modo ad labrum sul- 
cata; facies utrinque plus minusve granosa; costas laterales os versus valde diver- 
gentes, a latere visse rectse, ad antennas incurvse; fastigium supra valde impressum, 
glabrum, carinula nulla, fossa subpentagonali postice aperta marginibus anticis elevatis 
antrorsum convergentibus angulum subrectum apice rotundato formantibus, margi- 
nibus lateralibus parallelis, elevatis, retrorsum evanescentibus; vertex teretiusculus, 
glaber, carinula nulla; anienvee filiformes; f ronotum rugulis singulis saepe elongatis 
scabrum, supra complanatum carinis tribus, lateralibus retrorsum valde divergentibus; 
carinse sulcis tribus sectse, prozona quam metazona brevior; margo anticus leviter 
curvatus, metazona leviter produeta marginibus rectis angulum obtusum valde rotun- 
datum formantibus; margo inferior pronoti postice horizontalis, cum margine angulum 
subrectum valde rotundatum formans, dimidium anterius ascendens; tuberculum 
prosternale breve, rectum, cylindricum, leviter quadrato compressum, apicem versus 
sensim angustatum apice rotundato; lobi mesosternales valde, metasternales paulo 
minus distantes; costa supero- et inferomedia femorum posticorum, prsesertim infero- 
media, laminato ampliatse; costse glabrae, costa superomedia rare serrata, postice in 
spina par va terminata; lobi geniculares retrorsum angustati, apice late rotundato; 
tibise posticae quam femora multo breviores, supra in margine externo spina apicali 
nulla, extus intusque 8-spinosse, spinse extus apicem versus sensim longiores ; cerci 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 25 



194 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA ATJSTRALTCA. 

c? taeniformes apice incurvo et decurvo; elytra lateribus subparallelis apice rotun- 
dato; campus marginalis ante medium levissime ampliatum; campus axillaris extus 
nervis rectis singulis subparallelis; alse margine antico apicem versus anguste opacse. 

Genotypus: Parazelum rubripes Sjöst. 

Habitus Calopteni. 

Dispositio speciernm. 

a. Majores, elytra 5 31 mm. 

b. Femora postica intus basi nigra, collo flavido. nigripes n: sp. 

bb. Femora postica intus basi rubra, collo flavido fascia lata rubra. rubripes n. sp. 

aa. Minor, elytra § 23 — 25 mm. costäle n, sp. 

Parazelum nigripes n. sp. — Taf. 12, Fig. IG. 

?: Supra rufum, brunneo-nigro et f lavo variegatum, subtus flavo-testaceum; facies 
tota flavida nigro et rubro variegata, supra os vitta transversa irregulari nigra; 
vertex medio vitta retrorsum ampliata utrinque rubro terminata nigra; pronotum 
flavo, rubro et nigro variegatum, supra utrinque vitta sublata pallida, vittse retrorsum 
divergentes, intervallum nigrum granis albis et rufis interdum elongatis scabrum; 
carina mediana antice et postice gracilis sed distincta, inter sulcos subevanescens; 
carinaB laterales ante sulcos parallelse, inter sulcos irregulariter curvse, in metazona 
graciles, distinctae, elevatse postice incurvse; antennce pallide testacese; area externo- 
media femorum posticorum flavo et rubro variegata; femora supra fasciis duabus in- 
fuscatis latis, intus flavida, dimidio basali arese internomedise, ut area inferointerna 
partim, nigro; crista laminata inferomedia extus leviter fusco variegata; tibise posticse 
ceroflavae, basi extus testacese, spinis apice nigro; elytra opaca subdense fusco ma- 
culata, maculis in area intercalata paulo majoribus, in linea positis, intervallis fla- 
vidis; nervi campi discoidalis rubri; campus marginalis intus linea flava; campus 
axillaris densissime reticulatus margine fusco rubro limbato, parte exteriore venis 
singulis parallelis; alm hyalinse campo postico leviter flavo adumbrato, nervis maxima 
parte flavidis; campus anticus nervis fuscis. 

$: Long. c. elytr. 42, corp. 40, ant. 13, pron. 8, elytr. 31, fem. post. 17, tib. 
post. 14 mm. 

Patria. Australia, 1 ? typ. Brit. Museum. 

Parazelum rubripes n. sp. — Taf. 12, Fig. 17. 

J 1 ?: Praecedenti valde affine sed dimidio basali femorum posticorum intus toto 
rubro, vitta transversa lata in collo femorum posticorum rubra, tibiis posticis intus 
basi maculis duabus rubris, carinis lateralibus pronoti retrorsum magis divergentibus, 
in lobo postico rectis, pronoto supra minus scabro rugulis singulis elongatis, nervis 
discoidalibus elytrorsum extus fusco terminatis maxime differt; cerci J 1 tseniformes, 
apice incurvo et distincte decurvo. 



KUNGL SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 195 

c?: Long. c. elytr. 30, corp. 23, pron. 5, elytr. 22, fem. post, 15, tib. post. 
12 mm. 

?: Long. c. elytr. 42, corp. 35, pron. 8, elytr. 31, fem. post. 17,5, tib. post. 
14.5 mm. 

Patria. Centr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 ef, 2 $, typ., Brit. Mu- 
seum et Mus. Stockholm. 

Parazelum costale n. sp. — Taf. 12, Fig. 18. 

$ : Tres adsund, pallide brunneo-flavida?, elytris fusco maculatis, a nigripes et 
rufipes statura minore, costa frontali ssepe modo ab ocello ad labrum sulcata differt. 
Vitta pronoti pallida leviter modo indicata. 

?: Long. c. elytr. 31—34, corp. 22-28, ant. 9, pron. 5,5—6, elytr. 23—25, 
fem. post. 15, tib. post. 13 mm. 

Patria. S. Australia: Killalpanima, 100 miles E. of Lake Eyre (Hillier) 
3 $ typ., Brit. Mus. et Mus. Stockholm. 



Epallia n. gen. 

(?): Facies granulosa; costa f rontalis sulcata os versus sensim distincte am- 
pliata, inter antennas non sulcata, impresso-punctata; facies a latere visa leviter de- 
clivis, ad antennas non produeta, sensim rotundata; fastigium supra cavum, lateribus 
elevatis retrorsum produetis, parallelis, antice sensim convergentibus; carina mediana 
nulla; antennce sublineares, compressse, basi leviter ampliatae, apicem versus sensim 
angustatae; pronotum supra planum, carinis tribus distinctis, exterioribus altioribus 
retrorsum valde divergentibus, intervallum antice quam postice quadruplo latius; 
pronotum antice leviter produetum, rotundatum, postice magis produetum, rotun- 
datum, medio leviter emarginatum, utrinque leviter compressum, incurvum; pronotum 
minutissime reticulatum et praesertim supra in lobo postico granulosum, lobus anticus 
supra subglaber; margo posticus laterum pronoti rectus; margo inferior horizontalis, 
dimidio anteriore ascendente, recto; latera thoracis grossius reticulata; tubercuhim 
prosternale rectum, cylindricum apice rotundato; intervallum loborum mesosternalium 
subtransversum, retrorsum leviter ampliatum; lobi metasternales valde distantes; 
elytra et alee perfecte explicata circiter dimidium tibiarum posticarum attingentia; 
costa superomedia femorum posticorum leviter serrata, postice in spina minutissima 
terminata, ceterse glabrae; tibise postica? supra in margine externo spina apicali nulla; 
spinse tibiarum extus 9, intus 8. 

Genotypus: Goniaia plana Stål. 

Epallia plana Stål. — Taf. 12, Fig. 19. 

Gonuca plana Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. HandL Bd. ä. N:o 4. p. 64. N:o 8 (1878); Kiuby, Cat. 
Ortb. Locust. p. 437 (1910). 



196 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

?: Long. c. elytr. 45—47, corp. 37—39, ant. 11, pron. 8 : 5— 9, elytr. 34—36, 
fem. post. 19.5 — 20,5, tib. post. 16 — 17 mm. 

Patria. Queensland: Peak Downs, ? typ. Mus. Stockholm. — Peak Downs (Mus. 
Godeffr.) 1 ? Mus. Hamburg. — Queensland (Waterhouse) 2 $ Brit. Museum. 



Gen. Apotropis (Brunn.) Bol. 

Bolivae, Bol. Soc. Esp. VI, p. 396 (1906); Tritropis Brunn. (nec. Fitz.) Ann. Mus. Genova XXXIII, 
p. 140 (1893); Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 19 (1920). 

Genotypus : Stropis tricarinata Stål. 

Dispositio specierum. 1 

a. Costa frontalis a latere visa tota recta, inter antennas non producta, basi in fastigium sensim transiens. 
b. Carina mediana pronoti sulco postico solo secta. 

c. Major: elytra ^ 15 15,5, °- 23—26 mm. tricarinata StIl. 

cc. Minor: elytra J 1 11, ^ 20 mm. affinis n sp. 

bb. Carina mediana pronoti sulcis tribns profunde secta. sulphuripennis n. sp. 

aa. Pars basalis costae frontalis ab ocello ad partem superiorem fastigii rotundate producta, infra ocellum a 

latere visa recta. 

b. Sternum et venter testacea. 

c. Antennae supra pallidiores, testaceai, apice nigro, annulo anteapicali nullo vel vix indicato, basi 

magis compressae, dimidio elytrorum breviores ($) vel paulo longiores (J*i. exclusa Walk. 

cc. Antennae fuscse vel nigrse, annulo anteapicali valde distincto albo, quam in exclusa longiores et 

basi miuus compressae, dimidio elytrorum paulo (§) vel multo (J 1 ) longiores. Brunneri Bol. 

bb. Sternum postice et venter ut maxima pars femorum posticorum rubra. rubriventer n. sp. 



Apotropis tricarinata Stål. — Taf. 12, Fig. 20—21, 21a. 

Stropis tricarinata Stål, Bill. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, X:o 4, p. 66, $ (1878); Apotropis 
tricarinata Kirby, Cat. Ortb. Locust, p. 440 (1910). 

?: Facies rotundate-rugosa; costa frontalis tota os versus sensim leviter am- 
pliata, medio profunde sulcata, basi non producta, teretiuscula, impiesso-punctata ; 
fastigium supra impressum carinula mediana nulla^, impressio antice ovalis postice 
magis angustata; vertex carinula gracili; antenn ce filiformes leviter compressae; pro- 
notum antice leviter productum, curvum, postice latius curvum utrinque leviter com- 
pressum; lobus anticus supra glaber, lobus posticus impresso-punctatus; carina media 
gracilis valde distincta, sulco postico solo secta; carinaa laterales distinctse, rectse, re- 
trorsum valde diver<ientes, sulcis duobus posticis sectse; latera pronoti rugoso-reti- 
culata in lobo postico valde impresso-punctata; margo inferior medio leviter et late 
rotundato-productus; tuberculum prosternale cylindricum, crassum, declive, apicem 
versus leviter ampliatum apice late rotundato, postice planiusculum; intervallum 
loborum mesosternalium transversum; lobi metasternales valde distantes; costa su- 
peromedia femorum posticorum levissime et sparse serrulata, ceteraa glabrae; femora 



1 A. (Tritropis) vittata Tepper et striata Tepper, quas non vidi, in hac dispositione desunt. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 197 

postice medio in spina parva terminata; lobi geniculares utrinque late rotundati, 
gequilongi. 

Fuscescente-lurida ; antennas fuscae; elytra fuscescentes apicem versus pallidiores 
et maculis indistinctis fuscis sparsis ornata; vitta supraocularis inf ra carinas laterales 
pronoti ultra per aream axillarem elytrorum producta brunneo-flavida; alae hyalinae 
saGpe basi fulvo adumbratae, apice infuscato nervis fuscis; pedes postici flavido- 
testacei, tibiae interdum leviter rubro adumbratse, margines arese externomediae in- 
terdum fusco maculati; arcus infuscatum. 

?: Long. c. elytr. 34 — 36, corp. 31, ant. 11, pron. 6,7, elytr. 23 — 26, fem. post. 
18,5—19, tib. post. 15,5—16 mm. 

d* (adhuc ignotus): Colore ? sed multo minor; ålas hyalinae nervis rubris, ad 
basin leviter rubro adumbratae; tibiae posticse sanguineas; segmentum dorsale ultimum 
abdominis in medio fissum spinis duabus brevibus acutis apice nigro; cerci compressi 
sensim leviter angustati, leviter incurvi, apice supra late curvo margine nigro, angulo 
infero leviter producto. 

i: Long. c. elytr. 20 — 22, corp. 19 — 20, ant. 8,5 — 9, elytr. 15 — 15 ; ö, fem. post. 
12—13, tib. post. 10—10,5 mm. 

Patria. Queensland: Port Curtis (Dämel) ? typ., J; N. S. Wales (Thorey) ?, 
Sydney (Dämel) $, Port Curtis (Vindobon.) J\ coll. Brunner, Mus. Wien. — Queens- 
land c? typ., ?, Mus. Stockholm. — N. S. Wales (Froggatt) $ Brit. Museum. 

Apotropis affinis n. sp. 

A. tricarinatce valde similis sed minor, vittis pronoti retrorsum magis diver- 
gentibus, elytris brevioribus extrorsum magis angustatis, antennis brevioribus, in $ 
longitudine circiter dimidii femorum posticorum, in <£ paulo longioribus maxime differt. 

J 1 ? in spiritu conservata et mutillata. 

cT: Long. c. elytr. 16,5, corp. 14, ant. 6,5, pron. 4, elytr. 11, fem. post. 10,5, 
tib. post. 9 mm. 

