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Full text of "Neues allgemeines künstler-lexicon; oder, Nachrichten von dem leben und den werken der maler, bildhauer, baumeister, kupferstecher, etc"

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600035868- 




Nenes allgemeines 

Künstler-Lexicon 

oder 

Nachrichten 

TOB dem 

Leben und den Werken 

^ Maler, BUdhaner, Baumeister, Kupferstecher, 
' Formschneider, Lithographen, Zeichner, Me- 
daUleure, Elfenbeinarbeiter, etc. 



Bearbeitet 

vaa 

Dr. G. K. Nagler. 



Siebenter Band, 
Keyier. — Lodewycfc. 



/ 



MtlDcben, 1889> 
Verlag von -E. A. Fleicchmsniu 



'* 

*1 



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4 



"«V I 




K. 

äeyser, Heinrich de, Biiaiuner und Baumeiitar, «b. xn Utraeht 
1S65, gest. zu AmileTd*ln 1Ö2I. Sein Vater, eia Schreiner, brachta 
ihn inlangi zu dem Vater del A. Bloemiert, um die BHuhnnit xa 
ctUti)«d; der Sohn Bloemaert unterrichtete ihn aber in derZeichen- 
nod niaUTkunst. Doch näblta er die Plailik und Arehiickluc cum 
Haupiiache, und hierin emarh er iich groi*«n Ruhm, to dai* ihn 
der Dichter P. C. Hooft io einem Briife „die Ehre «eines Vatet- 
Undtt" nennt, Seinet bediente »ich die Regierung sn Amtterdein 
ic\tT hioGg, uod Keyier hatte auch den Titel einet Baumeitter« 
und Bildhauers deriefben, dieiei ron 15q4 an. Sein Werk tit dia 
Bune, das Harte mer-Tfaor, diaZuider-, Noorder- und Weitec-Hirche 
zu Amiierdam. da» Stadchaai in Delft. und anch zu vielen andern 
Gebiuden machte er Plana, dia unter seiner Leitung auigefuhrt 
mirden. Von ihm »all auch die metallene Statue de« Eraimui auf 
dem groaten Markte zu Rotterdam herrühren | besonders berühmt 
WD 'e aber sein Name durch das Monument des Primen Wilhelm 
Ton OrauicD, nelchet ihm die Generalitaaten settea Iteisen. Oieiea 
grosse, reietie und nürdige Werk entttand sniiehen den Jahren 
tf^ und 1619 > unter bedeutenden Kosten. Vier allegoriscKe Ge- 
umgeben das Bild des Helden, der ruhend daliegt, and über 
eckt Fama die Foiaune des Iluhms hinaui , leicht auf der 
Kug. stehend, in unmcifelhafler Nachahmang des Merknrs von 
Johann da Bologna. Doch ist Kejser's Ecibild bekletdet, im laden- 
den Cewande. Die Einhei mit eben preisen diese« Werk Tielleicht 
zu sehr, allein nir müssen Schnaaia beistimmen (Niederl. Briafa 
S. 14), Trenn er sagtt Die Dankbarkeit rürdan Gründer d«r 
fiitionalität, die Trauer, welche bei seiner BestaUung das Volk fest 
zur VerzvTcillung trieb, ivirkeu' auch jetzt noch naä, und finden 
eine Beruhigung io dem Lobe des Monuments. Dieses Denkmal 
tit auch iiD Kupreritich vorhanden. J. Suydcrhoef hat dai Bild- 
DiM dieics Künstlers nach Th. de Kejstr's Zeichnung ^estochni, 
kl. Oval, in einer Einfissnng. C. Helel hat aein BUdnils gemalt 
auf dem Bilde mit Christus und den Aposteln. 

Ueber diesen Künstler findet man Nachrichten in C. Danhert'a 
Atchiiectun Moderna und to J. WageBaar'a Betdtreibting tob 
Amsterdam. 

Kejser, Peter Ae, Bildhauerund Baumeister, der Sohn und Nach- 
fulgrr des Obigen In «einer Stalle der Stadt Amsterdam. Von seiner 
Erfindung ist das Grabmal dei i642 verstorbeatn Graren Wilhelm 
TOD Nassau in der Uaupthirche zu Leeunarden. Dana sind auch 
die Ornamente am Grabmale des Admiral Tramp in dar alten Kirch« 
XU Dclft sein Werk. 

Das Todesjahr dies«« Künstler« iit unbekannt. Ton einem F. de 
Reiter «ind Rupferitiche, netche Leichenbesüngniske, GrabmSler etc. 
danicllen. Einige «lud nach Heinricb de Mjier gafertiget. 

ItagUt'd Ruiuä^'Zer» FJI. Bd. 1 



Kic(ilin«oo, F. D. II, — Kientein. 



Hiclilmann, Fricdricli Daniel Heinrich. Formtehnrid«, wt 

1770 '« Di'iJpti gclorfi). und vuii t.d. W. r. Dietrich ii 
liiiiiit unlMricIiKr. Er ailKilcte lur Drui;l-erticD. 

Kichlmann, Carl Heinrich, MiI« «■..! WMh.bo.*i«r. » -. 
tSOQ luDfctden gthoi*n, un<l ilaiellMt >ucli mm Küniiler bebilil 
Seine UildniMO (iii<| ähnlich und chiraliMniliKli. 

Kichlmann, Carl Heinrich, Mi>ht w Dresden, und ftthotm 
dktclbi! ISOO. Er malt Bitilnitte, und atidi al» WachiUxtiier Gnd«K 
wir ipincr crn.>hiit. 

Cr ttt TiellcUhi der Salm de* Friedrich Daniel Ueinrich Ki 
mann, d«r alt UoIiiebneideküaiLler in Dmdra lebt« und i 
(«iboitn wurde. 

Kjeltbcrg. A., Mnlfr. und umer 7,rit|;f noi»e , deiipn I.rbfnivefw 

biitniiMi nnt aber uiibcbaunt »Ind. AlÜ findet Landlcbaricn 
^_, eeioec Uand. 



id«K t 

i 



',8<äilae!ktitii«]i«. 



Maltr, der um 1770 geboren Kurde. 




*. Citnogt. 
». KirvbiMiar. 



Eicninger, ,. Rinln^er. 

Kienlin, :\Iaximilinn Luilwlf;, KupfeMtetber. d^u» i6(it UUt' 
Man liK von ihui lileioe AtiEunf[en von tloin bexeirlinclen ■)'>Iirs, 
ihfiii tnit rinriu TtluDogiaiKino. Iheili mit dem N»H>en dci Kiioat- |! 

''^' 1*n betpidinnl, nlt die tirc TaKtieitfO, unter den Figuren klcinet " 
Kinder Tuts»«iflllL IL 2 Z. ]| 1„. Br. 4 Z. 4 L. J 

HienngS, Alexander, I^ndidienimnln', der Btehl mit Johantt N 
CienDK* (idrr Cetiiif^ vemccliioll nenUu darC Dieter -A. lii«rin)ti ^ 
oder Kctrinci nar von Udceht und rin liefflicbcr Küniitrr ariuer *t 
Art. von nncnuiidelon Fteiiie in Vollendunj; iriner Werke. Dicio > 
•hnien die Nalur ftelrcu nach, und btionder« gerne ilallie er truhl 
rcr«tl*le Uauue m teiatn Landtcliaflen dnr. An «vinFn ttaumen l|| 
«rkcnni man genau dac Blidciwrk und din ci^nlb um liehen Fa- 1^ 
aar« d«i il"ltet und drr Binden. F.r brnchte auch \YaMerfalle, % 
Flu*»«, Ccbauda lind Buinen an. allea mit Treue und Sor^att. 
Sein Mcittri vinr J. IVliel, oder nie Ander* «ruIltD. PorUnliiirf:, ' 
*t*lcheT Kicrinv:^ Lanilieli*rtea biuGe mit Fi {Euren italfitt hat. Auch 
]. F. Tbuniii» liil iliCQ dieifn Gernllen emi*<Dn. !>>■ Gallerie m 
S^blritthtim brMabrI von dietcio Biiniller snci Lcndtrhalien, 
4en*B die eine mit dem Mon<i|;ranini A. K., die ander« uil 
Nwnen dtt Itunitlrtt beiricliuii i>t- Ditiei iit auch mit rinrr gni' 
I.indtrhnft btk d«r SamBiluni; dti rrrtlorbentn k. Suat(>BDehl 
halten C. Müccb der Fall. Dicipt Irrfflichp ü*railde aeigt bademit 
Njinpliea, xoa Fuelenliuig oder ear ron Rnbeni gemalt. In 0»»> 
len lind die Werbe dietei Kuniilert MttcM. Der Tod ercilie ihn 
1046 in Ainiterdaio. im J6. iahte. 

Man hat von A. Kieiin^t an<b ein f^eillitei Blatt mit einet ler- 
alorien Biu'tie, mit AL liieiiugt dcl. lU tc. beieitbiiet. 

Hierings, .lohann, 

Kienniiar, 

HiorSlein, riieleur in Straitbur«, «in brrribmler 1*1(1 lebaad«'' 
liiinillrr aeluna Facbei , *• FriediirJi Kirtlein, den Artikel leiaM 
Sehae*. 




Kie«, S. J. Tan. — Kiesimg, L. S 

Kies, Simon JanSZ. Taa> Zeichner von Anuterdani, itttta C. 
ml Mauder als Schüler de* Fran« Fiorü emähtit, otina («ias 
Leben iverhal tu iis« su bettininEu. Dteitr Kies zcichncl« jene üe* 
■Bälde, welche Floris zu Aalwerpaa für Hlaat Jongelinii «maU 
hille, Ddnüich die ThatCD dei Herkulet, welche C Cort uadi tuet'« 
Zeich nun gen gestoclien, und die H. Ouch isßj heraiiigab, dann 
dia freicD Künste, von demselben Künitlcr in Kurier gaoracht. 
Die Bilder mit den Thaten des Herkules «ui'deu in der Mitte de* 
Torigeo Jahrhunderts im Haag cinir Tersteij^erung Uulerworfcn. 
Die Gemälde mit den freien itünslen sind vielleicht nicht mehr 
Toihandeu. C. ran meoder nuislo diese Bilder schon nicht mehr 
IQ Bndeu. 

liieseling , ein ^tchichter G b**ch neide r , der auf *einen Gläsern 
Bacchanalien , Vögel und andere Thiere anbrachte. 

Kiesenzieg, N. TS., nialer xa Frankfurt, von dem man aber nur 
weist, dass er gelebt, ein Weib genommen und l'tSÖ al* Narr sich 
entochea habe. So sagt neben Ander» Lersner iu seiner Chronik. 

Dieser, £Deraara, Kupferttecher zu. Frankfurt am Main, wo er 
um 1612 — 1630 arbeitete. Er zierte ^en Thesaurus Fhilopol. d«l 
X>. Gleisner mit schünen Kupl'ern von 162O— ÖCJ. Auch im Krüuung*- 
Diariom de* Kaiser* Mathias virn i6l4 lind Bläiler von ihm; 
ferner in J. von Wallhausen'i RillerknnsL F. a. M. l6t6 in 8., 
und in desteo romanliicher Kriegtkunit etc. lölS, i"]. 

St. GeuEg zu Flerde, Copie nach Dürer, hirr alt Franz Ton 
Sichingen dargeitellt, mit lat. Venen. U. S ?'- 3 L., Br, 4 Z. 4 L- 

Allegorie auf die Thurheit, Cupie nach Uiiier, mit der Ueber- 
schrift: Der arme, gemeine Esel elu. Uutcn in S Ahth. ein deutschet 
Gedicht: Eine grosse Thorheit etc. E. Kiefer exe. H. 10 Z. 3 L-. 
Br. l4 Z. 2 L. 

Uicser st4cb auch Fortraite im Geschmacks von S. Furk, irie 
jene von Fettmilch, Sctinpp uud Gcvn^roi. Seine Fol ce verschiede- 
ner Fanten zu Fferde beldult sich aut 76 Ulaller' in 4. 

Kiesewetter, V7.> Maler, der um 1S:12 zu Berlin unter der Lei- 
tnng von C Rüthig stand. Er malt Blumen und Früchte in Oel. 

Uiesliüg, Leopold} berühmter Bildhauer, neb. su SchÖneben in 

OberÖsterreich 1T70, g«»'- zu Wien 1837. Nach dem Todo leinet 

Yattn, eines Glashindlers . der sich mit seiner Familie in Wien 

BiederÜcst, kam er als i4)ähriger Knabe aus Vermcigensloiigkeit 

zu einem Tischler, bei neldicm er siiinen Unterhalt bis iu das 21. 

Jahr hairt verdienen mutsla. Hierauf führte ihn das Schicksal , da* 

11m dicM Zeit die Prulüqg mit seiner emachtcn Liehliogsneigung 

begann, zu dem Bildhauer Joseph Straub, bei dem er, all Tischler' 

feiell auFgenommen, in dieser Eitlen schaft drei vulle Jahn aiuharrta, 

obgleich er daselbst fiülueltig einen unwiderstehlichen Trieb xur 

Bildbaaerei fühlte und in diesem Itunsttache au* eigenem Antriebe 

in verschieden artigen Materien maoche kleine Arbeiteu versuchte. 

Nscfadam er «ich durch den verehrten Grafen von Saurau vom 

•tlilitarttande befreit sah. trat er in die Arbeit zu dem Vmierurg»- 

fcildhaucr Joseph Schrott, der »uer»t sein Kuniltalent erkannte 

uad desswegen ihm tüglich einen zweistündigen Besuch der kaisetl. 

höaiet Ahademie der bildenden Künstler — ohne den min- 

dttttB Ab'Bfi '*■ *•"* tiedungenen Arbeiulohne — erlaubte. 



Hiciling, Leopotd. «^^^^H^^l 

Allein *<!q« Torlitbe cur tigentlichen Bildbiaerkunii , <tia (ich 
mihr mit Figuren bticliJfli|;l, griff nadi und nach la weit, d«it 
•r nicht lilot xn«i SiunilcD, »oniUro Kim« "löge utnl Wuclien in 
dam ahftilgniiidicn Muttu Tcrntiltf, vi« tr, von liciD«iii vtrmugtn. 
den Gönner iintFrttüiit. dl« gniiitn MfitltmeiV* <l«r Alltn Bttt 
IKmIi eröittrer Aulincrktamkoil itudlrle und oocliieichotts. um ii» 
dann m dvn liiuttichen N'ehcnituadcn «bxarorni«n. Mancttet UrbiM 
der Aksddiii«, blut in dam VonlclIuDijivcTniögon aul'gefattl, ward 
ra HauM aui dtiu Gfiläclilniiae Dii()ii;t*«iclinet , abcdormi. und 
da* Ml vullcndeto Nnctiliild titt dann mit dem Utbilde torcf'ltie 
T*rglicken, wenn er jtntt mit teinviu I'Ual« übtreluttiiiiiiicntrfaad. 
Dil Vrrgleichunfi ein«! w>)e)irn N-irlibi1<1«i mit il«m L'rii>ii>lcr, von 
dem er « ini Griile gleichiaiD abi^cprji;! hatte, nar l>ir ihn di« 
belelireii'Iilc Scluile, und Tur leiDe r.iubildutii{iUrill >|i)ler dia 
Vrichlialliett« Quelle von cieenen uriginellen Iileeii. Znri Jahr« 
Mtst« «r bei dem gennniitcn llirdermenBei)icieipiRl>ti'rhe>Stiiiliuai, 
dem Scheine narh. nU N«b*ntaeh<) Tori, bit iiamÜrh der rühmlich 
beliannte l'raf. M. Fiicher, drr sn teincr autieiordenllichrn flrtiieb- 
aamkeit ein grniies Genie ahnetc. den |;.inxli<liFO Uebeit^ili von 
d«r Verxieruni^liililhauerci xu derFi|^r«aDildhaueThun>l veranTnide, 
Kieiling glaut>Ii> nun ilen Grund lu intneni Glücke geießl futiaben. 
unfrachlet der Uebertrill in des Sltiditini l'iichrr'i leineu Tori^n 
Arlxililohn um di« tlulllt vei-ininderte. Dieter Vcrmindmio^tn i*i- 
aer TeriuogeniUiicn I<*f;e und dem lo ki>ittpieli|;en Privatflciue, 
für dctttn Friicht^cauu er alle Tergnüpinnrn und nicht »eilen 
8]>ti<a uad Trank tnibehite. iit e» »iiiuithtritien, tl»ii er einnial 
xur Itetiung teiner Lfbeiiilriit einem lu'tuannlen Freunde liir 
riertehn dargflielirn« Cnlden durch ein ginirt Jahr iDonatlich 
zwei Gul^Ien Inleietie und darauf au ct> dat lint'ilal talille: ein 
•nderei Mal aber (und iirar nachdem er Tue den i» halber Lebern- 
griMip nathRefunnleu Gemaiiikui den tiundel'ichcn Siil(uD^(|>rei* 
Till) 2'! Gulden rmpron^cn hallt) ihn bei dem ftteilichen Auitiill« 
•ut dem ahailriiiitclien Italhimale — noch unter der Thiir« »ein« 
Oliubifer rni|-l)0|;en, die, ita|>eh>ltva, dait der Siifliiiinprcii nicht 
die Schuldtuiiiiae aui^lich, eintliiTeilen lait den j4 Gulilni abinfien. 
Weil eolterul, durch eine lo lundeibar« Ueherraichiin;; mitimuihii; 
Remicht lu werden, iporute tie den llundirr vielmehr lur noueo 
Th-itilheit , und er geaoM defür bald da» %'cr|;iiü);en, maiiehot 
Mudrll , an welehem andere neni^er Geuhle mehrere Wochen 
küniteltea, von letner Uaod binnen einif>en Tagen vollendet ta 
aehen. Diet* licMbars, ununloihrtMhene Streben «ur h'herea 
KuDitvollkoinmMbait, dat auch «einen •itllieh ff<iten Charakter 
eetedellt, und d<B oflmatige Aeuiterung de* Prof. Fitditr: „Wana 
Hiciling nicht ein esactet llildheiter <nii<l, tu mrd ea h'iner," 
bounla den iibrigen Frofeitoren nioUt unlienierkl blribeni li* em- 
plahlen ihn alle ihteoi Curalitr, dem Grafen l'li. Cuhmd , eiiifin 
■b Kunilkennee und Meniihrrilreund |;teich *clial(eni<eettlieii 
Manne, tiaum hatte der Fdle Idotlin«;'! vmirelTliche Fortichntt« 
nud vielleichl auch eeine Diirf(i|;kiit <i*al<r{ceit<iininen, alt er ihn 
SU (ich betehied uad durch Lubeitrlieltiini;en . denen er da» 
Venprechen, ihn au unlerilulxen. bi-igetelll«, ieden Fiiuken in 
•einem Talente aar heUaa Flanme anlachte. \nn Zeit in Zeit 
KeiEle ihm Kiealinf die Frücbt* »einer lten>ithui>|[en, «eckli« der- 
•elba iedc««al mit beinnderem \V»Mj;el'alJ tn brunret d« abtr di« 
Untenlulmng *ar«<jgert teurde. und Uieilinf; — auf dat mar ua- 
baitiminle Vinpracben — leine noeh immer iuii>lii:he L«|re durch 
Geldatlnehincn verbetietn lu dürfe» ulaiiUte. ward ar •ndticli (•• 
BoibiKei, dae Watt dei BtntebMifttundliGliea Pr«l«klori in Bnaae> 



Kiuliag, X^opold. f 

naf ra briBgva, der ihn logleich, nabit dn BtMhlimg in Schuld 
■ot eireaam . mit cinftm jübrlichan Gebalta roo 200 Guldin •tu 
Ata akad«mi*cheii Fond* «Dlichädi^te. Auiierdem vanchafft* er 
ihm Tor io- und auilüaditche KuD*ltreuade Tom hohen Bang« dia 
TortheilhaFleKan Arbeiten, daran ainselnan Werth er vun jadar 
Oebergalx fast immer um ein Vieriheil hühar anlchlug, aii ihn dia 
XU |;eiTisaeahafte Denuth dei nun geburgenen Kiinilleri bai dem 
Voizeigen aifie* Werke» bcitimmt hatte. In dieiein für Kieiling 
M gÜMtigen Glüchawechiet erwarb er «ich aucli durch ein Modell 
TOD Gypi, das den an der Aichenurne dei l'alrukluf trauernden 
Achilles Toratcllt, den meilen histuritchen Frei*: eins lilberna 
Schaunünse mit der Beilage von viamg Gulden; allein da der 
Foncherblick de* Proteklon und einige andere zu Rath« eaiogen« 
KuDitricbter ihm nach der Uand den cntea Preis Eue»B unten, 
lio* ihm die Gerech tigkeiUlieba de« er«ttra im Geheim und unvar- 
mntfaet den Werth der goldenen Schaumünze in Gald von iciiier 
Hiuskaue auszahlen, und um ihn auch öiTcntlich auszuzeichnen, 
Termchrta er «einen «kademitcheD Jahreigehall mit 200 Gulden. 
Oiaie damals nicht unbedeutende Summa von 4oO Gulden gano*» 
Kieiling ein Jahr lang, und schon traf ihn das ichoaita Loos eines 
tat VollkommeDbett teirenden Kuustlalantet. Dfr Graf Cutentl 
«ikoht ihn nach eingeholtem Uitbeil* dar Professuren und Kunit- 
kemncr unter den übrigen geschickten jungen äildbauarn au eiuar 
fieiie Dich dem klesiiichan MuIterUnde Rom*. 

Die Dinar seines Aufenthallei daselbst »ar auf drei Jahre feit- 
ctfctzl, mit dem bald schriftlich erhaltenen Antrag, nach Verlauf 
dieaer Zeit als osterrejchiicl.er Pensionür auch Dach Paris zu raissDi 
«lohin schon viele der lehrreichsten Denkmiiler der alten ßoma 
und anderer Städte, «eiche die Geisel des KriaKes erretchlc, bereit* 
Busgenandert waren. Die swei arsteu Jahve beschäftigte sich der 
fleisiige GÜDstlar damit, da** er die TorzüglichrrsD maistarnerk* 
der altro Griechen und Römer, dia noch ihren uriprünglichen 
Ehrenplatz behaupteten , shixiirta, und iheils in Thon, theils ia 
Gjp* und Marmor nachbildete j da> dritte Jahre verfertigt* er nebst 
mehreren Besrelief* Cruppsn und Figuren in Lsbensatöise — einen 
Bjmen, einen Ganjmed, drei Hupfe nach berühmten Antiken, 
wuntichden Merkur, Achill** und Ajax in Marmor, und inLebcn*- 
rross« eine Gnippa, dia den Merkur darstellt, nie er die von der 
Venu* paosan verfolgte Fsjcbe sur Venniihlung mit Amor •ili{ 
in den Ulytnp fuhrt. 

Nicht lange darnach begann der dritte Krieg mit Frankreich 
(iBOä) und ' »ein Lavastrom hinderte den beinah* reisefertigen 
Ennstlcr an der seinem Verdienste lugedachten Bestimmung nach 
faris, dagegen erhielt er aber die Erlaubniss, in Rom oder dessen 
tJmgebungen isin Studium noch ein Jahr zu beoÜtzen, auf neUhss 
jedoch zuerst zwei und dann logar drei Jahre folgten , ehe er den 
vaierlandiachen Boden «lieder betraten , und teiaem grosten 
Kaiser die Beneise seiner danherrülllsn Huldigung in cinemiiunst- 
Tieike darstellen konnte, von dam er die Idee, wrührand_ jene* 
Krieges gefasst und gaieichnet, an den Protektor der Akademie ein- 
sandte. Mittlerweile ereignete sich der angenehme Fall , da** der 
Bitter Canova wegen de* von ihm gaferligten Grabmales der Erz- 
herzogin Christine nach Wien lich begab. Vor der Abreite beehrte 
er seinen ihm wohlbekannten „Nebenbuhler" (er selbst nannte so 
nnsertiKiesling) und bot ihm auf die gefaltigsta Weise seine Dienste 
an. Kiesltng theilte ihm oSenheriig ssin Vorhaben und Anliegen 
mit, xamal da die schon in Gyps geformte Idee Canova'i Baitalt 
mad Bawaadsroag «cragt*, und — w*« Cobenil als Protektor bei 



Kieiliog, Leopold.' 



itm Itaiier beraiu cinf^eleilcl luiKc, n*td ron denwlben ii 
Canuva'i gtniclitvullen ^ citiiDlIcIirn Vorlrai; gentliinigl. liiv«1ii; 
btkBBi nädilich dfii );v<nuiiichl»n AulIrMj^, auf KccIidud); il» h. I 
llirtvt, (li«Oriir<i»«r ^lar«, Vontu iinil Amur in or*ri>ch«tn Marmol 
■tititul«rtif;*n> Pioßtarticitiing iJtttcr tiiDppe, <]i« lutctihir bot Ihr 
Viillanilung tll'^) ^<>' ""■ H- hltiri eTdiictc, (ür fiinkrcich ui 
k'0**ten*ich |;)(icli edfrulidic l?rei);iiiM in den Auf;«n det rutuitclit 
^Publiliunii iU(l«in[iunitn<tli«eineipruplietitch«DG«itt«icrliab. «ra 
Kun (Ui UaupICPtchiift <lcr droi leizicn Jalii« tcioci Aufcnlliall«! 
in Uom. Iiixmiclicn nurdr «r dutli. *a wie <tia vuilicrc^li Enden 
Jalir*. b«i aiidticti lUu]ititrli«ii«n raanthniil ctnuihiu;>l. ■'>>' «<i 
Slil'iiniiil lUEUEFilelirn. Su vrfetUfX» rr nütiT«!»! iJiricr Zeit 
cdl'iMole DiDilbild ein» vornchaon Itrltcndtn aui JutT. G«ir 
Iiu(;iliin, naIUc ihn ilcrxibe kucigllcli bcicheokle- Lm eben die 
3^il »cblue er auf Lieb« lu ■«inrin liaitcr die lixikcoililtn Aiilraf;#i 
dl« ttin Clücb li'briiiliinelicb ii'nctitrt b.illeii, uach Jaitj. Pait>, 
London, und i«lbit iiacli firatilitn ilamlhafl au*, und oabiu nuc 
•olcb« F.hreiibvAcu Illingen aa. (IIa dm P.nlriuliiniiii krincmcgi^H 
lietibnürdigcn, t. It. dicErnannuDg ztuit tVlitslied der vuu Napoleui^l 
vriordDpicii Cunimitiion in Ueliefl' der öBentlicben AuMlellung ' 
ecbonei liiintt<nerl>e u. i. w. , 

Ini Juhr« 1810 txtirie der ireflliGho Kümiler esdÜch nach Wie 
■urüek, uud bravhla auMer der genannten lirbtu Schuh holu 
Grap|>« RUi einem Mnimoutiicb, iiebil der lienntniit der iUlicni* 
•theo Spracl»«, den emuibeiitn Idcenrcichlhum tur die liunil. ua 
deoutgneichnekuAcliiun^iiller, die ihn haanii;n, eine junge lliiiii< 
(in all iiiti* (jultin tmt, tiiid nixh an Hunitioeiheo ein cidiNiBla 
niarnioiiiei Itruiibitd dei Enherxogt Kirli drat boreil» bekaitnti 
AntikenV.üjifei einen icbi'nen Juneling mit der hocbietlltchen F«cli ' 
tu drr lloiid: den Ocniut der Ituiiile, der die Nnlar in ihn 
Selimiluilljeaetititlileierf, und eine betiiniDiieAnirif;« derautfcerund« 
Titii Slullnn. wu intundlicher IVlariiiiir van allen (i»iiiin;;en >iiid I'ir 
ben niil nicht >rhr g»ot<em Autxande in rroiten Si'ickrii ;etiio.:hel 
everiten kann. }*\t,l Hiitde er «um k. k. ll'ifhililhauer «nsnui. 
Dali liiolingi beionden in llinticht der |;r<iii«i Gnippe, Allel] 

!;eleiitet habe, nat der Monarch und die Itunil lu (»idero bercch^ 
i(et «inj. Terkiinili|;Ieii tebon die mündlichen Lobipriiche der 
•T>len Tuoiitchsn l«iieilrii,'hter um) dia ehrenvolle Ctilik in deoi 
Wcrhe: M<nM>rie encyclitik. Ituntane iiille belli arti etc. T»ni. Ill.j 
34 — 26 (lli'iBiijr'i Aiebif. if^H No. 4-) 7.<t teioeti v»i<iigl>(h'ten4 
in Wien autcoluhiten Werkt» gehören (auiter uhli>'i(htn l'.lien- 
bildern v'in AUniiem, I-Vaurn, KindeiD, in )eder Materie) dai tirih- 
^BmI aeinr« Wohllluleri, dei Graten Philipp Cvbeutl, mit lUircIieU- 
■Temernnf^rn tuiil Intchrilten, dak GriliiBal det Ural«» Ltidnig 
ICobvDil. beide Übrr acht Schuh IÜpIio und vi«rStliuh Bioiini eine 
|Bü*<* der I-'untin liinthv. lebentgru»; die (l»»la dr» liaitrn, ubar- 
rlvbeiufriiii , der Sla>tt Ittüiiu verehrli ili'^' lluiten dvi liaiicr« und 
da» Brshenugt Juliinn im JolianiMum in Greti, T.in Metall) e!ng 

Satcb* BiHia dei Mtinanhen von MeUlI. ubeilebentpnxt. tm el'H!* 
KJMn Saale tu Klagenluit-, eine lebent||riiii« Uiule dta E. II- Karl 
bn aüfte St. riurian; ilat Denkaal dn lUn'niii von Aruiteiit; da» 
|d>tBk«wld*4l:'rhrn. vunDalber|;i die drei Grauen au*«eich<^n Metall, 
Hn Ungarn I Amur und Ptycbe. «inielnr l-'igiiieu von Gij'i, im lletilK 
der GrtfiDSjreiitbeintu lloiianj d*> Giabeadeahmal, leclchet llulrilh 
von Hjininrr licjt in deai runi4niiic)ir» WaiHiac letien liitl. Min 
loMatarbellet WerkiatilaicoIitiuUAUiinue Bmdbildclrt liaiirn.nel- 
gbMtterl'uritSiniafldorfau F.rtulbruna atuen lini. DteBuiteuuit mit 
4mi Sockel U FVM, ua4 ii( von *gllki>wuaner Aebalisbkeil (Arektv 



KieMling. — Kilian, Lucai. i 

lB2t. No. 39). Anwar dictsrBäiie rerfeTiiMa «r noch mehrsreand«« 
Biuicn 4ei Monarden, die hiDFichtlieh der Aehnliclihtit und 
der laoitigcD AiitfulimDg gelnogen lind. Auch Tollendela er (822 
dti Gcabroal dei berühmten Arztei und rkiMiichen Slaatinlhi Frank. 
Nachrichten über dinen KÜDitler findet idbd in Horinayr*s Archiv 
1811 No. 59, und einen AauugiD deiOetterr. National-Encylilopüdia. 

tuessung, Landichaftanaler in Diiaseldorf, ein jetzt lebender KSntt- 
Icr, der «ich Schirmer xum Muiler nahm. Im Jahro 18.16 laten 
wir, das* er lieh dietem (einem Vurbüde immeF mehr nühere, i*m 
ichon gnxiea Lob iit. 

lUk, Cornelius ran, Maler, der i63S in 'Amttcrdam geboren 
wurde, und aDrUnf^lich Bildniiae malte, bii er nach dem lieiipiele 
TOD de Ileem auf die Blumenmalerei tich Terlectt. Seine Blumen 
itiicke sind %'on frischer Pdrbuog, mit Eartem Pliitvl viillcndct. Be- 
tottderi *chi>D liad leine Tutpen und Hiacinthcn. Sulclie Bildet 
nutdcn thcuer beiablL Dieter vau Kik ttarb 1^5. 

Kikkert, Picter, Zeichner lu Leyden, wo er um 1798 die Stelle 

rinei Zeich II uncimeitlcn bekleidete. ITr iit durch ein Werk be* 

kaoot, oaler dem Titel; Froeve van Gtihundi^e uilsfiaiinineeD. 

Amtt. 1793. 8- l^ie BlÜtler lind von ihm »i^lbtt ^e'iiit. Seine Blüllar 

flellen ALirktc, Bauern und Bettler dar, wcDigsIeus 17 an der Zahl. 

ÜÜiao, Sarthi^loine, Goldichmied am Schlesien, der Stammvater 
ctser xalilreichca Künitlerfamilie, die in Augtburg ihra Kumt üble. 
Birtholomc starb 1S88 im 4o. Jahre. 

HlliaD, Lucas, Zeichner und Kupferttecher , der altere Sohn dea 
Obigen, wnrd« 1579 cn Angiburg geboren, und von icinein Stief- 
Tater D- Cuitot in der Kumt unlurriclitet. Diefor lieti ihn mit lei- 
nem Bruder Wolfgang nach Italien reiieu, um in Venedig nach 
berühmten Meinem Stiche su fertigen, diti er dann an Cuslot nach 
Augiburg achickte. Nacli leiner Itdckkehr atbattele er ebenfalls in 
Augaburg, und mit tolcbem Beifall, rlaii man ihn neben E. Sadeler 
»u den ersten Siechern damaliger Zeit rechnete. Er wussta iei> 
IlutnuDent mit groiier Leichtigkeit tu behandeln, nur fehlt« ea 
ihm an der Zeichnung, boiundert im Cuntur. Am manierirlesten ee- 
acheint er in seinen Blattern nach Spranger, der indesaeu lelbst 
Manierist ist. Die Anuhl seiner Blütler ist bedauland, da er un- 

gimeine Fettigkeit hesass. So lieferte Kiliau manchen Tag anei 
ildniase, die gerade keine Meisterst ückt; seyu können, im Jahr« 
itiil ereilte ihn der Tod. 
1) Herkolei t(>dtet dcnCacus; von drei Teischiedenen Seiten, nacli 

Michel Angela. 3 Bl. 8. 
S) Der Erzengel, Statue in Bronxe über dem Fortale der Jetniten- 

kirche in München, nach H. Gerhard, ohne Namen, gr. fol. 
2) Der colottale Erxengel auf dem Zeughaiue zu Augsburg, l607, 

et. fol. 
4} DerLeidinamCbriatiimSchoossa dar Maria (Fieta), nachMichel 

Angelo , kl. fol. 
t) Der schone Brunnen zu Augsburg mit der Statue de* Kaiiara 

Augustns, nach H. Gerhard, IS^B, gr. fol. 
7I Eccehomu, rechtaFilatu*, halbe Figuren, nacbF.Farmeggiano, fol, 
U Christut speiaet dia 5000 Mann, nach Tinloretlu. Vaaet l602> 

ST. fol. 
ia VerkläroDg Cbriati, nach F. Vcronet«, kl. fol. 
löi Dia Auferatahan« Christi, nach F. Varonase, kl. loh , 
tl) Dia Anbetung ws Uirtu, nach Palm« jiut., fol. 



Kiliaa, Lucai. '.'' 

II) Di« Vcrkügji^ung dtr MaiU, aacli 3. Palma jun., toX. 

li) Di( E>«cc)iuDg de* Lauru», nach tiftuielben, lol. 

j4> Vrt hait. Qtoig auf dum Ttiiun« , nebtii ihm 5l. Matf^arttha,^ 

ri^cliU Mafjdalciia mit tir«ut twd GttatI, oadi F. Vaniii i«j 

Vcn^tlig gMtnvIian . qit. fo). 
16) SL Magtlalcaa auf <l«a Uoir«n vor icia ItraiiEa, Dkclt J. raail 

Aach«o. Ii>l. 

16) Uia heil. Funili«, nil fast li*lbIel>«nif-to>icD Köpfen, n»ch . 
V. Harlein. Kilian hat vitt heil. FniDiUtn geitudisn, 4.i («Ivl 
•in. l'ut. uiitl ((r. lul. 

17) l'ie lircuialincbiBuiig ilurch dio Eii^di nach J. H«iiii, M. 
10) Uir büuenJ« HittoBynui, iinch H«inx, Ivl. 
]<)) i)ieAnb<:tiineilaTtlirt«n,nachlt<ilt«iiIuiti*T.Kr,'|ii. '1. Sohr lallail« 
3Q) Chritlut ftmKrcufe, unl«n di« Maria und Juliaaiici, nach dal 

(«Iben , fu), 
El) Cliditui ia't Orab f;elrag«D, fol. 
m AII«con« lisch F. Vanoi: Oiniiia aiiit opcraU etc., qa. fol. 

33) Mfikur and Cuptilo, uaeh Spran^cr. 
j4) U>* 12 Apatlvl iiiil Chriit»*, >Ur<> und dam Tnufar Jubannaai 

Sniicluinuin Chriitiaiicuum. tS HliiUnr, nadi M. fiager. 
Jh) Chiiitut (tht au» dem Grabo hcivur, fol. 

36) CUnilii» eciditlnl dam Jtiuilcn J. Lodetma, nach damadba*.] 

37) Vaiiiii und Adunii tnit io*ei llimdan, lul. 
3S> St. Salvalur, Ualbfigurr Pai toUi ftc, »ich P. BanlDB«. 
t^) Dar Itaub der Pnitcrpitia, nach Hein«, qu. lol. 
39bl Herkulai liidlel den Aiilbeui, lul. 

30) Di« heil, t'aiuilia, nach J. ir>n Actitn, 4. 

31) Dil Himin«llab(t .'Marii. I'HÖ. f«). 
51) Dr*i AI)«^u(ieo aul die lleilinprechunf' dei Johannri, auf Ja* 

Bitcbol' Sl. B«nDo und aul die (iiunduDg da» Kfriltut dal kail 
Uiunii, 3 Ql. in toi. 
69) Der Leidinam Chriiti ron dao heil. VtriranAtai) banaint, nackj 
Patina lea., mit Uadicaiioa «n Bitcliuf Joltann Conrad vokJ 
Eichiiüdl, rol. 

34) Dia vier Evan^«liittn, nach IV1. Gondelacb. 4 Bl., fol. 
K) Pan mit der Njnnpbe, nach J. ÜPinii, (ol. 
So) Di« l.rl>*ni*ll*r dti Maiinei und <)e* VVoiba«, 2 BUUtr. 
37) Dia 9 Muien, mit Tittl: Chotut Miitarum. 
36) Die linbrn freien Fiijnitr, ifroö. K FtUlter. 
39) Der Mann, nelcher ein Wcib tiebhntet, qu. 4. 
Äo) Ein Oreii an der äiula luil llulbea ^eecblaKen, in^b K'^Ut- 
itf Vier Toillenkupfe und ein liiod, Copie nach B. UahaaB, ■(! 

«ineiii MuDusrAiniue und det Jahruhl IÖI4 tenehan, Allel U 
einem TalalOMIIt iia4 diwaa nag unaara Ktintller bedtulcn. 
4]> Der Türk« nit dan langan Barle, Oval. 
4S) Allane da* keraai^L Schloieaa in Coburr mit acht Hallen, eilMu« 

1613 n>n J. Bunilinu. Inlemianl» IIU1I. Rr. fol. 
44) Der Ehrontem|>rl, Ewei Bildniiie Uuror'i in ilaltendat Fi({ur, 
nach leiocn üeMMltlea von tb«^ uml I&I7. Der Griiuil nimwl 
reich« Archilelilur am, und Ueiichiilten «ilihren dai üanie. 
K> i>l dieiei ein Denkmal, netch«'» liilian dam croiitn Uurec 
MkU, genau batcbn«b«o b«i Uill«f II. 309> U- l4 Z. 9 L.^ 
Dr. Q Z. 6 L. 1 

4}) Da> Rildniia Dlirar't in Halbem Laibe, mit Palaklaid und lannal 
Uaaten, oncU Hnlanltaiu'i'* Cupie von Uurer't GemÜlde- DialaLj 
I ll«u<hrift benimmt An Nnhei*. H, -Ut Siicbt |1 /... Bt. T K. 5 U.J 

■ Oi«i«> iil «inai der betten Bildntii« *oo Duttr, fani •«■•I 

E 4*r Mann war. Ei "tirda «fl«« copiK- i 



KQiu, Luau. %% 

4(1 Du Fartnit Tan J. RotUnhsmmtr , Halbfipir im Oral, i^jß, 

P. 8- 
4TI MadUlao*. Sigmund Ton Foleq, nach Gundelkch, IÖ2S> Fol' 
4s) Maria Eleonont KÖoijnn von Sdiiraden, Tal. 
4q) Daf Portrait tob Ch. Sehwaigar, nach J. vaa Aachan, onl, 
SOl GoitaT Adolph TOD Schiteden, fol, 
Bl) Augntt, HcrzoE Ton Bnun*cUifMg nod Lüneburg, oval mit 

swei allcgoricanAii Figuren, l621> 
51) Fcrdinandu* III. Ungarias et BohamiaB tea, xu Pferd, im Gruada 

die Schlacht bei Nördlingea. Uauptblatt in 2 Platten. U. 37 Z. 

JL-, Br. i7 Z. 9 L. 
ohann ron Ttcberda»! Graf Ton Tillj, 1629, rol. 
ii\ Augast der jüngere, Herzog Ton Brauaichwci;;: Sic oenlo* Mb 
Sä) D» Bildnisi Chriition IV, *oa DüDCtnnrk, lÖJl , fol. 

56) Bildnis* Johann Friedrichi, Hmog*Ton Württniberg,Kni«(tüdi, 
toi., in ovaler Einfaimtig. 

57) Bildni» einei Mannei am Titch«, die Linke anf dem Dagea, 
nach J. Saodrart. 

SS) Christoph Kellner von Zinneodotf: Religio et juitida, nadi 
.\. Telhelm, oral. 

SC)> Conndu* Oieterrich, nach A. Schnabach, U< OTal. 

60) Peter Pacmanjr, nach dem LebeD. 

61J J. C Brotbecci», oval, 1027- 

621 Alexander ab Uailang, fol. 

C3) CuDtuntin de Serri, otqI. 
6JI Johann Kielmaon mit dem Degen. 
65> J. J. Stengltnut: Tandem bona causBi ifiSS. 
(Ä) L. Reniü*: Plu* rutilat v«rita*j l623> 
67) F. de Traytorrent, oral mit Trophäen: Ubi^ne paratiH. 
te) Bildniti eine* Staattmi nister* (J. G. Bibel) mtt dem Buchs: Bgtt 
constitni te etc., l626- 

69) Balthasar Abt vom heil. Crmtx, oral, mit vier Teraaa. 

70) Johann von Blao*dorf mit dem Degen, Halbfignr. 
70 Mathias ab Uoheneck, oval mit >ecb* )at. Vertan. 

72) G. C. Maicleri, kleines Bildni«*: Qut*T Qualiil Qaantiut atc. 

73) M. Zobel, mit zwei lymboliscben Figuren, l6l6t 
T4) Daniel Hocichcliui, iblO- 

TS) J. Pflaumios mit dem Buche:' Domina in manibns tni* ate, 

76) Mathias IL von Ungarn, Fol. 

77) J. Scatsia* mit dem geschlossenen Byehe am Tische, i630- 
77) Heoricu* de Unorringhen «piicopiu Augustaant, oval, t631> 
TBa) P. Jenisch, oval, t631- 

7Sb( Hieronyraua Schörer, oral; Ora et labora «tc. 

7</) J. ab Anhalt mit dem Commando-Stab, oral mit acht Üb Ttr- 

ten, 1621. 
So) Paul Ton Statten, stehend: Veritai stavir« etc., t634* 
tl) Casparns Come* in Atta Empi etc., 4> 
82) 1. r- Haincel von Dergerstein mit dem Hunde. 
S3) Marquardui a Schnendi in einer EinfaMuag, nntw aini Abtai, 

i6;o. , 

ti) Graf Walter Leslia, mit Trophäen, l637. 

85) Uieronymut Imhof, oral mit Wappen. 

80) Wolfean^ Schirer, Goldschmied. 

tr) C. Uelrici mit dem Buche, oval. 

t£) Joachim Brust Ton Brandenburg. ifiZOt UU 



6gi Georgiu« Rerous, i. 
90) DaTid Dgcringk, 4. 



ii 



KitiaD, Wolfgaog. 



I D*n» hnt nun van Kitlaiit 

1) „Nciits Scliildbtichlrin mit cluDitritelitn Thi^rtn nnil andam 
C>i''>ttciU«ii. 13 Blälttr in 4-< l653 hM'auw<-g«l>tn. 

2) C(ichlcctittrtJtuI«r der dotchl. UerKbijon in Itavttn. Mit vie 
l«u toriraitou. Aufjtliutg; 161 >. lul. 

3) l><'r tif'i'olllniiiidiiin tii>iiit;a Leben and BilJntite. Mit Helei 
l'ort. und SUBiniliaiimc». A»;;. Vind. Itilii I>1< Ivl- 

4) D« Aller Durclil. Hau» OMtrrr'rtielii H»r«"gen , V.rl>herl«g«na 
Kiiuif; und licyier ctgnnlliclio Cuul»rj<:liir*n «tc. Ali! violca 
Fuit-. tinit antlern Slicticn von W. liitivo. Aiifiburg ItilV- ^°^' 

b) Mruet Alle ■ Uiiclilriu invcntirl und iii Kupfler vcituclien vua 
Luca Kilian tlurger lu Augitiiug MDCXXVir, 2S Ulatler 
mit Titel . kl. 4- 



I 



I 



[Kilian, Wolfgang, Ztidioer und Ituprrmedior , Lukni Bru<laf, 
*ciiriU iJQi geboron, und run D. Ciiito» unicrmlilet. Dicttf 
■ein Sti«rvakr «cbickle ili» nach llslicn. und hier aia(; or (;T<>H(i-a- 
tli<iiU div Itläller nncti vcneliaiiiidien Mcitttm (;Fiiu<:)>«n habeoi 
t<aA »einer llucliKekr h*iraUitl« er di« Tochter dci Hiirgri-ineitten 
Andrii«n, mit welcher er |S Kinder cricu(tte. U«r turlio llaiithalt. 
tini der ■dileclita Vcrditnil xu einer 7.flil, in nclcher d'r lirief 
niiihcle, xnatigen ihn «ur Eil« liai der Arbeit, uad Kilian IiJll« 
viel Bciwi'ct Ititlen liiiiinen. all «r mrklidi (eUiil^t hat. Uen 
griMtlrn Tlicil Heiner Werke maJicn die Uildoiwe »ui. licr Tv«l 
nroilie dicien Kunttler iMl- 
ij D«r Brunnen mit der Mrrcutiui'Slatue ia Augtburg, lft^< 
Sehr fcbqnt* Uauplbl*!!. lol. 

13) Die Ehrcnprurt«, nckho die Slodl Ite(iCDtburj( Ferdinanil III* 
L Raclt dam Frieden doii )'.'■ Ue^ ibJZ ernchttia, »eb O. Clm 

bi/T . BiaiUMI in 2 mältern, ivlir ct. In). 
S) D>* Fi-i«d«nif(it zu N>iii>l><-(ri von i(>t{l> »"cb 3, Siuinn't 
noticKi titmild*, mit SO rurtrailen, gt. foU 
4) Die Iteimincliuni; Marii , lol. 
S) Die tiiitviaichung dc> Herrn, qu. 4. 
■att 6} Uie Aulerilehnnf (.hriiti, kl. Iiil, 
7} 1}*T bsrnilicriig« &*R>anl«r, nach J, Bmmho. kl. <pt. M. ' 

B) l>ie IlilpnisliHhrt Cbnill, nacli Tinlurello. Cul. 
<)) Der Leiclindiu Chritli vui» Itreute abgcaumincu , iMck P. 
tarinjiti. Schüoc* Ulatt. kl. (ul. 
10) Oio l)artftllua|[ Je*u iu Tempel , kleine Figuren , aauh P. 
(UlM Ve<iiite«e. i. 
I II) Jiidilli und llidrirerori, fol. 

' 11) 1>") 'rniiloCItntii und die Vertuchiing, Bur«in«n> Dlatl*, ^n. (ol.. 

.T-'/lS) l>ie heil, Calharina, Aaloo von Cadaa, Ifjnalitu, 5 Sl. 

lii Die Tdula Cliiiili in einer groiteu L.>niKhdll, naJt P. Teia* 

nc<e, itr. (|u. f«l. 
IS) !>■( BegT4bdi>* Chritii, sech P. Verttnei«. k). f«l. 
I^) Der Sai>r nait der Njmphe auf dem Schouue. naeli J. raln* 

tan.. liJ. 
. , Iti ruinitckaa Kaiier, Biiiien narh B. Scianinoiti cnpirL Die 

Cnpieu iinJ' in verblei nnrlem Mauitabe, in Oclat. Alle 1} 

ItlaltO'. <7t 
19) Sl. Jakob, der i;e(«n die Mauren kiaapfl, nadi AL Kaget. 
IQ) Die AutertlabuBj Cliritli, nnth 1'. Uauana. 
im Dl* t'iiabkggag Chritli . n»<.!i Tiulorelto. 
]i| Dl« \V«itheii nil dem Füllhorn. Th«ae vnn l6s4. 
3]l ■>■* i; MuiiaU, i- 
iät Die 9 Munst nach L. KiiiiB. l6l2. 



Kflüm, Philipp. 11 

a4) PW«S™f Wolfgang Wilhelm, i6l5, 4- 

35) Johantin Soicürdu*, Cbarliint Ton MainX) fol. 

30) Uie Haiierin Elaonora, fol. 

IT) Juhana Baaisiiu MmL sl Phil. Dr. Poela Z^niMtu«, bmIi L. 

Kilian , gr. fol. 
3S) Leonard Wei«f| oval, mit Wrapan. 
Sq) Georg Silbermann , otiI, mit ö lat- Verteil. 
öoj Maria iVIasdaleiia, Uersngin voa £truriMI,4- 
Sil Ludnis xlll. von Fi-ankrcich, 4> 
SZ) Georg Tmdiich, Graf von UobenloiMi 4> 
33> Karl XII. von Schncden, 12. 

Dann hat man von iluni 
S3) Geaeslogia Str. fioiariae duaua et quariindam gennina* efS- 

gie*. 1605. fol- 
^4) ImagiBe* »anctomm ord. S> fienadictii i6lE>> 4. Die meiilea 

BUiur «iad von Kilian. 

35) Builka« S. S. Udalriei et Afri Aug. Vind. hittofiae, t626, 4- 

Die** BläUer find nach M. hagttr*! Zeiclioung, und «ia 
Tbeil von Biliao gc« lochen. 

36) Nimbna calamitalum bumani generi« lapii, j4 Bl> 

37) Viu S. Ignatii. loi Bl., in hl. S- 

38) Bliitcr im J. Biuelii Delidae aetatii, l6i4) ■■ 13- 

KÜBB, i%ilippr Zeichner u«d liupferi lecher, Wolfgang'* Sohn, 
wnrJe l628 geboren, und von aeincm Vater nnterrichtet , bit er 
mit KJnem Bruder Johann, einem Galdarbaiter, der Tartehiedena 
KircheBacbeiles licrerle, tur ifeiMra Auahilduiig nach Italien ging. 
Die Werke dic*e* Hünitlen sind zahlreich, »owohl Bücherverzle- 
ruagen, als BildniM*, dsren man gegen 300 lüblb Einige lind leht 
KhaubJr, durcliaui nicht gmugar, all jene, «eich« die baröhmterD 
Kiiaitler dietei Namen* geliefert haben. Im Jahr« lO^i aieilta ihn 
der Tod. 

1) Chrictos am Kreiue, 4- 

2) Claudia Felicitai, rümiicfae EaiMrin, gli Col. 

3t Carl- KÜnig von Schweden, gr. fol. , 

4i Churfiirit Carl Ludwig von Bauern, gr. fol. 

5) Wilhelmina Erneilin«, KronprinzeMiii von Düoemrlc, Kai** 
ftück, nach J. G. Wagner, gr. fol. 

6) niargaritha, Auit. Born, imp., U. fol. , 
71 Leopold I., Rom. imp., fol. 

&) Wilhelm, Markgraf von Baden, fol. 

Ql Ferdinand Maximilian'. Je vi« et ja mourray etc., fol. 
]0) Ludovica Clirittina von Savojen, Marhgrüfia voa fiadfÄ, foL 
Itl Friedricbi Markgraf von Baden, fol, 
121 Ludnig VI. von HeHen, fol. 

13) Eberhard, Hercog von Würtemberg, kl. 4> 

14) Calbarina, FiinzcHin von Würtemberg, 1Ö78, f(J- 
]i> Sophia Margaretba von BrandtnburK, fül- 
let Der Tbiennaler Heinrich Boot, CapiUlblilt, dem .Maler da<U- 

cirt, fol. Bei Weiftel, 8 gr. 

17) Bartolomo Kilian, Philipp'« Bruder, t685, fol. 

18) Joachim von Sandrart, nach J. U. lÜsyer, für die danticba 
Akademie gettochen. 

191 Dai Bildniii dei Dr. Ammon, UM- 

30) Dia Bildniito der Clara Hönin und Winhlerin, foL 

21—24) Die Bildni*«e von Adam Kraft, Hubert van Eyck, Mattis 

Scfaongiuer, Peter Vitcher, 4 BUttlr, fl, 
2S) Jobann Hiiinn, dn GoldMtmücd, i6g5, gt, fol. 



ttfH 



Kili». Oartolome. 



96) Hiironymui Ftiru« a Stelttn, fo). 

27) Johann Siilllrnti^rg«! , b^ruhmtct Mtltr, p. M. 

281 (Je<iro Sonlicliiut, ti»rli J. P*('r, (oj. 

39) Ibni Bnif kmair, uafh Dum liir Sandrart'i AhaJraiie g«t1«chc 

tOTi. 
30) ÜcUviut LangCDRiaBtel. 

ItUian, Dartolomc, Zdriincr und KiiprnntMhtr. \Vat%ang*« Sohl 
und der Lciülimtric unter »einen Itriideni, nurU !63<(l m AiiCI 
bürg f;cb<ircn und rnn »eroem Va\n in den Antanfrigriiiiilrii d« 
Kuufl unterrichtet. Hieraui blieb er drei Jslire h«i M. Mvriai 
nnil luletit bMUctilG trr<>ri>, no rr licli br'i de foillT nuch ljn| 
•ulhiell, bii er endlitli iul Vaterland lurtickkrhrte. It. üillan (|ena» 

Sruiien Ilulim, latruht all /pKliiirr, nio aU lluplerstecher , und 
andrart |;laubtp, «r tri tarn Künill«r ceborcn getrvirn. Aue* 
Marieti* ich-iiiii) ihn telir burli. !>•• Zoiil atinar H)ai(«r ttt aal 
badfUlfnd, diiin liilian betat» ^riitia l«c)iniic)>« F*r(igheil. 
»tnil distei SlicharhcilEn und Kadiruncen. Im [Indireo liat er nicfa 
Korince VollkumincDhcii crUui^t, und Kilche F?Tti)(Uei(, data 
aicb der Nadel aul der Platte nie einea SliRea tum Zeidinon ba 
ditnrn konnte. Im Juliro löQli er«tlto ihn au Augtbiirg der Tad.^ 
Im UetiGliaaVheb Caialug nird irrig \6"g all daa 'fndaajahr 
det Kiinilleri beaeicbnri. 
1} U«T heil. Frana von Hoegia wcital di« ihln Tarlialitoan Wür* 

d*ii <ter liircha mriich, nach I.. Italdi, (ul. 
3) Die KiriiDielfalin Matii, nacK Champagne, fol. 

3) Andacht vor dem Muttet*Golle«biM«, nach ß. Schraninaii'a 
Zeiclinuii(;, i]d> («)• 

4) TVIn^dateua, outh Guiidelach. io tainfm IQ. Jabra gaaiochtB. 

5) Maria mit dtni Kinde, nach C. Sing, fol. 

6) Ecca homu, in Melan** nianiar, 
71 Moto» mit dar FeuariJuIc, 6- 

t) Dia ri>nii*chc Kirdic in Geitall cin«r Pilgetin, 8. 
9) Frana Xavar i»it dem Ctucifixe SurWulhen, unten Amerihanttj 
und Mohren, 8. I 

rGtoitc Saute mit der Dreifttltigbait und Tiden Engfln, 1679 ittj 
Wien emcLtel, ^r. iiiip, lol. I 

11) Dia heil. Familie >n ciuaa LandtchaO, daa Jrtuakind mit dai«.! 
KraaM «ul aincr ächtang« alcltend, uacb M. WillmaDo, gr. 1 

au. f«l> • j 

j* Faina, 4. ■ 

1^) Alltfioria ant Oaiterreith nnd die Türkei. I 

■'"' tft) Vier hteine Ulattar lait bcitiern Figuren. 1 

)}) Die liiiiile von Dctnoerit, DeiDoithanet, Diogenaa, Ilaracli^j 
llunterui und Hip|iucratet. alle gritlit. 1 

16t Jidiann Hl., liünig von Pulen, mcKteihart behandelt, imp. foUl 
17) liaiaer ]uaa|>h L <u PretJf, ehtiilall« eiu lUuplblatl, inip. lttt>l 
(8) Maa P.mauuel, pta)(b, Churpiint, laf. Tul I 

19) LndwNt Vi.. ljBnd|;raf Ton lieMcn, nach J. ü. Wagnrr, (t, IvlA 
30) Dira Eleouoia etc., lol, I 

31 f Marin Jmvnha , Enhet>";in von Oeaterreich , gr, (o)> I 

32) I.eiipnltl Wilhelm Ton Baden, ful. 1 

ai Claudia Faliciiai, rooiiti-ba Kaiierin. nach S. von Dru«ighait*] 
■r. M. I 

ai) Oaert Fnadaicb. llartos von Wilrlenberg, nadi J. C. Uir^l 
er. fid. I 

Ki Rbarltara III.. Mch J. *. tliil«, er. M. I 

L 3«) Friadr^tll 1. iM}. «r- fol. 1 



KaUn, Vf.Vb.~~ KUiu, Q. t$ 

27) Wilhelm LadwiKt gr- M. 

36) Magdalena Sibylla, Frinxeitln Ton Würtetnberg, ^. fol. 
391 Maria Darathea Sophia, PtinseHin von Würlemberg, fol. 
30J Chriitopfa Zeller, Prälat von Denken darf, nach G. £i(t. 
3l) Georg Winkler auf Ooelitz, ia C. Viidier'i Manier, 16IQ, foL 
31) J. Georg, Bcrzoe von Mecklenburg, fol. 
53) Kaiser Leopold f., fol. 

34) JnhaoD Heinrich Schönfeld an* Biberach, Aet. 61 Ao. l67l. 
Dem Maler dedicirt. gr. fol. Bei Weigel, 8 Gr. 

35) Johann Aadccaa Frommaa, Beklor Magnif. in Tiibiog«!, fol. 
Schon. 

56) Benedikt HoBer, fol. Schön. 

37) J. C. Merk, Rektor in Vita, naeb A. Schnech, fol. 
38> Woll'g. Ad. Laulerbaeh, nürtemb. Contistorial-Direktor, 4. 

40) Chriiioph Marlin von Degenfeld, General der Republik Vena- 
dig, fol. 

41) Die heil. Mtt, Gräfin Ton Toggeaburg, fol. 

42) Keiner'* Bildniit, in Edelink'i Manier, l664> kl. fol. 
iä> Friedrich Ludwig von Janoniz, Obervogt zu Brackenheim, fol. 
A4) Fh. Laubenbcrger, Hauptprediger lu Heutlingen, nachLiil, fsl. 
ii) Oie Augibarger Falrizier von Sietten, JenUch, Thunn, Uuebar, 

E. fol. 
ie Frankfurter Fatrizier Larener, Fleiachbein, v. Gnnurrod, 
Bauer von Erteneck, gr. fol. 
4t) Die erang. Theologen Slierle, Vetter, G. Koni«;, Biien, Hiller, 
Sieudncr, Vegel, Bubel, Creld, Ehinger, Faber, FuMenegger, fol. 
,) Die Sachsen Winkler, v. Miltii, Schenk, Baron H.t. Friesen, fol. 
.^1 Die Bildniise von Jobann Andrea* und Wolfgang Endtai, fol. 
50I Der Ant B. Verzascha, Titelk. zu denen Krüuterbuclb 
51) Philipp Rilian, Bartolome** Brader, gr. fol. 
5Z) Die Damen Joliana Boienneitel , A. M. Faller, Unua Wink* 
ler, fol. 

53) Halbfigar einet Mannei mitSchnnrr. und Knebelbac^ die rächt« 

Hand auf der Brutt, nach B. Hopfer, 4- 

54) Der Herzog Wilhelm Ludwig Ton Würtemberg auf dtmFarad** 
bette, gr. Fol. 

Kilian, Wolfgang Philipp, Kupfentecber und Fhilipi^ Sohn, 
eia mittelmäiiiger Künttler, wurde 1ÖS4 geboren. Er stach eina 
bedeatende Anzahl von Bildnisaen verlchiedener Männer an Augl- 
bnrg, in Nürnberg und zu Köntgiberg, wo er 1732 ftarb. 

Kilian, JcremiaSf RupfErstecher , d^r Bruder dei Obigetr* lUch 
cbeoralli Blätter, doch tcheinen wenige unter (einem Mimen be- 
kannt zD aejn. Starb zu Augsburg ]730, im 64- Jahre- 
in Baden Bavaria tancta und atlicbe Blätter von >!>>&• Dana 
•lach er: 
Da* Bildniu Fricdfich IIL von Dänqjnark, fol. 

Kilian, Max Philipp, Kupfmteclur. Wolfg^ng Pbilipp'a Sohn, 
icheint wenig Werke hinterliisen su haben- Starb 17)5 im 4l. 
Jahre. Sein Bruder Johann Jakob, cbeuf^l* Eoprenteeher, itarti 
ia der Blüthe der Jahre, und seio xweifr Bruder, Johann Fried- 
rich, der Goldacbmied war, 1747 im 66 Jahre. 

Kittoo, Paul, Knpfentacher und Brodti des Obigen, wurde 168T 
SD Aagsbui« gaboren, aeina Kuait ab«r übte er bald da, bald 
den. Zu ^dau atarb «r i718- 



^ 



KilÜB, Gcot^. — KUian, Georg Cb. 



Kilian, Georg, Maler uu4 Kui>fentecb«r, Wolf{. Pliilipp'* 

Ur Sohn, «unle l683 eu Atunourc gehciren, UDd von J. Fitche 
in ilvr ^lilcrci iintcTMiden. Et walta UiMniitv utid Uisiorito, ia 
wrvrhioilFoen Sudltn aiiJ nn v*tu:hK<\rata tiiilca. Uc»oad*t«B 
BciUll hndca tciBo roitrllgrmHIiilo , und auch tcin« Ullillrr üt 
Schw»nkuntl ((«fielen. V.t (imltn »ich übcT 300 Blütti^r, die UieUs 
TOD NiideKit, lli«iU von ihm tdhil gcilochi^ii vtnidon. Uarunle) tiod 
▼iele i^oijc TheM n , vmlche «r für die kaihoUichen ünivertiläU« 
Dfnttdiland» Irctigte. Im Jahr« 1T5S iUtIi ar. 

tf Dir V^Tlrvitiung der UuiilKr uud Verkäufer acu den TatD] 
nach Jtiui'enct. gr. qu. lu). 

3) Die Fuiiwaichiing. |^. qii. Toi. 



.M 



31 Die Iliniiiifllahit Chriuli, hl, fol. 



1 



() Oif 13 Moiiele, 12 Qtdtlor, fol. 

S) VidiitiJcK* nach 3. II. nnoi, gr. fol> 

b) Ludwig XIV, *on rriDkreivb im Onwle, n>di FUet, ft. 

Seilen. 
7) Utnricut Ilartardu* epUc. Spircn*!*, M, 

Kilinn, Georg Chn9t01lh> Itanre^iecher und Schulet müiM ' 

Talen Ocotf;, ntir-ln l^o^ iii Au|;ihDT(; s«b«ren, und hier gnknd«M * 

er eine KuntthanJIun,-. nAclulcm er (ich in UuuarD, Oeileireicfc, ^ 

EU Niiruberg und Wien um^iefirn halle. Kr livtotte eine nicht *1 

etrinc« Anzahl von ItUllem', iheiU tu Mrciotinio, IltaiU radirl, '-i 

d<>rh lind ili««e feine Werbe oiclil tu den Mciilenlijcheu lu cahUli 

Dieirr Uiiintlcr ilaih I?8t. 

i) Kkiirr CbiI VII., in Lehenifrätie. ein «ehr ^omc« Schwan 

'•"t ■ kunsihljit vun mehreren Platlen. ^^iz geferiiE«. 

Sf'Chtiitian Leintiertjev, nach dteicnt, 17S5> kl. toi. 

3) tlikt thinger AiietKinntii. 

Ij^Th; > '^1 Jiihann lliKh^tetlei, Senior An(^iUDDI| nach BibIl 

st Philipp AiUm Denc, etiltur aciuui. 

"6) Clitittian turchtogotl Gellort. 

7) Ludwig, I'Veiherr tun Her t>-tif lein. 
' iB^ Hani Kilian, UriolA liilianin. 
Q) Barlhuluniiui tiilian, GuldKhmied. 
10) Ckiioniaili t'eutiiigcr. 
*']() Spbaitianut Scheiilinut, E<[< auratni. 
131 (llio lt,ir« Truchteitiiit d« W*ldpur(, , 

18) JDhniini't Winrkrliunnii. " 

Ferner IliIHniito der fÜinttler; 
l4) Alexander Abnndiii*, Di)cip> AI. An|<U> 
U) Jnhinn von AacheH. 
tbf Ilciniich AldeETfVtr. 
17) >^hritli>|>h Amtirrgpr« 
-'tSJ Joi Leimliatd Daur. 
l()l Joh. (ientg von UemiDel, 
3U| Juh. Cr-org Hergmililer. 
Jl) Ficdt. V,|h,l,u ron Beyer. 
'211 Juhanu Di^gkinair uod itiM Fria, Da<h Diirtr't GcniaUc. 

35) Lijd«i|[ Ch^'on. 
ai) VcxT»t C-inso., vulgo Balleai. 
3i) Albert Durrr, *rt, jS. 
2U| Anlnu 1-ao Üjrch. t] 

36) tioillned EicliUr ai«. 

37) ütnrg CliriXopb Kittirt. 
m) 3. U. UBi«ntperai*f, 
ai^) lua« FU«bn Jilii. 



•M^ 



i-l: 



Kiltaa, Georg Chrütoph. 17 

30) Harn Ulrich Fnnfc. 

31) Fnns Fricdr. Frank. 
31) Math. Gnodelacb. 

33) Carl Wilhelm de Hamiltoa. 

SÜ Joieph Ueüx. * 

ii) Ham* Holbein len. 

36) Baa* Bolbein jun. 

37) SinniiDd Bolbein. 

3tl H&lchior Hondekoeter. . 
31)) Bartolame Uopfer. 

40) Johann Kapeöky. 

41) Johann Liin^elbach. 
i2) Johann Ulrich Maier. 

43) Anlon Raphacl Mengt. 

44) E«lon T. d. Neer. ' 

45) Jmeph Nogari. 

461 Jalius Iiicinius Fordenona» 

4t) Fe«1 Fouer. 

43) P>al Rembrandt. v > . 

4^> Denen Fran. 

50^ Eli» Riedioger. 

S1> t. t. Roben«. 

SD Oeor; Philipp Rngeada«. ' 

3.) loluBB Heinrich SchönfeU. 
) Joh. Conrad Schnell len. 
55) Hnii Friedrich Sehotar. 
Üi) Cornel Schut. 
57) Chrittoph Scharer. 
5» Joh. Conrad Seekabc. 
$91 Peter SlingeUnd. 
Äo) Philipp Thoman von UageliteiR. ^ 
61) Tobiai Thoman von HagdEtein. 
tai Joh. Bapt. Vanloo. • 

bj) Maria TerheUl. 

64) Aegidius VerheUb 

65) Jakob Ti^ola. 
i6) JoMph ViTien. 
67) Jonas Umbach. 
6S) Adrian De Vrie«. 

69) Joh. Bapl. Weenix. 

70) Adrian v. d. Werf. * 
7i) loteph Werner. 

711 loh. Andreas Wolß 

73) Gg»UT «b Ambling. 

7j| 5ebald Beham. 

TS) Hans Brotaner. 

7«) Joh. Jak. Haid. 

77) Gottfried Eichler jm. 

7t) 3oh. Daniel Hen. 

'^ feter Iselburg, 

ao) Joh. Ulrich KrauM. 

81) Hau Roeel. 

a» Georg Uilian. 

Mehrere lolchet Bildaiue dnd n Murr'* loumal IV. jt ff. 

verceichneti nnd Blätter mit sw«i aolcher BUdoii*« auf einer 

Flatta, s. B.: 
13) Mich. Wohlgematb and Albrecht Dürer. 
84) CMpar Crayar und Joh Maria C^pL 

IVusIer'« BüntOar'Ltm. VJh Bi. S 



.» 



Kiljiti, i. — KilUfi, Ph. A. 



84) Adrian van O01I iind I^licli. Mirrv^Ml. 

AS) Ani^rroi l'tlUiIin und S*1). S*(i<ii. 

80) R- V. (I. H(l>( iiikI Datid ilc ll»erti. 

ST) Nie. niii;nBn1 11. Tli. lUiiibatiM. 

iSI I.U'l<iI|-li tt»c)iliii;riifn iiuit G. von Enlthout. 

t^) Sibjlt» M«ri*n miil Fcrd. G<>llt •niliima. 

90) fei' Biaiiclii u. J. vad d«r Uoc>. 

911 Andteai fuzfi uDd Daniel Seern. 

92) Carl (tu Jnrdin und Joh. Atiel)». 

931 Franx M*ria ßononi und Joh. vbu liuyiuni. 

q4> P«I- Sulilcjra» nnd Am. llivaU rtc. 

Kilian gab auch Atibildiiiigcn nach AllerthÜBinn ilri HvtIiu- 
laneum hftaui, niil EdiUiong Ton Ch. G. vun Murr, f'vrnrr 
itach er die Blüllcr zu Oarbaull*« Deukinalern d«« aluii Room. 

S««li> lütbiich« CfiitutDt. 

LcTcn der »ocreQ, »ach P. QiiatI, 11 Bl., 8- 

U*r Faun mil inti Nyuphcu, nscli Tiapalu. 

VcMchiatleiip hiiloritclia Dar*tpllung«n in XaTJaiBMnicr, bmIi 
vertchiadcnrn tVIvitlfm, kl' Oval. 

VTnchiodvus Bildniite douitchet Fiinlen und Prälaten. 



'5 



i 






KlIlOD f Johann , Knfhultthtt und Georg'i Sohn, aibaileto "«alf. S 
da rr kränklich nar. Starb IT44. in 2S- Jalir«. ^ 

Kilion, Philipp Andreas, 7.i>ichntT und Kuprintcchtr , Gmi^ 1^ 

Subn, nurile ITI4 in Augaburg gctiorou, tod J. A. Friadridl % 
tn dtn Antang>c.(ündca drr Kunil unterrichtet und d^nu liam ar «^ 
BMh NÜTtiLerg zu M. Prci(*ler. Unter Leilong ilieici Meiiten ||j 
*laeb «r für Scheuchtet*! Phjticn lacra uud tj>-tler ludile er itcll tu 
Bul Heilen 11) DeuttcUliDd und iIpo Nitderlan.lon «riler anttulHl* ^ 
d*B. Aitr tolchc Wftiia ciündet* er dru Itu( einet der heilen hiato* ^ 
rit^eo Siechcrt icin«r Zeit, da er die Aelxnidd uil dem ürabiti- ^ 
che) auf aeidiicktc Weite mit einander lu verbinden wuiite, un**^ 
iiberdieo^nch all Zeichner croxci I.iih TertUcnle. In bviunderei 
EbrcD il^nJ er btt Auguit III. von Polen, der ihn Tumiginei' 
leinon llupfrrtltcber nannte, obstrich er nirmali eig^nllirh in Hot 
■«n Dirniten >lnnd. Kilian »rlitiltle (ur ila» UrrtJaner Galleti*- 
nork, irelchei jrner llunig unternahm, und alt der tleben)alinga 
Krieg die Fortietiunf; diciet l'rBchlniirket unterbrach . begaua 
Kilian den Stich neiner bekannten Itüderbibel, HcIcbR ISO bibliich« 
Dar>le11i>n£*n grauer Meister im lileintn liefert. Ini Jabre t'ä^ 
tr«ilte dietcR liuuttler der Tud. ~ 

t) Die vier liiiclienlelirer, in den LUD«! di« Hrirnung 

nach D. Dciii't kuitbamn lliMr der Dretilenai Galleilc. Cr. (41 
S) Maria in der Glurie. unlcn.Si, Sebatlian. Itorhui und Gimignani, 

nach Correggiu'ibenihmieni Hilde der DreiJcnar Caltciic, unlar 

dem Namen St. Sehiiiian Ivtkannt. mriiiglichet BlaiL (p-, fol. 
3) Ckriitui treibt di« lUiiler und Verkäufer au» dem Tenpa' 

rortuglithei DU, nach J. OaiMnu, aut demialbon Gallarianerki 



litt- kil 







fül. 



fr. <[ii. 



"'1 



fir. au. I 
4> Die hkebrrcherin vor Ckrilto, tinck TtDturttto, 

Dreadfner ünllerie. 
51 I)ie Anbcttnf; d»T liünif'e. Dach P. Veronetc, «in, TdI. 
tt) Die hril. Jiiii|tlrsu vnn Sl. Ilicriinyiiiiit und J'ihanuei um^I 

Im>B, und ni'^chetcl von dar Familie t^urnara, nach P. Vcroneta' 

Volivhild in nretd<>n ■ fr. in. fi)l. 
7) Herodia* mit deu llaunt« de« Taufm. nach C. D«)<:<, ta 

Drc«4. Gull. 
I) Die erjclipielcude CäcilEi, Ucb daBHlben, M. Dreid. Call 



Kilian» J. und J. F. — Killigmr, A. 10 

9) Mari« «lU dem Kinde anfWolktn, ünlu d«r ichiit»ad> Baget, 

Dich Solüaena, er, fol. Dretd. Gall. 
10) Magdalena niifcnt dem Hvrrn die FüiM, Bach P. Teronaie, 

är. qu. lol. 
ie Marter de* heil. BartolomtDi, nach Spagnolel, kl, fol. 

12) Die Tliaten der Medicäer, Dich den Freiken B, Franceichini'« 
im Filtt SU Florenz, mit M> Pretiler und O. Giampicoli gaito- 
eli«p, 10 groste bemerkentntrtbe Blätler. 

13) Die heil. Familie, nach C, Lotti, gr, ful, 

]4l Die Predigt des Tiureri JohanDci, nach 8, Ricci, gt. Q. 

15) Die heil. Familie mit alten Verwandten Jeau, acht Finiren, 
Maria mit dem Kinde in der Mitte, nie üHt» ein Band mit 
„Ecce aenns Dei" hält, nach Gim, Crwpi Bild Utt dar von 
Brührtdien Gallerie, gr. r. fol. * 

l6l Die heil. Jungfrau, nach F. Battoni, gt, 6. 

IT) Mana in der Glurie, nach Ber^üller, gr, fol, 

ISI Die Taufe dea beil. Ausuitin, nach Pittooi, Kr. fol. 

jg) Die Madonna auf Wolken artheilt dem heil, rrsnciiau AbU», 

nach C. Tb. Scheffler. 
20) Die Ehetfrccherin , nach A. Sehiavone. 
20 Du Opfer Abraham«, nach Piazetta, gr, fol. 
U) Die AsbelunR der Hirten im Stalle, nach J. U^ Rooi, gt. fei, 
Zä) Chritbu am lireuie in einer EinraMunig Ton Dantellnngen dar 

LetdcDigeichichte, anscheinlicb nach Guido, fol. 
^) St. Jo»epb im Buche lesend, nach Piazetta, 4- 
25) Sani beacbnürt den Schallen Samueli, nach J. Warner, gr. BI, 

16) Thientöck«, nach J. U. Buo*. 

17) Manaoleiun Secundinonim, vier verichiedene Antichteu in 4 Bl, 

28) Friedrieb, Markgraf von Brandenburg, fol. 

29) Pahat Clcmena XIU., »itxend im Knieitück, nach O, D. Port*, 
ta'. fol. 

30) Franz L, römiteher Eaiier, nach G. v. Meilen*, gr. fot, 
30} Friedrich II. , König von Preuiien , gr. fol. 

31) Ferdinand, Hanog von Braunichweig , nach Feine, gr. fol. 

32) Gottfried von Schnorrbain , Heicbibofrath, nach G. Sichler, 
imp. foL 

33) General Graf von Scbireria, nach Sirans, gr, fol. 

ä4) Juh. Sophia von Schaumburg-Lippe, BeichignJfin TOD Hohen- 

lohe, nach Griunbreehl. f^. fol. 
3Sl M. Engclbrecbt, Kupferitecher und Verleger, fol. 

ISUan, Jakob und Johann Friedrieb, i. Max Philipp Kilian. 

HÜlswBj, G., Knpfentecher, von welchem mr I8Z5 ein Blat^ 
tfwalmt landen, welche« Venni und Capido nach R.Weslall vorttellL 

KÜll^rew, Anne» mcht Billigren, Malerin, wurde 1660 cu Lon- 
don gebaren, und von der Natur mit auiaerordentlichem Talent« 
begibt, (o data A. Wood (Attbeoae Ozon. II. 1035) tagt, lie habe 
die Reixe «iner Grazie und den Geilt einer Muse gehabt. Doch 
bnehte sie a« nur auf 35 Jahre, und all lia starb, war «ie Ehren- 
dime der Herzogin von York. 

Anna Killigrew malte in Lely's Manier Historien. Stillleben und 
KIdniwe. Unter die besten Gamiilde zählt man ihr eigene* Bild- 
Biu und jene* dea Böniga Jakob U. und seiner Geliebten Mari« 
Too Modena. 

Mehrere ihrer Vl^erka beaast der Admiral Hilligrew, A, Blota- 
liog hat ihr fiildniw gcttodiaB und B. Lcn* it^ch da« Bild Vanua 
aad Adonia- 

2* 



KillnuDD, F> de- — Kinilcmifiiiii , 0. 

PHj f. OCf I(tii>illi«t>h»bBF, i)*r iai tntea Z«hnl*? UMen 
Siunilcit* in DüticMoil )«bto. Er hat einige Dlüticc ntl Figiu«! 

L^ Wilhelm, 7^itha«t. der um durch (l!e ZcichnUDgeB n *^ 
Ubm Wtrka bekannt itt: Journ*! liif Mi>Wivhieitiw nnJ' 
ÜDär, gMvirt von Uörner und Lcliukanlt. Maiuft 1635. qv- ^ 
Damali «ridücn d» er»<t Utfl. 

iVIkler, dir um ita6UMc, i!eii'n LebeDtvatkUltDit» aW 
tWdnt liod. F. A' Tordicu lUch nach ibm «in grui(«i Slatt: 
ifoit du Taiour. s 

r> ilcr Name von gnt<li!»c1i(ti ttünttltm , <ler«ii nir uDttr Ct 
I ErnxliiiHDg e*tb»n. Nur lii^cn «tr b«i, dtM drr N»m« d««S 
Iiu*anihcliro GMVcnt (icb «uf einem der Drlt>l>i'io find«, 
ih» den Kopr der Protctpinn umgeben, -unil auf der Slirnhi 
Arclknta aul «intr Rtot vuniiglicben niünxo von STtdua%ii 
Rcvcr* i>t die ^luadtiga >ni< *chBaub*D<ltn IIoimd und ilie K**>L 
tite TiijtoHa kt»i)l d«D Pübrer. Eiaie« bititen den Kimun nöla 
Munznitiitct, Andere glauben in ihm den Graveur in orkeiui< 

)I^ JobOni) Christoph, Meter, (;eb. 1750. i;eit ta BeriW 
i, einer der bctlfn damaligen M.iIot Hcrüni, ilmen ArlMites^ 
Kennern goiebitil *icr>lcn. V.r vnc ttat Schlnirn i;rbürli& 
Sobn cinci tlildbaucn lU llreilau, und zeigte »i)ion 
ind an oinn ■neeborno Nei^ini iiir iricbncndtn Kuiiit. 
t mittel iiii>ii);rr Nlaler, der in den diiilligtlen UiiiitJiiilcn 
cein Lebrheir, den n |edu(-h bald iibvrlrar liimnfel ma(litf''< 
durcb leine Porlriite, die von t|>recbnn(Ier Ael 
durch einige gräticr« OclRem«ldc, die biitorittbc Ui'gcnitän4>* 
Hellen, bald in Sclite«icii utxrall vorlboilbaft bekannt, vcrliet-; 
Wl« lieh tTT<t und log (piter nath Berlin, no er aiidi Freund«. ' 
I Untcrtliitiune Tand. Er erbitlt den Aulliog, vcrtcbieilene TU- .' 
3t in den b. SchlÖMern lu malen, und mau lubtf ibn vomi£- 
t »1* Figurru-Maler. Er (teilte aber nii.'hl bloi hiitoritclir Sa- 
mit Cluch dar, er veitiicbte (ich auch in liarnhilurf;emuMen, 
che Ltunc, Witi und einen feinen flcobarlitung>(>riit vetralheMii^ 
«in der Zeitung für die elc-anle Well iQoi N«. 120 b«tthririiMt^ 
Bpotiticin , wcicbe Kaiier narl V. vorittllt, nie vnr ihm 
lern Churliiriien Jn*>:him II. dai ^egen den (;efanf;cni'ii Chafi' 
Ren Juhinn Friedrich von Sachten grrullt« Tvdeiuithcil niilll) 
Iget, Itet Hiehter in Aipiatinta gettaebon. J^_ 

«ine lelxle und uiittrcilig eine teiner betten Arbeiten Ut dKi'g 
nritcbe* Ccmetde: den Cburfutit Ton Brandenburg Joachim IL,i- 
Loger vor Wittenberg voriti'Ilead, dai der Huntg a» itcb 
ile und fiollinger geitochen bai. ' 

UBTtd, Maler lu Hamburg um |6S0. machte »ich dnrth ? 
I« Bildnitte Ruf. Er teil] in den SielluuacD Van IJjick, im Cu- 
il« Bubent und in Ilclcuchtttng den Itembiaadt Hun Mutter {•- , 
batta haben. 

nnsnn, Dominick, Maler, wnrde 1746 XU Sehluckenaa i» 
fmttt geboren, und anfänglich in Bölonitdilianinili bei eineia . 
Igolder in die Lehre ergeben. Nach drei Jabien Kiiu er nach 
■ Bum Jeiuiten und Miler Rah, uod dieter erlheitle ilim ent ^ 
adlicbcn Untfrrrichl im Z«ithii*D und in Dehandlunfi der Far- ^ 
k Ui«xau[ trat er in Wi*B b«i nnen Maler in Condiiioa, vir* 





tn ittiniE. ma^Mv^^v^ 
luitJnilcn Icbl^j 
liimpfel madiir '' "^ 
'hiilitbKi'it tittj,'* 



Kindermana, A. — King, J. Sl 

iiiiki aber «einn vieitert Auibildnng snnüchit dun Main F. FaUo 
unJ dann dem eigenen Studium. Im Jahre ]76g bainchM er Ron, 
unil hier genoii er dei vrrtrauten Umgann mit Mengi. Neben 
den Werken dieie* Meuten itudirte er aucb jene Rafael*« und der 
Cartaca, beauchte die Akademie von Sl Luc«, und' nach lechi* 
jährigem Aufentfaall in Rom begab er aich nach Neapel, um einig» 
hukuUnitche Kunitschiitze zu copiren. Endlich hehrte er auf Ver- 
liBgea »eines Günne», dai Grafen Uarrach, nach Wian zurück, 
«D er rortan Bildaiue ancaiehener Fenonen und Altarblätter malte, 
deren man in Kirchen Ungarni, Böbment nnd Mübrena findet. 
Seine Bilder gefielen wegen der lan^ea Färbung und durch die 
Wahrhait der Camatiuo (einer weiblichen Gettalten. 

HindennaaD , Anton , Maler tod Dreiden . nurde 172S gaboran, 
und Kijnig August III. TCricbaffte ihm Galcgenheit, in Italien (einen 
Studien obzuliegen. Er loll lö Jahre in dieiem Lande geblieben 
M]D, nad xn Bötogna und Hecannati grooe Werke lünterlaiMn 
bähen. Sein um 1780 veratorhener Vater nar ebenfalU Maler, der 
aaf Befehl deaKÖni« in Italien für die Dreideuer Gallcrie mebrera 
Eiakanfe mncht«. Anton'i Toda«iahr keuuen wir nicht. 

mDaennamt , Blumenmale^, ein Niadailänder von Geburt, dar in 
Rom den Beinamen dei Ritter* Tulipan erhUlt. Tüulj vermuthet, 
dau djafu Tulpenritter mit obigem Dominik Eine FcrioD (ei, nmt 
üeh nicht to rerhSIt. 
Dieter Blunieumaler lebt« mit den Obigon seitig, 

Kindtf Wuhelni t > Maier, dewen Leben > VI rliiiltn iiie unbekannt 
und. Um 1538 **■' er Mitglied d»r Brudericliaft d«t beil. Lgcu 
la Antwerpen. 

Hioat, IjOrenz t , Maler aui Btüuel , ein Künetler uniert Jahr- 
bundciti, d«r (ich durch landichafüiche Darstellungen bekannt f;e- 
nacbt hat. Die folgende Adele t*Kindt Delveaux iit vielleicht »eine 
Caltia. 

Hiodtf Adele t , Malerin, bildete (ich unter Leitung von Na*az, 
und. 1836 enwana *ie in Brüuel den zweiten Preis dar Akademie. 
Sie ma't Tortraita, Historien, LandicUallun und Blumeustiieke. 
Wir wiasaa nicht, ob Mme. Delveaui t'Uinilt noch kunsttbätig itt. 

Hing, Carl, Bildhauer, ein Engländer von Geburt, kam lT05 als 
Uofbildh*u«r nach Berlin, und hi«r ereilte ihn 175Ö auch der Tod. 
fast äb«r 100 Jahre alt. Er fertigte Bairelieft und andere Bildwerk« 
in Hols, «uch Blumen und Trüchte. 

Küi', Daniel j Kupferstecher um 1650, der im Gcschmacke seines 
Meisten W. Hollar arbeitete. Man hat von ihm «ine Aniah^ geatz- 
ter Blätter, welche engliiehe Calhadralen und Klüster, so wie auch 
Ordenscostüm» »orstefieo. Diese Stiche findüt man in Dugdale's 
Honaalicon Angücanum, woran auch Hollar gearbeitet hat. 

King, 3oho> Kupferstecher, der im 17. Jahrhunderte in England 
lebte; doch scheinen seine Leb eoiv Erhallnisse unbekannt vi tfja. 
Wir fanden folgende Blätter von ihm erwähnt: . 

I> Die Versuchung des Herrn in der WusU, nach J. Broüghei. 

2) Kinaldo und Armida, nach A. Coypel. . 

3) Vena» und Cupido, nadi J. M. Naltier. 

4) Die drei theologischen Tugenden, nadi Rottenhammer. 

5) Dm Chwitu, auh A. Bloemait, 



U Kiog, Th. - Kiuinger. G. V. 

6} Di* llortMlii» mit (lein Haupts dei Taufet». 
T) Ju(«l'li uoJ fulijilur't Frau. 

Hing, Thomas, PorirnitmiileT um 1762, dtMCD LabtiiaverlüllniiM j 
■ber unlx'luuiii (in<1. tl. Unudon ttM-'k nach ikm <Im DilJuit* an ., 
berühiutiiu Tanitcri IVIahomcd ^Inildox. . 

King, Corl Frierlrich, nbltr, d*r S»l>n <1ci OiMliAutn. hatte lich 
ii>it Porlruitirpo Ruf crwaiben, (larb aber icliiin im 30. Jahre tTSH. 
S*lu Mciitrr itar A. Peine. N*cli I.«ncrei »ull er ein ailiget ItUit 
{t^lzl luben* 

KinfJ, I'llilip[), nialer and Bruit«r det ülii(»oii, ein KünMlrr, dar 
(icli durch lieilediehet Leben in'* Kt«ud »lurcl«, Erilarb ta HiMpl' 
lal, iihQgel:>hr Jio Jahr« all. 

Kincslrnry, Henry, Zaidiiur und üuffmlxlivr, der on» itso— «0 
m Lon'doii ur(>aitvte, in Schminkunx uud in runklitnianict. Wir 
(■nd*n viin ilun |i>t^*nilc Blutler emihnt: 

1) Die (ieduit C^^ltli, nach J. S. CopIcT. Meziolinto. ^ 

2) 'i1i* U*f;i;nr and hi* lJ«Kg. nacb S. hMuuf;it*m. Meiculinto. ' 
«in tttioiici lllnli. .' 

3) U^itej'i Itrtiicli im Hutpiul in Btdlam. Punkiirt, tcliwan ' 
und in Fiitbcn. 

4) Bli»«. nach Turik, von J. Hoppner geteichnet. Punktitt. * 

Kininger, Georß Vincen«, nkademiicher Ruth. Zeidiiier umA ^ 
I'r-'ltMur der .SciinbckuDii lu %Vira. f,tb. tu ltes*''"'""6 IT67, ' 
Vmia tdiun in leiaeui lt. Jahr« n*ch Wien, und wurde iiu |i. in '' 
die Akademie auli^eiiuninieD, <no er lich unter Svkuiutxer'* Leiluog '* 
im /.eicili»'» ublB. bii er tTRÖ in die neu •rrtckielc ScimbekuAU* f 
Schule alt ttipendirtrr Scliuler einlr«!. Sein cr*l«r Vertuch ÜN |< 
SdMbea war riu aller IVliiDnik<>|>l nach Itub«ni. «flditr lur einik 1 
enlen Veriuch («kr «Lttf;rjiaii:ha<l ffconiint tu ner>len verdient. t 
Einen voriuf^licken (Bonner und uterlickcn Vreund lind lt. M 1 
dem Uirtklor l'tigti. der iciiie Anlagen lur bildende linnil wocktl t 
und entwickeln keif, und ihm Gelegenbcil v^rtchafTie. l'mlraiu (iir I 
anceieben* l'fftunen in llupler xu »chaben, und »ugar von eiui|;>n ' 
lulclieo Arbeiten die lioileii lelbit trur. Im Jahre tTQO arbeitet« ' 
er unabbinei); für tick und fing ein hittoriicbei Rlitl nach von I 
Huck tu leliabcn an, Phileiuoji und Uaucii vurtidlendi (;>n« vul|> •( 
«ndel nuide du UUtt i[>jt«r durck Wrenk. Ujii l'uilrait eioer i 
Gräfin Uallnj-I nach Füger, nt wie Aiiadiie nacli Griitj Kurden 
nie vulUiidel. Iliviitil' fertigte er finig* andere Ulilter, Im er i8ai ' 
für dal tnduitrie-Ciinipluir it^u Achill lu iihaben unternahm. Oac- ' 
auf fulRieo lür dat nämliche Cumptuir die grvitvren, UedliclMA | 
OUlier Virginia, liuciatet. Cori'ilnn. Alcetit, da> Port, de» Baroo 
Jaci)uin uiol ientt dei Freihemi van Amiteiti. Uit Aulluiiin|[ Jos I 
Induitrie-Cuiuploin beKhiänkte ikn nieder lediglich auf da* P«r> i 
lr*illa.:h, bii «r in der tpdereD Z^il »ick nieder an crÜMera hiilo« ' 
rucba Werke machte, wovun wir b«*oaden dt« TraBtlTguratioii nadt 
Hafael vun leU nenaca. 
1) Ein aller Mannikopf nack llukent, eriler Vertucli, 
3) 0»T L>inr, leeleliw den Tif;er aiiUllt. nack llutkard, |r, qu. 
laL liu ertitii Ihucka vor d«i SdinlV 

}) Pkilenviin und Uatieit. S. oben. 
) Atiadne, nach Oratit. S. nbeo. 
ftl Mina mit dvm liiuj«, nock Abel. 
0) AeJul) bt i der Ltid>*da*'t'aU<iklu*, rtiy. fnl. 0*ÜtiBr(cl)«int* Ifl' 



KiuoD, Fnnx. S3 

~) Det Tod der Virginia, qu. Imp. faL 

8) Sohrates vor •einen RichterD, da« Gagaatttiall. 

{)) Cori'ilan uod Veturia, qu. Isaf, fol., «benfall* Seitanitüeli. 

Die»« Tier Blütter lind nach Füger gefertiget. Vuo dem Uts- 

terea gibt ea vier ProliatlrüchB: vor den gereinigten Unternnde. 

rur deu Veränderungen in eiaieen Kiipfeu und vor aller Schrift. 

Ein (olcher iit bei Weigol V. ^. 53 auf 12 Thlr. getrerthat. 
10)Ali:eite, nach A. Kaufmann. ' 
Iti Der erate Schiffer, nach Füger. 
IZl Die heil. FamiUa , nach Bnttoni. 
131 Ein xuEu Trünke rauchender Bauer, nach Riksart. 
ll) Die Rückkunll dei Kai*ar> 18l4, nach füger*! gcMMm allego* 

(chem Bilde. 
)6| Elcine embleroatitche Gegenilinde . 44 Blätter, mit Ltp* und 

Fe uze] gestuchen. 

tS) Die Erwartung (L'attente), nach Füget. Im arttan Drudu Tur 

der Schrift. 
17) Die Traiii*fignration , nach Rafaal, herrliche« Blatt in Sehwara- 

kunil, in der Gröise de* Stiche« tuu Morghen. 10 TM. 

15) Bddniu der GräliD Mi^arvsldt. Im enteu Drucke vor der Schrift. 
\lja,\ Gnf von Friat. Im erttan Drucke vor der Schrift. 

igVi) Freiherr 3. von Born. 

10) Gnr Ton Cxemttichew, Im enten Drucks vor dar Schrift. 

Difie Bildaitte lind nach Füger'« Genwlden. 
31) Der MaJcr Quadal , nach Quadal. 
22) Graf Georg Mniizecb, nach Lampi. 
33) Die Gräfin Uallnjl, ■. obm. 
sil Fnnt von Auer*perg, nach SalumoD. 
25) tiaiier Leopold, nach Filalti. 

16) Die Kaiserin, uach Krcuilnger. 
IT) General Laudon, nach Caspar. 
IBI Graf von Uobennarlh, aactt Abel. 
19) Eizherxog Ferdinand , nach Füger. 
3o) Baron Natorp, nach Abel. 

3t) BaroB Jacqain, nach Füger. 

32) Freiherr von Arnitein , nach Gucriu. 

33) Fünt Hoarakin, nach Campi. 

34) General Buxhoevdan , nach Barbini'i Zeiclmung. 
3») Fun! Eiterbai;, nach Itabey. 

83) Grncral Ferrari , nacli Dafliiigcr. 

16) G*nar«l Kamenikv, nach einer Miniatur. 

ST) General Czemittctieir su Pferde, nach LetronD«'« Zeichauag. 

S8) GTi6n Julie Zicby, nach Säle«. 

59J Staatenth Stift, nach -Latronne. 

4ol Dar Maler Füger. 

4l> Genaral Stein. 

(1) Der Sukn de« Banquier Scheidlin. 

Auch einige Lithographiea hat mau von KiuJager, die al« 
vortrefflich erklart wurden. 

1) Ein Elan tob vier Küpfen , nach Füger. 

2) Eia andere« von lach« alleeoriich^n Medaillon* etc. 

3) VoB den 12 voa ihm telbit gezeichneten Scenen lu Obeton 
copirte er nur die erile auf Stein. 

4) Der Lautentpteler, nach Tenieri, mit drei Platten, fol. 

5) Landachafmut Pferden, nachDuJardin. Mit vier Platten, gr. fol. 

KÜuoH) Frans» berühmUr Portraitmelcr, wurde |7T4 su Briigg« 
nboran, und daielbat beiuchte er auch die Akademi« det Kuaite, 



M 



Kint, D. (TheoJor) Kinb, P. 



bii er, nil der f oM«)«ii Metlaill« beidientt, nach Ptii* tich bcga 
UtBr (Thii'h er I7()q «benralU deu ci*t«n Vctia, IQOB iV'o grut 
«>ld«n« MFcUillr. iiuil kIiu» hnlle er tich <lur<h luehrrte rorliDit« 
3»T haitrrliditn Fi>tii)li>, wif iliirch jrn« ilrr KRiiciin Mulicr, d 
Ptinicii und doc PriiiiDMlit Borghcio, d«* König* von Snaci« 
ftin*eo lluhm cmorbca, «U ihn d«r Kütiic; Ton W«(phaleii : 
Minem «ntsn Mnter ernannle. Zu diest^r Z«it vrliitit «r uuvh ili 
Auflrsf, d>i UildiiiM dti l'rini«n vun Pnnle Corvo (dti Kirni 
von Sciintdfti) tu oialro, und aiicli dvti Minittcr Drjran muulB 
abbilden. Später (tOlT) mactite b*t<indrri irio Gcmiildc dti Udiiar. 
den Tibiriut «ninitr Familie luiückfuhit, |rTaii«i Auficli^n, ur 
die««« Bild hittc nithrcra antthnlichc U»tc!iun;cn lur Folce. D 
Hvrtog von Angoulcme eruannie itin lum MaUr i«>iiri IIbum 
OimI der König enhcilt« ilrni don Orden dsr Elirrnls^iun, all T 
weil leincr Ziil'ritdriiheit lail drm Bildo der llenii>(;in von Der 
Kinton •tcllK die Fürilin dar, nie *ie in (icfct Tiuuer iiber den 
Tod det cilnuclitcn<JcDiahUdaiiiU(, mit dmi Sohne auf dimScboou^ 
Dietei ineiileihDlt BuiecJührteOrmiliJe id in Ue Batt'« Annale« dfl 
Salon de üand p. 90 im Umtiu gegeben. V 

lia Jnlirr l82t nurda Iiin4an an den llof nach Btütirl berulen, 
am die Bildniue d<<* Prinzen und der FrinieMin von Uionien t»^ 
verre[iif>p|i. In demeclben Jalire malte «r «uth dai Bildniw 
LotljF Muoigomtij in Lebenigrüue, und diti» »urde bu[ 
Briiiivler KunilauMlelluDg )81t nllgeiudn liewundert. Doch •■ 
dieeet niclil di« lelilen beitunderlen Wrrhe det Künttler«, ec 
frrle deicn nucti niclirere. Neben dro «liigen ernabnen leir ne 
ira Allt^emeinen jene de« General Lccicrc, M. de Viry, in 1 
Ahademic >u llriiggei dei Uerzogi von AaE^oulcme, ÜrMlKak 
dl« 8Udt Bunli'uiiK; der ürnugin vuu Anguuleiue( d*a Mai~ *~ 
Primen von Kuben lobe. 

Kindin fial dai Talent, »eiD lodividuuni in voller Aehnlichll 
datiuitelltn, und da»n rcrf;i»l niati Qbrr dem Ginnx uiHi der Li 
biftigkeil leiner Fürbung ^rme die allen r.)lltii:cn Zeicbnuugimänfj 
Oanii vcnteht er die liuuiu lluFcoitümr, Slantitöcke, Slerrte, Sa 
metnuBtel, Pflio voll /.obcl und tleraiclin und ander« Ding« BiJt 
dem I'intel nclir Uuicliend navhxtiabmen. Seine Bilder, deren hmW 
rer« mit lcbcn<G;rniicii Figm-cn eitebtinen, (ind Ptunlitliicbe, 
aber in ibrer larbcDrcinbcit iuinier loerkvärdig bleiben. IUd 
i(l aiirli Killer dei UidciK dci belgiielicn Löwen«. 

Kint, l>irl( (TllCOlIor), M«l«r. der web van Cool-» Angalj 
1616 IUI lU«g geboren nurde, allrio in Vau Kynden'* Gtxh. der 
VAlrrl. Si:hiiderKtiuit II. p. t] beltii ei, dait uuler einooi lliliInLii 
d«) Kuntll«r* von Tahu Jelceruna IfrTS al« du Geburdjalir 4 
Kuoatlert augegebeo aei, und da artiebt inan auch «iiulcii.b, daj 
ihn 1766 der lod etcill habe. Er vrai Nc1i<:her'i SchuW, tiod in 
dar Itmiii viel geringer ßU der Meittcr. Kinl nar audi «iebreij_ 
Jabr« Vuriteher der malcrgeielUib.itt im 1U*K> doefa log er ea 



mdk* 

1 

der 

1 



der Folg« viir, die Uandluue zubi Uauj>lgeK.'lul'le tu maciien, 
dtete ihiii.I>Id ihn rnicb. Iltxli tcbriitt er noch immer r.um Vergn 
g*ii aciuili III haben, aber die BiUler behielt «e im Uauie. Vit 



lind Littunitheninbaltti hu gcgean<ili>;ser«trcut, vritieu *i!r nie 

luntSf I elcr, lormicbneider, angttilicb ein üeulfcher, der 

IblO — ^I arbeitete, un-l leiue Bi^tliT uiil f. K. beieicbnel hab 

■eil. Seine drutielie AM-iiull iii>>vhtMi mirbevTreilrln. lO «ie et den 

auch nicht gnni itui{;tii>ii:ht iit, dait d*t Mon»graniuiiit 1'. K. 

4tM«n pBt>r Kinit bliir PcrioD lei. Bin V. (t. h*l ni<K A. SolUi 

■ineai Maler iwn Braiiel, geaibeit«!, und ig lti>i>iite ihia cUt Tbl 



Kiärbe; — Kirehal. Si 

der foSlätlcr ■agahötui, walchB da* Leban J«ia and an der« hatliga 
GcgaeiUnde dariullan. Oteia Folf;«, »o wie 4 kUina Formidinitta 
nit den ETangelitten , lind nach A. Sallaert gafertiget, 

Eid Blatt, welcba» den Beiuch der heil. Jungfrau bei EliaabaÜt 
Totttellt, Ul mit den Initialao f. H. und mit A. S. bezeichnet , von 
deoca die ersleren unteren F. GinU, die anderen den A. S^Iaert 
btuicbncD bütmen. 

Ein anderes itcllt den Tod da« Keil. Bocbu« dar; racbtt St Chri- 
«opb, die heil. CatbariDapnd aadate Uailige. Auf dieiem Hols- 
icbniKe, d«r die Jahrzahl IJ^ trägt, nepnt lieh A. Sallaert all 
Maler. Helldunkel von xnei Plauea, H. 8 Z. 5 L., Br. 5 Z. 7 I«. 

nionW} Litfao^aph, ein Schwede Ton Gebart, wurde un» 182[) durch 
du cnte Heft mit Bildniuen vod Pferden, welche er. im k. Geilütt 
zn Str6(ti«holm nach derNalnr zeichnete und lithographirte, hehannt. 
Dn Werk iit in Toi., wir wiiien aber nicht, wie viele Hefte bereitl 
cnchienen »ind , und ob Kiörhe auch Ffecdetlücke male, 

H^, X, Kupferitccher, denen Füialy erwähnt, ohne Nähern xn 
bettitamcn, was auch wir nicht im Stande lind. Fiiuly leKt ilun 
üs mit iCij|7 bexeicbnetes BitdniM des Arzte« M. Malphigi Sei. 

Ein aoderer Kip hat i74o die Ruinen von Feriepotii geütst, 21 BI> 
S. auch L. Koyfi. 

fltpFeosHjf Obrestf berühmter ruwiieber Maler, geno» anfange 
lieb den Unterricht der k. Akademie in St. Petenburs und hierauf 
betachte er Frankreich und Italien , wo er längere Zeit Tarweilta. 
Im Jshre 1824 Kehrte er durch Deutichland nach St. Fetertbnrc 
luüek, und bei dieser Gelegenheit zeichnet« der Frofertor C. Vogel 
IBIS in Dresden für seine beknnDle interessante Portrait-Sammlung das 
Bildniu dieses Künstler*. Kiprensky blieb jetzt bis zum Jahre 1828 
in Sc Fetersborg, und wahrend dieser Zeit, so wie früher, malte er 
eine bedentande Anzahl von Bildnitsen, die ihm ausserordentlichen 
Beifall erwarben ; im Herbste de* erwähnten Jahre« ging ar 
cnm zweiten Male über Frankreich nach Italien, aber nach seiner 
Heimkehr hatte er wenige Jahre mehr zu leben, denn 1837 ereilta 
diesen Küniller der Tod. tiiprensky war damals noch in Toller 
Thätitckeit, und sein Ruf war bereits in'* Ausland ^edruncen. Da* 
Kooitblatt Ton Dr. Sehom erwähnte noch 1837 diese* Eiinstlera 
mit Auszeichnung, und auch durch die früheren Jahrgange diese* 
Joamalea ist Hiprenihy's Name bekannt geworden. Die ^u*st« 
AasaU aeiner Werke besteht in Bildnitsen und anderen Köpfen, 
welche durch ihre schöne Fürbung und durch die zarte Vollenaung 
erftenen. Seine Portraitc ilnd auch grüsitentheil* sehr ähnlich. 
Ueberdiea hat man yon reinerHand auch etliche historische Stücke, 
die nicht genngerci Verdienstb^silicn, al* seine Bildniise. Kiprenfky 
wustte überhaupt allen Anforderungen der Kunst zu genügen. 

sUpriDsllOW nennt Mensel in iein«m Archive von I8o4 einen ru»»i- 
scben Künstler, der damali eine gemalte Scene aus dem misischen 
Beidenthnme zur Auictellung brachte. Diese* itl wohl der «ben 
erwähnte O. Kiprensky. 

nirby, JosnUSf Zeichner und Professor an der Akademie derKün*ta 
in London, wo er um die Mitte de* vorigen J;ilir hundert« thatig 
war. Man bat von ihm ein Werk über Fersi>ckli<.*e , unter dey 
Titel: Per*[>ecti're of Architecture. London tTOI, fol- 

Kirchal, a. KirUl. 



26 



Kii-cLelineTr A. — Kii-cliiaaicr > IM. 



Jiircheliner, Anton, Maler von GSimm in Ttrol. •H^^Ihi« _ 
Ocl unii Froco, luchv >l« mitUtinaMif;. Um iTHomsItoef ilUKircb* 
XU Inxiiiffcu aiu, nüti«i er vum Gnutl« ilürita und >l*rl>. 

Uii-chcbncr, Franz und Joscfih, <l(» Sühn« <1m Obif-tn. m^fl 
d*» otienfitlU Malpr. woiii tie tieti in Wim bildvirn. Sto («riigioP 






Suffvlgi-Uildcr, uml J<it«)iti a<u'l< Portroiio. Frniiit üaib 101} !■ *> 
T(}- Jalir«. Jntcph hallo riunii Siiliu Nament KcMx, ilar in^h 
liinibmch aoMiiif; machte. Un )«Rt lebcnüa Maler Pcicr Kir 
•hiier iii der So hu de» loutciom 

tiircilhvitn, Johana ron, ein Glaimaler dei i4. JabHiunJcrtb ^ 
I'.r li]rli(;te tsii die Glaimalercicn dn Uuinct sn Siraoburi;. Sil i,j 
•iud icImH. doch koiDinen *i« in Atli^eiucini^n d«o ahiiliditn tu ^ 
lltilii. Numlwre und Ulm nidit bei. I)iv UBniildo »tellflU bihliaah« 
U»uhtchtvn, lltlhf^, Könice und K^itcr dar. UnvH tind niehl ^ 
alle cicinildo von ihm. Dir beil. Junglriiit mit <l«n liimlo iai Armf ,^, 
iil cnt its4 von D. Udiinecker e«iitjilt. ridhete* *. Ilctpcnu ittSl- , 

s. 907. ' .; 

Ilircllhoir, Joliann, M.iler und I.i(Ii'jer«t>h lu Berlin, ein |ittl<li 
j^ lobendtr Künitjer, dur ir\t tS^O vorKlusdtiio Oildar geliererl ■■a^'<l 

die niii lIcilBll aiifg«ai'nmi?u wiurJeil. E« tind dietti III>Uk>MI|^ 

ItiUluisie, GenrMiCickc, iillrf roiuüutiiche Oirilelluiigcu. L^iidldi«!'* ^ 
•fi.. 1«B in Uel und aucli ifleictuuitgeu , mit der l'eder und Tatob* ft'V 

(«rligil. _ '% 

Uaiin befuu tich 4u*tt Küuttler aucb mit in LilliupaplM^ 

Mau hat >An )«tnor Hand: '~" 

1) t'Urdetliicka, iiaclt l)f>i{ini'. 

2) Japd>iu<he. iiacli deiit>»ll'>-ii. 
• i) Ott Brlkünig, tiacli üuih«'* üedicbi, «i{<ne Compotilioa ■M.lbi 

lilrdimaicr oJcr Kicrmalor, Fraiix, Maler lu lieeantliwc, v, 

der im Ib JihrhuodvM Itbtt. r.r inthii tmluiiiche Bilder, doi« «{ 
»clieint dur gT»*iic Tlisil leincr Werke in UildniMcn an bu»Mhan> \| 
Ef nurltatdrle namcntlidi viele rr4U|eu, und ISTT batln «r 4(91 «4 
ItalliD von iUgcnibur^ eine Uartlellung ilcr lir»niini:i|>ciic«ittM ^ 
al« liaitvri ltud»])>h vrrehrl. nulur er ein UrKenKOchiiiih loB Ib i> t^ 
erbiciL la Jakrc )&89 arailta dirtan Kuiittlor der Tod. kj 

Itirchmater oder Kirchmayr, S.. nialer mi iie)ceti<kurf(, d«ti, 

(Uirllnt um lOOO arbeiuM, und \ipl|pich( der Sohn dci Obigen ilfc i^ 
Er malio liiituriicha Uilder uad DiKhmit, von dsnen ai«g« Bit j|, 
S. K. hMBicbnat (ind. 



i 




|t«r tasiili« dieio ^auicni fic 

iltiB. nelclir mit den «uuitiiin'iilungandGn Unrliiinben M. I\. bf 
(«ii'liuft liuil. Aul etnriii lllalto *l<lil der abg«KiirUf Nai 
lilll.NIblt, und in der Sanitntmi); drt tiricetralhci vnn ~' 
wir eina ZaicbnflnH mit deui vullfn Name« d» Ituntlleit. 
dalirr tit vnmullian. (Uli liii-dtiiiairr. »o wie vielr andere Kiii 
daniali|[*T Xtii, für dia fiutaiiclinoider /.eichiiuii^eD grticfcrl hatü^ 
lnt!<»*n wucen imanarbia Binin« Blatter von ihm telbil hKctuhren, 
Dat tlUll iu Vaikuudifun^ eebuH Ib» nuhl uiu dor 'Ztiiiui\uat 



1. >l. trr ^ 

m 

KunMl^H 



Kirchmair, Joseph* 



m 



Mdi «a. dcBa übtr tlctn Baldachin «tnd dia Buchtukra I. it. Iit- 
BoUac, dt« *mtiilblie)i dco Graveur iK^cuten. 
l) Eiar Folc« vuB 93 Bliitrni mit tidligcn f iauicn und bibliK-litn 
[kmtcllup^ra luch ilnr Zcichtiunf; ili^tci Kiiutiltrt, und nohl theit- 
«•üc «US ibm feichnillrn. Dai tiliit mit dorn heil. Siephaa itt ] 
I mix «inFw cLnlicliEo Muougramu ici»«tio(l. II. 3 Z. 3 L-, Br. 2 Z. 1 
feL.[ die Gtuue atltr BtJUcr. 

tta aitdciei, cb«n to becvidinele« Blatt dic*er Sunraliing. ttclll I 

£« PartMl vom Hcidwa UkI dem Komcel du. nach ETani;. ] 

. «mlu XIX. si. - 1 

, O Die Vcrliüadigung M-:rri, im Gmtkd« d«r B«<u«li (l*r IMirla j 

bei lilii«lielh, mit iuijimia«actt»inflciu VL. K. Lcicichuct, und 1 

6tm B«cfaitiibcn I. R. übei den mldadiin. S. oh«u. Uioi» BUit 1 

I M >cb groH, denn r« gehören tedi« auununeDg«! eitle SUrdi« duta. I 

URBmatr, Joseph , CUuaaler, wurde 1&06 in IVIünchoil plxirea ] 
«■d, ^ er ichuu in früher Jugend cnlscliieilcno Ncii;»n(; zur l(»u*t ] 
wuMfO, auf der Ab*d<iuic liflullMt mit den üruniUünrii dertclbcn 1 
««rtraat ftisaelit- Bafoodcn wnr » iler d>Miali|;o l'nifeMur. jeUt 
W OWiI^ur-jlh T. Girtnei, wclclier ihni in der ATihitektur, in der 
OiSMcMik u. I. w, Unterricht eithcille, und aU ilieicr beiuhnita . 
A^hdtkl die Leitung de* ailUliicIivn Theilct tlrr k. tuixvilJiii- 
MaMfakur uliemaicmtD liHtte. bnd aadi Kirthoiair bald Deichüf- 
ipmttm i«Ber Aniull, no «r nvdi ^ef;rii«.i(iie lluli|; i»l- Et v<r- 
■nftsdu-Ei* V«t«n, nulle «in«!! Theil der Teller tir* nrduhligcn 
Scrriee*!, (1c*<cb Auilülirun^ liunic Luiimg iiv<Ji •!> munprint 
■ikilifcl. und auth eine Aniahl )«ner Cel^»o oacli otruri*cker 
F«TM, welche Graf von Scktiaborn lu einem Service beMin>cnIt, 
Md mo ilita icrxint. Dieteoi liiiiullcr eilt auch ein Autkcil an 
J-riifiiVf-TE der pritchligen Fem trrfjc milde im Dorue EU Hcgeni' 
bwg. «ad jeiirr Aet ntufo liirchu in der Yortladl An. nclclie. 
nba gUttt«nilea CtcIu* vun OftDtelluuf-eii aut dvm Lebni Marieoa 
fciUi». An allen dieien Fcottcm \U, «iu au»orkicner Verein viin-1 
Itiilh I n ibilif , und jene liud dcmnecb alt dm cemeiutckift- I 
iAi Werk (ler*elben zu Letrachlen. Aiuter Kirciitiijiir k3b»u 1 
Irr. UäBunerl, VVrlirslurfei und Iludkel alt Malei' Aniheil 
Fr*ak Initet Ji« Sehnet' uu gen. t'iir Dr. Quitieiü« malte Kitch- 
- ftaa. Bllcin den eaglUcheu Gru»t niil ül*i. 

isall Kirchmair auch ulir ichiine Bilder in Oel. und be- 
Beifall cmnrben ihm (eine )a(;d(tückR, die durch C'om« 
Wifaiiit d«r Uartlelluiig ctfreucn- Der JJi;<^r. nclcker eineuFiicIu 
likad im Eiean gtUnpcn, und Ireudiu licb datubrr ((ebabcdet. 
Maid« Iva ßargmann litliujraphirl, uud eben dorii-IlK: lithugrapliirte 
■Mk cüieii Fucliibau, einen l>acIiibBi> und eine Scheibe, wek'he 
kl ei»ctn reitlicben Scliieiicu gegeben «iirile. Seine Vorliebe, 
llflaeawD daj^utlelleo. vench.ißie drmUuiittlcr auch einen i^rlikie- 
SOI. bödul ehrenvulle» Aulitig. Maximilian Gr.il' vun Arcu.Ziune- 
Wr{ (*t im B«»iuc einer SanitiiKiug vi>n ubnurmcn und aiulcrea 
iitiMW ■ Ue«i(iben. und er kftcliluM, dtcte in einem eii;eDcn Sj:ile 
M ZipaaWrg der Keihe nach aniubtin);cii. liiichmnit wurde mit 
dt« Anftr*^ beehrt, dieten Saal »einem Inhalte geiu.ikt outtu- 
Mtesttckcn, UB<I er mall« für die DecKe d*Melb«n \ü hildcr mit 
l^dkcraen. di« cnitchen V«nicrui)gen vnn Arak^oUen licli seigen. 
Dm c^tiie ^loiibliiung detSuIet itl aut lIir»cIij;eHeib(n gi'l'urtiQet 
Md dtc Tticilc dcr<cl£en, wie Leuchter, Sitae etv. sind mit Schnili- 
•nken tob EllenbeiD gttierl Die*c werden n»ch Kirekm»ir"i 
ZeidtBong und unter »einer Auliichi gelerlij-el. und tind von 
■M* Rnnbeit ta Schuitt luid ZeicbDung, ^ nichu ku nuaicbea 



3$ 



Kircbnuyer, ]. — Kirchmayer > P. 



ibrig lÜMi. nt» ubtrhiapl in ^»di« 8<ta1 nll («inet hottbtnn Tm 
sifruni; eipzi|; dkitcht. Die Scliitiliwirlin in Etfvnlxin beior^n tutff 
(ige Arbeilcr, und Dcbsn anderen )ixl «iich d«r Ilrudcr uni«ii Hunit- 
Itn, t'iatii ttircbmair , eiiii[;cn Anlliril. nineriitZimmcTOiac 
Kit auMcr'Tiltuitichcoi Ta1«nie begabt. Er («lehnet ttht eul. ob 
diota Ktinii von Jt>isatid«a |;rl(tt)t 2u babf n, und auch im bchair 
in UoIe uimI Elkobcio hati« «r kttiu« Anoreiitinc. F.r Kai ai 
Anthcil an d«n Uotxatbcitfn im Sc1il»>i« Hobrnkdinangau- Vt||_ 
anhitfktonUcb« Zteratben nurdeu nach xiacr Zcicbnunc uat 
dirÜTfritt »on ihm telbit •uit^Hiihrl. Der neue Dachituhl itMn 
Svblimti iit djt Er'rbatx leinfiNstli denken), und dietcr Kar *'*d 
der Unrtgttw.itiigkeit der form keine geringe Atbeit* ^^t 

Ulrdimayer, Joseph, Bitdhanw so München, wurd« irrs t«: 

Itockertiog in Nicderba<reTa geboren und Tun ttineiu Vater, dw 
HildtitMa und IloUiculptuTcn für Kitcben fertigte. lU i^hiilictitia. 
K Itetriebe an^vbatlfn. In leinem 17. Jahre kam er (u einem BtU- 
y' haute nach Paiiau, am meiilen aber verdankt« er hier dem UiaH*! 
' rienmaler Dcrcler, der itini im Zeichnen und tModelliffn <vc>lerricAL| 
•TÜMÜle. Bei dieaei Gelegenheit fand er auch an dem FbnlaB 
I.eiipold Ton Thum einen Oöonpri der ihn nach Wien mit licb 
nahm iinil diielbtt nnleritiiUte. IlitchmiTer hielt (ich in diea«t| 
Stadt tieben J.ihT« auf, «nhrend «telrher /.eit er mehrere 8üal«D 
iu Erc und Marmor attilührte, und im Jahr* Ißoi wania «r a«l 
Kulten dci üiiuigi Mailtuilian nach Itairen f^richicht, um iu Bon 
tMn« Slurlicn iii vollendeni Er besuchte auch Nenfial und nnim 
SlilUte, uitil endlich kvbile er nach Miinchen «uriick, wo er liek 
bald »ehr ehrcnvollrr Auftrig« ni frlreuon kalle. Uet König Lud-' 
y'ig. damali nueh litcnprim , lieft durch ibti mehrere Bit<l(n ja 
caeraritcbeiu Marmor für die fraehtrulle Walhalla anitiibien, 
ilberhanpl iit die Zahl (einer Üiiiten bedeutend, dn dn' KäuW 
aeinem Individuum ipredieude Aehnlichkeit und chirakteritlitc 
Auidrucli «u rerlrihen wein- Aurh in der tecbniiehen UehandluM' 
«ind i«in« Bildniii* lU rühmen. Wir erwihnan beionderi dia irdh' 
liehe Ittiile Aet Minittor* ron llumpMch, jene de« gehrim*n RaihM' 
von t'*uerl»ac1i in (rypt, Maiimiltan*i I. Ton Hatem in enrariacheBi' 
Itlatmor lur die WalhnlU; drt Hünl^ IVIuitiiilian iti (>yp>> aH* 
*ur iSli aui«elührl: ferner die Büit« dvr liünjgin Barullne '' 
Oypi, IfllT. )«n* de* Ilrraufi* run Lnucht«nb«rf in i-arrariidr' 
Marmor, dei (irnoral-Direklurt v. Brenner u. t. «•. Bina tili 
lirlia Km'hnuiic vcribunt auch die coloiiale Büila det Ki>H 
niatiniiliaB, welche bei tirlcf^enbeii der Juballrier tili fUr 
Monumetii der Stadt Ainberi; in Metall gei-oateu wurde. Ifir 
Ötadt Freiiin^ «tellle er den liouig Matimiliaa und ilctten Ocnwh- 
lin in «inem Meilaillun von hn d.ir. 

Kircbiiujer ferllglr itiitei<i<-n ntdit -iltrin Butten, mnilern aucb 
8liita«u, Mie ictie der Ptjrba, der Minerva In Lebro>^rv>u« 
•tan CaMinoriiii-nratb r. Seidel etc. I'ann finden nch ron ilim afl 
CreJMUiuiimenic , nie jene» dvi Grafen Maiiniiliati v»n Ar<i, 
Ckurfiiriten Wencetlaui vnn Ttirr in der liirHi« ra ObrnlorT, 
^Imc. Sabbadini, d«« nraleii Kit^eer im lll^itliale u. a, Rllfitf 
•ioil auf lUni (rolteiiieker in Miiiii^iicn. Klrchmayer iit nach bna 
hl vnller Thadgheii, rin aehr geaehlcler Kümtler. 

Hirchmaver, Fricilncb, Uildhauer. der Sohn d(i Obicm. 

tfli; lii Muuctirn sabarm. und unter Leitung Mln«i Vatert,* 
wie «tiAtrr aul' Jet Xkad*n>i" drr liniiite in M-jnck«n JCUIbKv~''' 
' flUtDM.' £r fttlif;«! Btiitrn , Itclieri a. ». «. 



•n la 

a 



Ka^anajer, M, — Kircbnei-, J. X m 

(irdunajer« Mll^hael» LaadicKaftunalM, «oer der Tonüglichum 
Düettuitai seinei Faches. Seine Heimath iit im Lsyriichen Hoch- 
gebirge, und er lelbat lebt eBK°>)iiürtig ali k. Bcrgachreiber in 
BcrchleigadeD. Er nai in der Kuiut icin eifteasr Lehrer; der 
&evBdli<3ie Raul Ton fremden fiÜnitleru , iralcher jene Gegenden 
bciiKliteii, aeiae AVademie. Dennoch brachte er et su einer bedeu- 
tesdcs Stufe der Kunit, nozu ihn lein eifrigei Studitun der Natur 
Imehts. Diese {aatt er mit grouer Wahrheit aui', lüiroh] ia ihren 
Fofflint, all in ihrer Farbe. Seine Landschaften , hiaher immer in 
kleineiD Formale , erinnern an die Gegenden von Salzburg vai 
Berdteteaden. Sie gingen in venchiedencn Priratbesitz über, n»d 
•elbst die Kaiierin mntter von Österreich hat Bilder bei diesem 
KÖDitler beilellea 1a*sen. Einige aeincr W«rke iah loan in Mün- 
Äta auf dem Huostrereine, und diete wurden mit crotsem Beiralla 
aofgCDomiiieii. Zwei leiner letzten Gemälde stellen den Markt Gol- 
liag nnd Bercbteigaden dar. 

illdlDer, DominiCOS; ein Mönch zu Brunn, der sich um i?4o 
all Bildhaner Beibll enratb. Er fertigte Statuen und andere Bild- 

Hotchner, Johann Jakob « Zeichner, Maler und Rupfente«her 
X« Nönibcrg, *mrdB um 17Q6 geboren, und lu Nürnberg in den 
Aa/aitrieränden der Kunst unterrichtet, bis er utn I8l4 auf die 
£dilftakadeinie nach München sich begab. SpÜter besuchte er auch 
IlaJien, befindet sich aber seit etlichen Jahren wieder in Nürnberg, 
«it leiner Kunst beschartigel. Man hat von ihm landichaniiche 
DanleDungcn , und solche bat er auch sehr hübsch radirl. JDann 
Itat van Ton ibm das Bildnits Carl des Grossen im kaiterl. Ornate; 
■ach Dürer copirt. H. 8 Z. 2 L-, Br. 6 2- 1 L. 

Kirdiner, Medailleur, daiien Lebensverhältnisse wir nicht kennea. 
Folgnide Werke sind von seiner Uand: 
l) jHedaille auf die Einnahme von Erzerum, für die Reihenfolge 

der Med. auf den russisch -türkischen Krieg 1838 — 2g- 
3) Medaille auf die zu SchWeinCurt staltcehabte Jubelfeier der 
Augiburgicchen Confession, mit dam Bildnisse des Landgrafen 
Ph^ipp von Hessen. 

lürdmer. Albert Emil, Zeichner und Maler von Leipzig, der 
S<^u> eine* Tischlers, wurde 18IÄ geboren, und in der erwähnten 
SlaAt in den AnFangsgründen der nuiist unlenichtet. In seinem 
li). Jahre begab er sich auf die Akademie der liÜDste in München, 
wo a mit alTeffl Eifer seinen Studien oblag. Dieser Künstler malt 
Z,andschaftea mit historischer und anderer StaSa^i!. Eine historische 
Laadicbafts-Zeicbnung mit zwei Figuren, )835 mit Feder und Bister 
«afertiget, iat bei Weigel IV. S. 53 auf 6 Tbl. gewerthet. Zwei 
bibere Zeicbonngen sind Cat. II. S. 1I7 angezeigt Die eine, den 
DoB in Meiwen vorstellend, mit Stitl und Tusch ausgeführt und 
ItS; in München vollendet, gilt bei Weiecl 8 ThI. Die sneit« 
«eilt eine alte Betsäule auf dem Gottesaclter in München dar. 
Aehnlicben Inhalts wie die Zeichnungen sind wohl auch die Gemälde 
des Künstlers. 

Biril, John, Medailleur, der in der ersten Hälfte des vorigen 
Isbrfaunderta in London arbeitete. Man hat Schaumünzen von 
^, uBil l7äl ereilte den Künstler der Tod. 



30 



Kirlt. JoliB. — Kirluill, Ediranl. ' 



ThoTnaSf ÜDprenlcdicr, d*r »u AofjmR ni)»*rt Jahrhundtrtl *j 
I.iiiidon arbeilrie, Docli fniiden nir fcciiic Ati|^b«n äb«r Milif ^ 
l>i-iiiTcrhäItnitte. Von ibm re»'o<h?ii timt: 






Kirlt, Thomas, 
in I. 

LobciiiTcrhaltnitte. von ibm (;e 

1) I>io Brt^ailiicIiMl llittpn Ittcn mit Tnupr lÜ« Schrie CinriOnb» "j 

3) Tiliit AnHroiiici» . tiaeh S1i>Kci|i**t«'( nr.iinn, Akt. IV. I 8> 
Dn.iGcnijyFbiMrt einen ItoUnilmcil ilcrbckiinnlrnSIkiilittivur*» ^^ 
Golterio, nad M. liirk, den Mir nicht aiiher kcDneii, ut i 
geaalt. 

Kirn , T. , Bildliauer >u Londiin, cid ietit lebender Kämllcr, deu^MM 
L;bentvcrlulliiiM< ific aber ntclit eilNtireD kounten. .-j 

nirUall, Edwanl, Kuprenteclier und Foriiiichneidtr, «urdn ua 
l6()I in S<hcl[itld in \ork celiurrn. nnd tvM et «U liünitler vtw, ^ 
vtrilauM er seineni eijji-nrn NBckldrichen. Er ■iboitcte in Meiso* ^ 
liiilo, Ttihttc i)i« l^ndirnadrl , und lieferte auck eine Art rva HoU* T*. 
ilnukel, n«cli einem fi«ni ei);enen Vcilahren. Kc «ciclmcte aur «inOr , ' 
Mrlallidillc die Umriite mit der Nadel, auf ein«r xncitcQ lef^t« «r 
<Ii« »larkrii Schalten in Srlivi«rikuntt sn und sa den LUlbtinttfl ' 
wendete et lluUpUtten *n. Iteine IkdiKlinilt* von aeiiier ll*ad *' 
»ind in einer Aiiii^nb« tt*t Tereni, die I7i3 in L<inJiin ortohMOi ^ 
Dtet« Vii-nttt«n f;rhi'>rfn wohl cu Kirlull'» elften Arbeiten, ii«u ** 
*r»t aavti i75o »i*i"b der Künitler- *■ 

l> Die k«il. Familie, nach lla(»el, Meixotintn, ft. fol. Ein'' 
Itauptplatt. ■) 

2) Acne*« mit teinriD Vater Aoctiite* aut den Schulten); Imitando 
caelatit Itl2> lltlldunket nadi Ilaliel. Ein Uauptbhil, na 
II, ila Carpi «opirt. 

5) PitieUia Cumpiuition mit einiger Veränd «rang in derLandi 

4) Die Anbetnnc der K<ini{;c, nach P. dcl Vttga. EbuiralU 
irioer lUuplMitirf, p. qu. fol. 

4t MaM«, nacli dvoiielbeu, iT24i M- 

g) jtiut bei rvlniilia und Maria, ii'buDe CoapoiilioD nach e! 

/^ictiuune vun E. da Ber^jamo. S<h>>n in lli>U ^eorhnttt 

und in Helldunkel t;*Jruckl, <|u. fol. Selten. 

6) Di« Vcrkttndijuni; MatÜ, nach S. Conen, mit Dedicalion 
AuJ. Founlain iMldunkel, iu lütkall** cigentbürolicbei W«' 
Oval mit Wapnen, ful. 

7) Di« Bütte det Hilvter», naih llafaal, in Mtiiotinio, gr. fo 

8) Die hr>i1. Junglrmi mit .St. Anna und Johanne«, nelcber 
ftindc Friiclilc rciclil, nach F. renoi. Helldunkel, braua 
dniekl und neiit gebuhl. 

9) Znci llellic;« bitten liir mehrere fromine Pcrtonea, nach P. 
Corlona 17:4. llt<lh eedtuclil. 

10) Vie lieit. Familie, nach nafael** DilJ fiir Frani I. cemalt, 
tnlbe Compoiition, die I^delinkgeMocden. Gniii gedruckt i 

It) Die liebrn llalnertchen Cartolu in Hamptuncuurt, 7 
ruth gedruckt , kl> qu. fnl. 

12) Die keil. Fannlie, ifo St. Joie^h mit dem lilndernagea 
den auf dem SchooMe der Maria sitieuden Je>u> uakerlt 
Ital'ael, |T34> Mit Binfauuni; und in Helldunkel. 

13) Ckriitot und die Eliek rechen in. London i7ii, nadt Oiii 
lluwanu, ^. fol. E* pU dtrieitei AImIiueK* in vcruliiedeBI 
Fetten, dl* et*len vor ilet Scbnri. Gro4i*« ItUlL 

l4t 6l. llieratljmu» in der Wiide vor dem lireuce, nach 
Faniiili IT3S, nll fiinfutung. E* fibl br«una und ruii 



, KiikaD, L. — Kinier, J. B. 3f 

15) D« Opfer Noah'i »«eh dem Aticgnng nut d«r Arch«, nadi p. 

Vemnese, braun gedrackt. 

16) Die Brhehruo^ St. Paul'«, nach Jak. Falmi len- , 1723. Braun 

fedmcht und im ertten Druck vor der Schrift. 
i«r Marinen mit Schiffen etc., nach W. van de Tsld* un. 
Crun gedruckt. 
U) Vierxchn Mariam, 3 in die Höhe, 11 in die Breite, und numt- 
rirt. Dach demtelben. 

19) Vier andere Marinsn, ebenfoU* nach van de Velde. Im anten 
Drucke vor der Schrift. 

20) Der Zug auf die Jagd, nach P. Wouvenntni, 
9t) Landfchaft in Laviimanier, nach J. van Uuyium. 

22) Landachaft nach J. RouHean, grün gedruckt. 

23) Die ErgÖtxlichkeitderCyÜiere, nach A. Watteau, grün gedruckt. 

34) Die MatronevonEphetua, nach C. Cojpe], grün und roth gedruckt. 
25) Drei Land« chatten , nach J. Goup;. in Bistur gedruckt. 

36) VierMarineD mit Mondschein, nach F. Mo Dam y, grün gedruckt, 

37) Zwei Marinen, ohne Namen des Maler», grün gedruckt. 
2t) Erae Amicbt zur See bei Mundichein, nach F. Baiton. 

2Q) Eine Folge von 6 kleinen Blättern mit eben lo vielen beröhm- 

tcD Itcnnpferden, nach F. Tillemani. 
tDl Prtgment eines antiken Kopfei,_ nach J> Wood, in Crajon -Manier. 
5l) Die BaaerDfamilie mit ihrem Vieh, nach Battano'i Zeichnung, 

erön gedruckt, qa. fol. 
33) Apollo und Daptine, ohne Namen de« Maler», griin gedmcbL 

35) Die Vermählung der heil. Catharina, nach Maizuoli. 

iit 5l AdIoo heilt einen Menschen mit abgehauenem Fu(»e, nach 
F. Zncchero. 

35) DaiBildnii* de* Architekten ChriitopherWren, mit allegoriichen 
Figuren. Da» Titelblatt cu deuen Werken, nach H. Cook«, 

36) Jene! du Tonkünttler» F. Bernardi-Sanetino,' nach Goupj. 
3?) Die Blätter zu der neuen Auigsbe von Inigo JoDe>B Stonchenn. 

38) Von Kirkall lind auch die 30 Blätter nach van Hnytum, in der 
Ge»ehichte »ellener Fdanzen von J. Marlon. London 1728> 
3 Theile in fol. Die Blätter »ind gewöhnlich colorirt, und 
der Text ist lateinisch. 

Kinull, L., Kuprentecher , der gleichicitig mit dem Obigen lebte; 
wir kennen aber »eine Lebea»Tertialtni»fe nicht. Folgende 3 Blatter 
geboren einem L. Krrkall an: 
)| Eine groue Landichalt mit einer Bärenjngil, mit «echi lat. und 
•cchi engl. Versen, 1729. Diete» Ulatt ist nach Biedingec ga* 
(rrtiget, und grün geilrucfct.- 
3) Die ScImeiD^iagd , mit sechs lat. Veraeu. 

3) Die Hinchjagd, mit eben lo vielen Versen, und beiile nach 
Riadiuger. E» gibt von dielen beiden Blättern Abdruck* ia 
Btftar und »olche in rother Farbe, 

mmcr, Mrchaelf ■. Kirchmaier. 

Kmer, Johann Bspdst, Maler von Furlwan^» im GroMhenog-" 
tboiD Badeu, wurde 18OÖ gebucen und von r^r Natur mit reichen 
EuEuttalenteo begabt. Er folgte auch »chon frühe ihrem Rufe, und 
Mia* ernsten Studien begann er tm iB. JaVre auf der Akademie der 
lüfte in MündieD, wo man bald erkapnle, das» der iun[;e Künst- 
let Trefflichec leisten werde. Zu diesarAu nähme berechtigten »eine 
AiWilen schon 1827, und damal» schien er (ich ausschliesslich dar 
UkurienBalciai xoxawenden. Mm Mh bald nach jener Zeil ain 




Ktnch,^iignst 



Altarlflatt von »ciiitr Ilond gemalt, ainn li*<il. FamiU« mtt 

StuMcn riguron, im ciurtcki'n, cnitt'<n. HalitliJilt kir«hi>i-)ici> Sij 
■r ullen fci»r«mliiM'. UitiM tllKl nurdc in Kumtblall |&^ N<>. t2 '' 
nUhcr beiprochan, und b«i der Münclicticr KutiiUutitcIluiig d«'i(t)> 4 
heil J*hr«* üb man «111 ■Hilf re«, •tckheideiiSclimcUufeii nacb Utbrl*! Ii 
Gedicht voTttrtlt. Jiiirfitr )i*t ttlwa litih» itutch lainc DAratellungM « 
KU Hrbel'i ■lUnianniichcn I.itdctn dii AuriiicrluniiiLtil der fioniitt c 
auf lieh gclcnht, da dicte e\a cma bMlimnitc* voDutliumlkh» , 
Gcprüfic an lich trafen , und überhaupt n*igie er itcb voa jtan ,,] 
Z«it mit Vorliebe der Geiir«niakai'i lu. immer aber in ihrer b«M^ 
r«n Art. II(-toti<)«teti Ueili^ll ornarb ibm >«ine Wirthitlub«, noria h 
tin TnbuUl)>i<iBier einen b<*>cglicbao Knciinunt producirt, und* 
dann «nr et die Ileijnkchr dct Schwciitr^';nrdkiltn von der Juliua* 1 
RcToIution, Kcldie mit Auizeiebnung ({eoannt vrnrdo. Uieiet ilild, 
)«Ut in der Caltcrio lu Catliruh«. «tlallfl« einen Vergleich mit <1 
den gepriM«ii«n WrrKc» tlo« Eagltndor» Wilkie, und an Naivriit, .. 
IteicbÜiuni der Molive 6ud in llinticht auf Adel der Form hat *r •, 
WilUie *ug>r übcrlriiffen. Der Juliui-Ocld *ilzt in Inneren ein« ti 
ach«tiieriidiea Uaueinloutei und enühlt den «tauncndcn ütnoM» i( 
die H«K«beDheiifn )cner Itevoluliun. Die »uueroni eulliche Wah^ ■ 
heil der ChernlittTo und dei Auidrucliei, die &<)iiiiilipit d^r Firbung^ 
und die niei>le(hjfl«l)«linudluna; det C.ini*ii reihen dieiet G<«nalda t 
den bttira Hruacniiien der modernrn GrnreaiBUrei an. G. BmlincT ^ 
Üh »I lilhogriipbtrt« und ebrn dieitr, lU früh vvrxurbtne KünMUfi^ 
Ital auch Hirnei** koniiche VVirth>bDiii< Senne aul Siein (;cieich(i«t * 
Im Jahr« 1832 Tetlic» liiraer München, um in Hom leint StndiW ^ 
rortxu>«tten, und auch in Italien gingen au« Minem AuHer bcreäti ^| 
Geiuildi heTTOT , die leintn Itulun bcnahrrn. In Hon Bialte er dal ^ 
«ttöae Bild, titlchci Itatlel in der Michel Angelo-Hneipo dts<i 
Bliche vorlühn, und ein ander«« •teilt l'raucn aui der Umgegend^ 
naa'( dar, wie aio bei dem am Wege b«<indlich(n Mutterontl«« t 
Bilde auanilten. Iiu Jahre 1835 tah man itinv Ilalienerin, die »mM 
der Witf^ mit der Schildhrulo ipielt, ein altertiabtie* Itildcben, i| 
von uneiidliclieoi Itciii in keiner biuliichbeit. So wie Kicner (n* ^ 
her dur«h »eine S««ncn aui der Schntix und dtni Seh «ara wähl« l| 
den HuUiu eint* der roraiiglichitca neuem Üciircmaler iich en«o^ ' 
heil halte, Mi «ntnickelte «t in Italien in einer noueu Weite gUidM*^ 
Mfiiiendialt und Original iliit. Er benegt »ich iiberall mit groiMtf '1 
Leichiigkeil, und bei einer einiarhan, ctUlli(;*n Anordnung «rfr«al^ 
die rteiheit und Siclierhcii der Ilehandluiii. Seine Färbung iit (•*•• 
•attiget, erail und lieblich, je nachdem «• der Gegemtand eifurd«^^ 



furd«^ 

lu« dfl 

U »tarhll 



Uirach, AlieuSt Christoph» ein geprittener Küniiler au« 

a««it«a Haltte dei Turi|;rn Jjhrbundorla, der aber m Iriib »tarb^ 
■U daw er >ein« volle Autbildunf; erlangen konnte, liinch nurda t| 
IT6% xu DrcMlen neburen, und ichon im »ethtleii Jabic daMtbattj 
an dei Aktiilcuie der Kunite lugeUnsn. lUai* uiitervii«» ihn la«, 
der 7.<ii,H«nkan>I, und Direktor Catanora in der Malerei, und mm , 
fing liinc^ an in eigenen Compotilianm «ich lu leintn. In Jahn , 
]7C$ lu> et ntil leitiniB groxen Bilde an Sepia unii l'aitellfirben, <| 
•• mldiM llchtori Leich« im Pallaitc von leiner Familie umringt und « 
fceweini var«telr rfie AuriDeikianheii aul lith. Dirie Conipotiiion iit 1 
in edleinStj]« gfial'.en, «ieintich rvirckt in der y.eicknung, aber in , 
den liopltn land mn nicht Adel genug. Im Jahre iTM> braejii« er , 
•ine heil. Familie au> Auiitelliiiig, lon netchcr luan la^le, >ie tri ^ 
vciB Gaiil« Paltua't •'■luegelien £ nur eiaren die höple nicht to \ 
gratiut, dait dat Utid i^lgenein anif rechen kannte. Uie«e« Ge- -, 
■mUU venchaSia de« KtiiMtltr den Auttn^ lui Autluhtun| eia^ 



Kirschberger. — Kinteio; F. 33 

AlUabilin für die nene Kreazkirche in Dreidtn. und der Chur- 
lEnt ertbeilte ihm zu dinem Eiida auf drei Jabrc eiat Pcniiun, 
an in lulieo «Bin Werk tu vuItendeD. In Rom itudirte Hi»cü 
nnablwie, ajai acbon hatte er die 5bi»e zu leinem Bilde (ertig, 
■li lirh Hirt 1787 in die traurige NothTieDdigkcit venetit sah, dem 
nelicitig gebildeten Kümtler an der P^^amide dei Ceiliui die 
Standredc za hallen. Die iufame« Taticani rcgione* hatte ihm eine 
' BnutentzüiidDiig zugezogen. Goltichick hat sein« Ältankizce für 
UeuMl'a Archiv I. B. S. 185 im Umritt geitochen. 

Kmcllberger , Maler xn Königiber?, bildete lieh da*elb«t zu An- . 
bar nncer« Jahrhuudertt auf der Kunitichule, und glaubte achon 
iBoS, noch bU jonger Knnttler, «• rragen zu dürfen, mit einem 
Gemälde öffentlich Kerrortutreten. Es nar dieies die Dantellung 
dti Daniel in der Löwengmbe, und dieieta Bilds folgten mehrere 
aadete, ebenfalls au» dem Bereiche der Getchichle. Im Jahre 1632 
inhlte er dcD emahnten Gegensland zum zneiten Male xu einer 
naleritchen Darstellung. Wir hätten gewäntcht, nähere Nachrich* 
ten ober dieaen Künitler gehen su können. 

HmchlDger, Heinrich, Maler tod Mainz, der (ich um 1S37 la 
Hängen befand. Er tat noch ein junger Hüuitlar, 

Umdmet, Friedrieb, Miniaturmaler und Bupfentecher , wurde 
1748 zu Bayreuth geboren, und von G. F. Riedel zu Ludnigsburg 
ia daa Anfangsgcünden dar Kunst unterrichtet. Hier üble er dia 
nincllanmalerei, ging dann nach Nürnberg, und lie** lieh zuletzt 
in Angaburg nieder, no er 17S0 itarb, 

Diem Künstler malte beaonders Vogel, Inaekten, Bluman und 
>Dd«ie Daturbittoriiche Gegeutläadc. 

Dann bat man von ihm auch geätzte Blütter mit Landacltafteu, 
die mit den Buchitaben F. K> bezeichnet lind; doch musi man 
diM« nicht iQit jeuen de« F. C. Klaat vervtecbieln. Die Blütter 
det letzteren sind nidit eo vollendeL Füitly und nach ihm Ü- 
pomhy nennen dieaen Künitler irng Kirsnar. 

BmaUier t J. J> , Kupferstecher , deiacn Leben iverhältn lue wir 
üAt kennen. Man hat von teiucr Hand : 
Sedu Ansichten der Burg zu Küraherg, radirte Blütter. 

Rinner, >. f. Kinchner. 

Hirstein, berühmter 8ilberari>eiter. 3. den folgenden Artikel. 

HirstÖD, Friedrich, Bildhauer von Strasburg, wurda iao6 '(;e^o- 
ren, nnd von seinem Vater, einem auige zeichne ten Ciieleur, deiien 
Arbeiten auch im Aullande bekannt iind, ebenfalls zur Kumt be-i 
stinml, da er das Talent de« Sohne« erkannte. Diner hat auch 
bareili die von ihm gehegte Hoffnung gerechtferliget , durch :ver- 
tckiedene schöne VVenie, nekhe er auifiihrte. Man hat von dem 
jungem Biraiein ähnliche Büiten, darunter auch jene seines Veten, 
dai Bcmamin Canilantin etc; dann iit das Monument da« Dr. 
Hafner in der Sl Nikolaui-Kirche zu Slra»burg sein Weck* Im 
Jahre l836 begab sich det Künstler nach Miinchcn, wo seil Jahren 
der Kunst ein re gel Leben erblühte. Der Vater Kirstein kann unter 
die rorzüglichiten Silberarbeiter gezählt werden. Sein vollendqt- 
«tet W^erk ist wohl eine Va«a in Vermcil, nach antiker Form, mit 
herrliijier Nachbildung von Thorwaldien's Aleianderzug in Hoch- 
relief. Eine andere Vate in Vermeil ist mit einem Jagdstück iB 
Hockrelief verzierL Dann hat man von ihm ein Silbacinedaillon 

Kagler'a KunsOer-Lex. VII. Bd. 3 





Kitzinger. — 

mit firm Abtehirile lleinnch TT. rAit (iabtirl«n . und Art SdilatM 
von Ivrj. Hin «Ddci» itelll dirian Hiini^ im 5ctilacUl{;Fliiramel 
Kinen Kelch »itttr liinlcin mit der Danlcllntig cir* heil, AI 
mahl«, mit) i-in Tatilrnu in Silber »Itllt No|i(ileon, vud 
GvndaUtalii- tnugrbrn, mif «iupr llnlic dnr cic. 

Dar ä<i)iii niriKteiti iil iIm \»Un «i^idigcr NachrulE«r. 

Kirzinger, i, Küning«'. 

Uisling, i. KiMÜDg. 

Itiss, Ausist, Bildhauer am Ple» in OhvMfhIvtiefi . bildel« rieh 
zu Hcriin unter Lt^itunf; clet Prolmor* Tiech, uD'J iti dift«r SlaJt 
Irbt er ((egetmiirlif; alt ■uiübrndei Kiiniller. Mau hat v»n teinW 

lUtieli . ii) G}p«. Stein nnil llruntc Sein« tirtijH»» iiml StaluM J 
»iiiil «der »ach Aulikcn canirl, Jinn auch nach Zeichminf;en TaM - 
Scbinkel lt. a. aiifcelüliit. riath Scliiobrl'! Cutnpoiititinvn Icrligla T 
rr die neliel* lür itna Üicbrirrltl an <l«r St. Nioulatkirche %a l'oti- * 
daia. K» finden >icl< aber aurh noch andere Italirlt. iBi M'<Jell *' 
UAil in hrx gcgoMcn. und dnnn Ti>n ihm lelbit ttiglciFh ciiflitl. 

Ittt* itt akadeinitcbcr liiinillcr und l.rhrrr um Gewerbi-Inilitule 
in Iteilin. Et Tcrdient mit Duhm genannt zu ncnlen. 

llitchin, Thomas, Hu[>fer(U(li«r, der um ITSO bli^Lie. 
BilJniit« und Blätter liir UuehhaiiiUer. 
l) Thumai Adamt, Miotiter of the Ga*p«l, 
21 Jnniei Fordtl. 
3) juhn Gitl , nach Ui|;broore. 
41 MuilopliA, Uirocr Georg; I. 

5) Lenii Maiiiuiliau Mabirmal, liaminvcdiellcr deuetbcn. 

6) An*icht von Tideanall Cliurch. 

Uitchin^maD t Johat Maler tuLnndoD, tfurde um tT4o gtlmr 
und m der ctnähnttn SlAdt lum Küntllrr ßfbilücl. t^r lualtn Grar 
iliickc und L«n't»cba(ten , bvi'inilrrt iVIariiien, von ilviitn B. 
founcy vier in Idiplar gettuchen hat: Buildinf. Cliance, UnUdlnc, 
DiiiululidU — uf B Cutter. Auch 11. liinf^fbiirv hat ein sckunM^ 
Sehmarchunilblall nach ihm ftelieferl, und ein {{feichei J. lt. Snill^H 
Children srekini; a Birdi ■ Nut , lictilell. Seine Getn^iMe raad4H 
Baifall, indtiit iio >n einer guten ftlanier Mtigalülirt find. Der TkÄ* •> 
critill* ihn s*crn dn» £nd* de* Tarigen Jahrbuadertt. Im JafcH'i 
ITTO nar er mHiou iMiiEl'<^d der Akadcinic. 
Man hat von (einer fland auch etliche BlÜIIar; 

l) Die Bückkehr de» verlornen Sobnn. nach Darbieri, r«dlirt. 

3> Da* Bildniti de« John Wilket, in Mexcolimo. 

Kltd, J.f Kiipferttechtr, d»»Mn Leli^ntverbältniue wir nichlhenn« 
Im Cabinet Vaignon-Dijonval re.l. par BJnard p. 52. Sa. tt»i5 
ein alltgoriichrt Itlall nach Au^. Carrarci von ihm bcichtiebel 
iLin iiti*nilrt Weib mil detii Buch* ituiii den Fiutaiirdtn Todi«! 
kiipr. recht) le(;l eine bekleiJete Frau die Hand aul' dir Ilrutl. 
den Fiiitcn der hraiiithi lintu ein drittel VVcib mit dorn Sjiitgrl el 

Ktttel| Johann, Medailleur nnd WappenilrcKar lu Dretlau, 
um 1O93 — >~48 arbeitde. Er (rrtiel* vrncliiedene Deuhnüni« 
deren bei Locbntr und in der NiimitmaL lliiL vertcbirda' 
in Abbildiia( gegeben *ind. Sit *ind mit den Buckitalxn I. 
b«ieickn«i. 



KilteDslÜD, C — Klaa«». Fieler. 35 

Wir haben tod ihm «üi« Medaill« auf dan licherlichen Streit, 
ca welchem Secalum dai Jahr 1700 sehöre: Hürt docb Wunder 
im ]ihr MDCC «tc; dann eine GediicntDiuiiiedaille von dam l603 
gekammenei) UtuidireGken-SchHarin. 

Kioeostein, Gorneltus, aach Hittenstyn, Kupfentechar. der 
in der eralen Uälfle de» 17. Jahrhunderli in Uarlem arbeitete. 
Seist Lebensverhältniite »ind nnbekaiiDt, uod er itt uni daher 
mir nach folgenden Blättern bekamit, aui deren Dattun lich auch 
die Lebenszeit dei gciehicklen Künttltra beitimmcn laut, •• wia^ 
•Dch die Lrandimannschaft. 

1) Der geiirandete WallGich io Holland (Dt Vit von AiUr»), 
mit einer Menn Figuren, nach P. Moljn lOZQi KT. Fol. 
Dieaca schön radirte leitene Hauptblalt ict bei Weigel auTZ Thlr. 
i6 gr. gewerlhet, Tt 3. 4?. 

2) nUnner ond Frauen an einer mit Speiten betetzten Tafel, mit 
acht faollündiachen und eben m vielen lat. Veiaen, nach D. 
Hals, gr. fol. 

3) Der liebreiche Einzug det Pnnzen vmhetm Ton Oranien-Naiiau, 
graues Werk au* 5 Buiai.imeage«et2ten Platten beatebcDd, l622, 
nad) W. BuyteuTTeg. H. 15 Z., Br. 56 Z. Die eraten Abdrucke 
»iod Tur der Adreiie dei N. J. Tiiicher, welcher i62Ö aein 
Eicodii aul' die Platte »etzte. 

i) Die luof Sinue, in eben lo vielen Blatt am, jedaizu cwciCoitüm- 
£gut«n leiner Zeit, nach D. Bali, l623- H. 8 Z. 4 L., Br. 
a Z- 3 L. Sehr «elten. 

5) Coitümfi^itren vendiiedener Völker, nach O. Hall, g Blatter, 
jedM mit zvrei Figuren im Geschmache der Zeit, und vier 
holtändischen Vericn. |)LeFlameni2) L'Allemann i 3}L'ItaliBni 
4) Le Frangoi«; 5) L'Eipaignol. 

6) Dh Weib, welche» den Mann ZU Buden getrurfen, qn. fo). 

Ulttner, Gallus, Maler, der zu Anraog da* 17- Jahrhundert» >a 
Potsdam and andemirt* malte. Im Jthre )603 malte er die Kirche 
und den Altar zu Fot*dam, dann den Saal, etc. Er mi;Mte bei die- 
aer Gelegenheit mehrere Gehülfen aunehmea. Zn Saarmund malte 
■r «bca£ll* die Kirche, Altar und Kanzel. Nicolai bringt über die- 
sen Küoiller Nachrichten bei.' 

BitseroWj Lithograph zu Hamburg, ein genialer Künider, der »ich 
schon 1825 durch gelungene Portraite einen Namen gemacht hatte. 

Kitüger, Abraham Felix, auch Kitzinger, Bildhauer von 
TntdieD, der aber um i600 in Prag aibeiteta. Werke von »einet 
Hand sind im Schlosse und im Garten zu Tetschen, und such Tür 
Kirchen fertigte er Statuen. In einer lateinischen Notix bei Dlabacz 
wird er ein glücklicher Nachahmer der Alten genannt. Auch die 
Jabrbiichet der Främonstratenser in Prag »precbeu beim Jahra 1691 
■lit Bnbm von ihm. 

HIaaS, a. Claa*. 

KlauenSf Maler, der nach Ranbracken's Angabe in Born den Beut' 
namen Uljt l'uhrte, ist wohl mit Volkert Claeis oder Pater Claet* 
Eine F«r*oa. 

KlaatenSy *. cuascen*. 

Klaaue, Kcter, •. Nikolan* Bcre|t«n. 

3» 



» 



Klact oilcr KUni. — KUh, F> Oi. 



UlaCs oder KlaOSt L«nJ*chA(ttni>ter, der Hin it4o iiti<!(«ie. 
mall «»lil in raiin. Tit. )t ßa* ilncli oaeK thm ein« LaiMtclu 
ii) ntichcr eine Fiou mit dem HiiiiSc ja iclitn iit. Dann «lach 



L«i 



de tu fotel 'le Villi 



liüiullc 



bei Fiiitly uml iiu Cabiiicl P4if;nuii Ui^naval ecnannl. tu Ictitciti 
a)* um I7-14 Idvnil. Diiio Aiii^be itt nulil kaum richtif-, onj 
uiM «cKitni m.iIm* liitrvoa ilcni iuIgciidenF. Ch.lUait di« K«de *ei> 






4 
«i 

Kbmticr oder Clainlicr, Johann, M>i«r xa MünchcD. "o »t « 

* üu SladtiuiillbiU'li« vurKomml. Im Jalir« 1609 Itgt* er der lauu 
Min Frubctliick vor- Weiler i(l tt nicltt bekannt. 

Hlomhcr , Christoph , onch Glamwcr und Clambcrr 

Malet XU MiinthtD, vtu er bei 0. Stumpr lernte. Im JaLr iltf} , 
legt« et ilrr ZiinH i«iii PmbeilÜFk rot, ober «hon l605 eteib» '' 
ilin drr Tvil. Lt|>on>liT nieifll, dietrr Klunvet lei de* Obi(** * 
niaaiber Viier, tt«* ntilil liaun tuüjjlich iit. *' 

lUapCer, J^nton, Maler vo» Naude» in Tirol, der (ich tMtt Uta ^ 
1800 in Mtinii iiii-iteTlim. V.t Iipfnitle tUh mit allen 7. weisen il*» iq 
nialeiei, und (ijr (eine relungemlKF» Arbrilen hüllmuii ili« Aiilet*U- u 
hung; 61>ti)ti, nach Knoller, in der ]*laTTkirch<i 3l. Vif;iliut in t/läU,.^ 
Uhd den Flaruml in der Vuihalle der Marienkircbe, da* l«BU«, 
Werk dei Kumlliirt. Im Jahru iBli itaib er. 

lllanhl.UCr, Jollftitn Geurg, Potli«ilnMlerml(äln. der um l6fO--' 
lluf |;eiii>if. Seine Lcbenavtrhitluitta lind uiibek.iniit, nun nei» 
nur, da** er ti*im llntba der Stadt beilieu«^t Mar, und *Bine Wetti* 
verkünde*! rtneii geicfaicliieii Kün*ilet.' • 3j 

KlDt» Kuprcralecher , d«**«» Lebeaireriiiltaitic nir uieJit UeniieB. > 
Von ilun (andeu «ir errnibnii 

Jupiter und Jo. nach Cipmni, I78l. 

Hlass, Carl Christian, Maler, wurde 174? ia Drciden gelxitck >! 
und von llulin in der Malerei UDleTricIilet, bii er unter Caianor«'* i 
Lciluue lieb bcf^b. Nach oiebreren J.-ibten (ITT! ) bei;'"'"'« *' - 
die«*» Meiticc natb Italien, und nnrli ttinrr Heinikclir wur^e iT'ti 
1777 In»pekn>r de* rhutlürttlithen KiiDfcnliclfCabiurn. Er fülwM'V 
)etit in Ur«*deD niTbreia tcb>>i>e Keichtiunf;en ttatli den dortinea 'ii 
Anlikti) Bui, und überbaupt erwarb et licb all Zvirlintr |;tdu«f4i^ 
Lob, nie all Cotoiiit. Er binlciIitM mclirere liitlutii<b« Cunipuiiti«- ]„ 
DIU, die in den Muiiven eirKii beletencn Kümlltr reuatlieo. in'. 
Jkhr« 17^ ereilt« iliii der Tud. '^ 

HIOM , Friedrich Chrittian , Maler und ftadirer, der Dntder im^ 
übigen, «Tutd« i;jl (u Dteidcn ftrbnren, und wai er all Kü»itl«r, 

ftni^dcti, verdanM rt beinabe Alle* *«ine>n Gecis und ■einen l* 
leiMe. Nur den Ptofeiior Cainnuva log er bei leinen ArhriicD ' 
■u Kklbe, iu der Malneiie aber *f:bnebte ibm bald 5. Hot«, liald. 
Dietrich vor. Dabei riebirte er »tri* ein gru*t*a Anntireerk 
die Natur, und lu konnte e* nicht t>bUii, dnit dem KünelUr 
Zaiten Ktourr ßeiUll (olßie. Skine I.aiidi<b*f)ea hauen n 
fM*>kr*i(h. Kiigland und huitand. m» min itme beaten Wcik« 
HldMü DiUM . nicht *o *ebi >n D«ut«i*l>li,nd. Knine V«dut«n tir' 
»ein« Bilder leliani «r italGri« ti* neitteni roll l'tgui«M und Tl 
ttn ai», r. B. Jagdan «tc. 



Oleicb*" liilinti*. 



teini) GrinalJe, aind auck *«in« r*dlri 



«14.; 
ik« -■ 

1 



Dl'tter. di* grnuhiilicli mil F. lt. bciaittinet liodi nan mii» abfT] 
Adtt bab«a. da» uau tie nicht Bit feneu de* rrtedridt Kir*cli|[ 




Kku. — Glauber, LS. 37 

«eTiTecIi«ele. Klau wir Peniionär 6»t AlM^Amie in Drsidea und 
■eboD I7S0 Mitglied dene)b«n. Spater «rorde «r auMarordentlieiiH 
Frofeiior Mnd 1627 itaib er. 

1) Eiae Samoiluag von l4 Latidicli«naii : Bntir Veriudi T911 C. 
F. KUm. 

2) Zwei I^ndicheften mit Fiicheni und Eintiedlero , k), qu. fol. 

3) Zitei Gebirgslindichaflea mit WaHerrallen , kl. qu. 4' 

4) Zwei bergige LaudichaHeD, 1773, qu. fü). 

5) Zwei Landicbaflea mit Bäumen una Hügeln , qu. 4. 

Ä Sechs L«adscb«ften mit Figuren und Vieh, Gegeadeo ant Sacb-r- 

len , in*a. 
7) Vur «chune Landiehaften , kl. qu. 4. 

*>wS) Maler zo Frankfurt in der enten Haine de* Torigen Jahr- 
bnnderti. Er zierte da>elb«t riele Fa^adan dar Hükner, und dann 
malte er L'orlraite and Uistorieu in Miniatur, für Doieu und Acm- 
büidtr tur Zierde der Damen. Auch liei» er aieh von dem Juden 
Süia bewegen, nhxüchlige Bilder lu malen. Im Jahre 1742 genann 
er in Lautanne durdi »eine Porlraita allgemein Deifal] , und diaaa 
Sudt Tetlieii er aui Acr^er über ein uBVerilÜDdige* Urtbeü.. Er 
png nadi Frankreich, blieb aber tait dieter Zeit rertchollen. Hüi- 
geo t>g;t übrigen* alle* Gute von dem Künitler, 

KlaS9> Lodwig, Maler EU Dretden. und geboren daiolbit 17B4. 
Er inaii Uiitorieo und Portraite, duch kennen nir aaiue oüheria 
Verbiltoiue nichl. 

Klanber, Hans Hugo , .. Holbain. jun. B. IV. s. 249. 

Klaiiber, Josepfaf Kapfenteehtr, wurde (710 zu Augiburg gebo> 
ren, eaPaj;lich bei M. Rein und dann bei A. Birkhardt xu Prag 
in der Kmitt unterrichtet. Nach vollendeter Lehrzeit kebrta er 
gach Auciburg zurück. **o er lofort mit leinem um ein Jahr jünge- 
ren Bruder Johann Baptiit fiir eine gemeinichalUiche Kun*tband- 
tun' erbeitete. Joseph itarb 1703 und Johann 1774- 

Diese beiden Künstler gaben tich den Beinamen Catholici- Man 
bat (chäubare Miniaturstiche von ihnen, im Ganzen eins bedeutende 
Anzahl TOD Werken. Darunter sind die Kalender dei hajeriichen 
Sl 6eargi-IlitterordeDs und dei ColleeiatitliU« tum heil. Cjriac in 
Wieeensteig. Dann hat man auMcrdem viele Portroita von ihrer 
Band nnd allerlei Heiliijenbilder. 
In Bübmen itach Joicph: 

l) Die IVIarienbilder von Loretto and bei den Kapuiinern auf 
- dem Hradtchin. Ferber: 
}) Den Sturm det Klottan Mafia-Schnee durch die FatMueri fol. 

5) baa Biidni*! dei Generali der Geielliebart Je«u , Ignas Vica- 
Comea Medäolaneniii , 4. 

Oano hat man von den kalliolitchen Brüdern : 
4) Ein Bildniii Friedrich! dei Grosltti. 
i) Die Himmelfahrt Maria, ei» gute* Btattchen, nach H. Carracei. 

6) Bibliichc Geicbichten det alten und neuen Teatamenti, 1T57. 
100 BI. in qu. fol. 

Kkabrr, Ignatz Seba^tian^ Kupfentechtr, wurde 1754 in Äugt- 
bürg geboren und von seinem Vater Job. Baptitt in den Anfang«- 
gtonden der Kunit unterrichtet. Von hier ging er nach Rom, und 
von dort auf, nach längerem Aufenthalte, nach Pari«, um lich unter 
Leitiiog des berühmten Wille weiter auuubilden. Jetzt war »ein 
Bai biud f eeründct, lUid auch die Akademie öffnete ihn die Tbore 



Kbiibcr, Igoalz Scbaitiaa. 



'»I 



Wilirtnd d(T fterolulion benb er (ich von Pari) oacli An^boi^ 
(Hill lulflit nach Miirnberg, bii ^^ 1TQ6 nach Sl. Fclrriburit bcrU' 
ftn wurdp, Mo «r lUipItttlctlxr ilti liaiifi* und Dirrkiur iltt 
liuiirtf«t«<'Iirr- Ahnilcnii« hdiiIo. Di* Vprdicnil* di«<«* üxriitlei 
lind niclit unbvitriitrriil und or wiirdf atiili mit grotteiii litil 
ti«luhnl. DiMcn Vfr<!i«it er lonulil in t«clini><:tirr Hintivht, 
in der fttreacn Auflaiiung »iiaei Voibild«*. D*t Tod ercili* il 

J) Chritiian OBbriel Allegraiii , BiMhatifr, Knifituch, nacli S. 
Dupleiiit , gr. fol. uat al>!f<l*iDi>th« Aurn*liiuttück , tZ 
Im cfiUn OiUL-k^ mit unTollaailviur Scliiift. 

3) KatI Vanloa, Malor, liniottücli, Dodt C. A. L« Swaur. 
Osgepitücki 178S bei tcinsr Agfircgiiuoe i-eiluclien. 

S) Sloniiku* Auguii, Küoig von Fuleti, Uruitbtld, nith L> & 
L« BniD, er. fol. 

4) Graf von nenberg, k. pr«ui*- Mtaiitor, ti«cli Sdirudar, gr, 
fn). Ib rntcn Drudi* mit unTullenilelor Sclirill. 

5) Dcc li'jptprtlf'.her F. ßniiic. nivb tir.iff, fol. 
lin «titFti Diuche mit ti« vollende tei ScIiHlt. i»' 

• 6) Cirl Friedrich , Markeral' von Itadco . unch Decker , (-r. (ol> i ) 
7) Elitnbclti Alriienna, Uaiaefin vuo ItuttUod, naclt LuuU* L« kh 

ItruB, er. (vi. 
i) Maria Tti«reaia auf einer Art Triumphbogen mit ihrer gatnfl 

Familie, nadi Herrevei. ^ 

9) Paul I.. liuiler von Ruiiland, nach Voitle, er. Toi. , «H 

10) Magdalena, I^rzhrrEogin von Oe*1"rreich, kl. DIatl. <>i 

11) Joieph, F.rTl><'t«ug vun OMtarr«iclii »ach Itilt, lil. (ul. 11, 

12) Miximitian. l'.i aIicf jiug von Ociteireich, lul. Im crttcti Drvdit 
Tor der Schiilt, und icllea. 

13) (iraf von Siruganun, Priiideol der Akademie, fol. 

14) Dir t>d<itilii<i FlituD. lol. 

l&t Die UiMiiix« der Uitcliüta von Cunttent iiud Eittittü^t. 
lö) J«4ie ivt ätjtlt|'tligcr Bniulicdd und Aiiiiuan von Aiigtt>iir([. 
1T> Der'Mski iScUcher am FmUer iidimd, nach NcU«b«r. 

crttcn Uruck« vor drr SOiiilL Oval ful. 

Ifl) Dia t-iaii d*> Mifii», nie *ie den Viyagtj (öttert, n»rfl 
JVIiertt, ein llau|itMiitt. im criten Drucke uur mit drr Schrillt 
FemmedeMitrii, niiidemKuiwÜernainenuDddtBi Wa-ipen, lul. 

lg) Daa Hildni»« eine* Gcumvlcfi, nach F. Hol. Im Mu>. Iranf. 

6ir Laurent cie. ,, 

ie iVluiieilirbe udcT Charilat, narhC. Itcn!. Im «rvleo DruKka ^ 

vor der Schrill. Ural lol. Gall, >le t'lui. 
31) MaJunna niit dvm Kinde und deiu kloinen Johaiinet, nach II. '*' 

Cjnecei. tni «nlen Druck« vor der Schrill, lul. Call, de ilor, t,.^ 
ti) Pnlit ccolicr da Uailem, nach C. Pudemburg. Im enleii >,, 

Diiidir vor der Dtdicalion, kl. lul. i,^ 

33} Der llritand der Well, nach Sirlla, kl. AI. .^ 

24) nacdiui aa( «Iner Zisge reiland, nach der Adtilia. IL AI Z, ^^ 

8r. 6i 7.. . 

2S— 47) 31 lllailer nil Aniikto nad> Zeichnungen von Cnanova, 

Naht. I'rriitUr und Iteckcr: Biiilt drr Iiitj Iii* den Orui aaia-' '^ 

f'tti-li lri> und Sctapii; Apii) Otiiii l llarpocralc^, AmiUt und '" 
tit i Cioovu*. auf ineierfei Arl; ßiiile da« Saturn i Cjbclir von '1 
Tier l.ixteM g«a«gpn; Hutle Jupiltr*; Jupiter Aiur in e<"ier 
f^guri Ituata di-> Jupiter Ammon; Jupiter mit einem Tilan ^ ' 
BuilN der JuBu; Jubu tiuead; Jupiter und StiurUi Cerr* und ^ 
I Tri]>lo'*niui| ftelcna: der Jäger niil dem Lbwcu im iMapfai L 

) Uahati*. U. 6 - TJ Z; Ur. — 9I Z. ~ 



■1« 



'M 



Klauber, F. X. — Kleemuin, N. 39 

Diese BlStttr gehören eu dem Werk«i PrincipaJei finiru 
de la mjthologie, executöe» eo tailei douce, d'apria lei pierre« 
mvcea aDliquH , qui apparleDait autrefoli au Baron de 
Siosch , et qui aoat aujourd* hui dan» U Cabioet du Bai de 
PruHe. 

4&t Botilica Mannhem., opus (frande. Mit leeha Aniichtea der 
Kirche und 7 schönen Fortraiten von Klaubar und. Wille. 

4^1 Uie Kupfer in Wielaud's Prachtnutgabe. 

50) 0er Stammbaum dernegentcnRuuIand» im Tori gen Jahrhunderte. 

SD Die Blatter in den IVIemoirei de l'academie inpörial« dsi icien- 
ces de St, FeierEbourg von 1810 nnd i8ll> 

Klaober, Franz XaTer, Kupfamecher. wurde 17-it lu Aunburr 
gtboren und daselbit üble er auch seine Kuntt. Man hat Bildniata 
und andere Blätter von ihm. 

Klauber, Anton, Kupff rstecher , erWickte |78l su Augihur« da« 
Licht der Welt. Seid Oohcl Ignas Sebailian unterrichtete ihn in 
der Kaut, und seine Werho beliehen in Bildnissen, Landichanen, 
Costümen u. t. vr. Man hat von «einer Bnnd Conien von Kapal- 
ler't Tiroler Trachten i dann Aniichlen faajsrischer Städte und 
Gv^cndtn. 

Hlauber, Catharina, Kupferstecherin, deren Lebeniverhällnisie 
wir oidit kennen. Man hat von dieser Künstledu eine Sammlung 
von Omameaten von B. Güz nacli Gudl'ried gezeichnet und von 
ihr gestochen . 98 Blüller. 

Elauer, Harun Gottlieb, Bildhauer, der in der xneiten Bälfta 

de» vorigen Jahrhundert! in Weimar lebte, alt Ilofbildhauer. Er 

fertigte Büitea von GÜlha, Herder, Wieland, llaynal, Oesero. a,, 

die er dinn in Gyps abgois. 

Sein Sufib übte gleiche Kunst. Von ihm haben *ir Büsten Ton 

Schiller, Wieland u. 1. w., die grossen Beifall fanden. 

nl-?llS, A.f Lithograph, der 1833 in Berlin lebte. Er zeichnete da- 
mals den Dom und die St. Severi'Kirclic in Erfurt nach HateapSugs 
Genalde mit der Feder auf Stein. Es iVar diesci da* erste Blatt 
des KänsÜers, 

Hlauz, Maler za Prag, der in einem Protokolle von 1348 vorkomtnl. 
Dieier Klaut «ar Malermeister. Das Protokoll itt in Riegger*« 
Siatislik Ton Böhmen abgedruckt. 

Hleantbes* Architekt zu Athen, ein jetzt lebender Künstler, der 
sich zn Berlin in Schinkel's Schule bildete. Nach der Erhebung 
Gneehenland* zum K(>niereichc kehrte er in's Vaterland zurück, 
nnd in Athen ivurde sein Namo zuerst neben jenem des Architekten 
Schauberl genannt. Mit dieiein baute er das Landhaus de* Admi> 
Till ftlalcolm, und auch auf andere Weise war er thätig, beton- 
im bei der Anlage der neuen Strassen. 

lUeaatneSi die alten griechischen Künstler diesoa Nameni haben 
wir nach Sillig unter Cleanthes cubricirt. 

Kleber, ■. Ulieber. 

nkcmanilf angeblich Formschneider, *. J. L. Corona. 

Kleemann, Nicolaus, Maler und Vater der iunf folgenden Künst- 
ler, war Uni venitsU ' Maler zu Altdorf, bis er zuletzt (1T4o) io 
H^nbcrg »ich niedtrliess, no ihn 1756 dar Tud artilte. 



40 



Klccmnnn. Ch. F. C. — Kleia, F. 



Kleeiiinnn, Christian Friedrich Carl, M»l«f, wurde mS 
Atuto'l gctiurvu und von irifttni Valar Mxrii in dm Antanft-' 
grundin der Kiiott iinterriclitrl, liit «r naili NürnbcTg «ich b«pntt 
um düietbil tciD« Srudkn (oruuteticn. Rciondcrt nahm (icli Frm» b 
Icr ifiiiBr an. «ai liir ihn den güntijniFa Eifnl» kalte. Er tarnt t\ 
»U Dildni>Mii«Ur IWilAll, und ««ian l*ut(r«itc lülirle tr «ntncdtr i.-^ 
in Otl ndti- tn IVliniulur aut, )«ttI*T« ülln' für Hinge. I» 3*\itt r 
1760 beiratket« et die Tockter nilet'i vvii Ituirnkuf, lind (bduKh «| 
kam «r iu den Umiu der krkannlen ^Vcihc jentf IVIannei. AI* i), 
Fortielzung tihrrcli *i ; ßeilrÄg« int uotuilicticn ücuhiclite dir,, 
InKktflo i»cli ll(>icr» Mclk(x!e. Die flallcn lu dietem Wirke ke. ,. 
IauIco lieb axi[44i d« der ITQQ »ilulgle Tuil de* llunillei* dt« ^ 
Fnrlietiung kiodeile. Auxerdem betoigl« «r den Stick und di* - 
Cninrirung su Voct'i lljfeTtji^em- Dann idifiob et auch «UM,, 
AkhaodluBg %uD d«t Natur und EigentckoTt dci lVlaik.>fer«. 

Klccmonn, Johann WolfgSng, I.and<a.aflim»lcr. wurde tTSikl 
in ISutobctB giboreit, und von leinetn YoterlMurit in deu Anfang»* kj 
(P'undeii uniertickicU In der Fulj;« begab er *itli auf Itritrn, Ufl4«| 
1776 ketiirgiQ er in Bern für Wn[>ntr'i Verlag da* Werk *Mm 
morkviüidigen tclmeiitriicticn Al|.eii- und Clel^vkei- An(ickMk,;g, 
atr.\x Woll, mit VVyllenbaclrt Text. Dann malte er anck Uild*iiM-,, 
in Oe) und Waiietinrben , kauptUdJkk aber LandickaJUn. Sutfc.^ 
SU Ltcrn 1782. 

lUeemann, Johann Jaliob, Maler, Omdcr des Ob1j;»n, nurd* ' 

1732 foburen, iiiid im Dildniuaale» tiul errichtet. Er malte »m '' 
TtnehicdcDeii Orten Dildniit« in Ott tind Aquarell. Dann iUiM "^ 
«r ■ncfa vertikiedcHC Proipekte der Uniretdal Erlingeu. I>«r Ted '' 
ere'lte itn 1791. * 

Uleemann^ Johann Conrad, Maler, der um i77e fa Nüntkeis i, 

■ibeiicU. Ei (etligte JL«nd(ckaften , tlatb aber Kkun um ITM- 

KIcemAnn, Christion IS'icolauS, Mater und Bruder der rwkw .^ 
grktnden Küntller, mall« ÜildniHC und l^ndichalttn. Dar T«d ^ 
ereilte ikn \ua ngi. 
Man liat von ilim auch 7 radirt« DIatttt mit Aou<liU| 
^ Kiimberg, <|u. ful. 

Hlccmonn, Johann Lodwig, Gnldtehmied lu Vtn, wa 
geboren «urde. Er bereitto at> GukUchRiied TeuUtliUnd, 
nick und Italien, übte »lek aber nebenbei auck in anderen ^ 

■tati, und witcd« iia':h und ivatk i-in petcliicktpr Zeiclmer, iw ^ 
nie or lick au«h in dar Slcckcrei und <ni Fniaikiiilen reitigkelt 
•marb. I)*t Tode*jakr dici«« <niM«»icknlll>vk (ekildeies MauBM ^ 
kenni^u nir nicht. ^ 

KleORiejcr, AugtiSt, Bildhaun- m Deili«. »»ckta tidi durch. 
aeina ll'iluculpturcn bahannt. Kr iit au<k akadeRMickcr IxüimM^^ 

Hlcibcr, Fmnx Xarcr, Maler, bildete licb um 1817 auf 
Akademie iciiier Vater*ladt Mütickrn luiu Kuniüer, und in 
r<'l|t* nui'te erZticliauuftinieiiler am k. alten Gjinnatiunt tlaat' 

Er nialt OiMuiim; aui-h einige ktttorttcko Stucke ftudet 

»ainer llaud. 

Itlatlier i)t nncb («eMiwirtif in MuDtkeo ikätig. 

ia, FrunXf ». p. cieiu. 



iU^a|| 



KitSn, H. — Klein, 3. A. 41 

Kleia, Hans* BrieAuIer sn Nürnberg, von walcliein ein Bndniu . 
«tiriart Et norde 1561 geboten, uad 1632 ereilte iba der Tud. 

fileiD, Daniel^ Meier za Denzig, «nd Schüler von SeanuDn een., 
■acbte eich duri^ BildDiite einen rühmlichen Namcii. Mehrera 
denelben worden geitochen, wie jenei dei Itüoigi Suniilaui I. von 
X J. Haid. Im Jahre JT44 ereilte ihn de« Tod. Sein gleichnamiger, 
Stercr Sohn machte (ich ebcofalli durch BildniMmaleo heriihioi. 
DicKT aalte in l'arie die Bildniue dei Dauphioi Ludwig* XV. 
■nd der Dauphinei «eiche Wille ga*tochen haL Die Sch*fe*ter 
BSargaretha und ein jüngerer Bruder malten ebenfalU BildniM*, 
entere toi che in Miniatur. 

Bcmingratb , Gaillard, P. nn Gnnit, J. Houbnckan, Verfcolje 
a> a. kabcn nach dieien Hünillcm geitochen. 

Kldo, Johann Adam, Maler und Kupfewlecher, geb. in Nürn- 
berg ITgZ. Sofao def WeinhaDdlen Johann Adam Klein, hatte 
tdtaa in fräheeter Jugend eine beioodcre Neigung zum Zeichnen, 
«nd erhielt •einen ciiten Unterricht in dieser xiuntl im Jahr 1800 
nndcmZetchnungilehrerH. V. Beiumel. Dann kam er in dieitädtischo 
XeidDiangaschule zu Direktor Zninger, und 1805 zu dem rühmli<;h 
Muoaten Zeichner und Kupferiteclicr Ambr. Gabler in dieLcliie, 
IM iit Behaadlung de* Stichels- und der Radirnadel zu erlernen, 
tad oebenbei übte er »ich in der Kunat-Schole im Zeidinen nach 
dv Antike und dem lebenden Modell. Thiere und landschaftliche 
Gegenatiade zugen ihn am meiiCea anj ichon beiDirehtor Zwinger 
■aebte er mit irait -weniger LuiI die FreiMler'icha Zeichenbücher 
dartb, ala er die Thiere nach Ridinger mit der Feder copirte. 
Sein Tentändigar Lehrer ichickte ihn daher olt in'i Freie, auf die 
Vicbmärkte upd die Faticrplatzc der Stadt. Im Jahre iBii jging et 
nach Wien, um aein Talent weiter auizuhilden, beiuchte die k. k. 
Academie bei St. Anna, lernte dieKüntder Bartich, Molitor, Rech- 
barger and Alanifeld kennen, gewann »ich bedeutende Gönner und 
Ftnuide uad bereicherte theih in Wien, theili auf kleinern Reiies 
in den öatreichiichen urd ungariichen Landern »eine Studienbücher 
■■gemein. Daa rege Lehen in Wien, die malerischen National- 
Cortnmr« der Uneara, Polen, Watlachen, nnd der'tiainalige Con- 
gre» in Wien, ai* Trupt>enmartcbe in den Jahren I8l3 und igii 
boten biezu reichliche Gelegenheit. Die Kunithandlnagen Frauen- 
bob in Nürnberg und Artaria et Comp, in Wien bMchalltgten ihn 
lid&ch , und auch an Auftrügen von mehreren Seiten her fehlt« 
n niciil. Ala er ]8l5 nach Nürnberg zurückkehrte, fing er auch 
■B, üA in» Oelmalen zu üben, worin er ei bald tu groiier Meiiter- 
•cbalt brachte. Hier gewann er sich in dem Grafen von Scbonbom 
Wieaentheid einen mächtigen Günner und Beschützer, auf desien 
TcranUsiong er im Sommer dieses Jahres eine materftche Ileisa 
in die Main- und Bheingegcnden über Würzburg, Frankfurt und 
Mainz bia Cublenz machte. Da er auch Hier Alle* in seine Studien- 
bücher eintrug und viel unter denBivuuaki der Soldaten verwelke, 
so wurde er öfter* für einen Spion gehalten, und hatte deiahalb 
einzelne Unannehmlichkeiten zu erdulden, die jedoch immer leicht 
wieder beseitigt werdtn konnten. Im Jahre 1816 reiste er mit seinem 
Freunde-Erhard zum zweiten Mal nach Wien und benutzte teinea 
dortigen Aufenthalt ebeu so gewissenhafl, wie da« erstemal. Br ge- 
wann lieh in Bälde die Gunst des Fürsten Metteruich, und König 
Maximilian von Bayern liess ihm seinen Schatz augcdeihen. Auf 
drr Rückreite 1818 besuchte er luit seinen Freunden Erhard, den 
Brüdern .Welkw nsd Bünhotd Salzburg und München, vemtilt« 



49 Kiciu, JuIiJiDn Adam. 

Sil jedtui der txidrn Ort« eiuigc Monale, tinil I819 kam cndlicU 
i'in laiig ijcliegtvr WudkIi lur Amruliruni;. tinc K*i>a in dig 
S<hMt*i« a'titl BDcti llaltm. Zürich, $cliaflliaut«ii, B*rii, iat Hui:>i- 

Srliirti;". L.nuMmis und Gfttf waren üurl ili« I[nu]))i)uiilit<: j Mui- 
md, Bulofna, t'Itireni, Raio, Np>|>v1, V«iicriig hier, lo Kubi T«r- 
Heilte der Küiiillor «in unil ein )i>ll>e( Jalir, und lebte tnit (eitiea 
Freunden Erhard, Beinhold, Kncli in dem inni)tilrii Verlijliuiiie, 
dai jcducli durch die GeraütItihronUheit det «»leren arbnur« Vcr- 
•uthungen und I'HiIudeco zu beliehen halte. In Il<iiii Itaiis or lUi 
Glitch, br> d*m dsinahf-fn Kronprinzen Luil«iu von Bnyoin mit 
liMniiderrr }Inlil aiir::#iiifinmen lu vierd»n. Dia Iteite nach Nc3|>r1 
■HdiTe et- mit dom .M.iler Vof[iil am Disiden, Uildhiuer ödiadun 
BUt lirrlin und den Itildhntrern Halter und Stieifelinaier aui M'in- 
chon. Uia Ittichrcii« |;et<ji»h luKado dci Jnhrei iQü utier Voruiia, 
Tricnl. InnitirucU, Auntburff. Hat Hkiu ubaiall Uia Natur, nia 
ti« aith ihm dAttiol, luil kunilleriic heu Auge aufgolatit und la 
IrclDichcn Zeichnungen. Aquarellen und Oeliualereicn wiederxuge« 
bell rrnliDden, »1 lätU *idi dcnlieo, leclrhcn neuen Aiirichwiing 
•(in Talent, ncicbofi unermriilichen Itoichlhuiu teine SludienbüclMr 
dort in der grosMrtigcn Geliirstnelt und hier unter Italifnt lieit*- 
t<tn Hiiuniel . da unter den erhabenen U'eberr«)ten der VergangoK- 
keit und hier unter dtn unermciilichen Kunttnchätieii der Gof«!- 
vinrl, vorKÜRlich aber in dem reuen, cigenihüiiilidien Treiben de» 
italieniichen Volke» und dtrlKndolit^dte mibeiondece finden muuta. 
In Itom fin^ er tuen! an, ancli »eine Skiiien in üel auiiuführea. 
Im Jahre 1612 kam lilcin endlich in der Ileimaih *u, und (cit 
dUtar Zeit übt er mit allf-emcinein Ueirall *eine riut»t in Niiru- 
1ieri{. Man h*t von «einer Hund eine licdetileiido Aht.iM \i>u 
(jeniiilden, TliirritiicK« und Genrehihtfr, Unter treRliche Stütii*. 
Aut tein^r U.-irit«tIun; leiidilrl eine genaue licnniui» der Natnr 
der llauithierc. beiouden dc> ITcrOei nach leincn vertchiedtiMa 
Itacen. Die l'hiete tind in »einen Oemülden immer diarakt«m- 
lituli dsrgeitcllt t aber auch in Zeichnung der moiii<:hlicheB 
Ft{;ur weit« er die AafDrilerunf-en der Hunil tu belriedigen. 
Seme (Äinif>o*iiliin«n (ia<l roll I.ebvii und Mannichraltiekeit d«r 
IHulive. Seine Färbung itt telir geUtlig und nähr, der Natur in 
glücklichen AuRcnhIieken cDtnnmmen , und dann ict Attei mit 
leicher Liebe und Sor|;l'«lt Iiehinddl. Im Kunitblalle vun Ur. 
>chi'm nnrdo dieaet Kiiaittert l>«i mehreren Gcle;-enheiten ehrcnroll 
crnjhnt. auch mihret« aeiurr Gemälde minien nanihat'l gemackU 
liniee alt Meiilciitücke rrhUrt. nie der ScIiifTiiug aul der Dunawi 
die Jahiniickti Sceoe in Iteiclileigsjen, der \ieri|unni|te l''>tt>*afeB 
mit der Aiiiicht dei neuen Thurei in Nurnbeij;, die lUIl bei dar 
Wrinichenke im Tivoli, daa Ockiengeipinn an dem mit i.eiiman4 
überx«^eni-n Wnjeo in der roniiicUen Camjiagna, nslIacUUchM 
Fuhrvfeeti. verichtedeue PtarJeilüche u. a. w. 

