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Full text of "Mélanges Chabaneau: Festschrift Camille Chabaneau zur Vollendung seines 75. Lebensjahres 4. März ..."

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Po'^^l 



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Melanges Chabaneau. 

Volume offert 

Camille Chabaneau 

ä l'occasion du 75* anniversaire de sa naissance 

(4 mars 1906) 

ses ^Idves, ses amis et ses admirateurs. 



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Erianjcen. 

Fr. Junge, Libraire-Editeur. 
1907. • 






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Melanges Chabaneau. 



Festschrift 

Camille Chabaneau 



zur Vollendung seines 75. Lebensjahres 



4. März 1906 



dargebracht von 



seinen SchQlern, Freunden und Verehrern. 




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1. '5 1806 



V. A. l\al' mm4 Vair.^B'^ekMrvckmnl tod Jhc« * >»^ ^ ■rtanfM. 



Melanges Chabaneau. 

Volume offert 

Camille Chabaneau 

ä Toccasion du 75' anniversaire de sa naissance 

(4 mars 1906) 

par 

ses äl^ves, ses amis et ses admirateurs. 






Briangen. 

Fr. Junge, Libraire-Editeur. 
1907. • 



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Melanges Chabaneau. 



Festschrift 

Camille Chabaneau 



zur Vollendung seines 75. Lebensjahres 



4. März 1906 



dargebracht von 



seinen Schülern, Freunden und Verehrern. 




1.'?t8()6 



K. U. Hat. apd ITB|,..iLucMniGli<n1 woa Jup A A«ta !■ ■rtaBfH. 



Vorwort. 



Da bfii der (friwsen Zahl der Teilnehmer an der FeHtsehrift 

filr Camille Chabaneau es unmöglich war, in der kurzen Zelt 

von einem Vierteljahr, welche bis zum Geburtstag i1«m MeiBtere 

blieb, den ganzen vorliegenden Band zum Absdiluss m bringen, 

so wurden dem Jubilar durch den vorbereitenden Ausschuss die 

bis dahin fertig gcdnickten Bogen der Festschrift, S. 1 — 117, 

mit einem provisorischen Vorbericht übeiTcicht, entlialtend die 

nachstehende Adresse, zugleich mit einem Brief von F. Mistral 

im Original, der hier zwischen Seite VIII und IX in Reproduktion 

folgt. 

Verelirter Herr Professor! 

Lieber Freund! 

Der Tag, an welchem Sie 75 Jahre Ihres arbeitsreichen 
Lebens vollenden, ist uns eine willkommen*' (Jt-legenheit, Ihnen 
auszusprechen, welche Gcfilhle warmer Hochschätzung und herz- 
licher Dankbarkeit wir für Sie empfinden. 

Im Gange Ihres Üuaseren Lebens ursprUngtich der Wissen- 
schaft femstehend, sind Sie durch innerste Neigung unseren 
romanischen Studien zugcfilhrt worden. Nachdem schon die 
Histoire et Tli^orie de la Conjugaison fran^-aise die gewissen- 
hafte Methodik Ihres Arbeitens erwiesen hatte, errichteten Sie 
durch die limousinische Grammatik, der ersten wahrhaft wissen- 
schaftlichen und noch immer HnübertroHonen Darstellung eines 
lebenden sudfraazösischeu Dialektes, sich und der von der 



Melanges Chabaneau. 

Volume offert 

k 

Camille Chabaneau 

ä l'occasion du 75' anniversaire de sa naissance 

(4 mars 1906) 

par 

ses ^Idves, ses amis et ses admirateurs. 



*- 



Briangen. 

Fr. Junge, Libraire-Editeur, 
1907. • 



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Melanges Chabaneau. 



Festschrift 

Camille Chabaneau 

zur Vollendung seines 75. Lebensjahres 



4. März 1906 



du^bracht von 



seinen Schülern, Freunden und Verehrern. 




1.*?t80f> 



X. H. Hat- Mid irBl*<-|lMGMnicli*r*1 wvd J^-fi * JHIip !■ Bri«acn. 



VI 



tiläckwiinHch liM vurberetloodcn AnivtchiiMeai 



geliebten Mutter erlernten lieimiKchen Mundart ein dauerndes 
Denkmal. Eine (p-osse Zahl iimfan|i;rpiclier und kleinerer Ar- 
beiten, unter denen wir nur die wertvollen Beiträge zur Histoiro 
g6n6ralc de Langnedoc hervorheben wollen, haben Ihnen seit- 
dem Iftngst die erste Stelle unter den Kennern provenzalischer 
Sprache und Literatur gesichert, und niemand andere aU Ihnen 
konnte die ehrwürdige Universität Montpellier den neugegifmdcten 
Lehrstuhl anvertrauen, von welchem Sie während eines Viertel- 
jahrhunderts eine segensreiche Wirksamkeit auRgeiibt haben. 

Doch nicht nur den Erfolgen des Gelehrten gilt unser 
Beifall. Auch durch die Art Ihres selbstlosen, stets nui' der 
Sache zugekehrten Wirkens, durch die warme Güte Ihres 
Herzens, welche ein jeder, der Ihrem stillen Kreise nahen 
durfte oder der sich von fem her Beistand suchend an Sie 
wandte, können gelernt hat, sind Sie uns ©in Vorbild und das 
Ziel herzlicher Verehrung geworden. 

Wir erinnern uns heute mit Dankbai'keit alles dessen, was 
Sie für uns getan haben und was Sie für uns sind, und sprechen 
den Wunsch unil die frohe Iloffrung aus, das« Sie Ihrer Wissen- 
schaft, Ihron Freunden, Schülern und Verehrern noch lange 
Jahre in rüstigster Kraft erhalten bleiben. 

Der vorbereitende ÄueschuBs. 



eher et honorö Maltro, 
eher ami, 

Le jour de votre soixante-qnitizi^me anniversaire nous offre 
unc occasion bicnvenue de vous adresser rhonunage de notre 
profonde estime et de notre sinc^re reconnaissance. 

Etranger d'abord ä la seionco par la cai-riferc oii vous «aez 
entre, un pendiant secret et piiissant vons a entraln^ vers nos 
6tudes romanes. Tout de suite vous avez monträ, par votre Histoire 



TUl 



UlÜckirimKli do« vorbereilandoD AuMcbuiMt 



L. (VtiürtADfl, Prof. A rUiiivcTsitf!- d'Aix-Marsüille. 

Ür. J. Cornii, Prof. a. d. Universitftt Graz. 

l>oH. V. Croselnl, Prof. iicll' UiiiversitÄ di Padova. 

F. DeNntonlin, Peintre-gi-aveiir, Paris, 

DoM. Fr. D'OvIdio, Prof. noll' UnivorsitA di Napoli. 

Dl-, W. Fo«rster, Prof. n. d. Universität Bonn. 

M. Urammont, IVof. ä rUniversil«^ de Montpellier. 

Dr. 0, Uröber, Prof, a. d. Universität Strassbiirg i. E, 

Dr. A. G. Tan Uamel. Prof. a. d. üniversitÄt Groningen, 

Ä. Jeauroy, Prof. k l'Uuivi'rsiti^ de Toulouse. 

K. Langlois, Prof- k l'Universiti^ de Lille. 

Dr. E. LcTy, Pi-of, a, d. Univenritfit Freiburg L B. 

Fr. MlBtral h Mailtnne. 

Dott. E. Monael, Prof. ncU' Univuriütä di Koma. 

Dr, H. Morf, Prof. n, d. Akndemie fQr Sozial- und HandcU- 

wi»<eDMchaften, Frankfurt, a. M. 
Dott. F. Noratl, Prof. nell' Accademia ücientificoOettoraria di 

Milnno. 
Dott. £. G. Parodie Prof. nel R Istituto di Studj superiort di 

Firenste. 
L.-G. P4Iis8ler, Prof. h rUnivcrsitfi de Montpellier. 
Dott. P. Kajna^ Prof. nel R. Littituto di Studj superiori di Firenze. 
Dott. B. ilenicr, Prof. nell' Ünivorsilä di Toriuu. 
Dott. A. lUstorl, Prof. nell' UniversitA di Torino. 
K. BiKttl. Prof. k l'Üniveraiti-^ de Montpellier. 
Dott, C. Salrlonl, Prof. nell' Accademia scientifico-letterai-ia di 

Hilano. 
Dr, E. Stengel, Prof. n. d, Universitftt Greifswald 
Dr. A. Htimming, Prof. a. d. ÜniversitÄt Göttingen. 
Dr. H. Suchler, Prof. a, d. Universität Halle a. S. 
H. Teuli^, Rihliothi^caire de PUnivcrsiti^ de Kcancä, 
A. Thomas, Prof. & rUnivcreit^^ de Paris. 
Dr. A. Tobler, Prof. a. d. ÜniversitÄt Berlin, 
ür. K. Vollniöller, UniversilÄtsprofcs-sor a. R in Dresden. 
Dl'. E. Zenker, Prof. a. d. ÜniversitÄt Rostock i. M- 



Text der TabuU graiulntorin 



IX 



tpSter Tolf^ dann die Tabula ^atulutoria, welclic nacli- 
Btehendeii Wortlaut hat: 

A Monsieur Camille Chabaneau, 

Profusueur honorairc k l'Universit«^ de Montpellier. 

IjCB Boussi^ffi, vos <51/(ve8, tos amis ou vos admirateura, 
vom pricnt d'agr^r, ä l'occasiou du 9oixante-<)uinzii>mi! rtiiniver- 
sairc de votre aaissancc, Thomniage de leur profonde Sympathie. 

Voilä pluä d'un demi-si^le que touh avez choisi poiir champ 
d'^tudes 1a philologie romaiie, & une ^poquo oü cos ätudee t^taient 
encore peu en honncur; voufi avez contribu(5 pour un« large part 
k d^^frichur ce cbamp et voue avez mai'qu^ d'uuc emprcinte 
ineiTa^ble le domainc quo vous vous <^tiez assign^. Vous avez 
.trouT^ le premicr les loia qui dominent l'hiatoirft en apparence 
tonfuse de la ronjugaisoii fraiKniso, et vous avez montr<^ i\ (]uel 
beaoin de clarK5 ot d'unitß la langiie fran^aise, imagc du g(^nt(? 
de la nation, avait inatinctirement ob^i. Un Hasard bionveillant 
TOUB a fait nattrc dans unc contri^e qui Irit le berceau de la 
po^e ^liraousine' — appel^e plus tard „provengale" — et vous 
avez pu entendre d^s votre enfatice la langue d'Amaut de Ma- 
reuil et d'Amaut Daniel, k peine chang^e par les ans. Äussi 
avez-vous consacr^ de pr6f<5rence votre activiWi, (jui aurait 
pu s'exercer avec le m?mc 6c\at daus tout autre domainc de la 
philologie roinane, k mieux faire tMtnnattre la [toi^sie des trou- 
badours. Une m<5thodc rigoureuae, une critique s^v^re vous ont 
permis de retrouver plus d'unc fois leur peiisöc ctactc k travers 
la poussidre des manuscrits, ou de di^truire les legendes qui 
s'^taient accumul^es autour de leurs noms. St cette pot^sie, dont 
I'inftuence 8ur les litt^ratures modernes tut si profonde, est 
aujourd'hui mieox connuo et mieux gofitf^e, c'est |irtncipalemcnt 
ä TOS travaux qu'cUe le doit. 

I/amour de !a v^rit^, la recherche di'iwiiitf'ress^e ont 4t^ 
les principaux mobiles de votre activit<5 acicntifiquc. La ,oor- 



X Toxi der Tftbula gmluIntoriK 

tesia" ot la „mesum" ont fait Ic cbarmo de vos rclations: c'eefcj 
k l'enuemble de ces qualit«^^ qiie leg soussignös ont tenu k rendre 
liommaKe, eii faisant les va'ux les plus sinc^Tes pour qu« de 
loiijja et hcureux jours vous soii^nt encore rfserv^H; ce sera toute 
joio pour eux et tout profit pour los i^tudeti dont vous resteji un 
des plus (Eminent!« repn^aentants. 



Verzeichnis der Teilnehmer an der Ehrung 
Chabaneaus. 

I. Durch Mitarbeit an der Festschrift. 

J. Anglsde, Maitro de Conföronw» n rUiiivereiti <lo Nnncy. 

Dr. C, Appel, ProfeBiwr an der Univereität Breslau. 

Dr. G. Batst, Peufuiwor an dw Uiiivt-rsitäl FrcÜHiig i. B. 

J. B^dier, ProfarMeur au Collfep? do France, ä Paris. 

Dr. D. Behrens, Profeaeor an der Universität QiossoD. 

G. Bertont, Pmfesaeur n l'Univor^iitf ih Frihourg (SuJHse). 

Dolt. L. Biadene, Profeseore iiell'Uiiiversitä di Pieu, 

B. Bourciez. Pm(eB«eur it rUnivcntlt^ do Bordeaux. 
F. Brunot, Profeescur i^ l'Univerail^ do Parig. 
F. Castets, Doyen honoruin- du lu Fii<;iilc6 des Letltets de rUnivenM de 

Montpellier. 
0. Cirot, Chargi de i-our; ä l'üniversifi de Bordeaux. 
L. Cledat, Doyen de lu Facult^ des Ijciltri'ü de rUniverail* de Lyon. 
Dr. W. Cloetta, Profeaaor an der Universität Jena. 
L. Constans, Professpur k l'Univorsit* d'Aii-MarBoUle. 
Dr, J. Cortiu, Professor iin drr Univereität Gra». 
J. Coulet, Chnrgf tie CJours u l'Universiti de Moiilpollier. 
Dr. A. Counson, I^'ktor an der Univereität Bolle a. S. 
V. Crescini, Profesore dcJI' UnivomitÄ di Padova. 
A. Dauzat, ä Pari)^. 
Dr. J. Dejeanne ä Ba^nt-re^-de-ffigorre. 
F. Desmoutin, Peintn-graveiir, k Paris. 
J- Ducamin, n Monl-ilp-Miir*««. 
L,. A. Dujarric-Dcscombcs, Vice-prösident du Bournal, ä Pferigueiu. 

C. Fabre, Dinaiili-ur di' l'Ecol« Normale du Puy. 
Dr. W. Foerster. PriifcsMir un di-r Univtrsilät Bonn. 
Dr. L. Gauchat, Professor an der Universitüt Ik^ni. 



Mbehroervemichnii 



XI 



Doti, E. Gorra. Profcwon> ticirUnivor»iiH di Pflvia. 

M. Grammont, Profeeeeur a l'Uiiiversil^ de Montpellier. 

L»r. G. Gröber, Profrjwor aii «kr UiiivcmitÄt Strasburg i, B. 

Dolt C. P. E. Guarnerio, Profcssore nella R. Univereilä di Pavia 

Dr. A. G. vun Hamel, Profraeor aii der Universität Oroniiigi-n, 

A. Jcanroy, Prnf«-*«^ir h l'Univernit* >h Tuuloin«^ 

Dr. L. Jordan. PrivaidoEenl ao der Universität München. 

Dr. Adolf Kolsen, Dox«nt tui il«r lc|c). Teoliniscberi HocbHohide in Aadion. 

L. Lambert, Vicopr^sidont de In Soci6t/! dca fiimgur.-* Roiiinnc^ ä Ott«. 

L. Lamoucbe, Major de la Gendarmerie ottomnne, i Snlonlquc (Tiinquie). 

E. Langlois, Proftsscnr ii l'Univontlt^ de Lille. 

E. Lefevre, ä Marseille. 

J. Lette de Vasconcellos, Direktor de Museu EtbaoloRico PortUfniöx, 

Li«lKML. 
A. Leroux, Archivisle de la Hauto-Vienne, ü Limogec^ 
Dott, C. De Lollia, Profeeaore nell' Unirer^tä di Koma. 
Or. W. Meyer-LUbke, Prwf«««or an der UnivcnlUit Wim. 

E. Meynial, I'rofoswur k l'Universitf de Montpellier. 

F. Mistral, it MaiUaiie. 

A. Morel-Fatio, S«-cr6Uiirv <ie l'Euoti; det> Charton, ii Pari«. 

Dr. O. Nobiling in 8io Paulo. 

Dott. F. Novati, Profeesore nell' Accndemia seien tifico-icttcrnriit di MÜHno. 

Dr. K. Nyrop, Professor an der Univernilät Kopenbeffen. 

Dr. H. O. östberg, Pnvatduxent an der Univtir)iil£t UpnabL 

Do*L E, G. Parodi, l*rofe§TOrc nel R, Istitnlo di Stiidi siiperiori di Frrenüe. 

L.-G. Pelissier, Profeuaeur ä l'UnivorHili de Mouipellier. 

J. J. P^pouey, AbM, ii BH^ntois-dc-Bigomi. 

Dr. D. Ptlrof, Privatdojonl an der UnivcrsKÄt St, Petersburg. 

Do«. P. Rajna, Profesnore nel R IsUtulo di Studi auperiori di Fircnie. 

E. Rigal, ProfosMiur ii l'Univcrsil^ ilr Münt|)olliiir. 

E. Ritter, Proft»nciir ii njnivwait* de Genivc. 

J. Ronjat, Baile du Fäibri]>e, ü Vienne. 

H. Roqucs, Charge de Coura !t l'Univerail^ de Pari«. 

L. Sain^an, ii PariK. 

Dr. J. J. SalverJa de Grave, Profe=sor an der UnlverBität Leiden, 

X>)ti. C. Salvioni, Profe^ore uell' Accademia ädt:nlitico-letteraria di Milano, 

Dr. A. Sanchez Moguet, Cabslrillico en la Univerfidail ilc Madrid. 

J- SaroiTiandy. Ptwfeascur au L)-c6o llocbo, ii VcrsuiUe«. 

Dr. B. Schädel, Privatdojwnt an der Universität Halle a. S. 

D*. R. Schevill, Professor iii llic Univcniily of Ncw-Haven (Conu.). 



XU 



Toi IndiniorTeincicluila. 



Dr. O. SchultK-Gora, RrofetiHor an il<--r Hiiivoniiüt K&nipübn-g i. Pr. 

Dr. K. StaafT. Frivnuloionl iin <lcr Uiiin^rxilüt UpNtla. 

Dr. E, Stengel, Professor nii der UriivorHtäi Greifswald. 

Dr. A. Sümming, PiufetMior an der Uiiiveruit&i GTitlJiiguii. 

Dr. H. Suchier, Professor an <\vr Univcmtül HsIIp n, S. 

Dr. W. Suchier, in Halle a. S. 

Dott. L. Suttina, Din-tUtn^ d<dlii BilitiograÜn Daiiu-ku» in Padora. 

H. Teuliä, ßibliotlitoiirc de la Bibliotll^(]Ue universitnire de R«nnoH. 

A. Thomas, Professeur & l'Univerat* de Paris. 

Dr. A. Tobler, Profurwor ftn der Unirerüilüi Btirlin. 

Dr. J. Ulrich. Proft^'sor im dpr Univprsitül Zürich. 

H. Vaganay. Biblioibteiire des Faeullfc catliolirjueä de Lyon. 

J. Veran, Hcinnm^ de Icunr», ü Pnri«. 

Dr. K. VoUmdllcr, Univcr^itÄUprofmifor il D. in Dresden. 

Dr. B. Wiese. Professor an der Universität Halle n, B. 

Dt, f. WuliT, ProfoKtMr an iler t'nivirrniliit Lumi. 

Dt. R. Zenker, ProfnuKir an der Univoreitftt Koi^tock i. H. 

Dotl. N. Zingarelli. Professore nell' Uuiversitii di I*&lenno. 

II. Durch Bezug der Festschrift. 

J. Achcr, k Pari». 

Dr. H. Andreren, Profviwor nn diw DnivoTfitÄt Münrtor 1. W. 

J. Angladc, Maltrc de Conference« k l'UniversitJ de Nancy. 

Sociit^ historique et arch^ologique de la Charente, it Angoul^me. 

Dr. C. Appel, Pn)f«!Si"Or an ikr irnivursiiÄi Rn-"lau. 

P. Aubry, ArchiTOlc pid^ogniphc. ä Paris. 

R. Benoit, F^Ubre. ii I'^riRueux. 

H. Bemia, Prufc^-xtur de Rh^lorique -mp^eurtf au Ljoie Lakanal, 

il Pnrift. 
J. Berthcl^, Ardiiviat« d« rO^^nlt, ii Montpellier. 
G. Bertonl, Pro(«iia«ur k l'Universit^ de t'ribourg (Ruisw). 
A. Bertuch, IVifv^mr, in Frankfurt a. M. 
A. Blatic, Profcseour uu Coll^g« <!« CVUc 
M. Bonnet, Profee»eur k YVmvmtibk da HonipcUiec. 
Biblioth^que Universitaire de Bortleaux. 

E, Bourciez, PrurriuwTur a l'Univvnit^ de Bordmux. 
L. Brandin. Profowiir ä rUmv<pr»it4 dv Ixindrc«. 
O. Braunfcls, KgL Spanitclwr Konsul, in Ftankfntt a. M. 

F. Brunot, Prufuwi-iir a rL'iiivor>ilf de Paris. 
Kgl. Ungarische Universitülsbiblloih«k in Bmlapeat. 



Tdloehtacrvmwäcbnte. 



xni 



Academia Romäna in Btikitmt. 

H. Champion, Libnaire-^itcur, it Park 

G. Cirot, Char;^ de coure Si l'Univvrftitf de Bonleaux. 

L. Cl^<lat. Dftjren de la Paculti d«« L«ttrei< de l'Univcintiti de Lyon. 

P. Constant. Proviiwiir du L}-ci6e d« Roiir^n. 

C. Couderc, C'onwTTntour-Adjoint ü h Biblioth^que Nationale, i^ Pnrif. 

Dr. A. Couason, Lektor ai> <ler Unit-ereiiät Halle a. K. 

J. Daniel, Vion-pt^tiik-iit du ßouriiai, ü Pf-ngucux. 

Dr. J. Dejcannc, k Bagnvrc9-dc-ßi|j:otTc. 

F. Dcsmoulm, Peintre-praveur, k Pari». 

Bibliothique Unlversltaire de Kjon. 

J. Ducamin, it MonMc-Mamin. 

L. A. Dujarric-Dcscombcs, Vics-prfeüdenl du Bournnt. k Pirigueux. 

A. Dusolier, Queateur du S£iiat, k Pari». 

Dr. K. von Ettmayer, ProfraMr an dor Univoreilüt Fix^iburff (Scbn-cis). 

C. Pabre, Diiwieur de l'EooIe Nonnate du Puy. 

Dr. A. Parinelli, Proftunor mi dar Univcnitüt lnn*bnick. 

Dr. J. Fastenrath, Itofmt. in Cöln a. Rh. 

Ch. Flahauit, Profe»»eur it l'Univerail^ ile Moiitiielliür. 

Dr. W. Foerater, Prufi-nnor an tlur Univ<Tnilät Bfinn. 

P. Gachon, Doyen de In Facull£ de« IjettrcM tlv Wnivii'n\ti de Montpellier. 

Dr. Lt. Gauchat, Piwf«wor an der UnivewilAt Bern. 

Dr. J. Geddes, Profeewr in Baetou University (Maä:^). 

Dr. P. A. Gei}er, ProfunMr an der Unirernitilt Upfnlfl. 

A. Glaizc. Pr<>fc8eFur ii l'UnivereiM; de Montpellier. 

Ch. H. Grandgent. Profewor iji Uarvard Uiiivereiiy, (.^udiridge. 

Dott. C- P- B, Guarnerio. ProfiieiMOni nella E. Univenitil dl Pavin. 

Dr. O. Hennfcke, Proftösor an der Obcrrealacbule in Bremen. 

P. Horluc, Profiafscur au Lyc^ de Lyon. 

E. Huguet. I'rofeBseur i, l'UniveTBit^ de Caen. 

. J. U. Jarnlk, Professor an der iHilimi^tohen UniverHililt Pmg. 

Jeanjaquct, Profoswur n rAcad^mie du Neuclifit*!. 
Dr. Adolf Kolscn, Doeent an der kpl. Tothiii^cheii Hocliachule in Aachen. 
Dr. R. Krön, Profeeaor an Aar kniwrlii-lurti Miiritii-^.AkndeTnie u. -iiuhule in Kiel. 
Lr. L,anibert, Vice-jv^idcnt do la SoeiJit^ des Lunguc» RoinaaeM, h Cvtle. 
Dr. J. Larat, a Pam. 
R. L.avaud, Profeaaaur au Lyc^^ de liOon. 
£. I^efbvre. Si Mimoille. 

Dr. E, Levy, lV>foasor aii der Univeraitit t^eiburj* j. B, 
Archive« dipartetnentales de la Haute Vienne, ä liiiuofi^. 



XIV 



Tel I nehmpn'rrivnchn i« . 



Bibliotheque communale do Linio^^s. 

E. Meynial, Profw^fur ii 1' Univetwit^ üe Moiil|)eUicf'. 
Dr. C. Michaiflis de Vasconcellos in Porlo. 
Dutt. £. Monaci. ProWBore noll*üiiiv<>ridtä ili Rumti. 
Acad^mie des Sciences et Lettres <lc Monti>eIlic!r 
Socict6 Archeologiquc de Montpollior. 

Sociit^ dea Langues Romanes de MontjHiUin-. 

A. Morel-Fatio, SwrfMirw d« l'Eoole d«» Charlys ä Pöris. 

A. Mouzin, FtMibn^ ninjorid, Asseeseur de Provence, Pn'^sidenl du Flour^gt^ 

t)rgven9al, ii Avi];noii. 
Commission Archeologiquc de Narboniie. 
Acad^mic des Sciences et Lettres de Nim«».. 
L..-G. Pelissier, Profiwwur n l'üniv<frfite de MoiiljMillior. 
J. J. Pcpouey, Abbf, » Biign&rec-do-BigorTC, 
Bibtiotheque des Archives de la Dordogne, ii P£rigu«ui. 
Bibliotheque Muntcipale di- Pi^ri^ieux. 

L'Ecole felibreenne du P^rigord (t^ Boumat) h P6rigueux. 
Dr. D. Pilrof, Privnidozeut aii dur Uiiiver^itAl St. Peierabui^. 

F. Pignarre. Profc*spiir nii Coll^p) do 8t, Gerinain-cn-Jjny«, 
Dr. A. Pillet, PrivatdoMnt an der Universität Breslau. 

DoU. P. Rajoa, Prof<?sfiorc nel K. Utitulo di Studi eiipOTiori di Fironze. 

Doli. R. Rcnier, Profeasore null' Univ^r^tk di Torino. 

Bibliotheque Universitaire d-- Ri'jim«. 

Dott A. Reatori, Profe^Kon.^ nell' Univcreitä di Hes«inH. 

E. Rigal, Profeeseur h. l'Univorsit* de Montpellier, 

E. Ritter. ProftiäeHUr k l'lliiivc.rsiii dn Gciirri;, 

Dr. E. Rodhe, Privutdoztrnt iio d<T Hochifchule in Göteborg. 

J. Ronjat, Bnile du F^librijje, h Vienne. 

M. Roques. ChiirgC do Cours ii l'Universtt^ de I*iiri<<. 

Dolt. V, Rossi, Pnrfemon nell' üniversitä di Pavia. 

Dr. K. Sachs, Prof«nor iu Brandenburg a. H. 

A. Salmon. in Rojidinp. 

Dr. J. J. Salvcrda de Grave, Profe.»or an der Univorsität Leiden. 

J. Saroiliandy, ProfoxMiur au hycio Hochc, h VnnaJUe». 

Dt. B. Schädel, PrivuUioJwtni nn der ünivcTwitäl. Hnlle n. S. 

Dr. R. Scbevill. Professor in ihe Univereity of New-Haven (('«nn.). 

Dr. F. E. Schneegans, Pr(ifi<iti«or an der üniverHilät Heidelberg. 

l>r. O. Schuitz-Gora, Professor un der Univisr^itilt Könitplierg i. Pr. 

L. Simon, Fflibn.'. ä P^^rueux. 

Dr. E. Staaff, Privntdozcnt nn der UnivoraitÄt UpanlH. 



Teitneilini errerzeidmlB. 

Dr. E. Stengel. Profeseor tax der lJiiiversii£i Graif^wald. 

Dr, A. Stimmlng, Profeanoi au der Univurwiiül Götlingitii. 

H. Teulie, BibliotfafoAiir dr ta Biblioih^^ue im ir<?i> itain.' de I{«iiiii;n. 

Dr. G. Thurau, Frivaldcaent «n der UnifiTfriiäl Ki'jnigslwrg i. Pr. 

Ih-, A. Totaler. Profwaor im der UnmtniUit Berlin. 

B^ C. de Tounoulon. ä AIx-eD-ProTence. 

Romanisches Seminar an der Universität Tubingun. 

Biblioteca Nazionale d! San Maico in V^nediK. 

J. Vianey, i'rDfeet«ur ä rUnivt-r^ii^i de MuntpcUior. 

Dr. J. Vlaing, Profeaaor an der UootiBdiule in GAteboi);. 

Dr. K. VoUmötler, UnirünilnUprofessor lu I). in Dratdcn. 

Dr. C. Voretzsch, I*rofc<M>or an der Unirereität Tübinj^^ii. 

Dr. C. Wahlund, Pioft«sor an der UniveraitAt Upeala. 

Dr. A. WallenskölJ, Profnswor mi d«r Univcmilüt Hi'Uingfam. 

Dr. B. Wiese, Profe^tsor »n der Universität IIiillo a. S. 

Dr. L. Wiese, PrivaUiozeiii aii d*r Universität Milaster i. W. 

Dt. f. Wulff, Profwwr an der Univurnüit Lund. 

Dr. A. Zauner, Privatdoaent an der Universität Wien. 

Dr. H. Zschallg, Pro(e»«or in Dresden. 



XV 



111. Durch Beitrag zu den Koslen der Tabula graliilatoria 

Sociiti historique de Gascogne. k Auch. 

Bacquie-Fonadc, Ff^Iilire, n Toulouse. 

G. Balland. Biblioihtoiiru de la Bibliolhi'quo Univenitalr« de Dijon. 

Ch. Barbier, Ppifcnsour au Lycfe du Maus. 

B5 F. Bethnne, Profpjwciir a rUnivorMitf di' l/juvain. 

H. Bouichere, Professeur au Lyc^ de Tunis. 

Dr. E. G. W. Braunholtz, Profeaäor in the Univenity of C^niLfid^ 

F. Braunschvig. Profwwour au Ly«-*!« de MontjwUier. . 

H. Brial, Membre de rinetitut, ?i Pari)». 

Dr. H. Breymann, Profenaor au der Universit&t MCtncben. 

Camelat, F^'librc majoml ä Amn». 

J. Charmont, Professeur h l'Unirersit^ de Mont|>cIli«T. 

A. Debidour, InH|>ect(?ur {^n6ml de I'IiiHtmetiou public(iie. k Pfilis. 

Dr. M. Dusolter, n Pari». 

F. Fabrige, i Montpellier. 

Dr. M. Friedwagner, Professor an der nnivurifitit Cieniowit«. 

£. Galzin, Profofseur au Lyc^ d'Aucb. 

Dr. E. Gaufinez, Profewior mi der Universität Bonn. 



XVI 



ToUnobmorrormichniiL 



A. Gautier, Profcssour au Lyofe de Toulouso. 

Qoiny. Pn>feaaeur ui Lyi^ il« MoiitpeUi«-. 

Dr. H. Heisa >>■ Müiicbcn. 

Isnard, Archivisto des Bassee-Alpen, h Di^c. 

Dr. A- Kissncf, Profeseot au der Uiiivi>ntii£l HnrUiiif! i. H. 

C. Milhaud. n Montpollior 

Dr. A. Mirus. Hofrat, Reohteaiiwalt und kßiiigl. aftehi. Notar üi LoUiiig i. H. 

P. Mistral, fi Maillunc. 

Dr. H. Morf, ProfciiEnr an der Aka(l«uiie für Soiial- uud Houdelüwieeea- 

acliaft«n in Frankfurt a. H. 
Dr. F. Neumann, GpIi. Hofnit. Pmfomor an cW ITiiIvcwilfil Hi'i<l»4berg. 
Dr. A. Pakachcr, Uirektor der Berlitz Sohool of Luiiguoge» in Oros<len. 
V. Pia, Profeaaeur au hycße du Moiit.jieUief. 
Mme. Ponton, ii Pari«. 

A. Puech, Profe§seur ii l'Univenit^ de Paris, 
E. Rigolage, n Montrt-uil. 
J. Roucaute, Principal du College de P^xoniui, 

P. de Rouville, Doyen liojioraire de la Facullf dee St^jenoes de Hoiil{Killi«r. 
£, Roy, ProfusiH'ur ti rT.'nivvr*it/i d« Dijuu. 
S. Ssnty, Rpcoveur de t'enregistremontt k St. Eticnne (Tjoin<]. 
Dr. H. Schneegans, ProfcKsor iin d«r UntvprRiläl Würeburg. 
Dr. G Steffens, Priviitxiozcnt an dor Universität Bonn. 
I>r. E. Stollreithcr. Sekretär an der k. Hof- and Ktaat^biblioiliek in München. 
A. Tissegre, Prufes^ur au Lyi^fi* di' ßonltüiiix. 
J. Trojan, Itedaklcur den .Kladdrmdnt«ch" in Bcq-lin. 
Hr. A. Ullrich, K. liiäpeklor und KekLor der HtAdl. hAh«rßn MadclionDchulo 

in Nürnberg. 
Dr. H. Varnhagen. Profceeor an der ITniveraität Erlanp-n. 
Dr. E. Wechssler. Prot«*« an dur Uuivcnntät Marhurg. 
Dr. W. V. Wurzbach, in Wien. 
Dr. W. V. Zingerle, Profeftsor an der Universitit Innsbruck. 

Ihrer aller Namen sind auf der Tabula Kratuktoria ver- 
einigt. 

Bonn, 



Dresden, 



Juli 1907. 



Wendelin Foerster. 
Karl VollniÖller. 



Le Saint Vou de Luques. 

Voit 

Wendelin Foerster in Buna. 
Mit xwei AbbtldungcD. 

I. Die Tnrtner SpfelmanosTerslon. 

^Idrm irh im Herbste 1873 in der Ar^cnnlbibtiolhetc zu I'sris das 
lieblkbü Kleinod, deu Tunibcor Nostre Dame, eDlduokt und im 
folgeodea Jabr in d«r Itotnaniu (11, ^Ib—däö)') verüffitDlWcht ballo, 
War ich die f:unzi: Zvit ilurcb EtcU ntir der .Suche »ach iIhDiIrben 
StUckttu, iu iluiit'u tSpicileute ihroti äland durch HeiligeDle^cnden oiler 
Mirakel in das nötige Liebt zu etellea Tursnchicn. VJü tthulicbei«, aber 
im Vcrfcicicb Kum Tnmbeor, eigentlich elwnx plumpes Gedicht konnte 
if.'h schon diimala (a. a. 0. S. 310) in der Sammlung vooBlarieuwuuderu 
des begeistcrteu Able» Waller tob Coinci*) iwchwciseu, woriu Udbcfü 
Liebe Frua iu Shnlicber Weise einen fremdon 8pii;tmauti durch ein 
Wmder aosiiCichnet- Wohl kunntc ich ausserdem aus einer Annicrkting 
der AliscaDsatisgabe der Anciens Pontes du la France (1870 S. ^7 fg.l 
ein Sbnlicbea Mirakel, wo ein höli^nies Kruzifix eioem vor ihm sjiielcu- 
des Bpielniana tteiaeu Schub zuwirft; e» ist mir aber nicht g:elnit|7eu, 
diMe Eraihlaogi. auf die auch sonst noch angespielt wird, in irgend 



t) Jetzt In der krlllicUea. anf Graml vonfQtif Hss. genaclilea Ausgabe von 
U. mrhtcr (Boani-r Diss^nation (I8!K>) = R. F. XI. 223 Üg.) ta lesen. In vcitcrca 
Kreisun wurde e» ont ilnreh W, llertx' NHuhdinbliiiig in »cini^tu Spialina[itisbu«li 
()8>)6, 3. Aufl. IWÜ) beltiuiiit. I>eD langen uail wcUcu SioKeaKiig. den et auf 
■le* Gesangoa Fiagola In claer ventinnelteii V^ibsllhornung in Form oino» tüng- 
ipldi Id aeuMtcr Zeit Ulxir ilto ItUhncn F.arop.u Kruanchl, bitte tcb natBrüdi 
la kflfcaitea 'IVaum ninht vontasMhon kliaoeu. Vgl. anuli L. Oaatler, Ep. 
fir- n«, 3Ö. 

Sj ftp. Sl&llg. der Poqnetsehen AaBgabi>, in l)ib1. in l'Kc. d. Cli. XVIII, 
241 Hg. a««h einer PariitcT lls. hjtg. von 3eT\-t'l». 

B— a«»i runsLuivtD mit], t. 1 



a 



WendcKn Foi-mUt 



einem Gciliclit oder viDCr MirakcleammlaDg xd culdcckon; bia toh ». '/.., 
ttlH ich, wie oft, in der {trächtigen Nalionalbibliothek za Turin die 
dortigen roichen Ilitiidschriftenscklttze iiuterMiclite. in eioem bcrUhmteu 
and oft l>cntit2t(--u FuHotiuud (L IE 14)>| unf die Verooikn lebende 
(Haroiic Veroonc In der IIb.)') Kliess und durniit.']], umdeo /iieamuiea- 
hang, in dem diese Legende erzShIl wird, bcrani^xnfinden, einige roraas- 
gehende Tllsitcr durchbog, wobei ich in denoelben eine /iemlich ansnibr' 
liebe l'.rzShlini^- die«e8 Schuh uiirukolH entdeckte, die ich süfort iibachrieb. 
In der glücklicherweise sehr reichen und unsfUbrlichen Beschreibung 
diCDOrToriucr II». G, die wir Stengel verdanken*), leit diese weiii;^ um- 
rangrciühe t^pieode nicht erwähnt (iS. 33). Auch W. tittehier hat io 
Keiner luhalt^nngabe des Prologs (denn io diesem findet sieh duü .Stuck) 
7.n der von ihm w gründlich untcrguchteu „Veujunce Noalrc Soigneur" 
(Zt«cb. ^, Ißi und 1U(>) dicM Episode nicht sngi^mhrt. Wohl tut dien 
U. Heinzel, dem wir eine sorgßiltige Inhullsuiigabe dea Prologs vcr- 
diinkeii, an deren .Scbluse er S. tV2 Hciner Schrift llber Oreudcl bemerkt: 
„Eh fol^-t eine Legende von dem Spielmunn Jcdoik, der lUr das Lied^ 
welches er dem Eruxifix lu Luci'a vorspiolle, von dickem reich (iie»:^nrcb 
»einen Si-hnb) bveohenkl wnrde*). 

Uie Tnriner Venjunee \W%. G bei W. Siichien hat iilso einen 
Prolog, der besteht 1. aus der KreiiMtuniudung durch ITclcn» »od deu 
ifehnilsen dr^er Erozifise, 3. ons der ErxKhlong ron dem Wnndcr des 
Hjiielmauns Jeiioig und % «a& der Go'chicbtc Mobummeds. Die Stileke 
1 und 3 sind sowohl von SlODgel als von W. Snchicr aufgezfihll, 2, wie 
gesagt, TOD Heiuxel allein. Gedruckt ist blo^s 3 und zwar von Arluro 



1} Sie Ist In der tTu^lnekanaobt cle« 31. JsDunr 1901 nnKobrnnnl worddo uod 
novh nicht boantzhiir. 

2) Die gehen bordts zur VeiOaDoe. i. weiter uuIdd. Vgl. deshalb die 
Legend« autua, wo ancli der Bute Voipui.in», der im Turin«r Text Gai betest, 
rurkommi (aU Volnsbiius) uad deo frani. l'rusiiroiitna.il«» Joitrf vod AriiDAthlat 
H. Hnoher. St. Gra»l I. 138ff. Votbi.-r (3. HCfig.) Oruekt er di-u Numen gtvts 
VtffKut, wa* nnmtigllcb iat. K» kumiul Müh» Krrenc, Ktron«* ClVrön« I'dttb) 
und Veroinr {Ton nnf o) vor, Iio Giaal ed. Hichol hclut sie Y*rTiM Hft8. 
1709. offenbar ein altet Ltoofebler etalt Frroin«, da Ilachera Kollaiioo nlobts 
dat« iMOierkl. 

3) HlltliriliiDKea ans frana. Hm. ilor Tur. Nat.-Biti)., Harburg 1873. — 
Dicidulbnn vind jetxt ein Überaus wirbligea Dokuntctit gfvrurden, 

4) Ober dB4 (iedicbt vom KJInig Oreadel, Wien ls9ä. (Sltx.-Boriebie 
<l«r k. b. Akad. d. AVUMUMb., Wien CXXVL) 8. 6011«. du Sondcrabungfl. 
lldniol Ug «fno Abscbrirt A. Grafs vor, danach er Mine tabiiluangabc ge- 
niaclit bat. 



4 



WcndflUn l'oUHler 



in ili« Kiroliv, nu or du frUcli uagokuinmcii« Krazilix wabmiroiiit: 
llHiiilo Ulli) I>*iUm waren inll Ntt^ln darclibQhtt and es kam ibm vor 
hIb »i'iiii lllul iiim ilcr Soito fUtsse. Kr filigt deshalb eineaMimD, wer 
der Verwuiiilolu »lirc uud ob or tut oder leli«iidig i>«i. Da bultot nikh 
»um Narroii, Kround, mcintu dicver. Diis ist ja ein UbcfH Meer ge- 
kotumciioa Krui^ifis, «Ins xrigt. v\a Jesofi mintihnndelt worden tat (415 
bin IM). Der SpicImiiiiD, lief erKriflbn, ergreift seine Fiedel nnd bogiati 
lU dcrsclbon zu Biiif:oii. Der heilige Geist steigt herab und lieis das 
KruiiSs aif U bowpgen ond sprcclion. Es streckt «einca Foss «od wirft 
ihm Meinen kottbitren 8chnh m. Dieser cm|if!ingt ihn voller Dank nnd 
will mnun j^lin. Allotn die anvrcacmleD Zeugen mfen den iltucbofj 
Iwrbel, d«r ihn nnffordert, den Srhah zurtlckzasebeii : ratifl er [hu 
RBTttckbekitDio. lUiiii «ölte er ihn behalten (435-<IIV'2«. Der Spiclmannl 
Uli die«, nber ila.H Kreuz wirft den ^hub zornig zurOek diid bvlicblli 
d«» Spielinann iho tu behalten. Da sprach der Btachof; Da bist dn 
bravw Mann nnd cli'hst hoch Ober an» — Terkaofe mir den S<-hab t 
Dieacr BberlKi»! den Preis dm OoUltlakeD de« Bbebofis der ihm 'MO 
•itd BMltf Pfttod Gold daftlr gibt. Da meint der Spblsuna, dam «r 
weh Diebl groDfrend betahli ist Da wnnie der Schob bH Gold aad 
Silber gv/tilli ond Jenou Ing ihn an seine Stelle mUdL Du Krevz 
bebt den Wv*. «etit ihn knf des Nagel anf ond b«f«Bl^ &■ vrieder 
dmna, «eaht Uann das lianpt wie ein V cn e kk iema. DwbeiKgv Geist 
acht «kh nttek vm Aem Snai, wm die Sawmit äna Glsaa TCtiicrt 
mA wie die rtalBB wieder iw Hwr ni«chUKhcB(«i3— IlSV 
Iftt«! unm eiaMaU mA tämem GcU heniehta nd OOttte 
St^ <laM. KhUm «e tw i n% t. rmeheik* v *s £mi 
•ms Hah» w GMm WiBeai Dtr Mmmmb mU 
•Ml Mchl htttr^w- & iil ri il h iliili T i h fcMlrf H i Hml fc ^jtadt 
Gte T«tt aber, siiih*« » ^ av 4n AM^gm »orlMm htet 
ft4^ ** V heteciea Ü9— «UV Cr aber, m Gvitiba aa G«t. 

Taft 
Wvr ainJftiillsa Mait. WiaAi «her 

ik& abari 

Sa IM* Jiraia IQmv <far 

Vwnm Mibm Lnh inl «hligM Am *• Bm«» sIl Vait 

dh» «it-hs ftenh«! ««tt^ an «ms* *»^ •■■ Ldkw Ar ä 
WÜw» grflar Ml asi— <fa>t wä h l t »«< fflfct-JCBt. 






II. Dfe SplelmADiisIrgeiide und dns s. Voa d« Luqurs 
in Frankrcicb. 

Vmet Splelmaoo JeooiB oder Gvuuts ist nbrig^na nicht gaox 

ubtkBDDt gtittita. Zirar mit diesem ttciaem Kamen (Oeneit) rer 

«iclMt ibo nnr noch eine I'nmer TrobndoihHndiKlirtfldee XIV. Jiitir- 

bntolc, die U&C bei Baruch, welcbe iliiu 80(,'ar oio Uüd xuscbroibt: 

iku rrraä. a cd« mt r«n, das Borleeh iia Grundriiui niit«r Ifr. 175, 1 

uAlirt Dussolbe wird frciltcb in dem Hcgistor derselben lIs. dem 

hier TOD Auvcrgno und in einer anderen ]<iedorbs. dorn Kalaliinen 

Iniild logeM-IiriebcD; b. K. Zenker in a«iaer Ansgitbe des i*eire von 

inrergne Iloto. Forscb. XII, 6t>4. Üass djiniit wirklich unser Spiel- 

wnii gemeint >h1, zeigt die Cbenckrift der Ha. C, die vor dent Text de« 

OriichleH stebt und lantot : Geneifs lojoglara u cvy to cotttz de Luca« donH 

l»iiitlar(B\aUm}), wueP.Ueyer iu Atli de) C-ongr. intero. di ae. stör. 

dt Itoina IV, 6&, Audi. 3 anfllhrl. Der eben orwfibnte I'eter tod 

Anvrgiw liefert quo ubor selbitt ein Bicberoif Zeugnis ftlr uosere SpJel- 

Dinuli^udc in N. XVIII Z. &5 parUi ptr e«<( h rotUz ite Luea (Vur. 

Lmat in vierllsB., also dieselbe l'luralfonn wie im AltfrauK., dio noch 

la licatipen l^e^uta erkalten ist), ric» reit resplandms i,d. b. Jesu»), 

m Hieb auf Z. 464i— 459 unaeres Textes bezieht. Damit tat ein 

ZHpiis für das dritte Viertel de« Xn. Jahrhunderte gesicbert, da Feiers*) 

Goüchtc «wischen 115S— llfiO gctM-tzl werdeu. 

Mit die»iem 8ehubmirakel') trennt eiob uu^rc Legendo rou dem 
Ringer Uu^erer Lieben Frun und stellt pich uamiltclbar neben die Legcndo 
no Roeamadour, die der Murtenbegeisterte Abt vom k. Medardus nncb 
mtt laleiDischcn Quelle bearbeitet hat*). Der fromme Spielmauu 
Flcrre de S>'glar, lat. Petras Ivcnii ^Var. Viorni) de Sigetur, lebt eben- 
M irie QUier Geuors aussohlieeslieh von seiner Fiedel. Im Münster l'. 
l. r. fn lioeaiDudour eingt er vor ibrem Atlar nach iiiDigeoi Gebet 
■BKflicr Fiedel und fleht endlich zur Gntideureieben: Domina, si tibi 



1) iKt Antnaricnns daxu (9. 8G9) cnfäliat «in Bildni* der Undoniu mit dem 
tat imd tliMi HnlotcvADKclittca Liikaa; er folgt vtellekht dem AD0D)-na8 d«r 
ntsi. Uiceardi (XII. Jahifa.; AA. Sä. (Boll.) T. Pebrnai- 8. 7!* fR.i was Mchuii 
l'tma niril'kweisi. Doch d»H litoMir crklüri vott tiuliUg lult .Knulfli*. 

ü) Uckmaxt Ut au« Walter von ('«invi'a HarienwaDderD tin anderer Wiindor- 
wUk. der h«ilige Scliiili in der Kirche U. L. F. xa SolsNfie (1* »ainl rotlrr 
!■£((« //am«) = tomu B. Jf. I'.; vgl. l-tT. i, l&ft, IR», t, IßG. ii, it,it, 1&7, iit, 
tB| m; Aiüh tii-ftokt «wiqchvn den beiden Schuhen kein direkter ZnsammenliaaK. 

3j triebe l'o<|aeta Autgabc 9p. Sl.'ids-, Kleklixeltlg (IHüT) abgedmckt von 
Scrroli ia der UibL de l'Ke. de Cb. XVIII. 211 dg-, <U« lat. Qaelle ebeudort 
S. asOg. /V eereo Modal« qai auptr «iduhm dctt^tHdit. 



fi Won'ieliu l\-ersier 6 

i-: rliii tuo iioij'ii-.d'on' if-o orqqiiirft j-l-:!:- >'. •.irtitina. quodlihtf fx cereis 
tiiirdu'.l> }■!■: .-{'.i imm-r-j •* a:.-'nii-i'io'f: if—h.h.tili.ii dejoiifus largire 
iiiih'. TDd vi.r di-n Augen nllei- Anwe>':-Dd>:-ii -liei: richrig eine Wachg- 
kerze auf die Fiedel liie'kr. Voller Kurü-iiuig wird sie vom EUster 
Gerhard, der ii;irin li'j^e Üanberei siebt, wieder un ihre Stelle gebracht. 
Der ^|■icllllSLn aber sicei geiiuld:^' we'ter myA ca »••yh-lus qui i>fiu» 
-'-■;-'' •.''■''■' ■-- -■!-"f''- !■-■' 'V. .-•-■■- ■'-: M:>.' i. -• -ii-t-i-i. ■Mp'itien^ irue, 
r-ci. i:>i< (•:,■ '-i'i /\r:'i'< a'"^: ■'■ .' -.' ' . . ■■'■. ■■'■■ '; •■■ y-.-r'tult. Dominus 
\ui.ii . . .•.'■' .V ..f-./ ■■■- -■ ■ ■-• ;■■■/-. • :■: AÜ-rS jireiäi Gott, der 
^p:e!maDD aber gibt ct'.-.T yre'JiieLSräcec im ^-Otoiibe Geechenk der 
%'ender;n wied-.-r z-jr.i'k. 

l'ie icn:^..- Zi:ä;iD;iii-;E_-e'!.'rgk:ii der l>;; ie:. Erz: iilcngen liegt klar 
vor Wie ü-;-n Jes-B- de:: .>'.Lu':.. -:■ i.!;?:.k; LerM-.iiij die Kerze ihrem 
r";':e;n}:icc. E'- r; v;., ■'.--r I'is'^L>':' »i L v->-.j.-jwss'.'rn. d;i»s der .Schtih 
wirklich 'ivm -;, :/-j, l.l .- i-vii .i.':.! :-- :::.'; iil-s: ilr; duher iinf den 
Fcss des Grk:v::^-j:-:L »"rävy ;.::>; :.k-?:i; :.:er :-: v* ei:, bis-iger arg- 
wvhcisi-hi-r M-.::ch. '":-:■: d.-.- <-.'■.■:■ "..:■.-.; : .-.-.■k: "i'i asf deu Altar 
zurt:-ks:('!t Ic bv;-:-!-:; F;i '.- :: --v.: : 1 : W/L.'ir; _-t,be wiederholt. 
W;ibreL': ;.b;T ':■■:■. O.L' ■' d: ::.:: dv >. L: .:'.•.■'. ^■. -.r.. wird derselbe 
V.rja:,: 1-: ::: > _-::;,r::iL'_ 1 ..:::;.:- « : ri. i: ■ - ": d.v-e l bertreibnn^ 
de«M : v- . L-. -.- ;. . - n 1 ■•* - ,-, . - :. '." ". ■. ■::L:a:bere Genois- 
iTz:\L'.-^-g ••.- ■.'.'.-■:. ■,;■-■. .:-::._:, l.r; ■?: L';.;* c.'!- Wunder von 
U.;^;,u::ii;::: l i..- i ; -- ; : - .:,•■. :'.v l:.: de» Xll. Jahrh, 
/'.•.:'■ k^--:":.' "..:-::. •- -_.- . s '. ;-: ::: tinrr Hs. des 

XIV ,';ii.r'.. :r„I : ' .■ ..■? . : -. '.' i ^..zk K-oi]'ilation 

liv: Tj: L%: ;U. ?: .«.,: ;.- - . :: Xlii — \1V .'..; rL . über aus den 
Vi■^^ :..i i -.i:.:. ■:.:..l ..:. 1. ..:> . ^i :■. ■,: i. V. > ; l .;"', i s. 3. ■>:: gesetzte. 
Wr .-Ld .■■..:.: ::-:... "— ^ ...:.: .7..-.. ..L':T.-s.wvsetion be- 

rvi:? ■- :..■- : . \ . Y " . i . Xii ■::..:.. : r: w; s.;:.. 

A:.-::. ";;.;:- .- -;;_:, ... ;. 'v^.-.i-- ^:zä ar.T bisher 

::.':.: b- '<..::■ : .■■■> r'..:. \'' '..' -[.'.:•■ :. ' r ::■:: ;.uierei: Kerze 
:i-:" v,' . ■..",.>,■■,:■_ V :■ , •. .< ;. . * . ■ -.' -•.•.iz^r lu Arras 

:iV. i, - ' ■ : .. - \;i -- --. ;.; W-cder der 

- K , . - -'.:'.-'.' .. :■ ■':-;>, wie er 



7 L« Mint Vou i]e Liiqnes 7 

worüber die Literatur') der s.Chumhlte (rAn-as. welch letztere uoch im 
XIX. Jabrh. ein Epos hervorgebracht hat (La Ch. d'A., pohne eii W 
fhanU. par de Laurens, Paris 1807) einzusehen i^t. Dorh besteht 
keinerlei ZusuRimeDbang Kivie^chea diesem PuUadium der Ätrephtcr 
e^pielmsDDSgilde nnd unserem Spielinann.sinir:tkel. 

Wohl findet sich eine ofTenkundi^c AiiEpielimg auf dieses in einem 
I^poä des XII. Jahrb., niimüeh in Aliscans und war seit 1870, seit 
der Aasgabe der Anciens IWtes de la France bekannt, wo sie iiafb 
iwei Pariser Hss. (d und /) in den Anmerkungen H. 21)7—301 abge- 
dmekt war, wozu noch die Variante einer dritten Hs. auf S. XCV uacb- 



1) Vgl. r. Chcvnlier, Ri^pertoirc (iea Sourcea lli8tori<|ues du M. A. Topo- 

Btblii)t;rapliie, Montbiliard 1891, Sp, i>i>:> flg. tinil I.. Cmitier i. c. 170 fig. 

E. Lauglois vcnl.iiikc ich ausser Verweis auf Heviic Artbeülogiijuc X. XI. 

;18r-l". l&M) und Gnesnon, La ('baniitll<' d'Arras (Mt^ni. do l'Acsd. d. 

BcicnteB etc. d'Arras, 2. SSrie, Bd. XXX (INöO) S. 7it, ,r«i utie sorle 

dt traductioii, du 13, tiecle, <h fr., de la prHend'ie diaite Inline", dio echoQ 

in (iitill. Gazet, Ili^toire de Ui S. Chandellc ITi'.)!) LTuiibnt wird, ni>cb die 

«ichti^Bten An^'abcii aus dem eben genannten Hilcbleiu. Das WundiT iat 

mit taiHfdi 25 luai 1105 datiert und nie lloHci^e werden angefilhrl: Lrt pierrc 

(OHtalt de Virique I.avibert (f 1105) ("jh/ rtiirhenle la viergc, deux jong- 

burt, Viveque, uh äuge, des malades) et doiil Vinscription ae tcrmiiic pan ce« 

»Ott . . . ÄMie episcojio et duobus joculatorihii^, Ithero et Xormaniio, H, Maria 

i* hae eechf.ia apparuit, dane ei candclam ]>er ijiiaiii vanantiir ardentcs iijiic malv. 

Rajauie qn'uH aiitre eteque d'Arras a relali ccf eiTneinenls daus uiie cliarte eil 

Paii U33. qii'uii aulre eneore reiwiiriJe la Charte ctt 1311 et que copic de celte 

dtrniirt (at eonserfie aux Arehives de la l'oiij'rerie. Inwiefern all diese Sachen 

btRliuhigt sind, inabesondere wiü alt der (irabstein in \Yirkliclikeil war, kiinn 

i(h niclit ermitteln. — -loh führe all diea an, um eine zeitliube Vergleicbung der 

JTti Legenden zu verunstalten. Dnss llDL-auiadiiuv (lliiO — 1170, ^. Int. Text und 




;< Wendolin Fuerstcr 8 

getragen ist. Jetzt lie^t <iie .Stelle im kritischen Text der TluUe'achen 
Ausgabe') vor, den ich hier folgen lasse (S. 2(,iOi: 
4ri7ij" l'rodon ne dnil jougleor escouler, 

.S'il ne ti vent jicir Dien del slen dimner; 

Oiir il ne set luilrement iubmirer. 

He 8on eerviee ne se pent il damer*): 

S'on ne li done, a taut le laise estcr. 

Au vout de Lnijue le iiiii-s es|irover. 

Ki li Jetu el iiiostier soii soler; 

Fnis le enviut eierenieut raeatcr* . 
Ich i-cbliosse mir einer driiteii und letzten >telle. wo das .Schnh- 
niirakel von Uttia mit der Kerze von Arras zusammen erwjihnt iBt; 
8. Jubinul, Ji-ngleiiis et Ticuvire!* l'^'-'ö s. lüT des Tahourenrß); 

La dome niere Dieu ama sm] de viele. 

A Arras la eil«.- list foil'usie bele: 

Aus .ii.'iiglei'rs duiia Miinle di::ne chaudele, 

(Jno ifi'sovuii (lortiT le prioiir de In Cele. 

Aiiiri' li.'Uli> liir li-r. liien le iiiii> ratuntor: 

Ins Jouglerre- ehauii'it i'-n" ta freni de]t"rtcr. 

Ni- i-iTli'is ne vihiiii- ne li vaiit rien- d'mer. 

Va 1: >:i;ui vi.« de l.Ui;UOS I; doHu si'D solIer. 
wi»/u Juliliial iiiiiiiiTkt: / :■ '■,• ■ ■■'. ('";>,■ Uli i'mcins doiif lu face 
>'iit, ■i"t-'''i. ■■■ fi :■'. -ii;.- .- '. ■- I / ■.H-I-. .''r h i'Orfriiif qac 

y\::i'fi-. ■'• • ■■ ■ ■ ^ ■ , . ■. ■'■_'■■'' wivl-jiif qti'ii nieitilalt 
'[• '■"- ■ •■ -; .'-!:.':■ :■• .■■■.■'■■.■, Li saiiil loii etail 

7;.- V .. - .!/■ ■.:^ ; /. ■ V 

Die Nimii:.! .11 bi^ Ji^i/-. rn.jri'luIirM: >iel!fii knUjiren unser tjehnh- 
ni:r;ikt'l au i'ias [iciü^i.' '' ' vrji Liioia, d:,- aiier aiieh sonst in Frank- 
it'wh m!;; i'ik;iiii.; ;;e"i->:-. -^> :■, lu;;*» l':i.~ bezeugt noch folgende 
Melle ;ii 1;;\ ;;:;'■. r;- i'^;, v ti. !;i fäiieii U. >. 'S-''~. : 'Kallts) s'di 
■(■-•■ ■ *■! .-,/-.■ • /. ■■ - (" ti'-jif li cel faiif; 

F •-, - ■ ■ ■ A .--••■ .h'H/ra'eni. mit 

"i''i-l-iv 1".\: ".:■ ■. :> ".■.■.'.■. '.. ' ,! :: ''ir.'iv.u. Die Nennung 

ilo* N.!v ;,:...- ..'.- '..> V ■: :: _. - ":■, - K:.. ,:\-.s ;,:sji keinen Zweifel 



\ - : - - " , '•. ■■■, :; T-^fliki:-, P. ItaBi-h. 

ll.i 1 - - _ . ; :■ jreiviefeii and 

■'..- "■;;■.■■- > ■ ;■- . V-.'r,;i-ke, danobcn- 
.fiTO' -, ., ■ \ ' 

■. V ■ 



U> Mint Vou do tnquM 

mmcu, (liiM der Vcrfnuwr die echte Ix-p'nile v«n Lncwi kauine, 

j» ia d«r HiiD])t8ache mit nu^rem Turincr Text zunammenatiumil. 

All btoBM Srhwarrorotel, die ja anoh Dantti Hnlle TiXl, 48 er- 

«Cluit (8. uotou). findco wir e» bereite iu Waoe'a NononnDCOclirnink 

ini(|u«t H, 328 = Andreseu II, -llO, l'?-'7), woriiicreciucr laUiiniwhon 

Qndlc folgt, wodurch wir in die ersle HBlftc de« XO. Jalirli. griflllirl 

niJeii. Die ätelle lanUt: f/.4 r«ifs> L« voit (Var. ro, pok; tU iMcht 

lV»r. Lii9utii*> «n a jurS Qur maul sera chier comjiiri. Ctsi sertment 

wnl r« u$, Üf faistit nul Mrcmcw/ pluf. Aodrcseu«: Anoi. 8. 759 sAgl 

4lta: ,Pfr ruJIum äe Luea bei Wilbeltu von Miloieitburv'), /)nr /« witnf 

('«Uli fpar (a tatnie faet) </# tu^ue»' ; e. Lo Prevost tu Ord. Vit IV, 52. 

Oudr <(>. ^21): pBei GottcB Aogcsicbt voti Liipca". D«r Aimüruck 

14 urh ron 8te. rabiye riebt!;,' erkiSrt wordeu. Offenbar dersclbo 

Seiwir ist iu i«m ffundi.>rlinbcn Stücke g«iiieiDt, dns Uomvart 15t 

Ui Ifti Kam 1'eil ubKedrnckl )»t (}>ar le vau tU lusgufs). Die Ad- 

■trksiii: Le E'revo«t'< lantel: On »ait ^ue U juroH habiiHtl de et prine4 

mt fay U Saint VouU (par la sainit /ae^) de Lucquee, eommi etlui 

■•■ -'-i phr^: par tu splatdrur de Dieu (par la reiplfndor De; . . . 

■ itntlt-tiotix n'ilait pos fr prtmier qui JiirtU par le saint Voult 

it iMfjHet; t^4iait aiuxi la /ormaU d'a/ßrmalion du eomtt GodwiHj* 

Ohne deo Ortauamea Lnccu begegneu wir dipseni Schwor noch in 
tiieaa rwhl stlnnnUigen Fabliaa ». M<k>u, Nouv. Kec. 1, 312, B<1: 
fw «in/ Vat (reimt mit dem Schwur par samt l'ol). Freilich gab e» 
nik Karhflhinnn^'en iiod AndurhISKtilltnn mit dem s. Vout, duch ist 
a niOgiirh, daii« auch tiuvere :^telle das nr^prllnglichv Bild meint, 
4« ja spSler in ein Wort zosammeugeRogen Vaudflueque genannt wird. 



III. Das Volto Snnto In Lnc^A. 

P» Votto Santo in der Dumkirirbc xuni h. Msrtiu iu Luc«a ist 

ch Dante < Hölle 31, 4S) all^moia bekunol und durch die Dautc- 

' Mit lauge vi(-lfach behandelt worden. Qui non ha toco H santo 

?W]86t es in der beknunlen Hteile, w« die Dümonco ctiK'm Ver- 

iuBten aOB Lucca dte«e Wurle zunireo: „Hier nnlzt c« nichtis das 

lifa vou I.nrcn auzurufcn": vgl. die Dantekommentare. Das Volto 

Wo erhielt in dem KauonikuH AImcrico Gtnirra, .sioria dcl Volto Banto 

[Lnca (1881) einen begeisterten, rorlratieDHacligcn ticKhicbtMebreiber, 



1) Bereit* Ouenntic s. v, Vultut briBKt ilie Stollen aus M.ilmeabnr^', EadaiV 
tndi ta» fittvMsiat vou 'ntbUTj-'t Olia ianpcrlnliA. 



]■• Wtci'.eliu Kversii-r lO 

lÜTiodo pi'wllii*,-liu-'Ai:skiin['i(Tii'ili' . K*li'?L-tni;ini?mZwsikaüch völlig 
l'reuul. liiesi'ii M":Vli;or /n t-r-iliJijifen; !iir meiueu Zwook geiiUgt e:?, wenn 
!i!i -lo'gt', J:i-. i!er Turiuc-r Toxi iiitt der OrEs't-i-ot'io vvu Liic-a in allen 

ll:u;!':i".:i:k:i:-:. UVt-roiiisrniiii:. Ii; dU-cT l.c-^vnd-- i-i t-s Niki>dciiius, der 
il:i- Kri;:/ -i Lv.-;?-. eiiisi'ri.-.i; ■:■!:■; il/jii -,r5'.':-n Krtt:z ■l:l;s^-.'e^ Ineditunis, das 
Vi liri-: Kroii.--? >'h!:iui!Mi ;;■:?*!. «..-li^r' u s 1. ■.■:■.»'? Vors:":) wnbl als eine 
*}>:i:ori' virr.-iT. ii:e r.'.'ii ;;i:iiir;- Z»e. k-.- i:,.:;^-. ■,:!:': ur?i'iiiiigliili, was in 
■.:::*t:r-:::: Tl-\: ;iij':k:-:v.it'; :*;, ■..■. :■.;.■':-_■,■. l!-;'.-^''':;.-:r l-viO'iiiL'eu und ver- 
t':TT'. ■.■i.-:-.i--'.'.-i-.-. N;iliiiv: i.r.:i-:.-;-v., :,].:: ■ .,- ;:r..-r::.;iLL!N:kodeinns, ffe- 









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.'j:er la zweien 


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It 



Le BSint Vou de l.iii|uca 



II 



»de als er den Kopf scboitzen soll, der Scbluf, nnd ah er hdb demselben 
erwacht, iBt durch eiu Wunder (Engel) der Kopf fertig. Du» Kreuz kommt 
dann anf wunderbarem Wege Ubera Meer von Jopj)C nacli dem Hafen yon 
LqdP). TOD wo es 782 nach Luccn gelangt. — Der Tiiriner Text liiast 
gleichfalls am Kopf des Kruzffises eiu Wunder <:>eschelin, da der 
b. Gei»t eingreift und einen Buekcl (d. h. oft'cnbur eine kleine Erbüfaung) 
anf der Naae, die N'ikodemna beseitigen will, etehu zu biBscn bcfieblt. 
Daes das Gesicht des Volto irgend eine Verunstaltung zcigcu soll, 
kann ieh nirgends finden; doch spricht diifllr, dasx es scboit im MA. 
wegen seiner Hässlicbkeit angegrifteu wurde: vgl. den wUtcnden Aub- 
fall des FranziakanermOncbs in der 73. Novelle Saccbettis, welche 
Stelle ich in der Anm. zu V. 373 unseres Textes abdrucke'). 

Die heutigen Beschrcibnngeu des Vollo verraten hierllber gtir nichts. 
Eine liesehreibnng des heutigen Volto gibt ausi^cr Gnorrauoeh WUscher- 
Becchi, Anz. f. Schweiz. Allcrt -Kunde N. F. II (VMi) S. lau, wo sich 



liefiDflei, hat Gorvasius v. Tilbury, Otia Imp, lilieraoiniiien, di'ii .\bkliiti!cli des Leibes 

Christi auf einem Leintiicb, also WiüiIcrboIunK df r älUTi-ii Venmikiii über iltro 

Glaubhaftigkeit i^t Muratori, Aiilith. Ittil. l>i)^f. XXVII tmd I.aiiii. Novelle lett. nii. 

ll'W. 7 /u vergleithen. — lliehe Le;:endo lebt noeli bi-ntziitage mit allen Einitel- 

heiten und miie.imt ilcm Hi-hiduuiviikel unlrr dem Volke vim Lueea und Um- 

(tbungj 8. K. Xerucei in I'ilre'H Areb. p. 1u atudio d. trnd, pop. XV (181>6), 

Hä— FjJii: vgl, noi-h cbendn VII (18S8}, 7.'), wor.iiif niieb Fr. Novati verwies. 

Utereuaut ist darin die wiederholte Ücmerkuu};, (Hau dna Volt» von ADfiiiig an 

filienU Sulireeken einttüsut. Kaiich' oggi alamuirtde, ihe nun si i'ii-' yiiarjitila 

UMMagine), perchi o n' morirflibc o ci rerrchhero i ijtiai. liii'» aidl .lucb Napoleon 

ITW p.is.iiert siin; appcua uojKita la J'iceia ortliiiii ili' l'iiy-e mliitv rkopcita 

»M yiiUndo suilrnenic la \:Ma, — Über das Vollo selbst ,->iigl ilei* Verf. de rinn 

(S. '.iSi Anipi. 3): Salvo la rcneia:iotie ihn f,e n'liti !■ nun hintta lii/nra m Iryno 

* riUtto ili totor cioccilala, ili ulilc hi:a>itiii(i, ctucmlu i:uiililt(i siilln trwtc coli 




12 



Woniklin FooTiMr 



12 



iindi xwel Abbil(lnn|>«n de» Vottn (uubcMcidcl nach Garruoci a. a. 0. and 
im Oruat nach Photogr.) befinden, sowie Scbnllrcr II, 3 und IV, 2ß')- 




I. Ow> %'b1Ii( NanUi *•■ tjwwa ithn* ADf|i>la \iimk auracd). 
(AnMlfor Kl ScbovIurtKlM.- .UUr:iiiit>li>xu<fr. N. F. U (IWB) S. I».) 

Aach dicandern Abbild nogen*), die irh kenne — es ist derLicht- 
dnick bei Schüttrer II, Fi^. 1 und die i'iiologruphie di*« rUmisvbeo Ku[>fcr- 
■tiche von 1723 — weiicu uifhl« be«oudere« nof. Froilii-U der römische 
KapferKlicb bat dm Gesicht (dus er auch tn face Blellt, wShrcJid das 



1) teil hin in der xlUcklkfacn Lugii, dioee beiden Abbildungftu diencr Ali* 
bMiillatiK boifllg«! KU kfiunen ; die ortie (untieklefdei) verdanke ich d«r Liebem- 
«iltdigkeit Uerm ProfiMore Zemf In Zdrlcb, des BenaBgebere den Anzeigers 
rUr äfbirelierieelio Allennnmkunde, die swclle (in Ornat) verdanhc ich durch 
VcrmllllnBg G. ScbDÜiurii der OStc An Herrn ProfcsaonBflcbi in Krrilmrs 
(Scbweix), di-H nciniii^biMs der Pteiliiirger Gescliiclitsbtütter. 

2) Kl gibt deiiM) hehl viele, ole sus d«n L»DtebUeborn, SOs Gnom n. o. 
la erBeben Itt. Eine EirwAhnaBg verdient ntir noch der Stahlstich des Vollo 
ron l.uccs, der dem Buch von Onerm roreclioftet ist nsd den er «einem ^'<>r- 
gängiT L. I.Hfiui, Cenui slorid del SS. Cti>GiliH|i> IfWe (wertlos) entlehnt bat. 
£f entsprlehl genan den riuitographlen aud Ist mit Enottvihe iic. geieicho«!. 
Der Zvie.liner selbst [»t uscb Gncrra |. c. 869 t'l vaUuU dipintore Pietro 
Servi. Kine Ki»geieickn)»te, nncb einer rhntogrnpbl« geiufiebte, in den 
«precbendeii Naturfubeii und In Gold- und gilbeidruL-k aa^gefnhrte Abbildonj 
scitickte mir zu allerletzt Fr. P. Lulso suf oJnor Ünrtotion illusirnu. 



L« uini Voll de Luques 



i:i 



Urbild et naeli KClits nei^) stark verselifinert nnd ihm ein«a mehr 
gatmBtigcn Aaitdruok verliclieo, wütiretiil es iui Urbild luit dt-u ^'roeacn 




H. IM* VollD Santo vom t.atr» hn h«allf«a Anfpata. 

lAngen und der IfingeoNase ond den harleo Zügen recht streng 

ehf), 

ÜbersDü wicbtig ist die Iksobroibuii;;, die der itat. Khetor Baon- 
ei>ia(iKgno in «tlaei lihflorica anliqua i Anfang detiXIlI. JahrbH.)roi& 
Voll« in Locca gibt: tniaglnem crucißzi . . . aaserU tU Ugno retorto 
fmae, <}HOd faber lignariut ort« sua potiuil, rtsändmt priia ab to 
liyna cum aaeia ei itcuri, que itpii paruerunt et in /avUlatn et einerem 
nmt eoifvei'M, retidua eero para Ugni /tiit ingenioeo tctäplori eommi«sa, 



I) Vgl. ScbnUntr II, IT, Aoni. 3: „Hex Iremendat maftttalit wird ilor V. 
S. aüan btiumtit, *» «uf eloem TJ>iuiji«li«n Kapfentlch von 1733. Vgl. LOloIf 
IB 0««U.-Fteund XXIV, 13S.> 



u 



Wi-ndotiB KoanMr 



II 



qiti «ubtili dolatura tl atiificio itiimbfa in ii^»a di«tiitxit, infigeitt ei 

oeutos in eapite eriataUinos tt in peäibns argtHttos siibltliares. I'ott 

todum tero tarielale eoloruw totam mbstantiam dtauravil^ mperimfiontn» 

'tapili t/HS coroNQiM de lapidibua prtttong inxertaiii, tt fumbo» txquim 

zma prteinxU*). 



^Hmt^m 



IT. Dus Spii'lniAiiustTuudor. 

Du der Tiiriuer Test diiH SpieltuRungwutider oder Scbtibmirnk«1 
vor dem Volla in Liii'ca );c8<^l]ubou Ijitst, ho mUi^seDwir nun Testete llen, 
ob dieses Wunder «ucli imderswo mit dem Vull» iu Vurbiniiuiig ge« 
brucbt wird und gaDz besonder«, ob dies nuchdio Oitticbe f'bcrlicfcruug 
von I.acoa tat (denn ninn hütio ju «ach dein Volto von I.uccn etwas 
KDscbreiben köDiieu, wovon inun iu Lat^eu üolbsl iiiebt» was8te). 

Beide» Wt der Füll. Denn wie wir oben (S. 5) sabcii, tritn dies 
2U dir r«irc vou Alvcrnha, fUr dio Trobadorhs. C, fllr AlJscuna u. 
Jiibinal, Junior alte »nd gute Zcugoisne fUr ttnokreicb. Aber dasHolbe 
gilt von dem Volto; die« bezeugt xiier^t der ital. lUietor Bnoncoui- 
pagno {8. o. S. 13) fUr den Aurimg den £111. Jahrbe.: quod arfftn- 
tttwi aubleffarem projecerU hl/tnoni, f/iii atite iiisum tangebat cMtaram 
in dnlcort. „In der lYaditiou 7on I.ucea wird die Legende «nl* eine 
Begebeobeit yurtlekgefUhrt, die unter DiiK-bor fagUDello im April 1282 
stftUfvnd'V Mag dk's auch unbeglunbigt sein, die Stelle ans Buod- 
cmtqiagDO in Verbindung mi( den alten Zeugnissen ans Frttnkrcicb 



I) ». SeliOBbacb. SI(x.-Bor. a. Wifocr Akad. 146. Bd. (1903) & 89{ sitlert 
von Sclintlror IT, 27. 

ä) >. ScImDret- III, 16Q, der (Uui sitterit Dtlta erigitu, invcntiont t fra»- 
latiotu d<l pntiota timtiUuro ... U V. 8. LHCOa 1946 p. 32 ; cf. Gntrra a. a. 0. 
p.480, nnd liiniofflgt: .Ober die ßcgUnbignng djens Berlcltlos vcnnnjf ich mich 
siobt ta SoMcni.' Der idüienbcb« Anonymus oriAlitt da« Spiel man niwunitn 
nach einem latelntsebca Ten, der der EriiililuBg iIch Diakous Lclioinus nls 
AnhiinjE beigefügt i«t- leb bin liocb erfreut, dieaea lueditum sm Endo dioacr 
Abfannill'inK ala .Anbang' In einer aorgfSItigOD Aufgabe Onatav SchnUrcre, 
die i-r mir In tieboue würdiger Well« flbcrliuven lut, mitteilen Kti kCnoen. Es 
Ist das Jtlieste Zeugnis der Legend« für Iialleu. Fnilleb: die genaue Angabe 
dea Anonymus, das Wunder hnbc »tcli im April 1282 orelgnei, wir<l djidnrefa 
atcbt aufgckijirt. Und <lu«li int un'uiibnr, dns* eine dciaitige Datierung nicbt 
«rfaoilen «ein kann, sundeni, cbenio wie den Au^nyinUA Kraülilung des Suhub- 
wuniler«, nof tin altes banäMbrilLticbes Zeugnis, das bisher ulcfat anfgefuDileu 
werden konnte, xnillchgebon nm««. Olrtchwotil ist das Zcugals als solobeB nn- 
bislorlsch; denn mit allfrimzlirtiscben Toxteaciolitim vir, wio ieh «cbon bemerkt, 
die legende bis kn.ipp vor Hltte des XII. Jabrli. 



15 Le eaiDt Von de Laqnes -(fj 

EJcliert das Scliuhinirakel nuf alle Fälle fllr das Volto in Luecu'), 
and zwar lange vor der Zeit PaganelloB. 

Ea gibt ancb noch andere Zeugnisse, aber eie sind alle, wenn wir 
Tom nächsten absehen, recht ep^t. Das iiiu'hsto ist ciu Wandgemälde 
in Parma, von dem ich eine ßleiatiftzeichniiug des Kollegen Clemeu 
vor mir habe. Dasselbe, von den Fachleuten in den Anfang des 
XIV. Jahrhs. gesetzt, entspricht franz. genau dem Volto von Lucca 
(bloss der Kopf eii face, die Manipeln auf den Armclu fehlen, es hat aber 
Bchon die Fransen am untern Saum derTuniku, die «uf dem rCmiachen 
Kupferstich v. 1723 fehlen) und hat auch dessen Hauptmerkmal, den 
Keifen mit den lilienartigen Enden, der wie ein Kran/, das Kruzifix 
omgibt*), so dass jeder Zweifel uusgeschlosgeu ist, Hechts (d. h. auf 
dem Bilde links: ich denke mich bei Beschreibungen von Bildern stets 
in die Stellung der dargestellten Figur) kniet ein bärtiger Si)ielmann, 
der vor dem Bild fiedelt^). Die nifchstcn Zengnit-se sind das Ltlbecker 
Passional vom J. 1402') und der Hohscbiiitt des Uuns Burgk- 
maier, der um lüOO datiert wird. Auf beiden befindet sich der 
fiedelnde Spielmunn. Mit dem letzten Bild hut es aber eine eigene 
Bewandtnis, Während nämlich (s. die verkleinerte Abbildung bei 
Schüttrer IV, 24) inmitten des Rol7.schnil(e»i, gerade quer Über dem Kopf 
dcB Geigers, eine viereckig eingeruhmtc Inschrift ciich befindet: DIE 
BILDNVS ZV LVCA, die bis zu der rechten Kerze reicht, lautet die 
Überschrift dagegen: „SANTKVEMMEIJNVS^ und an dem Rande des 
Bildes liest man die im XVI. Juhrh. oft wiederkehrende Form der 
EUmnernisIcgende'). Schüttrer IV, 31 meint, das Kätsel könne wohl 

1) Vgl. DOch Scbaürer IV, 29: ,Schoti aus dem XIII. Jalirb. selien wir die 
ßeigeracene dargestellt auf cioetn franz. Elfenbtiu-Tripticlioa", uiU Verweis nuf 
Boaveanc, Revae de l'art cbr^tieu X (1^06) 1196^^. 

2) Siehe darüber aiiafülirliub Uuerra S. 21 und kurz SolinUrer IV, ä!*. 




Iti 



W«Biklln VocnUt 



16 



UDT 80 g«l6st nerdeo, äa»» der Darsteller «ein Bild ta gleicher Zeit 
aU da» Bild roo Kaecn und uU ein Bild der li. Knmuornis 
ttusab. „Him IhI «icb uoob bfwuxdt, dasn dus Original dc-r Dar- 
stvllan^u du8 li. Bild von Lncca ist und behält getren alle cbaraklo- 
ristiflchoD Merkmale des V. 8. bei. Aber dos Bild von Luc«« sieht miin 
mIiou als die Darstellung der weiblichen IloiligoD »d. Wir hiibcD aldo 
liivr ein intcrcKenotoe Denkmal diTjcuig^^'U Zeit , . ., welche man die 
Ütxtrgai)g»».'it in der Entn-icklung der legende nennen konnte/ — 
Vielleicht liegt eine andere KrklUrnng nKher, dnss uinn fUr ein KUmmemtg- 
bild mit liegende eine Abbildniig nnchtc oud da man dalUr keinen 
eigenen !IolK«chuiU halte, dazu ciuen Alteren eben zur lland gelegvueu 
nolxHfhnilt dcK Volto — wegvn der äns«oren Ähnlichkeit') — verwandte, 
ohne HJch an der inneren Iiucbrin, die doch den wahren Sacbverbalt 
verrXt, ui eloeaen*). 



jHneifraiftH laid, wann [8. 92} «y hdl Oolt itvitrvilt ne ainfm Gemahtl. Da» 
tlitt irtm Vater tortn. Ittr Ugtt ly ift/angtii. Da rüfftt »y Ooll in drr Ot- 
/■IucAhhu a» und batt in, de» tt ir tu Ihlj/T täm. Da» jfttcbath, «nii kam 
Gotl lu ir in der Gtfantknut* und ifi-ttn ty. 

ho btgirti iji, d<i4 tr »g vtrieaidtH m «tIcAe GeaUiH, dot «y kainem auf 
Krdlrieh onitf, Kinder» im atlain und da» er »y machte, teie «y im am hatte» 
geeift. lio teiteandelt er jy and MacJU «y (m gltieK. Di> dat ir Valter MeK, 
/ragt er sy, ttaruiub tp also tähe. 

Da »itraeM jy; Mein Otmaktl, den ieh mir aidf»trte6let hab. hatt mich afta 
ffadut, troMN «y iiwtl »unM Kamen, dann den getrtaiiglen Oolt. Oo erzürnet 
ir Vatttr und tpraehe: Du mutt auch am Krtvt» tUrb^n tvie dein OM. De* 
•rar iry n'iJJi^ und rtarb am Kreufe. Vnd ver tj/ anrufl in KümmtmiiM und 
Anftehtung, drm kam tt/iullitffiN Minen NOIhei und hai»t mit Samen Kumini 
und teirt getiant »anl Kumemus» ttnd Ugt in Hotand in aintr Kirchen genant 
Stonberg. Do kam ain arme» Otffgerlin fär da* Bild und gejf^t to lang bist 
gm da» gerreutifftt Ititd atnen goldin Schudi gab. Htn nam er nnd lrt>g yit tu 
aintm Ooldithmid und irolt yix verkaufen. Do sprach der Ooldtchmid: ,/cA 
kauf »ein nit, tillcicht koft du yn gttttAen.' Do antteirt er: .A'ai'n, da» ge- 
krenttiget Bild hat mir yn gegeben.* Jfan i:i>rc< »ich nit daran und ßeng yn und 
trvlt yn henettn, Do ter/rrtt der Geyger, da» man yn beider cu dem Bild füret. 
Da* Ihet man und thet dem Bild Jrn guldin Srliurh wider au den Fi»». Jta 
gtfget er Kider itte vor. Do liest da» kreuttgtt Bild den Sehudi irider herab 
vaVtu. Des ward der Geyger gar fro und danektt Gott and »ant Küntmernu»».' 

l) Davon lü'^'cli weiter antcn. 

S) Die spXMiwi Ztoguiinto fUr L<i«<'n, derrn nicli unoh niuler« b^ibrlnfcen 
tlMen, bnboB dir mtnere Zu'e«k« LelDcu Weit. Ich «rw31)De tiur noch ilcn 
rCinlachGii Kuiifcretich von iTiS, vdl derselb« t3 ktcinc Ilnndbiliter entliült, 
von deoon diu utUTBtR ItnkH unMt S«liulimirakel bildlkh daraUlti. Vor dem 
mit dom .Uvifen* uioKCtit'OOU Volto kniet link« bId Qti^r (hinter ilim 



17 



I.v Bfllat ViMi ilft l.aqii«s 



17 



Wenn mtiD Heut alten Txagame der an ilas VoKo gekntlpftcn 
Seliyhlegvndc überblickt, arg:ibt aich sofort mit N»tweiiiligkeit d«r 
Selilosa, daMS die erst ftlr du XV. Jiihrli. »im ertteunial bezeagle 
EllminerDl8leg«nd« aar ein ForlAelzcr der nm uelinrrc Jahrlionderle 
Slteren Lnn-alc^ndc fal. Allv Vcrsaclic (und c* bat daran trabriieh 
oicbt gefcblt!) darin alte, nrtipi UnglJche, nach einigen keltische, nach 
nnduro germaDindw Tradition, und swtir einen uralt«», mylbologiscben 
Kern in «eben, mOMen in nicbie zerllieMen '). Wie man auf den 
•ondeibaren Einfull kim, du Volto ala eine FrancngetiiaU anfzu- 
faBBen, erklKrt m»n sehr wabriiclieinltch ditmil, dass der nit«, 
«rientalisichc Typos den Gekreuzigten, der ebne leidoi>dcn GeaicJitttsus- 
druek mit offenen Angen, Iniigwnllenden Ilnaren und «tarkem Hcbnurr- 
und langem geteill«ii Kinntiart im byuntinischen Stil voll und i^anz 
mit iangi^'m. fniuenartigCD Gewand') bekleidet, such beKchulit abge- 
bildet worden war (das int du» VoUo von Lucdat, duieh den neuen 
Ecco-bomo-Typns des gann nackten, niirmit LcndüDwhnrx umgürteten, 
doroeogekrOnteu l^eibe« rerdrüugt aud in einiger Keil nic^ht mehr 
Tentanilen worden, dann aber wegen der langeu Haure und 
Kleider trotx de» Bartes auf ein Weib gedeutet worden aci*). Dazu 
ntiutti natUrlicb eine liegende nlt* I-lrklärang eraonoeo worden: luau 
wfllilte aas einem weltTeibreitcteu, ecbl volttttUmlicben MXrcben- 
Stoff das Thema der »^hOnen Tochter, x« der der Vater (meist 



Inriea xw«! Kennt tu der Haad halt«nde HSncb«), d» Scliiih ll»f;t (irle !i«{ 
Bavfkmaiet) an Rand de« Altar«. Der Kelr-b febli. offinbnr wHl der Sahuh 
utCK lUgti er i*l offenbat alti Aufbcwuliniagsoit des liemtigurallrnvn Scbnbs 
feüadit^ er fehlt deahalb nucb bei Bargkiuiier. Die Duteravbrifl laut«ti Vn 
pttttgnHO mtHtrt *uoHa tt eoala in hono't dtlla Croee Santa vitn da gtuUa 
rimuncralo tU «Mit »tarpa d'argtnto dtl *Ho proprio piede. — Eine Abbtldiiog 
dieMo Bildcbens »lebt Schnürer UI, Beilage IV. 

1) Hier bat auletxt SebnUicr narb vielen nnder^n anfgerSumt ([1>, 2l!;.i 
U, IT, fV. 24 BgX Die RrklHninK der h«ilittcQ KUmmPi-iii* all VeniiB barbata hat 
tchon I^iift Zin^rid, Scbtldtrriea na« 'l1rol. 2. KÜndcbeu (limalituek IH8B) S. tl2&, 
■ bgri thai, der eine ,|,'CrmaniMbe GSttio- irohl zagegebeu liüttr. „tiegon die vn- 
Mirtoa Dcatimgen der Koiainemiusauf nordg«rninniaehe(.lollbcit«ii, nnCcnLinioim 
iafTbnr,'batt«kieh bcmJUK. Woinbold, Zeitacbr, d. V*t. (. Vi>1kakuad«lX{1899], 
134 ackarf aB«£Mproeb«B. ~ Eben*« wciALSelmüret IV, äSfli;- *i<e l^BioöKliclikelt 
iMh, tl« Bit anders UeUlgt^n (Ub«rata, WilKefortls d. a.) na ld«uti filieren. 

2) .Die K diu (Kritiker erkennen nn, ilu« der Typm de* Scbnltibildcs 
da lelir aller orjoataliacber i«t nad cetxen ttanadi die KnteteliunK des Kruzifixes 
in dl« Zelt von ü. bia S. Jibrh.' Seliaber IV, 36. Derselbe Typna berrecbto 
ueb Giemen lacb la Deutaehland bis Ins X, •lahita. 

Sj Vf I. bMMid«» Wetxer aad Wolter' Kirchealcxikon (ISÜä), i. v.OacoiBBiwa. 

KuM^Kba raochaagH XXUL 1. 2 



16 



Wendel in Foeretcr 



18 



ein König) in sllodiger Liebe erglüht, die sieh aber so verousialtet, dass 
sie dem Vater Abscheu erregt. Diet) geBfbielit iu der Snge in den 
zablr«ich«u VeritioDCD auf ecbr vcrscliicdGue Weise, z. B. durch Ab- 
sebnciden eiuer Hand oder beider Hände, ciuc nitdcrc verunstiiltet sieb 
derart, dass E>ie einer AiiäsÜtzigeii älmelt ii. dgl. Der SagonsloiT ist 
llbersicbtlicli bebandcU worden von H. änchier in seiner Anegabe der 
Manekine (I8ft9) H, XXIIl—LXSXI, wo die b. KOmmcrmB Hlr den 
erttten Teil des StofTcs uacbzatragen ist. Anch der alto. aus den ver- 
sobiedeneten Motiven zueniumengeetoppelte Roman von Apoll od ins 
von Tyrns geliürt in seinem AuTung hierher, wie icb binxaftige; vgl, 
D«€h Rhode, griceb, Roman (1876) f20, Auro, (Mitte). — In nuserem 
Falle geet^bab OS onn dndurcb, (lass die Tochter einen MaDUr^bart be- 
kommt, der ja durch das Volto als Ornndiage eben erkISrt werden 
niUKste. Bitrlige heilige Frauen kannte Ja da« Volk Ifingxl: „es kannte 
nuch die Legenden von den heil, Jungfrauen Paula und Gulla, die xum 
S«hatxe ihrer Jungfriiuliclikcit biirtig wurden und erklUrlc sieb den 
Bsrt der Kljnigatocbtcr ebenso", bemerkt Weinhold a. a. 0, H. 3Ü3'); 
denn da dus Volto eine König^krone trägt, so halte man die bärtige 
Tochter za einer Küulgatoefaier gemauht. Im Laufe der Zeit bekommt 
sie nach und nach anch ein Mltdchengesicbt, wirkliche Fruucukleidung 
und weibliche Formen. 

Krgebnis: Die Spielmunnslegende, welche mit der b. KliDimernis 
schon bei ihrem ersten Erscheinen in Verbindung gebrueht ist, ist cben&o 
von dem Volto, m dem sie nrs|)rUnglich gebUrt, geholt und nnr aui«- 
gclicfaon, wie der ganze liosscre Habitus der liciligcn, deren Büder 
anfang« sogar den eharakteristiscben nlteifeD" des Volto uufwciaeu. 
iJass die Spiel nmnnsfii^Nting der Ktlmmernis die spätere, die den Volto 
die iiltcre ist, zeigt schon der Zusatz der Kllnimeniis, diiss der Geiger 
den Schuh dem Goldschmied verkaufen will, der ihn des Diebstahls 
he^ichtigl. weshalb er zum Tode verurteilt und mir dureh das noch- 
malige Schuhgesrbenk gerettet wird. Dieü i.it ein fremdes, andere wo- 
her geholtes Motiv — ein späterer Znsatit und eigentlich Krsat« fUr 
den Bischof des Turiner Textes und fllr den Ktlster vouRocamadour*), 



1) Ol>er wefbllobe bürttg« lleili^ tat B. Caencr, Legenden der Pelntna, 
Rom 1669 (gütiger ninw«ia voa U. Snohlor) S. XV. XVI. XVII. and bes. XXill, 
eInzuMben (Veaui barlMtta), wo ein luiderer Zuaaimueohno£ aiiKenoiumon wird. 

2) Dieser fremde Zuutu findet aldi auch In der Ueotlgen Ortalegende von 
Lneca (K. Neracd in Pltr^'aArcti. XV I.e.), die »ncli «ontt oncli tpStere. fremd« 
F.ntlohnnn^n (i. B. die Onliaeu mit d«m KiirriMi, nUu nie bei der h. Notburga 
in Ktioii l>ciin Aoh«&Mc) enthält Ea ttUf^t sich, woher und wie er nacti Lucca ge- 
kommen iaL Denn der alte Tenor dieaer Lcgendo (b. den ta Anhaug verCffeDtli übten 



t9 



Le Mitnt Vou de LiwiiiM 



19 



(Zniitz.) DIo Gsigrrisene lul auch b«! niu elii« tpüte NMbblOte 
riebcB. IIa »EmI die Üfttt (»o i. B. roa Zlnit«r1«, a. a, O. und von ScKnürer 
h und [V, 30) gflaannren <i»dielitR ron JnattoiiB Konuir .Der Oeigtr sa 
GmOiid"} Bud Guido OSrres .D«r arme SpielmiiBa* ■}. Die Quelle KerneiM ist 
uiiIi«diD(t ili« KllntiD«r(tJ8l«fotidei die Anklage und Verdatuiuang d«* den 
goldeaea Schub beim UüldBcliinii>d verknufondoD lU-igeti lÜMt kein«a Zweifel 
Bbrlg. DI« ÄBderuDg, daa« so die Stulle dor Ilriltgcn (oder dea uriprllngliolieii 
Volto} dl« h. CScUi« In GiuUnd )(etreteii, beruht auf der vom Dichter vor- 
KeiMMDiiwBM LobBlleieruug der Sage. Er kannte die Sago wnbl aus der In 
d«r Kircbe von ünÜiKl (WQrttcnhcig) datoal* noch befindlichen Abbildunf. 
I» dem TAD aeinem Sohn TeiOCfeatlirlilcn Bril^^wecll■vt findet sich 8. 43t In 
eiaer AnEncrkiiDg eine Stelle aua einem Brief eines Cmtlndcncr Freundes 
an d«D Diebter (vom 12 TebruAr 1817), wortn Ihm dieser die Abschrift dn«r 
KUmniernta legende einieiKlct (du Itlld Ut nicht Cäcilin, es im eine voi- 
wandelte Sie, KOmmeinus genannt). Da da« <i»dicht lierelta 1H16 erDchieuen 
nr, lad dar .Froond* rieb auf dieses bexlebt, ao ist klar, dagg Kerner aelno 



Uielnliebon Text) kennt nloht nur kein Gericht (daa Ist nach der Elneloht der 
Bllft'ansliM«cben V«nioa Ja lelbstreretHndllch), aber nicht eioninl den BiHchof 
oder den KUater, ao daaa oin «iKontUcher •SchliiH im Grunde ginniimmen mangelt. 
leh gbdbe nun. data e« sehr nawahracbcinlich itit. dnaii man derselben Legende 
aa iv«i ao weit getrennlea Orien, wie die KUmmernisl ander und Luccn, gerade 
dtuoJb« ft«it»do Motiv, boidfiOBiil celbstSndig und von einander nDabhüngig, ala 
Kids aagebingt kälte, und uiGcbte mir die Sache so erkläreu, dass unici den 
vMaa P1l|[«ni, Wallfahrern oder Reisenden, die nach Lucca kamen und vor dem 
Volto ihre Andacht vcrrichtutun, auch einmal ein solcher war, dnr die Kümmernia- 
legeada kannte, und dem ihn begleiti-ndon Klinter «der l'rieater das diesem uu- 
bekannte Eade mitteilte, welches dann bereitwillig Aufnahme gefuudon hatte, 
•eil da« Wunder nur noch giSascr und anBiehoniier wunlc. — l'm mit dem 
VoltokultD* endlich abxuachlicuan, sei noch bemerkt, dne« dievtir im Mittelalter, 
wie sehon Onerra bemerkt, giins besonder« durvli die Seidenhändler von Lucca 
nri>rdtal worden Ut [vgl. Jctst AI. Schutte, Geschichte dos mlttolaltorlichcn 
Handcla nnd Verkehrs awlncbcn Westdeutschland und Italien I, 10 und piiHiim). 
den«B leb BOeh die l^pielleute aaroiben mtlehto, und daea er dann nach und nach 
vor den netien, giacklicher«B Bivalen in Loretu weichen muaito, so daes er auf 
Lnsea und aelne Pro vi« beechriinkt blieb, 

1) Zoerat gedruckt Morgcnblnit fUr gvbililct(> Stände. Stuttgart, Cutta, 
ISIS, Kr. S95. Dantaoli ia alle Ansgg. der Gedichte Kernera UberKcgangen. 
«. B. B. 3. Aufl. (1841) Bd. !, 8. 2äi. Zu vergleichen ist Just. Kcmcra Brief- 
vceha«! »it leLnen Prennden 18d?, I, 4lHf. (Anm.). 

9) Gedrackt in Festkalender in Bildern und Liedern von Frz. GrafPocci, 

GOtrea nod ihren Frennden (1834/3!) in 3 Bänden), Heft 10 8. 2, MIlucbeu 

der CottBaeben Baohb. Eine neue Ausgabe des .Feetkalcnder' Ist bei 

tinder in Prelburg 1SS7 arBcJitraan. Das Gedicht atokt auch in der vom Verf. 

st UDtamotniDOiien Au^jcabe seiner Gedichte, MUnchcu 1844, (Diese zwei 

nrrktuiiSCii verdanke ich der gütigen Mitt^itung des Kollegen Pri. Scbnlts.) 

a* 



20 



Wondelin Foenter 



20 



L«1(aBila >ii<l«r)n'i> lii-r bottc. DoRti^n int ohne wcilcroi antuiiEliin«», dus 
Gtfma Betneil Spielmanii direkt dem Kernerschco naoliireblldet hu. Er veilcft 
die St«ne nxeh Mainz uDd xwnr (n eine Hiiltcr^tteskapelle. Der VoTgiiiig 
lat t;eim denolbe wl« der Kerncncbc. 

V. Der heilig 0«n«RlnD. 

Wllhrend die Tariner Fassung durcb den Nikodemat oud dus 
.Sohabwimder tuit dem Volto iu Luccu snsammeiihlitigt, bal dic««lbe 
einen äebluss, der sie von allen anderen Fiwnnpen sebarf scheidet: 
sie iSsat ihren Spielmann als Bckenncr der Gottheit Christi seinen 
Glunbeo mit dem Tode beniegeln. Genois wird cnthaoptet und «ein 
Leichnam iu Rom uufbewuhrt. nix heilige Keli\|iiic. 

Unser Spielmann ist also ein BckennerundMftrtyrcr undüo kuuokeiu 
Zweifel 6oiu, duKS wir in ihm den b. GeneHins') zu crki-nneu hnbei^ 
woiaof 6choD der Name Öenois, prov. Geneis hinweist 'j. Der Gedanke, 



1) Üb^r dteaeo Bcfllgfln bMltten wir «Ena groaee, actirBeMtmteLlttnilnr, 
die mllhMtn gegannwU, krltlsoh gesichtet und bearbeitet vorilrgt io vin«r ge- 
dicgenon, reich doknnionti«rten Arbeit tod Hertha von der Lag«, auf dl« 
■ich Kultcgo SchrUr* aufmeckHiB gemaoht bat (aie feblt im HinriahascheB 
Katalog und Im äcbalaelirifteiiveraeieliulB): Studien lur Oeneelnalefmde I. T«ii. 
WiasiTttaehnftticIiv IJeila(;e ziira JahrVKbeiicbc der Cbarlutteanohiite *}. Berlin IbSS. 
40 S. 1°. Eiu XI. Teil ersclilen iin iiScbat«» Jahre (18<*9) ebenduselbst nnd be- 
bawldt daa Gcnoclusniottv tn der wblinen Literatur (vom Oencsliiupiel 4m 
XV. Jahrb. bia tur Berliner üper Weiugartiiorii 189S). Am Schtnss Nachtrüge 
snm I. Teil und zwar S. 20— 28. leb liüere »ie mit v. il. Lago I uud II. Nach 
der (aubeglaubigten) Legende ist Gt^nesinei ein rtlmiBt^her Schauspieler, der avf 
der Bdbne die christliche Lehre und cbri«tlicbe Gebräiiohe verfaShnen soll, aber 
ron der Wahrheit derselben plOtiliob dnrch Krleiichlimg (lh«rseiigt, unter 
Diokletian 286 oder SBS gemartert und enthuitpCf^t wird. ~ Eine Anxeige dsr 
Sehrift findet aicb Byxantln. ZeiUchr. VIU (I80!<), 8. ]9ö. 

8) Der Kam* ist grlecfaincb, wie denn aut^b der l'rspmng der Legemda 
nach T. d. La^e I tiacb Oriechenland weist rtriaiat, lat. Genüiut, ßndct aich 
auch iiu Mit. in der Porm Otnüiut. Di» «iiKteteu frnriK. Formen «chwanken 
«irischen Oetu« nnd Oenü, eraieres spKier auch als Otttet |,rgl. Kotnm's Titel). 
das wohl an GtniMu» angelehnt wor<lcn i*t. Mosirrt (Stengela A. u. A. XCUI 
(189&), SSSflg. hat (offenhnransdenifrnni. Posibach) die nach eia«m**) b.O«!!»- 
siBB benannten Orlanauien Frankreiob* in tbten verschiedciHn l<antfomeii 
gvaamraelt <vg1. r. d. Lage II, 20flg.): Genis. Geoia (SS), Genies, Genits (32), 
Genejs (I), Genia (17), danebw Gencat, ÜeneTst (14). Der Lantregel tmth 



*) Durch dl« Oute des Direktor« Prof. Horiueister kounte ich dieselbe 
ehtaebon. 

**) Ks gab TCT8chlad«D0 Heilige dieses Namen«. 



Le salitt Von d« {.uiiuva 



21 



rtfoiitcbeii mimus oder hisiric im Mitteln Her xu einem Sjiieltnunn 

u naobea, nur von Heltwt gegeben. Wie Boüie das MA,, daa keiue 

«i^eDtliclicn Seliaaspiclcr kunolc, einen eolclieD Überhaupt sieb undurB 

deoB sU einen Geiger voretelleDV Die Fiedel war ja der stete Re- 

i^^eiter des Spii.-Iniaunii ') und m etclIeD ibn viele Minialtiren der Hts. 

Hbeb dar. Oazn kommt, änsu der h. GeneaiDfi im MA. ftlr den Scbatx- 

^patroD der Spiolleuto gait, wie Garnier, Kpop. frHng. II», K>6 mit 

' Hinweis aaf P. Cabiert Cariictt.'ri»tiqHe« deg Haints S. 125 bemerkt'). 

AachMaa-l^trie in eeioem Tr£«Dr de Cbrouolugic Sp 7it8 bemerkt: patro» 

lim comMimt. Dasselbe eaf^ irgendwo Mif^DC nueb Stadters Heiligen- 

texikon (oboc nähere Angabe), lob gestehe, dass mir itelhsl kein 

^Uiaweia daninf auH der mitte lalteriieheo Literatur bekannt int. Das 

^Btcliouoaire d'Iconographie (Mi^ne. Eneycl. tbi3ol. Band 46] beriehlet 

^^oD elucr Stiitiie de« Ueiligeo ans dem 14. Jabrb. in einer Kirche von 

Mailand, wo er eine Violine in der Hand hSIt; in gleielior Weise i»t 

I er abgebildet als Vignette io .Spiegazione von Joseph Allegranea'). 

j Von einer Kn|>pllo in Nevers. die ein berUbmter Wallfnhrtwjrt war, 

I erwKhot Grosnier, Hiigiologic IJivvrBaiiie 186ä S. 344: ii y avatl nn« 

I ttoJwB de St. Gtnest lenant hh violon, eomme pour rappeier ta pro/ession 

^^ Dasi) QUEcr Text den Spiclmann Gmois mit dem Hettigeo identi- 
Sziert, erbellt ja gerade aus seinen Martern nud meiner Euthanplnng, 
Mkwie daaa der Leib in Gold und Silber in Born anfbewabrt wird, wag 
der Gene^iu^l^gende geu.in entapiichl. l)asn dies nicht etwa ein blosser 
Einfall des ultrrsuz. Turiuer Textverras^ei« ist, der siebei- noch im 



NlUe Otni*iu* <_*Gemfit <^Gtni^» (Wonten), OrntU (0»lftn) und Gent» ^«b«»; 
dock kaan vun Gtmt(i)iu ebenso Kut OtneU K^Oeunit utiiitauiuien. ito<laHii iiicli 
•iatlich« Konueo wohl eikliireii laxseu. Italieuiecli bolsat er Oenenio, Öinetio 
ni OtHMt u. >. f. Vgl. Jet» J. äi'hStUer, HeTkiinft und Gettiilliing der frans. 
Iltillgvunanirn. DifMrt. HUnater 190&, $. r.3. — Soast kannte Genoia Huch 
Dsr «Inracb einen .Cienurnec* biMeicbnen. 

1) l>aTon Rtetii In dem mir nniugüng^lvben Bucb kein Wert (Klltign Hit- 
WilunK ««0 A. Tbomaa). Glolchwoh] mnca «Iwan ilHraii nein and die beiden 
H«Uigaa inliana* nnd Ccnc*in« intnncliUcli die ScliulzpatT«uc< der Spleltouro 
tmca«a soin. So flUirt Guutifr I. c. S. lÖO tlie Tatsnchc nl^ du«« cu beiden 
Stirn lies Toreiiiganga einea im XIV. Jahrb. KvgiQudaten Spielcuatmsivvlivu- 
hnns die Blldtlbiten dl«i«r xnei lleili§;ca sufgeiteltt wurden, /.iifnlll]^ finde 
)A Im Vocab. haffiol. Cbaatelains s. v. (ienesioa Tulg. Bemoikung: S. üenit, Bi- 
titmr, Marift ä Some: nommi Saint Genoit danv le Charte dt fonäation 4c 
». J«Um it» Mi»etritn ä Afw en 1330. 
S> V. d. Uire II. 22. 
3) UM. 




!I2 



We&deUn foorater 



22 



XIU. Jnhrb. gCNCbrlobo» hnt {9. weiter nnten), Icbrt dus Vorkommen 
di'fi Nuiuoiis (ifttrh in der Trobiidorhs. C. Diias diese geriidc ibren 
Niiinnii uuH dor ^osaco Tuiiuor Kompilatiou gebolt bubou sollte, ist 
docli nnwahrfti-boinlich. Zudem F^ind im Turiucr Texte die rerscbtcdcnstcn 
and dnrtintor iiuob Itllero Stoffe verarbeitet. 

All iioh ist ju der Einfull eines dtchtendeu Spielmanns (Dnd es 
IihI deren sicher viele gcgcbeD), »einen bo gescbmilhlcn imd verscbtctcn 
Blnnd durch di« IdcDlifiiicrun^ des Spielmiiuus mit einem Heiligen, 
der Ju ohDodic« Hcbutxpatrou der Hpiellcnte war, ebenso zu heben, 
wi« ein Midcrer begabterer uitd glUcklicber Dichter dies in dem 
Sprinp^r Unserer liehen Frun ^tau h»(, ein nahe liegender. Aber dnss 
eben er die Idenlilikution rorgonomnien haben sollte, wird dadurch 
uiiwuhriichoinlicb. dusH gerade im Gebiet der Stadt Lncca es Ktrohen 
des h. Gearsins gab, wm schon Tillemont, M^moirea ponr servir l'htst. 
eeel. |,173ä) )V, 43U bemerkt i^dans te pay^ dr Lu'jue\. V. d. Lage 
I, 17, Anm. 19 fVibrt xwei Kireheu de« Lucensiscben »n, die beide „il 
S& Agonie') ttoyni anno ia nirtnoria di S. Genrtio dttto eotnunemente 
S, (im43* feiern*). .Florentinius in seinen Anmerkungen zum Martyrol. 
Koouinam rriKhlt am S&. Angunt von dem Flecken Borgerchia im 
I .acCHitiieheu, dws dort eine dem h. Gene^ius geweihte Kirche sei, 
deren \ttu*tat imagmfs «ttf den .Sehaniipieler denlen.^*) F^ lag also 
doch nicht so weit «b, an eine Ver()ui<.'kang des Genesins mit dem 
Yolto in denken Waun nnd wo die« geschehen, wird steh ohne einen 
gltektirbei) Fund wohl nie ft-ststellen latecn Das» es schon in Lncca 
M l bW g«»chcheD, ist mar wenig wahrscheinlich, aber nicht unmj^glicb. 
Der uahclit^nde Kiuwurf, dass swar der Spjelmann in der Ortlicben 
OkerlMtoug von Lncca wrilerlebt. seine IdeatJftiienuig mit dem 
k. Owotte» aber in Vergessenheit geraten ist. wttrde sieht stören. Das 
gmu— , viele WhikI«' wirkende Heiligtnm Ton Lneca und ganz Toscana, 
da4 einen Weltruf gviK>«s und obendrein anf der grossen tl^rstraase der 
KoaipUtcer lag. kuaiite oinea iweitea Heiligen ood Waudertlief, der 
IM Vcrhilta)» nM V«)to nor eine gaoi nnbedeuicade Kolle spielea fconaie, 
aaf die Daner nkhi retxngim. So bbcbe der Spielmaui alteti Bbr%. 

m» geaebiehtliebe Entwieklnagilcr SpielBaBnBlegeadfl 
■MB! M wk^i» Tw: [)«r et«te AaU» tli T ii l f HHIlw u'nnhaitiMnilii . 
eil^ »Mnebt lieh MS leielit be^reifltchea Grisdei 









1.11. 



CM» S. Otonto to TttdaM >.«.<. Laf« a ». 



•n 



Wendel in l-'oen4«r 



24 



Ortolcgonde vom Valfo nanlo \a Lucvit zuritrkEii Olli reo, wortiiicb der 
ftinc KOr|>cr dos Gnkrouzigtvii zwar von Nikodctnus, der Kopf aber, 
»Ito tiiBbQiioi>d«re da» .Antlilz', durch ein Wnndor gebildet worden ist. 
I>ocb hnbo» wir |;eflelioD, diiea toH gctioti »lltYan7.''lsi»ch jedes Bildnin 
Ub«rb. bedoulou koniile. Derartige Kruzifixo wurden duun uudi Daob- 
fcebJIdet uud ^^erdou lifter cnvübut, s. Lubordc, Olos^airc fraDc^rtdu 
1I.-A. 11^72 B. V. VundfllnqnoB: „StmdHd Vtütm de Liica ou Lueensia^ 
sainct VotUt d» Luque«, par contraetion Vaudfluqufti et par aUSration 
Vnmttlu tl Qodtln. II t/ a lä une d« ct9 errtun que lout It monde atgnaU, 
qtu prraotm« »4 eorrig«. Im lainU Fac« de ta Vironiqtit. 1$ Veraieon*)de 
lt«mt ^ait eilibtt; U Chritt en croir, dt Lucques, tnilptur4 aüribui« ä 
NieoditH«, It dfciHt ä »<m loiir. Dt» imilatioMs lie ceivi-ei /iirmt porift» de 
toiucAtf», tt hien qu'ttla nprfsrniataent tiHf figwre mühe, oh la confonäit 
oVMlaSaiHtt'yucteton Imilonna Iftiomdf SaiHlVouit (dt vuituS9i$ag«)f 
fHi ditiynaif la Sainlt-Fa<-* dr Homr, tt qni aurait i/t) lui ftrt rHtrvin*). 
La c^pii qtt'on avait txpott» da»s [fgliu du SaiHl-SSptUcrt^ <) Pitri*, 



I) t»M» sebM VM Ni«ot (IblS) vorKctngM« Ktjrmoloci« M, wie sioli 
)«Jclil lolg«» Ua*t. uiitulllwr. 

i) Wnte* t'ohWra naekt «ich »Kmllck Boqucfon in HiMn Olocuii« sebtüdig 
».V. r«ii#l; Imagtdt nn fui «<rr*«ii aux toriitigtt (diss stanni au Laeonbe^ 
3. A«fc (1T6T) s. T. nwl and mmm«; Tgl. Godefhiy *. t. roh, S. 398, 8p. 3). O» 
tf f i hn I* taini tcittl t« /»et dt </. C, «*■' rttia rwtprttitU nr mm tiiift 
lar^fmt 9» tinmifM ttutjKi mm vitmft. (Im ll.\. war «tieMr Febl« aldit n- 
«MM «w4m, 4m« wtä, tmUm Ueä^ vie «1r ob« »«luuaia ssk«a, aneb 
«Mu* da« Kiulfil). D»m» mm tun dt S. Btmnri. du lä »pf. iUSL mm trmmmg 
faNn tmmmt GmilL Dml>i>U. dt^iH t— 44 U cA-fcU« *i S. r»«Il, srtrtte m 
fi^pKH ^ Stfmkkrt, nm S. tkmi*. mwI pru ä Mf rt d r*<ilt «x ■«<»■ nM 
4n fimtim. Pw arrShaie UviUgtm« In d«r GnboskiKb« bt mit dcM T«eh der 
Vorauka iü«kn racn, waden gelkSrt ■»■ ^ r«! m« Umc«. Kwhtig «kürt 
daa Wtttt Barr« in des iralMr »tM «iwSlnteM CiHpftenl 4« Itia, dt rjt. 
n-, s. V. va«lt /F. l«vJ r-nt. II nnv«. /an; tl 'a«f* dt v^\\Ckmrw^- rayu 
«iiWil||äwM-rMll*£MtM> rftU. rtiif.). ^V» «f« CWwt. Mtad« 

!■ sra* <t »««■ * rwh» häUb. Xm JtohA« «n^Morf b* ftmmdt 
m S.'T. dt L. i) f • «B «■ &-r^ imm dt «da» * £,. 4 rifkm 
dm » ^«pMeM^ A iWÜ. b fM*H^ .p«- r wni j iii - ia. rapdla » -- f ihi. ^m^ 
» g idrib. Cb*t diew tlmW«fcinW ta dar liae Sl. Dwto in Faita [tiaiMdn 
ISK, «• VwlUkavaUv lAU. »wsMM IT»!) Abt JundwUMOrnKSMutoyal, 
*. GMcn L (^ li». - !>■ LaMmadvl ««• r««d«la«M n ■^nMimi ni. 



■V, drr « tM tg» mit Mek Mmm* glatoha PUL 
lahM *m ti b i im i iiiidi u i r it n gas, 4vi«dM fl^- 
M »w»a»drft ^~MlMta «iian «ick al+KitM. am m «ank dto 
»t>yl,e»dMa»»ifcl»— W^«»**— Bi ll— 4«a » mT *)» fcj^ 



25 



L* Mint Vou d» Luiiuca 



2b 



Hait nomntit par U peupie Satnl-Vaudelu et Godtl«, Es folgen duan 
iwci Belege, der erst« recht «Ite vom J. 988— fliWS. ,*. VuU d« Luca- 
(Ligmde d'uv repers d^M» dfnitr du riyne d'Othon)*) and 1-120. — Une 
croix d'or, ou il y a ung crucifix, en fa^ii de VaudettifUfs, gamie, }g 
•iiij- ÄoM/r, de drux bona balaii et de dt»x bont uipfiirg. ^IiiTCot. de Pii. 
le Boa, Dnca de Bourg. 4065)*). 

Dns groHse SncbsVlie Wfirlerbneb eolbKlt noch ein kaam liiiieJD 
gehöriges iHiudelwiuc -f ,»n{6e]iüe:\der'mh, pruhlgüchtip, PrablhiiDS, Geok-, 
Es steht In Barrä'H CcimpMDicntvrCrtcrbucb '), wotioi- es Sachs sicher 
^holt hat; es Tehlt Nicot, OolgrsTe, Tri.^Toax. Aber wir finden bcireitA 
bei MÄDJige-Janlt (1750) n. v. Vandetucque einen Znsntx von Le 
DoobntDiil einem Zitutiine Coquilliirt, wo dtis Wort ucheD eJucr nodera 
Sicllo, wo m noch in der eigentlich«» Bedcntuog Rtchl: 
En )triHUt qnc IrcN bonne cstruinc 
Von» rcaillc octroyer !e Vnadohifiqne, 
bereits meuroriscti im Sinne von ^Stutzer' gebraucht ist: 

Hiohnrd treuch« du Vundehieiine, 
woOT Le Doohal bemerkt: Cr$t la tnhne e/ioseque Godetu, tju'on a 
dit dtpuit: et tuH $t t'aidre motvünNenl de vultue de Lucea. Voyet 
Vhatlefain, lettre v de eo» Vocab. hagii^. 

Oann >b1 Koqaefort s. r. vaudeiucque KocrwfifaaeD, der ilasZitat 
UM Coqaillnrt wieder gibt: Richard trenehe du vaudelucque, Sitfon a 
du 4rap ßgurf . . . Man erkennt sofort, dass der Artikel in Burri aun 
Kwinefortstxmml, indem er iu meinem ZfUit uor den Kichord dcR Ori^itnU 
mit Simon der niii hifteu Zeile crselKt h»l. Itotinefort HUi!^t dnnn das 
Zitat der andern Stelle Dacbals (seine erste) TollstÜDdig folgen: 



t) Dics«^ alle TI''loK |»t im hSclistcn (irnd nnnivlier. OfTentiar mcSut 
UlMfid« die Sudlinaii]:i!ii von I.ncc.t, U1i«r die Huratoii in 8i>lner Disaerl. XXVIl 
(ehudGlt hat. Er lehrt, da» man in Luc«a, in Erlnoprunt: »n dioen ihren 
WnhbüMT Otto don Oroascn, dio HOnxcn lange Zeit atcla mit »cinom Hamen 
{tpr%t hat. 

Sl I)»»n iit n<wb »u» Godefr. n. v. valt 8, S98/9 hlninzuflfg^ii r un }>tlit 
t«te paix d'argent it rmadU tt ou mt'Jieu a hn ymafc da i. tout de Lvqutt 

(itn) fa Mim. soc. Hut. jpttris IX, seo. 

I) Karh «incr cil(l|;<;D Mitteilung von A. Tboman »tammt ea aus ,Com- 
tÜMM dm IHrt. «f« ?Actid. Ftan-,., puhtit Mut la dircetiun Je [nuivent JO «cur» 
«tiBiw, tauf t.*Toai de Ltney rt P. Pari»} atec vne prifact de M. I.,oui* 
itrri, pnf. de philoiopliie. Pari». Didot, 1845 in J* »- v. VavdeluqMtJ adj. tt 
ii M, ( r. tan;.) Fai^aroii, or^meilleux. || iVh't mmtrt. Sitaoit Irancht da vaude- 
hi«t Foy. Voull.* Wir werden bald hön-n, woher dns Complfment diesen 
Anlkri rieb gebuU bat. 



m 



l^delin t'ocratot 



26 



AlDsy qne Lombars et Uomaiiia 

Ib portcot QD^ cheretilx de laino, 

Tons proprem, pignoz |et] bien pain^ 

Poar joiicr onc Magdaleinc; 

En priunt qne Irca boiine cstraine 

Voiu (veuflle) octroye le Taadelacqae, 

Et qa'i] vcuille e)iroye[r] la t^goe 

A ecnix qni ODt teile pcrrncque '). 
Wie man sieht, ist dae Wort jedcümat anders ^brunclit; an der 
ersten Stelle heiael es Slntzer = ,eicb wie ein Stutzer beuebmen*, an 
der iweilen hat es die Gnindbedeotung, njEmlicb das heilige, s^aer 
WoiiderkraPl wegeu verehrte Kruzifix toq Lncea. 

Le Dachst hxt die neblige ErkUirong biormit gerondeD, vFShrend 
U^nnge (I. (W2 s v. godeiurmu) mit einem Stamm god-, den er auf 
gaiidere znrtlrknihrt, arbeitete. I.itträ {i^H} bat dann das nahe- 
liegende Dnd in der Bedeutung ,Stntzer, Geek' Ubereirnttimmeode Wort 
ffOilflttreau damit nisammeugcbnllen und wiederholt 1^ Dnchal» Er- 
klSriinp, ohne ihn selbst xu crwähucn. S. v, gcdrlureau schreibt er: 
^YM. Bourg. gaudeturö, ga(ur&. jrum komme Ubtrtin. Ce mot 
paraU f&e un diminutif de Vaudelu oh Godetu, nom yiie U ptupU 
dotutail () uue eopie, ejcposie dam Viglm du Saint-Sipulere ä Paris, du 
taint vouit de Lucqucs, s. vallufi de Luca, c'e»l'ä-dire l« Christ «n 
eroix dt Liicqius, sculpiure attrihuie d Nicodhne (Dt Lahorde, ^moux*) 
p. KW). Par uNe raison incontiue, cette fig»re avait doniti Heu, dan$ 
le XV* »ifcle, d une acceplion frh-voifine de celle de godelureaw. 
Tranche de (sie) Vaudeiuafjve, Coquillart p. 172 {= das obige Zitat bei 
Lc Duchat, Hoqucfort, d'Hörieault uud Godefr.). 

Littr^ zitiert dauu nuter Ilist. nach I^uciirne (Hs. der Nat. Bibl. 
fang) eine Stelle au» Contcs d'Eutrapol und eine andere aus Nef des 
Fols und zwar jodcemul uulcr dum Stichwort guudelureau. Der gedruckte 
Lacurue bat dies Wort Überhaupt nicht; er bat die erste Stelle nuter 
godflureau, die zweite unter galurmu. 

Wenn auch godeiureau bei Kicol uud Cotgrave fehlen, so 8teht doch 
goguelureau bei dem letzleren uud poguelu bei beiden. Nicot 
CTk\S.TX gogiieiu mit glonosia, Cotgrave mit J'roud, cocket, scomefidt, 
braggard, vatne-ffloriom; tkat make$ more statt upon kirn ihen hecomes 
kirn und gogueJureau ,A proud coxcombe; one thats of no worth at ail, 
how i€tll soeeer he t/tinke of himtelfe'-. 

J) Ana dem Monotogne des Perruoinie», BIbl. Elr. 11, 893 (um 1478 ge- 
•cbrieben). 

-i) äo sitivrt «r »eiii ßlM«. /(. nu 3S.-A. 



Lv uiftt Voit lio Liiques 



27 



Die TOD selbst eintcnchlende I<e Ducbntsclt« Abtoitnn^ des 
Wortes ffodelii (ood nftlürltch aucli den iicurraDn. yodelureau) hui 
merkwtlrdigcr Weise souet kein GlHck ^hubt. Sic isl ganz nber- 
tehCD wurden and von nieniHnd mehr erwähnt wordoo. Zwar Dicz 
hat ODser Wort nicht befanodelt, aber .Scbelor Diel. Etjrm. 3 ucbrcibt: 
Ondtlureau, au XVI' iiicU ffo^fuelurtau, mot äe fantaisie^ difficite & 
analyser. X# plm fimple est rf'y voir une coMjJOsilion de» radicaux god 
(toy. godaiUer) et lur (d^oü litron)'). La forme aneimne godtlereau 
ptrmet cfpendgnt d'y voir tm diriv4 de godelter, mot tris suppovtible 
contm« dirivi de god«r, mgnthtmi soua godailler. On trowe au 
XYI* siicie goguelureau, fait saus doult sota Vinfluenee de gogue, 
gogailh, gogueiu (HabeiaisJ. Dor letzte Satx Um^c sich aubtircn, da ja 
godelureau, an gogue angclofant, gewiss hfftte gogueliireau geben kennen. 
Allein, wie wir Haben und hier besonders betont werden muss, ht godflu 
die ältere Form. Du» diiueben exifitierende gogutlu ist vielmebr entl 
stu diesem gebildet worden. Dazu kommt, dass auch die Bedeutungen 
bei Scliclere ErklHniiig nie stimmen wUrdon; deun godeln isl nur der 
,Qeck, Stutzer', also der .eitle, prahleriHche Meiweb^ während alles 
Bit dem Stamm gog(H)- gebildete, diese Bedeutung nie bat; all die 
Wörter mit gog(u)- beisecn etote etwas, wim mit .Scblemmen', ,Freode' 
oder .Wolliut' znsammeDhKDgl. Kuu heiest aber yoguelu'*) gelbst (nnd 
4iiB ist dat>eulgi;Iiciduiide,> sobon iu alter Zeit nur fLafTe, Prahler''), hut 
■Ito mit gogue nichts zu tnn. 

Es mQi=)) aho durch blosse Angk-icbung des zweiten KoDsuiiantcn 
u den ersten eatHtanden sein noa dem ältctrcn ijodelu, dan sicher aiis 
widHu(que) entstanden ist; vgl. die Angleiclinng des ersten Kons, an 
ieo zweiten in hiimbdlo au» dumh>'do^ s. Ztschr. 29,0. 233. Gerade iu 
FraadwOrtem mags häufig gesctichen. 

Du Dict. Geo. meint ebenso go äehi reau pour goguelureau (Nicot*), 
OHgr.), diriri de gogue, et confondu aste gaiureau, mot de fanden 
/Voiifais d'origirte incotmti*, gut eH encore emploi/e par Soret sous ta 
fttu gaioureau. 

Ich ge«teli, dasa ieb ein altlV. gaiureau nicht Anden kann. Kein 
■lUr.WOrtcrbneh, kein Glossar kennt es, auch meine Sammlnngen geben 



1) So acbou I. Auil. (I8C2). 

3) DaaWort rtcbt sogar n«oli im Dict. G^a. [swar aU vitilti), wo doch eo 
*)de udan aalir Icbcntlige Wörter fcbleii. Er l^t (li^rt nitt content dt lui, 
f^fiml trUSn; Sachs: feldatoli(or K«rl)i Spötter {ich linlte !otater«B fUr 

S) Sieba aoeL (hiilia nnd Gudofroy. 

4) Bei Nieot (aiftia Exemplar ivt von 15Ta) steht bloas gogutlu. 



28 



Wcndollii Founior 



3ß 



rs nicht, SoviM icli aus allom crsi'lti'ii kaiiD. ist da» Worl ruiher unr 
einmal nudtwur Dmaiia dem XVI. Jahrb. brlegt, eben injüner ätcllc ana 
dem ,Nairenspi)ifP, die ment Lacuroe aus der Hs. und Godefroy später 
HDK dein l>rur-k 1&3" desselben Textes gexogeo h»t. Ich hulto das Wort 
Olr eine .spittere. ütttlicho, rein lantlieb entwickelte Form aiiM dem ur- 
■j)rflD^lichcn godeiurraui denn Oi^tlioh wird vorlonlj^s o<.a, uXta gadt- 
Iweaii, güüz (ouloees » in dem ToDwellental schwindet in «pStcrer 
Zeit, also in plH>neli«cher Schrift ga(ii)lur«au < yatüro. 

Ich gebe zo, daw bei der numnehr Kicheren GleielinD^ ^ii«/Mfrean> 
< raHileiu(riaH) das Suffix -rtou < rfl, 'rfllu noeh nicht erktttrt ist. 
let es cinoM-herzhafte, »iHitii^che VeTkleinenin^form? loh meine wohl; 
nur wenigstens ])nsst der Hinweis anf turon (ein iura oxiBtiert Dicht) 
wenig, du die:« Wort immer In gutem Sinne gebnincht i«t, wag bei gode- 
iurmu niohl der Fitll ist Vgl, über das VcikloineningsBuffii -[rJ-Wus 
DicE Gr II* ;{r>7 Wanim gerade bei diesem Wort das Diminutiv nötig 
war, daron gleich im folgenden 

K« bleibt nnn imcb Übrig, die Bedentnngsentwieklnng zn 
boetimmen. Wer »ich Öfter eiugelio&d und selbatündig, von den land* 
ISlfigcnErklttningeOBtctilofllSt-cnd.initder jetzt eoge priese ueoSemaDtik 
befmt hat. weistt, dasa dic»e neue fWissensebaft' ein eigenen Ding igt 
und das* hier ,Uiizel^'esetze' stieben zu wollen, nur dem Fernstehenden 
einfallen ktinn. Znmal bei konkreten Dingen ist ohue Hilfe von sach- 
lichen oder geschicbtlicbcn KrklllrungoD, Hcscbreibnn^n, kort 
Ton gesirbertcti Talsachon. in der Uegcl gar nichts in machen- Jedes 
•olrhe Wort hat seine eigene Oceetiiclite nnd e« knondann, wenn diese 
sieht Überliefert int, meistena die Brticke nioht gefonden werden. Man 
tappt dann einfach hemm. Ein wbtoes Beispiel dafür ist das fruux. 
MiVr, bMt. x^'tr, offenkundig lat. »fcarr. Aber dies heütat jSchneidenS 
wäihrend «aVr ,eÄgen' bei»ftt! l'nd tcie heiast Bberbanitt nnr ,S«gc*l 
Und alle Wflrterbneber ordnen die Bcdenlniigsfntge in folgender Welse: 
1. aSgou ä. mit der Siebet niSbeo. Ihis^ dies nnmCigltcb ist, mass jeder, 
aaeh ohne Semantik, einsehen, aber mau ging, wie oft in solchen FSllen, 
gedankenlon dnmn vorbei. Gillidrt'Us filXDzeBder Anfsali') UM anf die 
einfaebste An daii KXtsc). und es konnte nnr von jemand gclritt werden, 
der die ^mir, der ich anf dcinl^audc geboren nud mt-ittc Kindheit ver- 
braebt habe, nnd aueh uitsern Fai-blenlen ganz nubek.innt gebliebene) 
gutShnte Siebe) kannte. Ihm war nun sofort allcä klnr. Mao ge- 
brauchte hIco sseorviuerst aligeineia als ,sehn6idcn-, dann wird es nach 



1) Gmi>«r«(i c( Moafia, Scitr iUim la Oamk »mmum im Sud H im r£M 



29 



Le ulnt Von <le Luquea 



29 



nnd nach eJogeiicIirfiDkt anf das blostw FraeIxselineidcD, das diimab, 
iro e» keiao Scosco gab, mit der HundHicliel gcocliab; dazu ward«a 
in FrmnkreiebgexXbnloSichoIngcbraachl, daher flptiterdiesSohavtden 
mit der gezAholea 8iche1 anf diis sagen Übertrag«» wird'). — Und 
vnao wir nkbl nir tutr ,tOten' dus eDtaclieidcnde tuer le feu Uber- 
tiefert bättCD, wUrde mio sich wohl bei dorErklftrong:, tutart .sicbern' 
habe aieh zu .tßtca' entwickelt, indem mau bei .Siehornng selueH 
LebetM den Geg:DeT tütet, wahrst: lieio lieb berutiigen. 

la nnscrm Fall rät xwar eine aolofae Überliefening uicbt Torbunden, 
nbor doch littst sieb der eigentliche Suebverhnlt aus der ^uation 
Kenntnis dea VoUo crklüreii. DaH^clbv ist im Laufe der Zeit mit den 
koatbaretcD Oewändcrn ans äoide mil Goldstickerei'), mit Gcschmcido 
und Edelsteine» pompOs gescbmUrkl worden. So konnte mao Iciofat 
dazu kommen, von einem auft'edouuerleu SIntzer oder Geeken zd aa§:eD : 
,e«scbfflllekt, auTgcpatst wie ein Vaudeluqtie"/, und ihn im l^nfe der 
Zeit Hclbst einen Vaodelnqne su ncuncu, Das Fremdwort war inzwischen 
•Oitaiiäelu. (rodtlu), godetu (dnieb Angfeichung goguelu) ^ytoiAüti, und 
daraas wird mit dem Dtmiuntir^nflix -relfun cndlitrb ^dtlureau gebildel, 
das mit der i^it das Grundwort verdriingle. Dun aber ein Verkleino- 
nagswort ni3tig war. wird dernjouiprcn einleuchten, der sieb erinnert, 
diu das Yolto, nleo wobl »iioh der l'uriscr Vaudela, ein groBBCll, 
B&chiigci> Kruiifix — weit Hber Maniiesgrilsiie ist*), daher ftlr einen 
SlUzer ÜBT ein „Vundelnk-cbcn" passen konnte 



VII. Das Ineditnm der Tarioer Hauduehrift. 

Wir haben oben (S. 2) gcschu, du«8 in der Ile. G der zwöirsilbigen 
Venjance KosIrc Scgneur ein zebnsilbiger Prolog rerausgebt, der in 
4fci Teile xerfSIIt: 1. Kreuzanflinduug, 2. das Kruzifix mit dem Spiel* 



1) Hur aoIlKn billlgM Wetse die WtfrterbQcher, die «lorariigc oder Hhnlicbo 
Sdt, eatflcb«idoDde THtsachvn noch nicht henaen Iconntca, oicbt fUr K. verant- 
milich Kenaelit werdvn, wnii aioht ihre Schuld iirt. 

2) Jeut iit ei «in Kold^itiuktvr koslbarer Kock von achwaraor 8cidc 
■h {Dldeaen Fraasea. 

S) Wie icb j«Ut beim Nndiaclilngon der swcl Coq«ill>rt«taUco (II, S. S8T 
m SM) in der Bibl. Kk. i-mehe, hut der ilur.nuiigeher, Ch. d'Härluatilt. bereits 
knebr du V. richtig erklärt : ÜH rkktment habiUi tt fart rigartU, tomme U 
QritI de Luequta. — Zu^loicb aeheint, dasa dam zwoiten Zitat (Scbluu de* 
Vamdo^« d«« Pcrracqoe*) der Danptsatz fohlt. 

t) Nach üocrrm I. c. S. 2S hat dne Kruui (Eiulienhoh) 4 m 84 om X ' "• 
B en, de» Leib (S. 28) 2 o aS cu bin lur Feree, oder, da die Fllsse herab- 
Ifafea, liiB tu dca Z^aa 2 m &U cm. 



90 



WandeUo 



SO 



■nun GeDOis und 3. Mobammcd. Der letztere ml, um «las bk-r zu er- 
ledigen, uls Mittel eiiige!)cbobeD, um die Erkrank ung des rCiiuisolien 
Kaisern zu erklftren, die bicr ale Strargericht Goltee ftir sein« moham- 
medaniscbe Ketzerei diir^ettellt iai. t'lir die Spiel nmnniiepiüode (2) 
weiK8 ich ketiii;ii AuliiMuuzugcben, wiibreud fUr den Pull, d&se diesL-lbc 
cinotal in den Plan aurgcnonimcn worden wsr, Bicb die Krenzauflindnng 
unadiwer ergab. Denn da eine KruxifixTerferti;;ung dem Nieodemua 
xtige«4'breibeii wird {f. oben H. ü), das Gudeubild vou Lueea aber auf 
deotielbea NikodemuB zurückgebt, (b. oben S. 10), so war die Begründung 
und AufDabtnc von 1. sofort gegeben 

Du aber fUr 2 keiu Anlass zu findon, ist ca wobl besser, 1. aU 
xoerst gewollt und geplant sDznnebmen, eben weil datm 2 leicht 
folgen konnte. Nuu findet eich in der eigeDtlicbeu Veajanoc ja keine 
Beziehung zum Kreuee Chriaü, eonderu uur zum Tucbabklat«ch der 
Veronika. Da aber diese mit der Ercazignng doch nahe zuBaumienhäugt, 
■0 mag 1 und damit dann anch 2 in den Prolog gekommen sein, 

Eine genaue In ballaangabe des Prologi« (Zeilen I—4()2 anseree 
Textes) hat, wie bemerkt» Heinzel a. ii. 0. gegeben — ich sehe daher 
von einer solchen ab und lasse beide Teste 1 und 2 hier in getreuem 
Abdrnek nach der l^irincr Ilfi. G folgen. 1. ist recht snmmaiiMli 
bebundelt; wegen »einer Quellen s. lleinzel a. a. 0. ü. 62 fg. 

Vorher noch einige kurze Bemerknngen Hbcr die Spraefac dea 
Dichters. Tür diese ist ans den fast gereimten Assonanzen, die ja noeb 
weniger abwerfen alu Kdmpaarc, wenig na erscblieb»en. Ich habe 
die HobaiumedepiHode (M.) noeb mitfaemiigezogen, die sicher demselben 
Verf. ungehürt. Am meielen ßillt auf die Verstummnng des weiblichen «, 
EO Öris' (Grecia) 26. ne' 476, «wijw/ä'ST, crtslJeni' 62, in«!;;-««' 188, »eeW 
M. 37, wozu man noeb a/>or/A 135. uaicrfstienf M.COzfihlen kann, ralla 
Übereinstimnmng de« Objekts, die ja wahrerheiRÜcb ist, angenommen 
wird. Im Innern der Zeile /"timtf-r' /oi M. 98. Damit werden wir naeh dem 
Kontco verwiegen, wozu dann alles andere i^timmt; fi (Fron.) 3i>2. neben 
Moi 164. soi 142; d« (zwei) 149., im Vereiiinem m (mstre) 161. 312, 
U.96. Die Slbenzüblung sichert a'droM/ 341, emprerfs 3ß6. M. 105 gegen 
ov«rf$ 1G5 (vgl. at\'* 'däi). Die spSlere Zeit spiegelt sich wieder in 
Imi') io i-AnBonaaz 34, iu der Unterdrückung roTloniger BiutUHTokale 
rrai>145, armurti 135. eumesSi. euBtetd32. behourtÜtlt, d«r}«»«r44ti> 
denen freilich noch zahlreichere FSlIe wie ttbaUU 18. telsmes 78. pSus- 
mts 113. arf»leu 170. esiiti 173. eounhi 184. soeler 482 n, s. f. gegen- 
Bbewtehcn. Das Part, detchiem 48f> kann iiowohl mundartliches deckfvt 



1) Vgl. di« Sclir«!baag <Mi = (ui} 437. 



81 



Le aalnt Vou de I.uqiMi 



3t 



ata ftpXtcrea deeh(f)u setuM. 4. Pa. moiiil -one, über avonmes 115. 

leb «rwSbfio noch yeuif 337 und Vokabeln wie mai:t«mmt S34, div Ducb 

(lerMlben Gegend liitiwei:»eD. Dorlliiu gohürl aber auch dxi Schreiber, 

fttr deo uutDrlich die Ketmxeichen reichlicher flioB»cu. Dueu kommt chitu» 

(= ciU and cUU M. 142. 145; vgl. cAÜ< 147), coueifHi (Pf.) 1 10, abriecit 

134. 136, ritu 180 (Adsunsiuz freilich ru). olro(i) 84, dofV 44S, glafOvi 380, 

eoillau 300, /«jw^r 299, frummt ä7G, /juaiit 711, «arniffi- ,btulCD' 379, va(i)foit 

111, cNjiH 36Ö i^neben icA/ 3i'5), die rioloD iiasi. / wie ilrlrmckitt 40. 

eongirt 7. /«iie^ 74. 0. a. leb erwKbite aoch /leult 338, ;)ew//f M. 73, ms 

{= fwj) M. 79. fo/flN.*M. 16, rK/iarc/it M. 112, Äe*/(*i7492, oruiV/c 10. 91. 

Dast wir über nii-bt ia der Pikardic sind trotz der cnvUhDieu EigeDboilon 

UDd der vieleo cA (uns c ^ /i) n. B., leigt schon diu At«onanzmischuiig 

von rn and an. Wiihrend wir so zwiecben der Fikuidie und WallonJe 

Dus bofiudcn, kommen uns cor genaueren Ik;«timinang dioäehreibiiugeu 

tieres 3S^, ceusles (cotle) 112, a-urent {currunl) lt>7, «wr (CmitiV) 234, 

die Perf. me^imes 88. wessi^fs IUI. ftaiites l&t. pretUita, besonders 

aber die 4. Pf. der A-rerba unf -aumes*) (das nlso auf lal. ai(i)mua 

mrllikBcbon mu«») 79, 83. 86. 8ö. H.)9. 117. VA). .307. 311. «u Hilfe. 

Üer Votifttändigkcit bulbcr l>lge ich noch sd commaHc 1, Ps. 4^8. tne 

I. Pf. 298. <«ucd7; .'Om« 14. crf tVws 103. /lonVwjt lOH neben /ussofu 119. 

IK; fasotM 312; 3. Kj. pwi'sse 333 und puht 'ääü. Zur Schreibung 

Bartaite 8 Tgl. oiatlait M. C6. Hit etummcm Ircmdeu / findet Rieh baudrel 

05, »ber eapiei 220. 227. kann ancli espieii durfitollen. Neben häuÜgcnt 

eiU findet sich dt 40O tu ('Aeeonauz; vgl. meine llesseruiig 169. Ich 

Mlilieiwc mit aiec (ilucc) 29. We VerstUmuielnugwu Jhersaiem, h'icog 

(st. NicodemnB'i sind in den Aom. augefUlirt. Gris ,OriccIiunland' ist 

durch Assonanz gesichert 

Darnueh geboren Verf. nnd E^chreiber dem wostlioheiiHennegau 
UL Die Zeit iXBHt sich irgend genauer nicht festHtelleu. Irgend eine 
AnaiHelong, die einen Anhalt geben künule, findet sich nicht. So sind 
■» allein auf die Sprache «ngcwiuscu — diese wcisst das Gedicht 
Bocli dem Xni. Jahrb. za. Jedenfalls ist es jUnger als die Venjuncc. 
DbZach. 24, l(>4f. angcftihrlen sprachlicben Einzelheiten sind xu sptSi- 
Seb, Bin eine Vcxgleichtmg za gestatten. 



I) Doch ipTlcbt d)o AettonnoK t, in der genti(l)i 853 ttelil, gegen tine 
fairtlg« DipbtfaoDgieriuiK, die dem Hcbretbor frfrilicb geUußg ><>t. DI« Stvilo 
ttt aber verieaeo, s. dio Aam. lu 486. 

3) Vgl. B. F. X, S28 nnd B. Jungblulh, Spmchlich« UntorBuohung d«r . . . 
Mauu. CisUn.-Rtsgt\i K. F. X {= Bonner l>i»«rtntiuii 16^] S. 649; vgl. Jctst 
Mtb Sacfahtr QnnMlr. t\ T7S Aiun. 



32 



W»n<lelin Fo«rai«r 



32 



[f. 79^] 



VUI. Der Text. 

(Torln L H 14.) 

ÜA8PAZ1EN a l'cniperere apell«: 
„BiaoB fi«, disl il, cnvera ntoi eiitendäs! 
Jo Yons doiuK Konme, n'ea »eiia couroun^, 
Kt rom, DavU, mu Sie eu ineiir&.~ 
& Et 6'M Davis: „Si Boit con dJl avi^," 
DoDt fait EluiuDC maintooant munter. 
La prent coLgict a chiuns de üi eM; 
JoMtn'u Bnrliiite nc se rot arester, 
Ed .i. dromoDt eu rat taDtwt moot^ 
10 II et Elaionc ot ae» riebe« tuiru^^ 
Nageat et aiglent, »i oreiit bon orä, 
Eo Uresse eant maimetiatit arir£, 
Tool droit TCTH Troies ont lur cbemin totni. 
La eapotiRa Elaiimc o le Tis der. 



15 



LI roifl de Gresse, «loi laot fn de ^aut prl«» 



A ee|H>u»ee Elaiiie o le der tib. 
Far dedeni Troiee fnreol li bebnrdis 
Et li lonrnoiK et li esbaleY«. 
La prhse nail qo'il jnt aroecqnes l(a)i, 

SO &i CDg«ara le baroü snint ftustiB 
Qii(iJ pures fn roi Ustasso de Ti», 
Qai pores fn roi Floro le Uun^is, 
QD|i| taiODs fn Cbarlon de saiol UeniB, 
Pere b« mere BeruiiD o le der Tis. 

SE) Et Taatre uait mqjh remperels 
Qn« eile eatoit dela la incr do Gria 



Am mtcrn Baad An TOrtfM Üpalte itand die Babtfki dbi /ata U rvti- 
mant dt moiln dame tl In Mu/iantltt >A'h rjritt:, Si cmimmA« f« v<nfameh€. 
Mit inworar Zeile t iMKiont ab» aadi der Absicht de« V«rf*Men aateret 
Bmlaktion An eig«itlliclto Ronun der V«^)iac«, d«r«B ProbS *^ untr«aabaT mit 

1. F««rwn'm Stonpil. - 4. filU} ßf lU ~- llittm. - ft. monitr} —l, 
Stetkgtl taa entMlfr. l>lo Knlachtlilung ist »chwvr: aoUU er «ia m> Mdleaea 
KonpositSB t\tht* nhnoMl plncMetit kal>o«, — »ollt» ich •■ Obenehen haben? 
DU Atwehitft A. Unit, di« Boiaaal boHutit«, Ut in Wiea («blieb«« aad lunas 
■lob ia Betniels NkcUaM luden. - Sl. V«'J V- - % VM^) «'■ 



1.0 Mint Vttu de LuqiiM 



»3 



l-SPa] 



Hon (de) Jherwlem juir dcsoiu .j. luirlg. 
Jodepb et OMme et Jacob li äoris 
Alcc IroDToicot la crois, d I)ex fs inis; 

30 Et rendenuiin le dist »ii roi DuiHd. 
Li roi8 de ür«8»e oe fa mie abaabis, 
Aiua aaambla scs geoa et sch amts 
A .XXX. [.M.| de cbc-vulien; e»li» 
Suds cbiau» a pjet, qai erent aroe« lui. 

3& pHBsa la mer, s'ariru en Aam, 
Vne cit<i qae lenni«ul JnlB. 
Pur sa graut l'orvu Ij bODt roM l'a cmiqais, 
Baptiasa faroeR et onfaD^onB petis, 
Cbil qni ae foul dou toul a »on plaiair 

4Ü Farcm lutitoet dclreocliiet et ocis. 

OHR est Darid cn Anscit «rirte, 
£q an pafaifl qnils) sUt de«UB Ia mer, 

La s'cst li rnj» mniotcDaiit oslelüt, 

11 et t^kiae et neu rieh«*: bani^ 
46 II HC dctunneot, aseu eont a diaier. 

Apr^ manficr fönt lee iiapco oi^ler 

£t pais fl'eo ront doniiir et rvpoeor. 

A miCnnit, quam (wo earenl cbaDt^ 

Ot prisonoiers roia UnriB deetuenter. 
C>0 Sou li( u fait depici«r «t oster 

Et Ics aaBoIlw depicbi«!- et froär. 

.X. cbevaliera a Tait jus avaler, 

I^es prisoonkrs a fait sus nuieoer. 

11 foreot diic treetout d'au piiTeuli. 
66 Lenr blaneben barbca leur paasefntj le liaudrt-l. 

Parmi les naitleit det> btatio kanbcrs safnia 

Lear sant ü pens de» Üamt et des costilts. 

HoDt blanc e^toieiit, «'ont les iez «nfo§äi. 

Li roifi de GdrcsM les prent a coojarcr 



87. iM'm »oll EwdslIbJK sein wi« 187, wühwnd n «oMt ilrdailblg ist: 
)0U. oder vl«railblK 1207, 2V.t. Zur VArKUlminelung vnn KigMiuiiaion nun uietri- 
•ebea Ortad«ii Vgl. Mloüs 381 sUU MioudeiD«». — !ta. -ux- _ 4B. [)io Spalte 
hat ob«n die Bnbrik: £mi ^r tfuHtiJ Jt rou (fe j^'^vm* m ft^rbcpn en autsi a 
tre«it« fn •r- prwQiuer«. Er folgt oioa Minialuri fHiif M^itor im U)uiali«iiheui<l, 
mtl langMi welsmn Bütten, (leli«a hinter nineui ci!terui.io Bett, io dessen Hllt« 
ein (TOMet K'.bwsrier Heck (?) »u Mbtm; davur reicht» tKM der Ktinig mit 
itatm Kaaa. ~ 47. ^jwm H«. — 65. AoNdVl Us., alao wohl bnurfnet eemeiut, mit 
tBfM|ifOelicaeni, wiifal luui logischem I; vgl. e»pirl 330. 

< rimhaac*» ZSUI. I. 3 



M 



WL-ndcliD Fonrato- 



60 Que il li dYent tonte In verit^, 

Qnel ^nt il sont ne de f|ncl roiaul^ 
S'il 8ont Jals on ^nt cKstTeiK-. 
IJ .i. respoBt, qui bieii fu «viü^o: 
nNons »oiie JuYe, J<i mar I« meH4|n«m!s, 

f)6 Fil noiiDOstseftc, la cootosHc au vis cler, 
Qai Dcx rffndi ses tniiin« qtiaitt il f« oes. 
Cboo eflt Joseph que voue icl vc6s. 
Et Josaphiis et Cosmes U ecnäa." 
Li rois rcDteat, toat n Ic siiac tuUÖ. 

70 „Signoar, dist il, or vons voel conjarer 
De celui Dieu qui tont bien pnet doiioer, 
Qve Tonit ine dites louie In vcritä, 
Pour quoi vouh fn»tve cu la cbartra nval^, 
Easi loiiet par deläs che piler". 

75 Et dist Joseph: „ApurniniQ le eur^s. 
Je vi Jiiexn et preodre et iitrupor, 
Moi et eil .itij. (lui »unt de tii'amtHl^, 
Et li Ti'temce lantost \es pniOR ao6r. 
ITÖ'b] Kon« cino ralnoinei* Piliite demaader, 

HO Moi et mea üreree que vous icbj veüti. 
Ne le noue vorent li traltour douiier 
Tre« qu'R oeile eure qu'i reiircnt lapidt 
Piiis leur ralanmce eui-urc dcmandcr. 
L'otro en entues, si leur en senmes gre. 

85 Et D0U8 l'tilanmes tuotont de crui«^ oster, 
Ri I'CD portaumcH tout droit cn la i-itä. 
En nn Haren de 6n marbro lititö, 
\a la me^imeti mont bieu envolepä 
De dras de soie, de palle d'outremer. 

90 Je R» .ij. cirgen devant lui embraHcr 
De mou AToir c'uTOJe conquentä. 
Rois nerchc[l}au8 le ÜHt la uuit garder 
A eoQ lingnage et a bod paieoti^. 
A miSiiuit eu fu JhcüUH aUo 

DE» Et ta de niort li dons reeuscit^g. 

Par leg luimules qu'il avoit taut uiouBträ 
Vi Jon et sene et eni imr veritd 
Qne c'eAtoit ehienR qui noa dcvoit aanvcr. 
Je retonniai ponr la crois enterrer; 



I.e Mint Von de Liiquca 



a& 



|Wa] 



100 Hes qoiint je dnc en Jhenalcin entr«r, 

Jtils eetoieut Hour lour clicvaus moiiti-«. 

DoDt escria U i|acnB Halimsodr^, 

Se Dons creien« pur Hae Terit£ 

Que che fu cbieiia (qui| Ic uoiit doit SKaver. 
ICß Gl joQ dis dout: Oll, pur veritö. 

Adont ixfiircnt Ja\s do la cilä, 

Qu|i) nou8 cbacliierent par tertree et par pree. 

Qoaot noos vetmes que uo porien« dnr«r, 

Noae Ktonruanmcti Ics frHJnii abunduuaäa, 
110 8i Doe coDvicnt et combatre et caplor, 

J'en oci« tant, que varoit li celers? 

Jiuqties M c«R^te« eo Tai eDSungleot^. 

Nouh forna» pri«, ae iietletncii durer, 

Ed ccütc cbartrc Aimcn i'bi «ral^, 
115 Treote una et pliu i Rvoaiues eatö. 

Pni» n'i TeTmes Inmiere ne cUnö, 

N« iic muiijaiiint's De de pniu ue de ble, 

Ne De bcUmcs d'iaac no d« clarö. 

Bien nni piech'a i faxuone trcspaesA, 
120 Hea Uni priaam«« le roi de majest^ 

Qa'il nons lai^ast taut vivre et taut ditrer 
Qiie noae fassons en fons rengeocrä. 
Car je eai bien par fine verit^: 

Nua no pnol Dien cd la fache eagurder, 
125 Puis que il fa dcsna la croU clOOt, 
8')l n'eat ei foue baptizi^H et levös. 
Or von« requier (je) iwiiiite cicstiünliS.'* 
El disl DuviH: „Siguour. et von» l'ar^s." 
Lora fist uum fons bcnetr et Mcrer. 
IBU II entrnnt cns eil ki Tont deairö. 
Ocquea lear aoiis do vorcnt remafir. 
Quant istteDt bors, ue sunt mie eefrai;, 
11 uc dcmandeut u boirc u'a dianer, 
Me» les destriCTB couraDS et abrieritt, 
lä^ Et les unnares ou lor a aport^s. 

Karatuneut ntoDteot e» cberass abriev^, 
(Ea)Ter8 Jherealeoi out lor cheiuin touru6. 
Ja mousterout que il eont escliupö. 
Li rois de Grc^ee a fait sa geut armer, 



100. ihrfn wie 27. - 107. ^. - IS7. Arfm hier ilreUilblg. b. m ST. 

3* 



36 



Wondttlia Powrstor 



»B 



[»itl 



140 Ea oherauB montoDt le» escus aeolt-a. 

DAVIH olievaunhfl lui quutrime do roie, 
Et .XV. contes qui tenoienl de soi 

Loan bourB, l«v vUIch, Icur obnHtiBUB ot maaciir». 

A .XXX. [.M I do rhcvalifir« gri^is. 
\4ö S'eo ra Duvii qnerre la rrate crote. 

Alibis i[u'il l'uieut, aora graiiM li dcsroii. 

Qaaut Jüls oKüt nouvfllle dce Grignis, 

A crestiaUH nontent cba .11., ofaa .111.. 

Li fli Erode ■ sunt vcuu lottt U.; 
IßO Cent AeilUis ot A&illanH li rois. 

El UiiTiR hnrie le deetrier orohnooia, 

Qui plna tust tu qne sua oisiuua ()«i soit, 

Lacliü \v biaumc, doiit ti ors relnisoit 

Et rc&cbarbouole qni tont« flaobuiuit, 
Ibb Qai ent eat6 AliBaadro le roi, 

Que tuule noit bou ost cd conduiwotl. 

Tournii 8» laognc, ei a parle jirriKOis. 

Et i|iiant il vil que na» ite rvoteodoit, 

Ebricu |>nrin, qae bi«n parier HaToit. 
160 „Abi. dist il, ful trulireti reroia. 

Foor quoi mee^jtee no dmil stgaonr ea crois? 

Champtons «ai Qovinai« a celni roi 

Quo voua iVsistcs la cus taut de dotrot. 

I*r«uä8 Ica armes et vcbö» raotrc inoil 
165 I'VdI pod je vire, »v«i^« le loiimoi." 

L'ANT Jnla T<^eiil qne Grigois snnl renn, 
Ao armos Muront li aacuii Jh«eu. 

Sötiucat ebil graillo, rlul olifanl meoa, 

Wt la fiXfi tiarmi-rcut vi \mm t'ca font itttn, 
170 Do hi.>rs loK inurt »e sant amtett. 

L« vc)K«H*« Aanboiier taiil «ent. 

Kl um tHf;tKi[n) qui «■! a or bain. 

Grigriif i>ant d'anaoa ]iriw^ et CftM), 

DcairaDt sam qM'il le« aimt form. 
IW N"» ««( pawllo ilp »«»0 jtart leM. 

T^nt mn phvTHW pMir^nt mam) aiMm, 

So ««Ol frrir a (br« rt a «ti». 



Q' 



Hl. -XR- - 14ti^ If J> M *i» aaV Htmm. - INV «Mr »irMarfn aaf Raav. — 



37 



I.o Mint Von de LuqncB 



37 



rroiraont TO« lancbra et rVoisont cbil c«ca. 

1^ velMi«^ titut Jnls e«tciiilu. 
\K) Doo sKiic des eon coararent ^aot li rfiejn. 

U Toie B'oserio: .K.' Eiiiinne, ou es in't 

l«r le TftBta8 Hti gruDt jialata rolu 

C*A la pramii-ro vCDJancbe de JbeflD 

.SflroJeot» dame, ro graot oo)i coaneO. 
186 Point De T08 vo), hI «ti soi et4>crdu)i/ 

Poiir quoi 1« hastu la damc do vcrtna? 

Che dint l'cstoiro rjue eile nc piiet plus. 

.jij. e8(!hie)le« de la geot iDMcrell 

A lrc«[>aa»6, el poto^ 1« braue tout dd, 
190 Et sc eombttt u« Jnta aous lex mnrs, 

Et il li lancbent maint g;raiit ({onrel »gm 

Pias de Ai. en ol en mv escu. 

DflHOtia li ont bod deeirii^r roofaudn. 

La duine cbtet, at rdnCxt ha verlnB. 
lÜb hon Baut cm piös, ii'abracbe sou eioa, 

Eotre JüTü n fier c«tour reodu. 

Pui8 H*e«crüi: „Roü de Gresse, oa es tu? 

HoJ pera 1» rieos quc tn »moica plus." 

Celle piirolle enteot Nicodemns, 
200 II et Joacpb d'A[ri]iiiatbiß qu'i fa. 

loa cberaos broeent, rescniis tient iwn etwa, 

DatIs I Ttent et .XXS. de ee» drus. 

Lont dcHCCDdi, o'i a plas atuudn. 

Ijom li diHt: „Dame, iiioat m'av^a irascu. 
205 T^LAIN^B danie, ce dbt It rois THllaiM, 

J}j Et Q presmtc6 oro lu hurdemeDt 

Qae TODS vcniHtes devant Jbcrnsulein 

Ensi arnice aus to dostricr courant? 

Al^ ariere en HnuKit le poi^unt! 
210 Se Tous perdoie, mout ttcroic dolan». 

Dexl (jno diroient Alesina et BertranB, 

Li bera Kerrins et Jcham du L«tTa[iJii 

Et BounifaMs, li pnpes Inooewl" 

„Alii, dist eile, maavai» roie recreitn«, 
^15 Punr qnoi iroic cn Aosit reposant, 

QaaDt jo voi cbi do mc« aDL'inia lant, 



nO. CLAiiHtR. - S12. ralrai» o<ler Intram (Hi. lufraiii). 



i 



38 ^^^T Wendelin Foöwler 

Qoi le mien [lere Jliosn, le roi poinsant, 
Mirent eu cro» et le batirent taut, 
Et li perchiereut lee costes et les flans 

220 D'nu roit capicl et {«ni et troucliuDt. 
Ne place a Dien qui DO faat nc iic meol, 
Qne je retoorne janmU eo mon vivanl, 
Se serout mi dnip de tiiett plntes sanglant. 
Et qtie diront li petit et li graut 

225 Aprds ma tnort, i^nc j'en arai fitit tsnt? 
Blasine n'on uie d'oume qu'ot osafont, 
üt Dtu jougleres mutiTaieemeDt n'en cliaDt. 
Et BC je mair a ehe coameucbement, 
I.i aagle m'ame em portoront cltanlnot. 

230 Peu voutt rameubie don Saint baptisctnont 
Qae T0U8 fist Des dedeiis Troie In graut: 
Baptizu vouB entre voua et vo gent. 
Or li rend^a bai moul tnauvuiscment ; 
Car TOS chovaas oear bui moDt tuuisenteDt. 

235 Ponsil-e de tous, boiis roiti, traii'o a garant, 
Que j« croi blcn, do moi Gt«t il uoient; 
Car DiM rnnmelles gisciil ja fii mon saiK*." 
A byee«t iiiot lait i^oare Tiiuferaot, 
En In graot presse sc feri muiuteiiaDt. 

240 Deslre a seoestre va Ju^ta dcircnfiLaut. 

Qui qu'cllc ataint, o'a de iii»rt nul gaiant. 
Et qtinnt le voit li fore rojg Asillans, 
lii fi« Erode, It buxturs aoudciiunt!, 
Le dcHtrier broche ot mct l'escu uv»dI, 

245 Et 6crt ta damo en boq pis de dcruot. 
Annes qn'er ot ue li ofiijt nal garant, 
Parmi le cor» li inet l'eBpiel tioncbant, 
Qne il Tadeute pur detias l'nnremitt, 
Qa'eu BUD costi l'ca remct uu OHpuii. 

250 Et la reine no sc va csuiniiLiit 

De nulle nDgou.ise que eile va scnlant, 
A .11. mnins lieve Joiouse le vailluDt, 
Et VA ferir le fort roi ABlIlaLt, 
L'iauine li treuch«, Ih eoire pur dcvaut, 



3S8. MiKVJküf. — 339- em yorUrnnt mamt. — 246. fuO. 



30 



I.e Mint Vmi «1« Luques 



39 



25<^ Jiis(|uet( Ott ]»» Ic VH tODt ponrrpndaiit, 
Hort le trcfibuchc [»i] tres baelivemout 
Qdo a Ha bonte n'a »dI reco(f)vrcnicnt. 
[^O'tl Qne qne am cliautc eti fable n'en roumaDB, 

V,ü celle boittte fu tuus li remauuiH 

2430 Don disac baime dont Deox ot oJoe let> flunt. 
Je De di mte, ne soit de tel »emblaut. 
Et 1a roYne le va apcrcevaat: 
Lora prent la boiste, im le va deafratnaDt, 
TrucTC le bastnc, si s'ea va tOHl oindant. 

265 Klle g»ri, si s'en va jot8B:iiit, 

Et li IroDchoue li va dou cor» iitsant. 

Lb dame eocrie: ^Boitti roia, püDgm^B uvnni! 

DcKonS 5[int li JnTs mci>crcanl 1" 

Cirigoi» detarengent \cs cbcuh embraebaDl, 

270 Kt Rerchelaus fjni tes vtt n'doulaiil 
SouDs .j. grsille. JdYs vodI rctourunul. 
El la roTDe taisee courre le blanc, 
Si le« enchaDW jasqu'eo JlieniBBlein. 
Ad reotri^r etu en t ot de uiors taiii, 

275 Ne les nombmst nus lions qni mii vivaiia. 
FnunCBt leM portei!, w cresliaas vout montant. 
Li tx>i8 de Greeae sounc son olifant, 
8e< geM apelle et les va asaniblaDt, 
.XX. [IL] JdIs a Diort eii mi \e chanip. 

280 Lora B'e» tourneröut Grigok [out mainteniuit, 
Veriü Olivetü cn vout tüiit (.-hutniiiaDt. 
Quant il i riorent, tcnremmit vunt plorant. 
NicndemDS parla prumierement: 
„DaTiH, diel tl, eutctiil68 inon aumblnDtl 

285 Vcflcbi Ic mout dont je vous parlai taot. 

DAVID, diet il. pour Dien, or in'cnlendis! 
Veifci le mont doDt jo voue ai parlö. 
A hice Qiot qu il fii cha nmciiä» 
Li duuB Jbe«u» 'ine i^int devoiis iimer, 
2^) I ont UDO herbe de mout graot dignil£, 
Qne Miiodi'^lvre oT ptiia tipellcr. 
Elle croiSHoit stiB tcire par vrctc 



26a <)■*. - 27B. «ri'w. - 27». xi; aber 303 ij" 



40 ^^^^^^ W«iiideliB Fwerstet 

Et avoit fiii» et miiine e( bouce ot bm. 
Dex 1) donu« tel graüce de parier, 

205 Qn'oUe eocria oiiuit tout Ic bsriiA: 

„On tfl maini» od, dona roJH de mnjcsl^? 
Le tieo martire oe me lai i-egarder" 
Lors ric la terrc fendro et eMiaarteler, 
La manduglote vi en lorre tnmer. 

300 Tod» cck tuilluDS que vona ici tc^ 
Vi Jon eimi fendre et eRqimrtcIor, 
Quinl li c1«n eans ti Bali doo rooli. 
[81 'ol .ij. mite oisians vi m» che mont [Misiner, 

Et lu brnlne cn «.-«ntreioont lerer, 

306 Vvaa JuYb l'atitre ne pooit regardcr. 
Qaant Jhe«aa fu oeia et Ubil^H, 
Eueat l'alaames Pilate deinander 
DoUDa le aona, bI li e& »cnmeB gre. 
Adonc ralaumcf) tantost de crob oMcr 

310 Et 00 »epucre et metro et poücr; 

Nous rctonrnanuies poor la croia eulcrrer. 
Fa«oiis DO gent cba deaui deniorer 
PoDr la moutaigne eapler et giirder, 
Et s'alüDe TUir, sc le poona troiiver" 

315 Oo tertre Baut joaiiaV .xx. tovt montd, 
Tant ont partout et quia et roinvardä 
Et on la terre et fony et bo^-, 
Qoe la croia trneveiit, Bi ont le eri levi. 
Eneore eatoif li fus enBaD^lent^e 

820 Conme au jour qne il i fu cliUti. 

L'oudeur Mntireot cb boucheH et es atn 
Don disne saue dont il fa aroB^s. 
DoDt dig David: ^tjignour, or m'enlendis! 
Nous ne savoBs la Üiie verilt!, 

3^ Se o'est li fna on Jheaus in einig. 
Viengneut svaut muloteiiant li Davr^I 
So cbou est il, il Boru eeproiiYd. 
De la treüdigoe erois ont aa plaies bartö 
Et il {i] farent guri et treRpasaö. 

380 Dout di«t Davre: „Voo» roia de iniüesl«^, 
Or Toi Jon bien vostre grandc am)Ht<&(8). 
A, fei Jnfs! ebenstes vona ompcnst! 



4 



« 



Wendeliii Kuemlur 



42 



[81'al 



Tool le primier « fftit Nicodcuiue: 
Qnant ot um bq» et l'arguot ot Tutitir, 
Gurdc 8 son tici« et voit qa'i) fu bofOB, 

375 Ostrr en vot, mee oe plot » 3hem. 
Li antDS Espii's est ou vu düoceiidue : 
„Nicodenillfi, diHt il, n'en tuillo plust 
Se plutt m'adnises ne de fer ne de fast, 
Je KHinierai ei couiiiie fut Jbei^ue, 

380 Qniinl de lu gluve fu oa coBtö ferus." 
Nico» l'vutcnt, mout en fu cBjicrduB, 
II chiet a ticro muintenunt estcnduci. 
Qnant se redraichc, ai e^t u vou venns, 
Hl li biiiHa leo piia ccot fuie et plus. 



385 



VTICODEMUS u fait le crnchcfi», 



.c« antreg deu» ii fiiit li rot» David, 
Püis loB jetereut eiia en lu ine[r] de GrUs. 
li'uiis ariru droitemcut u Brundis, 
Lu le iroava li barona ouiiiK BertinB, 

390 Frcrefl Elainue, et le ber naint Sevriu. 
L'antre passu et a Konnte n'en rint, 
Et I'untrc aprÄB droit^tment en I'ontiB. 
La lo Irouva li bere Hains Wallcris, 
La cat scrriii et fo tout pniascdi. 

S05 Ä bice joar, que je roue di lohi, 
Avoir le Tot remprereB de Paris, 
Rois Tripalioles qni ocist oaiut Denis; 



welolicfl? Narh dorn TDrkunKeliendou liätteii Nikodemiia iiml Beine (lenoaiten 
i1*> Gvniolit CliriBti nfedcrschjeilipn (3GJ) Pilor vletleicbt zficlin»ii BolleD. 
Dien« ZelcliDtini; t>ollt« wdIiI vom Sihri'iber gemdot »ein. All(>iD vhUu» 
:= volt, rout, voti kiiuii, wenn anch der Schreiber ph im f(c. piinnnal niil cu 
sditeibl, nielit iu d aHBonierim. Und wub «oll d.tB etunlosu s im AmilaiiCf 
doch e. Aitch voae im ühliq. '£. 4ä'J. 441, JS6. loh milcht« daher darin elnver- 
leeeno« tbenut Huhcn, dn» kostbare und iInii«rhaflo Hült, ans dem die drei 
Knizifixu i;eiii:Liillzt wKfon, und dn» iui MA. sehr ^eacliätEt war. Ea iit bc- 
kannt. Ahm dkn Kruiitii io Luica itxa diinkleiu Butx geschailzt igt. Dann 
int im folgenden eine Lllcko; denn Toul U prtmür 3iä hat im vor«iisgeli«iidon 
keine He«iehuL)g, wUlin-nd der Schreiber es auf vu (871) hoioeeu hiit K« staocl 
wohl urKprUngHüh da: Le prtmier tu«, intlom wir vou nU Synonym von eractfit 
361, 38& fiins"», wie cn im fg. 376, 888 Uliüchlinh i;iibrantrlit wird. — 376, oh 
uu, 383 «uow, 398 uu«, aber 408, 482. 439, 466, 4Gl,4tl8. iVlvom, 422, 464 uou, 
— SM. lem^A n«. i ebenitH oben S. 3 Ama. 1 im Mohninuiod 105. 



Lc UÜM Vuu do LuqiiM 

Hmib U »klns rn« dc Io rol ains sonfiir, 
Mm est * Kae, s'a non It saiiw E>)>ire. 
400 Li liore srive a Lnqneis oelle cit, 
Cbou est li TD» qne Nieodcma« Gst. 
Or eoteodes U mcnTtlle qu'il diät. ' 

QUANT li voDB fn u f.ii<inee arivt^s, 
Moni roiioerercnt les gcue do U dtö. 
ku nu niotihticr dcsne nu moslro aatcl 
Ilee Ifl mirent, iti I'odI eacoartini 
Et »nt nn ctiierge deviiut lui »leimig. 
A lilce jour qu|el [vjous m'Öös (Mirler, 
Onqueo uns liona o'ot a Mint Jaqne OBti 

410 Fors qtic Jcnoi-s an geatis menwlr^«, 
Qni ne vivoit tiaiis plm qiie de ehualer. 
Ui>e constnnie avoit a Dk'u v«, 
(Qail) nfi mungcroil, dc seroit desjanSs, 
Dcaqn'il l'etlst ^agniet uu cbiinter. 

415 Va diihn«uebe quant vinl »prH dittncr, 
II fUt »a plttchc, puiö ooumvnebc a chanter. 
Aina c'on cUst nn poucliin cMliaud^, 
Ktit TJj. .0. kouiea eutour lui nsaubl^ä. 
It ienr cbanta jugqneH a ravcfprer, 

420 Ne li donnereot uu denier moiina^. 

Adont dcaeciit, «'est oii nioui-tier eolriS», 
Et Toit le Toa qn'cnl nuDviaas ariv^, 
Voit qae il ot «t |>tä3 et mains tioti^^a. 
Am »amblu au jenli« meocstrel 

425 Qdc «an« li Baillc rennaos bors da roatä. 
Un prcadoumo a bt-llemcut apcllä: 
„Qne» honi ott ^on, qnc je xai ni narrä? 
Et eu quel gucrre fu il 8i atouniä»? 
Est il fn Tio od «st il Ifespaasi-?'' 

430 DiBt li preudoDs: „Amis, vous ni« pabös, 
Onqace nc Tu de cbar ue d'os forme«. 
Cbou est nna toiib qui fu faia ouiro mcr, 
Qoi tieoefie qu'ertsi fu Des nien^s, 
Pour lout lc moiide ruvoir et deliTi'cr.'' 

-135 l>ist li jotiglcrcs: „Ke nos fist grünt buntä. 
Je ne Io pnia veoir ne rcgardcr, 



US. gvow. 



^^^_ ^^V WeuhiUii Foonler ^^^^V 


44 


^^^^ Ma!4 pour «'aniAur vool celli aonrer." 




^H IHI'b] Tratt w v-Fclle et |ircu( u Yic\er, 


, 


^^^ DoviiDt lo roas commoDcha a rbantcr. 


^H 


^^^^^ 44<> I^ enioi Eepirs coiiiiien<-lie » nvnler, 


^1 


^^^^H Qili Ic voiiii (ttit piu-lor et reuuür. 


^1 


^^^^H II U tHDiOBt lo pict do cloU (Wt6, 


^1 


^^^H Vsttat Sun piol, jet« U Bon soler 


^1 


^^^^H [>Vir «t d'iirgeiit, u pieres ]]oiatur(^(s). 


^1 


^^^H 44^ Ctiicue lo roc-liBt, ei Ten * mctch'ii 


^H 


^^^H „Peres", düt Ü, »or m'i»! doBJaocr." 


^1 


^^^H Quollt i>kn le voient, i(ai i wnt asninltli, 


^H 


^^^^f l.'evesijiio vouDl quere do In cil^. 


^H 


^^^H El d»t: „Jonoia, mtOa qae yo«s TerÄBir 


^H 


^^^^^k 4ßO Jo voBs voinutant et pri qne li rendoe. 


^H 


^^^^^1 S'iipr^a le voet rcudro et rejeter, 


^H 


^^^^H DonI est il droi» qn« ao vons aoil oot^t". 


^H 


^^^^F Et diDt li aulre«: „U nc pnot mtcx parier." 


^H 


^^^^^^^ 1^ aolcr Olli KU saint von reporte(r), 


^1 


^^^^^^L 4Ut El li voua oet de ^aut iro emtwMte, 


^1 


^^^^^^B Ia aoler ])r«nt, ariere l'a jeU, 


^H 


^^^^^H Pum a dtt: ,Ke te mh mes osM! 


^H 


^^^^^^H Jo lo rommaOf « toos qui ci e«lte. 


^H 


^^^^^^B Qn« ne soit obioretneot oomparä" 


^H 


^^^^^1 460 Et dist Jew»«: ,BMna doo» sieMW, rote! 




^^^^^V Voos Tete bioB <)■« li tqw • parl^." 




^^^^^V Didt li «TWqoM: .Moit Taite« a Ider. 




^^^^^^k Hont |ireBdoBB evles, tOM dos aT^ pmb<l 




^^^^^H Et s^ Tow i>l««l, lo auler uooe tcmU«.* 




^^^^^^1 Mb Et diu Jeaoit: «Sü«, ur le preadte. 




^^^^^^H Et j« a'ea voel («n qne vo roleet^' 




^^^^^^m Bi«B 4mi ocm Uvra et plas li ost doaiit. 




^^^^^H A« »aittt TMU » nfotU t»a »oler. 




^^^^^P Et dist G«DiHf : ,Q D'eat pout imekaMc* 


War J 


^^^V 4V. au? te Statt *M «^ - tt^ %. te akkt «m »«»efert. 


^^H «i«! Um Am »ckak ■»««IeT JiiiaMli aMU GMiia. da « itefc mfar« 


ba. 1 


^^H ktac«, «tr ävkati mi aMi yninr«t«c aa^HM »iiiM AlM *WMckl dar | 


^^^H MMkänadta allitatti mI «as «tau « MS la Am Ttat ■> aatata i 


«")- 1 


^^H n» tal aMk «wiMU. (Mw kaaa wa WwIk, JkiwSitaih- ««Mb vw «ra 1 




^^^B -ktm ^Mnaaa) ata- 1* Matot m (m mI*<M m*. ^» -t xwr tg. Kam. at 


aas. 


^^^B - «tl arigl dwa «BaMt Mita«t 


^ 



Lo nint Voii de I.iiqoM 

470 D'or et <l'»re«nt oa lor solor combl^ 
Et Jeiiois l'a Hiien rcporu?. 
Kt li von« A 8oa piet en liant IcT^, 
Met le oa clo et si l'a niclöi'-, 
Le cbicf eocliite cutumc bona trcapaüB^a: 

47& Pins devinl pallcs qoe rieoa de Biere oe(8) 
Li 0«iD8 Kepire e'en CKloit retour»^ 
Con li tßiaws r««Kch« sa riarU- 
Et commc iiiace ronlrcat tontee c« mor. 
Et JonoJe Tuit un duner «prester 

480 De eoii avoir que Dcx ti ot prcstiL 
l.«8 povrc« geuM manda de la cit^ 
(8S|«] McugiLT If« fait et oionl biim sot-ler, 

Le remsnnat de Tar^ot a doaD<^ 
Ponr l'aBWDr Dteii. le rol de mnjesti. 

■185 Pour unl jivoir no vocl cstrc ciiconibrfSs, 
Ne nc Toot cgtre ileschieav des iret^s. 
PuU prent eoogiet et ei e'eo eel ixUb. 
Moat )e coDVoie U gcat de lu eit£, 
Et quaot ü Tont perda et adtr6, 

4iK) Baiiiteiit Ja terre^ par ou il est pa^Häs, 
Et cliicna s'cd va, a Dien a «on pon«^ 
Quant vint an veepie. nn unlnil esconss*, 
BongTCB tronra cu un piillais li»(i, 
Qai tont« jour tu liaecnt vieler. 

495 Quant vint au ve«pre c'on dut alcr soaper, 
Ed aae cbaue maiDoeot le nieaeetrel. 
Lon It commaudefat] ((U'il die »eu penser: 
ndofe (n oelui qui oe laisa pcner 
Sm en la crois et forir et Davrer?" 



40 



474. m <Imt Ha ~ Diata«. 

ISL Kaeh dieMr ZmIc b^iaiit die Bpaltu ^2* a uitt folgeodu Biibrik : Etui 
fu U Miu dt lu^Hts dfiuna «m torltr au aweatril, und dmauf fol^t eine 
Uoiatni: Kin ctBaea Krönt atekt In der Hilte, UlMr dcmaeLben olu t|u«ree Dacb, 
du TOB eUem Tum mit KTcaiipiUu UkerrA^t itt, dnrin zwal Gloekea hiUi|[«n. 
Dar Ch/ist hat blondes Haar und blunduD VuUbiirt. Itet^htn vnm Kruu aMU eis 
Biubof mit der Uiu», hinter ihm du Volk. Mänuer und Weiber. Uak> vom 
Ktau iytm ZuMhauorrantn ans) steht der Splcitnaan, aach blond, klein, ohne 
Bert, adt einer dr^isaltl^tin l'ifdel, dio er in der linken Ilnnd, unter das Kinn 
dngekleMBl and don Fieildbogun urhobcn hält, wührend diu rui-bte Hand den 
!iefcah enipflRgl, den der ('hrivt mit dum rnuhtim Fuits ihm lawlrft, 

48S. Beglant In dur Un. mit elnot neuen (fnlacben) Initialn. 