$: Long. c. elytr. 29, corp. 24, ant. 8, pron. 7, elytr. 20, fem. post. 17, tib. 
post. 14,5 mm. 

Patria. N. S. Wales: New Castle (Bråkenhielm) J 1 ? typ. Mus. Hamburg. 

Apotropis vittata Tepp. 

Tritropis viftatus Tkpper, Horn Exped. Ctr. Australia. p. 370, $ (1896); Apotropis vittata Kirb., Cat. 
Orth. Locust., p. 440 (1920). 

?: Long. corp. 25—27, pron. 7x4, elytr. 25 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Crown Point, Finke River (Horn Exp.) 2 $ typ., Mus. 
Adelaide. 

Scheint A. tricarinata nahe zu stehen. 



198 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Apotropis striata Tepp. 

Tritropis striatus Tepper, Horn Exped. Ctr. Australia, II, $, p. 371 (1896); Apotropis striata Kirr., 
Cat. Orth. Locust. p. 440 (1920). 

$: Long. corp. 28, pron. 6x5, elytr. 23 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Mereenie Bluff (Horn Exp.) 1 $ typ. Mus. Adelaide. 
Jedenfalls keine Apotropis- Art (pronotum: »lateral ridges not distinct.»)- Könnte 
eher eine Goniceoidea sein. 

Apotropis sulphuripennis n sp. — Taf. 13, Fig. 1,1a. 

$: Pacies leviter rugosa; costa f rontalis os versus sensim leviter ampliata, basi 
excepta tota profunde sulcata, glabra, basi impresso-punctata; jastigium supra im- 
pressum carinula nulla, distincte brevius quam basi latius, marginibus anticis rectis; 
impressio apice rotundato; vertex carina mediana gracili sed distincta; antennoz fil i- 
formes, compressae; pronotum supra planiusculum, antice medio leviter rotundato- 
productum, postice leviter curvum utrinque levissime incurvum ; lobus anticus supra 
laevis, lobus posticus carinulis elongatis sparsis, indistincte punctatus; carina mediana 
gracilis sed tota distincta; carinae laterales minus distincta? ut mediana sulcis tribus 
profunde secta?; latera pronoti leviter reticulato-rugosa, in lobo postico distinctius et 
crebrius; margo inferior medio leviter et late productus, utrinque rectus; tuberculum 
prosternale cylindricum, crassum leviter declive, transverse subrectangulariter com- 
pressum apice late rotundato; lobi metasternales valde distantes; costa superomedia 
femorum posticorum leviter serrata, postice in spinam parvam acutam producta, costse 
ceterae glabrse; tibiae posticse extus 8, intus 9 spinosse; elytra femora postica multo 
superantia. 

Fusca, abdomine magis flavo-brunneo; vitta valde distincta supraocularis, de 
fastigio utrinque per latera pronoti supra ultra in aream axillarem elytrorum producta 
brunnescente albida; alse hyalinse apice venis fuscis, ad basin sulphureae; area inter- 
nomedia femorum posticorum infuscata, margine inferiore cum parte inferiore arese 
inferointernse rubris; tibise posticae extus sordide testacese, supra et intus rubro 
adumbratse. 

? : Long. c. elytr. 35, corp. 27, pron. 6,4, elytr. 27, fem. post. 16,5, tib. post. 14 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 $ typ. Brit. Museum. 

Apotropis Brunneri Bol. — Taf. 13, Fig. 2—3, 3 a. 

Tritropis Brunneri Bol., Ann. Mus. Genova XXXIX, p. 94, N:o 48 (1898); Apotropis Brunnen Kikby. 
Cat. Orth. Locust. p. 440 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 48 (1920). 

Patria. Nouvelle Guinée S. E. : Haveri, M. Astrolabe, Loria, d"? typ., Mus. 
Genova. — Queensland: Atherton, Yarrabah 1^5$ (Mjöberg); Queensland 4^3?, 
Mus. Stockholm. — N. Queensland: Endeavour River (Rolle vend.) 1 $ Mus. Madrid. — 
N. Queensland (Staudinger) c?$ compl., coll. Brunner, Mus. Wien. 

ef: Körper 15—16, Deckfl. 8,5—12,5, Hinterschenk. 10,5—11 mm. 

?: » 24-25, > 14-18, » 13-14 » 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3- 199 

Apotropis ruforiventer n. sp. 

ef: Caput, latera pronoti, sternum antice et latera thoracis nigra; caput supra 
et pronotum inter costas laterales testacea; sternum post lobos mesosternales et venter 
rubra; antennse nigrse, supra parte basali testacea, annulo anteapicali pallido; tuber- 
culum prosternale conicum, acuminatum, declive; pedes antici ut macula thoracis ante 
pedes intermedios testacei; femora postica fere tota rubra, supra testacea, collo lev"- n 
flavido; tibise posticee rubrae basi nigra3, annulo antebasali parum distincto flavido; 
spina3 apice nigro; tarsi testacei; elytra fusca, immaculata, campo axillari testaceo; 
alae hyalinse nervis fuscis, apice valde infuscato; cerci taeniformes, incurvi, apice subito 
fortiter decurvo, triangulariter acuminato. 

ef: Long. c. elytr. 22, corp. 19, ant. 12, elytr. 16, fem. post. 12, tib. post. 
10,5 mm. 

A. Brunneri maxime affinis. 

Patria. N. S. Wales (Staudinger) 1 ef typ. coll. Brunner, Mus. Wien. 

Apotropis exclusa Walk. — Taf. 13, Fig. 4—5. 

Acridium exchisum Walk., Cat. Derm. Salt. Brit. Mus. IV, p. 634, °. (1870); Finot, Ann. Soc. Ent. 
Fr.: LXXVI, p. 314 (1907); Apotropis exclusa Kibby, Cat. Orth. Locust. 440 (1910); Sjöst., Arkiv för Zool. 
Bd. 12, N:o 20, p. 48 <J<j> (1920). 

Walker erwähnt nicht die Farbe der Hinterschenkel. Die vorliegenden Exem- 
plare, die mit der Type verglichen worden, haben die area internomedia schwarz, 
area inferoexterna et -interna lackrot. Die Hinterfliigel sind fast hyalin, in der Spitze, 
besonders am Vorderrand, dunkel angehaucht. 

Das bisher unbeschriebene ef ist viel kleiner als das ?, mit verhältnismässig 
längeren und schmäleren Fiihlern. 

ef: Länge mit Deckfl. 18, Körper 17, Pron. 3,4, Fiihl. 8," Hinterschenk. 9, Hinter- 
schien. 7,5 mm. 

$: Länge mit Deckfl. 22—26, Körper 22—23, Pron. 4.5-5, Fiihl. 10, Hinter- 
schenk. 13,5, Hinterschien. 11 mm. 

Patria. N. Australia: Victoria River (Elsey) $ typ.: Darwin N. T. (Hill.), 
Brit. Mus. — N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg); Queensland: Cape York, 
Herberton, Cooktovvn, Alice River, 1 ef typ., 10 $ (Mjöberg); N. Territory: Melville 
Isl. (G. F. Hill.) $ Mus. Stockholm. 



Gen. Phaulacridium Brunn. 

Brunner, Ann. Mus. Genova XXXIII, p. 151, 216 (1893); Hutton, Träns. N. Zealand Inst. XXX, p. 139, 
140 (1898), XXXI, p. 45 (1899) (= Trigoniza); Biformalia Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 19, 
49 (1920). 

(ef?): Costa frontalis sub ocello leviter sulcata marginibus os versus leviter 

divergentibus, prsesertim supra ocellum grosse punctata, hac parte in ef leviter sulcata; 

facies glabra; costa? laterales a latere visse rectse, ad antennas leviter incurvae; jasti- 



200 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

gium verticis non productum, a latere visum rotundatum et sensim in costam 
frontalem transiens, supra leviter impressum, carinula nu Ila, subpentagonale, cavum 
postice apertum, marginibus anticis rectis in margines costa? frontalis transientibus, 
angulum in <£ magis in ? minus acutum formantibus, marginibus posticis brevibus 
retrorsum convergentibus cura anterioribus angulum rotundatum formantibus; fastigium 
a costa frontali carinula transversa interdum leviter indicata divisa, interdum, pra?- 
sertim in J\ nulla; foveola? verticis triangulares leviter indicata?; antennce filiformes, 
circiter longitudine capitis pronotique (?) vel longiores (J 1 ); pro?iolum supra planius- 
culum, subglabrum, lobus posticus in latera impresso punctatus, antice subrectum, 
postice productum margine late rotundato leviter angulariter compresso; carina mediana 
gracilis, liumilis, ut cetera? sulcis 1 — 3 secta, perfecta; carina? laterales distincta?, paulo 
callosa?, in lobo postico partim evanescentes, retrorsum divergentes ; sulcus posticus 
paulo (?) vel magis (J 1 ) post medium sita; pars anterior marginis inferioris pronoti 
ascendens, subrecta vel leviter incurva; tuberculum prosternale rectum, conicum, late 
triangulare, ab antico posticoque plus minus ve compressum; elytra et ala? perfecte 
explicata vel in eadem specie lobiformia; lobi metasternales in J 1 minus, in ? valde 
distantes; costa? femorum posticorum tota? glabra?; femora postica medio spina acuta 
parva; lobi geniculares apice rotundato; tibia? postica? supra in margine externo spina 
apicali nulla, extus spinis 9 — 10, intus 9—11; cerci c? recti, breves, retrorsum sensim 
angustati, compressi; segmentum posticum dorsale medio processibus duobus trian- 
gularibus; lamina supraanalis triangularis; lamina subgenitalis postice late rotundata. 
Genotypus: Biformalia vittata Sjöst. 

Brunner charakterisiert a. a. O. S. 151 in seiner Dispositio generum die Gattung 
Phaulacridium ganz kurz und beschreibt keine dahin gehörigen Arten, sagt aber, 
dass dieselben kleine australische Formen seien, mit ausgebildeten dreieckigen Foveola? 
verticis, kurzen öder normal ausgebildeten Fliigeln, roten Hinterschienen und schwarzen 
Knien. Tuberculum prosternale konisch und zugespitzt. Er stellt die Gattung zuerst 
in die Euprepocnemis-Gruippe, da Fastigium bisvveilen ohne Querleiste allmählich in 
Costa frontalis iibergeht. Sie steht aber, wie Brunner auch S. 216 angiebt, gewissen 
Mesambriaz (Trigoniza) so nahe, dass sie, mit Ausnahme dieses variierenden Merkmals, 
mit ihnen typisch iibereinstimmen. In der Tat ist die zwischen Costa frontalis und 
Fastigium gehende Querleiste, wenigstens bei den ??, gewöhnlich gut ausgebildet, 
weshalb ich zuerst meine hingehörigen Exemplare nicht zu der Euprepocnemis-Grwpipe 
fiihren konnte, sondern unter einer neuen Gattung (Biformalia) beschrieb. Weitere 
Untersuchungen haben gezeigt, dass auch bei unweifelhaft derselben Art (gemini) ein 
? ganz ohne Querleiste ist, während dieselbe bei anderen ziemlich gut, bei anderen 
endlich deutlich ausgebildet ist. Bei den hingehörigen JV fehlt sie ganz. 

Von Trigoniza, mit der Phaulacridium am meisten verwandt ist, unterscheidet 
es sich durch die wenigstens in gevvisser Beleuchtung sichtbaren, bisweilen mehr 
deutlichen, dreieckigen Foveola? verticis, die bei Trigoniza ganz fehlen. 

Die letztere Gattung, die von New Zealand beschrieben wurde, ist auch in 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 201 

Australien vertreten, bisher zwar sicher nur durch eine einzige Art, T. australiensis, 
deren Type vorliegt. 

Ob Phaulacridium auch in N. Zealand vorkommt, scheint bisher unsicher zu 
sein. Einige zu dieser Gattung gefiihrten Formen im Brit. Museum, die ich gesehen, 
gehören der Gattung Trigoniza an, darunter »marginalis Walk.», die Hutton (1898) 
und Kirby (1910) unter Phaulacridium, Kirby sogar als Type dieser Gattung, gestellt 
haben. Ein als »Phaulacridium luteum» bezeichnetes Exemplar ist auch eine Tri- 
goniza. 

Da Biformalia vittata Sjöst. darum die erste unter Phaulacridium (= Biformalia) 
beschriebene und dahin gehörende Art zu sein scheint, habe ich sie hier als Geno- 
typus gestellt. 

Dispositio specierum. 

a. Tibiae posticae corallinae. 

b. Carinse laterales pronoti tota; valde perspicuoe lineas albidas ultra per elytra fere ad apicem eorum 

perducta formantes. vittatum Sjöst. 

bb. Carinae laterales pronoti minus perspicua; colore fere dorsi hujus; elytra linea albida nulla. 

c. Major, elytra expl. $ 14,5 — 15, fem. post. 10,:? — 11 mm; tuberculum prosternale longius et magis 

acuminatum. gemini Sjöst. 

cc. Minor, elytr. expl. 2 10, fem. post. 7 mm; tuberculum prosternale crassum, humile, latissime 

triangulare apice rotundato. nanum n. sp. 

aa. Tibia? posticae pallidse. manca Bol. 

Phaulacridium vittatum Sjöst. 

Biformalia vittata Sjöst. et torm. brachyptera Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 49, 50 J*$, 
Textfig. 3 $ (1920). 