U«an hat min von Klein bit jcixt 2S2 grimlrnlhetli radirte DUticr. 

dia mit eben ■» viel LcicMif;keil all Geiil behnndelt lind. U* und 

darunter auch HUller in ttreideinnnicr, in Schwarihunit. in Aqu^linla 

und lUthograplnen. Seilen und iJic Aelxilhtche. (eoe auf Seideiiiiapier, 

aad überhaupt (;<bc 01 unter ii-inen llljttern eioue Sellrnlieileii- 

1) 6 (tliitlrr ftride nach der Natur. £rile liir ddi l'iiblihiiin be- 

•liiomte Arbeit, 4. Bei i'riitenhnli. Seilen in Ahdruthen auf 

blau Fapier und «eiti K'^hohl. Kci Weisel ; Ttil. 

3) 6 Itlalter. Am Genier Sc«, auf der Seheidech, der wilde Dntlen, 

Ckaretier franc . am Laufer-Ilrunnen in Bern. Kiihheerde, ISJi- 

3g. qu. fnl. Hei Weiget in |;4**uhnlicheD Abdrucken j Tblr^ 

•nf du»M(Mji«t Papier 4 Thl. 



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lUdo, Johann Adan. . 43 

l) Di« Fnhrwnke. tO charakteriitiiehe Fuhmrlia asdi dar Natur 
«■eichnel und geäCxt iu Wien lSl3- HauptfolgOi qn. fol. Bei 
Weigel 3 Thlr. 16 gr. 

4) Sedi« Pferda bai einem rnuitcben Wagen» gu. fol., 3 Thl. 

$) Die lüaeende Huh im Stalle, qu. foL 

6) Ocstcrreicliitche Kohlbauem, qu. fol. 

tf Der DDgaritche Schiffsug, qu. toi. 

I) Eid mit Prerden jagender l/agar, aa. fol. 

9) Zwei Heiter auf der Brücke , qu. lol. 

10) Die bayerische Feldtchmiede, qu. fol. 

tlt Franzöiiicbe KriegigefaDgene, qu. fol. 

12) Dai alte Weib, den Halepder lesend : Zum netten Jahr iSlSt qn. 8. 

3) BiTooac der Üoiaken, qu. fol. 
) PatronilU der Koiaken , qu. fol. 

Oieta Toretehenden q olätter bilden eine Folge. 
]5) Das rahends Pferd and Schaar« bei dem Waidenbaume, qu. 4. 
lÄ) Das Mutterschaef mit den Lämmern , gr. qu. {)• 
17} Riofeade ^^Tidder in der Scheune, gr. qu. 8. 
U) Ein Pferdebopf. In Schvarzkuntt, 12. 
19) 6 Blitter Uuode. Nürnberg iS32. gr. 8. Sehr itltena Aetsdrücke 

\>ei Weigel 2 Thl. 
2B> 6 BUtter Thierstudieo. Wien t8l6t gr. &, 

Die Aetzdrücke sind selten. 
31) SÄdkutches Fuhrwerk. Ein Cohurger Fradttwagen mit zwei 

rferdeD, 18IS. tpx. fol. 
22) Buhe und Kalb im Stalle mit der Viehmagd, I8l6t qn. fol. 
2^ Die herrtchafl liehe Chaise mit xwei Pferden ¥or einem Hause, 
1819, qu. fol. Selten im Aetzdruck. 

24) Die Maler auf der Reise in Salzburg. Meinen Reisegefährten 
gewidmet. IBIQ, qu. ful. 

25) t^dschaft mit Eael und ruhendem Treiber, 1622 > qu. fol. 
Satten im Aetsdruck. 

96) FrnelOahüadler bei Neapeli Frutlaiuolo di Napol! 1822. qu. fol* 
Selten im Aetzdruck. 

27) Zweiräderiger Wafjen mit Pferd: Carretiere dt Roma 1822. qn. 
fol. Selten im Aetzdruck. 

Ein äusserst seltener Probedruck mit Tenchiedcnheit im 
Hintergründe bei Weisel 1 Tbl. 8 gr. 

28) Ein rümitt^er Bauer: Gioncataro di Roma, 8. 

29) Der zweiraderige Bierwagen mit Pferd, ISIS, kl. qu. fol. 

30) Manltfaier mit Treibern, 1832, qu. fot. 

Es gibt Abdrücke mit Thunplatten und seltene Aetzdrückc. 

31) Die Knmeele, 1832. gr. qu. 8. Selten im Aetzdruck. 
331 Bnfaenda Kühe, I829, gr. qu. 8. Selten im Aetzdruck. 

33) Maultbier mit Futterkorb, i823. 4. Selten im Frobidiuck, lehr 
selten im unToUendetan Aetzdruck. 

34) Neapolitanischer Ochienkarren, A. Napolt 1824, U. qu. fol. 
Selten im Aettdruck. 

35) Ein todtes Pferd, kl. qn. fol. Selten im Aetzdruck. 

36) Drei Pferde auf der Weide , qu. fol. Selten im Aetzdruck- 
37> Drei Pferde beim Ziehbrunnen, qu. fol. Seilen im Aetzdruck. 

38) Ein Pferd: Blackhorie, 1819, qu. fol. Selten im Aetzdruck- 

39) Pferde und Reitknecht; piackhorses from Lincolnshire, IBI9> 
qa. fol. Selten im Aetzdruck. 

40) Die SchAafschur, 18!8, qu. fol. Selten im Aetzdruck. 

41) Die Brunnen in Bern, 1820, 2 Bl., qu. fol. Selten im Aetzdruck. 
Ü) Ansicht des Thoies in Nürnberg mit Postillon, 4. Saiten im 

AeUdrack. 



Klciii, Johanp Ailain. 



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Gin ßaa*ra«cMiitta mit x«Tai Pferden, I8l9i ff- 8- la AaH* 4| 

Urach »-■tit mIIcU. ;[< 

Die Stniicrin vqd dtr Kunii^alpa b«! B«iclitr*(;kilin , 18I8, 4- ,j 
Selten ioi Drucke nit der Auttthiilti Zaia utiicn Jeltr I8ig, 
»eilen ilB Aeitdrticli. 4- .^ 

Dat DDgiititcli« ItoiUlKeib. l8t?, &■ Selten itn Aeudriuk. ^ 

V»r Invalide, ibl7. ft. Selli^n iiu AeUiltuck. ^. 

Ucr l'».i«h Selmalefl, I8l7. 4. 'T 

Der Hetirnhund. l'hit«. 18)8, qu. 8. J* 

UerlIuii>I tiavli P. VUdiet'i Brunie in der FonMr'*cbtnSata«- 
luiiif XU Niircil>erg. 4- L 

Portilluii und Courier. Zum ricuen Jalir IfilTi 4> ? 

liin KiiiJ icTtciiit den allen Kalender. Zum nnuen Jaht l8tt> 
■i, Sctlcii luil dvm Kupf eu luye. " 

Üb* tiauernneiti iitil dein llindr, in Londoniu'i Manier. 7.am 
neneu Jnlir IftIO, 8- Saiten im Aeladtuck. '' 

Em fitclifr. FcUcitiimu capo d'anno i622t 4- Selten in ^ 
Aoli druck. ^ 1 

Der lliindt Tiffoa. Zun neuen Jahr 18SS> l»- 8- *' 

Bin Wagen mit Mottfat* und tigtuen. Zum neuen Jahr iSlfii *i 
qu. 8. 

Alfen in der Menagnie. Zum neuen Jilir Xi2g, qn. &■ " 

Der Hettonhutid. Zun neuwi Jahr I8SI, qu. B- Setletier ^ 
Ael(dro«)i. '<• 

Der Hund bei MalergeeatUidiantn; det Meiaten Adreiae t* 
Wien I8l6. Mil Tliun itedruchl, qn. 6. 

Cirnirn b.illen ein Tudi, Vijtneite nach Ueideloll. Adretia VOtt 
Jiitiu» tiitieliloin. Sdiuial qu. 8- Aeuiicrtl teilen, 
lluniitchor liauemiunga mit Maiilthier, tSÜ, kl. qu. M, 
Si^llcii iai Aelidruck. 

Ivinftaiig iu die Bunt «uNiiriibertcvoaderSladlieito, i'ii(>i qu- fl- 
Uerlirf;ci>de Spitihund. Ttlciitrrlialt inSflimnkuuit, I81(i. qn-S» 
Der Itappo im Stalle. Scliiin in Stliwarzkunit, tBl9> qu. 4> 
Selir »eilen in l'iobei) rucke, niii den iiirtil nolitteii Uaieiraad». 
Aniichten von Ge^nden »in Wien: Sc Ueleua iinil Schi»" 
Kaulifnitcln bei Baden, LiecLleniteia und im Patk sii Laien- 
bnif;, 4 Ut.iiier, qa. 4> 

Anticki vun VVuralNUg, «ii* de« MMiler« erelef Z«it, |8II, 
flu. lul. 

tue da U tili* de Parii, t^^iee da la lantame NapolinD, dana 
1l> jiTdin de Sl Cloud, mil rciehcr Stalla|;a nack Riink. Zu 
det FoIkp: iUup1< und Hetidenitudle von Eurupo. Wien bei 
Artaria, qu. Itnp. lo\. 

3 tlUller Aniii:lilen bei Wieni Der Brunnen beim ruhenden 
Man im UurneiMcliereaKiu , d&i alte SeliloM I.icbtenilrin in 
Onleiirtlerreicti , daa Bereurhluii Oreihatlain ati i)«r I)oi»a, 
18l2> I5> i-a du l'olf;e: tvlelrrucbe und nerk*>unlif[e Anuck- 
len der veri<biedenen Provinien Ueeterteicbt, Wien bei Ar- 
larta, gr. qu. lol. 

Anders Aniirklen «an 6e^»nJtn utnWienL Wien von 7i»rden, 
die ttUi.te in der Brühl, Anaicht bei Si«ller>iig, l.'-opiild- •lad 
Kahlcnlier^. S>.hliwi Liitiihur^, d>r Praler fegen Uubliiig, 
t'oUa Von <i HUlletn, lun Tlicil nach liirchn^r, qu. 4- 
K. k, btterrrichixhe Uhlentn. ein AnerifT. n*ch t*. r. Stuben* 
ratKb. mit F.iherd radicl, nu -ler lr«lgr: Abbildung Jet titltt. 
Truppen. Wien bei Altatta, |;r. qu. I»l. 
n. bajrariaebe lalaniene, Mltrr. und ruii. Miliiür, folge ean 

4 BUUera. IftlO, qu. 4. 



Klein, Johuin Adam. tf 

7l) 12 Blätter Tcrcchieden« Thieritudieo, inf dno Titel: |3 radict* 
Blätler, von J. A. Klein naoh der Natur gezaichnat und f^ülzt 
in Wi«», lBl4- Bai Fnuenholc Vor der Adreiia bei Weigel 
6 Thl. ■ 

n) 6 Blatter nit Titel: Sechi mililüritcfie GcffeniVätide nach, der 
Natur gel- uudrad. Wien I8l4> Der Verleger L, Maiich hat die» 
Yol^B dem Edlen von Haner dedicirt, roj. qa. 8. Weigel 3 TU. 

TSlBaroisaro di Roma, |&30i gr. qu, 

T4) Bclaatete E*el mit einer Bäuerin in der Ti«cht von Frucali, 
I»20, qu. 4- 

75) Bclattete Maolthiert auf dem Fnriugebirga , 1810, qn. ^ 

Ti) Ungarische Büffel und Schaafe, laiS, lu. fol. *' 

TT) DanUeb* Koaaken, 18|5> qu. toi. 

n) Der Stier und drei Hühe, I8t7i qn. 4> 

T9) Der Ritt xur Schnemme, 1817 > qu. 4- Dm Gegenitück. 

n) Die charkktemtitchen Fuhrnerk«, mit Studien von Figuren 

und Thieren, 27 Blätter, bei Frauenholi, 8< and 4. Uine 

folge tit auch auf Thnnpapier obgeilruchL Bei Waigel ft Tbl. 
8l) Altes Stadtwappen an der fiaitei au Nürnberg, l6l2i 4> 
Bit Ein Pferdekopl, 1812. &■ 
V3t Bxuemagen mit Bauem,' snci Ochsen und Fferd, l834i qn. fol. 

Selten im fLetzdruch. 
|4) Der Sdiimmel im Stall«. Mit Zeichen und Jahnahl I817. 

Schtiarehunst , qu. g. Selten. 
est 6 Blätter ThientudieDi gez. und geätal, I8l7> Bei Frauenholz, 

qn. 4. Selten im Aetzdrach. 
819 13 Blitter mit Titeli ]2 Butler Studien auf Kupfer gen., 1815. 

RreidezeichnungMtich , 12. 8, 4> Selten. Bei Weicel 3 Thl. 
8T) Russisches Fuhmark, 1B15> l7, qu. fok Selten im Aetxdmch. 
88) Dromedar und Caioael in der Menagerie bu Schünbruno, 1S17, 

qa. fol. Selten im Aetidruck. 
B|) Hnhstall mit Magd, Hiihe und Kalb, 1818. ft. fol. Selten im 

Aetzdm^ 
90} Reilar zu Ffeid, gegen rechts genendet (dal Pferd des Poliiei- 

Direktors WunnJ. Wien iBll, kl. qu. fol. Sehr aalten in 

Aetadnick. 
i)|) Die herrschartlicho Chaise mit znai Prerden, IStQ, qa. fol. 

Sehr aelten im Drucke mit Dedication von G. fVumicind. 

92) 6 Blatter Tbierstudien. Wien I8l8. kl. qu. 4. Selten im Aets- 
driKJte, bei Weisel 3 Thl. 8 gr. 

93) Ansicht des Nicolai • Tfaorai von Heidingsfeld bei Würsburg. 
Wien I8l8, roy. qu. fol, 

94) Sl Uelena und Raubenatain bei Baden, I6l7. kl. qo. fol. 
Selten im Aetzdmck. 

95) Sechs Fferda bei einem ungarischen Wagen, I8l3, 15. Sehr 
aalten im Aetzdmck. 

9li) Ein Ungar, vom Rücken zu aeban, 18l5> &• 

97) Der Dachshund, 181S, kl. 4. 

91) Der ungariiche Leionandhändler , 8. 

9{}) Der stehende Eiel in einer Landtchaft, 18l6, f- qu. 8. 

100) Der DulzeDteich und Hummelilein, xnei Blätter Ansichten bei 
Nürnberg, Aetzdiücke zu Aquatinta, qu. fo). 

101) Ansicht de* fünfeckigen Thurma auf der Burg in Nürnbarg, 

1825. qu. 8- 
lU) 3 Blatter mit Reitern. Wien 1811, qu* fol. Selten, da dia 

Platten ■bgetchtiffen wurden. 
lO SchloBs Merhenstein bei Baden in Oaitarreich. Wien 1812. 
Hcbit FUa, Mcfa Yiekbeck* Aofaahtne, qu. fol. Sdun. 



Klein. Jobaon Adam. ^H^^^H 

lOit Du Bnlfthor in Wivn. Icirht radirl ku«i Coloriran. qn. f*^M 
105) Der rümiKhe llirl ku Prcrde, kl. i|U. ft>l. ^V 

10Ü> Slchcndc und liegende Kuh bei einem Wn^tn, der nut tun ü 
Titeil liclitbar itt> 4u. lol. Sellrn im AcU>.lriicli. « 

tmi D«r ichUlmd« Treiber b*i «inein Plerd und vnti Eiela, %u^^ 
fol. Setleoer AeUdriKk. t« 

108) Bin Bauer (liiKrt cnoi Pferd« bei einem Wogm mit Üriid, 'i 
1834. ID. fol. Seilen ica AeUdruek, i^ 

109) Ciiiakeiucene , ein Oauer bei dem Tor den Lcilernagto (e- t 
•pdnnten Uchten, ISlv. l<i. (*>1> Scltca im Arltdmck. « 

HO) /.vrei CDtakcn (dilogen (ich , ltSt9 1 ■]»• M. Scltea ni >, 
Aelidtuck. ^ 

111) Coiakcii plündern, tSIQ. qu. fol. Selten im Aotsdrucli. 

Dieie Artx BUlItr grlti>ren lu einer Fulce vun tcclia CvhIim- 
IcmeB. UatipUiil^e und lellon im Aeudruck. :, 

)tl) Liegender Schouiiliund 1 Allegru, tBl&> qu- l3< <; 

IIM Grapi'O ron fünf $<liaRrGn in einer l.nndücliad, jBtti fi. ^^ 

ll4i Gruppe luQ drei Ziegen in einer Landtchnll, qu. 8. GcgenaläÄ«^ 

115) Dat >oecbundrue ^eiattell« fterd, tStli qu. fl. 

H6) Die höiietue ]lruci>e iiber den VVnitetfall. hl. «I«. i- 

ItT) Wallävtiiicliri l'ulimcrk, iiath dein ticiiiaide dei U. Hau ff in' ^ 

Nümbere, lür den Ilunitverein gelerirf;el, Ift34> qti. fol/'* 

Eriler »«Tlener Druck mit der Unlcrtchrilt: Der KunMvtnfB*^ 

in NtirnberR («inen Milrlicdcin leSSi Ptiibedruck mit atup-^ 

icMicfener Loll, (ehr lelteDi Aetedrutke. '' 

ItG) llalicnitche Landleute am Brunnen. Auf Stahl radirl. ll3Si'* 

qv. M. ba gilil Abdriivka vor der Scbrilt> Aetcdrückt oiuN'^ 

Dtid mit Lull. ^ 

119) Der •paniache füg*'- 7.\>ja neuen Jahr |85&> Nach der ]NaUt*<i 

Reieichnet am Sl. Pctrnt'ede in Uom 1S20. Iladirt tS5S> {r. 8> •* 

Seilen im AeuJiutk. 

HO) Säcbiiich» luhroerk, ieiS> qu. fol. Seilen im Aetidrttch. ''•i 

III) Schweine beim Stalle. IBIT. <]u. 4- *i 

t32l Aulwnrlrnder llunil: Cnro. Zum neuen Jabr I8IÖ- 8* '■i 

lÜ) Würihurser Scliiffmaiin , 1815> B- >l 

12'i) Landichalt niil itiulraf;incnicn, dei liändlnv Adie(*a, tCM _ 

AqualiDla. kl. qu, 4. Sehr >eltrii. ' 

las) tl tilaller Iteitcr, P(erde, Hund«, Binder. Schaafa «ta., Mil'<i 

«Um Tileh iz radirto Bliller von J. A. Klein Dach der Natur'^ 

gez. und geatil in Wirn ISll. Bei Fraueoholt, qu. 4- Sit' ^ 

(eil im Aeudruck; bei \Vti|;cl 9 Tbl. "^ 

12ti) F.in Khlalender Hund: Hello, au. ^ > 

117) Ruinen von Johannrnttein bei Wien. '4 

tZB) Der VietilMn.Ucr lu Pferd in einet LandacbafI, 1811 . <]«• 4iH 

119) Der icUlalonde Uau«r vom Hucken feiebea, iBl). S 

13o) Dia Alte, VfelcJte Kalender vorkaull, iBI>i- Neu)altnge»cbaikV 

1815. i- *l 

IJl) Der NilrnberKer Malet riirehner auf der Wanderiehan, 8> *i 

132) Uleiner SoUai, der )unf;ite Bruder de* .Malen, 1811 . &. '^ 

lU) Der lieü. UeorK, nach deiu Uasreliel dei A. Krallt aa Uawa . 

du IL Paumj^rtner in Nornbore, 1812, 4. 

Selten im Aetidnache und im Abdruck« ri>r der Schrift. '« 

1^4) Die Bildnitie vun J. Feil, dewen Frau und deren Vater 1, ■. 

liamiacrhuber, 5 DUtler in 4- '< 

I3&) rorlrail ron J. O. Mauileld, k. k. llofanlikeDcal.inFla^ZtwlMtfS 

und Kuptartterh'-T, nach A. Pntler. tSlft. «<ral t. \ 

116) Dia Action bei KnauB oder dia lieidan TroMSiler in UaA- \ 
fMMRff. Satun. Jt 



fOein. G. G- CK. 



47 







ist) D« Bau«, »ad Iiräuttniudium. Brtidc(«ichnuiigiriin!er, er. 

lixl% S«1ua. 

Di' UoelüchttäTl«, 'i Blitier oaüi ZeidiouDgtn vud A. Gabler. 
Jagniiliirlxilfii. Svllrii. 
I Urr Ticnp^nni^o Friclilvnctn , nncli A. GabUr. 3«lt«i), I 

,) Xttt twaupLinmei! LcIiEm^gcn. SHtcn, 1 

itit Die Orabttichcliibun^ out A. IHacniart'» Z'ichrnbuch. Sellm, 
kill Zwei Copitn nadi trcrdJDaud Kobcll juf «iutr W^lte, Srltin. 
Die Zieft* <"><) <1^* Srhaal' ISi3i nut der .V I.i^itcrun- dtt 
t~rau«ol)i>)s'«('h*fi Vtrl:)^, liitt aU grotic ScItcDlieit •rKittnl. 
r SchliiKchublauJfr. 6 ni'ltrr. Sclron. J 

r WViilcmubtc bei Nümberg. S«lun. I 

ti NcujabribiJI«! von I8l0> Seilen. 
itT) Jene» Tun iSlI- Srtttn. 

JW) Gar1«>|>aTlhie (uil ScbloM, Btüclie und i*tt\ Floren in j 
Scbunau, ilciit I^ndKiiTc iltt Bittun Itr«uD. Vij-ncite xu dem J 
rUo von SciiÜnau luch dcc Auliislitu« d» li.iufUnana» Vieh- ' 
bcck. Vriea I8U. 'I». ful. 

Lilliof-raphien. m 

1) Z««i B1<lt«r Fuhrwttl.«. 1S26. qo. fol. 1 

3>Z<ni melier fttitcr. ia2I. 'ju. (ul, ' 

Vi Ci** I^tndtchafl, <]u. & 

4iEB(iuhcr Ba^geiT*|{eD und itiei SulJaltn. JMit d««i-Z«idi«n 
ttifr. S:hr *el(>n. ila der Stein iinbrJiuchUir narilo, ^. fol. 
> Ihc «ubeiido lioh, IS|8. qo. 4> Sebr iciLea. 
Dtr üilenvicbitclia Dagauenagtii. J 

?) ll«i JudcllHaacn. I 

1 [tu nngmiscbe Fabmnb. 1 

Elodo de« cbe»ui, b litti. BUlter, qa. fol. 4 

Da« WtrU dicici Kuiiitlm i»t mIif »rliön uud intet«itai>t. I 
la einem birdiclitii IiiL<inpl«fe nutgcn^hllci- tdiuncr Alidrijclte, j 
vni mit vielen Sellenheiliii, ist e* bei II. Wnige] in Lcijirig I 
m t80 Tlilr. tu liiibaa, uil detu von i. O. Alanil'eld radirlcnj] 
BtIdniM« ilei Mcitle'i. S- liuntlkütolug. VI. S. 57* 

JQdn, Georg Gourned ClirUtlan, ltui>teniocbei- und jüni;t- 

I rcc Braärr ■]«* troOlicIi^R M*lert uiid liup l'sr^Uert Joliaiin Adam ■ 
El*tD. r*b- >o Nürnberg ICOä, i;n>t- I8t7- DioM'r Itijiß'Diiiigavulla * 
{■M* KantHer erhielt den erttra Untrrricbl roa A. GfMer'i Sohn 
WM ta der ZniogeritchcD ZcicbnungKchulei lein Lelirrr in di-r 
Efl|f«ntc<herKunil ab«r ««r Asibn» Gabler. Er übte sich xugicich 
«Mtt Beiodel'* Leitung riieh dvr Anlihn und drm Modell . und 
näcbtiileia Undirliirilichc üegeiitl'iiide nneh dr^r N»tar, 
ncle Studien leinci Orudcrt und iii4<:Ii:c bei dcmiethiiit 
Vmuehe im Oelmdlen, die zum Theil glucUlich auiJIelcit. 
SÖM fr-Jhcitcn RadiruDf;«]) waren Cupten nach l>u Jardin und 
■«feerc HuBde und Thicre nach eigener Zeichnung. Iiu Johie 
tC3 ctvclüen vun ihm ein Urlt ThieritudiL'n iinch iCcichnungeii J. 
A-fileüi'*. di« rrr.hl brav geaaiint werdnn dtirlcn. Spulerhin wiin- 
d(to rr ii<b tua der freieren maleriichcn ßchaDdhmg lur *lreng;c- 
ra bnpf<r«t«chcriMdien roil Siichcl und Kalter Nadel,, und viai rr 
lilliii leiitele, i. II. ein Htitt nach einer '/«u-hnun§ van Ileinrlrh 
Ifina. mbrcre Copien nach Ber);heni, no er di« auigetührien llUt- 
h( Fr. Oeiiiler'i «Krhahinle. wie aoeh r'tse I.Bndtchaft nachVeilh. 
tint (iim B««^i«, dai> er in dieietu Fache der hupf'erjlechrnirhea 
lihwiilliMH *oB Landicbnften und Gatluni;t)lückKn xu lehnner 
Tlifwiint bcrvehüpe. Eine Aoicht dri Schloiirt vom Judenhühl 
kar iii al> Aibtit nadi eigener Zeichau»; niciii ohne Ccitt uod 




t 



48 



KleiB, Franz. — Klein. 



k 




VcrJieBtL Bin Untornchmtn ilrt jun^fn Runitlcrt wnUAr 
früIitrTvJ; «r bccaiio ni^mlicli riii Ilclt in 6 Bl>' IntCTetianU 
Vci/immptn «n lliürtcliläiicrn timl oniltm Ge|;efiUiii)c(i *ui 
dem >Iil1rUll«r, nncti <lrr Nalur gtr, uml gt*<it i'un CU- Hl> Nbf. 
i&St), nurun ilic Plntttn Dr- C>ai|ie •ag«l>aul'l hm. 
1} Aotictit ilfr Burg tu NüntUerg , ront Judcobülil *u>,,DUk 

eigener Zeictinuiid; , iS2'i, gr. 4- 
2) Ziege und Widiler, n(ch M. non«, iClfi, ir. 4- 
5) Zn«i llIrtinDCu beim Yieh in einer Loudicltnri, oadi Brrglitffi, 
ohne Namrn, iji). 4. 

4) RiViBitch* Waitcrltilun^ b«I dtr Porlk GiuVnnnl BÜI BiulBM 
uni] FiKucen. nach Vcilh, 1M5. Kl. qv. fo\. 

5) Ein lieft Tliieniudien , nadi J. A. Klein') ZeichnaDgen. 

6) Mehrere Oupien nach flerfrtieiu. 

7) Voriicrutigeu nach GegcotUDden dei MitlcUIler«. S. ob* 



iulBM 

4 



Klein, Franz, BiMImirr, «b. «« Wien 1770. "« »ein Vatrr ••I 
(«tchätttrr AttrCDom und mecUiinil.eT "or, Klein tluilirlr an d« 
vViener Akademie lll^^ b. lt. unter der Oirvkiii'u Mirllo Fiiclttt' 
und arbeitete «n «hr vielen leintr Werke niil. tiie nn den Sund 
faildern dcrBniiinen auf drm Gi.ibcn und auf dem Hofe. Dnt sbcl 
Mai ihn vor leineii Kiinslgeuuiien autieirhnele, war da* ange 
»trengteil« und del«i1lii(»(I« Siudiuni der Analuniie, und all« Pn 
Mrate del baruhmlen 8«liId<l*Cabinp(i der Ooktuien Call ga 
Sprruhciin, anBluniitch lawuhl, >lt bildhaueriich lind da« W«' 
hloin't. Eben >o eittit; arheilele er bei dem im Wieaer allgcm« 
Ben KraokenlMUM «rKanitirttii pstholopxhen Mui*uid. 

Za teinen vocrüglictieren pluFiiselien Weikrn (;ehiirrn ein, JM 

eeUhrien ttaufiüaniie Weiler von St. Gallrn diir«)i Jnhannet Munt 

beitelllei Grabmal aui weichem Metall, dann |rnei de* Pr. Ilohei 

hell, dai VOR) Mariahitler tlirehho)' auf eine bikhit rätlitelliBfl 

Weite entxeudei nonlei) tilg ein Grabmol am Sandilrin niil t 

■ Ficuien tiir den rünilieh Etlethaipchin ÜSRnuenalilmeuter Slü 

K sei, viele Uiitten de> liaiterf, (eiurr mmmllii^hirti Brüder, de» Hr^ 

i pitnicn , del Krxhen«if;i Cnr). der Gro«ilürilinnrn und Gmialk« 

I lofciuDen vun Utdenburg und Weimar, de* rünien Sch«>iM(ub(i 

p nach Kuuland, de* Crarrn Saufnu lür die llofhiehulc und A 

W Leil>anlet flaron ron Sttfft aui neichem Metall, 1027 zur F«ii 

P Mine» Nanemrcitci au> der l.^niveriiUt enthüllt u. t, te. Wir h 

P' ben vjti ihm auch eine lebcQigr<iite Büite de* llenogi von ItaM 

1^ itaHl, den et girirb nach leincra Ilimdieiden ua<li Uer NaMr d 

Wf foriDie. Ditia Büit« toll lehr gelungen aeya. 

liHlein, Johann, BiMh«t»r in der Vontadt Au b« Münehe-n. b 
1» lieh durch terttf eden* Hvluculiiturcn bekannt geiuB<:hl- Er wun 
K 1775 geboten, und itt unter* Wiuesi noch (balig, 

pHlein, Johann, Maler von SlratibtiTg, ein junger H*'in«llM, 4 
I licli In laliler Zeit in München bffand. Er nurde iEtt6 gohort 

I Klein, AiigustC, Malerin lu Berlin, ein« jeUt lebend« Künulwi 
I Sic mall GenrMtnck« und Bildniue. 

I Klein , Wilhelm, Maler von OiMaaldarf, ho ar um ISU in M 

I' dom'* Sehol« liolt biiJ«!«. ,M 

I Kloinj. 1. auch Clein, Cl«xa und Klefn. j^H 



KTetoi J> £■ — Klrioei-, Salomui). 



49 



Bleint Johann ETailgelist, nWcr voaWiMeiuwig imWürMm- 
bi^pKb«!. wurde IT&O Kcboren uod 176» Um er in diu rorxpllau. 
SUnoIaKlur u»cb Nympbenburn, mo er i erteilt« denn Guliiie mit 
JU«dt<J>af ICD , Blumen, Früclileo uud l-'ijturco litiiiall«. Ini Jsdr* 
ISOT licrtp rr «inen lilHu«»äervic* loil frospckten. iler dem König« 
MuiiiuliBii uberrciclit wurde. Später lioM er licli iu Munclieo 
iiMikr und da malia er «ucti ia Oct. 
SUrb um 1SI5- 

HlÜDC, David f Zeicbiver und Maler. d«r tr&4 in Beirren opZuoiik 
gihartn nurde. Er leidincic bcuinücn Schiffe, uiid «olcbc Jui( «r 
auA ptlitxt. Uieia DUuer bildea uiu eii;enet Werk. 
KlcuM (Urb I8oä in iMidUulburgi 

fflebe, Carl Heinrich Isidor, MaUr ou« t^uchiudt, bildet« 

•kh am 1K32 uuler Leiliiii); de* Prulüsiuri lirvtictiuur in Ilerlin, 
■Dd da«n |;in^ er «» Frolettor Bog»» iiher, dc^irii Unltrrichl er 
tKh noeh |8.^ >u rtilinicn lialte. Kleine mall IliMiiitt« und 
OaarcUiicke. <ltc licli eine* nidil geringen BeirilU erfreuen, itidain 
Jiatribfw vun gerälli^crConipoiilioit und f;ci<irBit.'h bchamlclt «lad. 
Im Jahn ItSÖ wurde «ein hletoer Vogelileller hcrvurgdioben, und 
Ai« Tanbn^it liai Loaillot d« Mari tithugrapbirt. 

IUBIIIB» flUflBf IVIalefiii aut f,aur)iil!)dl, eine Kiindlenn, dta i*lt 
•didMa ^krvo itiil Werken cnctiica- Sie malt Cearctiiidi« und 
BiUaitM iu tatlcll. 

f Salumon^ Architekt and Uaprenirclier ron Aiif$hatg, 
rä lür ««ine Zvil berübinter liiiuillor. Er war Prorrtiur der Bau- 
lnn*t asa Thitretiaaum , und ilaou batle er auch dea Titel eine* 
AaiiMiHiiiilii II Biumeiiler». M.iti verdanlu ilini die Zeivhauu^en 
■B einlfen architi-ktovitchtn Wiilteti. lo fledel'» Virrlag «ridiien 
■tia M^rk vuh Kircliaii und Hlüitnrn au Wien, ruii lluiuann und 
Sp«r4tng geilnchen, i Till, mit |3J K. Er etack aucli die Aniicht 
der Suttbapakircke. J. ti. Pins «ladt onck icincn Zeiclmungca 
•■( IT tUiltcrn da* Katbliaut lu Auj^ibur^. uud nach Üalli-ltibicna 
nb «r eine iheatraliickF rert|>ekliv« hcraur. J>ciu Il4u|j|vieik kil- 
3*a die Fl^ne und Aufiittc de* k;ii*iirl. IlililiiitheliRck-iud» in 
Wiao . WD Fi'chcT crbiut, mit den Gein-ilden vuii litan, unter 
dt« Titch Uilucidit irpmcataliu Caef. Bililiuthecae a J. E. da 
Vuiitti ei*lriiciac. Diu Hupfor tiiid von J. äedetmeyvr. J. A. Cor- 
«'»'u tlacli uat:k Mtiiinii /^ckniiugrn dir Tift)<:liioil«rii>ii Aiitichtcn 
dtt ikartDBinxitcIien I.uittcklooGi Farnrito auf 20 Blalteni , und 
•■dl lanero Autichten de* S>:)ilo»c> Funimenfeldcn hat er gcltoohen. 
lUitBcr Harb lu Wien 1T5<) im St)- Jahre. 

Asdcrwdri* Inudan wir dieaeu Uüniticr auck Simun genannt. 
T«a einem Saluinun Kleiner sind giMtocken: 

J— 2) Zwei Blatter luit 24 »cltuiiitn Gciiinieu in der kaiicrl. Somn^ 
luog in Wien. Sal. Kleiner fec. 17i0. 
' y^i Aulriitc und Durchichiiitte vendiieJcncr Itirchen, zumThail 

V itt Wien. Kleiner et Oelienbach >c. f^. q\i. fol. 

^10) Stell» Btiltrr iruicm Auiitiili-u ito LitruhmlCD Ktotten und 

der Abtei Strakol luil dir Dibliulkck Sal. KIciricr ■>.-. uu. ful. 

%ß\ U— 16) Seclii BUltur Cfunilriiiio uiiil Ansichten det Belvedere in 

Wien lind dci Uulcli Travit«»». qu. lul. 

n— lO) Vier BUller, daa grotte liivalidcnhaut in Wieu nebit der 

Kirchi^, dutiere und innere Aiuicbt, nadi Martinelli, gr< 

toy. <ia. fol. 

J**iUr't KuntlUr-Lex. VU. Jtd . 4 



I 




I 



I 

I 



50 Klcinert, F. — Kleinbviu, Juttyi 

31) r>*r präHitigc CKtofjlk An Fiiorcn rii|;«ii Ton SkTojra ' . 
3<tfiiiaatkiii;h« lu Witn 1736. niil Sedolmaytr g«ftoctim. 

KIrincrt, Friedrich, Meilaillcar i-on Ilarttniitin in FrtvMeni 
anlliiiglitl) Kiiniirdtcthilcr , und ali loUbeT «rrind *r «in« i! 
Prt»»«, »itn Mp(tnillrti(;''i>iÜ[;r in IIoU und Elrfabcio Bhiudrad 
Znlclil vntiiclilt er iclbti dir IiuiiX, in Slahl xu ithncid^n, un 
fertigt« noch epf;«» <;0 DruItniüiiKcn anf merkwürdig« Zeiterei^iH 
Er aUtb lu niitnWrf; |T|4 im St- JaUrc. 

Kleinert, Marllii« Friedrich, Mal«F von Nürtil»««. <t«r Ii 
Pinnile d» Bindiolt vnn Bamberg und Wünburg und an PrioM 
Sobictky Ftind. Mrlircic <*in«r Ditdni*M ^1urdcn ^)(Acb«a, ultl 
von txrtibnitcn und dunklen MännFTti. Ui«t«r llüntiler alktb itJ| 
im 48. Jabrc. Svin Bilduiii, <ror il«r Staffelei kitteuil, tiat 1. . 
Uoid getlo<hcn , in Sclmankuutl, l'cl. 

Itleinlians, JuSCph, nildkauer, g*b. tu Naud«r« 1777. «urd« ll 
vicrlea Lvt'fnijuhrc de* Aufi«itliclit** bernubl, fing aittt in torB« 
tiiadetiehi*» (cliun An, bulxetne rfrrJclicn und andti«» 5)j<«1mv 
Bu Khniliicn. Ptotli und nacli broditc «c to licodicli fcuir AtL''it< 

, XIX Stande, und «ndllvb vttiucht« «rouch. «inCrucißx tu ichnciiUl 
Der Btilall. viel^ben er cikielt. tpornPe ilm, *«inc VertutUe tort» 
«ctEcn, und nun betcbälligic er licli h*U|iiücMicb mit Crucifii 
icbncidfu. Der eroic Blinde inaclile in •cinei Huitst, fiUn« dll 
Linlr'riivlit , immer bcuErcn Fuii^ang, und vFifpTttgIo «in* gn» 
Atiijlil (»tclicc Artic^iii^n, dtrcn unmec eine bcticr al> die an^tl 
autOel. Di'C l^ruciliKenunlrn aticli bt(;i«ri(; nufge)>autt. tn scinei 
meiuodswaitzigiicn Jahre erhlr!! tileinlinn) bei deni beriihnite 
llildUHjer FrkDi Nütil lu Fügt» im ^.illrrlk'le i>iui|;B Wodu 
einen meclWBiivben UnieTiii'M. und etbuble dadiiicb («iiM Kitn 
■o, daii er nun nitbl mehr bl<i> CrudQio, londtrn siirh andtl 
Vor(t«llan|^ achnilzle, und iviar mit einer Gotchtcklirbk«!!, 41 
■neh «iuem lebendro Künilk-r Khre inaclien itürdc. Nur hehähll 
die CruciTixe unter »ctuen Aibeilan immer den VorttiR. Zu dleMI 
beilurttr er keinet Modell*, ander« Bililtr aber könnt« «r nict 
ohne Militär machen. Für 4*u FÜMlkii<biil «u Brisen hat «r dj 
Sielue d«* knicndrn heil. Carnlut Burromäui drillbilb Srhuh boKl 
und Tur dm l'urtihiichor m Clmr einen David, («ei Srhuh had 
bcid« mit leltrniT Vallknnimmhcit, g«rprtl^et. Ziin|;«TlD ru LaM! 
erhielt |B':'3 ein Vtutifix n>il Mnria und Johanne* von •eiiifr llaiu 
beinall« in Lelieni|{niM« , nclcho trefflich auegelalleu und. TinJi 
Almenach ISOJ. •■ 

Hieinhard, Wilhelm. Mini-iiurmater. «imle i6o6 Reboren, ^ 
narhJesi er in verKbiedcuen SUttlcn »iili umgi-ichen, !>«»• «t ttsl 
tTlo in Prag nieder, wo » mS auch tUrb. Er lualta Porti ~ 
und Mittönen. 

KIpInhard, Juhann, Landtcharttmater KU Pra^, Schüler r 
Scbur. Fr art>eii«ic um tTSO. und iTfö fpb er «inc Anwciiuiig 
Landich;ilb • ZeichDer horau*, mit 4o Hupfen. 

KleinhcnS, Jansx, IVloUr m Ilarlea, «riirdc lO>i (;^ba^«B. 5r!ni 
Leb«n**e[h<llni<i< und unbokannl, man nriti nui, da** er Blum«i 
und Friithle i^rmalt habe. Iiu Jahr 16DQ malte tr irin «iecnei llild' 
■iii, u»[l unlar distrcu landen die Vitfatirr der Gpiehiademt lUl 
vadatt. Sdiilderk. I. St lein« i-ebenitieil beilijt 
Ihn 1T0I> 



^ 



■ Kleinig, Cli. O. — Ivlcngel, J. Ch. (f- 

Hldnig, Christian Gottlob, z^ithn» >» Dr«j.o. ei» um 

LUnJer KumtJpr. Er fertigt» tan.ltctiaalieli« Ztiehniiniten „„j 
tai3 Kab er eine Anleitung iura Lid Uihnriwcichiifn hcnut. 

Kleinilnccht, Fricflrich Ernst Willielm Georg, m«Iw, .Inr 
irfe la Bajrcuilj [;eborpn wunW. 5«iii Mritier «»r Nuuinann ia 
AatiMdi, ood hier übt« Kleiukncdit aiicli witic Huiut. Im Jnl.r« 
tWt «TichKle «r eine bürcerliche SoiiDliteo-ZricIicnFchulF. wHUia 
Hkc ublreicb be«uch( nurd*. Hl«inkn«cl>l mähe cllicho hüloritclia 
Wtk«, die CTuMere A»*»l>l iiinrr Werke biMon aber die Zcidi* 
mtttfta in (clmiirKr und rulher Kraitle. Stub um i0i;^ 

Bl ri nman n » Joseph, MbIut von Schrembcfg im Würtentberrf- 
Kbn, «runle 1770 «boren. Et m.ilt Bililiiio«. Soin gliicbnaiMJger 
a*lts. it»enf«Ji* niäler, eiblickt« iBll das Liebt der Welt, und 
ttaZ bMOckte er die Aluideoiie der Uüntte in Muaclicn, wo rr 
•Ü eaiiibender KiinMler lebt BJeiDmannjua.fflAliebeoralliUildnuM. 

Hlcinschmiilt, Johann Johob, Hupr«r*l«eb«r «i Aug«burg. L. 
iktkcaiuet'i Scliulvr , blühlo um 1700« alUin «e Ut nur su den 
tuiti»lnüiiiEeti Kiiniiltm zu lühicu. 
l) Um Beugarvne >oii Turin, nach RuRendiU. ^^ 

Ü Oi* IWm der rmiijim, auch >lemi<;lben< ^„. , ,, .',, 

S) Ein fToee«* Ssltlacbttlüdi mit Vrrwuiulale«,' nit 7. tt. iVobit 

cnlDcbcn , Dsch Itiigendai. 
it Dtf Zu|[ der Armeo, necli ilcmfelbon. 
Sf FbfontUiück, aut Tuuf Rotten UlJitem betlehend, mit dem 

Gottvater von EiiKeln umgeben. 
6) Der EnttaU voll Ciibrnitar, nach P. De«ker. 
71 Fine Fulge ron Thiereii u*cb verteil iedtiieu Zeichnungen. 
il Ejii« Folge vun 2<i ()) LaniUebaflen mit Oegentländen aiu den 

drei Reicben der Natur, kl. Bl. 
9) Bitdnii« der Laudcrdin fun IlMirn-Hauel. 

10) Jubann Uallhaiai lititer, die lltni mit die Kanone geitülit, 
Ciipie v<.n f. Drcvol'i BUlt nach IL Itifaud, l'ol. 

11) Ua» Hildiiit* Ludnig XV., uval. 

II) Ui* Blätter in der Itcprctwitaiiu belli ob «nccaMioaeiu In üegao 
lliapanico. 

nieiilstCilbcr, Malfr aui Kaiiel, woteher «ich um ITÖO'duicIi 
Oiurebililcf b«l>juut Remachl bilicn «ill. 

Urät, C C. von^ Zvichner und Ingeuieur, dp» um i784 lebte, 
Er wll «eine Zeivliuungvn mit C. C. v. li. bcieiclmct baban. 

cUenau, liuprenlecher, oder viellei cht Maler, deaten Leben jverhnlt- 
WMi i*ir nicht fcennro. Wir lanilcu ihm Tulcendei Blatt b*jg<*1egt; 
'Htiti"'" einet iclilatendcn lluudr», utcb t. Caianova, qii. 8. 

Hlcngcl , Johann Cfirislian, Land«chui^*[iiuUruudit«jiror. g*b. 

lu Ituaelulurl bei Dreidoti 173!, (»otl. lu nra*dcn I824> AI» der 
tnlia ciwri LaodtfMane* wurde er durcli lIa(;od[>rn locr«! an Diet- 
ricfa ctuplubleui batt« aber iu »einer Jugend luunchon hurlen Kampf 
■11 \rmuth ujid Zu rückte UDng in beliehen. Doch arbeitete er «iah 
ho unverlieii 11 barem Naiurbcruf mit Ucharrlicbkeit durch und, rncb- 
4cB er irv2 "U* lulieu au ruckgeh ehrt wer, «taitd er viel» Jahre 
M der Spitie der Uretdeni'r Landiali3lt«T, zug livle wncker« Scbii- 
W, am/ war bit in lein buhe« Aller mit Pallete und Pibiel ita> 
■duftig. Er war frt>re«tor und Mitglied der k. .\kaücmi« in Uret- 
4m. UM nähre Element vu» Kleojert Kamt w;ir dat treiio*te 



u: 



KICDscl, joluina Ctivitli». 



Bf. 



Stutl!iun der NiIut mit Act geaaueiUn Nnchiaiehnnni; ^n««!!»!!, 
wie >i« lulitD« iippie* Fülto un<l Lcioiidcr« DmiJfik gniMt« und k 
leichat NalurHrUn ilirbitl«!. Tr*uc Coy'ua der Natur ■niiilanccn 4| 
iliin iii«i di« itltilcii Lanilickarttn , lo od tt tio auch, briondtn M 
Dkcli »ciocr Itiickfcehr ku> llaljen, ia Compoiilion und rärhueg j 
dnituiUUtn li«tDÜht »nr, wn11l«n ihm aber nie gtni gBliiiu;ci). -u 
Uapcccn narcn iitylliichc (luiimotiliontn «Dt der uin({obc&itni v| 
Unilliclitn Naiur, K<>m-, liiirlollvl-. llnirniilltn u. t. w. ein niK «| 
ihm mil «uiMirordonllii^Kcr I.clvn[ti^Vieii iinnior auCi Neu* bcaibci- ■ 
t»l*r Stoff. Mit g;r(Mi*r An>lTcnE|uDR fuhtla et einij(«iiia1 , nodi in 
den lctKl«n MuDsien, «ine Seine de« VnraWndi vor dem Kireh- ;i 
Hethfeite in einer mit »llem Hiiutgtr.ilhif und Zubehur irrHürh 
miUKtilatUtrnt'ichleriluba aut. Dann eri^iine l()rng«1 auch Meiiler- i« 
wanit in nr«vl*a, ni>ch in uiuem vor^rtiii^Uleii Aller, mit cewii' i), 
«•nlMiftcni rieiia. n-ekhei beiondrr* mit Berfhrm't dutchiichtigen ■, 
Baum- und WaMcrparthien und I'aul Potter'» Virhttiictien «ehr oft ,, 
der Fall war. f-'r «leih« beaonderi gern Mor(;eii- und Abendbe* ,, 
leuthliing dsr, und in Tier meUti-t hallen Dildfrii die vier T:tet*- ., 
■eitert, i;erühB>te Werke. Seinen Baumichla^ lauiclit« er ftlucklieh 
derNnlur nh; die Ahdurunj; drr LulltÜna und die eif^enlliiimlichtn ,, 
Tinlin in dem Hinlergrutid« , bcionder* am nürdlichcn Ilimniel. 
liatlc et all Meiiter eriaiit und eine (ipini eirenth'imtiche . ihm 
. auch ta liohom Alt^r »och bcinoliDendt IVrtiglieil darin lieh pt- 
«orben. Er «Tutilo lelbit der einrnch»lcn Dnrttellutic irgend ein 
tiitemi« (a gahcA, (ei es durch rinr nri^inello Geteuciiliing, Jimb 
ein« (lisrnthünilichr Wr>l|tenileUi<nit ndcf duieh die SiafTige. Virlt .; 
Kiner linlen Ltiiliingm befinden (ich auf den Landiiliea und in 
den Palläiteu mtii'cher und [lalniieher Liebhabti, denn Mine IliN 
der mirdMi ftli di< «inei der ■atgetaichnalatati Landtchallrr nllga- ^'' 
maln gatnehi. "^ 

Blaniel hinlerlicu auch einrn Schalt von mehr aU 200 Ku|>rar> ^ 
ufain in vanchiedentt Gri>ii*, lauter eie*DhJodi]>e Radiruafta ^' 
»on Iiedeutendeoi Wetlh. Er liatl« »ich im Aulieiehnen eine *«leb« J^ 
Fartigheii erwoiban, dnt> «r oft «ine kleini Kujiretlafel bei «tob 
trug, und einen ihn* >ich daibirltnd^n Gegenitamt im Fiaira •<»• *^ 
(laich auf dia Platte leiehneie. Hier Gndan tich uucli djo varhl'i- '^ 
n«r<aii Copian aller leiner auf Reilellunf; oder au« freiem Aalriek 'Ji 
in Ocl »DMlten Landicharicn mit der Jahrzahl. 

Im Jahre l$OI gab er «ine Summlung von 12 Foliobl. für Li 
ichaAiieichatr unter der Aulirhrilt herai»: Prineiiie* de dem 

pour Ia pajiasei, par J. C. Klriierl. Im Jahr« lfcl{ ({ab «r 

■hnlidi« Antahl reicherer Vorlegetilitler nn da* \.\ch\ . jetit unlar 
dem Titel; Eiudei d« payiafiet. Die Platten führte et lelbat 
fmifer Hand aui. 

1) HKhUtück mit ßau*nihülte und Landlcultn, 1T70> <]U. 8. 

3) Nächtliche reuenbrunit , I7T0, ijll. 8. 

3) Ziiei I.andichaftca mit Waldung und Hü^ln, in Vorgnand* 
Hirten und Vieh, 1770, qu. 4> 

41 Znai Gebirf;[taadtciia(Un nil fclaen und Vieh, 1770. qu, 4, 

i) Der Morgen, eine gto*'« Landacbafl. K. C 1779> In BüK 
<|U. fei. 
6) Grotte Landtchaft, rechu »uf dem FaUen fin rüniitcltar Tenpal^ 
ffr. qu. Fol. 

T) D«r Wald, ^iftttt LandtdiAft nach Huytdael. li. f, IT8T. 
an. fol. 

S) Omita rttbirgtlnndachafl mit Finirao und Vieh, gr, tpi. hl 

9) LandichaFi mit einer (omii<h«n VVaki«rleiluag: AquadQtli veccli 
pnuo ii UffBi, h, f. i7Slt kl. 411. foL 



■e« 



'i 






Klesgel, MUe. — KIcnze, Leo von. 



13 





10) n Moni« MiUrcio a Roina, d«> ticf^oitück. 

11) Oaphiii* itBil CIJu«. U'cli Gtonvr'* Idylla. <]u. M. 
13) Magdalcoa in d«r Wutlo, ft. 
t^' '-*■" Hirlin auf dsm Uuf;al mit fltr HvarJ», 4. 

it U<e tVI-iulncItrcibcr l><i Humen, 4. 

'^adicbartvii mltboheti UiuDic», itBruniec(lr«iFigur«D«intB<l,4 
S» Lantllcliilt tiai^ti V»ii il* Veldc , i|it. lol. 
'm Inner« ciii«> liDÜliciioii Hautliol». mit muiicireD<l«D Figu^ 
rau , ijii. fnl, 
W La»il*ch»ft mit einem Muido, Jor clla Lal*ms Abeica itisl, , 
U. KUtl. 

ÜJuerin mit (trm Ilinil« an der ttnuilliür* titiend, kl. Bl>'' 
Alte uit tUm Sluche 4in Uaam« lilEand, kl. Bl. 
AcJiualcr in toinm Wrclitlätt». hl. Bl. 
Dm AtmoKCfi Oller ilio Frau oiit liinJern, n*lch* «inta illtlivbatt 
Matto um AimuHn billcL In lUmbiaudfi ftlamcr. 
Die leicnd« i-'r3u, lliiii-ilück. 
__ll U«T bärtig« All«, natli Dirliioir, tni. 

^1 En Stitr. >w«t Kulte und dtoi Scliajl« bdF ainer Wi«M, imcIi' 
f. Puttv. 

. itH Vi«i LantltchaCl«!! , lucti Wagnar, Ruinen, Caicadc, Figuien 
I UMd Tliier«. 

Mm iMt von ihm vi«]« tileina Liti<lii:hall*ii luil Figur*u tinJ 
Hill»», di» «vir jrJncli niclil alle irrcoiclitien koDU*ii> Kr iclbit 
^^^wtniaigt» lifi Plaitcti xa oiaam tiaiiion, waUIiat aui I3Z Bl. in 
^^■U. (itl. lintc))!. VuD Tolgan erxjliiinii nir nudi : 
^^B Zvoll Landichnflcn, Ge§«D>lc» oui Stchun, nach dar Natur f- 
^^hlittinct uod rüdirt *oa 3. (ih. lilcDgel, qu. fal. 
^^f Zfuit vcrichiciUii« GoetnUÄnde. nach da« Ztirhiiun^il Dia- 
f bkb'a, radiit »im teinim Schüler J. Ch, IKetig'l. 1773. kl. qa. toi. 
Sinn« L.aadtcltallcii . landlieh« Figuren etc. unter dem Titel: 
i BwÜMin )uv«niu(>i. Kleuiiel iec a(|iia fotli ITTIi 33 Blätter, goiit- 
I fvidi tvdirl und tehr ailiun cumplet. 

I Dia BUlter lu C. G. Cuntiui üedirhten. Dretdan I7B3. Auch 

Coatn» hat «a diel«a 6 nUiicrn Thsil. 

Kachrichtcn über dioicii Kuniller fiudot man im Kunillilalle, und 
ift aelireren anderen Werkes nird inincr «njluit. Der Nakrolug 
HI ia d«r Bailage xat Allgameioen Zeitung l&jä. Nu. Sl. 

.Kleoeel, MUc, die Tochitr dei Obieeo, malt« «benralU Land- 

' MaAin, uad ihrot wird Ja FÜiilv'i LeKicon, *o wie bei Meuiel 

AttBTuII gedachL tbrc nÄliem VsrhÜUoiito lind UDt unbekannt. 

Kieme, Leo ron, barübmtor Architekt, «in liünitlcr. dem ni^nig 

L«jNtg Tun BaTBra da* seltene Glück birrilde. (einen Natnen 

' dn^ mächtige Uauocrkc su veienige». Dai L.idit dar Welt er- 

{ lil^t i ^.. er l~Si aut (inrni Gute toiiie» Vaturi aiaFutio dei Uarigii- 

■ W|*i: dpfiti »eiuB Familie wanderte im dreiiiii;j.ilirlgcQUri«a" von 

4n StaiB»gi>tc Kieme, ander ntccklenbiirgitclien Grenie, nach 

^B Füntfuthutne Uildodicim aut. Sein Vnt«f, ein angrieheiier 

JaoiibeBiDle, lim dem Sahne eine sor^Ullige Erxiehuu; geben. 

>■ iw äuaudiaaele licb mit Ehren Unwegeu r.u können; allein 

Sbnu Mar zun K üb» Her geboreo, nnd neben den Wiiaeiitchaflen, 

••1 welche «in gebildeter Manu Auipruch msclion tn>i», «ar ei 

UMMidcn die Architektur, welche der Jiingllng lu Biauntohweig 

^resd Mihm Beiuchei dct tieffirch organiiirlon Collcfjium C^ro- 

Im« ntt aller Liehe iimfaMt«. Zwei Jahte blieb er in |«n«» Stadt, 

uad tia 16. Jahre »chichw ihn der Vaior nachlBcrliu, um da den 



H 



KJcnzc, Leo voo. 



Kr«M fttnerKenntniu« sa «fwcit*m ; dock nur bU grau* ßcgäntli' % 

5 Uli* in Valeri haiu *t ei ■oiiMchcn, doit ihm f^taitcl nunle, ^ 
ie Bauakxlnnic lu bctuilien. Auch lullte er die Arcbttetitur oickl 1^ 
■um Bru^tluilitim iDaelien, (andern (ich nur (u «fit iliiuit vortraiit ^ 
nuchen, <■)• dtnict ^ur allccuxiiirn BiUIuiif: und in caiitmlUtUcker ,.^ 
'Hiniickt Dothitcndig >*!. Dtr Vni«T lucht« ilin durcbaiu Ton eiaCT ^ 
RichtUDß pbtubritiaen , nach noichci tun die Kuiill du Ziel tryn ^i 
liiiniilc, drna Su )en*r Zeil Uunnto iubd noch nicfal alincD, iaM ^' 
di« Humt einen AuTichHung adioifli netdc, de«Mn *in (icli mJI ^ 
don Bt^'nne d<* 16. Jabrbundeiti oilrrul«, und dein Vater i*t «• ^ 
dabcr Dicbt tu verargen, nenn er den S'itiii ><>n einer tlaUn «« |? 
«niroinen tucht, bu( noicher für ihn hein Hubtii lu iuclicn itt 






Altuin Bltnie konnte uoiiM>|tlich dem Willen de( Vatcrt caux *ich ^ 
Tucen, all er jetxt outK im Uauie dri (;elieimeD Übcrbauralliea 
"" Gill) Eief;an$ land. An den iMctiK<ln><etici> Zeicbnungon d«f «n ., 
fruit vertluibone» Friedrich Gill). drtSiiliiittdeaniuriitho, halte leina ^ 
I.icU« tut ttunit r*icti1ii:h Nahrung (tdiinden , und ia de» Vurle- ' 
(unRen dti Huiralhei Hirt gcnann er löi dicielbe nur noch hiiKer« 
Acblun;^. Er erhanoie die Arcliileklur nl> die Baitiiumuiig Mtittu [^ 
Lehen« . und rn konnte ihn mchii melir sbhnltoa, dar*flb«n Nut '^ 

Canne ThÜlii^keit su neilicB. tiuUl drei Jahto <«artn verBoiMB. (O '** 
alte der junge Itumller alla riüfungen tiherttandeu , und nun »f v^ 
folKte die Tdterlich« ZAitlimmung m einer lleiic durcli l'rankreidi ^ 
unil Huf;laBd. Dia Oaunciko, nelche er au( leiiieiu Wef;« Iraf, '^ 
licnnten «ivni|;er der Oefteiiitand »eiiict Slndiumt iionlcn, alt tpa- ~^ 
Xet jene, weldi« er in Italien tmd Siciticn *u Iicwundrrn Gelegea- 'ta 
lieil land, nful Mio »ehr der Hüniller lun der Gruiurligkcil dtt Iki 
MasiitckcD Muuumenl* der Vuiieil cigrifTeo Hurde, bat er aiiÜIer*« 
in •«inem glänicndcn Wiikungikreiic oft benieien. Deich ball« fh 
«T in l'niii itei p'iltlecliiiiicbrn Schule bereiu Irilher »ebr Viataa ■■ 
■u Tcr^tankeri, und der Uiilerricht eiliri Uuraud und anderer fraB- U 
ciilUcher Meidet gab ihui einen Vurgeiclimack ran dem, naa ar im 
in der foll« lutl *i|;enen Augen gcirhaut- In (jenu* ordnet* ^ 
•in gliickliclter Augenblick >ciu )iüntli(;«i SchUhial. Ali ei mit ^ 
Eifer in doai )jr'chiv-jllen Veilihul einei fallatlet («idinete , trat 1« 
der gelallige und kuiulliebcnde Herr dei Uauie« hiaiu, und dieatr k 
Sinei« ibw uiJil nur alle Uenacher. tunJern er war ea auch, der ^ 
apäter ali tiencial-Ialandaul dei neuen kiinigh Hufe« Ton Weit* >^ 
Uialcn den )<iogeii Kituiller beim Kiinig« iil<ron;ni»9 empfahlt «j 
Im J3I1TS iBtlS «urda t. Kleuie llornrcbilehl und «püler UoTbaa- *| 
Oirrklor in Kattel, aber er l'and in jeniin Verbaltniiten nie Galt» ^ 
*h*ft, durch folch« Scliöprj»g<:'n (irh lu teir«n, nio er in MJM* Kq 
Ch^ri '• rermoclil«. Endlich enllhnmlen die trcif oiii« von ISIft at| 
den JerAme Nafgleun, und auch der Ruiiiller nard dadurch den ^ 
frivatleben (unicb segeben. In dinar Fpoche kam Kieme nach i^ 
IVIuii;htn. «eo er ichon d.lmsll dai Gliirk hatte, tttnidnuialiern tlrun- %| 
{■riniTii Liiitnig Uebannliu »erden, aberniii'ti <*arin Munchenkeinaa ^| 
Bl«ib«ni »iclil. Rr ging nach V/ien. *•» tu joBcr /.eil derCnngraa* i^j 
ein gUniende« Scbauipiel Imt. uud ton da be|;ab er »ich BMb «, 
Parii. Mu l.udnrg von Bayern dei Hüniller« lieb nocli 
•rinaarte, und durch daiien Vcrvtendung erhielt L. v. lllena« Um 
Ilnf an den Riif de« Huaigt Maiimiliau nach München, nni"' 
dwicn Autpiiieii lich die Kuittl bereil* eine« grniten Schuliet 
arTraiien )>ailet eine eigene Glanipcrioda aber führte tiünig L«dni_ 
für diBirllre haibet. Dieier Furtt halte echun ali Krunnrin* eteS 
aiuaahande Plane Itir die Zakuori enlnorfeu, und vor allen dvnk 
4«l Bau der prirhilgen Glypolhrk ein«» großartigen Sinn llr 
OrlaehenlaniU k1*(*i*ch< Muinttaetitc einer groaieu Voi 



gnSdwrt ^ 
nu Ja» ^ 
nni«^fl 
Jiie* B^H 
L«d*>i|^ 



Ti; gtU^ t,. T. Rlciu« erlitell il«n Aiiflrag. d«n Pl»ii tu dicicm 
Vr«fc« Sil Bucfaati, und co hall« er alt junger Maos iIai bcnfi'ltiii- 
«fTtb« Clurh, i^iiiea Nam«!) an einot ilor hvrrticliitpii Ünuntrk« 
C0Dp«*> lu Kichncn. Kleni« hmt« hier die gfliiiiEcoslca ftnuluie 
«due* Siudiuini der gripi'hiicli«» Architektur e<'<<'^''rt, <o vrie «r 
itma iIfIs iene fliuf'jrm, "flteliP ia der ctiectiiictirn Gntchicliti- 
nd Bilds ngicttodi« ihre Vollendung crhialt, all dat UÜchii* er- 
ksBir. Dl« ubii^cn Bauutcn cncheinen ihi» nur aU Nachkljuejc 
In TrcOIicliAn und not die ^icchitche Baukunit itt ihm ollgeinvia 
iwHiiaiii(ig, cliarahte(ii)ii«Ii und tchüo. Alt bodiiigl nur prkUrl 
S den Wcrih )ca«r Bauart, wolcho wirklich «ii einer religiixcn. 
Htnnrllcii unil lechniichrn EiilMickluiii; celaa^l. Bei »okhon äc- 
MMutgnt hano man aondinicn. daw v. HUiixt b*i j#d«r Gelegvn. 
Im ia grivchitchen Sl}l« haute, und nur daritii aliwieh, n» et 
*• «ter hotirru Wille gebot. Seine Gebäude (ind immer Kuoil- 
■*ii» ran retnk(«r Uarmonia, und nataenilich iit dietei mit der 
OfjrtBthcfc der fjK, durch Holctic ^itht griechischer Geiit t«th«t. 
Um dna nach der reiche [tildoTtchmuck eilte* Cornaliui, der hier 
4b pMchtachc Epoi im QitJe xum Encltcnmal ^e'^hilTcn. to inuit 
IIa vuammen den Kinitruuk der hüclttten fleiriinderun? crref;eu. 
Dkmi Gchau4« mit leinen Zifrdeu wird auch jeder Iteschnuer oiil 
badbiK BcIrieJigung Yerlatten, <)a er hier ein jchtet Idiuttwafk 
■fcaal, in valier Schönheit der Furtn, in reinttor lUrmiinie aller 
Tkda. El exiitirt daran uuch eine iteichrcibun^ , vun «elcher L. 
f- lOrmt« aelbit den archi[ekloai(ch«n l'lieil, und Dr. Schurn d«a 
wt^iolo^ichan be4orgle. 

Ein Giuüud«, ni« difi«, müitt« alletn hiiireichnod «avii, d*D 
Ktmia des Areliitcklcn mit Ituhin auf die Nüchvicll m brinfeu; 
fiset iit aher nur dat eriic grnftnriige Werk uu»en Kümtlcri, 
iea i» tiner Hcihe von Jahfcn oc)cb viele unJcrc folgten. Von 
iim Pallailen, welche in der l'nikctteu Zeit «eliiei JVirlient ihren 
Dnpcnng fanden, erwuhneo wir vor «Ilcn da> llölel des lleriog» 
*«• L«acfatanb«rg, «elcbe* vor dem nti«iiiii1>E''n SotiwahingiirThurs 
ta ■in«i ZatI nngalagt wurde, alt nun (ich t n»cli nicht tr.iiimea 
koaala, wcldie groiijrijge ScIiiSplung jenem Boden, der Slra»« 
Bch Sd)«<>hia^ enlline;, eut([irieuen werden. Uai henuglicha 
filaü Ut in reinem Stylt erbaut, doch iit im Allg«iiii]t»«n bei 
frinlfebiadeii der Müuitter u(t durch di» lindinaiiiMR dci ßiu- 
Imvib, und nur xu oft auch durch rftiimltche VerhMtnittn an einer 
feäen ^^h'ififung schamnit. nuJ ci calileht ein Weck, d.ti kteinli- 
Ata HIflgcIn einige Riiicn lum Tadel bietet, aber häufig bedenkt 
*rr '.»Jeludc Schulter nichi, diu* bet and'Ktn B«r|iiigni»iDii iiiii 
LaUtcHiällniiten der Ktinitler auf emu amlcrR Weite vcrrahren 
•»«»[ w*« nämlich .tuch bei Hleuxi 'i»of der Fall «nr. Ein andere» 
IVnfc, dc-*(eo Au«riihriing in jene Zeit TJUl. iil die k. (leit»chiile, 
ö« ini »chnuon Style crnchtcto« Gebiuile, mit grunern, dudi nicht 
sas Eingange iHitimmtem Thore, detteu obft.-r Theil mit Büßten 
in Dio««ureD und mit Heliel't geeiert i«t, den l(i<ui>l' der Lapythen 
^kj C»Qtauren vorttellond. Unter dem G"im*a der Fa fade hiu nia- 
k«a aicli gruftn Medailbint v.in rttMUekiiplen , nnd lo crhiell da* 
Cius« «in* ctiirakterittiidie Teriicrimi;. AuMerdeta lieterlc L. v. 
Ktasi« in diuer leiner enten Peiiude auch noch mehrere Plans 
la Pfivjlhiaiem, in denen lich cbunfalU dat Streben äuiierl. mit 
BetiirJuichligung der Ulimalitcbun VurhältnUte und jeul^^ d«r Bau- 
y c u tanten . den r<in«n iialicciixlten Styl auf bajri'i'itcliRn Bocleu 
la TEip6anten. Blcniic i*t überhaupt der erlt«, welcher den hnrr- 
ttlirn Sljl ftnronlinUchet Wobagobaude tutr^t in OculACliland in 
Asweadtus b««eht«. Auch bei Uertiellung aUet UenhuiUr viurde 



06 



Klpnze, Leo von. 



di* ITuntt (linc* ArchilrUtrn (clion hüht in AfMprndi gcniUBBlS 
Im Jsliic ll}20 wutdc dm Dom von Speyer rctuurirt, uad da «mV^ 
Am laatte ttiato vorii;eu Sclicnudt als GMliiUlt« dsutschcr IUimt . 
wi^dtr bfkumiuEn «oUl«, ■" cttlieÜI« ilvr liaiter vnn OitttTreich , 
und tUr Honi»s T»n Naitaii-Wtilburg dfni liiiiitilar ^cn Aultia|>, , 
Entwürlc iiir VVicdcihcttlHIiing der viiilic zci'tiirlcn Dciiknialtf _ 
Kaiser Itnddlphi ran llabtburg und Adulptii von Naiiau KU nw- ^ 
chea. Von ihm i>t auch die '/^icbniui^ "")■> archilclitoiiiackM ^ 
Th«ile d«i Mununicoli des Utrzii(;t vun Leu clileii borg m dar 81. , 
Vrliclv*a1*-l\irchi!. UebM-liau|>t nurd« Klciixei auf manuiclil'altif* ' 
Wet>o in den Krois nrcliilcUtoiiiiilior Unirrnelimungcn gcrcißcu. 
So verdanken •nir ihm auch den rinn lur CoDilituliuni -Siulfi 
. weiche der tiraf von Schünboni bei seinem Scbloue üujbAch (t- 
I richten lie». Ui«ses schüne Werk itl uiu auch durch UeiaAa>a»ii't 
' Lilhi>gTa])hi« baknniit. 

Durch diosrt Attc* balle L. v. Klcnxc »chon tinlcr der nrgieriui| 
des bDchsUrligen liünif;) cion Tüchligkelt bcirincn. von nclthcr 
man die Li>tun{; jeder, lelbit der ichwierigdea Aufgabe emartrn 
livniito. und er mirdir dub^r tOtQ lui» k> IIufliau-IulrDdnnlvn, «um ' 
Ob«tba<iralti« und mm Chef diotrr D»u-Drjiicho beim MinisUrtun '' 
it* Inn«in-rrninnl. Im }abre 1822 schniiicKlc lUii Jer Kijuig audi ' 
Bilt dem Civilver>ticnsl-Üidcn der baycritchcn Krone. 

Die swcite Perioile, und d!» einer f;ri>iterca Wirksantlieit, becimt ' 

für I^ V. Klenae mit dem ItegieruDcranlrille det Küiiie* Lud«>g( 

unlM dmen glun«ich«ii Autpixien <tii^ Kumt in Müaclien ihren 

Triumi'h leiert. Alte liünde finden liier gleichen Schulx, und di* 

Baukunil hat sich einer PlIrKc lu crlrciicn, nie vielleicht in nrni- 

gen Orten Europn'i. Vuti Ktcnte's Kumt ieui;l dai k. Odeo«, 

ittlchn gegenüber drin cr«jliiilen herio^Iichen Gebjudo aul einem 

g«f«bM*ii llnur un4 im Anuitereii mit jenem harmuniroitd, crridi- 

tet iil. Uie Lokalität bot K''"**^ Scbnierij^kcilan, beionJeti bei 

Anlecunij de« Zu- und Auifiuigct, und la i>-t auch dieses vied' 

ein üebäude, bei detseu Ucntellunf; die schüurotiithe Kraft * 

liiiuillert beengende IViiflu emplanj. Ein Meisteriluck •<■ 

Art, auch in akidtitcUrr f]iulicIl^ itl iiber dat Fttllukalo, and die 

%Viikun|[ des ISO Tau lanfien, T5 Fii» breiten und s4 Fus* Lubea 

Saale* ist in leiner i^andi<i>ea SauIcniteJIung übcrratchend. J 

Ein nndrrei üebäude, vtelche* dieteltie Slrasio xicrt, itl der MH 

Flügel dei k. lirirgiiiiiniiteriuini, bei nelcbem mar die heiuncikdil 

Uwtunilc nicht in solcher Anuhl enlgccentralen, tvie beiai B9 

der iieui^ii lUiiKbulc und de* Udroiit, aber such hier <*irM^^| 

liere La;;c de* illereu Gebäude* ttürcnd ein. Der Ardiilekt I^^H 

in üanien «in Mtiitemierk, dji in allen *einen Theilen Chu^^H 

und Wahrheit dei Cedankea* auitpriebl. Hier tit arckitehtii^^^l 

fiDdcuUamkoit, Sclivnbett der Veihillnitt*. und die S*"*^^^! 

IVl«**ta «riecen durduut Dicht da* Gtluhl dei ächwerUlliM^^^H 

Architekt aah lieb aber bei der Au*ruhiiin|; dict« ^^ügeT* ^^^| 

dl« nieder« Lage de* anderen MiniilctiiiUebdud«, mit *<^^^| 

dieser etu groasM Game bilden tullte, in die NulhHendigkei^^^l 

^■•ttt, diesen Tliell gegen dia neue Stratt« bin elwai tiefet^l 

p sWll«»! als Biaii et »ach dem Terrain derselben wilnicbru ini^ufl 

Allein der Architekt nar hier io einer I-ige, «rekUo ihm nicht oM 

Uiibtc, dietrr AnlL^rdetunf; gant lu eiitijirvchen, nenn or ntdfl 

■uf der anilereu Suite duicli ll>jherlej;iiD|t des Hrdgetchouo* dijl 

Uaraoflia da« gaoxen Uobiiudcs, Kit waKliem dietrr neu* riit^efl 

.,all tntegrirffidcr Theil ■tbucel, hdtte doren wullen. Im (janatM 

I lletil al>«r dieiet Üeh*uile in tcboueiu C^iiilraile wil den oeaatl 



i 



KIcoz«, Leo von. 



S7 




Um. 




n in Styl d« frülieten MiltrUIlfr» roniIi«rfu)irl. U«li«Thaupt 
bWlil dir neue LudingHlraii«. oii nclc)i«r dnr grutile Theil il«r 
ta Jia AtuiaJt EU gclegoneii IUii»r >Icin Tlano nndi unterem 
•der angeliürcD, in arcliiloliloiiixlicr lliimctit to vitl Scl>i>aeiu i 
HFDige andere Stüjta diitM aul'iuHcitcii lial>en> lilcpic fanlj 
Gele^enlieit, »iiie i;rutie xuMinin<-iihJr>gcii<)c arcliiichloniteh«-| 
« lu lirgrünJi-D und durch AliH«cliiluiig det Sivloi lUi Aa» | 
•cliiioe ^Ia»nicliritiif,kci( EU ergiilioti. Ein tv«hrc> rürtl*a- 
in Mclcliem lich grouattifie Verlialtnltso mit BrijuetntiGlikoit 
lif «n , i*t du I'aiaii dt> llersuei MatimiliaD in Bujrern. 
~ittc der HüuiÜer die giliHtiKilo hage, und die valiig frei« '. 
,mn(;. welch« mm dem Acvliiirkten li*u, lM*t such nur da '■ 
'rua •rcliilektoDi Klier VollIiiiniiiKiiilieii irlilieu«i. Um Erd- 
BM liielcl cipc drcil'achc l^iiit'shrl dar, da» crtic- Stocknerli itt 
. relbtaDdi|;pr joDiicber. uad du iwcile Dill ki>iinthitd>or PiU- I 
■bnrdawas ec»<:Iiniüchi, uu>l mit einem Cuniolcngciiiniu gckrünt. I 
thi Inaere diete* lierrlichtn Fjllatln itt auf du» |>räi:hti|;»tc v«r- 
■itrt. It. vun Langer und liaiilbadt liug«ii dat üifig« Kuia malo- 
rot^oi Sdinuch* bei. 

Jlal iUt anderen Seite der Lad»ij;titra»e. dem Ilorgarlen eotlüiij', 

üdit «ck dai liaufbaut (Butar) tiiu, ein Werk unicrt Itüotilerf. iia ' 

nartiaauckta Slyl erbaut, mit den herrlieiien Lsndfckaluci Itutt- 

a»ao«'i ia xiner Arkaden- Kcilie. die »idi an die kittomcben Treiken 

iln Ilb/fanen> au»clili«Mn< Audi die-tc« Cebüud* liii|tt den Ckarak* 

IiT der GtviMirtir keil, und et iit eine Zierde der privblii;eii StratM. 

£ia «nilrtot Werk diesen Itünillcri, neltbei mit Slulk auf leine 

jdui^atlt rliiiEcnde Sdixtslpi, die tityptutbek binüberbtii'kt , itt 

■^^^bUkotkek, ««Icba (ich niiidlidi vun dor eitleren erbebt. Der 

^^^^Hfedbeti b^gaaa iBSfy, und tdiuii grrauiu« Zeit (lebt du( 

I^^HEÄ« *a11aadot da, im rcintlca (diinnten Style, in einer b<- 

wuMJarua^tHÜrdigen Einheit bei aller Mannichl'atti^kril. Die 

MMtnt find aui Uackileineit , und alle uichituktoaitdien I'ur- 

■N«: S-ialoa. Getinte, Ardiirolle ao( t^undtrn erbaut. Uir grox- 

n>( «agelcgte Ein- und Autlabrt itt in dor IMille der Sud- und 

lii>.iile angcliiaclili und der für dio f[cvii>hn liehe tSeniitzung be- 

LmKang lie^t gegen Oileu. Durch dielen gelingt man in 

_i»oe Veilibutum. von hu xut die breite Treppe eu den üo- 

nlm fuhrt. Dia tdim-i leren, liuu lue dot Erdgetcltoiicii auf der 

und Nordieile, »o nie di« dei weklliclien FlÜgclt (ind liir 

I Aulnaliiuo der ScbüiE« von Kupferttichea und IlandEcidinungi^n, 

ka Vateii und Mutivcii bcilimml. Die(ci Gcbauilc, mit tenier 

turativrn Pracht, mit den liniireicben Cuiupasilioncii de« be- 

I Curneliui, der uiit in den Loggien di« Ivunitcctcbichte 

DJUk vutührrtlikrt, iit ein neuer ClauEpiinkt IMiincneni. ein 

nen (rhöncs Kuoilncrk, (owobl nadi der üuiteren Form, 

der inneren Eintheiluag;. 

' Cbi anderer glänzender AuUrng, welcher ditaem liüniller *a 

IWJ wurde, itt der Bau der ncuru ileiidvnEnügd niil der Aller- 

VMildi Hii rtir Der eine, gegen d»( 7'licalui' bin. lUlicl den N'iucn 

Mm Künigibsiiei , der in (einem Inneren glcidiiam eine Galleria 

nirrner liun>t bildet. Der Aictiitckt fand bei der Anlage diu 

iitieu Schwierigkeiten, •vclcLc ihm die luKalun VerbJlinixe ent- 

fuiitelltrn ; aber der liüitttler ging ticgrcich vnrn K*iu|>f[>latEe, 

'IJit-tiu pracliiiga Knni|;il>au« itl jcui l.ingtl benuliut. Well- 

mnt (ti der t'aiaEia Fiiti in Fb'reni. abar »ein niodcruef Ncben- 

-Ut ia München, der anicli<:iDliirb roa )rncin dia auiserc Form 

fllHrst, im GaasM) ab«r weicnUiclir^ Ver.inJerungi'n r-^igt, hat ihn 

"hniriblt. Lieber den plattiiditu uud muUrKcliru ädimuck cinat 



u 



Klenzo, Leo von. 



SchmnthaUr , Sdiftorr, Kaulbacfa vtc. gibt ein «igroe» Work *«B|| 
Vr. E. Fiinlrr AuftchluM. ^ 

Navli VulUniluni; iJiotM Kunlpbaua* «rhirlt lUt V. Rctidciu-f^ 
whluM itidi ilcr S«ito il«* Hut'garlnit hin «ine Gmciterun^ uail^ 
Vm^t>1liii>(;. nur der dnivritclicii Hegende tllct« llieil ^rscn fit^ 
Tti«a<ioFnlTMii liJD tflillc nach dem crhallendfa Sinnt dts HänLg*. ^ 
■li Woliniilx erUachter Vnrfalireti vullif; unangDtMltrl blcilw»,,. 
Sdbit CID 'rhfil i;rgen iltii llolgarltn iil nicht nou aufgrlvadt, t"S-.^ 
iawa Itur *rcliitelttunt»«U g>i)i nvu oing«lhsilt und nu<-lilii; crnei- 
t«fl, Ml da»! iltp Tafttdc ein« Lati« von QOO Tu» erliielt, Uii 
Plan de* GclMudot i(l «licilcT tob ilct F.rfinilung dei L. r. H)eou>T' 
und in kuner Z«il nird da« miclilif-e Ganze roUendrt da*l(liM>^ 
Su wie der tn^eiiannle KÜoigibnu in Druneleichi'i Kuntt orinnetl. 
lo zeigt lick in der pcnditvollfii Fa^'le !;G(|Cn den Hol'^aMeu uo-' 
cpr^lir der Styl d«4 pallailio. lo d«r Mitte erliubt itcli eine groua' 
SjutfiKlulliing auf maHiTmi Unterbau, und dai Ganze ^enihrt tiMBi^ 
■lufiuianten Anblick. Mäelitigen Eindruck erregen nuch diahcrrDeh*»' ' 
Tlirun-, Unil- uiiJ Ir'eiUile di<*e* Oehimdei, mit Jon groiiartigeii ' 
EntLilui^u nith Sclinaiithaler'i Mu[lellen vun Sticj'elnia^rr grgu*ita, 
■V nie der Ubelitk, navh dem I'laiio deiiuiben Ac^liitu'kteo. '' 

Aul' dar üiilidien Sriie die»«« k. Si;lilu»tei rrli«Iii «ich die Aller- ^1 
hoi1iitell-Iln|>elle, nrlelie v. Ilkiixa icbon Irühcr Tollendci hatte, ab^ 
die Fafadc gegen den llcil|;irtcD. L. *. Kltnt« ctbauie dieie aiC 
den niülticien dci Prüf, Heinrich Ilct* prangende Hiiclie tat vor-'' 

EU tili »dien Sljic, und die ganz« Verxieniiw itt dirtrni (;eiBaik. ^ 
lie liirrJie bat keinen Thtiria, jede der beiden runden ltu|i|t*la ■■ 
rxiM auf einer vierfeclien HoceDtlellung und diele lolbtl aul mar- -- 
■lornen •Sdiilcn, durch neliTie die unter den Ln|;en erneiterlen'l 
MebonicUifle vom MillelichilT getrennt lisd. Dieie Kinrlie iit in. 
den Uaitaiif* de* SiKlatiet mit iiifcennminen . untl iclion geht int 
IIjii de« ii»lticheit Fliigeli der Volteiiduns entgegen. Si> itt |*M* 
dietet lleiidmztehbiti dai gr'>i>ti> in Ftinipa, und (cinetn Uoiranpi 
ujch k.inn man c> all ein« KeilirnfulgD von lierrlivlien l'allaiUCk 
betrachten, die, )ciler fiir titlt |;eieheii, ein herrlicbei Ganze bildiB.'i 
Nwli em^ihiieti wir den neuen [*liif;el dc> k.Foitgebaudti mit 4>C% 
üimicben Siiitentlrllune und den Malereien nach allrr grieehiichaCH 
Weite. Utete* Gebiuila biidol ein« groue ftnulcnhallr, d!« aifkd 
dem Knnif;(bauo gegenüber crhcbL Der Architekt dertelben itt eb«i-ii 
fall) Klenze, aber auch bei dii^iem Gebiude traten deniielben (o n«l« ^ 
UoBiUude, Bedingungen and Itucktichleu in den Wc^, Schitimtc* >. 
k«iten, vtelchr ein iingiinitiget Urlheil mildern müiien. DimarFlS- 4 
gel i»l inm Theil aui, t.nia Thoil an einen alten Tallatt |jet>nut,\ 
und dann inuiilc die Fufadc mit <lem liiinigtbme und mit dMHS 
Theater in (1'lieieinitiiniuun^ (-fbricht irertlen, ohne diete Praoht- ^ 
kauleu lu l>eeinlrdchti);rii ii^er c-tt f<t wiederholen. Nach »eiHaa i| 
Angaben unil V^eichnun^en wurde im engliichen Uirten auch ilari| 
ani «ItMiM 4) l'i" hoh^n llugel iich «(hebende MonDnlrr-x rrbcuL 1 
Dia Sialentihl dieto* nindeo |>iDiichrn Tem|>eU brlmU lirh auf i 
Bchn, und itie IItmaluni;rD mit enkauilitchm Fiiihen und cbttt- 1 
(all* in der Wnie dsr allen Grieehen eeballen. 1 

liin nüthliRc* Weih, wekhei eWnlull* lilcoze'i Niinen verkä** 1 
det, itt die Walhulla. welche der Uonig Ludwig dem deottchea 1 
Hwhaie erbauen lixt. Den IS. Okliibei- tfi^O wiit Je der G<iinil*t*in I 
gelegt, und die diib*i itatlK''liabtrn Feierliehkeilt-n Verhiiudet «in ' 
•iganci Werk, ualer dem Titth llaiitlKina und Wallitlla. tle^en»ti. 
1&5I 1 8- Uuich dinrt Orbmile wallel ein grouartiger pneliicher 
Oedank«, der a* »nwiihl na<:h der inner», all »ach der •uiirreii 
Anlag« durchdrang. ÜBuig Ludwig ImIU adtuo al* KWABSlgjaturgar 



1 



Kien«, Leo «on. 




, xur Z«it i*r ÜfTtUa EniipdriguDg Dtutttbbndi , AU 
dicMia UDifFTtilickon Wnrkc |-i;f«»t, und <li«to liltc, da« • 
in atinilutigiTuller S««1b circuKt, tr*i:h«int nun in il«i griiiur- J 
Form vcmirblichM. Die Walhnllo cibebl (idi am Gip1«ll 
'B«nH näiliit DDD»uiUuf , ein grutmrlierr TetDpel vonj 
a rrlarmur. zu w«IHi(ia »ich ilfn llcrg binnuf ptiichlit;s i 
le Treppfa «rhtbtn. Die II.illu ilta Bcigvit pnnei in cnriii- j 
_r Orduutic >uf CTctuiiittlirn Maucru. und iii< Innrni de*] 
Iragen weibliche Caryaliilfa die aii> niciglli>latien cattctirla 
OrW mit dvni eiEctncn Dacliiluhl. Dieifs Werk rail dem nicIicB I 
fiMiKihnt Schmuck, der um eincrieitt die llauplmoiunat« der] 
■Blulitft Gctchichl« T«iKiiniI«t, anderifili di« Dildcr ((rattcr j 
MäHMT, die dm dcuiiche Vmarland mit Ehrfurcht nennt, unictm ^ 
MHl «i-nibvrriihtl, Jit graiidio» in liolicm Grade, ein riihrt'ndca J 
Dtttikail Ät* äclilaa deulichcn Sinnei. Einen ilinlichrn Zneck, I 
«it «licMi Werk, rrird durch die Anordnung doi Hiiiiig* auch 1 
«ia aBiJcro erfüllen. £9 irird niiailith nni-Ii dem Emwurfe dea | 
Mh««it>cn RalKs von fitenxe aut ihr Anlii'he bei Seodliug «in 
«■ Ralin« Ua^oru* rewidmetm Itaiidcnkmal lirh erheben, wrl- 
An ta nthrcr«» S,iii1 cd hallen die tlmdliildir bcriJlitDler Rijcrn J 
«iaiÄV>M»«n wird, f;lcidituo unter dem Scliulxe der Unvatia. ' 
••Mr ■itkliLi II G«4lBlt, welche in cotoualnn Vcihilllniiicn iich ' 
nicht. Dai Moddl zu dictmi Weihe hat Si:httaDihal«r Lereiu . 
mllwikr. Dnd dieie* «nirde unter [luhc*i Ltilmiu Hlhograpliirt. I 
Sa tMten »ich in München die Afcbiicktut, die flattik und dii 
Halfrri iarnir-r die Hand, in tchümtem Slr«l>eD, {tgen(«iti(; ihren 
ud dn Fürsten lluhin zu erhehos. 

In Jahre I8»4 rcitle L. V. lilenxe in Angelegenheiten leine» 
Bot** nach Griechenland, und hier eiliiclt er von duc negierui)(f 
iwm Auftrat;, die Priiluof; und die thcilvieiio Uiiiarbi'iluiig de» 
fbna der uciicn Uauptil.idt lu iibecnehinen. Ein antleccr Theil 
l«fa»«r Thati|;keit war diT Vonorge lür die Erhaltung dct Altvn 
rmidmel, uitd orbrnbci «ntnorf fr den Plan zur AuFratimung i»id 
LAMAariten Hrttatiialion der Mcmumcnle der Akropulii. f^aeh 
^^^Hnrr tivnehinigung ging man tagleicb an'i Werk, deiton Be> 
^^^M^^cR) InceDieur-IlaupiDiiinu Spiei ubertragi'n wurde. Ein aoda- 
trr eLreiivolVcr Auftra-, wtlrber dem Künitler in Ciicchenland zu 
Tbtl wurde, war die Anrerlicuiig cine4 Planes zum neuen Künigi* 
•cUpaa, an wie dti Nalional-ivliiieiinx, da di« Auitührun^ der vun 
Ofctthawf Ih Scliinket mil^tlhcilicn Flane im T«rr»iD unukcmind- 
KÄa Biadvrnitte gefunden hatte. Die Plani' dieier KüuMUr >inil 
VMa Maiilctwerkr, und ** iit iiut lu bedauern, data rinanzidls 
Wai Uaalc nüohtichten keine» dcrtelheo zur AutlUhrung kummeu 
Hiiwi Oberliauralh v. Girlner hat die Ehre, Jai neue Uetideni- 
mUsm nacb leinem Plane erbaut tu wioen. L. v. Utenxe (jali in 
Bimctter Zeit über leine Bemuhuni-en in Griechenland tin eigen» 
Wark l)er«u>i in wulcheni aich <tet Intemtantcn viel findet. F-r 
bl MCb ind«uea »chun Trüber all Schrirtirdlec bewictcn. Im 
Um IR05 "ichitn zu Rrnunichweij; (ein P.ntnurr zu einem DenU- 
müt Martin Lalliert. und lS!3 gab er Abbildutigen der tchoiulun 
Qebarblcibael grfechitcher Ornamente der Gl)|>lili, Pbttik und 
' llUleeei ber«U». ein Werk in pr. fol-, 8 Herti-, fednt zu 6 Blattcin. 
ÜMaea Warft itt ichr verdieoilvull, und et rtihl tirb den boten 
teer Art an. Ueberhaupt nar Kltnzc itctt bedacht, auf »eine 
Ihi^bitng wnhtthätir cinicuwirhrn. und betundcn h<ih lich in 
iMüiKhen die BaBil-rndnitrie. teil hier die Liebe lutn Hauen ein- 
^k.-<m>>ch ncwofdew. Andere »einer Werke ertchicnen, auiter der 
•nialinitn Ucacbrctbuog der Glji>(bol«k. unter folgenden Tiietn: 




M 



Kloyn«. — KUebci't Joiepb. 



C JLjm 



Vi und |P06 beiti(ti(> fr alt h' r*n(iiiDär Parii, mu m **^ '^ 
ft Untprciclit (^iiu>*. Nach iMvi und einem ImlUn <i^-^ 
Alt« vr Ilali«n. um ilie Molilorvt«ike und ilia Naiur junai c£ _: 
itu>Jir«ti. In Huiu mnltn »r Ji* Aatjclit von Aiiua-CcIUM, ' 

10 auf Ji^T KuntUuidctluKK in Anittarilftiti (all. EoJI i«fc , ; 

n't Vaterland lutuck, unil dn tcM ii t>alil <braur alt ^^^ 
fto Dicait der Natiunaluiilii. Er trat roittcincni DuiallloB ^r:' 
■cht Ton Qualro-Brtt, itnrb »b« in Fulge itiper Var- ^*^ 
Il6- Di« Aiiiulil «ainar DtIJsi iit dalicr {«ringe, abar'*" 
m «üwu tücbligcD KüiMlltr. J. Hultitil bat iUm etlicb« '~~ 

(Kleber, Urban, Bildhauer, um nio m TeUi im 
gÄortn, tr«l lu Sum« bei Itcinjl iii cli« Lrlir«. i;int 
Lugiburg und endlicb nach \Vi«D, um au <]«r Akadeai*. 
uslar frul'. Schlettcrcr leine Studirn fiiitiuisiien. !■[ 
(lurde »t all llufbildliKiitr uocli luiiihmck brnifcn. un4] 
ht ISOO- Auf dem GbllMaclirr in Iniiibtucli iil von UMv 
benl d» Dar<in llurmaifr, <l>i( cnitir Criibuial doGraln^ 
PtTolKccrlcin , die Sloiuc St. Jiitianut auf drr Imibriteh^ _ 

11 dt* Oralen L<u|i«Id von Trapp lu Rulion y. », k. ^ 
I auch beiDudec« Oa*chi(Uicbl><il in Caicliir- AibMttB ' 

WPbf Bildhauir, Sulin dtt übiffCD, nurJ» 1773 » 
,gcbor<n, un^l icbon in friiher Jugend suni 7t«\i:hmm'° 
, Im Jabr« t7ij2 e'°e " "^'^'> ^iroi um lieh auf dti^*' 
Waller auiiubildcn, und bior cenutt er beiuodvn 4m 
IZaunar*« uiid M. Fitcbei'i. $oobx«lin Jahr« arbeitt» „ 
1«D Atelier», und dadurch erlangt« er »ulclie l«cbniti:lki j* 
idaM er Jntin oidil leicht von cinciu tciner ZailgoBOMMi 
Iwrden durfli. Nach Verlauf dieier Zeit bt(aua « fbi_ 
||oung SU arbeiten, und da (r alt Mann von nu*|;aMk^^L 
Ul« bekannt «ar, to «iclierirn bald «hr^uvulle Au(tri|i 
pa*. Im Jabi« ISli wurde tr Dircktur der Medailleur». 
dHunilprolcoiuniilcn'Scbuk, und di<--iem Amte »lebt «1 
t mit uneriDÜdeter Tbati|;Kcit vor. Uabci leitet «c ai)d 
eben Arbeilen in teinfin Atelier. 
Entn vielen eeluageocn Lcialungtii ilnd behindert autM 

Kober 100 Kleinere und grtMHr« Satrelirfi und utiu(» 
ne und grau« Statuen für di« Gebjude d«« Funlet' 
i SU Eii^rub , Lundtubunt ttc, Diebrcre Statuen um~ ' 
Sm PaltaM de» Graten N. Eilerbaty in Cxa);itar, und i)'' 

Luad Ifsmilienf^ruft tu ü^nua iu Unearii. die Urvpfi ' 
•n uad ? Diirdielt au dem puljtecbiiiidien InatUHl^' 
bn ftdiluH« dm bralienug* llarl lu Weilhurg bei Haiti * 
IVcrbe: dai groll« Wappoo, derritienbalU vaiitniieiiBili,'' 
Iclienigroue Gruppe von ¥)ora und Zephir, ■(■« >*^ ' 
NitiliclicT Kcurcn ■)• Laicinrnti4|;ei innen. In den £{• \ 
{terxoffl. i*atai> auf der Uaitei tu Wien linü GfputUMI^' 
fcpullu und die q iMuien. uli*rlab«iigrui*t Altnetv« <■■,, 
pne. Zu lllautenburg in Siebtnbargon arrichtate 

K'da Cr«« I., mit C^urenreichan l)«*rclirl> am Vit 
■de und die Oitditerk«, «reldie er liir den lirti 
ibrie , niesen die beitrn dietet liiiiiillei» lej». Vmi 
U schone Eiirelief «n ilofcr'! älandbild au liinibruck, 
geliehen tnlnurleScheruicr't, den abei lilictier vtai. 
■ U«Bit ttttigt« er audk Uuilea und voiucHiiiji« C 




»C 





KIcrIt. — Kleyn, P. H. 



tt c mach Cittc 1 

lencclicrj JnslnS, ßilJ}iaucr von Minilra, «In Tür »eine 7!«!t'^ 
fcwifcw trr Hüsidw, d«r >ich auf i«incii Itciirn in ■Icu IS'i«iI«rlau> J 
4m alxl in RoRi cmu Kunttirr bildete. Sutfr lici« «r (jch tal 
A»*kfurt Die<lcr, «b«!!?!« abpr noch für andere Studie. Si> bttiiclw.j 
M wu Saitdrart, Ja» d«r Kiintilrr rlj« Ititcllnriortrbeilcn im nniDO 1 
!■ feaBib«re ^rf*nic«C. aU der Bitcliof Molrliiur Oltn nacK Ue«ndi- 

ade« cfr«iu>ö«tingen Kricgci die vcrwüileto Kiivba wieder J 
lan lic^K. I 

Ucs»«cltrr rn-ttf[(c Slatuco in Uolz tind F.Ifvnbein, nnil briond^n l 
Cksöfise, die lehr gemuht wurden. Drr Tod fteilte iho «u i'ranh- 1 
bfc d»ch •tit««B*iiriiicli(, ob »rilatJahrlbäO eilebt habc.odFtnictib 1 

Bm Otter Kielte, Johann Georg, SteiitKl.ii*idn^ von v^iser 

oltr TOD Suhl im Hemiebefgitclien , vniide 1T20 g»boiaii und «ii- j 
tiB^Iicii lum Scbuldimitto betlimml, bi* er 1743 in Uictdcn aoCn^, I 
11(4 dem Edcliletntclineideii xu nidmen. Im jnlitc l'&5 «uide er 1 
^A tborf. (ächiiicheillof- und Cabiaciitvinitbncider, denn crlialla j 
■Abcdeuteti'Irn lluF tmurbcn. Sniic Wrrltc, iiilj^IiotundCnixen, I 
■Willi ■ \a funilicltrn Cabintttcn aufbeniibrl, und man IjcIrAcliiot« ] 
ihs kh dm Vater djetot liuntt iintfr den DcuIicKur. Bei Ktilcc 
«•1 Mcwel miudcD ininc Arbeiten alt ^eichmaclivolt Rerübml und 
«■in 4(nelben m der Beliaodlung beinahe ilvu Aniikcu glttcb , 
^Wiilil Itn Jahr« 1793 ercilu ihn der Tod. '-''^i 

lelttr, Anton , Maler, der l'25 tn Prag lUrb, «nt Sfi Jahre alt. 

leb, Valentin , Malrr, der Uta t7l3 lebu, dncfi Kiiien wir nicht, 
ia ntlAemi VerfaüUniiiv. Im C^binal raiKoon I>i)onral werden ihm 
iwii LcadtcbsfiiieichuuDgrn EugcidiRebea. 

y X.andichiftimalrr, der vor einiget Zeit in 'Wien lebte, I 
wm» abat nach leinen Lebeoiverhiltnitien unbekniinl itt. AU Kunst- ' 
lar ««rdiettl er ein« riilimlicbe Emiheune. Srtiie ßildnr ainil 
««■ pnaarr Natiirwabthcil, ttcSlich in der Ptripcklive, und in der 
Trc^Mlt beurkunden tie groM« Sicherheit. ■ 

lOrOC, «in «liet Gixeur, dcuen Name auf dem HelmbmcKa 1 
fci AGaarrenfcopf» auf einigen Matten von Velia luitgaiiE kleitieu 
Bnihilihrn aneebrachl itt. 
DwMa liöonle« hallen wir der angenowmciicn Weite iifteh unter 

rhad eritahnca tollen , allein er einging daiuaU unicicr Aur- ' 

kail. 
, Terkel, Uuprvnli-cher XU Copeohn^en tn der «weites 
Ife de« Torigea JahrbuDdcrlt, nar anlaoel Anillerie-Lieulcnant, 
m 11,11 (ich aber daun auf die Kumt. Er lieleitc niättcr in einer 
JMZtieiiaiiafi* sanier cum ahadeiu« mit eben Gcbcauche> und dafür 
ahiili er j7T7 die kleine 6oldet>e Preiiicedaille. 

fBIis hat *on ihm oocti einige ühnliche Uilduitte: 
1) Rüoi^ Chiittian V[l,, nach Jcai Juol. 
3J Mme. Waller. Schaut pielerin. 
St Enaigip Juluna Mari). 
t] früii rn g flm an ecn. 
Um, Pieter Rudolph, Zeichner und LandichafUmaler. wurde 
\j^ ^^ Boom Z««1uw« geboren, und von leinem Vater, einem 
hlt,I,,iii, Vi Arnhen, xum wliteotchaWichen Stande bemmmti 
•1^ *U)» ib«rhflndnehmeodc Uarthorisfceit dei Söhnet m»ehto 
• ■olhwendic. «n andere. Fach «u ergreifen, und dor iu"E" 
"~ w«kll« dia LandiehafumaJerri. Van Suy lu Dortiedit w« 



M 



II II ghimnncVi — 



ker. 



1) 7.iDthct] vor tlera itöuiea iittrn<t, Copie Ducti Chodoniecij. fl 

2) Rildniti d« Uut'lihiDdlrn Itati'«, in Fiinicuinanicr. ^| 

3) Jtntt «vD ilattiDg» , nsrh A. it. vuii ltuh»l'> in PiiurrnmaDitr*' 

4) Maviiiiili'ii S^loU, brciihnilsr Afil; lür WiUwcr'« Arcliiv 
tituh. drr ArzDcikuodc. 






Hlinghommer, Medailleur, der nm tTfö 1» DUnsle den II« __^ 

vua Wrimnr itand. F.r beEcichnele tciuc Werke mit dem Bucbiw», 

' ben K, oder luit K. In , 

H1ll1gner> Johann Gottlob, Bltimen- nad Decoraltuotmuler. 4*t 
|7S6 in Drciiim geburcn wurden Er liftmhte 'lie AkadeMSe irinef 
Vatenta^l, gettoti dann noch den trrii'-llpn Vntrnicht df« Prot,' 
Scheaau, und vrlanglo uuf *«lche Weite den Ituf «Inet ge-tchieh,- 

' len [Vl.ilen in Od und Fieteo. Im Jahre ISIS ttaib er, nil d«i 

Tit«) eiuM lIiifmDTieliallainli -Ttttco- und Uecorali'int •Mitm.' 

In der beUannien forlrniltammlung dei i^chiiichua Uul'malcn C' 

Vopel iat lein Bilduii». 181.1 vnn V«gel gi-ieicbiipu ' 

Man hat inn ibiii •ucli i«ci mliite l.^niltchillrni > 

1) l.amUclialt mit einer gnuten Bauernhülte, vum xnei nri*«DJai< 

2) Laiidichad. 1T75> 

KluigStedtf C> G.f MiiiialuraiaUr von lli|!> in Lieflatid, nui einer 

Sitten FaiDilic cntipiuiien. linff erii im 3»- Jakre an. lith mitEtftt. 
er liunil lUviidiDcn, da er tchun iiiiliintten Jalire in Iiriei;MlieutM 
getreten xar. Er nialle llitlurien und Uenrnlücka lür Tabaluil** 
■en) viele ariner üeia*1do aber tind unKiicktiice l>ar(MUuB{eih 
Ditte Deine nilJcr tiud in aiüiliicher lliniicht icbälibar und vMt 
cbKraktcciitiichem Aufdruck. 

K)iBf[itedt itbeiteie lu Pari», aoA i» atarb Cr auch io miuliclm 
Umtuidtn, 1734 im 77' Jah». , 

UlinUoTrström, Friedrich von, Lhtiograph, An »b isii !■' 

^Yien lebte, Seine nihetrn Vethültnttie konnten *hir nicht erfahren. 

Uiinsltr, JohOTin Oottfricrl, Architekt, »urio 176S *u NruiUJt 
bei Oreiden ce boten , und an! der At>aitetDie din^r SudI liail« tf 
lieh der UildUauetkunit genidmcl, nenn uicbl CiniUindo *• gvIuM; 
hatten, d«u «r die llauUiinti ergriir. Krubiaciu» w«f hierin !■(■< 
Mciiter, und nachdem »ich der Küniller in Prag einigo /.cit •!>< 
Zeichenmeiticr aufgcbaltcn halte, begab er liclt lTi>3 n»ch Kmb> 
In Italien brachte er bii buib Jahre 179S xu, vroraar er nach UeuUch*, 
Und suriickkclutc, i*u er auf mann ich fallige Weite betliiCigel vrar, 
und uvdi fttJT alt Bauraih in Ulm lehle. Uicier Kiintilrr |r(ti^»> 
riele aichilekiunitdii und andere Zeichnunecn, nanienlliih aucli m 
TerKieruni^ifadie. ilaldeoiraag tisch nach iltni und Mrchan dWt 
Monument auf Sehiller. 

Dann hat man von ihm einen Venuch über dia llarmont« All, 
CrUauile >.u den Laudichaficn , mit S Ku|>l'eni ia Aijuaunla, fol. . 

Klipfel, Carl Jultob, Maler «on BüniKOlein, erwarb lich u im' 
Masubkiur in Meiitvn mit aeinen ScbiueUmaleraiBD üeilall. SUth 
f^fta dat Ende de* vnrigeu Jahrhunderla. 

Block, Coraclis, ,. Claa». Cloech und Cock. 

HIOcIlcr, DaTit], nicht HlOdlOCr, Maler. deMrn nir •rb< 
ujiler tJtrciiiliahl fiHabni huhen . da dcT liuniller, in den Allel- 
»IBBtl erhüben, ticb Klu<k«r vwn Ehrtnitrahl (;eiinniii bal. Wir er- 
«ihata hier MiAtr» hsiI ttth tuilac d«u £<i.»ticH liludiai Blauoc 



j 



Kliibcr, Aiigiisl ron. — Klötin«, S. 



(• 



n 



die Faitixim, Gri^on, vnn Schtippca, J. Fnlh u. ■. nach 
«tiicben hjbrii> Smi ciKPrifn tlil>liii«t linl A. l'ntxi Tür die 
Snie'etc^. f^pilucJini' Dann hat min vun itmi irlhM f[<-atxl: 
,) Zwult'll'irtiblitcr, ein IlUtl aui Jsin Ttiuiii|ititug Harl Giittav's 
«Od }i<;hwcilcn XU 5to«Mi(ilni, ülina Nkincn uud Zciabtii. 
H. 6 ^ "? L-. U'- II 55. Solleu. 
1) Trpu« uu^na« navali* ludicne Itog. Mnj. $u«cia« in Taucibiu. 
D'4v. hloccfccr J«!. 

BUotTf Augnst VORt nit(or!«ii- und Ocnrcmater KU Berlin, vrnttli! 
n Anfing »(■'<■» J^hrliumlcrtt |;«buraii, und ichau Iftlo bntte «r J 
(idi aU Hiintticr vurtliiiltiült b<'l.niiiit ^^m.ielil. DiiiiuiU Hiliiaiv man I 
•däaCopt* von Corrc^giu** J<>, und i:il[|mi-fi-r'* OilcTiii». Du i^mkt« I 
iitmt ffiider iit ilavli dorn Oiiginnlgi'mJMD in Wien sct'criif;«! ; I 
teh die Copicit tiiActicn den gtriniiitca Tlifil tciiicr Werl.«? nut, 1 
dMKmuUcr vcrtudite (ich •nhun friitie iii eis;aiior C(ini|is>ilinn, unil j 
ili« Bn«lut« matta bjlJ Ait Br{re%i\Uhilra, Er wurd« dkhsr mit 
» a itttn Künitlern >ur AutKctiniiickiiiig de* ntucn ScIuMpiolhaiUM , 
I« Berlin bcriiten. und da lind von ihoi im xneiien Vonoill an der- 
Wa»A II) Ü.iTBlcllinKoa au* An Mythr An Apollo. Im ctiKn Viir* i 

mctMc Btti eruppitlc Figuren. N.'xti Vidli-mluiig dicivr IVIiiItrvicn ] 
■ryrafcti dir KumtUr vtiodet in SufTiilcttiild'ci'ti «ein Talent, Uiid ! 
•adfidi (Ute er anvli dikJi llüm> um die liuuiitcliülx« jcorr Sladt 
tM Wcdiauca. llirr malle er für dcu Bcrliotr Uuuitvci'ein die lle- 
Aa{aBg der Andromeda durch Pencui, lind Vpniii vmi dm tiraiicsJ 
' MKhoiücfcc. Dieie ktidon B'tlAet br*dita pr ia>9 «ut llalieu luitl 
Sldl BAck Brilio, und da ffvCatcn *in allaouicin . Ja >itli in] 
Ümtn ftiichOium d«f Compntilinn, idiünc \VÄIt1 der Furmvn und I 
■HM eis^rniliiimlich«, Kcfjlfiji! r»rbuBii cjffenbaMt. Von dictn- Ävit 
MI Uicb V. lil'it>rr im ViitcrlaiiJp , und niil jedvm tlüdc (ttigcrie 
■faifcdrr Beil'nll, det ihm vCT<ljenier\Vei«aucli[;«hültrl. lüfn vorj^Ug- 
IIAia Geoiuldr in i«iie». wctL-hcs den R^iCehut viirBtcIll, wie er den 
le«tfri|iduulcD faDliirr trinkt, riii DiM vnn lieblirheiii Pnibentnne 
■Md mit puoliichotn CeiJito aufgcfattl. Miti erk'ürto e« aU «üies 
der brtleu Wrrk« der Berliner liuaitduiticltunit van lür,<(. Aucb 
dii Findling Motii )v.ii er in einem, rcidien heiteren Bilde (tar^o- 
_tulll. Nii:til niiodtr sckün iit H'iiie lirki'nuut)i;»cene Evrisclicn- 
|u(«|>li und seinem Valor iu £g;fplen. Diu Auxalil ••■Jiec <ieiiMtdc 
*>i ludoicn bedvuteiiil, und diete beliehen in rein liiiloriichcn 
Luiupuiiliuna», in mjtholngiichen DantellunEen. in ruutnnliichen 
Si'-ildu und in i'ortrailtn. lilbbtc liat ein caltdiicdenci TaUnt 
IU Uniuriciutialerei. Er itt in Deiitio «Her Uulliuiiltel leine.r 
uait, Mciiler in der Compoiitiun . und dal Ganae tieherrichl 
n bUrrr. loitlrritclirr Gediinkc Seine Grttiiltrn tind cliur.ihlrri- 
h. und inniai' ^(itlToieh vereinif^t, iclbtt in tjniMet' Mniie 
^m* überdtt««ir. Er vcrviirilt gerne bei der Anlike und ni n.ir> 
«UOwng ilca Nackten. Seine Venliontte aind auch beceit^i annr- 
haint. Die Ahademi* in Berlin kählt ihn unter ihre Mitglieder, 
ral l&St «manola ihn dar Kunig tum l'rnri'ttiir. ScMieittich l>e> 
»rrfcen «ir noch, daM mehrere icinnr Bilder niil Gliick aui' für- 
ullan eupirt Mud, trcfflidie und heitere Cginpoiitfoactti Vuibil- 
itt für dl« Alanul'aliUir. 

HlfitiBg, S.f linpreritedivr nnd Itiimlliündltr «i DclFi Im i?. Jalir- 
t*M4erta , J»sen Lebern verbültnihte aber iiubuluunt lilid. Sein 
Knc ndef ila* Motiugramm mit bel);tI>iGteiu ckc. tlehl auf KUt- 
(HS ron verccbiodencn (laitiüillliaclien McUlcrn. Bruliiot tchcint 

Kof^r't Kunstler -Lex. VII. ISiJ. 5 




^ .iKlonip, AcIberL — Klotx, Matttiüa. ^^^ 

,1 al«r «u iKcirrln, t>h niüliog «itch <«lb>t ([«il'xIttR haU«, «bi 
,.| Jt(1«<)i iluich (olgcnde* Blnll nacli N> Pouuin fantatiffct nirdt 

Zni'i liinder, von JfnEn einet Trauben ■(■!, dai aadctc ktM c|m 
' Vat« Iriiikt. Klo4tiag (c. et «sc. 

Klomp, Aelbcrti T*ichntt und LandichnrinDattr, denen Ltb«ti( 
I Tcrhältniiio iuib«1iannl liml. lir uibcitfto gegen d» En<Io d«« |; 

Ithitiiiiidf rtt , iinit vi«tlficlit !il er Sdiütrr dri P. Polier g««rMtS 

K . VVenifiitrni nulle c; in der Writn dittci M*i>trr>. und er »erl 
^1 «sine Uililei mit Fifjuren und Thiorcii, mit prachli^vn FudIsiimi 
B SKnlenitcItungfn und Ituinen von Gebäuden. Seine FarLunR ii 
Hj mmi und ■ogentliin , uiiil Lieht und Srfialten rut rerthvilt. Arn: 
■l Z<>ichnunerD Üiiden «ich von trinnr Hand, r«rhi-e und »ulcb« i- 
tchmirzer Hreide. Füiily nvnni im Siipplerarnln einen LandMluAr 
m»ler IiIouip«T, und diiio iil nolil unter KiiudUr. i. 

Klomp, P* ran, I.andi<litfUnalrr, dewen L*btntverhil1lnii«« w.? 
K nicht k*nnen. In der 18OI tertlreuten Oalltrie Slcnglin wai lii. 
K Landicliafr mii Ttiier^n vun »einer llaud. 

lUompcr, ». den obigui ArlilML ' 

I(tool(cr, David, i. Kli>tK«r. 

Ulopi)enburg, LucOS, Kupfertlecher. deuen Leb«nivcrIialtDil"' 
ein anderer bexei litnnen tnkg, >Ii vir. Man hat von iluu « 
T^lelblslt: Leven vtn den Groolcn A|Kiit«l Paului «tc. , ITtl- 

lUopperf J.f Ku|il'*ntM^nr, der im 17. Jabrhttndtite iu Holla' 
lebte. Man kennt Bildniti* von teiner Uaml, 

ItloSS) MiniatUTmaler, der i6S0 in Berlin arbeitet«. •; 

UlofS, Friedrich Theodor, Maler am Omtau. ein jeiat l«lMal.^^ 
Künitlcr, Er malt Landicliaftpn und Minneai In Jahn || 
Hellte er da» SMlrefTen bei Navarin dar. 

pHloostennann , Johann, «. ciottenoann. ., 

Klose, Johann Bortet, Mater von WiJnburg;, lernle In Pra| 1, ' 

^ lt. Sktct«, und |6to wurde er datclbtl ia die Maler - GMeltalk ' 

V aulKenomnien, F.r ttkrb auch in Prag >m Jahre |67<). In der Ph 

B kir^e bei Maika Itoii na loii, oder Maria in derSvie|;e. wir 1 

H ihn ein cehreuriRtct Chriiln* Biit Maria, Jiiliannet und M>.' 

B ein VVerK. da> jenen der .*tkreta an dia Seit* in irUni 1 

^p KilUn itach naeh Ihn Mehterci in Kupfer. J. Soum* bat Tba 

^^ •a<h ihm geitndirn. 

Klose, Friedrich Wilhelm, Maler m Berlin, ein H»n«llrT. 1 

^ »cboB t«it etlichan Jahren vortheilhafl bekannt iit. F.r bildel« •' 

■ nui l8l4 auf der Akademie der Ituntle in Berlin, unter l,«ilB . 

^r de« Pol. Gtoptui, und da« Faih, «reichet er nahlle. iit dia Aft'i. 

H Uklanaalerei. Seine Bilder »ind in A<]uar«ll und Oet ainfvlUt,^ 

K deiaiig behandelt und in der Pertrekiive »ehr gelungen. U,' 

H fttibang i)l klar, und auch alt (^ex-ltichter Techniker hat ••<)kft|^ 

H aar Kiinilter htnietrn. Allei dicici laut ücb an «einen Dny^ 

B lliMtA von DonieHi Kreuin*n|ten und andern Inietioren *'lMV|i 

B Ancn LuiÄKliallCD matt dietei tiunttler. ' '^ 

KlolX, Matlhi.lS, k. bayeriichtr normaler, ((eh, ta Straibutj l'] 
(iiI. ati Mun<J)*i> 162t. Sein eriler Lehrer nat Italdtnna»| 



M 



^^V Klotz, Ca5|>nr. — Klotz., Simon. '^ Qfl 

Stn^vr^t loi IS. Jatirs b«^b «r *ich nii«ti Sldligart, un hn 
C«ibal, J«u ibmaligea Holmftkr. uiiil b«i Scolj, «iii«id Thriiar- 
Arthiifkleu und KrMeunialfr, licb n«ii?riiritiubilJeD. Nach «ili»g> 
Mr hnticrer IWif* in vrn<liicdencn Fjclirni iltr Hanit brgib er 
tick B»i;h iNIannliriin, wohin ihn der damnU g(ÜDX«ndc Hol' ile* 
knnlltfticiidnil Climlurtlcti Carl Theodor gcxiicrii halle. Rl.it« 
Isnt (ieli Ttir(üi;ljch drr Corlraitoinlcrci iiitjencii'lrt, tit der leidi- 
tntea Art. «ich «einen Untsrhull Mi tklietn. Ule AchnÜcIiUeit, dt« 
m tmmta ßildnii»eo tu e«l>*ii, tinil d»> Uelilli^e icincr Iliiiler- 
pwrflh die er niil LnndicnaneD und ÜIunK-ii goirliickl eu itall^ren 
■MM, ugtan dam djimligcn Gcicbinaclic xu, ond «rnsrben ihm 
Kdn md atwccxcicbnetea Beilall. Uieie Gevtiuidlhril im Fach* 
4r Laadtcban l>c«og den Uoftheiler-Archilctilen Lunnz Quaglin, 
de« Itiutillcr dco Atilr*^ lu iiiadirn, di« SitWe eines Uafthoattr- 
UaWn im LaDdich*flU<:h« aniorivhmtn. Seil 1775 war «r aUo 
«Mr Carl Theudcir llollheairr-TMalcr in M>nnti«iin, binnen wel* 
«bor Z«it er, da lieb tcinu Arbeit nur auf Dehorationcn für di« 
lulttniube Upcr bcvchrjnhl*, melicere der angpichenilen SUtlla 
DaaUdiluidi und HiilUndi heiucht«. Im Jahr« 1T7Q orhit-lt er in 
dicndbvn Ei;en*clia<i drn Rat Dn<)i Miinrhon; il.ith dithiiltn t!c1i 

£iX Hia« Arbeiten nnch auf landicli.irtliehi? UeKurntloKDti lÜr dja 
aticbc SctiaabÜhn« an*. Ute 3o Jahre i»op« |;roiic Anilrenffitng 
Mi««( ph^iidirn Hrdite lu^ ihm endlich ein» chroniidie Krank- 
keil an, djc ibn xnltltl hiiitirrt«, aeinriii Getch^rte vurtuiUhcn 
A» rbatijk'hl (;(!n"bnt und gani der tiunil lebriod, ging er jtrlEt 
nrt CiMit daran, «ein «hon iViihaeilig projchlirlet Farhcii-Sptsm 
«■unarbttteii. So crcchicn endlich ISlb in Müoirhen bei Gicl ictD« 
Farbralvhi«. Alle BildniMe, die liluti siijiter und mit Aunendunf; 
•nser Farbaulheurie {tniall hatte, (irhcii die Aiiw^ndbarlieil deriel- 
W* drällich XU prbenni'ii, und >in<l <laruiii seinen friiliern Moit 
vonviicbrn. So xar diex-r llicurflitch und praktisch guliildcta 
lÜMlIrr bta an'* Endo teinct Lebens Uuiig. 

UOtSj GupSr^ berühmter Miiiiturmaler und der Sohn d«* Obl- 
grm. wurde 1773 >u Mannhi>iia eeburen. und vun teiiiem Vater in 
4« Kuu*l untemchttt. Aiunvrocm ettmttii er »Icli nucti dtr Lei- 
MH d«< Oircblor* Durtipr, und da «ich hoi ihm Flcits mit grauem 
Tal« lila ttaarie, griindete er bald den Ituf eines aeichicKtcn KiJail* 
Ui«. Im Jahre i'iß crnannle ihn Ch'irlurtt Carl Thcnclur iura 
BotealcT und doch tioni^ Masimilian bcsdudii;!« ihn in (Reicher 
■Bmwcbafl. Dieser l'un! ^««tallele dem liiinilliir auch Reiten, 
«mA *• bMudile er !Q03 Paru, no dnmalt beceils ein Iteichlhuia 
«va Kautwerken , «ic nirf^ads, xu tebcn war. Dana begab (icb 
filMa Badi \Vi«n, und nAcbdeni er aich noch in anderen Studien 
Sciittdtlatidi umgesehen batte. Irtit er zu Ilegcniburg in ein ehe- 
l^bn Verbilluisj. Vun dieier 'ieh »n hlioh der tiuuiilar im Diaiut« 
ütoc* hiitiics. und niich gryenwjiiig itt er au Miinchen in val)«r 
TMhcbcit. &ie At»ali1 feiner liildniiic iit beduutcod. Er malle die 
M^l>(<ler des kuctgl. Ilautes, und Bildaiise dieser Art tkamco aa 
VftKkedene Hute. 

Dum veidankea wir dittetn Künstler auch oino hüchil wichtig« 
BiiaJoug. deren Kciultat« er jedoch nlr.bl nlteothnlbeu bekannt 
pK«cbt hat. E) iit di«sGi ein neues liittruinent. drsicn Cuuilruk- 
kai kaf lieberen, rein mithcmalischen t'iioEipiea beruht, und durch 
■*44hrt ii'dcc l(uri>ir det Niiur und PlniliU, und jede Entiarnung 
taa«iiirlicber<)r»»tematbemaliii*h richtig aufgenommen ncrUcn kanu. 

U( Simon, Maler und PraTeMor der Thvari* der bildtodin 
dtr «Itcfaalisen h. b. Uoi*«rütiit su I.andibut, wurde 
-- . .1» ■ 






CS Kloli, Juseph. — Klotz, Angiirti ^^H 

' 1777 KU jVIalin1t«iin scIkitci), und von Mini-m Vnt«T MalltiaiS 
den ADlanEigtunilcn ci«i liiinii imtcrnchlci, hii er nai:li ISIuncMH 
ikh begab, ua unter Durncr't LnituoB '"' "^'^ ^' *^^I**V 
dat«lt>it Hin« Studien focIxuiclKen. Von iTgS—lSOO hMiichW *t 
ilifl Stäille Wien, Dmdeii. Reiliu unil ('opcnhngen, und l60S W 
liirlt et tcine AndcHunf; an der ccwiihDtcn UnJverMlit, Spltt' 
lunclile er oino licit« nach Iianlartich und Italien, um ilio v'- i 
di'Hi'n IVleiiltr'nrrli« cicf liunit lu tliiilitrn, und mit grür 
linintniiien nnngtrüilcl. hrlirl« er endlkli in'i Vnti-rlaitd 
nu er dufcli ivine Wi'iku atltii Btilall (niul. F.r mnlle i 
lieilie* Gefcliirlitrn , Landtdialtcu und Itilduitte in On. i 
Htiien Dildcui »ITrnhat«! tich eins Icblinftc l'ti.iulatie und liHi' 
Gcliihl, und d*( (ianie itt in edlem Si^le f;e)»llen> Leheihtu^ 
Itelii^rl liluU ta den (■uicn Künilkni inner Zeit, im liitiuriKli« 
wie im LandidialUfuclie. Der Tod inudilc ifi^ä irinrin Lebe« ri 
Ende. Srine und »eine* Biudm Cui|>3rMAlereirn aut dem lieblidw" 
lireite de* Amur und der Ptfclie in einem Somiucr -ScMii«!« Ca 
Thenilor*! xn lierft am I^iin (ind mit deni Geluutle unlerf;r^att(v ' 
Im h. IVl<>nK!;el>Jude xu Munclico iil noch ein UcdLcoEECHuld« i 
i'retoi über der Stiege von lilols, die Verbindung der i>riid<Mini 
den Natnr mit der itunit in Abiiclit aul lodutlho darttallend. W' 
L aDdere» ijITvntlictiet tiemälde von dieMiB üiini'lUr i«t ditrch tta^ 
f tu Ctunde gr||;un^eii, niimticli die Da»lcl1un|[ der Aurora W&^^ 
ti. Ueni aul dru> ^ i>r)ianKe de* neuen Ttiealert in IVItiiichnr T-^i 
linden tiih auch I.iliiD)<raphien Ton dicic:iihiintller, die ah i ' 
Mute Ileilt.ige xur GeKliicIile der Ver\'ollkoloa>nun(; dimi l>iii 
EU belotlili'u «ind. Sie geliiiren lu den li^trn Ilrrriii'niiiLfn dixs. 
_ Art in ihccr Zeit; mit der tinfiigon knunon •■« bosrcillicJi ib '' 
L Vornteidi uicht aiulialtrn. Die nucli lunge KunJt der Lilhograph '' 
K hat in auch iction ibrc Jueunabcln, ' 

B ■) Jeiut. halbe lifpir, o*al. 

r 3) Die Taule Chriui *K. ' 

3) Maria Biil den lündc und zitcicn Apa*lcln, fol, 

nlotZt JoSCpll, Lnndicbaßi- undDecor»l!on<ma1cir, Math!» Satr. 
nunle 1785 »u München prburen, unil der Vaicr war ce, der *,. 
m mit den tiriindMlien dsr li»nit verlroul ^eniadil hntlr. Sdinu » 

V titdiligen liennlnitien •uiarrtiiiet, (rat er »eine llci»a na, und aie< 
W aoUie «r rratil'ieich und ilat n<>rdlid>e DaulicUUnd xum /i>t * 
I bauchte Pari) und Rerlin, überall mit dem Studium •niii 
■ bMehaUi|;el. und in brachte er ea im rnehc der Ueciiraliiiu' 

XU cruiicr Vullhuinnienheil. Uieie wühlte er tut lliiu|>ll' 
f^unf;, ubl« alter au<li die ^lalerti in U»l . und dai» er tltr 
f;eriui>a Anlage hnlte, baireiian die Bilder, die tmh hi» uad i*-! 
Tun Miner Hand linden. Nadi iciner Heimliehr wurde HIoii Lai i 
h, Hnflliraler in Alunchen verwendet, und von dieser /.rii •■ «rire«\ 
«r dal i'ublihum durdi veneliiedene ichüne l)cc»raliun«H, CroM 
Aul»ehen crrcRU IBil auch lein itrniiei TranaMrenlgMiiilde , «<*' 
che* den lliand *on MuiLbu Yi>r>ieUtt. NmI) dam Ti>d> Mia' 
Valrri wurde er kiinigt. Tbratrnnalcr. aber nur wenice Ja|f 
mdir war «t ihm m[ün»t. »einer Ituail iti Itbeii. im Jahre l|| , 
(tarb er in teintr vollen linmlblütlie. ,'' 

lUüUi August, HUftiienmalrr, Caipar't SnTin. wiir^a |, 
Aufi>liurft geboren, und auf der Alademie der liiiniie in ,%!' 
wo ttin Valar dowinlirt, unter Leitung de> Direhluri vo« 
■n die 0nindi4lKe dar Kiinil einitowaibi, bit I'. von Ciitneliaa 
Diraktoral )■>■' Uun>tan>lalt ubemoltm. Klota wiilinpla tieft' 
hi*i<i<ii<liMi FadiB und leiQ machia er »i<h durdi eio tte«aJd« 




Klotz, Carl. — Knapp, Johann. 69 

Miiia anA Mitrthii TortheilFiaft bedanitt. Im Kunilblalle deitelbeD 
Jalirei ist dicr^ei ilildas mi>. Ehren crnUliiit. In Her Thealitier-Kirclie 
■u MÜDchcn malle er eiocn caloisalen Chrittui aoi iirouz, uud 
iilierdieas lührte er bibliiehc DarstcHiingcn in Od aui. 
Ei aialr auch sehr tchünc iiud ähnliche Büilpisse in Miniatur. 
A. lilutz ist Conservator des Kunstvcreini in Müiiclieu. 

HloU, Carl, Maler and Bruder dca Oliigen, wurde iflio gcborea, 
nnd sacli er b«iuchte die Akademie der XiünsCE in München. Ur 
■ridsete «ich mit Glück der Genremalerei, und au« Begierde fremda 
Linder ood fremde Sitten zusehen, ging er zu jener Zeil, aU Künig 
Otto den Thntn von GnecheDlaud bcstiee, mit dem bayerisclii-'ii 
Hcete nachUallati alleiubier itarber 1634 in der Blülbe der Jahre. 

nlÜBne, A., Medailleur zu Altona, ein jetzt lebendec Künstler. 
Von ihiD iit ilie TVIedaille zum Andenken des l&iÖ in Paderborn 
bcfaagcDca tausendjährigen Li boiiani scheu Jubellestes. 

Hlihirel, Johann Conrad, Ku[>ferslechcr. der tu Anfang dei 17. 
JakibandertclebU, aberinteiucrliuDSt nurmitlclmjisic ist. Mauhat 
Bil^DÜu von seiaer Hand) solche sit|d in Z- Tbcubald'i Ueiuhrci- 
%uii( it% UuasitCD Kriege! uin 1Ö30 gclcrtigct. Der Person nach 
intcreuant üt Kiipfcl'* BildnJM des Uicruiiyinus von Prag, mit 
AnbcbrifteB, 8- Ein anderes Uildnias von (liet-c'n liüusllcr Hellt 
^n Jobtaaei Ziika dar, mit Ju. Cn- KI. sc. bezeichnet, in C. 

^Oe, -Vonz Erwin, Ku^fcrslechcf, wurde 1802 "u Neustadt- 
Dreiden eeboren, und aul der Akademie seiner Vaterstadt in den 
Anfaaf;« gründe D seiner Kunst unterrichtet. Suüler fand er königl. 
Ualerstiiizuag , um zu Parma in Tusclii's Schule sich Tccller zu 
Tert'üllkunimnen , und er hat auch bereit* schone Proben eine* 
tie^ichcD Talente* ^clierert, 
t) Si. Johann Baptist, nach Correggio. 
II St. Hicrouymus , nach Guercino. 
ÖJ Trnere conducando fnca alle sponde d'Iialia, nach Aug. Car* 

racci, lS53' 
4) Etliche Blätter für die Hefte, nclcho zuiu Gctcbeuke des läch- 

lischen Kunitvereins bestimmt sind, 
5l Poitraite und Vignetten. 
6) Etliche radirte Landschaltca. 

nfaige, August, Maler, wurde 1800 tu Leipzig geboren, und hier 
•bA in den Anfangsgründen der Kunst unterrichteL Er widmet« 
■ich der Bildnissmaierei, die er in verschiedenen Üilcn übte, und 
1236 be^b er sich nach München. 

WOtlPi Architekt aus Tübiuf^n, ein Künstler unsers Jahrhunderts, 
besten Lebens Verhüllnisse mir niclit kcnaea. Um IBIO hielt v sich 
B Rom auf. 

ahssenbnrg, s. Clussenbach, 

^^t, Maler, der unter M. Mirevelt's Schüler eazühll ntrd, 

WHpp, Jofaana, Maler, ein durch die ansprechendsten und ge- 
toüensten Blumen-, Frucht- und Tbicrstücke rühmlich bekannter 
Käailler, trurde 1778 in Wien geboren, und hier erlungte er den 
«Ucn Unterricht unter der Leitung des berühmten Frorcisors 
Drechsler in der k. k, Ahadeinic der b. K., die er nach drei Jah- 
ren tcrliest, um zu Erdberg in einer Tapeteuinbrik Unterhalt zu 
finitn. Nach drei Jabrcn iah ci- tich wieder g'euüliiiget, die FabnU 



70 KiiA[>p, Jobnan. ^H^^H 

au v»rldt(cii. udiI tum Kiin er alt üaut-SchnUr in die Wohnmf' 
dti Prof. I)Tc«htkr, dct» tr «iim tnli^« Tapvlfufabtik •inridiUlt' 
und nubci «r aiicli in äti liiintt tolclie l'uiuclirilie ii>«<titf , da»< 
»t im SUodo war. «jltreod der iiianklicil icintt Lvlirrrt in dt* 
k. k. Akademie Uiilrnicht lu ecUn, und atlganaiot Kufrirdcohl^i 
•intuemdicn. Auch viel« Ocmaiile liilirta et aui, die ualer Uratkfl 
ler's Namen dir /.ifTde Bianch« Kutiittaalri liod. 

!)■■ Wiener Aulgcbnl von 17g7 tiel uniein liünillcr in't Palli 
•lUin Dach lirrf-eiivlliam FVipilen colanf^e er wieder an tein* 
vorigen Plati, und nun liiall iciiie Ohior^e mil »einer Votvitllkoiu«" 
nunc dnrch cilf Jihre iteti gkicticn Schritt, Ilieraul kam llDau V 
den K. h. holUnditchenGarlen nach Schontirunn, wo er üelcfou*^ 
tickam, durch Arbeiten ItirdietiriHn vun ]lun)u<ii (cini^n Beruf nf' 
naturhitloriKlien MaUr xu «rliilleii. Dm vonuslichitcii Span^ 
dia Natur mit dorn angrttrcDi^tottcn FleUie au vcriulgeii < fand Jl' 
Itiintüer in der (iunit dct Ficihcirn tdd Jacr]uia, tu *>io in («Mj 
Fucet'ti der ihm iia llauin dci llrnue* von Ährenibrrc i.akliiMa< 
unil dadurch Oelegenheit verKti^Hte, drm hvhen Ai^pI dci In- aa-'- 
Antlanda* •)* Lehrar und IVlrittri- beUaniil xu werden. Im Iaht' 
w iSoi endlich wunic detn liiintlltr die holt« Gnade iti Thn- 
P beim Enhenof; Anton an^cilatlt iii werden und l'ntertlutauHc av 
finden. Eine Sai^mlunf; inlinditrherScKviiiinme, ifto Blatter ia Foji« 
drei Foliubändc. jeder von 100 Bl. eKiitticher Pllanicn, nadi d*i 
Natur (;enialt; Üri1etrcicli*t Weintrauben in Fu)io gemalt, nfhüi 
ainer Früchtetaiiimluug von 4o<l Slüch ijebtn von leincm FKin> 
vnd leinen Focttthrilten narJi und iiaih ruhinlitlic ItcviFite. AuaM 
dem vallcndtlc Hnap» für den Erihenug drti Oelf;emiilde, eiw 
TV» RoMu, eiuc« von Ilyncintlitti, ein grüticrei aber von aaulikda* 1 
Blumen. Auch der Erthenog Juhaon Leiitxt ton ihm «tna Dort 
Alpina von ibohr ali 300 Alptngewächien , die au[ drei Rai*aa i' 
die Gebirge von St. Hoheit eigenhändig gtMKniFU . uMin 
Itnnpp'i Leitung vom ItuplerXechcr Dechtnkam baarlieilct wiirdr 
IIUIII, ein atiix'Kirdciiilii'ltrt Unlemrhm'ii , «i wie die von Sr> t 
H- unicrnoinnicue Satiinituiig n^türttclier Ituaenfimilien. < 

Oelceoiälde von Ititapp Koilxt dat Johanncum in Critu, 4n 
Groiitieraog von Sachieit - Weimar , Fünt F.iterhatj , der Orr 
Sjiangan »nd die k. k. üalletie. Mehrere kaisen iii den Bau*' 
einigof hohen Fauilitn nach WarttJtau und Itiuiland. Nach llalta>^ 
malte er die h. k. Alena^eria, wj« im lOOO au Schuubruiin ttani; 
naOi der Natur. Auch in Neapel, in Frankreich und in d(u Nit 
dMlandcD wurde lein Ruf verbitiiel. 

Im Jutiie |8?0 lallte er den liiihntn Enttebluii. dorn btrühmb' 
Frathtrm von Jacijuin vuu den «uifjeicichnctilcii Lieblingen FL' 
rem aiit allen Wrlltlieileii einen unfFbiriieru uberiatcbendon Strani' 
■u binden. Dat Qrmalile iir1h>! vi>n T Schub llnhc uml _', Sehia' 
i Zoll Oreit« tlelli einen firuuKluie», durch einlallende« Sonnai 
liebt bcleuclileleii Saal vnr. Der ßlunieniilreiMa erhebt lich aui eitia, 
Brance-Vaie anreinein l'icdrttal, an detten Sliinieite div ■niprueht 
loM Linea bnrealii und die JBci|uijiia niutrunata tich ubci Ja^ituin*' 
Bütla iiint linnvollen liraoir vrrichlingen. Uai I'icdeital ichmuckv' 
nehrara to» dem tKrubuititi Natiirfurichtr in eigenen Monom* 
|ilii(n und Werken hFi<hrt''ben<> tTrinirnlaiuiUen. 

Eine Seileiiuticbe dei S^alt •chinuckt l.inn^'« BitU«. Den ■aMq' 
itaum belelicn GulJAtche in einem Glaitoufe, herumidiwlrrnrnA 
Iniehlen. Italft a. dgl. Der uoaehauera Blunieiittr^ui« varinot ia* 
(ÖM*! EriloiOföt «inreiaeiidei Cltai>> ron mehr all hiinJerl I 
Uemptarro lUr Flora. Ein jecltube* iit lo aliicklicb aui, 
ao kun>tlciii<)i vtribeill, daai keine UIülLe litu wliat iluau ata^ta 



Knapp, J. ÄL — Knoploa, G. 



71 



•sab (U l>*kl*f<a IiAl, «in* Farba durch dl« ondst« kiaftig |{*bo> 
bM Hinl. und drr, vom finppauU» Eindruck.« Hci Oniiisa bcnil. 
tt(lc lllick lieb toit WulilKolollta «n d*ii Suhüuhciicu «inztliigr' 
Orappcn berauichl. Im Jihre iHi wurd« ili««t* M«uurvr«(K ta ' 
Uiuxriitäls-SiMtl« lufguiUlll. 
nBapii aurb |BS3 '» Scboobruim und t«ia Sulta wurde teta ' 

Kupp, Johann Michael, Architekt, wwrdo 1795 «u Ludwig..' 
lnvg lu Wür(<^iab«rg geboroa, und in Slutlcaii in dii Grucd- 
tiat »tia«r Huatt eiBg*n*itit. Er eiiif; fcuTitriiig nach Itnai,,^ 

«Cfwwwletc aber aucli tin (j^vittt Air^Faniütli auf dio cliritlttchtn 
DcnkiMicr. und al> KeiulUt dioiir Fu(iuliriiif(cn srlwii«!« ac mit 
Calnwulia eiu VVnik aui, unter dpiu Ti(<.-I^ UcDkoiBli! der ohriit- 
lidHB Rvlirion oder Samailuag d*r ülu»l*ii diiiillitlicn ttircbvn- 
wIot BMtliKBn (loau, v»ui 4- bis xum |S. JiliHiuixIfri. Aoia J822( 
I 0. IdL Aul' Blattern dieiei Werk» ateht dal MonatfrUBui odtrder' 
, tum» dicici tiüastier*. la Itoiu laichavie der Uonnaler C. Vu^cl 
iSttt du BUdni»! da* liiiiiiti«». und dicK» iai in dar bvkanniaa^ 
Vo<tnit>5aiMnilung d«ii«lli*n. Nacli tfiiisr Zrichouni; nurtle dia*^ 
E«y JnioiaAapa 1 1 v der Künißiu von Wurlcmbari; urbnut, < Uii<l di« 
M( Phn •nou'li ihm von Seito der KüiiiÜcr lottuhl. aU aolliil von 
•aafirUft» Miaialern und Gro.tea unseUieiltcu ÜeililU ' Hiiaop 
ku ladastta noch viale ander« Plane geliefert, ruitendate VY«f Va , 
tJknr Art. j 

Hupp, AntODy MaI«T in Main/, *furd« s« AnfM; NMlift Jahr« 
Mldcna geboren, und leine Ilcif« >1> Kuntllnr ovlauRte er ia 
Wies, wohin er dureh die Uiitvrtlütiung dei f tinten Mellnnich '^ 
kaa. Dieter Kroate Mialitfr tali von Knapp einmal eine ichüna 
1 'titti'hiP mit Saunen IUI tci gang , und ubtricugi (gn dem 

I crowas Taleole dci Künitleri, lorc^a er fiif drtifii Aiubildnng< 
Knapii hat bcreiu icintii Itul liesiuixlel. und l)Din(idaH »chun «iai 
Mine Landichaften mit Mond und Abcndbcleucbtung. IVIahrer* 

I Miller GemüldD «itllen Anaiclit«n aut den Tiruler <>etiirgcu dar. 

I Sil apreclicndar Wahrheit und io graaieia Style geiuall. Audk 

I GcnreMuche finden üeh von dieiem Ilüuitler. 

Roappe» Carl Friedrichi Zeichner und Ma1«r, «rlimt* lein« 
Runit bei J. r. Grooth, und «ie der Mei'l", to kam auch er in 
Ünii»1c dr» ruitinben ilofct. Er war «chon ITri Mitglied der k, 
Aiadeinia ■» St. Pfterihurg, und ip.iter erhielt er aurTi d^n Titel 
•um akaJemiichtu und Hufralhct. Um 1808 «reihe ihn der Tnd. 
DM»er Hiiiiitler »alle Tiiier« und PÜancen mit grouetn Beifalle, 
' Tob ibiB tmd die Zeichnungen der Rura pliyiiu. 

Kuppich odar lliiabiclt, Johann Georg, Hiitarientnal^r «•.. 
I Jhcfbarg. Schüler d« 3. Hein, geon» m «iner Zeit groite Ach- 
I Sf Er wurde «in Klüilern viel betthafliK«! . und in mehreton 
; tOeiUrkirchen »ah man ÄllarhUlier tou feiner iljnl, Aueli ondire 
Smh*a bab«n AlUrblälltr voa ilini gomall. ttti Dum« lu A"e*-,| 
Unt i»t **>«> ''"'• •'" AUarliild mit der Ceburl Chiitti. Stirb ITOl, 
I b 67- Jahre. J. G. Schiucr hat nach iliO» d»t BÜdoitt dei Aoto» 
WJib. Popp ron 3l Ulrid» gcttochen. 
HiOptOD, Georg, Maler, wer ein Schul« ron 3. Riehardtoo. Et 
wl« m Pa.l'l" b*inodMi Pof tro.W . Von d«#n M. Ard.l! i«ie. 
,Co«Ue Ad»»«! Uawke, und J. Ifab« di. derS.ng.dn du Pato 





inploR^'Cnaifcs. -^ Köaiilli, Hcinricli. 

uml io* Sjogn« Comtlni ectloclirn Iiahoii. D. Ticant mailtl« dl 
BililuiM tun Tiiidal in Sdtmrf.kuntt brUniinl. uud Ardcll Mac 
■ueli lila» Bild «inet Ii«B<liun<lchcii(i Cuunlrv-IVlaid. 

linnptDn wuidc iTAä liii[>cfciur der k. GcmÜldcumnüung i » ^ 
Itcniiiiglun, und liivr iiatti rr l"t, im 80< Jahre. ^H 

IVIaii reoliiiiil ditiEU biinitler auch su dtn Kupfersluchvm I^H 
ZiaviiinaniTr, allrili iln» auf ihn ^edciitrle Monograinm ^ftKir^^ 
einem C. lino|ititn an, iimt wcon aucli tiuci oui C li. itiHtmiini- 
^' eueltt intfatin, «o i*\ um die*et ncnigitcni njtjit bekannt. 3. ' ~ 
' luli;end«n Arlihel. 

JiDOptOllf Chorlos, Zeichner und liiipfetitpcher lu Landan< 

leicht der lIrudl^r dei Übisen, deiieii L.ctieiitvcrhilliiiitt iiiib«k _ 
»iuil. Sein«r haben wir tthuii im vottiergcheiiilcu Aiiikd of«:i)it<I, 
und wir glauhsii. du» M jtiier Kiinullrr lei. dar ITtXt im 60- J'Iii« 
II ntbwban iit, eine Anfabo, die mui anderitÜTl*, mit bei Hellet, 
,', dem Gtarg Knaptun anpiutt. 

1 ' I) Die 37 Ülältcr in Arthnr PoniT« Samniliini; Ton KacbhilduBg:«! ' 
1 itnlienitehcT IMriilrr. Uai MuiiUj;t>iiiiii auF dirien BUlUtV •' 

beitehl au> ilcu llucbtlabcn C It. und iiirht a»t G. li., nad '• 
lO'Cluuliea nir, diii»Gei>rf{ linaptuit nictiU daiuil gi'mriii habt. ■ 
Auut die Inittalan C. ft. I. fiiiilct man mif lil«llerD in Lavi^^ 
IMBtov und mir Zeichnungen nach Tcrtchicdrnea MeiiM^^| 



j -- — I 
milirll- 

s. J^ 



Vi' 



Von Unaplan lind bciomJcn l,uididiaften navh Gucicinu 



■ i' 
r ■ 



.Hill ' dieier SauimloRg. 
3) Die rrodi|-i de* heil, ranlui au Athen, G. P. P. de). (Oiutrnp« 
i'aiflo t'niiniui) und Iinii|>iiji)'* £M<in«gr«mni. E. >IiHeii l>oi 
Arthuri Piind. Cainajeu vod drei lloU- und einer Kupfer^ilatl«, 
1(1, Tjn. lol, 
) Ein* Aniicht von Itom, nach Claudio'* TMclinun^, ITSJt *V*- fnt- 
[.aadtL'hifl mit einem Hirtclic, nach demtrlben. 
.Der Contlantin-Bugen uud onilcro ItuineUt Dach Pannini, U> 
oit. i..\: 
b) liin Voi^rl mit einem F!(d<ti")if auf dtta Baumotl litiend, natb 

G. da ddine, 1716. Urnrit'', M. 
ft) Vier Fic;iiieu in eincia ttnhne. n«ch Gnercinn. 
7> 'tyrti liüeude l'iguren, die «ine n>il einem l'iühen, nscb 
»«lb«n. 
/Ü) JUaadichnft mit einer Dritcfce in der Ferno, nuefa GuQroMo. 

9) LaniUchan mit swm l;*igufett tut eittein liegenden Uauto, 
,j (iLitreinu. 

j.ilO) J-4nd<ctiiklt mit einem Alann und doeuKinJa auf derAnlivI 
*,, ' tiitdi Guercino, 
11) Lnudicliajl Bit smi Weibern neben hrirnnendtH KDldm. na 

Gueninu. 
13) LandtclMflmit eineiaKindo, diteinfn Viijjeihiill, nacli Giicrcina^ 

KpOUScllCr, Julmim LtiuntlOrd, AUler und Lilh[>ffraph EU Au*- «i 
,, liJich. lUticH I.^b«u«vcrlUltnii*e wir oidit henatn. Sl«rb iQOA« im '' 
. 66> Jahre, ^j 

UnOUtll, Heinricti, Zetchner und Maler, wnnle I80>i la Dfead^l 

.i.;i nicht zur l)uniliibuti||: briiimml vur, , 

t.icl>Iin:;inei|j[|ine lulc^eii. UiirtU 7>ul'll ^ 

iMtirt a. M., tindhlrrljiiiiIn^OcIr^fnheil, ., 

bbi* ((Ul da* äudoltclta l*iliiul Ixtuiheu au hvnn«u. In diaier (ul ^ 

-•r|;auiiiiteu Aotlall' tiar«JIi luit liidiliftvn licoiilniMra aiiif 

|[lii|{atIurnaiic't'nAuibiiJuii([i»<.h tMiiuehi^n, uud f;c|',i'ii»arl> 

Ol d^i Lub ein» bcSliOuu Uuuiüei*. Ci (tuJcu aieli «ui 



auboren, da er 
Cunnle er ertl ty.: 
kam liujulli ir;;i; n 




Koebcl, Leopold. — Kucplit, Pctcr. 



fi^ 



Pind «alionc nnil (IcM.g rollendeie di.tori.cl.e Z*id.imBe«i und 
Ocjirtgf roalOc , S«-iicn, «dtJie deutlich xuni Bwcbnufr iprccIiL-ii|, 
yit neben BtKlereo >ein Culfn.t.uer. .Itr tintr i» Ü,am vrneiik 
It» Wlilwe n»! «»e. Kindern 'JVoil erllicili, Der KüpHlcr hat his 
dM ontdiuM.ge. uobewmne I^ctjcln .Irr lileincn, (!»n Scl.iucr», 
der HcftirniUn MuIIlt und dat cniitr Njclideii]i«ii <Ict erwachte-'' 
senn Mj.IcIipq* gut l>«fichQct. Im Juhrc iBJft tlvHi« „ in «itirin ' 
amilJe Pilger dar, und auch dici« llil.i verdient eine tühmlitlia 
tfväkaiuif;. «le mchrcrs diei« (reEIlichiiB Hüntti«!«, 

lloebsl, Leopold, MaUr tii n«rlin. «uH* um Ifiio RoboMD, 
h4 *uI der Akiilcmia der üunii« datelktt in die Gnindnjlxo der 
Matttci ciu||c*«aiJit. Nebenbei »iiom er auth don l'iilerricht ile* 
IsiftiKor« Ternile. und aul' (olehe Welle erltr:>lli|:rl. konuie c»J 
•tfcw» 182B mit leineu LoitlungeD licn-i>itretEii. Er iiiaU Oilduitta 
B(td Genrrgtiirko. »»icli liixuriaclie Diriidliingen. «ud tnclirete toi., 
dierBililcr tah man bei Oclcgcnlieil dciUerliacr l{iinilaiis»Iellungen..1 
Im Jahre 1836 eoneurrirlo er um den crtien Frei» der ÄlalereiJ 
*ub«i aber ttaacli/wik)- al* Sieger Tom ScJiauplalie trat. Sucitf 
«ucb dt« Ariieil lineb«!'« «Kr gut, ia mehrerer Uiuiicbt cboa/alla 

nochei, ^V ron, Friuleia, Hunitlicbhabenn , die um IT93 ia'' 
Uatlia Zcuiaunui^D lU den ItunttauMtelluDgen gab. Dlete tJod'' 
**db frauen Meiitem gcCerligei, in Uothtiein und in icliworur* 

ffnocnt, rotcr^ der I)««ltzcr «{iier berühmieo WafTcnfabrik iHl 
Sulin^ea. flndet ebrntnlU in der Itcüie der Küniiter eine Stelle. 
Er itainnl am einer SleiemiJrkiicheo Faniitie, die »eit Jahrhimder« 
\ta berälinite XValTen leb miede jüblte, und |7(}8 Hurde unter liiliut- 
* * »reti. l>e> Vater« l'i-uh beraubt, hatte er »ich in (einer l'rü- 

jRiiJ tiicht der fjlücUIichiten VertijUtiiite xu erfreuen, leine 
le iVIutler t]>arte aber hein 0|>rrr, uui auch den Sühn sie 
ir% (jlieil det Stialet Iiet^inbildtn lu tauen, fineclil uevraua 
riihe dai 1,0b cincE lauten ZeiehniiTi, und das Slctnpclstlinci- 
]aiii»eiren, Vcrt;old'c[i 11. t, w. boten ihm die Mittel, uia 
IiCT- und Intltuiiienlo annukaufcn. In leincm IQ. Jihre hatte 
lieh auch icbun irit nijlen, Kupfertlccketi, im Steinichneideii und 
Vtrterliguiie oialkematiielier und optiicber tnilruinent* mit tilück 
lit, und endlich übernahm er dai |j Jahre ■tilleeitautlenD 
>rehiit^-Ce*chiilI teiuei Vaieri. El traten ihm dabei unend- 
jD«lcrDl«>c entgegen, aber aich iiiil aller Uralt dagegen «tein- 
^»ali er ticb tehun nach drei Jahren im Uesilie dei tcb'in'tlen 
hea, und gegenwllrlig ict teine Fabrill eine der gluutendtlAB 
«pa. Seine Fubrik-ile {^clien selbtt nach Kuglaod und tndien, 
se Dauiatccnei ltlinL;i;ii an liiite und Scbuiihcit telliit die 
liiclien von GuICou>ia, Schirm und ('horoitaa übertreffen. 
41 .MeUtcr in allen Metallarbriten, ein treulicher Zeichner und 
- .daill'-ur. veredelte ei* die Furmeii und Veriiuruni;en iciner Fabri- 
Life iii telir, dsM icine DaruaFcirungen, Vcrf-uhfiinL'fn, Niell'j'a 
"ti Incrualali-inen in Gold, Stahl etc., lueitleiit in eigenen Krrtn- 
pD>cu beateltenil, alTei biiber bclianulo dieier Art ubertrciTen. 
•Iier bri'if; die Solinger Fnbrih die fernen MuntiriiDjcn von 
l>l. »er(!"l'letet Urunxu «o<! Sillier nu* Lundun und Tarii, |;e);en- 
■ber liefert dio»o Manultihlur tulcbeietbtl nath dsu etnabii- 
.^ibuicii Sudlen. 

tbt'« l{<iiittli:itlungeit und die auipeielchnelen VerJionito um 
raSatitdbnlLatiuu (aaJcu audi überall die hüdute Anerlienuuug 






W ttWBII i 



I«. — KQcU«r, Q*., 



\ttnUn Eurapa't diückttn ihm aar rtttüätttnt :.~ 
Biilitit au*. I — 

bas. Muler SU Ulm. der in d« cnUii 11*1(11 ,"-_ 
li lebte, und uu<h darüber hinaui. lu d«r S. ' *~, 
iNürilliugfu iit der llochaher mit dem rvcfata V ~ 
feiner HirnJ, mil der Jahraah) l$I& — 150t ren*';* 
Ibi melireca Hün»(l«r dioitti Naineiii, auch ail 
■r, vnu vicllcichl auf ibr« ha;critcbe AIjIiiuiII" 

En«chtclm(iin wurde i4!a Bürger in Ulm. W' 
I IVIaler Uarlel linecliltlinann. and cu ffleichK'^ 
lanieut Mariiii. S. Wcjennaoii'« Kachriditei' ' 




K 



ps> FctCT) •!& N*me auf Mlyritcben Bläitni,;i 

.ödtcnlk, Audi auf Büduiuen findat iu«d ihCiij d* 

^« ^ 

Maler in Prag, von Reichem Dlobacx (a^ diu 
riacl Kail Ungar gemalt habe. 

b«ru]imter Bilduiiimatcr. geb. tu Lübeck tfrlfc 
H3. Mit den Anrangicrunden der Uiinit *•^- 
Bolland , um die Schuieu von Rcnibrandt ua^ 
bnd d.inu beichlot* er nach Italien au reitt^ 
In'fc und Aunibalc Carricci'» Werke »tudina 
Seit Mar et die Uittotiemnaterei . ditr ihn bt- 
p in Venedig finj; er an, nach'dem flukm eind 
■eben. Da luallc er deu Cardinal Ele»ad[7itr.i. 
rCarrerA und atideto .Männer. l>io Riicitr. :.< 
durch Drulichlanil an, und bei dieic-i ütl' 

ftayem und tu llamburic viele Puilraita, nal 
HcU mil (einem älteren Bruder nach Londoik 
ft Wirkun{;ikrei> xu (uOitn ttt. UaniaU 
ein Hueller i-erduokellc di»en dtmiauen, daM 
Brunda ging. Karl 11. ernannt« ihn tu lein««: 
Ulm III. lUM Ititter, und Georg I. auiii Barn*, 

S'd Anna bctlaligte (eine Wahl xum Piuideo-^ 
er Küntte. Kneller war der «nte, der d**-^ 
hei Inttitut au gründen, auiipracbi and ^^ 
\t iener Zeil nul»rttüttlen den TU n. Im J*hn_ 
Sreat-Queeii-SirV'Tl eine An Akademie riittmA, 
I IniiituI bald nieder auf. Auch Tli im hilft. ' 
^i UolcrachmuDo;oii hatten keinen (juailima. 
1 trat der Akadtiiiieii Vtrithter Uogarth «»• ^ 
'lelticn aut. Knelter war hei aller iciner kitntt-^ 
auch ooch Friedenirichler, allem ei ir.if 
bcr dem Malen den Itiehtcr verbau. ludti 
on Geift und llert. rechtlich , nur keta 
fach »einen Claubentarlilicln war ihm 

Eeaea. dai eben detawc^eu alle gcnislen Mffl' 
Uni war ihui die ceoiaUl« aller Küiitto, uaJ 
Kr den geiiLaUtcn allar MjUr. W'lpol« «tühlt 
{ leinem Leben. 

rmaltecioeautterardentlichBAaiahl von Ge»il-.' 
aen und beriiliiulen Mjuocr teinci Zeit v>iril»l)e*. ' 
Uulv» nulle er, und die mviiltii drneQiM 
i«n kcifpctlichcD und geiiiigea Bildung wafia 




9 ^ ^» 

1 




KneUer, Jobnnn Zac\iarias. l 



75 







•■MlliaB. Carl H. »cbklile ihn iMch VmtU, um Ludwi| XIT. au 
taialMi. elleia dieier itark nülirctid dnr An<T«teobeil det M>1«m. 
füi \Vilh«Iiu Itl. niilt4 rr ilic ichi^iitten II'ililaBiMi, und ein« gül- 
dene hell« mil Mrtlttill«, ao jOO l'l. Sl. ncrth, war der Lufan de* 
Bönitl^rs. Dann »alte rr den gnisitu Ciar Pcler und Cnrl VJ. 
Ton Spaiiirn. Tr inaJte ii> SouTtiraiiio , und die t;r<>i>lri) Mtnntr 
Eaglkod*: Marllmrough, Nenlon, DtvUii. üodotphin, Sume» etc.. 
&t Herzogin Ton OraHon , L^d^ lUiirUgli u. a. . alle liäap- 
tw de* bnllitchcn Adels. D» llildim» eine» gelauften Chine- 
«■ eiklarte er für leine voll Koni mcude Arbeit, Walnole tueiKt 
aler, dat UiMnisi Gibt>ou'« ici iiucli Tarxüglicher. Uallatny will 
d«a BilJnit««u il<> Dr. VVnllii uud det Lord Cren den Voriug 
kiBnusicii. I.clilcrrt Ut iiu Aiitdtuck und Farbentun lO n»iitcr- 
, jfl, ilau e> Ilevnnldt b«viundeitc und »ludiitp. Die Köpfe von 
Aidima und Nelion werden der geifltrichca Pinielliihtunff «cgcn 
cerüiiiDt: und nli IieiceiheniKrrth crlilürl tnnn aücli die Biltliiiu« 
3e> Bibliothek an lI<t[ii|<!ii'C} VV.iiiIey, tlci Mr. linigUl, bU Büuon- 
4«T vnr (leui Ctticirrxei Gturg II, «liPrit» vonUunDover; Itichard 
Tasple. 5iui>in Ilarcouit, Charlrt Lenox, Kcicujt von Iticbinondt 
4«t ür-idia von felcrbucuugli elc. Iki »einem Tod« Karen SÖO 
lU4atMe uavullendet da; der Künttler hntle »ciii Alcljcr in der 
tfitain Zeil xu einer Pnrtrailt'abtih eruiedriset, n»iu ihn der uii> 
•agbche Durtt tiaeh Rei<:h'.hiitn veritilelt. Er tcIUt malte in lett- 
Z«i] mir mehr die GciicliUiiügo, und die>e> mit einer un- 
Iklicn Gcfch windigkeit- Seine Gciellcii mutteu dann die Po* 
die Hute, Itüche, jeder etwa» audere», vom linople bit rur 
>eUe. So ooliland «in Flidtweth ohne lIanniii)io der Farbe, 
m Currektlioit der Zoichnuiif;, ohne Cbiiraktor in Stellung und 
Gebärd«, ohne vorttieilhalta VeilheÜung von I.irhl und Sclietlc», 
■nd dennocli iinhin man licinen AnilanJ, lokhc l'abcibatii liir 
Werh« dci beiuliiuien lincller xu halteo. Seine heueren Werke 
ij^cu der fiwtieren Zeit du* Küoitleri an, daxu find aber *eiue 
iichcii Daniel Jungen nicht xu lechnra. Diich eing er auch 
iher ^eit mit grotter I.eiehiigkcil lu Werke, UDd als er cinit 
Btit Lely Jea liunig lu gleicher '£cit malle, vrar Kodier fertig, bit 
drr aaderc die ertteii Liaien auftrug. Uucli loMia Bravuurtlücke 
em;;tco damal* Uewundeninj; uod Altes war celhan, wenn dnia 
Bucli die i'(riieke teehl elegant aiilgepulil, die Wette zierlich nach- 
bsit und andere Stücke der '/Mj/Tfatiuio gut aDe«|iittt «raren, 
a »etuen heueren Werken erkennt man «ine Nacbahmung Van 
IJtek'*. Vun achter Kunst kiun *>ohl in nenigen »einer Werke 
4>e HcJ« ««J»! allein er brrriodi(;le leino Zeit vullkonimcn , und 
At HiitriKC Tceiit, data lie ihre» Mauiilab nicht an dieselben 
lejta ilorl , da Knellcr den neuen AnfurUciunecn nicht genügen 
iana. Seine Zcilgenoiien ichatiten ihn unendlich huchi und an 
HiiKBi prächtigen Munumonle in der Wcilmiutter-Ablri »toht 
IteUe)'* <)r.ih»cbrili in't tingliiche überseUt. Ut vrurdc» mehr wie 
JUO Bilder diese* Itünititn grtloclien, betiindert von Jiihn Smith 
^~ «nd JoliD l'ab«r. Diino stauten nach ihm }, Simon, J. Becket, 
^■f. lijte. Drrvct, A. Miller, 1'. Schenk. 3. Vcrkolic G. Vertue, (t. 
^VW'bite, B. Picarl, Q. Faithurne, V. Green, van der Guchl. P. van 
^Bcuiitt, lloabradien, 0- Valk, f. van der Bank, V. Dupiu, Donice, 
^■'3. Oulo ti. 
^H J, Smilh hat «ein Bildnütt in schMftrior Manier gettocbea. 

^nHler, Johann Xacharias, Maler und Ültcicr Bruder Gotl- 
Iriedi, lull lfri<> geboren »cjn, nährend ihn Wnipole um 15 Jahre 
SUi BMcbt. sie lebwo gemeintclsattlii:!) so Buiu und auch nach 




n 



KnlblJcrgen. — Kiöcp,"Ch. H. 



Bulanil gingen 'io mit ainitiiiUr. 1'ntrr Künailrr lanli« in Aqua- 
r«tl. io U«l wild l'reico, betotiJar* ArcliitHitu(i|iicl:c uiiil $lill|*ii«|i, 
üniiii coptrl« <r auth diu Wcrho icüiet llruderi. SUri> ITOI« 

. Itoibbcrgen, L*n<l»<i1i«(Uiiiiitr, Act um HjjO in Hullaml Icbl«. 

Iiu4ta (jTOtkc lccliui><.-he Fertigkeit, abcc nciiig larbcniiun. S«ini 
Itiltlir (iad gtau und ciiilüiii);. Sciritr tr>M)int llxcbtltaclcn' 
der Akademie dur ScIiiMethuiiat bvi (iclvgcnh^it viiict Slrcilos, i*el- 
vlicu Knibbergtii mit van (i»y«D uiwl ritruilli» liatto. 

Kuicp, Ghnsioph Heinricli» 7.oichn«c. eob. xullil<icil.iiti& it4s. 
Kot. (11 Ncai'd 1S2S. ä«!ii Vater, *iu nicJit i«l>r beiDlIicIttr llüt- 
gcciDiuiiQ, h^itto tat Enlwlcklunf; dei friibe l;cinieiid«ii ituDUblcn- 
I« i«iriuSuIiui!i »(hwMlieJi viel beitragen hi^nutti. yarO iliiu iiidit 
d«r UinitSiid nnlifr VvrvrnnilUcliiift mit ctn«Bi Tlicatcrnialer tu 
lUiinuT«r (u (tatten ßrk'iiiiuiRii. Dort «rliieli >lii> ilcr Jungliw 
(ci»« «rftn nilJLini; luin Kuntilcr- und aU er Mino I.chrjalire voll* 
«oJfl liallo, bc|;aü ci iieb iiidi Hamburg. "<i »r licli r-r. 7 ; 
nulhielt und mit ^ortrailicicbti<!ii ludi dem Leben licIi b^' 

UiD* bracltlc ibni reicblicbea Er^crli miil den fi''<»''<< '- 

tii^lleh In ÜMtllidiatl der nii(;e>abrii(ian und KcbibUltlGn fcitcincit 
b«i<)e>l*i GMchlechlt und jcilen Stande» tu $fja. Sa viiirdc ili« 
dni. Gliick XII Tliril, mit Mjnnctn, nie ItlupitueV., J. H. Vom. 
Chiadiu(( T^mpe, itciiuirui und Sd>t(>dcr ptriüulicli brliauol lu 
vtcrtlen. Uierauf beeob tr >icU nadi Csitcl. dum üli«i Lübtck 
BUcli Ittrlin, wo in dtui lelr.Tcu Jahn*Ii«nt ilei' lUsicruug iriiJ- 
ridi« iIm Gtoucn aittv F[i«d«uttiitoitr in vullcc Ufuibe »Utid*«» 
Dutt fand tt ■□ Kra(ctiiD>l>> , t ürtibitrlutr von Fiiovland, «inen 
G>>nner, der ibn nkch IIcitib»ß, d«iu biichüFlii^liirn Situ, nabn, 
nu dir jiingo Kuniller lÜr iliu und t»inc v-inifliuion Du'nttnian 
«in« /."itUug vullauf la lliun bitte. Dvr l'ünt »*h ein. vun \i"\- 
tUvm Nulirii tcincin Srliüliliit^ «int' lUiic nach lUiin »cti> nu^.U. 
und eibot (Icli Efnt>müllii(;rr \Vcii« uivbl nur zur licdi-tiluoi; >l<r 
Au»gaban unltr Wcgi , lotutctn vuri[iracli auch, Tiic Itcieti Uoiet- 
Italt auf mrhr nl» ein Jnlir bitiaut tu iorgtn. linivii b«trat Itoa, 
iiU tidi aber durch d«n Tui) iritict Üwnncrt bald «llar liülls und 
dar lldirnong betäubt, in ttildo dat clnr»rini(>« IttiitliUt loil dnn 
rinMl vrrtiuicbeii lu hi>nn«n, vio ar licli vurgcuuitimrn tintlc Kr 
vrai- Jetii gpxnungcn, Zci(buunK«n n4cU Gemälden und altcu Lfenk- 
malen, lilcinü An- und Auuielilen ron Ituro um Jeden rr«i« *■• 
verferti|;en , um Maug4:l uud Notb vun udt «biuveliren, *b*r 
die icbuncn Ueburieu einet ickuu Ilinbitdunftl.rult und eine* v*t- 
feinetten üeKliiiM<:kt in lebliJilic l'-itbcu tu ülcidcii, tUi nar uail 
l)lie1> itini nnitiilriruflich veiitgl. Kniep <hal, »a' er kiinnto, und 
ri f;nl.i"|; itini, lieb nacK und u»<.h li>r»u>Auaibeitcn, Ali eine f;o- 
«iiitie deuttirlte StJi'. ' <ii ein*» iiuiibetlegt iliu nach Nf«|i*l 

»u lieh einlud, rn; l.er der Millel beraubt »ar, (ich auf 

irgend eine Art d<.'a i>..M'.i<:ii antiuiotinirn. lu dieser Wdringlts 
La{9 tuchia er aicb nun mit VcduteutEicbneu , nunmehr »oinw 
Ilauntrach, ii> gut J>I> iitr>glii:b TotUubtinf-en- Bald ettcbien aa^ 
drr nelianiilc 1iitl'>rienuMrer VVilbeim Tuclibciu, der Unie^ »cliaB 
«ndet'Hu licb);rvi 'innen und >u(|-ciunnlfi'l hatte, in Noa|iel. uui 
Mag ihn lucteicti mit teiiKiu eioianen DacLitiihcbeu, um ibn bei 
«ineui {{tDiaon Muiu eiuaultihtvn. H* nai üulbe, der ctrail« Ilali*n 
bfraialo, und tfoen li(avrn lüinitleT *u iviuem Ueeieilir aul iIt 
llcite, nelebe er n^'b Italtun vur ball»,, *u«li(e. &o veTlnhtr vi 
iw«i Jalitn rill ' I II i1u|>i>rltTii I>iie)ii<. c^it auI drin /.iiR um 

lane nierltnui I. nnJ lucbliei nufh in Nejjiel mit üiiW. 

der (rmiu audi urtädK'btU«, »icli *a dtin lu jedat UtUMiM m 



Knight. J. P Koip. J. A. 



'79 



f 



k> Die fleiitin BÜucnn, nach F. WliMtlif. 
9) D«r vfrliBMe Bau«r, nach d«in.itlban, t?ST. 

F.* *■!>' farbige Abdruck* und lulclie ia Biliar. 
10} Carl n. eiitde<ki lieh nach der SchUcUt vnn Worehtiler an 
Familie de* Colonvl WiDdltim , dmIi Th. StoiKarJ, ITqO. 
Punktirt, qu. fol. 
M) jUMckitfd dta Lord Ruu«1 van ■«tD«r Familie *ur leinem Gang 

«tun Tcrde. aadi d«nuclbeii, c]u. fo), 
11—12) Z**«i S«*Den aui dem Itonun Caroline! Wa1d«i«ia macht 
der Carolioe einin Antraj; und die crelo Zuiftmiuttihunft 
Lindorfi mit Carulinea , nach Sloihnrd punkliit . ]7S9. 
13) Dia »cliöae PauÜne von PljmouÜi, oadi dfliDMlbeD, tT&O. in 

Farl>ea. 
ttt l><!r catnaffDCle Cupiila, nach Mi»> Bennoll. 1786. 
U) Die flache dM Capido, oach dertelbin. Puoktirl in Farbea. 

Uns (jegen*(üch. 
ISl D«- flietirndc Amor (Rud »nay T^nvo) nach T. Stothfirt, 17()I, 
^r. fol. Das Ge^enMuck lu: {.ovo relumed. nach II. Sioclclun.'] 
^^lO AiMchied der Suianoa, nacb rvluHand . mit sechs engliiclica 
^H^ Verven, Abdrücke in Farben und in llin«r. 
^tlll P^ranut, narli I]op|incr, punkiirl, 1T8Q. ful> Da* Gegeoftück 
«« W. Nuller** Thieibe, nach dtintflbeR. 
lU rJwrioltc upd Werihrr, nach J. Noitbcote. 

■W Die IttEte Ziiiamnienkunft dieter Beiden, nach demtelben, BeiJa 
Mwlitirt , rotii udfr tchorarr. 
^mMt Dm Müdchnn viin Montmeüan, nach H> Bnnbury, roth oder 
^^t^ tdtNan punktitL 

^^1) Fiindrr, welche in die Schule gehen, oval, qu. i. Ttinklirl. 
ati Ürndcr Itomiacn Bin ct«r Schule, oval, nu. /|. Punklld. 
tl) Du Bildniii der Lady Geur^iana Cav«uiliih, alt iiind mit dem 
Hunde fpieUnd, nichHinly. iTgJ, Punkllrl, ichmiri und l'arbi^. 
3I> Der amrrikaniichc Puiident II, Lnurent, noch J. Boolhj 176i> 
3') Lord I.ongbarough. nach ilcmtelhen, l7Bli4> 
lil Janica Fox. «cbon punklirl, 1780, 4- 

Hmgbt , J. F. t Maler eu London, ein jttat lebender Rüntiter, dw 
)tn Name mit Achtung genaenl nird. Er machte ernile Studie», 
nd dJc*ei • *o wie eine genaue Bcobiichtutig der verichiedanen 
iCncheiaun^en im Thun und Treiben der I^Ientchen , offenbaret 
' in teinen Dariti:]lungen. In leinen (icurebildern hemcht 
i)chfa1lif;keit dei Cbarakteri und det Aiitdruckp*, und dabei 
drr Küntller auch eine auiferuTdeiillidie technische Feitigkeil. 
rd« dur«ti da» Huntiblail auch dem Auilandc bekannt, und 
rcrc iciner Bilder fanden <>ileniliche Ecvrähnung , nie IS31 
, um flobii) Groj und der Groisvater. 

EsJp, Joseph AugUsUn, LandidiafUmalor und Radirer, «urila 

ITTT *u Tilhurs geboren, nud von »einem Vaicr, einem nicht un- 

ftrdicB hellen Blumenmaler, der in der FoIrc erbtindeie, in den 

Aafaoe* grün den der Kuoil unterrichtet, tu leineni zehnten Jahre 

kam r> mit leinen Kllvrn nach ilerrosenhiiich. und hier innlia er 

tkeufaltt Blumen und Feuchte, bit er endlich die LanJicball zua 

Haujilfache erw.ibll«. Im Jahre iQOI (paß er nach Parit, wo »ich 

der berühmt* Dliimcnmaler va» SpaendonK »einer amiahm , doch 

Wir Knip fort, der landichafllichen Darstellunt; obzuliegen. Da- 

^_ Kall naalla er meiileot in Gouache, uihI die meitlen die'cr Blatter 

Ij^Citellen Gegenden nnd Aniichlcnaut Frankreich ttar. Im Jahre I8O8 

^^••rüeh ihn Ludnig Napoleon c'iiie Peniirtn. und nun fing er auch 

u, ia OtllArbcD >u malen. Uieiagf begab et lidi naoli Hom uad 



1 



I 





c«o 



Kuipi IL G. — Knipc. 



»aiaiuelnd, dona er 181! <>ine Mvnga tn» VaterUixl xiiKickbracItMh ^ 
Uivto SüiüifU naicn lür tlt» HiiDitlor viin giortcin Nutica, uad iti 
UBvarkcBubBr itt bei ihm Aer «o)i]lliJli(tc Einlliiu der iulienitctiea ^ 
Scbulc und des italieniichcn Himincli. Seine (iniülil« mit iuliiai- . 
icUea Aoikiilea linil auch xlewlich lahlreicii und i;tavhältt. d^ iU 
mit «bell lo ri«l Einitcht ali Ootclimauk auieelüliit *iiiil. Viik^ 
aolch« ItildcT tali mnu bei Gnlegsiiheit dc-r nuiitUu^ttlluBC M«^ 
Am^lerdam, ho der Kiitiitler licU niederlic». Id der Fnlftc lobM^ 
Cr auch eiuige Zeil in Beel bei NvDnrc);en und dann gin;; er Hieikr ^ 
nach l'nri) , no man in den fialuni häiilie Bildgr von iciner Itaad 
•ab. Im Jahre ]S50 hielt «r «ich wird» in Amtterdam •»!• llnip'i 
l.andichaltcn tinil mll Thiercn und FijjiJreti tlntfift, uaJ auch Itni- . ' 
Bcn iin'l aichltchloniichc Aniichien xeicen lie. 

fiiulhut bring! im Appendix die Noiix run «inpm F. Knip bei, ~ 
von nrU-hem tili atil der berliner KunitauiiUlliiDi; du Innrn . 
oln«« Sch^afFtallct geiiiall lu »eben war. Ui««e* Ililii kam in d«n 
Betibi de* Uönic« voni'rcuoen, und Kenn die Inilialtn F. H. wirb* ' 

.. lieb «Uraul xu Uten liiid, lo bedeutet da* F. CDtHeder„FeciI**, «dat** 
«ler Uiidiitiibe iit irrig iür F- gdteaea. ■ ' 

Oaniilio»! man in F»»tlj'* Supplementen vonrineiii lioix. nach «■!• * 
eben ric'iuenol 18O6 dj« Aniivbl der Iniel Suffa und t ingal'i UäUl'^ 
eetlucbcn bat. Diesci i>t verinuihticb elienralli unter Küntttw, ltaA'1 
MJ Füulj' beiul et violleiebl nur durch Druclilehlcr tinii tlaii Knip.^ 
lini{< ist aurli iui l>;idiieii erlahien. worin ihmOurtman ku I'hu 

,. , Unterriebt «rthiiille. Seine BLller tlelleu Itinder unil anderei Vitli - 
*Ur, und lie lind all gelung«»e Probeu dieter Art cu bclraebleB. i*- 

Hnip, llcnrictta Gccrtrui<I», Qlumtnmalerin , und SchweaM^ 
üri Ubi^cn , viurdc I78i xii TÜburg geboren, und auch tie wurdv^ 
in Patii bei G. Van S|>>ienil(>nli Ireundhcb aulnoommen. Unter .-^ 
der Ltitunf dieiei Mciiicn madite »ie bcdcuienilc ForiM^hrille, und « 
att lie nach einigen Jahren beinigebehtC nar, lulgle ihr bald dar 
llul einer geicbickteo Kiiutlleiin. Sia lieat »ich in Amttcidam nit*^ 
der, brgab licb aber a|ülrr n^ich llnrlrm. ijberüll uiii der Aububupf a 
ihrer liontt bMchtiltigcl. Ihre ßilJrr {^in^en in venchi dienen De- - 
Mix über, und die«« Hellen cnlncUer tiuteloe Btuuien undFrucbkai.^ 
uilvr lulvhe in reicher liille vcrcinii;«t vor. Die mciilen aiBd iS >, 
Aquarell geiiMlt, «iui^ ah«r auch in 0«1 autgelubrl. 

Hnipt Zvidinsr und M«ler, **>«■ Küttitlcr nnd Itrüder der Oblj^aot^ 
die wir aber nach ihrvn Tauloamcn nidil unleridieidrp kvaniBt -^ 
Sie ReichnetcD um )8tQ (»eitlen* Landichaltni ia Aquarell, diKb:- 
flngcn lie icboa dainaU an, iu C>«1 *a malen. — — 

Knip, Pauline, I\Irac., gchonie Courrflln, wurdi> in Pnrit gal 
rea, und daaclbit von ßaiolian in der Itunit uiilerrichtei. Sie 
meie tich dem Fache lUr naliirliiituriichea iCeithiiiing, iinil 
verdankt ihr neben aailem itie Zeichuuugea der A[uauf;ra|>kie dft , 
pigeuui et dei iangaraa, au awei Uindeii. Ijauii Mitliuel« tir noch 
verichiedauB andere Vi^ijrl, die inan von liloU— l'i •■> dsB Sahiui 
autgeilelll itbrn konnte, tn t jidi vre r Zeil er)(abiie licli der liiinit. 
•ul l'oriellan xu maltu, unO ouci) l((13 '*'r ti« in der M*aul*M>r 
IU Sctrei thälig. Alt führte einige Seavic« mit ludaiBecikaitiKlMM. 
Viiftrln aui. und ilicie itnd mit gruticra üei(.hii.h darjjritaUL 

liOipR» *ln «nglilchef Maler, der ■■! Aftittf^ unten Jahrhiinil* 
•rlMllel*. Rr malte Punraile un<t (lrar''tt(i(h<, die tu J«a bHa«r 
«■gUld)«n UnMcnitMii dietcr Arl Getiyrl»D. 



noch 

ihiui 
iinit. ' 






Kmx* — KDÖflcr, Georg. 81 

'■f ». Joi. Aa£. Ilaip. ' 

Bobdsdorfj Ilans Georg Wenaol, Baron ron, ArcJiiwhi 

sa Berlin, »in titiüliinirr liünMltr leiucr Zeil. Sciue M«i*tcr ia 

4m Afchilcktur HircD Wcidciuann, v. WanircnKeim niid I(oaim*rler, 

■•1 C Duboit rrtbeilte ihm L'nlcrTJclit in der Miiltrei. AI* ir 

Wil den Cruo/UiiU»n der Itunil vertraut wjr, begib er lieh Dach 

TimA 1 1 kJ» uDil ItalicD, alltriu lu teioer Zeit viar et noi;h oiebt 

it> difteiD Land« dio hl3»isclicii Muilor der Baukoiitt iii 

HIB Aman io cig«iiMn Wtike die Ketullato ein» tulchan 

zu Tag XD tcgea. — lur Zeit <tipi«i Kiinitler* nurd* 

I in nberladencu frantüi lieben and itnlicDit^.lien Slylc |;el>aut, — 

iUh«r galMa ihm di« £ncuf-ni>ie eiiiet verdeibiea ftuaiige- 

■ckn ntflir, all dia «dl« Biiifnctihcit der alteii klaitischen 

jitAiAAtnr. Unierc Zeit itl ro rcirirrrr KiiMiL-tit gtlangt, al>er ti« 

tutÜB^ Eratiereu Kumtler nicht itiengcn T^dol nuriidigoWii, da 

Ac Zcitrcclialtutit« Unit di« Mode danuU ander* c;e>tBlIct vrarcn. 

S»ab«iiiI'iH baute dra Dfuen Flügel der Chsrluiitnburg, d** 

S(Umu vi Zerbu , und die luarmuri]« Treppe im Uiupt|;Bbüud« 

4k Kaädcns cu fottdam id «benfjUi na<.-ti teiii»i- ZaicIiDung an' ' 

Dann mactite er den Plan lur Anlage dei Liitlg;arlcnt in 

uail dt« Ttiiernrieni in Uerlin. AI* ihm der Bau de« 

Ofaruliauie« xu ueiliu aulgctrnKen wunle, bi^gab «r licb 

HM Znechc nich Iialicn , utn in Patuia die Verliillniua de* 

Jlli^l■ fcerühiDtrn UpciDiiaum la (ludircu, und diciot »ar in jeiicp 

Htarrft^ ein lohcDtncrlhei Üniernehncn; denn jene* Theater iit 

ü aiatliacber Hiuticlil ein Mviiiernerk. Alan versteht hier dia in 

4*r crÖMI«» Eotlttnung di«*vt un^rlieuerti Umlai>(;> gttprochaaen 

W«*W allcnlhalbcn «dir genau. D»» Utiüiit Opendiau* itt *«inera 

ftwal apd Aufritte nach durtli vier vun Finch gcttocbtna BUttnr 

* * - -' Dann hat nun von Itnobcltdorf lelliiit einige gcJtKta Land- 




DicMT Ivün*tler ttatb )7>3 iiu SO' Jahro, und der gtotie König 
wfcöelt für die IVIrmuiren der Ahadfuiie du» ElicenKadächlaiit dti- 
adbaa. Bd. VIII., S. i. 

Ü» aaderrr Baron Ton KnabeUdorf malte Landiehaf^en, und dia- 
air (ta(b utn 1730' 

luobloctlt -ArOD} ein Kipuiiner ni Alt-Dunxlan in Böhni(rnr 
■1<U di« Malerei mit Erfolg, V. Olivcrius erlheille ihm Llnlcrricht. 
Ei ^allc *□ Miniatur und m Uel, Bilduiitr uud lliiluricn. Sein 
TaiiQtAf Ut uiu uubckaanti doch lebte er nuch 11)08 im Kloitcr 
»Mi««Dik. 

Aifibd, Johann Friedriebt ATchilekt, wurde l?24 >u Dretden 
tifciiiiii. and von OU-rlaudbaumeiiter Jobann Chriitoph Bnbftl in 
a«BKrKnn*t Unterricht«!. Er arbeitelelängereZeit inPuleni undtein 
ffwfc ut «in Flügel des k. 5i:blu**e« xu Grudiio mll der lidpcUc, 
in FallMt de* Cialra von Brühl zu War»;hnu, und andere Ge- 
!>■*<. Im Jahi« |76S wurde er diurr. *4cht. i^andbatimeitler, alt 
wriAcr er am iT^IO itMib. 

Sein Sohn Jitliu* Friedrich erlernte cbenlall* die Architektur, 
•tefc aWr l8l? oU Ilofuhlamit-Calculatur im 6i. Jahre. 

( s. J. F. Kaübel. 

, Georg} Bildhauer, milde 1719 su Scheibe bei Leiniis 
-an, «uid lU tterlin und iu Dreidin lum liunitler gebiid'il. 
lMUC(«r Stadt «and er unter Leitung d«» Trol. Thoma, docb 

j KunttUr-Lex. VII. B4. fi 



bhuu 



8S 



KnÜfvel, Ch. F. — Knoller, M, 



^ 






VM^nnkle er dat fnfinl« (CiMm Slitiliiim n*rl> AniiKcn. Im 3H» 'r 
17\l nutde tt Holtiililhntifr und IT64 I'nil'. av ilrf Ak.iilrmia !■ J* 
Urrttlvii. Die %Yrrlir iljricf liümllm ciiiffru ht't dem Diimbaiil*- V* 
nirui in Drc*<l«n iind nnl dm Iträhl'tchcii Giilorn grütilciillicilt . 
Sil Grunde, tn der llixli« lu I.iehrnaii id von ihm dkl Grabmal ^ 
(lc> Grafen Morift von Ljiiari duiin findt-n lieh van «einer Uand ** 
wulil aucli uuL-b hitiu« UiKirtik« iu Tliuu, heilig« und pr 
DanlolluugeD. Surb 1779. 

