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Full text of "Pharmazeutische Zentralhalle für Deutschland"

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Pharmaceutische Centralhalle 

fOr Deutschland. 

(Gegrfindet ton Dr. Hennann Hager 1859; weitergefi 
Ton Dr. Ewald Geissler 1880 bis 1894.) 

Herausgegeben ^ l"! "^ 1 ^ ^ 

von ^ , 

Dr. Alfred Schneider und Dr. Paul SfiB. i' 




XLY. Jahrgang. 

(Der Neuen Folge XXV. Jahrgang.) 

1904. 

EnthUt zugleich das General-Sachregister für die JahrgXnge 
XLI bis XLV. (1900-1901.) 



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• fc 



Dresden 1904. 

Verleger : Dr. A. Schneider in Dresden-A. u. Dr. P. Süß in Dresden-Blasewitz 

In Kommission bei Jalius Springer, Berlin-N., Monbijouplatz 3. 






• ♦ «•• • 



•••« •••• ••• 



• .- • • • 



inhalts-Verzeichnis 

des 

XLV. (Neue Folge XXV.) Jahrganges [1904], 

zugleich 

General -Sachregister 

zu dem 

41. [1900], 42. [1901], 48. [1902], 44. [1903] u. 45. [1904] Jahrgange 

der 

Pharmacentischeii Geotralhalle fflr Deutschland. 

Zosammengestellt von 6. Hof mann in Dresden. 



Vorbemarlcilllf en : Bei dar Abrassung des Registers wurden — Im Allgemei.icn — die in die PhArmakopOen 
nl||(BomiiMiieii pharmiiceuttoelieii, chemiselieii, phannakognosUscheii us w . Artikei anter ihr«'m lateinischen, dagegen 
die rdn cbemiscban, analytidehen, technischen usw. Artikel unter ihrem deutschen, besiehintUch wiBsenschaftlichen 
Hirnen aulgefahri; wo es eiiorderlieh schien, wurden lateinische und deutsche Benennungen als Stichwone gewählt, 
I. B. Aeidnm cnrboUcum und Karbols&ure, Ferrum und Elisen. Wenn eine chemi>ehe Verbindung, eine Arznetform, 
ü Apparat usw. mehrere, yerseliledenc Namen IDbrt, so wird durch entsprechende Hinweise das Aufsuchen des 
litSkels unterBtatct. 

Urber die Bechtschreibnng der Fremdwörter im Deutschen gehen surZeit die Ansichten bekanntlich noch aus- 
dssndrr; es erschien xweekmftßis, im nachstehenden Register in der Hauptsache noch die wissenschaftliche Scbreib- 
vriie beisubehalten und, lieispielsweise, das o vor a und o nur in solchen Fremdwörtern duich k xu ersetisen, die 
wie Kakao und Kollodium sieh au deutschen Wörtern umgewandelt habt-n. 

DeBftcherachau bildet einen besonderen Abschnitt am Ende des Registers. 

Die fett gedrackten Zahlen beieiehnen den Jahrgang der Gentralhalle, die übrigen die Seitenzahlen ; 4% 360 
' itet alM: Jnhrguig XLIH [1902], Seite 960. 
' bedeutet: mit AbbUdong. 



A. 

iaifift, Wirkung U, 127 
ibbotg Saline Laxatife 45, 557. 
iMampfen, VorsichtsmaßregelD 41, 30. 
ikfilkniüttel, aubkatane 44, 334. 
ikObriablettea yoq Natterer 44, 2^2. 
ilrflUappanite, isobarometrisohe 4i, 32. 
AUllleii keimfreier FlüaaigkeiteD 45, 677. 
ibfiflse von Blättern etc., Herstellung 44, 116. 
ikks peettnmta, Harz ders., 41, 566. 
ikamasuB, Labpulver 45, 519. 
iWrte, ijemchlosmachung 41, 492. 506. 
ibertas der Stuten, Ursachen 44, 498. 
ikrfa, Anwendung und Wirkung 42, 481, 795. 
ikrii und Uein, Wirkungen 44, 255. 
ikcotsBoI-Paatiilen, Anwendung 44, 79. 
Akras, Pharmakognostiaobes 42, 480. 
Akdnäi (Liqneur , Herstellungsart 42, 644. 

- — Analyse 43, 6. 

- ~ Oehalt an äther. Oelen 45, 463. 
iftBorplionaapparat nach Pannertz 41, 471.* 
Abirtaer, Reinigung Btidtischer A. mit £alk- 

waaser 41 168 

- Klinmg nach Dibdin 41, 629. 
-- Bdoigung nach Oesten 41, 241. 

- Beioigung nach Pieper 42, 352. 



' Abwilsser, Reinigung saurer A. 42, 170. 
I — der Molkereien, Reinigung 44 683. 
' — Desinfektion mit Chlorkalk 44, 895. 

— Bestimm, dor Duichsichtigkeit 45, 835. 

' — Verbleib der Fette u Seilen in A. 41, 369. 
' — Literatur über A. 44, 54. 226. 

Abzngtriohter nach Haoek 43, 378. 

Aeetai, Bestandteile 44, 725. 

Acetanilid, äußerl. Anwondunfr 42. 20.9. 

Aoetoborsftore - Diaeetyiborsäore 45, 440. 

Aeetoform == Aeetonehloroform 42, 519. 

Aeetol, Bestandteile 44, 725. 

Aceton, Pharm. Nederl. 44, 395. 

— neue Darstellungsweise 44, 871. 

— neue Reaktion 42, 636. 

— Nachw. im denatur. Spiritus 45, 421. 

— Bestimm, im Wasser, Methyl- u. Aethylalkohol 

41, 505. 

— Yoi kommen im Organismus 41. 54. 

— Entstehung im Organismus 42, 220. 

— Vergiftung durch A. 45, 44. 

— u. flüssige Luft, Einwirkung 41, 773. 
Aeetoii*€hiorofomi, Eigenschaften 43, 149. 

Wirkung bei Seekrankheit 45, 299. 

Aeetonanlflt Bayer, Eigenschaften 43, 274. 
AeetophenoD. Ph. Noderl. 44, 395. 
Aeetop}Tln, Eigenschaften 42, 27. 311. 



IV 



Aeetopjrln, Reoeptformelo 43, 150. 

— ist ohDO Nebenwit-kaiigan 45, 299. 
Aeetozon, Eigenschaften 43, 388. 821. 

— Anwendung u. Wirkung 45, 416. 
Aeetosbon-Inhabuit, Bestandteile 45, 557. 
AeetsnJfaniisaares Natrium 45, 519. 
Aeetom ConTalUuime (D. V.) 41, 186. 

— pTFoli^osnm reet. Ph. Nederl. 44, 395. 

— Si'illae, Veränderlichkeit 42, 669. 

— Ylnl, Ph. Ital. 44. 569. 
Aoetylamidosaiol = Salophen 45, 174. 
Aeetylcellniose, Lösung in Chloroform 44, 664. 
Aeetylehlorid^ Eigenschaften 44, 255. 583. 
Aeetylen, E^ioigungsmassen, 41, 410. 579. 

— Reinigung nach Dunstan 43, 283. 

— Reinigung des technischen A. 44, 101 

— Yerwert. der Rückstände 41, 682. 44, 161. 

— Oxydationsyersuche 43, 227. 

— Verbrennung im 41, 743. 

— tozilcologischer Nachweis 41, 105. 

— Brenner für A. 4L 184. 221. 

— zur Herstell, von Druckerschwärze 41. 741. 
Aeetyl-methyl-morpholehinon 44, 59. 
Aeetylsalieylsäure siehe Aspirin. 

— ^Heyden^, verglichen mit Aspirin ,JBayer^ 

43, 451—456 
AoetylsaUeylsänre-Methylester, Eigenschaften 

44, 254. 45, 174. 

siehe auch Methylaspirin. 

Aeetylzahl, Bedeutung bei i<ettanalysen 41, 131. 
Aehatmffrser, Ersatz durch Stahlmörser 42, 606. 
Achatstein, neuer Fundort 42, 98. 
Aehroodextrin III und IV 41, 364. 
Aeldimetrie, ürsubstanzen 40, 498. 
Aeidofago, Bestandteile 43, *^70. 
Acidnm aoetienm, Ph. Ital. 44, 570. 

Preissteigerung 42, 311. 

siehe auch EssigsMore. 

— benzoieum Ph. Ital. 44, 570. 

Prüfung auf Chlor 41, 449.* 529. 

Prüfung auf ZimmtsAure 42, 654. 

siehe auch Benzo^sXnre. 

— borienm Ph. Ital. 44, 570. 

— — medicin. Anwendung 45, 299. 
siehe auch Borsäure. 

— eainelcnm. Eigenschatten 44, 321 

— earbolienm. 

299. 350. 
siehe auch Karbolsäure. 

— ehlnieom anhydricnm 44, 25ö. 

— ehromieam D. A. IV , Prüfung 42, 563. 

Ph. Nederl. 44, 395. 

porissimom Merek 43, .^.50. 

Anwend. bei Zabnkrankheiten 45, 300. 

— citrieum Ph. Ital. 44, 570. 

Gewinn, in Mexiko 43, 275. 

siehe auch Citronensäure. 

— gallienm Ph. Ital. 44. 570. 

— glyeolo-salieylieum 44, 436. 

— hydrobromlenm Ph. Nederl. 44, 
Bereitung 41, 426. 42, 668. 

— hjdrochlorienm Pn. Ital. 44, 571. 588. 

D. A. IV, Prüfung auf Eisen 42, 502. 

_ Neutralisationspunkt 43, 387. 483. 

— hydrocyanicom Ph. Nederl. 44, 396. 

— Jodoso-benzoionm, Eigensoh. 42, 244. 



Aoldnm kakodylionm, Eigenschaften 41, 136. 153. 
abnehmender Verbrauch 42, 312. 

— laetionm Ph. Ital. 44, 588. 

medicinische Anwendung 44, 279. 

siehe auch Milebsäore. 

— nltrieum Ph. Ital. 44, 588. 
siehe auch Salpetersäure. 

— osmienm Ph. Nederl. 44, 396. 
~ oxalienm, medizin. Anwend 42, 244. 

— phosphorienm Ph. Ital. 44, 588. 
siehe auch Thospliorsäare. 

- mflgaUienm Ph. Nederl. 44, 396. 

— selerotinleom Ph. Nederl 44, 396. 

— solftarienm Ph. Ital. 44, 588. 
D. A. IV. specif. Gewicht 41, 602. 

— - — Prüfung auf Eisen 42, 502. 

— — siehe auch SehwefelBäore. 

— tartarieam, Prüf, mit H^S 42, 718. 
siehe auch Weinsäure. 

— trieUoraeet. Uqnet (D. V.) 41, 186. 
Aeidnrie beim Hunde 45, 922. 
Acidylmorphinearl^onsänrester 41, 94. 
Aeidylsänren, Darstellung 42, 163. 
Aekerlon, zur Rattenvertugung 44, 204. 
Ackoprotikophore, Bedeutung 41, 478. 
Aeonltinnm Ph. Ital. 44, 588. 
Aeopyrin = Aeetopyrin 42, 311. 
Aeroeomia rinifera, Oel ders. 45, 286. 
Adeps benzoatus e resina (D. V.) 41, 186. 

— soUlns Ph. Suec. 42, 702. 

Ph. Ital. 44, 629. 

Adhaesirnm Haasmann, verbessert 44, 823. 
Adix, Zusammenzählmaschine 45, 879. 
Adlerflnid, Bestandteile 45, 55. 
Adler-Hämato^n, Bezugsquelle 45, 176. 
Adnephrin-Holution, Bestandteile 45, 361. 
Adonidin, Eigeuschatten 42, 202. 

I Adorin, Fassstreapulver 45, 557. 
' Adralfin, Bestandteile 45, 519. 

Adrenalchlorid „Poehi<^ 44, 335. 

Adrenalin, Bereit, und Eigensch. 43, 49. 163. 

— medicin. Anwendung 42, 483. 44, 275. 
j — haltbare Lösungen i^, 88 

— unvertiäglich mit Atropin 44, 512. 

— Gegengift von Kokain 45, 546. 



— Ersatz für A. 45, 95. 
Anwendung bei Beulenpest 45, ! Adrenalin -Inhalant, Bestandteile 45, 811. 

, Adrenalin-KokaYanästhesie 45, 921. 
Adrenalin*Ointment, Bestandteile 45, 765. 
Adrenalon, Eigenschaften 45, 1002. 
Adr6namine, Bestandteile 44, 573. 
Adsella, Champagner-Milch 44, 24. 

— Bedeutung des Namens 45, 838. 
I Adnrol, photogr. Entwickler 41, 332. 
lAeeidien, auf Umbelliferen wachsende 41, 96. 
I ASrogengras, Besprechung 42, 25.* 

AersEte-Verzeiohnisse, Beachtung der officiellen 

A. 43, 153. 
I Aeseo-Chinin, Eigensch. 44, 476. 45, 54. 
' Aeseorein« Anwendung 43, 515. 

Aeseolo-Badeextrakt, Bestandt. 45, 440. 

Aether, Wägbarkeit des (Welt)äthers 43, 485. 

Aether Remigen und Entwässern 43, 186. 

— Bestimm, des Alkohols 43, 24. 44, 914. 

— Nachweis von HgO^ 44, 783. 

— Kritik der Prüfnngsvorschr. 44, 657. 



396. 



lether, Explodyität dess. 4S, 318. 

- Destillationsappanit nach Ambühl 41, 471. 

- in GiaBTohrohen eiDgesohmolzen 42, 544. 

- SchmelzpiiDkt des festen A. 45, 652. 
~ Emschränkong des Yerkanfs 42, 369. 

- Veisteaernng dess. 42, 132. 

- Verwend. von nnversteuertem 41, 677. 735. 

42, 276. 319. 358. 614. 

- firsats des Wasohithers 41, 769. 

- aeetleiu, Oebaltsbestiinm. 44, 829. 

- bramatu, Anfbewabrnng 42, 629. 

- eUoratna Ph Helvet 42, 529. 
Ph. Ital. 44, 588. 

yermehrte Anwend. 44, 279. 

gute WirknDg 45, 301. 

- otoaisatas, Zosammensetz. 43, 515. 

- Petrolei Ph. Nederl 44, 396. 

- phosphontiis Ph. NederL 44, 454. 

- ]»ro nareoal D. A. 17. 41, 6. 42, 563. 
AnfbewahruDg 44, 61. 358. 

Xiitik der Prüfangsvorechriften 44, 657. 

AeÜerselfeiilllsiuig, Bereitung 41, 56. 
Aetho-KethjU Zosammensetz. 48, 628. 
iethyUldehjd, nene Farbenreaktion 41, 144. 
iethjJamlniimt, Eigenschaften 44, 151. 
Aeihrlehiiilii, Eifrenschaften 44, 151. 
AethylendlamlnVarboiimt, Bereitung 42, 749. 
Aetbylenimi bromatimi Ph. Nederl. 44, 396. 
Aetbjliiareelii, Anwendung 45, 706. 
Aetimitteltrilffer, neuer nach Lewin 43, 129. 
Arttpaste, schmerzlos wirkende 41, 86. 
Aetzpntrer^ arsenikhaltlges 44, 747. 
ilfeabivt, zu Bluttransfusionen 41, 698. 
Afral, Ei^ensohaften 43, 390. 
Afridi-Waoha oder Bhogban 43, 6:5. 44, 528. 
Agir-Agar, Abstammung 43. 271. 
klare LOsungen 45, 593. 

- — chirurgisohe Verwendung 43, 159. 
Klebpflaster 44, 153 

Agar ^eyden^, Bestandtdle 43, 632. 
Aganlhrboden, Sandfilt^r für A. 42, 186. 
Agariciasftiire und deren Salze 43, 251. 

- Präparate, neuere 44, 460. 45, 336. 
Igarleiis eampeatiis. Chemisches 41, 354. 

- melleiis, Schädlichkeit 42, 228. 
Agfii-Bleehstoffe, Yorsohriften 44, 892. 
Agglatiaatloa, Wesen der A. 41, 727. 
Agglmtlne, Bedeutung ders. 42, 255. 43, 410. 
Agaaiadiii, identiHch mit Plumierid 42, 428. 
Aguia, Eigenschaiten 42, 633. 43, 278. 

- irute Wirkung 42, 803 45, 336. 
AIm7, Badethermometer 44, 204. 
Aiiä, Formel und Reaktionen 42, 516. 

- Zusammensetz, und Prüfung 42, 559. 
~ Bestimmung des Jods 42, 553. 

- neue Anwendungsweisen 42, 758. 

- als Ersatz des Jodoforms 45, 239. 

- XL Alrogen, Ersatz ders. 42, 529. 
Alralpasta nach Bruns 42, 648. 44, 29. 45, 440. 
Alagin, zur Reinigung des Aoetylens 44, 101. 
Aktfolttan, als künstlicher Schellack im 

Handel 45, 690. 

- Referat von G. Wdgel 45, 1018. 
ikazIea-Geslehtaer^me 45, 811. 
ÜazieA«!, Eigenschaften 45, 246. * 
Akkualataren, FüDsäure iür A. 44, 90. 



AkkumnlatoreD, Bleivergiftungdurch A. 44, 500. 
Akae, Symptome der Ghior-A. 44, SOd, 
Akoin, lokales Anästthetikum 44, 279. 

— -Kokain, Zusammeusetz. u. Anwend. 45, 300. 
Akokantherin und Akokanthin 44, 910. 
Akonitiii, Bestimmung dess. 44, 617. 
Akonitine des Handels, therapeui Wert 43, 

150. 44, 279. 
Akremiiia, Etymologie 45, 858. 
Akremninseife. Bestandteile u. Anwendung 45, 

560. 64ß. 827. 
Akrolein, Eigensch. des reinen 41, 177. 
{— haltbare Lösungen 41, 350. 

— neue Reaktion 41, 176. 

— Giftwirkungen 41, 263. 

— baktericide Wirkung 41, 674. 

— toxikolog. Nachweis 41, 95. 

— Vorkommen im Kakaoöl 41, 266. 

— Verbind, mit Proteinstoffen 43, 310. 
Alagin, Zusammensetz. 43, 567. 
Alanin-Qaeoksllber, Zusammensetz. 43, 515. 
AlantöL Untersuchung 42, 666. 

Alaun, Vergiftung mit A. 43, 341. 

— Bestim. der Schwefelsäure 44, 44^, 
Alban, Bildung in der Guttapercha 45, 24. 
Albargin, Eigenschaften 42, 482. 44, 115. 

— Anwendung 42, 482. 45, 336. 
Albit, Mittel gegen Kesselstein 44, 258. 
Alblszla antkelmiiitica 42, 602. 
Alboferriii, Eigensch. u. Wirk. 42, 139, 633. 43, 

275 
Albolene u. Albolene-OU 44, 911. 
Albreehfsche Pillen 45, 811. 
Albanien OtI steenm, Fälschung 42, 582. 

Prüfung 43, 415. 

Albnmin, Wirk, des trocknen A. 41, 414. 

— Vorkommen m vegetativen Pflanzenteilen 

42, 161. 

— aus Eigelb, Eigensch. 43, 128. 
Albnmlnoide, Verflüssigung durch organ. Sub- 
stanzen 41, 458. 

Albuminurie, mlnime, Begriff 42, 659. 
Albnmol^ Eierler>erthran 44, 24b. 45, 176. 
Albomose nach flundhausen 43, 298. 
Albamose, Vorkommen in vegetativen Pflanzen- 

teilen 42, 161. 
Albomosen, Trenn, von Peptonen 41, 154. 
Alearamel, Herstell, u. Formel 41, 284. 
Aleohol absolatas, apecif. Gew. 43, 376. 
Aleoholatarae Ph. Nederl. 44, 432. 
Alcool de Menthe de Rieqaeli^s 44, 381. 
Aleool pasteoris^, Eigensch. 44, 911. 
Aleomoco-Rinden, Chemisches 41, 568. 
Aldehyde, neue Reaktionen 41, 176. 42, 723. 

43, 79. 

— neue Darstellungsweise 45, 615. 

— elektrolytische ffarstell. 45, 705. 

— Nachweis im Alkohol 41, 289. 

— maßanalyt. Bestimm. 42, 152. 

— u Ketone, Aeidimetrie 42, 153. 
Aldtkyform, Eigenschaften 44, 780. 
Aletris Oordial, Anwendung 43, 515. 
Ersatz doj^s. 45, 1008. 

Alearites molaccana, Oel ders. 45, 286. 598. 
Alearonat, BeurteiluDg 42, 87. 

— „neu'*. Zusammensetz. 43, 263. 324. 



VI 



Aleuronat „neu^S Präparate damit 4ft, 208. 

— Blattmann, EifteDBch. 45, 650. 
Alenronkörper, Eigenschaften 41, 553. 
Alexine, Begriff 43, 400. 

— Ureprung u. Eigensch. 45, 162. 
llfin, ein Mundwasser 44, 80. 
Alren, spangrüne im farbigen Lichte 45, 68. 
Alginose, Bestandteile 45, 55. 
Alsrraphie, Bedeatnng 41, 30. 
Aliment eomplet Adrian^ Bestandt. 44, 833. 
Alinit, Knölchenbakterieü 43, 271. 651. 
Alka)!, schnelle Besiimmnng dess. 42, 503. 
Alkall-Antimonlaetate, Darstell. 45, 421. 
Alkallehlorate und Zinkchlorid, gleichzeifi<,e 

Darstellung 45, 694. 
Alkalieyanamid, harstellung 45, 539. 
Alkaüeyanide, Herstellung 44, 414. 
Alkalihydrosiilflte, Darstellung 45, 335. 
Alkalikarbonate, Bestimrag. neben Bikarbonaten 

41, 472. 
Alkalimetalloxyde, Darsfell. 45, 261. 
Alkalimetrie, Ursubstanzen 45, 498. 
Alkalinitrate, Bestimmg. des Perchlorats 42, 199. 
Alkaliperkarbonate, jodometrisohe Bestimmung 

41, 255. 
Alkaliperoxyde, Prüfung ders. 41, 253. 
Alkalipersulfate, Eigorschaften 41, 177. 

— Bestimmung 41, 255. 43, 68 
Alkaloide, gefärbte 43, 227. 

— Bedeut. ders. in den Pflanzen 43, 231. 

— Neues über mydriatische A. 45, 477. 

— Arbeitsmetboden 44, 801. 

— Ausschüttelung ders. -18, 172. 

— Bestimmung ihrer Löslichkeit 43, 282. 

— haltbare Lösungen 45, 94. 

— Bereit, sterilis. Lösungen 42, 368. 

— Lösiiohkeit in Tetrachlorkohlenstoff 42, 201. 

— Indikatoren für A. 41, 264, 395. 

— acidimetrliche Bt Stimmung 41, 197. 

— Kritik der Bestimmungsmethoden, 41, 52. 

— Bestimmung in Drogen und Extrakten nach 

Panchand 45, 727. 

— mikrochem. Nachweis 44, 96. 

— beste Methode zum Nachweis ders 43, 375. 

— gerichtlich chemische Analyse 45, 134. 

— optische Analyse ders. 45, 401. 

— Reaktionen mit arsenhalt. Schwefelsäure 

45, 692. 

— Brommethylate 45, 59. 

Alkannin, Anwendung zum mikrochem. Nachw. 

frtter Oele 44, 221. 
Alkaptonurie, Entstehung und Verlauf 45, 8 

— siehe auch unter Harn. 
Alkathymol, Zusammensetzung 44, 8, 
~ Eigenschaften 44, 824. 

Alkofri, alkoholfreier Obstwein 45, 176. 
Alkohol, Entstehung des Wortes 41, 707. 

— Vorkommen in Pflanzen 41, 307. 

— ein tierisches Stoffwechselprodukt 44, 393. 

— elektrolyt. Darstellung aus Koks 45, 705, 

- Darstell, aus Acetylen 45, 1002. 

— Wert als Nahrungsstoff 41, 36'. 648. 

— Vergiftungen mit A. 44, 362. 

— Verbfinde mit A. 41, 592. 

— desinficierende Eigenschaft 41, 628. 

- zur Desinfektion der Hände 4t, 801. 



Alkohol, Einfluß auf die Harnsäureaustscheidung 
4^ C42. 

— Analyse des A. 41, 499. 

— Farbreaktion auf A. 43, 609. 

— Nachw. nach Grassini 42, 805. 

— Methoden zur Bestimmung des A. 41, 467. 

— Bestimmung in Arzneimitteln 44, 219. 

— Ermittelung des A.-gehaltes in Branntwein- 

fabrikaten, Abhandlung 44, 163. 183. 192. 

— Nachweis von Aldehyden 41, 289. 

— Ersatz des Aethyl-A. durch Methyi-A. 45, 320. 

— Verkehr mit A. in Portugal 41, 315. 

— siehe auch Branntwein, Spiritus, Weingeist. 
Alkohole, Abscheid. von höheren A. aus Misch- 
ungen von fettem Ool und Mineralöl 42, 419. 

— elektrolyt. Darstellung aus Salzen von Karbon- 

sfiuren 44, 176. 

— Wirkung auf den arteriellen Blutstrom bei 

äußerlicher Anwendung 48, 33. 

— Giftigkeit ders. 43, 573 

— neue Reaktion 44, 615. 

— Charakter. Farbreaktion 45, 574. 
Alkoholbimsteiiiseife. 44, 174. 

— Bezugsquelle 45, 880. 
Alkobolbinden nach Dieterich 44, 571. 
Alkaholeellit, Eigenschaften 44, 571. 
Alkoholdampf^ Desinfektionswert 45, 445. 
Alkoholfreie CfetrSiike, Begriff 43. 597. 

— ~ Herstellung ders. 43, 508. 45, 732. 813. 
Alkokolmerkblatt 44, 686 
Alkokolseifen, Anwendung 45, 706. 
Alkokolstifte nach Unna 42, 6. 
AlkuholYerbllnde bei Frostbeulen 45, 485. 
Alkyloxyaikylidenester der Salicylsfiure 45, 534. 
Alkylthlosalfonsaare Salze von organisohen 

Basen 41, 236. 
Alla-Sehokolade, Bestandteile 42, 316. 
Allophylns ednlls, Gebrauch 43, 270. 
Alloxtio, ats Reagens 43, 472. 

— und Alloxantfiu Nachweis 44, 63. 

— und Phenole« Kondensationsprodukte 42. 153. 
i Allylphenole, Unterscheidung von PropeDyl- 

Phenolen 42, 139. 
Almatein, als Ersatz des Jodoforms 45, 794. 
Aloehrysin, Entstehung 41, 600. 
AloS, Stammpflanzen 42, 47u. 

— Herkunft und Sorten 42, 672. 

— 2 Sorten vom Kap 44. 782. 

— Uganda-A. 41, 634. 42, 672. 43, 431. 

— Aloingehalt versch. Sorten 44, 243. 

— Gehalt an Aloe-Emodin 45, 725. 

— Anforderungen des l>. A IV 41, 634. 

— erweiterte Prüfung 43, 435. 

— Erklärung der ReaktioEen 41« 33. 

— üebersicht der Reaktionen 42, 63. 673. 

— Ursache der Klunge'schen Reaktion 43, 193. 

— Verwechsl. mit Chinin- Reaktion 43, 367. 

— Nachweis in Salben 41, 31. 

— Rückblick auf 1903 45, 109. 

— Besprechung von G. Woigel 45, 883. 
AloSsaft, Handelsnotiz 45, 555. 
AloSzneker, Bildung 45, 956. 
Aioine, Reaktionen mit NajOg 42, 211. 
Aloin-Fori^al, Zusammensetzung 44, 725. 
Aloinroth, Bildung u. Eigenschaft 41, 600. 
Alphm-Cakes, Kindernahrung 45, 557. 



TU 



lljrfioii, Eigenschaften 45, 519. 

Alphoioii, Eigensohaften 45, 262. 

Ateol, Herstellnng von Lösnngen 41, 95. 693. 

Altenaer Kronenessenz. Bestandteile 45, 176. 

— ÜDtersnchan^samt 42, 73. 
Aln-KoehgcBehiire = Alamfalmn-K, 45, 682. 
Alvmen D A. IT., Prüfang 42, 563. 

' JÜuniiiliuii, Vorkommen in Pflanzen 45, 324. 

— koUoidales 44, 24. 

— Poytnr für A. 41, 560. 

— Ueberziehen mit Ag, Ca usw. 41, 118. 

— Zasatz von Phosphor 43. 365. 
~ Technik des Lötens 42, 97. 

— Elektroplattiening 45, 144. 

— nene Apparate ans A. 41, 540. 

— Qeschirre ans A. 44, 284, 647. 

— Trockenschalen ans A. 45, 347. 

— VeiwenduDg in der Stoariniudustrie 45, 340. 
Alvminliiiii aeetico tartar. Ph. Nederl. 44, 395. 

— boroformienm, Darstellung 41, 348. 
Anwendung 45, 519. 

— soltarleam, Prüfung auf Eisen 42, 464. 
ilnnifailiim-Broiiee, Lot für A. 41> 540. 

— -Caseloat, Eigensch. 42, 244. 
~ -Braht, Vorauge 41. 267. 

— Magnediiiii-Spiegel 41, 487. 

— Oleat, zur Lederkonserviernog 42, 16ü. 

— -Platten, Ersatz für Diahtnetze 41, 560. 

— -Silber, Legierung 42, 32. 
AluttiBotherinle, Verwertung 41, 790. 

— neue Erfahrungen 42, 625. 
Ahatimder, Bestandteile 45, 176. 
AlTeloz-Mlleh. Abstammg. u. Anweiid. 43, 515. 
Amanlta phalloldes, Kennzeichen 41, 288. 
A]iiarol = Iiige«tol 43, 515 
Aaasira, B «taudteile 44, 35. 502. 
Amberger Gas, Erzeugung 41, 436. 
Ambra, Fälschungen 42, 256. 44, 419. 
Anefseiisftiire, chemische Energie 42, 433. 

— neue Darstellungsweise 44, 274. 

— gasometr. Bestimmung 44, 817. 

— inneii. und ftußerl. Anwendunfr 45, 300. 
AneiaeiiBäiireäthjlester, Anwendung 45, 519. 

I Anerfean eougldng eure Latze 45. 55. 

Aflüdoanilpjriii, Reaktionen 41, 35 
I AHldocrappe, Labiliffit der A. 45, 295. 
I AmIdokarDoiisftareester, Behandlung m. Phenol- 
sulfosfturen 45, 354. 

Aflüdopyrin = Pyramidoii 43, 350. 

Antiiopheiiyltartronsäareii 41, 654. 

imiotlne, Bestandteile 41, 365. 

Amiral, Bezugsquelle 44, 94 

immaim^s Lösung zum Nachweis von Eiweiß 
41 557. 

AmmenpiilTer (D. V.) 41, 214. 

AaimoBiaeoiB, Stammpflanze 42, 470. 

— Anforderung des D. A. IV. 41, 634. 

— Besprechung von G. Weigel 45, 883. 
Ammoniak, Herstellung aus Seeschlick 42, 91. 

— Bildung durch Elektricität 43, 121. 

— synthetische Darstellung 45, 518. 

— Nachweis durch Eupfersulfatfiltrierpapier 43,' 
549. 

— Bestimmung nach Bayer 44, 836. 

— Bestimmung in Harn, Blut u. Qpweben 45, 36. 

— Bestimmung mit Natriumpürat 45, ?8. 



Ammoniak, flüssiges, Eigensch. 41, 727. 

— festes, Darstellung 43, 119. 
Ammoniak- und 8iüpeterdtln|nuiff, Wert- 

verbältnis 45, 340. 
Ammonlnmaeetat, zur Fleischkonservierung 
U. 642. 

— -amldosnlilt, Darstell. 41, 208. 

— -benioat, Anwendung 4'>, 336. 

— bromatnm Ph. Ital. 44, 588. 

— eUoratnm Ph. Suec. 42, 702. 

— -Jodid, Bräunung zu verhüten 43, 66. 

— -Jodide, organische 43 ' 325. 

— -karbonat, Handelsnotiz 45, 340. 

— -nitrat, Darstellung 45, 593. 

— -perehlorat, Darstellung 41, 724. 

— -permanranat, Darstellung 41, 365. 

— -persalfat, Eigenschaften 41, 177. 

fallt Farbbasen 41, 302. 

Eiweißreagens 42, 244. 

— -rbodanat, Wirkung 44, 276. 

— -salleylatL löst Metalloxyde 42, 183. 

— -sulfkt, Wert als Düngemittel 45, 340. 

— snlfoleatom 45, 886. 

— snlfotbyoUeiun 44, 911. 
Amphotere B^aktlon, Bedeutung 43, 336. 
Amponlea Bories, Bestandteile 45, 811. 
Ampullen für Diphtherie-Heilserum 43, 404. 
Amyeofl, Bestandteile 45, 811. 
Amygdalae, Stammpflanze 42, 470. 

— Be>prechung von G. Weigel 45, 883. 
Amygdialln, neue Farbreaktion 42, 582. 
Amylarin, Bildung 43. 325. 
Amtlen-ChloraUiydrat 44, 679. 
Amylenol, Eigenschaften 44, 193. 

Amyl nom hydralnm Ph. Nederl. 44, 396. 
Amyliom salieylienm s. Amylenol. 
Am^loform, Fabrikant dess. 43, 322. 
Amylogen, Begriff 41, 41 6. 
Amyloid, Eigenscbaften 41, 134. 
Amylokoa^lase, Vorkommen 45, 321. 615. 
Amylomyces Bauxit 41, 80. 419. 
Amylsalieylat, Eigenschaften 43. 161. 
Amyium Marantae Ph. Nederl. 44, 427. 

— Oryzae Ph. Nederl 44, 427. 

— Tritici D. A. IV., Größe der Körner 42, 470. 
Amyrin, Voi kommen 44, 871. 

Amyrol, im westind Santelholzöl 41, 692. 

— Eigensohaften 44, 436. 
Anabanom, Bestandteile 43. 39. 
Anaeardia, Besprech. von 0. Weigel 45 884. 
Anaeard-Pflaster, Helfenberger 44, 571. 
Anämie, Behaodl. nach Prillon 44, 98. 
Anttmie von Liebe, Eigensch 41, 709. 
Anilmorenin, Anwendung 44, 287. 

■— Eigenschaften 45, 157. 

AnalSrobe, Bakterien im Darm 44, 581. 

Anilsthesin in Kapseln k 0,1 g 45, 174. 

-- „Ritsert^, Eigensch. u. Anwend 43, 307. 325. 

vergl. auch Kokainol. 

Anilsthesirang Tuberkulöser 44, 898. 
Anaesthetienm Rottwini Pb. d'A., 44, 829. 
Anilsthet. Miscbonff nach Heynes 44, 749. 

— Mittel von Ch. Fischer 43, 619. 
AnSsthin ist = Anästhol 43, 39 

Anilsthol, Anilstbyl u. Anesthol, Zusammensetz. 
44, 583 



Aqua Amygrdalanim, Anfbewahrucg 4''3, 467. 

saure Reaktion 42, 3l2. 

Ph. Ital. 44, 677. 

Verh. mit Morphinhydrochlorid 41. 507*. 

duplex, Haltbarkeit 43, 415. 

~ Aarantii flor., Prüfung 41, 153. 

— Caleariae efferrescens 48, 376. 

— eamphorata, Bereitung 45, 936. 

— earbolisata Pb. Ital. 44, 677. 

— carminatiTa (D. V ) 41, 186. 
regia (D. V.) 41, 1^6. 

— - ehlorata, Anwendung 44, 824. 

— Chloroformil Ph. Ital. 44, 677. 

— Clnnamomi Ph. Ital. 44, 677. 
Gehalt an Zimmtsäure 43, 21. 

— eoloniensis, Vorschrift 41, 475. 

— eosmetlea Kammerfeld (D. Y.) 41, 187. 

— destUlata, rationelle Herstellung 41, 425. 
Prüfung auf Kohlensäure 41, 153. 

— — Gehalt an organ. 8ub8tan7en 44, 576. 
Ph. Belvet 42, 529. 

Ph. Ital. 44, 677. 

— Oljeerinl Ph. Nederl. 44, 432. 

— Imperialls Ph. lul. 44, 677. 

— Laaroeeraul, Prüfung 43, 416. 
Kunstprodukte 45, 591. 

— Liqnirltlae Ph. d'Anv. 44, 829. 

— Magn^'slae efferreseens 43. 375 

— magnanimitatis, Bereitung 45, 331 

— Matieo (D. V.) 41, 187. 

— ophthalmlea Conradi (D. Y.) 41, 187. 

— Piels eoneentr. Ph. Nederl. 44, 454. 

— Bubi Idaei, Sauerwerden 42, 600. 
Aqninol, B«>8tandtei]e 41, 753. 
Arabella Wasser, ein Bitterwasser 45, 798. 
Arablnose, Bestimmung ders. 43, 3l9. 
AraehiDsänre, Absoheid. ans dem Oele 42, 422. 
Araehisöl, Bellier'sche Reaktion 43. 598 
Aramlna, neue Pflanzenfaser 43, 354. 
Araroba, Rückbbck auf 1903 45, 110. 
Arbeltszelt, Festsetzung ders 42, 369 
Arborln, Bild, und Eigensch. 45, 687. 
Arbor-Oel Eigenschaften 45, 54. 
Ardlsiabarz, Herkunft und Anwendung 45, 440. 
ArekoUn, verfiüschtes 44, 909. 

Arenaria rubra, Anwendung 42, 267. 
Argemone Mexleana 43, 31. 

Gebrauch 45, 794. 

Argentorat, Blitzlichtpulver 41, 332. 
Arge tum siehe auch unter Silber. 

— eoUoldale (D. Y.) 41, 187. 
Ph. Nederl. 44, 396. 

Anwendung und Heilerfolge 42, 692. 726. 

43, 197. 45, 326. 
•^ siehe auch Kollargol. 

— flnoratnm, siehe Tachiol. 

— foUatnm, Anwendung bei Hautausschlägen 

45 54. 

— nltrleum Pb. Suec. 42, 702. 
haltbare Lösungen 41, 365. 

- proteluleom 45, 519. 
Arglnln, Konstitution 44, I. 
Argon, Yorkommen in Mineralwässern 44, 818. 
Argonin, Beteitun? einer Lösung 44, 470. 
Argyrol = Sllber-TltelUn 44, 413. 

— Bezugsquelle 44, 824. 



Argyrol, französisches 44, 911. 
Arh^l, Eigensch. und Anwendung 44, 81. 
ArboTln, Eigenschaften und Wirkung 44, 869. 
Arifitoehln, Formel, Herstell, und Anwendung 

43, 595. 618. 

— Wirkung 44, 275. 

— Ersatz für Chinin 44, 707. 
Arlstodont, Zahntinktur 44, 725. 
Aristol, Yorzüge vor Jodoform 42, 15. 

— als Ersatz des Jodoforms 45, 239. 

— schweizerische Fabrikate 45, 868. 
Amikablttten, Giftigkeit 44, 136. 
Arnlkapapier ist frei vcrkauflicb 45, 886. 
Arnlsterln. Eigenschaften 45, 590. 
Aromadendral, im Eukalyptusöl 42, 685. 
Arrhenid, Eigensch. und Anwendung 43, 262. 

— unterscheid, vom kakodyls. Natrium 43, 266. 

— Yerh. im Marsch'schen Apparate 45, 223. 
Arrhenatherom bulbosnm 42, 269. 
Arrow-Roof, Etymologie 45, 598. 

Arsen, Yorkommen im Organismus 41, 400. 
501. 506. 42, 373. 

— Yerbleib dess. im menschlichen Organismus 

42, 257. 

— Ablagerung in tier- und pflanzl. Organen 

44, 109. 

— Menge dess. in der menschlichen Nabning 

4:>, 894. 

— in allen Tieren enthalten 44, 291. 

— Ablageiungsstollen in Leichen 45, 887. 

— Bedeutung als Heilmittel 41, 45. 
interessante Yergiftungsfälle 45, 8. 

— biochemischer Nachweis 41, 666*. 

— biologischer Nachw. 41,38.276. 282. 45,979. 

— Bestimmung nach Austin 41, 312. 

— Bestimmung mit Kobaltsalzen 42, 109. 

— Fttll. aus Ammoniumkarbonatlösung 43, 6. 

— volumetr. Bestimmung nach Kleine 44, 597. 
1— Nachw. nach Gutzeit 44 914. 

' — Nachw. kleinster Mengen 45, 284. 

I — Nachw. in Spuren nach Qautier 45, 747. 

I — Bestimmung in Brauzucker und Malzdarren 
42, 422. 584. 

: — Nachw. in Arsenikkügelchen 44, 109. 

j — Nachw. in Tapeten 4->, 347. 

1— flüchtige Yeibind. in Tapeten 42, 202. 

I — Yorkommen und Nachweis in Fabrikations- 
produkten 42, 332. 

— York, im Mörtel und Zement 42, 606. 

— Nachw. geringer Mengen von 8b 43. 8. 

— neue Reaktion nach Stryzowski 4~>, 524 

— Yerwandl. des Phosphors in A. 41, 269. 545 
Arsen Ferratln, Eigenschaften 44, 491. 
Arsenhftmol, Therapeutisches 43, 6:^5. 
Arsennnkleln, in der Schilddrüse 41, 95. 
Arsenprftparate, subkutane Antuend. 42, 623. 

— gegen Pflanzenschädlinge 41, 119. 
Arsenik, Abgabe im Handverkauf 43, 289. 

— Yergiftungen mit A. 44, 362. 

— G ünfärbung dess. 44 447. 
Arsenikpaste, Bestandtile 44, 833. 45, 811. 
ArsenlkpUlen, Bereitung 4\ 421. 
Arsenlk-Sallcyl-Cannabls-Pflastermoll , Yor- 

schrift 42, 504. 
Arsensaares Blei, gegen Obstschädlinge 45, 294. 
lArsensanre Gelatosen 44, 233. 



XI 



Anitriol, Zusammensetzung 43, 326. | 

ArssfeirlB, Zosammensetznng 45, 277. | 

AnoBTaUsation, Wesen ders. 42, 59. 
Anyfodlle, Bestandteile 42, 161. 
Anylln, neue Unter snclinngen 45, 665. 
ArsynaL Unterscheid. Ton kakodyls. Natriam 

^ 2ü6. 
ArtemaBsln-Pilleii, Bestandteile 42. 544. 
Arteniisln, Eigenschaften 41, 177, 43, 65, 97. 

— Oxydaüonsprodokte 43, 247. 
ArtliraJgoiiieoii. Anwendung 45. 416. 
Arlhrosia de Warner, Bestandt. 44, 361. 
AiUeaniu, Fleiscbpräservesalz 42, 275. 
Arthehoken-Labferment 41, 548. 

— Vergiftung mit A. 42, 72. 
ArreBol, Schnupfenmittel 48, 165. 
Aryl, Bedeutung des Wortes 46, 331. 
AratehmssehlSge, Ursachen 45, 445. 
Amelbueh für daa Bentsehe JEKeleh, 4. Ausg. 

41, 435. 

Aenderungen gegenüber D. A. III, 41, 

517—526. 

Höchstgaben-Tabelle 41, 525. 

zu große wissensohaftl. Anforderungen. 

42, 32i. 

Pharmakognostisches 42, 470. 487. 497. 

verändeite Einteilung ratsam 42, 502. 

Beziehung zur Großindustrie 42, 563. 

Mingel der Nomenklatur 43, 582. 

Ameiea^ Einnehmen schlecht schmeckender 
42, 777. 

— Besorgung durch Postboten 43, 230. 

— Abgabe durch homöopath. Vereine 43, 281. 

— Einwickelpapier für A. 44, 467. 
ArznelgUteer, Zurücknahme gebrauchter 42, 535. 

45, 468. 
AnBeilfeuigeB, Pilze in dens. 41, 377. 

— Sterilisation ders. 41, 428. 
AnBeimlttel, veränderliche 42, 669. 687. 

— dem Ohr schädhche 43 15. 

— Nebenwirkungen au& Ohr 45. 502. 

— Uebergane m die Milch 45, 744. 

— Gleichmäßigkeit stark wiikender 44, 242. 

— Aufbewahr, u. Signierung 43, 364. I 

— Tiockenglas für A. 41, 451.* 

— Bezeichnung ders im Handverkauf 45, 131. 

— Mißbrauch mit ärztlichen Gutachten 42, 598. 

— Anpreisen ders. verboten 42, 22. 

— für Eassenrecepte verbotene 44, 680. 

— patentierte A. sind keine Geh eimmittel 42, 22. 

— Präventiv-Kontrolle 44, 348. 

— Abgabe durch Aerzte, Krankenkassen usw, 

41, 438. 711. 42, 23. 

— Verkauf im Umherziehen 42, 369. 

— Verkehr mit A., Literatur 41 542. 

— neue Verordnung« über den Verkehr mit A. 

42, 750-4 43, 343. 

— Beiie 41, 42, 43, 44 siehe die betreffenden 

Jahresregister; 4'>, 6. 17. 54. 75. 96. 114. 
157. 174. 201. 219. 262. 277. 321. 346. 
361. 376. 399. 416. 437. 439. 457. 476. 
519. 535. 587. 650 669 706. 765. 794 
810. 827. 842. 862. 886. 934. 1002. 1023 
alle in den Jahren 1900—1904 neu er- 
schienenen A. finden sich im Register 
noch besonders aufgeführt, 



ArZBelmittel, neue, Ueberproduktion 41, 253. 

Vortrag in Aachen 41, 617. 

ärztliche Gutachten 41, 802. 

Centralstello für Prüfung 42, 525. 697. 

Geschichte ders. 43, 499. 

Literatur 4'), 143. 

Handelsnamen u wissensohaftl. Bezeich- 
nung 43, Nr. 21—26, 27—39. 

Erläuterung 4& 328. 

AnnelmlttehiameB, volkstümliche 43, 513. 
ArznelniUteltaxe für Drogisten 43, 614. 
Arzneisehrlliike für Aerzte 43, 625. 
ArzneltabletteB, Prüfung auf richtigen Gehalt 

44, 175. 

— Nachteile der komprimierten A. 45, 632. 

— für Veterinärzwecke 45, 632. 

— siehe auch Tablettes. 
AnmeitaxeB, siehe unter BllclienehmB. 
Ansnelwaffeln, Bereitung 44, 321. 
ArztUiBllehe Titel, Gebrauch ders. 45, 306. 
Abb fortlda, Stammpflanze 42, 470. 

Anforder. des D. A. IV 41, 261. 634. 

Aschegehalt u I/islichkeit 41, 422. 42, 718, 

Reinigung ders 42, 152. 

Verfälschung 45, 599. 

Ruckbbck auf 1903 45, 110. 

Besprech von G Weigel 4>, 884. 

AsBrnm, homöopath. Tinktur 42, 303. 
Asarnm arifoÜBm^ äthor Gel 44, 209. 

— eanadease, fither. Gel dess. 43, 70. 
Asbest, bogen, talscher 41, 436. 

— Gewichtsverlust beim Glühen 42, 767. 
Asbest-CemeBtsehJefer 45, 4*^8. 
AsbestdlehtuBgeB, ueuartige 41, 317. 
Asbestfilter, neuartige 41, 560. 
Asbfstgerttte für Krankenhäuser 43, 168. 
Asbestolllh n. Asbestle 41, 560. 
Asearideneier, Erkrankung durch A 43, 271. 
Asehe, untersuch, auf Koochenreste 44 363. 
AJBebenbe^tlmnl1lng nach D. A. IV 41, 454. 
Asehoff^s chemisches Laboratorium 42, 396. 
Aseptin-Cream, Bestandteile 44, 259. 
Aspergillose, KrankheitHform 41, 578. 
AspergiUns- Arten, Wirkung 41, 419. 578. 

— Aualgatus, Vorkommen 43. 255. 

— Biger, den Korkeichen schädlich 45, 716. 
AsphaÜBtee, Bestandteile 45. 55. 
Asphalt, Scbraelzpnnktbestimmung 44, 762. 
AsphaltlB, Bestandteile 44, 298. 
AspidiB« Vorkommen 42, 456. 
Aspidiotns Beril, überträgt Malaria 42, 658. 
Aspidium spinnlosnm, fettes Gel des Rhizoms 

45, 365. 

Aspirin Ph. Nederl. 44, 397. 

Aspirin „Bejer^. Barstell, und Eigenschaften 

4i, 356, 481. 
Anwendung und 'Erfolge 41, "84. 806. 