4ti ^^^^ Weuilelin Foerster 

5C« „Oll", cliBt il, „tous i Ott mos iiensers." 
Et dist li j.: „Fei gloti» dcHmeHuriSa, 
Oiiqueä uc fu li roie du majostä, 
Qni eu tet gxthe ge Ifttsa demener." 
AdoDt TuUiaccnt a .j luout grimt piler, 
fi05 D'epiDfiB out eon gent cors dcTorif, 
Et CD iipres li öut 1e chicf copd 
Et ccstc cboec (^c vuti» oe m'eo ci'e^j 
U cora eo giBt a Itonme 1h citä 
En der urgent et eo or esmer£. 



46 



Anmerkan^n. 

1. UnTAniliiiKllicii. VcBimsiiin ist jn iIlt Knjger, Min Sohn ist Titiii: dieiw 
Klleiii Itjiun In Z. 2 gemciut sein, ~ Da Vatpa^Un vifrsilbig ist, stimmt auch 
d»r Vmh aScIit. Dem Sinne navb, alier tu gew&lisnm, koant« es heiBBoa: 
Vatpastftu a Tiltu tiptlU; vgl, im rorhcr^h enden; Dt la Mtiganche vom* diroit 
Qut fisi li roit Vupazieni ICt Tilti» li hon* fhtvalierg Qut tant fu $agt* «( 
prinlt. llttM* perlt »'tu alerent et Jherutaltm ucilltrtnt u. •. f., ». Stengel SS; 
8(1--84. — rTeilioli könnte man. wenn il&t ujerkwUrtlig« tmpert (statt tmpettr*) 
Z. 3% echt Ist, biet olmc jeHe |CO"'a'UHme Xniterunp bessein: Va»pa:itn n 
Vemptrt {oder i'tmp. a) apiUi. — Vaspaxien, Vaspuven mit a Ist ilbrigenB die 
gewOinlichr Fonn <)«r Grnlromane. 

4. David, König von Ttnja, ('briit; Tgl. Kdnse) n, n. 0. 13 fg. 31. <2. — 
filU] das ist Jiliaint ti, die hier hU Toolitcr des lömieohtD Kaiaera erschelat; 
Hetn>el 19. 

6. monterj —1, Da« Slengolaohe fsmonteiliMHi ich niclit belegen und wfliita 
Much niclil, wiut ein 'txmoatare bedeuten «oll. llen^rbel A'eilirh hat ttmonter, 
monier Wnckeruagel p. 4S, Die Stelle lautet: (ich habe der Minne wegen viel 
Hllbe und I'lag* ertragen, and das sollte mir gelohnt werden) JH tt me» euer» 
ut en haitlt leu montti*, per amom est mnma haiu hom tgmontei». Ki pluj! 
hault teilt, de griagnor joie eil tire. Wie uinn »jt-ht, J4t e»mrmtei* := einfachem 
moittein. and wenn man bedenkt, dnss das Kouiiiosituin amonter eines der 
gebrünchlicbslen V«tI>r I.iI (ich vorweise btnse a^f Goderroy) and iwar Im Sinne 
des cinfarhen tnrmter, nnd da«« oa Hie bekannlo (Cstllrho) Bomcr IIn, ist, so Ist 
aleher, dass dies etmontein nicht« andere* aln d&a ninndnrtli<'h ms gel nutete 
fransOeische Rmnnt« Ist, — Ich mifchte [de] inninfirnarit vorm^lilageii. adex (toul] 
m^ was ja 380 Ti>rkotDtnt. Sonst konnte maa such nmsietleni Eiainnt fait 
dout meünttneuit mvnter. 

a Barlaite) die bekannte ftafenttadt Barletta. 

ao. fg. Über den heiligen Castle, soinon Sohn Uetaasc (Kustachlus) von 



*) Die Heaioliungrn ta Soghelijn nud Orendel s. bei Beiniel a. a. 0. 
Mnavt Toit Ist älter. 



47 



Le »ainl Von do Liiquea 



47 



Tis veiw ich ni«hli eu Rigccn. Mit ilnm nngrisrli«)! KAniff Flore itebon w!r 
wi«d«r im Kr«ii d«r epEecben Dichtuiii;; Ich venreiM auf Onutitr Epop. 10 X, 
II. ITfg. 

27. Ancb wenn wir JkerMltvt (ob m oder JhurtaUm tu tosen, läaat eicJi 
ekbt «at»cli«i<len 1 die Qa. kennt nur ihrVm) dreisilbig iJtblea (dftss c« beliebig 
drei- Dod rienilliii; gelirantbt wird, bahn ich icliun eJnmnl vor Iniixor Zelt «na- 
gtflhn), xJtblen wir do«b eine Silbe tu viel. Ke in itt lu »trrirhco, dn nidi 
Aar> »Beb nacb and uacb tum Vorwort eatwickelt bat; vgl. aucb weiter unteo 
ITO Dthcrt It* iHur«, aitd vgl. la 137. 

2& Vgl. 67. 6» nnd Tk. 

S3 n. B, f. Uaaer Schreiber bexcicbm.-! die lausende tilcbl. wie ea sonat 
Be^l tat, Bit BbergMebrlebenen m = U, sondern mit einem Über die Ziffern ge- 
leUt« Qnerstricbi doch ». V. I^ la 379. 

35. Aiuti, 41 Auttit. 21&. 346 Autil eine llnfenstHdt, e. üeliuel 17. 39. 
An du bekannt« Autit Im allen Alexlnsleben IBn [Atn*. Arnt, Axi», Atuti; 
Alu), das alte Edrsta, heute Urfa. denkt niaD aofi^rt; Allein ea liegt weil lief 
im LandMlaacm, kann nUo nicht gemeint sein. Kine ühnilcli klingende Hafen- 
stadt SD jener KIIhIi' knnn leb nicht linilcri, 

6ii. Houneilotiit, Anastaalnj ^n der bi-kannlen l.cgondc der biadeloaen 
DelKgCii. s. Retntch, I'seudoevnngelien 8. r>l (9t) und Heinxel 64. 

es. Et JMaphtt] kehrt im fic. nicht wieder; njan erwartet statt deuen 
NUodemtit. 

itt. iteiditatul h'ttieaHi Hl., ajiiitcir 3T0 hridielam« au4ge«cli rieben, ist Arc/ie- 
lai; lleiDiel 43. GJ. 

Bä. Viellelubt umatctlen: Ii dout de morl. 

110. cnnrienl} diut. statt co»Wnl Perr. 

117 fg. Ebenso lebt Joecf von Ariunthla Jahrelang ohne Hahrung und 
Trank na Gcfanicnts. 

135. aportet} auf das fem. armurts bcxogrn; mnii brancbte nur nicht flher- 
«i—1 Immen m iMseo und so aporU ztx lesen; ;Lllviu unHer Text (a. die sprach- 
liche Hotb S. 30} nnterdrDckl du« weibliche -« ebenso wie der Schreiber. 

137. Vgl. zu 27. Man lese Ver». 

IfiO. Aeülai»] nnd A»aians] 34if, 31)3. Süboe des Herndva; man denkt nn 
Asbfllcs, *g1- Ueineel 43. Gh. 

160. Twoia] Kh. 'tlou. Allein dies h. .stumpf, rtboü, fem. rthoUit, nhoicht 
■ad paaal bicr nicht. Hier Ist das bei /«Ion gewQhnlicb atohende rtvttt, rtvoit 
(fttttHu) gemeint 

1G9. Aic^iandrinerl Hati le«e Fttr Ut eil »'armtnt, da ja cit durch Aseonsiis 
2. 400 gesichert Ist ; sonst kfinnle man ändern : far l» ciU a'amtent, n tont w«. 

1T2. ett] oder «ont. 

176. fVowMwt} intransitiv. 

Ul. Der Di«bt«r vergass im Vüransgeheuden zu erzHblen, daas Ilcletia wie 
Al Bittet gefUstei au Kampf teilnimmt; vgl. lu kKmpfetiden Woiborn. Ilcinael 

n.u. 

U& Ist offmbar aU Bemnrknng des IvTiShlors ge-dncht: .Wuum Sngatigt 
BB(t«tMtet in Sorge) so die tüchtige Frau?' 



m 



WondoIlD Foenter 



IM. —1; Tlotleioht fdilt «in Adverb, i. B. Cor, ^itt i>d«r Ja, «-«■> nicht 
trois iu ^uorforj« vil<>r S. su Kulerii lat. 

311. 2. RMchie dln El^ononmcn. Nach 889 Ut dor Bruder Holsuia dar 
h. fhirtiii. Sevrin «(«ht iiich n90. 

•aS. BoMore: S-irrtnl „bis- (fiitur). 

227. Die RoUndatelle Ut alao nuuli kbeiidlg. 

MS ■. sa IGa 

349. rm<(7 wohl = rtmot and nicht remet, wann niicli dica iMiUtw t.i 
aucli balleu li«Mc'. 

äGOi fcaiiHtfJ dieser Wundeibaliam ist «ue dem ftnabras wohl bakannt; 
Tgl. H«lBsel M BDd Fr. Gritlroman« 75. 

tdB. AhtettMt] kKnMc oder «oll vicllriciit lifisurn; ,Roi «liftMtn Wort oder 
PuDkt < in di^r ICrsiUilung >', wenn liarin niolit ein vordorlmic« A ieeA mo[tt]t 
•teckt, ironnf dSDn folgen mllsaM: gtiaiil H f* amtnit. 

ätiL maudtsioin] HeJnsel 6t. 5. 

aO&. labitüj Tgl. tapidi 82. 

Sit). Ulitua. 

816. roincaräf] ich kBun nlohts andeioa als rtviardi Endes, vaa lii«r 
pMsen k0«Dt«. Eb gibt ^a ri«rcwnrd«r (ia die Karhhat «tutzou), da* in der 
Haadart lui ritr oder Torbndg rtr werden kann; aber dio Bcdonlung ntimmt 
alobt. 

SSO. Hiatna, Tieljeloht Coumt a et jour, 

83tt. AI«xandTln«r. KUri«: De äiyne oder Mi'nf« Oroit, die keinen Attlket 
braQcIit. 

»43 Hiatus. 

J18. Xu dp» »ponianeu Oluckeugeliliitc, IloiLzel .13. &5. 

364. Die drei AugeoEeugeD »ollon also aus dorn Gedildilnia (iai Auaaeben 
(Ia mmblaiict) Christi nufioirhnen (metye an r.trrit) und darnach soll^a di« 
drei Kreiue gfinehnittt wurden, Naoli der lit'(,'ende hoII Nikodomns ni-lhat aits 
der eigenrn Kiinnci-uuK (er liat Ja Chri»tniu ebout^o cekatiiit) dien tuu, wjCtirend 
B»oh Andern der gvkrcuzlKt« Leib mit oinom grnsacn Leintuch gan» aiigede«kt 
worden lat, das den Leib tn K<^naiiem Abdruck feMliicIt; tgi.UnUuui Uta «tnpltrut 
tt trttBimai, ^od Iota crudfiii eorporin e/fifiai in Untto e*t <xr}»rc«aa . . . ad 
e^jt^« timilHvdijiem tt cxrmplar Nicodmnu» rnUuin LueaRtm effigiavit sagt 
OejT. T. Tilb. I. c. S. 9t>7, olTeobar «in« iwoiifi Auflage der viel Utereren Veronika- 
legende. 

373. fg. Das Kruxifix in Luecn entspricht nicht gnn:n dieser Schild en i^ {«. 
oben 8. 11). L>er l.eib int aus (^'edernliali und mit reloben Kleidern Uberxngen. Voa 
einer Bemalung kann loh in den lienchrrtbiinicen nichts linden; ebenaowenig Toa 
einer unrPKc'"'<ii''>K'''' Nnxu, die »iioh die Abbibbiugi-n dos Volto nielit verraten. 
Doch mniu K. nnbedinut dran »vUi; dies lehrt sebr dramiHeh die Biells in Fr. 
SMchetti'ii 7.^. Novelle (XIV. Jahrh). wo der Frauzlskanerniflnch unt<T de« Ue- 
liokler seiner Knhöror In dor Kirfiie predigen konnte: A'om e fatta<^la /«oe»a 
di Orifto ^ com« 'a faccia äel t'u/r» .Santo ehe f colä, che he» et Btj/no n erspart, 
tt Ofülof» M«i /oft«. Vgl. die üiul. S. 11. Uaaa dru (ie*i<hl jeilonfalla Sehreckeit 
tingefltiwthtt,l!(astdlo8ohiliU'rungdesVollodnrdi(liTvaiiiu5V(inTilbarjerTatcai 



^ 



M 



49 



Lo Mint Von de Luiiuea 



49 



BhtdaantWMeritomiUm^m. fwod VMttuilMcamutoaUimlnulmftiUtH ttrri- 
iittM oaUmdit, qvod «d ßguram peHinH. 9ictU mim Im rw «rnntum /tranim, 
CUM dormH, ocittot ajxril, . . . ita VkriHut «NnfMam non »une pelutati» rirtutrm 
teil maUa lerribiltm oiUndÜ (ütU ImperialiA III. xsi» (H»iiii«»<t 1707, 
B4. I, B. 96^ Vgl. oben R. 10. Akb. 3. — Die fg. Stell« BuottcAnpKKwt'i 
0. «. 8. 89) kVnnl« leicht tar Ännaline «iwr Bcmalont; <1«r IIolEwliniii«i«l ver- 
MU«! pMlmodum . . varietaU colorum ttUam aubHanliam dtautavtt, «her Ana 
wucitieltiu ie- Migt, (law m «iah nur uiu Siuaet«» Ai»pulx dur«ii ein« Edel- 
Uetakiooe nad einen kMtbftren (iUrlel hiin<lcU. 

S89. rou .Krniilh*. So «inl c* oft ^bnttinht («. oben In <ler Varl« leello 
Üt Beoerkung saSTl). Nnr In ihir allge inelaeo BedeulimK al» .Knnifix* nii^rhaupt 
Gidat M deh Im medlerlen ('rinUl (W8), wo der Junge lieht, dem voa einer 
holden Hi^d f^euSuiDl halt«, d«* MorfVM früh A ta glitt vait por orrtr Jit mt 
tm inl toit ata eoitler he rongt gi'H vtii aroii. Knlflrlith linditt eich aneh oft 
I» Ut. cttifti« Im Sinne ron erMei/i-rus. t. Dncanf;« *. r., wi> ^te Itultpkl« tllr 
rMltu* und c«u( sa Baden sind Im Sinn ^dee Bildnfn'; mehrmals «ueli betdee: 
•kUh« »nt ermtmjtvt, ■. B. die Stellen bei SehnQrer III, 2. 
367, Ober die Ine Meer wcifm, a. Itelniel 87. 8» t/c. 

888. BramäitJ Brlfi>!lsl. Wae aus dem Rreiix iceworden. welas iefa nleht. 
GMm ksmit eoloti» Voiil nar noch In I'&lermo uu«! Rirolo (heule In Nnm.iaa), 
■. S. 388. 

t$l. noes ItilerpelieTt »ein oder wtaAf0tMM verdorben. Wenn drei Kreaie 
Terfertl^ worden aind, nnd eine» naeb Brindlni .188 koniinf, da* iweito nach 
BoHi m uimI ein «Bikre» nach Pnnthi^n 3^ tind endlich da« .drille* {ti titr» 400) 
nach LuDca koninil, ao gibt daa tuennimen vitr! Wvnn «lau S91 niokt inter- 
poliert Ist, »u i»t er verdorben; ck kann ja die Fortaetmn^- der QeMhIehte 
de» erat«D Kr«ines sein, dM von Briudlai nach Hom gekoDamen wür« »«ler K.; 
t. B. [Dt ta] jMMO . . 

S9S. fg. E* in die« dai berUhmte Krualfix ia Une (Arrond. Abbevllle) lu 
Fenthtcn [li&p. Bokom}, über dae Dnoaage a. v. Vutttu einiDaeheD lati .^nm- 
m«di (wie da* Vollo in Luecn) --eiiiiii cruci^fixi Chritti tffigiu cöimf-icitur apud 
Brnftunaet in l^iiUro, Pitantia* pogo, a NUodemo ptfinde con/*cta, ut ertdilur, 
t^jm4 detuipttontm eirfcrc ent apvd MaWraaciim lib. 7 dt MorinU cap. II et 
U. S dtp. 10. Dan atimint auch die BrwHhnutig des h. WnUrins, d«a ereien 
Ahe* der nahen Abtei S. Valery *. Somtne (7. Jhd.) und wir wundem luu 
■Mrt> daae der aus dem Kordon Krnnkreich« stammende Veifaxeer uiiaeter Kr- 
Alanf dioae« Ileiiigtuni In Bn« kiuinte. 

387. lo der mir tivkaonten l.egoude ilt-i l'arlaer Blsahofa u. MKrtyrera, des 
t Wonyaina, 6nde leb keinen KeniBTripari«le9(oder THparid«); er wird wohl 
ia der OrtlicbeD Legende von Rue vorkunimen. boch vgl- Meblllon Iier it*l. 
8. IS8i Vttmam ttiam CmeißM tffigitm vidrr« til m uno t taetllü Monatltrii 
I. ihoiMMi IM Franeia (wonach hI«i nuoh hier ein ähnllaheaKrcna gesclgt ward«), 
oUaMfHf apud ltugu«$ut* in Ftiniivo, . . ., quam Uli a jVteodem« eomftrtam 
pniwri, a. (iuctra I. o. 17». i»S nnd 601 fg. 

Wä. diu} wohl /ist III bessoro, vn« in der vorigen Zelle «lebt 
««.«««»uj^diiVJonMpriflhtdorWirkliclikeiti vgl.dioBoaclireibungen de« Vollo. 
aii«iiUihii rcnohanirn xzm. I. 4 



ÖO 



Wendel in Foerster 



&0 



iOä. Der untlie Witllfnlii't§ort Saiillligo do Composicln. 

435. pi'^ et niaint trovh} <l. b, cowohl i\\^ IIäikIc ftl* <li(t KUaee aind au- 
gcna^lt. K« rirlK-ljt nie)' dann din Schvirr<Kkrit, viu lU» V0II11 (l«ii Sdiuh, 
den e» nm festgi-ungeltcn Fush liuttr, lit^oi ^pielmami Kuiterfeii konmo, d-i dor 
Fus t.>li«n fealg«iiaf;elt war. SchoUrer 111 174, 3] beiuerkl «elncraelu bctTcffs ilor 
FUsaet .Cnnatflrlkli Ist anoli die Durch nagolung des rocbteii Fnates. Wtonlllc 
von dem diircbnagelteD Vnea der Scliiih lioriint«rgc«-orfoii wardcn »ein? Dn «inrl 
dlejeniKon Da rp(>- Illingen nnirirlichrr, welche, wk' dn« Mijnrliiit'f Elnblult voo 
Ilniix Huigkinnier. lUe FIlMe fa-i ticliwcti«ii lAsseo." Alloin il«r DIuLilcr hall« 
eine andere, eelirelnraolic LOaung; -Wi fg.: i7 tantott If pittdo elouotU, Kftt'it 
ton piet,jfta li son toitr; Tgl. noi^li if'ti und 47-2. 3. Audi niiriiriBi-nn üliniatur- 
bild (e. XII 4^3)11)1 der linki« Fii"s anRcnngvIt, der rechte »bei' aiiegostccukt, swai 
frei, aber der freie Nag«! nuf dem Krenx abgebildet. — Dhb V»1(i> Iu Laco* 
eelbfit solieiut tiMob den mir KUgänKlKlteii Abblldangen keine Nifgel in dcu Ftlssoti 
zu liubeii. Zwar nuf dem Lielitdriick des litutigcn Volto gelten die Fiamnin der 
Tunika s(i tief. daM in«n nur die vurdeie SehnlihÜtfte *Mit, aIku den Teil vor 
dem iliat. Allein auf drm rümitchcn (C Dp fern lieb vnii ITIZ sivlit man den Scliuli 
bis zam Knöchel — man sieht keinen NageL Im OegensHts tu dieser meiner 
Beobachtung behauptet der voreU^llch unterrlcbletc WllBchcr-Beccbi 1. c. 120 
^eden Fiins bofondcra iturcbbohtt*. Der .tueh in I.iiccii (olnc Beschreibung 
saninielnde II. Nrnioei (Areh. p. I. Trad. pop. XV, ri25. Anm.9) behauptet ,/t^Mra 
(der aus schokolitdunbrndueui Hole gnsnlinilit« I.eib) , . tttendo eonjltfa tulla 
eroM con qiiatlro rhioili. Die Löaung des KIttseU bringt Fr. P. Lnfao, der In 
LMCoaaelbat nlobt ntiv von nineiu der wenigen Stctbliciieii, ttiv dus Vidio Überhaupt 
gMMhen (ar wird blo^s zneimal jäliclich aiisj^rstellt und die frommen Verehrer 
uiÜHBen ziemlich rnsch an Ihm vor» I1 erziehen), sundern von Jemand, der vor 
Jahren die oln'rste KrlanV<ais bekam, dne entkleidete Volto im UrHoUnod« ntehl 
nur zu gehen, sondern lu'gat .i)>iu7:i-trhncu : / pirdi phmliano «aturalmtnle uno 
accanto all' altro: hanna al eol/o eiaimnoun foro: ni mppone ehe i ehiodifoniiero 
Ktati tolti, quando *i t'ollero adattare U tcarpe di argtnto. 

i2&. Se — Si ,S<j-, 

436. hj den leibhaftigen Cliriatas, Im fiegens&ls IQ 437 eeZI^ (= eeivi) 
d. h. das Volto. 

m. (KDler) «Tat H ä'argtnt pointurf] die heutigen Sohulie dca Volto sind 
TOB Silber. So wenigsten« lautel GuoriJi's Bcschrellinng; so auch Wliacher-Beccbl 
1. c. 121, dnsHClbe beMgl dir- hodiwichtigc Qiiello Lulso's. Sibon Buoncompsguo 
(Anfang des XIll. Jahrb.) «prirht wledi'rhull von ariftntei (uhtetlnrc«. Im 
RohrolTen WHerBpnieb lautet duu Nerucci'H gleiolifallti iu I.ucen geholte In- 
fonnailon : Le pümtilt (Art Ilaussohulie) dtl V. S. nemo Umpotate digtmme . . .1 
touo di stoßt taltaU nei pitdi nudi. 

iit). Nach dieser Zeile mou eine Lücke angesetzt werden, worin die Ad- 
knnfl des Bischofs enSUt wurde. 

4&1. HUtua. 

4Ö3. Et ditt liaulrtnj wer? Ausser dem Blsebof and dem Spielniann (dieser 
ist tusgeaehlouen) Ist nur noch dns Volk da, A1§o Eat zu bessern : Dient U 



öt 



Le Mint Von d« Laquc« 



51 



N: 



aatre. ,11' M lulllrlivh d«r liiacbor; dor Spklmaiin kiiiiD dom ihn di»kt aq- 
redesdeD Bladiof nicht aotnorton isiti .Er hnt Kcolit*. 

4M. oder [eJOMt . . rcporttr, 

465. Entweder Htatiu oitur Sitt[f]. 

474. Dor lllala« kOnnt« clarc.li ein commt (um] hon* g«lll(!rt werden; doch 
(lebt Hn gnnx gteidier KIhIu« nouh i:ci fg. Z. 478. Aber xncli dort kanu, da 
Z. 477 *u/<iiMdeii Anik«! b«l aieh h»t, bctuer wie hier uiji^it wcrdvii: <wi (Ut} iavta. 

485. OlTftnbartr Anklang an an» alte Atciiiulebeu. 

486b ät»ehi*tttj ut das Pnrt- Perf. von decewir In der ninudarllieljoo Form 
Korden« dtUut < <f<Steut, Htehieut (hier mit iinetyinol , Rtumtnem t). leb 
be M> im Text die WorltreiiuiiDg der he. wiedergegeben. Han hAnnio an dieser 
FaMnag i\u ireiii (t'luruli) niUMticn, da o* licli nur tun eine einxige liandelt, 
bIUdIIcIi die Eiltfiiin^. Man kSnnie ja de VtriU ünderu. Allein lob liniie es 
ntrwahncliolnlkber, daaseiiiu gnni nader« ÄndCrunjfvor^nommoD weiden mnBe. 
Darauf njhrt nleb das anorj^nnM^lie iiriil berteiilungtlose a In detchitui'. Wrnn 
wir närnli«)! ander* abtrennen und .loder« verbinden , nlio den ^clin-iber 
vocbciaero, lo bekomml m.in (jlin« jede andere Änderung das tadolloee : 
Nt M vott ulre de* Mtu» dttirtti» .er will nielit lu jenes Verdammten ge- 
baren.* 

493. BotigrttJ kann hlor nur .die Heiden" bedeuten. 

fiCl. Et efsU <ko*e] bcMvr ist wegen des Tolgendou en ku Sndoini [Dt} 
caU dk<tK M vou» HC nVn ceit. 

CW. Der Leib den h. Oeocalns soll «iich In Rom aufbewahrt »o!n. Da die 
Legend« aeiue Kntluiii[ilnng naeb Korn verlest •" ""(^ble nian dort natnriirli 
iad Minen Leib. Dueb siebe über diese l-'ra£e Bertb« t. d. Lage, a. n. 0. i, 
S. 3 ric. nnd »II. 80. 



Verzelelmis der Kiticnnuinen. 



Acillals 150. 
Alesini SIL 
Ddm I5&. 
■Utfe 900. 
Ulhae ISO. 24S. '^3. 
AtMi 33. Aaasit 41. S15. Ausit 346. 

naosit 20». 
BnUie^ 
Bttlala 34. 
Bnßn* S89. 
Dwtiaai 211. 
Btuibccs 313. 



Brandt» 3tJS. 

CbnrlOD Kl. 

CoBue 38. m. 3G3. 

David, David 4. 5.»). 41. 49. I3ö. 141. 

145. 151. S02. «84. 286.323.880.3*9. 

8&7. 869. 370. 38(j. 
Denis S3. 897. 
Blaine & 10. 14. IS. 44. 181. 306. 385. 

390. 
Erodo 149. 343. 
£«plT 8TQ. 899. 440. 47& 
flore 22. 

4* 



52 



WenihilUi rocTBt«r 



Q«oofa s. Jraoli. 

Or««Be IS. 15. 31. 6». 18f). 197. S?7. 

852; ft. GriB. 
Gri^lB 147. IGCi. 173. 269. 280: 343. 

846. 
Orla, OriechenUiid 26. S8Ti b. Gr«et>o. 
HftiuJi a. ÄUMi. 
B«robeaua 92. Hotchelaas 270. 
HouiMwUMe 66. 
HoBgrie SS. 
Jacob 38. 
Jaqu« 409. 

Jeliao dfi Latnii 313. 
JeaoU 410. 44<J, 400. 46ü. 476. itd. 

Geooia 4ii8. 
Jhpraiiil«!)!, Jlic{u)r«Blrm 27. 100. 187. 

2Ü7. 273, 
Jli«Hu. Jliefiii« 94. 167. 163. 217. SüS. 

806. 326. 376. 379. JhesucriBt 368. 
Innoon« 213. 
Joiiwir 252. 
Jotinpliua 6H. 
Joseph 28. 6~. 76. 363. 



Joaeph d'Arlm&thi« 300. 

Jnrs 8b. 63. 64. 101. 106- 147. 179. 190. 

196. 240. 268. 271. 279. 306. 832. 
LBtTttn 212. 
LuqucH 400. 403. 
Haiideglore 291. 299. 
Nlcodemiu 199. 283. 362. 372. 377. 8H6. 

401. Nicua 381. 
Niciix ■- Nioüdc'iuiu. 
Olivet« (moBt) 2dl. 
FilMe 79. 3Ü7. 343. 
Pontin 393. 

Konmo 3. 340. 391. 60». 
ItuD 399. 
Kuatia 2a 

äftUoisaCandr^a 102. 
Soviin« 212. .190. 

Tia 21; b. K. I.Angtuiti, Noma &. v, 
Tripnrlolos 397. 
Trole 231. Trglea 13. W. 
Ustamio 21. 
VuiJiiKion 1. 839. 
Walleiia 393. 



I 



An bang;. 



Die lateinische Spieimannslegentfe im Leboinui>Anhang. 

Von 
GuBtav Schiitlr«r In Frcibur^, Schwi'lx. 

üa ich zu meiner lebhaften Freude den vonmatcheDdeo, für die 
Eotwicklnng der Volto-Santo-Lcgcndo sehr wortvolIcD Beitrag ecbos 
Im S«t7. kennen lernen konote, benutze ich die «ngebotcne Qantfrcnnd- 
sehattf am hier eineo, so viel ich weiea, nubekuunten iiitfinisehen Text 
Eum crsteomni zu Teröffentlicbcn, den mir 2 Hnndiichnrteu in Luoca 
boten: A^^Arohivio di Slato di Lucca BiUl. msB, 110 und C = Archi- 
vio oapitfliurc di Lncca Nr It» ans d<.-m 13. Jahrb. Er »teht dort im 
Anbnngr zq der Oe8<^hichlo de« Volto Santo von Leboin unter vielen 
andern Wnndprn. Der Tejl von A iat vietfafli bfBser, z.T. aber viel- 
leicht iufolge tilili^liecher Korrekturen. 



I.« Mint Von de LuqucB &;{ 

Dem Inhalt narh gleich wird die Lc^nde enCbltiii dcmBUchlcin; 
Delk origine, luTenilone e tnislaxione del [irMJoBO «imulaero <li (iesfl 
Croeifi»«o delto coniDnemente II Volto Banln. Nairatione rednllu da 
nn suo diTOto cd al mcdc«inio Volto Santo dedicnta ecoD8agriit«{LuccB, 
VicsAo Fraupesco Barooi 1848) p. ;I2. Dort wird die lÜriLlllilmig zeitlich 
fixiert: „OoTcraHva tn Chiesa di Luocji il Vu«coto Püeancllo e corrcm 
raOQo (lol H. 12ä2. <iü»udo ttel mrao di apnlc . . ." nnd «m Sohluas 
beis^t ee, dasa die UniRtchcudcii dem Geiger eo viel Geld gabeo, duM 
er mehr als genug halte fVlr seine Heise nach Jerosaleui. Woher dieao 
Zasfitto ktitnuen, rerißoohle ich noch uioht festzustellen. Leider ist 
auf das anonyme Wall fit hrtsbUrhli'in nii-bl viel zu geben, so lange ea 
ans allein als Zeugnis dient, — tlil Tlorm Prof. Foerster stimme (eh 
darin Uberein, djisa echon ia» Fehlen der «pitter eine grognw ItoUe 
spielenden Gcricht«szcue die«e Form der Lcg«ndc als die altere erwciHt. 
Ob hingegen der äpiolmauD GcuesJus schon orsprllnglich mit der 
Leg«ude verbunden gewesen ist, mtioblo ich bezwetreln; doch eröflnet 
■eb damit den Legeiidenforochern ein neue« iuleresiuintVB GebieL 



De calciamento sancli vultus argenteo cuidam paupero mirabiliter oblalo. 

lUad qiioiiup, quod onotpolMs Deus llideui per TevctcndinBiinom bfiiioli 

Tidltia «ifotun patcnwr uponri difcnatiu c»t, »üb ■ilontii liiriturniuu miniiito 

pneWTcnndiuii vid«liir. JuviMiia (|iüdBin de imrtibus (ialüe ad duniinican 

wpalobntm JeroMtUnaui pioüdMl (l•^sMeTSDB, (|ti(a sloriüKDiu iauctEHsimi vultu« 

tffMun veram salTatoris fonnam el yinaginetn npraosoncarc iteplua midioial, 

p«i Lueam tiiinflr* faclurna Itcr meiitl« iottitiill proposito, iit illius expresgam 

eentrtt •imililodlnrat, ad cuitis aupulciain omni so iluiiilfrio piwparabat. Naota 

iUqa« opportuniuie ligiio cruoi« muuituii Luvaiu perogriiin* adveuit et tanto 

dtfUerfl ardebat auMire. ut htat «taro noo posBcl, doncc (tiue dllalloiie ad uiatTi' 

<•■ MOlealain l'oati Uartiul eolUcllcr perronit. Hex aotom, ut infra cappollain 

rmieiidwlnii vultna «« cum multitudiun pervßriiKinim dtivtitiBHimo rcccpit «t 

tniMlnaiB fununni ntquo ynatpuein nalvaturia corpurefn iimpUKil uduUh, gauduu» 

«t MiUlaM tc in oraitou« prostravlt']. übt enm dlutias oraret et In ea porae- 

lenntt*), laolo li^'aiue cepiliuteriusaiDoieflat;rar<t'!, ciiiaacfrtiaiiraam ymaginein 

tticritta*) vnDfpicfrc ticcbat, quod lacTlmia ubnrrimiti fjici«iD et p«ctUB exaiirgeret 

patftHaa; itaaa etiam lanto ta orationo paraistebat atteotiia, ul & tuirilice crucls 

>i(Do ficnWum aticm nultatenuH d^fleolerv v»)let. Deniqii« voro videns copioeani 

Gd^liura muliiiiidlnfin. qav do direrai« mundi climniiliu**) pro nimifire') criiriK 

rtTerciTlia i'DuvnorTat, nd sncrtiniiiiiium vuUuh') pedem huiuilliiiie vuui aiiin 

wuilWD BiaaeribDa pauper lebos aed uieritts dlv^s, qiiaal qui ante alloa vsciia 



1) C : praeaentiTit. — 2) C:dlutiiia [ix dtl] peraeve ratet. — 3) A ; frag- 
t»n. — *) C : ex W. — &) A t oligmallbna. — 6) C : ina^ificr. — 7) C : vultuiu. — 



r>4 



Woiidctin Foorsler 



bi 



mnnii aoccilei'i.-t, *i' cxitliin.'inB iiidiKnuiD vcrerimtlu«, ijuiil ii);ciut, ilubilnrA etpH. 
Ituomraiis Ita4|iie nd musicDui iiiHtruui«o(uiii, qnod lacertu tcnebat apiiäiitiiuii, «t 
([uod polcr&t duuimi su<> «citlcci modulntloiil« Inudes vice mnueria olton« oupieoB, 
ad honorem giinrtiDstmc cruot« hymnoR lanl» dakedlno contHtc ccpll, ut omalnm 
ndiftHntinm nimin dolfctntionn') domalccrct aiulftiiin. Omnipot«!» niitocn D«iu 
qiii cordium •ucri'toruni veniii ftt Rcrupittnr*), nd iKninm >ui Hcrvi fidcm et 
pUsalooHtu in num-tiRiiiiiii vultu« vcuernüllo Signum dcvotitmeni benifae i-exinciena, 
Bupcrflua snllicitudinb dubilstiuDo dlutius eundiMn detinutc tiuluit, eed BOB griktie 
doniuu potODter illi atque luiiBblHlor obstendcte dignatas e«l. Illlco ralm, qiiod 
est') mirabllltor dicluia. argODl«um cutccknieiitiiiii de d«iti'o snncH viiltus pedo 
«olft Di^i pott^nliH procnl cxilims in giymium crt'iilji cnntantiii. Tuor vem juv^cis 
(anto atiipefiiotiiR mirAriilo, multti tiumre, c|uod iicciilernt, rüvogilniia vulieiiiccter 
xtqiie ret'ercnter nmiufrabAiur, miin«riB ei<in!deiii UHsniiudiacm, duioiis magnl- 
flcontlnm et altiMlml Dol tarn nifrsni con«)d«rati« potontinm, quidnato ngerot, 
iofr> BU diibiiu cogltnic cepJt. DiBtrshItur nd dtvciRR, «od mcnlin nminirnlioiiL' 
ntupiduH, <tuid c»njiilii rnpcrcil, tiinc cxlitil mciM'lun. ICxtrnB itniiiic dv capix'ltn, 
in pMXteiu ecciesie Beoewit. Üb! (tum diuiiu« luuttu lecum rovolveiot, i&udem, 
BicQt ur«dilur, insplrntiono dlvlna lD»plrHtiifl, regresaua «Bt In cappetlani Mad*] 
gl'iriosiBtini! rnltu« pcdetn, quod priu« vocobatur [m>pii, Biippllcittr et cum omni 
tiumilitnlo nrccdenii nrgenteum illuil uiild.ini('n(um divinu slbi grntia Inigilum 
(iiniiipotf^ßti Uto ibidi'm nd lionorero aanctc iTUcis muntis') obtiilit. Qnod inaigne 
iniraoutuu oopiusn luutliiudii peregtltioium et alii quam plurioil, qui de locis 
flnltimU orationls cniu» votiToneinni, manlfpsliBnliuo ocrnf<ntea in snlvatoria laiidoa 
Tocoa attollunt, nd qiioruin clamutcra »inuia adcurill civitas. Fit nndiqup popii- 
lorum concunue'), vlroriun aique ninlicruDi, oiunipolfnti Dp» gralias «t laudes 
rcfcrcntium, quod per tniiilicuni nnncti vtiUna aigouni talU'} snia fidolibue 
voluit »l)«tCDdere utirnüaln. t.'t auleui liuius tanti inirncuH tiullo lempuru aiunti- 
biu audSeutiuu aiirupulna nasoeietur*) dubitaiiimia, »ud potitorid perpetuum*) 
rcmancrot iDdlcliiRi, dlTin.i actum est"] disponeatioiie, quod calconmcDtiim illud 
<l«atro r«v«rendiBHlmc cruci« pcdi altcriiia apic non ndlicslt et onllo biimano 
artiticio ita alctit prina n<laptnrc potuiL 



1) ! Bnavitat«. — 2) C : inapootor. — 8) est ! »acnt in a — 4) ad : »iwat 
in Ol — b) nmnua 1 Taoat in 0. — 6) Ctaccnraus. — 1) C:ta[DtiL] «nia volobat 
obitvideri) mirabilin. — 8) : innnsceretur. — 9) pcrputnum : vacal in A. — 
1(9 CiCaae. 



55 



Le Saint Von de Lnqnea 



55 



Znm SchloBs ist es mir eine driogende nnd ganz beBoodere an- 
genehme Pflicht, den zahlreichen in- nud auBländischen Mitarbeitern, 
die mir in irgend einer Weise behilflich gewesen sind, verbindlich zn 
danken. Knr so ist es mSglicli geworden, diese Arbeit in einer schier 
nnglanblich kurzen Zeit nicht nnr abzufassen, BooderD anoh snsza- 
dmcken. Der recht fern liegende GegeoBtand brachte es mit sich, 
daas unsere Bibliothek selbstverständlich in keiner Weise gerüstet war. 
Darob die werktätige Hilfsbereitechaft so vieler Frennde, Facfagenosseu 
nnd anderer Gelehrten und Bibliothekare ist es doch gelungen, das 
notwendigste snBammenzubringen. Meinen innigen Dank ! Es sind 
dies die Herren: Prof. BUchi-Freiburg (Schweiz), Cav. Carta, Di- 
rektor der Biblioteca EsteoBe in Modena, Prof. P. Clemen-Bonn, 
Direktor Hofmeister-Berlin, Prof. E. LangUis-Lille, Prof. Fr. F. 
Luiso-Lncca, Bibliothekar Dr. MöUzoer Berlin, Prof. Novati- 
Hailand, Prof. Kajna-FIorenz, Prof. Schntlrer-Freiburg (Schweiz), 
Prof. Schrörs-Bonn, Privatdozent Fr. Schultz-Bonn, Prof. Fr. 
Stolz-Innsbruck, Prof. H. Suchier-Halle, Prof. ThomaB-Paris, 
Prof. Zemp- Zürich. Ich darf such Herrn stud. Jos. Menge nicht 
vergessen, der mir bei der Beschaffung vieler Bttcher stets an die Hand 
gegangen ist Und ohne die grosee Leistangsf^higkeit der vortreff- 
lidien Druckerei war' ich doch noch nicht fertig geworden! 




Inhaltsverzeichnis. 



8*lta 

I. Die Turiuer SpielmanDaveision 1 

II. Die Spiet mann Biegende nnd das b. Vou de Luques In Frankreich 6 

III. Dm Voito Santo in Lnccn 9 

IT. Das Spiel m an nswun der U 

V. Der heilif^e Genesius 80 

VI. Die Herkunft dea franz. godelureau 3S 

Vn. Das Ineditum der Turiner Handachrift 29 

VIIL Der Text SS 

Anmerkungen 46 

Anhang: Dia lateinische Spiel mann siegende im Leboinua- Anhang von 

0. SchnOicr in Freiburg, Schw 59 



» 



Bin Beitrag zur Textüberlieferung 

des 

RoTTianz de saint Fanuel et de sainte Anne et de Nostre 
Dame et de Nostre Segnor et de ses Apostres. 

V<in 
E. Stengel in Greifwald. 



Zu Z. 597 — 982 der wertvollen Ansgabe der altiVanzüsischen 
Dicbtung Ober die Vorelteni und das Lcbi>n Christi, welche Sie, 
hochverehrter KoU^e und Froond, zunächst nach und imch iu der 
Rerae des langes rumaiies und dann im Sonderdmck 1889 an5 einer 
Hs. der Universität Montpellier veröflentlicbt haben, will Dach- 
stehender Beitrag die varia lectio einer Anzahl Kss. znsammenstellen 
nm dadurch eine weitere Anfklärung des vcrworreneu Hss.-Verhiitt- 
nines anbahnen zu helfen. Kr verzeichnet zunächst die Lesarten 
der Turiner Hs. (T), welche mit Z. 597 einsetzt. Ich entnehme sie 
einer vor vielen Jahren von mir angefertigten Kollation mit Ihrer 
Aasgabe. Weiterhin vermag ich eine vollständige Varianteusanmilung 
derHss. in Bern (B), Donaueschiugen (D) und Paris bibl. nat. 1768(11) 
n geben. Sie bemht auf der Abschrift von B und den Kollationen 
h nnd M dazn, welche der in jugendlichem Alter 1879 ver- 
lene Dr. J. H. Meister angefertigt und ans seinem Nachla.'iRe 
KoU^e OrCber mir seinerzeit tiberlasHeii hatte. Mein damaliges 
Versprechen, die mit vielem Fleiss nnd grosser Sorgfalt hergestellte 
Haterialsammlung zn verwerten, vermochte ich leider bis jcrtzt nicht 
einmlösen. Herangeisogen habe ich femer das in der Pariser Hb. 
bibL nat 409 enthaltene Gedicht „Le mariage Nostre Dame" (K), 
HS welchem Reinsch in seinem Buch: r^io Pseudo-Evangelien von 
Jesu and Marias Kindheit' Halle 1879 S. 78ff., die 415 ersten Verse 
«bgedracl^ bat. Z. 6 — 146 dieses Textes ergaben sich nämlich als 
üentisch mit Z. 871—974 unserer Gedichtatelle. Auch die Ver- 
glcöchnnj von Waces „Conception Notre-Dame" (,W) erwies äch ala 



^M 1 



58 



& Stengel- 



erforderlich, Von diesem Gedicht stand mir leider nar die Aasgabe 
Ton G. Maucel w. G. S. Trebatien (Caen 1842) zur VerfflgnuÄ. 
Kndlioh verwertete ich iiAtfirtlch die aas & weiteren Hss. unseres 
Textes abgedruckten AoszQge, nftniUch die aus der Pariser Hs. bibl. 
nat 1&33 (L) von Reinsch 1. c, 8. 43— 4» mitgeteilten, und die ans den 
Has. in Grenoble (V), Cambridge Fitzwilliam Maseuin (vormals Hamilton 
n" 273 und noch frClher im Besitze von D. Oarpenlier (F), London 
BriL Mns. additional lf>Gor. (H) nnd Paris bibl. de l'Arsenal 5201 (0) 
von P, Meyer in den Bänden XVI und XXV ansgehobenen Stellen. 
Oftnzlick bei Seite gelassen massten aber werden die Hm. Ashburnham- 
place 171, Renne» 147, Arras 1311 (j^^i^t (>57) nnd Paris bibl. nat. ii815. 

Verzeichnet sind die Lesarten (,' fUr Z. 706—16 (HoXVr217n.) 
731—34 (eb. 218) 7Ö7— 846 (eb. XXV &60f) 843—919 (eb. XVI 
218-20), FrarZ.()09— 12, 681—2,695—7, 714+96— 10^ 715-16, 
791—93, 814—16, 944, 963—66 (Stellen im Glossarium mediae et 
infimae latinitatis s. ed. Chabanean S. 139 — 11) und fllr Z. 757—78 
(Ko XXV &48), 806—50 (eb. 549 Sp. 2f.), 851—68 (eb. 547 Z. 15—32) 
875-94 (eb. öfiO, 19—26), U für Z. 598— 6ü9, 675-708, 872-88 
(eb. Ro XVI 2S6ff.). K für Z. 871-974 (Eeinsch l. c Ä 78ff.), 
L nr Z. 603— ö (nach einer Kopie, die Z. 35— 6(t2 fehlen in dieser 
Hs.), 851—940 {Reinsch 1. c. S. 43ff.|, fflr Z. 875—903 (Bo XVI 
4r., 19-81). Von W wurden Tt-i^Ucben: S.9 Z. 19ff. — S. 15 Z. 7 mit 
den Pinszeilen nach 714 aus D, S. 38 Z. 3 — a 42 Z. 7 mit 8^—958. 

Die Varia lertin ergibt, dass Ul geneinsam Z. .^5—598 ao»- 
kttfln. dasä DF vielfach gemeiDsame Znsits« und Lesarten haben 
(daau treten aiu-h UO), dass CK ebenfalls enger zusammengehören, 
dass euiUich Ware vom Verfasser unseres Gedtoht&s sowoLl wie von 
^seinen Hs$.. besonders von DFH und UK stark ans^schriebeB 
wordeu ist. Demnächst hotfe ich den Apparat verroUstandigen uad 
i,lann das Hs8.-Verfa&ltni5 noch präziser feststellen zu kQnnen. 

Greifwald, im Januar 1906. E. StengeL 



AdT-eOÜ /VAJ<>'> t, - 9$ I {h M/m IIa. fiUm fliMD 35—596, 
34 iiiUtt: Et com sn int^re eugeuui M Et satni Jefaan baptistre aosi h) — 
SM neunte BUH tesmoigne AT — 600 eMoire >ehose AT) — 
Wt.i ftUtM B - «Ol <iait THK .tot DA, bien i rapaireron T 
qne b. r. AHM 4. b. i r^vennws D (tOV6 u mß ti kl ü BD — 

SOS aet 00 HM savous TAL; Et mont efttoit tle grant nstom D — 
006 avoit a non (e«t«.>it itea nons T> — 607 fum* (moillier B) — 
608 fu apelee <,iert a. A e«t(.)it noanwe ■) — 609 Andni (Mala 



60 



E. Stengel. 



661 lies geiis B Tont iqm) c\\ AD — 662 Et 'ini 1c {=el) tumple ja 
Iioroient B Kt liamediex hi aoroient 1) — 663 Tox li eieolcs 
(peuples D) 8*6» mervilla (se porpeasaA) — 664—66 u. 668 fehlen 
TBBH — 669 Quc il (trup D) avoit [Qaant a. il H) mal (Qae 
malemeot a H Kt pense mal a A) e9ploitJ<^t — 670 il avoit dieu 
(d. havoit si U il a d. si B) — 671 H (Atant A) s'en ala (revai M va 
A) a {cu T) — 672 troove (trova BD) — «73 cn na (lor T) Ut — 
674 Si com trovommes (trovames 3t nuus trovons T) en esciit (1' fl. 
H) DMT Ce nous raconte li esci-it B — 675 Kt ce dit la letre 
lisaiit M Adonc ce trovons nos 1. H — 676 Dont (Lors M La D 
I H) fu eiigcnrös 8. Jehant TBMDH - 677 Cliou est la flne verit<5s 
TBDUM — 678 Que nus hom njiexdres ne 1« n^ö B Que uuques ue fut 
(0. ne toi bons) m. n. DH 0. h. ne fu ang:andrez M — 079 Po» 
damedieu (Jesu-Crist B, F. que Jesu T) — 680 Le roi (Jesn A) — 
681 dex (il H) — 083 Et grant diex quant il (^ans doloui-s q. T) 
(u penez (q. fn tormentez DF) — 683 Mais il le (ly D) souffl-i (il 
8. mort 11) bonement (donceiuent B) — 684 sa (la DA) gent — 
085-88 felilen T, — 86 B — 680 Et (Qui M) les grans peines i 
softVoient (p. endnroient A) — 687 Qui en enfer ereni (Quar tonz 
ly monz estoit D) dampnö BHHD — 688 For (Far A) sa niort (s'amor HM) 
furent rächet^ (Qni par son sanc fut rachütez D) — 689 Kt par 
tine (ceille DH) virgene (digne A sainte D) pncele — 090 Qui 
moalt (taut T) par fa cortoise (iert saintime A) et bele (Onqnes nus 
bom ne vit tant b. B Don nostres sirez flt s'enceilleD) — 691 Qui 
(Qae HM Elle TB) fu tiUe (f. fut HB estoitD) a cel (ou T, a celui A) 
baron — 695.6 vmgrsUMt TBDH — 695 L'eacripfure o'i (l'oi D, 
As escris I'orK'S T) tesmont^nier (Mas ne U vot dex otroier H) — 
696 Qne -Xin- anz fu MA Fu -Xn- a. T -Vn- a. fu il H 
Longuement fuBD; tj;/. W II, 1 — 697 C'onques (OuqnesA) ne (n'awM) 
potTBAM O'o. peiist U Qn'i ne purent DF ~ 698 Ce ne fu pas le 
(nie ») dieu commant TM Tant que fut de« Cünraandemenl H Mtilt 
en Moit (furent D) son (le A leui-D) euer duluul BAD — 69Ö.700 
mngatl^U D — 699 Et Saint« Agne en fa molt (estoit H) marrie 
BAH S. A. en fti ra. esraarie (marrie) TD An s. A. conguit Marie 
M — 700 Ed (ä M) ti'istonr atourne sa (ont torn6 ior B liont naä 
1. DA) vie polante triste et esbale U) — 701 Car (Quant H) lor 
(Et ly D) vuisin eient (furent D) felon — 708 Si {Et T CJui 0) 
disoicEt (dieut tout T dient M difttrenl li) par contenchon (contencion 
MH) - 703.4 VrI. W 12, 15. 16. — 70» Qull (Que M) ne doivent 
(Digne n'estoient d' H) el teniple entrer — 704 offrando (-dres T) — 
705 Ne (Por B) — 706 fdiU M; Joacbina caioit (Ciz .T. fut D) — 



i 



6 



Zur l'«ilüb«rlicfcniiig d. Rom. d« a. Fiutl. 



61 



707- U Vgl. WlO, lö— 22: Tont m qu'entr'ax -U- coDqaemient De 
lesr gaaiog iiae i] faisoient Tont en -III- parz le devisoient: Aspovrw 
gtm Tone en doonoient La seconde partie aroieot Li clerc qui au 
templfl servoienl La lii>rce a lur uäs retornoietit Dont il et lor serjiiiit 
TiToienl. — 707 De qaanqu'il pooit gaaignier (espaniier HC, Ne 
qaantqae il p- gatugtiier M De Uinl eam il pol g. B) — 708 Et 
(Ne T Ä C) consirrer (con s«nor H conqueril K laborer D) et (oe T a L') 
«•parlier (tmvaillier D gnalgnJer C) — 709 Eu -in- parties le partoit 
(metoitj); an douoil M) — 710 /VM H; Et les -n- niuiti^ (L. Il- 
Partien A) eu (L. -n* m. pur dien K La premieire ans povres ß) 
loBOit — 711 L'nne en (L'une BA) douoit as povrea gens (a povro 
gtmi C; La secoDde paiüe avoit Ly clergiez qu'on ttiinplo servoit D) — 
712/UUfD; Et Taalre au t«niple vraiement (votre-B) MAI) L'a. au t. 
loat erranment C Et l'a. aa orphonius anfans T ~ 713 La üeixe 
part en (L'antre partie A) retenolt (det-B; La t. partie receroient 
D) — 714 Dont sa masnie gorernoit frepaissuit B conreoit T, 
»•teDoit A; Don il et leor maigne rivoient Ü) — Foijfcn 1) 17a 
4— 20a b = W S. 9 Z. 19 — S. lö Z. 7: 

1 Or Dous devons bien recont«r 2 Et enaeignier et deriser, 

3 Se Tona voalez (Biens est et droiz >V 19) qne je (l'en) vos die 

4 De na daine saincte Marie (— W 20 folgen 21, 22). 5 Poor ce ne 
TOM poit paa, se (r. conte ne W 10, 1) dy e Qne voos n" (ne 1' W 2) 
aiez assez öy. 7 Ciz (Qne Wii) JoacUina sy fat lot nom) »es pcires, 
8 Sainte Anne fut la soue (Aniia si fu dite sa W 4) meire, 'J Trols 
•eigDetirä bot, c'esl veritez: 10 Joachins fut ly plns ainznez, 11 Ly 
tecons sy fut Salomas 12 Et ty tiers ot non Gleophas. 13 Seigneor, 
moBt loDgne demoree 14 Put Juacliiiis oa s'esposce, 15 Qu'i ne 
porent aroir enfant; 16 Sy comme nous trouvons lisant, 17 Trente 
et deas anz i fut et miaaz. 18 Et Joachins estoit moDt viaax, 
19 I7b: Chascan jour hiert au dieu servise, 20 De cuei" fa^oient 
sacrefice, 21 L'anti^ CDvn>ieut de biaus dras; 22 Mus ly avesques 
VBaia», 23 Poor ce qu'enfant n'orent ensemble, 24 Lor deffende 
eotrer on t«inple. 25 Qaant Joacbins oy le defois 24> Qne ne l'aporte 
paa la lois 27 Que sacrefic« düut raudro, 28 Ne l'avesiiues le dehut 
prendre, 29 A Jto]a<;hin(s) hiert deve6, 30 II n'atandy paa le congi6{e), 
31 AnQois ala qnerre antre len, 32 Que nou Rabassciit li Julff. 
*3 De granz gens de grant (De grant gent de haut W lü, 5) 
t*aal6 34 Fnt Joachins d'une cit6 (=W 6) 35 De Nazaretli en 
Oalilee (= W 7), 3G De granz geiiz fut sa meire (Anna de IJelleUem 
ft W 8) nee, 37 De la cit6 de Jlier{m8alem 38 Estoient tuit ly siea 
partBL 39 ISa: Par martaige s'asaniblerent, (= W U) 40 Bie« et 



62 



1^ üienKel. 



6 



loiamment (L. et Wen \V 12) s't'iilramerent, 41 Devant dien et devant 
la gent 4*2 8e demenerent saintoment, 4:) Par bon« foy sens rilenie 
(Sanx iiialraistii et sanü folie W 14) 44 Mont detnenereot sainte 
(boneW 13) vie. 45 L'nn a (vers) l'autre so gaermentoit (vergondoit 
Wll, 8), 46 Ne sorent au quul il preuoit (Ne savoieiit el qael 
pechoU W 4) 47 D'avoir enfanl; et quant (q. il W &) ce vireut, 
48 A nostre seignenr itn (sire !eur W ti) ven flrent: 49 8e Alle on 
fll (fll ou tiUe YV7) havolr puvuleiit, 50 Qo's (A W Hl son Bervise 
la iBtitroieDt Ifolyen f>9. 60 W) M Et an temple seirir dooront 
(= Vf 11) 52 Le Premier enfant qu'il (prenierain e. c' W 12) havront. 
53 D'avoir enfant c'est (iert W M) leur entente, bi Lor des^ierier 
et leur atanto (= W 13). 55 üne feste cel(ai) aii gardoient 56 Que 
ly Jniff lors celebroient (vgl. W 10, 15— 8), 57 Et föt Iw (Ce iert la 
W 19) dcdicacion 5» Qui fut ou (don W 20) teniple Saloinou. 

59 Wb: Quant 11 orent a diea (A damedieu ont ce W 9) promiB 

60 Qn'a (A) son eervise sei-oit (sora W 10) inis, 61 A ceille feste 
B'agambloieut (^ W 21) 62 Et tuit a lor teraple portoient (Tont a I. 
L si aportttient W 22) 63 Et lor offrandes et (Leur veus lenr offrende 
W 23) lor dong (don) 64 Et fSl) fafolent lor orobons (orison W 24). 
65 JoacbiD a la feste ala (= W 12, 1), 66 ses voUins s'acompeigna 
(= W 2) 67 Poar dieu pr'ier et poor orer {= W 3) 68 Et ponr 
s'olft-andc preaenter (= ^V 4). 69 Joacbins vint o se« paraoz (= W 5) 
70 An temple dien, sy entra ens (=W6). 71 Y«aac (Isaqnar W 7) 
lenr (qni) avesqaes o^toit 72 Qni (Et) don temple gnare estoit (la rnre 
aroit W 8). 73 Quaiit Joacbiits dut approchter (Q. Joachim vit 
aprochiö W 9) 74 De l'autö et s'offrande baillier (Et de I'offrir 
appareillii W 10), 75 Voiaat les Jiüä (Quant le Toit, par nnn W U) 
l'apela: 76 „N'alez (-er W 2) avant," dit il „eata! 77 Que par iions 
n'erl f (De vos n'iert pas W 13) oörande prise 78 Ne dodessus 
TaDtel asise (Ne doit cstre sor a. mise W 14). 79 J9a: Va U voEe, 
ftii d'antre nons (=W 17)!" 80 Joactiins respont tonz (monlt W 18) 
hont<mS: 81 nQo'ei je mesfait noatre seignonr i^Qo'ai forfait vers mon 
criat4)r W 13, 3) 82 Le roy doa ciel mon creatour (Qne doie perdre 
la 9«ie amor W 4), 83 Ne envers vons? Dites vertez! (N'ai forfait 
en utile maniere W 5) H4 Qaant noz ofl'randes ne prenez (Que 
m'ofFrende Boit niise arriere W 61." 85 Et ly avaaqoes (Tsacar U W 7) 
ha respondn: 86 „Joacbins, encour n'ey (je n'ai pas W a) vehtt 
87 Ta foUe ne ton pecbi« (~ W 10) 88 Ne toii manl (Ton niel&it 
W 9) tte ta mauvai^ti^; 89 Mas tu sez bien qne diem ba dit (qa'il 
eüt escrit W 11) 90 £n nostre loy selonc l'escrit (qne dlox a dit 
W 12): 91 Qoi semence ne ponrtera (getera W 13) 'i2 Qiie ja deveot 



Zar TeitUbcrllcfeiWig d. Bom. do b. F«nue). 



63 



dien ne (Kn Israel miLadit W 14) sern. 03 Enflant apellons la (noa 
W Ift) semence, 94 Icele est (ilt ce e. Is W 16) noatre seotence 
i/otge» W 17-20). (dD. 96 umgestM mil 98. 97 Wj 95 Kt tu B'as 
enfant (N'its e. encore W 23) aiigenr^ 96 Pour ce vous ba il destiuä 
(dos est en voir mosti-^ W 14, 1 Je vo« di et c'eat verit6 F, foigm 
W 14,2.3), 97 Qqq la maudl^on (nmlichuns F, La maleigon WlS,22) 
da 1a loy 98 Ret reverlte parmi (dosoar P Qae avenne ert 3or W21) 
toy, 99 19b: Et bona biahainz no doit pomter (enlrer P Ne dott 
pas b. b. ester Vf 14, 4) 100 O ceos qd paeent eugeorar (s= F W 6); 
101 Et quant votiK nn enfant aroiz (Q. [tu] nn e. averas P Q. tn e. eQ 
aros W G), lOäAvec lea anti-es otferrois (An teniple vien si oäen-as 
FW 7)." 103 Et J(oJachiDS respout ytanl (J. a respondu tüDt W 8): 
104 ,Ce poise moy, qoant (se W U) n'oy enfaDt. (105. ß umtictultt 
wtt ](}7. 8 W) 105 Se braliains sais, ce poise moy, (= Vf 12) 
106 N'est pis poar (por W 13) mon pecbiA, ce croy; 107 Eo dien 
» est, quaot enfant n' (qn'e. n'en W 10) ey; 108 Quant lui pleira, 
■y en (Et q. diea p. je 1' W 11) arey." 109 Joachins D'y fit pas 
(Ne f. p. J. W 14) lonc conto; 110 Toat (Mais W 15) pai- le dael 
el par la honte 111 Que ly avesques ly bot dit (d. U ot W I6), 
112 Quant &'riffntnde ly conti-edtt (Del teraple oütsi al ainz qn'il pot 
ff nj, 113 n ne (Ne s'en ff 18) vot raie repairer 114 A aon bostel 
poor {ti'a W 19) sa moilUer 115 Poar la gent qai bont escout6(e) 
(Ponr ceos de sa roisineti W 20) 116 QdI arec lai orent (Q. avoient 
« lai W 15, 1) eslfe(el; 117 Qnar il (Se) cremoit, a' (se W 2) o ens 
alat, IIH Que aacuos ne ly reprovat (= W 3) 119 20a: Ice qoe V 
(Ce q. li W 4) avesques ly dit, 120 Quant s'offraode ly (H s'o. WS) 
contredit. (121.22 ftkUnVf; vgl. 113.14) 121 II ne Yol mie repairer 
122 En sa maison o aa moilUer, 123 Ponr senlement ceilie (ceste 
W 6) achoison 124 Ne vot (sait W 7) repairer eo maison. 

— 715 Rices bom ert (est F, R. estoit D) — 716 /b^e« BD 
(D traf >tach 728): 1 „Par lea montaignes del pals 2 Erent (Fnreot) 
■i pore et ses berbis — 717—30 iceiehffi (A C a. lio xn 217) — 
717 Daiia ^Et D) Joachins -- 718 la niontaigna (paatare B) — 
719 Se conforter ja (ja c. T) se poist (Ponr soy c s'Ü povoit De la 
Mrar qne il avoit Don Tavesques vers lut mesprit I>) — 720 apele 
(■^ U) — 721.22 fehkn H — 721 belle auer (ma peUe T) — 
m Gardex (Garde B) - 72a Je (G' TBA S' D) irai nos (a n. A 
u D. T) bestes ^rder (reg.-BI>) HTABD — 724 confortei- (deiwrter 
TDi - 726 ßhU M — 727 Dana (Saina T) Joachins s'en eet toraea 
(iKfl T, J. s'en e. leurs alez D Atant s'en va dans J. A) — 728 Vera 
h muBtaigne (E^o ta pasture B) en est tomez (al^ BM, toz enclina 



64 



E. Stengsl. 



8 



A) - ' 729 Qaant ot moDtee (poiee A, Q, est Tenns en B Joachins 
esl en D) lu luutitai^ie ~ 730 Ses bestes vit (rueve M) arol (ti. 
fitrent en D) la platgne (On li pastourel &ont engraingne B) — 
781 Et dien qai tout pa«t jastisier C ~ 732 äes boD(s) amls 
n'ublie m(e M Son ami na vout uubl'ier C — 733 -I- de ses angles 
(Dien 'I' saint aiige D) li tramist — 734 Qui (Se A) li noncha (A 
lai pari» D) et si (qai T) ly dist {Q. li anoncha et li d. C) — 
735 arrcste toi (aiiii A, entent a moi TC) — 736 Drece ton chief 
parole a moi (mi A, Lieve t. cief et Je t'en proi T) — 737 Messages 
(-gierAC) soi a cel (s. noslre TM) signor — 738 reclaimefi <aproies 
M daprifeja D) — 740 Par moi te mande (II te commande et) jel te 
dl TA U te muude (.Mcssaiges sui M) je le ta di BDX — 742 Va 
t^eot en (a BM) ton hoste! (ta maison T, A ton ostel t'en va A) ariere 
(Qne ta Mz ^ay en arriere D); ftilijm ]> : 1 A ton ostel t'en va en-ant, 
2 A ta fame fay biaa semblant! 3 Dtenx un tul enfaot te donra 
4 Qae damedieus mout amera. {Vgl, 747.8) — 743—46 elehe» »acA 
76& (747—54 ftbim) D — 744 Si comme dex (Nostre sires B) I'a 
«ommandÄ (Je te dy bien par verit6 D) — 745 encontreras (troveras 
E) — 746 Ensamblo (Avoecquea T E. o B) ü te conceraa (soi 
converseras A, Seiclies tu bien ja n'i fandraa D) — 747.8 umgesMU 
B; rgl. 742-t-3.4 D — 74? Dex te donra (Si engeiiras T| — 
748 Cui noätre aire IQue Jesus Cria T) atnei-a taut (Ens en -I- )it 
priveement B) — 749 Qui BM Kle AT — 750 dedems (el ciel A) 
— 751.2 umK*ulU M; vgl. 783.4 — 758 Infew briaiöa et violl^s 
TBÄ — 753.4 rgl. 784-fl.2 B — 753 Et racat§ li pecliüüur TM 
Et getö fors li p. B S'en getera les dol[er]eu3 A — 754 Qui el fen 
(Qu'en infer T) ardent nnit et jor BMT — 755 Ne met^ mie 
(Nen m. pas D vgl. 743, Ne tenez p. Jt Qui aloient A) en {a H) 
nonclialoir {oublüer T) — 756 Je ue puis plus chi (ci pl. BD, Ne 
p. p. ici A) reraanoir (atai-gier T) — 757.8 ftklen B — 757 Li 
sains augles s'en est toi-n^s TC3fl>F - 758 Et Joachim i (il M si 
A) est (J. est ilec C) rem^s (Sy est reuiese la clartez DFJ — 759 Joachins 
(Qni bien out C D a b. A) ol (Qol ot ofe T Bien retient tote M) la 
parole — 760 n (Sy D Qu'il F* no la tint mie (onques TC) a (par 
UM por FC) fule BTCFU» - 761 Ains (O'ains M U OF) a guerpia 
(Atant a gverpi A) la (ss CM) pastnre (campaigue T) — 762 Si 
s'en alai (fu'l B) grant aleUra MCAB Les bestez et la norritnre DF 
Oo 11 avoit monlt longe plaigne T ~ 763 Vers {}äa A) la poi-te de 
Hazarel (-eth B -et Bi) TCABM Sy est Teouz en (a) Nazaret (-iel) 
DF — 764 Quant il i vint {fu M, A ti-ov6 qE A) — 705.r>ß rar 
«n A — 767 Cur (Qua C Quant M El F) 8. Anna li vint (vient M, 3. A. ly 



9 



Zur Tcxl(lber)Ief«niBg d. iiuin. dd a. Fnimel. 



65 



V. an DA) derant — 768 Et (Quaiit B) il le voit (la vit B i vint 
O »pertcmeiit TNBO Lore sot U bieu demaintenant (certalnemeDt) 
DF — 769 Lors (üont BA) sot il bien que voir ot dit (li diät A, 
q. eis V. dist T; gnc verit^ ly avoit dit DP) — 770 Li angles qn' (qui T) 
an la roce vit (vint TM, Li a. de chou qu'il ot dit F)j futg»* D: 1 Venuz 
BD est a soD ostel 2 yue il baroit et riebe et bol D — 771 En 
(A M) Bon corage (Cunga c. et A) dist por voir TBCMA Et sy s'eat 
pris (Lora ae prist il) a porpanser DP — 778 Cor (QnarM Qn'ii B) 
Be porroit (pooit BA) pas (plus CM il A) remnnoir (ne paet il plus 
demorer DF) — 77» Que il ne gise ou sa nioiüier D — 774 fist 
bieo (bei C, a fait TDF) — 775 jareiit il (si j. P) — 776 8i 
engflarerent ce me (Sycon^urent sy com tuoy DF)&emble — 778 F-Agm F 
7c7-H, F7C1Ö— d26D21blI - 22b 7 (IVw.^»« D vonF(RoXSV 
648 äp.2-M» Sp.2, 1) 17 Qui vintD: Qu'iUstF — 18 an ce sigle 
rendi rame: en li volt del ciel descendre — 20 hey: est — 22 et 
FanoftI: a SaDiUcl — 23 Tos lear paraige: Li p, — 24 est -I* 
parlemenz tenuz : ont-I--&t-nn — 2üD22a — 26 destin6: commandö 
— 31. 32 umgetUiU — 31 Ice TODs dy: Jel voas <li bieo — 36 fot 
grant la clartez: ot 8( granl clarti — 7 d 1. 2 fMm — 3. 4 Par 
la pda va la uorele — 6 Qui . . . nroit: Et . . . ele avoU 
9 Que mont seroit beUle et frenche — 11 est: ert — 12 respoudi 

(22 h): a bien dit — 16—23 fehlen — 27ff., wvkhe iwt Mei/er nkM 
^bgianteki Mnd, lauten in D 2-2b 8 — 23 a 14: 



Qae les leitres youn'ODt veoir. 
9 Se par ly est la loy leissee, 
Ane Sern et essillee. 
Quant JoachiQs lear ßy dire, 

12 An cner en liut doleur et jre, 
Etrant fit l'enfant aponrter, 
D*an biau cendaul enveloper. 

li Dit Abralianz: „Je la verrey 
Et pois aprÄs sy vous direy 
Ce qn'am la leitre trouveron." 

lü Entre se« braz prit Teilfen^D, 
La leitre Int et regarda, 
MoDt daremeut s'en niervoilla, 



Or faites pais, sy m'escoutei, 
3 Se vous voulez que je voas die 

Ce qne la leitre senefle! 

Vii^e sera sa vie tote, 
6 Sy que ja n'am sora derote. 

L'antre leitre dit voiremant 

Qn'eille n'avra c'an seal enfant, 
9 Kt ciz est ses fiz et ses perea, 

Et eille hiert sa ßlle et sa meres. 

La tierce leitre nous recoate 
12 Qa'i sera roys de totle moade 

Et eille ara cn nom Marie (777) 

Tout le moHt araen baillie(778) 



23&l..Seignettr,*' dit U „orentendez, 

— 779 Elle est (Et la AB) roüie princhipai (De toux biea» hiert 
droit« racine D) — 780 Et((Jiie M) niedecliiuc (Qni est mecine B) de toz 
nuilEiUe hiert puissant eille biertdevijie Dj — 781 Si e8t(ElUohiertD) 

< TtßrAaattu XXUI. 1. 5 



66 



E. Slenitol. 



10 



— 782 Si coiidnira les siens (Si t o. ses A äy aidera tonz sez'D) amis — 
783.4 fehim U; r^i. 751.2 — 783 Par li fd 11 iDouä racAt^ TBIC 

— 784 Infers biisifts TBMC; fotycn B: 1 Et get^ fors li peclieor 
2 Qui eu fea anleut nail el jor (ftfi 753.4) — 785.6 Qnar tonz )i 
inonz seroit dampnez Be (ne) par ly n'eHtoit rachelez D — 785 Qae 
dameldiex (Car Jesn-Ci-is BA) les (Ion M nos A) racata (eu geta B> 

— 78« Qui ft« eon vt-ntre (la vlr^e B) s'cscoiisa (se cocba M) — 
787-94 fihle« R - 787 !1 (Si «,) les (lou M) TCM Diöui noas DA 

— 788 Btdu(de30iiDA)8aiicqD'iiespaDdi(respandi IH.quiissyBqu'eD 
fb trait A) hors — 789 Dt; la plaie s<>uä (de M) le uiamflle 'KM Sy fat 
la p. suuz (La p. dedcnouz) l'eisseilleDA ~~ 790 Qnaiit le feri ((^ue 
on ly fltD) desons Tsisselle {war. \\H] la mameleAD) — TSlLongi» 
qoi de Grece fa (fn de G. T de« ce qa'il fti A) nez — 798 Aiiis n'ot 
vafi (N'avoit veil A Avugle ful DF) o'est verite» (bien le savez BF 
en »CS ate T) — 799 le ralnma (reiilamina A) — 794 De ces 
pecbie[7] mercy cria D — 795-6 rrsrtct m B darch: 1 £t Jeau-Oriz 
ly pardona '2 Kt sa gra<:G faussy] ly dona 3 Tot auti<esic face il üorts 4 Ao 
jourquomtatiorensroiis — 796raeüeT— 797 Dan8(CiisD)— 799 Kt 
8. Affiie (S. A. ri T) — 800 Alfefls (Ärfetis T SaloraasB) — 801 De 
celni (O'icelni A) ot (rot OA) ele qua flllo (un eufant D) — 802 Qai 
sssimeDt ot [Qu'a. ul a R Q. aosi ot a T) noii Marie (Q. U. hot 
n«m a. D) - 80.1 Ciz Salomas sy se iiionit B — «04 Car (Qae 
TiD* dex 06 (Del B) voIt {Cm plot den M) - «06 Et Cleopbas 
le respoQsa (Et C. lear [Cleofefis] l'esposa l»A) — 807 rot BMC 
otATBF— 808 Qui Marie otnon {ot n. M. F) - 809.10 /■-■^«t« TCM 

— 809 ces AB les DF — 810 Kt de prant (De la dien DF) grace 
(joie B) ABDF — 811 porla (en porta BAC) — 812 -Tosu-Crist 
nostre (le grant BC, Le roy du ciaul le BFJ creatonr (salveor ABCÜl — 
813.4 umgtiUiU mit 815.6 T — 813 Et Celle qui apröa (L'antre q. 
enapr^a F) — 814 Celle (Eille DB) fu femme Zebedee TMBFD Qui 
d'Alpbeas ftit engendre« A Z. fu donnee C — 815-16 umi/csUlll 
BDF - 815 Che noos raconte 1' (conte sainte BA) escripture TCABE 
Farne ne fit tel eDgendrehare (engicrnre) DF — 816 Gele (ElleMCD 
Qn'eleT) fist boune (belle H) nonreturc IportebureDF); folgen fi Z-tfcwF (». 
BoXXV Wy Sp. 2) — 819 Cy fil (Cil dui B) fuient cy (Soens furent il 
cbest S'an f. od eil M) dai (De li f. nk eil T) eufaiit — 820 Que 
(Et ATM) damediex (Jeaa-CrisTC) les (par BC, Q. nostrez sirez DF) 
ama taot ~ 821 Por la boulö qn' (le bien qui T) en ha» esteil 
(avoient B avult AD savoit F) — 822 Et (Que H) que il lor (les T) 
aparteuoit (aparentoit T apartenoient B) CBHT Et q. a (en) ans a, 
(ftpertevoit) FA Kt pour ce que aus &. D — 623.4 feMm TM 



11 



Zar TexlUberlleforiiiif d. Bon. de >. FaiiDel. 



6? 



K 



aSS Car (Qne qil erent (Bt it [chit] ftirent DP) fli de (C. il estMftot f. A) 
s'utain — 824Si consiii e8toient(Et aiidui syc. ü¥, — SSS-SA^AZw 
99 — 825 ta (ert Ti^) — 828 Et <Oii X) on (l'en C) le troeve (Oa 
iDS le ironvon« B) en »nn (en 1' Tl en IlCi escrit — 829 Ains (Qtrainc 
Odc C) eis (sainz OFC) ~ 830 Dont il «Ost (Partiuui il ait B) 
il«u (D- ü d. Itefiflt D) coi-oaci6 (D. il daUst d«n cürrecier M D. dieos 
dit estr« conrechies F; foigm 8 Zeitm F (s. Bo XXV M» 6p. 2) ~ 
831 l^t quant diex (Et dica q. V) en U (Q. Jeso-Cris en BA) crols 
nt(4t (Au jour que diflox fut mis en c. DF); folffli (juuut tat 
eagoisseiu «t deslroü D — 832 Et (Oa M Qae F Qui B) le (son A) 
martyre sootenott; foiijii Sa donce meirfe] regardoit I> — H^A 
mtr in A - 835 Qu'il ot ÜB clo (los clox M) pitnni (Quatit an li ol 
d*T4 T) les pi6s (Qaaot d«s -TniB fiit cloficbez D Quant Jii!s l'orent 
tniveilli^ F Kt fii en .son coste percic A) — 837 Si lost comute 
il le resgarda T — 8^19 Que il le gardaat casUmeot (^ardojt 
Aonc«auntO, Qo'illet!:. niolt aninteinent P Qq'hd [O G] )i eonTersast 
c. BAV) — 840 Ht il si (se M) fist (Rt si f. il C Kt la senrit D) 
■oat doaceiaeut (diguement DP devotement C) — 841 n (Qa'il C Cil A) 
t» chaste« ele (et ele BC et eile ert T o la A) vei^ine (Eillu est [ert] virge 
et il Tirgtne [et il ert virges] D¥) - 843 Si com (f) est M) La Bora 
deaos la rose snr B, Pins que la ro«e fn'est la flenr] sor FD Aiisi cou 
jakea de T) lesptne (Comme est la flur sor lanbe espine A) — 843—6 
fMm T — 844 Toot cü qni par (Qni par verai [naie] DP) — 
S45 requem>it (-«ientC M -ont K) ~ H46 S'an lor (ses DF) pechi6a 
De raiichesoient (recbaoit DF deniorrout B, De Bon pecbi^ pardon 
aroit A) — 847.8 nur m A — 849-50 umgeaUUi DP ~ 840 Tait 
lor (en B) fiissent (Ti-eütont lor soit A Que tont U fast T Et sy 
pecbi^ DP) - 850 Et tont li Oor M) ped6 (Et U p. tuit B Kt 
br mesfex toua Sy mesfait fussent DF Et a l'ame tot A) pardonn6; 
Ibigm 4 Zäien V (s. Ro XXV RiAi) D (ranmUm D: An«c qntte 
eondne 3 Qnant 4 En sainz fons fot regeneree) — 851 — 74 «««i 
AmA 18 txrKiMdme ZeiU-i endti PO («. flo XXV .5.50 «. XVl 45), 
*xA find 851—68 bavit» itfuA Zeile 14 iit¥ inUrpoUtri (s. Bo XXV 547) 
- 851—70 f^Un atith D — 851 Qni den (li B) iiinnie (ainnisni P, 
ti din amt T) parfitemant (veraiemeßt M) ABCFLHT — 852 Et 
)B doncB roerc enaement (Et sa m. ne tant ne qnant BM) — 853 
Et qni en vent oir (Or ewiontös de dien T) parier — 854 Or (Si 
AF) Biese jas (face paia AL) si (et BL) lalt aier (Qui en vol(?8 olr 
tonter T) — 855 Cens qni n'ont eure de Toir (iie Tclent retetiir M) 
Onrrte le« cuers pour retenir T) — 858 Ne des parole« (Et qni 
M noleot B) ret«nir (De qni point n'&n velent olr M Et lee orelles 



m 



E. Sieagal. 



ti 



poür oTr T Cotfimeht dien «e vont contenir C — 857 Des (Les T) 
enfauces qull flat (qa'i fait M) en ten-e (La parole (la'il dbt eu luat 
B) — 858 Quant li -in- roi l'alerent querre (Q. li roi l'a. querant 
B) — 860 Oa (Quant BC) hs doce mere en (m. BTÄ) gisoit — 
861.2 frhifti B — 861 Quant (Et VL) li estmle s'aparnt (la grant 
estoÜle a. 0) — 862 Por {Par M De C) - 863 Je (Ja F) vos 
(Je CMB) eil {Ven B) dirai tel (ja t. €B k t. M) parole — 865 
certes (voir T) — 867 pafist (seilst TB) - 868 De Jesn-Crist 
(damediea FL) — 869.70 f^Lien T - 869 Et (Que B) toil eil qn» 
den (Et eil q. Jesu L) ameront (q. 1h cbunteroDt A) — 870 Molt 
Toientiers (docementM) l'eBconteiont (Pias doncement dcu uinBronl A) 

— 871 -Xlll- (Quatre K Trois C A terse L) anz — 87;i est enlree 
(fa portM C't fut meiiee K 5) — 874 folg«H 25 Zeüm C («. Bo XVI 219; 
V9I. W S. 28f.) — 875.6 wmjrMtlH — 875 tint (tient BFM) 
soD (-1- TDF) ~ 876 Si (Et HK) eonimeD<;a (-ce UM) den a 
(El temple estoit por diouC) proier (Dieu c. a deprier BFO) - 877—80 
fthitft FHO — 877 Dedenz (Ena en BM) sod euer (Bien dcprioit C) 
parfitement (pitensement CK) — 878 Diex la regarda (la garda 
molt M l'esgarda m. T) — 879.80 umgenklU BDLM — 879 Ly rois 
den ciel nostres (H rois T, Li daus r. dou c. li B) äauvere (Nostre 
Creator nostre pere A Por la simplece qui [qa'}Bn lai iere (ert) KC) — 
880 Qa'U en voloit (Car [Quej de ly Tot DL En vost du la K Et 
Tont de ly C); folgen K 15.6 — 88t Li ciex parti et aovri (entrovri 
TC'K, orrit et deparlit H p. li ciel ovrit 0) — 882 Et nns sains anpfles 
en issi (descendi B) TDB S. Gabriels (Uns s. angres l.HK) en descendi 
ACFBKLÄO — 883.4 nur in A - 885.ß f>-f'kn FHO - 886 Molt 
i fo prande la (Forment il geta \h\ regeta] grant CK) clartte — 
887 Qae (Qaant A) li sains angles (Li s. a. quaiit CK) 1 gela (ontra 
ACK. Dedans lou temple s'eii antra H Kl t. gi-ant clartö jela FO) 

— 888 Qni (Qoant TL Et 0) te (ehest FO) Balttt (Que avecqnes CK 
Jlont grant clarte H) li (i FH) aporta (Qne Jesu-Criz [nosti-es sires D] 
i envoia HAB) — 880<f. />'(/«* U, SHU— y2 FO, ayu.uo «mgesifUt 
mit 891.2 OK — 889 entend^ TCK escantez KALH oyez tnit D 

— 890 li aiigles (l'a. li K li angle a A) dit — Sm.2 /r/ifc-t B — 
891 Quant it (Q. CK) aporta (Ciz ha apourt« D) te (lo doim C) 
uesage — 893 A la pucelle (nostre damc B la virge AK) qui ert 
(est L fut BMC tant fa AK) sage ~ 893 il (Si FO) li (II K Et 
si W Ä. 38, 3) dist — 894 De la deu grat^e (la g. d. ACK) raempUe 
(replenie CKL W 38, ■») — 895.6 ffhim B — 895 Et {Que M) tu soies (Sor 
totes es OK) bien (boon TBL) eUree (Et beuoite et esüaucie W 38, 8) 

— 896 Senr tontes fames ies proisie W 'AB, 7 Des Petire qne (m 



13 



Zur Tcxlllborllcferuiig d. (tom. de «. Kanuol. 



69 



aagendree CK — 897 Et Ji tiens fruis soit (Sor toas soit tes f. A) 
\twulSa (f. beoeoiz soit W 38, 6; Et beseoit soit te ton t^olt CK) — 
898 Ensamblo o (E. Avecques €K) toi est Jesu-CrLs (Diex nostre 
sire arec toi soit Vi 38, 5) — 899-91S fihhn CK — 899 9. Marie 
ot (La virge ot moat 0) grant psor {La r. moQt se mervoilla D — 
900 QuBDt ele vit k (si L) grant Inor (De la clart^ qne il geta D) 

- 90(,2 AA^« D — 901 Qu« U s. angles li (i TL) geta (Q. li a. 
oQlamiiis A) — 903 (joi (Que 0) onciaes mes dit (fait 0, Co. m. 
faite M) no 11 Tu (Mont se mervoilla dou salu D) — 904 S« ü dit 
sirett qni es tn H — 905 Qai as geti^ si (si as jet^ T) grant cUrt4 
(Q. tel clarte m'as cy get«e D Q. cetit salu m'ns aport^ A) ~ 906 
Holt as mon euer (Hon c. a tot M) espo^nto (Formant en suis 
espovantee D) — 907 Ly saiuz angea la regarda D — 908 Holt 
doDceneot l'a coufortee (,]a conrorta I). D. l'a reiiconf- T) ^ 909 >Tarie 
(poeale A) — 910.11 nw m A — 91S I>e ta diea grasso ^a g. d. 
D, Del Saint euprit es A) raempUe (replenie L es empUe K) — 
913.4 M/en D - 913 Quant (Car ATL) dex est descendax en (XA 
suioa espirs est dedens U Sa mwa reut fere de CK) toi — 914 de 
par (bi«u par TM) moi; folgtn 18 (20) Ztikn C (»'. Ro XVI 219f.) K 
3&— ö6 = W S. 38,9—22 ». S. 39, ß. 6 — 015 Tu conceTraa •!■ fil 
(«t sl BU cnfant T, As conceu -I- filz que tu K) aTras = W 39, 7 

— 9i0 Et virge (Verge M) et (Et virgene T) mere enfanteras 
(eilfant aras T W 39,8); fotgen 2 Zeiien LIKB (in B umgexlclU), 
mteft» aueh nach 932 ab Pituz/rilen 11. 12 in WO etehtn: 1. Et vorge 
iqn-te et vei^e avant (a. T. deTaDtB)2 Etverge alaiteras (anfanterasl' 
M, V. a. ton B) enfant — folgtn K 59—62 — 017.8 /iAtot B - 917 
Virgene (Mere W 39, 9) pure virgene i mere AB, V. m. p. K M. v. 
p. C) saintisme — 918 fi^ K, Tes aus ert flus au roi (iert del 
pere W 39, 10 sera li roys DL s. dex le A s. fix a 1' M) autisine 
(Ton fix che sera dien me'isme C) — 919-20 /eW«n BXL, tirnelxt durch 
941.2 T — 919 De sa (ta K> bont* (biant« ») poet on (l'en CW) 
bira (molt AW 39, 11) dire — 920 fchU K, Des roys iert rois des 
BSigsors sire W 39, 12 A R. liiert des r. sires de sire D — folgtt» 
4 (6) Zeileu DK 6S— 70, äerm erste beirk meh W 39,13.4 tteJie»: 
l Tes fiz Wert et de toy naistra D Toz jors iert sanz fin (Rois iert 
et toas tanz) reguera KW 2 Sa poJistg touz Jours durra B Sa p. 
rartout d- (ira) KW 3 II vuet qne ses penples soit (Et tout son peuple 
tm) saus 4 De tooz (leur) pecliie^ et de tous (leur) maus DK 5 Si croient 
■ ÄaUritö K 6 Ice sachez de veritö K — 921—86 »kh^n DK »taoA 
»40 — 921 de (del AT a W 40,21) croire lente — 922 Ves la 
Isabel U pareutoT — 923 Qoi (Si B) loa« tens (longues Vi 40,23) 



70 



K, SMBgel. 



14 



t brabaigne (b. ■ K) estä — 934 Et (Qne M) enfant a tAiit (Et mont il e. 
TDK) desirr« (= W 41, 1); folgen K 91.92: Tant a sod cner a di«u 
tenu, Qw soQ desir est avenu — OSA Conceil & (Or aconcbutATD) 
=jW 41,2 — »26 ei-t {est BHI.): f<-lyr,t Ul.2 11, 2 Mm^wüc» H 
(lim iZaftd« nachgttragtn) K 9D.6: 1 I'ur nou sec« JehaDK nomez (J. iert 
p. D. apel6f 2 Des l'a Zacbarie mand«, fmur -j HMiMäm: O 26b 
3,4 K 47.8 W 39, 15.6: La vierge n'iert (n'est K) pas en (n'ot 
mie W) dotence 2 Que di««ä n'ait partont aa (piaist p. a W n'a. 
bieo sar tos K) poigsance -— 927 Saiote Marie (La s. vierge K) — 
928 Cumment iert (est LH) ßa (Sire pürdieaT) or (cor Tcai-BK) la me 
di — 029 Ja n'en ge onques nnl (Car Je n'of o. B Qnant je na uis o. D 
Quant o. u'espousai K Je a'oi o. espous L) baron (Ja ne connai ge o. 
boin A) — 930 Neu(vers BML) bomiae (N'a b. n'olAK) ooDTerstOB 
— 931.2 fthlen M, »khen nach 9:16 LMTKW, mit 935.6 Awrftr dtn 
IHitiK^iU-n zu 924} K — 93f U n'est costaiue i^b' (N'e c. <iuc) enfant 
ait AW 40,7 Virgflne c«mmeut eitfanl ara (eofantera B) TLMB 
Comment dist «le cocevray (enfaoterai) K lOl W 39, 19; fot^: 
N« ei qnel mauiere (En q. guise) enfant avi-ay K 102 W 39,20 — 
932 Farne qi a hooie ne vait AW 40, 8 Qni ains (C'onqoes T Com« 
L Qn'a. M) a (vors B) h. n'aloucba (n'aprocba B ue babitai M, Ki 
a h. n'en ai parl6 W39,2l Quant onqnea ne fa viole« K 103; foigt: 
Ne de nol boote conversee K 104 Et tenir veil ma cbastetä W39,22j 
fo^ WMfer 8 (4 oder 12) Pbo-tälen D {'laek 936) K 105—8 W 40. 
9—20: 1 liy aainz anges (Saint Gabrlfel K) li respondi BWK 105 

2 Saint« (Donce H) vierge n'est (u' iert D) pas eiisy DWK 106 

3 Ly sainz espirs en toy venra (Sainz e. en t desceudra) BW 4£^ 
dedenz toy s'escensera (La vwtn dien t'aombrera) DW (5—8 = 
W40, 13—16) 9 Virges et vierge enfanlerns (Vierge et meire enfent 
avras B) WDK 107 10 Et aiosi (anai W, Vierge es et B) vierge 
concevras K 108 WD 11 £t vierge apr^s ei vierge avant DW 
12 Et vierge enffanteras I' (alaiteras) enfant DW (9—12 r^lL 915-6 
«Hwl 916a bBLM) — 903.4 /VAten T, sind urngMleüt mü 935.6 B, 
vorauf gtiten S 75—77, meh foigm K 80—82, (K 75—82 steAm naeh 
930 und vor ü37) — 933 A damedieu me sni donee (vonee A) BLXA 
Qoe a dieu me sul plevio K 78 — 934 Ma (El A) cliaste« U ai 
voee(dOQi)eeA, Mavirgioit^ gu-derai K7d) — 935.6 stehen noA dm 
JPbtMtüm XU 926 DKW 39, 17. 18 ~ 935 Uais la meoiere roel (La 
m. V. bien A) savoir — 936 Cum virge pnet (p. v. T pourra v. K) 
enfant avotr (CommeBt v- puiat remauoir W 39, 18 D) ^ 937—40 
ffhUti W — 937 Sains Gabrians dist (Ly ange« d. D G. d. mont M Et li 
a d. moot K) doQceineiit — 939 Diens fei-a son (Cil qoi je fax A) 



Z>ur Tvxt&htirlMtming d. Rvin. d« it. FuntioJ. 

eoBiURdaineDe — 039 Qui de toi vett (De t. voudra D) fere ss 
■HT« (De ton corps et sa vokutä K) — 940 U lert (est MA) ton 
fix U (si BDL) eit (s'ert T est A) tes pere (Car U en s la i>o««te 
K.) — 941.2 feMen DK, «rtt/»« 9UI.20 T, «iMe» »osA 926 B, <j«M'^ 
ikn 2 iaU4» Ititmtilm meh 9U tym»«/- W 39, 3.4 — 941 Ne perdj-as 
riens c'aies (perdra ri«os na'il ait It) Toa^ — 942 Diex (Bian A) gudura 
u chaasU (Öardee iert ta rii^ioit« W) — 94^ Kle (ü«le B) reepont 
pur (IiH dist a l'angle u >V 41,8) grant dou<;or (La Tiergo dist p. 
g. amuiu- K 1U9) — 945.6 feJJfn UTW — 945 U>t (a K) mb — 
946 Car je Taiiii moU et seL (raime tn. a M le roeil m. et A le v. 
etbK) desir — 947 Eusi m'aviDgue cou (Ainsi soit il commeA) ta 
(Qd'U Mit ainsl cod tu I« K) dis — 949— lUt M^« T, <>tO— MB, 
949— Ö2 tneuen £ 115.6: Seiffnotirs il est veritä pare Je le treuve 
ea saiitte eticriptare — 940 (jui tout a fait (Ciz q. t f. [sei] MA) 
toot Toit tout (et T. et D) ot — 950 Et ciel (Clel D) et terra et 
tMT anclout- (aclot A, Qai mer et t. et c. enclot W 41, IS) — 951.2 
ftkkn H — 951 Qai voit (est AW) dehora et Toit (qi es A qui wt W 
41, 14} dedenz — 952 Qui (Et) fait les plniea (1. p. fet A); fot^/en 
W41, 16. 17 — 953—8 er8€txt durth I> 27a 3—10 W 41,19—42,7 
K 11& 117. 119—26: I Or sacbez bieo lor pot oa (S. que por voir 
^et l'en W Por verit* le Toas pnb K 118) dire 2 Ciz devint sera 
8. d- eil Vi) qui estoit wre DK 1 1 7 W 3 Cil qui ne pooit mort soufrir 
W 41,21 4 Devint huin qa'il ne puet monrW42, 1 5 Dieux devint 
hana nwrtei por nous DK int W C Deriensn'estoitil soffritoux D Si 
n'iert de dob (ci.: Kt ai o'eQ ert paa) beeoiti^o» W Po«r Bous oster 
bors do dolore K 7 D'eiifcr ou tretoaz alion K 121 6 SI toist com 
neos Irepassion K 122 9 Mas dieux p»r nons pechiez (besoinz W) 
le fitDW D. por n. p. si le fist K 10 Et de son sanc noos rachetit 

Qoe (Qai) de la mort mas ratnsist KW 11 De la mort d'eofer 
(de fen) perdnrable DW Je di de la m. p. K 12 Et de la baillie 

risoo K) au deable UWK 15 Qnant l(i)*ange ot parl^ a Marie K 
12? 14 Qui de diea estoit replanie K 128 ~~ 954 Et si otroi i.äe 
croi bien) son commandentent AiH — 057 Fa ele aans plQS (tantost 
H) engroiaste (sempres eusegiiie [enpreg'Dte] AW 41, 7) BMAW — 
958 De la (De cele BMi celestial lignie AW41,» BM — 959.60 
fiUa, DB _ 959 Li saiiiz anges (Tont maintenant K) s'eu est tomez 
IAK129 Atant en e. l'a. t. T — 960 Si TMA Lora K — 
961—74 «feA«> nofh 980 I) — 061 Du Saint angle lairons estar 
TBDKl/il Ci laiSBerons de l'angle e. A Or lairous de la verge e. 

1 — 062 De Jesu-Crist (D'autre chose A) vaurons parier; folgen: 
1 Commeot eii la rirgene se mütt TBHDK 2 Li escriptore le (Si 



72 



E. 8t«ng«l. 



16 



com l'e. H) noas diel TBM Cc noas recomte ly escrit D Par le sftla 
qne Tange dist K 3 Par le deatre orelle i (P. la gre« del chief B) 
entra TBOK 4 (^uant en la virgene s' (Ens en la v. et B) esconsa 
l'BI) Jesu quaot il s'i enonibra K — 963 aatresi (ensement T) — 
964 Quant (Con TU) H solax est eschauf&s (hant lerez A bei et 
der K) — 965 Et (Qne M Con F) il tresperce (irepasse F se Bert 
par K) la verriere — 966 ffhti M La oa etile est la plos (e. p. D On 
ele e. onqnes p. T Qnant o. p. ele e. B) eoüere — 967.8 f«hkn K 

— 967 Si com li Solans vient (Et ü 8. i v. T Et li s. revlent BD) 
et ra — 968 &t (N« M) U verriere mal n'en a (a'en a 
m. M, Qe ja nul maul ne ly fera D) — 969.70 /VA/«i T — 969 Et 
(Que St Quant K) — 970 Et (Qae 31 Com B) — 971 Trcstont aatre- 
si (Tont »nsi et plns) sainement (Toat autresi sans comimpance K) — 
972 Ce sachiis vo9 (S, v. bien T) veraiement (seUrement AM loot 
vraiemeul T blen v. B b. sanz dotance H) — 973 Entra (So mist B) 
Jesus on cors (S'esconsa dex dedens A S'aombra d. on corps K) Marie 

— 974 n'en (nou I> nel K) — 975—982 fehhn K — 975 A ic«st 
(icel T cel MA) terrae (A ice jonr D) que j'ai di(s)t (Jou di T jo vos 
di MA T03 dison I>) — 976 S'nne fame (dame T) n'eüst mari 
(baron D) — 978.9 fehlm H — 978 Ele fn&t prise (Od la prelt 
de B) maintenant — 979 Si fust lu^a (loars B dont T) arse et (oa 
D, N'el gardast ne fust A) lapidee — 980 Tons li avoirs (Trcstous 
li ors T) d'une contr«e (Qaar eille hellst sa loy faoseeD) — 981. S2 
feAtm B — 981 Ne Ten (la B) peaist mio (N'est riena qni la p. A) 
garir — 982 Qa'i ne li (Que ne l'am) esteäat morir BA Qae li ne 
(Qa'il De la) corenist m. TA. 



C/ final atone— lat-M/(//2? dans le parier de 
Bagnöres-de-Bigorre et des environs. 

Pur 

J. J. PifMuey k Bagnäres^e-Bigorre. 






Le» br^TOS Kmarriucs suiranl«« ont ponr principHl objet') n final 
ttooe*), proreDMii äc-ülum. 

Daiui le parier de Bagutres-de-Bigorrc ut äee «nvirous, h o'est pae 
U Male voyollo fiDalo alon«. Oatre les Toyellee finales atones a et 
0, qni corre*pondeiit A To final alnne da latin, prov.-«, fr.-e mnet, et 
qui >opt Ica plns Dombreuees, jl poesMe aassi; 

1. /final atooe; ainsj: ^(ri := Hliniu, lle; fr. md, lis, tki ^ Wtiiuu, 
T(oe; dmi = liömiaem, äcötiVdoifm|F=bömo;ifmi= *Timii]em,£^rmi:= 
'Tenoinem, etc. 

8. E final atone: a) dana lea mfinitifs issae de. — cre: »iyf = 
«, er^p = eitdere, nistpf = riimpere, etc. C'cst meme, areo 
ilqaes participes pass^ r. g. pr4s = pri^'(ii)eiiii), /•is= rlsum, dit = 
dlctntn, la seule diffcrcnco qai a pleiuenient sarr^cn, dans ce parier, 
eotre U ooDJagaison dee Verbee issaa de -i-rt et celle dos rerbes reoant 
4e -ire, ob -f final est toniqpe ; bai^ = valere, okv = [h)abere. A ton« 
k* anlrei) modes et temps, les coiijog-aisons -fre et -ere ont conip[6tentent 
ftnontil anssi voit-on avee regret des rerueB de parier» modernee 
gmona o^ligcr de noivr, dann teure textes, cette dilTiäreace qne oi&ni- 
l«ile eooore tr&a vivante 1« langne parl^e. 

b) dans les cmpmntd faJts directcßicßt an fr. et il correspond alora 
i t inaet final: tinc/f, oucle; tritle, trinte; abüglf, arcugle. 
final atooa n'exiate pas dans ce parier. 

1} Anaal -amimm, •fotlum, -iculum, -oeulnm, -uculum tte^ aont.lla toat A 
Ul kort de Miue. 

I) Cet M = 01, r. g. dau Ic IV. ckou, conimc lOB, .Riais non comnie inten- 
■iti B ett ni cffet trti affaibli «t prosquo annlogue, comme forc«, it e muet final 
ki 00 platAt i a final atone proT. 



74 



3. J. Pipuuey 



Le seatimenl Ho In sig'nifiefttion de -u final alone = -Stiiin a <I0 
BC pcrdr« tn'a aiick-iinumcDt'); cn fff«t on a tru devoir njouler k pla- 
sieura de oe* mote, d^JA dimlDatifs par lenr origine, on autre diminutif 
en -V, loniqne colui ri et ^^ tat. -önoni. L'uddition de ce ßuf6xe ost 
UDO prcuvo de |)luii de resistenre de n utone = uloin ; eiir eile fait repii- 
riiitre / qni, final, ituit tombä. AinM pdrcälum ava'il donn^ ]>^bn(l). 
of, ital. pdrvolo, ficvcna vitc pdrbu, qniexiste encore etd^oigncuD tool 
pctit enfuiit mort, de l'uu on l'aulre sese- V.a quelques villages in£-uie, 
11 y • en pour cc mot restiiction de seos, et il ne s'y u)>plique gnl-ro 
pIns qn' aux petit» cnruiiUmorto buus baiitüme. Or, & oütu de eu mot 
pörbu, d'nsage conmiun, on tronve un parbnlü »vec u fluni aroentuä ^ 
*parvnl6Deni. M Dtjcanne, ä qoi je dois plusietirs anlres indications 
prt^'cietii^es, ni'a i>igiial4^ un dix. de 15(ß^) rt-glont l'eiiterreuient des 
adnltcB et dos ))OtilH enruitts, ob ce mot so ironro. Apri'-ü le« diTcn 
articies, qni ooDcerncitt rcnterremeat de» gnmdeii portönncH, on Itt le tJtre 
sulvant: loa estalulz deus parbolos. 

A rötd de parbulA = * parf-uktucm. il Tant iiignalcr hädu = *f&tülain 
lutio, {^üme, -et ^ai^H/t! ^ 'fatulönem, petit Inlin; 

pdpH = *pippfilnin, inseeto. et qnoli^aofoi« fuot&mo. —A^rxy^ütip&po 
=-"l)4ppain, coltopti'-re, priucipalcnionl liuanetuu, 6i p<tpuiA=^*\m^iV^' 
tdnem, coeciaell«. 

-U = -uluni permet de dSoonTrir: 

1. I'origine de aomt 

m) d'arbres, tel« qne krfxH*) = •frÄxßlnra ponr •fraxi(nlulniii, 
fr6ne;«f«n(,cheac=*ci«sulum,i)roh»bleuicutd6rorniatioüdc*(ra«i(n>nItnn 
on * c&esD&lain. On reacontre ansei eea mots comme noins propre» de 
famillo: Oissou, frickou (Frexo, dana lea anciena niHe.). Dueiisst, Du- 



1) H. loPr. A. JcauTOy. attUaaut dei reoaolKtieaienla fonnl« pu H. J. Ddcamhi, 
avalt dijH »ignaM -u atoiie — üUtm pour le giacon <1« Nugaro (G«n), daoa 
aoe not« addit<oim«lle k aaa dindc niv Im D^rivAs de tVlincBi en pTOvencal 
et eo frui^ali. (V. Annnlea du Midi VII, 1895, p. \S'J.) J'tgiiuraiH coniylA' 
tomenl c«tl0 oute au tnonicnt oü cet »rcicio a it<i ^crit ; j*ai plniair n y rcnvof ct 
ka Iccleim. I'oiir nt; pna nbaser do Thnspitallr^ den Rom. ForRch. jo n'ni til 
(lonn^ In Ifit« compUMo, neset loogn«?, df» rnnta on -« «ton« dnn» 1<^ iHnIccte 
bRKH^nia, oi disciitä qn«lquM mota Hont l'origdna -ilum eet doulease: v. g. 
bühu, raupe, plua frAqneauneot buhl) =: 'bafftnom, Iiea loeuliuaH obauuraa tellea 
qne gnirgu-gDilrgu, fllnaM-füaou «tc. qu'on crvlralt de aiuplae anoiaato- 
pAea, «araleot tu^ritä de cnurt«a obaurvationx. l'Hut-ötre y ruvioadr^ je «n 
•atayant anwi de pr6uia«r la i|D«ati»n de date peiu la ctiut« de l äuni, iijk 
Indiqu^e dana la uota aabHtantielln de M. lo Pr. A. Jeanroy. 

äj Aiohives uunicipatttii ile UagB&tM-de-filgDtto, ancfcu foada, ItaiiBa dix- 
•optiAne, Nr. 4a 

S) X =: ch dana la prooooolailon. 



A V fisal alone = laL-tl'iiM Anna \« parln du BnK.-dc-BJir. et de« env. 75 

frMou; enfia, conoorreumtnt arec ijr^=: ^bor, arbre, dr6u = *&t- 
balon. 

b) OB (l'auimaux : am, &ii« = •Ssfilam, [iODr*n8i(ü)oIum; b^rru, 
verrat = *T»irriiloin; m(iiu, nierle = •merölum; örühn, aiulei = 'brH- 
nilitin; ffdlhu, petit C0({ = 'gällälum; ffuitu, petit canard, dimiautif de 
ffuü, canard. 

2. la rai&oD de la dirergence de mote ne dilT^rant ijae par In place 
de l'accont, romme: »i<fr/H ^ u&rcäluin, mar(esD> JL cötä de mar£ii:= 
'nurcöoem, d'oti, pciit-^tre, le nom de fatuille Marcoat, Harcaät 
= *inarco(n)Atiiin, qni signifiemit: forgeron. 

l^rtu, taillcnr = 's&rtülum, et h c6t^: sarlä = eartdrcm, et 
f«fsfr(K! 'aüslor, ponr sArtor pnr diesiiDilalJon coDMnantiqne; iiJriN, 
barbeaa = "barbfllain, et en Diemo lemps 6arM = 'barbönem. 

Dana iiuelqnes niota, iL cutö du dC*rii'£ par -ülum, on truare Ifl 
eorrespondunt par -ÜJum: m4ntu, uauteuD = müiilülutM el manijt = mon- 
Wlum. 

Eofio, parfota, -ii = ülum bo pr^^eule uon comme BOfSse de d£ri- 
calion, maiH cotntno parlie iat^^rante du thtrine notninal; le Iraitcment 
Kubi e»t le u£me, v. g. ; piliu, pouplicr ^^ "pipülutn, pour populum ; bigH, 
Mute = *higiiluM ; ce dernier niot a ud d^-rivä. qui met hora de donte 
l'origiDC u = u/wm; c'cBt blt/utd, naalaio =; •bigulare. 

CoDuue coDclusioD ä cea bii-veit remurqnes sur le traitement de 
■nturn > u fiiuil alone bigourdan, dous üi^rialerons le trailenient aoalogae 
soIh dans cedialecte parquelqueuniols latinstcrmin^a en ülem et -ölum f 
ainsi: c^u, coobuI ^^ci^taisulem; apislu, tipölre =apöelolum, II fant 
probablemeut y joindre aosei sdpu, crapnnd, = 'eäppälum; ifiu, hiiblQ 
**(b&lQin et pdmpu, angäliqne sanvage = 'pampüluui. 




Celle pit'Ce c^tibre ou ptutüt le reft-aia des trois Btrophee <ioi la 
GompoeeDt a donn6 liea k de Dombrenx et iuiircsüanU Iravaas. 

Derni^rcuicot, M. J, An^lsde') tiodI de signiiler el d'nppr^ior 
lea recbercbes de M. M. K. Oorra*) et P. Maroliot*). I^b ölogos 
rl lea i^senrea de M. Aoglitde mo )mr»iB8<'iit pleiuetnent JaetiHö«. 

Gräce ü l'obligeimte du M. E. Gorru, j'iii pa avoir k mu 
diqwsitioa bod truvail ei cotnplet et Bi p^oälraiit. Toat cn n'adoptant 
p&B Bor certiitns poiote tie« coiicIuHiona, je Ini emprunlerai ijaelques 
alatioiiB et <)a«l<ineB urgumouta. 

IVapr^ Ic faC'Bimiie*), ces deux vers se pn^ntent MUBlcsfurmOH 
HtrantcB: 

1. Laibs pu DDifc' mtir aln aal 
Poyp.ii abi|(il mir&clar (eoebraa 

Ü. Liillia par tamA mar atra *oI: fujpHa nbiKil miriidxr tecobtaii 
3. t^lb« pnrt iia)& mn atra mI: Pojpna nbifll 

L'alba par. ~- Contrafrement i N. Hnnaci*), mniB d'accord aveo 
M.M.P. Meyer et G. Paris*), M. Gorra voit daiis ce dibut la formule 
tuen eonnuc L'alba par, Taube &pi>aralt. Cc poiut ue tne nemble plua 
ptnoir €tre coDtc8t& 



1) Jilmaberkbt de Vollm«ller, Bd VI, H 250. 

3) ].'an>abillDSued«lc«<licoVnt. I4.V2, UlKcllanoa . . . Ascoüp. 489—531. 

3) La plut iinci«an« aubo dmia Studj At VW. roin. VIII, 371 — 2. 

i) Hanaci, Facsiinili di autit-hi niauMcritti, p. 61. 

^) EtndiconH d«n"Äccadeniia del Llncrf 1893, p. 476—487. 

6j P. Ueyer. Bonania, XVX, e06| G. Paria,- ib. XXXII, 697. 



78 



Di. Uejomiiic 



Dnns U Boite de ce d^but, deax motR dftivent Stn forc^meot 
»dmis, mar et xo/, la mer et le ^oleil. Sol termiue )e v«r«*). 

Ätr« e«t eeloD moi uiic faute de copiittc. 

alra = e4ra i= e teira. — Dans Ics uulws, !a mcr aecompagne 
parfoia la teire*). Que (leut faire le soleil apparnissant sar U mer 
et U terre, bjoou les äclairer? 

Comme le veut M. Miirctiol, »ol eat lo eujcl d'un verbe repr^-seot^ 
daos Ic toxlc par umd ou par iumet, k oioins qa'il u'y uit encore nne 
errear du copiste, ce qoi n'a neu d'Jmpossiblo. Voyons d'ubord umH 
et Iumet. 

üm«t mar e itrra tot. Le solell rend bnmido la wer et 1« terrc 

— lo Boleil fait ttppsraitto la roüiäu du laatiu nur lu mcr et )u terra. 

— Peo probable. 

Turnet mar e lerre aol. — Ce «eruit le parfait du vcrbe Utma, qne 
l'on tronve eocore dniiB le Sad-OueBt da dotnuine provenc»! uvec le 
8CD0 de «Mif«r, donucr dcU t€tc*). (Diot. de Snuvagcs, Mistral, Lcspy.) 

Le vers tterait: 
Lalba pnr tumct mar e terra toi, 
L'üutiä Kppnrait, to eoletl h (nppi la mer «t la Mrre (do sea mjrona). 

M. Gorra rejetto umel et Inttut et propose lntic H mar, g'appuyitQl 
Bur Talba de B. de la Siila'), M. Anglado Tnit rctnsrqiier avc«; rai«OD 
^qne W, art. masculiu ct»iar, Diasc.äontplnlüt rares*. Cette corre<^tioD 
mc puratt diffiuilemcDt acueptablc, aiusi qne le passago de t'oy da 
BeooDd rers dans le premicr. 

Comnic le veut M. Gorra, le ( anrait t'tti primilivcmcnt na l. Oo 
aarail alofB /um«r, on lumnet „atolair^". I^e aoleil a ^clairä la mer et 
I« lerre. — 

Je n'at pas tiouv£ de verbe luma dune lee UjL-tionnatres. Ed tout 
cas, seit turnet, aoit Unatt, douucruieDt dvs eeus bicD Toiaina. 

2*"« Vera. 

ft)y pata hiyU% — H. Gorra a cu le prctnicr Ic mi^rite 
ditermiDer le mm de jmm bi^iU Avaot de oonuuitre son travail, j'älaia 



1) er. A. Kioie. AnlhiOli>gin latJn«. Lc-Ipsig 1858—1870, to). II. p. 66 
«t »%, n*fi8l. Extullt OceaDo nuieuH ignifuriim koI. 

2) UieM ). e. n« &S&: ßioritur riiutibu« perl'uiid<'iix iune nitont« 

Et nufiit ot tevra« stellifeniuiqu« ixiluai. 

3) CalifO Iftmn MlaiUtur — l>«i«iia«n Holis splculo. (j£iMDa c«ell glariaT 
foiia leila ad Inudo«) eiii« suul [ur U. Uorra. 

4} BartHL'h, Leaobuob, p. 10t. 
&) Dict. Ilooarat, s. t. vigil. 



Stur l'Aub« bllingm da Ha. Vaticiu Utg. URS 



79 



»rrivi BeDeiblement aa ro<:inc r^altat. M. Oorra rnpproehc »rec 
mifloo bigil do speculalor et do j»r«o de In 1*~ e( du lu 2*™8tropheg: 
— Ik r^gaite" on le ^tereno-' pn&ie. Saus plns inridter, j« renvoie au 
efaspitre ünm leqitel M. Gorra Studie ccs dotix tnoU. 

Miraclir tenehras. Lc sc-ns est övidemnienl Irauitparenl, „Cedunl 
ienthra lumini,' toan eoinment I'expHquer,' M. Goim proposc; Mir» 
riar Pnsl (en«bnui. Celt« rorreotio» parutt riii(|ii{t> b. M. Ati^lude. 

Je propoftcrai ponr miraciar tenebras = viran dar tetubratt, — dar 
|iri8 adTOrbialcmeDt, „let t^a^brct« toament," se cbaogeot en clartä. 
J« propoee som lonles räserves le teste Biiiranl: 

Lalba par Inmet mitr o terra si>l 
Pbf pai« blfril, vlran clsr toaebrafl. 

„L'aiibe pantlt, le soleil b-appo (de eea ravoos) la mer et ta terrft; 
pnla passe la .gaitc"; \t» län^brca so chang«nt en clartö ou la clartö 
saceide anx tän^bres." 

Dana co texte rowaji, on ne troure qu'ua eoul arttclc, pcat-ctre 
Introdnil poitt^rieureDicut; sur Ics quutrepropositions, troi» roislorcrbo 
pr4e6de lc bujl-I. Od chI dono cd pr^pcnoe do toarnorca latioes et 
entaina nwU »ol, bit/U, out conKcrvä la forme primitive. Je n'ai 
IrovTi v/yiV qae diins le Dict. de Uüuorat. La trame de ce« deax Ter» 
est certainomcnt lallne*). 

M. Jeanroy') a reproduit la piice entiire et l'a fait snivre de 

«iitfid^ratioflii fort intiJressaiite« auxquellcs je reavoie. Elle sc eompoeo 

de trui)- stropbeii comprcnant cbacnnc trois vcn latins et notrc rcfraiii. 

U. I'abb^ Päpoaey me dit qae ces vers lalins soot dos tritnctrcs 

trochalqnes cmluIectiqneB. Cbncan renferme on/.e ByllabeB. Aataitt qae 

fta pQis JDger, cette potisie lutiiie u un m^rilc r^el; les exprcssiong 

fWJiw. Aurora, la foiii rcmonter k nnc ßpoqne rclativement ßiieicQne. 

U. Jcanroy*} dit que cette piice „n'««! pcut-l;trc qn'une alläguric 

pitoee." Cette hypotb^ae reodralt compte de la fortnutioa du rofrain 

Ol de* räpoiis diiiis lu Hoitc dcH Icmp!?. Leti clercs chuittiiient le« vers 

luiiw et ]ea fidilvs, api^s cns, rcprennk-ut le rcfrulu qui, priuiÜiveiiieiit 

Utin. «crait dovcnn |>ca k pen ininlelligiblo et uurait iDeeiisiblemeut 

nrelD nnc forme Tulguire oii romane, Boit par lc fait des fidelc», Noit 

iw tfiloi des elercs. L«s mots lutina qai u'ont poiut paesä daus lo 



• 1) Pappnadi pur nnc citation de M. Gnrr.i i|uo M Bajns nvait 6niiji cette 
1^ Inni^BipB arant mol dans un tinvatl, que Je u'aj pu uunaulter (Stadj d« 
SL ww. u, 67-B9). 

3) OriKiDM do la pönale lyriqiic eo Fragco, p. TS. 

3) Loc. cil^ p. 73. 



so 



Dr. D«Jm&iic 



romnn atiraient iti iWminiB. Aiosi B'expliqacraieot dans co («xto Im 
"deax motH UUdb porBistanl«, l'abaenc« de l'urticlc et les iDTcniona no 
peti forlea. Les vers ot le refraiti devaient se cbaotcr ear le mSme 
iiir. Si Ic pKinicr verii rooiau u'uvait <iDe 10 ej-llnboa, pour nipoudre 
IUI douii^tuo <]ui u 11 fivUubos, muJs lu dcrnitirc föioinine, lu mot tot 
aoruit du aroir denx nolos. Od peat subsI eupposer e deva&t mar. 

Fitrlaot de C68 donniee, peut-oa n-tabltr leii deux vers primitifB? 
C« Mrait biuu li-uiiiratre. Esou^üiis (outefojs: 

Alba paret, luc«t muri et terte loL 
ou b{«B . . . ., f«rit mare et tcrraui aoL 
Delnde tmusil Tigil, clarent toncbrx. 

L'aocuMlif runiaD ttnehias auruit lout UAtarelleueut rcmplacö le 
noininntif latio tmel>r<e ot Dtinde ^ l'oj/. 



82 



A. Jctnroy 



Ce (]ai rcstnit dn texte a parn n^-unmoins aseer. ex)>lioitepoiirqne 
Ton orfit poBsiblo de dat«r la pi6ce: Kaynouard, adoptHUt l'opiuioQ de 
Hillot'), dOolare qne I'aotcor „y däplorc le» malhctu-H de la cruisado 
oii p^rit St. LoQJB", Tooa los Bavants qui ont on k mentionner cette 
pii-xe fl'dtaicut, juii<iu'ü ces dernJers tempe, ruUi^B nuanimemeot & celte 
opinion'). Je vieuH d'apprcndre, (lar uoe uote de In ri-cente disoertation 
de M. K. Lew6Dt ear len cbansonB de croisade prOTon^alcB*), qa'cllc 
«vait 6l6 oombattne, il y a ooe qnioiaino d'anoäea, par M. Schindler 
dana nn travail que je u'avuie jamaia riatsi A cousulter. Selon H. 
Schindler, tc sirrcntia d'Anstorc doit ötre rapport''', uon ä U eroisade 
de 1270, maie ä c«llc de 12(Ä>. Ccat aaesi & et- renultat que m'avait 
eondnit an noQvel exauea de la pi6ce. 

Ell revoyimt aveo soio le inaiinscrit, j'ai conelntiJ qu'il restait de 
la atrophe V unc partie appr^ciablc, et 11 m'a eemblii possible de reoliluer, 
presqDO ä coup sfir, Ics parliea manquanteH de cettc Strophe et de U 
premiire*). Od Terra que cette reatitutioii appuie pleioeDieot Topiuioo 
de M, Schindler. 

Voloi d'akord le texte de la pi6ce, que je ferai Huivre, k l'uaage des 
noo-proveovaliBtes, d'uoe traductioo litt^ralc. 

I. [All] DIeuBl per qu'aa fa[cli]n tan gran ma[IeE]ii 
D« nostro rey franfcjcs laic o cortCR 
Qlunn] iu «ufert qn'&lul [a]Dt' tjn prcsa? 
4 Qu'elb [ponhiLva cum] serrlr tc pogacs, 

1) BIstoirc lltttnilre de« TroRbadonr», II, 430. 

S) DiCE (Lnben imd Werke, 2« 6d, p. 4S4) roproduit ü peii pr6i lo« tnnnea 
Bteu <Ie Knynouiud. — .Cent k ruceaiiion de la mort de 9t. Ia\üU et dca 
ulainltäs qui Tcnalent d'nccRbl» lea cliräLiens de la I'nleatiue. au luoiuent uA 
le poöte cotnposnit vm sirvente". dtt Kmerio-Davld (Hfstoiro lltt^rtilre XIX, 
G05), dam one phrai« doat je laisee i d*aatreB le aoln d« dübrouillt-r In con* 
aiructjou. Kmuriu-Uuvid. qui a^ipetle le po6te „AuBture', oitu et truiluit le* 
Vera 1—2, 9—16, 19—80, 82—23, 41— 4S. Ia faule de lettare clergia pour 
clercia, qn'il n empruct^e ä Rnjrananrd, montro claiiemcntqn'il n'u pns recoorn 
an manuaorlt. — Of. racore P. Heyer (Bibliothfeqiie de l'Ecolo dM Charte«, 
1869, p. 280), Chabaneau (Btograpbiea dea Trmibadoura, p. IST), AngUde 
(Le Troub.iilour Oulrant Riquier, ji. Gl, n. l«t ]i4, n. 6), 

3) Da* altpreveuiaÜRcho Kreuilicd (Koro. KoMch. XXI). P- ', a- I- 

4) Du Duui mfime du poSte il n'cat reatt ä In rubriqiie que le« quntre 
dorniircB lottios (rlac); mala ca nom ae lit eii eutiet daua le» deui titülea qui 
ouvrent l<i Tolume (fol. XV et XX) aons In fcrme Äuttorc daorlhac 

1 Le Vera eet eemplet, «oua cett« forme mdne, ü la table par 
noma d'anteura (fol. XV, v«). — S Feut-«tre faut*!! ootriger fraacca 
en fraac e. _ 12 L'i finale de eiupres a titt eaup6e. — 21 seruagan. — 
SS auacatx. — 3'J foiam turcx. 



Le Iruubadoot Auslorc d'Aurill«« at mr aWenMs aur U aepti6me Crolud« 83 

Qti«-I cor B'l a«b«r bi metia 
E(i W awvir la saog o I dl«, 
E cum pognee far e dir ton plaxsr: 
8 Hiü guliaido l'oo u fag eadiaur. 

n. All b«lla gen» arlncns o «orteia, 

Qnn o)tia mar piuii(:ti tarn bei «rnes, 
Hay nu'u« veyrcoi tonuiT hbi, do qiie'u p«a&, 
13 Don per lo mon s'ea es grans dola empro[e). 
Halitieb« >1* Äleiandrla, 
£ niftl dieh& tola dorcia, 
B nuldl; Türe, quciia nn fnch romaticr: 
Ifi IUI o fetx IHeua qiur tor en det iKider. 

UL CreetJauUt vt<j de) tot » mal m«M, 

Tun gran pcrda oo cDf^ (lu'&ncmala fezcs, 
Per qn'iMi raxo« qu' hom bucymnii OioD dciorcis, 
SO E qu'BKorem Uafoiuot lai od «■, 
Terva|;:aD e as companbla, 
Piu Diens Tol e «rdcU Hula 
Qdc not »latn veneut ■ noo dovor. 
21 E'li aeacreECnti Tal bonrati rcmancr. 

IV. L'ompernir«* Tolcr'Kipi» la croU pmrM, 
E qii'a aon filh l'emperi« rnmaioi, 
B qiwa tuigiiM ab luy la kcd« frnnecxa 
S8 CuntTk fal* cIctck on cny renhn Nu l'tis, 
(JD'an man t'rutx e Caraldiia 
E iDorta tota coTteifa, 
E prrso ' • pauc qiil a »on d^splaier, 
3S S<d qn'ilti puuHco «ojornar e jazitr. 

V. All Talene tey», {»'aviaa la] larguexs 
fi'AUi(aildjB, quo tot] lo mon conqaca, 
[Vcngariiu] U gT.in aiitn qu' [m prussj 
3G Ai! metDJbru t« de Karte, (del uianjaea 
OnlUeiu], de Olrart cum v[encia. 
Ai! francB ray«,] 8*0 bct Bovenla, 
(Lwi fo]inn Türe fello [fln ton podrr, 
40 Quar] bon aocun fai DIeua it ferni volcr. 

VL Sanb l'elre tenc la drevba vIa, 

Haa I'apoBtolls ta*lh deevla 
D« faU clcrgiica qiie ten ra aoiu pod«r. 
Qu« per deniera fnu mai>b[a lo mal vulei]. 



TradactioD. 

Ab! IMmi, pottnno] m tu fntt ce grarid mittli««r au aaJAt de notr* roi 
Urge «t eonrtoi«, qaa»d tu aa permia qn'il aonfTilt tdle honlo', lui ()oi 

6* 



84 



A. Jeanroy 



■'cfTotgait de te «ervir de tnute n puiiaaDoe et mettait cceor »t savoir k tc 
aervir oalc et jou, qnl ae peioait nakiDeiiicnt k i\n fit i fair« ehoae qni te 
plQt? HaDvilao lAcomiioDBo Inl en ha (u octroy^o. 

II. Ahl bollo trtiiipe graciense et courtoiRr, qni puxitM ta mur en ll b«! 
^uipcmont, nun« uo vdub verrone doae jamnin revenir es ce pajal J'en ai gi'&nd 
obsgriu et le dcull «'en ust rCpandu par le monde. Haiidite soll Alexandri«. 
nundlt le clergi!', nsudita lesTiirca quiont faltächoucrTOtroctitrcpriac*): grnnd 
ort fiur Dien do lev en donocr le pouvoir. 

III. J* ToJs (lirdtient^ niiac k roal; jo n* croia pu que noua nyo» jnniaia 
«piouvA teil« perle. Et o'«»t blen ralaon qn'ou oease de ciolre en Dfen et qae 
Dooa adortDti« Mahoniet U oA II oet, Tervagani et aa compagnl^, piilaqne Dien 
et aalnte Marie Teiilenl tjuD Doua aoyons valucua contfo tout droit et qiM Ica 
m6cr(unta rcmporlent tout l'honacur. 

IV. Jo voiulrai« iiite rempurfitir oflt pri« In rTOix et quo reuplre realit i 
SUD flla, et qae so ttnt av«a lul la uiLtluu frao^aiac voutre les ulerce perfides on 
qn! Tvgnt^ Non-Poi, qui ont ta^ Prix et C'lievalerle, infr touie coiiTtoinIe, et 
a'inqiiittcnt peo du matnito dC8nutr«s, ponrvu qu'cuX'iD6iiies pnisnent ac repOMcr 
da IIS lea dtike*. 

V. All! Tiiillant roi, al tu avni« la largesse d'Alosnndre qui conqull I« 
luondo entier. tu veogernla la Kinndo bonto qtie lu nit BüuCFerte. Ali! qu'il to 
ROiivienno do Cliarlos et dn .Mnrquid'), Ao Olrarl et de ses victoirea. Nnbln roi, 
•'ii t'cnaouvonnil, biantAt Iva Tarca fölona aeralent cii ton pouvoir, carDicu fnit 
ü feruie ronloir bon •ecoura^, 

VI- Saint Ilert« linl la vote d rotte, mala lo pnpe d^vic, liii et Joe cicrcs 
peißdea qo'll lleut vu aon ponroir et qiii pour nrijont fout vonluii' le mal k 
be.tiionup de fcens. 

Je ferui rennarqner d'abord qne, a'il s'agiBsait de k croisndfi de 
1270, la menlioD d'Alexandrie (v. l.H) eoruit bica siu^uliäre. Elle est 
tont« nntiirelle, au contraire, sll est ioi qnestion de rosp^dition do 
1249—50; iion point qne Ics croiH^B aicnl 6]>rouv^ qiiolquo Ächee & 
Älcxandric ■), mais il est Daliirel qne cette villo ei coitmie repr^eente 
iä rEg^ypte tout entliire. Mais c'est eartont lu atrophe IV qni m« 



1) Le mot ,aBta eet, k peu pth» aaanrä par le v. S6. H. Lewent (»p. 
CiL pL T, n. L) prupose niuai anta. 

5) Od .qui vooa ont fait rcater Ib-baa'. 

3) C. k-i. GnillanDM au Court-Nez. Cea trnla ftllnsionB 2 dea h^ros Apiquea 
aoni i ajontCT i ecllca qno M. Blrcb-lllraclifold a Dieatlonnics dniia an livre 
bleu GoiiBU. 

4} Df aqnclquenaTTetfrAaag^rer ä Loula IX captif cc moyen de rfpnrcT 
aoa diaaMnii. Ileiitdininlc de trourer an exomple plus lopiqne de la tyraiini« 
da lleii Gomiaun dans la littfmturc proven^ale. 

6) L« roi avalt aongi d'abord i attaqnor Alcxundrie, mnia il se rangea 4 
ravia du Ootnt« de Poitiera, qne, .pour tuer lo Heri>ent il fallnit lui 6craaer la 
tflt«' et 11 maruha aar Ic Caire (Jolnvllle, 6d. de WalUy, $ Itüt]. 



5 Le tronbfldonr Aurtorc d'ABrUlac ettoa ■iirenli!« aar ta septläin« CVoUtde 85 

^mnU probanle: eo 1270 y «vait-il röellcincut üd emperpur? Richart 
■b CornooBiUee et Alfonse de Casliile k« disputuieHt, aoecz mollcment 
du rc«te, lea pr^rogalives imperiale«, eattüfaits, eemblc-t-il, d'nn titre 
pueoMDt platODiqiie. Ni l'aa ui l'aiitre o'eul la inoiiidte vGllöitöd'aller 
TOOger Loais IX, et duI dans la ohrälienUi n'y complu'). En 1260 so 
ooBtnlra loutcs les parolea du poMo s'cxpliqnent ä merreitle*). 
Fr6d*ric 11 ii'avait-il paa, depo!« eon csp(*ditioß de 1228—9, nmfnte« 
(bis pTODiiB de retooroer «d Terro-Sainte et maintcfl fois AifKr& racwm- 
plhaemeot de sob rcen?*) !l efl( H6 tont niitarel, en ce ca«, qu'il laisitSt 
kpooroirä BOB fib Conrad, qui, n*en 1228, aTaitalorBl'ägcd'homnw*). 
Notre poite, aDiuiLs comme la plupart de w» conßri^rca, d'oo feiroot 
eeprit gtbelin, soubaitc un pea nalvemcot la conclusioo d'one allianoe 
rroDCO-alleniaDdo cootre l'Eglise. Cette allianoe ätait, du vivant de 
SL Louie, ißfimmeDl pen probable; mais oe vers est carienx cit ee 
qn'il QOOB montre que lu politique du saint roi n'obtennit p&s, snrtoBt 
an midi ean« doutc, lout«a les approbations. Quant & la colüre da 
po*te contre Ica cleip», eile a le tort de B'exprimer en tcnnes trop 
rag:ne«, h^rit^B pent-^tre des troubadonra du temps de la Croiaado*), 
inais cllc e'expliqno purfnitemont. Le papc n'avait-il pas ft, ploBienra 
rcpriseB, esBayä d'artncr la cbrötieDlä, la Fraoce Burlont, cootre l'empe- 
nwr*), de d^tourner contre lui les rorces impoHanlcs quo Louis IX, ptns 
d^Toaä k la caui%c clirätienno que lo papo lui-mfnio, avait prt^pai^es 
oODtre le eondan d'Egypte?^) De semblnbles ioveotiveB contre les 
ctercB releutis^iiieut alois dans toute l'AIIemagae') et dao^ lea villeB 
gibelincs d'Italic, et uotrc troubadoot nVtait paB le premier saas 

I) üae «x|>«dllion aiiglajaa partit bleu poor U Tene-Suate ea 1710, maia 
eit« £Uit coadirito par Edooard, fils du Uoiiri III, non par Bidiart (toj. Rcob- 
liebt, tieaeliielit« dee KOnigreklia Jerusalem, p. 957). 

U) Je rappelle que U dAl'aite de HauBoorah est du G avril et quo FridtTJo 
M Bosrnt qae le 13 iiovembT<\ Notro slrvoatA« «o tronvo ainsi tib« cxftctemunt 
<btt. 

5) Zeller, niatoire d'AllemitKiie, V. 386, 38^, 38», 39(>. 

i) Ob pouralt enlodre qu' Iniiocent IV n« profit&t äa l'obBtiiicc de FrA- 
Mo povr depotsMet le Jeua« Conrad; lo po^to an v. SG espiinie ia syinpatliie 
9*0* U dyaaati« des Bohenatanfen. 

6) QoalqiMM vcn d« ItornuC SioAtt (lUyiiouatd. IV, l^'i] rappcllent d'uno 
h^ia frappaata ceu d'Atwtorc d'Aurillac-. Aqutlhs an l'aoniiama ~Ela gran 
inoMiiM . . ( Htm avltJU tiibtj/UUi, — Sofrtti grm moIaiMitM — JS vittu 

t^ ZeHv. HJatolt« d'Alkmagao, V, 406. 

7) Ibld^ V, «5. 

») iwd^ V, *ia 



86 



A. jHnror 



6 



donlo qni otit opposc & Suint Pierre ms iiiäi^ne« bqi-vc^muts. plos avidcs 
de riobenscs que ooiicioiix da bion dw ämCB'). 

Je ne »e»x pne insinttr ruf la »tnipbe V, puiBqn'une partto en e»i 
b.vpotk^tiqne. Mais on remarqnera que c« (|ai reHte dn vcrs it8 nc 
pent s'appliquer qn'A uo pcreoniia^c Tirunt, et que le vers 40 fait aDsai 
trts nettemcnt allimioD & la possibilitä d'onc revanctie. 

II me regte k dire quelques moU de l'autour de cel iloquent 
Birveotte. Emeric- David m borne k dv^olarer que „Bon bisloire eat 
complC'lemeut inootitine". M. Cliubuoenn propose dubitalivenient de 
ridcnliöiT avcc od AiiMtorc d'Orimc (UiSrauIt), qui fut cousul de Moot- 
pcltier ou 1252. Muih il fundrait supposor que la forme Aorlhac dun» 
te tnauaacrit est fantive, eopposition inntilo, car cctte fonne d^^igne 
OODBtamment k oette äpoqne la villo d'Aurillao*). Nons connaJASona 
prtoi84iuie»t une faioille ^d'Aorlkau" ou „d'Orlliac", od, k p»rtir de la 
Ga da Xn* «dele, le pr^nom de notro troubadour fnt h(T6dita>re dane 
la brauche aiu^. Ce pri^nom fut porl6 an coont dn Xni* giOcIo par 
troJs persoDiiBge« »ar lesquels nous avoiie quelqoea rcDHeignomcnts. Le 
prenier oons est eouun par uoe eeutence arbitrale prouoncöepar l'abbä 
de Muura, cDlre l'ubbuyc d'Aurilluc it Hobilmi cirum Astorgium de 
Aureliaeo*). Üqt loi et ees descxendauts od tronvern quelques indications, 
qoe je me borne ikräeuDier, duD» deux bisloncDs locanx, H.de Barran 
et Deribier du Cbatelot*). Cet AuBtorc (que Ic premier de ce» 
deox bigtorieus nomine Äualorc V et le second Äuetorc IV) fit oa 1236 
bommu^ de TeiitcrcH an cumte de Toulouse, il eut, entre antres en- 
fants, donx Gls, Anstorc (VI ßelon de Barran, V nelon Deribier) et 
Dorasd. L'aloi Aoofinna en 1258 lee donatioos faites k l'ubbaye de 



1) II acmble que {'alt ttt un mot d'ordr« dnu le «iuii]> Kilielin de rapmchor 
as «tfirgä te» r!ch«w<a, m vie llis«ieu«i> et moiidatiiei(vovetlepMSfigei)'une Icltro 
d* Pivtn dn Vigncs «llAdaas Zollcr, op. cJU VI, 3S3). Od leltouvt oes i»6ni«i 
reprocliM d&na le ■in-«ni£* d« Caluga Puuan (ISGü) pnbl. Annat«« du Hldt, 
XV, 117. 

9) Voyn Ic texte de l'ncte titb pln* loih. Jt> praw, coume M. Thomas 
(Aanalea du Midi, VII, 437, a. "i) qu'll vaut uit»uT conpar d'Äorthae qat da 
OrlAoc, ao dcvani 6lie uno notatioa da eoa n« (Avrfliarum). 

3> Act« ImprUaA par U. A. Thomas dniiB ÄDnales du Midi, VU, 436. 

4) De Barran, DoiMtmenta hi!>torIqueH nt Rin^aiogiqucB aur let rnmillea 
et lea hommoi rcmarttDablea du Kouorgue (Kode», 1855), twue I, p. 7S2 — 8, — 
Dciibior du Chotnltit, Dictiunnniro liUtorlquo ot ntnttntiqiio du C«Dt«l, 
(Aarlttao, 18&!)) t I, p. 96—7. Je faia auivre <Jea Initfalea de cliacan loa len- 
nigneaients qol leur sout cmpmntfrB. Je reuercie M. l'nbbA L. Klga] d'aroir 
bien Tuulu coniulter pour mui co« dcux ouvragei que j« a'avafa pa tronver ici. 



7 Le trontkudotii Austorc <i'AuHU&« ot mb BfrveDUa tat h soptlime Orois&de 87 

Bonnevat piir son p4rc (B.) et teala cn 1259; [mr uDC transHotioa 
pawäe cu 12Ö0 entre »a veuve et eon &6re iioo« euvons qn'il moamt 
aruit eettc datc; mIvd D. C. it «orait Ironvi!! U mort cn Afrique ug 
eoura d'noe croisade. 

Son fils, AuKloro (VII selou B., VI D. C.) nons est cosnn |>ar des 
«cteB de 1361 k 1285 (aoalys^s plus complMeiDeDt par Ü. C. qao pur 
B.). 11 en r^snlte qn'il ^lait encore minenr eo 12G0 (B.) et qa'il prit 
U croix en 1270 (U. C.)*); l'ncte de 12^ eet »on tealnment. C'csl 
DatarelleiDent k Ini qn'ii H6 attribn^ notre KirvciiK!«, ptüsqu'on datait 
celni-ei, enr U fol de Millol et de l'Qistoire lilt^rui», de 1270*). I] 
est 6vidcDt, d'aprf-ti ce qni vicnt d'Strc dit, qae U piico n'esl pas de 
Ini, maiB bicn de eoo pi.^ro. 

Comme l'u d^jA fail rem/irquer M. P. Meyer*), ce eirveaUs est 
ealqoA, quaot au rrtbiuc et aus Hmei;, sur OD« ebao^u de Pcirol 
(M'entencio ai tot 'm nn eers mesa) qni avail däjA 6li imitie duDS 
plnsicars |nJ:ces de oaruol^re 8»tirii]ae on politjqne*]. Loi-mCnie u 
du «volr un certaln retentiseement, car It a 6t6 iinit6 ft aon l«ar: on 
en relrouve uon Bcnlcmcnt Ica rinn-'s, maia quclqueo id^es es&entiellcB, 
dana Iv c^it'brc ^iivcal^s rjii'an „chcralicr daTemplc" eompuau eu 1265 
k pro|>os de la prise de Ci^ftaräe par les INircs*). Lo tcmplieroa efTet, 
comme Ic chevalter rouer^t, doiine ä sen coolemporttiDB le coiiseit 
troaiqDe de ee couvertir ii la foi de Mahomet, et, comme Ini cneore, il 
s'äliTö eontre lo papc et les clercs qni „vendent Dien pour argeot", et 
ibneut mieux faire dc9 conqa^tes od Italio quo aecourir leg chrätiens 
de Tcrrc-Sainle. 

1) U. ADglad« (op. dt. p. 174, n. 6) todtoIo «ur ce fait & Don Bou- 
^aet XX, 306, 308; mats j« n'&i rien troar^ U qui y loit rHatif. H. Anglaüe 
(ibid. et p. ISI, a. 2) nnalpc quelquci-iitm de!< acte« oii queMtiou. 

S) C'eit ee qae fönt nntammcnl la Biiignipliie ualveraelle (Paris, Hichniid 
1811: art, AiMtau d'Orlhac) et Ich duux tiiatorteiis que je vicn« de ciwr. C'e»t 
i Mlliot qa* renonte la graphie Atulau qae la Biographie reproduit scropu- 
Imenent. 

S) Hiitoft« litUiraire, XXXII, 69; of. HauB, Peire CardeDal's Slr«ph«al>au, 

!•- 27, V. p. es. 

4) A colloa qni oDt iti cil6«B pnr H. M.Heyor, Hau» et Salverda do 
6rave (Le IVonbulonr ßetlran d'Alncnniion p. ßi) il taut ajooter «loore Lu- 
^MtOatelua, D'un tirvtnUt m'u gram vahntali prtta (üam ßottoni, ITrovatOll 
■iBcri dl Geaova, p. S8). 

b) Rajvonard, Cbolz, TV, 131. Le mann«crit Canpori non» a r6osniineDl 
Ul (ottaaltre le aom de cd ainfrnlisr rnligleux; il t'appelalt Kioant Boooniet 
(toj. BeriODi, Kiit>»e Kirae proveniali, p. 25. [Extrait dcaStadiiomanBl, n». 2]; 
A Tcnalohals, so. 433). 




Altfranzösische Motette in Handschriften deutscher 

Bibliotheken. 

Von 

Albert StimmiiiB in Giittiugea. 



GulOD Raynand bat in seiner SaininlnagaltfVMizCeischer Motct(o'), 
die zam grCsslen Teil ituf der berflbmtcD LicdcrbandHchrift von Mont- 
pellier benibl, auch noch andere IIitDds(--brirt(.'u benutzt, nud zwar 
tarnet 7 Paris«r 4 aoslKndiBcbo, nämlicb 2 Oxforder (Donce 139 
nnd 3081, eiD« Ix)ndoner (Rrit. Mne. add. 30t*9i) ond eine römisch« 
(Vat. Cbrist. 1490). DeutKcbluiid i^t hier also nicht vertretet), nud 
dorh besitzen nneere Bibliolbeken ebenfalls eine nicht anbedeutende 
Zahl TOD fraDzl}8tgcheQ Motetten, welche, so weit mir bekannt ist, ucfa 
auf vier HandDchriflen verteilen, Über die ich im folgcndeii einige Mtt- 
ItdluDgcn machen milcht«. 

1. IHe Bambei^r Uandtiebrift 

tNe RaiKtMhrjft*)^hßrt der Stiftfibibliothek zu Damberg (BiblJotfaeea 
BeTerendigsimi CapJtnli Bumbcrgeni^j«) und trügt die Bezeichnung Ed. 
IV, 6. 8te Btammt nach der Bchnft vormntlich aus dem Anfang des 
14. Jahrhunderts und besteht ans 2 Teilen. „Der zweite Teil*) eotblilt 



*} BccnelJ <te molcti rran^niB des XU* et SIII« bI6cI«b, publif-s d'apr^ Ics 
■uuttlu, kvec iiilrodnclIoD, DOte^ TUiaDto« ot gloiBsiroe par Gnston linyonnd, 
■Ml d^DD ttoilo nr 1a tnnsiqae au tUcic «Ic Snitit Louiit pnr Ilunri Lavolx 
Bi^SB. Pari* 1891— t^ (Kitiliotli^'t"« fraiijniHL- du tuoyen-^g« I— II]. 

*) Sie wird lui verschieideDcu Stellen von Wilhelm Meyer, der aucb mich 
■vm anf dieMlbe aofmerkaam gemacht hat, crvülint, nümlicli 1. Die UuclMtnben- 
*ftbMas(0ii der togeaannlca gothinvhvii Kührift. Abb. der flea. doi Wlis. xa 
OSniain 18S7, S. .'>— 6; 3. Dor Unprun!,' <tt'« Moletts. NAchricIit^n der Ges. der 
Vke. m GüttiDgen IBUB, 113 = Oeanmniolte AbhaDdlungeii IViOo 11, 303 u. 316. 

S) cf. W. Hqrer, Die Bach Btabenverbinduo gen, S. 6. 



90 



Alb«n StlDlDliog 



Mngiülri Amori (oder Aameri) I'raotji*« nrth muHicae, Der Prolog: 
bepuut: „Ijicot mihi ipei iu oidd! scientiu uimis eim inaufßciena" ond 
gibt die willkonimeiie Augabc, ^cgo Amcrus prcsbytcr Anglico« clerico« 
et fumiliaris pnlm dumioi OotobDni H. Adriani dyuc. cardtnalii) (1276 
als HadriaD V Papst) in do&m elnedem anno dorn. 1271 menee Au^usti 
Cüiii|)ilavi." Diese, wie es selieint. noch allbekannte und schon der 
Dsliorung wegen wichtige Abliaudloug beginnt nQnia Grseci fuornnt 
primi inTontores". 

Dor erete Teil der Hand^'-Jiriri nrnfuest G4 Perganeot-BIttlter io 
Quartformat, von denen jeiloch die beiden letzten ^ret geblieben sind. 
Dio Übrigen 62 Blütler, d. li. 124 Seiten, sind in je 2 oder 3 Kolonneu 
geteilt, und jede Kolonne eothHIt 10 Itcibcn Noten mit jc5Nolenlinieu 
nebst notergeschricbenem Text. Drei Kolonnen befinden mb auf 6 anr 
Cinunderfolgenden leiten, nitmlieh Blatt 31b bis BIntt 34 a, alle Seiten 
Tor- and uaublier haben deren zwei. Bei lotrlcrou werden die ersten 
9 Reihen von deDObcratimmon oingenommen, wSlircnd dio tintcreto dem 
Tenor nberiassen bleibt, der hier stet« Inteiniseh ist. In einem einagen 
Falle, anf Blatt 57b, sind 2 verscbiedene Tenore untereinander an- 
gcgt'ben, CS Bind hier also die beiden letzten Itcihcn damit aniigcnillt. 
Wo dagegen 3 Kolonnen vorbanden sind, ist dio dritte fttr den Tenor 
boHimmt, und zwar iat er hier stets franzHaisch. 

Der Text jeder Htimme beginnt mit einem farbigen Anfangebnch- 
staben, und iwar abwechselDd mit einem blanen oder roten, sodan 
jedes VoteU entweder 2 rote oder 2 blaue Initialen und je einen ron 
der entspreebeuden anderen Farbe aufweist. Nur das Gedieht mit 
2 Tcnoron bat von jeder Farbe zwei. 

Die Handsehrrft enthSIt im ganzen IW voHstÄndige Motette, nnd 
die Sammlung ht wohl ubsicbtlich auf diese Zahl beschrKukt worden, 
da, wie oben erwähnt, der veHUgbarc Ituiun nicbt vuU auHgvnUUt 
worden ist. Alle Motette haben je 2 Oberstimmen, und 2war sind 
letztere in 44 FSUen beide lateinisch, in 47 FiUleu beide fransOajsdi, 
achtm»1, uämlieh bei Nr. 20. 32, 3Ü, 47, 02, tJ?, 68 und 83, ist die erste 
franzMiseh, die sweite Uteinixch, and bei Kr. 33 ist das Verkttltnis der 
beiden Hpraehcn dati nrngekolirte. 

Wenn der Tenor lateinisch ist, eo ist dor l'ext niemals voll- 
etSudig ungegeben, sondern stets dnreh ein bis drei Anfungsworto 
angedeotot, während die Koten volliitiindig aurgozoichnct sind. Haben 
anf einer Seite 2 Motette Platx gefunden, so steht der Tenor des 
oberen Mototta am Fiiss der linken, der den unteren am Fuss der 
rechten Kolonne. UmfasstcinMotett den unteren Teil einer 8«ite nnd 
dio ganze folgende, so be«leht die zehnte Keihe der letxlcreu nur aus 



3 JÜtfnuiuIsiiob« Uotcito in Haiiil*ohrin«ti dciitaolier Blbliothi'kei) $1 

Nntoii, wÄlirend der Toxt (Jw T«iiorH. bczw. rfcr Anfnn^- ilpg8«H)cii. be- 
reit« nnr der ernten iinge^bcii ii>(. Da wo eJo fmiicöHiBclic« Gedicht 
■lg Tenor verwandt ist, ist ce gnnx auBgesrbriebeii, weil bicr der Text 
■lebt, wie in dem nnderen Knlle, als bek»unt vorauBgcectst warde. Da 
ein Holett mit 2 Tenorcu uusgeslattot ist, eo niud deren im gnnxeD 
IMl Torband^n, und zwar 98 latcinmcbe, 3 frAnxMi^ohe. Die Inteini^oben 
Ti'uore eind aber keineswegg bei allen Motette« verscliiedeu, vidinelir 
kebreu einig« der^lben mehr oder wcnif^r hünfi^ wieder. Am be- 
liebteKlOD iül der Teuor Omnes, der niobt weniger alo lOmal vcrwiindt 
irt (in Nr. 20, 22, 23, 40, 43, 66, 82, VO, 91, 92b); ihm folgen ^/)/«f«r, 
dui »mal ersoheint (Nr. 24, 30, 33, 84. 38, 69, 71, 86); J'ortarf 5m«l 
(Kr. 10, b\, 56, 68, 81); in je 4 Moteticu finden wir Domino (Nr. 1, 31, 
U, 100), rod In seeuium (Nr. 13, 17, 47, G4); in je 3 Et gandübit 
(Nr. 10, 67, 74) und Ilee rf»« (Nr. 21, 87, 96); 2mal begegnen AUeU^a 
{Kr. '2, i»5), Alma (Nr. 5, 25), Amwia (Nr. 39, 69), Üumque (Nr. 63, 
8S), Eim (Nr. 41, 48), Fiot filitu (Nr. 42, 97), In reritalt (Nr. 14, 46), 
fiyr/« (Nr. 26, 85), Mancr« (Nr. 2, 18), JtffsiV, .ÄfmV rferwiMM« (Nr. 27, 
76), Mor» (Nr. 61, 66», Opialur (Nr. 49, 92a), Pneunia, Nmma (Nr. 99, 
M), Vtrilatem (Nr. 11, 73). Dagegen treten folgende 33 Tenoro in 
Dir je einem Motette nnf: A^mina (6), Amtn (8), Angtlu» (86), ./l;>«n8 
(78), ßeo/o (l.t), ßruwoHÄ (?J eri mo« (87), ConßUhor (15), ifeürt»- 
indihm (70), Kgregie (79), AV m« ««» (50), £l! sptrabU (67), AK ä«/)«- 
(4), » ew/te/« (98», ße «min« (29), JEyo (9), /"w* (3), Hie /actus est 
(16), /» Bithitmt (44), in orforton (62l, /n perhrnni (4t>l, Johanne (ab), 
Letahitar {9i\ Matte prima (77), Jt/w/iörum (liU), AoA/s (80), Nostrum 
(TS), AToöfln (98). ti-oh dolor (35), /Vo patribus (89), Ä«y»i«/ (7). '/'om- 
JUM» (88), VirHmt (72), rj.70 (32}. 

Da, wi« wir ^eeehen. 44 Motette 2 ktcintschc Lieder, 9 derBelben 
•in toIcUes anfweisen, ao iat die Zahl der in unserer äatnndang rer- 
wuadteo nnd volUtündig »ui<ge.'«'hriebcnen lateinischen Oediehtc it?, 
fie der franzOgischeu dagegen 106, da zu den 47 Motetten mit 2, und 
fl nit einer franKUeiiichen Oberstimme nocb die 3 franzGdscfaei) Teuere 
Irwmen. 

Die latetnischro Gedifbte haben alle einen ersHtou. xnm atlergrOMten 
T*il reügtCsen Cbarakter. Von lei7.terer Katiung bcaiebt Kich ein grosBer 
TtA «nf die heilige Jungfrau. Nicht weniger als 36 find an sie ge- 
liÜMe Gebete, IS enthalten einen Lobj^.'tang auf sie, von denen 4 
•pRiell ibre Unbeflecktheit behandeln, 6 die Form einer Anrede an 
A bagen. 12 «nd Gott dem Vater gewidmvt, daron die Hallte 
n Por» efocB Gebete«. Auch an Christa» und an den heiligen Geist 
iitjeetn Gebet gerichtet, aasserdem sind 4 Ueder dem Preiae dea Kr- 



92 



Albert SUmmiiiK 



iSsers beettinml, woxu nocli 2 Ilymucn auf huid Ri-ettz kommen. Von 
den ITciligoD ist aar Rathariim mit eJDem l>eeaDdercn Gi^bcte, Nikoluu 
mit einem Lobgeaaog vertreten; ein Gedieht bezielit sich nur den 
beilileemitiecbeu K ludermord, in 2 andern wird der Tod angeredet, und 
eins iät ein ScLmUiigedicht ge^n die Juden. Dio Übrigen, zu denen 
ancli dae onton alii Probe mitgeteilte gehört, beziehen eich auf Gegen- 
sULndo der Moml oder undero didaktische StolTe; UDler ihnen beschäftigt 
rieb eins mit den schlechten Gcintlichon, zwei mit den Juriitteu, duronter 
lAna speziell mit den Advoksten. Ute moiitlcn dieser Gedichte finden 
lieh anch, z. T. in etwas anderen Faseangen, in den bereits gedruckt 
▼Ollieigeiideu Sammlungen latciniitcher geistlicher Lieder von Hone, 
OMUMunker, Drcvc» u. a. 

Von den 106 fraDzQeisohen Gedichten sind nur 2 religiöse, nSmIich 
Gebete au die heilige Jangfrun, den „Stern des Meeres und die Königin 
der Welt", in welchen sie um FUrbittc bei ihrem LSobn angefleht wird. 
Unter den weltlichen beziehen sich nicht weniger als 13 auf das Leben 
der nirton. Der Dichter erzählt, wie er eine Hirtin trifft und nm ihre 
Liebe wirbti oder ein SchSfer klagt ihm unter Tränen, dasH seine Marot 
eich einem anderen zugewandt; oder er hOrt, wie wieder ein auderer 
sich taut rllhmt, dass er in den Armen Reiner Geliebten geruht habe; 
oder Kobrn bertehtet, wie er («einer Lisbsteu, die einen Kugg von ihm 
verlangt, diesen Itlricbter Woirfo verweigert habe. Andere Pasturellen 
geben Scbildemogcn des Lebens der >Hcfaäfer nnd Sehfiferinnen. 

Den Fastorellen stehen andere Diclitangen epischen Charakters 
nahe, die man mit einem uiodernen Ausdruck Komauzeu geuaunt hat. 
In einem klagt die scbßne Ealis, dass ihre Mutler sie wegen ihres 
Liebhabers schlage; in einem anderen begegnet der Dichter einem 
junß;eD Mädchen, welehes darüber trauert, dass ihr Sehatz sie vergessen, 
und bietet sich ihr uU Ersatz au; in einem weiteren beobachtet erdis 
Zusammenkunft zweier Liebender. 

Unter den reiß lyrischen StUoken gibt eins dem Schmerz Aber die 
Schlechtigkeit der Zeit Auitdrnck, iu einem zweiten macht der Dichter 
seinem Korn gegen die Verleumder Luft, die ihm viel Schaden um) Hchmerx 
bereiten; ein drittem enthält einen heftigen Ausfall gegen die Frauen. 
Einige weitere besehüftigcn sich mit den Ficuilcn des tUglichen Lebens, 
teils indem sie nach Arteines Colin Maset das KHScn und l^inkcn, den 
Sang und die Liebe feiern, teils da« Instige Leben anderer fröhlicher 
Kumpane schildern. 

Eine besondere Beachtung verdienen soiohc Lieder, die jungen 
HKdehcn in den Mund gelegt werden, deren 8 vorhanden sind. 
3 jener Mädchen sind Nonnen, nnd alle 3 sehnen sioh nach Freiheit, 



H 



Albere eimis- 



oder Schlaf finden. Aber selbst diese Leiden kOnnen ilui iiicbt von 
seioer Dsiue abwendig uiuoheu, ju er ertragt seine Qualen guro, du 
durch dieee seiue Liehe nur immer wäcbat. 

Ganz einzeln Itomnit allerdinge auch ein Gcruht des Unmateg oder 
des ZorocB zum Unrctibrncb. Uie Uiitne freue »ich so^ar, ruft or 
schnierzerfullt aus, Über seilte Poiu, so daH »eiu einziger IVost ia der 
HofTnuug auf Ruche bestehe. 

äcbliesxlich niiid noch solche Gedichte Torhaodcn, welche sieh aof 
die TreoDon^ der Liebenden beziebeu. 3 derselben eutbalteo Worte, 
welche der Dichter beim Abschied uD eeiue Dnuie rielitet; 2 andere 
sind in der Zeit nach der Treonnng eotHtiindcD und spiegeln deutlich 
die dadurch hervorgernfeno betrübte Stimmnng dett Dichtexs wieder. 

Die Id einem Molett vereioigten Lieder seigen keineswegs immer 
den gleichen luhult oder den gleichen Charakter, geradeso wie ja auch 
verscbiedcnoprachigo Gediebto suDatnincngefllgt worden sind. So er- 
scheint z. ß. eine liomsnzc oeben einem Hymnns auf die Liebe, eto 
religifiaes Gedicht neben einem Liebeslied, eine Fu8torello oeben einer 
Kluge Über die Sehleehtigkeit der Zeit, und fibulicbe UQtei&chiede 
vroisen auch die Bestandteile anderer Motette auf. 

Auch die dialektische Form der Lieder bietet kein oinhcitlichet 
Bild, Bodaa» mit Sicherheit ADKanebDicu \it, i&sä reischiedeuc Dichter 
bei der Abfaeaung beteiligt gewesen sind. Den Mamcn kennen wir nur 
bei den beiden Lidern eines Motette (Mr. 24.), weil diese nnter den 
sicheren Diebtungeo des bekannten Adam de Ia Hule verzeichoet sind. 
Daher hat der Verfauser auch mit dem in beiden vorkommenden Adam 
unzweifelhaft sieb sclbet gemtünt. 

Waa nun den Text unserer Handschrift betrilTl, so ergibt «in Ver- 
gleich mit der von Idootpellier, dat-» jeiier in den FUllen, wo er ab- 
weicht, eiue heuere, dem Origiaalc nSher steheudc Fuasung aufweist*). 
Da die Handschrift ausBerdem einige sonst tlbcrhuiijil noch uieht be- 
kannte und auch, wie es sobeiul, anderswo nicht Überlieferte Lieder 
eotb£lt, w verdient die Sammlung sehr wohl eine Ausgabe, und eine 
solche wird daher dciuu&clutt iudeu VerüfTentlichuogondei' Ge^ellMibaft 
fUr romanische Literatur erscheinen. Als i'robe teile ich dus Motett 
Nr. 11 mit, das aus einer französischen und einer lateinischen Ober- 
stimme, sowie einem Uteinischeu Tenor besteht. Das franzUaiscbo Ge- 
dicht kommt sonst Dicht vor. 



1) Auch Wilhelm Meyer (Die Bui^tnbcnverbiiiilunf;en S. (i) erklSrt: .Der 
UandMhrlft . . . ia Huutj>fllli«r . . . iteht di«iu Bsmbert;or Uandacbrift an Um- 
fang aavb. allein »ie tat etwas Slter und demgeinBM «tvas relDor Uborllef«rt 
«1b die von Uoffltpelller.* 



AttfruixOflilche Motette in llaudBchriflen ileuiBcher Bililiotheken 95 

u 
£1 Qiois de mui, 
Que ob» nie In lualriBr 
<^ flouriat lu fluur de glai, 
L«i rosv et tj Im: 
Lor dgit bicn joi meoer qai d'anioDni est espris; b 
8i tn'euvoiserui, 
Car je SBJ loiauH aniis 
Ä la plan belc qui Boit oo ces ])äiB; 
En lit'; «mer ai toat mou caer mb| 
Ja n'en parlirui 
Tut com scrui vis. 
La grast biaotä de son der vis, 
Set] voTs le ^i, qui est fait ]>ar devis, 
tli foiit a Mi pimser tou» dis. 

b 

De se dcbcnt bigami 
Non de papa (|ueri, 
Qai se privilegio 

Spoliarnnt clcri; 
Sod de facto proprio 5 

Nunc posaimt doceri 
Et hoc cum Ovidio 
Pro vero fateri: 
„Non nisor est virtiu quam qoererc ])arta tueri." 

c 
Kyrio. 

2. Die Wolfeiibütteler Uandscbrift. 

Dieae UandHobrift U*gl die Sigruatnr Heimat. 1099, ist also ans 
der Ribliolh«k der alteo Helmstfidter Unirersititt her?org'e^iigeB. 
BeioeaMioD'J teilt Ub«r nie fulgendcH mit: ^Fergain. IT'f, x IS em 
IS8 Bll. 14. Jftbrh. Dnrcliwcg mit Noten iiutt mit rcruerleo bald roteu 
Wld blanen Anfaß^bacbetaben, t'..^l, U2, UG, 123, 145, 193gr5esereQ 
Initiuleo naf Goldgrund, z. T. mit figtlrlicben UftrAlclItinKcn, die aber 
sehr gelitten haben, BnttiBlt: 1. f. 1 — 192. Ormina vel Fofcinmla 
Lalioa. Zu Anfang fehlen mehrere Bll. Ein betrliohllichcr Teil der- 
Hlbni iBt ans dieser Ilandticbnft voriiÜoDtlii'bt von Flaciug in dessen 



1) Otto von HoincinaoB, Die HandsubiifU-a der bereoglkheu BibllutLek eu 
WolfeaMtiel. 1. Abcuilung, Bd. lU, Wolfvnblitt«! 1688, 8. M. 



IK. 



Sitautitg 



(•0 virorum de corrupUi eeclesiiie »Uta 

Matliiue Flaoii lilyrid 1557. Bisilcae 

— >; f. 103—263. ChuQeooe Fran^aJavs, tant 

,^ InTqDoa). — AlliMn Anscheine nach, anoh 

m^liWlirnrn, frUhor im Besitze vou Flaciug. — 

\w«MO«tu (ludel feiüb 'zwischeu i^. 54 luid 55 des Katalogs 

IM WMtrg«bo von Bl. 144b und 145a. 

>.^H<» ' HW^^ ^^^'' ^^^ FlaDdHcbrifl folgende Aagabcn: „FruiizQ- 

^-A» Mm^wA und HU« dem XIII. Jahrhundert, zithlt 253 Pergumeat- 

« S t%^ ein. Bbitt 122b iiuteu buxougcii die Buclistiibeu M. 

. «Im dnotigcD Bceitzcr. Der Anfang der IIundRchrift ist 

l>\i]. 1—31 en(balt«n tnobrstiDimige SKtKO mit unterlegten 

k<w«M l\vi*«VHlan. Die Handschrift wird durch loitiuleu in mehrere 

fcW"""*"" K^KlIi^dart. Die enrte fol. 31a bis 46b entbütt Lieder mll 

i^laMiiwiiyii» -^uii: 



etkWwMw Mio 31a 

l' ' < 'II vcrllHH .... 3Hu 

Yv«( MVMtttr HpirituB ... 36a 

HvMw^tV** ■»('"■'■'■t .... 39a 



Veri floris »ab flgora . . . 39b 

Qiiis tibi Cbriiste meritas . 40b 

Quid tu vidcs Jercmiu . . 42a 

Maria virgiiiei .... 43a 

Crncifiirat omnes .... 4l^b 



Mhu fidf!«» t. T. leere, z. T. mit Kachtril^n aufgefüllte Blitttcr bis 
(tk), tHia. Ilivr bcjfiDut eine neue Abteilung, Oantiones mit zweistimmigem 



Vi«i'«ul i»i»lr' (eni|)OriR . . 02a 

iHMlttt' HI"U uborrimas . . 93a 

MiilurM Don» regnlis . . . 96 a 

OHHd<> Ylrjt« »irglunui . . 99a 

V>ilti n>|tii evanoBcit . . . lÖOb 



Anstro terris iiifluente . . 104 b 

Sursum cord» elevute . . 107 b 

Quod promisit lila 

TranHgre»sDH legem Domini ll(>a 

Frunde eaeca dRsolulo . . 117a 



KwlHolidii diesen Liedern slebl fol. I12b und II4b l'ater und Ave 
IMtl «wi»l»llmiuigPiti SatK. Die folgenden beiden Abteilungi-'n bringen eine 
HrnNito Antiihl lalciuisclier Texte, aber von allen nicht mehr ul« etiio 
•UmlB« Ktrci|ibc, we«balb ein detailliertes Anfang» Verzeichnis hier weg- 
Itlalbl. Fol. 18r>a bi« 138b und fol. 193a bi« zum Sehluase frtuizijsiBebe 
U(>il«r> nllo mit nur einer Strophe Text, die crstcre Serie mit zwei-, die 
UlBtivro mit einslimmigeu WeJHCu." 

Dill' von beiden Beriebtemtattern erwähnte frühere Besitzer der 
HiiiiiUi-lirlft isl der bekannte Heformalor und Gegner Melanrlitons »o- 
wlo ili>r gnuiMssigteu Uichtnug, Nameau Matthias Vlucicb, latinisiert 



I) lliildo Mnrta Drcvts, Analeota Hymnica nifdft Aovl XX. I.eipxig 1895 



98 



Albert Stimm iiig 



Bisclien Gcdielilc, da« jetzt die beiden Seilen deeBluttee 134 fltllt, folilt 
der ADfaiig; es beginnt mit den Worten: „atniatnudouucc Bumorbouche 
gruDt »avor pleiue do doiit-or enz uors Tuce uermcillele de TroieLe 
eoulor^. Der Hclilnss liiutet: „Bien aiii qe ieno ainrui fors lnnl»oiuplus 
cam li plcru''. Darauf der Tenor mit dem Text Agmhut. Die Ober- 
•timme ist ein fraDztiBiacbcs Liod, das auch io eiuer Pariser Handschrifl 
(Ars. Bibl. Ii351) narbewahrt wird und von Uiiynaud iKeo. de Moleta 11, 
41 — 'i) abgedruckt wU Der Anfiing liiiitet dort: 

Qaant froidare Irait a Üa 

Euconlre la seson, 
Qoe chftotent eo leiii' latin 

Par bois eil uieeilluD, 
Kt TerdUsent eil gardin, 

Lore ai [est bica] raison 
Qne je ehant do cnor trea ßo, 

Quar j'ai booe uchoieoD, 
Qaant cele por qui je cbant 

M'a doneo B'amour: 
BuQclie graut savonr 

Plaiue de dou^onr, 
Eu« vers, face vermeillete 

De frcsclic t'oulor. 

Für das crete Wort nusercs Textes pamia" findet sich dort also 
nichts t^itsprechendca; es gibt auch koiacu Sinn. Im Übrigen ergibt 
ein Vergleich der beiden Fassnngen, dass bei nns die eralen 9 Verse 
fehlen, und dass der Test der Pariser Haudscbrift in mehreren Punkten 
der bessere ist. 

Ausser diesem nnrotlsUudigeu Licde finden sich aber auf den folgen* 
den BlJitiern noch 4 weitere, Ton denen 2 eigentUmlicber Wei8« noch 
einmal au einer anderen :>lelle in unserer Haudscbrifl Torkonimen, 
DSmlich: „Se j'ai nmi, M'en doi cmtre blasnHJ" mit dem Tenor Kr temtN« 
iBlatt 136 a und b) aueb Blatt 247a. und das darauf folgende: „Uout 
est foux <|i fame croil" mit dem Tenor Do (BlatI 13<jb und 137a) noch 
auf Blatt 238a. 

Weiter itd folgendes zu bemerken. Wfilirend anf der Vorderseile von 
BUU 146 sich ein iBlcinitiches Lied und der Anfang eines zweiten „Benedict« 
Xf^tk virgü TeDcrsbilis", befindet, stellt am Kaude neben der ersten Zeile 
mit roter Tinte: nQ>i<u>t roi ta rose". Und genan soanf der Kllekseite 
dcst-elbcn lllalte«: ,[I,'jatilTicr ioir", auf Blutl 14ea: »Molt est fons", 
nnd auf Blall l.'>7a: -I^iiu l'«t eu mai''. 



II 



AltfraniAaiach« Uotott» In flxstlBchriririi dculacli^r Biblioitiekpn 



m 



EbcJiBo bal »ber xucli der nvcilo Abt^clinili, der. wie erwühnl. lYkiixO- 
üachtt Texte enlhült, eiac ABSimhine sufznweiKen. Da» 1'2. Mololt 
(Blau 20üb biä 206a) besteht DSoilirb an« einem lutvisUcbeu Qcdichl 
(Tnnquam EnsripU vellua |>lDvium) und einem französischen (Quaut ncet 
la flor en )a pree) sU OberBiitumcn und einoni latcmisL-lion Tenor 
(Tmtqiiam). Im Übrigen »ind von Btatl 193« an die Oberslimmeu nns- 
sctaUeatlich franzOsiscb. Da» erste I^ed beffinnt mit einer sohiinen g«ld, 
blui ODd rot rertierten Initiale nnd den Worten: rKncoiiUe le Ihuh de 
pasoor qe (uil amuut moinent joic et baudor"; oe fiudel «ich u. u. aaoli 
in den Hand^cbriften run BamlnTg und Monl|iellicr, iitl daher ron 
lUynaud (I, 71 sq.) bereit« beransgegehcD. Dieser rran^fisigcbe Ab* 
Khoitt entbllt 114 Motette, nnter denen 23 noa je 2 Oberstimmen be- 
•teben, RKmlich Nr. 1—17, 19—23 und Kr 50. Letzteres hat zwar 
BcIiciDbur nur eine, weil der Kopist keinen ZwiHcbenranm Kwischeo 
den beiden Liedein „Ccle m'a 1h mort douuec^ and „Nus ne set lea 
maa», s'il a'aimfi" gelassen bal. Uns Motett Nr. Is tiit da« einzige, wolrbes 
3 Überalimmeo aofzuweisen batj die tlbrigeo 90 Imbcu dcron nur eine. 
Ao Blatt 210 scbttesst sieb inhulllich iinuiitlclbar Blatt 212 nn; 
das Blatt 211 bcKlebt aus einem schmalen Streifen Pergament, dessen 
fieeto atir2Uciben die Worte enthält: „meot eages sai m m'cn rejient. 
Ib Be . . CD . . lum.'' Diese Worte bilden den feblcndeu SrhlD,''» ron 
UaU 216b, welcher lautet: „C'est la rose et !e lis Oci^flonz tont autre 
pSiü Si mi tendrai xngement Ke j'ai amö folo**. Demnach bftttc jener 
Streifen zwischen Blatt 215 und 216 eingefllgt werden mUssen. 

Endlich ist hervorzuheben, dass noch deutlich Anzeii-hen diifllr zu 
erkcDncn sind, dass »ucti der frauzOsisebe AbBcbuitt aus mehrcreu 
Gruppen bestebt, die daher vielleicht rerscbicdcucn QuL<|[cn cntnommeu 
lind. WSlrend nÜDiticb die französischen Oberstimmen bis Blatt 21&b 
ohne erkennbare Anordnung niedergeBchriebeu sind, beginnen die fotgen- 
den 19 Lieder (Blatt 2ir.a bis 222a) der IteitienfoVe uni-h mit den 
19 Bncbtitaben dca AlphabetA von A bis T, eimx^hlicsslicli K (Ki lei- 
anment sert s'amie, Nr. 33), woraaf noch 2 neue Abteilungen, die eben- 
falls alpbabelittch geordnet sind, folgen; die erste (Itintt 232a bi» 'Mfin), 
bei der nur die Buchstaben C, D, E etwas vermischt sind, vjililt 59 Ge- 
dichte, sodas« also gcwübnitch mehrere deraelben inil dem gloiclieo 
bstabcD beginnen; z. B. ist A und D mit Je 5 StUckeo vertreten, 
nnd Q sogar mit 9 u. 9. w., während dagegen kein Ocdicht mit G, 
K, K beginnt and nur je eing mit B, K, N, 0. 

Die zweite Abteilung, die den Schlnss der nandschrift einnimmt 
(Bio« 34Rb bis 253b), ist offenbar nicht zu Knde geführt worden; »le 
eittbült nlünlieb :} Lieder, die mit A beginnen, ebenso viole mit B, 2 

7* 



dich 

HBnel 

■Eb 



100 



AllMrt StIiniDing 



13 



mit D, and dsrauf folgt glcicli „Pur pon li eoers ne tue purti" uuci 
aU letztes „S'ducquh m'ont par lor envtc a tort blasm^". 

Die Tenore Bind wie io der Bnmberger Ilands^^hnft fast immer nur 
knrznuj^doutot, sei es durch ein Stichwort, Bei es dsrob mehrere, ja 
ab und ra imr duri-b eine Silbe, z. B. Do (Nr. 3, 75, 102), Ne (Nr. l'J 
and 60), Lo (Mr. 77), Go (Nr. 87, S&, 93, 111), Tan (Nr. U4). Kineo 
timfaugTei<!bereQ Teilt hiit nnr ein Tenor, nämlich der von Nr. 56: Alle- 
luifü! Hodit Maria virgo ctlos aseendit; gaude(t quia cum Christo rtgnat. 
Du^gcn fehlen Tenor und Noten gana bei Nr. 86^ Der Tenor ist, so- 
weit er erkennbnr angegeben int, stets lat«tniscb. mit einziger AuAnabme 
der beiden Motette 2U und 21, die einen franxOfURohen Text im Tenor 
haben, der infolgedessen auob wieder ganz miigeteilt wird. 

Anf dorn letzten Blatt 253 sind bei der ItUekseite nur 2 Reihen 
ganz nnd eine weitere etwa zu drei Vierteln mit Text nnd Noten an- 
gefUllt. Den Ite^^t der Seite nehmen teere Notenliiiien ein. 

Die Ge«amt»uume der in der Handschrift enthaltenen fk-anzösisehen 
Lioder betrügt 142; di> jedoch, wie wirgee^hen. einige zweimal vorkommen, 
nndxwarß, so sind in Wirlilicbkcit unr iB^iTcrechiedcne vorhanden. Der 
Inhalt nuterecheidet siofa nicht wesentlich von dem der Bamberger 
Dandiwbnft, feodnga wir darauf nicht im einzelnen einzugeben brunchen. 
Unter den 13t> franztieisehcii Liedern oind 37 ans anderen nandscbriften 
nicht bekannt nnd noch nieht herausgegeben. Ich werde diese im An- 
tiaog zo der Ausgabe der Bamberger ÜandBChnft abdrncken. Als 
Probe teile iob das folgende mit, das aaf Blatt 261 b anfgezeiebnet ist. 



Dednisant m'aloie ier mein 
Seor la rive de Seine, 
Tant qe es pret vinc Saint Gennain, 

Si enn voie n'ameiDe, 
\* trnis fillc a an vilain. 

Mos n'et paa vilaine, 
Cors Ol gent et aveuaut, 
Douz ris, Muef alcine, 
Uaz ot vers et bicn asais; 
Ixm li dis 
Oon finii amia: 
„Moni vm pri«, 
Ton», et Ion". 
Ele respont: „A gma 

M'oat de votttro pris, 
Für ToMre awutiau Uo 




13 AltfruzAaiMhe Motette fu HMulaohrifloB (Icotacher Blbliotfaeken 101 

Ne feroie pi», 
Foi (|C doi SaJBt Pdu; 
Ne atii pM, c« voB gtleris, 

De ceas de Paris, 
Dont vuaa jottcx & devis. 
b 
Go. 



8. Die MBncheaer Brncbstaeke*). 

WSbrcud die bisher bchandetteollandscbrirteo TolUtKndig uud nn- 
rersebrt auf ohb gekoniiueD sind, hab«» tk-b von dvD unuwohr in 
bespreclieiideu oar einzelne Tiilminor erbiiltco. Diu Mtlncbi'nor Hof' 
nnd StaaUbibliotbck bcsilzt seit dem Jabro 1873 vier PergaDiealbllttter 
in Daodczforoutt. mit der Signatar Cod. gallo-romao. 43 versebeD, von 
Aeaeo vielleicbt zwei nreprUn^-tich aureiDanderfoIgten , daber uii» 8 
(mögüeberwcii^ ancbau» 4) verucbiedciiCuStcll«« einer euuet vcrlorCDOn 
Licderbaudscbrift gtammcn. 

Jedes dieocr 4 Blätter enthSIt 12 Reibet) Notcu uuf jv 4 Unio« 
mit dwrunUr gelegtem fraDr-ngj^cb«!! Test, und duiiin srblie^seo nirb 
jedesmal Noten mit Tenorbeieicbnaug. Also baben wir e» uncb bier 
mitHotetteo tu Idd, aod zwar sind diese Hümtücb zweixtimoiig. Wenn 
Dach dem Abftebltits der ObcretüntDC der nucb Übrigbleibende freie liatim 
der IteJbe nivbt ganz für den Tenor ansruicbt«, 80 wurde je nucb 
Bedürfnis entweder die ganze folgende Keiho oder nor der zweite Teil 
derMlben lu Hilfe genommen, lu letzterem Falle stand fUr die Ober- 
ttimiDe de« folgenden Liedes nur nocli der erste Teil der Keilie zur 
VcrfbguDg. 

Die Ktlcküeiton von Blatt 3 nod 3 sind niebt vullistJindig atiügenutzt 
worden. Jene weist nur 9 Heiben Noten mit franzüaiHebem Tcit, d. b. 
4er OberBtimnie, und den Anfang des Tenors auf, die zehnte in ibrem 
mten Viertel den Rest des Tenor«. Anf BI. 3 b befinden sieh sogar 
nnr drei Reiben Noten, von denen 2 '), tou der Oberstimme, der Ucet 
T«ii dem Tenor eingenommen wird. 

Die franztisiBcbcu Lieder beginnen immer mit einer farbigen, ab- 
wechselnd roten oder blasen Initiale, nnd ancb der darauf folgende 
Baehslabe zeigt stets die grosse Form. Die Initialen sind %. T. 7er- 
blsMt; jn einem Falle, bei dem ersten Liede auf ßl. 3a, ist dieselbe 
Mgar ganz vergeiMien worden. Di« Schrift ist im ganzen sauber und 

1) Heia Kolleg« Wilhelm Meyer hftt mir <lio in seineiu Beallio bofindlichen 
Pfa>tO|Tspbleo der BracbsttlcliG rrcuoilllcli«! tur UeDUtEuag Dbcrl&sBun, 



102 



Albert Stlmuiiiig 



14 



klar, doch rsl tle nii efDzolnen Stelleo etwa» blnHR. im nndprrn. be- 
soodere am out«r«ii Teil von Bl. 4u niid b, verwiaclit, daher »chwer 
za lesen. 

Oben anf Blatt 1a beginnt nnch ein Motett „Manoir mc fet en 
Tolie", iiud so ecbliei^seD »icb unf diesem Itiatto noch drei weitere ond 
der Anfaug eines vierten „Avucqes tel Marion i ii pasloriHUe" uu. Mit 
Blatt 2 vcrhiltt es sieb ebenso; die drei ersten Motette sind ganz vor- 
handen, das letzte, ul»^» daa vierte rVo\c acostuniancC ist nicht 
ganz zu Ende gefllhrt, sondern endet mitten in einem Worte. Anch 
das :t, nnd äag 4. Blatt begiunl mit einem volletlindigen Molctt 
n[J]a por loDgnc dcsirree" und „Toz neun cheviincbai-', und da, wie 
oben erwähnt, die Kllcksoite von ßl. 3 nur z. T. beuiilzt iMt, xo sind 
die Motette dieses Bltittes alle zu Ende gefVbri, während am Schlusa 
von BI. 4b wJedorum eins unvollendet iibgebrofhen ist. Die beiden 
letzten Blätter euthulten 6 ganze Motette und ein BruebslUck, ho dess 
der Gesumtbestand der HaiidKehrift an rranzKsischeo Uodcrn sich auf 
13 rollstüudig und :t onr teilweise überlieferlo belituTt. 