KnOfvcl, Christian FpieJrich, Maler. d«r «u WoWnibnrj» Iffcifct»; 
Er itialto Huti'tien »nd l'oitraile, und i&:~ >tarU er, 70 Jattrc ah><W 

ItnoItC, Williclm, Oaiimciiter , der in der sweiien Uiin« de* l^lT 
JahrhuriitriEi ]cl>te. Von ihm iit wohl der Plan der (■roiien uik| ^ 

Crachliguii St, CyiinU'i-liirfli« m Diiilenlndi. lir war alt Meiittc,^ 
ei der l3>/i rclolgien Grundilcinle{;iin|;, nie nuiieii nni Chur ein* 
Iniclifift bc(S(t(. •!■ Wull lisl iSti5 ein« Gnchictilc vun Diideitladt ^ 
hrtauij;eg«heii, und darin iil diu liirclie brirhriehfn. Oui Gcwulba '' 
fulil Olli' 12 lYBÜent, dio niil de» 8 l'uii huhen ^(.itiieii iIlt Apn*^ 
iiel geii«rl timl. Vun d«n |>iO)vktii-l*ii inai Tliurmon hAta ttuw^ 
einer Eiim Auibau. * 

Unogh, I'auluB, Zeitliner uml nandelimnnn. wurde um 1737 hl ri, 
Ijüttreeht geboren. T.r halle trcuile rqi Sludiiim der Naliirniunt^n 
acbdilen, und dahvi leichnclo er auch Inxblen, und mali* tie tchSn^' 
au< l'ergnBieul in\Va*i«riarlieuauk Uie>«fKunttlicbhatier»Urli llßZ-in 

Knoll, F. C-, Muler «u Ulrnhl, ein Uüntlln nniert JahilmndetU^'^ 
Avr «Mirttheiiilith nodi oni l^l>rn i>t. Ivr inalt La ndtcbl (!■■,'/ 
lodlet Wild Hill Jandicug, Stillleben «tc. *■< 

Knoll, Gustav Theodor, Maler von Dreiden, nurde ir^a e«t>o*i\ 
ren, und >ii( der Ahadeini<i leiner ValenUdl iu der Huntt unter* v 
riditet. Mau bat von ihm venvhicdcn« Bilder, und daruulcr auik s, 
Bildni'te. ,^ 

Knolle, Johann iTeInrich Friedrich Ludwig, ii<i|.r«ntt<W'. 

«OB Br*iiiii<hnci|;, wurde |H07 gobnien, und Bu>>;atii>lf I mit ilia «i 
nolhigeii Vutkenntnitien. hri;al> er *iih iincli (Vluilnnd, iim in Jn^ 
Schule dei berühmten Andetloni «ine Siiidirii liiftiutctien. Hr^ 
>«lb*( bat lieh xhun ItuI rrwnrlten, und ilut upueite ^Verl., «(•■■ n 
ihin die Srhenli'avhe K»iiilh.indlun|; in llroiintelmeii; |C. W. F' "i.- 
dulir) IU7 dm Aultrag ertheilte. itt der Siidi vfiin llildet' 
faeiubmltni Itililr. nnlcbe* die Suhne liohig Mduard'* IV. Vf.r> ' 
land daiMelll. Die Gn»ie de* SikIi* i>l auf un|:rUhr 1^ 7.«; 
und 16 ^>ll llreite berecbnel. und die Abdrüike »idleu n<i > 11 - 
nerden. Kin Ah.lriirk vnr Act Schrift auf ibiae». I'apier ni 

vor und 
>i«r lutt 



12 Thir. f^ictrli dann lioninien toldie auf Veliniiajiier vt 
der Schrill *u und 6 ThIr. , und Jen« auf Vcltni>a»ic 
Scr.rill holten 4> I Mr. 

Ein tnihere« Olalt die*«* HuuiÜert »teilt die »dtitno AlbanoM 
n*di Omc dar, ffr. ful. 

nnollirr, iMarlin, herühnileilliitc>rie»ii»ler, fth, im Dorre Stein 
|7IS, c**!. I«tv1. Sei» Vater rinni, em f;rniei»rr Dortaalvr. 
»linintn ihn lur liunM. wuiit Martin elM-n 10 %i«l Anlag«, nlt ] 

Jiutg winrlh, Dm rnt» Unterricht Mar al>er diirlli;;, und dia 
itHg Jm Hnalien hnnnle ni«hl R«<lriheu. ilrnn er icunie auch 
»ehae Hanaarbrileu ««triihleo und Urmalxjti am drtn Wald* Hl 
llani* (tagen. Finet Taf[M «ailini «> Att tiicih,:he Haut, _ 
lief, ticli oeai blinden Ungefalir Tiaii gebend, nach Inntbruck, 



■uf ' 



KooUer, MniHio. H^^f 83 

in tfotTniinf; , <lat« 'lorl irgenil ein miltcidiiter Mentcli lich t«in«r 
«iinrtunc» viiircle, iiinl ilietr HulTniine; tüiitdiic iho Kirhlich nicht. 
V't Vortcliun^ tülirl« ihn in <tiu llim ili'i lliiniammer-lUlli« von 
Uonnayr. und ilieier nahm lidi dt^ juncrii Mriiicbon an. Er trUla 
dtn Valer Ton dem AurFiilhalle de* Sohnni ju liennlniu, uod 
«bergab tetalcreu dnn mill«lniJiiig«n M«)cr Icii>k l'ü^l iu die 
"Lekt«, bei wclcliim linollor bald lulche rorKchrilte macht«, dnsi 
ikM der l.vlir*r *«lh«l rieih, (ein (■rosm Tak-at li«i «incni tüclili- 



IK 



i 



Ca niriklcr lu entwickeln. Aaitr grraili- die«* beilimratc itca 
t, *«-inen IVIartJD »ach llauie iii nelitiifii, um eiuoii lüchiif;oii 
Ili&artwitcr su liaben. Im iräifrliGlicii Haute nur er »rinor «igmen 
'Fiikruig überUtaeo, und nothuberditit vpiucihcill. allerlei hliutliclt« 
DienMe und Aiboiloa zu verriehloii. Di>rh ^«ieliiiele «r io jeder 
tttita Minute, «elbtt die Mauern der lUittrr rauuten ihm atatt 
Ah Paptcre* dienen. Einet T»ga muttle er im Gaillinute de* Dor- 
he Brconliuls in die Hüeho und xum Ul'*a traeeii, und in dieier 
Betcliifticung reetc *icji »ein Geniu*; die liului wurde votf^etut- 
derl. Uno toaleicli «aril ein JüuRling mit der llnlr.kruehe aal dem 
KMkm bh die Mauer hiagenautiert. Dieter Augenblick war der 
«Madtddende acine» Ltbeni. Der beniliitite Muler P.111I Tniger 
«M M) eben auf einer IlÜckreii« nndi Wim vor ilemielbrn Gait- 
knM ■betitiof'pa , fah den T.ei diu enden Jünglior, betrachtete «r- 
tOiaat hnd ilieicu, bnlJ teine Zeichniiiii; , und der Meitler erbot 
Mh. ilta jungen Itouller «u unterrichten und njlirL'nil dvr Zeit m 
4n (.'alerriclili lur leine Verplle^ung xii lurgen. 'rrn-irr nahm den | 
■wanxigjabtigca Jüugliof; >n|-l«Vh mit tich nach Wien, itu der- ' 
lelb« in einer äiCcit vun acht Jahren auxernrdentliclte Furtidiritlo 
nacht«, uivii tidi Tri>i;cr't volle Znnei^uni; gcnaon. Iu den Jiiliten 
lf48 — M *tand er dem Mejiter bei den IVeiken im Duiue lu Bri- 
M» sla GcbiiU'e cur Seite, und IT53 erhielt er an der Akademie 
den crutteo l'teii au* der lliiturienmnleiei. Der Gngeiiftnnrl de* 
Cmald«* war der june« Tohiiit, der di? Augen setnci Vater* heilt. 
Di«8«i G«u)i*ld«, an mc alle aut dicier Zeit, tind'gnnc in 'IVueeVa 
Mani«« gearbeitet, und lie luben, neben vielen |;ulen Eigen iciiaf- 
■n. tnitMtondere der fetten und richtigen Zeichnuiie dieser Schule, 
and» ihre ntängel. tragta da« Echiga ,an<l »cliart' tlr/e^clinel« an 
iiclü Die Eie<nthuni)ichK«it der Troger«<:hcn Farbenjebung und 
da Zaicbnun^ mirdea vim ihm to ergriSeu. da** seine dam^li;;en 
Werk« beinahe iibcr^ll für Troi(er'* Arbejl ijalten, unrl man tioh 
n«g«a der Umchenden Aehnliclikeit xu Wien hei msndicoi Uitd« 
(Hier (tritt, welchem run beiden Küiiillern et :in;;n1i<ire, 

Iloeb vur dein Jahra ITSt rertieM er eudlicli Wien, um in't 
Taltrikiid Tiurüchiukehren. Auf dar Iteiic hielt er tich ciuige Mo- 
attM XU Salzburg: au( und malte dgrl mehrere Aturhlalter. Auch 
i« Tirol ninlie er »chun damalt Vielet. Sein grimlu* Work jeuer 
Zeit tat ia der ['(arrkirche zu Aurais im Futtcrthalc, die er in 
trnko aucmalt«. Mjn liett hier keinen Niuiicit und die Jihrr.nhl 
iTsi- Aurli da* IlnehallaTblaii : die Sleinitjunj; de* heil. Stephan, 
•idi von linulliT nui jener IrÜhen Zeit Iterriiürcn. Auch (jibt et 
ntl* SlaSrleigemliMe in Tirol, deren mehrere von Knüller *ejrn 
dorltcn, ubft)ci«'b ti« Tiir Tr»t;er'* Wetko gvlloui denn die Manier 
bnder £Vleiil«r i»I (ich (;ani ahnlich. 

In »einem drei**ig>ttn Jahre glücLte ei dem talentvollen Küniller 
wiUich, nach Hcitu lu {olaiigen. Hier venoarl* er teinen Styl, auf 
ten er lieh *u viel eingebildet hittc, und luchle, lich g»ui. nach 
Im Werken der (•riMaeii alten Meitler zu bildun. Nach dreijäliti 
fm Aufenthalle in Ilom berief ihn Graf Firmian, der äElerr. G«- 
widl« aiD k. Hott in Neapel, mcti di«*«r Stadt' Er arbeitete dort 

6» 




M 



Kaoller, Blailia. 



% 



LS 

>1 



Ticl» für iIfd MiniiUr, und uialu aucli PlafnD^i nni] AlUrtUttir.l 
All ilerUral Ncajirl vcriitti, tchicku «rliiiullcr nndi .M;iiljind vuiau* 1 
mit vtrictilt<1ruc|i Aiillriigcniu Aouriliiuogni in dem lu [einer Woh- 
titiiif; bciiiiumlcD I'iillnilc. In diriei Sladl bliuti et mehrere ^lonala 
ingiiudigcrl.Bi^e. nWr docli nog ihn tli« Stliotuclil nitd^r iiacli Hob 
luiücki »o (I an Itapliiol !V1«iigt ein») Frcuitil fand, dtttcn I^tlt- 
rea und Hfi^picl iiivcliliR auf ihn vrirUttn. Nock im hüben Aller 
erfuu er tiu) in I.iili Biotr« McitUn, d«»en Hildoits er ö(t*r 
tuaUt und auf ■llcn tcinen Rciicii nil (ich naliiu. Audi nit 
\Vincli.*lniaon iral <r in rrcundicliaftlitjie Verhkliniii« und unitr» 
Jiiell mit divKiti und nimu» bii «o i«iiiru Tud viuen Qiiclnccti»»!. 
t'ui Knullrr'i Atbcilen, die *r in Rom tiiid Neapel vcrfcrli|{U, 
lull iD»n: ilrti A)(«rl>ljtlcr in der Kirdic all'aoima xu Neapel, mit 
i/ltr Etiiprän(;iiit> IVIatü , der GcburI uml dei Vurluühlung ditMC 
llimnilitrhrri . Iirnlidie Eneuijniuc teinet Piaii.'lt' In jtp* Zail 

Kliiireu au<)< >nei );rü«t«re, tehr »chune Altatbliitlcr iii der liii\li« 
r Muller GdIW> dolla IMinerra ui Atiiii, dai eine am lludialurc, 
nittria mit dem lUndc uml Sl. Philipuui Neri, dai andtr«, der 
(terbedits heil. Jutcpli an einem Sclleiiallaco. V.ix Huni im Caiupa 
(AUlii flixlct tieli vuD ilim cina in l'rcieo gemalto Krcuiabn*liai(, 
«lif ihm grottc» Lob ttwatb. Auch in FallÜklcn und IIaum^cd jcDtr 
Sl-idte und tirccodea aiiid melirere von linollet'i üemuldm in 
lehen , und virlr, di« er da ctmall. hnmen in itiichixlcue !.■■• 
der Etif'pa'«. In D'iiu Ttrf*ili|;I« er auch tw«i Alt«rblj|t«i lur di« 
Klollcthirtlic lU r.llal lu lUjcrn, die Knlhaunlung der heil- Callia- 
r'itt» und den beil. Scboiiinn vurdeltcnd, beide mit ticicn I'ifturvo. I 
Dtcie baiden Alliiiblatler icugen weienilieh au Kauller'i liuliin tiii, 
und in dfii ihm ■patcr ^rurbeDeo ^loKua AiilltäRCn io DauUchlnnd, '•': 

Den crtlcn Ituf lu einem (jiotien VVrilic cihielt «i aui »«iiien a 
Vaterlande, via die SerTiitnUiidie lu Vulder« bei llnll in Ftctco *r; 
autgetuill »erden lollte. l)i»ct Werk, »reiche» Sctnrn au« ilcw ■^ 
I.etitn dti heil. Itait Duriomaiii lurttellt, nurd« 17(>i vollendet. « 
In dieien Gemälden beritchl trhun ein run dem Ituliereu Trugrr'- 
•che» tehr veitdiiedencr und t.rafliger iialiiniidierStv), und finol- -i 
l«r tindtet* damit unt{*lbeillcn Beilall. Für dieM'llie llirche malla 
«r auch i^ijicr dai Uochaltarhiall, neUhet den lieil. lUrl vonlellt, v. 
nie er dciu IVilkt^aheo da* AliendmaUl reicht, ein herrliche* Bild. «< 

Vuit Vuldcrt hehlte er nath Ilum xunich, wo «r nur noch einig« «:■ 
Mnuat« vetKeilte und aiheilcle. Endlich eine er in der cntcH 'ii 
Malll« det Jahre* IT(j5 »u leinem groiien Wuhllhulrr. dem tiwlea w 
Firnian. nach Mailand, und da blieb er iclxl die luniiiln ICeil, n 
Biachlealier iiv<li man<:ben Auilluf- naob Puma. Unlognii uud Ilori-na 
und auch Hodi »chcini er iiuth eiamnl hetucht nu h-ilieii. In fkI«i-_ 
lind li'htD «r iiii SchouKo dr* üludiei, denn ibm wurde auch »it 
glückliche Ehe XU Thcit, «elrlic er IT&T mit AnnuDCiani Cardat 
einer ichnnen llnufmann*t<KlileT, ichlu». T.t wurde Vater vuu ■« 
Kinddu. von deoe» jedifch keinei »ich der liun*t widmela. 

Mailand bat herrliche Werhe von.ftDollcr'* Fini«! aulauwnU« 
Im land*tlur>lli<lirn nc>iJeni*<hIoii lind S Flafuudi von ihiu, ut 
ül)«T 30 Uclj|[cil>'>tde. Auch in der Ilulr*peli« tiod uinic:c UiMer « 
»einer UanX Vi>rfiiRlich loerkiiurtlig itt der lialnmi ilra iur«le 
fl«l)[iuju>u, der vun lieDoem beinahe ■llen iibrigeo Warhrti iirtat 
Itt't vi(r|t**of;en nitd. Der GesenKaiid iit die Apothe<i*e Alben' h^ 
4m G(ui**d aui ditiem G«*«Klerkle, mil einer Mon|« Figtirea 
Aal einem andern Tlafund de* liiritliclifn FatU»le> tieht man Ili 
Baldo in den ^uberf^erlen der Annidn. und in einem Nebensii»_ 
ui«r, nie er lich liri der Uodiieii Uudif;er*i mii rudamanle eiafio- 
dtL kitüt mAtW Oal|{aia«Ul« fiüdeit *i<;h im raila*lc. 



^V Knoller, Martin. S5 

Dr«i icttän» tUtoaii alnd rprner im Han*« il«( Grafen Groppi, 
unJ OcIgviDitlilc Tun Kncillcr's Uaiiil. Drei sitclvr« Platonili iinil 
in PallMI« dM GMfcn Firniian. von Avava der im gTa»fii Saale 
itt Aunira danlellt. Auch |4 von liniill«r auigcrührtc Oelnmiitde 
ticrrji dicien Saal, uml m*l>rBrt andere b«raiiilrn licli in dti- Gallttia 
taM'piilen. Vorxiigliche Hmälmunv vvrdionl die Aniictil von 
D«M bei NM(>a1, in <lfr nU &ti)(rjif;« tn gauicn Figur<-n die Por- 
Inite df« tirafau, ewcim C-ivalifT«, leinfr awci Sekctt^ir« und il«» j 
.Malm »elbal niigebncht »utdon. nftondtn geriidinl mirdiiii J 
C4fittu« am Krrui« mit Maria, Juliannet und Magdalena, ili* Fx- 
ptdiDUC des L.aiarut und Seipia itif deo Trtiininrrii viin Cartli»t;i>. 
Dw Beiilier dio(«T Oildir htiiti Aem am Selilu»c erwaliotnii H. v. 
GUoiMi uobekannt; da* loIUere dici?r BiMur in unter« Witieoi 
Mi f«nllich«a Scilla**« ati Aa»lrttilt. Djivlbtl jtl von Knaller 
Mch^aaGemilde mil Cnmitlut und 7.«?i Serncn au* der Ueae hiebt« 
4ca Regula« > in mIif grustem Fniniate. Noch aiod drei Plal'ondi 
n crwalincn I Der llatib dei' Gantmird im Hiuie Riglia, 'Zeplijr 
ra« Flora gehrÖnl, iin Saala dei Mardifia Buaii, und Mutet, 
•mtdicr Wdttcr out dem Fcl»rn Inrlift, ein gnme» ücinilde im 
FsHaate >Ifnafn^lia «ii Vareia bei Mailand. Zu C)iiaT«tla im Mai- 
iMtdi'thcn «odlitli itt von ihm dai in l-'irtco du) der Mnuer nut- 
(tfiihitc lültirliilil der FraniittiAii«rhirdiv, die Verkündieuni^ Maria. 
Vier «h-jae I,and«lialtoci mit SmiTb(;>- •iikI ii> der Gitlfvri* det 
CraJm Mnlr.i. In drr S>kri^l«t drr IttrcÜe Art )>eil. Colt'ji tiird 
aiAf I>«il. Fiiinilie n:ich Itat'nct fjrriihml, novon dat Original jelit 
in drt Wiener Galletio iit- Fiinl* foftiiglich icticine Bilder beiiut 
Herr vnn Mniaoni eu Mailand, und inthrcra andet« tind in Prirat- 
käuMm datelbiL 

Auch l'eiittcliland Hat herrliche Proben von Knoll^i'* Kunii auf- 
nneiten. D«« allMle Werk itt die Kuppe) mit d^r liiniii|)ii<1ien 
Gtorie iia Hluttei Etlal, \7(tg g^iuall. In dieiem riafond etichiiint 
Maria nicht) aie itt in dem cni 1796 |t«roali*n Blatte det ll'ichflU 
lu*. 2& Futa hoch, in Rrottattiireia hnilti|;«D Style in ilirer Hiinaio1> 
faliri daid;«ii>llt. Div Fatbfn d«i Fretou tlnd to tsrii^ iinil lieb- 
ticti und 'reiten J, ilaii urotge Maler toUhen Zauber lelNtl in Od- 
brb«n hervoraubriii^en Tcrin lichten. Die Vcnierungen alimnn tau< 
•ebenJ die äluccattirarbcit nach. Im Jahre IT9O erliieh Hital dai 
Allarblalt mit 31ari* und dem Leichname Chciili, weichet der Bild- 
ianrr Itoma» Boni aU ein Muil«r der tiriin^Iürlikeil und VnllUom. 
■cabeit iti d*r aksdemiachen Zeidinung erUirlo. Die heil. Feiniha 
ÄHelbit. (Iia 1T<^ in die liirch« Kam, wird all Ilild von YorMg- 
Umt ächiinheil von Allen bewundert. 

D«r groatc Huf. der lich von Hnollec'» Gemälden j.u EtUi rer- 

Ireiiete, war die Vera niaiiung, dati er nuDh im Jithro l'bO »it der 

Ailnnaluns der prächtigen neuen Krreho tu Norothcim beaiittract 

leardc. Uici« Kirdi« hat 7 f^oito Kuppeln, die alle roii Knollen 

tUiad |>efnall tind, und brtondcrt vurtrcfilich iit din Aiitcnieliiini; 

Cktitli «iid die Iteiniftunit Ma)iefl>. Hat «Ttlere l'mid ielliti der 

HalM wijrdiK. mit «einem Namen eu beieichneu. In dem jneiten 

IkUei vreldie« dat Lieh1inj;t!.tii<-h di« Kuniticrt gewcicn >ii x'jn 

aehainl, «ind die Arcbilelitur det Turapeh und di« Zeichnung der 

bandalndeii Pononcn Meiilenlücke, Uieie Plal'ouJt vullcndele 

.Banllcr in denSommeru von ITTO — TS> und erhielt daHir 2^,000 ll> 

IDic ecNiatt'n Climen d«p 7 l'Ialondt und da* Portrait de« damali- 

Ip« Abte^ Benedikt Maria erhielt du« Klatlor. 

I In iahrc 1772 b'gann «r die Freii:oiiialei'eien im Slift« (u Griei 
> kl Btlivn. Sie »lelKn in drei Plafondt Scenen au» dem Leben det 
Auguttia dar. In «pileien Jahttit lieferte «r auch alle Altar- 



Kaollcr. Murtin* 



Dio aiugeualun SkUien di*Mr Werk« Vatatm 

pchüpfuagan i*iii»« G«l)Ir> ut (Irr Plafond ilet 
bclian, «rrKliPii linullrr t77S malle. Er ilrllt 
fin vur. WctIcnrIcilcT hat ilni in drn baxcri- 
f4 b*n;liriebcD. In MüncliMi «»reii niicli «iui^ 
QxriiUe. unil mehrere AI in r bin tlcr »iiid nudi in 
iltJ». In ilpr lliiclie drt ohiBiiligcn Itlo^trra 
liar- Churaltartilalt, der litil. lUncdikl, *na 
tl ilnii IlnMi'liitlniblatt in der Kirche d«* heil, 
hen , drn luiiilicticit llci!i|;cii vunlrllcnd ■ kii- 
^1), londerii »ie di« lici^rietitc Nacjirivbt !>•• 
■rlh. Lilteripi opul Vcn«tiis ]73t'*i *nt** i> 
^kaniiim MaIct«- 

||a tT XU Inotbntck ini fallMto det Graren roa 
R Occko dct Saalo mit dnn Urttieil dei pArüi 
^ IIB EdcItllKc Gcr(lbut(> dts GrutilvJndl«» A. 
pigcnde Auruta, di« er fiüticr auf dia DcdM 
»Nd f;«null. 

|H GvburMiirlM tind drri AltxrMälter von »ci- 
Ä«li«i Allar« ttclll Maiia luil dem Hindr uai 
r, «tu llild vull ttuliF und Karten Getulil*. iMd 
I <lif Mnrter dn liuil. Scbailian und die Eal- 
let Täukrs. Lvtilore* iil vun 1794 und auf- 
li da» 10 Jabre Ullatu llild. Mtbrnc ändert 
f irul . und aucb im PtivaUicaiU bcHndcn lich 
(er. Um rerdinandrum lu loniliruck bcKahrl 
Ibn.ilitne aui »einer critiu Manier, dana viar 
i»lfün*Ü«r*«i^oaeiitt> ('eruer «in* liril. Fiimilt« 
|Ht iltm S^rvitenurdrn , et» varxüglii;lici llild. 
jäb (ich Knoller nach Wien, wo rr tidi daoa 
Mcliiifli^uug C'geu xnei J«bre aufhielt. Sein 
D Ijof^tl vura(ij>ef;»ni;en und er butte liek liH 
Kuiiil der (pi Hill 1*1 teil Aurualuno lu erlreiica, 
[IJtlitlrii lUmali t» Wien auicafiiUrtcii \Y«rk< 
wM II. inLabantgriMM. datdi« Bcnund«niii| 
[.MOf, und unter den UildniFten de* Monar» 
iste «fliUrt wurde, E* ftehuiic Tur den Map» 
I Na«b nialle er den l'utMen und die Ir'iiratia 
Dl den FiJrfloti Eslarhar.y aU Chef d«r Nolwl* 
noi, den &clinti((>ieter l^angr, all Htnog L wii 
|t dur<)i Wahrlieil de* Ciilorili, dat TicfTeada 
cklicit dei lIcitLlacl und Zartheit der Dvlunil- 
Bd. 

Uiren diall« er iwei AltAihlSlIer mit dem bt3> 
bcdalriia, lür den tuitlfn liauniti äcipiu un4 
^ u«B Ituineu Ttiii CanliaicM, -jiid da» cigea* 
Mi*ila er üllcr malen. I.in i»!!:}!** »ot in dar 
Von und ein andero itt iu der Hrerj 1.11 MuiUikI. 
Itden vortiigliclitlro KiiiiiilcrD iciner Zeil, £r 
Sm Auiitruckit iiaaiar. aber nicht m auch ilai 
■■ Auch felillo ihn dio lUlntlitche Üisfalt d«f 
^ektintiuie der Uitilallung, no keine f>jt<" 
t nicht) enibebrt worden kann, ubae den M- 
|>«u lu »türen. Seine Üacli« nar dm Gcwalli|;e 
H. wai dai rcKMe LeUtn der l'liantane lu «r> 
Uekuag w»d phU» >tikiheii kann, die liiintl 
Iw llino V<nMti{tuigeu, dio uultiftvtditelea 




Kunst, Cornelis. — Kobcll, Franz. 



•9 



£m« Gnaalilc, lüi* io SclilacliUlücli«D beitumlon. I7p4 l>tim Bnod« 
it* Sfhiott** Chriitiaiuburß zu Grund« und iu dti Sominlung do* 
Kva'igt i*E Dur nach rl» ItilJ, «Toicttr* Pauliii rar Frlix dontclll. 
Koapfcr niJill« auch Bildotii« und Famitienttiicke, Alles mit 
pMier Eiusichl. Sein« Gtmilde tind tan volleadcl uod von «cbü- 
ner Färbung. P. de Jode liat tcin Itildniii gestochen. 

Kaust.. Comclis, der Sokn de* C. EDgalbiecbUcn , auch Koiut 
(tauaL S. Kuiut. , 

l, Woutcr, Maler Ton RatlcBi, wo er ]lS4l In die Maler- 

idc aurg«noiiiinrn wurde. Doch war er dnnialt nocli j>ing, denn 

eh (einen) Bildnitia xu uflheilen, weldioji Jakob de [tta; IÖT& 

ll bat. «ar er jetit ohnscrabr SO Jahre alt. Kr inallo Land- 

'■ta ODil Slädicaoiichleo. in der Saiutulung von lloet war eine 

Aa«telil von Antwerpen von »einer Uand. S. den folgenden Artikel. 

ff, jBttob , Maler von Hnrlem, deiten Dcidinr» im Lcbco d« 

i. G. ti1«ub«r ^rwjilini. Er wur ein Zeilfcnotte de» Obigen, und 

• aaeh D«i««inpt'» Aiic;Bbe malte er um 1075 >u Pari« Seehälen mit 

1 Gebändelt und Fii^urea. Wir mücbleii fntl cliubcu, daM dioier J. 

I Hb^ «h dem obif;cn Wüuter Hoj'IT Ein» vtnaa toi. Uober I»U- 

toraa pk S* Gcichiedenii der raiWl. Scbildirk. door R. van Eyn- 

dta ttt. Aaskanll. 

Bayn, h., Zeichner, der rn Anfang de» rorigen Jahrhundert» in 
LoedoB Itbie. J. Ktp radin« nach tvinerZcichonni; fio DlSlier mit 




Kny 




it#n der tdiönitco Luiihüuier in Enslind. welche D. Monier 
i tTOB nnur dcis Xilcli Thcatr« d« granda Bretagne berauigab. 

ftnypper, Genresialor. iler um it5C im Uaag gelebt babcD »oU. 

Hobel oder hubcl, Jakob, «. JtUob Kerrer. 

Hobell, Franz, Landtchaftimaler, geb. za Mannheim 1745- geil. 
>■ Moncfaeo ]8ZI. Als Knabe beiucht« er die erden Schulen in 
Miatr Val«nudt, halle aber dai Un^lüch, leiii« beiden Ellarn (rüh- 
~*"'" %a »erlierun und »ich und tein Meines VertUugon unter Vor- 
ichilt {^titellt IU ncheii. Der Vormund bailiiiiml« ilin xum 
annksUwlc, und tdiicKle ihn nach Meint, um dntt bei einem 
TeniBodtcB die Hindliini; tu lernen. Allein der Stand eine* 
«an* war »o wenig »ein von Natur am ihm angewietener 
B«vl, das* er e» Kaum ein JaLr «iirde «uiEjehalten haben, wenn 
BaÄl di« reizenden L'ingehtingen »rinhervortlrvbendei Kunittalent, 
ja liaft«r detio mehr, gewicht, und lein für alle» Sdi<>nc der Natur 
M getiibtvullet lleri uowidcr»teli]ich angeinccu hultcn. franii 
liittril war lum Landicbartsmaler geboren, und von der Natur mit 
•Uta daiti DÜlhigeo Gaben reichlich au(f;e stattet. Er blieb nun 
*i«r Jahi« in iMains »l> fivh bildender Uaurmuiin, aber lieti xu- 

£kh nicht ab in der Betrachlimg und 'dvm Studium der Nntur, 
•r endlich dem Dranite nicht mehr wiilerttehcn Uunnte, die 
ttUer, die seiner Fhaniatie vurtchnebten , nach Auiten »u pcodu- 
■ieca. Er bMchloM dsh«;, dj ibm dat IrocUene l)iiit><lunt;igctchätt 
ia^er listiger wurde, dities vöthf; auliugeli<'ii. sich gatii iler liiiiitt 
»widmen, und kehrte nieder n»ch Mnimhcim xuriKK. Walirand 
Nber Anwetitnhcil hall: sein 'Ix^rer Iliiider, der iii der ganten 
kuiwclt durch leiue I^ndichalleii und rsdirteii lil.iilcr so be- 
ItMK« und f;etchaine Ferdinand Kobril, seine witienichattlicKen 
SMien vnlleuilet, nad war schmi wirklich bei der cliucliirtlhchen 
iCf io MABtüitim ■!» Sekietu augeiielll. Allviu die*c» 




ä 



KobcU, Fr.iitK. ■ 

WH eb«n lo wenig retduiaiid'» «if^ntlicher Beruf, nli Frani koh^ 
liauUiMun {■elrur^u Mar. SluU vuu detu viurmilfn lt(in»l|;vlühl« Wii 
lebt, tmA vt ticli nuutr ««iiinn ItuorlteritcliPiiHi-kHMlli^uiigan nH- . 
urndt (;lücKli>:l<, nirjtr)iili xufricilcu. Jeden Aii|;'-nli1ii.l;, dtuarMintt 
ZwmigiRCicliJItti) abuiilliigeii kulinic, vcr««iidrlc er Bul du &M- 
(Ijuiu iviocT tvunit, und brachte et in d<r Fcrtiekeit su Malt* 
ImM m> neit , iluit der Cliiirfurit Kart Tlieodor, fecdiuaud'« vn- ' 
Telilteti Horiil erkunnciid, tliu bald seiner Dieuil« bei der HoII>aB- 
ner onllicu und mit ciuoni grüneren Oeliiitte xu teineni ei*tea ' 
llabiaoti- Maler ernannte. S» nAreii endlich beide nriidcr aul dn ' 
rocIiteD Halm beirilTen, jeder in den leinen oiirirlictie» Aiilaj^a ' 
euUprechenden \Vi[t,uiig(Ur«ii ciusciieUt. Cud nun untcnluliM- 
•iiwr den andern mit Liebe und tiler; viectiielieitig tlieillen W^ 
«IL-Ii die Studien ihrer Naturbeubachluiij-eti mit, su nie die (l«Hal- ' 
Ulo iltrcr Üuntlforu-Iiungeii. Aul clie»e Art vi«r«ii beide uloichian' ' 
■Ure cireiicn Lehrer, dueh joder au( die ihm xuUuinnieude \Vciu> 
Fnni Itubctl halte mar. leincu AiiUf^cu ^cin4U, xunJdiit dM 
Fach der Lantlicbnfl etgriflen, duch betn» er nieht miuilcr Im ii*- 
Architektur ein höhet, ja auisecuideutlidui Talent, auf dar** 
Shidiuui Kt' einen i;aut vuciuglithen lleiti vci-wendtt«. Itui «■kl»*' 
(genialen llrjflon nuiil* ihm «udi dirto* gelinge», und l>«ld «ar** . 
wine tWUdirilte m ^Uiucnd, tu auigouicliiiel und a]l(;euieta a» 
ukannt. dai> der 1;un(lbelreijiidelc li>rl Tttvudur keinen AiitUuil 
nahto, ihti lu iciucr hühcrn Auibililuu|; im Jabr 177& mit eiaM 
ftitiiuu oa^h Italien su schicken, wu «r in ununttitirochttiNfr < 
Studien nach d«r Natur und den atcbitektnniichrn Werhcn 4».. 
Kumt bii (um Jahre ]Tä& verMCiltir, Dud dann navh MiinrlteM W\j 
rückUehtt«, wohin iudMMU der liul' Viui Mannheim verlegt «iat'-| 
den 11 ar. 

Italien* ^itie Natur üli«Thau|>t, ihr uneriekünnieher BetchlkiM,, 
an Miiniii<.'!itjltii;kcit uialeniclier Aniichleii, <Ut Miichtig* «dJ, , 
Liijenc in drii Funnvn der Oebir^tiiisMcn, die- eiiiriirli >^r. i"!! 
Linien, wuiuil tich ol\ di» lliiiu-();r»ndn t<4iUeueii, tind 
tUr^n (iiuiigcs Spiel in durchki,ii»ender liene^nf( lur McRi 1 ' i 
der VuT- und Millcl^riiudc, der eigene Charal.tcr d^r dann ani^, 
braclili-n, riuipluva uder in (jni|>[>eti iuuiiiiii'!U);((Ul1len OvbäiHWa, 
■U( Allel entring Kobell'» auliavifctanier Bwlractilung hatneanep^ 
Aber er Mh dir Natur nicht alltin, er vortUiud und lulilto Mo noA^ 
Vollkommen: er kupirte lie vieiii|;er iui Eiuulncn, iii dirtein iHlfi, 

Jenem tiebrauchei «ein uuitattenJer üeiit l.ii«.te lic vieloielir ia 
hrer TulatiUt auf, Diicli i'hriui gjouii Uiul'ange und in der Man-v. 
nichliiltigUril ihrer Ch.n.iklerc. So war u* durch und duicb iit 
Eigenlhuiii leiiicr I^inhild.iiigiki.ift cewardco, ««Ichrr, glr<id< «inM__ 
un*Ticti<>|>l1ii:hcn nuiu, tin« uu^Uublidie Munee v»n DariirltuxiftL'' 
lail f^ranr.t I.eichlij^Ueil cDti|tiuN, woiin mau Claude Lorrain'- -*''' 
ter« Scliildeiun^en. bald l'uuiiiu't erhabene Scenco. bald .n 
Itoia*» wilderen N'lurficiiil beniindcrt , doch xcii von jcdi . 
flacht irgend einrr Nacli>hmi,in', virlttiehr auf eine nur itiiii 
Weitr, wie *io ein jedvt teiner llUtler drutlich bot«ic)iuii. 
verotben* tucht mm in tein^u (.telgenubUiv den Itniihihnin uad 
dte^t«nni()ila1ligi>«il «einer rhanlauc. Ihre 2ahl itt «uMrnt ff' 
ring. In drr k. (>>ille[ie (u Muiichtn itt nur eine letug« Laui-' 
•chaft mit «iiMm Wa»e>fallo und einige blEincrc Itilder in l'rim ' 
aaiiiniln<ij;*n. KuIkII veruhuuhle den l'inicl, weil dir |ei' < 
UHiandl>iii|{ ihn tu viel /.eit raubte. Itaruu xug er die Fo'i 
weit »if Khorlltr dem Gange veincr Mfe» iolsiei luicht, Ir 
i;iriilrri<-h m htieh er damit die GebilJ« ifiuer l'litolatie < 
tind »etil! ita djun luil Sr^ ia gder Diilci in die uullügt IWüin 



Kobell , Fei'dinand. ^^^ M 

TOB Schslttrn unil Licht. In (Tfr R«1ia»^tuii); blieb or licb nicht 
^■■•**|'°B'R ?;''''*''• Scinr cnicn iitid Trühirreii Kcic>>nrin{;<!n iliul 
iwcMlich und od bU Kum hleiiiitrii Dcl.-iil licilich ntiigvrülirl i 
•nne »pBirrD tiiii^pccn freier bclMiiildt. nber dem Inhalt nich nicht 
mäevr Rcitt- u»>I chaia)iter*ul), alt itnc. Ti'tt Iilre blieb unil 
«0 Mi idm »tot» ilni Votherncliende. Bein Floi» u»il leitie Phan- 
na« "ir unp[»clio|iniclii ji-lbit om Moifcen »or iein*iii nabtn 
ToAi war aeiiic Eiubildtiiigiltran noch mllBililern be«ehul'li|>l ; lU» 
■dmhene Au|;c un<J i)ir xiilcrml« Hand venagle den Diciuc. 
M^äew Weiie atlrin itt die »ngliubli^lie Meng« von Ilandieidi' 
taa^m dietri liünillen eH.Lrher, die tich ijbrr 10,000 BlÜltvr be- 
■■IL tn itrr Samrtiliiiig det venlorbenen llrnofpi Albert vun 
Ildino-Trtrlipn in Wien, in jenen dei II. von tti)(«I in P»rit und 
4n Miiiitteridlrdtliii tlaron rba Sleiiccl in Müuf^hcD landen sich in 
M<t alleiu iDclicerr Tuiijeiide. Det Köoir Maiimiliau tuii IJ»;F<nt 
kam i" •'-■" n/"il* cinicrr '/.«ichiiunf^büchcr, "urin viel» Hundert 
•rcUlr ' Ideen die«» Eiiitiiilert niedergelegt lind, und mch- 

IMW '1' mit tandichal'tliclien Danlellanccn getnitcht, lind 

m A EaigUnd ■fAvandprl. Dntzendc lind nucb m den Privat -Sa mm - 

MTitTeul. AU Metiicb wnr I', liiibell eben »o rviUiballig. 

m au-I licboo«niir>lif;, vrie alt litiiijtUr. 

h*TT Sf-ib fiBt t&Zi lue lUl ItunstbUtl dM P.Iogium äiete* 
s rieben. 

iiieiiHe Folf[* von 20 BtJiltera, meiit m'Mv Tgliigla 
-n, in t?- und 8. 

mit Feiten, vorn Ilagar mit iTireni Sohne, 17?S> M- 

t) L<i»i-.r.iti niil Felieii, vrrrn vin Eintifdlcr, iT7$, fol- 

I) Laii<Ui.(iall mit vitili-n Kiiiiitii antiht-r C*bau>I«. unkt eins 

l(nii:kc , itiirth «riebe WnMer iiri>iiil. Vom nacli recbti drei 

iVLiauer. einer Hebend, rleiondite auf tVni Steine tilzeod, d*r 

^itle anr dem Hoden. Ulinc Nennen, gi; i. 

\iff< im lliloiii an demiclbcn ein };n>ttet CebHudCi dat ttcb 
it Meinen Theileii nneli linbt biniiebl, nai;h Claude I.orrain't 
ZcidiBunpc int ßetiti« doi CliurlUfilen ron der Pfalc, wie dis 
Untendirift et bet»)[t, ^t. tju, ^. 

f.* eviitirt Bin BilJniit vmi ihtn. nncb (einem Tod f-ettocbcn. 

Naeli «einen und Fcrdinmd't ZcIcItDÜnRcn dachen Prcitel, 

liunit. Uiwel nnd Suutl, 12 Stücke, die bei Arlaria cndkicnen. 

Mielt, Fcrdinantl, ItTalerundKuprectlecIier.derällereßruderde« 
llUfvii, wurile l74o in Mannbrim geboren. Vnn teiutn Sluilienund 
*>« («incr Aiutellung alt Sclirei>ir hnbeu wir im Artikel leiiiet 
KmAtrt b«r«l» gMpracben, und gk-ivben , tiic er Jurdi den Cbur- 
k>l KnrI Tbepilor endlich seiner El c« t iniin im i; Eurückgee^ben 
*nri». Der Chuiliirtt lieii ilin nach Parii reisen, wo liobcU lieh 
tu M>.ii:it. jiifliielt, und nncli »einer Heimkehr besorgle er um I~78 
in 7. r-ti und älicbr der von Schnan Verlegten 125 Antich- 

Wn .:i I ii>t«n und nietlinürdigtlcn GL-i;endan in der Pl'aU. 

Ol* Anubl •'einer /.eicbiiunRen und Skiir.en iit ülirrlitupt lehr 
btJauteail und «eine ^eiitrcicli und tueUlnchaft autg^ruhrlen Blat* 
Ic* Ticnlctt telir i^eiuchl. ilaron St. v. Stengel gab 1832 einen 
CAtalnfiue raitonnu des eilainpiM de 1'. li'ibetl lioraui. So vorlreiF- 
kdi. wie die Uliilor. lind ntieb die Gemälile dieiot llünttlert, lo- 
*4t in Uiiiticht anT dicliiariivbc AiiUAiiiing und Ittiditbum der , 
Awfiliiuii^. all in Iccbnitclicr BehanJlung dcrKclbeii. Er ivuttle 
iwKalur immer eine inuiciianlc Seite ahr.Ujgi'M innen, und beton- 
'm gut *<u»iita er da* [lUilenvork der vciidiiedtncu Bäum« dartu- 
Mtllin. Da^u liMuiBi noch oiue liabUche Fubuag, ciuc weite V«r- 







^, FerOiiuiad. 

Bcb>lteiiiDa(i«n. unil ntlei die»* TcrctnipJ' T^ 

n Gamtn. l).inn vetiund er tt auch, w>'*'V ^--_ 

,Tliicr«ii £U brleben. ^^ ^^ 

t «iiiei cliürliittlticli-bDjttnttltcn Cahüwli* ^fj^ 

1| «tili iTV8 viiiTiie ilin »uch .Im Dir«kU«« '"■**■ 

im übcrtTaEcn; doch tdisn i» fulsendn _ ^ Ä 

K wb leoo Am% Kupfenwerk dinet Küaif -»^ ^*^ IT.^^J5* =-» 

rTiloh Oi-uvr« can.|>i«I üo Fora. Kotwl -^^- - _T^?^^, 

nlt fiavaru- Palali II a •< mrrat li IVau-futV- > ^"^"^»^ _ *^ - 

^H^l «l ilo figuru. Die »l-llcr tiiid »■■'as^^-^ '• «i • ' 

«U Tt) Biif;en in fol. BbgedruclLl, mit d«t-« ^^ ^^»» » « • 

ran Sc hielt« rbcck. Uietti iil die 1>»1«. abcVuCS« 

l«liu|>apivr. Eiu lulcti«! Etsmplar in b^v 

I gr. gmcrlli«!- ^Wa 

tt an d«n Craftn Itsil von Sickinge« «>c: fc 

jt FcUeo, und mar ein«« dar täiÖMtoi- f -v 

E*. 1T:ö. 11. 7 Z. 'i L.. Itr. b Z. tt U Klid «^ 

Im» i>t der Uiiomcl i*tiM> ijbcrlimift tür^s/fk»^^^ 

läiAft und t«B«*' B>uc* L.*n)n>ca. II. t iit^^-^^a 

i Stock« in bcid«n Händen. U. 3 Z, 4 If 
^r uhciut aM llonil« cintr audpru nw»^ 
SU »«;n, luid dia Abdriicka und To«t Al: 



►-1 



,^--»«*. 





(en un<] «iner Altan. U. 2 Z. i Imi Bi^^ 
Irin. VcMudi in La*iuuaniA', aber unMÜ^ 



L, fir. 1 /.. a l~ S«hr •«Itan. 

da» ticifliirr rritiig«t. mit gvitiroichar Nadt.. 

, Ö L.., ttr, I 7.. J L- Setitn. 

«Iure, dmiiicci et gravce* par t. HolMllMt,; 

Folec in iJ. 

MäJchon am PitJtitat. 

MarhL 

B junceo Mä^lcbeo. 
iem i'allciira. 

Gypifigucen. 

ier Mauer am Steine litzend. 
^. 

{It drn Itnt xom Beiteln hin. 
•r SaTojaido mit der Laterna magica. 
Bhmaiien. 

1 Kindcnpielen: Sis^lndea d'apfeinahnaal^*' 
A I,. , br. 1 Z. 3 — £{ L. In den epMini^* 
R der IIiuiil mit der ubige» 3<hiilt. * 

[I der Kapelle. B. 2 7... Dr. 2 /.. 4 L- 
itfoyatden am Fetier lue Nachuaeil. Fak' 
i2 Z. .t L- Uit^e* Blatt »t an und rür 4dr 
,ftberdia Abdruckt- vorder NachtbcleuchluB« ' 
l'olga van 6 UUitcrn. U. 3 Z. 3 L- . br 

utJackanen. B. 1 Z. ii L., B[. i Z. 

■fftiaum. 

OdM. 




KobeH. FerdiiuDiL , 'f^ 

5) Di* Bäacria am Zaun. 

4l D«r WanJcrcr im UoMweg, 

i\ '/.HCl M->ni>«r ain Autgaui; ilci Wntde*. 

6) Ucr t.a*tlrjf;n eioEiii grotino Üiuinttaiiiiii K«{«i)!iber. 
4o-^) Folee \<ta t Blüticni L«i)tltcJi>ll«ii. H. 3 Z, tl X.., Br, 

ö Z- I L. 
1) Dl« in««! K^fta im Griprlicli«, (Irr rinc nm Rnitn itUcnil, d«r 

uilrre ilrltriKl mit tlcia Stocke, im Grunda i'eUcii, ein lüciuer 

W«n«irall cU.. 177S. 
3) Drt >Iaiin am Fu»e xvteier oben ^etireuil«r Büuac, I7T4> 
a) 0er Daurr durch eiapn hleiacn Bucli wadeiid, 1774- 
4l Drt l-'iicher rait dtin Nvlio , tT74> 
ii I>-r lieK in die Wulkcn ailitb«n<ln Brrf, I7T2. 

SD*r tpitiige Fclicn. vorn in der Millc zwei WuMrr>ilI*, 1?t4. 
Dio StiBit« mit Itiuiuco, reclili vuro drei MHnnrr liliend, und 
tm vierter kommt an 'Wfgt4, bii Suiitiraunltn^.iiir. 1777. 
IL 4 /•■ 6 !••. Br. -i 7.. Z L. Im enicn Drucke itC diu Luft 
M*iu; im «>%eileu Pcucke iit die Stiatte, wo lie livh iiAch 
Itnki d(«hl, eileuchlet, und du Ulalt <ri|;t den Nntncn de» 
KüfttÜeii mit der JaliRjbl 1771; im dritteo Drucke itl dio 
&lTtiM (att eanx litacbaltel ; im vierten tlnicke liiid die WdU 
Im» Aunii limiutiicho benirht und die Joliruhl 17T1 Itt ia 
ITTT lerMidcrl. 
4?) Di<6'Rl«ria inildeainaieDtiraDE. tl. 3Z. toL-, Br. 7 Z. Selten. 
44> Der Bftller mit dem SlelifuM, in gleichet Ciüite. uud ebeii- 

ttlh telteo. 
4$) Zwvi Bauern auf einer ttnnh, der «ine die Tiuline ipielend, 
•Ur ■adera auliorcliend , |?7). I). J 7.. 1 l,., ßr. S /. Q L. 
H) Zi>ti Bauern auf einer Bank und frühlich bcitomnien tilsend, 

•M Boden Pfeife, llut und nndete t'ahrnitte, 1T7I< 
i\) D<T Bauer mit deiu ofiFurn Krugs und ein junf^et Menaeh 
•eigt ticb SU iluii onf die Adieel. Link« unten i>t der Buch- 
»labe F. Die Figuren tirid fnil nur in Contur, im in-riten 
Dracka tini) nur xvei mit derRnulcllc gexogene Uiagonallinieti 
aicfaibar. Die Flaile wurde nie vollendet, und die Abdruck« 
tind leiten. 
H) Die DutlTamilie, ITTI. B. 4 Z. 9 L.. ßr. 3 Z. ll L. 
j 94) Die Uart«u.pieUt. H. 4 Z. 9 L., Br. J Z, S L. 
^K Die ersien Abdrücke liod Mos mit leichter und g<iitr»cher 

^H Nadel gelerligct, bei den xnciten *ind die Arbeiten der Lavii. 

^HH) DieBauletei der ßunem In der Stube, 1771. In gleicher Grotte. 
'^ Die .\bdtutli« ohne ttmiuchralRruog lind die rriteten, aber 
übt aellen. 
i4t Die vianJcrnden Mutihantco, der eine tuil demTriongel, ]77o. 

a4 Z. 5 L.. Br. 5 Z. 2 L. 
ST) Itfadacliah mit einer hulurnen Brücke, über welche xnei Rci- 

Mfld« nach rechu Rtlien- H. 6 Z. 9 L. , Br. 5 Z. Selten. 
Ut Faltige Landtchafl mit tinen Anaclw>rellen im Gchete. U. Z. 
9 L-, Br. >> Z. i; I.. Die»t Btalt i«t niil D. f, 1769 bczcich- 
M*, «leil der Küntllcr den Diotrici »acheeahmt hat, <n t*ie (enar 
{■Geachmaekc dei5al*at'>r gearbeitet. (Impailuies innucent».) 
Di« Figur t>t von Pariieau, 
lUw Hauer und die ßjurrln am Ufer d«i Fluwet tiliend, linlia 
wra (in PTahl mit einer Schrift, 1?60- H. 7 'l- 3 L., Br. 6 
Z. 6 !'• Beim svreilen Druck« wurd« dl« Platte um eine Liiiio 
Khmaler und N». I CcMt. 
illICia sftai BäiUBe. wtJche sich über einer bülteraCD Brück« 



94 



Kobelt, Feräm'am 



einem Fmnitrn in MnliUtiun knf i» / 
n. 9 Z. I U, Rr. 7 7.. I L. ^ 

n (ifunde di« Huiue einer eothbdf^' 
.. Hr. 2 Z. 3 L. Zweifel l.nf«. ^* 

Li^: .1 ._. -^_- L t^....i. a^A^^ ll^^?" 



kreutcn, linkt vorn dai Müdcben mit ilrai Koitbe, 1T69> 
7 Z. 3 L., Br. 6 Z. 7 I- » 

Im crilcn Abilruth« itt der Himmel weiM. 

Ol) F>l*enUi>ilichall niil DnuMii , linlii orgiMtl tick am FVlira eiti 
iVatierl'all olc. Neb*a ai]<t(vr«D ricürrh«» lÜMt ciii Bauer da- 
PftHI tr^inke». 1773- H. ö 7.. n L. , Itr. 8 7- 

62^ LanilicIiaU mil ninmi feiten, aut dcucn Hlult cmn OiitU' 
*lruEnt, dcttoD Walter dutUi eine Briickc IäuIi. Vom aiir (inr 
Anliülie tind t>vei Al^nucr und eine t'taa, und ein vierter ü«^; 
auf dem Ilücken, 1773- 1" glfiilmr UroMc. ^ 

63) L«ndtcli«rt mit dctu li«|>uzinbr-lloi))itiuin. II. 8 Z. 1 L., Bt , 
6 /■■ n L. 

Ü) Dat üloitor UDIor Djumen tnil der liirche, en der Pforte At ' 
crtlcrn ein Itapuiiner bei den BelÜtrn. fifgrn die niitu d 
bcriler Bu-en, recbw vom drei Baume tiud Figuren, 17T. 
II. 8 Z. 2 L., Br. 6 Z. II L. 

65) Fdieiilandichafl mit einem Freiniten in M«iliUtiun knf i» 
Buden liegrnd, 1780- 

66) l^'i! SchoBiKhe rer , un 
Kiivh«- II. I Z. 9 X^ 

07) Laiadtchatt mil snri Kriicndru am sonnenbrteuclitelea IMflH 
vor <t«ni Eingang doi \Yaldei, 1770- II. 1 Z- 10 !•■■ Br. tX* 
to I.. S*lim. -f" 

70) Landtclialt niil ivrei liäumcn am Abbange einet Feltent 
unter ein lUuci «iuend , nie er leincm Bamccudrn ctMU 
leieen iclicinl, |77D. In |;!cit.)irr Gri»ie. Svllen. 

71) Uic Symbol« de» Studiumt. 11. ■ /.. 8 L.. Br. 2 Z. 8 L. Mtf* 

72) Ua* Ckvallsrie-SchorrDÜlKcl am Abbange de» llugel* bin, iS^ 
11. 5 L-, Dr. 2 Z. b K. Selten. 2^ 

73) F.in Carallerie-AogiiS , leiüil biageteidinct. In gteidier 
and teilen. 

74) Ein* Fmu mit einem kleinen Knaben auf der Erde, im Sei 
den Ulidi «um lÜaiinel geritlilcl, vor ibr ein Uiirb, ein« 

Seilün'.ie Vat« eic. H. it}{ L. , Dr. 5 'Z. ij ].. Stengel 1 
ietet [llatt I.'abbaticniOHl maleinci und im C«t>laga dfa 
fen IIii;al bc'itl et I.a llo^ni. 

75) Der SLltoiticr auf drin Felde lief^nd und lu i*inen 
der Hund. Jilcinei Stuilium, gast mil der Inidientn Jt. 
•ut|;e(ub>t. Uia AUliutbe «ou der tmiollendeleii l'tuil« 
ituatcrtt teilen-, man kennt tie an di-m unbeKbntlcIcn lütia JN« 
I^efiendeu; der Schnei) det Kunilci i>t nein ele. ^| 

76) l>er luiabe, «rekher »einen Uiuid liebkotet. lu LavitnuMS, 
IL 1 Z. 5 L.. Br. 2 Z. ü L. \. 

77) Der teilende Junge auf deoi Boden icbUrend, vor ihn ixte'w 
Gebutcb der lleitobundel. In (jteiclier Üriiu*. '*, 

78-^t) Folge von vier La» lUc bullen. II. 2 7.., Br. 3 Z. j L. >- 

1) I>er nritend« am Futte attcier B'Uine, 177(. '< 

2) Her Maicrhuf bei Mundiibcin, 177J. \| 

3) Uer Fremde niu Haute dei Bauern, 17T2- Im erilcn Dndf^ 
mit neiiieui llimmeli '^ 

4) Londtchall mit Hegen und Slurm, ei» Bauer unter den blUlh^ 
BauoiMi tut Linlieo, 1772- Im ertlm Drnek« tinJ eiain 
llieilc de» Vurgioiiilei weit», wie einige 5tell«R atn lliuiWU'^ 

S2— 87) Setli» nuai^riria I.amNcbaflen : Sit paytaget deiiin^ e\. 

gr«*^ p«r F. KubetI a I'eii» etc. 
W~4I) Vier LoitiUehallea mit (t<iihi>«lieti 'l'hvren in IluinWv 

H. 1 Z. 9 L., Hr. 2 Z, lo^ ' 
92-KICl) Folae von ft Landtehallru. 
1) Der Hol mit Gellügel. 1770. 




L. 

lU 1 Z. 9 L., Bt. 2 2. II ^ 



Kobel), FerdinaDiI. 



«r 



itQ) Die lI«nJ* (m EtfiHf; durch <!» Wa»«« tu cchni. hinlca- 
dnin der Buch, ITti- M. 2 7.. 9 L., De. 6 Z. » L. 
Oi* Probodnicke lind >c)ir ultra. 
)4*— 169) Foljt« »«n 6 Londichaften. H. 3 Z. 3 L.. Br. 6 Z. 
ll Die niciche. IT76. Im Pmlifitriicke mit ncitiom Himmel. 

2) llic l'rau mit mei Biiuileln uDd ficr Lailträger. Mit ««ii»eiii 
Uimmvl im Prulinlrufk. 

?l Z<"(i M.itiocr Ulli dem llund« am Spa. 
X) tkr Itaucr xlcllt Garb«n an di« Saiiiie< 
H ihr iiolinc Miierliof. 1778. 
AI Der F.iel(r<?iljei bvi (t«r Mühle. 
JT5I Dct Park.iliirdiili'i»*!! Baiiffigruppen Uauidücher hervorblii:k(n> 

I: Ohne /.eichod, aber ein sierücli raJirtc« Blalt. U. 4 Z. 1 L^ 
[ Bf. $ Z. Q L. 
in) Orr Hnithauer. itancben twci Pertontn am Weg« liegend, 
iinki ferne «ip Weiler, 1778. In ([leichet Grüiie. 
1T>-I7ll Fole^e von .Irti Btittem. H. g /,. 7 L., Br^ 5 Z. 7 L. 
ll Uie vier $Bum|>((i<]e mit dem Leiter, 1772. 

3) Die llecrde von ticbcn Srhixfen »nJ einem Bock n>it der Hir- 
te aal. dem Eiel zieht durch den Flu». 17T2> 

^^ n D'w lUefde von 10 Schureu and einem I.omme an Abhang* 

^K d«a Uitjeli. 17?9- Im ertlen Drucke rtt dei Himmel nrisi, 

^HlTS) Dai Laadhatii mit drei Tlioren, dabei vin Garlea luii Figuren, 

V ITT3. H. 5 £. 11 L-. Br. 6 K. 5 l- 

^B^nV 1^ L«ndliati* uiii dem Tierechifen Thürrachen, mit GnHen 

^H ai»d Figuren, tlarnnier eine lu ITferde, I773. In gleicher 

^B^GrÖMe. 

^HTi) 0«r hvran nahende StnrtD, der Hirt mit der HceriJo unter dem 

^V Himmel voll Wolkcs, die Bdniiie in Bencgung, t772- ll- 4 '£. 

^ I L., Br. 5 Z i L- 

nt) Der bei Aozufr det Starm* au( dem Bauche schlafende Hirte, 
^_ a«r dem Hugrl eine Qrnpp* voa vier Ziegen, t77l> In glei- 

^^k eher Gruiie und leiten. 

I^m Di« rnien Abdrück« olTenbarea eine »ehr nrte Nadel, der 

Himmel iit thcili «eil* «tc. 
^IM Eine Wiedethoiun^; dieeet Blattet , T.icriich radirt, mit vier 
HHHL[AtäclieD Vith vermehrt, I7T9' In f;leiciier Grillte. Im etilen 
^^^f Drucke i<t der Uimncl twtechea den Wolken wein, in apäie- 

ren iihei-arlieitet. 
IM) Die Struhhiiiic «(B Ufer de* FlnM««. A«i der onten Zeit de« 

Küixtleri. II. 4 Z.. Br. S Z. 10 T.. SMlon. 
ll)) Dtc mei Männer auf dem Flmie im Kahn, im Grunde ein« 

■ Siiohliultc neben einem viereckl{;«n Tbitrm, 176Ö. Atu der 

anten Zeit de» Itüiirtli^n uu<l lehen. 
181— lU) Folge Ton vier l^andtehaJUn. H. 4 7... Br- 6 Z. 4 L. 
l) Der breite Wea durch den Wald, rechti am Weg« ein Wiiiide- 
nr mit dem Bündel, 1775. Im cnlen Drucke iit der lerne 
Weg unter den Bsuiii|;ruppen noch nicbl ubetnrbeitet. 

3) Der Auigang de» VVditdet, link] avtei Alaunor und ein VVeib 
mit dem Kinde, ITTS* 

3] Dm Winhihau« beim Mondichein , in4> 

4) Der Bauer ku Pferde , 1775. 

U6— 183) Fal^c von drei Landichaflen. U. 4 Z. 7L., Rr. 7Z..I L. 
tl Der ecliUlende Uirle mit der Ueerde von 7 Sc^ianfen und einem 

Lamme. ]778. 
Die Scliaalbeerde auf dem Oratplatie rahendt im Grunde 

konral der Hin. eie xu suchen. 
9f Der iaolirie Felden, unten mit Bäumen und dem Hirten, der 

Attbr'j Hün*tler-Lex. VJI. BJ. 7 




9S 



KolwJI, Fei-dinMiil. 



bei «clocr kleinen Uccrde raht, I77'i> Im «nien Drucke i«l At* 
Mimmel noch RCltt- 

189) Dnt Dorlltit, 1767> H. S Z. I L.. Br. & Z.. 4 L. Seilen. 

190) Die SiililDien im Ztig«i L«* aoltUii *n ui*(t:k«< 1767> U. 4 K> 
8 L.. Itr. b 7.. 10 L. 

1{|1) AMJchl im Neckciaucr Wald. tTT9- II- S Z. 7 L.. Bf. 6 S« 

5 L. ItLi cKieo Drucke i«i der Uimmel und da« Walter [m^ 

{am im Wctiicd. , 

t(l2— 19T) Die Bniekea. Folge von 6 DUilfra. II. 4 Z. 10 L.. Brt. 

7 Z. h L. Im eitlen Dmcltu Cndeii lich ■») Himmtl 

iiiitl an indftn Tlieilcn noch vtcitie Stellen. Dici« Falp^ 

in irhr *ehi>n. 

IJA^ Buioen einti grut»n Gebäude«, von einem Pichlet btwohaC 

1T70. H. 5 Z. J Z., Br. 7 Z, 1 L. Seilen. ^ 

Ifl9) Die Kwj Bniinie sii> Fluxe, vorbei ein »chUngelnder Vtiä 

tuT hteinf» Bfutti*. iTtiö. H- S Z. 7 L., Br. ü Z. 6 L. ^ 

Die Abdtiiclin mit nciitcm Uitomcl und einlachen Suicbll' 

im Vorfitunde »ind »ehr leiten. ' 

1001 Die W>lHi)>iue am Ber^itronie, der aich Ja mehrere CwcainF 

er^ieiit. tTb«). In gleicher Uriitte. 
301) Die Meilern eiiMr alten Burg, mit einen rierecliiKen Tliwnnt' 
■ n niinoieni Stand, und an dem Eineanitc deicilxl itt dir 
VVechtt auf tinrin St^ne eic, |77^. H. 4Z.S L., Br. 7S^ I L 
Die eriien Al'drücke entbehren die Arbeit nii der trackesM' 
Nadel am Uininiel. 
302} fiiirf-Tiiine niil rinern viereckigen Tbiinn*, im MitlelgrsaJ 
ein« Foiiteinc mit einer Sdule. darauf ein Lcofiaid al* S<MW^ 
hallCT. 1773. I» fitticher Gröiie. 

Im enlen Druclke itl die kleine Erderliiihuog, Ro vnrn tit' 

Mann liegt, ßknx hell, ubne die Halbtinte de* ipjlern Druck««,' 

}0S) Ruine einer golhiichen ltir«lie, leclii* ein tirkelrunder Bugefc 

durch «eichen der Weg aicli nindel, t77I. H. 4 Z. ö i.,1 

Bf. 6 Z. t1 I.. I 

3l>t) Buine mit (incm ([oihiiehen Bogen, darunter xwei Schild» ab 

einem Helm. Rechii vorn lind mei Pferde, und nebta ea»* 

dem Figuren tithi man auf dem Wege Att iMiiielgT«n4aM 

Buch t«ri Capnainer. In gleidier Crvate mit dem Obiges* 

a«B— 2I0( Die SudtlUor«, Fotca von 4 BlaUcrn, 

I) Der Kaihitclie Rogen durch den Tjercckigen Tliurm von dfrf. 

Sl"cb<neikcn, i77J. II. 6 Z. 4 L. , Br. 7 Z.. | L. 

Im eiaten Unicke lind die LulX und ender« Stellen weiaa*! 
im meilen lind «ir mit einlmbrn Siriehen Iteileckl, tiitd laa^ 
drillen auch mit SUiaitcu vpckcheu. 1 

9) Ein gruiaet Tbitmi en der .^Uuer nil einem OeHuibe rie. la, 
Grunde ein Thril der Siadt. I7fl0. tm eriteo IHucke niil «ei**,, 
•er Ltifl ohne Itrcuulriche in ilen Walken. 

3) Dar <>iere<)iij;e Thunn in ruinitieia Stande, aU Stadillior. irnTtk, 
Metch«* twei LaalUager echeii etc., |77o. II. Z. >i U. Br.. 
7 Z. b L. Im traten Drucke iit die Wolke aniKhan de* 
Tburm und dem linken ItanJ der Plalte nickt mit der kaliM, 
Nxlel ijl>«idtlM-ii*l. 

4) Der gfitbiiTbe Thurm mit dem Slndtlhure über Hnineti cmpor-i 
rageudi r.wei lUiler mil dem lluoJe reiten krrau» etc., |77^ 
Ka gibt rriue Ailtdfuckc, und avicbe mit der kalten NeM'i 
übararlirllrt. u 

t) D«> T)i«r im alten MatM-merk. da> aur Sladi aia IterRe lukrt,^^ 
*nn nrtcbtr man aber nur anei riiickihiiriiie und *iu lleuiilMb ' 
■ielil ite., 177«. U 6 Z. 7 L., S>. 7 :^ 2 L. ^ 



Kobell, Wiltielm von. 



99 



t) Buiiie eine« croMtn goihiMlira Tbarm« mit «Incm moderaerca 

Bo^en . dfr om Tlior bilii«! etc., t7s6> 
1)1) Die Bure ain Dcrce mit iiD<>r Kuppel, vorn ein ReiMDiler 
nil dciuäackc auf dem llöcluo, ITi;0- U, 6 Z. | L., Br. 7 2- 
SL. 
,111) Bauern in Gc^iicäclie vor einer Hilik, in itr Ferne rid Hügel 
der Hin tait Tif r llimcneln, |TÖ?. IL ä Z St L.| Br. II Z. li L. 
Einer der ^tttea Venuche d« liuiullen. 
aü Zneiie Aniiclit am Neckari lle> «uo de« cariron* du Necbrc. 

II. 9 X. J C Br. 12 Z. 7 L. Biaer der crticn Vertucli«. 
iM) Sech* Kopte imüctcliiiiBcIi« llagdrtlin, darunter der Koaf «int« 
Oieaadi«r». II. t /.. 5t L., Br. i Z. ) L. 
S) Die Alle im Fender, U^dbAgiir (nil aiiicr MüU«. U. 2 Z. t L-, 
Br. I Z. o; L- 
llO) Der Bauer am Froilcr mit dem limge, in d«r Rechtan di« 
Pleite, In gleicher Grüne. 
■siT) Der Bauer sm Fentitr, die Pfrifo in der Linken, int Nach- 
liauen br(;riflea , 1T?0. H. 2 Z. 1 L. . Br. | Z. 7 L. 

Ill8^ tia jungvi- McDtch im Cunitol (mIi mit lachender Ali ene d«ii 
D«k«l de. Kiucei. H, i Z. 1 L.. Br. i Z. 7 L. 
iXff) Dei Iruhliclie llaucber mit gekrouiicD Armea. In sUidier 
[220/ Dt« Sdinittcrin onf der Caiba aiuend, mit dem Manno tat 
Stile un üni[>r«clie. H. 2 Z. 1 L.. Br. 1 Z. ?{ £« Ein aÜH- 
laagtuer Vcnuch in Laviiiiianier. 
Uli) Der linslto uil dem UunJ*, d«r di* tialie aabeUi, 177^ 
t M. 2 Z. 7 L.. ßr. I Z- 5i L. 

tot Dm kleine MjJcljrii vom Hunde umfievrorren, dabei mti 8u- 
b*o. 1773- I'i gtaiclier Groiae. Uicie Ixiden BLtler dienen 

^1loM aU FoilieUuiig dar gbaa unter No. 20— 2S cmaltniea' 
Kinderapiele. 
) Ein Mann und ein Weib unterhalten »icli an Auicins de« 
Walile* mit einem Tor ihnen itehenden It eisen den. Ocrllund 
tu hinter ilim. U. 3 Z. j L., tit. : Z. 3 L. 
2li} Uai MidcJien mit deai Kuiba am Futie d«> Baumei auiru* 
hend. zur Seil« dtr Hund. Kl#in«i Blatt, grbutcolheili im 
CuDloUT, mit Entniirltn am Ilaiiil. 
tu) Dl« 9 BliiUer lu Baron Ccmmtnaen'« IJebaraetiung von Mit- 
tou'a AllcCTo und Peaieroio. Mnnnhcini 176I, 8- 

Auttc(di-m gibt et eini{^ andere L an dfcharien von Kubcll'* 

Erfinilunj', kleine QUiler mit Ruinen und I-'elien etc. Btroa 

T. 5lcDi;e) hntckreibl Iiio eie«»* Coiii|iosilionen von ihm und 

^m 27 iui Anhange, vun druea aber etUclie achou iiu Ituhern \«t- 

^H seichnitie vaikommen. 

Blätter nach fremden Meiitara: 

Dar S«ehalea, nach einet Originalicichnung in ilor Sammlung 
dci Churlursleu von der TfalE. U. ■'( Z. It L., Br. 7 Z. 3 L. 
') t>aDdM:faaft Mit einem Weiler am tliuic etc., nach A. v. i, 
Neer. 1770. U. 7 Z. 6 L., Hr. 10 Z. 3 L. 
m) Die llirtin mit der Heerde, nach J. r. d. Doe«. U. 12 Z. I L,, 
fir. 9 Z. 4i L. G«liti.(, ohne Ueberarbcilung mit dam Stichel. 

f Wilhelm VOn> MaUr und Kuproritechcr , Ferdinand** 
Mw, wurde 1700 geboren, und von (einem Vater in den Anfang!' 

edeii ddr Bunit untarrichlel. Dauu iludlrte er die Weihe der 
abciiuaf und llÜMeldorler Gallorie, und betoudcrs nar Wutw 
"irinti Mtftciien er suia Vorbilde vrablte und mit Glüch necbahoite 

7* 



1 







4 



100 



Kobell, Willielnt voo. 



Kobcll h»t licli ciuon riihnilkticn Namen erKorlicn, un<l lo tionnl 
c> ilvro luch nicht an Elircn fcliUn. liu Jahre itjnü nurd« «r lY 
f<(K)t an der Akademie iler Kümlc in Munch«« unil lvl6 varlt' 
ihm der llunig den Civilverilientt-Otilen <l*r ba^ariichen Kro: 
Mkn hat von dieitm liünilttr irf-fflirli» Schlachlbililcr, Landichi 
l«n und ThiurtliicK«, Undlich» Scrnon u. n. Im Jahre I6t4 dm! _ 
er Bul' D«!'!)! drt ll»nig( die Schlachl bei H*nau. iiir dro Kro»^ 

Ennico tiiilte er die Säü»clttei> lon Eckmuli), Laodthul. AI>«Bt- 
erg etc., und (echt »ndoic Schlachlliildrr erhitll Fiiiit Btrlhier. 
Seine GeinÜlde und Aauatellen >ind von liaDtilreunilpn aelir pe- 
■ttchl. da et in vieltu ltii>i;rD loiarn Vater uberirulTen hal. Seme 
Oemäide haben <!■« Gfpi.i|;e itren^cr Nalurnahrbttt , •owubl in 
dar Form, aU In dn F^ibe. Auch in der Ai|iiKiiiiia-IManicr hm ti 
Treflllcht* (;t1cUtcl, und leine lladirunpicn (iiid nicbl vccnigcr ic' i i 

Nachridittn iiher die*en KuDitlcc erUieillen »hon Mtui«), fuii ;, 

und LipuvT(U'), ß>ni jimmerhch xuiaiiimenfte>t"|'pelt tind aber d>r 

<i*«oi|;«u Zeilen in A> vuu Seliaüen'a augciiannteiu artiitiichea 

MuncheD. 

t) Zwei Uirtioncn, tiB* »pinnind, bei ihr«a nühen, ■»■eh N> 

Berglieiu, i, 

2) Itund« Ljndt<h«ft mit der Taufe Chtitti, nath F. Beicti, er. 4- 

3) Die ruhende Kuh bei der alten Mauer, nach Uerfh^m, U. 4- 

4) Der Heiter, «elcher einet Dctilcr ■ Fainili« Alinuieii gibt, natlt 
dMnwtbrn , qu. lol. 

5) Ei» Ttlanu iii Pleido unil in«! Manntr au Fuh treiben aia* 
Heetde , nach Berghcm, qu. M. 

6) Der Bauer, «cUber den Mittkurrea beladet, tiaeh demitlbeiH 

Sil. lol. 
ic b.iuerin mil dem laugenden Kinde bei ihrer Kuh und de» 
Schaulrii, nach Tb. van di-n Btri^hen. gr. 4. 
8) I.andichiit. nu dat Weib mit der Kuh und den Schaar«a dunb 

dai Wauer geht, na<h J. Boib. fol. 
f) Da» Mädchen nnit deta Lauune bei der ruhenden Ueerde, nach 

J. le Uuc. gr. 4- 
lO) Ruhende Jisee auf der B ei gerbe i de. nach K. du Jardin. i)u. (nL 
It) Tanteiid« U«ucm bei tiiitia Wirihihame, nach k'. Franh, gr. 

^II. M. 
andichaft, tinch Claude Lfrrrain'a Bild in der tVlLindiWMr 

Pinnknihek, )tf' 1o- (ol. 
13) LandichJitl mit zitei ii^trn und Jagdhunden, am Auigaag dM ' 

Waldet ruhend, nach i. Lioftelbach. (|u. fu). 
|4) La luriirite d*un piouel de Cavalleiie, nach Tb. Maat, er. M, 

rol. Uxiptblall, h«i VVtigel 4 Tbl. It> Rt. 
Ift) Dat Innere einei ßaucnihaute«, mit swei Pferden an der KripfC) ' 

nach eigener Zeichnung, qu. hl. lnU 
i(t) Landithafi mit einem Flu», vorn nach linhi drei Baume, an 

Futte dtnelben »nei Keiicuda (chlafend, tTOO, nach Ferdinand 

Hobell. (]U. fol. 
17> Mondacbeinlandachafl mit einen Manne im Kahne. IT90. aaeK 

Ferdinand üolicll, qu. $. 

Dl* Cvnluicn dieaer beiden BUltec aind *> Ferdinand Mtbet 

eealxl.und die Aelsdnicke »iod »Iien, 
18) r.aiidirhali iiiii ruhenden Fuogiugcin unter data Bauina, aaA 

deBit'lhcB, iju. Q. 
ig) Der Mann uiit drei Uunden und dem graienden Pferd, Bidi 

A..Cuyp, qu. fol. 
30) LatiHt<K*f> Biii den boll. Caoal, nadi ). Percellia. i|*. fol. 
'31) I.«Bdi<t«tl «it der heil. FMdlia, mcIi PcituMfl, gr. 4.. ruoi. 




KobeU. Wübelm von. 




M^» 



R a d i r n n e a n. 

r— <^) Die Hnnde, Folg« von ll B)att(>rn, tntt Lsadichaflra ■■ 

Grund« , in v«nJiiril«ntr GroiM, iii 4. uod tiUinnr. 
^32) Aaiichien von und bei ZVIiio«hcn, 7 Blälter. Mit Üthtf 

«cliriftan, |8i3. <|<i- 8. 
[— T8> Dit Ktiwr: Suite Je lis Ctralicrt, 180S. Jed«- Ittiler in 

in Iandich>ritii:t>er Cmecbunt;, 6 Bl., p. ({u. 4- !^elt^n. 

Foln von 6 LandichalUit uiid Vi«lutitck«t>, nacb Bwil» 
) Unoiidicn Mriitcrn. 

i) L« iBouIiii a v«nt. nach J. Ilr«ugliel, qu. 12. 
>) La diligcncc, nach J. v. Arlii*. qu. ]2. 

!) L* rcpn* du b«TC«t, nach W. Honiejn. 4- ' 

I) Le bcrgcr dormanl, nach demtclbcn, ■\. 
t) Lei birgmt, nndi N. Ber^heiii, qu. 4> 
I) La (harrctic, nach df-nii«!)'«» , iSlQi <iu- 4- 
1—90) Zvrciii! 1-ulge TOD ö Blallcrti nacS Gomülil«» aiu der nt«3»' 

liindiichcn Schule. 
1) I-« chatt«ur aui rcnardi, nach Wourermnu«, 4. 
y) Le chMi^ir aui lievr». nach K. du Jirdin, 4> 
1) Le debarqiienirnt du vin, iincli WouverniaiM . 4- 
I) La maiioB du eliattcur, nacli J. HujKdaal, qu. 4« 
1) L« CBoal en Holland, uadi A. v. d. Niot, 4. 
) La roja^ur a chcT-nl, nach J. At»l;n, tU34. gr. 4- 
1) jLa pttile ckarccue. dcrielbc Gecrutland, wie in d«r dUm 
Folge, aber von der Gegenteile. Der liegend« Bauar Ui nnM, 
} qu. 4. Sehr mIIcb. 

p— 1931 Hindcr, nrlebe Soldaten ipiolen, 2 BUlIcr in 8. 
i) Dat PlerdercDPtn in JVluacIitn , ]S10< nach dem eigenen &•• 
1 aald«, 1^. qu. fbl. -_( 

D Znei Viiilcncharlen. 

Ol? bei Frauenhali nieh icineo Zeichnungen tob ffc. 
Diinker culofirten BUUcr nuduen xu einer Folg« vOtt 
' Stnokea herao. 

II, Ucndrik, ZeicliMr, Marine- and Landtcbanamaltr. ti^ 
ickte iT^i in Rutterdan da« Licht der Weit, und (chon ali Kl"' 
B4I «r au den Fahneu^n im Ilaftn teiner YaUriladi f;ri>t> 
U'alleo. Sein VaKr, ein liaufmann, titM ihn auch im Zcicboto 
ilerriebttii , doch lolllc ei die Kunil nicht der Handlunj; ranit« 
p. obileicli >tiD> Zflichnuni(eu vt>n jchiiTen, «uii Sirum- itol 
iaaticIilcD fchoo früh* TaIrnI Tercieihnri. Ali Jüngling ichickK 
I der Valer in Hon dal iget duften uacb nogland. und diei« Rum 
tr M> g*Mt »ach leincm \Vuni':he. Kr blieb l-iogcre Z«il in Loa- 

E, und auch hier heiE er kciue Ocle^eubeil vurbei , licb in ae*- 
Liobtingtladie auiiubitdeii. Nach »«iiivt lleiuihohr dachu «r 
IMitck daran, die Kandeluhaft E>>ntli>:h bei Seite lu ict^en. Ei 
ph «ich nach AmilcriUni, und Ja halte er in inei Jahren xilcbe -~ 
|1»chrilte ccmachl, da» ihn »ach Vrttauf dieter Ftiit da«etbU - 
' Zrichenakademic unltr die Zahl ihrer Mil^titder aufBaka. ^ 
.Jahr« 1771 Eabllo ihn auch ichun die GrielUcbal't „ Pas ariiaM j 

SS" unter ihre beiun iCvichncr. IntZeichncn hatte cc brtondera 
• und *ein« Zeiclitiuofien wurden daher von Hun*lfrcuDde« 
t geiucbk In der Fol^je uiileniihio er eine Btiia nach Frank- ' 
Hk, und ua eil inner Ituckh'^hi lieit er «ich in ßotterdtru niedtr, 
IKabdl foriTuUr, dit tuiteliuillt der Kun«tlicbbaber mii xliüa«« 
dinunKcn tu bereichern. Eine der vorKÜgtichflen )aner Zeil, die 
fetiU det G. ran dee Pali ktu. aielit die 1 770 crrulgie Seeichladal 
-tarliiadMn und ruuiichen FloU« iaa Calf van L«p«ntit vac 








Kobell, Hcodrik. jOS 

DicfC ZcichnDDg wurde ■llgeneln gerühnit, Dicht blo* ntgev dir 
tnnttTTicheii Aourdnung, toudem auch «regen der trefflichen Be- 
hinHang in SalUirben. Er «eichnate auch eine Ansicht dei Vor> 
pfifft der guten Hoffnung, eine lalche vun Bnlavia und vom' 
EiUmle Onrusl. Blitti-r, (reiche S. Fokke und M. da Snllieth in 
Kapier ge*lachen haben. Andere leiner Zeichnungen liud nach 
üenüldeo von Backhuyien, W. Tan de Velde u. a. auiijefuhri. 

Dann hat Koball auch Tenchiedene Bilder in Oel f^malt, deren 
«aige in den Besitz dei Erz*t»ttha]leri der vereinigten Proriniea 
öbcrpngen. Die Gemälde, «eiche er in London anigefiihrt hatte, 
liad durch ^lezzotinlo • Blätter bekannt. Brookthan brachte einen 
SeeDorm und Schiffe xur See beim Mondichein auf lolcha Weil* 
in Kupfer. Andere Bilder stach Watton nach ihm, und Sallietb einea 
Hjiingi- und einen Wall flieh fang. Dai Voriüglichite, was er »lei- 
cht, machen aber immer die Zeichnungen in Tusch und A<j[uarellaut. 
la Jahre JTT-i verehelichte sich der Künstler, und von (einen 
mci Sühnen wurde Jan ein berühmter Maler. Doch iah er sein* 
Rmder nicht heran gebil dei, denn schun 1783 erreichte ihn ein un- 
glüilicbes Ende. Dieser Knbelt hatte den Namen de* Jüngeren 
(Kbbe'il Jr.), wir fanden aber keinen älteren H. Knbell als ausübenden 
Kiinitlt: bezeichnet. Man findet bei Rost, Mcuiel, Füiily und 
■BdcrH*:*^ nohl aneegehen, dais einlleinrich Kuhell l?4l inMann- 
heita g^lnnn Worden sei; allein die anderen Nachrichten pasten 
wieder pai auf unsern Rotterdamer, S< auch unten im Vetieich- 
Bisse drr Blätter Ko. XO- 

liobcll hat aach geistreich geätzte Blätter geliefert. 
t} Ein grassea Bauernhaus mit Henschaber an einem Gehan* mit 
Bäumen nmgeben ; rechts im Grunde da* Wletr mit Segelnerk 
nnd drei Ftschem; linkt ein Bauer mit dem Hunde, und ein 
Canal mit Schiffen. Linkt tm Vorgrunda i*t eiiie gro sie Kirch«, 
nnd andere Gebäude der Reihe nach, und in der Ferne xeigen 
•ich Dürfer. Da* Blatt ist beseichnet: Hcnd. (Hendrik.) Kobell 
jnniar f. iT68. H. 7 Z- 1—3 L., Br. U Z. 1 L. 

Die zweiten Abdrücke sind nach der Retoucha gemacht, and 
da iit Mondbeleuchtung angewendet. Dieses ist im ersten Drack 
vicht der Fall; ei herrscht Taceslichl, und dte Hühner im 
Bofe, welche man im ersten Drucke sieht, nurdes bei der 
Retonche we^gelauen. 
2) Ein Schiff mit hohem Bord und andere Fahrcenge in einer 
Aleerenge, gegen die Mllt* und links Windmühlen, und im 
Rande steht: Hooft Tande Krap En't Mnlle Gal; rechts: H. 
Eobel f. H. 5 Z. I L , Br. S Z. 4 L. Die ersten Abdrücke 
find vor A. Walpot's Adresse. 
9 Schiffe xur See, vom am Bord ein Bauer mit einem groatett 
liorbe und dabei ein Weib. Linkt im Rande: Kobell (. 177S> 
U. Ö Z.. Br. S Z. I L- 

4) Marine, rechts ein bemannte! Baot, der Steuermann ruft an. 
Diligente. Ubore, 1774, qU' 12. 

5) Marinci links am Ufer ein Uircbthnm n. «. H. Kobell fixperm. 
f. 1777, qo. 12. 

f) Die Fischhändler am Ufer dar See: E lucra damnum, mit Ko- 

Ml'a :Vamen. Sehr kL BlaU. 
DAnseicht anf das M««ii FliuM piinbianr, nit Kobell« Nuwm. 

Sehr kl. Bf. 
MDaa Innere eineaLagers, vorn Soldaten nnd xwai gaeatteltePNrd«. 
# Zwei Banarn in einem Höh, omberam Sparen ran Oebänden. 

Der «in« ficsl, dar •ndara etebt, und reckta obon liaM »■" ' 

H. HolMll a. N. 2. 




104 Kobell, Jdn. — Kobtll, Jan. 

10) Aniiclit einer Sladt am Ufer de* Me«f«(; linkt «iftit t'n 
liaftadatam hin: II- Ikobcll junior fe. , iT?5- Dic*c Jthnalil 

^L Ut im Cabinet fai|;i)uii Diiunval, reiiigc pnr Bvnard p. 93 No, 

H^ 2ä7S aogieabpn, itai Muht tiichl richlig iit, •• iQÜuta d«BB 

^Ci d4T hülitlur frülior gobor«it t*ja. 

H tl) D'o Barke mit vier Malm*«! aul ruhiger Sc«, lini* ein Fiicli«r< 
H boot inil vier Pertoncni linlu im Giuod ein kleine* Dorf und 

^^. re<Iil( xeif;fii «ich in der Ferne hUine ilitl.tn auf •)(« TVIeei«, 

^^ Mit dtm Muiiuf;ranim 11. lt> und 1765 ■ •*** woltl ttBMiN 

Kümtlor bideulet, l], 5 Z- 2 L.. Dr. 8 ^ r> L. 

11) Ein Cavalier vor cioot Uüti« «n Üt'tr dn 3««, uiil LAng«ndjcl 
gefertigot. 17:?. 

Kobell> Jan» Maler und RMÜrer, mird* itSi «o Dlrecht »harra. 

5eia Vater nar der setdiidtla Marineinnlcr Iteadrik liubcll. da ci 

aber diticn früh vetloi' , und nach (>cni|;en Jahren auch die M«t> 

ter. ta wutde er im VVaiicnhaut rnio)cen. Man Ucflimmle 4a 

linabeu tum Maler und iibeignh ilin dein Landirtiallf »Dil 'niier> 

tnaltr W. [t. van der WhI) in iliv Lehre, wo er einrn guten Gruad 

i_ leglc. V.t Ecichnete flcittig noch drr Kniur und neben die.isi «tl 

Hl r*nl fotlcr lein Htuptviirliild. Et malte nun Tertchicdenc Uilder, 

H Laadtdiarien und Thicititucke, und dietc teine Wcrhv viurden aail 

fITooem Oeifalle auluenuniineti , und \a den aiiii;)i»lichi<en Sattat> 
UHKen aufbenahrt. Sie erinnen) gani a» den Sijl ilet I'aul ruUK 
nntf dJ* gMchninclivuUe Rrhandliing, ili« tilions Färbung, HM 
überdiett such noch die Wahrheit itcr Autlauunf;, weiten Itob^U*! 
Bildern ebenlalU einen hüben Hang an. Der Beifntt itciuert« aidl 
immer bii an aeinen iei4 trlulgten Tod. Er wurde in iler netiMI 
Kirub« SU Amtterdam bueraheii , und uhtrcich nar »ein Leieb*» 

Stjulce, da man in tiubril xinrn Maaa erkannte, der ceeignel wwi 
en tlulini der alten Diederl^ndiiclun Schule ru erhalltn. Er wu 
JVIilglied d«i k. Intlituli. äcii]e Zeichnungen und Gemüldc findt« 
«ich in Vaterland liehen Cabineieii, und mehrei* leiner Werke emgit 
auch uach Frunkrtich uud England. In Vm'u vturde 1617 einet laiMt 
flUdcr inil der giildenen Mrtlaill« beicKcnht, und I.andnn hat *• 
in den Annale* du Mufv« deitriben Jahre» (ehr ßepricieD. Mm 
hat von ]. Hobelt aucb ciniee ictiünc geiilali Blitler, von gctilKt* 
eher Behandlung, «n (reflIicTi *Tie leinc Malereien. 
j_^) Die Fotee vnu Kühen, Üchten, Fl'trd und Uund, sr. S, " * 

K Weigtl 6 Tbtr. 

^K 5) 7.nei hnhe oiu \VaM«r, fait nur UmriMe, qu> 4- 

K 6) Der Octuc, vi<r ScIlhI« uo4 eine Ziege, Ea»t nur UmritM,] 

V <iu- i. 

K 7t Der lluhkopf, C*«tn rechn Kcnendet. 8. 

Wr t) Itukhujir, gegen link* gewcnJei, lUol . 8- 

^^ Die*« lotxieten vier Bläller lind vuu ^f»t»er Selteahtll, 

*9ailer« ia Abdri^cken auf faibigcin Papier. 

Kobell, Jan, liuprerttccher, Ifendiik'* Hrvder, vrnnl« 1700 
Kolletdam geboren, ab«f dieier liünitler icheini wenigtr beki»n> 
ku *e;i). alt die anderen diciet Naineni. Kr itl |ener Kabel, JeteM 
Mir lag Artikel de* M. ran dM- Jicl naeh L- Franeij ran Berkh«]'! 
Gedicht emjlinl lieben. Mit ran der Jagt hat er fbr den FrofM^ 
Bleuland einige UUller in Farben gelielcrl. ^M 

Kobell f JaOt Mater, der Soha Jm Kuprerticchon eleickenrNaneM. 
«ntri« UM itOS lu IlotlerdaMi gaboren. und auf der AliailL>ime dar 
ftÜMMta leiaw Vatortl^t mit doa UrundiJtien leiner Kuntl vertraut 
|f nadil. Ür aludiri« But allein üa*r nach ^Itu Alu* tarn ]uiid^«M 



Koberrtcin, D. — Kowiisliihl, M. 



lOB 



nach ävt NaiuT. uffl ihr« roimen nur) EriclieiDuncan heanen 

Jßtttta. Er bmIi L-Bniltctiaftcn mit Tliinrcn, und .Ii«i« irin« 

nuHou «eil (820 ■»>< imiiKr itcificiiJcui B<-I('al] aiiffictiumDivn. 

iniltilatt von 1J36 "inl ciiir I.anrttcliart loil Kiihvn e«iü)ii»l, 

»in Bild, «tcIcIkm bei der groF.icn Eiiilaclilicil in «einer lleitMvJ 

»1 dci Tuui und dvt inucKi^jcu Ücliaiiitlungclwu iclir £igoiithuui>' 

W erhJit. 

.sbor 'lieNic(]<irläiid«T KoWI *!jiil bidxir in dtulichenSchrin«! 
Nacliricliicn üirrrliaiipt «Iir idmankcnd unJ mjtiig'.'Ihafi fcvf»>. 
k la licllcros Licht hroclilon «lir ili" S»clic durvli dm Aiigab«a1 
''ht G«icliiodeiiit der vaderUndicJto ScIiiKInkunil , door 11. vaa 
EtadaaTan A. va« d*r WilÜRon. 3<i>ni- T« Jlaarlein I8t6 — 1610. 
Di« Verxeiclini»« (Isr Ulaller dirttr üünttlcr (ind abvr hier nicht 
v»(m4*a. Oabci nurdait R. Wti;«!'« und Itifpirt Cataloge btnutst. 

Hobcrstf^in, Daniel, Peni-eUlitmalec, der um 1659— :663 f lie jj 
dtu Hi>C tu tli-'rlin arltcilelr. 

Bobes, Francisoa, jyialerin su (terlin, biMeW lUh nm iB3; untar 
Liitunf dr* Profciior) l\ri;l>chmir, unJ in dem be/eicliuclnn J.ilira 
uli nun »uf der Ufrliimr Kun»laut»l*lluii(! ««hnii Dtldcr von ihr» 
U»n^ Et*init dtvft Ooorcilück«, dti'n tich vi>u ihrer Uond b«i«iu- 
iwfciii» (iad«ii. Auch BilUaiatt nult dicM liüaitloriii. 

KoblltZ, Napfkralccher, dr»en Lcbon*TCrh*1laii*B nir nicht erfahroa 
^—Aoaaire. Üin*» (einer Bhider Hellt eine tirupp« ron visr MtfibltclicB 
^^pigarsa mit einem Kiado dar, aacfi Oaerdao railirt. 

iSmld, Gottliob, Zeichner und Maltr la CaMel, wiird« um IT69 ' 
(rboren. und liier übte er auch teiue jluiitl niil Beirall. Er zeich-- 
»rtr *cr*cl> irdene Limltdiaflcn uod dl« meiden dertelben malle «t 
Bill Wanerfarben, eiiiipe auch in Sepia, auf. Uebrifteni (uhrre «t ■ 
awli Landsclialten lu Uel »ut, uod den geiingCTcn Thcil icioor 
Werk« bilden die Uittonen und Bildaiise. Schrüder Itach nach 
ihai 12 Anticliten der Witheluihühe , di« colorirl erichieaen. 
Uiiiu bat man von ihm lelhkl emigD DUlter in Farbeamanier. Zu 
Aataae uuter* JahihuDderU arbeitete rr nn einet Sammlung vua 
Aiibilduilren der allen hcnitchc» Qer|{ichtc)»ur. 

^K, Ivribnid nar Zeichner und Maler an der lurxUcligo Abadtmie ui 

^katiel. uad um ttiit >tarb er. 

^■l) /.vf«i Auitichlen der Withelmthöh«. 

^Vsi Die Oc|;rnd und da» Bad von Hor^iimar. 

^P}) D*r raradrplatx >u Caiict, mit dem Circua. 

Hobtt^er, nalthasaff MaUr su Nürnbarei (lef durch (a!n Bild- 
atu bckaunt itl. Darauf Ut*l man, dau Uoburgei 160S geboten 
ward«. 

Koborger» Johann Fliitipp, Mcihllleur, der itii — i(ti7 i»* 

Dintte de» Ümicn von SUnntfcld lUnd. Dann toll er auch für 
^B Funtan von Anliall gcarbeiiet balitn. 

AtttUtllhl, Martin) Zeichner und Lilhnrraph. wurde 1601 in 

^BunchcD crborcD. und duelbit auf der AliDdcmi« in die Grund- 

^K.ue d*r Kumt «uie«««ibt. Im Jahre löly errichtete er in Mun- 

«ktu «luc '/.e.chnuoRitehule und 13ST lUrb et. V'.b .hm »'nd dj« 

ff*W..WuoÄ*n '" »1«« Werk«, »ekl.ei V. Uulb uiiUr dem Tiielt 
Du Munuhener BiirgaraiiliUr in alten Waffe ngaUun gen «le. her- 
lB.C*b- MuBcUw 1S34 — 5T, Pf.,4t -„„i ,- 




'. — Koch, JofepH? 




I 




Koch, Martin, Blldielinilwr una Foriutflinct.kir su NörJlingea, 
Via «r uni i5-lu Irt>ie. Stinec rntliliiit lIoyi(-)ili>i;. und uach 
Abtidil dieiM Sulirilbtellen verdUpt Kadi «iuigci Lob. 

Hucll, JUr^en, MaOnilleur aui ■Weitphatcn , w»r von 15j4 — li 
li'tiiif-lirh (Ijtiitchcr Miinznivitlfr, und aiirli liiifi^rrincism zu Mtl* 
in'>c. Man Iiat vou iciner Ifinil «ttjclic Mnlaillcn enil iva Bil>l«nl 
dJciiichiT liüui|^. S. Weinnich'i Kunitemliistori* i Itniigcri|;<'tnt 
Duniaiirli »K. p, jj. 

Koch, Johann, Ktiprc^ntecher. der ia der eriini Hjftn d«« 17' J«hr- ' 
huixUri» in Hanfaure lebte. Mau findet Uildnin« von »ciaer lUn4i 
1) KiUer Karl V. 
4 . 2) L. Duittc, GuUrt^lchrter. 
S) J. Sl. Slrohflbfrg^r, löIT. 

Hoch, Jobana, IMcdnillour und iScUtitehpr Münimeitler um 
tr ie!chncle tr'itiv VV«rKa mit den Iniliulan I. K. und Diane 
Lrachlc er sni»cUen diet «a Uutli«tab«n auch mci gckreuau Fl'aiU 1 

Koch, Johann Christian, IVIodaUlrur , dar .Sohn «inot KUi(hti 
Itiintllen, IS'icvUui, der in Zoebd lebte, nurde l6ei> *u Aken an 
der Elba geboren, wo tr bei Ch. Wermulh «ine Kuntt crlenU*:. 
Spater ham er in die Dicnile dci Hfrtogi von Saduen-tiotUa, «« ~ 
i> et iTil aucb atarb. Dieter Kuatllrr arbeilatn inil RroMviu llutin«i ' 
•• Audi teit) tfi(«i«T Sohn ulii« um t74j ilictelb« Kund tni( Itntall. D« 
Vater hiDKrliai* «in* nicht unliodrulrnd« Aniahl von Werben, vai 
daninlor lutclie mit [Itidiiiit^n nierkTiürtli^tr Mannrr: 
1) Aledaille mit dem OruXliilde de« Marb|;ralea Wilhelm fri«d- - 

lieh von Aiiibndi; abcebilJel bei liuhlcr. 
I) Die Orutibilder de* Ueitugt von äacbien • Colba und icio« 
»icbeu Kinder. 

Koch, Antlrt-aS, Medailleur. d*r ron r-iö — iTSl in» Dien»!« in ., 

{i(.iUi>clicri Hilci lUnJ. lir betciclmde »eine Wpt)>« mit A- ü- . 

Em anderer A. lio«h "ar um iTü» Ho(io«d«illeur «u He»»«»**, 

D<rmMndl, uuddioMii tulldtf lluLhtlaUtK. aut McJaillt» bcdevlM>\, 

({och, Johonn Conrad, Hildhener. dtr «u Berlin "ibreod dtt 
[ttSietunc Friedrich 1 l'ble. Kr l»rli«U die Sklaven an der Sj»"»*'. 
dioie* liunigi, und dia Ratrelialt dar K«u«rl in durSt. PalarabittM ^ 
lu Berlin, tin« *ud«ra Haaul hau in die GaraUomkifcbe U 
Putidam. 

Koch, Johann Heinrich, M>Ur In Pr«s> "<> *' "■« t7i> >*^ 

Roch , Joseph , Itupfeiftrcbtr I« Prag, un.l ein Böhme von G»b«rl. 
bildete liiti unter l'tol. K'ibl nn d<'r >I"tmaI'S(bul> der or»««Snl*a 
Stitilt suiu KtiDiOcr. Uei.mdaien Itul' eixaib «r «ich alt Sdirl'l* ,, 
»lecA'r, diHh lieUrte er auch ander« HIjttrri ,' 

I) Zehn icrtcbieden* Turiii*r4r Kocti ic. l*n|;a*, i. .,' 

3) Ol« O •»tili LI Mg de« AliendmihU untar beiderlei Ga*ult«n, 4^' 
ii F.mlite Al>bilditi)g«n b»!>iii>i>.her Landelpairone lur dia Labau- ^ 

betchreibiingtn dfnelbri), I8W. 

4) Dji Biblnix vun J \. von Itiegger. Cafie ni<hF.Maj«i, ITT^ . 
t) Frau Cailmrina Milllha, i7i;i. 

AI Frau Joivjih Kitliti. für Ri«Ki;er'* b'ahmricbe Stalltttlu ^ 

7) MuiUr für dentich« Currenlithiift , 1801 \j 

^^JU U« Ubr ta dar Jabanniiturch« lu n<c kl. f»b ' ^ 



Kocb, Pb. — Koch, J. A. lOf 

Ql Di* Uhr am l'nger ItaiMiauM, hl. ful, 
IW Einift« Charten. 

loch, Hlilipp, Ktipfentechfr tu Augnlmre, Scbüler t(ci G, Spilxl, 
arbriHMc um 176S !n whw^ntrr Mnnirr. Er lisllc eiueri Kuiulv*Ha{. ' 

llDCOf Gt "'f Maler, drr in Frankruri am Maiu leliie. Fr malic 
BiUnH*« in Oe) und Miniatur, und um i76l Marb er, ohugcTähr 
(O Jabrv all. 

BoCI, JeSn ^ Maler unä I{n<lit«r von Vatlendai bei EhrAnbreittlrin, 
■■filv um ITOs (jcUortn, tiivl wiilmvle tirU Wiondrra dem land- 
< ::';ic:)ien rdvli«. Kr mBlto Lmiticliarien in OfI iiii>I «iklie b«t 
:• ...ilIi railtrt. Uanii h»l man r»n ihm eine Schrill «her LaiiJ- 
Kksltitnnlvtvi. mit 13 Kupfern, vraron lCo6 eine >«ciu Aullnj;« 
tncbcinen totU«. 

Eiac Ftilgc viin Gruhmilern in l«n<lichal)l!rher l?Di$ebiiiig, iiam- 
lifh jene vun ti«nt, lUidcr, Glrini, Itlopttucli, Ruuiiouti c(c-, b Bli] 
im LuriM. ] 

21 nalefiich rndirte BbtTer mit SkiKteit und Aotichten eigener I 
Um. 
Anhik|tgrün(le Tiir <1en Zvichaungtiinterricbl, 

niKII, loMph Anton, brühmler 7.vicbner, LoncUdinftinialar und 

_j |ta4>ia. miclf? »u Obereiebeln sm (Ui:h, im Lctltitule. 1768 fiebo- ] 

, Sh* Valrr, Joicph Koch, ««r ilei- Sohn armer Itauettieulr, 

«Uk bei •iner f;roiieD AoioM Kinder hart crli Jhrlen , weitliilb ' 

_lftM dan I^.ilronenlinnilel nirli UeuUctitaud trieb, und aidi ITÜO 

MnWwiw mtl Anna ButiIi vtrbtirilhele. Da ihm liat Lechthal 

ta wälilte er Obcritiebcln xu trinem Aofeiilh'tllB und nun 

er von hieraut teiiie llandeltvhDil. Di« tho war mit eilf 

:txt getrgnet, von denen j^^loch acht in der Jugend ttatbrna 

(■4a*t nur der Reft"*'*'"'''?^ ''"*>*''"■"'' '"'^■S'^'"'^*'"" "'"'!! '*''"''' 
Der Schult etil er cii Elbifciulb. «>•> di-T ji>i>{;e Koch iii ilie S<)iula 
|ia(. t>enieFbie bald Aiil Vernuiiileruni; ein nuitrrutdfntlicht* Talent 
nr Zeitlirnliuntt an ihm, il* er alte ßuiu-lien pjipirr mit Zeicb> 
V«ng*n lierie, und darauf mit «einer Feder ftul' eiue leidile Wen« 
Mil nicht ohne Geiclinach, Vii|;c), Tier(u>(i;>e Thiero, mentrhlicli* 
l'iyuren oder wohl (;ar furtniii- iciner ächolKümeraiten at>1>ra<;hie, 
wd d«ucn ane««cbtet im Schiiliiiiterriclii« tetlist nicht luriKKblicb. 
Alt H»«h dl* äiltule Torlieii, wurde er bei riirrm FehluieMer, vicU 
■fctr damaU iiu UerichiitKiirke Ehreubert; heicIiUlligl Mar, uU 
BMdl'Kiter aujcna'nmru, und jeUt hurinic er »einen llin~ lum 
Zaäibneti nach Wuritcb bah'ie<li{eii. Doch uro ihrem genti'*» 
|l«brun!;il4iid eii>i);e LnlcTihiiiung XU vertchafftn. brarhia n Koth*! 
NuRtr in Atmeieiideil dei V«(en d<ibin, <la>» iW iunj;« Zeii'hner 
br« einer Schaallieerde in lirobacb dU Schüler beitclll wurde. Trau* 
lij »etlie»« er die Mnppirer und Iral tein beich«ei'Iiubf» Ami hol 
d*r iiti(ol(;taiiieii Heerdo an. Duch wniiic er autb hier nMiiche 
(nie Siau>ln lum /rithiien IM (fMinnta, und Kriiirtte, in Erntang- 
hM^ von rajiice und Feder, leine Fieiiren auT Baumrinde, Siriii« 
•dar da« Modinc L'ler dei wilden Krabach't. Aber wenn ihm tuch 
MM »okhe Be«chä(ti|^ni! aiil bur^e Zeil »ein mdriget RchicUtal 
IMMMen lieit, lu ((griff ihn lu anderer Znit wieder deilu heflicef 
Itp MiMinuth. InxMitehen iah der VVedd>iiichi>f uiid (j ener.il ■ Vi TAr 
•m Augiburg, Freiherr vun ÜMtjteliler, der in gniitlielieii Oficli.if' 
ta da* l.«chlbal btiichtigte, Zeichnuii^n dm junüen Koch. Er 
irtMWI I <las Gepräge einn nuti'^roTdenlliclien Talente*; ilie Zeich- 
Mann verriethen einen hohe» 0r4tl von Fleiii. und hauen viel 
AMiMk'WN4>|Wwat* fivxMider* üt>«riii>chle ihn eint mit der 




iM Foclt, loicph Antoö^ ^^^H 

I Tr3rt b«aibci1el« L>n()ti:h«ft, welch« Aa* ipni« Lwclilhil in tj 

5«r rertpcklivn uatl mit b^vruDJetUngiH'uidiu'r MHUiiichlalll 
» Natu f' Charakter! uiid Orubx'liluag iloi HrlMucikal« <Un 
Dtr ßitvhol' vcti.prii;lt. J«t> laleiilvollcn liucli lici \t4tt G«log 
SU unt>rtlülicn und auf cIcd We^ ilcr KuiKt fiilirtn xu lauei 
. Müller ochltte jedoch dam«!« nanig daraur, •uixIm'* iMite, 

ihrea Sohn lu ninem hüheten Sland botimBil glaubte, ini) 
den EnlictiluM, iitu kiiiiliig ituilireii lu l.iiirn. Vun «IImh 
I crlulir KotIi auf »einer Alpe niclil*, von «u ci cttt ti*ii» I 

I d?) Hertiilet mit teiiier IlcrrJc lurüchk ehrte. Auf Antri* 

Mullec muiite >'r »un den Winter iibci im viledictten Uau 
ADf>ii(S|;rtiiid« der UteiniKheo Sprache crlernva, uiu »ch w 
von ibc ge« DU teilte a HccuJ'e vurcuberetlcti. Doelt uDlerlie>* Ot 
in l'rcitji Stuiiilvii, «eine Zeiclinuii);«n fiirtiMtetMii. Tui Jahn 
nahxn ihn der datniliga Prokiniilcr Schnuller X4 Ditli»^«a 
die Sludiicnden auf, erliinnt? aber bald tcincn vurhrrficli 
Trieb lum Z«ichnei) und Malen, und da lich i«in Talent 
•ntic'ieidindcr auaipracli, iiahm ihn auf Aitteu Schnwllot' 
Weilibitehof vun UmgeliUr njeU Atigiburg, iiiid sab ihu d( 
i •iaatn ZatchenincitlDr in ünleiiicht, ni)b«i oe all« Ivxtcn füc ' 

t doillgo UolerhallLin^ beilrill. Hier iibcrliof er bald den Leh 

detion eii|Dacn) I^rttaanen, daher auf aeiu Bitten SchoÜII« 
bei ihra ilie Vateritelle vertrat, den Weilibitciiuf be«ci);, ihi 
Sttillgail lu «iiipleklua. Seine i'i>rtlieilliaiteti Xeugiiitt» venc 
Hoch »oiUicti b«i »einer Aukuiilt in Stutl)(ait die AudiaUm* 
Karl« - Akadeiaic, hu er ivj'irciiil einet »iebcn)aliii|^on Aufen 
iluhio uuil Belohnung iiu •ullilen Maaiso ürndlolo. liocli (|<n| 
aul nidt Frankreich, und vun hier aut durch die Sdiireti 
llalita, (.lu.litto in Mailand und k'loreiia ilioVVcrh« altM' WM 
txunit, und Cand codlich teilt Ziel in Ituni, na ihm fanel 
Emplehluneen eine ti^t« Aufnahme «cnehnÖWn, Er criear 
bald den BeiUH dar Iiu nit freunde und llenntr, und di« 
nungen, die er lur i«>n« Arbeiten erliieti, teliicn ihn in den 
aiclit allttD »eiuu F.ltfrn und Oe^^chniuer tticidtch lu unier«! 
aondoro auch (ich uiiI einer Ituiucrin lU rcrheiralhcn. Nai 
fteii Jahrua brach dat UoKliick dei frantt»*itchen Knoce« üt 
auii Bi>n.ii'arla Üeia deu heil. Vater diu itarkd llanii des 
rert luhleo. unJ naierdieien tIedr'ii|;i>it*oa verlorvnauch dt» 
l«r DoMluIXieuit^ und Vtrdintiit. linch vorlicM duher den ' 
KUndt. wandle tich tnil (einer Familie nadi Deuitchtand. u 
»ich neltrer« Jahre hindurch in Munthen, Drodlen und Wi', 
Im Jihro iSi^O hehrU rr endlich wieder nach ilum luriick 
T«n divkcr Zi'it au «lidMele «r ticli dort uaauige(elit teinM 
Stimn Ituhm he|[(ündete er in Miinchen mit aeiaeat " 
w«1chM da( OpI'ec Noah'i «ar(tellt. Dieiet Bild wurde d 
Xadaunt, uuil ein ivrcitei: die vriedarkehreodc DeruhiguQcder 
nach einer {roucn Bewegung , halle die Akademie der Itunil 
•elbtt eekrünl. Ui«M( «nd VV»rke (einer Irulieren Zeit vi 
«I* (chliattt lieh ein« Itcihe anderer, dti ihm van einer Satifl 
ao f[To(aen floifall «marbeo. Tun der anJeren aber uitltt v«r«M 
wurden. Eine pracbtvulle Cu'apuntuin til (eine Aiiiicht deej 
GrouitriwhTnlandt. bbia (u churaUleridiicIi alt be.-leutunpva| 
den Minitler \na Stein ailtieluhrt, itt »ein ßjjiirenriichea Oä 
weklitt die Belieiuu Tirol * durujt Uofer vuntellt. und »1*1 
icioFr trJi-.niien Wetw «fklarl man den Fall de« Schmiiulri-Bf 
ein« SctiHeiier LandtchAft. in nelcher Ki*ck dt« Natur der 4 
die Hill Wnlken bedeekleu li>iuiuetaii>li>li.;nilrn Uerfte mit i 
«ligwl U4UI>te(tt Uli «icreifend«« Wabt^teil dugaaWlU bkL 1 



Koch, Joseph Antoa. . |00 

MB bat Rocli noch mehrere andere mcliterhane Sdiweiterlan^ichaT* 
IM geliefert, die wir aber nicht alle verieichnen hünnen. Seine 
BiUer ^ngen in venchiedenen Beaiti über: mehrere kamen nach 
Inuland und England. Die Rom beauchenden Engländer betchüf- 
ti{teo ibn häufig. Für (ie führte er mehrere Landichaften in Bitter 
m. Der ru*sicche Gen cral-C omni von Krause beiitit drei groue 
Ludichaften von Hoch, die ebenfallt zu den trefflichsten de* Mei- 
lUtt gehören. Es ist dteees ein Wisserlall aus leiner früheren 
Ifadie (1796). mit der Figur eines Hirten, nelche Thorwaldien 
Itaalt hat; dat Uatli-Thal unil eine Laadichaft mit der Flucht de* 
uhan. Aach die Villa Meiaini in Born verkündet Koch'i Knut. 
£r arbcitcta hier gleichzeitig mit Ovcrbech, Schnorr, Teith und 
lükri^ an den Fresken dieier Villa, und ihm vurden die Darslel- 
laoftn aas Dante cu Theil. Wie sehr er den Geist dieies Dichten 
^BTchdrangeti , werden *tir noch in der Folge ervrahnen. 

Mit uierm Koch, dem Nestor der deutschen Kunst in Rom, und 
■it Rcinhart hat sich in Bom eine lindichaftlichc Schule gebildet, 
als deren Mitglieder Rhoden, Sleinkopf und ßejnhatd angesehen 
«ttdcs können. Das Streben dieser genialen IVIanner geht auf 
gCBVU Darstellung des Nalur-Charakters, auf poetische freie Auf- 
WMnng der Erscheinungen, die sich bei ihnen in grosser Kratt der 
TaAea abspiegeln. Koch hat jedoch nur einzelne Beispiele Ton 
gliTend«» Farbennirkuog f;egeben, und vielleicht gerade desswe- 
(es wurden aeine Bilder nicht immer nach Verdienst genürdizet, 
weil ikoen diejenigen Eigenschaften fehlten , vielchB ein Theil 
4t* hblikams als erste Bedingung seiner Benunderung fordert, — 
XÜaganx der Farbe und hohe meisterschaft der lechoischea Behand- 
lug der neueren Meister. Koch ist aber genial, poetischen Geistes, 
^M lein Hauptvorzug be<teht in einer ungcnöhn liehen Art der 
AsfEktsang; er ist Dichter, Meister jeder Form, nelche ihm die 
Hatnr bietet, *o ganz Herr über den Stoff, dasi es ihns ziemlich 
^cicligältig ist, ob er ihn irgeodiro in der Wirklichkeit zusammea 
ndit, oder selben dieser gemäss in seiner I'hantasie nachbildet. Er 
idfldert niemals die Natur iu ihrer realen Erscheinung, wie lie 
Aeilweisc dem Auge sich zeigt, er sieht sie im Grossen und Gan- 
zem, *iie sie einen eigenen Gedanken aufsprichti nelcheo er auf 
4tm künestea Wege und mit den einfachsten Mittela zur klarsten 
A— cbanung bringt. Dieser Uauplgedanhe beherrscht alle Theile 
^ni darch ihn gestaltet sich Alles zur schönsten poetischen Einheit. 
1a den Formen und Linien sind seine Bilder unübertrefflich, mci- 
Mthaft in Anordnung und Verbindung. Seine Färbung ist zwar 
>adil glänzend, aber wahr und charaktcrislisch bei ihrer Bescheidcn- 
imt, Dann ist Koch auch Meister in der FErs{>eklive , überhaupt 
im Besitze solcher Mittel, die einen Künstler iu den Stand setzen, 
Aasgczeichnetes su leisten. Er ist immer gleich trefflich, im Land- 
ichahlichen, wie im Historischen; überall beherrscht ein grossarti- 
pr tietbe zeichnet er Gedanke das Ganze. Seine vielseitige Originhlt- 
H nnd die Grossartigkeit des Stjls wird stets ein Vorzug vor vie* 
In aeuero Landschaltern bleiben. 

Gans besonders zu rühmen ist Koch euch eis Zeichner. Er hat 
Dmte's berühmtes Gedicht mit bewunderungswürdiger Gewandtheit 
ia Zeichnungen übersetzt. Die Hölle allein hat ihm Stoff zu mehr 
ris 12 Bildern gegeben. Dabei suchte er alle noch ezistirenden 
SUniMe derjenigen Menschen sich zu verschaffen, von denen Deute 
IpichL Diese CompotitKincn sind ^anz im Geiste des grossen 
lUler* entworfen, und Koch ist hierin dem Flazman weit vorge-. 
«fa. Seine Zeichnungen sind auigetührter und mehr Gemälde, als 
imm dci Eagländ«»< 



110 



Ko«]i. 3. C — Koch, Fr. 



Wer itd) von »vineni Talente zam Scbrifitieller ülien»ut;*ii «Ül^ 
der Ict«: lYlodctiia üuntlcliroDik oder die Kunlorili^che SuppI »%, 
kocl>t von J. Hoeb. t854- In dittei moilcmet) fiunilcliruBik M 
der Koch dat SjIi nithl etipart. Er briiij;! uii» lUBnchn dnbt, 
Gokhl au)' tlia T»fTl, Merck«* er id übli:T Laiino iuhcr«jlclc. Du 
Buch kuiitil« nucli heiM«i>: Chronica *c>iiilal«» der tinicrti liuML 
Üuin hat Meiller Itucb auch Itlailer radätt, diccbeoIalU aterktiif 
dig (ind. 

1.14) Vier Bljilrr «n Danic't llüllc: I)«r Walil mit den allwon- 

•chen Thiercn; der hiilütche Cli^runi der Kampl dei beiL, 

^ Fraiiilicui nit dem TcukI um die Seele dti Cral«n Guido «VB, 

K Mimiclellru) die llulleustrale der Tjranuen , uu. lul. flA 

^ <i Tbl. 

B) Der Schnur dfr FransoMO bei Monlenriino, reiche und g«iit, 

lülU Cumpoiitionrn. U. i4 Z., Rr. 3fi Z. 

ft^2M Landachallen : Aiiiicbirn tiiii Ittiin und der UmgeKend , nüi 

Fiftiircn gexicrl, iiunicriric FolRe vnn ?0 Itlaitern dil L'nttt^ 

iclirilten, i]u. lu). I'reii bei li. Wcie;el Tbl. 8 KT. ^ 

26— so) l-e* Argonauiet lelun Piuilar , Ürpjive et Apulloniui M 

llbu>)e>, 24 bljUer, nach A. J. Caitleni Zrithnaag. N(b«l' 

Ttal. Roiu IT99, (]ii. lol. Bei Weis»! () Tbl, 

Koch. Johnnn Carl, Maler und Lillfigrapli , nurd« t8o6 \f 
ilomliurf; (-ebuTen. und lUrelbit in den Aiilangt^iündcn ilrr llnn* 
UBterri<)il*l. bi> er 182? nath München «inf, um atil der Akadiwii 
»eine Sliitlim liif(xu(eii«n. F.r lag dcnielben mil allen) Eiler ob. tMit 
lU* Fach. «ckliF» tr ertrrifl, iil ilie lliiiurieninderci, Mnrin er ■ 
kerrili lu einer (cbuiien Siule febtacbl bat. Seine uniraiienctileAibcIl 
an Muntbrn iit in dtr neuen Allrrbeilii;en'li>r<rbe lu (tiilien. wo M 
mit aiiilerru liunsllern an <tpi> Frrtbeii aul t.i>>lilt;rui)il Tbeil hat 
weUha den Nanivii dn beitibmlm lleiniiih lleit veibun'len. £1 
_ malle die Niicbn mit den llegebnibriten aut der Grttbii'hio Abrt>. 
^L bani'i und Jabub'i, und n^ber an^r|;elien iind die Ctinii>fiiiÜ(*BM 
K in Kuniiblatle vun ItöO- In ilieit-ni Jdlite leitte hoch nach Rv*. 
B wo er *>cb un'ier* Witieni noch beßmlei. In Ituni ianil >ein Oe- 
W mülde, netche* Macbeth und die drei Heien dantelll. f;iüt>en Iki- 
fall. und Uuftc in Uaniiuver bal drn SikIi tiettelben übernoMHAfi 
Koth iible auch die LiibtiKraphie, in Helchcr «r bereiti EralM< 
^ KuMtletti|;beil enlvickelt hat. Er vrnleht «•, in drn Ceitt >eiAn> 
H OrijtiHale einauil ringen , und nameniliih vtuute er da* *art^ 
B trunime Wrten, und die Be^tinoitlieil der CoMpoiilioocn Ovtrb««Vh 
K glücklich tu lattet). 

B ]) Die Indulveni de* heil. F'ranaitcut. nach F. Ov«rbeck'* CariM 
K «um FrctMihildo in der Enfjelliirchn hei Atiiri, nn. in>)>. laL' 

i) Piirlrail der l'unlin Marie l.uito »on Thutn und Taaii, 1 
A. V. Uycb'i Uild in Wien. lol. 
■ 5> Uir ErHcckonf «un Jairi't Tuchletlein, narli Orerbcck't 
nung im lieiiU« der Frjuteiu von Lindner, nii. my. fol. 
4l Cbriitu* alt linab« im Tcnipe), nach Uverbeck'* Zeichmil 
ilatiu« drrtvlbea. nu. ruj, in). 
B> Da> Manoal«*««, aa«fi Overbech'iZeichnnng radid, I8U, 

noch, tr.f Kupfertlrcher cnd ZricKner, ein Knurmann au 
heim, der all Uiletlant trhan Regen dal l!nJe de* vori^n 
b»n-UrU arbaiteia, «bar Hir können nicht beilimmen, >n wali 
Itetieliunc «r mit dem Mnler Koch Hohe, der nach Puiil}'* Ang 
ta ManilWtm UiUlniit« in Uol und Miniatur mit Heitall i<ürl!*.\ 
m U«D Kuplenlechcr Koch randeu «ttr tili etrulml, ati deajfmm^ 



■ Koch, Otto. — Koch, P*ul de. Uli 

)ltait]n.d«rR»iubr*ndt nähet lioRiinr,«UioiaaVoTfniflc«T. F.rrflKtel« 
m fctrrltelio Fcil«e radirtcr IlliitIcT, dia tr jcdocTi damaU dtn 
BaoMhtunilfn noch nicht niillh«IliMi »oÜtr. Srino Btutl«r >in<l von 
BtltritcbriD itriie, vull W^rme tiDil flarnioiiit; überall «(Tinbarct 
ikfa die Hani) eines gonialrli llunillci'i. Ihe lol!;cnclMi rrtlrn drei 
BdUcr, di« ladirt und iitit der lidtmi NaJel vullcnLlclfiiiJ. Uünncii 
l.B.Mti*n den b««t*o Dldtiem Itcmbrantlt'« uitd S<liiaidt'* geto* , 
hm *trdra. 

Utht'Frsu io itlierer Tracht, mit einem llahkrngfn, wl« tia 
UiB<lii.>iiihc annichct, lininlück, i>ii<Ii C. T.. Hitst, 4> 

Ijbt« BiUliiiit des Jssn Miel, im Maokl und Uu(, l(aie«lüctl( 
U<h die*em. 

DEIb Mann mtt cirm Ciimmindorlib in beiden HÄDtten, ein« 

tUtI* tim (Ich HuI*. H.ill<r^iir, nach ttcmbrniidl, ti- 
li BtMniH «inr^rVIannFi im Tutsr, luil einer Filme, llnlkligur, 4. 

S* Bruilbtld finet iVlannei mil der tliubc, ii^ch A. v. Otlade, 4^ I 

WJ>.* Flaclit in ERrp'Mi. nach Dirlney, 

7J ?.<•<> Itaucrn, ilulliligtir*!!, nacli doniirllirn. 

tl Dil Itildnisi Fr>«dri>^li'> II von Pt«ot>«(it nach CunningliaiBt 
9— Hl Drei UildriMte nach CcanacFi, t]<i)bcici nnd Ald«grfv«r. 

12^ Kniiüiitinei Flutset mit Aahüben;aul cioer d«r>elb«ut in Ggbiude. 

Kodit, Otto, liupfertlecher , dt*i<n Leben*Terlülln)Me unbekannt 
•iai Er Itble im 17. JihrhundcTle tu DJiicinaiK, und B. v. Ku. 
Mellra*^ Thiele lührrn ihn indcrCetcli. drrk. litipftntich-S.-nnmtung; 
nCopMhafcn unter jrtirn Kmiktlern anl', die in eilte Fiitttelxuu|f 
df) f«i«t>« ((laveur ^cli<irrn. Sic crin.tlilitn dai Itililiii'l <\n llfriusi 
Fricdiicb , vvn gei'ingcin Vcriiicnitc. 11. i^Z., Dr. ]4 Z. II — 9 £>■ 

noch, 11. Tun j ^ilaler in ftejenthurg. vnn welchem mau I92q auf 
iii )tunii:iusst«lluiig tu MiiocLea ein Fcuchuttiek iitk. Er KUeiot 
Bat hsciitlicblidbcr lu itjn. 

Xocll, Heinrich, Mnl«r mk CrefcM. wurde um iStO f;eber«n, 
m4 da« Fach, «elchtm er lieh widmete, itl die LaiidKhadtinalprci. 
Ca itso t>eg>b »ich d«t Hiinttlcr nach DiiKttilcirf, um an der Aha. 
taMl« datelhut «eine SluJirn «u v<illrnd«n, und hier in pt heaundfrt 
Ltlaing, wfkbein Koch natliKuiIrcben tucbi. Fr hat bereit« icliime 
tnbHieiiic*bedrulendcnTaleiaei;te''*'ei''.>"»<'blinIaiidtvhallticher 
Imiii). alaia bcriculuagiruller StuSaseviinfigurcaund Arcbitebtuf. 

■OCB, W-, Xcichncr und Kuprerilccher, wurde 1701 «u Ooilerhout, 
pbrtB, und roa C. Phili|>> li~ io •uiovr Htinil unlernchtel, bii 
tr taeh Parie Riif;. um daielbtl lieh »rtiFr nmiuliildoii, Wach 
MlfcB Jabrcii Tirii Cr lich ia Amilcolim iiipdrr. und hier litlert« 
TT liir Buchtiäodtrr nicht uafCTdicnillichc BUttcr. Starb ]80l>. 

Koch, IlicTonymus und Mathias, i. Cock. 

BOcUün, Elisa» Kupfmlecherin «u St. Pelcrtburj in drr ineilen 
lUlto dv« vurigen JabrhundcrK. Fiorillu t U'- Schrilteo II. 93) 
Hvdlluit von ihr iDlggnde Blilter, beide mit: F.liaöe Kocbkio, du 
4b« Ige 1779 bffxeirhiicl. 
M St. Fr«nci*c-»t in der Wüne, 
II Die Sciulerin wit der Uecrde in einer Landtelrnft. 

Xodl, Paul de, Maler «u Anii>np«n, wo er iu der «weiten HilAe 
dn vitiecn Jahrhundert* aibeitelt. Seine I.ebettfvcrhjltuluo und 
■n nnbchariol; »*•' «'»MO «»'■. '1'«" "' "»' '"i'O '''* Stelle einet 

Olftbuw» behleidew. Sein Uruder Huberl d« liucU war Zciciuier. 



114 



Koedyc);, D. — Koohlcr, F. \9. 



KocJycK» D., M*l«r und Itn prent l<!cli Fr, dfMtii LrhctHTCfhätUiiH^. 

autli ifiiirn I^oHiIealcii unlirkannl timl. Itatnii «irliii, l><>(4j<Lj 

sei lö&l Ml Stentam i;cbui«n nuixtrii, und dann linli man ilutliL* 

«iiirii Nacbahmtr >tt« ti< Diiw. Di«ic( hitt tfine Hiclilickeit, ■•t*. 

liiiolyck »t au<li (in guUr Kütiiilcr, aber mit DoM niclil xu «w^ 

(■Icictien. ■ ly 

G( »laih >ucli v^,nclii«dene ItUlUr nach Mcliu und an(l«M||L 

Mcitiftn, diich fniidea «itr tiur KCDig« teincr Itläitcr noniMtillfir 

hvHichncI: ,i_ 

I) Ljodidtaft mit pin*tn oii(«r d^mBautn^ li«et»<)on Waibe, vm.'~ 

L ein wctit^ndtt Prcrd; Ph, Wlouvc-rman) (lini:. U, KutdvcK frei. 

K ITJfr II- -S ^. ft !-• Br- 6 Z. 3 L. In Scknankutitl. bo SVn ^ 

■^ e«) 3 TM. 

Itochlcr, llcinricn i M»<UilI«iir und Mümnicidct . der uiu» , 

' FritdiicK 111, {iCMQ— TO) x» Cor>enli*gcn l«bte. N*ch keinen L(_ . 

* bcniveihiillnix*» iil er nii'M bfHanni. _ 

Kin nndrrer ISIrJnillcur KocIiUr Übt« iitn i7o6 in Berlin, M^ 

diCMf kumitc dcriclbc icyn, der lTl4 eine Meibüle mit dem BM 

nwr Am l.andgr>rcn Carl von tleiMD, mit ilcnt CarUberg ibi Si 

«cn, gcKhnittcu liat. Bei Ktitlilrr itt ti« «bgcbildcL ' ^ 

Kochlcr, Christian» MaUr von Werbfn in Pttu»«n, wurd««-:. 

ItlS K'burcD, Kit *i<h ober b«reiU gruMOo Huf ernorben. Bt^ 

•io Zuj^lini; iler OiKicWarfer S<)iiile. und lU» Farh, vielebit ?''' 

rtwäblte. iil da» biiloriicbc . woEU er auch cotidiitdene» Tl* 

b«>ilit. Inileoen ni>U er outli üenrfilucke , liebliche Scvnm 

r <"i* cb3r«k(eriitii':bG Itildiiiue. Srtno Bilder crrreaen durch cU> 

K lichkoil der CuQ'jxoilinn nod diirvb ilm ä':hun)ieit der Tom' 

W Geitalten. Auvb alt Colnriu vtebl liucbler bereite auf «in«^ I 

I Stute. Ein beitculcndc« lldd i» icine Ilcbocca am Bninneii, 

■ volUndcl. und im Jihre ifäS bnclil« er tein groixt llibl der 

düng Mciiii xur Auietellunf;, und dieitc rnnd ungclhnlroii BriUC 
Der fiiinilter h.it dir Scotie von der roBinnlisehrn Sciiir en " 
und *i« io nniren Zügen d>T|;eitellt. Jiinti«u bat dienet Ö< 
nif den rh«it)iieli-nett|ihülii<;hen Kunitierein tOSä lilltoi 
und auch in ItaciyDiki'i Grich. der n(uer«n deuluhrn Kua 
abgebildet. Im Jahrs iSSb brachte er ein andere* (clii>riet lUM 
AutitFlIutif;, weldiM di« MiijiiDi TontoIU, lob»ing»ttil nadi 
lJiirche;.itig durch da« rolbe Mecr> 

• Gral Itartjaibi tilhnit dicwn Kütiiller beionderi. F.( itt 
unnidfriiirhiKbc Aniiehung, *ii|>t er, v* itl dai iunire tiHüllt 
da> Schone, m iii der f;rliriiiie Zur aciuer Seele. Mcirlie ihn ia ^ 

r llauptei der OuitelJorEer Sdiul« arkniint« ohua nluh" in ihm A^ 

Uf glückliche An1a)(e; Sch*daw un(cr»uitite ihn mit Knth und Thtl^, 

W und leildein liMjedecTag Min üeachivh wachien und ein« liebea*. ' 

witrdig« EigeiucbaJl DnllMlItn gttalien. Schadun Irvut (ich MUMtl' 

Weika». , 

Kocillcr, Friedrich Wilhelm, 0««<mii<inunaler tu Rtriin. ak^ 

liuntller, der dnirlbil bereit» trinen Ituf begründet bal. und dalMb^ 
jil et aurh uiiirr die 'J^hl der akadriuitchun Maler auleenniHWAi" 
Man hat von 'einer lUni auch ljndt<-hiitien und ArohUwuntMlO 
in Oel. Bei Oclruruheit drr Berliner li»n<tBiititolluitg von tSit' 
«rnntan aukhe Bit l.nb erhoben, und div Bilder der •päiirea W" 
«•rdiratB nicht Mruiger llcachiung. : ',' 

U 




tl 

'■i 




Kodier. W. — Ko»-JiI.oeI(, B. C. in 

HoAJo-, Wilhelm, L«.d.c».j(b,a,l*r. Z,iy^„,«^ a« Obi«„ 

W3^ JTihm &U::..^"''''" »"*"'-"«"-« ^^ '8W -i 

Bodllcr, Albert, Mol« «, B«lm, I.i1d«c .ich d.«lh,( „m I83S 
' 5?^Jf^ ^n Pf°f«'«/» "«big .u,„ m^>,Ur. und »„.h 836 

ek« und P«rtr«ilt. uod diei« >cln« BiWer (iiid bereiu in 
Dmp» >.hr »cbiübof. S*ine Färbung i« w.],r, i«ina 
HM gut fcuicIiDct und mil C«tchiiia«k coituoirl. Oufter 
et ronubidie Danl«lluDg«D. 

Wer, Aodreas. Mal« am Werh»«, der tun 18S4 .»iner Slu- 
~ ™ r***^ "* """"'''»»f Tcrwdlte. Er i<r »olil Chrisiinn'» Bruder 
^nhM)usliHiKhcGnn.itdeuii<] GcDrFbildervHii.wineiHand. Auch 
Bdtouw in Oü aad lirnde ftTlig«! di«cr liüiuiJer. Im Caulo« 
™ ™*» KnutlauuMlIung von i8S6 »ind Werke vou ihm be- 

I. Robert, Maler, d«r uch um i83i in Dre»d*n aunijelli 
ui-Ur*"" "''»'"''*'* lionoten wir aber nicht trfaliren. Dits«r 

r, Bcinrich, Bildbaner. rbcnfnll« Zeilpcnowe de» obina 
*^^R- Lt hirll >icb 18>? >a Bom'aul', und da (lihrte er einige 
*a Dad aailvr« Bililnerh« aus. Seine ntiUra Spur konolea 
t aübi (ttfolgCD. 

^t *• Bdirer. 

I, iltton, Kanstliebbsber . der om i?i)() — iBöö *u Wien 
MMbiiiliM BUitrr ulite, die mit einen MonoRramme oder mit 
'"iCiktoabcB A b b^KaicIiDnt tind. £i uod diesei kleine Laud- 

lAcaaii Tbiercn nach Muliior, Kupfe von Thieteo «ic. 

1/ Johann Hermann, Maiinenulcr, nurd* it78 «« 

tVfMpfoten, und inraiiiii t>ei eioeiu Tapetenmalcr in die I.elire 

, dmn rr «allte al> lokher einti »in Brud tick verdienen 

Ailciii Koehkock fühlte ticli lu ISetierem beitimiiit, und 

ft mar ci die Marino- und üenrniulof ei , irelclie ihn an* 

Kack äbarttandeiiFf I^ebrxcil lie» rr >ich zu M'ddelburg 

ad nieder, und hier *uckto er durdt Unlerricht im Zetcli* 

tjkfc UBterhsIt mu vcrMliafTen , tind da« «ttte Werk, «reichet 

' OrCenlJicIikeit kam, sind die Zeiclinungrn tu S. van lloeh** 

'rivine vin den Waleivloed in Luunmaad de« janri. Üarlecn 

Ä- Ott HiinMler nährt« »idi jeltt «vkl alt Zeichner, nb«r 

tK«it ging da ruber kiii. nhno datt er daiienif^ ((elcittel. «oxu 

rajch beUiBint üildte. Et zog Uin lur Danlclluoi; in rarbeo. 

voa iStO an tab man bei Gelei^enhcil der Kuntlauu teil untren 

al Oclbilder von teiner Ilnud i^cmall. Et tind dietcs Aniich* 

_ M 6««D und FI&Mon, und d*i Mrrr mit >einen ErachainnnMB 

. ihn Stoff au aailMii Gemälden. Kr tlellte et loil Sehiffeft bela* 

ror. **ie dies« loil ikica Segeln lich z«i|;en, oder f;«itraadat 

iL'Dglück dt» Schiffert Terkiinde». Auch ilieriieher mit ihren Da- 

-^difOBno nnil Vcrkäulm dienten ikln zun uialeriKlien Vurxurle. 

Half B. C., brtuk&iler LondchatUniller lu Clce« und Sobn 

I ithiniii ■ Hurda 1803 geburrn. und von leinem Valer in den 

der üiuut unleriichtel. Mit grotaem Talante be- 

8» 



k 



11» 



Kocnig, W. — Koenig, F. N. 




U 



Koeitigi \Ailhe1ni, Dildliauer toh N^rtawcspD, erterntcMinaliuml^ 
bei J. n. Uormann in Trier, und l6'il machte er in Münclicn uii , 
Probcilüch, wie Lip<iH>)i;r oKli dem Müiictieuer Zunftbuch behauy- 
t«L DieMr liucnig »ull IftlO lu Aluiidieii geduiben *c}u. 

noemg, J-> Zeichner, der ncilrr mit dem obifftn JoUauD liueaif, " 
Buch tiiil dem Jaliuti Kueninj; Eilte Prrtu» ifia lian«> Ei ükiIco ' 
tich vrjn ihnt l'cdertcichn untren vqd Lnndxchnlten mit nuiueu, Jit'' 
mit dietem Nam«u uiter mit J. l\. ||j^ bexeicbtiet sind, 

Uocnig, Anton Balthasar, Hupfenleeber und Z«iehn». wurdt ;, 
\t)^i EU Uerlii) fieborm, und vuii UlpseniHurI und Gurbcl in dir, 
lluuil unleiTidilrl. Er galt »\t ein gcMliic)>lcr ]liin>llfr, und MB ,'j 
Liebe (u triitMU Valrilande icti!ug er ilcn Ituf narh Dre«den nat . . 
St. retnrtburg ai». Zuletit trieb er auch nodi die DliiinenniBlerei, .,' 
allein dirte bulden Xuchler der Katur mten ihm nitht mehr 
•lif. Im Jalira 177^ klarb er iu Berlin, ali Mitglied der 
Itoil U»t iha *<hon 1t4o im 6i. Jahre •l«fbun. 
Man hat vou dietuii liüiixllfr mehrere Bildniu*. 
t) üeorg Abraham von Armin, Int. 
2) Der polniccbe reidmaiichall von FlemniiDg, n>cb Fein«, 

Hauplbhlt. 
ii Ural Alexander Uennann von WarleniUben , nach detntd! 

4) liildiii»« de* Küniit* ron l'rouMvii. 

5) Die llluminaliun, Itait er Friedrich II. lu Ehren in Berlin 
dem kaiierlichen (ieHndltn gegeben, gr. «l». Tul. 

Koonig, Anton Friedrich, Miuiatuttnalet , Anton DaltliMn'i 
6'ihu . viurJo IZiZ IU Berliu eeborcu uud aiilängli<h «inlmele tr 
>t<:b dem r« che der uiathemaliiGhcn Zeidiiiung, lo Mia drr Sinhrr- . 
hunit. /.ulelil erUriile er vun Dlrieudurl unj Totn« die IVt(nt■l■i^ ' 
maltrei . und diele n^hlle er ielil mm llauntlachc. Urr H(>iMf; tfit 
thuil« ihm den Titd cioc» ilarmaler«. uud in dieicr Eii;rH»dMlt « 
malle er eint crotia .Mtuge Bi1ilni»e tiir den piruisn'.'hea und (Qr 
■nder« ]l<jte. £rbr jlinlidi liiiJ itine furlinite Friedrich Je* Gn%ß .i 
■«n, der«» 0* na«A Tauicuden geg«U<i> haben tol). Starb ]7&T> 

Koenig, Anna Dorothea, gottemo Sdir^dcr, dicGaiiin de» Obi- 1; 

gen, leichnele und malle cbenfalU. Deaonderen Beilall ematb h< 
aiuh durch ihre Cu|iieu nadi guten Meittemi \^ 

Koenig, Franz iVicolauS^ Muler und Kupftnledier. ttnrJ« iM|j| 
1760 IU Dtni gebuieu, tiud vou Fiouilrubuiser in der l)iir»t unl^H 
rlditri. Er machte unter Lriiuiig dieict Meiiltii bcdeulcnde luflB 
fchritlt, M«toM in der ZeidiiiuiiK, nU im Trcbni'chcn der Male- ' 
rei , Qnd ali daiu noch du turiljUigtls Siudium nach der Naii 
««inet Mhünen Landet (ich eeiellie, uh mau bald, data tii>«ni| j 
der Koihe der betten Lau.ltdi.illoi einru Plalx renliana. 0*«~ 
gtitlieirhe liCIiMtler faatia die N-iliir mit gruitter Treue auf, in 
vollen Wiliiheit itircr Form und Taibe, uud dabei wuwle «r 
immer eine inleretiant« Si-ito abxugtniaueu. Sein« Zeichiiuuti 
und Uemalde lind xalilieich, iiud mcbrcr« der Ittileron (iud vi 
»uffeieichoeiem Verdieiiil«. Nfbcu andern iiilimte inait b«*ai 
»in gr»Mea Gcmildo, Meldiei den Slaulibacli im Laulatbrunt 
Thale voralelll. Man crkanmr liierin die brite Danletlitng dir 
barttlimlen WaaMrIalle«. die liit Jthiu etieliieneu t«ar. Dinii m: 
KoAttiir att«h Irafllichc MoudKhainlandichaliviii u «ind »ber 
aeioe Werke tdutibat. Uoiondett orn^ihut BiUtien »bar Bach 
Tr*ni|Mraulgciiialda ««rden, dwan et «tue $Btua UaUvh« auÜil 



Koenig, Fhidk Nicolaiis. 



Er Imi ■Dch birrin dat Elgtnlhütnliclia der S«li«fiiernolur mit 

I liaaairr Ttuue ■ulgtbxt, und {«Kaigl, »in tii>r*r liif Wirhuni; Hct 

Lklil» und Mine maniitdilallig«j> ä»chciuuiti(vii crlurtchl. Leb»- 

jU. wn rt äcD BMcluiirr in Jific üall«rie ritilüliKc. criiiKcl« er 

wg H Atillcn BciLall. Audi iu xu bimtrt>*»i. da»» Koinig (eine 

L m ii r t «<liTo «ii[ t'if^urcn unJ Ctu|>pcn itntr>(t hal. Mil drr for- 

«B(»«lct«i hal tr lich cbcurall» b«Iat»l. Iiu ItuiKihUll« iS;2 N«- 66 

^in dic*«r Itiiiitüfr nofh Vti>iifntl gcxürdi^ct. Diottt ltui»Ütr lebt« 

^Hb Bemer ObtrUad«) anrJn^ln:)) xu InlcrlalicB. danu in Unter- 

^Kn. Der Tod ereilt« ihn läM in Bicii. 

^Hlb«a>c b*t aacii metirtfo «tli>>iie BUtttr g^iiek'l. in AttiiMiiitr 

^^^ GdftucB« und Pkn lum Militiraufcuge bei der JubeKeicr auf 
. die Vjbttiaof drt Stuüt Ilriu IT9I , Ü ctilur. i)|., kl- 4. 

I !> Die Sl rrlcrt-lDifl lui IttclinFr, 8 cul. liuplcr oül Teil voa 
' \Va-(i«r. BciD |Tü6. in 4- An dictcn Bl'ltcru bat auch Lafond 

IAatlMil. 
|t CEl£rc\i(in Je coilumri luiitri, nacb Beinbard'i üvaiäldwtt 34 
Biliar lu atitttvtai und LUiurrm tumale. 
f) SMiTcnirs da« cnrirtius d*lut«il«lieit *l d'ÜoMavaiii .11 artige 
I «aL BUlWr. 
.Jl&mcoir* des Vallce» de Laute rbroun , üriudelwaM et UmU, 
' 'Ji Butler. 
tl ]>^I>ilt^aD^|Ab«D<tbf)U'lidvTSclivieii«rjrn>gliugebeiMJddi«it). 
'7) D>r Ab«uJ»>t( |S|fiiii>abuiidJ. 
«Die Uuchuit. 
f> Die iiinülaiilF. 

I, Üio« vier UUUtr tind radirt, mm Coluriren beiliminl. 

M Di* S:adt Ürrti am Bord der Aar Rcgfn die f^ae Mün»ter- 
W Ttmtir <ii, in Muudlidile ; iiath dem ci^niMii luhonvn titIDÄlJ«. 
I -lubbscli. Batb teiucni brtuhmlen Gunälde, ISoiigr.qu. f»l. 

I . >ll dr> It«icb(iilu<:llo». gr. t]u. liil. 

P« ik« Al[-c» von der l}imintlalpe aut {coonmtn, gr. <]u. fal. , 
B Le rat^ur det Alpei. 
ttt Uu Abendbcod. 
Eil Üic Gluctiliennv. 
1^191 4 BUiUr :nii BaueroUÜufera bei Bern , (|u> ■\. 
,^ Die ZTHuiigiUi*». iT'/J. -1. 
H Dm niilcbtnäilclieii. ITOO. 8- 

Die Miller mit cnei ^Liddiea auf d«r ßanh tilMiid, iQOO> 
AijUiititiLi , t. 
I Der GrotiTkirr. 
OrouisuUar. 



B^itly. 
Die lleuemdl«. 
I Uie flcitiig« N<lti<iiii. 
Dt* tia(ilhir«efiarin. 
D» Uuiieruiidilitu. 
lirt r>nabc und diu Mddchvn. 
Der ^Ijheri b«tde iii A<jualliil4- 
it Dci Bcuvljungt. 
I't Dia B«(nei l^ndiiüdclico. 

h> 6 BUitfr Aniiditcn in {r. ft.» uihI im Brtltu Dnicke voi 
4«! Rtloutht r 

il In Dürfe Ljl> ' 

b) Bet Ljk 



130 



Koenig, Aqiod. 



^ d) Vit n.iilclrcnpo auf der P«trr-Intel. ' ^^^^^^B 

^m e) I>ic Scliülerei «uf de[i«lb«n Insel. ^H 

V f) I)«t Ku'tifnwBld, ^M 

i :t l)«r Bnuer niil der S«nt« in einer Landtckaft. H 

1.31 Land»cli»rt mit liiiiilcrn und cinnm lUuincbcn. AqualinU. H 

H^ I 4) Anijciit von Tonenburg. Aqualinla, Tul. ^^ 

y 4sj I'ic htcintn L>iidtc4iarteu and ScknaimgejjondeD mit StaCa^H 

im titlret. A)mai»ch, (|<i. 8' ^H 

4ftt I.niiiUchiiltlicItD Antidii im Dorfc I.yt, i. JH 

47) Bautnpartliifi am See, mit einem Fu<her. An Ufer der PmmH 

'"'•' ■ **■ M 

48) L.*»d»cliaft mit einen t'Iuiie, rechb ein grutter Daim. 8n" 

Unicneen , 4> 
40) Antichl v»n Hiiui&en tinil \VDS(«r. Bei Inierhheu, 4. 
50) Hopf einet Fncfiiet, inil dem Munofiranini N. U, qn. !!■ ''' 

ii) Kill lodter Iliai* und eine Enta bei den t'ütieu sutuuneag»^''; 

liundtn, qn. |2. '' 

62) Itrtiitbitd eiuti liürli^n Alles mit den dreitpiliigen Hot, tSOOi" 

kl. 4< 
Eine Amalil von Landichaflen. Fieuroo . Iltipftin itt in Jen 

UrimUI*!-! XX. radirte mitier. Züriclt l8o:. Tei*inißeti qu. <• 

qu. 4' und qu. fvl. ''' 

Koenig, Anton^ Medailleur uod (lupfcrtltchcr, der Sohn dMoli;\ 
ctn Hjlcichnatninnl^linintuiniaUtt, nurdciTS6auIIcitin(tcbur*BiM 
da er <dion Eeilie Talent und Nritjuni; xur liunii vertitUi. «cbiik 
ihn der Vater auf die Akademie luiuvr VnltriUJl, wo der junge l(o«i 
di« Auiuierkumkeit ilet Direhtort L« Siieiir auf lich lug. Uit 
wulUe ihn xuiu MnUr Iiilden, der Generalmünx-IJirelitor Kt 
mackic aber den Viicukla^, den JüsßlinK unter Leitung de« 
rülimten Ld3> für die h. Münie heraixichen lu lauen. *' 
iMcktu in iler ikm heilimialcD liuntt reixeade l'urlicbrilt 
notli «nreit keine rnei Jihro vorkei. alt er aclbtt aJ» M*i 
■ngtatsllt Hiirde. Im Jnl>re |?76 mirde er alt tolclicf nach BJ 
berufen. Von dieicr Zeit an lieferte er vertdiicdene IMcdaill« 
deren mehrere bei MeuieJ i-crzeicluiet tind. Audi lliuaUiilder 
Belief und tiui'ferilicho ti.il man von ihm. 

1) Aijf den tddeiiicken Naiurfiir«hir Üra( von Mettufchka, n 

2) Auf Friedrich II. *on Preniicu. 

i) Jukelmcdailie det üUcrconiittutialralkt Strolh, 1784' 
4) Aul die IIuldiRuiic Künig i'iicilridi Wilhcloi II., 1706. 
6) EkciutiiUiiin dei Ueriogt «od Oeli, I7gi. 
6> Auf den Tud de* Üvueula von Taueniien, ITQI. 
?) Auf die Ankunll det Athiuet KH^di tu UcctUu, 1791 ■ 
8) Auf den Tod dei lUrxo^t von Üeli, ITUl. 
{)} Auf die preuiiiicha Detilinnlim« von Auibacti und Daireu 

10) Aut die Einereibting der Itltehe lu Bohnenkain, IT9I- 

lU Aat die lliarichlung dei llünifa vun Frankreich. 1793. 

11> Aul die ituldigUBg de» Ueraog» Fiiediick von UrauntcLHeii 




0»lt. I7y3. 
»5) Aul die lin. 
l4i Auf d>e Akademie ku Itedin. ([rwetr telteue Medatllei weil 



weit. i7yä. 
5) Aul die Ijriiiinahme von Sud|>re(iM<D , 17()3. 



AbBTJjpiMC einig» Stucke der Stempel lerepiaag. 

15) Auf die netitxnahiiie vi.n Ddiel . 17^5- 

16) Auf den Ilrf;irrun{;»nlftlt Fnedrich Wilticlmi [1. , 1796. 

17) Aul di« £mclituiig de» Obctkiiegt-Cgllcjiiuj»!, 1796- 



Kocuig, G. H. — Kocuig. J. II. CIi. |SI 

IS) Auf dl« Wicilerticntellanf; der Ahailnuie der liünMe, |-M6. 
lOt Auf tl'c Ile»i[iii«hoi« Ton foten, IT96. 1 

:o) Auf die Iteilcf^ng; der hulläDdiicheii ÜntnlMa, i-m^ A 

11) Aul dffD Basler Frieden, iTijö- 1 

Ots ■«cKt vorkcrgelienJea Modaillen lind grou und wohl'J 

ntuthen. ^..iä^J 

21) Auf die llitldi(*«lnj lu Warichnu, i70. J^^l 

m Aul du Dieailjuliilaunt de> OcnmU MHrhaU, t?Q6. "^^^ 
li) Auf die ciicrno ßrüchc ju Laaien, I7()& 1 

Ui Auf die Huldigung FricilticU Willietm III., 1707. ' 

fy Aul da» Turnier, wcldiei Gral' Uubberg IBOO äea küaielicJicB 

llemchalli-a vttauilallelc. 
•T) Gtaf »on Unfm, k. preutt. Minilter, 17J)J. J 

JSt Fri^leriU« T,uite, tiüiiigia »un Prcuiieii, 1789, I 

Ueinricli von rt«u>ien, |76Q< J 

'.roaj'iint von rreuttin, ntg. 1 

iir .T.,..«rr von Ueiiiilz, |>reu». Sl*aUminitter , i790. 1 

äJI Tiede, Con*it'inH]r«lli iu Schneidnitz, 1795. j 

Sl l'untbiicliul voll Itmldii, IT96- ' 

) Sc^MipIclrr CiLcdiliukT, |8oo. 
ik Im huprci nach er neben ctliclien DlJItern nsch IUI*«!, Cor- 

^1 n»«. nclnb^■ud^ vaa Vyck, Tonic» «Ic die BildbitM luifvn- 

l)Grar*on DBiikolminB' 

7) GÖt roa ^Vcode1. 

3) G*rr«, Fv*»Ier, F. Jonaiki« itc J 

Koroig. Ocorf; Heinrich, \V*ch*bnK>reritnd Gra*eur. •*utJeia 
$mil im Uciin*bci{(it(l>en geboren, und inriiiglii:!! Kiim ßuchxa- 
•diiTtcr bcMiuinil. Spater kam er ala Ctiitle iiucli Wien, und liier 
■liiai ihu eiD«r itiocr I.andtlrute, «lu Gravtiir, eu ticli; nun vcr« 
Ufia CT *tcli auf |;leiclie Kund, die «r aucb mit )encr de* Eniaiti> 
ttut Tviband. Vun Wien reiite er nacti St. rctenburg, v«>i er iu 
4rr Ffd);« lein Gluck in*elil*. Hr f;r«virte, eniBillirtc und Latiirlo 
ia («rbi^ei Wucht, und bnic>tiil«rn Bcilall landen leiao Bilduioc, 
ik er *ia mit alUrlei Flitter auipiitii*. Nacb riiiiscr Zvit ging «r 
•udi RBcJi Fngland, wo er mehrere Jilirn hliclii ciiiTlicIi aber da<:ht« 
M oi'der an St. Pelexiburg, und um ilch der Itilirriu tiitlliarina tu 
vapIrbUn, atbeit«tc er mit untiglichrm Heine und bcdcutunden 
ftaatoa eina huB>ti«icho KaiiiinTeroeruDg aut, dit ilim aber bei dei- 
Eiolukr nu* d«n Grunde dei lu tiieJrig«ii AniHtiei im Preiio alt 
Mt Priis «rklärt wurde. Zum Glück fatid er in Iluttland >n dem 
lint*n Tulrtokin eintn Günner, bei welchem «r alle »eine Projekle; 
■Ä« die lioilapieli^tlen, lur Auiliihruni; bringen hunnt«. Der 
ttet Itcblc Nxuhcit und F.lfi,'iini in der AuitcliiuüclMtng ••inei 
{■llane*, liocoift ^ab daiu die Ideen, und ilicie wurden MM^elÜhrt. 
bllich nahni ilio die Uaiierin in ihre Dlentle, und Aittt bediente 
lUk «ainirr Hunct beider AnleMi);uDc; einer Sammlung; vunUtaipatteo. 
Kftcnig lUrb ia Buitland lu Anfang unsect JahcliundetU. 

Bteatg, Johaon Heinrich Clirislopli, Maltr tu ßmlau, 

WHih t7T7 >■> Braunkcbneig geboren, und bi*r, la <*ie ■pkter in 
ferrlin in aeiDer Kunit unlcmrhlel. Üann wählte er fircilait zu 
■•iner sweilen Vatenudt, und hier ItC der liuutllEir noch Ihillg. 
If malt Ilittiiricn unJ Landichiften . und di« \Verke, welche er 

eliri, «rwjrben ihm den Beilidt der lieniirr und liuniilrcunde. 
I Imturiacbca Bilder liud Hiblitb uod i^rt bub'UidcU, und die 




1S3 



, Koenij;, F. — Kocnig, A. F. 



:F>>cIiuiie U( ftixh uiiil linrmoolidi. Dann tind i«in« Gtmiilil« 
- «iiitiioivh unil iro[Tlkli gturducd 

Uueriig, Fricdricll, IVIedailWr und Sohn dMÜLiefn, bitdeti'i^ 
aiil j«r k. Akadaiuio der liüntto tu Ilrrlin iii Miiirin F^rli« • 
Spjirr «iirds tr UüiiigU preutt. l)iifmeJ>i|lrur, iiuil a\t lulther 
(tti Küntllcc jrUt iu vultcr Thälißkcil. V.i luil bcrriu tiiiv Ai 
•t-liiincr Itlcdjjlltii gelUlert. ilie »ich io«<iM Uuivli geiilr'' - 



•tudic lieliaiidlune, als duicli llviuhi-it d» Gcprij;» 
ToIltUiittigui YrrmicbDitt dertflticii kunntii nir 



(Ulf An 
trvicb*. J 
niitf rtchll 



Ein 

. und 



ne ■ als iluicli Itviuhi'it d» ucprjjjri ni 
. YrrmicbDitt dertflticii kunntii nir liiclit ev\ 
. IM*» au^ii •itiiu LtlirutverlMlIiiitt* »inil uui »iclil |;riiBu brÜ 
getTfitdci). dn vif Uli* nlitiertr Auticblüitc iiicIit Eu erlirueu bil 
AU WeiV.e dci jun^rreo t. Hucnig landen itii crwjliiil: 

1) Ddikiuunie auf die |8II erfolgte Sckulnrfeirr der meiti 
biilrJigiing l'uiiiiutrni au Pitutitn iint Frit<lri<)i WÜlicIn '. 

2) D«nl-tiiiii>Kp <ur F«i<t «lec 25)<>lirie4H II«cioruDC Fr'~^ 
VVill.elt» in., 182Z. 

3) ncnViOiünca auf Jie Erbauung <1m neuen Scliiu»pielli«d 
Berliu, IS2|. . 

Ji) Ueiibioüriir nur Feier dei SO)Jhr!g»ii Atnujiibitäumt dt* 
tier* roii liicctititen, l$2l- 



I-' 



iS GotidiinitKiiüni« «ur Ch. M. Sclm>d«r, |811> 

6) Doupclbildiii» de* lir^npiiatcii vwu Preutien und i«ii 



m.ihlii). 
7) tiruiM Medaille auT den Gehutlita^ dr> üi'ioii;*. mit der 

articeo Irigur, nakho dat GriMtlitr(ui;l)iiii& Tcifti vakI« 
6) Medotllc mit d«a bikbu auidruckivellvD BlUilbildo des liSl 

vou L'reuMcu, I8}6. 
91 lJ)rrnden1;iniiflie der freien StMit Lübecb. 

10) n^ml.Biiinto auf den Tud l'rini t, vun Üatleneich. 

11) I^UdoilU auf die ertio AiiMeieqheit dci Künigf «an 
in der Slndl CiirliU. 

II) l>eiil.(iiiinii« auf deit Tod de* Bür|;tnneiiter« SdiTÖlurisi 

Huiiibiir{;. 
IS) DrutuiiiiiXB aui den GennaMnlenJanlen der k. preut*. 

i|'ir1e. <iral«ii *"U Unilil. 
l4) Denkmünie ilei SudI liediii, 1CIT dem Für«l«n niit^her tu 

iciubl. Uie>e drei Zoll im I)iiTi:timMi«r hallenJo >UdailU 

nach SdiinhePt Eutnutf autgefuLrl und eia ToMu^tiche« 

*»orli. 
t5) Medaille aiif <li« Jubelfeier de* General* und IVIini*ter 

Cwllum. ttll deui Uildoitta lutuh ii<r Dü(l«dM-f lof. Ü. Wl 

Uoen!);, Anton Friedrich, Medailleur, wurde itT3 ru Bi 

-•■ fi«b<irsn, kam aber icbun alt linabe nach Dretdeu, ng tt 
Aulbildung erhielt. F.r nurile bei 7.eitcn ali Muni|;rav*ur 
ilflll. und dann vthiell er auch di« Slella eine* k. tatlitiMhi 
iti*H»illeuri. Malt bat *uu Miiuot Hand »chiltliai« MadaillM 
'"•'(iit ßildniii«, «ei« ta den Deimihe» «iuen tücbUg«n 
rat beil. 

I) Uciikmiini-e auf di« lluUiguui; 1&17. mit den capiiibm iu| 
de* ltuni{;> und der Kuniji», in vuHiler Porlttiubnlichkn 
}) Medaille unt O. Melbn«. 

S) Medaille mit den llüulen de* neuvirtn^lilten Peini^n Mili 
ten Friedrich o'in S<>cliirn iinJ der frinxe*iio Marie vnu Ba 
fan Aren dat Vicryeipann vun Amur (fcrahit, l&il. Ui>c 
luneen, die Itopf* im tclKinileii Iteltrf. 
4) niidaill« aul dit Lehrerjutiiliiutn dei FurtUBtlic* U> CoU 
den BilJnttic d«i Jubelgteiiet, ttU6- 



Koenig, F. F. — Koepp, W. | 

[lowjg. Friedrich Förchlegotl, %ui,r . «in j««. icb™d„ 

^** ■ 'i *"'' '^^ vcncüitdeoe JantUchnrilicIio Dil<l«r Ixkunt 

-tt Kai- Sokhe »4h man «uf der Kyui.|4iMAtcllunj; \u Dmden 

u»d b*i anilertn Gclcgciideittn. fj (iii.l <|it«ei ADi.kl>(rii 

aKiuen, oot tlon bajeiiiOicn Cebirccu. im iIdh Se*u dlMci 

-^T» etc. 

Anna, IVUImih von Wangen in KoniRrelciio WuriMnb««, 
1 ucb am i8ij «of der AkaJeiuie Uet liünUe ia MündKii. 
I MI BiUnuM Tun ihrer Hand. 

\iustav, Malar, tin Künttloruaierer Zell. <](*t«n Lvbeai- 
B»»M wir aber nicht erfalit«n kuantcn. 

j, Francislla^ ^UUrin, wurde IT85 in Schnetzincen gcbo- 

ad *QD iliicr MuU<r, <tcr Jiatkttriaa Treu, in der Uuntt uii- 

midUH. Im Jdhra l8ia liei* tie «irJi in Uiimbcr:; niedrr, iiiiJ 

hwt Wxhafiij'U M »ich mit dem (jntmidila d»r ncihliclitn JugcnJ- 

&• «alle r«ligiü(« Gcgtutund*. 



B£t Eli&abeth , Malerin, di« ScIiivnUff d«r Ohicen, irurd« 
nS ^i^mi , und ebeuhlU ron ihrer Mutl*r iu der Malerei un- 
IvdtkM. Ini Jiihn 1813 ham lie nach Bainberff. iinil nach alüchtn 
Mm be«uEliie lie au ihrer «teitera Auibildiuig l'arit. Sie nulle 
■* oDil I-Vüchte, Iniahien etc. 

',, Catharina, berCIhRil» Blumen- und FrüchteoialeriD , (. 
Treu, rvtaa liodci i.it jril'icli aiith unter dem Namen Koenig 
"kni, *U cliurptaliiiclia Cabioütuualerin. 

Rupfcnlocher, «in {«til teboiidor Itünitlrr, deoen Lobont- 
_■ . . _ ^j^ nicht kcDtien. Fnlgcude Blütter gehüND diMtm 



In«, nach Cirodcl, qa. M. 
aat •ckUfend, nach Girtidel, 



in. fol. 



nat •cbUfend, nach Girtidel, qii. toi. 

lim miimeni ile la cnnde Dau|iliiDc, helle füIodcLfOniaXIV.t 
»ach Beausic, in Aiaaliuu. Pr«!* 10 6. 

wg, Coroclius, %. KoDiog. 

If •. Koninf. 

Karl Friedrich, Maler, bildet« *!ch um i&zi auf der 

sie der bildenden Küniie in Berlin, und in dieter Stadt tiat 

! ancb «U ittbitiljiidi^^cr liunitler auf. P.r malt Mitlorien und 

iji. ;.. fi^l unit MitiisKir. Kr fand Gcles"*'"«!!, hohe uiid 

iikicn Pertuiien iu Miniatur .ilirnbilden , und auch 

. irbildcr, «I vtis /.nichuuiigta uU man bei Gtlegeu- 

Im d«r Bcriinec fiontUuMeüungen. 

i 

PH|f , Wolfgang, EJtw Ton relwnth»!. MnUr und M>.»ai«»t, 
' •«4a »738 «" Ei»cmtadt nlHiruu, niil von «»ineni Vjtor i'l.riiHno, 
im lUv und AnhitcUt km Ui<u»t<: dei Fimlcu Paul lUlcrhat<f 



*, ein «nglitoher LaoiUchattitnaler unter« J«ht1iund«fl»- I"> 
ISTS *r\t:!ii«a nach ihm ein toloririe« BUll; View« nf tha 
of ib* rirer Oouro etc. tr«i» ti ll- 



134 



Koepp, Anton, — Kocppcl, C. G. 



I 

I' 



war, in den Anrnngtgriintifn univriiclilot. In »einrm sn üirifn Ja 
ginf; or aiith Wioi. uni »ine Stiiilini rurt(ii(elicii , unil hjtc f«i 
IT mi Diroklor Meylcni und an M^iilbcctich tlcichülicr. I] 
Werk« de> Iclilcrca copiHe «r ichr tJusch«n<l, dotli luuula 
auch HviligriiliiMnr und 0(>rerurclo nulcn , um luinfto UnUri 
au »idicKi. Im Jahto 176O »»rtiot« «r dio AkAdtniic, um in Wt« _^ 
nKlt Ncuiudt iciu Glüch xu vcriuclir n, und hier malle er nichrtrf 
AlutbUller nir Itiicbcn (JD^aint. Uucli gin]; er na<li eitiigvc 
vrieder ii3cli Wiaii . da et hier Millel l'und, *ich Bitlir zu var 
ki>uuii»«i>. In dic««r Slaill trunl« l\D«pp ip.ittr ProIciiOT d«r 
cl)BnkuD>t in drr TticrekiaBitch*» und Savo^r'iclien Hittcutiade 
Jelnl mottile ec Vcnurhe in der d^ii-tnlinitclirn iVlus>ik , en 
Conpotiiion am weichen Patlen, weklie noch ilirtr Caluk 
äflPtSUin ati Ul.im und Uirle nahe kommti und hicria 
«r bald «ine VollliiiiutatDhiiil, nuiJurch er alls cicivhtfiuga 
■tot ijbvrirar. Im Jahr* ITTi «tird* er Mitglied der Aknall 
Wien. Kai ihn xum hÜdiMtD Fleiti« iixirnlo. Sein* Arbo 
daher lehr zahlreich, und *ic wurden nn alle Hüte l!nro{ 
■andvL Vuu der Akademie in Fli>r«iii erhielt «r ITSS dat ^ 
alt Mitglied uud l'iulvidir, ITR6 erbielt tr den St>urii<irilea 
im falfcnden Jahre wurde er Milgtied der Akndcmic in Üxlm 
Jahre |8<)^ wurde der liiiniller in den AdeUland «rhobcu, mttl 
Prädicate Edler Tun fetiFiithil. 

Kiepp erijind nucli in »einptn ÖO. Jnhio eine Art ^luiaik, ' 
tr di< tparlaniichn nannte. Sif lirstchl su> kkineii lue«' ut " 
■tcin?ii, wrliilie «uf eine StrinpUlU 1» Hill mii iingUut-licfc 
aufijeEtai-fii nerden. Er fcriii^ie io die«cr Minier U'H-l'^ 
den und Weiten üriiufaeulanilt, die mit nuaigoo Zügeii die' 
WirhuoK tna<hra. 

Uio Werke dic»e( llüiiillen tind grÜMIenibeili ici AuaUinloi I 
<len Sl- Stvptiatitdoiu luliue rr zwei Ititdet aui, wctcl» iJes f 
Carl Usriumaua nit deui Tiiiiffr, und die A|ioilc) l'elrut u»41 
litt ülMr l^Irruipoii* «»nidleii. liu k. h. Ituniikabinoi i«t 1 
nildniii dri lUiirrt Leupold, '\eatt de> Italien Jg»«[>t> und 
Mnrtchallt Ijiudou 111 Pltfd, 

Die ütierr. NatiuoBl-E»cyclo|<jdia gibt üb«* diucn Küi 
Au»kiu>tt 
Maa liat Ton ihsi »echt kleine geätzte t,and»dia(Icu. 

. , . Allton, Edler Titn l-'*l««nthat . Sohn de* OhiReo. 
ITOÜ lu Wien |^Ii4i>oa, uoJ von •«iutm Valrr in der I<lii>i( m 
richtet, l>it er an der Akndemie »einer Vatertlailt ti>'lt w^ilr 
vervollkoiBaintn «uchle. Im Jahre tTjJt wurde <r Mii^icd 
btu und 1797 i'rolriaiM am Therctiauuin. a1« wrlclior *r iH 

Geichaul iit t«in n'»rlt; IliiluTiadi-tnaleriacha DarM« 
OaatMfiich, mit 80 nach dnr Natur goieibbiietcn, ge^Uicn und 
MtBirIcn Anaichten, in li-iiiciiitchec und deutachtr Sjiiacha, }, 
tSl& — 24- Oi« <rtulill<;iUro Aiugabe hat Unt braua-gi' 
Iluplcr. 



Kocpp 



KoCppel, C. O., 7^ickn«r. virllticht nur Dilettaal , der um j 
lebte. £• Itoden »ich Zeivhiiuu|;v> >n Dtilcr ii'iJ A>|ijai«ll 
Mioer Uand. |;r>iitlcntbeili Land»«. haften und Antichtoa «un 
lern Vurilflleiid. 

Uann GuJtn lich auch ihnti«he l.aadi^haften ton eine« 
Koeppel, und einin lind na«lt dam Obt[;*i) peceiihnet. Audi 
aar sweiir IÄ<>|>p*l lahu um t'STt du«ti und btid« nadt ifana 
.. liiii*T«ili4Jiniii(ii anliekauoL »■ . . ,.,...,. , 



Koeppel, J. G. — Kocnilein. J. W. tU 

Eoeppel, Johann Gottfried, war ISnßerc Zeil SelireibmeUter. 
übte lieh aber nebenbei iinnier im Zeichnen und lladirca, irDrin 
er aiehrere Vertuche lieferte. Zuletzt wurde er ßecieriiiigikanilci- 
Istpekror za Anibach, und dieie Stelle, dtr er jedoch niclit gewnch' 
MD lU teyn icfaien, nnbte ihtn alle Zeit Für Kunelbecirebuiigeii. 
Er war von Bayreuth gebiirtir, und 1798 starb er in Ansbach, in 
(9. Jahr«. liocppel liereite die ZeichnuDeen zum Noclistithe der 
iaftf^ pittoreaque de Naplei et de 1b Sicile, und hierauf lieit ihn 
Ic Markgraf tou Anibacn auf leiuo Kosten die merkwurdieiten 
Gtgeoden der beiden fränkitchen Fürtlcmhüiner bereiBen.'nnd die 
Vtacht daron war dai Werk: Die Eremitage zu Sauipareil, gr. 4.> 
Ml (cbirarzen, gelutchtcn uud auigenalteti Abbildungen. Erlangen 
If()S- Von ceineu Briefen über Bayreuth und An*bach mit K, ar- 
■Aienn Hinf Hefte. 
Man hat tou ihm auch swei radirte Froipekte von Anibac^. 

Eoe|ipel, Johaon Thomas, Hofichreibmeiiter det Markgrafea 
Toa BayrcDth. zeichnete und älzie Ansichteu von Städten, Schli»- 
icm und Pallätten au* dem Füntenihum BajreuA. Starb 1702, 
H lahre alL 

Hoe^fOi, Augost, Maler in Berlin, ein Küniller unten 3ahr- 
bindena, der sich um 1826 bereit« mit Bildern auf den Kuuitaui- 
■trlJnom »zeigt hat. Ei lind dieies Laadichaflen mit SonneD- 
aai Moadbet euch tun g, Thietilüche, Marinen etc. 

Aocppl, Johann Georg, Maler !n Frag, und Schüler det be- 
rökmteii Brandel , malu Altarbilder. Ein lolche» tuil dem Apotlel 
laknbo* major iit in der Kirche zu Pnelaucz. 

noeäpXf 1, Kuriger. 

Hocmer, Medailleur, w»t in der iwelten Hilft« de» Torigen Jahr- 
iondetta Hofmcdailleur zu Heiian-Cai(cl. 1 i ■ 

Auch fanden wir einen Hörner Jua. all geichickten Stempel ichnei- 
ler beccichnet. Dieter Künitler gehöret unterer Zeit an. Er wurde 
Bof- und MüBfgraveur zu Catiel. Sehr ichön ist »eine Medaille 
lur Jubelfeier der Univeriitüt Marburg. 

Vocrner, Maler am Braunich*eig, der aber um 1BS6 "» pfi*ieldbrt 
hfale. Man hat Geureiiücke von leiner Hand, In denen «ich groti« 
S^üthlichkeit offenbaret. 

Ksemer, Bildhauer zn Berlin, wo er noch um 18O6 arbeitete. ■Wir 
taden leiner aii Koemer ten. erwähnt, kennen aber keinen junior. 
Man bat von dieiem Küntller Sculpturen in Holz. 

\ Boemlein, Georg Gottfirled, Maler, der 1776 au Munzeuhnrg 

' a^Kn-en wucd». Er lieii »ich in DarmtUdt nieder, und hier malte 

I ■ beionderz Blumen und Früchte. Von ihm lind die Abbildungen 

I it Güoderrode'» und Borkbanten'i Werk über die Pflaumen. 4 H-, 

} IJOi — 1806. 



t 



'] 



Bottllein, Johann NicolanS, Medailleur, der um 1765 iu Rf 

imibure -arbeitete. Seine Werke «ind mit J. N. H. baze.choet. 

™n ewe» Kupfanltcher 3. Roernlein hat man Büdniue. 




126 Koertcn-Brow , "T ^ Kohl, H. i 

Koerten-BlocU, Johanna, ».Block. 

UoeStCr, C. ^ I^ndtcLu/Uiaaler lu Heidelberg, tio Küottlcr nnm. 
JaIiiliun<I«n>. dcc lidi um 18IO xhun >ur(j(ci||i)ift bekannt caBWtkt 
liall«. Idi J«bre |B23 fanilrii wir leinc Danlellung tinei IU(«hlw>' 
(«t KOrühmt, und «odtie idiülrlorv Ititilcr itvllfn arcbiUktoobcfc*' 
AMichten, ÜndKluIXliclit Sccntiicn etc. dar. Sia •ind krät-ig vmt 
wann im Cotarile. vou ><>rgf>illlgcr Auttiiliiuug, and ciuifS lial' 
mit waiirlinl't pocti«heni Gciitc entwarfen. ' 

U^nn bciiui HocsUr autl) groiiu üctctiicklidikfit im RcilHriiM.' 
Er sab zu Ueidalberg citi« Aoleitung lut Uc«iauraüao «IktO»' 
nülde berau». 

UoetS, Rocloi, Mal«r, vruic]« i6S5 En ZnoU {«boren, unl uia 
Vater, rin dunkler MaUr. crlbnilt« ihm den eriltn Uulcrritlik 
Bann kam er in G. Terbul);, unter deticn Leitung KaeU mkkt' 
FortichriUt machte, du« ihn der Mtitler aiu Ei(<r)ucht eothf ' 
xxi iiiuKCD glaubte. Er erwarb litb den Kuf «mea trelTiicbcu IW 
lioitiDolcrt , und leine Dilduitae beUufou tidt d«r V«nicbnB| 
naeh auf SOOO- Dninoch tiiiil >ir luil Sorgfalt behaudnll, uadvfii 
mulhlich audi jbnlicli. Er iiiillo Wilhttm 111. und viele TomiluM' 
Eapl^ndef, di« »ich bei ttcni liünige am lloU au Loo aulhidHft 
Sturb i:iS. 

KoeZj Art Name Ton Itünillun, di« im tS- Jahrbunder*« to iocf 
bürg lebten, l^m l4oo lebte dntrtbtl ein Ilint von Hoca, Aalm 
dan Steuerbücbim trwahal wird. Uieicr hündler malle )4oi>rfM 
Tafel lür den Frubmoiaaltar il*r St. Ulricliiktrchc, und die IUI 
vrurile ihm mit 300 fl- bnatill. Ea muii rÜttei daher ein BiMora 
cniMer Jledeulunjt gowetea »Tit. Ein Michael vim Hur«, dtr ■■ 
C*rcehli{(Leiubuchp vurkommt. matte ti&t ■") Tanihaua* )Mi|t 
V(iTtleltunf;eu, erhielt aber dafür nur 10 fl. ItAipnr roa KueiyMllt 
i'Üb im tugeiiannien Landtliuroi, und die MJIrr llartmnai vai 
Ition k:i1fen ihm ilnhei. Im Jahre tibi vollendete er eine TaM 
mit dem {ungtten Gritcht. Dieser Itunalt^c «heint eben fall > «M 
Uedauiung EeKexo «u ■eyDi.ct liat »ich aber niclii* mehr roniU 
vrballen. Dieter liüottler emälial StetlcD t&der lluuitgeicJidM 
vun Augibutg. 

(oeUel, Georg, Architekt lu Nümb«rf , ron dc«»«D Date^B Ü 
viin Älnrr Kunde fand. Ec baute i4ä9 eins tiaptlle in GatlaTt 4n 
heil. Grab«!. 

Korocd, Hermann, Malvr nnd ItamDieruictiar lu CopaulafM, 
niird* IT'iS >u Ilonne bei Bornbolm geboren. Er (asd bI> BiUBiM' 
maler Beifall. 



4 



Kugvis, 1. C<>5«li. 

(ohi, AndrCElS, Hupremwlirr lu Nürnberg, ftrügi* imkren 
lileine l'iiMraile, die luil rinpu Munogramme udrr mit den InlialMI 
A. 11. becMchn«! lind. Dann gab «r auch cia Zeiclieubuch Unafc 
Starb lbSÖ> im it. Jahre. 

KobI, Hicronymus, liiUbauer, der ttm 1700 in VtUfi mit ßaibll 
«rbtiWta. £f Atttgta AlLara und SldUi«D. von daman diejauifCD im 



Kohl. Liidwig. — KwIJ, Clemens. 



iv 



Hriligen Auniiiin ond Niculaot vnn A. Nctir«tithtr gtctodien «nt- 
ijm. Hubl leciigi« tie Tiir die Fngcr Itfücko, 

Hohl, Ludwig, Ziichner, Malerund liiipfcn techer, wunJc 17J6 

iD i'inft f;«burcn, und liier iiblr er »ucti teme liuntl. Et liatif- ti<i> 

Mrn ei{;pDllii')ieri Lehrer, mir lUr Unigaii" luil Norlx-it Grund mir 

I ÜMB ia der Malrrfi von NuUcn. F.r wiiilte dai hiiloriidic l'tth, 

. and Kipriii erwarb er «ich fjintea licifnll. Mun liat vun trlncF 

Uud Inilin« ßtldn und lolch« piotancii [nlialti, I.aitiUchnrun 

' Dsd Arrliitcklutalücke. llci ÜJ.iliaci liiid viele iciner GciiKildc vir- 

I tfidiBci. Dl» Alisilemie der iiuiiBle in Wien nalim ihii tT09 xum 

Mu^bed« aul', IT7J ül>nrtclticMo ilini jrtia in Parma da* F.hreiiili- 

ptsn. Ia der Fo)|te (1773) wurde er Ltlirnr der Zeii:li«nltuii>( an 

an k. k. Präger Äluitcrichule, und all inlclici' betiaii|>lcte er ,bi* 

\ au MiaMt l8ll CTlolgleH Tud leinen Itnl*. Hr »b iii vielen an^- 

' M^D««i Uiiitera Unierricht, und »elbd der Eribeiio^n Mari* 

I A><M erilteilrr Pt loldien. Tlanu radirle er aucb in Kopier, und 

' bei DlitiAci (inil lolecnde BUller verioichnet; 

, I) i; liUUiritclie Dattiellungcn nui der b'ibinüchen Ge«ehict)te, 

^F3\ T AitMichien der Sl*ill Frtg, t'QS und 93- 

^^V j) TW alte Sclilüiicr BübiDeui , uach der Natur ftufgeDomin'D. 

^m im «ad f}i. 

^^M W.Bergrr. IMVIotieika und C.Iinbl haben nacb ibm^eiioclien. 

^^K Aedi müitcn "ir bemerbcn, daii liubl vcncbiedeiiF IMudelle 

^^^ in»d arcbitektoDiiche Zeicbeuncen feleriif^el, und dabei <iibit 
ilia Fiitity *um Kweilen Alal ai> Aithilek'len aul'. 

floUi CletncnSt [luiifenLtrchrr, wurde 1751 in Prag gi'boren, unil 

I *»■ Miai-iu Urudtr l.udn-i^ in <tcn Anras^tgründon 11 11 1 errichtet. 

Ducb HjUlle er nidit die Ülalerei lan Uaupttachc ; et nar ilioci 

a» Itiiiiit XU Stedicn und xn Badtren . inorin er in Wien 

«BUr ädiinuixcr't Leitung groiie Furtidiritt? inndite. Uk gemii* 

! im mm Kefjieiuii^tanlrill Ju)>^pb II. da> liir junge Hiiritllcr au*- 

gdeUle Slip<»d>uui, und iiiirli Abtiiof (lriicll>rii trat er in Wien 

au •u>ul>eiidi'r litinttler aul. Seine Aibeiloii Inndcn i^iotteu lleihill. 

iil daher Helen auch vom AniUndc Beitclluiifjcn ein. Man lindet 

vidmi bdleuidiichen Wnken Blätter von iciner Uaiid. betnn- 

in ilcr beliebten Aullace der lirsten Uiebtei von Sdiriiiiibl. 

D erllicilt« er der Kiitenn MerJa Theretia Unlerridil im 7>eich- 

ttte». und lÜO' llAih der Ituuttlpr. 

It Die lllaiter der PracUUurgab« von Wieinnd't Werken, iiadi 
Itaiut'^rg : 
I) Die Kinder der Nalur- 
3> I>ie l-'ae im PnlUil der weiuen IibImii. 
3) äunnonnn. 

k) AufhUiung. nach Sdinorr. 
1) Pailur bnnu), 1790. M- 
J) Der Segen Jahubi. 
4) Orr Philoiopb mit der Drille, 
si Der Lel>r«r mit den Scbiilcin. 

Alle drei nadi U. Kohl, 
SI Drei »rbune £'i|nieii tat dit 
VVieo iQOI. 
'TlDie flliilter «ti der Sanimtun^ der vorxügliditten Werlie deut- 
»cher Dri;bler und Proiaijieu: 
|)Pir Ilildniiie von Klciit. nütger, Cetmtr, Il-ilty, Vt. Uage- 
durn, Älidiarli*. rieffel. Tkümmel, Geliert. Wciue. Lidilner. 
}) VcrxJiiedeuG lüitoiüdie uod runtantitdi« Uantdlungen. 



rranxütiidien Feenm^brdien. 



i 



I 8) Einij;« kleinOi nacli Piitrtta isiliTle Hüpfe, ITT5- 

I 9} Dn* LtitdiiUt dft Kcritigt vun Uf auusclin«ig - WoIfcnlMill 

I nnch Cr»t, in (ol. und &. 

IC' 10) Jrho dtt Grafen von TNan> 

I III llcnog l-'eTilinanil von Bräunte hi*«ii;, lilnPBll, qn. Toi. 

I* 11] Kuiiig Frinlncli Hm (irriMe, nnvh J. If. Franko. I70l> 

I' 13) PriiiK Frirdridi WÜhdin vua llohi-olulic, nach J. Hm 

r , ''V"- « 

k- 14) Johann Sacco in drr Koll« ilcr Rlfiicde, nach J> Tuacb. 

I IS) 8«rro, Princ *<in Gagiriii. oacb L. Fuivb. 

b< t6) Bark«, PrinxMiia vuii ü>llit<iD, iMcb <lfiniHb«n. 

I 17) l^inc Ful^B biblUcber ViiTtlFl)ting«n , nacb SrhrlteDbWrg. 

r 18) Die ÜUttet in BMkcr'4 Ta»ch«nbuch, tT>>i unJ ()S. 

Kohlt Bomhardf Hiitoricnmaler, mn wclcbem Mewal tagt. 