42, 212. 642. 43,"*'340. 577. 

— — Anwond. in doi Augenheilkunde 45, 287. 

Vergiftung mit A 44, 558. 45,: 407., 

Verb, mit Na C G3 gemischt 43, 631. 

— - in Tabletten form 43, 455. 

— — vergleich. Untersuch, mit Acetylsalicyl- 

Päure „Heyden" 43,»451. 
Asteroid Bereit, von Lösungen!. 42, 527. 

— Prüfuug und Anwendung 42, 741. 785. 



zn 



AMmm^ Behaadlnngmitdem Atomiier 44« 541. 

— Braiehlal-agarrai 44, 476. 

— Clfirmi TOD Neumeier 44, 94. 

— Krjftelley üntencheidoog von Spenna- 

kryvtaüen 41, 70. 

— -Kittel Ton Hair 41, 16. 30. 63. 
boiDdopatbucbes 4S, 43. 

— -Pnlfer von Neomano 44, 94. 

Ton Neamayer 41, 631. 

Beicbeoballer 41. 112. 44, 726 

TOD ScbiffmaDn 44, 284. 45, 133. 220. 

— -BiaehemiHtel in KeneDform 42, 636. 

— -BiaeberpnlTer ^TeaiiT^ 43, 653 

— -Tropfen (D. V.) 41, 234. 

— -Waaaer tod Barmeister 42, 395. 

— -ZtlBder ^Presaant^ 41, 719. 
Aator, engl. Fnttennittel 44, 725. 
Aatrolltb« Formel desa. 45. 615. 
Atanyl, Bezogsqaelle 43, 542. 
Atmiuiff, aoaerofe A. 44, 393. 
Atomg«wieht6, ioternational festgestellte 42, 

122. 44, 21. 45, 98. 

— BezieboDg zu den ScbwiDgungszahlen der 

Töoe 45, 345. 
Atomlzer. Apparat zar Bebandlnng des Astbma 

44,541. 
Atozjl, nenea Arsenpiäparat 48, 171. 234. 

— Aowend. u. Wirk. 44, 749. 45, 337. 

— -Elsenwaaser, Bestandt. 44, 94. 
AtrabUln, Eigenscbaften 42, 187. 
Atropbor Mttblnidt, BesUndt. 45, 176. 
Atropin, Synthese 42, 713 44, 214. 

— Verwecbsl. mit Antspyrin 44, 161. 

— unverträglich mit AdrenaliD 44, 512. 

— Beziehung zn Hyoscyamin 44. 849. 45,246. 477. 

— Antagonist von Morphin 43, 815. 

— haltbare Lösangen 45, 94. 

— und Kokaln-StammlOanng nach Sidler 41, 

532.* 
Atropinom methylobrommtnm, Anwend. 48, 
628. 45, 337. 

— snlftirieiim D. A. IV, Schmelzpunkt 42, 563. 

48, 275. 
Atroplniumalkylnltrate, Darstell. 44, 441. 
Atroacln, Beziehunff zu HyosciD 48, 47. 
Atttohbeerenftaft» Eigenschaften 41, 765. 
Anenbrn Japonlea, Untersuchung 48, 70. 
Anonbin, Eigeosohafteo 4'>, 572 
Aadlphon Beniard, Warnung 41, 712. 48, 638. 
Andlphones luTlslbles, Warnung 42, 558. 
Aaer-Os-Lampen, Konstruktion ders. 4'>, 124. 

Vermietung ders. 45, 188. 
Aufen. Verletzungen duroh Kalk 41, 13. 42, 

344. 48, 197. 

— Bohädiguna durch Drnoksohrift 41, 485. 

— Empfindlichkeit gegen Eanthanden 45, 581. 
Aagenbllnaeln« Abgew5hnung 42, 484. 
Aavenentzttndungt eitrige, Behandlung 44, 516. 
Angenerkrankiingen daroh Larven, 45. 502. 
Augenkttohekhen fD. V.) 41, 212. 
Angensaibe nach ragensteoher 45, 220. 
Angentropfen« sterilisiorte 41, 532* 

— verstärkte Wirkung 45. 874. 
Aufenwasaer von Uöller 44, 259. 45, 844. 
-- naoh Plouukner 45, 138. 

— von White U, 258. 



AvJiciB^ BestandtaUe 44. 232. 

— -PilleB, Beataodteüe 44, 94. 
AinuBlB=: gelbes Pyoktanin 43, 516. 
Avrikel, Giftigkeit ders. 42, 332. 
Avrobrraiu« Lefeavre 45, 811. 
Avro-MereaivColloid, Anwend. 45, 886. 
Aanun vefetaMIe=Perezoii 43, 516. 
AuBebitteloBgavorfidireii nach Kippenberger 

41, 483. 
AvaateUiing für NahrungsmitteJ und Hygiene 
m Paria 41, 115. 

— der Naturforscher-Vers, in Aachen 41, 602. 
Aasteni^ Bestandteile ders. 44, 446. 

— als Typbuseneger 43, 554. 

-> Infektion mit Bakterien 44» 581. 
AiitoalaveB^ Bezugsquellen 43, 199. 
Antoplaat, Brandwundenmittel 45, 557. 
Autopyrin^ Bereitung 44, 298 
Aatoreferat, Begriff 44, 787. 
Aatovoltverfohren 45, 582. 
Autoxjdadon, Theorie 44, 634. 
Anxll von Mayer, Bestandteile 43, 43. 
~ in 3 Sorten, Bestandt 45, 440. 
AvaUn, Herstellung 44, 725. 
Avaaine, ein Nebennieren präpaiat 45, 519. 
Avenln und Avenelbi, Vorkommen 41, 120. 
Avenin von Heuschkel 45, 176. 
Avenose, Bestandteile 48. 516. 
AyaeoI = Giifttbol 44 725. 
Aypana, Herkunft und Anwend. 45, 440. 
Ayer's Cathaiüe PUls, BestaLdt 45, 176: 

— Eztract of Sarsaparilla 45, 55. 
Azadlraeh, Anwendung 45. 535. 
Azarphtaleln, Indikator 45, &27. 
Azymol, Bestandteile 42, 5. 



B. 



BabaYn, Zusammensetzung 45, 650. 
Babylonische Funde, Eonservierung 45, 293. 
Baeoharln, Eigenschaften 42, 532. 
BaeUli (Stäbchen) der Ph. Nederi. 44, 432. 

— wasserlösl. u. elastische nach Elien 45, 159. 

— siehe auch unter Stäbchen. 
Baeiliol^ Eigensch. u. Anwend. 42, 353. 

— Bestandteile 44. 421. 

— desinfioierende Kraft 44, 279. 
Bacillus siehe auch Bacterinm. 

— Daaycz Riebe unter Ratten 42. 

— enteiitidis 45, 798. 

— Eucalypti, bildet Levan 45, 26. 

— fluoreaceiis liquefadeiis 48, 286. 

— nobiUfl, Reifungserreger des Sohweizerkäses 

48, 140. 

— pertussis Eppcndorf 44, 499. 

— prodigiosQS, unschädlich 44, 685. 

— radleicola, KnöUchenbakterie 48, 651. 

— subtiUs, Heubacillus 44, 125. 
Backbaus'scbe Kindermiloh 42, 395. 45, 901. 
Backofen, Versuchsb. naoh Baier 44, 402. 
Backpulver, Vorschriften 42, 315. 44, 807. 

~ mit Weinsäure statt mit Weinstein 45, 817. 
Backverfahren nach Lehrke 45, 122. 
Backwarea, veidorbene 43, 42. 



XIII 



Baeterlvm Coli, als Abortivmittel 41, 45. 

Vorkommeo in Brotteig u. Mehl 43, 595. 

tvpifloh f&r FIkalien 44, 419. 

— IhifL Erdbeerbaoaias 44, 421. 

— GflBtkerl, Vorkommen 41, 166. 

— laetls aCrof enes 45, 289. 

— leTaaformaiis bildet Leyan 45, 26 

— panljpU Kayser 45, 32 
Baietabletten von Sedlitzky 44. 259. 
Bad, ADwendang 45, 535. 
BireBfett, üntersaohang 45, 538. 
Blme, gleiohbedeatend mit Hefe 45, 234. 
Ba^dJM^eioeTrinkwasser-üntersiiohQDgsmethode 

41, 237. 558. 
Bakterien, ihre Existeiisdaaer 41, 268. 

— Lebensnhigkeit in der beerdigten Leiohe 41, 

307. 

— wie lange aberleben B. den Menschen? 42, 

130. 

— Yorbengong im Heilnngsprozeß 41, 297. 

— Vorkommen anaerober B. 44, 581. 

— BewegUchkeit der B. 44, 141. 

— BedentoDg in Nator nnd Technik 43, 643 

bis 651. 

— Einwirkung aof die Zackerarten 44, 822. 

— Assimilation von freiem N 44, 238. 

— Menge ders. in Schwimmbädern 41, 358. 

— schnelleres Gentnfagieren ders. 41, 358. 

— Körnchen and Kerne der B. 44, 238. 

— Nachw. bestimmter B. nach Neißer 43, 304. 

— chroraogene Kngelb. 44, 821. 

— Färbemittel and -Methoden 41, 278 318. 

— Itirbang schwer färbbarer 45, 26. 

— -CMSelii, Farben ders 44, 237. 

— -Himolyslne 44, 581. 

— -Lammnltilt, BegnfF 43. 408. 

— -Kapsel, ihre Darstellang 41, 789. 

— -Lampe nach Molisch 44, 463. 

— Pripante, Färbungsmethoden 45, 962. 
Bakteriologie, ihre Bedeatang 43, 643—651. 

— Bedeatang für die LebensmitteikontroÜe 41, 

603. 

— Aosfohrong der Arbeiten in den Apotheken 

44, 79. 

— Venackong von ÜDtersachongsmaterial 42, 

— Kihrboden ffir Wasseraotersachangen 42, 355. 

— Gebraach von selenigs. and tellarigsaarem 

Natrinm 42, 245. 

— eine neae Glaskammer 45, 545 
Bakteriolyse, Begriff 45, 162. 
Bakteriolytlseke K9rper, Begriff 48, 410. 

— Bakterienprodnkte mit Eiweiß 44, 67. 
Balata, Kemignng ders. 41, 631. 

BaMeä's Pasta, BestandteUe 42, 650, 45. 53. 
BaidriaH-Essena-BestUlat, ist ein Geheimmittel 

44 78Ü. 
BaUrianbl, bilUger Preis 41, 236. 

— -PriMNunte von Carles 44, 778. 

Veränderlichkeit 45, 246. 

BaBia, LebertranUbletten 43, 601. 
Baliongaa, AsH-baltigos 41, 320. 

Balsam „Pkjsagona germanlea^^ 41, 554. 
Babame, technisch a. medicinisch wichtige 45, 
767. 

— and Harse, Btickstof^ehalt 43, 178. . 



Balsamlsehar Manual. Bestandteile 45, 557. 
Balsamorriilza terebinthaeea 45, 519. 
Balsamnm eanadense, Ersatz dess 41, 398. 

— Copalyae, Anforder. des D. A. IV. 41, 634. 

Prüfung nach D. A. IV. 42, 563. 

Ph. ItJ. 44, 629. 

Ph. Saec. 42, 701. 

Gewinnang 42, 470. 

üntersach. verschiedener Sorten 4*i, 689. 

von Surinam 45, 960. 

LösHchkeit in Benun 42, 264. 718, 45, 2. 

Unwert der Säare- a. Estersahl 41, 261. 

Darst. der Illarinsäare 42. 637. 

Eöckbliok anf 1903 45, 110. 

Besprech. von G. Weigel 45, 885. 

— peruTiamim, Prof. nach D. A. IV. 41, 261. 

634 

Ph. Ital. 44, 629. 

Ph. Suec. 42, 701. 

Ldsliohkeit in Weingeist 44, 241. 271. 45. l. 

Bestimm, des dcnameins 42, 564. 649. 

therapent wirks. Bestandteile 41, 616. 

antibakterielle Eigensch. 44, 179. 

in Verbind, mit Borsäare 45, 70. 

in Salben mit Vaselin 45, 70. 280. 

weisser 43, 273. 416. 44, 781. 

künstlicher 45, 653. 649. 

RäckbUck aaf 1903. 45, 111. 

— tolatannm D. A. IV., Prüfang 42, 464. 564. 
Ph. Ital. 44, 630. 

Ph. Saec. 42, 701. 

Prüf, aar Zimmtsäare. 41, 394. 

Löslichkeit in S.C 42, 464. 45, 4. 

Bana-Blastase, Bexagsqaelie 45, 550. 

Bananenmehl, Nährwert 41, 420. 

Bandwürmer, Giftigkeit 43, 359. 

Bandwnrmkiir für Hunde 42, 642. 

Bandwnrmmittel: Chloroform 42, 15. — Cap- 
rum oxydat. 42, 734. — von Haidien 44, 
24. — von Jungclaosen 42, 580. 45, 75. 
600. — von Küchenmeister 44, 852. — 
Musenarinde 42, 602. — nach Query 45, 
679. — von Badlauer 45, 220. — Stan- 
nam metalL 41, 156. 45, 421. — Thymol 
44, 359. — Tyratol 42. 704. 

Banknoten, Verdaulichkeit 41. 664. 

Barbierstaben, Hygiene in B. 42, 251. 43, 169. 

Barella's Magenpulver, Bestandt. 45, 176. 

Bamlingen's „Vademeeom'' 43, 630. 

Barol, Holzkonserviernugsmittel 44. 303. 

Baroskope, Füllung für B 45, 68. 

— nchtiger: Paroskope 45, 106. 
Barrlngtonia speeiosa 45, 919. 
Bartfleehte, Behandlung mit Formalin-Glycerin 

44, 98. 
BartkeFs Benzin- Verbrennungsofen 48, 463.* 
Bartol, richtig: Barol 44, 439. 
Bartwichse, ungarische 44. 884, 45, 34. 
Barynm, Reindarstellung 43, 69, 

— Ca n. Bt, Trennung u. Bestimmung 44, 928. 

— Titration mittels Jodsäure 45, 19. 

— gasometr. Bestimmung 45, 543. 
Baryomalamiiiat, Wasserreinigungsmittel 42, 

6i^6. 
Barynmehlorid, Darstellung 44, 851. 

— Anwendung als Herzmittel 44, 208. 



XIV 



Baryumperoxjd, Jodometrie dess. 44 2:^2. 
Barynm-Radiiunpräparate, ADreichernDg des 

Hadiams 45, t515. 
Basedowsan, ein Serum 43, 651. 

— Gewinnung und Anwendung 44, 69. 
Basiein, DarstelluDg und Eigensohaften 41 , 534. 

44, 178. 45, 54. 

— Do-sierung und Wirkung 42, 253. 
BafiieinOl, Darstellung 45, 54. 
Basilikumtfl, Eigensohaften 42 245. 

— Anwendung 45, 355. 

Basel, Desinfektionsmittel 41, 393. 

— Bestandteile 43, 516. 
Batterieflflssigkelt (D. V.) 41, 192. 
Bandonin'sche Reaktion, Wert 42, 428 
Baume trauqnllle, Vergiftung 43, 355. 
BaninwachK, kaltflässiges 42, 799. 
Baumwolle der Ph Medorl. 44, 431. 

— für Verbandzwecke 45, 542. 

— Naohweis in Wolle 41, 144. 

— mit seidenartigem Glanz 41, 20U. 

— in mehreren Farben zu färben 42, 590. 
Baumwollsamentfl, Bleiabsorption 41, 285. 

— Nachweis dess. nach Halphen 41, 83, 466. 
BaTaria. ist gemahlener Borax 43, 607. 
Bay91, Eigenschaften 42, 667. 

— FfilschuDßen 44, 11 9. 
Bay-Bum (D. V.) 41, 233. 
Beeehi'sche Reaktion, Ausführung 41, 303. 
Beeker s Tee gilt als Heilmittel 44, 640. 
Becqaerel-Strahlen 41, 30. 43, 621. 
BeeMron-Wlne, Zusammensetzung 44, 8. 
Beerenobst, Anatomisches 45, 854. 
Beerenweine, Krankheiton ders. 45, 325. 
Beeshamp Pills, Bestandt. 45, 176. 440. 
Befruehtnng, neue Forschungen 42, 604. 

— Problem der B. 42, 677. 

Behla's Wunderband, Bestandt. 45, 440. 
B6Jean'8 Giftmittel, Bestandt. 45, 440. 
Beiersdorf s Zahnpasta 42, 16. 
Beilstein*8 Chlorprobe 41, 529. 
Beinsehäden-Indian, Bestandt. 41, 784. 45, 176 
Beizen, Eichenbolz-B. 41, 60. 
~ Loderbeize „Erodin*' 41, 72. 

— Schwarzbeize für Messing 43, 272. 

— für Tischplatten 42, 99. 

— Färbung ders. 45, 497. 

Bellier's Lösung zur Bestimm. der^Jodzahl in 
!S ' Fetten 41, 573.1 

— Reaktion, modificiert 43, 598. 
Belaweser Ida-Sftuerling, Analyse 45, 262. 
Benee-Jones'sche Eiweilikörper, Nach w. im Harn 

42, 258. 

Benedictiner-Liquenr, Nachahmung der Aus- 
stattung Btratbar^43, 437. 

Beneso], Bestandteile 45, 157. 

Bengn6's schmerzstill. Balsam 43, 296 

BenzeaYn, Zusammensetzung 43, 516. 

Benzidintrhiorhydrat, zur Bestimmung von 
Schwefelsäure. 45, 337. 

Benzidinpapier, zur Ei kenn, von Ozon 44, 494. 

Benzin, Entflammungspunkt 41, 366. 

— Siedepunkt 43 275. 

— Prüfung durch Geruch 43, 600. 

— Geruohiosmachung 41, 646. 

— Reinigung dess. 41, 699. 



Benzin, Sioherheits-B., Mischung 44, 862. 

— irrtümlich statt Glycerin abgegeben 4^, 459. 
Benzingelatine, zur Fleckenreinigung 4B, 59. 
Benzin-Verbrennnngsofen naoh Barthel 43, 

463*. 
Benzol, Löslichkeit in Alkohol 42, 464. 

— Referat von G. Weigel 45, 905. 
Benzoesäure, Nachw. neben Zimmts. 42, 7. 

— Prüf, auf Zimmtsäuro 45, 405. 

— Nachw. in Nahrungsmitteln 44 444. 
Benzoesäurepastlllen. Vorschrift 44. 281. 
Benzol, Reinig, von Thiophen 43, 389. 

— Narhw. in regeneriertem Alkohol 41, 35*^?. 
Benzolinar, Bestandt. und Anwend. 45, 440. 
Benzolseliema, ein neups 41, 609*. 
Benzonaphthol, Ph. Ital. 44, 589. 
Benzoparakresol, Eigenschaften 45, 519. 
Benzozon siehe Acetozon. 

Berberin, Wirkung 42, 692. 
-- phosphorsaures 42, 104. 

— Beziehung zum Canadin 43, 97. 

— quantit. Bestimmung 41, 236. 
•— Nachweis in Pflanzen 43, 281. 
Berberis, homöopath. Tinktur 42, 305. 
Berberitzenrinde, Bestimmung des Berbeiins 

42, 286. 305. 
Bergamiol, im Bergamottöl 41, 636. 
Bergamotte, wilde, Oel aers. 42, 438. 
Bergaptin, im Bergamottöl 42, 674. 
Berge's Lösung zur Reinigung von Wasser 41, 

743. 
Berger's Flechtensalbe, Bestandt. 41>, 55. 
Bei gkranhiieit, Ursache ders 43, 243. 
Bergkristali, Apparate aus B. 44, 564. 
Bergmelisseuöl, Eigenschaften 42, 256 
Rernfr's Symphiton, Bestandt 44, 174. 204. 
Bernstein, Erkenn, der Echtheit 43, 501. 
Bernstein-Imitation, Vorschrift 41, 60. 
Bernsteinsäore, Nachweis 42, 351. 

— Anwendung in der Alkalimetrie 41, 776. 
Berthelot-Kröclcer'sche Bombe 45, 211'*'. 
Berlolin, Bestandt. und Anwend. 43, 350. 

— Bezugsquelle 44. 833. 45, 166. 
Bemhigangstee, Bestandteile 44, 363. 
BetaVn, Darsr. aus Melasse 42, 614. 44, 705. 
Betasterln, Vorkomm. u. Etgensch. 44, 440. 
Betol, Ph. Ital. 44, 589. 

— Anwend. bei Tuberkulose 44, 820. 
Bettendorf ^8 Reagens, Ersatz 44. 461. 
Bettnässen, Mitt* 1 gegen B. 42, 697. 
Betulln (Pyrobetulin), Eigensch. 41, 66. 
Biberbaum, Bedeutung 45, 387. 
Biehlorulantipyrin, Anwendung 44, 725. 
Biedert's Ramogen, Bereitung 42, 511. 45, 894. 
Bienenstiche, Wirk, bei Rheumatismus 44, 643. 
Bier, ein Gctiänk für Männer 4->, 448. 

— Kontiole in Hamburg 42, 317. 

— Analyse Münchener B. 44, 113. 

— Münchener „Medicinalbier^^ 44« 323. 

— gefälschtes „Weizeiibier'^ 44, 324. 

— Klärmittel nach Daunert 43, 388 

— Feststellung ob pasteurisiert 43, 250. 

— Trübungen Im B. 45,' 958. 

— - Erkennen der Elieistertrübung 44, 728. 

— Sarcinakrankheit des B. 44, 580. 

— flüchtige Säuren im B. 41, 558. 



XT 



Bier, Bohweflige Säure im B. 45, 959. 

— Yerhalteii m Metallea 45, 917. 

— mit Araenik yergiftetes 42, 356. 422. 584. 

— Entnahme der Proben 42. 831. 

— Naohw. von Arsen 43| 269. 

— Bestimm, des Olycerins 45, 21. 

— Nachw. von Maooharin 42, 791. 45, 227. 

— Nachw. künstl. Süßstoffe 42, 809. 

— Nachweis von Pikrinsäure 41, 367. 

— Nachweis von Salicylsäure 41, 539 

— Feststell, von Zuokerzosatz zum Weißbier 

43 611. 
Bi^dniekappante, Kontrolle 44, 324. 
Bleriusfe» Reinigung u. Prüfung 41, 725. 

— Lebensfähigkeit 42, 641. 

— Anwpnd. bai Erisypel 44. 784. 

— -Extrakt, Anwendung 45, 219. 

— -Präparat ^Pnnmenlin'« 4i, 536. 

— -Seife 43, 358. 

— -Tabletten^ therapeut. Wert 43, 575. 
Btermann's elektr. Apparate 43, 5. 
Bierpillen, Bestandteile 42, 660. 
Bterrefiraktometer nach Tornoa 42, 317. 
Bierrerbesseniiigs-Prilparat. Bestandt. 42, 398. 
Bigaonia teeoma, Farbstoff ders. 42, 2i8. 
Bilharzla liftmatobia, Vorkommen 4>, 622. 
BUifdseiii, Barste 1. u. Analyse 42, 357. 

Bill OB, Begriff 44, 787. 
Bimsteinalkoholseife 42, 697. 43, 2ö8 
Bimsteinseiie, Bereitung 45, 838. 
Bindehautentztlndiiiig, eia Bacillus als Erreger 

45, :^90. 
BindeD, Gummi-Idealbinden 42, 591. 

— Ersatz von Nadeln 45, 903. 
Blndfinden, haltbarer zu machen 43, 502. 
Biaferrin, Ei^^ensch. u. Anwend. 45, 650. 
Biogen, Bestandteile 44, 151. 
Blondi'sche Losung 44, 462. 
Biopiastill, Bestandtoile 45, 765. 810. 

— Bezugsquelle 45, 904. 
Bios, Hereoährmittel 41, 252. 

Biosine le Perdriel Bestandteile 44, 303. 
Bioson, Eigenschaften 45, 480. 
Birassol, BesUndteile 41, 332. 
BiriLenknospenöl, Eigenschaften 44, 19. 
BirkenblAttertee, ge^en Nierensteine 45, 465. 
Birkenteer, Verfälschungen 44, 845. 
Birkenwasser, Bereitung 44, 512. 
Bimbanm, Vorkommen von Hydrochinon 45, 

744. 
BUehoffessenz (D. V.) 41, 234. 
Blsmon, kolloidales Wismu'oxyd 44, 911. 
Biamato - Piienolverblndangen , Eigenschaften 

42, 366 
^smatose, Dar.stellung und Eigenschaften 42, 

254 44, 246. 

— Darstellung und Prüfung 45, 612. 

~ Anvend. u. Wirkung 43, 195. 44, 339. 898. 
Bismntom siehe auch Wismut. 

— ngaridnieaiii 45 336. 

— eitrieun ammoniaeale 42, 254. 

— laetieom Pü. Npderl 44, 397. 

— oxydatum eolloidale 44, 491. 

— oxjrjodat. sabgallieiim, Ph. Nederl. 44, 397. 

— oxyjodotannieom 44, 679. 

— protdnienm = Bismntose. 



Bismatum salieylieam, Darstell. 42, 683. 

— — Nachw. freier Saäicylsfiure 45, 267. 
-^ sabgallienm 41, 272. 

Ph. Suec. 42, 732. 

oxyjodatam, Ph. Helv. 42, 529. 559. 

— sabnitrieam, Ph. Suec. 42, 732. 

Vergiftung 43, 379. 

Bitterkleetfl, Ei«:enftchaften 42, 321. 
Bittner's GiehtVl, Bestandteile 44, 323. 
Bitumen, Bestimm, in Gesteinen 43, 525. 
Bltuminol, Ersatz des Ichthyol 45, 114. 
Bixin, Reiiidarstellung und Formel 41, 216. 
Blaek-Rot-Krankheit der Reben 42, 116. 
Blätter, HerstelluDg künstlicher 41, 746. 
Blaneard'sohe Pillen (D. V.j 41, 213. 
Blankin, Bestandteile 44, 732. 

! — in Dresden abgelehnt 44, 849. 

Blankol, Bestandteile 44^ 298. 

Blasengries, Mittel gegen B. 43, 613. 

Blasen>tein, Untersuchung 45, 537. 

Blattläuse, Veitilgung 4r>, 879. 

Blaud'sche Pillen, ürvorschrift 41, 361. 

Fassati's Vorschrift 41, 95. 

I Vorschrift nach D. A. IV. 42, 105. 

I nach Ph. Helv. 42, 550. 

I Ersatz durch Tabletten 45, 809. 

I Blausäure, neuartige Daistellung 41, 659. 711. 

— zur Eonservierung von Obst 43, 361. 

— Vergiftungen 44, 362. 

— Grad der Giftigkeit 4>, 181. 

— Verbrennungsprodukt des Cellulolds 45, 244. 

— Ausführ, der üuajakprobe 41, 421. 

— siehe auch Cyanwasserstoff. 
Blei, radioactives 42, 123. 829. 

— Wirk, des Wassers auf B. 44, 154. 

— Bestimm, im Wasser mittels Watte 44, 176. 
• — Tit ration mitteis Jodsäure 45. 19. 

I — Vergiftung durch Poliermittel 45, 44. 
— Abwehr von Vergiftungen 45, 560. 

— Analyse von Hartblei 44, 49. 
Bleiehen dc^r Gewebe mit NajOt 41, 15. 
Hleiehflttssigkeit, Voischrift 41, 267. 
Bleieh>oda, üerstellung 45, 8J8. 
Bleiessig, sog. kristallisierter 41, 354. 
Bleigltttte, Vergiftung mit B. 41, 59. 
Bleihaltige Kiuderspielwaren 42, 318. 
Uleimautelrohre, Verbot 41, 561. 684. 
Bleinitrat, basisches, Klärmittel 41, 112. 
Bleioxyd, Flüchtigkeit dess. 42, 790. 
Bleioxyde, Benennung ders. 41, 10. 
Bleiperoxyd, ßildungsweise 41, 728 

— Verwend. in der Analyse 45, 382. 
Bleisänre, mit Essigsäure verbunden 44, 281. 
Bleistifte, Bloigehalt des Anstrichs 44, 312. 
Bleistiltholz, Herstammung 45, 428. 
Bleisulfat, Verhalten zu Zinnchlorür 45, 180. 
Bleiweiß, neues Herstellungsverfahren 42, 182. 

— Ersatz durch Ziogoün 43, 3()6. 
Blenorrhol^ Protargolgelatioe 43, 651. 
Blinddarm-Entzündungen, Versicherung gegen 

B. 44, 447. 
BUtzUeht für Photographie 41, 332. 43, 100. 
44. 517. 5;j9. 732. 765. 

— nicht explosibles 45, 163. 

— -Patronen, Schädlichkeit ders. 43, 195. 

— siehe auch unter Pliotographie. 



XVI 



Bloe Maqaemie, Apparat zur Schmelzpunkt- 

bestimmaog 45, 288. 
BlSßen, beschleanigte Gerbang ders. 43, 243. 

— Zosammensetzang des Fettes 43, 265. 
Blond^'S Lactoseram 45« 115. 

Blumen, galvan. Yerkupfera frischer 44. 116. 
Blomendttiigrer, Yorschriften 42 661. 
Blumenerde, Zabereitaog 45. 188. 
Blumengerttehe, synthet. Barstell 42, 163. 
Blut, ErkeoQUDg von MeDSohenblut 42, 162. 43, 
199. 533. 44, 362 

— ünterschoidung von Meo sehen- und Tierblut 

42, 799. 818. 43, 165. 633. 44, 90. 362. 

— Erkennung von Vogelblut 41, 179. 

— mikrokristallinisches Verhalten des Wirbel- 

tierblntes 41, 438. 

— chemische Zusammensetzung 42, 373. 

— normale Temperatur 41, 559. 

— der Epileptiker, Eigensob. 43, 211. 

— der Pestkranken, bakteriolog. Untersuchung 

41, 24. 

— Untersuchung bei Lipämie 45, 849. 

— Veränderung bei Ballonfahrten 43, 243. 

— Veränderung bei Vergiftung mit Benzol- 

körpern 43, 256. 

— Zersetz, durch die Hundszeoke 43, 500. 
-- Fermente dess. 41, 466. 

— Gerinnung verhinderntee Ferment 41, 10. 

— Gefrierpunktebestimmung 43, 58. 45, 852. 

— forensischer Nachw. nach Ibsen 41, 112. 

— mikrochemischer Nachweis 41, 199. 

— kristallographischer Nachw. 44, 261. 281. 

— Nachw. mit Phenolphthalin 45, 20 

— Nachw. nach Teichmann 45, 257. 

— Nachweis mit Lenkomalachitgrün 45. 890. 

— Fehlerquellen beim Nachw. von B. 45, 812. 

— Färbung der Präparate 42, 257. 

— Gewinnung der Häminkristalle 42, 474. 

— Bpektralreaktion 42, 586. 

— Nachweis im Harn 44, 223. 

— Nachw. im Magen- und Darminhalt 45, 745. 

— Verpackung ftir bakteriolog Untersuchung 

42, 213. 

— Bestimm, des Ammoniaks 45, 36. 

— Nachw. von Chinin im B. 44, 618. 

— Bestimm, des Eisens 45, 404. 

— Bestimm des Eiweißes 43, 352. 

— desgl. nach JoUes 43, 338 44, 704. 

— Gehalt an Glycerin 45, 301. 

— Bestimmung von Glykose 41, 312. 

— Oxydation der Glykose 45, 8. 

— Bestimmung des Hämoglobins 45, 403. 
-> Gehalt an Zucker 41, 644. 

— Bestimmung des Zuckers 43, 237. 
Blutacidalbnmln = Hämalbumln 43, 516. 

— Präparate mit B. 45. 610. 
Blutegel, StiUen der Blutung 41. 384. 

— sind Erankheiteäbertrfiger 41, 84. 

— Aufbewahrung ders. 43, 619. 

— in der Luftröhre 45, 502. 

— Gewinnung des Hirudin 44, 550. 
BlutelweiB in Pulverform 44, 377. 
Blutfarbstoff, Wirk, von Formaldehyd 41, 776. 
Blutfermente, zur Kenntnis der B. 45, 757. 
Blutfleeken, Dorn'sche Reaktion 44, 817. 
Bluthamen der Rinder, Urbache 42, 405. 



Blutkörperehen, Farbreaktionen 44, 176. 
Blutlaus, Bekämpfung 44, 466 
Blutmelasse, als Futtermittel 41, 447. 
Blutnlederseblftge, Erkennung 44, 824. 
Blutpr Aparate, Emteilung und Wertechätznng 
41, 48. 

— ein neues nach Hentechel 44, 124. 
BlatproteYnpräparat nach Hof mann 42, 517. 
Blutrelnigungstabletten 44, 476. 
Blutreinigungstee, Plauenscher 44, 529. 
Blutsalzlösung, künstliche 45, 44 203. 
Blutserum in Kristallform 41, 442. 

~ künstliches, Vorschriften 44, 302. 

Blutepektrum, Sichtbarmachung 44, 502. 

BlutstiUende Masse 44. 662. 

Bob, Abtührmittel 44, 833. 

Boearal, Bestandteile 45, 519. 

Boeeonia eordata, Alkaloide ders. 42, 137. 

Bocol, Anwendung 45. 519. 

Bodin's Eichel-Hafermehl 45, 557. 

Bödeker'sche Reaktion auf Sulfite 43, 389. 

Böttger's Spezialitäten, 9 Sorten 45, 176. 

Bogenlampen ohne Kohle 42, 442. 

Bohnen, Einsäuern der B. 41, 113. 

Bohnenhttlsen-Fluidextrakt 43, 154. 

Bohmensalat, Vergiltung mit B. 45, 165. 

Bohröl, wasserlösliches 43, 568. 

Bohrseife, Bestandteile 44, 146. 

Boldo, siehe Folla BoldL 

Boleman's Sal purgans 45, 55. 

Boletol, Gewinn, u. Eigensch. 43, 123. 532. 

Boletus-Arten, Blauwerden 43, 532. 

Bonformin, Bestandteile 43, 516. 

Bolus, weibl. oder männl. Geschlecht? 43, 158. 

Bonalin, Zahnreinigungsmittel 44, 725. 

Bonduein, Eigenschaften 41, 238. 

Bonlfaetusbrunnen bei Salzschlirf 43, 199. 

Bonnan's Reagens, Bestendt. 41, 312. 

Bor, Ueberführ. in Silicium 42, 804. 

Bondtabletten zu Mundwasser 45, 811. 

Borax, Ph. Itol. 44, 589. 

— natürliches Vorkommen 44, 767. 

— Herstell, aus Borocalelt 41, 107. 

— anormal zusammengesetzter 45, 829. 

— Herstell, von Staub 45, 102. 

— sogen. Kaiser-Borax 45, 844. 

— in bildsamem Zustande 45, 212. 

— als Ersatz bleihaltiger Glasuren 41, 261. 

— Verhalten bei der Destillation mit Methyl- 

alkohol 42, 126. 

— Verhalten in glycerinhalt. Lösung 43, 189. 
~ Verbalten zu Kohlensäure 45, 830. 

-- unverträgl. mit Chloral 44, 289. 736. 

— Wirkung auf den Organismus 43, 671. 
Boraxine, Wa<tohpalver 45, 811. 
Bordeaux-Brtthe, Wirkungsweise 41, 119. 
Bordelalser Brühe, üebelstände 42, 144. 
Borden-Qnelle in Luchon, Analyse 44, 818. 
Borles' Ampoules, Emplätre, Globules etc. 45, 

811. 
Bormelln, eine Nasensalbe 45, 55?. 
Bomeolin, Bestendteile 45, 55. 
Bomyval, Eigenschaften 44, 679. 

— in Gelatinekapseln 45, 219. 
Boro-ChloretonOt Zusammensetz. 45, 5.9. 
Boroeltes, Zusammensetz. 43, 516. 



XVII 



Borogen von Wächter 42, 104. 

— ein Boreäareäthylester 4B, 113. 

— Bezugsquelle 43, 628. 
Borolin, Danerwuistsalz 44, 72. 
Borpriparate, angezweifelte Schädlichkeit deis. 

44, 294. 

Boraftue, Gewinn, und Preis 44, 47. 274. * 

— in Südfrüchten enthalten 44, ö36. 

— Verhalten in alkoholischen Losungen 43, 82. 

— Verhalten zu Perubalsam 45, 70. 

— VerwandL in Kieselsäure 42, 804. 

— neue Beaktion 45, 574 

— jodometr. Bestimm. 41, 8. 

— mafiaualyt Bestimm. 42, 50. 

— kolonmetr. Bestimmung 43. 124. 

— Spektroskop. Bestimmaog 44, 48. 

— Wirkung auf don Organismu<) 43, 211. 671. 

— unschä(uiohes Konservierungsmittel 41, 271. 

— Giftigkeit zweifelhaft 43, 314. 

— zuläi^i^ Konservierungsmittel 43, 4ö0. 

— Beurteil, als Fleischkonservierangsmittel 44, 

274. 

— Gutachten von Liebreich 44, 143. 
~ Naohw. in Nahraogsmitteln 41, 218. 

— Nachweis in Wursten 43, 536. 

— Kaohw. nach BomtrSger 41, 354. 

— Nachweis in Boraten 41, 557. 
Btnlurewatte, Prüf, nach Ph. Nederl. 44, 431. 
Boneht, Zubereitoog 41, 647. 
BonttekstoU; Bereit, u. Eigensch. 44, &90 
Bor-Waaserstellj^roxydlifettng, Herstellang 43, 

359. 
Botanik^ Beziehung zur Medicin u. Phannacie 

45, 777. 

Botrytis cinerea, Vorkommen 41, 780. 

Boealt6iiiii&» siebe Wnrstgilt 41, 778. 

Bom^ie pipette poor Sterilisation etc. 42, 600. 

BonUlon, alkalische, Bereitung 42, 399. 

Boolllon-Prftparat nach Monsis 44, 193. 

Bonqnet de Manila, Vorschrift 44, 832. 

Brandes' Maikur-SarsaparUl 44, 323. 

Brandol, Bestandteile 43, 653. 

Brandreth's Pillen, Bestandteile 45, 176. 

Braadsal^ von Bohnert 41, 763. 

Brandsanal, Bestandteile 45, 650. 

Brandwunden, Behandlung: mit Brandol 43, 
653. — mit ChioasoUösung 44, 643. — 
mit Chlorkalk 43, 486. 44, 225. — mit 
Cutin-Sudsteck 43, 917. — mit Linden- 
bsst-Abkochung 44, 679. — mit Kalium- 
permanganat &, 486. — mit Xeroform 
43, 512. 44, 821. — Trockenbehandlung : 
45, 816. 

Branntweiii, Charakterisierung 41, 343. 

— Prüf, auf Fuselöl 44, 856. 

— Bestimm, des Foselöls 41, 194, 45, 23. 

— Nachw. von Aether 44, 363. 

— steuerfreie Verwendung 41, 675. 694 42, 276. 
Heilmittel- Verzeichnis 41, 697 

— u. B.-Fabiikate, steuerfreie Ausfuhr 41, 832. 

— Benaturierung des denaturierten ist verboten. 

42, 511. 

— siehe auch unter Spiritus u. Weingeist. 
BraantweinJkbrikate, Ermittlung des Alkohol- 
gehaltes, Abhandlung 44, 163. 183. 192. 

Bmailian. Heil- und Nutzpflanzen 43, 270. 



Brasilin, Eonstitatiou 41, 431. 48, 65. 

Brassolln, Bestandt. 45, 440. 

Braun -Johnson's Beaktion zum Naohw. von 

Zacker im Harn 42, 217. 
Brauniiolile, unterscheid, von ßteink. 44, 875. 
Braonolln, Wandheilmittel 43, 5. 516. 
Braoselimonaden, Zusatz von Saücyls. 41, 382. 

— unerlaubte Zusätze 44, 201. 
Bransesalze, Bereitung 42, 631. 
Brauzucker, Arsengehalt 42, 584. 
Breakfast Tea, Ankündig, verboten 44, 593. 

— — Bestandteüo 44, 833. 
Breehweinstein, Vergiftung 45, 713. 
Breinmselilttfe, beste Anwendung 41, 330. 
Bremer-Lieht, Vor- und Nachteile 41, 607. 
Brenner, Qelenk-B. nach Kunz Krause 42, 447.* 
Brennnesselspiritns, Bereitung 45, 798. 
Brennmaterialien, Bestimm, von S 45, 543. 
Bresk, ist kein Kaatschukcrsatz 45, 60*6. 
Breslaner chemisches Untersuchungsamt 41, 

341. 42, 340. 43, 292. 44, 824. 336. 362. 

forensische Unters uchangen 44, 362. 

Briefmarken, Schädlichkeit d. Anleckens 41, 63. 
Briketts aas Torf u. Sägespänen 42, 442. 643. 
Brillantine, Vorscbnften 43 344. 44, 902. 
Broelüuius'scher Tee, Bestandt. 45, 557. 
Brom, Ph. Ilal. 44, 589. 

— Gl u. J, Nachw. neben einander 45, 306. 

— zur Sterilisicrang des Wassers 41, 324. 
Bromal, Nachw. boi Vergiftungen 43, 237. 
Bromate und Chlonite, Nachweis 42, 181. 
Brombeenaft, Verändorlichkeit 44, 418. 
Bromeigon, Anwendung 42, 267. 

— Bromgehalt u Anwend. 43, 306. 
Bromelin ist nicht = Bromalin 43, 641. 
Brometone, Formel u. Eigensch. 45, 765. 
Bromhämol Therapeutisches 43, 635. 
Bromide, Nachweis nach Viard 48, 470. 

— Bestimm, neben Chloriden 42, 125. 45, 383. 

— Einnahme bei kochsaizarmer Nahrung 42, 362. 
Bromldia, Ersati ders. (D V.) 41, 192. 
Brominol, Bestandteile 45, 794. 

Bromipin, Receptformel 42, 254. 

— Wirkung 43, 187. 

— in Tablettenform 45, 338. 
Brommethylate von Alkaioiden der Tropein- 

gruppe 45. 415. 
Bromoehinal, Eigensch. u Anwend. 44, 61. 
Bromofaiina, bromsalzhaltiges Mehl 43, 106. 
Bromoform, Ph. Nederl. 44, 397. 

— elektroiyt. Darstell. 45, 862. 

— Nachweis bei Vergiftungen 43, 237. 

— tötliche Vergiftung 45, 580. 
Bromokoil, Ersatz für Bromkalium 41, 603. 

— Eigensch. u. Wirk. 42, 633. 

— losliches 43, 542. 

— Dosierung 44, 280. 

— -Besorbin, Anwendung 44, 81. 
Bi'omoleln, Eigensohaften 44, 7. 
Bromopan, bromsalzbaitiges Brot 43, 108. 
BromopyriU; Bestandteile 43, 516. 
Bromo-8oda, Bestandteile 44, 833. 
Bromothymln, BestantJteile 43, 516. 

— Bezugsquelle 45, 55. 
Brompheuol, Anwendung 43, 516. 
Bromprttpanite, amerikanische 44, 275. 



xvm 



Uromsalz-Tabletten nach Ritter 48, 8.09. 
Itromtannliigelatine, Bereitung 42. 91. 
BromtanninTerbindiingrei], geschmacklose 43, 8, 
Bromum eompos. efTerreseeiis 45, 440. 
Bronzen, japanische 42, It)6. 

— Konservierung 44, 268. 709. 
Bronzepulver, Vorschriften 41, ^6. 
Brot, neues Backverfahren 41, 840. 

— Unteräuohung in Hamburg 42, 815. 

— Fettbestimmung 43, 192. 

— und Mehl, Säurebestimmung 42, 505. 

— mit Blei vergiftet 43, 844. 

— fadenziehendes 42, 96. 

— sandhaltiges 42, 840. 

— Schimmelbildung 44, 324. 

— mit Semmel verbackenes 41, 341. 

— Anamyl-B. nach Sarason 43, 405. 

— für Diabetiker, zwecklos 42 741. 

— Oelinek'sches Brot 43, 499. 

— sogen. Glutolbrot 41, 629. 

— physiologisches B. 44, 726. 

— russisches Hungerbrot 43, 14. 

— Simonis u. Steinmetz' B. 44, 805. 

— aus Sorghummehl 42, 349. 
Bmeea sumatrana 41, 740. 43, 164. 

n, — - antidysenterioa 45, 919. 

Brnehbänder ohne Feder 42, 79. 
Bmehhellmittel von Wöhrle 41, 30. 
Bruehheilsalbe, Betrog mit B. 42, 24. 
Bruehsalbe von Pastor Schmit 42, 395. 
Brucinhydrobromat, Eigenschaften 43, 1 1. 
Bmeinmethylbromat 45, 60. 

Brückner, Lampe & Co., Berichte 44, 469. 45, 

387. 504. 
Brttgelmann^sche Lösung 44, 151. 178. 
Bronnen, Desinfektion mit £Mn04 42, 8. 

— Keini^iung von CO2 mit NagOj 43, 467. 
Bronneugräber's Fleischsaft 45, 557. 
BranuenkreHse, Vorsicht nötig 44 731. 

— medic. Anw. 45, 934. 
Brunuer's Diazoreagens 41, 19. 
Brnstpulver und -tee, sind Yorbeugungsmittel, 

45, 442 
Brusttee mit Früchten (D. V.) 41, 282. 
Brastlaxirtee (D. V.) 41, 233. 
Btteeokampker, Eigensch. 43, 466. 
Buobenholz, Destill. FroduJrte 41, 743. 
BuehfUhmng, Anleitung zur B. 41. 750. 

— siehe auch unter Apotheken. 
Buchmann D« in Braunschweig, Beiioht 42, 323. 
Btteher, Ansteckungsgefahr durch gebrauchte B. 

42, 756. 
BUeherschan am Schlüsse des Registers. 
Btlchner'sohe Trichter 44, 520''.' 
Bllekeburger Hoilpflaster 44, 323. 
BUrrel, immun gegen Perlsucht 41, 578. 
Bflirelbiitter, Analyse 42, 717. 
Bflirelmileh, Fettgehalt 44, 664. 

— Zusammenaetzung 45, 959. 

Btlretten, mit Schwimmern 41, 557. 43 215. 

— neue nach Thiele 41, 800*. 

— als Centrifugierröhrohen 45, 322. 
Bttrettenhalter nach Eunz-Krause 42, 50*. 
Bürsten, sterilisierte 41, '888. 

Bufoniu und Bofotalln 43, 299. 
Bnibocapnin, York. u. Eigensch. 45, 825. 



Bulbus Scillae D. A. IV 42, 471. 
, Bonseii, Denkmal für B. 44, 502. 
I Bnnsen-Bi*enner, Theorie 44, 291. 

; nach Alhhn 41, 468. 

I nach Herde 44, 328*. 

■ nach Ströhlein 42, 140. 817*. 

j aus Porzellan 44, 316. 402. 

I Bargu-Pflanze, Beschreibung 42, 217. 

Burkbart's KräuterpiUen 41, 720. 44, 529. 

Butter, wechselnde Zusammensetzung 42, 622. 

— Einfluß der Fütterung 44, 806. 

— Bereitung mit dem Badiator 41, 780. 

— Kontrole in Hamburg 42, 272. 

— belgische Verordnung zur Prüfung 45, 500. 

— Betrug mit galizischer Butter 41, 342. 

— Fälschungen in Holland 42, 546. 

— Beurteilung hoUändisoher B. 45, 772. 

— Herstellung der Packbutter 41, 151. 

— sogen. Prozeßbutter 41, 436. 

— Piozeß- oder Renovated-B. 45, 307. 

— Ent&rbung duroh Amylnitrit 42, 377. 

— das Bräunen ders. 42, 144. 

— Ursache des Banzigwerdens 41, 716» 

— Ursachen des Verderbens 45, 709. 

— Talgigwerden unter Einfluß des Lichts 45, 84. 

— Notizen zur Untersuchung 45, 773. 

— Unterscheidung von Margarine 44, 64. 

— Nachweis von Margarine 44, 156. 

— Nachweis von Fälschungen mit der Phyto- 

Btearinaoetatprobe 45, 710. 

— Erkennung pasteurisierter B. 41, 868. 

— Bestimmung der flüchtigen Säuren 42, 164. 

— Qehalt an flüchtigen Fettsäuren 43, 111. 

— Fettbestimmung 41, 70. 

— Bestunmung des Nichtfettes 45, 207. 

— Nachweis von Kokosfett 42, 184. 655. 46, 

307. 773. 1003. 