Von den Tenoreo sind 8 verloren gegiingen; 4 mal erscheint die 
Beteieh&uug Manerr, dreimal Kf, je zweimal Lux magna und Omnrs, 
CDdlieh je einmal Et Jfteiitstifem uod Hodie. 

Die tVagmente ginil schon 1873, als» gleich nachdem sie der 
MHucbener Bibtioilick einverleibt waren, von K. nofuiuuD ubgedrockt 
worden'*, und es ist auffällig, diii^s G. Haynaud sie nicht gekannt, 
wenigst(!D8 in »einer Ansgübe nicht bcontzt liut. Vielleicht ist ihm die 
YeriJiTeiitlichtiiig darum eutgaugeu, weilHofmiiUN den Ausdruck „Motette^ 
nicht verwandt hat. In einem der Lieder (9,7) braucht der Dichter 
ticlbsl von seinem Werke den Antidruck „dosehunt". 

Ilofniann hielt die frunzösiticheii Texte fUr Unica. Heute wissen 
wir, dass mehrere dexselbea auch in anderen nand«chrifteu aufbewahrt 
sind. Mit Bonutznng dieser anderen Fassimgcn werde ich dieselben, 
da sie nicht in der ßnmbergei' Handschrift vorkommen, cbcnfallB in 
dem oben erwithnlen Anbang neu herun^geben. 

4. Die DarmsUdter Rriichstäcke'). 

Auch anf der Orossherzvglich Hes^ifichen Hofbibtiotliek zu Darra- 
atadl befinden sich mehrere Bruehsttlcke von ullcD MotetleueammlongCD, 



1) SlliQii|Csberleti[e dov plislotophlsch-philologlsclien nail historischen KlaasQ 
der k. b. Ak&demi« drr WissonMliafteii eii MUiiclii<n. Jahrgnng 1873. S. 349—57. 

2) Wilhdm Mi-yM erwühni tlicirlbcn in süIikd .Fragiuentn liurana* 
nattinxen 1901, S. 1^ Aam. — Ei beaftit von ihnen l'hoiographlon, die Ich 
hnbo b CDU Ixen «lUrftui, 



15 Altfra&ttetBebe Hotette in HsodachrffteD dentachcr BibliotheksD II.13 

dunnler einige, die ans mehreren PergumentBlreiren zaaammengeaetzt 
lind, welche reo alten Bnchdeckelu los^lost worden waren. Diese 
hat Wilhelm Heyer entdeckt and in der richtigen Reihenfolge zoBammen- 
gefhgt. Die BrnchstQcke tragen die Nnmmern 3471 and 3472, enthalten 
aber fast ansschliesslich lateinische Stücke j nur ein Hotett in Nr. 3471 
besieht ans einer OberBtimme mit französiBchem nod einer solchen mit 
lateinischem Test. Die beiden Stimmen aind in zwei Kolonnen neben 
dnander oiedergescbrieben: das französische links, das lateinische rechts, 
ami beide sind mit grossen roten Initialen geziert. Da indessen der 
nntere Teil des Blattes weggeechnitten ist, so ist anf der Vorderseite 
nur der Anfang, auf der KUckseite nur ein anderes SlOck der beiden 
Stimmen erhalten, von dem französischeD Texte anf der Vorderseite : 
Donche dame per 
amors virge mere un roi 
soorain por allegier ma dolor 

le cner trop nain. 

Anf der Ktlckseite: 

creatonr a cni on doit 
tonte amor mont toome en 
cbantant te proierui de cner 
nrai dame eaaers ton fil. 
Da sich dasselbe Lied jedoch anch in den Handschriften von Bam- 
bec, Montpellier nnd Rom befindet (0. Rayoand, Recneil I, 1^ nud 
n, 129), 80 kann das Fehlende mit deren Hilfe ergänzt werden. Roth 
hat a«f nnser Bmchsttlck znerst anfmerkgam gemucht (Hitteilnngen aas 
tltftanxösischen n. s w. Handschriften der Darmstädter Hofbibliothek, 
Born. Forsch. VI, 199) and anch die ersten Zeilen abgedrnckt. 




Phonetique frangaise. 

Jul«s Cornu k Graz. 



Clmte de la Toj-elle finale. 

I. 

Pftur bi«n B&mt iromm«nl t'iitoDe final« Ml v«Diie JL lonibcr. il h 
fast jms oDblier (fue Ic laDj;;igc no so (.-oin|)OBc paa de mols iftcldü, maii 
de iDOU nnis p«r des procöd&s sjDtactiqnes Ol rliytkmiqac». I.'ulone 
fionlo est totnb^fl d'nboi'd dnos 1c corps de la phrose, A-gt maJtiteitue 
pIoB iDDRteui)« & k patuie. Le Insciin, beauconp oiicux que lett »ulrus 
lati^eB romsnce, noas jicrmel do dt^ennJner l«8 eiis od rnloue bo 
BAintieDt et ceax od cllo sc snpprinic. Toutes Ick voycllcs finales qn\ 
•onaeot & 1» jMiaKo pcnrent oa doirent s'amalr dans Ic parier continu. 
L'e qtii provieat de l'A, e doni la raieor n'a pas it6 näcce«air<>ment 
1* nrfUte A tonte« les ^poqaes de tu iangne, ee muiDtient et i'orthogrnplie 
eonÜDOe k l'6crire, quoiqac i>>ouveut il uc »untto plus. Dims I'unctonuc 
laD^e il y s d£jä queliiDee cKempIco de ranintsKemeiit do IV. li ae 
aoffit ]>as de Ic« eiter, mala il vaat la pcinc de montrer dans qnellee 
»ditionn IV »'iimnlt. Uha les pIns ancieni« texlee leploriel de Tarticle 
KrtmiDiD nc dijTi-re paa du plnriel de l'urlicle masculin: 
*deles niain$ 1 

*alrs mains ',■ nc se rencoiitrent pIns, 
*enles mains] 
BMta aottt d^jä deveoQB 

des mains 
Ol snaim 
« maim. 
A cül^ de icaie* ehoaea dana cinq puasagca <In FH«atier de Monte- 
(147 43.23 4S. 1 4d.21. 28) on Intiive nne donzainc de forn 
hms ehoat». Dana I«s (jaulre Uvrea de« Uoia ou lit etiles eilen p. 107, 



1UI> 



Jul«B Cirniu 



tt»tt$ mtlmt» porottt p. 265, eestet genz ]). 41S. ]> Holund en loviiDcho 

N0STRA8 «l VaSTRAS proclitifiues Bont devenn« mz et »oz en 
])aw«Dl par lec fomies hypotluHiqtifs jios/re« *no»tet 'nosts voitres 
**oäes 'vom. I,e Psnulicr tlc Moiilebourg oü la forme pleine /«$(«« 
Ml eiKora cu nsugc nc cououit qu« noz et vos; noz oieilles 43. !> »i» 
maitu 43.22, /« iioe /«r« 11.4. les roz malm &", 2, 

11 y a dcft Icxics «(Ui oiit les formcR f/ e/s iiti licn dca formca plrines 
tlttit». Le prononi i^-luntd'ordiuuircproclitiiiiie, lachuki de la terminaiRon 
s'oxplM)ao aisiiDieut. 

QnoItiQCH wlvcrbcB gic renrontix-nt do fort boune heure arec et saos t. 
Le l*»iiiitier de MoiUfbourg ccpendaiU n purlont ore, de* ort, uncort, 
que cett adverbc)! aoient procliliqucs ou noa. Dans lee Qnatre lirres 
ite« Itoiis In graphic ore, quuud le ntol Ml proolitique, est debeauooap 
In pIliA fnSiini'Utv. II y a ime fonic d'cscmplcs tcis qoc ore nus al« 
p, 3t), on nm alHrnimis p. 50, ort te pri p. 56. Kn DO tcnant [laa 
coiDple do reux oh or est derant ud mot eommen^aiit par nne Toyello 
el Ott il THudrait inieox ^tito ore «u or', il >- en a fori jiea va l'ätendae 
da texte, un« dousainc pcut-ftro, qni pr^scnicnt la forue or: or vus 
iMUtea p. 80. or m'entent p. 66, or te tais, Me suer p. llH. Le iti<:inc 
Ipxte u tAluAnre Je* ort et etteore, qsc e«8 »dverbM Mient proclitifjae« 
00 Dou; A la pHUfw la fornte plrioc oie est la »«alc cmploy^e: </ve U 
/oll Mrt/ott sut U reyn«? p. 70, Mi we u est la iancf le rei p. 104, 
milt piu OTf e pttu ftoTtis p. lOft. OaiiB U Vi« de Saint Alex» od 
Tadrerbe or ott tr^ sciarcnt »n roBnaeaeenieut da Ters il nianqne des 
«xampleü de orr d> la )wii$u- A la r^ur«, c'eat-i-dire k la pasM, U 
Chanson de RoUkI a ore: 

Urm m'm ore h ynani t le hasttm 347; 
V.* ft U Ifr^oa: 

•r «'«M Anw» h s meml et U hastoit, 
et «r «at U fonne qn'on troave an c<^»UD>eiicea»ut da rers dant plnureara 
(ta^»«^: 

w mdUea ninmtnt 784, 
9r wt» 91 fo frier S0C8, 
•r w 4*rmml ti Fnme 8&81. 

Ut T«n da MtaM laxte i97 179 SN) «li Mt «r* m rteUwent eT 
tttaat T. IkM b Vic de Saint OD« pv Gi^Iukm de Benerüle, 
texte an^HKMiMMd du KU* M^le. l^Dal11lui de «■ el «rv est «Mfonne 
jk «• dMMtea^ Ob r «weMtm il wt Trat ^M4fM «M^les de or« 
aa niwawwairat da n«, aMUa Ol mM Mm tri« aW* k c«rnecr 



3 



PbonAtiqu« fraagatae 



107 



L'AIexiti a mcttr an rem 3^: 

tut coRoAmf? »\ncor ntt eonoistoms; 
Ifl fioUud uncor an vcrs 1545: 

meor purrat (/narir; 
mais conunc oo peut ti'y attcndre, unrore k l'afisonance, e'cat \ dire fc 
Im patlK: 

sun eumpaifftiun Gerirr oeit uncore 1&80. 

II 7 s dans Ic itoland neuf laUgeB en ({, qaelqnos ouos aeaez lougves, 
o4 HHcor cßt irouT^ ea place, d G«l(e forme avait äl6 eniployte 4 
Is piitue. 

Lore.4 qni De ee renconlrc Dt daoH VAIcxia di dann I« Holaad est 
la Bcnic fonne employC« daos Ic Psniiticr de Montebourg et danH loa 
Qaatre lirrcH dee Bois. qn'il »oit proclitiqne ou dou. Je remiirqnerai 
en pntwatit quo daos )e Puatier de Montcbonrg toya e»l toujours 
prociitiqne. Gvillaume de B«ri)evi1lo ne conualt quc hret, qn'il faat 
rvliloer au»! an rere 2&U8: 

Lors plurerit t ^ratli t fttiK 
Lara qni C0t la let«u du maDUsiTit doit £4ro maintonn. Ccst « qao 
lee editours uoraii'ot dfi rctmnclicr. 

Le» dcDx adverbcs bufr et maf äiaient plue andeDnement mar« et 

iHfre. Je QC mv eoovienB pua d'iivoir roni!<»ntr£ iwfrf, nuiin mai-c est 

{r^ueot dans le Koland, oä il eat loujoare procUlJqne: laut mare 

fmta, ber 360 2221, tanl mare fu» 1&61, U empertr« tont mare cm 

■urnV 1800, dimt paim: Si marf /»ma ntt 214l'i. Daus d'antrcs 

pawa^es od lit mar: ja mar crertz Marsilie 196.^0 mar crerez bricun 

SSO, Carla ti tnagnt* tnar vu$ taissat as parg 1949. sire euoipainz, fant 

Mr /usitf hardiz 2028. Mar est nasei la foimie de la Vie de Salot 

Alexis, T. 437: mar U yortai btls filz, mstw oo ne ta troare qao daiu 

ceKul pattsagc; c'e«t ceile ausei «Ich Quatre livrea des Kola, oä od lit 

<Mr tendrad mais devattt mei p, 85, trtar foeiras p. 103, mar tt 

monras p. 1C>4. DcTanl tee luota commeD^nt par one voyelle il 

nadnit mieoi ^orire mare on mar'. 

UNQVAM a donn4i Im formes wikeg onquea et tmc one. Vnkts 
M9»u ne TCncoDlre h. la paase, et t-rouvent ansHi sann qu'il y ait panse. 
Cw w»e a aa place an couinicncemcnt da rem oa api^s la ctoure, 
jnui* k la panee. L'Alexie a one dans denx pa^sages: 

one pui$ cd di nes contint lUdcment 140, 
aet enemia »et puet one enjatier IGO, 

nols daas Ic« antrcs (w. 23ö 243 435 53ß 602) on lit onqu*g. Dana 



106 



Jalas CotnD 



le Rolnnd od renoonlrc Ntüces k U rime et dnns le corps äa veraj 

une «tt mU hd commeiicemeiit in rcrs, plUB rarctitcot aprto U oteure: 

ifflc maia nuta hom en tere n'«n rit plue 1040^ 

trenchel l'exchin«, um it'i out guin juinture 1333, 

unc nel SMwarf te n» fu$t eumÖatant 17(i9, 

tnw «MS n« /luiä 3394, 

KJic ne vi gent ki si fust eonibatant 3616. 

LVnciCD rraDt,'aia pose^ait «ncorc d'antrcs formcB qni scmblent 

liroreiiir ^-galemeiit dcllNQVAM: at'nques ains (aini) oiW. Ainsi qa« 

ia proveocale nne quf poDirait avotr piiBSö pur *aunc, elles deuiaiident 

nne bue 'ANQVA dont roriginc n'est j)ub en lont poiot clairc. 

Qaoiqne le« rortnes fores et hores mimqtienl anx pine ancicuB 
Icxtofl frau^'ais, elles pourraieut D^aiimoins avoir fticidi /ort et hon 
qni mnt le platt »ooTeDl ])rooltliquo6. Lo proveai^t a fora form fort. 
AJonian!) ä CC8 cxcmptex la pi^positton cA/es (i^ia son oste, rn 
chifs son osle, a ehits nOi), prov. chas (chas lui, chas voa, Cr. de St. 
Joan XIV 23 26) qne ceas qui chercbeDt midi k qualorze heures tirent 
d'one baac 'CASL* auiwi probl^mutiqiiu quc peu vraieemblable. Car 
eotume prdpodtioti chita iXixaX toujoars proclitiquo, ta chnto dfl la royeile 
alooe D'offre rien d'oxtraordißulrc. 

11 y a des fonn«s verbale» qui out pcrda 1'« arant lu chnto dn t. 
A cM^ de puiMet, puitted, puisse on rencontre a^geztioiivent jim/s/ dans 
Dttif (f puist »atter! Dttu tos puist craventer! par exemple. PuiH 
itant proelitiqne, la chntc de l'e o'a rien d'titoDuaot. 

Dans leB plus ancienH texten rmn^als la truiai^me penoDDe dt 

l'iBiparfait du verbe eitre r^pondant an iatio KKAT a deux fonn« Hati 

romploi n'cal poiut arbitrairo- \a Vie de Saint Alexis pennet do 

montrer plairemcnt quelle plare «vait cbacune d'ellcs. Ertt est k 

l'naaoDnaace on k 1« c^-anre, o'eat-ä-dire k la pause: 

qutr ftit i ertt « juttitf. td amour 2, 

coms/ut de Sotn», drl mitU qui donc i eret 17« 

quarit il fö aottrmt qued it fffSz ien ertt 103, 

qutls om esleil ne de quel terre il eref 240, 

li chaH€«lier9, CHi ti meftifr» en ertt 376, 

c fo hur disl de qwb parena il ertt 880; 

trt eo rcrancbe oat proclittqne: 

mais lui ert tart qued il s'en /utt tomti fjö, 

BaifUe eseriture p» ert »es conseiltiers 258. 
IMnie einploi de ert anx vcts 3 301 3H). II n'y a qa'nnpafmagc* 
qttl aolt en disaceord avee Ica vcrs qno noas vcuons de dlcr: 



PhouAlique fraBfUR« 



im 



tot li amanvft gHOitqw be^oiits li rrt 233. 

Duta In ChnDson de ftolnnd l'Em]iiirfiut e«l rarcment cmployä. Nl 
eret m tri dc Bt rcaooDlro k rnsBCiinatice oft il y a trois on qnatre foia 
le fatnr iert. \jt vers Tl'J: 

auti/at ijWil ertt M graignttra pars dt Siztr 
et lea Tcra 880 et 1214: 

idl tri frtrt ai rei ifarsiliun 
Shttbgatat trtt et tri de In mSmc muni^re ijne rAlexi<s vt qne fuEt 
■usi lo Lapi^laire A, oft on lil, r. 17: 
^^P Xtrmts fut de Itume emperere 

P Ol iefl ttju quf li rti$ trt, 

f miie il y a tri an t. 1I6: 

une nitre ra k^ e»t tarhft 
eumt s'rf tri de sane tuekfe, 
et an ▼. 391: 

par dreit sertit en grant (herti 

$e it n'en trt si grünt pltiUf. 

DsDS nrsndan on Ironve ere k ta rimo, c'esl&diro & la paus«, aux 

te« 86 222 441 988. Mais dana le m^me texte on voit aux rcra 

I64S et 1670 trt rimer aveo prrt PAUST, et allleurä, tv. 169 2tj8 650, 

daiM le oor)>« da rere, od lit ä In panse la mäue forme. Cm dcrniera 

pasuigeii jifoiireot qne At bouBC bcure l'nngloiiorninnd ne »avait pluB 

d)filin^ti<.-r leuiplui dc ere et du tri. Eil, bcaacoup plus souveat 

empkiyä (pie rr«, a Sni par Ctre setil cd «sage. DaDU lo it«at paüiw^ 

da Faaaticr de Nontcbnnrg oü ert »e rcncontre, il eat employä oorreote- 

meot ihee trtm^trtnt dt crirmt u tun ert critme 18.9; il Test nussi 

daai des pasaagea des Qaalrc lirrcs des Rois lela tjnc il trt maladejt) 

p. 76, (7 ert tenuz p. 223, Ü ert guariz p. 418, maU ne fest plas dons 

amatabUa tri p. 161, evesqNes trt p. 408, la reine Jexahel etUrad en 

ta chambrt u li reia ert p. 330. Wace est d'accord avec ce» lextes. 

Dans Ics onxe mille rer« da Komaii dc Rou, ob Von oe reueontre qae 

lwt$, qu'il Goit piociitiqne ou nou, oA or et eneor »oot 4 la proclise, 

irt et etKore k la paufio, mais rarcmciit, ert (on iert) est la sealc forme 

tpm employe et tonjonra dans le corpR da vers. La sentc excoption 

tu le Tcrs 6012 oft er« rime aTe« /rtrt. Villehardoain en rerancbe 

W iemblc cmployer qae ere. 

Dang Crestiien de Troyee (es formeB de l'imparfait qai ripondent 
^ rnnparfait latio sont cotnparativcinent rares. Oepcudaut il y a diins 
ine u«cz de passuges qui pronrent qa'il cn usait comiae l'antear de 
TAleitt. A la time on lit iere: 



HO 



Jules Corau 



Je feroie de vos m'amte, 

1*1/ vat pleiaoit et bei poa igre 33^ 

... «7 desartnez iere 4047, 

Er«c , . . se.i nies iere 6830. 
Celle ni^ine forme devruit se trouver uusei au ve» IJC13: 

IWW3 /u s« perf li rois 

qui viauz iert ei dt granl aage, 
et peiit-^tre fadt-il )a r^tnblir. Dans le diftcotirs conlinn od Irotive pn^ 
tntt iert et des DOinbrcnx puasagos oA iert est ein[ilu>'£ il HufGra de citer: 

toz li iaim en iert cheus 3978* 

eil estoit MTS et eist iert fors 5322, 

i7 iert tnout biaus et avniam 6276. 
Le cbnmpcuoifi Bnstebacf a le« forinea cte, iere et ert, dont l'emploi 
Ml Ic mCme qnc dans Creetiien de Troye«. Ert qui oet In foraie la 
plus fr^nenle est lonjonre prociilique. On la rencontro <Uiih uoe 
treotaine de psMages. Noub u'en mentionoeroiis qu'an scdI od bu 
rencuntrc ert i c6t6 de iere: 

L'etttquf» ert ttautre mcmier«: 

qHt eovoilem ne etchars »'iere 36. 44. 

Iere a en plac« 4 U ritue, uinaj que le nwotrent les von 36. 44 2- 6 
23.90 28.44 30. U& 40.1« 167.41 UU.titö 42.562 54.496,65.297 
60. 567. 846. 2028, ou & la cäsaro, comnie Jl rcesort des ))afiHagOB plas 
clairaem^ qnc voiei: 

M pttit« iere, or ett plus eorie 44. 134, 

ttt i irre tor la petavce 

de eels qui edier U devoient 66. 1251, 
anxqnetT> noae en ajouteront» troix «atrea oft la forme iere pourrntt 
ais^meut etre r^tablie: 

«01)2 orffueil ere et taaz envie 41. 68, 

li freret soh setgnor eteoÜ 

qut JOHta hont ert, et ai voit 

Fotrage qu« ren m mer fei 56. 1047, 

preudom tri rt bons crestiens 66. 1687. 
Quant Jk ere, il nc ac rcncootre qnc dans troJs ren de la piiec 
trente-ctn<iai6me oft il rime arer mere: 

moU /u a moltM la mere 

qvi ne taeoit ou ta ßU ere 128, 

et puis li eonta qui ele tre 230, 

car tagt dorne et eortotae ere 305. 



I 



PhonMqu« fravcaiM 



111 



Ansei ne Mis-je pns »är qne l'natear eo »oit Kottebnef, qnj it sign6 
■i ponTent, conuue oa BUl, celle« qui Ini appariienneut 

Qnant ä la n»-oaiI(.> personoe dn sjngulier de rimiiarfatl dont je 
n'ai rien dit, on i>eut 8a]>poscr qiiu rcin])loi des furmcs em ers irrts 
i*r$, Bi elles oot toulea £li ea aimge, aara (ti le id6dio qne celui de 
rra ert rrt ier« iert, mais j« ne ooDnnU paR de texten oft ellca 
rcrienDent assez sAnront |>oar qu'il »oit ai^ d'eo roarntr Ia prcure. 

Le naintieD da / dans Init kt, la truiti^me p«r8onne <Id siogaljer 
de riiidicalir pr^«ent du verbe taier, dans Ics truisiimcs pcrsonnee da 
■in^ivr du Hubjoudif ttit soHy att, dan» -eil -oit de l'impHrruit et 
da euiuliiiutiiiol et dans -out -ot de l'impjiTfail normaDd de la cou- 
jo^ison en -^ et -ier, proare qae l'atoiie e«t totuMe de boniic faeiire. 
Si le« teste» qoi dooDeal puisul et puist. erei et «rf, araient seiet et 
tiiet, -fiel et -ouel, Je D'hi^ternts paa i. regrarder res deroi^ree Tonne« 
TOmmc rcilei qai fureotd'abord eniplov^ee k la pansect {e dirais que, 
eo qnulitt^ d'ausiliaircä par cxcellciice, stitt et aiW, esteiet et actJel oot 
pn facilemeal perdre IV, qni, comine le pron« faiei des Seiment», y 
est plua uncieo qne dnne cfu/ae, donet. eonaerutt, (xn\% en«ore com, dunat, 
eonsmat. L'iiiiocope delV qne ue connutt Di l'Ealalie qni a sostendrtitt ni 
!c FragmCBl de ValCDi-icnnca oü on lit eurore aiel. saretef, doceitt. sif 
ptnteiet, melreiti, a^treitt, fereict, ho scrail oomiiiumi}nÄe pelit !k pellt 
k tontes les troigiimes pcmonnca du Hiiigiilier de riinparfait et da ron* 
ditionnel. mcnio ä la ti-nniDaieon normandc -out -ot. 

D'apri-» la dernü-re ädilion de 1» Vte de Saint Alexis pnbli6<) par 
Gasion Pari«, Paris 1903, airt daOB qualre pusaagwi qne Je cituraj ploa 
lois Kcruit la le^ou k nJlablir ou & maiDteiiir. Mais aiet n'aceordunt 
mal avec seil, ateit, etieit, deveit et MrrriV, seoics formes eoiploy^Ses 
p*r Tanteor de i'Alexis, j'ai do la pcinc ä eroiro qae la le^u pi^färte 
\u Gaetou Paris dans les Tcrs Einiviinis eoit la bonne: 
e luit li prient qua d'ets aiet mercil 186, 
« fo li prient que d'els aitt mercil 608, 
a n /* primt que d'ets aiet mereii 699, 
fi'i viettt tnftrv de »nie enfermetet 
quant it rapeiet sempres n'aiet sautet 567, 
U Kcond b^misticbe dn vcrs 557 tel qoc Ic donne L semprea nm ait 
■Mtl 6taDt irrtiprocbable et le cbangement de ait en aiH o'iitant qno 
blilcmeDt appny^ jtar la loton de L. an vere &08, Ü n*)- a pas de 
tiilon HaflisaDtc ponr la rejeter. Les vere 18& 506 599 »eniblent an 
inrntin abord exigcr titei qai est la le^jo» de L. dans Ic denzi^me 
Ptage. Haia an rers l?ö L. a: que de eh ail mercit et P. kH ait dt 
* *trä; de tia e»l aum la le^n de P. an Tera 325 



113 



Jnle» Ci>rnn 



«t il rtspuntnt qu« nul de eis nel sfi, 
yen qai est datis L.: 

fViV reapondenl que «euU äd» nel set. 
Les preoii^rcs pagoa i]u Psauticr de Moutebourg uyant rräqaomtDeiit 
U gruphio de ets, oq pcatä bon droit supposer (jne rimleur de l'Atexis 
ne coonaieeait paa eDcore la prononrintioD d'els et i;u'il a äcrit »ux 
reiB 18& 508 699 que de eU ait mereit. 

Ve qni provtent de t'A est tombä plus liurd quo eolai qui räpond 
anx aalrca voyellcg. Dans iceste« eho*es par oxcmplo l'e CBlplas aDoion 
quo dnti8 ict^te cfiose; c'esl la riiison ponrquo) tc<«fe(t cAo»-» a pD devenir 
ieez ekoses, Uiodts que iceste chose »'est mainteaa. Noftra terra a gardi 
plus longtompB Va que nostras terras qai est «<w /rn-CT Ais le» plus 
ancictis teile». Od a vraiKcmblablcmcnt proDono^ plag longrtenips Va de 
rimpämtir de porter que celui de la eeconde, troisk^uie iiersonne da 
eingtilier et troi8i6nie persoune dn pluHel de l'iudicutir pr^Hent et l'oD 
aUTa dit iiorta, maia partes portct portent. II en aura itfi de tnOme 
an eabjotictif pr^Bcnt d'tui verbe tel que veiidre, qui a dfl se oonjnguer 
nne fois tenda tmdes vendtt vendenL 



n. 

L'u arant de tombcr est dcvoiin ». Oct » s'eet maiDtenu plus 
loDgteoips que eclui qui proT«iiait de e. Qne V» remonte ä E ob qa'il 
seit l'afraibliRiietnctit de l'U, il n'cst psa tnmb^ non plus dans \ow les 
molfi de I» langue en m^nie tenips. I^ecoD^uoesaToieiDnoteH. parfoia 
ntari Ifl fn^a«ni-e de certainee espresafone, onl dfi bäter on retarder 
la cbolu d« la lioule aloue. L'bistoiie du ^^oitif et dn datif masoaliD 
allfloiand nom fournit des denni^es plus B&Tef qoant & ramnTsseinetit 
de l'atone qne uo le feraienl des rorniea hypoth^liqnes. Od reitcontre 
dfes le douutMQc siäcle des cxemple» du ^uitif et du datif oh V« cat 
tombö. II y cn a d'autr<.-s biet) plus oombreux oft il sc mainliCDt et 
d'autrcs oü sa HDppreBaioD est facaltalive. Cf. Paul, Mittelhochdeutsche 
Grammatik* §§118elI20> OnpeutparcooBöqaent »Dpposer qn'en rraii^ais, 
avanl sa chale d^ailive qni aura duni des si^cles, i) y ait eu des ca« 
eo grand nombre oii tanlüt l'a eounuit et tanlül ae sounait paa. 

Lob probl^mea lea plus attrayaats de rhiatoirc des langues aoDt 
les infVactions anx loi« reco&nnei!^ C'e^^t la conjugraison, eoiuiue ob 
peut s'y atteudre, qni snrtoot en est riebe. I.V qui provient de IV 
et de l'a du gallo-romno est maiutenu daun ta ootüugaison franvaiee 
oft l'oD pr6snmcrait qu'il düt tomber conime dans la provcQi;ale. Ausai 
je crois qa'il est h propos de parier ioi de celte singularitO dool oo n'a 



PtKHtiÜque frftDfaJM 



113 



doonö jnsqa'i ce jonr ancnne raison qni me satiBrasse. SoDt cd 
dteaeeord aree le dATsloppement du fran^aia lea forniei qoe Toiei des 
TCrbes «tfr«, fairt et di're.- 

sem 

etz 

f^m 

foiz 

faitn 

faits 



prov. 

n 



n 
n 



somes 
ettea 

fumea 

futtea 

faimtt 

faites 

dimet 

diUs „ ditz; 
ia lenninaison -omes, prov. -am -pn dana 

alomes proT. annam 

veomes „ vezem 

partomes „ partfm 

avromei' „ aurfin 

sertiromes „ serdrem; 
Ia temtinatsoD de rimparfait et da coDdilionoel -iomes, dialectal 
-Umeg, prov. -iam; 

avriomes Hol, 391, avritmes; 
U terminaison de U premi^re et deuxigme penonne pinrielle du parfait 
-«am -aaUg (prov. -fm -fte): 

(prov. ploTftn = vtndfm) 
( „ plorftm = vendftz) 



plorames 
phrastes 

■hua -üfe» proT. -im -Uz: 
partimes 
partiatea 



prov. partim 
„ parlitz 




II 



Pbonötique rran(»iiic 



115 



d'niici«]» text«8 bxs-lutins, (irovencaux et fyAn9U8, p. ISO) uoni» offrent 
encore il«8 realigefl de -mes en proveu^Al. 

*<U s'ext maJDtcnn aaaai duoa Vadverhe primr», 6or\\ primosdam 
le S. Ligcr, v. 6 (I'nmos didrai vos ätl* koHOrt), udverbe ([d! n'esl 
rien aotre qoe le DotuinatiflatiD PKIMUS. Ce 80dI atissi des Dominatire, 
dibria de la syniaxe lutinc, <)ai soDt 1« ba»e de prttnien, vt^entitra, 
tneis. l.'adrerbo primra □'» jatnais perdn \'e et si je disais qne I'emploi 
k la paose, tel qa'on le rencoutre aa ven« 691 dn Vo^a^e de Cburlc- 
tsagoe: CU comencerat primis, a enip^vbä le däreloppemeut d'tmo 
rorme tiioDufiy1labi(|Dc, je diraia plun qne je ne puis affirmer. 

Leg termiDäisoDB asHcz r^gali^rc!) quWreui U dtetinaiflon et la 
eoqjDgaiM)D d^ les plas anrieas testes TranfaiB sauf los Qnairo lirrea 
desKoIs qui out entore beancoiip degraphiesarclialqneB Bont leri-snllat 
d'ooe loogne Elaboration. 

Commfl l'oDt retnarqnt^ W. Mcycr-Lubke et W. Fttrstor, Zoit- 
sebrift fllr rom. FbilolDg:ic XII p. 526 &. Xin p. 542, cerlajos groope« 
de consMUiee mainlienueDt 1> qiiJ provicnt de \'u. SCAMNU enl deyenn 
t»ehamt «tehamme et SOMNU some »omme. Utimno de» Senneata a 
P«m4 par dornt paar derenir dam dan qui se reocontre de ttb» bonne 
bflire; dearn ij'ud <from ül-ou duu« Ic St. Ldgcr, v. 51. Cettc forme est cn 
■ppwence \rriffiiii-it et na pa ite produire qne duna le discours coDtinu. 

DOMNU «urait dft donner dorne dämme loraqa'il ätait employi isol6- 
tneiit; il y a de« lexl«», aiusi que l'a nionträ W. FArster k Teodroit ci(^ 
qoi unt gard^ des tracc« de cett« forme, mai» le mot ätanl d'ordinaire 
proclitiqae, it enbit du trsitemont particulicr ; dame, qut est la form« 
qne DOMNU proclitique anrait dfl donner, perd ta 6nalc dcvant les 
mots commenfant par uoe voyeile et devant cenx qui commencCRt par 
sne oonaonne. Oo lit dam Kufemiitn an vere 31G de l'Alexie, dam 
/laariffsdaDBl'iinitatioa doCanliqne dcsCantique« et dam GH f reit »v, ven 
380G du Roland. I<ea texletn moins ancicn» onf le» graphics dan danl. 
Le mot, conune on sail, eüt lonjonra aceopipagn^ d'an titre oa d'nn 
DOm propre. II serait posaible ansei qne le Tocutif IJOMNE qui n dfl 
f-trc d'an usage \Tii% fr^qucnt et a doun£ le provca^al dorn i/o>i') fAt 
ponr qaelqoe cboee dauB le dävcloppontcnt des formos frauf;ait)e4 dorn 
dam dan dant. Car il est elair que Vt. de DOMNG est tooibE bicn 



1) Dan» U pftatourell« (leUsrcflbrnD L'autrier tWuna »tbUia on lil cioq 
Iota le Tocatif don hüiu vaiianU'it d'imporUDce. Aiuhi u'j- a-t-il pSR de raison 
poar rappoMt, eumm« fait W. Mcyer-LUbkv, tirtmiD. II, p. 10, qn« 1<! 
TOCStif dffn d« rETUtgile de Salut Jeao viennc de ce quo 1o traduct«nrn voula 
mdre »«rrileinent le latm DOHINE. 

8« 



IIG 



Jule> Corno 



12 



plu8 fiicilemeiit et uneni bleu ]ilug lAt qiie l'r i[Vi r^pondiiit aiix 
vojcllen finales <Ic DOMNIJS UOMNU ÜOMNI DOMNOS. 

Damf dans dame den, dorne dieu Bcnible mal s'accorder uvcc cch 
«loDnäes, muiA il uc Taut pii« oiiblier qu'il u'ii pas la tnEnic buBc. C'eat 
au uiot d'ori^iue »uviitite, \%tü de l'i-gltHo, comuie le prouve Iti gruplii« 
damtu deu de rAlesis et (In Itohind: damHe den remonte & damim dtu 
ijn'on lit deux foia dam le texte quo W. Ftlrcter u fnit fiitrcr diiiia In 
nonvelle Milion de l'AItrranzüsiBcbes Übuogsbach, p. 171 174, üous 
le titre de Formet zuai (JotteBurteil Cl h M prf^c^dv par doinine deu doul 
le Saint Liger «ux vor« 1 et 1*27 ofVre denx exeinplea. 

Ve < (( s'eBt uainteoo uusei daus ouwe < olme et orme, forme qae 
Meyer-Lllbkc rcgarde comme cni]>ruuti5e uu frnncO'provoiival, daiui 
OuiiUlme, htlme, chaltne ckaime < *CALEME CALOMU CALAMU, 
atne ALNÜ. 

Ve de l'accDsatif des deux noiDbics fevre ftvrfx, artdrt arrdres, 
prtpeire preveire», allre allrts a dA Ctrc une Toia o. II est i suppoäer 
(|Re Udre^ satvedre, failre, duilre ont 6t* prononois *duUro, */aUio, 
*saiftäro, *iedro. La teniiitiui^ou u8K«iirdie ii fin'i par sc conTondro 
■rec IV de medre, pedr«, frtdrt. Qnoique le» iircuvM äcrites noue faHeoL 
däfftnt, il est vraiscniblnblc quo duiia In df-cliiiuisou de motif lol« que 
l'ANIö et KOMANUS, MOimaiS et l'ALUÖ. VILIS cl BKLLLS, 
VALLIS et CABALLUB Ich utouoB oe so Bont Di assoardies eo a ni 
sont tonibüßs t^u memc IcmpB. BcIud la corboudc ou le gionpe de coii- 
Honoes qiii les pr^Mait, ellcs ont ^tä aupprimäeü Ich unes plns löt, 
lee autres plu» tard. Les Kermeiits de .Slru^bourg de l'an 84j! nou« 
otTreDt nii älul de langue qui, qaolqtie iuipnrfuhemeDt, conBrme ces 
dounC-o». H y u eucorc quelques exeniplcs de t'o, rOduit plus tard CD f. 

1^ Jonas coDnu auefti suuii le nom de Fragment de Valeoeienues 
a en<-ore deux fgriucs dout la lägilimitt'^ apri» nolre exposä ne sanrait 
f'lre mise en diwüssion: diese OArU(T) et vtrme. Avant de devenir 
chitj\ rorme dout 1/ n'etit pss oouteinporaiu de celoi de tuf qui est 
plus aucieu, ce mot « dfl puxscr par cAiVru chiwt chiw. Cf. ^ev dea 
vcn 12Ö 158 '22^ du -Saint Lt^gcr, grapbie qui doit Hana doute etro 
lue kiev, et ehier du Lapidaire A, v. 200 (k ootö de ehief v. iGö), od 
l'ou roDCODire non seulcineot ov OVIJ t. iW2, uiais aussi nov mtiit9rt$ 
V. 823j grevment v. 088, «i tuilure yriev fM depr^Ndre v. 823. Ausai 
n'y it-l-il aucane raiion ponr adopter l'explicfttiou lenti5e par Kosoh- 
witz, Commestar za doD liltesteo frauziisiBcbcii SpruchdcDkmAlcrti 
p. 132, d'apri'8 laqnelle cittve qu'il eompare k plaid de8 Ferments 
serait nno grupliie impurfaite pour chev. Pi>ar expliqoer eerme 
du Jouagj il eet bieo inutite k uion avis d'inroquer riußueDce de 



I 



13 



Pbon^lliine franfdaft 



117 



ttrmt et de ckarwe, c'«et h dire d'invoqncr l'aimlo^'o ob eile o'u 
qne faire, pars qoe aactine pnreutt'; de KC-ns De relie ces motH entr'oDx. 
,JIiettx r«ul rHpiirocli«r rerme. prov, cet-me, de damno des Sernienta ot 
' Hpposer qne Ic groupc n» a pu rctarder i'iipecope de Ve. Des cxcmpleg 
Inut poreiU »ont tcB grapliies fennettd et tn/trmtttd daos i'Alexia 
et Im Qaiitre lirrcü des Koiu. Co nu sodI pas de« mots ttiivaute. niais 
ceoi d'oä proviconent ffrti et enferii. \a romparaiaoD de vrrme 
da Jona« avec Urme, ehamie, et jiwnwe qu'on poorrnil ajoatcr, 
elo«he dn reete. Terme rcmonte it iiiie ba«e TEKÜKNU od l'atone 
derait 86 miiinlcoir, et ehanne et germe iie pcuvent avoir pour bnHee 
C&KUEN el GEiaiEK dont 1'» cit toinbr- ilc fort bonnc lieurc. Leu 
tirerdo CAItMINB et de 6EBMINC sciait faire faat^so runte. comme le 
woiitrcnt IC8 fornies Ueaim teirahn nom < LEVAME "ISTIIAME NOME. 
t<i charm el $enn — le prov. u ffrrm el fferme — onl esi«t^, nea formes 
ont iti retnpltie6c8 pur ytnne et charme qui ae rutlacliuieul micux k 
e/tarmer et gtrmer. 

Qüi espos^ fiuffira ä proaver qu'il serait faox d'admettro qao 1*9 

prMTCimDt de \'e, de Vi et de Vi, de Vo et de I'm, mit lotnbö simut- 

btan^meot diina toiia les mots, quelque fOt la place qu'iU occupaseenl 

[danB la phmMe, apri« les consouncs simplus, apr6ii Icb cou»oDueB double« 

ret aprös IcB groapes de conHOttncs. Vi qui provient de IV gallo-rotuHD 

est toinb6 plna tut que celui qui provieiit de l'i ;= I, de Va on de l'ii, 

si ces dcrniirts voycllcs sc diBtingnniciit eucoro. Cet a a dfl ae luain- 

lenir pln;) lungtcnips qnand il i^tait Huivi de s ou de f quo lorsqu'il 

«Uit fiDal. II y a en rraisemblnblement d(!» h^sitationB qui peaveut 

^aToir dori dea ^i^cles. 

L'amufMetiieut de l'aloiie m douo6 au ffaD^ais el na provenfal 
— ear en cc poJot leB deux lautes suivent la meine marcUe — an 
cnrarlfere ^miiicuimeot oxytoniqnc. La chutc de l'a < A qu'on ron- 
coDtre de Uk» boniie heure daua quelqueo rare» exempiea a pris 
aiie gründe exlenBiou ot nombre de mote qui ont nn j final, ärrit 
« d'apK-B rortbogrupbe cu usuge, «c leiminent anjourd'hni )iour uno 
oreillc non prfvonnc par nnn couBonne, Comnit! il ressort d'un« Obser- 
vation Dicnic anperficicllo du langagc pail«', cettc (^h^tc de l'j a'opärc 
|Öe hdh joars dana lea m^mes conditione qu'en ancien fran^ais. A la 
pao«e 1'» est pluH ferme qne dHiis le disconrrf continu MaisBi je vonlai» 
Ötndier par le meuu 1(^h putticiiluritiis qti'oilVent Ib muintien et la ehute 
de V», jlrais bie« an dclä des borucB qne je nie snia denn^es et trai- 
terais IUI snjet qne d'aDlres soot micux ä meme <|ue uioi d'approfondir 



L'orijine limousine de Marcial d'Auvergne. 



P»r 
Antoine Thomas & Paris. 



On » beaiicüH pi5crlt snr la rie et les euvree de MBtrcJal d'Aurergoe, 
l'AI^Biit po6le et proBateor de la fin da qiDzi^inc 8i(«le; la 8eg^>udc 
idtdon du Repertoire de» gource^ fiisloriques du Moytn Age (Bfo-bibüo- 
^rapbie) d'Ul}-eee Ctieralter, <ii vient deparuilr«, oe tuencione pHS moina 
de 25 »rtieles on ootici^s le conrcroant, et c6tc bibliografle ch( d^ja ariSr^c 
pnisq'J-le n'ft pu conuttre etcilci' no trettinportaul ni6moire deM. Piag«t, 
pnbli£ dans le n* de jalllet 1905 de la Homania, p. 416-428, dool 
' lea oonrlnsion? tendent a retirer d^GnitivemPot a Marcial d'Aaverg:uo U 
paternitS de YAmant rendu cordeUer a l'olutrvanc« d'Amour. Maie, b'Ü 
«enble i avoir beaueoup de drehet dans tont ce ii'od a i^orit, U n'en reste 
pas motBB qe msitro Marcial, de par Ics VigilUs de Charles VIl et les 
Arrettz d'Amour^ coBseive noe plaoe ouorable dans Tistoirc lit^raire 
de la France. 

Dans ce recaeil d£di£ a Camillc Chabaneau, ijue sa nuissance 
eome SGS travaDB ratacbent & ^aIll^i^nc provincc de LimooBiu, ü m'a 
Benblö rj'il poarail i avoir place pnnr iiq court memoire dcstinc s 
d^iDontrer qe Marcial d'Aurergne apurtenail u une famille dont le 
chef arait qltä Uoiojea poor venir se Gxer a Paria Qelqe mincc 
qe poisse parailre, au point de vue de l'istoire liliiraire proprement 
dite, le r^ttatde mca recbercbcs, il snfit qeje lo croic anstir«: ponrme 
pervnadcr qc raJmablo et ssvant mnitre dnignern lui faire boD aouell 
etprendre plaisir a sairre dans lc8 docutiieuta auleutiqe? oo provigDcment 
parisieD d'oDe vieilie eonclie limon^iae qui ne pout qe rebaiti^er le 
patrimoine intellecluel de Dolre ebfero proriuee. 

Dans Sa liiUiolheqiu fran^oise, inprim^c od 1B84, Fran^oi» Grudfi, 
■iear de la Croix du Maine, a consacr^ & notre autenr uue courte 
notioe qi eomence par oe« mots: „Martial d'Auvergno, Procureur an 



120 



Äntolno ThoTUHs 



Fsrlemcnt de^am rnn 1480. QHlif deLyraoein, eiicoroB (ju'il a'uppellsKl 
Martiai d'Aavergne») . . ." 

C^tc afirmacioD de La Groix du Maioe, dtinuöe de preuvcM, n'a 
jC-ut^Tulement pas trouvö iin bon acneil rhen les biograri» pONt^ricurs. 
Ou H'e^l dil que I'orijiDc liniougiiie atribu^o u notre poälo riail une 
oiDpIc ipot(-8e deLuCrois dn Maine et u'uvait d'aulrc foDdemeot qe le 
pt^Don do Marciai iji est, come chacun sait, le noD r<-viT6 de 
l'ojiötredii LiinouRin'). Abandonant le prönon du poite poiir &'atacber 
a (ton non de famille, od »U])öse gratuilement q'JI HtxH de »oncUe 
anrergnato'). Les I.imoDBinB ciu In^mee n'oeent pas Ic rcreoditier 
ponr un dCH Icurs, aiiciiti documcnt poHitif n'ayant 6t(; eooorfl mis nu 
jour a l'apai dn dire de La Crois dn Maine. 

L'ome qi a Ic mieus «onu le pwae^ de la capitalo da Limou^io, 
dont il n'a pt] malcnrcoBcinent äcrire l'isloire daiis toiilo snii unplenr, 
le regri-l* Ixmin Ouibert (f 14 janvi«r 1904). «'eat expriirn- incidament. 
a den« reprisea, Hur le sujet qi uouh JutAronsc, et 11 t'it fjiit cn tormcs 
ass^s difiJreDla. 

En 1887. dan« son livre iiititnii C/i/i/ueff (IJniojes, Ducourtienx), 
il di»ait, a ]>ropo8 de In cliurje de juje de la roiir et juridiccion do 
Chnlucet: „Cetle chargc paraK Ctrc Xri-s loDgtemps denicurt^e dano 
uno fuinille de petJte robe, M» counue A Limogcc et k luqueltc vn doit 
vriuscntblablcmeDt uu des plus aimabiep pof^tes du XV* sifecle. Audoin 
d'Anvergiie l'occupo dfts 1425 oti 1428. En 1469. vioörable et scientifiqiie 
persoonc iiialtre Martiai d'Auvcrpne est jugc de la cour et juridiction 
de Cbfiliitret . . .').« 

Kn 1902. daß» tes Documentf, analoges de piiice», exIrtiHs et noitt 
relatifs <) thütoire munldpale des deux oilUi de Limogts, tomo II*), 
p. 190, note 2, il a 6orit, a propos de la famille d'Auvcigiiü : „Pamille 
d'bommOH de loi, doat len membres: jngee, nvocata, notairos, grcfllers, 
hniBsier«, sergeols, sontsonvetit mentionnös dc|iiuB le quatoni^me sij^ele 
dann DO« doeuuMMits Lioiousius- On a pr^lfindu que le po^te c^'libre 
Marliul d'AoTCrgne, l'aulear de» Arrits d'Amour et des Vi</iUs de 



1) P^Je »IS do l'tdioion ordinal». 

9) \oyvr. noiainent l?i obscrviicinnK de [>n Ui>nn<>ye ilnn« lYcIieiun do \a 
Croii du Maine «lue n EiKoley ile Juvlgny, l'an* 1772, l. II, p. 92—93. 

8] T6le «al l'opinlun d'Anilole de Montaiglon linna »& präface de \'Ämant 
rtndu c»rddier, p, X, note. 

4) Op. land., p. flfi. 

!>) Ce lomc II fornie 1« l. Vin de In «^rin tltn Artiiivtt oncfMuiM |mbli«eii 
pat U Suolel6 des accblves hleluriquea du Limuusiu (Lliuujett, DuQOOrtlenx}. 



L'otijloe liniütisiii« de Harciftl d'Auvergiio 



lai 



Okn^w F//, naiif du r^ete de Pari», npparlcniiii A c«ttc fumille: dous 
ne coflnaiüsona ni prcavoo »i iudkCH de iv niUacbcmont." 

Oo Miit qe DODs pOBJi^doDs le u-xtc do dena i-pitjif«» du Hurcül 
d'AQTergne, l'nneen liitiu, l'niitro en fiaoctus']- Cfeäpilafes noa» a|ir{)- 
ucul coucordiiuicul ije muitro MMroial d'Aurergnc oaqit » Vixrl», 
tfxercJi pcndant ciuqanto ata Ics Touccioiu de iirocaretir un purle- 
tnent do Pari», oionrul le 13 mui 1508 et fnl iuum£. nvcc sm p^re 
et in^re, dane V^glivc de Huiiit Germiiin-le-ViGil. 

A ee pr^'iens lAmoigniije il fnut ajouler eclai de la rroDiqe 
Ituiütm de Jnn de Itoio, q'oD » pHs la mauvnUe abitude de 
d^gocrsoua leaoaioptoprodeC'yoHi^escandaletiM'i: c^tecroiiiqcriicuuto 
q'au moie de join J46G. te joar de s«iDt Jau-Bii(»le, „uog jeune 
bommc Douimä iniiUtrc Hurciiil d'Auverg'iie. prociirctir en In roiirt dn 
parlcmenl cl noluire au Ch.islcllot de Purin", iDarid depai» Imis ro- 
ttMiuvi arve imc lillü de niHitrQ Jiiqiie Koarnier, procurcnr au Tiirle- 
mcDt. fnlpmd'tiDncc^-B de Toli«, ee jcla par la feu^lro do sa cbabbrc, 
»e blesM priöreoient, rouiH fiuit pur recouvrcra la fois la raison et la 

Penone ue donle q'il it'ajisee ireclireiuent de ootre atitear, 
cur il fuit Itii Dii-mo allasion eii termen pr^is a re doaloDrcus i^pisode 
de Bon ciistence daii« «eg iomnffts de la vierg« Marie*). D'aillciir» 
loA contcnporains de Juu de ICoJe et de Marciul d'Anvcrgnc nc &'! 
tioop^rent pag. On «ait <ie Dntis jioHs^dons u» luxueiis manut^cril 
OD In Croniqt seandn/euff ;i iti iolcrpul«^, su comeiicciueiit dn 
XV* sif'ole, pour la plas gramle gloire de la fninille de Dammiirtin*); 
d&DS cc mannserit (Bibl. Nat. fran^. 481, Toi. 141) on lit, a In auite du 
non cl den ^aliti« de uiuilre Han-ial, eile i^ddieion: ^.leqncl Mureial 
bt 168 Vigilles du fi-u bon roy mout aiileuliijiieiiioiit'*^ 

Uonc, de» 140Ij, Marcial d'Aovcrgno ctJiit notalr« ati Tbutelet et 
piocureur aa Purknicnt. A prendre a la lötro Ic texte dcf^ äpltiife», 
U fandrajt rc|,orter a l'uniie 1458 «et döbuts dims „la pratlqc" ponr 



1) I.e neilleur toit« Mt celut ()'» dooä Anatole de Uuntaiglou, op. 
Mad, p. U£ et X. 

3) Iteprodait testaAliMiieat p« A. Ae MontaicUin, op. laud., p. VII et VIII- 

3) Voyei !«■ ver» eiii^« juir (i. rarii. Homania, XVIII, h\\. 

4) CTeBt a Jnle» <jiiic)icrul tju'on duit la conaiisance do cc m»nuBCiit 
(B«. d€ rEeoic dt4 CkarU». XVI, aiü). 

fi) Voir rttlicina tVecnlc de M- B. do Mandrot, n utii revieiit Ic mtfritc 
ftrtAt resiiluä Ic pnltrnitO do la Cfoaiqt KandaUate a Jan de Bote; 
''^»ol dt Jtan de Roy« conntt tov» U nom dt Ckrontyiu tcaadaltutt (Pari», 
l!«a««»Td, 1894-6), l. II, p. »IM. 



122 



Antoiso Thomit* 



parfairc Im oinqante nns d'cxcrdoo qi toi sodI atribu^. V.n ancon 
oaa on ne sanrait idenlifier le poCt« avec nn omoiiinie qi ulait DOtoire 
«D Cliatelet en 1487 et en 1440, d'iipr^s dco docnmcnU d'archires oo- 
iD0Diq<^6 a Anulolc do MonlaigloD par M. £ng6ne Leiong. „Ce iwarrait Hn 
BOD p^re', dit prudament l'^diteor de r.<dflKrN< rmäu eordeii«r*), en par- 
loDt de l'omonitne. 

Ponr qi conait lea abitndee de iioe pteos, il nc doit pa» i nroir 
de dontc a ce bdjci. Lc notnfre dn Chntelet de 1437 Atsit ea minao 
tens procareur an Piirle[ui.>ut, come le fut son flu aprte Ini. Le 
Premier documcnt oa je l'ai'e roncontri avec c6to tiaütä dane les 
•rchivcs de la Cour sonvernine est dnt6 do 19 jnillot 1438: roaitre Marcial 
d'AnrergDe i figare ti titre de ourutear „eo cestc canse" doniS par 
la Cour u Jaqne Bcnoit, mioeor, qi ptaidait conjointcinciit avec son 
fr6rc Malicn, contrc enu roiiein Jan ßcnoit ao snjct de la enc(>ee8ion 
do Icur grand-p^re coiniii] Malicu Bcnoit, marchaDd et vha^jeur de 
Limojes. dtJcüdä en 1415'). 

Oo le reirouve de leo» en tens dans Ics anics eaivanles, et 
Tod ne ])CDt o'vnpäcker de rclovvr un fait aignificatif, a savoir q'il 
est CD qclqe «orte le jirocarour atitr6 des jeuo de Limojee et da 
Limonxin qi out des afaires an Palais: le 15 septenbre 1439, par 
excnple, d'an ccrtain Guiltaume de la Colerie, contre qi il i a apcl 
d'nn juiemcDt rendn par Ic aiindi'bal de Limou&in'). V&oie sniTante, 
fVirc PMo Boudund, domiDicnin, inaitre en t^olojiß, qi avait ea de 
grares di^i-lto avee r<Jr6qe de Limojeit et qi avait p«8Bi!> des prisona 
de la ConciorjcHc dn Palais daoK cclee du obnpitre de Parii^, est lilarji 
par ordre de la Cour et „a eslun ma domieilc on ToBtel de maietre 



1) Amanl rtndu cordelier, p, X, mite. 

2) KejiBtree da Cousell du pirlement d« Pari», Arob. Nut. X'A 1483, 
fol. 86 T°: .Eatre Jcban Benolst, minenrdeXXV Him, tnaintr« Harcial Bermondot 
et LiiMiDTt Dnvl«), «on cnrRtriim, . . . rt Mnthicu et Jehan (llre: Jaques) Ite- 
coiiiU, rr«r«ti. ic«lui Mutliiuu curntuur du dU Jiiquea, mSneiir d'SDB. et malstr« 
Hatcial ct'Ailv«rg;ne, jtrocnreur on dit parleinonl, curatcur donnfi pnr U coa« 
aud. Jaquoi ea c««1d cause , . ,' Cf. au arct dii 13 nout 1440, qi dtbntc 
nin«! : .Ctim in c«rta causa niota et pcndcnte in noiitta parlanieoti curia intor 
Johannen B«nfdkli et maKlntruni Hatcialem Bennoiideti, Leonardtim Dariil, 
ejuB curatorea, ac maglstntni Joljauiioui Gabler, ipai Johanai Benodictl per 
dictam cuHam ad hnnr causani curatorem datuni, nctores et conquerenlCia . . , 
ex nna parte, et Matlliouin ot .lacnbQm Bent^icll, fratres, et ma^atium Mar- 
eialeiu d'Äuvergue, curatoiouieDiam dntnmdictg Jaoobo . . . ei altera.' (Aich. 
Nat. X'A ?0, fol. 236 v«), 

3) Mntin«CN dn parlumcat, Arcli. NaI. X'A 4Ti*8, fol. 190. 



L'MtJlne llmoiulae de Marcial cl'Aiiversn« 



12S 



Uarciul d'Aarergue, soii procurour ea ladite rourt" ■). II fiit |>eD(larit 
pIcuienrB anöcB procar«ar de» counuIs du cbateaa de Limojes, mftifi 
le coDsalAl nyiint 6U.- rais on la maio du rol on 14-13, il se Iroava par 
ccla memo rclevi de ks foQCcions, come il te rcoonut a i'audieoce le 
14 tnai 1444*). 

Mona )o rctrouvong devunt nne aulre Joridioelon, cisle do la Conr 
de« Aidee, Ie2i> mare 14i.i2ct Ic I4juillct UG4'}, exercaDtroficedcproou- 
renr, et I» ansei il eul xonfii) conte Kncoeflsear. Celni-ci aparait ponr la 
premiire fois dans ane d^libärncioii da Cou^eil dont roici le texte tout 
an long, le 2 mal 1466: 

Aujourdui a MtA mla on deliberaclon, a 1« reqiweto da procurcur gen^ml 
du ftay, Bc nulitro Hnrcinl d'Auvttgo« Ic jpuac, Icqncl avoit «Mi prodult «a 
teaiDoicniis'' P*'' dcvnnt mm» AnlhoiTiv Krlant, general, eU:, pmir dftppoi>er du 
eontevu ea certaiiiM lecErea loyalx Itnpetroi-ii pu Jelian L^gei «I dont U avnit 
dit par deraat l«dit commUaairequ'll oe devolt deppoaerparoe qu'tl aroltcRti 
pTocureur de Jcban da Vorgcr coairo ledit Legier eo la inatiero sur laiucll« on 
Ifl voulult oiiatiiiD«r rt «n avoit «ncora la cliarge, devoit eitre contiaini « 
deppo«rr. allonda quo c'6«l matlore ilo fnultioti^ et qae lo dit prucureur da Roy 
rvqitcrait ledit «imiien eNtie fnit a «n roiiiKtHti-, vt laut cciuiilder^ a cat6 dcliberfi 
et dit andll mHtsire Slaroial iiu'll depposera de ladile matiere c« qu'll ea sautm 
a la TOjmrIc du dit procureur genernl: eo fait, il a dit qu'il ae deachargeoit 
da la catue et que la Coart y pourveust d'ung autre procnrear*}. 



II est probable qe Marcial d'Aurcrgnc Ic p^rc terniiiia sn cari6re »ob 
eoTiroiiB de oi-tc aiiöe 140G, qi est, como nou8 Tavous vu, l'un^^e 
OD Marcial d'Anvcrgse le poMe ee niiiriu. Tonjocra est il quo noos 
a'aTOns pas (ronvä d'aulre mencion od le non de oe dernier seit 
tnJTi, come ici, de Vt^pil^le „le jeoDe". 

D'on venait ce Marcial I d'Änvergnc, dout la prdBCuco a Paria, 
come notaire an Cbatelet, n'a pas H^ oonatat^e avant t'anäo 1437? 
ttait il de souobe puriai^ue? il i avait ^fectivcment a Fari» ane 
famille d'Anrergne duas U premitre moitiä dn qinzi^me si£-cle, mais 
c'^tait nu(! famille de iMUcbcrs dont Ics acula repr^sentanta qi figarent 
daiit les documcnts jndiciflire» dn tens i^ont Jan d'Anrergne 



1) Coucn du parletn««, Aroh. Kai. X'A 1483, f<>). iaf>. 
ti Kailafie*, AkIu Nat. X'A 4MÜÜ, fol. 1'^: .Haitre Marcial d'AiivnKae 
■ fit qa'Il aouloic «atre procorear des consulc, mais ils out revoqu^ . . •* 

3) Arch. Kai. Z'A 24, fol. ^09 v«, «t ab, fol. 18 v«. 

4) Aicli. NaL, Z>A 68, a In data. 



134 



Anlolne Thomaa 



„bouclicr de la Grande Bonehcric" des 1405'). et nn omoDimP, pro- 
bublement Bon fia, qalifiä come lui, „boncher de U Urimd Itoucherie" 
et eo odtre „mouno^'er de lu toouooie de Piim" «d 1461—1462: ec 
deruicr fut consltUi^ prisoiitcr a lafiu du I4(>1 pour iiijurex » In Cour 
doB Aidcü: Bon avocnt fuit vnloir qo „c'cst iing trcH bon luarobant et 
u fenime et eix eDflane et pluBieurs mrlez et Berviteiirs*"). II n'i u 
iincime vniiBCDb1uni.-c a clicrchcr diiD» cHb fumillc puriBÜ-uc lo bcr- 
ccau de muitrc lUarcInl i d'Auvergnu, vt oii nous permf-tia do porter 
DOS regurds diitiB urie untre direcoiou a laqäle noa:^ coiirTeut lea 
«tudies liinoiieiues dumcut atest^CB du procurcar du Parlement. 

On sait qe pcndanl lu duröe de In domiiiacioii nnglaiBO a Pari«, 
Charte VII in^tala n I'oitierB uu piirlomcul qi i t'onraioD« do 1418 a 
14SG et qi Tut trauAportt^ a Paria lorsqc la capitale fut renlr^e dnna 
l'olx^iFisuDCC. Or DuuH trunvoDs dans Ics rejmlros du parlement de Poitiem 
an Marciat d'Aurorgne, risidant u La itochi'le eo 1421) — 1429, dauü 
leqel nous Bonicfi anien^ pour de» ruUons q'oa Viva, n reconailre 
]e jitie de Mareial II d'Auvergne, I» poite. Qo le leeteur uons |ier- 
m6tc d'abnrd de lui placer unm \c* ieiiH les docnnienta qc Doua avons 
renuis »ur co Marcial d'Äuvergue et sur bou frirc Huiniond. 



£ i)iVi!i-nbrn 141G. Entvt^ H^irclal d'Auver|(iie. iippclnnl, d'une psrt. et lo 
prouureur du Ku^ et Keünaut Miiynnit. scrKcni du Roy, intioicz, d'autri; part. 
Appofnoliii est qu« lea prociirutirn doBdictcn partien vi-rront sc to proK'« eat par 
cacript ol on vondrnnt prima die. (I'laldotrle* du pHiIemcnt dB l'oUlers, Arch. 
Nat. X'A 91«8i, fot. 23».) 

23 d^cenbro 1426. Ende Harcial d'AuTcrgnc, appelant. ot le procurent 
tUt Itoy, n «nToir »e lo pior6« o«t pnr etcript. Ln ('nnrt lu f«rit vootr par 
nuciiua den i^uiKHllcrn il'icollfl qui vn fcrnnt Iciir r.ipbrt a Indicts Couit pniir 
on estre iippolnutii- foiume de rnUon {ibid., ful. 238). 

S janvier Uä7. Kntiu Mnreial d'Auvorgne, appolnnt du lleuMnKnl 
du ßöuvenitut Ar In Koclielte, d'uoa juirt, H I« piocureur du Boy tM Re^naut 
HayDai't, serKeat du Hoy, d'aulTC pure. Aprf'S i|ue la uourt a dit quo Icprocta 
o»C pxr «Script, Ics pnru'ai (»it conaint pnr icelnl en eas d'appd, et oet icolui 
proetil receu pour jugcr an 6«n( td matt fuit ttpjitUatuin, tt petutttur emenäa et 
ajmw (ibid., fol. 231 vj. 

Lundi XXlll« jour de fevrici Tsn mll CCCC XXVIJ, Vally ot Juuveael 
preaideiu . . . 



1) Rejintret du Cliaictot niialia^ par Caille du Fourny, Ribl. Nat. C'oil. 
Clairauiljnnlt, 763. p. 16. IIA, 154, 3&3 etc. 

2} Bcjlstres de 1a Cour d«* Aide*, Arcb. Nat. Z-A 21, fol. 9S t" et lU f>. 



L'orijfne limonslue ile Mnrcial trAuvergD« 



125 



y.ntn Rnymon d'AiivvrKiH!, «pp«« <lo malslie Baoitl KUncenn'), HrntCiii. 
■in gouvrrn«iiT d« Ia (tou, ifiiiin pnri, et Ic procnroor dn Roy, d'nulnt parL 

Monvt |>oar Haymun d'Auvi-rgii» <1jt quo nn pourrtani dii procureur (In 
Boy ot poor certAln debnl «ins Humiiüt d'Aurergne, toa frar«, Mvolt s im 
»ppBl* Uiiraiiiilt VldaP). lo'lltHAruolt<l'Auv(<r(;ii« ful ciupHa<iDii6, et, c«riI««toJI 
«laM, falrep«'l6dfl pAi-raK-KdiaerRd'Aiilnix, Udit Rnymona oo piescni«! puurxii- 
vaal; K l'ocnuloii de in iguelo poiirtiiiite k dit littiilcn. cumtrinndit n, Aljo^ry 
Elroutillc et l>onl«ot tiaiiiaie, aergetis da lloy, qu'itt I« ineiiiuiiL-iit on pilnon. 
RifBOB «n appellK, h quoy vunidi'i'nt deforcr Ica aergeiia, innlB le Iteiiien. par 
dii ww r«ppcl ■Ifl Techi«f Icur roiDiDniKlü iin'il» In preinsdcnt o( »mprltoiiiinAaeDl, 
CD dJMnt * Iceulx luri^rns, (|iii aVn exciuoicni dinAuaqii'il avoil app«ll6, c|ue I« 
nnaMBt «n priaon d« pur Ic I>e&lj|u, Mia y fut pmt lea dlx tersta», et vint 
OB ■ lul »t lul fai dil i|iie<, a'll voulull qu« Ic Heulen- 1« dolWraat, II conveiioit 
qu'il reuon^ant n l'iipp«!. Raymon diatqu'il ««toltconlcot de tvnauc^r poutven 
qu« c» tust mitix amcndv. tt iiitisi «^d celle oondlclun et meiu caretrit et a fin 
d'eatr« dellvr^ il y nnoBf«, Ap[6[>), le lieiitcu. douiM «a aentanv« et oomleinnn 
Mnraautt d'Anverfii« ea cerlaioo am<*udo. et nu r«garl de Itaymon diat qu'il 
El« truflvoit chüTijt) conti« lul cl qn'il le iIoliTrolt sang »Dir« amcndc qiie pour 
la renoBci.tciun LX (, Or dit Kaymon iiiic de In rononcinciuii il n cmputrA 
ralleveiBrat ponr i«ell« nou »Imiant pourauir l'appel. In qaol II n blen relevä et 
|im«iil^ on Wt prc*UDt«T l'ndj(iunii.-iucnt au lieat^n., qul se tiui pour adJoiiTti^, 
ntaia a'» peti avuir aoD executolre seelK, conibl«u qiie slgu^ fuat du clcrc uu 
grefllcr, et diaolc Ic »eBlIear qu« J.t no le Mrllemjt so I« algnct du Heut, n'y 
Wloit |)reB[«reisoB( inl*, donl Rayinon ne pot Sncr, et ahiai dcinoiiia, et pour 
ee lai * couTenu (aire «uue aouvelle imi<etraclon, qiie rAm.iiue a fait. et en 
raqniert l'enterinemeati atiai conclul bien nppcIA et domnndo despcna, offro 
pnnrcr et dIt qu'll appoltn Ic V[ jonr de murr, MÜCi'CXW, et dlt quo ec 
fnt MHüenent ite l'finpHaonnuQciit. 

Babatonn pour I« prwureiir du Itoy dit que l«ail. d'AiiverKue aont 1)ri- 
giimu et qne Gnillauut« Hayaiut, Her);ent du Koy, eiptoltoit im dit l!eu de Ln 
Bocbelle a requnle de airc Jchae Le Bouvsier par vertu de certalnes lettrea 
«B Jnffl^ d« ta eouri du gouvemeur iiir Mnvcinl Viiial pour cciialtie srimnic de 
■nerajtci de reaiCi lii«n ronrocaolt U licbtc, mnla il nln incnntinent « aon 
eoCre qocrir et appoMa lettre» ile reapit; le iicrgent diat qu'il ii'uvoit cogiiola- 
aanee de oo *l qu'il ne «uincrroit H quial Marciul ailleuta remede, et voyant 
|B ttmmt de Vidal qne le seigeni prenoit par execuclon drnp» llogea, ollo ala 
^■BTtr tnia laxes d'argeot et lea ballla an scrgont pour y aseeoir aon exeoucion ; 



1) Le ■a.pottepliitotdliineauque tUitceaa; tnata Je corij« p.trcc q'il a'aJU 
4*110 petaonaje ql (at malro de l.% Kocli^le «a 143t oC qi a'apvie efectire- 
■Bat Etiieiau oh Stltima« (royet rilitt. dt La RochelU d'Amoa Barbot, 
1, 297). 

2) Co Marcial Vidat Ctait nutiii nn Limoiisii) abltant La KoelxMe: *a 
■Mir Vsl^re (on Valerie) BTnit ^pouF<^ en aecondea nocca Uniilier rra<leatt, le 
CuMtn «traitre' qe le prAvol dea couauls de Limojcs condaus a mort et ql 
Bt la ito iraneMo le 8 aeplcnbre 14S6 (Voy. la notioe de Lonia Qsibert anr 



t26 



Antoine Thomas 



I« «ergent deaund« a qni oll«« ««toicDt; 1k femiue leiponili qu*)! ii« lui cii 
chalirt et (|»'vllo lea ganiutiruit. La lurvindrent lesd. Manault et Rafmmi 
d'ADvergne, et de fait lo dlt HaraauU >e priat au dit ter^ent et liil osta Im 
diotCB trola taxra d'argcnt et lea baitla an dll Raynioa d'Auvorgne, «od frero, 
qal Ic« pttM oC rotial, «t pour ce ipic U' ««iKcnt criuit ,A l'ayde nu Itoyl", 
ImIuI Kftyniun fenna U fenoitre, iiuu uii ac poiut ouit le ury d« Im idc: toiitea 
voiea viitdrent leB Tolalua a l'nyde, et adono, quaat 1« aerfi^ttit ae vU Tort, il 
luiat la maiu a Uarsaall d'Anvergiio et lo nt«Dn prieonnlcr ca prisoos da Roy. 
in cnjut «mltmpliiui le dlt ÜAyiiion usoil do gronM» parolm et dlaoit tjue 
ainal »« domounoit (laa, et ala quvrir lo pronuteur oa oiTiclnl do l'arccdiacro, 
loqucl BTOc icctlui KnyuioD vindrent en jugcnent requerir de por raxc6dLacre 
i)uu UaranuK fuat r»udii comme ulori:, au moliift b dot«iialoDi lu lieut«u. diät 
i)De attendlBBfliit un pou, et laotofit vlnt Majnart, tjul avolt fall l'eiplolt et 
Inrormation on rcUcioD par la qaoli? liayiuon eatoit trour^ coal{>abIc> non poa 
last qu« >oD frero, ot ponr ce le licuton. mlat la naiB a Int et couinnnda a 
Broutille et Sniucto qu'ilx le uenHasent eu piiaun. Aduiic «ppeIJa icdni Uay- 
moD, niaiB Ja la maiu o»li>lt mioo, »1 lut meui!! ta priauii, «t ausal la iiiatiore I« 
requcroit. Et le Icadenuiiu Iiil demHuda s*il Be tenoll pour exempt; trspoudlt 
BnyiDon; .Hiiyl, pnr appe). .Hain le licutcn. Ja cslaot tnr le pniit a soy vn 
aler, Itnymon lui eiivuya [llre <[u'il renongvit «1 du fnit toniinfiL «n Jug^tmeiit a 
BOD dit appel, pt««eua pl(is(leurB] tesmoins et iHjcrnliiteiU. et se BtibuiiBt nu 
Jugeuient «t ordouDaDce du dit IM. S7 v«j lieulen. et roll ptoiidre droit psr 
Im deposiriuna des tctmoina qui nvolcnt cst^' prcBons, et «u fnt pMti aete ou 
InstriiuioDt j et dtl que co Tut le IX Joor de mara CCtX'XXV. Dit qn'U ful 
elurgi et quc Ic pioourcur da Boy HbI bil demande coiiire Uarsnult et contie 
Ifuyuun qui defcndirent et y eut rvpliiiiii\ dupüquc et enquoste tcgcuc n 
Jager et Jout a oyr droit, et le XI joui' du dit nmit, comparens en jugrueat 
icellcs psrti?», le Heuten. donDas.iaaDtenüe pur laquelo il coiidemna H^ir^null a 
reintfgror la malo du Itoy des dlctca taxea L't eii aiuende de vlngt livrea au 
Jtoy cl dix livree enver« I« dit aergnit et a tenit pHaon oD 11 appaiieudiotl i 
M au regart du Kuyuoti, coiiiider6 qn'jl avoit eitä priBonnlcr ot y avoit fait 
aocuuea misea, il le delivia, uun paa que pi^urtsnt il fust trourt inuuM^Dt, tnat* 
pour rcnunciacion ot pour tuQt pnyerolt LX e. t. . , . Conclut qua ü u'eat a rece- 
Tutr, atia» est l'appellaeion deaerte, au tiioiua a II mal appell^, offre prouven 
nie ot detnandc dunpcni«. 

Horant püar l'appelant dlt qn'il y a atteuiptax, inforinacion ut adjoama- 
uient aar iceulx cvuire le Heuten» Broutille et Saint-tc .... Dit que du raa 
impo«ä a Uaraaull d'AuTergDo Raymon eatoit inoocent . . ., mals fat seuteoacnt 



cet (plwxlo aanglaiit itam JUcitt dt VhiHoirt du Limovsin, LiniaijM. 1889^ 
p. 277—261). Ou Ift dikua le rej. des plnldoiriea dn pnrlcmvnt de Polticra, a 
la date du 20 laai 1437 <X*A 91»^ foL »70 v«)i .Kntre Val«re Vidal. vefve 
de GanliJer Pradcau, et Mardal Vtdal, frere dluelle demoiaelle, et les codbuU 
do LimogDB ... Dil que Hnreial aln d« LlmoKUB demourcr a La Bochelle et 
ryta Valere ful prttmieteotent nurice a tnaiaite JoIird Tom . . .* 



^ 



L'orijin« limoualne d« Hareia) d'AnTcrfril«> 

1c dtt eni|iTieoiineitietit d« vnlonIA et rn fnv«iir <tv BoiiTBler et de Triolou et 
im conUmptum de ce qtic UAyai«ii pourtuivoit ponr aon fiere . . . CoDcInl 
yn'll büt ■ rec«TOir . . . L* ptocur«ur du Boy reclte lo conicnn de l'iuforna- 
cioD rar alti-mptfts et ■'on rapport» t 1» Conrt, mala il lui ■emhle qo'll D'en j 
• poUt. 

JoDveiMl pour Elin^aii*) et puur lirontillfl et 8alnule empluie Ic prupu« 
da proctir«ur du lUy et dit qn'il ii'<r a nul* atieiuptai . . . 

Ai>«IbcI)6 est <iu« U Court verra leutree, etploiz, »eatttact, inrortnaclon et 
tout ce qn« Ic« partlee ncltront deveis U Couti, et nu ('DiiavJI'); et c*t 
enjoim MX procur«unde«p*rtjra<|ntaujoanliiy mcllentcsqüo y veulent lueitrc 
(ibid.. X'A 9199 p. fol. 37 r« et v.). 

Veorcdl V* Jonr d'aoust l'ao mll CCCCXXIX, d« relevee. Le Tut . , . 
De Rkymon d'AuTerKoe contro U vUU de iaRocbellc: n mArdl; et eaC defenaO 
falete a cedx de 1a vilie (jullr nc meafnceBt t Uaymou nu » acs coosore 
(n>ld„ X'A »1»9, lol. ]91 et 19S). 

Uaidi IV« jour d'aotiat I'ad mil CCCCXXIX. ViiHy . . , 
Eotre Kajnaoii d'Auvetgne, conpurcDt en pcrHonne, nppellint et demandonr 
ea caa d'excAa et d'attenpUt, et le piocureur da Roy noetre atre, au regart 
de« attcwptax. d'nae pi»l, et le procurcnc de malro et eacbevioii de In ville de 
La Boehelle, appeliei, Jeban Le Bouralcr'), malalre Jeban Mcrlau et luufatie 
Eatienae Hrua, defeadeura c« attornplRs, irnutrc part. 

Vray pour Kaymou dit qu'il eet un bon mRrcliant, tanz menfnit no mes- 
dit, tuilf de LlDMge*. et <tue le XXII Jour d'avril H CCCCXXVIll II aU en 
pelecUmge, et ea retoninnnt et pftRuant pur Tauimy Charante*), le liualart de 
HavglMr et autrea le priieut et menereiit uultr« la rivierci le baalart Inl dlt 
qw e'eaiait a requeate de Fierie Viao, puls Int dircnt qn'll estolt en grant 
ptril et quill le lMtUt«role»t aJebau do la Roche *) ounti noigneur de Lnigl«% 



L 



I) Ha. tUntam; ef. cl deRsas p. läü, note 1. 

ü) l<e acni lejiatre du Conaeil <lu parlunient aiüjant a PoItlerB ql se auit 
eodaerv« (X'A 9194) ra du 14 nuveubrc 1131 nn & novenbre 1436. La suite 
de l'afairo u'eat iucouuet je n'ai lieu ironr^ dana lo Tejlatro d'areta 
X'A 9191, qi ra du 13 jaovlcr 1426 au 24 d«cenbre 1429. 

5) Uaire de La Röchele en 1423, 1438 et 1450, Jan l.o Bouraicr, leE- 
gnenr dlvaternay. Jcinn au certaiu rnle dans le gouvcrnouiootde Cliarle VII; voyes 
aa uotlce daaa Raiuguet, Bioffr. SaMongtaite, p. HS, et surtuiit l'Hütoirt d* 
Ckarlt» VII de Du Freine de Bcaucouit. 

4} Aqjoardui TQnnaj/'iJharentt, ch«f lieu de caoton do l'arr. de Rochefort. 

6) ÜtUfare capitnine de l'^oqe, de In famille de La Koche foucaold, aelgn«ar 
4s Barbesieai et de Husaidau, aur lerjel j'ni publik, en I68U, un luportaoc do- 
cuwut du 9 arril U3t Ißtv. hUtoriqui, XL, 16—19). 

6) Jan de Bloia oa de ßrotagne, goavencur de In vicuntA de Limojes 
poar aon frtrc Otivier et alura «tiumi nchnrni^ den bourjoia du cbatoan de 
Uno}M: er. L. Oaibert, Jean dt Laiglt tt Iw bourgtoii de Limoget, dana 
SmIJ. dttatoc. hitt. a arcA. du Lfmouti«, XXXI, 71 «t I. 



128 



Anloino Thomu 



10 



qul lo rMDConnt^mit, et quo c«ulx de In villo en »erüicDt joycux, cur il «vuit 
•atr«lIvU a|ipellA i\e Juliftn d« 'l'feoloii'j et AuÜioln« Siiui'j, du mnpa qu'Us 
esioient naire«, et aussl de mniatrc EclfenDe Ttiim, prucureur, et de matsti* 
JeliHU Motiaii, «ouliimaiie, et tnnt W menaocicnt <(u'il «uiiviiit qDtl cuuipoaut 
a X eeoux, uitc aiiinui'u de ciiiq atpax et im [ixu <l« deiix eieux, et pai Irnnt 1« 
rcmonoteut n Tauna)-. Et dit «lu« »es fracen lui «aciivirem qu'il se gardaai «t 
<)u'il eituit espU, et M passantpar an viltage iui fut dltqne uagalies cstoient 
patnei ^eoa qiii Ic queroiODt, et eo un autre Heu ]dui prci du l..i Hocbelie eu 
apporcoui, Bi «'avan^n et luriva a 1» porto de Saint Nicola* du La Ituchcll». 
GuidA untrer jmr iuellu; oa lui dint t|U'il ■>'}- entreroit ja; il die (|u'il ii'avait 
ricn mvsfait, et vint »an fröre et B'aviieieut qua lo dit llaifuioii alaitt par uuc 
autr« purie; uleal le fist. DIat qii'U et son frere fuieut uiatidci par Jehau Le 
ItouiBier et autn-s de t'<.-scb[ev]itinge (fol. 193 v«; apiis pliiseura parolei qii'llz 
avoiout euo»; etvuuluicni lo» itiiuuiia qu^ od Ic^fottiut eo l'caue etc. Dit quo 
Lc Ilouniier luf deinandu couimetit il avuit eet6 laat burdi d'eutrer eo la rille: 
il reepüudi qu'il o'avoit melfait, ne defendn iio lui avult estv, et s'aucuae defeuM 
ou lüterdiceiou y avoit. il n'avoit o«lä oiila do appellei; bieii avolt oetd luena- 
oteai et Irur di»t uultiu quL- aotrcIToii avoit appell>: et [i-atoil] exempl d'euix. 
ßourtlor juiA gtant seceuieut quo, a'il u'j' avuit qu« lui, il le getieioit pur doMut 
1«B muia en la nierj en vultre il üiat que Uayrauu iioit eu priaoa, doDt il 
appullu; pur doaaus lequel appvl et en atieuiplaui lle le üaillercnt a ig ou itij 
■urgunta du lloy u le lueutT en priaoii, et Tut uenv que uu laieoil aval la vUIe 
lea feui pour la aaint Johaii, et mia en priaon. (.'onclut l>ioa nppelli^ tont 
pcitineut; uotiolut au«Bi a reparacion des ntlemptai «i pour ue lui faire ameade 
liutiuiablo et protilablc do 1[< vaauz ou tani qua ralHon etc. aoit eomm« 
oinoicraoubomuie aingulicrn, avec doiuinagca et intoreatx ctdespeiiai offre prouver. 
/Vocurolor- Stgit nithU äicit de prettntt. 

Lea dcfeudeura veudrunt au leiideuiaiu de la aaint Martin d'ivur dire ca 
qa'il aiipnrtondra, et leur eat deltuilu quo a Rnyman ue mulTaeoui »o lacent 
uitlTaire en corps ne en bicna poudaut roxcinpdoD par appel, et qu'iU ne lui 
ciuposoticDi l'entrce et Itrgue de la rille do La Kocliclle. 

(Arch. Nal^ X'A 91OT, fol. 192 r« et v". — La suite de l'nfairc n'a lalasö 
aucuno tiaco daaa lu rejiatre.) 

Jo HC TCUB retcnir des docuinenls reproduiU ci desaus «{C cc fatt: 
des le c«Diei]c«4oeut de l'unie li'iö den» fr^reg, Kaiiiiood et Marcial 
d'Aavei^nc, luitifH d« Liiuüjes, 6tuiuat litublis u Lu KocIi^sIg'j, el d« 

I) Jnn do Trello ou dn Troiilon, malrc do La Kocbfilo un H2!j et 1483 
Amea »arbot, op. laud., I, 291 et ^K). 

3] Uairo do La Kouhölu nn 1423 (ibid., I, -iäti). 

3) Lea (fAnTcrgtie nVnaicnt paa lea »etils Lioionaina ql iLbitaaaeut La 
Boch41eau couieDoementduTÖgnodeCharle VU; J'l al d6Ja signali? Marcial Vldal 
(p^el36,not^2}tJ'itronTooncoreOniMaumuMonHn, qlifHlsnitenl4'23lecomerce doe 
vim avec la Flnndro: »Diccbat qnod ipaf, Imtma et Icgnüs mercator de villa 
l.utnovtceiiai oriundna, ntiuu MCCCCXXIll in ilicta vtlln de Kupclla uiontbntDi" 
(Arcb. NMt. X'A Ö192, fol. 20«, 1(1 aepteubre 1430). 



ees dens freies l'un, KaioiODiI, ^Ittit marchnnd, taiidis qe l'autrc, JAui- 
eial, (Stait elerc ^^tanl doD4i lee rciaewos pcu amicale« q'ila i aTaieol 
avee les antoribh» eonfitilu^CH. il c«t aeMz natarcl <)« supoxor <ie Mar- 
ctal aura M cbcrctiei- fortiine ailleurs el q'il »era venu s'^labtir a 
Pari* an momcut oa la oonr de Pnrlenieiit <\Ua Poitfera pour re^uguer 
la eapiulc da royiinme (1436). II i a de j^aodc« vraiBeiibluuocs u c« 
<|e le Harctal d Aavcrgiio qtt uooa troDVOOB a Pari^, eD \431, como 
BOUtre dB Cbatelet, pui« come procurenr, soit Ic mime Marciat 
d'Aorer^ue doDi oous uvous cotiotiit^ In pr^«oiiro com« aioplo „olerc", 
«I 1420 — 14'2U, u I.U H<K-hi-Ie: uiDi«i a'expliqe lout Diitar^enieut la 
elieot^Ie Limouaioe de Marciul I d'AavcrgDC de Park, clienti-le doui 
trila, romeoD peot s'en convaiociepur r^ttidü deaarcliiToa dn Parlomcnt 
al de la Conr de^ Aidea. Murcjal II d'ADvergDc, lo po6te. 

Si mnintenaut uous vüuli&os pr^'ciserln plac« q'il convieot d'iiaHigncr 
K Marcial I d'Aarcr^nc daiw Ics cadres de lu fanulle Lintoasiiie d'Au- 
tergne, nou» uoua heartexioiu a dex dificnltt'-B in^unnflotablc», 11- basard 
IM Doua ayaDt vonxrvi uqcud docomeotde nalure a oou« rdiüer i-oupl^ 
IcnKot. 

Ce qi ent bien eertjiiD, c'cet qc parulHctnetit aae deoH MarcJal 
d'Aoveigae de Paru, oons tronrona dtn Marcial d'Auvcrgoe fixös a U- 
Doje« et q'il faat hc garder de confondre arec cun. 

Vallet de Viririllc a aigoalä depaia longtciu aii „Mursal d'Aa- 
fergoe^ a qi l'I-^CQrie du Uaufin acheta cn 142^ püag ronciu rouea 
rar fleor de peecber", et qi dooa qitance le 22 juiltot des mile lirres 
toomoig fix^B pour Ic pris de c« ekeral, mala il »'est trop hal£ de faire 
de ce „Maraal" Ic pfcre de l'auleur ile» VigillcB de Charlea VII'). 
Cest Ini qo hodb rctroavoi«; vraisenblabicmcnt daos uo prot-'j-s porti 
eo apel da Bäoäobal de l.imoBsin devatit Ic Partenient du Paris qi 
reodit itnr l'aruire l'uret soivuut, a la dale dn 10 septenbre 1440: 



CiiBi a qoadaiD senleDola p«r locDiiiteneiit«ni toDescalli nntui LcTnoviconala 
%i ntilitatcia Xaicialii de Alv^rnla, nt^toriii, contra Joliannem <](> SandctlU ■), 
dcfcnamD, tacinoe quinquagiiitn regaüum uiui Huniuc per dktutu aftorein 



I) Articie Martial d« Pari* do l^NouvelU Biographie giniraUt XXIII, 
ooL I03I (pabli£ en IHGCI). Ce cljeval fuC Aoai par to Daiifin n .Inn do 
äasdell««, natu« de U nnonaic de Pijao, odcuto un Limousia (Aruli. NaL 
U SS, fol. 621). Je not* q« I« mkme rejistre, aa ful. S23 v», meniiuoe aa 
•^t d« Imifl ebovan fait a üb itntrtt l.imouain q'il Atitle „Oiiiulpr Pcrdrlau 
«MMcraat a Liaugea't e'eat le fameiw ,UaiUe>, dtcapK* ea 1420, dont J'al 
radt plos baut. 

3} Cm( m m4iBe Jan de SindallH mh|»1 1« Danfia arait t»it präMot 
n ua da ebcval acbot« de Uaiaal d'AATtTfiia. 

^■■■■H.fci FantbaB«« XZm. 1. V 



bw 



Aotoini! TbofflM 



^\K'T\ piwHoM il»feu<»l« «'■idite jito eadcm per dictum defeiuorem pro tpso 
«iilut« wt *im uomiiiQ uMflfliro RcKiKTin de llniilk-i^y ■) tolrmda ipsiquc de 
tiwwllvw ■^liu" *otiita. iit divebfll acior, ml quniu Hiimmnin KÜii r«i<tilu''nd!iia 
^KtHl h4vi ptodl^luin dvfeuiuiMn et io iimiua cxiionaiR oundeiDnnti peujornt 
Uu, yw i|wiindlctafllocumieiieD«pr«dIctniudef«nBorem«d sBpndlctsm qutiiqiuf 
UliiU i«kiiIIbbi auri suinrontn, lupcr oa .XI. librntum tI)^:lllc^8ia Kutmnnm nnn 
4UW »»•> TogBÜ aureo drduRti». dicti> nctori re.HtituotiUnni et in cmenilii jiutiL-ie 
M Im «JuwIoui aclurU i'):|ienaU cundcumnverat, fuiatiet |ito purte diuti defGiiM>rlii 
Kil iioatioia Parlameotl cnriam appHlaium, atiditls igltur In dkta cnrU iioBtra 
pnriltiiia antcdictti . . . per Judicium diclo cnrio noBtr« dictum fuit pradictiim 
l<ieuiiiloiiontoin benc jiidicjiiHic et dlntniu Hc^fcn.-iDri-m mnl« iippfllliuae . . . 
I'ronuncl&tum X* die ii<i)lMnbri(i Anuo milluBimo CCCC«. XL". 

Cacnbrny. 

Co Marcial d'Aurcrgno do LiuiojeD portait le titre de ^tuaitro" 
coDie retni de Pari«, bi«n que l'aret ii'eii fiisae pa» meucion: cn äfct 
oous retrouvoDB Vintitali^ de cet aret daOB le rejtBtre da Oonaeil du 
Parlcmcnl X'A 1482, fol. ItO, »ons la farmc Bnivante: ^luter titaffistrum 
Hardalcni de Alvevniii et Jobimncm de Sandellefl". II avait no fri-re 
noiD^ Audoniii, qalitiiS aiiRsi de „maitre"*). et un« sciir nom^o Agn^. 

Fliia tard, doq!) oonsUtons cncore a Limojoe l'existenre do deaB 
Marvial d'AüfergDe distincts et (|i SüHt vraisCDblnblcmiiot hcb fis: 
rnn ext a la (oh, cd 1409, juje ou B^n^chal de Clinlticet et arüCBt 
fiical dnroieiiliimonsiii, puUpluslanl (14H&, 1480, I4[)2) juje civil des 
coiisnla dn chatenu de LiniojoB*); l'aatre, sar le r«iitc duqol iious 
somee moicH bieu luforDiL-s, dit Murci»! d'Auvergoe le jeane, ätait c» 
ft'vricr 1471, seerclairc de I'6vi'<)e de IJmojefl*]. 

C6to änuniäracioD fastidieose n'auiait ilc d'aiitrc rienitat qe de 
moDtrer an tnilioa do qneU /'-caeils un biografe 4'onsoicDCiens doit 
dirijer ea barije q'^l« ne serait pas ronplfetement inatilo. 

Mais tieat tensdeqitcrLimojesponr revenira Paris. Jefinirai enpn- 
bliaut nn inportsiit dot-unirnt qj none fnit coiiaitre avec la plu8 
grnudv pr^ci.iion lea d<;8ocitdant8 immödiats de Marcial II d'Auvergne, 
Io aoul personaje de la fantille dont l'istoiro litäraire proprcmcnt 
dllo ait a tcuir conto, et qi itons coDRolcra un peu de l'inccrtiliide 
ql iubaJate eocoro anr Bcs ascendanls. Jen doie la conaisaauce h 

1) lUglilor d« Boultejrni AtAit r^cevoor J^n^ral dos lianaces royulo«. 

8) C'Mt viaiieublnlilfmont oct .\itiloiiin qi c.tcr^alt a Lltuojes, des 1435 
na 14X8) Im fonocion» de juje <!e Clinlucct (Voy. I>. (Jiiibort, VhAlucet, p. 96). 

8) Voyes L. Galbert, Chäiactt, p. SC, et le möiue dann leg Arch. hitl. 
du lÄmoiuin, Arthitet aadenne», VHI, p. 144, Vi et IfH). 

4) Coii.dtf Jkic.iniäiu, Miiangtt hi»t., \, 686; cfite moucioii a 416 celov^o 
|Mr Vallul d« Virt*ille d»aa la A'our. Biiigr. ginhaU. 



13 



L'OrIjine limousltie il« Harcfal d'Auver^no 



181 



M. H. de Manilrot, a qi l'ialoire dn r]iiu!i6[ne tii6clc a tuiil d'obÜ- 

Lc 7 mui 1500, maitro Mnmnl (t'Auvcrgne uvait pr^KS « U vile 
de Puria Dito Homc de 35 livrc» tournois ; I« rilc U renboarsa » üca 
öritieni troi» aim upr^s sa mort, c'est u dire eo 1511. Sa» liritiora 
^tjtteot se« trotd üg survirnnts, n Kuvoir: muitro Giiilluaiiic, prücurour 
du roi en l'iilectioii de Ptirte: uisitie Gcrmuin, debile d'tintiMidvmciit; 
hoüiB, eonlroliiurdn grenicra Bvl deMoufort-l'Amanri; eofiü deua cnfatila 
romuorfl d'ua fifi prid(!ie4(Iä (iDnitre Marcial d'Anvor^DC le jcnnc), Ma- 
guelnne et Fruig«i8. Maguelone eet od joli Don, puB couiim, ei 
qaJ siet bJen a 1a pctilc 6tle de l'nutear des Arrests (i'Amour. En 
pri-Miicc d'UDC tMc lignäe, il fuut miivlcr qe Gabton Paris a cra 
Iroavcr daDS les euvrcB tnimcH de Murcial d'AarergDO Ja pronve q'il 
o'avurl pA8 d'eiifuul» an momeiit nu il conposait len Louangea de ta 
Vierj/f: »1 »oa iuducduu est juitte, il i a la uuiuportaot iodicepour lu 
cronolojic dcu eavres de uotre aatcnr. 



I 



S3 ältseahtv lölt. litiiboiintmentau» inlitrs de maitrt Slaretal 4' Anvtrgnt 
i'un* tomt prittx par lui a la rile dt /tan« le 7 mai 1500. 

Antre« rembourMnien« (axt pnr co prrMnt reocvcur n cauic de l'flmprunt mis 
•t Int par delibcrailiin de c<mHeil lur lea bnb!iarii di' lu vitle de Paris en 
'VaiBW tnle mll V« poor subreoir a [jartle de l'oltruy de vingt mil livrca lourn. 
faict pu ic«llQ ville an Koy iiuntre »ire jinr form« de piost lor« pat luy icijuSs 
poor ftubvenir a aes graus et urgena nITairee, doal pluN amplo luencloD est faicie 
ou conpM d'i«clle aoneo, loa d. rembouTsemens fnictz en la mnnltr« qui 

Atn enfiuiN et beritiers de feu mAtalre Uardal d'Auvergne, eo »tiu vivunt 
proearcar en parlement, la aomm« de trente cinq llvres touro. poar les rom- 
tiaaraer de pareitle Bomme (iDT led. deffunct proatee a Ind. Tille, ilo» kd. 
■epüeuae jour de may l'an dcvantd. mil V'', pour pareillRini-nt aubvuuir hu 
prett ey doHas mt^nciennt, uciuime il appcrt tniil par la rvuepie . . . <|ue par 
une eedallc de lut^onKnHixNaiice .... en vertu da laqiielle et des lettrea de 
mandeineot aar ce de luesd. an dounciea eoubs leiira sltcai^tz le XXIIIJ* jonr du 
d, moi» de deceuibre oiid. au mll V" XI co piTHont reirvuur n payee, baillec 
el delivrce a M* Guillaunie il'AnvürgDt', proouruur du Uuy nuatre »Ire en l'elec- 
lion de Pati*, tant en aon noni quo uoinme cnruleur pourveu i'ar jtiatiee a la 
peftonne et bica» de maiatrc Gennain d'Aiivorgne aon frcrf. debile de »nn 
eateodaneal, et encocce uomnie soy disant prociireur et fHinnnt ot ptirtnnt fürt 



1) Kot« de ta table alfabätiiie tfi termlnc I'Mkion du Journal de Jtan 
de Aoye, II, US. Daai c«te nolo il i a une Indioncion iirv Hechle, n auvuir qe 
Hareiftl d'AiiversiiB 6talt dit atiaal Mareial Itohintt: en riaülfi, Mutciiil Ilobinet 
M na pnicnreur au l'utleiueut *|i n'a de toniun nve« Marcial d'Anvrri;iie 
qc MO pränoa de Hiroi-iL 

V* 



132 



Aotoine l'homu 



14 



en c«8i« partie de Loya d'Auvergne «nasy von fr«r«, coQtrMoIleiir du grenler 
R «ol du Montfnit l'Amaulr}-, pu leqncl H promcct fkiro raliffirr ctavoJr Hsrekble 
la conlSDn cy aprä* tontti foia quo reqnia en sera, et nobtc liomme Pierre 
de Soubs le Four, a^ du Dauippont, on notn «t oohidi« tatcur et curatenr de 
UagntJoDoe et Fran^ols d'AuvergDe, eiiTaiiB luineura d'ans de feu U« Hsrclal 
d'Anrergtie le Jeane et de Marie de Bricy Jadia an femioe, a prosent fMnm« 
dad. Pierre de Soubz I« Four et horiiiere <ricellnj' deflTiinct lour pc^re, leed. K— 
Oolllautiie, Germatn et Lr>}'H d'AnvHij^i«, freies dud. fcu U* Marcinl et heritEeri 
■euta et poor le lout avec lesd. miaeurB, cnmine repreeeutaiiB leurd. per«, icclle 
aonme de 3CXXV 1. t coume par leur qnlctanco oecriple au doi d'icelluy maa- 
demeut apjiert, pmir eocy leed. XXXV ). t. Tal. XXVIIJ I. p. 

(Blbl. Nat,, frans. 11687, foL 12 ro. 14 v» et lÖ f.) 



Le fabliau du jaloux et de Tange Gabriel 

PnbU6 im Jakob Ulrich k Zilricb. 



Ce fabliaa awez g«ii est tir^ tlo ms. 160 de la bibliotb^tie de la rille 
de PdroQse, anqncl j'ai cmpntnt^ le fablian du ja Ion x, public dann les 
MölaD^es Axcoli (pp. 7 — 2r>) et doDt il präsenle lee traile litignistiqaes 
tuscRitö-Ti^nitieiis on toseana-thnlliens. 

L'arcbange Gabriel joue un rölc ehscz dout«ux daos ploRieim 
Donvellei) italicnn«D, oft lea prf-tree sont int^rcsM!«; je ne me rappello 
paa d'avoir to nolro th^me antro part. 

IIb petit glosHairo nuit le texte. 

I. Hora iottenda (iascbano feloxo 

E tutty «inily cb'eno iu c^loxia, 
Et yo ve dir4 d'nno mottto aghnroxo 
K de iiDa bela don« cb'elo avia; 
5 E de guardarla li era sl pensoxo, 
Arcrla b bra^c cl vcro no li paria; 
De (eloxia li cra si restitto, 
Pib cb'altcro h«mo clo n'iera fomJtto. 

n. Qnclo b«Duiiio era piliQarro 

10 E per poaere la 8oa dooa guardare 

La fa^ea stare det^opra a uiio eolarro 

Et elo stava desotto a lavorare, 

E tatto el yentto oh'entra de cenaro, 

Da qaelu donn no porave andare. 
15 L'ueo de In »ebala tignis bene eeratto; 

iDsia e ioltrava per ddo porttelo da latto. 

nL La dona ee fe nno dy a ano porttelino, 
A noa GncBtra cVi disopra la via. 
PasA ly tiQO prette che li fe noo bcin inchino 
20 E la dona lo üaintto li readia. 

NoD seil Achorse el feloxo mittchino 



H 


^^^^ ^^^^^B 


H 


Che a qnol(o) puuto mortta l'averia. 


^^^ 


La dona se petiüO sen^a falan^a, [ 


^^H 


Chonie M qael(o) priette ro posea daro per inou^ft, 


^^M 25 


Et in hhxo Io letto ela si ^ettöe 


^^^H 


V. forttemeiittci si ae lameiiCtaTa, 


^^^^_ 


& lo (closo che l'l] lamentto ascholttöe. 


^^^^^P 


Sn por lo Hchalo ratto sc tie aiiilava, 


^^^^V^ 


E a jähere ch'elo la rittrovAc; 


^^^H 


Chorttewiiientte « l'adßmaudav» 


^^^^H 


£ i^i ly disy: 'Ho dol^c aiüma mia, 


^^^B 


Etto in piaforo nula chonn che 8taV> 


^^^H 


Ed ola diito a In;: 'Maritto rerace, 


^^^^^m 


Yo to ne dira^o la chaxonno. 


^^^^K 


Va toBto per uno priette, 8'el tc pia^«, 


^^^^^H 


Cli'io mi Bcntto a inuln ohondi^ione. 


^^^^^M ■ 


Meuamosc uno che no ni& fala^e, 


^^^^^B 


E te va prcBO a i^hottalo masou«, 


^^^^H 


In doKo porrta una cbappa sbianclie^atta,' 


^^^H 


E mandä per qnelo che )'& ealndatta. 


^^^H 


Diese el ^eloxo: <lo »i volio andare, 


^^^^H 


Po eh'el te pia^e, moltto volouttiery.» 


^^^^^H 


Andö a la g)ik-»M per lu priette (rovare; 


^^^^^^ 


A aehucby ^iigbava sopra imo tavoüery. 


^^^^^b 


Chorttexenicnttc ec'l prcxu a Huhittare 


^^^^^^K 


E poi li ohouttö qnelo che fo miwticrry. 


^^^^^^^H 


Et <i\o priette e'arhor^e del chonvincutte; 


^^^^^P 


Aodd cfaom lo (eloxo amanttinentte. 


^^^H 


E lo (oloxo se n'andA bh per le eichale 


^^^^1 


E lo priette segho in cbompaj^ma. 


^^^^^H 


Nor hatte hoxelo m fortte )i ale, 


^^H^H 


Chome al ^eloxo hoguy poiiHo li hatte«. 


^^^^1 


TrovA la dona in mc^ dcl »olarre 


^^^l^b 


Snxo nno rirlio Icttu cb'el' avea. 


^^^K 


El priette li dunö uno bcio xulnlto 


^^^^1 


Et ela riBpoxe: ,Ben xia riiiutto.' 


^^^H 


Disc el ^loxo: fMit-iero, horu Bcdrtte 


^^^^^H 


E boderittc ^io ob'cla rolc obonttaro.' 


m 


Rexpoxe el prielte; 'Uno pocho ve parttitty; 



18 


■ 


Le fabllau ilu jnlotix et ilc l'kngo Gabriel. t3& ^^| 


1 


60 

1 


l^n dooa e vay losntti riticßiiiire. > ^^| 
Kcepoxe «1 feloxo: .Falstto l'aTrilty, ^H 
Che HOlo Hie^h« to la Iuhh.v ftaro, ^^| 
Che, ee mio padre rci^näittaBsc, ^^| 
Ko me fidaria, »e Chripsto me nc preghass«.' ^H 


1 


IX. 65 


K«fipoxo ül pricttc: .Qia non 6 haxan^a; ^H 
Si tu 1& «tieiuiy s schflittare, aria \-orghogiiia ^^M 
Hör DO ahintty nnla diibittuuQn; ^^| 
In rerittä de tny uum vc biiognia; ^H 
A tny Tinifity per »\ gram fidaii^a, ^^| 


1 


1 70 


Ch'jo no aono bomo de dire toen^ognia. ^^M 
Statte uno pocho da partte a sedere; ^^| 
La düDa e my b«De \yorf vederro.- ^H 


■ 


X. 


E lo celoxo ee fo detnnghatto ^H 
Faorsy tri [lasy delnugbo dall] letto, ^H 


1 


|. 


K'l pricttc clioii la dona si ft parlatto; ^H 
Diso: 'Madona, dittc el vostro difetto.» ^H 
KcHpuxc qnela dal viso roxatto: ^^M 
• Enttro )e TO«tre bra^e yo mc rcmctto, ^H 
Che me insigniasy qualclio ctioiidi^ione, ^^M 


^P 


W 90 


Ch'io ban'sBe de queota ria proxone.« ^^M 


1 


XI. 

t 


Hespoxe el pHcttc: «Madun», voy ben ditty; ^H 
lu ve choutanico tutto el fatto. ^H 
A quDKto voütru mantto vuy diritty ^H 
Che ve coDtiHv al cboro un mal baratto. ^H 


1 


1 


De gloria si prexo vuy l'avitty, ^H 
Ch'elo rel chrederA al primo trstto. ^H 
Ditty ehe l'an<;elu Chahriele vi veno a parlaro, ^^M 
Che in anima c iu cborpo vc ue vole porttare. ^H 


^M 


XU. 


E voy deritty pare ehe chu^y eia, ^H 


1 


80 

1 


QcDttilc madoua picua di bonttade, ^^| 
Et io ^irä per vuy iu fcdc inia, ^^M 
Solo in sta nultc iu bona vcrittade. ^H 
Nol »aperA may pensona che »\a ^^| 
Da la mia partte in bona licltado. ^^M 


\ 


■ <J5 

Ig- ^^^^ 


Da me<;a nntto riiy ve tivaritty ^^| 
E iu earö «luelo ancelo ehe trgvarittc.* ^^M 


L 1 



^^ m ' 


^^^^ Jakob Ulrich ^^^^^^^^ 


1 \m. 


K Im prictte la cihonfesinn« li ebe illttR ^^^H 




K poy (In U doDa si se depnrttia. ^^^| 




Klu romaxo cbotno elramorttitta, ^^^| 


100 


Diceii ohe'l chapo forttc li dolea. ^^^H 




E lo ^loxo l{ dife: <Dolce min ritta, ^^^H 




Ette in piaxcre nnU cbo«K che sia?« ^^^H 




Et« rispoxe: .Ho dolfc amor mio belo. ^^^| 




Porttarc me De vole l'aDCfilo Chabrielto. ^^^| 


XIV. lOfi 


Perlio, niaritto mto, bor t« cboufortta, ^^^| 




Ü'ob' alttra doiia tu to pcu»aray, ^H 




Che l'an^elo Cbabriel nte n'a fatto ««bortU , 




Cli'«lo me ne portairA obe noi »aperay. ^^^H 




Pcrbo, uaritto uio, seru benc la portta, ^^^H 


110 


TqUo lo cliiave a lattu te meneray. ^H 




Ha l'an^lu tn'ä prome^o a la tnia vitU 




Ch'elo me ne porttari bei« e vettitta.* 


XV. 


Diiie lo celoxo: «Bcne lo volio Tedere, ' 




Se )[dI drU guixa yo te porA gaardare. 


116 


N6 dy D^ Dotte do volio dormirc 




IncboDttinentfy se oboree ad annare^ 




E di»e: «Se nisano homo veAerö yignire. 




De qnetita opada el rbonvirA provarc.* 




Se ToHtte bodire chomo ola and<^ via, 


120 


Se m'awboltady per vostra cbortexia. 


XVI. 


Totta quiela DOttc fttette unnutto, 




Inttorno a{l] letto tuttora guardando. 




Se Ditinuo bemo li aveHC trovatto, i 




Datto li averebe ebomo fose in bando. 


125 


Ha pnre dal sono ni (o pure abartiratto: 


■ 


Pose foxo el schapo e a dio raricbomando. 




Qnando 'la Tide cb'eli cra udormcndatto, 




Veetise im fagba e paritlMsely da latto. 


XVIl. 


K qnela tnoltto toHto fo vesitilta 


lao 


be tottc clioHc cbe li fa^ea mii»Hery, 


1 


Chalc4tta e ^nntta c tuda ben ToniUtu, 




E tolae ^iolie cbe avo« oel formier)'. 




Fese al porltelo Hopra la via mestra, 


^ 


Onardö de aotto c rido el b»(jalierj'. 



ö 


Le fibltau du jrIoux et do l'iuige OKbrIeL 137 ^H 


^^^ 135 


Per qoelo portlelo da latto se D'iiDdava ^H 


^V 


E molUo pr««to lo i)riotto Tabrav^vit- ^| 


^ XVHI. 


E la mattina a riüobiarsrc <Icl (ionio ^H 


^_ 


Qnelo bnum feloxo »i ne rcEtenttia, ^H 


^■^ 


E g:aardai)ilo quela che A lo rixo adorno, ^H 


^^H 


Id imla {inrtc alrovare oo la pottia, ^^H 


^^^H 


t' dimi: Hoime laso, clie bene fatto [&] rittorno ^H 


^^^1 


Qneto ao(e1o Cbabriclo cb'ela di^ea. ^H 


^^^H 


Totne moned« neu^a dümorare, ^H 


^H 


Cbe per ranimn de la soa doD« roIcA darc. ^H 


^^^ XIX. 145 


A lo Hoo priette se n'and6 KubittamoDle ^H 


^^^ft 


E 81 ly parlö choii gr&in dolorr«; ^H 


^^^v 


Progbaudu ly di^ca dol^cmeute: ^^M 


^^^H 


MiHiere niiu, per lu voHtro honorc ^^M 


^^^1 


Toly qoUty dinary e pregha die honipoluntte ^H 


^^H 


Che a l'aiiQcIo Cliiibriel mettu in chore, ^^M 


^^^^ 


Ch'cio WC volia rcudcrc la donu mia, ^^| 


^V 


Oie pnro stanottc »e la 'd porttä via. ^H 


H 


Tutte le alttrc gkiesie «lo & Qerchatto, ^H 


^^^^ 


QnaotU; i nV-ni dcnttru a la ^ittude; ^^M 


^^B 


E a ^-iaBcbatio pricttc inoDeda i & dattu, ^H 


^^^B 


Dighando a tntty: .Per la mia dona prcg'liatto !» ^^ 


^^^H 


K tanto and6 ch'el fo rittornado ^^J 


^^^M 


AI prielte ehe la tigniea in verittade. ^H 


^^^M 


Dise cl (^«loxo: .Miaicre, bem gtiatty/ ^H 


^^M 


RiDpoxe el prictt«: ,Vuy beue vif^uiatty.' ^H 


^^^ XXI. 


Diase cl celoxo: Visiere, hora tolitty 1 


^B 


Quittty diuary tln la partte de dio, ^H 


^^^^ 


E ran^-«lo Chabriclc ne pregharitty ^H 


^^^K 


Ch'elo mo dcbia rondere Tamor mio.' ^H 


^^m 


Reopoxc el priette: .MiHiere, hora iutcnditty ^H 


^^^1 


Per chortexia fio che dire toÜo yo: ^H 


^^^B 


^ pin moacda me rolitty dare, ^H 


^H 


(Bene) rar6 la vostra doaa nttornare'. ^H 


167) (Mio) 


tando. ^^M 



188 



.Inkob Dlricli 



XXII. Digea lo priette; .Mimere, bonr> notte 

170 El me chonviene «lArc in oni^iotic. 

Qoclii voHtra doDu »cotte de gratu botte, 
A ora u bors k do gram ohostione,' 
Nora (^'acbor^eii el ^eloxo de la motte. 
Ohe'l prietle a lie davit iu queln ülasuno. 
175 'Biltonintty da iny da domano u hotto,* 
Porbo ehe Tarea tcnattu (ia dci di hotto. 

XXIII El feloxo si livA quela mattina 

Iii «inclo i;orno cbe'l priottc li A dctto. 
Et aodä a U ghicxiii chon gram dottrina 
180 E queta notte nom dormy ne[l] Ictto. 
Dise lo prictte: ,Madoua miu fma, 
^''io <^hi io dirä |uou] riegiiia a difctto; 
AI vMtro maritto cl re cbonvione rittoniarc,' 
E TCsty l'aacboxc do drictto a l'alttare. 

XXIV. 18!> E poy avcrse Ic portte del »autio 
E lo <;cloxo dcnttru li fo inttrnto. 
Dise lo priett«; ,Cbe A tu fatto («ntoV 
Incbontiineiitty ch'el fo aparatlo, 
[)a UDO latto, da l'altlro ebantto 
190 k quola douu cbe loi a ^ if^niiitto ; 
Et tla usy fuora chom gram rixo 
E dise: ,Tratta in'uvitte dal paradixo.* 



GL08SAIKE. 



abarbiato 125 avongU 

aghunxo 3 bcuri'ax 

atrovar HO Irourer 

batoiitre 134 bachc)icT, Jeiinc homino 

baratto 84 affftire 

honomo 9 bOBboinm« 

faJoxia "ä Jkloosio 

ehonvigntHte 47 Ritantfon 

p'jr'iio» 190 faire aigac 

Stinl^ 181 iKUt-itre ^cnt« 3= eointc 

dtUnghaUo 73 tUiifoi 

ftUanfa 23 faale 



hoxeh 61 oltotn 

in»ir 16 aortic 

»5 il 

raot», la 173 joa At mat, )>1tii»anteri« 

nii'icArno 31 pnurre, innlheiircux 

MHNMO ri3 qUClqu« 

pon*o 53 poule, ii«rf 
po»crt 10 poiivofr 
<e 120 afr. ae. allein, so 
«icpAo 62 av«o eile 
Manchegiata 39 blaac 




Le sorl du radical dans la derivation frangaiser 

Pmr 

Kr. Nyrop & Copenhagne. 



1. I^» «nffixcs s'aJoateDt ordinairomcnt su mot primitiT stiiui (\nc 
eelni-«! Be cbsngc: faMant — fuMuntise, Journal-^ jottmalisme ; niitis il 
kirira anssi ({ne lo luot prioiitif nabtK«>e difTöreulR cbangemcnte; ils 
tffectent: 

!• La Toyellc radicalc du primitif. quiiwut sccbanger: poU~prlaye 
pmtitr — panerie, etc.; Toir mitre GratNutaire AWori^Me, P, § 297, M. 

2* I^ voyelle flaale, <iui pent lombcr : Sahara — sa/tarie». 

3° I'a roDsoone floale, qui peut f^ chnnger: arc — archet. 

4' La lermitMiiBOii, qni pcnt disparaltre : mnrmot — marmaiUey oa 
ttre coofondae uveo giie sutre: tabac — latali^re. 

Non« iJludieronii ii-i eoulcment lee chungement« qae Bobi^seot lee 
voyelles et lea cunsoane!^ tinsics et Ih cbuic de 1» lenoiouiitoa. 

A. VoyelleN anales. 

2. 1.68 Toyellcs fioalea penrcnt 6tre alonos (chhre) ou aceenlnO'e«. 
Lei Tojelles aceentn^^eo peuveot ßtre orales (Charivari, Figan, Sahara) 
M nasalea fcAar^o», tom») II f«nt esuniiner ces difT^rCDta caa ä part. 

3. VorKLLK AToȣ. Couuno voyelle utoiie finale le rriin^ni.'i ne poasJ>de 
()ae \'e Kmam. Celle roycllc. onlinaireiii«nt inneUc duns la lungae 
auderoe, disparaftlouJourBdevnut leHuffixe: vhivrt: ~ chevron^ maUre — 
maliritt, pay»age^ paysaQiste^ elr. II dispuruit ligalomonl quand il est 
■Wide «{comp. Gr.hitt., I, §283; II, §§ 52, 279); CertanlM — etrvan- 
tütf, ctrtoKUame. lngr«i ~- iHgriste. Ardennes — ardfMnoia. Nantes — 
Moniaie. Remfs — rtnnais. Tarbes — tarbttn. Trot/ea — trogen. Vin- 
tmiui ~ vinetnnoi». 

BmiUiuiDB. Ve ee couserve grapliiii Dement d.in« oertBii» cm apris g: 
«naafc — oramgtaät, orgt — orytof, rowje — rotit/eaud, etc. 

4. VoTELLia AocxiiTVisa okalks. Ponr lea mols r|ni fiitisneut par 
DO Toyelle acceotuc-e orale, il y a irois possibiiilis. 



140 



Kr. Njrop 



l» La voyelle [leut lomber. Ce phönom^DC B'obeervc Burtout dims 
In IftD^ue moderue uvee lea mots d'empruDt: Panama — panamitle- 
2' La voyelle rcstc, et il eo prodnit uii biuliu: bleK — bltuälrt^ hardi 

— hardieaae, joli —Joliet; mji — cafötu, nvu« — rctiuisle, etc. Hmt-i 

— kmriade. 

3* La voycIIe peut rester, et le Btiflixe cat ^largi d'une coneonne: 
tabieau — tableautin, et«. Ponr oe pb^Domt'De doob iioae permettons de 
renroyer k tiotre ättide dnm ks Hatittrinc 

5. Cbale de Im voyelle finale. Examinous d'abord lC8 cuB oü In 
Toyelle finale dn radical est difT^rcuto de 1a voyelle initiale da euffixe. 
I^tt Toyelles expoBöc? & tomber 80Dt a, «, i, u. 

1" A. — EsempleB: Alhambra — alhatnbretquit. Bivnboula — tarn- 
6oulfSijue. Blidah — blidien. Canada — canaciien. Diva — divtste (Vil- 
latto). Oambetta — gambtllttie^ gambetlüer, Golgatha — gotgafhtr 
fVilUtte) Himalaja — himalayen (0. Mirbenn, Le jardtD dcB snpplice», 
p. 202). Panama — i'anamim, panamisit. Polka ^ polker. Saba — 
sabftn. Sahara — saharien. Spmoza — »pinoiimte. VMzuila — vini- 
zuilien. Zola — sotisme, zoliste. 

Cas isol£s. Dans qiielquea rnres mots od garde l'o comme dani 
Volta — pQltaique, ZolatetqM, de Zola, u dtä modelt mr »oldate$gve. 

DouBLETS. Od hÖBÜe entre bouddha'isme, bouddhaMa ei bouddhisme, 
bouddlmte. 

2* E. — Bxeuiples: cafi — cafi«r. Chetf. — eheciste. Dtlcassf — del- 
cassisme, Chariti — charitahU; necemli — nicessUeux, viriti — vMtabU. 

Cas igoi.£fi. DaDR ICB dt^riv^B de caß la langiie actuelle eoneerve 
Vi: ct^iier (qui (end k romplacer cafier'f^ caßiire, eaßine; comp, caft- 
tier nvecune consonse aoalogiqae. De thi ooa tir6 thiiire et thittire, 

3' I (Y). — Exemplea: CJiarivari — chamaresque ; aaribaläi — 
j/aribaldtB'^ue; Nanci/ — nancifn, etc. 

4« 0. — Exemplea: Esfiranto — espirantitte. Gt'solO — gigolaUe 
(ffr. hht., n, § 431). Figaro — fif/ares'jue, figarisU. figariter. 

ÜAa tsoL^ Oß coüBerve l'o et iidiiiet l'hiatus dans jingo —jingoisme, 
ztnatvQ — zemstvoiaU. De Hugo on u tiri hugolMre, hugoles^ie hugo- 
lique. 

6. NotiH citerons k pari Ich quelques exeiupleii qui prtiseotent U 
reiicontre de denx royelles identiqucs. Si la royclle fioalv du radioal 
est In m^me qne lu voyelle initiale da RRffiie il y a fnsion des dcnx 
ToyoUw (voir Gr. hift. I, § 287). 

l'a+a>a: abracadatra + ant> abracaäabrant ; Zola+äira^ 
Xoiäire. 

2* i+i>y: eharivari — charitarigw, tamedi — aameditta. Qaasmdi 



Le »ort dn mdicftl lUaa 1« d^riTnti[>n ^Aiigsis« 



141 



— gaastnditti. Tahiti — tahitim. AjontoDS Bovary — bosar^smt; dandi/ 

— dandiftmt (ou dandiatne). 

3* + > o; Hugo — kugolätre. 

4" «+B> N.- MWiiddi — cffwi-Äo/Krc; nerf firu — ntr/-Jirun\ m/-- 
uiow/m — vetwou/ure. 

7. VoYEujia AcoRn-tiüKB KABAI.KS. Los voyellc« Dflsalcfl [S], [ä]. [ä] 
perdent leur na»ilit^ et redevienoeut orales (cotn)>. Gr. fiigt.^ II, g 448, 2), 
Ce cban^ment n'est [inK uoti5 pur l'orthograpfae. 

1* [(t|<levieiit[Hn] : eJiuHafan — charlala»ivme, ptiytan — paif*<inn^rie\ 
2o (ä| dcvicnt [an] : hortbon — lünbonniirt ; charbon — c/iarbotinajft, 

dtarbonnier ; potron — patronntr, etc.; 

3* \th] devfent [ynl: bruH — inmiUre, brunel; opportun — opportu- 

niame, opporttmitte, ek'. 

8. Le Bort de lu vojclle nasule [;] est plus compliqaö. Voi«i les 
difTärentfl cis qni se pi^seotent: 

1« l^j (aim) > taw]; /aiin — affami., vfir. raim — raW», romure; 
2* [^] ('aiii^> lan]: mi«M(/£ii'n — mondanili; 
3» [^ ('oni_; > [ta] : iotirerai» — sowtraimU; 
A" \S\ ('oj«>>[9n]: y«Hii — grenier; 
5» (I) f«/«J > [eu| : /rei« — effrM ; 

6* W ^"l'>*ti''): 6oK((»Hii — botiquiner, boH^Ninisle ; coqum — eoqui- 
turit; voisin— voisinagt, 

B. Consonnes finales. 

9. C. Thiorii]nenioiit les d^riv^H des motH en c dcvraient prteonter 
^ Wt ^A fJJ^ ^ l^li Selon qne le suffixe eogallo-roiaan commen^jiii par 
a (uj, a ou t (i). Eii ctfet, ou Ironve k cüt4 de orcles vieilles formes 
äjrmologiqnei architr (-arias), archii (-alnnt) et areel (-ellnm), 
arceier, mats cet £tat de chosee n'est pas g(!-n^al ä caow de l'inflaeace 
troablante de l'analoftie qui agit de plQ»iearB laanJires: 

1* Gric« k Temploi ptns friqnent d« ch, qui 6gure «ussi an 
feminin (Gr. hist., 11, § 417), ce gon s'ent ofdinairemcot g^nt'ralisi aux 
depeus de c; de iJi des formea comme archet (-ittufi), Tfr. archeier 
(-itare), ete. 

3* äouB l'iuflueDce dn prtmitif, TexplosiTo finale pent rester »ans 
eltangeinent: arc — arqmt. La pInpart de des d£riv^ sout reUtivemeDt 
rOcents. 

3* Enfio snr le modele de orc — arceau^ fexplosire est parfois diuu 
lei dirJTcii r^centa rcmplacie par c \i\: Jone — joncer. 

10. Voici mamtenant qoelqneia cxemples des dlffäreats Iraitemcats 
4l e final; 



li'i 



Kr. Nytup 



1° PassBgo (analogi(|ii<!) iteki-Ji: Bac — bachot. Blanc — tlane/iet, 
blattchettt, llancheuy, btanchir, yft. blanchoier eto. (comp. les formes 
rägaliJovs llaHcAaiUf, blanchard, bltmchSlrr). Coj^cochet. Crof ~ 
rrochet, eroeliu. Üue — duchi, duehesit. Jone — joHchaie, Joitchel (comp. 
Jancker, Jonchfe, jonchht). Roc — rochei. Sac ~ »achit, sathtt. See — 
vfr seeheee. Tronc — tronthet. 

2* Mointien de l'explosive: Ute — bicard, bfeasse, biqnttte, bfquetei-, 
b^yuille el biqiier, biqui«, biquii ^c|ui ODt reriipluci- bechier, bechih, 
bechiei). Bianc— blanquet, blanquettt, bhnquier. Hoc— rocaiüe (aulre- 
foJB roehaille). Roc (persan rokh) — roqutr. Comp. Bimiarck — bi»- 
mankitHy Lübeck - Itibeckois. Maroc — morocain, etc. Ojfetibaeh — 
offmhaehi«, offtnbaehitte, offenbacfttser. 

3" Pawage dertklif (b]: Balzac— bahadm. Condiflae — eonäil- 
taeie». Gomp.mtmijue — muticien. Hü Jone, J. K. HnyBitiaus ä,ÜT&sejonctr. 

A" PaHSn^ de c Ji jr fg]: zinc — zingage, singneur. 

5" ^Icliiinge enlrc e et g [g]. A cfit* de clere on nvait ciergie, 
eteryU, clergise, cterjois clergil; eur l'originc du g, volr Or. hiat., I, 
§ 401, 2. Comp, haubtrc (haubcrt) — haubergeon. 

11. F. Snr Ic sort de celte spiruBtc sonrde il fant rcmarquer: 

X" DuDA lona leit d^riräH andciiH !e / (inat est r^gnli^roment rcm- 
placä par un i' (coui[i. Or. hilf.. I, §§449, 460, 2; etil, §408). Esem- 
plcs: baruf — boui'et,boucier,boiiviiloN; canif — canivet; nk^ — aehtper; 
eketif — vfr, chtUvfti; vir. ef — acttte; txcluiif — rxclu^ivistne ; juif — 
juivme; nätf ~ tniivtU ; neu/— Heuvihne; o'txif — oixivetf, etc. 

2" Depuis loDgtetnp» la eourde da mot primitif B'introduil, spors- 
diqnemeiit, daiiä le d^riviJ. A cötä de nenci^e et sitavet on trouve aJDFi 
tuifumc (JSoel du Fail, II, 2ä9, 270) et suafet, qui gaidcnt laflnnle des 
primitif» neuf et sue/ (Huavetn); comp. Or. hisi., I, g 460, 2, 

3° Lee A^fiv^ toat iöocdIs ctODsetrcDl lu wurde : b<Buf ~~ bteuftr, 
chef — ch^fferit^ ifoif — soiffirrd, ioiffrr, »uif- »Nißeux. 

4* Doitblxts. D«d8 on geul l'u», ud gardc l'ancienne forme k cQl6 
de \» dioderuc. De mif oti a lir^ d'abord suiter, employe enoore dans 
Pargot dcH marlDü (voir lea poräies de Jean Kichepiu), et plus r£cem> 
Dient (Acail, 183Ö) miffer. 

12. G. I.*eipJo«ire s it«.^ ioiroduite dans les dt^rivi^» popnlaircs de 
long (comp. ßc. Äi»/., n, §418): longnUle, longuet, tongueur. On tronre 
la chointante Ig] daii» langer. Comp. Cherbourg— cJierbourgtois, Hain- 
bourg — hambourgtois, Pittrsbourg — ptt^nbourgfoh, etc.; iions avoos 
reDOOUtrtS altsvigeois & eöl*^ do slesa'coi*. 

13. fiN. I<a nasale monill6c |n) est remp1ae6cpnrla naoale dentale 
[n\ dans Bouiogne — boulon(Hjais, Cologne — coloaaia. 



14. L cbI remplnc^ par m devaiit duo consbnne (Ür. Ai'af ., I, §342): 
ickevat — eitcoHcAer, fial — ftaxtii^ loyal — hyauti, prmcipiil — princi- 

auti, elo. 

RKMASqUK. Vu p«cil balftDrtnunt «otrc [o] et (al) ■« troateämsburtait 
• bttrttU»t<, fonrneaa —fournalüU (ouvrior — p&tiiiilor)- Comment oxpliquer 
dfiivAi curi«ux? K«t-ce que fturaltif« (de birtaH) ho icrait iiioddU »iir 
joHfialitU (i c616 de journatuc)? 

15. N. Uu M auttloglqiie s'eol introduit daoit cjuelques dteir^ de 
mots CD -ain ci -In. 

1* Sur 1e modJilc de /aim — affami bo Bout n^l^^s ^t» — ^(um^r 
(la forme correcte tterait Magnrr) el piain {pour petaiti) — plamie, plamer. 

2* De Ai^i'n OR avuit Urä en »oci«» fruiicnis latimitr; il faut pro- 
bablement udmettr« une itiilueii«e de mole tels (|Qe i>m('M (pour wmm, 
Av VcnitDCn, alltSration du vcncuam) — ctnimeia^ envenimer, sain 
(yfr. an»«, sal^m) — «isimfr, essimfr. 

16. P. An /) (ortliograpbiqao) de laup correspond ao v dau» lex 
dörivO«: lOHvartl, (ourat, lourtt, louveteaii, hiivtUtr, etc. 

17. T. Lo ^ final de tnfant est reuiplaci' par c datis l'aiiciCD dimi- 
DDlif mfan^n; donc, cc mot n'et^t ])aa nne fortnatioti fraiitaise, il doit 
remonter k nn *iiirautioneni. 

C. Cbute de 1a toriuiuaisou. 

18> Lc Suffixe peot s'ajoRler an radieal d^pouillä des» teruiinaisoD. 
Les terminaiBonR dont od constnte le pln»» Bouvent hi cliutc soot -ta, 
•tau, -ir, -et, -ie, -iVr, ■/,«, -on, -ot. Eu ilevuiit former nn d^rivii non- 
Teau on a cummuUoO p»r (-limiuer ees »yllabea qu'ou a regurd^es, i tort 
on i raison, comme des suffixes. 

De reite manttre on « \t\\ lirer mormailh de vuirmot, (itioiqu'rl n'y 
ail pas de forme rsdicale marme, tout comuie od a eri^*L' cn latiii vul- 
gaire *rancura & c0t6 de rancor, et en frani;ai8 moderne frimaire 
k e&ti A^ /rima». (.'es cas nouB pr^Bcntent leplii^nomänocnrienx, d'unc 
döconposilion HniTie d'nne coniposiliou, 

19. Yoici iiue 8i-rie d'escnipleit moutrant riii)ocope de la termiuuisou. 

-anl: bocard — boeagt (cc qui eat (^crasd avec Ie bocard). 

■m: Thomas — thomhte, la Hevue thomiate. 

•ay: Faraday — faiadique (Daiuieeteier, Formation de mots nou- 
ptanx, p. 187). 

•flau: ciirau — cinaille»; corhtaa — corhillai; couteau — eoulitie; 
oittati — oiton, oisälOH ; sureau ~ auntrd. Lc mCmc pb^om^De a'ob- 
wnre daiM le« d^ivi^ de qaelques liouis propres; du CAeirtait od u 
tirO Htterfana; de dfinenceau, clfmenc'ste (Giizeltc de Franre), mal» lo 



144 



Kt. Njrrop 



Courrier de VungelAe (X, 11) rcjctto i-cUe Tortne et demmide cl^meH 
cetitte ([)■ LeK babil«Dts de Landerneau B'u))pe)leDl Ijandtmitn». 

• fie: dragie — drageoir, drüffUt«. 

•er: diner — d}nelle(letiJi))»tmatiidtHfra6x^üiihi commc IcTcrbc). 

•■t: cadtt — cadidum ; fomt — fouailltr ; violH — doldtre; de Flo- 
qnet on a tirf Ic vorbe doquer; de Mvsset, MuasaiHoti, de PfyroHutt, 
J*$!/ro>tfide ; de Tureartt, turcariett. 

' -eux: oietHS (otiosvs) a {t£ remplaci pur oi'ji'/; on »vait datu lu 
Tiditlc luDgue oiianee, omrie. 

■ie: hougie — bougeoir ; Marie ~ marotU. Chimie - chirnique; fiir'ie 
— ffSrique; fanlaiaie ~ fantaisiale, ironie — iVoni^w«, «tC; comp, cj- 
ieesas, g 6, 

-ier: bdionnier — Mtcnnal ; levrier — levron ; o f ficier — officiat; wfr.' 
paulonnier — pautonnaillr. 

-In; lapin — lapereati. 

-on: aigron (forme dialeotole de Mron) ~ atyrette ; garnison ^ 
gami&aire (l'a emportii Bur gartiiswnairt); miliion — milliast«; ptnnon 
panneton (ponr pmntion). 

-end: pudihond — fnidibard, fansttemcDt pudiboud (L. Larchcy)- 

•tti: javtlot — jatvline; marmol — marmaille. 

ZQ. NoUB oiierous & part lee <jaelqueB eseDiples oü il y a reucontre 
de deai Bytlabes honiopbones. Dnns ce caSt (|ui paralt aescz rare, il 
y a enppressioQ de l'uue de» syllabes (Ot. hiat. I, g 514): 

analyse-^ -iütey^ analtfste (voir Ä. Tobler, Beilriigey III, p. 144). 

ddcr^pit+-itude (foroie elargic de -lüde, employi-e duns tjiactitudt, 
etc.) > dicriititude. 

Btlganrns + i<fe > delyanniste (Le Conrricn enropöen, 30 jnitt 190fii| 
p. 13). 

21. Dane Icb dodib propres dänyOs la chnte d'aiio ou de plusieurs 
sylUbea finaleit est nn pb^-noui^ae a«Hes ordiuaire; ce qui e'csplique 
par le carscUsre hyi>ocorii»tiquc de pluaicurB de ccb dijrivda (cf. Ör. hist., 
1, § 121), KieiDpies: 

Aubtri — Auberm. Catherine — Catin, Cato. Madeleine — Made- 
ton. MargutriU — Margot. Michd — Micken. Musset — MussaHUn (eno- 
ploy»S par G. Sand). A'icoia» — NicoUn, Colin. Fi«nrot ~- Pierrette. 
S(Äert — Kobin. Siuamte — SuseUe, Susan. 

22. Happeloos eo dernJer IJea les d^Jv^B furtn^H ä l'aide du sof- 
fixe argoUque -o doraol leqoel louto terminaii3»ii tumbe: camarade^ 
camaro, invalide — invalo, propriitaire — proprio, etc. 



Quelques obscrvations sur les Mots d'emprunt 

l. i. Salverda de Grave ä Leide. 



riiis rivnir (et. en l'hoDnetir dn «rnvant ämlneDl k qai (ons 
ceox ((i^'^'BOnl oocupäs du provcu^jil doivcut taut, (iDelqucü obscr- 
ratioDB gdn^rulMi Bur \tB mots d'eiuprant, qne m'u aaggf^rdes Tilade 
des mols fraocaif en n^rlandniti, et qae j« d^relopperai dans nn travail 
■nr „L«8 HoW fraufaU en oAerUadaU", qai piirattrA dans qaelqnea 
moia. 

JoRqo'i pn^senl on a efimacrä anx mota d'cmpnint duDK plnnioiirR 
lait|:De)> des ätude« pluH «u moiusnpprüfotidie«, miiiN on n'a pus cucore, 
qne je aachc, csaayO de placcr cnHCtnble tons lc8 inol« qu'un« langtie 
(ioit ä l'itranger. C'eet ce qne j'ai eutrepris ponr Ics mots fran^aia en 
btrilandaia, en premier lieu ponr me rendre comptc de riuflueoce qne 
le frnncaig a eue »ur mn langue matcmetle, el puis ansei dau» le bat 
de micDs eonoattrc le phi!nom6ue de l'cmpninl. 

Si, ponr r£i>0Ddrc ä )a prcmii^rc qacation, je das m'attacher snr- 
tont ans ntols qui marqaent dea id^es oa de.'< objeta nonreanx ponr nooB 
et qoe nona aTODü emprnnt^s en ni^me teinpa que ccs id^es et cee objets, il 
n'en 6tait pas de m^e pour la aolutioii de la secondc. En efTet, 
qooi de plna natorcl que la vonserratioit dn nom /'trangcr ponr l'iibjct 
empnint*? Öi l'emprnnt en ätait roalö \k, il o'y anruit pa» de probl^me. 
^«olement, il y aen ontre, dang cbaqae langne, des mots ätrnugers qni 
terrent de dfnominatton k des läiee et h des objets qui, k l'äpoque 
de ['emprnat, existaient dcpniti louglempti, quelqncfois m£tiio do tont 
teopi, cb«z le penple qui cmprnntait. Et eo »ont coe motn-lä qui oflrcnt 
le plus dlnt^rit ponr la queBtion plna g^n^rale que je m'^taia ponäo. 
Aoail, je lenr ai donn£ nne place & part danti le groupement qne j'ai 
fall de« mots rran^aiB qni, dopniii le 13« siK-Ic (date du d6bnt de notre 
IMMratnre) jaaqn'ä aas jonrx, sonl renne cn Ilollandc, Cc n'eat pas 

tr. wm km a t u XXUI. 1. 10 



146 



J. J. S&lv^rdK de QiAve 



ici te licu de »iidre comple de lu m^tliodv <iue j'ni eatvic od rccacillunt ces 
uioU ui de di^crirc Ivb diffiviiltc» <]u'oti ^prouvc soiivontä coDSlater quelssout 
les inols qni sont räcllcment ciitr^H duns )a langue. Qii'il euffiBe du 
dire briövcmcnt do ijaello fn^oo j'ai groiipä ceox que j'iti oro (louroir 
«dniettre d«UB mes Metes. 

Hou jioiut de dtjptirl ii Öt6 t-clui-ci : plus ridtio vxpiimöQ par I'objet 
est individuelle, pcrBOUDclIv, plus il jirouve en faveur de l'jnfluctice 
flraDcaise. La ügne k Buivrc «titit lont ludiqu^e: en commenvBOt par 
Iw motä qai ont nne »igurflcation ti-t's impertionuelle, et qui intäresseot 
Ics bonuneB en gänäral, je dcsceuds de plus ea plus rers Tindi- 
vJdu: leo diffureutu giuupe» süut diBpos^H cd munifera d'ontoDDoir, ou »i 
l'ou veut, do nasse. Apr6H Ich motn d'art et de science, qul ont tiD 
cnract^re presqne intcrnntional. je disiingue deux groupea principuDx: 
La rie publique de rbouime et L'homuie d&ue lu vio priT<^6. 
11 .V R entre cce dcux groupes tme Bcparatiou bien nette, Le premier 
comprond Ich mots qai sc rap|)Mrten( Ji Ihomiue commc citoyen et 
eowiiie luembre de la enoi<}t<'; et «e subdivi^e d'aprts Ica torraius 
aar le^uels »'exerce sou uctirit^i il a uu ojiructtrc eoUcclif, euriout daua 
lu premiire robriquc (l'oUlique., Jm-idietion, Annie^ etc.); U Boconde 
Cfll d^jA moiufl officicllc iCotnmeree, IndttilrU, Vit des rhamps, elv.) et 
npproi;be da second groupe. Celui-ci comprend los motB de lu vie 
iotiine, et iei cneorc Icb cercicssc rOtrOciBSont ä mcBure qu'on uvuuoe. 
D'abord il y a Iob mots qai sc rapportent ä la Tic extcricnre de 
fbommc (Maison, Nourriture, V^tements, Jeux, Amüsements, etc.) ; cc sont 
eo g:rnnde partie des noms pour des objcte nouveaux pour ijoub, cur 
pour Turraugeuent de notre vie cxtäricore nous devons boancoup aux 
Fraiivai». Je paBPC alorB k Itiommc dans Res rapporta avcp Ics 
aalre(< homineB, et voici qiielleg sont le» nibriques que je disliugue: 
Aasiatanee et ejutreUn, Amour (bonii) et haine (orgueil, hostiliU), ^trgi« 
(ticiriU) et fiiiUeise (souph-ssej, l'olÜFSie {respect, bonnes maMiires} et 
impoiitetse (mativaUts manih-es), S^rUux (fidÜiti) et frivoliU (mau- 
t>aise foi). Les mots qoi compo^ent reu rubriqnee däsignent donc 1« 
manifeelatioQ ext^irieure du cumctfTe de l'bouiuie; IIa ont deux face», 
Ton touru^ im dcborH, lautre du e6tii de la vie iDttSrIeuro. II me üem- 
blait utile de faire unc cat^gorio Hpöeiale des mots qni exprimcnt des 
rapports verbanx, pour bien fuiro resFiortir combien nn penple qni 
po8»^de nne grandc farilitti d'^locution, couiiie leR Franrai-i, tronsmet 
ili uu penple qai pur »a üaturc est plue mleueieu»e, de leruiCB di^itigitaat 
las nnaDCCs de Is parolc; on voit alorn que sons ee rapport notre 
idueation a iXk on grandu partie faite par les Fran^ais. Dane nette 
caUigorie j'ai ^tabli les diviBions suivantee: Inltrjtction*^ Salutaliotis, 



Qaelqne« DbMrraijAna aur \n Mo« d'emprnnl 



i47 



77/res, Moh de la eoHVtnatioH (mots qvi servfitt ä rntforctr la pma/t etc.), 
Flatterie el offtnae (inttctivrt), EHcouragtment et d&iapprobation. Arec 
1* rubriqne BDiraute Ic cercle devicut [>lm Uroit: je m'y ocoupc de 
rhomme setil. (ü je eile d'abord Iva ternies qui g« lapiiorleut k hqii 
eitcriunr (8«u phifsi^ue, Ita eonditiotm dt .*« ri>), pour arriver eiifiü 
«nx tno(B d^gnant les qunlitrH d'eeprit, de coaur et de oaruc- 
tcre qoi, poor coDslitucr la pltis jiclitc At lontos Ics claeses, n'en eont 
[M8 tDoins les |jlii8 tnt^reBsanlfl k ctndicr. II est vrai qae, eotre ces der- 
Biere tQoto et c«dx meDtionn^B plus haut qiii dt^-^igueut en uSine tcmp« 
Is ainnifcatation da Gtiracl<,-re et le euracKre lui-müme. Ic bflKoin d« 
In cUuificatioD a ätabü nuc H(!para(ioii Irop rigODronse ; dans U nSalM 
ecB deax caUgories du molH b«: confondnit »ourent: l'ntiique difKrent^e 
e'eal qoe dane des mols romme loyal, cordial c« HOot les acUona 
qui C4iract{rif>ciit la oalare de fhomme, ce qui Tait qn'iU dt-oigneut plutöl 
la ntanifealai iou, tacdm qiie deit uiot» conimc trifte, caprice Hout 
piniöt le Ngne d'un <il«t d'ämc. D'ailleara, ai-je be^oin d'»joiit«r qae 
toate claB^i6cati(>u da gonre de celle qiie j'ui Taite do<t iii'fe^siurcment 
pteber par irop de rigaenr'i' La uatnre ue rouiiait paa ceit H^piimtioiiH 
BMtea et flbflolnee. C'e^t ce qui espltquc anasi pourquoi il in'a fallu 
faire an qaalrieiDe grvnpc de tcrmes ^göa^ranx", qui no bc laiHscnt 
ineorporer natle part parc qn'ilB ont ehcz nons nn cniploi tr^B ätenda 
et qa'il est impoesiblc de dctcrminer la pluH nncieuuc ai^ifieatioD qn'ils 
ont en« ici. 



Je laiBserai dor^oavant de cöt£ lea mot8 qtii eont venu» icf avec 
de« id6es oa des objets nouTCans, et qu'un pourrait appeler „Ifieboi- 
qBei'', pöar m'cn tenir cxcInHivcmcnt aiix mots plus pcreoniicls qni 
d^sgmDt des id^en oa des objels d£jji conniiB cliez iioas et qne je 
nmnerai pnoD-leebntqDeB". 

Het loDgBe» linteg comporteut wn certiiin nonibre de coiicIusionB, d'aa 
iutMt local d'abord, «t autttti cn partic d'un iDtärct pliiB i;Au6ral. Je 
M parlersi qu« itba briiWetnent des prcmicres. 

Oe qni frappe d'abord, qnand on embrasae d'un conp d'fflil d'ca- 
Nable le« mote froD^ai« iion-tcchDiquee od hollanduiB, c'eHt qae, con- 
(nirement A cv qu'ou aitcudrait. Ick (crme» qui out un eens dt^favo- 
rable ne Bont pae moinB nombroax qae les aalrci». Comoie les 
BOta fraa^ai» ont A(\ Hk einprantäü surtont par los etasHe» K-m plus 
tier^ et le« plns caltivt^-es de la itoci^lä, on croirail qa'ils aoraieut 
plntöt na earact^re de mondauiti et que, par Buite, oenx qni roarqnent 
iet rapport« de polilCBsc etc. Bcraient enpäricura cn uombre. De 
iB£ne, 00 a'atteodrait ft ne pas tronvei' de mots qui diBigaent les 

10* 



m 



3. J. Salferda de G»v« 



P^aaraiiieB muniiTcs'', Ich rranfaiB i*tsnt nniveDielleuieDl recounns 
poar dett „niugietri elogiintiae". Pourlant ou trouve antiiut de 
termeo pour lee „bonnes" qoe pour \e» „munvaiseB mani^rcs". Lex- 
plk'alion de co ftitt doit <.'tre celle-ci: lee FranfniH n« nous ont )iiis 
traiisiiiis tot ou Icl UDuge de la vie mouduini.', miiis ils uotis out 
ouvert leit yenx poor la difl'öronco ciu'i) y a entro lue boouce et Icii mau- 
vuittcs fa^oGs do 86 i-ouduire djinn lo nionde. Et cette exjilicatioD est 
corrobor^i pitr un niot uppartouuikl it im« tout aiilre rubritine, cVl-it- 
dini blond. C^öiddic Ich «Iiuvcuk blonde utaient TapuDage dcKGeruaiiig, 
il acmblfl ätrange qo« noag otnployiouH tm mot fran^is ponr Ivs carue- 
Mrj»er. Ne serait-ce pas que I'od ne ao rcud conipte d'iioe partioalaritd 
<|B'i U BBita d'une couijiaruiAoi), et qoe c'est rbex les Fraiiv'iis qu'on 
s'eat d'abord u|)Ci\u de la naance »)i4^ciale qui ditttiiigue le plus eouTeot 
lea i'bevcux des jiuuplett du Kord de ccnx dos Miridiouaux? 

Les oonottiRione plns gi^neralcK qnc pernieltenl les listes K>8uUoiil 
d'oue compnruisou des mots frimcais empruDtäa par le o^erlandaiH svoc 
cens qa'üut eiupru&lu« d'autres penples. Cette oompfiruiifoii ne snumit 
£trc vraimont döfiuitive tant qnc uotiB ne possädon» iias de relev^.'< aeseJ 
oomplol» qne possible des motR fran^ai» eit allcmand, en aDf^lais etc. 
Je l'ai eotrepHse poartant, et eile m'a condait k un rösnltat aasest 
enrieux. 

Parmi les mols francais en alleaiand relev«}» ea grand nooibre par 
F. Uümelio'), ü y en a euviron 300 qn'on peut coBsidiirer comme doq* 
lechotques; or de cea 300 il n'y €u a que 42 quo le bollandais u'cm- 
pleie pBS; tooH les aalrcx, donc Ich eix HCptiiinies, Ront utHl^s cliez 
nouB ansst. La difiTirence la plae caract^iistique eet que dous avoiu 
pIuR de mots .g^n^raux"; il est Tiai qne quelqueB-iin« »'en retrouveot 
i la Periode dn moyen baut-alleiuaud. Voici ce quo j'ai fait pour la 
Comparaison de l'anglaiD. Daim VJnlroductim to Knglish, French and 
Oermaii P/tOHeiics de Mlle. Lniiru Soatnes') un crhapitre roosacrä aux 
muta ^tranger», contieat »ne liste de plu^ieurtt de ces motB; j'y ai 
comptti les Diols fran^uis Dou'tccbuiqaca, etj'ui conHtatO qne les *l> sunt 
cmploy^s CO bollandiiis «ygalement. Qnant aG ani&dnis, mon ami M. Alfred 
Nordfclt, qai B'occnpo do l'tnfluence fraD^aiac sur a& langue, m'a 6crit 
qa'il arait h6 frappö par la gründe re^seoiblance que priaente Tea- 
eemble des mots fran^ats employ^ duns son pays et eu Holluude. 

J'ai eEwa VC do coufiruior et doprcciBorcesrätultuta eueODiparaolentr« 
coxlMmute fraD^aiaemploycs dansIeaparlcTä locanx alleinaads et n^er- 



1) IM« BerteMigmng der FfttndwOrttr, Froibitrg f. it, 

2) LondoB, IBM. 



1887. 



Qttel(|ii«s obfervAtfons mr Im Mota d'eai|iTuiit 



149 



landa»; ü vudc i^oi que, pni8i]uc ccs pahtis ropr^scntcnt In vrnio liingtic 
parläe, iU Bont da pltui h»nl int^rOt poar l'titnde des mots uoa-tcch- 
niqueii, J'xi «u le boobenr de pouroir i»e serrir de plUBienrs mono- 
l^)ihiet) iuportauleB dotit je cite cn notc Ics titres'). Les parlord f|tii 
y soDl tritildH uppiirtienii«iit & dos parties difFärontus do rAllcmagne, 
qai ont oa avei: In F»dc« des rapporte tr(-e diir^rente enlre enx. Kn eflTet, 
Forbnch m appurteoii ik I* Fmoce do 173ß Jl 1870, 1a contrJe 
da ftocr loaohe hu puyB walloii, ot dunii Ic Palutinut et k Bor|? el enriro;^ 
des coloM ptriant fran^ais bc Hont ('-taliliB k Aivcncs ipotiaes; par contro 
le Mc<.-k1fiDt>oiirg c«t trop öloign^ do lu FTiitice poar «in'oo pnia^o Rupposer 

_de« rap{K)rtB i'lroiu entre »a popnlatioo et les Prangjiis *). 11 faut dono 
In Dianüre doiil leg uottf frnD^'nis »onl eutt^a dnos ces parier» boU 
bicD diTcrae. Nous dommcs daulanl pluB fraiip^a de la grnride 
re-aBomblaiicc (|no pröBcnto le oboix des Dints cmprunt^s ilauB et» diflV-- 
rcnten eontiicp. (Je nc penx pas douner ici le» preiives de cette assertion, 
parce <)u'il nie rntidnilt alors impniDer au loug les tublenox compar^H 
des diff^rcnl» cinpniDl«.> Or, m doub rapprocbons ocb niol« de oeux 
qni ■'emploicnt tlaiiH des parier» looaux bollandais, nou8 conelutouB 
4g«[eiueDt qa'il y a bcancoup de mot« Identiquee. VA cnfiu, voict ee 

kqoe DOUB appreud la ooniparaiBon de ccb palois ftlleinand» iircc lo 
Bäerinndais: les moU qui ne m reDcoDlrent qu'en Alleotiigu« se ruppor- 
eol k cenx qn'on iroiive ches nous aussi, duus M. comme 1 : 3">, dana 
N. comnte 1 : 2'>., dana B. comme 1 : 2*/., dans F. (oü je u'ai eompt6 
que les ndjectifa Ol Ice verbes) t^omme 1 : 4'/i pour Icb adjcctifB, commc 
: 3*[, pour les verbes. Od voit qnc F. se rapproche le plan du chiCfre 
jne nous aroi» troovö pour lenmote fraD^aiB en allemaiid, tx qoi s'ex* 
|)liqoe par le» rupp<irl» iulJuiesque oelte localit^ a euB avec la France. 
Poar Ica antrcB, la frai^lioD eBt & peu pröa la tnC-inc. Pourtuut, leur 



1) R. Henti, FramiimKhet im Mft^Unhargifchen Platt und in dm Nachbar- 
jjliatiiUit (.lalir«>b«riclit de« I1cal|in>i;yinDn*iuniH tu Delitacti.) T. I, lä'JT; T. I[, 
i (M). — J. LeithnfiUBer, Qallieünuen in nitdtrrheinitthen Mundarten (JahTM- 
beri«ht<lrflBp»lKjmnn»iiHM Sil Barmen). T.l, 1831 ; T. 11, 189*(N), — L. FIttrax, 
t'ranivnitht Mtmtntt in ef«r Volkttpracht dts Hördlicheii UatrgehieU« (Jalircsbericlit 
fibcrdftsKealprogyniniLtiumiler Stadt VicrMu), I893(B). — Ph.Kelper.FritKfüfbKAe 
Fam tIrfniMiRCit in dtr P/alt und J-)raniöiii*ehes im P/älitr Vo!Jc*mund, Knisor»- 
tlsnU-m, 1891 (P). — M. Bcslcr, Die i'orbacher Mundart und ihre /raniö*ise\cn 
\SttUtndttiU {J&hreabe licht Aet Itunl*ohu1o in TorbHih, Lutbritigen), 1900 (P). 
•i) Cest k dMseln qne Je ne faii pi» muDlion äe rocciipation du pay* noiw 
NapolAoB. II DiD Bomblo qn'on sttKche trop d'importaDce ft cc InH pxttngoi. En 
lt«k[«nb<iarK. de aitai« qae ehtz noua, la grandc ttiaHM des meto fransals 
[ lui«at entrte avant cette ipoqn*. 



im 



J, J. 8alv«rdK de Grare 



liitnatioi) ^ograpbi(|iic cxotnt la enppoBUion qn'ila uieiit connn oc* 
mots par l'üilorniödiairc I'au do rantrc: toub ont dQ paiscr indäpci)- 
dimawot dans le A-ancai«. 

Tont oeln nons condalt nöcetwaireineDt k ccUo conolngion qnc, ohez Im 
pcoplcegormuuiqnee, ilyadc8idAe8'|u'oiiexpntnedepröf6reu(!oparnnmot 
fraocais, sao» qnc celte id^o mit partii'ulifercucnt fraupaise. ßt, quoi- 
qtl'on ne voie pas poorqnoi des idäOH commo „plaisir" et „triste", qoi 
sont reodas chee nom et aillenrH par dee mots fraDvais, 4tuieat plutftt 
d&Bigodet poar oela que d'autreu, le fait que oet euiplui uVst pue itoU 
et so pi'oduit iDddpendamnjent aar plus d'aa poiut, no pont pas £trc 
l'effet (In hasard. 

A Qiou »vis, il faut di»tiiifcuer ealre l'oocnsion qni a fait qu'nn mot 
s'JDlroduit dans nii pa^'s öLranger, et la eauite qiii fiiit qii'il n'y itablit äi&al' 
livement Or. ptmr Ic probl^mc d« rcmpninl, bohIb Ics mots i|ui 
reslent dans la langne «''trang^re importent. Taiidi^ qne [es äv^neinents 
hUtoriques, les rapports oommerciuux et Utl^rairee etc. qui out donoi 
Ueo h l'empriiut kohi d'uti iiitOrt-t »ccoudairc — dVillcurs iis i-cUappciit 
le plus souvent k uos iovOb^ti^ationH — lu fuit cagcnliel ot capital 
c'wt que Iw «HraDgers fönt lenr le mol empriintt^ Or. la compa- 
raison de tont k Tlienie nous a niis eu pröaonce de ces mots dont le 
Bi^jour k I'^iranger est dtsvenn d^finitif; eile nous iipprend Qiie le siicces 
qne certain» termes ont hors de leur patrie est la rt^iiltaute de con- 
ditioDs qoe nous ne ponvous encorc d<ilcrmiDer (^otnpluteiucnt, muis 
dont l'existeuce ne pcut etrc uii»c oo donto. 

Quelles sont c:es condition»? 

Dans no impoitant iirticle*) M. Alfred Nnrdfelt a räsiim^ ainsi les 
caows qni d^lerminent l'enipriiDt des moi^ frau^His; 1. Une id^e on 
nn« chose fraugaise couserve hoü uom; 2. coutuct peiKUunel eutre les 
FraD^aiE vt uro population liuitrophe; 3. cupliämisnic ; 4.1a Fraocoeetsa- 
p^ienre sons do ccrlains lapports, », on cnlturc, et par eonseqUL'nt b. eu 
fixit6 deliingne; 5. inflnoDco polilii^oe; 6. baruionie et eonplessc de I« 
lauguo fraDvaiec; 7. prestige du tatin. 

Oette dn-ision nc me satisfait pas compltonicut ; eile ue tienl pas 
Mfßz romplc do la dietinctioD qu« j'ai cru dcvoir faire eutre rucoa- 
sioDB de l'eniprnDt et b& eaaso. Qn'iiii peiiple d'unc banto cul- 
iDre cxeree de riDfioenre eur les autres, rieu de plos vrait maia cette 
obscrration uc sert qu'ft d^lerniiner le tcrraiu de l'euipruut. Au con- 
trair«, par cseniplc Iv booin de reupb^misme, voil& (lui, a lui Halt 



1) On FfaMia LStorä i Svciuiait, liaae ,NyfiloloKi«ka SülUk«p«ts I 
Stockholm Pttblikstiun', 1901, p. 5& 



QnclqtiM obKrrJLtioiis aur In HoIb d'pmpnmt 



IM 



nafHt A explif^ner la präsCDoe de certtäm tnots duDs uoe laoguo 
ttraagtro. 

Voioi commeDt je toi'b lee faite. 

1. Oecjteiona qni nm^neBt l'ompniDt: CoataCt i^erooiui«), liens poti- 
tj<|ae«, rapporl« litlördirca. J'ai «JöjA dr( quo lo plna BonTent il eat 
impouiblc de döterminer poor du moiroccasion par laqnelle il e'est iiitroduit 
dam nn milieu iiouvcim. Seals Ics mols empruDk-s & »oe Apoqnc üiM an- 
cieon« permettent qnelqnefois tiiie s^pnrntio» entre (-«ux qui »ont dug 
an eontat't persoBnel et oeus qni sont entrös pnr la voic des livrefl; 
c'e<t que \ea promicr« p«rtviit «oavunt ane msrqao dialectiile qne n'ont 
pH les «utrc«. Lex mots politiqaos ho di^tingriient Bourent par lear 
etgiiification, ot jo prcnds ioi ..politique" dans oa seac Ms lar^: 
tenncs militaire». jiindiiiueB. Muie cu doborn de cch moyeiia tr^H pea 
\tTieis, il o'y a quo Ic haBurd qui ooiia piTDictfc qnclqacrotB 
de eonnaflre l'occjiHion do rvmprnnt. Voidi on exemple caneox. Noa» 
employona memoriserHi an Ben« de „apprendro par ca-ar". D'apri-8 
Oodefiay le tnot mfmoristr se renoontrc daoa un t«stc rrun^'aia de 1488, 
an aenB de „comni^morcr" et est actuellement oodhd danH la Sdiksc 

, romande arec la eigiiificalion d'„apprendre par ocenr'. liO mot n^r- 
Isoduis ne saarait ötre rattnobO an terme si^nalti eo 1488; Jl o'a \>m 
la m^me fli^niflonlion et, en outre, il est itbt räcenl chez noiis. I'nr 
Dontre, le sens qiio mhnortMr a de no8 jonrs dang lu Hnisse romande 
en! exai^temeot celnt dn mot liolliiDdnis. Miiiotetiant, qaaiid od songe 
qae depuii« loiit^^temtm des jcuacs p;ca« LollaiidaiB qui realcnt se faire 
pastcur de l'f^gliiic Wallonne en llollniido, ont cd Snisoe pour se por- 

, (nlionncr dans l'nfiage dn frai]i;ai8. il a'eRt pae trnp hardi d'attri- 

'bner it. lenr «nlremitte l'introdnction d» rool mimorher en 
Hollaude. Cetennc derail i^trc familier k de Tnturs pasicura qui s'in- 

. t^eosent naturell emi-Dt k la question de Msivoir a'il vaut micux ap- 
prendre par «eur Ira sermnnK ou bicn loa Uvrer unx surpriROH de rim- 
provisalion. VoilÄ dono ce qni a ameoä i'enq)nmt. Maia qu'cat-ce 
qa) est oatiae qne le niot eat gorti de ce niilien restreint et qn'il a pria 
meine cbez dous? La räponsc k rette qnestiou reli-ve d'nn autre ordre 
de faita, auxqtiflB Dona paaaon» maintenant. 

2. Oaiuee qni rendent romprniit di'finitif. Je ne me suis jnmais 
eachi qne l'^tat aciael de l'^tudo de» mols d'empnint oo me per- 
oseitrait qne d'en enlrevoir qnelqDeH iiucs. lei cncorc seiilc nne itndc 
MHDpar^e ba*^ sar des rclcv*B complefs de mot» OlrangerB dans difl'Ö- 
renlea langae», ponrra nn jour donner des rc^tnltaU di'ifinitif^. Voici 
iea qnatre cauaes qne j'ai pu ron^tater: a. 1/idöe ou t'ubjct dcaigut^ par 
le Dot 6tran^r, o'avaieut pas de noni cbcz nona. Je n'insitite pas anr 



152 



J. J; Shlverd« d« (iravo 



8 



ce CM, (|ni ii'ii de rint£r£t qae ponr la coDiuiisßntioe de lu Innguo et 
du puy« fjui cniprniitc; b- Ccloi qni parle iprouve le besoin d'expripier 
Ifls cnanccA de sa penHÖe avec plas de pr^üision que iio lü lui p«r- 
mettent les inotf» indigöDes, II iie s'enBDil pae DÖoessairomeiit qne la 
liiDgne qni fournit \es nouveaux nwU ct^t plaH riolie qiie celle qni em- 
prnotoj le fuil d'€tre nn mol ätrunger, innaiti d'abord, BUtVit sonvcnt 
k lui foiro exjiriiuer In niiRDce Tonlne: iiin^i »ouple et tendrc »'cm- 
ploient obez uuuh U obti do lenig et mager, et änoncent une idäe d't^l^ 
gmnce pour laquolle nous ß'aroDR pas de tcrmo Bp<Seial eu bollandaift. 
Et ei lante est devenu chez aau», et duns taiit de languos, le uom 
seal employ^, o'eh^l mm doute purce qne prioiitiTcmont ce mol, par bud 
origine £truiig6re, esprimait uuo uuauce de c^reeee ou de politenM. 
Dane ha luroclivox, si fr^qnents piimii loa mots d'emprunt*), le niot 
itraoger lonchärit sur !e terme indigäoe; on Bait quo c'uet t^urtout puur 
oes eBpices de motf, dont le seoB s'nffaiblit rite, qn'on ^pronve le befoio 
de renforcer; uuxiii Ic cm eet fr^quout qii'uo mot injniieax d'origine 
6trang^re Citt rctnplacd par un autre IcrniL' de m^-me provennui-c. Or, 
e'eat parce qne ei «ouveut le» uioti^ etrimgers expriotCDt lex DusnceK 
les ptuB di^licate« de notre peus^e qu'on leB emploie ^urtont dans la 
langne faiuili^re, qni sert de viihicnlD k no» pcuHäeii leg plus personuelleB 
et lea pluK intimem; la langne offielelle, qui e'adreBso & plusieu» per- 
gonnes A la fois, en eoutiendn beaueoup luoius, puree qne lea pensäee 
qu'elle esprime KootplUB g^n^Sralen. c. La languo ^trang^re emploie uuseul 
uol 14 oü Celle qni cinprante se Kcrl d'nuc p^riphrnse. C'cst le caH dn 
mot memoriserm dout il a iUt queetion tont ä. l'heiire. Eu eßet, en 
bollandatfi eoinine dans le fraD^aie de Franoe, l'uetion d'^appreßdre par 
oneur" est dösignOe juir plu« d'tiu mot. Lcm (ltuk'» Tranvais qni sout entr*^ 
euhollaudHiHrouruisseut be^iUcoupdiiatrescxenipleHdecucuB. Notainment, 
0008 aScclioniioDs dcH mot« fruD^ais ponr des idäee ub»traite8, collcctives 
et gcnt-ralea, et il y en a qni iioDt devenus tont 4 fait bollnndais. Je 
cite d'abord leg mol« norobrcux cd age, U et ment; ce» auffixe« »onl 
uSine deveou» viranta chez nona. VA taudiB que rival n'a en ebez 
noD« qu'noe exislence äpb^m^re, rivaliti y est te sent tertne neit^ 
pour csprimer eette idOe. Pnia, il y a llcu de oigDaler l'emploi 
Tr^quent de mot« frauv^ia duutt lea iui^eriptioue et les tilre»: 
parmi les terme« de commerce im nombre coDBiderable oe acrvout 
qu'ft dt^m^ucr dilT^reutCfl cxp^cet^ de commerce et diff^rentca cat4- 
gorie» de coauuer^aota, IJ est k remaiquer qae leti ituffixeB i$t6 



\ 



\ 



l)Voyc»Sohtieh«r<lt,<)aas2Wi«cAr./. rom. ilW..XXVni.lS9i .EinSeMnpf- 
wort vrird buHondera leicht Htia der Fremde oiD^oOlfarl*. 



9 



Qnelqn» obaerrations aar lea Kota d'empntnt 



153 



«t ier Bont ägaleinent devenns Tivants chez noas; or, trj^s souvent 
ila Mrrent joBteinent k former des nonu coUeotife pour certains 
groQpes de personnes. Et puieqne ces cinq snffixes oot pris nne ei 
gnnäe place, non sealement chez nons, maie aussi chez d'autres peuples 
germaniqDes, on tt le droit d'attriboer la fr^qnence de ces mots et de 
ces BüfSxes au Tait qua les Germains par lear caract^re indiridnaliate 
manqtuuent de tennea colleotifs; et qae, loreque plna tard ils en ont 
ipnnvi le besoin, Üb leg ont emprontäs an penple qni, plus qae tout 
antre, aime les idtes g^n^rales, lea aynth^sea, les g^Däralieationa et 
les grands groapemeotB. d. Le mot est introdait par äaph^misme. 

Udo obaerration qBi, si je ne me trompe, ae d^ge dea pagea 
pr^eädentea est qne tonte gnerre & ontrance fuite unx mota i^traiigerH 
doit £tre inittile. Ici, paa plns qn'ailleare, lea efibrta dea hommes poor 
eatraTer l'^rolation de la latigae ne aoDt proportionnäs aax rteultata 
obtenoB. Et ai Ion r^nasit ä faire accepter qaelqaefois un mot indi- 
gkno & la place dn terme emprnntä, cela prouve aimplement que ce 
dernier ne ae tronve paa dana aoe dea couditiona qni döterminent la 
flzatioD d'on mot d'empraot dana na milien ätranger. 




La plainte du Soldat espagnol. 

Pur 

A. Morel-Fatio k Paris. 



Celle pe(itcoom|i06ition, d'aiic form« anez hcurcase et d'ou ccrimin 
inl^r^t historJqiiG, ee trouve lrsnHr:ril« nn fol. 225d'uD rv«acil de podfiics 
espaRnoIcs de« XVI* el XVIl' itiiVle* de la BibltotIife<|ne nalionaie de 
Purj« [Fonds E«p. 373). L'uuteur utiouytue l'a totit(il6o „Üurta del 
Botdado"; e'est ..Qaeja del »oldado^ qu'il Tallait diro, car il fi'ugit iei 
de« f^ricra d'ano victime dn gonTerncment do Philippe 11, du rö^nc 
de U bnreaucriitie qni encctida un r^^iie uiiliuire ot ^'iierrier du grand 
ctnpercur. Charles Quiat, nnn sealemcDt sc »eivait den soldats, maia 
il lef) liouornit et les gratifiait. parcpque lit (-onf'raternitt^ des arme» les 
loi reiidait che» et qu'il »vait de t1uil<»^auce le gutlt de Is „inilice". 
Philippe n au eontrain; est CHseutiellctDent od „eml", ot malgrö tme 
certaitic nptitadc dvaa sa jcuncsüe potir le» eierdoc3 cbevaleresquca, 
i_j)oe BoteDt comiilai^nmiDeDt se» btographeü. jiiinai« il n'ent ce qu'on 
Ippelie l'eiiprit milituire, Jamals il ue profila dea oceastouH qui s'ofTrirent 
Ini, je ue dis |>uh «le communder i^ des Holdat», iiiais memo de se 
lüKHilrer et de parudcr k Icur Icte. It tnllnt linviiHioii du Portugal en 
rl&90 pour rarrachcT k sc» pniiters et le contmindre, ru la iiroximitt^ 
dl psy» conqois, k prendre coutuot uvec l'armOe et aes obefs. Mais 
L«e coDiaet dum pen; nuasitöt lu cdiiqnfle a«Hur(:e, le roi reviut ä 6M 
rJlaeses et au Iravai! de bureau iivi-c cC9 BCiTötairt-s. CcUe avergiOD 
de Philippe II pour Ics chose» de la gnerre, ee mnnqae de Sympathie 
pour le eoidal ätnient virement reseeotis parceux qui. apr^SHToir nervi 
e{ couibattu, o'obteiiaient que difScilemeot les r^uumpouHe» qu'üs peo- 
uieot Rvuir mirilies. Le« m6moriaux. \t» pt'-titions, len requj-tes plen> 
r&ienl et s'ftmooccUient fur Ich UMcs dea oommis Acs cbanucUcric» qui 
ify jetaient qn'nn conp d'teil dictrait; rarcmeut le cri de» Huppliaala 
intTait jusqu'aax orciiles du roi. 



15« 



A. Hoiel-Fatio 



Nnne possi^dooe de IVpoqnc h Inqnetle uppurtient la conipoRition 
([Oon va Uro un morcojiu tifcs (ruruct^-mlique, I« lettre d'uii (-n{>itaiue 
Bnraliona k Fliilippe 11, äc-rito pcu de tempe upr^o le df'^aBlrc de 
Djorbah (]5l3()) et i]Hi est iine protc8tntinn Tähömcnte coiilre la \iti- 
pond^rancc de röU-ineut civil dun» l'^lat, riibaiidon dnos leqncl on 
iaisee les soldalK ot le d6dain doat ils out ä HOuflTrir de lu part de 
ceiii qne lenr propre MirH et le besoin de ponforver cc qn'itg |»8(*4dent 
dcvraicnt rondre plue «VquilableB eover» lenrs däfenseursM. 

A la milicc, dit Rambona, luvioot de droit la premi^re plucu dsDit 
notie eocitit^, cur il n'y a en E^pagiic prince, gcntilliotnmc on bidalg« 
qui ne rou^isHC iti ou Ini dit qiic aee anc€tre»n'ont piis Buivi la ^uerre. 
Sans doatc Ics atilrc« profeserons ont Icor otilitö, oelle du docteur ponr 
oxpliqncr la loi, da iiotnire ponr r^digcr le contract et do l'avoeat j>oar 
ddfendre la cnu»e de rigoonint on de l'iibseiit, nmis cee profcssions ne 
Eont pas k C6 point iiidiapensablei; que D'iufi ao puissioDti vivre cn puix 
et confortablcmCDt avec ta dixi^me pnrtic den gcns de robe qui existent 
anjonrd'but, el de cette fa^on les proci-B «raient motns embrooillfri et 
Ich loJH »luii« laut de glosea qni Icb obscurciKseul. Plflt an ciel que 
nona nous fuseioDti contonl^Hdo ccltc rnaticitd f'i'Hs^/fus^a^qui distin^ait 
DOS ane^trea! Et qannd bien m^me Dons anrioos qnelqnefi lottreH 
cn inoins et qn'oD onus appolleralt barbaroa. qu'importc? L'eeHenticl 
ne conaiste-t-il j)aa k vivre cbr^tiennemenl et k obscrvor U-b pr(^(.-eptos 
de DioD ponr satoir ee condnireV L'antiqne riguenr »e perd. Nons 
(|ai passions jadis ponr la uation la plus robuste, la plus belliqueuBe 
Ol )a plus flvide d'kounenr, uona dou)' ^ft^minons i^t itoue nous därobons 
k la |>eino et aa danger. Cela tieiit h ce qn'on n'honorc pIns )a 
verla et le oonrage et qne les rÄeouipensea vont aus vicienx et aux 
Iftche«. Parlont dans les conseile de la mouarcbio, od ne souj^c qa'k 
rabatsser la milicc, k diminaer lu «olde des Boldats et k Ic« priver 
dea favcnra royalc«. Entre tcmpd, les gern de robe s'cnricbin&eDt; il 
n'eat bachelier on tabellion qoi^ grace A qnelqiie eniploi bien rÄtribo*, 
ne fonde nii majorat on ne laissc dea rentes k ses enfunts. Et poor- 
tant: qul a cbass^ les Mores d'EKpagnc, qni s di^coavcrt les Indee, qai 
R niia tant de richeHsee en Kopagitc, qui a c-onquis leü £taU d'Italie et 
dÄfcoda (reax de Flandre? A conp aflr, cü d'ohI jias le bachelier ave« 
ses mtniqnee, ni lo notairc avee ses pluuieK, ui les gnlanls nvec Icare 
devise«. Kt en tertninant, Baraboua s'indigue du tniitemeut inäigö anx 
malluaraiix d^fonaeora da l'ilc de Ujcrbab qn'on cbarge d'opprobrc 



* 



I 



1) Colecelda d« docomento« inUitoi pnra In hNtona de ICupaiia, t. L., 
p. 23S i 251. 



3 



La plnint« du Soldat «spagnol 



t&7 



aa li«n du Icu Heoonrir. Quicviique a partioipä k res]>6>litioii, dit-il, est 
teoD ponr infame fha de loa Othes tstä» deaptHiJoa por ruines). Cncore 
f«i)<lrait-il dittingucr le« courageiix <le» lächcs, et qael merveillenx moyen 
ponr excittr lea autrc« & »'ooffniicr daii» la Goulette oa dans Orao ot 
partout oA il s'agit de peioer et de rombnttrc! 

La „Cartit det soldadu", d'niie dal«, on va le voir, un pea plits 
r^cVDte i{UC la lellre de Bariihniin, reiioavclle les mfincs piniulee et le» 
m^mcd i^crimimilitiO». DaDS l'iiitrodiictiou, t|ui est cu quiülillaB comme 
la voncineioD, l'unlour s'cn prccd d'abord aus „wcnJtuirm}", k l'unuäe 
de« planutif» «lai circonvienneni le roi et IcmpikbeDt d'euteodre les 
doltaooee bi jOBlißöe« de eea soldjita. Toiit peut »e supporier pour le 
serriee da roi, Häuf de ^oiourir aux itmios de» «iecrätatres", qui d'uii 
coDp de revera de plnme bleescnt plua cruellenient que dee äp^es frao- 
{ataea, ei doDt te no hui/ iuffar'] oa le no htiy diipitiiciön, dits »or du 
Wo de c«iiimaudcmt;iil ausst bref quo oelai de l'oflicier, arrfitcnt oet le 
rRollicilcur et lui i>teat teut espoir d'obteuir jastice. I) ne regle douc 
qn'A fuirc apjtel au roi lui-iuümc et & implorer sa cläuieneo: teile eat 
la teoeur do la prcmüTc [lartic de la sujqiliqac. 

Le romanee qui suit pr^irixe le» ^icfH däjji ctxpoa^s, uu plntöt, ot 
cVst ee qui eu f«il le prix, di^Bigue par leiire proprem uoiiis les niiiiiatres 
tentu poor bosiileii aux piiflvreti solduts lentres au payK toal foiirbuit de 
laguem. Des troin secr^tairee ici meutioDiie^ le plus coduu est Frau- 
cisc« de Braso, aiii-icn oeiviteur de OLarles Qulnt et que cet emperear 
icevatBianda chaudcmcntä Philippe II. Sous Ic nouTuau Houverain, ICraao 
fittd'nbord secritaiie de la Übainbre, puls le roi r^levii ii lu diguiti^ de 
Cooseiller d'£lat et le gratifia d'uue couimuijderie de Vordre de Cala- 
Irava; il moarut ägö et aprfcö uiie i'iirritrc bieu remplic le S d£(^cnibre 
lölü')- Iie Becond secretaire, Uie^u de Vargaa, avait ^16 aunsi l^guti 
par rentpereur i soo fils qui iui eouüa la juecrätairehe d'ltnlie. „Eraso 
y Vargaa cran los preferidos, eiicouieiidedo» y abouudou por el Kiupe- 
rador al Hey", dit Cabrera de Cüidoba'j. Diego de Vargas, qui 
appartenuit k noe noble niaicton dn royanme de Tolt^de, fit uß beaa 
luariage, il i^poogH uoe D* Äua Maorique et re^ut comme Kraoo tttie 



1) C'^Utit la formale par laqoolle les Coueells rcnvojraient ]ci lolUciteors: 
^ ptM il conslglio non smimctlc U dlniaada, rinpondono: no hat/tugar; le qiiall 
parole «ij^nffiutno ch« nim li vdoI fnr nltru, e (|a«IIo {c^he ricblodc la ripostn] 
raata d«l latto priro dl spctauen' {Alberi, Le Belszlotil ilogli arab-uiciRtoil 
veaMl. S«rle I. Vol. V, p. HB}, 

S) J. A. Alyarc« y Baona, Hijoa rio Madrid, Mudiid 1790, t. n, p. 87. 

8) Biitoria de Felipe II. i-d. do Madrid, 1»T6, t. 1, p. 3ä. 



158 



A. Morel-FBlio 



t-ommaitderie de CalalruTn '). A ramorl, dout j'ignorc lu <latc, sncliar)^ 
paa^ii Ji Bon neven demente Gaytiin de Vnrgns, qni est lo troisi^mc 
werituire ioi Dominj et qui du rtvant de wo oiicle remplissatt bwub 
dontc queirjue aulre emploi de oluiDCcIlerte'i. Ce GaybiD, muri^ A nne 
D* Fianciscii de Vargas, mounit on 1577; sa fcmm« et lui farent 
entcrr^ dnnti nne ehupellc du mouasUTe de San Geränimo du Madrid. 
L'inscriptioii du tombeau du secrtiliiire i't,tat est ninsi coD;ne: Aqiti 
fSt4 s^ytiltado CUmfntf Qa^lan de Varyaa, tecrtlario d*l Conuejo dt- 
Itnlia de Felipe II Ittij de Caslitla: faUtei6 6 t! de Agosfo 1577% 

Apiis uvoir tranftcrit les noins abhorrös dea Iroiii eoDCmU de la 
milioe, l'antenr da rouiance invoque uue ei^rie de grand? oa))ilaineti do 
l'tpoqne, d'boniDieti d« guerre. patroiiH iii^ du «oldnt, et doiit il estime 
qn« ririleTceesiun ou ea favcur jiourrait ctre efficscc. Tous cee pcraon- 
uiigCü oDt plus ou iDMiUM niar(|iiä dana riiistoirc militairo du ri-gue de 
fbiliiipe 11 et quelques UD8 soiit cäUbree. Tel le premier, D. AIvuro 
de Saude, döreobcur malheureus de l'Üü de Djerbah, que Briint6me 
qaalifie de ^fort bmvc, vaillant et digue mni^tru de caiDp", et qui apr(.-a 
la capitulation denieura plusieiire unnäsriiptif Ji OotiHtuiitiDOplc: ildntsa 
miseeo libert^ i^rioteroeseioii du roide rrniice Cliarles IX*)ettermina na 
carri^re comme casieUano de MÜ&u, oü il niourut lo 20 octobre 1573*). 
Viennent ensuite troi^ uieslres deoamp fauienx; D, Suiichnde Loiidoäo, 
i). Goiizalo de HrucnaioDtc et Julian Kumcru, qui accouipagu^reut 
Ic duc d'Albe aux L'ayH Bas en 15117 et a'illuBtri-ront diins ICB campiigi)eB 
do Flandre. Le dernier, aoldat do fortune, que le roidispcuHa de faire 
des preaves pour eutrer dans l'ordre de Saint Juctinea, mourut pri-a de 
CrimODe en 1&77 tiuidis qu'il cundniaait des runforts k Don Jüan 
d'Autriche*!, Aprta, l'auteur nomnie Ic gi'anil duc d'Albe — „notre 
p^c" rauime Tappeluicnt see soldats, ce dont U^moigue unssi Brau- 
lötne') — puU dean luetubreg dti In famille du duc, sün fiU oaturel, 
le grand prieur de I'ordro de Malte, U. Feroando de Toledo, el «od 



1) 

8) 

3) 

*) 
Hiidrid, 

5) 

Hilano, 

6) 

1) 

Stiior! 

p. 116). 



h. de Saltcar y Caitro, Cau de Lara, l. I, p. 542 et t. II, p- 364. 
L. d« Sülatar y Castro, Ca» de Lara, t. III, p. S{>8. 
Antonio Font, VlAg« do EBpnfia, Madrid, 117^ t. V, p. tT. 
CeMKO Fernäadei Dum, K*liiiliui hintAnco* üel leinado de Felipe II, 
!890. p. &3. 