^ ar Ptufcuoc dtr Zeicbrnkuiiil ao d«r NoimiUcliuIe su Prkg 

K, Von der Atdithcil tliM«rAneabo hunulrn nii um nichl iibervt* 

Mir elaubeo Ti«]iiMhr, daii tiicr olna V«r*t«clitluDg nit L« 

,,iit Vürgflii, 

nonl, Arcblklitiirmalnr in Wien, ein eetcliickTerTEiiuiiUr, Jw s1 
[d junreii Jnliien ilaib, nie wir alaiibcD, im Jnbie igu. In d 
^ (cm JpIiic luen wir, ila*i leine Bilder d«u alliufrübeii Tod 

P wackcra Tatcout bedauern laisen. 

nohlf tL*ii«ilich <i*lerTeiehii<her Ofliiier und Lithiip'npli xa 

, ' no er um tHÜ «in lithti^rapliiKhi:* Inttilul fkjr beiun-ltr« ZM 

f drr iiiilitiiriichcn Dieniivcrnchtuug leileUa Er tchncb ■adi] 

L ptaltliiche Anlritung lur SicindruciicreL 

iKohlbrcnncr, Martin unil Juhann, liiitorieonnaler v<m 

■ dorf in Bajern, übten in München und in vencli irdenen K\i 

r ihre Itumt, Drr entere lualle an Faf.iden der llauier and 

* Plal'oiiditücka fuhrU ar am. Seine Wrrk.- tind f;t<>iitenllieili< 

I Grunde f;ti;aa)ieD, vnn Jnhinn alirr I<iiiIi-d «ich noch AltartiW 

P Mehierc »einet Oemiild« erhicil dai llloilcr Seeon. 1 

I Martin tUrb 1750 nnd Juhann IT^to, ■ 

l.ltolllc, EiliaS» IWipfriiteehtr, der nach Ticoiii'i Aiicabe (te|;anl 
[ Ende dei Torigeii Jaliihunderli in Wie» lebte. AVi leine BB 

I «rhlärte et die IliMniM* der Ucnoga Tun Brauoacbweig uwll 

I der« Da«li Graf, Zitenii etc. J 

... Oie**f Kuhls de* Sign. Ticoiii Ut otil obigein CltDaeni KoU ■ 
Fertun. I 

Hobler, Heinrich, Lithufn-aph. «unl* leoo In Stmi^ti seb«J 

und den enlrn UnterricM trhii^li ti dairll»! 101 Inttitule iler 1M| 

Ituitierde. Sjuler reiitt er au ••iiirr huheien Autbililiicif* ■ 

Muiitl-en. HU Kohler taehrere Jahre die Akademie betuchle. ij 

niich «egenwiitti^ lebt er in dieier Stadt alt auiiih'iiiter KühB 

IMan iiil vuo leiocr Uaiid mehrere aehr icbüna BUtlert ili« 1 

durch di« Treue und Uniauigkeil in Aull.iiiiin)( de« OeiitiaJ 

Originale eben to aehr auxniilincD, alt durch dia tectioiich* TC 

L k'iu< nie n beil. Mehcerc derielben Uion n>an den ([cluuge»it«n 1 

I leijf^rii^icn der Lithographie [iiireiheii. 4 

L t) Alnii'iMiia ciil divKtd, nach Currregio, ein ll*<l[ill>l*ll der US 

f;r*phie tuid diesei liüiiiUen. I). 2i J'-. Br. 10 /•■ J 

>>o heil. Faniili« leil Si. Cathatina, nach l'rt>l. C Ziniinerna 
F Ein aefir nein 11 );>»•• Ulnit, nick dini Ougiiiate auf Sttitt | 

r MicUnaU U. 30 Z., Br. tS Z. T 



S,l S«A« BU* (!•» I.rbfD iIk !ijub«r( BarboDS, n.ich dem Bild« 
J*> r. I]r*( in iJrr SammluDi^ dd L. r. Kleni«, Tür daa Wür- 

»leaibcr|;'(chen tiunilvcrcin lilh. Ein HaaplblalL U. 20 Z., 
Bf. 10 Z. 
i) Die >lcn3gcri<^, nach dorn Onf>ina){-pniIIdi Ton G«j*r in Aun. 
liur|- lilho^rapliirt. Ein vnriuglichM Btatl, gr. igu. roy. fal. 
Für lU-ii Au^tburc«r Kunnvcrfin grii-i ebnet. 
Jt Dtr t'iichcr. nach Oülbc'» Gedicht von Haiitun f-cmall; in det 
tjfutie dei OiiginaU im Ueiitie du hcitiicheo Cuatuit C. A. 
Encli, litho^rjphlri. gr. roy. fol. 
Et iil diciff» rill llouptMcrk dfi Malen und LlthocraphMi. 
6> D*« Vollufctt in IS'urnbcrf; <Icq ZS. Atiguil 1053, reiane Com- 
putilioO , von P. C Gcititir auch der Natur gciaicbacti er. 
Toy. fal. 
. 7) Die Cb^riui, n«(b1i<ha GMtalt mit dr«i Kiadern, nach i*m 
OnpnulbiM dvr K. Freifrau vonFraiben;. U. |6J '£.., Br. 12 Z> 
Itn Selbttvt^tltige det Kümllcn. 
tt Di« Euael mit dem Jciuikindc, nach den Gcnülde von Sands 

hat. H. I.'it ^> ß'- 1^1 £■ lii SelbilTerlag. 
^) Madonna mit dem Kiiidr, naclt Ovarbcck'i Zeichnun«. H. 

S/^. Br. Tl Z. Im StlUtv erlag. 
M Madonna dei heil. Sixiut Toa Rafael. Kur dia Halbfigor 
der heil. Jungtrau mit dem Kinde, fol. 
11) Dm tsJ Jem lirouu «chlircude ietuthind, nach Cb. Allori, 

qu. lal. 
Ut StSomoa* Urtlieil , nach Itirac!'i OriffinalIiandi«iehDung im 

Betitt dca Itup;erflecliii[| i't. Müller, lul. 
tS) Seen« au» der Schlicht bei Hanau, nach Ucideck. II. tS Z-, 

Br. tri Z. Im Sttbttvrrlag. 
lt) Tai>ez>voa*, inditeret; Gin 1fc!t«r in Stntta mit ein«m Miidcbao, 

sack BeidMk. 11. Qi Z.. Br. 8J Z. In Selbilrvrlag. 
U) Dm Dcoknial Jet Uiicbofi O. M. Wiiimaoa im Uume ku Bc- 

Kniburg, T. C Eberhard erfunden, fol, 
u OcDUmal det BUcboti M. Sailcr in duoiclbca Dam vad 
nn Eberhard, fol. 
tT> Die Aiifcrslchung de» Htrm. naeh llauber, toj. Tot. 
IC) L>it Uildiiitk vuu I'riedrith Atieuil, Mitrtgcnt von Sachten, fol. 
1^1 n'><liii>* dt% üaiieii von ltut>rnnil, 4- 
li) llilJnitie von Unj-enanatta, nach der Statur und nach Gemiil- 

den. kl. fol. uDtl <i. 
U) Einige Landiebalten. 

W>BW, A.f Kupferitechvr Hl Prag, wo er zn Anfanf; de* Toriipen 
JihhLUiderla tebleT^n dem SvalJgiua Uiit. c;eneM<i|;. Uomui Worac* 
Mkjaiu« J7I& 'iad drei fiildn nie von Mitgliedern clicMr Famili» 
IM ifaHt. 

fi I. Koch tiail Cotk. Die Orlhngraplii« treckttll. 

Anna Moria de, «ine nuntllerin, von (leren Tliütigkait 
ceättt« BIjiter t|iTCcben, die mit eiiirin Mono^raniei« oder 
NauiCH der Lrlitberin btzeiclmcl üiuJ. Dieie Arbeiten 
todcKen nur die Hand cim^r Uileitantin, lie nerdin 
Atnr ScUeuhcil negeo doch geichütil, Aui'h LaDiitch.iIUieicb- 
vntro Gnden »ich loa ihr. Die rebeutverbaltnitia di«tcr A. AL 
ii li'iker sind unbekannt, tie (cboinl aber gfg9o dai Ende d«* 
I?. IthrhundrrU in BoUand gelebt tu haben. 

f) Laaiitcliali mit einem grosien BauD tur Linkeu, und am Bügel 
tiabt «ich dar Weg bin, auf neUheni man Baoern mit einem 

ier't tiüruUUT'Lex. Vll. Bd. « 





130 



Kolb, P. — Kolbe, C. W., Dr. 



K*rr«n lirbl. Itcdit» nrheiten irifliicre I.rni* atif dtm fion^ 

Teilte; im Grunde M ein Dorf. II. A Z.. Br. S Z. 4 L. , 

I) LandKliari mit einer »Icinerncn Brücke, velcbe drei Jothe lud 

U. 3 Z. 5 L. . Br. 6 /'. I L. 
3) t.antUctiari mit einer Hüll« un<) inil Fieiirtn, r«liU ein Watut 
ihcil, »od aul dieftr Seite ttehl aucli drr Name der Küntllcrit , 
verkehrt rescliriebrn. 
4—8) Vier andere Landichnrttn tnit Hütl« nnd Fitcuren, nil K M. 
I>. Itoticr kexfitlinel. Iliihe dieier ItlitlrV 4 Z. g L. U 
& 7.. 6 I-. Breite T Z. 2 — 4 L. 
9) Landtchaft in einer nuDduoe, mit dem Namtn. DurchbtHt 

4 Z. 5 L. 

lO) Ein BouerDirut. mit Bauer und Bäuerin im VorKTUode. II. 3 I . 

5 L.. Er. 4 Z. 
11} Ein ßaüernjuDge mit einem {rnüen Iiuil> ia einer baumr« 

Gegend. Mit dem Zcidicn. II. 2 Z. 10 L., Br. 3 Z. & 



•1 



Kolb , Poul , IVUter und Zeichner »u Nürnberg und, wie »* t< 
der Sulin einet Maler«, n«il er den Brinaraca dei jünKereii 
Sein I^lirtr «sr G. Weyer, und die Werke. M«1clie er liefei^'' 
betleheti in sart anfgefufirten liiiluritcliin üemildm in Oel, aa 
in Gulorirlen Zrirliniingen , die Ötler mit Gold gchulit tiud. DiH< 
Küniller ilaib ib»0- Et esiitirl ein Bildni» von ihm, d*> tuii Uli 
Küniller lelbtt berriibreD künntti ndcb der tnalttitchen Ueha 
SU urlbcilen. 






Kolb, Johann Christoph^ ltuprerMeeh«r, der !n •!» ertUal 
dei Torif-eii Jahrhundert! in Augiburg lebte. Man hat von i . 

1) Eine Sanitiilun^ vun Ditdniiaen aller daniaU Icbcodan CardllMr'' 
dio 1726 ertehien. 

2) Die Bitnipin im Ocfin|;nitte. '^ 
3} Sccbt carte Landitliaftcn mit Bauenüiäui«ill. 

Kolb f Kuprrntecber lu Wien, bildete (ich unter Leitunj; voa nininf 

suni gctchicktcn Küniller. Er ktt Biälter in Meiuiiiuta galicM' 

(«hr ichatzbata Werk*. "■ 

1) Kalter Maieni Zuiaiumcnhunn mit der bur^ndiichni Mwit'' 

i«iner Dranti nach Petirr; eiu IrcITlichei Blall. '■ 

3) Da« TnteBicnl Jakobt. nach Oübel. einDlall von grÜMlcrlleil ■< 
hcit und llurchtichtiskeit der Schatten. 

3) Frmns, Utnog von Keichttadl. ^' 

Holb, Amalta, Materia von AuetburR, erhSetlun 16)0 ^en *nMr 
Untnricht auf der liuiitlichulo ihrer Vaterdodi. und if»tcr kaM.^i 
•ie lieh auf die Akademi« der liuDtlc in IVliiuchen. Sia malt Bll'''^ 
niiie in Miniatur; dann copirt« tie auch hiituriichr Uaniclluiicit') 
und auch in eigener Compotiiion vcrtutht« *ie lich. *! 

Kolbc, Carl Wilhelm, Dr., Zeichner und KupfeMteeher. «i«4'L 
BU Berlin geboren, und ah der Sohn einci Gulditickert , dei Bin . 
■i*D und Arab«tken «ehr ufiitreich leichnele. bekam er in Ump» i 
4«a beruhmien ChodoMieck)', lainei nahen Verwandien, tb«aftlt< 
Luit, lieh dar huntt *u widmen. Chodoniicky tobeille Iboa 4lK 
BUHentai-ljoigiticht, docb iah er lich hernach Kcnülhictt. inl1«iMi' 
dlfl Stalle einet l.ikrtti der rraniuiiichen Sprache an«unthi»en, kM' 
nur in den tnirlichea MutiotuDden duifie er iciner l.icb« ■■■^ 
Zeichnen Daciik^ingeD. Im ;>. J.ilire nurdi* er l'iiitlichreiber 1^ 
Dienite do> GraUn eon Schullenberg, aber bald machtan n ihv 



Kolbe. Cai-I ^Vilbelm, Dr. 



131 




IVn*tüti<l« wümdiroiwfrlh. «ine arnlrr« IledicDitiffUBf au Mtchtn. 

kr eine icut u>cli Dexmi, unil da wiirJt er oichhcr all I.«lir«r 

Ho t.tli(»>iiicn und beim riiildnlropiiiuBi aiigcitcllt. In di«9«r Lore 

Bacliie ri ticli ii<n die deuiKli« Spricho totir «(rUifol, und •ii 

■Rtrl.Fiinuac erhirlt «r dai Ui)>l€)ia ein» l>i>liii'n der l'l>il(>#i>phie. 

^fc lial emr SeibilbiutrrAptiie gcrchncben (Bi^lin IDJ5I. netin «r 

BWt tritt Willi«» JBi ]Fii<:h« ii«V S|irseli« iinit liiimt AuIkIiIuii fiihu 

B)i* tfiitcrc naiilte «r (r<l im M a nii na linr in ftfrlin j.iiiii Haupt- 

IkIi*, 4in>I fclinn t'tii t^ilill« ilin ilir Akailcnila dtr Iiiiiiilir iUi«tLtt 

uMo i)irc iMilRliedct. Die (.üiidichnll ipracli teipriii Sinne am 

•MluMn XU, und duliri tf'in.^ «f uhae Utilemeiiunf; lüinea eifjenoa 

6Mg. All tpidttiiclinlldclier Fmiiid der Nilur («rneilte er an 

ItAiiM in ifirvr Njtir, and tie nur nclicn \V>IrfIiin und Gcmdct 

WIM IrruFtte Tulirtfriu. lii'Ibp jiat in«lir<?rc trcflitlic BlJttcr !;ctia- 

rerl. lue ia einer Iteilie ««Ihtl nrlundeaer Laiiilicliadm betlchtn, 

Uoitr Arlaungen . in wvlckva tr Wairrtoo t.aat Mutter nahm. 

•AaiKliftial war er ti-Juirli aticti gninunfien, den GTntiilielitl lu 

HäUa tu itrhiiif D . um (Itn nullen Sicllca liraft und II»in>inie tu 

f«l«B. Seme riatien hainen in den BeiiU der liunilh.indlfc fUi. 

•(kfr und Zrli) in Leipiit! ""'^ *■>■> Friedhof in Berlin ; andere 

R» liKliiitrif'Cuaipiiiir iii Wifo und die ckalUo^raph>>clia 

*n in llcatau. Im Jiilir« i8f>i «rhiell at *oa tcinem Für- 

_ ' Erlaubnitt. drr Einladung der Fatailia dei Dichter» Ge*i- 

'Mtk 7,urich III fi>l(;«i>, und Ikier mdirta er d!« b«linnole tchüna 

Mtfaof von HliiUirn »ucli dm A^uar«llc«iiMldou icnet Mfi«tert. 

Ihtk hat man v<in die**iii Küiiiilcr nucn viele andcfc trefTlicht 

BlillM. und darunter gcliiiren viele, die er fiaui utch liingex«icb- 

MM. IV irinpn tjelun^iniiea lUrriirtiTingunRcn. Auch ^ie I.and- 

wh^flen und idylliiclicu Ciinipixiliunru uut dem Verlage de* Intla- 

■nrCooinloir* liicll rr liir ^V#rll• v<in Bedeutung. 

l>iii«r hiin^iler »Indi iB$5. mctir alt ?i> Jalira oll. 

Vitr radido Landtchaficn, im Verlage dci liuoit- und iNdn* 
(trte-CooipIoiit na Wieo> UauptbUllcr diciea iUeitters. H. 
|J{ Z., Br. t4 Z. 
Die folgenden -tq Biälter «recKicaen bei Floitclier. 
ht Gegend bei der VVulieridurrer Scbleute, (;r. I'ul. 
1(J i^andtcliaft mit mri Iljucrnbiitten im Voigrunde am Fiut« de* 
llugclk; hinter dietesi VValdun^, aiu netclier einllirtch bervor- 
Vnibint : auf der Intel in der ferne ein Tempel , gr. fol. 
T) Die Siraite durch dat Dorf, r«clili Wcidengebülx hinter einem 
Zaun, vom Bauiiutamiae uud llrÜulerwerU , titutcn Waldung, 
er, lul. 
1) Der niann tnil dem Mjdchen anf dem Damm, der sich durch 
den Wild iichii zur Becfaien eine groete Eiche, und Uriutur' 
ifefh tiD Sumpl, gr. fol. 
I Laodtchalt Dill einen) von liräutern b«*vaclii.en>n Fliiti, über 
nnkhrn rino grtnie Driiclie liihrl, au einer gioiicn Eiche vreg 
so einer BaurapItaniuDg, gr. fol. 
ß) Der VValJbach iniichcn znei Eichen über iten Hügel Iier*b- 
•luriendi Kiir Linken Ftlico und ein W.ixerlall; teehll vorn 
ittben den Weiden «in Schiler mit >»ei tiulicn, gr. fol. 
\\ I.andt<hili niil cnei Uchten iiu Vurgrunde, auf dem Aet der 
t.iibe Hill der lUrts. ful. 
< LandicIiBfl mit dem Satyr unter der Eiche im Vurgfunde. fol* 
I Ürr C'Dlaur mil dem iiJcUtco Alaitchrn, l»l. 
I kia nachler, siit Bugen und l'leil hewaffniitcr Mann xu ITtrdc 
twilithil cid Mjdchin, lul. 
^11) Der Uurf hiichhul , fol, 

9* 



l»i: 




iÜ Kolbc, Carl Wilhelm, Dr. 



WnMpfliiliio mit einer hübt men Brück« über iten SuBifif, vemi 
ftcliiler un<l Vieh, lul. 

Landichntt mit einer »taihtfl EichtBgnipp«. a» Fuuo itertelfa« i 
d*r SchÜter liegoiiil, lul. ■■' 

L*ncl»cU3ft mil VVa»<cr in <l«r Mille. <1icucili ein« Eich« ml-- 
lirJutcrwerk, jcniciu ein ILiik im Cehüich. (ol. m 

Ux Dickicht mit einer hohen P.iche, niilcr nclrher der Sat^ 
eine nacklo Njniplic durch den Sumpf trigt, lol. '« 

Waldung mit eiiiot grou«« Eiche, unter derietbeo ata aadM 
iunglinf;, der ein MadelKn verfolgt, fol. ti 

F.in lichter Wald mit Uauernhüutcm , der Eh>clen iil tinebA" 
und tunipfi);, qu< lol, 

l'ejienlandichalt Dilt einem Dackttn Mann, der «ta Oeckia-^ 
trügt, netien Ihm ein Ihiciil, gr. i, :,._ 

I>«r nicklc Mann, der >ich an d» FcUcnttuck Icfaitt, ft. i, ,: 
T.in licpptider joncer Siier, (jr. 4- ,, 

Die btullcnde liuh im SurapfiRaffer, gT< 4> 

WalddUkicIil mit riiicm tiaekten Mann iia Stimpr«, wi« et lU-i 
Bogen »pjunt, Dr> 4> 

Kino knnriige alle Eiche, nn deren 7un ein Snlyr liegt, |t-4' 
I.DiKUchDlt mit der ileineTDcn Ita^enbrück«, |;r. 4- 
Kin (lehendcr OehiCi d.ii Uorf im tÜolergtunde, qu. 4- 
Dar lautende Kund, '|u. i. 
Der linalie mit der Bintlerlioerile, iju. j^. 

Landtclian mil der Itm lich hiniiehenilcn Alte«, techli lii^ 
" mit Gehütcti umi-ebenei Uorr, ijn. 4, 

"' 33) Laiidachnll niil einem Hüircl. nul neicbem xm'i Bau»« «teliea ' 
' neiler hin Waiier und Oebüich, iju. 4> 

S4) Uie Siraite durch das Dotf, «pi. 4> '* 

35) Der uecklo Uittcnknabo. qu. 4< "^ 

30) Dir «lebend«' liub, (]ii. 4> 
S?i L^ndtcbait mit dem Baus an der Pfütie, lilnien im CebÜMl - 

Hautet , qu. A. 
38) Landtcbalt mit der iib«rlianDendea Ei«li«> im ToreruitiU all 

W»»crr«ll . kl, 4. 
3q) Di« itehtnde liuh nebeo lträa(«rwcrk , U, 4* 
4o) Der liegende 0<li*, kl. 4. ' 

4ll Fnglitchn G(irtcni>attbi« mit (Irr Urne nnier der Weide, Uki" 
421 Fin Bauer, der iich an <iic liuh lehot, kl. 4. * 

43) Die knorrige Eiche, an deren Stimm ein Och* tiHi reibt. U, t'' 
44} Die Eiclie am Waitcr, aul .ciseai Ad der Scblfcrknab« mit ^'-' 
Fl,,!*, kl. 4. 

Ein lieK*a<l*r Ochi, nach den Leben f^eieichnel, kl. 4- 
Der tltrtenknabo aul' der Buh, kl. 4. 
47) Der narkle JungtinR ati der (Quelle die Fliit* blticnil, 
461 Dat nackte M.idciitn, welckci dem Lamme lirauier rembl, 
49) Der SatTt lu l'lorde mit dem nackten Madchnn. kl, 4. '' 

$0) LaadtcItaD mit dem kirinen Bach durch d» Buickwerk. Uifc'v 

dai Darf am HÜgel. kl. 4. 

fil) Landiehaft nil mti ll*umen im Vorijrnnde, im Waaier H 1 

Mann mit dem Kahn, link* ein« tteinetne Briicke, kl. 4. 'i 

S3) LandtehDil mit einer tieinernen Brücke, vorn ein grotaer BoHi ^ 

linhi ein Oorl mit Ccbuick, kl, 4> n 

U) Anticht ein«! DorUi mit einer bülicrnen Brück« über i»t . 

Sum[>. kl. 4< 

Alt SKaite Liefertiag dt« abigen Werke« dienen die rolf^ 
den 12 Blaitar. 
S4> Weldgeßend mit einer knarrigen Eiche im Votframl«, iUmImI 
•tiimderOteibacbMeg.undaia&aijr verfolgt tli«NjBi|il>*,<|u.liV< 



45) 

46) 



<)bi.u.4* 




Kottte. Karl Wilhelm. 



m 



SS) Reicb« LaniUchkd mit Brücke unJ hoher Pappel, und Att 
BildMuU dri Vua. Bin Maoti tprcngl mit der M]rtDpJt« auf 
dvni flTilc der Krüclie i«i, <iu> toi. 
Iti Bauoireictie L^iniltchsft, rorn um den Hügel xwri Figuren, qu. 4i 
87) W*ldi(;pG»-eiiil mit Ftnctii Wocc auf welcbcn eine PneikulMlwi' 
nt t«lieni liaki int Uinlrri-iuDd eine >t«inerna tJhickc, iju. 4,1 
Sg) D«t lIciiMai-cn laf dein \V*i;« iiun WoUa, (jii. 4. ' 

t)ul Li»« liugliclie CcGtnd mit Bäumen, im Crund* ein ßatt, Uii 

d) jL^ndichafi nii einer f;rotIe>ken ßaum^upp«, im Ortinde du 

Ourf und nebrn dem Gtbüich «in Kurrenicfaicber, iju. i, 
4tl Landicbaflliche Compotitioo mit «incin Silyr bei der Nyiapht 
imichcn Kraulern i derSaljrko.ibe auf dem ZiesniibocK, qu. lul. 
63) Laniticlialt niit Waldtifrr und einer Eiche in Vurgruade, unter 

welcher ein Rind «rcidel, kl. qti. <i. 
6t) Z<i**i nackte männliche Fi^reu, kl. ipi. 4- 

W) Laadtehaft mit einem liebenden 3tier im Vor^runde. kl. qn. 4> 
06) Landichaft mit swet fJ^mpheu, dio «iDeii »cldaleudeii nacklcB 

Jtin-Iiu{; belauichen, qu, ful. 
I ^lurc der VanUmulea. 

i. >n«niaf;d. 
b,' V.'' Hirachiai^d. 
7UI Ud &«iyr und die Bacchaatinaeii. 
rt) Dm UiiteM. 
t2i Di* Cunvenatinn. 
T3> D>* Rah« de*,H>tten. 
1^) Dl* Itn'kiideti. 
Sl Der Tani der Njmphe». 
76) Di* \V»terrahft. 

Lauter eroM« IllÜlter, tod Itolbe (^ereicbncl und (^Itt. 
Xi) Heruiiche LandKlisft mit Uirlen uiid heimiiehenden Meerilen, 
Uauplblttt, bekannt unter der» NaiDr»; La piece au« horhr*, 

5«. twj. Fol. Bei Weigel 1 TM. 
loue« Kriulerttudium mit Uaumitomni und arluidirchen Schä- 
lern. welche dem Pao oprora, gr.<)u.li>I. Uti Weigel 1 Tbl- 8 gr^ 
9t) Groit«! Kriut««lud<uin mit dem ichlafeuden Uirtcnknaben, 

Hub und Scharr, c'' 1"' '"'■ 
(1—4?) TJi« kleioerftn ttmutentudien, qu. fol. 

) Fo1f;c Ton vier I.aiidichnrtrn, Farthien aut den Deiiau*ich«a 
l.aDden.inVValcilon'i Manier,, gr, qu. lul. Bei Weigel sTbl. 
.7 — SO) l-lie kleioen LandiclMEten in der Itunde. 12. 
||— 99) 2<««i ilUit«r mit Schajl'ea ia Lknijathaluiii uack J- U. 

RRon*, qu. 'i. 
2) Zwei Didier Krioleriludian , qu. 4- 
lü) Fi>lf;e van :ä icltooen Liiidi<Iiall«D mit Figuren, unter 
C 



IMS-BO) 

Rr-so) 



de» Titel; CollMtion des tableaus en gouadta 4t d«i 
de>«int d« SalomoR Geun«r, gtavüt ■ l'ead'furit« par O. 



I 



Kolb«, mit der Uedicatiun an de» Kaiier voo Ituuland, 
^ Hetie. Ziuicb iSOti— ISII. er. qu. loL 
i^Xla* nenkmal lau S. Gvt>ntr, necli J. Seun, l'ol. 
i:t»— t-d) Se<:lu Ulaltor Krauler und Laiidtdufustudieu mit'Figu- 
reo und Vi«h. iiattr dem Tucl; C Vf. Kulbe'» nachf^- 
lauan« laj)dichaftli«lt« lUdirung«u. üerlin l63&, fir. 
qu. feil. 

f Karl Wilhelm, Uiiiorien- und OeBremaUt. der Neffe 

Oliiren villi müitertichet Srite, nurde IT8I In Berlin jcnboren, 

Im«c oiucbt« er auJ der Ahademi« der lliuiite aeiav StU'Ji«n< 




134 



Kolbe, Karl Wilhcliu. 



Ditte bediDiIcn im Ztivhn«n n*ch i*r AiKitio und nach dl 
IrbeDilvii Mi>(l«lla, liir <li* M>Irr«i «iBr«ii itnniali in Bvrlin Mt 
Scliultn. tili \rilnv iilile tlcli liRlicc «i f!til «U nÖKticIi uad (va 
«icli mit tlen IlüUinii Itcin ttitraot xa aitUta, die >nr BilM 
•ine» hänilltrs f:etiu(en. Dir GrichichU - Stnilipa vtrtlanKl Kai 
der k- UibliulIitU. Saino c»te Cumpuiitiiin, «ina er"i»c l<r*H 
■DicIiDUUg. lUlll ilie Schlacht bei F«tiib«ltiit ilar, uud ilioio «tili 
b*i Adf Aiii<l«Iltiog ttiiitr ChndimicchT't IJircklorit ilcn I'rcit. 84 
«(tt*t , (cliuii EiriiiTidi geIuni;'Mict Oiln (iSO^t. eine Sthlachl, u^ 
nitdcTlauclitchcr Wciie i;*halttD, kam D.i()i Lnc;l»n<l, und il 
rullc er )rani 5 Fut> {;(■»», );«ruhint( Dilil, <*TlcliTt Alliroilit Acjj 
Im vontftll, ni« fi in NÜFobnrg <li» l'ihiie eroUrit. l>i*ttt OnwS 
ktn liiiler nncll lliillilnil bIi OeichcDk dec Sl,adl üerlin bni i 
VrmJiblDnf; der PriaiMiin Louii« von Freuuen. Im Jihr* ll 
malle er auf Ueitelliing det liünigi Cur die (iamiiumhirclM J 
Polidani ein acht Fun huhei Bild der lliminelfahit Maria. ^ 
1819 vetfeiiißle er g<mcin*chafilich mit Unhlinc die Cariona J 
den DiM'rn im ConcctlMnlc de* neiieo Schautpielhauici in IWril 
Dm grni(c Waudbild und cinii;e tdu deo kleinen ÜecKcnttüdi 
Tuhrle er daielbil auch in l'arbeu Bui. I>iria Bilder tcnarben tM 
Urhi'bor groiten BeilAtl, aber auch vviicliiodune Orlbitdtr riU 
■ut jeiKt Zeil Ixr, die nicht |;erinceio« L<>b ciliiclleu, «w j 
WaiietfuIiK, der Jnscr in der L,uubc, die rciicndrn Pil|[ft 1 
Laleiataidieiu, der Uugc und die DogarcMe, die Uviickcr-WJ 
lUtt u. t. w. J 

Ein liikhit ehrrnnerlher Aiillrag <re«r dl« Anr^rlif^me der C| 
tont KU den neuen Glatlirnttcrn im Sclilcite lu IM>iiHeiibi>rK. ■ 
durch die Vuriorge dci liunigi von FrciiMen «iiidcr iu!jH 
ttrtjituncliche BeiTli.ilTrnhcit vtntli.l «urde. livlbt hütl« ;^^| 
bercila durch lertchieJeiie /.eichnungen und Oenulde ■»> dq^H 
biete der heileren te«nwe1l und llumanlih, n<e in GetlsIl^M 
der nannhalt tapferen niltcrrcit ein liir dirtet huher« Ocnt« eiMfl 
■«idinelci Talent licwieieo, und dictei laud )elit in den ßiMi 
der Marieobure neuen StulT, den er aul ceouhnie qeialieiche Wh 
behandelte, l-.r leicbnete die Carluna in der Ürotao det i'tmi 
»nd die rarbcnthitisu nuilto er ia Od. Z'liu Fcnttet )>i'ang«aj 
(olchecn Sfhrnucke, und da lietil man die liamplg und l^infe ■ 
d«uUeben Urdeni. Ki teif;! iith iu dicttn Fcniicni die bildKi 
DMlIellung der Grunduus Tuhrn. die Aimetcnheil det *udj|H 
Gwanditehad , die SihUchl bei Tanueuberf;, tici Sluim de^^H 
auf MericubcrfT, die Itrankenpllrge iu JeruialvBi, Ludnis «IIM 
lice, nie er dem IlM-hmeiMer lleriuann v«n SaliB dt« l.lli«ml 
\Vai>|ien cibt, Inouceut UI. Verleihung de* IUnj;e« an denietH 
die Uilte ItiKholi Christian ao Ueranann um llulle ceeen lU« ■ 
daa , der biniue Siegiried't v»n Feuchtnangen in NlaiiriibM 
Maiki^raf Albrecbt roa Brandenburg, nie er anl' dem lUicIull 
■u Wurmt dcD I.uihir «etlbeidi^et. Alle dieie Bildec ruhrla I 
Hiiniller lur den l'rinien Friedrich T»n l'reiuun auch tu Ocl M 
und aum inciirnmale für eineo Friialmann. 1 

Naub IleesdiicuoK dieaer Arl>«iten malle er eine Fürilin, auf I 
FalkenJBfd ttaliend. und diete» Gemälde fand aul der Derlla 
UamUtiatlcIlung vollen Beilall. DrrKunalverein kaufte dai Dilit,«! 
bai dir Verloutnng Gel ea der l'iinietiin Wilhelm iii' Dieirlhe lli 
•talloDf;, nit tinisen Ye»ndetuagen, uruulo er auch lue die tlti 
Prioaetiiii Wilhelm malen. J 

Bei der Denen fiinrichlUDg der kraiipttnilittien WohnnSf I 
Sdtluitr IU lltilia fertigte «r die Zeli-bnnn; eti n>ehi-«r«n d*r ra 
(Ua Wdn'lcrmald« uii rnjikulugiKhen Uarti«llus(eti. Z<*«i fl 



Mtbra hal er aucb in 0»l gtmilt. Dieie liiltUr tiui] fiinf Fun gioii. 

Im Jahre t82S erliiflt «r vom v«T(laib«iict) Slutiminitter roa 

Stria dea Ai<rrr*p. in «iucni 8 Füm hohen und ti Fqm broitan 

G««>l<lv cliv Sililftdil Ollo >la* OrotMii |;p$i!n die Hunnvn am Luch' 

Mil> b*t Aug*hur|{ danuilellrn, un<l hionur tnalle er un rtichc«. 

wdi* Tat* groMM, mit unirr|;lcichliclirr Surcloll bcliaodctl» Ilild, 

««kho ein Wcinfeii im Miitclalicr danltlll. Uta Catioo daiu 

bn> ei iclion 1F>o(i c;tzfi<'hiicl, aber eiit 1834 ((and d«t Groialde 

Itfltg f)a. Auf Beilrlluug dci Iliinitvrrritu malle er liail den 

Cnwni li«i (!•■» K»ti1«r. und viel« nndtre Hildcr f^ioiien in r»r- 

KÜedcnru Hoiu übrr. Ki tind die*» lliMorieii, ruiuan'lii«h« Du- 

Mdoogeu au( der fcen- und Ititleincll, aui dem büiffriicheil 

Ltken de* Milt«|a]|«i», Idvllcu, SclilnUitc», Jag;dttiicW, I^ndscbaf- 

Mk u. *. Die» »10« Werbe eifteucn durch die Schönlieil der 

Fom auA dir Ziei]ich)ieil der Anordmuic. Dabei iil Auidruch 

Md SielluiiK itnuict chnraliicriitiitli, iibcrnl) Freiheil und lUichiliiira 

im (iriiankieii* > und die ichünf<Ic Ilarmoiiio drr Tarhen. Kolba 

■ptllt •einen Gegcniland inil poetilchcm Ccluhlc, und icili I*'leiH, 

und wine Siir^fall enniidet nie. Wir ertiennen in tcinen WerbtBj 

linen Guostler, der gi«" f;enoiden, obac <lat Vaterland rerUMCIt 

'1 liabcD. Itulb« <i*vrd« »chou Ifll5 MitKÜcd der h. Ahndcinic tiij 

leiliA. and tflIQ Pr<i(e«tor an dem toi heu liittilutc. Eine eifjcDllicha ' 

fchale k*t ar nie gehallen, lonJcrn nur einige Leute heraticehiU 

du. Ai« Mlbat herein inil Aehluni; {seaannt netdcn, wioi Suolh«, 

Boatannk. Iran^et») ürutlie, E^ttl, A. Kant. 

Kolhc. Heinrich, HitloHennulcr, nunle iT7I 1» Dii»«cldorf g«- 
hvren, und er i«l ein Veri^indter der beiden mrliergchenilcn nünti- ' 
kr, iLt »eia atti det Ituprcritechert VaUr lirüJer waren. Ilcinricli'* 
Taler ging nach Ptii, und er eclbtt bat in Pd>i> aafinfjlich bei 
^inceat und dann unier Baron C>«ratd «eine Studien ^'eiuacht- In 
iB»n WerUen itt daher der Eintliu* der fraiiiötitfhen .Schul« 
bÄar. und detmegen werden leiiie tieuiüldt nicht immer gleich beur- 
Jieilt, da die franr.utitchc Manier ihr« LobredQer und ihre Tadter 
ludet. Eine» leincr groucn flüder ilclll Helena und Pari* dar, in 
lallung lind Cutlum der |;rotsen Oper. 
U. Kalbe nuide ftolctiur an der Ahadeiuie der liüutie in Düatal' 



1 



t( C-y ItupfrrileebeT zu Berlin und aliadeniiichtr Ilünitltr 
, _jilbtt. M.in hal Von ihm Landchariea und TUne, und 1Ü33 
««rd* er ProfeMor der I.andkattea- und rian«tccherhuii*l, Ul der 
MU d«* veriloibenen Marc. 

Holitt, i. Colin oder Col^nt. 

Roll ( d«r bei Fitttly erwähnte Z«ichanmeiiter de» Eraherrof;* Rudolph 
itl Eine Porton mit L. Kühl. 

BoUcTr Johann Jallob, Zeichner und liupfcrtteehcr, nurde it46 
■ Zürich gebureo, »eine Iluu« übte *r aber luenl in Frankfurt 
«.M-, bi» «f 17T7 nach AimtercJnm ßiniT, "o er um ifloS itetb. 
ktan bat vun dictem Kiiuiller |;c'''"' Blätter und Zeichnuii|«D 
tft A'l^AarelJ. 
^— I) Seih» iuMCf« ProipeUle der Siadl Franlihirt, HU- fol. 
^B !) Zwei llelte Sehweiitr- Proipehl«, je xu 6 BI.» 8- 
^r 1) Bitdniti de* liaulminnt Ocrniug, fo). 
h Jene» de» Pramr» Mnor, toi. 
I Einii;- illaltcr An*i<hl<n um und in Aiait«r<!sBi. 




1 



Koller, J. V. — Kolpneof. 



N 



KoHor, Johann Ulrich,* 2;cicliti«r und Ma1«r, wurOe t7$3 iii 
Winleclbur gcimren, und run dtm all^rtn Scl>cll«nb«rg uiil«rriA-i 
Ut, bit rr lu Want kam, bsi nrlclieia rr nur al« FlKtunalcr B», 
Khäftif^ung find. In mui.9if;cn Stund«» c»|<ifio er neitüj nstli dn 
Werkes Miitvi Moiitrr* uud tiacli jtnca von S. <JriiD«r, ab«r « 
kam bei aiUta Fltitio ntdit lu Anteilen, abgleicb «r dieto icin«-'- 
Weikc ncf^en veidicnt hilte. F.r malle Londichafton niit t'ifMTCa 
und Tbicrcn, tcköne und Oeiiii); behmdelie Bilder, diK jedoch ■■., 

f:«riiig«- Aoiabi lieb CnileD, «reil ibn kurptrliclx Leidtn ltü>dt»<. 
ich *i>ceti. 
Dieter ttünilln itatb ITSQ. 

Hollcr, Johanna, Maleno m Wi«. deren Tbiüskeit um iW 
bii |B}Z fMt. Sie nialie Oliimen und Feudi Ul ücke , uud divie Bil- 
der »ind gcidtnuickroll bcitandgll, 

Koller, Emil, Maler lu Berlin, wo «■ »kh um I8S2 «of der Ab-' 
demie dee Hund nidmete. Er ib«Ii Genreiliicke und Dildniii«. 

Kollmonnf HiOtiricBrnnltr Ell Gr»1(. vor ellidicn Jahren Redaclrar 
* dri Gralfar Auliiirii.iamed und S<riplor dei Jnhanneunii . nllM'i 
•ofan^i in Miniolur »nd I'aitell und ncndcie tith 10^2 auc}, xat • 
Oelmalerei. Die ciilrn Gcf^aniinade reiner liuDiIutiun;«ii 
Porirnite, mytholo|;iiclie Ocg^euttinde in Uel, dann (i»tu> et '■■ , 
nilder und ipatcr iJatilell linken au> dar Valeriandigctchicbto, tw- 
dtiien (ich einige rubmlich autteidiuea. 

Kollmann, F., ■. Collnana. 

KolIonitSch, Carl, Malrr, der um lTTQ»nd noch » Anfang M 
JabrbundcrU in Wien i«bte. Er malle Bildniiie, und K^lrh« l 
•irto er auch in Wnchi . nach Art irun Medaillon». J. ^Uail 
«tacli nach ilini da» Uildniti Att Grafen IVlurii von LttU}-. 

Holm, Johann, Wachtboitirer Ton 8*i;«n aa d«- Eu* in Fi 
Kiirde iTOt An den lli>( n»ch Berlin biriilcn. Er bildet* Friedrvc 
«od andere Glieder tcinet Uule» ab. Sutfa in Anulerdant, 

Kolm, Lucas 'VTilhcIm, Wachtbouirvr . «lurde 1693 gat 
und nur iDKiinicbl>illi|in Weite bctchaXtif^et > dl mark ku i«ner 
»eine HqdiI mit Btirall belohnte, F.r tioxirle llildniite und ^ 
Fipirrn, in lliuburg, Ucrtin und in andern 5tidicn Burupa't..^ 
In Umri; itnrb er nach I7S7 im Iloipilal. , 

Kolm, Johann %'VjihcIm, Waduboi.ireT, wiird» ut6 In Dtw-' 
den Kcbtirvn, und leirie liantt iibl« er in Berlin. P.i tiriien viele 
ihre <>eticli1er durch ihn in ÜJV* »b^ Wach» ah^ictten, lUtnit 1*^ ' 
Larva recht jhnlieh Hurde, Den kialcrvn Tbeil l>Mtir1i 9t 
Wa<ht daiu. Starb uBi 179S. 

Kolomannus, fcter, ein Bencdikiiner. der in Eui>r«r übte. 
tTTO liraclii« er die Betcbneldang Chrilti in Kupfer« Bach 
VortMlde »OD Uielrich, 

Kolonilsch, ,, Kolloniueb. 

Holpacol. Kupleniecher. d«r im Tori'fii Jahrhundert« In Ri 
febl*. Scinur (r'njlint Fiorill» in drn Vlfiiieci Schriflea, und 
Witten nicht nielif von ikm alt jener Schrilltlollor, 

ll Hildnii* der Ciaris NstaUa. Mutter dei gruttcB Pallr. 

3t J«i*t de* Grafen WatnaelT, nach Rigdud. 



Kolpuduulto^, A. — Koningb, P. iSf 

üolposchoikofl, A-, «n ruHitchcr Kiipfmlechcr , cltttni Fiorilla 
in Jen kiriacii Si-brirtcn cmJhni. tmil nrlchra er von dum Übi<;eii 
a«lrric)iciiIcL ür lignat voD iliiu ein OilJniti iU> rufttbo AIcxAu'Jor 

iotamcTp Josepll, finpferitPfher zu llünntmaiier (Kg«iwc«U> 
ia BohaCD, dattin Lfl>rn>irn)iallni<ic unbcRniint tin'l. Dat Bi)d1 
Iw billigen 7r<li«laTTii mit Jvf DowiiiikitiKr-Kitchc lu GjI)«1 (G«bli>ii) 
iH W«iclinat; J«t KaiaiDer tt. KumiMoJi« , Q. 

BOBnOf Ludwig, Mtlcf TOD MiUin im Nu»uiteh«n, iratäo iftJSl 
fMonm, und nil ir.a Aufaiixi^iuDileti ilgr'tiunit virtraul, beigab' 
tr *i<b 1S2Ö aacS Münfhco, um an die Akoitfinie daiollMt «lia«! 
5itMli«i torlausctxen. Sein Druder liail iti cb«DfiIli Hünitlar. 

Kooinck, Salomon, Malor unJ lUdirtr, ein bcriiUnil«r lIüiiMlgf 
M^ser Zctt , dcticn «ir oaTli Ooiumpi und Fioriitu ictmn unter 
Ccnuptih •mäliiil liilirn. iinil nir ^«nvviirn dihor eines TlieÜi aiiF>' 
i«ftrfl Arlihol. Der riihlif« Nama tcliiint abi-rlioninch Ml »e^n, ««tl 
üik iln Iiütittler itlbil to schrcibl. Indruen kann man 4Ui:b li(i> 
nui( letcn. Er wurde ICOQ tu Amilerdsm geboten, und uular tei- 
■vB Lcbra» liBtIe er Aaa N> Mojarrt da« meiite lU veiJantien. 
IMvr in»e Vardieatl« liaben wir lieroiti geipioctitn, und et bitibt 
«■i dUhar hirr nur v»n iciiicn tll^ttein tu ■]>rtGbiiu iibtig. Di»« 1 
tm4 gm int Uetclmiicke IWmlK.iiiili't gff<iii|i;Gli und niil grotter 
Lncbti^atl ladiit. Itartich vciiei<:l>ncl tie iiu Catalogui; de item- 
tnaA lt. IJO. und Ilrulliut fuhcl im Diel, dci tnonogr. I. 2~i* 
noch eiD änderet tu, netcb«-« tnit dcoi Monugiamiu lt. S. b«Eeich> 
Bit iat nofl di<- Utide einei alten Wtib«t v<ir»lsltl, rcniiulblich voo 

rMcnu Kiiniilrr nach lUa.brondl't Zcicbnuac gafetUgoL 
i Bütte einet Alten nit (jioucni Uarle, nach rtcbti jgerichlct, in 
einen «amtnluen IIocli fidilcidut. Der Orund iit hell ; linji^ oben 
lieit mau: S. Uoninck \ii. idZB- H. 4 7- II L,, Ur. 5 Z. 1 L. 
) Boaip etnrt Oti«Btat«n mit Bari und TurlMO, tiAcli linli <;«- 
ricbuu Itcctitt üben der Name und Iti58. Da* Gegenttück, 
nit «atter und goitlteidier Nadel f;c(crtig«t. 
i) Biute Mnea Alten in j Amiclil. mit lintlifl- und ScIiourrbirL 
auf dem Kujile ein« «<>ndarb»ru Aliiljt«. Der Grund iit bii au( 
eioiee TaitUn lur Linhfn neiti. ftoclitt üben atuht, rerLehrt 

fiptclltirbcn: S. iioninck invcnt. 
'cr Alle im Lchnituhle mit langem Bade, die Uindc xum 
Gebete erhoben. Der G.iitid itl neijt, und der L'rhebcr dioiea 
Blaue* diirfi« »ach BaitxJi unter Küiutlvr ttju. U. & Z., 
Br. 3 Z. II L. 
Bäit« einet ,elir«iirdi{:en Allen in J Aniielil naclt rechu etricli- 
tat. Er hat cineti bafen Um und tciirlloeli itl durch ivtei 
Knüpfe cuiaRiaidigibultea. Dieie« Blatt iit mit Geichmack 
and beviriiii'iatuii^aniKiUgc'r L«icblif;k«it bthandvlt, und nach 
Bartich un/.nciJcllia!i Hunin«h** Wcrii. H. 5 7,., ßr. j Z, 9 L. 
A Landtchaft mit einem Weiler, vro man «inine Gfbjudo mit 
Bauusn umgaben «iebt. In der Mitte iit eine Tliurraruiiie, und 
^L bolu UD^n litit uinii neben dem Namen de* liünilJat* di« 
H Jafanabl iDÖ3- H. 3 Z. <) L., Br. S Z. 9 L. 

^H>g wcriico auch hin und ia di« rolgtsdcro Kümtlrr ^eicbrioben. 

MOttrll^ Pietcr, Malir von Arnttcrdim, war in )un*«m Jahren 
btashla « »btr durth aobalteuJen fteiM auch daliia. 




tw Roningh, Putlipp' — Kontngh, Jakob. ^^^^| 

d«ti tt «in gul«) Portrait maltn konole. Er fertige mehrtt^ I<)i3fl 
uiid wulitijlfielietitlc BIMniiie unJ leiii ei{;en«» bp«>lirt Oi* OtiiH 
lioiiche G*II*H«. V. A. Paixi hat «i gc«li><.-ti*ii. uiiJ aut ilrr A«|fl 
Iicbk«ii tlietei rurunitt« luil icacm <U* Plitli|i|i lluiiin(;ti nitt ^V^jfl 
nan , den oocli Fiiiily und Fim'illo cillrcD. «af Voi^r untt S^H 
oder gar auf f;leiche Pcnonco ichlicuoa. Diett Aiiualtnis kalfl 
w, auf ti*in*i» lichern Gruntle. ^| 

B. Ui««r P. liuninB Icbi« \ua i62(}- H 

Koningll, Philipp. BiMoiitmaler. der nach W«;«rn)an'i AmS 
Ibl^ r.u Anitl^rdam d» Licht d*r Welt erblickl Imbcn *oi). Sfl 
Mriitcr nar n«iiil>rinJt , iinil «r ieltiit tio gcicliicklcr KitnidH 
Slarb l680- S. den obijtii AiliUl. , fl 

Kooingh, David de, MaUr von Am*T»rpt», rrlemta il>« Ajb^ 
(gründe der Ituiitt li«i N. Itamaort und P. van l^iulc, un^^^H 
i<h«int er «ich an üeit niclit viel tiliaron J. Fjt aiigctchlo^^^f 
habrn. In dor Weil« dicici Mciitrr« malle er tadle 1*'>il^^^| 
GeSüzrl, uuit mar nil f;r<i*(«m Bcilalle. tm Jahre %6b6 'f^^^f 
nach Rum. und hirr Ifbia er noch IOQt>- Giiarirnli nrnnt ihnl^l 
Coniche, und die S<^)iilܫTbcnl gab ihm dnn UriMiuien llBna^f 
(llamlerl, nril er hniißg einen Hantrn in tcinen Hilden) anbr*i^| 
Dann (iod triav llildcr auch mit Itlumrn und Friidtten auwla^H 
im Ganirn hücfitt ichj'ibar, <ib|]|1eich tie in llannonie der PitflE 
[enrn dei t'jt niclil gleittihnmiuen. Sem Todeijabr i«l unbehaoBl 
(loch rflo)g;tn •■ citt nach IÜ60- '■> dicicm Jahio nurdo «t Mil ' 
der Akademie von St. Luca. 

Koningh, Cornelius, Maler und ünpfertteehM. t1«Man 
tiohl nchtigrr Hnoing alt C<ininf; |t<'ti;lirttih''n nird, weil 
Künitler »elbtt Iiic und da dct Duvhtlabcnt lt. bediente. l> 
man ihn nichi unter C. Ködi^ rubneiren. nie llttler (tiandbi 
III. S. 107) gethan hat. Dieter ttuning «urde um löli zu 1 
gebnren, «■in«L«l>cniverliillni>i« itnd ab»r unbvkanni. Rr («t I 
tinlcr di« ^uten Kuiiiller >«in«t Fnefirt zu MrlUn, Seine Itit3 
die (Dcitt Im AToiten Furmala rr«chicnen, (ind «ut bohandciL 
renland ei, die Nadel mit dem Slich«! «u rnbindeD, und 
luttnirarnte auch alleio tu gebrauchen. 

I) Dr. Minin Luther. Itom. Anliduiili DtlwlUlof. 

2» rhilipi- MM.tiichthon. 
" 3) Der lUlutmator Calvin. 

4) EtttiMui. nach llollieia. 

5) Lorent Cotler, nach J. ran Cunpen'i Zeichnung. 
0) Uieiick l'bilipp, Tbeulog, mit vier hallanditdten V«r»«n, i 

icbön. 
7) Menno Simoni, mit vier hollandiichen V«r*en, C. K->nin( 

*l esc. Uie ipilcm Abdrücke b>brn DanUert** Adrao«. 
t) Mehrere BildnitiederGiLileu von Oillrieiland. nach A. Aud 
Q) Adrianui TcUodiut llarlemenu», nach P. da Urebb«r. 

Koningb, Jakob, Maltr, anseblich A. no d« Veld«'* 

«turde nach Deieampi IftSO ^ebiiten. Er null« L>ndii^hanfn 
Fiuurrn und Thieren. und dieie Bilder eriiarb*n ihm f;r<>iieii Bii^ 
fall. Allein auch ati Ilitloritn- und Pnrirailmiler leichiiele er iMi 
kut, um) leiue Uil.ler ilietfr Ad tind in mcKieieD Landttn larlM^H 
Der Biii><i; tun D-ingniRtk beritf ihn an teincn H'il. und da ^^| 
•r vidv Itildar. LanJicIuiflen , lüitorien und Podraile. Mlli^| 
dtttelbta ftierlan dai k. SchloM ia Cüj^ntiBStD, In labn |H 



KoDuigbt £> de. — Koogbeo, L. Vau dci-. 



139 



■■lu «r dtn Joliaoa MuiculiM, nntl dtMit BÜiIdU* bnt H. ScJiaIca 
ia er. fo). f-Fiiucheu. 

niin *■•!>■ niclil, waan uaA wo tlicMt Hüoitltt £«>Uirban. 5, 
o^o Jakob liuc-uig. 

Koningh , Tjeendert de, t«ndi<li«f(<- und Mtrin««nl«r. wurJ« 
ITTT lu DoHt««lit g«b<ir«n> un<] von A. Vtimealcii und M. Veritc«^h J 
ia lUa AnfanngHtadeii der Kumt unt4it*t'irii. Aiifinci X('ii:liDtla 
aa4 ntallc er See- und Slrixcaptiiliicn lull ScJiifTfii, uncT al< et liHi 
ta dioer Att ma Oanlellungto ttit crnuj; liihlle, einq er Dnch 
Lafliad. WD er vrriiücb, bis iha die firiegiuDrulicn bcWuecn, ini^ 
Tiirtland EuiücUiiilirlircB. Bald darauf begab er (Ich itaAi Parii, i 
■a ir einige Zeil uainr DJirid'i Leitung itaiid, uad nebenbei •In- ' 
ditta tt Buch die i^IeUlemetkc der Maicrci, wielch« tun allen Seilen ' 
b«r da* Central iilUieuin in Paiii licTeii routiteo. In ilvr Cul^ reist* 
fitiDiDgli aach Deuticliliml. und mil SIii^i«ii jeder Arl brrelitier^j 
kelirle er Iieim. D.1> Hiuptr.ncli blieb ii»t»ei mich die ^Iti'iaeialilt- 
ta, doch Gtig «r jetii aiu-h nit, L^ndicliat^en mit Violi und niiderer 
fltiCu* SU n>a)ca, und die Bilder dieicr Act cmirlii^n iliui j^ntiea 
Beitafl. Bei dem Einfalle der Franioicn f;ing lü>nii>i;li mit leinor 
^C«n duin nucli England, und erit nnclidotn du Vsterland wie- 
dat bii «ar, (;ii>(; er n;ieti Dortreclit iuiii<l>, via et jelzl die l.iiii;ila 
Zelt Tnblieb. Viela seiner Bilder Kincf^n in den Uesili der liu'asl' 
tiMadem Oiirtreclit, Atuslcidam und lliillcrdaui ülier, und nielirvr« 
Imbh MCb in fremde L-utder. Sie bcurhundca etann IrcSliehcD 
fiäaitln. 

ndflin^n, Tb. ^ Kupfertlfeher, denen Leben seerhäl In iue wir nicht 
kennen. Im Calaloge drr Siinndiini; des Oralen llenesi.ßreid. 
hach Mird ihm ein Etildnix Fiitdrii^li Willipliii l|. vun freussrn 
besectegl. Die betf;ed ruckten Wnric sind hidlanditeli und dieJahr- 

' nU ITB8 bcittromt die Zeil der Verlettigung diese« Ovlavlilmiot. 

tMtt C<lwin, Landsclianimaler ans Freibnrg, ein jetzt If-ban- 
ir fiiMiiiter, der (ich berciu dareb venfbicilene Dilder bekannt 
iMarbt liBl. V.< liildete sich auf Iteiten in Deuttchtand. und iJni^eTa 
nt hielt er sich in Bijrrn nuf. Mehrere seiner Bitditr ■tc'llrn 
ibrr Ansichten und Seencn am irneni Lnnde dar. Spler ging 
muadt nacK Berlin, wn nir tdsi *'iucr crvtiihnt Tandtn. 

I V0O{;h, Adrian Tan der, Mater, der 1796 >u Middelharnis auf 

ba Kiland Flakk« «boren wurde. Er xeißte srhon frühe AnlD[>a 

•t KT Kunst, (lack erhielt er irit im ib. Jahr« vom Maler P. llol- 

aiii einen rcKelmaisii;eo Unterricht. Und diese« ntir im Winter; 

la SuMRier temalle er Uüusor »nd Zimmer nach gorühnlichor 

" ^Y•isB. Hierauf «icliiieieerin der GüielUchon Plclura tu Dortrecht, 

and nachilciu er den ersten Treii ^cnonaen, wagte er es, in •einem 

. Jahre, auch um den aai|;eielxlrn Ehrenpreis der (ieielltchall 

Merilit xu Atuitrrd.i'n tu concurrir^n. Der Getronttind war 

liaumieiube Landtrhill narh Si,innriiauf(;Bng im $'itiiru*r, und 

dieses Itild, wolcliei Brentano in Amitcrdatn gekauft , wurde 

preis wurdii; erkannt. Von dieser Zeil an sah man bei vertcbicde- 

(^.-Ifffeaheiien Genulde Ton dieiem Uuuitler. Sie verdienen 

Achiunf geninnt lu werdep. 

, LeOnliOrd van der, Maler und Badirer. wurde um 

in Uarlein pieborea, and den ertle» Unterricht in der Malerei 

•f von J. Jurdatiii. Dennoch bemerkt man keine Aehnlich- 

dcf Miklneisa beider Kuustltr, wohl aber awiithcn ihm 



140 



Kooi, Willem Barlel van der. 



und C, Uf^, Mil dieiMn lu«li|;«n P.ilran idiloi* er Frmad 
ei Mlhtl aber vrar von Nnutr aui sdiuvhttm, tn ilat« *r tinh 
•inmal cioe Vtta Sil Detimtn eatrktile. Vun ilrr Kiviif^liDn mr 
mönlidi, und dn)icr liiel> et dia Kuittt blot xur Unlcrbaliung, 
millfl Diit t'lf-iu uud io gulcia Ccichraack« Uiiloticn üi gr 
und blciiitui rurtnttf. Im Jahre tCittl slaih ct- 

Wir )iAl>fn von iIio4ni Fiiinillcr .iiirli goüttt« IIIiilt«r. «Ire «r i 
kühner iinil brtilcr Nailrl im GrtclimxJio du li. Cnrracti aiit(3M 
Batuch P. ei. IV. 129 betclirejbt 9 BUtier Ton diei«m KünitMrT 
Uriiveckc nill aber deren 15 LenDen. 

1) Chrislui mit der DürneüKroiie auf einem Strine «itititil, if 
H. 4 7.. (I r... Dr. 4 7.. 3 L. 

2) St. Sch.iiiiaB mu Baume wo VCtiUa duichbolirt. i66S- H. 

L.. Br. 4 Z. 3 L. 
9} Sl. Bavun mit dem Falktn. itlii. U. T 7... Br. 4 Z. 3 ^1 

4— »7^ Vier UtJllcr mit Itiiegrrn, lCi6S— 1666- U- 4 7... ^—64 
Itr. 4 Z. 2 I.. <Nach UeinecLe'* Angabe kcitieht di«a»^| 
ati* tcdii BlillFrn.) 

8) Die Frau mit dein Tiiufc in der llaml, im Graitd« 
U. i 7.. 3 L.. Bc. 3 Z. II L. 

9) Uiiile einer JtVau, im Prulil aacb linki geriehiet, tfitA- H* ' 

1 L., Hr. 5 Z. L. 
Dann Gitili't man noeJi alt \Tcrkt dictct Uunttlcri l>es<ia 

10) Ai>oll« und die Nymphen. , 

tl) Der RitieniTun. 

13) Vit Ui'ier li«itii Grabe. 

131 l)rr FabnflDliAger lu Pfnde. 

t4) Die EHti Alanser beim Brettpiele. 

Uooi, Willem Bartcl von tlcr, Maler, wurde 1768 w 

StiDUif;a, einem Dotre in Vrietland f;eboicn, und »cbon (riiltn nwet 
KuDitubungcn leine Liebliiigthvtclmliiituti);. ßsttindere Neir 
empfand er lur iMalorei, und in dictcr tettucble er »ich ohi 
leiiune, da im Orte kein Malet tich auniielt. In ■einem s« 
Jahre hiam er endlich zu Feant Swrart, einem Tapete anal er bu J 
«arden, in die Lehre, und neekdeia er ein Jabr bei lUm eU| 
hatte, (anil er au Juhaoite* Vertier, Sidliciteur Mililair tu 
den. ciocn GiJnner. Bei dietem KunMrteundc hrachle «r 
Jahre in Iiuaitl)>iti(;keit lu, und hier Icpte er auch des Goutdj 
\, Kvantnua der l'tri|>ehlJTe, norin er nach und nauh ^roaaa <* 
«ilangte. Unter Vcirier*! ,\ufticlit iiblo er »ich drvi Jahre im! 
nen, beiuodirt nach I^irr>te und andecrn Mciilcrn, uud 
Verlauf dieier Zeit ßni; er auch an, in OfI zu rnitfu , al 
Ichll« ihm an faulen VorbilJeru lum Cupirco, uud er ii>u*al« 
■»fang* mit niiiidinaaiigen ätiicken lich beciiucrn. Vom ft 
NutxeB nar ihm der lieundivhaft liehe nath dt» D> V. P1oe_ 
dar tu eleicber Zeit bei Verrier viar, und die Ann<ituDi| de* 
Uten Mlbil, da dieirr in letner frühern Zeit' bei J. M- ^>uiBk 
«boiiUlIt die Malerei erlcrul hatte. Uie biiherige Zeit verduea 
Ituniller unter beiiaudi^cr Lebung. und tpalur kam audi ättj 
temtihl Uot Malet* U. \V. Urekkerk hincu, 1>ci vietckctu vn t 
in Darttrlluiig der landtelialitinhun Natur Voiibci) ^no«». 
Jahre t7>X> *'ufile leine I..ebentHeiie cinai uiilcrbtuchea , de 
BUMla da, -HO er «uhule. die Sielte eine» UitlncU-Scltrmt 
tMhmea . und in detnaclben Jahre wurde er Buch Praledor 1 

Keichenhundw aul der Akademie tu Franeker, ein Amt, ■» _^ 

ihm vielmehr ■utagle, al» der Sdi reibe rdieriit, den er ietat aiil tei 
I Bran^ft*l«B TtrUiiicfate. und wilckea et bii v» Her mt 



Kool. W. ^ KoopmooD, J. K. H. 



<«t 



Sanararta mrfo^iflm Aunotang il*r Akadmie bcliaupUl». N*li«n 
4*M Pr'l«ct<fTal liBlIc er auch UnUrrielit im Zvicha«» ta f*l>rn, 
aber alle* <ti<-iei raubte ihm die Zeil rata Mairn, unil v. Knu(l 
Mcfcl« (Ulier bei dar Aliadi-mtc um Udaub nicb, um »icli in Du«. 
atUorf in der M'laroi auttiiLUu la liütincn> liier lanil er hei 
DoiMur J> r. langet und ht'i Profettir Uiulliut Iteundtchaltlicha 
AsfMtiii«, und von den Mciiterneikcn, ncldia er in Uütrcldorf 
■it aller Aurmerluamkcil sludirle. Marco ei Iietoadert die Werke 
«aaDydt'i, Er copirte daiualt nur ninij;« ruitrnitc iiad» dieieai 
Mwier, detin get-tit Atifaug ilei Wimvrs UaltrI« et naclt l'raiiolier 
mM. ab«r im ruigondca Jaliic tctita ar iii Dmarlilurl' seine be- 
DMinc n I II Siudica fort. Von dincc Zeil an bclattto er »icli bcilia- 
«if BÜt der Malerei, und »eio Ruf stni bald »{^lundct. Int JaLro 
IM oiirdc iD Aint^terdim aein Griiiilde. nel<hei eine Diinic vor- 
iMh, wie ihr ilor Itrdirnte etniin Brie)' viiihjndigrt, des freite« 
na ifiOO (!• ntirdif; Relinlten, und um jene Zeil malle er aucli 
im BitJniat i)e> Iluclilebrcrt K. Waitentiergh in t'raneher, Mulchof 
R. TinKelM geiloebcn bat. Ui*ici Tortralt und andere WeiUc bat* , 
!(■ den Huniiler in gnoi Holland bidiannl jjeciacbt. und rielc an- 
ptAtmt ferauiien ÜEUcn lieh von iluu luaten. Im Jabra 1809 
■vr&a ar auuli achon Correipoudcot der ricrtca Claite itea nieder* 
"^ däaAaa Inaliltili. Van llwui liesi ticb )ctzt in Aiuiknlam nieder, 
i biet lieferte er lu den liunitauaitellungon mehrere Uilder, 
fiaeklw die Bll{|;en<eine Aufinerk tarn keil auT (kIi mgciK Ki lind di»> . 

1 8tUau»e IrieilJniliicher Kdcllcuio, und auch den liiitiig inaltt 
er. Die Zahl (einer Uildniue ven Iletrcn und Uamcn tit bedea- 
tcnd. Sie aind meiilerliaft behandelt und üanx charahleriditdi auf- 
(ehaaL Auch Gearoaliick« malle dieicr llünsller. und diete geb<j> 
RH SU den b«»t«a Bneuc"iM«n der nitoRtii Gallui>i!tiiulorei. Van 
Seat ilaib t&'i6 mit dem ituf eiiini autgcieichnclcn l\untüar*. Auch 
abXebrcr v>ar er lehr |;ric:liiUI. 

Dia Gucliicdeuii der vatlctl. Schildechunst door It. van E<fndeB 
m A. van der Willigen IßJO gibt »lutubrliche Nachrichten über 
fieae* Küntüer, und dMelbil ial ü. III. f. 156 Nro> 3 »ein Uildniaa 
{tatDcbea. 

If W, , Maler, aof vrlcbtn man dni Manogramm W. K. auf 
idicbalton im GetLihmaclic de» 3. van Gojen dculet. Volle Siehe«. 
gvwJihrt dteae IIrktüUD([ oidil. 




I, J. ran, •. Gool. 

1, Lorenz yan, *. Oool. 



bei 



a. tioene. 

poiaon , Johann Karl Heinrich, llittarieninnler, wurde 
ITC' in Allona gebutcn. Seine erilc Bildung erhielt er iii Hamburg, 
und hier haiteer auch (chon durch TCrichiedelie Bilder ein tcliijne* 
Tilani bceicaeo, all er beichlos«, auch aiiderwkrU ddf liunallcbea 
W»ei> Sil leruen. Er ».-ih aicli bei dia»ee GelcKenheil auch in 
Kiwelten am, und ge^enwiitlig itt Koopraann troVciaor der Male - 

1 am puIjte<buUe!icii Iniiitutc au Carisruhe. 

Isi Jatira t8?8 Tand eine heil. raisiUo (^rotten Beilall, und hier- 
Ml folgten noeh mehrere andere tchüne ttilder geririj^eten Uml'nn^i. 
1» Jabre JSJS »olleudeie er da) (liM der Verhiindigung Miciä, 
«uMijiblatl in der rfarrbireh* ju Farbncb. in wcichi-in der Kunit- 
Ir lakrte AufiBbe auf da* glücklithile i;cl6il hat. iJie Junfrliau 
nut in ihrer Wohnung oul oioer atciDcmeu Dank, vor eiuer len- 




n 




ffei Koops, P. — Koppln , t-tiilwig. 

ilcrufTnnnjl, mt *ie i«i Buche Ait Pruplic^cihant- d«i J«*ii*t gel 
tm. Di«ir* li'gl »il'EPtclil.i-«» »ul (Ifti) SchiMiu«, in») Ui* AuH 
hellet tic in Lebcrraitliiini; auf iIko C''<tl'rli<'ti Iluian, im Fricrkl««| 
vuii hiiiiniliiclirm (iJsnEc udiDoiicd. lici Ki-nrllieiluiiK dicie« Bitdl 
itn Jiuntllilaltv Ift}» No. (yi wurdrn niirn-ciilR« kiiliicb huntlleriid 
Hritcnhrn tthcihi'n. In dfm biTKichncIcti Jahre erhielt l>t>(>p«ill 
■uch ■Irn Aullrag, dio l^mporrn in drr «•aiigtfhiclirn liii<l>t ! 
CarUiuh« tu «lairn, aaä ilir4< DiMortaihtit aicli lUnrn ilc» UufBial» 
FcodtiT DD. Die DiMcr liiid Rrau in Rrnii grhnllen, >ul' un**rU{ 
BiMHnMie in die l..iiii:« f-czusenen Fhvhcn, i*ai die CompoHlil 
um >» tch«ieTiger iniichT«. Der Hüniller hat hier Oonivllai 
nxn Arm Ltiifu und LpiJen Jnu gegeben , und »ein Talent 
den h'iliprFn Stjl d<r liiinil be<i**hri. N»lief bitdiri«l>ea t.in' 
C<iiiij'"M>iunen m iMKcichDCIen Iluniililttte. 
PlIoOpS, 1'., ». Coopi. 

KoornliOPrt, », Cuutnl.aert. 
|nOOtf unricbtigor Naine fiir fiooi. 

(opf, Johann Mnccnx, IMInimu ruinier, der ku Iglau in MBlII 
1T63 Rcborcn <niirde. Kr mallf Itildniiic und Iiitloiitche Da " 
lungen. iiiiil inar in verKbiedentn Stndlcn. ZuleUt kam er 
PoUd, aThttlet« bnger« Zeit zu Hrakau, und tlarli um 1812i 

FUopisch, August, t.nu>Ucbal»maIerau»Br«iI*a, wurdexu 
anieri Jahrhundert) f;rbi>cen, und in itiurr Valrntadt in 
iHUgigründcD der liunti unlerrlchu-l. S)i>>l«r bc^Bb er lieh 
aen. uad da liiud er in Italien und Sicilien rtichru Stoß lu 
Mahreio trincr Genelde «rinnem an Gebenden und Ort* 
LMiiilrr. Sit (iml in 0«l, viele iu Uevhtirhen auigeluhrt, 
tiud inieTciMDIe DilJcr. nopiicli libl iu Berlin. 

Kopman, Peter, ■, Copmann. 

Uupp, ticorg, Zeichner und MaUr, der !n der iweiten HU 
10. Jnbrhuiiitertt gcbnrtn nurdc. Sein Meliter vtar der ISf 
»toi'beiie Cl<riiti>ph Siliwari. Hupp aber arbeitete auch 161I, 
Jahraah) «tehl neben dem Munugiammeaurhiti'irii' hxi 7.i'i<.-hni 
die -ntii t*eder uud Tui<)i auigdiiLtl 4id<1. Di« L.<bctiivcrhiili 
diel«« liunillen (iiiil unbehauat. 

Hopp, A. li., Maler, ileMen Leben» trhiiTtAiii« Mir nicht 
Im Jahre I819 gab er durch ein groM« Cciualdt. weichet die 
vuritrilt, wie lic d» leitle Kind vor den PfeilcD dtr era 
Üotiheilen lu tchiiiien ilrebt, die »chonit« Hoflnuni^ I>im«b 
Mar ichun mit Sicherheit bvhandell, und in den uachltn '[ 
An KÜrper» Mi{t licli tchiiD« Weidibeit und AuBclung. 

Stoppens I A., ». Coppeni. 

(oppin, litidwig, Graveur unJ Boeiirfr. wurde |73T au C 
mboteii, und iu Berlin iibte er »eiin- limiit. Vr fettigste vrt 
Sene hicine nicdliclie Sluch« aut Kllrnbeiu. I'tilmullrr eic, 
ArinlunJer, Omen, Hingt u. i. n. Dann boiiirte er ItildtiiMi I 
Wach«, liriiger hat »ein giooe« Medaillun in Ellenbein, *>cl(}|i 
Ol tur dat t'iindaiupol doi uro ITtO erbauten tÜrchtbur»» iler im 
sirtii«htn Kirclic Icitigte, {eiloflieu. 

Ormstr, Simpert, Maier und Lilb^graph v«n AM^tburf, 
• ich daaalUl «uf der KuMUdiul« , uud IftSO, >■> (*■■■«■ 23. 




Konnair, S. — Koslotr, G. I. 



US 



t 



inf tr n»ch Münchra , mn icine Sluditn auf dar Aka4Mai« dtt 
ina«te foTtiu«*!!«!!. 

Bora, Friedrich, Maler »u BHeg an ilJso. Seine Labanmtliült' 
nitic »inj unbehannl. 

Koroecllf Albert, MsIm, »in jeut tehencUr Kündler, tl.r noch 
iSsi lu Berlin tint«r il«r Lviluiig Wci H, «. liL.bcr lUnd. Er mall 
ttMtriua UDil GourMlüdie, Jann Turlrait«, Jene» von Kcllttab liat 
V Btfcognphirt. 

RoneuSZ, Lucas, *, Cant«lii und Lncai Kni(. 

Honnunnt Jolinnn, GutclEctKniciIundWachobiiMircrvon Anetliure, 

MB brnihmtCT liüinllcr «einer Zeit, dcilea ArtKitrii in (iaU, 3,T- 

r h". riupfrr ctc- icthit ip Vcncili^ und in Itom ^Ptckiui «urdirn. 

■ Ttkft Vibaa VIII. und v«>r»d>ia<l«»c Cirdiniilit liuitn diirrJi ihn 

' Bnittbilder rerlicp». V,t >■■((« icin Gluck machtii IsönDrn. M«fiii 

•r ia Baden und llsiidluoceo niclii iiiter ilm MiiJti iil>«iicliriltea 

Uaa, uail •» lenicheite tich dir Inquiiiiion cinei Tjgri t«intr 

?(n<ia. Ituiiiiani »igt untn den ftlada-illcn Innoconi X.. aina vva 

dirMn liiiniticr an- 

Knrainaiin blühia um l6^. 

Uornef , 1. Ko«rn«r. 

norOmpfJ, Franz, MalFr Ton Kr«ni*!«r in IVTHhien, biMele »Ich 
mittt nlko'a L«itang lum cnchichUn Purtrnilinaler, ducli mall« 
«r aoch llislorien. In St. JaKob und hei den Minnritcn la Uriiiia 
ind AlUrbUttcr von ihm. und auch kkinc SratTcIribitdir lii^ilen 
ticb vun leiner Hand, nach der Weite der Nicdrrl.inJrr. Saiaa 
BilJiiiiic tind tehr ähnlich, irefllicli in Anndung und Färbung, 
Surb XU Bruun 1770. 

Borompey , Leopold , der Sohn d« Obicpn, inar rin Gcittlicher, 
■bu lieh alKr nebenbei auch im Malen, und gelangte emllich liierm 
•hnc Anweiiuni; au »uldier F«Tti|;hcit. da» er, nnchdem er jrut 
•ath dca Unlerricht dtt beriihiotca M. r. Mulitor (;ciiDi>eD hatte, 
balil durch die liiinit allein «einen Unterhalt hatte versichern kün- 
BtB. Er sialle J,aai(M: harten und Porlniile mit Beifall, entere im 
Geichraactti: IVlolitor'i. S'ddie Üildcr tind im Schlotte KU l.iMix und 
!• Snilie dci Gmle» «•>■) Genuii. In der Kirche xu Huniroviiui 
bti Brunn i*t dai llodiallarblatt trin Werk. 

rioTompej hatte einen pattoicD FarbenuuhrA^, in cinar gcrilli^an 
Uaran VVci«e~ Seinen liililniiioii nuMl« er Aebolichheit au var- 
lokaB. Siarb ]fr!9 in Btüan. 

HrTodii Zeichner, arbeitete mit Meyer, Kilin, HardorfFu. a. für die 
tlo Aniicltlen der Schneii, die lu Zürich bei t'iiMljr uitd Coni{i. 
■1 Aijualiula ertchicnes, (]u. 4- 

Wnt, Tan uert Medailleur, denen in der Saininlua| barühmter 
Medailleure rrnilmt «itil. Ua nird ihm eine Scliaumiim* auf du 
giawe Heidelberger Fat) beigelegt, iT-iO gefcMiget. 

IhIow, Gabriel IgTlntil;^TitScll, Hitlurienmaler, bildete tIch 
•am Valtriani «uro Kiiiiiller. und )T6^ wurde er I'rolenor an der 
J4k4*eiie xn St. l'elenbiirg. Rr malte hier vtrtcliiedeite hittaeiicba 
Aitke mit Fertigheif, aber diete» iii All«, «j» an ihm m Inbeo 
■L An boten gelangen ihm allegoritche Zeichnungen und Oroa- 
■wtc Starb ■!• lUctM adiunciuä 1791. 



w 



Kolk 



: — Konwcnbcrs. Ch. fan. 




Itos1ows!()r, Michael, nüdhantr und Zridinor «a St. Pdcnbai 
liilrlcte (ich in [tallco. btiooilcr» tu Itum, iro «r i&«hT«ro Jsh 
Tcrwcille. EtiLllith kehtta rr ii>cb Sl. IVicriJninE Kurück, u(i4 
crvintb «r livh (lurc-h vcricliii'ijrii« WcrLc inn Ruf eine« der v| 
iug1i<)i!t('n nutifdi«!) Kintdlcn i«iri» Z«it. Kr (ertigte dai Mim 
Bi«iil kl«i FürMMi SuKAinw, ciaen colat*nJ*n SiBi>>uo, dor bei <I 
griMicn Coicode in Pclerltor aufseitcllt nuiJc, vcrtctiicdma Bi 

. ,1 rBlicft für die mcditiniictitt AUadumie cic. Uoltr »einer L«ib 
nurde aucli itat b«riilimli: P<Btb«un, der Tauritche PaUof t de«; 
Uta l'ulemKln, verxieil- 

liu>Ion«ky tMr l'rol*»or an der fcai(orl. AfcB<!aBi*, nad 
lUrfa er. 

I Hotllgasüer, Anton, Glatmalrr, wunlc tT6p '■> Wien gel 
und im 16- Jihre harn er in die U. 1i. ?i>riellin-Manur*klarJ 
cf ilini UJich unijldi(>eu Veriu<hen endlich geling, in der 
OUiiu^lerci ticti l>r>l<-ul<'ado Vt^rlkeilo lu livhem. Cr malten 
tiait*. I .nndii'ltultsn , äiiidte*ntii:litcn, Jaedon, ThierttucUe et«, 
durcluicliliceni Glaie oder auf wciii cinatilirico Grüadcn. und ^> 
Bilder icivhnen »ich durch l'orbcnfritche >u». Es ciiitircn von i) 
»ehr («hi>n Kenialtc Trinkgliier und andere Ctl«>ie, und an 
eiüiiere Malcreirn auf l'enitaricheiben, die in der Ititterbnrg I 
Rndlich lind, netcbe Maria Theroia etheul hatte. Srino Fnill 
zei<:liti('n iii(.b durcli ScbiJnlieit und LebliafXifkeit aus, daM 
loiiie Zeicliniing conel>l und leine üenuldc bubcn einen bok 
Crnd iccbniicber Ygllenduni;. 

Uann liibrte er nucb aul cmaien Glatplatten Malereien aui, n 
für eine Kirche in der Sclineix «alle er greun Fcniter. Zi 
gans ahrenrullD Krnjlmung vetdiencn »ein« genialtco KircbenJt 
•ter in Dom« tu Turin. 

Kotta, Fronz, Maier lu RudoUladi, ermrti «Icli cu Anhof natt 
Jabiliundettt durdi leine Parxcltangcnalde Huf. Er «laod um 
im Utroile de< )tu)'ci. ' 






hftotlcrba f COrl, liuiifenltdier. geb. leoo lu Teiehnt im ÖW 
[' chitchen ScMeiirn. Usai nach tuhich^eUgun Sdiiihludtaa 

nach \Yirn eu tcintin Onkel, dem KiipIrntrcKer S. Laneer, W 
dicwr fribeitle ibui den eitlen Unlcrrichl \m Zeichnen uncTSictlM 
Said lülillc er Kiefl (;enu|; , um all (<1li^tilandic;eT Ituntller m 
Irelen lu (■iinnen, und tcine enten Arbeiten aiiiil UUtler lür Ba 
uod Kun><b<ii<llcr in Wirn timl Fr;ig. Seine I'latlen find 
fcriüif; gtiliKJien. dai Canie kunilgeram« behandelt 

Ituiierb* hat Antbeil a» den von C. fUai n.icb &, von 
Zcultnungen herausgegebenen Gallerie- Werke dei Uel« 
Wien, und dafür iTach er ntWn anderen icbmie» IlUll« 
II ilermiinn und Tliutnelda, nach Angelica Haiilmann. 

2) L)ie i^Iadonna mit dem Uindc, nacli l'jtma vecebin. 

3) M*riB mit Jeaut nod Johanne«, nach natael. 

BoUwiu, £., Maler in Stettin, ein jcUt lebender Kitattl«. 
hat Uildniite vun »einer iland. 

Uouwcnberg, Christian ron, iiinoricnmilcr von Ueiti, || 

bei J. van Neet, utid dann be^ab er »n'h nuch Italien. < 
JVlalericIiulen jrnei l^anilci Kennen lu Irrocn. Er liilgta i: 
in der ."^lutoeiiv beiuer auischlietilidi, tonJern aliiulu bald 
bald junc Minier njib. Nach teiii'r llrtnihehr lualte er Itlr i 
8cM«M H^tiau'k wnvbiftdeuc Itildtr, lieu >iUi aber tpiter ta 



Kouwenboveo, J. — Ko^^-ara, 3, K t» 

Njij wo tr 1667 im fi5. Jalire darb. Kounrnberg war sin eiltet 
pnncT und nicbl mmder Kititihor aU CoIomL In DanUlluiiit 
P «kcktcn tiatia «r gro*«« Slitke. ° 

BBz?^*"' '''''**'''' Laniliehaftimiler, wurde 1T77 in Rotter- 
^^■iDOTtii, iiD<) iJcr vunivhrDile icincr Moiiter w«r B. P. 0mm*- 
^M n Aslwnpen. E( nihUo Ate Laixlicliaft lur Utrilcllung, 
M^matm» loa ihm sfllcn »eine Vcdulca. Soioe Bilder liai 
■■SlitM* lUlfirt, öfter inil Kühen. Scliaafen und Zirijcn. Uine 
^^B4« brnrs in vtrirliieHriiFn BeiIie, int VaierUnde und im 
P j^^ fc- Sie lind TorirrlTTicli in Uallunc; und von tchüntr F«r- 
!••(' BwMiitei herrlich lind (cinf Bautnirtuppcoi 
I CÖMcaliaTra beichifligte lich auch inil Üur Litliographiei 

^■■Oni, rieter* e*i<hict(ter Glainuler zu Ltydea um 1630. 
I mm Mai [bo 8)1 MaitMr da* O. l>ow. 

IMndlf Joiepn, liupfcnKdwr lu Wien, tioiä geboren daidlxt 

aStiD Mditer nar StÜber sen., nebenbei li^iuchte er »her 
A Lh. Akail«mic der liiinMo, um tich iia 7,thhaea naclt 
I 4r beb vmDbtlden- Itieraur trat er aU (elbiUtJndiger KiintU 
[ W»»!, mii) « hat ber«iu eine nicht ^erin;;« Antihl von ichüls- 

■ fir iH^'tcWii T*i<hmbiirhcr . in I^;ax'« ll«tio. in Gi'aiTce't 
Hb^u, m Wielnnd"» WcrUen hei Fleiichcr in Lnipiig. 
, ttr twticlichtleD Leiitungen dei Kimiilcr* lind in dem bti 
tCbiinWien endtieneocn Oallerio-Werk« nach S. v. P«tgar*« 

I I] Sl htni, Bad, R. Mengi. 

I 11 Stt Ih3. Jabannci , nach Guncino. 

I yD» Tnaere einrr Baoem^tah«, oaefa D. T*ni»n, mit gruiitr 

I Sdnbit bchnndell. 

I «DirFKiille det Velaiquet de Sitva. 

IflO» WaniButberio, wuh Tenio», aiartiol) gMtochwi.* 

■^Wtblinda Tobiaa, nach Carrnvaggio. 

^^^Kl Wicittanl nähme d«r llag.u, aach F. da Coriono.' 

^^^fft SltinigunK Mariü , nach G. Reni< 

^^Vt AIm, nach G. Dow. 

^^VtlitiL Cicilia, nach Tibaldi. 

^^V* SpilHnhlüpIerin, nach Mctzo. 

^^Pi MffaUchilerin, nai;h Terhurc. 

^^KtBruCxlireiberin, nach demtelBcDi bcid« Xtvrlicli feitochen. 

^^BterV Abschied , nAch A. Lern. 

^^bi SiUoiu de» TonhÜDiÜen Gluck, nach UupIcMit. 

^^Dv BüdBiit von Kubeiii. 

^^Hii Fiuf Vn., nach Camuccini, ein Haupib)»ti. 

|Hw GnJ von Monlfort, nach van Dyh, trolTiichet Blatt 

rV*« HüiUtehr de* Landnehnnannf, nach KrafTl. 

I Dana liod von icioir llandi 

IDEüi 12 ßupfer in Dr. Kittter't Geachicht« der Apoitth 

I B^Du ATLeitiiinimef den ttajjeta F'nni I., nach Deckef, fol- 

L fciUMbkk EU d«a Arbeili-Cütiaet in der k. k. Uolburg io 

i ir<«. U35. 

n, ]. H., Malar, der in Bühraen lebte, tn Jahre i74ä mall« 
4w Ubougcaciiichlc de» Ignax von LojoU ia der Capelle dM 
I «V* in J^uenberg. 

h(to'4 KütutleT - Le^ Vit. Bd. 10 




I 



k 



Hraanfvlll, van^ Watertoo'* Zeil- und Kunileonou« , dcu«n L*- 
bentvcrhiltmiTe ufilieUannt «ind. Ucr Ukhtcr VoMiht aiacbu ttia» 
Orabiclirid. ^, 

Kraashccllf s. Craetbccke. ■ 

Krany, Jan, Mskr »ni'l Zeichner, vturde 1730 »i» llnotn pFttortn 
unil liirr von Anluii il('iiK>''"l'>>re iiiitrrricliT*!; «r tt.ilim mc)) abH 
dia Wrrh« il» Itiininiiii llrngtrcnburi; r.iiiii Mii«l«r. Et findol Mcfej 
von iliiii ZrkhnungcM , Sliiuca und Sluiticn. 3(arb iSoö. ,, 

Krab oder Urabnlicr, Bcjniinio von j. AHclyD. 'H 

Krabbe, Anna, M<)lcrin und Piclilrrin tn Co]>cnlta|;<'"' niallc £t 
Uildnitt« aller dJuUcli«» l)i>Di(:e, von Dnn 1»« iii Ctiri»lian IV4 
unil dicto r«itra)le zicdc aie mit cigcntn Ven«n. 

Diric Maldin. dir lt)l8 »larb, Kuininl bei ■tidcren ScUrift«le1l«ni 
unter iIdid NAiBcn NatiiPl SvKraiiiHi v<ir, <neil man do mit «iMT 
Dichteriu bliMboth KratJti*, vcrcfaelichlu Sein amiB . vctncclii.cll. 

Itrachcr, Malor iii Trag, der um i?30 im guuo Andcnkm lUnX 
Er malic Kirclicnbildcr. 

Itrae^^cn, G. C, Hupr«rttc<1ier. lieferte In der Manier von C Vf< 
Holbe in Detiau mchrpr« mtile ßtüllrr, nach drn /.eich na km 
iliM*t Mci<lcrt und n>cb VV«hlo, lo wie nnch Ft(:pnrD, r* «i>J 
ditwi l^ndtchnllrn inil Siaffa;;«, aber nichl mll liotlie'i ic«tMl 
bEhandell. F.iiiie« «ind niii dim Namen ilrt HüuBtlcrt b«xiiijiaA 
ntidoK mit drn InilinUn dctidhen. 
I— ,j) i Uoini Landitltadvn; O. C. nrocf;(it fvc, 
6> Wnlmung de* UuUii auf dem Sieliuerbcfgo. iSOT, iugIi W 
ridiri. 

Kraetner, IMicolaus, Maler» Smuburi;. d» 

■luagen «eoig bekannt «ryn diirfle. Er h 

Dürer'i. und dieie heland >icb 1790 im Cabiii«! Uüigca au Wi 
furi dBi Main. Slaib taiU. 

KraCr, Johann Gporg, Maler t<i Rei-enthurf;, mnli* Lb 

un und Vitlititickc, wdchr mil IteiFall aiilx;cUDntiiicii nurdsBi 
Colniile bft»><i er rciin^e VuTiti(-c. UieMr Itüntllcr »tarb un 
Dann hat er aucli cllicbo Dtilirr radirl: 
I) Landicluin mit eiuotn tleliendon Ocluen. 
3) LmdKliifl mit einini lie);cnden OcIkco. 
3) biiie liUina LandvcItaU in die llulie. 

KrafTt, Nicolaus, Architekt von Stettin, der 
Jnhihuiiderti mil Ituhin arbriirie. Er baute 
Tliunu am Muhlenihur« lu Ilrandenburg. 

Itrafl^, Adam, berühmter Uildhau*r «u Nüntherc, ithrr t|i 

G*bur1i)ahr u^d den üeburtK>rt ud> die allen Naehruliirn in Ua 
sewiMtieit laitcu, und genaue und Autliihilieh* NavKi%i'iiiit>^r> 
Bchannien und MulbiuoMlieheti verdnnke» wir ml der omefi 
Zail. nämliHi dm Werke: Die Ntiriil>rr{;ii<liei> Kuuillrr, r"<lul 
dert noch ihrem Lrbrn nnd ilirro Werken, L Ilrll, I9;2- !>!• 
Warh« »Ind mir iheitweiin fisfolKt. D#r Vttftutrr drt nneesU 
Werk«* Bimmt an. da*t liralTr ein Aller vun ?o Jakrrn oder •••■« 
mehr erreicht halle, alt ti >c>nc Kunst "(firn lunehmender ^hwaAl 
«u(gibe*anuu,uiiJ inSchnabadilMI oder ISO8 *tarb> uud »udärf 



nach (einen ; 
Et halle eine llaarlis 



IM AnfaRf 4«| _ 
tili den mmIUm 



Kram. 



NT 



E' 



mit wemliclier G«vriit1icii itin Geburliinlir oiingffihr un i43a 

inUiPD. Auch 141 uitgeaiU lM>tlitnnit nn^jeiselieii , akor nucli nir- 

iib rill j^nctlcl di>riili*r, ilsM it aiit Nurnbei;; (;cbürlif; e*yie*va. 

ul aUu glauIih-iK. dam GchurU- uiiil Aulcnllviliiutl ein unil liet- 

»ri^ «iad. ä" nitieu «ir glridiUlU niclit, üb uuth tvia Vat*r aiB 

AwintMiior w^ir. und «r um ilrinilfcn ue]i ilictciii ÜMchidc «iil. 

MM. nJi^f üb ihn bin« trii;cnc Luil und J«r iniirrr Drjn;; det (ich 

■it «aUitf^cnden (jonitii ilanii Itiltilc, odrmor letn M'-iiltr ntr. 

Bio )ÄMt sich blui v^cmiiiltcn , «r bab« ttcli au( Wn ml c runden 

dl S(eiiiiiiPt>^r»<-Il« Ul dvii bodoutcndilpn ftauliiirlt'i), «li« *,' B. 

äMjinz uilu- Slrxubu«^, goKeiiilel, ond dml luiii liunitlcr f[i-biU 

in. Da* Julir, \ia or xucril ali Künitlcr in Nürnbfri- auttnt, 

Ittn «un iiacb tlcm Ualiim lein«* rriiiivtUn Wcr)i«t uui' 1^1 «n- 

■i^Mai. Dirsi itl dor Oiobcl ilr% Miolia^liidi'ir* über d«r Ein- 

(■wi-IJallc der Friu«nkitch«, die Iteilicli nur ein SUJniDOlicii- 

■nTkcin eigcnllicli«* ItitdftcmorU war. In d«r d^raul falgenden 

Zail »u^eo ihn Arbcileo in Frirailijutvrn bottluOi;«! Itsboa, und 

tnt !■ «Irr leiElea l'eriudc iriuri Lcbci» , ron itija an, ■*iRtc er 

üb «ii Uildli.-iuer. uti>l linU<? die Heile in leiitem l-'aclic •rinilcii 

dl« tieli IQ Iruhcrfii Jahrun iiixJi nidil enlitichvU dinlcllt. Um 

AaM 'bcwunilDruii|;t<«uidi;cr aber Vfrilin»! tri» Til*iil xu heiiico. 

4» tUb ant im A|'itten Maunrt- und Crcit«ii»lur ntln div «jltrliilt 

fciiihal»ail«n I.ciiUin^cn dict» AIcittcr* iiiinaiincndi'-ing«n. tvrlclia 

(ha Mam lilribvndcn Iliitiai all UiiuttlEr ticticrii. Uucrmüdliclt im 

Stadium xiucc Kumt übte er noch in leinein Aller titli all« Fcier> 

ttft Mit i'elcr tiKtirc und SvbatliJn Liadcii«>t im Kfiubneni von 

cip«n >uh«ra V<!rh>ihnisK mit Albrccbt l>dcrr «d«r VVilibald Pyrh- 

btawr »1 hoina Spur, worin nicht mit liurccht ein Ztig rou Mraffi'* 

ntüeUtAltondera vmxeiiiteiiivilliijriu Clurattlcriu suchen i>(, d^rtluh. 

ww MW Nc-udürtfvt'g Nactiricliten hervurf;<hi, liettiodcrt darin suial«, 

d«M *r nur den ungebÜdfltlcn Uandlangfrn uad nie den it*>ebick- 

Mm G«iclleii fl*iuiccu UiilrrTicIit in trincr linnil (^b. Au« oban 

Amm, jetzt aitdi oadrucktem, M3nujcri|iti: etlnhr«» wir Mtcli, data 

BnCi die FoMig)t«it beieiien habe, mit der Linken, wi* mit d» 

Badilta xu arbeiten i l'cmer. da» er licb luin aw^itvn.tijl mit einer 

ITittwa vcrheinlhet halte, dig lieh, ub|;lt>ch Mi);daleiia gebuft, 

thni lu Gelallcn bva nennen muMl«. I^t>«iiiUiclb*t zei^l licb aber 

•■■ InUium in der Jibrc«jngabc in lliniichl aeinvr iweiten Ytr* 

kaitatfaung. Su ncnig aU IS07, "a* (ein nciiij^tteni nngfnominoiiol 

Tndnplir iit, ala läTO, "Bt durch einen Dtuchlebler Mi Sandriirt 

■thi, •nndetn nbse Zneilel t>iTO <ei«(te «r leine xweile Vereheli> 

iliaiij, , doch (cheini aoitie Lhe hiiKlerlo« genesen «u teya, und (eine 

f na vor ihm du» !^.*itli<;hv (;e(egii«l lu babnn, «oraui »ich da* ver- 

OBMKite LndcKiuiTt'* iiuSjuul luSchwabach begrcilcn liol. Uehri- 

fHl kiell niBu dinala den Aulenthalt int S|iit4lc gir nicht für enleb- 

fMd, fa ia»a häufte >ich ivi^nr in ein tukbct ein, um im Aller 

■Itr Sorgen lutLcbeaiuDterhalt und alUl andern ühaihoben luaeyn- 

An der äpit«« »«infr Arbeiico »tohl dn- Giebtl dM Mi 

dMiwchor* vuin Jahre i46j. 7.a welcher Zeil und wie vielen 

iMhetl KraETt diran hatte, darüber bcm«lit in den Nachrichten 

»Uta VcrttiminK und L'obeiliiuiatheit. H<ni|iu icbrribeii dal ganio 

fänal iliin eu, wh offenbar unriehlig ist. Pi* audirn. und an ihrer 

Ifiaa NruJörScr, mk*d, er habe da« hiinilhcha Meitiverk an den 

^a|.<r!<ildern nmacht. Unilreitie in der Uieliel mit den daran 

iaLnilhiitien UiTdem ntvd den xu dem Ganxen der lürclie yauta- 

««a Vani<^runge» die Arbeit dieie« Mciiteri. Unter l\. HeidelolT* 

LeituuK wurde« 1815 die huiiitr«ichen l'urtalo der tiaueuhirche, 

4i aaui gdtltan hallen, wied« bei geticllt. Die (rüh»*la ualef 

10* 




US 



KraOl, Adnni. 



Kr*Sr» n tili hau nratbrittn u»A cucUkh «inft iln fa*J«utmdi 
io'a 3aht l'|i;4. Uic (ir1i<n WaDiuiiuten ir.il ilfn narilellur 
LviiiciiiilBtiuncti dti F.ilüipn von de» Slillvie IM^iliii liii« 
bi» Ttioi Hirclibof St. JoUanntt, un<l au <lvn>»'lben ilir <lr*i 
Hreaic, fl«n Calvaricnbcrf; vor«1«1Irnii. Di»» Weik l>rt 
ticbcQ Hautiolirl*. in (tcDcn linlTl *«inc fcMic liunilcrfn 
an ilfii Tilg l'ß"'' Di» Breite licliiigl mit lUn bt-idcn »ti 
*cndo» Seiti'milritrm 6 Fut> 3 Ziill. lüe llulie £> l't»*. 11 
ningmürdig bleibt die GrichicKticlikcit vind Sorgfalt, mit 
l'ti»>« ilcr Kuvorttchcndru Figuren !;ani frei onit lot vudi 
•uiRchau«!! >ind, lu da» mnn lie aiich von iler »naiten uni 
dibinlentchendrr rcnunfi) nutßearbeitet findi-L 

An Alt Aiutfnnand der SclinldutUiiehe . (Um natlihatiu 
über, (luich Oiltrr und kupfcrnci ObJncb iDr^nitii; vcrwi 
ilw gr4>»lc. doi t*igiim)xahl nach icichhaltigttc , Atta Itu 
UmIi ntub nubldi« vulkndettle unter l(i-alTt'> Arbeiten. Na< 
Xhaile der Daitlrllung nvtint man dietet Daulralit'l nur d 
Icgoiig Cbt'iUi. Zu bciUi-n Seiten i>t aber auch <Iie Abl'ahi 
Uailindcs cum lircuze und di* Aurerttchunü darf;<->lallli 
nakn ubnc (.Irtind our die tirnble^ng all Hraffl'i Werlii 
mittler« Tlicil d«a linnilwerlie« miol IS l*'uii in der Li] 
beidi;» nndern an den 6eiten«ündeo derswci ri«il«r jodei 
di« Höbe <it* Oan»n g Van. 

Stbald S<Jir«}cr, der liomiue und reiche Iiiichcnm^ilei 
Scbald, Ut der Stiller dieses linnitdcnKiiiali, nelcliet ifta 
richtet wurde. Dieict llnuirctiet iit das beiterlialitnc ron 
NVerlten und lr>iat »ixli Mctknia)« tlattfe'uH'lener Benuilu 
änderet Itetict (I4<^) *<)n M.-ittrr Ktam brrmdot »Ich \» 
•ioeiu NebenaJtare iu der Scbalduskirchc. Fi »tritt mnv 
lra|{iinc vvri cbedeai belsnd tt lidi auf der Mauer da« i 
bMi*< Oia Brrilo de» IltlieU betragt X I'uii (j Z., die Iliih« 

In den Jabi-rn i/ftA bii 1^00 verlertigt* lirnffl dai berülimi 
menlliiuileia in der Lnicnxcr Ilixhr, wolchet Kans Imhuf o 
lür jtnet Zeitalter bcdeuteDden ifoitcnaulvtand von 770 O0I 
«linet« , nach untvno tield« iiber SOOO Gulden. Neudurffai 
rarl , und all* liili-niden i;eben nn, daii KraSt eine aai 
YViuentcbafl gehabt, die hatten Sieine sti emeidien und in 
Letracn und f^eitotirnen Slcinrn luberviioleB Fonuen sn 
und dann nieder lu härten. Gritülit auf da» alle Zeum 
daa SiiliramenlbJuiletn vod allen, die «■ biihef betchnel 
eio Werk cuhallen, bei woldirin Kraffl von dinor Huntt Q 
MMteht )iab«. Nach der nrue*ten Untenuchuni; ergab »i 
daia dai liunttttcrU von ledern blaretii Slctus r.mlich uni 
reich {;(haueD, nicht bloi die Uairelirlt dann im eriten ni 
len AbMlia und die ubii(-en Fi^ureD, (andern a»ch die Zi 
und Bugen, di« dmi G.itir.rn einen lotobcn reichen SchiMI 
leihen- Da* in allen inihera Beicbrribuncen angearbcB« 
inaaks Ton bl l'uit trillt bii auf etliclve /.oll« au. Dieter I 
Tabeinackel iit mit Aeiteii. Prcitero. Saulett und ^nthiidtoa 
che» geliert, neb» Dar>lrlluiij>en an» den L^Ixuiereif-niHi 
tveldie iii'b auf itei Abciidinalil beliehen | er »piiiri iirh n 
nach mehr und mahr xu und hürcl sulelTt io einetii BIumi 
•ut, dir elcich einem Bitrhi>Uit»lkr Kehrüuuiil itl. Ua» Gai 
Men lir>IIt und i«in« jvn Ueicllrni li'bcnteiauoFijnim, | 
Sviia eine, an denen Zeirhnuneiind Aui>lni<l<eleiekea L.nb wi 

Ein in ditielbe 7.eii|>crii>de laltend» Werk Krafft'a b»lln 
iibtt den HTouen Einlubrthore der rheoialigen Fmhn od' 
nannten kleinen Waage, mmd Jalira l4y7. £« atclll eine Hn 



^^^m Krain, Adam. 149 

Wa*{># vor. daiMbra oiaan nn««hr, der ein Gericht hiiMinlagt. 
<lfn Waa^iacbtcr, und den liaullirnii im Uei^iff ouixucfthlcB. D«r 
Aii'ilruelt an dirtcn ri(;iir«n itt mriaterlii:)). Oie Crüsia de« ÜMIt- 
nlirli hctf.ij-t der Itieita nach tunf t'uti, in lUr Ht-lie eiwa> m«hr. 
Ncudurffer schreibt dem Meiiter Krafft aucli dca Utllxrc lu, den 
Fctrr ll3radurff>-r 14^8 *lilte(v, unil nrlclicr jeut du( <1»iu Carthiu- 
MT l(li»t«r nacli a,-iii Burgberg gncbBat it(| er ichvinl ahw al( 
Enfll'a Arbeit EU gering lu (cyn. 

VijBi ■iJmlicIie'a Jahre l4(|y bcTindct «idi ein vorlrelTlicli tteipj^a- J 

b>cB» Biltliirerh Knffl'» in der I-'fnaenl>irche, alieitmli im Augu-J 

•kM«-lilualer , M.li!« tU HimmeUküiiiijin >nit dem Clirttliiikind« 

AnUetlend, unter derrn Ton ittti tngoln fiiip»n;ch.illenGn iMantal 

tMh Ficuren von allen Ständen koicen. IJai Hjiilreliel erreicht 

tiw Uiiha Toti — 7 tut* und ift auf die «Tirdigtu Weit« mit 

Bttken nnd Ulumen veraiert. 

Kleiner nad einfacher, alier Dicht wenii^er trffflieh in llittEichl 

E^^tr büu»(tar!»£lien Ileliaiiilliing, ift ein andere» Werk liiatFl'i vom 

^Blahn l^M. da« aut dem lireuiMne 4t* Predifier-lüoiii-rt cheatsllt 

^Hb liicPr'uciil-irchc vcrieUt nuroc. l'.t ttcitt ilio f\ii>nuii(; iMnrieiu dar. 

^V^ Im Jaltre 13(it btjrbeilele lirifTc drei llauIrcUclt Tun eloicher 

^^Otau«. iodes liinl Fu» buch und ebrn su bnil, «eiche nebencin- 

1*1 1« •■ Her Kinrrii Churw.iBil der SubaMutUirctie »ivb bufiuJen, 

n«d Am JUir-ndiiijhl , Cbritiui atii Oolber;;» und die Gulnngcnnch- 

MWf Cbi*li tcbildcrn. Dat onturc i)l die Abbildung einet von 

I^mI Votbanier, da SEitten, in Niirnberf; (jehaiicnen Giitmnhtii 

•äMMliielie iitiple (ind l'urtraiu. Gabriel NüUcl irard all Chntlui 

m>;e»t*Jll, such der Bildner lelbit loll darauf ri>rltiiiiiiuen. Auf 

itm <irtltea Itelinf ht der K<>(>( d<j II>iI:inde» viiedurh<jl(. 

In Krnux(r*nga bei St. Egidien b^lindet tich viin liraffl «ine 
Kninunft Marii. und an einem Ilauui neben dec SebalJutkircho 
der onjIiicIiB Gtuis von» Jahre ISft'i. 

(Vmer belinden lieh ui>ch an Werben KnlTl't in Nüruber|;: ein 

!a. Georg, der den Lindwurm lijdlul, am fjunig^lirtnoeVlie» Jlaiia 

ja der Utelincgnit«; ein uiuliinuulicli lür liralTt't Werk lu hiltia- 

4n iünit*t** iicricbt , Uocliretief, in der Scbalduc - lürche i oadtich 

d«i kiciDs SakrjDieDl bauschen in der Au^uiliuer-Kirehe, dat Lei 

drr ISIÖ vriulgten Abtragung diei«i Grb.iudc« zu Grunde ßtag. 

AU ild« teltio Tun hraßt't Werken v'ttA in dem oben «mabnlen 

^B WrrbiR uh4!r die Künitler Nürnberg* die Giiihlci'ung Cliciiti in dcF 

^■jilolt teil» her' ich i^n Kapelle auf dem St. Ju]uni]i>-G<ilt»ack«r in 

^Bftärtibcre b«iei<:hnet. Dieiei Weck, eine f^ussa GriiW'e von IS 

^■TMilca ti{rur<D über Lvbenrgtoiie , mit Spuren elfiiLilri^nr Henii)- 

^* huK uptl Vergoldung, wurde 1^07 autgetlclli, und der Meiiter toll 

in Saf^c natili an* AlUrtsehiiJchc die Aiurührunt; T.um Theil (clDeii 

C*t*ll>ii iibcrUMen l^abeo. Uiciei durlle ncnij; Grund hohen, im 

CtfentliFilc der Mtitter noeli kriftit; geneien leyu xur Autl'üliruog 

■W.iiM'uder Wrrlie. In der S\, Martini Kirche r.u Sch«,ihaeh bs- 

Wel aicli rill Saktamenthautcitea von etwa SO Vau Höhe, welche« 

Am Traililiiin und luehitie üunithonner ali da» Wcrh unxM 

Könallcr» bcieicbnen. Uioc* Sa)iiameutbaus(heu iit mit leltener 

BbttlTtchatt bftianilelt, und «1 durl'ii! »uttrr j^nriu in der Luien- 

T' . Uc liuiiRi leinei Gleielien i» der Uiiifse^r-ml xu fiaiUn tcyn. 

•nklrukliiin eriunerl •* nn dnii bcrubmtc Werk dieicr Alt 

ii> .^iirnliorg. Auch in liakhraulh iil ein Allartüutchen , 50 Fui* 

hl vin XHeilet iit liativianf; II t'uii bock, und ein drillet 

_^lo eitt ld>0 iii Fürth als liriiiil't Arbeit erkaiiiil. Dietet b'lt 

. Vit%t in die H"b«, und ti ht xxar nick' mit dem Natucn dtt 

Itiaur* lirMichnet, ajta <Ui AiuluJtiung iMCl). «ie andere, «uhl 





iso 



Knfft, Adrnn. 



nnUr (ftlncm EinAuite und mit ttinvr Mitnirkun; eiutaiiil«n. DiMt 
Sxmiirnlnrirn Irn^cii kein« Jahrtahl; jene) in SDlm*bB(ti truril« 
liO& vultcnilM. In oinvr S.iiilcnhnllD ainti TiMp«lch«ni ttt du 
Bruilbilil cini-i IxicIiWUgttn Miinnat, und dicMt «rMlrl die San 
■li rotlrail de« Ailnoi HralFt. ' Allein dnuiit Ital *t *o «cni«; Kklh 
li{;fceil, nie niil drr Bildniiillgui Iti'DfTl'i. nl> eine der ätutxcn Am 
SJkraincaihiiiuchaii* bei Sl. Lorenz in Nürtibfrt;. 

Wn> dit an dietriii SakrameBthüiuclien in äiti» ({rliaurci« Torimt 
J«l Kiin»ikr« brtrifT). ic hielt man v<m San>!rart an den nördüdien 
Kii|>f liir Ailim lltafft. Uiricr itl in Snniliad'i dculidirr Akadcni«^ 
niewulil lehr un(;clriu und viel liltcr und creitcnhadcr Atii;rbild<<i 
«r Godei iith wieder in dem oben angcfuhrlcn etilen HeH« lUr 
Niimbetgor lÜMiitlvr vuii Fleiicbniann i;»li><:lirD; itin Ital 
CiDitx iu itrn 18IB ab gedruckten NoudurtTer N*chricliian nj* 
g CK eben ; Um bat Plartcr llll{>crt in dem itteittii llelte der 
ni^ditjlioiten und liumtididU« Nürnberg' (i)ciihfcillt wieder 
Adaoi iiralTl gehalten. Aber während NcudöiÖTcr'* Andeutuni; 
lilinle die vteitlirliD Figur beieichnci, nährend eine soräald 
nettbauung der Onrtieltung, des Cuitümi, dei Ch»Ta hier* Mir 
Zweilel iibtig Uttl, 10 i»l man über dietet Alle» weggCK^ngen 
hat lieh blo» an Sandrarl'i Zeidmung ^ebstton. I>ie«c PorlraitC 
ut eine (chüoe, btültige üntnlt, auf das rechte Hnie niedcTf^esun] 
während der liiihe Fun leicht auf dem Roden aul'iiHil. I>i:ht DStti^ 
lieh in die liiiKo llniid auf den Schenkel dittes Fu*tc( gnliitsL 
■ndou die r«chte de» llli>|>|>el nihend auf den andern ^kenkM^ 
linken tüMl. Der tiijpt ift mit uncemoin viel FIcit* und achatto 
IndiTidunliiat nutfelÜliil. I>ici« Figur allein i>t ols SleinnM 
coilunirli 

Ol« |«SM) HorA» eher iile«! xu uyn 

Kiinttler dicte Fignr all den IVIoiuer und SGhö|i|er de* 

Werhei danlellen. 

In dieiem forlnit erblicken «ir einen Viertiger oder hc 
Fündiger, «ai der nll|;eiii einen Anunhtoe, dai> ItrafTt oadii 
tipung dea Sakrjuvnihiutclien« weuinlcni icchiic Jahr« 
«tidrrifiTi<;hl. Allein litalfl'i VVrik« «eigen e» deutlich (^enac, 
kein sechi-ig-, ja gar ■iebenti(;|'ihti(;er I^lnnn >ie gefeiliget habe, itT 
vorher ncilcr keine andere oli Slcinnietiirbriten f;etrieben hitta| 
>ia vcrralhea tu ^ut den Mann in der fllüihc lemer liialt, <tM 
Manu vun einer reichen Krfinilungtgabc, einer )ebei>ili|;en I'bantMltt 
tiner ktarvu Aullmiing der Natur, einem unerinuilrii-n und (tlüA 
lidivn Weilrrttrcben. Dai* «r, aU er da* Sakrainenth-iuachen br- 
ti^le, nicht im Groiienaltor itehen kunnte, bewciit auch *ein V«r> 
hillui» XU Teler Viachcr und I.indcnait, novun iener 151Q. di**« 
ISIO ilaib , und vun nelchen Ncudiirlfer *agl> oaii lie gleich Mt 
•inander aufgvnachien und «io Uriider geweien aeten , fdlgUiV 
tn Jahren niilit Leili'utend vun einander vtr»rbie<len tejra koiiBMb 
Nnn «btr hat Pctct Viicher an «einem I5l4 vollendeten Sebal4W> 
fnh «ich noch all einen itatilieheo und kriiftiijen Mann dari;e*Mll( 
und »111(01 [iild lelbil die Unicnchiilt „t>09" gegeben; «ie ~ "^ 
«ein Jugendl^eiKiii« und der Freund leine« Biännltctien Allrri acl 
iMi ein dr'ii getreieii lejnf Sehun um leinci Allen Willen 
der bt«her dafür gvhultenc hopl nicht Adam llfAlTt angehoirn. Dir' 
jenig« Kopf in der Dititellung dei Abciidmahli, den ciuo hlBJ' 
•chnfllicka Sage noch für KrafFl'i BitJ nimnit. iil n 
an der nördlichen, noch an der •vaiilicheo Seite ähnlich. Naad 
(«r »chuieigl davon. Dat oben H<«-'ibnto ub«r die rurlraitl 
llraffr* i't lUiErgehaik» utiteter KevUiun. Auwat dioMB Uild 



IndiTidunliiat autgeliibit. l>ici« Figur allem i>t ols SteinnM 
coilunirli (ia allein Ixä^t die Schürte und den liliifpel; aia iai 
Mlgouchtäalich , »i« die gegen Süden «lebende, l'oitrait, vijlir«a4 
li« RMt*» Nord«» eher Ideal xu uyn ichcinl. OOenbar wollt« im 

4I 



eiHUI 




KraffI, J. L. — KMfft, D^7 




EM « aaeh ein«» von V. S., den maü Cfvil'.hntich fSr Vügil Salic 
It, unJ van r. Kilbn hat min «WhIaIU «in Midi», 
fuulj irill in den Supj'tcniciilDn nitMn, ilkis Krafft aucJi Mal«r 
poescn, um) nach der Aagali« dio*c» Lviit-oi^aphca möchla ■* 
KkriDcn, d.>B9 tiet Itiinilirr »eben der Axliili-htiir Jia Phiiik nicht 
gcniln (ili Hait|>iUch |;i'trifl>fii halif. I)jitn cüil vi auch einen 

»[reiirn «rlfciicn, ilini brifjfli'gtcn , Hotuchnttt in Hclldunk«), 
•d'licr ChiitKit mil den liiuitcrn vonteltt. Uioigc meinen, dai* 
bis eiao Verweciulung vutgcitc. 

Hnfl, Johann IiUdwig, Zrielmer uQi]I(ii|>rcrt(ccher. «tunto 170s 
ä Brüttel gc1>ur«n, und ilxelb^l in oiiirr Kutiil tiril«r(ii:hiel, die 
Gha Butim erojirb. F.i lielcrte eine bcdculendu Anialil guter, tbcilt 
tdtoner gejIzierBlällrr, und »Urli crit um 1770- 
t) Biub auf doiB KolhlKufen, uacli Itubeoi. 
!> Jnni bei NicoJvsius, n*c1i deioiclbrn. 
3) Clinilu» crlhrili ileni Patnif am SdilÜHclamt . n>ch Rubtnt. 
li Di* Oansc, Uolbfigur, nit der Allen, mcIcIic ]uj>it»r't gcilil«-. 

Ben Ilc£;ca eiii['rJn|;t, nndi Itubcnt. 
(^ Die Vcnui, nackt, mit dem Aiiior, nach ilamitTlitO. 
1) &l.nirlin, <ler den Miotel milden Arriitn ItidUt, nadivanDyck. . 
Ü D<^ Gui>hsi-r und toiue fnu uiiI d«ii< Dauer in tjut«rfaduug. 

Bl«li Teilte». 
9} Der I><jrtEie^cnhicl, lT6}i nach demiilbeu. 
](il Dv Schiffltnicti, nach dcmtclbcD. S«lir leiten tut Aeudruch» 
BrI iTcisier Müliung. 
Fit— I?) HritL- und inoilc Anticlil !n Flniidern, n-ieh Toiiifn. 
[lii L«iiJ>chaft, wi> d<-r StliÜTer oinon Mkdii uud «iue Ffiu nadi 
dem Uauecubaute liiiiüikii, nach Teiikri. 
i) Bil'tiiiiic von Mitf;lii;dern dct Ilaute* OMtecroicIi, in einer 
Gridiiclite desselben, die 1T44 iu Brüttid in ful. undilen. 
[lS)TrcM>r liv* (ubiM dot i>lu« «scdleiii lujlUologialu», 1733, mit 
tjo Dl4tlerii. 

i| 11. f Mcd>illcu(, vrordo 1738 geboren, und anfiinelidi in der 

[Coldtdiniiodekunit untetiiditet, dii; er aber in der Folge mit dtr 

(irariiLuiitt vertauKlile. Er eiwadi lidi d«n ituf einet der betten 

8uBi|>eIiclini;ider kutnnr Zeit, und iTiehrei'.' .Vlüiileuiien naUiMn ilin 

luMtT die Zihl ihrer Mitj^lieder auf. Kr^ilTl barettl« Deitt«diUnd, 

Fnakreich und Italien, und uin 1770 arbeitete er in' Wien. Tun 

•u» orliicU er nadi MdilanJ einen Kuf alt k. k. Medailleur, 

einiger Zeit aber R'"°S ^' »''df Müuchcn , Mo er 1T(|I da> 

eitltcl» teguele. Der Churfürft lieft ihm durch A< Bge) b«i den 

■l(erii[;eu Driiilrrii ein Monument icltRn. Er hintcrlici« rine 

'Siuialuni^i die ZiO Dildniucvoti tlegeuten uud nitJeren berühmt^ 

LliliutKii» tciner Zeit cnlh.ilt. 

U M.-.L)i1le aut die Aliademie zu Piri*. 

i) Medaillo mit Melailasiu'i Bildiiit». 

S] Denbuiüuie tqit dem DildnUte Cad Theodor** von Bauern, 

BTjfft, David, TVttIcr, der «id» 1» dar ernten Hnldc de« vorigen 
JArhiiiidcrii in StUfeden durch (eine liildnixo Udrall erwarb. Er 
■ulie uiu iTlä du llildniii Karl XU,, und mar auf Defalt) dar 

.udimaligri) Kunigin Ulri<a l'ieonora. Der liÜniij litt* »ich un- 
nro abuiiilcn, uud dieMm Bilde «dioill er (l«n Kupf *u>, «teil er 

^di — alhu benullicb vurluin. J. Smitb und t'- Tänti haben e« 

rgntiidxii. C. l'riudi, $[>idberg, Fiijuct u. 0. kabcu noch iBtluci* 

I Htmn Siiduia** Rctlu^lieu. 




J 




KraHt, J. K. — Ki-alft, Peter. 



Tod ibm lotlttt gtHtit lt*l oion vier nlle Moniuküpfc mitBaile 
tu nentmadfi IVUnier. 

KrofTt, Johann Karl| Arthilekl sn Färb, der aurch m«hrc» sid»' -.^ 
Mktonitcha Werke bclianni lat. Wir rtnlauhcii ihm; -, 

1) P1«B*> coupM et cli^Tslions dt* plui bilUt maiiaiu et b&lil|~,' 
eoBilmit* * Pari* et dan» In cnvitou*. Paria an IX — Xt. 
tttOl *— 2K 20 Licr. in fol., mit Itjot»nn«lto Iierauigcj-iStB. 

2) ß«cuoil d'nrchilocturo ciTiJo , conlcnsnt tei iilan«, cnupM «| ,. 
Clcvatioiw dci chitoaux, tnaitont de umpafrnc «tc aiiuc« tM ■-' 
«Dviioot de l'arii. Varii IGOÖ — 7. er. ful.. 111 Bl^ttnr ia 
20 LicfctuDf;«!). Einige Eiemplaro baben eiawt Titel nii dir 
Jabnalil iei2. 

3) PUb«, ouui>«* tt clcraliont de divertct prodattioRi d« far d» 
Ia cbarpetitc, Parii an Xltl. (|80S). i Tboila iii Tat. Der tttU 
Theil hat 30 1 der sncile 60 t der dritte 05 und der vierte It 
Butler. 

4) n*itt d» plui beaus lardiai piliorei<]utt d« France, d'AntjttttM ": 
'et d*AtItiDa^na< «t.oe* cdincet, moDiinirut, lubrii[uci cic Ön '. 

ooiKOumil a Icur tiDbcUiiiamenl. Paria I8O9 — 10| 2 ImM** 
Bit (}6 KupferD, fcl. ■)>■■ (ol. '' 

5) Traitö lur Varl de Ia tbarpeiiie, puM. par J. Cli. KraA. rUifk'^ 
par A. F. Luiu«t. Pari« IHIQ — 21. 6 IVile in M. Uia aw«!« ' 
Aunnge bat nur franTi>titcii«n Text, die oriie auch eneliK^n 
und deuiichcn. Dicte koitct 160 Fr., die andere Sä ir. 

6) Itccucil dct plat }ulie( niatioiu d« Parit ei da «e* caiÜMi, '' 
06 DI. iii uu. 4- 

7) Portet cocbiret, purle* d'enlr^e etc.. So Bl., qu. {■ ' 
i} Production d« plutitur» artittM fran^ii et üicanren, «ntf' 

11 Hafte, p. i. ^J 

KraOt, PctCr, Hidorien- und P»rtraitmalcr ta Wien, wurdn |' 
SU llaiuu geboren, und ali artner Jün(;line; niuoie er In WJea 
fin^jUch durch tlildiiitmialeD in Oil und Miniatur »einen Uli 
ball furlirn. Doch lieiiutile er die Ireien Stunden *ii bülu 
Studien, und lOOO «>1> er >ich in den Stand gereizt, in Patii 
KuDit*cti,itie ron bolb Eurona lu tchauen. Kadt oierjahrigMB ' 
dium ging der Küoitltr nacn Rom , wo doch nocb einige 
Trümmer und die Winde mit Frciken lurücheclMfon 1 
aber dii-i«i honnie ihn nicht lanoe l'eiMln, iini linfft luch' 
lieb die lleiiiinili nicd«r< Jciitbliihic ihm in Wien icin 
und (ciii llulini iit ali nahrhaft hitloriicher PortraiiniiloT langii 
griindet. Lr bat «ich djii Ehrenwort einet vntcrljiiJiicIifn *Ti||n^ 
verdien! durüi vier gruwcDarilellungen aui der tnudernen Uial 
' Ton deniii Kwei, der Abtchiod und die Ititckkchr drt I,an< 
ntaniiei im h. k. Oclvedtre lu Wien, und die Schlachten bei 
■in und Atpern im lovalidenbauie tich befliiilen. Dat 
Suila<btbitd von Aipern h.il der Kiiniller lum Dohure dei Ku 
atiebei von Habl in» Kleine gemalt. Dtu Sief; bfi t^inija' 
J. Scutt 111 London, ebenfalU nach einen kleineren Ocmalda, 
1 lochen, 

Wiirdig reihet «ich an die«« groiieo DJiritrltiin^n der ntoBNl 
der Atpem-ftekiMht, wo der Enhcri»j-Cirl dicFjbne oinei waukau 
den UalailloB« crgrcilt, iu der Saiuiulung de> Ileraog« Albert *«• 
Sacliten Tg t dien. 

Mit Ituhiu lind «bcafalU lu erwähnen die herrliclten rbenbilJ« 
Sr. Ma). de« Kalten lur die Pe*tJ»er Ge»panaKluilt, und lÜr dii 





Krnfft. Peter. 



t53 



Mallfr; Frnni I. und Marii Therctent fdr iliro G toi t mutler, 
dtr KtjoijTin Carulint »uuf NtJpnt i dit unubprtrcfflidu kleine Tur- 
tatt df» Er7.lienog« Carl, d« lirrlicno!- Joseph P,iUlitiiii in p»«. 
HFt^r, und de* ^nhcri<i|;i Juhatin nU Ccinicoj^i^i^r Ton rintt 
Hftnückiichen AlpeoipiMe iut n«tilic!it« l'hiit luouiKcncliaueud, 
luraHüfel'i trcff1icbi!nKupfentkhi»kiinnt; de« M.ijors von Atonelo. 
WHUra Cemild* dttio* vurlrc Uli dien Künillcc* lind imdt Zriny'i 
BiMlStod in StigrUi, «in hfntichet CemilJe im Nnltunat- 
XU Petlh; dar crliÜDilttr) Ottian vo» IVInU-ini^n (;clciist, 
I h.-*ail«adeti Mccceiufcr »ein Sctiw*lirnlii.'d in dio S»itcn litau* 
im B«iits d«> t'unlcn Lichtenitcin. ct'cbiibt von Itungaldior. 
MRÜ{[licher«n von Hrafft'i Güniildtn , nnlcha dat Aut- 
^ntxt. tind: B«lit>T al» blitidrr Ucitlur, lebcnigrott. im Ue> 
m Generali lttm«bck, Adlutaurt'n de» Känii-c von Prcuiieiii 
^Inilirr Künig Melai, verbticn in ilor Wütlo von »iriiiciii U'oiipk 
"nde gsretlet, der «inen Uatcn für ihn f.iiigl, im ItruilM dr* 
nog« von Weimar, Icboiiigrnit ; Oedip und Anligonc, im 
iet eli«nt)ligcn DuUchaller» Andreotiy, liir die Agluji vun 
■h Joliii in Punhlir-MiDiPr Keilochent Tlieteui und I'iri- 
Hvlancn liytcnd; Hebe mit dem Adler, liir den l'ceilirrrn 
fa Miliburf;! Clorindeni f.iebB (ii Tancrcd und ihre TauTo; 
ii Bat* und Lieb« xu lliaaldo; Dorothea am Brunnen und 
JAena HcldeuniMtti; die planderndca Feind«, beide au« 
iSn-raianu und Duiotbea elc. Uann von Attarblillcrn, tina 
äcalia , die Or^l «ptotend; di« heit. Margnr«lha im üel'Jng- 
Tuoi Drachen geütigatiget . und die rotlrnilo tiittlviiitaiibci 
Blätter in Tif'"*'' *''- Ditnn matte er den Orpbciii, eine 
»ha, eine Armida, Pari* und lleleni. Adam und F.Ta noch Gott- 
ri i.erilem Orvrilter", für den Uoticbatter Andrcuiiy; melirer« 
weate aut d«r Süiidflulh; Riidulpb'i von Hnbubiiri' IIcEi.'i'niiiif; 
I d(ni Prieilrr auf der Jagd ; llirat'« Ueldeiiiinilb in Arn Sclilaclit 
. Raab; j&rinj'l T(kI (ein >|ii>(prcr Moment, aln der de* Oe>iii>1d*i 
|'Pt*ilicr Muietitn} für den üiafeti L. Feiioliii, ein Gemälde von 
igwr Anordnaoe, bedeutenden und minnichfalticen Oruppeu. 
' t* l6ZZ Balte er diu Kriinung Sr. Msj. des liuiior« t'fans 
|N'atiunal'Mii(«um tu P«illi, alt tiogeiiblücU iiioi herrlichen 
Jü Nicolam Ztiny in Snigeth, in deniiolhen Muicum. Ztiny 
(Ifui Augenblicke vorgeilelll, wia er im kottlichiten St»al 
ta nmi, la der t'aait dei Vatert Sübel, unier Uampl', tlaoeli 
Verwirrung mit den Seinen cum Tlior dei brenueiide» S<*li1i>»< 
! nntsr dif it»riDundeii Tür)>en liiouuiiliint. Uen Tod Zriny*i 
I Stvbcr all riiinitvcTi'int-GeicIicok 18.^6 ge4lOGhcn, ßr. qu. f'ul. 
deni Gemaldi: der Kaikerkrünuiig ui OInn am b. Juni tTQJ 
Mu handelnden Pcrtonen Portrait*, die heil. Ivrone und dee 
■ilnpni*D(el treu Dich der Wirhiicbkeit. Coilume. Colurit und 
achfung von Miteiivr A1ei>l*rM:li>ft. Iiiniillea dietpr beiden, 
10 äcliub Ian|;*n tiod liber li Schuh hohen G<vnÄlde iit ein 
), jFOrr denkxiirdii^o Anbeginn d<i haiterl. Valerhauiei ! [In- 
run lldbtburg'i Bef;<f;nun)( mit dem l'rieiler auf der ]a(;d. 
>Bild wurde lur d«n [lerEog Vun Sachien-Tetchen gemall, «It 
«bick dci in derMarcliicIdMcliInctit von Aifecn, di<' t'ulina einet 
■MllMMieD Untaitloui ergreifenden und djtTrelTen nieder bnrtlellen- 
4nEfithrm>gi CailOenerAltiiiliuiH, durch nclcbet.*» wie durch die 
Wi4*a groiteii Bilder iiu InvalidcnhauEe, dann d-irth den AtMcliiod 
' — ' die lliickkehr det Laadnehriiunn«« in der «iallfri» iIm Kelvc- 
, Kratfi lieh den Kltrcn ■ N-iiiien ninet vatui'l.iiidii-ihi>ii Mnlet« 
tben Uat. Die LandnebrMCCuea tiiid vuu Uulcl und KuvaUdl 




1 





IM KrafTl, Jmi^. — KrafTt, Barbara, 

«(•(»clicn, Einet t\tr (JuTcliJaditotcti und vulUn<1ftit«n Bi1< 
IraSi i;4iiial|-. MaoCreduiid der üi^tiisp^or, »ailil.iinl Uyru», 
C- tlnlil ßcduclicn. Der AugDiiblivk ikr Datitcllung uine» 
IJililci U[ hu» vor MaiiricJ't Tuil. Ui» Iclilc Scenc da 
Akio. UpiiIc UecDiilde nclimcn eine bedcuieade Still c in de 
lündiiclirn liiiiiit (in. 

In ätn klilrn Jabre» malle ITrafft drei (^ite Bilder: 
Dnr»tt]]ung«ii aiit dtiu LHicn dc< liaitcn Ifianx in •oiiitr li 
Dnnn inillc er auch d«ii KililPr Fditiiiuiiil , v«ricliioiianar 
neuer Bililniitc niclil iti grilrukon. li< dietcf An malcrUch 
«lelluDg liciilzl Hraüt autgcxnidinclct Tnlenl. Er int übcthani 
d«r vonögliclislcii icUl lebeiidcn Maler, lu icinen hiiU 
Gonlililpo MirKl er durvli >[ir cinlnclittcn Mittel- Sein« Z*j 
itl conctit, dio rArbuDg kriflig- und iu <ler ein Ta cht teil, nn 
fi|tuienieictitlen Cum^iiititiu» UorncLt gleicli vürtt.iixligr Ann 
linlTt itl fcufüMor an der AknJemiu dvc liütiii« in Wicc 
C'llciio-Uirflitor und Schlmihiuptiuaiin itii ItElveJcce (Uta 
Mail tial villi itiin audi (jeÄtilc Illillcc; 
l) Sa)>|>ti<> Qtv Frlion, den Kopi' auf di« laelit« Uund 

und die Lcyor in der Linken liallrnd, 8. 

3) l>cr Hirt nii[ dtia lirigol titxend. nie er di« I,«y«l 

rcclili ein IMonunitnt %~un Stein, und im Grunde BdÜB 

}ed<!> diFKr {tlittcr Ut mit einem Mononramiiic bei 

Nacliricliicn iibcr ihn liiid<;n lich in Uuriuaycr'E Arcl 

N<i. 36. i» rie/ni^K** niitlhtüiiu^yen aus Wien Uiul 

iülcrrciehiicbcn Ptaiiunal - liuc}cli>[>«die. 

Kralft) Josqih, rorlraitmalM-, P«lrr« Diuiler, und e!n«r i 
KÜfllichticn liüntllcr teincii Fnehn, wiinl« tTS7 xu Hanau f 
Er Hidiiiclc (ich anliinfjlich der Rjiiailiiidlcrti, lin|{ aber da* 
■D, lieb iu der Tcdiuik mit OelUrbcu ;iu üben, Im Jali 
k>D) «r nach Wien, wo «r bald un^elUt'iltvn Ituifa]) laud, 
Miiieiu tS2S OTrul|;Ie» Tud. UIo '/.aiil ttiuer Uildolue itl 
Iciid, und darunter aind j«na de« tlaixr» und der llait« 
OcttorTeteb, lo «rio anderer biilierl'criiuHan. Sein Bildnis» da 
bitchof* Sigmund ron UohcuTiart, dat er läZi n^Ile, nurd 
grspbtrL 

llioA nuiale dai ladiiiduam Ton cliacakteritlitckcr Seit) 
f>iat«n. neben der äuisoren Aekuliclik*it Geitt und I^bi 
Uildc zu vetleilivti. Dann nar «raucb im llviilz« d«r Tollk 
den Iccbsiidien Millrl. 

UrttCTti Barbara, geborene Steiner, IlitloTien- und rartraili 
K«b. XU laUu I76i. gint. xu Bamberf; iQIS- Sie bildet« ai« 
J.eilunj; ihrct VaUr». det i>ilerr(:iGkiii;heti llutiualcri Jvhant 
muk kleiner, xur liümiluiiu. und niehrurc tieniJlde det Vati 
VOM ihr uijjelegli Siu bfgleilela ilin aocb aarb Wien, u 
brachte tie ITäO ibr erttet üeinalde »iir Auxtellung. I>ü 
da* Uildnit* einet IrouK-iitcben Abiw. velchct nit allen 
■ufiteiioBiBien xurJe, und die l'ult;» davon mar, dais sichr 
■alMn Itch von ibr malen ticiiea. Anrdtigliih ftcdailite die 1 
ritt !■ Wmh xu blriltan, und ii« verhiiratlmti' ticb d« im 
AjPDlhakw, löment Ju>e)di KraiTi, allnu «lii>n iTf/l v*r 
\Vivn, und K<af; »ach S^Uburg, viu tio jcdoiJi (ui d!e*«a M 
lan^e v«rnciii«. Sie rcitte über Iglan uadi rraj;, uiul hier 
Kuutllcitn bia IBM •nl vUtlaeke Weite btichällieet. Ir'ur i 
ilcr Emaui malt« tia die tnutendo IVI;i^<IdIena und den wg 
l'elrui in SpagDulni'i Hibnier ■ in Uuuui^^ricu Lei }^f*^i* 



KraSt, G. tod. — Kmhe, J. L. 157 

)) Dia Wahrfagerin, nach H.Krifar'iGemäldodeiiaofrathtBeDda'i 
irr Pendant zum Sonntag Nachmittag von Pittoriua, er. fol. 
2) Mebrcre Bildniisa nach Krüger, u. a. 

tnSt, Gustav ron, Maler, und der Sohn eine* I1. negicrunRi- 
Riüics voa Angsbure, wurde iSll in Ultn geburen. Er erlernte 
die Autauftgruoäe der Kunst auf der Kunit«chu]c in Angiburg, 
«od 1338 begab er «ich zu Keiner weitem Ausbildung nach Mün- 
den. Hier beiuchte er die Akademie, und nocli gegesifürtig be- 
KUftIget ihn teioe Knnit. 

Bnfitf Wilhelm, Maler, ein )e»t lebender KiinEtler. Er itand 
!■ 1833 zu Berlin unter Leitune des I>. Golleric-lntpekiors Temite, 
bbJ dann giog er nach Düsieldorf, um sich an der Akademie da- 
ttlbat weiter autzubilden. Krafft malt Genrettüclie und QildniEie. 

Hraft} to wird wie hie und und da auch der eine oder der andcra 
der ubigen KünsUer gCKhrieben, im Ganzen aber itt Kran die 
lidilige Schrift. 

Knfler, Marcus, Kunstliebhaber aua einer reichen und aageie. 
benen Familie in Augsburfj, der um ISQO lebte. Er zeichnete mit 
Gnctikb, und copirtc glucklich nach A. Dürer'a Holzichnitten. 
Seiner tmälint Stetten. 

Hragelios, Bildhauer zu Brfluntchweig nm I7()8* £r fertigte Bütten 
M Stein und Erz. 

babe, Johann Lambert, Historienmaler, geh. zu DÜHcIdorf 
I7II. gest. daselbst 1790. Von armen Eltern geboren fand er auertt 
. »» jffn Oberst - Lieutenant Mayer einen GÜnner, und durch ihn 
waide es ihm möglich, im Gclolge des GraE'en Flettenberg nach 
Itolien zu gelangen. Doch letzterer starb hier, und Kinlie sah sich 
n Boiii in eiae hüiriute Lage versetzt. Endlich liest ihn «in Jesuit 
Beiligenbilder fiir Indien malen, aber noch lange Zeit konnte er 
rieh ni^ts als Macaroni, Wasser und Brod erwerben. Doch dia 
Liebe zur Kunst hielt ihn aufrecht, und, nachdem sein elender 
Tkglohn Terdient war, suchte er sich in den Schulen der damalt 
berohm testen Maler, Bcnedale und Suhl ei ras, zu unterrichten. Da- 
neben studirte er auch ÜctEsig nach den Werken Italacrs. A, Car- 
incci'i und den Antiken, und so erlongte der Bilderfabrikant für 
Indien immer grössere Fertigkeit. Sein Itaf verbreitete sich, und 
£a Akademie von St> Luoca öffnete ihm ihro Thore. Mehrere 
&Hte Rom'» lernten ihn nun kennen, und durch den Cardinal 
Tdenti nurde er 17S5 dem Churfürstcn von der Pt'atx empfahlen. 
Dieser bcschloi«, die Düsseldorfer Gallcrie einrichten zu lasten, 
nnd Krähe entledigte sich des Auftraget mit solchem Beii'alle, dait 
kChurrürst 1784 durch ihn audi die Münchcncr Gallcrie ordnen 
liüs. Dieser Künstler hatte auch den grüsstcn Antheil an dsi 
Gründung der Akademie in Düsseldorf, und diese« Institut, dem 
Ibihe alt erster Direktor vorstand, hatte den günstigsten Erfolg 
Dir Direktor war mit ganaer Seele Künstler, und er hatte einen 
btt. ob ertri ebenen Hang, jeden zum Künstler zu machen, in wil-, 
cken er nur einige Anlagen entdeckte. Er bildete dann die Schü- 
ler mit Ccwisscabaftigkeit, und die von Winckelraann besorgten 
Ahgutte von Apollo, Laokoon, Herkules, Venus und einigen ula- 
diltoren, dienten den ersten Schülern zum Studium. Krabe auchta. 
den italienischen Stjl einzuführen, und er fand tolchtn Anklang 
■it feiner Anttalt, dast neben den Deutschen bald Franzosen, Eng- 
Uadf, und Uolläader Mdba beiucbtan. la lalzur Zeit befiel ihn em 



Krallt! , Peter. — Ki-amer, K. wM 

Auf^nübd, und die»«i liinctert« tbn an der Vo1tcnduD,i[ tncliM 
i«iu«r Uildcr. j 

In lief Jtfuiten-KirchD zu Mannheim *in<l ttelis A1larMiitl«r] 
ihm, luul au dtt Dtclie der IW^nnhciiurr Uibliulltck die Allof« 
wie dio WalirticJt voa der Zeil vnidcckt nird. Dia $kii«e von i 
•im %ildo kam in die Uiiurldorkr GalluTio. Audi im llc'otst! 
fichlirue Hihrle er Ocm.ilJ« an». Dat lliM dct heil. Uictiiiiyn 
mu der Diiiieldurfer üollcrie malte er in tlom, und ilai lelAl«! 
Midcle Stück BUi der<«llie'ii Gallcrie ttelll die heil, Familie 
Flucht in EgJi'teii dnr. Uaiu l^meo unch viele heilice Oildg 
Alatolii'* IVIinttr* Kr wiililte i'eHÜhnlicIi liuldiclie und rohil 

SDOBlinile tur iiulemclivn Diirtltlluiig. Er liebt» darin 
luKn, (3iillc( LitJit und geinduiel« Stiiallen. und in •] 
Streben tiioe Ilarmonic über Mino upnidldo ku icihroiten. r 
dKidilc er alle itarkcn Faibcn. Zumtilcn vtHiel »eine Scnlii 
litjt im (ir3u«, duck t«ll«n in> Unkeiiiminte. Die Antike 
Itafuicl (;a1lcn ÜMii für dw Ui>ch«te, allein er kuniilf diei« 
IVtuitrr nickt etrcickrii. linhe war indriM^n ein Mann «nV 
nen. koken CelÜkti lür ilie Kumt. Schlichleijmll «■•|;t iiuNehfl 
de) liünitlert ]7(^ S. 2(>S> ihn linke di« Mute der M>ilcrei nli ilj 
Lieklinf; bcgiintligei: aU tolcher liabu er mit th^li^tcm E>f«t ) 
<l«r manchen juDgea frieitcr xu ihr«m Allnro kiap;elükct. j| 
Schlieiilich benivrki'n wir, dnit UtJke die IlerauicalH.- der fflj 
dar UÜEMldarlor üulluri« pro)iil>lirt habe) allein das Werk I 
nidit tu Statiilc und der Cncl.inder V. Green hal lolbei I71ty_t 
der bec»iinen. Von ikiu teihtl ce»li( bat man eine Dartti 
de-4 Sabbiuer-ltaubet. tialrcl jiat da» Ditdniu <!«* Künitlvr* 

IfrAhO) Fctcr, Maler und Sohn an Obi)[eD, wnrde tsb 
Vater in den Aiiran|;i(;ründ(n der KuntI unlcniclilcl, unti 
•uckto er *idi in Ituai Heiler .luiiubildtii, wo er nm tTM 
feil* einen Nautun gemacht liall«. Lr malte Uiilurieo nnd 
lekturitäch*- 

»rohc> H. rOOf Arrkili-Iit und Hauilircklur d(t ilnrnog* van) 
tvlinei^-, ein KünMter uuiLria Jukrkuii'l'iit. t.t luula in 
d« 'llieuler iiml «ii>i|;« IL>u>«r, iiiid auch in Braankchwotg , 
«r vvrKliiedrito Uaulen. Lebte noch um tCJO. 

ItrOnwrr OAbnel, ein Schreiner von /üriek, der such in i\ 
chitehli>r ed'ahren war. Im Jahre ityiO crtckien ru Trag 
Arckilretura, Von dculüot Siuleii uiubt iieti iitnamenleii etc. 
Oabriellen Kriiamer vun /.ürich, Uiicblcr tind ihr llönt. 
May* Leib Trabanltii gtiardi (ifeilferi mit tellxl gr-ilxirn Bl 
Duuewacker tn Ciiln verlegte 1611 t*tn Scliweilliückli. Jedi 
»er \Vrrka b«t 2^ SUlter. 

Krnner, Hans Leonliard, nialor m Närnkerir, de*ten L 
Teiküllnltie uiilxl.niiul i^lud. Auch teilte Lebeniieit flndl 
flickt angegeben i wahnckeiTdick aber cckürl er t.iir FLitnille 
Bildhauer dietot Namen*. ll*u> und LeonlurJ. Dur erilct« 
l6t&r drt anilcre (Und lOTS in rini-m Aller von 73 Jakretl. 
dem Mater tind Aibeiten atil iki» lUtlilMut«. 

Krtmer, llcrnitinni Maler nii'l Huiireraiecher, hilJeie all 
Aar A1<>r!-[tir '^-^ K"in>lr in Drilin, und naekdem rr in 
WC,- irit Ijcmc'ht krttt«, trat er in Iterlin nl* 

ilti,. . . I m.ihfJenmliirkr iinJ l'ncmiie in Uel, 

IvUl»« in Urbigcm Sitlicmilt. nnd auck »1» 7.eiohn«r unNV^H 



Kramer, H. — Krsmpricb, H. 



459 



Dm liupfcnirthm erlernte er um iKiS UDtor Leitung dei 
inBvcUiam. und aU Rc^ulut dietrr leincr Uemiihungpn 
t (T TtnchiedclM Bi'iatr beliBoui; da» folgoade schon tS2B. 
tUtSlJlno Blüchcf't, nach Caipar't 7-ctclinurig. 
ID'm Wil. Magdalena, niich l.aini'i Gpmjlde im h. Muteuai 
nBfftin. Uniaer liaiie da« BiM lolbit in «chnancr üreid« 
«iddiet und ij.imai')i da» Dl.ilt in Punklirnianicr aui~cführ|. 
^»ad iup'lT in "ine WiJke crliültl, nach iiiner Siipiauich- 
;Te« Cornea'* Oild im k. MuMum su Ocrlin puuklirt. 
*iUduuia, lucb G. Itcni. 
til«, raditl and gcitocfaeo, 
' ttt A<iaatiaia. 

tllcinncbf hlaler von nnrelbrr^ in PrcuMen, hildet« licli 
^«BfdtT Afca'ilcmic dex [liinila in München. Vun »einen 
>!diid>iaUa niucn nir iiiditt. 

A-M.» Maler, der zu Anfang unicr» Jahrhundert* in 

limh IinJichanliche ComjMMilionen in Ocl »ich bekannt 

Idin UuuiUuutclluBg tod tsoi »ah mau noch Bilder 



BS« Maler in Wien, wnrda iTgfl ^bor*n..und auf 

ilrr cmähntcn Stadt mm liümiler echüitcL Man 

Hand liciciti eine Anzalil piler llililcr, die man 

uUiKilellunijca iu Wien^ »ab. Im Jahre lAäi brachte rr 

! to Jluiilcliung, Melclirt dm Ahralimn vnriltllt. nie or- 

lUk» iiun Oprrftude führt. Her Itiimtlcr kIiciuI dt«« 

Wue in jungvn Jahren But|;cführl lu haben, und ni.in lohto 

B^StfanerB uuil die huha Tugend de* P^rriarclitii »iud |pit 

'', (rar fand min die Foimcn deiltaac ntdil tchiin Keuuci 

Bild Toll fhaniaiic und Leben »teilt Fauit uad M*^ 

I auf dem Bloct-ibcrg« dar, 

r. Hins und Leonhard, ». u. k. Kramer. 

Hl jOTCpIl> Maler, "urdc I730 m Nimbnrjj in HÜhmed 

~ . uuil »iUiun in der Mnleici eifahrcD, icat er in den Jctui- 

, Kr neldittn er ali Lai; nbrudvt \ie\e lÜrchen und Culle- 

altc. Nach der Aulhrbun; ilvi Or<li'i» begab er u«h in 

fnifiKcr Still Otxli, und audi liier ftitigto «r *ivle lii»lu- 

TBildfr. SLiib un ISOS tu Carhbad. , 

■> 'Tcnxelf der jiinc^r« Driidcp de« Obi|c«n, war nben- 
■ KnarienmaleTt *on Nimbur)^ fcliiirtii;. Er fertigte gruattea* 
hGetiUewtt bibütclicn Daxilclluogcu. 
'^A ITyj in »*iner Vater»tadt, ^ 

I. Bcinrich^ Kdpfentccher, dcucn LebcntveTlüImi«»« 
1 ieonen. Im Cauloi;« der SammUiiii; des üia[cn llcncttc- 
iiind folgende Itlaiicr ibm «upeichtiiben: 
ibtiL Jangfmu mit Jim J.iiiikinde. 8. ,i 

t Strien im Fegefcti^r, kl. Hl. in Quorliiraial. 
[(naa cnprängt di* Wundiual«. 
> IbrriMitnrai , titr.cnd, 
Vibrbril. Sebatiian. 
, Ltutr klein« Blauer. 



SflO 



Kraniita, H. — Kram. H. 



KramSlO, neinrich, MnUr ou* Frelburn in ßchlMki», «in fttal 
lebi'otlcr Kiinillcr, der »ich xu BrrÜn in VVikIi'b S«IiuIc bildtu 
Et nidm«!» lieh d*m Fadie d*r hutoiuchao D»r)UlluD;;efi. 

Kranocli, «. Cmach. 

l(runcwit(CT| loscph, Maler, minlo i?s6itulm«t inloDilial f§ 

boitti uotl von J. Z«iler lU Ilcuti in die J.rlir« g«DOisB*n. &nm 

Furtiehritta wnicn nicht ichcell, «brr li« nurilen h«i uB^rmüilMtii 

FleiMD grÜDdlidi. Er tciclmcte fleitiig nnch der Nalur' nn<'. lud 

Ivlodcllrn, und nun vcriuchto er lich atidi in »ieenen CompuMiia 

rien, die iinnirr von ciiiiecr Oripnatitüt i«ii*1«n. aber von wenig C» 

■cliRiatli. Hr (;tlit1 «iM) in tch>virriffnn Unnullun^on , b«tuidw 

in Vf tl.iiriungi'a , und er ofTcnbürtc Talenl, aber dictiRt )>stn nicbl 

3ur Itcife, d« ihm die Verhiluiitte nicht gunilis waten. Kr kunaM 

■m (einer AuiMldutii; Ilnlirn nicht ichen, doch t)«iudiIo er W>«I| 

<ni er keine Aulnuhnie Tand, tiiid in NcucU*I<1 ging et iliat aiiAi 

liMier. In Augibur);, nuliin er I7ll4 kam, muttl* er vier JaWl 

condilianirvn , «•» tiiner Freihcili)irl>o «ehr ichner fallen niuuM, 

I Er war gerTic nnuiufchränliter ll«tr, aber ah lolchcr hallo er öftM 

|> ntiT diiilliRct Itmd. Einiee »einer hittutiichcn Cotii]>utiiiut)en *w 

' dienen inJeisen Loh. Sein« Figuren tirid (;ut ctieivhuet und av 

dructunill in Slclliin|; uiid Goborilo. and «eine Firiiuni; im raifMl 

. ' bcanndert im Nackten. Um die Qriwerho tiiimnien* er (ich niS 

I ■ und so«)) bei Pnrlr.iittn nrbrilelc er nur den Haft und die IQbIi 

gut, dn« Ucbrie« lini er nacfaläuig gehen. « 

Starb um tS24 in UoIMo, «ohiu er am 1803 kiiD. ^B 

UraetZf PctCr, rortraitniaUr, der su Anfan:; de> vorigen JafaiUK 
derU in Ilcriio üilduisie in.ilto. I*. Schenk hat 1700 iloit riiili|B 
SluffeuK« na<h iliiu godudien. ., 

HrOetK, IManin Nicolaus, I.an<IicharitD>aler , wurde ittJ ■* 
Kancy {jehoien, und ohne Lrhrcr dat, wai «r all KüntÜM ill 
Er bekleidet die Stelle ri»«i Profotor» kin CDlIrgtiit» lu EptaA 
uud da bildet et auvh Schüler. liiaeli innlt L^ndicLalUa td 
üeiiTetlilcke. lind auch ini llrilauriren i(t er crt'ahien. ' 

Krttnspcrgcr, Joliann, M»ler von Re^entburf;, wurde iSot !► 
borco, und in München (um litinltler herangebildet. F.r ImI 
•ich ie}5 nach dieirr Sladt, um die Akademie der Itiimle UtWi 
aaditn, und da 5ah man bei vertcliiedonen Gel«g«nlieiteD Wl»\ 
Tun »einer Uaod: Land*chalien, Genrebilder und ArdiitehluntndMi 

llratZ, Karl, Lilho^raph von Danutlndt, begab k ich tG3l in Mia4 
tu. Jahie nur die AkadttnJe KU Miiochen, um »einer AiulHMoi| 
oLEiilicf;cn, und er l«bt noch in dieicr Sladt. 

Kratz, .Matliiag, E>1r1(tciRi<tinci']cr, der 1S94 amtlure Hudirlfl 
ia Prag Icblt. Diocr lUiser bnchältigic ihn wkr «Ul. 

KrntZCnber^) MiKlellmr und Ciieteur, okadHuiidier KÜUI 
Urrlin. I'r lietert veridiicdetie hieine ßildHcrke lu Er«. Im 
lU>i »lellia er L. da Vinci'i Ahendnahl dar. 

HrtUS* Hans, Maler vnu (lainberg, der um iiia gtboKa 
Im Jahre t460 l'-Rtn er in Würtburg bei der Innung der h 
UKdltildtrhnililer Jen üewilrneid ab. und tn^lei icbeiiit « « 
frvuit« tri» Ülucl. ^««uclil ru )>ab«a. J>ck bringt im Panllitva ' 
8. 11 di« Naehricbt bei. tiaM Uraui von iHii — 16U tB AbUnulA 



:3l 

nJalHS 




Kniii«, JolmiiD Dlrich. 

hat bab«, doch gloubcn wir. -iti» der i)ai<lbM erHähnto Maler- 
Wt ilicies Naukcni. der »m Sutiiilog BunÜlKi liso gelubt. mit 
lera liuDillcr Einr l'cnvii »li. 
f iD W.illi-ang All>r«chl Krau* ron UaiobMg w« läl7 b«ini Maler 
DxUkIi Gcii't in Wur«bufg ComIIci 

Bims, Johann Ulrich, Hupf.r»l«her und Zeichner von Äugt. 
\nef. <lr>>cn Geliutttjahr niclit ii«h«r beitiiuml »«rilrn hinn. RoU 
■ad Bmlliut nahmen i6iS alt lolchitan; tichcr itt nbcr B»Mn 
imt, rietia er Jen fliiniitl«r 1073 Ccboi>n irprden littr, iinil noch 
CF. Bleteadorr k»aiitc kaum »ein Lehrer );vnfi<iD iwn. wie Nico- 
la «iiKD will. Sdn Muiler war 8. le Clcrc, il«m pr Vi»Dlich nahe 
Im. onil i1 (•**•«(> gen nrnUn »uiito BlJtter nocli ßctr.hiiiit. E* gibt 
4vn «iiir bedrutrnde Anubl. düsn it?r liüniller ilarb ent iTiq, 
V Umt lanere der SL Pclerikircbc in lluin. mil einer Mookc Fi- 

rH). U. lO Z. I) L.. Br. 15 Z. 8 L, Salicn, weil dfr fiön«- 
di« Platte »Dchiiitt. Et blieb ihm nümUcb fiir dt« Dtdi- 
(Uion an de» Ititclml' von Paitau die B«IciUiiuog xu lang« 
•tu, und (u glaubte er dl« Pisllc xu olno» .iiiili^trni verwenden xu 
1^^ aüucu. Doch kaum war di« l'laltc veriIüiiiRi«ll , flU von Rum 
^H bar 500 Abdrücke beitelll wurden, und der liiitiitlcr bogauo 
^^M daa Stich von Notieio, «benralli in croKem l-'urniAle. 
^■l)rün1t«n, Pliitx« und Brücken in Nürnberg, ]<} Blütter mil 
^H Titel, nach J. A. GtaF, gr, cju. fol, 

■^^ S) ätttid/iru aiiiicrhalb Nünib«r{>, 12 Blliller mit dem Titel, aach 
J. A. Graf, nu. 4- 
4) Aniicbi de* Schlotte« Schünbrunn, mit einet Men{;e FiKUfo» >n 

Mittel- und HinurgrimÜR, ein llauplblnic, in gr. lul. 
i) Der Leicbencoodukt det Cburlüril4n Frindricli Willielm de* 
GroiaeD, mit A. Üldcnburgk Doch C. V. BIcMadorf geitucben, 
87 BUtter- 

6) TraacTcerütt Kaiter Leopold I., mit vielen Bciwerhen, gt, 
toj. fol. 

7) Die heil. KreiiiUirche in Augiburg, mit J. 3. Knut heraurge- 

Sib«n . 2 Blauer, 
is Thalea det Uljfict und »einer Gcfihricn. reiche Com|iniilio> 
Dep, ehctlcmvon l'rimiilicGin in l-'oQiainebleau gemalt, mit M. 
Kütcll lebr ichüa und f;eiiitfich nuch Th. van Ttiuldcn copirt 
nnd 1T02 in 12 heiauigi^ geben. Svltoao BUtt:;hca> 
p) Die Vflrtiubhing der heil. Jungfrau. 
\f Di« Itcinigiing Maria. 
I) Gteaoriu) piincopt Daniao, 4> 
Ua«r XL von Schweden, 4> 

Copicn nach Düroiv 
Tom (ro**en Leiden Chriitit angeblich Ton Knui, 
doch nicht auicemacht , ob er Aatheil hat. 

Cltriltua vor Caipiiati urigin.iUeilig, Iclxterer rechtf tibteDd. 
Tiefer gearboiltt, «1* du Uii«iii>1, und die ^nailon deiThrnn< 
bimiAeli gclita bii an daa Tdfclchcn, während im Urigiaale 
ein kleiner lUum itt. U. 4 Z. 2 L. , ßr. : Z. g L. 

l4j Chriitus vor filsluii tirigiaalicitig uuil am Munusraaime Dü- 
rer'* kenullicb. DieiM iil in der Cupie aut einer Limo gebil- 
det, im Unginal« bat ot Jiwoi. H. 4 Z. 4 L-, Br> 2 7'- O L. 

Jj Dl* Dorncnbrtinungi lebr ttiutchende Copia, in den Zahliei- 
eIi«« 1512 ofkcnBMr. In d«r Cuuie itt die Nro. 1 bei 2 in 
der Ba«i( ganx horisontnl, «hiie Iciohten abwärts ^exogenen 
Stridi) und die l'om der S iit in leincr Hunduiig lau in einem 
eiuiigea Stiicbc abgebildet, wübreud lie iiu Uriginalc nach 

r» HäMaer-Lex. VII. Bd. U 




169 Kratra. Joliniin Ulricli. 



«1t«n «in* h1*in« Ai>ilinii;iing mit wntMen Grtinde *cigl. 
Uclttt tiat ti«i<t« /.iiUlfit üut ier FrttI>irun(t«pUlle gci;Tb*a. 
II- 4 ^. 3 L.. Hr. 1 /. g h. Im altco tiuMlienden Uru«k« 
olin« Nn. 3 rtclili im Ecke. 

10) Etr« huiii»> üriainiUcitic;, am Sp!»«» im tliniprßrnn'tr, r«<hB 
•US llande dct riatle Fik^nnbar. DiKier (C«li( im Ori«>nal iibtC 
tloi erote Hrtu(, in dtr Cut'io rcltltl (li«S[iilzc sur Uiillt« hM- 
ein. U. 4 £. S I... Itr. 2 /.. 9 I.. 

17) Di« Hjii>()o«Mchung dct ritatitig orii^aslieill|;. Ava ob*tm, 
Qutnliioli dct A. im MoDOsramm lilldcio Kraut iilchl mil EiaK 
Irini?. wie Diircr) et lind denn droi eu tchen. II. 4 Z. ] L« 
Br. J a. 9 L. 

IB) Die l>TGiiiiT*guDg t originalteiligt iinien einen Zoll Tom nA-. 
Iva PlvtttiiranJc aa den Stnucn erKrnnbar, deten im Otipatt' 
viar, in der Cnpie drei tiud. U. 4 Z. ;< L-, llr. 2 3^ Q l- 

19) Ckritlui aiu Krvuze. Im ürifEiiialo laull nur «in Dum von Im 
Krone ia dia Aultclirift dot tirvuiv», in dittcr oiigiualtatlig«' 
Cupi* i<nri. II. 4 Z. 3 L.. Ur. 2 7.> 9 L. 

30) Dia HrcutabnehniunKi oiiK<nal(«itiK und am ScIiIom« linh* ■, 
Giundc BiD PlaUtiicatido kcDmlidi. Tut Origiaale hat derTlMM; 
snei Spiueu 1 in dtr Copie eine, 

11) Die llpituDB Um Laliiiic», diote originnliaiiigc C»pie hat atm* 
linht diu J,il<rxahl iji^ uir.lit. U. i Z.^ I,., Ilr. 2 7.. » U ''' 

Von diewc l'attinn c^iilirao ouc Q Oliiucr, in er»l<tt Diaft' 
ro* dtn Nanunern lelir lautchend. "- 

Tob kleinen Loiden ChrittL ^.' 

33) Der leidende UeilaDil. alt Titel, uniea vier Ul. Vcr«« nild« < 

Namen de« ]. V. Ilraut. Uuh« det Slicli*« 2 Z. 7 L., Br. ttL 

Ü L. fc 

Die Copia die««« ori^iiwUeitigcn ßtattet itl 3 Z. 6 L. M^ 

und j Z, 2 L. breil. ^ 

2i) Dat Abendmahl 1 |l<^Kentcitii, Johannet recht», ohne MoDoi 
H. 3 Z-, «r. 2 Z. 5 L. 

24) Die f iitsnatcliung i von der Cegei»eile ohn« Zeichen. IL Sl 
Br. 2 Z. ö L. Im xneiten Drucke mit M. Kiitt«!*! A 

35) Chriitut au Oelbergi gegenitilig, uhn« Zeichen. IJ. 5 Z>i 

2 Z. S L. 

36) Dia Gctansennehintuig; rondeiOriginalieiie, oline MuaomHV) 
H. 3 Z.. Br. 2 Z. 6 L. ^ ' 

27) Der Heiland xu Annat gMchlef«! : Vna der Oegenteit* 
Monogramm. U. 3 Z.. Sr. 2 Z. & L. 

28) Caijiliat terrtiitt da» lileid; rp^coafilig. II. S Z,, Bfn 

4 L. Im xKcitra Drucke mit riiueirt Adrett«. 
2^ Di« Vcripotlung im Haute det Caiphat; *on d«r C< 

ohne ZeicUeu. H. 3 Z-, Br. 2 Z. S I-- Im «wnilen 
mit Kuirll't Adrf tie , im drillen. rvlQUchirlen die N». ~. 

30) Clitiilui vor Pilntiia; von <I«r (iri;ti>teile , uhnv ZctOi««« 

5 Z.. Br. 2 Z. & I.. Im tneitcn Dfucko nit KJaeir* 
im dtiiten ohne dicielbc. 

31) Chritliit vor HemdM> gefjeiiteilig. «Iin« Jahnalil hikI Z«i(i47 
H. 3 Z., Br. 3 Z. 4 !•. Im loiltm Drucke i^l unleit reU&J 
dia No. e. ^y 

32) Die Oeittliingi von der Cogfnirit*, ohn« Zeichen. It 3 SvV 
Br. 3 Z. & r. Die rfloiirliiHpn Abilriii'he haben No. )]. ^ 

H) Die Dornenkrönung ; Ton der GcDentri«, ohitn Zeichen. M,' 

3 Z., Br. 2 Z. 4 L. Im mriicn Drucke nit liüiell'» AdtetM 
im dritiaa ohne diei«lb« und mit No. 12. 



ios, G. — Krmw, J. j. 



m 



H) Dt« AuMldliine; von der G?f;Fni(!ie, olins T.vichelt. H. 2 Z> ' 
ti L.. , Br. 2 '£. \ L. Im rfluiicliirien Druck« mii ilfr Nu. ]3, ^ 
JjF Dia Ilanilrovaichung; von ^«r OBg«as«ile, oho« Z«ich«n. H,-j 
3 Z.. Hr. 2 Z. 5 L. Die (chlrchUa rei. AbJKicIi« nJl Nu. li« 1 
tt)Oi« lirru'irapungi cbenio. IC. 5 7... Br, 2 Z. 4 L. Im ««»i- | 
t*ii Druckt- mit HügcU'i Adrett«, im ilrilitu uhn« dietellj«: . 
rMhl» No. 15. 1 

SfllVr UrildriJ wir.! aii ilnt Kniul reheftet i »on der Gogonteile, I 
«bDF Tlficlicn. IL 3 Z., Dr. 2 Z. 6 L. (m tchtechien Dnieh« 
Mit Nu. i6. 
lUDie itrau(i|;<ia!(: re^eofeilif;, olina Zeicticn. II. 3 Z.. Br. ] Z. 

J L. Im (p 't^rn Druck« mil Na. )7. 
If) Di« Kr«iis*l>it»brnri von JcrGeeenielie. ubn« Zeichen. U. 3 Z^ 

Br. 2 7.. 5 L. Im (pjl«n DnicU« mit No. Ift. { 

4w Der Leiclinam am tun« den Kreuxri; ConirepJtrlle ohn« Zti- 
«tun. I*. 3 -5.. Br. 2 Z. ; L. Im t|>i<ein Dru<lie mit Nu. 19, 
tl) Di« Orabtegung; g«gcni(itig, ohne Zeichco unil Zollolcbei). 

H. 3 '£. . Br. 2 Z. 5 L. Im iputtnn Diiict.« Nu. 10. 
kl\ Di« Aulerfilehunfr : von dgr Gi'genoile, •ihn« Zeichen. H. 3 Z., 
Br. 2 /.. 4 I~ In reluuchiricm Abdrucke mil der Nr>. II. 

E« t»t ebenfalli nicht aui^cnucbt. ob diu« DUlIrr dm firnix'' 
«MB Urheber hab«n, uuil ob alle 37 Blauer copiit lind. Man 
mtatA *■■ iedvcb die Krtut'iche Cupie. 

Vnn ganien Werken bctitien wir von ihmi 
4}) Iliitiintcbe Bilderbibel. Augthur^ 1700 und 170S< Fünf Theü« 

B>[ ns Bl^item. 
4i) Bibliicliea En^cl- und liunilncTh. Atif[tliurR lö'j'i. T~i^5 und 
ITiä. 30 Bl. 1 die io der Bibel vurl.onuit enden Ericheinuii(;en 
vorilellend. 

45) Mnndu» lapli lydiut, oder d«r Wtll Pro^irtltin. d< 1. cmble' 
BbtÜKbc Siltealehr« Aolonti « Ourgiuiili«, &| Sinnbilder Äugt 
bürg 1712- 

46) Sacnim oculorum et aniffioruiD oblcclamenluni, »der h. Augen- 
■oil Gcmiilhtluil, 120 ti. über die Soon- und t'citttgi'Eiaiig«- 
licu und Epiticl. 
Sjntbola apottuloruBi , |5 Blitter. 

>, Georg, IVUlcr lu Ad«burft, wo «r um die M!lie det 17. 
krbundcrU leblc, Cr miillc tiiilorien. lleiaricb Fopp war e<ia 
Jer. 

J. 1>* Zcidinrr und nupforitechcr lu Aufcttiuif;, war in 

efarerici ItÜDtltn eilnlKcii. und brtonJri* im /.ciclinrn und Ste> 

Mit C. Btaihatd |;ab er Abbildungen d«r vuri>«hmtl(u Gir. 

Aug*bur«> heraiM, und mit eben diCMiu »tadi «( di« b'ariMiitdie 

_U«nc, 20 UlÜUor, <iu. M, 

8«>rb ITti im 77. Jahre. 

I, Johann JsJtob. Aichitekl SU Augthurg, eigentlich «in 

ANtBcr von Prolettion, der bei E. Holl auch «inigen Uotncicht 

L|a der BaukuntI senot*. Er (eftigU den Flau lui neuen heil. Kicue< 

ktrdtCi dl« IIB drcitiiftj tili igen hiicp; xcrtlürt wurde, nahm aber «ur- 

kcr iMfCJi «in« Zeichnung nach ihrer alten Ge«talt Sein Valer J. A. 

»itt hat ti« aut iMii filällerii getloi;heD. 

6tarb i6T2. >n> 6l- Jahre. 

Sein gleichiiBiii>S«T Svba übt« gUicht Kuiut, »od di«Mr ilarb 
I , iai fr> jalirt' 

II* 



Knis, P. — K»lt5, 6. M. 



KrauS) Franz, Mal«r von Sollingcn in Sclinsl>«n . muMlq 
JiiD^lin;; ZiiniitM iiiBlsn, liia ilm ciit vma^Uinti' Herr ntrh Vcj 
jDil licii iinlim, wo et la Jcr Scliula de« fiauada livh nuibil 
Er atuiitc don S17I «cinri Mciilcr* bis iiu VcinechtluDK 
iiiaclilc jbcr doch («in Glüvk nicht, «ttl lein ctulio Drn« 
ihm wenig Cuniicr cnv.iTb. Von Iul!«i) Dut gins tfr »ach 
dann nach I.aiigtoi und hlrraut »ach Üljon, vri> rr in der Cai 
in ■ith*u Ilihl«rn die Gochichlc dar licil. Juoftfrau muhe. 
G»mäUte der Mnt;di1ena bei Simon iiu lter«latirium djialbt 
liir (ein Mciitcniunk. Hiernuf durchxu^ fr die Fr.inche-C 
um durch UildniMO in ^n^(ell (einen Untnhatt xii^findra. In 
fand et nieder (>clegi;n1icii xur Auduhniiig cinea tunCnaa 
Werket. Er »hielt Jeo Auriraf;, die Kir«he in Matia-Eini 
aulIUnia]*n, unil tiiachic dnniil 13 J.ihre, tii« »o leinen i; 
fa1(;ten Tod xu. Kr vtnr tiam.ilt -k) J^hrs nli. Dit GenUtde 
Küuillett tind iiach^ediinkell, uail nenn lie vriililich •» yt«« 
waren, alt Hiaui tic nerth Kielt, lu diulle man lie den 
, £nea{ni»«B dietcr Art anreiben. 

Krniis Diich Krause, Georg Melchior, Muler. Zeielmi 

Hujirerttechci von l'ranUrurl im >liin. denen Grburljjahr «vfi 

den oneegebcn nird. ItutI und nach ihm tlellrr gäbe» irri) 

b]( (oldtei eil, und in Itiulliot'» Diciiunnuiia de« munogri 

(teilt durrh Uruchfehirr i'l%. datt 1733, wie man bei KiiKlt 

kann. HUtgcn n«nul in den Niclirichlen Ton Fr^inkdirter I 

Ittn 1737 all dai Gebuittjolir di^ei Kümtlcti. und dieio« Ut 

die richlie;e(e Angabe. Au» innerem Triebe geleitet, li«ni «r 

H, Tiiclilifin, um die SCeicbenkim*t cu erleröeu, und nacU 

(ich auch im Milen krallig liilittc, begab er (ich uich Pari 

daniaU Greate und Boucber den OeFchmack beherrtchtan. 

nahm ti« Eum Mtutcr^ i«ine betiere Natur hielt ihn nh«r 

von Bouchti't l.picbllertJBkcit. In Pari» verweilte er von iT 

1767, und wir gliubra daher, dati vrmil jeuem Oeurg Itniu, 

falls S«hülrr Ton Cieuxc, den FümI)' I76ä in Parit »terben 

'. Eine fcnon t«i. Im Jahre 17(13 wurde er Mitglied di:r Aki 

1 der Küiiile in Wien, ci iit aber nicht bekannt, ob der Ki 

damali lieh io jener Ilaiifistadt aufBchollen habe. Im JsIil 

beiucble er di« SehweiE, und iwei Jahre darauf traf er mit 

iu tau ■u»*Bin«ii, »u er venchiedenr ichüne Ue|;enden 

Lahn in WM(«rfarheii aurnahm. Im Jabro 1776 trat «r en 

PienMc de» Oroiihertuei von Weimar, timl auf dvtH'n 

püiidele CT t'BQ eine 2«itheDiikad*nii« fiir Stadt und I.aBi 

woblihiticri Inttitut. Er ist niil Uettuch der lleraiiiEthrr i 

kannten Journal« liir Liixu« und Moden, de» A. B. C. dM 

nm und der L'cbungiblütter, der <leut«li<'n tind anderer Na 

I Iracliten, iu Heften i der Aniickten am allen Theilvn von B 

I und andrrer Werke. Daneben aibciletc er auch für da* ti 

und lür die Uildung der /.i>)-linee, und it)o6 naelile eiidlit 

Tod («neni llulieen I.ebvu ein knde. Er war tlerxodiirh'Sai 

WeiDiiiiichrrlbtli und Ditvktur der'/.eichenickul«. J.K, Uerfni 

(eine Dio^ia|ihic |;ci(hiiebflo, und dal^ei iil da» Etildn»« von I 

Kr*U» mall* Genreituche, und daninler sind Darileltuit« 

Übwan, Sckwviier HaueriMlubea elci aurh landtchatiKcM 

uelliiB^B, in Oel itud i» /.«iehnunaen. Von ihm iinJ von 9i 

(ind die Zeiehmingen *ii Vugt'a BUMriicber llei*e in di« Rh 

Mn4eR< Frankfurt leak. Die eon ihiM g*Midinrien 13 AomJ 

3m L«R(lhaui«i und Uarleiit lu WürlilE haben liuUl. 7.>dlei 

! ■ CmII gttlo«h*i>. Uann »tud nach nclirere andere Bilder aatkt 



Krau», J. E. — Kraus, G. W. 



1« 



^^^ben) mn Ch. htmautar U gai«(c csm ««abarratj toq den. 
^^HBunil von A. <!c Baifinela cliaiidrunirr iinJ la raccoiaiuixleiiM 

it bicnc«! van F. MulicrUecuttioonier ; vtiii C. Lvruicur la cblnf> 

hrrtltj tdh CbouaI>s la tutiurui«; von Vvj*t |un. lu nucoband« 

J( carppi iin<l Ift niarclmiiJo >lo plaii!r» i'lc. 
Dann hat tna» toq itim «elbil oino Aoulil (beilt «cbKarxiir, (h«il( , 

tolortrter Actf arbeiten. | 

^- jJDw Schuh (Hi-ker, w«tcber ein MudchcD li«t>koi(t, nach iSlDea | 
^^L tifcnen GcmäliJa, uoil im cril«n Dnick« vur dar Schrill. I 

-- II A auch L <1>» SuhlowM voa Weimar mit der Umgegaad, gr«M«* I 

Blatt iu A(|u.arinta> I 

pl Bacchknal in N. Fouwis'a ManUr, «tn i«kr •»1i«od* Blatt in I 

S<fa«iarskuoit .4. ' J 

10) VtncUieileiio Undlkha Daril«IIuBgcii. | 

11) niodcrkuiiC« u. (. VI. I 

ltrstl% .i.Li.f Zeidincr und I(iipr?räti«r, d»acn Labt^ntvcrhsItaUH I 
«Atiikannt aind. Er aizic BIMnUia voti Gtlctirlfn, «i» von JuHiWn, 1 
Aatitro ate. Ncti«n andercD kcnnl man voa iliw ein Purlrail da* I 
G«Mkklit»rar(ch*rt Liriaj. 1 

Kraut, WilUclm, Ma1«r xu PraR, woi«lbtt er üch am i80S im 
biiritWa d<?r hildcmJi^n KiintI« dir Mnicrfi widinGtc. tu dem bo- 
xnrJtaeCai Jahio ciliiclt er «ine lilbecnv ModHillo, 

Philipp Joseph, I.antlfcbafumater, wurdo t?EIO >a Bain- 

' geboren, und daMibtl in den Anlangij-nindcn d«r liuiul un- 

fatel. Anlinglteh malte er Porltiit? in MininTur. und von 

— q «tticitirl« or in der Parte Hau .IVIiiiiiit'nhtur zu Gntha. £iir 

rro Anabildun- uniertMbm er jrlil Ileiiirn nach l>rPi<Jvn, Prag 

_ Wien, no «r iiK'fall au( die liuntUclidtxo ff'ia Augenmerk 

biete, und cnillich t^xnn er mich iiacli München, liier bctuchia 

1813 *t>a Al.adcniie der Kiiiitle, luutde abrr cini);u 'tCt'tt im 

r-C>Ui>tcr-ltiireau alt Graveur »oinon Uiilcriijlt tucliea. bit *t 

^■KBchaen TublEo, durdi die Malerei lain« F.iiatonx lu •ichErn. 

Itildor (aoden aul' der KuotUuiilelliiiii; liciral), nnd betcinilers 

•ui»lij;tcdiad*rliire)ilur dei>>.l^u<e)iuiii;s-ln»Iitutci, vunlXulland, 

)cl'l dem Itunttlcc die Stell« «iuo» Lebrera der freioii Haiid- 

aiaJkuuni; aa (Gin«r AniUill iilirrtriig. In diuier Lage beliind (ich 

~ 1 VOM tilA — I8IÖ' l>aun ubernibm er «'iie Lcbi-»l«lle im 

■iMrtfiichMi l»*liltj,ta in der Schivcii; dicfsi aber haii|>liaoh- 

...'i^uttr^na, um die i;ruiiai(i|;e Naiur icn«t Landoi kuniion lU 

rnen. unil «chon nach Verlaul einti Jubtei giiij; er nach Muncheu 

4i>ich, v<» er leitileio der HunH Ifibt. 

Üic Werke dieie* ItÜDMtci» tcrdirueii mit Au»«ichnun{; fjenannt 

IIa worden. £* uffeuliarcl tivh in iliiicB tin Dcittice* Ktmltuni dor 

«lur und ihrer P.ncheiiiuiiB'n, iiml grcjsso tDoImiacbe FerlieKeil. 

ann liat er auch einige Blillrr radirt und auf Stein geiuicliuet- 

l, Gustar Wilhelm, Zeichner, Maler und Lil^oer«ph, 
ardo lS4>i IU PaiMu g<-Li(irPU, Kam abrr ibiilil nach Rntbcnburg 
I dar Taub«T. Seine l'iuuAliludien machte er 1» Mdiichen unier 
eituDf; ilo» Piofeisori v. iioI>el}. und hirr brachte «r bereit» 1B16 
ild«r in den Kuiitivrri'iu. I)ie»a behielten, iu La n die haften und 

FA(«ba'biui»iiiciUni U O«! und Ai^uartll. f>ici«r Kumtlcr iit in 

lAIÜDclien «whaft. , , . . ,r 

Krau» Ital auch »in* Amalil BlaKM (ilhograjlmti, ,^_ 



1« 



Krause, Stephan. — Rvaute, Franz. 



t) Aniietiten mehrerer Slädie Bajemt mit Un<t>di*niiclier Xla 

buog, nach U. Adam. 
3) AichitckliinlÜFli«, nach Doni. QuagÜo, 

3) AiDtrIil von Wolitdcnbcre;, ilcr Alitfi uaA StifltkiTche im 
ikiilteim, vaa Untttr uuil Curv», 3 BUii>t in qu. fol. 

4) l6 Meine Hartsniiiclilen, tcliHnri uod vulurirt. 
Hraus, Stephan, niolcr mo Bcntbcrf, ein ItüalÜor d«r 

ilorftr 6<)iule. Er malt Biltüii»*, 

Hraus, Ilcinrictli MaUt lu Siniin, m er»n Anfanft amen 34_ 
huitilorl» iKalig war. Er malto hittntnehe BiMer.'bctonder« Ii»ilif5 
Intialti, Dann cogurte «t auch andi-re IVlciiieiKerko , uud »MW 
ZeictitKin^'K >iiiil <i) idtwarier Kreide auigeluhtt. — 

Braus oder Knmss, F., LiDioEnph, welchen nir n*c)i fali, 
den Werk« beniien; Lieder uiiil itiMi^r an« dn Sthttei*. Toi 
Müller crJuiiJen und tuu F. Kratut llthogta[ihirt, 12 Bl. ia 
Bern iSr. 

Kraus o<lcr Krauss, Simon Antlreas, Mnlcr, «ur<l« n( 

CrattiiKang K'''*'''^''* ""'' <'i° An fongig runde der Ilunit erl«TiiM>1 
bei eirifm Hüiittler Nameni de Fraric«. Seioe weiicr« AuibildiMd 
verdankt er livli i«lb>( und die Natur Midi ittit leiu Vurbild. bl 
malte LandKlullen mit Thieren und Derttellungtn aut dem bAn 
gerlichen L«b«D, BiMer, die ao Tcrtcbirdcnen Orten icr*Irea( tl't 
und bexinderi babcci die ThicnlUckc tcincn Ituf ee^ründel. Bl 
malte luiih ireflliclie Figuren, und di»c, lo «ie oie Thier« tiai 
kunitreidi lu Gruppen ipreinii^el. Nicht minder tchün »ind cmM 
häutlichen Scenen. und daher liehen auch teinc (ieimtde in bdbal 
Preiien. Hmu» i»l ein currcKloe /.eichner und aUCohiritt vun froMM 
BedrutuDc;. Seine l'arbeBEebong ül rcUend. ohne icit Bunt« M 
ceheo. lUtondcro SUikc b«4ilit er iii Hervorbhngung pilunbi 
Lichte0ehle. 

ilrauSO. Franz, Maler «n rranticmtcio in ScMeiicD, einer 
betten (iüniller, deren Wicktanikeil in da* vuri^ .lahrhna 
fallL Er war ein brtcheidener, fUr «eine knuilleri&ake AuiIhI' 
reillich beMrgter Mann, und daher hnd n>an in «einem Ar 
simmer eiue go«jhll<t nililidlhek. in nie Gvpiahgiloe Jeder 
nach Antihen und nach luontthlieMn Olirdern. Et IkJIim 
einer correktrn Zeidinung. und nnth in Behandliiuf- der fa. 
h*«au er grunie Einiicht. Sein OdoHl i>l goMliß. wami ini 
Fleitehtinien. In Weiaie'tWandemnf-endutvh-^ackien, S-.lilnisa'^ 
nerrtrn mehrer* teioer Werk* t'iihiulich ctnthht, briuDiIrn 
Gemälde einer Me|;dal«na, und die DarMellunfi vun rulipltar'i . 
Uaiin matte Krauie aucli I'ortiBile mit Beilall. 
Uiciei UuniiJct lUrb 1803, xtenilii'h bejahrt- 

KrauBtf, Franx, Maler und Ne?e d«i Obigen, «runl« K 
Frankenilnin geburen , und von leineni Onkcl lu der I'iunet 
f^vlilei. bit et nach Wien fing, uui tich weiter eiittubildeo. 



t 



enb(iiliiii{le auch ichi>n frühe cttie Beiio nach Italien. alleinJ 
Kries binJerte ilm an teineni Uiilcrnehmeii. lu Wirn teil) 
ii« rruUMorcn Füicr und Maurer »riuo Slndien, und die 
dei Brivrdeie und aer LJchlenilein'telkrii tiillrrie boten ihw 
reiche .Muilrr xur Nacbbildung. Itii Jjihre tTOT Ri"{ M 
Schleiieii turück , und iinchdcni er *tcli auclt in Berlin und ' 
den unifMflhen lutte, w.ahll* er llretUn lu leinem feiten \Vah« 

Kraute iDalle UiitDrieo nnd Uildniiie iit Oel, die S'.ahl der U 
l«rn ■•! nb«r die (^uuere. Dan» linden «idi «uu 4eiuer Hand Ca 
|M*M Ms^b Uara«), BubeiM, Titl«s, rsn Dyk, Hembrandt 



Krau(c, AoUtu. — Ki-nuse. Willielni. 



W, Anton , Kupfpruecher . il«*)*n L<l>«aivarlMltni«M «•ir 
rlit krnnfo. Wthnrliriiilich gehörl « ilciii vi>rif;cu J«hrhuai)«tt* 
I. Fiiic Abbilduiig lin M^rirnbiMct vom llvr^ Buuig jti B6h* 
tu i»I luit: Anl* Itnuto ivuli)». fngaa bcEoicIiiiot. 

, Wilhelm, MiiHna-!Vlul«c Kurtl« i803 in D«*taa gcbn. 
I, wo «f (IvD entro LJiiicrricIil im Zticliuen von dem vurllieil- 
It behsnntfn Ku|'lenl«clitc Carl WilhrliD Kotbs crliicll, Auht- 
«Jahr« alt. aipc «r l83l> vom kuDitiiimigsn ll«no|{von Uoiiau 
tntxl, nach OrMilsn, um lich dnrt kbiIcc iIvu Slgdica der 
(i)er«i *u vridmeiii Navh oin<ni ADfoiiIlialic von drei Jihr«n him 
, in Oclohcr lBl4> nnch U^rlin, *alzle itaisll»! *ein« SluilUn 
il<rd«T L^ilun^ Wach'» fori, itadm [(^docli, bot ssinea bndiriinfc- ' 
I Sobtiilffiisuillotn, zugleich ein Knf(agBiB«nt «U Sangar b«itii 
«■i^^Udliicjica TbMivr an, und vrilicii die«» nültii« nach 6 
ihre UnRoin ehtenvollfn Wirhao. Während dieiot Zcilraunit 
ilt« er (iir den Virein der Kxintlfreuoüi in frnuxcii eine Liiid- 
liatl in gTircbiicbcm Oiiirjlilcr; «in« andern in ilHliviiititivin Cha- 
Uautin der flcrtog von Dtitaii. F.ine Ild", dio oc im Jahr* 
>i*b nu);cn nnKTnabiQ, sab indf^tt tcincn bimitloritcbon He- 
ilen aine beitianntete Ilichtung, die lidi enlidiiedcii in dem 
bmf vulletidttfn Bild* nutti'rach. dei uinuu liidicnlgbrer 
Al. der diis '/.nii-hra gibt, nni I.QuU«n an Herd m nohm*». 
ji frt nar i«l)cl t*in Flamenl. Iterejtt im folftendcii Jaliro niarlit« 
nnr flaitc nnch NocncEcn, nuiu ihm dor Itüui«; vtin l'ieuiteii 
IMMHllitg dia iMitlel verlieh, Von dertelben ziiruAi;cI^e)irt, malle 
dai 8 Vus( breiie und 3 Futs buh« lidd, dou Sluriii ii> Uummel 
l&vi b<-*iichto i-r Hutlmid, **ii er rriulie AuMicule (ur lUt 
drt StaSa;« fand, die wir in ittinon neund»» \V«r1ton *<i 
auipebilUtl llnilcn. Diirt machlfr er nuch dli' l)?kanntichafl 
C Scliulel'», J. J, Eckbout'i. Walirjr|)'i und A, Suhcllliouri, die 
irn dc^uUcben IluDSl^teDouen die Irouadltclitta Aiiliialime berei- 
en. Im Jahr* l^iö trat er eiuo Reite duicb Uiil|;I*ii nadi farit 
A dar Nomiaodto an. din »tinem ■<hii|il'ei'itchei] ijcitie neun 
ahniiii; gab und. vo» Hclchcr heiiiigcl>':l>i[, er >i«li viel mit Dar- 
rlluNK'n au* d«P Normsndie Ii«>ahilligte. H* vrrdietit eindhac 
I vnarden , dat* di« Itildrr. nelclie dai Jahr hindiirvli v»n dir 
■ VFlei tln «ben to ihnlif-dt, aU (alenlvollan liiintltrn kuuinien. 
I der flvzol die 7.iihl 30 uberiirii;en und nicht aeltcii da* Bild 
hau nach dem rntvu CiilieNtrich »einon Kiiifer Keluoden hat. 
rit «inr Jahren jil Kraute IVIlljjlied der bonigl. AhaJcmin der 
«n*te in IJ«'r)in- 

Kraute bvhnii[>lat aU IVInrinetnslsr ein« auiEifiieicUnal* Stell«. 
iJ niphr^te taiiirr llilder reihen hinh den irrlllichiilAn Werben 
•■l«rljndi)chcF Mrtitn an. Seine Scrnen (■rhrn "It in hühlloucli. 
Lufl, tinlor tiifbewölklem llimmel vur, Ui>cl» «PMlelil er ei 
in «annor (■Ijniendpr Bcleiichlung den nailden Abendhiiniuel 
)>n. Dat VVa»rr htrt*1 b»Kt rlnin ruhi^»» klaren Spiegel, 
•fichairifln die Elemoiiln in ,\utri)hr. immer obsr crlteiit er, 
mag dcii HiiDincI mit durchiirhtif^en leichlu» VVulktn gder da> 
'aii.i'r in b<M«eeli<h »eheineudei» Wdknapiele »eijen. Zu teinrn 
i;n g^burl die I>.iritiillun[; dn Slramloi vua Scbevening*n 
r älalTago, im Uctitxe det Kcini^* von Ptei»»ei), und die 
Ute - .MLjndunii; mll rinem D^mplbnol im Vor^nind , iia ßoilia 
Kaiier* ^oa Buxtland. Im .lahio iG3() 'ihliiite man leine An- 
M von Aihuna alt «int« der betten Bilder ittr Berliner Kuiitt- 
[•Heilung. Ver Uaniller bat hier ji^n<> liand in aaiBH ganzen 




K^MliüiDlicbkeit anrg*fMtt, »o ni« 1» ■«inen Werkea übet 
clor Goiii ireun AulUtiuB^ walut. 

nrause^ Ardiiielit «u llarvai, ron nglchcm w{r ahn mt w_ 
d«ii er Trutotior der BsuVudiI vai, und 1SI8 ttarb. Er liatle 
Titel eioes Hulnthttf der ihn all einem ManiM tob gruiioBi V 
dienile gebiilirle. 