— betrüger. Wassergehalt 43, 552. 

— Bestimmung des Salzgehalts 43, 258. 
-- refraktometr. Untersuohung 41, 626. 

— Bestimmung der Beichert-Meißrschen Zahl 

42, 341. 

— wechsehide Beiohert-Meißrsche Zahl 41, 266. 

42, 572. 43, 111. 

— Eintreten der Halphen'schen Reaktion 44, 842. 

— Unsicherheit der Reaktion auf Sesamöl 42, 

545. 577. 

— Bestimmung der Wollny^schen Zahl als Yor- 

probe 44, 336. 

— -Untersuchung, Preisausschreiben 45, 596. 

— Anwendung gegen Oallensteme 41, 606. 

— Anwendung gegen Verstopfung 41, 384. 
Bntterfarbe, Vorschrift 42, 169. 
Bntterfett, Spalt, durch Mikroorganismen 43, 67. 

— Einfluß des Futters 44, 378. 
Butteriiii dl Sorrento 44, 642. 
Buttermilch, Kontrole in Hamburg 42, 261. 

— als Säuglingsnahrung 42, 757. 44, 516. 
Buttermilehkonserven, Eigenschaft 44, 616. 
Bntteröi, Bestandteile 43, 190. 
Buiterstturebacilleu, Vorkommen 42, 130. 
Butylamln, reohtsdreh. sekundäres 45, 344. 
Butyiehlonuitipyrin, Daistell. 44, 93. 
Bal^Iehlorhydrat, Untersoheidung von Chlor- 
hydrat 45, 129. 

Batyromet<er nach Henzold ^l, 34. 



XIX 



Bitjromekr nach Gerber, modiiiziort 48, 141. 

- Acid.-B. oadi Qerber 45, r)27. 

- mit flacher Skala 44, 787. 
Bjehewsk's Probe auf Eiweiß 48, 110. 
vpdM^ Byael n. ByBopheepUte 48, 616. 
ByilB Inara, Bestandteile 45, 811. 
Bfie-GaMd«, BeBtandteile 45, 519. 



c. 

(Siehe auch unter K.) 

Caeteea« VorkommeD ron Alkaloideo und Sapo- 

mnen 42. 620. 44, 249. 
GMtfauHPlllen, Beetandt 44, 174. 
Cüiidviii Bolfiirieiini Fh. Ital 44, 589. 
~ siehe aoch Kadmium. 
Camr 4k Lerets, Berichte 41, 634. 651. 689. 

42, 718. 
Ciedam, Atomeewicht 45, 98. 

- mikrochem. Naohw. 41, 254 
Gbfenma, Abetamm. u. Qebranch 41, 238. 
CUkes, YerdeutBcbiuig 44, 468. 502. 732. 
OüamMm, im Kalmusöl 44, 120. 234. 
Calaidn = Lapto Calamlaaiifi 45, 530. 
fdi^ Stammpfiaoze 44, 288. 

- ADwendnng, 48, 334. 
CdealiOi, Bestandteüe 45, 557. 

Qakarim ehlonta in enbls Fb. Hely. 42. ö30. 
Fh. Nederi. 44, i*97. 

- - Fh. IUI. 44, 589. 
CMikü = Caldiuiijoaia 45, 569. 
GileUum, Bestandteile 45, 811. 
Oridael = Caleium Jodienm 42, 483. 
Cileini, Herstell, xl fä^ensoh. 41, 106. 

- Niies Atomgewicht 48, 366. 

~ Bestimmung als Oxalat 48, 320. 

- asometrisobe Bestimmung 45, 543. 
~ Bestimmung nach Legier 45, 567. 

~ St u. Ba, Trennung u. Bestmimung 44, 928. 

- raiong durch Kaliumchromat 45, 138. 

- -eUorid, als blutstill. Mittel 44, 280, 558. 

45, 338. 

- -epmamld, Anwendung 44, 414. 

~ eeselieom, Eigensoh. 41, 339. 42, 254. 633. 

- -gljreero-an^lat 45, 174. 

- -gljeerophesphat, Fllsohung 42, 268. 
granuliertes 44, 550. 8*i9. 

Anwend. u. Wirkung 45, 571. 

- Jedlenm 42, 483. 

- -karUd, aus Sigespänen 41, 68. 

- Früfang auf Gasausbeute 41, 144. 

Apparate sur Früfung dees. 45, 166. 

Einwirk, von Formaldehyd 41, 666. 

- - Unftlle durch C. 41, 644 

- ~ Besngsquelle 44, 318. 

- -LaeUphoaphate des Handels 41, 712. 

- kMtoplHwpherfeiuii Fh. Nederi. 44, 397. 

- pcnuulgiulieam, Vorsicht nötig 45, 845. 

- -fevexjd, Eigenschaften 41, 178. 

- — Jodometrie dess 44, 222. 

- -1^^^ ^ ABttpTTlii 45, 266. 

- phüp^erievn D. A. lY., Lösliohkeit in Essig- 

Binre 44, 299. 

- -restaat, Warnung 45, 176 



Caldumsalftit, Einwirk, von BaSO^ 48, 300. 

— -siüfld, innorl. Anwendung 48, 230. 
-- Hiilfolehthyolat, Darstellung 44, 567. 

I Oaliflg, oaUfom. Feigensirop 44, 529. 
I— Bestandteüe 45, 176. 
I Oalisaja-Ellxlr, Bereitung 45, 584. 
< CaUsaya-Tonle, Bestandtdle 44, 704. 

Oalma, Fflanzenbutter 45. 504. 

Calrnfn, Bestandteüe 41, 253. 359. 
' — Bezugsquelle 45, 124. 
' Calox, ein Zahnpulver 45, 557. 870. 
I Calystegia Soldanella, Anwendung 45, 75. 201. 

Camellla dropifera, fettes Oel der Samen 41, 
! 690. 42, 474. 

Camphora Fh. Ital. 44, 630. 

— Weiteres siehe unter Kampher. 

— Referat von G. Weigel 45, 906. 
Canadin, Beziehung zum Berberio 48, 97. 
Caneroln von Adamkiewicz (zur Heilung des 

Krebses) 42, 393. 558. 48, 572. 

Caiidol, Kiodemfihrmittel 45, 538. 

Candaerio*8 Reag auf Pbenole 41, 420. 

Cannablnol, im Haschich enth. 44, 616. 
, — Formel und Eigensch. 45, 338. 

Cantharides Fb. Itai. 44, 630. 
I — siehe aueh Kantharideii. 

— Referat von G. Weigel 45, 907, 
OapUlaranalyse, Ausführung 41, 656. 
Caplllar- oder Absorptionsanalyse 48, 670. 
Capitol. gegen Seekrankheit 45, 811. 

iCapsiein, Bestandteüe 48, 516. 

, Capsicnm, homöopath. Tmktur 42, 306. 

— Bestimmung des Capsioois 42, 306. 
iCapsleiim annaum, Anbau dess. 45, 313. 
Referat von G. Weigel 45, 950 

I Capsulae e. Kreosoto Fh. Nederi. 44, 432. 

— Olei diuretld Robert 45, 55. 176 
! — tonieo-pnrgatlvae 45, 440. 

Capsnles Cognet. Bestandteile 44, 24. 
: — of Metbylenblae eomp. 45, 811. 

— Paatenberge 45, 844. 

— Strafen, Bestandteile 45, 170. 202. 
Captol, Zusammensetzung 42, 558. 
€ar Bovis, Fleiscbpulver 45, 811. 
Carabin, Darst. u. Formel 42, 418. 
Caramel, Naohw. in Essig u. Alkoholen 41, 57. 
Caramelkörper, Konstitution 41, 8. 
Carapafett, Eigenschaften 41, 424. 
Cardlolo, Bestandteile 45, 765. 

Carmlnol, Bestandteile 48, 630. 
Camabvn, Bestandteüe 48, 516. 
Cammubawaehs, Gewinn, u. Verwend. 44, 830. 

— RücKblicic auf 1903 45, 125. 

Caroosln, Formel u. DaistoU. 41, 530. 48, 417. 
Caro's Reagens, Bestandteüe 41, 433. 447. 

in 3 Formen 42, 568. 592. 

Caro'sohe Säure, Formel 44, 884. 

vergl, auch Caro's Reagens. 

Oarold, gleich bedeutend mit Fapain 41, 808. 
Carol, eine Mundwasseressenz 44, 80. 
Oarollnlnm, neues Element 48, 61. 
Carotin, Verbreit. im Fflanzeoreiche 41, 377. 

— ein krystallisierondes 42, 219. 
Carpaln, Verb, zu Fhenyisenföl 41, 327 . 
Carrageeii, Kohlenhydrate dess. 42, 235. 
Cartesianlsche Tauober, neue 42, 78*. 

2* 



XX 



Carven, Verwendimg in dor Parfümerie 43, 277. 
Carvon Pb. Saeo. 42, 702. 

— Bestimm, in ftther. Oeien 41, 613. 

— falsoher Name für Eümmelöl 42, 265. 
Carroxlm, Eigenschaften 41, 616. 
Caryophjlli, iStammpflanze 42, 471. 

— Gesohiohtliohes 44, 20. 

— Befenit von G. Weigel 45, 907. 
Caaeara-Arommt Bell, Bestandt. 45, 557. 
Oaseara-Eyaeiiaiit, Anvend. 45, 519. 
CaMan-lüdy, Bestandteüe 44, 833 
Caseara Sagrada, wirksame Bostandt. 41, 376. 
Wertbestimmung 42, 468. 

Marktbericht 44, 688. 

Caaearenna, Bestandteile 44, 8. 
CaaearillSl, Eigenschaften 42, 245. 
Caaearine Leprinee, Eigensch. 41, 567. 

in Pilienform 44, 246. 

CasimiitMi edulis, Samen ders. 43, 164. 
Cassla fistola, äther. Oel 41, 773. 

Entsteh, der Bohrlöcher 43, 270. 

Oastanln, Kastanienblätterextrakt 45, 934 
Castoreum, Referat von G. Weigel 45, 908. 
Catflrnt, Sterilisiemng dess. 42, 122. 44, 142 
45, 240. 

— (Chorda) der Ph. Nederl. 44, 431. 
Catharol, Bestandteile 41, 647. 
GatJfO-Balsam, Herkunft n Eigenschaften 44, 

147. 193. 

Rückblick auf 1903 45, 110. 

CaTalli's Reaktion zum Nachweis von Sesamöl 

43, 167. 
Canstieatabletten, Bestandteile 45, 55. 
Caustol, Ersatz für Aetznatron 45, 557. 
Cearinam solidum „Issleib'' 44, 757. 

Verwendung 45, 58. 

Ceeropia obtnsa, Anwendung 44, 784. 
Cedeniholzöl, medicin. Wirkung 41, 398. 

— terpeifreies 42, 495. 

— aus der Atlas-Geder 43, 233. 
CedroVl, wahrscheinl. Abstammung 43, 233. 

— oder Cedrattf] ist eine Mischung 45, 32. 
Cellobiose, Eigenschaften 4S. 79. 
CeUoidin, uoelastisches 41, 339. 
Cellotropin, Darstell, und Eigensch. 45, 277. 
Cellnlith, Herstell. und Eigensch. 41, 333. 
CeUoloid, DarsteU. ohne Kampher 41, 317. 607. 

42, 97. 679. 43, 115. 

— minderwertige Sorten 42, 577. 

— für feste Verbände 42, 4&9. 

— Schreiben auf C 42, 661. 

— Tinte für C. 45, 68. 

— Elebmittel für C. 42, 542. 

— LösUohkeit in Chloihydrin 45, 749. 

— unentzündliches 45, 715. 

— Kitten von C- Waren 41, 419. 44, 146 

— zur Herstell, von Klischees 45, 102. 

— Feuergefährlichkeit 44, 90. 

— Blausäure als Verbrennungsprodukt 45, 244 
CeUuloid-Banddeekel 45, 877. 
Gellnloidringe statt Gummiringen 45 716. 
Cellnlose, Bestimmung unveränderter C. in Nitro- 
cellulose 41, 11. 

— Bestimm, ders., vergleich. Studie 41, 349. 

— Bestimm, nach Zeisel 44, 818. 

— Bestimm, in Nahrungsmitteln 44, 876 



CeUnlose, DarsteU. aus Lignin 45, 53. 

— lösliche, Eigenschaften 44, 304. 

— Mercerisieren ders. 42, 187. 

— Acetylderivale ders. 42, 354. 43, 500. 

— Wasserstoff- und Methangährung 43, 211. 

— Physiologie der C. 43, 587. 

— Wesen der G.-Gährung 43, 589. 

— schwefelhaltige flydro-C. 44, 136. 
Cellolosetetraeetat, Darstellung u. Anwendung 

41, 68. 86. 
Cement, üntersnchung dess. 42, 596. 

— Gang der Analyse 43, 95. 

— Zerstörung durch Alkalisuifate 45, 350. 

— Einwirk, von Salz 45. 409. 
Cementleim, Vorschrift 41, 540. 

Centitest, Lackmuspapier in Bandform 42, 32. 
OentriAigenrdhrehen nach Falkenheim 41, 776 

— zweiteilige 45, 322. 
Centrine, ein Mischhonig 42, 558 

— Bestandteile 45, 166. 

Cephnl^lln, Unterscheid, von Emetin 44, 154. 

— und Emeün, Wirkung 45, 621. 
Ophalin, Zusammeusetzung 41, 314. 
Gera flava und ~ alba Ph. Ital. 44, 630. 

Weiteres siehe unter Waehs. 

Cerebrin u Opoeerebrin, Anwendung 43, 163. 
Gereinsäare, Gewinn, u. Eigensch 44, 249 
Ceresiii, zoUamtl. Pjufung 41, 265. 

— Konstanten dess. 44, üüO. 

•— Nachweis von Kolophon 45, 218. 
-— Anwend. statt Cearin 45, 302 
Ceresinpapier, Bereitung 41, öll. 
Cereus gummosuN 42, 621. 44, 249. 

— peoten aboriginum 42, 620. 44, 249. 
Geridin = Cerolln 45, 619 
Cerihydroxydhydrosol 44, 804. 
Cerisolfat, Eigenschaften 42, 254. 
Ccriiim, Atomgewicht 41, 339. 45, 98. 

— Abscheid, ans Ceriterdeu 43, 268, 
Ceriumgmppe, Trenn, der Metalle ders. 43, 124. 
Cerolin, DarsteU. u. Anwend. 45, 54. 

I Geropten, Eigenschaften 45, 593. 967. 
C^sarine, reine Pflanzenbutter 45, 813. 
Cetaeeom Ph. Suec. 42, 702. 

— japanisches 45, 553. 

— Handelsnotiz 45, 845 
Cetiaeol, Eigenschaften 45, 1002. 
Chamadiretin, Vorkommen 45, 174. 
Champagner, ist ein Gattungsbegriff 45^ 482. 
ChampagnerweiCe, Essenz dazu 43, 552. 
Champignon, Unterscheid, von Amaniia phal* 

ioides 41, 288 

— -ScbMdliiig, Beschreib. 45, 31. 
Clianseliin, Bereit, u. Wirkung 43, 269. 
Cliareot-Leiden'sche Krystalle 41, 442. 459. 743. 

43, 304. 
Charta nitrata Ph. Ital. 44, 677. 

— sinaplaata Ph. Ital. 44, 677. 
Chartaperta nach Dieterich 42. 471.* 
Chaulmoograöl siehe GynoeordiaSL 
Cheirinin. Vorkomm. u. Eigensch. 41, 50. 
Chelerythrin, Formel u. Eisensch. 44, 267. 
Chelidouinm mt^os, Alkaloide dess. 44, 267. 
Chelidoxanthin, Eigenschaften 41, 350. 
Chemie, Beziehung zur Pharmacie 44, 347. 
Chemiker, a. d. Pharmacie hervorgeg. 44, 348. 



xxr 



Chemiker, YerBammluDgen den.: 

- för angeirrnndte Ck. 1=8, 395. M, 162. 312. 

347. 367. 389. 414 435 

- bayeiisehe Ch. 41, 579. 603. 42, 526. 595. 

- Vezein deutseher du 42, 370. 

- Nahnuigniilttel-ClL 4a, 376 44, 745. 

- UffentUelie Cli. 41, 579 593. 624. 43, 616. 

44, 649. 45 626. 
Chenfeeher Kongress in Paris 41, 466. 478. 

498. 
CheBiscIie Musik, Bedeatung 45, 345. 

- Mystik ^ 629. 

- Yerbindniigeii, Gewichtsänderung bei Bild- 

nng dore. 43, 609. 
Chemiüter Sprudel, TioschuDg 45, 234. 

- UateisnchuD^sbefand 44, 258. 
Chevidol, Ersatz des Jodoforms 45 416 
Odele-anmni, Analyse 45, 225 
CUeliii, Eigensohaften 41, 92. 

- wirUiclie Bestandteüe 45, 440. 
CU]e-Salpet«r, Eiscböpfong der Lager 45, 341. 
(üu, Bnefe Ton Dr. Mayer ans Cb 42, 757. 

- chioflsisdie Pharmade 42, 781. 

- Sebwefelqaelien in Cbina 44, 134. 
CUBa-Caaipkonui, Eampberersatz 45, 6f)7. 

- hjdrobromata, Bestandteile 44, 725. 

- Lakamqae 41, 42. 

- Laroeke 41, 42. 

- Bquda de TrQ Ph. Nederl. 44, 434. 

- Koim-€<>ea Obenreirner 44, 833. 
eUualkaloide, Reaktionen 44, 619. 

- optisehe Analyse 45, 402. 

- DibromadditionsprodQkto 45, 609 

- Bestimm, in der Binde 41, 498. 

- de^. nacb Benttner 44, 533. 
~ desgl. naob Hille 45, 79. 

~ desgL nach Eetel 4% 257. 

- desgl. naeh MyttenSre 43, 316. 

- desgl. nach Pharm. Ital. 44, 630. 

- desgl. nach Stöder 42, 535. 

- de^ nach Panchand 45, 728. 
aiiablaa, EigeDscbaften 42, 544. 
dÜMeinnol, Bestandteile 44, 24, 529. 
(^iaaferrin od. Ckifenin, Bestandteile 43, 653. 
diaalgin. Eigensch. u Anwend. 44, 7. 
dinapheniii, Znsammonsetznng 44, 61. 81. 
GhfaarindeH, Handelsnotiz 45, 323. 

~ Bewertung nach dem „unit" 43, 376. 

- fsBson-Calisayarinde 45, 15. 

- aog. brasibanisohe 45, 564. 

- Rückblick auf 1903 45, 126. 

- siehe auch unter CUnaalkmloide. 
(ÜttHiiiTe, therapeut. Wert 42, 209. 

- Anwendung gegen Gicht 42, 431. 

- mit Urotropin, Wirkung 43, 189. 

- Yorkommen in Bäben 42, 442. 
CUiatuiiiate, Bestimm, ders. 42, 535. 
CUietuni, Zusammensetzung 44, Ol. 

- PL NederL 44, 398. 
CUildiiisalze, neue Beaktion 43, 367. 
(Uiin, Historisches 45, 504. 

- itslien. Staatsohinin 44, 258. 

- große AnkAufe f&r Rußland 45, 387. 

- neue Beaktion nach Hirschsohn 43, 367. 

- Prüfung nach Ph NederL 44. 398. 

- Hschw. durch die Andre'sohe Beaktion 45, 637. 



' Chinin, Methoden der Bestimmung 45, 79. 
I — Bestimmung nach Hille 45, 79, 
j — Bestimmung nach Matodzy 45, 559. 
I — Löslichkeit in Aether 45. 79. 

— Nachw. in den Flüssigkeiten des Organismus. 
I 44, 618 

I — Chlorkohlensäureester dess. 42, 268. 

— Unvertrttgl. mit anderen Arzneisto£fon 45, 94. 

— Ersats durch Anstochin 44, 707. 

— Yerdeckung des Geschmacks 44, 861. 438. 

— zur Wundbehandlung 43, 321. 44, 598. 

— Wiik. auf das Gehdrotgan 44, 309. 

— specif. Mittel bei Typhus 42, 432. 

— Erklftrung seiner Wirkung 43, 398. 

— mit üre&an, Anwendung 43, 154. 
düniagaze. Darstell, u. Anwendung 44, 93. 
CUnin-Glyeerin, Anwendung 41, 534. 
Chinin-Muriatleophosphat, Anwendung 45, 619. 
Clüninum arsenieieum Ph. Nederl. 44, 398. 

— bihydroehloricum Ph. Ital. 44, 689. 
-- bisulfbrienm Ph. Ital. 44, 690. 
PrüfuDg nach Biginelli 45, 7. 

— -ehloridsulfat, Eigensch. 41, 362. 

— -eesolat, Eigenschaften 42, 254. 

— ferro-eitrieum D. A. IV, 42, 564. 

Bestimmung des Chinios 44, 747. 

BestimmuDg des Eisens 42, 189. 45, 18. 

— glyeerine-phosphor. 41, 178. 514. 

— -hydrobromid, neutrales 43, 634. 

— -hydroeUorld. snbkut Anwend. 42, 483. 
antisept Wirkung 44, 280. 

— -luimphoiat, DarsteUung 44, 704 

— -lygodaat, Eigensch. u. Wirkung 42, 839. 

44, 69. 779. 45, 368 

— -methylbromat 45, 60. 

— •saecharinat, basisches 42, 624. 

— salieylieuin Ph. Nederl. 44, 398. 
Anwendung und Wirkung 45, 358. 

— sulfürieum. Prüf, nach D. A. IV 4% 812. 
Erkennung des reinsten 45, 887. 

— tannicum, Prüfung 42, 651. 

Bestimmung des Chinins 44, 747. 

insipidum Ph. Nederl. 44, 398. 

Chinoform, Anwendung bei hamsaurer Diathese 

44, 916. 

CUnoformin = Chlnotropin 44, 911. 
Cliiaoiodin, Anweodung 4:5, 516. 
Chinolin, als Einbeti-Prttpar. 41, 276. 
Chinolio, Bestandteüe 45, 765. 
Clilnosol, Eigenschaften 41, 534. 

— u. Jodoform, gemeinsohafti. Eigenschaften 

45, 448. 

— -Prüparate sind frei Yerkäuliich 45, 886. 
ChlnotroplD, Eigensch. und Wirkung 42, 209. 

43 189 
ChioUn n Chielin » Chielin 44, 79. 
Cliionia, Bestandt. u. Anwend. 44, 80. 
Cliios Terpentin, Eigenschaften 44, 17. 45, 172. 
Chirol, Eigensch. u. Wirkung 41, 534. 806. 

— Ersatzmittel für Cb. 43, 314. 
Cliitin, Vorkommen in Pilzen 41, 145. 

— in den Tuberkelbacillen 41, 418. 

— Konstitution 43, 110. 
Chitosamin, Birotation dess. 43, 123. 
Chlor, Hydrolyse des Chlors 41, 11. 

— direkte Vereinigung mit Kohlenstoff 43, 314. 



XXII 



Chlor, neue Darstellnngs weise 44, 873. 

— Naohw. mit Kobaltnitratpapier 42, 415. 

— Br o. Jj» Naohw. nebenoinander 45, 3G6. 

— quantii TrennuDg von Jod 41, 352. 

— ^Bestimm, in tierisohen Substanzen 45, 62. 

— Bestimm, in Abwässern 44, 895. 

— zur Keimfreimaohung des Wassers 41, 324. 
Chlorftthoform, Zusammensetzung 45, 810. 
Chloral, neues Darstell.- Verfahren 41, 773. 

— imyerträgl. mit Borax 44, 736. 
Ghloral-Aeetondüoroform, Eägenscb. 45, 437. 
Chloralamid, Wirkung 45, 621. 
Chloralamyl, Zusammensetz. 48, 516. 
Chloralhydrat, Prüfung naoh D. A. IV 42, 

312. 469. 

— Yolumetr. Wertbestimmung 44, 281. 

— jodometr. Bestimmung 44, 927. 

— gerichtl. ehem. Bestimmung 41, 262. 

— Unterscheid, von Butylchlorhydrat 45, 129. 

— Verwendung in der Analyse 44, 356. 

— Eigensoh. der konzentr. Lösung 41, 675. 

— Verh. im Organismus 4S, 45. 

— anstatt span. Fliegenpflaster 48, 508. 
Chlormlhydrat-Kaimelii yon Pohl 44, 37. 
Chloralin = Chlorolin 48, 516. 
Ghloral-Kampher-Salbenmiül nach Unna 45, 

546. 
Chlormiphenol, Chlorallaetophenol etc., £in- 

bettungs-Prfiparate 41, 275. 
Chloralreagens, Darstellung 44, 809. 
CUorate u. Bromate, Nachweis 42, 181. 
Chlorhrom = Chlorobrom 48, .^16. 
OUoreton, Zusammensetzung 42, 440. 

— in Oelatinekapseln 45, 519. 
Inhalant, Bestandt. 45, 519. 

— siehe auch Aoeton-Chloroform. 
Chloride, Nachw. naoh Yiard 4^ 470. 

— frasvolumetr. Bestimm, nach Riegler 48, 28. 
Chlorkalk in Würfeln naoh Ph. Helv. 42, 530. 

— elehtrolyt. Erzeugung 44, 531. 

— wirksame Lösung 45, 179. 

— Anwend. bei Brandwunden 48, 486. 
-- als Brandursache 45, 681. 
Chlormagneaivm, Verhalten im Eesselspeisc- 

wasser 48, 501. 567. 
Chlormethylmenthyläther, gegen Schnupfen 

42. b30. 
Chlormethylsalleylsäiire u. Thymol, Eonden- 

sationsprodukle 42, 220. 
Chlorodyne, Ersatz ders. 48, 594. 
Chloroform der Ph. Ital. 44, 590. 

— der Pbarmaoie centrale in Paris 41, 605. 

— HAii8eh!itz<«, Vorzüge 45, 465. 

— Bildung aus Milohsäure mit Chlorkalk 42, 356. 

— Darstell, nach Besson 48, 267. 

— elektrolyt Darstell. 41, 10. 

— Aufbewahrung 44, 124. 45, 872. 

— Eappenflaschen für 45, 298.'*' 

— Konservier, durch Alkohol 44, 511. 633. 

— verschärfte Prüfung 48, 543. 

— Prüf, mit Marqui's Reagens 48, 544. 

— Schmelzpunkt des festen 45, 652. 

— Höohstgabe 44, 146. 

— ist kein Band Wurmmittel 42, 15. 

— toxikolog. Ermittelung 41, 262. 661. 48, 545. 

— Farbroaktionen 44, 479. 



Chloroform, Bestimm, von dampfförmigem C. 
41, 181. 

— Zersetzlichkeit beim Ausschütteln von Alka- 

loiden 41, 30. 

— äthemiisehiuigeii, spezif. Gew. ders. 44, 796. 

— Narkosen, unter Anwendung von Strophan« 

thus 41, 606. 
Zusatz von 42, 330. 

— >- Verhinderung des Erbrechens 42, 330. 

— -Throat-Loxenges 44, 8. 
Chlorol, Bestandteile 44, 725. 
Chloromenthol« Sohnupfeomittei 45, 557. 
Chlorophenol-Pasta, Bestandteile 44, 725. 
Chlorophyll-Assimllatioii 41, 353. 

— zur Chemie des C. 41, 710. 48, 267. 

— Beziehung zur Bildung von Terpenen 42, 220. 

— Wanderungen im Plasma 48, 94. 

— Verftnderung im Tierkörper 48, 111. 
Chlorosaiol = CUorsalol 48, 516. 
ChlorosoBin, BesUndteile 41, 314. 535. 
Chlorphenol, Einbett.-Prflparat 41, 276. 
Chlorperoxyd, Eigenschaften 41, 743. 

— zur Sterilisierung von Trinkwasser 41, 479. 
Chlorsilber, Verbind, mit organ. Basen 48, 468. 
Chlorwasserstofffas, trockenes 42, 69. 
Cbocion, vegetabilische Milch 41, 730. 
Choeolappendidtis, Bedeutung 4)8, 641. 
Cholelithmin Marpmaiin 45, 650. 
Cholellthon, gegen Gallensteine 44, 204. 335. 

— Bestandteile 45, 55. 

Cholelysln „Stroohein^, Bestandt. n. Anwend. 
48. 630. 44, 151. 45, 811. 

richtige Zusammensetz. 45. 934. 

Cholerahaeillen, Färben ders. 43, 514. 
Cholesterin, Darst. aus Wollfett 42, 637. 

— Ester dess. 48, 7. 

•— Derivate dess. 44, 554. 

— neue Farbreaktion 41, 472. 

— neue Reaktion naoh Hirsohsohn 48, 357. 

— wirkl. Konstitution 45, 865. 
Cholesterine, Abscheid, aus Fetten 42, 767. 

— tierisuhe und pflanzliche 42, 637. 
Cholesterinreaktlon, Ausführung 45, 802. 
Cholln, Beziehung zur Epilepsie 44, 115. 

— Anwend. u. Wirkung 44, 280. 

— Einfluß der Seitenketten auf die pbysiolog. 

Wirkung 45, 803. 

— Verhalten gegen H^SO^ 44, 760. 
Chollithmin naoh Marpmann 45, 116. 
Chologen, Bestandt. u. Anwend. 44, 193. 

— -Tabletten, Bestandt. 44, 360. 
Chrenyiatiny Eieenscbaften 45, 55. 
Christison's PiUen, Bestandteile 45, 557. 
Chrom, über die Giftigkeit dess. 44, 87. 

— Bestimm in KleiderstofiTen 45, 84. 

— Darstellung (Literatur) 44, 283. 
ChromgelatineKtonniri Klebmittel für Metalle 

42, 9 
Chromo^en der Sehenckia blumenaTlana 42, 589. 
Chromoxyd, Bereit nach Böttger 45, 238. 
Chromoxydnlsalze, Darstellung 42, 8. 
Chromsiore, Nachw. duroh £^0« 48, 12. 

— gegen Maul- und Klauenseuche 48, 150. 

— Vergiftung u. Gegenmittel 48, 641. 44^ 917. 
Chromsanre Salse. Giftigkeit 42, 8i0. 
Chromwasser, Heilwirkung 48, 480. 



XXIII 



(lu^mwasser, kohlensaaree 44, 712. 
Ckraiylelilorllr, sur Zerstdrang orgao. Stoffe 

41, 502. 
ChrooleiMi ioUthas Bestandteile 42, 109. 
CkrysaatiieMiim, Pilze auf C. 42, 163. 
OhrTsarobln, Anw. bei Hämorrhoiden 42, 330. 
ChrjiofanBy Eigenschaften 44, 911. 
dffyBol, Yergoldangsmittel 44, 72. 
ChTTaoJeiB« Eigensobaften 41, 114, 637. 
Ckrysepkamiiire, Konstitution 45, 145. 
Chrysotil, Eigenschaften 41, 436. 447. 560. 
ChynoBiB a. ParMhymosiB 42, 221. 
CbjotoslB^, Labfermente 41, 548. 
Oha-Prilparste, Bezugsquelle 45, 550. 
Cühw^ Suppenwürze 45, 964. 
€ieita Tirosa« Vergiftung 45, 920. 
Ogarrai, Niootingehait der österreioh. G. 42, 831. 
Clfarrennnek, enthfilt Blausäure 44, 269. 
OfaneBStiinimel, Tuberkulose-UebertrSger 

44. 52. 

dfaretten ohne Tkbak 41, 320. 

— Material der Hülsen 41, 320. 
GteehoBaeeen, Ort derAlkaloidbildung 41, 531. 
GfatehoneB, Kultur in deutschen Kolonien 44, 

549. 
CfaiehoBidta, Ghlorkohlensäureester 42, 268. 
Oaeol, Darstell, aus Eukalyptusöl 44, 10 

— siehe auch Enkalyptol. 
CfaMolaneBat, Eigenschaften 48, 651. 
Cfaiaamal, Ph. Suec. 42, 702. 
OaBaaoMiuii pedatfnerTlani, äther. Oel 44, 

891. 
GMboI, Bohnerwachs 45, 234. 
CKariB, Eigenschaften u. Wirkung 44, 151. 911. 

45, 5. 

— Charakter. Beaktion 45, 5. 78. 
dtml, Verw. für Limonaden 42, 256. 

— Bestimm, in äther. Oelen 45, 574. 
atnptea, Darst. u. Eigensoh. 42, 417. 45 726. 
CItril, Citronensaft 45, 811 

Cftrraiyecs Pfefferianns, Wirkung 41, 419 
OtiOBftl-PlIleii, Bestandteile 45, 862. 
Gltnmell«!, Verbrauch 41, 636. 
" lägensch. des Jaya-Ools 41, 236. 
~ Lofltichkeit in Alkohol 42, 684. 

— VernOflchungen 45, 210, 357. 570. 
CUroBenkampher, Gewinnung 42, 417. 
CHrwieakenie, fettes Oel ders. 44, 177. 
GltroBeBkar, ohne Erfolg bei Gicht 42, 442. 
CltroBeB-IJmoiuMien-£8seni,yorschrift42, 495. 
CitroBenSI, Herst, von künsüichem 44, 107. 

— Weiteres siehe Oleum Citri. 
CitrMeBsIvre, Preissteigerung 41, 272. 

— Gewinnung in Mexiko 48, 275. 

— neue Gewinnungsweise 44, 223. 

— Erkennung ders. 45, 196. 

— Nachw. nach Deniges 42, 93. 

— Nachw. mit Quecksilbersulfat 42, 93. 
~ Nachw. nach Stahre 48, 250. 

— Naohw. durch Jodoformbildung 45, 866. 

— Bestimm, nach der Kalkmethode 45, 180. 

— Nadiw. von Weinsäure 45, 382. 

— Oxyd mit KMnO^ 41, 132. 

— Vergiftung mit C. 44, 643. 

— siehe auch Add. eltiioam. 
CItitBeBMft, Handel8.^orteo 44, 155. 



C/ltroneBsaft, gerichtliche Definition 43, 308. 
~ Darstellung des käuilichen 42, 679. 

— Bereit, und Prüfung 45, 261. 
Haltbarmachung 48, 6i6. 

— Nachw. von Salicylsänre 41, 335. 

— Untersuchung 42, 430. 597. 
CitroBeBiBftlnir, Beschaffenheit des Harns 44, 

179. 
CftroBeBsehaleB, eingesalzene 48, 419. 
CitroBeBWBsaer, Bereitung 45, 32. 
CitrophoB, Zusammensetzung 44, 617. 
~ Anwend. bei Keuchhusten 45, 289. 
CitropteB. siehe CitimpteB 
CltrOTBBlll^, Anwendung 44, 911. 
Citrozone = TaBadiBcltrate 45, 159. 
Clavethyl, Hühneraugen mittel 45, 55. 
ClaTieeps-ArteBs Unterschiede 41, 655. 
CUb's Lecithin-Präparate 44, 529. 

— kakodylsaures Natron 45, 55. 
ClBpeoTiB, Gewinnung 45, 484. 
Clysmata. der Ph. Nederl 44, 432. 
Clysol, wiscosepräparat 41, 405. 

OoealBBm hydrockloricBm D. A. IV., Prüfung 
42, 564. 45, 69. 

Hyaolnthgeruch entwickelnd 41, 63. 

sterile Losungen 45, 368. 

— lactfean, Eigenschaften 45, 358. 

— siehe auch KokaYB. 
CoekeBille, Wertbestimmung 45, 484. 
CoeloiB, Tegetabilische Milch 48, 172. 
CodeiBBBi hydrojodieuBi, Eigensoh. 44, 911. 

45, 358. 

— phoaphorfeon, D. A. IV. 42, 564. 
Ph. Nederl. 44, 399. 

Anwendung 45, 369. 

— siehe auch KodeYB. 

Gold Cure Tablets, Bestandteile 45, 55. 
OoldcB^s Liquid beef toBio 45, 55. 
ColchleiB, Abscheid, u. Bestimm. 41, 729. 

— Merek, Vorzüge 42, 774. 
OolehiCBm, homöopath. Tinktur 42. 306. 

— autBBiB., Colohicicgehait der Blüten 42, 657. 
Golohicingehidt der Knollen und Samen 

48, 632. 
ColeUsfli, Zusammensetz. 48, 516. 
OoHa piselBBi, Wertbestimm. 4S, 465. 



Beferat von G. Weigel 45, 910. 

CollaBm. Bestandteile 48, 395, 657. 
Collemplastnim adhaesiv., Ph. Austr. 41, 310. 

— salleylatam. Ph. Austr. 41, 310. 

— AsaeardU 44, 571. 

CoUodiBm aeetouatum (D, V.) 41, 187. 

— eotrosiTum (D. V.) 41, 188. 

— BeUadoBBae 44, 439. 

— elaaticBBif Verschiedenheit der Vorschriften 

41, 334. 

— besser: Coli. flexUe 41, 334. 

— JodoformiBtum (D. V.) 41, 188. 

— mit Paraform 41, 209. 

— saUeylatum (D. V.) 41, 188. 

— TlatoriBBi yiride (D. V.) 41, 188. 

— siehe auch Kollodium. 
CoIophoBia-Eleflii, Untersuchung 45, 833. 
OolumbiBit, Formel 4L 486. 
ComBiiphoni-GiUBiBi, Vorkommen 45, 618. 
Compositen, Alkaloido ders. 41, 531. 



XXIV 



Compouad liquid RiehardBoa 43, 516. 
Compressed Tablet Nr. 406 und 407. 45, 611 
Comprim^s Bretonneam 45, 177. 
Conehit, Vorkommen 41, 506. 
Coneordia medioa, Speoialitäten 45, 263. 
Coniiydriii« Yerh. zu Phenylsenföl 41, 327. 
CoBiferengeiBt. Vorschrift 41, 436. 
Conima maeal., Wertbestimm 44 443. 

Verwechslungen 45, 483. 

Constantan, Legierung 42, 728. 
Contrataeniam, Bestandteile 44, 24G. 
Contratnssim, Bestandteile 45, 828 
Contratussin Bayi^r, 43, 601. 44, 259. 

Bereitung 45, 177. 

CoDTallamarin, Zuckerbestandteile 43, 339. 
ConyaUariablätteröl, Eigensch. 42, 495. 
ConYolTalaeeen, Harze ders. 44, 789. 
CoaTolyalin u Jaiapia 44, 794. 
CoiiTiilsiii, Keuchhustenmittel 45, 557. 
CopalTasKnren, Eigenschaften 42, 689. 
Copper Aseptol, Zusammensetz. 45, 842. 
Copraol, zu Suppositorien 45, 241. 448. 
CorneYn, Hühneraugenpflaster 44, 725. 
Cornit, BestandteUe 44, 239. 407. 
Cornntiniim eitrienm, Eigensch. 44, 911. 
Corpora latea sieoa 41, 205. 
Corpnlin, BestandteUe 42, 440. 805. 44, 619. 690. 
Cortex Angrustnrae, Bestinun. des Alkaioid- 
gehaltes 42, 285. 301. 

— Awantii tmet, Referat von G. Weigel 45, 

911. 

— Casearillae, — Chinae, — Cinnamomi, — 

Condunuigro, — Oranatl, — Qaereos 
D. A. IV., mangelhaft besschrieben 42, 
487. 

— Gasearillae, ein Pleonasmus 42, 487. 

— Caatelae Nicholooni 44, 288. 

— Chinae, Anforder. des D. A. IV. 41, 635. 

Ph. Sueo. 42, 700. 

Ph. Ital. 44, 630. 

Ph. NederJ. 44, 428. 

Bereit, u. Wert eines Deoocts 43, 88. 119. 

Referat von G. Weigel 45, 911. 

Weiteres siehe unter Chinarinde. 

— Cinnamomi, Fälsch, mit „wildem Cauehl^' 

41, 270. 

Handelsnotiz 43, 273. 

Referat von Weigel 45, 930. 

— Coto, Handelsnotiz 42, 264. 718. 
Referat von G. Weigel 45, 030. 

— Frangnlae, wirksame Bestandteile 41. 

Anford. des D. A. IV. 41, 635. 

Awang's Untersuchungen 42, 467. 

ist ebenso wertvoll wie Caseara Bacrrada 

45, 725. 
wird teurer 45, 387. 

— Oranati, weohs. Alkaloidgehalt 42, 718. 
Bestimm, der Alkaloide 41, 270. 42, 288. 

307. 

Wertbestimmung nach Störer 42, 547. 

Alkaloidgehalt der javan. R. 41, 273. 

Referat von G. Weigel 45, 931. 

— Meierei, charakterisiert durch 

43, 575. 



Referat von G. Weigel 45, 931. 

— Monesiae, Ph. Nederl. 44, 428. 



Cortex Quilli^ae. unnötig im D. A. IV. 41, 635. 

— Babelaisiae phlUipln. 44, 288. 

— Bhamni Porsliiana, Ph. Ital. 44, 631. 

— Bhois, Ph. Nederl. 44, 428. 

— Simarabae, Referat von G. Weigel 45, 932. 

— Syzyffii, Ph. Nederl. 44, 428. 
Cortiein, neuer Name für Basicin 45, 934. 
Combitt, künsüicher Korund 41, 790. 42, 625. 
Corydalin, Konstitution 45, 788. 
Corydaline, inaktive 45, 790. 
CorydaliB oava, Alkaloide 45, 824. 

jCospi, Eigenschaften 45, 464. 
I Cotarflit, Zusammensetzung 45, 437. 
Cotarnin, Konstitution 44. 450. 

— Kondensationen mit Ketonen 45, 98, 654. 
Cottolene ist Baumwollsamenöl 45, 504. 
Cottonöl; Halphen'sche Probe 43, 43. 109. 

— siehe auch Baumwollsamenbl. 
CottonsDct, Analyse 43, 43. 
Coxin, Bestandteile 44, 439. 

— Anwend. in der Photographie 44, 251. 
Cosa. gegen Tranksucht 45, 828. 
Crato's Ersatz für Muttermilch 42, 703. 
Cred^'sche Bor- und Silbersalbe (D V.) 41, 247. 

248. 

Entfern, von Flecken der Salbe 45, 858. 

siehe auch unter ünyaentam. 

Cr^me de phosphate de ohanx 44. 573. 
Cremetorte, Vergiftung 42, 770. 
Cremor coelestis (Bad.) 41, 103. 

Bestandteile 45, 441. 

Crenotlirix, Vorkommen u. Züchtung 45, 428. 

— Ursache des Auftretens 45, 446. 

— Lebensbedingungen 45, 447. 

— Vertilgung 45, 350. 
Creolin W. Pearson, geschützter Name 45, 106. 

— siehe auch unter K. 
Creosina Bosio, Eigenschaften 45, 416. 
Creseat, Säuglingsnahrung 45, 55. 
Creseent-Pillen und -Tee 44, 24. 
Cr^syl „Jeyes'S Bestandt. 48, 516. 
CreUnismns, Serum gegen C. 43, 358. 
Croeos, Anforder. des D A. IV 41, 635. 

— homöopath. Tinktur 42, 306. 

— siehe auch unter Safran. 
Referat von G. Weigel 45, 932. 

Crotin, Eigenschaften 42, 255. 
Crarin, Eigensch. u. Wirkung 41, 402. 43, 1G5. 
45, 359. 

— Formel und Anwendung 43, 1S7. 

— Anwend. bei Gonorrhöe 45, 678. 

— Fabrikant dess. 43, 322. 
Cabebae D. A. IV, Beschreibung 42, 488. 

— äußere Farbe ders. 41, 635. 
Culex, Unterscheid von Anopheles 42, 730*. 
Cnmaranon, neue Synthese 45, 333. 
Camarln, für Parfümeriezwecke 42, 685. 

— Nachw. durch Sublimation 42, 770. 
' — Entwicklung in den Pflanzen 43, 278. 
' Cnminaldehyd, im Eukalyptusöl 42, 685. 
{ Cnnieolin, Eaninchenblutserum 43, 516. 

Copania vemiüls, Gebrauch 43, 270. 
eine Flechte * Cuprargol, Eigenschaften 42, 484. 

— Eigensch. u. Anwendung 43, 151. 



376. 



I Cnpriaseptol, Eigenschaften 41, 178. 
Cnpriein, Eigenschaften 45, 359. 



XXV 



I Cvprol, ZosammeDsetsiiDg 41, 536. 

I — eine NokleiD-EQpferyerbmdang M, 7. 

— EigenBch. u. ADwendnng 44, 90. 573. 

— WiiknBg 4d, 359. 
dKun abletlnieiiBi, £igen8oh. 44, 911. 

— ccjM»B, Bandwormmittel 42, 734. 
~ ieatalel«uii 43, 350. 

CinuiglB, Spaltungsprodukte 41, 180. 
Cmre, Beziehtmg su PhysostigoiD 43, 16. 

— o. Cvrarin, Analyse 43, 327. 

— £rsatz durch Delpho-Corarin 44, 280. 
I - therapeat. Notizen 45, 940. 

I Cmrll, Anwendung u. Wirkung 45, 706. 
CarUdin-SehokoIade, Wurmmittel 45, S^iS. 
Olli«, Bestandteile 44, 725. 
Cvry Powder, Bestandteile 45, 483. 
CHparin und Gallpfai, Vorkommen 44, 722. 
Cvtoa, Bestandt. u. Anwend. 44, 72. 
Cirtfai, Ersatz für Catgut 43, 506. 
Citel, Zusammensetzung u. Anwendur g 4^ 516. 
CitdlBe, Anwendung u. Bezugsquelle 45, 174. 
CjaaalkslieB, Darstellung 41, 139. 45, 262. 
Cyanhamof loblB, kristallisiertes 4a, 66. 
Oyanide, neue Darstellungsweise 44, 873. 

— Bestimmung neben Gbloriden 43, 27. 
CyaHlB, Anwendung zum mikrochem. Nachweis 

fetter Oele 44, 221. 
Cysakalivm, süberhalbges 44, 617. 

— Zusammens. des Handeiso. 44, 258. 
CjaiüodiaMMder, Elektrolyt für C. 45, 106. 
(^aiJnüliiiii-OeschwIlre, Behandlung 41, 241. 
Cyaao- n. (hEOtypproeess 41, 332. 
CjaH-ReaktloB, Wesen ders. 41, 216. 
CyasTeririftaiir, H,0« als Antidot 42, 439. 
(^WMaentoff, Gewinnung 45, 573. 656. 

— empfindl. Nachweis 45> 225. 

— Bestimm, nach Archetti 43, 470. 

— Bebe auch Blaiisftiire 
Cyelepterim, Darst. u. Eigenschaft 41, 12. 
CyUtai, Eigeoschaflen 45, 77. 
^■•t merkwürdiges Verhalten 42, 180. 
Cyiarase, Vorkommen u. Wirkung 41, 648. 
CyieglMaeTii u. Cynoglosis'dln, Darstellung u. 

Eigenschaften 42, 376. 
Cjneflooalii Biedel, Eigenschaften 43, 251. 
CjpRBBeB«!, Wirkung 41, 637. 

— Anwendung bei Keuchhusten 43, 233. 
Cjpridel, Bestandteile 44, 303. 
Cysntlt» ist Eieeel?,uhr 41, 65. 
Cjntii^ Naobw. u Bestimm. 41, 352. 42, 616. 
CytMe und Hadrcmase 41, 43. 
CjtidBy Beziehung zu Anagyrin 41, 327. 

— Verhalten zu Phenylsenföl 41, 327. 

— Konstitution 4a, 93. 

CytisiH Lftbun», falsche Oinsterblüten 42, 553. 
Cyteili^ Beindantellung 44, 853. 
€:ftetoxi]ie, Begriff, 42, 420. 



D. 



IMizlegel-Anstrich mit Wasserglas 41, 99 
Baktyleakopie, Wesen ders. 44, 517. 
BalMliB, Insektenpulver 45, 557. 

Eormel u. Eigensch. 44, 759. 



Damiua, Bereit, u. Anwend. 43, 516. 45, 597. 
Bamhollt, Zusammensetz. 45, 794. 
Dammar, Löslichkeit in Aether 42, 464. 

— Nachw. von Goniferenhars 43, 576. 
DammarVl, Eigensobaften 44, 20. 
Ihunp's Tee gegen Lungenleiden 41, 112. 

— Lungenheilmittel, Bestandteile 45, 440. 
DarmMrterien, notwendig für die Verdauung 

43, 19. 

Dannkraiikheiteii der Säuglinge 43, 659. 
IHurmstadt, technische Hochscbule 41, 562. 
Darmsteine, Entstehung 41, 698. 