Feiice Caivi, Storts del caatello dl Hilano detto dl PorU GiOTJa, 
e. d., p. 524. 

Cabrcrn. Ulstoria de F«Upe II, (. II, p. 431 ut (31. 
.Ucax bravei vtenx aotdaU lue dirent une fotn parlunt de luf : 3a 
tl buen pattrt de lot »oldadot t» mutrto* ((Barr««, M. LaUone, t. I, 




La plainta du Sohbl eapagnol 



159 



beftO-frtre et coaaio, D. Antonio Kuriquez, »tuwi pricor du Mulle, 
Un autre Toledo est !>■ Garcln, msrqaUdc Villurrancu, lo grand innrin 
qu'illDstrtrcut Ic „Hceonn de Malte'' et d'uutri'H cumpagnos; 1'ö{>itb6te 
de codiciofO nao Ini appljqoe k' romauce tjhc soa» dnute lo8 ricbcsMti 
qn'i) arail acoumul^eit daoa scb cmploin de vice-roi etde ehefd'eacadre. 
Notre ftoldnl implore aiw&i iin petit-flls dnGnind CapiliiiDC, D. Gonzalo 
Pero&Ddcs de Curdobu, troiait-me duo de Sesa, an des liominea 
IcB plua g£n£rcux de »od tvmps cl qui iie ruina k force de lib^raliu^« 
et d'aDiDtines, co quc mppellc £vidcnimcDt co ven de In pi^ce: „YauD 
öl se paede qaezar". Va) fiit h ce graod sei^ear bJeurnisiiDt que 
CervaaleB dal tine si belle uttestatioo de nee itorvicce']. J'ai gardi 
pour la fin pdon Eoirique, cuslclluno de Milan", penonnagv moiaa 
eonna que Ins niitrea, tnais dont la mcntioa m pent acrvir A dater 
approxiriiiitiveiiient lu ph'-ce. Si Tun coneidt^re en elTet que c« 0. t^uH- 
()ue Bnriqaet fut fiourvu de lu <>har^ de gourernear de lacitadcllc 
de Milan cu Ibi'yh^) et qa'uti couiuieucemcut de sa roqn^-tc l'aateur 
fl'adrease, uyiie Ic roi, & „Madunic liiabflle", c'cst-Jk-dirc h ktiaabetli 
de Valois, troisi^mo renime de Philippe II, qni monrnt le 3 octobre 
1&68, II fadt D^cee)>A)reniODt eii oonelnre que la nCarta del Boldado'' a 
6tt 6cri(o culre cch deux dateet. 

Poar ßair, il y nurait lieu de rapproebcr de la tiAlre uoe aulro 
SDppliqnede tioldat, qae Dur an a recuellliedaDSBon Itomani^eio geoeral 
sotia le Nr. 1739 et qui commcnce aiuai: 

Htrantlo UKtnba ol rctrato 

Del «jf Felipe Teicero, 
^^^^^L Vnuiie Annado le pialaron, 

^^^^^P Un pobre noldado vieja . . . 

W Ce Boldat \k ne parle qo'aa portrait da n>i, it e'ose inline paa 

I e'apprüeher de se« mioistre«, teUemeot il est convaineu qn'oD I'^coudnira : 



Fintndo, Bciior, os hablo 
Porqti« hnblu ain porteroMj 
Que por voa no teaii laniaa, 
Y en TUcBtra gvarda Laa teno. 



Ifaig eette prfeaation ne le sanve pa«. Sous le troIaEime Pliilfppe, 
la i^lce JodU d'nn moindrc preetigc eneore quc pröcMemioeut, et 
l'iovalide qni exhibe acs ble»surc8 et crie aa mJK^ro ne pcot mGtuc paa 
compter sarl'hospice qac Philippe II promettait dansla „Carla". On le 



1) NaTartcte, Vida de CeivantCM. Madrid, 1819, p. 318. 
S) Feliee Oalvl, Storia del caxteUo <li Milaoo, p. 6S4. 




^M ^^™ 


Mo»l-F»tio ^^^ e 1 


^H traite ta ineiidiiiot iBipAHon et 


enspect : ralguaiil le prend au eotlet el 1 


^^^^^ lu tnüue 6U prtsoii. 




1 


^^^^^K Utfö «Q 


ntß un alguaoil J 


^^^H cohAle 


QUIIU), 


didendo ^^H 


^^^^^1 Qne por 


rogUModo y pobre ^^H 


^^^^^P Le oiaud&ban e«tar preto, ^^H 


^^M La trimeoriptioii do la „Carla de) aoldsdo" dans le ms. de ta f 


^H Bibl{o(h<!^)Ue mitionnle »emble 


nftsez 


snttsruisanto. J'ai ooiri^ (A et Ift 1 


^^H qiielqtii'iü füllte» coutre le Heus 


on la 


mcHure da ver«, en indiijnaDt en J 


^^M DOle lea tc^ona dn munuHcrit- 




m 


^^^H Cartn del Holdado. ^^ 


^^^^^1 Cstbolloa Haf^cstad. 




Como loa Ti»i>iIo<i (ino* ^^^^p 


^^^^^1 Pur »orvir cstoy pprdi<1o, 




Qu« ain d«ir: ,di>iide vaa*? «^^| 


^^^^^P Oon (rsiid« ne^OHidnd, 




Pos natar loa enemigoe ^^M 


^^^^^^ Cnrgtwl» de »iiforiuntlad. 




KnUrn ftUH pioploa amigoa. ^^H 


^^^^^ 6 De aeya uiuleH ounviitido. 




30 H>iieiidi>ioA por detras. ^^H 


^^^^^1 Vtejo, pobre, eitr<ip«ado, 




Son tan dleatros en la guem 1 


^^^^H Pue» de natural, 




Y en ol arte nlliUr 1 


^^^^^P De pariente« olvidado^ 




Qo«, por dezir ■. .ciorra, cEei-rn", 1 


^^^^f Hi patriiDonlo gaatado. 




AI oombatir de In tcn^rra, J 


^ 10 Y ago» DO ay quo hcrcdar. 




35 Dfion cUoa: ,no n liigar'. ^^H 


^^^^^L No me pcHHH deUi>, Key, 




8 in tacAT n rrecoger ^^H 


^^^^^B Kl dello lengü peasHr, 




DUeat „uiarclje el uscuadron*, ^^H 


^^^^^P Qu« por ol j por La lay 




y al tieiupo de arrenjeter, 1 


^^^^^^ Y por Mnilimn Yuivcl 




Sin yr a roconos^cr, ^^fl 


^^H Ib Hucho mn« ie bii de p&tani'. 




4Ü Dixen: .uo Ay dlapaBigion.* ^^H 


^^^^^^ Ha« peiMine de Teait 




Man deapne« qae c«Ca rrendlda 1 


^^^^^fe De la guerra de contrar!oi 




La tierra por ei oombale, 1 


^^^^^H Hanco y arto de 




Kalo ya ea oosa »avida ^h| 


^^^^^P l'anL venir a 




Quc a ningiino dao la vlda ^^H 


^^^F 20 A raaiiu« de Hecru Citri ob, 




45 Si 00 ea bombre do rreicat«, ^^H 


^^^^^B Que liieren de imoa rrevews 




Yo no lo puedi) siiftir ^^H 


^^^^^P Con la pluma eu las espaldaa; 




Nl paaar per au ai-nteu^ia; ^^^M 


^^^^H Peloando cn loa 




Por DO lo vPF ni oyr, J^^^P 


^^^f^^ No üna talc» cuc 11111x11.1« 




ScCor, me quiero rrendir ^^^P 


^^M ib Con an« eapadu Francewui; 


1(1. 


GO A vneitra rreal clemeacU. ^^| 


^^H 1 M*. Catboliea Keal HagOMtn 


^^H Sb Ha. Qoe coD espadas Fr&nceees. 


1 



7 I-a plainte du aoldat oapapiot 1(11 ^^H 


8i UM quitiiHtea nuUr, 


SüpIlcD n SU UntEcat.id, ^^H 


Aqul »cor a au maadado, 


Como eacado j psto fuc«e ^^H 


T, ai IM. BtaiKUMi* dar 


D» toda la chriatlandad, ^^H 


Oon qiK pii«<U nuMotar 


Q«e MD iu man« rreat ^^H 


&5 La vida cono aoldado; 


Gü He de ta vIda o la muerl«; ^^H 


Qae paaaar Mets pobreia 


Qne muoro *i uo me laeltn, ^^H 


Qaien ha pcnlido la Mogre 


SeSoT Bey, de aqueatv trAtitej ^^H 


Por a«Tvir a Vueatn Alten, 


Por Nnpolvs y Oaeta, ^^| 


No oa caao de genlileza 


CanlDo de In Golcta, ^^H 


1 CO Deialle OMrlr da liambre. 


TO V07 diaiendo eale rromauco. ^^H 


Romance. ^| 


Moarta qneda ta mIMft«, 


100 Y aoD al ae puede qnesart ^^H 


Qm jo la vidc innUr 


(JucxaDMo at boen dmine d' Alva, ^^H 


Alla m el rall« dtt Vargaa 


Humtro padre gennral, ^^^ 


Y ni el cam|io ilo OnyiU!; 


AI gran prior Don Antonio, ^^H 


7!> Por laa iloreataa de Eiaeo 


Sn primo hrrnuiiio camaL ^^| 


Lhüms M do la mlrar. 


I0& Todoa tienou i-ouipaaaion ^^M 


A loa nncrtoa eom^n pvrrot, 


Ut vemoa tnu mal paaaar, ^^H 


Qie no ay d« loa eaMrrar, 


Mu al fin rreapondlo el Key ^^M 


T « Im maDcoa y lierido« 


Como bneu rrey Ilvrrati ^^M 


80 Nadis loa qnicro curar: 


,<ju' ea a(|iiaato, mia aoldadoir ^^M 


Dd dolor da la« hcrida« 


110 Quieu 0« ha tiatiidn inul? ^^H 


No buen sino giit^t. 


Yo DO soj (lellu conMnto, ^^M 


Llamandn loa c»piUn«s 


Antca rrofivo peaaar. ^^| 


Que loa TMigiia aymlnr: 


Vo i]ii>em i|ur todoa vivan ^^H 


HL A doli Alvari) de Saude, 


Confoi'me a nu <ra!idnd ; ^^H 


AabKMO en pelear, 


11& Pero al fiu eate ueKO^io ^^H 


A doD Sancko de Londoüo, 


To lo ho de romedinr, ^^H 


Bu«n cavallom leal, 


Con nian<1.ir qiip a loa horldoa ^^M 


Y al capitAu don' Flmriiiuu, 


äc lei lini;a im «spilnl, ^^H 


W Gaatvitaiw de Hllan. 


Eu ygleai^a cutreduloa, ^^H 


Don Ooiualo Bracamonle, 


120 Eu voaijuea y Eacurial. ^^M 


Dt Avtla natural, 


Piioa qiic hau pcrdido In aaugro ^^H 


V al valwoao Mldndn 


Por la yglmin mialüntur.' ^^H 


Qie »e llama Jatlan. 


^H 


Kl AI bicii prior don llcmaDdo 


And», vetc, memorlal, ^^| 


De la ordon de Sant Juan, 


A la MagoBtad dol Roy, ^^| 


T at i'odi^'i'iM) (iarfia, 


lSf> V en tlognndii it ati bundad ^^H 


Gno principe de U mar. 


Dlrastä con liumüdud : ^^M 


Qnexana? al duquc do Sew, 


.Sefior, mlserMe meL* ^H 


66 Ma. Qoe h no biuitd y ine iiMlta. ^^| 


^ 11 Ms. HnerU qneda la mali^la. 


^H 


^H 130 Par .voaqu«!" l'aaUtur enteiiil 


aana doute le «i'tto rt<U de Vulnniu ^^H 


^^(pior. de Stgovi«), l'uno dea rCaidencoa 


pitrot^ea de Philippe 11 et oü aaqult ^^H 


1 ■ fille rahmte Uabelle. 


^H 


1 KouniKW FvnebuB(*B ZXlll. 1. 


^1 



Le jeu du Roi qui ne ment et le jeu 
du Roi et de la Reine. 



Emest LansloJs. 



T<e jeu du Roi qot se lueut') semlric tivoir iii Tun dcH diver- 
tiPsemcDlB faToris den ttaloDB uu Xllt* et an XfV* mi-clv II eilt fr6- 
qoemment cil4 dsD» ttt lill^ratnrc dv cette ^potiuo. Üenx des plus 
uieieDfi tämcigoa^a de 80n existence sont celiii des Tournoh de Chan- 
vrttn, icril pta Jucquea Bretel. en 128&, et celai d'un Jen parti do lu 
Kcuode moiti£ du Xlll* siide. 

I^ p<H^iiie de J. Bretel ne fAnrnitaut^anrcnfteif^neinent »nr lu Dalure 
du jeu; il tDOutrc pourluiil duuB quel Diilieu ii <;tait en Imiiiieur. Des 
cbcvaliere et des damcs Bont r^nnis & l'occaaion d'uu touruoi: 

P&r tout inafne Ten graut dedult 

Ed parier «t en Airne gtcos; 

C'i« qui pluH ect v«Dt dire mietK; 

De 5a Itnrolect, et eil dancenti 

Li vr&i amaai d'AniorB dcmaiidvnti 

Et II nutres en deicrn)in<! 

Ln gien <]ol Koi, de in KoTiie, 

£t tut fait |)M ooiDuiiMidouieutj 

LI tlers gcue &u Boi qui oe menti 

Et 11 antres d'aiDors codboÜc, 

Qni 1» loiaiiB Ataie esvnüe'). 

VsIIduoq da jeu- parti, anssi pen explicile tgue In nienlion pröcddente, 
lliase loatefois devincr qii' au Hoi (|ni ne meut IVapnt de rupartie 
Mail un« qualitd appr<id4e che?, lee acteura: 

1) On pent M d«BMiid«r sl la forme primitive de ocuoiuD'ätaltpne .au Roi 
Mi M BGDt- {mmt k l'inptottiO- 

i) Vtta 2M4— M de l'^ditlon H. Deluiotte ; Les Toumoia de Cliauvunci . . ^ 

pu Jafijaeii Itretex. Muna, 1U30, in -8*. 

11* 



164 



tarnest Laogloia 



Je n« puis visor n'entcodro 

Qu'il ne roua ciivicKne aprandre 

Du jeu au K»y qui ne luvnl, 

PODi mieoB rcspoudre brioment (v. 45—48)'), 

Od tronve de plus ampleo rcuscigiicmcQtB diios le Sentier baUti. 
de Jean de Coaäi''), doiit ou pcut placor la compoHitiou ontre 1310 et 
1340. I/antcor de cetto blucttc, voalatit ajontcr du ee\ an r^cit d'aii 
bonmotqni ciri^alait de 9on tcnips, 8'uvjgit de lui donnor ponr cadrc lo 
Jen du Roi qui ne ment; idäe JDgänieuBc, muis moius plaiennle qne 
la mipriBC d«8 oritiquea nioderaes qiii, preDiml nn fablcikU puur parole 
d'Jran^lc, »o Hout iudignO« den groi^cirrclt^s rcbutantcs qu'on bü per- 
Dcttait judis dans Icb cerclca des gmnds seigoenra et des grandca 
dnnioi«. Donc cos gnindguGigDeurHel ces^TAiideKdituics^taiil asscmbl^s, 
comDic dami tc poi-mo de J. Brelel, h ropcuMion d'uu tournoi, le« cbe- 
raliors 

Dne fols Icrent «n donnoi 

Kntr« lUmu« et damolBOllw; 

De cointca { ot ot de belloa. 

De plubeura deduU «'«ntrcmiatTMit, 

£t (ant qu'une rolue liatreut 

rcinr joucr au Roj qnl ne ment. 

Kle B'tn Bavoit finomcDt 

Eutromotie ilo Commander 

Et dn ilcmnndcii dooinndcr, 

Qu'ele tert bien parlan* et fNJtic«>; 

De manloro estolt bole et rive. 

p]iii«fur« ilumandeB douiaiida 

Kt HA voleotö oviDftBÜa, 

Taut que viut a un clievaüer . . . 

Qucstion do la reine, r^onso dn chernlier, r£parlie bleesante de 
la jcuue ßlle. 

Apria n'en fu point pria rcapia) 
Tantoat a un autre rala 
Et d'autrc matfre parla . . . 
Et quant II gevK taot dnrA öt 
Qne dcmandA ot tout «ntoar 
La rolne, obaMUUs au tuur 
I.i TOdi^niHcda, c'esl usugea. 
S«a cu«n utoit soutis et aagesi 



1) E«TiM daa Uogvea roman«», 189T, pagc 8A9. 

S) Plnalenn fefa publik, notamtnL-ut pat A. Bchcler, Dili «t Coutea de 
BaudoulB ot de Joan do Condi, III, p. äVS, et par A. de Htititat^loD «t O. 
Itefnand, Beciwil ghoibni et complet d« FabllMu, 111, p. 347. 



ho jeu du R(>i ((■>■ »e nonl et lu jun An Rol et de la Köln« 



16& 



Chuoan reaiwndi ugeiMiit, 
8ua poDMT, MDa atargeiii«iit. 
Qaanl li Uttn au ol)eTa]f«r rinl, 
D« la rampiiKoc li »(tiivlnt; 
Voleiiie ot <l« revtngkr . . . 

Lc cliCTslicT poec & la reine uue qncfition, et Ror la räpooae ijn'elle 
lai fait, jl la cingle d'tme riposte caistiote, ei biea 

Que celc eo tn formen t hgntoiuc 
Qnl d«vant esiuit Goavoitevae 
Do ebuM deiuander et dir« 
De qnoi les autna foM rit* ■ . ■ 

B«iiacou)> plus CADiplete et plns pr^cis (\ae Icb d^taila InetdcinineDt 
foarni» par Jcfln de ConiJi aur la mnrche d« jeusontceux qn'on IrooTe 
«Ihdk le trfes mOdiocre, uiaii) curicux tudimu, encore in^dil, des KO01U 
du Paon, poime qni a, cu ootrc, Tuvantug« de pouvoir Olre duUJ. Od 
sail ijii'il füt ierit par JacqucB de l^ngnyon, pour Thiäimnt de Bar, 
«irfqtic do Liige, lu^ ä Kümo le 29 mui 1312; qa'il se Ironviiit d^ 
6D libmirie an coiiiDieDoein«ut de aoptembre 1313, etqu'aprf'a cett« date 
I'utKear put ciii-ore y inuiror nnu alltii^ion & la mort de l'empereur 
Henri VU, KUrvcnne en Itaitc lu 24 aoQt 1313'). Cc romun CBt done, 
(^eloD loato vraisemblance, nnt^riear an Sentier batlu. 8i Jacqoe» de 
LougD^on i't\&\\ proposÄ ircnüeigner par l'cxeinplo les r^glcs du jen, 
il n'anrait pax dt£ ptoa e^^plicite. 

Je piiblie r^pit^ode da Koi qni ne ment d'apr^ le manuecrit de 
la ßitflwtlifrqne Hationale, fr. 24386 (fol. )46'>— 147«), eo Hiippriuiant 
qnelqiiCH diulo^ttco qui u'ajüutt^nt rk'u ü l'exposttiuu dn injct. Cinq 
peraonnes Heulootcat, Han» qu'un doive uttai-ber aucuae si^nifiration k 
ee ooaibre, eoot en scöne, d&ux jennea seignenrs et Irois jennea fllles: 
B6ti«, qui eat l^ln r«i; le „Kiiudniin'', qni dirife le jeo; Vdorus, amie 
de Bäti»; Edeas, amle dn Buudruio; Feiionnas, Mcvr de B£ti8. 

Cil <]ui aont ilcmourei aleTcnt sSolr Jua 
Bour Jen lapis ile auic et aeur loa jonit mtnua, 
Et so sont Tet eutr'eua et demaudea et jua, 
Enqneates et reapona, prieres et salus 
ß'Amoora et do nun birns et de aca {»Jana drasi; 
Kt »n Koy qui nc miint fii tletia c^lufla, 
Parml le aeiemeDt Dyane et Kepturans 
Qni) aoft druituiiere, puls qD'il eat au deaui, 
Quant il fii roya ontt'cua, tantost Tu Ydoiiia 
Coiutvmeut conrunnt de Jona et de featua; 



1) Voy. RoBAaia, XXIlf, pago 9\, Qotc 3, et XXIV, pa^ca aT6— 61. 



PuiH »i & commandä qn« Men boU cntcntlni. 
Le selgDCiiT ooDtnfc^t, niiioot B'oat oitonduz, 
Et piiis n dcmandf- pieiDicn [«] ICdeÜE, 
Pur U forco du J«a ou tanl a d« vertiu, 
S'ello ■ontoit d'Anion lu maus ne le« argus. 
.Sire*, dlst U pnccie, .encor nca ai suntiii, 
Hals de tiüs dem p^necrs «i De ai>i <|iiAni ciii. 

— P« Picii", diit Fexonnn*, ,pMil vaut cest eBoiu;. 

.Et voUB*. ce dlat II roys, .belle »uer Fosontma, 
AvM or polnt d'ami, fot qn« devoi Marcus, 
Noalre dicu louverain, (|ni no* n porveiia? 

— Sir«*, dist In pncel«) .ne ad Ganter ue Um; 
NtiB ne me veut ainer, ne Je n'on alme nna.'' 
Et qiiatit li rof-B ronteni. ei a'cBt aporcoDa 
C'una ptiio* da jaluuaio i aatoit ucourua, 

Quant BetiR ruit >s tuur Kexuiine o le oora i^ent 
(^ul laupoenu Edeaa, ai tn Hl bonnemeiiL 
Le BaadTai[n] apela, sl ü diat colement: 
.Biaufl airo, or tient a Ten* a cc commctiocTmont, 
Par la force du jou «n nua hom ne sc prent, 
Que dites veritä voatre tay quf ne nient 
La ou voua peneex plus yja amora loialment. 

— Sire*, dist li Baudrainü, ,par le haut aerement 
De voatre royaul^ et du couronnenioDt, 
Et par la foy qne doy Anoia pTornjcrcment . . . 

Le Baudraiu confesBe qu'il aime Kdeas; il olTrc son ocuar ä la jenno 
fille, qai Tacceptd. 

,Par Dieu», rc tUst li roi«, .sn ceat ncointcment 
Nc voi rieuE (an »utoUT et doux ncvrdotncnt." 
Lora regarda aus destr« et diit tnoult hutnblement: 
«Belle daine Ydonis, dirons nous ensemeut? 
Oml de iDolc part, do vons nc sal cominent 
116! douE euer enseignieK d'nneur pnrfctcmont, 
Confortex voatre ami A'att aeul otroleinent. 

— &ire*, dIat la pucale, Je n'al nnl pensoment 
Que je deviegnc amk de parier »oulemcDt; 
Quant je ferai l'otroi, c'ert «i tr6a francheinont 
Qu'avoec le don donrai euer et cora et talent , . . 

Aprto UD dislogae entrc Ydorus, le roi et Ic Baadrain, la jenne 
fille donne »od coar, ^^saBz oul relruiement", k Balis. Ensaite 

Lc Baudniin a la feite de rochiof cummonciet 
pSire", fet U au rojr, ,en oeate aeiguorle 



lA JM du Roi qui ne ment «t Je Jen du Kui et de l:i Roiae IfjJ 

Voi» coavient oonfeMN k roRiro bvonnle. 

Noua avooR ea coatuuie cd IlMlro «l an Medle, 

Poti que gfot Bont vnsoiuble ntiia od oompaii^ie. 

Et OD i runt joaer «n Roy qui oe iii«Dt mie, 

Iji tont i-on li rüya a AcntKtnU sn inoBoJe, 

Si leveuleot ssvoir nucuii poi du km vie; 

AsMs U d«iu8iide on et Hnvoir et folie.* 

Et 11 rojre li r«ipont que a obaaoan Tetri«. 

.Btsii« aire, or rou« dement par voilre cottoJata, 

Kl pur In Toynatt <|ui voua «at cncharelii«, 

Que voua mo ditca voir, n'i ait loaenfterio, 

LI qnieiis des -II' vuus a ploa de jeie envoile, 

De reolr ria a rla la tr6s belle Ydorie. 

Potir qui U))'al &mor vooa destiabt et moatri«, 

Ou II tröa dou penaeia toaz acut aani ooiDpaignio ^'' ■ 

Le roi rtpond et dialogn» avec le Baudraio. Puis: 
.DMae", diät li Bandr^na, ,or poei doiuHoder 
An TOj «e qill tox pleat, ear bleu a'eu aet mellor 
I>fl nlaoM « de droit respoodre et bleu prouvor'), 
Hl duae Fosonnu, ronos xu roy patler. 
^ 8in*, diit 1« piuole, .ce ne doi je TMr". 
LotB drecv DU vonativit »on duux vlalre der, 
Qi'ele ot bei et bleu fet pour gent en&mouror: 
.Stre", ditt ello >u roy, ,ne1 me devee eeler, 
Par la foy que deve« a voi baror» porter, 
Et ia hast« coronne doQt vona vi couronnor, 
Ot »d dttea Ic Toir, no mc dcvez fxneacr, 
Quieiu -II- choaca Toaa fönt plua de bion en amer . . . 

Lc roi räpond. EosDile: 

Quat dame PesonDaa ot tout dlt sou plosir 
An Roy qul pae ne mont ne pas nc dojt roeoHr, 
Donl parla Edcila par Kona et pnr loiair: 
.SIre'. diät elie au roy, ,iie me doy plua teair; 
Or Tons voell dcmauder, gardcz Tooa da faülir, 
Se ja voDB pniMO Amor* nnl Service ncrir, 
<i/äevM 'II- clioMa vous foot plua de doleur aenlir 
Ena el mestler d'AstofS et ens el panoIrlrV 



Et li Bandraina ta aaK«s, >1 Ot ^oX parleow, 
Ydonts regarda a lit frcucbe couluui: 
.Dame", dbt U vassaw, «venu« eatea an tonr; 



I) U 4mm ee vma d'apib le ms. Bibl. Nat. fr. 791g II est dana I« n». 
Ct, 2ft38( V« rcspoadre et den et de relaon proover. 



16» 



KfDMt LttngliHa 

Ot poui daoAodor, bi*& oa *v«i loiMiir, 
~ Sin*, diit YdvtM, .votentiera n'i fttour.* 
Lot* ftpelK 1d roy «C «lai et aelguor, 
ComiBfl «ellfl qiil sot du bIocIc Io mdlllour, 
Sarolr volt a oe cop de lOD scna la tu^uur: 
.Ami»", dist I» pncok, .fai que d«v6x hoMnii, 
Kt Ic guiiHl rayitnmc, et guuh qui aoiit entour, 
'111- choMi itiQ aHMUBiox doDt Je aul on csrour: 
Lee ■111- jilas sauÜMOi a gaidcr bonoo amnur, 
Et qDi i^«iM Ift oiKincioncnt tat futc« «c OQ vigmir. 



6 



K^ponse du roi. 



T/ainonr, natore11eni«iit, fonrniflsait le tb6mo habitaet dea queetions 
£ckung4>c8 eutre le Koi qai ne ment et »08 snjela des dem hcsoe, ot 
& plus d'uii jooour Voecnsion m dfl parnitre propioe, comme dang tes 
Voeux du Paon, do d^voiler ea flammö » <)(ii l'uvait alltun^e. Ce 
D*eBt pAB genlement dans les ronmns (|ivaii roit rinlerrogutoire portor 
gnr les ec«rela lee pliit intimes du co>ur; od jonnit „poar dire voritä 
du uom de »'amie"; e'Mt la dam« do Ta Toiir-Landry qui nouB l'iipprend 
dans lo livre örrit par son mar! pour l'äducation de leiirs fllles: 

Dont il advint noe foii que lout plaiD de cberaliera et de (Ikiiioh jouoicat 
au Roy qai na in«atpoiir dire Teritfr da nom da ■'niDle; ai ine diat nn «t 
nui jurn trop ToTt qu«c'«atoitmuf, vt (|ti'i[ m'naoit plua i)ue daioe du monde. Kt 
je lui deuiaDday a'il y avait gutirun qu'il tui u«toit prii, et il dUl (fu'il y avtiit 
blon dcQX ADS, et oncques mala uo nie l'üvoit oaC dir«. Et Je liii respoQdjr quo 
r.c nVatnit riena do CKtrc ai toit cspris, et qu« oo n'estoit qua lui poii de temp- 
tacion, cl <iu'il alant u l'eh'liao H preiHt do IVnut; benujato ot dciat non Mv« Jlfana 
et aa ftiter noulre. et il luy seroit tantoal paanA, i-.ir ce» aniours estoient tnip 
nouvelk^s. Kt il tue demanda coHaenl-, et Je Inl defa que na) ainoureDi ne te 
doit dire a a'amie jinujuea a U fin de *V[I' ana et dumy, et pour co n'oatoll qae 
nn pou de tuiii[itaciöii. Lora il mo euids ar|[Uvr et troiirer aoii raymni», quant 
Je liij dia bien hault; ,Vees que dIat oeat cljev.illler! II dit que il n'a que deux 
ana ijue il aj-niv nno dame." Et lora il m» pria qiiejo m'en Icnaae, et on bonee 
toy onquea puia ti« m'an parta'). 

II restM>rt lontefoiB des dcroicres paroles de la diimo de In Tour- 
I>iindry que i^'eet&voix basüO quo eon eoupiruot lui d^clara »on amour. 

Cent cn 1372 qnc fot teimiu^ Ic Uvyt, des E»stignemttita^ et 
■'aaecdotc cont^e par la feiume de Tauteur peut ae rap|>orter \ 
noe jpoqac do vingt on ireole ans »ut^rieare; aiais dune le JoU 



1) Le Uvn dn ehevalicr de la Tour-Landiy, poar renaeigneiueDt d« aea 
fiUea, pubtk- ... par A. de Houtaigluti, pagc aSI (ruria, 18H, in -Iti"). 



7 Le Jen du Ruj qni ne ineiit H le J«u du Rol «t de 1« Btlne 169 

Buitto» dt Jetmease, de Froissart, IcrmJDg probablemont ea 1374')* 
le Jen da Boi qni ae meot fignre eucore {wrini Ics distracüoiu 
de la bauto sociöti: 

Pniasedl an Roy qnl ne mcDt 

Juamos fiou( laotilt longnmiMit (r. 4437—88). 

Ed ee tomps, eo n'ätaicnt plua «enlcmont tcs jcnncii geos ea ägo 
de „donoifir" qnl »e plai^aient k co divortisscmont; dniiü un nnlrc do 
B<!» pck-me«, tEspinelte amoureus«''], FroJasart le iiieutionae: 

Jui«iui DouK DU lloy qui nu loent (v. 2S0} 

panni lee 

Jni du enfina 

Tcl> qn'il prendent d«uona douse ans (v. 149^00). 

11 De du tnalhearensemeDl piis qaclles iinesliom w poBBtetit ce» 
baiiibin& 

De pcrlaincs unalogifw, & mon avin paremeot Turluites, qu'il a 
constaUea enlrc la 64* Dnnvetle de BoniirciiliircdcBPiJrierACtlo>Seii;üi' 
6ailu, H. Gay a conclo qae Ic jeu dn Boi qni nti nient exi^ilart en- 
core, Mü moiDs mub le iiom, nu XVI* ail-cle*); Btais, ua ronlraire, )e 
•Uatagi-uie imaginä, dana k Duavclle, par „nnc fcmmc inveulive", qui 
pl'avoit de longnti mnin pennt}'^, pronve pröcig^mcut quo Bünavcntnrc 
des PJricrs ignoruit Ic Jen, oa qno, s'il cd avait rcncontrii In mcotion 
danB quclqnc texte ancien, il le suppoeaJt inconnit de sca euntum- 
poraios. 

Dans le Jen de B^n et Marion, d'Adam Le Bo8»n '), ^erit pro- 
bitbleiDent vcrs 13^, qnatre paatourcuux et dcux paaloDrelles iStant 
r^aoiH dana Ics champs, l'ao d'vex pmpoae de joner ns Roia et as 
Kolnes (v. 442); sca ootnpaguon« prjf^rent le jen de Saint Cosme, 



]) Frolstait dRte 1« ■oiige qui fiiit l'objet de lon po^mc de In derniire nnit 
de Bovombrc 1373 (v. 859 -60 do IVdltlon Sclioler, (Euvres de FToiasArt. Po^sles, 
II. UrDxellra, I6TI, tn -6*). 
9) Ibld, L I. 

3) H. Ony. ßesal aar la rie ät Ie> oeuvrea llltfiraitea du trauvteo Adaui d« 
k flalc. p. 522 (Puris, 1898, In -8*]. On pouiTxU oiler d«s IraitadenaMinblance 
plu« fiuppanU entr« cette nonvcile et lo38* fableau da Rccucll do G. Raymond 
at A. Müutaigloa <L 1. p. :t04). 

41 E. LaDglois, Le Jen de Robin et Marlon (Paris, lüm, In -IS*). — Jv 

I Profite de ri>ccuion (|ni m'Mt donn^e kl de raontionncr Adam d'Arraa, ponr 

' liot«r, aauB d'Niile&ni rim|tier ancuoc idontili<:nti(>ii, ijuo Inii coniniieRaircii de 

rCnirenJt^ de Paria, cbar^s en ViB'2 de cunlrOler lea luyera des i-tuiliaiita, ODt 

tsx4 k ccnt «Oll« la tnalaon d'iin Adnin d'Arras, eise nio (ialanda, et compoai« 

[de claq ehambtea. 



170 



Enieat LuB|;lois 



8 



maifl bicnICt lC8 jcnoes filleB trouvcitt qnc cc derDicr jcn „eattrop Uis", 
et l'OD rcvicnt k la promj^ro ]>ropoBitioii: 

J« vaotl, Oautier lo Toatu, 

Jouer a« KoIh ot an Koloca, 

Kt j« ferai demandes finoa 

3e TXiiu me vol^i faire roi (v. 49!>— 198). 

Vn roi est iU6 an »ort; on lo „Ij-vc baut", et Porrctto Ic „coaronnc" 
de »on ncape) de resto»"*. II niande fi su ^coart" eocct^esivorueiit Ic« 
troiit «utreg bergen, puis les <loax bergi^rcB, et ndresse ä obaoun d'onx 
nuc ijacetion: 
A Gauticr: 

Di mi; Fol tu onijiiet jnluus? , . . 

— Orl, eiro, pour uii maBtin 

QnA J'ol liurter, I'autro So, 

A l'iiit de lo cambro m'iitiii«; 

8t e& suuapculionni un hotumfl. 

A Uobtn, il fait „uoe domande iaide": 

Quant II ne beste iiaidt 
A qnol e6e tu qu'etlc eat Temette? 

II ordonnc cnstiito an in€me de „tionhaidicr bcd voloir", et comnto 
Rubin nVe pae espriuier iton voeu, le roi, qui a ilcviai se« desira, loi 
commandc d'embrasscr Marion. 

A Unart: 

Qu«l rYaade tu aimea mieua? 



1 



A Perrette: 



A Marion: 



Ordt, 

l'ar chelie foi quo tu doit ml, 
Le plua grant juio c'ainc eU»8ea 
I>*AmourH, en quvl tieu i|ue tu fnasBB . . . 

— Siie, vßleatiers le dirai: 

Par foj, chou eel (junat mcB amU, 
Qui cn mi euer et cors a min, 
Tieat a mi ati cami cumpaignle, 
L6b mes btel)i«, aaiis vilenie, 
PloBours fois, menu et souveul. 

Di mi, Harotelle. 
Oombi«o tu aimci KoblnM. 
Men rouftin, clicl Joii valiet. 
Uoule »ml i|u: uientirn! 

— Par foI, je n'en ueutlrai js, 
J« l'aim, »tro, d'amour si vraie 
Qu« je n'aim tant tirebia quo j'aie, 
Hes chell qui a aEguelö. 



9 



L« Jeu da Bul qiii ne racnl et lo jou du Eto) et do lii Keine 



171 



Hm ces enlrefnitee, an loup cuiporte qdo brebts de Marion, Robin 
le poareait, et 1e jen aase; on dc roit pag ei te roi devKit ä son tonr 
£tre qitestIoQnt>. 

II tt'eHl pas doDtenx que ce jeu da bcrgcrs no Hoit oelai da Roi 
qoi ne meDt; aaaei, nuilgrfi (a diff^roDce des doius, n'a-l-oD paanrnn- 
nat de l'tdenlifler avcc cclai qui sert de cadre au fablean du Sentier 
battH^). Ce rapproobcmeat eQt iU li-^time ni l'ou n'y avait paa fait 
entrer lo ladas de Kegc et Regina, placiS par lo synode de Wor- 
oester dan« ta catögono des jcus d^sbonD^tca, el si l'oo D'avaJt paa 
considöri:- oomiDe ».voon^mes tea trot« expreeBioD«: au Roi et fi lu 
Reine, anx Rois et aux Reines, au Roi qnine meot'). Adcdd 
deit auteors ()ai ont commia eette coDfnsioD u'arait sana donte priHents 
jk l'eHprit les Tera cit^ft ri-deeaus des TournoisdaChaueene». Moniocrqu^ 
el Uicbcl, daos leur i:diliou de Robin el Marion, DOtent dijk qiie lu 
ddfensc du sjnode „paralt sc rapporl«r au Jon dont il est ici queHtion", 
c'ent k diro h celui des payaans duns la pt6<:c d'Adam*). La aiinilitudo 
dea ooms de Rege et Kegina, as lioia et as HoTnes, jastifiait cc 
rapitroebeueut, cxprioHi dan« une forme dubitative. Maia il ne fnllait 
pas aller plus loin daiis cctte TOie, ni supprimcr les [loinle d'fnter 
rogatioo. 

I>ea fttatota du eynode de Worcester 11240) ont Hi publiäs par 
David Wilkina, au tome I de ses Coneilia Magna« Britanniae et HibemUu 
'(Ijondres, 1737, 4 vol. in-fot.); le paragraphe 38 ^nnmfere an (;crtain 
fnombre de direrli^senienta qne les autorites ecrlösiaHtiques jugeot des- 
honnätee; parmi cee jeux figure nu lodns de Reg« et Regina: 
Probibemus etiam clericis ue inlCTsint Indts inhonestis, vel 
choreis, Tol ladant ad alcas vel taxillos; nei- snstineant 
IndoB fieri de Rege et Kegina, nee arietea lovari, nee pa- 
^leairaa publicas fieri. 

DuCaoge, qui reproduit ce pnragraphe dana sob lexique, aurait vn 
volootiers, dans le jeu du Roi et do la Reine, le jeu de cartea, 
n'il avait öt^ ccrtaia qne son invcntion ftlt ausai anciennc: Videtur 



1) L«8 tralla eoiomuDs entre le J«u daus Robin tt Marion et oelul dM 
Vma du Paon sont phs nombrciix, plus slgnlflcnllfB, et H'ilendent au dH»i\: 

eonparer, ptrexemplu, do pnn et d'antm, l'^livation da rot. Bon couTonncmcnt 
de ifMtna*, fait par une des jeanus fllle», eto. 

2) J. BMi«r. Rovne des Üeux Unndes. 1!> Jnlo 1890; Leu Fabliaux. p. 338 
E_889 (PaiU, 1898. In -8^; E. Langloi«, out. dt*, p. U!; U. Guy, out. cUi, 

p. 68S. 

a) TMätre Craatait an mo^cn ige . . . par L. J. H. UonincT<iiie et F. Michel. 
p. 130 (Paria, I9ii. lu -«*). 



m 



ICrncitt I.nngloi» 



10 



anusi luduB quem Tulgo Chartsmin dicimus, eiqnidem cx 
actalo notuB fuorit (au mot Indas). Paal Lncroix n HA moiati 
rtocrrä snr ce point: „Les carte» äuieut oo aaagc bicn avsnt l'annde 
1S92, A laquelle od a pr^tondn fixer lonr invenlion: )<> BVDodc do 
Worecstvr, gu 12-10, difeod anx cterci* tes jenx dcBboiiDtilCB, et eatro 
aulrea cel&i da roi el de la reioe^).'' 

Ed ri'alft«, leu a«toe da B^node de Wuroeetcr. si »onTent cil^, ne 
Dons appreonenl ricn da jea da Kai et de )a Heine, sinoD qn^) 
exietait en Aogleterre »vaot le isHIeu da Xtll* ei^cle, et qn'il y i^tait 
mal VD du hallt elerf^. Je crois d'aillcor« qn'on iDlorprile inosactement 
la volonte da synodo lorsqn'oa rcstroint anx elcrcB l'JDterdiction de oe 
jea. La formule nee i^n^tineaDt fieri me paralt «roir une port66 
ploB Alendne. 

La KCnte antrc meutiön quc je couiiaitisc d'nn jea dont le doiq boU 
cxnctement Ic tn^mc sc troare daos los ver» de J. Bretel qtie j'ai 
reprodaite en l^te de cet arlicle. S'aglt-ll dims les denx texte» da 
tncnie jco? Cent po*»!ble, vraieeuiWuble si Ton vcnt, miiis paa ccrtain. 
Qaoi qtt'il en woil, J. Bretel ijlablil nnc distinctioD formelle cntrc lo jea 
du Roi et de In Ilinne et reini du lioi qui ne ment. 

Hais commcut conoilier ce t^moignage de» Tountoii de Chauvend 
avoc eelai de Rohi» el Marion qui coiifond lea denx jenx? Cea po^mes 
Hont contemiKtTiiius, h im an ondeux prOti; leare autears aoni orjgruaires, 
ainon de la mcme ville, tout un moiiiB de lu u^mc riSgion. En röpoueo 
jt cetle qncstion, jo hu^urde uuc hyiiotli^xe, tout eu mc reudant compta 
du dnnger anqucl .je m'ex[ioso, en face de lecteurs miens doeamenl^g 
que moi. J'incline k voir dans rexpreasiou n» Koiä et as Kornes, 
'eroployto par Adam pour diisr^'ner Ic jeu du lioi qni no mCnt, une 
intcDtion da poitc: an qniproqao de paysans qui donncnt k niie i'boee 
qui n'eet pas de leur monde le nom d'aoe chosc Rimilniro qu*il8 cod- 
naissent jwut-ßlre mienx. D'autreg traita, provennDt de la mfnie sonrce 
de comiquc, «e retruuvcnt duiiB la piüce. Je oe reux pas parier ici de 
Ih confasion qnc Taft Marion cntre les mot« „nne^ et „asue", „bairon" 
et „bcrcnc", ni rnppelcr qu'cllc igaorc „co que cbcralier sont" et 
^qaelle beete" est Toieeaa qa'Jls portontBur leur poing(„sourvo main"), 
ou qu'elle preud le cbaporou du faacoB poar une „te»te de cnir": eoa 
])Iai»aiilericii tiont d'unu iialnrc uii peu dill'^reote. Mais Je eiterai lea 
troiii vera Hairanta du r^eit qae fait la bergiro de t>a rencontre avco 



1) L'Orifino des tvtt* i )o«ier. Paria, 1A3&, p. r> (cil6 pnr Honmerqu^ et 
Hiobel, 'lliUbc rmD^ib, p. 13(^. 



11 Le Jen du Soi qui ne meiit et le jeu du Boi et de la Beine 173 

le Chevalier, et je noterai an prdalable que ce dernier a däjä dit k 
Marion qn'il est „Chevalier" et qne son oiseaa est nn „faucon": 

Ichi fa uns hoaa a keval 
Qai avoit o&ochie nue moufle. 
Et pOTtoit auBBi o'un escoufle 
Sour aen poing . . . (v. 126—39). 

8i la paysanne confond nn Chevalier avec od homme k cheval, un 
faneoD arec nn milan, des gante avec des monfles, eile pent bieo con- 
fondre le jeo dn Roi qai ne ment arec celni du Roi et de la 
Beine. 

Pnisqne je snis snr la voie des hypothfeses, je m'y aventnre de 
qnelqnes pas encore. Les bergen appellent lenr jen, non pas an Roi 
et k la Beine, mais snx Boia et anx Beines. L'expreseion 'sc 
präsente deax fois dans le po^me, et chaqne fois le pinriel est assnrä 
par la rime. S'il fsnt s'arrSter ä cette minime Variante, on pent y voit 
nn nonvean Irait de paysannerie. 

CooclnaionB: 1" On tire des textea ci-desans r^nnis nne connais- 
aance exacte dn jen dn Boi qni ne ment; 2f l'nn de ces textes 
empfiche d'identifier ce jeu avec celni dn Boi et de la Reine; 3° Le 
nom as Bois et as Bolnes, donnä an jen dn Boi qni ne ment 
dans Bobin et Marion, pent €tre nn qniproqno intentionnel. 




Formas verbaes arcaicas no Leal Conselheiro de 

el-rei D. Üuarte. 

Pw 

1. Lette de Vasconcellos, Llsboo. 



Leal Comelhfiro, redigido eiitre 1428 e 1438 ■)> eomjhie-sc ufto 
eö de di8sertac>'>«« e doUs feibis pelo proprio rei, uiah de troclios ex- 
tnhidM por eile de divcrBa« foiitcH. A esic liltimo pro|ioMto dix 
D. DuartC: ^Fiz Irslladar cm el alguCiR citpilallos doutio» livros, porue 
piirecer <iae fnriain deoUracoiii e ujud» no (ineBcreviu". E MrcHccDla 
boaradinieDle : .oo rouie^o dcllett «e Dinsliu dmido oada hun hc lirado" '). 

D&-9e, poräm, n cmo qne iialg^as dot trochoti trasladHdott se eu- 
coutrsm c«rlwt fönnas verbaee que uSo perteuceu & Uagnagciu littc- 
raria do tcmpo, sobrettido Ä de D. Duarte, maa qao pertenoem A de 
tenipDS auterioreR. 

Porexeoiplo, uo cap. XIJI, qae coot^minuitoa passoe daBiblia, 16-bo: 

,. . . peendenv*, da qual rnlla o Apo&loUo, dizcndo aSH)': Fuzed« 
ptencUn^ e conMrledfro«, porque Sfjam destmidos vomos pecadoa. E sam 
JobatD Baatieta, mcsBagciro do Nühhü Scnbor, diz: Fazede i>eemi«H(;a^ 



1} VXi. a IntrodDCQio do Vl«c. da SaDtArem k ed. de Roquete, Parfi 14M, 
p. XV. — A ed. dd 1^)4 6 mcTamcnte a do 1B4S, com o aa^ontu das pAg. 
310a a 810(1^ quc conUm « cap. l.V, tjue ent'H|ioD an iii). An IMS; ein virtada 
d'laia, ba doU eipp. oom o n» LV, quando o seguiidu l.V devin aar LV(. Eiiate 
aiada oalio irro na Dumen^io doe capltaloe, pols ae repetc g n» LVII, devando 
o aogando LVII ser LVlIt; a partlr do itrgiinilü I.VII (incln^vö), p. 319, cm 
ileantr, ha-d« jnntar-ce umn uniilniie n vriAx capitulo, pars ijoc a DUtaern^Sü 
6qae certa. — Alcm da cituda od. de \Wi (i|ue. dirci do paa»nK*fm, 6 mnlto 
Imperfelta, a jtitgar do ooDfrouto que ettabelecl ontro «lln o o m*. original na 
BibLiotbxa Kacional do Paria), ha nma A« 1843, fcita om l.iiboa na Typognipbia 
KollaadUna. Com toapctto ai; valor d'vata edi^öo, dirni apeun« qua ella, aog 
logarea na qoe eollaeionei a d« Kot|U«t0 uou o ms., b HUpnriur a eaU. 

S) Paf. 9. 



17Ö 



J. Lette ite Vuconuellus 



« achetfarteä o reyno dt Deos. ¥, dh inais, . . : Änvdadfto» de Vfym, 
M ifur. obradts maldades, ca o Setifior ouvyo a toz da tneu choro. . 
E mftyormeate em f nicodtt de cuetumes, c« dis : Arredad« ho mal das 
mssas cHyda^ooes de wem olhos, eexsade Ja de /azerdes mal, aprendede 
a fazer beiit, buicade jutfzo, acorrede ao aprtssado, julgade o or/oM, de- 
fended« a vfhuea, « pi-oeademe^ diz o Senbor: ne forem os vossos pe- 
atdo» assy eomo canom, embranquecerom atsjf eomo luv«, e se forem 
vei-mel^o» asstf eomo sangui/Nha, Berom axsy eomo loa bratiea. E uiuda 
au Tczes k gaanba perdom dos pecados per rogos dos saDcloe, onde 
dh Kam Joam Apoelnllo: Quem »abe qur gru innaäo pecoa peeado, de- 
mandade por el mercrt, c darlhe lia Dtos vjfda" '). 

Au passo qae D. Dnarto, nii soa Ungo» corrvnte, nxu aa» 2*f pcseous 
do ploral förmaa Byncopadae, — podelloees :i, //Aay 5, disee 63, lou- 
reea 72, fasern 84, oxtanAa« 97, queirae» 97, oViarees 141, Umperaae T4I, 
fa^aar-t 141, deiejets 141, ponhaaci 141, compraaes 142, acirnae IJ2, 
deveet 142, eic. — , dos trochoB trauecrKoa cncontra-ac: faztde, con- 
verledf, trrredade, obrades, cmade, aprendede, buscade, acorrede, jul- 
gade, defmdedf, provadf, deinandadt V6-8e que neete caso el-rei, oa 
por devofio juini com oa yelho» textoB, ou por commodidade, conscrrou 
OS aroaUmoH qac Giicoiilrflu tii'DcH. Cnrioso 6 nolar qac iioatro poaso 
do tuesmo «apitulo, tambeni nama transerip^ito, se 16 diites, podets, a 
par d« podede-% o qac prora qac a ftlr^ii do b&bito fez atiui daua vez«8 
adoptar as fürman Hi'Dcopiida!^ em rez das pleoas, qne de ccrto cstavam 
DO origioal. 

Pnra cabal demoustraciio do tuen atiscrlo, allcgarei ainda iree ca- 
pitnlos em qne a mcsma particnlaridade oe obserra. 

No cjtp. VII, qae ^ traiiRorip^lo de uma bomitia de K. Grcgorio*), 
16-ee: notade, consiiradr-, prtegad« (duag vezea). N« r.«p. LXXXVÜl 
(coTTig. LXXXiX), qne i tranKcript^o da Regra Paslor<d do meamo 
wuito'), l^-se: dizedf, morades, podedes, tejades, opremcdes, potsadex, 
achadet. No cap. LXXXIX (conig. LK), tirado da refcrida obra, l^se: 
paradt mente*^ faiadtt. 

Em todoa o8 logare« citados sc deve entouder qae I). Uuarte se 
servtu de nott{^at< tradue^'-ee portugneifati, e qne nAo trnduziu direc- 
tamentv dus originavs. Jatttatncnlo rom aa fönnas eyncopadas dos 

I) I'ara eita v vaXn» uaiuerip^B alrrft-n* da tA. da 1812— 18M, pur wr 
a i&aia ooimnuaL 

S) .nandcl aqnt tralladat |>art« K« lilm omilia ana da f«Ma <le Aasaa- 
«»-. PK- 49. 

3) ,VM anndo a quy tralluliiT iton« capitiillo* Aa d)c(» livro pastoral «pK 
fcB lam Grvgorio*. I'k. ViU. 



3 FAmas verban arcalcW im Ltal CanatUkeiro tt« «l-rei D. Dnsrlo 177 

rerbos on podiu uKsmular oatros arcaigmoa, man foi men iotuito agon 
referir-me a6 A conjagag««. 

CourroDlaodo eele« testofl com ontroe oonlemporaneM e de epocaH 
aalerioreH c pMleriores, cbegii-se & meHiDa codcIohao: isto 6. igiic n 

fwtwtitai^ä« da8 fätnuH pleno» peius ii.viicopadafi sc upcron no primeiro 
quartel du secnlo XV. Na Demanda do Santo Qraat, <]ne dcve ser dos 
in«adM do Hec. XIV, u 2* pcss. do pl. nctiba eni -des'). No I,hro de 
Ksopo oa Fabulario Portuguh, que, qaanto il epoca du liugougem, 6ca 
enU« a I>en>(mda e o L<(i/ Conaelheiro% so ainu tcz »e encontra ■<«>; 
o mais £ »eniprc -</f«. Nu Chronica de. Gtiini de GomCH GanncH*), (|U0 
cbe^ atü ODUo do 1448, a 2* pvaa. acabii em -ho», -ees elc. Koi 
docnmeDtofl de D. Doarl« coino rei (M33— 1'438), Ifise: dizei», Iti- 
X'isuis*). Em doce. nieridionaea de 1402 lese: coNArrn^r», solvadt-", 
eoHsmtades, digadft% Em docc. de 14IÜ, du mCNma prorenioiicia, lü-ae 
Unhat**), a par do j,a>mprade3 e fa^des comprir" '), embora os Ultimos 
exemplo« ronstituat» Tönnufi estereotypndu^; mne aindn em M18 rc 
eocontra Idxtdf»'). Färmus eetereot^'padus de ebuiicelurJu ee ea- 

leoDtram al£ muito de|>ois, por ex. em 1462 „liniido nl num /agades'**), 
e em 1483 sabede**)^ a prova do qae islo sAo fännas estcreotypadaa 
esU em qoe do eitado doc. do 1483 sc l€, em lingnagcm rommnm, cvm- 

^ praat$, goardtes, fa^aes. Em docc. de 1443 e 1448 eueoDirei uiada 
HJadts, foswdet, (itedes, faztde; maa estei« docnmeotoa sao do Miabo 
e lern caructer diale«tal ((nniberii iielles tie l£ bii/ario, /tom/^oj)"), e 
alem d'isso num de 14&7, luvrudo pcio mcsmo cscrivilo quo lavrou 
de 1448, )£-H ffazeret» „farciB", ja com a synoope. 

A partKQlaridade quo a6H'£:nalei no l^al Conselheiro crelo qae üio 
foi aiad« uaigDaluda pelos qae se tem occnpado d'clle. Por nao tcr 



1) Bitt, do« Oavalltirei da Mtta Redonda e da demanda do Santo Graall, 
ed. de Keiakarditoettner, Berliu 1887. Niu pude verilieur todos os eiem- 
, pto«; ne «Btanto -dt» ti correntiBBimo. 

3) Comecei a pablici-lo no voL VUI dA Rtvüta LuniUma. 
i) Ed. do Vito. <la Carrcira, Parin 1S4I. Tanibem n&it piide verificnr todo« 

oa exeaploi; aiaa a ayDcopu A luuiU) luiidA. 

4) J. P. Bibebo, Wwfrt. Chronot,, 1, 325. 
6) 0. Pereira, Doc. Bist. d'JätOTO, U, 10. 

6) Obr. ctt, p. as. 

7) Übt. eit., p. S6. 

5) Obr. cit, p. 27. 
9) ^rcAi'ro HMorico Portugui*, I, 410. 

10) AwfM», p. 443, 

11) Oliveiia UiümaräeH, Doc. Ineditos, p. 7S— 79. 

H>wHi>i rontJtnacm XXUI. I. Ift 



178 J- Leit« d« VasconceUoa 4 

oomprehendido eata distinctSo entre o tezto propriamente de D. Dnarte 
e 08 teztoe arcuicoB nelle intercaladoa, foi qae o Sr. F. Adolfo Coelho 
Da Theoria da Conjuga^o em Lat. e Portug., Liaboa 1870, p. 29—30, 
den precisaniente ob citados aroaismos do Leal CotuelAeiro como prova 
de qse na obra de D. Daarte haria ainda ooesistencia de fönoas eya- 
copadas e nSo syncopadaa, — qoando eataa, como fix Ter, bSo maie 
antig:a8. 



Quelques ballatas de Pärarque non admises dans 
les recueils de 1356 et de 1366. 

Par 

Frwirik Wulf ä Luid. 



Le prfeieux nw. Vat. lat. 319ij, Aoat l'exiBtoicc iPadouo ot t'uuto> 
graphie ont t-tc rcconnties d^e 1518—25 par Vcllotello ot qni «st eotr^ 
au Vaticsu eu IG(4, consiste d'uii mißlänge de bonnes copiea ou truii8> 
criptioo« ioterotödiaires et de Biuples aitl>o:»i ou broiiülons, dout ou 
petit du(«r (]Dclqaeii-uD0 de 13:15 ou 133D au mojna. jiitKgn'ä k tnort 
de Pitrarquc eo 137-1. Jo \ma»o de vM6 Ics roiiillot« 17~2(). Lea 
ff. 1—16, nam^rot^ probablenießt par Ic dcrnicr posBceseur particolier, 
Pulrio Oraini 1681— IGÜO, avaicnt cu, aa t«tnp8 de I'ietro Bvmbo 1530—59, 
et jasqn'ä l'acquieitJoii d'Oraini lo 2 mare 1581, nn tont untre ordr«, 
rolai qai uous a M iodiqnö par riotelligent pelrartMista qtir, depuis 
r^tade de M. Carl Appel')] CBt eounu xons la uom du Kccltation- 
njit«ur- du ma. CasauatcnHia it24. Cet ordre iiilermiidiaire, dont M. 
Qaarta a moDtr^ la raison d'ftro, n'dtait (loiut cclui suivi pur P^lmr- 
qaettoit ea äbsncbaol on en copiant, soit cn ordonnant sos denx prin 
eipales dditiona dee Htrum culgarium fragmenta, c'eet-ä-dire de hou 
CanzOHi'tre, k Ravoir lo rccneil des ann^es 1:^56—59 („le prodrouie", 
•eiou rcxpresaion de Mössafia), rcprÖBCnt«^ par le "Chig. I7l>, et le recoeil 
de 136C — 74, conservä dann tc ms. aar vilio Vat. 3195. Mai« uet ordre 
iiitcno£dJaire a one grande importance ponrcelni quiToadracnfincnlre- 
preodre nne Edition Traimcnt oritique et compätcule des adbozzi; je 

I> Je renvol« k Apptl, 7mt Kntwickelang etc, HiiUo läOI ; Nino Quarta, 
Stndl snl teato et«., Napoli ItX^i; P. de Nolliac, FsudiDllös ot appcnHicc«; 
Pakaoher, Zs. f. R. Ph. X (1886), p.*J17; Mussnlia. Dcicodici utc.; Snlvü-Coixu, 
Olon. ttoi. dclla I«tl. it. XXX (1897}, p. 4Q:>; et eiwore a Appel, daiist'Ärctjlv 
da l]«mg l'JIXt. p. 4C4, oä il a. ion<lii cuni)it« Je la pobücattoo do MU. tifurKl 
M Sicardi, Ablxtixi di rineediUMl inediledi FranceaooPflti'arca, Perugia l'JOG. 

12- 



180 



Fiodrlk Wulff 



le reprodniB d'apr^s M. Quam: a, 12, U, 1C>, 5, 7, 4, 10, 1, 2. 9, 13, 
8, 14, 15, G. Anjourd'hni toas les fooillets sont d£tachfo, rnuis il 
paratt iisBorä ija' eucore un tenipH de Fulvio OrHiui, ou du moios jii8qa'& 
ju Dioit de Bembo, ou lfu9, lu plupurt formaieut eii<?«re des feiiillelx 
donblcB, ainsi 1—2, 10 — 9, 7—8, et au tomps de Pitrarque 16—15, 
ö— 6, U— 12,ct d'antreü, Ou devra examiner aussi l'ordrc do la colla- 
tion de Beccadelli, dn m». ParDteoeis 1036, de Uaniello. Je ne p«ax 
pas u'en occuper ici. M. Appel eut lliomuie pour le fuire, et il s'eu 

Od Tiont de publier en Italie') unc intäressunte trouvsille qoi 
(Inrgit nn peu nolrc connaissance de ce scarta/accio de P^trarque, 
«n noas fonrDissanl deus nniiveaax feaillets de parcbemia, doDt cbucsn 
a laiM6 l'une de Des dcus pagea en blttne. lls out Ht trouvto dana 
la reliuro du CatiauateDsia 924, et it CBt Evident quo Ic eollultounaleur 
s'en est Bcrri pour copior cu enlter Ion morccaux autvgrapbca qn'il 
tt TD«, de eonlempe, dan» les abboni, mais qni n'^taient paa dat» aoo 
mMiocTe exeu);iliiire de la vulgate — c'eBt-ft-dire daDS le Canzonierc 
iua du iDB. Vat. 31<Jf> — qu'il (wi»pl£Uit. L'ao dos Touillcta, „B'', lieut 
ividcmmcnt son prcniior sod., .S> Phtbo, dn fol. 10 r. (if 3); Ic second, 
Quando talora^ du fol. 10 t- (oft il ool seul); le tronii^m«, I'iu toltf il 
äi, da fol. 9 r. (a" I); enflo, pnisqu'il lui reittaü eucore ane bonoe 
tnoiUädeson feuillel (qui k ooup nur ^tiiit ledeniierdn collaliouoatear), 
il j donne le» troid premiers et les deux deroiers vers d'une ballata. 
l'ätmrquo E^parait soigueaseiuenl les feuilletsriiserT^-K pour lea balliitaa, 
caDzoncs, madrigaux, seetines, dca rcuilleta r6serv£s pour lea «oiiDots, 
et je crois que le collutionnulcar a plac6 ici, en dernicr lien. oe frag- 
ui«ut rien qne pour ^re complet. Voiei ce fragment tel qnel: 

Amor, che'npaceil taprcfDogonerni! Pon finen raxpragueiracbl'aMiefnio. 

SA chT aon p«ra p«r Bon«rvliio Mlegao Ac M >m fitx: 

A flol nervir, a vof pUc«r iii'liigcj^i, B qn«l pooo ehT »on, da toi iiii t«gBO. 

+ 

-4 

Le fenillet „B" b donc cu alTalre k deux fenilleta, 10 et 9, de 
Dotre Vat. lat. 3196, et eneore k nn feuillct de caazonc» ete. perdn 
ponr noua, pcut-ütre nn de ceux que Bcccadclli dit avoir tu« h Itome 
ven IMO, cbex Baldasarre da Pescis. 

1) Olürglcgicardl, Abboztlclc.; I(« realll«!! (,A* «t .B*) oat iah ropro- 
dniu (laut 1« Tutne III, tar. .Vi, t1« l'Arebivio paloonr. it- J« m'on aiüi tftnn 1 
l'articln de U. Ap|)«l qttl a (l^l^ parti de tont «e iiu'il y n d'atile du» la pabli- 
cailou itallenne t m propo». — Cf. mon pa«(-Mrip(iua ! 



3 <Ju«lqiicx balbUi d« r<tr>n|n« ki>u adiuUea duu« !«■ racuotln. 161 

Le feaillct „A" duono d'atwrd trois BouneU, 1. (0 prjuoue, 2. In 
oitlo, inaria, 3. L'oro e le ptrtt e i bti ftortiti e Verha^); cnauile troia 
balUUs eonijiltlee, dont t» promiArc oomi 6lait connnc dcpnis l'M. <Io 
Ginoti CD \b-^i\ la lecondo etait incoimue; la trotBJcme »'est nulre ehoso fino 
U buil. rcftu6e Amor che'n cUlo da fol. 14 t. Je orois quc le oollation- 
nateur n copi6 Ich deox premi^re«, im moina, d'on uömo fciiillet de 
b«IUU8, fetiillct oft il a pu y sroir uussi nno IranBcription de Ih troi- 
si^m«. (Lc dt-bat dn 1* sonnet est p. -£. fNJuou« on<a/faJU), 

Aa-dcssoasde ccb trois ballatag. an bas d» feaillet „A", ho tronre 
Jn Dote Hec in ordine, qni fait l'objct priueipal de co pctit iirticte. II 
a'agit il'ubord de tronrer )a place qn'uccapait probablciuent c«tte oote 
dao6 le scarta/accio. Im ples nalarel somit de soppocer, Mmble-t-U, 
qu'elle fat ^ritc psr Pätrarqae »u bns de 1« pug« 14 v., iin-deitsous 
de celte untre oote du 1 junv. ISriO: Htc uidHur proximior ijtrfvctioni. 
Mais OD Toit qae Mt. W n'y » jnmais cn de plucc pour aoc HocoDdo nnno- 
tAtion, uar its Ic jonr ufi P^trarqtie üe üerrail do ce coIb dn fol. 14 
|)onr trauBcrire la fin do la ball. Amoi; t/ie'n cieio ei U aolo Hec uidelur 
proximior etc., ce fenillet umnqnnil d'uu quart, In partie infärienre 
gauohc da verfo et U partie iuf^irienro droite du recto') »yaot tl& 
enlevdc. 

Od pourrail auHsi k boD droit «e domander si cvttc uote Jlec in ordin« 
etc. ne t'e»t pns nuc fois tronv6c un baut de octte tn€ine pagc 14 v. 
Ls partie aup^ricnre du cotte pagc est lacärie, et il a pa cn £tre cnlerä 
nn baodean large do deux on troia centimf'lrca. PSlrarqne airaait ces 
Dotes additiouoelles, oa le suit. Muts je pr^fi^re supposer qne oelte 
DOte snr ^Conforli'nu»^ sc tronvuit un bn« d'nue page (comuic il y eu 
a one p. ex. A la pago 3 perso, ictite ciivirou 135'J, et dunt lu fin s 



1) Ob Mit qB'il y a dam le Cnnxotiiere {»« 16 de I'M. diplomutlquo da 
VbL 3196 d« 11. Modigliani) un autre sonnet L'oro t le perle {M. 7 v. des nb- 
botii); c'rtt Ic Premier coDatioimi ^«i Dunicllo, cl — choao AtranKo — llnnicllo 
ae ooavalt pas c«lul da (eulllet .A*. ou du moin« n'cn dil riea. 

2> An rttto, l'teriturc >cml>lo deiocndie plus lias qu'au veno. C'cet dana 
ce coia gaacli« da fnl. 14r. ijue je croia llre vec\, ojant rapport il la bi>l!. in 
rnorU Qaand'io rridea qa'll transcrivalt lAlo iTeppt, la*«, ct<l»nt ilsVatoi-cupä 
le 7 ftrr. ISAÜ et \q 31 oct I^ßfl: Hoe scripn non aAutrten* qnod esset Irans- 
crifta. 8ed querem et inunient compostii prineipia (?) eomplurium (?) h lodle 
deeeubrla 13ä6>}. Notona qne cotto bHll.%tn no fnl ;iaN mlmiRc dnna to recudl 
de 1356—59 (= 'Chi«. I7ti), sans (tonte parcc (in'cllu avait 6t6 exploltic ponr 
la CIUK. Clu dtbb'it), ma!« ourtoiit pure« tue IV'trarijue \ dil trouver la forme de 
.ballata in motte' pen cenveiiaUle. Mai« en 13(iB II no put la »acrifiüf, et eile 
rot trasMrile ao Vat. 319D. 



182 



Frcdrik Wulff 



iti Iiic6ree j>ar I'nengo, coqai enl arrivä ui)l(-urHd«nH ws iibbooiU r'eet 
qu'cQ effet l'annotatioD Hec m ordme innnque de sa fin, et c«peuda)U 
jo crotB qae le collationnateur n'u dQ voir que Ufa peu de mota de 
plns qne noce, je vcux dirc quo ce qui ».dii coujxi ajiröa fiacollaljon 
se r^dnit ä un oa deux mota; t\ toatofuis il n'a pas contjnnä »nr uu 
BUtre feaillel, perdu poar nous. 

Void tDaJDleaaDt le contenu actnel du fol. \A v. Toat d'abord 
Pilrarqao penso corire 1349, miiis — le jonr do NoiSl ötaDt poor )ni le 
jour du nguTCl-aii — il B'arrfto uprcs avoir licrit Ice trois «bifTres 13i. 
II leg efTaoe et recoRiineuce : 'JJäO' decetribri$. 2S inler meridiem tt 
nottam. tabato. pro VonforttHO. {Ponr kobb, l'anDÄe est eocore 1S49). 

Soit UD Diorveau de Ux»U lignes et domio, c'est U preuiijirc ebaucbe 
d'ane ballata: 

(Gent)) (alto) sommo deeii«)') Houe dal clolo II mlo dolce dostre, 

II cflucc tont ce diJbiitctcoiitinne: I>al citlo »ctndt quel dolct desire. 
II H'arisc qu'il fuut uicttre ce nouvenu d^-but ä la tCtc de la Irg^e, 
efface tont ce qu'il a £erit, et reeommcuoc: 

Dal cielo scend« qnd dolcc cl««iro (('he'nfiamtna ta mia mtnfe c) pol 

racqueta, Oüi'b ptnion« « li«ta: 
CuBuoo ch'or bI rallegro ed or soaplre. 

II a'arrftc lä et aubatituo, su-dcssus des parolca qne j'ai misce 
eolre ( ): Ch'accende Vatma {'»iaj. 

Qualrc jonra aprös, il recommeiicc cncore une foia, ayanl sein 
d'urraogcr leit vcn de fa^oD in ce qa'on voie tout de suile qu'il est 
queetion d'ane bailala, non pas d'uQe cansoue'). 

Dttembri» '30' mercurii. eadem hora, ictlicct inter meridiem et nonam. 
1. Amor, chc'n ciclo o'u {cor) gcntllo*) corc ulbcrghi, 
3. Tu rcdi gli' nGaromati miui <lcsiri: 

3. Del SostcTTAi ehe mai aemiire eospirl? 

4. A)teia donna col boulgoo sguaidu 
& (Sdltua) ISoUi^uaUinto imi*i) Leiin tnlor «l'l mio peniitcr da terra 

6, Che de' bcgli occhi nw» inuUo ml ludo. 

7. Ha dogliomt del peso ond' lo aon tardo*) 



I) J'tan» dans l'ordra que Pölrarqne a (ortt, et Je mets en ( | c« qu'il a 
•ouUgiii im biffü au für rt k atoiatv iiu'il corrlgeail. 

3) II torlt lei uaiuuei 3-^-Z vera, Ica lonnots i-^-i veia, le« ballntns 
3 + 1 vers par lignc. J'ActIs iielua ruRa^e modernp. 

:i) II oublic (l'cKpnnctuer i'e, untuiue il HvaituubliAcl-daMUs ilert-pöter dim. 

4) Le 1 ■^1. h'VIX il dinnit, fol.llr., dansla ball, vlnior, quanrVii>: K toi cho 
M n'i giUi Segiilr dod poeso; ob'ells nol coubcuIv. — I'e müiue dHns le frag- 



Quelques baltala« de r<(tJirqai» Don adioiics tUnfl 1« recueit«. Ig3 

8. A •ctnlre il mio beiie, e uiuo in guctn 

9, Co l'Hlmii rebcllftute. 

10. Jtompl, Slgnor, qucito intric&to nodol 

IL E pregho ch'e'nilel pawi in part« pn 

t3. Ou« Id picc peifccU al fin rcifilri. 

Deux joars plas tnrd, pour uoas Ic jour dn nonrel-an 1360, ü en 
fait tino noovcllo traDsc-Tiption, liJg^rotuent modiflL-e. 

Veneris '!• JaHuarÜ. tadrm hora. 

I. Amor, cb'ea delo e^ genül cor« albergbl 

3. K (|iUDto f di vftlorc sl moDdo iiup[iri). 
9. AcqneU') li' nfianimAli mici [dttirf) aoipiriT 

4. Alten donim con sl doloc »^ardo 

5. Lena (lalora r1 mio priio'cr) U gTkue pemlor ttilor d{ft terra]*) 

6. C'ho 1o<1ai mi conaen dcgil ocoU BOOl; 
1. Ha do{;liomi d«l i,peto) Mido ond'io aon tardo 

8. A ««gubre II mlo baue, e uiuo [in] gtt[emi]i 

9. CoH'alma rcbellatiie a'mesoi tuoi. 
10. SigcoT, che lolo intcodl tutto o pnoli]! 
IL {I'regoti) [Pi^ttaati) Ptir spcro ch' s' nJcl p&>*i in parte giri 
18. On« In paee perfecta >] Hn renpiri. 

II est Dotable qae la cople du XVI" ei^Ie qiie le collntioDnatenr du 
CaMmaU'nsiit nons donne s'nccorde si bieD aveo cette dcroi^rc forme 
de Ia baliftta, qn'oa est amenä k eupposer que sa oopie a ^16 faite aar 
cette m€me tranecription'), co ijni o'cet pas tinus iuiportauce. 



mmt Amor«, i» piaato {1"> öbaach« du Che debb'io, ful. 13 r., aept. 1M3) : B 
dl »eguir colei. Cf, CAe debb'io (1348) v.'ii G uolcndo Beguhe ; enliii, plualoln 
dana U mänie cnniunc (laquelk a juBtetucnt supplaatA U baUata, reTuüfo d^ 
Ion puui lungtenipa) : Tal obo, n'nltri mi aorrn Lnngo tempo il catnin di sogiti- 
Urla, Qu«l cti'AmoT meoo parla Sul mi ritien ch' lu aon r«cJda il iiodo. Coro- 
yarOM k C4la encore le sod. ijuelta elvs' l yiemmil: t. 4 Con mio dolor d'un bol 
m4o all tciiiae Nc pul noun bolloza l'alnia «trioio . . . Bun iioUo qitoi, che 
CO be^li (lechi aprilla, ('un altra chjane riprooar suo ingrgnti, Ha mmn TOto 
MccUo aug«l Dou preude. Et pur t'ul in dubt>jo fra Caribdi e äcllla, Et paaaai 
Ic alreno in sordo legno Ouer uoine huoni uti' aacolla e nalla iatcndo (fol. 4 v.). 
ToBt mU apparticnt i\ l'i-poquc 1348—50. 

1) II pr«ud ce not dans nn 1» ^tinncho Hileaaua, r. S. 

S] 11 r^te eocore u»e foia da Urra: la marge droite avait tt6 d6chir£o 
araat qnll ßt cetto correation. 

Z) An V. 8 mri; au t. ä Leuat graut penter taUor-, an v. T il omet nodo\ 
an r. 9 II ietit §uoi, fantu ^Tlilcotn pour tuoi; au v. 11 il eemblo dq paa avolr 
compria la dernli^re comction l^r /•pero, piiiaqu'il so eontHoto do donner l«a 
dsHt hclorea abandonaf«! par I'^trniquo. C'est ea S-«" ballala du Caaaust. 



184 



Fradrlk Wulff 



6 



Et c'esl * droitc, deggous pac« fer/ecfa, qnc Pö*rar<|ac tcril «ussitöt 
d'DDC maiu 6ldgtttile ccttc uppr£cialioD, sans doato Ic 1 junrier 1360: 

Hee uidettir prcximior perfection[iJ. 

II a dono oompard oelte ballnta ä qnelqtie aaire pi^ce nnldrieare. 
J'oie arfirmer que c'eet aveo deox, oa mCme p.-Strol8<), ballatae qo'il 
l'a oonipurOe. Car voieiccquononer^vclelit Douvclle notc Hur Cunror- 
tiDQS, L-oUe quo lo fol. „A" do colUtionnateur donoo imm^diatemeQt 
apres 8on rcrs 12, Oue in pace per/etla (^ic) al fin respin' : 

Bec'J in ordine rfitrotrrnilo, ad littcraui nini fallor iit bic lunt, dicUui anno 
Isto pro Courortiuo*), «t uüani alfud jioslea, ijuoit coii curnui pcrüccre. Ki his 
aulem*) dcglt («ic) [Dominus? Confortiuan?)*) ipic ultimum, quoit bic uit 
primnm'). Scripal koc ne ol&berpt[ur] In totun i|dc ma^a [']•■• 

J« tradais: ^^^ [denx ou trois?] ballalaa, je les ai composäcs 
on l'ordrc invcrao, mai» littäralemoot, je crois, commo cllce sc liscnl 
ifli, oelto ann^e-IA [IMd?| poar ConfortiDos, et ptns tard [apr&s le 
1 jaar. 1Ü60??J cncore nne antre balluta qn'alors je ne pm pas le aoin 
d'achcver [ici]. De cea ballalaa il eo di!-oida lut-mcme pour la derni^re, 
Celle qni dana c«b fcaillcU [?] ao trouvo ctrc la premi^rc. Je faia 
oette annotation [V] uIid de garantir contro un oabli complet . , ." 

8i on DO peut dout<;r de co qnc Ic Con/orlinus de collo notc cat 
le mteic ponr luqucl Pf^trarquo fit et rclit, onviruD le 1 janv. 1:^51.), la 
ball. Amor ch^n eielo, il eat ävident aw»i qne oette ballata eal l'nne 
de Celles qn'il arait ofTerleH h so» choix. Qtiellcä aout les nutrea? 
ProbablemeDt les deox bailatas qui ae (rouvcnt copiücs cu premicr licn, 
apH-8 Ica trois sooncU incouDUB, eur le ful. „A" dncollationDutctir. Je 
Ica donDe tci aelon Tarticlo do H. Appcl; 



I) La S»' serait alorR In bull. Amor, quand'io eredea. Hais je no crois 
pas <|u'un doive attirct ici celte ballata iiui nn parle quo de sa Lnurs. 
i) Oa bleu ha», la&h point Aue, tar il y a uii Iralt, neu pits ns polot. 

3) II Matble avojr £crlt -juo, maU en eomimrant U noto (|"> bo Itouto aa 
haut (1d toi. U V., du 26 iio. 1<')49, on vnit qn'il fnut bien coinprendre Con- 
/ortiuai var lA Vn de Conforlino a aa fürme ßn.ile. 

4) Je ctoIb bien qu'il y a auttmi un h\ea duobutJ 
h) li »emblo tnanquer quolquo chosc, pout-£tre nn nom nbr^K^ nt dfrconpA 

par Ic relicur. J'ai pii coaiparer, iipr^B coup, l'f^dition doUM. (iiurgi et Sicarili, 
mala cela ne chaage rien. 

6) 11 serait (^lonnant que Confortlniii alt choiei aatre cboac quo ce quc la 
nultre rccomtnaadnit. Mnii o» Ball qnc son .Dominn»" H»\t qnelqucfoi« difti- 
eQe, p.ax, ponr I« (qd. Tal cavalier et Quella che gU anmoli, fol. 16 (de l'aanie 
13S7); la il s'a^t du oardiual Colonna. 



Qvelqvoa bftlUtaa de P^lmrqita non admlHoa dans Im recueils. 



LB5 



H* It I. Kovk') bclleita in hxbico fontilo 

3. Volae il mio coro a l'ami^rosa »ohion, 

3. OtsI mal si sosteoe c'l heu »i «pem.') 

4. Gir mi conTenc. e slar, eom' ultri vole, 

5. Pol ch'al vii^o penBcT f« po»to un freno 

6. Di dolot «degiii c ili plototi «^iiardl. 

7. £1 clilaro oome c' I «tion de le panilc 

8. De U mia Doooa, e'l bei vl*o iotodo. 

9. 8oa le favillo, Amor, dl che'l cor m'ardl. 
IQ. I'pui sp«ro ncTc)', (jtianto cho lardi, 
II. Cliä bea [ob'J «IIa si mottro acoiba e hn, 
18. Bmnlle aiuant« vEnoe donna altera. 

N* 3- I. L'anioruve favilln «'I dolcc Inniu 

8. !>«' be' vostri ooetii, ondu la iiiviiti: ho picoa, 

5. FaiiDO la vIta mIa aeni])!«') aerena, 

4. tO Donjna. I'atto Tia^glo ond'lo lu'iDgegmo 

6. Mcritar voilra i;ralia hiimllomeate, 

5. Oou aua ilurexxa m'averla k''^ KUncho, 

7. Se noD eb'Amoi' dal hol vino liiconto 
8L Sl fa mia soorta ot iiifallibi) aegno, 

9, K(wtrand<i»e ncl bei uero o nel blaoco; 

10. Üixlo «[iRpira il disioco fiaaeo 

11. E ripreade valor, ch«' n alto II ni<:iin. 
IS. Vlncendo ogni contrario che l'nffrenn. 

Snil, eomnie n" 8, la ball. Amor ehe' n ctelo, maiH nous ATOtis vu 
qae la rocommaadatioD Uec uUletur proximior perfecUoni a ii\A Biipplauti!« 
|>ar Ute in ordine etc. 

l<a bsilata Amot- ehe'n cielo, du 1 jaDV. 1350, doitCIro la (icrnitrc 
eompoBtie, ikl'exocptiondelW/trd wiu»! qu'il avait c'^baucliti (mais pa« 
encoro acliCTÖ) j»>«/ea. Car on oe voadra piis^ouleDirqoe leproxim/or 

1) Aickir otc p. 467--S, oä je roovolc le Icctenr; ta preml£ro do ce> 
lianalaa 6tait cobquo <I«pni» If>23 (l'i-iT. Giunti). 

3) C'l. Ic fragm. /Vlice Wafu du fol.l^r: Ov«^ beii a'ama . . . Ove in paoe 
rcaplra II cor cb' atteode per vlrtule hoDore (13"/t ^S)i '^ "'""> I"""« du *ono 
0teHa cAc'l ffüftettil v. 6, aaos dnntc de cetto ntäme (poquo 134ä— ÖO. 

S) Pdtrarqae arait frcrit, pTobabU-mcat 'Inim la trantiDription vue par 
la coUatloanateur: troppo. Sxn ce inot il fait im renvoi pour le corrlgcr «n 
$«mpTf. De U cette inltrcBsaDle dnte: Non plactt; J.WO Jovit. IS. octvbris 
mattt inetni hie in alia papiro ticina itmpr«, tt hoc placet. Krror fuit hie. 
Eit-oe i dir« qu'il a \-ii uoe erduta portnnt troppo et une iitcüloiiTe trabi- 
cripthn purtaiil ttmprt ,U'i'7 — II fiiut studier ä ce propos encoro Icaon. Atpro 
i'fM Je eiola canposö i Partne, dod pas & Psdoue, du äO «opt. nu 2 out. 1300, 
pn d« Joara aveni lo voynge ä Floreacc et Bon«. J'en |>Nrle dana inon livro 
Ea (venak I'ctrarcabvk. 



186 



FieilriU Wulff 



8 



lier/eclioiii de lu compimiieon viso eenlemont I« Iniiiseription du 1 JHnr.J 
piir ruppoit ä celle da 30 di^c? MaiK la dernüre compos^ se lit, dit' 
P£trarqne, ,cn itcni invcrsc', c'o8t-&-dire cn premier lieu, ,dane c«8 
papicre'. Jo EinppoBC dnnc qno les deiix bnlluUs Nova et Vamoros« 
HC troaruient transcrites .apriV, aur ud fcaillot voiain de notre 14; si 
tontcfota il iio Tuut pas croirc quc P^trarque ait copj«^ Amor, che' n 
eielo noe troiiti^mo fois dans cgb papjera, et qn'alora le feuillet vn 
et copi<^ par le collutioDilutenr (nvaul ou aprts lf>30?) ait contcnn cn 
cfTet les trois bullatas toutce eu&cniblca, niaia quo celDi-ci en aura 
changi lui-m^-me l'ordre, eelon i'iudicalion fonniie par la oote Hec in 
ordine oa Uec tu'Jttur. 

Je n'ose pag prendre UDe ddcision ^ la bäte, mais jo veux bicn 
cberchcr cet aliud unum qnod noti curavil p^rficere. Et je croiBl'aroir 
trouT^o, cettc ballata. Aa dernior fcoillct (nß**) du CaBanalensis, celai 
qni contieDt In copie de troU eonnets cotinusdesabboE/,t'), lecollaliou- 
uutear Irauocrit une pi6c«, uii „compliiiueot'', qni aoeuri^nieut n'a pas £(6 
pris dans du fßuillot contoDant des sonnets. Jo muppooc qne co 
compl^meiil ee Ii»ait Iji od le collationnateur a plac^ la ball. Amor 
cAt^n cielo et la grandc note. C'cat le dcbiil et la Ad (^/^ in >it«") de 
la ballata Amore, in pace, qai tD'intärcBoe »Ißgulitrement et doot 
Ptjlrnrqnenvnit lerit aillcDrs daiiB ces abbozzl le restc, le« vors 
du milica. Qu'od rcgarde le fol. U r. et le fragment C'A^ ie mbitt 
Utgrimel J'ai cm, aTee M. Nino Quarta et d'autrcs*), que e'^tait ^les 
Icrmca d'an »onoet, adresB<^ probablement k son eher ärvqiio de Lomt>ez, 
celiii aiiqnel il adreseait (ver» 13(>1— 6GV) le sonnet Mai non redranno". 
Je snis de pln^ en plus perHuadc aajonrd'hui qne o'eat ud fragment do 
ballata, torite 2^-1, tandis qne le fragment Amor«, in pimlo, Äorit 
3 H~ '^t o'annonc-o tont de itaite comme nne canzon« : et j'otte proposcr 
le snivant racconiinodage. H'i j'ai encore la hardicsac de prcudre au 
fragDieiit dölaiasö da 17 maj 1346 Bon premier yers pour en faire le 
T. 10 de cettc biülata, c'est qn'il me fant nne rime od -ore apr^s lo 
V. t) et uno apostropbo an äignore pour faire accepter le paesage 
da le pron. oiDgnlicr (r. g, oft il parle & Aioore) au plariel voi du 
T. 11, oii il DO peut gti^ro parier qn'Ä aa Donna on ä Bon Heigiienr. 
M'oublioDB pas qne le vers Ftliee stato a bicu dfl tnäriter d'ctrc gardc'), 

1) A MTftlr St Ptffto qni eit 1« n» S du fol. 10 r^ Quatdo talora qui 
tat te Bftol du fol. 10 v., et ftii mite il cfl qai «*t 1« promlcr du fol- 9 t. 

2) Mettiea y voyait un fragment de cantOHt. Voy. *ar c« fragiaeat et 
l'annotatiiiD y alUcb^c lonn mimolro Che debb' lo far, Laad, 1901, p. 8. 

3) Kt elabtrftur in totum! Du rtmU, et inölimge d« toi ot d« TOttl a 
bi«D «affi {lour l'cxclar« ou pour le Ulssct tuacboTi. 



Qaolquua ballatu de F^trarquo iiou adinieos daoa lei recndls. 167 

— c'ätAJt le Ters (|ni ravait pr^occupA an niouent (13'*/»^) »& il 
re^nt de äocrate rannonce du plns ^utid deoil do au vie. Voiol 
BKPn esMi de rnecommodage, — placet ezperiri: 

1. Amor, oh«'n psco U tuo regno govenitl 

8. Pen 6&e & 1' uptu guom ch' I' sDBt«(;uo, 

8, S] obl' non per* por sov«rrhlo «legnoT 

4. |CM lo snbito Intcrimc ch' io vidi, 

5. Dopv im (lolci; i(Mpir{o), nel ano bei riut, 

6. Hi tat giau pegno del ptetuso corc: 

7. Chi prova lutendo, c bon ch' altru sia aviw 

8. A te, che forso ti contoiiti e rldi, 

9. Pur, — ohi noQ piango uoa aa ctie sta amoro-] 
IOl y [Felie« atato, nv«r giusto Slgnoral] 

11. A voi aerrir, a vol placer m' Inge^no, 

12. E qm\ poco oh'l bor, da voi ml tcgao. 

On roit (lo'ainai la «uite dcf< i'Iinea est identiqne atcc cellc de la 
1)all. t'amorose: n bb cde dce [e]bb. Lu ballnU mi une ndulatioo fuite 
[>oar tea oreilles de eou scigneui-, do höh CoufortJiinii. Mais qni 
eat-il, ce CoBfortinux? P^lrar([no donnait toaa les jonra doa „petits 
Doius", et de Ir^s grands noms anew, jk se^ smis. C'ost amei qao j'ui 
ea^ayd d'identificr le tnyi^läricaz BastardiiioB avec Hocoitceio, i 
conditioo qne celaj-ci fät eo cJTet uu nbäturd", cc qni ü'cBt pua prouvii! 
Avant de coniiaUre la note IJec in ordin« et ces nonvelleg ballatus, je 
pCDcbais k Toir daua ^Conforlinnm" le maeque d'uiie certaine donna 
pietosa e gtttUte qn'ou cutrcvoit daiia U canzone Amor, sr- vuoi (qni est 
eo partie do cottc lueue uaaic 1340, selon moo opinioni), dans le 
»onnct L'ardtnie nodo, centeinporain k [)cu pK-8 de cotto chdsodc, daoa 
le RonDet Qutüa ehe'l giovetn't, et noe ou deaiL pii-ces encore; car jo 
sDiB forc£ d'aduieltre, en dOpit que j'eu aie, qu'entre 1348 et 1360 
Pätrarqee semblc avoir pa»»6 par nue conrte cpiaedc amonrcQHC oa 
gmlaate, nno Bcale, et qai faillit mottro en danger iiotro futtir Can- 
zoDJero. Je ucds qne aen jilns bellet^ poäsiee eont aseez lardivott*) et toutee 
iiupir^ par eee remords et parson grand amonr. C'eet rauei^e 13&0 
qni en est le dernier lerme, et il atritbiea pu composer, muiadi^ ft Rome, 
00 en cheiDJD, »ou dtt-UiruMt /" vo pensando, oclobre-döocnibre iJjöO. 

Hais, cn fout caa, Confortiuue cet na homine, ipst etegit! SoD 
eher Giacopo Colunna ätait naort depnis scpt. 1341, le roi iiobcrt dupuis 
janr. 1343, le cardina] Coluuua depew Vii^ 1348, Luchino Vi8rx)Dti 
depni« janT. 1341)- II ne lui rCBtatt alora d'untro Heignenr puisnant 
que ledoc de Oarrsra, celtii doot il eore^strcra le meartre la veille de 

I) On I« voit patfailcniCBt il l'aiile de MuBicifia et d« M. Nioo Quartal 



188 



Frodrik Wulff 



10 



N06I 1360'). Et c'esl, je croia, de Jaeobns Carrarjengis qn'll s'ugit 
(t 13»/,.50). 

Haiti i)y a anc tr^H stetige difficalti^ k earmoDter i«i. Oii Ut aa 
tot. 13 r., en conncxiou imuK'dmtc, parait-il, avcc lo fragmcnt CM le 
subit«, la date: 30 nov. 134yj et il y parle d^jä de memoriam Jacob! 
inttnmm. A cüttc date, le dac n'6tait poiot dea iDorts, et ni Uplaiotc 
oi In IranSL-riptiou du fragmeiit De saurait uvoir nippurt h lui. Re- 
^rdons cettc dato r^caloitruDtc de oon scartafuecio ! II icnXi 

IMH, novombri» -ao- intor uonam et vcaperu. (— ] Occurrit liodie (ei (A) «itdixu 
ttrtina, dum infra *c) ;into luoeu. prop(er aiemoriam Jacobl intcsBam. Licet 
ultimo aoceniilaiu (!] ml oxpollondam [?| mtDlme d«cQniiii Phlllppl &c. FJctum 
rceidiiiiin prupter uttiuiuio vcrbum. 

Qne vent dirc d'abord ee fictum residuwn'i J'osodire: Ic döbtit et 
In fiD de la bullnta cii c|Ue8tion Amore, in pace etc. Kt Vu/Iimum 
uerbum? Je crois qa'il d^igne uinsi In fio, Ic mol lo plus importunV 
de la balinta tpii ätnit proximior i/erfectio7n\ Amore, in eitfo qu'il 
avait composco, ii'eHt-ce paa, en dernier liou, le 30 d^cmbrc 1349 et 
le 1" janvier 1350, mais avanl de conipleter ,uHum aliud^: 
V. 12. Ouc iii puce perCetta al fin reaplii. 

Si j'ai rnl«on en ccia, notre bnllata raceommoddo oorait eon aliud 
imitm, postea compoiitui» (V), quod non curaiiil [hir] perfieere. Mais Jiour 
potivoir eontoDir cela, Jl Tant niccstiaironicnt enpposer que la dute 
30 DOTembre i;^9 ae rapporte uniqiiement k la transcriptioo de 
ee fragmcnt Chi le subUt. On voit trfes bien qne P^trarqoc a fait 
plua d'iin cffort poar expHmor sa peusiJe daiis la note, et Tod voit 
Irfea birn qa'il n'y a pan röustti. ilcgnrdoiid-la emure iine foi«, et li«ona 
ce qn'il n «Sorit au dcfmua des tnuts qu'il rient d'effaccr, oeux qae ei* 
dMaos j'ai mis en parenth^aes rondeB: 

pridit Iratucripfi. Infrascripfam caiit/iotigm? on -ilenam?] 

D'abord, In poDctuation de ees Ijguea me acmble biuirre. In/ra- 
Kriptam me fait l'cfTot d'unc «spltcalion. Od voudrait axt9»\ lire Jie- 
tcrii'tam (cf. Ic reacripai eam de la tnarge droÜe du fol 12 r,)i niniB 
CD toat ÜB» Ic point reste apr^a pridie transcripsi, et il y a in£me un 
petiHra!tTerlicaIapr*«Oc(wW/Aod/f. Etqo'est-ceque le minimt decomm 
Phitippi peiil aToir & faire ielV S'il 6tail poseible qne/i'(«»i reaidtmm 
cle. rat In hcdIc de cea pbrascs qoi ait rapport au fragment Cht le f^bite 
la ehosc scrait plus clairo; mala l'eBRcntiül est bieo In douIonreuHe 



1} Je uippoBe que u'oat k Pannci. non point k VnAuat, qu'il en pnTle dans 
son foniUet d«> nuxt*, fotiillvt qui fut nttach^ ku VirgUe (de fAmbroalenne) 
von i:t61— 63 «culeiaeiit. Voy, mun livre suädola. 



II 



Qnelqaea baltatu de F^lrAxqiie oon ndmiHcn dm» los rccneiU. {89 



memoire de goD Jacobne diiquel il a'^tuit t^ol promis, et jo ae roix 
pas mojcn de rallachor k celtc dutv l.')'"/,,49. II ent nrrivö A F^- 
trarqoe pIns d'mie fois dVcrire duc dato, et ensuite de s'iirr£t«r lA huus 
contiouer: mai« ici, sar ce fenillet pleio de sourenir, i] anrait bieu dft 
£tre plus esplidle et donuer Im värilabledate de raddition Occ»mf elc. 
Peut-etro 1« inot accfrsilam [?) on l'hiUppl, doiui fournira an jour la 
ioIntioD. II foul exnmincr l'cncre aofisi. 

Qouiitau derotcrB mota qut (?) magtia (?), }a renonoc & toute sap- 
pOBition. Mni« probablement le ne elaberelur est aoalogue ji cc Xe 
Uibatur, coit/rnui') ad cttlulam, au fol. 2. v., qni (oucbe lu eooscrvatioa 
de la canx. Standomi et qni est dati le IS oclobre 13ti8; pent-£tre 
B*agit-il, ici coniRie lA, d'une cediila ptm ijuam Iriennio hie inclwa. 

Je reviendrai ailleors i )h qoestioQ de üaToir ponrqnoi Ptilrurquc 
a exciu de bod reoueil, m^ine apr&s )3G0, ce» compoeitiona dont pluB 
d'un« mc parait digne de Thooneur d'y €lre «dnitse. 

En tont caB ranoutatiou Ilec m ordine nc doit pu» £lrc aut^rieure 
it fanoäe 1356, on 1360, el c'est alors que j'aimerait« anssi & dater 
l'addilion Otxcurrit hodit cto., laquelle il faul s6p«rer de la dale du 
.^ DöTeuibrc 1349", qui uc louchc qtie Cli£ le stibite etc. 

Ed finiüsant je prie notrc vicax miiitrc de rcgardcr d'un oeil favo- 
rablc cette bomble contribotion an recueit Cbabaneau, 



Post-Rcriptam, 1« 3C rnura 190G. J'ai pu lire il j a quolqu«« joiirn gciilc- 
meiil rintärcuant «rlicle do M. riiuuinlo Pi'tle;^rini sur le auj«t nutnel (fliorn. 
Stur. etc.. ISOä, p. :i6!t). Je d'bI pourtanl rlcn k cb&ngei, tA ce n'est qae 
j'iceoplMllB le dibut du ptvmlei dea sonneta retroiiv^R [NJiiouo »ncR[tsjtI, 
aa tiet) d*[0 pr]uoao onoati. Oit s'ttDnnera que M, t'dIcKrini n^föru r&btjuiiu 
de U ball. Amot ch«'ii cielo & l'iiunee ISüÜ Qioat uou») et i|u'il ne vuiepas 
que le „l" jaa».' (oi'i I'^trarque 1"« retommonc^e pour la S""" fol«) appartlent 
i l'aaate 13&0, oon polot 1 l'ann<Sc 1301, cotnme il c«t rApät6 dem foia ä la 
p. 866. HM. App«l, de Kolhao el moi noiu avonit neniilatö dnpuis lüngteuipn 
qae PMtmrqne coniBcacAit ruinee an jour de Nuei, le Sü däoeutirc. La date 
«D qoeiltoB, Atn, 184S et janv. laOÖ, est Impottatit«. Fr. W. 



1} On totO^HJ 



Chanfon de la complanta et desolaüon d^ paitre. 

Pu 

Eugene Ritter k Oenftve. 



David Finget (1580^ I&14) iStaÜ nn ccil^«a8iifinc g«nC7oU') qnl 
uiuiail ICB ctude« hititoriqiicii, et qni a laieeä, vülrc iiiilrei< nitinitecrils, 
dem rccaciU do documenta reUtifs b, IHiiRlorre de Gen^ve, oti cetto 
cbaDson se troiiTe äoiite de »» maiii*). 

De l'itnteur. OQ ue counalt ([ue le uom. Mais la chunHon date 
^videmmcDt des prcmler« Icmps de la K^formc dana la Haisse romande, 
c'Ml'&'dirc da RCoond qnart du 8ci7.it''ine mMe. 

Cette obansoD, qni est au trös ancien däbria de la liiltirutiire 
patoi«e'), offre aussi ud iuU-tät bistoriqiie, conime spöcimcn de poU- 
■Uqne religieose. Elle eet nn t^nioignairo trop fidile dn aaus-gcac 
dMqnaot nvec lequel on uttaqaait la foi dea fidiilee de l'Eglisc ratbo- 
Uqu. 

t'baofou de la compIanU et desolaHou d6 pultr^. 
I. MotroD Eviqiie oai pu b^quä 
ß dy de bal« reygon 
E ooudi dire M mceat 
E uc di qno d4 cbaufon 



1) M. Looia Dufour-Vtrnus a eaquiiiaä la blograpliie de Dnvid Plaget 
{BsUetio d« flnNtllut g«nevoia, toiuo XXV, pagee SbG et stilvanteii). Ch. tAi- 
Doiiea de la Sooi6t£ gcneTOlsc d'hisloiro, tODio XXU, pag« 216. 

2} ]tibliotU<|UO de ta Soci^t^ de lecture de Oenöve, voluiuo 130 des 
brockoTC« gen«TOiaei, f^ 174 et 170. ~ BIbliuthiqiie de Grenoble, ms. n* 9I& 
Cm deu manoMriU n'oat que dea dlffil-i'CDceB inaijiralliantfs, aaaf nn <!• cuuplet. 

S) TeTB le mtme temps. Jacques Cimet, qni sann douto oal Tauteur d'uu 
plaraid cn patoU qui fnt aflicbfr le 27 juin 1M7 i la cbaire de la caihMralc 
de Gttitrc [Balletib de I'Invtitnt genevois, touic XXXIV, psges 3 et 4) avait 
|(«Dnpos£ coatre le diie de Savuie itiie ,rime ea patoys* qui n« iionn a pna M 

rv^e. (M^Bolree de rinetliut genevois, tom« XVi, pagc 71.) 



192 ^^^T EDgine HitUr 

6 E (Icduo k la potivro gen 
Uä perdou per leii xargeo 
£ fa de lo a ea guisa 
De parady marcbandieia 
lo bon hoDi 

Nolre Gvfqnc n'OBt iws bülc: il dit de bellca raiiwnB. II croit 
(caide) dire des menBCB, et ne dit que des chansons. II dooite k la 
panvre gent de« pardoiw pour leur argent, el fuit de tont km ^niu: 
du paradis, marcbandiscl — Lo boa boumel 

II. 1U Ne Bon ty pa bin infamou 
De d^pesy nonlrn I^y 
Cetou Lutlior detcetiiblon 
Qnc vüD conlro noutra fey 
No lou farin teny qnej 
1& San tan pnbliy teu ley 
Per Bau (|nele »ay pa tula 
Qne ta noutra <)a<i tan bala 
VerdondoD 

No Eout-ilä |His bleu infämee (dit l'iivüqiie, oa plutöt; diiseiit le« 
mcmbreB da clergü catholiqae) de dipoB«r notre loi (religian) rc« tnlhö- 
ricin iLiilbcr») dütt^mublee, qui vout ooutre noire foil Nous los rerong 
tcDir cois, Bans tuot publier Icur loi, parce qti'clle n'cBt pat tvlle qn« 
la iirttre, qni est tant belle. — Verdondool 

III. Nootron Di a meillea grare 
'20 De preu ehe Ic len n'a p« 
A no bin mo^' ao laaao 
Et beiro 8on bad k pnr 
No te tegnJD aofrema 
DegnicD l'annaJr' il la cla 
25 Eu nna boita tan bala 
so ly in Tay sa salla 
to du Ion 

Notre Dien a moincore grüee de beanconp que le lenr (H y ft 
Eei nne anau>lntfae, et la phrase »e tcnnino commo ai eile arait antre- 
ment comDieDciO a nne gräce qne le lear n'a paa. II ee laisso bieo 
manger k notis, et boire son Bang k part. Noua le te&ons enremiö 4 
cli dans I'armoirc, en une tant belle bolte, oA nous lui arons fall sa 
aalte (ea demeuroi il y rcste) lout du long. 



3 



dranroii 4« U r^mplanis et demtnlSon ät f\tU( 



193 



ly. Noulra meese qu'^ tan degni 
Y l'apalon folera 
30 Kt de toDt£ uoDträ menö 
Qne Dou faoin k l'outit 
Et de üo dire to ms 
Me e'cn enron dcporta 
May no ronton U i^orvala 
35 A forti d^ carqaevella') 
Veniondon 

„Notre meose, qiii est tant dignc, ils l'appellent une Tolie. Et 
d« (rire de) toates nos minea qoe Dons fai^ns i r»utel, et de nous 
dire lontot mauvaises paroles: Ih ne sarent pa» »'eu d^purt«r, niais 
ils noas rompenl U cervoUe k ror«e de discut«r. -^ Verdondonl 
V. I^n sau quo k l'ig\aieii 

Idolö leii soa mey nom 
Et Donlre maii reliqui! 
40 DioD qn'cl sbuHiou 

Qne ne Ion zaffri di don 
Ne gagn^ min de pnrdon 
Mai va contrö la parola 
Dn Papa qa'el bonn' et bala 
46 Codi ton 

nliCfl aaints qne (doub honoroue) k IV-gllse, ils lenr ont mls nom: 
Moles. Et D08 saitiles rcliquc«, iU discnt qne cVnt cboee qai abtiite 
(le people; qne cclui) qui nc Icur olTre point de dons, u« gaguc pa» 
moins de pardons. Mais (celaj va contre la parole dn Pape, qni est 
bonne et belle." — Ce dit-on! 

Vi. No Ion sin tan lavia futö 

Qui no soD dn to dettrney 
£d praigean oet' Evapsilon 
Qne V» eoDlre nontr* Kdi 



1) Je n*al TGlronv6 cc vcrbe nnllfl p»/t; mai« In milmttntif oorruspouilaiit 

M Ut dani IUI« p«tite pifc« dinmntiqne et all£|;orique, reprägcntö« it ClenAv« 

l<n IfiSl, ütqucUe a iti publice daa» lea MfiinoireB de In 8o<:iiHA il'hi.ituiK do 

Gco^Te, tone II, pagoa 31 et euivsntes, il'aprÖH duo oopiu de Unvi'I I*iag«t 

V^ M troav« daM le n&DiucrK pr^citi de la Sociöti de Lectnre, f» 293 «t 

mlvaaU. 

Le 3* eapaivler: 

l'onlca et pooBBaiTiB ont dm «ruillea: 

Aiaal, vynns nos cnrqiievullea, 

Se wmreitt parmi ''e sarincnt. 

UmdmiIhIk ronrlaaci« XXItt. 1. 13 



194 ^^^^^P Engine Killer 

50 Mo zaTJon pren de <.'red£i) 
No Tiqnion %»a contred^ 
Avoy (iua<]n£ DiuuouyHüllft 
Puase muriaye u {luaBiilla 
Cet tot on 

pNons leB svods taut laisst^s fuiro, qu'iU nous out da toat 
(totalement) ditrails, cuprSchant cot Evaugilo qai va cüutre ootre Edit. 
Moofl «riODs boauconp d« credit, noUH Tivions Hniis roDtredit (suus que 
peraoDDfl s'y oppoBät» ctiacou) uvec quelque deiuoiaelle: qn'dle rat 
mariöe oa pncelle, — c'est tout an. 

VII. 66 No fusioii tojor grnn clieii'ii 
El nc traraillivou rau 
Seno megi et bin buyrä 
l>eve8a de quaquä ran 
.Sauta dansi eu perpoanD 
C(> Tojor d'argcaD a plan poiiaii 
Kar an tor permy la vcll» 
Per bai» <)aaqa<^- reuinlla 
Saa zet bou 

„Noas faisions tonjours grand' chire, et ne travuillions ricn : sioon 
manger et bicii boirc, dcvisor de qnelqne clinse, Haiiter, dan8cr en 
ponrpoiut; toujours d'argent ä pleio poiog; faire tm tour parnii In rille 
ponr baiscr quelque femelle: — v« est bon! 

VIII. Per tnio vivrä a noulron atzou 
G5 Pa muria no o'^tton 
Hai de tota la parocbä 
lA pt4 bal^ no zarion 
Por qne niariaye i-Xion 
Bin HO lii Enntretegiiion 
70 Leu faean unna gonnalla 
De qaaqnc fagon novala 
VerdoQdon 

„Poor mieiix vivre h ootre aise, hodr n'ittons pas inari6s; maia 
nona ariouii Ica plus betlee de loute la parolsee, paroc qu'elles itaieut 
mariöcH. Noub loa cntrelenions blen, Icur Taleant (cadeau d') ooe 
gODDclle (robe) de qnelqne fa^n nonrelte. — Vcrdoodonl 



1) Ce v«r> uiJiDquc an iimnuscrlt de (icn(Ti;; ■lnii!> cclui iln tirenoblo, 11 
Mt plac^ apt%8 le rers »uivant: ee qni a'e«t ^idemuiunt paa aa place. 



Clunfoii ic la c»m|ilAata et desoUfio« AI paitrA 



195 



IX. Üe ehaiD ä'M et de ^ni 

AvJoD gT&n proreHioB 
76 Et de baliir prcn per faro 
IToa grau procctisioii 
Cety trau p\6 oe facin 
Lniiuitt ey ue meu p« bin 
Per celu l^y quu tau balln 
80 Que no tegoeyo eu In uialla 
Bribondou 

„Noiui avioiM gratide provi«ioii de eliiene, d'olseunx et de garceii, 
et aMet de bätarda poat faire tii>c gruude processlo». Nous ue luiHona 
plos ee tnuu. Las! il De meiit (il ne va] paB bieu pour cotte loi 
(£vaog^li<luc) qui est tant belle, qne noiu teDiuus (i'ai-bio) en 1a 
loalle. ~ Bribondoo! 

X. O qa'an dcpy de raffare 
Qac ny aviou pl£ tou hu 
Ko zeaesion approy k farä 
8Ö Qaaqne borsa n im\i 
Mo sein beio U to deatu 
To Ion ma uo tombon sa 
Per to OD dy ma da praiträ 
Lo zapallan larrc et traitrtJ 
90 San qni eon 

nOhl qne noug «roQs d^pit de l'affaire, (de ce) qne nons ne 
l'ayona pa8 6U pIoB tot! Noa^ eue«ioD8 appria jk faire quelqiie bourse, 
DU qnelqne lissn. Nouscommee bien, ]k\ tont desHus uoub UmibODt aan 
touB leB inaox. Partout on dit (du) mal des prOtres, les appclant lar- 
roofl et traitres . . ." — Ce qa'iU aontl 

Xt. Se c«ty taa darc gnairon 
Je crey qu^ no zancreitr» 
Nontron Di qo'et en larniairou 
On luatin deloitera 
96 Hai biii ou le garderu 
Qu6 ne sey megia da ra 
Per ftan qu6 na zin d'ofTrande 
Man a Faque qii'a Cliaiande 
Bribondon 

„Si oe tempa dnre got-re», je crois qn'il nou» geru p^oibio (zan- 
ereitra=enitalieD:riu('r08cer&). Moire Dieu qni cxteu ramioiro, dälogera 



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Engine Ritter 



4) 



tiD matin. Main ou lu gurdcru (oons Ic giinloronM) bicn, (ufiu) i|U'il 
ne 8oit inangö des rals, parce qu'il u'a plua d'otTrundcH, moiiiB (caeure) 
ii FA<iae8 qti'iY Ohnlande (NoSi). ~ Hriboiidoiil 

Xli. 100 D'ftrgwin toroht^ el chandoyW 
Flu on ne noz ufTrera 
Tote DOutre cenad et reutö 
Dn to OD DO zoutcra 
l>on travnilli dd Tndrn 
105 A man que megi vadra 
Et iMsy la uiaqneralla 
Qa'allavc qucri 1a balla 
Bribündoa 

„On Deiiong oflVirA p\m d'argobt, de toiehcg, de cliaDdclIcs. Toatca 
noa ccnHCB (revcuu») et reutes, on uons Ics ötera totalcmont. Dodc il 
noua faudra Iravailler — au nioina ct'lui qui vüudru niungrcr, — et 
abBiidoniier ta uiarjucrellc qui lUlait qti^rir la belle. - Hribondnnl 

XIII. No zaviuo bonu' cs|)4rancä 
HO A rAmperin et n Hey 

Qney farion gronna vengeausä 
Ue Luther et de bu fey 
Y on bin fay leu dajvey 
Per mantegny noutra Ley 
115 Neutron fay va A renipire 
Per itio n'et ä uo Jk') rire 
rioriu dou 

„Kons avioDs bonne eep^wnce k l'Euiperenr et au Roi fClinrlcs- 
Qnjnl et FrancoJs premier) qn'ils foraieut groetic vcnj^ance de Luther 
et de «a foi. — (»vee irouie) IIa on( bicn fait Icur dcvoir, pour main- 
tenir notrv leil Pour ^a, ce a'eH paa k noue A rirc. — Fleuron« doocl" 



Par Jeh. des Pres (uia. de Oea^ve). — Par Dom Johan des Pres 
(ma. de Grenoble). 

Je n'ui retronvi: nulle part Ic noui de cc Jean dca Pr^. 



]) Le um. Ao Ueuiie a «nu ce aocoiul fi- 



^ 



Zur Metrik der Sancta Fides. 



V<in 
C. Appel iu Hreelan. 



Dr«i Juhre «ind vergangen, seildom uuh t>eito de Vasmneolios roo 
d«ni IcoHbarcn Fundo. der ihm anf Act Ix^ydcnor llniverBitfiUblbtiotliek 
geglllf^kl iti, iinlerrichtelp. Er Iiat den Text der lieilif^en Fide«, be- 
gleitet von wertvollen Noliiceii, i» der Itomatiin XXXI 177 ff. mitgc- 
Icilt. Aber di« «nBflilirliclic Arbeit, die er x.a plcieLcr Zeil vcrsiiracli, 
iHt uo<;h iniDier nicht cTBcbicnen. Da mag cn denn gostattct sein den 
lehrreiclien Anmoikniig^eD, die TbomaB im Jouriml dce ^^iivantH 1003, 
S37 S. hat drucken laasen, uocb ciiiig:e weitere ISemcikuugeii biiizu- 
zofdgcn, welche ftlr Jone za erwartende AuHgaho des verdienstvollen 
Entdecker» als kleiner Beitrag dienen nitigen. 

Die Form de» Denkmals, von der hier allein genproehen werden 
soH, Hcheint zanäelist nicht von eonderlioheni Interesee. Dn8 Gcdfcbt 
xcrßllt in 55 Laisscn unglciebcr Lauge, deren aclitgilbigc Verse durch 
Reim gebunden werden. Der Itoolhius strebt bckunutlieh gletcbrutU 
der Bindang durch den Heim zu, erreicht ihn aber nicht immer, son- 
deni bleibt nicht selten bei der Ageonanx üitehcn. Erscheint io dieRcr 
niueiebt aho die biatorisch jDngere Fides auch metrisch auf einem 
moderneren fitundpunkt, so zeigt ihrcMuudiirt iu der Art des Iteimeu», 
wenn ich nicht irre, doch einen urebaiBcUorcn Zug; 

Die Zahl der vcrschicdcncD Ucimeudungen ist recht betrüohJlieb. 
Die tb Luissen verteilen gich unf 'd{i Hcimu (!l5niKnniieh(s und i weib- 
liebe) >). VoD dies«n 3^ Endungen acheinen nun freilich zwei znammcn- 



I) El *isd! 






ad 7. 16 


ar IS. 47. 18 fu 4« 


C«ca S 


a« 9 


Hiu 44 V"* *^ 


«t 21 


an &. 29 


HS 4. f. IB. 33 en 14 


f 33 


•n Xi 


fh 10 «at 26. &0. ß1 


Id 94 


ans 12. 15 


^r as ^t» a» 


i-J 1 



198 



C, Appel 



xufullon: 'VI und ^ni, deoii sobou im Boetbius ist das t des Aiuliiutes 
biuter n gefalleo: >.psameH 15, iuiiamen 17, mmulamm 18 n. s, w., nnit 
Wilh«lm TOD Poiliers roimt [Companko, faray y. 2) s«n „äiau" mit 
cotiNt», jovtn etc. 

Di« KcimwCrter der ia Betraebt koDiuiondea LaisHOii sind: 



XIV 
Agen 
hon «rn 
fattn 
Hjfftn 

ven (tmdi() 
prtn 
pen 
etteen 
soen 



XXVI 

frauiiaient 

a/ollamtnt 

parenl 

gtnt 

jovent 

tahiU 

liament 

vtttiment 

CtfNf 

II. B. W. 



L 

latent 

eent 

erutnt 

jmtnl 

corrttit 

tmt 

jMidfirf 



LI 

fraudoltnt 

premitnl 

viciamenl 

pimenl 

prueat 

gtnt 

Vtdent 

doltnt 

IL «. w. 



Ks nilll sogleich in die Augfn, dans die Ilcimwörler der H. \aix»k 
auf ursprllu^licbcs -nn- oder -nd- ausgehen, wJibreod die der audereu ein 
etymologiücbes -t- zoi^n'). 

Fazen T. ISl (TaU obraa va per toi /tuen) ist Gcnitulium, macht 
also keioe AuxDnhm«. wXbreud con-ml 536, pud^nt 538, (wie ardmU: 
289, concinmis 2y2) Purtiiiiüeu sind. 

Dtr 14. Laissc echliesst ^ich die 38. an. Ihre Ueimw&rtcr fiind aßan, 
engaiiy an», gran, Aran (biisk. aran „Tal"), an (3, Conj. Praes. TOD anar), 
bran, Jo/ia», dnzn die Oeruodia tira» und taillan, scblieBBlich^uimvani das 
Parlizt|> KD seiD scbeint (887 Erss Cwnt la spada flamejan), aber oaeb 
Analogie der andcrcD Reime doch wolil aU GcraDdiam anrzufaBSCQ 
ist. Hau wird auf Grund dieser Uelmroibon in iSweifel ziehen, was 
Elise Kiohter kflnlicb, Uteratnrblatt fUr germ. a. rom. Phil. 1905, 
295, UDler Berufung auf Hleyer-LQbke 111 534, behauptete, das« ein 
lautlicher ITntorurbied zwischen Partizip Praeti. und Gerandtum im 
ProvcDKo liMibcn nicht bOBtandcu habe. Kr war ui'sprUnglicb hier ebensowohl 
wie im ItalicnischeD vorhaDden, ging aber verloren, als t in der Aua- 
lavtsgnippe Hl/ TeTBtnmiDlc, ein l^oxess. der aber damals id der 

37 r>n 

6. 53. 63 (>• 

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ailla 64. U 


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ana 28 


19 


fira 1) 


36. 43 


ura 41. 43. 



Seehunal habsn iwel aureiaandarfolg^nde Laliaea den gleich«» Beim: 24. 4X 
43. &t. 63. r<6. 

1} Der Cnpiol. nnlchn v. 35 Agtnt (Aginnum) Bc-hreibt, steht auf auderen 
phoaotiachea Standpankt nl« der Pichtsr. 



i 



3 



Zur MiMrih dor San«ia KIdw 



19B 



ITeimnt der S* Fides noch niiTht rollxogeii wur, eo Übrigens im Dcp. 
II'" Alpes and in Teilen rou Gera, H** Gurooiie, Arii-ge cto. noch heut 
tiiehl ist, 8. Alias lin;. c. 56, 232, 614 ctc ftemcrketiswert i>tt dann 
aber, das» ior efri«n( &4& die Form deü Partiupiam zeigt, nlso eine 
Verwirrong der Koo»lrnktioD auf alle Fälle schon bier eingetreteii ist, 
veranlasst durch dus nraprtingijche NebeueinaDder des parlizipialcn 
Dud des genindialea Angdracks. Im Boetbins werden Ocrundinm nnd 
Parlizip, du dait ( rerntuiDint war, nicht mehr laatlich untcrHchieden, aber 
ce mag traditionelle Scbroibnng seilt, wenn 9 Fttllen von anasa ditan, 
voi frtmm n. b. w. (78, Ö9, 104, 114, 118, 147, 166, 198, 240) nur 
zwei mit -t (tmavan dicmt 145, van äiitenl 107) gegen tibcrslehcn. 

LaJMC 3 nnd 31 hutlen pna und us getrennt, wSbroud aofaon im 
Bootbins, Laiaoe 4 nnd später boioi Grafen von Foitlers (Farai un vera) 
Dod bei OercamoD (Puois no^lre Umps) beide Codungen xusaaimen- 
fnlle». Das bewegliche n 'ui bier »Iso nicht spurlos gescbwuadcQ. 
Ebcueoweuif; nber ffillt ctt mit festem n zusnumon, wie die Laisscn 
88 (an) gegenüber 5, 32 (ay) und andororseita Laiaao 1 (m) ^genObcr 
32 (i) beweiWD. 

Die nnutrittene Frage nach der inneren OliedeniDg de? AohtKÜbncrt 
ältester Zeit wird auch durch die 8' Fides der l'jUtAclieidung kiittni nShcr ge- 
bracht. Die ^Tosse Mehrzahl der Verse zeigt einen Akscnt auf der vierten 
Silbe. Unter den ersten 2ÜÜ Versen uiiiclien nur 3ä eine Ausnahme, und 

12 von diesen litsscn wenigstens eine CSsnr nach der vierten Silbe zn. 
TVolz der grosucn Zahl der nntitreitig auf der vierten Silbe betonten 
Ver«c wird die gegentlberstclicnde Zahl der Auenabmcn gcnUgon die 
konstitutive BedcutoDg jenes AkzcDtoa fltr den AcLilsilbner zu leugnen, 
vielmehr diei^c CUiinr mit Tobler (Versbau * S. HO) „mehr als etwas 
«U8 der Natnr de» VcrseH und der Spruche uugesucbt und nngewollt 
hervorgehendes" binxusiellm. Wenn von den ersten 100 Versen des 
LCweiiritters nnr 71, von den ersten 100 Versen der Flamenca nur 6ft 
den Ton auf der vierten Silbe hüben, so wird mun diese prozentuale 
Verschieden bei t nicht bowohl aus einer Aeuderutig metrischer OmndBÜtzo, 
sondern aus der grOHscren Gescbnioidigkeit der Sprache iu der ipfitereu 
Dichtung erklären. 

Die Zahl der Verse in den einzelnen Ibissen schwankt zwiiicheu 
7 nnd 17. Es haben 

T Vene: Ubae 9. 13. 1& 30. sa 87. 6a 

9 ä. &. 8. 10. II. 13. 1«. 19. ai. 23. 38. 3J.SS.M.&&- 

n 8. 4. S. 7. 1«. 24. 25. 21. 29. 38, 39. iO.41.46.47.18.51.58. 

13 I. 12. 17. 23. 31. 82. So. 42. 45. 
tt 26. 89. U. 4». &3. 

17 43. 



200 



C Appel 



t 



¥m ist tiDverkciinbur, diiii» nicht utir diircli Zufiill nllc !,iiisNcn eine 
UDgeride Zifa! vud Vertieu babeu, aaü cd wird sich verlohnen zu otitcr- 
Hacbcn, ob luiHcr Gedicht toil dem hier hcrvortrotendcn iuotriacb«n 
PriBzip allein steht oder DichL 

Die Zahl der Werke, die wir nnmittelhnr mit der S* Fides rer- 
gleichen kuuiieo, im uitrht cbeu gixMS, Von dcu Kitestcu Denkmälern 
des Franzäeischen, die in Aokteilbnorn verfaut sind, xeigt die PuBHiun 
bekuntliefa viorzeilige. der Leodegar sechszciligo Strophen, beide in 
piurwait wAonicrcndcn Versen. 

In tasonierenden Luissen iingleichor Verszubl dagegen sind das 
Alcxanderfnigment nnd Gormont Rud Isenibart geecrbricbcD. Vom 
Alexander »ind lü Luituwu orhaltoo. Hiervon haben 

6 Venu : Luinse i. Q. 8. 12. 13. 1«. ll>. 

7 6. 

8 I. 3. 1. 9. 10, II. 
10 8. 

also nur eine Laisso ungcrndo Venirabl. 

Gormont nnd Isembart ixt nehr schlecht tlhcrliefert Wenn wir 
von der ersten und letzten, iinrolbtliDdig erlialtenen Laisse absehen, 
haben wir 21 Lniseeu. Von ihnen xähleD (ohne den vierKeiligen Kefraiu, 
der den Laisscn 2, 3, 4, 6, 7 folgt): 

4 Vew. LaiiiO 21. 

8 15. 

10 12. SO. 

15 9S. 

16 19. 
U 4 
» 17. 
» SL 
93 6.7. 
S3 IB. 

Ancb hier wird man den Eindruck gewinnen, dass die eine Onttung 
der I^aissen, di« geradzahligen, die herrsehendc ist. Die beiden llingston 
Laiescn wird man zndeni. als am ehesten eine Fchlerijucllo enthatlend, 
auDBor ßclracbt lassen dUrTen. Ilinzn kommt eine Unsichcrbtiit der 
Übcriiefenujg zwischen der It}. und 17. Luisse. Die Ilundschrift ISksI 
die 17. mit 7. 5M7 beginnen. Aber der vorhergehende Vers fehlt 
nnd der Zusnmmcobaog sagt nicht, ob dieser Vers zur 16. oder zar 
17. LaisK gebiSrt bat. Kehmen wir an, dass die 17. mit ihm begann, 
so bleiben, abgeiieheu von den beiden längsten, roh den '21 LaiHscn nnr 
noch zwei mit un^erudcu Versen Hbrig. Aber auoh ohne diese .\nnahme 
wird ein Prinzip geradzahliger Ibissen im Gormont als ein wahrschein* 
lieh ingrunde liegendes gelten durfeu. 



S& V«nc: LaiMe 5. 

» 18. 

ae 3. 

H 18. 

88 9. 

42 U. 

U 10. 

53 8. 

119 11. 



Zuf Metiik «l«r SuiutJi Fides 



2U1 



Der AnltiBB Dir ein eolcheo PHiizii), wcou wir ok zngcHtcbcn wollen, 
innss nutUilich in der Forni <Ich musikaliscbL-n Vorlrages dieser Dich- 
tungen liegen. Otss die 8* Fides sur gesfiDgenen itezitiitiou beelinimt 
war, gebt vor allem am v. 31—38 berror: H sitot plaz wt no»ire xom, 
Ar» coni tjuidal primers ton». Eu la po» eautarei en dons. Auch r. S^J 
boiast ca vom Gedicht : tal con tigez e con cantaz, nnd im Iclxten Vers: 
l)el lor eantar jam pren nvalla. 80 int denn das distr a lei fnmcetctt 
V. 20 als ein sinircnttes Sagen %u verBteben. nnd wenn hier nnr ein 
fruQsfiniscbeB Vorbild daltlr venvies«n wird, werden wir an deuLeude- 
gar, den Gre^rius, anch au die Passion nud Brandau denken. Dbüs 
auch diese ^-csun^n wurden, sn^ wcnigütcuH Hlr den Lcodcgiir üo^leich 
dessen Beginn: I« suumor eantomps deh »am (^uae por lui augrenl 
grant aans; Et or tst lemp» tt ti $it biem Quae n08 canlnrnpa de SaiU 
Ltthgitr. Wie waren die Melodien dicker Gcdicliie beecbafl'en? Meineti 
WiBBCDe ist von keinem vun ihnen die Singwcixc Hbcrliefcrt. Die Tal- 
ssobe, dara di« vier genannten ullfranx4)ftii<chen Gedichte in Verepaarcn 
sbgersMt sind, läsat uns vielleicht gchliessen, datis auch ihre Melodie 
xwei Verse umfasste, ober doch nur vielleicht, dcuu meine die IVobudor- 
wciaeu behandelnde Anmerkung KU llc llriinec (oder Bruiieno)') Toblcr- 
band S. MfT., und sodann die Arbeiten {{ostoriH und Hohlttgors haben 
gezeigt, wie auHirber die SchlUsKC von der metrischen auf die muti- 
kalitche Form ausfiiUcu. 

Uass dagegen beim Vortrag erzählender Dichtungen in Laisscn ijiner 
Assonanz die Wiederkehr desHelben reziiativischen SKlxchenH ftlr jeden 
Vers das Übliche nur, hat läucbiei- (ZeitKchrifl h),37il) daruas nix wahr- 
fichüinlich crschloesen, dues die Singweise des Andigler In Robiu nud 
Marion nnr dnrch eine Vemrcihe bezeichnet wird. Auch für den Strophcn- 
ktirper der Koinanze, deren musikntische Gestalt wir mit derjenigen der 
epieehen i^issendichtuug verniullicb am nKchsten vergleichen, ja viel- 
leicht iwbeiu idcDli fixieren kjjnucn^), hat BcbUiger Wiederholung der- 
selben musikaliiM^hcn Phrase Dir jedeu Vers als Gruudfurm aiigcuommen. 

Ist dies aber auch in der Tat, wc-tiu nicht ilcr ciu^tig uri<prtlüglich 

1) Ika oline jedes BudenkiMi Uc Bruueuo tu oennen, kann loh mich trols 
Danebsn Kritikers i:uf6blbaikeit iiuch iinmcr dJcIj! cDtschlit^Hen, wann diu «0 
(«llafigeEDduag -tnc in einer SiiZaM der snrtercD fnat gldcben, uu Wert aber 
ibr elier flbcrlogcBen Gruppe von üandadirirtcii dnroh ein nelteoee -«c oder, 
vereiaxalt, duich ein offcnluir »u* tc eiiUtiiDiIonvti -et eracttt wird. 

3) Hau Teri;k'iclie jetst die Laiase der Cliiinson do Wllloimis und ibteo 
Beftain 4„ 10_ t. B. mit der RouiBiiic Builctb I 2: 10^ 10^« lit_» . . . <b 10b. 
Das* d«r Kefrkin In dlctcr Ch.iiiion bitneilen nuib der l.itine voranzuatolKn 
adiaiitt, wird uns nicht irre naclieu, denu auili dir die Rixnanie werden wir 
•in Pfäludiura in der Form doa Refratus «Dnelinien dürfen. 



20ä 



O. Apjicl 



vorhamlenc, t^n doch jcdonriallR <Ior cinfiirbHtc GruntltypriB den cpiscben 
Vortrage bei 10- oder 12 silbigeD Vereeo, 80 flnden wir dooh iinch schon 
bei djeseu Lnugveraeu iu deD ltomauz«u dauebCD einen zweiten l^rpu^i 
wcTcber erst der Vereinigung von zwei Versen eine mustkaliKcbe Pbraite 
SDteilt. So bat die RoinatiKC Bele Doelte dem mctriBohen Si^bcnia 
10a 10a 10a lOii (4b 10b) goyenUber di.B muflikaliBchc abab(C)'). 
Und diese Form, welche bei Gedichten iKn^eren Versiuuseee mög- 
lich wflr, scheint bei denen tu kUrtercu Versen die uuinrlichc gewesen 
Kn «in. So finden wir «ic z. K.'in der Homitnsc Oriolam (Bartsch I 10), 
deren musikalisches Schema lautet: nbabc + do, ge^sUber dem uiet- 
ritcheoSobema a u a a aB^ B_ , Achteilbner, und wir finden sie in den Luiusen 
desAucasBta:abab«b...egegcnOberinetnichTa 7u 7a 7a 7a Tu... 4, b. 
Auf rcgelmttf'jiige Wiederkehr cineR zweizeiligen muBikaltscbeB 
SBtaohena scbetut nnn auch darcbaas das Priniip nur gerader oder 
aar nngemder Verssabl der Luis-sen x» weisen, welches wir in der 
S* Fides konstatieren und im Alexander undGormont glaubten annehmen 
SU dllrfen. Bei gerader Zahl der Verac ging dann natürlich die Zahl 
der Wiederholungen der Melodie in der Zahl der Ver-ie glatt iiuf, 
wäbKud bei ungerader Zahl noch liiuzufVgung eines eigenen mel»- 
discbcn Sfitsebeus fUr den SeblusaTcrB voruuHZDBetzen ist, wie wir ein 
Dolchen SSlzcIien ja auch am Knde des Strophenktirpers in der Komanze 
Oriolanz finden. Mau darf vermuleu, dii8S jeder Laisae sehlieMÜch 
noch ein musikaliseber Uefrain folgte, wie ibn das Itolsndslied andeutet. 
Kann das, was sich hier als ein Grundsatz des muBikalischcn Aufhnus 
gewisser cpiticher I^iissen zu ergeben scheint, nun auch als ein Prinzip 
der Testkrilik nutzbiir gemacht werden? Leider wohl nicht in sabU 
rcieben FfiUeu; hier und da aber vielloiebt doch. 

Wir Silben, das» nur eine der If» LaiKsen des Alexander un- 
gerade Veri^iahl hnt. Ks liegt nahe, nach hier die gerade Zahl horzuslellen. 
Etwa eiDcn der Torhaudeuen Verse in der 6. Lnisse zu streichen, daran 
ist nicht zu denken. Wohl aber kann man rcrsucht werden, einen 
Vem hinzuzufügen- Gegenüber der romanischen Strophe: 

Kt priflt moyllar dun voa sny <llr 
40 ([u»! pol; Hill) ('(^l gonior iniisir, 

aar Alexandra, al rey il'Kijir, 

qal hanc no degoct dWor fugir 

Lo a<l cnpor,id»r serrlr, 

OlimpiiR, ilnsiiK g«nttl, 
15 dun Aleiandto gonnit. 

Steht bei lAtnpreehi: 

1) Sl«hc die Molodieii im Anhung äei Arbeit Üclilügera (Pon«hiuig«B sut 
(OiMBUelicB l'faikilit^e für UvTicauo SneUer). 



Zur Molrik <\vt HnnuU t'i<l«B 



203 



I'billppti« der luiu) oiii wib, 
di u-Och oinea vil b^rliahen IIb. 
ib MgA, wi ir iinme wu: 
sl Ms dl gc4ne OlympUa; 
diu WM AloxtixlTin mOlcr, 
dl fitnre keto einen brader, 
der ms oub Alesander geniiDt: 
se Penlcn hct er dsz I&di. 
der nai ein fortlc nU<> gelin, 



er ne wolde werden undertAn 

ni« Bcbein^me kunlng«; 

du iscih fl ine Ingrno: 

er ne wolds ouli zu nchoinon ittcn 

von atiirmca uuh von ttrlton 

oio nohoioo wts gelllhen, 

•wi ine etnc diDC (U irgtlien; 

er was ein tflrlicher iln^en 

iintl wolde rehtcr licrsobcfle plegeii. 



' Der, inhaltlich freilk-b bedeutungslose, Vers: da« «uyiA ü dite 

tHiff-ne »cücinl m |^dsu ein in die Assonunz der romaninchen 8tr<)])he 

binelnpasscndes 

echo vos die tot wm niantlr 

wiedtirzugeben, das.-' mnn guTa geneigt sein wird dieseu Von zwischen 
T. 42 lud 43 ciuzuecbioben. 

Der so maDgelhaflen Überlieremiig dcB Gormont gegenüber ver- 
sagt freilich dus Toratmgi'sctztcPriaKtp, und nm m mehr dn 8ohan die 
enle Luii«»e, bei der man ver^ußben kannte es anzawendcu, die '^2., 
nicht weniger als lö Verse zühlt. di« MOgliehkeiteu der Änderung hIbo 
so Wcirache sind, daes jede Wuhrschetnlichkcit im cinzolncu duhiufitllt'). 
Und 8<:beitert nicbt jeder Verbuch eok-ber Textkritik, and damit vlel- 
leiebt sogar unwre ganze Vermutung Über die Art des Diusikalischcn 
Aafbana knrzrersigcr LatsscnelroiiheD, am Text von AucnBBiD und 
Nicolete? Hier iet die zweiveißige mcIüdiNoht! I'bniBO überliefert, 
und doch scheint die Vert^zahl der 'l'iradeu uhue jede Hegel zu seio. 
Wir haben ubgcsehen Toni Refrain: 
9 Verse In Stflck 3». 

13 31. 

14 1. ä&. 8!>. 86. 

15 ii. 

17 a. IS. 38. 37. 

18 n. 27. 

also sogar eine Mebrxnhl von Tiraden angerader VerHe. mit denen eiuh 
der SpielmauD beim Vortrag, wir wissen nidit wie, abziitiudeii hatte. 
Aber in der Tat ist uns derOrxd der Zurerlitesigkeil auch dieser Text- 



19 Verse In Stttck 


7. 


17. 


21 


13. 


19. 


24 


6. 


41. 


36 


89. 




41 


11. 





1) Man kVnete x. B. mit gaiem Recht gleich den 3. Vera der .Strophe 
strelebea wollen, der mit dem orateti in AHKrantom Widerspruch »lebt: 

raiCD IC faient tnt h un; 

e Iseiubari: «at rcmaBiis, 

dous mit paii>n enai'nDbl'od !ui. 
Von diesen iOCO Heiden Ist auch im kurzen Rest ilei (iedichttta nicht mehr die 
Rede. Irneod welebe Sieherbeit flir diisN« Kcrrektiir wJrd man aber nicht hean- 
epnichen wollea. 



304 



C. Aiipvl 



8 



nborlwfernng OnrrhuMs nnlwkatmt. Öiipliiei" hat ea flir nötig geOiitdcii 
uicUt wi-iiiger rila ti der TiradeDloblllHsä gADz uiuzugCHtultcu, weil sio 
tlio TOD ihm, gewiss mit Rccbt, ungc-uommuDc Einheit dar Atistmaiiz 
verlctKCD. Daa B|)riclit nicht fllr din Trouc der Absdirift, und eb<'u»o 
wie am Scblnss tiiiig sieb uiich im Inucrii der Laisecn eiuo Menge von 
Fcbicru ciogescbiicbeii bubeii. Ed ist immerbin bemcrkoDswvrt, dugg 
2. B. gleiob im il. ^Hlck der Vers Nicolefc est coinle tt ffaie, nnver- 
mitKlt nio er jetzt «toht, »o wCDig in den Maud der Mnttcr Ancas^iDK 
\MS8t, d»i» mun iinwillktlrlich iincb einer Gedanken Verbindung fiueht, 
diiSB im Stdck 15 der Vers Jei te äl, et tu renlem der einsige ist, der 
gcfren die pikurdisebc Aasonnoz ä vcrsttlHSt, mid dura er xngleicb 
Reinem lubult OBcb ganz UberilUnsig ist. Aber wer wollte es wohl im 
Kroftt nnternohma) eich utif fo Bchwiinkcnri Hoden vorztiwugen? 

Der bviiothetisfbe CirnrnUtor Mller Vi'nimtungrPn Über den inusi- 
kHliecltou Vortrag der e])iHohen Dicbliing kniiii bei dem tDnrigelbnficu 
Mutoriul, Über dan wir vernigeu, leider nicht rerknunt werden. Der 
nugloich eo rorxichligo nnd »u sL-hartüinnige flclohrfe, fElr dessen AngeD 
diese Zeiloo iu l)»ukb»rkcii nmt Khrerbictnng znerüt bestimmt sind, 
wird aber Hciuc AufmeikMAmkeil iiuch dem dllrftigsten Wegzeichen, 
welches etwa L-inc kurze tilrceke in Ak^es dunkle Gebiet bineiuleiteo 
kMiiu, gern zuwenden wollen. 



La signification philosophique du „Satyre" 
de Victor Hugo. 



l'ar 



Eugene Rigal k Montpellier. 



I. 

f)iiRS iin rcinnr(|ual)Ic Rrtiole contaori düs 1850 ft lu Ld-gendo 
d«« Si^eles'), le criti(|nc £milc MooK^gtit reudnit [iletiie justice k 
UDC patlie de ce vbef d'ocuvn: do Vidor Hugo; mnia il ujuul»il: „Jo 
u'&i rico dil et uu tcdx rion dir« do ncrtuince apocal^iiec» auxrjnclles 
[Ingo atlactiü probablement iiii ^and prix. oiais r|iic je lue pemielsde 
troarer obi^cures, non pluo i[iic de corliuiics oonceptioog, tellea quc lo 
äatyrc, qne je me permeU de tronver mnl renuca, informes, ponr 
tout dire," 

Per&onne aujoardhui ii'oseruit plus qualißcr d'iuforme uu poftme 
couiae le Satyre, qui compte parmi Ica plus nmgnifiqucj! et les plos 
puisMDta d« 6on autcar. Mais il est vrui qne la conccplion od ent 
asHez complexo et rinleolioii tteeez piyBtßriensc, pour qn'on ait dlscnlii 
el (loar qn'oo [iuihsc diBcitler encore aar lu rraic portOe de l'otuvre. 
tasei, «prfc« avoir msnyi; i) y u <i«ol«jiie8 aDii6cfl*). de earautOriaer le 
'Satyre, Iroovö-je mninIciiHut quc je n'ai im» tout dit, qne je n'ai 
peot-£lre pas dit l'cssentiol. Ü&m les pn^es que j'ai äcriteR k cc sujet 
DU puB^ge sarloal oi'inBpire des scmpules'}: „Quelle est donc la foi 
de Hago? Od a moDtr« le pocte uHciHuut^^ausce^äeeiitre lepaiitliiüsmc, 
e'esl Ä dire la coofueion de la natiire et de Dien, et lu cruyaiiw h na 
Dieu peisonncl distinct de la oattiro; mai» il y u läqiielqne exsg^ration. 



1) RevB« den deux Uotide», 15 octobre IS3U. L'arlide a (-tä rcprodnit 
fdans les ]14Uii$;ea orUfqnee d'^^inllo Mont^f^t, t. I. 

2> VwIrVietoi Tlajo poitc ipiqiie, IWO.in -18, p.87~8!1.9i;, 300—301 
ei paaiiai. 

8) Victor Hugo pofit« ä|>iqu«, p. 9S-^I. 



ao6 



Eiigfene RIgnl 



Le Satyre, dont lii conelnsion ei^t inconteatablcmcnt paulb^iBte, est 
aTjtnt tont (je Tai dit) nn symbote du gänie de la renaiasunce, Dontuie 
manifeBlftliOD des aeulinienti) propre» de Bugo ... Le pauthiisinc, 
qni a B6duit taut do ^aodit «»pritd dans notre si^le, a'il s pn psr 
tnstanls »t-duiro aa^si Dotrc podtc, a laiasä intactc sa croyance k an 
Dien pemoonelj les rares vere puntliäisicx dellngo soßten coniradictioa 
areo ce qui lee entoiire, et il u'y a I& le plns sonvent qne des imprudeoces 
d'expretwioD." 

II 7 a tont k la foiH daos ccb lignes une assertioii qao, de ploB en 
plus, je crois exacte, et nne asderlioD que je jagcactucIlvmcDlcrrouäe. 

De plus eu plus, je crois qne Victor Hogo ti'ajauBi8^'(6puDtbi'Ute 
et — j'iraiplos loin — que le pauth^isme, h'Ü aparfois, kma ineu, imtpirii 
l'imaginutioD du pocle, u'cst jumuia uetleuieot eolrä danis sa pcus^io. 
Je o'en veux pour prcuve quc le po^mc Dicu, k poiuc antörieur k la 
Ligende (1855) et si impoitaitt ponr qai vout connattre lee songeriea 
et les croyanceg de Victor Hugo. Parnii los conoeptious philosopliiquc« 
ou rdigicuBca qae le pofeto oiasee eelou l'ordre de leiir valeureroiHBanto 
et qn'il nou» fait präsenter par un £tTe eymboliquc, hüdh troavons le 
manielK^lBine, en an rang iDfime — et ceci montrc bion oomme on a auHsi 
cxag(!-r<- Ic niunicb<!ianie de V. Hugo — ; mai^ du pautliäi^mo JI ii'eet 
nallemeDt queslion. La lii«te dcH doctrinea qui noua sout succeBsivement 
expoeies est lasuivante: l'atht^i^me (la chanve-BouriB), — leBcepti- 
«Bine (le hibou), — le mauich^Üsme (le corbeau), — le paganisme (le 
vautour), — le mosaTBiDe (rutglc), — lcchri8tianismo(te griffoD), 
— le ralionaliemc (l'angc), — cc qni d'u paH encore de nom (la 
Inrnivre). 

DaDB l'eipoBition, faite par l'iinge, du ratioiialii^ine religienx, Be 
troavc UDO de eca imprudeueet* d'expreaäiou que je »igualais toul k 
rbenrc. Le vers 

Totu le« OtTM Kiat Dien; to«u les SoU aont !■ mcr>) 

paralt bieu €tre, k qni le lit isold, uu rers nottemcnt panthiiate. HatB 
qu'on Une tout le patoage, et I'or Terra que Dien e^t qd flre perAonnei 
et difltinct, dcTant Icquel — et c'est ce qne Ic pofet« a vouln dirc — 
tODS les £trcs sout dganx conune soot iganx les fioto de la mcr. 

Toul ceci D'empficherait pae quc le Satyre, s'il est un pur „Sym- 
bole da ginie de la renaieauDC«'', abonltt A une „coDclueion incon- 
teslablement iMintbÜBte". Senlcment, en cat-il ainBi? II uc sera &aaa 
doute pss iontile de Texaniiner & nonvoan. 



« 



1) DioB, II, 7, nn 873 {p. S03 de l'MitioD d^KaiUve in -16). 



I.K lisDification pliiloMpliiqiic du .fMjie' de Victor lluic» 



207 



II. 

Acoapefir, Violorllii^, quntid il a ((crit le Sfttyre, se ]>ropoi)ait 
ponr bot de donner one peintnre Bjmboliqne dn XVI" »i^cle, th p«r 
vcrtaiuB de se« eöUs; et ce bnt, il ne liiiss« pM de l'tiroir ntleint, 

A In neetiou de In Lif^eade que foraie Ji lu! bcu) Ic Sutyr« i) a 
doDDi; pour titrü; „Seiaivmi; sifcclo: HenaiBBsncc — Paganiümo." 
II «vait eHxayä d'abord de coa titrcB, peut-elro plus expreBsifs et plus 
bcorenx: „Seiziirme aifeole: le tnythe — le inonde — le pof-me 
pftTe» retronr«!-/ Et, en efTcl, le oeiKi^me siicle, apr^» des exeaia 
CBtimableB teiitöe duuti ku Bi6i-lc>i »iiti-ricara, a äU- la r^surrectioii du 
monde patcn, du poömc pslen, do mylhe patcn, et il ^tait natnrel 
de compMcr on son boanear im nymbole mythologiqao. 

I<e XVI* siicle a iti anssi la r^eorrcrlioD de ce qu'on a uppelt 
^rileraei pag:aiii8me'', et il a r6agi eontre le christiaciHine eo räbalHÜtunt 
U chair et U ric; — il a rOag-i contrc Ini en s'attacbaiit pasnionni- 
ment k rnnivcra, qu'il u ngraßdi par la NcicDce; — 11 a riagi contrc 
Ini eo concevaot on pro^is qui nurail lu teire m£me poar thMIre: et 
il ätnit doDo nalurel de le reprceenter par cc satyre, »i gniHsi^renieiit 
seusael d'ubord et ei avide do vivro, conimcunpereounago dclUbelais, 
mais doDi la ])oi)iie e^t tti eo6amin6c eoeuite, et qni bc liroltc oontre 

Lk« vieille» croyaoce», et qni aunonce I'iimuDeipalioii deTbomme, et qni 

' «dore le moiMie, I'onivcrs, Ic Toüt, 

Enfin l'agrandiiiscincnt mcme de rnDiverR par la scienco comportait 
nne modifieation (lex Jd^cB religieuses. Aus ümes öbrunl^es plusiennt 
direclions sc KODt olTertee, et l'une d'clles eouduisait au punlb^iHiue, od 
le XVI' sitcle aorait pu arrivur, Bi te cbrintifmiBiiie ii'nvuil cu asBea de 
force ponr l'arri-tcr. Par lä Ic XVI> si^cle ofTro qnclqncB rapportaarec 
la fie da pagiinisme, oft le fttoYrieime, pur exemple, invoqne coinme de 
cmminodes syinboles les nncieuüci^ diriuitvs, miiis adopte le p«ntliäii>ine ; 
oft, & la farear d'nn jeu de mota, vd modeBtc dien cbamp^lre dcvieut 

ile grand Tont (nBr) et est c^I^brä par la po^nie alesamlrine. C'CHt 
■ne mdtamorpbose tonte eeoibluble qni se prodnit k la fin du poj-mc 
de Victor Hugo; od simple satyre y dcTicnt Pan, le Toat, et foroe 
Jopiter k s'ioctiner devaot lui>): 



1) L'Mto de filre efaanterpBTniipetitd!etichaiii|i«trela vio nnlvertelle 
tt He trsnafonn«r «nsaite cc dleu do fs^on A faire <lcs divcnics pnrticn do 
I'iiBivcr* dea mcmbrce de aon vaete corp*, rotte idfe ponrrait avoir £t^ »iiKgCrde 
H Bogo par 1« ouiteM de« Hymno OTphiqDoa: ..I'invoquePan, dSeu puiBRtnt, 
die« jiutoral, Pan, IVimemhli- d« l'iiniver», le oiel, la mer. In terre sonveralne 
et le fea imiuoitct, eat ce «otit \k lea nieuibTos de Pan^ . . , ilion dont les 



aus 4VIP Cugine Kigal 

l'out i-n pATliitit ninsi, le tntyn dftvint 

D/^tnosuri'' i [ilua gmiid d'nbord qne I'olyi>h4mu, 

Pills plus gttiDd quc Tyiihon qui hiirle et qQf bliuph^ma 

Et qui heurle aes poinga ainsi que des uarlcaux. 

Piiia pln« graml quc Tilnn. puis plua giand que l'Atboa; 

L'«ipno<! immenae colrn claog cetto forme noire; 

Et, comm« lo atAtia voit crottre ua pTOinoDlnirQ, 

t<Cfl dieui dtesB^iB voj'afent gratiillr VHte efTmyant , . . 

Sa poltriue terrililc Htüt plein« d'^>ilei. 
II oria: 

.L'avmir. tel qno Ics ol«ax le Toni, 
C'ost l'tUrgiiiaeiDCDt dana l'infini aans fond, 
C'est r«iprlt peaUraut do lontea pnrU tn chuie! 
Ou mutlle Vttffit cn Hmitant la cKuae; 
Hond«, lout Id mal victit d« In fomio dea dleiuc. 
On fsit du t{>oi.^breux kvoo lu iiilioux; 
ruiiiquoi mottle »u-deasuB de rllCie de« fantümeilf 
Loa oUrl^, les Äthers, no sont paa dea ro/aumea. 
Plac« au fourmilleinrnt 6terno1 des cknx uoirs, 
Dea oiuux tileus, des midi», dea Hurorfa, dm aolral 
1*1x00 & l'sttime aalnt qui brQle on qiif niioselle) 
Place au rftyoniiAmenl d» l'ituie unlveraelte! 
Cn roi c'est do In ^norrc, an dien c'cet de la nait. 
Liberty via et fol tax to do);uie dätruit; 
Partout DDG lumiäre et partout un gAale! 
Asarl tout s'eDtciidra, tout 6tAnt t'hnriDonial 
I.'ftBur du cid sura rnpaiiseiueut dun loupa. 
Place k ToutI Je suis P«d; Jupiterl & genoux'). 



in. 

Dana ces heaax Ter», tout egt-il t'giilement nicessit^ psr le aym- 
boleV et lout est-il ägalemeui dcfttrnt: :i curact£ri»er le XVI' eiedc? 
Eat-«e en soDgeant au Contr'unouuux Viutliciae contra tyrannos 
(jnc V. Hugo a icril: „Un roi c'est de U K"erro"? cl i qui Bougeait-ü 
donc CQ ^rrivanl: „Partout une lumierc et partoat nii giuie!-' Qnand, 
pim baut, le Stityre muudit fopprcseion uonarcbiqnc ou religleuee,. 
qnand il cvK'bre lo progns, et parfciii« diuia lee tnömes turmCH (|ue le 
pofete de rieJD cid, il ae gwut bieu oucore qu'il exprimc en qaclqnc 
fa(oo lu pODü^ fll le g&aie du XVI" 8i6cle, maia BUrtout ce qu'il ex- 



»eoorda milodleux c«IAbreat I« tI« nnlvonello; diou tux nilU noma, 
mallre aouverniB d<i idobiId, qui falt naUro tont, qui engendre tout.* 

1) L6|t«Bde de« •i«elca, XXII, IV, Vm «82-68» et 708— 736; t IH 
p. 23-23. 



La aigniflentloD pl>(losophl<|ue du .fintyre* d« Vioint ilago 



209 



prime profondAaienl, c'eet In pensie ei I« g6nie inline d« Victor 
Hugo. 

Et d^B lors, on ne (icut j)u8 i-lre trop itooni et la oroynnce ä ur 
dicu pcmüRocl ioefTablc et incounuissublc, croyance Ki clifere ä l'anteur 
de la Fi D de Satan, de Dtoii, de Tout Ic paai<£ et Tout l'avenir, 
Ironve au»8i a» pluce duns lea puroleo dn t^ut^re. On ])eut bcslter k 
lu rc«0UBa1tre diDS ces vcrs, oA 1e8 iii»(8 im aiitre et rineonnu 
anblime (arec uue tnujuacule) seuiblcot blen iwnrtaat ne pouroir 
s'nppliqncr k Vkme oniverHelle du dcnoacincnt: 

Qai lait it quol^au joiii on ne lo vona piu'), 
Fier, ■uprCine, ntteler Ich Tore«« de rAbim«. 
Et, d^robant l'^clalr k I'tnconnu sublime. 
L\rr CO chiir d'iin sutic k dvnx cItevAux A Mi? 

Maie eoiument pourrait-on Interpreter daos un BCtm panth^iste I» 
premÜTe partie de la section V:rfetoiU, et uotamment les vers qiie 
Toici: 

Lei di«ux. les iUiaiix, coux iVi priaoat, ucui ilV-nituil«, 

Trnverieut ma liiuur et luul In mimt fiiilv. 

Je aulB t^moin «jue tout disiisrnit. Queliiu'iiii est. 

Mall celol-li. Jamals l'hoinme ne le connatt. 

L*hi)tDanitt luppone, i^lmitchc, rsB.iif. npprocbe; 

Elle fa^aaDO uu maibro, eile talllo iinc roohe 

G( fall ane atatne et dit: cb «cra lal, 

I.'botniue roatc dcrant ootle pierre Abloui; 

Ivt tum lea k peu pris, «luelii qu'iU Boicnt, out dea pi^tr«s. 

Qnelqn'anl C'cst ainsi qne Victor Hugo nime Ad^sigiier le dien, 
inconna maie certuin, devant Icquol il R'iticIiDe Quelqu'un met le 
bolä, dit DD titre de la \.&geade'); 

Au daanu* ilc tout bomm«, et quoiciu'oD paiaae faJie, 
Quelqu*un e*t toiOoura DSefi, quelqii'nn cat tiinjoiir« pcre, 

dit don Jaymc dane la ralcroiti*); et Doiie lisons de mCmc cn direra 
p«xsa{;ea da poime Dien: 

De tout teiupa, tes douteuia, les tncroyanta, ■«■ forti^ 
Out appeM Qaelqu'un, quolque r«at6a dehora. 

(I, S.Tvn l-lj p. ai.) 

Et ce blbou pariall dovaut lui, aaaa ri«Q voir . . . 
Bt Vmü fiio, aUcntir, lana lonur, aana liner, 



1) tl a'adrOMc mm ,mla«rabl<> bomiue. falt pour U rtveltc aalate*. Seotlon 
IV, Vera 688 et 686—589. 

3) VII; t. I, p. 185 de l'^ditioa d«finllive in -18. 

8) UgBude d«B altclea, XXI. Vor« 360-1, I. II. p. S9t. 

««•■toi** FombDaCra XXIII. I. 14 



210 



Eiigdiie Bigal 



e 



DiBUl: 

QUELQU'UN') eit U. J'ni «cnti nmuer. 

<ll, }, Ven IU~»; p, K.) 

L'dtr« mort«1 m^dite et aooge avec effrol 
El) nttenduit qii'un jour quelqu'Dii diaa: c'vit nol. 

(II. t. V*n Wi p. w.) 

Copcndant il fnut bion un nx« 4 co qii'on voll, 

Et, c|iieli)ue obose äUuI, U faat tiu« qiiolqu'un ntlt. 

(II, t, \>r» «IS: p. 1")-) 

TouscesÄ pen pr^s qni out den pr€tres, et qui Qouii cacboDt 
rf^lre iodätluUtuble et Baprfime, ue soot-ce pus les dteax Mcces^iifsqne 
Icfl voix et los appnntions fODt oonnuitre au poile de Ufeu? el D'«st- 
ce pDH paar loi perinetlre de couosüre ciifin c« ciuelqu'nn, qui aeil 
T^ritublement cxiste, quo la Hort, ä la dorniire pagc da po^mc, toacbe 
du doigt le front do soDjcrcor')? N'eBl-ce psB de In mfime coDceplion 
qnuproc4:<lei]t, dniia In Legende des »^iäoles,Um^diUition l'Homme'), 
et, mieux caooro, lo bcau po^me le Templo*), ob, pour que ^rßlre 
igDor^, mais oerlaio" ne pnisee Ctre nonfondu avcc Ich k peu pr^s 
inrentie par l'bomme, le po^te lai ^l(''ve uue etutue unm imposante et 
aufsi myeHtküBti que l'idAe mfime de oct £lre. 

D'anlrcs toxiCB de Hugo pourraieul €tre appeltSsici on (äinuignage; 
inais il cn est ficux surtont dont >1 tmportc de ee eouvenir, parcc qu'iU 
ofTrent aroc le 8atyro le» rapport« les plus ividenlH: e'est, dau» le 
po^nie Uioa, la sectioo oft lo Vuntour uoqb expoHo lo paganiflnio*); 
et c'c«t, daDslasecondeeörie de la Legende des si^otes (parne 
cu 1877), le pniasaut potme do Titan*). 

£Dtre te cliBut du Satyre et U eonfidence da Vaotoor il sentit 
facilc do noter dctt di(r6resc«fi iDtdres»anteii. Mai«, en aommo, le Vati- 
tour DODs fait da moade paYcn la meme dcscription quo le Satyre. 
Coume lai, il Doutt moutre le oionde sortaot du chaot«; — la natnre 
frtmiseanto d'une „iuipudeur furouche" el sucrie; — la lerre vaincue, 
6fina6e par des dioux iolanies; — oes dieux rapotiBsanl l'uttivers, paree 



11 C«tt le i«xte ntfac ila Vieior ilngo <ini dnnno lo mot en capltnloi. 
8) Alora l6TXnt nn braa et d'tin pan da wn voilc 

CooTrant toui les ol^Jets terreBtres diBi>arui, 

n m« tondia le front dn (loigrt. 

Bt Jo mouniB. 

3) LÖKOnd« dei ■iöelon, XI.II, I. III; voir notaininent la page 233. 

4) Legende ds> st^olva, XLUI, L III, p. 32? sqq. 
b) Dien. II, 1, p. 119 aqq. 

6) Legend« des bUcIsb, tV, Kairo G^aati et Dlsnx, t 
81>iiq. 



7 La BJgnlficatloii pliltosophliii« ilii .Baiyte" •)« VKtor Ilugo !211 

qB'ea enxse miietis»« la concopliOD descanHeBpremürcs^); — rhomme 
futble, o))prioi£, gacKä pur la donlcur et pur Ic crime; — maiR le 
peogri-a iicketi poiir rhummc par Ic snbliue (I^vonomentde ProinöthO«: 

II R vuiilu saorvi' la tetio, ouvrir loa yeux, 
Hettro 1« pl«d de Tlioiumc fc l'i-.uliclto de« cloui, 
Soiiniiiltro In nntun- et qtie riioitiine lit mi^nft, 
Diuiluuei li-H diKUx ile In üfoiiwanoc liumnlne, 
CouTrir Ica cobutb d'un pan de ra&nr Atollft*), 

El ce \nogti^, qa'eüt-ce (jui le rand pomiible, sinon le Tuit qn'il esl, 
bme il est dil dnus PleJn rivP], „l» ^»ndc r^volt« aK-ti^Hnnt & 
Uieu"? Cc prü^r6», k quot »boulira-t-ilr smonitunir en qoelqucmcsure 
lliDiniuiltä h 1» divioil^? O'est cc quc dil, cu termiDant, Ic Vunlonr, 
(|u'Orpb<-e a iniilriiit apri-B lai uvoir Tuit lächcr par sen rhantn, i\ai 
6taieul des hytnn«« et <iui t!:t«ient des priores, Ic flaue rongv de l'ruui<itbä« : 

Orphte en me (laittant m'a dtt ci;tt« parole: 
,£t» ail4, l'aite idoiiIh anx oieiix. Raiiiidle-tol 
.Quo roulolr «st la force et qa'atieiD<lr* est la l«i. 
.L'nbabielc est lA; aans iloutc il nttood qu'vn le briau. 
,Ofl qu'A ftttt I'rom^thiS« «tl fftit; U Hainme est prla«. 
,K1I« est sur torr«. eile est iiu«lque paii; rhommc peat 
«Ln rolrourcr; grandlr, vivr«, «latcr, «'il reut! 
,8'il Bait pcaaer, gmvir, creuaer, aalsir, (^ireindr«, 
•8'i) nc lalasc Jamala le «alnt Aambcaii s'fbtindrc, 
,S'il HO «oiivieat qii'il prni, piiimiDa Vidit n liii, 
.Alluiuer quelque clioae cn lui de ptue <jne lui. 
.Qu'tl dolt lutter, que Taube eat ans dillvranue, 
aEt qu'avolT Ic flambcan, c'cst avolr I'cBpCraiicfl ; 
.Cnr deux nyona A'ea baut coruposent la claiii, 
.Et l'Da eat In painanncc, et l'autrc est la beantft.**) 

Lc jioime Dioa o'a poiDl i5t6 rcvu par son aotenr, et ces vor» 
tiODt loin d'uvoir la netlet^ qui eat ordinaire aax vcra du poil«. II 
senible cepeadunt «ine mon interprötation ne pent faire de doute: c'esl 
parce qae rhomme n cn lui, & quelqne degrö qne re aoit, nne pniBBance 
et aae beaatö UtcnlCB, qa'il pourru a'^levcr ven celai qai est la paü- 



1) Oa rostile l'eiTet ea ümltant la cause; 

Hoade, tout le aial vient de la forme ile« djeui. 

(Li Siiyro, IV, rtn lU— IlSi t. ITI, p. SS.) 

I) Mt des dleux. IIa aont lea dkm, ataia nou lea enuaea. 

(DU«, U,». Tm «i i>. iw.) 

2) Dies, n, 4,412—416; p. 135. 

3) L«KeadG des aiiclea, LVIII, II. vi>ra 36; L IV, p. 296. 
4} Dlea, U, 4, -iSl-Mf). 

14» 



212 



Eugene ßif*I 



B 



sancfl ot U be«uli saprfniea; ravaDt-dernier Tora, qai contietit an« in- 
vcrsion, duit ütrc aoaljeä Hinei: ,.Car deux »yoos couij)0««ut litclurli 
d'en biiul" ; el, qu'il s'agisHC bi«n d'aiie clarli' divine, cxl^rioiire k Ift 
Duture ui£uie, n'e»! oe quo jjiodvc )u rä{>li<|uc du poMc. Cct „Kmjiä- 
docic de Dien", qni cbercho Dicu partout, fät-ce au bord de Ioub Icb 
gonflrce, et qui D'loterro^ que stir Dien lee itres syniboliques qui lai 
Hpjiaraisücnt, Ic voUä qui tresHiiille A cc inot de clsrlä: 

— ü vaiitour, dans la nult »aas fond qiil nous aaalig«, 
OA done est U clartA dwot ta parle«? crini-J«. — 
J'Rncndnia la löponic, il nToit ilitpiuu. 

La jictitc 6pop6e du Titan ue wurait, A Vig»\ de l'^pi^ode du 
Vaulonr, former uu poodant el cummc uoe Variante du Satyrc Mais 
lesdenx premi^rea eections: Snr l'Olympo et Sona l'Olympe, räea- 
uieut Gdöleiii«iit tout ce qac le Satyre on le rantour ootis onl appns 
Bur l'ägo d'ur priuiilif, aur 1» victotre et I'iDfamie des dieus, 8ur lo 
aupplic« de la Terra et des Titane, aur la misi-rc des bouimca: le hiros 
dn po^me eot on euücmi du« Dicux i-umme Ic 8at,vro; et leg reH8ein< 
btancea de dötail sont aussi frappantes quo nombrcuBes «ntre lepo^me 
de 185U et eelui de 1877'). Or, quelle est la conclusion du Titan? 
Qaaiid Ic lltan Phtös, enohaluä aons l'Olynipe, a brist »es chuiiies, il 
creusc la terre (la terre des ancieiis, qni n'est piis ronde) ; il arrirc an 



J) I. Lti Satyre, I, 8S-Ö8: 

It^nnt, Sl rcgardait panitcr. eoinmc un essAlm 
Ue mullca nnditts saita flu oontinuä«i, 
Toutc« cce MUH que noas nommons nuües. 

Le Titaa. VI, «1— WS: 

Ces blancbours sont dea laca de rayoos; cet au6«a 
Sont dei cr^atioD« sadb Üb contlnii£^e«. 

U. L« Satyre, I, 187-188: 

Et mtee la olamour ilii triBte lac Stymplialo, 
Partie borrEble et raaiiue, arrivait triomiiliali'. 

Le Titan, ni. 332; 

Dans roiyiupe od le crl da uionde arrivait cUnat. 

m. L« Satyre, 1, 216-318; 

L'MUt de rlre fou moula juaqu'aux ütuilea, 
S{ joyonx, qD'an göant enchatnö eur le mont 
Uova la tdt« et dit: — <jucl crime font-ili dnnc? 

Le Tttan, IV, 384-285 («f. VI, 436-487)! 
Par «lonMBta II B'arrßto, il öcoute II entead 
Sar ta tete Ic« dkax rj», «t plcnicv la ttnc. 



9 I-« •iKBilicaiiim ptiilosi>])liii|Uc du .Siilyre- d« Victor Hugo 2(3 

pltiH monittruoux cbaoB; pnis, fiihunt uu nonrel effbrt, il „se baiwe, 
6troint od bloc et l'ioorte. — Tertigcl-* il est en face de U lunii*«, 
es face du vrat: 

RtDponr! il Salt par distinguer au fond 

t>« ce ([tinlTrc <n\ 1c Jour aveu la nuit «ü Cond, 

A traren IVpaiwoar d'uue bruiue ^ternelle, 

Dans OD ue aait quelle ombrc i^normo , nno prunclli?. 

El, m)Miriti»»»nl de?tnt les dicux cffruyäs, il lonr cric, tcrrible: l>ieiix, 
il est na Dien^). 

Ain^i f>e tcnniue ce 5>-niboIe mytliologiijue »\ i^troitement apparenti 
on Satyrc: par foppoeittou, cIktc ä Hugo, eulrc Ics religiom et 1a 
rcligion, et par riiffirniation d'uu Üicu iicreooncl. 

IV. 

Uefl rapprQchemeiils e( deg cspIicAlinns qoi pr^ci^dent ime ronctudon 
me jiarall »e d^gnger netlcment: avunt de sc (nmafonner poiir deveoir 
Boe di^niouslratiou vivirintv dn |iniilh('-iKtnc. loHntyrc uoosinvite luiniJ^tDC 
k eroire k un Dien iiicITablo et perKoancl. QnVBl-i.'e k dirc? et ftiul-it 
rotr 14 uae cootnidictioii gro^si^re ou, tont an moiDn, natre? 

C'esi MAB donte ce qne peiuteruient les cntii[iiefl ponr IcnqucU 1» 
, m^tapbysique rudimcntaire" do Hngo ext un i^trange amal^amc de 
p]>ulb£ii>mo, de munich^isme et de döisuie; iimis A res rritinne« nons 
nTona dejit ri^toiidu iücideinmeDl. C'esI eucore ce que pense l'uuteor 
d'uuc 4tude mir lu Myiliologic DlH!<Bi(]nu chez lee po6te8 mo- 
dernoa, M. Gustiivo Foogirca-); dam Ic Satyrc, dit-il, le mylheeel 
pour Victor Ilogo „nn moycD . . . do Taire uoe profeNBion do fol de 
mötapbyniqiie {m^lique. oh fe. m^lenl, en une roinbiuH Ikod fori h^l^roi^lilc, 
na TBgoe pantli<ii)<uie, du diiittuie et Ic culto de k Nutiire''. Mnis, d'une 
pajt, entr« le culte de U Naturc et le pautböieme je ne vois {»is qne 



IT. Lb Satyr«, 1. KT: 

L'algl«, qnl 8«nl n'avait paa rt, drussa la töte. 

L« Titan VI, «9-450; 

l.'a!gIo ouvilt aon <g1I fauve uü I'&prc «olair patpll«, 
Et t«Dibla regftider du c6ti de l.t fuito. 
V. L« Satyre, 11, 459: 

— II itet beau, murouia V6niu ipouvant^. 
Li Titan, V. 919: 

Comnie, alul foruildable, il plnlrait Jt Vi^nuil 
1) V, 36ft; VI. «1-434 et 464. 
:t) ßerae aoircraitaire. U* annäe, I. II, l'JOS, p. 143, 



214 



Kugiino Bigal 



10 



l'accord twit difficile, et, d'sutre pm-t, lo panlb^iiiiue et lo däisine enx- 
tB@Di68 EODt, dttDB Ifi Satyre, nesez nis^^uent cou«iliub1e8. 

Qae reprocbait le Sutyro uux dicux da [M^auiBinc? l'rcDaDt 
d'ftvanc« k soii cooiplo les argnmpiila dn Promöthic d'Eschylo, ueux 
den Vi-TC8 do r^^gligo, ceux do Cbatcaubrinnd '), reiix de certains siivanla 
ou pbilosopheB^j, il lear reprocbuil d'opprimer l'liomuie et la Nature, 
d'£tre poar enx des comipti-ur», dti buirer \a rüute & 1a fois h la 
gntodo po^io et ii la librc »eicnci;. Ea face d'cux il fallait quo la 
Natnro ae droasEl et r|ii'olle revendiqiifit mo aalonomic sacr^. De 1& 
lii rövolte dn Hat.vro'); de lä sa traimrorinattoD ; de ik Ic paDtti^iiime 
da poj-uie. Sur hu poiut, M. Fou^res a ruisan: oc puntliäigmc est 
vaf,'iie! ou plutöt, il eel tout relatif, il est provieoirc. II nigDifie quc Ic 
moudc a Ha Tic propre vis k via dcH dious et qu'il sc passe ita dieox 
avec arautage; Dtaiit il ne Tcnt pas dire qne lo mondo so piiiaso panier 
d'nn Dien, dont au coutralre il tient fta rie mfnie. 

Scbopeuhancr n dlt: „Le pauthiiii^iuc ii'e«t qu'un ath£i8iiie poli, 
La vfJrihS du panlhöisme (.-oiiHiHte diitie la HU|)prci!Bi<iu du roppumlion 
diialiste eutro Uicu et le Diunde, duDR la coUHiatutiuii ijue Ic munde 
exisle en rertn de aa forco interne el pur lui-m^me. La proposition 
pantbiUte: Dieu et le monde ne fönt qu'un et't nit d^tonr poii ponr 
ugniiier au Bf>igneur Uieti mn cong^^*). — Ce u'cst pm au ücig'near 
Dieu, m»\» um seignenre Dieux que signifie leor cong6 le panth^iemo 
da Satyre. Conime „on mntitc refTete» limidint la canae^ et comme 
„tont I« mal vient de la forme des dieux", le progr^s est gruud dijk, 



1) Gfinlc do ClitiBtinnimne, 2« pnrtio, livri; IV, cliapilrc I»'. 

3) VoEr Irs nrKuments pnur et coiit» l'liillueiice sntiiiuieiitEII<)u« da po)y- 
tb4l[>iiiG ^lYc dnnsG. Hilhand, la Sctence grecqnr et la aci«nctt inodorae 
(6tades sur le pcnsio aolontlfiquo ch«« !«■ greo« «t ehcz les mo- 
dernea. Paris. 1906, in-18.] 

3) Lc m^ine MtiCimcot dfi rövolle anime, dans la Legendi; des släolcB, 
tout« In aeotioB IV, qui port« jiour dtio g6n^ral: Rntrc g^Ants et flioux, 
et quI se tennitio pat le po&nie d^Uio du Titaa: 

II (rOlfiape) raillo Ic grand Psn, uroyaot lavulr tui-, 

(Ptrule* •!* B^kDl, T«n 19; t. I, f, IS.) 

lls foni la gneire k Fan, k l'itte, au gniiffra, na\ chosos . , . 
La lernt av^t uno Soie ot lo« lüciix Tont tufi«. 

(i,a( i*iBii> pkDlijusi. Tcn H ai 101: b I. p. T9 al W.) 

Et dire c|u« le« di«BX tont U-baat trioeiphaots ! 
Et que la tone est loot, et qu'ils ont pris la terrc! 

(b* TIUB, Mtl S»— 9») t t, p. m-) 

4) Cit« par B,I)ncokel, les £oigrae> de rnniTsra, I'aria, u-i-, ia. 'IS, 
p. 333. 



H 



L« •ieiiifirstioii pliilutiopliiqu« du .Sntyrc" do Victor Hugo 



315 



qni consixtc k ^largir le divia et k älendre la canee jtuqa'Ji c« quo 
Vietor Hugo appelle »illeare iiDpropretoent l'Infioi. 

Oo ee ruppelle ta 6u de ecttc pi*ee: Abimo, fjui forme I'ipilognc 
de la L<Sg:eiide dei si^cles. SiicceBsivemont rbommo, la Terre, 
&atnrne, le Soloil . . . fost Ponner biea baut lour grandcur, et, ({iiHDd 
le« N^boleagea elles mSmes out |>url<i, riDÜni öoniae d'aii mot taut 
de pr^leolieuKfl »polo^iee: 

L'ßtre multiple vit dxns mon un)t6 aombre. 

„L'£tre mullipte vit dnne mon nnitä sombre" : c'eat, od iiubstaneO, 
CO qoe dit le Salyre ulon qti'il est devenn Pan; et, comnie h l'IußDi de 
la piice Abtme, Dieu pourrait iL-pondre au Salyre: 

Jo n'aarai« qu'i soufflcr, et tout aerail de I'ombro'). 

.Seolemcnt, l'lnßni de 1» pi^ce Abtnie n'älaJt autre choeo qno la 
cr&ition, TaniverB, et n' impliquait en uacoue mesnre le paDth^isme. 
II y s, nn coolriiire, du p«ntb4iBme dan« 1« Salyre, «n panthöisme 
bisturiqno et 8ytiib»ltqui-, an pantht^iHino qui marqnc UDO ititpc duns 
l:i IrajiHformalion oät-esflaiie den retigions Imparriiitei? cn n-ligion. De 
cell« religion aainte le Sutyre, comme te po^te, tient k räscrver loe 
droits. 

Et c'est aiuoi qnc s'cxptique l'uppuroute coutradIctioD que noiu 
ATon» tena k «igitaler dans le po^me. 

I) Ltgtaiv dea ilftcleB, LXI, v«rs S»5-3S$; t. IV, p. 363. 



kelifiiiie sarde del Condizionale perifrastico col 
Perfetto di habere. 

Per 
Pier Eitea Guarnerio in Pavia. 



H obe nella inaggior jiarte delle liugiie romiiui« il futnrn 
«to 0, jier denoDiioailo dv iinii delle itue jirincipuli futixioui, il con- 

'dixionftlc dci rcrbi risulls du uan pcrifiasi cuinpoHtjt diill' infinito dol 
TOrbo dalle dcsiiicuzc dcll' impürfctt» di linbcro, meiitre inroee ii 
particolarmente proprio det fiorentino, del Beneae e d«)l' ilftliano lettorariu 
In fnnuA {tertfruBtieuotteDutH coD I' infinito del verb" e le de^iiienze del 
i»erfeuo di huberc, v. Mtsjcr-Lllbkc, Gß, II 402. 

Anohe in Sardegnu il ciiropidaueoe odierno serba fede all' iropor- 

\1etXo di habere, ebecch^- ne sia della hu» formttziuiie'I, a vui fa »tu- 
Ugairc 1' iußuit« coit la prcpOBixiünc a: oiiHc dico emu, iasta, iat, emiti, 
atU, ioHt a amai. B il logud»reite odicrn», tinaatuuqnc abhia uoa for- 
natione Bua [iropria, 80)i|iiueudotid habere il verb» debere, ^ eenipre 
deir iRiperfett« che m eerve per preioetlere airiofluilo, uaaudo la peri- 
fraai dUt, dSat, d!af, diamu», diaiis. diant ainurt^}. Mb diverse erano 
le coudiztoui in antico c infutti le carte vampidaucsi dei scv. XI, XU, 
X11I lestJ? cdite dal Solmi'), Don ch^ la Carla de Logu*) vi (lontier- 
Tano alcnni ayiinii della comhtnazione: perfettn di habere + infinito, 
onde racamp. riene ad iiecoBtarsi per queeto rtepetto al fiorenliDO. 

1] Non IiapOTia infattt leoer «lui conto clie io do«incnxu doli' Impvrfetto 
cxmp. nttnnl« rinilUno du nn« rommUlIone di quelle tkirinipcjf, udel perf. Int., 
cfr. lIodnnBa, ]>i« li>|[udi)Te>*. tintl cumpltUnen. Uundart, p. ITJ. 

8) Soliiato cou utre sl trov» «uitituito 1' Itnperf. coDg^iunt. dl dcbor«; 
dürt -m* ■frei 'Crtmue ■ertÜ* •4rtnt tuaert. v. KofiDNnD p. 135 e Spnno, Ort, I. 93 n. 

8) Le Carte volgari d«ir Arrhivlo Artive«covil6 di C«g)iari, estr. dall'Ar- 
tUifo itorfco Slalinno. Kintiiie I90&, U cut iUuglrazioue sarü da m« piibblicnia 
prOMbuiiHBt« n«gli Stiidl romanti dct Houacl. 

1) Besta OnarnaTio, 7,a Carta dt Logu-y ontr. dagll Stud> Saisareai, 
Aa. m, fat 1* c S». Snaaari. DcmI, IWM-Ol. 