Krause, ninl bei Fiorillo luch der obca cmibnia O. ZVL 

geoennt. 
Krausin, Johanna Sibylla, ■. Küiell. 

Hrausl(Opf, JustUS, Miler Ib Cadd, «in {etil lebender Kü 
der um I76T, felMreo' wurde. Sein« Lcbeiitrerhiiltiiiu« 
wir (ucbt. 

Kraussco, Ulrich, i. Kraai. 

Kraus«, t. Simon Andrea« Unat. 

KraUtCiT, Georg, Bildhauer von Ludnigtluit, bildete (ich na 
•u( der Akndemi« der Küaite tu MüntheD, und in dieser I 
bat er it-iiler auch alt ausübender Kiioillet auT. Er war beüa 
der h. Gl)|>ii>i)icK beicIülUget, und dann führte er audi 
tind GraliiiKinumenlf am. 
Dieter ^iiicIiifUlc lliiQ^lUr ttaib ISSS. 

Krarogi, Johann, M*Icr von Nandert, wurde iSOl eebartfl 
von J. PircUiiallcr in Mcran in die Grundtäire der Kuntt • 
weiht. Hierauf ging er nach \Vien, um 1>ei Joiepli KralTt 
weiter auiiubililen. Ol« Fortichiille , welche er machte, war« 
deutend, und bald fandt-n »eine IVIininluibildniMe grünen 
In Jahre iS30 hielt »ich dort der liüaiiler in Inntbruck aufl 

HrtWBt, Formiehneider und llluminitt lU Niirtibcrf, aber 
Kiiniller von Bedeutung. Er war vun tb^S — 1T56 Lob- 
Sprucbt |>T«her. 

LrazeisCIl, Korl, hüniglicb bayeritcber Hauptmann und 
wurilc 17^ tu KweikiiKirn gelHiren, aber zu München 
Cadclirncofpi errngeii. Diuiet lotlilut Tediet* er t8t3, da 
Ufliiier in die Arme« trat. Er machte die FvIdiÜge vuii tSl} 
I0t4 mit, und tSiS war er in den Kcihen, die R<^i;en FraDkn 
Macht ihr« ürafi cnlwichellen. Endlich ward dvni dcultchen 
ted^inila der Frieden iutücl>);e~eli«n . und jclil heichjiticle 
iiraioiten mit Vorliebe mit der Kunil. Er leiclmetr vi«Io lurl 
malle ichüne Genretlücke und I.andtdi^rtfn iu Orl, uimI Si 
dieser An, (i> wie eine Ani^tl vuu Aquarcliun gingen in ven 
denen lleiitK ülitr. Im Jahre ISlö erilicilie ihm der Heiter AI. 
der von Iluitknd den Aullrag, in swei AiiiiarolIicichuuageB 
bajeritehr Cuiraitier- und Grenadier garde danaitrllcn, und 
■linder rhrentoll, und noch aueRcdebnier, *ind die tletlcllupni 
liai>i>n Niholaui Vun Ituaeland, hir wtlchen rr. noch all Gmitrüii 
die ha\(Ttiuhe Armee in 18 c^iloritten Zeichouiigen darttellte. I 
lieb nihle itie /.eit, in woleher die Gnechen mit aller Kraft 
taikitehe J-JtU >ii leclriimnern etrebten i Oborlirutenaul X 
«iten war der Ilegleilfc de* General r. IleiJeck, und hi-tda 
(an all l'hilKrItrnen in Gri*clienl>ird ilire Irurbirrm. 'Von 
HuniÜiMlirliungen det enteren in GncdienUud hiihru wir bn 
«n —eilw Stelle geipruchnn, aber aueli lirneiicn »er auf >i 
WelM lltalig. Lr Micbnete in dcu Jahren is:ö und |B2T Bildi 



Kraz^D stein • Stub. 



i&d 





In divtra BtftciunpIirifRo merknärilis ge«orde«Md Pcrionni 
ch dem Leb«n. unil iJieie geiitretclien uai char* hier vollen Vor- 
=lr. tu wie einige L^ndichaftcn uiiil Cuttuuio tiuil unt dur^ 
Lithoijraphie iMliaont (jeworden. uoler dtita Titeli ÜilJtiiMO 
eieichrivlrr Ciiochal) und Philliclkncn. otc. 7 Urft* !» gc. Toi., 
31 ltil<lui»»on und ? LandKlialicn, liüiagtnphirl ron HtoF- 
ftl, llulie, F. Heu u. a. Im Jabre 1832 erhivll der Küntlter 
l^iicr Nikolnui den Auftr.ig, lüe gnechiiche Armee in lOcolo- 
TtfW Oljllern darzuilcltrn, untl iixter wutUa ihni von dcmielben 
Haitcr «in dritter tlireavoller AuftcHE; in Theil. Er itclll ielxt für ilin 
^6Bliilteni in AqiMrdl mililüiicli« Scenin dar. In neuerer Zeit 
bM^en nlto seine Weth« nur in Aijuaiellen, und diele sind mit 
tht> *•> Tic) tiunil, alt Getchmach ticliiiuJi.'lt. 

UauftBiAaii Uraieiicn itt lUuor di> k- griecliiMilteu Ordant Toai 
Eriöter. 

SIO •StUbf nilInrieDnialcr. «nborcn in Itop«i>hac;en, 173S. 

ilö. Er war der äulin rinn ülltiicrt d«r dinitchen Mnrint, 

aber den Nirocn liraz*nii«ia von «lern berühmten Phyiito- 

Oiiiwiilii I . Profoiior an der k. UnivrMilül iti linpenha^irii, teinetn 

OtoMTater. Mit einem reictien Krtilh^il gliicMiuhor Anlagen aiia- 

ccrisitet, tnndrllinc «r tdion, rlie er Irion Könnt»; W*ehtAioren, 

hon»Ir Bui-h die Neignnc >ur Kuntt nie unlerdrileken , ta da«* er 

IMS die Hnchichule vetlie«. um lith der Geichicbliinalcrci aui* 

■•cUimlich to niJuicn* Er boiiitiile nie die Aliadeinie und nalim 

jkr wenige Minute lanf bei N. Aliil^oanl, Vorttctiar deiHlbeni 

KlIrrTichi in FrnlitiMhen der Malerei , inaclite alior ducli beirtun- 

^kiMCtniardigc Forltclirilta , nie die voiiii^ticlitlon unler leinen 

^■IMMHeoen Kutuincrben tcigeo. Von iSuB bii mil lebta «t in 

^nrii und nom. 

Unter *cin« vonügÜchiten Arbeiten eohi^ren Orpheui und Burj- 
itf. IKOS. Der AutdriicJi der Eurjdice, m wie die Vollendung 
{nUa Theiln* an itirem reirendeo, nur vtin diixtio weilen. dnCtuhntich 
•t« nmflailemden Gewände beiebalteten Kürpcri iil bcwiindecuii|;>- 
«ärdig. Die Bencgun^ iit ungemein xatt und ilichlcritch molivirti 
Orpkeuf aller in mtMluneen. Dann iit lu emjhneni Haliynna 
nfaor dkl Meer blickend, in Rom gemalt: Mutlier, von den Vvatd- 
tKphen die Zaubcr^aben xum Gebrauch nidor ßaldur enpliingeud, 
13 vun der Ahademe in Kopcnlta^^en alt Oegenitand der Prctibc- 
rbang aufgefebeu. Der IteiK, die Bei euch tun); und der Farben- 
■ber in dieieui Zaubercemulde maclien nacbiiOitig ceKen di* 
iu«h*re ZeiRhnung nnd (leii innnrelhnllen Au^drudi. Sein Amur 
iil di« uhnmaclilii^e Ttvchp, griiialt 181 j. itl oin tcbüiiei KnbinoU- 
bck. Farben tauber, Hefeuclilune und lartc Auituhrung Iukh auob 
I nieliti ta wüotc'ieo übrig. Seine letite Arbeit idOtiian*« nnd &I- 
■'■ Sohn, und dieie> iit Blieb die vultknniuientt«. Die Zeichnung 
eiiia SiclirHictI, wrlche bei nMOchen ivinor frübflni Arbeittn 
fshll; die Carnilinn Ut vidlkuanen, und die Fiicbuni; lisrmo- 
. E« weltl ein !Iinl.lan|i; <1ct Eartaft^n GoluhU. dur Vvolimuth. 
Iio OMian'i Nacbli^Jillrii-litDjtt, rereiiil mit dviuVi>r^diililc der 
tu Volleniliini;, bei dein liunitler hervurricl', auf die innigil'^ 
SU Unatnll uoJ Farbe viT*(liinuIivn durch ditve« intereiiante 
|iL Sluli't Ociunlde Ecicliurii «ich durch t^ine i!ii<tArfl liarmon'iiehc 

Enbuni; dei Ganien aiu. tu nia durch individarlle Wahrhait 
oloriti, diirdi hiicMle Uutchtidiiii;heil nnd Wärme der $>chil' 
Mit ilviii Miatciten Heue der ttalbit^hallcn. [n teinun Iruhi-'ran 
WerWa vermwat luan die Sicherheit der Zeichnung i)nd iillrr diu 
f>hju«gnoniucbe Chnrakttmirung , die cc ipatcr in buhctu 




170 



Krclx, F- A. — Kicmci'. 



Oraile Mreichtc. Audi einige ifinor rorlrail« iJnA mciitnliaft b» 
^. faaodtll. D«!- Uüottlet hintctücu Budi vorlicSlicha IlaadxaiA« 
H, uuiigcn. 

^b' S*ia» liinitTlaiMDMi UancIxeicIiDiiiif;«» wurden in Hapftf ftNto-' 
BJ< < tlivit- Mtlmr' ilpnvlb*!) (luuiiimon xül «•xteti ron dem ({eiualM' 
Hl' 'üäniller «cliuu iu iB«iit*at vurlrofflichoti üvmaldeii aut|;«Iii|irt' 
^B'i Die Na<Jiliilduiif;cii der Ilandielclinutigcti inchiriicti anler in 
K"' Tttfl-. I]*aiidlF3;iiiDget at den alilÄd« lliilurirrmalcr nie. in hur-' 
r Iwnhnrii liralucnilMn Slub. ! Ilifte mit R 111. im Uniriki« aai 

• Odian und den ctiech. Ctaiiili^rn, I6l7i RT, fal. t'iir«)«riiftr< 
Itmn cab im liuutliilallR ron i$l7llütkilr*idie Nactiricht über 4U1IW 
liuiutler, und damui itl Ül}!^«) entlehnt. m 

Krebs» F. A.} llupfanieelicr lu Maiur um 17T4- Er «rbeitel« fe< 
OuclilLÜDdler. 1 • <l 

nrebs, Dri>i»((irHcr au Berlin, «in jtiit leWvdrr HüiMlIrr. MMM 
von ihM verichicdeno Dildnerlic Da«li ModclUa guter Aleisi«(. ~ 

Krcgenbrtnk, Carl Friedrich Ludwig, Mairr >u BerUo. *i> 

dirt« da»«!!)*! um 18^2 Hui dfr Aliademi* dte Kün«t«, und imuI' 
eine er nkch D<il>el-I»if, utu »eine AuibildunK «eiler lu verfnlM'' 
Er hnl »uch «cbon niflircre l'rolxn eine« tiichti|;ca Taleulet («Ü'' 
(ett, uitil dine bestehen in Tliiersliichea und Lwi(lich«[t«ii, Br liT 
inelirer« kIiuiiv t'let'leilüclie gcaiult. ' 

KrCKlingCT, Wilhelm, Aretiilekl ron WünburR, i*t aU MMt^ 
äet tpittttn VV^rhiaeiiler der St. Georgeitl^ircliD xo NordlMflBj 

• beUatiiii. l> arbeiiric »acli Eaallcr'* Entletuung von titii ^ IHL 
■n dicM-m (irlijude. , 

Kreidet, Adolph, IJi1iarri|<)i in \Vieil>a<len, erlernte iti MMi, 

*l.i 'Valcratadl die Antan^t^'undc Jtr liuuil, und li<i)(aU »ich dann tOt-, 

IBi 20- Jahre, lU icincr AuibilduuK aul <lir Ali*deuiie in fV|HttcM>., 

Kreiler. Alois und Elias, Maler nnd Utüder mo WeillMi», üi^ 
um 1610 arbcileten. Sie malttn gröttlenlltiriU liirct>«nhil<ler m <t|ii. 
Mankr de> Cl<> Schnarx. Aioii malte lur da« Klutlep in Fe" 
nwhrer« Stäeha, und blia» aoUba lär da* Ittutii^r aia 
niuitcban. I» de« litrdin det ncr|;ea Andecbt lind die M 
drr Taule Cliriiti und dc> F.rtcngcli loin Wcrh. 
Dictc huiuUcr Merden audi Kreuler geickticbeo. 




KrCtncr, Josephe MaUr van Innibradi. hielt ticfa lJnK*ra 
in Italien aul, und hirr icheinl Üolimvna *•■■» Abg<>tt (•■«•«•■I 
tevn, vieil rr lelbtt dirifii Mcitler Uiufig •'»pirte, uii>l tnirar ' 
Andere deoin Weih<r na<hl>ilden 1t»if. mit diMct Waare 
in« Vairrland siirüdt. und aU er lulttzl auch in Wien Meli uMli ' 
athan haue, nahm er Trogrr't Manier an. Za llnllinfc. In Sm' 
und (u Vieclit lind Allarblnlter von ihoi. In (Ur 1*1 «rrkirelM ■ ~ 
l'aticti ntalle er mit Anlon Zeillcr. doch mit geringerem VanlioM'' 
SurI» ITTO. " 

Ml 1 

nM'mcr, IVtaIrr «u AntOTerpeo, »in )et»t lebender Künttlar. d««"' 
I.fbrMivaTlt'linrita nir nichl «Tlaht-en Kn»»«-«, Fr Hehl mit S«''«'' 
> ind van Urnn iiiir nl'idier Stile, Dnil liilelinh M " einar dar *>*' 
I iii;liehtt*n tiuntlUr jener Stadt, 9«ina Inilorttchen Utiitee Bai*' 
• Den Ueifall. '< 



Kreohouor, N. — Ki'ctschmar, J. C. H. 



17t 



ll'Buer, W., Poriniunalcr lu Brün un 1700. Er finj Ot!r<il1. 

*pi 'gna^i KoplenlMhor. vrun)« iSOt iii Wi»i» ^«boton, »nJ 
X bciucliie ir iiitnt die ünvenr-Schiile unl«r tilieiier. trat Bli«r 
W lur Jlisiorifo /.«ichntiBg iib«r. DId Kupfonlarhcrkuiiii rrlernle 
bei H. Htifel. iinj (Um er rlxinFalU Gui» lu Iciucii im Siancle 
L b«w»is«n 4>* Dldtt». vrek'ha T f;plifl'rrl liil. Die meiilcn iler 
. poitaa Blitter lind in dem bei ll«ai «i«4ii«ncoen Gilteria-Werka 

Üm BeI**iJ*r« in Wioi, iind ilet grÖuete TImÜ iit IroSlicb tui<d 

(«i^icb behandelt. 

I) ü«r BueiMitchailiaiicl« Amor, nach Parmegianino. 
V (.hniiutki)') . Diif*blicl) nach Curn-f^iu. 

3) Gaiiiin de Foix, nacli Paliua vocehiu. 

4* Itabclla von Eile, aach Titian. 

tt [>ie heil. >b);ilaleiia, nacli O. (l«tii. 

6) Der heil. Scbailinii. nach Corre^cio. 

7t Dil Portrait Atitruv*n<li'«, nach Tilian. 

t) Uie tnheriiogin ClauJia, liacti Siiituricaut. 

tfi Uic Aulnchli^keit, D;ich C. I>iiI<:P. ' 

1«) U«n(i|r I'ipio und «eine Tochter, tix^i nafatl. 
\Vt Du Hilduiis Av\ Tonkünillen Meyerlicir. 

II) MeWtT« blallor fiir 11. ». lluriiuycV»^e(direihai>t[ von Wiao, 
für dusa Kt(*.uri»cha TsMhcnbucher , tu dem TatDlieabudi : 
HaUi^UK der FraurD. 

thluVtf J. fr., liupfenlcdirr ta Btrlin, lia KüoitUr. dw (chixi 
w iIpb nruRiiger Jahren arbeiielc. \\'ir l«Dd«u folgtiide Dlüticr 
ikm erviüliDl: 
Wf Mull«r sait d«ni liiiid«. nacti Olta Väalut, 1T93- 

S' pina mit tlniti Ao-hcnktug« ihrei Gemahli, iiacb Ueuck. 
kcliaft mit Vieh, nach J. vnn Goul, 
Amintnr und riicudon, nach Slulhard. 
i,tbnrUi>n«iktanal-Ralh Zultn«r. 
Der Gri-iiluti) Cuntlantiii von Buitland. 
Der Uruapriii« viin $c!i»><Ieti. 

Der l'eldiiurtchall vhd Ittiirlier, mit d«r Schlacht an der KaU- 
bach. nach VVolITi ZcicImunK punhiirl, lAt4> 
9t >'ri''<l)-ic(( Wilhelm lU. von Preuueo im Ilroi*« *ell>«r Fatnilic, 
■uicli il. U'hliug, lehr ^r. lul. 

ttclimor, Johann Carl Heinrich, HUiorlenmalcr . w«de 
)76(j tn Üradnichwoie; i;(boren, und von »einen Eltern tum Kauf- 
BMpiKtUnJ* beiiinimt , viita er indMien nicht die t^erinjrtt* Nei- 
|«n^ pniitFand. f üntiehn Jahm war er alt, ali er in di* I.alira knai, 
■T l«<innia aber die Liebe xar Htimtiibuiif' nicht unterd rücken, 
id ilahsr bunubl« er jede Freiituode daau- Sclinn in ftiiher Ju- 
■4 »prach aii'h bei ihn dieie Ncigun; enttcliiedco oui, «nd 
oni'U SivS *uf Uüiviundcmni; c;jb ihm der liittlei im llutite 
Vrfl(t». nrlüirr in den Fcirntunden mit nicht cetvbliiiüclier 
farli^krit Siillleben lualic. Nur «ineu Munal liicEt ciKrPltch- 
in> ItaufUileii aui . dann aber vortiett er die auicadiunceix) 
tcli*Ilt|;unt;, und b^eab >iih in Paicha Jakann Friedrich WciiicFi 
'l Ü ot'i'i icht. Lnlvr Lcilnii^ di.-iei .Mciilers ounitte et ücmalde 
Kulten*, van l>yk . i.'.. Cr.i^rrr niid Mirevridl, und la halt» 
^cti icbiin bei Wciucli uiolii fi«riiif;a igihnitcho Fvriigheit <(• 
tiirn, bU er 173^ dn» Uneiiich lull*, aa F.iueni Toee beide 
lu lerlierrD' JeMI ■uuiila er in Uprtin bri Vernsndien 
Aubuhitte luchen. llitr );ennik er Aco Unlernchl anf der li. AI.*' 
■le unter den Rektoren Friach niid Meli, und ttlOO mirkN ilini 
>k«d*niU<li4 Preti suerliaunl. Dia Aur^tba bettinJ in der 




173 Krvhr^climci-, Wilhclpi, — Krctuchmer , II. 



• Tbal- 

ni« aE 



bildlidirn DaritellunK ein«« Moment» ooi der bran<Jenbtii)^^^| 

I Gcichichlv. win Act Churfut»! Frirdrith Willielnt i1k GtoH^^^f 

1... der Sfliluidil b*i Fslirbclliu dem Landgrafio (on lt«t(«u ■ Hooib^H 

L der gVftcn d;it ihm «rltidltati Bal'cUI die fcli««-.!!»«!»» Vor]«raP 

■ aogoni'itl*!) h*ttia, tiucn Vcrxsit crth^ilt. Aufgananteft ilurtk 

{ den BcLIbII . nelchtr dicior (cmer <r»tcn grüneren Arb«U su Tlinli 

*iiird«, Qialic Krciicluiuir f^lcich duauf ein swfilM Gcmildl ^ 

d«ri«tbrR üpictiichle . und nälille daiu dtn Munivnl, ws> 

criMia Cliurttint at> Churprinz ruu icintr Itcit<< >u* den NlcJ 

Liidoii iiirticUhelifctiil iciiic Ullcrn in Sg>i>nJliu überraicht. U^ 

Gciudldc k>in lSü2 lUc Autitellung. und et fiod eheoiu vi« i 

erite den UcifatL dei Hänis^t vim l'reucteii, drr beido )iaiiAt_ 

Im Jahr« |303 UDlarnahm der liiinstler. ohne Uol^rtliitiniie t| 

SuatD, oinn liuiiitrcisa duccti Ucutichliind, F'itnlirdicti und fuUi 

und nncliilcRi «r in Rom (iu lialUm Jahr vaiviiilt liatlc , fial 

»Bcti Itc-dia rufück, wo er \etil dig (Iirnnvolliten AuttrMe 1 

ÜEacbcituus biblidJier, bUtoiiicliec und niylliitlogiicher Sulu] 

tu«lc> Aucii icitie Bildnil»! Inoilcn Anorkenmini;. 

Im JatirB Itott ntirdo Krettchnur «rdetiliichet Mitiilivd 
Akadetnie, IdtT ordMillieher Profeuur der ü»(c)iie)iUn>B)cm 
l8ilt Mit^liiJ <!c» SeiMtBt d*f emulinten Anttnli. Rin Jalir It 
Lt wurde ilim die I.ciluu!; de* Unletrichu tni Malen oul der 
f, det niuifuiui übcilrai-cn , und oodi fcrH^niurliR liegt ihm < 
I ffiiclil ob. Unter die Zahl ii^iDer Schüler zkhit or mil 
Freud« den PrulMtur Wilhelm W^icli. 
^ Die Werke ditiet lt<jni.ll(ik *ind in b^dtitlondcr Anulil »«I 

W •^«u- Et liuil dli-ict l'urlraitt an;iciehrnnr Pcnunen. und lliltn 
^ &ia licrteu die liunilauMteUuiisen in Dcrlin. und d» bcini 
man rie fottnldirvnd mit Srit'.-ill. Im Julire |83A ruhoite mMl 
(onderi ein Ditd der büucndtii Mi|;iliilcn» , da« dmvli iti« 
lleh«ndlung drt ritiiclict , durch <liv gelungen« Brleiiihlunjl 
die fjtrjllij^c Genjnduut; und durch ili« inciiicrhafte UoE 
einen )-i»titn Heiz cewahrt. 

Ureiztcbmar oder nrStzschmar> Karl, Mnkr «on 
fa FäMMitJiunie ächwaraburf. Vj «urde ISO! gpbutcn, 
■Mchdeoa or mit den Anbngigmndeu der linnat lieh vcrtraa 
OMckt ballei fiaft er )63i B.ich München, um auf ilur Aha' 
d«ip|h«t leine ätudicn forluuaicm. Vun diMOt Zeit an vct 
er in v«r«hi<;driiTn tlildcm «eine lUafte. 

KroCZsdlHtcr , Wilhelm, Moler von HnnooTW. ward« itOt ] 
reo und uU der &ohn einoi .'^laleie tu ((leickpr Kunil b« 
Im Jahr« If.V) l>t|t*b er lich au uiner Ao>1<ildun|t aul di* | 
deinie drr Kumln in Miin<lirn und malle duii r»rt(ail< und1 
»clinliea niilcniMiigoin Kilwlg«. Er lelilgrgcnviaTti); in «einer H«il 

KrctMchmer, IlRnnarin, Maler ou. Anklnm. «arde laiai 
uud er itt rin Kimtllnr. dfr lich bercitt durch Ireinichellililrrl 
gemacht hat. F.r lUnd um I6i; lu Uetlin tinltrl.eiiuna de» I 
•ori VVuch . und mit Tilenl l>e)>abl, konnte er ci liald iraf _ 
«i^enar Cuin[iiiiiiiun licli (u «eigen. \i)ti Berlin begab aidi' 
Ktinaller nach Doiaeldurf, um da' r«s« liunUtiraben V»«- Sab 
hinurii «u, leinen, uud hier hat l\retii<;limci mehrere nildee 
null, die lu den betten Eneupniueo ihter .^rt grxalilt "«m 
kunnan. Seine Werke b«>lrhen in DiMnutcn und hiiT •litjlM 
Com|iD(iliunen , und keidndrrk in Genieitiuken. Einei »enm 1" 
kenn W«»l.if i^m itiji «telll eimn »lUn I>riej;»r "i" **■»•» tnh 
dar, ein t|-.l!crei Inndrn wir unta^ dem Namen der KimItc' M 

«ahiit( allirhebii tii lein UalfaküPpchca, abfittüldat ii 



Kriiger. K. F. W. — Kriiger, W. F. 185 

Scbwcrin o. *. ««. Dann tiad noch mehrere acdare BiMuiue äit- 
ici EÜDiUen lithographirt , nie dio von Oldermanii, Ük^ii, Ser- 
Bcliui etc. 

Auch hat man von ihm AbbildunfreD der h. preuuifchen Garde- 
Dnganer , nach der Natur gezeichnet und lichographirt , von ISZS 
kn ia l'ol io hellen. 

Die Berlioer Rennbahn hat er »um Bellen der Nothleidendea 
ü 0«I- und \Ve*lprcu»sen lilhographirt. 

Bnger iit Mitglied der Al-ademie der HuD«te in Berlin, und 
**l>Mi 1825 einanule ihn der Hünig zum Uutmalet und amn 
YMcuor. 

im, Karl Ferdinand Wilhelm, Maler zu Berlin, ein jetzt 
Mcnder Künsller , den njr eli den )(iugern beieichnet fau- 
des; allein wir können nicht botimmen, ncichei der altera 
iit. Wnhelnt Krüger jun. war Echpn um 1823 ausübender Kiintt- 
Icr. Er malte damah Bilitnisse und Familicnstüche in Oel und 
BCaiatar, und ipüter auch Historien und Genrettücke. 

r, Carl Eduard, Maler, der KU Anrani; unicm JRhrhun• 
l geboren wurde. Er bildelo sich nuf 'der AUademie dir 
Kö«ste in Berlin, und (820 halte er ichon gcnaf;t, mit Bildern 
■ Bm llieh hervorzutreten. Es lind dic^•cs Blumenslüclie. 

Vger, Carl , IVIaler. Radirer und Lithograph iu Berlin, ein jetzt 
lebender, junger genialer Künstler. Hr bilJcie sich unter Prof. file. 
cfcen'a Leitung im Zeichnen und Malen aus, und mit der Behandlung 
drrNadet machte er sich um 1831 iu der Schule des Professors Buch - 
fco™ Tcrtraiil. Sein erstes Werk, mit nctchem er sich voriheilhait 
bckaoat machte, sind rier Hel'te mit 2-'i lilliii{;raphtrten landschalt- 
chen Compositionen , zu welchen er dieStaUni^s aus Hcinobe Fucht 
•Bilehnte. E» »ind dieses Bialter von cif;cncin Iteize in Charak- 
tcrislilt Iliudlicher Silualionen. Er verfertiget auch landschaftliche 
Federzeichnungen mit Thicrsta (Tagen in einer trefflichen Manier, 
und als Landschaftsmaler hat er bereit ein nicht geringes Talent 
•Blirickelt. Seine Landschaften in Oel itelleu häuf!;; Fluren in 
Wald- und DoiTnähe dar, leicht belebt mit einsam {;rasei)deo 
Tliieren unter heilcrem' Mtmmel , der nur manchmal mit Lammer- 
wÖltrfien umtogca isL Im Jahre 183Ö honate man von diesem 
Eänsiler bereits die Hoffnung hegen , das* er zu grosser VoHen- 
kog gelangen werde. Schon damals bewegte er sich mit grosser 
Freiheit. 

Aasier den erwähnten Dartellungcn aus Beinckc Fuch* fandso 
Mir von seiner Hand angezeigt: 

1) Landschaften nach Wchle, radirt und gestochen. 

2t Solche nach Schinkel, radirt. 

3| Eine Land'chafi , nach Littticrbu^. 

4> Ein Viehttücli, nach C. du Jardin. 

Iger, Theodor , Maler zu Berlin, bildete sich daselbst tun 1850 
Uf der Akademie der Künste, und besonders nar es G.A. Bocnisch, 
Stueo Leitung er sich zu erfreuen hatte. Er malle Landichaftan 
■nd Architektontückc. 

^, Woldemar Friedrich, Maler von Dorpat, ein Züp- 
lisg der Münchner Schule. Er kam 1830 im 2S- Jahre auf ilia 
Uüdemie der liünslo in München, und hier lag er seit jener 
deit den Studien üb. 







i 



174 Krcutiiager, Joicph. — Krirgstetn M. 



UrcutzmgCr, Joseph, Milcr und Karfcnt«clM>r va Witl 
Kiiixtter. der lich in dct sweilan U^tllo dn loclßta lahrhil 
Itut crwnib und nach su Anltmg d«i uairli;«) lobt». Er 
vi«U hohl Stnouna, «ie F«rdiiiand IV. von Sicilicn, den I 
Mig Carl, den EnhrrAog JaicpU, Maria Th«e(i*, Altj 
pBwIown«, d*n Grniih^nag Ludwig riin Taikana, die 
ninria Ludovica , dt« IloUcrin Mann Feodoiuviiia vun 
Maria Louiic vun Franhrcich tt> i- w. Alle diet« Bildni 
durthSlieh» vnnPlcilTar, NridH, Durmnr »tc. rcrviclUllieet. _ 
h*l L'ioirctiinaen in Punhlirmiinier fec«b«n. Von ihm «elhit gvi 
Jini man da* Bildniu dtt KuMr tnat I. joach »einen i 
Ceiuililc. 

Kreiixfelller , Johann, Malnr laNürnkerf;. «ra er im 11 
houJfdc Dcirsll üintllete. Iiitdcr StbaUluikircti« daicltwt f 
itiBi ein recht gulct Getniilde, nelcbii die S«liv[>fuDg vantal 

Krerel» T>OUIS, Maler au« Köln, Zögling drr rTaniiMttclica 
«in jelit lebender Hiiniilrr, der. «1» rorlrnitnialer 
vcnlient. In dtn bcrliniicht^a Niichrichtcn 1836 • Bcitsee 
liriitl et Vun einem BiMuiiio dieMi Ktinillen, dati et im I 
ua<r«r(;tri('li1i<'h markig und mit grutivr Sidierlieil bchanS 
Seine tlitdui»)« haben Oet>( und lebadivfiUcn Aiiadruck. ^ 
xatchnvl i>l i^Gioe Bebin^lunc der Sloffe und rulswirke. J, V| 
hat nach ihn dai unter dem Nubcu „l^tDaij" be. 
lilhogtaphirt. 

Krertcr, Christoph, Kupfentecher, oder Tlpllcicht nor 
h*ndler in Niiinb«T|; K'ge" Ende de* IT- JihrbuoiIeiU. 
mit der Anbetung der lluten iat: Chriitur, lircjl in Aug. 
XBicItuul , Itl. (ol. 

Krieg» Karl, Maler, der nm l680 in Liih«(k f-elebt «n 
tilieinl. Man ticbt auf dctu ItallihcuM lUtcltMt eiu viubl 
Uilit Miii ibio. 

KrirgL'l, Lucas, ■. ltrüg;er. 

Krieger. So nerden liic und da auth einige der Dreidner B 

5eidineb»n. duch gl.inbm «ir, du» Itriioer dir Oilho^ajil 
n J. VV. S. I.indticr'i Taichi-nbuch lor liunit und Literi 
llünigrciebe S»ckl<a *ind di»e Uunftlcr ebenfAll« UDttr 
riihiicin. 

Dan» linden irir bei Füttlf und Lipoviiky Nürnb«rg«r 
ler KnegFr (jeicliricben , die Tielleicht ebcntnlU l(rü;{cr i 
Ein McU-liioT l\rie|i;er mbt .'^lilcr, vun wekhem Ml 
•eiuen M<rl>HiirdigLeilrn Nürnberg*! die Ervccckung *<>■ | 
Tuchler eiiuhnt. Uinu» tlild luU auf dem Uaihhaut* tidl 
den. — K. C. von InhulT Mach iTTTdai bildniu eioe« SlUM 
3. M. Krieger. In dor aneiien Hall'ta de* 17. Jabrhnn4« 
ein Bildnii»i&aler M. B. Krieger. 

Krieger, Leopold, Maler von Salihurg, der eich '«■ II 
der Akaileiuie der Künile bildete, danali ig JaJu^ alt. 

KnegStein, Melchior, Fomucbneider, auch C*eMr«|itrM 
»annt Er ichnili neben andern die Platten an dtn Abdilr 
■at AugtbUFi^er Gexblrchterbticli. la* Jahre |5]o legt* 
Auphiirg eine Uracketei an. 



Krug, aiicli iü'Uger, Ludwig. 



«sr 



P.' 



Ü» 



Roch *cn*eD(1«n Uvu. Allein dntc gend« die Kann« »uf tÜMta 
ilUil^ra aul Jia BFich«ni|;unt; tivt Lucat Kutnclii dcutrii «ill, Ut 
■In* Di>:ht rii>lfU<)>i*ii<li li* liuriidit Ku:?li nar, und nicht Kellner. 
BnUliol. DicL dct inon«t;r. II. Nr. 1887. itt ohimralU geneigt, 
^a I. <]o Jua|(t> beiiuirclcn , iod^m Ata ilia UUiller f'\ir eioea 
G«U>e)iQvic<l KU gut r«arb«it«t icliciucn. Allein ncon linif mjiih 
Main (;cMo4«n, m» «Tticbt er licli imin«i[iin über die gevröhnllclicQ 
GaUtcbmiFflf. RarUcli P. ^T. VII. p, j^(>. le^t ebenUltt dem L. 
Sn; on'l uicht rineon L. Kornclitj: Obiier bei. I>«r Tod ereilt« 
ihm* KiiiMUcr MZt, nicht l3>5. "ie man angegeben ßnilet. la 
ibf« Nccrol(>|;iuiii NorinbergenH i*t die entere Jahnalü u 
imn. 

t) Dia Anbetiinf: ilrr Honig«, I$l6. H- 6 2-> Br. i Z. ( L. 
ii Die ADbetuD:; dti Hirlcu. wder di« Geburt Cbridi, tStti- H> 
6 Z. 3 L., Br. 4 Z. 7 L. 

Di**« beidvn DlJ'lir lind Itlir (»Iten im allen Drucke; di« 
■aairn lir» FroiicnliuU nmcbi?», nekher die Platten an lieh 
bt«<lil'. Bei ibtn koilcle tiai Blatt 3 II. lO b>f- 

ID Cltrittu* am liicuze , unten Johanne* und Maria init swai 
Trauen. U. S Z. 9 L. Br. 3 Z. 10 L. 
4) Chtiiiut mit ntiruin K«tiri>i)t iiiiil mil gnbuodensn Hinden 
■itmiil ; im Grunde linli* Mjcia und Juliannci. U. 4 Z. 4 L., 
Ar 3 Z. II L. 
S) Drr leiilende ll«iland auf den* Steine tilzend und nach linkt 
nrichtet. Linkt an der Maufr dat Tüfulcbtn mit dem Z*t- 
ehe». H. 't 7.. ti> >■■ . Br. S 'l: 3 I- 

Der licilige Sdiwcrtentmann, dcliend an der Sülle, xu den 
Sviten znei Engel mit Alirtecxcrlixeugen. U. 5 2- 4 ^'t Br> 
3 Z. 6 L. 
7) Per E>i»igeliit Ji>IiiRae*, dorn die It. Jungfrau in WiilUen er- 
»cbeint, inilrti der Teufel ihm ilat Tintcnl'nw umdötit, Copia 
nacli Schunicauer. II. '^ Z. 4 L., Br. 3-Z, 7 L>. Die cotouchiiltB 
Abdrucke luben Abraham Uimeraiaon'i Adrette. 
^t) Die h. Junefrau mit dem Hinde und St. Anna, in Grund* 
rechu JiMcbim. i 7.. j L.. Br. 4 7.. % L. 

Die unbefleckte Kmpringniu auf dein Ilttbinonie mil dem 
Kinde, weichet den Segen erlhsill. 11. 4 Z. 7 L., Br, 2 Z> 
1t L. 
Die ■piiiern Abdrücke traeen N. Nelli'i Adreii«. 
10) D«c Bauer unaraii ein Weib. H. k Z. i L.. Br. 2 Z. ii L. 
Di« Game itt mit I&I7 beieicbael. U. Z Z. 1-1 Br. 1 £. 
L.? 
[ll| Zwei nackte wejbliclie Figuren vom HüeUen (tetehon, mil ver- 
»ebrinkien .\riaeo , von denen die eine den 'fodlentclkidel oatt 
der S*n<l<ihr hjjt U- 4 Z. ft L., Br. .^ Z. 
U) Ein* iiehcnile nackte Geflalt rom niickea {eteben, w!« Ü* 
aui dem Dsit« kommt, im Grunde Landichalt. H. 6 ?•■ S L-« 
Br. 4 Z. I L. 
,tl) Die b. Cilhutiiia, itehend mit Atta Rcliwertc, zu den Fütten 
dat lertrümmerlc Bad. Im Grunde ein Tbeil det Gefänguiu- 
»hjudet. Mil dem Zeichen. 11. \ Z. 6 L» Br. 3 Z- II L. 
Nicht bei BirUch, 
U) Dia b. Juiigl'rau in «iaer Landtelian am Fu«ia d*» Baume» 
■iCMlid, «i« tie d4i Hind biUi;I. Itcchl* oben di» T.ilclehen 
nil den Zaieheu. II. 4 Z. 8 \.., Br. 3 Z. 1 1 L. Nicht bei 
Barttck. 
■USt, Sebattiai) an den Baut|i (ebuuJeo, uud nit Pleilcn durch- 



I 






176 



Krinafa«rgcr, Martio. : — Krodk» U. 



1 



miilil« mit einer Scea« am Frn't I.rbca diiKh üin iasIfd sa 
Aber U*UM lintto dieirr Aultrag ihm bcu'ic Auuichteti II 
Zukuoit crÜfTact, la rafTta iliii tli2t der Tod dabio. £r t 
bei'm Baden. 

liriuioi«) nar fr^iident dtt «BerikantieUeo KüatÜer-Gefdi 

HrinabcrgCP, Martin, Oloimalrr >>» NÜroberg , wo er ui 
Ruf ecuot*. Er itt durch ein Büilniu bckaaiit: von aut^el 
\Vetticu nird nicht* cmihaL 

Urins, Evcrard, ivuicr, der ontcr di« Schul« Jm KmtI tu 
der geülilt ttitd. 

Hriost, Thomas, Kupfcrttecher , denen Leb^ntverhüttnitM 
hdtiDl lind. Seiner etnähnt Gaadellini alt eine* &(ccbon, dl 
Alltgii , CtMvaggio elc. [jeubeitet luL 

Urisifcld, Philipp , Panellanmaler , wurde l?o6 m Frankenl 
Kheiiikreiic gcburcn, wo icin Vater l>«i Arr Manutaklur al) 
iiiti üugerlelU war. SpÜltr knmen ilie Itiinstler jener AnMa 
Nyupheiiliurt;. und lO auch liriill'olil. Er beiucble jelzl dl 
d«mic drr li'ünit« iit Münc)ii-ii, und im Praktihchcn deri 

'"" welclt« er übl. vfrdankl er dem berühmten Adler an der Pol 
Blauur<klur in ."München »ine AutbiUlun;;. Bald wurd« i| 
nif^iche UDierdiiuun^; xu Theil, und luli-tit «rhielt er f\h 
AdiuIIoiii; an dem biicicbneltn groMarti^n Inititulo. £r 
nehrcre ehrenvolle Aiilrruuo, daren er *ich mit voller Zuj 
koit onllodigle; denn liriitlold itt ein voraüglieher KüniiUr 

*^" Fachet, nie die flilder beweiten, welche er für die ba 
Sin^iulung von I'latlco- und Tellcrcemklden des Künif;* von I 
geinult li.-ii. Wie dicte GeniäMo uripruni-lich nur ein«a SttrrI 
reu »utiien. hkben wir iu der 11134 lur die bayeritdien A 
bearlieiicteii Gmchldtl« der k. b. l'oraolUn-IVljinulaktur t 
und dort iil auch ein VerTuichnit» der Gcnuldc lu fitidea, 
liriitrctd (ür diote Sammlung autgeluhrt. Et »nd dieiM I 
nach beruhtulen Originalgcmdlden der k. PinaKolhck. n»ch Ol 
Hulxui, Hembrandt , l'. Mierii. Muritlu, L. danach etci 
kamdii, (eil jener Zeil: die betende Alte nach G. Dow, disj 
fthuhun^ oadi Htmbtandi. der Markltehrcier t>acb G. D0I 
niandolinipielor, und die Miodulin-äpieletin. olle rier auf Vcf 
l'IitUeii tr4lBich aui^eliihtl. Acht Teller htt er mit NMii| 
Ton Anliken in ünixinalcrei seiierL Uana malte et •uf> 
Bechnajig d«n Abachicd dei Kvoig* Otto in Griecbenl*n4 
DodaMT auf eine kleine Platl«. 

Krock, Heinrich , Hittorienmal«', d«r l6?l *u Flanibar)- i 
wurde. Cr wurde lu Hühuis vun Ejrarteliiütiel in den M 
gründen der Huntt unti^rrichlel. bii er nach Cupcnhagen m 
auf der Akadtnie daielbit «ein 5(udium fotUeule. Iliefauij 
et mit kiiniglichcT UnteriiuUung nach Italien, und biet wal 
Werke vu» Maratli, Cignani, Liilb und S*cdii dn Oefä 
toinei Sludiuici. Er war dreiiaal in Ilation, und nach leiael 
kebr durch trankreicli wurile er in Dänemark auf naonil 
Weite be>chjltigel, und die Zahl »einer Werke in Ca|>*nhM 
badeulcod. .^lall Bndet deren in den fc. Schtuitem , in H 
und Pnralgebduden. E« »ind dietet Hiiturien, myiboIofiMl 

EiatUiide lind Uildiiiiie, laulcr Werke, die au jeuer Zeil | 
eihll landen, liroek lUrb tT3& in Cui>«ubag<ti , ait dM 
fint* KaBiIci-Hatlie*, den et 171t wbtelb • 



Kninipcr, Haas- 



t89 



DlUvnp^chlchl* i«l unbrli«iinl, mui «rciii nur, itMi rv ntltea 
der Plaslik HBil MbIiti"! nuc)< in der DiiukiiDit crfntireo nari in- 
drucu «cheiiit er ilin Itililtiniifrci iiini lln>i|<tfn(h« );*rmnclil lu lim> 
bra.'ui»! nur als Bililliiucf harn er in DieiKtV IIetrii-> Willirlin V. 
Di* /<rii. in vrelcber üii-ici gricilali, »t nicht be)-innt; ilodi •«lirint 
it nichl viel« Jahro vor devi lAp8 eilWIc;!)*!! Kpf>(?riingtdl>tiiil ili«- 
Mi fmmcnpn IIeri<i;* nath Muiitht-n grkoiiinini xu layn. Wil- 
Iwla T. halle vi«1c liuritilcr in »inrm Oicniln. iinil am virrtel« 
)*knr* Auigab« Hir ilinell)«» hchci lich auT )"i (l. i^ hr. Mvi- 
tUl FfieJrich ^utliii fiBtti* alt il«r hiicliil Bi^iuldate dnt IJaiitiil 
IM f^ [tri>ni|>''i' alMtr. ilt jiiDp^r >li>iii) nur 50 fl>. und ent in 
d« M>iWra Zeil dei liiinillicbi-iiJrn Maximilian livlivl «ith Min« 
fiMtifdang aul 480 ll< Untei dicipm CKurtUrilcn fiihtto er t''>l<><h 
icfl TitrI eiiiri Ilormalvri. ubgt«i<.-li f. C»iidi;'>. Anton I'unuii, 
OtH Weml (b^idr Lipoviiliy unWIonnt) , Ulcicli LuTh . Ha** 
Briedcrie u- ■■ dir Miilrrai-beilon b*M>tf;t«ii. Kiti«ip«r Iml itidaiicii 
andi ecMall • und er lit jnnrr l>i>}:ii«^ha llril'i&alri' Johann lii-iuu- 
■•r. w**aa Wi'ilcniicdcr und Li|iovi>li)p' «rwibncn. Wciiinricder 
Ufl thn eine Uatstrlinni; tiei Upicti Aliralikiai hri, welchFi Uruni* 
mta iiu die Abl«i WaUrrtpacli ^rnuill h»lta. 

Die n>icn Arbfitfii Aitttt liiiniilf« *in<1 in irr St. IVIIrt(»cl'» 
BaHirtbc zu tVlünchen^ Ctiridut am iticuix, an d«uen Fuuv 
VUfliiiM t>niel, wekbir ehulem drn lireitullar xicric, jcUt in 
timrt Sciltulo^c auff-citflU; fcriirr t'in En[;«l mit dein WfiliwiJKr- 
Ctfiitt auf dfr Pii!|;tfi;«ii(Jftrt«t'ti Sriie, i)«idp V":i ftnuifO. \)le- 
Mt Ed^I (lar( niclil nie ilcm Erirngcl hu <Icc llniiiilf-i^ais -vti» 
itKkt«ll werden. S. Gri)i.ir>l. IraJaltie l6uu lciii{;tc er iljt rlienie 
MoaiuBcBt de* Jaholi UunMiaid in der Mrir'>p<ili)[itihir«hc m 
U. L. F> In ili«»c> UiT«)ie itl au'.h <lat "rüitl« Wvik dr» Kijii«llertt 
4h yrouarli;* Muiiiiiixiil ii»: lirililldcrn, moIcIi» CliurliK'l Matt- 
kUiaa dei» i;rtMvru liüifrr |L.ii'l'>>i,{ iMieit lictt. ricirii Cindilri. 
MwJMiili ti*'' Uiilni'tcr. bat die ^uiclmuag dMii vcrfeilifict iinil 
Bniaper dat Mmlrll aui^rlühtt und den Cuii golcitei, der an 
■jisbctt kcimni EnLit4>! ]«acr 2«it nackiida. 

^■Iasiniili«n Irbt« in einer vielliewe^lrn Kell, ober «jliiend «r 
In Blivlt naeh aniton ri«liltte und die Itube im ValcrUndo er 
luill. Trrumnielle er aueti die Kiinitn. um lich durch ' ti« 
tiaen für jene Zeil piäüiligen Sili beielKii mi Uiten. Die alco 
Heiideni — damaU die ii'ne Veite kui» UaUracliii'dn v<in dem 
•tten Hofe (der t-udvri^tliurg) «u {genannt, wer l.lttn und boreill 
bMilillig, untt der Churliird dachte daher lail Hmit daran, ticia 
eis* Deiic lleiident «u bauen. Sonderbar ist et, da» iVIenner nio 
tVcilenneder u. ■, nie die VerhetiBiMe d*« Kauet «il't>Dehl, und 
■trhl eiiitnal die genatie Zeil vnn detteii Itegiitn lieiiiuuticn koiin- 
Um. £• in 1« nielit einnul der Name des üaiiuieiiicn xu leico; — 
«•der Weitenricder und I.ipowsliy, noch die neueren TufDijra- 
Ata rvliiuclieut Krnncti einen Ueiuriili Srliiiii, Uer Uau bcganifc 
t« Jkhrc tOt!. u"'l llant liiiimper nar neben Scliüii doijeuige,' 
itt Mchrefs Detaili xcichnett. F,r butiirtc auch Vielti (iir dia 
fttnoealurer, wddiB die vencfiiedenen Urnamenle lertigltn. Nach 
t*(li> Jalireo Mar der Bau vullendet. rind ratcli gin« ei auch mit 
^r BiKieicn Vririemnf; de> <ivt>iiideF. An der Hauptla^ade hin 
tag (t^h ein! Palltittrade , von wclvlier niclil« lurlir ilbiig itl, al* 
d» Liincu au den Seilen der beiden Eiucnire. Itriinie^erke Uei 
Uani limriiper, tou «elcbein auch iene über den l'orUlea herruh« 
die Dllegori*ehon Getl.-iiteii der JiMtiii.i. t'in-titudo, 
lu Mitte (ter fa^de üt (eine £rc- 



(Ca i iMwlich 

TMiMnMUa uud fniiemia. 




Kroobu^, Li. von — Krtiger. 




üüMtte:' 

lud iMfc 



17S 



Kronburg, I.UCa« ton, Mskr lu AtiRiburR . wo *r «ur Znil 
Btüthf iIft FiiC);^ Ifbir. £r fcrlielv trohlgeltoffcac Bildaiittij 
»onilcr* iroo Mitgliodcm dui etniiliiilea Fnwilte. 

Krones« Ludwig) M«l(ir «nd Kttprartl«t]i«r, «iir<Ie 178S in Pr»j 

t«bur«n, und lii«r nidmetc er «ich iiol»r F. Btrglcr dct Kuba 
(>ii(«r eiog er tu seiner Auttiildun); nach Wien, doih toBBlM 
nir niclit erfahren, ob tr »ich noch in jtncr Stadt lirfind«. Et 
finden (ich ndirte Blätter tud leiner Ilnad, dock »cliatHia m 
Bicht *«hlr«ich lu leyn. ^ . 

l) Fünf Hüllen rnn M<JDch«D, «inar hinter den utileta und IM 
rechu gevtendot, 18OI- ^H 

Krot. Willem ßartel ran der, Maler snLeuwarden. der •!■* 
Angabe noch 1836 »lit dem Hufe einet autgticidineten KÜDidM 
tlMD. Ut der oben erw^tinlc W. B. van der Kooi , nie er in !■' 
Get«hirdenit der rsderUndtche Schildcrkunit door R. van Ej^ic 
etc. genannt wird, M 

KroTinann, Carl Friedrich, nialrr xu Alton«, «in üünttte:' 

atr xlinn in Atiraiie uniert JaUihuiiiterU thitig Mar. uud 
]8l4- r.c tnilte in Oil und Miniatur. 

Dnt Bitdni» du Pastor« N. Fnuk hat <r nach Uanten 
(raphirt 

Krubsaciua, Friedrich August, Artliitelit, jeb. «w __. . 

1718. C«!. ITQO. Er genoti eine lorglillie* ErtteKuuf». UDiÜ 
allen HulftwiiieuMhiilcn iciDct liuinl pfriliren, «io er war, ■Mi; 
man ihn unt'r ><ie |;rlrhrtfn ArrlilU'Men (einer 7,«il iccbnea. Il 
»chrieb ein Werk ubrr du» Laurenlinum dc> Pliniut, und MtM 
den niutlimi»tichen Grumlri» dctielben henutlellcn, wu mMI^ 
Scamutii, Fetibien und Cailell (;elbiii haben, vielleicht btiM, 

f^eniigend, indi^tn Hie Anjjiben de> Ptiniui keine dnullich« Vk-n^ 
lang ^«beo. Da» Werk nutete» Küoilteri hat den 'l'ilel: W)l«-^ 
•cbciulidier EnlHurl' von det Jungeren Pliiiiii« Landhaui, L^aurM 
cenannl, Leipilg 1766' Kin audcrci (einer Werlie iai b«liuit', 
Wahrscheinlicher Enlnurr r«n dci jiiii|terca Pliaiui Lendhaut «y,' 
Garten , in dir toihaniicben Gebend cciegen, Lpx. tT(i2' DtM, 
Stbriftea itehcn auch in d*r MoDoUichrill: Doa Ncueai« aw iä. 
GelelirMinkoii im J. ITÖO and IT&J. Uebcrdict finden lieh 
ihm n<i(h viele andere .Viröii«. 

Seine praMiichen Kenntnis« aei^e ar darch den Bmi dea i 
»M OllerKiich, durch jenen dei Girlenpallatlei drt Tfinten 
von Sachten, durch den PjIUiI d« Uirün von liieich xu Ni 
will, durch |enon det Primen Xaver und durch dat Slcu«rl>aa 
Dreiden. I>te iSahl der nach aeiiien PUnan au»eeführieM 8l 
itt bedeutend. 

KmbMdua ttar Froreiior an der Akatlemia lu Dreidca, 
1176 wurde er Land, und Obeihnlhnumeiiler. Lr »1 lur 1 
Zait ein Mann vkd Bdeuliina;, ein uffeiil]i<:bfi S|>fuc]iluhrer. Mk, 
konnlr «r »ich von den Fetietn dei architckloBiKli«a rtlatua 
noch nicht frei mach««. 

Hrueer , <);« aliirtn lümtiUr A\n*t Nananx ITan«, T.uilivltf 
Lncat, Theodnr, Mailhiut , *. Hru); and Criif;er> AuT einer 
pia ron Diirer't Blalt. «elehei Chritiut alt Girlner vortteiil, I 
nun Dietrich Htug, t6l4i dann aul einem gleichen mit den tib 



KrUjper, Gotlfitei!. — Kriigei-, £■ 0. ■ t?9 

j«a Kirce homo »Whi: Ttiffo^Arui Krüg^tr d'}?"*- Norimborcafl 
161 1. U. fl Z. I L.. BfMW fl Z. 7 r,. lu ipjtctn AMnicUp« i-l,. 
I*a dl« liUtniii-Ki^n Veite und die nt3!calion ran G. (^h. Üuid. 
Statt ilr» lateiiitxliea it«lir jelit dciil»eh*r T«xt. 

iQeer. Ootlfricd, M*.I*ill*uf, dar «nter <lpf Bfciwunir Fri». 
JrMb III ip^^t. i6'0l in Coponhagra lebt«, Svin* Lvbetiiverlifell- 
linil unUehniiut. 



Irilger, Fric<Ipirh Ileinriph, M«<UiH«tir. ^^horea »u Drctd» 

trlji K'*l- datclbit iS03. F.r war der allere Sohn dn t78b vor- 
•lnc«*n churfarillicfa -laclititdifo IlDfberiiiteirinrheiier* KpliMitn 
BMJamin , uod Weimiitli crllitilte Üiiii den enlcD ünlrrndit in 
Hiatr Ktin>l, 1)i» «r nach Cnncnhnf;«!! i;ini>, um nof der Al>aitemia 
4*i«Ibti »rinp «eileie Autbilduog ta vtiiulgfu. Iii<i|;<>r blieb »«1.1 
iahr« dat«ll>>t, «jhieod «elcher Zeil «r fwet l'tcita «innD, und 
ITtT nurde er Holiucdailletir zu Oreiden , wu er bit an MJnoa 
Teid verblieb. Mnii bat von «eiuer Uand ein« Aaiabl von Me- 
daillen and BiicU Bil^>r«rtta in En, wtft dir Suiiio Pelor'* dei 
Gtducd (.11 rierde , nacti Catanova't P.riSndiiiig; djiin li»ii(irlv er 
••ck Bildoitie und Stataea in Wachi. Die Stntue Friedricli V. 
VM IKaeinark bildeto «r io Silber, nach der EiuUtue de« Uirelt- 
(DivSaK. 

I rroo« ni'^tlaille auf die EroboniDg von IVIaidi. 
I >Itiliillc auf die Stcrnnjtl« &u L«ipatg- 

trfigcr, Christian Joseph, Medailleur und AVachtbaitirer. der 
Bruder de* Übii;eD, wurde I7.%i> lu Dretdrn ce^orea. uihI von 
HnIir und Kni^llrr in den An (an ^[gründen der liuiitl utilerricblri. 
Kack Bfliliiahriiten) Studium begab <r tieli nul' Itciieii, kam Itia 
■ack LieSaod und Huiilaud, iiltetatl mit leiner Kiinit betcl<4<1i;tui, 
bw er 17Q0 in Dretdtii all tRciter MÖn:bgiavonr suc;r«ielli itnrde. 
1d der l'olge MtAdo «r ertlnr Gravenr, und al« «vldivr »larb «r 

Küotilar boMirtc ein« groM« Anzahl von Buden nnd litld- 

I, anil auch canze Fii^ren in Wacht uud l'liun. Auch lii- 

iaclie älu<he lulirte er im, und ah «in« leiuer bcvten Ailieilvn 

kluta man in Anfang untet« JahiliandsrU ein Cruoilia in fvlfen- 

b«tn. Spat«r bdMilo er »ich vanuftweiM mit der StempcUcbnei- 

dckand. 



i 



1 



lllger, Ephraim GotUieb, nnpfcrstocker und Zcidmer, nnrde 
i'St) xijDr«»iUn {*liurcn , und tclinn in feinem ii. Jahre beiucht« 
•t datelbfl die Akademie, Sein Mcitur iu Zoichiiru war Knlin 
C«»«iau uulerMic* ihn in Handhabung ilct Slidicli, und die 
bedcuiearfo AnMbl («iiier UljKcr, netolio er lielerle. beweiten, 
Am* «r *ia talentvoller liüo*tlcr ivar. Er Terlicte lait immer auch 
Ai* Zcirhnunii Ku »einen Stichen, da leiiie tertii;* Hand hriner 
Vaeseicbnunc; bedurlle. Setiun iSM wurde rr Miigliod der Aha- 
4«nie in Urexlrn, IBiri auitenirdenlliUivr Pr<ifciior der Aliadeinia 
4Mcltn( und ISli creille ihn der Tod. Blallcr von leinrr Hand 
u«d in LoMiu* Bilderbibel and im Uilileriaal , in Itarlienaki't 
HriiBweek, in ilackniti Ütiefe iiber die liuntl, in Cook'» Heiieu, 
lu ler Praehlautgahe Mn Wicland'« Werken; l'crncr liererle er 
Ültiirr cum Tstchenbudi für d» ((eacllige Vergnügen, rar Utuni«, 
fc Mfiiiior't Aicibiadet u, t. w, Bciundcrt lu eiw-Jhnen *iad diu 
, welche «r lur Becker** Augn>leuu tUdti duniotor 2ä oatih 




i 



ISO 



Krilger, F. C — KrUger. P. A. 



Ab(;iiitrn im Mpn*i'tclt«i) Mut«i)tD. FvnHr tUch «r der B«3 
hdcIi ininier viillkiiiiiMiciKrc: 

l) UnT IVlutiliant mit den) Uii>lpUo<lt. nach Wille. 

3) Uat Bill) rinct Alle», ita<:li tl«iiucll>cii. 

3) Zwi'lf nniikc lii'|<(<> nnch Sej'ilrlinaiia. 

4> Kupfo iMcli SpJKtiulcl. 

6) Piomctbciu , n«ch Uuiin*( GcnÜlilc. 

ö) Moria bel«l <1» Jeiuikiml an, nach G. Iteni. 

Tl Die MadoanJi mit Eii|;cU1iii{il«ii ,' nueli Solimeni. 

8) DiQKSIiMi lucli liubiuth;. 

9) Dr. Xuili«» , noch L. Crotiach. * 

10) Die kcutchc Suianaa oder (Ut Urtheil Deoiel'«, nach Valekll^ 
Muiec llubillaril. 

11) Der Ucibiirnkuatg. oiUr 4l«r Küaig Irinkl, mieli J. Jor 
Mu>. Itub. 

12) Chloiintleot Tod, nach Canato; Mut. Hob. 

13) Ariadnc auf Nuxot, naelt A. liaurmaDii, im ücbtiiclien 
lerie. Werke, 

14) D«T Maler Neu«li«r mit iciaer Frau muticir«!»!, Dach Neb 
datelbtt. 

IG) JiMepb ilelll den Pharao leinen Vater <ror> iMch F. B«ti 
l6) Die MaJuuua mil dem llinit* undSu Jahannei, n.icb Giniicntl 
Bild der k. aschiitclicti (ii1I*iie, ein IrefilicSc» llUll. (ul. 
17} Der Tuil <lei t'uriten M'itiocpa iu lUt äclitacbt bei t^| 

I8t3> Dielen Stich begann Schiitie nach MatUUi, 
l6) Die Maduii'na iiach AleMandra Totchi, 162&> 

In der bekiniilori Portrait- Sjiuiultinß dpt llulidaler* und rror« 
C. Voeel iil dl* DiMniti dicxi KiinMlet«, Vun A. Itruger 
geuichncL. , 

_;er, Friedrich Christian, Malet, geb. m Zeuch« Ulij 

iTT'li Rctt. IU Dceidtn i85^- Seine Jugend verlla» tinler 
den Vcihattniiien, und obi;Uich er fnr die liunil |;eboren 
ID muMtn ei durh die ä<:hneld«iei (iltriiFn. Er norde Dur 
IVIeitter, und alt >ulch»r bracht« er den in ibiu »ehlitnii 
Keita etil r.ur Keile. Er et)i>a|[M deoi Ilanilwtrke , «ilt« 
Drwden und bildete >tth daiclbii von IBOO an in der Maler*! 
Aabn» arbeitete er in Caitetl. ipäiei aber nablio er die Oe 
lerei. Die litiogtiinmhen luhl'e rr jcdueh »teJer hart, nnj , 
nebreren Stadien »mute «r eieh Minen Unterhalt au rar" 
lUrbeil. 

liruiTfr «urde Vtohitot der Malerei in DretJeo. Seine Dil 
beelchea in ttitdniuen, lo wie in lliilorieii, heihgen und fr 
neu Inliallt, in Stilleben ele. 

Ferdinand und Lina lind Erben tCinM l!ün*ilertBlenle». 

KrUger, Ferdinand Anton, Kaprenieeber, nurxle 1743 in! 

den ^eburen, und von «rincm Oheint in drn Anlaiigi|Erunden i 
Kunai unierriclilel, bit er nach Si>itl~art ging, um tu der Schulej 
berühniien Muller aeina Studieti lurtOKeiiea. In der FuIk« 
«r kimiglicbe Unl«r>ltiiiuAf , und jclil Kit>R *f nach llooi 
Ftereoi, *fu er l>4ing)ii*i Sehul« be*uchle. Uier «eiohneic *r 
fael'i baiuhtiilct iliM der Madnnna <lel Cardellinu ini (jrvailiar 
liehen Pallaiie, und mit dem Stich* deiielben be»üiil(igi« er 
1613. Auoli in l'arii mar <tie*er Ituntlter , und hier i|M.k rr 
Brce hotno. Man luti aber mehrere ichatibari- UUtiir Tan dar T 
ditte* liuBitten, di« mit Sieherheil und mit aeltener HeinliehN 
bebudetl linJ. Seine Weite erinnert an jea* A. Uuter'* und 



Krtigc 



Krüger, G. F. — Krüger, W. ist 

B. Wi«ris, doch i(t er fern von jeder Hart«. Er arbeitet in kla- 
rer und kralliger LinicuinaDier. 

I) Sl. Bernhardu» und St. Calharina, nach Nicola di Folicno 

tS2?- t(- Interesiaates Blau. 
^1 Rifael auf d(?r Stiege, icEiüne Copie uach Märe Anton.. 
31 Der kleine SavoTardo in Paris. 8- 
4j Die Madunoa del Cardelliiio, Hiuptbtatl iOaeh Rafael lAsa, 

H. lO Z.. Br. 13 Z. 6 L; Preis 6 TU. 
S) Die Thilosophie, nach C. Vogel'» Tcmperabild im Fillaitser 

Schlois. SeKr fein in Diirct't MaiiiGr gestochen , gt, fol. Im 

ersten Druck vor der Schrift, 3 Tbl. 
Chritluskopf. Ecce homo, nach G. Renl, k). fol. 
T) Du Portrait dei Frinzea Friedrich; vorzügliche* Blalt. 
t} Der Kr eutz tragende Christus, nach B. Lutni. 

irfigcr, Gustav Ferdinand, Maler zu Dresden und geboren 
daKlbst ISOS- Er bildete sich auf dar Akademie ssiocr Vaterstadt, 
mad hier s.ih luan bei Gelegenheit der Hunslaiiisiellun^en auch 
tctidiiedene Bilder von seiner Hand : anfan^Hch Copien nach 
Nebdier, Schalken u.a.; auch Historien, Genrettücke und Furtraite- 

irtger, Carl Reinhard, Medailleur, Aoton'i Bruder, nurde 1791 
■a I^tadin gcboreu und daselbst in die Grundsätze sainer Kunst 
*ia|rtreihl. Seine weitere Autbildung verfolgte er zu Berlin unter 
LeituDg des berühmten D. Loos, und Krüger sclbit gehört iclzt 
an den vorzüglichsiea Aünstlern seines Faches. Seine Medaillen 
(iad trefflich behandelt, und wenn es gilt. ein''BtIdniss darzuilel- 
len, so weiss er «einem mit Sorgfalt modelllrlen Kopfe iiarner das 
€tprige der iudiviiUiellen Wahrheit aufzudrücUcn. Dnch auch an 
dea öbrigcD Theilen herrscht gleiche Volleudung. Krüger ist k, 
iatktiecher Uofmedaitleur. 
1> Medaille auf Carl Maria von Weber, 
3} Medaille auf Uahnentaan. 
3l Eine solche auf H. A. Büttiger. 

i} ÜeDkmünEa auf die Sücularleier der Uebergabe 4*' Augsburger 
CunfessioD. 

5) Denkmünte auf Gustav Adolph's Tod, mit dem Kopfe des Kö- 
nigs nach der lebensgrossen Broniebüste im k. Antiken-Cabi- 
Det zu Dresden, 1633. 

6) Denkmünze auf die Wiedererbauung der Johanniskirche in 
Zituu. 1838. 

Krüger ward auch mit dem Auftrage beehrt, das Wappen der Kö- 
nipn «OD Griechenland zu graviren, und löste diese Aufgabe Tor- 
siiglich. 

Upr, Lina, Malerin, wurde zu Forsta in der Niedcr-Lausita 
-tt03 gebaren , und von ihrem Vater F. Ch. Kriigcr in den Anfangs« 
amsflen der Kunst unterrichtet. Spater besuchte sie die Akademie 
itt Hünste zu Dresden , und hier lebt sie als ausübende Künst- 
loia- Man hat von ihrer Hand Gemälde in Oel und Pastell, 
BÜdnitse, Historien und Genrestücke. Mehrere ihrer Bilder sah 
mm» anf öSenlJichen Knnt lausstel lange n , und diese wurden mit 
Beifall aufgenommen. 

Mger, Wilheltn, Maler aus Mecklenburg-Schwerin , hielt sich 
»ehrcre Jahre in Dresden auf, und noch (634 war er daselt>st 
thitif. Er malte Bildnisse und Hislocieo, und dann halt* er auch 



1S2 



Krüger t A. — Krüger, J. C S. 



•in bMonilprM Tnltnt tat NadibÜdiuiK rrcinilet MeUter. Et j 
ligl« finc Irrinivh* Cu|>it von Metig* 33 l'uM hohem SiU» 
HiDimrll«hT( in <ter UitWiich*» El»lkiic)i* lu OrcidiUi «iMiiJ 
diM« Nsclibilduuc; uoi ilai Vicifnclic rcrM(iii«it, F.iiie an<l*r« ' 
ilun nncli lluliu vvrrcrtiele Copic <Icr Marien unter dem 
bl an «iiifiD iltr Sfilfrntliäre der omJlialtu Itifche. 



KrQgc 



.KrOge 



r> Andreas, Archiutit und Mal» ran Noocndorf M 
liini, H" " !>«■ dtin ßBuitupaktar FfMiiunti di« Baukuitit atlo 
Im arliUrliDlen Jahre nunlo er tclmn RauconduMeur . na4| 
•oluliPr Icitclc er mehrere wichiii;e Hauirn, bttondeTi unter 
aufiidil ttti Usrud ruii Ituiili«1>di>rf. Dann tualta er auch 1 
»cliatteo un>l ll'iiiivii, unil bei itcr ReuUrbuU brltlntilcia «rj 
Sinlle «inr» Zriclinungdchrori. AiigcttreiigU Arbciteu uigtB 
1759 i"i W- Jdhr« deti Tod zu. 

^ T, Andreas Ludn-ig, Maler und Kupfer»techer. 
JT^J >u Puliilain Itcboten, nad tcin Ohcini Andren citheilte | 
den ertleii L'nlerritlit. Doch wihllfl er die >lalirrt und Sla ' 
tiuiiit tain Haupt fa<-lie. Ertlero «rhrnt« er bei B. Ilude, dq 
er weiiit^ir durtli teine Gcaialds aU durch feine Dlaller 1i«k 
Dioe lind mit dem Stichel oder mit drr Nadel «ufgcliihil.l 
beiondtrii lieiUll ernarbrn ihm jene, «eiche er im üetchä 
nrnibranli** oder F. Bul'i r«ilirte. Im Juhie 17B6 ««urda «r \ 
clicd d*T Akademie der Ilüntl« in Dcrlia, und um igoS 
ihn d»r Tod. 

lirüüei xeichnete die GentÜtde der k. Calterie in Sani-Sovai 
Stiche iiir dieliuplentecher. und et lelbtl hal ßr diei«lbe ttUM^ 
llel'vrl. lo nie tur die Anliiiitilvi de Sini'Snuci. 2 pari. Tv 
)TTi> — Ti- Trühtr «t*eh er 28 liuiilVriiiche und 21 Biiitrn 
DtuMbildtr in der Orangerie. Andere ßl^Iter Ton teiurt Uaad 
io Lavater't l'bjiiugnDiDik, in Uateduw'i Elcueolai-Wttk eU.j 

l) Dm Oailmabt dct Hrkaxtar , nach Franc Uol> 
2t Siunnna . naih Corrcficio. 
3k Maria Magdalena. Halbfigur nach ean Dy''' 
4f Uagar von AbraUani vortloittn, nach G. Flink. 

5) Rvubratidl't Qitdniu. nach ni'mbrandL 
Öl Her Mann in oiicnlaliKher lilcidung, nach demielt: 
7) l)i>! alle l'rau , Dtch G. I>UH. 

6) Dvr Er«init, nach demfeitieu. 
91 Die Spinnrrin, na<h di'niieltien. 

101 F.in Ilirleatliidi, nach C. S. Duboit. 
It) Moipi MitrüniineTi die Goetiulvln, nacli Ilembeaodt. 
I!) Iiaac legncl den Jahuli. nach Licvens. f;r. f»1. 
13) Vue du Douvrau paiait rujal de BeUfder* et de 1* 
PnIfUm et d«* cuvirun* peint par J. F. Mejer iT71i 

far MC. 177I- 
reniire vue du pataii neat de Saot-SotKi, da !■ ga1«ri« 
bleaui el ae* environi etc. 
Ift) 1^ tetondo vue du clUteau de 1a vüU da Potidjiti, Am\ 

et Ar l'eciirte rojale etc. IT7T. 
tA) Tiuittvwe vue de la Tille de PuttiUm, de l'eglU* du 0I> I 

•lt. iT^i. 
I7I Viie •«vteolrional« da chälCnu roval de Pobdam atc. 
IBt GvfvoäliD eun I'uUdani, uacti J. F. Mc)>f. 

Krfl);«r, Jtiltinii Christian Sigotuiid, iWiMitBalar, 





Ktigelgcüj Goi-lifli-d von. 

Mcaleeitaltmi der Aatika and iU* 'maäett^m Itührmid« in 
tHt\'t Ii!ld«ra «o an. dati nr nii5ichtie»lich nur di«i« unj j«aa 
'■■chtubiKlf^ l>«fiiu)il irar. Da er ticli. wi« lein Jlmder, nicht auf 
d» AiilDritii ein« Meiitcrt ixlcr rrtii<ic Schal* a'ülitf, to war MJu 
kuniücriich«! Streben Irei, und et caifallclc Mcti in ilii) dai Eif;*n- 
Ikimliche »i>ine* üeniii». In letnen hiKcritclien Dililurn iil daher 
Alt Dach di-m Aolikrn (Irrtionilc Scfaonheitiiiiin. mit (•ei&üthvot- 
Im AfTvklo vartiunilC'n, »idii lu v«rLeoatn. 

AU die FritDioien I>eiiT>chlinil iititncltvratninttii . verlonn tlt 
ikn UolCTiliitiiiti);. Cai) fand zwar ttoen nnicn GiiiiiKr an den 
niiWn LmciI Bristol in llom; Oerhard aber blieb iihn« nlle Uiitcritü- 
amtp Fr vi>r)teM dalier mit «incm bieiltni l'rcuiide, Naiucnt 
JoJuRa Si-Iinarc am Iti^a . Itom und (■irii; (ladt Miinchca, mi 
tr üa reicIiB Bildcrgalltri« in toinani Siudiiim Ixnutite, und 
PortraiUualrn lich IJnlerbnll vcnchafTle. Nach uiuiger /.cit 
mil teinem Freunde nach Itiga. Coil fol|;te ilcin Ortidcr 
I. und M be(;abeQ aicb twid« IT^it nach rclrribiirf;, wo 
htidikt *r«üti«cliia AuliuhBi« (anileii. Drr HuT und l'tivt- 
duften GerlurdRii mit Arli«l1*n, und CdrI tviird vom Kai- 
faal mit einem Gctiali Ton 3000 HiibelD alt Ilufmaler aiii;e* 
•irfh. Gerhard vetmübll« lieh mit einer Baronin >*on Maiintrurd iiuf 
IbMiattd. und Carl lieiratlietn die 8cli«r<lter der Uvrauhtin detUcuder$. 
biJaJwr t864 vitÜcm ürrhaid rtlttibiirf; und «r>hlto IJIOS Drctden 
tu Miarat künltij-cn A^l<nthalia. ClücUlidie VorküliniM« lit-iiii- 
Itiflm hier teinen unfjeiliiTlca Flcii*. und licherten ihm ein i»r- 

Clo*n Leben , da beionden in Itutilsnd leine hlcinen liiitoTitdivn 
cke Mit) heiligen Familien mit beduuiendcii ^iimioen be<MhU 
muifa. Er nur in Drvtden teil iiidir«r*n Jnliiuii all Piofeiior 
j^^n d*r k. KunitatiftJcmie anKeMtllt , auch Eii^kicli Miulied der 
^Klwdcmie CO Polenburß und Iteflin. Kugeligen liilillo vi«Ts g]ürh- 
^^ptA* Ta^e. endlich aber nalilc lein Vcrbaagniii. Uie«or talentfuJI« 
^BtütÜer t*urde aul' dem Wege nad) iciner IxeillidiiMi Wohnung, 
^Pfa dar Nähr der ilauptitadt, auf die gnutnmtlft Weite ermordet 
~ Bad beraubt. Er hJularliaf» tnci Svbne und eine Tochter. Meh- 
(«r*a übtr Gcdiird von Tiügdgen a. dat Leben dieieii liünfller«, 
cnähll Tut) F. Hiuie. Lcipiiz t&i\. Und nun von ihm alc liiintt- 
lar. An liüeclgcn iah man aut die erhebendile und rulirendile Wetm 
Mu achle Kamt auf ein reinci froinmti Gtiuiilli nirken liijun, und 
bi> ru Hclcher idealen Hube der Meiiichheit tUt klar* Vanichen 
iln Zneeki, «roiu Gott diu»« tcbünito Iliiuiiie]ii;abe drr F.rdc lich, 
IL) liihrcn vcroMf. Er geliürto ta den leltcniten, edelilco und 
)ielicii»«rurdif;len Men»cben und lu den liani^iten liümltcTn nller 
7.«iten. Atlei in iliin war Uatmanie. liu|;clf;(;ii huMi:;!? nie der 
Minirr oätt Schul« irgend «iner N«t!iin. ä*in i;iiiri|;iii ireuffoliub* 
In Vurt'ild war der ihm an S«*)^^ und Her« to rtii'nandte tlalAcl. 
Auf •eliene W«i>e niuite er dciT Geiil und die Gluth italii^iiifchcr 
Mti'ter niil den reinen Formen der Griechen, der tiefen Beituut> 
■«nikeil der Ucutifhcn und di*ni bliibendcn Farbe iiksii her der Nie> 
d<(tjadtr au vereinigen. Gleichtnm iiUttiich i;prundel Ireteii teina 
IrbmtKamen Gettahunfon mit drr Lt'inviniid licrror. Sinn, Auf- 
druck nad Dedsulung drt liuiiitncrkn ntv ihm iUU am F.nla 
«nd ilochite, und damit fcrbind er griindliclic akademiiche und 
wiiMDichaftlidie Keuntniiie, liebevollen Ftetii in der :ei netten unil 
*qltendelilen Autliihrunj-, Seine Kunst vrnr nur «nuten und hei- 
^_^(n Dinge» |jeiTidui«(, dcithalb triuertn er wohl, wvnn er durch 
^Ht«itoiluLitada getwaagcn, tidi nf) der Porlraiimalcrci «o aehr 
^v%iH|4b«n oHiuiei nur dann ijbtc er nie enllintiattitch ^era, wenn e* 
pll, bcTuhnilet aui£«x«ichnete Mem«li«u lU verowigen «der lie- 

«3» 




IM 



Kii^clgcn, C- F. TOD. 



k bcndra Varnntdirn OurcK ili« tnffoDiln Athnticliketl EolTna 

udoc Vcrttoilicnti Trust und ['reude lu gc«dliid». In »ciuru •■ 

Pen S<tiiipfuu|;ca 1>riucrl>«D wir deU, »io llaimonic die KU 

iVuictl uiiil Grundtafo alkr uintr Id'cn lu avniitn iit. Si 

L Bern pflcplu tr ticti rin« I]au|>tgTjUlt »U MillcUiudi «u dl 

W itn , tu dtm er ilnn» inci SoiMadüti* »cbuf, diu in eviuUM 

Unitliung diranl ilnndcn, und (u einem viiUcn Aukucil m 

nrtiaiffea. Er üouerle oft, daw ««iui Ide«ii »icli iiumi-i d 

ungatuchl >a |;«*ultei«n, und dMt e» ihm IMüliC koUco miq 

■ic «nd«ri lu ordiir». I 

L Eine tncil« Li(blin;:^9iiinrilaun(; dpi Kunitlpri war n, dl 

f Cyklut ton GetlAlttii xu bilde», welche nuntiidiUlltM Ahiliirnu 

ctriiflli«» GclühU dsnlflU». Zii »cincii Irliirti Acrrliditd I 

mililrn rcliiirl cio totclvcr hiinniliichcr l)r*ik1«nf;; ein CbriiMl 

in der Alilte, rcchli Johann» d«r TJuler. Iiokt Jolisna««] 

Bvangcliit, Kniftliicb« in vullcr L«bcnigiv»e. liu;;r]i;fji im 

oft Chiistuiküpf* , uiiiti K""' *^"' vorn, •intlcHialicn, MHU 

fraiHiBBr AndMiil «n da» W*tk gehend. Emilcr nml i'ctgij^U 

Miang ihm abrr noch nie die« ldcalK»laliun^ at> hier mmHI 

felircndcn Chriiliu. Von au(f;«t«ichnctcr und rührender SchTiabi 

itl der iiiRcndliche Jahanntsi er tpricht nuch inniger und geouri 

voller an, alt eiiio (riihrio Gettaltuiis diciei llelligra, ein« M 

r«n FeutrpriMleri der Wnlitlicit und det OlauWiu. Am »wj 

banteo iber cigrcill dai letite Weih de» unglücklichen K^^H 

nuraa «r nixJi «Kei Tage *ov »einem Ende atheileie. E* ^^M 

Hnieilück io Leben>|^ö(ie und itellt den veTlornen Sohn ^^^| 

ET>D(telio vor. Ertchiitteiiidrr, niil mthr cltarsliteridiicli^^H 

nnd wahrhril l*itr tich dicter G»«uttBnd nirhi dartullfOk^l 

verime Siind*r kehrt in (ich turüclt, mit glühendtr Innt^ntiM 

r «r dai veiTciMerte llaiipl empor und prctit die ^erun^cnen BH 

W bolend an die Unnt. Namenloie ZerhniTtchunR itt in dietea ■ 

Wf weineuden Auf^t'n und deo vor>l<irlvn, ober nicht verierrten Zog 

W Die flu*iernrdrntli<li« WnliHifil de* Fleitehtouei und dia M 

^ KonnliiiM der Anatomie im Ma»htl*pto1 itt lu brcanderti. j 

W «iaoiB G«(;enbild, die itückkehr du neuif;<4> in die Arme Am 1 

W ttn, hatte er tchon den Eomiiif neiuacht, Uu lerne rwM 

W welche« er vollendete, «ar ilai Bmilbild det Fiiriten von Bam 

V Ein Lieblio^iwerk dci Küntllert, und auch ein« »einer laUt*a4 

W beilen, itt «in« IVIaduooa mit dem Jeiuihind*. rlna» uttwr UM 

■ LelMnigriiMe , ein «benui tekiivallrt all liebltebet GvmiUUi ■ 
B gtnell Rdacbt und mit alletn Zauber der Kuntt nuigefulitli I 
W O. UanforS hat icia Uildni» lilliogrnphirl. I 

UOgelpen, Carl Ferdinand »on, Landitlufwinalcr . der 3cJ 

liugiliTUilrr Gerhird't. und mit dictcm lidatller viaren »oiö« 

ben>i<hii:hiaJe lanee Zeil dieKlbeo. Sie «raren beida ita ÜJlUt 

tnim cu UuBn , Larl aber loUle forUludiron , iea> ih» la <n4 

^ luM^U, «U dem llrudnr, und Dodi leiner AawteranK wiJluJ 

■ liebtr ein armer Mater «tvu, •!* Miimlrr «erdeu. l>cn MW 
K Unlerrithl erllieitle ihm $<liula in Frankfurt, dau» kam er ■ 
K JUni Uruder bei dem Maler /ick in Cvbleni xuMmmvo ; |[>i>atm 

Vocibeil log er aber au* dem l^oierricbl« dt» Malen Fr»el, m 
•Mb dar JÜDglinc« mit Lielx annahm. Dietet alle», und m 
illri« Znilliage in Kola eenrten, haben «ir im Aitikel Gwlu'l 
bcniliM. und itir liif^vn daher hei, dait Carl in Itum daa C n | W< 
b«ld BuCaabi um iieh dar Naiur in die Ai»e tu «terfeB. and lUi 
bot ilun buonden in Tivoli retckcD älulT. In der I'olite Unit 
- in Biutlind Min Cluvb, da ihn hau«( faul Kiun lUfaalar I 



KUj^clgeo, Cnii Foi-dinand von. 



197 




wählii;, unJ an* Auftrs); i)i«<t9 Kkücn tnt tr ai( den StaaU- 
ralli« r. lii'ilikr isoi oiii« R»i*a iitch der Urirain an. Hier oalun 
tr g*^:*n IM> GvgciKle» nach tler Nnlur auf. und d«in kunttlic- 
bndvä AtirutnJer genden tic i» wohl, itau Kügcli;«! tclb« I 
m Ort au*mlulir«n ^»iIicMf. Doch bsi'm Anfani; d«r Aibcit \ 
fbutrt« er dai Churalil«riiti)>:lie niiuchct Gegend in ilrr Z«ictinung J 
akfcl ticl' ^'■ntif- aiilgrUtil «II IiiliGD, und er bat ilah«i <]rii Mu- | 
aadian, «in«' xnritn Rriie in ilir liriEnoi uiiCEra«1uaen vu dürfen, 
■■ WiBCr Arbeit die naöglichsie Walirhnit |;«t>«n au kuanen. D«r 
KiiMtrMtatlclc (lieBille, uo.l to diircliEoi; der Kün»llert6o6 Taurica 
mA Alm Rrclituogeu. Er tiracli[e ^iit Zeichnungen lurücli, iil>«r 1 
CM >^t«c koBnl« «r «o dia llerautsabf leiacr krtium'tchcn lt*i»a 1 
iboLtit. Uor turop4iach-frant'>F>ieliu Itiiei; «älu« lieb an die 
fatt an Rituland«, und di« Kiinttu dn Frtedant raadeii nenig 
~~ lülEunf; mehr, liü^elfpen aber balle nich de* Schittie» da« tut- 
I Edclm.-ionri Slubin tu Wotik bei Siralovr lu crfreueo, bii 
ar durcli N4|>uIton Mlbsl in üel'ahr kant. liügetf-en ii«lricb 
tail dem Rrtt« neiiic» Vermüe^ni die Z.iii'liirl'abnkuiiuii aui IWn* 
Tubru . rin anfinst )>bicLlicli«« Cntotiielimen , bit die Einfuhr 
Cul OD lal «Tauten detDMlbeii ein F.nde inncbic. Damit vcrlui der 
■Kuntltr tein csuiM VerinÜf;en . und oun ttar er auf die Kuott 
lllh» b»chrinlit, SchoB io Wolik ball« ac 30 Antidiltn der 
KiMRi iu Ulli |;rmalt, nod diutc übcrrrii:blG ai iuUt dein HiiHf, ^ 
dtr ilia mit 10,000 tlubcln und mit cineni liottbar«n liingc be> ■ 
lobalc. Auch beilellle er nocb mehrere andere Bilder. Uicte 30 1 
Odeenild« uud <|0 Sepiaieicbauagcii loit krimui'iGhon Aniichlaa 1 

K~~-^'n lur Vuraieriini; UJu» gniiieii £uat» lu liainmui ÜiUof b«- i 
t, und dieic bildrin eine rigenr Taurlicho Galkrie. Hierauf 1 
er den Iinti.ch1uu xtir [teriutftabe einer materitclieu Itcita in I 
rimm in $0 roliobldtietn ; allein das Werk luoi nicht eu 
Staitde, Im Jabrn tSiQ berviile er auf Qofehl doi Uaijert zu jbn- 
li;l>etn Znock« Fianliind, und SS iiaeh der Njitui ij^r.iiicliuctc 
lkiu*n «arcn dn* Ri:tiilTal. Alexander kaufte tio, iinil |C70 — I? 
hrla tie Kiiselscii auch in Oel aui. Zti jeoei' >£<:il eiichicnirn 
^Min ibiD «ui^leicK IS lilhoffrajiliirle Utjller litin1;iiiJLkdif<r Naliir* 
Mneu. Fmhcr sab et ü lilb. Z«icbDUiifi«u luil Üauuiiludien und 
AotichtKii der rininia baratii. 

Dl**« I,tiho^aidiiea atbcitfid «r ouf dfliu LaaJgute Kurkütl 
'■at, und aar m VViutcr brachte er ciuigc Wocbcu in St. Pcleri- 
bWjtcu. , Im Jahre 18^7 zog er nach lleval. wo er in t*iiivni 
Frirdiinbeim cliiuklich* Tage f;«iii»(. Von d«n xier gtjiten Q*- 1 
«Mldia, die ihm hier (ür da* Zull^obüud* in l'vtrtthwA aufgntra* ^ 
gen wurden, Tiillcndcl« er nur eines, aber distea erkUrtt «r lur 
um iMilei. Im Jahre 1833 ereilte ibu d»r Tod in lieval. 

It>ii;fli;<?n*i eratere Werke liod nicht frei von Il.ide, in der Com- i 
•'itiliou iH er «u ütierla Jen ; in d^-r Folgo aber ver»oUwandpo diete J 
'alilrr. Kr liebte iiniorr Ilnchlhuiii dei Gaiixcn. und über spiiitl 
tldit verbreitet ticb eine freudiio Ituhe, die den llv^chauer f''*-1 
•cit. Er Tertland e*. den Charakltr der Gei-cnd lu ln»«n. undl 
iÜMrr drüchl« vr aucb dai ücfrJf;« uiiin- uci^m^llon IdeatitJI "ufH 
Am li'b.trn »all« er idylliicli>! AnticUten uud l'radiUceneii, UD^l 
101 uiniitcn beiTundert man leine reinen und Miltelgriiode. Io l>ac-1 
•Mlliiof; de- Lull und de« Wuti«« itirlit <r hinter Vpniel, daa' 
Cnia uad da* ichou« Liditeiipiel iit aber unnaeb^ihnitich. Uai 
Coknit i*l flifixeiu nanu , ntnicjtteiit immer diiichtidtli^ und 
knfltf*. S*in« trciUidi *u>j;i:liilirtcii 5c[iiDaci<:hiiunf;rn mirdfii 
lail *u iheuer beialill, alt die Genulde. lli> zum Jahr laft hatte 
•r tjl Gesuide und SU Zeicbnaugen auii;«lubrt, »hue die Stu 




I 



IW Kli^elgcn, W. von. — KUboe, G. LcbrcchU ■ 

tti«n um) Copicn. Iiu Giaicn belaufaa üch »ein« Gantlila ■«( i 
17t Sliklto , iinil der ZcicIiDUDRcn |^bt et 2^ aiugolükiri*. Zu, 
(«incu Ictilon und vorzuiilidisivu \Vctk«ii galiurfn tO lcl«al-Liiid> 
_u KluClCn III Od ■ {;ruial<! Erz* ugoilM> *> 

■ Dio aiurülirlUlitlTU Nutixoii 'ut>^ lUn ItümtlM (ind im BniM , 

Nshiolog der lJ<:uUchcn ü. I. S. 17 0. , 

U&gelgcn, Wilhelm TOII, Malet and 7.eUhrtM. d«r älicro5«ktr 
dct Urthnril, wiirtl« IBM ^«boicn. und der Hunti «idaete et ud 
in Drciden unter l^itiing du wurdii;fu l'rufi-uori UartaaMi^ 
L Dann ituJitia er die KuDiUdiiiic dut h. tiüllario uixl ui C!*^ ' 
K thw Zvic<l>e lie(;at> er sicli i|»(er nach Mündien. W> vga.fife4 
gsletn bat berciii vtrfcliirdrn« (cbüna Dild««' g«»all, W|^HH 
BDiMrc* Wvk «rtchira iinl«r dem TiUl : Die Gttcbichte ^^^H 
chei Gutl«i nacJi der hl. Sdirift in Bildern ron W. '«n KSJM^I 
Mil anilculendcni Texte hcraui;;e^el>tn tu» Ur. V. A. liritauuml^^ 
2 Uttle luil i'i liui>(eila/cl(i uud Test. E*i«a 1&J3 luL ■■ 

KQgcIgen, Gonstontin ron, Maler, d» s«bn Carl'*, w& 

|808 cclKiTen. und icme ki^nillFriicIi« BDlnichcluni; Iciirla iiM,| 
d*t Vkter. Er nidtiiete lich obonlalla dfr LaHiUchnlt'iufkrci JMi 
dioM übt «r niil AiuxMcbauug. Er itt kii». ruMUebcr UoAh^H. 

IfO^Iein, irt!gfr Name lUtt Kiigcigea. ^^H 

UUblcn, Fr., t'in k. [inMitiiickcr Ofßtier, dwten wir iSlf^H 

Mater erHjhiit fanden. Er eyirle nach |[ii(an Meitlem, nad «Bki 
in «igcoen CuiDpuiitiuDen veitucbte er lieb. ^1 

Kahlmann, Carl Gottlob, ein Künnler «u DrwJea ttnJ a^l 
uiga In^nieur, von «letchtn et in Bniltiors Uictiunair« dit iMtI 
no|triDauie« heim, Aau (r lucb BIntler ceilzl habe. Er war H^ 
Ier-Lieut«i»ni ood l,o)ir<!f bei dem Cadelon • Ci>t|>» «u Newtifl*' 
Dreidrn. und 18I3 itarh der liiimtler. Man kal ron ihn (i^^ 
PUd v(in Meinen und den Grumlriw mit Protpekt tud TlufHbL 

KOhn, GottvralJ, Maler nui S^hmiedefeld bei Suhl, der <*» df 
in Nordhauicn Kiue liuDtl üble. Man findet Gcnreitück* voa^M 
Der Uanil gemalt, wiiio LebeaMerlulUiitie tind unt abarM^H 
k'ant. S. aucli L- Kübn«. ^^^H 

Knhnc, Christian Gottticb, ßitdhauer xu DroJen, «lUfÄTB 
teil»! iTÜt R'h'ir«», und hur eihiiill er atich soine BildiM^^H 
liÜDtllvr. ßr brachte teliun zu Anlang untMO* Jnhitiundrrta^^^H 
■ur ufleiillich^n Auitleilung, und im Laur« der '/<eit lul^tfl^^^H 
r«ra andere. ^Uluen, biiiicii und MuuiimcDtr. Vuii **in«nB3^^| 
nonnl pmd jeni- d» Malen uiid l'ruf. l'riedrich, Dr, LulJiti'ti J^| 
liüni^ ton Sucliien. ^H 

KOhne. Fric4lrlch Anton Joseph, ii..frouTier d«« ftödliti ifl 

Saditeti , niinl« IT8I geboren, unil hier finde! «r eine ätell*, <i<^| 
*r Bueh In drr MiniBiurRisletci nfahrcu iit ^M 

KDhnO, G. Lvbrocht, Main- >m Eiikben, bildet* (Ich um oM 
bia IStt aiif der Akademie der Kunilc in Dreiilen, und hi«r^^| 
UMB bd Ijaln^iinlieil der KunilKtixielluo^cn auch llildt-r v«a 1^1 
ort II**d. Et «inil di»tei rruchtilücke, UildnitM and hitlofiti^^| 
U4rtIc)lun);'*M, und l>r< derl)r««liirr Sehautlelliinc vuh IftSt tchäi^H 
^ W aiMh Ui(ik«lta(lliehe UitJ<rr «in. Der lu)i*ll daraelben arilWMH 



KUbae, Fr. — KUnUel, Aug. 



IW 



IN 




■■ TyrtJ tUMl die Satdriugar GfRtnJ. fatt nüahten wir (;lauben. 
•Um iter oben vriiv«l.u(r C. liüliu luil diuoBi liülmo Eine Ttrion *«i, 

8mc, Friedrich, M«l*r. der «ich um i8i6 m Berlin uiiier 
LniuufC 'le' IViil. Wodi ilvr iiuuit »idmclii. Kr bmclitc dantU 
lildüLwe ua<l Ilistotiio <ur Anuiiilluiif;, bcxiaderi ^uln und Iren« " 
tuintnt ei» >ulcl>e dar inrun>Icrliab)ii;lt(u Mailunua lUlaor» in Cm ' 
■occini'* Saoiiiiluiii; xu Ron, der Vierg* iit lisga ote. 

Mkld, Friedrich, Maltr. «urde i:66 »H DJp[>oIdii"«rde geba- 
Ka. uii>) io Dr^-tJ«» ecnotb er <lGn L'utonicht vuti Sclteonu unrl 
CucnvvB. Oancliei) i«ic)iiii'(c er nacli Jen G>pinb^ÜM«n ilor Aita> 
-l»™!!-, und bctoadcri nat et nncli diu Njtuf, nelche er »tudirlo. 
ilaa riiliiDl« »vine Wecke wegen iliier Scbönliuil der fartii, uud 
i«ßea dei cli*riik(eritti)cbtu Auidruttii der Figuren. Er Siallo Bild- 
'"r aad Ht»luiii:ii> iiuil «utli ZridiiiunjfeD licfctte er. 

7.U Anfang unicn J.ilirliuiidi'tU lebte auch ein Cli. Friedrich 

fiiiVnifl voll DiiipuldiinaUc, der an der l'unellaDUisnuletttur lu 

< ■u^itrllt WM. Von dicieai üülinel, viellotcbt der Vater 

■I. gibt r* 13 Blaticr niU mitit^ritditn Sciueu, tTT6 

>lalir( , iju. fol. u. (jr, qu> 8. u. qu. 0. 

Bei, Fuul von, ArcMlelil. der duccb den Dan tiim Domo in 

'iB riiliitilicli behaiinte UüuBtler, d»ii;ii nir unter Kliiincl iclmu 

iwjkul liAbrn. Wir Ijiidvn teiiien Nuiitvii vinma) llliutiul gvKhfie- 

[.Wd. glaulieti alter, d»it liühtiel die richlit-e Sebrvibarl tri, ub4 

i.44t<r ii»ii*«n beide AitUici lictt crginxen. P. v, liiibnel tl*rb lBl4f 

RfihrKT, Friedrich, Maler dut Gollia. hielt tjcli lOiO »einer Am- 
bilJuni; wegen in Rom auf. Er ericheiut im Almanscli au> Uiim 
•vo dwicni Jahr«, und der «ird uiiT':r teinoti Bildern ein Canj'Uied 
(Hianul. Seine neitei« S|jur iMinnlni nir iiiclit vcrrulgen. 

Wlmerti Arrbitekl, drr um t806 in Kaiiel lebte. Fr linlte den Ruf 
T<n-* ^rettliirliien fiuniller. der neb«u den arcbitektouitebeii lli*ten 
■udi )iriti>riti:be Zeichnungen lielerle, dic/giusten BeiUll funden. 

iKAfDlul t IVbIer und Zeichner la Kerlin ftegen da> Ende dct vorigen 
JahthuuderU. hlan bat vnD ihm biilotix-bc Üünlelluiigeit, ScItUch- 
Um und üeurctlucke , in ücl und in larbigen Zeichnuiigeu, 

nÜnimol , Maler lu ILiiioorer. ein jclitl lebender liiiuatler. Man hat 
wjtltolo^iKha Uat«teliungen, OeiireMücbu «tc vtin (einer Ujud. 

Ulla oder liuen , Lconhard, MaUnon Weiitrnhuru in Seliwa- 
|>M. arbeitet« in der Kiieiten Halde de« vorigen Jahrhundetli. Er 
malt« iliitorien, dietet noch tJtD ITQO. Weiler itl er unt uubebaont. 

flGn|;, tirnard, ArcliiUkt und BiMbauer am dem niedcrl>indii<:hBn 
\Vpii).tisleu, einer der Baunieitler dei Berntr Munilert. tu dicieai 
.tien Uone iil auch ein Sebtiitotirlt vnii tiüog. dat arvu* 
.idi«. asdi Art daiDstigei Urlinndlunif in vielen bleinen 
i^uJcu üpilallen heivuilrelrnde HocbTeliel' iiber dem Purtal. Hl 
ilalll iIki WeltRerirhl dar, mit einer schncr übenicht lieben Men^ 
• un Itoulen. $(. Pclcr ilobi biet an der lliminelipfurle und wehrt 
J*m P,iUte den UingMi);. UieiM Work tcagl die Jabrcahl t49> 

KOiiliIcr, A. , (. Kunkler. 

HUnUcl, August, Zuidiner und LilKngiaph auiBtsiUu, wurde tu 




200 



KUnzlc. — KUrzinger, Ignsz.*' 



Aefatie uiMart lahrhuadsrU gebom, unü in t«intr V«t«nladt wt 
_, KüiutUf gclilMcl. Er iBkchU lieb ichon Irüli durch Fedfnaij 

■ nungcn tiukannt. bcionilcri clurcli mci Lilbographico , ticlche Jj 
Hk, Johdno» nach Uomiiiicliiiio und Ua* fitldni» Mrlauchttion'i na 
H- i,. Cunach tunlBltcii. In dioro Blültarn nctteil'en« divLilhofl 
K. pbi« mil iloni ]tu|>l*nli<h , uiul auf die*« ful|;ln> vmckMM 
^L aiidcre, in welche die Mrlr^tea, wie die «latkdea SdimtEdiH 
P nit eleidicr Sicherticit (;eiüE;cn liod. Sl 

Im JaKro IfiJZ «tliiclt et bei d«r Kunilauutolltme «a IMS 
d«B Pr^ia, nnd in i[iiler«r Zeit b«gab «icli der KÜatUcr itack 8l 

V lin, TC(> or greflKrtkirtig loinr )lun>t übl. J 
ft Andrrc VVcike ia dieicr ci(;cnütiimlicheii Lintcnniaaier hm 
^ ]) Sechi der scti'iDilen und KllCDilto IIolMchnitte vun AlhrM 
V^ Duter in oripinaiieilif'cn Ueu^n Copicn mit der Feder auf SM 
■* cetficliiiet. btrlin 1832 • ßr. I'ul. Die Origlnalr lind is M 
I SMUlulung da* künici. |ireuf*i«chen GencraI|>i>tlBiei*l«n m 
B Bundctla^ignnndlen II. rnn Nagler in Berlin. Da* niuittl 
^ dt! Ilaiie» Maiimiliim I. i>t na«li einem telbtt Barttch wdj 
P hanDtca lluluchniite ^l'crtiget. i 

3) Dar TtiurBpkMa{;en IUi*or MoKimiltMi'* f. , n*cb Düttr. | 

Kttnxle> ArcKileltl aal Oilirutiu , bildeic tiih datalbit in ^VjfiflM 
nnr*i Sdiul«. Wir finden leiua Zcicliiiungaa al* vutirefl^H 
rülini. ^^n 

Kuenz, od*r Kuni, «in B!ld*eKattiter, (I*t um 1334 su RoMOU 
in Baytm lebte. F.r lehniixtc lUiliganbililrr, und ein «olcha*. J 
Madonn», bonabrt ;diF Hiidie tu Tunienbamcn in Ob<(liaM| 
Uine* Bild v«i)i«h der liirche den Ruf einer Waliraliti. J 

KÜrzInger, Franz, Maler, rrurde 1750 »u München febotott, ■ 

von dvia il*malii;en Itol'ioaler Winter in den Anfiin(;igrünilnl ■ 

Knnil unter rii:htat. UamaU gab e* in Miinohcn noch Kein« im 

deiute, und liürxiogcr beigab tich daher lur V<>l)ctiJuii)r irtd 

K Autbildun;; nach Ruut. Die» mchte iMn aieh ta jener Zftlll 

I den Schulen der letiendcn Meiilcr >u vcrtchnffen, nicht m m 

ft dutub •tnt Studium der Auliken, d» Werke Itaranl'* nnd Hda 

■ alten Meider. Zur Zeit liuninger'i xar der nicht viel ült«r«| 
' IMeuRi im llarc. und aa didien ictiluia *icb unter Kiintllerij 

Vvrclirune an. Nach (eiiirr ItcimUcbr tiuidcn ibm cbrcnvoile AI 
trag« lu Tbril, tu wohl in Oel, all in t'reiCo, Er »itrie vendl 
<l#ne liirchen nnd Klii«ter. Für die Kloilerkirthe in Uemril 
tnalte er ilai Hixliatlarblatt mit St. iVUrlin. niul in £l>cT(b«rg 1 
da* Gein.<ld* de* Tjiirert *riii Werk. N«ch ü*r* kaoi der na 
ThuiiMt von Aqiiin, und dielürcliin luEbcrtbecg und Spalt atd 
er ta Ifmcu «lU. Starb um tTQO. J 

KOniliecr, Juhann, Maler von Müach*n, der Drud«r «n4 9m 

Icr ilei ubif:en i'iiiui. Er blieb in iciDcm Valerl.iiide. arlani^M •■ 

deni>k>ch lli'ilall, aunobl mit teintii Bildnifirn, alt mtl »oiiWI Ul 

ncn litTimt liehen lu BtaderUndiirlirc Manier. 1 

JuluBU l<tirtiiig*r ftaib tM Mundien iTi>i im S9> JnliTt. j 

KUrzingOT, IkROZ, Maler. HurJ« ITTT » Mündian «(bort» «^ 

vun »ein'ni Vatnr Viani in dtri Anfan^eründen der li>in>I mü 

richtet. In der |'ut|[e «ridmele er lieh aucli der draaintiMlivn Utdl 

k t* bUtb abor ••■ii« Zeit uniicbca diMcr und ilar bildendra Kai 

V («llitjlt, und dennuth itutdo er in batden ain IrcSlicbet lliiWtH 



KUnunger, Alois. — Küfcl od. KUsscl, Marh. SOI 




bctnt mit ungtt hei Item Beirall dt« knaiet. Hofbübne In MSa* 
B. uni! tiicr wur!» ft lulclit Dirccktor dm SchaiiificU. I)ir#k- 
tor i;iir»i»ßtr lebt oiicli g^geTmärlii;. dorh r.frti »oa dtr Uülino, 
*ait «einer QuiMcirnng iit diu Maliir«! teia« lUuptboKliiAi* 

£n uh bri Oeltfenbrit ilnr liannUuKlclInng In Mum^h«n 
Siadme Wnic von (li»«ni Küaillrr. Bil-liiUif, llislurien iiii<l 
•euch». In ifiineu (IfmülJca hcmtbl Wnhrtieii, unij nat di> 
''btei»cb«B«liaBi)Iang anbrinoj!;!. tu vrrritbiie hcintn ffirndlmliitieit 
• DikItBnteii. In aeiriiir TriihrTca /.ptl i:iu1le er Tiir die Kloiiccbinh* 
la Bfraried tnci AlUrbLltrr mit St. Bernlitiil imd St. Bent<likl, 
vai &r difl dortigr- pfankirchF mnltc er die Hitiimtirilirt Marü. 
Für 4mi Gr«rca Aasust vati Türrin^-Guttcnzcll führte er ntu det- 
iM TnnvMpi«!: A^ei Bnaauer, zwölf Seen«» in Waurrf*rbe 
MU. Dann fcrlißle rr auch etliche {;iit~e Cupteo, rartUuloeiicha 
Duitdlaacen . und neben den Dildnioen der Or^rliu'vuu Mi.nl- 
gdM, lier Mmc. Uorgundli cte., »ah dmu auf 'Irr KunitAui-'IcIlmig 
n DMltdica ein Gemälde mit Marin , Mafrdaltn» und iohaaatt, 
da VafcMif JcMeph'*. den eitgliKhcn Gnu« u. s. «r. 
InunCer^ Alois, Maler und Bmder des Obif^en, irtjoiel^ ti«h 
inmitiKlicn, »oiner Vattrtladt, ebenfilh der Ituntl. und s«ar un- 
ter LEHuni; leinci Vatert Fraoi. Man «ah lehnn bei (icleftcnhint 
dw MnDcruicr-KuiiitauittellLiag TOQ ITSÜ und tTßjjBilder *uii (oi- 
aer Hand, 

Weiter konnten n!r ae!n« Spur nicht verfolgeu. 
ngcr, Martaonc, Malerin, die Scbvttiier der beiden vorh«r- 
kenden liünitler, wurd* ITTO geboren, und von ihrem Vater 
. d«n Auüw^srüadon der Hiintl unlemicien. Später Irot tic un- 
' Lcilung des Galletic- Direktort J, Uornei und. mh Tn)ent be- 
kl, nb >ic bald die UoB'Dune, dait in ihr olue b.iyoriichc An- 
^ükallaufmaon erstellen werde. Sie ni.ille vertdiitdenc Seenen. 
it d«r Miincher-HunitaiKltdlung VAn ITliS >ilU man ichon ci^iODa 
mpotilioui'n vuu ihrer Hand getnalt: eiti Nacblstück mit Arlesti» 
i, nnd Uea HÜnlg Saloiuim. 

VaB dieier Zeit an lieferte »le niehrere Bilder, die mit Beifall 
IfltuuiMmen «rurdeni di« Dacittlluog einer alldiiitcchra Familio 
I eorar in die künigUcba Galtoric. Piir einCE ihrer bcilca Bil- 
eeklarie nian ien«i, nelch«» ein Serail vontcllt, und da« in 
IkiiU d» Hering« von Kutlaod kam i für den General 
lureaa malte (is tSol den Tod dc> Latour d'Auver^De; H. rua 
OilUMBT is negeonbarr «hielt von ihrer ll.iiid 30 Sciiun n>u Jlam- 
Uff. Dax teizie Gemälde itelll Chriitu» am Oelbergo dar, uod dann 
|l{;im nudi «rui^c l^eichnungcn , die tic fatt sterbend noch ent- 
'tt. Im Julxo iuü<) »larb tie, all Willfie dct Sehauapiatera und 

_.er» I. Uhdc 
1 oder Uüssul, Alatthäus, Kupfonueher un<l Zeichaer . geb. 
,Anf:tbur(; IfiJl . gc«. löBI- Er erlernte »eine KuntI in Au^- 
__Jfg. in der Folge aber kIor er o»cb Mündieo, "o er eine be- 
^Mtande Anrahl ßlütltr lioferle, a«teuhl mit der Nadel, all mit dem 
Orabatichel. lle*underi g«>i<hützl Kurden teinu (;o9li;chonen Oitd' 
uii«e, d"eh aneh teine K*»tr.lco Bl jller Isndon Ui* Itenncr dca Bei- 
lallt würdig. Die ineitlcn Bildnitie sind in eriutcm Formate: 
»)) Ecoe bomn, durch eiua hreUiürmigc Xiuie ber vorgebracht. 
■>der im Cirktltehoilt, (;r. fol. 
I| F.in M^'Uch mit der ttapuzo auf dem Kopf, er- fol. 

7,*iti ÄlOnche, weklie auf dem Waner (jchcn und ihren 
Bruder darau« erretleu, fo). 



^ 





^ KUccl od. K(Um1, MiilU'ius. 

4) Dto nrauxiguae. 4< 

5) Alleguric auf Ji« Geburt il«i iai*arlkli«n Fnni«» Jmi 
mit vielen Figuren und Zioiailieii, gr. Ivl. , 

6) It>>!»ec Leopolil mit hiiict Gntiultliii, iiu uulct» JUuuhi ^ 
btiri;, Lint und Phi)i|>|Mbiirg. ^ 

;) liuiicr ].«i>pulJ aU Jupilct mit »ctiMr GmMtliliit t» Wm 
unten Jir liisiineUlÜTtiiciKlen Giganle», n. I'ul. 

8) Leopolil I. und «eüie GenHililiu von Ncuburg in gauMfi 
tur* die (rctcn Künde rcpriiiuolireu:!. 4 

9) Eiiic PcnpeKiiv«, nach i- IlMUtuville'* IUm. ] 

10) 46 iJtvM« ihealralitchc Da iM«! Innren nnf Jer 0|>er: J} | 
d'uru, btfi drr VcraMhlung lUjtur LeapMi, «uf iUmj 
icriidien TlieXer in Wicti fiegdieii, lHi7> Dieie VuruJ 
g«n, mit Fruiccniuiu unJ Vurliaug, lial Uer Atctiitekl L.] 
nocini seieichuet. Die Figuren *in>l gut f^vx«idio«t,i 
nuch dl« tbeatralucUe AnwiJnung daudliger Zeit itt ^ 
Kiirdig. . 

lOb) UiCMiben in 32 Blütier niederliolt , tu gr. qn. S. ] 

11) Oai ewif;« Feuer, ebvnrall* lliealriliichr VonleUiugtn' 
Hi>re iu Wim, nach Untnacjni'i ZeidiDiMift<D. 1 

12) VertcUieJcne Auliügc, Jtaticlc, Fcuoivicikc und Ooai)4 
Mek-be iu IVIüuehen lu tthea waren, noch F> Salurini'^ 
(itiduuj;. , 

13) DiijiuUiion einiger Cidenienttr Brüder, den O, S»^ 
dediciit, dcaun Puilrail in der Mitte. I 

l4} KIna tindete Thet« mit St. Calhariua, roy. fol. J 

15) UiiiiiiiJliun Jwanni* F>bricii mit der Aiidrosieda an M 
li lUle Iji.k. 1 

(6) FtieJricb, IIon«>{[ vun Satfbicn Goilia, tn gaoicr tlcwj 
17) Fnuix Augiutin, Qinf von Waldtlctn, biiterlteher ftliail 

Sani« Fi|;ur. J 

uliaon Uaptid Schorer, Hiutmaan lu Au^burg, Hattii 
' Mcb J. V. M.xr. M. I0]. ■■ 

19) Jabnan Micha«) Dillitrr. Tbeulog, llntbllgur in aclit(*l| 
Kinfaitung. er- Tul. $;hüu und leiten. 

20) Leonliard Wriki, Decemvir lu Au)t>burg, noie Figul 
dem Cixtuw d«r duiuliBea Zeil, nacb J. Wertipr, p.] 
Schüu. 

31) Elei<ui»a Sniihia, Füntin Ton Anhalt. 
31) Euianucl, FurK tu AnbalL 

fFrii-lrictt der Gro»e, Marligraf von Raden. 
AugMiia Alaria, MarligtSlin vitii ßidcn. 
Irijariiui. h»erei Sor«fpi»e. 

26) JaluiuiiuB ruiiTolucli, naiiineUter, nacli A. Scbudit l( 

27) Elei>ii"i-> C,"ai»f,!i . löniitch« llai>«rin. 
38) Sigiii'itiil franr.. T.nilicfjioj- von Üeilorrcitb. 

30) Mtrjj !V|.iiitBiliu"a TliarMia, tirada vi>u Ciilall*. 
J0> CaH Oral vnn \ValiltI(>u , kaiirrl. CauuuctheiT. 
Sil Ür. Tubijt Oolhafon ;iu MiirnWrg. 

31) Carl Sillrer. Praetor Aiif(U<lauui. 
Ott Antlrea» Wiakler, Senalur LiptieiMli. 
jii Adiitph ZxliH , Palriiiirr von Augthurg. 
Sil Johann" C'inrad, lliachof lU Batel. 
36) Ferdinnnil liunavenlun, ür«( vonUarradi, 

«lalliUDi.lri'. 

nder. Traelor tein. Fr«ncol. 



Vatinlitim < 



37» 



II pi 



Duna h«t luon «»n ibiu ein Werk: NutillU»UBa ar 



KUsel odei' KUsucl, Melchior. 



203 



»obole*. oätt TOBilor Biu-, BilJ>, Ablorai- uad audecn rr«i«ii 

I oder KOs^^L'l, Melchior, ZcirlinFr und Kuprcwlpclisr. d« 
tag*rc RniiliT i(4( Obif;«ii. wurrlf i6!2 oi Au~iburg geboren, uciJ 
a jllcre M_ M.-riau lu KriiiKlui'l uot errichtete in der tiuml. Ec 
ikeiiPtD längere Zeit in dictcr 3la(ll, d« ihm Meriin »eine Tuclt- 
I lur Ülie g»b. uach dein Abtlerben det Sch<itieeerTittrr> l6$l gine 
■Irar iitclt Augibur^, wo tt bit XU «einen loSJ crfolgtea Tod 
tMirb. 

Kotcl liiferto eine |;roM« Anialtl von Bindern, nyirohl mit dem 
ieh«l. alt mit der Acxn^dcl luignltibrt. Er (^nRel "eg"'" det iiel- 
1 vud flciiti^cn Utluiiidlung der Naiicl. Auf den lirAUt'tchea 
vpien loa Diirer tieht nur miu Excudii, • 

l) Alle liaiteri Kud!(^ und Fütsle» aut dem Hauie Bauern, in 
klaitiem Furmate, und tcltuii aiil iwei Kr. lul. llogeu. 

3) Udupt»iiii(ilil di-i Dumet und der Tiillitdrate vun Itegent- 
bvtf, Idra utkcdrilit ecciriiac S. Peiri Apoitoli» in Clrilnle 
Rali»lioa3c, lOjil, gr. iinp. l'ol,, aui snci Blattern bntcbcud. 
liAupibUlt in (cliDsea Dmclie. 

3) EUraapforte und Kiniug Kaiier Ferdinand lU. su Rcgctit- 
bürg auf dem Itetclittag l^Z, fiT. «{u. lul. 

4) Ehroa)>ri>rt# und Illuniinaliun unler dem Crsbitchofo au Sali- 
burc, dein b*il< Ituperl und Virgil l632 errichtet, gr. fol. 

5) Apullu und 'X'lietii von Nymptitii bedient, idiün« Grup|>t, 
n4eli J. lidelink't 5 Btütleru cupJTl, tu dem Werk«: Crutl» 
d« Vertaillei , (tu. (o). 

6) Tiitancii, wclc!>c die Pferde de« Triton puUen, herrliche 
Ctuppe in Verteil!» , <i UljUer Cuplen, kl. l'ol. 

Auch die Blüilct mit Apollo, 'i'tilouon und Neieideo hat 
et t^ujpirt. 

?) Die Tbatco de« U!i(>»es und soliitr Getilirten, naohN. dol Ab- 
bat*'! Cumpotiliuuon, chedeni im Sclilu^ie lu Funtaim^blcau, 
Dach Tb. Viin Thulden cupiit, da trefllichc und achcuo Ulatt- 
ditu, mit L'. Knut rodirli iTüJ edirt. in 12. 

S) Die PustuD Jon, Da«li Corpoturo TeuMla'» HHindung, 10 
Blitter in 8. 

q) TkeatcuiD dolnroni Jetti Cliriiti dei-honiiDif prQ hominibut 

(atienti*. iiach W. Bauer. 3S lÜliKer, gr. 4. 
ita et hitloria beatae Mariae Vir^init , l4 klein« BUlUr. 
111 Da» alt« uud neue TesLuneot in Uitdern. iii BUltv. Augi- 

bure. t&tg. RT- 4- 
Ut D*>ir* Verwindluiigen , nfidi W. Bauer, qu> 4- 
151 Dutleliungen lun PMlvr fido, Ai Blatter nach \V. Bauer*« 

EiAnduni;, 4. 
H) FrotMhie aus Italien, Friaul , liirnthcn, Steiermark etc> 

von NV. ßMurr ^e(dinel,4l Blatter. 
iU ltatieui«:h« Seebilen, nach d«ai>olb«n, 17 Blätter. 
rtl (iirten und i,*Bdhiln>er, noch denaolbon, |6 Blilter. 
17) HuRiiicha UeliJude, Ituincn und Tempel, Auiphithealer etc. 

|0 UUtler uiicti denuvilien. 
tB) &*hUcbt«n, ludi dumielben, 7 Blilter. 
t^ CtMtöaw verMfaifld«i»r .Naiiimen, n«d> damialbcn, iSBltitter. 
10) Gruii« emblematiicho Fi|;itrcu, tueb deiutelboB. 13 Blätter, 
31) Geiulidie EinbUmo zu J. M. Ilillherr*t evanji^li icher Sunn- 
tBg>-, Fett- uudiipiilelpotiill, Augea - und Uorientlukl, hei- 
bfar epiilolitcher JJrnchl uad Licht, 162 Blatter, nadi G. 
SifaucU 





W4 



KUs€l oder Klkdin, J. S. 



26) 



33) Eine lnsil> wcldie der Cliurliirtt toh Bayern gelialtei*, (^ 

35) Dm I'reiliertn von Branilmiicid'f DUpulatinn. ilcru Er* 
•cbul' und ilcu SUii<lca dn Itcicliri liiilimtB <l«iliriit. 
llrcUo »iud uutcc Fraueojcitalt dugcitallt, 2 üMta Uag 

I eben to br<iL 
a() Alle lürtten GraTeo un<l Herrn, w#1«)ie (667 in M»^i 

BruMioviii nurilcii , nach C. Miiiick, nr. fo\. ' 

le* tinl^n Jihnrin riicJnch von \VaMsteii> Dit|iut*M 
nit <len> Marirnbild xu Prag, dem Kaiser Leupold '~ ' 
21 Elle lang, if £Jle breit' 

Uai SchilT luil den »lebeii froieu liÜDttcu, Theic Jh F>| 
Biitmiiiiii, i66o, er. M. 

Dti GiMkii vun Dukono DUputntiu», mil Kaiiet L«)|i« 
lind den tiebcn Cburfutitdi tu l'lerdei ij Eileu laag 
1] Elle bicit. 
3fl) Uri niaili. SehirVor DiipMlalion , mit JohanDN den 

frtiiten , l! Klle hoch und 1 Elle breit. 
)ii]>iilnli'>ii dei Freiherrn TunUowk. lujt KaiierFetdinaBd| 
an! dem Tlirime nli Salotnon, l|Blle hitch und 1 Llle b 

30) DitpuUtiou dci Caipai EmcIi, mit eineni Ungar, der 
Tilrhcn (aiuml dem Flerda ipflltel, 1 Ell« hoch, 1} Elli 1 

5t) SaliLurf-t LiiitgailiD. fol. 

31) Die liinl Siuiio, »ochi Dtitler lutt Titel, aar nelcJien 
ÜMnia victric iti t«ben. ScIüUbar nod Mlten. 

33) Let miiöret et Im ta^lheun de la ^erre , ^le Cupie 

Call»t, 18 niötter. > 

3i\\ Der «reinenile Heiland auf die SdieilellUll* weticniL 
3$) ß>« viuuttrrtlinti(;e Hmtie tu Augitititg. 

36) Der T.KlIritUiii, nicb St. de U Udlo. 
371 Landt<liarien . nich dcBiiellien. 

38) Ein Uür, «etcher die Jui>i;e» IkIlI. 

39) Bildtiiii von Juseph Fiinleiibach. 

40) Aiitr>n Seltiitt. <>itirl'. uibiitcbrr gfbeimer Kath. 

41) Sebaitianiii iürdinuirr, Prof. Ilaütbua. , nach B. Bl 
All Joannei lluxiui, Au^ailae L'ontuL 
43) Maximiliatiui tiiin, Lib. ßaro in Senffiennn , t46A. 
Üeber die Auieab« wo J. W. Bauer'i Weriien, der louiioi 

•tc S. den Artikel deMelbrii im SvhluiM. 

KOsel oder Kllselin, Johanna Sibyltn, Iüi|>f<-rttecheria. 

tbib lu AuKtliurj (;ch<ireD, und tun ihrem Vater ). Meh* 
der liun»! iintF-i'tiL'hlet. Sie •ebeilote tnil dem Stichel und 
det metirerM im vitediclieii Uautc, bit lie der llupfenli 
U. Uraut lieiralbete, den ü» bei »einen Arbrileii i-benlall* 
•tütile. Vi» jener '£eil »n hamnl nie uuMr dem Naoieu ikc > 
Urauiin vuf. Sie ilarb l7IT< 

1} Der Zug der Uracliien dorcb du rathe Meer, nach 

qu. 4> 

nie Kleine PaHiMii nach drattelben , II DUttrr. 

Die hetl.ramiUe in einer LandMili alt, JiMoph lieel im Bn 

tr. 8- 
>ee SalTf bei den Daner, qu. 4. 
fallae alt VnreieliMin d«r lluiitl« und Wiuoatchanen , 

Sita nach lliillar, ^r. 8. 
utM> ah Vonialietia dei LintllhtuM untl llandeU. nadl 
»«llimi. M. ii». liiL 

Vanut iu einer l^andxliari ti. ;tcnil, dabei Anoe niil 
DluKeulixibe , nach deeiuelben cupitt, lym. 0. 



4» 
5) 

t> 



KümJ oder iOiceUn. J. C KUitner. G. 20$ 

8) Eise Faln Ton Türken , Manren und Afrituncrn ku Frnds, 

nach St. Bella Bella copirt, 4- 
tf) Eine Folge von biblUchcD DaritelloDgea de* allen und iieiian 

TesiameaU, 38 Blätter, 8. 
10) Die riibmlichcn Thaten Carl V. von Lolhringen in UnKam, 

21 BläUcr, nach S. le Clerc. 
tl) Die Eroberungen Lutlnig't XIV., 9 Blätter nach denuelbea. 

12) Sech* Landicbartcn , fol., beiDahc QuadraL 

13) Bletne Landichaltru mit mythologischen Dar«te1Iungen. 

14) Plnsienr» tätet coifffei ä la parisicnne, 11 BlÜtler. 

ist Gärten, Fontaine u.a. zu Bom und Tivoli. 13 Blätter, qa.4> 
t6) Der Hopf einer jungen Orientalin, angeblich das Bildniu 
der Künillerin , in Rembrandt*» Manier geatzt. 

fihd oder KOselin, Johanna Gbristtna, die Hltere Schweiter 

derObigen, *rar ebenfalls Kup ferste che rin, lo nie eine dritte Scht*a> 
itu Magdalena. Dieie beiden Kunttlerinnen arbeiteten häufig 
mäx einander, und daher »t e* nicht möglich ihre Werke genau 
n icheidcn. Dann ^bt ei BlStlnr mit Ornamenten, irclche mit 
den BuchiUbcn M. P. K. fec. beseichnet sind, und dieiea soll 
Maria Fhilippina Küiel bedeuten. Tielleicbt iit dieie letzter« 
mit der cntihoten Magdalena Eine Ferion, lo daii diete Marift 
Magdalena Fhilippina beiHi, iteno nicht die Initialen einen gau 
tsdem Künstler bedeuten. 

l) Vier geätzte Gebirgsinndf ehalten, mit Gebäuden und Figuren. 

4. Die Initialen I. C K. fec bedeuten unicre J. Chriilina 

Kiisel. 
:} Eine Sammlung von 100 Fifruren dei alten und nenea Tetta- 

mentf , ganz klein, von beiden Künstlerinnen. 

3) 12 Blumen^träuite , fol. von beiden. 

4) 7 BlumengcräKe, 4- von beiden. 

5) Ornamente, oben erwähnt 

^DSei, Elias, Kupfentecher, dessen im Cataloge der Sammlung dai 
Grafen Reneste - Breidbach erwähnt nird. Da wird ihm ein Bild- 
■iti in Kaisers Fricdrich's 111. beigelegt, ful. Diesen Hünitler 
hennen wir nicht. 

ISWieder, Maler, der um 1807 zu Freiburg Jra Breisgau lebte. 
Er soll sehr gut nach Art der Basrelief gemalt haben. 

ff die Schweizer, 1. Kiuter. 

Tf Franz, Maler an* Bielefeld, bildete sich um 1836 in Ber- 
lia unter Leitung des Frofeiiurt Wach zum Künstler. In dieser 
Stadt sah man bei Gelegenheit der Kunstausstellung auch Bilder 
■on diesem Künstler; anfänglich Copien und Bildnisse, und zuletzt 
Tertuchte er sich auch in eigener Composition. Es sind diese* 
gTDSstentheils Genresliicke. 

Pmner^ G., Lithograph zu Stuttgart, ein jetit lebender KOnstler, 

I. dessen I^bens Verhältnisse wir nicht kennen. Wir fanden folgende 

r Üätler als seine Werke bezeichnet: 

W 1) Etaton Turcoman, Argomack, qu. fol. 

r 2) Jument Tnrcomanne, Argamack, beide nach F. A. 0. d« In 

I Belle, qu. fol. 

3} Die Spieler, nadi FSug, lisi, qu- fol- 



MM Kültner, Samuel. — Knhbeil, C. L. 

\ • 4) Hm Frerd«rennra in Cirnrral zu Ron , nscli II. TinwL 

5) Zwei Prardntückc , nach AHaid. 

HOttner, Samael^ l(uprer(lech«T m Mima. ia in Sfr«ii«n in 
do* roTigen JalirhunilcrU. J. F. Baute war lem Mcjkirf, i 
nachdem et tich all Kuntllrr bctciu Adilanf; rrworUni lotto, 
Iiiclt er ia Mitau die Stelle eine» Zriclinuneitclire» ntn Oj" 
liuni. Seine Ulülter tind niciaiea) nach iltii (ipnijlilen de* Hei 
von Curland gererligst KültDtr Starb gfgfD Ju EiiJ« Jm 
, Jabiliunjoctt. 

I' l) Die Haa»hüUeriii (la menngi'ire), nach 0. Do«. 1TT9> 

I 2) Die bollinditche Biueiin, nach demielbco. Aiu dem C 

I net Winliler. 
f, 3) Da* Uildnit» det U«nügs von Curlaud , «ach cigeaer % 

I', ttUDß. 

V 4) Jone« itet Intitvi) llünig« von rolan. 

tr, S) Dec Tiitihümtler J. S. ßnch, nach E. llaiuiuann. 

I, AI Hat Bildnix vno L. Eulcr, 1730- 

I I ?)i J«n«> von Sauiin elCi 
' fl) Yvitchiodcne Vt|{neitcn. 

UufTons Otter Küssens, Cornclis, oUtmaler aui AmlUii 
•In gextiicktcr liiiniilcr. der neben andern iäi)7 für du St] 
Imbbi Kircite in üuüa ATl>e!len lieferte. Starb l6t8< J 

Kugler, Georg, Ardiitekl, einn' der BaumciM^r der St. Qm« 
Ikirtlie >u Niitdliuc;«». Er lulgto auf N. l£»cUeri der l4ni| 
Baue abtrat. • .1 

Ktiglcr, Hermann, Mal«r von Elltio|^n, kam 18^3 in teintnj 
Jiüire aur die Ahaderoic der Küatl« nach München, tlm daMi 
itin« baulübuiig«!!' SU plle^it. Er malt Hialorien. I 

Kuhhcit, C. L., Zeirhner, Maltr und Kadirer, bililelc •rcli auri 
Ali'ilrmie dcf Hiintic in Beiliu, und tchon (irj^D d«i P.nd^ 
I vuitgpn Jahrliundcrti kviinle er ts vtagen. aul i>0tiilli(ti«rJH| 
f auiiiellung mit Werken lidi xu leiccn, liu Jjlire t805 "^^H 
Frofetior der Zaicbeshtuut an der Akademie der bildenden ^H 
(Hill alt luleker Eaad et eadlicb auch Üelef;enheii, in ttn« i^H 
renr der Vollrnilung «einer Studien ubiiilircf». Wi» er lB 
Aurentbnll in Italien l>enulite, loigl eiu Wetü. welche* <Fjfl 
tieftweitfl her>iiugab. Ini Jahre iflli ivurd« KubbeÜ MiimH 
Akadrniio tu Berlin, und IQIQ Mitglied dei Senali {«MT 4^| 
Der Tod etcilte ihn iBIS- ^^ 

Kiihli<il machio (ich lueril dureli hiiloritfltt Zeichnni><t« 

kennt, er ßiij; aber lehon tu Anfang; unter« J>>lirtiiin'!erli »n, t4 

Cütufotitiuiirn auch in Tarlirn xu geben. E* hikI ilii-irt hutoell 

Cemtide bi'ili^^n und prolanon Inhallt. Dantvllungen nui der ^ 

chixJirn Oi-iithl*, I^ndtchalten mit Mitoriacher nnd andeewl 

fafe, Ardiilehturilücke, audi GlHgem.>lde u. (. w. In aeintn n 

kea b«urkuiidei lich ein f;rtiiuieter tieichmack, eiD RrnauM I 

4iuin der Pcnpeltiive , iibeihnii|it ein Hündler. der in iler A' 

d"r IVIeiitar eiit drr «llerro S<hule mit Athtuiig in liririchnta 

Dann lial min vun liuhheit: J 

^ I) Sliidirn nach allen finrantinitchen Malern, von ihn MB 

I ertirli'linrt uuil geattl, 57 IlUller in 4 Hellen, fol. Um 

fc \V«rl> tragt überall da* Gepräge der gröMien 8tr«B(« ■ 



Knlil, Wilhelm. — Kiihlenbach, Hans you. 



207 



nnIlifJtkeit El i«( nichtig för i»* Slndium d«T Kuaiift»- 
M^hichlP, und auch iutercitRDl für iloo schafTniden KUaiiler. 
Zwrjr Atiaicliltn von llom und der Uiug«g«nil, naUi der 
Narur ^n«ichn«t uad gcätct. 

lelrn, Mater und Ltlhof;rap)i tn Hanau, mirde dai*Ih*t 

»rpn, lind Bii!o4 fliliUing mm liüntilnr crliirlt rr in Mun- 

Sr heuif liirr Iß^ dl» Akadcniiu d«r Hiinile. gc^ennirlie 

•b«r in llanau, «ro rr oJtlD IJthogranliiirlie Änilnlt crrieli' 

ftin|;«n an* derirlbcn tchon cini» Dull«r )i»inri in nnus- 

•i( eip (olchn mit drr Mjidonna itclln Scffgioln iiacli [taUeli 

in ilret Jaht« )uugtr«r Bruder Georg Friedrich iit Li* 

aph. 

i> VV., Mater zu Bntiiii na er um 1836 miqc üunit 
Er mall Gtorriiücke. 

Chnstopllf Maltr Ton Rifdrn, im Urbitl^ von Zürich, nin 
itulmuiigcr liuntllcr uni l'iiO. Er uiallo iiUidlchalUti, SdiiacV 
'tt Jagdituck« ct7> , üfirr p»u in gtau. 
fab melitvr«' Main- (ticwr Famili«. 
guter ^«idincr Namciu Kuhn ttarli in Conil». 

Ardiitckt, d«>rin I.«b«Rt*n')illIiniue wir nicht liRnnPn. Er f^t^ 
tHMHV .lahrliunderlc nn und vttt fanden ihn alt F.rhaiicf d4T 
fliarg Rhrinitcin Iwi Hingen i;rwtähnt. Uci anderer Gclccen- 
tnnrile diMc<Sdi1oM dem Archit«k1eii d« LdiuuIk ingeicfariebeA. 

i, Jobann Baptist, Maler <md Lilhngrtph, wurde 1810 »> 
DuKk in Schwaben eehuien, und M<ino Kiin<i<t»dieu inndile er 
lt^) auf der Akademie In München , wo Kuhn noch gegeu- 
Kig all auiubender Itüntllar lobt. 

WU. JÜrg, auch Kohnrath, Conrad und>Conraih eeiichrieliiin, 
dtr tu Uambere, Kr mr (iinLilirlirr Ilnftnnlcr, nniT bctondcrl 
•dafligle ihn der BiKlinf Ncilhard ron Thänmn. Starb löop- 
t-oth ein jiinefror liünillrr dkiei Nniaeni lebie in Elninber);. 
'littFiii iit lirkannl , da** er fnehrere Wappen und ander« 

IIb» gnnall hnb«, noch l6t?- S. lUllor in JJuk'» Panlliaun 

Utrralen und Küniller Bamberg*, 

tia V*ii ItuhDratli nxt cbctifalli ßBrobei|i;'tct)i>r Hofmalar. 
r malle heilige Bilder für Itirchcn, beionder* für Sl Getreu, 
raa i(^ Heller t. b 

* H. , Maler tu Puliilatn, ein Künstler, denen Thäti{;keil in 
t btiden erilrii Zehntel uiKtrt Jahrhuadecls fjtlt. Er in.-illt- Bild- 
1 ia 0*1 und Miniaitir; dann hiiioritclie Bildur, beiligia usd 
•ftwn Inhalt*. Im Jalire 18l8 war «r noch lliitig. 

ICD, JUn, ein niedeilündiicher Maler, der in der onttn Bülft« 
*orig«a Jahthunderti {;clebt xa hüben »cheint. 

t •. Covdi. 

ibnrg, Abratiam TOn, Maler von Utrecht, I. Cuyteaburf;. 

ibich, Hans von, *. cuimbacb. j 



^ 



Kuleoz, N. — Kumpr, IleinrJch. 



nulcnz, vi., IIi>t»net>na)er, d<r nm ifi^t) in churbrBmltnburg'td 
Uifuiluu atnuil. 

lKuIiK, Karl, Mater, wunle i6t0 in Prag gcboreo , und («in 
Juliauii unttrt ich tele ihn in der Ronft. Di«« utile et in 
crüitltitllitiU iiir Kirdkcn. Bti Maria ScIi lifo .ist ilip Itrcuiii 
Cliriili >tin ilmi, und b«i Maria in ticr \Vic(» natcn eh* 
13 Apoll«! TUQ »BiDcr Unnd gtMnalt. äpine UcmjlUi: «lod nl^ 
clicrlicit bchanüelc, iu krälli^flr Farburg. Ä. Neurtiter tUe)l^ 
SiJtueu der Pra^etbrÜclio nacL Miuor Zeiebouiig. Stub l'l^] 

nullt Maler «u Zürich, ein Küaitler unsen JahrliunilerU. Er 
ichÜBC hitlutitctif Bilder. 

Uummclmflnil, G.| Kuprenlecbcr, Trelcben im Cobinet Pa 
Diiuniral ruUciitlrt (IIjiII brigele^i nird. 

Die beil. Juiigliiii luil dem Itiado »iueod, wi« St. JohHMJ 
iliBi apicl , nach U. Carracci. 

Kammer, Sixtus, MaUr xv Ulm um 1660. 6r malle Hitton« I 
Bildnüae. Von leUtcren haben Hedteaauer, Htlian u. n. 
ftttadiea. 

BummCT, Bartholomäus, Maler in U1» am i6»i Er nalb 
die Emporkirclie in Ulaubeuren gute Bilder. 

Kummer, Martin, Bauneitlrr au* Drotden, der »W ia 
•eine IkUDit üble. Er ttaib liier 1&9I. 

Kummer, Andrcaa, Bildbauer, der so Antang de* 17. „ 
dctu in Dcilin lebte. £r arbeitete in Uult: AlliU«« liauHlai 

[Eummcrj Uobcrt, Landtchafttniairr au( Dresden, wurde 
gebuien, ddJ in teincr Vaicntaiti in di« An las et Pfunde der 
eingemtilit. Spiiler besuchte er lulien. um di« Fülle dir lüdl 
N*lur heaneu au lernen, und nie liclier er dicte im Allg* 
aulxutarteii im Stand« itl, hat er lieieiu durcli luelirerc 
Itildri' lienidcn. Seine iulieniiclitn ADiicbicn liiiil mit <nn| 
tter Warnte gegeben, ia ihrem eigenlhiiajlichon Zjuber. odarl 
der Wohl dci Gegenilondet , in ihrer eiiLiuucniviilrilicen ütf 
£r null* den raucbenden Aetna , die in Tninimcr aerUllene f 
Tantmina'a, und mehrere andere ehmünlige llctte )enM 
'Allein niehl nur mit der itelienUehcn N-atur hat lieb der lil 
brireundet, et tieiM auch die deuticbe in futcn, und getrWI 
deriugcben. 

C, Christian Hoiorich, Kuprenledier *u Nilmber 
KSnitler nnaer«r Zeit. Cr war tchon i8t7 amdbendet 
In dietem Jahre fanden wir »einer üffentlich etwelmt. 

Kumpf, Heinrich, auch Kut« Kampf (d. i-UenricutMu« 
*wn lletirii. und Chriituph lliirn vun DiinheUpbl , twrij 
MhichU Meiiler. veiferligfn iiiiUf Kuctr.Iph IV. t UA — 1.;.<)4 1 
and AiweeaRuiIer Slephtuiliirvb« tu \Vienirr«biedenr /jirrar 
^e eittii eiulirictit auch die VerfrrtigPT der Sialu« lludulph IT. 
'■er Gemalitia nebtl den bviilen lletuldcn in der rnt*n,.| 
linll* recht«. Uciriuiir'i Qeich. v. Wien. II. Jahr^J 
Bad Wiener Jakrb. i&iu. AtiUJC«bUu No. lt. 



Kuoez. — Kunikv, Ferdiiiaod. 



20» 




lancx, Bitillitu« TU Png, Zthgtnott* d« Folgendei». Stiatr kc- 
4raUt dn MaJttprulakolI von iSiZ- 

, auch KiinCKOnis, Proltop, Mal« tu Pr.j. ^o *t 

der illfile lUt Pnger Btitdericlian »*r. Kr bt'fclciilete die 

IIa ein«* itarnulcri KaiU IV., uad ati lulehfr ciiillo er die 

Büifatui« il«> Kaiieri und tciner GaoiaMtn (itr iI!e Kathiiinrnka- 

^lle tlr« ScllloHc^ H.irlttrin. John kcl ibiu in tvinpr Ablianjiiiae 

n!»«T die alirifn Mairr BMiinfni «ucb die ilixi Ilililiilitc d» IIai- 

^_lm ia der Miiicnkirche auf dem Harltlein lu, and andere Dildor 

^^M« Uun lind im &clila»« letbii, 

^■Rth, Johjlnn, «in k. b. Artiltcrio-OfTisiM', cid BÜlim« vok 
^H«kiut. <*ar ein guter Zcidiucr. tm Jalirc ITS7 icidiiiclo «t ver- 
^Khinko« ^uoillib«M. Seiner enriihut UUbac« im böhmitchttt 
f Iiiwitl«rl*xicun. 

^■lailUl, Franz, Maler v^n Liboctiüwirr , der abor um I7Sq 
HWiae KutiTt in Prag übi*. Br innltf Aliaibildcr. 

WmUie, Adulpp, LilhofcFanli m Wien, nnd ein in der Guchichia 
1 der Lilliogranliie rOhmlicii lithannter Mann, da dieso Kuntt ici- 
L arm deohvndi-ii Griile ntantli« Yurllicil« gcwiilinc. Er i»t der 
r tntr . «ciclivr in Wien mit Erfolg eine Druckerei crriclitclc; jene 
du liuiLilliJndleit Heiner und dpi ItutlihÄiullL-n Gerold errcit^llta 

^^bica Z'^xk uicht. Di«»ci nauo Inaiiiut luhu nuii Huntko'* b""* 
^^■»iBerhitaMkeit in Anijitucli. 

^H Vm J. 18i6 l^ng ir an. die Lillioaraphie xu bctreiban, ninücbit 
^^Db d» Absiflit , die rietea crrurdcriiciien Abbildungen tu (einein 
^nMg voibcicttote» ElcRiciilartvcrk der ZeiJinuni; und Malerei auf 
^Hktt «iUl«ckl<tn VVexc dttn Pubtikuia Icicblor und tvanigor tiotl- 
^BjMialig rorUgcn xa höaann. Den grüuten Vortheil gcvrnnn er 
^Hiatth die Verbindung mit Senel'Hder. jedu^li viele Vpniicha iniM* 

Sa; aber icbun gegen dm Jnbr 1818 grUnglrn mint lix-ide- 
^^^ nungen in (icbtbirer VolthomlnciiKeit, wai di* Bildnliic de» 
^^6i»>r-n Jacauin, dei Dichten Weitieabacli und Mich. Angniu'i 
^^KttMcen. äu arbrilele Huaike mit nihi^eni Selbrlverlr^iien , iiii'lit 
^^nhM nomp) inil inaDii:lilalt>i;en lliiidettiiticn, rottlot iLiraiif lijn, 
^^■atMMieMlicIiilrnreiiirnicIiwarien Druck bii itur mugltcliilen Voll- 
^H»dung III bringen. Mehrere Küniller brijünatieleu leiut Abiidit 
^^Hurdi Z«c)inuDe*D, als F. v. KÜaUoiotruin, Killer v. ScIielTfir, 
^Br. Oli>irT. Nach laaneheti »tidern f;Iüc1i!irJien Kevrciicn triner Ge- 
^^BdiicMi eil keil Hidlle Kunike endlich den Geviinn leiaer Hiniiclit 
^^^■H Prasi« an einem groiien. allgemein tnleret>nnIPii Get;enttiiuJ 
^^^Hlgta. Nun c;ing au« leiner lm»in die )ilh< Oanldluni; der 
^^^Hnkroitterilietten D<thauaniichl*n vom Un)>cunf;c bi> «um Aul - 
^^^^Bl iii'i MeiL'r, nach Jak> All'i Zeiehaunjjeii , hervur. 
^^^^na Ln(ern«bni«D nurde mit allgemeinem lutBrtare begdnitigat, 
^Fmd diei« Saoinitani; itl (u ijo Blallern in gr. ijü. Fol. hernngc- 
^1 *r*di(«n. In Jahre |&;3 nar daa Weik vnltcndtl. Uic 33 Blältec 
^^ftBiit den tArkütheii Ve>luii);«n »od auch betuuden au haben. Uebvr- 
^HdiMi gingtB aut iciiier Ansiall mehrere Hell« mit biblitdicn Dar- 
^^■MlIbBÜ«B au* dem altrit und neunn 'retUmcnte hervor. 
^^B Knaäe iU auch der Vcrlaitei cinei Lchrbuchea der Liihugraphie. 

^HAe, Ferdinand, Maler, deitea Bi)dkinf;i|>eriDite in die crile 
^^MZänl UMeri Jibthuadctlt fallt. Um I61O bul^iid et «ich in Itum, 
^H od da* Fach. Helcbeiu er aich vridiuete> ikl dua fciiloritche. äein* 
jV tftitn S<liickiale hcnuen nir nicht. 

r tiaglerU KÜnsOer.Ux. Vil. Bd. 14 1 



SM 



Kimka. — Kuntx, Carl. 



Kunltfl) Mal«r, floMcn Dlobacs nrnülinl. Dl« v. ScoIükIi« 
lunj; in Pmc li*ll« Gcoiuldc mn ihm- Diabart mtinli lUt Kl 
hiinule Kanha gchcijicii haben. 

Kunkler, Adolph, Main luQuilcDber!; bei BimUu, ein n 
Ici, <Ier un» icit |8!6 licti.innt i>(- Er HJJaiela ticti dam 
KhaltifacKa , um) hirrin li«l «r venchidcno icb<fi>c Proben 
Talrtilet f[Cgeli«ii. 
Kf (in>1 dipiciAaticbten tdd WaiitrfiilUo. Giciblc(i«n, Ot 

ron atcliilrkluiiiMrliMi AIoDummtfii, lluinvn u. *. w. Dill 

Dilller trinacrn nii die SdiMcit and an 't'}ii>l, und as aDdnraj 
grndea Dcutichlandl. Befunden f^in« malla er arcliilekUin' 
Amichlvo. 

Hupst, Cornclis, Mal#r, 'd<r Brudpr ilt» tM« Act Rubrih 
CurriFlitE «rwihatcn Kutiitifr». Itcida ttnd S»bnc do» Cuia. I 
brcvbli»!). und uDt#r Kuüfllcr mirdo gciuciuigticb C. Kua«! 
Fiorillo hiiuiti gmanni. 

Er ferlißte «u L«yden an<l in Brüeg« inthrere Cabin* 
profaUfU und nucb tnrhr l)Diligri> Iiiliillt. Vi[<lr miitr Bildvrl 
gan «äliiEnU der nicdcrlitidiichcn liriegoinruhcn vrrlorm. 
(clion liarl von Mandcr Fclieint venif; tntUr von dieiem Kö~ 
gekannt %n )ialirn> Bei der Tociiler uu>«n Mcoteri- n 
ein Gcniiildi>, vr^lcbe* den Coroeli»; mit «n'inrr ver«l(>il>en>a 
niil der lebenden Frau in einem G.irlcn dntttclll. Im OruaiU' 
■ugcnannlc Tlior der Kühe, getreu nach der Natur g« 
•a|it um die Gexhicbtu noch vnn ria» Dartlcllnoc iln ' 
«10 er vor riiirr Mvng" Tcillti dJi llreui nach dem Calvai 
(elilcp])t. mit hiichii nitidrucht vollen Fifjuren. Kine liremat 
mung nihniie man dei warmen und brilligcn Colorile« »i«g«a> 

C. liunil tlatb iSJ-t, M labe« alt. 

Kunst. Joseph, Maler, der ittA in Mvin<li«fi »tarb. £f 
Csbinelatüche. 

l(unt7., Carl) heiubmter Tltiercnalet nml nii[>(ertte<)ier, | 
J^1aunhcm |7T0. Reit, ta CnrUiuho ISjO. Sein Mcittcr ii 
(duilUictiea fkclio «ar Hir^jer in Minnheim, und (/iMjtlio (il| 
ihm Unierridil in der Arehitelilur und fcopcktive. Nchenb« i 
toll ibBi auch die Schatte der Maniiheimer-Galleri« tont 8bi' 
nnd auch der Umgang mit getchichleit Kuiutleru trug olckt ' 
ta seiner frühen Eutwichlunjt bei. Im Jahre ITQO bereiite *t\ 
Scliweti, »o ibo die (;ro>»arii(;e Natur einig« Jahr« (»irliri 
be>uclil« er die Lonihardei, und auch bier machte er riicbe 
dien. Endlich giiiR er int Vaterland xunicli iiitd vun da aut < 
er den ItuiUlfreunden tuerti durch Amiatiula • BUller rümtttfcl 
hannl, beioodtri diirtli die LandMJwin nach tau der V*iJ« 
durch ('aller'* pioende lluh. Kunc macbte die Z*tchnun| 
Cauel iiii<h den Originalen, di« bokannllicb *fiUr lUtch 
wandelten. 

Nach dem Anfalle cler tMt an Baden kam Ituat*. dardi 
breniier* Vrrmillluitg, n^i Carltrtilie. mit dem Tifl ui»t daf I 
«ulduiig rinei llo(miler>, und ipjter minie fr Gill '' ' 

»etferliute erden gtuiiten und betten Tliei) jener i r ■! iV* 

die ihm eine faleilirnde Stelle unter den ronü(;l,vh>iri> 1.. 
lern uad Thier»ate;n lirhern. Allcnihalben in in einen ^ 
ein gründlichta SliiLhuni nach der Na'ur liehlliat i auiterJ** ' 
Polier dai Vorbild, welchem er uachilrebte. Er iMchia lirh 
laditiduelle diem Meiilcn in tu ei);en, da» er w Copiniaf i 



Kiiutz, CavI. 



»1 








Mlbni ««Ib*l ia* f(eüU« Remtnai;* m Uuichca «•rmochlc Aliar 

■itht nur in der Nacbahmun^ aiiiltrcr f-ro|ier Mfiitar rvichuelo 

will lliiulx >ui, er i>l auch 3.:1bn.c|i«j.f». i;fiiisler \V*rli», im 

ki«i- und Land*cliafl(rar)i«. Er cilert mich liitnn gliiiUich mit 

r, (I'in >r nur nMutlinial an LrbFD'li};liril ui»l WnliihHI <l«r 

ai uacluicht. Seine Slicn, liuh« etc. pflegte er in Tliun lu 

lltrcii. UO'I ilariii lit^t et noht, datt «rin* UisriM« bi>w«ilca 

■I halt cnchrinen. Wciiii-cc t;e]iing«n ilim ^clianfi und Ziegen. 

Sein« ■.lailiehalirn iiiid Veilut^ii, die «r mil Sirn unil Uetednack 

«I «alili-B uu'l lu liehaniirlii vrrtlanil. IJeberall lieble er in *ei> 

•*• liililcin ilic Tolle Klniheil de» T*g#i; irin Ciiluill iii immer 

i;_h>l<int, nihcTt >kh ab«t du«b xn lehr der ScliiueUina1or«i. Doch 

«ori dlirietii Tthlrr niriit teine hcnlifheu l.ülu «uiziiiiebnieu. 

t, bi> io* (jenngtla Uelail, til bei ihm mil Liebe udü Flcit» 

fÜhH. ncftnegea er aticli »ur laugiam atbeiirie, und im 

m bciae >chr Krott« Zahl von Bildern su Tase lürdeitp. Wat 

ahlUwur'Iii^üaMiIrrErfindani;, lind lUhfr «tinein lieh »eine Dar 

nj^tncieiotiih. Seine Arb«!!!-!!, die gtsuchl und gut bezahlt wur- 

. aieren dir vorfiighehru iK'uinchen Bildecgalleiii-n. brioodnr» 

ichuen lieh die vier Tigoeiteo in dem KfÜdich llochher^itchi-'a 

PaUit >ui : vorirefFliih sind teine Auiichlen dpi Itodtmeei und die 

lltlder m Uoiilio de« Itimigi >on 13i)erii. Mehrere leiner Arbvi- 

, Icn >ind in Wim, Parit uuJ Petersburg etc. Nur neni^e >ii)d in 

iHarbrube. Sa wird der lüin^tler im KunttMalte 1830 heurtheilt. 

Aach r'l' *-'-^-<inu- UUller dieiM Küuillers «lod trefflich, lorg* 

tilttg Uli l^l bchaniUlt. Oelter verbaad «r die Radiraailttl 

Miit dri 1 1 iiiier, und Twar (g, dai» crtlnr« vorhcrt»i:h«nd gc- 

Uicben. Die SiilTige ilelit dunbau* mit der Scencrie im üinl.bn^, 
mul huoli beHiiTt auch liier leina gioiae GeKliichlithkell in Uar- 
Udtunf der Tbtere. 

! 1) Die piiiend« Roh. oaeh P. PotterV herühmltn Bilde, ein 
flauplneik in Aijoalinta. at. fol. Gute Abdriicho ttiiJ ichnti 
I *tlteii. Id der furtilich ich«<iizenberi;iic1icii Auktion wLirUa 

[ «in Exemplar mit JSThlr. 0^r- boiabft. Bei Weigel lOThlr. 

I t) E>« r^rmi ehuiipjlre, «in« Hirten) amilia mit ruhenden Vieh, 

»ach J. II. Itout, qu. iinp. Tul. Bei Wei^l & Hilf. 
L 3t l>aniUcli«rt mil graicsdaa Ochien, ruhender liuh und ächanrep, 
' na«h A. van da VelJe. iju. lol. Bei Weigcl 1 Tlilr, 10 gr. 

, A) I.e r«uDi. VichUu<:K »AOi J. van der |Doet, iju. roj. ful. 
, Det Woiael 3 Thir. II gr. 

S) Buhen de Si^haare am DiiRel, auf der AnhÜhe de« HinteT|;;runi1ei 
L ebenlilU toUlie Tbiere. C. Kuiiu f. ITfJO, gr. iju. fi. 

[ 6) Agar lenviij^« p»r Abr:ih»ai, I^ndichilt nach C. Lorrain, 
I 'iii. roy. lul. LBden)>rci« 6 Tbir. 8 gr. 

T) Agar d^ni le dc<efl, L4Dd»«li*fl iMoh demtvlheti, GegtuiUick, 
im gleichen Preit«. 
f S) Calypto, luieh Becker, fvl> 

Q) Siil'iwutt Geiiner'« Denkmal, gr. fol. 
14) Antidil von Mannheim, gr. qit, IVil. Prc!i 31 ll. 
. 11) Aoticht von ÜJdeu- Baden, p. M. IVei» 22 d. 
t K) Aniichi von Heidelberg, er. qu. ful. 

ti) AiitiL-lil de» Scblouot von lleidtlberg, gr.iju. toL Jede« di 
I UUltcr kotlele 2Z ß. 

I l\} Die ttuintn der traue nid r che lu MainK noch der ßelagerang 

von ITv^- nach S<hntider'> Zeichnung, gr. t]u. fol. 
L li) l>ir i'jllirdralc lu Ariinr., im riiinu»rn Slauitv, nach d«r> 
^^. aalbcu UelageruD);, tiioh S-'hoeidtr, gr. qu. toi. 

B J 



« 



I 



212 Kuntz , Biiilolpb. — Ktim , Slai-ianc. 

lö> Sacht gToi»e Pr()*|<Blit« im Ghiun «u Scbwetiiveti, m 
ata eif^cneR Utmjlden, gf. 1)11. fol. In OauacM gCMuR 
Helen 91* bei ArtHia 13! fl. 

It) Sprlx Aii)iclit#n *ui GraubnD'll#D - St. I.ueteniUtg . Ml 
Mi, StMo» Rctiiin». SpliiccD, Itvidienau, AnJar*, gr. 

16) n*i Sdilu» tu WürlitE. fuT. 

iq) ÜD* gotliische Uau» zu Wuriits, |;«ilit, fol 

20) n«r VtiiiiiUtiiiioI, (ol. 

21) Der RlictiiEall bei ScIiaffhauMD , gr. <iu. fol. 
21) Aiuiclilen aut ilrr Ü«)[«n(l von BoUmi uod den Murfl 

die Aqiuliiila Biil der ^'a^el v«rrinij>tl. 
33) F.itiig« ««t>viei»'(itchc Scitläuer uEiJ Aiu»icbleii| für Ff« 
Her'» Vcriig ^cfcitigt. 

UunUi Hutlolph, Maler. Kuprortlcclier lind Ulho^aph, i\ 
Inte Salin iIh üiiigoo. inirJ« 17^7 tii UstUnihe ceboicu. El 
BOM den Uiikfriclil »einet Vater», und mit trcilllctiMii Talent« 
g>bl, b^recbligtc er bald tu den »tlioiiilcD tlulTiiiiagea , die Ki 
auch erfüllt hat. Er nxtl L*nd>t)i3rt«ii un>l Tiii«re, und ria 
•ondcrci Sliidiam wai ilim dat Pleri). S-riiir Geinäldp und T4 
nuiictu tiod niil cbiiti to viel CrunJIicIilKit «la Gc«liii>*ck 
bDodelt. 

Kunit tcicIitMlc UDd radirle nn I820 Tür di« in IteidelbeTi 
CngclmaDn tiuliitnene Sntnnlunoi vi>n Ithein-, Noi'Uar' uuil 
»cl*niii;filcn, uod dir»e Bllitltr »ind »U tri'.c Verauclir »clir 
gm lu ncnucn, Andrre Werke «eiiiei FUixet liodi Abbil 
•ämmllicbcr ITrrdcra(vD, nadi drni Lebcii geiaichnet 



brn vun l\. liiiniK, loii ii>lurhiit<>rt>i 
>iur«i>or in Bonn, i Lief, voi 
CarUnUie t8!7. — 52. f- H"- 



phirl und hfiaiMgrerli 

»chrtibung vdd h d'.^lldn, riurMtor in Bonn, 4 Lief, von 



bitte 

M 



lern, mit Thun ftedttid.t. 
SulMcripiionoprcii T-A Tbl> 

Abbildungen lt.. \Vurleiiib«Tg'»dier G«*li>l«-Pf«rde t«ii orii 

»dien lU^ii, krr«u(fef;eb'n von dtm b. lilh. loMilutc. N*di 

Zeiuhnuugcn und unter Milnitkune der b. GritütidirrklioB 

H. Bunin, und liili. tun Edirman Allotion, 3 Ualla mit t8 I 

ler, deuttchetn (idcr fnitx. Text, Tilcl und DedicUioBtbl»ll> 9l 

g«rl |S;3, 30- qu. loj- toi. 

Hunt«, Ludwig, Maler und Lithograph, Bruder dei 0U| 
Hurda iQit KU Carlirube (;ebor«n, mm Valcr in den Antu 
i;ründi)ti der Hunil unterrIcbKI, und bald iiaeh dr(t«D Tod 
er aucb «n, die Retullal* 4«in«T Bfniübiingm den rnblil.uai ' 
«liefen. Wir kabaa von ihm; Thirrdutlicn , nach der Natar 
mall vun Karl üuntx, auf Stein geiticbnet ron Ludnig K« 
3 Hefl*. Carlirube t&37. 4. 

KuntS, B , Lithograph, TJelltichl Bruder der beiden vorkergahi 
den Kiiniller. Er itt uii> durch falociidn Werk bekannt 1 

XX Sliitxcn vun K. Fries, (;rotih> bidittlivm Uiilm*Ier. Zi 
Oebraucli alt Vorle^ebliitlrr (iir Land(chafl»ci<)iiier lilli. tob 
KuiilE ii|td Fr, Eiietiluhr. CatUrube Itli4, gr, iju. Tul. 

KutltH, lliitofien< und Portrailmaler , dti in Pr*|[ leiiM Bunil I 
Beilall übte. Rr malle die I.obhu^llTitcbe L.oittlokap'Me aul di 
lliatUchin au», und .luch Allarbildcr lindoB >i<h von ihn. 
KU l'rag 17^ im &!■ Jahrr. 

Kunz, der llotntalpr lUrl IV., >. ftanao; 

Kutis. MarianOi Eine retuin mit M. rtüninpr. Mnurt 
FumIj fuhren lie iHaimaJ auf. 



Kuntu, Eduard. — Ku|>elwtesci- , Leopold. 313 

Bimze. Eduard» Mat»r m ßcHiu. biia«te (ich in' SchsJow't 

Sciiul«. uuJ >1> UleniTollcr Jüu(;llrig lollc er b«1il m dcu icliuu' 

ilea IIuHnuii-en Ixrachtit;«*, Stiae 1.fI»(uii);cii *Turd«n auf dat 

•kicnrullMr crviiliiit, sboi' (clinn im 3j. Ja)iro, lg;?, «reitte ihn 

, Orr Tuil. S*iu gcluufjcnitrt Wcik bltilil ein C*rti>n mit ilcr Pnia- 

^■>cl Tun barmlierxijeu S«iBaritat, den et aat cur lÜ Ute id Fatbeu 

^■Mulülut«. 

I^ue, Jobann Philipp, ScUmfUinar«. «urd« i68I b<i Fra*li. 
(hi a. M- Kcburri) . uokl d« übt« er anringlicb dis GnldtclmiitJ»- 
klMt. Zuutit bncbte er et in der SdimoUinalorci iiudi weiter, 
' biertn beschäftigte iha Carl m. und Fntuc I. SUrt» 1739. 

tt Johann Andreas, Sc1im«liiMl#r, Soha und Scliülei de» 

)big>a. b>Ue deu ilaf eiset i;eii:liicktiu Hünilltit in teinem Fache. 

'r arbeitele in vtnchicdeneti ['urjcftliuihbrikcn, und einig* 1*6^« 

Kibtt an. Bei lolcliet ü(legcnh«it vtiuiie er «ich wichtii; und 

i'ttiweDilig IM machen, da, er im Osiilce bctoadarer Geiiciinniue 

fu nullte. Seine lIitipliLJirhe toll er in Deroiluiig iler Farben 

hatwo. and dian war er einer derertteii, der Figuren 

LaOiiwhanea auf f;«*iulinlichu* funellain tualte. Dieter Ar- 

im «Ikrb 17T0 au Hu«h4t. 

>, Christian Gotilicb, rhili[>i>'« Sühn und SclHil.>r. wurde 
tT3(> >u Frankfurt gtbure«, und auch et Rcnnii den llul eiuot 
leruhBiten äEhmeliitiileri »eioec Zeit. Er ariieilele in rertchiede- 
■*» Alinutatili^reu Dcutiehlanda tinil Hullandt. In Bcreilung der 
Ujurn itud rulhsn Farbe hille er für |eno Zeit grotie lirnntniue, 
Jndt bat die untci;;c alle jcue «Itern Er>cu((ui»i! «eit Iiiolor *ieh 
|tHU<Lgelaitcn. Er PiaUc Uildoiite und Figuren auf Tatien und 
'<tr OeriiM, uihI C'S'"' to'I^Iilo vorigeu Jahrhundert« itai'b er. 

ID, AtartUlf nialer in Pr>g,t «d er itt ciocu Truloliona <rnn 
, 1^ varbdcuint. 

elfficser, Leopold, Maler, gtb. eu Pieitin;; in Nieder- 

ru'terrtiHi, erliiclt <eiue *r«le Vunilleriidic Aiiibilduri;- tm Wien 

Itni deoi Maler Küchtit und ({läter, im Jalive iSoi), nii drr b. k. 

I Akademie. UicFurlichritte, welche er Iienundnrt in leixerer machte, 

Iwartn tn b*<leitlcnd, d»« er im Jahre i8lä «cioen Unterhalt durch 

4i* ikm loldreich erthcilten Au(tr*ge i-edecUt »h. -.'ine im Jalire 

It'ft in OcielUchaft cinei Huntl4;«noMva nach Dretiicn uutcrnuni- 

'aeai Ittiie wirliit duruh den Eindrucli. den die durtige reiche 

' C<llerie auf ihn hert-urbMchte, aehr günili); auf leine neittra Bil- 

'dDa<. Von dicHBi Ausflug iiiruchgi^kehrt , *etele er eifrig icine 

ISlndien aa der Akademie Imt, und liel'erln in jener Zeit ein ftot- 

*** Altarbild, vvfklellead dca Errcn^cl .Michael, Tur den Gnlen 

Mielia«! üjlcriiaij; vcrtcbicdcnc CoiiifU nach Currcgeto, Mcn» 

u.a., nefarere Pnrttaili, d>e ThiirOügel der Ai><>ibrhc 1» der Wotl- 

i*>l <i. a. m. Da* lebemcrutke Itibl ä. IM. dn UAmn. welche» 

KeptlnitHr in Jahr« IQii lür den Siliuu^tiaal dei Appfllalious. 

' pndili u Prag inallc, Ih-grundeie noch mehr aeiuoii liereitt er- 

^otbenen ftuhm. tio äommcr du Djm]id<"ii Jähret verlerlitte er 

hr ilen Ituiten Alexit von ß<Fr«iia «iue Suite ungaiiedier Nalio* 

nalltaditnD, und beglfilcte hierauf deutdbun nach Italien , um 

1.Mi!iEhineu , t.odüme und Antiken für eine pi<>--hlir(« Heitebe. 

KbrtibuDg au »eichnm. In lUm verkrtiate er nach den Wao.l- 

^■*~"'eii 6et Fr* Angeliwi da Fietote im Verein mit den Malern 



S14 



Kii[>clYji)', Johann. 



Ilempe) und Tunncr «ine Rcilvc vun rorircfFliclifn F«<lrrt«k)i 

f;iii. >li« lifi |eileni. der >ic (jetch«]), buUo Vcrrliniiis 
iprrlii:]iFii Fliiionlinrr rrffccbl liahcn. Ntb*o «ioigcn kiiobüi 
Siu<Jicii luH.le «r Jiit ticrttin' in Hobi. 4'»«ie «uf Jcr »«itti ._,_ 
lucli Nrnjid uml Siciücn, bei vicriig ZcichouD^na aut. tn f 
lina bvficl die bcidtn lltiiendcfi ein lödllichci NvtvriiGcbvr, 
ehtni nvrf'in tt\»g und liapelnicttr Dur dnrch ange»1ieB|to 1 
liehe Itcmüliiini; Giuliani. Im Aii^utt 1815 Kam er nach ^ückl 
'vollbraüitcii \Vandeiti1ir«n ■□ Wicu nieder an, und t";viilirl* 
hin «1110 Mtiilericbntt durch d*t AlUibild: der Leitlinnm CJi 
(ar dir Kirche xu Sursni» in l'ulin. durcli die lil. drei tläl 
die aur dtr AuolflluuR t&l6 vtct* Bewiindvrvr gt-funJ^n, vnA'j 
•nderc OcIgeiiijMc, rorlroiU uiid ZcicIinuii^Mt, Eis htntt 
HrxcugDi» (Irr liunil itt i<:in fronet Uvk-tt»ilde. wrI<hM 
Mit ("In [liier de» iielicn ■ pTKClilvull aui!;e>luUe[DU Puria'l der H 
•pcitbfl.e um Cr.)UeD icbitaÜcKl. Et ittllt den rruuinirn Jün^ 
lobiat vi>r, viie er, in Begleiliing dci EngeU, vun der K«iii 
dit heiiuatlichc lUIle xut'ijcligeUelkrl, teiacBi b)iudcD VbMT 
Liclit dur Augrit «iedet gibt, 

And<»e Irfinicha Dililer liDilr St. Stcpbtn, und ein (^MM' 
cillx, Mcldia tieid« nj>di der MililiirsfeiiKr Kanieltj Sl- J<iMl 
Juhanuci. Allnrbljtlcr KU Neuhao» in llÜhiueni «Im AtwMb 
der gfUitoiigtr ll'ilanJ mit der hl. Familie, ein itbuite* J 
blait, ds( er lur die Kircbe im Licbionihu) m Wien, lue dia 
h«rx«|tiD Sophie und für Main vun niorii-iuce «rieiUihtill«! 
CeburI der niaii* , ein autgrieicbnclet Allarbild io liW'Uriieuk 
die li*i), Jiini;l'nu mit dem Kinde, vor ihr fcrtberjwg Il«i»w 
tamilie, ein groMe* Allurbild u. e. n. 

tia Jahr« 1630 «nrdo liupelnicter Corrector der Hiilone>M 
bei der h. i.. Akademie, Mdiret« »eiuer Bilder penpt di« Ol 



National -Encyclupüdie. 

Blipetzky» Johsnt), Maler, eob, in fü»ine in ObBranfwt 
^t. It4c- Sffin V.iier, ein Weher, volliu ihn su |(leitlMl 



LeImü 
»laa * 



Herbe eriicliiin. allrin der Sohn Kuh im i5. Jahie vor Arm 
ItaMe . <md tiaif (ich mit ßotlelii durch , bi* «r in Lnarrn la 
nem .Miler ttlaui Aufnahme fand. Mit Taknt lir|;,ibl, uiadi' 
in kui-r.rr Zeil tolche futttchrille, nie lUaut iu »einem LeImii 
lind nun fing Itupetiky naeh Wiun, dano nach Venedig 
lieh njoh Ron. tun ticli in leioei >iuntt tu vei<ruUhuinwi 
«I getan, ihn. lelbtl vor S. Ilombelli den Vnrtu^ «u bei 
Sclir viele» tnalle er in Itoni liir AUianJer 5,i!>ir>k,>. &i 
»ter «larcu Corre-ggiD, Guidn und TilÜn , dui;li uiithie rt 
dia llittiu-ictiinulerei lUr lUuptiache, tondern di* l'ntUitilirl 
NacUdi'in er ]■ Jahr« in lulien zugebracht hnita, nhii'k r( nM 
«tmi Adam tun Lichleotlein eine KiDladmif; nach Wien , ira 
liaitur Jti<r|di I., linrl VI. und l'ciiii KuKrn tui den ubncM 
IBilern heaunftiKiea, und mtcb d«iu Cur l'cicr nurdr er in C 
bad perionlich bekannt Uieaer Fiirtl h'lle ihn feina in Mine D» 

£*ni>iii<nrii, nlicr er nahm «reder -liei«, iHich (ine andere rarti 
afia brJi>a(Ut;uug aiti nie Finnila nieinl, ii> ("In* ftiav 
rii:hteD tl) Ide« vuu Freiheit. 1>rr ruiii«clie Cur haelcllu liat 
viel* üaiiialde, bei welchen ihm David lluyer die Uraperi« 
1«! balt^ Die 2>bl lainer in Wien ^I*rtif|14n Bild*f iM Mhr 
deatend, da er anhlreiche Aullrig« rrhiell, drr«* er «dk ' 
Sehnriliitkrit entlodJRle. Br war im SlanJe, in ainwM Tan ■ 
l(i>|if« III malen. Er matte den Fi4rilea van Liuhtenilria , Eu) 
die Uittcrin, und dietot Itild grßel onlcron »u Mulil« lU*« <r ' 



11 •einen Iluf <inli»l. Doch Ku(>«laky inairhie Javijti ht'i- 
Mii:h. »uo'lcrii lial nur UM die GitBil«, itm UDit («iiitr 
t«ai>l<D tlip Aujiüt>UB)( tetocr lt«)reiuo lo (;cttallen. Et war aim- 
''idi tin «itViger Aiiliangvr ilrf SeKlt diir bülrniiithcn ÜrüiltT, uml 
•lle Mlbit leioc trau, ilio Toclilfr »Binn Mrisicri tilaui, bers- 
Iri, diexr SirUU bcuulT«trii, Kr lialla tio all •»>«> Mäddicn aut 
Mii iloii Vjt-r gchniralli«!. »ai er alxr borsulo , da dine« 
. von f.cl<1i'c!itriii Ctiiul.lfr nar. Omuoth tiiiK'c err«(lti<li 
iiir. lu Wicu, lu HJcipHlcc III Niiriili«ri;. Uiiie Stadt bclraclitalc «r 
iZaAuohtaorl, MeililimiciiiF Neiderin \Viiiiib«ibraclilrn, luaimalla 
iah Safclirvr ilftn g<i>llii:lirti üericlite ült^igcbca. udJ m> irliicklo 
■rtiÜK aainv Faiii;lio iikIi Numbrig, und lolgic >«lbtl bald nicli. 
Sna itaf nur ib'ii crrrdf;t und dabrr bitito er b«ld U*b«rfluti an 
JlMdlnn^n. Der Cburlüril von Miiiij;, der Ucruog ron Uulha, 
-*— Mukgraf vuH Aiiibuch und ilc-r Biiclinf yoa Würcbiirr luJ«a 
^U, um ihiii llitdiiiiiu iii malen, duch nirijeDdi blieb er in 
Ingo, tm JaUit l'y, vrollte ibn die Küiii^in von Dänemark 
red Hole lelitn , alkiii tt'iu Alter «iliublc die Ettifte uidil, 
■ad aU ikiD £U jener Zeit auch icin bi>frnuogtrallrr Sulu). Job. 
' 4taii l'riedridi, der «hvo malte, im iT. Jibr« (jciloibeii 
k«Bi or latl vou SinDcii. Eatllitb ilatb er am Poilagrai und 
na« Leicli* rnird« nat im Stillen ta Grabe gtlragnn, wtil di« 
'■MlÜelikcit den bünmiKlitii Dciidcr nidil alt Glied der Ilirche 
rMbieic. Indewen war tinpeUkj ein braver Mann. Kf aiadii« 
Toumeut lu Ouniio« der Armen, der «aliburgitcbeB Lmi- 
mWu , luiil der Schillcu in Nürnberg. 

Ku|i*1shv hat *«tii«n Ruf namtiillicb aU Poriraitmaler i;ci;ründ<t>': 

t malta i^r au<li lli»lurien. Seine BililuliM |;laubtcn cini|^ ntil 

)t»eii Van Djck'i veisleiilicn lu durlen, und 1''üibIi( nteinl gar, 

iw iidi einen Iti^^rifTiua I<upe»li;'> liüjifiin in iHui;Iijti, iiitiue 

■Ml ilieSlarhe vidi Jtiilieni, Aa* 7.arte nnd Gsiitiec vi>n Vüa lljck 

«■■1 lUii ^ballen »ad die Zauberei von ttcrabranifi licli iartt«Ilea; 

US Udbet). dai nun Hutil uicht unlericKreibun «liril. Er butitit 

taJauen ni^lil |(eiaeine Verdiemle, b'^imdet* in fiflreuuf AulTua- 

niii' ihr N.Mur. Seine liuj'f« Hnd übnlich. und befinden viel 

tlt er auf ilie Danlrtluii* der Itinde, Uta di« Draperie bebüni- 

It« rr 4icli «cai;;.T. Seine i'arbenlintcn sind iibritrii-bviii er 

iMtrlu bti in* L'uniJIiilie. ^lelo '«iner BildiiiMc tiutdcu i;eilo- 

^■ben. von Uaui-, J. J. [laid, A. und J.Sdiaiuzer, 0. M. l'ieiM- 

Irr, J. C. Vugfl. B. Vuj-ol, J, V, Kiupere, P. Wejleiinayer, J. 

illaltcr, C. äOirnffbauer ii. a. Eine bedeulcndo Auulil milclier 

<dd«t>4e tiiiO lu tiiirui «igi-oen Werke vereiniget, unitr dem Ti- 

' Juaniiii KupolukT, incompar.ibilit anilJcit tiiiagliiet el piclnra« 

Ol -. ante« aila qu»iii vucjul ni^ra aeri inclirie, a Hern. Vo- 

_ taln veni ailnilitri' ciinliuualac opera et luiupliliut V. D. Prob- 

Cbi>ICof;ra|>hi. Nutiiub. 17i5. lol, Dicior B. Vwgcl fertigte dai 

ilJniu liu|>i:likii'ii mit der Brills, leinen Sulm daneben, tohr »clioii 

.t SLUahai*iiicr ,' (oi. S«br nclleii i»t )aue* ruIiubUlt in »cl»var- 

[mt UunU, »eldie» dieien Mfitlcr mit doiu l>ami>ubieupi«l vor- 

fUrilL J. J. Und Klillic ilui luil Palette uuil rmiel dar. BaUer 

ttacb »rin Bildatii lur di* Abtiil.lunge» bulimiieber und mih- 

ar Geleknau und Kunulvr. B<ii>b.tclv ((acb ihu, wii *r die 

t|>ielt, J. l.bat JIjiJ im Brukibild mit ILitikns'^M , und J. 

,>.,.. .t..i. 'iT.E Mnlaitle niit dem Bildoiiic liupalik}'!. Aucb 

t cTiuaiies ßildul»» BadM ikk nacb) uinmal bei 

' auch biiimiulie BLlter uacb «inta CenuMci) vor- 
n, inlir eins tknunlung unter dem Tiul. Fauili* »■«ra, 



'2iO Laab, Juliauu. — Laiu- uilor Ujvr, Pelei' vui. 



L. 



Jjaob, Joh&ntl) BiUlhaner. So wird im Brockihtai'iclirn Ca>V 
liooilcxihna der iirueiteu Zeit im Aitilirl über dculxli* 
599. iirig der Bildhautr Jobtaa Latb «ui MoiDiuiogtii 

liaan, Adrian mn der, 7^ict>n«r una Kuprerdocber, 

Ka 1690 gebum), npgvblicli lU Uliecbt. Sein Mci*t«r üt 
iinl. ilii) ücllxt aber ncDiit man all Lehrer <1» brnitiui' 
v«D Punt. Dieter xurd» 1711 g«bur«ii, iiiiil un»«r Fiümlter < 
t«t« B»di geg«i> I74i>. wvMu» <lic Lcb«iuMit dattclben Abiu~~ 
itt- Sein Tddctjalir iil nrib«t>annt, 

Van itt La«! I'eriigte ZeicIxiuoj^eB ivTicbi«(tenen InlulH.' ' 
vrmtßiten lind faibig. itie eiiiiite 'LM bingcpra iiiii >Ut " 
umil*i«D uad auicttuickt. Er hiell ti^'b Ung« iii Paul au' 
da lind die ueiitrii tciiirr Z4icliiiui>i;tu iicid Stiebe -" 
Mdircie der IrUirrtn liilirto er für lluclib'iDiiler aut. 
•teo linJ dio IlUiier nach Olaubef , unict dem Tit«l: 

)) Vccriis ituk« Londtcbappcn 100 in IiaM«a alt Duy 
uaa'l leavtn gele«liont duor de viyl-baroMiid« KoMI«! 
der J. GtatitiPr, «B geeti tbior A. v. l^ao. Von dia 
Oeialc det M«l<it rnJIrrtn Illillein linit nur («r«i 
Buyiuni un'l einet nach L< !*• du Bours; er. •ju. 

. Waigel 3 Thir. 

3) Der gruue Wallfiichrans nnd lläringirant;, nadi r, i.1 
len , in iwei Platt4n , t*tir gr. iiu. inp. liJ. 

3) Z««, L«nd, eu Struoinliul, Bettaando in Veridieyd« C 
Um — niar't I.««vca ({clcrlicul vsii venclieide l.irnit 
•tc. II Blültcr, auch mit franiiiiiicbem und en:lLi<:btB ' 



4» 
9t 



qu. Tul. 



Jb|^ vob Zncr^M , in burlctktr Woii« («haltn«) 

3u: fol. I 

ildiiirt dei LorcB« Cotlcr, det atvgeUtcbon F.iiiadanl 
fiucJidritclMrIiu n»l . 

iMMcn, •. Lmb». 

lAor oder Lacr, Peter ran. M»l«r wA ß»diw. «b» 

bo-cciu, Hurilr um ifitj ku Ljartn bei Naardeii in UolUll 
ren, uml •'MeiFt':r .Iriliaun dol CjRipu uaterncblrC» ihri in 
AoUagt^iuO'ien Are Kuud. Sp<itvr bctucMe er IiiIku, 
*i(h ttriiet auiEuliitdrn, unJ Id Jnbrc rerwellt« «r i« ItoB 
PoiiiiiD, ClauJ* Corrain, Juarhim von Sandrail n. A. (eiiveTr 
«urdcD. Gtaiclic Sluilitii vtibanden dir» Mtiiur n!(bl. ua4 
•i(ititl«ii Mar «au Laac von )<a«hi Weg« anifernt, Mekha diit i 



Ln^r oder laer, Peter ran. 



SSI 



B petMA McUUt in Rom ikrtniMi. Sein NntuKll Fähttn ihn 
\ßrt rit^ttien AK Ton UartlelluDg i tnoiiI«rorLiuue, y'urt «ar, 
na l'rpunil burleiket Si:licr]t(;, nahltc or liüiiRg comücli« 
M xuc «BsItnKli<>ii Dnrili^lluiig, und dioe Itililcr iianntcn 
tiArr HuBibucciailcn. DrfMi<iiler tcllist erhielt il«n Btinuneu, 
laatbocciu ." wohl nur wrscn der Sf>>ii>f, ili? tr !ui I.i>ti«D, 
^ Bild« liebte, und nicht to ttUr vrcf^cn triii«r hurperltchta 
(MUltang, wi« Einige nipinto. Er nar tut «ulmütliigor IVK-tiieh, 
[tnic tidi tiiiil aii<lDr*ii Fioiiil« eütiiil«, und gerade von iviner 
nuMn Gei(tetit.iT)iP, ilcan Saadiart lagl, dati rr •J'irch N.icli- 
n gleieli leinem Ventande lu vid oafgcbünlot habe. Uo* 
li^niclit itdllt <l:<nn dir Matih •vitdet her, atid boionderi 
N <lie Villline, mit ttflchtr er di« Orillfn um) Scrupel wog- 
k. Dabei uum «r allcrdiogt tine büchtl hoiuirelie t'igur se- 
: liabcD 1 den» il ßimboccio holte Tatl ^r keinen IbU und Jer 
ileib Mar uni via Diititheit eruiiiir, al* der uhere. So hoonio 

RtiMial (Irr rTiniiichn Tliurwitliltr gUubm, <t lei nur 
mit ariKehuiiitfnrn Stiefeln durch da« Ttiur f;*h<>uiuien', 
(utammeni^drurlilen HcitEr bemerkte er nicht. Der 
rar Aber .illenthallien wohl s<^1illen. denn er itar liebreich 
r««ad1ich, ciae guimüifatge Seele, and luil h««onder«r Liabo 
M« *i<li Sandinrt iciner. Aoch (eine lüldtr: kiimiir-ha Scoiien 
Art, Ja|;den. S^hainiuliel, RJnber. Marklplüijic , Landichaf- 
(l Tliierrn u. a. w. waren >cfir beliebt. Sie tind mit keckem 
> auti;* fuhrt, tuii glänzen der Färbung und ihbei aiKb correkl 
I Z(tduiun|[. Man bclraclilet« Mint Totten »lil Vcrgmlgen, 
«Ulli die eroiurtigen Coiii|>otiliDaea der töinisvhci) liuoil- 
I <nurd«n darüber vergeMen. D<Mwef;en urteilen tieli Sacdii 
Ibani, wie aui ihren Briefen in der FrUina piUcitr II. }67. S. za 
n iil. Sie Lideln die rümiteheii Gr«t>eii, dam li« den ßamboi;. 
|I«MM Tenirri. Üilade and Liiar in ilirrii PjU.ulen eine Sii>11o 
In. lad«*i«D erkannle iliiiijiucciu iclbil re«hc gut, da» er den 
im gutta Getdimacke* veilatara halte. Er ■'pnvbt diete« 
W Bri«re t6ö6 an Uondokoeter aut, und darin |iBi;i er, dsM 
k< scibun habe, um der Ciitik und der alTcklicIen Liebba- 

dtt den Küoiller laeiituni vcrfaungem Utie, oiahl mehr xu 
I. Oaaiboccio (vnrd* b4tjlil( und (;eehrt. Seine Lnuue ingte 
'nebr >u, >U der F.rntt und die Streiifi* der Irühern Kun»l. 
■iederhalt »ich; daa alle üfirchcntaod nennt un« Ithyparugra- 

nnd llun tchuf den Niimvn der lliiiubucciiideu. 

I l6 Jahren kr^liHe v*n Laar nach Ameirrdam lurütk, und 
I am begab er tich in der Folge nach H.'>Heni. liier nabna 
kiuudhml immer mehr ab, und lulclxt vorGcl der heilcrp, la- 
|tii{e Biuiboccio in eine Gnttetc Schweruiulh. iloubrncUen 
luco. da» er am Verdruti ^eilorbeii. weil naan ihm Wou* 
I» vonug, utid Andere behauplen, er h»1leii<.-h ein«* mit ande- 
•etlrn vnriiblcQ Mutdec «e(>en in einem Rninnen orlraokt. 
IB ist kciiiti vun beiden. Sandrart la^l, icin Tud >ei tob 
trtriuerl Horden, und beiunderi hnlli^n die tt»]ieni>r und 
UndcT, wrlclio tich häulig in durgleichen Baiubattchereien 
■ich (chiDcrdicb belrnfTm getühll. Auttcr Sandrari ernabnen 
•Dii und Paiieri dieict Küniltcn mil Auif.eichiiuuff; Fio- 
kr ertirrrl sich, daii durch Hambaceio lich i<?lbil Männ«r 
llent ^rni>tbigl talien, den richtigen Weg dvr Ituntt lU vrr> 
and ecxhinaek volle Praticn iii ninten, weil eben dlcta 
AnliMBg landen, Bamboccio tiarb um i6T4, B, Slopcn- 
VbMlicr, 6u;fderhiK'I, F. C. Canot, J, Ottcnbecti, J. v«n 



Mt 



Lajtr oder haer, Pctcr van. 



1' 



Noort u. a, hakni nach ihn nttochoa; M.Pnndd )ti^ ifiaL 
ni». Auch Bsinboccio hat Blaltcr pclitlcrt, dtrta Uarttch 3BJ 
tchre!ht> äi? tind mit leichlcr uaj gsiitrcichrr Niilfl briuin 
c<irr*lil in dtr ZticbaunR. tind auch chiriUliHtliMhe 
)i«rncht in dcDicIlicii. lYie Fuito tlrt Pfenlo >iii>l inj 

iiluini). SiDitntt M^, dit liiiottlcr habe iliofc Ülnllrr ll 
luchivii) aiitet'hvit Inucti , und da» lic »<iii)il u»il lli«urr i 
Hei %Vvigel tit dieiet Hin Werk iu 19 fiUluro atU 23"^ 
«frih«t. 

t — 8- Ver*c1iiedcne Tliieie. IT. 4 Z. S— 6 L.. Rr. 6 Z.l 

1) Eil) $titr, eine liuli, ein Pl'frd und «in LjicI an 
lainc. Di«t)» iit lUs Dolicatiuiulilalt au Uoni 
von Nctpel . 163& 

2) Die drei Prcrde, linkt der Il«ucr (itxend. 