— schwefelhaltige 48, 475. 
Darwlnlaöl, Eigenschaften 41, 637. 
Dattelslnip, gute Wirkung 45, 712. 
Datara alba, enthält Hyoscin 41, 394. 
Daturaöl, Eigenschaften 44, 46. 

— Atropingehalt 44, 800. 
Dauerhefe, Herstellung 43, 497. 

— Herstell, von Aceton-D. 44, 36, 131. 

— ärztliche Anwendung 42, 796. 818. 45, 600. 

— Hamgärungsproben 45, 347. 

— siehe auch Hefe. 
Baaerkefepräparate 43, 575. 

— des Handels, Beurteilung 44, 824. 
Baumln, angebl. Ersatz des Schellacks 44, 80. 
Bauyei Baeillus siehe unter Batten. 
Beeiqaor, Bestandteile 45, 828. 
BeekgISsekea, Reinigung 41, 397. 

— billiger Ersatz 43, 380. 
Deeoeta der Ph. Ital. 44, 678. 

— Oebrauch in China 43, 626. 

— eoaeentrata, Gebrauch unzulässig 41, 763. 

— u. Inftaa, rationelle Bereitung 48, 87. 118. 

44, 471. 
— Bereit mit Fluidextrakten verboten 44, 

639. 

Beeoetam PoUM, Bereitung 45, 828. 
Beeabltus, Vorbeugungsmittei 43, 514. 
Bebras, Untersuchung auf Zucker 41, 357. 
Bekallt, gegen Kessebtein 44, 484. 
Bekoktapparat nach Pleißner 44, 331.* 
Belpha-Curarin, Wirkung 44, 280. 
Belphlniiim-Arten, Alkaioide ders. 44, 913. 
giftig für Haustiere 44, 913. 

— Staphysagria, Alkaioide 41, 618. 
Bematogea, ein Eraftn&hrmittel 45, 557. 
Beniglto' Farbreakt. auf Nitrate 41, 163 

— Reagens, Einwirk, auf die Terpine 42, 94. 

zum Nachw. der Citronensäure 43, 250. 

BenitriflkatiOB, Bedeutung 43, 650. 

— Art und Wesen 44, 13 
Bentalla, Bestandteile 44, 80. 
Bentaton, Bestandteile 45, 828. 
Bentin, Anästhesie des D. 44, 917. 
Bepllatorlnm siceam (D. V.) 41, 188. 
BerlTal, Bestandteile 43, 39. 542. 
Bermailn, Salbengrundlage 44, 204. 377. 
Bennatol, als Ersatz des Jodoforms 45, 239. 
Bemioeradii, Bestandteile 45, 557. 
Bermogen, Bestandteile 43, 651. 
Bermolin u. Bermosin 41, 506. 
Bermosapol, Bestandteile 43, 151. 

— Präparate mit D. 43, 500. 45, 77. 
Bennozon, Bestandteile 42, 651. 
Beraehl's Präparate 45, 569. 



XXVI 



Derrto elllptlea, liefert Pfeilgift 42, 657. 
BeelleB' Wein, Beetandteile 44, 24. 
Desiiifeetol, Eigenschaften 42, 667. 

— Anwendung gegen Krätze 45, 669. 
Desinfektloii bei Fest 41, 641. 

— der Wohnungen mit heißer ^dalösung 44, 464. 

— mittelst Fonnaldehydi^asBerdampfes 44, 268. 

— Literatur 42, 776. 
DeilnfektiOBflDittel von Weyl 43, 49. 

— einheitl. Wertbestimmung 43, 394. 

— neue mittels Seife bereitete 45, 380. 
Desoderin, Bestandteile 44, 725. 
DestUlttdon, fraktionierte 42, 49. 
DextnuibildBer, Vorkommen 41, 774. 
Dextrin, vermehrte Lösliohkeit 41, 562. 
Dhanin, Eigenschaften 43, 405. 
Diabetes, Wesen dess. 41, 745. 

— Deutung der Vorboten 41, 678. 

— Entstehung dess. 43, 101. 539. 
~ führt den Tod herbei 43, 15. 

— Zucker im Blut 41, 644. 

— Voikommen von Trippelphosphaten 42, 196 

— Wert der sog. Heilmittel 42, 659. 

— Behandlung mit Salol 42, 248 

— Gebrauch von Glycerin-Limonade 42, 248. 

— Gebrauch von Geranin u. Jamrosin 42, 704. 

— Kritik der Heilmittel 44, 598. 
Dlabetea-Serom, Herstellung 43, 542. 
Dlabetieo, Wein für Diabetiker 44, 725. 
Diabetiker, Ersatz der Milch für D. 42, 12. 

— Ersatz des Brotes 42, 741. 

— Ersatz des Zuckers 4% 742. 

— Gebäcke für D. 45, 121. 

— Kleberbrot für D. 45, 605. 

— Schädlichkeit des Saccharins 45, 601. 
DlaeetyllonoD, Darstell, u. Eigensch. 43, 166. 
Dlaeetylmorphln = Heroin 44, 79. 
Dlaeetylsalpetersänre, Eigenschaft 43, 534. 
Dlalysata ^€k>laz«<, günstige Urteile 44, 275. 

45, 77. 

Darstellung 45, 606. 

Dlalysator nach Proskauer 41, 643*. 
DlaJysatnm Digitalis 45, 546. 606. 
Dlamalt^ Eigenschaften 44, 112. 
Diamant Herstellung aus Kohle 43, 6. 
Dlamldoazo]Hipler, Gebrauch 43, 40. 
Dlamlnoproplonsinre, Untersuchuog 45, 708. 
Dlaphanometer, Einrichtung 45, 526. 
Dlaphanoskop, zur Prüfung von Gerste und 

Mab 45, 689. 
Dlastase, Begriff u. Vorkommen 41, 495. 515. 

— absolute, Gewinnung 44, 319. 
Dlastadn, Eigenschaften 45, 538. 
Dlatomea, Gebrauch 45, 68. 
DlazoKtoonr, Zusammensetzung 42, B27. 

— haltbare, 44, 304. 

Dlasoreaktlon des Hama, diagnostische Be- 
deutung 41, 298. 

Ausführung nach Brunner 41, 19. 

desgl. nach Ehrlich siehe unter E. 

Dlazyme, Bestandteile 45, 862. 
Dlbdln's Klfir?erfahren 41, 629. 
Dleentra formosa, Alkaloide ders. 44, 834. 
Dlehlnlnkoiilensäareester, Darstellung 41, 68. 
Dlelytra speetabllls 42, 679. 697. 
Dldjm, mikrochem. Nachw. 41, 318. 



Dienstbote, Definition 42, 24. 
Dleterleh, EusBn, Nachruf 45, 314. 
Dletrleh^sche Verdauungspillen 41. 213. 
Dlgestlf-Reeourat-PaaüUen 14, 303. 
I Digestiv Tea, tanoinfreier Tee 44, 725 
DlgltaleYn, Zusammensetzung 43, 542. 
DlgltaUn, Spaltungsprodukte 41, 75. 

— bildet keine Salze 41, 436. 

— Unwert der Kiliani'schen Reaktion 41, 262. 

— Naohw. nach Binz 45, 154. 

— chemischer Nachweis 45, 636. 

— Merek» ist eine stabile Verbindung 42, 266. 

— germanlenm, enthält Digitoxin 43. 542. 
Digitalis, Bereitung des Infusum 44, 472. 

— Vergiftung mit D.-Infusum 44, 87. 

— siebe auch FoUa Digitalis. 

I DIgltallsatnm Bürger, Bereitung 45, 721. 
; Dlgltalls-Dlalysate von Golaz 43, 520. 
j günstige Erfolge 45, 646. 606. 

— -Glykoside, Untersuchungen 42, 418. 

— -Prftparate mit bestimmtem Wirkungswert 
' 43, 226. 530. 572. 

physiologisch dosierte 44, 585. 

I — -Tabletten nach B^nnengräber 44, 587. 

Digitalen, Eigonsch u. Anwend. 45, 669. 
I DlgltoflaTon, identisch mit Luteolin 48, 56. 

Dlgltogenln, Derivate 41, 76. 

Dlgitonin, kristallis. u amorphes 42. 418. 

Digitoxin, Darstell, u. Eigensch. 44, 910. 

— Bestimm, in der Digitalis 42, 519. 

— Wirkungswert 42, 266. 

— Spaltungsprodukte 41, 76. 

— Lösungsmittel 44, 280. 

— lösliotaes nach Cloetha 45, 650. 669. 
DQodaeetylen, Desinficiens 44, 72^. 
Dflodokarbazol, Eigenschaften 44, 7. 725. 
Dikodeylmethan-hydroehlorld 44, 439. 
Dl-Ufeang von Schuohardt 44, 705. 
Dlilaplol, Konstitution 45, 872. 
Dlmatos, engl. Infusorienerde 4^, 964. 
DlmethylhydForesoreln, Reagens auf Aldehyde 

42, 723. 
DlmethylsnlCat, Giftigkeit 43, 94. 241. 
D^etot nach Bauer, Bestandt. 43, 601. 

— Ersatz für D. 45, 707. 
Dlomorphln, Bestandteile 41, 151. 

Dlonin, Eigensch. u. Wirkung 44 820. 45, 359. 

— Merek, Anwend. u. Wirkung 43, 341. 475. 

45, 662. 

— Ersatz dess. nach Ph. 11 iv. 42, 530. 

— Heroin und Peronln, vergleich. Reaktions- 

tabelle 44, 9. 
Dlofleln« Eigenschaften 45, 619. 
Dleskorldes oder Dlosknrldes? 44, 270. 468. 
Diesmal, Darst. u. Eigenschaften 43, 465. 

— Anwendung 45, 360. 
Dlosphenol, Buccokampber 43, 466. 
Dloxygen, Lösung von H,0, 43, 262. 516. 
Dl-Papler, Herstell u. Anwend. 41, 456. 
DlphenyUuurbazld, als Reagens 41, 656. 

1 — Reagens auf Metallsalze 42, 266. 
Diphtherie, Gurgelwasser bei D. 42, 121. 
I — Ghlorzinkätzungen 45, 502. 
j— Verpackung von Untersuohungematerial 42. 
I 213. 

, Diphtherie- Antitoxin, inneriich 42, 092. 



\xvii 



Dipktiierle-Aiititoxili, eiweißfreies 0, 428. 618. ! 
IHpktherielMMUleB, Vtahea ders. 48, 614. 

- YerhAlten im Wasser 4&, 922. 
Dfpktkerie-Heilsenim, ÖOOfaohes 41, 137. 

lOOOfachee 41, 426. 

hochwertiges von Merok 43, 159. 

- r- neue Art Dseh ITsssermaaD 44, 203. 

VerpackiiDf tl KenDseiohnuDg 48, 260. 

VerpackuDg in Glasampnllen 48, 404. 

Bexdchniingen des Wiener D. 44, 298. 

praktischste Anwendung 48, 413. 

gegen Kenchhnsten 41, 287. 

eingesogene Nommem: 41, 42, 48, 44 

siehe & betreif. Jahresiegister, 45, 438. 

480. 663, 737. 764. 793. 798, 828 912. 
Dipktoxls temdfollA, ist giltig 41, 363. 
DbaeeharMe, Synthese 44» 51. 
IHsehwefelsftiirMiüiydrid, untersuch. 18, 67. 
IHsknti^ Tripper-Mittel 45, 77. 
BiKpnoii, Bestandteile 45, 519. 
IHsBOlTcd Hftmoglobiii Capsiüoids 45, 77. 
INasalTeBtbi, Zosammensetanng 44, 7. 
IMiretal = Theobromiuiftlriiiiii 44, 436. 
IMuetiB, LöaUohkeit dess. 41. 159. 

- Wirk, auf die Harnwege 44, 820. 

- Sisats dess nach Ph. Helv. 42, 531. 
IHiietiBbeBxeiU» Anwendung 48, 349. 
BdiTobst, Oehalt von 80. 44. 202. 45, 162. 
DoMl's SolvtioiLBestandteile 45, 828. 
Bektor-BiplMie, Wert der ausländischen 42, 23. 
amerikanische D. sind ungültig 45, 377. 

- -Promotton in München 44, 772. 

- -Titel, Mifibraach 44, 468. 
BeUarüi«, Anwend. bei der Wurmkrankheit 

44, 848. 
Demestie-Liiiimeiit, BestandteUe 44, 833. 
Dem n. Haneeh, Bestandteile 48, 263. 
DoBstli-Sekmidt^iche Nitroprobe 42, 132. 
l^tef , Bestandteile 45, 828. 
D^miiolf Vortraf; über D. 41, 690. 

- Anwend. u. Wirkung 42, 624. 48, 512. 
~ in Kapseln 42, 267. 44, 162. 

- in Lösung 42, 267. 44, 679. 
Denteria Klefiieaiia, Wurzel ders. 48, 70. 
JMau Bandwurmmittel 48, 542. 
IhraelieBbliiL Untersuchung 45, 769. 
Bn«to de Fer Briss, Bestandi 41, 177. 

- Bemaiidre. Beetandteile 44, 833. 

- SauJEroB, Bestandteile 44, 80. 
Bralit-Glps-BiBdea, HersteUung 45, 826. 
DnUe's Teileben-Malattliie 45. 77. 
Areieeke (Draht-B.) nach Hebebrand 41, 468^ 

- ventellbare nach Martins 41, 469. 
~ nach Staneck 48, 213. 

Breateer T^rsebriiteii (D. ¥•) su pharmaceut. 
Prilparaten 41, 185. 210. 2k8. 246. 

Synonymen-Yerzeiohnis 41, 250. 

DresdBfir ünteisuchungsamt 48, 41. 551. 
Brasers Kerreiiflnld 48, 116. 45, 77 
Dregen, Bestimmung der ftther. Gele 41, 637. 

- Alkdoidbestimmung nach D. A. IV. 42, 649. 

- Gehalt an Oxymethylanthzachinonen 45, 725. 

- Bfiokbiick auf 1903 45, 107. 126. 147. 167. 

- Besprechung von G. Weigel 46, «81. Wn. 

930. 947. 96b. 988. 1009. 



D. R. P. A« ibt eine unsulttssige Beseichnung 

48, 308. 
Diibnrger Caspar-Heinrichquelle 4&, 836. 
Draekforbe, beschleunigtes Eintrocknen 41, 662. 
Brnekfllter neuer Konstruktion 44, 688. 
DniseiiVL Prüfung auf Reinheit 48, 274. 
Dnbols' „kalte Lampe'' 44, 463. 
Dflngemittel, künsU. stickstoffhaltige 45, 935. 
Düngesalie, Bestimmung des Kalium 44, 206. 
Diliindaniikapselii, Herstellung 42, 831. 
Dufaa'B Queoksilbernitratlösung sum Nachweis 

von Zucker im Harn 42, 216. 
Daflos A.. Grabdenkstein für D. 45, 644. 798. 
Dulttabietlen von Wolf 44, 153. 
Doflon-Gardeaer-Llebt 44, 902. 
Bufour^sehe LVsoiig, Bestandteile 45, 681. 
Doieiii* Nachw. in Nahrungsmitteln 42, 11. 
Dang's Rhabarber-Elixier 45, 77. 
Baotal, beste Dosierung 42, 459. 48, 477. 
-~ Anwendung bei Tuberkulose 42, 493. 

— in Tablettenform 41, 782. 42, 24. 68. 

— auslindisohes 44, 889. 
BaotoaaJ, Bestandteile 45, 569. 
Duplltest. neues Reagenspapier 48, 416. 
Buralkoi » Alkoholbiaden 45, 77. 
Bnramyl, Darstellung 41, 436. 
Bnran, Bestandteile 45, 802. 
Duroform, gegen Fußschweiß 44, 259. 
Bnnit, Eigenschaften 45, 311. 
Bustiess' OU, BestandteUe 45, 177. 
Bwersteg's Citronea-Malzhonif 44, 833. 
BymaL Eigensch. u. Anwendung 42, 151. 48, 

516 44, 69. 45, 867. 
Bynamogen von Sauer 41, 46. 

— von Schneidemühl 48, 108. 

— Prflparate mit D. 45, 177. 828. 
Dysenterie, Serum gegen D. 44, 784. 
Dysenterie-Heilserum 45, 876. 
Dysenterietoxin, Gewinnung 45, 167. 
Dyspepüne, Gewinn, u. Eigensch. 45, 75. 465. 



E. 



£aston*s PiUs, BestandteUe 45, 828. 

— Simp, Bestandteile 48, 542. 
Ersatz dess. 48, 594. 

Ean d'AUbonr, BestandteUe 44, 96. 

— de Cologneu Schutz der Bezeichnung 42, 21. 

— dentUriee de Lefonlon 41, 294. 

> — dermophile, BestandteUe 45, 828. 
I — de JaveUe, Desinfektionsmittel 48, 194. 
I — oxyg^n^e en poadre 45, 519. 
I — de R6glisse Ph. d'Anv. 44, 829. 

— de Suez, Bestandteile 44, 381. 

— de ToUette Lnbio. BestandteUe 4:>, 669. 
Echinacea angnstifolia, Anwend. 42, 532 
Eehlnopsin, Eigenschaften 41, 533. 42, 443. 
EehlnopsOl, Untersuchung 44, 890. 
Eehinns esonlentns, Farbstoff dess. 42, 405. 
Eekertin, Brandwundensalbe 42, 22. 

Eelon, Etweißpräparat aus Baumwollsamen 42, 

417. 
Eethol, BestandteUe 43, 331. 
Edelweißerdme, BestandteUe 41, 334. 



XXVITT 



Edestin, Eiweil^ des HaorsameDs 44, 690. 
Edestinprftparftte, EigeoBchaften 43, 11. 
Edinol, photogr. Eotwickler 44, 90. 445. 

— Bezugsquelle 43, 258. 
Efferreseent Aperient, Bestandteile 44, 8. 
Egrole, Cbaraktenstik 41, 221. 
Ehrlleh's Diazoreaktion 41, 298.- 42, 521. 
Störungen 42, 392. 

Isolierung des roten Farbstoffs 42, 352. 

Ausführung nach Bondi 45, 740. 

Ehrlleh's Seitenkettentheorie 43, 413. 
Ehrliches Hauterdme, Bestandt. 4'>, 569 
Eiehelkakao räch Fb. Nederl. 44, 454. 
Elehel-Malzextrakt, Helfenberger 44, 571. 
Eiehenhefe, Verwendung 42, 544. 
EichenholzmSbel künstlich zu altem 43, 230. 
Eier, Verkehr mit £. in Breslau 48, 292. 

— Konservierung der B. 41, 102. 505. 735. 42, 

506. 

— Konseryier. in Kalkmilch 45, 659. 

— Erkennung von Kalkeiern 43, 554. 

— Zusammensetz, der Hühner-£. 41, 341. 

— Würmer in Htihner-E. 41, 683. 

— diastat. Ferment in E. 41, 558. 

— Gewinn eisenhaltiger £. 41, 780. 42, 568. 

43, 192. 549. 

— aneebl. Ersatz für £. 42, 597. 4'>, 116. 
Eiendbimiiii, Hydrolyse 42, 722. 45, 687. 
Eierleeithin. Fettsäuren des £. 44, 909. 

— siehe aacn unter Lecithin. 
Eiernudeln, was sind £.? 42, 164. 

— Eiergehalt ders. 44, 200. 300. 

— Nachw. von Eizusats 45, 617. 

— ohne Eier 43, 42. 44, 366. 

-- Ersatz der Eier durch Gelatine 44, 620. 

— Erkenn, von gefärbten 43, 572. 
Eiei^l, Gewinn, als Nebenprodukt 44, 277. 
Eierschalen, Kalkgehalt ders. 45, 251. 
Eiersirnp, Vorschrift 43, 351. 
Eierteigwaren, Untersaohung 43, 292. 

— Beurteilung 44, 578. 45, 576. 

— sogen. Wasserware 44, 578. 

— künstl. Färbung 44, 200. 

— Nachw. von Teerfarbstoffen 43, 523. 
Eigelb» Bestimm, in Teigwaren 41, 147. 
Eigon^ medicin. Anwend. 42, 267. 
Eigon-Seife, Bestandteile 44, 151. 
Einatmungsflasche ,,Ideai^ 45, 614. 
Einbettnngs-Prftparate 41, 275. 
Einjährig-Freiwillige, Erhöhung der Anforder- 
ungen 41, 16. 

Einlegesohlen nach Zülch 41, 788. 
Einnelunertfhrchen aus Glas 41, 640.* 
Eintanchrefraktomcter nach Zeiß 44, 856. 
Eis, Handel mit Eis 41, 647. 

— Herstell, von künstlichem E. 41, 480. 44, 

540. 

— Beurteilung von Natureis 45, 659. 

— Struktur des künstlichen E. 41, 14. 

— Ersatz durch flüssige Luft 45, 813. 

— HerstelL von Fruchteis 42, 316. 
Eiskopfwasser, Bereitung 43, 481. 
Eismaschinen, Bezugsquellen 42, 697. 
Eiszeiten, Erklärung 42, 593. 
Eisen, schützender üebersug 42, 32. 

— WolzendorfFs E.-Anstrioh 44, 533. 



Eisen, Hartlöthen von Guß-E 41, 577. 

— neues Verfahren des Schweißens 41, 791. 

— Entfernung der Verzinnung etc. 41, 345. 

— Versilberung von E. 41, 591. 

— Trennung von Mangan 45, 66. 

— Bestimmung nach Sayda 41, 161. 

— Bestimm, mit Natriumthiosalfat 41, 744. 

— Bestimm, von Gu im Eisen 43, 319. 

— Bestimm, von P im Eisen 43, 320. 

— u. Stahl, Bestimm, des 8 44, 638, 815. 

— Bestimm, des S im Roh-E. 43, 300. 

— kolloidales 44, 24. 

— technisches, Entwicklung von Isonitril 43, 206. 

— Löslichkeit in Pech 41, 454. 

— Resorption im Organismus 41, 399. 43, 634. 

— Art der Resorption 44, 749. 

— Nachw. in organ. Substanzen 41, 76. 

— Bestimm, bei Gegenwart organ. Substanz 45, 

787. 

— titrimetr.-colorim Bestimm, in Nahrungs- 

mitteln 43. 536. 

— siehe auch Ferrum und Stahl. 
Eisenarseniat, lösliches nach Spiegel 44, 254. 

— lösliches nach Zambeletti 44, 361. 
EisenarscnTcrhindangen, lösliche 45, 282. 
Eisenbakterien, Lebensbedingungen 45, 446 795. 

— vergl. auch Crenothrix. 

Eisenclüorid, zur Eeimfreimaohung des Wassers 
41, 323. 

— als Reagens auf Tartrate Oxalate u. Citrate 

44, 875. 
Eisencitrat, Unterscheid, von Eisentartrat 48, 

40. 44, öl. 
Eisendraht, Vergold. u. Versilber. 41, 318. 
Ei&enemailie, Herstellung 41, 118. 
Eisenhämol, Therapeutisohes 43, 635. 
Eisen-KalInmtartratKtonng, Bereit 43, 509. 
Elsenkognak von Golliez 44, 493 
Elsenlicht, Art u. Herstell, dess. 44, 56. 
Eiscn-Mangancitrat u. -phospliat 43, 38. 
Eisen-Manganprftparate« therapeut. Werth 44^ 

483. 
Eiscnmilchzncker, Bigensoh. 41, 116. 779. 
Eiscnnatriumcitrat-Albnminat 44, 725. 
ElsennnklcYnc, Herstellung 42, 617. 
Eisennulüelnat, Eigensch. 44, 135. 
Eiscnoxjd, Lösung des ge^dühten 41. 112. 

— in weingeistiger Lösung 44, 110. 

— Reduktion zu Oxydul 42, 352. 
Eisenphosphomannitat, Anwend. 4^ 174. 
Eisenpräparate, specif. Gewicht 41, 412. 

— Bestimm, des Eisengehalts 45, 18. 
Eisensaccharat, alkalifreies 42, 147. 
Eisensalicylat, als Indikator 41, 744 42, 123. 
Eisensaure Ssize existieren 41, 19. 
Eisenschwefdsänre, Zusammensetzg. 44, 819. 
Eisensomatose, Anwendung 43, 334. 

— Ankündigung als Heilmittel verboten 42, 23. 
Eisentannat, specif. Gewicht 45, 799. 861. 
Eisenvitellin, Eigenschaften 44, 135. 
EiscnwMsser, nattirL, Aufbewahrung 43, 428. 

— ex tempore paratae 44, 531. 
Eisenwaren, inoxydierte 45, 313. 

Eiter, Verpackung für hakteriolog. Untersuch- 
ung 42, 213. 
~- Gehalt an Glykogen 43, 212. 



XXIX 



Ehrdfl, Gewino. ans PflaDzensamen 42, 234 

— IddDtifioieiiiDg der Herkonft 44, 370. 

— neue DarstelloDgsweise 44, 876. 

— apedfisohea Oewicht 4&, 799. 861. 

— ktuuüiohes nach Lilienfeld 41, 252. 

— rar Kenntnis der E.-Molekel 4S, 189. 

— ünterscb. zwischen Eieralbamin und Blut- 

dweiB 42, 38. 

— Jod als Beagens auf E. 41, 2S9. 

— Abspaltung von Znoker 41, 585. 

— Spaltung durch Papayotin 48, 283. 

— desgL durch Baeillus flnoreseens 43, 286. 

— nulung durch Anilinfarben 48. 209. 

— Wirkung des Anstrooknens aui die Gerinn- 

barkeit 41, 801. 

— yegetabiüsches, Einfluß des Genusses dess. 

auf die Hamsfiureausscheidung 42, 417. 

— Oxydatioa zu Harnstoff 44, 704. 924. 

— Ermittlung des Gehaltes an £. 45, 497. 

— Nachw im Harn siehe unter Harn, 

— (Eier^E.), ein gutes Klebemittel 43, 17. 
Yerh gegen Formol 43, 207. 

Identifioierung 43, 608. 

Protei'nbestandteile 42, 437 

ßweifi-Cakes Marke Leibniz 45, 177. 
Elweißpriiianite, Werth als Nährmittel, Ab- 
handlung 42, 82—90. 
Etwelßprftpant aus Vogeleiem 45, 282. 
Elwemrdehe Getrünke herzubteUen 45, 325 
Elweiß-Beis-Kakao, Bezugsquelle 45, 177. 
Elwelfistoffe (-KVrper), Konstitution 41, 774. 

— neue Gewinnungsart 41, 714 

— Gewinnung ans Odpreßräckständen 42, 143 

— neue allgem. Reaktion 41, 146. 

— neue Forschungen Ton JoUes 42, 736 48, 109. 

— Einteilung der £ 42, 737. 

— Synthese der £. 41, 521. 543. 

— im Stoffwechsel der Tiere u. Pflanzen 44, 1. 

— bei Bakterien und i Uzen 43, 240. 

— Produkte der Magenverdauung 44, 495. 

— Besiimm durch Thiosioamin 48, 1. 

— Löeliohkeit in Thiosinamin 48, 210. 
Efwelß-Synthese, im Tierkörper 43, 254. 
SkgonlB, Synthese 44, 215. 553. 
EkgoniiisSiiTe, Synthese 42, 860. 44, 216 
Ekki^roticopoor, Wesen dess. 41, 379. 
£kt4>f»i, Verwendung 44, 151. 

— l^ensohaften 45, 223. 
Heilung durch rotes Sonnenlicht 42, 

459. 592. 

Eigenschaften 42, 32. 
Elaldtnpiobe, Ausführung 45, 802. 
Elldll, gernohloees aus Tran 41, 346. 
Elaterfai, Daist u. Anwend. 43, 516. 
fieUna = EUxir Cinehonae 45, 519. 
fieeturiam merae Pierae 48, 593. 
Slaktrieuii, Bestandteile 48, 653. 
Ekktridtftty ünglücksfäUe durch £. 41, 117. 

— rote, ein Schwindel 41, 285. 
-^ zu therapeut Zwecken 42, 59. 
Elektrliehe Bogenlampen, verbesserte Gliih- 

stifte 48, 674. 

— Isolation 48, 100. 

— Leitangen, Geffthrlichkelt 41, 527. 

— OsMlnm-OlflUampe 42, 790. 

— Tssohenlampen 48, 616^ 



Elektrische Weckuhren 41, 544. 
Eiektroglas, Herstellung 42, 493^ 
ElektrograTtfre, Verfahren 41, 346. 607. 
I Elektron, Kurpfuscher-Institut 44, 8. 
Elektronen, Begriff 42, 693. 
Elektrosol, neues Lichtbad 41, 603. 
Elementanuudyse, Historisches 45, 489. 

— neue Modifikation 45, 509*. 

Elemente, mögliche Synthese der E. 41, 707. 

— ein neues E. in Sicht 42, 123. 

— physiolog. Yertretbarkeit 45^ 429. 

— (galTan.), Ffillmasse für Trocken-£. 41, 14. 

Herstell, eines Trocken-E. 42, 343. 

Fällung ders. nach Ph. NederL 44« 474. 

Elend, Eigensch. des Caiana-E. 44, 871 . 

— Referat von G. Weigel 45, 933. 
Eleplzone, Bestandteile 4->, 828. 
Elfenbein mit Gold zu verzieren 41, 15. 
Elixlr Absynthli comp. (D. Y.) 41, 188. 

— Aletrldis eomp. 45, 1008. 

— aromattenm, Vorschrift 45, 630. 
BeoYlUe 45, 868. 

— Chlnae Callsayae (Bad.) 41, 103. 
peptonatnm (Bad.) 41, 103. 

— Cinchonae pepton. 54, 569. 

— Coeae (Lyon) 41, 42. 

— de Garns, Vorschrift 48, 641. 

— Glaßer, Bestandt 45, 569. 

>- Godlnean, Besundteüe 42, 373. 

— Pepsiol (Lyon) 41, 42. 

— de St. Tineent de Pani 44, 833. 

— de Tlrglnie 44, 833. 

^ u Sirop balsamo-dlnretlqae 44, 833. 
Elixoide, Darstellung 43, 517. 
Eikossan, Anwendung 43, 246. 
ElU's Kopfwehpulver, Bestandt 44, 124. 
ElUman's Boyal Embroeation 45, 889. 
Eloslna, Eigenschaften 45, 174. 
Elvirsteln, ist Bimstein 44, 31. 
Email, Ansprüche u. Herstell. 41, 481. 

— farbiges. Vorschritten 41, 118. 305. 
~ weißes 48, 227. 

— antimonhaltiges 44, 746. 
Emailsoda ist Kryolithpulver 44, 252. 
Email- Wandanstriehe 44, 463. 
Emanationskörper, Bedeutung 45, 653. 
Embeliasänre, Eigenschaften 41, 208. 
Embryonln, Anwendung 48, 246. 
Emetin, Unterscheid, von Gaphaelin 44, 154. 

— u. Cepha^Un, Wirkung 45, 6:!1. 
Emoeaseara, Bestandteile 45, 842. 
Emodin, Konstitntion 45, 145. 

— Eeduktion in Leukosubstansen 41, 396. 
Emodinglykodd der Frangularinde 42, 467. 
Emplastra Ph. Ital. 44, 678. 
Emplastrum adhaeslYom D. A. IV. 41, 18. 

yerbessert von Dieterioh 42, 473. 

schwedische Vorschrift 42, 553. 

Bereitung nach White 45, 279. 

angUenm Ph. Ital 44, 678. 

— Gratiae Bei Tir. Ph. NederL 44, 452. 

— Hydrargyri, Bestimmung des Hg 48, 173. 
compos. (ü. V.) 41, 189. 

— Lithargyri e. Bedn. Pini (D. V.) 41, 189. 
Bereitung nach White 45, 279. 

— Minil, fianzösisches 48, 416. 



XXX 



Kmplasiram Minll, älteste Vorschrift 41, 554. 

— ad raptaras, ftlteste Yorsohrift 41, 554. 

— 8a]>oiiat. salieylat (D. V.) 41, 180. 

— stomaehaJe (D. Y.) 41, 189. 
EmpyFoform, Anwend. u. Wirkung 44, 450. 
Empyrolnm albiim Plni 44, 912. 

Emser Pastillen, zur Herstellung von Pharao- 1 

Sohlangen 44, 311. 45, 51. 53. 236. 
Emulgeii, Eigeosoh. u. Anwendang 45, 56 I 
Emnlsio Ainjirdalaniin (D. Y.) 41, 189. i 
dulcifleata {D. V.) 41, 189. 

— Ghloroformü (St. Th.) 44, 244. 

— Parafflni (St Th.) 44, 244. 

— physiolor* Landerer 41, 190. 404. 
Emulsion Clin, Bestandteile 44, 833. 

— merenrielle de Dnnean 4S, 593. 

— Scott, Ersatz ders. 43, 290. 
Enautico, Bestandteile 4B, 653. 
Enesol, Eigensch. u. Anwend. 45, 650. 
Engel'soher Neetar, Bestandt. 45, 569. 
EngrliMh Heftpflaster ^raktUnis^ 41, 46. 
Endermol, Halbengruodlage 45, 361. 
Energr^tlnes, Darstellung 45, 416. 
Energrinf Gewinnung 43, 246. 

— chemische Znsammensetzung 48, 263. 
Engr^lhard's Isländisoh Moos-Paste 45, 77. 
Entada seandens, Saponine der Samen 45, 129. 
Entbakterin, Bestandteile 45, 77. 
Entbittem amygdallnhaltiger Samen 45, 676. 
Entererose, Zusammensetzung 41, 252. 
Enthaaronir« elektrolytische 45, 678. 
Enthaamngsmittei (D. Y.) 41, 188. 

— von Teumel 41, 46. 

— unschädliche 44, 94. 289. 

— WasMerstoffperoxyd 44, 312. 
Enwekain, nicht Euwekain 43, 568. 
EnzianlikSr, belladonnahaltiger 45, 279. 
Enzianpalver. yerfälschtes 45, 676. 
Enzianwnrzel, enthält Saccharose 42, 92. 

— Zuckerarten ders. 44, 282. 

— fettes Oei ders. 44, 222. 

Enzyme, neuere Untersuchungen 41, 494. 515. 
636. 548. 565. 

— ihre Natur 42, 681. 

— ein allgemein yerbreitetes 41, 415. 

— 4 TVirkungsgruppeiv 43, 667. 

— Einwirkung des Soonenliohtee 43, 84. 

— Oeschwindigkeit der Wirkung 43, 240. 

— yergl auch Ferment n. Hefe. 
Enzynäaltige Präparate, Bestimmung der 

diastatischen Wirksamkeit 44, 803. 
Eosolsanre Salze, Eigenschaften 41, 3.B9. 42, 254. 
Ephedra nevadensis, Anwendung 42, 532. 
Ephedrin, Formel u. Eigensch. 44, 769. 

— Umwandl. in Pseudo-S. 45, 870. 
Ephen von Gabun, Wurzel dess. 43, 70. 
Eplearin, Eigensohaften u. Anwendung 41, 87. 

120. 178. 42, 13. 

— Anwendung gegen Erätze 42, 267. 

— Bezeptformeln 42, 725. 

— in Salbenform 44, 470. 

Epilepsie, Behandl. mit Nitroglycerin 43, 613. 

— Behandlung mit Borax 45, 900. 

— Auftreten von Cholio 44, 115. 
Epilobium. Etymologie 44, 270. 

-- angnstlMinm, Oebraach 44, 72 92. 123. 



Epinephrin, BtK<msobaften 41, 209. 43, 178. 

— Konstituüon 45, 522. 

— Anwend. u. Wirkung 43, 579. 

— DarsteUung 44, 802. 

— in Ldsuug 45, 77. 
Epiosin, Büdung 43, 323. 326. 

— Wirkung 45, 271. 

— Etymologie 43, 674. 
Epirenan, Anwendung 45, 114. 
Epithol-Gold u. -Silber, Anwen düng 43, 628 
Epfitein's Polygonum-Tee 43, 43. 

Eqnln, SnUitn u. Taeein 44. 361. 
Eqnisetnm arrense, Gebrauch 44, 209. 483. 
Erasin, Bestandteile 45, 201. 
Erbinm, mikrochem. Nachweis 41, 348. 
Erlösen, Widerslandsfähigkeit gegen Hitze 41, 

741. 
— - grflne, kupferhaltige 41, 382. 

— Färbung der konservierten 45, 122. 

— Zuckergehalt der konservierten 45, 676. 
Erbsenkeimlinge, Yorkommeu von Oxydaaen 

44, 97. 
Erdarten, eßbare im Kongostaate 45, 462. 
Erdbeeren, Untersuchung 43, 285. 

— Gehalt an Salicylsäure 43, 138. 44, 364. 

— Gehalt au Mangan 44, 502. 
Erdbeerfinle, Entstehung 41, 780. 
Erdbeergemeh erzeugende Bakterien 44, ^1. 
Erdbeermarmelade, gefärbte 42, 397. 
Erdboden. Filtrationskraft 41, 383. 

Erden, seltene, Gewinnung ders. 42, 170. 

Fällung u. Trennung: ders. 43, 470. 

Erdfiirben, untersuch, auf Arsen 44, 875. 
Erdflöhe, Yertüsung 41, 29 
Erdmann's Nitnt-Reaktion 42, 503. 
Erdnnß, Kultur in Westafrika 41, 621. 
ErdnnßtfU Yermengung mit Sesamöl 44, 638. 
£rd»l, Theorie der Bildung 41, 162. 

— Darstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe 

43, 130. 

— siehe auch Petroleum« 

Erepsin „Cohnheim^, Eigensch. 44, 377. 
Erfinder, wer ist der £.? 42, 662. 
Ergoapiol-Kapseln 45, 77. 
Ergone. ein Mntterkomeztrakt 45, 77. 
Ergot-iseptie, Anwendung 45, 416. 
Eliotin Fromme, Yerpackung 42, 718. 

— Keller, Eigenschaften 42, 267. 
Ergotina styptica Egger 4'>, 321. 
Ergotine des Handels, Zusammenstellung und 

Charakteristik 41, 138. 
Ergotinum Lipsiense 48, 369. 

— siehe auch Extr* Seealis eom. 
Eriea Tulgraris, Faibst. ders. 41, 9. 
Eriein = Mesotan 44, 79. 102. 
Erikolin, Darst. u. Eigensch. 44, 814. 
ErlobotrTa Japoniea L. 4'>, 566. 
Eriodyetion glntinosom 44, 439. 
Emühmniir ohne Balz 45, 31. 

— durch Hauteinspritzungen 45, 748. 
Emihrnngs-Therapie 45, 764. 

Ernl's Tnberkulose-Pilien u. -Pulver 44, 620. 
I Erodln, Ersatz der Hundekotbeize 41, 72. 42, 

182. 
Erodinm eientarinm, Anwend. 45, 519. 
Erosan, Bestandteile 45, 706. 



XXXI 



EmiB, Eigenschaften 42, HS 

ErtrvikeBe. HUfeleistang nach Ph. Nederl. 44, 

476. 
ftrwinBWigBBaU, Bedeutung 45, 803, 
Sryslmiii, Eigensohaften 42, 94. 
Erjidpel, Bebandl. des wandernden £. 41, 788. 

— BehandL dnroh rotlie liohtatrahlen 48, 265. 
Erythrlt, Oxydation dess. 41, 414. 
BHuepkeles, gegen Maiana 44, 483. 
EnnopkeltaL Bestandteile 44, 620. 

Esladi'B Beagens (D. V.) 41, 231. 

nach Gawalowski 41, 365. 

EMkkft-Oemiseh, Bestandteile 45, 543. 626. 
EMedin = Exodin 45, 346. 
EMHsseiUBiieh, Analysen undVorsüge 41, 715. i 
EsMaee de SalaeiMreille, Yorechrift 48, 595. 
Sneaees eenerdtea, Bereitung 41. 569. 
EneitU AntbnelUni eompos. 44» 824. 

— daleb Hall^ Bereitung 42, 332. 
Eneuen, wasserlöBÜche von Hansel 44, 21. 
Enig, Mindestgehalt an Easigsfiure 41, 341. 

— Baktanen des SohnellesBigs 41, 167. 

~ Prüfung von stark gefftcbtem £. 44^ 47. 

— Eisengehait des farUosen £. 44, 502. 

— zinkhaltiger 44, 462. 

— Bestimm, von Mineralsiore 44, 857. 

— zum Handel mit E 45, 945. 
EaigcaieBZ, Naohw. in Oemischen 41, 294. 

— Vanillingefaait 41, 320. 

~ Beziehung zu Gftrungsessig 42, 72. 
_ minderwertige 42, 311. 

— ToTBicht im Handel mit E. 42, 72. 
BHigfenBeiiteibioohem. Unterscheidung 42, 535. 
Eidnimiig, Enzyme 44, 391. 
EHiglkdisirie und Enzyme 45, 915. 
EsIgBiiire, Darstell, konzentierter 45, 747. 

— IVenn. von Fettsäuren 41, 284. 

— siehe auch AeM. aeetieiun. 
BBi«8l«miibydrid^ Darstellung 48, 96. 44, 723 
Evigaprlt, Darstell. aus Oämngsessig 44, 616. 
SrterMdiuig« Beschleunig, durch Pyridin 48, 67. 
Ertor^Deraiasaiiy Eigenschaften 44, 501. 
Anwendung 45, 321. 

Ertragondl, Terwendung 43, 234. 
BCTidt, Eindeckungsmaterial 45, 428. 
Etk^^r SoAp St. Th.) 44, 244. 
Ethylol, AnSsthetikum 42, '704. 
Süketten für Siiupe usw. 48, 385. 

— Elebemittel für E, 4$, 17. 
Etikettenleim 41, 6t>3. 

EaUol, Hämogtobinpräparat 41, 337. 
SnUoM, Hftmatogen von Haussen 42, 788. 

— Daint. u Eigensch 44, 82. 
EadrinnI, Znsammensetzung 44, 61. 
S^hlntn, Wirksamkeit 42, 484. 

— Anwendung und Dosierung 4% 360. 

— Anwendung bei Malaria 44, 878 

— u. SnUeyislUire 45, 475. 
Saiamol, Zusammensetzung 45, 361. 
Snieonlnaiwre, Ester ders. 42, 246. 
EoiaMntol, Bestandteile 48, 517. 
Eng«lne, Bestoodteile 44, 303. 
Eigcnel, ist kein Nelkenöl 42, 2^. 

— Bestimm, im Nelkendl 44» 719. 
SvgnlleL Anwend. u. Wirkung 44, 115. 
Bignl, BestandteUe 48, 517. 



Ettgnfonn, Eigenschaften 42, 484. 500. 

— in Ijösung 45, 114. 

— a*s Ersatz des Jodoforms 45, 239. 
Enludn a und /?, Unterscheidung von Kokain 

48, 291. 

— Anwendung von ^-Eukain 44. 899. 

-- Anwend. von essigsaurem ^-Ekun 42, 773. 

48, 276. 
Enkalnlaetaty Anwendung 45, 650. 
EnlEaln-Sehnapllpniver, Bestandteile 45, 569. 
Bnkalyptol, Pb. lul. 44, 633. 

— Massenfabrikation und medicin. Verwendung. 

48i 279. 
^ Darstell. nach Merck 44, 10. 

— vielseit Verwendung 44, 120. 

— •Besordn, Anwendung 44, 725. 
Enknlyptns, Etymologie 48, 115. 131. 169. 

— neue Bpecies 41, 295. 

— Anbau der verschied. Arten 45, 609. 623. 

— die ölliefernden Arten 45, 641. 
Enknlyptnabonbons, Bestandt 44, 620. 

— -Formnlln, Bestandt. 48, 601. 

_ -Kampher, Darsi u. fiigensoh. 41, 295. 

— -MandwnsMr 44, 335 

— -OeL verschied. Sorten 42, 246 

— — Handelssorten 45, 555. 

Oehalt an Ctneol 41, 296. 

Aldehyd dess. 42, 685. 

EigenHchaften in Beziehung zur Nervatur 

der Blätter 48, 277. 

Referat von O. Weigel 4->, 990. 

Enicadn, Bereitung 45, 121. 
EnUnase, Gewinn, u. Anwend. 44, 151. 
Enlnetol, Bereitung 45, 121. 
Enlyptol, Bestandteile 48, 517. 
Evmenol, Bestandteile 44, 726. 
Enmorphol, medicin. Anwend. 44, 61. 276. 
Evmydrin, Eigenschaften 44, 360. 
Eunatrol, Eigenschaften 41, 788. 

— Anwend. gegen Gallensteine 48, 803. 
Enopthalmin, Eigenschaften 42, 68. 
Enpatoiiam BelMindianiim Bonrboni, Süßstoff 

enthaltend 41, ?26. 
EiphorUa-Arten, giftig für Fische 43, 100. 
Enphorbon, ümwandl.-Produkte 41, 9. 

— Eigenschaften 44, 781. 

Eaporphin, Zusammenseiz. u. Anwendung 45, 

416. 535. 
Enpyrin, Eigenschaften 42, 68. 
Europhen, Ersatz des Jodoforms 42, 13. 
Europium, neues Element 42, 554. 
Enrofltose, Hefenährmittel 41 252. 
Ensemin, Bestandteile 45, 457. 
Euthymol, amerik. Mundwasser 44, 335. 
Enxodol, Bestandteile 45, 77. 
Exalgin, Vergiftung durch E. 48, 381. 
Exeelslor zur Verstärk, der Leuchtkraft 42, 896. 

— -Lampenkugeln, Bestandteile 48, 674. 
exlex, Etymologie dess. 44, 239. 
Exodin. Eigenschaften 45, 75. 

— im Harn, Fftrbung 45, 539. 

— wirkK Zusammensetz. 45, 870. 
Exodine, Bestandteile 45, 75. 
Explosionsgemisehe 44, 154. 
Exsikliator, Verdeutschung 41, 447. 
ExslUatoren nach Gochius 41, 471.^ 



XXXII 



ExtensionsTerband nach Haasner 44, 290. 
Extraet of red b<me marrow 45, öh9. 
Extracta der Ph. Ital. 44, 697. 

— nach Ph. 8aeo. 42, 732. 

— Herstellung haltbarer 44, 241. 

— Herstellung eiweißfreier 45, 310. 

— Behandlung mit Magnesia 43, 184. 
— - QehaltsnormieruDg 41, 287. 

— Prüfung der dicken E. 45, 197. 

— flnlda nach Ph. Nederl. 44, 433. 

— — zurSirupbereituDgnaohPh.Helvet.44,636. 

— nareotlea. WertbestimmuDg 44, 349 

sieea, Bereitung mit Gummipulver 41, 153. 

Extraetmi Aeoniti flnld^ Wirksamk. 41, 772. 

— Aloes, LösUohkeit 42, 312. 

D. A. IV., Bereitung 42, 485. 

Ph. Ital. 44, 698. 

— Araribae rubrae 45, 519. 
_ Baisami tolut. flaid. 44, 82. 

— Belladonnae. Bereitung 41, 572. 

Ph. Ital. 44, 698. 

Gehalt an Atropin 42, 199. 

Wertbestimmung 44, 350. 

Bestimmung des Alkaloidgehaltea 44, 352, 

Wertbestimmung nach Merck 42, 548. 

flnidiim Wirksamkeit 41, 772. 

— Caeü rrandiflori, Wirkung 45, 360. 

— Cannabis ind«, in Mixturen 44, 892. 

— Anwend. bei Pferdekolik 45, 360. 

künstlich gef&rbt 45, 724. 

— Cardol bened.. Loslichkeit 42, 312. 
D. A. IV., Prüfung 42, 565. 

— Caryophyllorum aqnosnm 41, 125. 

— Casearae Sagradae Ph. Ital. 44, 698. 
» Entbitterung 43, 505. 

— Chelidontt Ph. Nederl. 44, 433. 

— Chinae Ph. Nederl. 44, 434. 

Prüfung nach Merck 42, 548. 

fluide klar lösliches 45, 178. 

gerbstoffreies 45, 479. 

fHgide parat, sieenm 41, 154. 

liquidum, Bereitung 44, 777. 

nach Hell 45, 569. 

Nanning, Eigenschaften 41, 8. 

Bezugsquelle 41, 86. 

Fälschungen 45, 845. 

— Colehiei Ph. Ital 44, 699. 
fluid., Wirksamkeit 41, 772. 

— Coloeynthidis, Prüfung 48, 260. 

— Gondnrango, Idenditätsreaktion 44, 205. 

— Conyallariae fluid., Wirksamkeit 41, 772. 