J 1 ?: Supra cum elytris fuscescente testaceo-brunneum, subtus testaceum; carinae 
laterales pronoti totae valde perspicuse, lineas albidas ultra per elytra fere ad apicem 
eorum perducta formantes, sulcis 2 — 3 sectse; antennse testacese apice infuscatse; 
femora postica apice nigro, supra medio et intus basi macula magna nigra, intus 
pallide sanguinea, macula anteapicali f lavida; tibiae posticae sanguinea?, spinis apice 
nigris; elytra et alse perfecte explicata, vel (forma brachyptera) lobiformia dimidium 
abdominis vix attingentia. 

J 1 : Long. c. elytr. 16,5, corp. 13, ant. 6, pron. 3, elytr. 12, fem. post. 8, tib. 
post. 6.5 mm. 

$: Long. c. elytr. 20, corp. 16, ant. 6, pron. 4, elytr. 14, fem. post. 10,5, tib. 
post. 9,3 mm. 

Forma brachyptera elytr. J* 4, $ 5 mm. 

ef: Trigonizce marginali Walker (ex N. Zealand) similis sed costa frontali basi 
sulcata marginibus in margines fastigii continuata, apice fastigii costa vel plica 
transversa nulla, foveolis verticis triangularibus leviter indicatis nec nullis, carinis 
lateralibus pronoti sulcis tribus nec sulco ultimo solo sectis, femoribus posticis intus 
partim rubris facillime differt. 

$ : Trigonizce marginali similis pronoto latiore, foveolis triangularibus verticis 
leviter indicatis nec nullis, femoribus intus partim leviter rubris, antennis paulo 
longioribus sat differt. 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3 26 



202 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Die in Brunners Sammlung stehenden Exemplare sovvohl dieser Art als die 
des gemini sind auf der Etiquette als »Phaulacridium sp.> bezeichnet. 

Patria. Australia (Boucard) 2^, 2 ? (2 J\ 1 ? form. brachyplera) typ. Mus. 
Stockholm. — N. S. Wales: Cooma (Froggatt) 1 $ Brit. Museum. — Australia 
(Phason) $ f.br. ; Melbourne (Deyrolle) J*$; Lord Howes Isl. (Stevens; form. br.) 
?, coll. Brunner, Mus. Wien. 

Phaulacridium gemini Sjöst. — Taf. 13, Fig. G— 8. 

Biformalia gemini Sjöst. et forma brachyplera Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 49, 50, J*§ 
Textfig. 4 $ (1920). 

<£ ¥ : Supra f uscescente testaceo-brunneum ; carinse laterales pronoti minus perspicuse, 
graciles, plus minusve pallida?, extus fusco terminata?, in lobo postico partim evane- 
scentes; elytra perfecte explicata femora postica superantia, opaca venis fuscis, leviter 
fusco conspersae, vel (forma brachyplera) lobiformia, fusco-testacea, tinicoloria; alce 
hyalinae venis fuscis, vel rudimentarise; femora postica apice nigro, extus saepe levi- 
ter olivaceo adumbrata, medio supra et basi infra maculis duabus nigris, intus 
circa costam inferointernam laete sanguinea, area internomedia plus minusve fusco 
adumbrata, area inferoexterna testacea; tibice posticSe sanguinea? (per varietatem tes- 
tacea?) spinis apice nigris extus 9 — 10, intus 10—12. 

c?: Long. c. elytr. 18, corp. 14, pron. 3, ant. 6 — 7, elytr. 14, fem. post. 9, tib. 
post. 8 mm. 

?: Long. c. elytr. 20—21, corp. 18, pron. 4,5, ant. 6,5 — 7, elytr. 14.5, fem. post. 
10,3—11, tib. post. 9 — 9,3 mm. 

Forma brachyplera elytra cT 4,5, $ 5 — 6 mm. 

In ähnlicher Weise wie die vorige Art hat auch diese auf N. Zealand unter 
Trigoniza eine Parallelform und zwar in T. lulea. 

Patria. Australia (Boucard) 1 c?, 1 ¥ (norm.), 6 ? (form. brachyptera) typ.; 
Queensland: Gleen Lamington (Mjöberg) 2 J 1 , 1 $ (form. br.) Mus. St. — N. S. Wales: 
Coma (Froggatt) 3 ? (1 form. br.), Paramatta, 1 ? (f. br.), Brit. Museum. — 
Australia (v. Mueller) 1 cT, 3 $, Mus. Paris. - - N. S. Wales: Sydney (Mus. Godeffr.) 
1 c?, 1 ? (f.br.) 1 ?; S. W. Australia: Guildford (Exp. 1905) 1 $. Mus. Hamburg. — 
Victoria (Baker) ? (form. br.); Victoria (Mus. Stuttgart) <^$ (f. br.); Melbourne 
(Deyrolle) 2 ^, 3 $ (form. norm.); Australia (Deyrolle) 3 J\ 3 $ (form. br.), coll. 
Brunner, Mus. Wien. 

Phaulacridium mauca Bol. 

Tri</oniza manea Bol., Ann. Mus. Genova XXXIX, p. 96, N:o 52, ^$ (1898). 
Ph. gemini simillimus sed tibiis posticis pallidis nec corallinis differt. 
Patria. N. S. Wales: Oberland (Beccari); Tasmania: Launceston, J? typ. 
Mus. Genova. 

Pliaulacridiuui nauiini n. sp. 

$ : Costa frontalis tota sulcata, supra ocellum angusta marginibus parallelis, 
infra ocellum latior, minus sulcata marginibus sensim evanescentibus; facies a latere 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 203 

visa recta, paulo reclinata,fastigio non producto, rotundato; fastigium supra impressum 
marginibus anticis in margines costa? frontalis productis, marginibus lateralibus paral- 
lelis; antennce filiformes levissime compressse; pronotum medio leviter constrictum, a 
latere visum supra rectum, antice vix curvum, postice leviter productum, late rotun- 
datum, margine utrinque levissime compresso; lobus anticus superne subglaber, lobus 
posticus leviter impresso-punctatus; carina mediana completa, gracilis, sulcis duobus 
angustissimis secta, sulcus posticus nonnihil post medium situs; carina? laterales gra- 
ciles, incurva?, intervallum antice quam postice distincte sed non valde angustius; 
margo inferior pronoti medio productus, cum margine postico recto angulum levissime 
obtusum formans; iuberculum prosternale crassum, humile, ab antico posticoque com- 
pressum, sensim angustatum apice late rotundato; lobi metasternales distantes; carina? 
femorum posticorum tota? glabra?; tibia? postica? extus 8, intus 10 — 11 spinosse. 

Facies albo-testacea leviter fusco variegata, costa frontalis marginibus nigro 
punctatis; gena? antice macula nigra; vitta lata postocularis infuscata; vertex vittis 
tribus infuscatis; antenna? testacea? fusco variegata?; pronotum supra inter Carinas 
brunnescente-testaceum, latera pronoti infra carinas late infuscata, in lobo postico 
brunnea, dimidio inferiore albo-testacea, marginibus nigro punctatis; pedes antici 
fusco fasciati; femora postica la?te testacea apice supra nigricante, supra fasciis duabus 
latis nigris, antice supra intus macula nigra; costa inferoexterna nigro maculata; 
femora extus leviter infuscata; tibice postica? rubra? basi testacea et nigra; spina? 
rubra? apice nigro; elytra opaca venis brunneis, partim indistincte et minute maculata; 
alce hyaline apice leviter infuscata?. 

$ : Long. c. elytr. 13, pron. 2,5, elytr. 10, fem. post. 7, tib. post. 6,3 mm. 

Patria. N. S. Wales: Sydney, 1 $ typ. Mus. Stockholm. Sydney (Mus. 

Godeffr.) 1 $ Mus. Hamburg. 



Gen. Trigoniza Brunn. 

Bkukner, Ann. Mus. Geuova XXXIII, p. 141 (1893); Hutton, Träns. N. Zealaud lust. XXX, p. 13!», 
147 (1898); XXI, p. 44, 45 (1899). 

Genotypus: Trigoniza campestris Hutton. 

Trigoniza australiensis Bol. 

Trigoniza australiensis Bol., Ann. Mus. Genova XXIX, p. 95, N:o 51 $ (1898). 
Patria. N. S. Wales: Sydney (Beccari) 1 ? typ. Mus. Genova. 



Typum examinavi. 



Trigoniza sulcata Tepp. 



Trigoniza sulcatus Teppkh, Horn Exped. Ctr. Australia II, p. 371 $ (189H); T. sulcuta Kirhy, Cat. Orth. 
Locust. p. 441 (1910). 

Patria. Idracowra; ? Mus. Adelaide (Non vidi). 



204 YNGVE S.JÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Trigoniza maculata Tepp. 

Trigonim maculatus Teppek, Horn Exped. Ctr. Australia II, p. 372 J* . (1896); T. muculata Kikby, 
Cat. Orth. Locust. p. 441 (1910). 

Patria. Påle var. Storm Creek, Crown Point, Oodnadatta; Dark var. Darwent 
Creek, Oodnadatta, Deering Creek; cf$ compl. Mus. Adelaide (Non vidi). 



Cuprascula n. gen. 

(?): Costa froritalis recta, medio sulcata et levissime angustata, inter antennas 
planiuscula, leviter impresso-punctata; facies levissime rotundato-granulosa, subglabra; 
costae laterales crassae, subrectae, basi ad antennas incurvae, obliteratse, fastigium supra 
valde impressum, marginibus elevatis anticis angulum leviter acutum apice rotundato 
formantibus; margines laterales retrorsum leviter divergentes; vertex glaber; antennce 
filiformes; pronotum supra sparse et leviter granulosum, praesertim lobo postico planius- 
culum; lobus posticus crebre impresso-punctatus; margo anticus subrectns, lobus 
posticus leviter productus margine late rotundato utrinque levissime compresso; margo 
inferior pronoti medio productus, antice rectus, ascendens; carina media pronoti hu- 
milis sed distincta, sulcis tribus secta, sulcus posticus paulo ante medium situs; 
carinae laterales rugulis interruptis leviter indicatse; tuberculum prost ernale crassum, 
cylindricum apice late rotundato, ab antico posticoque levissime compressum, leviter 
declive; intervallum loborum mesosternalium breviter transversum, retrorsum leviter 
ampliatum; lobi metasternalium valde distantes, intervallo latitudine loborum meso- 
sternalium ; costa superomedia femorum posticorum distincte serrata, postice in spinam 
acutam producta; costa superoexterna levissime et sparse serrulata; tibiae posticae 
extus spinis 8, intus 9 armatse; elytra femora superantia. 

Genotypus: Cuprascula corallipes Sjöst. 



Cuprascula corallipes n. sp. — Taf. 13, Fig. 9. 

$: Caput rufescente-testaceum, immaculatum; antennas flavida?; pronotum ru- 
fescens lateribus infuscatis; corpus subtus flavidum, latera thoracis nigra; segmenta 
dorsalia abdominis utrinque macula magna fusca indistincte determinata; elytra opaca, 
rufo-flavida, nervis maxima parte pallidis, tota distinctissime et irregulariter nigro 
maculata; campus marginalis basin versus sensim leviter ampliatus; campus axillaris 
minus maculatus; alse fulvse ad basin rubescentes, apice venis fuscis; femora postica 
lsete flavida, supra fasciis tribus latis nigris valde distinctis, antica maculam nigram 
formante, duabus posticis in aream externomediam extensis, prima earum latissima; 
area internomedia cum area inferointerna corallina, margine superiore medio macula 
albida; tibice posticae cum tarsis corallina?; extus macula antebasali flavida; spinse 
corallina? apice nigro. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3- 205 

?: Long. c. elytr. 41, corp. 31, pron. 7, elytr. 31, fem. post. 19.5, tib. post. 
17 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillter) 1 $ tj r p. Brit. Museum. 
Habitu Terpillaria callopus valde similis. 

Ablcetia n. gen. 

(?): Facies leviter, gense distinctius rugosa; costa frontalis supra ocellum pro- 
ducta, non sulcata, compressa, a latere visa rotundata, infra ocellum planiuscula, os 
versus sensim valde ampliata, evanescens ; costa? laterales a latere recta? ad antennas 
late incurvse; jasiigium supra impressum, carinula mediana nulla, marginibus anticis 
angulum acutum formantibus, marginibus posticis retrorsum leviter convergentibus; 
intervallum oculorum quam costa frontalis basi valde latius; pronotum antice sub- 
rectum, medio levissime incurvum, postice paulo productum ; carina mediana gracilis, 
sulcis tribus secta; carina? laterales rugis partim destitutis, ex sulco antico retrorsum 
et antrorsum valde divergentes, formatae; lobus anticus levissime rugosus, subglaber, 
margine antico superne leviter punctato; lobus posticus totus dense impresso-punc- 
tatus; margo posticus laterum pronoti medio levissime late productus; margo inferior 
cum margine postico angulum subobtusum rotundatum formans, dimidio anteriore 
recto, ascendente; tuberculum posternale humile, ab antico late triangulare; femora 
postica costis glabris, supra postice medio spina acuta parva instructa, subtus ut 
tibia? postica? albo villosa; lobi geniculares breves, angustati apice rotundato; tibia? 
postica? supra in margine externo spina apicali nulla; calcaria bina interna magna, 
subsequilonga, sequiformalia; lobi metasternales distantes; elyira femora postica su- 
perantia. 

Genotypus: Ablectia rufescens Sj öst. 

Ablectia rufescens n. sp. — Taf. 13, Fig. 10. 