21Ö 



Ptvi UniMi (itiftraeiio 



lUeo^n »nzllntto ricordnre che netle carle CBOipidaiieHi, aceant« « 
ecarse tr»cce di altri perfotti, (juali: ker/il IX 5 'volle', cobcrsii 1X5 
'cc^ersi', pamt XVn 2 'pairo', posil VIII 4, jk>«/Ü VUI 2 'pose', batuei 
XU 4, XIII 10 'portal', tennil XI4, 'leime', bennit IX 8, 'venne', /eyi 111 1, 
XVI 5, /f^it XIV 10 ,reci, fece', se ne iocontra iin'ampm geiie aBccnli 
Id -^i «IIa 1* pers. eing. e -M' alla 3* per«, siog., coine : bogtimi XIII & 
e ÄoyfJi XVn 12 'mi icvai, Icvö', «iwiiiVi XOI 6 e cambieäi 1X6 'cam- 
biai, cmnbiö'r campanieimi XV11 4 o campaniedisi XIV 12 'mi acrordai, 
Bi awordö', irr/e; Xlil 6, XIV 12 'liligai', elmpeilli III 2 'gli compü', 
eomindit^l IX 6 'oomincit)', coiiporei ni 2 'compemi', dontdi XIII ö, 7, 

XVI 4 'douiS', eieuedisi in palii IX 10 '»! uBSunsc', fraigei IX 5 'fabbri- 
cai', (gco/'frfi XI 1 'scaiDpü', /«rfdi XIII 10 'giurö', /asj« XVI 5 e teaserf* 

XVII (i ,Iaeoiar. Ißfciü', »oret/tiif» XVII 3 'mi disse', penedentifdi XUl 8 
'coiife8§*', j'rffffdi XVIII 5 .p^eß^^^ s#ji"' XVII 10 'sepnrni', »ubercledi 
XIV 13 .»opravranzö", ^orrtfdi XIII 10 'toniö', frffi««d«iXVI2 ,o«mbiai'; 
a cni poseiamo aggiuDgvre per U 3* per«, plar. kerfer\mt XVII 4 'Tollcro'. 

A Ulta prima vien fatto di peiisare che codestc dcsinenie -ei, ~tdi i 
«iun» fo^giulesulle eviriMpoudeDti voci del perfetU* di dare, che soao 
dei X 2, Xin !i, XIV 6 ew. « dedi IV 2, 3. 4, VIU 2. XIII 2, XIV 6 eco. 
Ma »0 la 1* pem. siog. dei coDlinna a fil di oorma dcdi, cob) come 
pei II 2, XXI 5 p e<l e (i^'ou e- in I- A\ raglon oanipiduDCBe), sarebbü crrorc 
il credere che la 3» per«, sing, dedi sin U contiiinözione di dcdit, 
poicbt Tonne comc afidetui XIII 12 presnppongono aßUft + si, e di- 
muslrano ohc ni tmita di un'nscita ^it, cui ai aggianee l'-i paragogico 
co8l carutteriattco iiet lerrilori» cumpidaiieBe, oode -i^ + i e poi per lo 
BcadimeDlo della vorda interrocalica a Bonora: •AJi; la 8' pers. Bing. 
dedi dnuqnc »aiä epualc a dft+ i. H lat. dedit avrebbe dato dedit + i 
e n>D la normale cudnta delj:. äz. primario, <ini agorolata nitre«) dalla 
ripetizione d— d, snrebbe rinscito a deit + /, c rf/dijt* ci conserra la 
carta Barda in earatteri greci, Iio. 2, iuBieme con iiijttXia lin. 17. 

Atr iucoDlro Ic detfineozo -^i, edi, toti lurgamente ditTnae nellc carte 
cntD)iid«nc8i, tono dovtile. a mio aiTiso, all' annlogia di qnetlc dei rerbi 
in -i'). Infatti le Blesse carte ci moAtrano pidü XU 2, XVII 2 'obicai*, 
moriil XIII 12' morr, batül XVIII C 'port6', ne' qnali »i ritlcltono normal- 
mente -tri, -iril, e accaulo n loro aocbe dompiUi 1X7, XUl 9, XVII 
8, 8| 10, 11, eoc. 'gli compfi'*}, dove la deBinenut originaria -ü ej conlrae 



I) Cfr. in it. il perfetio dcbolc -ii, i-, donde gli analoglcl -tu, -6, cht 
pTOiMMaero «IIa lor volta -ü, ■(, H.-t. II. Gr. Irad. 2ia 

S) Con cni p«isi ktrnmiJlu XID 9, che 6 indnbbiament« uiia 1* per«, miig., 
•wando «»gulta da) pronura« tu 'me lo voll! io'j (iu*si kerri, che reata iaolata 



B«liiiui« lardo ilcl Condixlonalo penfrutleo col Peifello dl haben 219 

in 't, s cootatto delU particcltu proDomiDnle che Ic si aKgge, e ker- 
fidimi XV 2 'mi volle' provcnicDtc da *k«rf\t + i, oHre it ktrfirunt 
XII 3r XVII 8 'rollero', per In 3* p«i^. plur. Sita» dnacjue pci verbi in 
■I le de^ineoze ü o -1 per la 1* per«, sing., -iU o -Wi (=;// + () per 
la S'siug. e -Ir»ni|>crla !l* plur., »u cui si fogj^iü coii rnscita -ws cx- 
raitcriBttca d«)la 1* pcr&. pl-, la dceiueoza di qacsta: •triu, p. ««./e^/ma 

XVI 6 'fiKiemmn', plachinis IS 5 'oonipiacemmo', biniinsirus XIV 6, 

XVII -1 'benedicemmo'. Om, sllo etcBso tnodo ei ebbero pei rerbi iu •« 
le dcKiueoze •üt -idi, 'irunt. Tiii ei pniV aupporre obe lu 1* per«, »log- 

ciBM tD -iy donde con l'-i purugogico: ■<!/, percbc le »np)iosieiODO ti 
'coniraddctta dallu r^golaie costanza dclle forme in -ei; mcntio invece, 
w iii IratUixae di fcnomcnn opitctico, potrobbe a volto iDcoBtriirsi qaulcbe 
rormn senza 1' -i, il ehe non accade '). 

Dalla coDJiigazioue lu -<r stfVutle de^inenze si propagarouo a quclla 
in -a, coiDO diiuuHiruDu gli cevmpi riporlnti. c <|ui puü darft «.-ho 11 
legilliiDo d«'<dedi »bbia uvnio la sna parte di aKione iu codoslapro- 
(Migaxiose, ed emo slcasone anhi allu saa votia l'influeeo oplla forma- 
sione delln 3* per». )<iug dcdi — det + ', come diceninio. B lanta fa 
l'efficscia auulogicachc non vi Efupgl neppuie il verbo bubeie, onde 
BCeanlo alle Icgitiitue forme apit XIII 10, 12, csilo regolurc di babuit, 
coel cODie apo di habeu, apat A\ hnbeat, Ctirta gr. änu 11, änaia27, 
i tesii campidaiH-si d attetttaoo tdi per la 3* per», siug. e enli per la 
d* plnr., ollrc la curioga forma epi XVII 4 per la 1* pcrH. sing., da 
bflboi, pure an compromc»<ao Ira apit cd edi. 

Codeate forme di perfetto occorrono precisanieoto combinute con 
dcgU iofinili «llo 80<ipo di foiuiare dei condjzionali, como ei vcde 
dagli esempi, che, a miglior cliiiirozzu, qui itllego per disteao, tutti dnlle 
eiLTte origioali. tjc non cht per tiitctidume il Bvnso, giovcrä fate i|ualche 
OSKrvaiiooe gulla loro fnozione sinlattica. Comiocio dagli ciempi, ai 
quali eorriopondc pnre iu ilaliano ü condizionale: XVI 2 (1217): Et 
, dtTunlmillui ad irrbn.t de cadadia, cum film« et fiUaa issoru, et cantu 
iaetita falus et cantH enti fairi ecc. = e Die ü diedero u eervi interi (di 
[eiaacnn giornn), coi %li e Ic %lie loro e cod qunnto avevauo fatto 
■rebbero e««.; e meglio dircmmo in BiDtaHBi ituliana 'avrebbcro fatto' 



laccaue alle forme di ii«rfe(to piü comiini ilol ri'rlio kern XVIU 6 tjuaereto 
r'Vulere' come uello epagn., cb« ho addotto noltentu. 

1) Occorro, b vtFro, accnntici a toapovrii/ (Jarta gr. 14, iiiaoi 4, cho pure 1» per». 

■ni(-;]M»6 ?J8«nd<> in fin« di ilga,t'i]potieb1ieancliPMsurcc<in«iii)(oe*fiiggtt»fllla 

Blltiia. Nun fa p»! urso ktrttmi XIII 10, ctic i< iiiveac 3* po». aiiig.. ins b Ib 

»mpoilu'on« con la pnicicciln prononiiimK', e sarA r= kerlit +«'; cfr. dtmiUoi 

'IX 'mi vi dicde*. 



230 



Pior Euch Oiiaruerto 



dipendcndo Üfi an« proiiowKionc di Unmito punsato. — X VIT II (1217); 
Kt com/iorei ad Oitgv de l'hzolu, in sa inlla de Oahu, hdus de qua-' 
tnru arburis dt nuffi, des calia a'edi*) aeberari s'omini miu, ki lloy epi 
mandari = e compend da Grern dl Tizzolli. uelln villn di CuIko. nietA 
di <inatlro alberi di noc«, dot r]iiiili iij ace^^lien-bbe (o $i arrebbe »cetio) il 
mio Domo che vi maiidcrci [o vi avrci muDduto) eoc. — XIX 8 (1226): 
Et «t pertmu tempits iltoi botinl lorraii bomini» ad istori in cussa bt/ia, 
»US canlu lloi anti istaii. lotu fas arrasonin et i»sat etrgas, k'mli debiri 
/ttiri de ptrsoni o de causa adssu rrijnu . . ., totn IIa» fazxant ad fu 
dtmnu min aanelu Jorffi de Suelli ^ e 80 Dini (vi) vogUano lornar« degli 
uomiDi a ütare in codcfta villu, qiiantivi «tnnin&o tntti (fü obbligbi e Ic 
prwtnzioni, che dovrebbero fare di poraoiia o di cona al regno . . ^ 
tutte le facoiano al mio ugoore S. Giorgio di Saelll. 

In altri i-asi la mcdcsima formazione ai trova in una fuuzione ain- 
tatlica, nella <\aa\e l'italisDo UBercbbe t'impcrfctto oongiuntivu o addi- 
rittara l'im]ierretto iodicativo, rorriapondendo cesa ad »na proposizinne 
oondizioniile, di cui nonä esprea»« 1a condisiono, come non necesauria, 
poiclii- oou si metle in dubbio In rcjiItÄ dell« coogeguenxa. I*. cb. XIII 10 
(1215): Et kfriemi Jorgi Lepuri de parti de ludigi, pro Jorffi de Mar- 
ffini et pro sag sorn\ k'enti essiri muniaritis. Et ego batusi a corotia 
a donna Museu de Serra^ ßlia de dontiu ßarusoni Mannu, ki V/ws aeda 
dadtis a sanctu Jorgi a aerbuB de cadadie. et earia fala e hullada. El 
ina posit a dontiu Pelru de Hü m iennint a torrari btrbu de yarti sva. 
Et kerlonint Uli de parti de iudigi pro Jurgia Cucu, aba de Jorgi de 
Margini et de aaorris, ktdi esst'ri muniaria; et im totrebi btrbu de pirrti 
de donna Muscu sa togra. ea y,JKTgia Cucu tton fudi muniaria, antis fudt 
ankilia de padri miw^ . nKmimossv littt Giorgio I<cporl in nomc dcl gia- 
dicc, per Giorgio di Margino e per le aorelle, rhe crano scrvi oocrarii" 
(gravati di oiterio prent» zioni), cio^ „aostenendo che ae foxae vera In ena 
affermaxioDe, «arebbero oncrarü, e aiccome ern veru, cobI 1o erano", 
B continuaiidö il curtoso procosHo: „io jireHentar at tribaoalc douna 
HnHCti di Sorra, figlia di donno Darnaonc Hunuu, cbc li uvcvn dati a 
S, Giorgio ronie «ervi interi e lacarta fntta a bullata. VA CBsa incaricA 
donno Pietro di Sii suo gentro di rispondere in nnnie mio. V. gli moa- 
Bero lil^ iu uome de) giudice per Giorpa Ciicn, uvolu di Giorgio di Mar- 
gio« e delle Horelle cbo era oncraria; e quegli rixpose da parte di 
donna Unscn nnn auoecra cbc : — Giorgia Cucu noo fu oneruria ; uozi fn 
aerva di mio ])adre.'' 

1) II Sulmiitainpa fedi, mn clia foase (la IfKBdre «'«cli, come !o ooogettaravo, 
nii «<mferinä egll ateaso prlraUsneiite, dopu che voll«, dJciro mla rJchlaata, veri- 
licaro il t«»lo MlU perg»n«na ori^nale. 



j) Rsliqui« Midc del CotidUtoiinlo pcrifiuiico cdI P^fetto dl ^abtie 



221 



Occorre infijie In perifra»! di coi si diHCorrc, iu cisi in cuj CBSontlo 
ju nua |)ropoi<izioiic dipciidcDto rctla da na prouutuc relativo o da anii 
coDginnzioiii; di tvmpo, 1' italiuno vi mo\e KOstitiiii« 1' imperTetto con- 
giuulivo. P. es. X[115(12Iö):in campaHiu et in comieNlUiie maHdiaritilUt 
i»ti CMtia binia, pro ki 'lli ktrtaa, in bida »ua, et daa t^tdi morri doftn» 
Saitoro, aSrisilla satteln Jorgi = con l'acoordo e il palto cbc egii »i 
iu sua vitu (|Uesta vigna, per Iu qaalc gli iuovavo litc, e daocli^ 
[<fowe moilo (TCTamcnU: : moirebbodonno Saltoru'), l'avesBe S. Gioi^jo. 
— ibid. 9: El comiortiUi a donna h-etioaa . . . omnia eanlu a«da in »a 
titla de Sitfii, et suu et de sertii» mius, filaztas et terra» et binia . , . 
et omnia cnum ki edt airi perdidu o ki eWniti airi leuadu ominimadu 
de »u coHtu debeda airi') dtput parenlis «Mtu = o t-omjieiai da donna 
PrczJoeii . . . Intto qnanlo avcvu nella vüla di ■Sigii, o di eua proprieti 
e du' suoi eervi, poderi e lerre e vigne . . . c vgui cor« cbe avcfise per- 
dnto die le aveeeero portato via o dimiouito di qnaoto duvfivu avcro 
dopo i 8uoi purcnli. — SVII *> (^12171: <■/ dtHU sa binia de »'iligi de 
aaiictu Jorgi, pro mandiariiilla cantu edi ttsrri biu, et daa g'adi wiom', 
tt/rritsi aanctu Jorgi ad so biniti ma^e glidivdi la vig;Da ddl'elec di 
S. Giorgio, percbt- 1« godeese Iincli6 fosite vivo e dacchi uorrüt, si loroi 
S. Giorgio in pos^esifo delta euu vigun. — Will & (1217): et nos . . . 
ordiiMtrus ki »oii iararit iieriiiiH homini in sanctu Jorgi de SuetU 
pro perunu keriu nin campaniu ki baliril minus de C soUus JunuinttS, 
ntm adprfiSandu sii pro k'edi ktrtari =^ e ordinauiniu che nenmao 
gioraue in nomv di S. Giorgiu di äaclli per ncseuua litc ui- trnnsazione 
cbe ralcsBU mcno di C soldi gcnovcsi, non calnolando quello per coi 
faceeB« lite. 

La Carta de lA>gu non nioBtra cbe due esenipi dolla formazionc 
pertfraatic« coi perfetto di habere c ci sodo attcstati dalla pift untica 
edizionc di euta (dcl)a finc delnecXV), che, ronie bcn gindicA il Itosla 
Delta sna Illnalraiioue |>. 5, ha il valore (iiiiiei di im muuoscritto, e di 
eoi, p«r qiianto si sa, noD flsiste cbe uca eolit copia oella btbliotcca del 
barone Gaillot di Aighcro. Eutrambi i easi, riuscili oscnri al Besta, 
fnroDo da Ini corrctti uol tCHto, collocand» iu nota la forma che eragli 
data deir tldiziono. Ora t proprio qnesta che va ripridtinata; e oellu 
loro reale origioaria ecvo i due esempi, che corrispoudono u i]uelli iu 



I) Polr«bbo in itaJ. aversi Invece il fiitiiro 'ilacchA morrii' o anelio net 
BMtri tMti, XVIi 0, li UAva: liaa g'adi morri, cbu k »ppunto futuni. 

3) Hotevole qucüt» iniperr. di debere 4* '' '"f- ''''^ 4"f aiBuiue 1' iifäcio dl 
un vero e proprio condixionale e preauDiinzIa la formaEJone dfl \o%. o<l., rb«, 
CCDH Tedemmo, i diät atrt <;dobebat h.iboro. 



222 



Pier Rh«» Giiitruerio 



cni la siDtnssi italian« ueerebbe 1' imperr coo^tinliTo. AI § XXVclOr: 
[Ei si iilcuna pertoni/ baturct oarU de uottiirr» u roroiiu i|iii eseeret 
fithii et tisarit ilU roalicrosameDli co^oecendo vnsu qui l'tidj /bathj 
cA'edi esstre*) falsa, »int tetilu et migidu in pregionij = E sc ulcimo 
prCMDtaHSC al (ribuiia)e nna oartn di ootaio che fosHe falH« e l'uBasso 
in mala fedo, »apcndo oolut cbe la presenteri cbe fosee faha, nia 
arreetalo eiucurcentto. Eni § LII c. 17 r: eint teantlo bh curadore d« . 
(TK^irelli torrare fta pOMfSiioHe rjt^J lli fadi lonadft /rt intenäut saj 
rexouo [ad amhas pnrti» et da« eh'edi esaer*) dcfinidn sii kcHa, eoasa 
posscBKioni doppiat [dare ad tCHSia persont qui Cat auir binebiduj | 
= eia tonnto il cnratore di rr-tttitairc la poesessione che ^li fu lolta, 
e Mcolti la mgiouc da ainbe le parti e diiccLt.- fuisse definita \a lite, 
debba dura codesU potmeBaiciiie a cki l'avT& viiil«. 



I 



1) II Be»ta etamp«: qui ttttrtl. 
S) id. Id.: dat tfat atr. 



Quelques mots pcu connus. 

Par 
Hugues Vaganay h Lyon. 

1. 

he» foroicg inventorii-ea par M. Godefroy oii b«8 collnbornieara ue 
ftgnrent pns tontes cd tiircs coiirniiU duns les dix rolnmes da l)ic- 
tioDuaire de l'ancieuDc Itiogiic fruufiiise: il e«t douc sseez 
inaUiftäd'itffimtcr la prÖNCm-c ou r»bscucc d'un vocablc im'diiSvRl daaa 
cet iramcasc rOpcrtoirc; nniiHi les queltiacH mots <|ai suivcnt ont-ils H6 
peot-£lro recaoiltis eonü ane aalro gra|ihio. IIh sont extrait»: de la 
traduction rrnD(abe de l'encyclopidic bic» connue des mädiiriBteB «om- 
poB^ par lo firanciscaiD aiif:lam Bnrthcleiny de Olanvillc an inilieu du 
XIV" si^cle, le De proprietutibii» rernm traduiteeo l372pnrJeliun 
CorbicboD, moine angiiütin et dout ('«SdiLiou prinoep», tmpriuKie ti LyoQ 
eil 1482 Tut revae par Pierre Fcrgct (oa Fargcl), moino da memo ordre. 
Jen'aipn rotr rarlictc de Tlliatoire tittSraire, t. XXX, p. 334— 88, 
snr Corbiebon, mai» le Maonel do Ltbrajre indique<)Uatorzeädilioa8 
de sa tradnrtion de 1482 k 1666, et 11 semble bicu qoe M. Godefroy 
ait reenli devant tc noinbre de c«e 6dition» tont aatant que dcvant la 
hmg^flor de l'ooTra^. 

Dana le üiotioDDaire se IrouveDt citäa de l'cenvre de CorbichoD 
1 maoQscril: Riebel 22538 (v« Aleonir, Ibiüiqae, etc.). 3 ^dtlioDs: Värard 
iy SeeoDdier: uoe tiote fait remarqiier qae le ms, porte 8eeouduire), 
14S6 (T« Ululle), 1486 (v Plantwnier), 1622 (t" Snbsolan: „FcrgetB [rIc] 
Prop. dea choses). HaJa le d^pouilteineiit en n 6t& fait d'ane fa^on 
BOanmaire et »ealemcnt, eemble-t-il, ponr le» premiäres puges de 
de ces 4ditioD8; les vuriaitte» de ces diTeraoit £ditiöiis entre 
elles reslent k etre iSfabliea. AiDsi aux chapltres xi et xii da Line üi, 
H Itsonfl Igs adjcetifs ,metnorutir' et „opcratir' qui, B'ilfi w reacon- 
^lr«Dt dana TceaTro origiosle de Corbiebon, sont de date anlärieure anx 
citationa da Dlotioonaire, 



224 



HoguM Va^na)' 



L'exeii])>Uire qae j'ai soiis les y«iix ii ponr Ijire Ue proprietaire 
des cbo Ilses UesTtile «t protirfltiible unx corps hu- 1| inaios unec 
nueiiuc« uddttiniiSDOUDelleineiitadiiiUHlces It <^CHtUM!^:tiioir Q I.e» vcrtus 
et proprictct deit eiiues artificiul- 1| Ich et Aen herben G Los 
nntinitcx des bommes et des fcnuneB || aelon Ica.xij.wgneH. C Kl 
|tltiRicDra rocoptCH contre aananoii || mnltidiee. <T I tom viig remede 
tresvtile coDtro fjeure p«i!ili- 1| loiitieu»e et aatre mniiicre 
depidimye »ppromie par plnsieiirg [| doctcurs en uiedecine. — Lc« parlic« 
rubriqu£«« sont ici ru itiilique. 

I^ ac€0udc culoDuo du (, BB C coDlicnl, nn dcssu8 do la mirqne 
de Jeban Petit, l'explicit onivant. 

CeMay liare de« proprietez des chosea || fnt trandUte de lulin eii 
ft-HHcois lau de || grace luil. CCCIxxiJ. par le comtnnn- 1| dement dn ires- 
crestiou roy de frauoe|| Cliii-Ies le ijaiiit de sc nom rc^uQt||eti ee 
tempB paiflibicment. Et lc iranslata |1 »on petit et humblo cbapcllain 
frere iehan corbichon [j de lordrc fiaiiicl augnsÜD miiislre en tbeologic || de 
lii grai'C et prooiocion dadit prioc« et seigneur \\ tieseicellent. Et y est 
adiouBte les vertue et |1 proprietez den bcrbex et des oauea artiBciellen. 
II Los Datiaitcz des liomnKB et des femmcH et aueancs || rcccptcs trcsTtilles. 
Anec VDg soneraiD rcmc- 1| de contrc fieore pcstilentienKe. Imprime 
Donaot- II tetnent a Faria Lan de gmce mil äaq ceng et dis || le .xr. ionr 
de Nonembre. Tour Jebun petit et || Michel leooir libr&ires Jnroz eu 
luninersite de U paris donionrans cn la me sainct Jaqae». 

ASd de raciliter tes comparaisons ave« les MJtioiiB autürienrcs )l 
oolle-ci de 1510 et areo cellee (|ui furcnt publik jusqn'eD 1666, lea 
indicnlioDB reavoieut uux cbapitres et aus livres Lcs additions qui 
SDiveot le lirrc xix poricot Iv litre de» cbapitres. I^a mots sont 
partagte en deox tt^Ties: ), cenx qui ncparaisACntpasaToiräl^rccaeiHis 
par M. Godffroy; II, cenx poar leeqaels ii oe cite pas d'exemple Ur6 
de Corbtohon (on de Farget). 



I. 

Aberder, s'. — La pcan e«l tellemeDt ioincte a relle qui est de»soabz 
qae oa ne la pealt pas de legier traire im oscorefaer et )>ar 
e«pecial es ayes des rnaina et es plantea dca ptodx ponr les oerfB 
qni si aherdeut Bioomme dit constantin. V, IxiiÜ. 

Alcbaslrc. — Alebastre sieomme dit ysidore eat vne blancUe pierre 
eDtreieete« de dincraes eonlenre. XVI, iü. 

Aloplste. — Maladie especiale qni cet appellee slopisie par taqaelle 
in;iladie il chiet voe parlio de« cbrncals par dcuanl. V, Ixvi. 



Qu«lqiiM iBots pcn coimua 



93S 



Aliyne. — bcs figaoacayleucn vjn auMalnyDCgacrisMDtileydropUie. 
XVn, ixivi. 

Ambolume. ~ Anlcunesfoye lande la lDDec«l)«D <lo Inuibolistuo elcBt 
umboliBine poor \a croissanoe i^ne lau du sülcil u stir luii de In 
lone. IX, iiii. — Godefroy (I, 2MI » »luboUtitHCre avcc renvoi k 
{ni, 34) Embolicmere, oü ii doopc na csemple de Corbklioo. 

Atooislir. — Qnant on m<;ngv »ouDCot (du bearrcj il aiaoistiüt tcAtumac 
et laacbe Ic ventre. XIX, Ixxiii. 

Amolir. Auollir. — [La DWialear] eet de sa uatnrc tansc do amollir 
Im cboH«« durea . . . ai pnrge el oc-ltoyc ... od amatisttaul 
lea partifls par ob die pasee. IV, Jiii. 

Ampborisioe. — (^cnme dil Galion snr tea ainpboriainea. IV, üif. — 
Sicomme dil Ypocrus e« ampborisnies. IX, r, 

AuloDci«. -- Itz xont troye especc» de cpilencie . . . Luno est appolleo 
epilcDcie et taatrc analencio et lantro cuibulcncie, Kpilencio 
mi oa cbief de la maticre <iai est aa ceraeau. Analencie «6t 
de In matiere <|u> est oa le^tnmac . . . Catbiilenoie Ticiit de In 
Diatierc <iui eitt f* extretiiitez du corpg. VII, ix. 

Antone. — DcmocriltiH ai dit qtxe lamc eiit vag eupcrit comme soiit los 
petitea partie^ <iae oii appclle aulonics rumm« itont les potilCB 
cboaettea qae ama voyoaa moDler et dcscendre dedeiis le ray du 
MDleil. 111, iiii. 

Apelioer. Appclieer. Appeticier. — On »lle le beurre poar mieali 
garder et ponr apeticer sa moiatenr par lu seicbereese du 
itel . . . riaant Ic bcurrc c»t trop vioil sa suncur uppetice et 
soll odenr aaui. XIX, Ixxiii. — Tel BonfTrc a vcrtti de utlmire 
el de degAster de sonbtiler et a|ipcticier les humourR. XVI, 
xeü. — La fieure Bapelicc. Vll, Iiii. 

Ap|>etitif. — A Urne eioiseant quatre choeeB eout necesttHires poui' Bon 
wrnice ceataesanoir la vertu appetitiuo qui preut ce qiii est 
neeeMaire ou DonrriBemoiit ponr la croinsuDi^c. Lu vertu di^cutiuc 
qui est au DOOtriKement soparo c« qui est nuysublc. La vertu 
rctentiue qut reticnt le uflurriMetneut ... In vertu expulaiue qui 
botite bora ce qni u'oat paa couneuabic. III, viii. 
Apprebenaif. — Cestt ame HeDsitiue a double puisHaiicc cestu&sauoir lu 
{NtiaMiiee apprelienäiae et la pniseaDoe de mounoir. 111, ii. 
Avdlene. — Les noix de couldrc qiie on it])pclle anclIeDos sont aan- 

Inages an regard dos ßirui'scs ouix fruucaixefl. XVJl, cvii. 
Avortir. — 8e 11 tonne oa eepartist qnant la perle te commcuee u 
former eile anortiat et ra a neant Bicomme dit lo lapidairc. 
XVI, Ixii. — Godefroy 1, 2a, a le» furuies Abortir et Advorlir. 

a«*Mlnhi F«ir*ctug(«D XXOl. 1. i& 



Boliovre. — Osle mierro . . . amcnde lee ^noinea et garisl U tmgae 

dcB bolicnres. XVII, Ci. 
CurdiacapassiOD. -- Cesto eiiRO [de Hcur de romuriD] . . . vanit ä 

oardiucapasHioD qni ohI adiro Ircniblour de cncur. (Kaae de 

ßeur de romarin, f. AA i.) 
Catbaloncio. — Voir Analencie. 
CoDfortatif. — Ccc picrres oot vue vorta eonrortatiac de lear niilure. 

XVI, Ixii. 
Oonservatir. — La rertu mcmoraliacHi estme pui^siinceoonsemittiue 

par laquellc noua gardoos ies cspeece des cliottcs qui noti« sont 

pre^cDtees par leg «eo». III, xi. 
Deniller, ec. — Se les iierfz qui Hont ca coRtcs wnt Man doulcnr ccst 

bon Bigne et sc ilz so detiilleat oii ee rctrayent ceet maulusis 

eigne. V, xxxi. 
Dialie. — Ceste exuo [de flenr de rotiiarin| . . . gucrUl du cbancre et 

dcefiflluIcBetratirfie leemauuaiHeH dialicü et icii seiche. (Kunc 

do flcmr de runukrio, (. AA i.) 
Uigeslif. — Voir Appelilif. 

Dtesinlere. — I.e flux de venire qni est apiielle disefiitere. IX, v. 
Ele])Iia&tin. — Ceulx qui odI In nieuelleiit; cIcpbaDtiDe onl Iii rouleur 

perBC et la face aiosi t'otnmc jilumb. VII, Ixiiü. — (Jodefroy, 

VII, 16, qni eile ce inline cbiipitro, v ItoDardin, a ooblii^ d'insrrire 

Klepbantln et Sei'|ieriliD qoi snirent dans Corbichon. 
Kmoroides. — I.c8 emoroido« bouI veineg qui y«sent da perluys de 

dcsgtiubz. VU, liiii. 
EndvacriplioD. — Toutcs cc» difßiiitionsquieoDi donnce« delumesi sonl 

eiiRemblo eomprineefi comtne vae eudescriplioD geocralc par 

damascenc eo eon premiVr livrc des «cntonccfl III, iü. 
Eodoolcir, s'. — Pur lu nielodie de la voix BendoalcisBout louies 

luaniorcR do labeurB. XIX, exixii. 
EDtacinrr, a'. — I.a pUnlc de la rignc est ainsi appcltcc ponr la vertu 

qae cllo a de soy lost enraeiner Mcomme dit ysidore. XVH, 

clxxiiii. 
Kpileocie — Dn bault mal que ou appelle epileneie VU, ix. — 

Vnir Analencie. 
EoDemitie. — Qnunt le inouloo re^arde la balnnoe . . . cesl signo do 

parfaiete ennemitie. VIll, ix. 
Efli-<)rpioR.— Ankun venin est froitetsccBicomrocdo lcReorpion.VII,lsvi. 
Kspwser. — lyoenare et lefect jirineipal de neicberesite si ent iteieher 

piKtK eile a nionlt dcflectz BCL-^ondiera Bicoiniue espesaer et 

enwiprir. Uli, iü. 



Qoelqucs BuotH peu eonnuA 



227 




Ettenioer. — Se le mBliide de 6etire eskrntie leslerntier est manluais 

8tgne. VI, z. 
Expolslf. — Voir Appctitif. 

Eitimitlir. — La verta cxtimatino on la raison sensitiiic qnicHttout 
TDg 81 Ost VDe piiiii8«Dce |iiir laquelle lum« tu a scns tic eoy 
gar<Ier de ce qni luy est nuvsiblc et de cq ()ai Itiy est dolectuble. 
in. xi. 
Freutique. — Lame raisotmable est eiiipe«chee en toutes ccb 03uurc8 
lieonme tl appert es Innatiqaes et es frenuliqueH qai noot 
|>OJi)t dOBaige de raison. III, sxit. 
— Sann moitear la lerrc oc pcnll frugcr. IUI, iü. 
— La gabiooiie e«t montt bonoe herbe. (Lea vertu» des 
herbes. Gabiense (. AA t".) 
Glak. — Olaix est moall bcnne herbe pour In toux. (Ibid.) 
GUi>daIeu». — l-a tieree partie de )a chuir est aascmbice et amonselee 
eotieinblc ainsi i'onimo gluns ctcslnppellccchair glanduleaso. 
VI, Ixii. 

Giiefrcr. — Le foye de chionre griefoe ceste maladie. VI, x. 
CrtriNesse. Groiiseli. — Seiohereese . . . degasle Ihnmeiir quelle ireuue 
qni est cause de grewc Cut de grossesse. IIII, iü. — Le 
ItoulBc se Tarle tu femmes grosses hcIoq diacro tempa de Icur 
grosaete. III, xxiiü. 
fluir. — Dit j-sidore qno qnatrc choitea sont considcrcea on vng bon 
et noble chenal cestaSRanoir la facon la beaalte le hanir et la 
coletu. XVÜI, xxxTÜ. 
Butcrcan. — La tieree est la partie de demere que ou uppellc eu 
francoys le haatereau et cn latin Icb phisicicun lappellcot 
occipnt. V, iiii. 
LigneaL — Selon ysidore il est moult de manieres de nombres dont 
long eat »ppcllo nonibre discret on diiiiw . . . Lautre nmiibre 
est appelle Qombrc c>uBtitiu . . . et tel uombre e«t appelle uoubre 
Ijgneal. XIX, cxxri. 
tefSiEBAble. — Moixtenr ... de na natnre eile est mouuant et 
oonllant et mal teruiinable qaaiit est de soy. liU. iiii. 
Mcnioratif. — Voir Conserrstif, — Godefroy, V, 228, n'a qu'un exemplc 

de Brantöme. 
Hieroleve. — On conppo deux foys lan lea branches de cestuy nrbre 
mats anant que on les coppe la goute en yst de au Tolcnt« ainai 
comme anenr. Et est ceate gonle la meJIleore et est apiwilec 
mieroIcTe »icommc dit pliniu» et ysidore. XVU, ci. 
Miem. — Hierre est vng arbre qni eroist en arabie. Ibid. 

15* 



228 



lluguoi VBgaiiay 



6 



Mnsteaa. — La facoo du bon dienn) cEt que il ait Iccorpa Fenne . . . 

)n poilrini! largo et le mnstuua de tont lo oonw gros c( L'fl)>c». 

XVni, xxxvii. 
KetUtycnieiit. — Ed eoBi« Teete eetolt eiplntion ^ui vunlt nuttnt ndire 

comtiic netlo^emeiit cxr pui'celnaieci^tüittielioyee. IX, xxxiii. 
Kuncorporol. — Lame est ruu sobstance Tinnot et simple noncor- 

porelle inuiitibtc aux ycul:c cQr|)orelii. III, iii. 
OHtrnce. — OBtruce est prinse da lungnge greo eelon ysidore ostrnce 

a te cor)>s dauc bexte et lenplameKdaßgoygeau. XII, xxxÜü. — 

Godcftoy, V, WiO, a OstrucesRO d'apri'S E. DeKliami»». 
Fonrrot. — Tontea vigne« bayent )cr nanolK loschoox ctlcs pourrotz, 

XVn, olxxiiii. 
Recapilulation. ~ l>e la recapilutalJon de ce qui eet dit, XIX, 

ex!*-iii. 
Uedrecior. — lUdreeier loa nerfx et les membree qui iont bleeiiez. 

im, V. 

KebuDWr. — Plinias dit an vi, rhapitre du xxxiii, linre de hod lenvre 

()De le paon rel>a;nie m fteute quanl il a faiete par eiiuie de 

Ibommc. Xn, xxxii. 
Itoigneos. — Lex onglcH dcutODuent gros et boseus et aion eoume 

roigneax. VII, Ixiiii. 
flecondinc. — Ccete toillc qui est deuaut loeil seioiuctauee la secou- 

dine qni est derrioro. V, v. > 

Seleheresse. — Le poolse... est aiicuucüfoia dur poar la neiefaeresse 

de» veiiie« laouil pattse. 111, xküi. ~ .Seicheresse est autaut 

adirc comme »uns ius ou »ans hunieur. IUI, iit. 
Seqteotin. — Ceulx qui out la me^ellerie Hcrpealiue üut . . . le cuir 

mol et paale et enflc, Vll, txüü. 
Solan. — - Lc preniier de< qualre veutx priDci)>anlx est ap|»elle soub- 

»ol . . . et de cc vieul lo vcnt qoi est appelle Hubtiolnn pource 

quil est no Boubz le aoleil . . . Le TCnt solan est attrempe eu 

cfaaleor. XI, iii. 
8oabfloI. — Voir Solnn. 
Hnubtiler. — Tel sonlTre a verln de attraire et de degasler de aonb- 

tiler et appeticicr Ich humeurs. XVI, xeü. 
TeiD])eeticux. — Lo vent eat ajipclle auatro pource que il pniite leaue 

et est chaull et meiste et tompeiitieus. XI, iii. 
IVaURmuablc. — Selon aaioct Oregoire lachatr est moalt trauiimuable 

et i>ar coiiseqneBl legiere n conronipre et encline a ponrritnre. 

VI. Ixii. 
l^iplieite. — Cbescnne plauette en na propre maiseo n r rertus et ob 



Qii«U|iiv« »Uta poa counus 



329 



degr« da hoo exnItalioD eile en a qnntrc et en la muiiiou de Nt 

triplicite eile en a Iroyg. VIII, is. 
Ultrin. ~ C« vcnt (goubsDl] cd a dem atiltroH riai loy »mladioing dont 

lang est vcrti BC|)lenlrioii et ent npiielle reat Tltrin, XI, iü. 
Villeagc, — Ellcs jles locDBleaj niiysent pluit en jcuneecwquecu TJllceiK. 

XII, xir. 
Ydscite. ~~ Vdaeite est nne picrro procionse (|Di est iaune cd coulcar. 

XV!, XC3X. 
Ydropisie. — Voir AInyne. 
YtiiHgioiidoD. — En cet<te vie ort nc 1e |Dieu) |ict)lt drotctcmont coitj^ 

DoisUc WDOD par le fuit de sco uiuurCB (.-ombiCD (|Uc pur yma- 

gioacion il seit descript en oioutt de ßgnros. I, .r. 
Ymng^inntif. — La vertu memorntive . . . retient et garde en ma tresor 

lei> clioscs qui ^nt coroprini^CH pnr la vcriu yniugiualinc et 

|iar la vertu cstimatiuc. IM, s. 
Ymbrc. — La playc Mtappotleo yuibro poarce (pie eltcseboitdcdani) 

la terre, XI, vii. 
Vrnchite. — Yrnciiite e«t vne pierre . . . el dit on que eile vault 

contro le veoiu. XVI, e. 
Zimc«h. — Zimcclicstvnc picrre o« voe vojac de terre dont on Tait 

tasar »icotume dit le lapidairc. XVi, ci. 
Ziognito. — ZiDgaitc est vdo picrre qui a ooulciir do voirrc. XVI, eil. 
Zitaal. — Zitnal est vne cspicc cbauldo et »oichc. XVII, cxciii. 
Zncre. — Zncre est ea latin appelle zuoara et eot Tait de» roscanlx 

pree du oil. XVII, cxoiiü. 



11. 



Apertir (Ean de fort, f. AA i). 
Arscare XVtl, cxtH. 
Asfiarorer III, xx. 
AiBcmblaoce V, xxxi. 
AstrologicD VIII, xxii. 
Chsmel XIX, Uiil 
Chelivetd XII, xxvHL 
Oesatrempanc« VI, Ixii. 
DcMtrcmp* VIII, xxxTJ. 
DeaordotiDaooo V, li. 
Detpourveofrnient VU, Ixvi. 
Doloir, verbe XVII, Cxiiü. 
Dvclenr 11, vÜ 
Eowprii IUI, iii. 



Enflation (Eaac de fort, f. AA i). 

Enfermetä 11, ii. 

Entrccil V, ix. 

Fistuler (Eune de fort, f. AA i). 

flctunatiqu« Uli, lüi. 

Formatif IUI, ü. 

Freuegieux (iJolumcli^c, f.AA ÜJ). 

Frouci* XVII, xcvii. 

FructifcTuut XIII, v. 

FiiDiositä III, sx. 

Oargarismv (l^aaodc fort, f.AAi). 

GcDcratif 111, viii. 

Maiatrie VIII, xtüI. 

Uedicioable XVU, oxvüi. 



230 



Hngues Vtgkoajr 



8 



BleUnoolieos XVI, cl. 
Mcuiorutif III, si. 
MesclIcHo Vn, Ixiiil. 
Mearct^ XVH, Cxiiü. 
MoDdiüoatif (fear fuire I«aem«at8, 

:f. AA if). 
Mou8tc)le Xn, xxxlli. 
Moavablü IUI, ün. 
HaaUeti III, TÜi. 
Naturien 11(1, X. 
Noctnrnal VIU, xl. 
Nvirelö II, T. 
Mulritif IM, TiU. 
Odorer vn, Ixiiii. 
Opcratif III, xij. 
Pardnrablet« 11, ii. 
Penue XII, xsxiiii. 
Pcfltilcuiiotis (Explicit)^ 
PoiHgonnel XII, sxvi. 
Frenosliciibte (Conlre 1a pest«, f. 
BB iii^). 



Profondease XIX, csxvIE. 
ProBpeetif III, xvjt. 
Prnyae XI, ix. 
PnBntise V, xri. 
I{ce<iii80iller XIX, cxlrii. 
Hofroidcr XIII, i. 
Itepairer Xn, xxxtü. 
Itetargier IUI, iü. 
Rctcntif III, viü. 
KondcDse V, xriii. 
Smillcreaulx Xn, xxt. 
Seicbere^KO III, xxiil. 
Sonnablo UI, xviti. 
Spondiile V, xxxii. 
Snfficient XIX, xi. 
TremWeur IUI, x. 
Tr<!DCboi»ou XVII, cxiiü. 
Tnrbaüon VIII, xxxix, 
L'ller XII, xxxvii. 
Ydro|>)(iue XIX, Ixili). 



Ud sutre oavrage qui ne ecnible pan »voir relcan rAtlention de 
M. Godefroy ou de sei! colUburnteara est colui qui eut liiuirremeut 
intiUiU an tome VI, pape im, „KeD« HKNOIST, Vic de J. C, ii. 
IWd" et qui ii'cHl antrc qao I^ ^ant vita cliristi, ouvragc bien conDti 
et (|ui fnt tr^s la aa XVI* ut'cle Anoä I« Intdaction de frt're Guillaume 
I^meound. Je n'ai »a r«lerer qn'arie citatioD, AU|>ago 297dadeoxi^iue 
(otuo du CompUmenl arcc un rcovoi & ud nsiiunscrit „De Vila 
Cbristi B. K. 181". Un exanicn Bomiiiairo de l'^itioii de 1544 m'a 
fonrni cinq tnots qui ne paraiMent pai< avgir Hi »ignal^o par M. Code- 
Troy, et ponr irois antres, qo exewplo plns nncien qiie celai od reox 
cit^B daoH le üictioDouire. 

I. 

Ällevialif. — (li'oignemcnt apporlÄ par Murie Mn^dnlcinel CeskHt nne 
liqaeiir tn''flpr^cieui<« que nroit nnturc confurtative de rcfngiraüoD 
m^icinable el «lUristiTC de lasscU. II, xlr, 2* ool. 

Aytneur. — L« saolveär o»t nay; c'«8t i dirc, Ic uymonr, Ic parcnr 
de Mini: qni e«l Christ. I, '20, 2* col. 



9 



QaolquvB mota pou uonuua 



231 



RTCau. — La parollo de diou eil compar6e an burcau et olaroati 

du peschcur. I, 66, 3« ool, 
Ninorativu. — La diicollutioi) de Hainct Jeltuu fut dämonHtratice de In 

miBorRtioa de la rcsotoaiäo <\aQ Ic )ioa]>lc uvott de luy. 1, 

Ibl, 2* col. 
Itcvercntoment — Maiiileoaut \m dieciplcs . . . rcgardent butnblcmcat 

et riv^rcntemcnt gu touto intontton et affeetioa d« pensäo leur 

l)uu muietre. I, 9G, 2' coi. 

IL 

ImtnutubiliU- — II est piirlicipaut de nogtrc mutabilitö: affin tiu'il nonn 
febt participannt [nie] de eon immtitabilitä. L Cliiipitre jx 
(^d. cil*^o, I, p. xix. 4« col.). — God. fSiippl. H, 785) a nii 
exemple titi de In traduction de Tlii5udoret par Mallit^e, doul Ic 
1*« Edition est do Poicticrs 1544. (Voir 1a Bouralicre. L'Im- 
prinicric ä Poitiers ao XVI" si^cle, p. lOL) 

Inconvioictit, adj. — Ces oinq dieciples estoieDt unx oocnpacions biea 
inooDvrnieules et bien hnmblcs. l. Clmp. xxx (i5i1, cilto, I, 
p. Ixvi, 2» col.) — God. (IV, 5CÖ) a nn osemple tirö de Guill. dn 
Bcilay, id. de UifiH. 

Sanllemont. — Par luqiielle danoe et aanltement la fille pleust k 
Härodc 1. Chap. Ixvi (Äd. oit^c, I. p. Cli, 1* col.). — God. (VD, 
327), a denx cxompica datfgde 1532 et 1549, or, l'Ädition princcpB 
de Lenieuand eat de I4>JT et il «Ht aaeex probable qoe ce mot »'y 
u-ouve dijji. 

3. 

Tods e«8 voeiible» dcvaicnt »am doule Stre compria dans le „vo- 
ium« f)ni coiitiendr» U langnc partk-uliJre k la dcrtiicrc purtiu du 
XV'sitcle, na XVl»Bi(:rle . . .", volume qu« M. Godclroy promcttait 
en 1889, e» t£(e dn touie VI de (<ou Dictioiiiiaire. La mort nc lui 
[lermit point d'nchcvcr «ou u^uvrc. tout cumnie i^Ile u interrompii Icb 
travitux Icxicograpbiquca de M Uelboulk, i[ui 8'autioui,'uiout conime UD 
tT6a copicux compljment des dix volumes tlu Üietionnairc. L'ud et 
l'antre auraieul larf-enifint «lilisi:- nn de leara |)red6''C88eiirR : Antonio 
de l^ebrij» dout le lei:t((ue latin-mput^uol tut tiniisrorni«^ en lexiijiie 
lalin-fran^-iiia At» l«ii prcmÜTes aom-cs du XVI« siiclo '). L'tidition «jue 
j'ai eae cntrc le» malus est iutitnläc 



1) Poar dlrcraep öültfoiu, voIrCli. Bcmilieux, Liatc dga dictioniutlroi, 
IcslquoB et vucabDlaircs fran^ni« nntüiii-urii nu ,Tliresor* do 
NtQOt (f>»ia, 1804). — M. Ch. Buaulioux u'a pas cuuuu l'äditlun de 1519. 



992 



lliiKIli:» Voipintiy 



Vocabnlarius NebriHocuHiit 

G Aelij Anthouij NcbrisseiiHiH Grnmniutici I^xic» .i. dictioDiirtiim 

Dnj)ciTinio ex biifp»Diciiec iu gulüen tniduetum elofiDiuin: cit q iilurimi» 

addilionibui^ a p«|)a & liDgonc cscorptis. ['icdioitoribus cloqticntiam 

fcu vei'bi c(>)ijnui opirilibi)« necnü & ceterJH timnihas Icr niinornm ex- 

(iluuationein soire voloutibas «Qmme per neccgBurium. Hnbes iDBUiier 

stndiosc Icotor compltini vt Ic^odo cognoscerc potorii) uccuratc cafitigata. 

Grande Miirqne nu iioni de 

PIEIiltE GAVDOVL 

Q Vcnandantiir parrhisiis io ClatiHO BruDelli i^ub sign« Cirioi. 
Rt ä U fin 

F. [C C v«| 

G FiDift rocubulariag Aclij Antbo 
uij NebriHBOosU Dupporrimo cfi nialti« 
additionifans ImpresBns Fiirisi) an 
DO Millesiuio giiiogeulomDio dcciino 
Qono die vcro nif-eis Auguiiti vade- 
cimo. 
Lc d^jtouilleinont des 58 pretnier^ feuUleto m'a fourni tea moU 
Huiranls qni miiitqnent an Diotionnaire, on poor Icsqnols Goderroy 
ne fouruit qn'un exemple ))08ti!J-ieiir. 
AbouTycr, dctijoindre le beiif. Abiugarc liovem, a 1 c. — God. I, 33, 

d'aprf-e Nicot et Cotgrave, 
Aconreement. Üeeurtntio, e 4 c. 
AcoiirBer, diiuiuuer. Dccurro. as, e 4 c 
Acnir {larfaictcmcot, aguisor. Kxacno, ig, g 5 a. 
Adversative (conjunctiftn), mnis. At, b 3 a. 
Afflicicmcnt, adr. Efflictim, f. 7 «. 
Aigrnre et umertnr«. Amaritudo. a i> c. — God-, Suppl. I, Mrenvoio 

dl FalagTuvc qni cat de 1530. 
Aplanienicnt. C'omplanalin, onis. d 3 b. 
AwribiT ou baillcr, dOpulcr, dcutenir. Uepulo, n». e 7 b. 
A«8oardetuet)l. Kxndatio, onis. g 8 h. ~ God. I, 464, n'a qne le rerbe 

Attso&rdre. 
Atteßariement. Exteonatio, ouis. g 7 d. 
ßalnillcus. Bclligcr. b (> a. 
navaricna. Pciiplc d'AllomBgnc. Boij, b 7 b. 
Bicnparlant (qui prrate Torcille ont). AffabiÜB. a 4 c. 
Hliincbore et iiotlcl6 (aroir). Candico, as. c 2 b. 
Bouviere (In), on lien anx b<etifK Editns bovis, f 6 d. 



11 



Qtielqucf miita puii cunaus 



233 



Cartaginieu. Carcbedouins. c 2 u. 

CondDciblcmcnt, poorfitctnCDt, adv. Condacibüiter. d 4 d. 

Coiigl Ulination. Aephaltam. b 2 c. ~ God., 8appl. II, I5G, ii Ic mol 

avee uii exemple titi de In Mor des hyHtoires, mnis dnns un 

nntro bchü. 
Continamment on chaslcmcnt. CoDtineoter, d 6 d. 
Contru paseion. ADti|inIia. a 7 c. 
Coiilro))osition. ADlUliesis. a 7 d. 
CoDlriniU de la boucb«. Bucca, oo. b 8 a. 
CopicDF. Antigrapbafi. a 7 c. 
CornctDUsier (nng). Aecales. b 2 b. — God., SoppI, I, 202, a uu 

oxemple tii^ de P. Jolyot Elcgics de la belle filto [1Ö6T|. 
Crediblemenl. Crcdibilitcr. e 1 a. 
Creii»e ou coiiv«rlDre d'aDC noii (la). Catix, cia. cid. 
Dcconforleor. dewiuleur. Desolalor. e 7 c — God., 11, ö63 u De« 

Konfvrtear, d'aprts le Olosa. de Conches. 
fonllement, aormontcment. Concnicatio. d 4 c. 
^abenr, moquenr. üelnsor.. oris. e 6 C. 
DcntMlemenl. f 1 d. 

Deprimcment ou anycntemcQt. Esinanilio. ß 6 c. 
Üesolaleur. — Voir ÜecoDfortenr. — God., Suppl. 11, 841», a aa 

cxemple tträ de S. Frao^U de Saics. 
rachable, desliable. Estrirabilis, e. g 8 a. 
nDesttneemeul, «dv. aceidentaleineut. Fataliter. b 1 d. 
Dealruclivemeiit, adv. Extirpitus. g 7 d. 
Detribuetnent, dispODsatioii. Uiapeusatio, «nie. f 3 n- 
.Dorier. Faber orarins. g 8 o. 
FDonUammeDt, ad?. Doiontcr. f 4 o. 
Dabieox. Dobiosus, a, am. f 5 b. 
, Edolcr. Edolo, aa, avi. f 6 d. 
EmblaDchis»cinCDt. g & b. 
EiicorporcmeDt Corporalio. d 8 b. 
EulnydemeDl. Dcvenustali«. c 8 b. 
Eecharvieeetir ou IrnITeur. Carinator, c 3 b. 
E^conseoiB (pcnplc). Asticoti. b 3 c. 
EstrivcDieDt, adv. CootrOTcrsiD. d 7 a. 
FabnlatcQr (nng pocte). AccopitB. a 4 c. — God., ill, 693, a denx 

exeiopICB, Tun de 1.^48 et r«otro de 1578, 
Fabulosit^. FabulosilMK, tJs, g 8 c. — God., .Suppl. II, &81>, u «d 

exemplc tiri de l<c Miiirc de Beiges. 
Faire ptoUte, plonvoir. Auatro, aa. b 4 b. 



234 



Bugues Viigaoay 



12 



c 



«. 



EMdorenx. AUoioei. m G b. — God., IV, l&ö, n donx cxcmples l'nn 

de Mnrot et l'uutrc de BraDtöme. 
Genevoya. Alcmauoi. a & d. 
GreillemeDt, tenuremeot, ndr. Exililos, g 6 c 
ImmaDHuet, Baulvnge, oruel. Effcrn», a, um. f 7 ■. 
Inoonsoiuiioe. At^ymplioniu. b 3 a. 
lodoctonr oa enhortcnr. Kxhorlator. g 6 b. 
Joratif (ung adverbe). Aedepol. a 3 d. 
Labottreore, onltiveure. Culturo, re. «2 a. 
I.tidjficatcur, cnckn ntcnr. Kascinator, oris. h 1 
Ludißc4ition, enchnulemeDt. HtTitciuntio. f 6 d. 
LadiQoatioii, incautation. FaHcinatiu, oaie. It 1 
Ludificr, onchauler. EßVieino, as. f ti d. 
Mesprisemeiit, adv. Conlemptim. d 6 c. 
Nnquisseuienl. Exortus, uh. g ti d. 
Paiilnrdir. Adolesccnttor, «Hs. a3b. — God-, V, 690, ii'aqu'norenvoi 

k Palsfi^ravc. 
Paillarder. AdoUero ctndnlteror. u 3 c. — God., V, 6Ö0, n'a iju'on nooa 

ditTärent et nu Suppl, 111, 255, trois exeinples do ce eeo» titit 

de VilloD, LcBtoillc et uu doc-umeßt d'arcUiireB de 1506, 
Pouifitement. — Voir Conduciblcutent. 
Kattement (ineBurcr), »äv. Demctior, erie. e 6 b. — God. VI, 607 a 

UD cxemplo Xiti de TabtirG:ia. 
Rntiouatir (argomcot). Epichorena, atig. g 2 b 
RccoQTrear. Archilectae. b 1 a. 
Kocnpabte, Cccarainiuos. ebb. — God-, VII, 232, a au cxemplo 

de 1556. 
äupcriuduclioti, lorcburc, conjuiii.-|ioti, eoduysurc. Dclinimt-nlutu ti. etia. 
Torchora. — VoJr SaperiDdiiction. 
Trichcox, fraadenx. Dolo^as, a, um. f 4 e. 
Vcntruse. Aiiipulla. a G d- 



L'amuissement de 5, a 1 explosifs dans la Basse 

Auvergne. 



Par 

AJbert Daiizat & Paris. 



L*aiDU[««eiiieut do «, r, l cxpIotiifH, qnoj'aiiitudiäsDr place, pendaut 
plauears «dii^s cnnft^cutiTes, en explorntit conimiiDC par commane I« 
eud dndOpartcinentdu Piiyde-Dümo'}, doDiie lieu iV desphönotiit'ueicitilii- 
rcBsmittt et coniptoxea, dout Ice suliVädeiili) ÜnguiBtique» mvA purfuis 
UBez difficilvB k rucoiiRtitncr. Cet »mutHSL-uicnt, commo on le verrn 
plns loin, rcmoutc cn cfful uu qiimziime sit-cle: or duus cette r^gion, 
les tcstce de i'cltc; öpoqnc, cn luDguo mlgairc, sontextr^mcincnt rßrea 
el forlement irapr^^go^B de t» double inflnciice de la tradition et do 
l'orthogrftplie fran^jiifie. 

Toutefoio iVtude miiiulieuBe de renBetnblc de ccs pntom pcrmcl 
de d^ager unc ByBtli68c de tous ieo fiiits coniplcxos catulogu^s chcmin 
faisant. II est n^ceHBaii« d'^lodier on m€me temps rumuYBgement de 
s, de r, et de /, car ceHph^noni^nesHontsolidaires; ila se «ont produits 
dan» deecviidilioDB aiial"guejt, et out duuiiL' lieu aux tDctncHävoInlioDH. 

Je tncte ä part. bien eiitcndii, la voculisatiou de f en h, qni est 
BDtdricnrc de plneieorii si^clcs k cca pht'iionu^neB, et qui D'a affeclä, 
dans U r^gion, qoe / pr6c^deiit une coni^oDiie (et uon / fiDal). Je laisBC 
igalemeot de c4l£ le ca« oft rane des coDSounca cii c|uci)tioD prccido 
MM cuusonn« sonore. — Je m'attacherui sprciakmcnl ä Tctade dca 
piodoiti phonetiquea iasuB do ramutsacmcnt. 



I) La röfion que j'ai t'iploix^ü comprcnd CnrrvtidinKOmcitt il'luii>iro, mmivt 
leteantOBBd'Ardes «t ilc tl«MO <paitSe), te aud du l'iiiruuditiBeiueiit du Clcmiout- 
KerrainI de l'oii*at i iW, Ic aiid-oue^l <l« l'arrondlMaeuieut d'Auibert, cl noc petiW 
regign, coDtigiii' ii la pricAdcnte, au aoril-ouost du dfpflrtemeiit do la Uaalc* 
Lob», joaija'i Briuude, 



230 



AllH-tt Damit 



( 



Voici «inellc« Boiit Ic« oondltion8 liuguiBtifiucs de l'imiuYHticinoiit. 
LcK troiH c«nt)(iUDC8 »'mnuUseiit lotijours lor^qu'cllea sonl finales, et i* 
loinqu'il pr£c6dc imin^iatcmcnt nn des groupes br, pr, ffr, kr, dr^ tr; 
eo oolrc, s H'iiinaTt (lerunt k, t, p, dans lout I« nord et l'est de la-, 
rAgion: la liinite pliondliiitie de cc phtmomcuc ioii|)C Ic torriloire eo 
denx, da oord-ouest uu eud-est, cn desgiDant une largc coDrbe dout la 
coiiTcsit^ OfitlonrDÖe voiti le iiord-ei^t'). Aucqd iutermidiuire entro lea 
denx territoireB nellcuieuttrancbi!^»: ici n (+ k, l, p) tris net et nnlle- 
tneol ebrimli, )k nmul depuls pIusiourH skcles. 

LcB prodaits de ramiiYssemoDt do cc« diverüea coBBOiint« sout 
souvent — Ria» jias toujonr» ~ ideuliqttei« ponr im palois doDuiS. 
Mais learB ävoluliooE «oiit loujoiirs similairuo. II faut cu conclnrc quo 
lu prodactiOD de ccs pbäuornJ^nca n'a pas iX6 (onjours simultante. 

Ponr nne m^me coimoiitie, il y a eo souTent plusienrs pOriodes 
d'amiiY8£«)iieiit. Aiiui rauiuTgseuieDt de .« devunt Ictt codsoducs sonore» 
— qoe je o'iiuidierai pas — oe n't*t pns produit iL k mcmc lipoqac qoc 
devauti', /, p. — Od pcnt^galcrocnt affinncr qa'ilya en deax p^riodc» 
ponr raDialSBement de r final. Dans rintorvalle, l'e, dam de nombroQX 
patois, sV-lait chjmgö cd a deraßt tout i* exploftif. Or od conBlate 
qne rRiDufeftCDienl de r sVst prnduit tantOt avaot, lantöt apr^ le pas- 
BAgc de e ä a: ainsi ^'•(1) s'eel taotöt umni k l'^tape cfr, tantöt K 
VHape var. I.« deaxito« nDinliuiCmeut a Hifcciü Ics r qui, do» finals 
lorB dn prcuiior ainulsocmont, l'iStaicnt dcrcnus dans l'interTallc (comme 
rfrt. Der), et ccnx qui nvaieot it^ rätabüs pour des raJaons analogt- 
qaea*). 

I^ aimilitade des ävolalioDs accompIieB par Ie8 prodiiils de TamalBse- 
mcnt de s, de r et de /, proavcnt que ces pli^norii6DCH uut ua aut6- 
c^dent comDiau: s, r, / explosifa sc sont ^galemeut amuls cn y. Od 



1) J'al donne le tiacA ptfitii» de cette Ifmite dana un rspport puli)i£ pnr 
rAnniuiiro de )'Bco1e d«a Uaaiea Eludea (aaDä« 1901 p. 1S3~I41). 

1) l/obs«rvntiiiii cIcR phAnnmftnF» il'niiiiif HKeinrnt c«t cnnip]i<)Of c par de , 
Dombreux pbi^notiif-ni-a iioaloguiue», rfont volui les priricipaus: 1° r final r^tabH 
dasB [)ca tidjcctir« Oll eubitanllfe, aolt par nnslogio avcc des fariuos du ftiuiatn 
Oll dn pliirii'l, nuit pour dn« rnufo» duc« 4 in phon(>li<]uc lyntni'ti'iiu! - 3** (tia- 
paritiun aiialoKii)ue do s final du plnvi«! d'apr^H le BitiKUlicr, pHflout aprii« nno 
voyellußnalc toniqiio>pros>iiicpnrti>iit poiirtcii]itrini>Bcn «, et il.ine niii^ rt^lon Impor« 
tanto pour Int alonea «n -a — li" l'^tL-u*t»n ati iiiiiK"licr ile nomlirfiuiioii Toriaca 
A ( vocalia^ «n w, d'apKv Ica plaiit-ls ob J a'^tiatt iCgnlltironiDnl voca1in6 imi n 
dcvant > final. (Cf. A- Dauzal, Morphologir. du paloU de Viitttilt», p. S6 
et sqa.) 



L'MDnlBMiiieiit <le », r, l cxploeifs lUns In Ua«>o Aiiverp)» 



237 



trouvc bttfUas, geypt (hestias, gn^fpa) dmis un nianiiKrit otermontois 
de 1477 qac j'ui on l'oceaeion de ])ablier'}. 

I^ |MiB8age de 5 ii y cut pbyBiologiqaemcat biou explitiov: il aWt 
effectii^- )>»r rintenu^diuire d'one guttnriile spirantc. M. l'ubW Kouwe- 
lot a Oludid toute U guiiun« des soi» eatro R et y djiD» le sod et le 
[iinid'Mt de la FraDcc*). 

L'aiunTsscmcDt de/cny, f|ui»'cBi »coomplict-videmment par l'inter- 
uidiaire d'uo l dorsa), c'a rieu dosurprcuanl dani} la Itaiiiic-Anrergiiu 
oft le moaillemenl — ou la juilalalisAlioii — des ooneoDiMt (et notam- 
mcnt de /) eet extr^meineot frOqueiit. Quelques »i^eles iiupararunt, t 
derant .coDHODiic avuit suivi pour s'amuYr ane voie (oulc difr<iSrctitG, eu 
ae vocaÜBaot en u. 

Qsaut na pa»8age de r ä y, jo oe ohercberai pus & eo doDUfr leo 
raiKODs phyKiologicines: je constale BituplcmeDt qu'il eiti iodiscutablc- 

mcjit i^tubli dana la r6gioa. 

m 
m « 

Qnelle que goil hod origiDe, l'y s'est tocrüs^ cd formuiit noe 
diphloagae avec lu voyellc pn-c^deute. La »uture de ceilc royelle 
entra ici en je« pour d^tcrmiuer ta lormalion ot l'i^volutiou de la 
dipbtongne. 

IJne prcmi^rc ÖTolDtion — maie ce n'est pas la plos freqiiente ~ 
amine y k i. La dipbtatignc 8iiil nlors un diiveloppeuieut aiiuloguc 
— aouTent idenlique — ä celoj de la dtphtou^ue romnuc Himüairc dont 
le Mcond ^l^tueut ätuit ud /. 

Void Irs CR« nü ce ch&iigemeiit n lieu: 

Apr^s e, Hporadiqucmctit dans tiD rertaiii nonibre de patoie, oft la 
dipUtongue fi peot nrriver * l'ötape } (par rintcriii«idiaire fi) <6yolnlion 
. inivie par la dipblougue roinnne ei Anm nn grund nombre de purlers 
de la r^gion). Tcrignat dit Iselti {ehastel, et toat08 les fiualee eo el); 
Uonat tsSttfi {chaxt^l, etc.); Moisnat .Wfi {ehastel, etc.); lesMarlres de 
Veyre p»-( (prfs), dyhtffkre {dimercre, dhmicre), t\to cl moto niaiilaircs 
(Ifrfo...); S*- Victor- la-RiviL-re Aj [h^l), djenj {gettfat) cle, 

Le pHAnoini'-De est gäneral (sAur k Tonest) apr^ IV ferind. La 
dipbtODgae fuBionue partoat avee la dipbtongue roiimne fi et peul, 



1) UtfrpMogit du patoi« dt VinzelU», p. S43 i 2U. — On n'obaerv« jnniaia, 
Ahm ccito T^gioa, de dilVtruiic« ilans l'aiDuYaMniiMit do « doTnntooDBouDeauivAot 
que «elte e»iiaoDiie e*t Jt, t on p. 

i) IiU modifi«tliotta photUtit/tiu du Itmgage dans le parUr (Tun« famille 
d* Ctlltfrouin, p. ^& «t >i]a., et L'» ilevant k, t, p. (Btiidei romanci ilC-diäes 
k UutoQ Pari«, p. 47&-4fi5.) 



■238 



Alkort Dnnicnt 



/ 



comme ollc, e'ouvrir eii ei, oo se rfduire h {': errsla abontit a krM^ 

(Los MuitrCR etc.), kreifo (CuuUint . ..), jtrrjVa (Vinxcllcs et curironti); 

e/frc est kttffi k VinzclloH, tttc. 

Enflu le pftssage de y A t sc constale apr^s (l Ahm le sad de la 

i^gioii ; rnccent gÜMO 8Ur Vi, Vü deviCDl seui-coneouae, et peat atime 

(■Ire oxpuls6 «pri-s Inbialc: Viuscllcs dit rü>U»a {rH$cka), budütUa 

{*boiimeha'), mjkfye (mtttcle, doveou "muicie, *mitHcle). 

• 
« • 

Lc |iB8gAg;e de ^ 4 ? CBI ptuii rri5(|ueiit. )l eat possible qne dins 
beanconp de cas, einou duns tou», l'y soit dcTonn dircctcment e smos 
puMcr pur rintenni^iairo i. Car dun^ plnHJenr» pntoin, psr cxcmple, 
ob In diphton^uo ronmße ai eBt lest^ intacle, ny nbotilit h df. II est 
bien «irideiit, aiaeE, qn'iL Saint-At>-re, ot on dit anjourd'hni encor« 
pifiV«, mHire, & cüti de piif (pos), pos -+ *patf n'a jamats ftiHionm^ avcc 
la diphtun^i^c romanc ai. 

1* La dipbloDgne dont \'f forme le serond £lcm«nt, oe s'eat con- 
serrAe tnlacle que dam pen d'endroils. äf est ceDRerv«^ & Saint-Alyre, 
Cfaampngnat lc Jcnuc et quelqueo antrea romniDnes de la r^gion: jxif 
(p^t») etuiota»imilsire»; UäMf (ekantar) et toutes les fionlc« eii ar, etc. 

Apris (, la diphlODgue fe pa«ec & ^a daus qnelqnes palois de 
I'onett: ^i^a {iiefr(K)\, etc. anMont-Dore; ln^Mfa {ehastfi), etc. äMarat 
le Qnaire. 

2° PluB aouvcDt i> atlire k lui l'ucccnt. La dipbtongne ^f, devcnue 
ef, passe alons k i^, ye: ceci ä Tonest. On a aiuBi fgjt^ (t^t'h ^^ otoia 
ftimilairaa) ä Bourg-I^Mic, Saveonee, l<>giirande; tsälyf [cka»t(t -f 
*chtatf9) etc. & Üochefort. 

Aprüs au a, denx ulk peDveot se präsenter. Giairalemeuf, apris 
le glbsement d'acoent, a disparatt pDrcmcut et simpleiacot — pbäno- 
taibae bien cobod. I.« fait so prodait daus loat lc nordest, ob Ton 
reoMDtre les rormcs '»''^ (chantar), et tonslesiof. euar; rätsf iroehtu), 
et tona Ica plnrieU ea ns; ktyf {dar) et tnots similatree; pj {po^h if 
ä Cnnlhat (cel — ceal') etc. 

Dans qaelqacB patoia an mrd, a paive ä o pnts k w aprte lei 
MBBOBnes labiales. AtoBi lesMnrtresdisentr.'^u/tf^, uwtirf ele- (chai^ar, 
Omar), en fac« de itSt^ elo.; picr (j'o.«) ä cölü de t» (imm); rÜMfj 
fietet {rabat, faras) cn regard de ra%, etc. 

9* Voic) le traiteiDcnt lc pIns fr^nenl. I<a diphtoogoe se contracte 



1) er. l'uticlfl hcdotea <Ua« la üomania, «nnte I90Ü, p. jtdd. 
3) Ccst an des rar» f lempln nü ce moC et Im moU •inlUim n'il«iit 
pu m ntaiU >Q tlBgiill«r aar lo modil« dM (anau cd miu du pivri«!. 



L'AiniilssemGnt d« <, r, t exploaifit dau U IImm Anvcrgno 



239 



en coBScrrant l'acrcnt siir la prcinij-re Toyelle; le sccoud üläaieot dit- 
pkTBlt, Diftta 8» pr^entre «itoicDiie ett attestdo'): daiis I« plapurl im 
patoü, la premlL'i« ro,vel)e est Irnit^e niilremeut que lorw|u'olIu n 
ÖTotni librenicnt. 

Tantöt la royollc cat longoc, tandiB ()a'olle est btivo lorsqn'olle 
est KODstrail« k loute influence: le oentre et Tonest disent häli 
{chatUi...)y ttiiba {fhAinbM, et tonten Ics BuaU's utoni'H cn a»), Imidis 
quv a atone s'abiige DortnaleEoeDt on a, u. Vii)7.clleB dit 6f/y<', Uta 
(A^tür, t4$la) . . . eo face de s^tä, spu {a«»^ta, f^la) ... 11 y a 
g^äralcmcnt fnxion pour lea flnnlea tonitiues qai sont unirorutiment 
fcrtve«: on dit taiilr, pri- {chaMeJ, pres) . . . comnio pf (pf) et«, 

Aillenra od observe nne difTäreoce de limbre. Oii a, k Cnolbal et 
anx cnvirons, <■ poar f + j (de », r, /), tandts que e nwto ouyert 
dans les antrcs coDditions. Ä Vk-Ie-Cninte et dana qnclqnen palojs plus 
an nord, ;' nbonlU norpinlemeiit n ii, tandis qao, combinii arec 1« jirodtiU 
de ramnltw«meut de r, i1 devient H: ßir y «et/<I elo. 

L'ubsorption du Bccoiid iliment par le prcmicr est giu^ralc dHRS 
te centre et Test aprto f, dnos l'onest api^s f </. Apr^ o, eile so 
prfseotc partout ä la finale, sanf daiis le nord. 

Dans de nouibreux pntoi?, ny et p)j non final fbsionncut cn nnc 

dtpbtoogue qui se confond premioe puriotit avec ratioienoe diphtooguo 

Tomane ou, cn subiseaiit ]c» mfines ävotittions. II est k prcsuincr ({ne 

a pHse^^ ä («( par rintermi-diaire fJc: mais, pour l'affirmer, il fuu- 

-drait aTotr la ronfirmalion phyHiulogiquc do cc pbäDomtVne. 

Apris IV, l'y dispiiru!t toujotirs saDs iaici^er de trace. 

1) }{otamni«nt par les foroicB anciconeB btytia», gtffpe, de Clernjout tlont J'at 
pwti; il M) trouvo pr^ciadncDt que dnoa cetto r^'^jon (Clennont ol environe) 
OD a en rtrolotion fy -¥ fe -t f, tt )'on dit aiij'iiiTil'liiii lifti/^ utc. 



Gloses catalaiies de Munich. 

Ptr 

J. Saroi'handy k Versailles. 



Le Ms. G.3 da fonds espagool de lu BibliotUiSino royale de Munkli 
eat noe grramtDsirti lutiiie, i^erilc im XIV' on nn XV" üi^le dnns nn |inyt« 
d« lungiiu calalanc. iCn voioj le dil^but: 

Unitü Mimmi ortilicia iticipit itn ^nuintit-rs diipimlliTn intdloctiiM mI 
«ciMcfsa latUllter edit«« ptopter i|uaii iccuiulnrio & priiptut deiiui pri mitritt Ick i 
4 adied debet. 

An isU in tiM paitrs dlvidiliir generali'« In (iimriiin prinia trsctatur de 
nrialioBc (iiußiot priucipiiinta Bpocialiuni per tcrminstiduca lospcttii suainm 
raiibniim propr)«ta(itiu vet luodorum aiguilicRiid) afnilicot] genoris , niimerl & 
pMBon« atv. 

In iMnaila d« titbu» princlpÜH f[mmaticc RprcificiH Vix quibuH pcir rc«poctnm 
proprittatiuu UDiiu concoiilatum ü proportionatuin priipritiiatiliu« nliiii vcl all- 
nnm cwnla ocdo cuugrua uompooltiu. 

In Uirtia d» qiUDiitnto vel ujoiieara llteraruni & Billabarum dktionls In 
ordint- pnfrtondi. Qii«1il>['i prrdJclnruiii partium iiibiliTiditiir per nibricnn t{<^iip- 
rales et ^Mraloa rubric« pcT »pdcinle« & upevlales riitirii^e per lrni>inali«iiea 
Mural«« Tel aenlentUles &. terminal Ion oa geoeralea per apeuiitlcs atc[ut) jiriinn 
paiB unbdividitnr in partes qimlnor. Prima e[iiin<j de niKuis, aecuiida de gene- 
ralibaa lYgnliR Kcneiio per rrnpi'clnni pvDprictntin si^nilinnTidi ut <Ie difÜnilioiiiliUR 
et regulla regimiuiN A TRiiattoniH dcclitialioitibui et ci)iijuK"tionla; terlia de 
wptem deelinatioDibua cl earuiu i;eneribuN per respeetum ad tcrutlnationea et 
Itabitiidinea caaMle«; luarta de quntunr conJiiKailuDilius qii.irum igiiollbct eiib- 
dividlnr M p[ertinctj ad bonnm RenRUin. Kt »io de ecciinda H terlia pnrt« 
piiaeipdUibu tMo inode. 

I. 

Ce llrre, ast^rieur k lu Gramiuaire de Mebriju, iie )ieut uiniKiuer 
d'HToir neu intdrct ]>onr rbJHtoiro de r]]nmui)i»me dana la P^uiiiNtile 
ibMqnc, maia e'eal k na autre imiiit de vue quo iiuiie vtinlona l'ötiidier 
Id. On r tranre, surtont mix o)in|iitre8 de la d<iclInaigo» et de U 

K w n al«4. FMxautwi XZtlt. 1. 16 



'2A'i 



J. Sftio[li»Ddy 



ooDJDgitisoa, (te longiiee liatcs de mota traduit» eii langiie vnlgraire. 
La prdflcncc de ecB gloses, d'on geure pnrticulier. qnf ne kodI pas ^-eritea 
eD marge, matsqui fönt purticda t«xto mcnic, uviiit 610 nutrefois Bigiial6e 
gor un TeDillel de g:ardo du Mh. et l'autcnr du Cataloguo imprimä a 
fsil roDiarqner depnU>, qne cc sontdeagloftes oataUoes')' Kneifet, dea 
motu tele qiie nofari, (ietnoni, tapi; Umplt, centr«, äignt; camp, alt, 
rieh, podrr6<; mil4, timö, camS, mtir</e, dc sc rcncontreniient pas ea 
Kepagno, ondcbora du domBino catatan. Comparcz cncorc dos plaricU 
coinine cosea, anj/s, vellt^ cialata 00 des inßnilifs comme rebre, mordre, 
leudrr, caure, jaur«, seure, ceurc. Mais il est iimlile de multiplier les 
oxctnplos. 

II fant dirc lout de suiie qu'& o6tä de ces glottos catulanes, il cii 
est d'aulree, t<iut aaHtu nombrciisos, qni nont eicluaivcmcnt cepugiioIcH. 
TelleB 80nl jieräh, ra:6n, mono, l»»o, nereio, In'yo, mwdo, juego,imtrta, 
»itmpre, mtireolta, pUlago. De plus, si itoua examinons uveo Boin le« 
<^IäuieatB etpfi{W>l0i nous nc turdous pat Ik rceounattre qu'un petit notnbre 
d'cntrc cox appartiODDCnt i^ cctte Tariötd de l'oHpagnol, cnoore pcu 
41udii:-e juaqn'iri, qne l'ou parlait autrefois dnoi« toot rAvagon. Tels 
lODt tr^B certainement gMo, ftito et dertito'*). Pnisqu'il en est aiDsi, 

1) On lit an t« du 3* fenillet da guido: GT&mkttcu lin([u» latin» cum 
Hiteiprelittion« pluriuui rocum Hemoae Utpaaloo antiquo coiiscnptn. Strc. XXV. 

L'auteur du tome VII de« Codices ntsanscripll BlbllotbecM rafiac moDa- 
ccncii (IK5t)), dtcTJt Hiaai nolro Gntmaisire, Art. GIT (llixp. f>S): „Coü. mcrobr. 
XV R- hl r* in -4«. Kx. iHbl, I'aiat.* li donne \ti titre: An gramoiaticoB ... 
Ol ajouto: euiu Inti'TprBtalionibM c«lalonids. 

Lc ms. provtent d« HauDh«im et n'a an röalitö quc ^ follos (on a aauU 
dxas i« nttB^ratioD de S3 i 34). Le Cataloguc dc« mu. a 6t<' impriniö aveo 
un» prtfac« d« Caiolna tlslm, bibliotbcc« regin prefcctn», maUnencroira un« 
Bote an crajon quc j'ai lue lur IVxcniplnitu vi*, d&oa la aalle, k la dispuiiitiDn 
dn pnbllo, Qeorgiua N. 'l'liuuiati «u gerait le vfrilable aateur. 

9) A c6tA do ftito 41 VC b (auc cast ffcko). rfereito 18 b (cast. dtT4thti}, 
im UiMv« bshI ftita 6 v« b (caat. peMa). L« g da latin gelu n'eat Jamals 
tombi en araganaia conme ilan* lc catt. y<io. L'ancica gitlo 14 v" tat devenn 
«Ufal daaa lea dialectea rooderoea. Pevt'ütro jngo 10 v* (aclDellemeatcAivAOU 
cihifto) c*t-il DD niot du m^me geare, au Itea du casI. jmpo. i>ee nots cOPiBW 
ftorar, phgar, ätflar daas leaqnela le grovpa latJn a itä coaservA i l'talUal« et 
en aj'llabe laltrieure apris conMaoe, aoat auau bion caUlfloa qu'aragoaala. 
C«pcDdaQt plottr 31 (caat. ITorer — catal. plovrt) pent-Ctre eoaald^r^ eomme 
aiagoaaia. Cp. ucoro ttamar SO el 34 b, dan« le aens d'appelur (ca*t. llamar) 
•t Mplir 3T V« et 49 T<> (caat hmcUr). Le fatalaa dit plaUt umpUr et cridor. 

Dans lea reuTola faita sax folto« dn kb., qn] soat terita eut dens eoloaitea, 
jladiqne le vetao (?") et la eoloane de drait« (b). Je alodiqao nl le reelo al 
ta coloaae de gaaeh* (a). 



ft 



UloMB csuUmb de Uunleh 



S43 



uoas Homnies »»Bti nalureltctnetit amen^ k peuscr qne le mitiiugcnt ds 
Munich n'eat paa origiucirc de la Cntalogne, maU de c«8 puy» Krugunais 
qu Bt Iroaveol tinr In fronti^re de U Ciitulogne et ob Ton ■ tonjoara 
\iu\i nn dialect« local leniint de Ut-g ytri» au caUlan. Ktaut doDoä 
qne la ville de Monzon est la wule de eclu contra dont il amt falt 
meotion daus le texte, il nc ecrajt paii d^-raJaonnable de rroire qtico'est 
de U qne (irovieut le Mnuagcrit'). Qaoiqa'il eii itoit, Ica AragoDaia de 
la fruntitfre ratalauo parluieut aus»! b>eo le catnlan qne l'aragonais et 
ooas De devens paH Hre stirprie »i dans ootre texte Ica deax langves 
•ODt n>nBtutiinient m^l^es. Iticn dOB foiii, le mCmo mot se prOseute k 
OOIS »üiiii doux Torm«« dilT^renteB. Ou rel^ve poch et poeo, or ei oro, 
jM et JUSO, so^« et xue<fro, com et CNn*jro, /or« et/w^ru, terra et tierra, 
ntta et iiiWa, f/»w et tfebno, cd «t ciWo, ;joit et padre, anar cl andar, 
fei el /e//*, o//re et o/ro, aqutih Ol aqueliM, tvrvit et semirfo'). 



U. 

Taut cslalaneH qn'aragoDaJses, Ics glosea de Huuich «oiit au nombn» 
d'eiiviroii \H'*\ maia la plupiiit d'entru cIIch Duut uucnn inl^rft. Nous 
uotui iKirueroD») \ relever «^Itesqui, A od lilre quülconqae, niäriteut de 
fixer uolrc alteutioD*). Toat d'ubord, parlon« de l'ortbographe. 

VI el l'n hmuiIKb. oomnte anjourd'hni eu catalan, sopI le plos 
giDiTaleioent ooti^ par // et par ntj: banyo, tnati^Ha, lenylr, fiUa, 
otvlia, trebaiiar, agulia*]; maJs &rinitia1e, / u'est janiaia redoubl^c dans 
r^riture. On a conütaßinicnt top, lunp, lit, let, Irgir au lien de Uop, 



1) Montüonv. Moneon 18 b; o'«st k dire Uoncon: la o^'dille a iHA oubllto 
eanune duu tucalcar 2T i" k, eaf/vcar 82 \o, nii Iteii de enealfai-, ^apu^ar. VA. 
ueore ImrAiea, M y b, endtntar 33, tn/orearte 29. 

2) Compiuu »ncote Pm (Itdro), temtnt (tirvient), pentt (ptnas), axi 
(arsi), garrcfer (gano/era), cor (roraion), ilta (itisula), penärt (lomar), aptcfjar 
fetpedatar), exilar {ftlFrrar) et, c« qiil cit plii« ciiricaxi tngtnJrailo litl mJ, 
8 T«; MfN k» ntn otiv, 14 V« b; la ft*ta drramot, 18 b; debum gradoptrtntUt, 
30 b; ptdro . ti ho, fiit. Lc Intln cbkim, IT em glOKÖ par fiM et par yefni». 

3) N«ni laUvon« ile i:AtC, on gAD6r&[, le*iDOla, ancieus uu uiodenicH, <l&iii(Mit 
nrigtatrA« dana le* dicttoniiairei catnliuia <m espa^nolB. Pour leealuliiu, noos 
B9M aonuiNB Berris du JJiMonan tle la Utngua catalana do Pore Lubcrula. 
Ed. d« BarcelOBe 1864 et 1866. i vol. et du petlt DicIlüiiiiAiru do Snura dont 

. M, J. Pnjnl j .S«rrn n doon^ T^commont iinonouvelle Aditlun: Diecionari calaJi- 
' ttuMlä dt Haura, Dareultmi: 19(H. 

4} Laa grapbic« teil» que rtj^In, II v«, anno 5, etmonhecar, 27 v<> b, bndiU« 
8 b,/<rroa<r( II, AmUiV 29 b. dttfalkimtntWv'', manhVia 6 b, «>irrrMfMir39b, 
mt iw excepttonB. Motei encoi« molUr 6 v" et nieli'or 8 V b. 

Iß* 



244 



J. SaroHiaBilr 



lluHg, ilH, iM, lUgir^). On £orit pruqne teujonrs, k Isja^on laliDe, 
fperar, spina, studiar, tiampa, teotOf serivir, lu lien de rxperar, es/ritia, 
mtndiar, eslampa, escola. tteritir'*). Lc son du /. devant a el o, dane 
Vlip«tit DODibre de nas, est reprÄMDlä par g: gtrigot Üb, potir ««^>-i- 
jol; i<Arep)tgnr 2Ü v*, pour »obrep^Jar ; rotegar 31 »• b, \V)nt rotsejur ; 
jutgar 27 t* b, pour ju^ar. Comparez encore mijra 7 b, an iien de 
m^'a'). Üeraot Ics labiales, m (ieotitouvcnt In place do m: aconpam^ar. 
ramtbiar, eon/ortar*). II y a quelques cxcmplca du rcdoablcment des 
l«ttra: appartcer, gabtadc, peccoTf oßendfret. malgr^ le« incODveuieals 
de l'euploi de // ponr l ajnple, lc« exemples en sont aMcz fr^'tueuto: 
K//a 13, fiUar 29 r" b, »oUar 34 V b, au lien d« satar, ßlar, rela »). 
Ud certain oombre de fa^tis d'^rirc dont quelqucs-nnoe nc »oat qn'cx- 
eeptionneiletueDt eniplo>'6e» danit ootre manasorit, oDt it& repritici de 
nosjours par Ics rtformatcuni de l'ortbo^rapbe calalaDe: dolr II v" b, 
au lien de dol»; loc 10 et 33 V, an licD de Itoch; sab 3 b (casLMi«), 
ttA 127" (caüt. caho\ agud 18 ((^ast. a^udo), an lien de ag«t, cap, top. 
Coffiimrez eitcore pfleg cl goig 5 v, an lieo de pilech, gorch. Tont le 
mondc, A Barceloue, est d'a?i8 qu*0D i-erive rfo^, forra k la jilace de 



1) On »CTnlt lentA de crolre qu'i llnltlale I n'4tail pu caeore nonllK at 
d« fall, la dato do c« pbC-DomriKi n'a pu Mi &\^. C«peDdaBt aniu n« pouren« 
iei rieo coiMliire de l'orthognipbe car nou vt>y*aa paifula que dtna TinMHeur 
des mota et 1 la Saale, m l bbouIIU est t»pr£ai^nU par na l aiwpl«: aquti* 39 
i tAU. de aqtulU; tapdtl II v« b ä r6t« de cap*U, catUÜ; baUna 4 1 c&U d« 
bajlnui. Cp. eii«»e ila h \*, pour i7Id et aU 4S b, nti licu de aUi. 

i) II d'mI paa probable qu'on ait jninaia pioiivuce coanue en iialien («r laa 
exemplea arcc na c proadi^tiiiu« «oni nonbre«. On prODOBfait e«rUincni«Dt 
txtrmdrt, ttforxvr, ut» {■= atior) et cepMxIaat on frrlvalt tUndrt S3 v°. tfor^tir 34, 
«<w y a. Le dtsaeeord qul eiietait entic l'ccritute et la pmnoiKiaiion k inCiue 
<W CSD*« d'iine cDrIcuao m^ilse: le acribe a tcrit arta iTAm S[«r 10, alora 
qa'il ■'■stssait de la ik((i At l\t*tor, 

3) M. Tbooiu ei H. Tavl Major i>Dt algna)^ doa (Taphir« aatobUblea en 
proveatal. Cp. Romanta, Avril 19Cä. p. 177 aa. 

Eoire deox voyellea tg alterue ave« g tt tj avee i'=j- On tronve /ttft 
et ftg*. Otttrtgf. taltalfft, linatgt i cAtä de juy, cora^. Cp. eacor« mrijnr et 
siftor 41 b, oa M&n'af, aMbtor. rtrdtiür qnl dana U laa^e nuiilvnie M>iit (eriti 
r^bejar, sfdejar, vtrdtjiir. II aeinblanit qoe la lanilaDcc de d/ Intrrrocaliqno ä 
paaaer k f, alt, dto cett« fpoqne, ^li' tri« aeceatDi!«. 

4) Cta graptilM ne aont paa rtr«« aon plua dana lea nncleo« (eites cxallllana 
it I'ah a'tst demand^ al dtca n'^tatent paa luie represoBtallon exa«tc de la pToaon- 
ctatkHi. 11 en cofite eependant de erairo qne p. «x. tmpUr, mMe»r aieat 4lA 
pTOMWce« autr^ment qae tmfür, nabolcar. 

&) L'rr lBt*rvooatlq)ia Mt an eontnUrc repr^amit^ par r almpl» dana nri'ha 23 
potir iimAa et poal-ftr« anaai daas ban» 3^, an lieii de harra. 



GIoMa omalaiKa <l« Hunicli 



•itö 



dols et de forsa, tnai» Vic, poc, btanc rGDoontrcnt beiinconp do tial- 
Btance et l'ot) preföro continuor ä jorire Vicfi, poch et blamh. \/ä ms. do 
HaBich <^t presqne toajours crtxtr^ «c/r, coorci, cirjra, ;>«, grrx et oo 
it IJt des gnipbies qai tendent k »e ^Di-ritliscr d« uoa joarfi & Ban^o- 
DD«. BicD qu'ellcB y soiont conrormes ä la prononoiation: caSa. cuta, 

fpei, (fr«i, il n'est pas ä Honbailer qu'elle« itrrivent k siippUnt«? Tortho- 
P'aphe tradilionnelle cat'xa, ciiixa, peix, preix, pnUqiic daua [tlusieurii 
r^ioDB du duniaino catnlüii ou prononce n'i^llciucnl ca}äa, cuimi, peU 
et greis. Poor finir c«a tcR)srt|UCH nnr l'orthogTupbo, tii^naloDs los laote 
■uiTanl« (joi eont den exeniplea isoiO«; ßgera 4, Mj^/r 41 b, guabar 

,27 V» b, »eywar 29 t", cerquar 86 v», Irenquar 28, nn Iteu de ßijHfra, 
jmr, gabar, tecar, enrcar, trcHiar. Comparcz encore, rocfia 14 b, 
TMcAa 14, ancha 11 b, poreha \2, matfia 13 r« b, pour, rora, cmcü, anm, 
/jorra, ina/tJ et M^ruM' 7, (michilar 27 v", an lieu de qutriibi^), aHii}uUar, 
Si mniDtciiant noutt groupoDS les gloses qui ofTrent an potut d« vdo 
de U pbciii£lif|ae qnelque parlicnliiri(6, uohh trouvoua d'ubord nu petit 
Dombrc de mot» dout la fortnc aDcicnno e'eet dc|)(iis modifii«: rtnyo 
1 V*, odorar 49 v, tfxar 27 v" b. wnt dercnng rinyi (fony6), otorar, 
dtxar dans la laiigtie moderae. (.'«mparex encore agrevhr 32 b, que l'on 
devraitpT^fi-rer il ufftaviat; puisqu'il ctt d'uccord avec yr^K de *gtejia. 

kiDe« formes teile« qne rfo/rrc 9fl, moirre 34 v" b, lolrre Ib.. rUrtnrvt» 4 v", 
•ont antericnres & doldrr, moldrt. loidre, ditutidre.'', et etlee ont (^W mnlute- 
nneseDbiendcsrögtotie: kome4vv,lnme3y'' b, r/meSv et 14, reprtscutCDl 

■ «aoB doate one ötape intcrm^dtnirc entre len formcs plus aDcientioB kamen, 
turnen, timen et losformeBnotuellee A»m, lumaitim; mai» il Ost peu pro- 
bable quo dans vrrdad« 4 et seguridadt 31 v", exeiii)>]es isoli^i«, -i. c&tä de 
ucuredat, «dat, heredaty eupidHat, eivlaf, \'t final ait jumaU iii prououc^. 

En oe qui eoncerne leg voyellet; toniqncsi, il n*y a gn^ro qu'ä nigoalcr 
« ponr u dans o/OMy 41 V, no/Y lö b, poia 45 v'). Comparoz de 
Gue i ponr « duns vtnciUx 29 v* b et pmitirt 5 t" b. Eii syllabe 
le, € poor t, pour m soot Irfts frä<)ueiit)i : asrtiar, /ermarnrnt, 
erar, eneJinar, tnjuriar, egual, cegonga — soplicar, sopoaar, molter, 
lans parier de cobrir, coiUr, c«air. eomplir, fogir, lozir, nodrir, noztr, 
podrir, sofrir, tondir, dfstroyr, saeodir. coirtgir, recehir, redemir^ etivrlir 
ifoe ['od relronve dans tons les aiicJens lestes. Plus rares eout Ics 
exemplvs comme disir 29 b et 34 b; tnsinyar 49 V, swstratr 30 b, 

■ an lien des fortnes conratiles rf«ir, citsmyar, sostraer. M£tuc devaut uuc 
I Tojelle e peüt clrc maiateDa ä In place de i: J'ed ti b, sfudear 28 V, Imdea 

t) La giaphic tliadii 17 v (ca*t. £Iiiicim) •emblurait dftuotet uue prouoil- 
cUuifln Elia^i, 

2) La cu de ioyvtt IS b (casU iuepf«) «st asiot «iDbariaBgant. 



246 



J. S*rV)1idDdy 



6 



9 b, ])Our Udnlia, tstudiar, ßrl. Cc fioul \k biids doute dei csk tont ji 
fuit csce|>tiouuel8. Avuol la touiqao, a pui^ae facilctucnl k e Ana» nno 
eyllabc rermöo: rttcar, r«»lell, tnesprir, ealor, temboret »alieaäe rascar^ 
rattetl, masprir, aator, tambortt. Cp. oncore rtUnpa^r conre^pondanl 
an CRfit. rrlampagiitar, Vo atonc apparnlt igmlemeut tiflftibli en e 
duns mguent pour ongütnl. II Butiit iin cviilrairc oae 6ut1« de retiforce- 
mcnt dam enarguKar, ali/ant, aueiur«, an lieu de enorgullar, otifant, 
<Kiure. L'ilimcDt faiblc d'une diplitliongiio tend iL dispnrallrc: viion, 
tirott, (<-nyfOrt, jusfiia, jti»tk<r pour vishn, licion, traycion, jiutida, 
jtistieier. Com|HU-cx pascha 4, au licn do pascua. Le caa de prezar, 
meiiofprfior, k cötr do preeiar el menospreeiar est nn p«« difTdroot. 
NolonsenfiDPMOfWlÜT", 14etS?(V, A cflU- de oitcfW Ü et )'»öcA 17 r', an 
tien do Itaach. I'Q8S»nt uns ooDsonoe», uoua tronvoDs aleuna 32 b, 
potridura G v, ponr altfuna, podridura. Dans dUhmtngt 18, rjui re|to«c 
snr ODC forme aul6r»curc "didmenge, ta eonore a t'td rcmptac^e par 
aiie «onrde cn ßn de ayllabe. Ü'ost lA un pbOiioni^ne den plus fr^ijucntfi. 
Voir GruDdrisg de Gröber P p. 86^. La sonore iotervoealiqnc eit tomböc 
dans occient 13, )>oor oeddenl, ruada 17, pour rttgada et daDs tipaordir 35. 
hc calalan modcnie dtt t^pavordir k cüte de pahor. \x gronpe final 
/.« est r^iiit k s dans to» Ab v, ponr tot». Eotro le« i^li-ments du gronpe 
/reut renu H'iotcrcnicr uu e dans fo/erir 50 v* b cl oß'erirA'i, »n lieu 
de sofrir, ofrir. Nun)> citons plus bat« Iterenar, aa lien do brtnai; qui 
e«l OD antre exemple d'nne pareille ioleroalalion. Notei encure 
prttebre 1 T° b, alors qne la foruie qui a priivalu eu espagool csVjxsebre 
et rotrnbrar 41 b, «pii fuit peusvr an portugais Uuttrar. 

Quelques uns de« mota rolev^B dans lee glose« ponrraient etro des 
motfl d'originc itrang^re. Tel» Bont ximtra b T« el dipMlonj/e b b, pent 
Hro au88i «Hr/-«yr 2% b. D'antres apparliCDneut certaiuemenl an cala- 
lau de i'Kst: ponre 14 v", »torxa 13 v" b, au lien de porche, cwwcA«; 
rugoy 6 v',/aya 14 b, an licii de rut/aU, /oUa. mais sarlont/cn*/ 14 a. 
her 9 V, /aHo«s 11, enamiffor 38 au lieu de /«/, //«r (licerc), Uttont, 
tHtmlgar {\\0%\\()). D«d8 In rt-gion oA Ic« gloscs ont i-16 icriteB IV et To 
atoue» n« »e sont jamais coofuudua pour abontir Ä nue voyelle oentr« 
Hoitt le noü rHp]>elIe eclnj do IV unet du rrun^ais et, danti l'^crilnre a ne 
»'eet jamaits aubslitnO a e'). Voici d'antre» excniplee: <äanegar 41, au 
lien de ale»ej/ar, barrenar 2g, uu lies de Urenar (hrtaar). I^e Dictian- 



1) Oa na dolt pa« lans doat« coDsidirat cithtra II b, poui citara commc 
un c** ile cooriirion cnlr« a ot e aIoum. On doli pluiöt y voir l'^fTsiblistcmeiit 
de ii en (, ilans ua pitiparoxj-tva. Qnadt ii tattg 6 v" b, c'cst fc dire «ttccA, 
InRlrnment ([u( »erl k creiuer et qutt Icn dktionnaitv* Ocriviiut tAvath, il eat 
««■oz diriiclle da diro a'il TcpirMate un typa '«avXcua ou 'carlcai. 



luire de Labernia 6cnt barfnar et alanayar. üomp«rez, iDTer»eiu«iit 
cmaneipat \2 b, poar amancipal et le ImIid »nio 38, aa lien de faiw. 
L* piixaix de c«e mots jellc encore an poa de lumüre sor lea originea 
de U Gramniiire lalioo RonBcnrf^o k MuDiob. 8i ^l^xomplaire <iü\ dou 
etl parreon a iU: icm en Ankgon, sur les frontiir«« de lu Cutalo^no, 
il rsol adiu«Ure cependimt qn'tin munuscrtt aDU^ieor, proTeoant d'nn 
paj-8 cutalao de l'Ect a scrri de modMo'). 

IIL 
1<es gtoM* qae ooas ^ladions ne doob rourniMent sar ta morpbologie 
que de Diaigrea rensvignciDCDlB : lo cal la forme ordinairc de l'nrtic]«: 
lo ccnfr«, lo pnUre, lo camp, lo sol'). Uae 1* p. B^. »m ilat. enni) 
cat altcsl<!-e 55 r« et t*; une 3* p. gg. teile que pfn$f duns lu pliraao: 
la ntgrOT qfut. penge ch /w tiffutt (ifumaJes 6 V, anbriete ODCorc an- 
joard'bol dans te c«Ulan occidental. Notex enfln i's adverbial de 
lUmmtra 45 »', entenps 30 et 31 V, et wlrnUs 55 V, Sflr la 
Tormation des inots, ka remarqnea penrcnt Otre qd pea pIns noiu- 
hmues. II scmblo iju'aa lien de l'espsgDol taero, qui eil tin dtrivA, 
Dne forme simple azo, doüs ait it^ coiwerv^e en aragonais, commc 
eo porlagaig*); ttpiandir 28 v", ttcitiblorail «igiilemeiit rcprtecnier, Ic 
limple latJu sptendere maia, daoa estülar 28. au Ikn de äestilar, 
noM souimes vraiscmblublenieul en prt^^eDoe d'onc altcntancc cntre 
dcax pr£&xcä t^^ulcmeut tri-s naitOs. C|). rs/«iTor et dtMerrar. Ou ne 
Ironvo pat) daiis Ics dictionoaireH ratalans les sobätaatifa verbaux 
cottuma II v b et to(»]pita 28, ni les d^rivea qut auivent: bomßcable, 
odorable, rtmenlirabie, supliraile et prtnthle 1-1 (lat capax). HeloTOita 
encore, parmi Ics udjectifs: trogneh 9 b, xobitgraeioa 10 b, gloHant 
epicharia; psnni lea eabetsDtifa: coberfor 9 v« b, tutsorG i-, an lieu 

1) Ou llt 44 v b : Sludui CattituHif tt Bardättortt^ II est vmi quc bion 
iTkiilTt* DAins <le lieui nont mcntionndi: Bnhyloiie, Alvnandri«, liomv, ISuIugne, 
SangoMC, MoBtOD, Ldridn, Valuneu. Tarrai;bue. M*jori|ue, l'AmpouidaD. Gimab. 
Cp. eacore 18: Hont .lukli. Huut BUtii^li, Munt Agut. Uotit Se^ro et V&l Corva. 

UiM d«* glcwCR a fltliri> vivcmcnl l'aiuiution il'un «nciun lectciir. EI!o est 
lifualte iImx fai» rn m.trge et rvlorte mir im de* pteuii«ra feuülets do gnrtle. 
Ceet fulMa : que sah Carl iJ'An LuO, 3 v«. iJ'autre part, la disposltioa da Ha. 
KaBUbdivtflJ«n«,>utalileaiixiyiii>|]tiquve,fei'aieiitprcsquope>>(orqii'ilci>trcFUvru<Ie 
'lO'il'jtiP 'llaciplcduMalliB luajorqiiin. Ott U du inoloa lUinproMion de Vk. Alf, 
llofel-FatioqainpurcxaiDiii«ril'£^lc des Charte* oi'i Ig DtKcteiudetaftibllo* 
Ib^ns royale de UBnlcb avait eu IVbligeance de l'envoyct en commanlcatlon. 

S) Kotes ««peadani tt marte» 18 b, el Umps 46 V: au fümiDlii: ta li(tt, la 
nOo, naia P> 38: attr topila da maUtr. 

:t) aio (lat. en), est fonmi par iine nvtu d'^ritiiro trö> fine igui ae trouve 
MI le fulio de pitde 57. Je n'y ui piia UrntiiiKuA truce d'sbr^vialiun. 



34ä 



J. Saiuiliiiiuly 



de eoierlora, /Nlzum, duitD^H par Lubcrnin; bonra 9 v, ffraiieffi 6 Tg, 
pregOHtaa 5 b, bu/aumit 7 b, odoratuent 14, frigidum VA v". cayalia 
(de Mibr«) 8 V*, tomplanym^a 3 v° b, et, iwrmi les vorbee : fHllar 28 v*, 
freiureiar 'AO et 28 v" b, rfUnpaijat- 27 v» b, donwieiffr Ü9 V b. ail licu 
»lo gonHlcJar; omenirr 31 v", atrobar 37 V b. rngriiir Ä), cscomocer 
30 Ol 41 b, eicrtbatttar 31 et 36 v°, f*j»/-(H'ar 41 b et 61, »oArcji/ai* 29 v, 
contrat/irar 36 v b. Coni|)iire« encore eiilreprftar, resenblar 28 t" el 
dtf/vitir 60, a« Iten de dit/rrir. Quant i Tadverbea/wy 41 T" it BCiuble 
{trojK-rdu dans la lanpuc modenie: Jl cöl6 äe ailunyar, on <iit loujours 
Hunt/. Voini deux curiciix juxtapoet^B: bgnpolmt U V b (glosuut 
coin|io)i ef B'o|i]>o^]itit pnr coiieäiiaent & impoUnf) et coUncei K v' (lat. 
ceÜLMilu). Coitipiircz eiii-ore budfU ciliar 7 r°, Cfii>a meyetrlcal 14, 
;>('iir'(i /ogiieru 13 V b, et yrenV/ df mar <|ui e»t donnO eomme l'^inl- 
vhIcdI de sirtis 10 b, caripdia 10 y', el de S|>iu8 14 b, c'cst il diro 
Hpbinii. 

Biei) qiie r^^tude des ntot« IhÜds »oit cd dehom de notre spjet, ü 
fcuible difBi'ilc de ue \u\* iione v arrötor im ioNlnot: faeio, fac%*,/acit 
Bout tuTtti /axo, fori», faxil AI b ; tum» iivon» amlur 9, au Iteu de attur 
el iNf^rfifdiMO 28, ponr mereiido. I.u di^Dificutioo attribuie k ecrlaine 
xuoKi «'<^»rle pnrrQM nsBcr. Rcnsibtemciit do cellc qui ooii!' est rmnili^re : 
/'fVtxHoMttruduitparfidMc; fosiKsSb. pjrcjuieile; JKpwriMlT, paroiwicbc 
plisftde ; eon/icio JÄi, par niäUngcr; itotin^ 34 b, |Mir UDlerrcr: sero 36 b 
par grefTer (cp. en e^pagno) eufertar); leo 29, everto 36 V, pent-Stre 
tiOMi excuHo 30 v" b, BOiit doimt'-a n>iume Mgniliaiit aetiiäger, II est 
fort doutfOs <iue /'an/Arm 4, ail JHuittU ili nii lonp cervier et tiffiif 
10 T" tm scrjieDt; semi» /aäena semi»»i» 11 v» nc parait paa davantago 
avnir jamaii) siguilii- niic ville. oa unc ilc, oa un peapte. ua Diie pierre 
pi^cicuBC. Agiri-s cet> crrviir», quo peoser de lar 8: foyer, innisoo et 
iron; de irbts 9 V* b: chaodifcre, trompette et maladie, de glif II h: 
argilc, bardane et grilloD*')? Fant-i1 roir dane crino regarder 36 t" b 
UDC eoufuifiou eolre ctrno et K^iv» et dtlat mauifeetatioo 5 v» rappclle- 

Avant de r^nnir eu «d potit lexiqno loa mota int^rcAiiaiil« qat o'odI 
)taa cueore douti<i Hcv k un« rcmaniuc, nottü vondrinnH »igoaler c«nx 
(|ao l'on peut avee anex de rriiUcniblance nltribuer k l'aragODaU. IIa 
itc M>ut pas uoDibrenx; sputra 7 t** b (casl. espuela); Her 46 v (cast. 
aj/tr): dtttyo 36 t" (caBt. rf«*«) ep. dtsrtfor 86 T«b; »MO 14 v« (cast. 

t) M k*e )l**, ffU'lit per artUUm, rrl giit/ariemi flitn* üijreattiro »ittifuUiri 
prr fiijM, nl giu /«ritiu glitU ptr ammmli t friUo. Vp. pina haut hie giü, (ftill. 

Ü) l)*aatrM mat» (itfoentetil iIcs difIkulMa; ttteii dtttta 10 b; pm$uardia 
U ■; Bim p»rttlt T v«; ttftt b«U 9 v b vW. 



1) 



Glwe« cntiluM ilc Hunkli 



'M9 



audio); redir bO V« (cast. re(r)\ coHcludir 32 (cMU (oncMr); fuerudfUr 
28 »• b («int fNcrueltcer); ftrtrr 28, au lieu <ie/CTT»>} di:rr 42 b et 
29 v, ä cöt^ de 4/«2t> et de «otir. CompnreB encore antti-a 8 v 
(raat dlMfri; mAoi- 9 |CUt. (ir&ofi; »/«//a 12 (t-oüt, ettrella); crtlxmliir 
36 V* (eut. ifUtbranlarYy enganar 30 b et 49 V (cast. n^fniar); rajfa 
(doleol) 5 b, an liea de ratfo; »üUo 46 v. datiB la pbraM: m n/ «iW/o 
(caot. ttgilo); teüecino 12 tcadt. rtiloeino), k moins ijno cc ne Boit lA 
Bue Tante de copbtc Farfois la forme do noire texte lient ä la foia de 
Ll'aBpagDol et da catalao: ntnguno\4 V b {ttinyuno — d*§&)\ aminguar 
27 T« b {mtnguar — Mirnror); mieue 17 ¥• («ic* — >ii«sm); l«yr 34 (i«r 

— Urgir); fostntler iJO i*«wrf»" — «wwrfr«); crMoAit/ora 11 T*b (am»- 
iadera — tsmolaiiora). CotnpnreK inrersctuent, ßnn 28 b (ftrm — 
irme), etUlant 7 t« b (eulUra — ewAara)) ww/Zor 8 *• b {miUor — 
vujor): et^uerda 3 »• b («»jKerrn — itgtiierda); mancip 5 r" b {maeif 

— Htaiicebo), iotntire 28 {»oemtire — aomettr). I^ forme arngoualse 
tetnblerail eo d'untre« oos, nroir t!-ti simplement oal<)u<-c eur la forme 
calalaD«: ratcuHoXAx' b, d'a|ir^8a>.«ni, tiidoll d'npri^ii siular; sonioerr^O 
e\ Irameter d'aprc-s aomoure et fr ametre. Quclignca ancü de r-cs formatioDi). 
par eicmple vrxtilo 17 v*, doDt le v^ritable con^)>oud»iii nnigonnifi 
Atait ttxieUo, on bici) t»*ftr &0 v° b. forme bybridc teDiinl de serr et 
de tsser, n'oot en ciiits diente qn'nne £pbäm6re vitalit^ Voiei maiDlc- 
nant ootre lexique: 

■M: roilä (lat. en ahfy, 4.') v b). II funt lire anns doute uht hi el 

rapproclicr do l'ancieo casUllao a/i on aJit. 
ilMvot: enUeroettenr. (lat. ieno aieouot, 24 b). CompitraDt l'«8p. 

akahufte et le proT. oAwrof, on ue pent gaire hfoUor jt ritablir 

o, au liea de o. 
■Plro|smar: approcher [\aX. insto, 2S). l'CS lettre« entro croohels 

provjennenl de la rräolnlion d'niic ubK'VtuÜou. I'cul-ftre, poar- 

rait-ou lire tiussi apriamar. L'aragoaaia ou cunnait ponr cc inut 

qne la forme aprohismar. 
tuejar: »«siöj^r ^lat. obüidcu asm'ar, 28 v). Oo ue coanatt plns 

»ajourd'tiui qu'unc forme aavunle assttiar. 
uvora: eociame ^lat. inon» azeura. 13 bj. Od {Murrnit lire uiiiui 

azebra. Mot incounu, qu'oa ue retrouvc udIIü part. 
■am: trotic d'arbre (lat. atripi; cana ^arhre, 12 v b). Actuellement 

canj/u nc aignilic pIns qu'nn rotieau. 
eukra: chandi^re (lat. lebee, 9 V b). Oo s'uttcDdruil k ealdera. 
tfoMe: D^urc (lat. fenus, 12). 
«nur: peuser (lal. »niuiadverto, 3lJv"). Cp, 41. C'eet de ce verbe, 



2Ö0 



J. Sarulbandj- 



10 



tnniW en d^siiilnde, (|ii'ii da ijlre tirfile Bnbslaiitif catnlanMwn, 
c(irre6|ioiidnut ik Yevp. fino. 
espasir; cclutcr (lut ercpo sj/astr, 35 v« b). Miiis Iq iMissngc parnit 

e*|ior6: ipeion (lat. oalx sporo, 14 b), Le oataluD actuci dit espt^rA, 
ijac l'un 6crit ordinuiremeut espari. Üji. cd arugonai«, espntra 
et csporön. 

talla: lorchc (lat. lax/aya, 14 b). CoDime nous r«T00i< dit plos liiint, 
Ic pnesage dB II k t/ o'a ga^re ücu cuvatalaa quc dauu i]aclqncfl 
ri5giouH de l'Kst; la forme/n/^a (auc. fran^ais/nitf«) cstCDCoro 
UHttäc daiiH los I'yroii^B de Ltirida. 

fastigar: enim>'«r (lat. fnstidio, 38). Man(|ac daos Ice dicIionDairc«, 
qui donnent ccpeudant /asliefi, fastiyis, fastigutjar, apparteuaiit 
ä U ucnio famillc. 

Rbella: liouclo (K b). On sait quo eieelta CBl la forme qai a prSvalo 
cn catalau. 

goyor: oecr {lat. sudco, 2S v°b). Cp, -12 b. A oAtä de oolte forme, 
011 trouve yosar, fi]. CuDiparcz gojor, dana Laboniiu. 

lavandera: acconcheuHC (lat. obstotrix tauamlera d'in/anls, 14). M. 
A. Thomas nie suggi^re qu'il faut peut-ctrc r6tablir tecandcra 
et comparer k l'ital. levatrice, ou k l'allem. keb-amme. 

oyment: onrc. I.es cinq eens ttont ^nmt-r^: vUftat oyment, odoramcNt, 
tost et tocantent, 14. 

plcador: tnterlouuleur (lat, germociuator ^»ycnrfof, 9). Co mot ne 
s'cuipluic gaktc uctuellcmcnt qiie äaaa le soas d'^L-uyer de manage. 

picia: p<.-%Do (tat.pücton, 7(i). Cp. pectanilt, ib., qoi a Ic m^ine scds. 
Ou no trouvo plns niiiiiitcnaiil qae phita. 

pua: converlure (lat. tegos, Ö v" b). Mot inconnu, mais lu forme cn 
est pcut-ftrc aliirte. 

rcbujar: craindrc (lat. pavco, 29 b). Ne »ignifioruit aotuellementqae 
rcluser. n'-pmiier, rejclcr. 

revfilvin: touibilloii (lat. lurbo: rtMvm de vent, 6 b). Od dil ea 
CBpagn«! nmolino, d'apr6* leqncl a probul)lcmcnt et* refait Ic 
cat. remoiS. Notrft mot pent «e tronver quo dana am aöao 
MBCK Ctendac, hiIuöc cntre l'Arügoii et In CaliiUign«, od Ton dit 
eamin, moUn, «u lioü de cttmino, molino d'uiie pavt, et molt, cami 
d'antre part. Kons avou« an antre exemiilc du mfime genre 
dans mailin, 45 v", cn aragonais mailino et CD catalau vtaili oa 
malt. 

rshena: «lag« (lal. obsc* tcnifor orrtama, ü). C'est le cast. relttn. 

saltir: bondir (lal. mieo, 28 b). Le mot Cut oonraut cu aragODaie. 



\ 



J 



11 



QloMi oatxlHii«! de Muoloh 



251 



»tntt: »ynoAe (lal. slnodoB sinet o aiHStametit de cciiellans, b h}. 
trangolir: nvaler (lul. Burbo, 27 y b). Le catulHU nctucl dit tragar, 

eomDM) rcspagnol. Op. eugutliy. 
tcI: jrable (tat. aoer vtt arbre et, 8 v«}. 11 oo scmbiopaa qn'oii pniBee 
voir ici ubttt. I'eut-^tre y-a-t-il cu coofoBJoR ciilre l'drublc vi 
le bonleaa, <|De l'uu nomuH: cn catutuB bes et btdoU. 
vMola: metirtrisBare (lat. vibex verioia que fid r» h e^qitma Hei 
bqltU, Vi V b). Lo rirtola dos diotionnaircs Bignilio noiqucDicDt 
ttuo petilo glaode. 
wlva; oorpOBcnlea eo smpciuioD dantt l'air (lat. atboinus volea qm 
apar en la raya del *ot, 5 b). Scmble ütrc Ic mcmc mot ijHC 
bclbas, [Mir Icqncl od dcdignc cn modoi'uo catatau lc3 coqiuscDloa 
qoi aont ea 8aBi>eD8ioQ duos \e» liquides. 
Ell drcMant ccitc livte de moU, noue iions (lomuieB excIoftivcnieDl 
plac^N au poiut de vuc catalan et uoui« avouH iuser^ ccux qui pua- 
vaicnt De |ia8 avoir encore £tc eigDalds. Main, pour la p^iodc «Dcicnnc 
de la laDgue, lea recaeila qiie nouspoesil-dons eoDt enooro tr&BiiicompIcU 
et il est vrni8«niblable qnu la plupart des motM cit^ei, sc retrouvciout, 
empiUDtiH üi d'salres itourccH, duus lu ÜictiuuDuirc göuirul de In luiigue 
i^CBlalanc dout M. AlooTor a oDtrepri» la pablU-ation. TcI eoru ccrtaiue- 
nerl le cm ponr cot- 46 V" et moslalla [} s", qai sont daos Körtiiif,' et 
ifue Dc donnc pas Labcroia. Pour du ricii omuttrc, citons cncorc armefla: 
bncelet, 8 b: eadira: tribnoul, 7; cardaniU: chardon, (3t"; cincor/eama: 
iiaiDqaagi>iiime, 4 y"; englea: i^glise, 3 s""; ß'trollal: verrou, 11; ßuvi: 
ffleuTC, 10 V*; /o/<7i.- ti'oupeuti, 13 V; (jenctiu: tCBticuIc tj v" b; /lipolesia: 
iiypotbtoe 10 T*) idota: idolc. övj in/anl: eiifant, 7 vct 14; iveraos: 
Liapidf, 8 b; Unada: ligD^e, !Ü; nacHi: flotte, 11; neu: ui, 14 v"; ros: 
tTM6c,lI»«b; Sanletijfa: tiaiäaigae, II V"; baeUr; oooitni\T6,lil; clucar: 
cligner de» yeox, 2!) b; enntonar: euloiirer, 34; esmonyeeiir: aniputer, 
ti T" b; esplieur: dijployer, 32 V; fadtjar: dirc des fudHiscB, 27 V b; 
jraponar: rsmpcr, 3& »«; rryuardonar : recoinjiCDBCr, y2 b; relonar: 
tptttr, 36 v«b; iorcar: torcbcr, 3 b, et cnfln aUnyer: attcindrc, M; 
VNyfr; c^odrc, 49 V; /enyir: feindre, 34 b. Noaa pr^f^rotiR, daiiB 
Mite äonnK^ralinn, noo« espo^cr k pächer par exc^», plut<U qno par 
ä^raal. Comme itit le proverbe, niiüi vidü aijui perderee por uoa curla 
dc müs que por uuu curta de meuoe. 



Anc prov. eos, ^os, ehicn. 

Pur 
Lazu-e Sainian k Paris. 



Inn^cB ruinuncfl possMent, ä eM/i du latin i^Anc, iio oit pla- 
nonri ttonis «rauiitiä lionitfü nu cliien, d'origiiic iiidif;t-ne et de furnis- 
tion enfuutiue. Ce» iioois bypocurJstiquee peuveut pitrfoiii rcuuuler 
auei tuiQt dun» Ic tvmps et s'^lendrc usbcz loin duiiB l'oapacc, ou bicD 
ilc lout d'unc diilerclaliYCBiciit moderoe et d'une nroulation purcnieut 
(ooale. Comme exemple de la derniirc eat^-gorie, cÜodb TbigpuDo- 
porUtgab perro, eliien, (jtii n'a paa l'air bien vicDX cl reele Umili k 
la päoinsalc (md refkti ucilien, sarde et Inogncdocieii etant des etn- 
prnots). Far coutre, raDc. pr. cos, gos offn un type accompli d« lu 
pninicrecat^riö: il estatteRtäd^g le XII'-XllI« citeleeton enrvtiouve 
de* ronn«e parall61efl aiir uoe vaelc exteriüiou g^igraptiiqne. 

Voici le» Turiautes proveu^ulvs, ancjcuucii uu muderue«, iivec leors 
eorrespoudances eu roniat): 

COS, petit cbieii (Donat: cotz, parvns canis), mod. conssou, 
mI^ ripoodttot k l'cBp. c^ozque (coitqaillo), il. cuzzo, cucoio, GtUico 
eacbo, roam. cuf (Bnoat cuve). toutoa; 

QOS, cbiej] (Marcubrnii, ap. KnyDonard: Lo guoz ro') e '1 lebrier 
gTon; Docangu ». a. 1363: lila caniH mastina Dxor HUu et gussUB 
■diu}, mod. gons, cata). go» (devenu I'appctlatif du cbien), it. gnzzu, 
giecio (pelit cbien), porl. gozo (bnrbet), e»p. gosqac (gosquillo, 
itneeillu); et, priDiipakuient niic. fr. gox, cbien (Geste do Liöge, 
I. Scbcler, t. 31215: Ful c orguilbous fu plu» qoe uc soit nu goe), oa 
goaz (Bniu. Latini, Tresor, ۊ. Chabailie, p. 2%: 11 ia pctiz i-biena 
rgoox qui Pont bons a gnrder ninienn); wallon go, dngno, et poitcvin 
igonal uiot dont w aerveot Icb bergireH pour exciter les ohtens h la 

1) KayiKiBardrMd ro par.ronge", au llru de .nbole": cf. fV. dlnl,(l.iixoin- 
[) I raw, II nlxrfe (v. Atta« liiiKalsliqno, cnrtr al)Df r). 



254 



Laut« Kninfmi 



poursuite des cbt-vreü (^Tu, barbettcl T«, gottitl monlB-le gonal"), r^ 
liondant au Muriiaia gouB-gon»! cri ponr excJter tes cbiew les ans 
coDtre tc» autrCB; 

QOKSA. chicnnc (Hahn, Gedichte, 725, 6: Doiudh uon est d'amorj 
Ana, C'ADia g:irbaut de iDRiio, Sa volnnditx i'umastiua, Com fai tebr 
n gosHa), mod. goOBso, catal. gossa, bdc. fr. gosRe et gonsie 
(Jean de OondO, ap. Ducungc: Mastitis et gouBne» et granz viantreB); 

GÖSSET, pelit rbieo (v. Kuynouard), mod. genaset, catal. 
gOBHet, anc. fr gocet; 

OOSSON, id. (ßa}-n.: goson, roquct), tuod. gouseou, ane. fV. 
gofon (Floriinont, ap. Godefroy; Et de inaHtiii et de guv"» Avuit , 
moult d'anltres compaignoos). 

IjG tnC'tnc Ijpe se renconlre encore dans l'Europe «ricntalo. che« 
let AlbanaJH (kntR, knv), les Serbes (knve, f. kutsa) etlcHMagyara 
(knazi): et c« qui eitt plus caraHt£H8ti{|ue, dans l'Asie oecEdentale, eu 
PerBc (kontclink), cn AfgbaniBtnnctenllindonstftii (koulli, kooth»).i 

Oiez qni, le premicr, appeila l'attention sar co nom bypocoriatique 
da cbien, a 6ti frappä par sa prenence en debors du dotnaine roman, 
en llljTie et en Hongric, pi^ence qn'il paratt expliqner par snite de 
leur voiainage avcc l'Italtc'). Sehncbiirdt reprit plua tard te probl^me 
cu r^largisHant, comme d'babitndc; il admct ud point de d^part cou- 
mun it ces forme« iparaes da Dii-me nom, mais il s'abstieut de pr£- 
«iBer f^n origiuc: .L'histoire da mot, conolnt-ü, H'0«]airoira stcc i*>cUs, 
de la noiioo qa'il ropr^sentc" '). Schradcr v& plae loin cl Twt, dans 
les Tariantofl de ce nom hypocoristiqne, „la m£me Jnterjection onoma- 
topiiqac kn-, Isqaelle avuit foiirni, i^ IVpoqiie prähistorii]ne, le^anRcrit 
(O-an, chien"'l. 

Sans dcvoir rcmontcr si baut, nous oroyone qae Torigine du uiot 
est ploH k notre port^. On a rcmarqu«; qae las cria, dont on sc sert 
ponr appcler le» animanx, ponr Ich chaxRer on oxcitcr, s« troaventvtre 
Ä la base de certuins de ienrs noms hypocoristiqncs. C'est ainsi quo 
plDsicura de« ooms enfantiue du chnt rcmontent i cette origine*). 
Tficbons d'appliqner le mt^me proc^dä ä rexpiieation gi-u^tique de 
C08, gos. 

tj6 plnn nencl des cris ponr cbaBser ou halcr le chien est csalj 
on gss! On le troore duns Kabelais (prologne da üers lirre): „Voyei 



1) UictioDiulr« ^lyinologtquB s. v. eneeio. 

2) ZsiUchrift fUr rora. Phllol.. XV, 96. 

3) Roalloxikon do iniIo>iccnnui. Altertum«, vol. I, p. 183, 

4) Voir Doliu Cr^alion mC-t«iilii>ri<|ue en frau^ab «t eo roman (äun lea 
Beibefte int ZeiUcbilft flir lonwaiMlie PUIIdIokI«, I« fuclculp), üalle, lWr>. 



Atic. proT. CM, go», chitn 



Ztb 



oy Ifl buton . . . ponr cbasacr . . . vcb mastitiii cerbericquee . , . 
gZK! gtKz! gzKZXKzI Davaut, davaut!^ 

Une tmiiKcriplioD ))Iuh littämire eet qiiUsI (d'oü prov. lund. 

aqnissu, vnqniBfiH, bnlcniu cliieii), ott vimfil (d'od cUBRa, acusen, 

id.), e«p. cnz! On bien, gnisa! (d'oü Ic bcarnjÜD ugnissn, id.), k 

Otödela forme ampliB^eousc! (d'uü lerhüdnnion cnfloa, ncusca,id.), 

''«•p. oitBc! gaizgl (d'oA coguisgar, haier). 

De lA, d'anc part, lo pr. cos, gos, et de l'nutrc, l'eB]). cosqiic, 
fosqno, dont U finale avait d(ij& 8un»'t8 Diez; „Quo signifie que, de 
goftqn«?" deniande-t-il, et Scbncbardt de räpondru eii rciiroyaut au 
ilnrc kaüka, cliicn; mais cc dernier est an diminutif de kuäa (le 
aiffixe -Ika ayant ä la fuis ccttc fonctioii et Celle d'uo fOmiuiii), tiindis 
qne la ÜDalo de gosqne est ou quelque aorto organiqae (cr.Bcsdimi- 
ootifa). 

Uo cH a dono tih le point de däpart de ce uom liypouormtiiiner 
M let) divereea uiudulntioiu de co cH ont uboati jl scs multiplen vari- 
antcs. I/csistcDco Hiiiiultau6c du tnot cn Europe et on Aitie a'espliquc 
naturell eoiriit par soo origine onfantiue, origine partout lu nii'nic. 



VoyoQS maintcnant (|ucl a ct^ Ic sort ultiricur de cc iioni du cbicn 
dnns rciwemblc de In lauguc, cb provcD^ul et gu fran^aiB (te dernier 
jtant, a cet ^ard, le dibitcur du premicr). Ce cüttS Bümantiquo »'est 
pas Ic moins iiit^resRant. 

Tout d'abord, comme la langue rutlat^ho baliitucllenient k la uotion 
cbien tout ce qoi c^Kt däfayorable et exoesBif, l'auo. prov. cos a Ic 
.Bens de grcdin (Donat; cQtz, vilis poreonu) et Ic mud. ^oubbo, 
ckieone, d^Bignc k k Toia unc fcmmc sulc ou dcbuuclico, unepergonne 
läehe et la parcBse ou fuin^ntiRO; l'ano. gosfla impliqae enrore l'ai^ 
ceplinn d'ordmuire, de conimun, de qualilä infärieui-e (Arcbivee bi«tor. 
Oiroode, VIII, 3(^: E scra cuntudn lotu cum gouKu per I tncs); cf. 
le prorerbe auc. fr. Cbam de chicn iic vaut ricn. 

Le pror. mod, gonsBet, petit chien, B'applique aux plantca qui 
a'acrcocbent (comme le cliie» aux iingsanta), notamuient ä la rcnoncnle. 

Plug cnrieuaca sont le» üpjilJcatiuus tecliuiquca tiri^es de oe nou. 
Une machiDC de gucrrc portait, au moycn ägCr Ic nom de gUHsa, 
chienne, k cßtö de r:aiiha (liaimbant de Vaquciras. up. Bartsch, lil7: 
Per l«r mnrs a fendre, Fud eugenbs c carrels, V. calabres tendre, 
GoHBa» e maDganclB) ; le meme nom e'appliqae au chenot (GodeOoy 
H. a. 1337: poar gosaaa de ehutncucc), mod. gouaHct, petit cbeuel, 
et «DC. goBBct, gond (Ducungo b. a. 1270: Parietca cum gOHSctia 
ferreis, qnibuR applicabatnr porta), anc. fr. gocc, gocet, »upport, 



■ÄH 



iP»r«««tal, 




i) pMtstar, iUm warn flotMOt« 4"Kr««, 



«M. 



4» nt. 



Les Provengalistes du Velay et M. Camille Cliabaneau. 

C. Fabre au Puy. 



I. - 



II. — 



Soiutitatire. 

h9 almmp ilea £Iu(I«b pfi>v«iif nlri) oii Velay. — La CaitorgHia 
m<tjor rt Is l'otir <lii Puy an XIH« »ii'ele, ~ TrAubmloura. — Garin 
ifApclüer. — (iarin-lt-BrUH. — UiiiUaitm« äf SaiHt-Iiitlfft. — ilou* de 
CofätuiL — I'ierrt t'ardinat. — Xa C^uttUoia. — Oiincrrotid dt Saint- 
Diäitr. — Au*torc itOrlat, - Amtore de l'trrti/f, 

Co qu« nniia devoiis il l'u-uvru de M. ('ba1>ant>au. — Biogmphit» 
dra Troaladouia.. — Annlyxn ft qii.illt^* de l'iiiivniiff. — l'riilit i]n'eii ont 
titi )<'< pToven^aÜHi^B da Vetny )i(iiir l'ätudi' de (iuüliiiime de Snint- 
DMbr, di^ la Cftnorgui« major, de U eour du Pay, de Pi«rr« Cardinal, de 
UuiO'le-Rrua, etc. — Kr1«Tä iIq qii«lqiiP» errciin. — Im B^tt dt» Langn«» 
TOmatts. — Dem piojeU de uoiimnonU. — Conduaioo. 

1. 

\.a DiiuiMCUlc proviuec du Velny a älc. un Xli' «1 uD XIII* ut'Cle, 
lu plD8 f^oudc eu ti'OdbndoDr«. La, les |io6tea o'odI )m8 seulcuieul 
cbaut£ l'umour ua rechcfche Ich «rlifii-ea d'unc poOtiquc qur der.iil 
jirovoqncr radtuiralion de liaaic et do P('rtrari|nv et vtn luii^tuiupa 
G^I£br6c BOUH les uouis de npo^eie courlniHc" etde „savoirc/Ms," Laura 
<£Uvres ont lu solidili- du earactt-rc leuuce et prutiqne deiimmitagiiardii 
uDxquelg allea b'idrei^uicnt vf preuiivut iiresque «uiistinikuteiil uue vitleur 
ItitfUirique de prcinier ordre. A cc |ioiut de vue, «lies soiit immi prC- 
cienses poar rhittorien et pour Ic philoHo)jhc qae punr leB rouiauixtea 
et rti^ritetit une place d'hoimeiir dan« \ea rerueils de« doi-utueuto <\m 
Tout revivre iiotre rie uationule uveo see H8|iir«lii>ii», nea pr^jiig^n, ae« 
eDtbouDiwuie« et »e» dramatiqia-a iipr«aveB. 

Or, eile» doivcnt e«ile valciir particnlitro «t Icnr fi^prtiidilÄ \ d»'iii 
inatiUiUon« (-ätt-bi'eit *\u\ oiit iUu.HU'i: la vJllu ilti fuv «u tuuyeu i'ige et 



2&8 



C. Fiilttc 



<|ui üodI nt'cH toutoe dcDx du ciillc qn'ou rcndail iL lu M^rc de Dieu 
dans In faiiiciiHC bunilique du Mont-Aiii». Ce» dciix itmliliiljons soDi: 
1* „l'teole culli^dnile da Vay, conoae mm 1e oom d'''UDiverBJt£ des 
clercB" OD de C'anorguia mt^/of-, et qui »& inil nu XIV* Bi6clc soua lo 
])atrtiiiage d« Saint Mayol ; 3° Ic tribunul poütique qui cot cöU'brc soua 
lo Utre de „Coar do Puy", fit qui n provoquö la cr^ation de tatit de 
jni-idictioDs sciiiblnbles, noii Benleuient cd pays d'Oc, maia dam lu 
Fraueo d'Oil, cn Ghampiigiie, eu Nonnnndic et mCme en PInudrc. 

I/bJstoire de riliiivcriiit«^ de Saint Mayol peot anjouid'lini elre 
^erifce. Neu» oonnaiHeons sa coDstitution, ses r^gtemcDls, sen biciu, leo 
DODis de 868 liaylfs, de neu di^-iiitairee, de »e» maUros, le iionibre de 
MW ät6veg, Lu ciirrii-re de» bomutcs leti pluu illuittres qa'elle n fonuea 
est rclatdc dons Ics pagcn Ica pluo frappaDtott de rhistoire de l'EgUsc, 
dang collce de la jnriHprndcncc et daoa \en aiinnlee den g:nnvcrDemeiils 
des penplea, en Franco, en Aogleterre, eu halte et en Espugne. Phia 
de ocnt docnmonls ou ehnrtce soDt sortis de la pousui^ro de bcb aroliived 
et portDcKcnt d'ajoutcr an chapitrc modeate, mais de» plua inatruGtifs, 
ä l'biatoire des id6cs el de Teaprit bamaiB. I>'<^lude dei« lettrea proven- 
Qules gagneru \ oee d^couvertes. Elle ncqucrra par ellcs la couvictiou 
00Dcr6le qae ta belle fioraisen de la poiJaie provontalo n'a pas itA ou 
aimple mouvenient Hpoutun^f^, d^ d'nn besoiu populaire, ou d(l, lotniDö 
üu l'a C'crit Honvent, ä la vie brillante et oisive dce ebiteaux fcodaux. 
LYclat si frappant de la litt^ratorc mf-ridionale, la perfoctioo et U 
sablilit6 de son art, provicuncnt des forleR ^tuites litl<!Tairee, Ibifwlogiqnes 
et musicalea qoe ses graads ]>o(-te6 oot fartea duua lea foyers de gofit 
et de oavotr qn'^ient lea bellea ^les fondi^o« aopriti des Elises 
iinportauto« et doiit qaclques-anes sout (Icvenucs de cäli'brc« nniverait^. 

Et r^cole Sainl-Mayo! da Puy aura beau avoir eo une ripotation 
de coarte dur^e et se tranaforuer, d&s le XIV* sli-ele, cu maison deatini^e 
A Tormer an nombre rcstrcint d'^livea voaOs k la prflriBe. Denx sifiole« 
Bo»t parfflia noe longnc p£rlode alile dann rhialnire d'nne iistitution 
r^roiide. Or, pendant denx eif-cles, le XII» et le XIII', runiverwli' du 
Puy a fourni uon sealcment dea liommefi «^niincnla k rKglise, aux 
nrmL<cii, au goorernemcnl dce proviuccs et dea pcoplcs, inaiH anaiü une 
admirable plelade de poi-te« inatruita et »oavent inspir^ anx Icttrva 
profanes, 

La eonr po61iqae da Puy est plua eiU-bre (|ae l'unirersit^ de 
Saint-Mayol, maia eile aera tonjonro moina bien conutie: eile n'a paa 
Iniasä d'arcbivc« et a diaparn de bonoe beare, an dt-butdn XIII* siMc. 
Oe fat \k na dea i^aultata malfacurenx, enlre laut d'aalrea, de la 
Banglanfe guerre contre lea Albigooiii. N^niiioiika, aon renom, ut 



Lei Prov«o^li«te> i!u Velii}' oc H. Camllle ChnbaucAO 



25!) 



spleadear et sod uction sor loa leltres {iroron^alea ne Ront pns ninblee. 
Tnat le monde suit qo'elle out poiir „dointer »oignciir^ le joyeus luoine 
d« Ifontaadou, et que c'est probitblenieiit da haut de suu eii-gc d'Anis 
L|piue liipirituel fruiliiiiiuteiir de Pierre d'Anvcr^iie Tuittigcii (|U)D7.e de 
rÄs'VIMit(rm)iuruiQe et dücc-rim lu [isIuk; do 1» po^sie au doas et triülo 
(■nillantDc de Saint-Didior. Ccel k octle cotir qnc lo timide Ricliard 
de Burb^zioDx deniandn Ae meltr« fin & 8G8 tQiirments d'fiuioiu-, l^e 
eoumg« i|ue n^eeMututt In directioii du myetüriuux irikuual uviiit tr»]t\\i 
l'impitoyablc eomtc de Hontrort liii-uii'ino. Cardinul fcra dtri\ «ii cRet 
dnn« la „chatiHon d« la Croisude coniro len Albi^oin'', au raroaclie 
^uerrier de ^rorifliinime au Lion", dana an de Bee raoineiiU de d^ses- 
p^ruoce devuut TouloD»e: 

Qui no Mf eottfii prtnre, t'ora ju4 l'a tntttitr, 
Ja a la eort dtt hol no prenipta l't*parvier. 

Ed&u, Tudc des ])lus ntlftchnDlec deu „anto novtlU aHticM" 
rappelle im jagcmeDl dos plus curieux de ccttc tronr et noni) iious 
refaxoiM & croire quo toat noit faus dans oc d^>licieiix nicit du nou- 
relliate Italien. 

II est faeile de rappeler et de rAract^-Mser gacniDctenient Taiuvre 

poi't«! qai, dans Ic Velay, i4odiüreut l'nrt d'£crirc et de cbnntcr h 
fDniverxitL- aniciennc ou He formtrreDl dans Tatmosphgre dV-mulntion 
ciWc par la cour in Puy. 

Dfes 1140, Garin d'Apcbier, baut sctj^cnr du GiJvaudan, rirhc- 
ment poeee^sionnö cn Velay, est Ic confidcnt d'Adt^aTdc do Savoie, venve 
de I^uis VI, qui a ^-ponse le duc do Monlmoreniry cn iieeoiide» noces, 
et qui gourcntera lo royuume de Franee avcß Vahbi Huger pcnduntta 
croigade de 1147. Sod ki»graphc lo (raite <lc valfiis r hom frobifire, 
t Uls caraliera, (qui) sap d'amor e dt dommi. Liii-nifnie nous dit, 
d'aillear«, dang one de ses prcmi^res chauHons: 

jEb «0 m'aptl gts OHeier 
m R<ahUM. qut fuVI t'tn äi»tf. 
Mat vaUr to» ert, nrnnta« vrs, 
Quan eMtir d« Iti* i»e tCrnquier. 
E wm Ml et nton vavaXier 
Qu'en adonct iio'l cretc» vaier; 
E volria. tal situ, avtr 
A parlir regume o empitr. 

Hilan! la paitsuiil« protectrice mourut co llü4. Lo eomlc de 
Monllanr rarngea les terreit du tuanoir d'Apcbicr; le divorco de Kouis VU 
et d'Aliiuor d'Aqnitaioc d^mcmbra le royuume de Fmuiie el ameiin 
dans le paya d'Oc, et nn-me cn Anvcigne et eu G^vnndau, le puistutnt 

17* 



360 



C. Fabre 



et nsö Henri PhinUgenßt, etinemi dn roi de Pnri». Bd rain Gtrio 
mit-il BOu tulent po^tique et fu viilcur »u svrriced'AIMa'idedGHarlittx 
et de BOzierB, petilc-fille de sii premiirre dume. La vieillease l'iiBtuillit 
äsoo tourotBonimperliDCiit Jongleur, OoiuaDnl, rnccabln de siircin^incii 
groasierfl. 

Tart HM* "iait rtia dt Fransa! 

lui criä rimpndotit. 11 fnt r^dnil & bc mCGorCr avec ce rivul 
indigne et Diounil daos robHcarit«}, vcr» II811, apri-s avoir 4t£ un b^roB 
de toumoi». Sod oeuvre oons est parveime niiitil^e et \rit Jncotuplfete. 
MuJB Bon VCT8 c«t clttir, simplo. ünergiqne, pnrroi« eutkooeJuBte, et les 
biogrnpbics provcn^nlcs altrlbtieitt A Qariu d'Apebicr \c ])rcm\er lieiicort 
<tui uit H6 äcrit: 

/■Vt: /o Premier descoii qiie ane /os /aits, lo qmih comtnwt 

Qtian foilla « flor$ revtrtiif 

Kl aug lo mnt dtl roatignol, 

Kd toDt cafl, la rcuotuinee de Guria d'Apcbier fot q8»cz grando 
pour iiuposer lu n6re8Mt£ d'nn 8urnom k Garin-le-ßrna, L'bisloire 
et memc lu critiqao litl^ntire seraiont impaiestnitex A »ousdirei quelle 
t-poqne vivait cü Bccoud troubadourr h'Ü D'uVKJt pa« däditi «a futDCaiie 
ientOH ficlire Meyzitra e Leujairia Jl Eble de SaignCB- Cclui-ci, «{nelque 
obscur ga'il aoit. CBt moutiuLin^ duos la nulir« oii I'ierre d'AuvtTgiio 
pusae eil revuc lea troubiidoui-Hj sca ctnitcniporaiDa, puur les accabler 
eouB («es joyeux Barcu^ines. Or, cett« Batire menlionne Haiuibaud, prince 
d'Orange, gui nionnit en 1173- Celle dute est lu Beule qui permelte 
de BAToir qDaod v^eut Gariu-le-Bruu, dout la earri^ro cnI restee uiusj 
dniiH UDO dcmi-|>6noiiibrc oü nous oc ToymiH quelqaeB lignes iiid^ciBea 
que pnr In voie dos snppositioDB. Lcb biogrupliee proveiiciiux uous diseitt 
& peiue: Fo um gtntils casUllam dr- VeUhic . . . e fo bom trobaire ; e 
fo a retraire dt las domnas co'i äeffuef^^oii capUner. Ä'on /o trobaire 
de Vera m de eAaitMW, mai de tevsos. 

HeureuBCiDent, l'ofuvre de Gariii-Ic-Hrnti est parvcime en pnrüe 
jiuqu'JL 0ÜU8 et noOB pennel de coniinltre lo euracttTc du poctc et 
tncitic one partje de hcb voyage«. Ha tCDKOD lo peiut gai, «croniinodaut 
galant et Bc«p|iqnfl. I^ demicr niol n'y reale pas A Meymm, niaiB 
bteo k Ijeujairia, qoi toi consoille de faire toat ce qui le tcule, d'Stre 
l^Difiraire poar dcveoir preux, de »'abanilonDOr au jiIaiHer, k rironJe, 
k la folic luvuic, et eiilio d'£tro impr^voyant ot prndigue: 

fUAX ttrai rl va», 
Putfft at<r* qttttn faria? 

Celle douee pbiluiiopbie condait le potle k icrin nn enseignemmt 
doatinö anx diiineH. L'c&nwte a tSfiO rers de Bix picds, Bpii-iliieta et 



^ 



I 

1 

Hre _ 

mie, I 



hea pTOveii{aliiit«ii du VeUj et H. CNmille CbohAnMa 



261 



pleins de grfieo. Elle n'en est pas moin» fort incompIMe. La diiine 
de Gshn i>e eonge pas k boq man et iL ats curnnta. Rlle doit eiuplc- 
mcnl veiller h »a toitlette, A »q» niaui^re», bion roccvoir Heu rt(iit«arB, 
distingncr cens i|ai mehtenl dcK dgitrds, accnoillir avcc ri^rvc Ics 
d^clnratiuns d'umour, etrc ^aio, courbiiee, hiibergor Ica Jongleurs el les 
troubadoors, Im chargier de pr^«enu et relenii- leura plusbeanz ohnDtH. 
T«l (|a'il 08t cet enivetgneuieut e»\ ua code epinluel et cliHriuaut de la 
cnuTloiaic et de la bonne ^-dncaliun. II doune du rülc de )a rcninio 
dftos I« aociäti chovalereBque dn XII* ai^cle vtie idie pr<:-ci8e. Cent 
aiw plo« tard, en 1288, Ermeugau de Bezrers etnprnutera bieu des 
prdceptes k GanD-le-Bran et fera piiHScr plas de lÜÜ vcrs dupoctcda 
Velay duns soo Breciari liAmor. 

Ainsi, o'ent nn pof^to du Vay <iui, an milion do co XII* si^clo b! 
«Qureot qnnlill«} d'iinitiohii^ae, de vielent et de barbare, espoee dnns 
nne n:avre diductiqiie de loDgue lialeiue, pletoe do gräce etdecburmc, 
Tart subtil d'uimer et de plair« et dcvlent l'arbitrc de l'iil^g^aflco. On 
B Bouvent reprorhö aax troubadonre de nc pu» avoir »outi lit bcaulö 
de la oalure. Gariii-le-BrOD coinmeiicc bod ocurr« |>ur uiie descriptioo 
da priatemps iiui poiirniit cocore inepirer nos romancierfl, et (1 trans- 
porte la 8c6ac c-o plcinc I'rovcnee, ooum Ic fcuilla^o paiiiiblc et päle 
des olivien, dans lu pelile Hellafi de rOccidcni, c'eat-ji-dire enr lea 
bords eoRoleillöa de la mcr bleue, rers Kimes od Arlos, ou an fond 
deic rarins ardetila des Alpillcs, on bieü cucoro daps la brnno curoiebo 
de Giiwin. Cest U qD'il s'adrcssc k Ha datne 

Mentr' titara et vergcr 

Demt MB oliver. 

Kl tteoltava'l chan 

((« It auitUet fan. 

tiW eoiueils de Garin-Ie-Brun furcut mis eu prutique ji ia oour da 
Dauphin d'Anverguc, Uobert I*' (1 Ulli— 123-1) par la fomiac ni^me do 
ce eeigueur dietJugui, la coutesse de Montfcrnmd, qui se taissa cäläbrcr 
daiu k'ji HiauKoiis dc Gay d'Üittel. KeB bellee-Biüars de cetto noble 
cbät«laine etiivirent son excniple: Nu SiiYl de C'lAUSlra, «ini deviut baronno 
do Mernenr, rc^ut lex Icndrcs bommu^es de I'cyrol, et BdlisseDdc- 
Marqu^ite, viwmtessedePoligna«;, aecoptit poar pCavalicr et sorvitear'^, 
GDJIIaatae de Saint-Uidier, uii bitron du Velay. Le^ ehaitBOGS 
d'amour de cc dernier potrte soDt trop couunes ponr (jue iioiis Ich 
enumörionH. CJoatcntone-DouB de dir« ici que nous cn po8H<^doim douze 
et quo I'uri do Iroubadotir a subi In tnßmc (Evolution, en dix an«, que 
celui d'Arnniit Daniel. Guillunnic a chimt^ d'abord nur d^s rylhines 
nmple«, puis, peu k peu, «'eitt \&\mi teolcr pur les combinKiBOua rnroä 



903 



C. Falire 



6 



cl i)AriiDtci<. rii AriKiiit Duui«l cot ritivculcur do la srxtine, GoilUtime 
de änint-Didicr, dauii na. ehausoD 

Belh m'<* oimait qu'ieu relraia . . , 
A trour^ nnc constnietimi po6tiqne preequo aussi isgi^^nieniio, fll a, gar 
son £mDlc, Ic ui^rlte d'etre reetti cliitr, graoieiix et ^mn. 

Od saU de queUc uiunicre presciQ« i^ctiudulense et tr*g^<|ne tinit le 
romuD de U ricomtcfiec de Poltgnac et de GaiUanme, en 1173. D68 
lors, GDillanme porta hcs hommngcs k la coiiitG«HO de RoaKsillon, cn 
VioDDois. Paip, lea qaerelles de Ttiväqnc da I^uy et da ricomto de 
l'olignac lui firent quitler le VeUy pour la Provence et la Catalogne, 
tiindt8 i|(io Bcliüec'udc rclotirDnit cn Anvergue pour devenir abbesse de 
rEeltichc. Cüst pcndsint collo piriodc d'exil volostsiro quc le Irou- 
bndour »e vit döccrner le prix de lu po6m par le Moioe de Mootaudos, 
en WM, et qti'il ^crirtt deux clianis religieux Itks haiitenient iiispir^. 
Dans le premier, Aissi cum a sas fainso*, il rifula aincL-reiueut, mais 
Baus liaioG, li-s croyam-es albigcotnea qoi sc rdpandaient daits tont le 
Midi et provoqiiaient la rüttnion d'un oodcüo an Puy mtinic. Dans le 
w«oDd: (/tian vetf ca:«r /oiUm e ßora, il rappelait ä ees coutemporaiiis 
le deroir d'aller au seconrM des Lienx-Huints, et faiMait an Ologe 
Tibrant du roi de Caatille, AIpbousc VIII, „qui abaUsuit Ica paiena", 
et qui Stillt an modi-te de prrtz « tPoHramen. l*eat-£lrc, notre po(te 
fol-il uu des glurieus vaineus d'Alarcos, ea 1195. 

Hais la croisnde (I'Oricnl avait s(^dait I'äroe <:hcralcretMiae d'an 
aotrC burun ia Vclay, Pens de CapdeaJl, dba 1188. I.cs trois cbait- 
■ons gucrrJörcH et roligrieuses de eo iroubadoui' aus vere parfaitsd'tiur- 
munio eout do baute« paj^es d'ltUloJre. Dans la premiöre il indiqac lo 
Baint devoir de tout chr^tieu »tiiu't-re et viilidc ei udresHe & la Vierge 
Du byrnae digiic de Dante. Daoa la sccüude. il couvie k la concorde 
leB i'oii) de France et d'Angtolcrre, l'Empcronr FhSdäric Burberonsse et 
le roi de ^iidle. „C« qa'ila ee pardonneront ici-baa lonr «era pardoon^ 
an dernier jogement!" Dans la Iroiüif^nie enfin, il flotril la l£clietö et 
l'nvaric« du c)erg6et annoocc qu'il doiiuerarexeui])le, fflt-il eeal & partir 
poBr le Saint voyage. 

II partit, GU efTct, cn IU)0, et, an milieu de la fit-vrc des combat«, 
»uns le wileil ardent de In Nyrie, il uarail tnniv^ Ic tcoips de chanter 
1«B eAmonrs d'Andrä de Franc«.'' A son retonr, il »e maria aveo 
Ji^renlouG de Vcrlaizon, pr^s de Clermont. mai» donua son otnur 
iL la noble Azalai», baronuc de McrooMir, fille de Bernard d'Andnzc. 
8«s chants d'amoar valenl, par la türme et par la ddlicalcsso des 
scntiments, scs enlbonHiaiitca cbania degnerrc. Ilssoot nombreux, mais 
oe dnr&rcnl pas lougtenips. On sait, d'ailtenrs, qu'AMlaYs se moatra 



Les frvvenfitUaleB du VeUy et H. Camille Clutbnneau 



*JÜ3 



'Hatnie et digne & l'ezcis. Pom s'öloiguu m£me nu momotil do na 
damc |>oar c^lcbrer, dnoa »on däpjt, la belto Aadiartx, ricomtesae de 
ManeiUe. II fallnt Ipk bons ofßces do I« ÜAnphiae de Montrermud, 
de lliTg^erite d'Aubiissou et de Murie do VeDtitdour pour fuire rcntrcr 
lo po6to en gräoe «uitris d'AzuIals. Mais c«llc-ci mourut ioopioöinotit, 
danH toat l'tjclal de la jcnncsso et de la bcaulä, ot Pona, le Chevalier 
saus reproobe, le biiros de la > croisade, fat brntnlenieDt d6pouilIe 
de neu bieuH et Iraitti de f^lon pur Pbilii))>«-Aü^i8te et Guy de Dam- 
picrre, aar Im solliciuiions do Koberc, är^que de Clvrmout, Vantichrlst 
de l'Aovergiio, en 1^13. I,e comte Guy il, doDt il arait ombrassfi la 
cause, Babissait le m€me sort. 

A 1« rnSme date, le pimi graud de totis leB troDbadoni«, Fierro 
Cardinal, rempÜHMiil A(-)k le mondc doa iti'ritm(f$ einplante) oä il 
tietrtsaait Üivana de Monlfort, le« roiii, lea jwpes, et 8nri»ut les pr^lats 
ranaliqoe« qni couvraieiit le Midi, l'AavergDe et le Velay mfine, de 
ruiacs et de »itng. Celle hatite figorc po^iique. qoi a fait retcutir do 
BCa inrcctiveH et de »e« plaintea Ice truia prcnUcrB quarts da XIII« sicclc, 
et qni n'eet paa äcraa^o par une oomparaiKon avoc iJantc lui-m^mc, 
arait i-\A bieD pen connne juaqa'ici, malgrä lea ounibretisos ätudca 
doot eile a ^ti l'objet de la purt da Uaynouard, de Fauriel, de Dies, 
de Im Patria et de Mauih Mais uouh parvcnona uu6ii JL la Baiair daua 
loate BOD cDcrgic cl aa coupleNilö. Ourdiunl est n6 au Puy, cn 1174. 
L'btHtoire de sa ramillc, influeute peudaut doux ai<''clo8, le XllI" et le 
XIV', daDs l'^gtrse d'Anis, est prcaqoc tcriiiiniic. Le poöie, commc le 
dit arec pr^eision sod biograpbe et aitmirateur, Miguel de la Tour, fit 
SM itudcä & la coHor^uia niayorde Ba Tille uatule. Kons avons retrouvii 
le aom d'tm de eea uiaitrca et lu meuliäu dca dons qn'il fit i l'uui- 
Tcrsit^. II y par(.-uurat tust lo cycle dca fortcs itudca quo comiiortaicnt 
le tritium et le quadrivium. 11 y deviot obapelain de la Saiole-Crois, et 
eoiunen^ alors Jl ^rirc »es sermoin. Dam le premJorj il adressa K 
Ift Vierf!^ DDC bymue quo Daute mit plUB tard, presfine mot pour niül, 
danB la buochc de SaiDt-fierDard, an Paradit. Le rytbme du plna 
long do cCR sermom fut popnlariRi> pendant trois sit'ctot par an oantiquo 
lalJD, cbantä dana le temple du Mout-Anis. Miiis lee derniers irrmom 
(la fabU dt la pUtie et UD rstribot) Bont d^jjl des sirventts. Le chape- 
lata de la Sainte-Croix so Hi^par« de rEgliso, et, seduit par le rßvcde 
rOgalit^ ävangi.^lique daos la puuvretä, deviout Vaudois. II quitlo lu 
canorguia et &e rend & Toulouse oft il eat accrölairo (escriva) de Bai- 
DitiD VI, en 1204. De Tonlouee il pa«se «n Aragon oft, de 1209^1^13, 
il äcril sea premiers sircrnUs iL la louauf^o de;« pcracculüs du Midi et 
eontre luoooent UI et Simou de Muntfutt. Cu 1213, il oat en AuTorguo 



n\ 



C. Fuhre 



oCi il prcud lo parti de Guy U, I16lrit les cxcis de Kobert, äv^ne 
de OlernioDl, et lu politnjiic de FliiÜppe-Aiig-usle. Eutr« lempi«. il rotn- 
pOKe nu planh vtnu pour Icts vnincuB de Marvt et se r^juatt de la 
pondiiifloii du coiDtc IlinidoiD, frfro de llnimon VI (mars 1214). Pnis 
it rcvicnt eii Vel:iy, conibiit l'^v^rjuc Kobcrl de Malian, et i^lante 
lo siipplice du chanoiiic piirrii'ide Estüre de Beluioul. 

Eo 1315, il uccoDiimgiiu li! jcuoc IC»iition Vtl nn cooeJIc de Lutran, 
el, de retour do ICotno, npplitiidit ä lu rortnalion de )u ligae i|Ui so 
fonde danH Ic Vennissin et le mnrqnisat de I'roTonco pour )e »onlic» 
de la catine des d^^slii-ril«"-« (tlrserttaU). II preiid pari aus eombali* dn 
Bt^gä de Reiiacaire duiis Ick riiugit des caralitrx faitlilz, et passe k 
Touloti«« eo 1217. I,&, il attaijuu Folquet de Maraetllc dan« an 
slrvtntes 8U|ierbc, pniii entoniie In mandovf de Bcrtrand de Itoru poar 
inciter Ic» a^siOg^H & %e bien d^rciidre. I,a »lorl dcSinioudo Monlfort 
(join 1218) et la d^livrtirire de la ville lot arraebent des rris apaJe^ 
d'iidmiraliou et d'umuur pour lu eapilalc de l'arafgt. V.a 1219, il 
flHtH lu diiIoj'aul6 et la rruaulV- t^iic Ic ßla du rui de Franee, le fnltir 
l^nuiti VIII, Dwnlru iiu s:u' de Marmnndc. II arait avaiHlö et pris part 
A presifne toiis les fails de gucrrc qnj marfiu^reot anr le llliAueet tiir 
la Giirofluc Ich gloricnsos aunf-ea 121i>— 1219. II ^tait done tout d^sign*^ 
pcnir conliniicr la rhntigoii de Onillem de Tadi-Ie. II coutiniie, en 
eifet, cell« rA'/n«>ir, et ^i-rit aiuHi, iiarfoie dans le dialerte incme dn 
Velny, prH de "(100 Tcrs ßpitiues k la gloire des d^fcuacurs de Droit 
et de Parade. 

TUg IX momi^Dt, eoo aclivit^ dC-Toranle diaiiDUC. ICciiro en Argcnce 
Bur des terroB quo Inj a donn^e« Kainion VII, il applaudit aax sncois 
de t-e ennitfi en 1224, et euvoic nu premicr siilut d'admiriitinn et de 
Hympattiic A rBrupercnr KriiUrif II. I-c sifcge d'Avignon, eo 1226, 
lo fait pussor cn rrovciice, ebez IlugneB de Biiiix, et leiiKOuner htcc 
Ainicric de IV^uilhan, Bona Ic« auapieea de Blaruls. La podsio 
d(^#iulvi'e»'£e lo i^^duil un instant et il se tnoqac agrdabicmcnt dos trana- 
parlH vourcnlionnclael transts dcstroubudoursamonrcux. Miiia. ea 1237, 
il maudit lloiiri, le nis in^al et r<^Toll6 de Frrid^Jc II, paisen 1245, 
k l'oc«iHioii du conoile de Lyon oti cet emperear ttt d^po»*^ pur lauo- 
ceut IV, il accDse le« clercs d'^tre Don de:» Kiuisteur»'' mats de« „bour- 
reani" : 

Li eUre *i /an pcttor 
E ton »ueiitdor. 

I<a prcmiirc eroieadc de sRiot Ixinis l'enconrage an pen; inais il 
i'tndigne dcrant Ic di-itflmeut oA Ic papc laiasc le roi de France. II 
Boulieal le Uauphio dn Vienuois diuis »a lulle eootre l'archev^ijue d'Embnin. 



Lei Provcn^allsles da VeUy et M. Carallle CliabnBMn 



265 



Diu oe tnoment, fta sirctntfs devienoent philoBophlqnei*; il est 
'lifficilo de Icur U8ftif;ner une date pr£ci»o. N6auiuoiDB, ian» iine ffe»U 
do I2&7, il nttaiinc encorc Ics clcrcs, lo pape Adrieii IV, I/iois IX et 
loiM les gouverncurs et officiore da roi eavojis dan» le Kus-I^DguGdoc. 
II «e lie d'itDiiii^ itvec le eouit« de Rodez, recütinatt ciifiii les bieiifnits 
do l'Hdumislnilioa de Sninl Loai» et rc^oit la protMtion de Jayme l" 
d'Aragon. II nicurt vers 1274, äji de pris de ceiU ans, comtno dohb 
l'«fBnne mh bingruiihe. 

iUreoietit iiac littiralnre a compli- nn \>oi>le p\n» (icani ctqaiait 
pris un« purt plus uclivc k Ix vic publi'iuc de hou lenip». A ce poial 
de vae, runlinnl fuit songcr »on Bculcment k Danle, mais & Vultnir« 
et k Victor Hngo. I^ dälroi«ax /MtV«*, Kolix Gras, h reun«cil4, il 
7 A jingl miB, snns e'en donter. dnns lii litt^ntiureproveu^jite moderne, 
l'esprit de Cardtnul. uvco Bon bcau po^mc do Toloza. 

TuidiB qao Pi«rrc Cardinal matiinit sinsi Ic tineMte-f, riolent et 

vengenr, uou Kculcnicnt dno« le Velay, maig dinie le vatit« rhanip «ine 

lul unVuient lee Intles fiiuitltriiie« <|ui d^cliiriiJeiit tont rOccidenl, den 

bords de i'Kbrc H. la Ituitiqnu et dca biuuiliards de lu Bi-ctii^Dojuii(|u'Ji 

Palermc et eo I'alcstine, leti chunU d'uninar ne a'^tnioot point toadans 

lea mnitriira dn Velay, Na On9tel|nT.a, chAtf^liiine do Mej-ronne et 

delxinpdt-i, adrCHMiil. d(s V££>, »c« rtiansuiiei piiHBioimt^eH ot triste» ä 

t'iDüeiiaihie Armand de Br£oD, et in^rilnil le nom äeSapho d'Ameryne. 

Aiui, la poisie eonrloisc pereistait d»Ds toutc »a perfeclioD aa seio de 

DO« froidcs tDoiitflgDen, et N» Caslctloza avnit pour confidciites de sea 

peinea den dames t\m Ics parlagoaient. CVtaicnt Iseult de Capitioo 

dang le O^vandan et Doirn N'Almuc de ChAlcauncnf, datiüle Kouergiie. 

Ab m^ine monient, vcra 124", ii ruutreexlr^mil«- du Velay, (iancfi- 

ritaddeSaiDt-Uldier, pelit filsdeGuillauiiic, reprenait le» tnidilions 

poiliquea de #« faDiillc, et eu?oyait des (-Iibiibüiim un pau dcclamatoirea 

a la gloricuHf comlOEKc BiÖlrix, de Viennois. !l ilcvcnuit aiiiRi un t'mnlc 

de i^ordcl et de ItL-rtrand d'AInmiition. 11 nc hohh reate i|i)'(ine pl^'e, 

d'nilletir« tris miilil^e, de ee po^le. Mais cettec/janitoH cii faitsiipposer 

biea d'nalre», et nous ne dt'st'isp^roiiM piis de Toir ressunciter uit joür 

d'aatres cbnula de Ganccrand de Saiiit-Didier. 

Mais Cnrdiual n'avait pas, nt^me en Vclay, lo mnaopolc de la 
iHtJre vengeresK^ et du platth plein de larioes. Le» iiiiithmirsdeKaint 
LouU eo t-^yple, en 1248, tmnreiit nn aolre po(-to du Velay, Anstorc 
d'Orlac, au ralenreux Chevalier dont noaa n'arouB pas la bio^iapliie 
proTen^ale et (|ne les historiens de l'Auvcrguc ont confondn areo 
Asiorg VII, ^igiicnr d'Anrillac, qni asaisla ä la mort de Saint I.unia 
iOT Im rires pestilentietlcs de ranliqiie Carlliago. Or, Astvrg Vit ne 



266 



Cfthn 



10 



fut armä chevalier <)D'cn 1267, et ue uiurait aroir ^rit dlx-neaf uns 
uupararaDL. 11 eel vrai (|ac lUyoouard voll duDS Kon sirveiUts ud 
planh »m la mort de Saint Louis. Hau le sodb d« la pifrco n'cat pas 
douleox. Alexandria, c'e^t-i^-dire r%j'()te, y est mcntioniHte et uon 
Tnni«. \jä jiofele y iovitc l'tmpereur ik preodre In crois et k luiexer 
rCmpire & boq file. Or, cn 1270, il n'y u point d'Empercur. Äiutorc 
dt^eigni! par co mot Fi^dOric II, <iaj mourot cn 125)1 et qui sTuitofTcrt, 
l'ann^e {ir^i-cdente, h Innoccut IV de Uii^ser l'Enipire A 80u til« Conrad 
et de prendre la crolx ponr aller aecoorir Loais IX. £n r^alil^, Aaslorc 
dtait ori^Duire <fOrlac (eonunune de Pi-brac, Haute-Loire). Aprto 
avnir di'-plorä lee malbcnrs de la croiaadc do 124$, il m fit Teniplier, 
et M reodit lut-mänie en Orient pour combattre lee Tnrcs. Hölas! los 
lein]» liirolqnee ^taienl patwis. Lch Mamcloukii, dirigi6» par le famenx 
iü Mrlik-ed-Dahfr cunnn Miaa le nom de Bibart, rainquireat iwii!«e»- 
HTcment Ica Feman«, Ich ArmäDleDa, lu^tne les Tartaren, pnia rcprircot 
aux cbrätieos Aaear, 8alcb, et C^aT6e, en 1265. Anstoro d^oaragi 
doulu de 6k fui ei de JäfiiM-Obmt. Daus un >c«oiid nircenUs, calqDiJ 
sur le prcuicr, il deplora toiui ci'» maux, matidit le royanmc de J^n- 
Halem qni ne Tonlait pns so d^fendrc, pnidit quc la loi obr^tienno Mnit 
effacie par I'öpte du CroJasant et dn MtUcadetei- (Kl Melik-ed-Daher)^ 
pui« reviut eo Euro)» et Gnit se« jours couune maltre de droit caaouiqne 
d«D8 le prienrö dn 'l'emple na l'ny-en-Velay. 

Aaaloro d'OrUe se distinguait par Tindication de son liea d'origiae 
d'AtiBtorc de Scgret (oorr: de Ctn-tyn), ud autre tronbadonr du 
V'elay, graut) scigocur de la Familie de Gurin d'Apcbicr, donl il ue 
nouH reete qa'ane Beule pijioe. Collo-ci est an sirtcntes moDorime (|iii 
blüuio, eu 1270, l'abundon de tu croiitade, apri$ la mort do Saint Loais, 
{ur Philippe UI, le Hardi, etüououcle, Cburles d'Anjou, roi de Naplea. 



II. 

Avvc AuHtorc de Cerrey« est dose la liste de» tioubadwirs da 
Velay. Mais, qaclqne concitwü ijnc soient los notiros qni pr^c^ent, oe 
dooncBl-eltee paa une id<^e Pierreilieuse de la tächo qn'ont k resipÜr 
lee proveD^^lifftea dn Velay pour rcmettrc inteilig«ninient aa joar ooe 
ceuvre po^lifjne ei vari<!c et qni rcmplit, sans interrupUou, une pöriode 
de plus d'uu «itele? Gelte tficlic, ils l'ont ontrcprisc r6Holumeut il y 
a (iDafrc ans. Ils eap^rcnt fcrinement ponvoir la mencr & bonno Gn, 
Mais conibien loars prcmiere effbrta oni £tä ardus et iuipuiseaDta I Eo 
rain avaienl-ils recneilli de« (esles et fonillä k fond Ics a^HTres de 
Mtllot. de Raynoaard, de Mandel, de 0i«2, de Halui et mhac lea essaia 



4 



11 



Im PiumguMMn im Vclaj et H. t^aiUe CWteMU 



de NapoMü et de Haas. II« «e tnmraieat en prteewe d'ctadw Uta 
njntoir«, mmi» incomptftes, waTOil errooäe», dfpauTiw de qwüiUt 
mineot eritiqoea, et pre8<|ae toajotrs eoDUftdktoircs. Ua gaide kitr 
mtnqnut. «i üb da poaimicat pai saiair, waimb daiM saa ügoM eaaeii- 
lielles, l'siui^ da trarul ■lujoel Ua m Totaieat de toatca ka lenea do 
leur iuteiligeoee et de lenr ocear. HevreaMineut c« gaid« esialaH, et 
ih laireLt pu le irosrer duas ttae ptilic de l'ffiorre de IL Ouaäla 
ChalMBeaiL 

M. Camille Chabanean. en effet, apablM, die ldä&, dans lasoHTelte 
MitioD de r^Htsloire G^u^rale da Lao^edoc"', le? Biojfraphirs ttfM 
Troubadour«. L'oarra|ire a les proportiona d'nn gros vulnnic. 11 
CWitieat 200 pages, de dcox colonnc« rbacnoe, imprimeca ea caractina 
Boyeas, et en toot petita cAracltTes [lour les iiotes. II marqDe no 
progrea Enorme »nr k« onmges do tni-nte ^renre, et. cd paniciiliar, 
BIT le Tolame V du choix de ßayoouard qoi contenuil le« meme« bfo- 
puphie«. Kafiionard a'aratt pu indiqaA tea sourcca anxqnellea tl 
arait pahi, ei bien qn'il rallait. |>oar ae «errir de iwneano, adtnoltro 
les ttfxtea comme cxacij; et <-oui|ileti<. II n'arait ^liiirci oea texles i>ar 
«nenne oote biiloriqne oo philologiqite; il i-ljiit ainsi iui|ioecible do 
Biettre la pinpari de« iTuabadonn danis tu milico social o4 ils afalest 
Tten. Ceox de la ni£mc eeole oe pouraieot jm £tre logiquMaaiit 
teheloDD^ daiia le lempa, ce qni Hnrnit senl iiermis de diiitiDgaer lea 
nailret deo djaeiplc« et de k rvndrc comptc des ^Yolationa do la Inagno 
et de la po^sie. 

M. Cbabaneau aalsit admirableoient ce triple d^fant et le fait dis- 
paraltre. D^ le döbot de eoa Hvdt, il mentionne, en les d^ignanl 
par lea sigleii de Biirt^cfa, leemaouscritsqui t-outieiinent Icabiugraptiice, 
et indiqnc la confiaace qn'ila tndrilcnt cn rappcUnt Icnr datc. Icur 
Glialion et lenr contcnn. II distingne les bio^aphiea mfmw des ra^o», 
landis qne Kaynonard les arait coiifondacii. Kdüd, it ajonte anx Iho- 
STophits et aux razot des e\lraitH d'auteiirg latins du mOme temps et 
de« r£eita italieoD coutemiMraimt ou p«u poett-ricuTB, tradnit«, d'aillonia 

da pnireDvol- 

Hais re qni donnc ä wo trarail le caractire le plna original et 
)b reod eminemment otile pour le chercheur, c'est le elnMetnent mfnio 
dta biograpbies. M. Ohabaneun ssbitlilne k I'ordre alpliab^Uque tnüti 
|»r Raynounrd, ud danfmatl pur rf^ions ttpar datvt. Cetlciuiiovntioit 
eneoticlle faoii|>c les troubaduunt pur icoUs, et pormet ain« de saisir 
itQD senlcmcDt l'biKloire de cbacno d'cax, tnais l'esprit et rinportanee 
dn gronpc aQ>(uel il appartiont. C'^tait bieo ce cla^semont qn'il fallait 
DÜrtr aax romaoiMes dn Velay poar lear permettre de rcsaiwciter 



360 



C. Fabre 



12 



l'histotrc lilliirAirc de )cnr jietite provinco pcndant lee belle« aDD^es 
<|U0 iioas avuua rappolf^va plas haut. 

Ko t€tc do chaque bioyraphie et de clmiae razo eont indi(|n^A les 
nunnscTitB qni \m ooDtifimeut. Si M. CliabnnenD avoit not^ les foliofi 
de ecfl mnntiscrile, il uuruit Httcint d'uu cotiii lu luioutie moutcdI futi- 
gaotc dos romuiiislen actnoU, Kt, quoiqiio l'aulour sc diifcudc de pri^HCater 
une fiiilion rraiment crilii/ur, il ue niBDiiue pa8 d'indiqacr les van'anhs 
ei^senlielleB et de coiriger Ics trreuyt qiii sVtiiieul gÜÄScett diiR» le texte 
do KnyDouMrd. Eofio, de notnbreoHC« no/rahititoriqDCsouK^o^uphiqueit 
Ir^ hOtcs rcndent Icb btognipbtPB compl6tcmcnt intelligiblOB et fönt 
vlvro Ics troabadonra purtni lears content pomins et les äräoeniciits de 
lear tempB. C'est dAUH cc« noteti Hurtuut que sc nivMe U Bcience de 
Tantear. II a lu et retCDU tont cc qui eoaccrnait son aujct; il a snr- 
tont fontlli loa rjirlulaircs giii^ranx on pBrliculiem dans lesqnclt rerit 
r<-xis(en<^e quotidieiine de no« pi-res. II «iialj'fte Ics «cte« de venle, les 
boinnm^e«, les leslnmeut«, Ica logs, cto-, nolant touH leti nouis des t^moins 
et de« actcnr« qtii <!L'Inircot da moindrc jour l'ori^inc ou la vio d'uD 
Ironbadonr, cclIcs d'noc daine k laiiuelle est didiöe nne cAaMfon, d'nn 
mort qa'»D pleare dans nn i>lanh ou qn'ou altsqne dans na airrentes. 
II donne aiitsi unc iiidividnnlit/: pr6ciBe h eea perFonuageH, m(mc aüx 
simple« intertocDleorB qui diftcnicDt snr un pr^ple gHlant dang noe 
tenaon nu» m^ril«. 

Oräee k tont eela, le rceacil dos Btographlca des Tfon- 
' badourg dericntnnc hititoirc lucrveillcnflonientattuchaDlcctBnffgeRliTe, 
i^iBi importatitc |)oar la r^snrreclion det imeunt d'nn pased lointain 
que ponr Tätnde de» cbanttt dans lesquelB qob pi-Ttn dn moyeii k^ ODt 
■BIS lears pcu86cs, leurs donleurs, leans cspoint, leurit enlhouna^mes et 
lanr id^al cst]iiiti<|ue on nior&l. Lcs savants cditcurH de l'Histoire de Dom 
VaiastUe ne ponraienl pup däsirer, pour le tableau qn'ils avaicnt ä präsenter 
de la lillrrnlnre märidtoniile, des pagee plus ^oigmief et mieux con^itCB. 

LeB hiograyhiti mhae», aeconipngudoiidesäclairoisttenients qne nons 
arone di-erits, occupeut 10!) pagcs ot Bont Buiries d'une table nlpha- 
bdliqop. Main l'anTro ne 8C terminc jwb Iji. Dans un eopieux apptn- 
dice, M. ChabaDcau drcsne nn index de „toos Icb poitc^i un anleara 
proTOn^aiix dont les nowi' uonH ont H^ coDBerv^s dopnin iee origincB 
de la langiie jnsqu'di la fio dn qninut'me Bifecle." 

Cfl Bccond trarail, Irt-n iogntt pourfant, est digne dn prentier. 
L'auteur grunpe autour du num di: i-liaquc Iroubaduur les datei« qni 
d^lcnniDent sa vio on l'apparition de son tearre. Si cob dates Bout 
incertaiDe«, it dtc no ou phisieure (-oiitemgtnrainH dti poötc. il indiquc 
ciuuite si Ba biographit doub esl pnrvcune, tnoDtioDoe, d'apiis Bartsch, 



13 i«i 



Taterctll. 



P" 



aamljrvta 



qB*a canige & r«M«iiB, HairartaDM iä mm potein, M 
n iadex MMi^^l■^h^^> qii rtrtle la inesee a« 1 >aie«r 

Tum» le* w w j ge» puas jm«^ 1886 * 
4bm um ««vte prtbee, pna k* pMngcs qa'Ba i 

ehaqM tiMWAoü Mst claireflwiil indMiite daai I« mmic« omntie 
t N teaier. Ici eocore, de* osles hi rt ariqaw m Dttrrait«« iMtnbmie» 
neOeBl de I« hnün pvtMt H |i»i 4e»l WBrtiimeBt 1« dtcrdiear. 

Si aon tcwImm moBticr le profil qoe l«s w i B iitM daloaap^r« 
twt Ur4 de ee draUe tTSTid, boos asnoos i drcwor ase loopie ti»te 
de nvantc «BioBDU k qni M. ChalnMaa a serri de gnnle: UlL K«Mori, 
n«BU, Carl Appel. CoosUns et OK-ac rilla«u« et rv^retU- Mass«6« 
•enieu de fnppast« exemple« de U wlidBriU qvi lie lot plu gimmd» 
d'eatra aow i M. (^Mbtseaa Noa^ aom eoateatenias d^expiMer ks 
■oöe rt w pnit« qoB aon avons reiir^ Dua»«iteet de l'aam da 
■■hKi. CeM gr&ec i •oa exemple qnv Dons irons «dopte noe ffcomle 
■Hhode de fechawhee, fcmilM le carlnlaire d« „boBUUgea rendtu aux 
Mqoen du Pny', eehii deeTcuipIkrs, cenxdeeBbtMyMdeChuuli^tct, 
de U duiM-Dien et de Pibnc aar Bcs indieatioas, nou nou «mbmm 
•erris «rec fruit et uns tions egarcr de la GatUa ehrittiana cl de 
Baluze. Le« iexin de« hiogrmfiun Botts ont fait corriger des errcora 
de KaTOuoiird qoi avaient prorequö de veiitabl«« romaD». Maodct, i>D 
cffet, daas aes ^r^il» du moyen ä^c', avait ^hnfaudä des auppositroiw 
•6dwunl£'>. matB Taataiiustes Bnrlemot Soalhac i«orr. Veiliac :=\k\^\'\ 
et latt de GaUktunc de Saint-Didtcr tut capitaioe roHtier soiMiItcrne 
an Mrrice direet de-« Ticomles de foligna«. En r^tabltsaatit le texte 
exacl, M. Chabanean doos a pen»i>i de doDQcran AnroN de SaiDi Didier 
tonte riBd^pendanec d'an seigtieDr libre de üou ^p^ et de wu liODimagv. 
Le oom de Saint- Lft/ditr sabstittK! par an copitilfliicclQidc jVon/»W(^ 
■Tait aoüsi indait Mandel et Uiez k faire vcnir k la eourde Oiiillantite 
le troobadour Ramon dt TouIoum. Olle afflrniattoii gmndusait Dolre 
\ok\Jt et le faisait vivre ü ddc öpoque iuvraUeiublublc. M. Chubaucun 
a eorrige ane crrcor ((a'nn scul iDaniueril sor f|uiiize avait commr»;, et 
rineni Gnillaaine k «on nag. Dans la mf me btograpliie, le» Tuianteii 
Rler^ee par M. Chabaaeaa enr le nom de Marqui^se de Puli^ao noiw 
ont pemiifl d'ideatificr enfin cclte cliätclaine avcc BHimende dt Germtmt 
qae le maitrc uvait, commc doos, (ronv^c duns rhi^loire. 

DaBH la biographie de Pierre (ordinal, M. CbaUaueuu a doiiti^ unc 
per»i>Dnn)tt<:- pr£ei«e k Miqutl dt la Tour, en rappelant Burbicri et 
TErmboscbi. II « sortont reudn possible une ^tnde xnr rUnivcrMt«^ du 
Pny en ajontaiit au ntot (.'anorgur'n le t^uttlifteatjf mhJo>- oubliv )>nr 



270 



C. Fkbro 



14 



RaynAiiaTd. Dia lors, il a Hi pogaible de ditermiDCr eitaotemcnl let 
Stades l'aile» par C'avcliRal «n sa (|niililä de clieralier rieh« qiii portait 
„d'Or attx Iroi» churdom H/i", et doDi lee uevenx, Jean et Odou Car- 
dfnal, ftircut, diiuH le Chupilre cutliMrnl d'Aiii!<, fordoyciu, arcbidiscrOfl 
on abbcD da äf-gnrct. Ccttc d^couvcrto door pcrtnit, malgr^ Tavia si 
aotoricä de M. P. Meyer, de donncr au po^te de In ^CbaDSOR de la 
Oroisade conlre le8 AlUigeors" (2' |mi'(ie], uiie naissatice digne da eon- 
eeiller qui nccompagaa les c^mtei) Ac Sniot-Gillca, dnca de Narbonue 
et niarquid de Provence, an coDüle do Latran. 