— Corporis elliaris 45, 519. 

— Crata«gi flnldnm 45, 916. 

— Digitalis fluid., Wirksamkeit 41, 772. 

— Eehimiecae angustit rad 44, 286. 

— Filieis, Prüfung auf Aspidin 42, 456. 

in Mixturen 44, 361. 

freihänd. Abgabe verboten 42, 357. 

— - Vergiftung mit 45, 367. 
Qeffthrlichkeit 45, 407. 

— Galegae fluidum 45, 630. 

— €k)ntianae D. A. IV, Prüfung 42, 565. 

— Olandinm maltosum 44, 571. 
~ eiaueü lutei, Anwend. 41, 125. 
Alkaloidgehalt und Wirkung 42, 312. 

— Granati, Alkaloidbestimmung 42, 547. 



Extraetum Hippoeastani eorüeii 41, 805. 

seminis 43, 54. 44, 83. 45, 519. 

I — Hydrastis, Bereitung 41, 154. 

, Bestimmung des Hydrastin 42, 649. 44, 

491. 

I Ausscheidungen 45, 504. 

' Fälschungen 45, 846. 

' — Hyoseyaml, Wertbestimmung 42, 548. 

— Hyoeyami Ph. Ital. 44, 699. 

— lez = AntityphuB-Extrakt. 

— Ipecaeoanhae aquos., Anwend. 41, 125. 
fluid. Ph Brit. 44, 226. 

— Kanakngi fluid., Wirkung 42, 313. 

— LevuriDi, Herstellung 42, 634. 
i - Liquiritiac Ph. Ital. 44, 714. 

— materiae heratogenae 42, 520. 
, — Opü Ph. Ital. 44, 714. 
I Bestimm des Morphins 42, 518. 

— Poriploeae graeeao 45, 520. 
-> Phaseoli ftrigide parat. 43, 154. 

— Pichl fluid., in Tablettenform 42, 803. 

— Psidii pyriferi (DJambo«) 45, 520. 
I — Polmoaiim otIb 45, 520. 
I— Qnebraeho liquid. (D V.) 41, 190. 

Idenditfits-Reaktion 45, 480. 

— Bamknlinl, Herstellung 43, 504. 
I — Bhamni frangnlae, Anwendung 4'>, 375. 

Purahlanae, Bereitung 41, 154. 

; — Sarsaparlllae comp., Vorschr. 43, 595. 
I — Seeails comati Ph. Nederl. 44, 452. 
! Ph. Ital. 44, 715. 

flaidnm 45, 868. 

I frigide par 45, 444. 

— Sorbi aaeapar. fluid. 45, 174. 

— Stryohni Ph. Ital. 44, 715. 

fixierter Alkaloidgehalt 41, 154. 

Prüfung nach Merck 42, 549. 

Entfettung dess. 42, 438. 

— Syiygii Jaml>olaiii, Anwendung 42, 582. 

— Taraxaei D. A. IV., Prüfung 42, 565. 

— Ilyae ürsi fluid., Anwendung 48, 495. 

— YaleriaBae fluidom (0. V.) 41, 190. 
— pro infaris 45, 831. 

— Teratri Tiridis, Anwendung 45, 360. 
Extralt de Canne 42, 541. 

— de Malt Boy6 41, 404. 

— de Malt Dejardio, 41, 388. 44, 725. 
Extraktionsapparat nach Büttner 41, 243*. 

44, 651*. 

— nach Chatelan 42, 435*. 

— nach Landsiedl 43, 550*. 

— nach Neufeld 41, 604. 

— nach Badermacher 44, 84. 

— nach Taylor 41, 469*. 

— ein Heiß-E. 43, 550*. 

— für Flüssigkeiten 42, 172*. 44, 555*. 

— für auf dem Filter befindliche NiederBohlfife 
44, 86. 

Exadol, Bestandt. u. Anwend. 44, 476. 



F. 



iFabae Tonco, Beferat von G. Weigel 45, 933. 
Fabinger's Malzhafer-Zwieback 44, 620. 45, 77. 
Fadenalgen in Kuhpocken 45, 677. 



XXXIII 



Fmcm, Beaehtffenlieit normaier f. 44, 52. 

- Gftog der ünteiBuchaog 42, Ö6. 

- Byitematisohe Untersuch. 43, 1. 

- TtBohnik der Analyse 43, 527. 45, 812. 

- Bestimm, des Fettes 4L 649. 721. 758. 

- Nichw. von Gallenfaibstoffen 41,352. 775.798. 

- fitttley's Probe aaf Odle 42 339. 

- fiestünm. der Gellolose 45, 854. 

- Kaohw. Ton Pepton 42, 645. 

- Trippelphosphate in ders. 42, 190. 

- Nachw. von ToberkelbaoUlen 42, 112. 
nkall», Ausnutzung der sich entwickelnden 

Gase 42, 2ö9. 

- Gewinnung Ton Spiritus ans F. 44, 129. 487. 

45^ 279. 428. 

- TergL auch Abwttsser. 
FUmIz, Zusammensets. 45, 937. 

Flitaüs, Bildune gasförmiger Phosphorverbind- 
ongen 41, 659. 

- Prozeß der F 48, 648. 
niliisglft Sepsiii 45, 587. 
Fiex siehe HelSs. 

hpdiae, Bestandtefle 44, 361. 

hsgU di SeUltani, Eigensoh. u. Anwendung 

43. 92. 601. 
hUertee, Beetandteüe 44, 223. 48f>. 
MUnVergest Kräutertee 44. 204. 
FaUsaiae, ozonis. Terpin 45, 2!9 
higi, Bezugsquelle 44, 90 
FMa für Baumwollstoffe 42, 590. 

- rar Wegebezeichnung geeignete 45, 331. 

- Wirkung der Teerf . auf die Verdauung 44, 

156. 
IMeabllBdhelt, Vorkommen 45, 331. 
FMadraek auf Glas, Porzellan etc. 43, 129. 
IMeatteTe, Messung 45, 526. 
Mbaals, geschmackloser Auszug 43, 210. 
hrlilolfe, Prüf, der basischen F. 41, 53. 

- Eztrah. der vegetabilischen F. durch Ketone 

42, 398. 

- Gnippierang der naturL F. 44, 736. 

- Diffusion in Gelatine u. Wasser 44, 600. 
Mae alimentalre Ylgler 44 833. 
Mii, Bestandt. u Anwend. 44, 476. 
Farae, Rohrzucker in den Rhizoraen 41, 499. 
teaesel. Vorkommen u. Eigensoh. 45, 475. 
Vaikel-Hlmorrhoidal-KapselB 45, 96. 
htteri's Unirersal-PUleii 45, 96. 

FsTfi, Anwendung 44, 824. 
Mem, VerfSlschungen 42, lü. 
FehHag'sche Losung, Störungen in der Reaktion 
41, 274. 572 

modifioiert 48, 175. 

verbess. Gebrauch ders. 44, 819. 

- fisatz dea Kupfers durch Co oder Ni42, 425. 
lilgnkairee, Beurteilung 45, 500. 
Mseasally alkohohsche Gftrung 44, 929. 
iricsaalrap siehe Callllg. 

FdlkaiteB, was bedeutet F.? 45, 377. 

N Taoil iBspiss^ Herstellung 44, 894 

Maaer Kiefer-Moor 44, 833. 

Mler's Elsa^Flaid, Bestandteile 45, 177. 

Msws HxpopboapUtsIrap (D. V.) 41, 229. 

- - VergifiuBg 41, 778. 

- - Eraats dess. 48, 290. 594. 
V^diUiaaM^ Theorie der F. 41, 710. 



FemlneU, Etymologie 45, 606. 

— GeschicntÜohes 42, 598. 45, 683. 717. 

— Bedeutung im Handel 45 800. 
Fenehelhcaig, Vorschrift 42, 500. 
Fenderl's Cetyl, Bezugsquelle 45, 166. 

I Fenina = Phena^atln 43, 5.7. 

! Fensterscheiben, undurchsichtige 48, 169. 

, — Liohtentziehung durch gefrorene 41, 63. 

i Fer poli, Nachahmung dess. 42 187. 

, Fer Bobin, Bestandteile 45, 569. 

I Fereao, Bestandteile 45, 765. 

Fergoi^ Zusammensetzung 43, 186. 

Ferrtssol. Eigensch. u. Anwend. 44, 572. 

Fermaltin, Bestandteile 45, 828. 

Frrmangiobin, Eigenschaften 44, 529. 

Fermangol, Zusammensets. 45, 706. 
' Fermante, Definition nach Oppenheimer 41, 494. 

~ ungeformte im Pflanzenreiche 41, 494. 515. 
I 536. 548. 565. 

— hydratisierende 41, 516. 
-— hydrolisiorende 41, 495. 

— fettspaltende 41, 536. 

— eiweißverdauende 41, 536. 

— eiweißspaltende 44, 498. 

— myrosiLähnliche 41, 742. 

— Besümm. der WirkHamkeit 41, 399. 

— Bedingungen der Wirkung 43, 555. 

— Wirk, auf Toxine u. Abrin 45, 601. 

— vergl. auch Enzyme u. Hefe. 
Fermentreaktlon, eine neue 45, 808. 
Femaeher, elektrisctier nach Lux 45, 549. 
Ferombil, Nabelpflaster 45, 440. 
Ferrakon, Bestandteile 44, 246. 
Ferralbln, Zusammensetzung 43, 262. 
Femübnmin, Zusammensetzung 45, 75. 
Ferramat, Eisenpillen 44. 38. 
Ferratogen, Darstell. u. Eigensoh. 41, 534. 

— Trierapeutisches 41, 575. 
Ferrhämln nach Üertel 41, 48. 
FerriaeetoTerbindnngen, neue 45, 475. 
Ferrlehlorid, Trenn, von anderen Metallohloriden 

42, 350. 
Ferrlehtol. Anwendung 42, 484. 
Ferrleodll = Ferrnm Kakodyllenm 43, 334. 
Ferridlne, Bestandteile 40, 569. 
Ferrlnol, Zoaammensetzung 41, 535. 
Ferriaalleylat, als Indikator 45, 268. 
FerrisnUkt. antisept. Eigensch. 45, 1027. 
Ferroehinol, Bestandteile 45, 569. 
Ferrofix, Lötpaste. Bestandt 44, 56. 
FerroU eine Nuklein-Eisenverbind. 44, 7. 
Ferrolaetat, Einwirkung von licht 45, 94. 
Ferroleom, Bestandteile 43, 426. 
Ferrolln, Bestandteile 44, 502. 
Ferromanganln, Zusammensetz. 43, 350. 
Ferrometer, Vereinfachung dess. 41, 557. 

— nach Jolies 43, 213 
I Ferronitnägel, Herstellung 41, 168. 
I Ferrosllieinm, Bestimm, des 8i 43, 122. 123. 
I Ferrosol, Präparate mit F. 42, 459. 
I FerroTin, ein Eisenpiäparat 45. 440. 

Ferrozon-Pillen, Bestandteile 46, 569. 
Ferrum u. Präpar dess. siehe auch Elsen. 

— albnmin. Lonkersdorff 44, 833. 

— arseniato-eitrie. amm. 41, 205. 45, 620. 

— eitrienm ammon. Ph. Ital. 44, 590. 



XXXVI 



Folia Belladonna«, Yerfiftlschangsn 4d, 12. 
mit Pbytolacoa deoandra verfälscHt 44, 747. 

— Boldl, BesohreibuDg 42, 461*. 

— Baeeo, Uotersnohaog 4B, 466. 

Referat von G. Weigel 46, 947. 

-^ Coea, Räokblick auf 1903 45, 127. 

echte u. Verfälschuog 45, 309. 

Referat von O. Weigel 45, 947. 

siehe auch unter Koka* 

— Djamboe, Anwendung 42, 719. 

— Digitalis Ph. Snec. 42, 700. 

Aniorder. des D. A. IV. 41, 651. 

Oasseri 44, 529. 572. 

jahreszeitL Unterschied in der Wirkung 

43, 64. 

Ursachen der Unwirksamkeit 44, 910. 

Wert eines Infusums 43, 91. 13;i. 

Gehalt an Digitoxin 41, 652. 

Bestimm, des Digitoxins 42, 519. 

desgleichen nach Fanohaud 45, 729. 

mit physiologisch bestimmtem Wirkungs- 
wert 43, 226. 530. 572. 44, 587. 777. 9l0. 

siehe auch unter Bigritalis. 

— Braeontli, Gebrauch 41, 652. 

— Eucalypti flob.« media. Anw. 44, 288. 

— haematolo^ea 44, 903. 

— Hyosoyami Ph. 8uec. 42, 700. 
Ph. Ital. 44, 631. 

— Jaborandi, Anforder. d. D. A. lY. 41, 652. 
Handelsnotiz 42, 264. 

Wirkung der Jaborandistoffe 42, 338. 

Bestimm, des Pilocarpins 42, 719. 

Verfälschungen 44, 849. 

Rückblick auf 1903 45, 128. 

Referat von G. Weigel 45. 947. 

— Litlireae caustieae, Wirkung 42, 532. 

— Mayteni Vitis Idaei 41, 268. 45, 520. 

— Oleandrl) Anwendung 45, b:iO. 

Ersatz der Digitalis 42, 719. 

siehe auch unter Oleander. 

— Ortiiosiphi Ph Nederl. 44, 428. 

— Bennae, Anforder. d. D. A. IV. 41, 652. 
von Cassia obovata 41, 6. 

Wertbestimmung 41, 640. 

wirksamste Sorte 42, 719. 

entharzte 44, 123. 

gefälschte 42, 522. 

Fälsch, mit Cassia montana 43, 504. 

Referat von G. Weigel 45, 948. 

— Stramonil, Bestimm, des Alkaloidgehalts 

41, 159. 

— Uyae Ursi, Präparate ders. 43, 495. 

Bereit, dos Dekokts 44, 194. 

Follicoll Sennae, Wertschätzung 41, 652. 
üandelsnotiz 41, 739. 

sind wertvoller als Folia S. 45, 725. 

Fomitiiif Bestandt u. Anwend. 45, 96. 375. 
Foree Food, Bestandteile 43. 653. 44, 578. 
Formaldehyd, Monographie 43, 421. 

— Vorkommen u. Nachw. in den Pflanzen 44, 62. 

— Wirkung auf Pflanzen 43, 69. 

— Einwirk, auf Salpetersäure 45, 733. 

— desgl. auf Schwef elsäui e 45, 734. 

— desgl. auf Phospborpeutoxyd 45, 736. 

— von Methylalkohol freier 45, 375. 

— Bestimm, von Methylalkohol im F. 45, 741. 



Formaldehyd, absoluter in flüssiger Form 43, 207. 

— mit Seife verdickt 43. 232. 

■— Trübwerden der Lösung 4'>, 97. 

— Verkauf nach Prozenten 42, 581. 

— als Konservierungsmittel 44, 286. 

— Antiseptikum für ZackerlÖHungen 41, 366. 

— bestes Desodorans 41, 492. 506. 

— Wert als Desinficiens 41, 795. 

— Desinfektion mit F. 44, 100. 481. 

— -Wasserdampf-Desinfektioii 44, 731. 

— neue Verwendungen 42, 268. 

— therapeut. wichtige Verbindungen des F. 44, 88. 

— Vergiftung mit F.. Behandlung 42, 330. 

— Reaktionen zum Nachweis dess. 43^ 180. 

— Nachweis nach Legier 42, 780. 

— Kodein als Reagens auf F. 44. 62. 

, — Kritik der Reagentien für F 41. 355. 

Nachweis in Nahrungsmitteln 43, 190. 284. 
44, 12. 
I — Methoden der Bestimmung 42, 651. 4r>, 259. 
1 Bestimm, nach D. A. IV. 45, 222. 
I — Bestimm nach Kleber 45, 575. 

— Bestimm, nach Pfaff 44, 49. 

I — Bestimm, nach Romijn 44, 756. 

— Bestimm, nach Schiff 44, 112. 461. 

I Bestimm, als Trisulfomethylen 45, 222. 

— Bestimm, nach Vanino 43, 26. 40. 
j — Bestimm, nach Wolff 41, 198. 

— Bestimm, in Lösungen 44, 929. 

! — Bestimm, in der Miich 45, 595. 

— Kritik derBestimm.-Metboden 44, 751. 45,259. 
Formaldehydbisnlfir, Anwendung 43, 520. 
Formaldehyd-Kaseln, Darstellung 44, 89. 

Wirkung 4:>, 520. 

Formaidehydleim, haltbarer 43, 423. 
Formaldoxim, flüssiges 41, 12ö. 

Formalin, Vergiftung durch F. 42, 432. 

— Wirkung auf die Nieren 45, 982. 

— Nachw. von Methylalkohol 44, 96. 

— verbot. Konservierungsmittel 45, 544. 

— Anwend. m der Loimfabrikation 45, 1027. 
Formaliner^me Esehig 44, 833 
Fonnalln-Glyeerin gegen Bartflechte 44, 98. 

I FormaÜDpigment in Kristailform 41, 442. 

Formalin-Sängliiigsmileli nach Behring 45, 140. 
I Formalinseife, flüssige 42, 795. 

Formalln- Verbandstoffe, Darstellung 45, 888. 
{ Formamint-Tabletten, Anwend. 45, 650. 
! Forman, ^scbn^pfenmutel 42, 704. 
I Forman-Watte, -Salbe u. Pastülen 45, 96. 
' Formmasse, Vorschrift 45, 858. 
iFormazol, Eigensch u. Anwend. 42, 458. 500. 
' Formlm als Konserrierungsmittd 44, 841. 
I — verbot. Konservierungsmittel 45, 544. 

Formoformpulver. Bestandteile 44, 439. 
{Formol g^ranl^, Bestandt 44« 174. 
j Formol-Nazine, Bestandteile 44, 303. 
I Formolproteln, Anwendung tö, 517. 

Formosol, Bestandteile 43, 39. 517. 
I Formnlae magistr. BeroL 190.1 42, 43. 
iFortoin, Formel u. Eigensch. 41, 424. 
;— Anwendung 42, 726. 
iFortossan, Bestandteile 45, 177. 

Foster-Lampe, Konstruktion 44, 731. 

Fraehtverkehr auf Eisenbahnen 41, 282. 

Frada, alkoholfreie Weine 41, 30. 



XXXVII 



Fmgilaaäiire, Dareiellang 42, 467. 
FnudLineesae, Eigensohaften 4&, 886. 
Fnakolin, zur BeiniK. des Aoetylens 44, 101. 
Fnuue's Krftiiter-Saliiüak 45, 177. 
FmnOdseli Orflii, Zasammensets. 42, .S]8. 
FreseBins' Labonitoriam 41, 282. 5i9.4a, 199. 

481. 44. 226. 649 4:>, 212. 762. 
¥n&- ond MastpiÜTer, 7 Sorten 44, 480. 

17 Sorten 45, 344. 

12 Sorten 45, 957. 

FrUIe piUs, Besohreibimg 45, 14. 
Frisonrs Gichtheiler, Bestandt. 44, 493. 
Fritz G. 6 B^ in Wien, Bericht 45, 845. 
Frestbeulen^ BehandL nach Unna 41, 240. 

— BehandL mit Epioarin 42, 725. 

— Behandl. mit Alkoholverbänden 45, 485. 815. 
FrortioprSMnite 44, 760. 849. 
Frottmittel nach Hedenos 45, 96. 
Vmtsalbe nach Lassar 43, 110. 
Fraehtfther, Büdong 45, 495. 
Fniehtgele^ Naonw. von Gelatine 41, 573. 

— Nachw. von Cochenille und Teerftffbstoffen 

43, 528. 

FmehtkoBserTeB, Naohvr. künstl. Färbung. 44, 
117. 

— Anfbewahinng 42, 592. 

Fmektsftfte mit einem Fehling'sohe Lösang re- 
dacierenden EÖrper 41, 83. 

— künstliche, Begriff 43, 176. 

— Untenoheid. natürlicher von künstlichen 43, 

191. 354. 

— HerstelL klarer a. alkoholfreier 43, 532. 

— Methylalkohol in vergorenen F. 44, 12. 

— Ulsdiangen 43, 41. 

— Erlaubtes n. Unerlaubtes bei der Herstellang 

44, 27. 

— üntereachung 45, 205. 
Froektwelne nach Sauer 44, 232. 
Fmektzaeker, Nachw. im Blutserum 44, 84. 

— Darstellungsweisen 45, 11. 
Fnetol, Bestandteile 45, 266. 
Fnetose, Nachw. im Blutserum 44. 51. 
RvetQB Anisi, Anford. d. D. A. lY 41, 662. 

— lalal, — Oapsiel, — Cardamoml, — Foe- 

nieali D. A. IV, mangelhaft beschrieben 
42, 489. 

— Capsiei, Referat von G. Weigel 45, 950. 

— Cardamoml, Rückblick auf 1903 45, 147. 
Gehalt an Mangan 41, 731. 

aus deutschen Kolonien 42, 810. 

Ton Colombo 44, 850. 

Referat von G. Weigel 45, 951. 

~ C^loeyiithidis, Anforder. d. D. A. lY 41, 652. 
Ph. Iial. 44, 631. 

— — Refierat von G. Weigel 45, 951. 

— Foenieiül, Emtebericht 44, 276. 
entölte IL gef&rbte 41, 18. 

~ - Referat von G. Weigel 45, 952. 

— PapaTerla Imnat, Anford. des D. A. IV 

41, 653. 

Abgabe im Handverkauf 45, 913. 

~ — Referat von G. Weigel 45, 953. 

— Ptellandrtt aquat, Wirkung 42, 497. 720. 

— Proflepk Btrombuliferae 41, 238. 45, 520. 

— Rluuniil esthart, Untersuchung 41, 656. 

— Sotbontm, Abführmittel 42, 720. 



Erat I und EL, Bestandteile 45, 828. 
Fratil, alkoholfreies Getränk 43, 63*. 
Fuehslii, volumetr. Bestimm. 44, 437. 
Faeoglyelne Gressj, Bestandteile 45, 177. 
Fueol, Ersata des Lebertrans 45, 33. 

— Bezugsquelle 45, 924. 
Fflllmaseliiiie nach Zemsoh 41, 146*. 
Fokastai-EiitfettiiiifstabletteB 45, 569. 
Fuller'a Erde, Bestandteile 45, 936. 
Fungieid. Besuodteile 43, 52i. 
FuroL reine Bierhefe 44, 361. 
Furolseife, Bierhefeseife 43, 358. 

Faron, zur Konservier, von Wurst 44, 140. 
Funmealiii, Anwendung 41, 648 42, 536. 

— therapeut. Wert 43, 575. 45, 347. 
Fuaeltfl, Gehalt an Amylalkoholen 44, 697. 

— Gehalt an Butylalkohol 43, 264. 

— Bestimm.-Methoden 41, 70. 42, 595. 

— Bestimm, in B anntweinen 41, 194. 45, 28. 
FnßabdrUeke, Herstellung ders. 43, 199. 
FußbodenSle 41, 371. 43, 674. 
FaßBehweifi, Behandlung mit Adorin 45, 657. 

— mit Duroform 44, 259. — mit For- 
malin 43, 475. — mit Hydrooidin 44, 
573. — mit Tannoform 48, 362. 
Fattemiittel, Bestimm, des Fettes 43, 126. 

— Herstell, leicht verdaulicher 43, 344. 

— Bestimm, der G^llulose 44, 876. 

— Gehalt an Sand 45, 558. 

Fattentoff, neuer nach Meulengraoht 44, 41. 

— amerik. Kraftfutter 44, 41. 



G. 



GabianoL Herstell, u. Anwendung 43, 334. 
Oabler's All HeU-Tee, 44, 834. 
Ckidol, Eigenschaften 41, 762. 
Gttnsffett, Zusammensetzung 43. 269. 44, 140. 
Gttnuig, chemische Formel für den Prozeß der 
G. 43, 647. 

— ohne Fermente 43, 506. 

— Literatur übei Oärungsprobleme 44, 55. 

— sogenannte kochende G. 45. 500. 
Gärungsenzyme, Wesen ders. 41, 565. 
GärangBerBeheinangen 42, 606. 
Gflnmgsgewerbe, Ausstellung 44, 399. 
GttroDgs-SaeeharoBieternaoh Lohnstein 41, 168. 

45. 106. 
Gala-Gala, Herkunft u. Eigensoh. 48, 155. 
Galaetase, Eigensch. u. Wirk. 41, 761. 
Galaetogen, Easeinpraparat 41, 253. 
Galalith, Herstellung u. Verwendung 44, 298. 

4'>, 740. 
Galanga mi^or, Beschreibung 44, 851. 
Galaxblätter, Abstammung 43, 180. 
Galazyme, Bereitung 43, 517. 
Galbannm, Referat von G. Weigel 45, 954. 
Galbanumsäiire, Eigenschaften 45, 977. 
Galenisehe Präparate, Wertbestimm. 44, 350. 
Galgantni, Bestanateile 43, 310. 
Gallae, D. A. IV., Besohreibang 42, 489. 

— Referat von G. Weigel 45, 965. 
Galle, bacterioide Wirkung 42, 444. 
Gallenilarbstoffe» Nachw. nach Genelin 41, 764. 



xxxvin 



CtelteBAurtetolfe, Nachw. in den floee 41, 352. 

775. 79a 

— Nachw. im Htm siehe unter Hna. 
Galltturtetee, Theimpte iL, 560. 

— BeheodL mit Snnatiol 43» 903. 

— Mitte] gpgen 0. 46, 828. 
ChüleartefaikvreB deg Vinon 43, 638. 
GaUeB8tefai-l*Mtil]«i 45, 509. 
GaUlasiB, Beetaodt. il Aoweed. 43. 159. 
GalJesei, Eigeneoh. o, AoweDd. 43, 602. 
Chillone, Faflsangsnnm üer 0. 4ä, 880. 
OmUeranitolvM, EigeaschafteD 44, 725. 
ChdleteulB, Koneütation 42, 391. 
GmDiBferMlvre, 4n 763. 

GmllaalH, Zosemmeiisetziuig 4t, 63. 
ChüluBiure, Beindantelliuig 43 66. 

— ÜDtencheid. Ton Oerbeftnre 44, 139. 

— BeBtimiii. u. Trenn, tou Gerfaeiiiie 42, 70. 

— BeBtinun. in OerfaetofEan 43, 111. 

— DeriTate 4'», 977. 
GmUjltuuioid, Eotstehnng 4% 763. 
OnlTSBiflehe BatterlefllIngVB nach Fb. Nederl 

44, 474. 
CMfBBoplastik, Formmasse 45, 313. 
Ganbece = OHM 45, 924. 
Ckuretllha, KiDderknnkheit in Brasilien 46, 106. 
GarteBkressesameBSl, untersuch. 44. 890. 
GMAl-Tabletteii, BeetandteQe 44, 834. 
Gas, L^a^tgas, siehe dieses. 
Gasilehte, Bestimmung ders. 41, 8. 
Gase, Bestimm, sohwefelhaltiger 41, 208. 
~ ScbidJichkett der Ensengase 43. 99. 

— Stahlflascben für kemprimlerte G. 43, 672, 
GasgangriB, Ursache der Krankheit 43, 196. 
Gasgem^Bge, explosive 43. 175. 
GasgMhkffrper, Preissteigerunir 46, 716. 
Gaslerlampea, Gebrauch 41, 720. 
CkMleitiuigea, Auftauen eingefrorener 42, 61. 
GasnriBlgnngsmasse. Bestimm, des Eisenozyds 

44, 732. 
das-SelbstxIlnder, Beschreibung 44, 40. 
OasteriB, Hnnde-kagpnsaft 41, 300. 314. 363. 

— Bezugsquelle 43, 463. 

OastMne nach Bocquiller, ist Bisiiivtpkespluit 

45, 174. 

GastriefB, Bestandteüe 45, 96. 177. 

— HersteUer 43, 629. 
Gastrin, Bestandteüe 44, 493. 

— *HageBiaUetteB 44 174 
GastroeradlBe, Anwendung 45, 520. 
CtetropaeU» Piai, Vorkommen 44, 666. 
Gasn-Ilasu, Anasthetikum 44 303 
GasToInmeter nach Marpmann 42, 451.* 
GMltherlaSl, Ersatz durch Mesotan 43, 506. 
GayoB's Beag. auf Formaidebyd 4l, 133. 
Gaitne, eine Sorte Benzin 41, 436. 
GeJbraaehsmvstenehntB, Erliuterung 42, 31. 

— für Arzneimittel 41, 760. 
Geflttgfkholerm, ist anzeigepfliclitig 44. 844. 
Oeflilgelkalk, Bestandteile 45. 212. 
Gefrierpiuiktsbestlmmiuig, Ausführung 45, 852. 
Gehe & Co., Hundelsbericbte 41, 261. 270. 287. 

42, 264. 311. 322. 43, 273. 44, 274. 45, 
323. 339. 
GeheiBMimel, Definition 42, 22. 

— Definition von Wendt 48, 304. 



GdMfaudtlel zur Yerfaütmig der Smpf&ngnis, 
Ankündigung irarbotan 41, 1^. 

— gegen Pflanzenkrankheiten, Ankündigung ver- 

boten 41, 245. 

— Verkehr mH G. 43, 606. 44, 689. 830. 930. 

45, 34. 86. 113. 
TergL auch ArsBefaBltteL 

— u. Kwpto^ei«! 41. 30. 42, 79. 703. 43, 5. 

43 115. 638. 44, 8. 541. 564. 786. 45, 57. 
~ (jedes G. findet sich im Register unter seinem 

Namen oder dem des Herstellers noch 

besonders aufgeführt) 
GehllfeB, Gehaltszahlung bei Erkrankung 45, 481. 
GeJasepsiii, Bestandteile 45, 842. 
Gelatlnae epktkaladeae, Ph. Ital 44. 715. 
GelnÜBe, HerstelL waaserunJösKcher 42, 91. 

— mit spiegelndem Glanz 45, B60. 

— reagiert nicht neutral 4^ 323. 56G 
•— Erhöhung des Schmelzpunktes 43, 537. 

— als FUlenkonstitneos 43 226. 

— als blntstilL Mittel 48, 774. 81& 

— gegen Durchfall 45, 271. 

— Nachw. in Pastillen etc. 41, 657. 

— Nachw. in Eingemachtem 43, 536. 611. 
-- Gehalt an Kalksalzen 45, 343. 

— Te(anu8keime enthaltend 43, 272. 

— subkutane Einsprits. mit G. 43, 212. 

— Sterilisation für subkutane Einspritzungen 44, 

29. 30. 7a 206. 

— sterilisierte Ton Merck 44, 513. 
GelaAfaiekapsebu Herstellung 41, 500. 

— WMSSerbestftodige 41, 420. 

— Füllen mit fither. Oden 43. 565. 

— Ton PeU, 400 Sorten 44 37. 
GelaÜBepapler, Gebrauch in der Mikroakopie 

43, 380. 44, 421. 

Gelatinesenuii, Bereit, u. Anwend. 42, 151. 
2ö8. 4>, 692 

Gelatine-TagiBal-TampoBS 44, 322. 

GelntiBlerrB von oigan. Kolloiden 43, 174. 

Gelatliio-plastiqve, Bestandteüe 45, 725. 

Gelnte-GIycerin, Bereitung 45, 886. 

Gelb-Fieber, Verbreitung durch Insekten 42, 731. 

Gel6e antidiarrhMqne, Bestandt>ȟe 45, 174. 

Gel^e-Extrakte, Uütersuchung 42, 597. 
jGel^ Zusatz von Stärkezucker 44, 200. 
i Gelenk-BreBBer nach Kunz-Krause 42. 447.* 

GeloB u. Präparate dess. 43. 171 
I Gelose, Nachw. in Eiog^machtem 43, 536 611. 

Gemfisekonserreii^ Färbemittel 44, 264. 
I GemllBesehidlInge, Bekämpfung 44, 648. 
! Genfer NentralftStszelehen 44, 103. 
, Genista tinetorla, Färbst, ders. 41, 8. 
1 GentUmese. Konstitution 42, 339. 

Gentiopikrtai, Herstellung 41, 727. 

Geolln, Bestandteile 45, 175. 84a 

Geräte, nach D. A. IV. notwendige 41, 766. 

GenmlB, Diabetesmittel 42. 704. 

GeranlumSl, spanisches 42, 685. 

— Bestimm, der freien Säure 41, 296. 
, — Verfälschungen 45, 523. 

, — Eteferat yon G. Weigei 4^ 991. 

GeraniuiB-R ieohstofie, Verteilung 44, 549. 
' G^nudel-PastUlen, Bestandt. 44, 493. 

Gerber's Aeldbutyrometer, Sohüttelhüisen dazu 
45, 527. 



XZXIX 



tofeeMMgketteB, Bestimm, der fmeiiH,804 

tobeztnkte, 2 Deae 4b, 961. 
«ertaiteriaUeB. Prüf. den. 41, 63, 265. 

- yerfiÜsobangeD 45, 676. 

toMUre, ODterscheid. Ton Gallosaäare 44, ld9. 

- Ufflwaodlniig in GaUnssiore 4S, 236. 

- Metboden der Bestimmang 4$, 9. 

- Tolninetriache Beatimm. 44, 26. 

- BesbmmoD^ nach Raoß 44. 139. 

- Btttimm, u. Trenn. Ton Oallussäare 42, 70. 

- nehe anoh nnter Tumln. 

toMeffe, Wertbeetimm. nach Nöltbg 44, 621. 

- niikiDchem. Beag. aof 0. 41, 194. 39a 

- Efkenn von Oalinseänre 4S, 111. 
Oerfeitoffbestlmmiuif ohne HantpulTer 46, 1026. 
CMaL BesUndteile 44, 493. 

Gtflaeh^s Priseivativoreme 44, 726. 
Oemaolun, Atomgewioht 44, 21. 
fiernaiiiiimwaflaentoll, Eigeoacb. 44, 442. 
CJcmiieMal-SoAp, Anweodiiog 45, 520. 
Gcnte, verringerte KeimAhigkeit 48, 625. 

- proteolytisohe Enzyme der keimenden 0. 45, 

8S5. 
(a«ruteweneB, Aprilphantasie 42, 222. 
fl»eMiT^a Imaschfae, hygieniaohe 45, 836. 
(Miirilste, Aetiologie der 0. 4i, 95. 
Ocnidhefts-StanMtleher 46, 838. 
CMrtike, Mißbraaoh alkoholischer 41, 164. 

- Oettbrliohkeit sehr kalter 41, 461. 

- Abkühlung ohne Eis 42, 98. 

- Feübalten verfälschter 45, 579. 
Meide, Einfloß Ton Cyaogas 43, 239. 

- Beizen des Saatcr. 45, 715. 
(toeMeextnkte, Eigc^nsohaften 45, 75. 

- Oebalt an Mangan 45, 166. 
MnMeiwty Ursache dees. 42, 239 n. f. 
Gern irteBum, Nelkenöl in der Wnrzel 45, 

129. 
Gewiaier, Ursachen der Terschied. Itirbnng 44, 

883 
(Seirehe, iirbharkeit mit Molybdän 45, 662. 

- elebiolyt. ündnrohdringlichmachnng 48. 100. 
fiewehiVI, Temraacht Panantinm 48, 33. 
(iewiehte, Fehlerquellen 41, 759. 797. 

~ Apotbeker-0. in BnßlaDd 41, 808. 
Oewtektsaue, Jnstiernng ders. 41, 359. 
Clewlne, Bedeut iür die Verdannng 42, 344. 

- Bestimm, des ither. Oeles 41, 260. 637. 

- Analyse 45, 501. 

GfwtnpalTer, mikroskop. untersuch. 45, 938. 

- TerfiUsohangen 41, 625. 42. 317. 341. 397. 

48, 13, 302 44, 202. 387. 
~ sehe anoh Pftffer, Zinint nsw. 
Gtek-Crtae, BesUndteile 45, 828. 
GOmb'b Anaemia-lBliibes 45, 96. 
Mt, Behandl. mit Ghinasäore 42, 431. 

- BehsDdl. mit Colchicin 42, 774. 
Mtkmrasser, Bestandt. 45, 440. 
(HcktHstlUeB, TSgetabilische 44, 289. 
Mtwasser nach Landsberger 45, 203. 
nte, Kleinhandel mit 6. 42, 23. 

- Anfbeirahr. bei Karpfiuchem 42, 23. 

- Yererdnong, Gefäße für G. betreffend 42, 416. 
-Jadogisoher Naohweis 45, 36. 

die sogenannten 0. 41, 753. 



OiMseke, Vorkommen a. Giftwirk. ders. 44, 342* 
OUtlfe FlteigkelteB, Abgabe in ronden Annei- 

gläsern 45. 481. 
OKUgkdtügrad, Feststellaog 43, 311. 
Glftlmmultit Begriff 4B, 408. 412. 
Girtmorchel, Pilz am Weiostock 45, 939. 
Glf'pflBBzen, indo-malayisohe 44, 295. 
GirtsploMB, Versuche auf ihre Giftigkeit 48, 36. 
Oinrerkaot üeberwaohong 48, 289. 
Otegeral, Eigenschaften 41, 81. 

— Anwendung 45, 569. 
OlBseBg-Wiirael, Gebraaoh in China 45, 730. 

Konkarrens durch Red berry 45, 730. 

GJBstefSl, Eigenschaften 44. 20. 
GlebertlN Tinktar, B^^etsodt 44, 668. 

CHpH, Färben dess 41, 753. 42, 263. 

— Härten dess. 41, 676. 779. 

— Härten durch Borsäure 43, 539. 

, Gipsabgüsse, Herstellung 48, 85. 115. 
I — Konservierung 45, 749. 
iGlpsblndei, verbesserte 44, 124. 

— Herstellung u. Anlegen 45, 634. 
Glpasehlene nach Hausmann 42, 768. 
Glrasol, küostl Perlenmasse 41, 080. 
GUndala Parotis siefa 41, 206. 

— sniiimrenalls, Präparate 48^ 163. 
•- Thyreoidea slee . piÜT. 48, 163. 
Glanawiehse für Snefel 41, 608. 

— säurefreie 42, 799. 

Gläser, Wert der gofärbten 41, 692. 42, 5. 

— farbige, als üntersuchungsmitcel 42, 71. 

— für steril Alkaloidlösungen 42, 368. 
-> (Medicin-G.) mit Mundstück 48, 639. 

— mit eingebranntem Emailleschild 45, 240. 
Gläserae tttandfefttße, Ausbesserung 41, 720. 
Glas, Theorie der BUdung 41, 331. 

— Veränderungen bei langer Aufbewahrung 44, 

72. 

— löslicher Gehalt an Alkali 44, 824. 

— ein neues von Heintz 45| 106. 

— edelgrünes Kristallg 45, 879. 

— Löten auf Metalle 48, 243. 

— Trockenätze nach Nienstädt 41, 792. 
-- Schreiben auf Glas 42, 590. 45, 837. 

— desgl mit dem Platinstifte 42, 626. 

-- AetsflUssIgkeit zum Schreiben 41, 580. 
Glasröhren aus alkalischem Glase 42, 101. 
Glastinte. schwarze 41, 60. 

— nach Schweissmger 42, 171. 

Glasnrea, Zusammensetzung der matten u. kri- 
stallinischen 48, 28. 

Glaswaren, Preisnteigerung 44, 731. 

Glaadne, Bestandteüe 48, 641. 

Gliadlne, Getreideproteid 44, 135. 175. 

Glidltt, Weizen-Eiweiß 45, 766. 

Gllmmer-Indnstrie 45, S69. 

Globin, optische Aktivität 45. 7. 

Globon, Zusammensetzung 41, 262. 

Glabnlarla Alyp«m 44, 872. 

Globnies of Hetbylenblae 45, 828. 

Globnllelde Wirkung Begriff, 48, 402. 

Glabns-Patzextrakt, Bestandteile 45, 828. 

Globns-Sältlger nach Eösler;^48, 4.50. 

Gloneln = Glonoin 44, 679. 

Glazinlen, Erkrankung durch eine Anguillula 
42, 148. 



XL 



ainek-Gliiek, Bestandteile 45, 248. 
GltlhkSrper, HersteU. der Fäien 44, 426. 
OltthntiUmpfe, sich selbsteDtzündende 41, 607. 
Glahwaehl^ Vorschrift 41, 60. 
Gltthwelnol, Bestandteile 42, 746 48, 553. 
GlatamliiiiliaTe, Darstell. 41, 2.o4. 
Glatannol, Eiftensohaften 4B, 298. 
GlatenmeU, HersteUang 43, 263. 316. 
Glatiapepton, Verbind, mit HBr und HJ 41, 

160. 
Glatolbrot, Eigenschaften 41, 629. 
GlatolienuD Hehleieh, Anwendung 48, 579. 
Glaton, neues Nährpräparat 42, 803. 

— Eigenschaften u. Gebrauch 48, 108. 166. 

186. 276. 
Glyeeratiim Bismutl earbon. (8c. Th.) 44, 244. 
Glyeerln, Ph. Ital. 44. 590 

— Fabrikation in Amerika 41, 371. 

— Gewinnung aus Schlempe etc. 44, 530. 

— industrielle Reinigung 41, 69. 

— Vorkommen Yon Arsen 44 51. 

— parfümiertes wirkt giftig 42, 476. 

— keimtötende Eigenschaften 44, 418. 

— Umwandlung in Zucker 43, 652. 

— ungeeignet für Desinfektionslösungen 42, 166. 

— Wert als Konstituens 41, 783. 

— Verwend. zu Pillenmassen 44, 894. 

— starke Reaktion mit KMuGa 43, 534 

— Färbung durch Eisen 41, 378. 

— Nachw. von Eisen 45, 224« 

— Bestimm, nach Bnisine 44, 437. 

— Bestimm, nach Ghaumel 48, 541. 

— Bestimm, durch Jodsäure 45, 21. 

— Bestimm, nach der Jodidmethode 45, 638*. 

— Bestmm. nach Zeisel u. Fanto 48, 426. 45, 

245. 
^ Bestimm, im Rohglycerin 48, 360. 

— Bestimm, des Aschengehalts 42, 109. 
Glycerinarsensanre Salze 42, 615. 
Glycerin Limonade, Voischrift 42, 248. 
Glyeerinobornatroiif Darst. 41, 378 
Glycerinometer nach 8tiepel 45. 740. 
Glyeeriophosphorsaore Salze, neue 42, 268. 
Glycerinphosphorsäare-Präparate^Gleichmäßig- 

keit ders. 45, 668. 
Glycerin-PetrosulfollVsoiif, Bereit. 45, 173. 
Glyeerlnseifeii, flüssige 41, 215. 

— mit Rohrzucker Terfälschte 41, 86. 
-^ Bpstimm. des Zuckergehalts 43, 238. 

— -Parte 42, 8U6. 
Glyeer niim Jodatum (D. V.) 41, 191. 

— peptieum, Bes'andtteile 45, 862. 

— solidiflcatiim, 43, 617. 
Glycero-Kola, granuliert 44, 550. 
Glyeerolatum aromatteum., 48, 653. 
Glyeerophosphatglyeerol, Eigensch. 44, 436. 
Glyeeryl-Bleioleate, Eigensch. 45, 278. 
Glyein, Gebrauch in der Photographie 44, 860. 
Glyelniii, Vorkommen 41, 194. 
GlyeyrrUziii, als Ersatz des Saccharins 44, 624 
Glyeyrrhizlnsäiire. Be6timm.imSuccu8Liquiritiae 

42. 277 283 

Glykoblastol, BestandteUe 44, 174. 
Gl kogalllB, Eigenschaften 44, 322. 
Glyko-Gelatine, Bestandteile 45, 975. 
Glykogen, Physiologisches 48, 5iB5. 



I Glykogen, chemische Zusammensetz. 43, 443. 
i— Bedeut. bei Entzündungen 45, 534. 
I — Auftreten und Venohwioden in den Hefe- 
zeUen 42, 270. 

— Darst. u. Gehaltsbestimmung 41, 145. 

— Darstell, ans Miesmuscheln 42, 426. 

— Gewinnung durch Eztrahierung 42, 444. 
, — Bobtimm. nach Bajard 44, 207. 
j — bestimm, nach Hagwood 41, 312. 

— Bestimm, nach Pflüger 45, 659. 
;— Bestimm, in den Geweben 41, 467. 
' — medicin. Anwend 44, 912. 45, 376. 
I Glykogenal, Eisenschaften 42, 265. 44, 416. 

Glykolsäure-Menthylttther, Eigensoh. 44, 375. 

Glykolsäarementhylester, Eigensch. 44. 61. 

Glykomorrhnm, Ersatz des Lebertran ^ 334 
I Glykonsfture, Eigenschaft u. Anwend. 43, 150. 
i Glykophenin = Saeeharln 44, 726. 

Glykosal, Eigenschaften 43, 151. 
< — Bezeptformeln 43, 543. 
; Glykosin (Glyeosine) = Saeeharln 41, 5G9. 
I GlykosolTOl, Warnung 44, 664. 
,Glyko8olToI Lindner umgetauft in Meyer's 
I Kurmittei 45, 113. 

GlykoRurie, Ursache ders. 43, 101. 

Glykozone, Bestandteile 44, 223. 

Gmelln's Reag. auf Gallenfarbstoffe 41, 764. 

Gnoskopln, Isomeres des Narkotina 44, 567. 

Goeee Gorlehe, Bestandteile 45, 96. 

Godfrey's Cordlal, Bestandteile 45, 869. 

GKrdeFs Tee, BestandteUe 44, 834. ' 

Gold, Vorkommen in Bäumen 41. 294. 

— Vorkommen in Steinkohlen 41, 700. 

— Gewinnung 41, 118. 318. 345. 

— Wiedergewinn, aus Goldbädem 41, 298. 

— Einwanderung in Blei 41, 699. 

— Fällang m krystallin-Form 48, 621. 

— mikrochemischer Naohw. 45, 636. 
, — Best mit Na^,G, 43, 472. 
, — Best, in Cyanidlösungen 45, 193. 
I Synthese u. Verwandlung des G. 41, 707. 

— kolloidales, Herstellung 43, 447. 44, 840. 
Goldbroneellmiß, Vorschrift 41, 305. 
Goldohlorlir, Bereit mit flüssigem Chlor 42, 52. 
Goldhydrosol, blaue Färbung dess. 48, 521. 
Goldimitation, Herstellung 41, 99. 
Goldkur gegen Trunksucht 45, 748. 
Goldlegiemngen. farbige 41, 99. 42, 166 
Goldlösnng, rote, Herstellung 48, 27. 

Reagens auf Kolloide 48, 27, 

Goldlot, BestandteUe 41, 219. 305. 

-~ mit Kadmium 43 243. 

Goldmellsse. Herkunft 45, 598. 

Goldsehmldrs Verfahren zur Eraeogung hoher 

Temperaturen (Aluminothermie) 41, 385. 
790. 

Goldsehmidt*s Kopfsohmerzpastillen 44, 204. 

Goldsehwefel für Gummifabriken 45, 595. 

Goldzahl, Bedeutung ders. 43, 27. 

Gomenol, Eigensoh. u. Dosierung 42, 337. 

Gondangwaehs, Eigenschaften 42, 439. 

Gondo matrl, Herkunft u. Gebrauch 42, 770. 

Gonokokken, Färb, mit Neutralrot 41, 790. 
, — neue Farblösung für G. 44, 97. 
I — Färbung nach Pappenheim 44, 897. 

— deutlichste Färbung 45, 677. 



XU 



CtMok^kken, Züchtang ders. 45, 620. 
GoBorrkSe. elektrische Behandl. 41, 778 

— BehaDdl. mit Salpetenäure 48, 241. 46, 678. 

— Anwend tod Grarin 45, 678. 

— Verpack. Yon UntersnchuDgsmaterial 42, 213. 
GoBorrhSe-Sprltse, oeae 45, 621. 

CSoneBftii, Beatandt. u. An wand. 44, 28. 

— gegen Qonorrhoe 44, 898. 

— Üntersocbung 45, 824. 

««oek's Tiegel, Verbesaerong 41, 499. 42, 583. 
Gorit = Calefnmperoxyd 41, 424. 48, 517. 
GeadrogeiiiiL, Nadelbolzteer 45. 765. 
Gouttes de PAbM Gr«goire 45. 458. 
Graeilen, EntfettnngsPiftparat 45, 177. 