?: Tota testacea, rufescens; elytra colore pronoti, immaculata; ala? hyalina? 
nervis albis, apice in campo humerali nervis fuscis; area internomedia femorum posti- 
corum rubro adumbrata partim fusca; tibia? postica? la?te rubra? spinis apice nigro. 

?: Long. c. elytr. 21, corp. 20, pron. 4.2, elytr. 15, fem. post. 10, tib. post. 9 mm. 

Patria. Australia, 1 $ typ. Mus. Stockholm. — N. Australia: Alexandria 
(Stalker) 1 ? Brit. Museum. 

Collitera n. gen. 

($): Caput glabrum ; costa? frontales valde distincta?, subcallosa?, costa frontalis 
os versus leviter ampliata, leviter sulcata, medio leviter angustata, supra ocellum 
minus sulcata et sparse punctata, ima basi contracta et non sulcata, facies a latere 
visa ab os ad antennas recta, supra antennas curva; jastigium supra impressum ca- 



206 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

rinula mediana nulla; lateribus anticus rectis, angulum subrectum, leviter acutum, 
formantibus; marginibus lateralibus parallelis; antennce filiformes, ad basin leviter 
compressse; pronotum supra postice planiusculum, antice leviter curvum, postice an- 
gulariter productum apice rotundato; carina mediana gracilis sulcis tribus secta, inter 
sulcos obliterata; sulcus posticus post medium situs; carinae laterales nullse; pronotum 
supra subglabrum, lobus anticus levissime et sparse rugosus, lobus posticus non im- 
presso-punctatus singulis rugis parum distinctis rectis ornatus; margo inferior leviter 
curvus, dimidio vix anteriore ascendente et leviter incurvo; tuberculum prosternale 
cylindricum, leviter compressum apice late rotundatum; intervallum loborum meso- 
sternalium subquadratum lateribus incurvis, retrorsum leviter ampliatum; lobi meta- 
sternales valde distantes; costa superomedia femorum posticorum serrata, postice in 
spinam parvam producta, costae ceterae glabrse; lobi geniculares apice late rotundato; 
tibise posticae extus 8, intus 9 spinosae; elylra et alse perfecte explicata femora postica 
superantia. 

Genotypus : Collitera variegata Sjöst. 

Collitera variegata n. sp. — Taf. 13, Fig. 11. 

$: Fusco-brunnea, rufo et flavo variegata; facies plus minus ve inf uscata costis 
pallidis; vertex et pronotum supra fusco-brunnea, vitta lata distincta de apice fastigii 
supra oculos per latera superiora pronoti et marginem axillarem elytrorum producta 
flavida; latera pronoti in lobo antico brunnea, flavo et interdum rufo variegata, 
lobus posticus unicolor; femora postica supra fasciis latis duabus nigris plus minusve 
in aream externam productis, dimidio circiter anteriore arese internomedise nigro 
medio supra macula magna flavida, inf ra ut fascia postica rubro terminata; apex 
femorum plus minusve infuscatus; lobi geniculares apice flavido; tibice posticse flavida? 
intus magis rubro adumbratse, annulo antebasali lato pallido, extus leviter fusco, 
intus leviter rubro terminato; elytra opaca valde brunneo maculata, nervis inter- 
mediis rubris; alce hyalinse, antice et apice nervis nigris. 

$: Long. c. elytr. 32—38, corp. 30—34, elytr. 24—29, fem. post. 17—18, tib. 
post. 14,5 — 16 mm. 

Habitu gen. Parazelum Sjöst. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 5 $ typ. Brit. Museum et 
Mus. Stockholm. 

Gen. Terpillaria Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 19, 51 (1920). 
Genotypus: Terpillaria pulchra Sjöst. 

(c??): Costa frontalis ab ocello sulcata, marginibus os versus leviter divergen- 
tibus, inter antennas planiuscula vel leviter sulcata, impresso-punctata; fastigium 
parum productum de temporibus angulo distincto divisum, supra plus minusve im- 
pressum, ut vertex carinula nulla; antennaB filiformes; tuberculum prosternale rectum, 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 207 

cylindricum vel conicum, apice rotundato; pronotum praesertim supra leviter reticulato- 
rugosum, nec rugulis elongatis scabrum; lobus posticus dense reticulate impresso- 
punctata, carina mediana humili tota perspicua, sulcis tribus secta, sulcus posticus 
post medium situs; carinae laterales nullae; margo anticus leviter curvus vel subrectns, 
posticus leviter productus late curvus vel utrinque levissime incurvus; costa3 femorum 
posticorum glabrse, costa superomedia serrata, postice in spinam acutam producta; 
tibise posticse in margine externo spina apicali nulla, extus spinis 7 — 9; intus 9 — 11 
armatae; lobi metasternales in $ valde, in J 1 minus distantes; elytra femora postica 
leviter superantia. 

Dispositio specierum. 

a. Alae ad basin hyalinse vel viuacea?. 

b. Femora postica extus fasciis nigris nullis, unicolores. bivittata Stål. 
bb. Femora postica extus fasciis vel vittis nigris valde distinctis. 

c. Alae viuacea>. callopus n. sp. 

cc. Alae hyalinae. picta n. sp. 

aa. Aloe ad basin rosese. pulchra Sjöst. 

Terpillaria bivittata Stål. - Taf. 13, Fig. 12—13, 13 a. 

Stropis bivittata Stål, Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 66, $ (1878); Apotropis bi- 
vittata Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 440 (1910). 

d": Adhuc ignotus colore $ similis antennis modo pallidioribus, flavidobrunneis. 
Statura valde minore. Segmentum ultimum dorsale margine postico medio nigro 
bispinosum; cerci compressi, leviter incurvi, distincte angustati, apice leviter decurvo, 
rotundato-acuminato, nigro. 

c?: Long. c. elytr. 29, corp. 26, ant. 13, pron. 5,5, elytr. 20,5, fem. post. 15, 
tib. post. 12,5 mm. 

? : Long. c. elytr. 42 — 44, corp. 40, ant. 15, pron. 9, elytr. 30 — 32, fem. post. 
22, tib. post. 20 mm. 

Das $ ist einfarben braungelb mit schwarzen Fuhlern und rötlichen Hinter- 
schienen, Pronotum und Scheitel in der Mitte schwarz mit zwei von der Spitze des 
Kopfes iiber Scheitel und Pronotum gehenden, nach hinten divergierenden braun- 
gelben Bändern, die weiter iiber den Deckfliigeln fast bis aur Spitze derselben fort- 
setzen. Prosternalzapf dick, cylindrisch, schwach nach hinten gerichtet mit breit 
abgerundeter, nicht verengter Spitze. 

Patria. Queensland: Gayndah (Mus. Godeffr.) 1 J\ 1 $ typ. Mus. Stock- 
holm. — Gayndah, Peak Downs (Mus. Godeffr.) $$ Mus. Hamburg. 

Terpillaria picta n. sp. — Taf. 13, Fig. 14—15. 

cT$ : Testacea vel fusco-testacea; vertex et pronotum supra brunneo-nigra, vitta 
post- resp. supraocularis ultra per latera superiora pronoti et elytra producta valde con- 
spicua flava, in pronoto subtus nigro terminata; tibice posticse totos sanguineae — vel 



208 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

in exempl. male conservato testacese — ; femora postica extus flavida, medio vitta 
ante apicem plus minusve interrupta nigra, apice nigro, supra fasciis duabus nigris, 
postica, et interdum quoque antica, cum vitta externa connecta; femora intus basi 
macula magna nigra, intus et subtus nec non interdum quoque extus sanguineo 
adumbrata; antennas in ef longse, supra testacese, subtus fusca vel fusco maculata, 
apice fusco; elytra immaculata, brunnea basi magis fusca, vense ulnares flavse vittam 
angustam formantes; campus marginalis extus pallidus; alce hyalina? apice leviter 
infuscatse, venis prsesertim apice et antice fuscis, basi pallidis; cerci tseniformes, sensim 
deorsum curvati apice rotundato, dimidio apicali extus impresso. 

ef: Long. c. elytr. 30, corp. 26, pron. 5,4, ant. 19, elytr. 22, fem. post. 16, tib. 
post. 13,5 mm. 

$ : Long. c. elytr. 42, corp. 36, pron. 6,5, elytr. 31, fem. post. 21, tib. post. 18 mm. 

Patria. Queensland: (Mus. Godeffr.) ef? typ.; Rockhampton, Bowen ef?, Mus. 
Stockholm. — Cape York, 1 ef Mus. Berlin. — Queensland: Bovven (Mus. Godeffr.) 
ef Mus. Hamburg. — Queensland: Port Curtis (Dämel) et Bowen (Schmeltz) <?? 
Mus. Wien. 

Terpillaria pulchra Sjöst. — Tat. 13, Fig. 16, 16 a. 
Terpillaria pulchra Sjöst., Arkiv f. Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 51, ef? (1920). 

ef?: Fröns cum lateribus capitis et vertice glabra; tuberculum prosternale co- 
nicum, attenuatum, ab antico posticoque leviter compressum; lsete brunneo-flava; 
pronotum supra utrinque vitta nigra; elytra fusca apice dilutiore plus minusve flavido 
variegata, margine postico flavido; alae rosese, apice hyalinse fusco adumbratse; femora 
postica fasciis transversis tribus latis fortiter indicatis nigris, intus quoque basi ma- 
cula nigra; area internomedia maxima parte rubra; tibise posticae rubrae, annulo 
antebasali albido utrinque nigro terminato; segmentum dorsale ultimum supra in 
medio secta, apicibus in spina terminatis; cerci ef baculiformes, retrorsum leviter 
attenuati, apice truncato-rotundato, leviter incurvi. 

ef: Long. c. elytr. 25 — 28, ant. 15, pron. 5, elytr. 17—21, fem. post. 13, tib. 

post. 11,5. 

?: Long. c. elytr. 25—32, ant. 12—13, pron. 6—6,5, elytr. 18—23, fem. post. 
13—16, tib. post. 11 — 14 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 4 ef, 7 ?, typ. Mus. 
Stockholm. 

Terpillaria callopus n. sp. — Taf. 13, Fig. 17—18, 18 a. 

ef?: Costa f rontalis os versus vix vel leviter ampliata, ad ocellum levissime 
angustata, medio leviter (?) vel magis (ef) sulcata, inter antennas planiuscula, im- 
presso-punctata; facies glabra; fastigium supra impressum, impressio oblonge penta- 
gonalis postice aperta, antice breviter truncata, marginibus lateralibus in ef angula- 
riter, in ? magis rotundate flexuosis; antennce filiformes leviter compressa?; lobus 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 209 

anticus pronoti supra levissime reticulatus, lobus posticus totus prassertim i ¥ dense 
et profunde impresso-punctatus; carina mediana gracilis inter sulcos paulo minus di- 
stincta; lobus posticus leviter angulariter productus apice rotundato; tuberculum 
prosternale cylindricum, rectum, vix compressum, apice late rotundato; intei valium 
loborum mesosternalium subquadratum retrorsum leviter ampliatum; lobi metaster- 
nales in $ late, in ef anguste distantes; costa superomedia femorum posticorum ser- 
rata, postice in spinam acutam producta; costas ceteras glabras; tibias posticas intus 
9—10, extus 9 spinosae; cerci ef compressi, tasniformes, subangulariter incurvi, apice 
truncato margine subdenticulari, angulo supero late rotundato angulo infero recto, 
non rotundato. 

ef: subtus läste flavus; caput fuscum; vertex flavido et rufescente striatus, post 
oculos infuscatus; antennas f lavidas; pronotum nigrum supra vittis duabus flavis in 
lobo antico leviter incurvis, in lobo postica distincte divergentibus; margine postico 
infra flavo limbato; latera thoracis nigra; femora postica läste flava extus medio et 
supra leviter infuscata, apice nigro lobis genicularibus corallinis; supra fasciis latis 
nigris, extus in aream mediam producta, infuscata; area internomedia subtus ad aream 
inferointernam corallina, medio macula magna läste flava, antice supra flava; collo 
anteapicali flavo; tibice posticas ut tarsi corallinas, extus macula antebasali flavo; 
abdomen fJavum supra late rubro f asciatum ; elylra läste flavida tota valde et irre- 
gulariter fusco-brunneo vel nigro maculata; ålas vinaceo tinctas apice infuscato. 

$: subtus läste flava; caput rufescens; vertex rufus utrinque post oculos niger, 
medio flavidus; pronotum supra flavidum plus minusve rufescens, in lateribus superne 
inter sulcos macula magna nigra; lobus posticus in lateribus magis flavidus; latera 
thoracis infuscata; femora postica läste flavida apice nigro, supra fasciis latis duabus 
nigris, antica ad medium, postica ad marginem inferiorem areas externo- et interno- 
medias producta, intus subtus rubro terminatis; basi supra macula nigra; tibias posticas 
ut lobi interni femorum posticorum et tarsi corallinas, annulo antebasali incompleto 
flavido; abdomen supra fasciatum; elytra et ålas ut in ef. 

ef: Long. c. elytr. 27, ant. 12, corp. 24, pron. 5, elytr. 20, fem. post. 14, tib. 
post. 11,4 mm. 

? : Long. c. elytr. 39, corp. 34, pron. 8, elytr. 28, fem. post. 20, tib. post. 
17 mm. 

Patria. Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier) 1 J\ 2 ?, typ., Brit. Museum 
et Mus. Stockholm. 

Aretza n. gen. 