Cest ä la snite de la biographie de Richard de Barb^zieax qne 
M. Chnbanean ii reproduJt la novella chf aeenne in Provrma alla cortr 
tlrt f'o (quando il Jigliuolo del conte Hamondo si /ece caeatiere). Ce 
r^cjt, ptein d'imagination ot do faotaJeie, n'UD confinno pa» tnoiiu ce 
qnc notiR avaieot appri.s nur In (Wr du Pii}', la biographie du Mnln« 
de MoiiUndon et In Chungon de la CroiMde contr« les Albigeui», I^ 
phyuuiKtmie de cette coor »e pT<^iite dooe pcu i pea, et PoiaTre de 
Cardinal montrc quc c« gmud po^te ne dddaignait piiR do prendrc pari 
«nx joales dont eile £t»it juge. 

Mfme pour Ica tronbadonr» Becondairee, )c« iudicatioDt de M. 
Cbabaucau »ont ahondanteB et pn'ciHOR. L'ceurro de Garin-Ie-Bnin fait 
sonp^onner qae ce |K>i-te a snrtout v^cu en Provence, au pays des 
oliTtcrs. M. Chultauenu fait uno rcmarque qui coDftrmc admirnblcuient 
eette inter]>rdt»tton. II d6<M>nvrc an Garinus Bruni qni, cn 1174, fut 
garnnt, avec Rainion de Banx, Bemion d'Uxf'R ot d'aatres Bpi^nears, 
d'uu sernieiit prt-lti p»r 13erDsrd- Alton VI, vicoiute de Nimes, au comte 
de Toulouse. La date du doeumeot s'accorde h merveille avcc eellc 
que fountit Ic airreutoi de Pierre d'Auvcrgno, 

M. Cbabaneaii a ivam identifiä le Tmc de Mairona, inari de Na 
Ca«teIloxa et uoua a permis ainsi de n^tablir la gäo^alngie de eelte 
grueieiLse cbAtclainc, do d6crirc lei (vtirementa an milieu deitquel» 
die n T^cu et qai jettent nn jour trta lamiiicux ftur bou wuvre. 

M. Chabaneau arait aufei iraavi.'- an Petrus Oardinalis, fserina dn 
comte de Toulouse eu 1204, et oelle di^onrorte a AoDfimii ce que lea 
urvfntff da po6tc de )a Croisadc late^mienl supposer. 

C«peDdant, rrearre si eavantc dont nous Yenoua de faire Tanalyso 
et an i\oge bien modeete conUent des crreara. Nons ne forona pas de 
la pefoe an uiaitre cn en signalnot quelques- une«. 11 a lai-mfoie fait 
Bioeferemvnt den avenx d'impuisfiaiice derant les texles trop olncun, 
ciprim^ de norabrenx dontOH, et r^lam^ riodalgeiice des leetean. Cea 
erreur» m^Dies et »a modestie soDt dooc nu t<^moigiiagc Oclatant de la 
eonacienc avcc laqnelk il sacrifte aou auour propre h l'inl^r^t de la YirUi. 



15 



Ixa Provv&taÜslca du Vclsy «t H. Cnniillo CliabBMBti 



271 



II ne fait vivre Cardinal <]ae jnsqii'en V£^'. Et il dcTnil ea £tre 
aiosi CD 188>'>. La port^e bistüriiiiie de Taiivre consid{'rable dn ^wreiia/ 
dB Pu)- iUäi alon k pcine cntrcTOC. Cardinal n'^tait eii«ore qu'uo 
adreriiairo des clrr«, an apologistc dn comte de Toaloas«, nn cnncui des 
envaliisstnrs du Nord. Hirne E«tt-Te de Beloiont ^Uitcoiisidt-r^comme 
DD lienteoitnt crnel et rapace de Simon de Houtfort. t/ativre de Cai^ 
dinal, traiU'e d'ailtenrfl d'ot^srurr, nUrait doac plus de »cas spris do 
tnitv de Ueaax (1229), (jni teroiinait an proflt du roi de t^anee ]e 
draaM qni avait ensanglanU 1e Midi peodant ringt aus. 

M. Cbabanea» s'cMt auttsi lais««! lroui|)er pnr Riiynonard siir lesens 
du premier sirrettlex d'Anstorc d'Orlac (124S). II qnaliße cette pife« 
de j^planh Mar la mort de Saint Ijonis." L'errcar est rcgrcitablc non 
Mulraienl an point de vue historique, mais poor In lilt^ratnre. Dte 
4]v'on adniet la verHion de lEaynouiird, il Taut Tuire, m^me coiitre tonte 
tvideoco, deux pcivonnugcs diMlincts d'Anstor«.' d'Orlac et da Chtraiirr du 
Tmpte, L'on E4!parc ainsi dcnx re^uvre« en-nr», de m£ine rythnw et de mSnie 
(DHpiralioD, dont !ei> bii*torie&8 comnie lee rouaniateft ontsenti laTalenr. 
Miehand a init^Tc one Iradaction dii denxicme firrmtes dauti toa 
«niBl'^re de« CroiHades". U eot Trai qne ce sompaicux historieii n'« 
pis pIttS expliqn^ !e Mflieodeset- {= El Melik-td-Daher) qae Itaynon- 
ird rt Mandel n'avaient expliqu^' ccax A'Altxandria et A'empfrairf. 

Ces brirCH remarques moDtrent rntiiitt- qa'il y aurait i faire nne 
oonrelle 6dition de i'veVTre de M. Cbabaiieau. Les liloffraphie» et 
^intiex qui ]ei> suit, minntieusement ro-u» et mlit \ jour en ce qni 
cönretne la biblio^raphie et Ici^ notcü, fonncraicnt jiDtir l'^'tudo des 
(CBTTes des (ronbadonrs Ic gnide le pIns atile, le mieax compris et Ic 
IiIds ti&t que l'on pDt proposer nnx proven^alistes de touB pay>). 

M. Chabanean u'a pas seulemcnt rendti des Services aux romunistex 
da Velay par sa collaboration k „rilistuire Gänt^alc da LAngnedoc** 
{[Di est ani^si <-clle de teur ])etite provincc. Noiis avuns Iroore cf;sle- 
nem des le^ons pr^cien^ea dn maltre dans sii Tolnmincniie correspondanc« 
*Kc toos le« pruren^aliitcs de Fraucc, d'Allemagne et d'Itolie, dans 
uq cdition de „Joban do Mostrc-Daine", et surtout dauK la „Kerne des 
l.tnpte« romanc«'*. Koue ne Banrionti enlrcprendre ici l'iloge de ec 
periüdiqae noirersellement connuet ji la pro!<]>^it£dnqaet M. Cbabanean 
" toDsaeri pendant riugrt ans seit meilleurs eflorts et sa p^nälraute 
"ilelligciicc. Hais noaü ne ponvons pas onblier qne lerccucilconlient 
l^ttode de H. Carl Appel sar GAriii-le-Brnn (4* sit'ie, lomo III, 
JlSM^eplenbre 1889). H. Cbabunean a lai^raime consacrö A oe 
^Tail bien des notes d^finilivtrs, ot ainsi l'ceDTre d'nu de nos nieilieor« 
^les du Pny, prcstjac inn«nna jnüque-lä, a la place qui lai cut due 



272 



C. Fabre 



16 



dasB Ifi PurnaBse de In Provenoo et rlatig oelut, p\M modesle, mah ai 
beau oncorv, de »& peiile |iatrie. 

„La Itcrae <!ea Ltiugruca romancM", duiia le« pagesqn'cll« eoosuere 
MX „diiilecles modenie-i'', n pnblii- oii |io^ine de M. Mazat, iDHlilnteiir 
& CoDbon (cantun dtt Fuy), et xnriont nii «itvnige de ^rsud Di^rite dA 
k In plnmc ei outoris^e de U. Doniol, Membrede l'Inslttiit: „LeBpulois 
dti ta Basse- AuTcrgu«," Cc deroicr livrc C8l pr^icux jMjur le« (iroven- 
fitlUle» qiii ciiltivenl los dialci'tcn abtuet!« 

Kufin. riuflueiice niorale de M. Ulinbnncau est »»m gninde parfoiH 
ipie BOQ uutorit6 Kcieotifi<|oe. Hon »moiir girofoiid iH>ar oou piiysnulal 
)ui s fait i'cchcrclicr avcc piälc tont ue qul touchaii ä la lan^o da 
FÄrigord, et noncevoir un prnjclquo Bon initialivonouBa inoili-iiä iniiter. 

D(-8 1S84, il comptail buit troubiidours originuires dn territmre 
ooiupriK Hujonrd'htii danii Iv« limited du dipurleniejit de !■ Dordo^o, 
et Hccriait avcc orgoeil: 

„Cette liste eitt 1« plus longae <|a'oii pui»8e drcuer dans im 
dL-])arlem«ot de la Unguc d'Oe • . . 8ur eette liste figurcnt qiiulre des 
plus illuNtrcK d'cntrc tous, et Ich troia prt^eiddoicut qui suut L'i(<^ par 
Duiile i<«U)nie Ich mattrcH de l'tirt duns chncime den divJeiouB de la 
po^isie iyrique, savoir: Arnaut Daniel, Ketrand de Korn et Oinind de 
Boroeil. C« n'eNl pafi nn niince sujct de gifiire p(vur Ic [Yri^id que 
de coniptcr uu Dombre de ^s eiifimls de» po^te^aiuei plao^aii sonimel 
dn Faruaese proveiicnl par lenr grnud «iuuie de Floronce . . . 

^MaiKcCR troubadour)<, qni )Cttfrcnt nutrcfoiK tant d'^i'lal titir notrc 
provinrc, noas le« uubliun»! tn>p aiijniird'lirii. iSoj'onB tkrg, commv nouK 
deTODS r€lre, de Monttiigtie, de Ft-uelen, de Bugeaud et de Datini^nil. 
Je «alue urcc respcirt et uvcc nnc cmolion )Mitriutiqiie. les t^latues de 
tx» hotnnic« itlatilres; maJH je eonfire de »c pa» voir, k eöUt d'elli% 
nu uiouument qot rappele aux g^n^raüonfi nouvellcfl dos gloireu bien 
pina ani'icnneK. Je vnddrais qa'on «irigeät nur niie des plnccs publique« 
de Färigucux, unc statnc ü Bcrlraud de Uürii, et que, eur leu faees dn 
pi^desta], eint] baH-rcliofg deniarbreou dr brouxe rcproduisiwicot rimagv 
d'uutant d'antrett Ironbadovrit ... Un pareil ntoDument ferait de 
F^rigueux la ville «ainte de la lan^ie d'OCi la Mecqiie oft tont boii 
pro veü;-a liste, winiiic lout Uoii tclibrc vtmdrait aller au morDH unc Tui» 
en sa vio en p^lerinage. Fimse le yf&ii qnej'cxpriiucftrecntcudnl . .t. 
Fuiflst^-jc ne pa» inonrir avunt d'avoir vu, au miliea d'niie d^putation 
prOsidäe pur Fr^di^Hc MiHlrul. de touB cenx qui de Bordeaux k Nice, 
des BaltSurcs k Clcrmont-KerniDd, parlent nelre Inngne, de tous eeux 
qni, daoa le monde civilis^ (out eotier, en fönt l'objet de lears dtndce, 
inangnrcr ee munumeul." 



17 



l.«R l'iovvii^JiliitCH (In VeUy et M. ('»tnill« l'tiHbittionii 



273 



Apris 1« leolnro de celte page ihnue, l'autcur du prdicut urticlc 
djenit l'iin dcroier, <\nn» noc coiifiM'oicc j)ub1ii|U0, k sos coiifrjfroB do la 
nS<»c»£tä de« Amis des Arts", et lUx natorit^s dtjparlemcntalefl el rnni- 
tuuiuilei« du Pay: 

„Notis UT0U8 \ik un miignifKiue gujct d'ijmnlntion. Oe qutserüuÜBe 
k Pärrßucax doit Ctrv IcottS ici. 11 ii'cst pui« ndtniBaible qiic Ic iHi>t 
de ]m Fayolto, de Julien et de OrostttJer laisse dorinir k jumai«, huds 
leur nccorder un Houvenir sur lee bellei plnces oa dun« le graiid raiiAic 
du Puy, Ic8 po^Us qui, il y u six ocuts aon, ont 6t£ des preinicrs 
]iarD)i \efi Dicilicurs arlieti^K et Ick gracieux pionuiera k qui uuuhiIcvous 
l'«vcil de )a civilisalion iiiodvrno. Iticn de plue varie, de pltis Hovv 
et de plns parfait qoe ToMirre de dos troubadonra. Cardinal est, k In! 
HCul, an monde de pensvcs profoiides et d'aspiratioiiH di^eint^ressöes. 
U repräseutc, daoe uu sii-clc de eangliiut futmtienic, le Symbole d« lu 
lol^ruoc«, de la jnalico et de la pili6. 11 est lo pIUK grand de kiUB 
lv8 Iroubadonrs. Pona de C'apdeuil est le modale du cbevalicroonrlois 
el le eroiȣ pienx et brave qni, fld^le ji ses conviclions, prC-rbe U guerre 
Raiute dau« dea «Uiants parfail« d'inepiraliou oidc fonuect vn »'illustrer, 
ta laucc aa poing, snr Ich cbamps de batnillc de la äyrie contrc 
Sjiladin. Scs armes ont trooTi^ lenr place dun» la e&\U des cruinadcs 
ttu Mus^ de Versaillce Guillaumc de KniitlDidier est Ic potte qui 
connall tons les seerets de l'art et qui est novateur habJle, mSaio cn 
[fa<^e d'Arnant Daniel. Lee troubadotirs secoiiduires du Velay »ont 
lignes, pur bieti de» cötcü, de Icurs tlluHtrct) eüntemporains, et 1» d£li- 
tiensc figure de Ka C'natcllom n'pand ^ur leur groupc modcetc tout le 
[ebarmc de i^a beanlä et de tta grüce. 

Je me pennets donc de fuire appel k notro 8oei^t£ et aux 
arlistcs, si nombrcus daru notre vüle. 11» s'bouorcraieut grandement 
et ils auraieot bieo märitä de lenr petitc patric, s'ils riulisaieut au 
.Pny lo rcTO qtic M. Chabancau veat r^aliser k PiSrigucux. Quuut 
k moi, je dirai, comnie le vöniri romauiste: Piiiissö-je avoir le boulieur 
d'assister iL cette apothtose de» hiros de uos cb6re8 ^tudes et voir 
Fr&läric Mistral veuir ici Her le püBt-6 au pn'HCnt en uoqs disant 
1 4et Vers proveu^-aux modernes cu riiünncur de Pierre Cardiuul." 

AIqsI, mSiue le rSve final dos proven^siietea du Velay est dfl k M. 
' Chabaneai. Aossi, eo ee jonr de jubiliJ ct-l^brä par tous les romKuisles 
■ ie rEnrope, CM modestcs cherclieurB du Puy euvoieat-i!« au maUre 
Vto^rä le t^moignage rcapectueax de leur profonde admiratiuu et de. 
teor Tire reconnabsance. 



ruMbancui tXUI. t. 



18 



Quelques notices sur Felix de Vega. perc de 
Lope <le Vega''. 

DimHry Petrof A St, Pötersboorg. 



}je» CQtaidie» <Ie moeurii de Logic de Yegu, w» c^K-bres romciliiu 
de vH\m y e;<pmlii, ont-cHcs i|UeI<)uc valcur autokiogra|ihi<iu0? Y |»oul- 
(lu iinioer (juchiiict^ dunoi'-fs sur lu vic, snr Ich iddcfi, Kur tc crtriict^rc 
invme du isrnnd |io^te? II scrait gnind IcmpB d'ciilror duiis ce doinniue 
d« reeliercbes qni e^t reM jitii((u'i't ]iriisciit i |>e(i {frOit iiiesplor^. D'nprt^s 
In p«role carnctämtiqiie de Mr. llcimerl, Lope chI uiie ligure deg plii« 
i'i)>giuati(|oe«. Oo vondrnit p£-n6lrci' dttnii leti luysU'xi.'« de ccltc üdi«, ou 
iMidritU re^strer lout oe tgu'oD puisse counutlre läde^^us^ Le chaiiip 
ilo recbercfaes est ttomeiiao. Hcols les 21 voIuidch du Obrua .Sueltjis 
ponfmieut donuer oiali^ru k plnsicnra travuux bii>gruptii(|ueii et ptiy- 

•^llQlogiqaG«. 

Pendant Ic8 derDi6re« annöes grltcc ans exoellente oiirra^cfl de 
AmoJ« Burbieri, de M. Itenncrt et surlout M. l\-rex Factor, au\i{iicls 
il raD[ ajoQtcr Varlicle loul K-cent de M. Airred Morel-Futio*), le roile 
^oi neos cachuit lu pbyHoiiümie de Lopc comincuce ä »e lever nn pelil 
pu. Leh faits esl^icurH do tia vic sont maiuti'uaut ])liu vu nioiuH 
coouos, nmts l'histoire de l'&nie da poHe resle nu problöme k r^HOiidre. 
An moment doiiiii nous ne ponvons pas nous occiiper de ce iiroblöme 
l^l'cut, pas mcmc propotfcr un pluii de rechorchefi. II est ftUir ponr 
Itouceux 1)01 connaisscnt la Diatii-re, <|ue I'^itude definitive de la vie et 
dei (euvres de I^epc Rcrait au-dcsaus des forccs d'Qu iteol hummc. tl 
tttgraDd (eiD]W de ci^er ane 80ciit£liltärairesp6eiale, voatio ti I'^ladc 

1) Cet artide est un dea ubapUrea üo notrc livre aiir la comMi« In^dllo 
^ Upe de Vega, tnlitaläo L» quc pnssa cd niia tnnlo. t.e Hvrp tuti puallrc 
Mcbkinemaat. Outre les ncherrbos littirnirnH i1 co&iicudia 1« texte de la 

i) 1^-H origiapa de Lopa d« Vf K», dHuahiilleliuIliapaulque, I90&, pp.38— &3_ 

18» 



276 



Dimitry Pf^lrof 



de Utpe. Nous ii'AVons <\a'k signalcr ici quclqnce pctit« (aH» Ürf* des 
coni<:diei! de Dioenr« qai concerneot In biograptiie da poOlc cd gt^oinil. 

Od coiiDxtt pcu de choses eiir mu pj?re, Felix de Vega. Quand 
on parle do Itii. oii uimc i citcr des bcatix vers de l'ipllre A rAmnrilis, 
ob Lope raconte »e» origiiiofi. On (ruuvc ü poc prtA Ic» niümea fuiU 
duDB [a Filomeiiu'). Ä cce dates pof'tiquea Jl faut njouler de« 
renseigncmcnt-i (fle noos ofTrcnt Ick (.-ouU'mporaius du po^le et (iiielqae« 
fiutB lirt^ des docDmenlH jaridiquc»i de l'^poqno, Hais toat cola ne 
eonslitue qu'une biogrn)ihio bleu aiii^re. Felix de Ve^a « iü nn 
hidnlgo de aldcn*), un cumpa^oard de lu MontugDe, de la Valle 
de Carriodo. Sii u«blct<ac est de fratcbc datc. Selon MontulbaOr 
Felix de Vega a'n £lü qn'no bidalgo de ejeevtoria, c'chI k dire, 
qa'il B'est ucfael^ tion br^vet de oobleese. Quant k br profe-esioo, eile 
parult avoir C-ti cclle d'tin bordudor de imagineria. Voici lea 
faitB priDL-ipaox qui noaa int^rCHsciit. 

Panni le» com^ios de moonre il y eo n oue qni, nolon notui. doU 
avoir quelques rapportg il Felix de Vega, C"e«t La Vengnoia vontn- 
roea, publice dans la Parte X (Madrid 1621)- 

LomarquiH LaitiäaDO fait la coar k FcHpu, jenuc et belle fille 
d'nn pauvTtf, vionx gcDlilhommc Fclioiano. Qimnd tl priL> Ic jeuiio 
boinmo d'äpouftcr Felipa, cclui-lä refose d'abord et puls lai doone ud 
Bnnfflet. Fcliciano est trap rieux et trop Faible poor bc vengcr de sa 
propre main. II ^it k son fils Lisardo, soldat cn Portugal, dorcroiiir 
le plus rite possible et de larer l'oHtrage. I-isardo vlent, mala, ronime 
il airire souveiit duns le« coniddiea, il tombc smoareux de la belle 
Flora, bcbut du marqais. Nous n'avoDR paa k racontcr tone les ditaiU 
de la ooni^die, constmite d'ailleur» d'npr^s le utod^le ordinairc de 
I<ope*}. II surfit k noter qu'ft lafiutoute'arraDgebien: marquis öpoose 
Pelipo, Flora 9C marie k Liüardo. 

KuTCDOUB k FclidaDo qui est unc tignrc de belle prcatanrc. On 
nait bien qa'en gän^ral les p^reo dana Ics com^ics de capa y espada 
üODl des personnageg pea 8}-inpathique8. Leur psychologie est banale 
i-l pea ddreloppAe. IIb kouI tons dans le inj^me geare: des perfioimca 
i la ria6e de lout le monde. Xantöt ila s'installent eomme dea „gnardas 



1) Part« B^Kintda, dan« Obras no dramifioaB, p. 4hS, S (B. A. Btp. 
V. XXXVIII). 

3) Hidjilgr» itfl aht«l^ titr« d'nnc He* pln bdto« coai^<li«t ih; i.»po (Parle XU, 
Mnari«l liilP). 

ä) On pcnt troaver l'nnalj-pe oompIMe de )a pKi-e «bei (trlllparier, 
Stadien Eiini*panMchcnTh(-nt«r(W«rkr, XVII, pp. IGT— 168), oadana hob ^tiidea 
aar l.ope do Vi>ita(pnnm»e, v+IM+T»), 8t.P*te»)«iiirir, 1901, pp.l3ti— 141, 



Faliz dr Vap:. ptn d« Lo|>c d« \>ga 



•mydadvaas* 4e kan flks et ^ le«r boBBear, tum A la lo«^« 
linaltMJMn te—pi«, bsfo*^ an^ pw le mx. A b £■ di trw- 
■!■• adt fl> i^«at qA ae rteigaer et i senpier 1^ triate aoit. 
ee Mal 4e* Tiejo« eaanorados. rinax ridksles de lean 
fib*). FdiöaBo B'eet pa« de oe troapeaa gnMuer. 11 aoat 
n^ipeUe le eächre Pedro Oeqio. 11 est le seal peal-itre qai sich« 
CMMmr ka inpaibica te lectear toate la dnrta de la com^e. II 
Mt taimfi de difwinffg gravea qi'ea treare daaa lea figvrea dea 
liS« d<«atiqaca. 

Ajaat va LasmaBO s'elmgner furtinaieBl d« U rhamtve de Felipa, 
FcGeiaao eomaeBee ä ae plaiadre de aoi awt isiqBe: 

El lH>BbR qme giuidar h boaor prarieac 
eo* TkBu cqwnBsu eagsnadu 
aa Msritorio de ma£tr, so ntM 
qae ea een de aa aaor la haiaa la IUtc. 



A gna Taatvm t«ago qa« eataric 
ea PortBsal agon n aoMado, 
qaa ai cataTieaM ea eaaa y ae I« (aara, 
adl eatoeadaa a an bvmaBa diaia. 



Felipa ernel, de qne ba aerrido 

qna aUa prataada honor tn nobl« henuDO, 

•i acs le danea tn taa ofsodido, 

qne ea n enydado y dfligeDcia an vano; 

gnvdar caatillo an Fortagal no ba ddo 

de tanU gloria a aa iaTmeiblB maoo, 

eoBO a«n deafaonra j man vi IIa, 

qae d foerto de an boaor plenla ea CaatiUa (X, pp. i9, ■— ')■ 

II appelle sa fiUe. Void ce qai ae passe eotre enz. 




27« 



Dimitry Wtrof 



Fclipa cliercho iacjuslifier: Booadoratearlai » (»romia de r^potiscr. 

Uo plns *"^ "'* *"'*" ^"'^ "»«tro l'lionncur. Pui» cllo avouc ijur o'esi 

\c marqui» qni l"' f"'' ■'' ■^f""'- AIotb le vieillard s'ftttriHiv davuulap). 

Un iiinuni de si noble famillel l>OHr Hör il h trompÄl« paavr« Fclipa! 

K«liol»nO! Eq i)inl«nielo tan ullo 

mo hng dnilij ranyor lriNt«iit. 

MIM iiuiiiirra que uu litclalgo 

de uiiMti» liigar ilix«r&R 

de Viicay« o de N»v»rr» (X. 80, i). 

£ntrgi, Feüp«, n dormir, 

Hi ya Ci piHiBlblc que <tncriau, 

1« qn* deve de falur 

pnra quo cl nlvn nmanexcK, 

quo )'0 m(! qiiiero vcsttt 

y fnne a U mlsti primera 

qno dle«n en 8m Felipe (X, SO, i). 

Lo lendemaiu de ^rnnd niatio il sc read chex le nianiuin. II Ic 
prio de rtjiurer 8ün teit cuvcib lüiir fauiille — d'^poiiser Fclip», Son 
dUcotirs est 6loquont et pAlh^tiiiiie. Feltduno est avacHt et coDDMit bioD 
loa rcesoursee de son milier: 

A noch» fS ubejrs que me rompiKtu« 

tmi puertsit del hoiior y que llegaate* 

doodc <Ic mi temür «entido fitlsips-, 

t» cMA enfla y el (tuen« fttiopollnelüa, 

m contingencia lut^go lue piuUtt^A 

de dar \» mucrto n quleo por vidn nmitsto. 

Mais Ic DioTfinis a promis d'^poneer su Tille; cela Ic console . . . 
Et Felicianü i-outinuc: 

qac oN »«HCguro que, aunqne miy« Un bueao, 
DO ntuy de s&ngni y d« nublexa ageno. 
Dioine el v*1le mpjor de 1a luoBtaüa 
naa torrc, iioit cnia Holnriega. 
quo en pic toirö Ix deetrueaun de Eapniia, 
j haaU Im tknpo« de Ptlipo llega, 
las herodadea quo un arroyo baäa, 
doIie«ea pobre ontre Selaya y Vega. 
fuoion tuda el candal de niia mayorea, 
de algtin Key p»r Ventura anoeaMraa. 
Annas molioaM. lan^a y pavea«^ 
cMlgan de laa pared«a oonaoMldaa. 
doada ao cMhma ya dorada> »ie»«», 
4o cnjro btueo poiro eaua VMtidaa; 



(^I<iuw n^itk«« »iiT Felix ilo Yoga, pttt do Lvpe de Vvgx 



27y 



HO OS pnedo dv mayores ioMrcMer. 

iiMia yo se bleo que al^uu vlUanu Mldu 

di«ra por bI nobl«ia s« liqueia, 

i)u« In rirtuil on la maynr Dolilczn (pp. 91, »--4 — 33, i— >). 

Mais lo murquiu ho uoi)iic de cch beilos parolcB. 11 n'dpouKcra 
imnuiiit Fetipu: ello d'osI jias son ^galo. Flora ajonte cn ouiro: 

El piusion 
DestOB hidalgos de Aatarlns 
haior las caaaa do EspaSa 
de cho^aa de la moniafia. 

Hais le ricnx campagrnard De o^de pas. Qo'on ^eoato oneore lea 
parolei suivanloa: 



BO ay «enor 

ain prtiMlpio en iti vnlor, 

porqu» eata «a en Dios, no luaa. 

Loa Bryca hlio la ^«ira, 

f elloa liUiuron Sefinrca, 

por meritJH o farure«, 

qne hat«B liutubres de In tfcrra. 

A lauoboa lilso cl dinero, 

porqae tamblon ay noblexa 

eomprada coii la ilijuusa 

qae fue basesa primero 

El BoMe aolar que huredo 
BO lo änii a rico iiifnrae, 
porqae nadie luo lo llauie 
en el vall« de Cairledu. 



Mi caau annas dctflucidna, 

oaaog mohoKOH arnuaea, 

etnaa 1ati;aa y pavcaea, 

d« telarafia« n-aitdaa, 

quediiraD tn las montaRaa, 

qoe no ttf «vpy* vo», «cilor, 

lamporci liüridu el lionor, 

que le euren lelaraüas. 

Her CBcudero no eepanta 

ini nubleca, uiaa tttg, 

despoes que en ml casa cats 

por voa la baxeia tanta. 

Qu« aiitpB que e:i elln nc vicra 

deahonrn tnn iuliuiiJatin, 

se rnny bleu que vucstra hetiusua 

ml hija servir pudiera. 



Alors lo miircinm, piqu£ pAr lee deniiers mots de Feliciano, loi 
donne un Boofßet, Tris belle est la 8C'6iicau commeucemeDt dn seconil 
acte, uü notiK asaiKtuns h la coovL'r»Htiun du ptrc et de lu 61le des- 
booor^. Lo pauvre gentilhitmine altend tcujour» eon fils, mais il uc 
Tieot pas: 

Ho BORpochado quo es mueito, 

quo no qiicirra la finrtiina 

quo (engn nnpcran^n nl|;uuj>, 

qae hastn la !i)u>>rte ao hay puertO, 

Tu quitandome el faonor. 

y cl Harqiie* el de mj carn, 

tu hennano, to i]uioD ludo para, 

nalandome de dolor. 

No ae que longo de baxcr, 

vil peroiosn muorte! 



280 



IHuiiliy P«rwf 



Folipm ConuKco quc ol trAiice u» fui'rl« 

«D que to lisa veniiiu n vor, 

nua si Do oroa podoiMO 

pti% vMgKt lUR kgravloa, 

Kai In i|iic loa homliroa lavioB, 

iiddiido ra ol mal foc(oso. 

Kentite & Dlna tu rcntcüuca, 

tea pAra el musilo pnulenoiii, 

porqne la JoaU paeli^Dt?!! 

lodo qunnto qnl^T« nlcau^n. 

Y bI catiiB Bon Hxcob nodlos, 

mntAinc, scnoi, n mi (X, 35, i— i). 

Lo t«iD])() SC passe, et lo vcDgear »Itcndu si urdeniDioul n'Hrrive 

|m8. II ext insup|>ortablQ de restcr e» Bnpngne. Feltciuoo cliorchc an 

eniplui iius ludes («utlienciiO et l'obtieut. 

Kelieiituoi liien to puaduK nk'Knir 

a» qua eau iila^-n me den, 

ijiii! u&B on 1.1« Jndlns In qiiloro 

(jiie OQ Espnun, ADiiqiio Init gravca 

parn »((Uollo (|no tu «Abi.'a, 

()u« en Ua Jndia», Fi^lipa, «apero, 

cuu eaUir ea inediu cl mar, 

y ftvtr InnlA tii-rni en muilio, 

liatlua itii mal lemcdlo, 

tan ImpoBBible do haiUr. 

Tu du Kapu"» inu dunicrraa, 

auaqiLQ Du »6 »i dtHliateii 

ciifda<loB qnc de honra iinc«D 

Ins (listaucioa do lai t[cirai>. 
Od coDQitlt Ic däuoufluicut: Feliciäiio sc rtironcilie avvv le marqnis, 
deveaa md bciio fiU, et liil purdouno ma üutrngc. 

LCB vcrs <|itc DOus uvodh analyKt^n ccmtteiiDeiit quulrjiicM rcDBeigne- 
mcDts curienx aiir Peltciitno. 

1. Peüeinno eM origiuniro de lu Montutfn, de raclucllc province doj 
Santnnder. M » nue pclite pro|iTt6t£ (casii soluriegii) dniiH lu v»I1£o 
de Cnrriedo, cotrc SeUyn et Vo^a. 

i. L« futnillo de Fcliciuno, qni nVel qu'nii escudero, nc parsU 
pA!( C'tre uoble de tidcimieiito, c|Uoi<|iic Iii vcrlii eouslituc la niüüloui'e 
iiobIcHSC. Felioiniio üü tteot pii» uu fait quc bcb huccItcb Hoiciit cod- 
sid^r^s comm« i^ns du esiig royal: por veoturu de ,alg:un Key 
BUOC»8ore0. Ko luul «i» ee fait n'cHt p.iB H6r La famillc montagoardo 
a'n irax 4U uDüoblic pur ud tu! punr Ics hanla t'aits de guerre. IJn 
de« auoCtres nvaJt achetc- I« br^ret de la noblewc: c'est l'tirgtut qai 
leg a fall gcutilstiomtnei!. Tel est, scloo nous Ic scub de veii 



QoeilWi tu-Oen §mt Felix <l« Veg«, ptrs da Lop« d« V»(a 



!28l 



I 



A ■BcbM Um (oobtM) el dlmro, 
ponioe unbltD hy nobleu 
etmfoäA con U riqicu 
qw ftH bmicu priüMra, 

car il c«t bore de doale que c«« paroles riacnl l-'eUriiuio Ini ni&ne. 

Uwi ccUe baxciB dc proaTcrien coutro ]'am-icoDci£ du 1a fiiinille, 
(|iii bieo peat £lrc tri-a Tieille saoB awir 4l£ toujonra uoblc. Cc Tuil 
cit iadiqm^ dan« les t«i8 

Biu lorrr, nnm eua MUricfa 

qM en pk mirö U da rtiu wäott ile EspaüJi 

7 huu Im lienipoe de Fellpo t>e;a. 

Od TDJt d£ji que FeliciKno noiu rappclle beauounp Felix de V«g&. 
D'ibord, IcB ori^DCB et les dates gite^rnpbiqnes aoot le^ meDUis. Tou- 
jonn lo Nord de l'Espagnc. Vc^a dc Carriedo, iiobIe«i>e tnoDtn^iarde. 
NoB plns qnc daiu In fumille de Felix dc Vv^s. bidnigo de 
exectilori«, la noble««« de notre Ft>IiciaDo n'evt paa de tiop loitguo 
date. Elle n'est pM d'origine militairc: c'ci^t l'ur^Di qai nnnoblit cclte 
famillc. Pute Ik coTocideiice prcHque compl^ des nous — Feliciiioo 
et Felix — oona dit unssi qnelijno rhose. 

3. De pla». dd point doot la ?«leur D'est pan iniuime. Fclioiano, 

pottrqnoi D':t-t-it pan le cararttro odicus des p^res de famillc? Ne doit- 

oti pal expliqaer cc fi»il par l'ainour ßlial de I^pe, par la piM 

enren üon yttre, morl depnt» longtemps? Oettc foia-ci I^ope a touIu 

pciudrc Ic prre e^pa^iiol dti bon vicas tcmpt), et quelquei dfluil» dn 

portrut U les a puit^ä dauB scs souvcnir» d'cofaucc. .Sansdoote t'liietoire 

et l> po£aie dc se correspondent pus exaelement stir tona les poiuU. 

Par exemple, Felix Vepi qni fflt bordador de imagriin-Tiii et 

OB bomme de jii^lA cxemplaire cM traneruniii dau^ uolre pi^cc ca ud 

aroeat dost la ferveiir religii-imc n'cst pas indiqutHi du loat De mcmc 

les fait» qai coustttueat rintrigne de In coniädio pcurritt iic pas avoir 

aacnn foodemciit lirstoriqae. Qiii iic coiiimlt piie rimaginatton ft^oudo 

dc I,o])C de Vcga? Peut-ctre il a tDvcnit^ toulc l'iutcigac, pcut-^trc il 

a travaillä ma quelques Tail« T^ridiqtic» puiüäe aillenrs. Pen Importe! 

Dans ce cadre pm^itqne I^pe a niis quolque L-hosc de l'hi^toire de sun 

pin, \6iaMfie saus dou(«, tnais p«B toul k tan ima^uairc. 

Sa Sympathie poor Feliciauo el qoclque« pointa edavuliels de la 
btograpbie du vieillard comliUicnl nnc pn»otiiption«!<scz forte cu fnrenr 
de Botre conjocture. 



Camille Chabaneau et les troubadours du Perigord. 



Pu 



A. DuJarricOesconibe» k Pä-ig:aeux. 



11 Tal ou tcinpH oA U litt^ratiiro romune £t»it coumc ud torrain 
riBCiri üb do raren initiia pooTttient mottro lu picd. II fallait una 
voloolä bien ^oergique et ht |)rüxiuiiUi d'uiie gramlc bibIiothtV|ae ponr 
£ludier cette potfsic i|Ui»'<^|)a]ioiiit d'unc favun si mcrvoilleuite nu moy«u 
age Mir toal Ic sol de la France ni^ridiotiale. 

I^ pablio ne m^rilait pas toiit-n-fiut farcaFation d'indiffArcnce 
luc^ MUtre lai. II 6lail ptnir uiasi d'tie JBtposHible aux iiou spi^cia- 
ItHtcs do Bc rcnReigner aillenrs (jue ilnns den livrc» «rriär^ et tr&s in- 
complct« «u dans d'iiidigegtcs coutpilutioiie. 

Kotre g<>D6raliuii, itialgrc hu i:urio)<il£ d'cxotieme, accorde nu re- 
tard |>lii8 cooipUisaüt k cette dnurce tant nt^gligdc autrefuia de uotru 
litt^ratnrt.- iiationiitc. II a falln qne !e fiJlibrige, cu xe röclamant de 
nea illcintrcs prädeceRKeurH Ick troubadours, viut iravuiller de toutcs 
l>artH i Ut rciiaiseaiice de In Imigue d'oe. A cüt6 dca poMee et dee 
procatears sugeit^a par lui, il s'fst rcncootre nu^si des lingumtcft et 
de« philologuea <)iii l'out udmirablcment BVcuudd daii» soii expnDi«iou. 
A rimiiuUioii (lu'il a doDiiäe l'oil a dtl la cräadon dans lea univerfiitäB 
de cbaires Bpcciale», oA Tod s'eet oocujx!^ de nos dialectes Di^Tidioaaux. 
Loug^temps araot la fondutiou de hou Bournat, le Pilu-igord avait, daDS 
onc iurge inegure, panicip* « leiir relivemcut, Dcux de »ex cufant«, 
— 'laor^to de l'Iiistitnt — , out popularisö, l'uu k la facolti'' des lottrcs 
de Montpellier, l'autrc A celle de Lyon, nn cnticigncment ignorä avatit 
eux. J'ai nomnujr M. Camille Ohnbaneuu et M. LOon Clßdat. 

I>e premier de ocedeus kuvsoIk dirjge, depuJa bieiitöt (iQulre iinu^e^, 
les iravaox de notrc Ecolo ft'librÄcnne avec unc eoinpt-tence k lft(]uetle 
je suiH hcitrcux de ponvoir rendro ici homniagG t-n lui coDgacraiit oee 
lignca. Mob Intention n'cst paa d'uoalyscr ces trait^u de liuguisli* 



2Ö4 



A. DiijniTic-IloiUuinbi;« 



(|nü dcvciina d6Honuais cluH^iqUCS <;ouiiiie In Griiinuittire HinoaBtne') 
ni d'iinuin<ircr la loiigae H^iio de ccs oavragCH ausbi inlcrcfltiaßts par 
leur port^ie hi^toritgue que recommandables pur lenrs qnatit^ litt^raire« 
Iiublifs ou i'ommcnt^H par lui. Ou coimnlt l'iiuportonc« de ec baga^ 
philologiqtie, qui loi n valii on Fran<;o ot k l'Otraogor, sartout cn Ilalie 
et CD Alleuift{0)e, nue s\ It^gitJDie r^putation. Je veux «impleiueot 
rappolcr la part präpondcVauto qa'il a prise ä la ruigiirisatioii de eeU« 
poi^fiie limoiKiine et p^rignurdhic du inoycn :'i^» qui, gräce ä b& pcrfeo- 
ttoD, ent riuBjgne lioimeur d'^veiller l'tnspiration lyriqne eb«e les natSou 
ttXoTs acecBsiblcs k une iufliient^c litt^rnire. 

C'cBt üi M. Chabuneau qac Ton doit Ic mcillcur expoiiii det« riegle« 
de l'idioaie vulgaire quI, cn Kepiigne, donna fiod nom k lu langue d'oc, et 
qui est l'uti des grauds dinlectea et rnu des ]>\as Detlement earael^riE4s 
de cetto lauguc. 

^JL dÖDOißination de ttmoui^iii, nppliqnöo k la laugae commuDOi 
du inidl de la Frnoee, fat dne, noa pas k des cause» ind^pendantcsl 
de lu laogne e)IC'Di£mc, commecelle de proveu^Bl quivintdece qaöj 
an XI*, an XII*, et cnoorc parfoie au Xltl* litctes od comprenait soni 
lo nom de Provence tont le tprriloire de ranctonnc Frovinci« ro- 
mann et ni^me de l'AquitjiiDe, male k une SD])6riori1^ alors reooiinnc 
de oe diAle<:te. Rt M. Chnbaneau ajontait aroe raison qne larenonimAeJ 
de« Iroubadours originaircB de 1» eonln^e ok le limousio itait parlö, ' 
non |Mi8 präcIsCmeiit le pays de Limogea tnSme> ({ai n'en a produtt 
aucnii de notable, mais surtout cc qui forme aujourd'hui Ics d«(parto- 
rocnlH de la Dordogoe ot de la Carri''7.e, dflt nasHi hcaneoiip contriboer 
k rcndre ce dialecle illuelrc entre toua. II faisiiit observer qoe aor 
coTiron 460 ironbndour!», dont l'biBtoire littcraire enregiatre les nom«, 
ringt uD moiD» Daquireol dani^ Ic pnys circonecrit par Ich limitcs da 
cee dcnx di''parlCDtcnta. Parmi ccux-d Hcrnnrt de Ventadour, le plaa 
grand nom peut-^trede la po^HieproTen^ale, etOancelm Faydit appartieu- 
nCDt i1 la CoTxHe; quatrc aulre» eout digoea arec cax de comptor] 
pwmi Ics plus fauicus qn'on paisse citcr: Bertran de Born, le gnerrior- 
po&te d'llautefort ; Giraat de Itornoil, de la paroiase de Saint-Gervats 
d'Kxcidcnil; Arniint Daniel, de lüböme. que Oante cölfbre comme Ics 
niallrca de la poiaie lynqae dana cbacnn des grauda enjeta qo'elle 
pcnt ae propoaer, et Arnaot du Marcuil, le Pötrarqnc de rOcdtanic"). 

Le P6rigord pent donc ee rantcr h bon droit d'avotr CDCoro tri« 

1) Vpir I« lappurt quo jo lui aX cpümct^ diUM lo Bulletin de la ooeltU 
hiUuriqne ot archüulogtqiie da i'firigoid, toisc IV, pngQ 127. 

■i) Siir U langu« romaac du midi de U Fraoce oa lo Provea- 
Cal, Tonlouae, Privat, 1980. 



CkRiille ChaUMiMn ot lea InHibftduum de P^rigortl 



285 



graademeut ii(16 di fnirc du dialecle, iini euipmiita eoo »om k t'on« de 
iu>8 |ir4viti<;«8 limitropbes, U lunguelitli^niirc et olfuitique dva proviuces 
d'Outre I,oir<!; eii sorte quo rbigtoirc de In ÜttiTUturc liiuousine el 
pirigourdine na tnoyeu »ge ne 8er«it rien nioiiiB qiie l'liiiUoirc de Is 
iilUmiure dile provcngiile tonte eutiöre. 

Dans an court pnk-i», M. Cbal>unfi»u n eile leu nutcuis qui uppar- 
tiSDuent k nolre prorince pitr lenr DaiAsunco ninet quc Ibh ouvruges 
ADonynie« qo'il savait oit poavüit l^gitimement suppoHi^r y avoir i'lö 
eOBiposte. Dans cetto double liste il a compris ce qui eM imd seule- 
neat du Liuiouun propromenl dit, maie cucon> de bi pitriie du IVri^>rd 
oü sc parlait et oü »o parle eocore Ic disicrtu dit limoiisin, et de plus 
los potttes qai, aia dana le« phy» voisine de lunguc d'oll, Foitou, ^iol- 
OD^, AJigoamois, avaieut adopt«^ pour iostrument de leuni pciiM!«H la 
langD« da Llmousin ' ). 

Bertian de Born, Giraat de Borneil et Ica deax Ariiaut lieoiient 
une place d'lionueur daD8 cetle revuc r^trospcellve des chnnlree do lu 
laogoedV. «Ces qoatre po6lcs, dil-Jl, ätiiietit propremeut p^rigour- 
dins; mais lo pays de» dcux premiers dcpcudait, de leur tomp«, de 
la vieomtä de Litnoges: et qnant aux deax autre», la lun^e qa'ila 
parlaient et qli'ou ijarlait autoiir d'eux ne deruit pns dttTtl^rer alors 
pluH qu'elle oe le Tuil aiijourd'biii du liuQuem propreuieut dit. Aruaul 
de Uareuil, qu'on a pu appeler, non saos quclque exagöratiou, le Tibulle 
de l'OcciUuie, est uu poüte (cudrc el d6liciit, qui rivalUe nouvcnt avee 
Bernart de VcDtaduur, tnnJa qui uc sauruit, jiour reiiscmblo de aes 
ceuvre«, lui £tre compar^. Sou homoDyme ot voiein, Aiuaut Daniel, a 
ea rbonnenr, eacore inexpli<iuä pour oous, d'etre cousidOri par Dante 
et IV-trarque conune le type le plus {uirfait du cbantrc de I'amuur; 
quant ä Giraat de Uorueil et k Ikrtran de Harn, Dunto le» a plucös, 
arec Arnaat Daniel, mais a bien plui« jnsle titre, au sommot da Far- 
nasA« i^rnvenviil, Ttej-Irnti de Born comuie poile des bnlaille», Gimut 
de Uorotiil comuie interpr&te uluqiieut des idües de vertu, d'bunueur et 
de justice." 

A ces deax dernters jugements nonn ne pouvoDX qne sou- 
Berire. Kiil n'ignote ce qne fni Bertrun de Born; on conuail moias 
Qiraot de Borneil, qne ses c«ntempor«ius ou succcsseurs itumOdiats 
>ppelt;rcat le maitre des troubadoorB, ot qui niärita ce titre par la 
djgnit« de s« vie, l'^tivation de ses ««ntiroenta et la perfecliou de sou arL 

A ce« po^tc«, qoe bien (leu, parmi eeux des «utres proviuL-c« de 
la langiued'oc, cot iga]6B, il ajonte les numa de Bcrtran de Born le 



I) La laaf«« et U littOrnture du LimonHin, Mnntjiollier, ISÜS, 



286 



A. Di^arHc-DesoorobeB 



Als (1200—1230), Haut «n posHMc dciix oii troiH pifeoe« ditii!) le 
gviire qiie oelleH de höh {u're: de Bertrau de Prci^suc, atiteiir de denxl 
pi^CM dont uuc CBt diitpuläe pur d'nulrcH trotibiidourii ; de Oauebert d«| 
Fuycibol, dont on i'ouoait iino iiuinzninc d(> pi6oci*, vanim tDl4reHKatitoB| 
qne HA bio^Taphic ; de Ouilliom de l>n Tour, bi'ros d'niie loaoliant« 
uveutiire d'nmour, nateur aam d'niie (iiiiuzaiDe de pl6cee; de P«ire de 
BocigiiHC, doiit il restc dcus piOces, et de I'eirc de Vcrgl, dont od n'aj 
qn'aoc Beule chanson, dvBormuiB rcstitud au Pärigord, i«iib d'un tuärtto] 
moiDdre. 

11 tennine cetto liste perig:oui'dine eu aientionoant l'itntenr mtODycna j 
du eantique de St. Jeaa-Baptistc, cbuulä Ji Piirtguciix lo jonr de Uj 
fete de cc saint. 

Ce ne fat qiie vor« la flu da XVI» süVle qne oette belle liuigoo ■ 
des troubadoiir8 de plus cn pInB eomprruit'e pur le progr^s do la 
laogue fraiiv^ise, deriut dt^cidtlmont uu putoiu; ninis comme ou l's fait 
remarquer, cc patois lui-rnJinie ext rcetä tcllemenl p^iiitrS de l'unliqnei 
inspiriilion qti'il n'a ccsHi de prodnirc des povtee et de» mellleur«. 
Auttxi M. Chabiincnii, fat»nnt altiision A )ii reiiuieBancc de notre InD^tie 
matemelle, nc iiiuii(]uutt piis de noiiimcr le pIiiK digno repräBcntant de 
DOtre proTince lingnietiqne danH le monvcmeiit f^libräen, AngnittB 
CbaBtanct, anquci te BoDmnt viciit dVtever ud beste k MaaBidau. 

indiqiier simplemeot iiiiiüi Ica ooms des prineipnus äcriraina qat 
jet^reot rar notre idiome p<.^rigonrdin tin si vif Oclat u'a pae Biiffi Jl 
raellvitiS du profcssenrde laogne et de littt'rature ronmues. De« clin»> 
HODDicrs proveui;jiax, con-ierv^s dit&B diverae» bibliollu-qacB frun<;utses, 
italienaeB ou CHpaguolcH, conteunient les t>io}i;niphies de» troubadonrB 
et forniaieol daas leor cnHcmblo nn •document do premier ordre non 
BenlcmoDt poar t'hUloire de la liitörotnre, umU eucoro elttourtont pour 
oolle de la wvJiti du midi de la Pruucc an moyeD ä^>. M. Chabaneau 
entrqirit la pnblieatiou de eca biographics. RUeB aont presquc loutes 
BiWDymes; roais Ilagac de H<, Circ, qai itait lni-mi}nie trotibadonr, se 
Dommant comme auleur de la vie do Hornart de Venladour et de celle 
de Sararic de Mauliou, lenr docte äditeur inelfue A iwiixer qa'il eil 
avait compw' d'autrca, pwat-c-trc nu-me la plDpart de cellos qui realeiit, 
tiotsmuieut ct-llc de; GaOBbcri de Pnytibot. On lui sunra gr^ d'avoir 
Eotercalä oa ajont6 dans ne remcil eomplet de biographies proreti<;aIeB 
de« exiraite d'aoteura latin» dn nivme teuipa eonceniaut diverB tronba- 
dooTB, et vaSmi quelqnes r^cits Italien« contcmporaiDs ou pcu post^jieiim'). 

1) LSB blograpbioa das tronbadouri «n langno proven^alo 
palili&a tntAgralrniKnt ponr la promiftre foli arec ana Introduc- 
tlon et dos noto», ToolonM, Privat, 1886. 



Crnnlllc Cliabanüaii et l«n üoubRiluiira du I'fiigoril 



287 



Cee biographi«8 sont clasH^cs pur K-gions cl i>ar diites. C'est sons 
le preuier cbapiirc couBacriS ans poi-tos de rA(|aitnine (Ony«iine, Gas- 
cogn«, Kaintoti^c cl Poilou), <|ac dob i-rudHB locaax s'occupnnt des 
troutMtdöan p^goordins. — et oeux-ci sont nombrotix dopuit) ^aYl 

rd'EMwIa jnfiqu'ä Gaühem de Lu Tour, — trouveroot h «xploiter nne 
mloe de« plus ricbes. Noua ne devons pas onblier de mentionncr 
I'appcndioc. frnit de recberchcs perBonocIles oft U. Chabiineau donnc 
ane liste alphiibätiqDe de tons Ics poi-tes ou aateu» pntvoß^aDx dont 
les nomM nons ont Hi conserv^a depnis les origines de la limgae 

LJBsqn'ä la Eii du XV* siede avcl^ ludiealiou de leura Oeuvre« piibliiW 
OD loMiteB, et lo ri'pertoirG DU'lhudicinc des ouvrugeü aDunyaiCH de la 
littirature proven^ale, bistorkifiee, roniaDe«ques ea retigieux, an nombre 
desqnels il place la traductiou pcrdue de la vie latiiie deSS Sucerdoa'). 
Four ajoutcr eucore h l'illuatration du Pt-ngord litliirairc, notrc 
pr^ideot oe s'est pas content^ de mettre au jonr de DoaTeaiix lextee 
de DOS troubndoDTs'j, il u signiilä nvec ane incontestable aiitorit^ daOH 
le« rragmcut« du mystirc dos Iiinocents dAoourerts eo 18fl3 lors dw 

^premit-re^ rOparatiuns de la busiliquc de S*. Front l'^cbuatillen le plas 
anrien de la po^ie dramatique proren^lo; et, ooniDie la pJtoe doDt 
faisaient partie ces prf-cieux fra^meol« fat joaie h Pcrigueux all 
Xllh aifecio, ft'ettt-i'i-dirc longlcmp» avaiit l'äpoiiue h iaiiiielle remuuteul 
les t^oignages les ploa recutäs qne Ton eonnaia^e de semblables re- 
pri-e«iitalioDs dans Ics pays do lungne d'oc, il en tirait cettc conclusion 
si flattotiRC )iour \e» l'ärigonrditiK quc leur prorince, eommc eile fut in- 
coDtcalablement le berceaa de la podsie lyriqno et de la poädie narra- 
tire daos la Franee mr-ridiouale, y fnt ans-si celui de la poäsie dra- 
matique *). 

Quelle recounaiaeaDce Ich amis de la litt<:rature romuoo ne duivent- 
Ua pas an tnalfre dont Ic labear perst^virunt a po moner & bonne fin 

.mie Oeuvre aussi considirable! J'ai essay*'- d'en donner, k rinleiitiou 

Me mci jeunes colli-guos, ug abrdg^ Mureinct: j'eepi're qii'i[8of6ra ponr 
IcDr montrcr tombien l'Kcole r^tibr^cnno da 1'4-rigord, si Honciense da 
maintien do lu langno den aTeux, duit ctrc fiire d'aroir nn tcl prjsideot. 



1) 'Il Mt bt«n i soDhnJIer, — dit-il ailkurt. — qae ccitc ttiutuction en 
vteax pfitigoardin d« l'uuvT&Ke de Uii£ue de FIcMir}- te letrouvet. (Notes 
sar quelques inanuscrlts proTeafanjt perdus ou igntit, Paria, Haf- 
soaaMve, 1S8(>). 

3)Fo6sie> tn6ditcs dos tronbudoursduPtrif ord, MontpellieT, I8S&. 

S) Fragments d'ua mystöre pTOTeD^al döcourerts äPirigueux, 
piiblies, tiadults et anuoti^R, PArigiioax, 1874; avec Dolea vouipl^iaen- 
taim daiia Is Revne le» langoes romanei (Janvler— arril 187^)}. 



Herran ou !'Arlot-qui-pleure Egiogue 4* de 
Pey de Garros. 



Pkr 



J. Ditcamia k ML de Uarsau (Landea). 



Den tinit e^IngiKs qne conli>nn«iit, e ntre atitres oIiodqh, \cti Poe.^ ha') 
de l'ey de Ouiros, lefl pUs reiiinrquubleB mn% cerlniiiciiienl lit '2* ot la 
4*, denx moiwlogties mis, l'un diins lu bouche d'un miiluudrin dmis 1» 
forc« de Tage, eu pleincaetivitd et cn {ilt^ia snvcfes et quc uodBiiourrioiis 
otilnler: rArlol-^uirit; l'antre dana la lioucbo d'nn mutandrin coudomo^ 
riiiaction par In |i«ix, vieitli d'ailleur» et infimie et se [m'-parant k 
moDTir de faim «ur qaclqnc furnier: \'Arlot-^ui-pieure. 

Nouh aurioDs aimi ae point s«^parcr ici ces detix pointnreR qai ai 
natareUcment forn>enl diptyque. Mnis, pour plo^ieiir» rnieoni« obli^ 
de cbojsir, et roulact donner ä dos leclears du g4!aie de Garros l'idäe, 
iiwHi la pIn» junte. du motoK la pIns favuniblo, doub Icnr pri^üculerons 
la Mcoude, que ddus cruyunB la mcilleure. 

Lg pitloTCsquc cu eBt moins ebarg6 qnc colui do la preinJäre mais 
aoMi G€t-il mgina proseter et de meilleur goflt. Le coloriR eiicore cd 
ut moins monotoDe. An liea de tons unifonnämeut violentü et cruB, 
ä c&tä de coaleore sonibrcs nons ta arooB de brillu&teB et il en est 
Diente d'iDterm£diaireB. Ccat qu'eu nou» peiguunt scs mieires de 
l'hearc pn^ente. Herran (vDqne ecs Bplciidcnrs d'auticfois. Quoi do 
plos nalurcri' 11 nous fait aiusi üb tabican compict de sein cxiKtetice, 



1) PmHm — OoMonoe de iVy dt — Garr«9 Laytorit dedicadai a — 
MaipiipAic t poderM Prin — crp lo Princtp de Na — uarra ton Stno — a 
Toioia — per Jammu ('olomr-x Imprtmtdo Iiirat — dt rYniferiiilat. I'i<!7. — Teile 
•at la portM ilo piäcieux et rnre excmplaire qui apparticut ü !!■'■ railliade, 
fill« de l'MUeiir do DaBtiox (ehe« Troai I»6T— 9) ot doot nona devona l.i con- 
BalBMnce et la conimimicntMD Jt H' Jranrojr. Ceti A cct rxetnplnirc i|ii'eil 
««■prantfi uotre t«i(e. 

KMunitdia FMHhuitn XXIII. I. 19 



390 



J. IHioauin 



fort propre, d'^illear», k Inl g^agner nos Bympatliies ((ui ne vout gaire 
& 8on rivul, l'betireux Mauberdot. Dan» le fond o'efit le piissä, daos 
im lointuin qui le poitisc, saus cn (tüindrc l'il-cUt, trop puleaamment 
nrivä par Ics tristettses et les oiobreB du prcmior plan, mais dod »aas 
CQ attt-nuer Iw horreurii. Devaiit res crimet« d'nilleiirs et ]>our noui 
les f:iiro perdre d« vue dftvauttige encore, puasest des eüarenirs 
d'cnfuuc« qui Ics expliquent et le» excusent'). Eofia lout Ji fait eu 
avaot, mos noH ycux, nuus utods rcxpiation, lo präsent pitoyable, qui 
crie iDieiöricorde et finit de nons d^Hiirmer, tellement il eet vrai: 
Qno c'ert tltn innocont ipie A'Htt malhciircfli. 

FittoreHque mienx iw6 et pla» d(.^cent, coloria plus vari^, fa^roa 
plu8 s^vmpHtliiqne : voilk di^ja de sörienx «TautAgee de la qnalriime 
■'glogue Hur lu Heconde. Ce D'cHt pas lout. Avcc Mauberdot Gamw 
iuterrieot parfuis avoc bcb »ouvenirB de pantoralcB grccqoeH et laüuea, 
« d6p1acöe dao« la bonche de ce ei pea idyllique perKonuage *). 

U »'est effacä tout k Tait dcranl Herran, jnsqn'ä lui laisBer le soin, 
qu'oQ annut cra ae pouvoir iucomber qu'au pucte lut mt-tne, d'usorier 
U Datnre & ses tristeeHes. Ou vcrni, on ae reporfant au texte') «vec 
qnol natnrel, quelle »inplioiti^i de moyoo«, qnelle »obrit^ti-, notre paavre 
bf'xe s'acquitte de celte difficile missioD et prodtiit un elTet tini peat 
fort tiieu faire »ODger uu &■ acte de Cjrauo de Bcrgtrac. C'est d'oae 
m^lancolie luoiua eoiuptueuge et graudioee, tuaie plus nigtte et pliu 
pvuitraot«. 

Garros n'a d'ailleuTB Hi biCD rcusei scs portraits de sotdats maraiidenra 
que paroo qu'il s'inapirait ici do la r^alitä et peigiiaJt ce qn'il voyail, 
coiume te fera, quelques annees plus turd, k l'autre beut de la France 
lö LorratD Ja«qae» Callot. II y arait, eotre les Mhires et Mal/ieurs 



I 



1) Gsrroa Hidt cnlviDint« «t ccla su «ent nu portrait nu'il nouH fait Ici 
i)u cur^ Uaran ot ailleurH de fr^re Zü|i et üi: Mtn Unac. Le vaa do fiAro Zop 
eat lo pliu euiieox: apiis now «volr dJl pis <iii« pendrc du p&886 ot du prtMtA 
ilc cot ennii«, tl lal fait n(ntimolns donner ä luM de sea pfnitenlei d'oxcelieiiti 
»»ifoil» ot <iut oot le plan huuruux cffot 
S) Far ex. rr. 13—15: 

Flu» HO Vau htne lat viutnu 
Nj/ j>lu4 jioää liu vidaugumts 
Dant ihmUm aonu maridadat. 
Oa eneora w. 90— <j3t 

Au «ö dam lo lagil no guti 
Mmtrt gut la eanota cauda 
Im ttrra at*ecarada rsr.auda 
E Pammic goamix *a elöta. 
8) V. IST aq. 



8 



l^gloguD -i* do P«r de (tan-08 



2»1 



tU la guerre de ee dernier et tnaints pas8ag«s de hob po^tes g&ncoM 
du XVI* Ol XYM' BK-cle« tuati^re & uu lapprochcmeut qui a Hö Tort 
bleu ThU pur M^ A. JoBiiro}'). Lch deuBiiiH de l'un rendcut tciuoi^na^ 
anx dmcriptiuns des aalrcs, car iU pvurmicut luur mint d'illustrations 
aUBBi oxRCteniCDt qiie s'ils ciisitcut ^t^ faiU pour olles et d'apr^s eile«, 
inr fiommaode; oomuie, par esemple, ponr nous borner k nn trutt de 
Dotret^glofoifi*), Uplnuclie lü oi*! noua voyoue, daua Iit ruc d'iiii villa^c, 
qualru kürilivrs de» iuforlatico ilc Ilcrrnu, mourir aduHHc» h des l'uniiera: 
Im nenlfls coDcface un pea moltoH et an pem-kaudos qui lear reata8s«iit 
acfiCMiblea. Iha pretre« vieonent U leiir porter lea deniierit sei-oura 
de la religioD, qu'iU puruieitetit rerevoir coutrit» et nlüi^äs. 

A ce propoa, ootoos l'abBence complitto d« tont B«iititneDt religieax 
(lana celtc Egloga. Cela dc pent qu'^toaner de la part d'iiii tradacteur 
des FsADiues, de ta pnrt d'uo po&te qiii däclure dans In dOdicaoe de 
»es Fottim') que sil arail le gcuie äpique, il ue cbuulorait poiut la 
gnerre de Troie, mais: 

lottii, OtAttm, t Samton tanlarf, 
Lo* grati* amict Uanül < lonatha* äiH, 
Ü fo qut »MiU DiH a obiat horlament 
Per »w bot tervidos contra l'Hthnica gent; 

«t qui encorc, dans oeB Vtra htroics ti wlontlerfi tious parle do Dicu k 
propoa des Syllm, de« N<;ron et autres grands eriminele de rAoti(iuil6. 
Ce Dicu craindrait-il doDC de a'cucanaitlcr avec te& petilcs goua et Ica 
p^ebctirs de buBse cUbbo, bca pr^föräs jadis, et nc naurait-il d'aiileurs 
£tre qne joattcJerV Ne eeut-oo pag ODCore iei qae notrc poSte est «»N 
Tioiste et d'uue doetriuc uu peu dure et ariHtooratiqiieV Quoi qu'il eu 
•oit, tnetoe da point dc vac purcmeiit cBtb^tiquc, il est fäclieax qu'au 
■onrenir de bch crime» Hcrrati ne balbatJc pas quolque parulc de 
renforde, et, devaat resc('8 de oee mie^res quelqnc parolu d'eüpoir en 
Dieu et cd eon infinie miti^eordo. 



VerHlfietttiou et orthographe. 

NooB ne ponvon« quo laiBser ä l'auteur d'aue r66dttiou, fort d^sirable, 
des csuTrca deGnrrog leeoiu dc faire uaci^tude coinplj^tc de sa prosodie 
et de aon urtbographe. Noub nous borneronü k donnor iri bot I'udc 
et l'aatre, quolqQes notos relatives ä uotre texte. 



1) DuD« nn nrt[«l« dc I.i Itevut dct Pyriniti, Sc tthn. 1DÜ\ connaor^ n Ouil- 
laaiae Ad«r et iDlilulA: Vnt Utariadt Gatconne, p. 19-21 du (irage 1 pait. 
J) V. 165-S. 
8) T. 8&-«e. 

19 • 



392 



J. Dueamln 



I. VerBification. 

!• Aas vcrs 123—124, detittma et ti-mt UKSOuneut plae qn'ib ne 
riment. Aux rors 19— 2ü U ciit pOBsibl« oncore quo Dura» Hit un« n 
dentnlc et rime assez imparfaileinent avec ca/irraii qniaiin«» ^uKnrKlc. 

2° II est quelques tiiols doiit In dk-rfrse e^t k noterr amarri-ät r. 7, 
fsc<Htda V. 15, hi-fih» v. 61, me^titrau t. 1&2, turvi-äti r, 14; ott-era 
V, 138, parriöla t. 13<>. — C-cs di6rv8f8 eont indiqtiiVcs ussez sooTent, 
maifl pa» tonjonre, par an sigue qne noas rcudonx par Ic ti^iua et qul 
ree!<emb1e k nn uccent circonflexe doot les deux braDches ne ne rejoin- 
dr«jenl piu« compl&tcmcut. Paut-il comprendre que 14 ou Ih di^rt-M 
n'est pas murqnik;, die ^tait i-otifonnc ä l'nsagc? }{ouh oe Ic croyons 
pas. Kons arono plntöt ici noe de cea iDcooiöiiaciicos qoi abondcnt 
daDs rorthographe de Garros. C'f. infVa. 

H" lielevons aueai qnetqiie« ^yiiär^aes: bot v. 152; Aocu/ v. 68|1 
10 <' TV. 133, )26, 148; foen v. ^%. Dan» toun ce» mk, la evo^rtM' 
devutt ütro confortuc A l'usagc, sanfpeut Ctrcdans io t qni, dans l'nBHgc, 
ne disatt, nans doute: io qu'^. I{ei«te encore ua, monosyllabe aux 
TT. iiH, l'2fi ce qiij £luit probiibleoient rägalier, pour si t-trunge «jne 
celn paramse, puieqae Gnrros ju^o bon d'iudiqiier lu di^«c an v. 117 
et que cette mvinc eyncrtaSi sc retronvo dans duas v. 160. 

IL Orlhographo. 

Oarros ae croyait capnblc, ii Icb imprimcries Ini etiRKent offcrt dea 
rcasonrces snfllaantes d'tDiagioer: <uuo ortbograpliie si cerlaiae qao le 
pluK (idange d'Alleinagiie n'e&t pu faillir de bica Ürc et proiioncer le 
Qaacon*)). Fcnt-ftre bc faiitait-il illudiun. 

1° II prcDd k IWtbograpbe cupagroolc sod d = d mouillto, ce qoi 
est OD lieureiix cDiprant: v. 13 ^oatamaaN etc- 

2? II lui preod atiHii sou x qui, & l'^poqno, souDuit comme eh Trao^ia, 
oe qni rcnd inutile, fort ^atnitomenl, cc mCino cli: v. 39 greixoa ;= 
greichos\ v. ftl jnir ^ puch, eic. 

S' I^tJorrtipi, nans doute, couiue le Beraieat ennoro ijuclqnes ga»- 
oonuisante de noejour», deratlaclicr dob dialectc8 an Orcc, il emploie 
»D f qni noni< parutt uo Bonvenir de V n et remplace constaniment / 
(wr na ph chargi probableuient de nons rappcler le y : t. 89 f {habfo) etc. ; 
y, 19 garrnphhrd; T. 84 phret etc. 

4*-Tout perauadii (|ti'i1 est de I'anldrioritö du gascon par rapport 
aalatin*)il n'en tiootpaamoiiiscoDiptedcl'onbograpbcde cedernier: pr6- 

1) dU |Mr Mkbeii^t p. 14. 

2) il.itm ddti Epiilolai, i) par)« d'une riellle Iftt^rnrnTP gasconne dlaparue 
ffiuvre dm gnnona antict, qui avaivnt noUmncnt octit dt rt riutica v. 79 — 7f>i 



Kflogue i* do Foy üo Ganos 



299 



orcnpatioi» ätymologiqnee qni oe »'accordent guörc aveo dot unibitioos 
]iI)OD^ti<(aet>. C'o&t aii)Ki qii'il ualDlieut le v latiu, parlout od il eaii 
Ic reooDoaltre: r. 3 mnM; v. 3 mf, eto. 8'i) £«rit v. 72 la&etz v'cst 
ija'il Hfl »ail {M18 AToir affairo ä vicem. 

ö'U n'est paB toqjours c«UH^qaent avoc Ini-mfuic: v. 5& mouri; 
T. 1 l'J ^^»»rifi, alors qae OK est ifirit d'hubitade o. — v. 14 ijtianl, 
T. 54 j((ii; T. 107 (/oarNizon, v. 122 garHison, e\e. 

6" Sou accentuation parait fantaisJHlü : v. ■) m^zera et v. 10 woyrcra; 
T. 36 iro et r, 44 ^ro; t. 29 isJTo et v. 30 clercia, — Pour(iuoi l'apo- 
Btrophc do tn'leu v. 41'^ l'our reiiifilncer l'ii de lauf Maie pourquoi 
encore Mlle de woj' auts v. 60? Pourquoi v. 142 Tacceot de monserigäa? 

7" Quaiit k U püuotaation, douk riivoos couservie d-guleuieut, ü 
imparfaitc qu'clte soit, commc documcnt, et parce «inc houb avoDs 
■peüsi qne notrc trudDelton Jndtqnait Htirfiftaiiiment conimcnt aows punclaions 
iwn»-m6[ue Dotre texte. 



Egloga 4. 

Hemm. 

Las eoTD dtomJr^ jo d'aiiejt, E^^adaumosqa'RntsmKprceent: 



Lo po Icugc, lo v«uto voeytV 
lo-tB «on viKt roiiijndo diapost 
Uo laiqo* ßonhonio tute coat, 
h lO'in «Uli villi goiilhnrd, nrpnstAt 
l>ea bell pur iiutru uuiUjiHtat, 
AmarriXt, grua, fi luaeiit, 



Ära U praiibctat mczvra, 
La malnnAuaa, » 1a magri^ra, 
A licyt de maa canutH )iiix6us, 
E de tniiH du» brau c«1anioU : 
Mniila Bpizcin inv gonanilauau 
Mob bra« nerviUtx, quunt baudaiuui 

Ef;\ogü6 4. 



10 



Ferdinand. 

B6lai, comtnüiii doriiiirnijo, iiif>i, tctlcimit, iopicil !<Sgcr, l« vcDlroTlde')? 

Je me suis vu tnnnfUDr <Iiii|i(ia de JacquuH BmihomtDO, iisiir qua celn mv ciiütv 
tiea. JeniesuU viijfaillard, ri-pu dti bien i>ar nntrui ninantä, viguiircui, giaaellui- 
BantetgaiplusfiuViico teiupBci. MiiiDtruHiitlapanviel^Udrc, laRialailleetlamiklgre 
cbtro ont fatt d« mus jnmbes Ac» fusraux o( des cbaliimcaiii <lc mra dem brau. IIa 
DM gagnaienl maint« paiu mca Iiru iiervuiix lorgque anna rouct ila tiandnieat 

Kt qont a la causa ruttiea — ÜU n'avm dtttriut la practica 
Qtii per Cotumelta tt r«Mda ~ Deiipu^ tn Laiin trantlalaäa, 
Edition, f. 3: Jo nt'ion — v. 4: boa hoint — v, 6: /« m fon — 
1) Oa deax vera autit vrniaenibliiblt^iiii-iit L-mpruiilta Jt ipiulque ret'riiin da 
chaaaou pupulaiic. S'ils iialent d« Oarrüi, od ae a'eipliiiucriuL gu^to I« ■" 
h^latlche du second, (|ni convirnt ai mal A son rleil £olopp6 de Borran. 



294 



J. Duoaiuls 



1& Lu bKl«atu MB potejoa: De carsAlad» va gros qoortA 

Quo tuftti boec arda l'anaujos Qne lo deiosl, quAnl U minJKua, 

Hngiat(, qui m'ea tap, « caiua, Snr son Broviari UlhuciMiii : 

Quä monc^flta'maus'uTepniiKn: M& por mjo l'vnctat groixu* 



Aqet g&rroplilard caperan 
20 B'aperaua nosson Diirao, 
Et DO snb^ logf, h]' scrinc, 
Ny plaii parli, ny ni«s plau vino, 
M6s ^«mb aqo lo pcTpitos, 
Cum vn gut bonii doapicvtoi, 
25 Per oiuena uosto logit 
A graDS diniSK J!rn logAt, 



Era plati lie, no pai plus dos 40 

Adb ta' ]ia (|uo volfi parU 

Noe Iiui do paou tramoU. 

Vd iorn, Jon plan ji> m'arrecordi, 

Qii'Sra \n WAa dn sanct Geordi, 

45 



Me myöc a la« aiibarodivt, 
An prop de noitaa pomaredas, 
Od, per m'nu^ >entU a l'alfa, 
Los hoc«6tz dcuB pag^ii curnua, Et m'atrap^ por nioii tubalfa, 
B graoai collccta« tiraua, K-m tiroswc a k laijcra 

Vb Jörn sc vaitt^ a iiut uiK Deit>poro,qiit pTo[ideiios'auts«ra.ItO 
30 Qti'ct licra doutos o« clvrcia Pnx mc hcc, per anaorulliA 

Tot;! los cnbans d« ea crambado. Mag TORtidura«, doMpullid 
Hös quo por dosnun Is tiiosada Ta nah nnd, com jo oascu, 
Cadun tniiRtr^« h«iic«tctnt, Gn mala bora, qan iio poBcu 

E ly portal de ^ratntUt Mourl, lapoc In mayrolPrn 55 

S5 Vn bon prc^ont, jo ly portä M'agoc botat oii In cunvra: 

los arbnKt«*. Quo fou dVnfer brflio renrngä mnttre d'tcole qai est ta cause 
ptomibi-c ijue luon corps se lepose ai iuaI. Ce grnod esoogriffe de oiirä a'appe- 
Uit monseigneur Diiv.in. II dp savalt ni liro ui ^criro. ni bien parier, ai, non 
plu», bioD vivrp. Mai«, avee cola, cr pou ciiwrt perBonnftRO, irrilnblo comme 
im chnt borgnc, poiir ^nueigntr notre iVole, ^tnit loii^ i grnnA» (ruit. Ilridatt 
le« goUHels des viUageoin et percevait d» (»He» coutributioiiB aoolairOB. Un 
jour tl se fit Tort doTnot lua taute de faire doctetirs en clergle tou» les enranta 
de sa claBse pourvu qiic, cn bub du mol«, cliacun «e montrAt bicn appils, et 
lui pitrttl, H litrv uracieux, nn bi>ii pri^nont. Mni je liii portni an gioM quartier 
de porc aal^, ijue I'ini|joiteur, lorsqu'il eti iiiaugtMiit, lUicoupnit Hur nun brAriaire. 
Hals arec cela, l'oiDt graisseux, avait les Kvres plus 11»««, il ue les avait pas 
pitu teudrcs- Au continlrc, dts qu'il parlail, il nona fafsnEt Iremblor do peur. 
Un jour dout je mc MmTicnii bicii, c'ätnil la ttte de ^int-Georff'^'i '1 "t" ■»<■>* 
aux aaulaEcs pr^t de ooa plaiits de pommlers od, poiir iivoir sonti que jo sentais 
Tal], il m'agrippa pnr la crlnJAre et nte Iraloa i, la mare aux porca qui ätalt 
präs de nous. Pai«, pmir faire sicher mcs Titcnif nta au aoleil, il me llt mettre 
HUHsi miiirrabknieut nu que jenai[uiH, k la maluheiire, puiaqne jo oe pnamourir 
anasit&t iiue l'accouclieuee m'eut nis au berceau. Lo rllaln dr6le avea son 



T. a7i qaät — v. 43: d6 plü — v. M: täet — v. 49: K m't. — », SOs 
dtNO^ — 



Kglugue 4« de Pey de tinrros 



295 



Mautaa montnnitB u p^Jadaa, 

K nuiitas rlberaa passadaa: 80 

Tant d« ii«a svu ctp m'ke c^uda, 

E taut de jiloja m't; bcgud«: 

Ta Boeu au Bereu de )a neyt 

Torrat de pliret ^ hoyt lo gooyt 

TanU boB hoslauB e jo pilbats, 65 

TaDt de ho» liomoii doBgoIhnU, 

TftQt de Kojta a man botadiu 

Plan dignos [sie] dWo arrecaptadiui: 

Tant de plaga« v rccobudns, 

K «cnrAinoitsns iioiih^iif^udat : 90 

Mon COR M man i* atjilliiil, 

Qn'et Minbln rn ori^t trautiuilli&t : 

Pmtitt (Sri de valentisa, 

lam^ tjic£i de coardixa. 

Italia la Gubex«jada 9fi 

PorUuu reuseiTa ^ pajerada. 

Tofitein lipbre, losteiu liej-tls, 

Labetx jo minjaiii pa«ti«, 

En ayga du ronas nndnui, 

Quant en batalha m'en aaaai: 100 

covtelu atiattit tiuo boitiiBino loiifue U'uue cnnue, diint il lue battft si fort qii« 
Je puls faire sermcnt quo mon BRRg giclult de mon corpB blaiiu p.ir gnindes 
fioln«, fniiuiit cbanKrr de coiiieur ot Bacher l'bcrbs de comp&saioa. Ainsl IraltA, 
dortsaraiit ja hd eongcai qii'ii iioittur mon nid. Qiielf|ii« tompB [lp^^^ a'aniaa- 
aftnat des geiiB U'anutB i]ui imiiaiTeut pnr nutre liuurg. et mon bourrcan prit 
la fülle die na'Ü sentit venir l'orage. Alon II me seuibla qua la pesle nraTalt 
licb4 st Je n« prisal plus un cloo tous mes vleui maux. lln chef d'eacouade 
rint qai mo prit pour Ruiijat. C'itiit ainul qn« ilis mon enfttnc« j'ai toiijours 
purlä tes aruies. J'aE i^rnvl malulcs muntaffncs, pn«»^ maintes ^ivi(^re•. Tant 
de neige m'est leicb^e Bur U tfte et J'ai bu tnnt ilu pluiel Si aourent, au 
••icio de la ttnit, transi de fruid, J'nl fait le guet; j'ai plllö tant de bonoes 
vaisens, igorg« tant du beim boiirgL-oi«, niis A mnl lanl de jouDt?B lilles bJcD 
dign«B d'Atre marU'es! J'ai re^u tnut de bU-aauti-K et acmtenii d'nBcurmmiohoa! 
Mob corpn c-at en si msuvais ^tnt qu'il »emble un crible troo^. J'avais noni de 
vaillant, jamnia un no m'aGcnsa de läcbet«. Cettc ItalSo sl d^alr^e Je l'al arpentäe 
coniDe pofte esseigne, toujour» gras, tuiijniirx rcplut. Alom je manKoals du 
pM, nageais da» l'eau de rose. QuKud j'allnis i la batailk'), javais na tel 



Lo Tacaü, dam aa maiidossana 
HeceaJeToboaBtlougcom'uacaQa 
Don et mo borrel^ tanment, 

60 Qne jo podi bn segrament 
Qu'a granas bi&laa ma saog 
Txarritaua de mon cös blanc, 
E bazä cambii de colo 
E seci llierba de dolo. 

66 Atnu irnclAt, despni en ^ 
No pcDBÖ ija'a bornnicA, 
Qanqo tonts aprup s'amassoc 
GendarmariK, ijni puMC 
Per nostc l>ourg, o mon borron 

70 8'en aooc a buta, ta I«n 

Qne BORtJc vongue la tvBipoita: 
Labetx me acmblec quo In posta 
M'aun leixat, o tot lo mau 
Passat, n'estimA plus vii clan: 

76 Vn cap-d esconda vongoc 

Qui p«r BOD rngatx mepreugoe: 
Por aiii, de pctit m bus 
PoTtat ^ las nrmas deBSU«: 



T. 77: tnmt — v. 91J; uu eriit, accoiitnatlgn doutuuae — 

1} Oa poorrait encore rattacber le v. 100 & la pbriise prÖcAdeute. 



29G 



J. Uucamiu 



8 



La glorik, o In ropiiUtioD, 
He tcDfUt^n cii Uu dovotion, 
Qu'«t ine sembUuH qiio 1« goorrB 
lloe lo solct lioi) de U tcrrn: 

105 A l'ostiu «i mau ju pontiAiii, 
A l'yacru mVrrocaiiipciiBnui, 
Ku tun gciKTDixou rotint, 
On ix'i Dii(iiHL-iiu aperat: 
TaIm qui tuagoK cootemiit&t 

1 1 S«rvit 011 taula d'an bon pUt, 
VoAtlt OD (lue, 110 m'agos gt» 
Prot per nistic. uy vilttt(,'eB: 
Autnut uie daui de [sie] tuuiit 
Com den r«s, Aoiu despeunt 

115 e {h'ic] lua joeuoBsn nlegruinent, 
8ca aue degiiu penaaiiiont. 
ToHtem bortnnii n'es paa uK, 
E qni ao pena« a )b vielltult, 
E que de pourin otn von rSssftt 

120 Dauatit ioaa deWa eo la boasa. 
DuHpux la patK Iioc puplicada, 
E uiMta garniüon voojtsda, 



lo if trop »lann a luu» düspeua 

Qu'oi de uiau eiuplo);A suu Icum : 

lo f) portBt ua pauca tnoueda, 126 

K qau'io babilliameDt de soda, 

Mi^H tot aqo boc leu trosaat, 

E dam i^alapUrea d«speiuat. 

Aras eoclodait, eicsaalt, 

Abumat, aliauiat. laasit, 180 

Deaauat, deaa^t, dokut, 

Cargat d'etcitta, e magoleDt, 

Gattta-cosut mua-afustt, 

Clüiiit deus «püliä, espoliuit, 

l'len de bregueut e d'aygarola i3fi 

Deu moude sod In parri^la: 

Tanlaou denmendreesquilhoiidrUt, 

Q'un tapiU d'oliorn «iidrit, 

Ma boca poi'ti taut oixuga 

Qae lo t^t de l'arrota cruga: 140 

Los camparÄs, o las craxaugaa, 

Lu mosaerigAd e las mau;;aa, 

Laa rasivz aotiu mou conipaaatge, 

G Taiga bloisa es mou beuram^e. 



«Dit« ponr la gloire «t )a riputation qn'll me lemblatt que la gaem rOtl'Diilq«» 
bico de CO mondo. Si l'iMft j'itvniR liu ninl, jo mc 'l<?ilotnmageais Thi»«, rcttrt 
dnoa loa ganiisoii oSt l'tm tis'appelsil monnoiKnrnr. Aiiimi qiij m'ettt eontemplt 
»ervi ä table d'un bon plet, i6iii cd dnc, ne ui'eQt point prlR pour uu payann 
Di puur nn villngcoi«. Je me rooqiiHia du tondu i'ODime du pel4. Cest alnaf 
qu« j'af döpcna^ mn Jciiiioiiiie jof eiiaemctit ann« nvolr do soucl. La fortnne n'cat 
pna lonjoure i'gnlc, et qai ne penx« paa k In vieillna«» et que do po«lain an 
devieat rornie. iirämuturäinent ileacend »u tombeaii. I)L<puU qne ]a paii a ft6 
proelamfie et notre gnnilson llcenciäc, Je n'al qne trop appris k mea fral« ce 
quo c'wt quo d« mnl employcr son tempi-. J'ai rapportt qiioliiuo argvnt et 
quelques eSeta de soie. Hni» lODt celn fut vile IroDM^ et d^poniif- avec de« 
goinfrea. Halotenaut saus forona, fiol, enfuui«, airnni^, fli^tti, ^pulafi, dimoli, 
dolont, cliarg^ do squamoa et malado, les jonea crcuscs, lo nei long, les yeux 
eavet, dteati, i^ein de piaqnei rouges et d'humoura. Je aaia 1e rebnt dn »onde. 
Je anii «W«l i-onald^rf dn leoiiidre tuquetciix qu'un vicux boiichon d'hiiilier, 
J'al la l>oiirho nnanJ fli>che qo'un lesaon de criivbe cnss^e. I.ea chauipii^noiii 
•t loa pati>nicta, los iiions>cr<ina et le« maiivea, Ics rnelnea aoat mou frlcot, et 
l'eau pure eat ma bolssoa. Je faU la cliasae aux csoarKoti ä trnvers Ica piorrca- 



T. 137i wOdr*. 



9 



Egioguo 4* d» Pey da UKttoi. 



297 



14Ö Cassi lymacz per tu arrftcM, 
lo Iiey tnoD pnn de Im pelocos 
Dens por» KSM^ornls IpixuIm. 
I» ^ miiijftt tolas tnas oixnclfts 
BIu piguM«, c horriunciiii, 

16Ü No »Abi poÜ, UurK mon», 
lo na Kio |>u boi) rnnjorau 
B<iD Im£, DJ bon inciliorau, 
Ny de inKlftus cusloxido, 
Hüd be «crl bon tuRtado 



lo creni quo ju m'en 'u& 166 

Houri de|;Neu8 vu bemerk. 

Gutrelaiit lo Jörn a'es bonnt, 

E lo sorelb s'ee cscouul, 

Au cou (tej& BOun loa est^as 

lo tn'oQ vftn doucentrmluaa tolu, 160 

D»n> l'ardit quo dauaul !■ mau, 

Mo qau pagä deqia domAn, 

Ki» com dromlrS jo d'auoyt 

Lo pä lengf, lo vente rooyt: 

Jo m« nn conBO paln dw tplnchnrco qoe lalneut les porcs loAls. J'ai mangA 
toDtw UM bCchcB, mM cogniri tt mvs oailla. Je oe «nfa pas Uliler 1a vlgDO. 
Ikbowor «BCOT* nolDO. Jo ne »uia pa« bon borger, boo bouvler ul bonaiEisao, 
b1 gardenaUdei inni* que je «erals un boii rdllBBOurI J'ni bien peur do m'ra 
aller mourlr dam tin (umirr. EntretAinp* lo joiir a'est (onda ot le solril a'««! 
cachA. An ciol d6ja aont Ica itollca. J« la'en raia doa« «itrc doiix dntp*. aveo 

^1« liird qua par avaac« II uio faut piiyer ju)ic(u'i dvniaiii. Hai» commvnt dor- 
Dlrai-je, inoi, cotte quI(, le pled läger, le veauc vid«: 
mr. 



Notes. 



Koni arona cru bon do cla«i>er res notea «oton l'ordre atphabttiqiio dra 
mola qn'cUea ciinrernvnt : ce qui hat donne l'nnpvcl d'iin p«tit vomliiiliitm. 
Hais IUI Tocabutalie devrait etro complot; ea ([Ui nVat pas le oiin du oölre. 
Koaa y aYona omia toua lea motH (joi ne dduh paraiBaalent paa aroir lemoindie 
boaain de commentnirp. Loraqiic noiia reuroyooa i Miairal ou A Lei>py c'i-st, 
le plus avuvent, »uns lea cilur, pnrce lu'jl nou* Minblo qim ce aont IJi dciix 
auftfM quo toulgagcounlsautdolt avoir dnn« aa bibtiulliAiiiie. Cos notoa reiifer- 
mest qiiolqurs nbr^rialiona dont voci la Hato et le aena: 

Ader = Paieift de OuilUiMmt Ader, pubUiu atet notier, tradiiction it notes '1* 

loi (fmtilome Gaeeoan par A. Vignaux . . . 'II' lau Calountt Gascoun 

par A. Jeanroy; Toalouar, Privat, 1904. 
Attitlvet= Arelüve» dela vüle tfc Z<r<iloure.. .par I*. Uruilbot; Paria, Üliafopion; 

Auch, Coehaniux, 188&. 
Comjtfa contiilairt* de It» ville de Ristle dr 1441 A IM7, pubUh par P. Parfoiini 

et J. do C-inalndc dii l'ont; Paria, Cliampion; AiK^h, Co«hiirnux 1^92. 
Coalaatii rr AtUu da champigtiont eoinettiblet et vetUHetj; par ■). Cuatantin; 

Parte, Paul Dupont [tnua dat«']. 



29B 



J. DucuDin 



10 



Dtitni = Poltiti fftucoHttei ncueiltUt tt pullihi par F. T, t Paris, Troaa, 

1867-ltiC'J; 3 toaeK. 
I>ictioii. jfonor. := Datifold, DnniiOMtctOt et Thomiu, Dictionnaire giaital de In 

tangue /rantaiiie; l'Kria, Delngrave [inna dfttc] 3 vut. 
Uoujat = Lt Dieciotinan moundi [ä la laito dca CKUvrea <1« Gondelln). 
Ksorig^^ IUccioiiariovaUneiano taxteüano dt D, JOBfiKscrlgy Martin«!, 3^ e^teiöw, 

Valencia, rascual Agiillar, 1887. 
G. M. = rcoBeixnoncint» fountls pu H' Ucurgca Millardet. 
liot]«rro}r TX Fic<l(rio Uudefro}', lexique de Vancitn fraiiiaU puhlii par tet Mint 

de MH. J. BuDDBtd, Am. »aIuiou ; Paria et Leipait', Weiter, 1903. 
Körting = Lattinitch-romaniichts Wörterbuch, tieeite Autgabe; Paderborn, 

SohOnlngh, 1901 
Loapy = dictioHnair< bearnait par V. Lcipy »t P. Raymond ; Mootpetlier, HameÜD, 

1887. 
Levy = l^tntnialiacht« Supptementwörttri/itch; Leipzig, Rebland, (en coun üo 

pubUcktlon]. 
LiltrA = Dictionmiire de la tangue fran^aite. 

L, 8. = Laitn«-8oiibirnn, cacitoii <lc Nognru ((icri) cuminuDe dont J« ptrle le Guc«n. 
Michelct = J. Hjcbelct, I\Ktee üatcon» du Otri, depuia le XVI* stich jtitqu'ä 

not jour»; Auch, Buuqucl, 1901. 
HUIrkl = Loh Tretor diu Fetibrigt. 
VUaer ^ Ditliounari moundi di Jean Doujal emploutad per G. Vlaner; Plirii, 

Picsrdt Toolviiac, Uililiütliäijuo TouIuumIo« du Journal „U Urll", 1897. 



»bllhat (muii), V. 91 ^ .ca mnuval» (tat" ~ Cf. Coniplei Voniidairet de la 
vilU de Euch p. &9li, art. 16: „. . . vtnguo /tun comittari reau per faw 
abilhar t vitilar loe ctma' = faire niettre cn bon HaU 

ftkamat. t. 180 — «cnfum«* — Kons tradiiisonR litlöralomcnt, ponr conaerver 
l'xlIiK-riition. Kn (iancugno an mot di;si|fno Ich gcni qui rcvtcnt au coin 
du feo, k M cliaufTer, aoit pnrou qii'ils Hont infirmu«, aoit parce i|u'ila 
•ontpareaseui; ,lea proprca k rlen'. — Coinmo cl-b gena lä, pour tvater 
an coin du feu, nc ao mcttcot pus eii grands frala de tolletlo, ahvutat 
•ignific «OGoro: mal vAtn. conmc dnna ce couplot de noc«», chantd aur 
Ice chcmina, pur le corti-ge de la mnriie: 

SottrtiU, aourUt« tot ahumatt 
Ta hide patta Ion* pla liraU. 
A'oeet dt nliafft t» Btam, Ittcvcil de couphlt patoi», Urthei 18% [rads 
Bom d'auleur] p. 31. — AppliiimS nui aninanx, il BigniGc ceux qui ne 
•ont paa •■ trop bon point, qn! n'uut poa le poÜ loiaani. — Kelcvona 
cAcore cctto ilfifinition dnna I« r>%cciounariot que Ganalitl a aJoul6 \ non 
recnell de Ou coid dou haute: ,lou» ahutnaU ccnx qui roatent au logis 
par oppoillion am tuvltii d«» Kwe«.* — Cf. unün Leapjr, a. v. 

«■urrlat, T. 7 — .Tigourcnx* — C« mot i|ue je ne oomuia ni par man «sage, 
ni pat mcf dlolionnaiiea, a« ictronn daua Daatroa I. I, p. Xi, v, 1 : 



11 



Egiof u« 4« de Pey d» Gut»» 



299 



Ti/flt, amarriat i de boun at^, 
ttearrahtihat ptreOMnatge, 
majtip plan brabe i plan fftntio», 
d i'aprit itguichi l'EtlioH . . , 
et daCB Ader, QtnU v. TTSi 

Coum nn taure amarriat, deharai de montaigne 
dtpiens lou plat patt, adtinett d'iin tronpit, 
tt »tnt lou mes puchani, lou mts hört, lou mei btt . . . 
G]im>« falt ce mot d« qnntra syHabee, DKRiros «t Ader do troU. 
arrccsftwtjiK, v. 88 — .mnrlL^ca' — Cf. Doqjat: ,Tuatta, rccolor, logor, marJcr; 

rteattado, pounue, innri6o"; — et I.Mpy: rteatta. 
■rrrcmnp^^n.tBOi, v, 1()C — ,di4lotnRini,'«aia" — C(. Uistral: recoumpenta. 
aj'giiroU, V. 135 — „liuaieiira* — MUtinl n. v» dguiolo donii« notre mot, uaia 
avM d«8 sftna qui n« conviennenl paa Icl. Koua tTAdulsons <1'miii6ii te 
eonKxt«. 
barrclr^ v. 69 — .battit" — Cf. Miatral: hotirrtla. 
lMr& hones, V. 80 — .bona bourgedis* — Cf. Lespjr a. vo: bou, 1. 
bfCKueat, v. 13!> — .pinqnea tuug;«a* — Nuua ptcnons nolr« tradoction dnoi 
rosa^e de I„ S., de Duhovt (Landes), de SoustunB (Laades) oä lo>u brigaw» 
[i oDTCrt et triQitiuo, avcc nn iccul d'acccnt qiii so relroiiro aillonr«, par 
ei. daDN träguin .goiijon' et dana Artt „cliarriic"] däitgneiit du« ruiiKnura 
aoconpagntes de dimaogeataüii, qui Krandiasont peu A peu et paTaiaaeni 
•e diplaccr aoua ta peau. O'cat cc qu'en miilocino on nppollc: dos ory- 
thäraea ou: des piaquua erylhAmatiquen. Qu (.'iiiploiu niiHni parfuiü ca mot, 
wXi aascK impioprenient , pour deHign«)' le« ilartiea. MIatral duDii« 
hregueiU avoc dea sene qui ne tioua psraiascut poinl coDrotiir ici. 
eamparih«, v, 141 — .chainpigiions' — C'cit la psalUota campeelrü, psalllot* 

champi'tre, on thampignon de coiichc. Cf. Coatantin p. 144. 
c*f t eanu, r. IT — „In cniiee pretuii^to" — Cetle exprcHBion su rvtrouve daua 
Ganoa Slegia v. 29—30 o(t le poSte dit & oelto qu'il aime: 
lies lo cap e <au»a pramera 
de mon viau m Ih, la mia bera, 

Cf. Donjat, ■. w eap: .fu it eap i caueo d'aco, tu ea 1'autuor, la cans», 
Torlclne de cela," 

clercla, », 30 — .clergie" — au leiia de; adeucc. Cf. Litlrö nlDiotion. üeneral 
K. i": dergie; LeTyi clercia. — En HS& le eonseil de la Tille de tectour« 
anTranl un cnneuura pour In place de inaltre d'trote, «'oxprimc aitui: 
tt ou regart dem fiii volen lat fCOla*^ qve mttan eoiicluitiimii a \a parla 
dt ta gleystt, e jue lo qui melhor xt portara en clert'a qtte lo nian bal/iada».^ 
Archites p. 133. 

cellretas, v. 28 — .oontribntiiin« «colairea* — Cf. Leapy: nlltcte. 

e«nqUtal. r. 6 — „ainaiiefi" ^ Cf. I.cipy: cof4nqui*la. 

e4><itu£lde, T. 169 — ,gHide* — Cf. MiKtrnI: eoustouridoti. A I.. S. eim*tou*i 
= bien aotgner, dorloter, (tre am peiiu aulua aveo quelqu'uii. 

enabada, t. 31 — ,claMo* — LUttealementt cliambräe. Cf. Lespy, Sup.-. 



300 



J. Dooftmin 



12 



erampade; hovj: erempada; MIatrat: camlrado. On ao Ironvo p.is ohw 
CO! aulciir« lo «cn äf -. ctnnsc, maia de» («na lout Tuiain« qui IVxpluiiicat 
vt Ic jiintitiftnt. — Nolou $ii Vitien c.ien: „^atiihrtr . , . norm üii tbgtnl It 
ijui le cuosell de Valence conKnlt JHdia te hoId de fnlr« Tepa»ser, on 
oonffrenco prlvfo, aui (Itvca Ae graramaire et arU. les lc;ons qui Icur 
avaleDt t\h rvC(ts k l'Univcrait^.* Eacrig, a. v. Co aooa ne peut gobre 
dirirnr iiHc d« camAra =: aallo de cluae. — Cf. encoro Littrt: „cliam- 
biei . . . t/i vliambror i|q. un . . . fniDiliäremeiil, preodte qiioliiu'iiii i part 
pour le cbapiUcr ou le c»t*oliiser." 

erUEBU^as, r. M\ — .palomota" — C'eat \%ruttul4i viretcetxa, raasnle verdoyaule; 
er, ('(JvtnniiD p. 105 ot IOC. Ell« a'appcllo i I.. S. eruago et cnigago, ce 
qui uoua fnit crnindre (|U'il n'y «it iinc fante d'impn-aaton dans Miatral: 
emtagno, cmaguo et dniia (;oataiilin p. KlS: cntagnt, «t qn'^l n« faille 
Hrc: cruiaguo, cma'juo et cnin^uf. — A M> de Manan ou dit: cr\*i*lgo. 

daiutnl In naii. v. 161 — .p» avancC — Cf. «ap.: dt anttmitno. 

d<-i<iNl, r. 37 — „imposteur" — Cf. Miatrul: dejost. 

drMffuI, V. 131 — ,d«inoll* — Cf. HUlral: dtgeiga. 

deMnal, v. 131 — .Äpalaö" — Cf. Donjat. ». v: „dCfall. pUe"; Miatral: 
d4»ana. — A I.. 8. cc mol B'appli<it)o aoh aiix ijeaa, eoit aux terrca, av«c 
lo acoa quo nont In! dunnon*. - - 11 est inctrpasaiit do noicr <|ae dana lea 
CdHiMM«« de lAcUmrt (copi« de 1343] art. 37 dttana = dtc6der: ,ilem, 
at i»tpU4 o alguna ettmladan de Latflora o eiutadana deaanatia o moria 
*« tutamtiit . . .* Arehivtt, p. 40 1. 2. Mfioie aeus daoa on texte do La 
Iluine (Lot et Garontie) 1281 : ^h'mptro »i desanava dtt dil (iuiraut de 
Gatari Mon filk, m \r,tt . . .• Annale* tl» Midi IBM p. 491. 1. 4. 

drsKoihatx, r. ^G — .tgorgfa* — Cf. eap.: dtgoUar. Lespy nc connait pas ce 
mot, et Dtiujac a. s": deg»üHha, et Hiatml a. v" degouta 3, ne I« con* 
BalaaDiit pna aveu le aens qn'll a id. 

despifyt«», V.W — .lirftabl«" — Cf HIalral: detpiehou». Leapy B. vi dea- 
pieytous na (!onnntl (jue k- aens de: .iiil cause du d£plt* qao noua avona 
imaa düuto dsna (inrrc)M, Pi/rrhu« v, S6: Hortuna despicgtosa ^i In fortuiic 
jaloiisc et qui preiiil plniair Ji il^piter lea geoa. 

i-lxadas, t. 14» — ,li€clies' — Cf. Hiatral: eixMda. 

C8(«Mit, V. 129 — .Hai" — H' Mll:'bl^tet tradult par: .m« tratnant aur dca 
icliaaaca* et dana oette trailuctlun aicbaaaca* rst »uns linate iin InpHiiN 
pour .l>4t|iiil1et* qui ae dit eu elfet: etceuto: Quntit uux „äcliAHaisti'' uu 
Idianeot au ne ae .Ualne" poiul aur ollea et, au ciiulnite, il faut Uro 
fort ing»nbc pour a'en aeiTlr. — Quant A notrc aena, II 6*1 iM de l'uaag:c 
de Vic-FocODsac ((icrs) oü eneastil nc dit dun lioiomo de conatitulion 
niluce. Ce not m« paratl piochr pnri^nt de I'cap. ttea*o, du piov.: tiettt», 
MciM, ot du vx f^: etchari. 

ewata, ». 132 — .«quamea* — Ct öarros Jipintola II, v». 36—36: 

Tira pnimi, lira la gi'ossa bufca 

la gau tot otUu d'eicata }ifc>, ohiuea . . . 

1.0 acna n'ojit paa doutetii et eat celui quo uous trouvoiis encoie i L. S. 

ct nillctira: .Acaille, aqnnm*.* Cea aquamca sont probablemeut d'otigine 



13 



EgloK°c ^* ^f '**>' ^ Carro« 



301 



ÜMitnmt. er. HiRtral; rteaUt et d'int» part dau I.ltirA. a. v« darire, 
eettfl phrue d'ArabrolM i'ar^; .niirr«« ont Acf darUt« 8i|uaiBPiiaM aiix 
|u«da M anx naiiw* uä ron TMnar<|ti«n l'ipilMte ,Kiiiaai«tiMa* qui 
TBppalla noire tMtrta. 

esclwsit, V. 12!> — .aaiM httm' — Kante d« mitux, kkis aaslinllona c« mot 
au: dr«j|toMi, <f<acl0M«i de l.ci>p)'. — [iNtdoutti ^ tttiftehet nne poala 
<l« coimr, ea l'enferaMnt un «n U Irempaat daiia l'caiL JO iU>elou»$Mkttt 
= on raipe«li« UM poul« de coiiver; HtttUttutiJt = (poul«) qnl ne rem 
plBB oour«T, A C»ii«iuc-cl-R«aut (I.aailoa) — 0. ■.] — ee not, aiftial« par 
K' HllUidel, c<t aaset r^pandu, mala non* ae pennona paa igi'Ü alt du rappott 
ave« nolr« texta. La verbe eloiui, ditiit il «ft totmt, »o tmnvo daiia Ihiujat. 

rfipelaul, ». 131 — .dtrttl' — Cf. L«Bpj: uptluta. 

<^M|iilUoBdrat, T. 137 — ,toqn«tcux* — ^oaty joyoM an <UTivi<iSKu^uindrM 
.latub<-au d'itoffr, rliiffon* iioi ooiia est fonrn] par Oarrot, JigL. 1 v. 4i: oA 
Onlravda dit en pailant d« »oldau naramloan: 

Et* ■« m'an pat lo'jiat rn NfM^ndnitt 
IMT eitptra dciu eiJtaiit la* Knfoiia», 

Dv ttqtiiMtlreIh M Kn tormti 'ttquindiMat et ptr M6tath6ie, aous rtn> 

llaenee, p«iit-f(T«. dii ayitonj-me e*]>*!itc«Hdral, c|nt exiat« nn p«a |)nn»ut 

■nr le <lonialiic ijaacon; («fuiMondnif, 
ItalaphrM, t. 198 — «b«''»''*»"— Cf. Donjai; ,s^l*v/rt, golafie, gnnd ittni\»if ; 

Hixtral, galafrt; et TiiBiigo en naint endroil, 
garr«|ihlard, v. 19 — .grand e«c(»grllTo* — Nou» royon», k toiil hasard, dnna 

ce mot, i)iie nuus ue ttouvon nulln pnrt, nn d^TivA de garro, Jambu — 

[de ff»nvpklard, rapproclier peut Ctie garrhf, fftirrhiu (*, in.) mv^D, 

quetellcur* aloat tiaduit dana le leilque dea FahUn cautida de La Fm- 

laiM, i-dilloa de Bnyonne. G, M.J 
f-at horal, f. 24 - «clial biirgne« — IIa ont M»ex xiihu\nia« ripulation. Cf. 

Leapy a. t» 6i)n>i: .inqaiit eoum u gat bortii* — id. •,_»• fal: ^eniaat 

cotiin u pal ftwni* — Mlelral «. v" cnt: .bnrjo coame de e«( frorjr»«. 

Udmme on voit, vu prfite anx chat« borRiic« lirniicoup de d«fauta juMtnca 

et y compriü ctinx An» piei, i-gnlnmunt borgno». 
Kaata-eeziil, v. 1S3 — ,les Joue» oreuaca* — de lelln »orte <iu'ellcS eoniblcnt ae 

touelier et avoir Atä coniues inifnMirement )'une il l'nutre. — Mr Michelet 

tradult par .boniho loiiütto' qui ee ditalt ,pott cosHt*. On n'a janintH 

pris Im joue» pour l'inKlrninent de U piirok'. 
gea, V. 111 — .poinl' — Cf. l/capy: geet. f« mot nc doit paa Otro confomhi 

Kvee le gt« quc donne Doujat dana rexelauiatioii : get paura et igiii ent 

me altfiatlon de: Jtaiu. 
kearr^t T- ^5* — .fniaier" ~ Dan« lea ArcMvti p. 67 art. Mi/emoreM; ifei'rf- 

p. 181 I. It femtrc vt de raänie I. 12. II a'agit, dana «es pa*eag<», de 

dtp&ta eommiuinux d'ordnrea — cf. OOtie IntroduetioB. 
htn. V. 90 — ,il ferait" — tCottc forme de oudilloonel ae retrouve en »nc 

prov. : feira, ftra. A. .lennroy] — (.'f. snr cfltto fi>rme en gaaeon A. Zauner 

Die KoHJHgaUDn im BtamUchen dutti XeiUchr. /. MM. PM. t, XX p. 469. 

~- Virir un autre exeanple dann Oairoa JBgt. 1 r. S; 



3(W 



J. DacKintn 



14 



8i Im Pamautu et l'amira. 

hemmrn\ v. U9 — .outlli' — Cf, Ulslral: ferrainen; A<l«r, fient. r. 1786. 

HrrrBii, tinae le tilr« — ^FcidiDAtiil' — .Ijano»", — <lit H' Hichalet p. W — 
Boua f«lt dniia la ^uatrikme k portrait . . . d'un loudBrd lau Barram, I« 
Ferriiitlriir . . .* —La traJuction uHt iuKänleuae et molns proMiYqiie 'iii« 
la n6ln.>, miiia ne a« Jusltlio KUL^r« nl pitr tVtymoloüio ni pnr l'iivnKc. Kn 
suppühiint i|Uo ktrra puluo MKnlllcr .fcrrnilk-r', rcrmillniir »« dirait: 
A«ir(i('rf uu httraiiou. CJunnt n ra«ngfi, il nnui doiinu htrran soll oouiui* 
iidj. »Q BOus de: ,grl« de fer" {cf. Lenpy; ferran et fc(rran) eoit comiiio 
Odia propra au seos de . Fcnliimiid" (cf. Mjstrsh Ftrrand). CwX ce 
ikraier *en» <iuc nons avoDB Icl. Garroa aime d'ailioum a dunaeT ooinme 
tirrea li »m ig\oxv,t* le« noma de« porionangos c|iii y liifureat: EgU 2:j 
Mauberdot (noiona 4 c« propo« i]ue Strdol itait einpIuvA crmune prinoni 
d Lecloure; «f. .ilrcAir«, Table des nom4: Btrdot de Labet); Kgt. 3; Mtni/a, 
Baiikiua; EpI. 6: Cliabol, Joana; oto. eco. — Cette forme de FcKÜnand 
ae relrouvo cn CaUlaii et en £*piigiiol «t, par ex., dan* le l^ema dt 
ferndit Gonidtet, feira» e'emploie eoDcurrcmnicnC avec Ferrandei, FtnioA 
et Ftruauda. — Huran ou Ferran s'eniploio d'ailleurt lur aotre dornuine soit 
oomine prtnooi, soit cümnie uoiu de riimilk'. Un le tiouvera conimo noni 
de ramlllei, plusieuTB fois, daoi VIndtx de A. Do Bourg, Otdrt dt JUalU, 
Uiilotrt du Grand Prieuri de Toutoutt. 

heyli», V. 97 — .rcplct' — Cf. f^e. et prov. fattU et ital. faUicio: ,ben com- 
jiIcMO, di iolide membra' KOriiug 3012. 

blAUa, V. (il — ,6oIvs- - Cf. Miatral: btolo. 

lioaat, V. 68 ~ .hoHuiiio* — Cf. Lespy: hoatU. 

buU (H'rn ancc a), v. 70 ~ .11 prlt la fiiite* — Aua-»en ä huio w dit eoeore 
& L. 8. dang !c oiGme scn» et eur a hiitv a'ent formt: le verbc aiiuta-s 
«V-ufair. 

lafes Boulioine, v. -1 — ..Iac(|uei Hunliomme* — Ic type blon connti du ]iay«an 
fraacais. II eat ä noter que vette appellalioii iie ne (muvu ni dnng Doiijiit 
nl diLiiB Lv»py ni dans Mistral, ue qoi douuerait ä penser qu'elle ii'est nl 
d'originv ni d'iiaago bleu iii^ridionauit, 

las, V. 1 — .hOlaa" ~ üf. Miatral, e. v« 3. Doiüat: „latttto, liälaa, II ae dlt 
ordiuniremeDt par riaäe.* 

lassit, T. 130 — ,Utt\' — Cf. MiatraliylecAi, et l'uaaK« deL. S.: tut/rullatsU. 
uoßou Itutido. 

Ilphrc, V. 97 — ,graa» — Cf. Leapy; (>/«. 

IIa, r. 40 — ,liaaa* — Doujat: Jit, Hase, poli. uni. Fa-tst-n Itt poU lütt», 
a'en graiM«i Ic muaonti, a'en donncr ä travera lea jouea- J>eno LUtto, 
Dane Liae, U Ixtucbe.* Otto eitation aideru, croyoca-noiia, k mieux 
«omprcodro le paaaagei .aea livrea £taieut plna onotueoaea, mala paa am 
pnrolo.' 

luK&t, V. 2& — „maiaiin d'Aoole" — Nona tratluiaou d'apria le oonteite. Ce 
uwit doit prubali] erneut ee «ona ä oo fnit quu l'^cok ao faiimU daiie une 
mnieoQ louäo par la commDBe. Cf. A. Breulla Comptti dt» ContuU dt 



16 



KfloKUu 1« de l'«y de (UrrOH 



80S 



ÜMtrial du Gträ. I*» pArtle p. 74, mrt. 16: .Ittmpltujitigut a tn'* Johaii 
d€ iMbadia »tu lologtudt rotlau qut fit baihat au mae*U dtl'ateotaXVJ»,' 
Cf. eii«(iTU ('ofptet eontulairrt d< la eitle dt UitcU )>. LXIII, |iur. S Ina- 
Imelion publique: »•■- Ccat aeulenent k jHirtir de Itö"! qtieieparait [dftuti 
les Coiuptes) une d£pena« anniidio conuornaul, non loa gAges du r^geat, 
uais le loyer de U luniBOn d'Acok-, to.ver i\n\ VAric de 1 ä 3 tica».' 

Ijraacz, v. IIA — .««oargoU" — H a'agit biea ici da limofon oii nuAtgut ot 
ni>n de la liniace, <|UoE(iu« Dnujjtl dJde a. *« ItmiiuiM «liniace, liiuXQon 
aaas eoqnille' — Cf. iMt^y. timat. A L. 9. le limacoo A coqutlle o'eal 
limat on ttcaigol et Ix liniacc : loteho. 

■ugelent, V. 132 — ainaUdo* — Cf- Histrnl: magouttut, tvcc dciu oxe. de 
DüBtroa. 

maKrers, Y. 10 — «nalgre cJi^b" — Cf. I.ettp)': ma^hv, magrou. 

inHjdrAM, V. 151 — .bwger" — Cf, Lespy: mayourau; UUtrxI, majourau S; 
Ader, Geirf. vr. TS7, 2014, 2691. DouJHl: majottraut qc rannalt psB ce eens. 

MandoxMiia, ▼■ 57 — .couIcIm* — Cf. <!odefri>y: .manJuKcriic arme pliia courie 
i|ue i'ipit et plus lougu« <iue la plague, appclte appnretumeut du la iwite, 
auiTtal Le Duclial, de i|ue1i)ue aeigoeur cepagnol de la unlaou de Men- 
doce, qni en aurait iuvenil l'usag«!.* — Ce mot doit diaiguor Ici iiuelque 
gto» couteau de pocke, comme conx dont od M «ort d la campagee. II 
bVat paa ptobable cjue mo»srn J)uraii, ijui 6lait prOtre, portüt aoe äp6o. 

naagas, v. 142 — ,tunuvM' — C(. Hiatial: maugo. 

aaayrelera, v. 55 — .accoDulieiue" — Cf, Loapy maytvuütt. 

iieiitleraii, v. 153 ~ .utiian* — Cf. Leapy b. t«. 

■Miera, v. 9 — .ladre" — Cf. Leapy: mtget. 

■«Bsra, T. 20 — .monacignonr" — Miatrnl a. v« mimnstgnt: ,tUre d'honneur 
(jae Ton dosiiitit aux aulnt«, hux cur<'ii et niix pny*nRa arancia en ige." 
— D'aatre part iiüuh listtiia dnna la Diccionario de la Academia tspancHa 
13* 6dit.: ,mi)ain . . . tiUe que I'oq dotioe aux ptAlrex dana pliiNlonra 
piovlncea*; — et daiis Eacrig! ,motin . . . nuJoDrd'lini oe iftre «a üonne 
iiiil(|uomcDt aux ccoUaiaBtii|iiea et »urtoat a'ila n« sont Ol douteura ni 
prfbendta." 

»•ftiterliraa, v. 143 — .nmuBaevonu'' — Coataalin p. 51 doonela moiwMJn'^o panni 
tea uoma valgalres du tridtohma Otorgii, tlieholoine de la Saint-Gtiürge» ou 
mosasemn. Mistral et Viseer a. t": viott$taififfo tnduiairDt pat .agario 
doa haiea* et le tiicbolome oat cn eRct uno agaricinöe. 

MflS-affizat, r. 133 — .le net long* — parce iiue le d^uliarncment de ce qst 
reatoure et aa prupre maigteur te fönt paiaitre pliu long et pluspointa, 

nenrUtX, t. 14 — .nerveux" — Ce mot n'eat donnt ni par Doujat, nl par Leapy, 
nJ pu Hlatnl. 

M<^ ». 27 — .paytan" ~ Cf. Doujat, Leapy, «. vo. 

parriSla, v. 13G — .rcbiit" — Houa traduisou» d'apt^s le coniexte. 

pelftras, v. 146 — ,6pluchute»' — Cf. Mistral; pth/o; Leepy: ptloque. Ceeoat 
euclement lea eoveloppea aoit dea oär^alea (apatfa^s de mala, balioa de 
bl^ d'avoino etc.) aoit dea Mgnmea (gouaaca de haricota, petita pi>i», iim» 
etc.). L« a«ns n'eet pas: <in'il ae fait du pain avcc ce* fttoco«, uiaia 



304 



J. Ducamln 



16 



qn'cllos lul (leoneat lien d« p&in. qii'il 1«s innngo en gutee de paln arec 
■vn nmpaiiatfft da eampar^ «t d« tymaee. — U j a ptubnhlctnoat li un 
Muvenir doi tiUquh du In I'arnbolc ile l'Ifnlnnt I'ruilifci»*. I-uo 15, IC — 
fAu ^oJt» rr d^briR, jieaiu de pomme« de tene, oii enveluppea du tnatii 
A Canenx-et-]tv«iit (Landea) — JW f>^Joito« = Im cnveloppsd d» mala n 
Leulicyo (Baaaoe-l'rr'^u^oa). C'f caMUn .jpdlß (m.) = I« rlMcn 4 ttclo/oUa 
de In fiou, coftaiiyd, itmelHa; = Int. eortex" (Lavernin). ('f. I.capy p<i<m 
et pfloguc. VI. ptiiica, dlitint comuie HiKu Stallt .^pluolK-r' dana le Lcxi(|Uä 
dea h'ablta caunidtt dt la yoiilatne, iJdUioa de Bayonnc. ICtpelowa = 
ipiDclier 0« <>»Va pnr ex. on lea lA^ma* do In aotipn) i, C«nenx-el-BMut 
(Laodca) et & Lonibeye (RAues Pyri^n^ca) — 1'. U.] 

prr|»lto«, *. 93 — „pi'ii di«on* — (c mut aignitie: .ijiii n la \ihpn' maladi« 
qui a deun elTets l» faire boire S° empedier de parier. II a'«*t dilnolle 
part quo MOdM» Uuritn aoit un ivtognc, maia 1) e«t aceaai! de ne pa« 
savoir parier au v, 32. Do \b, notrc traducUpn. II y a aieal one tomt- 
pondanen naaet exaete ciitrc lo v. i)3 et lea vera äS et 24. ptrpit»» ae 
rappurtaiit li hj/ plan parlA et dittpitytot i. «y »im jilan etu«. — A L. S.; 
H'a fiit ta pirpiio= II a la laiigne bien peiidne — Cr. Leapy perpiU\ 
Mistral: pepiäo, pepidou». 

pIfaKSOH, V. 149 ~ ,eogn£eB* — Uvujat: „pigano eolgnie, baobe, pigasso», 
barbeiie, toupio.* 

p4ileJ«B, T. Ib (prooonoei: pouUjoaa, uxytoii. rimnnt aveo arranjcut] — .ronMt 
d'arbal^* — Cf. Lwpy poltifoo et lea CompUa tonmlairtt dt Im vilU dt 
Hii<lt, glottairt: poUifOt, poUytnu. polet/a. Dana eea mMnPa Campte* n»un 
liitoa» p. 102 n. 3 cet exirall d'aa Ttflemeat de MG^i .aiMvut leura 
arbnlcalea de IS carrcnnt an onviroii et bamleront A 4 pr>iillra ou S a*!!» 
•nnt bona banilenx.* — D'ofl il r^aiiite qa'un arlmlälricr vigniirRvx fn]*iit 
fnire ana toononie iiB|>ortaDlc de roiieta: dt- M, aana (loiite, nne plns 
hante jMile. 

pevrtn, V. 119 — ,p»nlain'' — li >- a dnn» i^o vrr» im roaeouvenir d'iiD provarbe 
bi«n «Kinn; cf. Ader i'atountt XLVIII et la nota de Ht A. Jeaoroy 
p. 2S6. 

ragatx, v. 7«; — .gou)at* — Doiijat: .rtgach, rff acAou, goujat*. Jllatiali ngat. 
Ader, Otnt. 909: orrVjiacAaillt =: valctaille d'ann^o. 

n», cf. traut. 

rcvle, V. Ö3 — ,mia£rablein«at" — Mona vofona daes co mot la fomi« gaacoune 
de /reutt qul ee Irouve daas l>oiiJat et dana HiMral btoc les aena da: 
.tnisce, iAbu, fri^ie* aasei votsin« de eclni i|ne a«na Inj donnona. 

»plun, T. 18 — ,paia* — .Cf. Uaättmy apiton S: .Kag«". 

laeaii, v. &T — .vilain dröle* — Cf. Lespy: taeanh. Ce mot ravteat aasex aou- 
vent daos Oarroa. 

lapee, v. (lö ~ .noaaitbt — Ca not aa rctrouve nsa^a Roiivcnt daaa Uitnoa, II 
aet oncorc enpUiyA li L, 8. auna la füraiii : tapt, et dana Ic niäwe aeaa. 

limitMe, T. 49 — .tralaa* — Cf. Loapj: ItivMM; Uiatral: tirasM et (trouHu. 

Innul, V. US — ,l«nda> — Xoaa IrtdaiaoiB BlUMleaent eetteexpreaalon, aana 
dont« syaonyma de aotia: .^e nwqMr da tiar» eomtna d« iinarL- 



17 



£glogue 4* de Pey de Garn» 



305 



tnM'ilUt, T. 92 — .troQä* — Cf. Donjat b. t<>: ,toDt percö, fendu, traut,.' 
CT est nne äpith6te de nstuie et pent Stn nne clicrille. En tont cM, en'H 
■n^&it &u MDB. 
tikalk, 7. 48 — .crioi^re* — Nons tradoisoDa d'apräs le contexte. Cependsnt 
noiiB tronvoDB danB Ader Gent. v. 141: 

Peu d'alesan iotutat, tubaillat, loungue coui 
oä, dkns ce vera toat entier consacrö i Is robe du cheval et i son pnil, 
liibaiOat oe peat gnöre se tapportei que i' la criniäre, et paratt bien 
aigniGet: ,d U belie' oa ^k la forte crlniöre". 
txwriUaa, T. 63 — .gielait" — A L. S. tcharrita ae dit de ia poSle oü bruit 
de rhaile, de la grosse boiiillante: la padinoKetcharrito; l'oli, lagrieho 
Ki teharriton. Hiatral donne le mgnie senB i eharrita. Dana B. CasBai^an, 
Fantesiof . . . vocabulaire: ^teharrita: bonillir, gargoniller". Dana Doujat; 
rCharroiUa conler i reprises, g'argoniller ; ehammtado, filet de vioaigre, 
hnile, etc.; la qnantiti de liqneur qui conle k nne fois de qiielqne vasc; 
Charrot, le brait qne fait nne llquenr en tombant i BeconaBes, gaigonille- 
ment.* Nona en conolnrons que txarrita avait ptobablement k LectoDre, 
du tempe de GarroB, le mäme aena qae eharrotUa ä Tonloaae dti tempa 
de DoDjat. 
tiia, T. 39 — .tante* — Cf. Ader, Cotound LXXV, 1 et lanote de HrA. Jeanroy 

p. 238. 
Kl, T. 117 — a^gKle* — Dana ce aena oa dit aqjonrd'bni i, L. S.: w^o = 

*unariam. 
TBclat, V. 39 — gOint" — UarroB Jone ici anr le double aena de unctat l" syno- 
oyiBfl de greixot comme dana £g1. 2 v. 78: 

E qant loa potg vnetatt auri 
De pataei Vhoste pagari. 
2" olnt da Seignenr, prßtre, comme dana Pa. 20, v. 19 (Micbelet p. 17): 

Ära pot om erete 
Qtte-u Sena vengvt es noa vezt, 
E gvt de sa maiton coelesta, 
A sau Vnctat VaureUia preata. 




ÄdditioDS et corrections. 



Dans l'inlerpritation d'aucuns mota gascons qui pourroint apporttr 
queique difficullS que Garros a miae ä U snite de sa Pastourade noas 
troDTODB leB präcieux renseignementB saivaiita snr deaz mots de uotre 
texte: 

„hioles (r. Dotea s. Vo hlOlas) sont leg dinera rejalissemeDS, qui 
sorteut d'vne vaine, os plaie, et d'aotre Iron, et caDal" — Kotre tra- 
dactioD dn t. 61: „par Randes fiolea" doit donc Stre changeä en: „ft 
grandfl jets." 

„pariiole (t. notes e. t° parrldla) c'eat nn ien de petita enfans, 
qui comme par mespris geteot par snr lenr teste lenra bonets, oa antre 
choae, Bignifianta le meapria, qn'on fait da frnict, ponr l'abondanoe 
qD'on CD a." — ce qni jnatifie notre tradnction dn v. 136. 




La Pourcaii'ouleto'). 

Legend« popiiUirc reciieillle en 18t<4 ii Helei^ta (Al■i^ge). 

Par 
Lmiit Lambert, 

Diiccteur bononire de l'Fx^olc NiiUciiialc il<^ miiBique, de Sfontpellier. 



Hoderalo. 




Chi bcrgo an- si coum ■ pleu'to de Ma-da-mo d«l Fort? Soun 



i 



:?= 



^m? - 



^rin 



.B^ 



m 



m» • rit b'«u ba'u gner - ro, que la'n re ■ gro ■ to 



fort. Soun 



^■^;- J'^TI^ ^^=?=a^=^ 



ma - ril 8'*ii l>«'n gner - ro, qnc la'a rc - grc - to 



fort. 



Ctii bcrgo anai cunmpleDto de Madsmo At\ Fort? 
Soou maril a'ea ba'n gnerro quo la'u rbgreto fort, 
A U li^ pMiru feuuu, de U cale i]uitil. 

t — Boas racooniAndi, tnAirv, mii fvniio ii pla gardii, 

Qne Ii croumpets de nnbos t«at qu'elo doo Ixinrdrn: 
E ä la bo«trti taulo quc U fasqneta maoji.* 
ilia jkl cap d<: ftims misM M logro ni a die 

«— N'ai anaidos tiouli^loir, fuiiuo, du toiin isarit; 
N'aI ausidOB DoubvloR quo touu miu-it os mort. 



I) Cl- Dama«c Arbaud. CbnnU populu'roi de In I'rgvonrf. 1^ ['«urciü- 
nielo. T. I, p. ÖL — Mili y FontnnaU, RoiuBncorillr) cnlolan. Im noble 
porqnem p. 200. — Pelay Brfi. C«ii»oim de la terra. La PorqueyroU. T. I, 
p^ lT;t. — HcT«Brt de la Villemarquf-. Chant» popnlalr^ d« la Bretagiut 
L'^ponae du (>nU£. T. 1, p, 2ä9. — J^rome Bajeaud. Chanla. «t rhanmiu 
popmlain* (foi provincc* de lOucet. Le chaiit de Jouweaume. T. II, p. 2ir>. 



308 



Lonia Laaben 



10 



15 



SO 



2h 



80 



3S 



40 .— 



Te c*l cmmbi« 4)0 Mrto, c«l uii gwdn's pore*. 

Aro, pouK^roolcito, in soft te cal c&inlMk; 

AI» uaut, MI« lou MR% le« porc« ftiük g)tnU.> 

Lnl cnapM « lu t«b1km si ni k feilos dichii; 

Uoo ninbo <le ncfo 40« ni • Wuo cArgä: 

AU iiKut, KU* lott »6»«, Im porc« aak gnnUL 

Al ea|> il(7 »M annftdoa muit \ma airibn. 

Udo nur» leua de bile Uobo'no f«uDO i Von. 

I donuuido ouut dMiMro Ia Kadamo <ld Fort. 

Aru, di|^ uimIoiio, ()tu< fonchkts «jarst ort, 

8«l«>tB couMi M porto U Huüuuo del Fort?» 

Klu »'vi pla |Miirt«do, cmAi »Vn ponu pU; 

Roiin omo m A U pwrm dMpot t^ ■» pwut«; 

I.n (roiio il« M so)!ro M ni • ftit ttn gnai toit, 

Hn« m1 ihi(i it« ■iois tiiisM i • f«ltb gard&'e imkb; 

A I* 111611 |«uro noTT« oertM be n'in b pta, 

I« {M ilo )n falii^. Im \>orcf i fn ^lurtUL* 

Ar», <li](Kts luadouu dttbots ouut ba gwdJt?» 

AU nant, ii» Ion »err«, quo i «'u taut grau falgä; 

Achi U paRio f<<nu» cado jutm Im plourk.> 

La UttUMu |tr«u U eourw. »i U n't bk tronbo. 

Trobo I» pAiiro fenuo u«tadt> ans nn roc, 

Que plunro « <]ue Miu|MrQ 1« GuilbaanMS d«l Port. 

Difat«, pouroaironlctu. d« cbS aijauxiia pon»?> 

Ti«a porc« «okd do Gnillianniua, d<- ttuithaum«« d«l Part;i 

Nou urKD poi ptu am, quo m'aa dit qu'Jio mort.* 

Uigala, poiircairouleto abeU «»pertinat?* 

»'»i pu Mportinat; 

uouu podi paa inanjik.* 

boulM* poB cmliarrAi'i 

m'on podi pa« anj^ 

qu« me cal acablt. 



Niiui, itaui, iumiu »iro, 
Ihsi pa do la fali&ro 
Digats, poorcaironteto, 
Maui, uani, moun «iro, 
Enearo at la counonlho 



4& — 



60 «— 



R mi» DO feidi de le^uo quo cal anü n>np«i.> 
La Hoouu pr«n l'uapaxu, «i U n'i ba conpi. 
AI foiuiMi de la aeiTo bi Ii aupicc pourtÄ. 
I>i;ata, ponrcaironleto, oont ponrrii) bei loojk? 
Qnu lojo diu Is bilo qn'i^a po«que demaudli?^ 
Kd dintraot diu la bilo, qne eioU diutrnt d'abord 
UcmaadaU ooDt demoro la Uadamu del Fort.* 
Aio, digata, Hadam«, ino pontriba poi lonjil?> 
ObA, ob^ monn airor b^ boaj pondon lo^jil.» 



» 



Lk Pourcftivoiileto 



309 



— Aro, dignl*, l'QusleHP, i n deqni pbr »oupk?» 

— 0, pjtr ma fi^ monu siro, toul so que bona ciddi^; 
Do pordica o de calhoa, cajiuus L'iitri-InnlAt*. > 
<juaD foiinqucc » In tniilu, sc b&n A rebir4; 

6B Uete U p(nirc«iroiil«to que h&üb d'cmbttrril. 

AI fouiute de U hkIo elo m> bk iiietä. 
' — Beflet«, pourcairoulotg, i taulo pcT gouph.» 

— Nsui, naiii, moun siro, uou In cnl poi mflnä, 
A U paureurouleto, tbib 1a matbcaä.i 

40 [jV Mouamt prcn In inico, uu Iroi ni'ii bn coupä. 



« — Nnai, nniü, mouo eir«, 
*cli[ i n pa do fali^ro, 
8i ilo UDB nv bol {ioh') 
Le Moaisa copo tiuo kIo 
6fi » — Teueta, pourcsirooletoy 
Ln Ireito de sft logrti 



uon ni'D a^ poi douuk; 
si bol, D«Q lUAUjnrüi, 
quo DO 1« pnt diclin.' 
si In Di'u bn pourtit. 
'clii n'nurets pttr aonpik.* 
i K oourrut rinp». 



— Dichnts, diclmt», rouituiiHo, diclint» i )c maDJä.» 

— p^ mn (&, mowi siro, In pos ameritat. 
'chi i a pn de faliiso, si bol n'eu maujorii; 

70 Si Uo HOU iie bol poi, que nv bn pot dichiui 

« — Axo, digatS) ronstcFBo, ein aurci pj<r coucbu? 
B quno conmpugntito l)oiii mo boulct« dounäV 

— 'chi i n la pouiv«iroiilttlo, boiii U ^oAi douuli, 
Quo Ja uou Inimi gairo, boua la'o poudel» moDä.* 

75 < — Aro, pourcnirouleto, n'en cal aok aouohi,* 

— Nnni, nitni, moau ttiro, acb sc pot poi fn. > 
Eu diutraut diu 1» crüinbo, so bout«c h plourä, 
[>c beoc que sa »>)^o la bouli^ 'baiidouuä. 

■— Qn'abels, pourcairoulutu, qu'nbets tnut k p1oarkV> 
60 * — Monn roarit es «<n gui^rru donpei sät ans pnssnts, 
Bei uuuuu li gardftbi, nie la cnrdri quitä; 
I^a treilo de mu sogru aiieit me l'a fa £*.> 
< — Cnlbnts, cnllints, Madamu, (jiiilljauine es arnbnt: 
Ne plourots poi pns uro vostro jimlliurimii wtX, 
8A Que souu bostie Uuilbaumes Ic Ouilhaumes del Fort.> 

t— Gran Diäu ; quiiu iiuubälbu i|ue recebi acÜ 
CrcBÜi da ti'ostro bäuso rutrobi muiiu inarit!> 
Quau bei) la maitinado, les porcs fun qiic rooil. 
: — Oh! Ibnbo te, Iroijaiiso, bei t'en les alarg&.i 



1) On ptonooce balpaa eu uu «eul inot, avoc l'ncueut lr&> luurque sur boL 



310 Lotili Lambert 4 

90 < — Nftui, la ponrcaironno non pns lei gardATJl; 

Haudftte i boBtro filho, qn'iän lea ai prou gudats. 
6i n'ärotfl poi du maira i^D boos ftuiö peuji; 
Dioa UDO tour carrsdo ito bona fariö boutä; 
A ma 8or, 1« trinflaoto, hi U &riö ereni.* 

Variintes. 

13. Le pa de la fali^ro, lea porcs te cal gardä. — 17. En dintrant diu la 
bilo, trobo 'do fenno k l'orL — 24. Ni a feitos e pU feitoe, i a feitis gardi's pon» 
— 27. De qua cotuCat ae biro, de quo coustat i ba? — 35. la rtt «na qae Ion 
plotire. — 42. Le feichet de la legso, la fnsado acabä. — 44. A la mountagno 
baseo. — 53. . . . d'ac5 nou mancarä. — 55. Quan la ponrcaironleto ea beagudo 
embaiTJk. — 64. De perdica e de caJIioe, un troi ni'n ba 'squirä. — 66 . . . . i ba 
courri douetä. — 72. Qnno deboelroi filboe boni me bouleta douiiÄ? — 83. Calhata, 
poarcurooleto, bous bkm counaouU. — 88. Digoa, pourcaironleto, dou te bo« poi 
Ibebil? — Lea porca eooD ä l'eetaple, qae aoo faa que renft. — 91. Fete i ani 
ma aorre. 



Le futiir ä la place du present 

Par 

L. Clödat k Lyon. 



A la fin d'uii Ae sos nrticlce <lc „Mi'lnugcs", bi iirwiciiB pour 
l'biütoiiv de notrc pjiidixe'J, M. Tobler cxaminc r»]iideiucnt I'(;iii|»l«i 
carien«, innJs as^ez mro, dn fator Jl la pUee dn pr^ent. Je voudrais, 
njirti« Ini, pr^tentcr «guctques observiitions «u snjet de ret eDiploi. 

Oü pviit, je- eroiii. dUtiogucr trots eas: Ic l^tur d'uUiiiinatKm, lo 
futur d'liiibitadc et lo fiilnr de conjecturc. 

I. Futur d'iitt^uuittioD, 

C'cttt le ons de „Je Toodmi deecn're ... IjS vie saint Toinae", 
ponr „je rens d6crirc^, \ko(\. ditM. Tobler, In limgrueRctiiellcempIoicrait 
de prtfirmec om kkssi &j>n le pi^sciit. En rialitt, «vec vovloir, la 
langne »cluclle nV-mploici-ait pas Ic futur, mais toujours Ic prüscot (ou 
le condllionncl). Bn priüentant la volant^ a<;tuollc commo fataro, od 
CB Blltinuuit l'csprei<8iou, de ni^iiie qu'en In pr^HCiilant conimo con- 
ditionnelle dans tu forme eucore Hsoelle ^je voudrnw**. Nous oniployoiw 
aujoard'bni, «vec unc naaiice de scuk aualogne, lo futur des verbes 
tel» (jOe jjri'tr, dtmanderi ^e Tonadvinanderai de nie pasHcr ce Üvre." 
El de memo, ponr iotroduire ime explicatioii. ,Jo roos dirai qne . . ." 
(= je dois roDH dire que . . ."), qni ne s'emploifl qn'ä la pveiniöre 
pcrsoDue; ü vous dira i}ue n'anrait pae dn tout oette valenr. 

U. Fntor d'liabltode. 

„Ud jonr il tous fera bonue miue, le lendemain 11 vous tonrnera 
\e doe", an lieu de „l'u jour il vous fait bouuc mine, Ic leodeiiiain il 
Touh louruc Ich do»'', au sciis de „Sa naturc cbI de vous faire unjonr 
boDDC mioe et de vouii toamer te dos le Icodcmain." 



1} Pronior volnme, tradacUou Kottner et Sudre, p. S^-Sil^. 



312 



L.ClMftt 



II Taut d'abonl 6lii^aei' no Am ese&i|>Ie8 do Tobler: 

Et paia fori ou troqiic et <Ie chu et de In: 
Jn ki troa petit coup parmi cu« ne fiTm, 
Qu'il u'eQ «bftte tut cum In hnche Ataindfi, 

Lc 6CDB i)'c«t pas: ^Sattature cet d'abattro du moinilrä oonp esiiJ 
f|a'it altciat," Od a lA »d Tutur »rdinairt!. [.e mirraieiir ue \t\nce par^ 
la pcDBi^ eonime il arrire eonvcDt, au milieu des cVL-ncuieut;«, et il 
aonODce que le tuoicdrc codj) de la bacbc ainiii maDiäc vu ubaltro loat 
M qn'elle atteindra')- 

Qnelle diffirence y a-t-il entre le ptögcnt et le fntar d'kahitndt, et 
entro le Tutor d'habUmle et Ic futur ordinaire? CoinparoDS: „Cettt uu 
homme eicellent: il rtnt Service ni6uie i se« euueinis. — Cest uu 
liomme excellcul, il rendra senice m&mo k ncs ciinemiii. — Qnaod il 
anra snivi cet enscigncineot ntoral pendanl qaelqnes ann^-ee, il rmdra 
wi'iee m£me A Bcs ennemis." Dane la seeoiide phraec, II risulio du 
ouiitexto ijue raclioii n'eet pas anuouc6o iwmmc dt-rizni ho (»roduirc, cc 
qai e^t ta sigDificatiOD normale du futur, oiais conime fouvant sc pro- 
dnire & roocaeioD, celto posaibitit^ r^Bultuut de la natiire du sujet. U 
rtHdra »enie« ^quiraut alore \: il est cuimble de roudre »crriee, II est 
bomnic k rendre serricc- L'id^c de la r6ali»atiüii future de TactioD 
diHiMLmlt presqtie dcrant cellc de la oapacitö irhente de la r^User. 
II y « toulefois cettedifftSrcnce avcc bpr^icntd'liabitndc, quo lc pr^scut 
a/Brme l'actiou faubil»ellc, tandioquo le futur cn indiqne gculcmcnt la 
poBsibilitii oGCtuloDuctlc. Autrement dit, eiitre il rtnt servU« eX U rendra 
Service, il y a la mCme diflÜTeuce qu'eutre „W reut eerrice" et „W est 
homme k reudre aerric«." 



m. Futur de Miyeeture. 

Ce caH est analoge k celni qu'ofTrent des pbraxoe tolles qno „W 
Bera reuu hier = je snppose qu'il est venu hier." Mais les dcus cub 
Hont aeulemeat aoaloguee. Do l'eiDjiloi de Taulirieur an fulur pour 
une activn poseiSe, on nc sanruit couclure, iiuoi iju'eu dise Tobler, k uo 
„ODiploi corrCApoudant da futur ä la place du präsent-. Car cet cmploi 
ne correepondrait pag. Uue action pr^nic, atisN bien qu'uno actioo 
patate, doit Otro, uu point de vuc du rntar, expriin^ie par raiili-rieur 
an Tutor. II virra oe peut ut)Süluuieat'paeBt;ui6er: ^ou vorru qn'il rit 
pr^gentemeot." C'eat Jl aura v6uu, qui peut aTutr cetto aigoirtcaliou. 

Eu traoefonniint il cot parti bicr en il ocra parti kicr, od 
De chsDgti pas ie tempa de l'actioii, ou nc cbauge que le point doquol 



1) Cf. I« J^T«lnaie d«* Vernieebt« Boiträgo, p. 133. 



Le hitur i 1« place du prt^aml 



918 



00 U eoDsitUre, ol «[Ui «»t expriu«^ psr l'uuxiliiiiro i7 ett aii iV aera. 
Miüs en traDsforidiitit il pnrt eu il pariira, c'est Ic iciapB memo de 
l'action «la'on cltuit^rait. 

Ji est parti = c«Iit ee(, & suroir qii'i) partit. L'aaxiliaire m&rque 
U constaUtion ]>r<^ente d'uu Init piiesi. Diins lY jt«r« pai^t, au sciu 
d« rj« SDpiK)»« t|u'ii cot psrl)'', OQ rcmct celte coii»tatttlion a l'avenir. Ou 
pcut aoBsi reniettre ä l'avonir I« aignifiiMition, di^ maiaicnaitt actini'W, 
luais nou enrore ^«Inircie, d'on fait pv^seot ou pas86: ^11 est piLrti (ou 
il est absüut); i|D'i»H!e i|ue ceU reut dir«, ou qo'eet-ce qac cela 
Toiidra dirc?^ Vouhir dirc Be mct au pr^tnont ou au f n Inr 
eaiVHOt (|ue U ^ignification dcmand^ est coiittidi-i^e oommo pouvant 
&trc indiqui^e d^ matuteDanl oa comme devant itn i-claiivic dun» 
l'areDJr. 

Done, la locatiOD pVuQloirdirc' (ou iorerbü „signiltur''), ([iii exprinie 
riDlerprOlation d'un fait priJeeat ou piissä, an mot au ftitnr ponr 1a mäme 
raisou <ine Tuiixiliaire, rinl esprJine une couütatution. 

Ou i>eut Agaleuieut remcKre ä Tuvcuir laltribution d'un fait, i|UO 

Ton suppoKC fi'^trv produit, k nne cause pcroiancnte teile que la divi- 

oilö on la cbance: „Ma mauTiiise cbunce fem qu'il aura il6 uvcrli." 

.Lft CRBse est ceusie agir r^-trospectivcmeut au inom«»! fntur »ä 1c fait 

*Beni ötabli. C'eet mmi quv l'on dit: „Dicu n^uillc qn'il ait r^u<>Bi!'' 

et noD: „Dien ait ronlu." 

Teile est, il mc soDible, rexplicntiou de l'eKomple itali<^n et do 
rexcmple l-sjtaf^ol pur Icsqucl» sc icnninc l'articlc d« M. Tobicr. Ivcs 
rdooB cxcmplea frangaiE qni y i^ont jolots aoDt allägruös U tnrt, car ils 
coDlieaucot le Tutur ordinairc: 



Eotcudcz: 
mori.« 



Hai, JuiIa», lant nvcrai Gompaignons 
Qui pur avalr fuuut de dicu livralaoiu. 

„tu les aurao ponr compagnoDs cd eofcr, sgirfeB leor 



S'av pa«t li roU condulre aon cota h ß&riwMi, 
Bio« »vrn rcclanicr TcrvnKaa et Mntiou. 



Ce n'rat pa»: „on jugera qu'fl sait bien invoquer scs dicus", niain 
r^ellenient: ü vaiiru duus Tiireuir. Comnie lorsqu'ou dit: „3'" rSusait 
& Tcodre utie $i muuraisv inarcliuudiKC, il «aura bicu fuirc rurticlc." 

L'cmploi, avcc udr valcur coiijccturulc, des auxiliaires avoir et 
itre an futor, diins „runtiirieur an futur", aeutrain«^ par abus l'emploi, 
avec ta mßine vuleur, des verbes avoir et etrt, snrtoat du second. 
Pane qa'on disnit il feia parti au hcuh de ^je tfuppose qu'il est 
{urli", ou CD V6t veuu Jt diic il sera malade au scus de „je suppose 



zu 



L.ClM«t 



qu'il eet malade' el U aura des ettnui» an «ens de: »<! Ai j'imagine, 
des cnDui»." ') 

Aycr du k cc propoe (§ 203, S^ e): „Cororoe tin fuit pkc^ d»Ds 
l'itTeDir eat iuccrtain, le fiitnr pcQt anssi Borvjr k cxprimcr la pro- 
liabilUi-: 11 sera tnalade."* Ceoi est beancoup irop absok; jl s'agil 
uutcmoni, couuue uoua venuuB do Tespliquor, du fulnr des -reihesanoir 
et 6tn. Jamaia il coarrn a'aura le aooe de „il court probablemcnt." 
Kt mCmc avoc los vorbes acoi'r ititrf, co n'ciil pas toujonrB qa'on poat 
cxpriiiier pnr le fnlor 1» probsbllit^ d'iin i^tat pr^aent. Des auleura 
ätraitgcrs de graainiairee fruD^it^cB croieut qu'on peat dire: „naaeyez- 
rona, voos serez fatif;n6. — Voub aurez la bonW de l'appeler, il »tra 
dm» Bu (thnmbro'f" pour „tdus C'tes peut-l-trc fatigut'-, ju crois qu'il cat 
daoB ^ chnmbre-. 11 n'eu estrieD. Lc fotur de coujecturo ne s'emploie 
qu'A litre esplieatif, pour rendre coinptc d'un fait qne l'on vient de 
eoneUiter: „Il u'cel pM veuu: il wera fuligu*. — On ne IV pa» trouT* 
uu »a\oü: il sera daiis sa chumbrc." 



1) Dui* la |>liTiue .Voyui-vuus venir ee uAvMn? Ce tira (öu et va Hrt 
Pk-ne", il y a un v^Titatttc Tiilur: quaml umiB dialingurrun» mb IruJU, c« ncrn 
•KD« iluuta I'icrre. U ou r^aaltcm qucc'cst ncluollouicnt Pierr», iDalsliiiiuppoiiitio& 
n«tuetle n'eat exprimie qu'iiidivucteiDent. 

2) Voy. Emilc Itijdhc, Ksanii rio plijlologie uioileTDi;, lU, p. 9. 



No sai que s'es . . . 

Da 

V, Crescinl in Padova. 



Neil' apprCBtaro la nuova ediiione clel min manuaktlo proTCnzalo 
m'iagegnHi di tranre it iiiAnccourio ]i«rUlocheenp«88i diille o!)KOTTaxioni 
vrilicbe, ond'uTenDo onoruto 1» priuiu reduzioue del libro sladiwi 
nolorevoli, como il Mcycr, V A))pcl, il IjCvv, loSleiipcl, il Thoiuiis, Mji 
DOD tntto acc<>ENi di eiü che ni'era stnlo proiiosto c eug^orito: ripoimiii 
fra me sieesu, pnreccbio, e di>>«ii8!ii: del qnale tulor fntiroso kvorio 
H)ipeiiu compore la tniccia nel tcHlo novisaiuio, uientre iie fanno tesli- 
moDianzH pitl maniffütu le iiotv, che mi Irovo iiiiiaiizi gli occbi, uiauo- 
8crit(e, e ch« potraiuiü riusciro a^li studi pi'Oveii/.ali coutributo modesto, 
ma uou iutcraniciitc {otbü Fipregcvole, qoando tni t»Tk dato piibblicarle. 

E mi basti ura loccare di quella bizzarria, cni no» vcnnc fatio 
all'anUire SDO bIcsko di dure altro bHlleeimo die »a »ai que s'es. 

L'Appel non vuole nniDietlere elic Dellaproeatiuale, dcI commiuto, 
■Ikbbta a pn^ferirc )a Iczii'ue di H n (luell» di CR. Hella prima ediziooe 
ro riproiiotto il IcbIu Mcycr, del cinalc crede l'Appel i'he fowe 
a£8olutaincule migliurc l'altro, che »i itovcra invecc atlo eure del Bartsch : 
nclla cdizione piji recciito rolij un po'ristudiare iinohe gueslo com- 
ponimenloper mio conto, bu' codici, tiUti e ({Ualtro quelli, che ce 1' han 
seibato, CHRa. Kittpetlu all» cliiutia Suü pcrnon appagarmi dellc ragioui 
deir Appel, e per conserrsrc la Iczionc di M, che riman solo contro 
C£, MUiza la Concorde compa(piia di a, il qaalo i'' inutilo.'} 



])Apiiel, uelU ZciUcliril't fUr roiu. PhU., XX ßHH-8». C(. Hcj-er, 
BMuei), nS; Bartsch, Chiest. Pror.*, 69; Bartsch. Koacliwlt«. CliiMt. 
Ptot., 74; Appol, Vtov. Chrcst.», o. 86, p. 77; Crcscini, Man. Prov.', n. II, 
p. 213. Vedi pure (irnndrimi, 3ä9, 38. Dnppriraa il Etnrtiich aygvii aoguitn 
OBcli'egli la lea. di H: cf. l^or. Lcsebacli, p. ^8. Netb diilaacalia da lue 
premowa al ■. 11 avverto che son Dote?ull i rUcuotrI dl Ua. 



316 



V. CtMCful 



Eccü le dii« lozloni: 

M CK 

Vai, ees doiu, o qui't deinumln e si buiu li domanda qni l'a fucb, 

qiii t'a fag. digasli d'cu Uiiinbitut, pol dire quo cd <|ne buj) beu für 

qiie tili]» benrurnuaballnde fondat tota ffizend«, quiin ee vol. 
qua» ei vol. 

Due sono le obblezioni dell'Appeh 

1. Cüutrikddicout^i il battCHiuio no-mi-ques'es, coufcrilo ul mostri- 
oiatlolo ciirioHo, ß 1' appellntivo sea-nom (M). 

2. Le piu'ole di U „dit^'li di mcBeer Kambaldo, che . . ." derivuno 
da tutt'nltri cbo dall'nutore, in oonlmelo com« eono cod caitrcesioDt 
dcllu nota »rgugliuna coscrenzu dcl jiriocipe poct». 

1. Hi biidi: il |>octa cumincia o non sn che sia ciü che iiicomini^ia: 
vereo, Dtranbolto, sirventese: no, ab l'nno nk 1' nitro: non sa truvar 
uonic ii]l'o]ieru euiL(v.4): Sni»ce, obnttezKa lastriitiieaiuia cosaappunlo 
da no sai que s'rx, ondc ba coiniucialo. 

RacoMU, mkR no lai <|hc «'uk, 
aeinor, lo ([uf voll eomenaar . . . 
Kr reoiiG inon uoo-siii-que-s'ee . . . 

La utranissinm coen non ha, non paö arere uno de' nomi tuali : 
bisogoa battoit/arlii „uon-Boche-iilu'', bieogna noniinarln .eenza nonie", 
sine tilulo. Kono dcsigtiuzioni sinoufme, che E'equivalgono, i'be ef con< 
foudoDo: runadiinqnc nun csclndc raltra: non c' i: coiitraddizioiie. So 
ano non ni »a M m\, scnza nonic. k iu qiialunqUQ modo 1' „anonimo''. 
I^altrondQ la parodiu n'eece ancor piti arguta c piena coti la rorniota 
consneta de'toniuitatl, fatta lidicola da quel uomignolo naovo e oou- 
Iradditorio: pai, sfs-wom . . ., comc s'usava dire: vai, cJiamos . . .'). 

2, Che c'entra qui ta rosoienznV Non va prosa huI BcrioncHsnna 
parte di codwto traetnllo. E eoherzoau ed ironica ^paresHa la loziouo 
CK, U qnale conticuc una vsutcria glullarescii in forma di bieticcio, 
iuiijplda abbastanza, laddovc püi ardUa c viva e pcrBonalcricfiCcI'altra 
cbinsa, qnolla di M, in cni, se proprio cosl piaccia, non maoca lo spunlo 
dell'oi'gnglio, poichii Kambsldo afTerina di Nnpcr fare una f/alta de 
/oudtU qnaudo voglia: uou diiiiquc per rngcuita rollin, nia por atlo di 

volual4 bnricsca, i-bi'' altrimcnli, par egli soggiiiugore, il Datiiriil aeono 
da folliß lo suole anzi preeervaro. Non bi tru(i<!iiri d'altra parle ilfntto 



1) Cf. poT «i. ilcllu ftcato K. d'Aiitcn((ai 
Ten vai, diaasv , . . 
Uahn, Werke der Tr^ I 69. 



No ui qne a'ea 



817 



ebe il principe trovatorc si jircseiita agli uditori in travefltiiiiento dl 
gialUr« (T. 41): va da 8& iiertanto rb'egli chinda il sito soherzo io 
iiDü 8i<rD8<-io di Tisu, iiPODOitccudo come foi^sero uwt balla Je fotidtii le 
Hiic cobbolo OHuduto di proxa^ cbo, dul rcütu, uvcvii aiiiiuuisttit« u iHittex- 
r.al« aecondo quoll« struuboria ch' eranci ed aveun vointo OBsero, 8Cnxa 
pretentiione che non foHsc giocosn in ngni pnnto, ancho aello linoofinnli 
deH'esordio, ove »i minarcia un prodigio timto slravagnute cfac uiai 
Qulla d'egnule »i fosse viato in iincl gecolo e ucl truscorso. 

Scunoncbi il prceumcre di pcnmndcr« altrui per laBoliirirtii dcllo 
argonientazioni soaza l'aiata di novelle proro, «sRia, nel emo preRCnte, 
di DiioTi codici, Bsrebbe alUsim voitu /oh</u/; pii'i o tueno mmbuldiana. 
Pur troppo DOD bo acoperU ueasuDn redasionc incoguita del iion-tai' 
qM-a'es: c mi debbo tenci voiitcuto d'avera almeon Tiilto inlrsTcder« 
che Io obbiezioni delt' Appel non sono peroutovie ed tnoppugDabiU. Ma, 
lasciaado sUre In ohiusa, o che ooh' iy <\üciiXo Capriccio, tult' in&ieme, de) 
signore d'Anronga? Non c- agovolc, parnii, dappoitntto iDiondüHo: o 
non Bari forse inatile che ci Boäfcrmiamo u riguardarlo ool sao com- 
plesso. 

I. Aecoltnle, mn non so i-he ei sia, signori, ctö che vo'comincinro: 
etrambotto uo sirvCDtcsc uou t, ui nome non gli so trovarc: ui^ 

punUi non en (^omn fiumelo ee tiilc nol poteesi coinpierc, che mai nnn 
86 ne foflse visto fatto altrettale da uomo ni da femmina in queeto 
Beoolo^^ in qneiraltro, oh\^ pasHulo. 

II. Sebbeue me Io leuiale a follta, perlanto non mi potrei laeoiar 
di dire il mio Ulcnto: neu ee mc uo potrcbbo traltcnere: lutto quonto 
aarä non prcgio on p<iggOBe in confroiito di ciö che adcsao vcdo c giiardo. 
Kri dirii perchi-: cbr ae io codosta cosa vi aveesi incoiiiinciatn o non 
re ia Iraeeiti a capo, mc ne avrcBtc in conto di fülle: cb6 piA ameroi 
sei deaari sei mio pugno che millc soldi in uria. 

[II Irovaturc ccpiime il conccit» oho piü valo cifj che si Btringe oggi 
che ci^ che » potri^ olteuer doDiunij cd ap|ilicn il conceito ul fatto 
Btio: s'egli Bi limitas&c ud ioeomiiieiare e uon tunduceese a fine il ano 
compoaimcnto atrano, non comracttcrcbbc fallia? I'^gli pasecrcbbc d' um 
?ana promessa il »att piibblico ae non compiese Topeni aua, ee non 
dease inlero ci<^ cbe hu aouonziato. Auche se eodc»t' opera sari^ pora 
eoiia, TarrÄ 80i dcaari, tnoglioavcrlaconcbinsa, mantfucndo Ia prümcBsi», 
e dar oiit rhe ei pn6, che vanamonte illndeie, a teimini loniani rimun- 
daudo l'esecnsione dell' opora e non ßuirla forae mai. Potrebbe 
rioficirc aBsai mc^Üo, valcr millc fioldi »Dzicbcxet deuuii; maqniiudo? 
Domani, pOHdomaiii, mai Torae: Harcbbero mille aoldi in aria in eanibio 
de'sei dcnari in manu.l 



318 



V. Creacial 



IIL Mh! DO» tema furmi coxn olic tu' iDcreecu il mio unico, «i6 
gli TO' cliicderc, sc a) bisogoo uon ttii voul »(>c«on«re toolo, ))oi«li6 di 
soocorreroii proferiscc coii Inn^ ritardo. l'iü facilmcotc di cbi to'ha 
coDqni^o uon mi pnt'i nessun altro oorbellare. Tatto ci<s dico per nna 
douna ehe mi f« languirc ooii belle purole e con lunghi iDdngi, o^a so 
percbi. Vni) piacermi, sigsori? 

[8c im sinico m'ofTni di diinni niiilo, mn dod subito, cod cua eowodEU, 
quando i-bc sia, ed uwcrandogi il bti^iguo duli' aiuto dod mc lo vuol porgera 
toato, Don men'koamal«: lo 8ap«vo. I/amioo iion mancaalla promcfma, 
QOn m' Hveu lii8iDj;nto: ak io sod vittiinn d'tiiiH illQHion« peoosn. Olii 
inrcoe K Bi m' ba triitto, m'haoonquiso, tii'ba faltOHiio, (iiicglt in'inganna. 
E qnosta tale persona ö noa dunna, che tiuno a bada il poota langa- 
ni«nte ... I<a leziooe eei, v, 23 (eeguo e ^iaHlitinu il mio toeto), stn 
forge bcne: nk fa meiitieri correggcre in CMK du ciV a cUh, secoudo 
tma mia Htetita propoota, percbi: il luaecoliuo qui adombra mo^li« 
l'aliasion« vugu del poeta, cbo ancora uon Tuole indicare cht proprio 
to abbi« inganoalo: la indicazione Bogno depo, »nbilo dope, od allora 
balz-it iiiimui^i, Hullevando il velo dell' iiideleriiitoato »nrcnnn precedeiite, 
una douna, colei obc liisings c tieuc suspeaoil poeta, Tra veui e iudngi. 
L'appurizioDi! dclla dunna o lo Abozt« dcllo Btato psii^ulogico dcl poeta, 
langnente uel cootnialo delle prome^se e de' dift'eriiuouli, ci chiahecono 
Ic oscuritä di tulta la parle ciic precedc. Mcglio cbc i iiiille soldi fatti 
balcnarc, i sei dcnari Btretti uetlu maoo: meglio cid ehe adexso si vedo 
e ei posDiede che c;i6 cbe lanipeggiu iiei foturo.) 

IV. Ch(' bene dod passati quattro metti, al, e pib di inille annj mi 
pan, che m' ha acoordato e promesso cbc mi darä ciü ehe m' t piA caro. 
Ooiuia, iMicbft il mio coro tenelo preso, addolcitcmi di doloc ramaro. 
DiOj aita, in nomine l'atris ei Filii et üpiritu» Saucti.' Dio, i^he i<ATii? 

[QaecU Btr. evolge ciö ch'b «c«etuiato n«lla prosa finale della bIt. 
pTec«deali;: nrmai neu H'arzlgogola piü: ai parla cbiaro: cd an raggio 
iimpido si spandc bq tulto il componimeDlo,] 

V. Cb'io 001)0 per voi gaio, di cruc«io pleno: craccioso, gioioso mi 
fate trovare: e eommenc parlito da tali tre che nel inondo non ha, 
traone Yoi, lor pari: c aono folle oantorc di cortc, tauto oho nie kc u« 
cbiania Kinllarc. Donna, für ue potete a Tostro modo, comc fcc« donoa 
Aima dcita »palla, che ringnainä dove je placque. 

[Cbi b coBtei? C'fc qua solto an qnalcbc ]>crduto favolello? Od 
ha ragione il Sui^bier, il qnale mi scnt-eva lempo fa cbc fönte uon »■ 
tralla che d'un btitticcio popolare, preee' a |>ooo del genere di (|uello 
todetoo del parrooo NolteV Sc ,eU- <!bi domandi oonsiglio, gli si 
rispiMidc: fai come U parroco tioltc. L' altro mol &apcro che abbi« 







No ui que s'es 



319 



fatto il parroco Noite. Rispoela: tc/e er wollte („com' egli voUe"). Dalla 
stramberia formale si rieotra, qnando ei froghi 1' intimo eeiiBO, nel giro 
de' coneneti pengieri: il trovatore k pnr sempre alle prese con nna bella 
iogauiiatrice.] 

VI. Ora Snisco il mio non-BO-che-si sia, cbfe cobI 1' ho volato battez- 
Kare: poich^ mai non odii nnlla d'egnale, ben lo debbo coBl chiamare: 
e dicalo, qnasdo 1' avrä appreeo, ehi eo ne voglia dilettare. Vai, seoza- 
nome, e chi ti domanda chi t' ha fatto, digli di mesBere Rambaldo, cbe 
8a bene fare osa balla di follia qnando b\ vaole. 

Co ana parola ove il mio teeto ood corrisponde a quello del 
Bartscb e dell'Appel; ed ^ al v. 13 er da nie preferito a es: ina in er 
si aceoglie it pensiero dominaiite della poesia tutta e brilla iDsieme il 
pregio che, tra molti difetli e cornizioni, tratto tratto il canzouiere a 
disrela, come raggio tra nnbi. 




Ofl the Bibliography of the Spanish Cotnedia. 

By 

Dr. Rudolph Schflvill of Yale Unirereitj (Naw-Haven). 



AUhough variuus ttcliolars of today have mudo tuost vnlnable 
conlribtition-«')lo the bibliography üf the SiNttiisb cotnedia. neverlbeleas, 
the vaatneea of the fielt! ütill 1« ti« covcrvd Icuveii the lurf^ft )>urt of 
tbc work nndoDe. Qow grual, iodeed, not to aay inennuountable, ia 
tbc tusk of mnkitig ao adcqnnle bibltograpby of the diauinlio art of 
Kpain daring the aiglo de oi'o, beeamomuuifvet tu me iluriug a receut 
Tiait mftde to moHt of tbe iniportuDt public Spaoiah librariea iii Knrope*). 



1) Aaoug tlie tnore prominoat, outaide of tlie Hpauleh Feaiaaula, montioi 
■uy ba nad« of VoHmKller, Horel-Fallo, Stiefel, R«itorl anil Souaert, but Iheir 
articlei are (caU«r«iI in no niany publlcAtions, tliat It Ib bj no mcitn» an «aay 
tatrk to collect tliem uU. Bibliob-raplicr» mny poaiibly iiwm jl wincr in th« 
fntar« to h»Te Idbs recoarse to tbe older printed materinl, uHpecfally lista er cala- 
loiCiioa, nutnbly whrr« tlicy do aot mentlon tLe wliereabuulB of a comcdU. It 
ia ttt little valne to awcU tlie nambor of tltlcs of play« or voliimva whlch no 

.loaiier exlat, and a good nile would bn (o dval only with tbe naterial whkk 
fcaa com« Aown lo us. 

2) Altboagb I viflilOil th* cblof librarles of Spanish America, I foiiad 
practieally noDiitiK «icept aorac a«toB by CalderAn. Coinadiaa pmliably did 
not flt tato Hl« life «f the early ooociuiitaduro», and when the State of thn 
new colaalea had bocome muru settled, ihc rogue t>{ the old«r comcdia bad 
pawad. i)f. mj srliclo in Mod. Lad. Notes. May, 190A. In viaw of tbcabsenoe 
af ««■«diaa in Soath Amvrican Ifbraries, Lupe de Vega'a waraing a los 4|Be 
Iten uia eacritos con aficion (qaa alKusOi hsy, sl no en mi pntrla, 
aa Italla y Francla y on laa IndUii, duude no se afrcvi^ a pa*ar Ia 
eavidia) {pr41oKo to tho Percgrino) souods likc an Idle boaal. And what 
baa beconK of (ba piaj* laoatiuDorl by Vera Tawia in tlie prologue to the &<^ 
pan af CaiderAu'H eoraediaa (1C93): <)uant«a (eoanedlaa) le Imprlmea an 
Sevilla para passar a laa [ndiaa, laa giatlftaB eon «I aombro de D. 
Pedro (CalderöD)V Cf. also U. Jnan Kala da Alarcdn y »Kodoia, por 
D. L. Fcrnindea-Gaerra y Otbe, Madrid 1671, ]» Parte, Cap. xrli. 

KiMaHiki FMMaBStsa XZUI. 1. 21 



322 



liudiilph ScIieviU 



Arter cxamining, witli all thc cnro which u limited litue allow«d, tb« 
niiiBS of oomediaB io munUBcript as well ha in printed rorm, i reached 
tlic fdllowingcfnoIuRions which I tniat c«n bß inade clear in Ihese few 
pagcii. In tbe firiit pluce, it never will be po^slble for «nyone slogle- 
handed to oTcrcümc succcesfully »11 the difficulücs hy wbicb tbe 
mooBtrone taflfc of writing a complcb; bibliography of ibfl SpaoJab 
coDtedia is sorrouDded. U is not alon« a matter of claüftifving and 
introducing order into a chaotic field of unliwited diuieu^ioii»; it i« a 
^neation of troating witb au enaa\ cjrcnmspection followin^ a plan 
determined heforoband Ibc malcrial which i» ücattcrcd over Enropo in 
both public und private librarice. T« compaaa tbis end, it wonld be 
advigablc for a emall nnmber of sobolare interested in the llterature 
of iho PcDinsaln to coJiperale, lo surrey the field and toallotaportion 
of it to cach, beforo enlcriDg upon tbe study of inanaiicriptB and cditionti 
togelher with the score of qnestioni! wbich tbe subject prcxentH. Bat 
harmony of rneüiod among the vartons bihliographers is indispensable, 
lest Ibc innumerable discrepaneiea already in print bc multiplied. In 
thc sccand place, thc ground miist firat be olearcd of all valuolem 
encnmbraneeB, if the ntaterial is to bo succcHnfnlly attacked, The prooess 
of total cllmEnalion of a portion ofwbat remoina of tbe comedia may 
mect witb Sonic Opposition, but 1 feel courinccd tbat uo progreiis CJin 
be made before a fnirly large nnmber of oomediae, maonBcript as 
weil ilb prioted saeltas, arc wceded out'). In tbe third place, no 
biblio^aphy cao CTcr bopc to be fbal or irrcfntablc inallof itsdrtaila. 
A nnmber of enigmas coofront onc at cvery tarn ; the many lacunae 



1) Bwteri ^n^eua to oppose tbo »miaaiou of any aaelta whoUoever. Si 
«onteBtO Tutiliti de! coitaiKe rif«rire le ladloaElonJ lipograflfth» 
(Idllc tante «ueltaiebehosBamiDatD; soeltasch«, lalToleflcccilont, 
noD hnnao che im valoTO relattvo. Io peaio ehe nol inaie mjigBuni 
ilelln bibllografia drauniatica BpatfauolB PKsf ainuxia gioTl etc. 
StudJ dl Fil. Uom. VI, 1898, p. 1(A. An exiuuinaliaii of tlie texU of eone of 
tlie Boeltas which I bavc ««en would cöiiviiii:e Reetorl of th«lr utter worth- 
IcsaneBs. Amang th« maBy thoussndB wblch m^j bv «ecn in Mulri<1 (Bibl. aac 
nnd Itibl. munte.), Borljo (KI. Bibl.), LoDdon (ßrit. Mu«0, rarnia (»ibL l'al.), 
And Vicna» (Kk. Ilofbibl.) — not to moatioo «Ün>n — tlicrc Kre BcoreB wbtok 
couiiucnd tlienuelrcH by do Binfflo fvaturo; aod tliia refors t<i both Hm. and 
printed Bucllas. Theii ooudition le a deplurable oae; tho nuthor loajr b« 
BakaowB, tbo tezt nadaled, DoaaUiorilatlve aad unlatellfgible on aeeuuBl of 
rntttilatiana. Wbilfi üttt« is bo laueh wortbicr BiaMrial to 1>o examined In cob- 
ceKtloii «ilh knovD plftvirri^hu, it will bc h.ird lo lind aeholanfaip and patlenco 
aniicd at>d willin« tu b« Baorificed oa mattrial whlcfa do«e not bid fair to rapsjr 
tbe labof reciulred. 



s 



Od tbe Bibliograph^ o( tb« Sjtuiieli Coiit«dla 



323 



wluch muHt exist in iu eompitalion will, it c«d be ufely propliesied, 
ttever be 611ed ont, Ibougb it ig to b« hopfid that m«ny ii dcitired volumo, 
Qow QukDOTrii or inacccsaible, will ^t ioto tbc haudii of scbolars in 
the coarse of years, poasibly wben flonie prirato librariea in England 
and Spain wbieh are now clo«ed to IboM nhci are really intoreeted, 
will admit the waoderiog Student to ttieir treasares. Such difficnlli«» 
fnce every biblio^apher, liuwcTer, and ahould uot deter lovers of tbe 
{^rcat litcrature of Spain froiD making tbe noceseaiy bcginuin^. 

Tbe (incfltiüD wbich Datnrally ariiiOH firxl is ihat of a bUtory nnd 
claaitificalion of tbo manuscriplfl. Kven a Btight ucqnaintance wiih 
tboae vrhicb one finds in tbe large librariea would niake it evident tbat 

itbeir career bas been a cbcquercd ouc. Tbc majority of tbc (raly 
Taluable ODl^B, tbat i», tbusc daling from tbe tirst tbinl of tbc sovcn- 
leentb oootary. resemblcs a biittered reoinant wbich has aurrived aome 
it Bpheaval ; wbile the luter onee, cbietly coptes, thongh fonod lo greater 
Diidaii«e, »bow equally burd usage. Bul not only does tbeir appcar- 
loe furnisb a eine to thcir biatory; tbis can frcqncutly b« conipIetiMl 
from ample tcotimony to be gicaned frnni vuriona Ronrcci:. It appears, 
at tbc ontaet, to have beeu a cuatom estrcinely common among pructi- 
eallj all wrilers to endauger tbe eiiüleuc« of a inanuacript by estroat- 
in; it Immediately after it» eomposition to eomc fricnd. Whea tbe 
work chanccd to escite a wide-apread iotereet, copiea were quickly 
niade, and tbc contents of many a notcd book thns beeume known 
cooeidcrably bcforc its offidal pablication. Only a few cxamplcs from 
among tbe worka of eome of the most noted men of tbo centory wonid 

LfiooTiDoe one of tfais fKct*'). The pririlege of reading a trcatise or 
el Btill in tbc haudwritiog of the author was of oourse abnaed at 
timc«, and tbe compiatnla wbich baye come down to ns cooccruing the 

1) la bla pTologve al cnrioBo Iclor, (Ouimao de Alfarnchc, parte Sa) 

Aleman uy«: poi haber aido prAiligo comunicantlo inis papelea y 

peniamitiitoi, mc los cogieri>n »1 vuelo, de que rlendome (si decll 

ae paede) robado y defrandado, fnü aeceaailo votver de nuero al 

trabajo etc. The lirst pait of Dod Quiiote was apparently wall linowD liefere 

ft vaa prlntvd (ef. Barrern, Nuera Biog. de Lop« de Vegn, [i. l'il); aud tlie 

IS^ part lij Avellaiiodn aUo inilicates an ncituaintancc u-ith ihe real 2"^ part 

[by CuraDtea. Que*edu staies in tliu prolügoe to bis sueßos (a log qae han 

lleldo y leyereu] edii. of l(i39: Tuve faotlidad en dar traBlndoi i lo« 

amigoa; . . . enando porla gauancia que «e prometicron ... alguno« 

BCrcaderea «strasjero« la* pasieronenlapublicidaddelaimpreuta. 

• ( . y porqne so padeiean taa demaafas del harto qne han padecldo 

loe deifiie papelea, saeo de nneTo etc., all or wtiioh showahow freely Hia. 

wer« circuUt«d b«fore they were printed. 

21» 



Uudolph SohcTlU 



fre« uee wliioli wii8 nmde by litcriry eompetilont of maonscript« in 
circtilation, throw u» iiiterfi»liDg ligkt npou llie liistory üfmaDy^paDiKb 
books. Bat if niaimscripts in general wcre Utas haodcd over to tbfl 
teoder merciea or tbe autbor'B Inenda and eneniios alikc, nono among; 
tbcni were »aQifeittly aobject to greater viri»B)tude8 tbao tbotte of tbe 
playwright. To follow a mnnuHcript after it leares bis band, ie to 
Itiiraue il tbrotigb a diu/u inIricHtc witb biblioj^upbieiil difficiilliei. 
Tbcttv coQBbt, DU tbe ODD haud, in u elndy of orij^m»!» aad bn^itily 
madc copiee, botb of whicb Uave beeo subjccted (o extended wu&der- 
iiig» over iho Peninsala; oii tlie otb«r band, in (|ne«tinn8 of origioal 
aulbümbip, cafiC« of plagiamm tugvtbvr witb accuitationi) aad rccrimi- 
□ations on tbe part of writcrs, slage uinnugcrs, priiiters and bookacllera. 
Tbia dlat« of affairs is more or lern logical, if tbe bistory of tbe 
ihealre is tnken into accoont. By ItiOO tbe playboDse bad become Ibe 
Chief sonrce of public uuituMtuient and tb«rc wuk an evor-growing demand 
for eomediae in all of tbe imporlant citica of Spain. Bnt it did nol 
tako Ibo Hinge managßrH loog to reoognize tbe fact that in ordcr to 
niüiDlnin tbe popularity of tbeir perfonnauccs or tosweil their andicBoea, 
it was neceuary lo offer tho public a largc varicty. Tbcrefore neu 
plays woro constaully mucb desired. Tbe domand, no nattcr huw 
great, was alwaye met by tbe iiinDmerable ciowd of ))oeUiBtcr8 whicb 
bad Sprung up; and plays niDst, »» a general tbing, bare goM 
directly from tbo writcr lo tbe stuge-uanager to be treatcd Ibeitcc- 
forward as common property. It is uot conceivable tfaat itoy co)>y waa 
as a ml« kept by tbe autbor*). After the licem-c to act a play bad 
been daly obtained'), Ibo lattar bad to be copied for tbe actor«, in 
wbiob procan «utting, oondeoNing and Biib^littitiün b«gan io urder to 
adapt oertain Bceoee lo the stage. Tbia ia maDifuatiu uiostuanaticripta. 
Bat Ibe life of a eomedia') whh sbort and it ib probable tbat only 
B few cnjoycd snfBcicnt popnJiirily t« Warrant a recnrring BCrie« of j 
prceODlationa. TIio mannscripls of a play whicb bud run itH conraeF 
were ooDscqueody beld in iittle esteem, and were subjcct tbereaflef 



1} Ct. Lope's Tiew: ao ha de audar «1 pueta yaardandola» (coma^i 
diaa), y nis qnltn les da {h loi aatoros) «u mlBino original, j ea »n\ 
vida gn>rd>'> trasla<Io. Prologo al Icctor, 1T>'' part uf liii ctlllccUun, 16S1. 

X) It waa pTKibalily uo diflicall matter to ubtain aome kiad of oflioUl 
pennit to act a play. cf. SubacX Gaacli. d. dran. LU. n. Kunst iq Span. II, 136r. 

3) In a Ictter of S«pi. 4<>> , 1683 (seo Barrora, Niiava Btufc. p. I!&1) Lopa 
aa«nu tu iniply tliai a forteight waa a long tine for Üie rcproduotion of oaa 
»f bis |>UyH. Aq eurli«r iiatciaciit (froL 11>'> pari, llilü) about coiiicüiaa 
irhieli ven> beard eetenta vecea, miut bara b«ea appUoabJe to rcrjr few. 



Od th« Bibllography of Iho Sp&nlBl) Cutuedia 



325 



lo ooe of Iwo Tatee. Tbey either rcmained among tbe repertory of 
the firtt Company und accompanied itt wauderings from cily to city, 
or Ibey frot b; dabiunficliaiuieUiiito Ibc handaofotbcrRtagc-managcrBO 
to be perfonued nhere Ihe play was nnkDOwn; or tbey wore bougbl 
by some bookeeller who was aoxione to throw apoo Ibe market a tcu- 
titre almotit ccrtain lo brtog bigbly profitable retunie. Owing to tbc 
inercaaing poputarity of tho comedia, Urge iialcs of tbc Uttor in 
« priiu«d f'iroi WC« assored. Tbe wandenng«« of » niaiiuscript, whotbcr 
io antograpb or niere cojiy, tnay fretioently be learned from tbe 
liceucia which, vrhcD granti'd by tbu tuvrnsbtp*) whcre tbe oompauy 
bad baltcd lo act, was dnly rccordcd apou tbo last Icavcs of tbc play. 
Once oot in tbo vrorld io tbis noprotected ooodition, tbe romaluiiig 
bietory of a maotuteript can bc r««dily iiiferred. Most writertt bare 
left US bitler complaiiKs rogarding tbe trealmenl wbieb tbeir works 
rcoeived, and il woh a forcgone conctitnion, thac, «benerer a comedia 
wbicb bad falten into th« baods of an nn^crapulonn Company of aotora 
and choap poetuslorit, wbieb bad beeo niutilated as well n» furbisbed 
np wilb foreign maller, retimed to tbe original author, lie muMt bave 
beea » wi«e fatbcr wbo reeogaizcd bis own cbild'J. The nnmbcr of 
comediat; wbicb nevtr Bonrived tbeeo percgrinations with all tbeir 
wear and tcar irua iindoubtedly very lari;;e. Wbelber it bL'camc im- 
posHJblc Ibcreufter for a vrritcr (o acknowlcdge tho anthorsbip of a 

1) Cf. protugo at Iflctor, IT«* part of l.ope'a collection. 

2) 8om« of the Fensiirna »r licencin« hIiow that Hsb. driTted from ooe 
Spanlah prorln«« Into another, and evta into l'ortii);»!- cf- for e\. (jaj-.-tngos, 
Calal. of th« Um. in ihn Span. lan. In the flrit. Uii*. rnl. I, pp. W, 91 : nnd Pas 
y Helli. Calal. de iai piezaa de TcHtro etc. de 1a Dibl. Nao. Madrid. 16»»); 
Bamra, Nucva ü'i«g., p. Hü, n. I. In tiia l'uraileay Sigismuiida, IIb. III| 
cap. 2, Corvaatet givcs iiii accoant of a Company ofactors who obtato llctncia 
to «et &on the corrvgitI«r. 