— Besbindteile 45, 520. 
Gna-Oblaten a. Apparate dazu 48, 365. 
Gram'sche Färbung, Modifikation 42, 793. 
Gnminin, gegen Henfieber 45, 706. 
Granaten, aas Dentschostafrika 41, 663. 
GraDAtnm, homöopath. Tinktar 42, 307. 
Granit. Herst eli. Ton gegossenem 41, 60. 
Gnumlar efferr. Aeetanllide eomp. 45, 569. 
Gnuiales de Cotillon, Bestandteile 48, 629. 
~ ColeUetne Houde 45, 828. 

— mit SanapariU u. Schwefel 45, 669. 
Graphit, künstlicher 44, 250. 

— Bf'srimm. in Gesteinen 44, 447. 
GrapUtftberzn; fär Steindenkmäler 45, 798. 
Giefiler m Halle a. &•, Anszeiohnnng 41, 334. 
GrindellalU, Eigenschaften 44, 548. 
Gilserte, Eigensch. o. Wirkg. 45, 842. 
GivfihaBdel, Begriff 45, 400. 
GmbeDwasser zur Kesselspeisang 42, 605. 
Grflne Salbe nach Unna 41, 763. 

Gnmer's POkelsalz, Bestandt. 44, 462. 
Gaaeo, Abstammung 44, 288. 
Giujaehiaol, Zusammensetzung 44, 7. 
Gu^add, Bestandteile 44, 679. 
Goillaeiii, Eigenschaften 44, 7. 286. 
Gujaeiuii, Ableitung des Wortes 42, 645. 
GuOaUioi>- ^ Oni^akharztiiiktur, Wert als 

Brägens 43, 112. 
Gu^aUnol, Eigenschaften 41, 393. 
Gu^ak-Kapferreaktioii, Empfindlichkeit 42^ 

137. 
Gaiüakal Ph. Ital 44, 591. 

— Oxydation durch Lacoase 45, 421. 

— m Verbindung mit Zimmtsäure und Tannin 

43, 458. 
Gudakolblau, Bild. u. Eigensch. 41, 600. 
GuOakolin. Bestandteile 45, 842. 
Gi^akolkakodylat, lugensch. 41, 530. 42, 211 
GudakoJphosphat, Eigenschaften 41, 535. 
GiaJakalsulfosKure, Horstell. 44, 637. 
GuSakoisalAwaiires Kalimn, Reaktionen 45, 

566. 
Giajakrinde, wirke. Bestandt 48, 97. 
Ga^aksapomn, Verwendung 45, 375. 
^B^sBar, Eigenschaften 41, 135. 
Gu^aaaMl, ägensohaften 41, 92. 
OiabuBplioi, Znsammensetz. 48, 517. 
Oianldiii, Bestimmung dess. 44, 292. 

— zur DarstelL von Harnstoff 41, 274. 
Crutannln, Bereit u. Eigensch. 43, 509. 
<^iayaliB, Zusammensetzg. 45, 842 
fruayarsiii, Zusammensetsang 45, 650. 



C^nderln, Bestandteile 45, 177. 

Gubrolitiu Kieselguhrstein 45, 749. 
I Guinea- Wurau seine Lebensdauer 45, 797. 
; Gummi arablenm Ph. Ital. 44, 631. 

D. A. IV., Abstammung 42, 489. 

aus Deutschostafrika 45, 597. 

Bildung dess. 42, 91. 

Unterscheid, von 18 verschiedenen Sorten 

45, 371. 389. 409. 433. 449. 469. 

verfälschtes Pulver 45, 592. 

Imitation 44, 400. 

' Referat von O. Weigsl 45, 968. 

— elastieum siehe Kaatsdiuk. 
Gommidmek in der Photographie 41, 547. 
Gummiliarze, Stick8to%ehalt ders. 41, 456. 

— technisch u. medicinisch wichtige 45, 767« 
Gummisaager mit Löchern 41, 611. 

— für Kinder, neuartiger 42, 258. 
Gummisehlttuehe, gasdichte 48, 46. 

— mit Asbest übersponnen 48, 168. 

I Gummistl^pBel, Durchbohrung 45, 488. 

— Ersatz ders. 45, 818. 
Gummiwaren siehe auch Kautseknk. 

i Gurjan baisam, Gewinn, u. untersuch. 44, 761. 

— Räckbüok auf 1903, 45, 111. 

Gurken, das Einsäuern der G. 41, 166. 44, 363. 
I Gurmln, Gewinn, u. Anwend. 44, 912. 
I Guttaeuratabletten, Bestandteüe 48, 262. 517. 
I Gattapereha, Abstammung 42, 489. 
\ — von Neu-Guinea 45, 310. 
|— neue G. -Pflanzen 45, 597. 
! — Gewinn, ans Blättern 45, 618. 
I— Reinigung ders. 41, 631. 

— Wertbestimmuog 48, 569. 

— Preissteigerung u. Ersatz 42, 264. 

— Herstell, eines Ersatzes 45, 335. 

— Bildung des Albans 45, 24. 

— -Harze, Konstitution 45, 499. 
GutteetoL Schutzverband nach Dieterich 48, 403. 
Gutti Ph. Ital. 44, 631. 

— Stammpflanze 42, 497. 

— Rückblick auf 1903 45, 149. 

— Referat von G. Weigel 45, 969. 
Guttmann's BoneegBO-PiUen 45^ 202. 
Gutzelt'Kcher Arsennachweis 44, 914. 
Gymnostaehyum febrifngiUB 45, 706. 
Gynaieol, Bestandteile 45^ 520. 

-^ in Tablettenform 45, 520. 842. 
GyBoeordlaSl, Eigenschaften 45, 484. 

— Untersuchung 44, 627. 668. 
, — Anwend. bei Lepra 48, 178. 
' — Präparate mit G. 45, 633. 

— Anwend. zu Ampoules 45, 811. 

I Gynoeordlaseife, Bereitung 41, 74. 

— Anwendung 44, 725. 



H. 



HaaransfaU, Mittel gegen H. 42, 789. 43, 210. 
Haarbttrsten, leicht zu reinigende 42, 777. 
Haarerzeurangsmittei „Uarasin"« 45, 504. 
Haare, Federa ete. zu färben 45, 409. 
Haarfärbemittel 41, 315. 42, 320. 321. 48, 
542. 553. 641. 674. 44, 131. 157. 269. 363. 



1 



XLII 



HaarlHrbemlttel, aber ihre Braaohbarkeit ü, 
316. 

— Analysen 45, 924. 

Haarfiurbe von Seeger, Bestandteile 42, 343. 
Haarkränsel-Flüssigkeit 41, 780. 
Haarkur naoh Lvisar, Yorsohrift 42, 14. 
Haarm, billiges 44, 479. 515. 
Haaröl o. Pomade mit EapiUin 45, 58. 
Haarplgment, üotersnohamen 45, 67. 
Haarsaekmllbe, Nachweis 42, 640. 
Haarsalbe nach Paschkis 41, 284. 
Haarschuppenwasser, Analyse 43, 553. 
Haartinktnr von Kneifel 44, 852 
Haarwasser, Brenonessel-H. 42, 660. 

— ein Crotoi öl haltiges 42, 567. 

>- Kanada- n. Lanolin-H. 44, 131. 441. 

— vegetabil. nach Hartong 45, 828. 
Haarwuehsmlttel ^.Lovacrin^' 48, 553. 

— Lanser's Talol 45, 636 
Haarwuehspomade von Eögler 41, 363. 
Haarwaehasaft, Aokündig. verboten 44, 693. 
Habereeht'scher Tee, Bestandteile 44. 725. 
Halty's Bindenwasser, Bestundt. 41, 388. 
Haetormia, Behtaodteile 42, 746. 

— alkoholfreies Oetränk 44, 714. 
Hadromas«* u. Cytase 41, 43. 
Hllmaeolade, Bestandteile 45, 96. 
Hämadorol, Zosammensetz. 44, 336. 
Httmalbamin nach Dahman 41, 49. 

— -China Ellxir 44, 439. 
Httman, Bestandteile 45, 202. 

— heißt jetzt San^Q 45, 707. 
Hämaphoskol, Hämatogen von Stephan 42, 788. 

— Zusammensetzung 43, 39. 
Hlmarrhol^ Bestandteile 43, 386. 
Hämartol, Ersatz des Hämatogen 44, 834. 

— Bestandteile 45, 96. 

Httmase, Darstell, n. Eigensch. 44, 705. 
Hämataeid = Hamalbumin 43, 602. 
Hftmatle Hypophosphltes, Bestandt. 45, 520. 
HImatln u. Hftmln, Charaktenstik 41, 438. 

— -Albumin nach Fmsen's 45. 2d0 

— -Eiweiß nach Plönnis 4^ 506. 
Analyse 44, 723. 

— -Prttparate, Darstell. 44, 440. 
Hllmatlnogen. Gewinnung 44, 494. 
Hämatoantltoxln, Darstellung 45, 886. 
Hämataffa, Hämatogen- Kakes 44, 834. 45, 96. 
HAmatofor, Bestandteile 43. 617. 
Hämatogen nach Hommel 41, 48. 

-- Fortuoa-H. nach Goldroann 41, 48. 

— trockenes, nach Hirschfeld 41, 538. 

— nach Ph. Nederl. 41, 452. 

— über die Bereitung dess. 43, 626. 45, 179. 

— Bereit, aus Sicco 42, 717. 735. 

— badiscbe Vorschrift 43, 172. 
-- Trübewerden dess. 43, 618. 

— Gehaltsprüfung 45. 71. 

— Verkauf nicht frei 42, 22. 

— als Nähnnittel frei verkäuflich 43, 281. 45, 886. 

— ist ein Heilmittel 44 68t. 

— Präparate mit H. 45. 179. 

— -Kakao, Bestandt. 43, 316. 
Hllmatoldin, Eigenschaften 41, 441. 
Hllmatokrit, Beschreibung 41, 580. 
Himatoporphyrln, Eigenach. 41, 441. 



Httmatoporpbyrlnnrle, Entstehung 44, 88. 
Hämatoxylia, Konstitution 41, 431. 

— Indikator des I). A. IV 42, 313. 

— -PhoMphorwolframsinre, Zusammensetz. 43, 

159. 
Httmiakrlstalle im Blut, Gewinnung 42, 474. 
Hftmlnkris all-Beaktlon naoh Teiohmann45,257. 
Hftmina], Bestandteile 43, 517. 
Hftmoantltoxln, Eigenschaften 45. 535. 
Httmoihromogen, Eigenschaften 41, 440. 
Hftmororm-flttntato^n, Eigensch. 42, 569. 
Httmogpallol nach Kobert 41, 49. 

— Dosierung 42, 337. 

— Therapeutisches 43, 6.B5. 
HttmofT«'!! M^^ropplt-r^* 43. 517. 
Uftmoglobln nach Nardi 41, 48. 

— -Albumlnat naoh Tbeuer 41, 48 
~ -Eiweiß naoh Pfeuffer 41, 48. 
~ -Fxtrakt nach Pfeuffer 41, 48. 

— In lamelUs nach Merck 41, 48. 

— -Tabletten nach Radlauer 41. 48. 

— ehem. u. physikal Eigensch. 43, 266. 

— Therapeutisches 43, 634. 

— Bildung durch Schwermetalle 43, 381. 

— optische Aktivität 45, 7. 

— Gehaltsprtifung 45, 71. 
Hftmoglobinslrup, Bereitung 45 141. 
Hamo-L<*elthlBtable4ten 45. 569. 
Hämol nach Kobert 41, 49. 

— -Malzextrakt, Eigensch. 43, 602. 

— -Prttparate, Therapeutisches 43, 634. 
HttmoHo, Bestandteile 45, 842. 
Httmolor, ein Likör 45, 202. 
HllmolyBin«', Begriff 44, 4)4 
Httmomaltin, Blutpiäparat 44, 107. 124. 204. 
Hftmvnenrol, Bestandt. 43, 517. 
Hllmophoftphln-Tabletten 44, 494. 
Httmoprotagon, Bestandteile 45, 202. 

— Anwendung 45 600. 
Httmoprotometer nach Jolles 43, 338. 
Httmorrholden, Mittel gegen 44, 108 
Httmorrholdai|tlll<*n Yon Rupprioht 42, 79. 
Httmorrboldaitropfen^ Bestandt. 45, 569. 
Hämostatin, Eigensch. u. Anwend. 48, 629. 

— = Xeroform, 44, 725. 
Hllmostin = Httmalbomln 43, 350. 
Haemotrophlnom nenrotonienm 43, 368. 
Httnde, Desinfektiim mit Alkohol 41, 801. 

— desgl. mit Chirol, 41, 806. 

— beste Desinfektion ders. 4% 140. 

— Mittel gegen aufgesprungene H. 41, 402. 

— kosmet. Gallerte ftir die H. 44, 389. 
Httnsel in Pirna, Berichte 42, 91. 321. 495. 

44, 19. 548. 
Haferkakao, Analyse 42, 819 43, 42. 459. 
! ~ Bestimm, des Hatermehlgebaltes 43, 128. 324. 
, Hafermehl, Bestandteile 42, 820. 

— Nährmittel bei Diabetes 45, 76. 
Hagebnttenmns, Analyse 44 678. 

• Hagel, chemische etc. Untersuchungen 48, 474. 
jHager's Denkmal, Ansichtskarten 41, 579. 

Haiman. Bestandteile 44, 24. 

Haimaplast, Bestandteil 43, 517. 

Haimoae, Eigenschaften 42, 600. 

— Zusammensetzung 43, 517. 
Hallimaseb od. HonigpUa 42, 228. 



XMII 



HalltfWfty's Pfllen 45, 202. 
Haloferm, B^standt. u. Anw. IS, 457. 
Halofenid-ReaktioB, Bedeatnng 41, 216. 
HalogenstttrkeTerbindaiigen 44, 528. 
Haloldndse, mikrochem. Bestimmang 48, 470. 
Salphen'sche Beiiktl«ii, AusfühniDg 41, 303. 

45, 801. 

Chemismus ders. 43, 109. 

saf OittODÖl 43, 43. 

Halter för Rpagensgläser etc. 48, 624*. 
Hanamelig-Crtee, Bestandt 45, 652. 
Haauuuuuitto, japaa. Efise 44, 64 
Hamburger Hygieniscbee Institat 42, 269. 272. 

315. 
Hairiltoii 8 PUlen, Bestandt. 45, 569. 
Hanmarsten's Reag. zam Nachw. von Oallen- 

farbstofiFen im Harn 41, 106. 
Handsehrainke, Vorsohrift 41, 402. 
Hanfbser, fidetmethoden 43, 311. 349. 
Hanfgarn, üntfrsoheid. von Jute 48, 43. 
HaBtemen, mikroskop. Nachweis 45, 463. 
Haptophore Gruppen, Bedentaog 42, 561. 

43, 413. 
HmdD, HaarerzeogaDgsmittel 45, 504. 
Hardlella. Bestandteüe 44, 620. 
Harn a) Konseryiernng 41, 359. 43, 76. 
~ desgl. mit Formaldehyd 43, 249, 46, 695. 

— deegL mit Thymol 43 li7, 166. 

— Verpackung für bakteriolog. ünteisuchungen 

42, 213. 

— Mengenverhältnis der Harnbestandteile 41,479. 

— desgL des Naobth. zom Tagh. 42, 109. 

— wechselnde Beakton des Tagh. 42, 628. 

— Giftwirknng des H. 41 111. 

— Oxydationsprodakte 41, 143. 

— reducierende Kraft 41, 143. 

— Bestimm, der Säure 42, 474. 

— Bestimm, der Gesamtsäure 43, 351. 

— Beiiehung zwischen Harnstoff-N und Oesamt-N 

41, 479. 

— Bestimm, des N 42, 830. 43, 7. 

— Ausfiillen des Eiweißes mit Thierkohle 42, 394. 

— desgl. mit Kieseiguhr 42, 104. 

— Ausfahr, der Diazoreaktion 41, 19. 

— Anstetl. der Nitritreaktion 42, 503. 

— Beaktion mit Resorom 45, 497. 

— Untersuch, des H. zur Feststellung der 

FunlLtionstät. der Niere 42, 537. 
— .Konserriening der Sedimente 41, 69. 378. 
457. 556. 42, 766. 

— untersuch, der Sedimente 44, 297. 

— Literatur über Sedimente 43, 322. 

— Sedimentier-Scheidetrichter 44, 859. 

— Sedimentier-Cylinder 45, 166. 

— Gefrierpunktbestimmungen 42, 558 43, 58. 

45, 852 

Wert ders. 42. 568. 44, 252. 45, 164. 

siehe auch Eryoskople. 

— Winke für Untersuchungen 42, 526. 

— internationale Untersuch. Methoden 41, 512. 

— Vereinbar, schweizer Ghemil^er über Harn- 

untersuch. 45, 831. 
Im b) Verlauf der All^aptonurie 45, 8. 
~ Vork. von Ailoxyprof einsäure 43, 521. 

— Aossoheid. TOn Ammoniak 4:3^ 361. 

— Entsteh. Ton AntipyrinhamstofF 43, 621. 



Harn b) bei GitronensafUraren 44, 179. 

— der Diabetiker ist eisenhaltig 44, 246. 

— Gehalt an Eisen 43. 634. 

— Emulsionsalbuminune 43, 174. 

— über rote Harnfarbstoffe 42, 443. 

— gallertartiger H. 4S, 469. 

— Hamcylinder in eiweißfreiem H. 43, 497. 

— Abminderung dei Harnsänre 43, 5. 

— Yerbalten des Jods zum H. 42. 141. 

<- Beschaffenheit bei Kenchhustpn 45, 622. 

— Abscheidnog too Kreatinin 42, 806. 

— Bedput. der Magnesia im H. 43, 73. 

— b^i Gebrauch von Natriumrbodatiid 43, 392. 

— Nachw. der Pentosurie 43, 292. 

— nach Gebrauch von Phenao^tin 41, 80. 

— Mittel g:egen Phosphaturie 45, 713. 

— Strychnin gegen Polyurie 45, 465. 

— nach Gebrauch von Purgatin 43, 546. 

— nach Gebrauch von Pyramiden 41, 37. 399. 

42. 807. 43, 621. 

— Entsteh, von Rubazonsäure 43, 521. 

— nach Genuß von Spargel 41, 414. 42, 746. 

— nach Gebr. von viel Snlfonat 44, 88. 

— Trippelpbosphate im H. 42, 191. 

— Wiik. des Urotropins 42, 668. 

— Zucker im H. Gesunder 41, 416. 

Harn e) Nachw. bezw« Bestimmung von Aoet- 
essigsaure 41, 399. 42, 374. 

— desgl. nach Ri«*gler 43 249. 469. 

— von Aceton 42, 374. 667. 
von Ammoniak 45, 36. 

— von Arsen auf biologischem Wege 41, 38. 

27(i. 282 43, 194. 

— von Bilirubin 42, 271. 327. 

— von Blut 41, 158. 43, 24. 
-~ von Blutfarbstoff 44, 223. 

— von Blutkörperchen 44, 925. 

— von Brom 42, 601. 45, 83. 

— von Chmin 44 618. 

— von Chlor 43, ö35. 

— von Chloriden nach Biegler 42, 619. 

— von Eisen 42, 260 

— von Eiter 41, 158. 44, 925 45, 173. 636. 

— von Eiweiß: allgemeine Regeln 42, 766. — 

mit Alkalipersulfaten 42, 110. — nach 
Ammann 41, 557. — mit Anilinfarben 

43, i:09. — nach Byobowsk 43, 110 — 
nach Fuchs 44, 400. — nach JoUes 41, 
446. 44, 704 — mit Metaphosphorsäure 
43, 369. — nach PoUacci 43, 3ül. — 
nach Preschen 44, 576. ~ in Spuren 
nach Praum 42, 251. — mit Salicyl- 
sulfonsäure 42, 393. — nach Spiegler- 
JoUes 42, 392. — ultramikroskop. Be- 
stimm. 45, 322. — Trugschlüsse 44, 925. 
— von E. und Zucker am Krankenbett 
43, 481. — von Bence-Jones'schen Ei- 
weißkörpern 42, 258. 

— von Embeliasfiure 41, 208. 

— von Formaldehyd 43, 696. 

— von GaUenfarbstoffen 41, 106. 571. 42, 326. 

339. 44, 478. 924 45, 139. 

— von Glykogen 44, 478. 

— von Glykuronsäuren 41, 458. 

— von Gaigaoetin 42, 604. 

— von Hämatoporphyrin 44, 88. 



XLTV 



Haro e) you Hipparsäare 43, 68. 

— Ton Indikan: mit AmmoDiamperauifat 42, 

244. — nach Beama 42, 442. 44, 26. — 
nach EhrJich 44, 307. — nach Jaffe- 
Beker 42, 685 — kolorimetr. Bestimm. 
4B, 301. — naoh Obermayor 41, 27. 44, 
925. — Dach Bleuler 44, 567. — nach 
Stnsyzowski 44, 248. — in jodhaltigem 
H. 42, 258 295. 585. 48, 52. 

— von Indopyl 44, 621. 

— von Jod 42, 601. 43, 69. 44, 565. 

— desgl. nach Jedipin Einspritz. 48, 620. 

— von Kakodylsäure 42, 351. 

— von Kali 44, 138. 

— von Kryogenin 45, 460. 

— von Lac^o«»© 44, 394. 

— von Morphin 41, 349. 

— von Naphthalin 45, ö36. 

— von j^-Naphtholschwefelsftore 45, 745. 

— von Nitriten 43. 52. 

— von Nakleoalbamin 45, 922. 

— von organischen Säuren 42, 806. 

~ von Oxalsäure 41, 784. 42, 375. 44, 576. 

— von Oxybattersäur« 43, 26. 235. 

— von Pentose 41, 62. 168 

— von Pentosen 44, 479. 494. 

— von Pepton 42. 645. 

-- desgl. neben ürobilin 43, 26. 

— von Phenetidin 41, 80. 

— von Phenolen 41, 661. 

— von Phosphnten 42, 619. 

— von Porinbasen 41, 380. 601. 45, 38. 

— von Pyramiden 41, 399. 43, 344. 

— von Qaecksüber 41, 277. 555. 556. 42, 336. 

44, 839. 

— von Salicylsäure 45, 400. 

— von Santonin 43, 268. 

— von Sulfooal 44, 6. 

— von ürobilin 41, 800. 

— von ürotropin 45, 713. 

— von Zacker: Allgemeines 41, 599. 42, 215. 

— neben Arbatin 44, 4:s5, — naoh Drech- 
sel 42, 402. — mit Fehling'soher Lösung 

41, 544. 43, 205. — nach Gawalowski 
44, 926. — neben Kreatinin 41, 95. 42, 
473. — naoh linde-Molisoh 42, 217. — 
nach Gebrauch von Methylenblau 42, 
269. — mit Nitrophenylpropiolsäure 43, 
236. — mit Nitropropioltabletten 41, 77. 

42, 256 — naoh Patein 41, 468. — naoh 
Pavy 42, 618. — mit Phenylhydrazin 

41, 158. 43, 26. 46 208 - mittels Po- 
larisation 44, 484. — nach Riegler 42, 
120. — aus dem specif. Gewichte 42, 27. 

— nach Träger 43, 175. — von Z. und 
Eiweiß am Krankenbett 43, 481. 

Harnfleeken, Entfernung aus Wäsche 43, 386. 
Hamgelattne zur Züchtung von Typhusbacillen 

42, 810. 

Hrnrnsänre, Löslichkeit in Wasser 41, 727. 
^ Verh. in Lösungen 41, 632. 

— Lösiichkeit in Nukleinsäure und Thymin- 

säure 43, 242. 

— neues Oxydationsprodukt 43, 187. 

— Forschungen über das Wesen derH. 42 695 

— medioio. Anwendung ü, 279. 



Harnsäure, Nachweis nach Riegler 42, 787. 
43, 338. 44, 621. 

— Bestimm, ders. nach Bellocq 42, 374. 

— Bestimm naoh Jager 41, 143. 

— Bestimm, naoh Jolles 41, 380. 43, 81. 

— Bestimm, nach Rudisch 43, 535. 

— desgl. mit dem XJricometer 43, 264. 

— Bestimm, nach Wörner 41, 209. 
Harnsäure Ablagerungen im Körper 42, 830. 

Mittel zur Lösung ders. 43, 32. 

Harnstoff, Bestimm, im Harn nach Jolles 41, 

445. 42, 392. 

— Bestimmung mit dem Ureometer 41, 264*. 

— Bestimmung nach Marpmann 42, 463*. 

— Kritik der Bestimm.-Metboden 44. 733. 

— Bildung aus Kasein und Fibrin tö, 109. 

— künstliche Bildung 43, 509. 

— Darstell, aus Guanidin 41, 274. 

— Spaltung durch Urease 42, 696. 

— Oxydation organischer Körper zu H. 44, 702. 
•* medicin. Anwend. des reinen E. 43, 152. 

— Verwend. in der Histologie 45, 196. 
Hartgomml, Cement für H. 41, 419. 
Hartspiritus 41, 647. 735. 42, 494. 

-> Bereitung 43, 69. 608. 640. 

— verschiodene Arten 44, 884. 

Harz, Bestimm, in Fetten, Seifen usw. 43, 549. 
Harze sind Polymerisationsprodukte 42, 711. 

— technisch u. mediclnisch wichtige 45, 767. 

— Prüfung der Barth. 44, 96. 

— u Balsame, Ngehalt 43, 178. 
Harzleim, Bestandteile 43, 657. 
Harzöt, Nachw. von Mineralöl 42, 765. 
Harzöle, Herstell, emulgierender 45, 594. 
Harzsanre Metalle 41, 205. 
Harzsäuren aus Copaivabalsamen 42, 690. 

— aus Goniferenharzen 42. 690. 

— bis jetzt isolierte u. untersuchte 45, 281. 
Hasehieh, wirksame Bestandt. 44, 616. 
Hausmannes Geschäftsbericht 42, 768. 

— AdhaeslTum, verbessert 44, 823. 
HansMihwamm, Vorkommen usw. 42, 33. 

— biolog. Nachweis 43. 66. 

— Prüfung von Bauholz auf E 44, 665 45, 89. 

— Beziehung zu Krebs u. Tuberkulose 44, 497. 

— Bekämpfung 45, 6S1. 

<- 5 Bekämpfungsmittel 43, 889. 

— Vertilgung mit Mikrosol 43. 604. 

■— Albrechtson's Mittel gegen H. 45. 477. 
Hanstiere, für H. giftige Pflanzen 44. 913. 
Haut, Durchlässigkeit für Arzneistoflfe 41, 311. 

— Mittel zur Pflege der H. 44, 823. 
Hantflarbene Pasten u. Salben 42. 728. 
HautJueken, Behandlung dess. 43, 635. 
Hantpulver, Freiberger, Verwend. 42, 276. 
Hantsehutzmittel nach Efrem 45, 97. 
Häute. Beschwerung mit Zuclier 41, 367. 
Httntehen, wasserdichte, Darstell. 44, 194. 
Haydrn's Urle Solvent 45, 844. 
Hebra'scher Seifenspiritus 41, 234. 44^ 550. 
Hederieh, Vertilgung dess. 41, 461. 45, 531. 
Hedonal, Eigenschaften 41, 530. 

— Anwend. u. Dosierung 42, 15, 337. 43, 341. 
Hefe, Chemie u. Phybiologie 41, 737. 43, 586. 

— Zellkern u Struktur ders 44, 68. 
■^ Kultur auf Gipsfl&chen 41, 167. 



XLV 



Hcfty Znohtnng besoDderer Arten 43. 649 

— Bereit aDg in China 46, 981. 

— Lebenedaaer 45, 677. 

— Bestimm, der Oärkraft 4% 351. 

~ Abhandlong über die Oftrkraft der H. 43, 
656-665. 

— ihr Wirken bei der Ofining 43, 647. 650. 

— Messung der Triebkraft 45, 9ö8. 

— Proteolyse durch H. 41, 536. 

— das Inrertin u. die Maltose der H. 42, 588. 

— Agglutination der H. 4% 794. 

— Aasunilations-Energie 43, 202. 

— £iowirk. auf die Invereioitskraft 44, 67. 

— Widerstandsfthigkeit gegen Infektion 4i, 98. 

— Gewinn, des Protoplasma 42, 182. 43, 66. 

— Gewinnung von Aibumosen, Peptonen usw. 

aus H 43, 32. 

— Notwendigkeit des Calciums in der Hefe 45, 

429. 

— Wirk, von Furfurol auf H. 48, 240. 

— ist H. ein Nahrungsmittel 42. 10. 316. 

— Bedeut als Nahrungsmittel 41, 401. 604. 

— medicio. Anwendung 41, 156. 745. 

— Anwend. als Arzneimittel 4^ 268. 

— arsenhaltige als Arzneimittel 44, 21. 

-'- Gegenmittel für Diphtherietoxm 41, 516. 

— baktericide Wirkung 44, 296. 

— Handelsverkehr mit H. 44, 325. 

— Untersuchungen in Hamburg 42, 315. 

— Bestimm, des Kartoffelmehls 43, 127. 511. 

— siehe 'auch Bierhefe, Baaerhefe, Preßhefe 

usw. 
Hefeeiweiß, Gewinnung dess. 42, 221. 
HefeeBdotrypsin, Eigensohafton 41, 761. 
Hefeextrakt, neues Nährmittel 41, 252. 

— (Pflanzenfleisehextnikt) Daratellung 42, 12. 

28. 69. 134. 182. 221. 

— üntersoheid. von fleisohextrakt 45, 226. 

— Xanthinkörper dess. 45, 671. 
~ Abscheid, von Eiweiß 46, 894. 
Hefeextrakte Otos, Sirls u. Wok 44, 290. 
Hefefett, üntenuuhung 45, 1024. 
Hefeinvertase, Eigenschaften 42, 682. 
Hefe-Katalase, neue Untersucb. 45, 671. 
Hefepreßsaft, Oärung durch H. 41, 353. 
Hefceeife von Fink 44, 493. 

Hefeselfea, Bereitung 45, 886. 
HefeUbletten von Fiok 44, 493. 620. 
Hefezellen, Färbung ders. 41, 268. 
~ Oerbstoffreaktionen 42, 138. 
Hcüezellsaft, Gewinnung 41, 433 
Heftpllwter, engl, üniversaih. 44, 833 

— siehe auch unter Emplastram« 
H^Uelkeeren, Gehalt an Mangan 44, 502. 
Heidelbeerextrakt, medio. Anwendung 41, 534. 

— io Kljütieren u. Suppositorien 42, ^67. 
fiddelkeeiUystlere, Bereitung 41, 628. 
Heidelbeertliiktar, Bereitung 44, 494. 

— DaratelL u. Anwend. 45, •'^20. 
Heüelbcenrehi, Yorsohrift 41, 562. 
HeMer's Gebirgskrftutertee 41, 451. 
Heiko, künstL Jasminöl 41, 570. 
Helko-Irls, künstL Irisöl 41, 570. 
HcQ's ür. thralkapseln 45, 202. 
IMapparate sind keine Heilmittel 41, 712. 
HritaaethodcH, piahlenaohe Ankündigtmg 45, 362. 



Heilmittel, Srlfiuter. des Begriffs H. 44, 681. 

— Empfehlung durch Apotheker 45, 44^. 
HellpulTer für Sitzbäder 44, 258. 
Hein's Wein-Schnellklärung 44, 639. 
Heinrleh*s Tee gegen Mageoleiden 44, 258. 
Hektographenblltter, Herstellung 41, 718. 
Hektographenmasse, Herstellung 42. 509. 
Hektographentinte, Bereitung 42, 510. 
Uektographie, Anleitung 42, 509. 
Hektographieren auf Glasplatten 41, 718. 
Helenin, Eigenschaften 42, 666. 
Helfenberger Annalen 42. 464. 485. 48, 415. 

421. 45, 689. 722. 767. 791. 

Helleina, Schneckenzucker 48, 568. 

Heliosens, Ersatz der Dunkelkammer 44, 467. 

Heliosine = Extr. materiae heratogenae 42, 
520. 

Heliosen, Anwendung 45, 202. 

Hcllotropin, Verwend in der Pariümerie 48, 279. 

HeJinm, Beziehung zu Radium 45^ 456. 

HeU's Somatose-Rindernahrung 44, 80 — flüss. 
Formalinseife 45, 96. — Diachylon-Streu- 
pulver 45, 202. — Glycerin-Handpasto n. 
neutrale Handseife 45. 202. — flüssiger 
aromai Eisenzucker 45, 569. — aromat. 
Triferrin*Es8enz 45, 631. — Extrakt zu 
liebigs Kindersuppe 45, 886. 

Hellifkeitsprttfer nach Wingen 44, 161. 

Helmerieh's Rrätzesalbe, Vorschrift 41, 120. 

Helmerieh-Hardy*sche Salbe 42, 24. 44, 815. 

Helmitol, Eigenlob, u. Anweni. 48, 596. 44. 896. 

Helonin, Herkunft u. Anwend. 44, 726. 

Heithin, Zusammensetz. 48, 517. 

Hemaboloida arseniated 44, 573. 

H^magloblne solnble, Bestandt 44, 834. 

Uemidesmusworzel. Anwend. 45, 934. 

Hemisine, Gewinnung 45, 262. 

H^mog^ne Taülenr, Bestandteile 45, 96. 

H^moqninine, Besundteile 48. 626. 

Uennau bestes Haarfärbemittel 41, 315. 

Henryks Caleined Magnesia, Packung gesetzlich 
genchüizt 45, 188. 

— Chlorides and Jodides 44, 573. 
Hensei's Makroblon 45, 203. 

— Xtthrsalz, Bestandt. 45, 588. 
Heptylaminseifen, Versucho 43, 520. 
Heratol, zur Reinigung des Acetylens 44, 101. 
Herha Adonidis Ph. ItaL 44, 631. 

aestivalis» Wirkung 42, 720. 

— BaeehariB eordlfoliae 42, 532. 

— et Fmetns Kiepharis eapensis 41, 238. 

— et Radix Braehyeladi Btnekertt 41, 238. 

— Ephedrae Neradensla, Wirkung 42, 532. 

— Conil u. Hyoseyanni D. A. IV, mangelhaft 

beschrieben 42, 497. 

— Hyoseyami, Anford. d D. A. IV 41, 653. 
Bestimmung des Alkaloidgehalts 41, 159. 

42, 720. 
Verwechslung 42, 720. 

— Lobeliae Ph. Suec 42, 701. 

— Polygonl afienl«, chemische Untersuchung 

44, 922. 
chemische und pharmakogn. Unter- 
suchung 46, 112*. 154*. 

— Seneelo Jaeobaea, Wirkung 42, 720. 

-> Tlolae trleolor., medio. Anwend. 44, 288. 



XL VI 



Herba Tiolaa trieolor., ge^en Akue 44^ 784. 
Herbabny's KalkeisenBirup 44, 493. 
Herbarinm, das älteste 44, 7ol. 

— Trocknen der PfLanzeo 42, 613. 43, 315. 
Herba-Selfe, Bestandteile 44, 503. 
Heritin nach Marpmann 45, 116. 376. 651. 
Hermaziii, f2:egen Kesselstein 44. 484. 
Hermitln, Darst. n. Verwand. 43, 450. 
Hermophenol, Bezagsqaelle ? 45, 448. 
Hermophenyl, Eigensohaften 42, 500. 734. 43, 

159. 

— Anwendung 44, 748. 

— Reaktionen 44. 815. 

— Bezugsquelle 4B, 530. 
Heniiar!a91, Eigenschaften 42, 321. 
Hemiario, Darstell, u. Eigensch 45, 458. 
HernuTa-Pastllleii nach Eorwill 43, 653. 
Heroin, Giftigkeit dess. 44, 142. 225. 

— Nachweis dess. 44, 332. 

— Identitätsreaktionen 45. 306 

— Bereit, einer Lösung 44, 470. 

— Anwend. u. Wirk. 41, 206. 304. 42, 13. 43. 

311 44 820. 

— Dosierung für Kinder 41, 291. 42, 337. 

— Höchstgaben 41, 580. 45, 106. 

-— Peronin u. Dlonln, vergleich. Reaktions- 
tabelle 44. 9. 
HeroiB-Bromoformsirnp 42, 574. 
Heroinbydroehlorat, Wirkung 43. 341. 

— Eigens, haften 44, 870. 909. 
Herophosphites, Bestandteile 44, 573. 
HerzmuskeU das Fett dess 41, .i29. 
Hetoform, Eigenschaften 42, 500. 

Hetol, Anwend. in der Augenheilkunde 43, 355. 

— Anwend. bei Tuberkulose 44, 598. 45, 889. 
Hetol-KoffeYn, Eigensohaften 43, 358. 
Hetolsanguinal, Eigensohaften 43, 602. 
Hetralln, Eigensoh. u. Anwend. 44, 491. 780. 

— Bezugsquelle 44, 772. 
Heahaeillns, Virulenz dess. 44, 125 
Heufieber, Ursache u Heilung 44, 376. 

— Behandl. mit Aristol 45, 661. 
Henfiebergiit, Untersuchung 45 497. 
Ueufieber-Heilserum siehe Poliantiit 
Heureka, gegen Kesselstein 44, 131. 
Hexamethylentetramiii, Dosierung 42, 337. 

— Verbindungen dess. 42, 117. 580. 
-— siehe auch Formia u. Uresin. 
Hexamethjlentetramlntannln-Proteid 44, 135. 
Heyden-Agar, Bestandteile 43, 632. 
HlLTeleistong bei Vergiftungen und Unglücks- 
fällen, Anweisung der Ph. Kederi. 44, 474. 

Hillesol-Kapseln u. -Pillen 43, 467. 
Himbeeren, enthalten Saiicylsäure 44, 364. 
Himbeeressenz. Beieitung 45, 698. 
Hlmbeemaehpresse, Vei fahren 45, 698. 
Himbeerplantage, Anlegung 45, 838. 
Himbeersaft» Gehalt an Weinsaure 41, 347. 

— gewässerter 41, 843. 

— Prüfung auf Echtheit 43, 354. 

— Erkenn des künstlich gefärbten 43, 654. 

— Nachw. von Kirschsaft 41, 421. 665. 

— Konservierung 44, 650. 
Himbeersimp, Bereitung 44, 415. 527. 

— Anforderungen 42, 771. 

— Erzielung dunkelroter Farbe 44, 923. 



Himbeersirap, Fälschung u. Täuschung 41, 777. 
~ Fälschung durch Wasserznsatz 42, 140. 

— Stärkesirup enthaltend 43, 41. 

— Aschengehalt u Alkalität 45, 854 
HippophaS rliamnoides, enthält Apfelsäure 41, 

200. 
Hippnrsttnre, zur Kenntniß ders. 42, 8. 
Hirseh B«, Nekrolog 43, 627. 
Hirse. Veränd. durch Hitze 43, 337. 
Hirndin, Gewinn, u. Eigensch. 44 550. 

— Eigensch. u. Anwend. 45, 321. 
Histiothentis Bttppellii, Bedeutung 41, 447. 

42, 61. 144. 

Histogenol, Zusammensetzg. 43, 262. 

— Eigensch u. Anwend 44, 287. 
Histosan-Sirnp u -Pnlyer 45, 651. 838. 
Hitzdraht-Bogenlampe nach Fester 44, 731. 
Hodensaft, Zusammensetz, n Wirk. 43, 163 
Höchstflraben des D. A. IV 41, 395. 525. 

— für Haustiere 42, 733. 
Hlillensteinflecken, Entfernung 43, 385. 
Hlillensteinhalter nach Lewin 43, 58. 

— nach Bulnheim 44, 226.* 
HoiTs Malzextrakt-Nahrung 4'>, 844. 
Uoffmann's Abführpulver, Bestandt 43, 631. 

— Cröine, Bestandt. 45, 96. * 

— Magen pul ver 45, 96. 
Hoffmann'scher Geist. Bestandt. 45, 331. 
Hofprlldikate sind nicht übertragbar 44, 640. 
Hofsehneider's Flechtenheilmittel 45, 844. 
Holdes B.utreinigungspulver 44, 493. 

— Eisenpulver 44, 493. 

Hohofen oder Hoehofen 45, 584. 664. 
Holarhena antidjsenterica 45, 520. 
Uolde*6ohe Methode zur Bestimmung desParaffin's 

in Petroleunirückständen 43, 472. 
Hollander1>eerrot, Kernfärbemittel 41, 317. 
Holz, Unverbrecnlichmachen 41, 98. 

— u. Stärke, Ueberfuhr. in Zucker 42, 375. 

— - Mahagoni-Anstrich 41, 436. 

— Anleitung zum Färben von H« 45, 311. 

— durch die ganze Masse schwarz zu färben 

43, 19. 

— Kitt zum Ausfüllen von Löchern 43, 625. 

— Konservierung nach Buchner 42, 98. 
~ Konservierung nach Wiese 42. 642. 

— in der Erde zu konservieren 42, 74. 

— Beurteil, der Jahresringe 42, 628. 

— Ursache des Harzstickens 42, 228. 

— Mittel gegen Wurmfraß 42, 711. 

— Weißfäule des H. 42, 228. 231. 

— Naohw. von Pilzmycelien im Bauh. 42, 38. 

— Prtif. von Bauh. auf Hausschwamm 44, 665. 

— Erkenn, von Hausschwamra im B au h. 45, 89. 

— Prüf, von Bauh. auf Daueihaftigkeit 44, 575. 
Holzbeize, englische 42, 542. 
Holzeliarpie, Verw. bei Perkolationen 42, 438. 
Holzessig, Reinig, von Teer 44, 553. 
Holzessigsänre, neuartige Fabrikation 41, 271. 
Holzfugen, Ausbesserung ders. 44, 284. 
Holzgeist, Gehalt an Aceton 44, 505. 

— B 'Stimm, des Methylalkohols 45, 739. 
' — siehe auch Methylalkohol 

Hoizin u. Holzinol, Bezugsquelle 41, 86. 
HolzlLohle, Eiiträrbungsvermögen 43, 215. 

— -Breiomsohlttge, Herstellung 41, 830. 



XL vir 



H<ib81, ohinedsohes 44, 477. 890. 45, 149. 
Holzregfmle, Koosenrierang deis. 42, 245. 
H«lstoff, Reagens auf H. 48, 16a. 

— farbreaktioa mit Amylaobwefeisäure 48, 336. 

44, 49. 
Holit*ere, medioin. angew. Sorten 48, 230. 
Halzwoile o. HolawoUiratte der xh. Nederi. 

44, 431. 432. 
Holxwflriner, Vertilgung 41, 780. 
Homllopatli, Name allem ist kein unlauterer 

Wettbewerb 44, 873. 
H«M0o]Mitlil8elie Apotheken, Dispensirbefagniß 

44, 681. 

— Anneibüoher 42, 155. 48, 448. 

— Arzneimittel, Begriff 45, 305. 

— Vrtfaiktnreii, Prüf, und Wertbeatimm., 42, 

283—291. 297—311. 
Honif Terschiedener Bienenarten 48, 476. 

— Gehalt an schwefliger Stfore 44, 417. 

— Prüfung auf Glykose 44, 131. 

— künstliob gefärbter 42 403. 

— Fälschung mit Stärkesirup 43, 42. 

— Preisausschreiben betr. Prüfung 42, 780. 
~ Apparat sur Prüfung 48, 503 

— Untersuch, des Wald-Ü. 42, 598. 

— 5 angebl. Ersatzstoffe 44. 259. 

— Handel mit Kunsthonig 42, 316. 

— Konkurrenz durch Kansthonig 42, 363. 

— Referat von G. Weigel 45, 973. 

— u. Molke, Getränke daraus 42. 330. 
HonlgdextriB, Untersuchung 42, 595. 

— im Tannenbonig 45, 197. 
Ho]dg-61yeerf]i-GeI6e, Bereitung 45, 904. 
HeBln»ilz od. Hallimaseh, Schädlichkeit 42, 228. 
Honthis^ Eigensch. u. DosieruDg 42, 337. 

— Reaktionen 44, 256. 

— DarstelL ist patenüert 44, 812. 

Hepfeii, Ersatz durch Colombowurzel 44, 674. 

— angebl. Gehalt an Senföl 44, 909. 

— Gehalt an Baldriansäure 45, 941. 
Eopogan-Prttpanite, Eigensch. 43 602. 

— -Tabletten, Bcbtandteile 44, 2^1 9. 
Hoppe's Rheumatismusmittel 45, 844. 
Hmehard's hämostatische Pillen 45, 96. 
Rtbrsche Jodaddition, Modifikation von Well- 

manii 41 265 

— JodquecksilberlöBung 42, 40. 

■^ Jodlösung, Ersatz durch Jodmonobromid 42, 
705, 48, 39. 

mit beständigem Titer 48, 427. 

VerwendULg nach D. A IV. 45, 719. 

— Wachsprüfung, Modifikation 42, 124. 
Hlkneniifenkollodiam 41, 188. 48, 295. 
Ithnenngenmiitel .,Fort*''45, 177. 
Htlmeniiigenpllaster nach Fe»t 41, 436. 
HUmeramgeiisaibe 41, 43. 48, 5b0 
lUmeraagenaelfe von Lauterbach 44, 258. 
Haimerpest, ist anzeigepflichtig 44, 844. 
Ilaiiiy Freu- und Mastpulyer 45, 294. 
Hmfinasse nach Defay 42, 32. 

Huile digltallqiie, Bestandt 48, 358. 
Imiiaal, Moorextrakt 41, 406. 
HaniBein, Export nach AusUalien 41. 63. 
Hiiuoerkoiifienre, Ammoniakgehalt 11, 625. 
HvBU, über die Bildung dess. 42. 586. 
IiBile, ünteisuoh. auf Trichinen 42, 511. 



Hunde, Beschmutzung der Häuser durch H. 45, 

458. 
Hundebandwunii, Schmarotzer beim Menschen 

44, 520. 

Hundekotbelze, Ersatz durch Erodin 41, 72. 

42. 182. 
Hundeknehen, Vorschrift 41, 294. 
Himdswiit, chii'OS. Mittel gegen H. 45, 748. 
Hundszeeke, bewirkt Zersetzung des Blutes 48, 

500. 
Hasemaim^ Th., ft Nachruf 42, 167. 
Husteiiy äußere Ureachen 44, 626. 
Hustenpastillei (D. V.) 41, 211. 
HyaciothO], Eigensch. des künstl. 41, 237. 
Hydraeetin = Pyrodln 48, 517. 
Hydragogtn, Bestandieile 41, 253. 44. 377. 
Hydrargotln = Hydrarg« taanieum 42, 788. 
Hydrarguent, BesUndteile 44, 162. 
Hydrargyrin, Anwendung 45, 346. 
Hydrargymm anilinieiiiii, 45, 361. 399. 

— benzoieam oxyd« 41, 206. 

— blehloratum« Löslichkeit in Aether 42, 313. 

— byodatum, Löshchkeit 48, 276. 

— earboUeum 44, 921. 

— ehloratom Ph. Jtal. 44, 591. 
Prüf, auf Sublimat 42, 313. 

— eyanatum D. A. IV., Prüfung 42, 566. 
Bestimmong des HON 41, 19. 

— extlnetum Helfenberg 41, 93. 

— Jodatum Ph. Ital. 44, 591. 
~ 3<>dokakodylieam 48, 290. 

— Jodotanideam 41, 912. 

— kakodylieum, Eigenschaften 42, 211. 
Au Wendung 45, 418. 

— laetleum. Anwendung 48, 303. 

— - oxyeyanatum, Darstellung 45, 343. 
Bestimm, des HON 41, 19. 

— präelpitatum alb. Ph Ital. 44, 591. 

Löslichkeit in Essigsäure 42, 465. 

Titration nach Kopp 45, 20. 

Prüf, nach D. A. IV 45, 690. 

— salieylieum basieum. Bereit, der Lösungen 

45, 41«. 

— Bulftireum aethylenatum 45, 418. 
aethylen-diam.natum 43, 160. 

— siehe auch Quecksilber. 
Hydrastin, Konsütation 44, 452. 566. 

— Schmelzen mit Harnstoff 44, 566. 
Hydrastinln, Reaktionen 44, 261. 

— KoodeosationeD mit Ketonen 45, 98. 654. 
Hydrazinsulfat, Reagens auf Kupfer 42, 338. 
Hydra-Zneker = Saeeharln 45, 114. 
Hydroeerln, Bestandteile 43, 517. 

— u. Hydrosterln nach ^bleich 43, 23. 
Hydrochlnon, Ao^endong 45, 406. 
Hydroehlnon, in den Blattknospen des Birn- 
baums 45, 744. 