(ef?): Costa frontalis circa ocellum leviter sulcata, medio levissime angustata, 
clypeum versus paulo ampliata, impresso punctata; fastigium leviter produetum, a 
latere visum curvum, non sulcatum, impresso-pnnctatum, supra declive, distincte im- 
pressum marginibus utrinque parallelis, retrorsum valde convergentibus, postice fere 
contiguis; intervallum oculorum quam costa frontalis basi distincte angustius; im- 
pressio angusta languida, antice a costa frontali lucida ut margine transverso sepa- 

K. Sv. Vet. Akad. Hand]. Band 62. N:o 3. 27 



210 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

rata; costse laterales faciei valde distinctse, rectee, ab antico visse parallelse, a latere 
post antennas leviter incurvse; oculi magni, late ovati, antice leviter compressi; an- 
tennce filiformes, leviter compressse, longse, in J 1 longitudine circiter femorum posti- 
corum, in $ breviores; pronotum antice leviter curvum, postice leviter productum 
marginibus posticis angulum obtusum valde rotundatum formantibus; lobus anticus 
supra leviter, lobus posticus magis complanatus, ille leviter hic densius impresso-punc- 
tatus; latera inter sulcos subglabra; carina mediana gracilis, distincta, sulcis tribus 
secta, sulcus posticus post medium situs; carinse laterales deletse; margo interiör 
laterum pronoti medio distincte et late productus; tubercnlum prosternale breve, 
crassum, sensim angustatum apice late rotundato; elytra angusta femora postica le- 
viter superantia; campus marginalis basin versus vix ampliatus; vena mediastina 
et humeralis simplices, vena discoidalis ramosa, vena media simplex, vena ulnaris 
furcata, vena mediastina subdistincta marginibus cellularum formata; cost se femorum 
posticorum glabrse, costa superomedia in spinam acutam producta; lobi geniculares 
prsesertim inferiores acuminati; spinse tibiarum posticarum utrinque 8; lobi metaster- 
nales in J* distincte, in ? valde distantes; cerci <£ conici, leviter compressi apicem 
abdominis non attingentes. 

Genotypus: Aretza longicornis Sjöst. 

Dispositio specieruni. 

a. Alie liyalinse. longicornis a. sp. 

aa. Alie rubrse. erythroptera n. sp. 

Aretza longicornis n. sp. — Taf. 13, Fig. 19—20. 

c??: Rufo-testacea; antennse apice albo; latera pronoto supra vitta angusta 
nigra, latera medio inter sulcos pallida ; elyira fusco-brunnea extus et in area inter- 
calata partim opaca; alce, hyalinaa nervis fuscis basi pallidis; abdomen supra fasciis 
transversis latis nigris ; femora postica extus fasciis latis duabus nigris, postica magis 
distincta et extensa, apice nigro; area inferointerna immaculata; tibiae posticae nigra3 
annulo anteapicali lato albo, annulo medio lato minus distincto glauco. 

<£ : Long. c. elytr. 20. corp. 18,5, ant. 11, pron. 3.5, elytr. 14, fem. post. 10,5, 
tib. post. 8 mm. 

$: Long. c. elytr. 26, corp. 26, ant. 11,5, pron. 5, elytr. 19, fem. post. 14, 
tib. post. 10 mm. 

Patria. N. Australia: Stapleton, J 1 ? typ. (G. F. Hill) Mus. Stockholm 
et ef? Brit. Museum. 

Aretza erythroptera n. sp. — Taf. 13, Fig. 21. 

ef: Fusco-brunnea, subtus magis f lavida; abdomen flavidum, supra infuscatum 
et rubro tinctum; caput flavido et fusco adumbratum; latera pronoti et thoracis 
indistincte flavo maculata; antennen rufescentes articulo basali flavo; femora postica 
apice nigra, supra fasciis latis duabus nigris, antica de parte superiore areas inter- 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 211 

nomedise supra femora ultra per aream externam ad carinam inferomediam per- 
ducta, postica annulum nigrum formans; area internomedia rubra, collo flavo medio 
fascia nigra ornato; area inferointerna ad annulum nigrum rubra: tibice posticse extus 
cum tarsis rubrse, intus nigrse supra et in latera macula lata antebasali albo-flava; 
spinaa rubrae apice nigro; elytra colore pronoti, immaculata; alse rubrse, apice sensim 
hyalinse nervis fuscis. 

ef: Long. c. elytr. 21, corp. 19, ant. 9, elytr. 15,5, fem. post. 10,5, tib. post. 
8,6 mm. 

Patria. N. W. Australia: Baudin I., 1 ef typ. Brit. Museum. 



Gen. Zebratula Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 19, 52 (1920), 

(</$): Caput glabrum; costa frontalis os versus leviter ampliata, de ocello valde 
sinua/ta, inter antennas leviter produeta rotundata et minute impresso-punctata; 
costse laterales valde elevatse, ab antico rectse, a latere margine leviter curvato; 
fastigium parum produetum, supra cavum, a costa frontali angulo subtili sed distincto 
divisum, depressum, intervallum oculorum humilius quam oculi; vertex convexus 
glaber, ut fastigium carinula nulla; oculi prsesertim in ef magni, globosi; anlennce 
filiformes, parte inferiore leviter compressse, longitudine (?) vel longiores (ef) quam 
tibiae posticae; tuberculum prosternale rectum, conicum, apice rotundato; pronotum 
teretiusculum carinis lateralibus nullis; lobo postico retrorsum leviter ampliato, valde 
impresso-punctato et subtilissime reticulato, margine postico late rotundato medio 
carinula humili; lobus anticus leviter reticulatus, antice punctatus, carinula indistincta; 
sulci pronoti tres, anticus brevis, intermedius curvus, posticus rectus, post medium 
situs; margo anticus pronoti subrectus supra leviter curvatus; pars postica mar- 
ginis inferioris pronoti cum margine postico angulum rectum valde curvatum for- 
mans, pars antica ascendens; elytra angusta femora postica superantia; femora postica 
subgracilia, postice supra medio in spina acuta terminata, costis glabris; lobi geni- 
culares acuti (ef), vel interni acuminato-rotundati externi apice rotundato ($); tibia3 
posticae supra in margine externo spina apicali nulla, extus spinis 8 — 9, intus 10. 

ef: Multo minor; cerci tseniformes, parte apicali valde compressa, recurva et 
leviter incurva, apice valde rotundato; lamina supraanalis attenuata apice in lobum 
produeta, supra tota impressa; lobi metasternales subcontigui. 

? : Lobi metasternales valde distantes. 

Genotypus: Zebratula flavonigra Sjöst. 

Zebratula flavonigra Sjöst. — Taf. 14, Fig. 1 — 2. 
Zebratula flavonigra Sjöst., 1. c. p. 52 cf§ (1920). 

ef?: Caput brunneo adumbratum; antennce nigraa basi flavidee; pedes anteriores 
flavi, interdum leviter brunneo adumbrati; pronotum flavum vel albidum, supra vittis 



212 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

duabus nigris; latera pronoti nigro-variegata, supra utrinque, piaesertim in <£, vittam, 
plus minus distinctam formantia; subtus flavo-albida; latera thoracis nigra, vittis 
flavis et albidis; femora postica albida vel flavida fasciis quatuor nigris latis, duobus 
exterioribus annulos formantibus, ornata; tibise posticse coerulese apice supra nigrae, 
annulo antebasali pallido; abdomen albidum supra plus minusve nigrum; elytra 
hyalina, campus margialis et axillaris dimidio basali flavi interdum vitta angusta 
fusca, venis radialibus et ulnaribus nigris, campus discoidalis interdum maculis singulis 
fuscis; ala3 hyalinse venis fuscis basi alarum pallidis. 

<£: Long. c. elytr. 20, corp. 18, ant. 13, pron. 3, elytr. 14, fem. post. 10,5, 
tib. post. 10 mm. 

?: Long. c. elytr. 33—35, corp. 32, ant. 13, pron. 5—6, elytr. 25—27, fem. 
post. 16 — 18, tib. post. 15 — 16 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2 ef, 5 ? typ. Mus. 
Stockholm. 

Gen. Adlappa Sjöst. 

Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 19, 52 (1920). 

($): Facies granulosa vel sublsevis, minute rugosa; costa frontalis fere ad clypeum 
produeta, medio sulcata, glabra, marginibus medio levissime incurvis, os versus le- 
viter divergentibus, inter antennas planiuscula, distincte impresso-punctata, basi le- 
viter angustata; genas infra leviter rugosae; facies a latere visa recta, leviter declivis, 
fastigio non produeto; fasiigium parum produetum, latius quam longius, supra 
planiusculum, subpentagonale, margine antico late curvo, infra punctato; carina 
mediana ut in vertice nulla; vertex glaber; antennce filiformes, prsesertim ad basin 
leviter compressse, longitudine capitis pronotique; pronoium teretiusculum, postice 
fere planum et leviter ampliatum, in lobo antico leviter reticulatum, in lobo postico 
dense impresso-punctatum, rugulis elongatis interruptis ornatum ; margo anticus le- 
vissime curvus, impresso-punctatus, margo posticus magis curvus, utrinque leviter 
incurvus; latera postica pronoti recta levissime incurva, margo inferior horizontalis, 
dimidio anteriore recto, ascendente; carina mediana distincta, humilis, sulcis tribus 
secta; carinae laterales nullse; sulcus posticus paulo post medium situs; tuberculum 
prosternale rectum, cylindricum apice rotundato; lobi metasternales valde distantes; 
costa superomedia femorum posticorum serrata, apice in spinam acutam produeta, 
costse ceteree glabrse; lobi geniculares late rotundati; tibise posticae supra in margine 
externo spina apicali nulla; spinse tibiarum posticarum extus 8 — 9, intus 10; elytra 
alseque perfecte explicata. 

Genotypus: Adlappa erythroptera Sjöst. 

Adlappa erythroptera Sjöst. — Taf. 13, Fig. 22, 22 a. 
Adlappa erythroptera Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 5, N:o 20, p. 52 (1920). 

$: Pallide viridis; antennae fusco-rubrae; elytra singulis punctis fuscis; alse 
maxima parte miniatse apice hyalina?; femora postica supra maculis nigris tribus; 
tibise posticse pallide virides supra maxima parte rufse, basi virides. 






KUNOL. SV. VET. AKADE31IENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 213 

?: Long. c. elytr. 46, ant. 13, pron. 8, elytr. 34, fem. post. 21,5, tib. post. 
19 mm. 

? ex Queensland reportata im museo Godeffroyi magis brunneo-flavida, fe- 
mora postica supra ad costam medianam maxima parte nigra, nec maculis tribus 
singulis valde distantibus, costa superointerna et superoexterna nigro-punctatse; 
statura paulo majore. 

Long. c. elytr. 49, corp. 43, ant. 13, pron. 8.2, elytr. 37, fem. post. 22, tib. 
post. 20 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 2 $ typ. Mus. Stock- 
holm. — Queensland: Peak Downs (Mus. Godeffr.) 1 $ Mus. Hamburg. 

Gen. Stropis (Stål). Sjöst. 

Stål, Recens. Orth. I p. 69 (1873); Bih. Svensk. Vet. Akad. Handl., Bd. 5, N:o 4, p. 65 (1878); 
Brunn. Ann. Mus. Genova, XXXIII p. 140 (1893); Sjöst., Arkiv för Zool., Bd. 12, N:o 20, p. 19, 51 (1920). 

(ef?): Facies glabra nec rugosa, interdum paulo granulosa; costa f rontalis medio 
non profunde sulcata, lateribus typice subparallelis, prsesertim in mare os versus leviter 
divergentibus; costa inter antennas sparse impresso-punctata, non sulcata, basi in 
femina magis compressa quam in mare; fastigium planiusculum vel leviter impressum 
carinula mediana nulla; vertex glaber, carinula obsoleta; aniennce lineares; pronotum 
supra planiusculum, leviter rugosum et plus minusve granulosum ; lobus posticus 
praesertim in mare valde impresso-punctatus; margo anticus leviter rotundatus; 
lobus posticus plus minusve obtuse produetus, subangulato-rotundatus; sulci profundi 
paralleli; sulcus posticus in medio vel paulo ante medium situs; carina mediana pro- 
noti subtilis, levissime elevata, sulcis secta; carina? laterales pra3sertim in lobo postico 
plica inter partem dorsalem et lateralem leviter indicatse; tuberculum prosternale 
rectum vel leviter reclinatum, cylindricum vel apicem versus leviter angustatum, 
apice late rotundato; costa superomedia femorum posticorum remote serrata, costae 
ceterse glabra3; lobi metasternales in femina valde, in mare minus distantes; elytra 
alseque perfecte explicata femora postica superantia. 

Genotypus: Acridium (Stropis) maculosum Stål. 

Die von Stål aufgestellte Gattung Stropis ist, wie sie von ihm (1. c. 1878p. 65 — 68) 
aufgefasst wurde, sehr heterogen und ist hier in mehrere gute Genera aufgeteilt worden. 

Zu Stropis (Stål), Sjöst. gehört die erste von Stål unter dieser Gattung aii- 
gefiihrte Art maculosa, nebst der von mir beschriebenen nigrovitellina, einer mit ma- 
culosa sehr verwandten Art, ferner die grosse und schöne viridis sowie auch, wie 
ich beim Studium der Type im British Museum feststellen konnte, Acridium sub- 
pustulatum Walk. 

Unter die Gattung Peakesia kommt, zusammen mit mehreren neuen, von den 
STÅL'schen Arten Stropis rufipes (= brunnea White) und Stropis pictipes. 