3) Die drti Ochien, icchu <Icf lütl unter der Stuidc. 
4| Hcci Schwcioe bei der Spiiiuorin. 

5) l)a( Duck, di« mbi Ziegen uaJ di« iliti SdiMr* 
IUt|>tcrin> 

6) Sicuen llund« uml der Jngcr. 
71 Znei Slitro und der Hirl. 
8) Dia Maulnel lieiiii Stalle. 

Dia oiigiDftlMitigen Co|>iei> dioier Folgt »lad 4 Z< 4 — 61 
und 6 Z. 2 [■■ brctt. 

9 ~ l4. l'nlRe von Pferden. I'. D. LBcef fee. _ P, D. L. I 

3 Z. I ~ I L., Br. 3 Z. 7 — S lo 

1) Der ßauiT mit dem Plrnle, 

2) Dm Pferd iiu Itrunuru. 
I 3) Uu pnicnJe Pfprd. 

i\ D» Ifetd am Blum. 

91 Die inei Pfentr *uf der Wi**e, 

0) Die Ji<**i lodlen Fl'eide. 

Vom drei, vier und fünf gibt et iiegcntriiix« 
glcjcher Grütic. Die luilialuii lutd die Naimea 

EKiMer, wie im Uriginn). 
lia Faiaihe, oder der llufichmied. Der'M^Ha. 
lUiuiupr kniel vor der itiiiooertu , in der Fers«, 
Uauctn und ein Weib, linht liehl inan «in*n E-' 
ürunil« Huinen. P. v. Locr F. Seht targljlug be 
3 /. 2 L., Br. 3 Z. II L. 

Di««« Coinnwiliaa Itf ( euch Tb. ^Vych iratociMni 
<ie([enieite. Diiueni «Hirciht luaa die F.rliudung M. 
16) Zwei Bauern, der eine (lehend und der ander« mUH 
Miiulji'uodo ein Wogenplrrd; im ürumle rechu «WJ 
wo ein .M;inn da* La»l|ifrri) fubit; liubi unten dM 

Sreiuin. II. 3 7.. 2 L., Kr. 3 Z. 6 L. 
lic «w«i Caralicre, wcUlftiidi autPulalen *ihli|m- 
1 L.. Hr. J Z. 10 L. 
le) l,andKh*ll mit «inen Fluat«, recbU. U. 1 Z, S I 

1 Z. 10 U 

IQ) Die Alle mit ilem Stacli«. tiiMnd nach linkt BBvaaMfl 

tenloriulg. I Z. S l- vun Winkel «1 Wiuhel. 1 

K)) Der IWiicr im O'loii, »acb hnki nriehleL U- 1 Xi| 

»r. t Z. .'( L. 

Daxu eiihll min gainibiilieli rtnllUtl, weichet J. tm Na 
I.aar'i Zriihmin; gr<t»ckrn hat. hi itt die*» «in« 1^ 
Fein» «an l^rr int. 1. V. N. Iciil loL». U. i Z. tO 
Seilen. 



Lides^eUricKt, Jottaoo. — Ladiiroci:, A<Iol]>li- 231 

II) Di« P!an»lni, «in« rolgc, ron ««Jcbtr Barttth 5 BUtlet 
bctclmtbl: Suoüc, S'ilaru, Veiitu, Man t^ii, derttibo 
■af »itdeta VVtKO, ohu« J«hnahl Dino Fulg« ut nicht 
tomf\a. U. 3 Z. I L- , Br. 2 Z. 1 — I L. 
[u) IK« Liiior oder di« tlebcn T»>r*ünJ«ii , unter wciblichan 
Gtmitfo TOT^citclIu II- 3 Z. li L., Bf. t Z. 5 L. 

tUiudi b(rtclir*ibt nur tnci dioiir UUitleri Suj-ntbia und 
Accdia. Die Ilt■[t^^ li.il>tn aucb ilvuticbo AuffcliHIt. 
' li) Bachiiltl mit Vcfiieiune: Amcn, »neu dico vobii, nuia ota- 

KU i{ui etc IL 3 Z. i I.., Br. | Z. J [^ 
' li) Der GtboDBrn, eine nviblrchc UciUll mit drr Ruili«: Obe> 
dtDoIii l<itlii.'ilitit iaa(«r. II. 3 Z. 8 L., Br. 3 Z. 

lil AtalwtLa iiiiiFiguion und Tliirreo, datuntor ein nnclitec Weib 
auf drm B'iden mit rititm tio]cli*, TOf ihr otn tn)>el tleheiid 
MC. IL Z-, Itr. a Z. 8 !'■ 

jfl Atabettie luit cmciu Phiotaiir^cliilde nKti oben', ein rocDtch- 
licbr« llaopt mit Ihipritclica Uhren, nelblichen UiiiilrQ uod 
HcdeRuau«äüf;el. Nach unten verteil ledene üenind«, in 
wtictie iwci nackt«, ilcn nüclien Mt^oDdo Frau«i>(;pit3llen, 
d«t«n Schenkel (idi in Gewinde rcrlieren , nach vcrtchi(> 
(Inteii Seilen hiaübeTgrcircn. Mit dem Monogramne und 
de» J»l.ruhl isril. U, 2 Z- () L.. Br. 3 Z. 

td Ein iiUendur Soldat mit dem Scliwerls über den gxprviileB 
Sdienlicia, in der Linken <iiu<- uM>i;ekehrlc HHIeharJc. Mit 
4m Jahrulil iSf'i uiid ohne Mtinottramm. IL 3 Z- II L., 
Br. 3 2- 8 I" Kenner M.hraibcii dieiei geiitteich ^mochrn«, 
gaX geieichnelc, char.ikteri*oll e Bt^Itchen dcui L;iileii>poldcr 
au ; die Vrri.Kmr der Ge)ch> der k. llopfeMtiHrtnmmlunfi in 
r<i|>jnhj^i!ii S. 2i mijcliten c^ aSer cliof einem noch unba- 
l>auDlen iMoiiicr der vroitjibülift^hcB Schule beilegen. 
ftt) C«te< tuit IfArlenmrurr unit liomihren auf einem Wagen 
Bit Papillun') beipannl. klcinci Blatt, ohne Zeichen. 

Ijrt Jvpiler mit Amor, der einen Oejtn bei der Itline* lüli, 
Bad l-'nriunn ti'igl ihsi an, >vvbin vt Irelfou loll. tilcinvi 
Blatt ohne Zeichen. 

beiden BUticr npnlen ilkm in> Cabinct P«ignun DijonTal 
iebeu. 

Mpddrtckt, Johann, der *ll«I!t)pf«rtteeher, iletten Füuly 

i^pUn«nl« nj(h F. le Conile crniihnl. iit der obifje llant La- 

Fwly lialt* van dIcMiu altm iiüutticr gar keine 

netb, rranz, Bildhancr IQ Turin, mo m.in im Sch!oiigat1*n, 
m i»t Cnntoiala u- t- ■<, Arbeiten vnn ihm »ah. Auch lür da« k. 
StUon Slopini^i rührte er BÜdircrlte aus. 

dnünl, Jon, liupfeniecher. detten LcbdUTCitialMiue «irkkhi 
kffiBcv. Frühen »einer ThiURkcit tind^ 
Dl* BiMni««* d»( Lukai ». Levd>.-n, Dürer** oncl einet anderen, 
aoJ eiuM Platte, in R. v. liUiiJer'» Uet Li'^'en der Nedetl. 
— ScbiUert. Neue Aut-gab«. II. 5 Z. o X... Br. 3 Z. 9 L 
BUdnui dti 4ltnu Dürer, für d:Mtelbe Werli. U. 5 ^ l> *-•< 
Br. 3 ^ 9 L. 

■Oioirat , t. audi AdBiraL 

■daner, Adotnh, Mal« au Pari», der daielbtl tB2-t au«rat mit 
IkUc i» :>a\oa tntbitu. Er luslt titott ■ umlSchUckutütkt. 



^ 



224 Ubiii-dK-<le, Dnlih, Mtle. — Labillc, Adcbide. ■ 

i* TOD lIoliKio-UBiburf;. Fr biill aucli eine Schule uuJ gilit <lifl 
r Dtn Cunu) itr Archilrliliir. S 

rt,abordl4>(lc, Dalila, iMIIe, Mnlerin lu ?aii>. SOiäletin vonM 
lirv. üi« malt auf Poriotlin uuit in Miniatur. Fiir di« ]l«r(ii^| 
vu» Itnrry copirte tie G«rarij'« GosaatJ« von U«|itini» uod CUj^H 

liabelle, Eiienne, «. stepUan 4«Ui Bdia. f^M 

Labclye, Charles, Ardniokt vob vii-u in <!» Sdina». «ja^l 

ruli'olei litiuttlor taiocr Zeit. Seinen Ruhm griinJet« rr ia B^| 

'' 'land durch eis mächügei Usuneik, die WritiDiatUr-Brikiht^l 

'' London. Et loll auch «in Buch iibtr diettn Bau gcidiridiea ^| 

brn. Mir «titien »\>*r nicht, üb ilmi diinit chntiu nluUnt niuS 

aU vti« mil drm BriidicnbAU, dich deucn 17S0 trlblglrr Vall^| 

I düng; er atigcdaokl wuido. llirrouf ^iaa er nach rrBiil>re>ch,]fl 

I' tcIinJctit durch leino inü1()ihrigd uiiuntcrbfocbene An>tieB|i^| 

r und 1T6: «i*itle ihn xu Firii der Tod. S 

■ liabcnsKy, F. X., Maler und Contcrralor der Itliierlichni Sdfl 

rie dtr Mrrmilaee lu Sl. rdeithurf;, wurde um 17Ü& edvien. 5lfl 

Laiilhohn bU Küntllcr heliai er in Sl. rcteriburii. dikch iil (r^l 

Ml n<f«( ■'* M*J«r. nia "I* Herauif^ber dc> Oalterie-Werh« fl 

F Eremitage li«hanal. Oieie« enwhitn von 18^4 an in f^. i,, S 

l.< UmriiMti drr Bil<Ier, welche dort aofiieitulll lind. Geicichn«! ifl 

f- ^loclien (inj tie vo> veriehiritcnen Künitlern. ^| 

Laben»h; halle auch deu Titel «inei EtalMalhei. fl 

liftbenwolf, Pancraz und Georg, KumTf^iencr so Nänbfl 

I Viirr unci Sohn, inei ^eichichle Kiinsllti dci |6- Jnhcfml^| 

X*' Sie gölten FiKurrn, Thierc, Gralinxlcr u. n. Werke *«■ ft^| 

!■ *ah Sinn lu Nürnberg und in andern StÄdien, an itrunim ^M 

I tn Kirchen. Der entere «lurde 71 Jahre alt, und tSbj üuhH 

I Ccorg atarh ]68S> H 

LabeO, J^nlistiuS, ein riJmiicher Falnaier und Prtieea«il^^^| 
IVuvinr Narbonne. inatle lu (eintBi Vergnüpvn lilvin« TillH^H 
lür ihn Hinign Btil DeÜittl lohnten, die Andern vetUchten. Fr^H 
Sitr Zrit det Pliniut, indea dieter Mgli «tinclua nuper in k^| 
BcnectB. ^1 

Labhart, Christoph, EdelticinKbiwidi'r, «urde |74t in CaudH 

boren, und (eine liuntt cHcnile er bei P. 11«*- S|hiter baM^f 

er I.undon, vrrblirb da IS Jahre, viurau( er ITCO nach ^^*ltf|^| 

riiehlti'hrle. Im Jahre 1782 nucde er 'U die Stelle leinn ^^^H 

- nl* lIoUIciBMiineider berufe», und lu Anlang unter« J«hil^^^| 

I (larb er. ^M 

L, L-Abliatt tchnllt viel« antihe und nodefne tiiipfe, erliabcn^H 

I Tcnieri. Daiunter tind die Uildniue Itaiiet Ji»ci>h II. UBil liH 

p tich II. vun Frcuiaen etc. H 

Labhart, L., Mater id Slr<Jili«rD, ein r«Ut leitender Künitlar, « 
I RKtil u»h«d*uleud<> Talent betilit. Et malt LandadMlU«, ^ 

I Hut Ueitall auigonunitueu werilru. 

[Labtilo, Adelaide, Malerin la Pari«, di* Gattin doi MaUn V^ 
I wnt, wunle um I7r>5 «u l'arit Reboren, und in dtr Folge "l*^^ 

I tie lieh hier tl> BiMii>>iii>itrrii> hihinm. Avril »Ladt llM * 

I r«iUatte tl«* ättiaiupickr* Uuat uud llriMtd. i 




tsbiaskj- — LaJjoureur, Fr. M' 




i^t *• Labentky. 

Alllienoe^ Blunenouler ta Potit, ein jalit lektn.lcr geidiicliUr 
Küitfilar. 

.dbonle, tieo Graf ron, Wuhmicr nfiipojcr und Kumt- 
lirbtiabei, ilcr alt lokbir tine rülimlicbc Sif\tt unter ilrn Küml- 
lem tinninmt. Er i«! ilfr Sohn <Ic« cl)«nf4lli nii (teilender und 
ZttiiincT Tulimtich l>ckinnUa Alexnnilcr <t« LabtiMo; heo de la 
Libai.lr üb^rfiifft «btr in arti«uchpr niniiclil di^nn weit. Bc 
ul rtn trrfTlichcr ZeicIinFr und aohr gcübl im Cmiirfn nltcrar IIi>Ie> 
fUOM. UlältFr dietor Art f^igl« er für ein w.elitign W«rh, xu 
rinn Crtrltichle der SircliUiiDtt und dr« KolMtlmiiiQ« i«it IJSOi 
dntts ViilTsnduni; niclil mehr (etne tern dürlto. Ür maclit* tilri|rii 
Sluifera til>cr jIici'c niiltvhllcilicIiF Kumt , vornclimlich in Di'liue 
*uf -tie Eutnickluugigcicliichlc >l4>t Kupl'crttithei und Hului;hait- 
In. I« BeibUtI« lur Kaiiclcctira allgosiaiaop 2Ei(uiie «uiu 27. 

I mit Buuie und tUinint^r geferlielcn PUil«», geichruttcoe 
I gcavut* criblöp, intuivr« do ficn)*rd Milii«l) 11. t. w, 
L" !»■ Utaüvc nind ><^lir geihirsidi , und di) Wo er •clbiltehÜprcritch 
I.Mi>< li. ball Eifindung und Aiurührung gleicbeo ScIititL Vna 
V .1 tt ni.iiicrn ntnoeti nir n'>ch itaet m dci. GrBr«s Raciiniki 
' l.r .Icr n«u(ni dcuiichcu Kumt, badcodc Kinder noch Stein- 

b;uck tunltllfnd. 

F.ia «ni!«** Werk , dcttcn H«rau«gabf im Johre JSSÖ durch £.. 
ll^ Liboidc dtu Atifani; naiiin, bat den Tilcl; Voyaaa an Orient 
fu U oimti: Mcx. dp Liborde, M. M. Becher cl 11*11, rtdi^i tt 
|Ml>liä par L^un de I.iiburd«. aul^ir du vuyif*« de l'Arabic petrce, 
R« d« 4oo VuM cl Sitrt hitl. de l'Atia miiifur« et dv la Hftic, 
ittüair* iTaprcs oature pir )*AuI«ur elc rov. Tnl. Di>-<.vi W«rk 
«ird in 30 Lieferungen ericliciiiin, die mei Ilnndc btMen. Jod* 
Lt«(ttiiag «rliält S Lithographien von den bellen IrauiÜiitchen 
Fitisiijen. 

Uut wir von L«i>d de Labordo ein« Vojo^e de I'Arabte pötr^e 
kttjta, b«ag1 dcf Tilel dicici Werke». 

le, i. B. de, >. Boide. 

Doire^ Laodtcluntinnler in Parii, aber otn dam Deparlement 
Maiiin.ei- Loire ««büitig. Er crblicMc lOOl dai l.icht Ucr Welt, 
«■•t briinc und Picot «raren leine Meiiler. Seine Bilder eriuneru 
lu Scraemn der Dauphin« , der Pyreiiaon uud von Italien. 

ir, Francesco Massimiliano, Giidliaucr, wurdo 1767 

iia Kuw gebureo, und hier ntbciUo ihm icin Vdier , ciu gleicher 

[Xiiiiillcr, de» cnlcn Unlenicht. Er erlangte bald gru*te Fertig- 

* it, nie denn L^laiiituilijiio als einer der Vorxüglii'htleu dem.ill 

mii<tr«l.(iadL'ti Ititdliauer lu betracbleo iil. Im Jahre t602 wurde 

et .Milt^lied der ruiuiicbeu Aliadcmic, Jßlj erliicU er die Stelle ei- 

nti IViilfftinM an dcnclben, und )&lu nuiile er IVlitideut. Audi 

I tun Qiiier itct ^oldeii^-n Sporni ern;iDiile ihn der PaLit, und lo 

f-werde rr in Itum bjuti- nur Cnralieie Maskiiiiiliano cennuitt. Siina 

Arbiiun tind lablieiclt, und diejenigen, Hclr-ha iiim betuiidem 

ll'itiiB Hmarlieu, lindi Eine l.i lömitchc Palmen höbe Mirmur- 

tUUue N*[K]Ipun*i in der Toga ; die Koiprüii^tii») der Maria in der 

Calt.eil/ek lU Ljun, aui Aultrug dei Cardinala Fetcli ge>4(lif;«t: 

iit Slawe dt* [uidfmiuD. otu anl»ultiige» JlÜdvierU in der Onllcri* 

■u Wiui Metabui, im Bciitzo de» fucileu Ettccbacy, die Statu« 

^ !'^iKümller-Lex. Bd. yJK 15 



1 



Mo Lnbrotic, M. — LshMizii/Oirl. ^^H 

dt* lieil. Frtfic. Caracciolo in der B.-i'ilira Vslictnsi Jb' " 
ncnl ton Mitalximki in lUt hail- lira^irkimhe lu VVini < < 
■m da* CxrilinaU Urrni in !). I.ui^i ilc Tnincfii (u Humi •Ik U* 
I i«li«(i>, ncIcliR die llialcii ilr* Larcni.o vuit Mtiltci vnrttellrn, (| 

I (^iiifinul: )cn« fabit Tiui VII. im Krul>3uc de*<Rlbca P^UbiIfi. |I 

Ixitilitiiltt Itililwcrk i>t niidi »«in l'ricilfu<i:cDi<ii, iliiiiili lulftfvj 
Schult boV.ninili II conia (l«i)n pac*. *Ui<ia culiisaU lU M. ~ 
botiiaur, dctcriltn da) Car. P. H. Vitcunli «Ic iftU. 

Vuii ccincn (ruberen Arii^ilcn nennt l'üitly im Stt|>Irin''Bt* 

' Künillrr-LcxikoD i;iniE:D. atlvin Jil-» liiiU mit dm tputtrcn i 

in Verflvicli xa ilcllon , ili« Slftluo Napoleon'» clma autgvnval 

Im Jahre 16^1 M*tli diäter Künttl«c. ] 

Labroue, IVI"'*-, Maltnn, die EU Anfang untert lahrlmiidvrt 
IIjiiiIhk,; Itbl«. Sie tuullu iu Miniatur iiitJ iu Od; crllivillo j 
Uulrrriclit im Zeicliuen. j 

LabroHSto, Franx Mario Theodor, Atd.iict.t. «nn!» itJ 

Patii geboren, iinJ Vaudojer uwil L*ba* narcn »rine AUiUcN 

Jahre l&IT crranc er den eruisen eriteti l'ifi* der AMiilel 

nelclieii <lai kuiii^l. Inililut betiiiuinte, worauf der lüiuiilrr I 

' ttoRi cini; , iiiii datclbit »eine Studien fiittiuiettrn. Hier nttm 

d*n TeMpcl der Vcila xu Tivoli nof. uuj fertigte nncli allen 1 

l«n Kenaue Zeichnungen. Dimn bitJcto er aui'h itirhrnx Gl 

in Carnelo ab, tind t» auclite er aicli oul jede Weit« (eiveftl 

I enthalt in llom £u NuiJicn xu niadien. In iieiM-iler /.eil lelM 

\ die Arh^iipu an der Ecole de* beaax art«, die KU iIcB ZimM 

Sudt Pjtii gehört. 1 

Labroustc, l'ctcr Franz Heinrich, ArehiieUt nnJ DroM 

Ubi[;en, «nide |800 zu l'arii f;eboren, otid ebetirallt von TmJ 
und Lebas in der Kuutt iinlerTiehtet. Im Jahra 16^1 HitrM 
der itneile Pr*it sii Tlieü. und drei Jabce daniaeb erhielt «H 
l •nlsn gr«Men Proit dci Intiitiitt. Sf'iler lietucliit i^i H««! i 
d* ferl>f;<e er ]B)0 al> Probe (einer I'ahi|;keil im XTriteu Jabrt 
Bei Pcuiionau die /.eichDun:; einer {(Tulivn Urüftie. Sie ■■ 
Qedacbl icvo, als iullo aie über einen ütJntlluM «wiieheB H 
reich und llalieu fübren. Hierauf kebrie er ini Vatertaail nl 

Labni7x! , Thoma« Peter, Maler, der in der xwoitcB ItelN 
votier» Jnlirhundeiti lii Rom lebte, und ni><Ii im eriten Oeeenl 
dei untiiften. Cr nalt« verschiedene hitloritche D>ritoll«fl 
die in t'iiiaihauieni und an iiflcnilichett Utten au llndta I 

' Siarb um lf)«8. I 

Sein Vater l'eltr Libntni leftr elxnralU Hiilorleiuutor. Er 1 

verichiedene Kirchenbilder. 1 

Labnitci) Carl, Zeichner, Maier tind fliipferileeher , tf«r44 

17^^ innom geboren, und anfinglich mille er grüttIrnllieiUll 

leJidDen, die er mit hiilutitcber Stalli|;e *er>ab. Dirta fl 

[ fanden iliiet lebhalttn Cohirilea i*egen lleitall, Sr eri<«rkl 

•lieh alt t'iKurODieiehucr Buf, und dieie Figuren ilolll* ■ 

chafaktprittiit'hen tiruppen lutaBmen, «der er beabiiistitixte | 

voriiehnlitli dai Ciiilüin. Die toeitten teiner Werk« Mnd M 

UniriiMn ßeültt . die oft lehr lliiehlif (jeaogen lind, nur M 

' ttuif, aber verttindiit ge|;rben. J 

E I) Fijtme odeinale. Gruppen an* »llarlri Ständen, IS Dl 

r flüdilig radirl und toriiten» niii inti Tiulea lavirL I 



in«, O. A. — lÄcazctte. 



aar 



I 



ra^irl. »af blut«ni, brJiariticIivm Gruiiilc. 

3J Ein« r<ilg« i-on 23 ürwp|>f n . je »w«i auf »inpr Plsltp, nur 
IsicliI ■■■^«nl«!, Aiigfii, Naiealikii» und MuiiJ blut mit 
Sirtirlirn {«gelirn. 

4) Yit^rr fatic .ia citiTue ptinli original;, t5 HISll«. Dw 
KÜDilUr lies* sich iünT Punl-t« ^ebso. auf wi'lchen <ltr lii>pf, 
die lljiiil« imd Fu"f (roffffii mutiico, in FritcrsCKhounst- 
tiMm«r rsJirt, rltr Orjfin Dcti^lKiiiig lu^ceiftnct ' 

l) Via A|>p>3 illuttrau ab urbe nunin, 1; aUlitt. 

i) t'mrioe noch den VVeiken dei Midi«) Aneelu in Floreni; 
Dci 'I'o<] der Niobitlro, Uie Ui>clucil ilct Pcticni mit An- 
diiH&pJ*, der Tani der Kymphcn, die Vcrirandluug der 
Bau'ifi in Frwi«li« «Ic 
7) £liir FoIk^ von laiid<<:hafllic)itn Ucnritton. 

IJ UoirUa« [B«fareTcr Custüme der LaniUicmulincr udi ItoBi. 

9) UnrUte nach Ata (JMnäiden äet MaiMccio in S. CImümI«) 
PitUm <li Maucdo cxiftcati in ItoDin utila Builica di S. 
ClntiMite, call« (mU lueid«!« d*l C. I^bniui, 43 Blüticr. 
RoBM ]830- 

10) Der lieil. IjiureDliui , (ler Rapnitncf tob Brundiiiiq, rota 
hhd Paul V, an doo Uerxoe JVIaximiliaa von Bayern ge- 
>rail«t, von Am. ür«juri iiacb C. Labruiii j^tutUtJi, gula 
Csmpoiition, (uL 



knSt Giovanni Antonio, Bitdhmor, nur>l«'ieo6 in ßrocU 
[•boftn, und vun Monii di {Inrcona tu dcrlliiDit iiiilcrticblet. Mit 
I aaiKrorrt tili lieh cm TatcntR bcgnbt, waren (eine l-'iirt«chrilte bald 
I bcdtvtrnd. ond daher tionntc er M Kilon l,l;6 wat-en , sii Mni- 
laod um den <;ruiiei] Prcii lu coneiirrircn. Di«*m wurde ibni mit 
ttniB lUirelicf. nclcliet die Apotlieofa Can'ivn't vortlillt, lu Tlitil. 
ii»d man gUublo, da» ditio eine* reilcn Mannet Murdii;« Arbeit, 
ia LiIhu bald einen auti^ficichnelen BilJhauar lu erwarten be- 
— dilige. Vtm dieier Zeit an liel'i'rt« er verschieden« IrefTllLhe 
'wliei SUIuru, Bairrliaft und gliichÜch coiBpODirlc GraliJcnU- 
ifT. Seine BildfC teicbtifn »ich lowobl durch da« Geittreiche der 
laug, all duruli die Lcidi[ia;kcit in bolundlun^ dta IVIamior* 



J I August Franr. , Portrait- und Iliilorienmalcf ■ wiud« 

' frsä tu Pari« gelxircn , und daielbit in David'» Schule herange- 

bililM. Im Jalifc iSI'i Mb man beicit» Bilder von ihm im Salun, 

OMilich die liij^le eion Schotleii, lintr SchoUin und detOniiphin, 

■Ut 4r*i Vun UerltaDil geBloeiieti. Ilieniut mattp er die Bildai*ie 

fdw Frinitu und der IVioMwin von Salm-liirburg in Lebeni- 

iumI |61V titllie er für die Socicie de l'Luiou in Uli« 

■dwi« XVtll. im kbniglichen Oni*lo dar, 17 tu» 6 ZuU hoch. 

ßildnii* 

nir die Sladi 

, MH. 

Von den hitloritchen Bildern des liüniller» erwähnen wir den 
rtbUch'>r St. Leu von Seni. wie er cinMuilrlicn von Convultii^nen 
tiH. in dtt ItKcho tu Ville-Thierry bei MunlcrcDu, uod Cliri- 
tiai uu Hreui« in dot Kir.:he xu Vill«iuonibl«> 
JUb) crlbcilt auch (.tilorricht. 



dei Generali Belbisj tu P/erde hat JajiM Kaitaehen, 
Stadt Beiieie« iiiallt er d(i( KnicilucK hat) A. im Oc- 



Li^CUeilO , .. D«Iu«s«lt«. 




15' 



«s 



LocA, C. 3. — Lacoma , Vr! 3, P. 



LflCCr, CajliS JuHuS, Arcliimlx, <l«r um 96 nach CkrUtiu U 
Kr biiul* iti Akaiilofa eine Itrücha über Jen Ta)u, di« tii 
ciiivr Linne von 6T0 I'u» auf »ein Dugcn hin vritiecVl« 
^<!in <lie bcriihmlrilc in Spaiiien. Auf iJvr Itiücka oclbtl 
rin Tt'iuiu{'I>b<igcD xu Elirrii l'nim'it <ticicn icMlvrlna tb 
Maurni- SfjUr wurJe er viiodvr aufecljaui, docli auch 
vcruidiMt«!) lu Anlauf; d» iB. JahthuiiJcrti die roilui 
Auch jctst KUide «t wii'il«t aul'ijcbaut, wictvulil dImm 
Nrlxn d«r Biücho bsul« Laccr riuca kkincu T««ipcl, 
dutbtliclien Zr'n dtm hl. Juliati gonciht nurde. Mtliiiia I 
Ternjicl und Drücke aiufohHidi. Di* Inuhrift Tiber dcta' 
d«rRapcllc gibt Gnil» und nach ihm Sillig im Ciulugu« j 

Locliassaigno, Ludwig FcriJinand , PonclUinmaf« an 

ni^l, ManufaMur xu Scrre>, vnirdo 1790 lu Aire erborra. 
«iiir bedtiilMicIe Anuhl von WerUrn dir di« Manufaktur ^el 
CaU lootor hiit(iriith( Uildfri n«b«n andern Maria Sinarl Üb 
Dvch. Dach Ducii: die )i*il. Familie van RafacJ aul «inet 1 
hiÜMB anti 13 Zull breilcD Plall* Bit. ■ 

L»ch»(taigne hält aucli «in AtcJin lar juB^ Lootc. 

LllCncr, Georg, Maltr atn UritcnttKirg . fiii ietil lobeniUr I 
kr. Auf lUr Muaclincr-UuniUuitltlluDg aati miaa iSU • 
dl« Mariihillhirche in Vitihibiirg beitimmtot Getnald« dar Kn 
Maria, tUcn^ im alltn Tjrf'uii gehalten. Der KÜDitlcr oici 
bier ücfubl für Schii»lt«it luid tiiilachUeit. 

Lacbmann, Carl Wilhelm, Fornuehntider. der um 1779 
Itt«, nnfaD^ich XU Frankfurt an der Oder und dann aul 
br beioichaala «ein* Blatter Öfter mit einen L. 

Lochncr, ITanSf Z*idin*T, Maler und Ixuprerttech«r, in <aK 
l«t»U> Soiire LebontvertultBiiae *iod unbekannt , und tud 
IVIalervierkco ichciol wenig mehr tu ßndoa lu teiFii. Für I 
«tocher lieferte er Zeichnungen und fol^ndc Blatter »dMÜ 
ihm »elbat heriu rühren. 

Ba bl dieaet ein* Folge ron ti*b*<i D4r«ielltiii{[ea au* ilw 
pfuBgig««chiclite. Auf dem ertten Dtatie iieht dar Naaa 
I.achn. und die Schrift^ Hrplaiucron. Sicbtiilagifo EncM 
VoUcndunft der Welt — Vanilc et videt« Opera DomJai 
8 £. 5 L. , Br. 11 7- 

Lockmair, Melchior, Maler lu Münchea. Attttn im Zan&la 
EU Miinvbeii Ernahnuui; geidiichl. Sein Mti(l*T war Si 
Uelffnitreit, und |S)I3 legte rr den /.unfllterten da* l*rat 
vur. Der Tod ereilt« ihn ibzS- Seine VerdiinUc ujMinoa 
ffTDii i^eKreaitD lu teya, da leintr in teifercu J«hrea unKTt' 
*eD* n»cht ernahnl wird. 

LocIuftO, (. Dtlaclua«. 

LaCOmaf Franz. Joseph Paul, Cenremaler, wtirJa ^^U>ttl^ 
e*tni»B ftehntril, und diirlbtl run Muhet in den AnlkBir>d'ü( 
der Kuaii iintertiEhtel. Er gevraon all* AuErnuaUrunf^' 
hanigl. Ahadrmie, und fiilHal auoh |«aea, naldwr ihu' 
Jahre «ine Ventiou luiichrit«. um (ich lu Parti weilti li'ii*< 
dm . •■>• er »uicr l.«iiuii|t die Yan äpaenJsRCli . DaviJ uud 1 



LncoQ. — Lacialci. 



329 



tm Jahn iUtO Orlii«Il er bei der Panier KuatMuwtcItunc 

fUme Medaille, und igtO eraaMitc ilin der Uüaig lum 

itea)«r. SiM dirauT nahm ihn <)i« Aliadrmi« von Sati t'i^Tiiaiidu 

!tb<lnd nnUr die Zaiil ihrer Milglicdur auf. Sait 1820 i»l er 

ck R]il<T df In Etpiicla domitn. 

tl^KQiu liai d»n R'i( »inM IrfHlichen KünillcM. Ef mall nirdnitsc-, 

■ dram jm« Aet H<jni^ von Soankn vun BUn de Barcftutm 

iwdifn, und andere roo Miiirin tilfio;-rapt>irl wurdtii. Mna liat 

. iboi schöne Frucht- und lÜuinrnttürke. dio in Parit. Ma. 

&. rH«nbiUg, üarctlooa, Neapel, Fbitlls u. s. w. zcrstrctU 



■ * «M roiglitctier Maler do* Torigcti Jttirhiuidntt, dar aber *ehr 
^■■WJwhiig war. Starb 17}7. 

ErfltltS Conti, Fomtdinvider lu Vatis, det aber 1774 w 
äax Licht dcf Welt «rbticki«. Er bildete ticli olin« 
tclbtl ziun Küntttcr. and bracht« H aU lukher in i«incm 
Im bedeutender Döhe- Lacottc «dineidct in Slalil. Ituplr^r iinil 
If umi «ach Srliülor bildete er. Er bot den Tild rinct (ira- 
br«f«1Ä dt* MtDut ■ f lALtir» du roi, du garde-meublc de la 
raaot tlc 
[Tod dieu'ni IlUnllltf ««d einige Olitter in dor iwoiUd Aiillaje 
i Närrin* niitcirc de Napoleon. 
dn Giaren voa Ittcxiniki Gcicbidile der neuem dcaltelicu 
tinJ ttla Wnbe: 

t) Die beil. Jongfraii mit dem Kiod«, nacb Dfger. 
[Ü St I.n<^.i>. naeh Cnrncliui. 
'33 Ort Hdrlhotbi.-, nach Witticli. 
4) Dai Bitdoii* von Prejer. 
SliQer ran icincr lUod Tindet man auch in Kobinnon Crutnc'i 
und Abenletier, von Uaniel Ton Fun etc. 2 Bde. Slutli'arl, 
p- S- An diettni Wetko arLeilulu auch Purrcl, Maurittel, 
mtd ClievauchcU 

ftte, 1. Coupin de U Coupne. 

Tf S. f tlittoeienmater, wurde 17{6 in Dordeaus (teboren, und 
Vicu in der Kamt nnterri^IeU bis er nach Koro eing. um A>- 

al mne Studien ta voUciidcii. Mucli aoiuer Ki'>L-K>>p!>r wurde 
ler Profenor an iler Abadeiiii« in ßordcn]|i , und blnr rindet man 
'iaKtrcbt-D und Frii-auatnniluagco den groiilEii Tlicil iviiirr Wer- 
l'k*. Zti dtii betten pbijreii; 

St Paulin, Enbiithor itm Bordeaux, "io er den UuclücWichen 
[«ein IIiOE oflael, di« Genutdo an dvr Fafude de» CaclIuuserKto- 
Itun , tnehrcr« Pottraitc , LiD<t>cbJiricn, Marineu etc. Aucb 
ICenmiitcke tindto tich TOD dicfcm Ktin>tlu, 
fl« Jabr* I8l4 *tarb er. 

oder LacourllC, nupr>?nlcchcr. deticu LebenFvcrhättniue 
nidil kennfu. V..n »cin^r Thüli(;kril Keugnn etlicbc tiljlter im 
^M* unperinle de« monumeni, |iar \. Lenuir, fsru tSlO- 
la iHui*!! Banda de» Mutüe Irui^i* i>t dai UUli mit der alle- 
webcD l>antelluu£ dt« WuMit uacb Albani tein Werk, 



IV, Blme-t t. Dcbcour. 
I> i. Pjrrhiu. 



230 



Laa-OB, P. — LadcnipeWer, H. 



Locroix, Pierre, iiittorisiiiiial«T uoj Litlwgmpli, «tunl« t? 

Nimft grliuivn . und iclion inil dco Anrauctgiüiidcn der I 
t-crtrjut, ging er imgIi l'atii, um in Uarid s Schul* *idi 
MiMuhildrn. Sp*t«c gfnusi er die L>e!tuD(; de) Üarun Grot, 
mdlidi trat er »u faiii uU ««Ibilnudiger KiiutlUr snl, Mo «r 
•in Atelltr hüll. 

Im S<)iIoi*i) lu Itottijr iil tcin Gemälde, «tolcltet die Her 
von Seirr mit ihren Biadem an der Bude ihret Gcmalili 
»teilt, unJ diciei llild h*l Larrou tfllMt lii)iu«raplii[(. Er bl 
Dnrdclluni; meiniat gtEnall, eiiiiixl 4 Fii*> Iturli, da> «nilvr^ 
um die UrilDe gtvitcr. Die Prriligt (let li«il. t'rnn» ein Q 
hohea Altiiliild, iit in iler HiicIid eu Vakiice. Seine GniMiN 
Na|i(iln<,n. wie er auf «incmroUen »uncDd »itit, ist eWnltlbi 
tciuo SleiDKicbnung lielianot. 

Lecroix, Eugen llo la, *. Delnnuis. Unter dieter Rubrik 
auch nocb andere Itüntllor erwähnt, 

LactCnUS, ein holUnditcher ßlnmmmaler, denen L<b«R«v«rkäl 
DiilieKannt ilntl. lir fand UcitiUI mit »eiocii üildena, «runla 
suleUt Bierbrauer. 

LadomC, G., lüiprertltdier, der un 16^0 in FranliTeieli leMai 
rent le Cuinle aennl ihn Gillri und lleiiiet)>ft G»hri«l, Ui4 
eher hat wohl recht? Füuly iprlclit im Sil p lernend« von Mnni 
Icr l.;i'tBm, der in Tournif orbeilcle, und nach vrelcheia 0. 
link Uililiiisie (;e>iluchen bat. E« hunnle hoM von ein ein und 
••llren Kiintlliir die Itedr teyn, da die '^eil xirmliih übereil 
Von dem Steehcr I.adiinie b^lien Mir einige Bildni-t«, di« i 
Metlaii eiiniirrii, doch tiiid »i* gcrinser al* dia Qlaltw 
^leiMerv, Auch Coiitume ilach dieser Kiiutler. 

Lailtl, Anno, eine «nüliiehe llünilleTia, die <kh der Btu 
rci widmcle, aber 1770 in jungen Jahren ilarb. 

LiBUdtfr, ein onglitcher Mater, der in der xweiltn IIJlll«' d«* 
Jahrhundert! in IVIurldiid'« Manier arbeildc, und noch in 
tlOB Jnbren de* untrigen. Er nialle Genicttüdie. 

Ladciltpelder , TlanS, Maler und nupferttocber von V.*tt 
Uenugtbunie Ber^t, ^n )üiij;crGr Zril;;euoH« Durn ' 
benivetbullnioe lind unbck.innt : icin IlitUnii* lleuiil in. 
^K jiihr 151 1 , und lo liaiin man obn^efnhr ■eint Lehuuxctt bat 
^K men. Nncli einem Datum lelnor BiJItrr lebte er aber •■■ | 
llartich IX. 57. bevrhrelbl Zo DUlter von ihn, aber die*« V«n 
Bill i*t nicht cuinplel. Sein Moiiognitiuu luiut mit: UiM L 
•felder von r.tfea erlilait «erden. 

I) Da* Uildni« det Kuiutlcr«. aM. («M 39. isl4> tt- 

tl L.. Hr. I Z. 10- 
3l Die lireuiubnahine. U. 7 Z. |n L-, Cr. iV ^ 9 L. 

3) Der flthiiierr.entaianu. ifi-io. H. 4 '^- Q '/.., Br. 1 X, 

4) pie l»rettini;kell . uail dem Nameu.det tiiiBttlert ■■< 
ll. 10 7... B . II '/. I.. 

B— 0) 1>1« vier Evan|;*lttt«n . tnil lalciniKber BrUlruB|. IL 
q L. . Br. } /.. 3 I'. 
9> Die ErkehrunK de« M. Paului. II. » Z. 4 t... llr, tl X- 
mj Allegorie «ul die chtittJicben Tu|;FDdeni Juan. LucbM 
»«iirur. ii.i7. U. 10 £. 4 L.. Br. 7 2. ? L. 



LsclesspeldricKl , ;Joti.-iDR. — Ladiirnei:, Adolph. 231 

ll) D.« FUntttn, dn« Folge, »ob wddier Djrtteh 5 Blstln 
liMcJirvil'l I S<inii», Saturn, Vonu), Man JsUt, (l«T*«)bo 
•ut MOiltie VVeiic, tihtie JjlirAaht. Ui«>« t'ulgc Ut nicht 
cnnipicl. H. j 2^ I L. . Br. 2 Z. 1 — 2 L. 

tl) Die Luiler oHcr di* tiebcn TodiÜDdcn , iintcr weiblichen 
GetUlltii voic;titTlll. II. 3 '/.. 'i L., Br. t Z. 3 T.. 

Ilaittcli hixchrcibl nur twei ilitftrc litüllef: Su]t«r4iia und 
Acolia. Die tltiiiirr Imtien imch ilculidie Aurichrifl. 

13) ßucliliul mit Vcriicrun^: Amen, amen Aloa vubi*, qnia ob- 
nh ijui et>:. II. 3 Z- 1 L.. ttr. I Z. 3 L. 

14) Drr üelirirtam, eine nctbliclto Octiatt mit der Riitlte: OIi«- 
ili'blla lorlicilili« nialer. tl. 3 /'- 8 L.. Br, 3 Z. 

}}) Arabcike mrtriguien tinil Thirf«i>, darunler ein nickiM Weib 
Bol J'in H<jilen mit eiaciu Kelelie, vor thf ciu Engel «Icbood 
tu. «. 6 Z.. Ur. 2 Z. 8 L. 

la Arah«il>e uiil «rineni fbanlmic^f- bilde nach oben^ »in meiiich- 
l>ebr> tliiu[>t tiiil lliirriiclieu Obren, welblicbeDlti'iiilcn und 
l'lfileTiiiau>.iltigol. Noch unl4n verichied«iia üewinile, in 
«eiche 7«Tej nackle, den lliickoa xoi^enJ« rrauongeiUillrii, 
■lann 5chenl>el tidi iu Gewinde vcrlieicn , nach vrnchje- 
ilvaeii &(i(fa hiouliergreilen. Mit d«m ManoKr.inuuB und 
itr Jahrubl li't2. U. 2 Z. Q L., »r. 3 Z. 

i;) Em »ituniler SulJat mit dem Si'hn#rie iib*r d«n ^e'ineiiloa 
ftdieokeln, in dar Linken ninc iiiiiKeUelirle llcllebanle. Mit 
d«r Jabr*nlil i5t.t und nhii« AIiinoKi^oiiu. H' 3 Z. II L., 
Bt. 1 £- tl L. Kenner nchrelticn ihttri geitlreicU ceitucbeoe, 
(Ut grteichfiftt . ctiarnklervollc ItUltrtitn Jem Ljdeiit[i«lder 
>ui dir VrrtJ'frr der Geteb. der h. Iiii|iIeTilii:li»aiiinilunf[ in 
CA^nhifrcn S. 2! mücMen n iiher ehtt ciiirin nach uiib«- 
kaunlen Mciiler der ncttphiiliicheD Scliulc hrilcgcci. 

IS) Ctrrt Biil Oarit'nmettrr und Kuinühron aul dnein W^en 
mtl l'ai>ilt(>n't l><>i>»niit, kleine« BUlt. ohne Zviolirn. 

|f( Jupiter mtl Amor, der einen Drgen bei iter lilinK» balt, 
and l'''iTi>iti» Kfigt ibia an, Kuliin er ireifcii »ill. lil«iii«> 
Blalt nline Zeichen. 

l>iM« heiden Ulalter nerdcii ilm im Ctbinet Paienon Dijonnl 
ti^ftduielMB,' 

3ä>.-i.spc]dricl(t, Johann, der »heltuprertiKher, detien Füttly 
:'ijileiiiriiti< ntcU I*. I« Coiule ein^ilml. iit der abi};e Uant La- 
i'ldcr. l'iuilf halte niu diet«m allcu liüuiller gu keiae 

■ .k, 

Franz, miJbsaer «u Turin, "o man im ScIiIöim^tI*». 
r Coiii'tluta u. >. n. Aibeilen vna tbm lali. Auch iür dai k. 
baUuf* Stapinip liihrle er Bihlivcrlic diu. 

wntrnl, Jntl; liufferttccher, deiMO Leben« v*rH*llitit»C i*irni«lil 
iMiinrn. Tioben »uiuec Thaii);hcti liad. 
Die D«Idiii(ir det LuKa> i. Lrj'h-n, I>ürefs und eines »itderen. 
auf einer rialle, io K. v. AIandcr'> Uol LcTrn der Nedrtl. 
— SekiUrrv N*ue Autßabe. II. ; Z. o I,.. Br. 5 Z- 9 !•- 
Bthtui^t dea jltein Uurcr, Tur datielbe Wcrlu II. S £. II L., 
Br. j t. ij 1.. 

idrotrd , (. auch Adairal. 

nlurnCTi Adolph, Maler bu Pdrii, der datelbil mi »»er»! niil 
nnesi UiU« iw Salon t«idtiin. EiBaltGeon- undScblaobutucke. 



23S Ladislaiis. — Lncnpo, Climlupb Xikobi ctcv 



LadislauS) Maler tu Proj. ävt in ciftttu Frolukoll« van 



Laegb 



hdiauiL. 

; VVilfielm Tan der, KupreMlclier aai «oM nch 
Ici, wflthfii Ilumobr und Thiele (in dfr Oticliidiw der R* 
ilichiaiiiiuluii'; tu Cuponhngfi)' S- .'>8) im l'riDlro grjvcur atilgi 
mtD vtiift(<n «ullru. Seine DililniiMi *iBil niaUrikcli r*<liil 
keiner groii-iii BilUtitchcu Iic<Icuttiiig , da der ftlaler kein 
ten nicht fniig Ferüctitit bci3ii. l^e(;li «heini Intigi; in C 
ha£*n gciclii au Ltbtii, viclleiclii a\» Ccliüü« UaelHfg'* 

^k 1) König ClmUiui V, Üa llränangMinaU , nach Ih tu B 

H lOTi. fol. I 

^K 3) JaliDon Ca(par de Cibi^an Oob. de Obcramfiach C 

^^K et (iuliorn. BrrijMiiii, 

^^ 3) yi. Hier- Bueti,' h. Unaptfndigcr in CopoBhagcn , 

f^- DiiiuRM, löTj. 

Laciss, Carl, Milcr tu llambure. tia }eut Iob«nd«r K«i 
Er niiill l.aniltcliifttii in Od und öouaclie, AnHcbtm von Si 
»cm u. *. vt. 

Lactnmcmioycr, Joseph, Mal*» am w.tlfnifin, «ia j 

bcntitr Itmtititr. ti malt hiiinriiche nariicIluDfiCD. üerM 
*<boB auf dra KiimliiticsIilIuoGcn uli '. auf jener cu Mdnth« 
ein Oelljüii dar VrrliriMiing AliinhrtBi'>, riA« hlar« nuntig« 
•(i'lluii); vun KAiter und dai'li gci.tiiigtrr Fiirliung. 

Laen, Dirlt van der, IVUler. ein Flanundcr Von Ocbiift 
lenile teinc liiiiitl bri M. van Cl««!' und fa<^ V. Flori», und 
Dluihet«ii IMh um tSbO- Er ^'"5 ""^'^ Sp^ui'», no MinaV 
Dcilall Uaditi. 

Lacn, Dirk Jan van der, Mater m Zwotl, und ^Aan 
lelbtt 1TS9< Seine F.llerti bolimtuien ihn anlanf-t xu d«a W 
*<:)i*(1cn, uucb «in Vatt J.iliien aber Unden «le ri gtiallimtr. il«> 
in Uiet»! der imligcti« ii Ci>mi>«j;nie tu brinren. In Lrjrden | 
er nchtnbct Rui:h dm tJntrini'Iil Aet Malert tl, Mfr^r. 1 
aber Uud er an der Kuntt (olcbeNtisuoc, doH er bocMoM, 
an teiiieiii Uiuiitbcrufc au mücheu. Lodlich ftümulcu nucli H 
tvr» leioer \Vahl bei, lind nun Üble er (idi uiil allriii T.ii 
den GrnndtÜti,en der Malorei. In der cnlenZcil mall« er tu 
dea vcrtchiedeno Genreiluckc und LaniUchnflen , Idsine il 
und Aijuatell, und auch in icb«ari<r hi-eidi Itilirip er ivlela 
Späler ging er in »eine tirburl^iudl turiick, und birr b«l>a 
ütKt von liaiiiuiiichen und onf^litcbcn ItuntlhÜndlcrn liinrrid 
tteilalluo^B auf tiesialde und Zcichauogcn> Auch nadi Al 
dan kanen mehrere »einer IlitJcr. 

Van iler Lnen'i Tornuglictiiie ^Vetha be'leli«ii In barc* 
bUKbreiciiett Loailidialten- ätin« Diider eriiiuern nn rer>i£ii 
Jalifcuniteni aucti tiud tie mit (ifbjinten iiud l'icuTCit xhui) 
fin. Alan tah deren auf den huii'lauiitctlungfn in AiaiU 
und aailerM^rU inmer mit Utifall. Der liuiilerttaeher N. n 
Merr tUüt nach leinen Zfidmungcu »u reitb'a OaJidtti 
beiiuli, ITS& die Uupl'ec. 

Im Jibre 1810 beeleilel« Laan die Sielte einei Orllieri 
«rar er audi StadUvlK. 

, Lsenen, Gliriitoph Jnbobi oder Jallobx rao der, 

Attln«r[>eD, der ceni^Lnlidi Spiel- und TrinbgeiellMjialMa 



tatr oder L.ieci-. — Lnrage, Ntcolnus.' 

b«i;i*«i mall*, «ixl in i)i««n i«intn 5c«i>«n g«lii t# oft locker xn. 
D«r W«in ui»l die Lirbn i|>irlrit ill« llauptrollo. Docli nithl 
iamtri « fiiiHrD iicl. tucli "u.-.li|;er« Dortldfiingra vuo iliiu, 
la der TOt doigpr Ztit »nlrtuleii Simiiilung Hm ltilt>-ft F. C. 
Bmr« ia Co|*«tihn-*u war via vottätlhh trh«ne) liil.l vitici 
•dvBrtfrhlriJ«!«-!! .'Minnpi tn •inpc VorJiaPli!. ctiitrti ijurc» Fcntt^r 
■u» (ine LaniUchnn »iekt. Der liuntilir nannte »ith liier Laiucn, 
L«h4a um IS70— lO^O. 3,|a, UoliKrrl xadi »avb ihm ein iiiitcrileni 
Nanea der (^unTcrMliun be^nniitct Blatl. Zitfi >Iinnrr iiuil eben 
W *i«I« Wcibar aitMit in tinnu Ziiumer, wo tin Üientr l>«im 
Tudx boiltenl. 

I*er oder X^iecr, Eine Pmun mit P. »an L4»r, il Uaabuecio. 

UCren, », Luumiu. 

U Fdga, Haiioondo, «o ataal Ticuxi! d*!) R. Lafa^e. 

IvBgCr d«r Name in«icT ItüntllfT. NiKolaii* nnil Kaitnenrl, von 

dnub vrir lelilerea uiittr K. In fige bcrriU Mnüinl liakm, da 

in Nsnc üdch celrcnnl f;»chnrhcn irirJ. Ü*il dm i^t iint der 

PriDtie-|;nveiir rran^ali pjr A. P. llobert- Dumünil ziif^rttiioiBieii, 

u nclclten geiiniierf Vmeichnitif iI^t llt.iltrr bfictiT tdiiKtler ti) 

■ft^n «ioil , und deswegen f:tbcn <tir dietri li!«r i>a<>itr4|;1ieli. «der 

Httu«lir einen nturn Artikel in den bciilni t'ulgcndrii. titi driltn 

■anJ dt> p. fit. ItitHAn, mit deai Vencidiniue der Wvfke dc> 

Kihoby» Lal'agc iit vom Jahre lS33> 

We, NtCOlatlS, Sticker und Badirpr vun Arl«a in der Pro. 
F«*at«, deiKit t.fbetitver)iJIIDi)ic aber ox-lit boliBimt netdtu kün- 
i»n. Seiar I1ulip>k«il JjIIi in die crite Ilulrie d«t 17. Julifhun- 
K^TU un löSS — ifriS- Er viat ki>iiiglichcr Sticker, unit al» »ol- 
^tr venland er ci auch tetir nuM, eine l-ieur in seicluicii, wi* 

d'rlllitler Ucneiieu. die er {;r-i<il. Itoberl-Uiimeanil P. er. fnn;. 

in. l*«tii t&^B- rtrieiclinat 7 Ulatt^r vun teinrr Uaml, die leltau 
i n tndeo •inJ. 

I ll Die heil. Jungfrau Bilt dem Üinde auf dem Boden tiuend, 
I Oial niil Hüten einselatili ohne Namen und Zeichen. II. 

[ 5 Z. 9 L.'f Br. ö Z. 10 L. 

I 1) Uie beil. Junglraii mit dem üu);cDdeo Kinde, IIalb(igur, in 
I einer KiHeDetufaaiiine , nscti Au. Carracci. Ohne Namen, 

I unten vier franititiaciia Var*ii iu xw«i Coluuine». H. 6 Z. 

1 «L.. Dr. 6 Z. 2 L. 

■ I) Die t>1- Jungrrau in einciB Slukle . betet mit ^efnllclrn Uän* 
I den dat ror ihr lieffend« Jetiukind an. Virt;v ad Itliun — 
1 Oallia H» mater, tILI etc. — Nicola* de'ia Fag« DUD. 
I y. II Z. 10 L. mit dem Haud , Ur- ~ Z. tl !*• 
I F.i gitil Abdriict.e vor und mit Marietir*» Adreue. 
[ IJie*M niati ««heint Laljige auf die Geburt de> Djuphin, 
I LudMiR XIV., gcUniget tu JMbtn, nämlich I(i31>. 
m 4) Da> Bililiiiii der Louiae Mari« viin Gonxaga. Uünlginn tOB 

■ Pului. nval, mit I'ilmen unigrVn »nd erhKinl, recht« doa 
I MoDograiuiu. U. 6 Z. g UT Br. 4 Z. 6 h.f 

I Jl Allegnri«! nenuRinice mit ivrci Tii>tii fetten über dem Mevre 
I MlixiebcDd, iu demielhen revhti SchitTe. linkt eine Stadt; 

I mit Urdiuiiou in M. Chriitophe Cmiilfl de Dnin Ujialea»)ii. 

I Ni«olaua I'agiui avu l'ictor lie^. In. «l F. DOD. IL 12 Z. 

tt L. BUt dmt lUnd, Ur. y 2. 11 Im 



SH 



LaRigc, KicoUiu. — L»iJhgc, PiJviiiuiiiI , 



6) Ein« Allrgorie, wiliiulieiolidi xu «ineiu rcucrwcrk btniiQ 
Znfli ütialith«n, uiiJ an Ucc iluit \Kr Skliveu, U. n! 
Dr. 6 >^ 8 U 

7) Tii|<uj;raplii>cbe llMle vod Sigtt in Cut« loa Ich , wo 
IIjicuucI cusiinaiuliTtr. Die Ueaoauucc »t in it«r LulL 
S Z. in 1... Dt. 10 Z. 

LolBgC, Unymona , berülimKT Z«ichn«i , totT ia »«inpr fti 
Ju(i«D<l voll J> !'. ItivBls unttirirlilM «uiJva («tu. ^^)J ahm 
ÜM* rr ilri) M«i»ltr, um tjdi in Dooi «eitfr Bu»fiit>il>l'ii. Kr i 
mohnndlrii iu| ilicicr SUill. k''*S '''f i**''!) (iii>>j;cr Keil inil 
wioilcr Dftfll t'ta II bleich xatutk. Dici« WaiiilrruTic; iit wi>bl Ol-' 
Hebe, ilaii anu ntcbl ki.«!» ivci», no tlc> Ituudlvr gottM^ 
Ut> Eini)tii glauben, ti lidll« ihn lU lluin der Tut! ciaill, Aa ' 
e» ««■ iJImm in Lymi |ttivct«n. AU t«iu Ti'J««)ahr «ird lOSl i 
teichuci, und dantal» toll er 30 Jahre alt ccmch^ nyv- Vao i 
IlrucKcn, der |069 «ine Saininliins lon /cicliiiun|;en n«Hi 
iu«iiUii, C. SinuaotAu eli;. linau>g«l>, lüii ihn gar uui Jfti 
alt «trJrii. 

ituhatt-Duraüoil gibt in P« inire - erav«ur frau^ati II. |>t<) ' 
VcrxcidiniM von 21 Ul-ittcrn div>f> hÜotlltT». Sic (in>l kIiI »^ 
leot und 10 ticinich bcbniidell, «ie *oinc Ziicliiiiiiiecn, 

1) Die hril. Juii^jirau an ilet Wiege, nie >ie ilic Licblioia 
ilet Hiiiilrt mit ZJitliuhKcit ftutnimmt. Der hUiuo Joli* 
IUI) ikiii hi«iiio Dcicl lieb ergcn (ti" Wirg#, und bii 
Sank' iti Juittih 'iclilbar. Iia Oriclimacke Guido'* null 
«tion; LMajt« IN. f. il. 'tZ.1t 1... »r. j Z. II L. 

2) Uic kail. Jungfrau mit dran Ktilafetidcti llinde. nit h*I 
Schlrif'r lullet, um vt in Iwliathicn Int Grunile Wakll 
cina Sladi: Fgu doimio et cur tacuiu vigilal. U, i 2, 
reit d*m Itiod. Dr. 3 Z. n L. 

}> Ui« r«t der rhiliitcri La Feite d» rbUitliiu. 11. 7 I 
L., fir. () ;^. 9 L. 

Ini eritiin Uriirka ohno Namen d«« liünitler* und 

Scker», isi iHciten lieit mau am Slriiic; L.ala(>ff lccil,j 
Cr AdrcM« LiailInrilS, uml dio diilltu Abdruck« tii 
Itiacbtrit <l>e t'Utie Iti nur 6 ^H hoch, und neb«* 
NftiuCQ dot Ituotllert Mcht: ä Farit chci Drev«! mt S.\ 
uiir*. 

4) Uie llüiiigin CandAtilit von LTdien. luit tlircn Weili 
Ijailc Tun Gtcm l>«lBUiclit: Aiunt dolla fae« IikiI. IL > 
3 L,. ßr. 2Z. 3 U 

5) Uio LnnitKliali mit dtm Sacmannc, im Grande ll«r| 
Wald Hill) ein Oebäudo) nit dcH Namen de* hiiiMtWna| 
I '£. 11 I,., Br. 2 '/.. 8 L. 

6) Eine Adrfitc mit ciOBr hallititkeiriiiRiicai Emfaaiunf ■ 
dar Schritt iin Frida: Titirv Uiiutd"« Mait^r gratrar i 
rii a lail de nnitvcniia livrc* d'viiitiiieni rlc, Mit dM 
mcn d«i tluD*ikn. 11. 1 Z. 3 !.• . Hr. i Z. i L. Dtil 
■palern Verjnderunc minie der Kuoia de* liiitutlcr* 
•cklivbrn und die JahiJi.ilil l~t)i (■■'••lil. 

7) Bin ßac^hniiale: P'u >i>n ItAidianiiuittn lungebcBi umJ 
'drra Bacihialinneii liBf^rn S^tyiu in den A mir n. Aal' 

l'abn« iil <Ui biklniii di-i iiimtilcrt und diu Monacr« 
Link* unten : Vau Mnlen. — Ilona eic U. 9 £■ 8 Lr 
o K. 
S) Ott 'fViumph de« Dac«l<u»i leliierer auf leint« Wam^J 
Btafkanton gasiigtn. Link« aul der Terrawo »tahli U H 
mjbbi HoRie ax. U. (i K. 7 !<•• Br. 9 Z. 



I^nföget HayiiiDDil h. 



235 



I 



Dm Ccment lo W»we», auf einPin wich rettirrtcii SchilTo. 
AiHilIu tpldl tli? L«trr. I'^n blitt auf der Siriiix. Ewei 
NjnipbcD tiufteii . iiiiil rin ri'cliti riAcliI ein» aiiiJcm Futhe. 
Vcui». von uicdem Goiihcitm uuif[cbcn, acliciui la {iriiii- 
diran rtc. Itrcbl* ini Fliiu« lil die ßiitle de» Kunitlcrf und 
dn*rn Nani« xu iclifn. U. 6 2- 3 X.-> Hr. 9 Z. 3 [,. Di« 
*r>ii>ii AlKltiicK« lind »luit, i)i» *vi«il«ii mit Gailliinl'i Adm»«> 

U) DUiu und EniljKiioii, leuitrc alicr auf ihrem Wagm, wi« 
*ie den Sclilalendeo belnKlilet- Im Mittel gTanile int der 
llirl mit der IK-rrde «lc>, reiche Corapuiirion. tl. 6 7: 10 
L., Dr. 11 '/.. 8 L, Im »nie» llruche littt niaa giiriten Ma- 
daillvn. iu «elchr* Aii«ir die Namenüniiße iln liiiiitllen tiu- 
Mi<^LneI, die Uuctittabcii i It. Lif verkehrt; im jiKcil«ii 
Drucke tithi unien linLt der vutle Nuae do htintilet« uuJ 
G^itlaril*! A'Itou«. 

11) D» ftaiiliutletl. I>I« Slatn« dft Gatl«i erlioM «ich onf ilnr 
i^»i>ii>iur, und Satyrn und Bacch.iiiliciaen bnlrtirn <!>» Gmue, 
»ichl ohne ciui{[e iBdecenx. Auf eiiicio TJfekheo tichl der 
Nnne: Lira^e. II. 5 Z. 9 L. ohne Hand; Ur. T /.■ 8 I-. 
[ü) Die N«iii|dieii und ^Jtjrn ini Bade, das Gr^^rniidch. [)«( 
lud liiUrt die FuuIaiDC. U- 6 i- 10 L. uhuB Hand, Br. 9 
Z. J L. 

13) Juan ertlicilt dem Aentui den Delehl , die Winde f;*'K]n> di« 
flutte de> A*nt3( liuxu1ai<en. Ilieic tchviiinmt !ui Gtunda 
(«ctiti, und Vtiiiii, Biit Lieh<!t~i>Itern, tueht lU» FleracDt 
IM IteMnnicon. lt. :; Z. 1» I.. i'iiit Rand; Hr. tO 7.. $ I.. 

(4) SeMirle iind J(i|ii(cri l*Ulc(C( in (einer ni.ijettJI rat d«r 
wohüiiitlf; niil Jcni Helle tulinnkn Tochter d«i Cadciiii«. 
iVlil ilcin N^mtn de* KümlUrt allem im ersten DriirU. und 
Bul Dtevet't AdrfMe iin ctvviteu. lu gleicher Urw»a mit 
d«ai ulii^en BUrte. 

tä) Amnr mit iwri Itioileni UnECnd. Eben *t> cro». 

16) Fünf IiinU^r, welche fiichcD and crtehrccki daitehen, da 
iKh ein Urnehe über ihren l'»ng wir». Mit dem N^icneii 
dit Kiintllers iiiid der Adretie vnii GaiUard. In gleicher 
GiiJiie tuil ileii v<irh«rg*lieiidcu Bliitteni. 

17f Der Siljr, welcher einer Nyiii|ilie die Trampele bliien 
lehrt; gegenüber ein Weib init der Trammel etc. Ulm« Zei- 
dien. U. 5 Z. 9 L. , Ur. 10 Z. 

tt} Ein AUiin. wclcber dem Weibe Gewall anlhtit, indew der 
rann lucti^nd barbcil>():nitili link« blut der Satyr do) tloni. 
Uer eine vxta den xnei TtUniieri) tn der Ferne liil Lidage'l 
Zuge. U. 3 Z. I.., Br. 10 /.■ 

Üic eniea Abdrück« itnd olmc Zeichen und .Namen; auf 
den (Heilen ttelit der Name de» Kiiiudera >ail Gaillard't 
Adre»«. und die driHnn Int Orevet bekuigt, deMeo NuM an 
der Stell« vun icoeui dei GailUrd (tcht. 

ig( Em Faun mit der Flute Am l'no, linki ein Ziucbanet am 
Altare dee t'riap. In gleicher Ürün«. 

Die vnlrn Abdruck» aiud ohne Zeichen und Namen, die 
><n«itea baben den Nnniea Uv( tiüiitllara iwd üjulbud** 
AJreia«. * 

U) Der i^üiibtif^e &*<T''> !■*■ ^<" Türmen de« Priap eine Bio- 
«tiaiitin und ein l'aun mit Cymbeln und Trompete. Ohne 
Zeiclicn. U. S Z. 9 L. , Br. 10 Z. 4 L. 

H) Di« I.andMUf de« Aeicnlnp. letzterer dar^ilellt, ^0 er KU 
Scliiir in ein Mauitruni ticb vervfaodalt, von Au^>en, Kci*- 



VlÜ LaTai-giic. — Lifouil , Cai-I Nk. Ilaplto^i ^M 

Sm «Ir- mit SUun*n und S^tirrcUeo hpirachtet wlnl. It 
lu Nuacn d«t Küoftlrtf. 11. 9 £. 4 L., Ür. iS Z. S"! 

I^afarguc, «. Far^e. 

Laferi, 1. urteti. 

Laffcrt, Ludolph Friedrich, M»ict m neriin. d«f in Jen 

»len Jabr«n unter« Jahriuin<ktti arbeitete. Er mill« itt I^]in>al 
ferti~l» ZriciiiinnKCn in Tuieb, und «ucli eiuiK« laoilartialtli 
Bl-iti«r liil er radirl. Aul' iler Iterliuut liuiiat*uit(rltii»g vuu 1> 
mIi raio mich Werke von ihm. 

Lafllte, IiOuis, Zcichorr and Mt\tt , «rurde vm I76S Rebni 
und ViDCcnt war dtijcnin, dcfien Leilua^ er *idi antedrsi 
Er maclite >i()i scliun fruhn duii:)i hiiluriMli« Bilüvr Urkaiml, 
17gi c«n*nii tt durcli «ein CcinöMo, welvlttt den AIkUiimI 
n*ch Carthngn lurüelikalireodoii llcgulix vimlrllt, den gnw 
Picit der Akoilcmie. Mm riihrnle dirui die GTottartigkcit dci S 
den Uciehtliuia drr Cucijiuiition, die cuirelile 2>icliii»i>i; , to 
L die Kcnnlui»« dt« Cuttiimi. Jelit ging L*CUo alt PenMoiur 
r. AhadHuic oadi Itiini, «o er foitruhr. »einen Studien nbiiitirgtii. 1 
^ lelion waren ilim einife belobte BiKter vorBU(geg»Bc;eii , all 
uacb I'atii ziitu(lil.el)ti«, um doielbit *U aiuübeoaer RitM 
*tino Ituliii XII l>«trel«n< Er mall« und letchnete. und li*iU| 
ni'lmeta er »ein Talent der ülturn Getcblelite oder der tWH 
tuliun neuerer nicrUnürdiger Breignitte. ToajuiM'Zciehnuni^flH 
die vcTichicdentn Ejiochcn der Devolution ron tT(>a — l802l 
»Itlll. gibt Liuilon 10 den Niiuvtllet des Mit. I. 162 IT. einen I 
rii4 uiid Bu»lülicli()ir Nulii, und mehrere ai»lerv leiner /.eidn 

5CU und in den Faitei du peubte freii(jit gcttuÜM»: Sfenen ' 
rui jf;j'plitrlien l'cliUai^e, Nifulenn al« Clief der ilulieitiMl 
Amie« oie. Im Jahie Idnt leicbnete er dat croue FeucrHrrL , < 
die» auf (lern Plutne dci H&tel de Ville bei dci lituiiung Na|>nUi 
nliKcbrauat «urdc. Im Jahr« lfto6 tirllto ef teiiie Ourttetlimf < 
SebUcbt viin ititoU mn. Valcan. Mir« und Venui (ti'üt* er 
«inem Frine dar, und dann malle er den Tod dei Alt><'<t M 
iiii-t, da> Dildnitt de* ßeriiardin de St. fierte, Paul und V^|i 
DiKuli Stidi btluDOl Ut eine OegnadiguagteccDo Naj'oleon'^H 
dem Tileh CI^DMOce de Napoleon onver* U |iriiice de D^^ 
Aileguriiche Comcaiitioncn des Künitlcrt liad unter den ICil 
All<3uc« d« la Fraaeo avec TAulriche, Embclliiieinent <l« tu 
T.a l.c.;ttlaiiiin, 1,'tüduttria nalionnto, La fro»r>criiö da r*«l 
bekjnnt Rewurden. Pann «lelllo «r anrli die AnLunfl <lef Eni 
i zucio Mario I-ouiu von Oeiterrcich in I'arit dar , und um II 

I ' mall« er mehrer* Scenen aut der Fabrl der Pt^r^li«. N*ch tM 
ZeidtnuDgeo norden diii Ocnulde und Ba»relie(l •iM{;*tnt'rt. 
xnr Feier der Ankunll dm llerrog« v»a AnfonUmc aoi if. Um 
txT iS;i den Saal dct IUllib»i<c* «bmucl.len, 10 an der Z|M 
I.alill« Ualte den Titel emei Cibinclii'.Mchncri dei Ii"*|H 
Frankreicli. Audi Mar er .^lilgtied de» Iraiizujucbeii IntlitiM^H 
der Ak«deinieu la Huin und Flureua- 

Laflcur, N. W., ^ Fleur. 

LaloDd, Cur) NicolnilS Rnphaol, llutorieninaler. wurde 1 

In l'niii D^biiren, und diielbit vnn [lej;nnii1l in der ttiinti un 

I rtrhlel. f.r iil aiicli riner der betlen SJiuler dieiei MouIm», ' 

I iiberliaupl ein voniif^liclicr tiiintller. Die Atimbl •einer UeaJ 

^^kIiI iMdtvMid, »nd dici« sind (^uMlentbeili hnloriaclKti lak 



LafoDil de FcDioD, StU«. etc. — Lafond, D.miol. 237 



corvclit in Aer Zckhnunf!, tod iltdicher Aiuir>!nune nml jn teeh- 
nixlitr llintichl rnftilcrhafl- Seine Gemälde mit den) Satoaiiter, 
irt S<i;iiune; Jshnli'ii iinil dim Stnr'iifi ruu Montfrau durch Carl 
Yll. nurilrn mit gnldRntn Meilaillcn bcrhfl. Dir LuxfmbiiuT); 
mnJ Vcroillei nciirn Wcikc *i>u ihm auf, niiil auch aiidcrnarti 
lioil (flithe ienU«ut. L^lund nar .auch llilloi de« lilir*u]«£iua, 
sBii itt$ä iMrb rr, In »(ia«in Leiten WitKni, 

(t*b«l v«n«ichnc( ein« licitcutcmtr Aniali) von Gemililen dt«*»« 
U*BU«n. darunter auch die nb<n eTmlmtrii. Den Samaritan 
■ah* rr l9o4, und Idob die Kaii«rin , von den Kindern umringt , d«' 
rtn Mnli>r *ie uatrr^liilde. Dia Srgniiog Jnhubt iit von IBOßl 

^^Ui> Oruid« Velledn; 1814 den Tod Jakob»; ISiT Aeneni nul Jera 
^PpJ:;;« Ida, im tMui«uni in Kuucn) di« Einnahme van Mimkreau, 
^Hm Prätckturecbiud« daiclbiti Numa rompilii» ond Egerin, im 
HWalUile lu ^e^•alll»t u. *. vt. Iia SthluM« ru Mnudiio i>l (eine 
^^biuch« Suxnnn, im Muieiiin lu Dijon dtr Schotioii Snmad*. im 
LvxAHibowrg dai Tctlament dci F.udiiaid.ii, St. Luilnir von Goa- 
I^^M« im Seminar vou Bam* , die littiurt tiiid die ifiplincitohrt 
^^^^Mi im lilotirr der DMnei nligieute» tuTuuloute, Mcht Altar- 
^^HilKf in dir liiriilic da» Tonpic. Im Sali») diM bainii ß.-irbiar iit 
^^Haft FVa(undf;eiD4l>le und vier giotte l^ndichai'len von ihm. Dann 
I^Vkiahc er auch nivhrcre Putlriile. Gäbet ctniitiiii noch mehrccec 
»inttttr BildtTi dta gTdittentbeiU in dtn PriTnlbciils übergingen. 

Lafontl de Ft'nion, Mlle. Aurore Fitienett« Ae» Malerin 

«11 Piiiii, aLier von FiJnion geburlie. Sie bildete lieh unter Lei- 
^■bin;; v.in n<?gnju1i, und tSlQ brachte tto urhoa ein Gein>>Ide lUf 
^^ttoitlttliiae , vcel^h» Clotildc Tuntclll, nie sie ihre Gedichte Itett. 
^nii der Gollerie der Heriupn von Bvrr; ist dirie tribil getnDlt, 
^Ufi der Wie^e ihrer Tochtfr, und eine \aadee*tchu Wiitwe. Spk- 
^^Utt Büdcr tiiiJi Eliurell* «n der Quelle, Henry mit Fleuretle elc. 
Mite. Lafond wurde mtl mcliiercn Medaillen beehil; 182! er< 

liiett *■• CID« goldene im AIuivc royal. 

yttif Daniel, Maler tind Kupfentecher lu Bern, wurde nm 
tTtüi ceburtn , und noch dem Ueitniele Tun I.ur^, /.ehriidrr, hij- 
tig aaA andern übte er lidi in gteieher Kumt, ncirin die Natur icina 
bauiitiachliclule L*liii»*ttierin "or. Er ttudirte >ie uit Ciler, uud 
nach und nach ervtarb er lich den Huf <<n«i treinidieii KiiDitlert. 
Er liel'i'e vtrichiedcne sialeriacbo Ansichten, tuvtoM in tiamaldcii < 
' «U im Stiche . und Uldtter die«er Art wurden daiuolt liüuiift auf- 
I (B«alt. Seine Itlalter «urden neben Jenen Ton Aberli, Bieder' 

Inaon und Winter gesehen. Sie bilden mit jenen I.or]'» und Ze- 
lMiHlrr'*..SaiDm^un;eD, t. B. Rccueil dei [lajiagoi Suittea «tc> 1795* i 
1} Aniicht de* Weiihom», gr. qa. fo). 
31 Antichi der Juni|;lraii, gr. qii. lol. 
3) Der ober« Grindelxüldglcucliet mit dem Wclteibom , qu, 
lol. . 

^) D«r untere Grindtlwaldglelichtr, «pi. M. j 

St Da> I^ulefbrunnenlhal, au, (i>\. < 

b) Die Auiicbt van Untotlachen, qu. fol. 
T) Die Antichl vun Moral. i|U. fol. 1 

8) Geltend um Thun, i]u. fol> 1 

(j) Auitichl vum Kinggeuberg, qu. fol. J 

10} ber Auiiuu der Aaar aui dem Bri*Dzcr-S«e, iju, fol. J 



^^ie ui 



239 



Lsfonbine. — Lofrcri, ApIob* 



II) Aiutcbl TOD Dem, ia SclmMli - IVUiili •urgtitrauncB^ 

Jli n*t rottliiiiu %\i Tharhftff beim Gcviin*r, qa. to 
13) Laniltuliift bei K«i<liciiliacli, t|u> fol. 
lil Lauittcltaft bei Breaigarleu, <|u. (wl. 

IiOTontdinCt ein Name tob linriiüera, deren nir mtli 
„Fuulaiiio" rubricirl luü>cii, da lUi )a ülter getreani mrtl. 

IiafonUinCt 1\I.D.D., I.and>c)iam- nii<1 Arvl.lltktunnslcr m 
■tunle ui» ITTO geboren. S<ine ItilJunchi-ttvliichM ttl unl 
toiop Srvit, künitlnUche Wirln.imkcil bi'^iiiut •lirriuAnlaaci 
Jilirtiundfiti. Er veitEClI^tD in l'arif tbi crtle Panorasui, i*| 
■idi ilaf Iniiitul mit YuXtiDil iiuuimcli , unil Aatin *ah mi 
(Uli Fjnm KuatUUiitUllungAn nudi vtr*<)iia<li>M( DilJi^r val 
nvr llin<l. Die betlon tindt d» loncr* «iiitr ^Iilcmrrhttiii« 
Aiihiultt >le* Cule*tiaec iituiltft mit Figuicci; die Citlir.lrili 
Palcnna, eroaKs Uilil. D^iiin bei uun von ifim I.aD>Utbafl(ifl 
(•urcn inOoli DiMcr in Oouodis, und audi Tbealenlccur^ 
wulte CT. 

I^alotitiin« bieti auch ein Aulier« und unter* WitMo* Ut 
am LcL^ii. 

Lafontaine, Mllc. Rosolic de, MaI«?» au Parii, ftn 

IttEnaiill Utilrniclil, uiiil itbon JGOÖ mh man im Snlou i 
miitili! vun llirer Uaiid. iiiiiilich dat BDdniM einer Trau mit 
iiiiide. Vaun maUo «ie Aninr und Pamliira (IBOSli di» Kini 
chos ttic lialT.P liiltert p8lo): die Widwe tun Omlxi (iai4 
Itiud niil dem Yo|{cI; ein i<ilrlici rnit Uluiuen (iSli)): und v< 
deiie aii'Jrro Ui^iircLilitFr mit Purlraitliijiirrn, (;e"i.|iiilitb im 
ttüi:k. Liu t^tletn \Yei4i ;ilt vu» ISti) UClinl O^bcl nictiL , 

LaforgUCt Anton, ArvhiMht «n TnuIoiiM, und geboren A 
1TB3. bdiiJile nnfäniilicb die Sj'ccjilxbole der telxrnDii II 
und t<han tMß mifde er tieiai Clituiiee- uud Wati^erbiii 
llcllt. Itcim Hau <!<■> CanaU Ton Lell)^rduC trnnb «t ika 
einri UcMiualcuf-Gvujitnpbe, tSlQ wiirite er AnJ.iielit d> 
fehliir, und iiacb vier Jnbron Arcliitokt Jet UeparirisNiL ' 
eher bautu er d«i Geli.iude de* TrilniuiU criUr lutUna, 
Gelreiithnlle lu Muiel , Mixcibtl er BUcli dai Gcb*uile in 
prikkliii' Tcilaurirlc. 7-ii Cicrp und tu Arftul-Deiau« Ik 
■«ei liiicben, and auch die llautcn in liluilet und im 
«kr DaaiM religieuiw du )a Viiiiation tu Tuiilnuie «runl 
■nverlraul, lu wie die Di^kttuu bei der WaMorlnUiMg i 
n- t. *T. 

Tiafosse, *. Fi»»», <ie U, 

Lafrcntc oder Lafrenz, IS'icol.» Ein« Pen na tut N. Lm 

Lofrcri, Anlon, Kupftniechtr und tiuiwlhliHUcr, der |i||i 
«u Snlin« in der t'ranibc- Cumle geboren nurd«. Sein Kiew 
unixkaiiiil. und al« liunillrr ecrdirnl er andi kehie huli< 
- Seine» N4>i>en lie*l aieii indtiien lüuGc aaf UUilnni alW 
frnii bang um iiin in llom eine» liunailmtidel ■iifteti'|;li 
dieteu» ZnecKe haulle er alle flauen italiiniiclter Ituniller 
mcn, die er dann leiouchine, uilrr Iti« und da gar aaJert* 
IDlclirii BUlletn Mehl lUnn AnU L-alrtii totrnn», »der A-' 
wiit datinibo bedeutet. K( tiuit diMei i'UttBn oatli P«iln in 
Ml.:liel AuBcl«, t. &K«ru. Oiuli« Itvmaoo, llaiMJ. Tiw> 



Lafueule. — Lagoor. J. P, 



239 



n«!, Dnnanone, R»imon<]i. A. flliiii, Caraglia, C. Cort. 

.!^ Pifc MC. AlUitt die BInlirr tait triiicr Atlri-*.i9 j'rli'in)» lu 

liiMCfi ; «ic >tnJ rcloucliirt ond cormninirl. Der Torf tr- 

kin VfrtnrliiiUi airiet liUllM' Lrniirhrn wir nielil m e«b«n, da 
■t lein ^V'A löclil naA, Nut bcnuMl.en »ir: 
II Ilie Viii'iii von Sl. Aoipite, anj-clilicli »ein ri-en«i Werk. 
II r)i* 0*l.uft .Irt AJoni», nach Sil<iili, aneflirivli von ihn 
itiichrn. 

InJKbc OpftwccDü. aadi tiaeDt B^tctierr ein Wiil- 
•■-'r , etil Siirt (lud ein Jvclitucin wciiloa gdupt'erl. Dir(*s 
BUtt lial Jif J:ihri;ifil iSö't, un<I M lull ihnKHIitt ana^nhitron. 
i) Die SfUnrJii duf nuiiMr gcgoii l*yrrhti>, nach lUr^cl. La- 
tnr] nranl it«h aU Stacfier, aber ilitaelb« Cumpoiilion liat 
cocli <-- i^ort geilocfien^ 
Jj A<l*a> uad V.vn brnnnen lU» i>ridiU;;i!n<>n Abrl, nndi f. 
dfl Vap. I^frcft btMidtD«! »ich hier iili Stcdicr, nat Cf 
Mohl nicht tti. 

Nain«a tragen Bijch «»KebMdene Abbildung«» tob Sm- 



Btef «. roffiie. 

, de , ]. Delagardcll«. 

, Ilcodrick, Medailleur , der 1765 «n AniiWrtlani ge- 

tntrde. Sein Ateitlcv nar K. ItuntJi Itvcli inclir aber Ver> 

tr winrui ^l-cucii Plei»n. Er «rnarb «ich Joii Hiil' «inH go- 

-*' — ■ liüiKlInrt, «M dir Dmklnünzca iiml Purü-aile, TieltliC 

.:>iD tiiidtii, rcchtrcitii;cii. Uic Gpiclltdiait k'fVix nii^rilii 

.-^ -uf, die F.hicnniciaille tu ictuiciüeii , nuiuit *ie preti- 

Kiiliiln«il.« belohnt. 

[ tagt am' tlarb lälO in a*iti«r GeburUUdL 

Portrailmnlef »m ]6lO. S«inp I.FbcnArrrhiliniKe »ind un- 
, Dod Ton icincn Gmiäldco ichciiit (ich uidil mehr viel 
I S»ita , ZeichiiUDi;'^!! iiiSt na» nlipr hie vind ria iii S.iiniiittiii- 
£• tind ilicKM Üitdni-iD odir I|i>pfi>. mit rollirr uiUr (cI>M,ir- 
' llreidr gvzrichncia aucli mi(r;<>ii:Ittilllrii cnliiriiL I'iiiily ta^I, 
l4^*aa ihm nur durch de»cu ichön getciclinelvt Uildau* 
(ci. 

J*t ein rranzoiiicher litiriBlbündler, am d«Mi>a Verlag ti<^li 

Blätlrr Riidtn. Si« IiiIm'» nititleiii /.tileriHi-iiitc: Ton i6io 

rt lam Gcfcnitande, iMct tind tic Satymi gcc;eii Spanien. Auf 

' <n «uM der Nante dei Sleehrr» , ondcre habca iiur Lufiniol"' 

und daran könnt« er tclbst Anthci) bähen. 

ZeicIiotTt von welchini »ich Aiuarelleii finden lolleo. Sie 
bäuilich« Sc«neu dar. Dit weitem UaiiLinde und uiu an- 

. J. P. ) Hadirer and Tietleieht auch SlaW, d«fMn I.>e- 
TrTkaltstMt tinbekaunt liDd. Er radirle Landtdiaften . ober 
iwt boancn («tidi Tur. C. v. HtiinuUr und J. M. Thiele be< 
Lnihca in der üoicli. der U. [iiipli'rktichMiDntliing zu Cuprulia- 
a S. tb ein llUit von iluni Wilvlt^rund mit CantI', wurm r'in 
itäut im Kahne >u tcbeu. D.-» BUtl i<t in W. Demnirl'n Wrim 
»Mairl. aber altertbünlii'li radiit. U. 5 Z. 9 — 10 L., Br. 
12-uL. 



I 



Lägot oder Loigmir, tl. — Laguerre, 



lt. VVtficel lagt in <lcr AnnMihunt; zud» «nbhnUn Werlie 
Dt» il<<iii triut'xliDD Cjliiii«! ü Blätter vuu dlii»iu Mciilcr 
Saminlung dt* IL Sh«o|>»li»i)kt in Loti<)un üU-rgogaiigeil 
Uci l'.nlicran^ Kall id aucli ein Bliilt \ott Liguur. 

Lagot oder Lagour, CI., Maler vonAnsrit. (leuen iu (Im 
niiitUnU I. |3;. cmÄhnt virA. Er malle int llildai» ciaec 
hditei), der tchr »chwnrz nar; Jcr Aiiwatt Ii«vt »brr lange a 
B»nMung «arlen, l>it cadtidi LoeoI tlip Stichv i» Anregung bi 
in-lem er ilnia Adrocateo uile, der Wirlb ttisi Mohren wul 
Dildiiiii lialvm. Poilly ilacfi aucb witktidk dat Ditdnist tÜM 
vuliilcu Wilheliu Menage nach einen) r^Idlet Lagot, 

Lagouliaulde , Hcnc uad Ilcmi, snei rtonMi«U«be gIm 

'^" ilio gegen ilu Ende def l6> Jahrhundert» Ictilan. 

ItOgoy, UogCr, «in fnmi^ti'clm Kimtilieynber, «lach dii 
nunfSCR Ilnfa«]'« in iniiioit Cabinelc »ellxt in liu|>f«r: 
1J Stuitium lum Tjnie (t-n LiebcignUef- 
1) l>(ei Z«icboun;;en und Sludicn von heil, t'amilien. 
5> Zwei antture äUiizeu. 

Lfl^CncCi der Name l'riinxliiUcKer Künitler von Bedrutun^, 
Name aucli La Urenc« Ee'chrifb«» nirJ. Wir hnlieii ihrtr 
„Grolle'* Gritiiluit, und hier tragvn nir, uiihor unirrridiM 
geodt» uatlii 

^ DncC, AnthcimCf Hitloiicnmnlrr in Pari«, MaBiinl« •■( 
alten in der Matervi beiiihniinn Familie. Srin Vater Lomm 
Logteni:« war der GrünTlcr der AVaJewiie di^ K^hi-nen HtiM 
Feliriburg unil Uiicfclor der fianiösisclicn Aliaileinte t.ü iloiii 
■er und i«in Bruder J. J> Lagrenue waren auch Miif^KeiUJ 
JtHil»ien der kbnigh Akademie der Malerei und Skiil|i'ur 
eil. Anlbelin« Laptoi» crhitll dtn ttuhn leiner Familie, 
dem «r, wählend tler eitten Jalire der Iterulutinn, sU Miütl 
Valcrlanile cedienl ball«, iludirte er mit b-.-'nnderrr Nfi|(«i 
N«lur dnr Pftido, und er emaib livh die Fertigkeit, i>« mit Wl 
dariutulteu, in auteAieiclineiein Grade. Zeiij^iiiit i«iner tiunit 
iiich die biibiGbcn)ri(i<>riiclicDl}antelluii|;eDr<ii>iic)it( Sitten Ol 
(tüiue. die er in IVicriburg matte, no er ticb mehrere Jalire •■ 
M«hr^« ahntidie Arbeiten waren auf der Sialfrlei, ili er 
der Cholera «tgrilTcn, ]S;2 in ciuoiB Aller i<m si Jaliten hl 
gerafft wurde. 

Logrcnee, Jean Jacques, Maler, bclunnt unter den Nital 

i, greiice dei Jün(;eren. Itekl'ir emciilut der künigl. Schul* dV 

neii liünile tu l'aris, darb iO::i in Ul. J>hrc. < 

Lagrcnco, J Aus-, angeblich Kuprentecher , mit d«w«i 1 
M aber nicht vulk Rielili^keil hat. 

Ea gibt ein DUtI in LaTikiuanirr, mit dem Titel: L'AneW 
par Venoi , ee. S. uit>l auf dic*ero licit man: J. Aug. L> fV 



LagroT 



t* 



f«b 



UM L. ivll nun Lagren«« L«devtcn, obgleich t» niuil bskUB 
da«* witMicIi ein ••>tclier ge)*lri liat. 
Dau d«r L. J. F. La Urcoia r«dirt hat , i«iu«o «vih 

XaKUBITO, Louis. llitIdiieninBler. der in Englnnil «einen H"' 
doto. und weil er iii icnoni Laude neben Tbciruhill mit TMf 
ataiid, iiiiiiien wir bier »eii»er n^ibcr gedenken, »ti uiilrr 
Ousirei lUuaUn lein N«»o luuGg Lnguorr« fiukritht« 




X<aiiipi, Job- Bapt>, Bitter vod. 



257 




■nird#D> UalOT Haitcr Paul ranU» Cr diu Gmstrun(en Alrxftn^er 
1 CuuiUnlin, wiirür er IIO'X} Hut»! crKiell. Auchanitcro Griiii'« 
Reidie* bccifcrlpii ticli, iliro ItiMniiia v»n iliiu tu crhallin. 
II SubulT, ditt^lr^liIl Ikilgiiiuct-t , t'ürit ScIicrbalotT, ^rnfSlTO- 
uff. di« <JrJfiii PoIniiVin und Sariiluvtlii u. %. vr, «ind v, Laot- 
ind gcmnlt. Vurxil(;licli (cticnhlr ihm dn- Graf riueh- 
, Präsiden! der ItüniUhadciDJ« lu I'ctfrriburg, »riit i^utmieD. 
_ vcrl]ni;Ic ulKr vcridticvkne Kiiiri«liliiiig«ii I^mpt't Gutacltluai 

■MB M ■drillen, nclcliO Li» di^tliio lur «knifritiUvtie frlntlca ge- 
pjgl wurden |S |S;t>l>I>!iic, 7 »itbctncl, Hireii, ii(i|>tt d«r F.rDca> 
Ding lum Bliccamitglicdi? d<r .Vkadatnic (1T1>1) dci liriiiitkrt Lolm. 
?udiJ*oi ox Ficli icclu Jjiliro iia ruiniivlico Mate auf{eh>llaa 
and r«ivlklivh ItuTun und OfM gfl.-iroiitot kitllit, keliila er t?<)S 
»>cfc Wicu »urüfVi, «u er lidi eine ({craume '/.i'il btiMitXitgnt 
«luit«. icncliiciUac Bildet, Bicitleni in Lt^SentgcüisL- . dio langn 
vuhrr l>eilclll wati-n , m vullrudtni dvim n«gi:ii uli^rluiiltcT Ar' 
biitcn BUMor Landet honnie tr nur dio Goticiiivr tu Stande brin- 
Unlcr dic>*n wjr«n die bildnitte dri Huilii;) vuti $«liwodoii, 
lIcrtuK* und d«r ItcKogin %'iia SüdcrinaiiuUnd. Nachher vn- 
«c dai IlilrliiiM dci GTiifiin Prini tud SaurüU ond cino 
idtdta AiKUhl fnrlr.iilR aiid»rer $Un>Ipfticniinon; Aas Brut!- 
M. Ffini I. (ii<ilchi:( nach Frankreich kam), und dciitel- 
il««r im Ornalc Aci coldeoen Vliuiict. in Lclicn<i;rütic, nach 
il iMUiulinC, lur iiclohei. <*!« tiir ublijel GciiiülJc dtr huld- 
flunvrch diai Küiitticr i^ine gutiUiio, roich mit niilUalon 
lUtr und luil J<tD Nanantiugf^ gt/.todc Doto füicnklf^. 
OlML-Iion CT lieh dai rucitailmalcn (igcnllir-li tarn lUuptircrko 
ladit bat, und teino Acb«!(«n in dicieui tnuhe )uni;ra Küim- 
I iMax U«iipir!e dci guten Gc&chiuackcs diriiuii kunucii, tii Ihit 
doch aitcli in hUluritctit« C'-goiiftjaJ»» de» M.iii» vun Talent 
«ig;t. Die Flucht der Vctlalinncn au> Itnm, — Amur uud Ttyche, 
d<t Itl. UruDii , lind von «ehr fpittr WirKunf; uad hübea in d«n 
BtUtautilelluugBii dun BttiUll allur lienuvr ttjialttii. 

X« !H«crk«ii ilt nr>clt, lUii tich L«ii>(>i b««i>uJcr« durch lleitli* 

'~ StudiuBi pach d«r Nilur iOlbtt luiu gr<.iM«u Kiinttlcc gnbildot 

, «io dicicf D«ch roD )edein iiunttkciioec «lugciptuclian »urd«! 

'" Iketntu ifiDcr Zri^cnoittn nachg<»liiiil h>l. Niuhtt vi>ii tlouii 

taaa Manier otnnt, iil in t«inni D4f*tollua(;#n su {IndcAi 

tnc l'urtrniu tind Natur, gcirireich im AutUriickc der Chaiak- 

re, treu in der Fnrbe. S«ine U»pGritii liiid mit U<.-!Ghnia<^ 

handelt und mit drm Coilüine vullkommPu ulieieiniliraiiirnr). 

EUNw AUone, Hi« Lampi, der »ich durch FIciu, ' liuBitge< 

und [l<ir|>utugnndvn aller Art autKrir.hnete, honnie n an 

Rbrenbcjea^angen nicht fehlen. Im J, 1798 <*it[«l« er 

S. M. dem Kaiser »aiant leiner «lietichon NaehhoniiUoiiKchllft 

4ß» JUidiarilterttand erhoben. Im J. IT99 erhirll er <\m Bliten> 

^ kIiI der Stidt Wicu. Im fulgcDdi-ti Jnhro erDaiinte ihn dis 

ichwcilituhc JtLinilakadcmie eu ihcciu[i.lit«nmiti;liedct — Itei 

.jncllicben loTaiion iS03 hatte er, all llauptitinnu dut akad«- 

MD Üarp«. viel zur Kettung vnn Gciniildtn und anderen Atta' 

T gthüngrn Sadien l>eif(«iriig<n. F.ine goMenc Einiillc-Uuic. 

iurt Tun cinriu ächreilien, yiAt der Luhn dicicr pitrioiiiclieii 

iong. Wegen dn trcffliclieu Organiiirung und Leitiinn dM 

~iiMthca Curps nurde Er 18OO «UII^ Oben (nach Im i-i Hier dei- 

cmanot. Wuhrend de« Onngr^iic» holte der liümtlcr di« 

, vuu itiren IV1a[i:)itj(cn der HAiteria von lliiclaiid, dem Itü- 

imd di.-[ KÖHigiu Tun^Bajetn buiucht lu nccdcn. I811,viurd« 

«g.ler'i üünUler-Ux. Vit. Bd. 17 



.C 



fSSS Lompi, Job- Bjipt., Biltcr t. — Lampsontiu , Dom. 

[ Lamiii in den Jabilaliantitand v«r««UI . tinil Icbu nun in Ib 

^^K^och nicht untlüli^ lur iie Kumt. Nnch 1_8!S arbeitCU er 
^^Hicincm Sulina »a cinmi ATurbljItc: Miriü lliminflralitt, m«1 
^^'dcr hüiittlfr eia»t litrdi« luiu GoulMdk« beililotnlo. 

I In B. r. Horma^r^i Anhitr und in ihr OtiMrritichiMitcn Tb 

r Bul- EncjMiipjJic linil Naduiclilcn übet dicien I(üa>.l)tr> 

Iiampi, Johann Baptist, Uittcr von, auttt Salm Am 

tubmtrn Puitrailnialrr* , fcti. m 'IVIcnl ITTS> tiBia mit leiMi 
\ tcr nach Wim, bMuthl« Jle Akailriiii« uulcr Miurer niiil f 

HB««rli»i ibvr in ««inriii noantrbntcn Jshr« Jiri» ftuntUchula, 
^^piludirt* bei «einem Vaiet welvr. Kvtri Jahie dirauf Ring er 
^^^Pdrnburf;, wo et »ith durch 13 Jalre aullticlt und vollu 
I Oiiin halte. Am |^ Ofxeoibtr |T()7 triuoDle i)in dio duTttn 

dcmie «nm F.htvncoIti'IlcdD. L'tiirr dtu viitin Aibciuü , atL_ 

ihm in Ituiiljod , rolcn, F.nitlanJ, Pririiiion u. ■- w. wrt 

lind, lind die vurtü(;tich>Icni dai Portr«Il liiiitr Frans II. 

nii<h Laibach, II in dvn Bunde»H.il nach I'rankrurt, ö) ß* 

Magiilr«! lU Wivn, und 4) l>>r lUa Füritcn M'.'Ilvrnich . k 

hcanivt*' geniall. — Tjrolet und TymUrin , Sc!i««iKrr ondM 

scridi die Scblnfcnde und die Tijumendc, iiud im ItettM 

Il*rzop Ferdinand von WürlrmbeTg; ein IVIlidchen luil 

llunilo. cb^nralli nie die vurigun in der KnnilauoicIluDK Mit 

r fall iiuf)>e(iuminPii , viurdr nndi Ituitland vtiknud; MnihtnM 

[ «in m*iic)ien mit einem Schaafe (ind in einer Gallerie ku TSUi 

Für den päjxllichcn Nuntiiu Sereroll in Wien malle er den 

Piu« Vit. (Kiiictltirh), und dieiet Putlrait wurde m> beirJlii 

pBOOUurn, da» er, niiiii«T der ßexal}luns, zH«i ehren*t4M 

t nlome cthieh. Wie dot Vater», *o wurden audi die Vrrdh 

F de« Sohne« anerUimit. Er wurde i8o6 Obeilicuieninl und 

I UBU[<tmsnn dt« akadomiichcn Coru. Da« l*ortr«it d*> FitA 

von SiiunenftU, Pritidcnlen der Akademie, wurde all die 

ein«« vulleiiilrlen lüiniller* anorhaBnl, und 1S13 erhielt 

Diplom oU Mit|;licd der Akademie dar veiejnieten bilil 

I tüjnile. Späterhin tiialle er «inmltiFhc Itof^nten Oe>i|i ... _ 

r ma^jiitralitvhr» llnttix^ale, und der Maeitirat ernannte, (MI 

I che» »einer ndlea Zulriedcnheil . den luauiler Eum Ehrenfei 

* mn Wien, 

Dieier ttäutter »tarb 1657- 

Lampi, Fran», tUltor ron, IVI.ler «nd jiinReter Drnfe 
Ubifien. ceb. su Klagenfurt i?S3, halle die iv*ntlichoa Lrhrer 
der aller«! erhielt aber aouerdeu L'ntcrrtrht im Laudadwaftun 
Toni Itilttr du Vivier. Er war 10 Jahre in Wartchau, wa 
mit Portrait- und Schlachten malen betdiafligle , und eJnea _ 
flcifall'i erfreute. Im Jahre IK23 liam er »ach Wien, welebi 
(«loch I8l4 wieder vetlie», um nach Polen aurucksulMl»«!. 
er noeli IcbL 

Ltmpia, £• E.f Kunferttecher aui Nürnberfii deiwn im VI 
, lencheo CaUlog erwülinl wird. Daaelbil wndtn iha 13 LasSH 
ten boi|[«l«ft, vun IT2T — 31 gcterligct. 

LsmpftOniuSi DomirticUS, {onu» in leiner Vai>fil»ill 

e«n« Mu^imIm Hililung, und die Maletei erlernte er bei L. _ 
bardu». Doch idieini er nicht viel i;cmall au Iiabrn , a1« M 
ler, Dichter und Alirrihum*rorivlier iland er nber bels C 
Polu« und beim OtKltofe von Lüllich in Kmiiem Aueeben- Br 
neben WHler«Bi die Diogiephia «eine* Mritlcrt Lombard In 



Luwveld, Jan. — I^tui, Ludovico. 



SM 



■ker fiprach«. tmil dioi« M \S6S bc! U. Goliiu* io g. j^ednickl. 
Dun .ImLI'-I« «r 111 iI«ii vonl). Cuck in Kupfer gcitvchoacnliüitil- 
(«■11 laleiiiiiche V««, MitVaion «Uud er im Bnerwcch- 

wl, >• III theilu er NafhricIilcR über oioJorUiiiliielie AJalcr 

Bit, dio aber Signura GiurgU) bie und lU verviitrt lu lubea 
■dwint. 

L«RiptDiMU* (Urb IS93 oilrr 99 im 6}- Jabre. 1a der Sjmmlunc J 
Im Drli*u Veilii in ScbnlDiauKn nur vou ihn die UnlbGgur P. f 
Irrc^iaf* mit Barül uml Imgcin Darc, ßutliMcia uiid ichnari ee- 
tondiL 4- DicKi ZpLcbouog eonboet B. Wcigcl in Cataloge £c- 
«•r baüilung. ■ 

UUDfTnd) Jon, Kuprerttecher uDi) BaetihüniUn , wunJe 1660 la ' 
Virvdil girttnren, tiin Wirhungtltrcit Ux aber in Aiiiil«rd«iii su 
Hidwii. t'r liererte eine bediuicndc Aouhl van ßUltcrn In R. d« 
HaHglw'a Manier, und dMiuI «ind vertcbiedeni; fidelicr Keiivel. 
Mm findet eiai^ in «aa der Alar^'« Uibfl und in einau Wefka 
■nur dnai Titel: GebnuKen, GeilgUn cn OaiHiadMi der Stad Am- 
■*r4au. B-irtcfD 173Ö. hl. i. 

Vbt lall, de Leciiw itadi er die OlÜtttr su Levuteur** HiiWiio da 
Loou XllL. und ilniin bat Man von «einer UJiad noch: 

I) UarUelluD^ äfr Ittlnd;«un; Ton Tuiimay dureli den Uenog 

von Mjrlborough unii den frinicn Eitirca, qu. fol. ■ 
3) Ds* Oildni» (Idi feniiunain Job. de VViue, hl. 4< _ 

Jt Jene« von Conielit Pieti^rtcoon , hl. 4* ■ 

i Dai forlnit van lluorr*, kl. 4- I 

ft) Jana« Tun G, Cat«an<ltr, kl. 4. M 

6) Ein »iilcbei vun U. Duylliuy'*, U. ^• 1 

7* Bari XIL, Hünig von !)<)i«eden. rund, ß. 
B) iiatl II.. Küiiig iri>n F.nglind, oval JJ. 
91 Txapl de« Olivier Cromnel, oval ^i. 

iWeerile, Simon Anion van, Zeichner und Kttpfetiteeher. 
um iMS in Utrecht eoboien «mde. Kr arbeitete mit der Na- 
Mad lUm Gtabiiicfael bctuaden Bildnitie, die an J, Suydcthucra 
iMT arintiern. Sie *ind rewÜhBlisfa mit den Initialen 4(inei 
lKX«4cknet. Sein Todetjtdtr Ut unbekannt, und auch tein 
.{■br. I.rlilcrei gibt man gcnütiulich aU 1630 oder l&io 
•Hein C« icbeiat früher crriili;! >u leyn. 

uulf kannte kein aliurei Statt mehr, alt ran li59> Lamt* 
««etde arbeitete aber noch l688. 

1( Aoticiit ilur Dun»kircho in Ulroeht, Mltes. 

;) üitlH-rlus Voetiui, i6ftS, oval. 

31 Anna Alaiia van SuKurimn, 1<J67> fol. 

4) Cidilut de >L»U. rioleiinr der Tbeologie In Ulrectit, naiJl 

11, B^iKiuacti, 1(>60. gl. ful. 
^i Cj)>tt>n Itogaier, HaekU^fltbrier , nach G. UotTeil, gr. M. 
tu Hoinrich Alling, l^rof. der rhei>togie, 4 
Tf t'rancieau Gomariu», Prof. d«r Theologie, 4- 

, Carl, Sbleir von MocUcne, der in Tarit jür Kirchen und 
^«ILula malte, gtÜHlentbciU llutution. Surb |7-|3 im S4. Jahre. 

, Eugen, «. Liai. 

, Ludorico, Mjlerundnadii«, geb. I5«r, ««. 1M6. Vthn 
ittntn OeburtiurI itt man nicht einig, und daher fi all an ihn Einige 
W einen l-errarMer, Andere meinen > er «et im Moden« > neben 
pWaa Mordan. Sein criier Meiaier nar H. ScaT>*Uim , 'lann 
aber giii( er au Gaercino iiber, detitn Sljl et nacliabrntc. ßlo- 

17" 




96& 



Losii, Luilovieo. 



dcDA viftr i«in WohiMiui, unJ bier grun<l«le n in der Fa 
eiiir Al.sJrmio, ilie bei toinrn I.rtitdl«!! ciiil^fD Ruf liallc. 1 
M'idcni (inj auch veitrhieileiia Wrthe ran (einer 1Ibd<1, und il 
rinci iK-iton ül>«>)iau]>t crktirt m«) die DaTitcIlnng der Feil in fi 
ncr Stadt, taif dem Meinten Altar« von B. Virgiae d«l *Dto. I 
dinor liiiclio i(t audi ein Chrittiu >in Kreus« von ihiD. In -^ 
Pfarrkirche von S. Giorgio i(t i«in Ctmiüite mit Ci>(iqm und . 
tnian . and mit der hril. Jun^nn in der Gloäe. Audi in Da'~ 
and in den Nnehb.irtlUdten iit irin Name l>Ptüliiut, und in I 
lulieii nicht crl«tr]i*n. In Saniniltingen (iotit man alte Küpf« i 
ihm scnialt, mit külincm Pinkc] htn^cwoifcn, tu nie et Dur] 
tüditigec liüniiler tu thun im SUdiIc iil. Im Style fileicben tl 
Werke denen Duminichinu'«. Landon gibt Chloiitülcn* ToJl 
liinriH«! Aniialci XIII. 19. 

Lanii uililt den Ijana xu Gnercino*4 (reietten N>cliahBwra> 
Im Garnen nur mit weniger Ureiiligkeit verrühr. Id den 1 
gungen erinnert et hie und d> anTiatorat, oder irielmefar an I 
•ellini, im tlolurit nb^r und ia de» Gt'itclitcm iit er oril' 
Fetari «rar uin Nebenbuhler, und Ciladclla iBcint (»Kar, iltel 
•cbtftt die «r mit dieiem Hunittcr und mit Z. Livixiaut Qh 
tei ditf Urtactif leinos IrühenTudei (;Fvie»eD, wovon Andcie 
vriiten. Frtari lehtt^ indct*cn in YenciÜg, und io ntrd n«Ul 
Reibung nicht tu bedeutend gencaen ao^n. Lan« eUrb ia ~ 

d*DB> 

Dteiet Künitler hal auch »ehr geittreiche Blülier nidin, 
Batiich P- fr. XVIII. .VJS <t<)it bo»iUreibt, und drei anJÜe 
liier beigefügt Alle die»o Blatter lind »eltm, >« «to leitMl 
niklile. 

1) Die heil. Familie, Maria im Buch« leMnd, abe«i Ua 
Cherub. Lddu. LaiM In. U. 6 Z. S L., Br. 4 Z> 
BUtt. 

2) Die heil. Jungfrau , Ilalbfif[iir. im Buch« Iceond, arf^ 
SdiooMC da* Kind. Uhve Zeichen, ein lichlicbaa BlMt.l 
■DMheinlivh vun Lanu. II. 6 ^-i Br. 4 ^ 7 L. 

S) Die beil. Jungfrau am Titche. vor ihr du Itind, 
di« Arnkc nn «ie ictilingcn ivill. In gleicher Cri^Me. 

4j St. Scbutian und die heil. Ir«i>e, nie tie mit iliior 
tin Mine Wunden trocknet, mit Dediealioii ~~ ' 
^Eal«: In Siibntiiaiii rulnura Iren« pielatü mal 
Lodoricua Lana In. i&lg. Schöne CompuiitioB. U. |J 
Br. Q Z. 2 i.. 

5) Der Tod do* Seneca, nach Guerdn«. Ulina Zaicben, 
tuob Batuch uiuneirelhall Lana'a Wcak. U. ibZ.ll 
Br. to Z. 3 L. 

6) Uetkulet cmürgel den Nenüiicben Lüwan. Ltah>^ 
iit ein Zeichen, aui L. Lo. und a. bestehend. *>• 
Einigen Luteni Luli bedeuten »olli Gori und llaittch 
ei aber de» Lana bei. Et dürfte rjn JtueiidHcik lUwIf 
«etn, doch rortüclidi in >chönem Drucke. 11. t^ 2. cl 
Br. 8 Z. I L. 

7) Die beil. Jungfrau und dai Jetiukiod «1« S*lvaior 
Mtolll. 

St 0t. Jotenh und dai Jettukind. 
I}) Der heil. Scbatliaa. 

I>iU* nUiler werden im Cataloge dei Mr. Il«ber1-Dwaattil J 
BUlIrr dei L. Lant angegeben, welche dein BarOdi 
bUebcn. 



üatibaur. 



"■O"» O- ^-f Kuphrsipciter , dcooD LDbinivcriMlljiiii« Hit nidil 
fceaaen. Er hat am lulgcnilen Wcrhe AniheÜ t 

Enicuettc« Gcdicl.tniii ItÜinitchcr TapfprUoil am d«n uavorclatch- 
^^tlim VirgiJiaiiiichco UcIJcd Afiioat, — in Sü Hu|.f«rD v»»«!)«!- 
^^kl von G. f. LiDit und Clir. EimioBtrl. Nüniborgi in, hl. 

■KO^ G., AUUr lu LunJao. iritrJo um i8a3 geboren, uihl mit 
FtWIcnt brgabi, bradii» tt ci aul der Balin ilcr liuiist, Hoiu ihn 
Ktifung liilittc, bald zur ßcditulunj;. Et matt Ueatnbildtr, ichöna 
rrvcliUlücItc u. a., uml diuc »cid« Bilder wurden iinmvr mit Hei- 
bÜ Kctvkm. Stinr Sctnen iind cbar^ktcrlllitch , vull Natur, und 
VwBiDDiiKh in drr Färbung- £r gehört lu dta Tonüglichea cm- 
lifdi««! Ccnrciualcm. 

laocedelljr, Joseph, Zeiehoer und Liihograph, wur-le 1 774 ni " 
AnpecKO geboren, und idnc Kunittliidii'ii naadilo er in Venti,lia. 
Hinaar katu er nach Wieu, wo icia Taknt vuIleAutbiUunp (and, 
mhI tr "tu- eintr d^r ertlen, «rpIcIiB die dunali airundcae Xiitliu- 
P^hic oiltirifteii. In Jalir« t&j2 »Urb er. 

Die Zahl (einer Wsrke üt badonlgnÜ, uiid tu dun vonüglieli- 

■Hm pfaoreD: 
r t) Cm« Fo'!!^ Ton bumoriitiichen Secncn »di d«oi Wif Dar Vollu* 
liban . nach eigener Zeidmung. 
!) thr* OihlnU* dvr Srhxatpielertn Stiüi (Cralinger) 

Jt Jraei der Sänj^eiiii Hurgondiu. 
1 Prini Frani roa Uahcnxollrm. 
S) Fiirit-lirTbiurhDf von Hoheowart. 

Uncelot oder I<anctluUc, ^ »londeet. 

Unücrutd, Girolamo, Mal« ro« VcnedJß und Schüler du P. 
litTMit». In der Jeiuiienliirdt« Xu Ventdig tn«U« er die SL Sc- 
\ laitiaai- Kapelle in Irvsou aui. 

^i. Juachim, Bildhauer vtrn Verona, arvriib «i«h durch 
Uulucultilureii DeiüiU. Si-iiic Fieurcn litiJ in 2oicfaiiung, 
lUtluni «ud Amdfuck lulteiuiwcrlti. Lebte um 1T16- 

(, Antonio do, Malor. nurde 1586 in Madrid g»bo(eu. 

[utA V, Oivet viar tdn Mciittr, bei wulrlMiin tr iciklio K<>rl»chrilte 

»••chli, dut er in Hilde irinca IVlii^cKulor Eußciiiu Caxca und 

-'•n MriMer ««Hut einliolio iinil «u letzt uboitral', hie er denn übet- 

■•fl tu dr;ti bctirn «paniKliru Meiilern tu xilileu iil> Uor 

lp<ntl< 'llieil ««inrr Werbe iit uuti?rge^anean, und wio et Regon- 

' "4ili); niil den UebeibUib^vln tiohl. ixt bithcr iiielit lU bMlim- 

>• "ii noch K'-bliKlien iil. MehcCfp icincr Wcrhi* i.-ih man 

otl«r dn la Mofcvd CaUada xu Md<tri<l. Brxiudnr» rüliint 

S4ück im Ctiorc. nie •iio hei!. Jiiiialtau mit Kriseln den 

I hülfreicbe Hand leitlut. Fiif die Caithniitc dcl l'jiular 

Ale UinacKahrl Clthtli und die AutgiutUUß de* heil. 

Statli x«i Mndftd ibäO. 

. -, naiÜiaxar^ Archiitttt vo« Urhinn, erlerni« dt« K«icheit< 
F^Mt bti ß, Otnga, und '<nidBi«ie »cli dann be*undtr> der Kricf;*' 
ihMAontl, difi rr in l.ueca, Sien* uud l'lurcnl pitKlicitl«. Utote» 
M I^SO. "nis Taiari veiMchcrl. 
Ma Sobn l'a«if iltiit war in glcidt^r KuBtt Mlabien. 



i6S 



Lancibo. — Laueret, M. 



Lanciloo, MloUturmaln tou Pudii«, SchÜUr in B. ddU 
«ioet der britni Itiioiltct (eion lache*. Et tcbl« an IJiM, 
tk«ill« mit Allavftntc gUicItCn Ilulim. 

LaOCilottO, JsCOpO, ein Golohtter und Dithltr, OUcoeiMU |f v 
DiDBI, übt« auch die Maleiei in Ool aml Miniatur, «ito Vtdrtaid .1 
v«r(ich*n. Er «und bei l^bit Clement TII. ud<] bei KaUer liarl V. 
in Ehren- 

Suth ia itlnor OtburtuiaJt Modeoa 1554 im &7. Siitn. Er M ■ 
tut der Familie de'Bunchi. 

Lands! , Tomnuso, Miiler eon Cittl ai 8. Segler«. Bui eiaef 1 
milio tlanuneiid , in «reldict die Maleret ein eltvorcleftii'lirr Ri 
war. Uucb tind »eine Vor&bren nicht tionienilich bel.anni, i 
«r »Ibit nurde tA<X3 ceborcn. Sein Meiitce n>r SciaiuiDuMi, 
■einen LeiMuiigen «oBelitt jedocb ntiiig bebintil lu «ejn. 
Leben broelile er ea( 79 Jahre. 

Seine Brüder Vincenx und MaltUu* waren cbcn/alU Maltif ' 
aueb ein Aluler Johutn Bapiiit Laaciti cull getebl Itab«n t 
«{i*efl wir 1)1 eilt. 

Lanckamp, BiMluucr, Mer uiu ITO9 im Uaig lebte. Er >«i<tali ' 
lidt iiu Orn au eut lache aiu. 

Laoconello, Cristoforo, Maler rou FacoM, uuibEnAulicb 
Svliuler [teroeciD'i , und ein lücliliger Hüo'llcr. L.snci uh 
ihn tin Ilauie Ercolini ein üetniilde nil Marie in der Gloria. | 
Frandil-ua und Si*. Clara mit iwei aujetn Heiligen, und 
Bild iit mil tidierer Hand «uti;<;luhrl, liebliclt «ob Farbe, 
in UeroeeucticT Manier. Die liuple »lad lelir icbÜD. 

ItOncroaon , Joseph Ferdinand , UittorieniBalDf, «nTdc au I 

{Doubl) im Jahic II. der ncpublik geboren, und all linaba ' 
«r oiich Fatit, uiD bei Vinccot die AnlangigiiioJe dnr liuaitj 
erlerurn. Hierauf png er su Uir«det iilter, und HMn bann 
all einen der betten Schiitar |ene» berübmitti Mciit«n brtr 
Ib Jahr* I816 erhielt er d«it ■weilen eruKcn Hreie der ( 
mit leioeni Ceiuildc dci Parit boi der N^mph« Oeouue auf 
lila. Meu lobt« an diMem Itildo d>« guic /eirhuiitig liu GaM~ 
der Aiilike, doch lijlt* man den Ficurvu mrUrAuidiucli und ._. 
Binfurinialiieit «lijoidien dünnen, Indruen lief edc LaunmoB ta] 
Folge Bieliieretcbr ichntibaro Bilder, und nt^Mit leinonGoinjid»! 
fMite er *irti auch mil der LithooMahie. In der Oallehe *ii Xf 
tainshieau itl lein tiemülde mil Toliiae , welcher dem VaiMJ 
GeiicUt wiedrr (;>bl, iMt lebeaegroeia Ftj^ren. Ini äalun ilat f 
lade« der IIcnof;i» von B«rrT nulle er an der Üoclt« At» ' 
i)er Orythia durch BoroM, und («ine Uantrllunit det Fkit» 
Soaiaitderi cu welehen ei« jung« Mädchen humml. i<i ia 
Oall<t{o Itäveaibtiur^. Dieiei S auf 6 Toh ^r<>i*« ÜPdialJa 
Aubry le Cniaie liifau^rapliirt. In St. Loreni lit Atn g tmm ^ 
Uild, wcicbo* die Apotbeoio der hnl. Gcnavefa vurvtelfl, Hai 
durch Lacreuoii'i Litho^npbie bchannt iit. Im virrttn Saab! 
BuManibai im Louvre «teilte er den Frieden dar, wie «r Smf 
rechlii:keil regeren lliit und den Lelietfluti aul die Krde 
All Zeichner lieht «rin Noma auf cinani Ulalto nach <JW»Bl. 
cti<« die Heraogin vuu Berrjr mit ihren Kii».l«m dantetlt. 

Lincret, MiCölfiUS, MakmiParii, und einer der bvruli 



a^asWaCtMi* in ilor Z«il <r««r *u>tlicli«n Mode, ilia liJi in Caa- 
TcrMliiM» gttliolM, iu LwbciaSsirvu jf.Ur Art, in f»lcii P^turM- 
Utt. in ihrra T*n*eiiantn tiii'l Oriiutlcii umt in inilErcn brnvue- 
nfu«a einer krjnkliHipn Phaiilaii« rcHL-I. Allein Werke ilitmr 
Aft ecfiflrn damnli alli;eiann unti tnlbil die hnim )iu|>r«ntcdiac 
btWuD «i((i, »okhc IViih'ii «in» i^iMuuhmtn GpichD>u<iici ilureh 
^■N Gnbttichel fu v«rviriritiig*ii. Su linil oiirli mclirtrc Ocni.ild« 
LuKMfs f;et(odi»n. Jatundr vun J. l'. Lc Um ]nntt, Hdctie* er 
fcei Mtoer Aufnahmi) dtt Ahailcmio iiWn-f ittitc : eiive Oiiiivi-riatian 
{almlc. Anilerf Kildir iiaclten Vivertt, C. Dupuii, Fcttnid, Lar- 
■«••1». Moidu. G. F. Sclmiiili, J, T«fdi«u, B. Auciran, Scoiin, 
Cv*. Cvdiin, l)rf|>l<cc». Jutillain , Petit, llorlriiirll , Tliuiiutiin, 
FaitnsM, Simon etc. Am dieten Blättern kann nun da* Cuttiim 
nn Zrit kennen letncn. 

jimiildi; diesri liüiullert ttnd in WattMru'i Manier Hiige- 
ilt<*t, »eine* JVIil^'-liiilcn Im C. Oillnl, doch kam tr »vinem Vot- 
Ui nidil canx (jIeIcIi. Dargfoirille Temit*! darin tlnn «arten 
fimcl nnd die reine ZetcKnung ciiiM Watteau, und ein Gleich«* 
InJct auch W--ite!et. beide ober g«tHicn ileiii liüniller auch leinc 
Inctüf^ SU. l'iurillu prtitt die Zeit, irt vcetchpr »iiji VViitltau'i 
\wmi Mtner (noch iclilechteren l Naehalinicr veijerbltchcr GeBcliinack 
'«•HaTw holt«, allein der pile Fiorillu liüHe mit »einer F.xcUim- 
lifin «eal^lcn) ein Paar Jahneliiitr (|>äler kumnieii lullen. Zur 
^ aaUwn Ztft i^uikte der all trän liititi-Ii* '/.nyt nocb liauße hervor. 
Lautr*! mar Frofttior an der Ak3drn)in xu Pari«, und 1746 oder 
Tir *larb er in ciunu Aller von 55 Jahren. 

tf Willem van» Maler und Radicv. ndec vielletdil anr l*lx- 
Alao ftodfl *ii( S«li1achti(äcK*n ei» MuuofrmUi vretchai 
Bmltiut auf lÜMOn llumllcr diiutcl ; alkin «» iil au« DL oilcr Vi, 
Iu*aiBBi*ftg«»otit . viai lieh kaum auf unictn Üüiiitler boxieht. 

Dann Rndcn lich fon ihm tcclii cellcne lilatlcr Srblaclitea mit 
Fi|!ur*a IUI Coiiiim de« i7- Jahrhuii cletti , die mit W. v. Lande 
Vol. J. C. Vitxher uxc. heietcbnet «iud. H. 3 j^- 3 I» ■ Rr. ? Z. 
^ul' (incui lllalt« mit einMu C«vBlkrie^cr«cItta bii einer liül. 
Brücl.e »tehl R. et J. Utlcai ex. Diete BlÜlter »iud naek 
^oi^fion ecfertig;!, und et mochte leyn , doM W, v. LMtd« 
■iiJtl Maler nar. S. atidi D. Landerrr. 
DicMT W. V, Lande lobt« um itijft «u AualenUni. 

ififtiberg, Hermann Friedrich von, Kunttliobhabcr, wurde 

IT-ifi in '/Tiiiich geboren, und EU »rinoio Vnrcnügcn malte er Bild- 
nttac iu Miniatur, Land^cltarten , Sciiiachten , Jagden u. ». Starb 
IT9S. 

idor, Joseph, Maler von L>>iern , der aber in Mündien »eint 
""jD*! i>ble: jedoch otin» crot«« Dndeut\iiif>. Br malte Bildniain 
Jcl. P.iHell und Aquirftll. auch FruthUtiickc in Poitell. 
"ihrrnd der Anwe*cnhoil de» Pabnei Piui VI. in Miincken 
(*la er de tan n Bildniii, und dieici radirto er ITSS in Kupfer. 
> Octarhlatlckm 'ut bec-ichnut : Ju«. Lander dclinearit et in 
forti fecil iTffI- Starb i'ifi. 

', Fcrilinond , IVIilnr, ZnieJiner und KupferslechBr, wurde 
iö IU Stein in Oolotreiek gehtiren, iind iu Wien bildete er tieh 
M Kiintllcr. Spater nucJe er ProtMiur d« Ingenieur-Zeich- 

fwiairnic tieft an der Mililür-Akndeniie au Wien, u> nie Mil- 
der Ahadenie der Kun»le da«elb)t. Starb gee*» ^* Bndc 
. iafariiueilaiU. 




LnodcTcr. 



itwh 



Tiixa Ii3t von (fin«r Itantl inehr«T« radirte tlliltor, tnciitflU 
[tflulirait'll'icNcc Manii-r. 

)) Siuuon aml D.ilila, nncli namtirjuiilt, f^r. nu. ful. 
21 citriilui htitut ilio I.xliiucn, uiich M, 1. Sctiiniill, p, 
3) Jctn* vom Saun vrrtudil, nach dnuiclltcn, |;t, lul. 
i) Der giiW Siinarilcr. nacli dtui&oll>«u , alla ÜMt vub ) 

Icr Adronooi, nach M. J. Sciuuidt, M. 
tit Der Cliimiit, nacli Jmitcll>«n. ful. 
T) Der ViuliuipitUr in oriMtUlitclier Tncbt, imcIi tM. 

M. 4- 
9) Die EnrtchuBß d« LaMnu. Im GoKlinucka vun J. Li« 

mit M L be(«idiiir( iiii'l v<in eim^n dem Landaftr ~ 

idiricbvn. S. tinlDD Mich- L-tncUcct. 
9) II(tiL>ili>r im Tcmp«) zu Jcnunlem, Bach Ci|;«ncc ZeiduM 
lO) Die AbUiiuDc; der Ba|;a(Ee, nach F. C*Miiuva , <]U. (oL 
)li Die nulm der MarhMen(l«T , tiacli dMii«elhrrii , i|u. UA. 
J2} P-ine Folge >i>ii 12 ßlültcrn mit lt<i|>l*n, unter d«ai ' 

Touta lorlr ilf itlr* innl invcolcci pac ftL Si;htiiidl tL 
), diCM par l'. Landcrer. ITÖO . in 4> 
^ 13) Ypncltiedciie Küjtfc in llrciJeu>ani«T, in RomLranill'a 
U— tM 2"ci t^mUchaflen mit Fi^mn ubiI Viali. itw 

th«fhiire, Cf. föl. 
l6— IT) K***> GobirsilaadicItaflcD mit Huinca und li'iab, 

Dittrich, aa. foT, 
IS— 25) Adil taudKharira nach rillemenl, jed«» cintr u 

l*«Tt<i» der haitorlichen Familie rufMign«!. 
36) Bildniit dct Sdiauipiclcn J. Kurx, unter dem NamMt 

nardun bekaiiot. ft. 
"STt Frana Alorii. firnl tdh Ijacj, nach lioloniU. 4- 
26) tin Worh unter d«m Namen! Silualianen , 2 Thia. i^l 

pfcrn. |TB4- 

Landerer, D. J., JtUUt and tiupfcrdcglnr, dowen Labew 

nl»)* wir niolii kfnnm. Rnilliut legi in «einem OteliaMb* 

monograiumM I, iS.^T dem Fci-<l. t.in'tervr ein Blnti M. 

mit den ItiichEtaben D L. beieiclincl i(l, «a* aber hier ^ 
l'Kiiustler bedeutet. E» ttvlll eine Londiclialt luit lluioan vor. 

Im Vur|;mii>U »irlil laaa ci» Weib niil einem KitiJe, dtta 

und ifen r.'cl ntif den ilunlra liegend. 
^^ Die Lcbtntieit dictei Itünttler« Kennt luin nicht {?), « 

nicht ^«T luii dem iiben unter W. van LAnde rrwlhnteo 

pammivieii D L in Bciicbuni; kumut. 

Londorcr, Jotuinn Michael, Kuprersiecher, dtr um tTto i» 

tuen lebte. Ibm gvKürt i*u)il dat nuti mit der limt<l>i>ns itr 
aaru« au, dai> wit iiu Aitikd d** Ferd. Lindmr unter >i. " 
««hihu. 

LftndrcM. AhaSVCniS Tan, Maltr. Kuphrttedwr md 
Klineider. von deiten r.xi'lcni I*a{iitloii wiftoa will, w*na 
vietmrhr A. t«b Londerient lu vortichm itt. Oia Mvbi 
Üb nein tiüb 

Londu-ied, ein frankiMtdicr BaumeUtor (Ui <>. JalirbuHilnli 
Malebnm Vitalii in der lliit. aDdei. L. 3- uct, dau lickMaa. 
tot ilkii dumali in Frankreich lebenden haiuücra — '' — ' 



Laiulgi-af, van. — Laadi, G. C. 



965 





^Hri6r«iui bali*. Fr Uati: di^ brriilimttii TluinD ni Irry in <I«r 
^RbnMndi*. eio Mgitti^ntiicL jincr 7,oiL 

LUKlgraT, van, Beiname van U. ti»r. 

tdndgraf, Micbanl, /...irlmir inBambarg, ein |«1it tobeixlerltüml- 
lar, Jcr <u Aiif.iiif; utiicr« Jalirhuadcrli gcborpti wurde. 

Uaäi , DomenicOr EJcIueiiuchaviilir <ron Slinpi» im La<ceiii*cbeB. 

pll uiB 1710 in Rom alt siaer der heittn Küntthr (einet Fndi». 

Ei eopirte antike liüpfe, ictioiu Cil<liii»t« und ii^urcp in alle 
^Jb1«B Stein«. Ec üUte »Uth cini|;o Qlatltt oiil Arcltiieklur. 

^idi, Joseph Anton, Fn^cliHvinaler und Schüter <1m F. 0>t- 
li-BiMena. bitte lu ioin«i Zeil Kur. to dott er (chon ia jUBgcii 
JahriB (1739) .MUglicd dcT Cltaaeoliiia wurde. 

Unni) "■, K opfert Ire her, der grf^n du* Enile itt 17. Jnhrhtinileris 
Kat. r.r (tsch urcMi'rktnniich«! Deei>ril!onMi , ilann da* 
11 Ludnig'] XIV. von l-'raok reich, mit Lorliaer liekriiott, in 12. 

Sparo Car. , Uistorienmaler, geb. m Pinwnti 1750. B»«f 

tBSO. Uieter in Italien lioeh (^cpncieoe Üüriiltrt, wr\- 

mit Paliei, Sabatrillt, CüdetU, Neoei , CtiRiiuuec:ini, 

MiMr£, Se*M , 4« vivo oai de I.aiireiilÜi fatt Doeh um eine 

_flmli böb« ftellt, oll die varU^fflichtn M^lcr der madiüiielicit 

itt aua einer «tilen, aber nicht reichen I'uniilic, Sein« 

' BiMuDK erhielt er bei ilon Jctuiten, teiae oDtiirlicIio Aolagn 

Uut mKod Itiili« oitl't cur cuictiuenileo Huiitl, alt lu den 

l'TMeotcliariao. Setua cntcu Mutttr «i.ireii Carraccl** GcniHldc 

t>i der CatlisJial*! lu Piacooia, und iliejriiiftcn dc( fordeoune in 

&- Maria delln Cioipagiia. la l'iiicentA betrieb er leina Kuuitiilmn- 

Coline Anleiiuii;, en']ii<-)iab<ir rief ilm der Marcbeie Land i nach 
n, am da dem Jün^ltitfre «in giüiteraa Fald lu oriilfneo. Hier 
trat er r.ittrd iu Uattuni't WcrkiUllo, der danmlii der orilc Maler 
Bom'i war. und dabei iludirte er b««läDdi^ Kul'aDl't und Michel 
A»-r''i'> Meitierwerhc > nudurdi er sich rin« einiilbÜruliebu Mi- 
■.a , iu nrtchi'r er die iiaiini« und breite Farbeuffebiini; 
I lianer mit dem anmuiiiigeD Ilelldiinkol der Lombardei! 
ind. \a feinem 2S- Jahre ((alt er icbon für oinen votlendetsn 
••titlan , und er erlegte dia Eifsriuchl »einet ineicon Mei>ter< 
vi . au da») »ich beide in kunor Zeil Irenuten. Er (•«wann cu 
r Zvil Jen erttoB Preii der Akademie «u Parnu, mit tetnem 
hUi , wetcbe* die Sara vantellt. Auf diaiea foliFtcn zahlreii-lie 
_« Itililer. deren üe^enslimle er aua der Bibel, aui llumer, 
:ll und Sdphuklei, aus Al(;)iieTi, Ariuila und Taitu catlehnte. 
ÜhT TUM leinen Werken T'.-rbreitel« »ich in und aiutcr Italien. 
vftii^D iiliir di« Alpen und iiber dni Meer, und ein Eulcr 
:il xicrei die Sautolunren Italien». Landi wurde mit Ordent- 
lodern beehrt und lun tvlit)(licde mehrerer Akademien ernannt. 
>n friib« b«kl(tdete et die SIelto eines Ditektiiri der Klaaie 
Maleni an der Akademie von St. Liiea, uod 1017 wurde er 
ni daitelben. wai er bit nii «einen Tnd verblieb. 
den Gcniäldoa, welcba ihm Ruhm crwaiben, arwahnen wir 
Daritelluag dei Oedi)><ii auf Culonut. uad beinnd«n gerühmt 
eil inei G«nuld« im Uume lu Piacentn -. die ßeiietiunr der 
I. Jnnglta», tinil die A|M)ital am Grabe der in den Uinunel auf- 
tflumomieii (>i>tte>iuulier. Die Italiener beuiuberte daran die 
An Culitrilct, die Atuiiuth doi llelldunkeU, die ÜHubcn- 
>yaniputili(iit und die l'reiliüLi Uct Pinieli. Groucn Uei- 
Kt« an«li »ein Gemälde mit Cbtiilu» am Oelbetg. und d«ii 



S«6 



Marino un Orab», für die Fatnili* Uai^lioM {<«h1i. Alt «In 
]eo Tlirilcn •ui'citichoclrt Wcik vuu ««IlMif r Eiulisii lUn 
kcat UDil in Stjla «rkUiIO luun tt4i Gcuülile, nckliM dl« A 
(Itr Mirin Stuart nacti dem Tode rmni 11. ruU Frankreich 
(teilt. Ein f^iiiMO Gemütiia itl jtiici mit CliritUu, nie «r Aul 
Wege lucli üulgitli» den biil. Flauen bigegoot , uii-t diet^ 
«Tundetli: uvin wegen der Venchieileiilieil dti Autdnirkftt i| 
ütiitJtttrn der Figurvn, und in Far))« und CumpofilJnn ImU 
«iwa> AuMBrordeniliche«. Di««** Crniätde «ardc mtts Mt 
' D«ut*d)l*nd liekannt. >« nie jene im Dome lu Pinntti«, i{ 
der Künrller in leinem 4s Jahre tnallc. Alte Jiv*o UvmäMt 
den bei leitier) Laudsleuten ungellieiltet Lub. icbliil'rre B«^ 
tu fkec Unituo die Zeichnung und F'tbuBg ctnu tnaniontt. 
Colortt «einer Vruutbildcr i«l rgienrirbig . und dittelboR 1 
findoi ana *ucli in (einen Iläubcnccoen. Sfin Coluril itt |ra 
tcr für den Teinl dei «JiÜaeii Uciclilechtei, oli lur •■«n näuHB 
und daher «illea (eine nicUtea irciblichflo Cniinlicu und db 
inFnbildDi(aa bcaoadefi autielwnd («yo. Er tut indciMBi 
IVIiuneifiurtrait« ennttt, und einig« von diäten, (u nie a 
■ndcee tetuer Bilder, tcichnen ti<h ebcarilti ilurth Achöalil 
Waliibeit dci Cul»iiti, (o Hie dutch Auhtiliclilxil oiu. Cia 
ntr «iiönilen und heilen tiemlld« iil Jene«, wciclkoi aialif«; 
Leu vonulll. tiu künigl. Mninuitt tu Neapel. 

Seia leUlei üemälde dtlll die 1^iu|^Gnf;nItt Murin dir, il 
CT für die St. Fiint- und Pinlthin^tie lu Neapel aaifulirt*. \ 
reud der Arhtii an diet^m Werke berührie ilin der S<lil4(j 
Tun jener Zeit an nar «r liir die Kuott rtrloren. Sem 1 
n«r |«UI ichiuer«T(iU , bii endlich I8M In PiacaDxa dM 
d«m«elb«Q ein bad« ixAchle, \ 

Lnndi ferligte lu («inpn Genüldm keine CartoD(. F.r itutii 
•eiue Firurrn oder f;<ni* Grup(icn in Thon, dleie ordnet« « 
nie »i« ibm («ine ftiinUiie ein)pib, and dainaijli malte «r i 
Btld«r. In der Draperie lirbl« «r Hiiclillmui, dudi ■»! aHM 
wiMdon); üfUr nicht leicht Reiiue. und der Wurf dar(«lb«a M 
ni|; durdidschL Audi »acht nun ihm tarn Vor^urCe, Ja 
•«(M Qcttulde ntit klttnlielirn netoili iibeih^ulX habe. Ali C«| 
CHiioMt er hei letntn l.aniltUulen autf-e(«iclincte AchlunfJ 

glich et ihm nicht iniiMr gelaof. di« geburiae LabtiAlligiMI 
Mfl in der Firbn]i|t sn crraichan. F.t aeheuit JathUM . 
nach dem Sanften und Lieblidien de( Culoriu« Mtradilttl 
beo. Auch im Autdrueke der Fiffurcn. und in «I M*iui<l 
keit der CumniMilioaan gedshen liim die I(ali«n«r ^roM« Xi 
■D, und in Porirail« crhenncD >ie m ibia einen iiillur« «JW 
tittiiau, Dif LlFbetälpIer treten (olditm L<il>« uidit uj ubIm 
bei: (•• finden ihn luv und da der IraniotiKiien Weu« ■■ 
huldigend, manietirt in der Zeicbouni; , and im tiauun * 
Kiuijje nur «ineu (cidilen Nadiahanef der Ullcrei* ildlieiliMlMa 
ai«r in ihm erkennen, obgleidi man uidil lagcn k«M>( Jk 
(ich an in^nd einen $1^1 vvnuMiWM*« getialun lub«. Cf h 
«ich («inen eigenen. ScMieulich fc«Mi«k— wir neck, d«*t 
inrairr in Oe\. nt« in Ffmco caaiall h«b<. Auili bat rr 
Schüler gebildnt. die (ein uft su (lUiiccudet ruiiee* t-'ol^wil 
•kmen, niii<ilKh in dein (chwadiern Tlieile dr» rde>(tar «um 
bilde ndiuien. uhno din Aiimulh lu «rtcidicD, dt« 
(«in« Bihlrr >u verbreiten muid«. -, 

5fiii Bthlniii heßndci licb in der bthanuMit r^rtr«) ■ 9«aiW 



[, TatIdeO' — Laniioll, SaJoaK>n. 



«r 



ict Hofm>l«n vik] IVofeitart C. Vogel |a DrMdaa. Vogel batt« 
den Itanitlcr 1013 in Hörn grteichoel. 

Nadiriclilm ütitr LaoJi finden lieh, eint*lii« 1» SiUCD- and 

CnllurgriixIJi! in Roid S. ii\., in Guthc'i WinckctinBDn und Min 

^^^iliUDileil 3. 514- 1 <t> Sdilcgcl'i Senil Khr«ib<:ii an Giilhc, in Or> 

&^^hL£iui lur riiiituirg df la fielolure cn luü* 1. 4^^ ff- • in de»- 

^^^Blvj;iij tic. , im Gi»rnil( Arcudito 1830 VL. 267. D*t Urlheil 

^^HVlcinr Yetdtroile i«l ni<>il überill daii«1bc. TicoKii, im N»ch- 

^Hnu ■iiu> DiiiciDano dcgii arcliilctti, t<ulluri elt. IV. Tom. Milaiiu 

^MOl ipriclitiicli im Vergleiche mit Cjiiiiiccini und Landi nur im 

Ättnmeiiiirn lobend ilkir tclEtern aat, und er ipirl «» fiir eine 

■»der« Zeit Bur, umtlindliehef Sber Lande und «eine Werhe iii 

ipncheQ. DaiD'l* tehcint ihm mir oienig über Land! bekannt 

Kti»«(«n ru lejnt denn er wuure nicht einmal den Taurnamen 

•M Künaderii «eil er ihn P. Landi BennL P4 iit indciXB oft 

I » ■«adlich lehvrer. Mch über i«]b»t gute Kiuullet über« Nachfich- 

^■ktt lu rencliBlTcn. 

^Bb» Taddeo, nildhantr and Arehllelit tod Ftorenx. ilnnd 

^^BhBfto d«r Flibile Crrf^or \U\., .Siit>tt V. nml Clcnieni VItl., 

^mFwur dem eulclit GcniUDlen triinle er OberaaUeticr aller 

olndlitiea Gebiuile ia ftom. Et fctii|;t« vcrtchiedene Bildirerfi« 

1» Sttia und Meull Tür üirentitche Geiiiude, OtciDnen, CrabiBO' 

M •!&; Anna H«r er auch lia guUr Z«icliii«r> 

tui itarb \S^i. 

lailaiiii, Camillo, Bildhauer ron Carrata, «ranJe um |?8S ^bo- 
^ - a . und ttom war die Stadi, in welcher er teine künttleriiek« 
liluni; crlatigl«. Ee arbeitete lange Zeit im Aletiec de« beruhig 
~boritaldieii , und tSlO erhielt er einen Huf nach f<ter>bur^> 

Knden Jahre nurdc ihm von der knitetlichen Ilegierung in 
u der Aunrae xu llieil, vier Lüfren in $Cein aiuxuhiuen, 
(clbe an den beiden EinKingcn dei graitcn Holet dei haisor' 
ben PalUilei xa erfii^hlen. Voa wcitereu Arbeiten dei Itünttlcr* 
nif nielili tagebea. 

iini, Liborio, Dildheuet xa non, «In [etit lebender KÜDl^ 
Er bildete ißiz die Tr.)jaiii -S.>ule lait allen ihren 2000 Fi- 
en. leclw Palmen hoch in Mumor nachi und dieie* Werk »• 
■b ikn den vollsten fieif«ll, 

1inii Kupfente^her , detien Loben iverliiltai»«» nie nicht erfah- 

a k'xinton. Man hat von ihn» die innere Aniieht det Campo- 

nt" lU Piin, worin die alten iVeikea von Giotto, BufTalmaco, 

Goiioli etc. XU ichtn »ind ; nach der ZeicbnuDg FiulUni'* in 

Irjuaiinta anit^luhrt, »ehr p. mj. iju. Ivl. 

pdOf Ardiitekt von Sieaa, der aber in Neapel i*tn« nunat übt«! 
LI et 10 (otoe Valerttadl berufen «ardo, um den Dun XQ fw- 
rviieni. 1>lr Gritnditeln viacdo (338 go'cst. 

lolt, SalomOnf liriepinaiin. Beamter und Künittcr, wurde 

' M Zürich |;elM>rcn. und anfiüigltch ichwankle rr Inn(;e in der 

d telne» Standes, indem er bald Siildat, bald Maler, bald Ja- 

ttii wollte. Er war in dor Militdridiule lu Mett, verlirti 

■e, um die Knnilbalm eu betreten. Er gin); eu dieiem 

i.—":i.c »jfh Parii". tj'jt'r nirh Lyon, und alt er 17WJ dareh den 

" ntuM »rioec Familie «u Zuticli eine Stell« beim Stadtgericht« 

,* K))ii)tbe*trebuBßta ciocn TlieU de« 



Ul 



168 



t'»' 



Landgll, Solomoa. 



, ' 1.1 '; . 



Tflnt in Aai[>rutb- Kr «uclitc auch du Caulonrailitär neu 
f;aiiitireii , und dalMi bekleidelo Lindull, <!!■ Slrlla rino» 
maou). Ouclt «iura er g«ni« in jir«u»iiicJic Oirntla gnircti 
ilim aber iildil |;tüclit«, oti'glckli ,Ut Künig und Ziethen | 
vrogeu ffarcn. Miltterweile nurd« et Landi-ogt in Orcircmi 
ali loldicr lug tr »ich wtgao ttioer Sitenf-e häufi; Tadfl 1 
Dstli Abiaul iiMnci' AmIiTcrwalttin); initislccr ticli dabTauf«! 
giilcbcn luriick ilehcn, bis dit lUvulutiun ibn nirdrt auf J»u 
■ilalE riof. Er nurdc tum An(uhr*f der TrupMo acnionl,' 
Ziirich der, ri>n dm Franin'rii bcdrublm, Sladi Crnf ■ 
und die Neurr.iati«ii waren bei tiiaJig dcc Gegtiiil-iiid MinvH 
wai ibm Gvfnht bi-auhl«, al* die lUi>uUV^aiirr di* Huurn i 
at«tr«ir)icr Tprliiebeu tiallco. Er lloti, dmiiati l^auilvogl 1 
MU, nadi SrJiwabgi), Kebtl« ab4T Iftoi wieder mrück, uw 
dann Mtiglic«) 4t» gniMen Ilaiboi und Oti«rtt der ! 
Scbarftdiüucn , «i nie ipdtcr t'raddenl de) Zunnjjerichtn 
fcun. In der Fot(-e iui> er aieli nach Zürich au ruck , ttai 
ihm liitr nitlil mebr j^fiel, beeab er lich au Friunilen 
Land. Sein Vermuten t*ar gaachniolaoa , und •» luuttie 
Kumt bülriaichc llaud kitten, bii er endlich tSiS aUrb 
dieien Alan» noch naher henuen lernen will, der leae: 3 
Landolt, ain CharahtttlMjil nach Arm Leben femall, v. li 
Ziiricli Ißia. adtf ZtttgoBoiaea , neue Iteihe Nr. VI. 

AUrt lebl Bad wimenall (• »niiKn Dar>t»lluni;an, dt« al 
nnwegl Produkte einer re;;elb>irn INinntniic, (ondein ilnrtllf 
Rill SacM.ciiiDiii auf die ueicbn Elen heil der Gc^<-nd bered« 
In tein«n iVulicrti' $<Macl)litüct>an behaiii<tau iederarit t*\ 
liebten PreuAitn dai reld. Siit der Havuiollua alellto a«il| 
den rranioteii, Uotl« (reich er und llu'wii «uigegta. abef r\ 
niebt einmal lieo er t'raDtoten >!■ Sif|;*r aut' dem Ibmpfpl 
achntnen, Inditicii UartlcIlun|;*Ti uDlrT'clieidrn oichi nur i 
r<irmaa irdeN^itiou. loiidern die Vnlhcr aindaiirh n.ich drr 
leriitiit'Iieii Abir^iobtiiig ihrer Oa*iehler, Ihrer in'lividuelll 
tun;;, in Wie auch in VcridiiisltTiheil ihrer Plrfderaewn ^n 
bar uud nach deia I.cbeii anr^afaMl. ^M 

Aueh Landult'a Jaedititcka aind nicht ninder f>laMnX*tfl| 
■lililjriurhaa Dan teil uDi;eii au^elei-l. Aber niüil allein lU 
l{rief;>fjclüin'ne) und da* Vergnügen der Jagd itelltv def H 
daci «ein erlin dungireiclier Gciit um* «ich auch an Otgral 
von milder«! üaliun^ nidit uureriucfit Auf uiiverha«r1ea 1 
wandeln luilunKr friodlich lüine l!rie|;er. Sein Volltnoad I 
üb«r itille liebliche Griiade dahin, in wrelchen Lcnlr«nt. U 
achara lIMlJuiihct da« Vieh «eldol, udcr der Moad geht S 
nem elatien See auf, ndcr er tchwcbt hinler tinef »(»nbekt 
liipcfle hervur u. (. n. In allen dieten Stiichen befr«clit d^ 
rc&te Nachll4)n. Ueber acine Landivh.ift itl meittont eim 
tlulige Uarmonie Teibmlnt. Seine Meitlerin <itjr die Naiil 
er in Wahl und Feld Liglicli beobachtete. £r ktlduichlr 
und Gowiiter, bciradilelc die Hjmf<i' der lilemi-ni«, i 
feiiaiabidnatefi galoppi/ta ci- Stuailcnnot, uiit brntu llathi 
Hellen auch den maJcriache» I^Jcht de> Iliandn lu >i:i>a: n. 
VT eiii Oetiicht in d«r Arkrii, tu mnutcn ich 
Manld und (.'nifiiriuru »ich vor iliw Iiitutcllan. ii'l 
dele iihcr uiuaniler hiiMtüraca. So tuclkte «r überall aviuv 
Ittkan Vorbilder, nur In der Belcudiliin)* Dc>i(i(<to ihn d 
CkIi* Nniur ni<hl. rine j^ewobnlielic Di'leucitliiBC liebt* tr 



LoDdoJfo, P. — London, C'P. 



•t* 




erttelHtn Sc«nMi Jorch eiii*n ai)irn1)rail«D Lic1i(«0'eKt tn verdar- 
ben. Indcitcn niu» uno aichl ghiil>«ii, ilau (eins BiMpr Juiclt- 
■lu *i>)th«»ilii«a iin<)i Lanilultbnlta kein* eniaJIidi« VuriiatinUiii- 
IC, r< rdlili ihm an Ourroktbait. 

Uillvirilrr lUrh niicli ilm virr Dlülttr BricgMCcncii ia AntiatiiiU, 
Et (ibl auch autgeruolte Eicmpbro. 

Ludolfo, Pompco, eia •,)!«■ N^poliuner, An in Neapel «)• 
^*<UIm T"»cilcn Ranc«« gilt Er tturilo »Kn IStö geboren, unj dio 
lUlarci cilcmte er bei II. Laiam*. uiUaglkti uiir zu iointiti Ver- 
_,n3guk Stio« Venu ü 1^11 snmtiüiMle niten indtMcii niclii i^iäiixoiij, 
Üul ilahM- >ah et Laniaia iiiclil gerne, da» tt eine Tuchler Vit- 
loru btirallicte. I.anitnlfo («fi lich uikIi gvaüllii^et, di« Milerei 
Biil Tnul lu betreiben, und In mclirercii liirHirn NeapcU tintl 
Cenüfde vuu «eiuer llniid. Er war ein guter ZcicliafT, uod auch 
««lue FUiliuiig iil ai)|;eiivUiia und luarklg. Seine ri|[uren lind oui- 
4tuc)Uv(ill, und dat Gtnüa iil in dem urlen und doch breite» 
Stjte »«tnM Mclitcri gehtllcB. S<ia Werk ul dai UauptalUrLUlt 
lo 8. MaU«o. 

Surb um tSpO. i 

Loadon, Carl Paul, M»!«-, K«(.(ertfeeli«r «ndSchtiflUeller, *nir- 
ib ITtA Tii Nt.>niDt (Dniel ßtboiea, iiml Itegnauli vrar loin M«i- 
*>ir in der nialvrei. Er eihicll schon in jungen Jahren den grok- 
•m Proi ittnelben. itiid d.iiiiit «rar die Ile[;uiiillt;iiii^ verbunden, 
*n Hob Jen vreilentn Sludien «blirfteo lU 1miini-n. Sein früheres 
Lvben fallt in eliic ricl bc*t'r(;ii; Keit, Land'in liirlt nbrr ilcli loia 
" ti vcir Augen, und ali Itcsull^il (einer Uoiaübunj^cn )iel'«r(c er 
e!ime Gemälde, die bei den vericbiedenen Expoiiiioo«n de« fa- 
:>«r Muieitnit lu tchen war. Im J^ibr« l&OO hraclita »r ein Pait» 
« Kur Auuirlliiniti und lüö) ein IliU liiil Icbeniirtiiii-n Fi||i>rcii: 
I J&ad der Virjjinia, nacli 3u Picric'i ilooLan. Uictei Oemiilda 
■(Wkrb ibaa de» AulJnun tonin eiprei« von 2000 Tr, tut Jabrv ißoö 
■Ulla «r eioa Lrda , dann r«llui und UcUnn> Iflio Veimt und 
r, ttl2 Paul und Virgini«, und um dieiclbc 7.ciE «nUtnnd 
ein M.-idonnenkiipf und icin Uüdalui und Iraru«. iu der 
eric de« Luirmbourg. Dann malle ei auch Uilduiiie. 
Ui« lind die vonu(;lic)itle» Guoiülile dir»,ri cnt ifl^ti vertlor- 
I KiiDMJen; «eiue bedi^iitenditen Werke bilden aber die Uni- 
■adi Ganäldan illcret und neurrer Sthulcn. Sie lind in fnl- 
Werken vereinif;i:t . die iltn K>in«tI«T in R"«^ Eiirvpn bo- 
1 nacbten. Er nar Maler de« llcrxnu von Btnj, Coiuervn* 
Am Momuib« und Mitglied mehretw Shattmiien. 

it Nouveli d«* ort«, 6 Tul. 8> 

2) Aanalcj du IVIiuöe de l'Äcole madcrae dei beiaz ArU. 17 
Vul. Parii, 1801 — 10. in 0- 

3) I*B](«>eei et ubieux d« geiire, 4 Vol. Pari«. I805> in 6- 
i\ Annalä« du Mute«. 2vat< ColIcclioD, |X VoL in 8. 
it La galerio GiuiUnioni et la galorie IVIauiai, )oJ*r Band 72 

UUiicr. 
6i Vie* at otnvr«* Je« peiatrM la« plu« cclebre«, 20 VoL in 4l 

Ton ISO} an ericbiroeii. 
7) D»M»iptiaa de Pari« et de te* odifieei, mit J. G. htgttad 

Itciaiu^cKchen iBUb — 9- 2 Vol. ia 0- 
t) Uilerie bitiutiigas dca bomoiet iet (''"' celcbrc« da ton« Im 

«iede« et de tottie* Iet nalioni, |2 Vol. in i2. 

Ckuii do biuscsplüa aacicane et modemc, 2 Vol. in 12. 



Galle 



, « 



270 




ländtM, C H. — lAodnani, P. 
14)) AotiquitÖt d'Aifaion, nach SliurI and Reret^ inlt Tat, J 

fei. 

ll) Dcicription i» LoDilro» «t d« ■«* ii'iüicn. l Vol. b^t 

5: Ul altera. 
11) Ataoan dt Fijcliö et Cuptdoa, S3 BUllCf in Toi. 
13) he nt\a\ HvaapU de N. 3. Jcitu-Chrial, &i QUlttt ia 
t4) Itc^cucil da oMvia^tt de peioiarc cl (culplure ipi o«! ' 

connt poiir Ie> pni deMnnaui, 4$ Blaltor in S- 
16) Adu ilu Mutie, uu uulogut Cgtu« d« m* uUaui «1 

lue«, »•!■ 18I6- 
|6) Cboix <Jc laLlcoox tt de (Uta«* d«« plnt cäelirM 

cakincti «tiao^cri, ig Bde., von 1871 *»■ 
■;) NuBiümali<]ue du vuyagt du jeuae Apicbariü, oa 

de« Lciui lriDi>i de !■ Gtcce , 2 üde. tt) 




■Vi 



lriDi>i de !■ Otcce, 2 Ude. ttllS. 

IjOnüon, Carl Heinrich, Anliitrbt, der Sohn dei ObigiB, 

ITQl tu Fnri* {eborfn. und io der kvat^lichoii Schule d»clb>c 
dcD AiiraDgtgnindt« t«iii*r Run»! uoiarMitit^ii. Im }ahM tit3 
hidl >r de» mcitcD, und im fulgcnden Jnlire den cnttn f) 
Vnii dei Iiutilult, vrorjiur dir Kümllcr nach itom cing, iw 
Studien lu votkudeo. Hie-r »lellte er den Tempel der " 
einer auflblididiea Ztichaung Ii«t, aiid nach »einer 1 
vrarde »r Architekt dei Dt^partemcnt de I'Oim. _ In Uiuet . 
«Üiaft b-iui* er I8]T dat Itotcl-Dieu lu D^aaTaU, du Ct*i 
ttuniu KU Clerm-unt un<l d>t Theater lu Beauvai*. !■ J 
1819 nurdc «r cum Architehtfn der küoiglicbon Ittginwt 
fvm C«binet«i<ichocr dej Dduplua c^MnIl^ 

jondonck, Heinrich ran, M«Ur, <lt«ien L^Uniwrha 
bekannt lind. Er war um i4&i Mitgli«d der Briadcnthtil 
Luk*t XU Aolnetpeo. 

Iljandrif Kupfenlecher, d«(M!ii L«b««iircrlwltDi»e nir ntdil 
Im Jahre i822 fanden wir ein Iltalt cr«j)inl, oiclehe« f 
Tortletit, und ruo *>ekh<m m heiot, d»i « inviohl )i 
■uf Compoiition, alt Buf grüudlicho Behandlung dn SticliM 
(tnivcrih lei. 

Landliani, 'Fronz, Malet, der unUr im SeiiMn«! 
lunnt mr. £f matte in rrctco, und miMI« dabei die 
{ut SU wählen, da» ai* aich lange in Tonäf(licher l-'ri 
t*a. F.r i&alle iiu groi^thorEuglichen Paltaste lu Mailand. 
Leblo noch Ibuü, in vorgnückttea Alter. 

Landriani, Paul Gamiltus, Maler «u Miiland, d 

chino {genannt, norde um 1560 geboren, und von O 
der Kumt unlemrietea. L/umazio rübnt ihn alt einen dar 
volliten jungen liüniller, die tu teinv ^*'l tihtcii, aml 
ferle in der Folge auch ve-rtcliiedene IbhnxvRrlhc Ilildtr, 
durdi Zartheit dei Colorites und durch IticJitigkeil dn- Z 
«Mpichleii. £r malte mehrere Altarbilder, und darontit 
ÜCQ beiondera die Gehurl Chiiili in S. Ambrogio ana, M 
iWiuat dt* er i6a2 nalto. £r *lar^ sa MailaDd l6iÄ- 

[ X — driani , Paolo, Archilnf.t und DecoratiomiDaler, mb {M 
derHunitlfr, Miif^lird der Akademie tu iVIsiUbil, d*t 
Mgeni^ Werk Irrlumnt iitt 

Storia e drtcritiiine d'principali ihcairi anitcbi B Moi 
redata da tar*l«, col aasgi« *ui «rdiitaUun uMnk 
lan« l&JO. 



iJi 



r 



Laodrjt Picrr«. — Landseer, Edwin. 



xn 



l^aärjf rMtnCp Raprrrtt«di»t, dMim GtlxirltiBtit nicl)i b«- 
kinDt ül. Kiiiii;« toticD ihn |(i3o »der »in |630 ■» l'*rii dai Lic)il 
J<r %VrJl rrblicktn, ooJ dicte itlzIcD D3«h 1698 i^orr Thiti|;li«jl 
du Ziel. D»c*(«n will Satan nitttn , dait Laoilrv 16T? g«bvrpa 
ifBnte. unJ dau «r ru NaDt«rr« tr4l rtitb. Din'r t>«itl»ii Anra- 
beti tebMuni iiKl«it«n mir einer Vvrwt<l>tluDg*a xxrifr Küniilcr, 
•iau fmns and «inei Pctrr Laadry lu beruht», und Ton <<iei«B 
teil Tnnx um |6S0 gclebl habeo. Saiuii iit Frani der iillcrfe KünU- 
Ict din*« Namem, dtr virlleichl S*e"i dai Ende ttinn Jiilichua- 
derti gctturbea itl. Dieter Fnnx ttach nach TcncbiEdcnen ftloi- 
lUra, aber tun luos di« BUttar Wider L«nilry nicht {enau 
»oa4tn. 

Prwr I.an(lry lUdi ebmralli Eine bedeutende Antnhl von Blät- 
tm, Bicb eigener Corapoiilioo und na<h fremden Meiilera, uii4 
iaraater tiad mtltrcre aehr ichütibar. Sein* Bildniiie lind mit 
U*m 3lidie1 und niii vidier Neuigkeit bekaadelt. Di« meiitoB 
BKlUr lin<l in gntutem Formal«. 

ifc 1) Di« l»«il. pjiiiilie, rtcbu F.liukelh und JahiDoci. der dem 
^^ niodc dai Kreuz reicht, nacli An. Carracci, gr. 4-i nuul. 

I^p 31 t>!a Geburl Chri«l>, nach'Al. ftacaccini. 
"* 3) l^ir S'tnariterin > nach Afbano. 

K) Ou Ciiimiierin, nach C;irraec>. 
I^B &J U«r Uuyt det Tdulnit Jubannci, nach CmtbccL 
^H fr) Dai NachtiBdhI lu Eisaui, uafb Tiiian. 
1^^ ;| St. Uirronymui, obne Angabe des Maler«. 

t) Di* Marler itc* bei). Barlulvmäui , nub Spagnulel, mit 
Irudry oxcui). betetchnet, 

9) Ein grDiMt ollof.oriMlie« Stück, Thete, dem Ilerrog von Or* 

teana sugeeij;Dct; in xnci l'latlcn beilebenil. 
10) Eine Zicnunerlamilie, in Winter nuf dcta (ceien Felde. KtH 
li, bmcIm Danlelluiig. 

\ |t) Der Annbruiuebiinie , in MatKin*» Manier. 

tif Die beit. Jungfrau $iiieud, nie lie vom Jeuiibtnde nmarait 
wild; mit L. F. bcxcicbnct, v<M Landry fecit bedeuten 
»II. 

13) Da* BiMoii« Ludxii-'t XIV. 

Ul Micliael Anluaiut liftuJrand , Pariiinu) Pictor. ' 

tS) br. Abel Xtrun*er, Oucii Aurelianentis meilieu«. 

16) Hieruniiuut VaUamiiui. Otd. krriiiit. S. Aug. Prior. 

1TI fater Ilrrnliird Le Itoi, in ovaler EinfaMunf). 

1B( Der Üapuxiaei Ji'eephi ITOI- 

ig) Bitdntd dei IltrioH Re^Blca, 17||. 

U] Alexander SaUei, Senator. 

trailK, t. den obigen Arßhel. 

tberg, Ilupfertltcber su StocKbutm. der durch BildniiM ba> 
itsi i»i, aber wir niiieo nicht, wenn er gelebt bat. 

II Ptlor Aiilaeville, ]lurgeriiiei«tcr lu Slochbolou 

t| Oantn TocbUr, koi-l» nach SdicETcl. 

Jl Pefer TilUui , Uaitcieelctiiter. 
> Ulaiu Tilldut. Gi)tic>ce1e)itler. 
tt Ülnu« Edunaoni > l'utuc xu Fabian. 

[ ätnedlf I. GlanUcbuig. 

Rer, Edwin , beKihmtef Miller «u London . wurde nn iTpd 

.-bore«, tind «eine btldong »um liünsller verd.inhl er gr^ititrn- 

|b«]i »ich ■«lb*l und eeincT gcaautn BcubaclituDg der NoIup, der 



LaDiUccv, Jobs. 



ny- 






Mciwdien- nsd TlitcmclL Er malt GMtKdHcba, CaniUchkM 
Illuinciii l'rüclito, SlillMicDi toilto und Irbrnile Tbiciu , un4 UM 
Ilatilrllungcn citi.trl>«)i itiu <ifu Itiil vlurt ircülidica . virltciliM 
Küiitilcfi. Sviii Iluoiur, tliii IVl[inigl'nlli^l<iiit >li.'r l<ke», ilic 3| 
SU C<l><ito flehen 1 die FaibcDgeliuiig , äte Uchniiclic VotlkoiuiLm 
b^il trincr Arl>«iUo imd filcicli licnuniltfiitncrlli. Ssinc Ulan 
•lüdkc tind tcliün untl {riiUcich uad icinc D*rildluaf:rn aiu 4« 
Tliicnrtlt nickt Bioilcr vur/.uglicb. E» «tt» ■cii]''ii 'I1il*fDn ii 
SlcUiing und Borcgung X^ti«a tu «rthiildu, imil drr Atüdrtiati ii 
den XKieifibjiiogAotnicii Ut «b«ii to viaIxt dIi Elücklicli witilrr 
ge«ti«ii> Jede« U«>r iil nül Gcnauifikeit eenolt. Seine Sm 
Vcinreittt tic)i «udi »u( lÜo AccciiodtP, und divia alud iauntrll 
vol I hu nimmt r Ucbtrciiittiimiiuiic niil dem lJau|>Ig«<Uuken. OU 
VuttiilJ in tcincn ÜiieriicKc« UAr»it!lunf;en Wiir itim Wcciii», aal 
or (U'lit ilim in iciucr huhcn Icdiiiiii^licu VuIleuiluDi; iiicitl tuM 
VVeUb i;rut)cn Sctial« tiumaritlitdicr Idtcn or boiue, und nifl 
tic in ctucr hriltreu, gvmutlilidicu Weit« nutiudräckrn VfttEH 
bait<ii»ol ncticn B)iJ«Tcn: Ucf Slctnbrtdirr, die biivl>1jn.!i«fl 
Muiiknnlba Mc. Du kleine Cetnülde d» nlien [LautfrAii iii M 
lid) im Aufdruck und vun tediDiKher Vullvnduii;;. eliCMtefl 
Uinio, vietcho Schaa(4 hbict, und betuixim tdiün >tnd I*IH 
und dor Hund. Mcidcrhaft in Dinilrlil auf Wirkung dr» Qufl 
und dtr rarbunccbunt; . und uiiübrrtrclUicb In Auüriiliru»| ■ 
Ücltilt t*( \fnti llild, vrrklies em faar hündiidie Ke|-(u*alaM 
dei UenuKiiaitnu» und Ariituhratiitnui. und eiueaUlTirirr viinl 
Garde TontcDl (I.un Life and Itiglt F.il'c); nidit mtuder U^lfl 
lind-. Der llicbttaM in der Spciicliauiiucr, <itt AUc und 4^^| 
der Liiwi, *ieli:hi>r bvim l'rdKn vun ciuer Sclilnnge li**'"^^H 
«in Qild, il*i einet Rulmib (ular bnydef'a niitdig i>l, u. t. ■»■•B 
Anultl teiuer Bilder iit bndcuUad, uad djcie »lud vou ligHllH 
liehen Zauber det PiuieU. "fl 

Uie gUnieuden Talen!« dtetc* Küii«tl«n tmlen tSJi (Ut iB^t 

nie der KÜAitu in Luodun veraala»»!, ibn ali AIii|titd <^| 

,,.,,.a«kiMa. ■ 

Vu» ttßt an erichiea «tu Work uater dem Titel i '•■»'fl 
aninnlt Iruin llie loulof^cat fmrden«. In dem btMKilaMIM l^t 
«uidv der erile Uand mit 6l cliiuaKti^Titlitcbrn ätuKKtB ^ ^H 
Atuergebea. Uie üljtler tiad vom Kujtlerilecber LaadiMr. ^H 
Ut a»ek leinen Zeiebanngen uttd «aGli to itea Weikeai hljH 
ot tlic fciuale characteri cto. ia (ho \Vavarl«y aaveli, LandMlH 
dann ia den Laiidicope , Portrait and Uiaturical iltuitnUaMMH 
poelical «otk* ul' Sir W. &cuU. Lvudoa tiü. H 

Londscer, John, Zeidmer und l!uprentrcli«r lu Londaatfl 

bnubmlcr Kiinitler. nurde oh ITT« c*b<>rea, untl L«i^ta^| 

Sdi.iujilatz (einer kunilteriieticn Tb.>ii|;l>i:il> Er ifaoM jj^^^l 

Anfang umeri Jabrbunderli den Kur einei iMrüliiDl«» ^^^H 

ia dcMcn Alelter bedeutend« Werke in*s Leben iraiea. 4^^H 

) aer Aur>idit und LeitUD|; wnnlen die meiileH Kuptaf OT^^I 

i •rtckieneoi'n Reiiebeichreibmi^n banbeitel, und nebca Mil^^^ 

f CT audi Antheil an dem *eit tSOS aa'i Litlit getldlt» l'radt^H 

de* Dr. Thornton , unter drin Titel dei Tempnli dee l'^'^'^H 

iet Naliugirlem. Jede« llrn Jni grÜMtrii Ir'otiularMaU tali^S 

SO culorirten l'danienabbil Jungen, iiid> Itoiiiagle'* Z«klM|^| 

»tudten. In Jahre tS07 g»b er ceinc Vodeitingen bber^^H 

i lUthirham heram. unter den Tiieli Lecuire« oa l^^^l 

•Bfraria^. ttelireted at \h# rujal lattiiuiign u( (tieal i^^| 

Laadiew erhialt auch d«u Titel «iui* UuprertKtiitn ^i^^H 



Laotlseer, Tbonu«. — IkUtdUboer, S. B. üc. 273 



lebon Uüh/t siMie ihn die Aliadeixio itntcr AI* Z*M thtor Mil- 
,...jUr. Dia Ancilil iciner Kuv'^*'- *"><' Siahliiichc iit bcrftuiesj, 
la-l ilici« «i'imI in vcrscbitJcRCD litcraiischeo und bc]I«tn>UwhMI 
ttmrhcu nt luchcD: 

■ ll S(. Joint, luch B. Weit. * , II I '' . .' ,1 

'S) Vicioirp ut ihr Nilr, grotiM Blatt mit 15 BiMbUmd, aitt- 
VV. Urumicj un<) L«nne]', tutoh It. Smirko gMt»cIieii. "^i^S^ 
5> Dn* liililniit^det AdmiraU Nel»uii. 

il Hit -citlcKin^. Dm HudJo f»eea titUrn, nkdi F.. La »die er. 
|i> Sl Alpine ma^liffi, lluutici vun St Gattkard, welche tUii4ntle 
B reiten, nacli E. I.jud'««i. Fnit i; d. M hr, 
V6) Drr liniliR mil dem Ilunde, in d«ii AiiitiUu, dim Falge 
' littera, 1833. 

17) 1 r in dnu Uai>plji;alltiiowt>rhe iIm Manjub v. Suf- 

tutti: iiQ.;iaviijßs »r llio nuist noUtu tlio Al»r<|ii»i o( Ssnf- 
fofd« C>ilk<ii'»> u( picttirM atc. lly W. Tounj Ulilcv. Dat 
Gante bctlelit in 4B. rait 3o6 Blitlrin, vut]^^iiJi.;<ri Tom- 
Viu.. J. U. Wriehl. W. Finden. E. ßjmc. J. Miller, C. 
U ■■h. Vf. Brtimlij, J. Sooll. A. Wancu. T. Milloa, S. 
Ml Miiiutt, J. Ruiuii-fy II. », gctluctiiiD. Lundün 1818- Die- 
*£< Work kältete Im Snhicriptiuntpreit U Cmiieoo. Dm B. 
W«ig«l iti et für 65 Tbl. xa haben. 
8dl|fftTh iit Ceniw: 

A ilricriptire, upUnalory and crilical CiiaWu« of Oft; of 
ibf earlint pidure» ountein^ ia ihe Na ii onal - G aller; or GrMt- 
Dnuin. Luudun lS3-ii gr- ti. 

jfcpCT • Tbonias, Keichner und KttpfsnlMhcr m LoKliin, 
■Ü |*l«t lebender tiünatlfr. ikv ebcnf.-ilU su d«u TiuiiitjUehtn 
ItiioailEin MJii*» Fache» grinhlt wrrdL-u inuii. 

Ib( Jährt I^T ndirto er Carrihaluicn TOn AScn, fllr ein Werk, 
< OMT ilri» Tileh 

l) Mrint.eyan«, oc nen in miniatatc deiigB*d and elchvil t>5 
TU. l,andiieer. PubliUted by F. O. Muoa, 4- Di« BUitoe 
lind mil T. L. oder Tho I.. ^snirt. 
Ati>n hat ann nucli von iliia.- 
H Chjidcicriiiic skcicUet of nniinaU, drann from tUo litt md 
eurar. b; Th. Landiett, 8 Thcilo in i., I^nduu i8j^ 
P»cn ih iL 
3) Tietr haniingi or > daj'i »port in tho cotl, lotir plale« hj 
Tb. LaaJteot, £roia draning* by TrcRch. London 163^ 
(ul. 

>» D., Ituprpff leditr , ein Küntller unicr« Jahthundttl», 
. . L«b«i>»vertiiltn>iK «tr nicht kennen. Er itack ntt>e(i an- 
I di« Bapfcr au Lackei's Reite von CalcuiU »ach Uabylun, 

[) F., KupfcntcehTr, dci nohl ebonfalli «or Famili* der 
I gvhüft. Von ihm isti 

je niBDtilla. eine ipüniicti« Dame, die durcli dai Ftniter 
Ulkt, nach llobioii» gciloclien, i858. 



H 



k| Joluinil TOD, t. Um». Unter di«i*T 
Ek<i ander« Kuoiller, Nswtni Johann , die nur 
jetiliurle bekaiiot und. 



Rubrik lieben 
nach dem G«- 



tn, i. U. tle, nUltr td Brunei, bildete sich unter 
n% (OD Nav« . utid er is.\ borctti leit cllicli«a Jahren aU aus- 
bisiler lUiuitlfr IxkiDill, 

^^Ur'i tiuntüer-Lcx. yiLBd. *» 



tn -^r. ' Lantbccr, John. ^M 

.•>! McMchcn- nnd T)iicn*tlt. Er malt G«mrilücko, t«|iM| 

,^,1 , itluiBoB, riüdilo, Sliilkbca, luilto und IclMiide Tkicroi uB^ 

Ij. SuMrilungcn «ri*«rbcD ibua iea Hitl' vtur« Irfinichco, vivlieiü 

L, Ktuullan. Sein IXumur, ilio Manigfallijbcit Jcr I>lcoa. dio 

I SU Gtliulc itchcn 1 die Fubcneeliuiig, die tccboiKlic VtdIkouiB 

, , li«it »ointr Arbeiten liud {;lcicb l>enDod«Tiiti*crtli, S^iue Üci 

^, «lücLe linJ »rliün und gc'utrckh uod »eine Dkntrl1u>i(;rii »lu A 

'i'hiemrit niclit inliidrr vonüglicb. £r wtit» MiiiTn 'nicran j 

Slclliing und Oewggiing L*b«ti au •Tlhiilrii, und drr Aiwdrad"' 

[ dtii TbieTphjsiof^KimicD itt cbMi t« wabr su Klüi^Mich hic 

^.,, gr«bvii. Jcdo liaftT Ut mit GeiiBui|[k«il ecnoltf ' S«ioe St 

f- Vcibrcilct (ich aurb auf iTie Acccuori*» , und dina tioA iniac 

F vollh Daunen tr Uabtraiuiliiuiuuiig mit 'Icn Uauflgtitoakcn, 

I Vutbild in »einen tliicmclien Danttlluugcn nar iböi VVeenü,,|| 
I j or 4(clit ilm in leincr hobon Icchiiitclicn VullcDdung nicht Bf 
L Wckb i;nit)ca Sdials humuritliicbcr Idptn et bniue, und i>iei 
tit IQ cintr hriltreii. gviuülblichcu Wuiiv nuiiudräckcn vtrtn 
bvntlinl neben Bildeten: Drr ätoinbr«'brr, die bucbUiidUd 
tM' niniikontea e\r. I)» kirioe CetnÜldc der allen Uautfriu itt II 
■** Itch im Auidruck und von tccbnixber Vullendunj;, cbeBw| 
Uinie. welche SehiafQ holet, und betoiiden tcbiia ilnd 
', und der llui»), >leiilcrhart in llinairlil aitC Wirknuf; ilea 

i ninX der rarbvnRcbunR . Dud nnübettrefflieb in Auürüliraa| 

I Detalli iil ienri ttild, nelehcs am Paar höndiidie ltF|-riu«»t 

I d« Ueniucciiiiriiut und Aritiubratititiut, und rinenOfTixirr *ui 

I üaidu rortlellT (I.ui* i.ile and high r.ilc)i uidil iniuder anaiti 

i ' aind: Der llicbttahl in JeT Spciiebamiucr, der Alle und di* IT 
I der Lrtiff , «eli'hvr bi'int l'resian von aiuer Schlange geitiitt ' 

I «in Bild, <Ui ritirt Riilirnt «dar Snyder'a »ördig itl, u. a. «. 

I Antahl (einer Rildcr iit hedcutaad, uod dictc aiud van et, "* 

lickena Eaubcr dn Pini«]«. 

Uie gl inieudc» Talent« di«t«« RSnatlert babän ttöii Me 
nie der liÜBttu Ui London vor«Hla>it> ihn sU Atit^licd 
I . Dthincti. 

[ Von 1852 an rncbica ain Werk unter desi Titel > 

I xninala ((um Uie loulogical nrden*. In dem boaatclinataB i 

f muda der enie Band mit b\ cfaajnKic-hiiixhen Skütiaa U ^ 

I wiagegabea. Üia ÜlJltvt aind vom liuptentecher Lafl4»«t& 

I (CT n*eh tcinen Zeithntiu^n aiad auch in den Waataiti hl 

I o( ihe ftinale characteii olc. ta thb VVaverlay nuvali, Lvndna) 

f d*nn ia den I,aiid>cape. Portrait ood biaterical iIluaMliaBI < ' 

' poetiut Hurkt ul' Sir W. Scutt. LuadoB IftS». 

Lontlsceri John, Keidiner und Ituprantrdicr in L»a 
b«tiibinter Ktinitler. nnida um itTO ^«bur«n, untLLonJ 

I. Scbaujduix leinen kiinittciiichen ThLiligkcil. Br naoat 

L Anbnf; unien Jnhrhunderli den Itur «tnaa h^äiuDtMl ' 

I in dcaien Alelirr bedeutend« Warka in*> Leben iralao- 

I aar Anliieht und Leitunf; wnrden dia inaitien Ku^ar d«a i 

I •rachirneai'n Raiiebi'ichrcihunt^en l>««rbeilet, und nabtn aiiJa<l| 

I »T auch Antheil an deni »eil iBuä an'i Lieht golcllien l'r 

1 de* Ur. Thoinlun , unter dem Titel dei Tanp«!* dar " 

1 doi Naiiugitieni. Jade« H(-fl im grüiiien IfaliofarvaCa 

I 30 cuinrirtan fdantanabbildungeD , nadt lUinagla'a Zeit 

I aloehea. Im Jahr« tAOT B«b er (cina VorlMungea uhar t 

I. afc h rrkanal heraui. unter itm Tilcli Leeturaa vn Ifca^ 

I «Mfratin^. tialirered al \he rujal Inalilnliun uT Uraal 

I LkBibeat crliialt auch dan Titel ainaa U u|>r«r*l<«Ji an daa 



ranco, Giomiu. 



»iinraft rugc>t«1ienil , auT der andern tha aliGrolitnalfr, alt 
Bt*"'*' orM-ircnil. Jcilculaltt ist Lanfratioi «in Mahh von grot- 
^Mb'Talcnie. Jiu er Itidpr nt|r nicht xum rionmiRB Iclilec Kumt 
•nf«wcn4el hat. Diu Wrthn »«ijicr früheren Zeit tinJ ioLletieo 
jcma der ipÄtera vurimiobpit. Er nrbcil*!* mtiileai tcht Kliiiell, 
Hin auT >Ieti Crnctb. Seine Treue wavrD ilcnnicli un^nhcurr, icine 
Ttrtehoendung ahrr n^ch grüsier. ' Du Glück unil die MoAe halten 
Qia ^QO^ grotiea llcrtn (^luachl, imch ilctien Ounst alle Ttiiailler 
unbea inuKteii. neun »ic bvi Zeilen tlnu f^ellen tvollien. Was 
Ctmitm I-aalrancu nit Driroll belohnt«, nttd ullenthalbon gt- 

genno in Iloni ein clSnicnilei Damn, unil vno d« 

't icine Bilder ia verichtedene Cahinette über. Da> Haupt- 

'■am Dcibt ubir die Iliiumeirjhit Maiiä niil der Gloiic in 

._,-,-!;] in S. Andren drtla Valle. Da miutt« er nlle KtjIU xuian- 

•linirii , uui i^^gen icincn Nebenhuhler DuminiHiinu nicht im 

teil XU ctichuinca. Uieie liuppel ilctll eln«n u n er edcm liehen 

äe% llimtncU i!iT. und endi;;et ticli mit eitler Glorie, deren 

lieh von der HatipiRgur des eiiigoii Vului» ergiatil. Alan 

da 54 P;ihiicri lniho Fl^uron, die *un iioten hiniiif tu iLaiür- 

; Grlnto ertchcioen. Die Faibco (!uit mit Schwämiucn aiifgc- 

~i, ein Auge eiMheint in der N.ihe wie e!ii Kruuer I'leck, 

»»och lei-t n »ich uuleo in seiner nahron Oetiatl. L*n> 

I fdigl« (Uutire'tn lu Mgen, die Luft uult litr ihn. Bin 



noch nichr d*r VorgingliclitEoil tri>1it, alt dicie Kuj>- 

die nioidiktalel naf dem AlUre della Naricella iu der St. 
üullu.ii. S'.e Lielll nach iciiieiu Gcuijlde dou M. f«tru» 
r. Mia «r mit dem Hrluier aat dem iiiiniiiBcheu Moor« wandalt. 

• VäiM der Ge«ellt<baft Je*u halten ihn dur«h ihre Freieebig- 

— "ilaitt, Itom IU TcrlauicD nnd leineti Auren Üidll in Neapel 

ri, wo tie ihm die Auimalun; ihrer Kirche ühertru5cti. 

- ^|..i1itanischen liünillur Tcrtammelten tich nun unter dir 

)>rl, %iB L-4ulruucu «ul' cintm h'ihfii Guruite iuiiiD Viiiun den 

■■liT.ci .ihiif, nttche de» Huhu «eirier liiipiMl vun Sl. Andrea 

'. jhlen *<dlte. Alle waren cilrig bemüht, die Aul- 

I ••iti liiiaitleri auf lich xu «ichen. enlnedcr durch 

iltLh« Vcriliiiiislo , udc; da-h>rcli. ilu> lie die Tali>nie (oioe* 

_ lilicheo NeLie»l>uhler»Duiiiiiii«binn'> r«r»clirivvti. Di« niedriR- 

•awuhl, alt die hiSchtlen nf^t-olilaiiiichen Maler (uchlco teincn 

^11 lür ihre Werke za f;cit innen , oder beiiiiihlCK lieh, von 

■ta Delnbangiilekrot (ür ilirc beiundcre Mxnier lu crhnllea. 

" lon darunter |;ib «t, tUa ArmiiTh und StuU von drmKrcitc. 

Milcr^rrüit Lanrraiicii't uiU|;.-kb, entfernt hielt- Salrator 

der. uliHcich tchuD duieh tcinc kecken SLir.xcn bekannt, 

bei •l'-"i "'•'- Iriilenden Namvu il Salvatorello (;>?nannt wurde. 

Verl. Hl) liiMlIe h<Mtetii (ntdireren Mjkrn Ehre und 

A ' ' I 3iraccl, Ar|>tn(i und Guidu Rrui niunien Hie- 

Jr* Iriuernäcliiiler, Getii )?), wtitd<; mit seinen Ücnouen auf 

talevr« gelockt und enltülitt. und Uominichin'i fluh. kam 

■er. >tiih aber darauf vor Aer^er oder an Gift. Diu AoMiflor 

Kahjleii. ilclitariu und Sia'^rnolcllu. m»t«teu aber diese 

ehe denniKh dem I.jn<»nci> »ni l'arn» übcilitsco; denn jener 

■icli vuin lieriiilc tn Tode, und dieier. dem seine Todilet 

'bri nutd", vcrichtfatid über's Meer- tti Neajiel schniiicUte er 

tU dtu Tril>u(ir im Tetor» di S. Grniii>ri>. und da/u kamen noch 

Tnlxiiieu tin<l liaj'rll'-ii in [tum und Neapel. R( 

III der kifchsi'' Xuhm >u Tlieil. I'aul V. und Uiban 

.iuu ihn mit bkrcu iiud Giitetn. I.ctitcrer ertliMlti- 




■378 Loofranco, Giovasni. 

iiim nach ^«n Cltriil«l>u^Ivn. Srin letitit Werk wn- die li 
von St. C«rtu Cdlcitari in nun>. Dar Tod •riilla ihn zu Itona 16^ 
im 60- Satire , und bei SU Miita iii TruretUr« tultcn ««Im 
briiic. 

Nach di«i«ai Mciiier nuide eine bcdeuiende Anuibl von R\iv 
g«ito<htli I lind nit VPrKEidiiitii vioig« deiitlben. ntil tic iil 
glricli auch du» VcncicliiiiM dcc CriuiM« di«i«i [tÜDtllrr* «, 
i«ii. AI* Ankaiig Totg«» di«. eigcnkilBdig rodiiUn OlitMc 
Biuittkn. 



I 



A 



Die lliniiuclfnliit Mnti« iii dtr Ituppel tu S. Aailtea <l«ll 

8 1)1- IUI) C. C«-«!», gr. lul. Scliiin in guten Druck*. 
Dir vitT rruplieUn der ÜliiicIId SaecketU in St. JubuMi ^ 

FI"CGa<incc tu nom, von U. Cuueio. 
Die 11 Apuitel, nach Fietkcn, von r. LonveBioDli 

TDii D. Ucri. 
Di« viel üvRogeliilrn an den Angeln drr Itupp«! in iWl 
lentiftke lu Neapel, von J. L. Houtlel; dann tiiu 
monl. Roullel'i tuliokUuer tind •cliun in eulcn 
Die t)ei<hichU St. Peter'* und l*!!»!'! in der Li>sgii 

diiiune im Vatikan, 21 Ulitler vun &. Barlolt. 8«l 
Die C.iu«])e Dcinciuvaniii in Su Agotiino in llom , 
iiieUalirl Marlli voritclIcDd, y Bl. gr. lul. von CetiB' 
tun äanJrarl. 
D*» Leben St. nruno'*, 20 Bl. van TIi. Iltüger. 
Die Ci<(t[(>var»aainiluog iti dtr Vill« FinciaB», 9 ßl. 