Hydrocldln, gegen Fußschweiß 44, 573. 
Hydroeinehonln, Darstellung 42, 296. 
Hydroeotamln, Konstitntion 44, 4^9. 566. 

— Derivate 45, 61. 

Hydrogenlum peroxydatum Ph. Ital. 44, 591. 
Hydrolelne, Bestandteile 44. 361. 
Hydromlse Watte, Ohren- W. 45, 924. 
Hydrosehweflige Sttore, DarstelL 45, 615. 
HydroBole, Begriff 41, 436. 



XLVIII 



HfdTMoi a. HjdroyeL Bedentnng 44, 137. 
Hydroxylamin, oeae Farbreaktion 43, 123. 
— DarBtellang 44, 260. 
Hydroxyl-Ionen, Naohweis ders. 45, 136. 
H.vgiama^ Zasammensetsting 41, 252. 
Hygiela, Salbe zar Haatpflege 45, 569. 
Hygienal, Bestandteile 45, 96. 
Hygrlnsäure, Synthese 44, 2ia 
Hygropldla spinosa» Anwend. 45, 934. 
Hyomel, Bestandteile 45, 588. 
Hyoscin, Bezieh, zu Airosein 48, 47. 
HyoBoyamlB Ph. Nederi 44, 411. 
~ Beziehung zn Atropin 44, 84'J. 45, 246.477. 
Hyperbiotliu Gewinnung 45, 376. 
Hyper-Samphire, Bestandreile 43, 522. 
Hypnoaeetln, Formel u. Eigensch. 44, 439. 
Hypnon« Zusammensetzung 48, 617. 
Hypnopyrin, Bestandt. u Anw. 48, 457. 
Hypoohioride« Emwirknng auf 8,0 45, 841. 
Hypoehloridbleiehe, elektrisohe 45, 387. 
HypoehlorÜmasse, feste 44, 894. 
Hypophosphitoy Jodometrie ders. 44, 206. 
Hyraeenm Ph. Nederi. 44, 428. 



J. 



Jaborandl-Blnde, falsche 41, 568. 
Jaborandistoffe, Höchstgaben 42, 338. 

— siehe auch FoUa Jabonuidi. 
Jaborin, Wirkung dess. 42, 338. 
JaeobPs Heiltränke 45, 202. 

— Touristen-Pflaster 45, 115. 
Jacquemiii's reiner Gärstoff 45, 863. 
Jaffe's Lecithm-Kakao 45, 842. 
Jaiapio, Zuokerbestandteile 43, 339. 

— u. Ck^üTolTiiliii, Zusammeosetz. 44, 794. 
Jambalprftparate bei Diabetes 45, 707. 
Jamrosla^ gegen D.abetes 42, 704. 
Japakonitln, Eigensohaften 41, 68. 
Japaiiiseher Nori, Bestandteile 42. 506. 
Japanaftnre, Eigensohatten 41, 432. 
Japantalg, Untersuchuog 42, 491. 
Japanwaehs, Zusammensetzung 41, 422. 
~ Eigensch. 45, 9l4. 

— Rückblick auf 1903 45, 125. 

JasmiiiQl, Bestandt. o. Eigenschaften 41, 237. 
569. 43, 31. 

— künstbches 41, 237. 570. 44, 526. 
Jasmon, Eigenschaften 41, 569. 
JatreTin, Eigenschaften 45, 76. 

Jatropha angustidens, Vorkommen yon Blau- 
säure mi Rhizom 43, 377. 

Janne T^^tal^ Zusammensetz« 44, 363. 

Ja?ol, BesUiidt u. Herstellung 41, 484. 

JaTanlsehe Hefe „Bagi^ 42, 165 

Ibit. Zusammeosetz. u. Eigensch. 41, 65. 

Iboga, Ibogaln, Ibogin 43, 31. 56. 98. 246. 

leliden, als Ersatz des Ichthyols 45, 5;^0. 

lehtammon, Eigensohaften 43. 186. 

lehtargaB, Eigensch. u. Anwend. 41, 609. 42, 
314, 338. 45, 4ia 

-- gute Wirkung 43, 272. 

lehthermol^ Anwendung 43, 517. 



lehthofonn, Anwend. n. Wirkung 42, 314w 45, 

419. 
lehthogen, Bezugsquelle 43, 570. 
lehthol^ Bestandteile 44, 726. 
lehthosot, Znsammensetz. 44, 262. 
lehthmotplllen, Bestandteüe 43, 262. 
lehthyoeolia Ph. Ital. 44, 6J1. 
lehthyodln, Eiccenschaften 41, 567. 

— = I^arol 43, 426. 
Ichthyoform^ Eigenschaften, 41, 156. 
Ichthyol, Geschichtliches 44, 691. 737. 

— Prüfung nach Merck 42, 552. 

— Yerdeckung des Geruchs 42. 728. 

— Resorption durch die Haut 42, 338. 

— Identitätsreaktion 45, 518. 

— Ersatz durch Bituminol 45, 114. — durch 

Ichden 45, 520. — durch Lithyol 4&, 
706. — durch Piscarol 45, 669. 

Ichthyoleaieiiuii, Eigensch. u. Anw. 43, 242. 
276. 

lehthyoleisea, Eigensch. u. Wirk. 43, 242. 

— siehe auch FerrlrhthoL 
lehthyolgiyeeriaetampoiis, 41, 207. 
lehthjkolldiii, Eigensch. u. Anwend. 44, 321. 
lehthyolpflaster, Anwendung 44, 335. 
lehthyolrohöl, Gewinnung 44, 693. 737. 795. 

812. 

lehthyolnüleyl, Eigensch. u. Anwend. 43, 629. 

Iehthyol8alie.Upilleii nach Bohden 43, 403. 

lehthyolsalieylprftparat« nach ValenU 44, 335. 

Ichthyolsaifosäiire, Darstellung 44, 696. 737. 
I 795. 812. 

I letosot = lehtlioeot 45, 234. 
I Ideal, Eomprimiermaschine 44, 844. 
! — neue Einatmungsflasche 45, 614. 

— Fieisohkonservierungsmitrel 45, 314. 
Idol, ein Gewärzpräparat 44, 746. 
Jeeorin = Natterer's Lebertran 43, 651. 
Jeeoralbutter, Bestandteile 4^, 834. 
JeeoroJ, Lebertranemulsion 43, 602. 

— Präparate mit J. 45, 202. 

Jeqoirltol, Anwend. u. Wirkung 42, 795. 43, 

160. 
Jequirltoisemm von ROmer 43, 160. 
Jeqniritolsera von E. Merek 44, 287. 
Jequirity, nicht Inquirlty 42, 144. 479 

— Semen, Untersuchung 45, 12 

— siehe auch Abrln u. Jequirltol. 
Jeyer Fluid, Zusammensetzung 44, 439. 

I Jez' Präparate siehe unter ihrem Eigennamen. 
' Igazol, Eigensch. u. Anwend. ^ 468. 
i — gegen Tuberkulose 41, 396. 

Ignis, ein Anfeuerungsmittel 44, 56. 

IgnaÜDsbohne, Sameneiweiß 41, 471. 

niielam. Unterscheid, der Arten 41, 48. 

lUorlnsäure, im GopaiYabalsam 42, 637. 

Immuiisierende Substanzen, künstL DaratelL 
42, 270. 

Immunisienuigswert, Bestimmung 43, 413. 

Immiinilät, Wesen der L 41, 657. 

— natürliche angeborene 42, 372. 

— natürliche u. künsthche 43, 397. 407. 

— aktive u. passive 43, 408. 411. 
Impf-Sehatzrerband nach Fürst 41. 678. 
Indigo, Erkennung als solcher 41, 339. 

- Gewinnung u. Analyse 44, 293. 



nux 



Iiilg^ kaoBtl. DarsteUaog 4% 69. 170. 325. 

- Preue des künstlichen 42, 326. 
~ koUoidaler 4a. 607. 

IidJIcofeni ÜMetoria Qehalt an Indikan 44, 293. 
MgoMsalfManrtt, Alkalisalze 41, 77. 
Ii^ikan, Spaitangsprodokte 41, 350. 

- Biidaog im flarn 41, 398. 

- Nißhw. im Harn siehe unter Harn. 
Iiiikuiarle, künstl Enengong 41, 628. 
lidikitor, nener f&r Aoidimetrie 41, 348. 

- neaer för Säoren n. Alkalien 41, 329. 

- nach Troger n. Hille 45, 197. 

- oeoar nach Bobin 45, 542. 
InükatoreD for Alkabid-Bestimm. 41, 395. 

- Notizen aber I 4o. '^'6S. 

- de« D. A. IV 45. 786. 

- Theoiie der I. 45. 978. 

- gemischte I. 45, 979. 

- Q. Teatimpiere, literatar 41, 438. 
bdiflialsiii, feliitstehuntt 41, 3.50. 

laÜaiB, mikrochem. Nachw. 41, 254. 42, 519. 
Iidel, Eigenschaften 41, 569. 

- neue Daratellang 43, 153. 
ladnyl, Entatefanng 4i, 351. 
IidiktioMlIlssIgkeit, Vergiftnng mit 42, 574. 
IilhutlD, Kinderaihrmittel 44, 232. 

bfektion, Unterschied von Intoxikation 4S, 400. 

- angeborene Widerstandskraft 42, 372 
Iiüektleustoffe, Uebersicht oach Behring 4S, 

397. 
liflmza, Anwend. von S-dipynn 42, 431. 

- Mandlnns mit Zimmt 41, f 17. 

- -F!lseh«heB nach Breitnng 41, 181. 

- -Mittel nach Borne 41, 181. 

- -Ikbletton nach Boß 41, 181. 
Iifudirbtt«k»eii aas Nickel 41, 735. 
Iiflisa nach Ph. Ital. 44, 716. 

- TL Beeoeta, ratioDelle Bereitong 48, 87. 118. 

44, 471. 
Bmit mit Fluidextrakten verboten 44, 



IHgitmlis, Bereitang 43, 91. 132. 

I, unterscheid. Yon Int Senegae 
13, 2ü6. 

- Snuie eompes. D. A. IV. 42, 496. 
haltbares 4i, 600. 

htoerieB, Wirknog flaorescier. Stoffe 41, 731. 
IiibofieBdlarriiOe, Entsteh. 41, 606. 
bgverpiüTer, Prüf n. Fälschangeo 41, 81. 
bhalatlo e. tnssim Toimder 45, 202. 
^jeetie aattsoniioiTh. Szymanskl 44, 726. 

- ItraU Wealer 41, 764. 
I4«tloii Bretonneaii 45, 202. 
hfcktteiieB, achmerzlose subkatane 42, 432. 
^ektloagrlUirelMB für Aether - Einspritz. 41, 

344. 
^lirlty siehe Jeqnlrity. 
iMikteiu Verbreiter der Malaria 42, 729*. 

- Ä)d Krankheitaübertrftger 43. 340. 45, 751. 
Ivekteapsl^ry Wertbestimm. 41, 388. 654. 

- kvtwriertea 43, 115 144. 
hiteintieiie, BehandL mit Cigarrenasche 42, 

630. ' 

- Bdttndeia mit Jodtinktur 44, 496. 

- Bnhaadl. mit Earbolvaselin 45, 465. 
^iMkteiiwMln, Eigensohaften 45, 980. 



Insektol, Eigenschaften 42, 667. 
InstnimeBte, Konaeryier. mit Boraxlösong 43. 

61. 
Inrar, nene Legierang 4\ 518. 
Inyertase, Bezieh, zu Diastase 41, 515. 

— Sammelreferat über I. 45, 743 
loTerttn, Zusammensetznnt^ 41, o72. 
~ Darstellnog aas Hefe 41, 515. 
Jod, Atomgewicht 43. 468. 

— Darstell des reinsten 43, 317. 

— Qewinnang in Japan 44, 124. 

— Analyse des reinen 44, 282. 

— Reinig, a Bestimm nach Groß 45, 20. 

— Rea/enspapier aaf J. 42, 394. 601. 

— Empfindlichk. der Reaktionen 44, 815. 

— Pralnng nach D. A. IV 45, 788. 

— Nachw. nach Riegler 44, 565. 

— qaantit. Trennung Yon Chlor 41, 352. 

— Bestioim. a. Trennong von Brom u. Chlor 

42, 391. 45. 306. 

— Absorption dorch die Haut 41, 783. 

— desgl. durch galenische Präparate 41, 56. 

— u. Arsen, York, im Organismus 42, 373. 

— ümsohifige mit Jod 42, 582. 
Jodaeeton, Wirkung 44. 679 
Jodalbaeid, Wirkungsweise 43, 636. 
Jodalgin, Ersatz des Jodofoims 44, 61. 
Jodanisol, Anwendung 45, 520. 
Jodbromiialztabletteii nach Elitter 45, 606 
Jodcatgut, Ben>itang 44, 871. 

Jodfbnin u. Jodelnehonln, Bereitung 43, 91. 
Jodeigone, Anwendung 42, 267 727. 
Jodfosln D. A. IV, Prüfung 42, 314. 566. 
Jodeosin B, zum Nachw. des Alkalis in den 

pflanzlichen Geweben 42, 338. 
Jodeagenol, Eigenschaften 44, 436. 

— Darstellung 45, 278 
Jodferratin, Eigenschaften 43, 602. 
Jodferratose, Bestandteile 43, 542. 
Jodfersan-PastUlen 45, 202. 
Jodfette, geschwefelte 44, 6. 
Jodfettsttoren, schwefelhaltige 44, 205. 
Jodfleeken. Eutfemung 43, 385. 
Jodirelaline, Datsteil u. Anwend. 45, 535. 
Jodide, Bestimmung des Jods 41, 301. 

— Bestimmung neben Chloriden 42, 125. 
Jodinol, jodhaltiges Sesamöl, 45 794. 
JodiiMilme, Jodfettpräparate 44, 375. 
Jedipin, Eigensch. u. Therapie 41, 1. 

— von Merck, Wirkung 43, 187. 636. 

— subkutane Anwendung 43, 140. 620. 

— Anwendung in der Tierheilkunde 45, 419. 

— Ersatz nach Schwank 45, 201. 
Jodlsmns, Ursache dess. 43. 303. 
Jodkodcin, Eigensch. u. Anwend. 44, 892. 
Jodleeithin, Darstellung u. Eignnsoh. 45, 73. 
Jodmonobromld, Darstellung 43, 39. 

— Ersatz der Hührsoh^^n Jodlösung 42, 705. 
JodmoBO - diblsmntmethylen - dikreaotinat 44, 

726. 
Jodoeol, Eigenschaften 42, 484. 
Jodoform, flerstell. mit Acetylen 44, 38. 
-- Oehaltsbestimmung 45, 985. ' 

— Nachw. kleiner Mengen 41, 315. ::;.' 
! — Bestimm, in VerbaLdstoffien '45, 985. '^^' 
'— Zersetzung durch Radiumstrahlen 45, 657. 



Jodoform, Ersati durch Almatem 45, 794. — - dnroh 
CheTadol 45, 416. — daroh Enrophen 
42. 13. — doroh Jodol 45. 2ä9. — durch 
Jodylin 43, 486. — durch Jodyloform 43, 
334. — durch I*<ofonn 45, 794 ~ durch 
Knochenkohle 43, 822 — durch Koffein- 
jodol 43, 616. — durch Loretin 45, 239. 
— durch Yloform 42, 534. 805. 

— Kritik der Ersatzmittel 45, 239. 

— u« Chlnosol, gemeinschaftl. Eigenschaften 45, 

448. 
Jodoformanllin, Anwendung 44, 572. 
Jodoformgaze, Herstellung 44, 152. 
JodoformQI, steriles 42, 788. 
Jodoforoiplombe. Bestandteile 42, 432 
Jodoformsalbe, Färbung den. 41, 32. 
Jodogenol, Zusammensetsung 42, 651. 

— Anwendung 42, 633. 
JodokoifeYii, Anwendung 48, 517 
Jodol Ph. Ital. 44, 591. 

— Wertbestimmnng 42, 614. 

— Ersatz des Jodoforms 45, 239. 
JodoleiweißTerblndimgeii, DarsteU. 41, 356. 
Jodolen, Jodeiweißprftparat 41, 393. 

— Zusammensetzung 42, 338. 

— Bezugsquelle 43, 169. 
Jodoleate, Herstellung 44, 477. 
Jodometrie, Ursubstanzen 45. 498. 

— AusführunfT oach D. A. IVT 45, 717. 
Jodon oder Jodln nach Sieber 45, 239. 
Jodophen, wirkl Zusammensetz. 44, 27U. 287. 
JodophenollQsnng, Anwendung 44, 780. 
Jodopyrin, Darstellung 41, 676 
Jodosolyin, Bereit u. Anw, 43, 517. 
Jodozol-Prlparate, Bezugsquelle 43, 570, 
Jodpentaflaorld, Eigenschatten 44, 10. 
Jodprttparate, fi:esühmacklose organ. 45, 635 
JoaqneeksiJberliftmol, Therapeutisches 43, 035. 
Jodqueoksilberkakodylat, Eigensch. 44, 803. 
Jodsiliire, Zersetz, durch Morphin 43, i^61. 
Jod!«eifen, Zusammensetzung 44, 573. 
Jodsernm, Bereitung 45, 934. 
Jod-TannlB-Reaktion, Verlauf 45, 136. 
JodtunnlnTerbindiuigeii. Versuche 42, 655. 
Jodterpea, Darstellung 45, 534. 
Jodterpin, Dais'^ell. u. Eigensch. 45, 305. 
Jodthion, Eigenschaften 45, 457. 

Jodam tribromatum Ph. Nederl. 44, 412. 
Jodure SoolfroB, Bestandt. 44, 80. 
Jodirasogeii, Vorschrift 44, 131. 

— von Fearson 45, 474. 
Jodrasol, Bestandteile 48, 517. 
JodyllB, Anwendung 45, 420. 

-^ Ersatz für Jodoform 42, 139. 13, 486. 
Jodjloform, Anwendung 44, 287. 
^ Ersau des Jodoforms 13, 334. 
Jodzahl, Besumm, mch D. A. IV 42, 40. 

— Bestimm, nach Wijs 41, V^. 

— Bestimm, nach Ph. Ital 44, 613 
Jodzimmtsäure-m^Kresolester 41, 05. 
JohaBnisbeerwein, Bereitung 41, 505. 
Johannliibeenehaumwelii 45, 122. 
Johannisbrotbaumsameii, Bestaoat. 41, 96. 
JohaDolstee von Brockhaus & Co 45, 57. 115. 
JoUea' Eiweiidreagens, Besundteile 41, 320. 
looen, neue Forschungen 42, 693. 



Ipoeaenaiüia, Idiosynkrasie gegen I 45, 234. 

— Handelsnotiz 45, 339. 387. 504. 

— Rückblick auf 1903. 45, 168. 

— siehe auch Badlx Ipeeaeaanbae. 
Ipeeacnanhasäure, Wirkung ders. 44, 568. 
Ipoh-Pfeilgifte, Herkunft d^rs. 42, 656. 

— wirksame Substanz 42, 525. 
Ipohln, Beziehung zu Antiarin 42, 656. 
Ira, gegen Zahnschmerz, Bestandt. 44, 493. 

— Zäintropfen, Bezugsquelle 45, 202. 

Iria, japanische, Reagens auf Säure u. Alkali 

45, 113. 
IriaU ^Schimmel & Co.^ 42, 246. 

— in 25proc. liosung 42, 685. 
Irispigment, chemisch reines 43, 160. 
Isaro^ Eigenschaften 43, 426. 
Isatase, Vorkommen 42, 696. 
Ischler Sehwefelsohlamm 44, 151. 
IsoaJaatolaoton, Eigenschaften 42, 667. 
IsoamariB, optisch aktive Formen 41, 416. 
Isoform, Zusammensetzung 45, 7^4. 
Iboformgaze, Gebaltsbestimm. 45, 794. 
IsomorphlOL Darstell, u. Eigensch. 41, 430. 
Isosphysostigmin, Eigenschaften 45, 1002. 
IsopraU EigOQSchaften 44, 679. 

— Anwendung 44, 912. 

Isopyrof ritarsaures Eisen, Anwendung 44. 3.ö9. 
Isosalicylsftnre, Darstellung 43, 458. 
Isoxlme. Wirk, der cyklischen I. 44, 310. 
Isson, Bestandteile 45, 794. 
Isyii. Zusammensetzung 41, 25 -\ 
Iti*ol, Herstell. von Lösungen 41. 764. 

— Lösungen mit Citronensäure 44, 732 

— Anwen i. u. Wirk. 42, 812. 

— Anw. in der Augenheilkunde 43, 477. 525. 

— Entfernung von I. Flecken 42, 812. 
Jttrgensen's Salbe, Besundt. 44, 80. 
Jalep-Zubereitungen der Ph. Nederl. 44, 4i)8. 
Junol, Bt»8tandteile 45, 115. 

Jute, das Bleichen ders. 41, 783. 

— (Oorchorus) der Ph. Nederi. 44, 431. 
Juvenia, giltiges Haarfärbemittel 43, 542. 674. 
Ixirte Luft u. Kohlensäure 42, 592. 

Ixodes Bleinns, Ferment de^s. 41, 10. 
Ixodin, Eigenschaften 41, 299. 
Izal, Eigensch. u. Anwend. 44, 287. 



K. 

(Siehe auch unter C.) 

Kadmiam, kolloidales 41, 209. 
~ Analyse des reinen 44, 282. 

— -Snlfophenylat, 41, 154 548. 
~ siehe auch Cadmium. 
KämpferiaSl, Eigenschaften 41, 637. 
Küse, Neuerung in der Bereitung 43, 500. 

— Reifungsprozeß 41, 134. 

— Beifun)£ der Weichkäse 44, 102. 

— Reifungsarreger 43, 139. 

— Yeiänderung des Fettes beim Reifen 42, 127 

— Eiafluß des Zuckers bei der Reifung 44, 1 26 
~ aus pasteurisierter Milch 45, 1005. 

— Untersuchung in Hamburg 42, 273. 

"s 286. 



Analyse eines englischen 46, 



u 



Ki8& BtttimiiL des Fettgehalts 44, 224. 

- Naohw. Ton ICaigaxine 42, 111. 

- üntBraoheidang Ton Milohfett- u. Margarin- 

kSse 43, iSb. 
OMflft, Yergiftongeo 41, 592. 
Kaffee, Eoatrole in Hamburg 42, 316. 

- Yerbianch im Welthandel 40, 207. 

- Ton den Oomoien, üntenuoh. 42, 212. 

- Znokergeh. dees. 42, 755. 
~ Aiomaiahl dees. 44, 236. 

~ Bestimm, des Eotteua 44, 294. 

- koffBÖuianiie Seiten 44, 267. 

- Beaktionen des rohen £. 45, 242. 

- Entölnng des rohen K. 41, 684. 

- ¥ttrben des rohen K 44, 201. 

- geiMeter, Fftlschnng 41, 626 

- Anpatzen des gerösteten 44, 201. 

- fie^erat von G. Weigel 4o, 909. 
Kaffeehamn, Pilxe am £. 42, 706-8. 

- Yer.edang des Koffeins mi K. 48, 232. 
Kaffee-BBseu, VoiBchrift 42, 503. 
KaffeellkSr, Bereitong 44, 434. 
KaffeeSl, Eigensohaften 44. 120. 
KaffeesafI, Bestandteile 42, 655. 
Kaffee-8iirragate, italienisohe 42, 655. 
KaffeoI-PastUIen, Bestandteile 45, 55. 
KaffenMer, Herstellang 45, 813. 
Kahmpilx, Vemichtang dess. 41, 294. 
Eidepvtm, Verülsohnng 45, 355. 

- Ersatz durch Eukaiyptol 48, 233. 
Kalakasiiire, Yorkornrndn u. Anwend. 45, 114. 
Kaisei'B Kiodermehl 45, 202. 
Kater-Borax- Wndpnlrer 45, 844. 
Kaiser-BraiidpiilTer, Beutandteüe 45, 844. 
Kaiserwaaser, Bestandteile 44, 726 

Kakao, Handelsnotiz 42, 264. 

~ Verbranoh im Welthandel 45, 207. 

- Kontrole in H^mbnrg 42, 316. 

- Kmeniten der Bohnen 41, 620. 
^ Entziehung der Stflrke 42, 111. 

- Fettbestimmiing 41, 786. 

- Bfiferat von G. Weigel 45, 906. 
Kakaofleeken, Entfernung 45, 428. 
Kakao-Kodelntabietten yon Berthold 44, 94. 
Kakaolime = Kokosnoßbutter 41, 447. 

- Eigeoschaften 42, 485. 48, 652. 
KikaoloLzai YerfiOschiingder Schokolade 43, 6 1 1 . 
Kakaomileh, sterilisierte 48, 42. 

KikaoSiy spiscil Gewicht 42, 465. 

- ohoniaohe Znsammensetz. 48, 29. 

- Gang der üntersuohang 48, 312. 

- aehe auch Olenm-Caeao. 
lakaoSl-EamlslOB sm Bereitung von Tabletten 

44, 8d2. 
Kakaopalrer, AlkaligehaU 41, 277. 

- eatöites, Bestandt 42, 819. 

- fiisobiuig mit Schalen 44, 337. 417. 462. 

- Kicbw. Ton £.-Sohalen 42, 341. 

- Naohw. Tou öantelholz 48, 523. 

- Preisaiiflschreiben 45, 2ol. 
bU^tiba, Gebranoh m Japan 44, 540. 
bUfraeht, Besdireibiing 45, 711. 
IiMylpriparale von Herok 48, 151. 
fabiyMare, Beaktionen 44, 293. 

- roteischoid. von Arrhenal 45, 223. 

- frmitt]. bei Yergiftang 43, 25. 



Kakodjlsiure n. deren Salze, Bigeoaohaften 41, 

136. 153. 
Kakodjlsaare Salze, therapeut Wert 42, 210. 

Bestimmung 41, 638. 

Kakodylsaores Katriam, Unteischeidong von 

methylarstnsaorem N. 48, 266. 
Kakothella, Zusammensetsung 41, 30. 
Kalagaa. Zasammensetzonff ? 44, 174. 
KalfrooH (KUberrahm), BestandtoUe 42, 400. 

43, 626. 
Kali-Apparale, zwei neue 44, 85^ 
Kali eaastieam, Handelsnotiz 41, 2R7. 

Ph. Suec. 42, 702. 

Kalirohsalze, Kalibestimmang 48, 248. 
KaliaiB, mikroohemisoher Nachweis 41, 254. 

— Naohw. mit Phosphorwolframsiure 41, 216. 

— neaer Nachweis nach Biilmaoo 41, 4M. 

— Naohw. mit Natriomkobaltnitht 44, 138. 

— Naobw. mit Pikrinsäure 42, 618. 

— Bestimm, mit Pikrinsäure 48, 79. 

— abgekürzte Bestimmung 48, 610. 

— Bestimm, mit üeberohlorsäure 44, 391. 
^ kolonmetr. Bestimmung 45, 139. 

— gasometr. Bestimmung 45, 543. 

, — Bestimm, im Kainit u. Ddngesalzen 44, 206. 
~ Bestimm, in Bodenarten u. Aschen 45, 424. 
< - aeetienm Ph. Ital. 44, 591. 
I - -bikarboaat, Darstellung 42, 110. 
, Normaildsungen 48, 337. 

— -IbroBid, Prüf, auf Thiooyanide 42, 426. 
I Yerunreinigungen 44, 108. 

' — earbonieam, arsenhaltiges 48, 617. 

i neuartige Darstellung 44, 651. 

Prüf, nach D A. IV. 46, 788 

— eUorieam Ph. Ital. 44, 591. 
Prüf, mit Eß 44, 118. 

I Prüfung auf Zinksalze 46, 716. 

I - — Gehalt an Kaliumperohiorat 42, 415. 
i freiwill. Explosionen 41, 157. 

Explosionsfähigkeit 41, 784. 

Giftwirkung 42, 182. 

Abgabe als Heilmittel nicht frei 42, 22. 

I — -eyanid, Gewmnung 48, 70. 

, bei Einwirkung von Kupferrhodanür 48, 

2ü7. 
; — eyaasaares, Darstellung 4&, 933. 
' — -hydrooxjd, Lösliohkeft in Wasser 48, 267. 
|- Jodatum, Ph. ItaL 44, 691. 

I Bestimm, nach Yincent 48, 174. 

' Einwirk, von Bhodaniden 42, 59. 

Zerlegung duroh Fette 45, 831. 

. Wirkungsweise 48, 636. 

gegen Migräne 45, 420. 

— -Magaesinmkarboaat, Darstellung 44, 551. 

— -o-salfogaajakolat 48, 174. 

— -oxyd, D.irstellnng 44, 727. 

— -pereUorat, große Giftigkeit 42, 415. 

— -perfcarboaat, Ersatz des Efi^ 48, 8. 

Eigensohaften u. Aüwendung 48, 161. 

zur Darstellung von und ^0, 45, 705 

— -penaanganaty Eirstellung 42, o54. 

Anwend. bei Brandwunden 48, 486. 

als Yerbandmittel 44, 802. 

AnMot des Morphms 44, 310. 

therapeut Anwend. 45, 420. 

ütersteliung 45, 558. 



Ln 



Kalliim permanfanieam Ph. Ital. 44, 591. 

— •persalfiit, Eigensohaften 41, 177. 

— -tetraxalat, als Titersabstanz 44, 915. 
Kalk, EigeuBoh. des gesohmolzenen 43, 154. 
Kalkbeine, (bei Geflagel), Heilmittel 43, 553. 
Kalkkalorimeter 45, 224*. 
Kalk-Kegel, Herttellnog 45, 644. 

Bezagsquelle 45, 664. 



Kantharidin, Fiüohtigkeit 42, 464. 

Kapillärsinip, Bedeatung 4:>, 145. 188. 251. 
I Kapilliii, Eigeoscb. a. Anwend. 45, 58 
I Kaplaner Tbermalwasser Aaalyse 44, 552. 
I Kapok»l, Eiffensobaften 44, 768. 
. Kappem-Rutin, Eigeosobaften 45, 731. 
I — — Darstellung 45, 967. 
I Kapselfklzmasehine Daob Zemsoh 41, 734*. 



Kalknieder8ehläge,PräfuDgaTifMagne8ia43,265. 1— vergl aacb PnlTerkiq^ln 



Kaikseife, Saibengnindlage 44. 361, 
Kalkspat, Island., als Uimaß 41, 337. 
Kalkwasser, Nutzen für Diabetiker 44, 235. 
Kalodal, Bereit, u. Anwend. 45, 193. 

— £tymolOi;ie 45, 274. 

Kaloderma, Bestandt u. Anwend. 45, 440. 
Kalomel, an Stelle von Sublimat u. Jodoform 
41, 606 

— -Einspritzungen bei Syphilis 45, 900. 
Kalomel u Koebsalz, uoverträt^licb 44, 465. 
Kalomelol, löslicher Kalomel 45, 219 
Kalosin, Beetandteile 43, 423. 517. 44, 502. 

45, 116. 

— Verkauf dess. abgelehnt 42, 368. 
Kaltwasserselfe, Bereitung 45, 751. 
Kamakosln, Bestandteile 45, 520. 
Kamala, Verfälsch, mit Santelholz 42, 720. 

— Rüokbück auf 1903 45, 149. 
Kamerun, wirtsoh Entwirklung 41, 619. 
Kamphan, Konstitution 41, 760. 
Kamphen, harstellnng 45, 851. 
Kauipher. nicht Kampfer 42, 16. 61. 

— Handeisnotizen 41, 261 45, 551. 

— Monopol in Japan 41, 328. 44, 828. 45, 

323. 

— mexikanischer 45, 406. 

— Gewinnung dess 44, 866. 

— Verteil, im Kampferbaum 45. 310. 

— Schicksal im Organismus 43, 70. 

— Bestimm, in Kampherölen 43, 610. 

— Yollständ. Synthese 45, 16. 

— synthetischer ist optisch inaktiv 45, 591. 



Kaptol, Ersatz durch Kapüiin 45, 58. 
I KarMkaGrUehte, Bohohreibung 44, 527. 

Karbide, zur Hersteil, von Druckerschwärze 
' 41, 741. 

I — der Erdalkalimetalle 42, 327. 

Karblnol- u. Karbonylhydrollse 41, 496. 

Karboeykllsche Sänren, Wirkung 45, 708. 

Karboformal-Briketts nach Krdl-Elb 41, 29. 

3iiü.* 795. 
' Karbolaeen, Bestandteile 41, 808. 

Karbo!-Bor-StreupnlTer 41, 475. 
I Karbolbrand, Verhütung 41, 304. 
I Karbolgaze, Bestimm, des Phenols 43, 40. 
I Karbollneum, Herstellung 44, 269. 

KarboUysoform, Eigenschatton 43, 467. 
'Karbolsäure, Preissteigerung 41, 63. 
' — engl. Ausfuhrverbot 41, 272. 
I — Ausfuhrverbot aushoben 41, 388. 
i — synthetische 44, 162. 

— bei Vergiftung chemisch nicht nachweisbar 

41, 343. 
I — Alkoboi als Gegengift 41, 384. 
' — Verflüssigung der knstaUis. 42, 332. 

— Ursaolie der Rotfärbung 44, 239. 

— Chirurg. Anw. unverdünnter 42, 344. 773. 

48, 150. 

— neue Reaktion 42, 587. 

*- Nachw. o. Bestimmung 42, 399. 

— siehe auch Aeld. earboUeum. 
Karbolsänre-Kapseln von Pohl 44, 37. 
Karbolwasser, Vergiftung durch K. 42, 
Karbolwatte nach Ph. Itol 44, 716. 



773. 



Herstellung u. Eigensch. des künstlichen jKarbolzaknpalTer, Bestandteile 45, 844 



43. o66. 44, 118 45, 323. 38 1. 551 
Kampherglycerln, Anwendung 42, 6'<i3 
Kampherkalk, Zahnpulver 42, 650. 
Kamphertfl fRoh-K), Bestimm, des Kamphers 

42, 367. 

Verwendung im Handel 42, 667. 

KampherOl blan, Eigenschaften 44, 120. 
Kampher»änre, vollständ. Synthese 45, 16. 

— ais Piophylaktikum 45, 271. 
Kamphersncht, Wesen ders. 43, 568. 
Kamphldon u. Kamphldin 42, 767. 44, 90. 
Kamphokarbonsäure, Eigenschaften 43, 571. 
Kamphoral, Zusammensetz. 44, 725. 
KamphossU, Zusammensetzung 44, 36. 
Kanalgase, Absangung ders. 43. 168. 
Kaninchen, Ausrottung ders. 43, 19. 
Kanten. Japan. Gallerte 44, 112. 
Kanthariden, Wertbestimmung 42, 674. 

— Vorzüge der chinesischen 42, 674. 
~ Anforder. der Ph. Ital. 44, 630 

— Bestimmung des Eantbaridins 44, 855. 926. 

45, 83. 

— Rückblick auf 1903 45. 12:"), 

— siehe auch Cantharldes. 



Karbonate, Unterscheid, der natürlichen K. 44, 

615 
Karbomndnm, Analyse dess. 43, 610. 
Karboxyäthylkampher, Eigensch. 44, 135. 
Karbunkel, Salbe gegen K. 44, 162. 
KardamoaenVi, von Schimmel Sc Qo, 42, 684. 

— aus Kamemn-Kardamomen 42, 91. 
Karlsbader Salx, Gewinnung 43, 619. 

künstliches 48. 58. 44, 47. 

Karmin, Prüf, nach Ph. NedeiL 44, 427. 
Karmlnlftenng, nach Ph. Nederl. 44, 473. 
Karmlnalannlftenng, Darstellg, 44. 262. 
Karrak-Mlltrh-Crdme, B^sUndt 45, 588. 
Knrrakpflaster, Bestandteile 45, 588. 

I KartolTeln, 8olamingehalt 41, 28'>. 660. 
I — iSumpfland-K. von Uruguay 44, 902. 
-- bakterielle Krankheiten 43, 287. 

— beste Verwertung 44, 399. 

— als Nahrung bei Diabetes 43, 196. 

, — Verwandlung in Backmehi 44, 541. 

j Kartoirelfleisehsaftagar« Bereitung 42, 399. 

; Kartoffelkrankhelt, Ursache ders. 42, 237. 

— Auftreten in Eugland 44, 648. 
Kartoffelsalat, Vorgiftung durch K. 45, 86. 530. 



LIII 



Kartoffelstirke, quantit Bestimm. 48, 268. 
Itftofffilmalgmeltl, HenteUg. 4A, lö6. 
KasätE, sein Zustuid in der lliloh 44, 877. 
_ über die Yeidauitiig dess. 45, 160. 

- MB Fflaoseo, EigenschafteD 41, 137. 

I - miiug mit AethylschwefelBäore 42, 318. 
~ OzydatioB zu Harnstoff 43, 109. 

- Hydrolyse durch Salzsinre 421, 668. 

- mit PhoBphorsäore in wasseriÖBlicher Ver- 
bindung 43, 30. 

I — mit salicylsanren Salzen 41, 377. 

- waBsemnlöslichee 48, 385. 

^ technische Gewinnung and Verwertung 43, 
276. 45, 120. 

- sls Xlärmittel für Wein 44, 89. 

- pisstische Msssen aus E. 45, 294. 530. 
KjMeTa-Albnmoseseire 45, 457. 
Kasela-ElfleB, Eigenschaft u. Anwetd. 44, 725. 

- -Klebemittel 44, 769. 823. 

- -lialriiuii, zur Darsteil, der Lebertran-Emul- 
sion 44, 46 

EsselnpriiMi'at, leicht verdauliches 42, 152. 
KaselBTerbiBdugeB. wasserlöHhohe 42, 68. 
Kagemann's InhaherÜüssigkeit 44, 726. 45, 202. 
Saseaa, Bestandteile 44, 529. 
KaskadlBe, wetterfeste Farbe 44, 90. 
KasBiabllteiidl, künstUches 44. 260. 45, 542. 
KasslakVlbeheB räch Schimmel & Co 41, 260. 
KwtaalcB-Bnifit-Extrakt 45, U5. 
Kastttjüenextrakt-Pflaster 44, 83 
KaBtSHleiüiolzextnkt, Gewinnung 44, 859. 
~ Nacfaw. in Gerbebruhen 43, 610. 
Ksstanlen-Kraftmehl, Eigensoh. 44, 83. 
Ksstuden-Prftparate von Flügge 44, 650. 
KaslaBol, Bebtandteüe 44. 852. 

- gnnatige Wirkung 45. 580. 
ffstslic, ein neues Enzym 41, 415. 

- Wirksamkeit ders. 41, 550. 
-> ein Blutfeimeot 45, 757. 
KataiThpastilleii von Zyma 45, 588. 
Katslypie, Bedeutuog ders. 44, 211. 
Kateeha« Gewinonng 42, 471. 

- Lofilichkeit in Alkohol 42, 464 718. 

- Referat von G. Weigel 45, 906. 
Kathartosen, Abfuhrpüien 44, 725. 
latkeder. Sterilisieren ders. 41, 788. 45, 162. 
~ Stenlisierung weicher K. 42, 186. 

- u. Boofries, Gleitmittel 45, 642. 987. 
KaOederbebftlter nach Hausmaon 42, 768, 
Kalheterparia, nach Malzer 44, 920. 45, 203. 
Kaiaeoegvl-Erkrankang 45, 679. 
latseBgemeh, Beseitigung 44, 192. 
KaarihArx, Gewinn, u. Eigensoh. 42, 711. 
Kaatsekiik, Gewinn, auf Ceylon 44, 870. 

- von Madagaskar 45, 464. 

- voa Neokaladonien 45, 618. 
~ ostafrihanischer 45, 42. 

- Worsel-K. von Angola 45, 814. 
~ 3 minderwert Sorten 45, 814. 

- sanefstoinialt Sorten 45, 875. 

- Stammpflanaen 42, 471. 44, 786. 

- Kultur der K. Pflanzen 42, 133 45, 618. 
~ Kultur in deutschen Kolonien 44. 549. 

- Vortrag über K. in Hamburg 42, 807. 

- Gewinn, u. Eigensch. 41, 770 44, 724. 
~ Untennoh. von Boh-K. 45, 806. 



Kautschuk. Bestimmung im BohK. 45, 672. 

— VerarbMtung 41, 403. 44, 724. 

— Wertbestmimung 45, 821. 

^ Bestimm, nach der Nitrositmethode 45, 723. 
821. 

— Bestimmung in Pflastern 44. 721. 45, 723. 

— D. A. rV., Schmelzpunkt 42, 2o6. 
I — Verhalten gegen Lösungsmittel 45, 806. 



— Verhalten 



in MetaUe 45, 457. 

— Ozonide des £. 45, 845. 

' — geruchloser vulkanisierter 41, 118. 

— Entvulkanisieren dess 41, 85. 

t — Verwendung von AbflUlen 42, 362. 

— Begenerierung von altem 45, 57. 

— mit Leder su verbinden 41, 576. 
I — Darstell. eines Ersatzes 45, 409. 

' — Beferat von G. Weigel 45, 908. 

j KaatsehukheflplUster, Abgabe betr. 41, 18. 

— Vorschrift 44, 736. 

I Kautsehukkitte, Vorschriften 44, 181. 

I Kautsekokpflaster nach Ph. Anstr. 41, 310. 

I KantsehukirareB^ Ausbessern ders 41, 751. 

— Aufbewahrung 44, 341. 

I — Untersuchung 43, 338. 360. 44, 306. 
I Kaviar, Konservierung dess. 42, 342. 

— sogen, grttner K. 45, 166. 
Kawasanta siebe €U>nosan. 
Kawa-Kawawunel, Bestandteile 44, 720. 
Glykoside ders. 45, 71. 

Bückhlick auf 1908. 45, 168. 

Kayseriing's KonservlenuigBflttsslgkelt 44, 332. 
Kefir, mit Zuckerwasser bereitet 41, 270. 

— Bereitung nach Weidemaim 42, 183. 

— Darstellung nach Jooß 45, 265. 

— Bereitung nach Ph. Nederl. 44, 453. 

— Verordnungs weise 48, 61. 

— Gebrauch des Nähr-K. 45, 748. 
Kefir-Ferment-PastUlen 43, 403. 
Kefirmllchpiilver, Qereitung 45, 121. 
Keflrlne, BcHtandteile 44, 476. 

: Kehlkopflipiegel, Anlaufen zu vermeiden 48, 60. 

' Kelm'Hcbe Mineralfarben 48, 180 

I Kelmfllter-Pipette^ Beschreibung 42, 600. 

Kelmversuehe, Anstellung ders 45, 325. 

Kemp's Emulsion of Cod LIver Oil 45, 115. 

Kephalobin, Dar»tell. u. Eigensch. 45, 535. 

Kepler-Solution, Bestandteile 44, 94. 

Keramlneelfe, Bestandteile 45, 810. 842. 

Keratlnlerte Kapseln von Pobl 44, 37. 

Kermelol-Kapselo, Bestandteile 44, 94. 

Kermelol Ludwig, Bezugsquelle 45, 202. 

Kermes mlnerj llDtersuciiung 44, 154. 

Kermesslrap (D. V.; 41, ^^29. 

Kemer-Weller'sche Chininprobe 44, 435. 

Keros-Lleht, Vorzüge 48, 640. 

Kerzen, mit Zii<n(iber gefäibt 42, 318. 

Kesselspelsewasser aas Gruben 42, 605. 

— Beinigutig mit Baryumaluminat 42, 696. 

— Gehalt an Ad g Gl, 48, 423. 501. 567. 
Kesselstein aus dem Kühlwasser 41, 767. 

— Wärmeleitungsvermögen 44, 54. 

— Verhütungsmittel 42, 74. 44, 15. 100. 131 

250. 484. 45, 251. 
V. Keters Alkaloidbestimm. in Chinarinden 4i 

SJ57. 
Keton u. Aldehydmesehns 41, 315. 



LIV 



Ketone, elaktroiyt. DanteUung 4b, 705. 
KM08W, laolMniDg den. 48, 301. 
Kenehliiiiteii^ Ansfeeokimgagefahr 4a, 680. 

— iit anseigspfliohtig 44, 772. 

— Besohaffdnbeit des Harns 46, 622 

— BehandloDff mit Antimikrobin 48, 663. - 



; Klappersclibuige, Gift den. ein Mittel gegen 

' Lepra 42, 248. 

i KlauenOle, Prüfang 42, 419. 

i KlelMr, Name eines Klebstoffs 45, 798. 

Kleber, rationelle Terarbeitung 48, 29. 

— Gewinn, in nnveränd. Form 45, 376. 



mit Anstoohin 48, 618. — mit atrophen 1 — neuere Untersaohongen 45, 605. 



46, 289. - mit C^ressenöl 41, 637. 48, 
283. 45. 485. — mit Dionin 48, 341. — 
mit Dipntherieheilsenim 41, 287. — mit 
Baohinin 44, 916. *- mit Korylsänre 43, 
266. — mit KreoBotal 41, 676. — mit 
Pyranol 44, 300. — mit £,0, 48, 198. 

KeveUmtenlNiellliu, Besohreibong 44, 499. 

Kenehlmsteosaft (D. Y.) 41, 228. 229. 

KhaU« wasobeobte braune I^rbe 41, 627. 

KhakUarbstoff, Herstellung 42, 108. 

KJedahl-Kolben mit Aufsats 41, 463*. 

Ktodrleher Sprudel, Analyse 43, 215. 

Klei^Bbaniisdiwamm, Sohftdliohkeit 42, 231. • 

KieHunsektttte, Ursache ders. 42, 241. j 

KleselsXnre, volumetr. Bestimm. 41, 397. I 

-. als Arsneimittel 42, 492. 

— HeUwirkunf; den. 48, 242. { 
KleselsehweCustare, Putspulver 44, 480. 
KUanglt, ein llsoheift 46, 467. 
KlUaiii'sohe Digitalmreaktinn 41, 262. ; 
KlBder. Ernährung nach der Entwöhnung 42, 1 

329. ' 

Kindermeiile, Aoalysen 42, 663. 
Klndermiloli siehe unter Milch* 
KlndemlUirmlttel, Anforderungen 42, 90. 
Klnierpol^er, Leipziger 44, 862. 
Kinder^ter's Nfthrkapseln 44, 726. 45, 115. 
KlBenriOt Zusammensetzung 41, 178. 314. 
KlnktillMdfTee, Wirkung 41, 633. 
KlBO, Untersuoh.-Ergebnisse 41, 653. 

— von NeuBüdwales 46, 699. 

— BüokbUok auf 1903 45, 160. 

— Baferat von G. Weigel 45, 969. 
Klppenberger's Aassohüttelungsverfahren 41, 

483. 
KirebmftiiB*s Eisen-Magnesiapillen 42, 396. 45, 

688. 
Kirl9L aus Japan 48, 667. 
Klrsebsalt, Beakt des FarbstofEs 41, 666. 

— Gehalt an Blaus&ure 42, 671. 
Kirschwasser, Nachweis von Kupfer 42, 137. 
Klsal^Pfeffer, Beschreibung 45, 114. 
Kitraolde, Bestandteile 45. 115. 
Kitt, Odk. für Dampfröhren 41, 102. — iür 

emaillierte Schüder 41, 118. — für Glas, 
Metall und Leder 45, 31. » fdr Holz- 
ritaen 41, 60. — für Löcher im Höh 48. 
626 *- für Locher in Gußteüen 45, 606. 
-^ für Lederriemen 41, 661. ^ für Mar- 
mor 48, 602. — guter Messerkitt 43, 
568. " Leindik. f. Metallbuohstaben 41, 99. 
. sfturefester K. 48, 599. — Leim-Oelk. 
lum Dichten von Spritffissern 41, 99. — 
Univefsalkitt 41, 292. 
Kitte, wschied. Kautschuikitte 44, 181. 

— S&laUoament-K. 44, 603. 

— aus Metallsalaen 48, 386. 

— Pluß-Staufer-Kitte 48, 667. 
Klürmlttel für Wein u. 81«nt«<wn 41, 166. 



Kleberbrot nach Seidl 45, 606. 
Klebermehl, Herstell, nach WenghdfPer 43, 29. 
Klebleim, Yorschrift 41, 662. 
Klebmittel, ein neues 41, 385. 

— mit Kasein 44, 769 823. 

— für Etiketten 42, 798 48, 17. 

— für Heidenpapier 44, 883. 