Stropis tricarinata Stål war schon von Brunner als Type einer besonderen 
Gattung Tritropis gestellt, ein nomen preeoccupatum, das von Bolivar in Apotropis 
umgetauft wurde. 



214 YNGVE SJÖ3TEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Stropis bivittata Stål biidet zusammen mit den neuen Arten picla, pulchra und 
callopus die neue Gattung Terpillaria. 

Stropis rugifrons Stål ist Type fur die neue Gattung Percassa. Die neue 
Gattung Cedarinia umfasst die STÅL'schen Arten Stropis reticulata, Umbatella und 
vermicularis, deren Typen vorliegen, nebst mehreren neuen Arten. 

Sehr charakteristisch ist die neue Gattung Macrolopholia mit Acridium tuber- 
culatum Walk. (= Stropis cristulata Stål) als Type, nebst den neuen Arten lonyi- 
pennis und altocristata. 

Die von Kirby unter Stropis gestellten Calliptamis brunnens White und Xipho- 
cera opomaloides Walker gehören, wie ich im British Museum beim Studium der 
Typen feststellen konnte, die erstere der Gattung Peakesia, die letztere Gonicea. 
Auch Stropis hospita Bol. ist, wie die vorliegende Type zeigt, eine Peakesia. Stropis 
ocellatus{?) Tepper kenne ich nicht durch Autopsie. 

Dispositio specierum. 

c? 

a. Autennae flavidae. maculosa Stål. 

aa. Antennse nigrae. nigrovitellina Sjöst. 

? 
a. Costa superoexterna femorum posticorura serrata; tuberculum prosternale cylindricum apice rotundato, vix 
compressum. 
b. Albo-flavida vel brunnescente flavida, fusco-brunneo vel nigro macalata; antennas flavida?. 

maculosa Stål. 

bb. Viridis, rubro macalata; antenn* nigrae. viridis Sjöst. 

aa. Costa superoexterna femorum posticorum glabra; tuberculum prosternale cylindricum, ab antico-posticoque 

valde compressum, apice rotundato. subpustulata Walk. 

Stropis maculosa Stål. — Taf. 14, Fig. 3. 

Acridium maculosum Stål., Eugen. Resa, Ortb. p. 328, N:o 73, ? (1860); Acridium (Stropis) maculosum 
Stål, Rec. Orth. I, p. 69, N:o 72 (1873); Stropis maculosa Stål, Bih. Svenska Vet. Akad. Handl. Bd. 5, N:o 4, 
p. 65, N:o 1 (1878); Froggatt, Agric. Gaz. N. S. Wales XV, p. 242, color. pl. fig. 7, ? (1904). 

ef (adhuc ignotus) ? similis sed multo minor, pallide flavus, nigro vel fusco- 
brunneo signatus, antennis flavidis; tibise posticse aurantiaco-adumbratse; alee hyalinse 
venis fulvescentibus; cerci compressi apicem versus levissime angustati, apice incurvo, 
compresso, subleviter deorsum curvo, sensim angustato-acuminato. 

Tuberculum prosternale crassum, cylindricum, apice rotundato, ab antico posti- 
coque leviter (?) vel distinctius (c?) compressum, leviter reclinatum. 

c?: Long. c. elytr. 30, corp. 26, pron. 6, elytr. 23, fem. post. 15, tib. post. 13 mm. 

?: Long. c. elytr. 49—52, corp. 48, pron. 10, elytr. 37— 40, fem. post. 23— 25, 
tib. post. 20—23 mm. 

Patria. Australia (Kinberg) ? typ. Mus. Stockholm. — S. Australia: Killal- 
panima, 100 miles E. of Lake Eyre; Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier): N. 
Australia: Alexandria (Stalker), ef? complus. Brit. Museum et Mus. Stockholm. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 215 

Stropis nigfovitelliha Sjöst. — Taf. 14, Fig. 4. 
Stropis nigrovitéllina Sjöst.', Arkiv för Zool. Bd. 12, X:o 20. p. 51. <$ (1920). 

J 1 : Costa frontalis lateribus parallelis os versus leviter divergentibus, basi angu- 
stata, inter antennas sparse et leviter impresso-punctata, medio sulcata, sulco os 
versus evanescente; fastigium supra planiusculum vix impressum, hexagonale, lateribus 
rectis angulum obtusum formantibus; antennce longitudine tibiarum posticarum; margo 
anticus pronoti subrectus, a supero visus leviter curvus, margo inferior postice hori- 
zontalis cum margine postico angulum rectum valde rotundatum formans, dimidio 
anteriore ascendente; margo posticus supra in lobum brevem rotundatum, utrinque 
lateribus rectis vel subincurvatis terminatum, productus; carina mediana subtilis sulcis 
transversis interrupta; tuberculum prosternale cylindricum apice rotundato, leviter 
compressum et leviter declive; costa superomedia femorum posticorum, margine 
postico in spinam acutam producta, serrata, ceterse glabrae; spinse tibiarum posticarum 
extus 8, intus 9, flavse apice nigro; lobi metasternales distincte distantes; margo 
posticus segmenti ultimi dorsalis abdominis medio fissa, processibus triangularibus 
nigris brevibus; lamina supraanalis linguiformis lateribus medio incurvis; lamina sub- 
genitalis apicem versus sensim paulo angustata apice late rotundato; cerci valde com- 
pressi apicem versus paulo angustati, incurvi, apice rotundato decurvo. 

Vitellina; antennse, vitta verticis, tfienia transversa pronoti in lateribus ampliata, 
medio supra ad marginem anteriorem producta, apex posticus totus, tsenise trans- 
versae elytrorum permultöe, maculse magnse duo in lateribus thoracis, fascise trans- 
versae duo femorum posticorum, in area interna et in areis inferioribus interruptae, 
ut macula antice supra nigra; alae hyalinse flavo adumbratse, venis f la vis. 

J": Long. c. elytr. 30 — 34, corp. 26, ant. 12 — 13, pron. 6, elytr. 22 — 25, fem. post. 
15—17, tib. post. 13—14 mm. 

Palria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 4 ö typ. Mus. Stockholm. 

Stropis viridis Sjöst. — Taf. 14, Fig. 3 a, 3 b. 
Stropis viridis SjööT., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 51, $ (1920). 

?: Tota viridis partim magis flavescens; pronotum supra maculis rubris, pallide 
granulosum; sulcus posticus pronoti an te medium pronoti situs; facies granulis sparsis 
compluribus; fastigium supra planiusculum; elytra maculis rubris sparsa; alae hyalinse 
venis pallidis; antennse nigraB, articulis duobus basalibus flavidis; spinse tibiarum 
posticarum flavo-virides apice nigro, extus 8—9, intus 9 — 10. 

?: Long. c. elytr. 50 — 55, corp. 46, ant. 17, pron. 9 — 10.5, elytr. 38—42, fem. 
post. 24 — 25, tib. post. 21—22 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 3 $ typ., Mus. Stock- 
holm. — N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 ? Brit. Museum. 

Stropis siibpustulata Walk. — Taf. 14, Fig. 5. 

Acridiam subpustulatum Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. V, Suppl. p. 61, $ (nec »mas») (1871); Finot, 
Ann. Soc. Ent. France LXXVI, p. 343 (1907); Apotropis subpustulata Kirbv, Cat. Orth. Locust. p. 440 (1910). 



216 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTBALICA. 

$ (typus): Caput glabrum; costa frontalis os versus sensim leviter ampliata, 
medio paulo sulcata, basi vix impresso-punctata; fastigium supra planiusculum, margine 
antico leviter elevato late arcuato; vertex leviter convexus; antennce lineares; prono- 
tum supra planiusculum, fulvo granulosum, carina media distincta, perfecta, sulcis 
tribus secta, sulcus posticus paulo post medium situs; pronotum antice leviter curvum, 
postice productum angulum valde obtusum et rotundatum formans; margo anticus, 
medio excepto, et latera lobi postici minutissime punctata et granulosa; lat era inter 
sulcos subglabra; carina? laterales rugulis interruptis in lineam positis levissime indi- 
cata?; tuberculum prosternale ab antico-posticoque compressum, postice planum, apice 
late rotundato; intervallum loborum mesosternalium leviter transversum, antrorsum 
leviter angustatum; lobi metasternales valde distantes; costa superomedia femorum 
posticornm serrata postice in spinam acutam producta, costa? cetera? glabra?; lobi 
geniculares apice rotundato. 

Brunnescente testacea; vertex supra vitta rufobrunnea, medio linea flavida; 
antenna? testacea?; pronotum supra rufobrunneum, carina mediana et vitta lateralis 
utrinque brunnescente testaceae; lobi laterales pronoti fulvi, inter sulcos infuscati; 
femora postica supra fusco triplagiata; area externomedia maculis 2 — 3 elongatis 
fuscis; tibia? postica? subtus leviter fusco adumbrata?; spina? apice imo fusco-rubra?; 
elytra opaca valde et grosse brunneo maculata; ala? hyalina?, stigma flavida, opaca. 

? : Long. c. elytr. 48, corp. 42, pron. 9,5, elytr. 36, fem. post. 24, tib. post. 
20,5 mm. 

Patria. W. Australia (Boulay's coll.) 1 ? typ. Brit. Museum. 

Stropis {i) ocellata Tepper. 
Stropis ocellutus{?) Tepper, Horn Se. Exped. Ctr. Australia, Part II, Zoology, p. 369 (1896). 

Patria. Ctr. Australia: Stevenson River, Alice Spring, 2 $ typ. Mus. Adelaide. 
Non vidi. 



Rhitzala n. gen. 

(J?): Costa frontalis tota leviter sulcata, clypeum versus sensim ampliata, supra 
antennas ampliata, basin versus valde angustata, margines in marginibus fastigii con- 
tinuati; facies distincte reticulato-rugosa, interdum angulis elongatis interruptis in- 
strueta; costa? laterales usque ad ocellos recte produetse; latera capitis rugosa; fastigium 
breve, latius quam longius, supra ut vertex scabrum, planiusculum carinula mediana 
nulla, antice marginibus gracilibus angulum valde obtusum formantibus, apice auguste 
separatis, interdum junctis, in marginibus costa? frontalis continuatis; foveola? verticis 
indistincta?, scabra?; antennce filiformes, subcrassae, levissime compressse et basin versus 
levissime angustata?, quam caput cum pronoto distincte longiores (J*); pronotum 
cylindricum, totum valde et minute reticulatum et sparse granulosum, pra?sertim in 
metazona rugulis elongatis irregularibus; carina mediana gracilis, perfecta, sulcis tribus 
secta; carina? laterales nulla?, lobi laterales non angulato-inserti ; pronotum antice vix 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. 217 

curvatum, lobus posticus leviter productus, retrorsum angustatus, quam anticus multo 
brevior; margo posticus laterum pronoti rectus, distincte declivis, margo inferior postice 
horizontalis cum margine postico angulum subobtusum rotundatum formans, antice 
ascendens, subrectus vel levissime incurvus; tuberculum prosternale rectum, cylindricum, 
sensim angustatum; intervallum loborum mesosternalium subquadratum, retrorsum 
leviter ampliatum; tobi metasternales in ef subcontigui, in $ distan tes; elytra abbre- 
viata, circiter dimidium corporis attingentia; costse tres superiores femorum posticorum 
serrata?, intervalla spinulis sparsis, femora postice medio spina armata; Iobi geni- 
culares valde rotundati; tibise postica? supra in margine externo spina apicali nulla, 
extus spinis 8, intus 9 — 10 armatse; cerci ef compressi, fere dimidio apicali valde, 
rotundate deorsum curvato, angustato-acuminato; cerci a supero visi valde conver- 
gentes apice fere contigui, apicem abdominis attingentes. 

Genotypus: Rhitzala modesta Sjöst. 

Gen. Mesambridd Stål (Brunner, Rév. Syst. Orth. p. 140) affinis pronoto 
cylindrico carinis lateralibus nullis nec lobis deflexis angulato-insertis differt. 

Rhitzala modesta n. sp. — Taf. 14, Fig. 6—7. 

ef?: Tota sordide (ef) vel ferrugineo (?) testacea, subtus nitida; margine postico 
etytrorum in ef flavo limbato; alse ferrugineo adumbratse; tibise posticaB flavo-brunnese, 
spinis flavidis vel rufo-flavidis apice nigro; costa inferior areae externomedise flavescens, 
nitida. 

ef: Long. 19, ant. 8,5, pron. 4,5, elytr. 7, alae 6, fem. post. 12, tib. post. 10.5 mm. 

$: Long. 30—31, pron. 7—8,2, elytr. 13—14, alae 10—11, fem. post. 17 : 5— 19, 
tib. post. 14 — 15 mm. 

Patria. Australia: Melbourne (v. Mueller) 2 ef, 2 $, typ., Mus. Paris & Stock- 
holm. — N. S. Wales: Sydney (Mus. Godeffr.) 1 $ Mus. Hamburg. 



Macrazelota n. gen. 