3) Cf. tlie valaatik' tettimony in the prologo, 18>'' part uf l.upe'a coUec- 
tlon, 1620; ei tealro n loa leutnres in the ISi" parf, 1621; tho prologo. 
ITUi p«rt, Mtii; and prologo. lil" part. Iö35. Eveo more wortby of con- 
dderaiioa ia a pnaiiaKa (rom a hltcr by Lr>pc to the Duqnc de Sessn uhen h« 

h«ard tbal the iatter was coltecting hia Mit.: (1611) Nn b6 ai es eobra 
iv lienpo 6 falla de guato joalar V. ex> estos papcles que me 
«aoribe; pcro d« eualquler aaorte qn« fneran, ya >in<> ygnoraacias 
mlaa, en ■» orinlnal por lo menoa, porque aiinqno tengau loa nom- 
br«* ao eerin las miamaa, paea departoayadutterioeyaaoteudr&n 
1a prlmera forina que lea dl »n sna prtuclplua. Barrora, Nueva Blof. 
p. 172. Cf. alao vol. IV uf l.ope's comedlas In tho Bibl. de Aul. Eap. p. xxl. 
|Qn«T«do ia hia Bnacun, tib. II, cap. 9, *p«HhR of the pHtchwork «r eurrunt 
-«OBBodias. 



1131t 



KHdvIph 8eh«viII 



6 



])lny livninfie Im (nilod to reoo^olze it in it« gurblecl form, or becan^e 
i>r |i(Triwn«l |)ri<le, in lisnl to »iiy. Nerertbelea» Ihc cnstom of nltrl- 
balioftn oumodia to «n iintbor „whu ncvor imagined euch a thing io 
iill tiU uro", nr lo Botne iiigetiio du calu corto, rceiilt«d directly 
rrom Uip Irfitlnicnt dcni-rlbed. Hui llie niost deplorable coDHeqncncc uf 
tbo virlttHltttdiu lo wliidi RmniiHcriiil« were Bobjected was their arrival 
In RTfol uuiiibcn uii tlio bookacllor'0 stslU where tbey were exposed 
1» \>uhUr nnloM; tium tbe Uttcr pUcc — snd in wbiit nmGt bare beea 
« irurroly lo|{lble coiidilion, If kuoi« extaiit inRDUitcri|)Li arc a criterion 
^ llioy i'üuld got iiilo priiit vrithout uoy difficulty. When a prioter hud 
laiood a roiitiiKnmriil of plnyii, bis origHuiii rupy waii no doubt deetroyed. 
Or Ib« btHtory uf uiiuuiK-npts a t^iiigle wriler of whom wc know 
HHiro IbnD a( auy othiT o( Uli day, I«]>e de Veg«, cao give tbe best 
■wtiutil. Till) vurious inaniiHcript« of bis owu plays answer Duoterow 
i|He«llolHi wbirli Ibo bibliugrapbor will aak, and occaftional pasnf^ 
(httu biH priuli'd workn or \m corrospondeocc bclp in solving ma&y a 
pOKilo. A« rt'gardt ibe i-nrecr ofthe romedia aflerilleft Ibe antfaor'B 
bniHÜH, hin tt-vlimoiiy bear» nul whiit bue b«en said abore. It sbows 
rapiH'ialiy ibiit tbo rifrbtH of tbc anthor, »ta^* -manafor and boiikiicllor 
wer« cilbor not vory clfnrty dofinvd, or, if 90, oaly in tbeory, aad not 
•nffioicnlly protci'tcd iu praclirc. ll may be Said witb r^rtuintr (hat 
\ji*\K ilid uot bO('i>ine awarc uf (be ralue of big own mannacripts nntil 
an «xtraordiaary popntarity broaght it home to htm attd ng^ted Ibe 
pr(«erTaUon of bis confdias tknxigb tb« preas. In Ibis be was 
utw«ll.v forc^talled by ihe «ppearanee of nnantlioritMl editioiM wbick 
hiwiskl tKin h« DMuiy expi«SNOM of profonikd disai^irorall. Bat 
te all tUi bfl bÖMdf wa# mdi to Uaae aad no bell«' tkas tboM of 
«We B^rl«««« l>« rw| i lMW < (P»). IT» put gf («O-t, (er M was 
Ml wta rnvw« wa« toMihA to beu qm himtyMtftiwii, ddcfr 
ifct D«kf <J Sw'V ifc al he «rileeted Ut »nHMt%Magnfk eaae- 

t) d Ft«t»c* **^ i*atr« i Im l««t«r«a. It* fan «f Lif*1i cal- 
laia«^ KK^ Ml rrcL al Uctvr. H* fut. tOL. Iw «m*« «•■Wim 

to wM* CiwiMii ptMMto •» kam 
«M to Üb Hr Ur a nal. O. Itai «riL t^ I. ««. 1. 
« II «« fMM^ «M« W 

t^m ii mH iii^ to tow >■» fsi^j >» ii r»> i i ■»■ ateaLto» 

^««la^ 4 to* to«» » «^ 4» |«t NM. 

at <■■ mmmm, uto tt L«« * T^t, fk att > 1 s« 

|f».1GXM.«i^IK m,m* ^9^m to-% I 1 I to 



Ob Ute Blbllugraplijr i>f the Spuulsh Cumedia 



327 



diaa Mid ioetiluted n search for tboee wbich fand become Bcallered. 
Man}' o( thcm, howcrer, umitt bare Ik«& baiided overUrstage-manager» 
jmmediatety') aft«r coroplction and conscqucolty become au absolute 
lo«« within a »bort Urne'}. 

If, thererore, we bear io mind the treutment which ihe innumerable 

kila^-prodnctioDS reocired ut tho oateet, the conditio» of Ihe manu- 

'scriptR loday irill be bcittT sndcrslood. An atlompt to clasaify tfacm, 

lo eelabliflh pottsible relntiono alioald be the firot task of a compreben- 

«ive bibliogrnpby. A prnotJcml enbdiWeion of tbe uinnuscripts into the 

.folloHiDg cUiocB mi^ht be niade: (a) tinriueatioucd nulographs'); (b) 

rdonblfn) aulographs about the ba&dwriliDg of whi^rh ihcru cun bc no 

certaiaty. Tbis ciaiis ia recrnited cbiefly from thoee inanuscripts whivh 

kT« »urTired tbe weur and tear of tbeir careers in frAgments iiol 

^nffietent to identify theni. (o) Copiea contemporary witb tbu autlior, 

which ar«, (o bc iiiire, hard to diHtingnieh at timcB froni(b), thodonbt- 

fal aotographs, eapccially in Ibe eaae of writcrn of whom Utile ia 

knowD. But copiea are a% a rnle characterixed by a clearer band, or 

nol infrequenlly tiear indicatiouii of Berric« in toine Ibeatre. Tbeir value 

can often bc detcnnined by a comparison witb othor oopies or edilions. 

Aa rc(,-ardfl tbe notcd playwrighta of the firsl half of the 17* Century 

jt would be advisable to uiake a. fourth cIübb (d) of tboae tiiunu- 

•cripls of which it ran be assortcd that, whllc not contemporary, they 

are still of the name Century. Sneb a olaHs, tnade for deeerving oopies, 



wen attempting li> gel poawitNion of tarne of I.opc'« H«*. in an tiadorhanfl wajr, 
tbe latler nast liava become a rare ubjevt aa «arly u 1017. 

1) er. lli«iU8cilluii: iaft(i<lecieBto(cuiiiediaB).oiihi>raBTeinticuatio, 
paiaiün de la> mnsat al tcatro, Egioga i Claudio, 1631. 

2) An rn^anU the dcliberatc destruction i>f comedias by tho Opponent« 
of the thcatre, iho »ubject bau li.irdly beeu trcatcti at all. Tboie alwayti eiiatcit 
in certain qaai'torH an iDiliieulUI oppusitluu tu th« atnge, a ktud uf cuucealeü 
movemunt whirh rncelved «poraittc expresslon, howcvor, from ibc carliat linies 
through th« ei|;bteenlh cenliiry. Snme Vol. mixe. (Varia hiap, do comocdUfl 
l7l&— 90) in tli« Itoyal Ltbr. at Berlin cmilain the more rocent nttacicit on tiie 
tbeatre. A bistory or tbIs Opposition remadiH to be written. 

3] Unfortunatcly, <tren about supposodly Kcnulne aatograplis. diffotOQcei of 
uitiDtoii Bay eiist. Thun (^horlcy m\i ^^i I.o (im; bn do acr, .Ibo original Ma. 
tt «ne of Ihe tieasiiresof theBrit.Mu".- Kran. Miig. for. luly, ISfiO, vol. 00, p.B«, 
, Catal. p. 434 calls tlie plny autografii; to dooa StliHck, Nauliträgo, p, 48, 
tet BeniMrt, I.ifi: of Lopo do Vojra, p. 311, d. 2, on tho authorily of Fifzoiaurke- 
Ketly, oalla It a eopj. Moroover, It («oma possible that two anlhographa of 
|tbe aaiae play abould exint. Ou tliu enuiedia, El princip« dctipräado of. 
-i, ZfKPh. vol. ii, 1W8, p. 6Ü7. 



838 



Baiii^ipii achtem 



S 



ta^y, ibroagb Iho ntd of cirefal collation, eBtnblieh the proper ««qacoce 
of BRUOtcripIfl of wliicli tbc «gc and order woald othL-rwtM! have to 
bQ Icft uadecided. Last, tbe largcst eint«, (e), embisces maDiucripts of 
Ifao 18<* cculur,v. Hiev nre for llie mo^t part pronplen' book» or 
KCtors' copioiü whicb bave Kiirvived by tkc tliousanda. Som« sre tu b« 
feiud in EuiHcelluicDaii volamcs boiud togetber wtlh prinied Bnellas; 
otburg aro uiibound and still (icd in btuidlcs or Ic^ajo», as tboj- were 
wbcn alorvd nway in th« tbeaUes. Tbc ralae of very loany of tfacHe 
i«, at best, cstrenn-ly sli^hl. A carefui exAmioation eiiov.* Üiem tu be 
ehcap lacubratioa». a palcbwork peq>etnled eilher by eome a«tor or 
poor haok wfao lired l>y farbishin^ np Ibc eopy of an old pUj 
cntnuied to bim')- It 'o of conrM powible that io sone od« of tbeM 
niscellancoUM volomcH or in tbc legajoB « valuable ruannscript of som« 
loftt play, roDCcaled |K'rbup« and«r a i^trange title, may bc found. I, 
for ay part, am not vcry ^nagviDC of auy fucb result. Sotno of tbe 
copiM of Ihe wortbier comediat may at be»t kutc lo rctetablish 
tbe oiigioal readio^ of a i'omipted portion of a teil. Bot tbl« will 
«Bt^l an ex|>coditDrc of muob time aod patieace, witb tbe resBlta ia 
inTer«e proportioo. 

Tbe bislory of printed oomedias and the eooditkiD of ibose wbicb 
reMftiu form a parallel to the above unronnt of the rKig«ttdes which 
chkraclerixcd tbe career of the mantucripts. In view of ihc fad thal 
auny ihongaadg of printed «KDodian uc sUU exlaat, tbe raat majori^ 
of which mre gnellat wUhonl «ny antboriiy for the roDStititim ot a 
tntt a hartk ya phjr mui b^fai by a rerr carefnl wIctüw ef fkai 
whfch reeuweed» itaelf for parpo««! of collation. A» re^mrd« the 
ral M w «r priBleii c*ll«eika^ «fcMlwr ihey were aaihoriicd pnbU- 
«•lioM «r B«t, Ike i|iMtfaM Biffl IS be deeMed are ibu^ of priority 
and anthoritT of tcxt u wcU as thdr rdattoa t» ooe ajtother and 
lo the BiaBUCiipts. To do thia oVectiTely, Ibe straDse relatio^] 
iMcb apfear Id hare existed anoig aitbon, booksdlers and priatcfi 
— Mtahty —OBg tbe latlcr, asd BOC esly ia Spain, bat in Italv asA 
Ika Um GNitties — ant ha eanfUly etadied. 

TV gieat if lad ler p ri al ed playa, which appcatv to hare i 
at Ibe bwtaaac of the 17* eeatHT, to owcU ibefeaAer iato i 



q O, 8eftMk, IL HC; OtmMM. rtr*. j SigU. Ol. ta^. % p^ as-, 
«ALlaBM.* Ali. bfi: aa pMla . . 4« pr*V«tit« a«a Im rceitaatc« 
veala, »al r*'* «aw«*'» y r««cB4a( «•■c4ias vitjaa. ••«• 9^t^ 
kacerlaa 4« >■«*•; ate VMaa «a (tacvan. MakU C*]i«u, -niin ix. 



ft 



Od the Bibliognphy uf tli« »ipulsli ConiedU 



339 



jiroportioos, tme been acronnteil for by Ihe popalarily of the comoiliii 
id by Ibe Tact thitt copies in munuseript wer« not loof^ liT«d nor 
Bufficicnt lo unswer Ibo domaml. ConseiiueDtly tbe anooyancea to whkb 
pluywrigbu würe ntr<!A<ly »ubjected by @liige-m«Dager8 becanse oflhe 
garbled veraion« of ibeJr pUy« produccd apou tbe Htnge, weregreiklly 
iiK^eoBed wLeu priutcd Tcrsions Diadc ihcir appearaiife. Alinost evury 
wrjtcr bas teetificd lo Ibe wrelched cnslonm whicb oblaincd among tbu 
bookHeUerB wbose metbcxle were eure to unke n mogle volnnio ib 
iaiperfect an imae m po8«ible')- lu Ibe fintt place, doubt n»y bc 
entenain«d s8 to tbe place of publicalion aod tbe real cdilor of sume 

'toIudics. Buoks were throwa on tbe market vrilb snoh haute ihatall 
oonditious miliUted agmiitst tbe iseiie of n good text. Tb« mnooscrlpt, 
■fter reachiiig the priiiter in eotnc rotiDtluboul way, coiildnot bavc bocu 
1b any Hlutc rory favorabte tu u i-Icnit rcdactioD. Wilh inniipierablo 
cot« aod in&ertioiu — at esaniplcs Htill sbow — with wbole pag:e« or 
•ceiMs mtflsiDg, a inaDoscript couhl look forward to no Kmedy of jls 
«ilineDts «t Ibc baudd uf au edttor wbo was unsion» tohavcdonc witb 
tbe matter at tb<t earliest datc iinil witb Ibc leaal carc and exponso. 
Tbfi piintcr set tip wliut be coold read and omittod wbat be fuilcd lo 

' doHpbor. Tbe printerl foriu tberefure added to tbe &avf» nlreiidy In 

fthe tuaDDScripl, iniBprintH, cbauc« puncluation. ehcup paper aud bad 
iaL TbiB sloTenlineee coutribotcd more tban anytbing eliie to the 

LSediocrc ebara«teroflbcaTCrit{;c Hpanisb co media. IJiidertbe circiim- 
lUnces. (bc frcqui-atly re^MKled complaiiit of playwnghta, tbal corlain 
playa iesncd ander thoir itanie were olterly unknowii to Ibem, oiuBt make 
aoyone wbo exnniineB niaoy votiimeB of couiedias KD^picioiis abont 
tbe autboribip of sumc of thcin. Garbled or cheap texls yfeld nlmost 
DOtbing, as a conscquctirt), and tlic biblitigrapbcr's only bope Iic8 Jn 
tbe fact that training and cnetom rnny qiiickly levoal wbat texts muat 
be disearded and wbirb rexcrved for collatioo and cnrret^tion. 

A claegiticutioii of all ooniediuK printed up to 1800 i9 a task 
wbtcb ftbovc all otbcre wonM appal tbo bibliographer wlio dared 
approacb tbe Hnbject singlohanded. The tield may be divided ftrat iuto 
two gencrul beiids, (1) comediiis pnnled originally in uomo colloction, 
fn rolDDie form, and (11) comedia« printed ns eneltaB. The latter 
tiave bocD frctjuentlv gutherod and bound togctbcr without rbyme or 
reasoD, bat socb rolumea of misccIlaneouB conlcnts oevcrtholeeB beloog 



1) Th«ir eomplxitits, no freijucntly uiprL'HNL'd, nisy bc fuund ia llie pTologars 
or d«dicalion8 of tbelr tvorka. la addltioii to Lopi^'* piotoguoa, aee niao ht« 
EpiBtola i Qaapai da Uarrlouaovo, and SvbaL-k, 1{, Iti & S31. 



390 



Rudolph Kcbavill 



10 



to tbe Mcoad Urge gTOvp> T)tc firet snbdirision of tbo coItc«liöiii WAoId 
comtiät of (a) authorized edittous of comediKS hy n «ogt« wrilor, 
«od wodd cmbrace eocb works tu Purtt nioe to Iwenty-two in- 
cliuire of Ivope'a colleotion, the iwo volnmcs by Alarcon, Ihe 8«cond of 
Goilleu de Castro aod other eimilar colieclioQH. Oritical cditions of all 
tbcsc urc AD impouibility before u comprebeogive and sy^teoiatie biblto- 
gnkphy of Ihe conedia bas bccn attcmpted'). The nexl snbdirision 
(b) woald iuelade nnanthorizcd eollei.'t>oii8 of a eioglc antbor. Tbra 
cUb3 Uly oceasionally be of nse >n collnting: or oorrectiDg texts, bnt 
io tbow caMs iD wliicli it coDtaine Ih« only known form to wbich a 
play bas sunrircd, it mnst be approacbt'd with circnmspection, For, 
wbile OD tbe one band HDinlclIigiblc pai^aag«« are gen«ra1ly past all 
rcmedy when tbere is bat one reading to go by. od tb« other band, 
tfa« risk m&fit be avoided of altributiiig to a c«rtaiu plnywrigbl a 
comedia nhicb ntay bctoog Io Ibc numbcr of thooe whicb be repn- 
diated as Bparioiiii. A tbird sabdirUion (c) wonld ooDtain tb« mixod 
colleetione of rarious naihor», inclnding thoM volnmes of wblch the 
tili« b«arii but one name, while llie pontents are from differcot pens. 
TbU ctaftsificatioD can b« morc caaity oanied oat, if the idea of a 
definite 8C4}neac« aod relalion in Ifae volunics of coliwted eomediai 
is abandoDcd. With the csi-eptiou of parts nine to twonty-two 
iRelnatreof l^ope's collcction awl mo^t of tbe Beriet of the comediat 
escogidas (IG&2— 1704), snch attempts, as for examplethat ofHanch- 
BeUi>gha—eit, to bit upon u neat arrangement accordiog lo wbich the 
viirioas Toinmes of ptayg isstied belwcco HXtf and ttJöU form a definite 
sequenc«, in bot eo mucb labor wasted*}. Tlie clise (e) woald rctemble 



t) Tbc drawba«ki of Bairera'* exUaunliBary eatatogne, «hieb will be Telt 
cUefly ia tlw futore, uo tbo tuiOBeol« bued ou hearuv- »ai uaralUble rMorda, 
nd tt« aMtion of volDBiM and lit)M of pUvB «hkb no »nc ha« orer teea. 
Sufc a bütUofnpby eaaaot b« «ad«rtakpn «Ubontnlargenwibcrof lyitenuilioi 
Torarbeite«. It ia lo be Kreatly rr{T«ited tbat tb« Aeademy dM Mtpaior i 
ihm pabUcailoa of Lofte'a worlu, «lace m edtthn eaa be aad* dffinittre at dw 
prcamt itace of &» blbUnttraphy of ibe eaaedla. Kor it a riasto rwiever 
alwaya ia tbe povtioa U nake Um fittlaf csrrectioiia. Take, ex. gr. Ibe Aca- 
to^j't mUlCVoLtü). uf Kl B>starda Hndarra, nppoMdly prMad frei 
aatbefoph and yet rnll of aibtake*; aad tbea et. Keslori'« revfew ZntPb.," 
Toi 38 p. SOS, ia wbicb be lERlte« ptacücally ao eorrerttaiu btcaaee be had 
at Ui ttipMal aatAer Ha «or tbe {Braille «Urb «TÜts, tlk>a(h be wu ac<imiated 
«U IL <X(KPk TaL a, p. loi^ 

2) Cf. hb Ober die ätterea SaMnl. Spaa. Üraaea. Wien 1862. 
Tbva eaa of eoarae be no iA_^tiaa to p«ttiag togetber caitai« robnaea ia Iba 



M 



Oo thg ItIbliuKRtphy of tlio SpnnJBh Comedia 



381 



(b) in thal it coold doI claim luty anthority for tlie readingot'its texte. 
Tlie second groop (II) of soeltus ia in tteelf so large, Ihnt no Single 
bamiin belog cau bopc to deal with it BticcesBfulIy'). Tbe comcdia 
in this fonn is etill bo commuD, tbat bundrcäs eaa be porobaACd ia llie 
BtreeiH and sbopa of Spanisb citte«. In ihe libraries tbey are Tor ihe 
mo«t p«rl boood tog«ther in voliiuiea wbich average fifteeu to tweuty 
»nellas caeb, and cotlectioua of tbla nalnre inolnde oarly or lato 
playa, «b well aa good or bad oncs-, evco niannecript and printcd camc- 
dia« aie fotind togctber. The grcat majority of these anelta» datefl 
frum 170O to 1775 approximately, tbuae from tbe 17'>> Century being 
relalircly few in nuniber. Many of them arc manifcatly parts of 
dtemembcnd toIquicb of iwIlcctionR, and a roconiitniclion of tho latter 
would only bccoRie poseiblc nndor u 8Cheme of concerted actio» attempted 
by aereral |>eri<on8. It ia furtberuiore niy belief that somc of Ihe 
sncltaa of th« 18*^ centary rcpKscnt a bcttcr tcxt than tbe ediliuoa 
of tlie Same playa fonnd in tho 17'^ oenlnry collections*). They 
may bave becn printed from aome cbnnce muiiuscript whicb Imd fallen 
iuto Ihe hauda uf the edüora. Maiiy of these i^ueltax, howcTcr, are 
too wortblcsa lo doscrve auy ciircful attention. 

I bave Spdkon thuH für only in a ^neral way of the mannctoripla 
aod prJDled coniedius witb whicli u bibliograpbcr will be obligedlo 
deaU 1 ahall now givc a Rpceiflc exnniple of tho diffirnlticB tbat can be 
Diet witb in making ont an ncciirate record of only a single volnnie, 
L«t M ezumine tbe biatory of tbe unARlhorized primcra parte of 



■•qntnco whicli ibejc tittes miiy indicKte, but it ia absurd to try to Rtraigliun 
i>ut fnconiiMcncicH iu tbe liooU'Irndo o! thu 17U> ccntury, or to uirount for 
Ibe data »nd nsture of a volum« wliicli wn« uotliiug liiit a bookaeller'a venUiie. 
I hope to dral at »ome fuiure day wIth the history and rolfttion of thu old 
velnn«! uf Concilin*. 

1) It is imjioHHiblu to givv liere tlie number of jilays wliicli exUt in tli« 
libnriM of EuTopc, beuiuse the tluptiotes will have to ba couuted firat. In 
Ibe Boyal I-ib. of IterlJn alono thero sro in ihe nol(thborhood of 2000 coin«- 
dla>. Figuiet in tliia connccHon nlwaya bnvc somctliiiiK fnhuloiin. t'f, lioatori, 
StvdJ dl Fil. ßoiii. VI, )>. 7, Kiid L. Kiccuboni, Ri-flui;. bin et crit. nnr luHdifT. 
TbWtraa da TEurup*. Paris, 1738. p. 73; Bud. Lleet in Wiener Akud. (I'liit.- 
Uat, Cl. Vol. )20, 16»fl, Vill, p. 33). But nninlieifl chould moan notbiog in the 
Ailimi Bnless they atir bnaod upun a acivntlfic cnnaiiloralion »f what ritlst«. 

8) Cf. Ih« lexts of El Prinuipe Uou Curlvs by Kegn Ximcne» de 
Kudflo, th« f«rllcst bclnK that of 1(134 (Com. de Var. Aul. 2K"> part, Uiiesca) 
and tbe innal ri^ccnt, n viii^lta of VnloncJa, 1773. So« alao myaitlcleoii Enciso 
In Pnb. of the Mod. Lnng. Aüsu q[ Am. for April I!)ü:). 



»s 



Riidolpb 8«h«rill 



t2 



Jm\>9'8 collection. llio notit recetit catiilogneoriiis onnietllaft'} iidd« 
&ODI0 iuh.TO»tii]g itetDB lo whiit hntf goue berore, bnt in thiit cxge aleu 
it 18 imiMMHiblc for one pereciD lo corcr tbc entire ficid and givo lu a 
critical calitlogoc of all fdUioDa. The conHJdcratioD of too msny problems 
iH iuvolved. At the outsei, tbe relatiou or the editions m very bard tu 
€Htubli)ib, siofc ft grcat deal moro mtiat bc koowa abont tbe editori 
and Printers. No dofioitivc lest cao bu cslabliehed withoat ii collatwa 
of all kDowQ issDea, for BOtne one of thetn muv bare bad aaa Bouroe 
a Tcrsiou anknown to the otbers. As regarda the firet pari of Lopo'it 
collection, there are roncbed for, mcDÜoued or ima^ned in all, 24 edi- 
tions. Tbc CArlioHt dalc ia tbat cuDiocInrcd hy HalT&*) wbo tboigbt 
nn «dition of 1«)03, probiibly of ^arngox», powible. Bwrera kIso 
coDsidcrcd this dat« a likely one for a first isHio at Valencia 'X «od it 
aocms to mc vcry probable, tbat, if a» carly an Febroary 1(504, an 
aprobacioD (prcGxcd lo the cdition of Valladolid, 1604) apeaka of 
oomedius ya impreaas en Vulenoi», sora« «ditiou of tfiOS ofthat 
city muy have existed. Sehack beltcved in au tesue uf ltX)ä prtoted 
at i^CTilIa or LitiboD, pcrbapB ou tbe Btrcn^h of some of I»pe'H com- 
plainta*), Mcnt'-ndez Pelayo Kay» of the oditiun of Valencia of IGOl*) — 
llie dato ^nerally Mt down aa tbat of tbis auppoaed wbolly unknown 
first cdition — tbat it was reprinicd ba!<ta uiieve reces en a<iuel 
nii^mo ano. Ah no ovidence \s udduce4 to bear onl this Statement, 
tbere remaio threc of Ihe ten to be uenlioned, one of Madrid, ose of 
Valladolid and one of Zuragoza. The first i» rary rare and I baro 
uol »ccn a ropy of it*) Tbat of Valladolid I »aw in both tho Koyal 
IJbrarieo of Berlin und Drcedcn, and I'rof. Itcnncrt has a copy on tbia 
eide of Ibo watcr. Ticknor considcrcd it tbc first editioa^). Tbat of 
Zaragoza i$ menlioned by Salvi as baring once belonged to Ihe library 
of Dnran aud uught tberefore be iu tbe National Library of Madrid. 
1 have not «en it. Thcre is no copy of it in tho British MDsenm*). 

]) Bcanert, I.lfe of Lop« de Vegn, (llaxKow 1904, p. 417r. 

5) CataL de U bibl. d« S. Vul. I, |i. r>36. This coiijectiiio itiay be jiulified 
ftutiMT by Lopc*« «ords (iu bii Epis. i Gas. d« Barr, nrlitea IGuS— i) whlcb 
refer lo ancli an edition. 8«e p. 438 of Obra« no dramal. de L. i. V. Blbl. da 
Aul. E«p. 

0] Cslal. dd TeatTo aiit. p. 4S8. 

4) NxehiiSs«. P ^0- 

6) Obraa de Lope do V. publ. p. I. A»d. VII, 1891, p. ix. 
6} Heattoned by Pic»-Volaz>)u«s, Gvmh d. Kpan. Uichtic. p. 331 1 Scback, 

n, 691 : Barrcra, Catal. p. 437. 

1) TieknorJalius, I, &9T a. S. It ij also la th« Ülbl. Roy. do Bclgiqua. 
8) Keanett, p. 424, auy havc followcd Barren la itatiag ibe oppotlle. 



IS 



On ih« BiblioKTkphy <>f tbe Rpnnisli Or>mocttii 



893 



The oext edilioo, Üiat of Vftivneia of 1606, i» not rnrc, iiu<I I havc 
cxamiii«<l Ihc oopies whieb cxiot iti thc grcst librunes of Berlin and 
Hunk'h. It is slflo in Ihe British MutteDm. Uairern tuenlions nn iesne 
Af Viillndolid of IGtif), bat 1 csd find no fnrther delails ubuut it. 

An in(«re8tiDg qnestion sritee in eonnection witli llie next isane 
ilaied ftt Antwerp, llj07. DcliiilH cuncuruingit mity b« foniidin ßnrrora's 
ttUlognc. p. 437. To Ihc Spunisli bibliographur (-(.^rtain clDinm iiiade 
by two difttincl collectoni or edilors seemed iaconetelenl. Now Ibe 
tiUepage beginn wilh: las oomedhiB del fainoeo poetn Lope de 
V«g» Curpto. Uocoptladut por Bernurd« Grassa und tben 
addB, agora nncramtinto impressasy cmcndadaü, nliile pre- 
fixed to the pUys i« a dedication b,v Ihe bookiteller Alonso Peres to 
l>on Antonio liatuirex de Fadro. In il be saya, hiibiendo tiegado 
a miB manosalgnoas obruodc Lope de Vc^a y heobo election 
de eataa doxe corocdias ~ me rcsolvi a impriroirlns. Ahora 
bien: says Barrera, ni AIorbo I'^rez fn^ el colcctor; cAmo 
expreiüa el libro i|ne lus recopilö Bernnrdo Orassai' Kennerl') 
tbinkH ihat Peres mercly rcprinted Grassu's oditiou, ^tille-piigo und 
all". Il sccms njorc likcly tu mo thatonc BemardoGruiiBaof Valcopia 
migbt mdependßQlly nnd withoutdifficulty hure collectcd variouR come- 
diaa by Lope'), etpeoially, since the lutter had resided Tor eoine 
lime und wrjtten plays in tbe SHuie city beror« 1603; Ihat Oraesa — 
and probably others ulxo — had pnblished k »umber of them in 
Valencia, nbich shortly aftcrwardfl rcachod Aluniio Peres clthcr at 
Madrid or Valladolid. The tuLter selectod, (hizo elecoioo) of Bome 
or all of tbem, und wliile f^iriug credit od thc titte-page to fhe original 
collcctor, he himself ulaims tho ecluc^tion and cm^datioo «f thoae 
pTMented io this cditioo. Wc tnunt reniember that no one knowsjost 
what coRiedias the »iiippoied mite of Valencia of lliOB or 1604 pon- 
taJDcd. The exi«lence of u collection of identieal comediue in thut 
Tolnmc ia iaferrcd frum tho aprobaeion proGscd to olhcrcditiun« and 
dated Valladolid, 17 fcbrcro, 1004. But tt merely sayn, entaa dozo 
comedias ... «ine han aide imprestae en Valeneia. And while 
thifl lendB one to consJder il likely tbat the twelve were originally 
prinled togcther, Pexez may havc got hold of u larg« unmber y» 
impressas en Valonoia, from whicli he actnally sclected thcsc. Ia 



)) Lift of L. d« V. p. 100. 

S) A prolugue h>- GrnMa, Jit Icast, Is meationed by Salyi. CWal. p. MT, 
bat Stiefel s.tyi uoiliing ot\I, Zritfb. vol. 16. 1901, p.'2S2, tliough lic lavponkiog 
of tb« ume «dltloo. 



* 



3Si 



Rudolph Sohavill 



14 



lb«re Ihenifore a real contrAdirtinn in Ihe elaim made by GrtiHu Ibal 
Iie had coltected tlie oomediaB and tbe Hnini of ferez. that he bad 
toade the oelectioD of tbo»c ofTcred by bim to tbe [iiibtic? 

Bat a tnoTC pnzzliiig foaturc of tbe ItiOT iäsiie was not uoticcd by 
Uurrcra, and tbia too iDvulvoa Alonao Purez, bookacitor andHupposedly 
an intimate friend in later years, or Lope de Vega. Tbe iinprint aays: 
V.a Amberes; en casn d« Martin Nucio, elc, uüo cioiavii. Wbo 
was tliiü Murtill Nucio wbo in U'M simply repriol« Id diatant Autwcr|) 
tbo Valiadolid isBuo of IPiH with tlio Hame title-page aud Ibo dedicalion 
by AIoDso Ferex to Dod Antonio Itamircz de I'rado? The booksbop 
of tbe Kucio fatuily bad becu fouudcd bel'ore löT^O'); aale« tu ose 
Martina» Nuliua of books prititod by Plantiii are recorded in 1&65-6, 
and io 150.') a aale of books Je tnadc to ODC Thilip Nutiua or Nayta, 
whicb may juatif)- the inferenre tbat at ibo lattcr dato tbe bnsiucgs 
vas 00 loDg^er in tbe hnuds of Martin Nucio. Moreover impriota of 
books for aale en vaaa de Martin Nueio are common about tbe 
middle of the IG"" contary'), wbilc work» in Spaniah iaanod by on« 
Martin Nncio about W >0 are, a» far aa I have bccn abtc to Icarn, vüry rare, 
and differ greatly in eharacter from tbe edition of 1607. la it probable, 
thcrofure, that v/t are dcaling witb a bona Tide isetie inadc at Aut- 
weip in 1G07? Bat was it at all cummoa or indeed likcly, this ii<suing 
of comedias wilh a false impnut*)? Tbe ooniplaiots of the time« 
point in tbat direction, and oo ai-couDt of the laxily in enforcing: tbe 
lawfl for the book-trade, many spnrious iaaucs are credible. Peres conld 
easity prepare for the largo Jemand of the bome market an edition 
'just airired from the Low Countiiea*, and even if the «windle were 
dctcct^d, what härm would reeult to anyone? What do vre know, 
bowerer. of Vetcz'a rcputation? All tbat can be i>aid dcfinitcly of bim 
ia tbat he wa» intimate witb Ixtpe de Vega in tbe later years of hia 
life. The evidence for the friendship Ihnt existt^d betweeu the poet 
and llie bookacllcr is aomewliat vagne, bat iuatmuch as Ifae latter 
pabliahcd tbe formcr's worka, tlicir conneclioa may have been more 
of the naiure of a bnaincaa relation. Morcovcr it aeems alrange that 



1) 8«e Cliiistoptie Plantia, Impriinoar AovorxHs, by llax BooaM, Aavar» 
[ISBS— 3]. pp. 18, 80; 81, 33, S&, 101 ; alto addcntla at chae of artUIfl. 

S) Thrco nwy *«rve u exatoptea; all Anili«rea, Ed casa de Marlia 
Hacio, (1) La Celeatlna et«., 1&15; (S) Ton«« Naharro, Propalladla, 1£>50; 
(3) Hietorla Ethlopica de Heliodoro «lc.(anoD.) 11)64. V.(. Barrcra, Catal, 
pp. 33^ 4(M & CaUl. of. Brit. Hn«. 

3) Gf. «X. er. tlie prologue tu Lopc'a Peregrioo (1G04), and Üint preftxed 
to tbe Dorotea (IWi) by Lop« do Äguilar. Soc alfo Ecnacrt, p. 423, n. 2. 



15 



On thc BtbliofTAphy of (ho Spnniili Contrdia 



335 



Peres bIioüIü at tbi< esrly dste, at Icaiit, haro bcen bo iutimato a fricud 
of Lope as to |iubiish bia plays from Originals, and thnt id spite of 
Ibis fact Üie poet eboold repudiiite all editioue jirior lo the ä"' of bis 
colle«tioo as iiuautboriied'). Or was Percz an irreHpoiwible book;«eller 
secktog profilH for bis owu pursc? Thnt be conld be ouocrnpalous is 
Bbown in onc episodc wbieb iuyoIvcH oo tcBS a persoiiagc tban tbo pael 
Quevedo. Perez, it Beems, bad issued u counterreJt edition of Qnevedo's 
Bdwcod, becaase its first nppearauce at ZuragoM (1626) bad bceii 
followed by u profitable Bale. Quevedo brought fuit up;ainNt tbc back- 
MllorandwoQ bis eajic. AU tbi« bapponcd in Il>27*). llad tliat bccu 
Perez's fiml ondcrbaud veatnre? It may be tbnt it was not; perhapa 
tbe great sale of Lope'a primera parte induced him to try bis band 
at tliiK Anlwerp editiou. The reattotis for suuh an attcmpt could havo 
becn manifold enongh. Pcroz may bare wislicd to farontall tbe publi- 
cation of (he colleotion by anotber bookeeller aod so get the market 
witbont benring the ouns of hoslile coinpetitiou. He muy buve lold 
wttli greater profit an edition pnrportiiig to eomc front nbruad. Ilo may 
bare wiabed lo aroid aotagoDiziog Lopo by another tmauthoiizod iBSUo 
of hi« coucdiati at Madrid. 

It in also lo be nntcd Ihat tbe edition of ItX't bas a enrious 
cODDterpart iu one dated at Miluu, 1619 a oosta de Juan BaptiHta 
Uidelli. Bolh contain no eDtremesea, faave the identicul namber of 
leavea whicb eorrespond page for page, and are of the Harne xizc. The 
differeucea whicli exiiit iipon tbe titte-pagcs and in tbe dedicationB aro 
Hocb as wonid eotail only a cbangc in tbe prcliininary nheet of the 
earlier isaue. It is therefore possible thal tbis edition aUo is not of 
Jtaltan, but of SpenJah origiii. The dcdicutiou, though writtcn in Spauish 
by an Italtan bookseller, may bavc gircn it the appearance of being 
geonine, aod the dietant Italian Bidelli probably canned the Spantsh 
bookseller no couceni'). My doubts about the last two edition» are 



1) Cf. n. *, p. 6. 

V) Cf. Obraa «l« Qaerodo, Blbl do Aut. E»i>., I, p. ULVli, a. 3, 48& n. a, 
n, 463r.; H«riiii4c, Ra«ii tar ta vte et le* oetivre« d« F. de QucTndn, Pttiis, 
]SaG, p. 96, lü7, 349; Ticknot- Juliiis, makes a misstjLtenioiit nn title of work 
pTlnt«d, SappiemeDtbaud, p. 107, & 5. If llie duuuiii«iiU of tliis triAl could be 
nasaiacd, funh«r et-ldoDce of Perei'a methoils might bo foiind. 

3} Bolh th« ir,OT (Antworp) nnd 1G19 (Milnn) ndil. are in the Koyal I.lbr. 
at Berlin; tli« fonnerURlKu lu the yrent librnrfM uf Dresden, OiSttinf^en, Wulfen- 
bttlt«!, Brit. Mqs. etc.. and the tatter iu the Boyat libr. at Munii-h, iu the BHl. 
Mus. and Ibe Yate llhi. BIdelli li meiitlonod od p. ■HO of the Di«t. Oi-ogr. 
d'lrall» ete., par Q. Fumagallt, FloroDco, 1905. 



saß 



Rudolph Scbovill 



iB 



fltreDgtheae«! by two ieeoea of tbe 3»' pnrt of Lope't ctolierlion. od« 
boiirin^ Ute iDiprint: cd Broseelas, 1611, tbe olher: en Amberet, 
1611, Iwth volnuififl bciDg preciaely alike'), und bolb dedieated by Per« 
ta tbe Mino i>enion. Ilie calalogne of tbc Brit. Mnscnm asHutnen tfa«l 
both were iirinlcd al Autwerp. It iteeiiH to tne thnt Ibey were issned 
in SiMiJD and tbnt Aloiito Peren conld gire «d acconDl of Ihem. Their 
sru is Ibat of tbe It'OT and 1019 cdiliuDS of Ihe 1** purt, all bcing « 
small 8*. Tbis is conxcqaently n problcm lo bc solvcd only by a carc- 
fnl etiidy of tb« editora und priolerH concerned, and a detaiied com- 
parieoD of Tolunies Trum tbeir varioti« prceses*). 

Tbc poimlarity of Ihc primera parte mnst bare jnetified two 
cditJons of ValUdolid in 1609<}. Ad iüsdc of Aolwerp lfl09, whieli 
Lord Holland Claims to bavc poxMseed, inay real npon a misprint, aa 
tbe Brit. Mu^enm )HHi.«eH.-<e«i no such copy, und coofnsion vfitb tbe 1Ö)7 
cditiott probably ocousroned tbe tniHstatcmenL Dieze mentious an iesne 
of Valencia of tlj09*) becanso bc mininlerprctcd tbo words of Mieolaa 
Antonio. Bnt Diexo doea not ap|>eHr to be reliublc in matters of Ihtfl 
kind. Fle add» unolber editinn nf tlie Ist pnrt, of BruseetaB, 161), 
wliich bc Claims to bare own«d. But tbc University library of Goettiogen 
whicb pnrchiifled a lur^ nambcr of booko ont of Dicze's library aftcr 
bis deuth'), bait do such ediiion. It doea, bowever, pog»es8 tbe S'^part 
of I<opoV eollc«4ioD, dated Broiisclas, 1611, ho Ibal Diete may nimply 
bare confuMd tbe Iwo part», The ediiion of Milan, 1617, wbteh 
Kebaek ntestioiis and nbkb baa beoD repeatedly oited after bim by 
otber bibliograpbers, is nu doubt a miKjmtit for 1619*), tbe ediiion 
alrvady mentionei) abOTC. Anusacof Zaragoza of ll>34isconjertnred 



1) B«lli voll. RTC in tli« BoTÜB lilir. vber« I examin««! them. It may b« luked 
fartber, vhj, if Ihein impieioat yoU. ut gcDuio*, are there mal nore imum of 
cOHcdlaa of Antwerp or Mllaa, ibnn ie rralily aus kDovrn? 

£) Cervaatta Itlnta at a coopcastiun awonK prinlera. Cf. Doa. Q. It, 
eap.LXö. See ako bis Per», y Sigii. IV, capu 1. fotaliit a(»jn«t b«okwI)eri. 

3) er. Brit Mu. Cau). and Salwi'a C«Ul. p. 636; on .tn edit of \'aiUdvlid 
of lOn, cf. Lord UoUaDd, Account of life etc. of I.opo d« Voga, U, p. 144 
London, 1817. 

4> Dteu-Vetaxin«!, pl 3S1. Aatoaiu'* words aie: Valentine prina (a« 
date), delnde Plncln« . . . IGO», 11, p. 7G, BJbl. Kov. 

5) Tbe UanuAl of thc Libr. ll!r>i&. p. Tt-TS) uMstiona tb« pnrdiaa««. 
DittK liT*d in üättiagen liM-tH, and diod ia Mains 17^ wlvea hin excellaat 
Ifltnrj- «a« »»hl ni aactJou. 

6) Cf. B«ntori, ZOlPb. vol. iK, p. 4Sfi. 



17 



Od tiie BlbltogTsphy oT ib« ßpanUh Comftlln 



337 



by Stiefel upoo wbitt nppearg nn iDsnrflHciit basi»'), white » woll- 
kuowu iNlilioii of llic Hnmc plai-c of ll'i2ii muy hnve bccii tite nriglo r>r 
Tt«kDor'fi and, ufter bim, üf Barrers's mcutioo of odc of 1(>24. 

Wba( we kuow wilb ccrüiiii()' »f tlii? primvru parte ia tbcrefor« 
Seen to be reUlirely litlle, nnd my \Di\mfeci sunimury of Ibc qucstinns 
tuTolred JD » »ingle vnlnine of collectod comedin» mny give un idea 
of ibc abyffl of difficulticH iiud ooufu^iouB wbit^b face tbehibliogruphfir 
left to bis owo rceourtcH. Pioally, »d «bHtucIe wilt slvrays bc fonnd 
in tbe valnelrssnesü of muoh Minleinporary teMliniony. Stalrmcnte weic 
readily made wilbout that cvidencc wtiioli is iiidlHjieiisiiUle today to 
dedaee proper concluuoiis It was nttbcr »u cpocji far idlc boasting 
!ian for HclfcfTacemcnt aiuoug liicrnry miiii, nor was tbc babitof hpcii- 

r»te Rlatcment deeply ingrained io tbosc upon whom vre muHt at timCR 
rety moet. Rut coüperution ainong bibliogriipberH may do miicb- Tbo 
it drawbitck, thut tbose interested in ihe woudeifiil lilcruture of 

^the PeuipKula ml'IiIoid scc or hcarunytbiiig of oiicaiiotbcr, ik cnbaiiced 
by tbe difßcnlly of kccping abruast of contributionü scatlorcd tbrougb 
reriewa wbicb are not in rcadi of all. And nolbing in to be regrettcd 
more lliao that miy valnable elTort oxpended upuD tht» boundlees field 
Bbould be overlooked and so coiiie to uougbt. 



4) Ct. ZmPh. vol. 15, p, aas. Tha edit. of 1626 la In llie Kerlio übr. I linvc 
ao record of it« prcscnce in tbe Tickoor ülir. See Reaimt, -134, 

Adilcnda lo p. 14: Of wme 80 Span, books priatotl nt Antwcrp, of wlilob 
I have a record, (inly 3 ««ro iaaucd hy Miirtin Nuci» II, It i» notewortliy, 
moreover, tbat tbc edltion of 1607 does not liave tbe neceasary PrivHogi» 
for tbc Low CoiiDtrios. Cf. «. g. tbc rdil. of t)oi\ Quix. i)t. I, for Ibo o.iuio jonr, 
B^MelB^ KKlZi Ihal of ßruKcla» 1611; pt. [I, Ki-ii^eluH ir.It;, und tbc NoveUa 
of CervantM, Itnucla*, lOH, all u( whieb bavu l'rivilegfos for prtat avd saIo 
p*"tfld bj tk« Coundl of BriisB(>la. I am iuduliied to tbo kliidncss of M. Mnx 
^SeOM* of Ü\o Muaaeiini PlaDtlii-Moretua at Antwcrp for furlhrr informnlioii 
TCKorditig ib« Niitiiis or Niiyti famlly. Tlio kUI of it will lio I'diiiuI iiitboltin- 
grapbie Nat. tie tklgiiiuc, XVI, I*' f»*i!. p. Ulf. Brux. im). 



>FDi*(AaD|Mi XXm. I. 



22 



ju Text und Interpretation des „Cancioneiro da Ajuda". 

Von 
0. Nobiling in S. Panlo. 



!itwe) Namen wird jeder, der sieb mit der KrforBCbuiig der hiopa- 
nisoheu Trobadorjiocste beacbsrtigt. mit besonderer Dankbarkeit nennen: 
ErneBlo Munnci und Carolin» Micba^lis de Vasroncelloa. Der crstere 
hal vor einem Vierteljabrbnndert ein eingebendes Studinui den «It- 
porlagmiacbeD Minnesttiigii Überhaupt erst erniUgliobt, indem er den 
lobalt der iD Italien aorbowahrton Cnncionoiros — den wcitana grileston 
Teil der erbaltencn Denkmäler — durch anch beute norh uns<-b3tzbare 
diplomatisobe AoBgabeo') zugäuglicb genmcbt but; Frau Ur. Varcod- 
cello« bat um jetzt die erste wahrhaft kritisobe Ausgabe der dritten, 
in Portngal unfbewabrlen Liederbandüchrift, der kleinsten, aber ältesten 
der vorbandenen, gcacbenkt in einem zweibändigen Werk') vonbficbBtcr 
Bedeutnng:, das tatnäebtich weit mehr ontbltlt, als der Tite) besagt und 
eine ttllle von Kragen beantwortet, die sieb an die Werke der portn- 
gteaiwhen MinuesKnger, ihre Sprache, die Person der Uiebter^ die Ah- 
Cunmgfizeit and vieles andre kntlpfen, wie es audererseitg ein weites 
Feld erOflbet ftlr feniere ForschaDgen nnd viele Mitarbeiter auf Jabre 
hinaus in Arbeit setzen wird. Mir scheint, die beste Art, seine Dank- 
barkeit nir die empfangene Gube zu bcweii^en, ist, eich an dieser Mit- 
arbeit sa beteiligen und sein Seberfleiu bcizulnigen zur Keuntnia dieser 
bocbwicbtigen Sprach- und LiteralnreiMtchc, Zum Text der 31ü Lieder, 
die Frau Vascoocellos ans der portugicsiscbon, sowie der 157, die sie 



1) I] canEOnierc portoghesu doila Bibliotecx Vatioans, da KrnaHtu Monac]. 
Halle a. t)., Hax Nienujrer. l»lä. (= CV.) II i^aiiEonitfre purUy;hetie Collood- 
BtXMUÜ, da Enrico Holteui (Druck begurgt von Monacl). Halle a. ä., Mai Nlo> 
meyer, 1880. (= CB.) 

2) Caacionciro da Ajitdu. Editäocritifia«cotnnicotadaporCnn)lii]aM[chalJli» 
de Vaeeoncelloe. 1 n. II. Hall« a. 8. Uhx Nletneyer, 1904. (= CA.) 



IMO 



(I. NobntoK 



Ulla (Ich Itulioiiliu'liou lIuiiilHctirincii im enleii Biindo ihres Werkes ab- 
ttiitlriidkl uiiil mit Kiiili-itiiiit;, krltlstili-inotriMliem Koiumeiutiir niid (iber- 
ttnlauitg vemrlion liitl, ntudin lob im folgcndeu ciuc Koibc von ÄntloJ'uogs- 
viifki<liNl|[i>ii iiDil Aiiiiiorkuii|(t>ti, rilHiia dabei »biT Mim giilen Teil eben 
Htl( ileli l-'Dinf^liiiiigt-ii utid Kr);obuiMC>ii, <li« wir der lieruuegebcrin dt-a 
CituolHuaIro ilit AJudu voidxnken. 

l>lr hriiu AlKtruek der Lieder in AiiweDtlniij; gebniebteit cirtho- 
(m)dtiH>ttt«ii l*rfn«li)ieu ■im) iiifiilfp) der Lfiiigo der Zeit, die der Drsrk 
tu iVui>)inieli nnlin). ki-iiie i^anx cinheitlit'hea, und ich enthalte mich bior 
pincr Kritik') um lo vber, «U luno in einer kounequeut durcb^fUlineo 
Oithit(iit|iblo nbi!irhK»|il nur mit tnoliro4ler woniger pewHlt^mutrn Niiteln 
(vUn^TMi kOdUltv |t«u M'lb»! die Schreibung der Ajuduband«cbrtn 
il<4iH<«vi\y« dii> An««))riieb« dvr Diebtcr f^tao wiedergibt, gebt eelMM 
KM ä«r Uiufl(keil herrur, ntit der liicb x. IV die jnufrer« Fonn mm 
ftüMöfc» SädM, «o itt Keim m, Tvtlsuft, oder um» den nicht •eUeaea 
Vlll«h <M« 4k AbaehnllMt KIimob rcrwuidte. trotideBi iu Verw&uv 
HItlw TMfo^t« WHi im Oete»»ek dar Ttabadum Am iKlim «te- 
vMWtotikl W« »ktr MMR« w« k^m mm ^At uritnltitaB, «i* 
wMt-» wir 4k liHltlMi*. ok Fotsm« wie 



:^n#h» ««r «to» BmIM w^ 




Zu Text snd Inl^rpTCUtioR dea aCAnciouoiro di Ajnda" 



341 



deiten). Ent8)irerh«ud lieHt uiiiu über »noh CB 432. 20 utndtc tttr 
etndeMO und CA t. ^7{) a. 5857 e o sei. wo e kcioen rechten Sinn gibt 
Dnd e ö meiner Meinung nach fflr ew o Bteht (fUr die lelitere Hlclle 
dnrcb CV &S, II beietigtl, ferner CB 213, 13 H'diidto ßi, wm Pmu 
VasconfclIoB CA r. 9WiS iu verdad', tu se» bessert Endlich gehört 
hierher wohl auch CB 114, \f^ /alt/ ug ftlr faliu-vcs. Man kann kiium 
xneifcln, diiM in der Sprache des Absclireibert in solchen Füllen, d h, 
TOr satsphonetisch stob eng anBcblicescndcm o, bexw. h, oder v, die 
Diphthonf;e pm nnd i« ru t und i vcreinfaehl wurden: dazu ist «n vor- 
gleichcu, da^s rann bcato ror »Dmittetbar folgeadem konsonantiNoh an- 
liintendeni Worte « statt tu im SHdeo nnd OKten Portiigale bi8 nach 
Tma- 00- Monte« hinauf, morrf elstt mon'eu, par/f 6tutt;>ar/('uin Aletutejo 
Mj^')- Kein Heim aber Hpricbl dafUr, daa» der Trobudorsiiracfac, wie 
der Lautwandel w < ouo, m to<. ino, to < ivo, ivos < t'uvoa bekannt 
gewesen sei. Freilicli i8t zweisilbige« eo liu Reim in der ge8uuit«n 
■port. Minnedichtuufj itusscrsl »clleu ~ esUo:feo CV !'21, 4-7; ntfo : 
erto CV lOSy, 14 f; «(r o : wf o : coud« CV IJOl Ucfrain, BiuddieViuzigon 
Beispiele, die ich nufUhren kann — , nnd von Keimen auf ivos kenne 
leb Uberhsu))! kein l)ciii|jiel. 

Die Lauigritppe inh- des heutigen Porttiglcsiflch hnt Kwei rerB<rhiedeDe 
Quellen, tn einer Iteihe TOn Wörtern, wie vinha < vintat». ist der Lant 
nA bereits im iCitestcn Portugiesisch vorhanden ; in andern, wie vinho < 
tTo<^f!num, rvthii<,vlo <irna <,vlia <'r'?la <'*vtmbam, bat er «ich 
erat epXter aus dem Torhcrgchondcn NasHtvokal bcrauH cntwifkcU '}. 
In den Wörtern der letztem Keibe schwankt die Schreibung der Lieder- 
handachrifl zwisehen t, lA, inh mid in; Frftu VaseoncelloH hnt die 
Schreibung mh auch hier durchgeführt. Das liittle über doch nur dann 
seine Bcrechttgang, wenn wir mit Sicherheit anuL-hmcu dllrfien, dara 
die AiiBspnichv bereits bis zntntiA fortgeecbriltcn war. Dagegen spricht 
die schwankende Schreibung, and die Keime der Cancionciros sprechen 
■tcbcriieh nicht daOlr. Einmal (CV 761, 1) findet sieh fremosinho im 
Keim zu äiziu iu einem Liede voIkclHmlichen Charakter» von Joan 
Zorro: der Keim ist, im GcKeiisatz zu den Dbrigeu dci« Liedes, zweifel- 
los nnrciu nnd am leichtcBten orkifirlidi, wenn die Anosprucho noch 
■7a war. Einmal (CV 415, 3) reimen dormia nnd vrfu'a. woraus man 
auf die AnsBpracbe t>i(a schliesBen konnte; doch handelt et sich nm 



1} !j. Lelt« de Vsaconcclloi^, Ktiquiaae d'nue dinleclologle [lortiigalse, l'aila- 
Uaboa 1901, p. 104 ff. 

3) Vgl. ncinoD Aufsut« .Dio NiiRalrvIcd« im PortugicBieche»* i» iliii Neui-ica 
Sprach«!), VJQ'i, p. 139-153. 



U2 



0. Noblliug 



eine der I'arullelstTopbeijlieder, die Oberbnapt in der Sprache ricl Ab- 
woicbcnilcB bubcn und beisj'ielBweiec üa, wu big ABsunanz anfwciKO, 
keinen Unterschied mschen zwischen nasnlen und nndercn Vokalen'). 
Reime anf altef^ -iiihii(s) oder inhafx) kommen meinet Wissens nicht 
Tor; nicht wenige Beisiiiele gibt w dagegen fUr die latciniacbco 
Endungen -mum, bexw. -ino>, und -mam, bezw. -inat, Si« reimeo im 
allgemeinen nor nntcr sich; xo der erateren Bndnng gemein sich noch 
Btwjm'itAo, fntzqninho = Nj)ort. mesqHinho (CV 74», 18; CB 433, 10) so- 
wie mentno, mininho, mnihtho, minino. mmio ^ Nporl. menhio (CV 922, 3; 
I04I, lli 1155, 2; 1156, 3; 1204, 9; CB438. 20). was nicbtx besondere 
AurfallondoB bat; zor lateinischen Endnng -'mam tritt aUHf^er misguinha 
(CV 1030, 5) Dud inenyriAa, nien'ia (CV 26, 21; 866, 9) noch minha 
(CV 1137, 8; 1150, ß), während ancb das ältere mia im Keime vor- 
kommt (CV 403, 8). Nur ein cinzigou Beispiel einoa Reime« mit allem 
-inAo bnbe ich auffinden können (CV 912, 13—18 otmAo : mihH : uiMd : 
iMjrAs, d. i. camiMo : Miho : viAo : Mifko): hier wird »ioh das Eindringen 
des ^vamcnii Minho (<^ Minium) in die Refmfolge erklären wie andere 
nnrcioe Reime (so vezts : mesea : tomeiet CV lÜ58i merecedes : frances^ 
II3T), die in ci»i(t^< fTf^carftAd « itia/(/<^«r TereiDzett vorkommen. 14aoh 
altem dürfte es, falU man D&iformieren will, geraten sein, f7o, f na a. s. tr. 
zu t^chrciben und die .Schreibung »h flir Wörter wie vittka < ffMCom 
und Min/io aufsUNpureu. 

Auf einige Desondcrhetleii der Scbreibim^^ mni>« ich noch eingehen, 
weil aie ^leiohfatlH nicht ohne Redeutuni^ ftlr die Lautung der Worte 
Rind, t'raii VnsconcelloB hat geglaubt zwischen betontem nnd un- 
betontem tos ~ sowie not, das seltener ist — nntersoheiden zn mnssen 
nud landet sich dabei anf den Usus der Liederbimdschrinen. die 
mcUtcna ug mit Abbrevialnr fllr die nnbetonte and fast immer uos fUr 
die betonte Form schreiben, insbesondere aber anf diu Ajndahandschrifl, 
die dir die erstere Form hänfig uus setzt. Ho scheidet sie betontes 
vos, H<ts von nubetouten tu», nuf. HingCj^n lieht we nicht die Konso- 
qnenz, nun anch iiis allgemein fllr den Artikel and das Pronomen 3. Plor. 
sowie ilbcrhaapt fUr die unbetonte Endung -ot zn drucken, die von den 
Ilandsrhriften »ehr hänfig durch 9 und nicht ganz selten durch m 
wiedergegeben wird. Vielleicht wäre e» besser gewesen, staUsoGieioh- 
laoteodes zu trennen, ea xu machen, wie Lang in »einer Denisausgabe*), 

1) Gaas aaderer Art Ut eia Lied, tn dai Frau Vatoonoelloa duruli Kon- 
jcIctuT (ZntPh. XXIX, &. p. 701) den Rotm tUa: ptrßa: Maiia ont eingeführt 
bat. Slatt (im bat CV (26,S) diua, wofllr vidniulir avia tn k>en »1. 

9) Dae Liedetboeh dea K&nig« l>auis von I'oitogat, von Ilaai; K, Laag, 
Ballo a. S., Max Momeyer, 189«. (= CO.) 



I 



Z« Text uiid liil«n>TOl*tioii (Im .Csnciua«iro dn Ajud«' ^3 

ülkrdinge olinc die uUtig« KoDBCqnotiK, es gemacht bat, und die moderBe 
t>cheidDDg lAx and cos, n^ dd<1 hos in den Test eiDaufDhi'eu. Daa 
cinxige, wfl8 nos durun bindern ktiiinle, wäre der Zwcird, ob das o 
der bctouteo FormcD nicht ta dumaligor Zeit, dem lat. ^ cntsprecheod, 
noch goKchlofl&cu wnr. DleBer Zweifel aber wird gehoben durch die 
Xteime; deno fos ond nox reimen uuescr unter »ich noch mit (ox, ttcuw. 

EwtneiQ Kompoüitam garäacos (CV 33t>. 'jMj 904, 8>); 926, 11; 941, U; 
078, 13; 11^, 0; 1103, 19); cot aber muss schon diimals, wie das tr. 
oder proT. cort. von dem es stammt, o gehabt haben. FHr die Schrci- 
bunj^u rtif^fo.*, n<^— MO» wUrdeuueb »preeheD, du«s wir ebenfullx hei 
den kontrftbiorteu Formen vo-io, no-lo solche, dtennbctoot, and aolohe, 
deren ernte Silbe betont ist, zu DnicrHchoidcn haben: die letztern wären 
dann t6-io, »i lo zu schreiben, jenes x. B. CA y. 5821 and 6416. 

Die Berunsgcberiu hat nun aber ihre äoheidnng nicht streng dnreli- 
gefUhrt, ohne Dich doch anch genau un die Vorlage zu halten. Und 
in der Tat ict die Unterschcidnng oft Bcliwor, einerxeit» wegen der Ua- 
inTerlilH^igkeic der handschriftlichen Schreibungen, andererseits weil 
der alte Sprachgebrauch von dem heutigen abweicht. Es gibt in allen 
landscbriflen Lieder, jii Gruppen von Liedern — wie CA 258, 271—77, 
285, 288, 296, 299, 300, Üf* — , welche die Abbreviatur «9 nur 

[gtux vereiniieU oder gar nicht verwenden, offenbar doch, weil die 
Einzel handschrifleD, die als letzte Vorliige gedient hüben, die Unter- 
srheidung nicht kitnolen. Zum Hndern waren die betonten Objekts- 
proDomen nicht, wie heute, Dar nach rriiposizioncn in üebrench, und 
die nnbctontCD standen nicht nnr unmittelbar vor oder hinter dem Verb: 
vgl, pero me de faztr I mtii yrave foi CA x. 3843f. Nun ist aber die 
graphisohe Scheidung enucbieden von prakliüchem Nutzen, und bei ihrer 
Durchführung werden folgende, aus derVergleiobung derllandMchrifton 
gewonnene Leitȟtze dienen kUuucu : 1. Wo die Handschriften Abbreviatur 
bieten, ist — abgeseticu von direkten Schrcibfcblcrn — die unbetonte 
Form KU setxen. 2. Üativfunktion hat allein die unbetonte Form, die 
betonte nnr mit voran fgehender Präposition o, die allerdings durch 
Sj'nizese mit einem davorstehendem a verschmelzen kann. 3. Die be- 
tonten Formen stehen nicht nur stets nach Prjipositionen, sondern auch 
als direktes Objekt an jeder Stelle des Hatzcs, wenn wirklicher Nach- 
druck darauf liegt (also i. It. nicht, wenigt<teDs fUr gewöhnlich, in 
reflexiver Funktion). Mit Hilfe dieser Hätze werden sich am leichtesten 



1) Man lese ha^iand' anC' eU» /remosaa [ert] cos. 

3) Unklar ist mir v. if. Dn» Kcimwoit sch«iat gros in seia, das (loch nur 
aus ilam fr.-prov. fr^ (ist die Hilme gemeint?) ttiraaion kOntitc. 



•MA 



0. Noblllng 



6 



iillo Sctiwicrigkciku Ittecii InHsen. Danitcli wUrde icb, nbwek-liend von 
der HoraUHgobt-rin, diu tiubetoute Form ~ nucb ihrer Schrcibau^ vu$ 
- BPtMn V. lOCti; I2W; 1215; 2170; 3303; SiKMi; 3308; 3710; 3721»); 
SiJSÄ! 4168»); 6736i 6970: 5077 (2di»1): 5062»}; 5997; 0001; 6010; 
ilOlIi O0S&; 6060; 0000; 6032: 6017: ty)D3; 6067; 6106; 610R; 6109; 
AUS; 6114; 6122; 0126: (l»«: 6269: 62S)0; 6600: 6519»); 6630; 6696; 
0680»)i 6686 («mal); 6630; 6862; 71V.4; 7(W7; 7930; 7;186; «>T6; 8066; 
8601; 9836; 94SS; 9487: 9636; 10128; 10346 nnd tvohl gleichfalls 
v.27m; 672S; 6726; 6729; 6035; 6(B8; 6868; 6369; 6361 ; 6364; 6606; 
(i»yi; 734"; 8231, i-bcofo unbetoslea ma t. 93ä9*); 9632. V. 4622 lial 
die Hcntutig. m rm <fuU*rde$ tuuCligerweise in st voi i/vitertles g«JUidert, 
dn rua srbr nobl als Daum* eommodi — oder wie man »otist das toehr 
ud« weniger (>leon«»UBche lieflexiTUm nennen mag — gefaM werden 
kann: and in v. 1148 quanto hoi rus artdrs \»t die slei<-he Änderung 
wcn)f:sll^DFi nicht notw«odiger als in v, llül maii ca mu euidadetj wo 
Frau Vasconeello« tie nicht romimnit. 

Von |>rHkti««bem Mnuen wAre niehl minder, nnbetonles mi, li, tt 
TOD betontem i»t, li, «f frapb{*>eh xn acheiden. Die enteren Fonaeo 
finden stell in sKmllicben Uaiidftchriflen neben me, If, », nnd Kwarno, 
dam MM, I«, M BtMnriegf od in Akknoatir-, Bobetootcs mi, li, si in DatiT- 
fwktkiB BtebfB, also direkt aus mi, tibi, Ohi abzoleiu-a sind irgL i < 
lii, K<iiAi). AU Kriterien fttr die grapbisebc Srheidang kennen hier 
aoner dem 2. md 3. der ab%«a Ijetl^tte airh Variaaieo der rtt- 
■eWedwiM HaadfckHAen dieoo, insofera ssbetoBte au, li, ti dorcfa 
M«, Cr (atcfe ob), «r (aneh n. jn) Tc i l r eie« werdea kOUKa. betoolea 
■rf fAr hiilg diRk mm Tcttretm wird. Dwee. die jhqrcre Fona 
knmmA M 4tm THibainwa aaeh im Ken tot: twar viel aeli—r al« 
•< dMk «Uirt Meh «M UM der geni««a Zahl dar Häma i 
bat aievala (Ah; ich athte Mgeade: m, 
, MwrÜm mi tl M j m y m (T CV 968, IV 
aad mi fcKitfcWiwWig» FWmb. md ftri 
■n iat aar da Ml SitkcfMl arfiJBmilin, wvdcrReiB 

Daaian WaMaa Mnctrli SMk «vCt, •• h iiiB . a aa W i B ih 
aaeih VaudRABRaa vaa «m atoU dea aitHiaiia » nr. Saialder 

F«tB f ' »•» ia CA T. ISIO «m ■« «^ 



■Mi. 




Zu Text lind Intorjif«Utiuii du» .Canokinviro du Ajuda* 



315 



Dats, n«H min pofi'm valtr, v. 1314 f. que min qitelradft I creerlacoita 

L-nott V. TSCÖ ou por min faserdes voa Am, daher min in mi m beseern. 
Die Heraaiig:. «ihemt tlbrigecs gf^pea ODbetontee mi eine AbDeifruiif^ zu 
iiabeD, vielleicht vrci) die Ajuduhandsckrifl auch ii) Dativfunktion 

(ItSiiGger Ml« scizt. Sa Sndort ne ohne Not r. 1510 da& ini dos CB in 
if nnd drnckl v. 2584 pois m'i non an conselho dt pöer, wa i'ii st&it 

r«'i da^ Nutnrlichere wilre ir.nmAl CB me bietet), ebento wie im Kcfruin 
zn Lied 14U u m'i-ar ftzerdta btn (CB nCar), In v, 4dr) quäl coila 
min faz soffrer, wo die betonte Form an riehliKer Stelle «a stehen 
acheint, würde irh indeMen die b8Rdt<chriftlicbe Lei^art aii coiCu min 
iaterjiretleren, dp, goDua wie Nfr., In solohen Konstruktiooen der Dutir 

[dem Sjirnfhgebraach entspricht. 

WKhrcnd Konst IliatUH sehr gewChoIich ist, worden nnbelonles mi, 
ti, ti, «, Ihi, me, /«, the, »«, xe, Ihe ror Vokul metiißp Meinung: nuch 
nie eiibcnbildcnd gebraucht: die FSIIi*, wo dergleichen Torzukommen 
Bebcint, sind so ^rin^ an Zahl, dass sie auf .Schreibfehlern bemhon 
werden. So bietet für CA v. 1696 ei-mi usti mia eoit'a endurar CBdie 
xweifellos beesere Lesart e fi-m'asti n. s. w.; tu v. 2569 Quf mmtompt« 
iMi imcta» preipintaiido, wo CB tn'andan bietel, wird nisin ü oder .'cn 

'hinter mufVoj einschieben mtlFüicn. Um so woniger ist cb gCHtallct, Boit-hc 
FSlIo TOD Hiatus dnrch Koujektnr in donText hincinzubTingen: r. 3öOß 
lese man statt me [ajveo sempre coit'e pesar victmohr we (oder nach 
C6 mi} vh) sempn coitfa] e penar, v. 7997 sttitt de que mfe] *■« des- 
paguti Dach CV 943 de que tut Ih'tu despaguei, nnd T. S1&7 ist ^tnlt 
E pois mfej rata coila /«s zu bcsitcru E poi« fifurf m'e^fa cotta faz. 
V. 8890 steht conto Ihl oj'ol folar. Das wäre kein korrekter Acht- 
silb&ert die Uandschrift nbor bietet einen fehlerlosen Text: como Ihi tiri ol 
catttor, wobei 'Ai Kiison erleidet Ich kann auch für dieTe^tKndcrung 
der Ileransg. keinen aiidereu Grund entdei-ken, nis dwas die nächete 
Zeile mit J)iz foritSlirt. Aber wenn man das l'rä&cnx in woleLen Wen- 
dnDfen wirklich so bnchstäblich vcrBtchcn mtlxtitc, ho wäre ja dor 
Widerüpruch mit dem vorhergehenden Perfekt o( genau so grofla, obnaD 
Bheoto" oder „gegtern" dabei steht. 

Im Gegensatz zu dem l'roDomen se »cheiiil die Konjunktion m a(d- 
idhIs Eltsion oder Verächleifuug zu erleiden. Auch hier sind der si-hcin- 

.baren Aaanabaicn nur (funz wenige. Zu ihnen gehttrt nicht CA r. 4S4 

flfi cerdade, da die von der llcrausg. unterm Text alsi glGirhfnllB zu- 
ISiiaig bezeichnete I^eart se terdud'f sieherlich die richtige ist, und 
ebenso wenig v. 56fl5 *V tn dmdtH, ds der baoilsc^hriFtliche Text genau 
M gut gestattet zu lesen s« i'n drsdm. V. 7573 hat die Handschrift 
/tu tßo po^ffo fa:cr, was die llcrausg. in sVm cbIo posm [ptrj faur 



346 



0. HeUUac 



S 



SttdPrt: noa6tlg«rweite, da ft tu e$to pouo fastr ^eleacu werden tonst. 
V. 7869 steht in der HuDdttcbrift muys futa me ii$ ^or, wo Fraa 
Vascontiellot du « tod m tilgen mochte, aber u m'Ha non pttdlsjar 
«m besten dem SpnwJigebrMcli ent)<prirfat. V. 8933 f. hat die Baod- 
Bcbrifl f> farenv) nct dt cuydimeu .' joffrar j'eett deuot a jitda ouuer ; 
VrtM N'aacoiH-etlM besaert: prrlo) faremos-lo nos, cmdo-m'e», I Jojfrar, 
t(t) mde vot^q;uda «hmt*. BerrJedigcnder aber dOrrie — mit geringerer 
ÄDdervag — die L«esrt «ein: jxrfQj j'artmot nos cCtllJ, cuido-m'tu, 
i Jograr^ »e in dt tos ajttdn ') ouetr. 

Aach Efteioo oder Versehleiftiug des e tod que findet re^lrecht — 
nun wenigsten in cägCDtliebeD bUfiseben MttuieUcdern — meiner Meinnug 
narh nicht etalt. Ao Beisfrielen dafHr habe ieh mir ans dem CA acht 
Dotiert, üavoa erledigen skh aber sorort vier, weil die Form qu' erst 
in den Text hinein korrigiert worden igt. Zu r. t)069 porqt^eu quero 
wird alfl bBodschnftlicbe Letmrt an^-gcbeo por quti fu#n), wa« io 
forque quere zn bessern ist. V. 742-1 ist ntmhrar^ o quV btn Ihtu eine 
starke Änderung des bandtehriftliehe» nfbraqug abm Ikfu, wo ncber- 
Uch nur dos q für laogM r Tertcsen iat; man lese also nembrar-nt»^ 
den Iheu. PUr v. S4&7 qu'eu Uui bat die Handschrift $ eu Uuei, uihI 
gut eu lltsst sieb sehr gnt beibehulteo. wenn mau ins Torfaergchcndc 
xe tßa eoita nicht mit Fran Vagi-onc«lloti all j^S esta eoUa, maient als 
xe est a coita interpretiert, wo das e Ton xt. wie erwähnt, im Verse 
Dicht mitzthlen kann. V. 9449 endlieb bessert die Heransg. : foia ora 
faz [DeusJ qufgjtu virer aqui. Ilicr scheint allerdings /Vt» dnrch den 
Sinn erfordert zu werden: dafür ixt aber l'oi» um fuj Überflüssiger, und 
die Heransg., die «s stehen lEsst, sieht »ich dadaroh geudtigr, in t. 9452 
ein r, dfl9 fUr dsR Versmass ohne BeUu,^ ist, zu tilgen. Methodisch 
riehliger ist es doch, mit nur einer .\ndcrnng zn lesen: Dem om Jaz 
qite eu viver aqui. Da non que im Hiatn» sehr bSufig tbt, so wird e« 
erlaubt sein, die noch übrigen Fülle des Gegenteils daich Eonjeklnr 
sn entfenten. V. TSlg i^t dies kanm notwendig; dcmi \a qne eu Mmpr(e) 
ei Ja a deeejar kann das a nach ja sehr wohl Verschicirnng erleiden; 
es kann aber ebensogut dnrch einen Abscbrctber eingeschmuggelt sein, 
deo die selten gewordene Konttroktion ei det^ar^) nicht befriedigte. 



1) Von den DdM. gegchilobcD« Vokal«, die in Vcre» Dicht uitiÜlileB, siehe 
Ich vor, «alt ilnreli ( ), ilnrcb »in«a damnt«r gt^ctxtca Paukt vt beMirJiii«n. 

3) Bclspielv niT iHm« Koaitnikrion aiad: CA v. 611 omttaa '«Ur; t. 8SST 
ei ngar (<lle Beraiug. ilmokt togarri); t. 9G.')7 ti t» emd *dl /a:fr; t'B 399, 4 
*■ dtftr. Ein g%ot Ihnllchcr Fall wie oben findet sieh VA v. 36IS t. ei per ew 
ja / n'Mr, iro stn a, diu nmi etwa hlaier j« eluftlgsn wkIIIc, anf Ventaa« wie 
Rebn glticker««!«« »Im« EioBti» bliebe. 



i 



s 



Zu Text uml Iutcr|)r«t.ilioii de« .Candunelro il« Ajttda' 



347 



Ib r> 7781 mfntr'eu otr esla »enhor gut off'ti iel eu (Ur dou Sian völlig 
UlierflHBfiig; iii v. 9122 gue Ihi quigi tan gran Öen, des que a vi iat qniffi 
leicht durch die gebräuchlichere Form qiiix zu eraetzOD; iu v. 9281 A 
gw, a ffran forto, m« vosco mizcrou ist vielleicht A qut nuH dem An- 
f»ag der Yorhergehcudeu Slropbe oder gran au» der folgenden ZcÜo 
cin^cdmn^u nnd entweder dieses zu Btreicheo oder A i^u« durch Qiuh 
lu ersetifiiM. 

Ea wird, denke ioh, nicht als Absehweifung betrachtet werden, 
wenn ich hier aascinandt-'r^tzc, wie ich die von mir auf^rcstcUtcn Uc^vla 
betrefTend Elision und HiatUH mit Lang» kritischem Text im „Liedorbueb 
des KödI^ Deuis" in Einklang briuge. 

FOr me im HiHtua bietet der handBchrirtlictieText nur ein Beispiel: 
flu m cJiamo CD r. löCö; doch das Lied, in dem es vorkommt (^ 
CV 206) ist auch eoiwt dnreb »eine Spruche verdilfhtig, nonibor ich 
mich Bchon ZfRPh. XXVII, 2, p. lüO, ausgelaeacn habe. Zwei andere 
FSIIb hat erst Lnn^ hiucinkorrigicrl: v. 648 lindert er da» )iaudt<chrift- 
liohfl semha sa i/m me/ura n/i ital in den nBerlchtigaugen und Nat-htriigeD", 
p. 172, Ed s« me a sa gram megura mm eal; sein erster Gedanke, miri 
vor gram etoxoBcliieben, traf aber dns Kichligere. V. 1745 lesen wir: 
Ei me estai'o «n v6t falando. wo die drei ersten Worte ans handsclirift- 
liehem £m me/taua geändert sind. Eu wUrde allerdings, nie Lang in 
einer Anmerkung orklSrt, den Sinn slfiren, nicht aber E h(= nodal»), 
and es igt EweifelloB zu let>cn: IC u m'estava. — V. 049 scheint un- 
betontes wi im Hialas xu sieben: nom poss'ofeu nii escolhtr ; da aber 
ahi Variante des Kodex Colocci-Brancuti ml angegeben wird und Über- 
dies noch r-weimal in demselben I.iede, v. 951 und 'JES, » fUr n ver- 
lehrieben igt, so ist sicher »tatt eu mi vielmehr m mi zu lesen; vgl. 
^T^ 744 nom pot$'oj'em mi o»war. — Anders ist der Fall von tliatuH 
beim Fürwort se zu beurteileu, dem wir in v. 1789 begegnen: Kla 
tral/alha-ee, A gravi sazom. Die syotaktiscUe Pause crkläirt iliu hier 
ausreichend. — Die Koujnnktionsedngegcn fiiidetsich hänfiK im Hiatus; 
von abweichenden Fitllen finde ich nur vier. V. 2288 in einem mangel- 
haft Uberlicferteu Liedc se fii ousassr, mai* ved'.* r/uem, nm einen 
korrekten Acbtailbnor zu erhalten, würde ich vuracblagea zu IcHeu: 
w otuMBf. oder »e ouaas^eu. V. 2640 Nom a perderd s« omer hom vogado 
würde gebessert, wenn man för omp«»- das i*yntaktiBch ebenso berechtigte 
d setzt; doch ist zu beachten, doss es »ich hier um eine cantiga 
d'escamho bandelt, in der man viclloiclit diese Eltsion -zugehen konnte. 



1) Qutn wUrd« fn di«sem Fall in der näebslea Zeile durc.fa c que fortgeführt, 
ebeDW wie 1q v. 4;t01. 



348 



0. NoblllDK 



10 



V. 1601 «"i in/o/.mr<-r ifil Bchon vonFran VawonccltoS iit«/p«/flpm?*r') 
Terbewert WOTden, und in v. fy^O fe aos mtits ulhoa podede» cretr er- 
lurdvrl der Sinn, ttiiU se tum vielmehr « dot xu leeeo {als Lesart d«« 
Kodex Colocci-Bruaculi wird e aM au^^ben, was vicUcicbt nnr Druck- 
fehler Dir e dos ist). — Cudücb Iroten neben den nogemein zitblreichen 
Füllen von lue im Hinlns die ^^«nteitig«» ganz zurllck. V. \T£>(. hat 
vr»t LflDg die UnregelmSsHJgrkeit in den Textbincingotragen; denn statt 
aeiner beiden Zeilen Ca dgmo Ur^essa rem que eu der por [tat] en/inta 
faztr o[u} vuntir at ist der Handfiehrifl entsprechend zu leven: Ca 
demo lev'nta rem qut tu der i por mfinta fazer o mentiral, vri« Sba> 
lieb Kcbon Frau Viisconcollos rurffc^ehla^n bat*)- Anch t. 292Gro('* 
eoi f, bftH i'fj'ru t/H'e usgi ist mit der Hnndschrin qu« f za lesen and 
r»eltuebr dan n ron atsi mit dem vorbeigehenden i zn versehleifen, 
wofDr sieh Beispiele i;:enug in den Liederbncbern finden, Ebensu branrbt 
man in y. I343f. que ei tN'ajud'en* aiam forU ' coila nnr die haodschrift- 
liebe l.«nrl hcrxnslellen: que et m'ajude a tarn /orte ; eoita, um die 
ricbtige Silbeniiihl zn eibatteii, da q/Wr Eliaiou erleiden kann; ancb 
die KüO»traktiou aX eimvnndfrei, da dem a tarn /orte caita ein no gram 
tnal »ohfjo koordioicrl ist. lo v. äI39f. al Deus que emd'o podrr d l Ihi 
royu'eu ist al mit dem Kodes Colocri-Bruncnti jedenrallü zntiljiren; nnd 
in T. 230O mJta madr'd ipte wnf [6] o podrr wird <i alterdin^ Tom Sinn 
^fordert, branebt aber niehl ei&jesrboben, M>nderti nor an Stclk- dci 
• gCKttt ta werden, so gibt mha madr'i qtu rmTä poder einen tadel- 
los«B A^MIbaer. Aarb ▼. 53 porqu'a r^ cs/d mal itt scbwerlirb 
riehlilp, im ab Lc«art de« Kodes Culveci-Brancati porqnt wut esid mal 
venejeliaet wird ond daranf anch Fcboo die Sducibüg 119 des rali- 
l omi aah w i Kniex kiowciit Tnd r. ^ dürfte sUtl que a wtim »trd n 
leaea mjb fv m »erd, da auf dem Prooonen kein Maehdraek lie^ 
Ea bleiben eine Aszabl tos Fsllen Bbrif, aSauUeb in Franenliedeni : 
MK Gatmiiff, die rieUeMil weniger stneg sjeh der Regel fügte als 
tfe ögmtliabeB r— ^i'j«i fmmvr. Sicher tacken neb dieselbea 1 
Owcin ■Ut atoe wei terea uf die rarAlIcUtrofhfnlieder ainraoAea;^ 
■« WeiU nrufelkaft, ob fM ^ r. 1870; 1S7S; 1875: 1878 nad fm oi 
v; flB8; S3S1: S96S; 3S66 ci>- oder twdaflbtg n leaen »ind. T«a d<AJ 
SlBOai M nr ia T. 17« rfa •» mmim «m a m iwi m^^ 




#A üaFMi M- T«nln^ (m CT flOM 
■M fHr; nsi, ti wi —mi)i ttkt 

ler aHfi^ ia diaM acbn «t aaek «m« 
asf Lat. jSc »irlBkt»fcM kaaa. 

Jff. M«&<r aas *■ Onripu 4m lUibi 
s SciM*UnK. CT IM4( 7C,1; UM; SL 



11 



Zu T«xl und Interpreiaiion de« .Canclimelra d% Ajuds* 



:i49 



T. IMSO ea d'oalra sti eu nue o htm »atiia eine Änderung Dichl so leicht 
Torzaucbmen. V. lG3i <ju« alä lm»t iticli leklit iu jm« lü iindern; in 
V. 1771 nute qiie a mim jiesar fazer kttiiutc uii Stolle von que tirMprUiig- 
lieb rn, die ültcrc VorglcicbuugHpnrlikcl, gestunden babcu, dcrcuo leicbt 
■nil dem rolgcndvii verMbrnolzon konnte. Im Liode CXXIV kannte man 

: in der KofminKcile pois que a <■/ prtiz einen KUnfeilbner, aUlt mit Lang 
eineu Vieraiibn<'i' i,and enl8]irecbeiid in der dimitt leimeoden e f»t'r o 

, «(w «o/o: einen Sicbcusilbocr) sebeoi und in der swoiten Zeile der 
lelEleu Stro|)lie que tiCi o seu destjo licm;« Hieb, um die Uberiäbligo 
Silbe XU lügen, entweder o slreiclion oder fUr daa baadHcbriftlicbe eate 
stall tiVi Yielmebr lit lene». AIh Heüutlat bleibt die Kegel, diias que 
uiebt elidiert wird, von wciclier AuKuakuteu vorkotnmeu, doch kaum iD 
den CttOtigas d'amor. 

ICe iht wahr^cbeinlicb, ^m die nictriscbe Behandlung zuHiimmOD- 
trofleuder Vokulc im allgenteioeo sieb mit dem Hiiracbgebraneh dainaligor 
^it deckt; deuu e«! gibt keinen Fiill von Elision. Zuiuimuieiizieliung 
oder UialUH, der uiclit uaeh in der Scbrilt au irf^endeiuor Stelle »eiueu 
Aasdruck fUndo. Diidurcb gcwiuncu aber die metriecbcu Kegeln ntH'b 
ein besonderes Inteief^e. So können wir beobacbten, diiHs die jibonc- 
tinelie Tendenz der Sprncbe dahin gebt, uobetooteH Knd-e vor an- 
tauteudem Vvkal zu elidieren, wie Ibr aber die analytische Tendenz 
eotgegen wirkt, die nichts anderes ist aUdus Streben nach Deutlichkeit, 
oud in bcKlimmteu Fallen die Eli^iou verhindert. BeiepieUweiitc ergibt 
die ['Dtcrsnchung, daes die Präposition de durchweg vor Vokal Elision 
erleidet, und zwar nicht nur vor dem von ibr regierten Snbfitantiv, 
Pronomen, Adverb oder lufinilir, eoudern auch vor dem Subjekt oder 
Objekt eine» solchen, c^^^t epätcr folgeudeu lufiiiitivo: vgl. (frw vk<r 
CO r. 34; daqutl dia grave veei- v. 97, d'em v6s cuidar v. 1379; da 
mui grtm caiia . . . »ofrtr CV 582, IS; d'amov . . . servir lHi'>, 3. Nur 
vor dem nubeionleu l'ereotialprouoiaen o, a, o\ a» bleibt de erhalten 
nnd bildet melrigcb eine Silbe, wofUr kein auderer Grand aU eben 

I d«fi Streben nach Deutlichkeit crMJt:htlich ist. Man vergleiche: df a 
vrer CD V. 970; 980; dt o otr v. 1441; de o vterdes v. 2448; 2454: de 
as trajer v. 2ä02. Von diesem Gcsicbttipnnkl aas angesehen, wird man 
nach gegen den Itefraiu von C6 235 co, ft o ben daifi por «') streir, 
I o strtüdor dtve mayi a graeir nichts Ginzuwendcn finden, obwohl ich 
kein anderes Beispiel von por o »^t«lt po-lo (oder por lo) anzufllbren 
weiM. 

Doch I«fa kehre zum Text des CA zarttek. tm Auschlnss an das 



1) In der entea der b«i<l«n Sttopheu fehlt dieaea o. 



3S0 



0. Kobiliiig 



12 



über que Geeagte bleibt mir nocli die Form qum za beB])rechen, die tri« 
da« beulige ^ftn, in der Trobador^prucbe als Hi'tatirprouumeii mit 
Bexicbung iinf Personell gebraucht wurde, aber, nbweicbend vom lieuiige» 
Gebraarb, etets, auch atich rrüiiositionCD, das Korrelutivurn üchou in 
eicb Rchloe!!: friug ein Wort, auf das cd sieb bezog, Torber, 00 bicw 
duii RelMt)V|iroDomcn, auch wenn es sich um Pcnonen hnndelte, yue. 
Diese BcHODiIcrbcit der iilteo Sprache wird von der Hernusg. nicht 
gouUgeud beachtet, wenn sie ku t. 597ßf. *« ei por vosmoiro, por Jiw 

»«« / perdi vorachlSgt, por que in por q>un miflndcrn, oderr. 7867 f. 
emendierl mah noti 4 i tat I a qtie[nj eu veja d'Amor diser al, wührcnd 
doch daH handschriflilche a que, bezogen niif l<tl, das einzig mögliche 
ist, Oller v. 7087 ff. liest ä'un eoss'eutcndedor t vilüo, de ijuen t>os aabor 

1 avfdes, e a quen peJir I fott^-la einta, da doch das bandscbriflliebe 
d« q and a q Kweifelloe als de que nod a que xn leeen ist. Ebenso 
man ca v. 4093. wo die Ilerauüg. druckt mia »nthor, per quen') este 
mal vm, notwendig mit CS hciseen m. »., per qti« m'eiite mal vett. 

Ferner bin leb mit der Ilcrausg. nicht immer einer Metnnng, was 
dfe Unterscheidung der PrftpoBitiouen per nnd por betrifft. Diese Wörter 
finden sich in den italicniechcu Haudächriften in der groHHen Mohrzuhl 
der Fitlle ubgektirzt; die in ßetrucht kommenden Abkürzungen erhUrt 
Monnci') folgendcrmaHScn: 

/j im aligenieineo ^ pr, pre, 



V fl 


n 


= P«r, por, 


V „ 


» 


= p«r, 


p » 


n 


= P«»» 


P* r. 


n 


= ptr 


r r, 


n 


= prt*). 



1) Sollte hier dio Ajndnliaiidachrirt nicbt quem ncbrciiiun? 

2) CV, p. -Hö f. 

0) Vor den tou Munnii cbenila nufgKxäiiltcii ICinxell^Ilon verbeaaere ich 
die fglgoadra («lue Zunuiiueusteltnng, ilio von NuUeo §ciD wird, wenu auch 
manche ilcr Vcrbeaaomngeii acbon von »adcrcn TotgeDommen sein mügeii): 

p aö, H = pro (I. por). y 27, 16 = per (L por; und obenso 27. 17), pctr 
111, 14 = po»T (1. ptier; An Til i«t, wj« «o blutig, Ober <)cd unrichtigen Ituch- 
auli«n g«rKt«ti). pfora 918, n. = per*o»a[jtJt (t. gut forä). pi 14, 13 =: pat 
(\. prat). pc 25, 13 = prti? {X, pTas\ donn Z. ISf. iil eu levcn: Fattät Imh 
Mmpr^ a quen ru« tnnl fat \ e nafarf« win, tekhor, ppiia n« pratl. 

ÜBter p' rage hiniu: e^f^o 356, 7 = e^re 0. p'gütou 285, 18 =: pregüUiu. 
senp' 654, 81 t= tenpr'o. 

P 26, 12 = pt» (l per), ga 25, 3 = para (I. pera). gra (1. pa) f>83, 10 = 
para ? (I. per; denn du a Ist ev tilgen). 



13 



Zn Tsxt und Interpreutlon dea .Cancionelro da Ajitdn' 



3r.i 



Ich -weiche von diesen Dentnogeo. die oflenbar fUr den CB io gut wi« 
fUr (IcD CV ^Ullig Hind, nur inäoferu xb, ml« icl) y' und p' «U die rogvl- 
nftuigcn AbktlrzuDgCD für por »»««he. Aasaerdein xcigt ein Blick «nf 
die den dipiomatiscbeo AuBgabon WigcgcbL'iiuD Fakttiinilct), das» Abbre- 
Tislnreu wie ;>' iiiiil /> ofl giir nirht xn nQleredic^iilflR üind. so dagH leicht 
VerwecbBelungei) «wischen pre und por entaleben. Wornnfee mir aber 
ftükomml, ist, diuM die veracbiedcucn Schreibungen ftlr por — wie icb 
sie anfTaese — and die fUr per sieb sehr wohl onteracheideo; and wenn 
nuin daran fetthStt, findet eich, dnss per regetmXasJg ^duroh", aui;h 
i^nach, gernKsfl", por dangen ^(tlr, t?egen, tun" bedeulel; unascrdcm 
■teltl i>er und dafUr aach das franzGiuechc par bei Bclenerungen {per 
oder jtar Ileus = „bei Gott"), por bei lioscbwOrungeu (por Dem = 
„am Gottes willen"). Üiese Unterscheidang wird zu konseqaeut durch* 

LgefUhrt, sIh Aixm sie nicht der Trohndorsiirnche uuf^h'3rt hnbcn sollte; 

'ich meine daher, sie musa in kritischen AuKgahen dun-hgefllhrt wcrdeD. 
Ob dieAbbreTiatnren in der Ajndubandscbrifl die gleichen sind, ie>t mir 
nnbvkuunt; ane dein beigegebenen Faksimile von f. -t r. sehe ich, duss 
die Heranag. in r. 367 und 368 p durch por wiedergibt, ohne eine Bo- 
nierkuDg unterm Text hinzazunigen'r. Wus die kontraliiertcn Kormen 
pe-io(t), p€-!a(») eineiseils and po-lo(f), po la(s} andererseits angeht, 
so erfahren wir durch Frait Vasconcelloa'}, daes onr die letzteren in 

ider Ajndahundsehrifl gebraucht werden, sodass in diesen Kontraktionen 
das spätere Zo^ammenfHllen der beiden Pritpositioneu bereit« vollendete 
Tatsache gewesen wliro. In den itnlieuischeu llandacbriften int das 
jedocit keineaweg» der Fall; und da im heutigen l'orlugiewseh gerude 
die anderen Formen ptlo(»), ptla(a) die verallgemeinerten sind*), bo 
ist wohl denkbar, das» die Srbrerhung der Ajudahandschrift auf kasti- 
lianiachc Sebrcibcrgewoboheiten zurückgeführt werden niuss. 

Treffen meine Reobaebtungen das Richtige, so haben wir von der 
neraosg. gedrucktes per durch por zn ersetzen CA v. 228 {por mi ^ 

^ 511, 11 = jior (I. /)«r). ^tan ili, ^ = ptTiat? {\. qtat; Ataa 'L 9t. itt 
za leMD: £ quantai arma» [tjiio mundo ton ja avuias andan, wo armat 
< anintfu). 

pri, Ih = per (I. por). 

1) Die Abnoicliangen vom hflii<liichri fluchen Text ainit nicht wliNtäiKlig 
regiatriert! r. 383 ntebt gedruckt quäl avtrd, wo dm Fakgimilu ^llautra (d, I. 

^idöch {tu Ik'averä) aufweist; v. 388 stellt querrei, im FuJcsliuilc qutrey. Aach 
Allcab«D der VarUuloD aus doii Ititlicnisclien Eodizes sind imvoUstÄuiliK. 

2) Einlaitung. p. XXVI, Pnssnoto b. 
Z) l>i« in I'ortagni hcmc.hunde AtiMpracli« p>lo, palu i>dct plo, pla Ist 

dafllr allerdiaga ni«lit beweinend, wobt ati«r die brasilianische mit gescMosflcnam 
t oder offeDen t. 



352 



0. NobÜiDK 



14 



nin Diciiictwjlleß); »TDT»'); 8008; 80??; 10226 nnd omKekehrt^'ordtirdi 
per V. 797 per 'jiiaf yuiui ^ auf welctic Weise); 1012 (äinul); 1210; 
1213 (per que = wodorch); 1568; 174Ö (oder mit CS par); 2068«)! 
ä4t>2 (oder par); 41)83 (oder mit CV par), 5824. In v. 8077; 10226'); 
7117 ist mciuo Lcsurt »i-bon deswegen vorznziebtta, weil sie mit der 
hnDdachrirtlichenÜberlieferuDgUbereiDittimDit; in v. 228; i^im'n 1012*); 
1210; 1213: 1&Ö8; 1746; 20)38; 4i)83 wird sie weDifc^teiiii diueli eine 
der beideu Iluudiicbrifteii gestutzt. V. 1916 drnckt die Hcriiusg. poh 
ffran niedo qiie d'el ei Dud gib! nnlenn Text uls Variante des CB an 
por g. m. q. d'tia ei; da8 ist jedoob nicht richtig, d» Dicht por o, 
tODdern po dusteht, und pgro (= obgleich) schml iu der Tut eineu 
bCBHCrcu Silin zu gebeu. 

Mit der l'räjiOHitiouyj«»' darf nicht rerwcohsolt werden daa HteJgernde 
Adverb {'er, das von InteiuiBCheu Wörtern wie permuUwn, peymagnm 
iibgezogeu ist, über, Mjviel ich selie, in sicheren Beii<iiielen der drei' 
CanciOQCirOB nur uuiuitlelbar vordem Verli vorkommt, wührendtuetstenB 
ein Adjektiv oder Adverb, zu dem es dorn Sinne nach gcböit, vorauf- 
gehl. Ich kann mich durum Dicht mit der Heruusg. einvor»l«nilen er- 
klilreD, wcou sie io v. 281&f. E vosao stti, qut por «h mi errar I om 
Jaz tan muito dan iu beiden IlandsL-hriftcn Ubcrliefcrtc por dureb das 
Adverb /J<r eraelzen müclite. liSIt muu hier die Koogtruktion vosso seu 
/az por trrar tu mi {= eaer Verstund macht, duBS ihr euch gegen mich 
vorgebt) fllr uuunoehmbur, so muss mun mcbon eine stSrkerc Andoroug 
vornehmen und entweder pur m in eontra verwandeln oder etwa por 
iitreicLen und o vor vosso einschieben. 

Als Adverb Hchcint die HerauKg. auch das per zu fassen tu V.4IG3 
Pfr mi nei cu o podtr; denn nie Übersetzt: .Gründlich kenne ich die 
Macht": mi wSre dünn „dativus eommodi". Doch heisst ^^r inj „kos 
eigener ICrfuhiuug", und so hat sie seihet es in v. 9513 K lito »ei eu 
heu ptr mi Hbersetzt. 

Der Text, den nns Frau Vasconecllos von IJcd 1 — 310 gibt, beruht 
im »llgemeiueu auf der AjudiihiindBchrlfl, oft selbst da, wo die Herangg. 



1) StiUt f'nlade, tenkor, ptr vi» ut'f mai würiic ich lc»oii Catadt, etnhw, 
jMr BM ttic nal; denn erat ini (jcgeuatx su por tos (= um euretwillen) §:ibt 
die rolg«nil« Zeile c<i poh nini höh ru« KtHh'eu rogar tiiien rechten Sinn. 

3) Hier könnto »an zn»ifelbsft sein; denn vor olnem Infinitiv berllhrcD neh' 
vielfach <lie Ilrdiatnugan bcldar I'rKposltiouMit vlo Ulicrhanpl, wmn »i« dAS 
Kittel (per) »der deu Urand (por) boauichnes. 

31 pre falaclie AuDüsun^' von p' wr);uii ditr Ähnli«hkc!l mit p. 

4) Vj:l. CV 9*3, 17. 
h) Doch nur daa oiitcmal. 



15 



Za Text und luleriiriMntloQ de« „Canciouelro du Ajuda" 



353 



selbM <lar I^nart des CV oder C6 <leii Vorzug gibt. Docli(>.' möctito mir 
Kclieiiieii, diitts nie ucli in eiuigcu Ffillen uiiuOtigerwcise v»njcuvr«nt- 
fenit lia(. 

So lesen wir v. 347 dictdt-lo »oj'rer, wo lo an» la cmetidierl 'M, 
allerdings in Übcn-iostioimuDp; mil CB. Aber der portugiesische Ab- 
schreiber hat sicherlich gemeint dec^ede-fa soffrtr, wrb dttrckaus ein- 
waudfrei ist. 

Ferner scheint v. &08r. E esto me faz dtfmdtr \ de morie ne» 
^outro pacor die Ajudalinndschrift non statt »en zn haben, und aur 
jeden Kall gibt das IctzU-rv keinen Kinn. Die HeranHg. verHieht ihre 
Cbersetxnng „Darum wehre ich mich aoch gegen den Tod uoil gef^n 
andere Schreeken" mit einem Fruge/ekhen, und iu der Tat \>a»»[ nie 
weder xxaa Text noch in den Zuttauioicnhanj^. Dagegen imwit vorta-ff- 
lieh E etto tue faz de/mder I de mort', e non d'ontro pnvor. Denn der 
Dichter yersichert in dem IJedc, er teile nicht die Meinung anderer, 
dan die Leiden der Liebe tuit dem Tode enden, und schlieeKt nun mit 
den Worten: „Das tuiteht, du» ieb mich gegen den Tod wehre, nicht 
aber gegen andere Scbrecken." 

In T. 2172 f. Senhor, qutixo-mc con pesar i grande que ei de[s] ijue 
»US vi ist die KiDschiebuug des s nnnöUg, du de (dai rou queixo-me 
abhängt) einen guten Sinn gibt. 

Iu T. SHtiÖ— 68 Ca se m^ai^utt ben quhease fazer, tja qM-qiw th'in 
frs«ra enUndi^r I des fwiintTd qut a fUhei por seitJtor tei statt dts quaiiUVi 
ipu das des guant^d que beider lland«chrifteu (= in der luugrcn Zeit, 
aeitdem) entschieden vurzuKiebcn: quanio ist Objekt zn d, das ohne 
wlebei ja keinen öion gibt. 

lo V. 4116r. lesen wir: E Ihe fafa (nämlich Gott der Geliebten) 
aiat ccita soffrer . qiaU Ja: a mm e non om'a diter. Statt OHs^a dizer 
bat die Uandücbrift, wie nuter dem Test angegeben, ouxo dizer (CB 
dagegen nofio ou/a im Widcrs|)riicti mit dem VerBmass); und wenn wir 
oif«« diitr lesen, gewinnt die Deutlichkeit (da ous' auch ousa sein künnte], 
und syntaktiHeb ISsst sieh nichts dagegen einwenden, duoMAarmitdem 
Inänitif ohne PrSposition häufig genug ist. 

In r. 4223 lesen wir: E muifo saben, sc nunca saber I o per mi 
pod*n, KfN per /[/i/eu dizer. Hier cntopricbt das eingeschobene A xwar 
der Lettart des CV, aber zum 8iou pas8t per teu mindestens ebensogut, 
da du indirekte Objekt Ihe {= ihnen) sicher so leicht entbehrt werden 
kann wie das direkte lo (= es). I'er lo ist die allere Form, die neben 
der jüngeren KntwicklungSHtnre pe-lu in den Cancioneiros rerschicdonl- 
lieb Torkomml. Dass sie der Trobadorspraebe noch angebfirt bat und 
Dicht etwa bloss archaische Schreibung ist, daftlr ist ein besonders 

IL«t«il*ebg Pambaactq ZXIII. I. 23 



0. Noblllnir 



16 



8|>reofaender Beweis d^mder-\tO'iadea C8 "S&i, \bt^ wo tiefender am 
Ende des Verit«s etebt und mit fazer reimt 

Auch iu V. 4380 f. üee^o skh die Lcrarl E st non f, no'me Itixt 
prentUr I por ela morte ■/.ur Not vorteidi^n. Vorauf gebt dor Wuosch : 
„Gült möge mir die Gunot meiner Uerrin Klienkeu, wenn ieti sie wirk- 
lich horiclicber liebe, als je geliebt worden i»tl'' MunbSttodunn woiter 
ta Übersetzen: „Und iiit dt'm nii-ht so, »o möge er mich dumit strafen, 
dam er mieb nicbt um i'brelwillen sterben länell" Die Boransg. hSit 
den Text für verderbt mid scblÄgt als BeBRorung vor E »t non tat'i, 
leixf-me pimder }i.ii.V!. Sic acbeiiit dubei ao v. -ini5tr. zo denken, 
wo ein uuderer Diebter sagt: Juro-vus eu, /rtmosa mia tenßior i — s« 
Deua me teix4 de ro» ben aver! i e se tum, Ifixe-vu- por eoa worrert 
— und bie übersetzt: ,.Icb scbwOro e^, und der Himmel scbeako mir 
euere Quo»!, so ieb die Wnlirbeit rede! wo nicbt, so schenke er mir 
den Tod!" leb fk-eiüeb wllnle bier vorziehen zu Übersetzen: ,. . . nod 
will er Ans nietit, ho stbotiko ur mir den Tod um euretwillen!" DeuD 
womDf kann sich se non beziehen unsecr auf den luhalt des rorber- 
gehenden VersesV Und ebensowenig kann ich mich mit dem obigen 
BcsHerungBvorschlng einverstanden erklSreu, diL etatt »t n<m est'i es 
doch jedcnfulU hctüKeu lullästc se etto non f. Will man bessern, so 
bietet vielleicbt v. -Wo diizu eine Handhabe, wo nach Angabe der 
Heraosg. die üaiidscbrift die nicbt dahin gehörigen Worte se //'apti^ii«r 
(d. i. st IPapuguer) aufweist. Möglicherweise sind diene vorsehcntlidi 
ans dem Anfang der Htrogibc hierher geraten, und wir würden einen 
dem Sinne nacb tadelio^eo Text so herstellen können (ieh gebe des 
Zusammenbange wegen uuch die Scblus)<zeilen der vorhergcbendon 
Slroplio): 

me dd aeu ben, m l'hea qnero niellior 

oa Dunca qiiis no mund'om'A senhor, 
So Ih'api'uiiguer! »ii mu leixu pttnAtr 

por ela morlel 

In r. 4867 endlicb steht se d'eia non ei ben gtalt des bandscbrifl- 
liehen m d'efa ben no» ei. Die Änderung litt vorgenommen, um mit 
7>0)> tfue eu sei beii iu v. 48i>4 den Iteim hcrzustelleu: bester nber wird 
Duiu dies letKtero in pois que eu ben sei nrnstetlen und t. 48t)7 unan- 
getastet laBSCu: so vermeidet man den identitiehen Keim, wo ihn die 
anderen .Strophen nicht aafweiseu, und die Wiederholung desselben 
Keimes nnd lieimworts. 



I 



IT 



Zu Text nad Iitlt-rprctaliub ilrs .Cmcloneiro du Ajada* 



355 



Was teil austicrdvui xiim erstea Hand den CA Kti sagen habe, reihe 
ioh in AiiinL'i'kuiigi-n auf, mit denen ich den Test begieile, die aber in 
keiner Weite Anspruch erfaebcu erschöpfend zu sein. 

V. 160r. r«8 gue miatsi cuiladea, mia sen^or^ I qtie fu m« quile 

\ä« vut bfn qutrrr Übersetzt die llcraDUg.: „Ibr, die ihl mich »0 qaillt, 

diiBB ieb mieb daivon b'R^jigen will, cnch nn lieben." Ich wUrde «latl 

„dasH ich mich diivuu ki^sngeo m\V^ des Koiijanklivs wogen setscn: 

„damit ich mich daron loBSag«". 

V. 194 gran be» per tst'i pora*) mi. Wie Hchou eiwitliut, mugg 
: das ÄdTcrb pe$; welches das Adjckliv graii Blcigert., uuiuittclbar vor 
< dem Verb stehen; en iF>l daher statt est'i vielmehr este za leecu, eine 
Verbalform, die zweifellos in der TrohiuUiritifniche existiert hat und 
neben ^ (i»» ja ureprllnglich nur vortoui^-e Entwioklang ist) vor konso- 
nantischem Anlaut gebruacht wurde, wSlircnd vor Voku) fsl udcr 4 
stand. Die Form e»(« crkeiuit die Hcrauag. (p. XXV, FD8t<n. 1) iins- 
drücklich an; anch findet sie Mc^h im Text v. 15, über merkwürdiger- 
weise nnr hier. KinziifUhren wKre sie autiacrdem noch in v. 62U (H m 
lA'esto liist^r alffuen f gut! ette mul); 1078 (wais sei qui €Stt datfe cui- 
dado I e como morre u. s. w.); 2247 fAVit saberei qui x'tiite mal) ; 2285 
(E poi'i que aai este Ja) ; 2Ö27 (Tolhe-mi-o corpo que Ja minea dia i 
ettff nett noite, que aja aabor); 2957 (E se aai noH eale, mia seiihor); 
928& (atn que filh'este de simda Maria) — wo die Ileransgeb. evt'e, 
^att, etti (t. 2527; doch ist der Konjunktiv hier nicht am Platee) oder 
es< dmekt. Dies letztere haben die Hunduehrifton im einigen Stellen, 
wo das Metrnm «(e verlangt, offenbar, weil diese Form den AbsL-hrcibern 
nicht mehr gcluu6g war: so CV 1189, 20; CB 184, 15; 1»8, 17; 208, 11. 
V. 337 f. ben me det-rdes a pareir I ben que vns queira cons-entir. 
Ich Tcrslehc das nicht. Die einzige Handecbrjfi (CB 77, 19) bat nicht 
queira, sondern qra, was ich in qiier'e bessern nnd Übersetzen wUide: 
„Wohl mHfiSt ihr mir verzeihen und zugute halten die Liebe, die ich 
zo euch bcgo." Die Auslasenng des ArtikoU vor einem Hubi^tantiv — 
hier ben — , das dnrcb einen Kelativsatz nShcr bestimmt wird, istHchr 
gebrünchlicb , ja fast die Regel; pareir kommt alH Synonym von 
perdSar auch CV 416, 9; 11 und 433, 7 vor, allerdings zweimal vom 
Abschreiber entstellt, das orBtemal za pargr, das letzte zu partir*). 

1) Pora \»% «ioe aeltone NfibenfoTUi der PraposUloo pera (such para findet 
■Idi In dea Hdss. vereioKelt). i'tra Überwiegt so eehr, dsas man sich fragvn 
kann, ob dioM Form nicht In oiaem oud^Ulti^eu Text liurchnuruiiren wäre. 

2) Der Sinn llsst jedocli kclnuo Zweifel: 41G,ä— 11 El me cugdava lal 
prtft' a träger \ per ta> juroM {ue lA'o foas'eu pareir; \ e, poyt, que vi gut m'avPa 

. imaHir, t non l'Ao para — und 483. 7 f. Meu latan era de voe non pareir, f 
^porqut rot fotUs ten ni«u jfrad'enion. 2<i* 



35U 



0. NoblHng 



tö 



V. 364—1)0. Die nerimsg. zweirell, wie iwtie 8tro|)h« m nber- 
selsten ACi. Der GegcB6lu»d des Liedes ist die Fehde, die d«r Dichter 
der Geliebten ausugt, weil sto iliu von Kick rerbniiBt „tmiTeu iHo mui 
nnlurat = wohin icli von Nalur und Geburt Rchöre". Er will ihr da- 
nir — nach erht riltorlicheni Krauch — cin<.'n ilinu- Msonou niiiben. 
Dieser Lebneiutinn über, der duOlr Bterben eoll, ist kein noderer nts der 
Dichter Bclbtit, ttnd die dritte Strophe fahrt nun fort; ,,Dmvor wird sie 
ihn nicht HcliUtsen kunnon, wenn nie mir (ihrem Feinde) BSh«s zafUgt; 
deOB sterben mnite ich doch, nnd go will idh weaigRtens ein Pfand für 
mich XU erliuigen suchen nnd ihr diesen Vasallen runben, der schuld 
un ihrem Ilasso gegen mich itX." So kasuuli»tisch auch der Geduokeu- 
gaog nnd die Spaltnng des Liebenden in zwei Pereuocn ist: in den 
treuen Vasallen, dessen Tod der Herrin Schaden und Schande bringt, 
und de» Feind, der sich rücht, indem er ihr eben diesen Schaden ieq- 
fUgt, — 80 ist doch der Sinn nicht zweifelhofl. Dereeihe Gef:cnstand 
winl von demsctbeu Dichter iu Lied 18 variiert, wo die Ueraneg, gleich- 
falls xweifell, ob der Vasall, der mit dem Tode bUHaeu »oll, der Dichter 
wlbel oder ein Kival sei; mit Unrecht, wie au@ dem Inhalt der dritten 
ßlropbe hervorgeht: nFreillcli weiss loh, diiss ihr der Verlast dieaea^ 
LchuamannH wenig gut, aber durch »ciiieu Tod wird sie es erfahren t 
Aach i^l dies der ciniige Schaden, deo ich Ihr znfUgen kann.'' Das 
Lchn&vcrhiiltnU nnd seine Pflichten liefern dem Miiinesfinger ja ausser- 
ordentlich hüafig Vergleiche und Argumente gegen seine ^.Mngestammte 
Herrin", die den Vasallen nicht im Stiche laiisendarf, ihn vor dem Tod 
(au!) Liebe) schirmen muss nnd die Trene bricht, wenn sie seihet an 
seinem Tode echaldig ist. Vgl. noch Lied 53, besondern v. 1341 und 
1346, und in Lied 168 t. 3709-14. 

V. DS4-3&. & Dea-Io aabc! con paror 

viv*« Doffr'cits coits UJ, 
qne ei de aollrer poii gran nuil. 
E tenli' atiuetto por mellior 
d'«u Boffr«r cuiu, e vmi 
a Uta Hobor, o atend«r 
d« podcc ir u cla for*. • 

Cn non aSo «a aabedor 
de p«r mla mort« n?n por al 
perder euita, m me non val 
a mui fremoaa aia seabor. 
E Draa, te ne qutaer* nier 
por mia, poi-U ton on poder, 
faift-lli'av« ctflU d'nmor. 



Zu Ttzl mid loterprtUtiüii des ,C'auciunolro da Ajuda* 



357 



so) 
■bd 



Frau Vaanonceltoi«' Überselznng dieser ScblaBBstrojibcu von Lied 30 
bcTricdigt luii-h nicht. Die beiileu vorbcigelicndcn ejireohcii den Oedankeu 
suB, da&3 diejCDigrcn nicht wahrhaft Lieboeleid kenoen, welche, d& sie die 
Qunst ihrer Herrin entbehren mtl^sen, reden, alit wUrdc ihr Leid dureh den 
Tod eiu Eude finden: wiiruui sterbcu nie dann nicht sofort nnd maobou 
ibrom Elend ein Kode? Icfa UbersctKC nun weiter: „Gott weiss, ich 
lebe nnd leide solches Leid aus Fnrcbt (= com pavor qm «i% später 
(d. h. mich dem Tode) grosse« ÜDgltlok eu leiden." Die folgenden 
Zeilen ocbeiDcn mir in der Lesart^es CA fcbtorhuft^ denn vetr a mia 
tevkor and ata\der de poder ir u tia for läast sich schwer vereini^n. 
CB (87, 19> bat aber ctalt cwla t vttr eine Vuriaute, die Frau Vascon- 
elloa nicht verzeii-hnet : cMyc/a ueer. Ich uehuic iiuu au, duKS vor den 
incbstabcn da das ^uuz Hhnliche d(i auspifallcD ist, loee v. 528 den 
so/ier, cuidand"» veer und ltbert>ctzc wciier: „l'nd ich balto es (Ur 
iser, dies zu dulden in der Hoffnung auf den Aublick meiner Qerriu, 
id auf die Qelegeobeit zu warlea, lu ihr 2u gebo. U«uu ich bin oieht 
^wiss, daiis meine Qual durc-U den Tod endet oder duteb irgend etwa», 
auK^r wenn nioinc Herrin uir beisteht. Will aber Goll mir helfen, 
HO wird er, da er sie in seiner Gewalt hat, ihr Liebesgrani um roieh ioa 
Hers legen." Wie man siebt, setze ich hinter vater ein Komma und 
ziehe por min «u eoUa d'amor. 

V. GäU— 56. Con vosrh coit1^ mia »onhori 

Ja do tod'al euita perdl; 
Oft toilo tni uven aul, 
d'e«lo Boede ssbedor; 
quo non pod' omc coU(a) arcr 
ijno tion njft log'ji [icrder 
de« que Ib'iiulrft cltega loayor. 

Statt INJ in der dritten Zeile haben, wie die Heraueg. erklärt, beide 
Kodices tne; doch könnte weder mi noch »le vor Vokiil als Hübe zühlen. 
In Wirklichkeit steht im CB todome. in ein Wort geschrieben, und fUt 
ca ist sicher caa «u lesen; ko erbiilteii wir, waseincnsehr viel besseren 

■^nn ergibt: 

^H ca [a] tod'onx; aveii asaf 

^^fc — d'esto Boede sabedot — 

^^B qae oon pod'ome coltn aver atc. 

^P V' 857 que non dormiron tnuit'af. Ich wUrde rorziehe» qu« non 
dormiron, muit'd 1. Denn ai mUosle „bier" bedeuten nnd ich kenne 

L^ein Beis|)iol fUr diaio Bedentnng, 

^F V. 9^ f. '/ue mW a f/ueixar, se ijuiser' j l/ie. pedir al</0, uaveer'iai 
nnaunebmbar; denn der eoi\j. fut. von vetr mUssto vir beisseii. Die btirid- 
hrifilicbe l^esart ist vielmehr zu iuterprelicrea: Ihe pedir alg'ou a veer. 




358 



U. Nobdinff 



20 



V. 10B4— 57 ante me lelxara morrer, / se tioH por vor, que ei {nwor 
I de que tlm senhor por mal I qtie afoj stti ome höh vai. Aber tmU 
knoi) nicht ))TfidikativeR Adjektiv seiD, <U8 viclmekr mao, fem. maa 
heisgen mUeete; es ii<t lücr ^^ub8taDtiv, imd nn der Lesart beider Hand-J 
sc-biiftCD bfitte nicbta ^efitidcrt werden eollen: '/<■ que tfcn, ttnhor, por- 
mal I de quen a seu ome »on val. Die Stelle ist xn Ubcrsclxeii: „Eher 
würde ich den Tod Hber tnick orgcbun laBsco, wltre oh nicht um enret- 
willen; denn icbfUreble, man rechnet eo dem »lei Unrecbt sn, derBOinem 
Lefaoi^maiui nickt bciBtekt." — Ich 'erwähne noch, dags ick den Anfang 
der xweilvn Strophe dcaselkeu Liedes Aquesto digu'e«, mia aenhor, ( por 
quanto VHS quero distr nickt llborxetKCn nQrdo; .Kalokes gage ich encb, 
weil ick kinznnij:en will", sondern: „Solches sage ich eavh aus dem 
Grande, den ick enck nennen will." 

V. 107tif. E saberia d'al^un ben-mandada / dt yw» <^'eH «on sJ5o 
sabedor. Ich kenne kein Wort henmandado — irti/owr aUsiibstauli- 
vlerler InfinitivsatK ist nickt rergleicbbar — , und „gute Botttchuft", wie 
die neraueg, Uborsctüt, wMrde bon mandndo keisseu. Vielmehr sind 
bm mandado zwei Wörter; saber mafidado de licisst „von etwas wif>»en, 
Beocheid wi>«eD, Kenntnis haben" nnd i^tt mehr oder weniger tsvoonym 
mit aaber f>ar(« </« (dazu das moderne i/ar parte i^^:^ melden, anzeigen): 
vgl. z. ß. CD V. 978. Der ^inn ist also: ^Icli wHsste von einem Olflck, 
Ton dem iok beute nicht weiss." — Übrigen? i»i die» nicht die oinuge 
Stelle des Liedes, Über welche Zweifel beeteheD k(lnnen. 

V. llfWf, Mifis tolhcpi'fn log'aqufile ciiidar I vosso bon prea. Ich 
Tcrslehe da» fn nicht, da neben dem direkten Objekt aqueste cuidar 
Bud dem indirekten mi ein zweites iudirttktce' keinen Platz hat und 
ebensowenig fn nähere Festimiuong zu cuidar sein kann, das achon 
dnrub aque^te bestimmt ist. CB kut hier may» (olhcmen duijäe cuidar. 
In dieser Vcrsxcilc, der eine Silbe fehlt, wird en wegen de» folgenden 
d statt ende verschrieben sein; wir erhalten so die tadellose Lesart: 
Mai* lolki-m'enlde], d'aqwste cuidar, I vasao bon prez, wovon aueh der 
bundet-briftliclic Text de» CA sick nur wenig entfernt. 

V. 1194f. Nm eomo pode al ben desejar I se «on de pos . . ,7 
CB knt — stall <U — d'al, was wegen des folgenden de tot romi- 
sieben ist. 

V. 188B— U. HaravilkRB-M), roJa MDhor, 

(e «u d'clta} por aiuu beu 

d«Mjar on de nulha rea 

CBo mnailo, «e de tob no», 

«0 lli«t Deiia aljEda nnzon 

agniacin d« to-IIi«s nioalrar, 

ou d'oltea de ros falar. 







Zu Text uu*! Intorix'ctatioa dw ,CancI(iDeiri> da AJuda* 



359 



Uro in diCBOn Text Sinn m bringen, aisbt 8ich die Heraus^, go- 
KWODgen zn Übersetzen, als slSoden die Worte « 011 d'elet, Htatt in der 
zweiteo Zeile, umAnfnngderftlnftcn. ÄhnlicbvcrBchrSoktcWortslellnngeD 
kommen wohl vereinzelt vor, wo der Vtreban daxu zwingt — i. B. in 
CA Lied 17c, im Anfang der zweiten nnd dritten StrO|il)e sowie des 
Geleite», oder in CV 672, am Schlaes der atrophen — ; bier aber ist 
die Annahme einer BolcLeu Verscwaltiguug der Sprache llbcrflUsaig. 
Denn CB bat statt desejar eu vielmehr d'jaare, nndnnch indcr Ajiidu- 
bandaclirift iai, nach Angabe der HeraiiHg , das u ebeusognt nl» n xu 
deuten. Mao streiche nUo die Klammem, leiie dtsrjaren und uchmo 
NtHN nnd mäha im Sinne tüu „irgendein", da ja der Satz negativen 
Sinn baL Der Sinn der Strnpbe iüt mithin: „Jene wundem eich (dims 
ich mich von der Liebe zn ench oiclit freimachen ktinn\ und ich Über 
MC, da eie von irgend etwas GlUck ersehnen auKser von euch : ob ibnon 
wohl auch Gott je die Gunst gcwfibrt hat, cti<.-h xu »eben oder von cncb 
in börcu." 

V. lülOf. todoi estea son \ os qu» me non telxan quitai: FUr das 
hnodschrifllicbe we wird wohl mi (d. i. m'^n) zu lesen eein, denn me 
quitor (=: mich freimachen, aufbCren) kann nicht gut des indirokton 
Objekt« entbehren. ObrigcnB ist iwf zugleich Objekt zu leixan, einer 
syntaktischen Itcgcl zufolge, die KonslruktioDeo wie ini' /man nie ^lYar 
nicht duldet. 

V. l&'28f. C'alhi non poderei guarir I «elhur^ se o provar quiser. 
wie üoll man alhi (=> dort) and nflhitr {= irgendwo) vereinen? Auch 
ist aihi siebt die portugiesische Form. l)n)> handschriftliche Calfii ist 
vielmehr als Ca Uii zu verstehen. LM für Ihis (oder Ikes) 'M nicht 
ganz ^Iten: es findet sich CV 085, 24; CB 14, 28 und in den Kontrak- 
tionen Ih'o, /Aß CVMH, 10; (127, 4: CB2(X), 28; 252, 18. Der Sinn ist: 
„Denn sie (meine Augen, mein Herz und die Liebe) werden mich nirgend- 
wo nihif^ leben lassen, falls ich es versuchen wollte-" 

V. 203ti fflui grandf coita. Statt gronde wird vor dem konHOUiin- 
tisch anlantendeu Suhatasliv fast stets die bei fortschreitendem Ton 
entwickelte Form grau gebraucht — ebenso wie mal atatt de» zwu- 
fiilbigeu mao, bon statt dcJi zweisilbigen büo, bei statt helo, hrcer statt 
ttretiro. Fllr grandv in dieser Stellung weiss ich nur vier I!eiepiele 
zu zitieren: CV 208, 4; 668, I and 20; CB 52, 10, wobei noch zu be- 
merken ist, dasH die drei ersten VHWa Liedern augehürcu, die aoob 
mum spraclilicho Mcrkwllnji^kcitcii genug aufweisen. Dabei int statt 
der obigen die Le»iart des CB »lui gravc coita vorzuziehen. 

V. 2Ü&4— 5*j Oct pois vir' — assi Dfus a tili {xrdon! — / seil 
J'remoio pareecr, enton I deim x'ohv'o que Ih'alnembrarä! Übersetzt die 



960 



0. HoblUnc 



22 



Hermiciß.: ,&> »»br Gott mir rerzeiheo mltgei der TeBfel »oll ihu holen, 
M ihm beim Anblick iltrea lioldeu AlgMkbla elvos aodcrcs in den 
Sinn kommt!" Bier ist ^ihn" nicht richtig; denn d«s o in z'o bezieht 
Hieb zweifello« inf d»8 folgende o (jue, und d^mo xi Irre o qw ist eine 
•teilende Formel zar Umschrcibang von etwns anendltch Kli-inciu, so 
d«sB der Sinn ist: ^Wenn er ibr holde» Antlitz siebt, wird er sicher 
tn nichts nndereB denken kennen." 

V. 2120—22 (lan gran cuita) jii« b^n mil uses no dta mt tm, ; 
metii amigos, dfttÜH^d'aai i <}w niuM sftt N«n gmtiäo iton ei. Was 
aber soll d^fviätgado sein? Die Bersiisp. Dbersetxt es mit „bestraft": 
»oll Lat. rindicarr darin stecken? Das erscheint in den CanciondrM 
nnr in der Form iini^r oder ctv^r: auch wtlrde dtsringnr wohl kaom 
„■tnfeo' heiasen. Ans Frao Vaaeoncello«' Anmerkungen srhlicaso ich, 
dass die Ajtidnhaudf<cbrift detmygnd oder destäy^d anlwcist, uad 
d«/m^yad las der ilerans^bcr des CB ; der Zusammenhang scheint ein 
Adjcktir im Sinne von metiiefai'tus in rerlan^n: so schlage ich denn 
vor, d4sjuhad^ an die Sülle zu »etten. Die jcnnzti Änderanf besieht 
Im Oroode nar darin, du»» mau $ mii : rertuaschl: z findet sieb mit 
y s. B. CV 243, 5 verwechselt. 

V. Sli&— !j3. E qaeiio-ne dos olhos aieiB 

pol «ad', asai Dens n« d« bm ! 
eoa aiedo Boa m nu iineU(e) £n (?) 
nna Mathor; mb mt quUI«) a Deas 
ea d'nse roMo fmnen 
qw taato nal ai« fas ararl 

Das (?) Etebt mit Tollem Hecht da: denn ein Sinn hi t/tmt ein- 
sabaeMeade Aodenuig in die Siroplie — trutzdem f^ie iu zwei Hand- 
■drifteD überliefert Ist - lüebt Uacinzabringcii. Ich schlage ror, in 
den IVxt des IS das d der enten Zeile iu a and das xt t^CA m) der 
driuca in ai« za Inders; 'ipxt in der Tierten und dttjjt in der (Hnrien 
siad offenbare VeT«eben tta fix« nnd d«^'«. leb lese also: 

E •iactzo-»f aos olhos neu 
pm «ad' — aaal Dsaa vi 4f bra! 
Cta BSd» aea mm vaa qaaix* 4a, 
■is isahor. aea ■• qaslz« a Daas ate. 



So aoUieHl »eb aoch der Anfang der niehsten Strophe E ^ixo-m'm 
wum eorvfüm gamt natllrlieh an. 

T. SSft— Ol) sc MM ptrdgr' sfwfte am f«t «, { aMf-p«cW«.' dt que 
aoa ei pmrtr ' d»-a mm pentet, e o nm ftrdtrti Di« letite Zeile hat 
eioe Silbe aariel, da wtder dt 9— vgl. oben p. 13f- — noeb t o rer- 
mstlicb als einslbig geltea kSiuien: aneli erklXrt die Herav^g. selbst 



I 



23 



7m Tcit and InMrprctAlJuu dee .Canclooeiro da AJiidu* 



361 



die Leeart dos CB e non perderei fltr die bowere. Ich lialle ob nir 
wafanseheinl icher, dass durch frUho Verderbuitt doppeltes nun in den 
Versg«raleD igt, DDd wUrdc Iteca, was aach den Sinn best)» befriedigt: 
dt perdtr, e o non perderei. 

V. 2526- -28 ToUie-mi-o eorpo qve Ja mmai diu / este*), nen noitt, 
qM qja »abor I de »un, ntn d'al r/HC miä maU a lolktr. Vcrsmus», 
ZuMmmcnbung nnd die tbcrsotziiug der Heransp;. Belb«t wrlnagoo, 
dase iDBD iii*der letzten Zeile inlerpnngiert: de mm, nmdai. Quemi-ä 
mais a tolhtr? 

V. 3610— 12. Tunto a vi fremom parecer / e frentoso /alar gut toi 
mester f non tn'ouvera per ren de a wer ilbersetzt die Ilcriiaaß.: „Sio 
hlicltt w hold und sprirhl »o schön, da»» man sie gar nicht zu sehen 
braaobt, ain sie zu lieben." Bollen wir dem Dichter wirklieb eiaen 
solchen Mutigel aii Logik ztitrAiteii'i' Ich Hbersetze: „■ . . dass ich aie 
Überhaupt nicbl bUlle Hehen dUrfeu." 

V. 3142f. Ca, mia sen/ior. mbedes vos mui ben j como que vns non 
ei a custar ren. Hier iai Mibtdts Konjektur für das cicedfä beider Hand- 
Bchrinen; auuscrdom hat aber wenif^stens CB im Anfang der !^ile statt 
Ca, mia vielmehr Catnj: so erhallen wir ubii« Änderung die meiner 
Hcinaitg nach durcbauü annehmbare Leoart: Ca mi, tenhor, acedta vos 
mui Im I como 'nie vus non ei a cuslar rtn. Die Konstruktion des 
tiatzos int zum miudei^len nicht erstaunlicher ala ein como ipte (i>talt 
qHe) Dach iabedea. 

V. 3155—58 (der Dichter spricht von den anderen Frauen, die er 
fUr «einer Herrin nicht cbeubllrtig erklärt hat) ü ie me por aque^Van 
deaamor, i ajan de seu quen-as he enlon! I Nunca Ifies por in fa^n 
xe mal no«, i ca no» faz a min « minha meihor! Abg;oseben tou der 
Schreibung quen-as, die die AiiK!<praclie qufnas recht wenig glllcklich 
wiedergibt'), Hcheiut mir Wort- und Satztrcunung besHcruugitbedilrftig; 
ich siebe vor: . . . ajan de aeu qulnaa lo', e enton I nmteu Ihes por 
in facan se mal non! 

Das 13-1. Lied hat znm (jcgeustand die Ungewissheit des DichterH, 
ob er za seiner Herrin gebeu eoU: denn tut er es, eo wird er doch 
nicht von eviner Liebe zu sprechen wagen, wird nur kurze Zeil in ihrer 
Käbe bleiben und dann davongehen, m hetrUbt, dasa nichts ihn vom 
Tode retten kann. „Darum weiss ich mir keinen Hat, nen sei ora ben 



1) 8. oben, p. IT. 

2) Und der niu d«n lldss. llbcrniimnivncD ($ohr«ibunjg loe, dl« sehwerKch 
der AuMpiMho eutiiprcrhrn kiinii; dii-ne muii« vleluclir loue, wo nicht achon 
touvt gewesen ecin. 



•36-2 



O. NvWlbif 



^ 



/ u provt <Pir I, « noH {v. 320&f.'). Die Lct.«rt prouM de» CB fllr 
proM (^ ich Tcnnchon soll) rerwirfl Frau VaMouccUo«; dorb int sie 
meiner Meinung oirb RnderB aufstifasseo: prouti« wird nar dadarcb 
eatttMideD Kin. duss der enlü Grtmdstrieli nuoh dem o, der ein / ror- 
stellen mDic. za kurz geriet; uod et prol m'i {=■ ob ea mir oUtxt) IhI 
tngu die passendere I^sart; denn es beieet weiter: „80 lebe icb nnd 
pUbk nnd wei»s uirbt, wiu ieh tnu soll; aber freilieb, da icb ihr 
Bteio« Liebe nii-ht gesteben werde, nUtzt es mir wobl oiAt», tn ibr xn 
gehu; aber eins weiss iob" — und nan kommt der Sclilnse (v. 3213 
big 8ai6) — : 

^iM momrw, m a aoa vEr*, • qi^ta 
■offf en lantu collaa laa gisa bbkmi. 

E TM ooti«, por igticii pm non tca 
pur Mul e »oiT', uit I>o» uc poittoo! 

Ea iat K'bwor kq begreifen, wie die Herantg. bier die LeMU'lderAjnda- 
handxebrift bat der de» CB roniebeu kßnson: qu*in w£re eine kaum 
an ellllzeude Elision (s. oben, p. Hf.j; por q»e», bezogen aof vorbsr* 
gebendes ontrt, widers|iricbt der altportagiesiacben Synlax (vgl. oben, 
p. Vi), und der ganze iScbluM l^ltt ans dem biaberi^^eii tiedankeagang 
heraus, leb lese, buch»^lüblieb nach C8; 

qna nM»i*i«t, »e a non rEr. B qnen 

■obaa taata* coitas taa gran taioa? 

Ea, • aon oatrva. porqa« mh-o aontsa 

por acn; • Boiro, m Dens lal perdod! 

Dm U2. Ued bestekt ans drei Stropben, die offeobar gleäeben 
Inhalts siiMi and von der Doransg. so Ubcrsclzt werden: ^Jean Garcia 
bat fuieb?) gefragt) welcben Todes der Tod BtDrbe. Woranf ich er- 
widert habe: (Kofhitn'i Daran sUrblder Tod, dassFran Gniomar AfTou»} 
Gala es i«L wolchc miob t(>tet (?)." — DasistdankelgeHng; scbümmcr 
aber ist da», wenn die erste Strophe dem Wortlaut nach so nntanden 
werden kiinii, die übrigen eine andere ÜborMtnag Terlangeo. (n 
der ineiteii Leisst es: ^Da er mich |^&ag( batl«, wanm icb so bc- 
kümmerl »ei. gab ich ihm diesen Benehod* — nnd in der dritten : „loh 
apraeb ii ihm: leb will meinen Knmaker Mnaen.- Dementapredtend 
WM» der Eingang der ersten 8lrvpbe(T.!t3'!&r.'4 /Vrj7«nfOM JiNm Oorcüi 
l rfii mortt dt qnt morria notwendig tibenctil werden: r.Joan Gama 
ftwgte naeh dem Tode, an welekem ich eiarbc*, d. i. „was e* sei, das 
mich »u SB l\>de b^-lrtlb» mache" Was heisst oon aber der Refrain 
A mtHr «tmto tt \t« CA; CS: x*) malni ; Gmiömar J/onso Gala / tat 
m rfwa« ifmt m» ttnrinT Wir kommen ohne ri&v stitikcrc Textiodcning 
nicht aas; die |eriag«te ddrfl« »tu, tt dnrcJi ■■« in ersetaeo, 9» dasa 



25 



Zo Text und laterprctatlun de> .CAUcloueiro dit AJuda* 



363 



der Silin der Zeile wSro: „Der Tod tötet niieli hiermit". Kunute icli 
rematar in der ßedoatung von ..fertig bringen, xn Wege bringon" naob- 
wetsea'l, w vrtlrde ich vorscli Ingen, in der emlon Zeile des Uefrains tu 

, leeeo: AnutrUKTetto rnnatu. 

I DuB 148, Lied bat im CB eine SlPopUe mcbr, die Frnii ViicconcelloB 

HDtcrm Text folgUDdermuaaeu wiedergibt: 

I (\iin'o qiiitnto mca coritgon 

^^^^^ at non «ti vo» den al coidnr 

^^^^^H ■• TO*'l'eu otiBaiiKO moatrnr, 

^^^^^1 por meauta e por non 

H^^^P door-viu-fndeB do ml. 

Sie vermnlet, dasei den dnrch tfn emetKt werden mlteee, aii<] Hbcritelzt, 
wie wenn vor diceeiu ff» oocb eine zweite Negation Htffnde; aber selbst 
dann gSbo ja quanio keinen Sinn. Im CB Nicht '/u/lto goHchrieben. 
Dod da verschiedentlich a sieh als Lcsefehli-r fUr i und Etelir bSiifig o 
fttr e findet, i^o wird jedenfuDs Com'4 qnife and in der Dächetea Zeito 
d'en SQ lesen eetu. Damit erbalten wir einen vortrelTlieheD Sinn: „Wiigto 
icb CB cucb zn ecigcn, wie es meinem Her/eu aumCglicb ist. an anderes 
als an eneh zn denken ..." — In dcmHclbctt tJcde tauten: 

T. 34SMf. Mai» non vub fai^fo/ eu saher \ de ijuanlo mal me faz 
amor. Tlter fclilt bei dem hiindKchriftlichCD faceu mbtr nicht nur eine 
Silbe, die allerdings am leichtesten durch KinfUgung de« elidierten o 
bergeetetit wttrde, eondem ancb ein Wort, von dem dna t/e der folgen- 
den Zeile abhängt. Man wird lesen mÜKScn /of'cri reu aaber. Der 
Anafall des Wortes ren crklürt sieh duri^h &&s Abirren dos Aageg infolge 
der Äbnlicbkeit von eu nnd en. Von diesem Lexefebler stammt offen- 
bar erst die irrtllmliche Lcüarl des CB jUny» n5«9 fai;«n /ahtdor her, 
indem ein Abitclireibcr — oatDrlich nicht der ilnliemsebe — Siuu und 
V'ereniiist; hcrzuBicIlen meinte, allein vorgass auf die Itcimfülgc zu 
aehlcn, 

V. 3600—602 ß, iwj« tenhor, eomo vus eu dissei-' \ esto de vok, des 
quaitdo cugamei, I tedo sabor do mundo perdud'ei üherscXtt die Ueraati^,: 
„Denn, Herrin, wie ich cui'h gesagt; Miit ich eacb lieb hübe, hiit tdle» 
Übrige iu der Welt oeiucn Heiz verloren." Aber, auch abgcsuheu von 
dem gans DberflUssig nadisclileppenden ealo de cof, ich kenne kein Bei- 
spiel, in dem dist^er „ich habe gesagt" beisst*). Der Gebrauch des 



1) El bcisat .eodigon*, EIuo StelltN wo nmalaiio .vollotidct* bedoaMt 
(remattuta doudict), fiibtt ('oitoeiii), Subsldios, p. 106, nua VJoir« an. 

S) Fceilich fiade kh v. 5.^73—74 ütictnotxC: «Dun «vhuiiUvIitigtt Krinuem 
an «ar« Hilde, euer boldea Aa^eaiubl uud eure C!Ut», so oft idi (Ju(ob lat, werde 



coiij Ttit. Ut m ülcbilicli der Iteulitrc, uiii' duM er tMoli luii'li iii Kuluhcn 
Nüttciibiilzt'U 6iitliii, die keiuv Bcdiu^uog Oller Vorbciliu^uiif; unsdrOckeo. 
60 lesen wir v. 3890 ofljde eomo vm eu diäter' = „vernehmt, wm icb 
cui'li iBj^eu will", nod v. 4:j% do que vtis ditur' = „m'tl dem, was ich 
oarl) aeniraii will". Die Bedeutung des dis^r" na uuHCrcr Sltilto wird 
di« fficicho 0ciii, uiir mtlsscn wir nto in etlou Xndora: keine gfrosse 
Äadcnioß, da ri nnd u leicbt verwechdell nod n oder TJl vor EongoDWit 
gunz ohne Untei'sckied gcl>ruuctit wcrdeu. Ich leec uIm>: E, miasenhor 
como vuB eil disser I Mtow de tos: dfs quando eut amei, 1 todo sabor do 
mundo perdud'ä. 

V. 3&<4— 46 e mo'-wö qiiei'eu fn colänr | i'sic per tttdha rm »tttrr, 
i mais per vtrdad« o dizti- llbentelxt die Ileritusg.: „MaA nicht, um 
otwM xn erfinden, ttoudern ula Wirk)i<?hkeit sage ich ea," Wie kommt 
dieso Übemctziiiig hcransV Ich denke mir, ^n isl Druckfehler ftlr m; 
Atna mrler tMo tn coidor ittoht q duerpor verdade als GegeniMitz gegen- 
tber and, meUr tn cuidar, da« nach CV 748, 14') vorkommt, wtrdbeisscn 
„uli olwaa iblos«) GeduebUw küulcllen." 

V. SülJO') «I eUs x'o busearo» bfn Kberselne irb nicht mit „gar 
■ehr haben sie danach verlangt", sondern „«le haben es eiclt telbel xu- 
gexti;;ett, sie haben es nicht bCMser verdient". Vgl. CD v. &8& und 20&8. 

Meiue AtiffaHeiiug dea 164. Liede« ist derjenigen der Herausg. ge- 
rade cDlgegengt'sclrt. Sie UbertfClzt die ersten vier Zeilen: „Besser 
habe ich mich an meinen Angeo nicht rächen können, als ich getan: 
iob aetxte sie matt, indem ich sie dabin (Dhrte, von wo ans sie ihr« 
Herrin erblicken konnten. '^ leb dagegen Übersetze die rierie Zeile 
(t. 3832) Uvei-O* cTh vcian sa a/tthor: „Irh führte nie von dort weg, 
wo sie ihre Herrin nahen." Wa« zonScbst die syntaktische Seite der 
Frage betrifTl. so vermisse ich bei Frnn Vasc«noelii>s\ AsfTafrsQng der 
litierlon Worte den Auedruck für die Richtung, wohin die Augen ge- 
führt worden sind. Ich hingegen faaHC d'ti nicht anders anf als des qtiando 
und ähnliche hSnfig gebranchte Wendungen. Der weitere Inhalt aber 
scheint mir Kectit zu g^>eD. Man bore nur die folgende Strophe : „Denn 
sie kouulcD mir auf keine Weise, ohne ihr trciniehes Antlitx zn dchauen, 
grosses Leid antan. Waa aber tat ich ihnen an? Ltrei-os (fu aailon 



{ah nfeht rwUervu,* ■« .ao oft ick Gate« Uf einen u en btn fatr' det Testea 
anlaprlclit. Ab«r die Worte ilud u dtt^ «m h de ptrdtr tn i1?1i«b Bad aa 
«bMtelaes: .fall* Ick recht bändle*. 

I) Cn aorrtrA " mi'M wtttf eu rm emf(brr — I pv mi, woMato eberaUhlfs« 
Silbe failen anisa. 

9) Wana Mabt uu Kndo d« vorbcrgebcnden Vene« m m'tnfhat und 
■{cht vletnehr m m'^ ckal ifedfuektT 



Zu Tcit iiiKt luti-rprctalion des «Cnncioneiro iIa AjuiU' 



365 



por /n^^tcb nibrtß BJc eben dRi-nm von dort weg, wo sie die Uei'riii 
snheti.-' Und doii vullouds die Iclzte: „Zu der Zeit, du ick iliitcu »u- 
merktc, diuts am die grosKle LukI hutteu, die Henia xu Behuu, fHbrlu 
icb «ie, 60 schwer cd mir wurde, von dorl weg." Froilicb uiuns man 
liier (t, 3844) nickt mit CS Uvei-oa eu ali Icacn, wie die HerniiB^. Int, 
Bondem statt ali mit der Ajndahiindscbrift f/f ali. Oen« welcben Sinn 
kann in diesoui Ziisnuimenliungc „fahrte iob sie dnhiu" geben? Ancb 
der luhnlt des Refruius und des Geleiten: ^üm mick xnrSehen, tat ich 
meinen Aogen, meiucni Ilcrscn nod mir ttolbat weh" — piiHxt darcbnna 
ra meiner AurfnsaUDg. 

V. 3947 e lettho-m'enä'as coilas por ja^ado. Der 8«tK widersteht 
allen BemUhno^u, ihn -zn kontilruieren: tntho-me por jtoffado kI rflilig 
klar, auoh nocb tniho-m'ende i>or pagado; aber was soll ob coilas fHr 
ein Satzteil s«in? Nan hat CB folgende Worttrennnn^: Unhowen das 
KO datts man mit leichter Beseerang lesen kann « tfuho-m^en das coitat 
por pagado. 

V. 4015 f. H morte m'l, scnhor, per bSa ß, I aque vm ar ei [aquttt^] 
a diter. Statt der letzten, in der Ajndabandsebrift fast verwiBcbtcn 
Zeile iat mit CB zu lesen de que vua ar ei aqueafa dizer. Denn aque 
i=tit\ ist hier nicht nm Plalxe, und diin de. das Frau VaHCOncello« 
bcaiistauden zu wollen scheint, bat Hcinen Grnud in einer syntaktieehcn 
Erscheinung, der zufolge ein Snbjekl- oder Objcktsutz durch dt que, 
ein Subjekt«- oder ObjektsinGniliv durch dt ciugelcttet wird. Icbetclle 
hier eine Reibe von Beispielen zusamnien. CV 745, 3 por hen tetiha de 
gtu ih'aqui ein (ObjektsatK); 746, 15f. tetih'eu, de'i que o vi Ja, f qae 
MV gran im (.Subjektsatz); CA v. 4b2(. tan yiave me /vi de soffrer I 
de m'aoer de tu» a quitar; v. 8072 ferä ben d'eu assi morrer; CV 745, 
Öf. letth'eu que d[e1 o veer I e mui gran ben; 910, 4 poii me non vai 
(fam/* tai juiz ir (Snbjektinfinitire); 82(>, iiS.eslovisempr'e o\deparlir 
(= bespreobeo) J do muy bon ame de Ih'a ben sa'ir I seiupr'o que faz; 
870, 5f. ^'a /Maria (=: er würde es »chou wtllkommeD heiBsen), se 
mCeu ^tüsease^ I de fahr migo; 8"1, 12f. eempre rtcery \ d'andar tride 
(Objekteinfinitive). Wie weit der Oebrauoh von de mit dem Infinitiv 
nach Verben im Aport. geht — viel weiter alg io der heutigen Sobrift- 
Hprache — , bedarf im einzelnen noch der Uuterguchnng. 

V. 4406 steht gran amor. Auch wenn das genau der llamlschrirt 
entapricht, würde icb fUr nOtig halten grand' fttr gran einzuBCtiteR. 
Icb kenne kein anderes Beispiel von gran vor vokalisch uulautendeni 
Sohstantiv. 



1) CV oe. 



366 



ü. Nobiling 



26 



V. 4ri84 pfr u irOf se outatsf, ald. Hier ist im wohl Dniek- 
febler Hlr ma; dcun das e rou outasie brauclil im Verde nickt mitm- 
xXblen. 

V. 4666 ealaitäo^, oder vielmehr Htutt dessen eatanäo-a, wttrde 
hräsoo „IsdeiD ich sie nnsah". Jii sber der Zaennimenhaug lobrt, 
dftss der Dichter Dur deu Weg gCBehen bat, auf dem man zam Auf- 
eatbaltsort wincr Herrin gelangt, so ist xu lesen calando iä = „iDdctn 
ieh dorlbiu blitktc-'. 

V. 4672 E de min an Ja mai pos/a^ado. Mut, du nur Konjektor 
fdr in tMidcu Handiebriften Btelieudex muito ist, dUrlie hier scbvrerlicb 
nOgUch sein, da es nnr ü» steigerndes Adverb vor einem Adjektiv. 
eJueai Adverb oder einem adjelctivieeh oder advcrbi»! gcbranchien 
Partizip steht, freilich bat in beiden Ilandxcbriftun der Vers eine Silbe 
xoTiel; aber man kann ja K im Anrang: streieheii, vtof\U Cfl Que bat. 
ä{>i[terc AbHibreiber werden an dem Zehusilbner ciue Silbe vcnni^t 
Bild sie nach GntdUuken ergSnzt haben, wobei za beachten ist, dum die 
vorhergelieode ^trojihe mit <^ue, die folgende mit fJ beginnt. 

V. 4t»7& e por /w süo mais j>«uco jirt^do. Der Ver» mass dieselbe 
Silbcnzahl haben wie der erwähnte; wir kCnncn also die xwcisilbige 
Form s^ nicht «tchen lassen. Die?« ibl ja erst dorcb analogi<tcbe 
Anfä^ng der l^äienspersonaleudang o au «m < $um enlfitandeu, nud 
am (von dem daa n|>ort. dialckti»cbe »So herstammt i kommt in der Tat 
in den Canciooeiros vereinzelt vor. Vor Vokal, so doss man es dnreb 
KtUoi eiklircn kSante, in CA v. a428 i.hand»chrifllich jf) nnd CV 6fi6, 
16'}; doch aneb vor Konsonant: CA v. T£i2 tband^brifllich /com); 
CV tOSlf I*) (handsehrifllich too); CB 36», 19*) (.bandscbrirtlich ^bS). 
Wie nan «ebt, verballen Schreibergew obnheilen — auch /tum wird flir 
/oom verleben sein — vielfai-b da? Dasein der Form son, daa uiebts« 
deatoweniger «larch die Metrik bewiesen wird. In dem hier Toiliefeo* 
den IJede schreibt an iwei Stellen die AjndabudsebriA tSe, der CB 
dagegen tou : aoner as der titieTien noch v. 4664, wo das mm achtgado 
des C8 auch nicht minder annehmbar i»t als das Ao dugado des CA. 

Die Beranag. b^eunl, die granraatische Koastrnktion nod den Sinn 
des SOT. Lkdee nicht decillich sn verstehen; und in der Tat Riad Salz- 
ban nnd Gedankengang in diesem ara/iit/u-Gedicbl recht verwickelt 
Ich drucke e« innücht ab, wobei ich nur in der luteriianktion abweiche, 
ud versuche e« dann so erkUreo. 



S) r«<«, FSemmdom, mm mmtmiHkait. 

8) fm tm «M Imm 



Za Test und tatcrprotatlnn in .Cttucionelro da AJnda* 



367 



Coit' averi«. «e de uin >euhor, 
quando a vlue, colduse av<^^ ben 
n uon podei' ou veö-la per ron, 
pcii» cnd' »tfon tan grau coiu oi 

coino, »e d'eln I>on cuidnai 'KTfir, 

luin mui-rorii ninEi pola v«cr, 

qno noii ruiilti, mcntt'eu vivo for, 
ti»-no onidd auDca, de« qao a r), 
d'avor acii bpn ; c, pevD est aasi, 
ei tan ip'iin cuitn d'ir ii ^In i 

como. He U'uln btin ciiidan' ATCr, 
noo tnorteiia naia pola v«cf; 

Ken niidaiin mniti lodo do pr>n 
do qu« eu aodo, jiorqii« cuidif a fr 
u eta &, que motro por mtvIt) 
• fiui molro pola veer Ja 

como, MO d'el« boo cuidiua' aver, 

non norreria uiniB pola ve«r: 

I'orti vntentlo que fnjo mal •en 
en desejar meu uutl couie mou den. 

Beben wir une uivQnterst die drei leisten Zeilen jeder ^itroplle an, 
BO i«t ilir SEdii oflcnbar: „leb habe bo groaso SebiiHiicht, meine Herrin 
zn Beben, dass ich, wenn icb erwartete Gunst von ihr zu erfubroo, keine 
griissere Sehnsucht haben künntc." Aver eoita de iiod morrer jior niaä 
sicbUicb synonymo Ausdrücke; conto iet zugleich vergleichend nnd 

i'koiU6kuliv: man küiinte auth im Deut^cheu ulleurnllH Hiigen ^wifi ieb 

IgtHuero nicht haben ktinDtc". Au« dicHeui HchluBS nun rnnstt tticb auch 
der 8inn de« AnTangs der Strophen ergeben. Rs ist, meiner Meinung 
nach, der folgende: „Wohl wUrdc ich schmerzliche Sehnsacbt empfinden, 
wenn ich von meiner Herrin, sobald ich sie «ehe, Guu»t erwartete und 
sie nicht za sehen vermlicbte" (erste Stroiihc). „Nun gedenke ich sie 

, so sehen, allein Gun?t erbofTe ich nicht von ihr" (zweite nnd dritte 
Strophe), „l-'nd dabei hübe ich bo grosse Sehnsncht u. e. w." (Strophen- 
gchlasH und Refrain). So aehlicgst aicb auch das Geleit ganz folgerichtig 

, BO : „Obwohl ich begreife, dan» ich tiJricht handle, mein Unheil zu 
wHnMben, als wäre es mein Heil." 

V. 4922 f. J'o/s vivo mal fjuff) eu soffro, punhti \ de o negar Über- 
■etxt die HeraDsg. : „Du ich steto bestrebt war, mein beisgee Wehe za 
Tcrbergen." Aber die .\iifidrnck8 weise o vico mal ist hu ungcbrUuehlicb 
wie die GlJBiOD von que; and da die Ajudabandscbrifl das i' ohne Fonkl 
sehruibt, so, vennute ich, ist statt o vivo zu lesen ouvi o nnd zn ttber- 
setxen: „t^eJt ieh das Weh, daK icb erdulde, trug, war icb bc«lrebt cb 



S68 



0. Kolli Itng 



30 



r.n TcrliorgOD " Dx8 wird beHlSli;^ dnreh die ~ von Frau VascODceltoa 
Dicht Terxcichnote — LcHtirt des CB l'oys onuem o mal; d. i. TbUs da« 
IN TDti oHUfm iiii-lit blosii durch Vergeben iit den Text gcreten ist, I'oyt 
OMrr-m'o inu/, wofür ku Betxeu würe l\>!/» m'oHrr o mal. 

V. 49f'6~59 £.' dejc i pO(V, j«e m'eu assi tairaste, i «e Dett« mr 
aatu! quf mmea o rnrN / mtil mai» diria de mia eoita eu / a mia $e»- 
hor. Irb versiebe das de nicht und halle e« fUr einen Schreibrchler 
Htiid fir 

Im 24^. Liedc iHt die Kcde Ton dem Gcmciu|)latK, dus« viel Gutes 
schwerer ta ertragen sei als viel Srhlimmet:, an den der Dichter nicbl 
giunbL 8o an^l er t. &481 ff.: A' sr eu beH de eos lodtSi' acer Ificm^^o 
mal yue por rot ti a qutn l aquittedi:, wiis ichUberMtze: „Und köunle 
ich Gutes von cocb errabren, llerrin. eo bleibe dus Scblimme, das ich 
MO euch loido, dem, der solches Ragtl" Die HeriiaHg. flbcmotzt: 
a. . . dem, von denn dus Hpricbwort redet" ; ich aber fasse a qvm — 
eoteprcoheud dem p. 2ti erwShiiteD iTn — als gtciebbedenleiid mit 
ao quf. 

V. 5727 f. K »empr'eti, mia tmJior, eato lemi ; qut w'ora dizen d« 
M« ovAr. Die Ilernssg. scheint dies acfer als KebeDform zu aviir za 
hetmrbtctt, was über doch nicht ^t angt'ht. In dem nu'de<> CV hat 
sie zwar richttt; <■ trtr orkauDl. aber doch nioht in den Text auf- 
genommen. lndetw>n ist es zweifclloe das rtcblige: eslo Umi d4 voa a 
fftr tat = lernt a rftr esio de ros. 

In ilem recht fchlerhan tlberlieferten ^)7. Liede weiss die Heransg. 
d»o lelitti Slro)>he (r. &it31-S4) nicht henneteilen. Die beiden vorber- 
gehcDden lautcu in der sehlktaslieh Ton ihr voifiezo^nen I.«aart: 

[Su«tro ScnlMrl nna gui»i>a <l« vircr 

■a aiui gnn coita, iiicntr'ea xl<n for', 

qaaaife [Bko fsa] qower b«a tal aeahor 

qm an aott qu«r »ol doa «Iboa ealarl 
QwimIo a vi^o, ao« IhVMSo Üsar 
qat Um fii, ou poc qnt ne qaarnutUJ. 

E BOB IM pow' ea itnetiai con naoa 
itAwir, MD d'oatns m mm reaha boal 
aa aaa de IVaa nvc nn tolh« a aea 
«■ laa baar tal aaalnr nwit' »mu 

qaa ■• aw dJi en alj4a »uob 

qn4 Ibs fU, oa por qat »• q««r aiatw. 

Kigeatlieh ist nar die teilte Zeilo jeder Strophe Kef^aiftIeil^ die sieb 
wfirtlich wiederholt, und kann dämm in den Stra{tbea, die anf die ei«te 
folgon. naeh ulieut Itrauch in tieu lUudsciirilVs nur augnleatet oder 



i 



ai. 



Zn T«xt niul IntorpiotatioD dot aC^cion«iro di AJoda* 



369 




gui uugfllasBen werden. Dies bt olTcDbar in der leisten Siropbe 
gSAcboben; der in ihr «ii vierter Stelle eteheude Vers iibcr, Diit dem 
die HerauDg. nichts anzufiiDgeD weis«, pjiBst iiebr gut uDcnittelbar vor 
die RefraiiiMiic, wir<l iliiher io Wirklicbkeit der fUnftc der Wtrophe 
•ein, ■odaBH der Ttertc vom Abs^brciboir aiis^laHacn worden ist. Den 
herxngtelleD kann nnn rrcilicli nur anafthernd gelingen; dw-liginnbe ich, 
dasK wenigstens der Sinn getroffen wird, wenn wir diese Strojibe ao lesen: 
E por aquesta Dunca pcrderei 
ja mui Kran coJbi, pois a«si Dens quer 
qne cu (lueira mui icran bcn tat nolher, 
[a que rogo i]ue roi qn«ira fnlDr] 

« mo dltor, Ja quo ae uorreral, 

qni Iho üz, oa por qn6 me quer matar, 

V. 0097 f. e qut me punlie im de fniej quitar ! de vos amar. Die 
Eioselitcbnng von nie ücbeiiit mir ouzuIlieBig, da duK me vor /jkii/m not- 
wendig Objekt tu quitar nein unfiii. Der Vers itit in allem dem 6091. 
f que «I* puHfie mui bell de partir analog gebaut, und somit iai, am 
die Silbenzahl vollzamaeheD, mui vor l/m zu ergünzen. 

V. CI8&— 40. E se irobar*, lei ea llie pwuti, 

kpols que Ibe pesa de Ilie queri^r ben; 
e »e m'xlgnen desAinar', praipr-lh'A in') 
d'oTr o mal quo me per amor ven. 
E ar prsnr* a qnon mo ben qiiltei', 
por in non Irobo, c* aon m'i mester. 
UK neraiisg. UberKtzt: „Und dichtete ich davon (nSmlich von meiner 
Liebe), iw wllrde auch dus sie erzUmen, da sie es nicht zitfriedcu ist, 
dssa ich sie liebe. Und hegt ir^nd jemaud Unliebe gegen mich, so 
wird sie ihre Lnat daran babon, von dem Leide zn hSren, das mir die 
Liebe bringt Doch es Srgcrc, wenn or wolle, die Wahrheit ist, dans 
ich Dicht dichte, weil es mir nicht frommt." Nnn ktinncn aber die 
letzten beiden Vcnte nnmSgtich diesen Sinn haben. Kin pemr' — auch 
wenn ee fttr prsara steht — im nnabhtlngigen Satz mit konzessivem 
Sinn? A quen me ben qui8er!= ^wea es wolle"? /ter /ii . . . ca = 
„darum, weil"? Die beiden Vcree geben aber, so wie sie da stoben, 
Ubcrhaniit keinen annehmbaren Sinn. Ich lese folgendermusspu : 

E, ae trobor. sei ca llie peaarx, 
poifl que llio pesa de Ute querer ben; 
e, ae m'alguBD deaamar, prnzrr-Ui'i 
d'oVr mal qao me per amor ren; 
ar pniittni [9] quen nie ben quiaeri 
por (m non tnibo, ca qod in'6 meiter. 

I) Die« fn, daa wohl ein Drucbfchlrv lat, int zu tilgen. 

ri<n<^iui(«i xxui. 1. 24 



.•VTO 



0. Nobjlinc 



32 



Oa» 1 In der vorletitt^a /«ile hat die namlsi'hrift niobl fefcbri«ben, 
weil t» durch VcrschleifuDg mit dem vorhergehenden ä rersi'hniilKt. 
LH« ObcrttCttmig bt cinlouohteod: „Und wenn ioh diehte, weisi ich, 
wird M ihr unlk'b boId, da es ihr unlieb iit, dua ich sie liebe: und 
woan ich einen Feind habe, wird en ihu freuvn, TOndem L«idm hüren, 
du nir die Liebe bringt, und »chmeneD wird es den, der mein Frennd 
i«l: «na allen dioMn Qrunden dichte ich nicht, denn ea bringt mir 
keinen Nalxeu." 

V. G8ül f . u nu /ontti fi'aepii ßlkar^ t a/or^ dt cos tlevar ttberaetzt 
dla Itentusg.: „aU man euch rou binncu fOhrle, om ench mit Gewalt 
n aAOhw." Aber dt vor dem Infinitiv kamt ketHOfallj* „nm za" 
belnen, m daaa mir bei dinor i.ee«rl die Stelle UT«iBttodiicb bleibt. 
BeMor sebeiat mir u vu* formt d'aqui filhar t a /»rfa d« mm « tmnr. 
IM« KedcDurt a .y^' *it roa heifsl „gegen coren Willen, gewaltaam": 
vgl. CV 871, IBf. «/wfo rf« Ml partttreif i triste. 

Ute rnn Fr»u Vaitconcelloa als Anhang abgednirklen Ueder 311 
bia 467 (T. äSTS— 10391) stammeu nicht ans der Ajadabandsebrifl, 
»tQdem teils aas dem CS, teils aas dem CV. Die Herstellnng eine« 
cadgaltigrn Textes tiaeat hier, da nns fast Bbefall nor eine einzige Ab- 
•rJtrin in Uebote steht «nf noch grCMere Sohwierigkeiten. Ich fahre 
in mt'incD .Vurnerknugen fort. 

l>»e ersten rtlnf der nun fulgeoden Ueder (t. 6Ä7S— 9*IÖ> sind die 
tM benfeBM Jm* 4» BntmJm'y Bit denen die LiedersammlBug des 
tt bafiwL Se atiiitiDei) weder in der Yersifikation — daa wiie be- 
iniBel^ da e» OberseaDoges «nd — noch tn der SpradK so oabe- 
A^t mix 4ea abrigva BcMudteileo der altpoctagiesisclita Owtiooeirat 
tbenä, M Amb bu Hit Ko^ektu«« sohr ■"-^-'•^ -H- 1— t WM 
MU t. B. «■ FSBe *M %w<M nluttadv VakaK «e 
kBHiK aM, cathnM dtrfen? V. äSSS Mtato ■ 
T. «9« MKM, T. 6SST s« dte - TgL «bea, p. St - ait S; 

isL b 






35 



Zn Toxt uii<l lolorprAlation 4«e .Canctonelro da AJudti* 



371 



» 



I 



coa eio^»e(zt bal, niobt am Anfang, sondeni am Knde der Zeile. Die 
sebr Btnrke TextKndernng ist zodein Bprachlirfa unhaltbar, ds die 
Negiktiou noH uiimiltclbur vor i<l(x oder m'idf^ 8tob«u mlli^te, Di« ur- 
BprllDgliclio LesBn hi in der ersten Zeile anscbciucnd E se tn'esto noh 
fasede», wozu wir einen Keim erhieltoo, wenn wir in der lotKten letien 
«I »fu poder IqmmC ai^Hts], Da die PerBonifikation der Liebe ange- 
redet wird, HO gibt das zwar keinen vorzUglicben, docli einen leid- 
lichen Sinn. 

Dm 314. Lied (v. 6960—71) — unter den tai$ da« vierte — ist, 
wie die Heraneg. zngibt, dorn Sinne nach anklar, und sein Verümass 
IflMt aicb nnter keine Kegel bringen: aui achlimmaten steht es am seinen 
elften Vcm, der, nach Itbücher Weise zo rechnen, drei Silben snviel 
hat. IKe Oberliefcrnng iiit schwerlich rickti;?; da aber ohne etürkere 
Aodening niobt zu helfen ist, so durfte oh metbodiscti riehtigcr sein, 
■o vx emendieren, das« an äina and Uctrara nichts ansznsetzen bleibt. 
Der folgende Itei)taurattoniiver«uoh gibt sieb als blosse Vermutung; jede 
nicht bloss orthographiBcbe Änderung des Hherlicferten Textes ist durch 
den Dmck beteichnet: 



DoD Amor, en ca[D}t' • choro 
e tod'o [nai] ne vca d'ali: 
da per qne so cant'e ehoro, 
« que por meu mal ili» t). 



G poio, se a ou oro 
mui grtin AvxrÄUi fa^fo] i; 
ca'), ali a en dua oro, 
Bempre Ihö pCB[o)e pedi. 



(Que s']ela, (o) pois «u demoni 
en MD araur, por Uou> du mt 
doa*); ea, DO*) eu ilemoru 
eu tat coita, perder-ui'ei i. 

Die VerHe sind abwcehselod weibliche und ini^nnlichc Aehlailbner*), wie 
sie hSoßg genug Debeneinander begegnen. 

V. t!084 — 8ti Oy ma decemot [aJUgrar, \ « esl(«) etcudo, </uf Dens 
aqiti \ troKce, fa^amo'-lo assi. Das e, das nur schlecht in doo Zanammeu- 
hang passl, steht nicht in der QaDdachrift; vielmehr bat CB im Anfang 
der Y^ih Vegle statt e eate. Ich emendiere anders und lese: Ot/ nus 
devemos /ajltffrar t ^tstf eseuäo, ijut Dtu« agui I Iroux', e /a^mo- 
h osat. 

V. 70Ü6— 97 n«mbraT-m'-ia \ que ea vivir noa podia^ I quand(o) 
eta at^ir moroBa. IHe letzten beiden Zeilen tauten im CB ij da nü 

1) Dies, Bnd nicht n, wlo Frau Vuconcelloa angibt, steht Im CB. 

C2) CB: Äia m'cti. 
\ 3) So, nimlidi cafft, nicht caff, aleht im CB. 
4) Ober diete BeoenDuug;, die wSrtlioh sa neliiu«n tat, gedenke ich aa 
anderer Stelle lo handelo. ~ Vgl. noch unten, p. il. 
34» 



:i7'i 



0. Nobllbg 



U 



pädia mugr ( Quridalhur ttioi-aua. Mit viel geringerer Andeninp läsat 
mifili aber Hinu vad Vvntmiiu henlelieu, weuu wir dittlr lesen; fus 
fiml «la mm podia I riett; yMöwd' aUinr moraca. 

V. Ti'S&(. E, ctrtiis, »ahiddt» I ver anior non destjti, wo C8 Ouir 
Hlttlt i'trr bKl. i>iillfogra])bi»rli aber liegt qut obemo aubc, da» in jeder 
lliiiaii-ht befriedigt, während einsilbiges vfr{{aTi!etr) iu cantiga» d'amor 
•ehwerliclt belegt werden kann. Man Kugte ctrei neben r««r, wieg«-«! 
nebt>n ffft. 

V. T31ti /arti meti tmU scheint der Ueraoag. selbst aostüwig, und 
nie afhlügt uDtorm Text vor, oh in /arei mm mai xn beeeern. leb 
wllrdo cinfarb /«t'Yi-mVii mal losen, gerade wie v. 7534 ^yt'-m'ru mal, 
wo die IK-rnnsg, glciebfalU meu druckt. 

V. 7342 K a»i dt fijt qvt nttaitdfftrti. Statt ttt bat die Hundscbrift 
/m; aneh M rober dtßx eine Redeitaart, die ich sonst nickt kenne. 
üieaM ßr wird acbwerlich etwu nuderea sein ala eine abweichende 
Sehrslbang (\Xt ßs (K^Att. ßt, JiM\ wie Lixht'i für Lisüa-, and das gc- 
ntoaate dürfte «ein, ao u betaen : (EJ Stedtßt qu4 tHaa»de«rti. Vgl. 
CV t^t", lär.>a htmßt mt^uitToTtr ynm cofta; 907, 21 J* « «Mi pwr 
M« hmßt: CA T. 4fie6 M m/Mtrßa dt a tter; nnd besooden CB 360, 
soff. Bwy im tfdeßs I {m nmim m (dafttr Jmf) «m atj/dado I «k 
nrtrtjf. 

T. TMS f. iWs M ^« nw «f M#«f ott«f pttfUr", i ' rw «» m-'M 
■M a«(i flwfr. Da Ntr, wie geaaet, tweisilfaig ÖL so iShU der letzte 
V«n ciM SUbft istW. Akw tiikim nri^ bm^ «m Iw^hiifllicha 
>lfa all «•(■ «Ml Bk4l Tietwekr «b «ay^ —fknfkw: 4» PrSaeoB 
«!• C< «'mJ S<te m*«* ^'^t <1* ^ Diektor d>ai m dteten Uede 
er« TM Miwr H«ffTw AkiaUiA bhmL 

Di* BwMg. hat m* »l»U dw bui4MMMM« ■• gwttxt, weü 
Vm» «te Sak» MHt. Aber «m ndiW alHkt« vielMhr ■■ 4w j«. 
>> aiehl waU » ^Hik ät Ick kU««« iw, ia 4er 




Zn T«xt und InteTpreUtli>u des .Cuiicionviio äA Ajwlit* 



373 




Errorderninen des Hetrnme entspriohl: m ist prager-m'ia za iMeo. 
Für i« »öS /öJCT- in v. 7422 bat dio Ilandocbrift hi auoi faztr, wo mit 
Ai auoa EweifcIloH t a tos gemeint ist. Dub fa2«r reimt anf {lotUr der 
liXobHteii Zeile; da «ber das hier begiouendc Geleit Reime der vorber- 
gebenden Strophe wiederholt und wir ciueu licim uuf f>', uicJit aaf fr 
branchen, «> itl faser »ichcrücb Kr feier versohricbon. Über v. 7424 
habe ich nchun oben ip. ^) gesprochen; »o drnfke ich denn dio frag- 
liclieo Zeilen in meiner Meart nocb einmal hier üb: 

ca, meotr' cn vdmo deiaiDor oet'), 
com' OK' eil cl, m|hn lenhjor, [e] tovcr 
vosoo tun mal mha fucnda, com' on 
tenbo con voaco, duh [mi sorij greu 
de morrar, o praier-ni'iA mais ^n. 

(.'a de vivcr, poIs I a voi fexor 
pttvit c min do Kf*a wita poätt 
guanUr, e voi, nvaUrir-vu« li bon-lbeti 
aael d« min comu se hoI do avu 
ometi Bcmbrsj, depoia tn rautt', algiiea. 

V. 7667 f. /Vro jtf/wprr eus tu servi de grado, I o melhor i/n« eu 
MÖubi jdej fazer. PulttognijihieL-b und dem Sinne nach ist eo besser, 
die dem leisten Verse im C8 fohlende äilbu dadiireh sii ergliu7,en, daea 
man (=„0«", abhän^g voa fiKer) vor eu einechieht. Hin Intinitiv 
mit ds nacb salter ist nicht gebräuchlieh; du« scbertibare Beispiel diifür 
T. 80&7f. Que noH sei ru esta sazOM t de por in cotistllio pocr vetmbwiaiiet, 
sobald mau mit der Hasilischrirt statt eafa vielmehr esfen liest: en 
saivn df beieet „bei zeitea um . . . sn". 

V. 7738—41, Ca, coido-m'eu, [du] deuiandar 

qu« non podp ja mais srer 

o por <iae ani((!) a «uu puder 

itir't »t aou trnballia d'al. 

Toraiis gebt die Versichernng, da^n der Dichter an aoiue Rerriii keine 
Forderang rirhien werde. Nun Übersetzt die Ilcrauxg.: ^Deun ctwaa 
xa rcrlangeo kann, ao denke ich, niemals der Oruud seiu, woakalb ein 
Mann oacb Krsricu dient und nichhi aiiderea ciatrebt." Die Iclztcn 
Worte „Dichta an<kTeH eralr^^bl" geben in dieeeui ZuisiiiDitieiiliangofTcn- 
bar keinen Sinn; auascrdum ist der handscbriftliebc Te\t in den er^too 
beiden Zeilen »lark verändert. Statt de demandar and pode Ja hatCB 
firmundtutt ond j)odüi, nnd ich weiss nicht, warum wir duA nicht bci- 
bcbaltea k&DiieD. Iclt lege so: 



I) Ob dleac Schrclbnag wirklich der AuisBpra<)ic cnl»priclitv oder ob daflir 
tmir iB «picohcB im o(l«i schon oatcr, vri« aJdi (;loJcli(aIlt geiubncben findctf 



374 



0. NobUlDS 



36 



Ct. oaido-m'cii, dctnuidiid' &, 
quo non podi« mx'u teer, 
por (ine onc a mu poder 
•ert' • se noB trabalba d'al — 

Bod Ubenctic! ^Deon, eo decke icli, gerordert Ut bereite (und ktinnte 
f» mehr nicht ficia) da», nm deneDtwilten ein Mca^cb niteh KrXfteo 
dieol und DicbU andere« eretreht." Da« gibt einen gntcn Sinn, deoii 
es bedeutet: ^Dm, wm ich darrb iDeioe Taten zeige, brancbe ich in 
Worten nicht auKzudrOckCD." Aach bat wohl die Heransg. Ihre Andv- 
niag nur deshalb rotgeDooimeD, veil sie glanblc, daas die rierte Strophe 
deo Reim a (aar ar) der zweiten Strophe wiederholeo mllsM, wie die 
dritte den enispreeheodeii (auf 4r) der ersten Strophe wiederholt Doch 
wird di« Symmetrie der Iloimfolgo aneh bei nwincr Lesart nicht zer- 
stört, da, wie die erste und dritte Strophe den Keim a. so die zweito 
and Tierte den Keim b (anf tr) gemeio»am haben. 

V. 7835 ist roQ der Hcirin die Rede, Ton der es heiwt; ^^ will 
nichts als mich atorbcn lassen" ^^ hon mt qurr ttixar rrgo morrtr. 
l>aDD hci»8t es weiter in der nXehsten Zeile: K quer Uixar-m'm teu 
fdsr iFAmor, was im ^asammenhanp mit dem Torhergebcndon He- 
deiten waat: „Sto will mich nämlich in der Gewalt der liebe la^^en." 
Es fra^^t sieh nau, ob man diesen Sinn oieht ancb erbAlt ohne die 
starke Ändorang des handechriftliehen Texte», die Fran Vaa«onc«Uo« 
Torgcnommeo hat. Statt E ipirr bat C8 como, für dessen eigentüm- 
lichen Gebntueh in dem hier erforderlicbec Sinn ea der Beispiele metir 
gibt. Man tjtI. CA t.Mö; 866; 2601; 2«»; 4147 (Wer hat die Heransg. 
~ irrig, wie mir »obejnt — das cmio all fragend ftofgebast). In allen 
dinen Füllen folgt anl' «mno ein InfinitiT ; naa wird «0 «twa tlberectzen 
kiätoen ,wa» dasaelbe ist wie", oWas gleirhbedentend ist mit'. Es ist 
■ütktn kein Gnind rorhaudea. tob der Lesart der Hantehrift abngehen: 

■M qutr Itixttr eryo Morm-, f mmo Injntt'Wftm MH fodtr ttAwnr. 

V. 786Sr. Ei Jmvr mmc'a omt leitl ri, I t v^'« « wmitos gveixar 

mi. Rter ist am wohl nur ein Versehen Rlr com«. CS bat ctm, and 
•■it ^t* wtrde ja Mtyo o<lei c*h mi^ beiM«. Zun Gebranch des 
«HM obKqais lach der Vorgleiehnnp'patnkel rgl. t. B. CV ^ I F. 
Im fJm jwr . . . etmm mi. Aber aaeh die lrf«rt der torhergehea- 
4m latt« tat tUU Ibar aUra Z««ifel erhaben. CB hat s^Mor mica 
Ml rffAnf ^f\ m tdmmtf t^eowognt i fAmw wie td Amor bedenlea 
kaia Ml aw«il« aber, ob die SeWibc^ td ttr t -mt Vokal m den 
AbMhHfWB wirklich TivkoMrt*). We Heraasg . rermatet, 

ia atau JU b CMtM 

via2C4te«MW«.s.v. 



rwt 



1) CA V. i^t» darf Mir BisM ai^tAlM ««*4«b, ' 

■ Ulla li m II tfcswBfiinrtass a »wJw haM 



37 



Zu Teil und Interprelailon des (CaneioDeiio i* Ajuda* 



376 



da»B das Wort dtjUal Tersehenllich aus der Kchtxehaleu Zeile des Liedes 
in diese zwanzigste geraten sei. Ist das der Fall, ho kommen wir mit 
einer nicht riel bedentcnderen Andemng kq der t^sart : A' d'Amor ttunca 
[.i'JDme loar ri, die von allen ain besten in den ZuttammeDhang paset; 
denn es Iieisst weiter: iV tiuantos eu vejo iAmor ijueixar, jsearpUse 
t/uen se loass« in , . . 

V. 7910f. ü /Ai conpi», oera') de lomar, f sm ousar vetr. E qu« 
Uli dirti? Das £' ist tod der Heransg. in den Text eiogeaelioben, und 
seit oufar teer gibt keinen rechten Hinn, da ein Objekt zn vter verinisst 
wird. Ich nehme an, daaa in/«N das n fUr a rerschnebon ist, und 
lese: V Ihi cohih'h, oera dt tomar! \ Se a ovsar peer, que thi direi? 

V. 8112 Per höa fi, moir'eu con petar in. FUr moir'eu bat C8 
fuoirer, was ein sehr hitnfigcr I^oscfolilor fUr morrer ist. An diesem 
morrtr aber etwas lu Kndcm liegt kein Grund yor, da der Vers die 
Antwort enthalt auf die Frage: e ora que farei, I pois que tue vos non 
leixadei rtrer i u tut ru possa, mia aen/ior, rftrf Naeli morrer ist 
mitbin ans dem fut. /arei das Hilfsverb ei zu ergSncco, wie sieh ffho- 
liebe PSUe ans den Cancioneiros znr OenUgo anfuhren laoMu. Gonan 
entspricht das Bdppicl CA t. lli»— 32 Que farei ih . . .? Poii esi a»9i, 
morrer astii aber die gleiche Erscheinnng 6udet sich auch CA r. 7131 f. 
tiverei, « de min pentar', I Ou morrer, se min non amar' ; sowie CV 
1186, Uf. esle pesar dizer-lo-A \ » poit strvir e ölender. 

V. 8134 f. Mais ncn gut» {Dem} que m'eu por in I d^aquesta perda 
podesse yuardar. In der ersten der beiden Zeilen fehlen auch nach 
Fjinschub von Deus noch zwei Silben. Ich schlage vor, Deus Tten vo» 
eJunschieben. 

V. 8171—73 C«, senhor^ por quemto Deus qvis faxer \ wo mun$a 
om'flH moiker mmf amar, I vedes, tod'esto vua eueiaveer. Ich bekenne, 
dass ich die Kunstraktjon nicht vertitelie. Die TIeraui<g. Übersetzt: 
„Demi, Herrin, seht an: alles Keizendo, was Gott getichnffon hat, das 
der Mann an einer Frau lieben kann, das erblicke ichaneueh.^ Aber 
woher denn das por vor ^uanto? Und warum ei a veer statt vyo, da 
obendrein das zweisilbige reer nicht in den Vers passtV Damit par 
etuen Hinn gibt, muHS man in der zweiten Zeile statt omVn(baudschrin- 
lieh honTi, vcrschrietien ans hoim oder Homnl) Tielmehr omni oder om« 
I lesen und Hbcntotzeu: „all das Iteiuindc, nm densctitwillen der Mann 
I nach Ooltes Itiilscbluse die Frau ber/Uch liebt." Kllr eu ei a veer bat 
I die naudschrifl eu et/ auetr. Ich nehme an, duss ursprlloglich eu 
I ueiatier (d. L «u vy'aver) daftlr dagestanden bat, wobei durch Haob- 

i 



J) S. dto tiemerkuiig Über oer, p. 86, ('usaaele i. 