A<i<iil>. ft- ly- M. 
Chri<ttii tr^gt du Krens, linkt rnm die <ihnnt<iclili(a 
Uauptbild in der Sjluiitei der Johann iikircke der floi 
ncr III Itiini, vun J. Periii! I7TÖ> ßf' M- 
Die BxrLe Petri, merkviiirdi^« Compotilion tB der l'elertki 
Vdt) G. Audian; äana tu» N. Doripiy, P. Faraun 
1(191); dicte* ein ltou|<lblaii, |;r. fol. 
Die Vfiliiindifinng dtr Miria, ran Oloemierl. t^r. fal. 
D«r keil. Antun rum T*iifel s«i>t.ist und >ob der Iteligloa 

loriliitxt, von J. Sandrirl. 
Maria in liimmliicbtr llclrtclilung . vott Troiivin. 
Mijdilcoa von Engeln loni Uimiael getragen, vor C, 

at>u und A. Loir, gr. (o). 
Sl. AufjDilin, der d»> Cii-kcimnU» der heil- DrtieiBigkft 

griinilvn viill, von C Cctiu. 
Drei Al[e(;<iTicn tu Ferrari hetperiilet cte., v«>» F. Grwill 
Dinn lind in Gallciien rarhrcrc Gemildc von dieiem I> 
and diete linJ thcilncitc in den veocliicdrnen ÜnUrfteKti 
fcbildcl. Im Spaniicben itt jriiet. nclckea deu Leicliau» C 
■uT «inrin Sckeiltikaulan vnr»ltlli. von Mengt alt tini^ dtri 
Bildei dr» Mriitrrt erUarl. Mehrere iciner Ititiler tind im 
tütitekvD Miueuiu fteiiochen. duck lind littil au Taf;* nick 
diete llilder nitlir iti farii. D*i IVIuieiMn bgtiaktt Bock^ II* 
der Wuiiei $t. I'eter und Paul nrkiiiTn aul driii VVrj« »vm 
*un rliiiiider Akt<kied . die lirunuiif der keil. Jt>n|;'i-><i . Sl. 
klickt mit geUltelen llindeii «um Uiuimel. Deu rviii'rn 
der Dretdarr Oalterie hat J. Dnulli: i^rilochen . und la \ ilUin 
KknlidM Uintcllunj; liir djt llLreatuiiiihi- Galt*tio««rk. Vi 
ini Bildtrn der l>. TiiMkulhek in Miiotben iai )eB«» mtl 
■■ Oelkere litko(:ri|>k<il. In der k. Lieraitage an S(. " 
tind ein« Verkündigung "*><' ^>° Hüpic iweiei Apottal, 
der tchuiMltn ßildrr («n l^nfrauoo ilt nach Fiorillu ( 
G*ri«" in der SiilttkircJi« uim keil. LetKlegai iit Luivrn 





ft' 



Idtnli-anoo, OioTannt. 



Bild i^tochen Ut, «lueD wir nicht: die nutitchen Bildet 
itBi) aber in t^ibculhi'« Galtmcwcik der Eraaiitaga eritülinL Audi 
in Berlin und Wim tind Uildcr vun diciela tiiinatUr. Die Zahl 
Min«r irratrruicfl Gi-nialJe i«[ ticdfatend . und noch vi»l mehr •!• 
dl« obigen (iu>l goluchen vmi 3, Forini, Cune^o, CianherUno, 
Patat. 0. It. AUuard. Sl Picaii, Villanenji, Fiagonsrd, fit. 
Cofoa, C. Gaucbec, f. Lorenuni, I. F. PellcErini, AI. Natalit, 
B. Ui>pi de. P> A. Faul lUcb Laofraoco'* BildniM au» ilor Ao- 
mtiäcbau Callano. 

Laafrancn telbtt hat einige ßliiin- geiiUI, worin lich ein croi- 
•B Talent beurkundet. Sic lind mit einm toiehltn N^ilel ichoell 
nd tut iiactilii»i|; hebauilill. nnJ im Ganzen iragen tie die Feh> 
Iv. die in tlen ÜemüldcD deiKünilteri lich offenbaren. Lanfranc« 
cadirle mit S. Oidalueehiu bililiiclirn DantallUDgen Ralacl't ia 
•In eatikaniacheo Laggito, nnlor dein Titel: 

Bblorta dcl iFitamtnlo recehio (e naovn) dipinla in Riima wA 

Taticaso da Raflaclle di Urbino, et io inURliata da 5. Bidaloc- 

ehlu et Gioranni Laafrauclii Farmigiani. AI Sig. Annib. Car- 

■Mci. im üanx«n £7 BUlter. und Wi Bnrtteh P. {r. Will. 

^K 2t Dl'ttcr »iud vna Lanrraiic», all« -ibti Liliiicln ti<h; «ie liitd 

^B nraüchli nicht die eines jed<n AIcittcii gcichiedeo. IL i Z. 

■ 10 U. Br. QZ. iL. 

^m Die aweite Auagabc: Mlclt. Coljn Amitelodami. Ao. 16111 

^ Dtt Inhalt von Ltnfraaco't Bliilter iil: 

^K II Die F.nchafTutijj Ton Sonn« und MiNid. 

^m 21 Die Scliüpl'ung der Thiere. 

^r 31 Gult itollt <i<ai AiUnt die Bt4 r»r. 

V S,va iliPÜI dnm Minne van der Fniclil mit. 

kB) Dt* Verticibunz aui deai Far*dioe. 
6) Beide bei der Arbeit. 
7) Der Hau der Arche. 
1) Dat 0|>rer Noah't. 
9) Abrahaci und die drei Ea^ei. 
10) 1/ulli licht aiu Soduma. 
^r Itl G»lt bcGehti dfm Ixub nach Aegjclen lu gehen 
^ft 1!) D«r Segen Uaeh't. 
^^ ISI Dia llimineUIciier. 
^V i4) Die RiickVunft dc> Jotioh tu tiatfc. 
^B ti) Jaieph cridhit den IlrüJFru den Traum. 
^V t6) Juiepli't Dnd Pulipbtn Frau. 

^B tTt Muie« beim brviiitenden Duiehe- 

^^ l8) TVIoie« erhall auf 3iaai die Gn^uUfrin. 

r 19) Goii ipricht lu Mate». 

I 201 Uai ^äldene Halb. 

21) Di<r Cinaitme von Jericho. 

WL 221 ]oMia beriehll der SoDm StiDttaBd. 

^H 25t Die Salbung Oavid'i. 

■ ]t) Der Tiiumph David'». 

I 2fit Uaa Urtheil SaloniDti't. 

361 Die AnbetuDg dvr llirlen. 
Sil Di« AnWtuiig der Hooige. 
!fl) Die Taufe im Jordan. 

Die beiU Maria ron Aegyplen mit eiiteaA Cincifi» lin der 
He<hien , lu den FUimd der Lu*ie. H. 6 Z. 2 L., Br. 4 Z. 

iL. 

TtiuBph «inet lijoiitchea lUiferi, rtidi« und groti« Cmb- 





Alabittcr, sinnt Schub liacb. un<l ittaSinMg in KMarin 
ThtreiU't und Fr>Di«ni viinEellfixI. hlil diMam Warka, da« 
iettl im FfrJinBDdcuüi xa Innibmcli 1itllti<lN. rtifli l<*i>E 
Wim, und dafür bflohole ihn die KniieriD liiil SO Dukalen. 
lerdmi, da» rr T»n jrzt an cinr pliriiclic LIotmliitzun(> von 4 
xur wfitcrcii Auilnlduii^ an An ürarcur- und BuiiicrKhuIf 
nou. Itn Jalirn 1781 "oil iTIli «««ua »r dm (-niiii Prti*,' 
suIcUI Murde ilim audi dn* nijiliini rinti Mitf;lie<(rt d*r M 
nie xuf;estcll[. Von dictcr Zeil an liefert« n »hlrcicli« VV 
BaMeliafi und Slalut'D in En und Stein, dann Dildnorke inV 
' botMit, vtrtt-Kiedpnc Modaillcu, da& .'NUJBitiU-Sieitl, J'uttiM« 
PrcM«!! dcf ScIiildkrüUii-Doxn. S«io« Vn-dinatle iini du 
nichiiche FibriU<neicn i.ind wsirnllich; er »iir dnr i*tate. W' 
BoopliUiu^ und Walicu la MoulUrbcilsn f^rnvirte. i^A 
liito er iilln .Modelle lu den Otfen, wdlolM in Gr*Ilich VVl 
fclien CuMncitie in UülinMn au« üiteo f;«f;<iuoti «luitlcn. Kt 
nco Tnriü{{liclittnn Wachigabild«» g«bur«u ! Du* litil der II 
d» Uitbeil dct Pjrii, dtt Ufi|>riinc Jot $cb«uipitl>, llgur 
Cumpuiilioa. Im FeriünRadeum behntltn tich dtci Wochi: 
<]i« auch in Eri erbobcn prnvirt iiDd: UljMes und Pcnelop«, 
IIa» und PylidM, dai |-o[den« Zeiialtw, eine >rin«r Irlilra 
trafflicbitcö Arbtilcn. Dann finden »ich von ■fiiicn W'orknt 
und Mciitc Qyftabdtückr, und rolh« Sfhwfl'cIilHi rücke. 

Lang wurde nach dom Tode dM bciükmteii Uagenaa« 
reklui der Graveur- und MciInilUnicliale an der k. b. Abw 
aui:li nir er •kadctntfchtr Kilh. 

I«ng, Joseph, Medaillcar, der Sohn da« ObigcD. wuri» IT 
Innibmck g«hor«n, und diirjina;lic1i unicnlülclc «r dra Vi 
Anrerlifcunj^ aeinnr fllKugrn nnd ^VaIilco, die Lang )uB> m 
meiner 2ulrteden)icit craviitc. Nebenbei machla er «bTT aai 
der biiberen Hunitiolcite Forlicbrille, daii «r t7>)3 den erticnl'r 
BuMittn iitid tT$3 auch jene» im Graviccn gcwajin. JrUI 
er btiiii Hauplmiinraiiil« angeilelll, uivd lOoi k^ln er alt 
T«ur nacli Hall in Tirol. Spater nurd« er auf naniobiiNb« 
liclIiiliKel, bii er endlich die Anilellung aU sneitar Münipi 
'in Wien erhielt. Er arbcilt't^ auch noch imner für da* n 
«eitn. qiachle nail guteiu Glücke Vertuch* nach der ta NMpei 
Florcai gc-ma eilten Erfindung in GUtpaite, und im lonli. 
XU lumbruck lind mHirere Stücke dieier Art. 

3. L*nff Murde i8:>u Mi(j(tied dar Akademie in Wiaa. I 
Obn^veur dn h. k. HaupUnüniamlet , uiad tftJS »Utli t- 
MJBM tralHiclMn Medaillen «rvabnco «tc: 



i) 

I 

9> 

tf) 
V 

B) 

'! 
fl> 






Auf die Vulkenchlacht ta I.«*pii{. 

AuF dia Schlachl bei Waterloo. 

Auf die Vcrcinif;unc Tirolt mit dem u4teiT«lclu*eb«K I 

Auf dia Grundtleinlogung dM pgaaliachen Uauc« x» 

18II- „. 

Auf die BanilKBahme de* eribiiehollicJicn Stuhl* i* Wt 

Auf dia Vernuhlunf; der Enheriu);iii Leupoldioe Mit 

KroMnrinacn von Purtural <Üun rtdre Vub BnMlIiak^ 

Aul die üenoiung de* Raiten l'raDX. 

Aul' doo Virliioiaa Pagaitint. 

Auf dl* Jubclieii-r der UeiligiprMhung dM bailtg«« J< 

ne* vok Ni-puinuk. 

Anl dt* erilc SaenluM «on der Errictit<jii| der k. b> M 

Uiothck in Wien. 



^g Lang. ?'A — I^ngc, J. G. 283 

f Wi*». 

•, JoSCpll Anton. OlM«aIer»uOI,««mBic™u in 0!..tl.Tern. 
lfm» um |8lS luelirfro »chüubnre Bilder. Er rcnUnil auch dio 
■»«t Gta«Biarfr«ica aul' l.tinwnoil ülxruilriiEOD. 

^ Xarer, Mal<T von Uln, hukIp 5»03 (tcborto , uoJ lu Ulm 
I dan AnidaK){;rÜii<t«i) der Hqdbi miterriclil«!. Ini }iihrw iBJS 
lig er nach Muaclien, un aciae weiter« AuitHldDo); «u vcrl'vlgna. 

j, Johann Pfcponiuk, M,,|ef i„ Wald»«. im WiifWtnbefp- 
•elitn, ein jcui IriKndti- lUu'ilcr. Sein cloicIiiutaieH Svhn bo- 
"uW t&>S die Aliadeini« (|«r Küi»tv in MüBchvo. um atclt sbei)> 
IIj il«r i^Ialcr«! su nidnifii. 

[, Kirl, ienet Mater und Hc>rt<)iaiii)>ii!ler in Wien, von «el- 

31«iiirl im toutichen Itunillcr-I.exikon aagl, da» «r |T52 

Wiirifaurg f:cbor«n (d , ii[ wulil der iiiilVii liilecniln Jbtgph 

(C, der dcmnacti liatl Juivpli geheiticii haben künntc. > 

LangOf Namen, dl« auch naochmal vemechMlt «er- 
anien. 

[Soerca Laessoe, Landieltantmaler ond Radirvr, «rurd« 

Paabnrg in Fiiiiilaiid |;elK>ten, uiiil |T8I kam er nach 

i;«n, «m licb auf der AUidcmie ditelbii der Maler«! tu 

iir madite betleiiienJe Furtfehtille. und daher «rurde ihni 

ttttr lilbcrne M>:daill« au Theil , von M«kher 7.r'U an er 

beilctilrii^le Auiahl von icliimon Laiid*cliatt«u und Piirtrailen 

■fnve. Er Jtiie auch Landickarien in Kupfer. Im Jahre iSi>4 

cbankt« ihn der liönig für ein Bild aait einer goldenen M»- 

De, «uid UM )8l2 ttarb er. 

'f Bildhauer von Tonloui«, wurde um 1773 (;eb'>r«n. und lein« 
. «rlnnita er in Paria, nn man «on lAOI an Werke von lei- 
nt «aU. DamaU lüUito er tut die Gallerte der Cnniuln dio 
arbüfl* de« |{roi*en Colberl au«, nnd eine Statue det Aet- 
ktltp itand in Modell di. Im Jahre l8oi vinr aie in Marmor 
plUndet, und mit dieiem Werlie erhielt «r den Aurmunieeungf- 
r«i«. S«ch» Jabie tpjler (exigte rr di« MAmontalue det Dacchut 
■4 1fll4 itellle «r Aiiacrena mit Amor dar. Im Jjhre 1017 aah 
vun i)im i^ino 3|aiue de« Frühlin^i, und nebenbei Certiglo er 
■mer auch n-j»leoi luH jeu« det Chev. Geuffroj' d'Atlier etc. 
Lanf^ trat |8I0 im Diintta (Im Mustiv royal xur Heiiaurirun^ 
von Astiken a. •■ «f. Er lebt« na<;h iftSO. Seinen Taurnamcn 
konnten Kir nicht erFahreu^ aueb Gäbet wuttte ihn nicht. j 

^!f Johann Georg, Knpren techer, d«r um ifigo in Hasno- 
■r lebte. Er itacli BiVdntuc, wie )ene« det Artete* J. f- Kotiabu«. 

^e, Jolianrt Gottrried, ArvhileUt und Sclitirttielter, dar um 

TK8 in l.^ip/is jlt Liiinenililibauiupiilor Icble. T.r war Mitglied 

>r ol>'inuu<i>cheu U^ellicliolt ; duiiii gnb er «ine Charte der vier 

^altlbnlv bevaua. diD diu H'ndcl der liurop^er mit den rartüg« 

-bttCD tiiinit- und Nnlurnrodulilen darttclleu. Von einem Karl 

lediidi Einil Lange in niiiideo haben wir «inen Grundrii« von 

rtpsif ati^ eine Charte von Soditen. Oieier »Urb 1W2 im 4?' 



iu 



tJAoge- — Lange, Job. C. 



LangOf Mater, itt tun tTS7 Lchccr L«i der Ritlcrakulcaüo in Or. 
Jcnburj; v>«r. Er tnati« Uiitori«ii. , 

Lange, Joseph, Maler und Schüutpielvr. «ninla I7ii in W 
"' harc Rcbatvn, uiitl aiitiii-licti i.uia Mit ilüri Lande Imriuimli lUt 
ToJ t«iai!> Vatvn abPr, ointl IjT^^tlU'ril'tCLTCt.irt ilei lr.ilil-iKb«s 
pi lireiiM, (iigia n andw«. Er h^in ITCtT lu »ciiiiTm Ütlrrv« ILruM 
I ai<h Wira, UiiJ kior bemclite er die Kiinilahulcaiio onl •']<■ 
FletMc, bii eDillicIi icins Li«l)ha(ierai lur Sctiautpidttuutl «rtvwkia. 
F.r iMriiat I7T<I lüc Ilühiic^ dti llulburs'hf^'f". 'm-l vt>n dir»« 
£til an f.ind er r«Tclie Gctrzftihotl »la > i in 

«radltn. Br imIio aucli Bildnitne T»n < '1 n;, 

und «It Malftr vcrrjlh «r kriu f;eT<i>luilicke( Ulent. niatDlcIJ iuB 
tvidie Dililnitic nicli ihm gcitochcn. 

Starb uni löto, 
' lieber \«inra tb«atnli>ch»ii Wirliuagttirt!« vnKrcltet lieb tSi] 
,., Ulterr«iclii>«)i« Nktiundl • EDojdupJiIie tub Itb L. 

Lange, Ludffig, Archilebt und Zeichner au« Darmilaill. 
TtihntkJi bckadnter liüntllor lutMrt JabrhundarU. Br 



■ii 
il 



ni«lircro otimvidigr lliiiMert«:, wckbe von Burum uiiii 
liiinitl«ra liihugrjpbirl wurden, unt<i dem Tilcl^ IVIalcriickl 



ii 



»IlMfl 



•ichlen der luurktiilrdi^itcn uad •chünstea Calbedralea , 
■iiij MununenUa der i^othisolien Baukunst am Ithaiti, Main 
an der L«liti. Nacli ilfr Nktnr niifgeiitiBinien und «(oicluMt 
L. L>D|^ Dtc. ; [,ternriin|rcD , jcJa xu 8 ilUtlar, hl. ful. ll«r 
LlJTcud« T«Kt itt in dauit<lk«r und rraiiEÜti>th«r S|>i>idte i Vi 
furl. lass und ii. 

Im J«hr* )8S2 verband »idt Lange mit dew K4wr«r>tc«)>«r 
[Uuch mr Ilerautitah« einet »di'uieii WccUct . «n:l(k*|i n«cla 
Koictinuncen dieiei .\rcUilfklen Ui'i^ioalamicJile» der vonivbl 
StaJiw in Deutichland, Üiior niehtii-iten Outue, llirelirn und 
*ti|;cii ßjiiddikiiMlfr im Suhltlicho dar»t«llt. a«faii Uetelmi 
vun llr. ß. I^iig«. In den bcicichuatca Jahre or*<liien da4 
Hatt in 4 Anticlilcn in ^. 4<, uud )eclci builtt nur 4 ^r. 

In diccm VVvcKp vcr«inigot L^ngo die Til^nl« det Hiitnntrbfr-' 
lieb it^bildcle» ArchitebtuB tnil dtiien de» Malert- Dia !< 
bell durdi dit Wdbl einet icbijncn und »wetkiiuuigcab-' 
le* ein iniblgcaidiietet Itild. 

il_ I>ie»or rübralicliil bekannt« Küatller »urda |8J9 l'rofeU' 

W MJebaeiide» liuKde am <i)ananuni zu AtUro. Auch dan ItM' 
dtMaoi Gebjude tuiiiue «r fertigcu. tu dittem Jahre nar rf lui 

)lti,ait ehrcnToIloB Aufu^gen vun Seite det Kvnigi vaa iUjtfa 

n. ,. i«käfti(«t. 

Lange, Fcniiaond BuJolph , Maler mu Ologan in Sdil 
^ cm jun^jcr tküntllcr, bilJfte lith uiu lyjj auf der AliaJcsüf, 
Küuttc in llcrlin. 

L*OgC, Theodor, Malrr aui Frankfurt an d«T 0<1«t, billrl* 
[.\ luii IG.U. XU Dcriiu untrr Leiltiiif; %«n J. G. Ilrücka. Mao W 
njdniita und Oenrettücfc« von i<in«T llaiid* 

r>On^C, Jdhtinn Cnrl , Mal'TUDdLl!l."5r»phntBCTlin. «■>« |-i«< ^| 
li.-.il^t l.iju.ilrr, driieii LrUcniverbil'nine «i» aber niclii Umma. 
(-> WiiiUiililiiion und Geiir«i(<ieke ; ilano liltiuf^ranhlrte rrmiiT«" 

Clini it*i ü'tii.l.l-, noldiei Witrr dem Namaa dei ItQlhkJiTC^ 
kuuil iit, (i. lu)' 



d 




Lange, G. — Langcadjck, de 



£45 



ngc, Johann Guniav von, m*!« ron Miihlktim ». n., WJ. 
ilrip *ilIi nuf dct AknUcmia der )(iiii*l* in DtiuolJoH. uiiil Kirr 
LtliJnj-lcl n jeul Keinen Hof. Er mall Lamlicltnncii mit TiRU- 
rtn uuH aitilvrcr SufTaeje, ichr icliüno Riljcr. S. SooUi'i Liitlun- 
pB ilcr PitU. lii>n>Uc)iu)o 103? und jS. 

agC, Julius, MaL't von DannMacli, «iu Küiuilcr Jir DGucMor- 
ItT Srliulv. «null T-)ncUcl<4rirn nnil Ft^iit^n, W(i)>niiii('rn tte. Ei- 
c, - ' -llicn crianrrn an tlic Schnell. S. S<iolll clc I. c. 

n,. . Dirii oder Tiuerry, Zciehnnf und Molcr. vronl« 

IT t.'j !^T liiFtti^nlam !^bor«ii, und ivhuN to Kinilctjalirfii x«iMc rr 
t.ui* «Hill Znclinen. I>«iiMe^»n (•nt.co ihm hiri- liltara dein 
M»l«r U> A. Ui>*<tiui> in di* Lrlir«, und tdion damilt mg iha 
^ii> OarUalliinff von ItiiBgtirnrnilliiit, drren er in det l-'ulfr* viele 
■mIm, bMonJirr* an. Jan vui Cek wir »in bEioiidcrci' Ounii«r. 
«nd 4iner , lo nie •!!« Ulteder (cinrr l'amilie, braclilcn ui«Jir«r« 
VOR (,Mf^(idv<-l.''< y.tivhnuBgen an tich. l^ixtvrc machen übor- 
hauf^t d«n <> Tlicit »einer Werke ntii nnd infKnTu denel- 

bMi *n>rJ>" ' ^ '< I von M. de Sallielli die ^ruMe Zeitlinuit^ 

ttaleka iU> l'rvilrn der llolliudcr (;«)f«n die finj^Jniici' hei Cliut- 
•tm riiTif'-ltt. t'ietfs OUtt , to wif juaet inil d«r Schlndit bei 
> ' iito den ltüii>>tj«'r ollgvinpin bohainil, iiud von die- 

I '[te cf «in« bedeutende Anuhl vuii Gaiuuldci) und 

!t*Mji><<uig«n , welelie Krcif^iti« au< leincr VatcrUaducMhidit* 
Vfinklliai (■liiMtmili^ilt Mdi:h(-, «dche der KnM iMnciiüfcrt». 
In di«Ma acindi ScblacbUii tiiid tiT«>t;)!<«tHin li«rr»chl iinge- 
anne LibvDdirhcil und Abw(clitlui>g in dir Ciiifi'iijne. D»ch 
•udi Lan>lichin»u und iVUiinen, und dir Ziirliniiiigen 
i|* ai]iiarellirl. ihttit in Itiiicr und oilinditi]]ier Tinle mit- 
IVIau tiii>l(i (ia in den S.iaimluncen ilor Kutiillicbhabef 
und anderwarta. Eiu« ««iner Hati]>lx«idiiiui)g#i) Hellt 
in*t Schlacht bei den Pyramiden dar, und tiiti andi're, in 
'fl»r* SaiMoIung des U. W. llaarli, ttJiildccn da* Kochen und dia 
Auillinlong der H um fort ich «n Supp« xu KoII«rdain. 

Ltn|;endycli boM» un^fiutinc Frrtigki>tt, und Mine Sur-falt er- 
jircckt litli btt aul' da* Klciiute DcUil. rii^uren und Tliirn lind 
etciehnet, autdruekirall und c!iirakleriili(cli. iu tulnjno Grup- 
'^eill, nnd über du Gnnie veibreiieu >idi (^>lli|;e LiUit- 
ilvnmaaien. Auch da) Coiiom beobachlete «r ^euau. Sehr 
ta «r Hergli««)*« K«tchiiungen mit hIeinen Ftgiir<iu tu 
■ n daM man ci^hnre toldie Nndibililiiii^eu (lii Original 
Vt brachte avcb ähnliche £iildiii»ia in tciiirn Bildern an, 
ilieb* Pnttraite bat «t ab«i >ehr neai)^ j^cliereit, Den frin- 
•ro Witbeln Georg Ftiedtich niiilto er lU Ifurde. 

LaBg«ndj«li ttnr ein Mihr erlnlirner Manu uuil von r«chlIichcT 
GMiKaanf;; allein in leinon luuilichcn Vcth^ltniMen niclit glück- 
fidi. 8«in« l'rau war hein« nule \Viritcli.>il<:(in , und oI> der St- 
»trb nidit meiir xureidilc, nahm der hiuiliche Lufciad« ao über- 
^Md, dan *icli L*D^*nd;eli oft in die S«h#tika lluchlet«, die er 
ihtn nicht tnthr iiiiehirrn Tttliri». Eine F.liricIiciJung bewerte 
^fc« l-a{K FtitM, da er ruhif; arbeiten kunDlr. allein litoS machta 
■t '" iiicn Streb«n ein Endr. Auf der lleimlielir lueh Utft-' 

^b ''c er ins WjMcr und rrlr.ink. 

P^f ' ■■■'■,■ \^\ a„r), «ilicho Blatter railirl, genuhDlich mit 

MiBe«' Ili'Ct'trih [iibpl tun. 

,1) li . . , v.<r (Itr Sehfnke om Ufer der See, tmi Langen- 

lt^th und hdlid. ITTT. 
l) Ciue L-ioiticbufi mit Fij^trcn und Thieicn, I7T7> 





2S8 



LafiL'er, Jolumn Peter tqh. 



Dieter mdieaMwIlo Knntllcr begann i«Ja«Stuili«n mlof 1 
Ki'he au( Atr Aliadoiui« »a DÜMvIdorf. Dre harrliohco 'V 
in jener bfinihmlm Galkri«, <Jor r«g« titbutvarkcfar UuWi 
lenJen MiBnero. die jcn« Oe^eod bcnohoten, — mutmi 
wendig ticl* einwirlini auf den to autfer.ejthnct brq;.Uiicii 
£rrar>chtiii(;<k'»SGhi>i>en9uanb«fin[;eoiuektttebenil(?iilvuii)i 
»([Mdnhcr balil oui tcinm Ungebangcn hervor, utial daia V< 
yttrd dor ficbührendc Lohn. Schon im Jabxi iTfl4 «funl« 
xiiiaP">f»tor, tind riiaf Jahr« spiter >um Direktor der DJ 
l'«r AltiJriiiie intanot. Dieter Wiirdc wurde (t>.iicthiti at 
ilot Uirehloriunit der Calleti« eubmoIIi. So varllunea 3ki 
zig Jsbre einer *chc>»«n btiiern ThSiigKeit an dca Urem i 
ie(liliix:hcn lUieini. Aitt den Wcrhsn, ntlchc dicM Lebfcl 
betpichnrn, trcleo Gebilde hervor, die bei malenidioni I 
Oo|>ri^ dor IndividualiUt Irac^en , ohne (ich Ton der «il 
WatiTficil im gcriegt^un r.» cnilrrutn. üanx bctoadm« | 
and gi<>>* ii^t er Gcnetcn in neieidiniing Att Aiudriie4if M 
xir und tonftcr rioheit ifeiblichcr Nmuron. Sa hol «r i 
■leihe herrlicher UildiiiKe lich nicht onr den gröuton «eil 
j^ciioiteu in dieiem Fnch« auf dw riilinilicbtle iurcio1Im*i 
su^lrkh, vonügtich im Cfllurilf, itilder^cliereil, di<>dflmB( 
kDicIilirKcn, «rat die niedeiIin>).S<huie in ihren ^Icn ZeilMI 
gchraclit hat, Lan^er's biiluiiiche Arbeiten aui dicierZetI all 
T«»lr#ff1i<I> an äotialt, >U wie ilurdi <t!e Auiliihraaf;, V,r toi 
icne Muiunite, in tfolchem lich der Mentch mit vollav 4 
nvm beitiniBiien Affekte bin[;ihl, auf iloi lehradi^le Kit l'ai 
tlurcb Cuniraile den ][au[>tgedaalLfn böchil linnriick her 
b«B. Seine Flirren lonilrln, alt nenn lie run Nieoiead I 
Ul würdio, «te find mit f;9nicin Geilte bni ihrrn Kvi«chl 
bei ihm »ah man Sinn und llcJcutung drr r^laltrei, »in* i 
dio in »einer rriihtin Zeit wenige be{(riKen. Wenig* hah 
die menichlithv Jt'igur in alten ihren t'oriniro, Bowefpas^ 
LebeniiituierunEen ta giüiiJhcli durchiludirl und mit m> 
chtiheit nuchgcliiMct , nie Langer, uad •!• Culofiil Ul 
minder mit.Auiieichnuni; tu oenaen. 

Sehen in den achtxiger Jahren hatte Langer eine Rtic 
Holland und die Niederlande uDtemommen und teine A 
bei Brtrarhtung bedouteadur Sammlungen und an oft 
Werken vielfadi bereicherL Noch eiDlluiweieber jeducb 
ihn und die nunil «eine im lahre iTQB Tnlliugene IleU« I 
ri>. liier Ivonntc er lieh danali dem bngrrtchntcn fi'» 
Werk« Baiihael's, Currtg;;io'i nud anderer (tronen Ilali«. 
geben. lt.i|iliael n*r ihm vun nun an d«i Idrat der Voll! 
heit, nnd gerade, Weil er ihn dort, in der Umgebung 4 
1ieh»l«n aiji> dem Allcnhum erkannt und ereründet. warril 
gruMcn , unerreichbaren VtTdieoite dictei Seelcnmaleri tu 
worden, dait ihm über <Ut eigentliche Ziel der Hunit kei 
fcl si<hr in der Bnitl blieb. Seine Bt{;ei>triaiie lür dl 
den Itajiliael cingr>ehliif;en, unddareh tnne Werke all den tit 
Bichjoitiet^'n , crieuclc in ihm eiaraMlotctSlrebcn, auehni 
Miüdrr au[ iticten Wec (u luhren. Wie aneemeirea fori 
wi« erfreulich tut die l\un>t war dihar dar Ruf, den ar | 
ttob ii4«b München erbiell , um daMÜMt «in Inttitol MI | 
nud lu Ii'iIfu, nelebei deu Schlutiitein der NJitiunalerrirt 
Uijtrn liililen tolllc. Mit dioiem Ilule beginnt die iwetU 
uriii'Llt Langrr'i, und beinahe anaiiiig Jahre laug daiM 
Wirken alt Vonland einer mit der tieften Eimichl in 4ai 
in üntehung argaaiiirtea, mit känigliUm ürvunutL •) 



Langer,- Jolumo Peter vbn. 



«•: 




^^^B Alt Emit, Nkcbdrach und Würde dgrch^trührlca KumL- 
^^^Bb Dvr Konic belohnte ilin icIidd 1809 wil dein CiritvenU«)i(i> 
^täta ilnr bayriittien üraoe. Duch blieh thio BitclkoillreiiKl; H«> 
Hj|tUMt&I, eine miiluchv ÜroMlKJt des Chinkun uad der D«n- 
^^n^arr, ein« un«t(«huLi(ticfae I.ietiif, «otea die GruDdaü^ vi»n 1 
pirnr"-'' Wonon. Sciu Sicebca vr«r auf A»t Hrili~o gcriehtel, «U 1 
dai bo<'li>t« Z\<\ dc> BiUlcoi, nU l^ueil« -In E(«eui* lu^lcich und i 
der Uri;ci*lerunt;, unJ niicLtliTc uaJ Uciipiel liiiiit« »r t«iiicS<hu- j 
le( liieicr Itfitimmung lu. Iiionlitit dv> Z^-iirbcBi mit doui ItctccicK- ' 
Mtra, irr Idee vilx dir OaTiXillaag, tici Oiiliiaiitui maifi» itoSt 
w«l ihm der tu iritrebvnde t^intil det Vollliiin»iiciih<tir. E.r inuMta 
die li'>e)i«lniii;lir.lif Mclilcncfaait und Fr>i>;krit iii allen 
lian ThciltD lies Oildeot alt notb wendige Vutbcdinpiiijj, ] 
iichcii Producireiia in Aaipruch nvhtiien* Mit iinbcii«gba* | 
de* \ViU«ti» DUd lAit Liab« lühi-ia er tcioo Sdiiilcr dfn ' 
hnit«u Wci{. und bildete iui ZutanimennirUcn iiiii IrgfTi* ' 
iBnern • die sich mit ihrem Vonlamlc in dot Lehramt t)ieil> j 
htigs KunillcT. Loboeiid und erhebend n>r Pi ftir Langer, ] 
Editaen erlahtatn Gobiilliin toiDcn Sühn »u linden. Nuch ein 1 
- Iiotter , Unga riehntcr Genua* vrard ihm crtt mei Jahre tat 1 
■«Bt llintclieiden tu Tticil. Er uiiltmahm mit Jenen, die ihn 
naolBB liebten, im HerliBto ttlI2 eina Haiie in da* oborD lla- J 
licQ. MVt noch njluFitflt iu^sadlicheRi Feuer nalim er die htirli- i 
dien KuaittchjUc aul in icincn rÜiiigen Geitt, der in ihm nicht 4 
klii^i.-, und (teit tiliilhe und Fruchte tru||, nährend die Wunel,' 
rfn |>^v>Itcheu Leben» ret\l(irrle. Er «ar UiSlii; bi) hura vnr lei» .' 
■um i,cbea>rn<la tind noch inaraer Bit eaui er Seele bei leintniD«-,, 
nl«. Ems Reib« vua /.«iL-hnnn|en undShicarn aiii dicten Ictxica ,| 
Va»n beweisen. v>o kuilii^ nach der üeitt in der welken Jctk ' 
HÄ2U bUcb. Sein liebrnmürdiger und edler C)i*rakler nahm alle J 
■tapi ti», aeiue AiiMchlaii narea tilar nud leat bogrÜvdeli und j 
^^Bk hohen Oeniii» f;a«alirlo «t, ubrr tiuntl mit ihm au vrrkalf^ 
^^H F-r iipl'cne die ipiitem Jahrc<<la(t durchau* deoi Leliramta , 
^^BniJmeie nur die Nebenttundea den eigenen Pruduhliuncn. _ 
PIHoe RuhtDtucbl war frrii« «im ihm '- nxihligc Schüler an biU | 
Ern, i»i /it«l, ila* ihn boselittite. L;iil^er itt jqdenrall* ttit ] 
■Mclüli^vr Meitttr der jllcrcn Muni:hner Schiilci dietn iibcr muiit* . 
^■Ur llünig l.nditig dam noOcti Unuchuim;« t*citticii> 1 

' Bin ffru*>«i uoil herrllthej Bild de* l'iihirnden Hünillert itt da* 
AlUcbblt in der Catoiflitcr- tettl Kirche de* {■reguriaudchen Cle* 
-iiul' Seuinan au Mun(h>:ti. B> iletlt Oicitttiiu dar. nie er di« 
BUudet aegaet. und ^nih^ill il IlaUplßguren, *aiiini[)ich über L«t 
HHKrirMe. Voriüjlich (;eluni;en Ist der Caniratt der Phj^iogno- 
^^BTjlCLr (ttiMlnen Apottth man udelt aber, dat* das ^ehüriga 
P^^HltBJw der Ficuie» oii'fit beubaditet tei, und Tiadet die weiu- 
[Mkw Oultlrnt Sil aiitnltdi darjettelll, aU aolehe von dppigvr 

BÜllf. 

r l)ie>« Bild betthifliiflB den liiinstlec mehrere Jahre, und lSt4^ 
ptait nun aoi 'Icr Miinchncr lionstiuiiiellunR die gemallc Skiizq 1 
Uittd den grauen C)tl"ii daiu ■ uebit niolimn Studien, Diese* i*t j 
B«d»taii nidtl dai miotge Werk det Kuiiiilrr*, e^ v«rd!an*n noch 4 
Kkiditoe audct« rulmiliche Br-nahnun^; Clitiilu* uad die Juden 1 
biil dem 2in<gioiclieni der heilige I.ukai, vrie er dat Bild der j 
h|^ Juugiraii mnll; der enig« Vater in der ülorie; David vor 1 
^^H liul der UailO( der vernuadele t'liiliiktet aiil Lemiiut . lAl4tj 
HV«e*l- FaniOi«, tßlT | Gabriel erichciiit iletn Zacharia* juiTem* ^ 
fciJi .\mi>r trbtlal die Ptyche, tSlOI die hl. Familii:; Chridu» ai« J 
^)eiber|*i die hl. nawtiai Lad; JoIiajtDa Gray im Toner 1« Loa- ' 

l<lagIeriKün4tler.Ux. Bd. VSL." ' M "' 



Diearr V) 

Hrili« ■ 

in iftkfi 

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■jV^j^^^Aonocb n*Uirf;etr«u. V.t Malt 
'JSSfrf iron RaT«rn. 1S14 ncKli ali Kr 

■ ''^'J^^^^^jtüUi Jano <ii« L'aroiiii doi *p*nüc 

■jTcrtjjM*^ Null«, u. a. 

^•*,^i*^^ T. I.aiu;rT auch j[«inteich radicU 



«Jjjl» *^ "Ji^ii ZÖ^\ia%tn ta lieb htrraui. u 
*!m' <<* ^ CraeucnMMil ilor fraMMtfichin Rü 



j^*\,ä'^,\n Jtren^liichen C(ialho)>r«pbie abxiüciihi 
^*f^^'*\^itt IVtuti«TU(iiu> dir eoglUchtm Schal« , 

^t^^'^^^nitai otul die II ApM(e). nach Marc 
'^j - '.'' J, }|.f«t RMtochen. H. 5 Z. 7 L.. »'■ 5 ZJ 
' "h -*'>^'^'^'"' ""^ w*i*i«A und ^Iblicbeoi Papier.^ 






J.hrt 



1 linsb« im Tvmpel . 1818. q«. Col- 
liJ ^'^-t luplircicr Atinncr ran Sdiliiigen uniRiinilal 
l*i Sjäh'l *"R<'o'* jüngn»» Gfcicht , gt. 4- llu BttteBi 
i,t die Schrift. 

Mtr(i<^ "ilbaupUt dm Argut , Dach U. Camcei 
fS' ',„icB Drti<Ji« »ar An Schrjfl. 



. p,( ycchi. tinier cin«r f^cfiäffelico Fmi mit «Hci . 
,' d*>f ''"'' ""''' Daminiriiino. kl. <|u. (ot. 
|i p«r toill« Ilailand auf Atm 
JrfhaoB und M](;(lalnia brgl« 



S«)«!«»* der Mullrrt 
Iriitl, dkIi Pcrucin». 
,^ .• 2i) Foi^e van runl HÖpien au* Italitc)'» heil. 
^ i]iT k. Pin'ukoilir-h la MiiDchea , 4. E« gibt Abd 
*(«iMO(B «lud K'"'''*bein Papipr. 
2)) Amor Tcrbrirhl •\ta Bogen, nebelt ihn ein inderBr I 
eott an ciouta nauni*, nach Uuidu Reiii, 4> In 
DrucUe rat der Sclirift. 
3S) SKixi« einer Schlacht, nach J. Ra»nno, M. fol. 
KU Oi« Charilai mit ivrei Kindern auf Wolken. llalbSgtf(| 
A. Sacchi . hl. qu, 4i • \ta- onten Dnieht vor 
dt( Künitlen. 
1;) Eine hiitoriuhe Skttie nach N. Pouttin. 
2S) Shiue einer Grabte^uD[[> nach Pciufino, 4. 

29) Adam und Eva, licn gvgeaubei'. 

30) Z<nti Apo*l«l. 
Sl) Vier opferodo Figuren. 

Uipic« lind Studien nach Rarael, ft. a. 4- 
drücke aal ncii»en> und gelblichem Papier, 
Nanen. 
^) Der ScKUf, atlegariMli« Figur, nafli Dominickipo, 
33) Chriflui und Art un^Uubige Thanuu, nach C 
Vor und mit der Sduifl. 

LMIgCri Robert von, muonentnaln', lenrJe 1Tt3 m ' 

(tborrn, und hi« war ei »ein Vater. Peter »on Langer, 
■it den GrundiiiMQ der Kuntt Tertraul machte, llictiof ' 
nahm er 1790 eine Reite oa<h lltetden , Berlin und Caaeel.' 
im tlerbite deiielben Jaliro bejjleiteie er leinen Taln- aurdtri 
«ach Pari), wo damah die liuntlich^ti« au» Italien nnd dt»J 
deilaodea aufeehiufl waren. In Italien lelbit iraren fait m 
Wüodc nil den Fieihen und antike Trümoaer zuriichjtU 
dennoch beg;sb (ich Langer dahin, nm auch bin (>•■ 
Studien obiulitgia. 



I 



E* 
und 



^^m ^Ltnger, ' Hobelt voö. , M^ 

!■ April i8ä6 «mr4« er enillitk Profeuor aa der Altadfmit ä*t 
ItäMt* in München, der«n al>«>r«t« LotlUDK dom P. r. Langer an- 
raruaul war. Lanier jun. Iiriori;» jflil auch di« Uiaricliiun|{ der 
AalilientÄl« , nicht <lcr aatlkcn Salc. wi« der groue Hiinitliiilori- 
Vit A. von S«)ia'lcn in Minem lof^enannton nTtittit<4ien MiincliBQ 
•dtreibr. H. v. I.anc**' Itilfllo oucli ilin ünteitJclit In der PtMtifc, 
da H. Bou* >T»«n Allerwcitnaclie wvnig aehr leitlcn konnte, und J 
Amms Ndchlol^er Bbcrtiaril mit atlcrhüoliiier Bewllliffiin; abn». I 
Msd war. Von 1B09 — I8f4 wir Langer anl ilti?»^ Woise bclhä* j 

XuDil 1820 Würde ihm noch dam dl« St«tle »iaüt Gesernl- 1 

BiMtler hii luni Jfthr« tUÖ verblieb. Im Jalire 1027 wurde tr 1 
■WHilli DircKlor de* h. Cabine» der Uandi«ielinnugen, und ah ^ 
Mlcfcer in er nneh {rf«nvrirli^ in Munchm Ihatif;. Br itl auch 
Milfllt'l >lrr Akademien r» Wie». Oeot, Aiit«ierpent U. o. , 

n. V. I.Jiiger kai mcbrfr« Werks ^eli'-rrrt. die tick Art voUtltn | 
IlellilU erlreutCD, da lie »ich durch Schiinheit der Ci>mpuiiiiun, J 
durcb Reinheit der Zriclmuiig nad dorch cIiaralileridiKlie Wahr- I 
keit der Gcitallcn in ücbeide und Slclluoi; empfehlen. Auch in ^ 
Mabnuchet flinilcbt in Lanf^r Meiner. Dauu <it er ebenfalU all 
Ttirtir— rühmlich Xu erwjhneii. Er nendele dem uBilerblkhea 

«iu bcnondcrct Augennifrli su, und tut deM*n gro«»aftlgtt J 
Ul der Uulte nihlle er den Siofl la einer Rtibo ron treff« 1 
Federcfichnun^n. Doch Terli^e er auch mehrere Zeich« I 
a üi PMlollfaTbVa, nwUtcn* heiligen Inbalit, Mitie er über* I 
: die nicIiiiiDK Eiiia Itehgiuien einichlug. In der Kirch« det 1 
eneincn lwanUen3i4Uic( tu München lit von ihm gntnall ein 1 
Jri voll acht Bildern, die an den W^udcii grau in giaa di« ■ 
liibeo Werke, der Bariuhentahcit und am Atlare Chrlilut vor* 
Ulten, wie er Blinde «nd Lahme heilt. Uicie Oeinilrte iah man 
sueril bei derIiu»iI«ut4tolliiii{- i» IVIua<)i«H 1814. Ani llaiii>lallara J 
der liii<-he xu tlleviu aiu C<iiucr4n« itt mIh (;f<MiAt Bild mit Marl« 1 
in der Ulori«, und den Ueiligen Epimachul tind Gordionut im un- 
Irnt Theilc. In der MrlrojiuliUakirchD *u Miiuchcn sieht man 
''•ine lireuinbnahmc I und m der t'raa«i>kaDtikirche djii«lb»l ittJ 
fcUargtmiild« mit Frani von Aitiii >eia Werli. Für die GaU I 
■ der Stadi DüucldurL walte er eine AnbcluoK der Weiten,! 
überUipit finden iich Ton leintr llind eine Aoiahl icbünerl 
Sildcr in LIciuciein Räume: Die Vcithcidigung de» äucrale*; divl 
*rcliiin)( d« Laxanu, iSlOi Hebecca am Brunneui Muriui auf! 
Trümmern von Catlhago; MHria mit dem lilnde auf deta I 
lirone van den chriitllclicu Ttigenden umgeUei», l8l7i die beil. I 
ifou mit Jeju liliide und anbetende Rngelg die VerioJblunKj 
ileil. Catbarinii; di« (Jrab1<:(;ung, tOlOt die Anbatunc tUr U.I 
liiinicci die heil. Familie, iA23( u, «. v«. Dann tah maiiJ 
Oclef[enhell der KuiiilauiilcIluDfnn auch iniincr Zeich tiiinf;en I 
tnn di<*«m Künitler. Er lediglo (Urea «ine );aai« Iteiheutulf;«» I 
Lwotche die llauptfrctlaltca des alten nnd neuen Bundei. io ni*l 
falle I-;iiiiiicut« und AntUltcn der ohriulichcn Kirche reninnlidira.^ 
£>ne* Miner Denercn Uelbitdcr Hellt diu brtieUuDf de* Bacchu« 
dar, niid 11134 walte er ein Bild naUi Danle'a tlolle V.t Weil tol- 
^Kdicelei dir etn« Sdislle *ngto «Ic Beide fpoMC üotnüldc- 
^H D«aR luüMen wir aueli *olne Fertigkeit Im Freecu rühmen. In 
^H Saal« teinei Laiidhautet ku lloidhauien bei München «tollte er am 
^H Friede tn «.wöll ^ru«ieien and kleineren Bildern d.i« Reich der Pueiie 
^r bllillicb dar. und mit lech» anderen ^rotten rrrtcolnlileta liert« 
•r den tmpUDgiMl dei Hon«g» Maximilian in ßi^ttn. Hier (ieht 
awn dl« allvgtMiMka Dantellung derNoctit, und w>a« »i« Fiaalciet 

19 • 





K 





291 



LangKr^l Sirbatlian. 




und DofAthoBir* cruufil . Uixl nie daoa nach d*«t«n Unttrp 
t.ictit und Wahthcit. uud fTttiglligs Ürdnunff »taktlimi. TM« 
bciiM^t idtn MiiioUiiPr, Uecliul** li«lr«it di« A)c«itc. UcbR rtt 
(Umifjbsii im Itfi<li« dar Cölltr de» Trnnk dcf ewic^en Jugi 
.Offfftiit bctie^ in Anfjciiehlc <l(r Argontulcn dta Chirno. « 
. Autorkilvtbt den ikhiciti der Nach!, um die ^loigttirotli« t« 1 

■ '■, I>t«M«.Kümil«r h*l Hueli nditi, nach Art ««a ZcirlinuBgM: 

1) Dia Abnohinun; CKritli rum Iit«tixc< 'GfOHc Conpaiilj 
laifi. roy, lol. 

2) U«T heil, tlicfonymii« , nach Cortccp^' lAlSt kl. 4. 
1 I 3t Tobiot theili ttiat Güler unter die Atnteo lut. hl. ijo. fl 

4) Ciuiitiu trgael diu Kindrr , im Qiuiid« Ardiilcklur, n 
$) Ktr«i Afruilel K*l>*n'l. rur ihnen ein schnebtndbr sa\ 
Im nnuil«; Meiixm Vttfr am St. J o Kann it lag. Wo Ihr 
■ ein Iliut kommt etc., Liikat X., hl. qu. Toi. 

ö) l)i« htil. Anna UQil die liinffe Maiia ua UelichemBcli 
7) Etn« iBinnlicbe Figui im S«*i«l voi einem Pulte, (J. ■ 
ir si Jikob unil Ii«l>«n, k). iju. fu). • 

ii D<Dn liaben auch and«t« Hunilltr na<h ihm |;eiM>di«ni Ltot 

I Bailung dn» U linden tluccli Cliititu*. ein trhr ichiine« Buk 
i. (ol.i A. fteiadl Hitchc, Wahllhjlitkeit und Schule; B^jl 
Bruilbild eine* Kriegen mit dem lletai vor lieh; ^laiia ^H 
der eion heil. Famtlio ntid mu scbun» Urutlbild elc. ^| 

I>angcr, Sebaslian, Ituprvrtirehrr, gtb. lu TroiipAu i'm( 
' ' *ein Vftl»r behnutlnr Buiccr und l{a)<l>ntrehcf w«, •■hielt (■ 
vreilfM nildunff nn der AMidemie EU Wien, und «(arda (•■lil it 
vtTichiedfne H»t?Uung«n in teiner I^ulbahn anfftemuntciL 
arbfi(«l« lur IiuubI. unft BucbkündleT, lUnn lur an^er* Battt 
df* In- und Au*Ui>4c*. brnütit« dabei di« 7.«il , die thn ii 
iibrig lieiten . xu UnteroehtDfitigen auf oigtBt Kotita, uiul tft 
«ehicDcn v»n ihm nach und nach; 

1> — 2) Die KShr« AbbilihiDf; ChmÜ und d«i Bild cl«rli 
Junerratl MsrI.i. 

2) Die hrtiiuniFhten H4ilif;»n. io6 Slüch. 

3) Frracr ein Werh v»n btMi»ch*n VonielluBgen , imttr d 
Titel I die hoheo Feiltage de* Bern und dar hail. JU 
Irm. 

4) Mehrera Blältvr rÜc den Buchhündler Gnind'ru Tirrk, Ol 
' lenithlag^'r u. a. ; auch manchot iclröm! Blatt tur J. Ifa 

K. ß: lu Ziieeliu« la v<iit ile talut. 

I.*n(;er'* FiriM nnd Rtiiilieit dti SiichM bettinmtea M 
den Hucbhindler C. Iliai, ihn lur ThcilnahiBa an dtr.1t 
•uuabe der Werke der h. k. Sildergatltrie . aach ü. r. fi 
^' Zeichnungen tu raten, noiu er (olgende, cnil Cn 
•«II Flritie «uieeriihrla UUtter lieferte; ' 

!)> Die niici.hehr dct veilortnea Sohn*«, nach Batloni. 
6t Vtf Zahnbcechcr. nach J. •roa Otiade. 
7) Der CltarUian , nach 0. Dow, 
H) l>Fr all* Jode, nach Hciucitraetcn. 
Q) Üet heil. Franciieut , nach Aiii;. CArraeei. 
101 Die iSeidenhJnillcrin , nach Miarii. 
>.|tl P<^ 7.(itiing(I»cr, naoli VcrheUl, •■H«rardaBlli«h rain | 
•tochen. 
lt> Dt* Wunder d«i bot). Ijtnatiuk, nach ItuheM. 
IS) Drr hitphei Jeiaiw, nach KaidiMk ^m 

I) Man« HMni(;ung. nach Fra barU»loa*o, «in va«aM|fl 
Blali. I><Kh lind auch die laeiMen uideici) Olatiai utHi 



Ä 



Lsngerfcldt. — Laoghans, Karl GotUinrd. S93 

LugerMdtf ■. Langevetdt. 

langerreldt, H., Maicr «u An>»urtUm, WBKÜi»tlMunie«J«lit. 
hundert*. Er malte Oildniiie in t'aitell, iIImm nach t820. 

Lugetti, Johann Baptist, Mal« vo„ Gen»», lemt. W, Pirtro 
da Cortona. und dano kam er xu Caiiaiia, den er lich beiuiiJen 
im Colorite sum MucCcr nahm. Sciu WickungfUnis Ut in Veno- 
dif n (ucheo, und hior galt er mit C. Ladt all einer der beiten 
McUur. Bixehini »pticlit von ilini mit Begeitterung , und Zanelli 
•r&eilt ihm cbenralli groHCi Lub. Er wuuts »aiaeii Eijruren Oia- 
nkter und Wahrheit xu nrleihcn, zeichnete gut, und klcidets 
du Oanxa in gefällige Farben. Doch liud dieie VDriüge nur in 
acMcn ieiMigerea Bildern cd luchen, wie in laioer Kreuuragung 
■u der Theretierinneahircke. Uabrigcns malte er viel handnerlti- 
uäuig, besonderi ßruilbtidcr van Alten, fhiloiophen , Eremiten, 
deren man in den lumberdiichen Gallerien findet. Er arbeitete mit 
groieer Fertigkeit, und täglich malte er ein Geiicht nach der Na- 
lat. Bilder dieier Art wurden einxeln mit lünl'cia Uucaian be- 

Attib 1676 ÜB 4l. Jahre. 

.«ngmeldt, Hutger ran, Maler und Archhekt »on Nimwegan, 
ein irimaichaftlich gebildeler Mann , genau am Hofe dtn CKur- 
linlM Ten Brandenburg grouen Ruf. Er kam i67S nauh Berlin, 
nit Zancherung cinei Gchallat ron 600 Hth., die im folgenden 
3tk*m MÜt 300 vermehrt wurden. Der Tod ereilte ihn 1695 im ÖO. 
Jahr«, und leino Wittne, Aletta da Man, lieti ihm in der dbu- 
•lidlüehen fiirchs ein prachtiget Grabmal errichten, 

Dicaer Langeveldt fertigte Zeichnungen lu Gebäuden; dann 
Malte und xeichnete er hittoriiehe Stücke. Auf dem Stadthaus lei' 
Bcr Geburtistadt iit eine Scene am der Gelderachcn Geichichte. 

Sein Sohn Wilhelm war Zeichner und Bildniitmaler, (o ifie 
Cailallan der Akademie. 

•Dghanfl, Karl Gotthard, berühmter Architekt, geb. mLandi- 

Itnt ia Schletien 1733, gcit. xu Grüneiche bei Breilau I80O. Oia- 

■•r autgexeichncte Rilann itudirla in leiner Jugend Sprachen , und 

' Huehta lieh mehrere nützliche Kennlniue xu eigen, beton den aber 

nar ci die Mathematik, die er mit Vorliebe betrieb. Er übte »ich 

auch im Zeichnen, und dann «ar ei wieder die Baukunit, in wal- 

eher «r leioe mathemalitchen Kenntniise in Anwendung bringen 

kuBUte; er beTatitc lich genau mit der Theorie derselben, und 

daui aulerxag er »ich auch der prahtiichen Uebung. Nebenbei 

mo( er auch fleiiiig die Geschichte zu Ilalh, um zu erfahren, wai 

m allar und neuer Zelt diese Kunst Bewunderungmiirdigei gelai- 

. Ittl| and diese Forichungeo kamen ihm bei leiucn Ton 1750 — 

ITTä uniernommeaeu Heilen gut zu Hatten. Nach «einer Bückkehr 

miTde er Kriegs- und Oberbaurath bei der Kammer in Bretlau, 

«ad aich zehn Jahren berieF ihn lein Fun! nach Berlin, wo 

er die Stelle einet geheimen Kriegsralliet und eine« Direktora d« 

Obarholbauamtei bekleidete. 

LaBghani hat durch dauernde Werke seinen Ruhm benührl, und 
■ihrere Städte vertdiünert. In Breslau baute er das ehemalige 
fänilich Hatzleld'sche Palais, die Hiiuer mehrerer Damherren, die 
Kirche der Eilftauiend Jungfrauen , die BÖrac, mehrere Hirchoo 
Hf dem Land« in Schlesien, das grosse Armenhaus der StadlKreux- 
horg. Dann worden nach seinen Zeichnungen eine Menge üEeot- 
hcbie* nnd PriTatgebaudi umgeändert und rettaurirl, die wichtig- 



S94 Langheim, F. W. 

«t«n S*ui*eTlie abtr. welch« leinen Nimeo TM)>rm<1»n. «inili 

neue Schauipitlhaui <in<l ilai Branclfnburf;er Thor lu ßcr1i>. 

«nie Idtt EU dfln Uuicto« |Cab der Kuni; unil Jrr Obcibath 

Inteodant und Minitlcr Wöllnvr. und di»e Idee liiliile L.«nKh 

auf ürauacliga Weil« am. Et )citi:tc mit Dcinirhune doi Ol 

b**it*lh*( Lriiliii); und dft UborKolli iu-Inipfkl<>r( Hrld dco ^ 

x«nß«u, und diMCT *rur<)a IT^ lu Sl^nd« K*l>niclit. D» Mm 

caben di» Propyli^n in Alhen, unil die rooaoroen Propjlieo 1 

i fiiii b«tt«h«n in ihr«ia lUupIlhiile *u» cinrr Coloonade «oft 

f' fiiulFO au* Sandilfrioi twUch«n den Siultn iind SrliniiUitünd* 

richlet, und zwar >o, dati dailureh 5 renehiedcn« Ouitlif 

forniirl Mrrd«n, novon ilrr miitlFro tÖ F*-, die Snlcagänn 

. 12 F. hallen. Dit Sjulen kabcn in ilirtm DaTchntiier i r. 

und 'VI F. io drr Höhe, lie tind canclirl und auf ihnen ^bt 

1 Afchilrav. dfr Ftiei und dat llauplgeiimt in cerader L-ini« I 

\- Usber ditien tihvbl tidi die Atti<|iif, neldi« Ober d«ai mitld 

'' X)urch{anf;c bi* an di« Ftoato Tort|iiiBgt, an den Seilen aber 

rücki^oiagen in, to dnu Re^rn den nilllerco Theil von bei 

Seilen Trcppeuituren anj^Inachl lind, welch« (jleichiam ein Fl 

titpice foruitma. und auf di^m minieren Tlifil* d*rAlti<juB — 

aenkuniineii. Ute E>nia Arcliil*l>lur til dnriith. 

[ Aur dir Allii]u« lUhl «in« Ga*dti|;a iiarli antiker W«ia«, 

dein WaRcn die Sieg*«güllin, und vur deiiuolben rior 12 F. 1 
Pferde, die Nanoleon autipaonen lieii. Die eaoie llöb« iha 
rci m\\ dtr Alliiju« bettiiKt b\ F. und mit der Gruppe SA 
I Tordern Ffinl« der Alliuue iil mit einem J^ f. Ungcn Bau 
I nach UircUtnr Itude'* 7^ieliDUDg gctcliniiiclil , und auch m 
Melopen de* dorliehcn Frict** tinn Bnirelltd. 

An den mitllcreo Uaupitheil det Thnre* «lotten cwei Seileaii 
I wtlcb« atclt in «intni rcahten Winket an die beiden näch*t«« ' 
h m dei griMien i^uarce'i , neldi«* du End« der auf iy6F. 
£trat(e aiiiiDacht. antehlietten. 

•-'- Dieie tlüf^l Torniiren mci GetiünJe In iet Wette anliher 
L ehiiehvr Tempel , und tind mit einer Coloonid*. welche 41 
Tciiipnl om^ilil, und eiara l>«leeli1cn Gan^ auioiach«!, fm 
\ Die Archiletitur itt obonlell* durtteh, Di« Säulen ballen itrai 
I im Durcbmeiier und tia «iitd 24 F. h<>«hi «lianlalti cuorlirl 

I pm« Archiieklut aber mit den Ceitmie id $0 F. boch. J(to 

I aar FKisel hat lo Säulen und endisol in einen Fnintua n 
ftluUn. 

I ßetlin verdankt alio die(*m Küniller eine Haopttieida, n 

•ich die Werke de* berühmten Scliinkel antchlieitea. Dbm 
in Doeli reinerem Style b>ute, iil bekannt; doch war aadi 
. Wickaneikteii itinrt Vorcinjeri aJlenihalben vnn d«n vrtprMM 
r «ten F<il«ii. Wenige Monate vor itinem Tod b«*adrt« «T 
I VaUflanu wieder, nnd dort land er irlnrn Tod. 

f L«n)[hani hat audi iotcrtatanie Abbandlungca über 

geiciintb«n. 

Langheim , F. \V. , Maler, wurde um iSol f;ebor«n, nnd im 
I dänia der Ittinile in Berlin «nrdHifct er aeina An*ln)dna|> 

I tind (ich betondert ixir landichalUirhen Uartullnnf 

I und trine Anticbl«» tinil •nl' minichfach* Weite durch 

Sluiban. lleulia bringt er acctiilekiiiuiicjia >loauni*nie an, 
«II, Klfiaur, sitklutter, Buinen u. i. w. Man i*lt ichoa 
1 nuf der Barifatar Hunitautiltllung Frtickle •«inei Fleiiiiu, ai 

I fori nebrera amJvrc, di« iniavr umI Uatfall battach<«l wnidM- 



ItUtgjan, Rbmi' — Lioglois, Jeitn.' 



3Ȋ 



Laoff&n , Reml, M«Itr m« Druuel. i»t bei Vm» D^ok M>n> Kunii 
rfleruie. Er ntaclit dtat Mcitier Rlir«, kuniil« n aber dtivh tiicbl 
■u ilcucn Rle^aiit uad ('«inliEit Bcr Zeiclmunj brin^n. AU Cu- 
lorut TcrdicDt er Lob. Er (lilirte mciileiit itro*» Davon tioiuflücL« 
•M , derco man sii Lüi*':!), IlnUtcl und Duu«IiJarJ' tialii. Starb 
|6T0 od*r |671- II- r.Jtlaia lUub cidpd Jibnn^rki. ii> «clchtm 
LaBgjwi dt« Figuren und Snjdere die fiüchu gtiu^ll h«(. 

^^"El*"» Beiuame von J. Bockhuni nod J, nn Dclfl. 

LangHB) Maler in niiiicldarr. wo «r un %i5b Ikätif war. Man bat 
I «■dlirliaftitn voti Bain«r Haiiil> 

uiO^liCVf Pori4llanii>nl*f aii d4r MiPuTahiur lu Sötni. ein )<ui 
I«&«itJ«r KüaiiUr, der teil f8i? am« >>«dttit«nil« A&xAhl *«« Bil- 
4»T £«na)t hat. In dem lioieichneteu Ja)ire crfiielE er «iiten Aul- 
siuBlerunctpre». hr nult Landtchallen und aichilckloiiitclta Aa- 
>>dtUB, deren bei Gäbet oithiere venvichnel lind. ■ 

L*DgUae, P. A., ein rnotÖtiidier Abb*, d««- um iT-iS rewchie- 
deoa kleine Landtchittea, und ein« Fotße von «echi BUllem, tail 
4a« Tild: Nouveau livre de paywc» prcieulö k Mr. de Vitlausuva, 
CanAa dt Vcttca etc- geätzt hat. Nacli C Pir«lenbur{ atile er ein 
Blatt Mtl Pan und Sjrins , und diete«, so iri« einige andere, >iad 
vii dn InUialcn P. A. L. »c beccidiiiei. 

ZitUgleVi Betty, Arehiielit, der Ja der erileo HÄlfiv dei vorigen 
j4lmiondert> in England Aiir(the» «iregte. Er eib Tielr aber )iinpl 
TfTgeurni SdiriiUn hcritii: über DDlike Architektur io 6i IHat- 
IBTO, über gallii(che Architelilnr , und 303 filitler mit Oma'iteD- 
IM. Er hatte den Einfall liinrurdiiiing^eo der fjulbitclicD Hi>jliiiU(t 
«■ruuiellea< Dann liitt« traucli Amti^hteu rom Schlaue tu Wind^ 
•or. 
LABglcj lUrb JTSl. 

lilRglOiSf Jean, Zeichner utid Hupreritccher . wurde löip ui Pa- 

I» gebor«*, und naehdean er *ioh mit den Aarsnf^{;runden leioer 

Kantt VMttkUt gesiachl buite , reiile er aar ntiieien Aiubilduo|- 

nath Rom, ya er einen erot^en Tbeil latoer Bklter >Uch< Tt- 

I ratxi Ictct ihn in ieiii«n< Diiiviiario dfgli sitUi '17'i(] gelioroo wir* 

L il*N. tu einer /.eit alt er Ungit nicht inebr lebtei denn Lan^oie 

I Marb rernuthlieh um ]T)1. 

r Man hat von dieom Küniller viele Blätter, neben andern lolcke 

■Bit Architektur itBch Palladio, dann nar«tel)iin|;en antiker Heil*. 

l) Miula, wie lia ima hetl. riiitipputNcri eMchviol, nach G. 

Keni , gT> (o)' 
7) Chrialui heilt den Gidiibrüchifen , nach Bon Botttogna'e , 

Oild In NoKc-Doaie. gr. fol, 
tt Die MiirCer det heil. Ste[>hen, naob ?. d« Cononl. 
i) Die Uulhaiipluog dei heil. Paolut, ncch L. Buulogne'e AI* 

larliilJ in .Ni'tro-ndmc, f^t. fol.' 
b) Die lireuiabnchiuiinit, nach Le ßrun. 
b) Der F.u^el niil deu jiinjjen Tabini, nach A. Carraeei. 
^m 71 Die I.eiden*t;ctrliii:htu , nnrli A. de Dien. h 

^V fti St. Luhat, der die htil, Jun^rrsii niilt. f>*fti Refael. fl 

H f) Eine lDlc;e von \6 Blitlcrn rnic Uanlellxngrn U)it den L«^ 

^M ben Je>u, mit Au.lran und Siniiiiicna geilochan. 

H tut UaakMguug dc( Sladt Paiii ■oLudnigXlV, fnr dia Erlaub- 



I 
I 



S96 LoDglois. — LäDglou, Peter Gabriel. 1 

. M<oi Statu« criichi^n ta iatttixi uatcn verteil ■ t<l«o e Antw^ 

'*"' ' ' ''t»n. S«ll«iit» nirkwürclig«) Shtl, la sKci flalttn, gr. 
fol. , 

ll) Pelrut Loiiel, Dodor i!er Sotfaofiii«, 4. 

Hr 13) JtitiiiDii» (lanleati, Paitor, Dach L>. LonbaN, fol. 

V i3) Iran Pctr«, nacli IS'inicuil. Im «nieo Drvch« vor 

^' SrhilU. 

H^ l4) Manclial <le Villant, DüiU ia «iiter Einr*uuiie van Troph 

^K «!«• . nn<li ßigamj, To], El gibt vicieiloi Abilrvckt mit V« 

HF imlcriiagco iii drr Inttlicirt uod den Adrctien. Dia tcUli 

^B li*brn tut! vier fünf Viitr. 

|K 16} O. J. B. de Nuaillci rpiico»iM oomtt CalliaUuiiantU, gru*- 

^ ttt Ubtt iijch AnioD Coyiicl , ia oraler r.inloKUDg. 

IiAngloiSi ßhiniviinMler iiiid llluminirtr, der um 1580 in Parii Iflt^ 
Et (jab «in UliuiitnUuch ui Uupifiu Lieraui, «m« L. Gaullitr Ja 
Til«lblMI g«»Ui«licii h«t- ■ 

IjanglOtSi GUtmalef ta Parii, aber ein B)!tlrl(n:i[(iger Küntiter' H 
•rbeiui« für die Abici Su (icncvicvc und für St. Sulpice. tafl 
um I71&- *■ 

LsnglOlS, FrailZ, i;apret>l«chFr und Ituaitvcrlrfter, der nntW 4m 

NiMcn CiaUct uiirr Ciorirfi tiel>atiiit iit> Er arb«it«to un iMfl 

nach N. Pouitin, mtiitosi ub«r itt ft auf BUlttrn durcli ilai ElM 

all VorIrgCT brxcicbnct. Der N.irne Ciali«( tirhl riclirn •nd^H 

^L_ auf einer fol^e von 7 IiKuren, nelciie ilie ilieuluriictirn w^^^l 

^K* Card iual luge iiilcu votiirllcn; auf einen) Bialte mii liiiiiirrn, fHH 

^K, Tt«ii1i4ii ytttitn, »■<)■ Darbicrii »uf Ij Dtütlrra mit dr-tt RopH 

Hf, «iah^ln in d«n i.wai langen b#<:)>enf;e)niIJiMi am 4cr larntilM 

mit Act CetcUicIiic iltr Piycka von ItaUcl. ■ 

Langlois, rficolaus,. KuprehteeUer »ui der iwVIlen inifte J» J 

Jabihunilcrtt. Seine Lrbcniv«rballiiiti* tia^ unbehannT, IflS jH 

heniien niclit mehr oU l»I[;i>nd« DUiI''t: J^H 

>'i I) Di' heil' 1 atnili« lait lUrn Je«uliiiid« aurilvM LMidC|^^H 

tibi vult pailoi flc , Da<li Kafoel. ^^^H 

2) Dia titil. JuDRitau in einem ^lael, <Im Kinil an dtn HH 

■en dräckcnd . nach lUlael. ■ 

-> 3) Sl. Paul und Iluroabat ta LTt'ra. IMch ItaUn)') TapaU> ■ 

Ml. 4)' l^t lieib Taului. tmch L« rauire. ^^t 

6) Df r reuig« PeUut , u»cb dent«1l>4it. ^^H 

Uni^ois, Fcter G&bricl, KupreTtle<1ier. «furd« iTbJ Jw W^ 

gatioren, und vuti Simuncl in <lpn Aniangt^riinJon »uinrr Ü^fl 

uttlrrrtcblel, HuT'iit' übte or ticli lelbit Meilrr »in, und "* '^l 

(Uiiden iiu<(i und nacb cio« Aniahl vgn Bl 'Litern , dii- ■!■'* ^^| 

dienite briitieiii Mau findet aucli «ni^e litrranic)!« und '■*l'f^| 

eliislM lYoiba. nie in Bcauianiclisii Autcab« der Werkt ^iH 

i, tailu'e.RilduiM« U. t. it. Lawluii tcii. ilarli uBi tttlQ- _.^| 

l) Chriiiui im Grabt,. HUh 11. Si-bijuii« tutd von Lt M^| 

* am, kl. li. 3B 

2i Die heil. Junsfrau mit ilem Kiade unil ilr^ IltlUgeii. ''''V 

Gl^Uien aach TiliaD, k)^4- fl 

K 3) St Pclet vrrliiujiiel den Herrn, Utli Tcni«n nail («aBfl 

Hg llntsauji vurjjeatit. Kl, 4 H 

^F 4) Di« ruutiicli« Cbarilai, nafh PiHr|;riDi- U 

^^, . bi Dar Alcbimiat in I^aWaloHutn , nacli Teaitr). U. ^ H 



Langloü, Vinceiu Maria. 297 

St Chriftnt im Grabe, nach P. VeroncM, tod Chuaigner gcätit, 

kl. Tu). 
7) Die heil. Jungfrau mit dem »chlafendAn Kinde: le SilcDce 

de Charrache, U. 4- 
S) Eine Tabaksgeiellichan, nach Oitada und von Chataigoer 

vorgeätxt , kl. 4- 
9) Das Innere etnei Wirthikausei , nach demiclben, Bl. 4. 

10) £ia im Sitze achlatcndor Suldat, von andern Soldaten und 
Bauern umgeben: Le camouüet, nach W< Kai f, von Chalaig- 
ner vorgeutzt, k). fol. 

11) Die Gaigen-Laelian, nach C Neticher, ebenfalli vod Ch«- 
taigner geätzt, kl. 4- 

13) L« Mcnaffcre NordboUaadoUe , nach van Thulden. 

13) Der Raucher, nacli Tenien, und Ton Le Rouge rorgeiU^ 
U. 4. 

14) Der Scheerensclileifer, nach demtelben, kl. 4. 

15) Dar Flütenblüier, Halbdgur, nach Tenien, ohne Name, 
U. 4. 

ifi) Der OudelHckpfeirer, liiatar ilim drei Bauern , welche lin- 

een, nach demielben, kl. 4- 
17) L'fiducation badine , nach Schalken , fol, 
1B) Ein lachender Bauer, nach (lemtelbea, gr. fol. 
19) Ttafl« Lanslois Cialret mit dem Dudeliack, nach Van D;ck. 
30) iloan Garrel, Superior bei St. SulpicD, nach Bouacd da 
Beaalien. 

Im lorentiichen Cslleriewerke sind von ihm; 

31) SL Markui, nach Fra Bartolomeo. 

12) Der Traum de« heil. Joseph, nach Trevitani, mit (einen 
Bmder V. Langloit f(c»tochen. 

33) Dai Bildnisi von Duminichino. 

24) Die medicaitche Venui, vom Rücken getehen. 

25) Eine Gruppe von Kämpfem, nach der Antike. 

26) Blätter ftar Lenoir'i Muica du moaumeoi fran^aii. 

CngloU, Vinceaz Maria, Kupfer«tecber, «urd* 17S6 in Pari» ge- 
boren, und von teinem Bruder Feter Gabriel in der Kunrt unter- 
tichlet. Er hatte deiiwegen den Bainamen dei jüngeren, und wo er 
nichl all aolcher bezeichnet iit, mochte e« schwer lejn die Blatter 
4er Brüder Langloi* zu untertcheidcn. Er *tach auch verichieden« 
Vignetten, nach Moreau, Lebarbier u. a., und dicie finden ilch 
in Tertchiedenen Werken. Sein Todesjahr wiiien wir nickt; Gäbet 
•ckwcigt Ton baidcD. 

■ 1) Da« fiildniii dei Andrea del Sarto, nach diesem, gr. g. 

" 12> Die heil. Familie, nach Hubeni, im IV. Band der Gallerie 

' de Flortiftce. 

3) Dia Rnha beim Fharifäer, nach P. de Champaigne, kL qu. 
fol. 

4) Vems in der Schmiede dei Vulkan, nach Van Djdc, and 
''' ron Chataigner vorgeätzt, kl. 4. 

! S) Dia heil. Jungfrau mit dam Kinde, nach L. Carracci, von 

Leroof^ vorgeatzt, Kl. 4. 
fi) Der Traiun dei kleinen Johanne«, nach C. Dolce, U. 4- 

7) Die Marter dea heil. Andreai, HalbGgur, nach Calafarew, 
U, 4. 

8) Die Grablegung Chriiti, naeb Scbidonc, and ron ' Godefroj 
aDgefangen, gr. fol. 



1 



Fnl LnngloSe, Cb. — LitogloJ«, X M. ■ 

9> Di« heil. Jun^rnu mil J«u*. Jobannn nad A|^n in i 
Landiduli, u>ch Tiliao, und von LcToug« vum*iiU. I 

10) Die vier F.rapgeliilcn , nach M, Vattotin mtt vilUtB, 
' l«uo.iy und Mattard i«n. g«it»GKea, KL Tai. 

11) Fünl BUttcr mit Muten, nach L«tuaur mit Pige«! aai 

,c cuncert dani ua iirdin, nach N. L*rr«iace. 

Langloia, Gh., Kuprentecb«r, d«Men LibiniTcffa<illi>iMa nir 
kcnneD. 

Wir babni von iha iIh BildaiM Habet'» in t'askli 
fit. hl 

Langloii^ Eustach fliacynth, zrithner und K»pf,r.i«iM 

Kituon, wurde 1777 »« Pont ■dj-TArclie e<'l><»'<'ii, unil Datid i 

ihn untir dit 2i1il iciner Sehü1«r auf. Kr bnchilli^ «üli' 
I viel mil der Altcrlhumikunde , uod dabei wendete er audt 

' Kuntl an. Man hat ron ihni eint Mcngo ÜUlier in lilerari) 

und arthäalogiiclHii VVcfkaa , von denen tr iiimcIibmI ■■C^ 

Text redicitl hm. 
> SuIcIm Watke «inili Naticet tut Im nrannicriis du na 

' Hitloire miia unten lale de la cathedralc dettoaen; Üaiaide 

*ur verrei Mumuire mr le tnmbeau tlo Jontiög* el an' 

^^^«c numailere; Eitai hid. fur t'abbaTe d« V'untcnelle vt <l . 

^^Vdrilloi Nolico >ur le» lombuus gallu -romBint d^eoavprit ■ || 
^^'^Monumeii* , •ilei el coitumei de la Nutniandie olc. 
I In dieien Weihen und Illiller t-ciii teinet Hand, und nnJer* 

' «eine Tu<bler E^püraoce Langluit. Von leinen etfjenen 

eind noch zu Di«jUnrn: 

FriMc mit alienoriichcn und philotopliitcheti Dantrllosf 
I GeichiDickc dct Tk de Br;. 

L Dana hat ni«D vub ihm eine £roi*e AniaM ran BUltera otlt 

^■»thantn und golhiacbea Munuiacotca, in Crayon und mit dir 
^^^der auigtriilirt. in hleiDcm Formale. Die Comniiitton hir rii 
^^^ lerlhümrf dir Sfiiic-Inrcrieuru hat viele Z>eichnunceit unJSk 
' von ihm. Allerthumtr jenet Landthcit«« ti>r*icll«nd. 

Langloi« iit an der Ahademia cu itoaen uwl Mitglied md 

Utitm Akademien. 

Lmglois, Jeräme Martin^ Hiitoriennuler, nmiit 1779 «" 

feboren, uad daielhil nar et DaviJ, welthrv ihn ttiB KA 
ildele. In Jahr* IGOS erhielt er dea iweitra groiMa Fnl 
Initiluli, und im Jalire iZX nurite ihm «ueh der enn | 
Frei» der Makrei lu l'lioil, ucr tiegeiuUad der rniilinwei 
war rriam xu drn Füuan Acliill'*, ui>d dinci Bild aetiia il 
1 den Stand, in Itnia teine Studien raf(>uietie&. Vnu dirtar 

^- M lieferl* er nichrcr« Wrrkc, dia in den Pariiet ^luot HURI 
eiifen: Sicaid, «leer die Schüler unleirichltt: Ctutadra ■» I 
der Stalue der Minerrai AjiK am Felieni der Ilaub der llr)i 
Alexander eibl die Caiapatpe dam Apellet, l8lQ. im Muteiu 
TaBlnM«! Diana und Efldvaiioa , im Luxem Ixxirg und p*>oi 
TOB MülIcTi Sl. Htlariu« Se^n den Arianitmut «<Jit<>b««d, 
i l&tt lA der Caihedrale mu berdaauK; Beliune, Uiiebel nrn 1 
' ■•ilU. tm Muieuro daielbiti der T»d de« Uirneiliu, im 

beurg, eivia Ihldniiie, tinietliicLr und Brtlitbildrr. 
i- LanitlDii Muid« auch im Auilande bekannt. Vvn aeina 

liild dal I'riain heiiil e* , dait dinet eben *o atit gedacht ab 
I Michael, treffheb in &ljl oad Charakter. (ehalHB, uad 




^ Lüigloü, Qi. — Laoglois, etc. IM 

^^^^^Htt m1. Sein Ial»eiu{ro*t«t Dild d«T CatMndfB (oll io attJ 
^■■■■■ehhail EtiltetMU nuühn«o. Der Stj) in gfaiMnig, otui«^ 

Uc&trircibuiif;, und ta biluuplcUn diEie CtriiMlde iClT ciixii <ter 

tnica FlaUc iut Siloa. Damati erhitit. er eine gr»»« goldene M«. 

dtill« und 1832 nurdo et Rittef der Cfarenle|;ioii. Br bildet aoeh 

Schüler, 

Lan^lois^ Charles, ScMachteDiuiter tu P«t{», der aber 17891« 
Setamaot iCuirtiot) i>cbor(ii wurde. Er betuckt« dir pulylechattche 
Sclmlii, und lun M»l»r bild«te « »icti ant*r Leitunz toji Girudct 
ttsJ U. Vrrn<>t- Ihn rng b«tnndfr< die SchUchlennaler«! in, wa> 
bn iliw «ine SitDune all Militär xiclili^tn VonChab leinet«. Br 
ClieC de) BtlailloD iu corpe ro^el d'clat-majuT. und aii«h 
Orden der Elirtiile-iun iit tr {■eiierl. Er itl auch der 
der Voyige pitloinquo tt militaire en Eipagae. 
Laa^oii hat »ich durch melirer« GenaüMe alt MaTee Ruf 
•riHdctiiin, und darunter cnr^hncn nir: die Schlacht von Spitinaai, 
ein ttiM. da» 1812 mit einer Knldeoen MetUille becKrl hukIc, im 
B«iUa dei GnTen Kapp; die Schi aclil *aO Ltttaiiiipit 180T: dt* 
BrUeigua^ der gr<>i»en lUdoute voa Moihau ISlIi beide d«(a 
Uertuf ruf) Vicenna geburii;; der (J•b«^gat^' üb«? den Lcth. liir 
A«n (Mvtral Gauvion St. Cyr Reiuali; der Uebcrgan^ über die Ba- 
teaina, (n* Jen Marquii de Chainbrajr gematl, und Tun Victor 
Adam pitDcheni die Schlacht von Wellt, für (jourian St. Cyr( 
tat TreAm von Beiioulh, duteh M. Lavjgne'* Liih'>(;r:iphie ba- 
liaaMi Campillu da lai Arcnaf, tis Luxembiiur^i die Schlicht vun 
Moatereau und jene van Vauchamp; die AffiiTe hei Sidi-ol-fö- 
radt aic Er malia anch mehrere Aiuichten um Al|;tcr. 

Ch. t>aDeloi< ferli^lo anth ein Psnurama voa Navariu, weldiea 
er iD der Strafte Mirii«-da-Temple lurttnllte, und dann malte 
«r auch die Schlacht von Naririo , ein n I'uii g(uH«« Uild, *faU 
(bn et auf Befehl de« Mioittetiumt fettige. 

^kdoii de ChorroTillc, Lucicn Theophile Aiige Sosth^ne» 

^^Balar (d Bouen. xurde i&yt lu M»itin (.'Vliache) geboren, uliil 
^Kein Meiil«r in der Malerei mr Bitoa üroi. Et widmete (ich 
^■rfam htitiiriicheD Fache, und auch all Bildaiaunaler stundete «r 
^Mwan Itul. Ltintloit bctuchl« Italien, um die cUitiKhcn Wtrk* 
I 4«r Malerei xii iluiliren. und in jenem L4n Je malt« er daf Bildnitt der 
Mme. l^cian Bomparte, tu wi« jonei dot M. de Siutii. In Genf 
»all« ■■ den FhiUicIlenin Bjnard. auch in Gnecheoland tah «r 
OA. nnd hier nulle er dat Bild einet jungen Wcibtt von 
In Pompeji nahm «r Cupien vun den vorxügliclittoa an 
. MaleroieD, und I8t0 *rar er he-rciii wieder in Itottev, vru «r 
an teine Hunit iible. Dieie Stadt l.ett ihm auch tJntentül(ua> 
lUlietieni 1« erhielt er lSz6 *>■>' Summe von 1000 Fr. In der 
ircbe St. Pjtrice datelhit itl von ihm ein«? futt hohe DartteU 
ng einu BageU, d<r den DJimon »liirit, und an> .\a(lrag d«r- 
Ibcn Stadt naite er auch die Eric hei nung der heil. Junafrau, 
II FuM koch. Für die Kirche in ijclheut' Dct Ifaarn copirce ef 
ItJS (ine ItBlatTitlic Madonna H Fn et hoch, und in Röuen lelbit 
liil leine Copi« von Gorjid'i (rimeiu Piirlr.iit C.-irl X. Für Dijua 
reapHto er daj Bildniii HottiMt't, und' tiiin BilJnUt der Ilerxn(^a 
< na 8«tf7 tehenUle dicH der Sladi Dieppe. Der Slaill Mortain 
'MlimkM er «in Oem^lde det HlnmelCehrt ftliriä, und in Uer Klo- 
tMrkirche au ivniemunt ixt dai 1! Futt hohe Bild dar Geburt CltH- 
Ml »ein Wark. 



300 



L>tagl«i(; cTc< — I^ngiiHMOt T. M. 



L. Lattfloii <1« Chcvrerill« bitdci in llouftp 8ehu1«r )■ 4M 
Uni und autli fa äta PttipcKliT« rdlmlt sr UoHrnchl. ^ 

Lcuiglola de Suzflonc, Claude Louis, Puitr«itiR»!«r, i 

■In 173T » SfiaHIU gtbumi, und vun B«iiu(vtt ia d«n AuUll{l| 
dm ()*r Kuii«t unicrrUlilat. ]> t^IiIi« iIm Purtrail tu M 
IlauplfAcli«; die hiiturltchsn Bilder luacheä dcii ^er>iig«t«ii j 

f^ ant- N4ch Haful copiKr ar d>< Gebart Chriiti. Br «ak« 
beJeuUnde Ansahl von UildoiMaa berüliinitr ltanii>ti*«U*r I 
lale, und SLivh and«» [^noiicn >tvlllir vr im IliMoiiif J<ir. J 
von Svniat, der Buffon'« \V«f4t li>ilt4.lKl<, liai Vuitiart «ctU 
Laiij[lau nat elitdcm Direktor der Zcickcu^cliulc lu Saub 
DOcU 1930 nar er in roiit lliiiiig. Er bicll «in Aiflict und q 
Schii)«r. j 

I'Onglumt;, Liihogrtph sti Parii, iro «r itit lS22 tliatig itti 
fandcu fol-ciidc UUlttr alt die icIriigBB bcxcicIiBel- 

1) BilJniit Hcinricti IV.. nach MaiiuUie. | 

• , Z\ Ut Triuinpli dct IVaiafi , uach Piudboa. 

Ji Ocdiput und Ocnoue, nach l'rasonMit. 
^^ I Auiii:ltlro von MwrUfoaiaiB«. 

^H ' it M«hrer« Maiiiicd. 
j^F' di Mtlirore l'uitiatle, 

Laugmayer, Johann , Ms|«t, dmen Murr «rt<«l>ite. Dl« 

itallor «all von riiiaiu tolcllcn üunillsr ia *in«tH i6tiani(r 
tiauiM «ine Maduona mit dtut lÜnd«. Njl>«r k«(tn( mtia 
tiiiniilrr t>idil. Ein-d.4n!^ma^«r jobto aucb in Frag, 
^, dirten bttOM nn<li l7i,j ciu llurgoi: daiclbil tucUiei'c gm« 
«ie Dlibicx vcriicborL 

I^angOt, Frans, HupUrtlrtlKr, dvttan Ge»-'''-:>V' 
*elit, nährend Fu»i;p meint, LatiRot tr.\ 
Uieiein.iil aiebl n>, und ob d» OabnrUj < 
dahin gritelll scyn latien. Hl kunOtc aWn I 

naeot ««mcchtc'tl »ejii. Langvt i-upirl« tii i ■ 

JoA*, Hütet otc. 1 . J 

tf Bin «ta hl «tnaiiieliM BIsU; ein Weib mir «iinr Tafel. <a{ 

^^ »i« einen) mit X-orbeern b^hT^ntlen Jiin^liag Migli MI 

^B ' 2l D4>r hril. FtiDiiiku«, na<h Ü. neni. 

3> nie hril. Thereiia zu den Fiiiirn de* tjntandi 
4) Di« Aiibrititi); der Hitlen, aaeb Rafofl, oder (iChti|<ir 
8<hiBvana, qu. fol. 

Langp!ci-, 1, P, Acrtieni. 

tiongren, Arnold und HrinHch, itupfenuchnundDri^' 

wohl gtütttentheili Cbailcn f;e»l<ii:h«n hilien. ScUlia atai ia 
ȟioiea'i Itinerariun. Amiterdaa IS96. 

Loogton, John, ClaunaltT, der wnler der ttepl-nioi; 
Anna in Loadoo lebte. Et war aU'ib «in betuliinlii U 

Languasco, Toreio Maria, »in Qi»tfut»r M- 

«nril* lb6l (u St. flecntt «buiaa, und J. B 
JM«iit«f. Ia St. Nircala diTaionliuu tisd tiiuji! >' 
llun gemilt. 
Surb tÖ^U. 



.Ü|M 



.,„j M 



Lan^JWlgeo, Cb. G.— . Lanie«, N. »I 

Laoe-Wageq, QJir»d^ Gotdieb» Arci.:..i,t. w«rf. ,75?« 

finuatchnci); |ADreii. and u Dretdnu ivnrcn ttrubiariu» und floo- 

Ihiui feine MaMter. In der Fclfc wurti« er Uuf- und Knininer- 

. .fcaumebter EuAraunichweig, udiI all ( o1 eher- verfcrt igle er mefiTcra 

:i ' ;Hmm tu Oebjiudeii > KirehBn udcI Rrückeo. Von ibn lind auch 

ir riie Z*t4intDga|i su TencfaUdenen Salum uad aDei) Meuble* im 

. In MiBBr, frühe Mu Zeit »iMb «r auch froipelito, beModcn <ol- 
■ < Äk-Top OpBadaa.iji'Hapfer* Starb um jS05. 

piÜet^Eageq,. nsäler zu Paritb dei*ea Brulliot im Dict. de* mo- 

1. »uaiMliuai. «TTÜhat, «1» cinei-. j«Ut lebcDiien Küniilert, der militä* 

riiäi Scenen, Frerde und Coitilme malt, Bilder, die toit einem 

' S. . iMadcVnvt- wy* tullcD. Di«*e Interpretation iit nohl nicht 

.■...ridaig, und' der Künillec i«t Eine fcnon mit dem. Obigen Eugen 



[iiniere, Nicola, Maler, Enirf'entedier nad MHiku* , ein Italie- 
ner, itand bei Karl I. in England jn Anteilen. - Der Hooiff er> 

• nBBBle ihn sum Hol'inuiiliuc , und tum Inipektor eiaes kleinen 
'.'. Cabniti von niiniaturen. Er malte Uittorien> und ein« hnil. Fa- 

• Bü\ic WfanJ lieh in lier SammlunE dei Höniga. Sein Ei[;cnhündi2 
cnokltn BildniM iit im Zimmer der Muiikichnle zu Osrard, Er 

, MltB awi eine bedeutende Sammlunf; von Handiciuliiiuugen , die 
1 er mit L. Vorstermannjun. radiilc. Beide beieivhiieteu die Blätter 
A 'Witmani L. und (olchavan Lanier« sind nach ParmeianD, u. a. 

• .•■kadiM.. - 

r Er fertigte Platten xu eiaem Zaichanbuche , uniec dem Titel: 
Li-ihnr« aiimo latla a l'acqua l'orte da N.'Laatertt.a l'eta aus gio. 
r. nnile di aattanta otto aani i^Sfi.- Eio «Ddern Werk. von ihm iit 
beutelt: Matchere delin. d« ■(.' ftoRiano ex call. N.- Lanier« JÖ.iS. 
*' ' Tas »ri&en Buttern crwähneo' wir: - ^ 

" 1) Ein Alter, der einen andern eine Karte, veigt,- xu ihren 

Fä**«ii ein Löwe, nach Permeianoi hl. 'Blatt mit L> ba- 

xeichnet. 
•f 2i Amor mit'einer Maihe, im Umriis; hletn'. 



i} Ucrftnlel hümpn gegen den Cerberui. 



Der Hinch von Bunilen (rct'aneen. 
5t Drei Carialyden, ohne Name an Stechen. 
F"' 6) Acht Männer' und Weiberküpfc auf einem Blatte. 
" 7) Vier Kdpfe von Männern und Weibern aot" einem Bitita, 

8) Der Kopf einer Alten , nach recht* «ehcnd. 
L 9) Der Kopf einci Mannes im Profi]. 

t^ to) Der Kopf eine* Allen. 

^' A) Zwei Sphinxe auf einem Piedeilal, Lauter kleine Blitter uch 
Parroetano. 
11) Dh Bildnisi ilei Frätidenten I. B. de Blje. 
FiDTilla Hgt in der Geachichlc der Meierei in Enslanj, der 
|KiMllcr'iei l6i6 im ?S. Jahre geilorben, allein dteie* itt ein Irr* 
am, wenn die ernühuten Prove etc. von i636 >ind. Da hciift 
.^ tt, daii der Hiinitler sie Voii der Jugendzeit bii zu leinen 78- Jahr« 
^.<M Butter gefertiget habe, und'to' nar er j636 «chon wenigiteD* 
^ . 71 Jahre alL Die Maichere etc. erlchienen Inei Jalirn (piiler, und 
■^ M dürfte der Küniller über 80 Jahr« gelebt heben. Seine Brüder 
^ Clcawnta uad Girolamo waren Bilderhändlcr. f Der letiterc ver< 
. Hand c« r«Ght ent, neuen Gemitdelt einen alten Aattridi xu gbben, 
vm die Esglltader xu prellen. 



0t Lnini. &. — 'LauVrinlc, r>'1I. ^BH 

[ l.anini, D*rnordino, Mnl«t *on'V*wlK; ti^»«»i TliailekeitJ 
I IS-io lwK-"»' . l-i« "'" "*"'• •*"' '*'^ ^*' "^"^ BMih». S«(a ■ 

I «tir vitr Gauilvnxla rcrrari, und er scibtt itl cijettilich d«r vM 

I Alt ilcr GdUil«nti>(fti. Anfingt ri»1i? tr gauz im AtOtr dietct IQ 

I tlcM , und von eiatr Prcln iti St. Giuliann la Vrrcvtli, ili« La*! 

I 15(7 mall«, hiinnie msii LaDii'iUrhBUptuiictiarhfürOliudeDiii«*! 

I bcit lialtcn. wenn nicht Itctnsrdina'« Name darauf itand«, D«i 

^^^^ili von andCTO loiiicr Ju^ndirerke in Veitillii n«r dt« i« 
^^KKcaaii« Zeichounf und Kiah' de« H»lldunKe1t iin(tfr*ctiti<l< 
^^VSpIcr eil*ii|te er griiiirre Freiheit, aber jetzt liitMigie nr 
f dem Nahiraliimo» . aU Femm. un<l If-hhafKn «Jeiil"«, wie M' 
I lionnt« tomn ilun «benMt* grax« geichiclulkli« U^rMcIluiif*«^ 

I vertrauen. 

I Lomiiio nod L«nii rühts» toino hvil. Kittiirinij b«i 8. 

I aU ein Dild voll malerUchoa Fcuen in GMicIitvrn 'unJ B«w 

I (:*■>• "^^ Tilianiicbo Weite coloiirt. Die liubliclio Itoilic« 

I mt vi'ii) Guido, nie die Eo|;el|:Ititie, die denen 'JrsGaulltniiu g 

I Nur in de» Gemndein müclite m*n mrhr Floii* wiinich* 

[ arbeitete vie) in Vcicvlli, unil a>K:li in Nuvnra, wo I^i 

I Uuiiie di* Sibyllen und d*» ««ia;on Val»r Ixwrun.tprta. 

f ileilungen nut •l«m I.eli«n der hcil.JiiD|i;iriu balten «cho* 

L Kl*) Zeit e;<rliltfR. Die Sibyllen bowunderl* aach k'iariH«! 

I dio G[37.ie lind er beiaiibernd. Im Bilde der heil. Catliariw 

P ar die ichönen Unniio und di« Terhiiruiuffen , und *«« Um 

i »ach UaUor» Weit« in deintelbea <lie Uildniit« >cine> Lehr« 

^^KdblitieJiiilor ilL-lla Corva an^brdcbl habe. Di*M 0«4nü1ds w 
^^^^Allgmeineu f;ertihint. und dann fii|^ Linii ni>t)f bal . i 
I " nardo auch die Bahn ViBcit «nil GlUcli belMlen h>b*, wts diw 
I leidend* Chriitat mit iwei KiiEeln in Sl Ambrujfiu in Mi 

I bevrriirt. Du Bild itl in «uhl venliDdeii, data man «■ Ar 

I der icb'iDtlea Bililcr der Raailika l»](. 

I Auch in C^hinclcn GaJat i)un hio uod da ein Bild 

I Der Ku^e««t*o)ier Ciudeniiu BnrJi^a in Mailaud betitst «i* 

I litlie* Bitil einer beil. Familie mit anderD lleiliKcn. 

[ Lanin!, Gaiidcnxio und Girolamo» di« Rrüdvr dei Dli 

I waren tlienralls ;vialer, aber lie liod auitcr \eraelti uakak 

I Sie »ItliCD III der Zeiclmung den Sernardioo nach, in der 

L lieit der GeitdiUr Itaben «ie aber mit iha «inv tcina AthaNi 

^ VüD «Ttlrrem itt in der Sokriitei der Uarnabiun oina Mai 
^^^hflkil nebfcren lleilii^n, und von Girulaoiv land Laru in 
^^friivaUMUialuBg uine Krcu/abncliuiung. 

rliaaUhorgt, Clfenbainarbeiler. der ia der enirn Zait Jm ra 
|>, JaliihukdnU aclMiUIe. F.r MfiuiU kleine Figurvn und On| 
I die in Samniltingen gelunden «erden. 

[ LanKrink, IVospcr Ueinricll, randirtianimoieV . labora 

(,«ii'i(ben l6;jj. Siin Vater njr rin Jtuticlier 8<i)dii(, der ift 
«nd eine Ueilirnuog «rliiell, und nach dcut T<i<1l' liriMlbM 
I »tiinmte ihn die Mutter lum Möneh. Allein Lanlumk b«<ai<l 

I Taldll lur .MulcKt, und daher (Cbickle »ie ihn du<.)i litl<u 

I* , die AkadewU ia Autvier)>eo, wa er reitteud« ForticbnlU 
I Er iludirte betandeTt lloitig die MaleKien und ll«adwi> 

I dei 3. Ilota in der Samnitunft de« M. van t.jan. Nach 

I dar Muller giag; er nch England, ku lidi Sir E. Spi 

I Sir W. Willianu taintr botuudrn uiaatiBen, uiul ia ] 



^V Laaoay.ile. •— Lontara, S> M. -IM 

^^^^■»«•n waren Lankr-nK'f tchünil« Arbeiten, die jodirch »in Raub 
P^^WBlaiBtncn «urJcn. Sein« Wrih« iind jeUt (chto, •1i«t tobem- 
«(Tili. Tcler Lclf iclulxtc lis («lit liu<)i, und Lonhnnk rauiita- 
^^ifc« ivltiat üfl«r die tandKlurtlicticn GrüuJo naleii. Umtr lliimt. , 
I^Bjtf ItoDoIa qb«r auch Fi(fur«a duIcd. uqiI Walpul« nolli« in itititn i 
^^■ivfi« Copirti Dftch Tiltan «rlicnnrii. J. Snilh tL*cb i»ch ihm, 
^Bliaa Milrciil« Mjan^b« in Menutinlo. 1 

Pkoy> de, ,, D«|aunftj, r* 

Unno, Fran^ois Gaspar(J,*'t(n,ihauM tu VatU. wurde 1:90 r« 

l(*BnM ^etiorcn. und von Cjriclücr in der Si:t>lpliir uaierrtchlei. 
Im hkr* t8:7 erhielt er den croiitn Freit det IntiiliiU. aber ithon 
>Hii litire früher hatte er den zweilen erhallen, xu filier Zeil, , 
*li hfin Conciirrenl dri ortlan Fruitrt tiurdif {^ehalten wurde. ' 
I.jMiu'i Hiliinrrk «utili: all <Ua heuere erhlirt uiid helohnL In i 
Jakr* 1027 bef^ab (ich der liünsller Dach Hodi, unJ hier fcrlifft» 
er rill Uitrelicf, weichet Paadora und Epimethctu ronlcUt. Sem* 
■paleien Werk« heiuien wir nicht. 

IiCnnoU, do, Delanno;. ^ 

Linsac, Emil de, Maler von Pmi (Pyr^nteO, wurde 1805 gebo. ' 
t«i. oM tpatir hatii er nach Pari*, um d.i)elb»l (eine Kuoit itt 
äb«a> Er (o^ll Hiitorinl und Geerctiöcke , aueb Djldniue. ' 

iKnon, Maler, der in de» iweiteo lliln« do» 17' JibrhuaderU 
CngUad lebte. E> ilaad im Uieaste det A. Virriu. der 1.07 
■tarb- 

le, Michel, Mahr von Briu^nV'Äer durch »eine F.andichiftAD 
md Bl(is>«nt loche Uvilall Und. F.r war Mitglied der Ahademi« lu 
Paiü und i6bl *Uib er, crit -'iS iabre all. 

tec, Kuplcntecher , der DiLdnlita gettadien haben toll. Wir 
aaen ihn nicht u«ber »U Säuly. ^ 

tencCO, Maler roa Neapel, dM«na Fccci crviMlinl, ohne »ine ^ 
itieit briliRiaien lu huanin. In ciDcm Saale det ijirrutlicltca 
in Neapel mII ttch eine Tafel mit Alexander dem Oio*' 
Bndan. 

tt Thomas, Zatchner aitt auch Maler, dciton I. eben tr erhalt- 

t unbekannt lind. Tb. de Br^ atach tuch ilim in London ei- 

BB ufenilichen Autiu^, bei Crlerenheit der Obiequten det Sir 

,.l>il>|Ki Sidiiry. Da» WerU hat den Tilel : Sir Philipp Sidncj'a 

lianeral iiri>«e«ic.n (o 81. Paul'» Ii87 dra"ti and inrenled by Th. 

" t. geai. »erwot tn tbe laid hon Knight eic. Lateintuh und 

lliii. 

If Simon Mathurin ^ Zeichner and Landach nfXiluaUr, von 

»n etu Iwlienrr, «urdc um ll-A geboten, und «ein Wir- ' 

fVreit iat in Paria eu iuchen, wo er iSoS »ib. Er matte 

'«liaften mit Figuren, «chileUtowiach«n Aniiehten und Cen- 

_ha, und dtBie Bilder famlirn ernuen Beilall. Sie »ind fleit- 

^—(thandelt und (ch"tihar im Helldunkel, Auch »eine Zoichnun- 

tw worden «ehr ceiuchl. Sie tind in »chwsrtef Hreide autgeluhrt 

" >aiM galHiht, aiU weitieo und bUmn Papier. Dieia beate- 



304 



Ltnte;'!: ^— Lantanf, "it ' 



hta ^irMttnih«iT> in Lioilfcbintn mii DHuutev.nQiMti and Rn 
ii*D, Stiilifo, Schl^dCifl, D«rgL-n cic Ini Cabinei' P^igiioo I' 
JonViil tind lachrerc lukher Zcichnuugqn namiDlIich b^zeicliu. 

Eiiiie« iGtDcr Bilder Moritci) |;r?>Iochca, von I*. J. Durvl. I*i|;u^ 
not, retiackl, OacUfroy, Roiatpina etc. Boc<]iicl nach Ütgradm 
utn Brrivn unil dlott, Tind iiDlcr L« Bha L<iliUig "x^^ 
P(«Biii:r« livrc de vum dM eanrooi dt* P*ri«, 12 ttl> DI. 




?! 



Ijanle , Joseph , liupfenlocUi^r, in wn Ali Miilf tipl vocrgen 
hundett* IcDic. IIt tiath ^öfftemkcitt H«il^R«iibiId(r. . 

LantCr Louis Maria, Z^chnirr und Male« in hrit, ro «r tTB} 

■ucK geboNn nurde. lir nidmiite lieh »ohnf;! unter VaaiUjn 

d«r Aicliitcl>inr , dann aber ru^ er da« Mal»« i In Annaratl lui. 

Aof «Dichc Weit« malt ar Coitiiaa, LaixUchalua nil Co»lümC(«- 

' ten. BUcli nildniite- Wir lubeu von ilini iulf(and« Warka: 

" 1) C>lerie linn^iie dci hmniet rdobr» , fotoclieii Tom Ouii^ 

IdI. 

2) CottuiQM de* femniM d> Numandia. IM BL in ioL, 

dmuttlban eMIocbca. 
S) Cuitiiw«* de diver* pavt. von dmielbcn seitntlian. (oL 
l> F.iue SamBluiitf von ^otuiiuen lui dai Juuraal de* Ma 
»ril l8l". 
' Dmn malit er auch Ji« ßildniu« d«r M»U Tliemin ««■ 

tttiToicIt und der Alme. d» Malteoou 

IiBnthecrCf n.« Maler, der uoi die KMcile Ililfle de» vortrat 
liiinderU xu Briiticl bri A. Lern »eine liuori ertcioi«. fix 
Ilittorien. Cciiiige Bilder. 

^anting, Oravtur lu AvfttrdaBi, der den Ruf eine* tretDi dien fdiariti 
ler» balle, tr lUfU |ft27. 

LantingliQuscn, Baron ron, oiaMkuredMefcerGetiPrvl, <itui 

V;riinü|^n einiRn Liiidtchaftcn. Im CaUilofc lon Ilraad<i MI 
LandKlktn mit Fiicheia >lt «ein Werk beniobnel. 

Lfintüiiii £spri[ Bornard, Archiitht «u DneniomaD, wuTd« m 

«u Aix gebaren, und M. F> Coite wir trin l.äbnt. Im 
' tfilO «turde er Architekt dit Df^rlemcnt du V«r, und alt ■ 
haut« er <1a> l'alait der Jotlil und da* 0«läafni*« in Uraji^ 
d*t Itutpii in Frritit, dun biidiullichen Pallaal datolbcl, diaj 
SU Nint, ddt Stadlhaui vuu 5l. Kaphael, jenet vn» Lutgi 
Juili;r|{eh:itide und Geräncnitt in Tuulon. Älelirer* dtvairl 
(iad abgetiililtl in der Choix <t« MilicM pufalia eoaur 
pmirt^t en l'iance. 

Latliani, PolidorOf Kenimnt P. Veneiiauo. und IwilinnBtrr 
dicttm Naiiii-n, M> daat drr iNaaa« Laiiiani bft Luim uiij | 
fehlt, t-r gthiiit der Schule Titiin'i »o, und »bi^li-Kli irlliet. 
guter Meitler. nurd»n trine Werke über jene de« Cuiiem 
vcr(e**eii. Kr niAtle »<i>ir riele liediga Bild^. betua.lrri l 
Ben and heil. Familien, tu der Wiener O'llftin <i»<l Wall. 
der von *«in*r Hand, von denen Litebeiiui allein vier gt 
h*t. J. Triien u. H, Sadeter nach elieiililli n'cli ilun. 
aen Hlalternnkennl man den Uisrakler Tiltaui. 
Lantani itarb \btH l» SO. Jahre. 

Laotani, .\tKlrcas, Melrv von M.>iland. üUle lUli anTeniUifti 
ler tkai-auuaiia un 1 Maialii in »eiaw Uuntl, fand ab« i* 



lanzani, Anton. — Itsodim. 30fi 

Folfi ma tMobnacot Styl grütxiTen Gefallen, ohne dadurch mehr 
zu gewinnen. Seine «ntcren Bilder, in Maralti'i Weiae geftrti- 
get, licht man den spälem rar. AU seine Hauplgcmlilde erklärt 
L^nzi jene mit Su Carl in der Glorie im Domo, und die Thalea 
dn Cird- Federigo auf der Amfarosiana zu Mailand. In solchen 
DantcIIniieen entnichelte er Reichthum der Ideen , und dann ge- 
fiel er säen in Pracht der Genandun^ und in Ann-endung eines 
wirkumen Helldunbcli. Sein Hauptverdianit irar jedoch «eine ledk- 
Buche Fertigkeit. 

Lai^ni nnrde an den k. Hof nach Wien berufen, und hier er- 
mrb er »ich die Ritte rsparotn. 

A. Lsnuni atatb 1712. 

IMDMUUf Anton, Kupferstecher von Lugano, den nir nnderwärt» 
cach ILuiziiii 'Beschrieben fanden; wir vcrmiithea aber, dati T.ian- 
■aat der richtige Name sei. Sein Meister war S. Marceau und 
ietxt arbeitet er zu Mailand, und zwar mit grossem Beifalle. Er 
•neht laxet nachzuahmen. 

1) Blittec von iciaer Hand findet man in Almanachen, nach Fa- 
Izgi't und Migliara's GemÜl^pn, mit grosser Feinheit gesto- 
dien. Dana fertigte er: 
IJ.Bioe Ansicht von Mailand, grosses Aquatintablatt , nach 
Montini, 1831. Preis 9 fl. 

3) Die Blatter in der het Tozii erschienenen römischen Ge- 
schichte, nach Finelli's Radirungen in Aquatinta ausgeführt. 

4) Büdaiis der Sängerin Pasta, nach Molteni. Der hünider 
wuule hier den Atlas und die durchsichtig« Gaze gut nach 
zuihmen. 

tlDMdelli, 8. Laocedelli. 

Unieni, Giovanni Battista, Maler und Badircr, wurde i6S() 
in Verona geboren, und seine Meisler waren Voltolino und F. 
Barbieri> Er malte zu Verona in Ocl und Frcsco für lürchen und 
Frivathauser, In St. Proculus malte er die 36 ßitchül'c von VerO' 
na, die vier Kirchenlehrer, und das Abeniltnahl, doch wissen wir 
■Acht, ob diese Tafeln noch alle dusclbst zu sehen sind. Das Ta- 
desjahr des Künstlers ist unbekannt, so wie jenes seines Söhnet 

> Aneelo Maria, der auch- Maler war. Von ihm^radirl, theils 

" m Crespi's Manier, haben wir: 

Den Kindermord zu Bethlehem, reiche Composition. Unten 
ndita-. Gin Batto Lanieni inv. et fec. 

iMlUrOttif t. Laacetotti, 
LiDICttij *. Lancettt. 



i^üag 



>gO} s. Lancilao. 
ÜMnni I 1. Lanzani. 

|imone> Giovanni, geschickter Bildhauer zu Boro, deuen Titt 
'. mrihnt* 'In al Giesn sah er eine Statue von ihm. 

iMdiaBf Maler, oder Malerin von Pa via, die um 1350 lebte. Warke 
TOD ihrer Hand haben sich vcoht nicht mehr erhallen, doch wurde 
die Künstlerin damals neben Edcsia genannt, und so muss sie von 
Bcdcutnng gcweten seyn. Der Name deutet auf griechischen Ur- 
aprungi 

nagtsi^M KüniOer - Lex. VII. Bd. 30 



t 



306 



Lsp, Jan. — Lnpie GnHAno. 



Lap, Jon, 7^i<Jinef, der in Mollanil galsM xu h»hn >ch«it>t. Mas 
(inilvt («liune landtcliifitkli« /.ticlinitneon im GMchmtcli« iion V. 
Both von ililD. und nucli Miilertirii (oll er geferlig«! Imbcn. Die 
Ltbcntzcil diMCi liüiiitlsri iil nicht bekannt; er gebort den i] 
Jatiihuiidtrl« an. 

LapercliG de, t. Dclaperche. 

LaphaCS ^ ßildltaurr von Phliut, einet Ate ÜlteitCD |^!cchi(chen BS 
h>uer, von nclchein P«u»nias cinci hi>lEcmcD Ucrkulei in Sici 
■rniliiit. Ounn meint P«uiani», auch *u Aegira in 'Achaia 
Ton ihm ein Uolibild dei Apullo auli^itellt goncicn. 

Lapi, KicCoIo, Maler von FhirnnT., gfb. 1661. Be»l. 1752. B»! 
Schüler «der Gftiüllc Giordnnii't, und »ein« Werkt erinnen 
h«r an den Styl jm» Mciilert. Sehr häufig malle er MadMI 
In der florenlinUclirn GiUcrte i>l eine VirbUrung und aucbdatlUld 
BitB dci liüciiLlIert linilet man dnielbti. 

Dar beil. I.aurenliui, welcher die Seelen aui dem Fegfettv 1 
li>it , über ihm eine Engelglorie in S. I^ircnxo su Finrent, 
F. Gre^ori fiir Lailri pitliicc Nr. C.XVII. icbi>n geilvchcn. 

^^ I^pi» GioTflnni, Huprerttedier, der um |750 in Livortio »riieili 
^^L deuen I.elicntverhiiltnitte aber uobekannl lind. Er «lach (ür '' 

^^L^^ li'* Muico Elnitco. Dann hat luiiu neben andern von ihm 
^^^^K' 1) Eint fieti, nach Mantii. 

^^^^^f 2) Der beil. Franciicut , nach G. Reni. _ 

^^^^^ 3) Du tchlafende Jginikind: Dutisivi conturbattu , saefc !)• 

^^m 4) Rildniiie beriibmter Florentiner. 

^^P 6) TiUlbUller in vielen Büchcin. 

F Lapi, Angcio Emilio, liupfcntocbrr. bildete t!cli in der 

^^ de* n> j^lotghen. doch henncn nir mint LcbcniveibaltoiM« . 

^B 1) Pin* Mxiu* pontifex maxiniu», nAch I. B«iu>]i. R. Slo^ 

^^P perl'ccit, lol. 

^B 2) Kine Scene au» Dante'« Fe^euer. nach L. Sabatelli, foL 

1^^ ii Die Tauf* dei Juhannei im Jordan, nach A. det Sartiw 

f I*Bpt, Antoiuo, Zeichner und Itupfeiilecher, von welche 

nicht mehr viiuen, ntt von dem Obigen. Er «eicbnei« uad 
1705 doa Leicbengtrüilo, welcliu in der art«c)ii*chcn Kir«he H 
Livorno für fiaiter Franx I. oulgeitcllt «rurde. 
I^HpiClila, .iU lloiname einet Küniilon, bedeutet einen Bildbauer. 

Lapiccota, NIcCOlo, M>|«r von Crotane in Calabiico. Mhmi*>^1 
Schuler, übte in Itom leine Kumt, wo rr nach Laoti't tlrhaff ) 
luag durch ein Hu(ipel|>ciaälde in einer Capelle det Vatikani 
MaiivorboiteTD Votbild nnrde. Auch ia Rircbeaitaate findet 1 
Bilder von ihm. beionden ta Velletri. 
Diltor LapiccoU ttarb gegen dat Bnd« dei vorigen Jahrhunda 

Ltptn, Archilelit lu St. Pctcnburg, ttudirte datclbit auf dtr k. 
demie. und dann begab er tich aar Vollendung winer Auibilila 
nach pBti> und Rom. Nsch leiner Rückkehr wurde er kiitetlitk 
Archiiekl. und die Akademie nahm ihn unter die Kahl ihrer M*| 
■lirder «»r. Auch die Akademien von Parii und Ron iiberKk 
len ihm die Anfn>hm>-lJip1o»e. 

Lapin fertigte viele geiilreiche Entwurf«, tiad um ]80& tlMb U^| 



tiSpiti GaeUino, Mnter von Ca^li, warde |70i g«)wren, und 
batu tr lieb gute Grundtati* tn der ZeichuuDC mtorbra« 



Kto 



Idpito, Louis Auguste. — Lapo, Arnolfo di. 307 

b Conck'i Schule trat, um lieh neiter ■uBZubilden. Er war e>D 
ongiucller Hünitler, der füc seine Zeit auch Geichniack halte. In 
Cafli abid viele BilJer von seiner Hand, und die besten wohl die 
Geburt Christi, to wie das Abendmahl im Dome daietbst. UänG^ 
findet sich aaf teiaea Gemälden eine achün (gestaltete Madonna 
wieder. Aach in Perugia und anilerivart« «iud Bilder von ihm, be- 
fooders erhebt aber Lanzi »ein Deckengemälde mit der Geburt der 
Teoiu im Pallaste Borghese in Rum. Lanzi meint, die Richtig- 
keit der Zeichnung und die Anmulh stehe hier höher, als des 
KÖDstlera Ruf, und wer diese Arbeit nicht gesehen, der müf^e ihn 
nicht Dach Verdienst schätzen. Eine übermässige ZaghaFtigheit 
nad ein Misstrauen seiner' selbst roII ihm auf seiner Bahn *ehr 
hinderlich gewesen leyn. Lapis atarb 1T76- « 

japitO, LfOuis Auguste, Maler, wurde 1605 zu St. Maur bei 
Faria »boren, und in letzter Stadt gcnoss er die Leitung Wate- 
let*«. Uier lebt er auch als ausübender Hlinsller, und man sah in 
dm Salons verschiedene Bilder von seiner Hand. Es «ipd diese* 
Groret tacke , Landschaften in Oel und in Lavismanier, Ansichteu 
■<nm Brücken und anderen Bauten etc. 

Lapito ertheilt Unterricht im Zeichnen und Malen. 

LapWcej de , ■. Delaplace. 

UlpOf der Name mehrerer alter Künstler, der an viel als lacopo be< 
dralet. Ein Lapo oder Jacopo Fiorentino lebte 12Sg — 1302i 
Z>apa Richo um 1374, Bartolo Lapo um 1333; am berühm- 
testen ist aber der unten folgende Arnolfo di Lapo, der jedoch 
•ieentlich Arnolfo Gambia Iteisst, denn er. war nicht der Sahn 
•eine* Mitarbeiten Arnolfo Lapo, S. Bumuhr iial, Forschungen IL 
1. 22, 

Stefano Lapo, der Enkel Giotto's, heisst auch Stefano Fio- 
nntiuo , und wie geben ihn unter der Itubrik Stefano, so wie den 
Tommaao dt Lapo unter Tommaio di Stefano. 

[MpOi Amolfo di, Baumeister und Bildhauer, wurde 1232 geba- 
ren, und nach Vasar!'* Behauptung vtire Jakob der Deutsche (Ja- 
copo tedesco) sein Vater gewesen. Oass Lapo nicht der Sohn de* 
Jacopo Tedesco ist, wissen wir jetzt linest durch ältere Mitthei> 
langen au* einem geccnnärlig unaugün glichen Archive, eben so, 
dasa er nicht seinen Mitgesellen Lapo in der WerUstütte des Ni- 
«dIo Fisano xum Vater hatte. Er heisst nirgends Arnolfut Lapi» 
weder in den Urkunden, noch in der Aufschrift am Allare der rÜ- 
siicheo Paulskirche. Arnolfo'* Vater hiess Cambio und war au* 
Colle , wie bei Baldinucci und Cicognara (III. 2io) , ferner in Mig- 
liore** Fireaze illust. 9. rüm. Ausg., und in Bumohr'* italienischen 
Forschungen 2. 155 zu ersehen. Vasari sagt ferner (deutsche Aus- 
nbe von Schoru I. 721, das* Arnolfo von seinem Vater alla* ge- 
Mmt habe, wai (lieser wussle, und das* er bei Cimabne der Zei- 
dtenkoDSt *ich beflissen, um sich ihrer fiir die Bildnerei zu be- 
Äenea , und dass er sich den Ruf des besten Baumeister* in Tos- 
cana erwarben. Und nun seine Tbätigkeit al* «olcher. 

Die Florentiner gründeten im Jahre 1284 nach eeiner Angabe 
den letzten Ring ihrer Stadtmauern, und errichteten nach seinem 
Ilan die Halle und die Pfeiler von Or' S. Michele (horreum S. Mi- 
«hjelisl. Im Jahre 1185 baute er die Loggia u. Piazza de' Priori, 
nnd hierauf (1294,' nach Andern 1292} die Kirche S. Croce, die 
Tasari unter Cosmut I. testaurirte und verschönerte. Doch Araol- 
fo't Hauptwerk ist der Ftorenier Dom, den at auf den Trüminem 

20« 



300 



E^ppoli. Mattco. 






1 



*Ier nircjie ron Sl. I1c[>araia ettuiute. Er rccr^rlicte den R 
du IVluilcll la ilipi^ liircli«, nmiii am Tuf;c tlcr Gctitut 
Frau 11^ dei Gtuniltiriti gclirgl nunle, kÖIIiIo ntwh diu alrct Lur> 
t*a Arm« da» lanern KrotiiM unicr drr aHitcdiic^n Ru|>|>cl 
kieidelo lic mit Märnior und ftihilc Ol« ([«wnilicrn Wid<-rU|;r 
acht Seilen au(. alle« gründlich unil fcci. Finclnuiniiclie I 
aiuicn, dem Tliutw« ^geiiübw (S. dict«lbe bei Vatari), piciit 
' ihn nach Vrrdintit- Eipt^Q Feigcoblätlcr an (jeiimie der Seil»- 

lliüten «oltcu nach Vaiart lein und BcinM V4l«n Wapjicn tc^ 
Tieic rülimen Wtondrn, du« of lUt A<u«t«Ta mit •lem iartiiftiira 
Marniur bckUidct, da» Innere aber mit liatUm Stein, von «tl* 
ehcro auch die klcintloo Ecken gamaclit viurdcn , auigcfiihrl hab«k 
Naclt Aioolfa'« Tod leitete Giultu den Hau und nacli ilnu aoJn* 
IMaler bii auf Qrunelescbt. S. vun der Ilagen'e Britle io die litt- 
ntalh il. I()0. 

lo dtinielben Jahre, aU die G«i»«iiio von Florti» die letzte lliif- 
nautT ihrfr Stoill mit den Tliürnirii der Tliuie der VoIloBifai 
licmliclt nilin j^cbiaclit hatte, begann Aroollo den Pallail drr 
niirin, der bei Kicba (Clticie Gorcnt. 1. paru 2. pog. zi) abfel 
det iit. 

AtdoITd vetfcrti);!« auch d*i Grohnial de« 13S0 verttorfacntn 
dinaU de Braju in d«r UominicanetUirehe lu Urvieto und dai T« 
bemnhel über dem Altdre und Grabe der beiden Apvitel iu der a^ 
ecbrannten Pnuljhir<-)i« txi Ro», Kelches dem AIlarliäutcb«n nm 
6. IMatin in Coimcdin (Atib. hei Ciainbini I. |8!) «elir -ahtilleli iil, 
nor reicher. Aroali'n errichlele et mit feinem Cehiilren PeMti 
laut der lalriniichen Intchrilt, im Jahre 1I,''>5 lue den Abi Bartl^ 
ImhÜui. Die«ri alte Werli hat aicb bei dem Brande suia "Tbi 
noch erhallen. Yaiari lejt ihm auch da« Orabmal dei Pabilet 
elfea VIII. lioi, in der von ihm auf Bfrekl dicu* rnbite« er^ 
Capelle in Itum. Dai ^roiM Manumenl, worauf der Tabti m 
•liecKt liegt, gleicht dem licrnlich [ttcicbiciligen Oralimale In: 
IV. in Neapel, lieber dem Sarge i>t eine PrichldeckB atlar * 
die in Anurrlniiii); und iiu Falleanurfc einem auch lunit 
GrabiaBia in drr liii-elie Maria maggiur« det Giovanni 
<I293) Dachgebildct itt, t«e<i<Tef[«n von der Ila^ii (III. js$) 
nutbet, du« beide von dleinm Kiintllcr hcrrtihrcn. Vatirt 
twar, da« Werk traee den Namen de« Mciiler«, allein di« 
lehnen Heraiitseber der neueilen Ueechreibuug Itomt honuttB 
«en Nanvcn nicht enldcchen. 

Ein Werk Arnoll»'« i«t auch da» Grabmal llcinoriu« III. i» St.' 
Maria mi{;|;iare xu IlDiit, da« jedoch tiidit aur Vollendun- ka*- 
Dic Iclite Marmorarbcit die««« Meiilcrt itt die Mariii»rliAii< "~ 
worin die Hripne «ich beßndcl, in eben dictrr lürche, die Vj. . 
im Leben Aniulta'i (I. S. 68) dem Marc hiune tuichreibt, am l^i 
der LebenabMdmihnng aber «ich berichtet. Endlicb itt noth 
Datrelirl An Aufcr*lrhung su emkbtic» , am Dom von i>rrit 
Vaaari eeJenlit dciielben mit l.ob im Lehen dei Niecola ritano. 

Arnoflu da Lapu itarh im Jahre |}00> «eelitif; Jahr« oll. 
Vuari angibt, nat jedoch unrichiif; i>t, wen« Lapa 12U 
wurde, wie jener Sehrifl«lellct behiu|>tet. 

Dai Bildni)« ArnullV), vun Giutlu gemalt, Rndet lich in 
llitehc St. Criice in dem Geoakldo, worin die Urdeaabrader 
TihI de« hl, rrancitcu» benuinrn; in einer der üetlitllaa, <i*«Ml ■■ 
Vurdor^t^inde mitoinnnder tpreehcn. 

Lsppoli, Mattco, Maler Ton Aietao, ein EileUunn und! 
Ji-> Bart, drtln Gatt«. Er war ein hunaltor vun BedeutUBü 
fruchtbar, da in den weiden Kirchen «eiue* Vat«rlAB<lM 




Iiuppoli. GioTanni Antonio. — Laquy, Jos. Willem. 309 

Ton ihm i*>r«a. Lanci rühmt besondcn eiDC« texnar Gemälde io 
der PfBirkirche su Arotzo, welches die MndoDna voritelll, nia 
■ie dam ihrein Schutze empfifhiene Vulk von Arm» unter ifarsn 
Alaatel DimmL Dieses DJld hat Gesichter, die von Franeia zuseyn 
tcfaeincD, schöae Architclitur,'einsLchtivulleZusammeusteIlBnc und 
Tenlindinn Gebrauch iles Goldes. 

Da« Ge&urtE)ahr dieses Künstlers fällt Uta l46S. das Todttjahr 
ict unbckannL Er wurde nicht alt 

«PpoK, Giovanni Antonio, Maler und Sohn des Ohigcn, nar 
Schüler des PuntorniD und Freund Ferinu's und Rusto's, mit wel- 
Ata rr in Toskana und Kam lebte. Kr malts in ihrem 5t>'le, he- 
loaders Staffeleibilder, vrenißer lur Kirchen. Im Jahre 1527, bei 
der Plünderung Etoro's, Terheit er last nackt die Stadt, und nach 
■eiser Ankunft in Arcico musste er vur der Pest die Flucht er(^ei- 
fen. Endlich kam er wieder dahin zurück, arbeitete aber hier wc- 
me mehr. Im Jahre 1552 ereilte ihn der Tod, aacli 6o Lcbcns- 
)a£ren. 

aqny, Joseph Willem, Zeichner und Maler, wurde I73S su 
Bmcl zwischen Cüln und Bonn geboren , und den ersten Unter- 
lichl unos* er bei einemMalcr Beldieu. Nach Verlauf seiner Lehr- 
jahre bcnb Cr lieh nach Amstccdam, hier aber drohte ihm, uhnc 
es SU wuaen, die grbssta Gefahr. Er kam in das sof^nannte See- 
len verkaDferliaus , wo er den Herrn portraitirtc , und Idnf^cre Zeit 
ent gepflegt wurde, da Laquy auch die Violine artig spielte. End- 
lich machle ihn Jnod Brando auf seine Lage * aufmerksam , und 
jetst entfloh der liünstler bei nächster GetegenhciL Er begab *icb 
nach dem Haag, wo er in der Tapelenfabrtk des J. Bcmmers meh- 
rere Jahre arbeitete, neben W. Hendriks, (Icescd Landschaften «r 
wt Fi^piren und Thieren staCCirte. Die Ursache des langen Blei> 
bem in dieser Fabrik war die Tochter de) Besitzers, pllcio da 
Remmers in keine Verbindung eintVLlli[;cn wollte, so verlies« Laquy 
(ein Hau* , um forian iÜr sich seihst zu wirken. Jetzt hatte er 
das Glück, bei ßraainkamp Zutritt zu linden, und im Cabinete 
dieses Kunst Ire und es faud er hinreiuheiide Miiiter zu vreiterem Stu- 
dium, in dcti Wecken des G. Duw, Mctzu, P. de Huughe u. a. 
Hier fertigte er Zcichniitigen nach drei berühmten Stücken , wekhe 
(nr das russische Cabinct angekauft wurden, aber auf dem Trau- 

Kirte zu Grunde gingen, barunler ist das in Holland untec dam 
unen der „Kraamkamcr" bekannte Bild von G. Dow, die „groote 
Osscndrilt" von F. Potter, und das Bild von Itoedyck, weldies 
einen Alann vorstellt, der von der Wendeltreppe herab ein Mäd- 
chen brubachtct. Die Zeichnung der Hraamkamer von Laqn^ kam 
in die Samtnlnng des Fluos vau Amsiel , und da wurde sie um 
l46 fl- Tcrkaun. 

Im Jalire 1769 erhielt er den goldenen Ehrenpreis der Akademie sn 
Amsterdam , und schon vor, sowie nach dieser Zeit malte ernocfa ver- 
»chiedene Bilder, die durch gefällige Anni-diiuug, durch den Reich- 
thnm der Beiwerke und durch Schüiilicil des Colorits aniiehen- 
Ei maltr Sceaen aus dem hausliclien Leben und andefc Genrebil- 
der. Mehrere seiner Bilder waren in d^r Sammlung Draamcarap ; 
neben andurn eine Copic von Lairessc's heil. Familie, die L. ten 
Kate für 100 fl- ersteigerte. Im Cabinct des van Gildemcester war 
eine Inleriore, ein reiches Bild, welches unter dem Namen des 
„Wafulhisis" bekannt isL Man sieht da in einem bürgerlichen 
Zimmer au einer Tafel eiueu jungen IVlanu uiit einem Mädchen 
ucben, ein Weib bückt Waffeln, eine Abgd eUCUt Zucker auf 
selebe etc. 



310 



Ltii-an, Franz. — I^r^lUirc, Nicola»is Je. 



LR<]iiy malla «uch KcUtticIi« D«fit*IIune«H tiul BiMoiMO, . dtt 
•k«r iiiclit tilii' iihalicn tiii'l. Djim fertigt« vr auch eins bcdfu- 
tnnde Anxahl vun Zciciinungcn, tlio in ciKcncn ri)ni|ii>»ili(iD»u 
und in tolch«u nath IWiuilcn Meistern bettcnen. Viele i)er»elb«n 
tind ii> Saltlartxii auit[clülirl, ander« in ßolhitoin, tuid einig« 
nit dem l'iaM'l überbau gen. 

DiMor liijntilcr ]«1>t« incl>r«ic Jahre in AnMtordam, suleu «b«r 
begab er tidi iinJi Iila«t', nu vt «ioc irornabma Wiitwo lt«irttdi«i» 
Im Jalire IT9& ilaih er (lat*Ib>l. 

Iiaran, cranz, Zeiclin«r uixl liii[>l'rrtlcc)i«r, dtiiti) Lebcittmhilt- 
niit« uiiticLniint tind. Man hat tiildnitt« von ibai, nia )as.« 
J. Kulten lianiDiet u. n. 




Larchcr, Toincito, napfertltcberin, «futde 1635 in Parll 
reu , und liier eenou tie den Uolcri iclil de Poillj'i. Sic ttacl 
•toritn nud ItildoUie, und unter ilucn Blättern emälinen wir fi 
geoder: 

1) Judith. ticUend, nadi cincni Cemald« d»r Ercmitagi in SL 
ratortburg, «ngeblidi vun Itnraol. Für da* Cabinet da Civ* 
aal gvlirrUgvI. tot. ^j 

5) Da* ilildniii de* Cardinali Flaut;: Virlutei regni *te, ^| 

Larcnor^ KuprrrtlRcher. «in jeut lobender Küuttler. Nach OaaiK 
»iJcli er da& Gemälde mit Atala, iju. <«1. 

L&rcncrc(|lte, lliUliauer, denen Lebemteit uobeiannt int. IiaC»' 
binet Paignon Uijuiival «ind Zciclinunsen vun ihiu ancef^ehen : ("al 
Enlirürla sur ßrumeitatuo <iuilav Adolnli'« uiiil mci UuiiIod in >•• 
türliehcr Gri>tM, Fciltrzcidiuungcn ; oiub Bütl« a I« Saui|UIM. 

Larclimaiir, Hans, i. LargUmair. 

Lordoi/.CQUr ItAiuütiscIiPr Gutdtc)imi*d , der »ehr teil ü na Ma'till« 
ferti|;t(, dii- man in Cabineien aulbe<mhrlc. Sein« Lebeiiiaeil laa- 
den »ir nivhl bccvichn«!. 

Loreto, Juan Ternandes de, Maler, itr icgo «u MadHJ n> 

l>ur#n «turde. S«in Mailtor war F. Iticci, und da* Fach. «etifM 
iliin lltiliin beroiiete, «rar die PenpekliviDaterci. Seine D«cni*i>^^ 
Ben gfüilon Cai) It. •« lehr, da»* «r ihn zum Cainniermalw 
naonie. Starb 169!- 

Largilli^re, IS'icoloilS de, BilJnlatmaln-, ^b. m BvaiiraMtt 
< ge*l. lu Tarii I7>l6- Don entcn L'nteriicM crlhcitle Ibm A. Cot 
MI Anlnarpcn, und bei dieicm nutllc er Dinj;« MTidiiedanar . 
Bamt>occi>dcn, I^ndidiaDen, Thicre. Slilllebea, Blumvo ale. S< 
Neigung log ihn )e>luch niahr iitr Hitlarienmalarai , und «■ 
ler, »o nie im Bildniitnialtn, erUngl* er grutttit ItnI. In I 
lanJ nurd« luenl «ein Talent anerkannt, und man millla Um) 
Lundun «uritcKbcliiltcn, »at aber ttino Valerlnndilieb* iiiebt | 
ataiuia. Er giii)[ »ich l'*ri*, und iclbtt da «rurden nm 
de* «ngliKheu liutei noch Vtriuehe geiuachl. den Küniller Bwrl 
Iiebr lu hewegtu. Cail Lrbnin btiedrta ihn, in Pari» tu Um% 
und diaiei iit ein Zeichen, dal* LargilUC-re «n denen l'abna 
•ck**or«n hat Er vfurde 1660 >!• Geichiehiinialcr in di« AI*Ja- 
anfgenwiBBen , wa* nicht Uiehi einem Künfile; au Thail 
wenn er nitbt LcbTuu'i Superiuriiai anerkannte. Jalit nrÜM* 1 



lAISbnAir. Joh. — LariT«-,Gocle&-ojr, etc> 311 



iE 



ri 



TuU nicht nieder, iu der leUlcrn Zeit giii^ er nur nncb'Engtaiid, 

SSI Jakiib II. iiail («iiifl üciii.iiiti» [u lualca. Uat Dilitniu da» 

unigt lialipii J. Suiilli iiiiii P, Picliacrt cotlochen. Saiiia XlilJnUte 

^nJ tfftir zahlreich. Und auch *iili »ttiitthat «r ufwraemalt. I)iei«a 

tciuvn I'uttruiluialcrcicn tpenilctc mim Uii^itllicillpt L,ab, unil W»' 

telcl Andel darin Jen Ch»raKtof >lcr CKiuartigltcJt. niiiin iirvMa 

er nach täiiic)i«ndcm EITclklc Uurdi dan dnppcIlC'it Znutinr d«r 

LaliJilfarbeii und der Licliter, un^l von dieser S«ite üb er mich 

ismer die Natur »n. Unnn niKiiii man auch leinen CiodmiBck in 

dn B«kUiiluag, in der UrtcliichlicIikEil der Naclmliiniiiif; drr Slotfi?, 

d(t EiuitUigc und glUhcnitc Coluril, und diu tichti« UDd iici« Ub- 

hiiKiluiif;. Il'ATf^cnivillo . der «ciu Lnticti liochriidi, wubiti »r rlnan 

i:gcu!iJndif;en Audati d«iIiiinitlcTE benutite, gotelii ihm drnlluliui 

ciuM der ausf-cicicLncUlen farlnituinlcr xu, dciton tlildnifite Vjn 

■^jrck*» "unlii- spii-n. Aucli I'iorillii glaubt, Largiiliefi! »«i >l( 

'tcher Dur von II. Rigaud übcrliollen worden, er njre alier lu 

m «ntoii <u x.ilileii, wenn er lich gvcon bodir «vine» Laliciit 

qicbt voD iler Natur cotfcral und h.indnerhtniti'iig goarbeitol liitlo. 

DtciM hindert indeiieu nicht, (eine friihci'n Wecke j«neii dor er> 

Uta rranxoii sehen Mciitcr aDiiircihea, und neun er je eine VdU^ J 

konnenheit erl.iiigi hat, m eignela er »ich die*« nicht durch *elB* 

»^t*t lian(J«*orh4iiiBhficot Slrebi^u an. Mit der gegennärtigeo Schulo 

hat *T <*tnig oder Dichtt »mein, 

Zu Ktticn ichünilen uitdniiaen c*hüre4 {ent« dct Cardinalt 
fiotiOtt, geilochen von C. Vermeurcn, dt« Üitchoft lluel von 
Amn<he>, dos .Malers Lebrun , von EJclink ichön f[eiI'iehou, dir 
Srh*u>pielerin nuclui, t«iiie> Sehniegervatcr» 1« forrest und will 
4ic«ac« iu der Vloronliaitchen Ualleric. 

Für da* RnthliBui in Pari« malte er r.wti frroM» Bilder; Au Gatt' 
n*hli neichet die Sladi i697 cur Feier der Genesung dt* Küni)^ 

Sb, und dl« Vermühlun^ de* Htriug* von Biirgimd. Tür St. 
•iteviov« niallft er tü.ii ein Ex vuto. Seine hiitoritchnn llilder 
Machen indeM«n den ^erinffern Tlicil »aincr Werie aui, und go- 
no<h«o daTuii i*t eilte lireuUragung und Krcuzerhithung von t' 
B»«tiet«, dann einige Heilige von C. V'rmeuleu und Canltel. Da- 
fe)[«a Ut die Zahl der nach ilini eestucheoen Itildniiio *ehr b«- 
deatcnd, luwubl nÜnnticho als weiblirlie. ii.imhcli von ). Sinitti, 
Dreret, van Srkuppoo, C. Vcrmculcn, N. Fitnu, G. Rdelink. 3L 
Gantrvl, RouUat, Goliinct, C. Uulloi, J. Tardieu, J. Audran. 
'niomaitin, h. Surrugue, Petit, Fiquet, U. Lcpicic, J. Galt«. 
J. r. d. Bruggen, L. Detcilac*«. Chateau, N, v, fUlleo, C Du- 
paii, Sarabat, J. G. Will, E. Denrucher* u. a. 

Sein «icene» Bildnitt itadi F. Ch«reau ITlS. Cli. Dupuit 1730. 
I. O. Will« (Üf das Weih von Oedieuvre. 

'llroair, Johann, Maler, der aU Schüler von M. Schongauer 

behacinE isl. Sein« LebonsrerhÜltnisie kennt man nicht, man neiis 

aar, das« er um 1-184 uetebt haben loll. Aul' alten ünmolden *te- 

die Btiehtlabeii I, 1.. , und diese tollen mehrocen Kunstloin an- 

tgehbren- S. Scbongauer. 

rirC-GotlefrOJ-, Feier TiUilwig de, I.and»i:han»m*ler, «urd« 
{lTi3 in Genf geboren, ttainmle aber au* einer alten pieuionteii- 
l»chcn Familie. Seine Neigung xni; ilm tnhun in früher Jugend 
^Ur [tunstübuiig , uotl beianders war et die lanrUeliaftlichi^ D^irilfl- 
' Inac. «eiche er njlilt*. Schon un> I7ü0 ".ir sein Ku( gpgiundet, 
der ticli noch mehr verbieitatr, alt ei- in Rum die Leitung de* 
Riiter* Fastia genosteg liatt*. Nach »einer Hcinkelir wurde er TOt- 
.(Mogei), aber baldtnang iliu die Rerulution ander «ürla acin Glück 





312 Lariviferc, Carl Philipp <le. — Laroon, Marcel. 



XU vcMuchen. Jetit ^ng «r nach DcnticUantl ■ l«t>te tangti« Z«i( 
in München, Drcidcn und niannlicim, unil rmllidi li«ii tr tich ' 
in Dcrti iiirilvr, mo *r iiielir«tc Jahra nruliDt«. Scinn Dilder nnr- 
den all IrfiTlicIt gojirirt«n uud alli-iilh»lbcn heiter gelitten, »It J«r 
Eij;«ndiink(l dci hiinttUrt, der die hixhH« Meinaag von tich 
hegli*. Dur Ruf einet bcriihmtrn Küotllcn machte ihn »toi«, vni 
dva Vcr(;1eich mit Ucreh«ni und Itiijiilacl nahm er olt den gering 
ilen der Tribute, «eldie ihm die IltmitKcIl schulde. Er wtllt 
Landichilttn , ontl in dieien »einen Ilildern führte er Urt»chi(tt>. 
Berge. Montchon nnd 'X'hiete vor den Dlid:. In mehrern tciaer 
VVerKe licwunderte mxn di« (jeflillige ComiiuiitioD . die Lafto 
■(Mi^iTv, die mtgitche ItfUiidiluiig und di* «ine« Btri 
n&idif;« Aiittialüruiif; mit TMriKclirii iind Vloh. Solche VullJ 
isenhcilen tnhfn die Zeilgcnniicn in «einen Itildcrn, und btMl 
«tcr» auigeieiolinet Tandcn I:iiii[;e jene in ItuytdAel'» Weite. Aa 
■«ine S«pia«ptehnuii|^ii nurdcn gerühint, und melirere denell 
envarh die U'iiaerin Jusephine. 

Larive Irliie in ii>jierer Zeit gernt im Dorr« Pre-iiDpio bei i 
«ml einen Theil ttinrr '/•cit bcaclile er «uch in der SUdl lu. 
Tod ereilte ihn lSI-1. 

[.atiie hu Bueh DIäller radirl, dio n den geitlreichen Er 
Btt»«B dietor Art gezahlt nrrden oiütien. 

II btudot d'Aiiiiuaui. 6 llUitcr im OetchmaciLC von P. 

und l>iijarJin, gr. i]ii. 4. 
2) Vi«r Viehtiücl.«, im G«»cbna<k« det P. r«tier, ({ii. 

Loririi^rC, Carl Philipp de, Uiuoiien- und romaitniBler. 
ITUS >n Taiii ^'^'■■'ccii , und leine Meittor wxrtn Giiudct und i 
nitl Talent bcKibl, bcrtttitigte er l>al>l lu den lehuntlrtt ll'ift« 

Jen. lind lhZ4 «urdcn »eine Ileiiiühuqgirn mit dem n'>Men Pti_ 
et Iniiiiuis bcIobnL Scbun 1830 erhielt er eine goldene Mi-datU 
der groti« frei) aber (ich«T(e ilim eine Pention xvr Ren« i 
Itoaii. Uter malte er einen TÖmitchtnGel'ancjvneD. wie er von «• 
Familie h«iuchl Mird . und iSüO (teilte er di« PMt in llom in 1 
tilloal« Niculiut V. dar. Hiei.iuf kehrt« er nach TaTi* nnruck, 
«r (t«f«avtürlic alt BildniMmaler RuI geniettt. Seine Silder 
durch die lieblichen l-'aibcn, durch dat getchmacKvnllii An 
Bient, und durch da* f;rauHue Wctcn einen eiijecthiiDilicbn 1 
Mdu ertkaitl ihm auch das Lob ein« ^-etrhidiicn l'raktiker«, 
»olli« er («iner l'ltxntaiiaetnai m«hr Frohrii giinnen. Die»« Srfi 
•rliub ticfa bei Gelegenheit der Aqttlellung »ein«! Bild» dn I 
in Rom. 

LarKOmas, T. FlariuS, Dildbauer, der üb T6 nach Chr. al 
Hob lebte. Reinti. XI. 6ho. 

LariSSe, J-, Kopf«rtlecber, detten L«bttuvoc)üUnU»g wir nicht I 
nen. Folgende ßlÜtler tind vua ihm: 

1) Die Suiuo d*4 Ninut, ful. 

2) J«iip f\ti Cjrut, fol. 

S) Dai Standbild Aleicandcri det Grotten, fol. 
4) Jsn«* det Jutiui Ciiar, Toi. 

Jede di«ur Statuen itt in einer reichen Niteho «ngebridil. 

Lannossin, •. Atmenin. 

Larocbe« de, ,. Delaroch«. 

Laroon> Marcel, Maler und KupfmHchar. «lanle l6S3 ital 
gabnrta, »d des enlan L'ntoniUtt orüttill« ih» ttia VaMr. 



oc^, Jos. Gräfin ▼. — Lsrue, Ludw, FeL de. 313 

km ichon in jun|»eii Jahren nach London, uod hier nahmen lich 
LmMa und Fleihier iciner an, denen «r aber weniger verdankt, 
ab Mineni eiecacn Nachdeoken. Laroon lebte einige Jahre in 
Toriuhire, fceliito aber dann nach Londoa zurück, wo ar Drape- 
rien iür Knelter, und ueisteThaftD Copien nach alten Meinem lualte. 
Man bat Ton ihm Historien, Landschaften und Oeurehilder. Im 
Jahre I70Z «tarb er, nachdem er auch seinen Sohn, den Capitain 
Laroon in der Malerei unterrichtet halle. J. Smith und 3. BcckaU 
haben nach ihm geitochen, er selbst aber hat ebenfalli Terdienst- 
bdM Blätter geliefert, in Meizotinto und radirte Stücke. 

l) Dia Prozession und Krönung dei Köaigi Wilhelm, eioa* 

der Hauptblaiier. 
Z) Vcrtchiedeae Fechtübungen. 
3) Zehn Bambocciaden, U. 4. AcuiEent selten: bei Weie«! 

18 Thl. * 

U-Rosee, Josephine Gräfin von, Kunstlicbhaberia zu Mün- 
dm, Michoete um i8o4 Landschaften mit chinesischer TinU. 

larozerie, Victor Adonis de, Malet zu Paris, hiUcta «ich 

nnlci Darid's Leitung, und daneben besuchte er auch die Akade- 
nüe. £r mnlt Bildnisse und Landschaltcn, deren M. Didot meh' 
!«• bcstit. Auch im historiicbcn Genre leistet er Lobensnertbes. 

LaipajJteur, Portraitmaler zu Versailles und Verno« Schüler. Er 
'Geftrte bereits eine grosse Aniahl vouBildern, denn man seit tSiO 
■of £iiiutaiuitellungen sah. 

larraga» Apollinario, Maler von Talencia, der für verschiedene 
Kirchen und KtÜster malte, in der Weise des P. Orrente. Auch 
Bildnil»« fertigte er. Starb nzS- 

Seine Tochter Joiepha Maria emarb sich als Miniaturmale ein 
Bnf: 

'. iMltOIlf ein ansgeze ich neter franzüsischcr Etfenbeinarbeitcr , dessen 
• Lebensumstände wir aber nicht kennen. Er gehört dem vorigen 

Jahrhnnderte an, oder vielleicht ist er aller. 

Imen, Geor^, Bildhauer, ein Hollünder, der einiga Zeit in 
En^aad arbeitete. Im Jahre l6s4 ging er nach Berlin , im fdr 
den Schlossgarten Modelle von Kiuderliguren KU fertigen. 

i^netlf Maler tu Copenhagcn, ein Hünsller unserer Zeit. Er malt 
Bildnisse und Georcslücke. Sein Lebensalter kennen wir nicht. 
Bei der Kunstausstellung von 1837 sah man Bilder von ihm. 

Ein P. J. Larsen war damals Zögling der Akademie zu Copea- 
hagen. Dieser malt Historien. 

^ Wne, Ludwig Felix de, Maler, Zeichner und Knpferstecher, 
Schüler von Parrocel , arbeitete um 17Ö0- Seine Lebensverhältnisse 
hennen wir nieht. 0. Oossi und Ph. L. Farizcau stachen nach ihm 
historische Compositionen , Becchanalc, antike Opfer, Nymphen 
ete. Diese Biälter bilden Folgen von 1770 und 1771> Von ihm 
selbst gestochen sind : 

1) Drei ahademische Figuren von Münnem, nach J. B. M> 
Pierre , er. fol. 

2) Das Bitdniss des Salvator flosa , nach diesem. 

3) Kleine Ansichten von Ilom. 
' 4) Einige Laadschanen und Marinen. 

S) Copien nach Ostade. ' 



314 



Lai'UG, J. lie. ' — J...A<iiiio, C C. C. 




6) Miltiafitcha SccD«n tan \'4f«clii>'1«n«f Grü'u , unlvr ilsai 
Titel; Utver* sujoii isilitiiirut iiivcntc* «l eravet inr O. L. 
II. \ Z. IX L., Br. 6 Z- I L. 

^ Sieben UUUer, •telieiuU Figuren, -nack kattker Weil* o»- 

( •tüuiiil. 

lidruc, JaHoD de, Fonntchneiiter und Schrobmeitier lu Paris, 
«r um 1:^60 teilte. Im Jjhre IJCiS c^li «r eilt Sttirillciibuch hcra 
mit in lluU getclinititncn loilialcii. Zwgcn, l'igwi«n etc. 

Lasogiii. Giovanni l'ictro, Bildliauer. äft um I096 <n Mai 
lliitiiii cenoM. Cr aibeiteta lür Hiroheu unJ vSoiiiJiche f'lstia 



Lnsnile, C. , Liihucjraph xu Pari), ein liiiiutlor, der UBi da 
(ulgenile Werl>? I>rk*nnl itl: 

]) VaM>i «l croijuia cliinoi», litb. par it* Jetiini urigitwul 

C. La»>)l«, in <i' cul. Parii iB3li in t.icIcniiiKen. 
3} Choix il« cutiiimct pilt. Ac iHilcrciit* payt^i 1833 da* 
Hell in 4 , »chn jn und colutirL 

lASCIgnCf Ingenieur, der um )7?(i lebte. Et finden »ich Zeichou 
g*n von ihm, mit der Feder aiugefuhrl. 

liasinio, Carlo, Car. ContC, Zeichner und Ku(>r«rstMh*r 
Trevigi, ein in der llHhdgetcliichle durch die Rihnliunt; und 7~ 
bildiing von liunitKrrken älterer Z«ii mriknuriligri' IMsMn. 
w.>r Ciiutetislor drr liunatiehalie in l'ita. und all •»Iclior 
•r licli mit (.Etnrni S»lti<e G. Puuln autn^iciGlinete Veidirntle, ' 
«indcrt durcli die Ilerjiitt;,tbD der ttliiller nach de» WaiulmaUr« 
det CaiDBo tantu in l'ita, die unicr dftin Titel; Fillun- a Irrte» 
Caiiipu J>anla ili Pi» I8U in gr- fol. eisctiienen. Diese« W« 
ist ruhmlicli bekannt, und niclit weniger tiuSlicti «>nd die von I 
den Itüiiitlrrii ^rii<>clieuea 32 BUlttr, die ti« unier drm N«a 
der t^itairuceuIiMPii' lirrautcabeni nacli de» WjnilKeiii«l<Ua 
T. Gaddi in Sl. 4^>i]cn xu Fl'ironx, nacli jenen de» \lasai.cio, ! 
solino und Filipi-ii ■■ in S. Caroline, nacfi dru Wcrt.en dfi Uu 
Ohirlandajo in äi. .Maria Nuvella und St. Trinilä, und ämukj'~ 
Hien noch die tVethen de* C. Knielli in St. Ainliruogia , 
de» Ar«lin«r* Spinellu, den Slurt der butru G«t*Ur Tor 
pceiiHdrliit i)ti<'iiünctit. 

Frühere lllailrr vun C. Lattaio tind in driu Werke ; Hitr 
Archivescuv) c Vcscovi di To»c>na. Fircuie ITÖTt >" der 
plltric«, Dwero sturin dclla piilura toicana. per N. rit(t»il 
fijrdi. In Firenio IT^I- (d- Ferner in dem Werbe 1 Oritali 
da gralTili et pillure onlichi eiiiilenti in Fireiiie iTßp- -io Oi 
mit Arabesken m Ornnnienlm. Unter ipine llanplarballen 
ren aber iisRiriiiin lulßriiile Werke , dio tiir auk dar 
Sainni]iiof> delaillirl ettuJinen. Dia ci'il«s vier Olallac or 
jedotU (ruber. 

I) L'Bia üeir argonla, das ^nldon* Wtlialier, nach Piemi 

Cortona'i Zeichnung. llaJict und goehabt, ruy. 1a\, 
3) Dl« Einkehr auf der Flucht nadi Fgjpten , mit venia 
Riuid]<iitcn. Piilura a frctco di G. da &. Giovanni, (raotf 
Uta nelta reale accademia delle lietl* arli dt Fireoa«. 
Miller» Zeichnung;, dem Sign. Cont* Carl» defli AaoM ' 
dicirt. mit Wappen. Itadirt uuil (;ri<;habt, ray. M. 

J) Du BitilniK d» liiinferitechert Dagoli. 
} Da» Bildi»»* Piu» VUI., mit der liockeneo Nadal t*(* 



Lastnio, C. C- C. 31S 

5) AeoMcre Ansicht äet Campo Santa , rschts dai BaltiiteriuBii 
in der Feme der Dom Mai der schiefe Thurm, gr. qu. imp. 
fol. 

6) Die berühmte Kanzel dci B. Majano in S. Croce zu Floremt 
das Bildniss Majano's, xlie Tugend und Scenen am dem 
Leben de« beil. Franciscu« vorstellcad, 7 Blatter, eins« iia 
Umrill, die übrigen ausgeführt, gr. fol. 

7) S. Miniato Martire, Fresconialcrei einei eriechüchen Ma- 
len de» 12- Jahrhunderts, in S. Miniato al Monte zu Flo- 
renx. Aus Lastri Pittrice d'Etruria, 11. fol. 

t) Marter des heil. Pclrus, nach Giotlo's Frescobild in 3. Fian- 

cifci XU AMisi. Au» densGlbcii Werke, VL, er. ful. 
9) Mari« mit dem Kinde auf dem Throne silccnd, nach ainent 
Tcmperagemdlde des Guido da Siena in S. Domenico zuSiaiu» 
Lattri Pitlricc IH. , fol. 
lö) Die ErtchaETung Adams und der Eva, daneben andere See- 
neD der ersten Menschen im Paradiese, linhs Gott der Va- 
ter mit dem von Cherubim umgebenen Weltall , nach Buf- 
fkltnacco'i Bild des Campo Santo XVI. , gr. qu. fol. 
11) Die Unglüchsr;il!e Uiob's: die TÖdtun^ seiner Söhne etc^ 
nadi Giolto's Bildern im Compo Santa 1., gr. roy. qu. fol. 
13) Das Abendmal des Herrn, nach Giotto'i Gemälde im Befec~ 
torinm von S. Croce. Aus den von Lasinio publicirten 
Frctco gern äl den alter Florentiner XIII. , gr. qu. fol. 
ti} Der Tod und da» Begräbniss der heil. Jungfrau, nach Giot- 
to** Gemälde, ehedem in der Allerheiligen hircha zuFlonnSp 
*ait ]826 in England. Aus Lastri Fitlrice IX.. qu. fol. 

14) Die Krcuztragung Christi, nach Simone Mcrnmi's Frsscoga- 
Biälde in der spanischen Capelle zu 3. Maris Novella. Au* 
Lastri Pitt. X. , qu. ful. 

15) Die Bekehrung des heil. Ranieri , diäter die Harfe spielend, 
schönes Frcsco desselben Künstlers im Campo Santo VI., 
er. roj. qu. fol. 

16) Der heil. Rainer theilt sein VennÖgea unter die Armen und 
xieht die Pilgerkleidung an , nach Memmi's Fresco im Cam- 

Eo Santo VII. , gr. roy. qu. fol. 
lie Versuchung dieses Heiligen nach seiner Rückkehr nu 
dem heil. Lande und seine Wunder; gr. roy. qu. fol. 

18) Der Tod des heil. Bainer, in der Ferne der Dom von Fiiti 
gr. roy. qu. fol. 

Auch diese beiden Bilder sind von Memmi im Campo San- 
to gemalt, aus Latinio*« Werk, VIII. u. X. 

19) Das Leben der Anachoretcn oder heil. Väter in der Wüste* 
die Versuchungen derselben etc., nach P. Laureati's BÜd im 
Campo Santo XII. Sehr gr. roy. qu. fol. 

20) Das jüngste Gericht uud die Hölle, nach Andrea Orgwia'e 
{Arcsgouolo) merkwürdigem Bilde im Campo Santo» XUL 
Sehr gr. ruy. qu. ful. 

21) Der Triumph des Todes , reicht CompD»ition Orgagna'i ÜB 
Campo Santo , XIV. Sehr gr, qu. roy. fol. 

21) S- Joachim aus .dem Tempel^ gewiesen und die Erscheinnag 
des Engels bei demselben, Fr'cscu v. T. Gaddi in der Capelle 
Ciueni bei St. Croce in Florenz. Aus dem Werke nactt al- 
len Malereien in S. Croce, al Carmine und S. Marin Novel- 
la, XIV. gr. qu. fül. 

tS) Sl Joachim begegnet der heil. Anna und die Geburt der bl. 
Jungfrau, nach T. Gaddi, ebendaselbst, XV., gr. qu. fei. 

34) Di* Veriiündigung der Hirten, Geburt Christi, dar Stern 



318 



Latinio; C. C- C. 





itt Weiicn. Anbcliin^ iler fiiinie«, iwcl» T. Gaddi'i 

iu (l«r Cipctie Baronrclli in S. Cioec, XVI., ^r. (]U. 
25) Maria (;clil zum Tempel, die Tcmühluni^ der h«i). Iu 

fraii. in <)Gr*olban Capclle vna Gaddi. XVll., er. qu. Tq 
Djptv ßliiu«r arnil «boiihlU au* ii«nt ob«» b«-i«ichite 

Werke. 
j6i Hictra r.oinbarilo , S. St^'armo un<l Dinni* der Aroat 

■uch T. G.iddi, in der Capnll« der SiMinier in S. Man«' 

TcII». Aus LatUi riitriee. XI., qu. lol. 
27) Dir llucklielir ilea heil. lUiiier aut den hdl. Lancle und I 

Wuiiilcr >l'tFcll>«ii, rcidie Ciimputiti'>ii loa AntODlo ▼■ 

sUnn im C«ui[>u San(i>, IX. Solir gr. ruy. Teil. 
3S) n« Wunder mit dein ScIiilT uud du I.eielilutioßSngnU* I 

lleilij^eo. nach dentelhon und cVmUtclbit, beide am / 

W«rk« über dem Campo Santo, XI. ScIit |;r. toy, <i«t. 
2q} D«r Tod d«i lieih Itaiuer, nach deoitelbcn. Au« llaaüi 

XII.. 'IU. ful. 
50} Der Fdtl der bütrn Engel , reiche CaiO|io*iti<>n Spinellä'l 

S. Affiiiilu (u Fluroni. Au* deo allen florent, Gomab' 

XXVT. Sehr or. iju. rnl. 
3l) Uer Tod de« heit, Benediht, nach dcucn Tr**co iB S. Mi> 

niato al Monte. Au* LatUi Pitt. XIII., <iu. Fol. 

31) Der iicil. Kpheiui mit icinnr Mutter lu den Fiiftvn 
liaa't — Chriilui gibt ihm xuui Kampf gecea die 
da* Kr«u(. nach Spinello'f Bild im Caiii|Ki Santo, tIL 

B'. qu. roy. M. 
H Kaoipr dci heil. F.phctu* f;ef;eii die Raiden — 
<nn dem Hu^el de« Herrn, reiche Compaiition von 
btfn im l^iiiipu Sontu, IV. Sehr gr. <|u. rnj. fal. 
3J) Di« Terbrennuiig dr* llciligea in ÜL-cennart Dio«l«lia 
nitdi demitlben und ebendaher. XL, Sehr gr. <]u. tof,', 

35) Pabtt Marlin V. vreihel dos Spiml und die Kirch« Sl. I 
tia Nora. Nadi 1» di Bicci. Au* Lattri Elrarta pitL. 
fol. 

36) Die Berufung d«t h«!1. Petrui und Andrcat. Pnnicate'i 
cu in al Cirmiiia 70 Flvreuz. Aub Latlti Etruria pilL 
qu. fol, 

37) Uertelbe Gcgcntund im c*"**^ DitJ . lioki die Sotaa 
dem Fiichc. Elruria pilt. III., gr, qu. fol. 

32) Pctrui heilt den Lahmen — rcclitt die lleiluD|t d«r 
Petronilla, Panicale't Frcieu dtnelhtn Kirche. Euuria 
IV. > gr. qu, fol. 

39) Judaa renath den Hailand, nach Ftciole't Tem|>erab>]J 
S. Annunciaia, um Carboni gctl«cbtii. Laiui Etr, |>iu. X^ 

SU. fol. 
oah'i Söhne bei ihrem trunkenen Vater, nach «iiiefu l'r 
de» P. l/cellii in S. Maria Novell«. Elrot. |»Ht. . -lU. (• 

41) Die Geburt Chriili, iincti Fra l'ilijipv f.ifipi'a GaM«Mi] 
Margucrila da trat». Elruria pitl. XXI. , lol. 

42) Felnii und Jnbannes heilen dto liinnUen, ■«*•■ Fr 
mild« Lii>pi'* bei den Carmclilcn in Flurena. FloTOiL > 
lereicn VI., |;r. qu. fol. 

43) Pelrui laufet und prediget den Heiden, aw«t FniktB 
iKn Malen in derselben Kirche, VII.. gr. qu. (irl. 

44) Die Truiiliviihcit de» Nuah, nach U. Guaiuli, XIX. 
real qu. Ivl. 
Dieieunddie f'ilgendr ttlallKnind nach Giixinlr» »idiövri 

, Buldcu ini Caiopo Santo gcfeili gel, und inLatiaio'iCamiHt* 



Lasiuio. C- C. G> 317 

IS) N<«h Terfiuclit den Cbem, XX., gr, roy. mi. ful. 

46) Der Thorm >u Baliel, XXI., er. ruj. aa. fol. 

il) Abraham und die Dieaer dei Bei, XXII., gr. roy. qu. ful. 

48) Abrahun und Loth reiien nach Acgypten, XXIII., gr. roj. 

<ja. fol. ' 

4$) Abraham'« Siag über «eine Feinde, l808. XXIV., gr. roy. 

qn. fol. 
so) AbrahaiB bewirthet die Engel,— Hagar fortgeicbickt, — 

Uagar in der Wü«te, XXV., gr. roj. tju. fol. 
St) Der Untergang van Sodom iid^ Gomorra, XXVI., gr. roy. 

qo. fol. 
$]) Abnütam*« häiuHchei Leben, — du Opfer luak'«, XXVli., 

er. roy. qu. fol. 

53) IH« ^iun? und die Hochzeit der Rebecca, XXVin., gt. 
Toy. qu. foL 

54) I>ia Gebart Jakob'» und Eiau'i, — der Verkauf der Erct- 

Bibort, — der Segen Jakab'i, XXIX., ct. roy. qu. fol. 
ie Hochzeit von Jakob und Rahel, XXX., gr. roy. qu. 
fol. 
S6) Jakob's und Esau'i Zusannaeutreffen , — denen Auszug, 

XXXI. , gr. roy. qu. fol. 
Sti IKc Kindheit des Moses, und dessen erite Wunder, XXXIV-, 

p. roy. qu. fol. 
SB) Ott Zug durclit rothe Meer, und Pliarau's Untergang in 

demselben, XXXV,, gr. roy. qu. fol. 
Sg) Moses empHingt die Geieiztat'eln , rechts das Volk mit dem 

eoldanen Kalb , XXXVI. , gr. roy. qu. fol. 
6D) Die Ruthe des Aaran, — die eherne Schlange, und meh- 
cet« Scencn aus dam israelitiichen Volksleben, XXXVIL, 

E. roy. qu. fol, 
ie Geschichte des Joseph in mehreren Darstellungen, XXXII. 
fr. roy, qu. ful. 
useph Tun seinen Brüdern erkannt, und andere Scencn aus 
dieaer Geschichte, XXXIII., gr. roy. qu- fol. 
fi3) Der Fall von Jericho und der Streit David's mit Goliath, 
XXXVIII., gr. roy. qu. fol. 

64) Die Anbetung der Könige, rechts ein Thcil des dcstruirlen 
Bildes von üintto , XXXIX. , gr. roy. qu. I'ul. 

Alle diese BlÜltcr sind nach Bcnuui Goziult und aus La- 
itsi's Campo Santo. 

65) Petrus und Fanlus Tor dem rümischen Lnndpflegcr, und die 
Marter St. Pctri, nach Masaccio's Fresco in al Carmine au 
Florenz, VIII., pr. qu, fol. 

(6) Adam und En im Begriffe zu sündigen, ihre Flucht, Petrus 
im Gefangniss und desceu Befreiung, ebcnl'alls aus Lasinio'a 
florent. Malereien, nach Masaccio, V., gr. qu, fol. 

6T) Petrus und Paulus erncchcn einen Knaben, ebendaher, und 

nach Mataccio, XI., gr. qu. fol, 
(S) Die Marter des heil. Sebastian, nach Folla)uo1o*s Gemälda 

in der Capelle Pucci xu Floreni. Au* Lastrt Etruria, XXIV. 

fol. 

6}) Der heil. Joachim nird aus dem Tempel gewiesen, nach 

Ghirlaadaio'i Freico in S. Maria Novelfa. 
Dieses Blatt macht Nr. XVIII. in Lasinio's Werk von all- 

fiorentini sehen Malereien, und auch die folgenden gehören 

dahin , Campositionen von Ghirlandajo. 
76) Die Geburt der heil. Jungfrau, XX., gr. foh 



71 > D:o lifil. Junftfran !n iKrcr Jagcml auf den 5tor«n <l« T 

Erh, tinkii die Juneftaa, Ißlo. WIV., n. <iu. \o\. ^ 
Kc V«rnijliluiig Maria, XXV.. gr. qu> föl. i 

73) Der ßpfucli d» LUiaWiIi . XIX.. |t. qu. fol. J 

74) Die Anbetung der Wciftn, i8l6. XXX.. er. qu. fnl- I 

75) Die Enclicinung liet Kiij;cU vor /.acharU*. XXIl., gt. ,^ai 
7<i) Die Geburt dci Johanapi. XXI., (^. qu. (ol. 

77) £*cbari>* tcbrcibt den Noiueo Juliaunot, lS30> XXtlti 
qu. ful. 

78) Die Tinäi^i Ae* Johannet. iRn. XXVIII.. sr. <)a. Tot. 
7Q) Die Taufe CKriilJ, |S2Ö, XXIX., gr. qu. rui. 

50) Salome tniitt vor Ucrodi* , rto**n Huiidgemäl Je , 
XXXI., gr. qu, fol. 

51) Sl. Fijnt vor Pabil llonnriut III.. FrMCOfemälile der 
Sntieiii in St. Triiiita (u Ftuiciix. X., (;r. iju. (ul. 

tt) Der beil- I''r*iii «rHOckt eiiivo aui iaa TeiKicr ■ 
Knabeni d*T»«lb< vor <l«iu SuIud in S<iria über d« 
Keilend, XI., gr. qu. ful. 

83) Sl. Frani rraiirjngt di* WundoMMa, in in Fcnia 
Itlotter XU At>iti, l82i. XXVII., gr qu. fol, 

84} Der Tod dei heil. Fram, XII., gr. qu. fol. 

Alle dietc Itliiiier geben Conpotitiuoeii de* Cliirlui 

85) Die Au(tlelluti); det Alterhvilieden, nach RoiQlli*« 
in S. Anbroßiu lu Floreni, VIII., gr. qu. loL 

86) Madonna auf dfm Tlironp, vor ihr ein Iltiüger , 

heil. Kathanna vun Siena, nach A. VcnxcKio*« Genlli 
iÜuiier S. Dumonioii otl Magüo su FlurcoE. AiuU 
Etr. piii. .XVI., qu. fiil. I 

87) Die heil. Barbara atif dem Throne liiiem), ron Engeltf 

«eben, im Vor|;tUDd St. Calbaiina and Mafjdalena, 
latteo di Siena, und aut L«tinio'« Pitture da Siena, ] 

88) Die lil- Familie von Rngeln nnii;eb*n, nach Mirhel Jl 
Id'i Qild in der Gaürtip dr> Uicnliel* M. Aogclu'* au 
rem. Au« Laiiri |>ii>. , XXXIV., ^. lul. 

89) Heilige Familie in einer Lanilictiall, und der ItctI. 
Dicli Sudoma'i GcmjlJe der ItalhhauikajirllA in Sieas 
Cecchi getlochen. Au> Latiri Etr. pilL, XXXII.. r»|. 

^} Die Anbeiune der Könige. crtM*«, reiche CuiR(><»itiDn. 

B. IVnimi'i Uild der SaaiBBldaÄ lUnuccini. Ati» Laeui 

XXXVl,, gr. lol. 
91) Die Marler der lieil. Calbarina, reiche Compoiiiion, 

fi. ilugianliiio'» Bild in der Capelle fldCMlUt in 3. I 

NovcU.i KU Flurcnx, tnil Cecchi guioehen. Au* I,»uii 

Sl.ll.. sr- fol- 
^) Die lirünung der heil. Jnngfrau, unten fetru*, JuIm 

und Tautua, nach J. I'achijmlli'* Bild in S. Spirlto W 

na. Au* I.atlii pilt. XI.VIII,, er. fol. 
9S) Die l'lanele», nnch llat'atl'a D ecken genvilila (n itr 

llutgi* ini VntiKan; jedn (iititlitil auf «ineia Wanst 

Titel, miraul die Sietnhunde da* Uildnitt dei Galilei 

Von C. Luioio iclhtt geieichntt, uval qu. fol. 
^) Der Leicltnam Cliriiii vuu <ten Srinic«» bei*eint_i «iM 

■ch'inttcn Grmiitdo A. del SaituV in der lliirentiaiKiHa 

Irrir, mit Cncchi c«*tc>chea. \m Uiiiri piil. XI», bL 
9s) Die llimiucirahrt der Maria. Freicobild vua II. Rowi i 

Annnnfiat* tu Flurcnc. mit Cecdü gMtockui, im» U 

pitt., XL VII., gf. fol. 



Lasinio, G. F. C S19 

^) Chriitnl eneheint der Magclalcna, atA K, Srotisiiio*« Bild 
der Capelle CavaJEtDti iu Flmenx. Ao* Lutri pilL, LII., 

E'. fol. 
üriali» und Itiarui, nach T. da San Friano'i Bi)d in der 

Gallerie xu Florenz, mit Cecclii geilochen. Au* Laitri pitL. 

LXXni.. gr. fol. 
ag) Der junge Tobias und seine Gattin auf den Knien, nach 

F. Mootelalici'i ücmülde im Hauie 0. Pitt! su Flarens. Aut 

LMtri pttl., LXLllI. , qn. i'o). 
9g) Aledea, welche a-ii hraulern Gii^ bereitet, nach G. Machiet- 

ti, in der florenl. Gallerie, mit UTsgori gestochen. Aul 

Lutri ptit. , oval l'ol. 

104 Moae« «cblägt an den Felsen, nach einem Gemiilde auf 

Schiefer von A. Tempcita, in der Gallerie Niccolini zu 

Floranz, mit Vascellini geiloclien. Am Lattri pilt. LXV^ 

fol. 
tu) MoMa tchlagt an den Felsen , ,reiche Compotition , nach O. 

Pacaai'i Gemälde in der Calhedrale zu Florenz, mit VaiceU 

lUii gestochen. Aus Laitri pitt. LXXI., qu. fnl, 
103) Narcusu» am Brunnen, rechts ein Hund, nach F. Curradi, 

im» Bild in der Gallerie Iticcardi, mit Cecchi gestochen. 

Lutri pilt. LXXVIl., qu. lol. 
IflS) TsBcred und Erminia, nach O. Tanni's Bild in der fiorent 

Gallerie, mit Cecchi geilochen, Lastri pitt. L7UCIX., qo, 

fi>l« - ' 

ntt Christus in der Wüste von Engeln bedient, nach G. Manoz- 

xi't Bild in der alten Abtei xu Fiesole, mit Cecchi gestochen. 

Lutri pitt. IC. , gr. Fol. 
IflS) Abigmil kniet vor David, nach 3. Vignoli, im Hotel Tolo- 

nci xa Florenz , mit Ceeclii gestochan iür Laitri pitt. Gl,, 

foL 

106) Orphen* sitzend am Felsen, nach L. Lippi's Bild im Fal- 
laste Buccellai in Florenz. Lastri pitt., CIII., fol. 

107) Christus erliegt der Last des Kreuzes, nach V. Dandini'a 
Bild in Florenz. Letlri pilt., CV., lol. 

ica) Die Vermählung der heil. Catharina, nach S- Pignoni. La- 
stri pitL, CLX-, qu. fol. 

109) Dejanira von Netius entführt, nach A. Gabbiini's Freseo- 
bild im Fallaile Strutii. Lattri pitt, CVI., fol. 

110) Aleiander und sein Arzt Pbilippus, tim sie die Krieger, 
nach Cherardini. Lastci pitt., CXVI. , gr. fol. 

111) St. Hieronymus in der Wüste, nie ihn der Engel mit der 
Posaune vom Schlafe erweckt, nach N. Nasini's Bild in S, 
Laurentio zu Florenz. PitL CVII. , gr. foL 

113) Maria sitzend mit dem Kinde an der Brust, links Joseph, 
recht* ein Engel , welcher das Beltchen mit Kosen bestreut, 
nach G. Melani's Bild in S, Domenico xu Pisa. Lastri Pitt, 
CVIIl., gr. fol. 

10, Giovanni FaoIO) Cav., Kupferstecher, Sobn des Obi. 
pn, der mit dem Vater gleichen Ruhm theilt. Er war dessen Mit- 
ttbeiter, und anch Lasinio Jan. hat seinen Ruf, namentlich durch 
aaco sorgfältigen und äusseritt sauhercn Stich de* einfachen Um- 
liise*, langst bewährt, was seine Florentiner Dombaircliefs, seine 
Abbildung der Huppel von St. Crocc und seine zahlreichen Blätter 
für Moliai'i Ausgaoe der Gallerie der Uffizi, des Real Museo 
BoAonicq, bewciMa. In dem vod beiden Küoitlam beswgten 



Nni 



390 



BSIDlf 



t .1*1 




Wfrli* cla« Campo Santo in Piis »inil ancli Hit Hraptroasicn tob 
Liclil un<l Schalten ikn|;cgcben. Lfttinio der Soha (;Bb dino Wtik 
ia ktcincrctn formale )icr*u( . ila dii allere in pulen AbJrii 
l>«rciU «'Ollcn und thcucr ^cnardcn Ul- Uieie PiIIut* b ftctcu 
catnjiv Snnlo di I'i» crtdiienen t832 ^34 in 40 Bliilcro mit ilf 
liciiiidiein und rraDiöiitchem Text, und hier hat drr Uüntller ia 
AuffutUDg dct Charalitei* dieier nitlil lellfn von drr Keil >chi 
behandellen ]li)il(r »ein MügUelitl** ^alhan- Nach \ullrnilunf; 
irt Werke* ülxrnahiii Laiinln diu U«raui);ibo drr gr«i*«n Kufl 
Ufcin cu RcteUini'* ncicIireibuDg der AllCTlhümer EgypMu I 
NiUiient. * 

Unmittelbar odtr Jocli miltelbar ^eferli^C Kupr«r«erke der 
äta Laiinio'i, oder dei Su)iiiri allein, tind (enirr: 

Jl La Mpltupi'lilann Üufentiiia , kl. M, Ftixcni 18!<X 
^ 2) MonumcQli Sepoltrali dtlla Tnicana. diic^^ati da V. 

K zini , ine. da titor, Paolo Laiioio. fireoie iSlQ. 

H . 3} lUicCDltA>di pitture anliche inUglialc da Paolo LAainto, 
K iiate dii G. iloiti. l'i»a iS»! I. HU.. II. Htl. |855. 

V 4) Haecolu di Sarcofaci, Umi od aliti munumenit di ScbIi 
K d«l Cuupo «anto di Pita, ioUgl. da P. L<a>tfiia. Fi 

K.. 1825- 

H., S) II Pergamo tcolpito in marmo da Beoedetlo da Majaoa 

^L c)ii»a di ita Croce di t'irenie. 

^C 6} Tavole titbogrspliiclio ripriiuduli profili dt I«(t« dipiati AI 

£iu i-elebri mn«tlii Tixcani. 
a piaiia de) Grasduca di Fir«IH«, con i »uoi MoaM^ 
K ' Fitrnic ISSO. 

■ 8) Gallciia lliccardiana . dipinia da Luea Giurdano. vaa ttS 
^p bi» z'i tn ö llcFuu criiluenea, mit Teil von t. üeoici- D* 
K Kupier bttlebon in roinltcben L'mriuen, hio und at ■*, 

■ iHiilltrI. 

■ 9) L« iro porto M BattUtcrio di Fir«nae, 1831 i nadi : 

Bungen von V. Goxiini. 

10) Dm Tabernakel Ton Ur«;a{;Da (Arcagnuolo) in Or 9mi 
chel«. 

11) Die AobetuDS An Könige , nach dem treSIichaa 
H Sodoaa'» in .San Agoitino au fliana. Aua den Pittu«; 
K( Sitna. ii>\, 

13) l>io AbnaliiDC von Krcuic, r«irti« Compotition 
Meistert in S. l'ranccioo zu Sieaa. Atu den PiU. 

er. lol. 
ie obti mächt ige Caiharioa tob Siena in den Amra 

V Ordei)M<hvretlrm , nnch Sodunui, und aut deuitdbMI 

V ' kl. J. IIi>n(i)uii nUeK di«ic( QiM in gruHorem t»i 
B j4) Die Veriuchunf; det heil. Anlon, nacU Spagnolatlo. 
B Fillurc de Siena, fol. 

^t IftJ 1^* Sditveirnjagd , nach Rabent, für di« Real« ffaUHii 
B' •' Torino. iiluti. dn llobertu d'Atc^iD, «on 1030 tat f» 
H • ten er«ch!enrn, iol. 

H i6) Dio VefkündiKung der Maria, aacJi Gvaiiloicltl, (ür 
m Werk. 

IT) Die Madonna, nach C, Dolcei für daiMlbe GallcrJ*«»' 

Lltsinsky, Joliann Adolph, L3nd(chartiinal«rau<Ci>blr«n.< 
um 1810 i;ebciren, und leine kunillrriichc Keife erlaasW ir< 
der Akademie in Oiiueldorf. Iliec fand er tüchtig« VoniMMi I 
aoitdcr* in S<tiiiineT. und eine «reite grinto Lehn»elaM»i»J 
ihm di« E^atnr. Dabei uoteniittsU ihn »in auagttaitfcaaW« ^ 



■ X 



'«■ 



liMimlty, August GiU^N^ 




e. Alicbol. 



3St 



lai als Proben i«!acr Tuchtiftkntl lirgt b«reil4 dctn Publikum cioa 
aidit unbvdsulFnda Ani^liI vun BilJcrti vor, die bei C*l«gBtili«ir 
itt KvmUiitMlvlIuiiCHn immer mit t;r<»iI<Mi) Dcirall aufficnoiuraon 
itwJrn. ¥,* linil diM«* Inndichalilichc Ujntvllunfjcn mit brilcu- 
tangivaUrr SuSage nnd niil ItckucliluDg jcJat Tagctcril ; AniiihlGa 
voa »ItMi Burgen, Sdilii>icm unj anilein incrk«ürdi(;(u illen G*- 
bittdeii; «olcbe von Uiirfiro onil Weilern mil Frrnii'ctil auf Burg- ' 
ruinen. ThiirtD« elc; Waldgebirge und FrliouilürEc, iVIaiineu 
Biil ScbifTffit, S««ituni)(, laiidticbe Uülleu im Ili>r-«n und Fliliian, 
and «rrtchicdano ander« lieblicb« HricIiciDun^en n\tt dem CcbiFta 
J«r Natur. Er «teilt tie ia ihrer Itulie und im AulruUre, ia tli- 
f«B volUlco Schmucke und im ninlrrlichfli) Kttide dar. 

Laiiniky hat die ^atur ia ihrer EI gen thümlichbeit «rforicht und, 
mit ciaeni leinen Farb>(i>inii begabt, schafTt er iu nieormüdendfak 
Ttmttm (dil tacbnUchcr MeUtCMchaft die ^rilligilcii Rlldcr. Mei^ 
•trrkatt iil »ein Sthlon PjtrnaDt im Frühling; bennnderunf;iniir>^ 
ilif tienol Graf llacimkjr lOeadi. der neuern tiunat I. 2j.^) die Burf>' 
Obnrilciu an der Nahe. Eise leinet Landich&Tten Ul bei Hnezinihy 
S. 3<>3 im UulMcliiiitta gegeben. 

jasinslty, August GuaUr, ftUler «in Coblcm, der jünaer«, 
etnannt. wurde |8I2 gebor«n. Er bildet« tich auf der Ah«drnii»l1 
ut DueeMurr lum Künitler, nnd al» »cilchcr olToobarct er ein ua-4 
{■wöhnlKhe« TaUni. Dt» V'ach, vrolcbei er wiilillo, itt dat biit<]-< 
rixbe; tr »ircill aber auch hiniilwr in da> Gebiet dca Cenrci, und 
Laiiatkj bat ia BeiJcm Iiereiit tiefllichc Bilder f^ier<»t. Im J^hral 
1S36 rühmte man sein« Bclrciunc telri aut deiii lieraafjniite. ducb 
fal Laiitisky noch me-krtce andera «<kune Bildur f;emalt. D-ir- , 
■Btc* (latl aiicU cllii:be Landtcbaricn. Im J4I114 tA'.j taJi man auf 
4«r Borliner Ituaitaiifitellun^ ein vcrilienitvotlCK ßild, wclchea ci< 
Ben Ritter mit der Fahne voritelltt tiad anci Jahre tpaUr «a glci> 
che» ron Wilhelm Tell's Tod. 

iy, Wilhelm, Maier atu Coblenz. bemcbte titn iS3) die 
Midoffer KunitKhule, aber nir niiien nicht, in welcher Be- 
klehang «r lu den beiden »bigen ttehe, tu »ie wir iibcrhnupt 
vrrgebeni au> näher« AufKliIiitie über die VcrhJIiaiM« diäter tiÜntt- 
Icr gewartet haben. \Vt Lttiuky maJl LaudichaCien , ardiitekta- 
niicbe Anticbten u. i. 

Kf IVlichel, liuprerttecber (IS9Ö '— 1667). denen wir acboa 
Bier l'Aine erwähnt bahep, der aber hier eine Stelle finden muit, 
»ein Naiue hiuliBer Lame gefchiieben wird. Auch dai EVIono- 
ranitn itt au» M. I.. suiaDimcii(;tt«tiU lodern wir auf den rrühe- 
Artikel verweiscJi, ftietti wir hier nur noch e'toigo ßluUer b«i, 
.an der Abbe de Marotlei (nicht Morallet) 60ä kennt. 
1> St. Ludwig lum Itreuiiuce bewaffnet, nach Ra(ael> foK 
2) Suianna von den Allen iiberratcht, nach Hubeiit, foL 

J) Die Hctajtuchuiig MacM, nach An, Carracci, fol. 
) Di* beil. MaWa vou Aegyplva, naib Spagnolel. 
U Die heil. Jungirau aitchciul den hl. Anlua, nach S Vouet, 

fr. fol. 
0) Dia beil. Jaugfrau unter einem Daume, fob 
;i Sl. l'raiiK von A>iiii , Tul. 
8) Der Mann mit dem llundc. die Finte blatend. 
y) L< tambour eipajjnol, nach A. Boiie, kl. fol. 
19) Der Maler in »tiuen Atelier, viie er den Amor malt, Back 

A, Uu»e, 4. 
■ 1) Sellcropbuu auf dem Pegaiui btküBipft dis Cbiatüc, fol 

JfasUr't Kunitler.JLtx. Vll. Sd. 'V« '." ' 




320 



Lattn, J. M. de. — LaubrcU. V. €■ 



MW« 1 



d«r Künitl«r. und da malt tr kctondcn BilihiuM ta Mialaiur 
Aiiaar«!!. Aiicli Lintcrridit irüieilt er, 

Lottrc, J. M. de, i. Ü«Intrc. 

Laul> oder )i.iuherf A., Hupr^nlpcbcr, ein lyioaai^roRiitt, il« 
Chriii Laub oikr I.nuber ncnui, «teil a ntbeo' (Inn Zekheo s' 
ein Lntih, RUtt, nnbraclttp. 

BarUch P. er. IX. 3S. batclimbt folgvDda Bliitt«r tob di' 
uobcliannt«n liüuitlcci 

1} Bildniti <)e> 1I<tt.(i];i Geore von Sacbicn, Iblbficar mit !•»■ 
eem Bart, diu Miiti« auf dem Kopte, und mit Jem cnldatm 
Vli«M enteil Riückt. lIi;riog lorg Ano. D. M> XXHV, 
• 3 Z, I X. , Br. 2 Z. I L. 

2) Bildniu einM aächsitcbtn Prini«» , in rroGl, blouan K< 
und mit Unccm Bart. In niiiJvr EmfatMing, mit dMB 
tUclicii Wappri), M. D. XXXV. In ßicidier Grüiae. 
S) Eid« Goldtchmicdivcniicrutig mit zwei nacktriifjK indem 
d»n beiden SoitCD einet Va*c. M. D. XXXV, H. ) Z. g 
Br. 4 Ä. i I.. 