(ef?): PraBsertim $ crassiuscula; caput grossum ; costa frontalis lata, non sulcata, 
sub ocello interdum leviter impressa, inter antennas planinscula, basi angustata ut 
facies crebre et grosse impresso-punctata, infra ocellum sensim evanescens; carinaa 
laterales curvaB usque ad ocellos produetae; facies a latere visa subrecta vel leviter 
curva, leviter declivis, basi sensim late rotundata ; foveolse verticis subrectangulares, 
angustse, distinctaa, vel punctis impressis et rugulis plus minusve indicataB; fasliqium 
supra planiusculum ut vertex impresso-rugosum vel sublaeve, carina mediana gracili 
quoque in vertici plus minusve visibili; margines antici recti ssepe elevati angulum 
subrectum apice rotundato formantes; intervallum oculorum dimidio longitudinis 
oculorum subaequilatum, quam costa frontalis multo latius; antennas, lineares apicem 
versus sensim leviter ampliatae apice compresso, ampliato, clavato (ef), vel lineares 
(?); pronotum antice rectum, postice distincte produetum angulum subrectum apice 

K. Sv. Vet. Akad. Handl. Band 62. N:o 3. 28 



218 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

rotundato formans; lobus anticus sparse, ssepe longitudinaliter, tuberculatus vel ru- 
gosus; lobus posticus minutissime reticulatus et punctatus, singulis rugis gracilibus 
longitudinalibus; carina mediana in lobo antico toto vel maxima parte distincta, 
gracilis, in lobo postico interdum retrorsum evanescens, sulco postico secta; carinse 
laterales rugis interruptis leviter indicatse; margo inferior medio distincte et late 
productus, antice rectus postice leviter curvus; margo posticus parte inferiore leviter 
incurvus; lobi laterales pronoti lateribus subparallelis ; tuberculum prosternale lami- 
nato-compressum, latissimum, basin versus angustatum apiee truncatum vel leviter 
emarginatum angulis rotundatis; intervallum loborum mesosternalium transversum; 
lobi metasternales subcontigui (ef) vel distantes ($); femora postica incrassata, costa 
superomedia sparse serrata, apice in spinam acutam producta; area superoexterna 
quam superointerna valde latior; costa inferomedia distincte curva; lobi geniculares 
externi apice late rotundato, interni angustati; tibia3 postica? extus 7 — 8, intus 9 
spinosse; calcaria bina externa subsequalia, interna insequalia; segmentum ultimum 
abdominis g supra bispinosum; lamina supraanalis ef linguiformis marginibus leviter 
reflexis, ante apicem utrinque leviter incisa; cerci compressi, sensim angustati, apice 
leviter obliquo, angulo infero acuto. a supero visi subrecti, vix incurvi, apicem laminse 
subgenitalis vix attingentes; elytra femora postica superantia. 
Genotypus: Platacanthus cervinus Walk. 



Macrazelota cerviiia Walk. — Taf. 14, Fig. 8, 8 a— c; 9 r 9 a— b. 

Platacanthus cervinus Walkeu, Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 715, N:o 2, $ (187U); Azclota cervina 
Kiuby, Cat. Orth. Locust. p. 442 (1910). 

cT (adhuc ignotus): Supra cinnamomea, subtus lsete flavida; elytra interdum 
leviter fusco conspersa; alse hyalinse venis extus fuscis; femora postica supra rubro 
adumbrata, fasciis duabus indistinctis fuscis, apice toto nigro; area inferomedia lsete 
rubra, unicolor, area inferointerna flavida: tibise posticse ut tarsi sanguinese spinis 
apice nigro; antennse rubro-testacese subtus paitim testacese; abdomen supra flavum 
vel rubrum. 

$ (typ.): Lsete testacea supra parti m rubro adumbrata; antennse extrorsum 
fuscse; femora postica apice toto rufescente-fusca, supra fasciis duabus rubro-fuscis; 
costa arese externomedise supra et infra rubro punctata; area internomedia tota lsete 
rubra, immaculata; tibise posticse totse rubrse apice extus magis testacese; elytra opaca 
venis testaceis basi multo crebrius positis et leviter rubro adumbratis, parte exteriore 
punctis infuscatis sparsis levissime indicatis. 

Long. c. elytr. 31, corp. 30, ant. 9.5, pron. 7, elytr. 22, fem. post. 16, tib. post. 
12.5 mm. 

Color interdum magis latericeus, pronotum supra fuscum vel colore elytrorum, 
elytra tota leviter fusco maculosa vel extus immaculata, femora postica supra leviter 
fusco bifasciata, fasciis interdum vix conspicuis. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- NIO 3. 219 

c?: Long. c. elytr. 20 — 25, corp. 18 — 23, ant. 7 — 10, pron. 4,2—4.5, elytr. 14,5 — 17, 
fem. post. 11 — 13, tib. post. 8 — 10 mm. 

$: Long. c. elytr. 29—32, corp. 27—29, ant. 9,5—10, pron. 6, elytr. 22—23, 
fem. post. 16, tib. post. 11.8—13 mm. 

Patria. Australia (Haslar Hosp.) 1 ? typ. Brit. Mus.; N. Australia: Alexandria 
(Stalker), Ctr. Australia: Hermannsburg (Hillier), c^J 1 ??, Brit. Museum et Mus. 
Stockholm. 

Macrazelota rugosa Rehn. 

Exarna rugosa Rehn, Bull. Amer. Mus. Nat. Hist. XXIII, p. 452, fig. 8, °. (1907). 

Da diese mir durch Autopsie unbekannte Art weder »fastigium verticis foveolis 
distinctis» besitzt (»lateral foveolae not marked, their usual situation being occupied 
by a number of low excrescences»), noch das andere fiir diese Gattung von Brunner 
(Rév. Syst. Orthopt. p. 141) angegebene Merkmal »pronotum sulcis transversis tribus 
perductis» (»median carina cut by two transverse sulci») erfiillt, scheint sie nicht 
in der Gattung Exarna bleiben zu können. Sie stimmt besser, obwohl nicht völlig, 
mit Macrazelota iiberein, da bei dieser Gattung der Mittelkiel typisch durch eine 
Querrinne geteilt ist. 

Patria. Australia: Victoria (Edwards Coll.) 1 $ typ., Amer. Mus. Nat. Hist. 
New York. 



Gen. Azelota Brunn. 

Ann. Mus. Geuova, XXXIII, p. 141 (1893; Kirby, Cat. Orth. Locust. p. 442 (1910); Sjöst., Arkiv för 
Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 20, 53 (1920). 

Genotypus: Azelota ochracea Sjöst. 

Brunner gibt, als er die Gattung Azelota (Rév. Syst. p. 141) aufstellt, keine 
besondere Art an. In seinem Katalog (p. 442) stellt Kirby Platacanthus cervinus 
Walk. als Type fiir Azelota, obgleich ganz unrichtig, da das Pronotum dieser Art nicht 
>carinis lateralibus rectis» besitzt, und »foveolis verticis» oft weniger »distinctis» sind. 
als dies bei parvula und pallida der Fall ist, die ganz mit der Diagnose der Azelota 
ubereinstimmen. Acridium pilipes Walk., das Kirby auch unter Azelota anfiihrt, ist 
eine ganz verschiedene Art, die mit Azelota nichts zu tun hat. Sie gehört der Gattung 
Happarana Sjöst. an. Azelota diversipes Rehn ist auch nicht ganz typisch, da einer 
der Hauptcharaktere in den deutlichen foveolae liegt (»fastigium verticis foveolis 
distinctis instructum»), was bei diversipes nicht der Fall ist (»lateral foveolae hardly 
appreciable»). 

Unter dem später vom Coll. Brunner erhaltenen Material befindet sich ein ?, 
das von Brunner als »Azelota sp. » bezeichnet worden ist. Diese vorher unbeschrie- 
bene Art {Azelota ochracea) habe ich darum, obgleich Azelota parvula Sj. sonst eigentlich 
Priorität hat, als Type der Gattung gestellt. Sie stimmt typisch mit parvula und 
pallida iiberein. 



220 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

Dispositio specierum. 

a. Elytra 16, pronotum 5,2 mm. diversipes Rehn. 

aa. Elytra 12, pronotum 2,« mm. parvula Sjöst. 

? 

a. Carinae laterales verticis antice in latera elevata fastigii tranientes; vertex testaceus, unicolor. pallida n. sp. 
aa. Carinae laterales verticis antice interrupta?, in latera fastigii non transientes. 

b. Vertex testaceus, unicolor. ochracea n. sp. 

bb. Vertex vitta mediana brunnea. parvula Sjöst. 

Azelota ochracea n. sp. 

?: Costa frontalis os versus sensim ampliata, infra ocellum leviter impressa, 
supra ocellum sparse et minute, infra ocellum crebrius et grossius impresso-punctata; 
facies inter costas rotundato-rugosa, supra impressione rotundata glabra levi; costas 
laterales curvas; facies a latere visa recta, declivis, supra antennas leviter curva; 
foveolas verticis valde distinctas, angustas, rectangulares, antrorsum sensim leviter 
angustatas; fastigium verticis leviter impressum, carina mediana ad marginem anticum 
producta distincta, retrorsum, in vertice, paulo humilior; carinas laterales verticis 
leviter undulatas, carinulis transversis cum mediana reticulato-conjunctis, antice a 
marginibus elevatis fastigii interruptas; vertex utrinque extra carinas transverse reti- 
culatus; antennce filiformes leviter compressas; pronotum supra subplanum carinis tribus 
distinctis, mediana sulco unico, carinas laterales sulcis duobus sectas; margo anticus 
rectus, posticus late curvus; lobus posticus totus supra crebre impresso-punctatus, 
lobus anticus glaber antice punctatus; latera pronoti inter sulcos parte superiore, 
infra umbone terininata, nitida, glabra; margo inferior laterum pronoti medio leviter 
productus, parte anteriore recta, cum margine antico angulum obtusum formante, 
angulo postico subrecto valde rotundato; tuberculum prosternale laminato-compressum, 
basin versus leviter angustatum, margine apicali recto; intervallum mesosternalium 
leviter transversum, rectangulare; lobi metasternales sublate distantes; costas femorum 
posticorum totas glabras, femora postice medio spina parva acuta instructa; lobi geni- 
culares externi late rotundati, interni breviter rotundato-angustati; tibias posticas 
utrinque 9-spinosas. 

Läste testacea; vitta angusta postocularis, supra linea flavida terminata, brunnea; 
macula glabra laterum pronoti brunnea, latera utrinque leviter brunneo-adumbrata; 
area externomedia femorum posticorum maculis parvis brunneis sparsis ; femora apice 
intus brunnea, extus lobis genicularibus testaceis; tibias posticas cereo-flavidas spinis 
apice nigris; elytra testacea, postice unicoloria. 

?: Long. c. elytr. 24, pron. 4,5, elytr. 17, fem. post. 13, tib. post. 10 mm. 

A. pallidce sat similis sed paulo major, lobo antico pronoti supra antice crebre 
et minute punctato, lobis genicularibus externis late rotundato-truncatis nec breviter 
acuminatis, tuberculo prosternali margine apicali recto nec incurvo, tibiis posticis 
subglabris nec valde albo-pilosis et cereo-flavidis nec pallidis differt. 

Patria. Victoria: Melbourne (Mus. Stuttgart) ? typ. coll. Brunner, Mus. Wien. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. NIO 3. 221 

Azelota pallida n. sp. — Taf. 14, Fig. 10. 

$ : Facies levissime scabra et punctata, a latere visa subrecta, paulo reclinata, 
ad fastigium sensim curva; costa frontalis sat lata, marginibus ad ocellum leviter 
incurvis, os versns sensim divergentibus, evanescentibus, sub ocello leviter impressa, 
basi ad fastigium levissime angustata; costse laterales a latere visse leviter curvae, 
ad antennas leviter recurvae, subrectse; foveolse verticis distinctse, rectangulares, 
antrorsum angustatse, in angulo inferopostico ocello terminatse; fastigium supra levis- 
sime declive, paulo latius quam longius, subcirculariter impressum, carina mediana gra- 
cili ex apice per verticem producta, utrinque marginibus elevatis subparallelis fastigii 
retrorsum productis circumdata; vertex a latere visus planus; antennce subfiliformes, 
incrassatse, compressse, apicem versus levissime angustatse; pronotum antice supra sub- 
rectum, postice late curvum; carinse tres valde distinctse, lateralibus retrorsum levis- 
sime divergentibus; carina mediana sulco postico solo secta, laterales sulcis duobus 
sectis; lobus anticus glaber, quam lobus posticus valde impresso-punctatus distincte 
longior; margo anticus laterum pronoti subrectus, leviter declivis, posticus rectus, 
inferior medio productus; tuberculum prosternale ab antico posticoque laminato-com- 
pressum, apicem versus ampliatum, antice impressum, apice margine incurvo; fetnora 
postica compressa, non crassa, costis omnibus glabris; costa superomedia postice in 
spinam acutam producta; lobi geniculares exteriores breviter rotundato-acuminati, 
interiores magis angustati; tibise posticse albo-villosse, extus 7 — 8, intus 10 spinosse; 
elytra femora postica superantia, angusta, apice levissime recurva, margine exteriore 
rotundato. 

Pallide ochracea; vitta postocularis brunnea; gense infuscatse; latera pronoti 
sub carinis vitta lata subindistincte terminata brunnea, angulo inferopostico albo- 
testaceo; femora extus medio vitta indistincte terminata brunneo-nigra; spinse tibiarum 
posticarum apice nigro; elytra opaca basi lsete testacea, area discoidalis antice maculis 
parvis fuscis sparsis; alse hyalinse venis albis. 

$: Long. c. elytr. 22, ant. 7, pron. 4, elytr. 16, fem. post. 12,5, tib. post. 10,5 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 $ typ. Mus. Stockholm. 

Azelota parvula Sjöst. — Taf. 14, Fig. 11, Ila. 