376 



0. ttol>ilinj{ 



38 



IKwigkcit eiooB AbechroiborB da« iweilo n ansfiol: (tamit wardasMiis- 
nfslMadiiw uod die weitere EiiUlelliiDg »eben ^geben. 

V. 8181 f. iwii tei at ife^t mundo tUsfjar t .«« »on ew, « muit', t 
rm M«N grado. Statt e muif, « hat C8 ? mwyc«, was sicberlich nj 
le»co iül '/Mr mml'i. 

V. tt33i>— 41. Hab, meatr'en tim v<«r podcr' 

e poder* noc vomo faUr, 
{HU U«M a nin n«o qu«r«r dar 
in rot maif beo e« ini of'oi, 
oa aiaato aon rogarai 
!>«■> pat nia nMite, sla senhor. 

Die viert« nud niafto '/^Ifl dieser Strupbe siud von der Heraiwg. stark 
f:eXndcrt wnrden (nnterv Text fehlt die entni^rechcDde Angabe). Im 
CS Btebt litmot Mayf hi iamko tu i-y ; m atmtlu tnon ro^rty. ßlÜt 
m»M fir BMig u bewerOt so wDrdc in der cnlcn der betdeu Zeilen 
mmA* Ml durch M mth'Hfru sa ersetzen. Ich (;!a«bo aber, 
Mk der haadachrifUiehe Tsxl haltea Ibit; icb leae: 

fm JHm a aia am t***"* 4" 

4t vM aala b«^ ja nh-« <odtr: »■«) m ci 

«■ ilaaip, • Ma nfani Ma. 

tbwMtte: yD« G«tl Bur kdne grfiMere Gvnsl tou eaeh eewihrcn 
«ai •• aehae ich ne (£e C9*ihrte Gaaat^ ala solche hin aad werde 
Gau aMrt m 4eB Ttd hHtai.* 

V. a%»-aa. p«m &•■•« uaM 4 




rcafiv 



Zb Texl lud iDlerpKMtiun dca ,CancioDi.'iro ilit Ajuda* 



377 



«eii^ ich nicht. Ko«h ntltzt «» gegen ihn zu Iticken.'* Noh s«i p*r 
eomo ist jedocli eine Konstraktioo, dio irh für oDmliglioh halte; per como 
kann meiocr Meinung nach imr lieii<äeu ^dnrcb dio Art, wie", ^uucli 
der Art, irie". Audi bietet die llaudKolirifi in der zweiten Zeile clwaa 
ganz aiidere», Dlitulioh mj nS /ey dtuida «far (wo a an» « verbcnaert 
XU itviu scheint) aar. Ohne RtJlrkere Andeiun^ kommen wir hier Trei- 
lich iii<.-ht aoH. Ans nS /«y devida leiie ich no» t« devia oder non »t 
det4 a berang; daDn mn^a der Reat der Zeile ein Verb enthalten, 
da« etwa „empören" helsgt. Vermntna^'sweiBo ergSom ich die Stolle so: 
Per com' Amor /eixa vie^r j mi, non m dwp a leeanlar j oiHm conlra ei. 

V, 8849f. l'or quantas vces m'eia ftz thorar I coh stt4S d&ejos, 
cuUanldof ä'aHdtir. Die letsleD drei Worte Uberectit die Hernnsg. 
pwenn ich abzureißen fflrchlcl«''; doch kenne ich kein Bciiipiel, wo 
eoilar de ^ifttrchtcn" hicss. CB hat euytadandai' ; ich nclimo an, dasH 
der Til, wie so oft, ta Unrecht duBtcbt and vor dem c da» Xhuliche e 
aasgefallen ist: e eaitad'ttndar gibt einen rortrefflieheu Sinn. 

V. 8M0 non dig<t rl qtu Ih'o nuih'otiien deu kann nicht, wie die 
HerauBg. ttbcrscttt, bodontcn, ,,dass er hernach nur nicht sage, niemand 
habe ihn ihm geachenkt". Statt ^niemand" mn»s es „irgend jemand" 
heieaen; daa geht acbou ans den folgeiideu Worten hervor: „Und Kollte 
er va sagen, »o wird man ihm entgegnen: Golt verderbe den Geberl" 

V. 8^46. Fnr Unh'-o hat CB dmhu; das ist doeh wohl eher lenJt^tu. 

V. S959 E fozia dfrcilo, ca non al; I e non cuidava <]Hf mt vfessa 
mal. Der Iclxtc Vers hat eine Sithc znviel. das ^ im Anfang gibt keinen 
|;atco Sinn, nod statt euidava steht im CB gedruckt cuida(ua). Will 
man trotzdem euidava halten, so ramtH das e im Anfang derselben Zeile 
fallen und nach al ein Doppelpunkt gebellt werden. Wahrscheinlich 
ist mir aber, dase der ureprUngÜche Text war: E/aria dertito, ca 
non al, \ en non cuidar que me veenae mal. 

V. 89G2 — 64 E por mvi gran niaratn'lha terria, \ genhor, que ora 
»oubette de quäl I gitiiia mi ben e dertito fitria veretehe ich nicht; denn 
ea fehlt ein Subjekt zn Jana, und das Wort kann doeh sieht, wie die 
Berausg. Ubcreelzl, „gCHehehou aolb" heitiHcn. Ich halte das be des 
CB rUr vcrMihricbcn Etatt ven^ zu wclt^heni diiH Subjekt, uUmlich tnal, 
ohne Schwierigkeit aua dem Vorhergehenden ergänzt wird; nach ven 
setze ii'h ein Komma, und an diiK nun rul(;üiide e dereilo/ariu (=: „und 
ich wtirdc recht daran tun") schliesut sieb tias weitere ca minca visles 
maratitha tat etc. vortrefflich an. 

V. 8980 ou tres, on quatro, quat* mV«') rscolher*. Fttr wabrschein- 

l> Aacb dl« Porni irrt vor vukntiichcm Anbnt ist »chircrUoh lulÜMib'; datUr 
Uaate t* ro(«Ireclit end' h«itscu. 



»78 



0. Nubili«K 



40 



Hoher kIi einiiilMKoa ^naa halt« ich die Annahme, daw der Til in dem 
mi doM CB auf vinoai Vorselien berahti im cMoMer ist dann geachrieben 
Itlr K*^pro4!lioiici m'tsccihtr. 

V. 8068 eomt mm mi-an {lor in ii desfiar. Das butdaobrifUiclie 
eomt HON a»j jtormn ade/ßar, wo auj offenbar fUr am rcrlcaea ii<l, wird 
am cinfachMtcD oiuondiorl, wenn mtin com« io ea me ändert Ancb puttX 
»An kunanlfl Konjunktion, ilto bior erfordert wird, ea besser al« com«. 

V. VKJOti l'oi* o dia fhyo quje a sen perdi. Di« Konjektur scheint 
mir Nolir ungltlekllcb und keineswegs im Einklsug mit der Übersetzung 
dvr lIcrnuHg.: „Da ich un joucm Tiigo den Vertttiind verlor". CB hat 
l\i)/i o lUa . . . > o/ynu peräi, wo dia Ton anderer Hand cinpefllgt 
■oboiul: man braucht es nur durch juizo oder ein glcicbbedeutondeB 
drdallbIgM Wort xa crwtKeH, um .Sinn und Meimm GenUge xn ton. 

IJed 4<>1 wird vou der Ilcrausg. so gedruckt, aU wenn hinler dem 
MltMt Vers« <ler Kweiten Strophe vier Verse ausgefaltea wKres und die 
liilalen Worte der Abvcbrifl des LicdoH in CB /'ota que vo* den Beginn 
dwv iM'iK^n Strophe bildfilen. lob »ehe eu dem allen keinen Orand, 
Cum vii'iuK'hr jfuc Worte ali^ den Anfang des rierzeiUgen, nur das 
MMWubI HnsgoscbricbcDcn Itofrainf und lese dal Lied folgendor- 
maiwen'): 

Rii iiu« cnTc tUk, uahor, qn« ne vu Den fei(o] resrl 

Ca Hiae* tui e« r«B rugtiei qoc voe qniseaMd«! Warn. 

Tal« ^M TOB avedea, nahor. 
(an ftaa Mbor da ■« Katar, 
n.v«r qnci^B Nurtro Seabor 
t|iM va-Io 1«Ii[e) acabar. 
Pttts|qw]rai«adi<qB«>Tuaprai, fviihor frcBoaa, i'tn monw, 
^HN'^a rncar N'oattx) Scakor qve Mt mm Imxe »ai* virer. 

r«i* qw TU* [atadsa, iwbor. 
taa (raa Mbor d» ■• »atai, 
N(W qnN->n Soctt« S«*^» 
fM **-k l*iM acabar}. 

V. iXWt M HMtt^4a AMto> rWor. « mjb aMflUr^vrim-. Die 
IcUla IMIv laalM im CS; «^i ■mUt /•(•*« fanwr; die Anderang tsl 
•Im «Mk wia fthft «b«adnii ah ■»iitiiBJ.ji A«mb nr ctoM Ad- 
jektiv •Ml 4w iftttl cttMtKUnbM Pana mr das i^art. mmU» eil. 
Mtl tM<4l«r .XaAen^ k«UM> wir teMs: «a mu/kt-Mfnaäm } [§f «im 
«■iM«r.^ritar « ywrmr.- 4er Si«a bt Aaaa: ,&r iGo«^ kabt ■• 
■al Biit fM b«Rfmr BHe «rf G«rtah begaM.« 




41 Zv Text Dad iDlerpieUtlon des .Cuiclonelro da Ajuda* 37g 

V. 91500 sobre juatiiaa eu fnunca] pütti veer. Die Ko^jvktor mt 
unanoehmbar, da der Vers bo ciuc Silbe zuriel bekoinmt, Etwa: sohr« 
quanlus tv pudi [ja] veer. 

V. 9298 Maia q»«» alongad' end' viver' x%i keine tuUseigc Lesart; 
zam minderten idUbbIo es fn statt end" bcissoa. Untcnn Text Bcblflgt 
die Ilcraimg. die vrcit bcsacre Lesart Mais quen ewtf a Idngi vivfi' yor. 
Ua aber CB bat mat/s quen en da hn ia uiuer, M wird tniiD das ein* 
fach beibehalten nnd leBeo: Mais quen end'd lonfa viver. 

Das 414. Lied (t. 9341—59] bietet maDcherIcJ ADfrallcndr«: die 
Form minlia etatt der alten mha (vor einem Sabotautiv *}, dou faat<t 
nnwhHrton It^m *) -fr .- -jr (tstev^*) :/azfr : tol^Sr), endlich die Bildung 
de» „KerraiDS^*), die ich freilich anders auffasse als die Heraus^. Die 
Strophe selbst be«telit »ns jenen bald mSualiGhen, bald weiblichen Acht- 
silbDcm, Ton denen schon oben (p. 33) ein RoiHpiel angefHbrt worden 
ist, die aber hier, wie nicht selten*), ganx nntembledslos gcbniiicht 
werden. Der erste Vers de» „Kefrains" ist nan, meiner Ansicht nach, 
gleichfalls ein solcher Achteilbner, der den Reim a der Strophe fort- 
fthrt, der zweite ein Neaasilbner mit Biiiaenreim (die zweite Silbe reimt 
mit der nennten). Ich drucke die beiden ersten Strophen ab und lasse 
meine Ansicht fllr sich selbst oprochcn. 

Poia mluliB Benher ine maiidu 
quo nun vu a da fstev«r, 
({uuro-lh'o en') por £11 facer, 
^uU m'u eU tüMi domanda; 
maU non mo pöd'ola Uilbcr 
por 6a que Ui'eu ngn (|ue[ijr& ([raa bciL 



1) Id d«iaMlbuii Liodo aleht ein Dniokfehlor; v. 9143 muH ui lieiiaen m» 
l^^idar Rtatt rnui cuidar. 

'I) FOr minlia uuiuitleltiur vor dein Substaotiv kenne ioh nur noch ein 
iBciapi«!: CA r. 9&aT, wo lndo8»oii die Zoll« niclit fehlerlon [Iberliofert iat. 

3) Unreine Itelm« finden Mich Dtiorlmapl in cnntigaa d'ninur kaum. Das 
B«ispi«l für d«ii Reim -ü: -i:, da» diollorsuag. aus e ine m Li od anderer Oat tu ng 
■Rflibri. iMt niclit ■utrcITeiid, da CA t. 1036a ßi in fit Koboasort wnriion mu»H. 

4) Ein conj. fiil. ttir', d«u dl« Hcraueg. vorschlägt, dxfiir cinr.uitotxQii, wäre 
obas ßoupl«]. 

&) leb fetirauelie, Fiau VHacoacallos' Bel»p<«l folgontl, dun Ausdruck 
aRefrain' hier fUr das. w.as oigciillli.-h nur der Abgesaog der Struiihe ist, weil 
dieser in der lids. wie ein iterraiii abgentitxt UU 

«) Z. B. in CO, Lind XU. l.SXV. I.XXXIV, Cl. 

T) Frau Vaecoiicelles tll|;t irrtUmlluli dieses, nir das Vermasi iinontbehr' 
.lielie Wort. 



380 



0. NoblUns 



42 



Pur qnaDlo M d'oU vojo, 
■nintift senliur m« (I«f«o4l«') 
que uoD vMf u ola «Dt«nd« 
quo on filho gnn deMJOj 
■DKia BoD pöd'oln por ende 
o meu eorafvn piiTtii d« iteu- 

Die ZeileDtrenDDog der Heraaag., «elcbe die des CB iet, weichl 
iiwofern «b, uls nie <lic beidcu oralen Silbeu dee Nenasilbners mm vor- 
bergobeudeu VcrtiC Hclililgt, »u daHs i-in Z«faiieilba«r mit einem Sieben- 
BÜbncr reimen wtirdc. Das ist schwerlich annehmbar, und ebensoweDig 
unelidierteH enJt vor Vokal im Innern des Vei^e«. — Die Hentellang 
der dritten Slropbo freilich macht Scbwwrigfceiteo; aber aueh Fran 
VuseoRL'ellos hat dich hier za einer Bcsseraug — der Kin«cbiebnng von 
<» — genötigt gesobeu. Ich ftudere in der fHuftcn Zeile Ca in E and 
jrtf in qrido ond lese: 

E per qutmKt «■ d'«la tatfitiilo 

qnc not) quer qae ^ naU Teja, 

ben mc pru qne aui aqfa; 

nuis vfti-se luett mal ubcado 

iiM)u( olhoB B>« ()ijcranIdo] 
taatar, qaaado Wn oo« von mostnr. 

In der vorteilten Zeile ergHnze ich van an* dem Torhergebcndcn 
i'ai und UbcrM!tze die drei leisten Zeilen so : „Aber trotzdem wird mein , 
Ix!id oScnbjir (nicht der Ilerrin, die es ja naeh Zeile 9 schon wii 
mos», Fondern der Welt), ond meine Augen tsten mich, nenn loh ibneo 
die Herrin nicht zeige-' 

Ancb daa 416- Lied (v. y38I— 406) kann in der yoriiegenden Ge- 
stalt nicht befriedigen nnd befriedigt anch die Hcrunsg. nioht Die 
dritte Stropbe ist um eiueu Vers — oder llalbrcrs — lÄuger als die 
zwei uudcrCD und hat inlolgcdcsscu eine verifndertt;, bUchBt anfTiilligO 
Reimordnnng. Denn während in den eriften beiden .Strophen die gr«d- 
Melligcn Verse (der zT^ette, vierte n. b.w. i in jeder der vierzeiligcn 
8tto)ibcnh8irien reimen, die ungradi^lelligen (der erste, dritte a. s. w.) 
hingegen reimlos »ein künnen — weshalb man sie ancb als erste Bftlb- 
vente betrachten kann — . Iltsst sieb die drille .Strophe nberbaapt nicht 
in lliiirten zerlegen, da cioerseiis der zweite, vierte und sechste Vors, 
andererseits der ernte, fflnfte, siebente und nennte oiiter sich reimen: 
nnd auch dies wird nnr durch sliirkc Teslündernngeu erreicht. Was 
die fl|mtehlicbo Seite des vorliegenden Abdrack» angebt, so würde leb 



1} VleM Ewei 7Mifn Mcbea in Cl in ucngekohrter RcUicd folge-, Ihre Oro- 
MellosK lat Icicbt umI fOr die K(ve)Bls*>6kf't der Belaonhutng Doturoodts. 



43 



7jt Test nnd InUrpretation dM .CuwioMlro d« AJad»* 



381 



vorziehen, id t. 9382 statt neu mm <Ut g«wöbnlk'bcrc nm hm zu kcIzcd 
(die Abselirift des Lii-dcs oDtcrHclicidet nicht «wischen botontum nnd 
nobetoDtein tios), und wtlrde jedenfalls t. 9389 »us (tartimos fUr tioi 
partiwos le«CD, d» „sich treouen^ Aport. j>artir-*r bcifist; v. 9394 ist 
fttr das bandK-briftliche defmbaniio sicher dt mm bando xtt eetzeu: 
frmpre Mfei de »fu hando hc'imX „ich werde stets anfneiDer Heile stehen, 
nir ihn kXnipf^n ^^^ nprcchcn", wie mao tieb dttn-b Vcrglcichaag 
fol^Dder Stellen Qberzengen kaon: CV &03, 2&') (der Ansdrnck ge- 
brancht in bezng auf einen Dr. Eisenbart, dor Var den K^lnfg: klinipft, 
indem) er dessen Gegner umbrlnii^t); 913, 2 (in bozug aat einen Frei- 
werber, der für seinen Auftraggeber redet); 965, 6 und l" gdar deseu 
h(mdo = aa( «eine Seite ziehen, fUr siob gewinnen). Forner ist v. 9401 
fUr das bandwbriftliohe jioo', bCKw. poor zu lesen pero o, g«nau wie 
Zeile 17 doo' Btalt doo nnd Zeile 19 /oor statt /oo geBebriebeo steht, 
VemebcD ffir non den Bau der drei Strophen rn Einklang za 
bringen, so können wir entweder von den erpten beiden mit ihrer Teilung 
in gleiche HftlfUn ausgeben oder von der letzicu, waa grüntsere Äudv- 
rnngCQ uOtig macht, leb gebe meine beiden Versnche so, daa« jede 
ToxUlndcrung dareb den Ürnek keuntlick wird: 

I. 

Dc-lo dia, *y amfgm quc nun noJi de voe partimo«, 
fui-fo Roaco roNit' aialgo, e, gier qiianto no» olmos, 
(A) smiffftO«), e per (juanto vtnos, — (|nerei!oi quo vo-tn dlga? 
nnca taa leal amlfo il'amiga vtate«, aml^al 

U DBB p&niii)<-'B cfaoraudo, yot e(i) noB cltornndo vmco 
o(t] «I, nai »i-no «»B grado, DDVo->'«Dtoii d'tr con rosou, — 
nuiit, p«T quanti) cii d'el Mnlio««<i, ■empn; »cni do hm bando, 
que, eniiiunlo vot chorailu*, nunca «I ([ucifou ohoraailo. 

E eatkva-m'et oi paooa, qae eu ttagia con doo, 
eonu TM 4m I eboraTa eon*) s'apartar (soor). U&ia, peio o') 
pregnataran *), [cl) ne^A-o; mnia a min nö-no aogava, 
• p»r etto aöe ceit«, anlga, qua pur vom choravn. 



De-lo dia, ay amli^.i, 
M-»t HOMO voH'amigo. 



n. 

qua uns at^t de vuh partimo*, 
0, per qiiaDto nos uiuioa, 



1) Abgadraekt CA 11. p. 472 f. 

i) Cl Ora, wofUr man »uvli por lesen kCinnte. 

3) Dieae dr«l Wort* ilad Im CB aweimal geacliricban. 

4) Dasafh rinilat (ich — im Anfang der Zeil« — cini^rHtliciben Par qna 
cbotaua, was vielleicht imprUufUcli eine etklSmide tiluasc war. 



882 



0. NoUling 



M 



afyl Mulg*, o qu4 [podcmoi moi»], d per qninto Tino«, 

(lueroilci qiH vo-l» digft? 
Nunoft tM lul amlKO d'iunlga viitea, amiKAl 

U uui tutrtlinn» chnnttdo, vor e(t) aoe ohornndo t>OMO, 
•(t) »1, BiuJ oc-D» *ou fntilu, «uvt^'uuok d'lr con hoho, 
(■■lUlu llii vHi MMiiliut«*] ; niüi, per qUtttp eu d'«I ooafaoMO, 

aenipre tctel d« mh bändig 
i(ii«, »KiiutBlo VM cb(>mt«s, ouitcft el qacdon ohoruda 

CoaiB ra« dea I ohonm eo« >'[kvef ft)parter km, 
cauva-n>l o» |i«ni>*, qii« *u tTng\A «on doo;') 
■bkI«, p«tu « prvtcnnlJirikU por quC ebonvA, aegO-o. 

XaIi k min nä-BO u-gSTi, 
f pur mU> «'•« r«n«, fntga. que pot ro« clMrara. 

Um wir<l, denk« ich, fiiidiMi, dius di« bei der tvreilen LMart loi- 
weiidi^ ^wordetK*« EinsohUbo POt die K]i(ning des Sjans oicbt gleich- 

gtitisiiDd. 

V. M^f. rjl'i Mi; M^fr« / Mmfiif» ^mNio d(>. FVr mtmiid« hmi 
CB Mmlira, worang ui Idohtastoo wtmtint gewonnea wird, du im 
Siane vuu .Lagn«r* CV £09, IS and i>38, & Torkommt. 

V. 943t f. fMn/a rw «w «^ t »9« m i fnanttfi mm motT« 
fUt, Dh Mm« Ztüo in BeMonn BBd wM w Gl gtu oder 
Teil tireiiB«! wiederholt; nod alle drei Xak steht ftr ytmt^y'i 
I (~f^ vn ich «U jitm /m^ aiffk&se, wobei sowohl der 
B^lk— 4at TersM als der Sias gvwiiuit. Der Dichter sagt rar 
6«IMtai: ,lrh sehe ii eacb dw Weaea, 4ai ■onca Tod lad laeiB 
tAn te te Baai hilL* - ChrifeM kOnw Ma wl leiehtea 

ito Varse diem gmaam Uedw ngctaiMtB «ONalbn : aa»- : 

r MSOC fw Jtnim 1 • nm. « m'4» > mü jmnrmf] im 
aiMMakcr Oi tlall «, ui 4w Sias nffkaglfioT« 
■i<ht Mte MhvlHB will vTgt- T. 94%). 
■ijh«fci rr ' "r rrrs iiTr/i ~ 
V. 





45 



Za Text and IntcrpfeUtion iIm .(.*»nclt>ii«iro da AjndA* 



38!t 




weil sie meinte, den Reim a, der de» b«idcn ersten Strophen genteio 
fall, BDch hier wiederfindeo zu intlssen. Doch wird es bich am cjnen 
der h8titig(>n Fitlle bnndelu, wo die zwei erHtcn Strophen durch ihre 
Keime enger miteinander verbanden sind, wUhrODiI die dritte für »ich 
sieht. Dann ist die der Strophe fehlende Zeile nicht, wie die HeraoBg. 
anDimmt, die letzte, sondern dieTorlelxte; am KmJe der vorhergehenden 
■lehl ein sionloBe« xq/jy, von dem ieh annehme, dadti e» ans dem Knde 
der Ihr Torher^hcndon dabin geraten iat, weil dort ein Keim auf -i 
erfordert wird. Nimmt man »an noch an, daan da« hier stehende /m 
amgekehrt in die n^hsle Zeile gebSrl, so iKssl sich die Strojibe folgendcr- 
BBosMO bertiellei): 

E Mto sei eu b«o per mi; 
ca TO-lo noa digo por al, 
naia jioTqii« iici ca ja o mal 
igne veu «ad'a (juen («ca) vai-a'aati: 
ca muitaa voies petdl (aen, 
a perdl lonp. e pcrdl bea,] 
cadvo! porque m'ta pnrtl. 

Laasen wir aber jemM /en ohne weiteres fahren und halten um 
für die xa ergänzende Zeile nar an v. 9&llf., so aehuieu die letzten 
drei Zeilen etwa folgende Gestalt an: 

ca muitaM vtna» perdi [ja 
BODO bea, n al nun i,] 
eatlvol porqne ai'in part). 

V. 9532 maf-to meu mal, qu{e) ei, i tat. Die taatologiscbo Wen- 
dung und die Kliüion von que ist erst dnrcb Konjektur in den Text 
hineiiigebrai-ht: statt der letzten vier Worte bat CB qiie uifti tat. Über 
dem « wird der 111 ansgelasscD ond das n fUr w TenMihrteben sein; 
dann erbalten wir: tnai-lo mcu mal — ijuen viu tal? 

Im -l'JS. Lied, einem c«ntar d'amigo. bcisst es: „Ich leide, mein 
Freund, und ihr leidet; und ich weiM nieht (Refrain) 
d'en por vaasalo, o vo« por nenlior, 
de noi qaal lofro mala eoita d'nmur* -> 

was die Hcrunsg. ObenetKl: „Welcher Ton uns schlimmere Pein erduldet, 
ob ieh, der Vaitall, oder ibr der Herr." Allein es wSre sehr anITHllend, 
wenn hier einmal die Geliebte als VaHnlt auftrJito, und di« KonHimktion 
des Satzes erfordert das keineswegs. Znnä<;h8t ist ohne weitere« klar, 
dasi die Nominativform eu nicht von d' abhängen kann; riclmehr int 
hier eine Vcrmiscbang eweier Konstruktionen eingetreten: de min . . . 
e poa, das in dem folgenden de nos wieder aufgenommen wird, und 
tu ... OH pot, das eine Art rorauagegangener ApjwHition zu dem quai 




38« 



0. Kobilbc 



46 



der aCehsten Zeile ist. Die lelzt^re VoralHItiDg lutofleDbur OWrvrogtq^j 
■ad grau wie cn ond cot als Subjekte, eiiii) por mm«/« und for M-nAoi> 
als Objekte zu dem Verb tofre geducht. E* Ja( alto n Übersetzen: 
^Welcher ron tun •cblinunere Fein erduldet, obich amucinea Vatallwi 
oder ibr am eare Herrin." 

V. 0638 r. moi» o jw Ihr /arni? i Tragtr-lhiti os panoa (i. i. dasl 
OoUeskleid der Können), maJi nom o eom^n. Da ich TramudeB o gut 
in der Trobadoreprachc uicht oacbweisen kann, wOrde ieb Tonuebea, 
nach farei Doppelponkt xu setzen and in Gedanken xa crginten: „Ist 
dai folgende'. Da» nicht elidierte Mi der uSchston Zeile halte ich für 
MUBÜgUeh; auch hat C6 Tra^rtki/ e», wo man aar Atufkll von « vor 
5 aantDeliDen braochl, am zo erhalten: tragfr-lh'ei «u. 

Der Scblnu der nficb«ten Strophe (v. 9&(2~t&) befriedigt tnkb 
aiebt, doch weiss ich olwu Kawaudfrcics Dicht an die Stelle nt setxen; 
der SeUue der letzten dagegen, Kbcint mir, iSeut eich beanr gcstalteB. 
Die Ucraosg. dnickt (v. 0648 — 51): El dUi^atd'eki loyo : „Astims r^iAa 
6en, I eomo serei guardada! dhfr-ro'-to qtirr'eti: ] t€ tu Irouxtr'os panos, 
mm dtJr» por in rtn, \ <■« guerr'et contra Jhut mo cora^n mtH."' PBr 
4i»ftmdtla steht CB dißemda, d. i. meiner Heinnag osrh disxe-v^tta. 
Statt der letzten Zeile bat CB: Ca dtrrfy o ^ );/i) ma eorofon m«u. Da 
eieb nieht ganz selten in den italienischen Abschriften d fttr t and / 
für r Terschrieben findet, so ist meine Kniendaüou eine teiehte: ai terrei 
« emUroiro eno MrafON meu. AoMerdem wflrde ich das AuBrafnog»- 
aeiekea schon ans Ende der ersten Zeile eetxen nsd eomo terei puardada 
VW rfie«r-M~/ö abhängig machen. 

V. 9669 findet sich die Form terti, die sonst in der Trobndor- 
sfinube nebt na^woisbar ist. Regetaulssig hicss es lerrei; da ftber 
die Bildnng de« FMonuBs im Kpracbbewasatoein noch lebendig war, m 
findet eifh daneben die rekom^wnierte Form i^tm, so (/nvYy geschrieben) 
CV 640, 15 (gerade wie ynorin* aUtI fworrii CV 839, 18; ra/«r«/«* Btatt 
nUrtda CV G6ö, 3 und danaob wohl nnch roUrä CB 26, 16). Ich wttrde 
an olMger Stelle onhediiigt («rrti wtMB. 

V. 10010—12 /nrt iW-/a r qturrti falar } eoHowadi(a), e metUr'ela 
calar' I oUwr, eafcmn tia logu'emio». Der Sinn dieaes StropbenteUaaBM 
Hasa denelbe sein wie der des Sehlasaos der beiden Torbergeh«Bdaa 
Strophen, nSmücb: „leh will dorthin gehen, wo meine Herrin iat, and 
will mir Mnt fa»s«B. sie aususcbnaeu, wührcnd sie andcrswohiii blickt." 
Der in jenen Strophou vorkcuniueude \uadrnck „Kich Mut fasBen" bat 
vohl difl Hortnsg. vwanlasst, in die vorliegende da« Wort ov^^Mdia eia- 
rafBhren; doch kann er si.>h offenbar nar aif da« llinblickefl, nicht 
aber auf da« Sprcclwn bcsiöhon ; dvuu ein kUbuea öprochen wUrdo 



41 



2n T«xt und Interiiretation <tes .CnucioaelTO da AJikU" 



385 



doch die AogcD der Herrin auf den BprechendeD lenken and da« ra/ar 
o/Atir verhindern. SUtt ousadM \ial CV out' <fy. am Zejioucndc, wobei 
der ncruiiHg. bemerkt, dasa das y zweifolhuft ist and iiiiL-h als ij ge- 
lesen werden kann. leb i«:hlage vor, dufUr ouira ihn' z» le«en, was 
dem Sinn Tolikomnien enUpricbt. 

V. 10017 (Kefraiiivera) como farei eu tan yran/dtj prtizfr. Da 
die Form (/ronde vor Substantiv «ii^bt in den Test eiDgefübrt weiden 
durf (b. oben, p. 21), so ist ebcr na eucndicron: eomo farei tu [aJloH 
ff ran prazer, 

V. 10271 f. Om ja no» pos^en creer I ^m Dem ao mundo mal »oh 
qu«r. Für ao bat CV ou, und die Ueruut^g. scbeint durin die dtulektischc 
Form zn sehen, dtc im woitoreu Verlauf aas ao entMtanden ist. Indem 
sie aber dafUr die der Trobadortipraclio zukommendo Fonn ao eiuttetKl, 
nimmt itie fllr dic«e Kinsübigkoit in Anepiucb, wogegen der ull^üincinc 
Gebrauch »(iricht. Viel eiofuchcr isl^ ou in o zn ändern; denn querer 
l/tfi nnd querer mal werden nicht nur, ihrer nrs{>rllngli<-)ien Uedeutniig 
enl4|>recb4!nd(pM«bl wollen, Übelwollen''), iutruusitiv, eoudciti uiintleBteus 
ebenso bSufig auoh transitiv gebraucht. 

V. 10319—21 E lod'orHe que mi oir', I semprc verA qtien deparlir' 
j m quanio bon pre: (/"<?/ /com tlbcrselzt die Heraupg. : „Und Jcdermniin. 
der miHi anhßrl, wird einsehen, wenn er nachdenkt, wieviel Kiihni und 
Preis von ibm (Don Telo) Ubiig geblieben iet." Sie nimmt tAno quen, 
wofilr indessen CV q, A. i. que, hat, im Siane von „wenn er", und wrd 
bleibt ohne Objekt, da en notwendig von drparlir' ubbfingeii masv. Da 
nun aber das handschriftliche senpuera ebonsogut sem/'r'averA wie 
aempte eerü bedenteii kann nnd, da es zUHanimengesi^h rieben ist, Hogar 
vahncbeinlieher das visiere bedeotet, so ziehe ich vor zu lesen K 
todomt qu« mi (oder m'i) tür } mnpr'averd que deparftr \ m quanto 
bon prez d'd fieou, was zu tlberitetzen ist: „Und jedermann, der mich 
anhUrt, wird Stoff bähen, darttber zu reden, wieviel Kuhm von ihm 
Bbrig geblieben ist." Zur Bedeutung von departir vgl. die BtelleDi 
CV 826, 43: t»98, 8; 1032, 24. 



ScOKuriMlia ronrliiiaiiA XXIII. I. 



25 



Su e giu per le biografic provenzali. 

C. de Lollls iu Roma. 



Dopo jB«fK- Rudel. Gugliclmo di C»bcstftiug, Piotro Vidal, I'iotro 
d'Alvemin, Giraldo di BorDOÜI, Folubetto di Maroi^liii, vcco 1a volla di 
Beroiirdu di Veutadoro. Lo Ziogarelli') hn dicnoBtrulo che i Irutli pid 
caralterietiri della mm biogrufl» furoiio coii ineruviglioHa libcrU d' er- 
DieDeaticu desuuti dul lc«to ü'uou od ultra delltf i^ue |>oesie. Ha re»u 
serrigio di oiedijitore il fiimoso') Hirreateiodi Pictro d'Alver&ia Chun- 
tarai d'a(|ne8lz trabadors, conl oomc, io nonpclUii, lo reue per la 
biografift di chi ne fu l'autore') e, 808{)etto ora, per qtiella di Pietro 
ßogier. Qnaudo rAlverniatc, io vcca di ridcre, Bcrisae che 

. , . vsigra l( iDAiB US aaatlora*) 




1) StodJ mediavall iliMtti d« f. Novati • U. Realer, I, :i09 agg. 
9} A conferma della molta e duratur« notoricti dl cnl dov« godate 
SOB sarl avperfluo ootnr« fht un'itniutitone dl r>si> c', oltro 11 titventeau del 
HoaKco di Manlnudon, igiiello di Amerigc» ili l't-gullinii cciutrc Ih raKHzzuglia 
giullareica che a suo tempu iiifestava \<i uurtl [ji»uiuiitvai. l'iü clia noi dlet^tcno 
generale rtmtiaikiDe 6 evidenle nella mossa lutxtale, cli' e' nnclio qui nnit vJvn 
proleela euau» 11 moltiplluaril dcgi'intnisi nell'eseioiilo doli' nrt« truvmlork-a: 
LI f»tli el put Ol filhol 
creiatun trop, e ud m'OM belb; 
el oroy juglaret uovelh, 
envejoi e mal parlan, 
corron ua panc trop cnao, 
«on ja U ratirdedirr 
per un de nos, dny de lor . . . 

(Da Honacl, TeatI antielii proveuxall, col. 63). 
S) Ctr. Giornalc Stnrico della Ictteratiira llaKana, XUII, 86. 
4) Cito da Zenker, Peire von AovergDO in Roionuiiuhc Fer- 
scbaugea del Vollmüller, XII, T64. 

2&» 



388 



C. de LvllU 



dori Arere nell' oreccbio, oltre all' intonazione ^nerale. ch'6 iri il 
predicatorio e il corale, del caDz^nierc äi Pivtrü Kv^er, U oanzooc Non 
Bai don cligDt, quarU Dell' edixJonedell' ApiwI. ^arerudicui mnlli 
aUn da ai- c hüho ia forma interrogittivu, proprio couie i veraetti dei 
lectl biblici; e dne di csbI 

Mu lol qaaiil ea ■'aclfoa vu Ia mort, 
qae preus tu tot quaa tu? I«u oo ro 

(hfllHarimt? ilprimo, degno qnindi d'eHscr teaulu amcntc)BOii paraf 
dl ben Hti paandetrKcol«^!»^!«: Oinniii pergont ad nnum loci 
(8, 20); NoDoe ad uddoi loeam properaol ooinia? (0,(1}; Vaai- 
laa vanitalom, et omnia ranitaB (1,2); Qaideatqnod faetam 
eal'i' (I, 9); Quid enim prodorit bouiDi de onirerBO labore 
ano? (2, 22). 

Dal aulterio al canonical« il ealto era lecitoin nna poesia griocoiia: 
taiiUi piggio pel biograFo sc eredi di farlo buI B«rio per conto ano e 
dei tDoi letlori'). 

8u in aonitna H Tatto ehe il biografo auch« btü oodIo di troratorl 
prineipstiBsiml fa vot>\ a rorlo di notizie che al dnvcase indastriare a 
irjirptiienic dal loro verei e a lesaortware avidamentc il Rirvcntc»e dt 
Pictro d'Alvernia. »clienofto gik per Ia dichluraiLione gtessn delCaalor 
Buo e in ogai modo messo imjeme collo Bt«»»o criterio che poi il bio- 
grafo co8l largamente adotlA per sno couto. 

Ual Boo »ialema oou »eppe, non pol^ Dseire, neppare quando bI 
IrovA di fronte a GugIi«lmo IX d'Aqnitania, principe di grandc etato 
e prtmo fra t Iruvalori uuli. I'cgtTo anrora, nel jirattrarto rimaBc bene 
addietro a quanto avea Mpnto farc Qn^lielino di Hnlinetsbar)' che dal 
canzoniere ducale rilerA qnalcbe Iralto ben caratleriBtico. 



1} I Teni della itania oontro G. de Bi>rn«i|] 

qne aenibl'ftdr« lee al tolclh 

ab Boa cantar magre dolen, 

qid «a cuu d« Tlalba pottaselh 

luin d«tt<!ru preM al biografoi uia anch' ewi dciou lM»ciu$l riportare a Tenl O 
frui di puMle dol Boraoill, quaU: pBi q<n deTcnc llari; . . . e'adaa 
inaKr«tlic o a«c; . . . per qea nafresiac aa ■««, Volrsa d« lort «■ 
trarttri, l'lBt abrunquita il'un covere (Cana. A, n> 7. vv. 10 e S^ 
M-äe); ala>M, vr. 41-42: Ab oia volBQlat paatucha. Mo ai'al lalMBt 
earn ni ■ano-, al n* 44, v. a4i KaffraaUa « paola oagrai». Qoaiito aUa 
voc«UctU pOTtai«cchla aar* coa ua po'dl »kno vnaU Tuori dal ben aott 
r«rai A penaa aal «uaitDaai, lÄdot'a'dattoi ...ml aap bo Qaad 
aof dlre per coDlana Hob awaal lanqual • elar £ l'aag ft Ia foa 
portar (Caai. A, n* Ol, tv. 11—14). 



8 Sa rid per H biofrufio pruroatAlt 369 

£a tutti »ppanta bea fuudaU l'ipolMi d«l Kajna'; che il pmtw) 



1) CIr. RomiinU VI,2I<>*kk. Si <llrebbccbe II 8aeh«o non arcise noUiia 
dtqaanlo avcji »orittu il Rajna «llor«U (Übor da« Lcbes iind dlo I.iodsr 
de* Tronbadonra Wilkeln IX.. Graf von roiloa. Lclpiig, I88S, p, 0) 
MptMa« t'opinione che 11 Halinenbury, conteinpoiaDCO por plfi deoeonj di 
GafUelino IX, non sttloso cito a »cl-oqU orall. 

9) II paMO ioolndc (on* un dnto reale di fntto, Uno aolo: Im coeintatoii« 
eioh dcfll ,hahilacula iiiiaedam* nelle adiacenio di un .cnnIcUDm iitinddaat*: 
•an aingol« oomerv u c«lle, ma caaupule, ciAvcunn d*ei»ti .(|iiatii luoiiiintC' 
rlolum*. 11 noine del cuetello puij II Malmesbuiy av«rIo a caprlocio deannto da 
ana poiMla di GugHelmo: p. ea. da qnella (odls. Jeaaroy, a« I, v. SS) dov' 6 uq 
.Miol* cho, rappieneiiUto in aoriltura tiilla ninotcola, dllTcriaca solo por l'iiltima 
Icttcta dal nuo ,J«ur*, D'altrond«, non ni pai da p^maati^ a Muri, ben pia 
ehe ,caatellntui)iuiddati)': tale, anxi, olie pt(i tatdi B. d« llorii diri IChKard« Coor 
di Leons ^eenber d« Kiort* aoai' altro. 

l>i nnoflacho is qacatiooc n«l o<> Vlli, nl v, ?1: 

Pai quem vulhati motro monja, 
piKO Ben che atUguo ai due 

Morral, pel eap aan Ote^rl) 

Si Dom hayz' ea cambr'o «oU ram. 

ÜDKoafglo allora nuovo, sotto ognt rlapetle. Non tullo avri capito II 
"▼wrcblo rronltla, quantuuque di padrc normminu: i-W l'altro, Oldoflcu VtUle, 
di padte orl«aii*M, dl s^, qnand'eblie d'iuglitltcrra a patsara in Normandia, 
«crive (Patrol, Ini. vol. 188. ci<l. 9Bi!): „Llofiuai, iit Joseph in Ariryptn, quam 
Boa norsram, andtvl*; »l p<tr4 avrA eapilo cbe qni v'cra nn' eavorablle mUuula 
di HtTO e proranu; e la tun faolaala, meanB in inulo, avri molliplicAte e 
qneir miea .ciiiitctetta" aonante di kaci e quell' uiiica .luonaca*. Qnosta sceonda 
■olUplleaaUine pot6 ronHiKÜaTKlicIa la mpiiEJone »imnltaoca ihn di piii dnonc 
rlpelutaineale fa il trovatare: dl .N' Agnca" o df .H' Anten" al n» I, dl .N'Agnw* 
« ,!(' Ernieu«n* al u« V. 

Di ctaoiura. ae non propHament« dl cbioitro, t qnaMioD« no) vf II, Jl aui 
nA«eioti>, tria dotto di volo, aarA il tenut popolare dclla duona viuima <li maritu 
Keloao; 

. . . ana domna «'ua clainada de au» K"<I**li>r* a mvi 



Ana la teno cnaerrada oada tref. 
Plnalnetite, i da notare che (re delle undtci poeaic di Ouglieliuo IX a noi 
perrmut« Innminclano colla parola; ,Conipanho . . .*. non gnnl qiiMto 
lBno<:eai( To«a«To dalla fisonomln nchi'^tlamentn popolana il ravail« di Tcoja 
dm cai ebiKainn fiiori gli „andiünt««* ii|^it;nar,xBnli in coro del Malmeabury, 
che poi il ViCale exalta e raultigilica in ,r*igf et magnati alqao Cbristianl 
coetna*? Ke o maKuati: eoco I .compagni* o .audl«iites' naturaü dol duoa 
d'AqstUaia e eonte di Poitiera. Son Hseontci, o'intenda bene, obc non van presi 
ad aao ad aoo, taa nulla loru aoiuina. 



390 



C d« Lollli 



del crontBU )D|;1e«e dove »'attribnisce al Ae^ao noDDo di Kleoiio» 
d' Aqnituniu U raiitenM di cotttiluire uii' „nbbutiR ]>cllk'UDi'', riepecchiasM 
In biEzarrift d'un quulche coinponimcato pordnto di Gagli«Imo Rteiuo. 
E il Jeaaroy') o' rcccntcmenle undalo «Dohc nitro jiroponendo la »tetsa 
epiegaKtone per an altro eingoIiirUttiiDO tratto d«lla rjta di QDglielmo 
riferilo dal Halmeabury. 

Olderico Vitale, nn altro inglcsc (che rimuiic talo ncll' anima nuebe 
80 bhoIü Dormanno) nülixzä ansai bcnc <]ncl tatito eb'eglt seppo — e 
Dun fu foFHe piü di qiiel rhe noi oggi eappiamo — ') delle poeeie di 
Gugliolmo: ia qannto con bellu effiuaoia mite a coutroeto i disuiri 
delln eaa spediEiooe in Terra 8atita c la gaiciza colla qualc piti tardi, 
pociaudo, ne riae e fec« ridere. 

Che oosa ci oßrt in cambto il btogrnfo proveazaie? 

Fini-hä e^li dice cbe Gnglielmo fu „dcb majore corte« del mon" e 
„bona cavullicrs d'armus" e „lurca de dompnc)iir*), non dicc aalla 
di 8pcci(ico; anzi inette io gloco delle caprcsHioni chü «od poi le stcsac 
per altri baroni dilettanlt di poe^ia, a mö d'esempio pel Delfioo 
d' AlverDia, del quale pure £ detio cbo fu „deU pliu cortcs del mon, 
e dcis larcc; ol mcillcr d'urmaB"*). Ncl caiiKouicri: di Gugiielmo, coai 
come Doi l'abbiamo, c' i abbnstanza percliä il biografo oorriro ad inren- 



1) Po<<l«> dfl Ontllaunio IX, oomt« de roitisrs. in Anaalaa da 
nidi, XVll, li>6. Di qui le ni« vitnxiuni. 

8) Vogllo dir« cbu pot<^ conoaoere. e (ont aiiulie indiretlamcntc. I« »ol« (caie 
rtn» dl GvglicInMt cbe noi og^i conoBclnmo e, polclifi dl qualche cohk vi »i rid«, 
inuuaxinaro • Mcrjvoi« coIIa lien nou Hbctti meilkvitlc ohu vi ai rideoM di>i 
diaartri di 'l'errH SanU. Ma i aoclie dn iiotare c)i« v' 6 tra I dno oTonlitl, nei 
pOMi di cui qii st diBcone, i|iialclie Miulgllnuxa clie colpiacc. Ainbedu« all« 
■traTagaii« della vlta reale « detlft poeaia di Gagllelmo M^gnuao uno Meaio 
monifiito Iniiialc: ü rlhtroo da Terra Santa; cd Mnti<idii« ci niuttuao sotto gU 
oecbj II principe che coli« nie graiic truradoridi« triunfa uei lleti e faiiosi 
ritroTi. Scrire il Malnnsbury (Pnli'. lai 1~9, c«!. 1381): .. . . pmtUiaani 
do JerMolftna . . . rediit . . . Nngaa porro auam, filu itunilam TcuoiiUte 
c^adleiu ad facetiaa revocabat, audicntiiim rictnt caeliiaiio diatendeoa* ; 
e pxaaa \nt\ » diHcorrorc dclla ,abl>atia pellitnni* per Unnlnare con qnel 
.onDlllaD»*, Uvui vatore preciMUlKajoa. K l' altro [tip. dt toI. 188, ml. T70): 
,wt ad wa reveiaiu; «t inlseriM eaptiviiaiia auae, ut erat Jocandut atlepidu», 
, . . corain r»iri1iiia «t ma^alli atqnc Clirlstiauia coatibo*. niultotiea retuUt 
rhrthnii«ia venitHiH. cum facctia lawlulntioalbiia'. Non »i •ospelterebbe qnaai 
an quälen» rapporto di dipendunia Ua i da« pnasiT II ViMi«, i bcae notuh», 
•criH« dopo tl XalmMbnrj-. 

3) Cft. Cbabaaoan, Las biographlee d«s TronbadoBra, p. & 

4) Ctr. Ckabaaeau, op. eil. p. H. 



Sa e giü per te hiogtitio pruvcoutli 



39L 



pju aacor« ud exagcrara ne arg^uiaee obe fn „deli majors 
tricbadors de dompnas". Che „noot lonr leirtps per lo mon {wr 
eiigiiiiitr bs doiapniiB" «,■ ootiziu complemealiirc dellu prcccdenlo; ma 
pinltoetu vlie dcllc Biie awentiire in Oriente') ^un'cco di quitlcbe 
Tcrso de) grazioso componimcDlo (V) Farui un verti. Ivi il iroTfttore, 
proprio cumc (inoll'allro allcgmne dell' nrciprece di Hita iu qiialcana 
d«l]o sue deliziöse serranas, appare in coslumc digiramondo ia frcgola: 

En Alreriih«, pnrt Lemuxt, 
M'eu aoiey tols sula u tapi'); 

e uiiii delli^ dnc doime eli'egl! incoutra gUdicv ia («rmiDi aSHai coiiBimili 
a riuclli dellu biografia: 

Maa Ijop veiem anar p«1 luon 
D« füUft gtM. 

[InBonmia, e'ana rera inieeria. Forse, perelid eHigiio il patrimonio, fjiiello 
«ImoDO 80prHVVt«8U(o, dcl troTatvrc; e, oltrc cbe eüigno, aHHoIutuinente 
fnori di quclla clio fu poi Ia trudiziflno glorioRa dotia poesin trovadoricn. 
Mu qneslo noii pnö ücuaare il biografo di iion iiverci dato segno di eapcre 
cbc Guglietmo eruBtato, frai trovuturidci quull egliacriveala vita, il pifi 
»atico. E ce lo eiiremnio »itpollato du lui che uella biografia di Pietro 
d'Alrurtiia non truHciira di noiaro osser egii stato „lo prirnjcrs bous 
trobuire que fu uutra uioii". che iiod cra un inerito aacbe l'oetser 
(ttutu il pritnu di lutti c, romu talc, ncppnr cattivo? 

Un tal particolui'c avrebbo avntD nna singolitrc importanza di qUA 

idai tuonti, cio<i in llalia, dov' e' ii nredere cbc L'godi Sun Circairrirossc 
le Bae biogrufie; perclK-, qunud'egli scrivevu, l'liulia vi potea dir divenuta 
Im scconda putria di qaclln poesia che avca dietro a »6 giii. pitt che 
cenlo anni di vita gloriosa; cd c' iin fatio cbc aucora Daute, di tutlo 
cnriotw, appuntara gli occhi verao le priuio origini di ctisa.. u, tioii 
IroTando pib sicura nieta, li feriuava m Hetro d'Alvcrnia cotae prtmo 
fra qaantj ^prlmitiis püctati hudI"*). 



1) Cmi cIä Don fnt«n<lo uoliidere obe qualobe volta II biografo tcDdaoso 
ri>r«<-ch(o a leg^enda e tratlUioai. Doa della provc i naila liiogmüii di 1>. Vtdnl 
iIot'4 dullo che .fo Vera qne un cavntlicra do Snii (tili li fein latliar Ia 
l«agsi\* (vfr. (.'Iiabanvnu, »p. cit. p- CA). I.i> /.i ngaroll I. <op. cit. p. 322) 
TagiDnevolmenle Huppoiie che tiiiel partlaolore ioverasinile rlnonti nd iinA übern 
tn(erpr«(ailoDe dclb stanza dcl alrrontcsc dol Moniaudon n lui rclntlva. Ma 
pUTKtibfl cbo U loiggenda ai foxKO gik formata iiunndo M biugrafo proventale 
KTir»Ta. 

1) CTr. Kajna, op. cll., loc. dt., p. 3&8. 

3) Cnr. ae Valgarl EloquentJa, I, Z. 



902 



ü. d« LollU 



u 



Mb nuftlintitio, »ltr(! rtio IrovHlore o prinm troTAtorafra i riroHnti, 
tu |iritti-i|ii> V (;tuii ]»'i»<ii|'<^' tibbone. ComegiürileTara lo CbttbRueuu'), 
mm u|i|i«iiu il bioKnifovuolforDiroi luidiiloTuraniciitDdlorko, eutnmettc 
uu fcnn-MüIniio vrroro rlie pui ri[>vlcrA uoIIm bio^afin di ß«rD«rdo di 
YiMKHdoru, fiioondu Oiigttotiuo inucero d'uaa diicbe;Ma di NormaDtlia 
vhn fu Itcll» di luo Sglio e com« tiile crede degli slutl d' Ai]U)laniii o 
l*olUint di Blvoiiom io HOuiinu ch« fu poi auch« moglic e miidre di re, 
(', ijui^l che Dun dorciL cuutar mono pel bio^afo, fenrunlo fuulrice dalU 
gHJ» noicasu. 

K di Gaglwlntu vmao Oiiglielmo L-'erau da rnccoDlare la s|iedizioDo 
in OrJeul«, nolla natiW lo «c^ul j^iindifii^iiuo i^laolu di citvnlitiri c iieduni; 
loiusolcnio laBciaUi id visu Mirimpcralurc di OxstaQtiuojioli-, gl'iniiDiuu 
diaaitri, ronwtruet»«, id )iar(e, dell» stm leggeretta e dai qaali eg)i 
t» ridottO »olo tucndico; t»lt<> uii iueiemo cbc in Ini faoeva prOMBtire 
il biNtipM« Kiceardit Cuor di Lronc; c jioi. dopo il ritorno Bella doloo 
Pranda, gtt adnllcrj ud «loali er» anclte U rolalti delto scwidalü. le 
nritnviitelie jHHitifioie e qB«ll« r(«c<>Titi, i urcasmi e I« ^coatomelie 
TxiTCMial« ••) aaBlo capo M i-rseoro di Puilwt?; tanle MM il 
dcUa |iift pMlB Mlv ijitali dorcru aBCura F«Mr rira Teco, 
aWM«M\ «ome ck4o si« da amaettnv, eke alrane (oestn 9Ut« inven- 
M» « «tiHt» o (•ag<-hil«' dai memkti i cai b«i tcmiwrali Qw^Üdmo 
l^i rt » aa««r BAM cko 1 aatoriü Mirale. 

l^nonV tat!« (M ü b««CTafo 3 qaate aoanpera m eff tn Ae Go^h 
«to» IX H |Mln « Qi«tktno X. Ü wfte di 6u JaMpa di 
pMtetta ftewi» 4a Oirauawa, » aaaM A Bei— ra? 

Cc'da HnBiwimi^ tte aach« ftawAa wm ransM igaorata, 
m amM» 4Mto mMb ^^ cht ntl wagt awffc wtnat « Batna 
Ihm, aaü ^(«kla nai »»» aii a n ad ttogaaliBcaAB al ti n J i^jJ fc 
««« 4ar AV<: <^ 4(tta «Mt» di >iw>»lii fi Vifäikmi, «M 

4(4 «•* wt »Wf » Nffn l « tia > « «rtrafpa, yaiiH 4a pavcrt^ 

ji » IMH iM i ^ fa ia 4f Tttwfc. mUti 

1^ i>p» 4i $M C8K. fiN 4iW «aM« Ti 
kl IMM tem » a)Mw. 4i fSM ftn** t w«n. «ifcca te 

4^ a^wM »»»iaaiil Ik ««i I^M V)gs S 



«%>«k.»^«. 



Su e g\A por le biograß« provenull 



393 



nna gmiuniutioa. K gli parre Don«i Toeec bitiogOQ — ooBoicuiineitA Ictleraria 
uou ce n'era aflätto a qiiei tempi c piiö nou eseereene nepjxir oggi per 
cUi lavori fl uotlimu — gli piirvc non ci fosac bisogno di guardiir !« 
cmie tanto pol eoUilc. D'ultra purte, »ppanto perchii ilovr o volle fnr 
o|i«ra didatlica, pot£, senx' accorgerseiie, trovariti eollratlo allapreocoii- 
jMizion« di dir ctwe iuterc^Buuti c ditcttcroli (e'cra alluru piti che aduHHu 
il prrgiudizio ehe in mutoiia di didattica ü dolcc nou fostte conciliabilo 
cviratUc) c gravariii doH'altra di dnro a titttc lo biogiuflc una corta 
eouformitä di dimensioBi e di tono: aiigoste quelle, ««cintto queato, 
oome nei beeliarj che pnre (radaTan iiiat«ria coti ricca di cicmenti 
faDtatliei. 

Fu uomo, cool, ätl oiio tcmpo; e lalc reei(t 60 pemf> non eitBor oosa 
oeppure aasurda srorzare in Ititti i uiodi il lesto debile poc^ic; )>ercbA 
U aeolaetica aolorizzuva a cav«r dallc parolo quci che Bt voIcKtie, piirchö 
tc Tonne delia logiea fostiero sako. 

A ttitto ciö s'aggiunga che le tradizioni orali mal ei Irapiantuiio 
di peao per opera d'tia solo e per inezzo della scijtlaru fuori d«l pacse 
d'origlDe; e ehe i)uii[ilo all» parte, sia pur tiolo uiiproesimiilivumcDtc, 
itorica, IodIuuo dal )>aC60 sno <; dci pcrsonaggi di cm gli tocciwa dis- 
oorrere noo ssrä sCalo poKsibilc al biograf« uoc«rtare o preciBiirc. 

Di lui numi la biogrufiu — cbiuutiue foaee a eciiverla — che 
„tole moiller ea Trcvisaua, gentil c bella, e {er. oofauB . . .", c chu 
„jH>iB qu'el ac moiller non ri^zainFO^". E cii') vaol diret^bc »'italiunizz/) 
nui-ora di buouu etA; e cbe i ricordi d' „oUrenionti'', per qiiiinto foseero 
qnelli della eoR patna, gli ai dovcttero scolorirc nella memoria. 

L'd Iroratore übe KincUeva di far canzooi, foese pure per ragioiii di 
famiglia, potera bco cst^crc inriirioito o dimcntico di chi fuHHe stato il 
piimo a farac! Ma a chi rifiV la etoria dellu poesiaproTeozalcnon puä 
Don rincrcocere che dalle biognifle dei pocli c! eiu da spromere poco 

o BDlIa. 



Bruchstücke einer Handschrift des 
Pierre de Fontaines. 

Vm 

Walther Suchier in Halte a. S. 



>onseiJ von 



Im Frllhjiibr 1900 hatio mir in Montiiellter raeJn vorohrtcr Lehrer 
Herr Prof. Cbabmiean ein nun« einer Handschrift herrtlliieiides doppcltoa 
Pvrj^mentblatt r.ar Abschrift nberliiBseu, das er auH dem NiichluH» <lc« 
Ende ISifj verstorbcneu Prof. Ch. Itivillout erhalten hatte. Die beidou zu- 
HammeDhSn^ndcn Itlätier sind jeduH 220 mm hoch und 140 mm breit, 
and enthalten anf jeder Seite xwei Spalten zu 30 Zeilen. Die Schrift 
dos anf ihnen erhaltenen Texten ^ehcint vom t^ndc des 13. Juhr- 
honderLs zn sein; die Ahsrhnitle »ind dnrrh rote und bliuie Initialen 
gekenneeicbiiet. 

Den Inhalt dieeer beiden ßlittter bilden zwei Bruchstücke eines 
allfran zynischen jariHliticheu Werkes, des Cottseil que I'ierres de Fon- 
taines donna a soii ami. Sein VerfoHBcr, Pierre de Kontaincs'), lebte 
znr Zeil Ludwigs des Heiligen. F.r war zweimal, 1253 und 12KU, Hailli 
des Veimiindois und ii<t in den Jahren l'iöS, 1251), I2G0 und 1266 «Ig 
Hitglied des Pariser Piirlamenls, des obcisten Gerichtshofs des KOnif?- 
retchs Frankretcb, bozenj^; als jnrifiUsuhcr Berater des KlintgH erscheint 
er ausserdem in den Jahren 1£^) und 1258. Seinen Comei'l hat er, 
Tennuilieh in den fünfziger Jahren de» 13. Jnhrhnnderts, fUrdenSuho 
cincf boehgestetiten Froundce*) zur Bclehrnug Über das Gewohnheit»* 
reebt, besonders des Vennandots. verfasst. Doch bildet darin das 



1) Tgl. nUtolre litldrnirc de la Fraoee XIX, 1838, S. 181—188; XXI, l&IT, 
S. U4-M7 uMl »8-848. 

3) Die Ubencbrift in ivr ParfiM üaudschrift fr. 19158. die als d«n jungwi 
Mann fUr den der Constit geachiiobrn «cj, l'lillipp (den Kllhnrnj, d«n Sohn 
LiidiriK« IX^ ADxibt, kuu nicht nl» urapriiiiglkli gelt«u. 



AM 



WnllbCT Suchior 



rOttbchß EtcHit einen UltiMwirgeDdou Kcstandteil, Am der VerfasRer 
hcrnngetflgitti IiaI oiniiml um rtinillelcn su den BcsliiDmnngea der 
(\)Utunicii SU gchta, mrisl nbcr um diese tu ergüDzen. DuIkI h«t er 
vomtigawmso nun dem twcilcii und dritten Buche des Cod«s Justinianua 
Nud den» «weilen, vierten und fllnflen Knclia der Digesten ^st-hOpfl'), 
TJallciclit durdi Vertnitthiug de« von Vacarios*) um 11£<> nogefertigtcu 
Anaxiif« UM Codes und Digesten. 

Uu Werk »t hcrnnsp'f^■l>cu Ton A. J. Maniicr (I^e Coiucit de 
Piorro de Foiilaiue» «u imilii do ranoienao jctrisprudcnce fran^awe, 
Vui* \SM\^ aaf Omnd «in«r Uaodsohrift ans Tn>ye«, unter Mttleilong 
von Varianten ans sieben weilercti IIundAchriflen (Tgl Marotera Einleilmig 
& XXX -WXYll). Drei andere Haudäcl)riften des Texlee zühll Mamter 
8. XXXYII— Xl.n anr: Ich habe uveh aeeba weitere nisonigeo, mdaas 
tM franieo fotf^udc aicbiehn tlant!iirhrifl«n bekamt »od: 

1. tVüs Nalkinalb>blM>tliek fr. }■*£> ^alt U'X), Anf. d. 14. Ab. 

X. EM. fr. 1371) iah 745i.>*^), Ende d. 13 Jhs. [lUrmen Hs. T]. 
9. Kkd ft. fia« ^all 'JäSax fiMfe d. l.\ Jba. rManüera Ha. R}. 
4. GM. tt. 139«S («IiSmdMm. tt.4üf.\, Eade d. 13. Jba. | 




%KM.Xms.m!%. ft.Mi3L 

üT. 

int UL 



BrnetulUck« einer naad^brift de« Contfil xon Plorr« ct<> FonUinps 3U7 

13. VuticaQ, Heg. Christ. 14&1, Ende d. 13. od. Auf. d. 14. Jbs. 
(vgl. Miirni«r 8. XU— XI.II uod K. I^iijjloie, Nolioes el eitrart« 
XXXtll 2, \m3, S. 154; bei B. do Moutfiiucoa, Btbliothvcu Ubtio- 
tbc-caruin inauuttcriptoruiii, Paris 1T39, 1 31 mit der Nr. 71X1 HOge- 
führt). 

14. ChelteDham, Bibliothek des Sir Thoro»« Philippe, Ha. 2841, 
13. Jb. (rgl. Bibliolhcqne de l'fkole de8 cbnrtcs XLl, 1880, S. 153 
bis I&4). 

15. Hh. der Bibliothek zu Amiens, Jetzt rerscbollcn (vgl. Marnier 
S. XXXV), aber gedruckt von Cb. du Ptchiio, Hioar du Oaage, lli^toire 
de S. I-oniu, Pari» 1668, parüe IM, S. 73—10). 

16. Ha. Moiiuien|ti<^ zweite HSlfte d. 13. Jlu). (Tgl. Marnier 
S. XXXVn-XXXVIH; wer ist jetziger Besitzer?). 

17. IIa. Chabaoeau, Ende il. 13. Jbs. ^BrnclstUek von zwei 
LBUUt«m). 

KIne weitere naiulsclirift, llbor deren Verbleib idi iiiebta wein«, 
hefuDd sieh im Juhru 1536 in BrUHUcl im Besitz EarlxV,; rgl. Coniple- 
reudn den H^ances de la CummiBsiou royalo d'histoirc «u reoueil de !>es 
ImllotinB, 3» s^rie, 1. XIII. BruxellcH 1872, S. 2ft4. I-. Deiisle, Lo cabiaet 
dos maDQscrits de la Bibliotb^que Nationnlo t. 111, Paris 1881, fuhrt 
8. 135 Sp. 1 ebeDfallB eiae Huudtichrift des Conseil lui, dio in den 
JabrcQ 1373—1424 der Bibliolhek desLouvie angtihlirte; ob die^e mit 
einer der oben angeführten Pariser Haudscliriftßn identisch ist, vermag 
ich nicht auzugcbcn. 

Die Stücke des Textos, die auf den beiden oben beschriebenen 
BlUttcrn erbalten sind, cntsprecben folgenden Stellen der Ansgnbe 
Maniier«. Dae erste BruobstUck gehört zum XX. Kapitel und umfusst 
den gr{>«sten Teil des § 7, die §§ 8—12 und den Anfang von § 13 
(Maniier S. 214—219). Das zweite Stück gehört in das XXI. Kapitel 
ood bietet daraus den grfigsten Teil von § I2, die g§ 13— H> und bricht 
knrt vor dem Ende dee § 17 ab (Maritier S. 238—242). Das eivte 
Bmchstttck handelt von den ostelicrs, duE zweite von den jugemen$. 

Dem Wortlaut nach schlieHst sich unser Text am uSchfltcn der 

.Handschrift fr. 13983 der Pariser Nationalbibliothek an. Kio grüaserer 

Untersehied iwiBcbeD beiden ist dadurch entstanden, dass der Schreiber 

KU Anfang des zweiten BrachstUcks mehrere Zeilen Übersprungen bat 

(Tgl. den Text bei Marnier S. 2:^8—239). 

lob teile nunmehr den Text der beiden Brnchsttlcke in diploma- 
titrhem Abdrucke mit. Die Abkllrziingen stud aufgelöst und kursiv 
gedruckt. Bnchetaben, die infolge eines Loches fehlen oder verwischt 
und nnleserlicfa sind, habe ich in eclugen Klaiumera ergllnzt. 



WaMw 



EnttM Blatt 

f//wrfo Hp. I\ MM [wrilu. enr lil u nuiaiuiwaiflit giHe«8 an 
«luM»<N et \m i'ltiMM-it auLTBi M DC Ic doit |uui eiM!ii»er quil ne tes reade. 
Dur VMl \nwin-}n iiuct II mciHincg fRirv. «f ee des ont eat« enblcea 

. iMfifl Ih i'<il|in A lo«l<-lJ«r rt hds ■» (richoiie »e <;ouii?ftt il q^il les rcod«. 
Ml iiNDtiriR iIupinJkm ncD Knlont |Kir cuh iji'i nc |>uiBtcfltre {irosueK anniit 
il riDNi« |i'>r Türe« (lo roiibeuni oa «Uutre c»8 ([u^ od j yväsvt veoir. 

C« iiiiiIniiii'« odIgii Iß HO li OKlcIicrH liorW'fc« leslrange tot pur anion 
iitNN ukIdI ]tiil«r. «/ H «aoaru vuit herbergier chie« .1. lien uni on 

MiIm ,). •!*•» roUin rjui uo loll uio OBtcliera. bjI t pert ses oho«eielai 
no 11 HOi'iiiil (IHN roiKlotiK M olo« UO soiit furtrAitcs oa cmblece de c«ltii 
(|nI Ih bwbcf'it« <»u pur vit Irieliorio. W oo tDOtsinc jert tcon de lofttelier 
yn II iiuioll liiU rhoMi« |>)>. ^| borH do sa berber^rie 

In It Hin <|h1 t*t Oll ball ou «1 aiiiinbor son pere |on !]*)! f^&n reooit 

[lliti>liiio i<l)(iai> rl HCl prm OD nßH H[i|*)re)) »i uM.'iil Aprcw. il porra cstre 
Irttls im ]iliill II p«f«ii OB II 8ir«M no In cbott« iiuat rcuduc. ou ail ««ntre- 
lunloiilHUi U volvnl« lo p*ro ou li aigncur on |>orra In chosc deuiiinder 
|uirliiiil i-omn II rhiiloln nti Hcrf niitnlc ho Ib cIior« eat de tel vnlor qui 
rtiiUall« «»t. nn iiiniHmo puot o»Iic dil dol filp M! il a chatel qui siüos 
Mvll tHnIa kII WH n poiitt h Ini Hcn pt-tipur qui li bailla sa chosc 
nliront'«!. rar de l«l Tait nv pnet mic li Sin obli^er sod p<'re a sntmi 
Qwultt If» «ImvM »dhI omblcin chti-« toslelier b>i>D eti pDct plaidiVr 
II i<«)t>lli>r<t c«mi< do Urrtvi» wl violt pni» quc li p«nb des choses 
f iiuM(*v« «partionl a lui qi«il li nini«nt roudr« toutes loa dMMt qui denanl 
I Ymm ^ i| mmI dito« qui rorlrailcs %m\ par knveiB W doiaeat 
«M» nwlMik «« imoImm doit (vtn> ruirudo w «-Im SMtAanaigics eo 
U )t«nl«> a l>Mrti^)t«r. o«r t1 M) (<oai«N( nie dovt« i)m dl qn reeoit 
t«M ctMW «)nm t**^ * fW^ «MMawM M h doie raaAre*' 
Um fnAtr ^jW» «Jk m «^ ^Una%te «■• ^m de ae Mit waMpc 

^ MB M* k«l nMt MriaM «« aMofüt awaae dMM «■ Iwtel a 
Ml »» «• •« tftW^iMW K MWi ti l ii «« ICMI 4e ee V« Ml 
Mk |<w «rit ^ »Ml «■ MM «Mal |«r «MM 4kWwr. wh m 
itMl r*» a mN ^ *tt in ii ftm iB iiM tmm « IwM m tmm S 

^»ly m % ■m Biii «■ 1 111 !■ i lT iii m hl« dir w 





Btuclutlkke einet fiandsclirift des Cmiseil von Pierre de FonUtnee 390 



te meHfitit de Res HeriaDii qu«! qHil goieul oa frutiA ou serr. ue ce neet 

mie lors Sil ro-ftorc lor fais puis qtie il IcB n inis en mo ecniice a euu 

ptfHll. maia ü nc lo Ic rootorra itux auh-»meril itil ne fönt Ic damai^o 

en loetel meitüiK^. «ir sil Ic rotit debors il ncn restari» mic. fit xit 

lor ditt au eomencement <Iel herb^rgier qu« ohascnns gftrt biVn ea 

cboAC OD il li bitillcut on meteut en buuca bngeti cf 11 lor en builleru 

luB cles OQ il nc lor cd respondcra iu. Je croi sil prnmcnt uumi luBtol 

et nel Font si comt li osles lor a dit hiI i pcrdcnt bien »cn porru par 

tuDt osl«r 1! oetee. Baiioone eboee ni est prouee de Bn trtrherie 

Se serg ou fils ut taaw-nien od uatelicrs pur Iu rolento sou pert 

oa Bon 

Zweitos Blatt. 

\Beelc Sp. 1] en la maniere quc iai ditc. ob ee ete nest eiere. 
ole Boit somee cu tele maniere cotnc dit est denant. lors Moit fais jugo- 
mem contra le defailleur. ae mie tant BenleniMl de Iu saieine mais 
del foDs de la qvnrele')' se nettt en ce cns la ou li aticrBaEres a eu 
nn rt ior la saisine pur la dofaiile laioruc. et a ce «acorde t« loii et 
dccrez ai com ie croi. ef seplais est ttacontrt vilatN et francbotnesil*) 
de cbose de qi(oi li demnnderes vilains doie anoir rorilioniQiis la deaant 
dile forme doit sommrr len defaules. ei sera regiirdo en tele nianiWe 
qu« sc li vilaius est dcmaudercs ic» dcfautes au fruuc home euicnt Süuices 
par perB si coam dit est deuaut. et se II frans hom est de[ua)id[erc]')s 
les dcfanlcs an vilain hoientBomceRpHr Koueigueursi cumvdit «iiMciia»t 
por ce qne eil fst en son seill jugement. car por qtwi ne ti [Sp. 2\ 
donroit on eele meisme forme qu« li fruns hom a tant couie aee. piüs 
ijuil piiet uvüir untrctunt de contremaUM comc li fnius. et Icseritare 
dist qu« ou doit ausi jugtn- le baut come lo bau. et uDcor ne puiet li 
vilaing fangser le jugemf'it son signour ncqtrfdent se li doit il droit 
faire, ear se ses contremanderes ne puet faire ses co'itremans ei come 
il anoit comandc par aui.'un e«« daucuturc qui li aiiiut, et ctisi au se- 
coDt rt an lieni. on sil oouoia son plait coNtrumand^ pur o^suiue do 
son com tians ior. et II ne fu mie fais '^r cas dauentHre quianinrcnt 
aa uessafgiVf- et 11 eireti Hiitendi a ce q»i mot neu sot. on moiit de 
ebOBOB qui puccnt aucuir un eiguetir mciMiies qui a »od tor venoit. et 
ni pot parreoir. et por ce quc totes tels eboHes puocnt cstniser defautes 

[ Ve>-so Sp. 1] od ne doit mie si to^t come on voit dcfautes jugior 
de si la que on alt somc la defaute en la deimnt dite court. oar nus 
De doit faire jugompnt sor choee qui neet crrtainue 



1) HJ«r bat der SchreibGr einige Zeileu Uburapruugun. 
S) KigüDxe ul, 
8) Locb. 



4UU 



Wallhoi Snehfw 



Qriaut laue tt lautre pnrtie vient auant saug tlefautc ei no demeiire 
|uiti p»f' eles (fue li plajg ue t^ojt fiijt^z »irii^ deinCDre )>ar le flignenr on 
|(iir lee jiigeurs iiw Irop est dcttloiua» chotie. car il iiei^t iiDs qi(i hiea 
110 saicbc i|N(! U fin» ilcH plais nc soil tnoiit cu lu |>oi.'«t« » 1» jcuticc. 
cur hil bi'cii vulok'iit oa nc Ironeroit nul si luirdi (|i'i uiMist alongier 1< 
|>1ais inangre enna. ei coa\e \a lois dist. 

Veone ronieni od paet ouurer tt cottthiea ou puet delakr lor jnge^ 
Riene «/ oo qwrl furmv. el cd qupl damiiigc 1! Lumc eacbleent eil o« 
le funt dcdcua )e lermu quil out pur nos/re rsaigc. et nil dcucure pur 
le sigaeiir voons [Sp. ü] qu«! daiuaige il eo recoit. rl certee de totes 
le« choses qrti sont nma» sor Ich bomeH de la oourt per }agi«r \mr 
Inaseiilemnit des parties »oit de burre on soit de foii» de qu^rele pueent 
pr^ndro par aosln viiugo iü. respiit chaacuo de qHiuKaittnetrfpnis lautre 
de .xl. iorg. et pui« .vii, iora i^l .vi\. riuiti. ft sil leudemain ue rcndent 
lor jugeuioit tt'tas le deraillciit et duluieul ou par poor« ou par tuiioe 
ou par (.-ouoitisc ou par aacun vilain viscc q'<i puot iiaiolre entre chaitiii 
energ de tel luatiicro de jngcm«ii« p«r la loi ettoHlo lametidcroitli juges 
qwi le teruie qiii am i est s ilner \f» plnie trespKBseroit. sJl oauoit 
loial cauee de (j-e8p[uesl')er Ic. tt si ueroit Nu|tr«K|') mls en soo tin 
per jugier. od tele maDJere quf hü entoit eu graut maintrise rl ea 
p-ant dig') 



I) l^x-li. 

3) Aftfaiif; di-ii Wortes dignitt. 



Noms epiques entr^s dans le vocabulaire commun. 

Alberl Counson k Hülle s. S. 



1^8 Roms de lifroa do dramc» ou de roiuans qui dcvienncnl nom» 
r«mniuns et di-si(fDCnt loiit personnage ayunt Ic caractiro d^iieiiit [lar 
Ic dramalnrgo on le romiiiKricr, 80Dt, commc chacunsait, l'an des sip iich 
Ibb plus fdnt de lu ditTtision des (earret), de la pniBsance de l'artJKte, 
oa da QiQtna de mn huccch. Tui'lulTe et Don Joan, Don QuioUotc, 
Lorelace, cic, atteetvot, dan» lea dietioimaires, ta Force cräatrico do 
Holif-re, do Cervantes, de KtcbardsuD, et d'antreH. La UUäratnre 
modcroo a enrichi le rocubalaire nsoel d'uoe quantitä de types inorum, 
depuis lefl rndea fignres du .Shakespeare jnsqn'au fade cHadon de 
l'AsIrte, et depnm le m^it^val Piitciin et le genuanique „eapi^^le" 
janqa'aii Gavrorhe de n08 jonrs, L'ancienue po^iic nurraüre, cd Frunce, 
a ans»! coonu eetle forluuc, et Ich perHOunugex et Ic» n^cita de notrc 
Diojeu ägc o'ont pae teujours, commc „ liodomont" et „la di»cordc au 
camp d'Agramant", attcudQ les adaptutions de l'ArioHte et des Italiemi 
[)onr entrcr dans la gloire et daua la popularitii. Nous täcberons an 
[jour de röUDir et de grouper les aotivenir» litteraires que garde le vocn- 
ilairc fruucjiis; uons iioub burooDä nujourd'bui, dans ce» uotes fort 
[iBOOmplites, & raBHemblcr qaelque» motB, k proposer quelques expli- 
catione, ä eignaler quelques exemplex de nom» cauimuiiH du» ä la poäaie 
tiarmtive du moyeu äge frauvui» (^piquc et aulre). A cöL^ des uoius 
cüuuuuoSt D0U8 tuirons parfois aussi k rclcvcr dce exprCüaiouH provcrbialen, 
dcicomparaisoosquisoßt laprcmi^rei-tapedc la fictiou dcvcnantun tcrtne 
gön^ique. A d^faut da groopeuieut id^nlogiqae OQ historique qui exigerait 
nn däpouillement pIns ^teudu, noue enirrons ici Vordre alpbabi^tique'). 



1) n e«t a peino besoin de dir« do iiiiel |ir6cien< seooutB est, pour de« 
traTSai d« ee geni«, la savante „Table den noms propres coiuptis dans loa 
cknn»<>n« de g^nttt" do M. Einest Langlols (Paris, Boutlloo, 19(M). 

R^ABulMbn fnncbBiicia XXtU. 1. 26 



403 



Albert Coaiuoi 
Aiol. 



I>a cäläbriM de ce |>er80UJi»^ i-pique est attegt^e d«nB bien dei 
IMiBsa^s r^uD)« |Mir leii ^ditcura de la choDSon de geeto (Anciens 
textce). L'ou de vca l^ioi^nagcü nouK motitre Ic [laBsago da Dom 
pro)irc (Hoofl i<a formo diuiiiiiitive; uii Dom comniaii; f'ölait du moiDs 
l'aviH de Bandoom d'Avesnes. Oe Baudouin d'Avci^ue«, chronlqiieur qni 
monrul en 1289, dit dÄji: „AvIskc, Iu ßllc du royCiiarlcB leCalvc, Tal 
dtfODüe eu niariu^e & Elye, comtc dn Maus, le<iael fnt encacbiez de 
FraDce par traytcnrfl. Et du eelny Elye et Ariase sa femme yasit 
Aioul lenr fils, de quy on a Riaintes fois ehantd; et dient eocore 
pluseurs pour lepresent, quaot il ruieut qaelqnc personaage 
de püvre et de meckuntc et petito Teonc, aiDHi commc par 
mucqucrie; Vela un bei Aioucguet^)!" 

Est-ce 1e mi^me Aiol qoi se retronve dans rexctamalioa railleoBC 
du wuIIod: iio»7 Ce D'e<t pasimpo^^ible, et nous veiroD« <iue le vralloit 
a gurdt; pluH d'uu eouveuir £pique. Mais douh ne counaJ&^uiiB |ws 
d'intcrmediairc ultctilaut l'iduutitt- de Vaioucr/itrt du Xill* siiVcIo ot de 
l'äivH d'ntüoDnl'faui, 1)1» oDt cxactvmcut Ic mcme enipioi. 

AnarS? 

Bandonio de Scb«urc dit A Blanche: 

Diroieut tuHl ribitut. ou auoDo hl londier 
Qu« scrloi IUI Ai>drä quo Je mainnc «o Kibior. 

(U »nuaa •!• B. Ha B-, I, IMj ImrIoU, k. V., not« I.) 

De qiiel Aiidrä e'a^it-i1, et dans qael BeuH c« noni est-il deveim' 
proverkiul 'i 

Arle^jfuin: voir Bellequin. 

• Artu (atttndre —). 

La croj-ancc des Brctons k la nJapparition d'Arllinr, qni frapi>ait 
d^jii ICB Fran^aie an camuicncemciit du XII* si6clc, a doiinä oatsHnnce 
& l'exprctsion ironique: nllendre, clierchcr Artu. Artuntm exspteian 
prorcrbiam apnd Anglos, etc. {Du Cange b. v.). V. ex. fr^, dans Lac, S.-P. 
La ttii-mc nuancv iroDiqae sc trouve dan^ l'exiireeHion: venger Arta, qni 
apparalt & c6tf d'oDe autre plua fK-quente: Tcnger Fort (voir ce mot). 
Le ronan eonrtois et l'^pop^c animale ont partagft avee IVpop6c propre- 
ment dile la gloire de fonrnir de« types k la langve osaclle. 

Amaud—Hertiaut. 

H. Schullz-Gora (ZKPb., l. 18, p. 131) a A&yk relerä ce uom panni 
d'aatie» dcvcnos appellatirii, et H. SucJiier, dans eou Mittou de» „Nar- 

I) Alol, M. Sormaud et Bajmaud. Anoi«aB Wit«, 1887, p. XXIV— XXV 
(paasafc »tgnaW piw H. IxwiKtion). 



KoniB äpfque« entrte dau to vooabnlnir« oommuD 



403 



boD«iB" (Anclens Textes), t. U, p. LXiri— LXIV, a diimontrß qne la 
couduitc burlecquc (l'ücrnaat Ic Ronx (Arnaot) dans Is gOBtc avait 
probablemont fait paaser ce nom propre ao 8eris injnrioux du nom 
coinmon amaläus vel ribnldm. Toute noc airie de texteii da moyeu 
figc donneot Qii Bens ni(!'prisimt «n termo Amaldus ou filiu» Amaldus 
(voir Do Cange 9. t. Ainaldm et ^Wii Ilernaudi). Comra« il arrivcra 
k Rmard, amaud k in£inc foanii des d*!-riväB: arriauder') = cberclier 
nolse jt qnelqn'tiR, multnilter, c'eHt'A-dire d'abord; se condnire en Amaud. 
„Le passage le plii« uneii'ii partui c«ux quc citc Du Cange, dit M. .Sncbier, 
ac trouve daus XHitioire de Lodi d'Ottono Morena, öcritc pcu apri-B les 
^-v^ucments (U5'.t), et reimprim^c dane le» Monumenla Genn. fiist., 
XVlil, 611: „Erat antem ibi ad illam obsidioDeoi (Oremne) quedsm 
magna sooietaa BOloaiiDodo pauperum et fffenorum tnno ineimul congre- 
gata, f/ui dtrhorif fifii Ai-naldi appFllatiantur" . . . D'autros texlM 
ä'Italic dtl-moDtrent quc cc t«nnc do m^prix a 6tä r^paodu en Itatie 
auHHi bicn qa'ea France; on le rencoutre m^me en Falestiite {Hisloire 
de Jtruiaitm, cit. Du Caoge, de Jaequeade Vitry 1 1240)"'). M. Snchier 
coiuidt-re meme oommc plausible de rattucher an lerine injaricux i'At' 
noidifg rilalten aKiotlo^) et leg mots gruiipiiH pur Dtez(üt aiitiricureioeiit 
par Itaynoiiard) suna cctt« rabrique. 

Wj* le -Üizionario dclla liuffua italiaiia" de Tommaseo et Bcllrni 
donnait arlotto commo ätant lo provoii<,'al arlot. Au licu de sougcr k 
Texpliquer par Arles*), lee auteura anraieut pu remarquer que les 
preoiieni exeuipleit douni^s fnotamnieut celni de U Palci)Berniii)ortaiCDt 
k uue äpoque fort au cuursint dca ancieoB räcits friiii(;atB. 

liCB cxemplcs proveu^anx rdunie par Ituynouard gardoot le «en« 
traditionnel (arlot truan; — als arlots et als putaoH); et le passagecn 
aDO. fr. qa'jl cite nouei montre que le mot n'ätait pa» encore tellemcnt 
coamiun qu'on n'^prouväl plue le besoiu de l'expliquer. 

Y a-t-il nn rapport ccrtain cntrcarBurtfi et Ta-fr amol, emol,tlnot 
(man tronpö, man complaisant) et la räpatation corrcHponduute de 



) 



I) Le Diot du Lftcnrae de S.-P. dIt du verbe amattder (maltraitrr): .11 
BeaMe qu'unander qaelqit'ao, c'Hnit le maltraiter, en sgir nvec Ini vomme im 
ganwmeat, commo nn tiomme de l'aspöee do ceiii qu'un tlOüignnit par te iiiim 
d'Artuwd, on Utln Amaläun ou Amotdui". 

3) II, Saoblur, öd. den NatboiiDais. p. LXI. — Jeremeroleld mon oic«llent 
Buütre de bm boones indlcjitioaii. 

8) Kt aiusi l'aagl.tis barlot, quj rient certalnement <le l'anoien frau^als. 

i) .Forae da Artef, duve il Rodano, lUKnando, Tnceva povers e groBBolana 
la getate. Qnindi aiccom« Pitocco, Tapino v ViU diventarouo nom) A\ sprc{^, 
emt ArMio vab« Maurialoae di atupida trivisliti." 

26* 




401 



Alttert Counson 



/ 



soini ArNeHld^)^ La wgnilication prise par raDglaii) Aarht montrc 
qne le seng de l'itijnro amaldus sive ri&aidue äluil 8iitc«])liblc de modh 
fication duua oette voie. 

C'cat bi«u, au moius, Vorloflo*) d'origiue iirovcn^le qoi «emblc 
avoir fourni le nom du pitvano Arhtio (d«I secolo XV, falto proverbiale 
per le tat faneiie; t- tilolo d'oD giontalu che ebertava certi ArlaiU e 
Arloccbioi*), TomniftAeo et Bellini) <)ni esiste eac«re dnus dirersec 
esprvHsions donu^s nolaumeut par Kigutini. 

Kayuonard tuCBtiontiait ausel raueicn oatalun aWoie et l'anoieo 
espagool arhles. 

Le catalan, cd elTet, pri^seute l'auoiea mot arioi (la jtersoua que 
contractu ü enciibrex aia quo teuen Imvtc« laJitHiiti ü ilOcit*', ö'leadinet 
eo KU caea: Laberuia, Uicciouati de la lleagrua calal&oa) ot rancieu 
iDOt arlolz (bribo, dropo, c-it-d. va^abnndo, hoiue deBpreoiable per bod 
mal comportament ,v quulitats)^ ce deniier (arlol) a serri aawi & fortner 
le dürivö arloteria. 

Quuut au därivä armuäer, GDdefroy Ic dono« cwninc cxitttaut toi^oan 
OD Picardio, et il figure eucorc cu 1856 dana lo „Qlussaire dn oealre de I« 
Fraac«^ par lo cototo Jaubcrt (^= ehercbei' iioise, cbercber dispnlp, tual- 
traitcr); et le nCoiupti-nicnt du dictionnaire de rAcadimie fraa^aiae' de 
L. Barr6 et tandoia (Bruxcllca, 18^19], interprvte le mot arnatider par 
„lourmeuter, lurlupiney" : ce dernier mot terifl Ä mootrer que arHa¥<ltr 
eat 801'ti de Aniaud comiiie iurluitimr de Turluyin. 

Arlot (fripon, eDqain). amaud (uu dObauclic, uu eoquin), amaudtr 
(chercher dispute, qncrellci, aoai auosi metitionnöti danslo „DiRtionnuire 
romuD, waloD, celtiqne et (udesque par un Heli^ienx Ilt-nödicCio de la 
Coagrögatioo de S. VaDues'' (Boaillo«, 1777}. 

BaUgand-. 

^Ja Dom de ce persunniige de Roland eat reatj en wallen*) daus 
le seitR de Taurien. vaf abond (mot däj& ^tndiö par Stocbor, artiele aar 

1) D^l le Diel, d« Lacurue de H.-I'. renvoic, pour ce not, ü Armaftd, qui 
£talt, dit-tl, Traitembtableuieat, i> l'origina, I« mCuB qne Jn»a«i (v, awaptM 
elUs ibttL). 

S) .Per itmiltb Tatt» nomo do ItHtlctlmo, com» Giitttone, o aiiB.", dit 1« 
uifme Dil. M. V. g 2. 

3) Sur Arlequln, volr Otto Drieieu, Ü«r Urvpning <!«« Hulakia (Baitia, 
Diinokci \Wi\ Foracb. a. n. Utg. v. Uuncker, XXV). 

4) Deini'^rciaciit vumito M. Wjlmottc fBoDetln de la claase de« lettrca d< 
l'Af^ndüuiie roynle de Uel^ique, ISOiV, p. 83;! A propOB du Ttojct de dlctlonaair« 
waIIod) rspiielalt qua „Bidigant («t defuDii ä Uijt« uae ii^ur« baaale, u 



Nomi ipiquea eotita Ann )e roMbulüiro commun 



405 



Balisriind, Pncolct, Hoalmctte dans lo ßalleli» de la Sodölä ü^^ise do 
Ulti'i'ulur« wallonDO, I. III). U a (onai »ümilavetbeHrivi latigander 
(vagabonder, ee ooudnJre od vaarien): 

Baligami existe eucore aiijourdtiai commc nom d« famille au 
Qncsnoj'. II n m^%e existt^ danecet euiploi en Allcmagiic, et M. Stichler 
l'a rclevd & ItatisbonDO (der Postdirektor Buliguud, dam H. Snobior, 
fber die Qaollc Ulrichs von dem Tllrliu uud die Ulteste Oestiilt der 
prise d'Oreoge, Paderborn 1873, p. 19, noto 1). 

II n'eal pas imiiösoibic non plus qa'il y uit quelque rapport eatre 
le Dont du b^os ^piqnc et ce mot „baligant" (=baligant?) (ancien 
fraiifais) que Cotgrave interprfete: „un unweldy lubber, great lobcocke, 
hnge luBke, uii»bnpen Iowt, illfavourod äabcrgallioD" (GodefVoy). 8i 
I'id^e de „iotirduud^ o'iitail, dans co niot „bnligaad", antiiricureiLcelle 
de „faDrarou", il fuudruit tontefois songer jilutüt & Ic rapprocher de 
„baligot" (friw). Le „baligaul" {adj. = mauBBude, impertipont) doiiu6 
daoR lAcume de tiaiate-Palaye d'apri's le Dietioiinairc de l^ieot eot 
öTideiDinect le m£me mot. 



Bei-tatid, 

L'jtourdcric da Perland saxon de la legende luärorlngieime ex- 
plrqae pcut-^tre Ic eens (|ue le mot bertaud n pria eii Osn^iils et en 
provcncal, commc l'a rappele M. Öuchier (ZHPh.. XVIil, 1894, p. 189). 
Dijk M. 0. .Schtiltz-Gora, dana »od intäre-s^iinte £tnde „Zum Übergang 
von Eigennamen in Appellaliva" (ZKPh. XVIII, p. 136—137) s'est 
demaodi^ a'il y avait duns Ic nom de ^«rfaH (batincton) etc., le HOiiveuir 
d'an nom d'bomme, et il a rolev^ les divers exemplea proven^anx 
da mot btrtau, bnial, II u ^galemcnt niciitinnnä l'itation berloldo 
(imb^oilc), qui scmble aaaej iudiqQer que le mot a itä appiiqii^ k un 
£tre boroi (ou d'aboid ^tom'di) uvant de puNHor H des üoms d'animanx 
(haimeton eu prov.; le roi Berfhaud=\e roUclet dan» diverBex r6gioQS 
do la Frauee). Rolland (Fanne popnlaire de la France II, 289, 
Suchicr I. c.) cito Ic timoignage de Mönage: „Helon Manage, o& dit 
proTcrbialcmontqa'nn houinieo« unefemmcsont ri^soIuBComnteBertbaud, 
pour sigoitier qu'tls sont bnrdis et eutrepreuaute." 



tyaonywc de VBgabond". U. W. Bi^nalo auB«i (ibid., p- S^i) 1« wnllon maiom 
(= jeune fille), qui est Marion, dovcnu nom acimmim (I6J» duus Gautler de 
Coiney, Xc tatet qui sf marin ä Nutirt Damt, v. 190; II venvoia k doi cas 
aaxlogucR d'anciane moto rran^ale Atta» la SNistc roronitd«, TlulUtin, I, üO, 62. 
M. Oocai (irojenn, dnns l'Aitklc <|ii'i) a coionctC uii IHctionnnire dt la latigut 
watloniK daos la B<lffiijue arlinUqut et lilteraire (i:H)fl) rolere ^yateiiiontl'ciupioi 
dea nonu dplqiiea de Botin et huUgan commc IdJutch eo patoJs H^KSui«. 



UMon 



I 



EaumotU 

Toir Hiaumoni. 

ErnatU 

TOir Arwitid. 

Fautf^ (HriUer — > 
= Tromper, flultcr. Lcb oscmplca de ce lermeeo fran^«i8(XIV'— XVI» 
iii(ulo), des images rillnstrant, de sa dilTtisioD & l'i^traDgcr, ont 6tö 
«udiis par Gafltoii Piirio, UromaHdtFawelOlLFr'SS.'^W, 106-116). 
C'est lii |)Oiinlnriti\ do PaiivcI cjui a iD8|iir<^ Ic pot'Pio (p. 116); m«is 
p«Ue jnjpuliiriii pruvieiit de rfcita oü Ic clicvnl ou rAuesse fuurc Bym- 
bolieo la Ironiperie. I/ancicn fran^aia a nii verbc ctaii adjcctird^-rir^ 
do V» nom, faueeier et fanvelin. Yoir ex- des trois didIr dans God. 

L'ipithMe de „Fierabras^, <iai a appnrienn üplnpiciirs personnoges 
du DioycD »g«, est, comme ou suil, le dori d'im g^ant fonieox dnns uu 
po^m« <iai portc ce titre et dans diverses ehaiiKOtiB do gesle. Cc nom 
est dcrcnu ejuoDymc de funfiiron; on u dit:,/aiVe le Furabras comme 

on a dit/(n"re k Uoland; puis oa a cmployi /rr-<i-traä tout »cnl. 

Forri 

{vet%ger fiari-f, renger 1« morl de — ). 

Comme l'ont reinarqoi les divers 6ditcurs A'Aiol, re:tpreHsion tfni/ier 
Forrf- ae dit d'entrepriHes (<:-ui(Jrairc8 et qut nc sc rdaliseutpiiH. Forri^, 
roi payen de Nobles «u NoplcH. est tu6 et roatc san» vt-iipeuucc dntis r6pop£c 
carolingioDiic : cf. Foeraler, 6d. d'Ivaio, p. 284, ä pruposdu versöDT: 

Et voi iroix vioEier Fond 
Vmgier Arln a parfoift, eomroe on a tu, partag^ Ic malhcurenx eori 
do vengier Forre. 

Getto expre«Bion ironique & m eoarent reler^c (Fanliti ParJH, 
I.*is romana de la Table Ronde, l. 2, p. 401 ; Kreymond, BpilrSp«, t. I, 
p. 40, iwte; l'oblcr, GtiUingiBcUe Gel. Änz. 1875, p. 1Ü80 h propos de 
i'onrrage de Lecoaltre ; Paul Meyor, MoticcK sur le« mea. de Cambridge, 
p. 51, »ote; vuir eartout Duo liäte d%%cmi)h» Archiv /. d. St. U. nguerm 
Spr. u. Ut., CW, p. 124). 

Plamberg«. 

Flobertfe, famcDSV 4p6e de Gulteu le He^torä, d'Autänor, du Maugis, 
do llenaud de Monlaubao, de Begou (Garin le I^htrain), de Kigant 
fMort OarinJ, appel6o «nsal Frohtrge, est deveuue nom g^n^iqae 



Koma ^iituet ^nlrc» daiis I« vocabulalre cuinmuii 



407 




d'^|>6e et ti'oinplotc encore eomuc teilt: diiiiit rüx|iTeH6ioii mtltre ßam- 
berge att tcnt (U premi^re ayllube dn moi »Vtact traDBrorm<^o soas 
rioflaeuce Aa ßambtr): v. DiotioDnaire g^^rul de In laogne fran^aisc, 
Tr»iW de U form, de la I. fr., § 60«, 31, et le mot ßamberge ; of. 
Sacbier, „BedcutUDgHwoDdcl", Grundrise, p. B^i! (et snr 1« pkiinom^'ue 
gäitjral traraui meaüonaös ibid.). 

FoHbert. 

„Üixt dua, Je m non l'rulitrt; 
Blen V08 puls tenlr por/o6ert"'), 

dil le coqoiD IVubcrt au pauvro dnc : et le mri des tuols a josiifi^ wa 
innoleoce; car, tandis qne truhert a prie le Bcna qa'oD verra plux loin 
{%. j.), /obert =:i Jobarit dans pluetenn tc^iles riuois par Godefroy; co 
mot a meme fomuS lo vcrbc d«Sriv6 fobri-ter, fuherter = Iricber (Adam de 
la Hatlo, i-it. God.). Dam Berte aus gram pth ü' K^anhs {i,A.iiii\iü\ür, %1h) 

„Fol oonneil ol /o6*rt" 
H. Langlois confidfrre oe demier mot comnie noiu propre „d^Bignaat 
un boDime d^loyal", laodie que Godcfroy lo ränge souh U ruhriqae 
ordiuaire (fobert = celui qui sc laiKsc fudlemcut tromper), Le passiige 
da aeua de „trompeur'^ k „trooipä" punrrait B'cxpliquer, k la rigueui', 
par une onatice injuricuae qui ae trouvc, p. e, danafexclnmatioo: „Au 
rerutrd" (voir Utmard). Seulemcnt fobert a-l-il et»S nom propre d'nu 
trompotir ou tiompä fameus, on D'cst-Jl qu'un nom oommnD deveiiu 
DOtn propre V 

Galehaut. 

G«leotto/u U tibro e cM lo acnes« 

{Dant«, InfaniP. V, l»I) 

diaait Franceaca en racootaiit um faute: le uom de Galehaut') ^tait 
doDO t^nonjiDe d'entreiuetteur d'amonr, eoufoniKimeut iiu r61e qoe joae 
ce persoonage duua lett romans de la Table Kondc. Bcnveuuto d'Iuiola 
dit cn cITel quo ecttc oxpreaEiuii s'cmployait du son tcmpa: d'ott Ic 
Baroom da „D£(!ani6ron": Principe Gaieotlo. Muts celto traditio^ littä- 
rairc n'a p»a 616 assez populaire pour faire vivre ee uom, d»D8 cotte 
acceptioQ, dans le Yocabulaire Italien. 

1} Trubcrt. Altfranißsiaclior SehctmonroioJin dos DouId de LavesD<\ bä. 
Jakffb Ulrich, £)««. f. roui. Lit., t. 4, l)ri;ad«n I'XH, p. 84. vers 837 et 83R. 

2) Galeotto est rnOiue inentionoä avoc Uariolt^ttö et I'andnrat voiuiue type 
ilu pM*>Ke du Dom prupio nu nom g^o^rlquc dxiis l'arlicle du M. Sui:hiet „Übvr- 
gnntC von üiKi'onAinun in linttiiDgsiiniDen" (GrimdrU« der rom. Ph. de Grüber, 
1. 1, 2* ed., p. &Vi). — Lo pii6iiuni4ne fc^ii6i.'il du pnasftgo d« noms propie* nu 
aens de tiom» coiuiuuub a M, hu aurptaa, miuvent remiiniuö et <Uu<liä (p, e. 
Owtav K/(lgcr, Eigcunitmeo ala Gxlluugauameii, Prugr. BeflJa 1901, i*}. 



ansuB 



Paget 



I 



■ 



Toynbee, dans 80d ütiide aar „Daute aod tho Lancetot 
romaDoe", remarfine (Dante »tudies aad rcscarchva, p. 2, nota 2) h 
propD« du fameax vcn ainiii traduU: 

A pnnilar km tht book and he who wrot» Ü: 
nOKlIehanlt (not by utiy nioans to be confounded witli Galabodi was 
tbe kDi(:bt wbo ncicd tu* mtermediury betwccn Lancelot and Gnenerer, 
aud wlio, baviü); broiigbt thcm logettivr, urgcd tbe Qacca lo gire 
Laucelot tbe ktHH w)iti-b wua Ihc bcgioDing uf tlieir gailly Ioto. From 
llio pari pUycd by Gallehanlt on tliia occnslon, liU name catoe to be 
UM(1, liko Ihat of „Sir FitiHlaniB of Tiüy", UHaBvaouyiu Tor a [laudar". 

Oe deiTjler b*ro8, le Paiidarus du „Bonian de Troie", pO]>ulari»4^, 
par Is lulte, par Huccace (Fi lost ralo), Cbaacer et Shakespeare (^rroiViw 
et Crtitida), l'audartts a donni.' 80D Bom k leDtreuiettear et cxistc eu- 
oore dans l'anglais patitUr^ daD« son fömioin pandert»» et daDs ses 
iünvia panderagt, pandtrism, panderom {panderly Sbak.). 

Si l'pD couHJd^ro raboudam-e relative de termeD fiomme GaleoUo, 
fandai-us, DartoUtU (la Darioictio di'S romaus d'Anudis, ß^oler a 
■atme le maacatin Dariolet), ei Von »ongo «ine Sieheut^) a joai d'oDQ 
fortnnc analogoe. et iiu« ta Maoelto do Kd^icr u noe ct^läbril^ prcsqae 
proTorbiale, ou venra quo l'idie dVntrcmcileusc est aoe de celles qni 
ont Ic plus excrc^ la pndcnr de la Uogueetrap]>ellation mt^tapboriqiie. 
Elle a particnlü'rcmcot prOToquö la rcobcrche de cc qnt' M.Ä. Tobler 
a d^fi&i „rerblUmtor Ansdraek" ilire la curiense et saranic ilude „Vcr* 
blUniterAusdnick nud Wortspiel in aUfraDzCBiecherRcde', A. Tobler, 
Vermisobtc Ik-iträgc znr frz. Gramm., 0, p. Ui2 et sr.). 

KomarqnoQB d'aillears, CDcoro nnc fois, qne la popnlaril^ de Galchaot- 
Galcotto paralt confln^ daDS le eerele des letträB. Ceat eo nom 
qa'Sehegaray a repri«, comme titrc symboljqne, dans sä fameoac pi^ce 
£7 groH Galtcüo. ^_ 

La trahiaoodeGaaelon*) est devenne rapidement prorerbiale, et eo 
nom a prä VaceepttOD iujurienae qn'a Jodas (voir exemple« de Colin 

1) GaMo« Pari». dsM «oa eova da CnlUf« de l'nn«» (kiv«r 1901— 1909), 
diaalt qn« I« mom d« Kiclitut ^lail dorcus d^ k XllI« riMe afnonTBe da 
MwünM MMnaMtvitM — coBfi>nD*»«at aa rM» da Riabeai daaa I« &bkaa 
da XU* tlMe — M tappnwhali celt» MtoIm de la Imsm Ufafa q«l alM>nlli 
i la KaM dt Sak. 

9) Ob a t»9pM> daaa na tMHalqae iteeat*, I« pnut* de Patraa da 
Hmm. Maraa fcli|iaaira, UI, 9X6, rapproekaat I» aon dn m« it UaMloa- W«bU» 
da ctfd 4«'«an>t e« Bant (UUU. £ (. a. r. PUL. 
Daa VvUlialb daa fn. BoTaa^tada 



Q 



l^^tTteMkn CfecvattE a. . 



«im. RoMocik as^. 



Noou ^iquds enlrtt ilana t« Tuoabnlaire coutuan 



(00 



HuMt et d'antrc« dans I^cnruc d« Sninlo Pninyn; r. uoeni Du Caiif;»). 
TaotAt le nom est employä seu) dana lei^fDs de tniltre, InutOt il est rcQ- 
forc^parcedernleroMt: ^IrnJBtre OaDelofl". Dans ca dcroicr eniploi il 
exisloeucore »ujoard'liui k Hcive (Belgiijue), mc ditM George» Doolrc- 
poDt: /6 Gadilö (fanx Ganclon) sc dit d'un trultre, d'uii caracttie faax. 
OtmelouH exiete encore cn proven^al dstie le eeat de traltrc. C'eat 
i la Provcnre atiesi qo'on n lattachv (Dictlounaire gtintral) le d^rivö 
fraiii^ait) gaw lonnerie, qiie I.ittn* explüiuait, t'licx Madame do SüvigfiÄ, 
pur Ic suuvcnir des andeiia r^cili« IVangai». Mmo do .Si''Tipi<^, 6crivaut 
le 6 anil 1G72 k Mdio de GrigDan, parte de la gauelouDcriu de la 
condoite de l'äT^qiie de HaraeÜlo. Iv« uiot ei^t d/^%iir^ par \o «opiste 
en galoBClounerie (tä. Monmcrigu^, Grauda Eurivaiu», t. I[i, p. 12, 
n. 24), eo qtii indique spparciaincnt (inc Ic mot n'^tuit guf-re asuel tii 
in£me g^n^ruleoicot comprähi-Daiblc. Le poisoniiiip! du Gaocloo £(ait 
& coup a&r coBDU de ceoi qui, comme Chapelaiu cl Menage, lisuiont 
loa ^Tietix nimana". HUtral (Loa Trestor dAu Fdibrige) eile un texte 
do 1ÜG5 (CliaDE. Aar.) 

Lt murtrü, U ßtou, 

Le traitie yanetoit 

et Mne do Sirigoi a pu trouTor it ia fuü oo nom dima l'DBage m^ri- 
dional et ditns la traditioD imdite 

V u-l-il qnolqne rapjwrl eutro Guuclon et l'italicn ganeUino (avec 
<:-trKQge de anffixea?)V Co bo sentit pa« imposeible, le« jcax de carte« 
gardaiit parfois des traces d'aocicDS r^oiia popoluireB (uiuai le neu 
d'Ogier, conserv^ duns nn nom de carte et dans de« roude» d'cufants). 

Girbeit. 

Cc persouiiHgc u i\k bien pW-ü de dcrenir le Ij'pc de rimpie, et 
a'il D'y a pas T&av&i c'ost puiit-Ctre cn {)artic u cause do la rarot^ de 
cC tvpe') dang la littt^ratnre da moycQ .Ige. Daos Gaydoii (vcrsH12 
et huIy.), Riol crie & Qaydon: 

VtitU IM Sambier un Oirbcrt qui Ja fu, 

^ut guemia etmlrt le roi Jhtptf 

Kl noltre Sirt», par la trnt vertu, 

Le fial mitettr dcdeiit U erat» d'un /tut. 

Voi» tu CM letrtt «( cen haut mout agiuf 

Tant i a tri* et pavillont tendut, 

IHtt qu€ Oirbers pot guerroier JhfM 

X*üHroH4i tu conlrt Kation vtrt» 



■ 



1) Le typ« d« l'inipie prupreinuat dit, an eeiia luoderiie, ^videiBmcut: cat 
rtea n'««t pln> abondant nu moj'so Afo qu* la ,j)aiea". 



* 



m 



Albort CodiiaoD 



10 



I'uiil (llreclGUicut {>'■>' Ic i^ol< cnuimc pIns turd Don Jaim, Gtrbert, 
uppitruiiiiiiVDt <-4l<il>rd (Ibdh qaolquo poime pcrdu, est c'M commc tjpo 
dv rini|ilo (ImiK /^ Chftalür au C^i/ne (äd. Hippe«u, p. ISti): 
0«^M44 li rois (iUrbien c'tm tint pottr ^ttrÜ 
N« fti4trma tant Jitv, ne m crMtitnU, 
C«in ja /erat ni<ii> bku rii Irtilot mon ai! 
Cot iuipiv Girbort u ix^ dKvAM par Pio V.a^iia, Le origini delfepo- 
jmt fnnemt, p. 173. 

aotUche? 

Ol) ntut «orAit-ll lo noui do l'iiDiir Gundi«c de Huo* de ßordtatix? 
Ou N r«m«riiu<S i\(s}h ()nu co porHOuuago £tait rcstä i^K^bre daos la 
liingHO *lv* liiiloloiini. Maid oe rnpprocliemcul de Gaadise et yodiche 
(KVW 4otutU(o dp saffixc) u'« piui purii eoncliuiDt li M. Vorctucb duiut 
la mniiiUi roudu (in'il « Tait de nm U^iir ^Obfr<m, Arvbiv fUr das 
Sludiiim dor urm'rvii Spr«<-Iioii und Literaturen, 19IM. Le r&te de 
GitRdilM'') H li' Noiut dv goHicht te eoDrilicnt earSsatnineiit. Qaant fcj 
IVvpltcattiin «|uc douncut Liltn^ et le Uirtioimaiic ^itera) de lalaogae* 
hiMiv«ÜK i,di.^nv4 dv (im/on, fonn« bypooori^tiqve de CiaudtX eile ratlache, 
M dinier U««, Ic tuoi nn (liiadc historiqoe. — Feit-tee eet-c« lo mfiato« 
mdiotl t)«« fMUeAf quo oonik'ot ^odmot (.f^rine qv'eMftototent lei' 
joMur» do )?ub4'>leli)'* et cosuite .vilain petit bomiDe'). 

Oh renciwtn» as XVI* »t^le la forme eo -o«; MUiMoirt barragon>f»t 
4» l^imi^^^n fiu <4 GaodidkiMi tnmri* dipmis m'n^tert dmmt exfnplaire 
mrih A J» ««jh (4> GiUlaane dt« Aalelsi, L;«» 1674. 

lliautHi'ttt. 
Xyft 4> ^araaia btaw ^r. Lan^leis, «k c). 



von* lHi»«*K, Otr l>«ffn^ «w BarMi^ |l SA U 




1» 




11 



Koina Aplquea entr^a dane le Tocabnl^ire commun 



41i 



en qaestton devuit dovenir )i1uh ciil6brc 80us lit foruc inodcrDc, ttalui- 
.uüeo, d'arle<iaiii (voir son bistuirc daoB t'oavrago de DriOBcn). 

laenffrtii. 

La premi^re tnonüon do cc pcTBonnugo de l'^popöo anitnale est, 
ooDiDie OQ lait, Temploi da nom leeii^in comme injor«'): ^Solcbat 
«nlein epUeopiis eum Isenffrinum irridendo vooure, propter lupiuum 
eeiiiL-«t spcciem: Bic eniin aliqni soleDt uppellurc lupos. Ait crgu 
ecclcatos ad praoeDicoi: QicciDO CBt domiuui Isen^rinus repositaH?" 
(Gnibert de No^nt, Oe vita ma, I. III, c. VIII, h propos des ironbtes 
de LaoD ea 1112.) 

1^ Diot ü'cst oonscrvd jnsqn'aajonrd'lini eo Diimnnd daue l'udjectif 
ijztgrintmig (mausBade, bourra), dv tuDt ettt que ce tcrme d'„ Isegrim'*, 
qui exifite anssi dann In rd^on rhänuiie, nc soit ps» anKTienr sii type 
^pique, 

Olihrius. 

La I^^nde de sainte Msr^ucrilc et d'untrc8 rfeitn ont fait psftiter 
le uom de oel empereur d'Occidcnt au sens i|uc Tun cunuail. 

Renartl. 
L« bäroB «D oh«f de I'öpopäe nDtmale a alteiol le comble de la 
popularii^ et Mn nom est l'esemple i-laesiqac dn eucc^s que peut avotr 
un nom propre deven&nt nom commnn. Comme Aiol et Iseßgrin, il a 
fcfurni unc allocutiuu iujurk^uBt.-: Au rr»nr( :=cri «ju'un udroasc & ua 
ibomme qni a H& trompe (Godefroy): „II ee mist k orier conire cenx 
qui avuicnt accord^ lu treaTTe; dit que c'esloieut des sota et des 
badins, et qoe desja od utliltroit lee petita eofang pour erier apreti 
eiix au rtgnard" (L'EBtoüe, Möm., 2* p., p. 168). — Des HÜ-ele» uvnnt 
ce ttmoignage, rcnard ctaitdovenneynonyme de: rosi, et ilavait miinie 
fonroi des deriv^s comme rmarder tuscr de fineoBe), retiardet (rase de 
reoard), renanlie (rose de rcnurd, troinpcric) et renarderte (rase de 
renard), faire la renaräiire (refut^er d'allcr ee battro). Knfiu plun 
triomphunt que Baudet, Renard a compl^tement Hupplnnti Ic mot g6u<;- 
Iriqiie (goHjäii). 

Rieheut, 
Voir Oalehaui. 

L'hiroTiic du plus uuciea fableau conaerrö (roir J. B«di«r, Le« 
I fabliaax, chap. X, I) a iti c^t^bre aa point de devenir, scnible-t-il, le 



1) Cf. enlr« aolres 0. Paria, L» litt, fr. au ui. ».. % »Ut „plus luln, il 
aenblc bi«n que tc nom de K«uoiil aoit employi comme le ful plu« Und celui 
de Kenaid". 



112 



Albert Conti «m 



12 



«i^i't d« tunl «u ]>otit (70IC. M. l)6<licr (0. 1., p. 266, n. 1) a groupi 
den iilttiHioiiN nt |iHiMgeii ob le nnm devieat uii nom g^^yriqne. On 
IJt 4la»a iu Trittitn de Tbotuna (v. 1321 et uv., &i. B6(lior, A, T., t. I. 
I». M0I ef. 11, |K 4b): 

Vi ini' ditna, rolne ytiolt, 
Des ijunnt av«v o«t4 Hicholtf 
II ii[)»[ileii SUD inester 
II« Diftlvoii harne b1 pretger 
K (lluia etitiv* Irnii? 

Une vnrJBiil« du ms, I) d'Aiibrr^ uioalre mSiue Richiam derenn 
iibiHilutuenl iiom coiiiniuii, et M. Khclin^, Akm Kon Edition Auhere«, 
AUfi-miHnacMr» FabiU (U»)l«. 1^J&> ]>. 80-87, rem.iiu T. 191) a;rOD|)« 
ot dlicHl4 divoni mitree uxcmiilcs. 

RtffOtner. 

Kal-ro 00 ])erMHuui|« ti Ivs lon^:« nkits enr »on i:om{iie (}at ont 
doiiu^ lo tnol wuUon rigDtni (=rtoii «mbionill^i? 

Itotawl. 

Lo hto» pur osc«ll«iif« do l'ipopte fhwcaiM et m bravoare ne^ 
IwtiVHient utmiiu-r du Tournir da «spresBioDs proTerbiftlee '). Ouire 
d«« luvtB mniHie oolnl qn'oa aUribce i Jean 11 (,il &'; a |>1b9 de 
Iti'lHud'), el «lui iwt aiLMi bien diu» Rutebesfi - il n'y a U i|R'giw 
iwtHH|>hur« --. im m>uve liotlani (pluriot) «u Miude abnve»*' (cxemple 
t«1«t4 lutr M. Ijuif lui»\ ü( Outj^nve douw l'espnaaioo: faire U Holaiui 
^ USm \# bniTe 1 r. l^ourno de S«tDtc P«l«}-e). 

Trttbrrt. 

L« IK>» d« fni^lcat. ruueiei) fnatai«, s}-aaiivneded£baarb6'), 
«t e« Mue i^)Huid pKrfiLitemeiit u r^« de l^vbert daae rottrrafe de 
l>MtB d« l^Ti-Mic. iN) Trubert 4«! s ceat ouania tansdoit»Toir t:l£ 



U W ««w» tWKJM» *>Ha*te 4» m ti«<»*^ et 
k«*> teM MttttM« wnlwa ikwiK Ja moii 
Ohm KtWbüik M Mut^Uivwu. t, |^ MSi Ce«pn« 
4ww W %Mii «»• ,4t«aAa latf*. 

V) tM «I <lM «kmllMei 

J« «1 1«! KaKMt >\<lt«l#r 
V>M te «MM iiiiyiiiaHH ttlWnk« t«^*^ «^^ te iü>» 'rf . 
>hMWlM<M 91 AjpflMM, «MMN» M n» d^^ mavfM^ v^ 6- 
ti IHMmw.« 'iMtaAük «» ML ». IWk ». & 

« ^ t^«»«\ MwwH VMtwUMw'. «i MMN I» 
«ein 4» t'At*M«l» «m^'Om'' *» L. Bmv» «rt 




B»te4M 



13 



Nona ^iquM entrt« diin> lo rocabnlttirc eommun 



413 



cil^brc h CO titrc, et Ctrc dcvcnu unc cspfcc d'lficspirplo TräDfaH, cur 

beaui^nup plan tard Kiistiiclie DeHctiumpa, duna 1a „Fiirre de M*Ti'(ibert 

et d'AitroDgDart" '), nppelle Maislro Traborl un Avocat retore (dont 

riiiffluirc eet ii peii pri-8 celle du futiii' rnteliu); Mutire Tnilicit est nii 

ArdcuuuiE de .SniDt-IInbcrt; Ic pire du lnSros de Doaiii i'tnit dorigioc 

brabanconno, de xorte qoe la patric do Trabert poratt Ctrc leNord-Bel. 

Si trub^rt nc rontient piie le rndical ') de Iruatui, et ei oii le coa- 

sidfere conime im uom enticremcut germunique, il fant bicn admettrc 

(|De le »CDS p<;Jurulif qn'il u rcv£tu lui vieut d'uo triste ItöroH de ce 

Dom: car le germaiiiqae Trtidbert, Thrutbert etc. (voir Foerflteuiann, 

AUdeotscbes Nanicnbach, I, 2' ^d. 1900, col. 424) ne contieut nucau 

^Iviueul iDJariens, coiiimo ce poaiTait Gtre le cag poviX fubert. 

* • 

* 

S'il est permis de tircr mi« eouclusion do quüIquoB notos fraBmentaires, 
on rcmartinera que ces noma propre« dcvcnud proverbiaux attcHtcnt potir 
l'anoicnne poöeic ntiri-ntivo frangaisc (6popöeB, rotnnns et fubleanx) «ne 
dilfnsion an moing comparitble \ eelle de la lill^rnliire moderne: et 
oVtott U, il coup Kßr, un fait bor« dc doute. On remnnineru «ussi 
(jüc lee traco» dc cctte difTiisinn Bont pluH daiis Ior putoia, dunx Ic 
luDgage et les jeox popQlairee ou enfantruK, (jue daua le Btyle des letträe. 
Enfin on TOit qac Ics tcmicB typiqucs sont g^näralcmcnt injuricnx ot 
pdjorattfa, et ceJa n'a tien de Bnrprennnt*}; la vnrii't^ de» vices eal 
^iofinimcnt pliie ^ande qiie celte dce vcituH duns lescr^atioDs litlt^rairce. 
et la luogue retient pIns soavont la fl<3triBKlirc que rapothcoee. 



1) Oeuvr«K d'EtmtavIio Descharap« (Sociit^ dui Ancicai Tflxtcit), VII, 163. 

S) ?eut-etre celtique. 

S) Vtrfr, 6u l«te du Diüt. gdn., le Trait«, 9 36, p. Sä. 



Le verbe „Naitre" en gascon. 

VtT 

E. Bourciez A Bordeaux. 



Duns le pri'üieus Atlas lingnitlique de la France qni oet on cour» 
de publication, nn oe rcncüDtro point Ic vorbc naitre: du moins nVat- 
il pHS k »a place al])babdli((tie qiii eßt ^ti' entrc lo N° S94 (nagrr) et 
le N" 895 (mrettr). Cest donß viaiflCDiblabl erneut qu'il n'a pn» (!ti^ 
recneilli pnr MM. Gitliiiron et Edmont, «uxquels il seruit fürt iiijusto 
d'en fnfre an reprocUc, puiequc aussi bieii leur cntin£tc ne pouvait pua 
[tout cmbrasBcr. Ccpctidant, rommo d'autrc part l'histoiro do cc verbe 
[offre an int^rCt asnez grand diuis la zone gasc^onne'}, j'ai pem6 qu'il 
De gerait pas inutUe de donner U. w auj«tt quelques präumioua. 

Dana I>tuiemble du dtmiatuo roman, c'e.'it egsentiellemoDt, je crois, 

lo rerbe laÜB rmseere^) qui sert aujourd'liui eocore & rendre l'id^ de 

' ^veoir aa moDde, commciii-cr d'^trc". En Gasoügne au contiaire, »i 

[le mo( n'a pas totalemeut disparu, Hon emplaj e'eet du luoins rcstreint 

[ao coura des si^i^leH dans do »iiiguli^ros proportiong, et neche o. eil h. 

iibir U concurrence d'un aulre Terbe badf ou biize (voir Miatral, s. v. 

[Zu*«). D'ane fii^ou generale, et avant d'culrer daoti le d^tiiil, iiou« 

lavons dire qn'ä l'oaest ((-'eet-ft-dire en Iltaru, Aaa^ la Bigorre et uuc 

Ije de rArmagUHC, dtins les Landes et le Daxndais, nmis non 

[dans le Bordelni») ce deroicr toot est uelnelleDiont d'usage eourniit, 

adis qn'tiJUcura necke a t\b coasenr^. 



1) I) va de »o: que par „zonc ^uconDe' j'oot«ndB an Bens IJugufatJ'iB« 
1« iDrritoire ootupris eutre ia, Garonne. lea PyrAm^ea cc rOc^aii. II fniit acule- 
Bent y ajonior au snd-eRt le bussln du Saint ot aa noiA, (Uns lo d<iparte(iiODt 
de U Oiraadiv ronpaco compHa cotrc la (iaronne «t \x DiirdoKnc. 

2) La form« vulgaire naictr« (potir le clnssique natd) ae Iruuve ddJJi daus 
Caloa, i>8 re nutiea, 151,4. 



410 



R. Bourclrs 



Qiis D« vorbo battt uu bou (et atuai bof/t, fiq;>, eomme doos le 
unrum |ilui lolu) reprteetito lo ImUii ^idire, voilä qni va desoi: raals 

II VHllI lii \»'Uw i\'vxMn\aOT uu pea ctiniiiieiit n'oet fait« r^rolcilion da 
■UN« l«* |i|iii uiKilon» U^xtoH giMRonH nß iiuruisMOt pu pni«>utcr Iracc 
do ltn VKrItat "o "<> '« intur« point iiatamineflt duns ceux du RMoeil 
d» Liirlmlro, «fl jn rvlc-vc iiiiifiaement In forumle }'el* nadz e pel» a 
Uflrtr ()i. :il ) daiiH Uli ducainriit do l'iCiO ri-dig<J jk Ikgnt^res-deBi^ri« 

III iwt villi i|Hu mnia Hoitiinoa id ft lu Jimite od s'eitt pr^i»6ii]ci)t coq- 
Horvt^ m>»ii^ri*]| puU ntUHl mai/« <t n ntj/it (p. 80), (Ihu8 uqc cbarte da 
Miiivuii ilit IHMt, fl'«Kt-&-dlro OD ploin \mya od u prüralu depnis le tyi>e 
rNif#«'i> II raiil «cponditDl ([uo oo vurbo iW^-e ait scquiii d^ noe äpoque 
loliilaliio UHU ImiKirlaia-« ■p<tolnle <I«ds lu xoue gasconne, cur od e'expli- 
ipiitraU Ulli) uiilroaititil Ich fiiita polttl^ri(1ur8. Tntidi.'« que duDs lo rcste 
d« In (liniltt ll ruNioiiiinU plim ou muitis aveu IV-ui^maliquo *anare-a/are, 
iHt ptJilHliI coftaiim formet {rado, vadis, radit, vadunl, rwte^ etc.) et 
(>t>H«lllMMiil iiv<'o Inl de« piimdlgnioe liybtide», — fait qui dn reate d'c«! 
|Ma litt'ttmui rii OnMoicno'), - II faul liicu admettre qu'il a cooservi- 
^mr M imn oxItiU'urt« pliiH divtiucio qnv null« pari ailleurs. Ilestcerlain 
)tltr KVV^Hiiln qn'uuc |i«Wtplirnw ftllart* ntii^rt-Aatft est aDcieojte. Je 
itVitt allor ptua IxUi II Ml )ioa«ttlr, luaU non certahi, qu'oDailende 
WliHo hiHiro du iiHtratt SWimV. uu|tarl>ci{)0 '(xm^m/iu: lepremier anrtit 
ilA atH'ulir. aciuMf^t-tl, A *My» doot je ne Tois pa« Ince, auil i1 a pn 
Mn MhmiM pu h ■M Wd. qui Mail ftüatimi ijot« ugnBdrtle, 

^«4 ^1t •« wM« I» Ml «i« <tM wmitrr » iiuMUt il id ne pkäw 
MM«Mt«W. Mkti vm4 «MM » 1^ w & rH%iw* riiliMBTil eelii 
^ »wt ^' Wi» «mAva lyii •» hMl ^hwi^^^ (^m jm iie mi ^ mm /amt 

#»,«M\ ,4n««iir*. Ut iMiiM »^m «tcc «m» niev i(M ■■■• le 
VMMWHlniw M :^mM»4m» \m Mshi fBhtotoSitai: Z« mmit* 
M» *■* 1,0, I». »\ 4« «w« «Mf ta yAn«: Aidb «Min, iMt te 
«M« «I VtaM» «» «MMN V««bw (^ » >■ P»fc « a |Bp»r" 

IfftM»!«. «t «IM «» Hfl* Jt' «rMH* «i «*• |«r «Mvk *■> li Lme 







Im Verbe „NaIUe" en giLscon 



417 



äamoreraH deina Iti ohUgalloH den diit tortudot (iSdit. Abbadie, Con- 
tutuier g 684, p. 127), oft noue nvona uo fulur baymn de fonnation 
BDCieune, eonuno jo 1e disws, et Fe)>r6BCDliiDtfixuctetDCnt vadire-habeHt. 
Leipy (DiciioD., s. v. ladt) cito de son cdU hd conditionnel bayrf. et 

|la phraM: Lox fruuU tjue Diu dort a tader, d'aprirs des )>U-ceB d'&rchiveti 
d'orifine b^iirnnJec, mnis dont il n'mditiue pa» In dnte exxcte. 

lDH>u(iiblcmi:Dt, l'idiiede oroilre eutrainaut (^clle du point initial de 
la croisBance, od on cot niriv^ au sons de „naltro, voDir ä la lumii^ra". 

,C'e»t doiic Vera la fin du iDoyen ilge unlement que celte tp^otullestion 
puatt s'^tre prodnile: et d'aillenrs le M&8 nonvenn n'a poiot <^riiic4 
celni de „croltrc", car v'enl bico aroc ccttc valeur qu'ArouDd de Salett«, 
eu 1583, a dit danx sa traductioa des PsaiimcB: Cati qve loua 
hroea . . . sian romputz — Asanlz que iTtstaa mtJi badtUi (Fe- 58, G). 
Le ftena m&me tont g^-o^rul de „derenir" n'avait pus disparunoD plus, 
ear noue le retrouvoiiK cDcore bieD plus tard daoa Ic8 clinOHouii de 
DespouniuB: De tu pruseif hade ho'u (Caniioa IX, 4; l'ohies Beattt. do 
1827, p. 19). Eßt-oo ditns le BäaTD propremctit dit que s'osl dövelopp^ 
tout d'abord le seos moderne, et de \h qu'ensnite il a rayonoA d«Ds 
le reste de lu UaeogDe? I^ fait est posiiible, cnr c'eet dane cett« 
r^^ioD eu tout cas quc Iv vcrbc a'CBt uuaexä la famille de d6i-ivea la 
ploB nombrcnne, des purticipcs eabBlantiT<^B iwmmo badude, badenet 
(naisaiince), et jueqn'a uu uäjecü( badiu (gou^at badtu, eufuutqui pouesc 
avec vigucuT; aryame badib«, bratiL-be qui croTt). Mais il est sür d'autrc 
part quc, mdme 1^ le coDcurreiit origincl nache n'a pa.4 c^t^ tout de 
Buite Ic terraio, et lu litl^iature des No€l» eß fait foi'i. Helativemeut 
k la tnite des deun niots dana d'autrcB ri^gions, je remarquerut eoule- 
moDt qn'ao XVI'Bieclc Ic vicux poi't« de Leetour« Tcy de Garros no 
parait coDaaltro encore qse naysse^). Pend&Dt le XVII*Bi6ole an con- 
traire, DastroB qtu äcrivait .'l Saint-Clar et presque ans oonfioB de la 
Zone gasooune, s'est nt>eez Uriiqaeuimeiit aervi de baze*). Mais verg Ia 
m&ne äpoque G. B<Jdout qni ätait d'Aucb, b'Ü b« sert luie Tois de De 
tenne daaa an NoCl (Omtau oun Jesus aort de bast. Loa Parterre, 



1) Voir L«Rpj'-RsfmoDd, Dictlonnairo Bi'arn., S. v. mtce. 

S) AiDHi je ralire daDB le« Peaiiniea naixtma (Ps. 32, 4dlt, A- Diirrieiix, 
I, p. 196} et la gent HnixtdeTa (ib., p. 2<X>). Oaiu Ic« I'ot^ie«, le parTail na«c«e 
(Kgi. 5, U, p. 1 14) et l'expresaion U> fmt *n mon auau nateul (KgL 6. II, )>. 133). 

3) ailstnl CD eile plualevra exemples (Tresnr. b. v. bog«), Volcl l'identi- 
fieatlou de quelques pmiak«*: i-o^ auiiU i la hentioun . . . que joul'Mou eoüa, 
^wjmfhiou baae (PUidoyor de« Kltment», 11. 683, ftdit Tross. I. p. IIa). — 
qiu M'ii prumi tiiuat (ib., i. 187, I. p. 70). Cf. enoore Plaldufcr, III, l&O (I. 
p. las), ete. 

1lAMui«b( rmdnngra IXIU. t. 27 



418 



K. HfturcieK 



Mit. de 18&0, p. 57). eniptoic poiirtanl ordinnirenient »mAc. Nnttir«ll&- 
moul, «'est aitMi cc dernier DM>t (jn« oemblc mal cDnnnttro Gnilliiiinic 
Ader, qai ötait de U r<^on de Ixunbez*), II Herail ito|»erfln(l'alld^«r 
des exeniplM plnn modernes; noait allou« exiimincr maiDt<Mi:int U 
r^partltioD notnello des nou co Gaecogue, et vuir taut k («rruiu quV 
ga^D6 baäe. 



II fflut »Taut tont di-temiDer t'airfi g<>o^aj)hiq<i6 oä leo foniie« 
bsae» de radire rb^wat nnjonrd'hui Sans eontcste, «"est-ii-dire »oot 
etnploy^M coDramment an eens de nioHre". Je ruis e«sayer de Im 
circonscrlr« eti parlant dn point od la vaU6o d'OsMiu Tiont dibooclier 
Hnr )o gavc de P*u, et je me contootcrai d'änumdrer ke dernicm chefs- 
Il«ux de cantonB od, seit du cM de Tl-'st, Hoit da c&to du nord ensnite, 
w montre le type ww/fr«»). Ce sont d'nbord daita les HAUThS- 
pyRI^fiES .S«lDt-P6, r-ourde», Btipnfrree-de-Bigorrc, Tonrnay, Trtej 
daDs Ic OEßS Sli^liiii, MoDl68(|iit«H, Ji.sud, FIctiraocc, Saint-CIar, 
Miradofix; dans Ic LOT-KT-GAKONNE AsLaffort, l,a Flume, Umrdao, 
Damaxan, Tonneii», Lo MaB-d'AgenaiB, Meilhan; dans la GIKONDE 
Auroe, LangoD, Villandntut, 8&int-8yiD|>horicii: enfin, au nord des 
LANDES Sore, Pibkos, Pai-entis. Leu poicti r)De j'ittdir]ae Kont Huffi- 
BBmment rapprochös pour qu'en \es reUaiit entre eux on v<He bc detwiner 
aor uuc carte la Hgoe en qneetion; i) «enitt iualile ou nicmedaogerenx 
de Tiscr, par iioe öoDm^iatiou de couunuues, je suppoee, i plu» d« 
pr^oision, ötaut <1oqd<', Btirloat qusnd il B'agit d'nn fait losicographiqne, 
qne l'ucage ext tonjours k la limite na pon flottaot et partagA. 

Nona pouvons donc poser que daos le ternloire euvolopp^ par eetM 
ligoe, pais liiuitf; d'utitrc part par l'Oc^n et la fronlitrt basquc, le 
type tadfre eat absülumcnt dominant anjourd'bai. Dana lo reMc de la 
xone gosconne, c'cst-ä-dire au sud-cat;, k Test, et au nord-oveat, Do 
coQliutie A Be aerrir do nast<rf. Je ne veoit qulndiquer äonmairenent 
les fortuea rerGtucs par cu deraier mot. Dans Ica hautee vHlKee di 
sud de la Bi^rrCt k Argclda, k Aacnn, k Luz, k Campan, nons troo- 



ü 



1) AtMl J« nUva dans Tf^t. Vi^naux et Jeaaroy: ntcht (Catonnat, 45, l\ 
lUaevt (QentUom«, IV, v. Ifälti). 

3) Les (lAliloitatiODs quo }« donno ici et (iaan la Miitc 4e M-Ue aotice m 
foadeat ea grande partio «ur l'tntiuite que j'ni dirigto en 189^ et doat l«i ti- 
«lUU Botit oonRl^i>^8 daui lea ilix>«<>i>t volmnea manuMrils da litcutü lU» idimu» 
rf« ta rigion Ga*c4ntw. J'al d'^ÜIeurg. dans un« ccrtain« iimbki«, v^rlM l<a 
faits poT nioi-inöiiio on k VaUb d« corroapoiiUaule. 



I.e V«rl)e „NaEU«" eu gaMeoa 



419 



I 

I 



I 



vons d'abord nacAe [pbott. n§Bi\ '); et f'a iti U «ubbi )a ronnc liU^ruir« 
longtemps witii cd BiJaro, tnais «urlio k pr^ent, je le r^|)^te, de 
rii8B{;o popnlairc. l'iirtoQt »illenra & rH»t, noiis reiiRontions neche 
[nii? DO »fir]; BUiif oependunl dan» le Coii»ern»8 oft l'on dit ptntöt 
neifche [tifi^], puls duut« In Gneoognt qii! confine ii ToulouHe et iluns 
Dne pKrtie de t« Loniagoc od l'on dit vai/tie \n^ii^]. Dans Ic Borde- 
luiH cnliu iious rctrouroDS necke [niSe], pois «eyeAe ("fii*?! cntre la 
GaniDue et la Dordognc. 

Mai« il fallt auesi, »ans plos tarder, refenir aor nne partionlariti 
coneDse, et ([»\ paruit eii diJ-ssccord avec la rt!'parti(ioD ^ographiqne 
du type tadire teile ijuc je Tai Iraote. A la poiute de Grave, c'est-*- 
din an nord da Mi'doc, on retrottre l'osage do bade avcc le fteos de 
„Datire' daiis toal le canton do Saint-ViTicn, dana la majeure partie de 
celnl de Lespurre, et mflme an peu plus ha» h Vertbcuil (chq(od de 
Psaillae). D'ofl vienl le mot dans cctte r^gion, — qni par «illtmrs 
pr^nto diijA tant d'inl^rcsxanlB prublfemcs dialeclologiqncs, — ei y 
fl«t-il complitctnent it<olö? Je ne le pense pax. En cxaminatit Ich 
eltoeee d'oD pen prte, je remarqne qn'\ Test da MOdoc, mr le» bords 
de In QiTX>nde, le type neckt (on neyehe) est a»\l6 enus exceplion, et 
o'est bi«n cclui de Bordeaux; je ne mc rappelle pus ea aroir jsmaiB 
rencootrt d'antrc dans aucnn teste rraimcnt bordclais"). Aa contruire 
dans la rigion soHtaire et eauvagc da Mi^doe, du cüt6 des TorStB de 
pini et de» itaoga qui bordcnt k Tonest l'Oc^an, jo rclrouvc ^ et )ä 
de« Iraccs Bporadiqves de baäe: ainsi k Honrtin (c, de Saint-Laureot), 
ji Lacanaa, Sa&moB, I.e Temple (c. de Oastelnnu), et dein^me aa Dord 
da baBftiii d'ArcuehoDj k Li-ge, Ari-s, Andernos (c. d'Audenge). II cot 
Trai qac dans le reste de cetto contr6c 4 Andengo par escmplc, et 
dans toat le canton de la Tosle, c'est de neche [n>sg] qn'on se scrt: 11 
f m donc üolulioD de cootinnifä actiieilement. Mato il ne peat qae le 
typ« du Bordclais eo soit tmpoßfi par lA k nne öpoqne relativement 
rt'^Btc, et il si'inble lufme probable qu'nutrcfot« fiarfr »e sera proptigÄ 
dans ta r^gion doa I^mdea tout le long de la mer, et jusqn'äla pointt- 



I) COnfofMimeDt A ceU I« poäte Uiquäa Camftlat, qiii est d'Anvas prüi 
d*Ancuo, dit: £t Di» dem hila de ntutmt adi» (Bt Pluplu dtra ino I.ngula, p. 91), 
4aaa «od prvaiier recii«il terit «n idiom« louil. Un peu plua tard, aynnt luloptö 
I« tfp« de ImifCAKO bO.imoj*, U x <^it: Badou te hilkoU (liölüie, III, p. 104). 

2} Daai» ti& KoEI biirdelais, qui doli avoEr 6tä composi antre läOO etl63ä, 
ei ^ «8t ntppOTt« dan» la C'lirunique de Oauffrele&u (t. II, p. 260), j« tioiive 
4 vud dira i cötä de naiiKltcnie l'oxprt^siion <m moitnd« bat <(tr. 8). Hais lei 
le verb« en pria Kinpknietit nii mm de «viont", et d'nilleuis In provenuico dee 
NoSU »i racilement <iQlpür(öi) reate tuujOM» uu pea eu«pevle. 

27» 



430 



E. Bourcira 



do Grave: de cette propagatEon nons ne relerons plas Anjonrd'hni (|ao 
lea ätapea uti ))eu djscoiittuues. 



J'ni iodiqmj l'^tcndue de l'airc gfiiographique quo Kconrrcnt acto- 
Cliement lea fnrtnes ieencti do vadfre: majü cen forme» qaelleH Kout- 
eltea, et qnelle est lenr r6partitJon? 

KIlcH uont »Q Dombre de quatre: 1° bade; 2" bast; 3" bat/e; 4° baje. 
OccuponsnunB d'abord des dcux dernR-rca qui aa foud n'en coaetitacnt 
qn'one, ot dont on peat diro ou gros quo co sont ccllca dn nord de la 
Bigorre et du Bod de rArmagnao. 

Xicur tcrritoire peut £tro ddliniiUi k l'uide d'nne ligae qu'on fera 
paBBQT A In liBR're cet du d6parti;nii>iit äo» BASSES-PVRI^'.N^'ES pur 
Lembeye, Munlancr; ilaualcBllAUTKS-l'VKfcNfcESpar Obsiiu, Lourdea, 
BagD^re», Tonroa)-, Trie; daoa le GERS ]tar Miölan, Montesqnioo, 
Aignan, Plnisaiice; et de aouveau enfip daos leBHAUTKS-PYRfcNftKS 
par Cuetcluau-RiviL-re-BaK8o et Maubourguet. Ou obtieot ainsi une 
sorlo d'ellipBfi dont la pailic inf^ricarc est occup^e par bai/t*\ et lu 
partie aapärieure (celle da GKRS et des cantooB de Caetclnau et 
Matibonrgnct) pur baje. 

La forme primitive cat ccrtainement ba^e, dont baje n'eat qn'one 
eorto d'aduptatiou pboDätiquc, conforme k la pronODCiatioD dn aad de 
rAnuagnae. Miii» A'oü provieut liatfe liii-mSme'i' U est dTident qn'il 
n'eat paa aue forme originülle; c'cst un ia&uilif qui a. da £tro refait k 
nn womcut doond sar Ics fortocs dn fulur teilet que bayran dont j'aj 
citä ploH bunt un cxemple ancion, et qui eat, lui, IcrG])r<iäCiitautr£gaIier 
de tadere-habeHi. Je D'ai malhenreugement trouv6 jnsqn'ici dana lea 
testes ancDfl |)oint de repi-re qut me pcrmette de pr^oiaer an pe« 
lYpoquc k laquelle ont commenci les reformatiooB de c« ^nre. Hais 
ec qui eüt certain, c'cat qa'ellca no so bornont paaii5aye; dies a'appli- 
qnent anssiit des infinitile conuue cr«ye, betfe {]^oat credert, tidere), eXa.*)^ 



I) C'mi de c«tte fonne natiiT^IIenieDt qae so scrrent In« po6t«t cl« U r^glon. 
Ainii Nmbitillet |Dr D«J«un«] qni est do BngDi^re* ^crira ilnna «u tradurifon 
des Fabtai de \a Fontain« : Soy hayul etto anado (I^ Lou|i et l'Agneiu, p. 37). 
A Geide qui MI toitt prAii (to Bagn^iei, Philadeipbo (M"» Riqalcr] dit de luCme; 
f: quaiid strt haiut tu dt plujfnot (Cbünsons d'AxuT, II, p. 14). Cf. dans sea 
Brumo« d'Autifuno le« fonne« cayt, baye, p, 1; eayudo, p. 17; eriye, p. 25, etc. 

3) On dolt auBsl, ponr la reformatioo de c«* intinitifs, faire euticr ea lipie 
de comple rinflncnce de 1 tg. iadic. pr. fccy (=: video), erey {= *oi«dio) et du 
aubjonctif 6«ya (= ridMm) qnl Ualeut riKuUera. H eat poaslble que l'^Tolntion 
de tadirt ■'«■ aoit igaleMSat reweatl«. 



Le Verbs .^attre" «a ko<><-'od 



421 



que ooas trouvoos uod seulement en Bigoirc, müs bcancoDp plus k 
l'c«t, duoslcpays d'Aoro, (laos lo CommiogoH et le Ni^boauiD, jtwqu'fi 
AKpeli 8alieB^n-äalat, fkint-Guudens, — c'eBt-A-dJre duiis Uiutc ddc 
rrgioii oft Im penittanee du tj'pe na»cere uc iious pormct \>hs d'cotrovuir 
c'onimunl y eQt £to1iiö vadfre. Ce qni est ancz outaMc i-ncarc c'est 
qv'A ereye et £fyf oe oorrospoiidont pas dans le sud de rArniAgnac, 
eoouDO OD aurait le droit de »y «Keiidre, des liifiDitifs 'er^Je et *b^»i 
o'Mt de« forme» crtze et iifse qo'oa oontiune k uc servir par U. 



Restent les deus form«« Ich plnii i^pandnes — et cc]Iob-I& primi- 

ItiTea en un sens — hade et bäte, dont je dois iodjqner la r^partition, 

|la prcmitrc ^liint k l'onest celle du B^nm et des Landes maritimee, 

jtaiidis que litutre eat celle de rArmuguau et du BuKudaia. Je vais 

I Irftcer dn rcste la lignc approximativo qui Edparo leB denx rtgionsi 

CD allant dn end an nord, et cn partaut des CDvirons de I^inbcyo (od 

coDimCDco la loiic de bai/e pröcödemniCDt d^limitäe). Ou trouve la 

forDie hatte daOB les BASSES-PYU^N^ES k TUzq et k Artliez; dans 

pes LANDEN k Hagetmau et k Saint-äcrer; poiH la Ugne pasKC onlrc 

[Tartas (bade) et MoDt-dc-Harsan (basej, cntro Morconx (bade) et Latn'it 

ffbttte); OD gagDC de \k Sabrea et Sorc qui ont bade. 

ttcnuirqiiuns d'aillcurs que foppoHition enlio bade ot baze noUH 

k nn des traits fondumeotaiix de la phonätique gasconuc, s! 

Dial qo'on pent s'^lonoer qu'il n'ait Jamais itt mieux inis en 

relief). Tindis que le d iutervocalique a ytusei daua tout le midi de 

Lis Gaule Ji nne fricative Bonore interdental l-, puls de U 4 s (et le 

Iprcmier de ees irbangcmcotsrenioiitebaut, viatseaiblabloinciitärdpoquo 

Ide I'EtDpirc rotnain, comme le mootre ropposttion eutre lo provon^al 

ataar et mudar), ce mSme d ettt reetv iulAcl dana une pnrtie du Sud- 

Oacst. La qae^tton est Irop eomplexe pour quo j'eu nboide ici le 

detail*). Ccpendant commc dans le can da verbc bade, eoit au sod (i 

e*a»c de la difTasion de baye et de necke), Boit an nnrd [ä cause ^u- 

Icmcot de 1h difTusion de tiec/ie dnns le BordeiaiH), les faits iious sont 

es quelque sorte Diasqu^-s, Je vais au moias preudre an autre niot qui 



I) tj! fnil p«r exemple lomblo avoir jartU ichnpp* i M, Liichnirf, et 

eH. Ueyer-I<nbke n'en die Hcn ni>ii plu» rlniu im (irainmairc. Dopuiii, M. Zauuer 

l'a nitvh {Hur Lautj/etehieMt dt* AguHanüchen. g 14), mnU les indlcatlona lopo- 

fraphiquM qu'il doDue bofi) [nsuffisHutes. Cf. ansfll la brave mcntioii fnitc pur 

ßrandgent, 0ld Proveinal, p. J9. 

3) Voir le» obiervationn qac j'al präccntöes ü ce sujct dsuu la JRevue Ort- 
UjHe, Amte 189S, l, p. MO. 



432 



E. BaardcK 



ouuH pi'rmoltm de mioax cuosUler ifleWe eBt-BCtoelleitieiit \» tmrtion 
do la icoou gn«c7oono oä d iutervociilifgue coiiüerTe nu «>□ oxplOHif. 

I'renoik», jo xtippoM, 1'inGuitif latin mdarr: ü est re))rtwnU ca 
G«uogne ooit par »ni^o, boÜ par mzo. Or voki cn allanl dn end-eet 
■n »onl>ouo«t \t» dcrDiura cberslienx do canloim ob je roDc'outre I« 
formo Mda. Co sollt d'iiborddansrAKll-'.GKOwitillon: danBia IIAITK- 
QARONNK Salies, K»int-M«rtory, CMutrt». Kiens, I^ Fonsserct, Boi- 
loRiic, Uoutr^'jcan; dans Im lIArTES-PYKfcNfcKSLnlwrthe, Bapin-res- 
ilt- ItiKorrc, Obsuii ; dims tcs HASSE-S-l'YilfcNfet^ MuulBiier, Tluie, 
Anti<>2i dniM Ion i.ANDI'^ tlngetniHii, .SaiDt-Sever, Labrit, Sore; daos 
la GliiONDK Bulin, l'odcnaiic, Turgon, CröoD, I^e CnfboD-Blanc, Saiot- 
Andri^'de-Ciibiao. Voici d'»iitre piirt, en itarlaut de lu toSmo r^gion 
et eu snivant la m^in« direelion tos preniicrs cbcrs-Iitax de cantoniiofl 
■|)|wratl la funn« mta. Cc eoDt dnns l'AlUi^OE Ouüt, i^inl-Giroiu, 
Sainl-Uvor, SAinteCroii; datu la IIAIITE-GAKONNE MoDlc^qnieu- 
YolvMtoe, Carbonue, Ri«omeü, rUle-en-Dodon ; daiu Im IIAUTES- 
ntt^K^ä C»«<te)Daa-BlBgiu>ac. Lasueroexan, Tonroay, Tarbes, Vte- 
dc-Kpon«: daos Ict BASSES-PYltflNEES l^mbeye. GarÜD, Area»)-, 
dal» Ir« IJkNDtZS Graun«, Greaade, Mont-de-Mar«aii, Roqueforl; dans 
U QIKONOK cnfiD Oa)>li<mx. Salnt-Syiophohcn, Tillaodrant, Laogoo, 
Cadtltae. Saarrlem, BnuiM. Ubosmc, Froiisac. 

S« r«a TMt )iitn M doaaer la peine de «airre sor noe rarte le* 
4mx Rf*** V* i* "^^ ^ tracvr. oa le« nm m difrelopper i pea 
ftte yara OM waa at Cort daM l>tix>it espat« taisat eoln Amx qn'ily 
«■nA Am 4« tlwwh « let paiau exacts ot actMDeaeat h rf Utto 
MKTWBttfN MmrTeaMaexpkBif: JU KahaMM jakaoC 1« temin. 
K w w «rt a jwlt i^J wto %M^ du» rett« band« {ottfaMütre, 1*0»^ 
M Iriae fm tftn m r«a MMs, ei <}«'•• t meeati« •■»{ de« 
UntM» «* U 4«Mak « («1 i l>Upe ftml}n «a Ifc dMX aagUs*)- 
CW dnr «• tmm» t*«t 1« hat des F^rrtef«« dqMii '^Hflftrr. |M& 
«Mm*. M *as la pailto * k «m* q«i b««e 4 rMSt fOeiaii, 




9 



L« Torbo „Naitre" ca guooa 



423 



QoADt & In fiDsle, eile est nn f (fenn6 ettr^sbreO duns Innssjeure 
)i«rtie de la zone guscuunc, aiitsi damt rAriJ'g«, la Oautc-Garoone, le 
TariHjt-Garonnc, Ic Gcfh, loa Haates-Pyr^DÖes. II ea ost encore de 
mfme dang le« Itasaea-Pj'rt'iiöes: toulefois il y a par \k des loca- 
lil^ oii le eon de cette finale est parliculiiremeiit faible, prettqiie 
gj notammcut iL Arnniits, Arlbez, Orlhes. Ou a DOttcmeot ^ co &c 
rapprocbant do TcDibouchurc du l'Adüur, ä, Bidachc, k Bayonnc; et il 
CD est de di^dic poor tont Ic d^partemeut des Landea'). sanfdansanfi 
partie de la ChnIoi>»e (iadf. h l'eyrehorude, Magron, Aiiiou, ba^ k 
Gcaase) et k la lisJiTe est, du cöfaS de GubarrcL La Gironde pr^dcnle 
iadf k la point« du Mi'doc; bas} soalcmcnt k Auitm ot k Bazas, car 
le rcxtc da Itazadaiii a plnlAt bmg, y conipm lloueill^s, HongloD et l<e 
, Uas-d 'Agenais qni sc iroavent dans te Lot-et Garonae. 

Je De reiis point insistcr non plus sur la conjupiiHou moderne du 
rerb«: onoutfonvera Icd ^ItJmcuta indjqu^ aveo unc prdcision äuftiHanto 
daaa lo Trtoor da F^IJbrige (s. t. baae). II fnut ajoutcr soulomcnt qne 
cette canjugaiHon ne confonno uu radtoal de Mye dana la K^gion döciJte 
plus haut, et ans»! (fu'oD Bäani, k cüIl- de 3 sg. iudic. pr. Inni, paralt 
eucore exister bait: oa troave ocltc lormc notatnmeat daus certains 
Moela*). 



1) J'ajonti^Tai quo cet « fiattl a sporadlqucment dans Ica Laodei une tan- 
daucc A »'cfTacor c«ni|>l6tfim<-nt, tnnills 'lu'.iii nnril- ouril tlu ilAparIcmont, par 
cxfoiple a l'iMti« et u I'ittrntiH-eii'ltorii, 11 ki; rDtiforcu au contraUu uu ^. 

it) Ainti H la p. SV des Cantiqttet (iatcons (l'aii, Vigtiaiioour, 1618)1 Diu 
bau per nous sauba, otc. 



Provenzalische Beichtformel. 

Von 
Hermann Suchier in Halle. 



AU ich in fneiHen DtHhuüUm prcvttnalischer Literutur und Sprache, 
Hand /, U^U 1HS3, S. 9S—106, eine Beichtfomiel zum Abdruck ge- 
bracht hattr, teilte mir CamilU Ühabaneau imi(, ein ähilieher Text stehe 
in der Handxchri/l fra«iais 117% der Pariser NalhnalbHUothfk, wie 
ihm Herr Proft«soi- (himaln in Monipetlier tnifi/driU habe. VhabaneaH hat 
darauf ditie zweite Bticbtfonnet in der Historie ginirtUe de Latiguedoc 
par Deeie et Vaiisile, lome X, 1885, S. 402 kurz erwähnt. Auf »eine An- 
regung hin tchrieb ich den Text ab und gtbe ihn hier heraus. Beiden 
Formein liegt, bis auf e»i paar Abueichungen, der seile lateinische Text 
2U Grunde, den ieU/reitieh nicht nachwmen kann; doch sind die leiden 
Chereetziingen ton eitiatider unabhängig. 

Die Beichtformel ist hinter den Couttttnes de Montpellier von einer 
Hand dei XIII. Jahrhunderts geschrieben. In der selben Gegend, dem 
Dipariement dt» Hirauli, scheint auch die ton mir früher herausgegebene 
Fa^img aufgezeichnet zu sein. 

unmittelbar hinter der Beichl/ormel findet sich m der Handschrift 
11795 der Eintrag: 

m' cc" Isxxii" r. ix. kl', dcccmbr. isti scriptores intruueroDt domnm 
consiilatus f. G. Ituseire. P. de . . . Duua. Ar. de Codoms. Jac. Motel. 
StepfaV Moun'ii. Martinas Kobi. 

Die Handschrift ist vom Buchbinder verbunden, indem die Blatter 
clxviii—clxxxx hinter das Blatt ccxx'" geheftet sind. 

Die lateinischen Überschriften und Stellen im Text habe ich nicht 
berichiigl, da die Berichtigung fast immer auf der Hand liegt (io- 
ceBüU für ioecDSU Bus. m.). Die Überschriften sind in der Hand- 
Khrift rot. 



4U6 



n«riiiai]D .Suehi«r 



/W. dxfÜi'J. 
Hee est confeKsio gvnoniliH, qanni d<>b«t Taverv qtilMbet Hdells 
»emel vel bis tn anno et ninxiroe in «rticnlo mortis. 
1. i'sfl, i-3'). 
In nomine domini nostri Ihcsa Christi anieB. Ea fort 
poocHire o nun dignca faß ma colpae ma cofesBion a dieu ooslre senhar 
ft madoua »nncta Maria niaire de nostre eenlior Jbcancrist. 



4 

c 

lt. 

I 



2. De quinqno senslbaa corporis. 

Vgl. 3-8. 

A dien e n vos, car pnirc, cofes e manircsle qne icn ai fatlit e 

offendot dtcu uostrc Hohor inolaa i)v vcpidue, e m'arnia e homes c 

rcmenaa, on lolx e ab lotx los -v. »em corporalii, f\icg el m'a jireHtot ni donat. 

3. De qnioqoe seasns. 

Fj/. 8-9. 
So ee en veur, en anur, en goatar, cd parlar, so es tocatz, tpx 
perlen a (ol lo con, c cu odorau. 

4. De tIk «t andltn. 

rgi. 9-13. 

Es TCBcr e en aueir ni offendnt e peeat, oar notas vegadaa ai 
vialaa e auxidas maircatalz, deslialexas, cnrojaK, hanziaa, trariona, e 
unulas d'autras foltaa c malezas Don dcgadas e non legndaa c motz pecatft. 

6. De ^Datm. 

ly. sassce. 

En gofltar ai [leeat o failit. rar ten motas regadas ai mutjat e 
beirtil qti<> dod oi'aria obs, t< ea lau ttoras qne noa degra. K di'l trop 
Dtaiijar e del trop beute {<«r arvatora eadArMioa ne crapnia« e 
«bri^tali pollnciona e moTeme&s de nia cara, f'J e qn'ea pariara 
■«!• qno mm dcftra e qM MB dnia li £uia moa orde ab aqvcj enleo 
dMAUl ui ab ai|uella dvroeioD qne ios degim. 

6. De odoratn. 
ly. 13— K. 
Ku «lorar ai r»llit e iw>ral mantu rvt, car icv in« dvlechaTiT 
eu bona» odura, cu tlaitt>r« don avia alcuns delicti a moa cor« c bona sahen, 

It l>MM VtnMiM Wn*4M wcA m^ ik im mtimrm UtmimäitTH frovtn- 

4«r farufntfkt» ttuki «tcM ■« 4rr Omn i it k ri/t 

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d»<t IHM «Mtvrvr ItwMJ nf«Mtif- 



4 



3 ProTflBuUscIie B«ichtforiuel 427 

7. De facta. 

Vgl. le^is. 

Ea tocar «i it««cat e fnllil dkiIus TM, cAr toimvii o nbrasiuiva o 
buizsra don ariu aleuii« delicti c l>uns subers e movemens de raas cnrm. 

8. De inceiiHU pedun. 
Vyl. 18—96. 

r«r anameu do jics cusumcn ai fiittit innntas reif, car portnroD nte 
e iDfllas follia» o cn mslozna e en dircrsas malretitatz. Et eu vtl gne 
tUMDieira i«a peccnirc nie fiiUit pi peecat per uqucntz o cu uquests .r. 
sene do rooo cor» ni per CHCoiuprendenteo de luxuria oi per aoamen 
de moH pea, fiis ne tna colpa u dicu noütro senbor c ii nmdona Baitct* 
Maria e a tob, tax paire. 

9. De .X. preceptiK. 

Vgl. i7—28, 

Co{e» a dieu e a vos, i-iir paire, quo ien »j pecat e ofTendiit dien 
Doelrc scDbor cn totz c encoolra l«tz los .x. comandameuB de U lei. 

10. De prlmo pr«cepto. 
Vgl. 29-34. 

Premioiraiuene cn aquel comandatiien que dis Non adorabis 

leom nlieuuui; et ien fort peecaire ui tnantus vea [Bl.djxiüi'J per 

llura uoBtrc uenbor dcKt'ooo^t e renognt, iTCzene devios e derinas, 

'gafdans dias c hora», cremen anguradors o encantadors o i^allidors o 

oigiomantians, conjaraciona o iilcumis melKtnas, o caaicbi uriu inais 

de fo on lait creatnras qoe el noetre frealor dien, que crcct c formet 

tot cao es. 

11. Do secundo precepto. 
Vgl. 3t^i0. 

Easamen ai pecat e fallit el Bcgon comaDdamcn que dls Noil 
LccipieB ootuCQ domioi doi tui in vattttm. Et ieu pcccuiro ai 
motaa res jarnt c pasMtt dion «agrameDs e mos votz e dior coviaens 
e sagrameDtejat e desconoj^t lo benezeote noiu de uostre i^enhor e de 
RA doBsa matre tiosfra dooa sancta Maria en van e per iiODren, e en 
motz locx donant mal isBemplc a laH autras gcne. 



7, 1 Et. pe«oat, ähmUeh 24 ~ tf, 8 Ih. oomiinCs ~ 10, A aigroiDittianB 



436 



lloi'HMiiD Hichiir 



12. D« .lil". precepto. 

Vgl. 4()-46. 

EuMAtnen li fallit o pcccal ooDlral ter» coinandamea quo dis 
UonioDto ut diom BabatJ ■uaotificee; rar ieu ai fallU e csraxll e 
rntrai« ntotRn rpf^diitt ]>er tue o per ntitre, cjue fitxia alconas obras o 
lua rniia far lo midi; dimor^ c laa auncUs fcatas dcis sieua Bass contra 
W eaUhliuiouti dv aativtu gliiMia. V. ai tnolaa lajcxas, motaa folliaa, 
aioti pcooati fati e dita eo aqncle aaactes diaa. 

13. I>e .1111°. pree«pto. 

Vyl. 46—53. 

AI tvmuauea juM^at r faltil i-onlra lo rart /^/ oonuadamen (|irt ' 
ilia Uooora pairctu tuuni c\ matretn (natn. lea paeoalre ik>d ai 
poruda aqaetia boaor ni a()nclla reverenria qie dcgra a moD p«ire 
cahmI c (vp^rital e a ma nialre, rar j«a lor ai fag e di^ motaa regadaa 
l«n «nwU p Isn dniptaien, mandata syaodi non serrando 
■«e «U Bt derci obedicado. 

U. D« qnlnUi pr«c«pto. 

KaeoKtra lo <|w« conaadaawa ai ira peccat 
•Beides: V k« pMeain ai par anattra muti (• 
•a <«fKim ptapa. evpbsiadwtneMea o 

Nwaf . « qM pt^n donar ^fafta • allHi, qi 
• faMh« |ar «• ai p«r »atrek tn qM pag ra an* 

db» 3t«a ■»««■aWri»; rar, ta mI ^(m 
• |«n* ik •■ nni per 

4b £•• CkM«« t»»lMkt «ar pm 



qwdia 
« e «■ 







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K^Sto«, t «a 



->».« 



Pioveni«li*cl>e Belcbtfomel 



429 



alcanas femeoas iii Bostrag per fals dig o per lue o per «nlic« sa pro> 
pria caaza bon nom o ho/BL e£»y/-Ds fuma o autnui pruprias was 
cansaa. 

17. De .tIUo. preeepto. 

Vgl. 68-73. 
Ensamen contra lo .TÜi. oomandameo a peccat e fallit amlas ve«, ((n« 
dis Koii dioes oontra proximun /sie] lanm falsuu leBtimoDium; 
car per areDtara icu ai meutit o portat faltma gucrentia« contra tna 
conscicntia contra aleuDs tiomcH o contra alcunns fcnicnas, per q&o 
perdi«n Inr canta o Inr Tama o lur bona umix o anigM. 

18. De nono preeepto. 

Vgl. 73-19. 

Contra lo Mm- oomaudumen ai pcccat c fallit molus vogadan, quo 
dis NoD concapicicfi nxoroni proximi tni nee mnlicr maritnni. 
Car per avenlara ien ai cobe7.ejat quo vnigra aver o tener a ma ?olon- 
tat lau molleri d'alcuuH homee, o femenas de religion qne devou csscr 
eepozaa de CriBt. 

19. De .x". preeepto. 

Vgl. 79--M4, 

Coulrs lo .X. comaudanien de !k lei ai poMJit e fallil niotas vcb, 
1)00 die Non concnpicies rem proximi tni, non serrum, non 
anaillani. non bovem, non azinuni: c cnm noH moiaa tch per 
aTealora ai cobezejat e dezimt avctr la propria oanza de niou veziii o 
de na vezina o «od ctrveo o BOn sera o ga «erra, Bon lioine o ti« 
femena, soe bncu» o sas antrus beetiaB, e amera o maü aver a me 
qne a b«. 

20. Conclnzio. 
Vgl. 84—93. 

E totaB aqucütas manieiraB qae al dicbas e autraa molas que 
s'eatendon podon eR/V-tondreeuaquCBtz ,s. contuiidumeus iineuidils 
de la lei que dieu« donet a Moj'zen, e MoyzeH al pubol dcpartdedieu 
nOBtrc senbor, icu fragiU peccaire e croCIs ai ofTentliit dien noBtrc »enhor 
in'anna motas toh. E on gbI (|no miinietra mi »ju fallit ni peücat 
ea aqnoBte ni contra aqueslz .x. cotnandaniens, faa ue ma colpa c ma 
eoffeauon a dien nostre senbor e a madona saocta Maria e a tob, cor 
paire. 



16, S fal — 19, 8 Hin noi ■'«< »innlos — 20^ 1 E] B>. C\ S Icatenduu. 



430 



ftnn Sucluer 



6 



Sl. De -Tli. operibiu camalibui miserlconlie. 

8m c oodow e mauifest qne ieii ai peccat e fullil motus vcs ronlra 
}bm .rii carDalA obme de migcrieordiu, qoc «od: albcrgar los panprea 
de Crist, paichcr, abeunar, vestir, dcslicurar los prcxcs e loa etii-ar- 
ooraU, vizilar los malauted, aebellir los Dmrte e »egiiir a lun sobonturas. 
K ien peccaire non arutz nergligeim e descoDoiebess, car uoo ai coraplidat 
motasTea aqacHtaa .ru. obras cartial« de miaericordia, queopo^raben far, 

23. De tribus operibua spirftualibus miserlcordie. 

V>/1. 103-105. 

loD cQsnincti las autras trcs obnu e«p«ritale de inisericordiu noa 
ai Tachns ni romplidas, aisei con degra, con pogrn far. 

23. De .l^ opere spirituall. 

Vgl 107^111. 

Rn la premicira obra ceporital ai peccat e fallit; rar dod ai rolgut 
pcrdotiar mottiA vcs a cd» o a celliis, que ni'era vejaire que ui'jigceoD 
olTeudiit eo Tilg o eu [Bl. ctxxi'J äig ]kt otalcza. 

24. De M". opere spirituuli. 

Vgi. 111-115. 

En ia ROgoada obra eaperital de niioertcordia ui peccat e fallit; 
MT iw>n ai cjistiat iti reprcs fols humc» o folliu) fviitona«, cimt faiiiHi 
dizioD SM <|ue tiuu dcgron o so que era (-oDtru uuetra fc o contm 
ordc u contra boaeitat, qoe o degra o pogra far. 

85. De .iÜ*. opere spirltnali. 

Vgl. 115-123. 

En la torxa obra ospcrital do misericordia ai fallit e p«ccat; qne 
noD ai ooeenbat nj mostrat do fag »i de dig ni per boua vida oi per 
ben eapteoemens lo bon ()QC icn pogra ni degra. 

E en eal qne manicira ien aja fallit ui offcadot dien nootre senbor ni 
m'anna en aqneitas .x. obrai do misericordia, fss no ma colpn e ma cofea- 
irion a dien itoitre ionbor e a mn<Iou» itnncta Maria c a tob, car paire. 

80. De .111. arUculU eatoliee fldei. 

Vgl. 124—139. 

Ea«»umeo, hI Ien ano falli ul pecqaiei ni duptiei negnn terops en 

Iota tua vida imi nicun e en lolt loit ,xil. iirliclc« de nostra fe cathotica, 

Sl, 1 twnwt* H ilMlIaaral A iii|un«laix — t^, 1 Nen loasamcn 



PioveusUMko B«klitformel 



431 



enaicbi con se conteu«lCredo in dentn, so a- Oei en dien lopnire lot 
podenw, crenlor de ccl e de tcrr»; a en Jbesucrist fill deTin»), uoBtrc 
seobor, le caU cd coc«iiputx du uio csperit e nutz de ituucla Msria 
vcrgc, lunucntatz sotz Pour Filal, orocifigat, tuort c sebctiit, dck-hcndct 
uU coferm, e »I ters dia reeuscitet de mort, pojel uh ceb, eezens /'J 
a U deslTa de dieu lo pairo omnipoteu, e d'aqui es ventdorsjatgni' los 
vicus du mortz. Euramoii, ai ieu ano duptici nf non trc/,iäi cu utcuim 
manjcira el wag esperit ni en sanotu g;l>üita calhulica ui la comuDilut 
de!» paias ni la remiosion dels ))ecadora oi lu rcHurrexion de nostrcet 
eorses ni en la rida perdurubla qiie li ainic de dieu anran eo I'aulre 
ftecgle anten. 

27. Concliuiio. 
Vgl. 139—145. 
Bt en cal qne manieira icQ uja fallit niuj« dnptat ni aja ofTeudut 
lo pnire el fil el Bana c«pcrit, qui; aqucotaii treu piTHouiiH oh .i. diouAü 
.1. senbcrs, nostre» Halvairce, uostru rezcmdrce, nuHtrc guizaircs e nostrcs 
jat^aires: fas ne roa oolp« a dieu Dostre scahor e n madona saix^ta 
Maria e a vo«, car pirire. 

I 28. D« -TÜ- sacramentis eoclesiastici«. 

■^■ft Vgl. 146-156. 

Cono»« e Hii ben qne motiis vee ai peecat e fattit contra loi .tu. 
sagrau>eDB de «aneta glieiza. Cn baptixnio quo noii aja gar^nda ni 
•ervada ma f« nj nu creacnssn. cnaichi con aqai o promi« per me al 
aaacle baptiiinie. Fenilencia imn ai tengiida ni ecrvadn, enaicbi eon 
bom la m'avia enjiincha uiantag vea. Lo sans saorifizi, so ee lo cors 
de iioatre senbor Jbesueriat, uon aE avnt oi reccuput ab uquelia rcve< 

[ RDCJa ni ab aqaclla boDor quo degra. [Bl. clxxii'J Orde non ai gardat 
ni MTTal ab aqaella «ncRtat qne degTa ni pcgra. Matromoni, cnn- 
firmacioß. eMrenia onclon no& «i per areatur» rreznl ni gardat ni eervat 
ab aqnellu euteucioo oi ab atioella ereiceiuia qne degra. 

^^^ 89. toncliuio. 

^^^P YgL 100-159. 

r Et «n oa) qne inaDieir« ni fonna ni entendentcn ieu sja offradnt 

' ni peccat en aqnestz .tu. eagramciis de sunctaglieisa, fiie oe ma oolpa 

„ a dien nostre seabor e a madona »ancta Klaria e « vos, cur pairo. 



28, S Cnrl fdiU 4 dcTinal] ddanöal 7 al] aU 11 HvIb^ ilots p«ct«loni] 
Httl. tu ändtm in dcls p«GBtI. 




432 



tlvrasDn Snchier 



30. U« .vi. peeeatls erlmlnalibus. 

Vgl. tt>0~lb-J. 

Knsanien, si ien auc falli ni pecigaie! per ulcous o per tolz loa .vi. 
peMftt» criminaU, so es per omicidi, [«r pefjuri, per adulleri, per 
»Hgritegi, per Utroni, |>er fttlsti gneretitia. 

81. De .Tll. peeeatls mortAllbns. 

Vgl. 165—167. 

8J kino Talli nt peqniei per aloun« o per totK loo .tu. peccsU 
miirtats. so es )>er ergnell» p«r euveja, per ira, per «cciili«, per ava- 
reiui, per crapiila o per laxuria, Tae nc ma colpa a iücd DOetre »ctüior 
c a inatittua saiieta Maria e a rog, car paire. 

ä2. De coutinuU peeeatls. 

Sai vemmen e cono«c eo cert (joe lotz diaa jieqiii e fullix eoDtlD- 
Tameoe. e de noeU e de joros, ea crgnelt, vu DCgligentia, eo cobezeu, 
eo raaa gloria. 

38. De KuperbU. 
Vgk 167—176. 

Ell erguell ai peccat e pc^ini e motas tnanieiras, ear iea nie don 
or^ell a la vcgada de uiob linlüktge o do tnoB parcns o de /"'/ tuo£ 
aniJK de ma bcllcxa o de moo legir o de d>od caiitar o do mon sabcr 
o de ma dignitat o de mon utuJDiatrar, qae ho eng miela fur que antre 
lioiti, per uioa orguell son arnt dc»obedieufl a uoi> niiijora o den- 
tui-zurava o apreniia per Tag o per dig aqaels o aquellas, bo o fen 
voloDtiora, ai pogea, qnc Tojaire m'era qnc noo o degra far. 



34. De üiTidiA. 

V9I. 126-182. 
En creja ai percat motaa vca. peqni en motas man ieiraa e peeqn! 
(otx jornit. rar motaa ve» ai euTcjat can vezia aloun bcu aicuua boua 
«bra u bona reriol eo ome en femeoa, bea dir far bcu, quem de«- 
plaiia, rolgra mais ijae foe en me que en Ini; o can qne foe ooon 
profieU d'autre d'antra, u'avia i-nTcja cm de«plaiüa e o'avia dolor 
eo mou cor. 



qTI 



80 .vi dmrdk Ra»»r am* .vif. — 81, 1 baa It aussen 3 Inxlria — 
S8, t CaJ 3 col>nw(n ywnttiert)uL 3 Ait/gioHa. /ctgt, fitmkti*rt, 7 «a otgHictacia 
— 33, t mein a que. 



ProveoullMhe Belolitfuvmel 



4»3 



3«. De eopiditat«. 

Vgl. 183— m. 
En cobezcta falli e pecqni tot jorn ai motns veBfallil, (tobezejau 
dcBiran aver aur, argen, anels, (teiraB precinrus, »nors, riqueuis, 
manentia«, nminUtTacioiis, dlgoUalic e aiitraH posseafiiniii« ja»taB o Doit- 
jusUiH, e ai per cobczetii pre^earote rcteogatcoutraorde « ootilra ma 
rccgia »enoa liccDtia dv moe majors, ganrcii vcs, motas cauzas. 

36. De TBDH gloria. 
Vgl im— 190. 

Ed vana gloria ai motas veB fallit e pecqui tot joro, c«r wu me 
ai douat, [Hl. dxxiii'J cm doni tot jliorn, vana gloria de niou etuitar, 
de uou legir, o eii rieire o en jogar, diseoe eeqneros e vancuiB, adu- 
laciuiij), detraccioDB de mos frairL-« o d'nutriiB homi"«, per su quo pliigeB 
a las gcuB, oin donava vaiu gloria, caut hom portava honor o roTO- 
rentia otn tenia om dnptava, o cnnt hom me rexia om riutava, a 
caut bom D>e futia ulcao serviii o iea lo fazitt ad nutrc bome o fenieoa. 

37. De negllgeDtln. 

Vgl, 216—iiä5. 

Ein negligentia ai fallit e pcccat en motas manicirAS c falli tot 
iomi car can fas mou niestier, non lo fa.« ab uijnclla dovoi'ion ui ab 
aqnel entcndemvn qne deuria, ni garde oieervc mon orde iii ma religion 
Di moo abtte ni mon silciici, pauportat, bouestat, obediencia. enuicbi 
OOD moQ ordi'a ni ina rctigioD o volria oi prumcH u ai a dien i)0!>tre 
Benhor; pogra arer, o poiria, motas res bcD far o fag far o dir, far 
teuer orde, retigion e ospjtalitat ei Inec ({ae m'es comandatz, qoe rcuiaa 
per ma negtigeocla. 

88. Conclusio. 
Vgl. S25-S38. 

Et eo naiB qne manictras, en cal qne forma, en vtA qnc rolontat, 
ab eal que deliberaoion ien aja fallit ni p«ccat ni ofToodnt noetre iteii- 
hor ni m'arma, fae ne ma eoipa e ma confession a dien iioatro aenhor 
JhexacriHt c a madoua sancta Maria e a tob, oar paire. 

89. [') De .Uliur. Tlrtutibas priuclpalibnii. 

Fyi. 229-231. 
Be coDOse e Bai ieu e coofes qne motas ves ai fallit e peeat en- 
coutra las aiü. Terlatz prioeipale que boq e devon esser eu me. 

37, 5 moD von itnd*rtr Hand £ugt»eltt — 39, l U« gonow. 



434 



H«nnsnii Sudilftr 



40, De rortltndlne. 

Vgl. 2:ii^->40. 

En forsu ui peccat qne uou ai cootrustnt «Ih vixia iii al» pcccKtz Di k 
laa templnmns ab la foriiu ni ab lo podor qoe de^». 

41. De Mapientia. 
Vgl 232—234. 

F.n tabi^za ni peccat, rar noD ai fag ni dig so que Tazla ni dldlT 
ab la snbiSzu ui ab lu dEscreoiOD qne degrs. 

42. De jBsticI«. 

Vgl, 234—238. 

En drecbura ai peccat e fiillit dioIab vch, cur ieu pcceaire umiUs 
vos ui donat ecuteuviaa c vorrecciuuH e jntgut bouies e femcnaaca fag 
o on dig noD Begon razon. ni vn mc moKOnH Don ni puBJt ni jnstixial 
iiM>8 pecuntz ni mos failimons ab aquelln derecboru que degra, ai 
tengutx fora. 

43, De temperaotla. 

Vgl. 241—243. 

Ea ateniprnDSJL ni fallit e peccat motas res, car »od ai a?al 
ratcmpramen ni In ine7:arn eu mos fatz Di en mos ditx qac pogra oi 
dcgra. 

44. Conclazio. 

Kt en eaU qnc manieras Jen ai fallit ni peccat contra aqacKtns 
.i'tii. vertutz principals, fas ne ina confeuion a dieu nostre aoobor 
JliCBUcriät e a madouu suncta Maria e n vo», car putre. 

46. De diTersi» peceatis eonfesio generalis. 
Vgl. 261-271, 

Cosfessi e manifeati que ieu ai fallit e peccat gd effranbonien de 
mos rotz, eacoTJnoDg, endejanis, enealnblrniene, ensagraY^- <:^2:^u'y 
-mcnti, cn pcnitencjsi, eu domin» eaupudamen» uiala concels, aeme&an 
diHcordias o non pacifians caa pogra, c vodan non diseretameos a dum 
ßllolg c a mas fillolas qno non ai ooBenhat Patcrnoeter ni Credo 
en deum, enaiebi con fora tengntz, e que ai dcstoiit motas res a ms 
inainadu e ad d'antres qne non aneHon agiteizani anzigaon lar mestier 
de DOHtre eeabor, en donant alonguia e dilaciong a plajezea non drechnriei- 
ramens, e ma veritat qne ai celada ta on la degra manifeetar motaM vea. 

40, 1 Ea roraa) U». nur Et 2 Us. for, wüf rfoHi* an/ dtm frtigcglat mt f i, 
rii gromtn Baume von anderer Hand tugtstttt, — 46, Ei filloa. 8 deaat. 9 e 
vndtutUeh, da Loch im Pergament. 



ProvoiiEiiliiehe Belclitform«! 



m 



46- De .vli. etatlbns cum concluzlone. 

Vgl. 273-284. 
eo cula qnc umuioiras o cu calH qne fonnus e üb c«! qae 
eatendcDicD icu ajn fullit iii dicu otfuDilut nile »icusui in'uriDik ni hamcs 
ui fcmenaü ca ulcuua o vn alcuiias de )aa .vii. otatz U» caU son: in- 
fanciu, pacricia, adolescenci«, jaTcntue, Rcnectua, deore- 
|)itH etas et eeDium, aoesen perpeesuti, arUo, e»tiiiuin, dixen, fazen, 
conplen, piirlaD, cnluii, joj^m, rizeu. eautaii, Vigca. dormiluii, doruen, 
TClIun, UDUD, eetati, vivuu, piLUZUO, jazcu, maiijuo, bereu, etividun, 
acea