Dic«c dfci liliitlcr IcrtBamcb einen MonoeranunlttcB 
(nach (;oiliiichcr l*'orni) tK-i, et TchU aber d«> l.aub. Dl. 
nocli glaubt Itnilliiit, dati «• JeiijvBigvn b«deiite , d«r M 
de* Laubut bediente. Diciet Muiia);rainm, mit aiiiein jCiu^ 
nach link», der einem E ähnelt, oder 1:' L. , »tahl awll 

5(nilem Blatte' 
tildoitt de* llcnoM Georg von Sn<h*eD, HalbCgur EnDnl- 
viertelanticM, mit laugem Bart, die IVIülxe auf (Imu Hvfta 
und mit deui gnldenrn Vliest goilert: MDXXXVl. Jon Ha- 
■OB cti Saxtcn. U. 4 2... Br. 3 Z. lo L. 
Loub^ Tobias, Maler und Stecher in Vchnarier Manier, Md, 
lieh XU Aiietburff unter Lritunc de* J, tiidin, and dann Ml-I 
•henf-ilU aU autübvnder KUnttW in jener Sladi auT. Er 
Bildniup, und lolcho biMclite er auch in Kupfer. In »einer! 
ten Zeit hatte er d** Unglück lu erbliude», und I76| (tarh 
7b Jibce alL Mebrcre Miuer Bildoiuo wurden von I'rubit, Üb 
Uaid, Corvinu* u. •■ gnioehen. Von iliu idbat geferljgcl 
dl« BililniMc Ton! 

1) Jobann Sehaitian Miliu*, GoMaibeiter, nail nibeltprnii 
Tobiai Laub Ex. el Stutpi. Aue. Vind. Uval fnl, 

2) J, J. Sciteudiier, Modüinei, llalbfigur naob J, H- Ur 

Ser . (ol. 
ilarUut Chrittopli Re*t«rer, ful. 
4) Einig* audero Bildnitte nach A. Graf, M. Kleinecl, A> I 
icber «tc. 

IiBub&cfacr, TfCander, *in Laienbruder in der Abtei Attl inBa; 
malte AltatbUltcr. Fiir die Kirche in Altl copiile «r di« llijM 
Macia im Dun« >u Freiiinf. 

Laubert, Zeichner lu Pari* nm t770. I. C. E,« VMteur HaA 
ihm. L'age agreable, in oraler Kinfatiung. 

LaubreU, Veit Carl, Zeidtner und Maler von Würxbur^ 
nüt) geboren, und A. 11. Ki>bl«r war d«>clb>t i«in artter^ 
Spiler briDctile er die Akademie in Munnhvim, wa,il>m Il({' 
Preitinedaille ru Theil wucdo, und niiih dem Äiiiirilu aiu i"' 
Anititt lacht« et 4ii:h wiiter lu bilden. Zur Iteite im Au 
fehlten ihm die Mittel, und daher blieb VViirxbuig Jvr 
■ainer Th<il>gk«it. Er mallc mit Bciliill l'uriiaila, aucb «Ukb* < 



IiBucb, Chr. — I^ucr, N. 337 

itorien, betondan* Verdicnit aber erwarb er lich durch «eina ana- 
tomischen Zeichnungen, die für mcdicinitcha luid diirurgtiche 
Werke ^ectocben wurden. Starb um I806- ' 

jancK, Christoph, Maler zu Wien, malle Blldniiie und letloia 
Gcgenitande mit guter Färbung, und diese Beins Werhe nurdea 
mit Beifall belohnt. Er war Gnllerie-Inspebtur und Kammetmaler 
der KaUerin Eleonora. Das Bilduisi der letzteren, und iens« dar 
lUUeriii Maria hat Boener geitucheu. Auch M. Küiel itach dnt 
BiUniM der Maria von Üeilarreich. Dann beabsichtieta Lauch 
•bcnfall* die Herausgabe der ihm anTcrtrauten Gcmülde durch Biat- 
ttr in Schwarzkuntt, nasu er den Kupt'entecher J. Maennl ver- 
wendete; allein es erschienen nur 30 Blätter, mit dem Büdniue 
Cari VI. 

Lauch (tarb um 1730. Seine Schweiter malt« mit Beifall Win- 
terUndiduftm. 

anif Abbe, ein französ»cher Emigrant, der um 1806 in Harn- 
borg lebte. Er fertigte ein groMes Aquatintablell, weichet die 
münen dtt alten Dornet in Hamburg vuritellt, wofür er in dem 
liexeiduieteti Jahre die erotie goldene Ehrenmadaille erhielt. 

L. Wolf hat dietes Blatt für die in Uamburf; encliienenen ge- 
BciBantügea Untcrhal tun gs biälter im kleinen massstabe copirU 

UaOMtdf GlOSettO, Malar, wurde i672 in Perugia geboren, und 
P- MoDtanini erlheilte ihm den ersten Unterricht in der Malerei, 
bi* er nach Rota ging, um bei C. Maratti leine Studien fortziuat- 
x«B. Er malle Historien und Bildnisse, und zwar mit Ehren, in- 
dem er nach Lanzt's Vorcicherung, in Perugia tu viel als möglich 
der gecunkenen Malerei wieder aufzuhelfen suchte. Pascoli und 
Oilandi loben ihn auch besonder«. 
Starb nach 1718- 

MOaif DfiTld , Kupfersie eher, ein Jude, arbeitete su CremoDS, ga- 
«■ähnlich (lir Buchhändler, wie für die Istoria di Cremona, nach 
A. Campi u. a. Lebte um 1550. 

■rtndter, Tberese, gebome Garnier, wurde 1776 «n Paris gobo- 
t«n, nnd Vestier unterrichtete sie in der Malerei. Man hat von 
ihr Tersehiedene Genrettücko und Portraite; dann malte sie auch 
«liehe Histarien. In dar Schlosscapelle van Masino in Fiemont 
ist von ihrer Hand gemalt ein Bild der Madonna mit dem Kinde, 
weichet «ie 1609 *>* Turin malla. Für den Saal der Aitifen su 
LaoD malte tie einen Christus. ' 

Mlle, LiBudter arbeitete noch 1830. 

Lflndixia, ■. Laodicia. 

E«Uer, David, Maler zu Nürnberg, und auch Kuntthändlcr, TOn 
welchem sich ein gastochenes Bilduiss findet. Starb 1034. 

Er ist vielleicht der ,Sohn dos Johann David Lauer, der um 
1619 — 22 in Nürnberg war. 

htaCTf IVtCOlaus, Maler, der sich eef^n das Ende de* vorigen 
Jahrhunderts durch teine Bildnisse Baifall jrwarb. Er war Hof- 
Hialer des Herzogs von Zweibriicken , ging aber später nach Ber- 
lin, wo er um 1798 — 1802 die Bilduiisc des Königs und der Kö- 
nigin, der Prinzen und Prinzessinnen in Failell und in Oel malte. 
Er arbeitete aber wahrscheinlich noch iSlOi denn in diesem Jahre 



328 



Lsuer, Ph. — Loiigicot X V. 



L 



finci«) «!r noch t'intt Lauer*! «milinl, d«r darUi MiB« BitdaUM 
in P*il«ll Ruhm rniillrlr, 
R. Salumon hat Dach dietfiD Ltiuer KildnUie gcilocfarn. 

LaUGX, rllilipp, ftlalir. der um 180I in Be»!in athcilete, wir wa 
>on *btr nictit, in tiolehtr Bexirkuug er lu dem ühigen ■tehe» ' 
iBilt« (chöuc Bildnütt ia Miniatur und uid«r« fiilderi 

ItUUer, Georg, Mnitr voti'Schwtinfarl. ein junger liiinUlsr. 
■uchl« 18^ di« Akadamie dti liüatt« in Muuglisn, daiaalt xoJak 

Lauer, Franz, Main- ran namliurt-, imrdc I8l4 c«bor«a. 
Ltnilt vntmut mit dsn Anfnn^if'nintlcn der liiinit, bexog w || 
die Aludouiia Atr Hiuittt in MundtrOi um «tia« naiMc« 
dgng lu verfolgen. 

Lauters, «in Flninändrr, dtr ilcti nm 1856 >B PArii aufKitlt. 
mall LandEchiiFtcn , di« mit Beifill aurgcnommtD werden. 

Laufler, Hans, Medailleur. bcl.leidete um |670 die Stell« tia 
MuDEmcitter« dtr Slodt Nürnberg. Dunali lebte aucb cia AI 
tbäut Laufler. 

Lauffer, Lazarus Gottliebj MciUnianr und MünimeT.i« 

Nürnberg um iCiTO. Seine Werke ii>Ucii mit L, G. L>. hcieKta 
Mjn. 

Lauffer, Carl GotUl'eb, Mtdiilleor xa Nürnberj*. wo CT ilBlTil 
bit IT^i lebte. Lauffer tchcint iodcticn idiun vijr 1720 ^earbtiM 
■u haben, denn er itt wühl jener Csipar tiulllieb, tob Maleb ~ 
M in Fiorillo'i kleinen StlirilUn lioittt, dnti er t720, ilamatt 
■pellioF der .Miim« lu Main«, die Csbinct Ptler de* GnruMi 
ItuiiUnJ loil einer iFolgc p«l>illicher Medaillen bcreidicfl I 
nicKct lind 151 Sliiü>e, von Pctnu bii llenedilkt IV. Spiier 
er nacb Berlin, und da »cheint er um 1770 »Xurben sw mj 
fiinig« «einer Münzen >ind mit C. C. L. beieidinct. 

Lauter, Jean Nicolas, l\upreTiiteh«riu Cotmrrii.eB.paruii, 
beiühratcr Küniller , ward« 1785 *u TuuIob ceborrn , uod di 
del ¥nr ci, der ihn in den Anfan gigrunden der Kumt uoterri 
täte. Oat Üii|>iettlecbeB erlernte er nm (ich telb*!. und «T 
«U hlitoritcher Steclier bedtMiteode« Talent eDinichelt. Er iltf 
in den Geitt dct OiiRinelt ein, und auch in lectinitolior llini. 
•■•d leine BUtler tnuiierhafl. Er ncii* tcine Tiiillen |;i'h<itii; ■• 
neclueln, die Tone gcUllig abxuilul'on. und Lebe« und t'arlx i* 
teine Dantcitutif; tu brinc;'n , <>)inc in dem Slrcl<en iiack L/til 
die Greoaen der betduiinlttcD UulTimitiel (einer liuiut »i «b«i^ 
«chrtilen. 

1) Buna|i«ne & Jftffa, 31 eentJVio an VIT., daii berübait* 

der Pott von ßarua Groi ijioi gemalt, und 1879 g**" 

ein «aeitterhanct Blatt in gr. ioip. M. Dat liefeailaek 

den Sabinerinnen von IVlauard. tlsi Wetcrl jl 'I'blr. 
3) Leonidaa bei den Tbonnupjlen , nach Uarid , einea 

preiiwürdigitan Bl£iier der neuem (raOMMiKhen Ckallut^ 

^ie, lehr p. qu. fut. 

lioetale leo Fr. avinlln lettre auf chioc«. Paf.t JteFr. 

der Schrift auf «eiiMiB Pdpieri uil der Sefatifl tft 

120 Vf, 




J 



Laulae, ancll Lsune, «te. 329 

5) 'Zcpbyr, der lich zwitchen BänmeD üb« dem Wawer «ctian. 
^elt, nach Frudhua; für dia Getallichan der Kmittfreuade 

K «lochen, fol. 
gmalion und Galailiea, Dach Girodef* berühmtem Bilde, 
ß. foL Fni« 17 Thir. 
Bphni* zieht der Chloa «inen Dom aiu dem Tau, nach 
Henent; Rir dia GEiellschaft der KuKitfieunde , er fol. 
Preis ifl ThIr. ^ 

6) Bero und Leander, nacli Delonoe, gr. fol, Preis 811. 30hf. 

7) Der Tod dei Leander, nach demiotben. Dai Gegtinslüch. 
8> Di* Himmelfahrt der heil. JungfraB, nach N. fuuMin, rr. 

fol. Prei» 6 fl. 
fÜ Die heil. Jungfrau mit dem Kiade und SL Anna, nach L, 
da Vinci, fol. Preii 15 fl. 

10) Tod der Sappbo, aachGroi; für die GMelUchaß der Kunst-' 
fireimda , fol. 

11) Delille diKtirt der HauihüUerin «eine Gedichte , nach P. 
DboIoox, ein treffliche« Blatt, im ectten Drucke mit anga- 
Ie|ter Schrift, gr. fol. 

VÜ Die «ntike Statue der Tiber, für dat Mu». Napoleon. 

15) tCnarTB mit der Aegide, nach der Antike, tur dai Mm. 

Kipaleon- 
l4) Dai Bildnits eine« Manne«, der auf den Ruinen Born« im 

Macbdenken veraunkeu ist, nämlich Chateaubriand, nach 

Girodet. Dieiei fiildniti stach er zireimal. 
15) Amalia, Herzogin von Orleans, nach Gerird. 
iif A. !«• G. Necker, Baronna de StaÖl- Holstein) nniestück nach 

Gerard. 
17) Vignetten für die Anigabe dei l^ervant«, nach Detenne. 

Lnliie, auch Lanne, Losne» Stepban de, auch bloi Sie- 

■ liaana genannt, Zeichner und Kupferstecher, «rurde iSlO in Ur- 
taMW gehören, nicht um I5U, nie es bei Fdssly, Brulliot u. a. 
küet. 

Seine Blätter itnd sahlreich , mit S. , oder Stephanu« F. (fecil) 
banchnet, nie mit «einem Zunamen. Die meisten «einer Bliittae 
■iad klein, einige «ehr klein. MalbBite schaut sein Werk über 
4oo Blätter. 

1) DiB groKB Liiwanjagd, nach dem antiken Basrelief zu Ma* 
Jana, später bei der Peterskirche in Hom, gegenseitige Co- 
pie nach Marc Anton. 

2) Trajan, welcher gegen dia Dacier kämpft, Basrelief, naA 
Marco de Ravenna copirl. 

5) Trajan znuchen der Roma und Victoria, nach Marc AntoD. 

4) Ba«relief mit Figuren aus den frühem christlich • rämitchan 
\ Zeiten. 

5) Alexander lüsst die Bücher Homer'* verscbli essen, nach Mar« 
Anton. 

6) Die Entführung der Helena, gegenseitige Copie nach Mace 
Anton. 

•J) Neptun sitzend zwischen Nereiden und Tritonen, nach Fri- 

malicdo, vorzüeliches Blättchcn in Deham'* Manier. 
8) Lada, nach Michel Angelo't Bild, ehedem in Fontainehleau, 
p) Lncretia, Halbfieur. 

10) Dbt Tud de« Adont«, beide nach L. Penni. 

11) Apollo auf dem Farnas* umgebin von den Mosen, oad) Sf. 
dal Abbata, in 32. . 



330 



Latiino, aiidi Laiiuc, «te. 



i 



li) Ein J^oni;; auf dein Throno niii mEhrercn FiguMD. 
13} Di« Enifuliruni; ijcr Uippuitacnia. 

14) Tliicchua nuf ilrni FaM«, ninil. Di«» BUtt fanden wir 
BticiiiiD livigttsgt, u B^livii ■■)«[ wolU dem Johann Ste| 
de Lauln« an. 

15) I>iD dr«i Grasi«!): 81a Rono cwilet n'mo ai 
»cnlplae. 

t(i) AKlaon in einrn Uinch vemandetL 

17) Dtiielbe von Vena* lieneinL 

18) Znt! trauen hnifond vor dar Stntti« il«r Diana , oTal, 
1^1 LucMlii »loiboiid voD anei Sulilalen untarttüut. 

20) Apwilo auf dem Wagen tob »i«r rrerden (tcaufjon, 
Luna von Sternen umgeben, im Grunde L-indteliafI, 

21) Ein Kellüsellc« Weib auf eiueio {iilliificltcn Ffcrdc, mit 9 
, mund und Trompeiia, zu den Seilen ciu Mann anA 

f Weib. 

' 22} Dni weiiiliche alUgaeiacht GetUliea . darunter cli« Zeit 

der Kugel. Docti nohl nicbt einerlei mit dar unten 

zeiglon Düritclliin^ der Gniicn? 
93) Der Kaniiif der Ccotauren und Lnpitbcn, ubIonK. 

24) Der Kainpt' von blänncra ta Tum g^tn Männor zu 

26) Der Kampf Reeea Thiera, oblonf;. 

26) Folge von 12 BUrtrrn io Fonu von FiieMn: RümpFt 
den, naeehannle und ein Triura^htug. Dazu geliurn 
die vorlierReli enden UÜltcr. 

27) Der t'itchcr mit der Angel. Lindicbaft, ovaL 

25) Der Vogelliagev, Lendirhnrt, oval. 

2g} Folg« von 36 Dnrtletlun^en au* dem alten Tetlamnl, 
der ScböpfuB^ dei Hiiumell und der Erde l>c(;tnDeil^ 
Gegen(t«nde tind aut der Gcnctii genommen , alle au' 
fanoi F. oder S. F. bereicbnet. U. 2 Z. 4 L.. Bn 
10} 1*. incl. 4 L. Unterrand. 

Diei« Folse iit tchSa und selifli. In den enten Ab 
cken lieht dai Wort „G^iete" unter den lateinitcbd 
' ten und dioto »ind griiiFcr und ohne A)itirevinlur> Lau 

' findet man auf den ivfcitcn Abdrucken. d>i Wort ^Gn 

' «(eht über den Veiten und datu Uummt noch dvrNaoil 

^ dai Privilegium. In den dritten AbdrucKca li«»i 
dem erden Blatt: SitpUam Scolari forüM. 

ÖO) Die Geburt der Maria. 

Sil St. l'aul vom Pferde getiuntl. 

31) David enthauptet de» Gotiaih, Copi« nneli Marc AiOitm. 

i'f) Die IVIaitvr der heil.'FclicitBi, nach Marc Antun. 

34) Loth mit tetnen Töchtern, Luu Pcni inv. Vuii<)gtl«li«» 

eben. 
SS) Di« eberne Schlange, r«iebe Compoiiiion, n»cb Jean 

p. fol. Dictet i*t da* gro«)t« Werk dn KÜN*tter*< 

36) SuHnna und die Alien. 

37) Leixteie von Daniel gerichlel. 
3SI Die iwuK Monat«, t! kleine Ovale, t56(U 
S9) Dm vier Wrltlbeite. i hietoe {lUllor, lSTä> 
OO) Die tiebe» Plinetrn, T Ktnine Urale. tSTS- 
41) Folü* von 7 hlcinen Dlallern, au! jedem drei SlaliMB 

Gi>ttem und Giiifinnen in ISitcbeni nur de* TiWi >«(((■ 
IS76- S. Johann d« Lauln«. 



Laulae, Johann Stephan de>. 331 

ii) Folg« Ton 12 kleiDni Ovalen m!t DantellnngBn am der Fa- 
bel , mit Utemiichct Erklärung um jede* derielbea. 

iö) Fol^e Toa sechi Dantelluugen «u> der Fabel, jeda mit awai 
latnniichen Verten, in die Breite. 

44) Die fünf Sinne, fünf kleine Biälter mit Titel, ts?0. S.d« 
Artikel Johann de Laulne. 

43) Folg« von rüuf Bläliern: der Neid, der Ibingeri der Ueb«r> 
fliua, der Krieg und der Friedtn. 

46) Folge von |6 kleinen Blättern mit allef^ritchen Figuren, in 
Ovalen: die Theologie, die Arithmetik, ABtronomie, dt* 
Geometrie, die Physik, dia Grammatik, die Rhetorik, dia 
Dialektik, die Juriaprudeni , die Muiik, die Weiiheit, di* 
Freigebigkeit, die Groumuth, die Fteuodichaft und die 
nümcrr«. 

4?) VerechiedenB Folgen kleiner Blätter mit Arabetken und Fi- 
nren auf neiwem und «ehwarzem Grunde. Die Zahl der 
letateren iit die grünere. Diese Blatter belaufen lieh überSQ. 

45) D>« Bildniase von Claude de Verth, Mönch von Clugnyt 
Andr« di Valoif, Historiker; Andro Fare, Wundarzt. 

SUfbn wurde in seiner Jugend Eum Goldschmied gebildet, dock 

WC «r fo Kupfertlecherkunst vor, und er Iciilete hierin Torzüg-- 

HcSaa. Er Hihrte den Grabstichel mit grosser Leichtigkeit und 

Zartheit, allein in der Zeichnung gebrach es ihm. Dennoch sind 

acÖM Blatter hüchit beachten snerth, da er nach guten Meistern atach, 

uad ancb in eigener Composition ist er — die schlechte Zeich« 

sang abgerechnet — nicht ohne Interesse, besonders in dem, wae 

die SrCndung anbelangt. Er ging darin mit. grosser Leichtigkeit 

XU Werke. Christ nennt sein Werk irrig Opus mallei. Er folgte 

dw Weise des Campagnola. 

Daa Todesjahr des Künstlers kennt man nicht, doch erfolgte a> 
OB 1595 zu Sirassburg, wo Laulne lange, oder am Ungitea er- 
baiieta. 

Ea finden «ich von dietam Künstler auch geistreiche Zeichntül- 
M, mit der Feder entworfen und mit Indigo lavirl, in Bister, 
aipeaiscber Tinte. Mehrere solcher Zeichnungen sind im Cabinal 
TmifaoB Dijonval pag. iit). verzeichneL 

Fsmillon macht den E. da Laulne auch zum Formschneider, abat 
mit Uorecht. In der von Ch. Egenolff 1572 gedruckten Ausgabs 
des Petrarca findet sich auf etlichen HoUschnitten ein Zeichen, 
dai einem liegenden S< gleicht, und dieses Zeichen deutet Fapil- 
lun auf St. de Laulne. Es ist die Chiffre eines deutschen Forat- 
icbneidert. 

Schliesslich bemerken irir noch, dass wir dieses Künstlers aoltBD 
anter Delaune emähnt, nie dieses auch einige andere Schriftsteller 
gethsn haben, nna scheint es aber gernthen, hier seiner autführlicher 
vn gedenken, da nir seit dieser Zeit mehierei über seine Werks 
erfahren haben. In der Angabe dos Geburtsjahres folgten «ic da- 
mola der gewühulichen Meinung, 

iMlne» Johann Stephan de^ Zeichner nnd Kopferstechar, und 
vahrscheinlich auch Goldschmied. Die Lebens Verhältnisse diese« 
KÜDSlleri kennt man nicht, und Einige meinen sogar, die Beteiehnang 
IS. gehe den Johann Siebmacher a^■ Sei dem nie ihm wolle, der 
alle Stephan de Laulne hatte einen Sohn, Namens Johann, und 
Badi deasen Btfittdung hat er die beiden folgenden Saiten von 
Bläüera geatochen: 



äÜD 



0» 



Laiin, B. t< — Idiuairx, Seit, voo der. 



3) 



3) 



4> 



6) 



l) Di« rünf Sinn« , klcino RIäUm mit Tit«I, auF w*tch«Bt 
li*«t: Joliani Uli» int. Slcpli<oii* pator actati» ÖO li>«Ucii 
ISTO- Darau* criieht mm zugleich, diu Sl*j>biaa IM 
boren «turdc. ] 

Sieben hkiae IIlält'>r mit )? drei alleguriidicn Fi^rca 
iclxu. Auf il«ai Titul ttoltca ilit vbignn Wort« ■ 
Jahrxalil ]6T8> 

In diotcn ItUlt«ra enclirint «r nur ili EHlnd«*; fa 
aller «in<l oigenh>iii')ii;e itliiticr, |;r<jftttenlL«ili Cunltm 
dem Itiiomcr getcrllget (O^iut aialleij. 

Ein Bacchaualoi Silen reitet auf einem Em), vom 
umgeben, im Votgniiitle «in Schwein > im Hinter 
Lan< Itchart tu unJ Oobauile. Uiiico au dn ürde ttah 
1582- Uuiul, DurcUiiicM«r 5 Z. 3 L. 

Racchi» auf einer Tonn« «ilie « il, im Grunde F.nndtdi 
UebäiMle. An der Tanne deht man: I. S. 158Z- 
Durchineocr i 'ft. i h. 

Eine Ftili;« vuu Illüttera mit lieMea und Ucldianen, 
beioichiiui uuJ nenigitoni 9 öliteks. Uvol, U. 2 Z 
Dl', i '/,. t l- Oput luallet. 

Bt gibt nndt mehrere Blillir von dictMO Künitlor, Vtm 
tnil Uxcehanalien u. d^l., doch konnten «lir unt nicht übar 
ob jeuci lllitl «iiklit-'h eiiilire, von welchem Chrift snf;t 
rauf SU Irten: Carolin Slcplianui aelatit LXI. Johanna liliv 
torc. Wir rannten in<l«»en nirgand» angedeutet, daaa di 
Lautn« Carl Slepliau getieiuea lÜaba. 

Laun, Benedikt von, Ar«Iiit«kl. der auch unter drat Sm 
iictf Tiirltuniint. Er nurile x'iil in L.iun geboren, und desinag 
er H. ron [..aun. Im Jahre l$01 Tollendcie et den Hau dei 
Schlotte), dnten prachtvoller Aulriii ud> durch E. Sadeler'a 
»lieh behannt iil. KjJnig WlnilitUw tut diuicn Hau unic 
und nach dem Tude diciea latODt Turticn hc;;ab (ich It. vwi 
tiAck («intn GeburUurle, i*a man ihm 1&2D den Itnii de« 
kirclie anvi^rlraiilr. In acht Jahren i<ar diei': pracbiica K> 
Icudet.iinilllilbin ia;;t davon in den Mi'cell. Decad.!.). 3. p. t3' 
*ie wmi^e ihre« Gleichen in Bohmon hah-^. Auch eine A« 
nennt i>a Opnt Bmeitii de Launi tind ISS? wurde dpr 
dann begraben. Dieiea Küntller* cmihaoD laohrar« 
Schriftileller, betonder* auch DIabaei. 



I 



Launay, do, ■. Dclauniy. 

Launilz, Schmidt von dor^ berühmter Itildhaucr *»« 

CuilanJ, wiirile um 179& iieborca. und in tciaer Juttruil 11 
Üeontniitea unlerrichtai, nelchc die Grundlage hilJeu. miI 1 
dir huntiler von Talent mil Sicherheit forlbaucn haMS. 
Weih* erhielt er in itom unter Thomalditii'i Leitung. ua4 
«si IE19 nannte man den Namen Scliiiiidl vim der Lawni 
Auiicichounf. Wir haben Ton ihm dne bedeutende Asaal 
lieber Werke. Staluoa uiul lebemvolle Hiuten. lliihailW 
nähnune verdient da» Uild dei Merkur, der tich dio Flügll 
UMetinaril. ISIO gelerlif^et; leino Vcnui; die Alua«, wek 
L«i«r Kimmti die coliit^lc Uuito de* Juiltit MiHer , IUI ■ 
frhl dei KÜBtR* I.udxiR von Baterri für die Walhalla bm 
Im Jahr« tm ethiell tr t»u haUcr vo» Rmaland da« i 
di« 8(alu«B det OeMeral Huluao« und de* ila/cU; d* Tt 



Laura, Jak. — Laiircos, N. 



333 



^nn ralinn. ßfionJert «u •rwjhBrn i>t aarh da* Monn- 
BKb» in der Schlacht b<( Ldptig g«lall«iiau Urudert. 
bB MtiitcrwCTk i>l irin gro)i» Batrelicf in carrnriicliein IVIar- 
f, mlclir« Ji* Vurderteil« de« TrautrdenlilDati für lUn tS.'li 
|ürb«a«o SctialEmcUier do Küiiig» von Holland, Obsrilon N»- 
Itiert tiDd in iliia< aufgeitelll iil i ilor liÜDitlar hat ci |fl;(t 
^nitt. Hierauf (;in^ «r an die AutRihrung di-t Giiibett'adiea 
■baU, Die cotouale Uüile de» GcCoicrlcn erhobt (ich aof ci- 
I rotdaa Pitdnul, eeKltmiicIit mit fünf Fijpircn in Itutrutief. 
Lm Werk. TC«lcliM lity»r ia Br<ini* com, miida xu Fraiih- 
I Mf eincB üflcnttichen PUttc aurgMtaUL 

Im d«r Laanilz Übt tclbtt ia Fronklurt, mit dnm Ruf« eine* 
mMg cabildctra itcEFlichcn liiinillirrt. Im Jahre iSSö hogaan 
Umb Canu* uhcr dis GrichiLbts der bildenden Kiinite, und 
■■ lükrM «r raiT allt^tmTiiim Ueifallo durch. Er scifjte riela 
Uildun^ea der Iliu|>tkun(Inarke vor, die er lum Theil von 
K könhch untcrooalmcnCD ncitc iiach Italian mitgobmcht hat. 
It> Bildaiii di«ic> Hiintlten iil in der bekannten Purlraituaim- 
K^ tiunigl. licliiiichen Uuiatahr» C Vogel, tiZ2 von Istxtc- 
k ia Drriden gtieicbDol. 

Ljikob, ,. tluri. 

ni, Alexander, oia ichnedUcher Mat«r, ein KUiiiller oniert 
pfeadfiti, d<r mit »cinvn Pftrdattücli«!! tich Kiihin «r>tarl>. 
k tcWcii*Fcr]ultai>ic kuniitcn «vir Dicht erfahren, doch «tUtca 
fc'i»« er I&2J in Rom »tarb. 

|Bf I. Lorraio. 

■KKli (. Lannaioit. 

p, IiClrOf «, p. di Loran» and Lotinittli. 

fCtf l/-. Kupiert lecher, der um ITÖO in Parii Ichle. Wir ken- 

Ivoa ihm (ulgendei filalt: 

[Dar Sch«*ur der Iluntiet, luch CarralTe. 

fet, Andre, t. Laurent. 

■O0t i -t 1. t.aureDl(. 

fCti, Ghevalicr de» Maler tu Parit, d«r ahirr die Malerei 
[^ DiUltant la betreiben ti:h(iiil. Hr mah LBDJtGlmlteD und 
■turcn, und dieie Bilder icicen, daw der lüuistlcr auch in 
Ecn ^eHcaro. In Jabia |6S0 erhielt er eine Aueifvriingimcdaille, 
k kKod iäii »b nMO Bilder tob Uiiii in den Satooi. 

BS, Johann Daniel, 7.tichner und Hupfcritechcr xu Btr- 
[wordc um 1T70 geboren. F.r arbeitete inoitten» für ttuchhind- 
iBiUaittc und amirrc llUtler. In der allgemeinen .deuUchen 
Itiotfaek »t eint boltiitende Aniahl von rortraileu, die dieier 
tcstocben liaU Mehrere (IBOl — 51 veraeichnet Meutel 
Räititler-Leiikon; aber noch 1832 hnden wir Spu- 
Tli(li:kcit dieiM Hunulert. Er ttneh fortan llildnioc und 
ik indirc Ceceniände. AuehinOel matte er: in dem bcicictinclen 
-a tah nua auf der Derliuec Kuatuuiitcllung drei in Ucl gc 
n Onpp«n von Seb«*fen. 

«1 N., HittaTiennultr* der in der cnten Hälfte da« vorigen 
Aodtf« g«l«l>t SU haben »cbcinL Setner eiMahnt Uoet, o&no 



i 



J 



oüUcre 



i 



B«*iimiiiuaRl «bar doch g1niibi;n nir nicht, diH *t ^ 
LavTetiico Ltn« FmoD iit. Mr i*t vcriiuiililidi eia Ltgld 

Laurent oder Laurencc, T^a^TTcnce} Andreas, Main 

Hupf«r>t«<licr, «iKile 1730 in LooJon geboren, oni) Pli. B 
UBtcrricliUic ihn in tier liuntl. Er hicti licli mrhcrrc Ja| 
Fuiit auf, eifrieit mit leiner Auibildung betchiirU^ct , und | 
Ungtc er den lluf rinn eOKliickUu KnniOtn. Er seichnal 
currckt, (clbit in den teliKicrigiten Lagen, und bciundciw 
rtich iit i«in« NaJel, ilie er dann mit dem ürobilictii:! unle 
Seine A^unngen tind tehr gctchmnckvoU , (ein und laicht 
cherlirit Ir^hondelt- Auch die Mnlcrci übte er mit Brl'olff, 1 
var crmil allen WiiteatcbaClFO vetlraul, die einem Itünillar 
kiinncu. Er nutdo auch ein Üpler «eine* rieittci, um IT 
nio, iri« StruU Und Br)*n, wohl nach Bntan, an|[cL«o. 
Auf teiuon DUlIem »teilt ein niunugrotutu. 

I) Dal Benrdicii«, aacfa J. 0. Groai«. In tntta Di 

der SchtirL 
3) Der Tod de« jungen Detilet !n derSchlacM bei Nani 

J. R. Lebarbier. Im erden Drucke vor der Schrift. 
3) Sau), der die Pfthontttin b«l[3i;t, nacli S. HotK, 
i) Ueintich IV. und Sully, nodi der Schlacht bei Irti, 

Blatt nach M. Baunicu. 
6> La cuDvcraaiion t^oD Bauern), auch D. T«ni«r«. 

6) L' hiver. 

7) Le )oueur de (|iiillrt. Beide nach Tenitrt, unil voa 
to Ml« vuD den Obi^irn, gibt ei reine Aeudriicko unf 
che, mit deiu Slicliol vullaadtl; von ditten aolcht 4 
Schrift. 

8) I-«* Adicm, nach Wouvrrroan* , ichünet DUtt. 
Jt) La nioition, nach deintelben. Vu» dirteti koiden B 

Sibt rt reine Aeixdrückc, und otit deiu Grabsiichsl 
tie Abdrücke. 
10 _ )t} Zwei Landtchaftoa in ovaler EJofaMusg, ai 

Boueher. / 

13> LandichaO n!l Ficureo uad Tbieren , etomc« Dlait 1 

B. H. DetlMp. 
)3> Ein Seelialcn mit Gtliüadvn, ^uM Blatt nach Itonth 
]4) Landichafl mit dem Ilirten und der l]eer<le, nach Li 
butg- Im ertten Dmche vor Lauccnt'i Adrct««. 

li) L« rrpoi du bergcr, nach denuelben. Im ent«!! Druc 

der Schiiri. 
16) Le duiix repoi de< berf;ir>, nach demietben. 
IT) Aniicht von Mundragun iu der Daupbitie , oach La 

borg. 

18 ~- 2t) Vier LondtebaUcn mit llirtea umi Vi«h, Ovala. 
Loutherburf. Ei gibt Actxdriicke, mit dem Stichel <uU 
Abdrücke vor und mit der ScbrifL 

Laurent, l'ierre, Kunferdtchtr, wurd« 1T39 (nicht 1745. «ria : 
laeti 10 Marteilla geboren, und alt KüniOer varttaBhl tr t»t 
all*in, WB* er genunlen- Ilalcchou ft^b ihiH *iniff* LeklioMI 
damit «•r«>e«-hoheii. Dennoch wurde ereintreßlichar Kiuiall 
beiondrrra Ruhni emarb ihm dio Ilerauigabo dtr ichuiien t 
lucii;. die tr mitRobitlaad uiilrrnahw, n.inilich dai Mu>oa fn 
•felchfi lein Sühn P. H. Laurent (oruel/t^^. Ü*r Valer 
für «aina Bemühung mit tiaM gvldeaea Uedailte btlolwli 



Lmrp&t, Pierre Henri. 



tto9 itarb »r. 8«ino bcflon Blültor ilnil in den btxeiohneten Ma- 

ilic Iclztarn <!•• Tulfian'lnn WncichiiUMt. 



11 



I 



1) Bütto i*t M. llrrbtn, in ovaler Einlaifun^ 

2) Bildnli« <Ui Aritei A. 1*«lil, nach Fujat, 

3) X^nd*chaft mit eiucm Alaun», der zvtci Pferde b«l «leb hat, 
nacl) I'. Palmicri. 

4) LMKUchsIt mit Pferden, difl An <in«r Fontain« Itiakcit. aaclt 
dratelbeo. 

$) F.ina iiilicniBch« Anaiclit, ttnch J. H. n&ot. 

6) La buhtiDifDiie cnniuli«c, grottr» Blall mitli N. Serghem. 

7) l,'acciipa(ian do U b«rgRrc, 

B) Le paruae du bac. Ueid« nach Hcrghem, im ontan Dructts 

»ijf der Scbrifl. 
Siudien ron Schaaf- and Zief^nköpfen, zBlütler nacb dem- 

telben. 

10) La pa*tor«lla Fri^ana, nacli C Ditjardin. 

11) Dot Weib luSt dem Lamme, durch dna \VnM«r ^tiend. 
Jlj Der T'td de* Cli«vnltor il"A"ai, nach Coinnovn. 
IS) Anlicht den CnliiMUtn«, nach Ucc^lirnt. Mii*. Iran?. 
l4) CK« weidenden Uch>«D auf der WicM, (le pacoge) nacli 

\*i\ THc Ochian beben itvr Hütle, nach demselben. Mu«. franf, 
1() L« atnncge , nach Woiivermaui , ruii Malbetlo TorgeäUI. 

Mb», feine. 
J?f Die SüiidllLiih. nach Pouuin. 
Sit Coup de Snlcil, nach ItuiMlael. Mim. fran^ 
19) Ein« AiKticht to» Flandern . une)i van Guj-oni Miu, frailg. 
10) La vic cbampjlre , n*c)i teti, Miu. fr. 

31 — 22) Vier MiiBen nich Lciucur, mit P> Audoin getlochen, 
lur da« Mui. Iraiif. 

Bnt^ Pie:>TC llcutlf Zeiobn«T nnd liapfertwcher , der Sohn 

Obigen, wurde 1770 ceboron, und der Vater iiiitfrnchiete ihn 

der Kumt. Dioeoi half er bei der lleraulgab« d*« Muio« fran- 

uod nach deogo Tud betorgic er die Forlielcung dit«oa 

btnerkei. Ina Jahre i81fi übertrug man ihm die Leitung de* 

•an VVarKet, welche« unter dem Namen: Sal^re de Charles X. 

aant i»t, und für dieie genaoateii Prachlnerkc lieferte er aucU 

Laurent erhielt icn Jibre IQIQ tvrei goldene Medaillao, 

»*it 1823 i<t er audi lUttor der Ehrenlegiun. 

Wir hab«u ron dirtem Küntiler eine Aniahl ron schönen Blül- 
Einige hat er gejttt und mit dem Stichel beendigt, anders 
ll<a. Gritit bat er z. B. dm Blatt teinei Vateri, unter den 
aaii le pacage nach Polter bclunnU 

Dann verdanken *>ir ihm die Uerauieabe von Darttelluneea aus 
Leben dei hei), Brunn; La via de St. l)rttni>, ou colUclioa 
. viugt deux tahleaut peint) carLciueur -~ exccutcc en deMini, 
h«fr. par M. l'ragunard, public par M. Protper Laurent, I81I. 

1) Le ■actificaieiir, anlikc Statue, im Mut. fran^. 

2) Hall« de Bubemieni, Dach Bourdon. Mui. frsDf, 

J) Statue eine* i^iecblidten Pbilotopbaii < angeblich Pbocioa. 

Mut. fr. 
t) Der Tod der htil. Juni;frau. nach CorrKVof-E'o* 
S) Die Marter St. Pntee'i Üoi Dominicaiicrt, nach Titiaa. Mut. 

franf. 
ft I>er Sabin«rranb, nach Potutin. 
n Die MeiM dei heil. Martin , nach Leiuear. 



3M 



Lwiiircnlii) , de. — Lniireolz, Fr. 



LaurentÜS, t\e, AlaUr in a>Icli. tSa jcut ktcndFr llüoUler, 
mati >u tlrn voriiiglUtKira Ii.itiriit /^hll, neben Lüudi , Fall 
Satiatetit, Minatdi etc. Ur toall lliiturieu uud Üeatmtucke. 

Lniirentiis, Franc, de, fV. Loremi. 

Laurentini, Giovanni, Mnltr von Itinini. Arrit;oni i;«i*nnl, 
Schüler it* F. naroreio. Er erxitTb »icli Rur, uu<l beiundcr« 
T«ieli waren trinv Werke in IliniinI, mu taaa in Kirrhcn 
»olcbe üodet. S«in Wetk iit di« Eothnuptanf; ilei T<iiitprt bei J* 
AufFuilinprn > und S(. Juhann und l'aul in der lürcdo dkvtr 
Heiligen. Iiti notori» volUndclc er die Arbeit dei F. di Mciiüal*»- 
n>, iiiid ein Bild (einer Computition itt dat«lb)t drr Tod Abini. 

Arii|(oni nar tu leincr Xvit ein irhr fl^enüilflpr Al'tpr. iinit be- 
«ondcri go«ignet lu f;ruMräum>f;en Uildern tnti Plrrdn» und IttW- 
gem, in dio er I.<b«o und Uewritunt; braclile. Um dat ldeatt«b«it* 
luiiniPCrlD «r ateh wfniger. alt aiidora Zügling« der rMni»<h« 
Scbal«. Dimer Hünatler Itbw um |600. 

Laurcniio^ Cesare, Ktipferileclifr, der um 1690 l«bw. E* titnitm 
*!cb DiliiiiiMe von teiner tland. 

1) Cunle I.udovico di Uarbiano ct& Uruilbild im PruGl, C«h. 

d«l.. r]U. 4. 
3) Com« It. Ar*), nach Su AMiiin!. 

3) Conta J- A. de Seccn llorella , nach C Fiori. 

4) M. A. M.ilalc>la. Cob. iltl. 

Laurcntio, F., ». Lurouii. , 

Laurcntms, F., Eine ttnoa mil F. Lorenti <U Verona. 

IfQlirCntillS, A. , lA. Laurent?) Kuprentecber. nelchcm im CafciMl 
Paii;!!!'!) Dijunval p. S(- folgeodci Blalt beigelegt niid. 
lj*r Scballro SaniucU, oach S. Boaa. 

Laarcnz, Johnnn Daniel, ZeicKner, Maler und KupCw«ttclM^, 

ein l'rtUM« vim Geburt, und der 5uhn einet »nt unbtlLMiaBa ! 
Kmatlsolm I <ler aber für ihn tu hüb ilarb; tWb nah« tidt A' 
üller« Schneller trincr an, nelcbe von Vater die l^niailmalrrei ^■ 
lernt bnllc, «otin lio dco Ilroder cbonfnIU uBletKrie». l>MHlt 
Irbtc iie mit ihrem Catlc», dem >^UIcr J. Ilr«ehoU«ni in CopaBlM* 
MD. und ipälpr (ingen alle drei nach Wien, um da ««ilMMI 
Verdienil xu »uchen. In dieser SImU tieiuchto Lauicna aueh Aw 
Akadeiitie, und anfangt war et die Miniatur* und EmjilinalM^l 
welch« er mit Vorliebe trieb. Im Jahre itST giag et nadi DmVU 
allein icin« ttunU fand keinru Ilcifall mehr, und daher •«■lAQ 
et dUTtfa die Aquareltnialrret Keinen t'nterlkatl zu iichrm. Kr »orll 
Lehrer der Zeiiheiihuntl an der Keatichule, und aU lokhir tdieiil 
er esgen da> Ende de* vuri(;«n Jabrhuaderti gritorben au tejik 
Man hi-i von dietem Kiiuttler Kmilllen, getutthie ZeichnwM|i 
and Aquarellen. Dann hat er auch ii) Kunfer gettochen. Ti 
17T0 BQ 8*b er mit J. C. KniKer riue Sammlung ^taltr Blaa 

^m hcrjui, die bit 1730 lu >e<ht IteHen heranvritehi. 

^R Dann railirle «r K DNtter unter demUtol: Ittcuell d« di 

'^ lujrli d'^liidnt d'.ijKvi let dc(*>ui de llembrandl. 

LaurOUU, Franz, Male« und Kadif«r. der uiS I7A6 — 88 t« Kn^ 
Und 1*bl*. Er ■aickneie und nalle BildniMti und jeitaa dn Stslr- 




Iianrent, Jul. — Laureat, Fr.| 337 

•nrntj JoieSj Bildhauer nnd Sohn dci Johann Anlon, i»t aben. 
Ul« «in gcichickter Künitlcr. doch können wir leina Werke nicht 
anzahlen. Er hat mit leincm Bruder Faul Antheil an dem Coum 
de deasin, denen wir im Artikel leine* Vater» erwähnt haben. 

»rent, EVaa^ois Nicolas, Maler zu Pari., der »on iBOl — 
I819 vertchiedene Blumea- und FrachUlücke aur Auaitellune 
bncbtc Sein Meider in der Zeichenkun*t war Görard. 

«nrent, Emma Mlle., Malerin su Farii, eine jetzt lebende 
Ennadcrin, dach wiuen wir nicht, weisen Tochter lia iiL Sie 
hcingt aett I82I Bilder in [die Salon», Bildniue in Miniatur und 
Oeli nnd Genrettücke. 

tBtentf Franz, Bildhauer von Mecheln, vielleicht der Sohn einel 
I^nirMita der bei dem i72t veritorbeaeu G. Gibbons die Bildhaue* 
ni erlernte. Unter Bildhauer arbeitete noch 1812 > und damalf 
fimdcD wir «eine Statue dei Bacchus aus Stein als ein auiKeieich. 
nett* Werk erwähnt. Auch sein heil. Franciicus, der den Heiland 
•^ Krmze anbetet, wurde gerühmt. Näher kennen wir dieien 
Z. IiBwuit nicht. 

LMUMt, tin ältarer franzÖiischer M^l^r, der im l6. Jahrhundert« 

JthU, Seinn Lehens Verhältnisse sind unbekannt, Fioriüa sagt nur, 

' tau or lieh aoptlich an die Weise des Frimaticcio und Roiio st- 

JmIIcd habe. Er scheint in Fontaiaablcau ein Schüler dieter Mei- 

iltr gevmen cn seyn. 

HBrmtf Architekt von Troyei in Champaigns, der um i?5Ö in Fa- 
ns jplebt baL Er schrieb allgemeine Anmerkungeo über die fünf 
OrdnnngeD der Baukuait, und den Stuff dazu gaben ihm die Ka- 
pdlen in SL Sulpice und andere Gebäude au Paris. 

Utmutf Architekt, der iB34 In Hom seine Studien machte. Man 
hat Ton seiner Hand schöne Ansichten in Aquarell. 

tpoent, Leonhard, Zeichner und Maler au Berlin um 1786>' Er 
*' firtigte Zeichnungen auf Pergament, und auch Blumen malt« ar 
4miif. Laurent war Zeichoungsmeister. 

nliBreDtiaDi) Jakob, Bildhauer.ZeichnerandAetzkiinstlenuBnm 
' wohl ein Verwandter eines Hieronymus, der daselbst Grabmilac 
fertigte. Auch Jakob führte Grabmäler in Marmor und Ert au*, 
io wie andere Bildwerke. Ton ihm ist das zierliche Grabmal dar 
Hcnogin raa Falliano im Lateran und die Thüra der Sacrist«!. 
Wir haben von ihm auch folgende Blätter: 
1 — 4) Friesen mit Scenen aus der riSmischen Oeschiehte; Ma- 
dusScavola, Portenna, Trophäe mitGefangenen und Kriegara 
etC', nach Folidor da Caldara. , t63ä, qu. gr. fol> 
S) Ferillus wird ia den ehernen Stier eingesperrt, nach P. Air 
Caldara, fol. 

w 6} 'Dm» goldene , mit Edelsteinen verzierte CrucifiK in dar St> 

^. Fsterskirchs su Born, in awei Blättern. 

pUnrentiaDi, HierooTmuS, i. den obigen Artikel, 
tnreotii. Franst, Eina Person mit F. Lotenai da Verona. 
Ka^iKüntOa-Lex, Bd. Vli. 22 



340 



Lauri, Filippo. — La 



uri, 



Jakob' 



lend und FlanAtm, blieb «in Jabr zu Porii, nti4 sich Mintt 
llcimk«br criifTiirtu er cioo Scliulc. D«Oi *Urb er ibii ■» <!•' 
BIüiKe aoinar Jahra, utiJ I.niut k.iiint« voa >«in«T H*ii<l iiur *i* 
DGcUcugemiilJc ilrr drei ürsxirn itn Saxto dCP CiriccDti tu Ilook. 
DaBB (oll er dem CUuili^ Lorrain luandinul Cigurca in IciiM SS 
der g'MDah liabcn , ivie riorillo Lcluuptet. 

Lauri, Filippo, Maler, d«t Bruder d» Obigtn , «unlc i(r20 ifi 
Bvm geboren, und der lu frilli Tcnlorbeiic Fnntn Lauri mar mib 
ciktrr Ltht«T. Spülec UDlrnichlele ihn »in &clina|;er Ctroiellkl 
und to nurde er nach und nacb ein gulrr tiÜDiiler. Kr malle gewohk'] 
liclt im lileincn, und I.anti |;Niiibl, die Dintrtlua^ vunAiuil 
und E<ra inil überkbtni^rotten Figur*n in alta Face lu Rmu halU ' 
Cr nur |^i>ft!t. damit niemand (ein Talent [ür bli^iae AcbeiiPs Tn- 
achtete. Fr miilte );erne Getdiicblcn, Vcrnandlungcn unJ ttKiha- 
□nlien mit Un[U<:hait,liirliFn Ciunilen, manchmal auch heiltf;t Pic .' 
•lellunj^eti. IMciii;> beivuaderte einen Sl. Xarerius, den damalitir~ 
gcMiiter Oili'brtat». Im PalUtl« ßurgheie malt« er einig« Lai ' 
icharten in Fiotcü. Seine WerKe lind in Flamiinditcher W* 
«liallen, olt tu itcle|;t. ubftleicb niclit sntttllicli. und tiat 
Ml bald 111 lebendig, bald tu «chnacb. in der Zeichuuag wtri 
(e*t. Er brachte häufig; Hildniiie an, oder autb teltiame Z^rrbiK 
der. Auch dem Ct. Lorr.iin innlla er Kiinsilvn Ft|;Hr«n in die I mi j 
ichaften. F. Lauri tUib 169!. Dachdesi er viele gliicklitb* mI' 
bei lere Jahr« durelilcbl halte. 

Die Werke dictrt Hiinitlor' tind in veritliiedeiien Gal|pri4■n^ 
alreat, und beiondercn llcitall landen iie in England. Vieltii^' 
■4-lbeD lind ({tilocilfni neben anderen eine Dartlellung dei IibI* 
Fronx im Paiiiur Muicum. Der kranke neili);c in ia iter \Viu)t': 
^H »ingeicblalen . iiixl )!;ei;enuber iil ein üneel auf \Vulken , d« ibi 
^B mit («iiicr Villtina nur bitate bringt. S. Valc bat diet^i liild (Ml» 
^■^ chenr, und (püter Guttenbarg Jiir du» Mut. fiaiif. üin IliupiWafll 
iit jra» «OD W. Itfrne, weichet den At'ullo alt llirteii dn AdaMlj 
vonteltl, nach dem Uild im Cabinelo im It. Dragr;. W. Wa" 
•tach eine Landichalt mit Venus , Tor «reicher Amor den Fan ? 
diseli Dach dem üeiujtcle de» llcnogt von Montagu. Dai 
DiVd mit der Magdalena zu den Fütien de* Herrn , in 
Werk gcttochen, iit jeiit in der F.reaiitage tu Sl. Pelenbur^ _ 
Lavaivur (lach die Landicbaft mit Amor, ncl eher den Faun MitiaM ' 
T. Major ituch die Abreite det Jukob 1 ßilechou die Lalona >M ., 
Bauern beichim|>ft; Caroline VVatiun Amotine. die mit Vogik 
Bcitern iiiielen. Andere Crin<lde dirivt liünillert »taclien West- ^ 
let, 3. VVrighl, llarenet, Viutb«, Mato» u. i. n. t'' 

Lauri oder de tjAurier« Feter, «in Frenro». der *u S*>^ ^ 

logna bei Guido Rnni die Malerei erlernte. F.r malle in pjttd^ ^ 

und Bilder diaaer Art retonehirle ihm Guido öfter, )o da» ina» ^ 

Werke uhcrhiupi an den Charakter jenea Meiatert erinnem. BläU* ,^ 

um 16.^0. ^ 

Lauri ^ Jakob, Kupfemeeber KU Hofli, «ro er bereiu I5U ifM 

tele. Alit dieter Jahretiahl i(l ein Blatt mit einer anliktfl Suert ~ 
auf dem Picdeital veriekvn, und inmit Baiau'i Augab«, >Ut> i^ 
Kiintller ijso gcbnten, unrifhli;;. Wir haben von ihm iwei WriUi ^ 
Anli(|iiaRur!iit v(fii;;ia i|uae nunc exuni l606i Anliqua« uibitRaM* I 
■ptcndor 1612. Fenirr tiadi et: 1 

1) Imagine della madnnna di Moni« Vireine In Neapel, a ' 
^^ dem Throne tittend, unten »eebi Engel, Alle« bm^ ^J*"'^^ 

^B UDiKiitr Weit«, fr. Tul. ^H 



trfnirie oder Latme, ctc, — Laurio, Hein. Friedr. Ml 

2) Taronin und Lacretia, nach TitiaOi denalba Oegenitagä, 
nelchen Curt ^eitochen, fol. 

3) Die Geburt Chmti, nach U. Carracci. 
4> St. Colotiiba, nach Jotepin. 

5) Der Gladiator aiu der iarneiiichen Gallcrifl. 

jiQrie oder Laivrie, Lame, Robert, Kupfaritsclier. wurd* 

uBi 174o in England geboren, und in Lonilon iit der Schauplati 
•einer Tbatigkeit zu luchen. Er fertigte eine bedeutende Anzahl 
ftin Blüttern in iclmarzer Manier, uod dieie lind tbeilvreiie aehön 
n nennen. Um l8o4 «Urb dieser Uünttler, 

1) Chriilui ericheint den Jüngern , nach ßembrandt, gr. qu. fol. 

2) Die NymphcD im Bad, nach VerneL 

3) Der SchifFbruch, nach demselben. 

4) Der Sturm, nach Vernet. In erit«n Druclie rot der Sclirlft. 

5) Landichaft mit FiicherB. nach Harret. 

$) Die Anbetung der Hirten, nach A. Caiali. • 

7) Chrisiu» am nrenie von den heil. Weibern beweint, nack 
Vnn Dyck. 

8) Der ungliubige Thomai , nach RembrandL 

9) Die Geburt Christi, nach Buben*. 

lOit Die Rückhehr au* Aegypten, nach dem*elben. 

tl) Chrittut zniichen den Schachern, nach demielben. 

12) Die Bänkelianger, nach Oitade. 

tsi Der friiche Wind, nach J. Wilton, 1774. 

j4) Brutu« beim Tode der Lucrelia, nach J. Hamilton. 

15) Cal^pso ichwÖrt, den Ul;t«e* abreiten bu le*«Gn, nach -An- . 

Selika Kaufmann, 1776. 
ler Händler mit Rattenpulver, nach Ostade. 

17) Diana und die Nymiihen im Bade, nach Angelika Kaußmans, 
ennklirt und in Farnen. 

18) Die junge Dame, nalche einem Müncha beichtet, nach W< 
Miliar 1772- In> ersten Drucke vor dar Schrift. 

18) — IQ) 1'he fall of the Huncy Miinn; The vrona of the Hb- 
ney IVIuon, i^ch F, Wheatly nag; schnari und farbig. 

20) David Simple, au« einem Rmnan, nach H. Singtetuo I7SB- 

21) Das Seelreffen des Admiral Rodncy, nach Dodil 178Ö. 

22) Der Frint von Wales und Her Bischof von Osnabrück auf 
einem Blatte , nach eigener Zeichnung. 

23) Stephan Frans Herzog von Choiseul, 1770 ezilirt, nach L 
M. Vanloo. 

24) Eliubeth Hertogin von Hamilton , nach C. Read. 

[MDrint Heinrich Friedrich, Zeichner und Kupfentecher, wurde 
1756 SU Dresden geboren und yoa Professor Zincg unlerrichtat, 
unter dessen Leituhg er sich cum Landichaflsstcchcr bildete. Er 
■Mchte erfreuliche Fortachriite und daher ernannte ihn die Aka- 
demie aum Pensionär. El finden sich Handzeichnungen von ihm, 
und eine bedeutende Anzahl von Blättern , Landschaften , Fro* 
■pekte und Vignetten. Starb um 1830. 

\) '— 21 Zwei grosse Landschaften, nach Klengel, gr. qu. ibl. 

3) Die Fischer, nach Zingg. 

4) Der Wasaerfall am dem Liebcthaler Grunde, nadi dem- 
selben. 

5> — 6) Zvrei gross» Prospekte von Fano in Ilalieni 

T) Ein ViehttUck, nach A. Van d« Velde, Tut das Draidner 

Galleliawerk. 
8) Ansicht de« Schlosses Oybin bei Zittau. In Abetlischer Mb. 

Biet; >Q Fuchack's Beschreibung, voia Oybin. 



343 



I^anro, Giacoaio. — Lautensack, PamI. 




9) Anseht Ton Itünlgttlciii unA I.jli»nst«!n, in dmetben Mi- 
nier, er. qu. fol. 
to) VetscIin-'Jcnc ander« Lancttdian»!! uml Vi^ctlm- 
11) Eine AaxAbI van Zaichnijiigeu (na Bciits« it«r Kuntllid 
iMiber. 

liBurOf GiaCOino, M«l«r von Wnctlij. attch Ciacow« da Tm3 
*■):! gciiantil. neil ersidi («lir jun^ daliin b«f;ab, tuil leinvc FaiaÜiT 
tlili ilorl antirilflle, ui«l daher war er upler dem lelileien Namii' 
licknunltr. Kr «rar Scliithr d«« Paulo Veroueie, b» er cu 
Icitu ijbcff^ing; «r blieb aber bi« tBOS latt verge«t«B . wd J. M.' 
Federici ihn aoa Licht xm. Jcixt nahin ilin auch Lanu in it* 
Ge»cl>idiie der Malerei auf. 

Laura'* Werke wurden ^ewuhnlich dem Paolo oder Cailetta, 
>uch anderen jüagern, aber immer gulen Kümitern (up^cielifiili" 
Mehrerei iDnltn er fijr die DuBiiDikuuer und ihre ftit<:he io " 
vidi, und hier l«l »ein Gemild« dvt heil. ItuOius berüliiat 

Lauro ilarb 1Ö05 in jungen Jahren. 

Lsoron , M. , Eine PcMon mit d«iB frühor •rwühniea Marcri 
ruuu. 

I^listla, Caroline Mmo., csborno EiMclcr, Malerin m Btriia 
ffcnota um ißlS deo Linleiricbc dci berühmten W. fichadoM, md' 
•chon l$26 >3i> vn auf der Uerliuer liuaatnuiiitnllunf; ProlM-o Ar" 
Talente«. E> liud dieiei twci reiieude ililder; der linfil nan 
achuntn Madeheu» mit einem Loibrerkraot umgekrn , aoi 4** 
Btutlbild einci. GngtU mit cl^niendru Flu[;ela. Vun dinttlfil 
an iah man lait her jeder bchnii'tellunK Werke von ihrpr 
Cenreiliicke und heilige Uarileltungen. lia* grau« Gnkuldt 
drei Engel am Grabo de* Ilerm, nelchei ISU autgeilelll 
kam in den fteailz dal lii^Big* von Preutacu. 

Lausne, Etlcnnc de, i. Lautn«. 

LautCIlSSclt, Adolph, Ituprcnlecher, anReblidi nrinrich'i Sah 
arl>riific um ISQS lu Finiiklofl. Man kenol vun ihm ein 8lr 
Ttokhoi die Belagerung vun Gran vonttllt. 

Lautensack, Hnus, Maler, der um ISSO «u Nürnberg gelebt! 
brn («11. Dieicr Küuitler l>i»onla uii llaat Sebatd Lauiaa 
Eine Perion eeyo. 

Lautensock, Paul, Maler, FoTai>choei<ler(T) und Musiker. 
tiT9 in Bamberg geli'>ren, und tchun halle *r alt Kiin-i 
nu(' begriitidel, ala ihm die OAenbaruag Juhannit de» 
Tuvhta. Jetxt gerielli «r auf nllcrhand ntindertichr Kinlill'. fii 
wenn er noch malle, to Maren ei aj>okelyj>tiachc Fii;iircn. Er< 
■dilele die Bibel, lehrte von der Dii:ieinii;keil und tie« 
wundtrlicliea Zeujc, und acbrieb vericliieJene TmLl^ichrn, 
)ÖI<) EUiainmengetlnicUl nurduu, uutvt de» Tileh UlTrnhar 
C, da* iit «in Beweih, «lurdi den Titel über daa CrniU 
nnd die drei Alphalyclh > «ie «ueh ellicbe «initdcrharr l-i[(ur>n. 
«Imt üealali der eini|[e Gull aul unterechiadane Art und e»i 
ohne einigfl Figur, wahrhallic und vollkonunenllkh in lUr 
loa J. C> aich fauCTcabarcl hab«. Dia Ficuren in dintem WmU] 
(«nd von ihm vtenietleua (^ciaicbnel, und rielleidil hat er aatkl 
(ulche in llnli gotdiiiillen. Der TÜd eeeüt« ihn ISU in Ne 
h*tfi, Hohin er all Truitatant um iQli — IQ aofi ■! 
ktar war leiiM SJiwa^etei anitwtaig, au daM ar eich «an 




Lautensadt, Ilanc Sebald. )43 

sife Zeit vertiorgen hallen nius«IB. Zellnar (chiiab ein Schediatnift 
Je Pauli LauteuEack, Fanalid Nur. Talia et placidU. Aldurl'iTIÖ, 4. 

Lautemack malte mehrere Bilder, die in dai Autland singen, 
und dieser liünitler Echcinl ijjchr Bestellungen »habt zuliahen', 
aU Luit ilb lu berriedigen. Für die Walltthrtikirche Grimmen- 
ihal malte er «ine Altartafcl , ru ivelcher er mehrere Jahre brauchte. 

Uani Sebsld Lautcnsick dach 1552 sein Bildniii , mit der In- 
»cfarift: Paulu» LautCDsack den eller Maler lu Nnmberg letnei 
Alter* LXXIV Jahr, wa« mit der ^enöhnlichen Angabe »eiaes Go- 
burt*J4hrei vollkummen übereintrim. 

Er ioll auch in Holz geiclinillen haben, doch weiu man nicht 
■lit Bestimmtheit Blatter von ihm anzugeben. Nach Eioif-cn lull 
ihm eia Blatt anf^ehören, nclchei GuUvator mit der päbsilichen 
Krtine segoend mit der Weltku(;al vurstellt; allein dieset ist zu 
besMcifeln, da Lautensack all eifriger Protestant die Tiar« auf dem 
Kopfe des enigen Vaters kaum geduldet haben würde. 

aoteasack, Haas Sebald, Malcr.Bupfcratacharu.Formschaeidor, 
ein fiiricine Zeit berühmter Künstler, dessen Lebansverbaltniiie aber 
doch unbekannt blieben. Sein Wirkungikreia iil in Nürnberg zu su- 
chen, und auch in Wien (chcint er sich aufgehalten zu haben, IVlan 
«eiu nichtmitBestimmtheitanzugebcn, wer sein Vater gewesen, doch 
vcmuthel man diesen in Paul Lautensack. Letzterer war in Bamberg 
feboren, und hier genoss er grossen Ruf. In ipUtcrcr Zeit zoe 
er »ich rjArnberg, um seine Rcligionimeinung (u bewahren, und 
dicHi geschah zu einer Zeit, als er schon Kinder hatte. Darun- 
ter UDss denn unser Hans Sebald genesen sejn , der demnach in 
Bamberg, angeblich 1507 oder 1503. gebaren wurde. Das* er 
Paal's Sohn gewesen, könale auch der umstand la Etwas bewei- 
■en, dass H. S. Lautensack das Bildniss desselben geitochen hat; 
diete* 1S52, aU der alte Lauleniack 7-'l Jahre zahlte. Die Thälig- 
keit des Sohnes dürfte sich nicht weit über 1560 erstrecken; es 
mutete denn leyn , das* er nach 156o nicht mehr in Kupfer getto- 
chen hat Tn dem bczciclinclca Jahre war er aber noch tUhig zu 
arbeiten- Damals zciclinote er für seinen Freund Hans MuFTel d<it 
Vaterunser, reiche bildliche Uar^lellungen in jl leicht mit Braun 
und Schwarz lavirten Blättern, welche bis 1624 in der Sammlung 
de* Kaufmanns Eiten iu Nürnberg waren. Etliche Jahre friiher 
radtrte er eine interessante Folge von sechs Prospekten der Stadt 
Nürnberg and der Vorstädte, Dein Ilathe verehrte er ein zierlich 
•u*gestri ebenes (cntorirtcs) , und jedem der Etathsglieder ein tchwar- 
xe* Exemplar. Dafür wurde ihm 1552 den Zt. März in einem Raths- 
verlais ein Geschenk von 50 fl- bewilliget. Wenn er je in Wien 
gewescB , to war dieses in den folgenden Jahren , iwitchen ISS-l 
DDd 1560. 

Bartsch F. er. IX. 208 ff. verzeichnet 59 Stiche und Holzichnitle 
Ton diesem Künstler. Es sind dieses Bildnisse und Landschaften. 
TOD denen einige mit biblischer Staffage versehen sind, und wegen 
der Kühnheit der Nadel und der tirülligen Wirkung sehr geschützt 
«erden. Vortrefflich sind auch seine mit dem Stiuiol vollendeten 
Bildnisse, 'beionderi jene des Paul Lautensaek, dos König« Maxi- 
milian TOD Böhmen, des Erzherzogs Karl, des Sebastian Phauser, 
nad jene, die bei Bartsch als unbekannt erscheiue». Unterseinen 
geachichtlichen Arbeiten verdienen besoiidvre Erwühiiun^: David 
and Goliath, die Cananüerin , BileamsEtel, die Arbeiter im Wein- 
berg«, das Turnier bei der Hochzeit dc-s Kaiser Ferdinand etc. 

1) Da* Bildnils de* H. S. LAulcniack, bei Bartsch' unter No. I. 
all da* eines Unbekannten aut'gelÜhrt. Die>c Halbfigur hall 




LauteofAcht Haiu Scbald. 



in der LinbcD cinit Act Vai«, auf vtelclier ät» Manngnmn 
und <lie Johrialil i^S'i >lchl. ItcdiU Int man ductli •U. Ftii- 
■(er die Au»>iehl »ul ein ScbloM. U. 7 Z. 6 l« . hi. S 
6L. 

Et cibt davon ein« veibiptotrta Copi«, mit der Sclinftt 
Uan* l.i>uttn<ae)i , Mnltr in Nurttbetg. Ü. 4 Z. g t... &r.l 
S Z. S L. Sie s«liü>t lu niBerPuitnitfolge, vun J. rUatbtJ 
lierauEgegcbcB. 

2) Faul Lautcnincli, M«)cr, Düite, nach T«cl>t* »ehrad, ■il] 
loiohrift und dar Juhnah) |$5Z. 1(. 8 Z, iL.. Ür. 6L] 
iL. 

3) JolitD» Seliaitian Phauiet, Prcdigvr d«t Kbuigt tob Bvb-J 
»n»n, 1555- H. 8 7.. 6 L-? Hr. 5 7- 8 L. T 

4) Johapii Drclier, die Uüudrcliuko in der Hand haltead. tSäS-j 
It. 8 Z. 6 L. , Br. 6 Z. 2 L. 

6) £iD Mitglied der baTtitchrti Familie Freiberf;, IlilbJi^ij 
Haec aijuiUi (laa ilell», antiqua iuiignia (lirpii de Inj-] 
berc oic, I5i5- U. 8 Z. 7 L., Br. 6 Z. 4 L. 1 

6) Ualblll'.tir eiiicr Fr*u, fatl en ii^, nach liaKt jeerielittl: CMh| 
(icil Iiilc):rit cui etc., 1553. II. 8 Z. 8 L., Br. 6 Z. 6 I- 

7) liirianvmut SchuriLab, »aHiliiur, linkt dutch il.it rcMttfj 
LanJacEiaU, l93-i. K. 7 Z. i L., Br. lO Z. n. L. Im a-j 
iteBDrutUe vor doa VVorleni S. Leoaanl'ahirch, «aiBarUdl 
nidil betnertil. ■ 

8) ^uliann de Tliaw, Halbfiffor: Soli deo eloria. 11. n S. t 
L., Ilr. 7 Z. 6L. 

D) Dr. 11uef>tnback wi Bambtrc (bti Barttch No. 9 unb^UB»- 
te* BiMmii), 'A*ltp<n öpäf oya>ov «U-, 1554- O. 12 JL 1^ 
L.. Br- 8 Z. to L. I 

10) Oimald van Kth thei Rartich unbot-anntri Bildoitt Ns. Uhl 
Anno aetntii lue XXIX., I&5S. H 13 Z., Br. 9 Z. I 

11] Uie üittin dtt Obigen (bei Barlich ui)l>«k. HilduUt No.Uti| 
Aonu aclalit tue X^lll, i&ii. U. 13 Z. Q L., Br. Jl Z. I 

13) Leviibaid vun Kck, kaii. Halb (bei Barttdi unbck- Uildai« 
No. 11): Ubdoruiri in Chriitn anao MDLx linlt* >awd 
IfSS. II. 12 Z. II L., Br. Q L. ■ 

JS) Die Gattin det Ol'icen (bei Baruch unbeU. Bi1J»it* N»^H 
Ann« aet.ilii tue LXI., liukt unten )S53. In f;leicl>rr OraB 
mit dem obigen Bildoiii«. und beide im enien Dnul>ai^| 
der Jahrt.ihl und den Zniclttn. ■ 

14) Maximilian, liunig von Biihmrn, BÜtlet und Oial fllfl 
Wa|>j>«n, 1»». II. 13 Z. 4 L., Br. 9 Z. 3 t- I 

15) Frrdinund, lütnuclier König, I656. 11. 13 Z. 2 I^, hM 
10 L, ■ 

lA) Karl, Enhenoft von Oeiterreicli , in T«ichn' Rinrauunf; mM 
•lle^oritctieu Figuren: Anno aetali* «u« XIV., ISH- H4 
16 Z. . Br. 1 1 Z. 2 L. I 

17) — (9) Drei DUtlcr mit KindortpieleB. H. 3 Z. 8 I^i Bm 
6 Z. 2 — 5 L. ■ 

XO) Ein Gereclil vnn tnchtcren Bcitein, in Voritruiid* i»«i>Dal 
rierdv gcitürxt, anttbeinlich Dach «ioir Zvtchnuug (Im !■ 
Romano, 1546. U. T Z. h L., Ilr. 11 Z. L. 1 

2t) Thuniierbuch. Walirhaffiigrr UilltTlicher Tkaten , mi iB li4 
Munal Junii det TArgaBcnen l.X Jar» in und ■u*>«r{ialh 4h 
Stau Wien au Hau und tu Fuesa, aul ^Vawer uihI l'***^ 
■ehiJleii noiden, mit «eliünoB Fi|nircn contialeli uad iMM 
AllH^rcliliuchtiaiilen clc. Fenlinando, erwcllcin Kujoitciiav 
KajMr, ilareu alUrgdiebttca lihinderB eU. dttrch UaBM*1 



LautensadfE, Hans Sebald. ^345 

Ton Fraocolin — «u Ehren beicliribin. Mil HohichDitten 
und »iebcn nialoriidi geätzten Blaltern in gr. qu. l'ul. Mah- 
rere lind von H. S. Laulemack. Am Schluu iteht: Gedruckt 
xn Wienn in Oeiterreich dtirch R, Hofflulter auB Folni*ch 
Skrxctuiky geoBDnl, 156O. 

BnUth buchr«ibt vnier No. 2t eine* Ton dieten Blittera, 
andere emähnt firulliot: 1, No. 11O8 b.; IL lOlO, 1708. 
Bei Wcifcl in dieiea Werk auf 15 Tbl. ge*f«rtbet. 

Dia gewöhn] icbitep Blätter, die man aber «benralU leltea 
webt, find: 

■) Du Turnier xu Wien: Secandtim drceniium etc. H. 

14 Z., Br. 18 Z. 4 L. 
b) Ein anderes Turnier daielbsl: Eqnettrii pedeitriiqaa 
pugnae icon. MDLX. U. i4 Z. 3 L. , Br. 18 Z. 4 L. 
(2) Daa Wappen der Grafen von Eck und der Barone tod Ben- 
senan: Tramite ditpoiiu abliquo etc. Oral mit Fettont ein- 

ßfaait, 1552. H. 12 Z. 3 L., Br. 9 Z. 2 L. 
eselben Fa miliea wippen , in einer Einfaiiung mit Fiea- 
ren: Stemmataqne tributt etc., 1552. H. 12 Z. 3 L., Br. 
Q Z. 1 L. 

34) Uai Wappen dei Hani Ncudörfer nnd «einer Frau. Nicht 
bei Baruch, von Brulliot erwähnt. 

35) — 3Ö) Folge von 12 Lendichafleo in die Höhe, mil Feiten, 
Bänmen, ScMö(sem und andern Gebätiden. Dörfern, Flu*- 
seo und Brücken, 1553- U. 6 Z. 1 — 3 L., Br. 4 Z. Z 
— 4L. 

37) Landschaft mit einer groKbn Kirdie und einem grotian Klo- 
ster, in der^Fcrne Berge, i35ä. B. 4 Z. 1 L.. Qr. 6 Z. 

2 L. 

38) Landfchaft mit einem hoben Berge im Mittal grün dt , auf 
dem Berge eine kleine Festung, am Fuise dei Bcrgei ein 
Dorf, 1553. H. 4 Z. 3 L-, Br. 6 7- 5 L. 

39) Ijmdichaft mit einen Dorfe linki, last in Vogelperspektive, 
racbti ein FluM mit zwei Brücken, 1554. U. 4 Z. 1 L., 
Br. 6 Z, 3 L. 

^) Landschaft mit einem grossen Gebäude am Felsen , den der 
Fluss umspielt etc., 1553- U. 4 Z. 1 L., Er. ö Z. 3 L. 

41) Ansicht eine* Dorfes, dessen durchlaufende Strasse demsel- 
ben fast die Würde einer kleinen Stadt gibt; rechts ein« 
kleine Brücke über den Flu», 1553- H. 4 Z. 2 L., Br. 
6 Z. 3 L. 

42) Ansicht einer kleinen Stadt am Flusse, über welchen ein« 
lange hölieme Brücke fuhrt, 1553. H. 4 Z. 4L., Br. 6 Z, 

3 L. Im zweiten Drucke mit dem Zeichen des H. S. Beham. 

43) Landschaft mit Bäumen, rechts ragt aus denselben eine Kir- 
che hervor, in der Ferne ein Fluss mit einer Brücke, die 
xnm Stadtlhore führt. U. 4 Z. 2 L., Br. ö Z. 4 L. 

44) Di« Stadt am Fusse des Berj^et, und auf diesem eine Fe- 
ttnng; über den FInss die hulzerno Brücke, 1553. H. 4Z. 

4 L., Br. 6 Z. 4 L. 

4$) Landschaft mit Bäumen und einem breiten Flusse an der 
Bergkatte hin, auf einem der Berge ein Schloi», 1544, die 
beiden 4 verkehrt geschrieben. H. 4 Z. 10 L,, Br. 6 Z. 10 
L. Sehr selten. 

46) — Sl) Folge von sechs Landschaden mit biblischer $ta&g«. 
B. s Z. 5 — 6 L. , Br. 8 Z. I L. 
1) Di« Flocht in Aegypten, 1555. 



m 



}) p,i« TsuT« im Joribn. lääf. In imiun Drucia 

die iahrulil tmy. 
Sl Chmiui in ilcr \Vü>l« viim TculVI v«nucht, IjM. 

4) Uu Cinanaiidic Wcili llrlil dm llrirn um llfilung 
Totliur, iSä*!. Im iwuiiHn Dtuikr loii Ijäy. 

5) Cliriitiis nacht ileii Bliuile;<^l>»ri>ca (fhcix), |(!5. 
0} Chritlu» CuchttUm t'cigcDDOuiu, 1^5-i. ImipatM«! 

aU tbSg. 

62) David tudlct d«n Goliath, in in«i rialltu, die eiu] 
d«i» Gulittli, diB iiudire mit Oavid, IJSI. U. Iteid«r I 
a I.. . Hr. 8 7.. 4 L. 

54) ütbitgttaiiittclutlt , recht» vorn «in Mann tu Pl'eril 
Jig«r >u riiii. II. 6 Z S L. } Br. 10 /.. 8 U 

64) l.and(cl»ilt mit «incm Wagen mit Fl-thlga, l&S^. B. I 
7 L.. Dt. lo Z. q L. 

15) — <kl| Scchi Landichart«n mit bibliicban I>a»tclluo{M.I 
7 Z. I L., Br. 10 Z. 9 L. 

I) Der Iiagol Iroilpt ill« Hac-ar. Olin« Z«icliPii. 

3) Der Rog«! d«* lltiro uiii dem Schneria tu liaaiph-J 
f;cn Bubuni. Otitio Zeieliao. 

5) Die l'luctil in Atgyplcn , 1S58* 

4) Der eute Samariter. Ohne Zeichen. 

5) Der |uni-e Tobiat mit dem Fit<;h. 

6) Ein iMann lu l'l'frd, dei hinler rinom ruiij-än^trl 
nacb «'iiieiit Maniia liin> der am llügd lu Uuifapl 
«nhricheinliclt dat VcrwuuJet«, dtu Uec Sm 
nimmt. 

60 Antidkt Ton NümbeiE von der Wctiaeile, in 

na<li dtr L^ni;c: VVahrhafÜR« C<>nUaliictur der | 
Reicbtstadi Nürnberg; etc., I5äl- M'l dem Zcic 
r««liu. U. II Z., Itr. SS '/■■ 6 L. 

6i) Aniictit dertnILca Stadt >un dar 0>l«eitn, mit glhchei i 
ichriftcn und in dtei Platten, |5S2. den Zcicbrn odIM) 
d«r Miuc. U. ii Z., Br. &6 2- 2 L. 

Holiachnitte. 

63) Dai SildniH dei Johann Aventin, Ilalbti^ir, nitdonl 
Tor *ich. die Feder in der Iteclitea; Iluiu« Av«aiiuat I 
aic ^lil etc, II. Ö Z. g L. ukno llaiid. Itr. 6 Z. 

M) D<r Fabndrich uiil der rihnii narh linkt ichteitetKL 
der Fabne bemerkt man eine ceibrvchetie I^anke, etnrai 
ler, Degen, die U<inig(l,rano etc. Ii. flZ. t-, Br. i 
6 L. 

65) Die Sünddmb. Mit dem Zeichen. II. 3 Z. 2 — 1 L.l 
10 Z. 6 L. UieM-t Ul«tl Kannte BarUck ntubti Wn^4 
wähnt et im vierten Cataloga S. 4l- 

Vietteicht K*l><'iei> ihm auch Uolktchnitte an in dt« 
Nn. 21 «iiviUnten Tuiuierbueli. 

Falfdilidi nird ihm b(i(;*Irf;l: 
Da* Bildniu det Itüni^t Chriiticniui von Dlin«in*>t> , Ittlb 
Tait en lato; im Grunde eine Arkade mit neu» Wapf 
den. GeaUU IL 9 Z. 8 L.T Br. & Z.Y 

Biaifj« tchfeiben ihm auch ein Btail lu, vtetekei 1 
mit d«r |kihii1ichen Itruite und der Wellhuerl legnend ' 
»teilt. Andere erklären diaiei at* Wrrk det Paal ' ~ 
»ach. 



Lautensack, Heinrich. 



347 



ini^nMich 



fasack, nciarich, Mnlcr ubiI Galdidunii 
ma F^aVi , wurde narli Hutf^n'i Angabo. der 
I gcicfaüpft ta liabcu itheint, den 3. F*bru*r 1531 jti Baiiibcrg 
BonB. Seine .Vliilier, eine gtrhorne Griilin, w^ir ebeniatU au» 
Plbii^; di« Kussl abfr crlernls Heinrich in Nürnberg, «o er 
■1 beiai Gtildarbeilcr Alelchiur Bayer aur lectii Jihro in ^lo Lehnt 
k. Spieler kaut er aich Friinl-Iurt am Maia. vro or *icb t&SO 
heiraihele, und viele J<lire mil It<'iriitl arbeilete, bi( er lulelzt 
fcb Nritnbtra «og. Hier «Urb er til)0. In Franlifürt Rnb er 
k ein Buch iienut, welch«'» Tom Wincbelmaat* timl ttii'bitcheiJt 
M der P*r»peUtive. voo der Proporlmn der Mcnndicn iiiui IWtta 
bb)l. Dietct Wnti, mit UolMchnilteu, etnarb ihm g rotten Lob. 

■L Laatcn«ack »oll audi !n HvU gctcbrttllen haben , und dann 
■|t KUH ibm audi Kiiprentichc bei, allein mit drin Moacigramniei 
E Han ihm beilegt, hat e* wenig ItichligUciL l-.i nicht auf ilia- 
p Bliltero die j:ihrcahl 16>S. wo der ttümücr crtt in die 
phn kani. Aueli lluigvn Iiat in »i'itien Nachrichten von t'tJiilifur* 

■ finaitlcra nicht recht, Henn er »agl, LaulenkauU hob» liiSJ 
■i Südni» (einu Vaiei» Paul cctluchen. Dirie» iit'i'^iie» ßlld- 
mt, Kelche* nir imAitik«! det U. S. Laulcntack oulx-iiiltcn, und 
kn geboten auch die Nürnberger Proipckte an, die Ilijuea 
Kl Uno rieh bvilpgt. Hier vemecihtelt ihn dieier Schrittitellit' 
■•M Uan> Schild, uud vrenn er liiüt zuteilt iiuck int öflburU- 
Hspirrl l»t? Jrder niae gtaubrn, via» er will, und nir i:<ih> 

■ Ht einige Bliltci dct .Slunci^raniiuitten 11. L. auf, da dieser 
BADoi^n Heinrich Lauien>4ck icyo *oU. 

HhHdc drei Blätter legt Barltch IX. 47i einem tolchen Mono- 
^^Bum beii der IVtaiiugrammitt U. L. Ijöj VlII. IF. Ut dduiit 

r * 

I I) Chriitut ata lireuc« («niehea den Schüvherni Chri^luin noQ 
I üiufn (Ic, lU, Die letile Nuiner l'iiii-l B.-irttck lu »«in«» 
I Abiruck vcrmbdtt. U. 10 Z., ßr. 6 'S. 8 U 
|2) I>eT Heiland mit Mantel, Krone uud Welthugeh Viva cgo 
I anln ■noricm etc., is>3. H. S Z. i L., Hr. Z. 2 L. 
aj Dct Charitai unter einem Weibe, welche aui du« Kind Milch 
I »u» der Bcitil drückt. Aul dem ateiiiorueo Tiicho liegt ein 
I »«lilafendei HinJ. 1558. II- und Hr. 4 7.. Da> icKUfende 
I Bind iit nadi Bebim copirt, No. 1 dci Werbet bei Barttch, 
U) l>ie Marter der beil. Catliaritia, mit dem Maiiogramm H. 
I In, netch» Kuber auf dieten Uunillar dsulel. 
[51 L>a» ['(Ihril de» Pari*, C<i|>ip cluer Gruppe au« IVIare An- 
[ ti-n'* Blatt nach nafael: Jvdicivm PariJi*. Am Itande iit du 
[ Zeichen nnd die Jahrubl i$5?. U. D Z.. ilr. 6 Z. 10 L. 
k Neben tiem Xeicben fand ürullial I. IS8I auf dieiom Blatt« 
1 «och daa Worli Ujtirn, nat vielleicht d«n Stecher bc- 
d««UL 

Ut nielit mit Sicherheit in bcciimmcn, ob dict« Blätter «• 
de« licinrich Lautentavk angchürcn, und weil auch die dei 
TU MaouEramiiiiiloa II. L. öfter bild auf dicicn Kiinittor, bald 
! Bani Lenker gedeutet «erden , •<> inü|;eu aie hier »icli anuhliei- 
ncil wir lio im «ngobangteH Moiiusramnicu.Luicuadochauf- 
nMtiaa. 
f«l|cBd« Butler Tcrxcichnel Bartsch f. gr. Vin. 35 0. 

I) CkrUtua mit Dornen !;ekröni, linki oben aul einem T^fel- 
dwm die tchmcr su letendeu Bgchilabeu U. 1>. II. 4 ^^ 4 
L., Br. 2 Z- 7 L. 



4 



«s 



I^iilvr, F. — Lauten, T. 



^ 



2) Dia Pji<(i>int-\V*tliieuga vun Enjtcli» gtlrag«n. Peli* mM 

_ mtoibra Itvorc etc., 1^33, bIIci ichwcr xu Inea. U. 4 S 

K II L.. Br. 3 Z. 6 L. 

K 3) Sl- Ceor;; alt Beiic|;cr d«i Orae1t«n. 11. 4 Z. <iL.. Df. it 

K 6 L. Ui« svtciirn Ali'lrürU« li«b«n i'tt JahriaM iSjü- 

■ 4) Di« Eii(!inii|>tu»g ilrt K«il. Ui»rolbri, Ibi^i- U. 3 Z. S Li 

■ Hr. 2 Z. 6 L. 

K - £) Dtr Gull UjiQCO mit d«t Fsckd. U. 4 Z. 3 L.. Br. 3 t 

■ 6) Amor mit den z«tbra<heaen Bogeo. In dar Frrn* iMlnuj 
K 'MiuiHr unil Wcilicr kiu uiiJ iui \VMi«f. U. iZ,. il„Bt 
K tZ.6h. I 

■ 7) Amur nit diin Bo(;cii la der Hechten, unil nit der LiahH 
W «Den terbrncheaen Pleil ballend. II. 4 Z. S !•■• Br. : Z 

V 6 l<- Die iweilen Abdciichc hab«n di« Jihnahl tiä^. 

V 8) Di^i bli'ini <i«ni<i> i»il dtr ErbtemeliDle , aut welcher <il 
W aiidrr*T eina FiucLt nimiul, i&U- Ot«I. H. SZ. 5L..1Ii: 
W 2 2^ 7 L. 

^^^ 9) .Der Mann mit cinein Weib«, welche dai Itfod m Ar«ai 
^^^L hüll; criietcr nadit, mit twei Vu|;«lflü»l in rfen 1Um«{ 

^^B d» Weil) ilcbt recliU. U. 4 Z- 10 L.l Br. 5 Z. 4 L.t 

^^^^ IIolKcbnitte. - 

^^^^ tO) Der Erlöter tiebcad . mit der EnlkuMl In der Ltnkn ml 

K mit der Itrcbtnn legoen'l. H. 7 Z. 6 !'-• Hr. i 'I.. 

W 11) St. Cliriituiiti mit dem J*iu»kiad« auf den 5<:liultern. Ad| 

■ Br. S Z. a 
V- tt) St. O^or; iit Pferde todlet den Drachen. H. 7Z., Br.fl 

W' Fulgende Uliller fiigl Brulliut I. 23ftT deo obigen M^fl 

Bupfertticho: H 

>' IS) St. Peter, Ton Vtll, alio lieber nicbl ron I iiitninwt ^B 

t{) St. Hubert, t^l?- ItuwI. ■ 

IS) Die Bekalirung Panl'«. Ruad. ■ 

tÖ) Die Enllijuptutig dri beil. Joliunnet. nunj. H 

I7l Di« BathDU|>iMi>§ der beit. Calbarini. Hund. ^| 

'' IS) Uerhula* halt die llir«chtiah in Laufe auL UuwI. H 

HoUicbnittei H 

-' 19) 8t. Sebaitieti aio Ükuii«, im Grunde M»«r. U> 8 Z. ^| 

Br, s Z. 9^. ■ 

30) St. Gctiig, I5l6. H 

MUtOr, F.j Lilho|^i>l). seichnete mit Slriiner nach dm W*^| 

^«r &oi*eroe'ich«D SaBUilung, die toit i(U8 Betiitihuoi dttKii^| 

'kr .Tan Bayern iit. ^| 

IilUlterer} u,, MiUr, wurdo iroo in Wien Rebvren, luid ^| 
Meitter war J. Orient. Hierauf iludirle er die Oeanilda «i**^! 

■ B«rgliem, und >cbuo hatte er Proben einet ichünMi Talinln^| 
K K*'*?*' *'* '^ '"^ *Urb. Sein« Geuülde und Zeigknungen *^H 
F mit N- L. beieichnel leyn. H 

FX*autei^f Caimlla, Malerin tuBolof^a, und ScliüUrin dn C^l 
Oini. Sie widoirte sich der Hittuneiiniairrei , atarb aber e^H 
168t in 22. Jabre. tbrer erwähnt die FeUina pillhca atl Ebi^| 

Itauters^ F.» Litkncrspli, ein jeui lebrnder KttdetUnAi^H 
hiinitlrr. In detti Albun tan ihap lercade Nededandedi« K^B 



iMOÜer, S. E. — Laawen, Nibotaiu. 34g 

^'^'•' .P!'*oB"P'"*"i ■!<:. I- J«hre««g n. H. J837, in roa 
Am eine WioterrBndichtn nach G. Schelfhout, gr. fol, Diew 
Sanmlni» eneheiat unter (.ettuitg von C. Kru(emanD, nnd int. 
Ult Uwffliche Bläiler. 

•Dtierf S. E. , Malerin m Berlin, fcelioTne Ferber. malte ver- 
•diadme Ansichten in Oel, nad auch lithographirte Z^ndichaften 
fin<Icn »ich von ihr. Ei lind dieiei Gegenden der lächiiichen 
Scbweis und am Töplis. Die*« Künstlerin ttftb 1832 in Berlin. 

^■TWOntf •• LonremonL 

^Knttf Cf Knpreritecher, denen LebeniTethiltnisie wir aber 
aiM kennra. Seiner emähnl Füiily im Suplemente, und dieter 
saUt ihn noch xuAnTang unien Jahrhundert* uulsr di« Lebenden. 
Er Icjt ihm folgende drei Blatter bei: 

1) Eine Trink- nnd SpielgMellichaft. 

2) Die Dorftuuiihanten. 

3) Eine Bauernluilbarkeil. 

Dicte drei Blatter »ollen in den Grotten dec Gemälde ge- 
FcTliget •e5n, doch «luitte Fiiifly nicht, ob nach eigenen 
«der fremden. Dieter Schrintteller. meint auch, Lauvert ge> 
bne zur Familie der Launen. Wir fanden noch folgende* 
Blalt alt dai Werk einet C. Laavert engezeigt : 

4) Alexander'i Achtung gegen die Gattin det Dariui, nach P. 
da Cnrtona, qu. fol. 

Umr odor Louw> Fieter, t. p. Louw. 

UBWers, iSlCOnaS, Kupreritecher, wurde um |620 xn Leute 

E boren und von F. Pontiut.in teiiier Kumt unterrichtet. Er ahmt« 
n Stjl dieset Meittera nach , und obgleich er ihn in der Ge- 
■amntwirhnng nicht erreichte, co gehört er doch zu den getchick- 
taten Siechem, die an Ilubent \Verlien ihre KrüHe vcrtuchlen. 
Seine Blüttcr tind zahlreich und mehiere derselben tebr ichätibar, 
betonder* die nach Rubent. Dai Todesjahr itt unbekannt, wahr- 
Mtkcinllch erfolgte ci lu Antnerpen, wo Lauwert wulinte. 

i l) Dia Anbelune der Künige, nach Rubent, sehr tchün. 

1) Der Triumph der Kirche durch dia Euchariitie, nach Bn- 
bent. 

3) Der Triumph det neuen Geietiei, auf swei Platten, nach 
Rüben*. 

4) Der Fang de* Fitche* cur BesahluDg de* Tribut*, nach 
Rubent. 

5) Ecce homo oder Chrittnt vor Pilatut, nach Hubant. Im 
zweiten Drucke mit Boltwerft Adrette, und tehr tchon ia 
guten eriten Drücken, gr. fol. 

6) Die Vertpottuoi; Chriiti, nach Rubent, fol. 

7) Der Leichnam Chritti auf dem Schootte der heil. Jungfrao, 
nach Rubent. 

I) Si. Cicilia von drei Engeln begleitet, lingt cum Lobe Göl- 
tet « nach G. Seghert, qu- fol. 

9) La Tabagie, Soldaten, welche zur Nachtzeit in einerSchenk« 
rauchen, Halbfiguren, nach G. Seghert, qu. fol. Ein Haupt» 
blatt und Gegenitück zu S. Boliwert't'Veiläugnung Fctri. 
10) Jupiter und Merkur bei Fhilemon und Baucit, nach J. Jor- 
daent , ^o. roj. fol. Im entea Drttdu vor Blootolin^a 
AJreMit 



3!>0 



Lanwcr», Conrad. — Lauwers. Jakob. 



l\) Die heil. Familie in einem Zimmrt, Joliann» Uli 
Vogel, nach welchem die Itatze latiet, noch F. B«»rd| 

]2) Thomas vod Aqiiin , vtie ihm (Üb heil. Jun^fmu änl 
iiberTFicht: Felre tnc timcai clc, nach E. yucIÜani- I 

(3) Sanctus Faier Elia», itio ihm Gott Vater den Segen ■ 
nach Quellinut. 

14) Eine |;ro»6C Thete mit dem ßildoitte des Erzhrnnf 
pold Wilhelm von Ocslerreich, nach A- Diepfuh« 
Ktvci Fl allen. 

15) IVIarcellianua de Barca, ein Kapuiioer, oadi ßnlwa 

16) llcliodor de Baren, nnch lluticns. 

IT) Leüo Blancalio, Commendnt. Melil. Mar«h. ManL (U 
Vnn Dyck. gr, 4> Im erstes Uruckc vor v. Ei>dcD*lJ 
18) Itabclla, Intantin Ton Spanien. 

Lauwers, Conrad, Kiipfer»techer, der et«oi jüngere 
Ohij^en. übte in Antwerpen «eine Ivuntt. Ec Uach Uulu 

Bildnisse mit ziemlich gutem Erlolge. 

1) Heilige Familie mit dem lileinen Johanne«, der 
Wiege den Jesushaabcn küsst,'uach A. Schinvone. 
Briisselcr Gallerie, gr. 9. 

2) •— 51 Veimt und Ailoni* — Aenras und Anchttei, 
(irlhen mit Q. Boel lür dio Brüsseler Galleric gcit 
Elias in der Wüste, vom Hagel gespeist, oadt 

gr. loh 

Die Statuen von S. Stephanti« Grandi und S. 

gr, fc»!. 

Die Krcuztragung. nach Ruben^. 

St. NicolauE von l'ulcnlino auf den Emen var der 

frau, die «ich oben in Wolken zeigt, nach Quelfi 

7) St. Aiigustin sitiend mit der Feder, nach Quelliniu- 

8) Der weinende l'etrus, nach 3, Cossiers. 
(}) Bin grosses Cruoifix. nach demselben. 

Die Taute des Baisers und der Iiai>ei*in von Mcnmri 
tÖS2> grosses Blalt mit dreiCachcr Erklärung. Dach 
linuG. 



5) 

4) 

5) 



10) 



n) 



Bitdniss de» Feter Boel, Ualbfigur, nach demselbfl 

ful. 



1 



1l) Jenes des Jan van den Hechc, Knieatüch mit Uandsd 

nach Hecke, 4. j 

13) Furlrait des Georg van San, Ualbrigur, nach QuflGl 

|il) Pieler Vcrbrughen , Bildhauer m Antwerpen, na' 

linus , 4- 

15) Aiilon Vigier, Jesuit, nach J. Casiieri, toi. 

16) Ftlrus van Bredael , 4- 
17} Artus Quellinus juciior, nach van Du'vs , 4. 
IQ) J, U. de In l'aille, nauh Fykens. 

19) \Vilhetm V'^t'^ooti in^ulne Ucatae Mariae Abbas, , 
seoier des liönigs von Frankreich, nach N. Lagdli^ 

Lauwers, Jakob, Maler, wurda 1754 in Brügge gebor« 
hier erhielt er auch Unterricht in den Anlangignuiden der 
Hierauf reiste er zu seiner Ausbildung nach Italien, und H 
ner Hcimliehr liess er sich in Amsterdam nieder. Hin eb 
anfangs Lnndschnlien, zog es aber iu der Folge vor. hM 
Gegenstände zu schildern, und diese seine Bihler tia.J nm 
liger Anordnung, von hriltii^or Faehung und mit aidifiera ! 
behandelt. Eines seiner Gemälde, ivelche» eine Fna si) 



Lanwen, Leoohanl. — Lavstideo. 



351 



mdt mnt 4»m Halcon tilMod ronteltt. Hurila beider Antilion 
B 5aaiBlaD{ du van Oildnupnler um 3oo fl. erkauR. Auch 
MMi ZH<hniiiiB«i ia Sifllkrbfrt hal er gelerliBet. 
I. Ljiufim «Mrb 130O in AiaiUntom. 

fers, Leonharo^ loll eli«nr*1I« Üupreniechn ftnetta «eyai 
Ea nir f'Bdea di« MeinuDj; nicht bctutiigoi. 

P**i ^-^ t. C Lauvcr*. 

■ t Maltr sn Ptm, der daiclbtt um 1836 thSlig nar. Er malt 
indichartcii mit Vieh. I»li«atvrcr(he ßilJcr. 

bM) Joseph, Mnltr ton N*«prl und Schüler de« A, Bei- 
KM. f-T nalln Blumen mit SidieHinii iiiiil an gulem GetctiniAckt, 
K 4*krr fanden *<-iiii: Stücke audi Dcirdl. 
■lih 1734 IIB 44- Jnlitc. 

Bl Otiavio LaTogna tn*lt« um It'iO in Neaptl Hiatoricn, 
hA »ich aber alt Tapeleaneber den meiden lieijulj. 

ft t. Dtlarit 

HIV| Jaltob, ÜtipFirTttecher vnn ToutDutP, eilemte hei RnaU' 
H^ainr lliliiili dte er it.-inn in I'nrii uble> achun lu AnfanK 
^■ik Jatiihunderl* iiuil noch 1K>(K Man l»i[ von ihm ei»* be- 
Bhal* AntabI von ßUuirn, <tin er l'ür da« pruste Werk über 
HlbUii,' fiir die Fracblaiiigatie de< flaeinc bei Diilut, für dia 
^■•n lallet du Muice des Tctili ^ Aui(u»tipi etc. lielerle. Dann 
HM mr von ibm : 

1|) La tnaitrei«« d'ccole, nach J. M. Cceipi. Mute« franf. |i4r 

■ Laurent cIC. 

1 1} Der Cavalicr auf der Frumenade , nach Cnjrp. Mut. Cr, 

1 jl Die Ueitukehr dei Junkei« vom der Promenade, nach dein* 

I («Iben. Mut. fr. 

M) Ln plaiür* d# lamill«, nach 3. Sleetl. Mut. Tr. 

WS) F.in Aller bietet eineui M.idcbrn *irine BürM an, nach Mii- 

f ns. Gallcrie de Flurence. 

U) Cbtidui mit dem Ittcuic, nach P. Veroneict von Qucverdo 

Käut, M. >i. 
i« heil. JuD^rran mit dem Kiodc, nach L. de la Uir«, ft. 

■Cf ■. La Valliie. 

b, Johann Caspar* derbcTuhmteTerTauerder Ph^iiogso- 
m, ttiiA Von Fü»l]r and Meuitl (iMu). IV1i*c.l mU liuiitirreund 
B all Bnltfnirrtr der Hunit iu leinor VateritadI Zürich aerühlnl, 

■ t'uiilT bchatiploi, er liabc keinen Strich xcicbnen KÜnnena 
k tU nicht 10; Lavaler i«iehnclc *clbit Purlroite. 

bi >olfh«t, dit Bniitbild der Frau Römer, FodeneichnuDg im 
■L. war in der Sammlung det Uckan Veith. S. n. Weiget'i Ca* 
K di«er Sasiiulunf; 1. S. 35. Auf der Curtiruher Kunttauutel- 
k t2>5 üb niin vria ihm dis Zi-iclmung cioci Chrittui köpfe«, 
BltT Pro*a aiili:''r<Mi, hIo t» im Itfrichie über jeue Kunttans* 
bwt^ iB liumiNaitn drstelben Jahici S. 26j hliilU 
r ttaur »tsrii 1800 in 59. Jahr«. 

■Bon. Maler an Parii, nn er noch g«g*nviürt!e ((!□• HunU 
Ik Maa lieht (Ctt 1821 daielbit Bild» T<>n ibm iti drnSalcint, und 
k«* nd Uiiivricn oder Darstellungen aut dem htitoritchcn Genre, 
mm m aine {eittnicbe äeito abitigcninucD neiit. 



■I 

4 



Larccg, Joli. — Lavreinoe de. 

Larecg, Jallob, Male» rou Dorlrccht. lUmUiandt"» Schüler. A» 
faDclieh nliDiU «r ilca Meiittr tatt>vb«Dil nach. UanB aber gina h 
naeJÜ Potii, unil hier wunle er an «ich hII)*! im. Kr vefditb 
aein« {;ul« Färbun;;, und auch die rrülwre Sorglalt <■> der Dika« 
lon^ vemiMt man, Seine früheren Werde *ind datier die gaOil 



g«fan am) l>M*er*B. 
)674 ün 59- Johro. 



Er malt« Uialorini «ntl Uildnme. Sb 



Laveglia, Architeliturmaler Ton Axt!, dc«ten ßarloü erwähnt 
einer Capelle der Sl. Martinikirclie tu A>li (icrIB er «ioo 
nut, und da niali« ikm Ji Carl Altierli die £'igur«n> 

I^TCS, Archiifkt, rin Künitler von bedrottnJem Hufe. A*m tri 
ILmuutcr griiniUtc. Ini Jnbio 11120 nar tr, »\i juncer ^lana, f 
r«it> tliilbmimoiitcr, und in ilei' Folge erlangt« er die Siclt« tii 
Oberbaurnlhet- Die Stadi UnnnoTcr verJanlit ihm nebrcre ZM 
den. die in Praclitf-ebaiidcn bedcben. Er renovirte kucb dai I 

i' BiglU-be ScliloM ini( vieler PracbL 

iJari^e, Marin, Litho^rjph lu Pari», e!n )clzi lebender ge 

tcc Kunitler. Mau findrt von ihm mehrere BIjlIcr, die (icb 

die b«4iun Ervciignitte der rraniiuiKben Lilbugraphie asreil 

l) L> Main cltaud». viacb ßeaume, gt. fol. 

Jt LeoBora aiit üiirgrr't Ballade, nach I<e«ing, gr. (]«. (il 

3t Die Schlacht von Mon(tre«u, nach Lan-loi*, l'ol. 

4> Dfparl Dour )> |>i-che, nicb Cnltin, Col/ 

t) einen* du niont Saint - Bernard. 

^ O) Le chien du Tcrre-Ncnve. 

7) L* cbioD de la loifi d'Üit«. 

e) L'enfint retrouvc. 

'• 9) Le chieo <lu chaiwur. 

ni . . 10) L« chien du pcchour. 

T>irie lehn BÜiticc lind nneh Landteer, R. Fleuff, B. (Mi«. I 
Grenicr tuid Btaume lithograpbiili gr. qu. fol. 

Lavinia dt Maestro Simone, ». Btnie oder B*nia{. 

UarirOn, Bildhauer von Anlvrerpen. der uca 1(30J in Fnnkrvidli 
baitote. Wer einen BegriiT von loiner liunit haben «•ill, d*r 1 
die fade üettalt (eine* Ginymed in Thomaiiiu'i Weck über ' 

iiillcs. 

Lavizxario. Vinccnzo, Mater bu MailanJ, der un 15201 
I £r war ein treHlicbcr BiMniMmaltr. mlcichiam der oiailaM 
, Titian, nie Lanii behauptet. Uianock aiod (ckm L«ti 
. niMe unbehauni' 

Larolnc, Zeichner xu Pari* nm tT69- Oerre; dach nach Um' 
Blatt, welche* eine lliclin vottlalll. mit der AdlscbitUi Mal 
fette eit puur Culin. 

Lavrcincc oder Lsfrenst Nicolaus, niuntti- und Gem* 

nunlt' um iTiki in Sch<*eilea geboien. t<tinc Bililun|; lum 
lot aber erhielt er in Frankreidi. Er hielt lieh Lntvr* £*•■ ' 
pBfit auf, und auch au* teincn Welken ipricbt durdtau* dir I 
tiiiitibe Minier. Er malte eine Mcn^e vnn OaJoufVrintiicW 
Uel. uii'l auch OuUBchtbilder, in nelcbtn er ^>«r «benralli t^* 
gehentle Müdes leitballca «oUie. Alehcera »«ia«r fiUdar «•» 



Larjf A. — Lawreoce, Th. 



3S3 



in y« > w«p Fotma\t ffe*iocli«o, lo letttar Zeit tvbia LavN^ne* In 1 
Slackbolm aU Konlgliclirr HofsialFri Mil)^lietl der Akajemio ja. I 
M)b*t «Turil« rr (cbun Iriilirr iiiiil tSoS tiirb er. Um tich cinca I 
JBt^iff von seintm Getclimackc tu ma<)ii;o. bpUuthle taia diu Bliitcr I 
Ton ti. de Launay |I.c bitlct doux. l/lmurenx riium«»!, La cumoli* 1 
tion de l'alMeDve)! Üvtjiicf ■aviller (L'uionibläo au taluD, Lf lerer ■ 
dct ouvHcrpt CD modei, L'vcole d« dante, L» cmi(r(>I?iD|>!;|i Ca- 
qs« (LShboccoc* ta dangerli J. Concliö (Let labot*); Guimbcre 
\Ut Mercute de F;ancc); C. N. Varin (Lo conccrl agrcablu)) Vi. J 
dal (Lei nYRipIi» icit](iutciu«* , La balanouira uyilcnciiie) ; J, IL. 1 
Chapoy |Lc* iroia louuri au pare ile 3l. Cloo, L«s Krace« pxitiaif I 
nn au boi> de VInceuuetH Lanfloia (Cimcrrt dam an jorvlinl; I 
Vojei «CD. (L« dirociotir de toitetle.) a. >. w. Alle dicte DuT>lrllui>> I 
fta, tiad Doch m«brer« aoilera, biell mao su (einer Zth tur tccIA 1 
wboB. J 

[att, A., Midailltqr « Turin, «n jMxt lebender Küniiliw, -derl 
dea Titel einet k. Stempclichocidcn lilhrl. Er l'«rtigte MciaiQea'] 
auf ucrknürdifje Zeilerciunitie. Seine UcnkinüciM auf die Vcr^ ■ 
■aabluDg de* PHoica Carl Ludni^ Von Lucca mit Alitna Thtreiia^ 
Ton SaroYcn vriiido lonobi wegen der Aelintiobkcil der Bildaiiic, I 
ala <Ncgea der l-'tiiihcil und EIrgaax der Arbeit gerübmt, I 

Lawranson , Thomas, Mutcr zu London, dtr um die Mille äe%m 
rorifm Jahrhundtrli durcb (eine SlldniMC Bi^il^ll latid. Aucl^'1 
Mine eroMcu Kuplerttlilie, wckbe ilai Uuipital vun üieeuwichl 
danuIUg. wurden gerühmi. Staib ifTS- A 

LflWraDSon, ^\llliani, Mater txx Lnndun, wo er in der tw«!li>n 
-Ualft« dei »oristn Jaluhnndcrtt Icble und gegen F.ndc dotulbea . 
•larb. Iir malte ilUitirlcn und Bildnis», welch Untere ihiu Rufj 
crfrarbcTi. Einige «ui-deO ßeituchen, wie Vun 3. Diion Jen« von?! 
W. Puwell 1769; von W. Tfllherda» von Oenjaiiiiii West 1185. 
Aath Uunkartun, Orecn, Jono und WMkcr habe» Dilünino niich 
Ulla aestoch«D. J. H. Smilh fcrrielc n»ch ihm Blatier in leliwarior 
Manier: Palcmon et Larinia, Cimnn et I[>blnnc> Lftdy ot liayma- 
.inffi K W> Toiukiii* itacb eioe äceo* aus Sbohripcare i Hotälind 
Celia. 

ICE, Thomas, berülimt«rl>ortffiitinaIcr, ^cb. KuBrittol 1769. 

e»l. XU London |830- Sein Vater Tboniot war aonin^tich Sleuct' 
■inDchmcr, übernahm aber bald nach der Oeburt itinet tvfeitoa 
Rohtiei Tboma» die Wirihlchalt zum wciitfii LüWgn xu BiiitoL 

lad in Jibre j7?] die mm icliwarten BdreU Su Derilet. 8<;haa 

^h tcigte Thonia» lelleue Anlagen; n]i liitabe von fünf Inbrea 

Htifhncle er die Bildoiito dei Lord Henyon und leiner Getuahlii» 

thr ^hnlicb, wähnend beide aut' einer Keiie nach Bkth in denk 

ibwartcn U^ren uburtiacbicten. 
Mit dem lechtten Jahre wurde Lawteitce einem e«wu(«ii Jone» 

tu Fori, bei üriitol, zum tjnlerriclit Itbergebeii; er verlieM obert 

Lausi acht Jahre all, diei« Schule wieder, und Crbielt Tortan, mit 
lAoanahnie der Auweltungen , die ihm »ein Vater im Lei«» \ind 
b«kUtBireii gab, und weniger Lektionen im Lateinitchcn und Fran*- 
FkiUiieheii, hcioen Unteiricbt mehr. Acht Jbbra alt, nah er in 

Curili'in-Iluutc dat eritc |-ule GvroUlde, Die GeiClUehaf^ lieia 
leich durch die Oeroacher liiliren und vergatt il«t Knaben cüntlicbi 
'Ud all i&ai) ihn luchie, fand man ihn vor einem Gemälde v«n 

Uftbeiu wie [eitgewurxell. „Adi , ich wetdfl nw in Stand« »cya» 



Naglcr')! Iiün*avr-Ux. VII. BtU 




23 



J 



3S4 



L.-i\TrcDcc, Thomiia. 



etimi Aelinlic)i*t mu mch«n'." uigla rr, ah nao ihn «tu den C«- 
IiucIm bNchle. 

Iii («inciD lehnten J-ihro b«f>aiin rr. obnt eine lirhannt« Aar*- 

Ovon Auti«ii, Gc^^nitänile aut der heiligen Sctirill *u h*- 
du. Er niftlle Cliititiii, Mi« er rctru* Utielt, Um vor riUtut 
«erlDUi;u«l tu bnb«n, um) Ituban, «io er ikn Vater bat, DenjaBii 
■Bit dati Briiilrni nacli At'KJ'pleo titli*n <« Iobmo. UurcK dii ~ 
Vetiucbc crmulhi!;!, njtilic «r zum nlchiien G^ntUiiJ ,.IIsi 
unil Mardocluii." Dii<l «ollcndcte lUi Gemälde in konK-r Zeit. 
Itul' lies jungeB liiiniilcri vctbrtiiele tich im Kreiio <)«r retcl 
l-'fltitilicn von Willihire und de» Ixnadibarleli Grafichiflen. «ad 
CT durlle di« LnncbitiQ dn GrafvD von PembroKe und ■ndeitr 
Kdellqiilo b*4iic)iei), du lia im ]i«4iu* von G4m.ildri;al)erieR wirra. 
Djtiic* n;uin;;ton na^l io uinta Mit^Htflnipt; „O* ich lo vitltr 
lUihi'ipIr M>n hiihet üeiitFifcife (-edacUt habe, ta darf ich auch 
einen Maler Lüxreiicc iiichl itberi-ehen , den Sohn eine* GMl1tl^ 
tjiti EU Uevixes in Willihire. Diricr Knabe ■>.■ ^eut (1760) ff 

Je» xeba und via Uilbe* Jahr alt, aber lelmn in toinem neuiUi 
nhro copirte er, ohne die goiin^itn Aoleiting vao inten«! ieoiu 
1ii»tori*cho Gemälde in ciiieis mtl*t«Th»rttn Slj'li!: ancfi war er ui 

t;eniein (;liick1idt in ei|;«ni!n Cotuputitionen, hexinderi in d«r Vt 
jtignunR Chriili durch PetiDi. Et miiiglÜclil ihni telten, in iiebi 
Minutea ein iclir iihnlichvi t'ucirail niil liemlich viel t'reibetl m... 
Anmiith lu xe(chn«n. Auch liejt er reimlote Vene vurtrcSIidt mJ 
taan ühcntu;;t >)cb leicht, dasi er auiiebenJe Sicllen aut AClM 
und Sli*kfl<|>enra rfntoht und fuMt." Uru dieu Zeit verMtku 
liub Lanreuco auch in der I>ichlkiin*t. V')n I7S0 — ftT pb «r 
viele Gcdidile in dai European- und in da* Ladi«« • tDMMMb 
Mnnclic diner li^nciignitte tragen du Ccpriga eine« äclil ttuotudM 
Cclühli. 

Lamence'» Vater irar in »einen Oeichärt xu Dcriie« nicht (ImI^ 
Itchef , nli, tu Briilol I er beigab tirh dalicr nach Bath> Ürr 5<iha 
halte hier eine Keitlang Unterricht bei Itgare, einem ItrfflidiM 
Siilueidiner , und nuter der Leitung dieiei peitireichen Ä 
fuiig Lmrcnce *n, tjch jene Anuiuth, jene Zierlichkeit, 
geutroUen Styl oniurigucn, der ihn »ater in la hoboni 
■USEctchnelc. ,\nran;;t lülirto er iu der Weite trinei Lehi 
Irailt in Stiflicichnuni; am; einige Keiblidie Bildnis» ti 
▼othUHkn, und niAn bevnuidert die Zartheit der Ochnndlut^ 
dU «lesanie Auiluhrung, «o wenig anuatlifinll auch dir >1i!u 
Mode der Schonen rob Balh «nr, l£r eifaictt für ein ti ' 
tmit lohn und einen hatlxn Sdiilling. £iner leiner frühe 
noT vioT Sir IIeur<F Harpur, der den jungen Itimdlcr aiil inae 
Hotten nach lialiea r<:iMn luien, und |t>oa Ffuad ku dieiem ZonIu -: 

rgeben nullte- Lanrenco'i Vater ti'hnla aber den Antrag «1^ !■ 
_.jn er sa!;ta: ..ThuBiafcni Genie bedarf riner (olchea Ual 
■ttng nicht." Der v*«hrc Grund dtetcr Enttciieidung aull 
dir gexesen lejn, data Hai Talent dc> jungen Thonu* dia . 
tlulM dir ganien Familie nar. ^YJhccad leinei Au[cnlh>Ilr» 
Daib fand «r eine Etiuunttruag , dtcen er noch in toin*« liW 
Labtntjaltre (•ffcallich mit «anner Dankbarkeit erdachte, tm Ja''' 
1783 hatte er «ine Cupie von Hapha<ri Vctkliiung in Siid'' 
Bnng voUendtl, und dieie );*b et im folgcnJen Jahre in di( .' 
Kelluni; der Untlhcliail der Itüniller tu llatK. llifür nun eri 'i^ 
et di« groue SilborpnlcItD und fünf Cj^jneen, al> Ittwni di^ ''■> 
frindenhetl der rie^elluhafi der Küntller tu Bath. Uer benihM» 
BuffOTtWclm Valtnün (kecn tiar danalt [Vatideal jvBBr OimU- 
itluift. 




Lawrence , Thoma».' 



Hierauf machle Lanrcnce, von lelnnn VaI«b 1ie(;1eitet, Auiflüe« 
■ch OslurJ, SalUbury und WcTmoitllt , wo («ine forlrniticicK- 
^ nnjgcn vii-k-n Beifall [.-imtcn, ilertii «r in der Vitael Ugüdi cino 
fcriigic. Sfine Ituuii niitiTle ihn alio »citon rcicrilit-li. nber im-j 
Winter I78i «{imt«liu iteu juii^cu La<i«TmcB dbcli illoLuit nn, »ieh^ 
der Dühn« Ma wi<in«ti. 

Mit toinetn flcbxetinten Jahro machte er leine ontan Toriiich* 
la Oelfatben. Drr Grgvoiiaod, den er mcrsl hcUamloltc, wart^hri- 
•Dm, das Kreui Iraennd. in eioL-tu 8 Fust IkiIico Ocmilile, Alt or 
dicie Arbeil mllcndct liatle, mnllQ «r tcin «i^cact Vurtrail inOc). 
Er ahmte in dieicm lichtbar doti S\<fl Rcinbrititir* in dMMrn mitt- 
lem Jahren nach, wn itombrandl «rinn »oi^lJllign Auifiilirung 
vrmaclilaiii'Io und lieli der f^anzcn Fülle de* fini^eU tiiit liefe» 
CuniraitPii und raiclieu Ucborgängcn und einer grouen BcciU von 
Ltchi und Schauen bediente. 

In den «riien Mnnaten dei Jahre» 1TB7 kam Lawrence noch Loo* 
don, um dio üSciillichvii llunilaoilaltea tu buuiilf.cn und (tie LuuE 

ihn SU belleten, auf der er au j;1äiizcnd l'uriFcIicill. Sir JudiiiB 

»ntililt war damslt auf drim Gr^ifcl tfinc* Itiirc« und Glnni^ci; 
,^üi tJrtheil eben %<> f;«>Ticblip, nie der r.iiifliK« al> Präsident der 
M«tcinie. Lanieuce find Cetcgcnhcil »ich dem fr^itidcuicn lU 

Bahifl. Didier •nur iibcrreicht von der Schoiiheil und ilcr hübfcheii 
CtUtlt und dem aiimulhigcD Bnndiuien dft Jiin>linc» und nahm 
iho alt einer AufmeThtamkeil und «infin W»liinonen *uf. dal* 
Jan tu furcht rcrtchcuchte, Heynoldi uiiteriuchte »eine Arbeit, 
feri*th offenbar in F.rttauucn, tornch auidructicvoll iiber eine An- 
zahl Fehler, äBderte aber plöttlich den Ton, Inti aidt über di» 
VcrJiensle herau», ond leblui* mit milder Stimme: „Man tieht 
klar, Ihr habt alle Mri«lor copirt. «bor ich rMho Jvuch, die Na* 
lur au »ludiren: ncndel Eurn AnlnKirktainhcit der Natur xn und 



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eopirt keina Gemülde.'' Von tlicicr Stunde an bii >u iciiiem Tude, 
der «ter Jahre ipiter erro!,~ie, cmpfini- und belianddle Sir Joshua 



m 



dea JuDglinS mit »lett gleichem WolilHoUen. 

Z^wrence vinide nun ^öj-ting der k'tnigl. AUademie; »eto ichli- 

ici Acuiiere, ietDO leinen Sitten, itin t'ricd1icli<it DnnHimea xog 

iiic MilMhülcr (in, iinil icin übcrl^-gciie« Talent und ratche* 

uiLirhrrilen wurde nhnc IVcid nuriHnDnt. F.f bej^nnn damit, Meine, 

üier li'ichil «urKrjltig au^ifcruhttp Ceichnun|;en m ni^idicn. Auf 

*'rio \Vci»c leiciioeie er den Apollo von allen Seilen, Mit solnDm 

lUüi^iteD Jabie ertaubli; man ilnu nach lebenden GcjjL'nitSndea 

xciiilinrn, eine I^ilauboiM , welche daiunU ntrht in der Aixdeh* 

wie jettl gegeben ward. Int Jahre iTBTerichifn er lum crUiO- 

lal in der AuMielluns Ton Sumcrict-Houic mit fiinf wciblichtn 

'ort/aitx, einer Vcttalin und «tnem wahniinaie;en IVIJilehen. Im 

laditten Jahre gib er iccb», iTQ{f dreizehn, ITQO zwölf Pürtrjits 

a dieAutitellungtn; unter den letztern waren liicIWlnitederKuni- 

. der friniciiin Ataatic und der Scliautpielerin MtM Farren. 

Jalire i7gi eröffnete »ein „Uumer, der den Criecheo leina Ge- 

voHieit," den Ualaloj;, Dieaei Gcinulde war fiir Pnyiio 

t gemalt, und tt i>t jetil im Betili de* Andrew Knight vun 

tun Citllc. Man belr.iditel et alt eine auxcrurdenllicheL^i- 

f Tür einen lo jungen Minn, und lobte ebcnto lebr die Kle- 

ganx all die reite UnuiJit de» Künillcr», Im Jahre 179I wurde 

■r iB die Zahl der A(»ociatet der hünigl. AKademie Aufgenotninen. 

Lawrence war jetst in London bekannt und (■esuchl. aber ob- 

fiticb or mit Aultijcen tibvthuui't wurde, lebte "er Krini*(wcB» int 
leherduM. Die Bedurlitii»« »«iuac Famiüe fodertett »teil SuichiLti« 

23* 




83ft 



Lawrence. TbomBi, 



1 



«MM UH 



•M* »«iner Kmi(^. ^Vatirend »einM »rilen Aur«iitti«ltM in LonJM 
verliauFte der Vitor «ciiia Stiftificl)nttoc;cn, wrlcli« mit der L«i<h- 
ligkeit <)(* Geni«! uni) il«r Itntclihcit )anc;tr Uebun|[^rarligel «ur- 
Aeo, oft %a doiueeiingtii Preis einer halbcaGuint«. In der »»um 
Zatt häufte Sir Thoinat tfllut dieie ZeicbntuieeD . no er tif ■ 
fmd, um bedeutende Ftciic luruck. Er ipradi mit Freudro 
yna irinea bcdr^og^tcn Uitutändcn. in welche ihn die ArmnUt 
Seinigeo brachte, ohoe sich dowhalb zu b«kt^D> 

Nach Sir Joihua't Tod iviilille ihn die Gei*)I»ch>ft iler DileltantM, 
EU ibrniQ M.ileri auch erhielt «r Jen*« Meiitert Si«ll« bei Georn IIl., 
all iTtter Muler. In die Auilcllung Tun 179! C'b tr iIm Partoil 
dintei Munar<hen and )cne> einer voinelunea Dame alt PeDter«u> 
M^D kann indetten tminögtich niter «einer rorlnile gcdroheB; wm 
man von Sir Joshua lagl, {;ilt nuch von Lawrence, er malle drei 
Geoeraliunen vun Schunhtiten. Dot^li nicht allein Itildniiie toa 
Daini<n mnlle er, auch »olcliO Ton M-itintrn fiULlon tich in frottti 
Anxahl, selobie und f;ctadclte Wcike , da der Mritler an(u^ 
viele Feinde bnite. ttuhmlich emahiit nurdcn x. B. 1808 (U* *f**- 
chenda Bildniu det ehmürdisen SUatikanxler« Thiirlon, im ' ' 
Stsnbope. de« Snre«)ieit Matiinluih , und (;«ichitndci ieoa 
Keilun^'-a und Carikaliiren vorenigten Sch<inlieiltn Mi» 
und Ladj Campbell. Uctier erging ca Miner Mit. Siddoo* 
Jara. 

Im Februar iTQii vrar^Je er lam Aliailriniliet genülilt. Dt« 
Jahre tpiilcr oialle er leinen Satan. Die Vorttiidien ti dir- 
«oni edlen WerUe hallen ihn lanac beidiifiifl , beiondcra ia Am 
N acht* tun den , ivenn er »einen nötigen Arbeiten GenÜE;a galliArt 
halte. An ilem GemnMe letbat arbeileta «r nur »eehi Wocbe«, «nJ 
er erhUtle nl'I , dteta Stunden aeien aoine gtiicklichaieD gev«»**. 
Unter den Freunden, die Lawrence tu iencr 7.<it liatle, niuia Ab> 
geriiPin c^ninnl werden, der durch den ttalh dicsea KömÜM« 
voriüjtlicfi bei dem Ankauf seiner bcTiihmlen Gallerie, die J«M 
•ine Zierde der National -üalletie iu, geleitet wurde. Der Mtt* 
i|uti von Londonderv gehüne ebenfalU au den einfluitrcicbni CuB' 
ncm det Küniller. Später |rco»i( er auch den würiiitlen SdiiUI 
de« Prini Itcgenlcn , der ihm einet Vorfalli «regen abgeneigt «flk 
Ei Terbreiteto »ich Dämlich dat Getuchl, doti , während LawrtMl 
die Prinieiiin von Wale« und die Prinaeiiin Charlulle Skalle, di* , 
kbni^K lluheit den Maler, der eine Nacht in Montague Uowt i^ 
auf jllcnkheath aubrachte, an gnädig behandelt habe, loi Jahr* 
]Bl8 erhielt h,. von dem Prina ftefienten, der ihn drei Jahr* tri- 
her *um Ritter icUu);, den ehreiivulleo Auftrag, nach Aachen, wo 
der Con|;reis tich veraainmelte, und an die ver\chiedenou l|i>fe d«t 
Cuntinent lU gehen, um die Purtraili der huhen Herridianrn *■ 
malen- Nachdem er leinem Aunrnc au Wien und au AadxD eat- 
aprochen hatte, ^ine er nach Italien und 1SI9 auch nach lla% 
wo ihn der römitcKc Uuf, und die ilatieoiichen und frtndM 
KÜnitltr mit Ehren und Aufmerkiamkeiien uberhiulten. An tfr 
Mar» lÖIO tlarb Wen, der bithrrige PrJiidenl der Ahademiri 
folgenden Tage wurde nun Lawrence einitimmif; an deuten SlA 
«wählt. Einige Wochen tp^tcr kam er lelbtt nach einer /* 
Seit von ochliehn IMonalen nach England lurück, und 
•cht Portrait« in Lebentgroite fiir Georg IV. mit. Der Küaig liwi 
ihm eine goldene Helle mit einer Medaille überT*icben , aul wat' 
eher dal Bildnit* de* Monarchen und dieUmachrifl lich bi 
..Ton Sr. M. Georg IV. dem Piiiidentan der königl. AkaJi 
■in Jahre i835 ging ar noch Parii , um daa Poruan Carl X 



t; 



» 



Lawrence, Thomiu. KT 

^3« J#* DauplitDi tu mktcn ; un<1 A% «rhielt ir <!>« Kr*i>a rem Or>l*n 
der thrrn1«eiuD. Dia Uiiivtr»itit in Oifori) Urcrtle itin xini Üok- 
tur ilcr HkW, und m«lir«r« auinitii^ Aliadimioa «lahlUo ihn 
zu ilueiD Mitglied. 



I 
I 






•1 
fr 



Ein li«JBut«aiIfli M«tttertTtrk ia ««ntr Art, and La*rrruc«'( 
bnu* Werk iit »ein Fortr*it Gourg IV. iia C«rlkin Pullatt. B« 
vvitinigt all« Vul)koEiiaiiuh«iten i di« Achnlkhkcit ictit in Eritaii* 
neu und der Aufdruck dd Ch«rfltkt«n Ist mit «trcngir Treu« nie- 
dirge^eben. Man cixihlt, ilvr Küuig liabn, sU «r ihiu teiu Bild 
XB nuücii ■artiug, gciagl: „r>iii)l nie ai j am" (mall mich "in ich 
biol. LanriDCa tntiprnch der AnrorJeriing, nur toll die ZcJch- 
Daag nicht genug aiudirt und die Tlicilo nicht gcnugMm durch- 
dacht, dujcnigc, «vBi die rraniuBou loa detiout nennen, nicht ge- 
Bng angcdculat (cjn i rin Fehler, den liclt dio «nßliichv Schal« 
iiu Al1|;e[ueineo >u Si;huldcn koniiaon lüttl, der teiiieii Crund in 
der Nach1i»it{;kell dir Au>rühruog hat, um einer xii ouucbliculi- 
cken BemtjhuDg nillen, den Auidruck der Idee hervorzuheben. 
'Dm Batchlhuin und GUbi der Geninder aber und die vertcbiede- 
B«fi OrrIeD lind in aller thrrr Pracht |-tgolita, und dabei allw, 
«u dem Schimmer {^letehl, durch dio reiue Harmnnia der Tinleit. 
nnd die geichiuackvullo 5or(;'att der Zuiamtnenttellun); vermieden. 
B<idktl gvliioguii Hl uucli das Bildni» dci tlerzogi von Reichitadt, 
eteldiei er ia Wien nialte, irotiilhtt er auch eine SammliiD^ Tun 
fiwtnili der regierenden lliutUcr und der vijr/<j;1ich*len Minitter 
nuamoieiibTaclilc. Er malte den Hattet, den Erilictiog Itsri, den 
yüriien Mtlterbich, den tÜritCD Sdiwarieiiberg , die Gemahlin 
de* Eichcnuct Karl, l^in voriugtii:hei ,1'ruharai Geniäldo iit da* 
4at Sdututpioltit hciublo, in der ll<jlle de« Calu. Sein SÜd de* 
luBEto Lamblon iit Icsfflich fiemall. Von teiii;'» Ujuptnetken in 
EngiaDd nennt Waagen und PaiiaTaat fulgendc: 

In der Sammlung der ki^nlgl. AKmlemic iit ilat Bildniti det VVil- 
liam Lindler, ein iiberaui icliünei Ju^endwerU dct Meiileri. Im, 
Duckiaghani - Uoutn ( Waterlou -llan ) sind lämnitliche Bildiiiitc, 
«ekhe I.anrenco für den Küiiig )■'^^lal(, und liir di» T»ri.ügtich- 
;#!•<> balt Fdttniant jene» von Piui VII. und d(i» Staaitecrriiirt Coa- 
ialri, |;anxG Icbcntgroua Figurea mit reichem Uiiil'^rgriind«, Bil< 
ttr xoa ifrottcr Frucht der Farbe. Dann (iehl man hier Frani I., 
Alexander I., den Fütjlen Schwarienber|- neben (einem Plerdc auf 
dem Schlacht feldc, den Hcniog Tun Wcllin^t'in in einfacher GrÜiie 
darfcestrllt, dai inlerei.(aiiii< DrtidhildCauning'i. Dir-SHllildor tnhei- 
Aea Paiiuirant die brilcn zu •ryu; man lieht aber deren hier noch 
«ieU andere, von^ Blücher, Plalii», Hrj^iiercug Carl, Kuuig von 
l*r*u»»ea. Fünl Hardenberg, Graf NcMelrode. Fiint MelteciiiCh, 
Graf Capodiktriai, General TtcheTnicheif , MIni»ler vun Hum- 
lioljl rtc. In der Gru>veoor-Gall«riv iai da» ichuuo BiUnitt der 
rochier de» MiHtjuit von SldlTurdi in der Samnttung dci Uenoit 
ras Graltan Honig Geovg IV. in Ünit'oriii, der llertoj; von Wel* 
liuelnn in f;raueiii Rocke, der MBriguii Li>iidonder;; uuJ leine Ge- 
Bublin, xnei grox« BiMeri der ji'lii IctiruLlu Marijui* Londiin- 
ieiy EU Plrrde , und leioe üi'iuahlm, vbciit'.UU gcxfc Bilden in 
Queen -Cillr^o in Oilurd ilm Bildni»« dct PrinK Itogenleni tu 
LhatiHor<h dat ichune ItnietincU (Sei}r^ IV.'. in lier Sammlvmg det 
lt"ber1 I'i-el der Ueriog von \Vellini;i<in, Cniininf;, Itutkiton und 
ilat det Sir Koberl lelbtli '■» StafTcirdhoute die IJvriu^in von Su- 
ibTland mit dem hl oadgelo eklen Hiixle, Lurd Claonilliam, run 
V'Chit lebendictr Aiiltauung, und in der Färbung einat der krül- 
tiplan Bilder de* M«iilar«i In Cntttc Howard der llerxac von De- 




voBthir*. zu TOth !d der Faibo. Dict«* BUJ nnide 
<MU geriilimt. 

Mil Luhmcio* g!n)C für dio enKlUchc Knnit ein netier Sttra »«{. 
Mnti bcwunilert in »einen Wcrhco Jie feiiK^uÄ.ittung Uvr Nsiir, 
die in leinen Porlraiteo so tchi ■□ipri«lil< Dnni) Kall« er eiii'O 
•nuerorilcntlich feiaen Sinn für «atto , u)i<inc Foimep , uuJ «it 
««hr ar e* vei»Uiti)i da* r«cht vorntthmc We^cn, jene Elogani, jtai 
heitCTO L«bent<i««ii« der •n^IiiclKB Grot^n Kjeilcr xu Rcbcn, 
forto nkcli WaRKen't Homc^ikutig tiftt Dildnit« der UcnugiB 
Sulhrrland in StaFTordhouto einen De«iei>, 

Seil» frülieTeti Werlie *inc] jeilnch lehr iin(;le!tli; üfl«r r«riini 
«r dat iltcnt;« Sludiuin und dia Einfoclilirit der Nnliir »ttd vtffitl 
in eine etwa* rraniütircho IVI«DieT. AI* acin Itu( tliee, und «i ail 
Iliippuer, dein angeichtnitoii ruiImUniaUr in Loonun, um im 
VurMiig tlrilt, glaubte I.antcoc« dielen ujehl anden, all dank 
«ine ^«wiiae Manier eihaltcn zu künneii. Seine Weth« Aut dii- 
•er TeiiiMle verdienen daher keine betundcre Aui^eicliniintj, Nwk 
dem 1810 erfolßicn Tud liupprur'i kehrte er, jeUt otin« Neb«»- 
bulller. III einer rinrneliein AuCIatiunj- dtr Natui euiücIi uml I ~ 
(«itdtni ao autgoieicliDoi« F<itir«il« g«lier»t, ditt er nacli RrjBa 
die «til« Stelle unter den Piirliaiiiiiilern Enf^Iandi einninm^ 
lagl Paiiavonl 3. lOT- und wai uaeh der Aiuiclit jeiiei Sei 
Irn vielen (einer Bilder icbadel, i(t der Giundtau det Kü[ 
in einem Portrait dtiii Kuiife Allel auriuoplern. Alle iibrieen _. 
•ind daher nnr hinctlliudolt , nai bciv»il«n bei den IJaniliil 
, lebr tinangenelim aunulll. Doch teichnele er dici« meist ie|aiai|> 
'nillg Biit idivrarMr Kreide auf, ja vollendete lUKeilcu di« |um 
ZeivKnunj; mit der ^öiden Liebe , uiu naclihrr, beim Male« tül 
vtetiiger tii:horn Finielitrichcn die Nebe»t'Kli«n geeiiMeisuMM 
nur auxLideiiteii, So gab iliin eiuiual ein*r itiner Freund« 
Zeichnung der HJInde eine funr Stunden Unf^e Siliunf>. und n< 
ker malle er jene in gro*icr Schnelle. Doch bebandell» ar 
tDanclmal die Uände mit vieler S«rgfall- 

Fiir dat llittuiiiclie oder die Compoiitinii halte Xjiwrrnee 
Gccchick. Hr vetiuchl« lirli in icioer Jugend fiel darin, aber, 
l'aiiaraot lagl, er kam niemalt weiter, alt die Mani'r d<» 
Facatli iiacbsuahmen , und xnir 10 i«)ir, daii bei einer V< 
'rutig von HandMichnungen iuthr*r« vun Lawrrnce fnr aololM 
Fueuli aelialten Kunicn, bii cnlerer lic lelliit alt leiua 
klarte. lleDooch ichutile er die lliilorieRinalerci, OBtl ao 
er. nach dein 1610 eri'otitlen Tod det triiidenten B> Wcat ab 
eher (;eHÜIi1l, alleutbalbeo »ehr viel. 

Seine Krcideieichuungen beurhaD4«B dia Grüne leinei Stjli i 
Zeichnen. Sic lind rlrenio frei alt krifti^ aneetecit, duch nar < ' 
Weil« im Allf;eii>eincn weniger groMartig afi xart, feil vmA 
Auldruck der Idee lu naiMhlieulich hervor hebend. Er 
•her auch treu ibalen. Ali er dat P<irlr*ii dei llenogi voti 
•tadi l'orligte, (-»b er ticli die fftuiite [Vtühe, «iitn volll 
Aebiilielikeil hrrrnnuljriucfn , und lagl« ^ Ich kann H<iltl 
len, dJU PI nhiilich itl, denn ich (eiclinete jfAv Linie, 
itk einen Eid abgelegt, da* Bild gini nähr lu macken. 

Lamence knnnia lehr raich arboiton; wenn er f;tdrin|[l 
ttalte er oft einen Kojit in einem Tngr. In der Itr^el aber i 
«r lieh fiir einen üoiif lieben bii acht Mal. liir eiue IlaoJ 1 
Mal ittceu. Cewvkoiick fertigte er etit eine vullendeie Ut* 
Koichnunji aur die Leinwand, wi>d»rc]) er lich mit leinna Vui«»i 
tullhomiuiU verirsut macUlc. Olt übernalt« er diaaslbe, oJl 



"it 



Lawrence. Thomas. 33Q 

er aaeh aiDa nane Leinwan J. Bei dem Auimalen irtch ar tod d«r 
Wehd der meiiteD Maler ab) denn er malto «eine fortraiti tlieil- 
-weiia *u« nnd verband die Theile dann mit der grÖMten Leichlig. 
fceit. Er roUeadete oft den Iiupf> ohne Hand an des Hintergrund 
so lagen, denn er berechnete die Wirkung genau, irelche die 
Tiefa des letatero zum Lehen der Fleischtüae haben nü nie. Wenn 
der Kopf fettig nar, hedurflc e* geniJhnlich einer oder snci Sit- 
UDgen, um die Fi^ur mit Kreide oder Kohle zu zeichnen. £iner 
•einer Züslinga erhielt hieraat' dai Gemülde, und dieser füllte Dra- 
peria and Hintergrund au«, Lawrreuce heuerte dann das Verfehlte' 
nnd gab dem Ganicn mit wenigen Pin leli trieben den harnianiachcB 
Ton. Nicht gelten geichah ei, da» Lanrence die Kreideieichoung ' 
ctBea Kopfei machte, einem lainer Zöglinge die Details beichrieb 
Bod ihm auftrug die Zeichnutte auf eine andere Leinmand au übct- 
tTMfta und unmittelbar vor 4er xur nächiten Sitzung hestiminten 
Zeit in Farbe zu setzen. Lanrence vollendete dann, mit dem Ori- 
ginal Tor sich , den B«pf in einer oder znei Stunden. Das Por- 
trait des UerzogB von Yotk, eine sainor tchiiusten Arbeiten, irurde 
w dieser Weise gefertigt. 

In der letzten Zeit seiner künftlerisehen Laufhahn liess sich 
Lawrence Tür ein Portrait, je nach der Grosse 30O — 700 Ff. St. 
'beublen, und seine Einnahme belief sich in seinen iputern Jahren 
*at lOOOO Pf. St. Es ist daher auffalleud, daii er zuweilen in gros- 
ser Geldverlegenheit war und vcrhültnissmässig arm starb. Man 
noUle den Grund in seiner Leidenschan für das Spie] suchen; diese 
ift jedoch eine Verleumdung. Uncrmeialiche Summen kosteten ihn 
aber die Ermunterung schöner Anlagen und der Ankauf von 
Werken erster Meister, Seine Sammlung wurde von der National- 
Calleria angekauft , und sia macht die grÖsste Zierde denelben 
atu. 

Tlioiii BS 'Lawrence war ein Mann von mittlerer Grösse und in sei' 
■er Jugend to schün, dass Hoarc von ihm sagte , er würde, wenn er 
einen Chriituskopf zu malen hätte, den von Lawrence zu seinem 
Studium Wahlen. Er behielt diesen Charakter in einem hoben Grade 
sein Leben lang. Man behauptete, er gleiche Cauuing und er war 
Stolz auf diese Aehulichkeit. Stutz, Edelsinn, Unabhängigkeit, Of- 
fenheit, Wohlwollen, Herzensgute verschmolzen auf eine wunder- 
bar« VVeise in seinem Charakter. Georg IV. sagte, Lawrence sei 
«ner der elegantesten und wohlerzogensten Männer seines Reichs- 
Er tanxle mit einer ungemeinen Ajimuth, und war ein ebenso gu- 
ter Fechter als Fauitkümpfer, Bei diesen letztern Uebungen war 
seine Stellung überaus schün. Er liebte schon als Iinabe den Faust- 
kampf, welcher in der Gegend, wo Lawrence geboren ward, vor- 
züglich einheimisch ist, und Lawrence selbst pflegte auf eine Weise 
an boxen, welche dauernde Spuren von dem Ernste des Hampfes 
znrücklicsB. Sein Gegner war derselbe, dessen schöne, athletische 
Formen er als Studio zu seinem Satan iu dem Gemälde aus Mil- 
too's verlornem Paradiese benutzte. ' 

Die Alten hatte Lawrence in Uehersctzungcn eifrig gelesen; des 
Grieclii'chen war er gan« uukundig und im Lateinischen hatte 
ar es nicht sehr weit gebraclit. Die neuere auslünilische Literatur 
war ihm zwar nicht unbeliaunti er musste sich aber auch hier mit 
Ceberacizungen behelfcn. 

In den Schriften seiner Landsicute war er sehr bewandert, h(- 
»onders in den Werken der schönen Literatur. Sein Gedüchtniss 
war ausserordentlich, und er holte ein bezauberndes Talent Ge- 
dicbla vorzulasen, oder aus dem tiadochtniss vorzutragen. 



360 



ItatTTCDOC, nlary, ^ LatTrcuKr 



TjUnrrtxTv war nie Ti>r«helic1it. In fiülicr Zeit hatte er «tn« l«h>^| 
hafte 7.uaei^aag tu dar Tochter d«r UcriilimlrD Mn. äiddaDt; in^H 
F.inkoinnicD «rar sb«r damali tchr bciohriokt uud dar Vater d|^H 
)UD|;cii Dame v*rHc>g«rlu leia* Zutliminiing. ^H 

Der li»k«ant« Dichter Tliuinai Caiiipt>cll kalt« bald nacb ('•■■flB 
rcnce't Toll cinn Lfibonigoidiiflil« dci beriiUnlen Maler« angeVio^n 
digt und lieh eine Zeltlaog mit der Beaibeituo^ dcrtclbcn bcMt^KT 
li|^t. F.t cnlia^lc am iini UDbchaiioIcii Grünildi dem ebrrnn^^^ 
Beruf. LanrcuGo't Biutp'npK lu ncrden. und iilit>rg*b die I^I*WSHLb 
liea oiotm gcni»!«» D.E. WilÜaiut, niilclief tU unter dfftM lU^ki 
„The Lik und C(>rrttpotiiI«nc« o( Sir T]i. LiiHrtDCc" lUi tn mBiZ 
•laihen Otuvbiuden hernut^ib. !)■> Belle in dietcm ffnclUBI^^^ 
Itiien TerwiniGii Buche lind Lanrence*! Btiere, in nelchea Ä^Bj 
die Witme leiuci Gefübli, der Adel icinri Charakter! uud i*>i^^| 
BcgoiiteruD* (ur die liuntt auf dat Icboodigita und snaishei4^^H 
auMpricht. ^^^H 

Nach »einem Tode bemnclitig:to *idi dio «nHliicke nupfvrtn^^^P 
kutitt der au();Mcicbnetcr«n Aibeitcn von Lanrcnce. So *t»Al^^ 
BrouiUy dot (i-mÄlde; „nural amuicnieiit," das S^itenilucli cii Ji jpB 
beknnnlrn und glcichlnlli im Stich crtdiitticnirn jiiiigeit LanllH^ 
F. C. [,c>vit lukl dnt Portrait Wilhelm IV.. CuuMtit ilai B«Mm'«j 
dfr r^litt Peel, und d^t Bitd der Lndy n<i*>er, tin^l Tutnu V 
clmraktciriille Bilduiit tod Ttiunia* Youiig f^eXocheu. '~ 

Die Stiche nach leinen WerUeo biUea eine eisene Saranilaa^ta 
unter d*in Titel: Kn-rarincs ftom ihe wurhi of tha lotf Sn Ili^^B 
Ina* Lanrenco bv Cuuiini, J. Luca«, Tli- Luplatt, Ch. 'l'"-». >*''-« 
Ward olc. Londun I8:j6, M. .^ 

Seine hinlerlaticDo KantttammlUBK *'»''')a ebeofilU dria 
nach bokatinl cenucht, unter dem Titel: Th* Lanr«nce 
Calalo^ue ol tiie cliaiceil ipeciincot uf oric;inal druniagt 
{reat lunilvri ul' the llatian. tiermati, Oiiich , Frtnch ~~ 
miili tchoiili. Die Kuiitlhunillci VVooburn haut'leii ilieie 
Silin iiiliing Ton llaiiiljteiebiiuugcn, und die ra<»»iiiri:nd<-n 
entitaltca die Bcichieihuitg der ßlaller. Im eiilcn Helle 
Biographie dot IVüatllera, und mit dem lehnten ichlicttl dai i 
183j — J856. 

Dai Bilitmii dea Itünilteri, im litcipen Formale, itt in ilenj 
•necdolii dann in einer Saminliing vun Itluitcrn vuu Wrttall. 
gibt »1 auch «in Bild vun ihm 4«lh>t cemalii da* rr uiim 
croiicr Scheu und nur auf viclei ZareJen au« teineoi Va 
fcervonaf. 

Im Kuniiblaiie von Dr. Scborn «ind mehrere Nuliien 
X.eUl<lllficu dieiea Uuntllen, und im Jahrgang tB3I a-.i:'"'- 
Nachrielit. Pattavanl lälilt in leiner Kunttrei»« diirti 
und Belgien nirhrete VVerhe deiielben auf und nucli I).-. . 
en'jibnt leiner in dem Werbe: Kuuetnerke und Uüiutlci >n n 
land und Parit. S. auch unten V. Lamence. 

Lawrence, Mary, eine Küulleria, die um 179s in Loi 
einem Prachlnerke bcichiiOigtt war, nümtich mit der / 
der lenthiedencn in England euttiriiten Itoienarlen. Sie 
in Kupier gcitochen und mit auiierurdriillicher Zotthrit aai 
bieier Kuiengarlen orichien unter dem Titel: ColleetivD ~ 
•ngraved, c«)uured frum iMiture ctc, b; Marj Lanrenee I 

Lawrenco, F., jener engliiehe Maler, detaen in Füail;'« 
•Deuten nach den Nouv. dei an> und nach der altgeaieiaUi 
I w seilUMg ernihnt wurde, iit dci berühmte Sir Tlioma» l^w 




Lazzari, Donato. 363 

der Carthaasa eeF5]1l dem Kunttrichter Lanii nicht clurcliaiii. Ihm 
■chiencn die VerhältniMe pluinp, und auch die vollen Gciicliter 

Krachen ihn nicht an, nur die alten Kopfe nennt er grosiartlg*' 
■gegen bemerkt von Quandt zur Wagner'ichen Ueberietzung von 
Lanzi * Storia de]1a piltura , desi ihm dies« Figuren zwar alter- 
äiümlich in der Zeichnung;, aber von *cböncn Verhiiltnissen zu 
■ejn ichienen , lo nie auch in den Mienen Schönheil ohne Affekt 
•ich zeigt. Die Haltung dieser Gemälde iat tehr hell. Ein anderes 
Bild Toa Bramante i»t in der Kirche der Incoranatu zu Lodi, dia 
& Battagio nach dem l'tane unieri Künitlera erbaut hatte. Sein 
lOaiaierstiick in Mailand iit ein beil. Sebastian in der Kirche dei 
Beil ige n , wo kaum eine Spur dei fünfzehnten Jahrhuodeiu tichl- 
Iw i*t> In S. Fancrazio zu Bergamo nialte Bramante l4&6 Bilder 
TOB Philotojphen , und Morelli lebreibt ihm daEelbil auch eine 
Keta xa, die Faila für Lotto'i Arbeit gehalten. In Mailand bil- 
dete Bramanlo auch zwei Schüler, in Nolfo aus Manza und in 
Bartolotueo Suardt , mit dem Beinamen Bramantino. Noifo malte 
in Mailand mehrerea nach Lasxari'c Zeichnungen, nie in S. Sa- 
tiro und andemirts. 

Nach dem Sturze Moro'a ging Bramante nach Rom, um lUielbut 
nncn neuen Schauplatz leiae* Ruhmei zu »uchen. Der Cardinal 
Wm« Caraffa «rar der erste, der (ich »einer annahm, indem er 
ihn AcB Auftrag ertheüte, das Clior dci iilottcrs der „Fratri del- 
h tactT nach seiner eigenen Zeichnnng aufzubauen. Die*e Frohe 
*. IMMr Geldlich li dl keit empfshl ihn dem Pabit Alexander VI., der 
JHU durch ihn das pübstfiche Wappen über die Uauptthüra der 
Ulcnnkirche al f'resco malen liess, da diese ISOO im Jubeljahre 
fcäCiaet nurdc. Nach Vollendung der Arbeit nahm ihn der Pebit 
>la Unterbaumeister in seine Dienste; noch günstigere Gelegenheit, 
■idi SU zeigen, fand aber Bramante in dessen Naclilolger Julius II> 
DiMer heachluta nämlich gleich nach seinem 11 egierungsan tritt, die 
päbatliefaen Gürten im Befvedere durch z«ei prächtige Günge näher 
Bit (einem Pallatta zu verbinden, und dia Aotführung übertrug 
«r dem Bramante. 

Nach seinem Plane sollte der 4oo Schritte lan^e Baum nach der 
. Seile von Belvedere zu einem Garleu , der niedriger liegende , nach 
dasi Fallait, zu einem Turnierplätze für Kitterspiele und Thier- 
Umple benutzt nerden. Die Vereinigung sollte eine Teraiie ver-^ 
Htteln , zu der man von dem letzteren hinauf, und vom Garten 
tiBBbitieg. Den Turnierplatz aollten in der Lunge, über der Halle 
Im Erdgeschoises, drei Beiheu Logen umgeben, von denen die bci- 
lan nntcrtten Arkaden dorische Filaster haben , die dritte aber 
latch einen offenen Säulengang von corinthiicher Ordnung gebil* 
dct werden sollten. Uieraut sollte ein viertes mit Pilastern verzier- 
tes Siockirerk mit Fenateru folgen und eine ungeheure Nische mit 
&eatrali sehen Sitzen schUesien, 

Bei der Terrasse war ein Vorbau von gleicher Höhe mit drei 
^ Seihen Loggien projektirt.- Den Garten sollte eine Beiha von Ar- 
bden einschlicsseo , mit einem mit Pilastern verzierten Stock- 
*etke mit Fenitorn. Auf diese Weise würde sich dei ganze lange 
(aom Ton den Fenitern des Pollatles und den theatralischen Sitzen 
ftr Nische als ein herrliches und anmuthieci Ganze dem Au^o 
'■rgestellt haben, mit der Nische von Befvodere und der Pinie 
tun Schlusspunkl. 

Der Entwurf Bramanle's ist von Heinrich van Schocls Bestochen, 
iiie er ein 1565 im Uelvcdcrc gehalteucs Turnier darstelU. Julius 
U. mar indessen so ungeduldig, diesen Lieblingsplaa vollendet xu 



t>3ztari, Donato. 



•alitit. d*ti er Tag und Nacht unil mit cioer Ucbercilunf; 
t«D li«i, neiclic ipälcrhin die Vcräuderatif cn nuthwenilig i 
die nir jtlzt eiblicÜca. Doch nar Lei leintin Tudo nur eil 
der ijdliulicu b»l]etie ToUendtt, uui dtr GruriJ su tlcr nei 
lang«n S«it« gcl?Rl- Dia IieiJcu Aicliit. Gau und LiemutI 
1817'oine I(ii|>r»(tIatto von dietefn Cclijude bcraui. In da 
•tett Bctctircibung Bom'i ist cbcufalU der Edlwotf g«*(oclM 
Juliiit II. hanntc in toinnin FcuercifeT bichl ruhen. Ul 
k«weEIc iliii oioe neue Idee. Schiin Nitolau» V. (««tlo di 
Kum Bau riDcr neuen Petctitiirchi? , aber ent Juliut fuk 
aus, und die olle vhrniirtlij'e fiatilika nurde mit viuer I<mI 
»tandigen Eile i)ieilargrri»i*u. Dnlici riiinn Butnutie «cl 
Ileite alter Kuc»t rerluren, die der Architekt UitI« rotten I 
wenii ducli die ungeildmc Eile de* Pabttes ivenig ü^uit dMI 
lie»«, Juliut wultie eine neu« Kirclie liabco, in neklier, 1 
•ari und Cniididi enäblen, aeia groiies prüdilißei Orabn 
Midi. Angelo vorrfrllsen »utile, aul'ceitelll neiilen Konnte 
keiner dir riiinitclirii lürchpti ein Acliic[>lidier Plali zu find 
Die Autführutig vfurde drin licriJliiitlen tlautiüii(tl<'r [tramani 
bagen; sUciii «in MudcU blieb unvollendet und »ein Pll 
Ganicn dei ücbuiidii i>l nur duith unvoltlkunuueao Abbil 
aal ftluaten luliu» [|. und Leu X. ecliallen vioideci. Die»| 
xcD lind tni Kuiileriticb bei Bunanni tab- !■ p. 9. und di« 1 
Hut II. wurde nach Vaiari (Vit. di Btaiiuinto) v»n Caredo) 
fertiget. Sic sciffcn die Rirelic in F»rtn cioe« gri«chit«b 
kc«, in detien Mitte (ich eine groite Ituppcl znitchen 
cbenttiiirmen erlicbt, und an der Vorderteile eine von 1 
Ion getragene Vorballe. Die CaDitnihtion der ltiip|<el 
S'rliii in geneuDui Grund- und Aufrit» benahrl. tleu 1 
I&06 mirdo v»(i dem Pabtl »cllitt der erttc Suiu de» noiiM. 
de> «u dem Pleilcr der Kuppel gelcjjt, an nelcbem j'-UI d<l 
der heil. Verouiba tIchL Durch den Eiler und die Schnei 
nril drr lodann der bau beltieben Huide. btaclile BrauunK 
•eintiu im Jatire t&I-i erfolgten TVd , nitht nur die vtir ai 
tfa Pleiter lu Stande, aul denen «ich dt« Bo^en rrbebea 
dem er machte auch den Anfane zu den Tribunen de* I^tiU 
ftt und de» liidliclicn Quenchifiet, (n wie überdies» cu eiH 
doritdien Säule» geichmiicKten Üciirk fiir den Piibil und 
Jlolklaat bei der 1-eier des pabillichen Uiicluistei, ein Wm 
•pjler von Pemui biendigi, dann aber wieder leraturi «eM 

Nnch XU »einen Lcbitiitn nurde C> d* San Gallo nun I 
•ter der l'elcr»1>irche ornanol- | 

flranaDte'» Wcrt^e gelmren indettcn xu den »ehöitelaa IM 
terti der neuern Bauhuml In Itam. Sie zeigen »nar niil 
gr(i»tarti|;en Charakter, iv<« einii-e Palliiite in tlorena, obM 
■ihr «nmuthigea und zierliche» SljK A>> die viir«UE;liclifl 
Harn tiad der Fallail Ciraud. J^til Toilunia, aul l'iäaa« i 
Mnilli, die Cancrltatia und die Lnggirn iui Corlile di S. 
de* Vatikan» anzutiihron. Uai Portal dct I'allatle« TorliMiM 
n jent (idi xcigl, i(l ein euclimacliloiei Prudukt de* TvrifM 
hundeiit, dai all'? iil in rorrorio palaiai di Uvina da f'»' 
krch'telli abgebildet. Die Loggien von S. Damaau wurdett 
Hafael't Leitung im PDntißcate Lv" X. vutlendeL An tMii« 
Cancellaria Itl vuniebnilicb der Hat benkfirheniwerüi. Ul 
geben zwei Stockwerk» mit ArXaden von Säulen |t«lr*BeN, M 
nen »id> ein matiiroi debiude erhebt, wodurch d*r ftunitM 
EinJrack dtr Itiihnhcil, mit an gemein er Zicrlitbkail >■' l^ 



IiUZAii» Paiis Maria. — Lazzari, F. 36S 

heit Terbattdcn, heirorbraclite. Dia kleine Kopella mit den ifi 
freien Säulen tod demielben Architekten, im Uore dei Kloiler* 
S. Pietru ia Montorio, an der Statte, wo, nach Einiger Meinung, 
der hci)< Pctrui den IVIartyrertod erlitten hat, iit ebentiilla ein an> 
nuthige* Gebüude; aber der Charakter einei heidniichen Tempels, 
««elcheD dieief Gebäude so entscliiedcn trägt, dürlte allerdings nicht 
dem einer chriitlichen Kapelle entsprechen. Eines der bedeulcnd- 
■teo Werke der neueren Baukunct wdrc ohne Zvretfel der groBie Hof 
dto« Belvedere im vatikanischen Fallatt nach der Idee des Bramania 
Kcwarden . irenn der Enlnurf diesRs Künstlers durch desaen Tod 
■übt eine gänxliche Veründtrung erlitten hätte. 

Vranti erklart in seiner Borna modcrna den groisen Pallatt, jetit 
Ospiiio degli eretici convcrtiti, mit Unrecht tiir ein Werk de* 
Btamante, na« schon der Sljl des Gebäudes bmeisel, der jenem 
de* Bramaata nicht ähnelt. Eben diirter Schrirtiteller und Volk- 
nanu halten diesen Pallnct inig für das Gebäude Ral'ael's, nelchef 
Bramute errichtete. Jenes Haus nurde beim Bau derCuIonnadea 
der St. Petorskircbc niedcrgcrisien. Dass Bramanta mit Bafael in 
nnanea Verhältnissen stand, ist bekannt, ebenso, dass er anf 
jenen onaterblichcn Künstler Jossen EioHuBi äusserte. Rafael San- 
ÜD hatte fiir diesen seinen Vervrandten hdhe Verehrung, lo nia 
ietm Braraaute überliaupt ein Mann von edlem Charakter irar. 

Biamante hat auch Handschriften hinterlassen, die aber erst 1756 
in einer Frivalbibliolhek vorgcl'unden wurden. Es sind dieses Auf- 
«atM in Versen und Prosa, Abhandlungen über Bcgchi der Archi- 
tektur und Perspektive. Man ersieht daraus zugleich, dass der 
Biiiutlcr alle schi:>ucu Gebäude, die ihm zu Gesicht gckommeii 
wa(«n, afageceichnet habe. Auch dieTheile des menschlichen Kör- 
pers «eichncta er. Dieser handscfarit'tlicha Nachlass Bramante'* ist 
■ach durch Druck bekannt. 

Ea Kibt auch Abbildungen tob (einen Bauten, von Falda und 
Ferrcno, in den Nuovi discgni doli' Architcttura c piante di pa- 
la>xi di Roma, l'alda hat die Blätter gestochen in 2 Theilen ; Fer- 
tciio hat viele gazeichnet. 

Dann eibt es ein Blatt; eine Perspektive mit Säulen, beteicK- 
' «et: BRAMANTI AKCHITETTI OPUS. Dicsei sehr seltene Blatt 
wird dem Meister selbst zugeschrieben. Es ist in tju. fol. 

Uebet diesen berühmten Architekten findet man in vielen Wer- 
km Nachricht; die auslübrlicbstc bei Miliczia, Stieglitx, Qualre- 
■ere de Quinci im Leben der berühmtesten Architekten und im 
Dictionaire bist, de l'architecture , in der Beschreibung Rom'* tob 
Bniucn , Gerhard etc. u. i. n. 

lanari, Paris Maria, Maler von Bologna, der verschieden» 
i Kirchen und Falläste architektonisch veraicrte. Seiner wird in der 
T Fel*ins piitrice erwähnt. 

Iwiliri. Gioranni Antonio« ein venetianischer Nobile, hatte 
r graste Geschicklichkeit im Pas teil ra al en , und sein Talent konnte 
r sich mit jenem der Busalba Carrlcra, seiner Schülerin, moiien. 
Er copirtc meistens, und besonders glücklich war er in der Nach- 
ahmung Bassano's. In eigener Erfindung norer arm und et that ouch 
eine ■□gebome Zaghaftigkeit seinem Uut'e Eintrag. Starb 1715 im 
74. Jahre. 

UBian, franX) Architekt xu Venedig, ein jetzt lebender Künstler. 
Wir kennen von ihm: Compendio delle piu intareicinti regoli di 
architcttunt tcotico-praüche, Venesia 183I>> 



Lni^zanm, Paolo. — Latzai'ini. Giuv. Anil.' 



tiazKQnnt, PaolOi ein«r dar weni^tn Maler, ilie int l4< 
hunJcfte xu Lucca tiaiiilinri wiiidrn. Er iitillo um ijSi !{ 
Alur ücltii Libcru in il«r CatUodrala «in BAA, S, Dr. F) 
Hotirüß« S. 92. 

Lazzarini, Gregorio, liWtt von VilUnuovn Ui v«neilis. 

ur»I4ii Vurliililcr «cin«r )>ÜDttIctitc)i«n Nachalioiiing waren iT| 
peil der Üiugond. liieraul Ivaui er nacU Vcucdig xu F. [tuU 
)ct7.t wurit« er luld »o berüliiul. iliiM et in «einen eigenen, 
eine Sctiule erridilcto, sui wi-lcliei- puben anderen Tie|<ola 
f;ing. Kr kain nie «u» Vonedtf und deanoOi, Mgt L.anii, 
m*u Wi Qetiachluui; tcinrr Werke pauken, er ivi in 
«Hier vielmelir in Rum gebildet. Wal die )>-itimaitIiait dci 
nung anbelsual, Ul er nach I.anxi't Uilhcil der ttaracl Vi 
Sein Styl i(tbeiter> nidit 10 diiiler und gemein, wie der leinJ 
ItcriHata-, ja ErtnradiMclijjunzenlicliieden^egeD jenit Verdüj 
der damaligen Maler au«. Er (-alt 3uch für «uien ii-hr uiiterri 
Küntll«r> den »elbil die gclobriettt» Mdonn aebuixlen. Äl ' 
beeuDden viel auf ibu, und er ugte der QuUchafi, W: 
besiegen »oltte, lür den Saal d«1lo Sctutinio ein nitd 
„Rr viundcr« »idi, d»! man ihn in Rom auDuchen Uüiiue. 
Venedig einen L*riarini Itabe;" niid Liixxritii »trlUo in 
Saale dm Siegeiandenken Muroiini*« aueli Hirklicli xu 
frieilenhcii d.ir. üani bi*iuiit)er« Kicbnete er aieh in D«i 
dei St. l.uT«iii(> Giutliniaoi ali rntiierchon au(, nnil di*M 
I.anxi da» betio Oetbild der Venediger Schule jenes Jald 
^^ SU teyn. Auch seine Stafleleigeinälde mit tllctuen Viguren 
JBj'da iie geratlig und mit I.eicI'ligUeil beliaoJelt *ind. Iflt 
^P chur der heil. CatliariuB nu Vicenun malte er einige ItaW 
iieii im Itritcraton Cujurite. ße»un<ter* bfrüliint iit «r rI* 
iiiritniniler, Zanetti laMl dieicn KüntUer it4o tin £4. Jal 
ben; undi Lon^lii *t«rb er |7SS im 7S. Jahre, und tu) iV< 
von Venedig heitit c», dat* er 1730 im 7ä. Jnbre f>«>tnrl 
Und vrcT bat vrulil recht? 'J'icuiii . wenn er den Itünttlar | 
* buren werden und TftJabre erreiclien UulV Uruinach «tin 
^^ seslorbeu — wenn et richtic itt. Sein« tb62 gebunas A 
Eliiabeih übte cbenfuJU dta Malerei. 

Et Murd« auch Einige* avh ibm geitocliea, tod TsIm 
WagBor u. ». 

Lazxarini, Giovanni Andrea, der Canonikni «>n Fuai 

pilattr, Gelehrter und DicbKr, licfKelehrt in );ci>lliü<rn aa 

, lithe» Wi»icni*li»[t«n. Kr schrieb irlir gruniUich ul>vi Cifft- 

"^ der Mülerei, und eben *o gut malte er. Für ilen CrMtm 

rolli nisjle ir den vur Dictatur («mfonen CiniiiiiMtiii. m 

Archiiiicdo, wie er bei der Einnoliiiio vun Sjiahu« vun d«fl 

den bei meinen Studien ühennichl vrird. Lanu Mit, ttioMJ 

»cien in ullen Thtitr» vtcM ttudirl, lierlidi, edel, |^ltM 

rninl.. und mit leichtem fintcl behandelt. In der TruheH 

fiitble er altrher, nie leiiit Tnuvr un Chiiilni ini Sieehh^ 

l'«»aro beweiiei; (pilcr iiiillc er »lufter, mehr in Maratti't j 

und Jetit nannten die N>fi.ter »eine Bilder BUlt. 7.unBtleal 

tr em wundcftcbiinei StalTeleibild , uuil bnonden gut g4 

I ihm Madonnen. In Pnaro iichl nun von ihm hleiiio .\Iiaä| 

^H,'be4ier aber hann nun <ein 'l'iillnt ftua einigen 

^■j •rlunnrut in drn lt«u|itl.ircbco von Otiuio m 

^^B AgiMlino au Anciiiia ■ und aui meien iu St. L>'.--< 

^B'SÜ «in« enthalt mehrere Ordenihoilig« um die I. 



.11 IAH 



I^uxai-iai. J. — Laz^^rini, G. 



367 



iu andere «teilt ilen h«il. \'inoeax dir. dn- vor dem nur Kirch« 
terMmmvllvn Vulk« Kranh« lioitt. Hier hnrlchl in Stellanf;. ße> 
wv^ni; UH>) Gebordo ^roMO Mnii)^liltt^h*it , und bei ralilreictiea 
Fi^urtn wohlv»ritBndeneAoorilnun?. DieArbeil. worin rr tich lelbtt 
nb'itioffrn h.tben aull , ist in d«r lia;>e)l« dct Orafcu FaciIiuij iu 
(jumldo. Die«» |-rilticlie H«iit erliietl melirere Uemälite vun L.1«< 
lartni , I>»nil>«U*lten , FriicliMtii«)ie , Scitll«ben. IJeiunilert Rind 
ti KilJcr, weldin die Tnule Cliritli uud diu Fludit nndi A?)cyp-& 
I rotBlellon. in allen Thcilcii {Reichet und (;4lrDii, aucli Jii der 'STP~ ] 
hr» Vo^taliun. Tim Alurbild xa Gunldu >tctl( die Ueil. Juät^.J 
ta mit dein lÜnJe zvtitclicn der beil. Catbaiina und dem Francii- 
Marco |-*iiriluiti dar. Der Od iil mil ßunnerk vcrtierU 
BnJea mil faLiiileia Mariuor. Der cuttliclie Kiube liröut di»* 
iiuna , nad diete bjlt für M»rc(i eine Krone in Bereiltchaft,* 
_an i;laulil. d>M der Frjncithanei n^ch heilic griprochen neide. 
nau bcHibricbcn id dicici Bild bri Lanii, der dei l.ulia< niclit 
Uli warJen kann bei dictero liuniiler. Aiiclt Ticoui riilinil dai 
Altiibild in Güaldo nei;en der genauen Bcobaeblmifi; dct Cosiüm«, 
vcr<t<iiiilif;cn Auordouiig der Gruppen, ivci^cn dei Adclf 



jnuniie. >iu;l nrgen der friiehe dei Culurilet, die lic 
Ten (einen Bildern Hiidei. In den Frau enve» lall 
Enzelii rrinnrri dcc Künttlcr an Raf.iel'i Weite. 



-iirei 



_u> .-illen (einen Bildern Hiidel. In den Frauenffe^lallen und 

iVei«e. Dieiec 
■ndinrio Mann itürb i8nl im ^O- Jabro. 
r kalien von dieicm Kiiaitkr: Di(iertatii>ne diU' arte del' 
I! CaUlogo detle pitiure di feMroi Oper« e dioerlasioni ia 
di bell« Btle. Diese Werk« vterdeu »ehr getcbälsb 

iMiruil, JOS8ph, liuprenlecher zu Rom. denen Ltbeniverhälni»«, 
Hir Dicbl kanucn. Sciiien Nuiueu trügt ein Utall nacltüuida: AI-' 
tia in Deinuth, beide Minde .lul die Ututl gelegt, U. (ol. 

Dicso Danlellung hat nucb Sirungc geitodico. 

Im «raten UrucLö vur der Selitift. 

iCSXarioii FranzCäCO^, Bildbaucr lu Carrnra, bildete aich tn Bara 
Mm Küiittler. und laJt «ulchem rrliilge, datt er nach leiner IlücU- 
Iflir 1» die VnientaJt bald alt eince der voriüglii^htleQ Küntllcp 
L-i:. Er Teiti^le «preclitnd ähnliche Uüilen, auch Statuen, nie 
de-a borühinlen Franklin, «cklie die Stadt Philadelphia in car- 
m niariaor (ertigeo li«". Er iit in der römitchon Toga vor- 
1 mil Papierrolle iu der Linken, und einen tiugekchrteii 
l«r in der Itccliten haltend, IcKIeret ruro Zeichen leiner anti- 
.rcliiichen Üruuiiiilr.e. I>er liopf itt eine Copic der berühmlen 
vuu lldudun. l.axTarini rcrligtc auch Itiiiten berühmter Män- 
und um 1340 »tacb cc, in Folge ciaci Sturae» im Matmor- 
che. 

ini, LuctoricO. DITdhauor «la Carrara, wurde 1780 gebaren, 
'iirahrtcheiDlich iit t der Solin dei ubrgen liiinilltn. Er ftr> 
r«l(«BralU Dütlan uud Sutueu , to nie ander« Uildncrke- 
(oleenda liunatlcr iai aeio Sohn. 

»ioi, Giuseppe, nildhaiier von Ctrrar», wwrde 1801 ^httl- 
, und von leiaeni Valer Ludwig in d«n Anl^nj^tf tiinden det 
iiletriehteL Später bwuchte er die Akademie der hüniia 
Ken. und hur fand er auch Oelcgenlieit, »ein Talent in 
Fii. lir fertigte HildniiBo, und dann "utde ihm der Audras 
jfliill. die ein- IIjUIc der Relief« «her dem Portale der hüni^l. 
»dult«. den Itaiu^F der Centauren und Lapitben vor^telleud, 
Stein auinilührta. Im höirigl. llultheiter und die vier Oeniea 



u 



JCt Lazuu-ini, A. — Lcal, eto. 

MQ Pr«itc«Diui& ■•!» Werk, and in dtt hüaiatL Gl^toth 
•rctiilokloniich« Oniamvntc oath icjncn MoJcilen auiHfial 
SuaUr leldo Ucr Itun»ll«r Ducti Euglaui), no «r riaig« 3 
blieb, bit er nnch MunchcD zurückkehrte, no er ticli nii 
findet, und gcgeowirli^ arbeiltt er im Atelier dei bei 
$cb«anthater an dfn auttirn liir die Giebelfelder der V 
und de« Itunit- und IndutlTieausitellungtgebäude», 

Laszorini, Aloisio, BilJbnuer von C»rcam, bildet* »ich > 
•ul der Akademie tltr Itijnila in Bvilin , und in dieser Sta 
er tdiigerc Zeit ah nutiibrndcr Künitlcr. Min *ah bei ( 
kril der KuDitstuitellung Bütlc» und Statatn tob ««iDW 11 
ferlieel. 

LaZKanni, B.« Itildbmer, da )oUt lebender Künttler. . 
ßliincbncr Kuni laut »teil uns von Iftjft laU mau roD ilim «in 
nen litxcndea Amor in Alabailer, nie er mit ßcgcitler 
L>eier fiagU Wir konnten nictii eifabren, in nelchcc B« 
•IIa diete Uiinttler su einander »tehca. 

Lazzaritii, Mal«r, der »ich »m |8:6 ebrofntit in Berlin Ba) 
XU bntieii tchciiit. Auf der Kuniiau<t1t1tung dci bex«icbti< 
Tc» lab toan von ihm ein Gemälde, nilcbet die TrÜBUnei 
gebrannten Paultkircbe in ilom vurilclit, 

Lazsaroni, Gioranni Battisla, Maler von Cremona, «t 
ler de» 1. U. Torliroli, und f;alt in Mailand und Tiae 
trefflicher UildnitMoaler. Et arheilele lue den Füratca k 
»o *tic liir andere Fenonen hüben Itaoget. 
Starb 1698 im 73 Jahr*. 

Lea, nichard, ArchileK der ui England unter der Refficra 
rieh Vlll.j neben J. Thynn* den ninüten Iluhm genuti. 
Werken dieter liüntlter hcrrtcbl jedac]) eine «cllkain« Ven 
dc( guUiiichon und gricchiichcn Stjli. Er blühte um ISA 

IiCachy, El. D-, Maler ta London, «turde um 1TÖ5 C<t>ei 
luni Itünillor bildete er »ich unter KeynoUi Leitung. I 
ner der voriüglicb;ten Zöglinge lantr ätterc» enclitdven 
Seine SVcrke tcifhneu ticb durch Welch*, durch Zarlheil 
roulh, und tu nie durch llnimonie der Faiben Okit. In 1 
fühiunc bi'Urkundel er eine Sichetbeil und Freiheit, dari 
gel di« neue eiiglitchc Schule charakicriiirel. F.r malte Ceni 
nitvciH einiee beiondert Lob verdienen, auch Keiilreiche 
•che UarileliunKen ÜDdet man von »einer Hand. Im Ja] 
mirde im Kumlbtatte «in groue* Gemälde eeruhRit , urth 
Abicliied der Maria Stuart von Frankreich äantclll. Üb 
•ition ut crottartig, gcitlieich, und die Charakter« aind Vi 
»er Annautl). 

XiOltAer, William, Kuprentedivr, der um iTäd in LonA 
Fr nfbtitolo in achnarser .Majitcr nach lleiubritnill land 
Mciilrrn. Nach enteroM liat W Sunt«» iiu Üelaoiiniaa gl 

Leal, Don Simon tlo Leon» Maler, wurde iblO «u Ma 
boren, und F. de lai Cucva» ertlieilte ihm den critc-n Un 
Dann «luilirt« er die Weth« Van Dycb'l und ein Ilauptg;*j 
»einer Ueliac)iiunf{ blieb ilini die Natur. Dielet tchitui* 
dem einbrechenden Muiirittnut jener Zeil und »ein« Wei 
daher vielen andgm Eraeu^uittendcr ipanlicken Schul« jener 
vonutiehen. [ieiiindcn |[crallig i>l »cm Colorit, und dabei 
Mtbit die AttlmtiktAiDbeit de» Uufe* auf »ich. Der Vatm l 




Leal. M. F. — tebas, J. Ph. 



36» 



ihn. «Btl durch dinMn »hielt or den Auftrag. *ino Tiat- 

^ j aaa drni Leh<ri de» heil, leo.ix liir eines Aliar dfi Nnvi- 

drr Jrfuitrn in Madrid lu mAlcn. Oiato* ccuiie Bild bricht» 

[^«ichlichcii l.iilin iiad eine An»ulluii|; I)«i d«r Küuigiu, ia 

l>i«n*t er l6S7 tUtb. 

Ferrcira, Archilvkl m Lixnbon. »In Kunillcr 
Jahrhnndmh. lir tludlrte dio Il.iultuntI unter JL-ciliuif; dM 
llhauu, UR'I nach und nacli I>r>)i.-hto vc ci lu uiocr b«<lvulm- 
ifc *on VolItuinmcDbcit. Uic Sladi vm^htte ihn lu ihrt-in 
tefclrn. nnd oli «ntchtr na^hl« er den Plan xiiio >ogcnaiint*ii 
. de CaiMlliat. Diesen calnuf «r schon vor |8Z?- 



It in Rom uoil da beichslligct er lich luit grustcr 
liciti[;<'(i Orgfiitländtn. Atta leiupn Ci;bi!den büehl 



f Dildliauor, deiim i*ir I8I3 mit flulun erwähnt fanden. 

|*b^ mit hc 

lnt<Ii-frDmtae F.inialt iidiI Hat Slrclien, d«) Ilwilici' nürdig aut- 
*Lca. Auch bcoibeilet er den Mnrniar vortrelTlieh. 

CsT.j FUne PcMon mit L. da Ponte. 

tf Jose, Maler zu Rio- Janeiro, ein Künailer umer* Johr 
Er fjchörl >tt den ^len Künilicrn niaiilien«, iiihI «ein« 
■ac critngie er viaiig in diesem Lande. Ali »ein tcbün* 
', bis mm Jahre ISIÖ. erklärte man die DantelKing der bat- 
Famili« vur der heih Jungfrau von IVIonle CarmeJIo. 

f Bildhauer Ton Rhegium, einer der älteiten KÜntller, den 

■um Schüler dei Däilalus, Andere xu jmnin doi Dipocuut 

Dil iniL-hco. Er itl jllcr ah die teUtrren, und wa» von 

SU halten, itl ber«ili cewet wrden. Er iat auch älter mi* 

, der mil Theodorut die Knnit in Erz in gicucn erfand; 

ii ahtr kannte dicic noch nicht, indem er «einen ehernen 

SO Sparta am gchimmctten Stücken zusammennietet. 

liarteh bettimmt seine Thäbgkeit zu Anfang der Ulymptaitrai 

!«r Mtit sie erst nach Oljini|>. l4.; Pautanitlii eah dio ernihnt« 

m im Tonpel der MinatT« &u Spaiu »och- 



>> x«ei berühmte VoMnmnIcr von Ithcgium, deren r.cbctu- 
Dicht lieber heilimEDI ircrdcn hann. In dor Sammlung des 
an ran Ctnino tu itum linden aich Vatcn von dielen Künit- 
nian bat *ic crtt in neuerer Zeit eatdeuht. 

». Barbitr. 

Jakob Philipp, der beriihniK' Kupferstecher, «linl auch 
Bai ceichrichrD, und d.i1ii>r ijt'ler iiiilcr ..Bas" auf'gefCiliil. Wir 
1 »einer ebtnfalU unter Hat gedacht, und eine Aniohl «einer 
r eu Dlälter «ufgeublt, nctchen -wir folgende beifügen: 

J Dia Calhedrale xu Siraiaburg mit der Belcticbtuag^ l?4i, 

KfnI. und tchön. 
loalinee du printetnai, nach WuuTcmiani. 
1^» toir«e d'^, nacb deiiuelben. 
,) Lca mangeurs d'huilrei, nach Dcnnrd. 
i) 1^ Burcband de ]>oit4ont de Dlcppo, tuch demtelhen. 
i) L.e* auguroB , nncti S. Itoia. 
ri La petiie (tnniefR , nach Wonvcrmai». 
t) ^ ^) Troiiinme et ijuaiiivme litt d« TÜIaga. 

•'< KiuutUr-Lex, VU. ilti. S4 



I 






15) 
10) 



Lcb3G, Jnk. Fh. 



lö) Troijicmc fAle flamandc. nncli Tenisrj. 

tl) — 12) üiiiticmE et neuviumo feto (knuaDde, ttscb den 

13) Pclite vue d'Uolianilf, nach P. Potior. 
Les enviroDB de Caudrhcc, nach Tenitra. 
Vuo dc> ctivirons de Sicnnr, nach Bcrghem- 
Le pctil abrcuvoir, nach Huyi^dael. 

17) Bois pros da la Hftyp, nach (t<^iiiielb«ii. 

JB) Vue de Flindrrs , nndi Tpnipr». 

T9) Attaque de trotipcE legc-res, n.ich Wnnvermani. 

30) Rnvirooa do Fribour^, und ilic Eremitage in der N] 

Freihurg, 2 Bl., nach Dietrich. 
Stt Altaijiie de troiipes legeres, nach denselben. 
21) Achilles rcconnu psr LJlyesc, nach Tenieri. 
2'i) Vup cnlre la JJayc et Rutlecdam, nach V»n der Ncei 
24) J^'U de buule , uu qualricme vue de Flandre, nach 1 
26) Vue de Santuliet vtllagc de Mullandc , nach Van der 
20) Viie de Skervin, nacli RuysJacl. 

2?) Muisson , ou Iroisiil'me vue de Flandre, nach Tenien. 
28) Envimns de Gueldres, nach lliiyidaol. 
2Q) Environsid« Groningue, nach Uem selben. 
30) Halte (l'ofncicr», nach WoUvermans. 
3t) lUiUe de Cavalerie. nach demfplbeii. 

32) Lei tangliors FurcuE , nach VVouvcrinaiu. 

33) La venia da la pccho, nach Tcnicr». 

34) Vue dcB calcrct de Naples, nach J. Vcrnel. 

35) Vue do.NapIcs, »ach demselben, znci gi'i>!se HUIJ 

36) Blanchiticnc , dixieiue vue de Flandre, nach Ten' 

37) Vue de St. Pplenbuurg, nach Ic Printe, gr. Bl. 
3S) Itouie de f latidres , nach Brcughet de Veluaiii 
39) Bepat de la vicrge, nach P. Bril. 
qo) Le jiiuc nni^F^atit, nach Tcnicrs. 
4l ) La flu lUi jiiiiri nnch demselben. 

22) Le combat sans daDf;er, Karlenspicler, nach Teoicffc 
3) Les pD^i^ctcnip^ de Flandre, Musik und Karlenipteli 
demielben. 

44) La solitude, Landtchaft mit gtoneja runden Thora 
TenierE. 

45) Dittribution de fouragc au See, nach Chamreau- 

46) Rue d'un camp , nach demsctben. 

47) Elude du deiEin , nach äerardin. 

48) L'uSicier & la promenadc du midi, nach 3. Vemet. 
49} Courler de Flandre, Landschal'! nach J. ßolh. 

go) Le plaiiir de la dan|e, nach K. Brackenburg, 
gl) Le reinltat dit ieu, nach demselben. 

52) Die heil. Familie, aach Rembrandt und voa Martini 

53) La pCche, nach Teniers. 

54) Eine Meine Marine, nach Van de Velde. 
55B) Le llüteur, nach Tenicr«. 

S5b) Le fumeur, nach demielben, zvrei kleine BlÜlier. 

56) UeureuK qui croicnt l'etrc, kleine» Blatt nach Bega. 

57) Le Satyre et lei Dryade«, nach Bergbem, grottci Bh 
Martini geätzt. 

55) Vue des environ* d'Anven, nach Breughel de Veloar 
$9) Vue dei enviToni de Bruxellei, nach demselben. 

60) Vue pree d'Alost. 

61) Vue de Loheren. 

62) — 63) L et II. Vue de Bruge«. Alle nach Breiigk*r. 




Lcbas, Jak. PL. 3M 

64) La maitre de daute, nach P. Canot. 

65) Le (tiuhait de la boaae anncc au gand-papa, nacli dem- 
(elben. 

66) X>a bonne cducation, nach Chardin. 

67) — 68) Le iicgli(»ö, l'öcunomc, nach demielben. 

69) Verschiedene Siudien vpa Figuren und Hiiüden, 10 Bl., 
nach Desporles. ' ■ 

TO) La comclB , nach Eisen. 

71) Le« ecosseusDs de pui», nach Grcuze. 

72) — 73) Le paradis tcrrettre, Orphca chantant, nacti HaiCitiua, 
74) Eine Folge von Theater- Oecorationen, 6 Bt., nach ^acqusi. 
75> — 76) Le mailre gnlant, le repas itaücn, oacli t^aniret. 
77) Das Bildniss des Schauipielect Grandval, ia einer -Land - 

•chafE, grosses Blau, oaui deinsclbrä> 

St) Verschiecleiie Aasichten von Pari* nnd das Umgegand, 24 BI., 

□ach Lantara. 
79) — SOI Lcs moistoncur* ; la röercatiou de« moitsoaear«, 3 kl. 

El., nach Michaud. 

Sl) äeme et 4eme Vues des environs de Bruces, nach demselben. 
52 — &3) Lee plaiiira da pa^sant, les plaliira da'ieigDaur,'2 kl. 
fil. nach J. Miel. " ' 

t4) La Gancce norniande, nach Le Nain. 

85) Allegorie auf die Vermählung des Dauphin , Bfteh Satäire. 
Böi Vuo de Schevelingcn , nach Tan der Neer. ' '\ . ' 

ST) Divertisiement d'liiver sur la rivtcre de Scbie, ^Uh dem- 
ielben. 

88) Les amusemcns hoUandais , kl. Bl. , nach Otlade. 

89) Recueil de diven animaux de chaHe, 12 Bl. , nach'J. B. 
Oadrjr. 

^) Rnines grEcquesj Vue d« Ruders prc* Sans-Soad* nach Pa- 

nini. ' ' 

9]) Hevue de la maiion :da loi an Trou-d'finfer, nadt la paon. 
tfi) Bencontre da caraleri«, gr. B), 
g3) Danse italienne. , 

9^) Dcpart pour la chatte. 1 r< •> 

95) — 96) Halte des Gardes-fran^aUet; Ba\Ut ((es Gftraea-S^iiMi. 
971 DcTacbement de cavalerie* 

98) Foir^ de Venise. V. 

99) — 102) Die viet Tagszciteii. 

Alle nach Parocel. 

103) Le paturage holtandais , nach Pinacli^. . . 
la4) l. etil, ruines clrusque, nach Poelea^Wurg. 

105) Halle prcs du cabaret, nach L^g|;l)ik<:h.' 

106) *— 107) Vue de la ville de Frihuurgi'TiM d'une uicade dini 
Ib Vallais, 2 kl. BI-, nach N. P. 

loa) Jesus Christus heilt die Kranken 1 Dach Ranbrandt., . 
IQij) Die Darstellung im Tempel, nach demselben. 

110) Die hreusabnebmung , hl. Bl., nach demtalbeni 

111) — 112) Le banquier hollandaist la peseur d'or, nach dem- 
selben. 

113) Folge Ton 24 Landschaften ftiu Griechenland > nach le Roi. 

114) La chatte i rhippopötame, nach Bubens. 

115