Azelota parvula Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12, N:o 20, p. 53, fig. 5, J* (1920). 

cT: Facies glabra, levissime et sparse punctata; costa frontalis ab ocello os versus 
sensim ampliata marginibus evanescentibus, circa ocellum leviter sulcata, parte supe- 
riore inter antennas fusco impresso-punctata; fastigium verticis in lateribus foveolis 
elongatis postice apertis valde distinctis instructum; fastigium a latere visum rotun- 
datum, sensim in costam frontalem rectam transiens; fastigium supra leviter impressum, 
subpentagonale, cavum antice rotundatum, carinula mediana gracili, postice apertum, 
marginibus anticis rectis angulum acutum formantibus, marginibus posticis retrorsum 
leviter convergentibus; vertex teretiusculus carinulis tribus vix indicatis, lateralibus 
antice interruptis, in margines fastigii non transientibus, mediana distinctiore ad 



222 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRALICA. 

apicem fastigii producta; antennce filiformes leviter compressse capite pronotoque 
junctis paulo longiores; pronotum supra planiuseulum, carinis tribus valde conspicuis, 
carinis lateralibus leviter incurvis, postice quam antice paulo magis distantibus, sulcis 
duobus sectis, carina mediana sulco postico solo secta; margo anticus pronoti levissime, 
posticus paulo magis curvatus; margo inferior medio rotundate productus, angulo 
postico late, antico minus rotundato; tuberculum prosternale a basi valde compressum 
et dilatatum, parte apicali paulo latior ab antico compressa, apice late truncato leviter 
emarginato; intervallum mesosternalium elongatum; lobi metasternales contigui; seg- 
mentum posticum dorsale abdominis medio late divisum ; lamina supraanalis lingui- 
formis marginibus recurvis, basi medio carinis duabus; cerci subcrassi, retrorsum an- 
gastati apice incurvo, intus parte basali tuberculis duobus instructi; lamina subgeni- 
talis navicularis apice rotundato; costse femorum posticorum glabrse, costa supero- 
media postice in spinam acutam parvam producta; tibise posticse in margine externo 
spina apicali nulla, extus spinis 8, intus 10; elytra et alse perfecte explicata apicem 
femorum posticorum attingentia. 

Pallide straminea, vittis tribus latis ab apice fastigii et margine postico oculorum 
ultra per pronotum et latera thoracis productis brunneo-nigris; vitta mediana pronoti 
quam ceterse minus distincta; area externomedia femoram posticorum maculis irre- 
gularibus tribus nigris; costa superomedia nigro maculata; area internomedia levissime 
rufoadumbrata, tibise posticse pallide sanguineaa; elytra opaca dimidio basali vitta 
pallida, campu.s marginalis basi fusco-brunneus apice venis albis, discoidalis maculis 
fuscis, axillaris infuscatus; alse hyalinae venis albis, apice venis leviter infuscatis. 

$ : Major, costa f rontalis latior, inf ra ocellum leviter impressa, os versus rugulis 
subtilissimis transversis instructa; carinse tres verticis distinctse, mediana usque ad 
apicem fastigii producta, carinse laterales antice interruptse in margines laterales 
fastigii non transientes, intervallum grosse impresso-punctatum ; antennse breviores; 
lobi metasternales distantes. Paulo obscurior; caput brunneo-variegatum nec vittis 
exceptis pure flavidum; costa frontalis nigra; carina mediana flava pronoti quam 
laterales distinctior; lobi laterales pronoti parte inferiore flavidi brunneo et rufo 
variegati nec pure flavidi. 

ef: Long. c. elytr. 17, corp. 15, ant. 6,5, pron. 2,7, elytr. 12, fem. post. 9.5, 
tib. post. 7 mm. 

?: Long. c. elytr. 22, corp. 21, ant. c. 5, pron. 3,6, elytr. 15.5, fem. post. 13, 
tib. post. 9,5 mm. 

Patria. N. W. Australia: Kimberley-Distr. (Mjöberg) 1 ^ typ. Mus. Stock- 
holm. — N. Australia: Alexandria (Stalker) 1 ? Brit. Museum. 



Azelota diversipes Rehn. 

Azelota diversipes Rehn, Bull. Amer. Mus. Xat. Hist, XXIII, p. 450, Fig. 6, 7, J 1 (1907). 

Patria. Australia: Victoria (Edwards Coll.) cT typ., Amer. Mus. Nat. Hist. 
New York. 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62- N:0 3. 223 



Gen. Exarna Brunn. 

Ann. Mus. Genova XXXIII. p. 141 (1893); Sjöst., Arkiv för Zool. Bd. 12. N:o 20, p. 20 (1920). 

Genotypus: Platacanthus includens Walk. 

Exarna includens Walk. — Taf. 14, Fig. 12, 12 a. 

Platacanthus includens Walk., Cat. Derm. Salt. Br. Mus. IV, p. 715, N:o 3. $ (1870); Exarna 
despecta Bbakcs., Jaluesh. Verh. Trencs. Com. XIX — XX. p. 77, pl. 3, fig. 19 a ?, 19 b J (1898). 

<£: Adhuc ignotus feminse similis sed minor, antennis longioribus, pronoto supra 
utrinque vitta pallida parum conspicna, tuberculo prosternale retrorsum angustato, 
apice magis incurvo, foveolis verticis minus distinctis differt; cerci breves, compressi, 
subquadrati, margine postico incurvo. 

c?: Long. c. elytr. 18, corp. 17, ant. 7.5, pron. 8,5, elytr. 13, fem. post. 10, 
tib. post. 8,5 mm. 

$: Long. c. elytr. 22 — 24, corp. 21 — 24, ant. 6,8 — 7, pron. 4, elytr. 16 — 17,5, 
fem. post. 11.5—12, tib. post. 9.5 — 11 mm. 

Im Cat. Orth. Locust. p. 443 wird diese Art von Kirby als Synom-m unter 
Exarna {Caloptenus Walk.) lutescens Walk. gestelit, was ganz unrichtig ist. Schon 
die Form des Prosternalzapfs: »prosternal spine conical, short, rather slender», gibt 
deutlich an, dass lulescens keine Exarna sein känn und nicht mit includens: »prosternal 
spine stout, about four times as broad as thick, flat along the tip» zusammengehört. 

Ein vorliegendes ? von den Typen der includens stimmt sowohl betreffend die 
allgemeine Form, wie sie von Brancsik abgebildet vvorden, als die Farbe mit despecta 
Brancs. so gut iiberein, dass nur die Farbe der Hinterschienen, hier rot, bei despecta 
als »pallidus» angegeben, sie zu trennen scheint, was möglichervveise nur von der 
Konservierung abhängt, indem die rote Farbe bei schlechter Konservierung bisweilen 
verschwindet, wobei die Schienen blass erscheinen. 1 

Was Caloptenus lutesce7is eigentlich ist, ist nicht leicht zu entscheiden, da die 
Type im Brit. Museum nicht mehr vorhanden ist. Unter der Etiquette dieser Art 
steht Heteracris vittipes Walk. ef, ohne Fundort; lutescens soll ein $ sein. 

Unter dem Namen Exarna hat Kirby a. a. O. sehr verschiedene Arten zusam- 
mengemischt. So ist lepida Walk. eine Desertaria, conglobata Walk. und australis 
Walk. Eumacrowna-Arten und rugosa Rehn wohl eine Macrazelota. 

Patria. W. Australia: Svvan River (Richardson) ? typ: Australia (Haslar 
Hosp.) $; N. S. Wales: Port Halking et Leura (Froggatt) ef?, Brit. Museum; — 
W. Australia 1 ?; S. W. Australia: Albany (Brown) ?, Mus. Stockholm. — Queens- 
land (Boucard) ? coll. Brunner, Mus. Wien; 2 — S. Australia: Yorketown (Jung) 
5 ef? (typ. despecta) Mus. Budapest. 



1 Ich habe soeben vom Museum in Budapest die Type der despecta zur Anricht erhalten, welche zeigt, 
dass die beiden Arteu ideutisch sind. 

2 Dieses $ von Coll. Brunner mit der Bezeichnung Exarna sp. ist ohne Zweifel die Type Brunner's der 
Gattung Exarna. 



224 YNGVE SJÖSTEDT, ACRIDIODEA AUSTRAL1CA. 

Brachyexarna n. gen. 

(?): Costa frontalis teretiascula, circa ocellum impressa, os versus sensim leviter 
ampliata, tota grosse impresso-punctata; costae laterales subrectae, leviter undulatae, 
clypeum non attingentes, supra antennas terminataB; fastigium a latere visum sensim 
rotundatum; foveolae verticis magnse, antrorsum angustatae, a fastigio carinula separatas; 
fastigium supra declive, impressum, marginibus antrorsum convergentibus apice ro- 
tundato; vertex teretiusculus carinula nulla; antenn ce filiformes longitudine vix capitis 
cura pronoto; pronotum retrorsum leviter ampliatum, margine antico subrecto, medio 
et utrinque leviter incurvo, lobo postico angulariter producto apice rotundato; carina 
media distincta, humilis, sulco antico et postico secta; carinae laterales subnullae; 
pronotum supra sulcis tribus, antica abbreviata in vitta laterali utrinque terminata, 
postica in medio pronoti sita; margo posticus lateralis rectus, declivis; margo in- 
ferior medio productus, angulum obtusum valde rotundatum formans; tuberculum pros- 
ternale latum, ab antico-posticoque valde compressum, basin versus leviter angustatum, 
apice truncato postice leviter incurvo, angulis rotundatis; intervallum loborum meso- 
sternalium paulo transversum, antrorsum angustatum, lobi intus et postice recti, 
marginibus angulum subrectum rotundatum formantibus; costa superomedia femorum 
posticorum minute serrulata, postice in spinam producta, ceterae glabrae; tibise posticse 
supra in margine externo ad calcaria posita spina apicali nulla; tibise posticae a 
supero visse apice sensim leviter ampliatae, extus spinis 9, intus 10; elytra semilobi- 
formia, longitudine pronoti, ovales, margine antico magis curvato. 

Genotypus: Brachyexarna lobipennis Sjöst. 

Brachyexarna lobipennis n. sp. — Taf. 14, Fig. 13a, 13b, 13c, 13d. 

$ : Facies testacea nigro punctata et variegata, genae postice macula oblonga 
pallida ornatae; vertex medio macula irregulari nigra, antice et postice testaceo varie- 
gatus, utrinque supra oculos vitta flavida; pronotum supra nigrum, utrinque vitta 
alboflava valde distincta retrorsum sensim leviter ampliata, vittae retrorsum diver- 
gentes; Jatera pronoti inter sulcos posticos macula nigra subtus macula longitudinali 
flavida callosa, parte superiore ramo instructa, terminata; latera ante sulcum secun- 
dum partim infuscata, margine antico flavido, fusco maculato; latera post sulcum 
posticum flavida, reticulata, brunneo adumbrata et fusco punctata; latera metathoracis 
nigra vitta alboflava obliqua, post illam parte inferiore macula flavida; corpus subtus 
pallide testaceum, immaculatum, abdomen supra nigrum testaceo variegatum; femora 
postica pallide testacea, area externomedia prsesertim parte superiore leviter infuscata, 
costis minutissime fusco punctatis, margine inferiore maculis sex nigris; femora supra 
leviter adumbrata ante medium macula magna nigra, utrinque macula fusca minus 
distincta, apice supra infuscato, arcu nigro; area internomedia ut femora subtus 
pallide testacea, immaculata; iibice posticae sanguineae, basi magis testacea?, spinis 



KUNGL. SV. VET. AKADEMIENS HANDLINGAR. BAND 62. N:0 3. • 225 

apice nigris; elytra valde abbreviata, sublobiformia ; area axillaris tota brunneo-fla- 
vida; area intercalata maculis nigris; area humeralis medio stria albida. 

$: Long. 19, pron. 5, ant. 6, elytr. 5, fem. post. 11, tib. post. 9.ö mm. 

Patria. Australia (Boucard) 1 ? typ. Mus. Stockholm. 



Peratta n. gen. 

($): Facies a latere visa levissime curva, leviter declivis fastigio non producto; 
costa frontalis lata ab ocello os versus sensim ampliata, evanescens, supra ocellum 
grosse et crebre impresso-punctata, infra ocellum leviter impressa, subglabra, basi 
ad fastigium non constricta; facies inter costas laterales medio subscabra, leviter 
punctata; costse laterales subrect&% leviter undatae; foveoJae verticis nullse punctis 
impressis indicatse; fastigium a costa frontali carinula transversa divisum; fastigium 
supra valde impressum carinula mediana nulla, marginibus anticis antrorsum conver- 
gentibus apice fastigii truncato, marginibus lateralibus retrorsum leviter convergen- 
tibus; intervallum oculorum quam costa frontalis latius; oculi ovales antice truncati; 
antennce filiformes parte inferiore leviter compressse, longitudine capitis pronotique; 
pronotum carinis lateralibus nullis, antice rectum postice in angulum obtusum rotun- 
datum leviter productum; margo inferior laterum pronoti medio rotundate productus; 
lobus anticus supra subglaber, lobus posticus crebre impresso-punctatus; carina me- 
diana gracilis in lobo postico toto et antice in lobo antico indicata, in medio pronoti 
extincta; sulci transversi tres distincti; tuberculum prosternale ab antico posticoque 
laminato-compressum lateribus vix incurvis, apice late emarginatum; lobi metaster- 
nales distantes; costse femorum posticorum glabra?, costa superomedia apice in spina 
terminata; lobi geniculares rotundati apice