— Tcrgl. auch Kitt u. Leim. 
Klebstoff, künstl. aus StSrke 41, 784. 

— aus entzück. Rübenschnitzeln 42, 21. 
^ flüssiger nach Merck 45, 448. 

— Bayer, Eigenschaften 45, 903. 
KleeSl, Eigenschatten 46, 246. 
Kleesalz, Vergiftungen 45, 601. 
Kleidong, 80^ in Unterkleidern 41, 134 
Klelolln, Bestandteüe 44, 852. 
Kleister, für Stoffe auf MetaU 44, 626. 
Klemper's SaUeyltalg 45, 688. 
KletteusameiiOl, Eiifenschaften 45, 614. 
Kllen's wasserlösliche Bacilli etc. 45, 159. 

I Klöckler's Fermaltin 45, 202. 
Klopfer's Kindermehl, Analyse 42, 663. 

— Nährmittel 44, 492. 
Klunge'a Aloereaktion, Natur ders. 41, 216. 

I Kaet- u. Yibratioiis-Massageapparat 4% 79. 

Knochen, Nfthrstoffgewinnung 41, 125. 

•^ Unterscheid, von Menschen- u. Tierknochen 
, 44, 205. 

, Knoehenfett, Bleichung dess. 45, 957. 

KnoehenftiltermeU, Begriff 45, 773. 

Knoehenkohle, Ersatz für Jodoform 43, 322. 

— -Gazebinden 45, 844. 
I Knoehenplombe nach Mosetig 42, 432. 44, 475. 
I — nach Yalan u. Fautino 45, 75. 

Knoebensuperphospbate, Ffilschungen 41, 57. 
Knoehenteer. Untersuchung 44, 867. 
KnVUehenbakterien, Bedeutung 48, 651. 
Knöterich, russischer 48, 43. 322. 

— Analyse 48, 54. 
Kobalt, Atomgewicht 41, 499. 

— neue Beaktion 41, 77. 

— Nachw. im Nickel 42, 181. 

— mikrochem. Nachweis 48, 369. 

— kolloidales 44, 23. 

— u. Kiekelsalze, Unteracheid. 45, 527. 
Kobaltnitratpapier, zum Nachweis von Chlor 

42, 415. 

Kobert'sche Blutprobe 41, 37. 

Kobragüt Wirkung 45, 876. 
I Koches Scnwindsuchtskur 45, 115. 

Kochgeschirre, Untersuch, der emaillierten 42. 
t 444. 

, Kochsalz, Wert als konservier. Mittel 41, 627. 

— wichtig zur Ernährung 42, 741. 
! — im Uebermaß genossen 45, 818. 
I — Ersatz dess. im Sudan 48, 33. 

Kochsalzlösung, physiologische 41, 282. 

404. 
, richtige Zusammensetzung 44, 164. 



LV 



KMhnLdiiltalOBeii, Anwendung 44, 146. 
Kodein, Konstitation i&, 819. 

- Dene Eurbreaktion 44. 748. 

- Oxydationsprodokte 44, 7^3. 

- Ueberfillinmg in Thebenin nsw. 44, 773. 

- Aoforder. der Ph. Boas. 45, 862. 

- ADwend. o. Doriernng 41, 07, 287. 

- Termehrte Anwendung 42, 727. 

- pathologisohe Notiz 4o, 208. 

- mit Kakao In Tabletten 45, 358. 

- sehe auch Codeinimi« 
Eodefa^odhydrat, Eigensohaften 44, 892. 
ESkkA Antidysenteiiknm 45, 202. 

KIftIg'B Nerveiistftrker, Bestandteüe 44, 174. 
KSfllf-LadwIg-Bpradf^ Analyse 48, 674. 
E5pplBg-8plritQ% Abgabe dees. 45, 459. 

Beeundteile 45, b68. 

KaffMulii, Eigenschaften 45, 916. 
Koffdi, Oebalt yerachied. Drogen an £. 48, 232. 
44, 294. 

- neue Reaktion 43, 458. 

- scharfe Reaktion 44, 111. 

- Bestimm, nach Keller 44, 294 

- Bestimm, nach Katz 44, 555. 

~ Bestimm, nach Panoband 45» 729. 

- Bestimm, im KaffeeanfKUß 45, 363. 

- Antidot von Nikotin 44, 821. 

- Wirkung als Gegengift 45, 359. 

- Hiodyerkauf dess. betreff. 42, 187. 

- Bebe auch Coffeinnm. 
KilklBaethTleBdlami]i, Eigecsoh. 44, 550. 
Mdijodide, Eigenschaften 48, 317. 
KfllfelBjodoI, Jodoformersats 43, 516. 
Kifltiuatriiinibeiizoat, Konstitution der L5- 

soogen dess. 41, 602. 
KefelaaatrluDamlleylat, Prüfung 41, 287. 
KeciaL Beurteilung 41, 624. 
~ FnrforolreaktioD 42, 170. 

- Nachweis von Gholin 48, 522. 

- Ekitfem. von Gummigesohmack 44, 447. 

- Al^abe in Apotheken 42, 369. 
~ ist ein Oattu^begriff 45, 482. 
Kigiak-El-Crdme, Vorschrift 41, 16. 
Kihl-Henile, ürbaohe ders. 42, 227. 
KeUea, Preiasteigerung 41, 543. 

- Herstellung künstlicher 41, 419. 

- Sehweleigehalt ders 45, 188. 
Uleahjdrate, Physiologisches 4% 583. 

- Verhalten beim Trocknen 48, 109. 

• ihre ViTirkaamkeit im Organismus 45, 84. 

- Bestimm, der IdeÜohen 45, 678. 
Mlraexyd« Darstellung 41, 815 

- Niohw. kleiner Mengen 41, 288. 

~ Wirk, auf die Blutkohlensäure 48, 113. 
~ -VergUlufen, fiehandJung 42, 262. 

Anwend von flüssigem 41, 717. 

Literatur 41, 491. 

KeUeasiare, Beinig. nach Wisser 43, 188. 

- Nachw. mit Kalkwasser 41, 461. 

- g»Tolumetr. Bestimm. 44, 596. 

- elektrolyt Umwandlung 48, 93. 

- medicio. Anwend. erhitzter K. 42, 262. 

- flüssige, gegen Appetitlosigkeit 42, 476. 

- -AbielbnfeB 41, 359. 

- -BUer, Bereitung 44, 882*. 

- - mit Aphor-lkbletten 45, 982. 



Kohlensttuiw-Blder. Benutzung tod Zinkwannen 
44, 491. 

Literatur über K. 44, 160. 

Kolileiiailiirefaay aromatisiertea 45, 669. 
Kohlesaaiire GctriBke, Sterilisation 44, 929. 
KokleMtoll^ Kreislauf in der Natur 48, 646. 

— Darst. von fem yerteiltem 48, 130. 

— ümwandl. in Diamant 48, 6. 
KohleBWMsentoffe, mikroohem. Unterscheid. 

der festen aromat. K. 42, 391. 
Koit chinesische Hefe 41^ 419. 
KoluiiB, richtige Formel 42, 99. 

— Gewinnung in Peru 45, 690. 

— synthetisch dargestelltes 42, 580. 

— u. AtroplB, Syntiiese 42, 713. 

— Synthese des r-K. 44, 215. 
~ Spaltung duTüh HGg 48, 95. 

— Unterscheid von Euküo 48, 291. 

— vergiichen mit Yohimbin 48. 49. 

— Unterscheid von Yohimbin 45, 541. 

— Nachw. von Anisthesin 45, 269. 
~ neue Reaktion 44, 460. 

— neue Reaktionen nach Beichard 45, 645. 559. 

— mikroohem Nachweis 45, 342. 383. 

— Nachweis im Blut 41. 343. 

— Nachw. in Iiuektionsflüssigk. 45, 525. 

— Bestimm, nach Garset 42, 420. 

— Vergiftung mit K. 45, 326. 

— haltbare Lösungen 45, 88. 

— als Berausohungsmittel 44. 899. 

— freier Verkauf verboten 44, 485. 

— -AluDliliinieltnit, Eigensoh. 45, 520. 

— salicylsaures, in Lösung 45, ^9. 
KokalBOl, Prl4>arate mit K. 48, 628. 45, 176. 

— siehe auch ABaeath^u ^isert.^ 
Kokoiu ist Kokosfett 45, 178 
Kokoafett, Handeisnamen 44, 658. 683. 
>- Entsfluem u Klären 48, 83. 

— neues BpinigunKSverfahren 44, 153. 

— zur Fälsoh. Ton Butter 45, ^07. 

— Nachw. in Butter usw. 42, 184. 45, 1003. 

— Nachw. in Schweinefett 45, 636. 

— ala Ersatz des Kakaoöls 42. 356. 
Kolanin, Besiehung zu Kolarot 41, 500. 
KolanfliiBe, Hc stammung 41, 176. 

— Kultur in Westatnka 41, 621. 

— Prüf, nach Ph. HeW. 42, 661. 

— Ausschwitzen von Koffoui 41, 29. 

— Pharmakologisches 41, 500. 

— (faleoische Prlparate 41. 500. 
Kola gnuiulata, Ph. d'Anv. 44, 830. 
Kelaniißllk9r. Bereitung 44, 440. 
Kolapiüparate von Stell 44, 24. 
Kolar«»!, Darstellung 44, 263. 
Kolawltseh^ BesUndteile 48, 657. 

Kole spar, angebl. Kohlensparmittel 44, 131. 
Kolkodin, Bestandteile 45. 265. 
KoUargol, Eigenschaften 44, 588. 

— seine wirkliche Zusammensetz. 44, 551. 

— verbessertes 44, 779. 

— Untersuchungen tou Hanriot 45,81. 

— Bereit, von Lneungen 48, 578. 44, 470. 

— in Tabletten 45, 557. 

— Wirkungsweise 44, 707. 

— Anwend. bei Milzbrand 48, 578. 

— Entfernung yon K,*Fieokea 45, 68. 



LVI 



Kollargrol» siehe anoh Argent. oolloidale. 
Kollidln, Zasammensets. 44. 725. 
Kollodium, wer war Entdecker? 43, 18. 

— KläruDg dess. 42. 429. 

— Ersatz dess. 43, 618. 

— steueramthohe Bestimm, der £ -Wolle 42, 504 

— siehe anoh Coilodiimi. 
Kollodiomwolle. SelbsteDtzünduog 42, 296. 

— des Ü. A IV. 4">, 181. 

Kolloide, Gelatinieren organ. E. 43, 418. 

— Verhalten gejjen rote Goldlösung 43, 27. 
KoUoidale Hydroxyde 44, 804. 

— Metalle, Darstellang 44, 840. 

— MetalllSsiuigeii, R«>akiionen 43, 226. 
Kollueh's AsphallBtee 45, 842. 
Kolophonium, Zusammensetzung 48, 55. 

— amerikanisohes 4'>, 11. 

— der nordisohen Fiobte 44, 851. 

— Untersuchung 45 493. 

— ÖohmeJzpunktbeeiimmung 44. 762.« 

— Bestimm, neben Fettsäuren 43 547. 
Koloxydase, Eigenschaften 41, 600. 
Koloqnliitheii, Verkaufsverbot 42, 21. 
Komosan, ein Haarwasser 45, 588. 
Komprlemiemiasehine „Ideid^ 4i, 480. 
KonÜD. Reaktionen 41, 429. 

— Nachw. neben Nikotin 41, 380. 

— Untersuchungen 45, 808. 

— Erkenn bei Yergifturgen 41, 458. 
Konserren, erlaubter Kupfergehalt 41, 86. 

— Verderben der Gemüse-E 41« 113. 

— Eontroie in Hamburg 42, 316. 
KoBserTenbttehsen, Aogreif barkeit 41, 381. 
•— mit eingedrungenem Lot 41, 115. 

— inmrer Anstnoh 44, ö64. 

— Yemieren ders. 44, 732. 

— mit Celluloidringen 45, 716. 
Konserrengiaser, neuartige tö, 658. 
Konsenriemngsflttssigkeit nach Asche 43, 361. 

— für Museen 44. lül. 
Konterrierniigsmittel, Handelsnamen einiger 

Imnzösisohen 45, 894 

— gesundheitssohftdliche 44, 683. 

— siehe auch untei Fiflsch usw. 
Konstitation, Beziehung zur physiolog. Wirkung 

43, 3 4 58i. 42, 763. 
KintuktrerCalireii bei Herstellung von Schwefel- 
säureanbydill 48. 439. 

— siehe auch Sehwefelsänre. 
Kopal, Herstell. von Löeuufren 42, 372. 

— Referat von G Weigel 45, 910. 
Kopientelne, Gebrauch 45, 752. 
Kopulo, Bestandteile 44, 223. 485. 
Korallensfhmnek, AuKbessern 41, 151. 
Koreanische Heilkunde 45 362. 
Korestol, Zusammensetz. 43, 518. 
Korison« zur Vf^rtilg. von Wanzen 45, 588. 
Kork, Wert als Yerscblußmatenal 42, 810. 

— unzugftngUoh für Bakterien 44, 499. 

— Ersatz duroh Mareaholz 45, 858. 
Korke, Ersatz durch Holzstopfen 41, 15. 

— vireich zu machen 44, 41. 
•— Haltbarmachung 44, 582. 

— Imprägnierung ders. 45, 818. 

— Bersten. Ton Eunstk 44, 772. 45, 68. 
Korkeiche, Erkrankung anGelbfleckigkeit45, 716. 



Korkklammem 42, 293*. 
Korksldn, Herstelung 41, 385. 
Komradesamen im Eornkafifee 45, 716. 
Korylheilsfture gegen Keuchhusten 43, 256. 
Koryzaphylla. papierne Scbnupftüoher 43, 385. 
Ko-8am-Fnicht, Beschreibung 41. 511. 684. 740 

AbStamm, u. Anwendung 43, 164. 

KoBckym, Bestandt 43, 290. 45,116. 

— Analyse 45. 593. 

Kosin, Ku^'Slfl, Kosotoxin eto. 41, 7. 

— neue Beobachtungen 42, 220. 

— wirkliche Zusammensetzung 43, 98. 

— Eigenschaften 44, 306. 
Kosmetische Mittel, Ankündigung 44, 640. 
Kosmetoliua, Bestandteile 43, 542. 
Kosobltttcn, Bestandteile 44, 306. 

Kot siehe Faeees. 

Kowti seed, Herkunft u. Anwend. 45, 520. 

Krft, Bestandteile 45, 844. 

Krabben« Konservier, mit Borsäure 45, 1004. 

Kritzesalbe, Vergiftung mit E. 43, 272. 

^ Abgabe im Handverkauf 43, 378. 

Kräutersafl (D. Y) 41, 234. 

Krflntertee, ein patentierter 45, 843. 

Kraftfutter, amerikan 44, 41. 

Kraftklelebllder nach Maggi 45, 115. 

KraftD!i]irpalT«*r von Wilson 45, 32. 

Krankenheilanstalten sind Gewerbe 43, 308. 

Krankenkassen, unzulässige Besohrftnkongen 

43, 3u8. 
-~ Zahlungsverpflichtung 45, 442. 
Krankenzimmer, Bäouhermittel 44, 786. 
Krankheiten, Afzei^e gefährlicher 43, 450. 
Kroatin, Einwirk von Formaldehyd 44, 48. 
Kreatinin u. ähnl. Körper stören die Trom- 

mer'sche Zuokerprobe 42, 473. 
Krebs, Ursachen dess. 42, 394. 43, 271. 

— Forschungen von Sohüller 42, 393. 

— Isolierung eines neuen Keimes 42, 639. 

— Heilbaikeit 42, 393. 796. 

— Heilung mit Canoroin 42, 393. 558. 43, 672. 

— -Serum nach Doyen 45, 886. 

Krebs der Obstbäume u. Nadelhölzer 42, 233. 
Krebse, Fleckenkrankheit ders. 42, 575. 
Krebsbntter der Apotheken 41. 444. 
Krebsextrakt von Langbein 42, 318. 
Krebspulver nach Fnsohmut 45. 441. 
Kreide, As u. PI in farbiger Zeichenk. 45, 293. 
Kreolin, Darstell, nach Hager 41, 183. 

— u. Lysol smd Gifte? 41, 4^8. 
— ' flüssiges u. festes 44, 378. 

— Wiener abaKisches 44, 725. 

— Ersatzmittel des E. 45, 378. 

— PearsoB siehe unter C. 

Kreoline des Handels, vergleichende Prüfiuie 

45. 851. 
Kreolinkapseln von Pohl 44, 37. 
Kreophosphat, Zusammensetzung 44, 24. 336. 
Kreosalbln, Anwendung 45, 476. 
Kreosin, Eigenschaften 41, 338. 643. 
Kreosot, Wertbestimroung 41, 571. 

— Geschmack sverdeokung 43, 376. 

— Prüf, auf Phenol 44, 7t2. 
Kreosot-Formalin, Bestandteile 43« 518. 
Kreosot-Glykomorrhnol, Bestandteile 43, 335. 
Kreosotina, Eigenschaft 45, 535. 



LVII 



IrM60tlnpMlii. Prüfang 41, 693. 
Kreofiotkarboiat, Anwend. gegen Groap.44, ^76. 
Knofiotal, beste Dooenuig 42, 459. 

- gegen Ozäna 41, 240. 

- gegen EeuonhoBten 41, 575. 

- Anwendung bei Typhus 42, 482. 

- bei Longenentzündnog 44^ 70. 598. 

- AbRabe dess. in Oesterreich 42, 405. 

- qHeyden^ Anwendung u. Wirknng 43, 108. 

579. 

- aiulfindiscfaee 44, 889. 
Kieosdtal-EmiilBioii, Boreitnng 41, 445. 535. 
nach Oeorgi 44, 779. 

nach Häfefin 45, 263. 

Kieo8otal-Iehthyol9 Aowend. 43, 518. 
Ereoflotmn eamphorlenm 44, 7. 
XimIMb. BeaiandlL «. Anw: 4«. 51g. 
KiMiilM, zu lobahtionen 4&» t562. 
Kresapoltn n. Kre^olln, Bestandi #4, 421. 
EreaoL nicht Cresol 41, 684. 

- Trenn, von m- u. p-K. 41, 605. 45, 496. 
~ Oiftigkeit deas. 4&, 488. 

Kmole, Verhalten der isomeren K. gegen Brom 

41, 107. 
Eresolgemiselie, Bestimm, des Metakresols 41, 

555. 
EresoM Denn!, Znsammenseti. 44, 726. 
Iiesal^iehwefeMiirey Herstellung 44, 420. 
iRselseifMilSsiiiig, üntersnobung 44. 596. 
Kresalfol JEUedel% Eisensohaften 44, 321. 
KnKfhtj EnaU der Pikiinsänxe 41, 555. 
Kretid^vfl, Bekämpfatig 41, 13. 
Ereunaeher Mntterlavge« Analys. 44, 563. 
~ EochsalztabletteD 42. 396. 

- QueUenziisatz 44, 476. 

- SalzpaslUleo 44, 476. 

- ScifeB 42, 396 46, 588. 
Kreiuotter, Gift ders. 41, 240. 
Iriel'B LeHenselizier 44. 204. 

ErStea, Oiftigkeit der Haatdrüsen 45, 7^.3. 
KiftengUl, EigenKohaften 43, 241. 
Krjefln, Anwendung 43, 578. 
Iryogenlii, Eigenschaften 44, 18. 617. 
~ fie&ktion dess. 4&, 56. 
Kryoskopie des Harne, Ansiübrang 42, 558. 
4a, 58 45, 852. 

- Wert der K. 42, 558 44, 252. 45, 164. 

- literatur über £ 4o, 164. 385. 

- siehe auoh unter Harn : Gefrierpunktbestimm. 
Kryosftaae^ ZasammensetzuDg 45. 88. 
bxptel« elektrische Heizmasse 45. 582. 
kSptoiilBy iMe Beobacht 42, 621. 
Auswiese, Brsats de» Zvokers bei Diabetes 

4% 742. 
IrjslallBoda, Herstell. in Trauben 42, 568. 
IieheB« blau gewordener 45, 286 
Kihlpasten nach Unna 41, 66. 
Iltbtteney als Bandwurmmittel 43, 580. 

- Gfhalt an fettem Gel 44, 526. 
lUkkrrnextrakt 45, 75. 

Kliter A Co., Kurpfuscher 45, 664.. 
Iigdreaaensglliser, Herstellung 43, 46. 208. 
bglcicb» Bestandteile 46, 588. 
Imerfeld'sches Waschwasser (D. V.) 41, 187. 
bays, UersteU. mit Preßhefe 41, 461. 

- BadUue dess. 42, 112. 



Kauend u. KnaeroL Kokosfette 41, 166. 
KuBstbutter, HerKtellung 41, 14^. 

— siehe auch Butter. 
KaastdUnger in Pa»tiUenform 45, 187. 
Kunstlionlg, großer Handel damit 42, 316. 

— voller Ersatx des Honigs 42, 863. 

— siehe auch unter Honif. 
Knnstkorke, Herstellung 44, 772. 41», 68. 
Knnstmasse, eine formbare 41, 718. 
KuBstspeisefett, Herstellung 44, 884. 

~ Wert ais Nahrungsmittel 41, 239. 

— siehe auch Speisefett. 
Konststeine» frostbeständige 41, 577. 
Kunstweln siehe unter Wein. 
Kanstioeker, Handelssorten 41, 279. 
Kupfer, siehe auch unter Capnua. 
^ Atischeid. aus Losungen 41, 132. 

— trockene Yersüberung 41, 99. 

— grünblaue Patina 41, 318. 

-. Erhöhung der Farbe 48, 230. 
~ koUoidales 44, 24. 

— Einwirk von Mdchsäure 48, 474. 

— mikrochem. Nachweis 41, 380. 

— Fällung durch Titan 45, 6ö2. 

— Bestimm, mit Hydrasinsulfat 42, 338. 

— maßanal. Bestimm, nach Gohn 48s 69. 

— desgl. nach Repiton 43, 319. 

— eiektroiyt. Beetimm im Eisen 48. 319. 

— Bestimm, mit Aluminiumblech 48, 437. 

— jodometr. Bestimmung 44, 235. 

! — gasometr Bestimmung 45, 543. 

— Yolumetr. Bestimmung 45, 850. 

— hygienische Beobachtungen 41, 745. 
Kupferarsenit, Anwendung 44, 122. 
Kupferehlorld^zur Keimfreimachung des Wsssers 

I 41, 323. 

Kupfereitrat, Anwend. in der AugenheiUnmde 
' 43. 477. 44, 30. 280. 

I KnpferisoTalerlanat, Eigensch. 43. 37. 
iKapferkalkbrühe siehe Bordelalser Brtthe. 
iKupferoxyd^ Gehalt an CutO 42, 459, 504. 

Kapferresluat Bestandteile 43, 350. 
' Kapferrhodanttr. Einwirk, auf Kaliumcyanid 
43, 207. 

Kapfersiüze, Ozydations- Wirkungen 41, 216. 

— Konstitution der ammoniakausohen K. 43, 

468. 

KnpfersulCat, Nachw. von Eisen 45, 853. 

KapfersttlCatstlfte mit Holokaio 45^ 829. 
1 KupfersulHat-Gui^akonreageBs 42, 457. 
! Kupfervitriol, Wirkung auf Pilze 44, 253. 
; Kuriliaeher 9ee, Bestaodteüe 44, 93. 
I Kuvpfnselies, Atteste etc. ders. 42, 628. 
: — ist kein beleidigender Ausdruck 42, 535, 43, 

378. 
I— ist, auf Aeizte angewandt, eine Beleidigung 
I 44, 780. 

— amtlich als ^^^rankenkeiler** bezeichnet 44, 

467. 
Kurpftiseherei, Bekämpfung ders. 41, 420. 

— ist unlauterer Wettbewerb 42, 369. 

— Warnung 45. 664. 

Kur- u. Terpflegungskosten, Haftung 44, 594. 
Kassin, Kosin, Kosotoxin etc. 41, 7. 
Kutaow's PulTer, B«*standteiie 45, 588. 
Kwass, Herstellung 44, 511. 



LVIII 



L. 

Laariuaim's Entfettuxigstee 44, 620. 

Lab, VorkofflineD in ^aDzen8äften^43, 632. 

Labrermente, Wesen ders. 41, 548. 

Laboda, Bestaadt. n. Anwend 44, 246. 45, 520. 

Laborator. Apparate, neue 41, 468*. 776. 42, 

45.* 108.* 140. 151* 817.* 
Labosehin's Ranoberpastillen 45, 844. 
Lac caninnm, homöopath. Mittel 45, 913. 

— defloratnm, bomöopath. Mittel 45, 913. 
Lacea (Schellaek), Referat von 0. Weigei 45, 

970. 

Laeease, Vorkommen n. Ei^nsch. 41, 658. 

Laeeo, Bestandt q. Gebrauch 44, 124. 

La<'h89L Eigenschaften 45, 32. 

Laeke, Heratell. aus Ridnusöl-Destillations- Bück- 
ständen 42, 252 

— japanische als Rostschutzmittel 42, 58. 

— Vorsobrift la PillenL 43, 630. 

— Oeschirrlack 44, 144. 

— widerstandsfähiger Schilderl. 45, 349. 
Laekmold in reinster Form 45, 419. 
Laekmna, Chemie des Farbstoffes 45, 764. 
Laekmaspapier in Bandform 42, 32. 
LattagoU Eigenschaften 44, 375. 

— Anforderungen 45, 869. 

Laetalam = AlnmliiiamlaetatUteang 44, 726. 
LactanalSroxydase, in ungekochter Milch 44, 5 1 4 
Laetanin« gegen Diarrhöe 42, 458. 

— Rezeptformel 43, 161. 
Laetarin, technisches Kasein 45, 120. 
Laetiform, Bereit, u. Anwend. 44, 286. 45, 520. 
Laetochloral, Embett. Präpar. 41, 276. 
Laetoehlorphenol^ Einbett-Präpar 41, 276. 
Laetoeolle, zur Weinklärung 45, 844. 
Laetogen, Bestandt. u. Anw. tö, 518. 
LactoUn. Ersatz für Weinsäure als Beizo 41, 

486. 
Laeto-Malon-Prilparate 43, 566. 
Lactotin, in der Milch TorhaDdenes Kohlen- 

hydrat 43, 654. 
Laetuea ylrosa, Alkaloid ders. 45, 630. 
Lactacarimn, Uandelssorten 45, 521. 
Lactueon, Darstell, u. Eigensch 45, 521. 
LaetyltropeYn, Eigenschaften 44, 439. 
Lady's Friend, Beschreibung 44, 787. 
Liirehenki^bs, Schädlichkeit 42, 233 
Läuse, Vertreibung der Kopfl. 42, 544 
LftTulinsäiire, mikrochem. Nachw. 44, 03 
Lafotin von Stroschein 45, 843. 
Lahmann's vegetabile Milch 44, 726. 

— Näbrsalzextrakt. Bestandteile 44, 726. 
Lahr's Santalol 45, 588. 

Lalande's Syphilisheümittel 41. 720. 
Lamlnadastllte, Bezugsquelle 45. 880. 
Lammfütter, Bestandteile 44, 56. 
Lanagen, ein Wollfettpräparat 44, 726. 
Landerer's Präparate 41, 404. 
Laadsberger's Gichtwasser 45, 203. 

— Hämatogen-Pralinees 45, 688. 
Lanenin, Bestandt. 45, 115. 
Lanoformstrcapalyer, Eigensch. 42, 759. 
LauollD, Zusatz von Oei 41, 436. 

— russisches 43, 235. 

— Ersatz dess. 48, 67. 



Lanolin, als Warenzeichen gelöscht 41, 282. 

— u. Taselln, theiapeut. Notiz 45, 803. 
Lanolineream, Verkauf nicht frei 42, 22. 
Lanolinhaarwasser, Ersatz des Javol 44, 441. 
LanolfnpolTer, Bereitung 41, 377 402. 
LanoUnom oxygenatnm sterile 43, 89. 
Lauthan, Atomgewicht 44, 21. 
Lapeyr^re-Filter, Einnchtung 41, 356. 

, Lapsasalbe, Yorsohrift 44, 527 

I Laqnidana-Farben, Bezugsquelle 44, 90. 

Lard oil. Bereit, u. Eigensch. 43, 510. 
! Laricopininsäare, Vorkommen 45, 199. 

Larlxinsäare, identisch mit Maltol 45, 110. 
jLarixolin, Ersatz des Terpentinöls 43, 61. 
' Larrieid, Mückentöder 41, 174. 

Lassar'sche Pasten (D. V ) 41, 211. 

— Haarkur, Vorschrift 42, 14. 

— Frostsalbe, Vorschrift 4Ä, 110. 
Lathyrisme, Entstehung 45, 622. 
Laton's Remedy, Bestandteile 44, 726. 
Lattite, aus Kasein hergestellt 44, 89. 
Latwerge für Kinder 43, 619. 

— gegen chronische Stuhlverstopfong 41, 644. 
Laudanin, neue Beobaoht. 42, 621. 
Laudano, Ph. Ital. 44, 741. 

Laudanosin, Eigenschaften 41, 674. 
Laudannm de Roussean 41, 307. 
Laugen, Vergiftungen mit L. 41, 591. 
Lauser's Magenpulver, Bestandt. 44, 476. 

— Hustentropfen 45, 115. 

— Talol, Haarwuchsmittel 45, 536. 
LaToderma, Quecksilberseife 41, 303. 

I LaToisier's Biographie 45, 292. 

Lnxatol, Bestandteile 45, 203. 

Ijaxen, Bestandt. u. Anwend 45, 520. 

Laxol, Bestandteile 43, 518. 

Leben (gegohme Milch), Bereitung 43, 240. 
I Lebensbalsam von Bpudäus 44, 258. 
I Leberkolik, Behandl. mit Oelsäure 43, 476. 

Lebertran, Gewinnung dess. 41, 297. 44, 3S3. 
905. 

— großer Mangel an L. 44, 252. 

— hoher Preis 44. 277 387. 

— Marktberichte 44, 270. 276. 387. 438. 466. 

688. 831. 908. 45, 324. 387. 504. 552. 

— Handelsnotiz 45, 845. 
_ japanischer 45, 553. 

— Prüfung u Wertbestimm. 44, 407. 45, 553. 

— Prüfung nach Ph. Ital. 44. 6a3. 

, — Nachw von Pflanzenölen 45, 151. 

I — Tabelle der Yerfälscbungen 45, 242. 592. 

— Geruch dess. 4>, 282. 

— Farbreaktionen 44, 915 45, 151. 

— Jodzahl dess. 42, 465. 43, 417. 44, 152. 

— Zusatz von Eukalyptol 44, 120. 

— mit Lecithin 44, 439. 

— mit Pankreatin 43, 603. 

— Mischen mit Pflanzenölen 44, 446. 

— mit Sülistoff, Vertrieb 45, 481. 

— hydroxylfreier 44, 439. 

' — brausender nach Dieterioh 42, 485. 

— Einnehmen mit Eisenwasser 41, 402. 

— Ersatz durch Sana 41, 344. 

— Ersatz durch Glykomorrhum 43, 334. 

— Ersatz durch Fucol 45, 33. 
,- Ersatz nach Nölle 45, 115. 



LIX 



Leberlnui, künatUoher U, 376. 514. 

- RfiokbHok aof 1903 46, 150. 

- Referat von Q. Weisel 4&, 992. 

- SMhe aaoh Oleum Jeeoris Arelli. 
Lelertnui-Albaiiiiii 45, 115. 

- -HbunMe 4&, 115. 

- -Eaildoa^ Yoisohrift 42, 24. 

nach Vigian 42, 616. 

JTffiOf^l** 4ft 602. 

d«m Soott'sohen Präpar. ähnlich 4d, 290. 

mit Kasdnnatriiiin bereitet 44, 46. 

naeh Lönond 44, 852. 

mit Otiajaksaponiii bereitet 4§, 375. 

~ -Klyittere 41, 384. 

~ -Maliextrakt-EmnlaleB. 44, 25. 

- -XihrilyBtier, Bereitaog 44, 152. 

- -Mfe, überfettete 48, 186. 

- -Tkblettea ,3«liiui^ 48, 601. 
nach Natterer 48, 603. 

LeeHftan = LeeitUii BlattaaiiB 45, 810. 
LeeitkiB, SigensehaftBii i^ 649. 

- Wirkimg 42, 659. 741. 799. 

- BeiaitsqaeUe 48, 180. 

- Fonktionen im OrgaDismos 44, 3. 

- Eonstitutioii 44, 4. 

~ beste Anwendongsfoim 45, 208. 

- in Kueeln 43, 379. 

- aannliertes ^ 729. 

~ ror eabkQtane Einapriti. 48, 366. 

- Yerh. in der Milch beim Erhitzen 44, 246. 

- Loson^n in Oel 45i, 241. 
UettUn-Agfia, Eigenschaften 45, 346. 
LedtUH Blathiuuui, Eigeneoh. 45, 669. 
LeeltfaliieerebriB, Anwendung 45, 361. 
LreitUm-Lebeitnui-Malzextrakt 44, 862. 
LeeftUiimediillli, Anwendung 45, 361. 
LedtUMnerTln-PastlUeii 43, 602. 
LedtUn-Perdynaml^ fiestandt. 44, 620. 
UdtliiHprSpanite nach Weirich 43, 653. 

- von Clin & Co. 44, 529. 
Leetthinalnip, Vorschrift 43, 351. 
LeeitUatobletteB nach Müller 45, 520. 
Udtkol Yon Biedel 48, 484 520. 

- Prüfung u. Analyse 44, 304. 

- -Priparmte von Riedel 44, 38. 

- -HalzextrsktpiilTer 44, 852. 

Ledthel (Schneidemühler Prttpaiarate), 43, 108. 

485. 5ia 
Leder, Ebrben mit Titansalaen 42, 97. 

- mit Bittersalz beschwert 48, 295. 

- KonseryiemngBmittel 45, 369. 
LederglaiialMlu Vorschrift 41, 561. 
Lederrlemenldtt, Vorschrift 41, 561. 
MersAalere, schwarze 41, 292. 
Ledmrlelue, farbige 41, '^67. 
Wim, homöopath. Tmktnr 42, 308. 
ledimi paliutre, wirks. Bestandt. 42, 308. 

ttherisohee Oel 45, 590. 

UfiaaiiB-Beam^Bche M<)thode 42, 164. 
Ugfenmgeii, Analyse ders. 43, 122. 

- farbige Qold-L 43, 256. 

- weiße MetaU-L. 43, 266. 

- Wood's Metall 44, 116. 

- ligowitz' Metall 44, 116. 

UfiiidB o. Lefomeliii, Vorkommen 41, 194. 
LeguiD-Malz-Kakao 45, 203. 



Legumlaese&melüe, leicht verdauliche 42, 124. 

— ftansteische 44, 579. 
Leb]ier*B Zahaellxier 45, 844. 
LehrÜBga-Zeagalsse, Ausstellung 44, 878. 
Lefoben, Konservierang 41, 307. 45, 350. 

— neue Bestattongsweise 45, 903. 
Lelehtspalh ist Gips 41, 151. 

Leim (Knochen-L), unterscheid, von Dextrin 
u. Gummi arab. 42, 108. 

— Hydrolyse des L. 48, 320. 

— Ersatz für tierischen L 48, 672. 44, 603. 

— flussiger, aus Knochenleim 42, 589. 

— wasserbestindiger 44, 116. 

— für Etiketten auf Glas 41, 663. 

— für Papier u. Leder 42, 728. 

— üeberführ. in ein Nfthrpräparat 43, 53. 

— siehe auch Kitte u. Klebmittel. 
Leimbaltige Jedpriparate 44, 107. 
Leinen, ungeeignet zu Verbftnden 41, 678. 
Lein«L Beinig. mit Ozon 41, 255. 

— Blochen Ueiner Mengen 44, 910. 

— Zusammensetzung 45, 194. 

— Bestiflom. der festen Fettsiuren 45, 195. 

— Bestimm, der unverseifbaren Stoffe 45, 423. 

424. 654. 672. 

— Wert der Niegemann*sohen Untersuchungen 

45, 890. 
Lelntflflniiß, Prüfung 44, 176. 
LelnOlsaure MetaUe 41, 205. 
Lelnsamenmebl« wasserbindend 41, 712. 
Leinsamenaeiildm, Chemisches 45, 12. 
Leintee. präparierter (D. V.) 41, 232 
LemengnuSl aus Kamerun 45, 100. 

— FälflcL mit Aceton 44, 813. 

— Handelsnotiz 45, 555. 

Lernen Sqnaab, Bereitung 45, 261. 
Lenlgmllol, Bezugsquelle 48, 5y9. 
■— Aowend. u. Wirkung 44, 115. 
Lentoidi, komprim. Tabletten 45, 417. 
Lenz'sches Bau» Zusammeusets. 45, 853. 
Lenzin ist fein gesohlenunter Thon 41, 151. 
Leonbardi's Kolikmixtur 44, 493. 
Lepra, Behandlung mit dem Gift der Klapper- 
schlange 42, 24a 

— Vorbeuaungsmittel 44, 623. 
Leprarin. Eigenschaften 44, 884. 
Lepriaee^s Reagens, Anwendung 41, 510. 
TiCpsin, Zusammensetz. 48, 518. 
Leptemin. Vorkommen 41, 549. 

Le Boi-Krintertee u -pulTer 45, 536. 
Lesebnitzer's Pillen, Beetandteile 44, 726. 

— Sommersproseensalbe 44, 726. 
Iieedve Phönix, Darstellung 45, 879. 
Lethin. Bestandteile 48, 518. 
Leube*s Mageapnlver 45, 844. 
Lenebtbakterien, Heliotropismus 48, 271. 

— Uotersucbung 44, 308. 463. 
Leuehtgaa, Verhalten in abgeechlossenen Bäumen 

41, 574 
^ Vorkommen von freiem Cyan 42, 370. 
-> Nachw. von freiem Cyan 42, 457. 

— Giftigkeit dess. 44, 89. 

— Bestimm, der Heizkraft 44, 338. 

— flüssiges 45, 582. 

Verwendung 45, 858. 

LenebUnassen, verbesserte 41, 670. 



LX 



Leuehtmassen mit Alominiam M, 539. 
Lenchtstttze fnr pfaotogr. Zwecke 48, 539. 
I/enehtsteln, Herstellang 44, 674. 
Leuchttiere, Erklärung des Lenohtens 4^, 294. 
Leuein, Trenn, von Tyrosin 44, 139. 
Leuconostoe dtallieiu^ neuer G&rungserreger 

43, 508. 
Leakoeyten, Reaktionen 44, 837. 
Lenkocytose, makroskop. Nachweis 45, 5r8. 
Leokonln, Ersatz des Zinnozyds 44, 746. 
Leukoplast, neues Heftpflaster 42, 734 

— yielfache Verwend. 45, 613. 
Leyan, Bildung aus Zucker 45, 26. 
LeTieo-Arsen-EiBeii-Oeker, Bestandt. 42, 830 
Lerurargyre. Eigenschaften 45, 651. 
Leyuretin, Efigensohaften 44, 912. 

LeTurln, trockene Bierhefe 41, 156. 

— Darstell, u. Eigensch. 42, 634. 
LeTurionose, Eigensch. 45, 115. 
Liantral, Präparate mit L. 41, 207. 
libenol = Atlas-Cedemholsöi 43, 233. 
~- Anwend. u. Bezugsquelle 48, 542. 
lioet-Salz zur Fleisohkonservierung 44, 462. 
Lieht, chemische Wirkungen 48, 468. 

— heilende Wirkung des blauen elektrischen L. 

43, 16. 
~ Heilung mit rotem L. 45, 662 

— Herstellung des hellsten L 44, 467. 

— merkwürd. Zerlegung dees. 44, 920. 
Liehtdruekpapier« Herstellung 44, 425. 
LIehtfilter nach Zettow 44, 446. 

Lieht -Heilmethode 42, 459. 592. 624. 45, 
662 

Apparat zur L. 42, 677. 

Licht-MeßTorriehtimg, emfache 42, 678. 
Lichtquellen f&r Farbreaktionen 42, 706. 

— für Färbereien usw. 44. 89. 
Liehttrftger, ein angeblich patentierter 48, 641. 
Licitogea, Bestandteile 45, 842. 

Lidium, Verwendung 45, 530. 
Lieher*8 Nervenkraftelixier 44, 726. 
Liebermann's Reaktion auf Thiophen 45, 740. 
Liebigsuppe, verbesserte 42, 788. 
Li-Ferrosol, Zusammensetz. 44, 80. 45, Ö36. 
Lignolstren, Bestandteile 45, 369. 

— gegen Stubenstaub 45, 715. 

Ugnnm Quassiae, Beferat von G. Weigel 45, 
971 

— Santali, Referat Yon 0. Weigel 45, 971 
Lillpatboaenlampen 44, 902. 

Limanen bei Odessa 41, 553. 
Limonaden, Herstell, mit Saponin 41, 468. 

— mit küDstl. Süßstoffen 42, 28. 

— Verbot künstl. StLßstoffe 42. 316. 

— eine gerichtl. Entscheidung 43, 176. 

— der Ph. Ital. 44, 716. 
Lhnonaden-Simp, Vorschrift 44, 548. 
limonen, zur Haltbarmachung des Ol. phosphor. 

43, 260. 
Limonin, Gewinn, u. Eigensch. 44, 177. 
Umonit, eßbare Erde 45, 462. 
LinaioeVl, Zusammensetzung 41, 691. 
Linalylacetat, Eigenschaften 43, 279. 
Linamentnm (Lint) der Ph. Nederl. 44, 431. 
Linde-Molisch's Reaktion zum Nachweis von 

Zucker im Harn 42, 217. 



Lindenbast- Abkochung, bei Brandwunden 44, 

679. 
Lindenmeyer*s Salusbonbons 45, 203. 
Linim. ammoniatnin. Bereit, nach Gruse 45, 868. 

— Capsioi comp. (D. V.) 41, 191. 

— Mnrrel 44, 726. 

— salieyl. aromat. Bourget 43, 174. 
LInogen u. Präparate mit L 43, 309. 45, 115. 
Linolennu Herstellung 44, 853. 

linoidn. Eigenschaften 42, 710. 
Lintiiie, Eigenschaften 43. 378. 
Lipjodol, Herstell, u. Eigensch. 43, 350. 418. 
LIpUodol, Anwend. u. Wirk. 45, 748 
Lipobromol. Darstell. u. Eigensch 43, 350. 418. 
Lippspringer Llberins- Quelle 45. 173. 
Lippspringer Tee, Bestandt. 44, 726 
Liqnenr de Franqni, Vorschrift 45, 280. 

— de €k>wland. Vorschrift 43, 59.H. 

— de LayUie, Ersatz p. V.) 41, 192. 

— de Tan Swieten, Bestandteile 45, 116. 
Liqueure, Giftigkeit ders. 43, 573. 
Liquid Fuel, neuer Heizstoff 44, 116. 

— Rennet, Gewinnung 45, 116. 
Liqnidambar orientalis 42, 090. 

— stjraeiflna 42, 691. 

Lipnor Aeidl ehromo-aeetieo osmiei 44, 279. 
45, H6. 

— AlnminU aeet, Gehaltstabelle 42, 645. 
Bereitung 43, 283. 

Klärung 43, 38, 

DarstelL aus Alkalialuminat 45, 78. 

^ Haltbarkei; 41, 395. 45, 178. 

D. A. IV., ist nicht haltbar 42, 480. 

Haltbarmachung 45, 831. 

oleiniei aeth. 44, 726. 

— Ammonii anis«, Trübung 44, 119. 

Ausscheuiung von Anethol 44, 146. 

benzoiei (ü. V.) 41, 191. 

caustioi Ph. Ital. 44, 592. 

aisenhaltiger 43> bO. 153. 

Vergiftung 45, 774. 

— anaesthetiens Hollandieos 43, 322. 

— Anthraois aeetonatns 45, 441, 
comnositas 45, 203. 

— aromatiens, Bestandt. 45, 520. 

— Bondini Ph. d'Anv. 44, 830. 

— n. Solntio BnrowU 44, 239. 

— Caldi iodoi-ferrati 44, 5. 

— Capslei eompos. Ph. Austr. 41, 311. 

— Carbonis detergens (D. V.) 41, 191. 
Ph. Nederl. 44, 453. 

^ ChloraU bromatns (D. V.) 41, 192. 

— Colehici eompos. (D. V.) 41, 192. 

— eleetrophorus (D. V.) 41, 192. 

— Ferri albumlnatL Darstell. 45, 657. 

Bestimm des Eisengehalts 41, 424. 

«romat 45, 520. 

Aschoir 45. 588. 

Brees 42, 654. 45, 203. 

Lyneke 44, 852. 

Ph. Nederl 44, 453. 

mit Lecithin 45, 588. 

dialysati Uelfenberg 45, 792 

jodo-albnminati 45, 588. 

oxjehloraii. Verunrein, mit Chlorammon 

41, 412. 



LXI 



Uqmur F^nrl oxyiatt düüys. Ph. Nederl 44, 

412. 

Helfeiiberf 4^ 702. 

peptoBati (Bad.) 41, 104. 

enm Chlnino (Bad) 41, 104. 

euB Cbtiiliio (M.) 42, 39. 

BiCM orlfiiu 45, 219. 

8eiM|Bieliior«9 Yenuirein. mit Blei u. Zink 

41, 413 

Bestimm, des Eisengehalts 46, 18. 

salMMet», YeninreiD. mit Kalk u. Mag- 

aesia 41, 412. 

Ammoniakgehalt 46, 879. 

TiteU iBaü 46, 620. 

- Feno-MaBsmnl triplex 43, 417. 

Urban 44, 852. 46, 520. 

Jodopeptonat (M.) ^ 39. 

jodosaeeliar. (M.^ 42, 39. 

Pepton. (Bad) 41, 104. 

Bereit, nacti Riemer 46, 568. 

ohoe Mangan 46 690. 

saeehar. triplex 42, 486. 

- Fmnaldehydl saponal 46, 267. 
naoh Bedail 46, 87U. 

-> Foniudüil sapoiuitiis 48, 653. 

- IDbidBO-albiiiiduitu 46. 946. 
HlBoglobiiii 41, 739. 4ft, 172. 

Dr. Engel 44, 259. 

Fringel 46, 844 

~ KaUi arsenleosi Pb. Helv. 42. 530. 

VfianderUohkeit 42, 669. 

Giftigkeit 42, 811. 

- lithantraels aeeton. (D. Y.) 41, 192. 
eompes. (D. V.f 41, 192. 

Simplex (D. V.) 41, i93. 

- KatrU bypoeblorMi Ph. Nederl. 44, 412. 
sUielei, Piöfnog 46, 283. 

~ PluiU sttbaeetlel Ph. Ital. 44, 592 

- Santali flafi eomp. 44, 333. 

- sedaas, Bestandteile 44, 726. 46, 520. 

- TbkieoU (Mfolin) (U) 42, 39. 

- lUaplieapUni 42, 397 44, 528. 46, 588. 

~ Trtferrini eompos. 44, 276. 46, 116. 804. 

311. 
LiBterine, Besfandtteüe 43, 653. 

- toats für L. 41, 739. 
liitalin, Pripazate mit L. 41, 66. 
Utbal, Beatandteüe 42, 170. 48, 518. 
UOantradn, Bestandteüe 44, 342. 
Ittbla-Tablets, Bestandteile 44, 8. 
Utbla, Zuaammensetzang 44, 485. 
UtbliiM agmrieiniemm 46. 336. 

- eadionlenm eh. Itai. 44, 592. 
Prtf Qog naoh D. A. IV. 46, 788. 

- ebinlenm, Wirkung 42. 431. 484. 

- -Chloriiydrometl^IarRlnat 46, 75. 

- eitnHeUnienni, Ersatx für Uroeln 46, 437. 

- nlalo-phospborieun 43, 161. 

- -sallspbenjlait £ gensoh. 41, 154. 548. 

- Tanadinkani, Eigensoh. 41, 136. 
Utidusniethode sor Treonang yfoü gesüttigteD 

Kettsftaren 46, 937. 
UtUusalze, Wirkang übenohAtst 4i, 706. 
UtbegmpUseba Kreide, HerstelL 4j, 550. 
Uthsl, fesatz für lobtüyol 44. 303. 
LUbspen, ZosammeDasts. 44, 312. 



I litbrea eanstlea, Bsiiwirknog 42, 532. 
I LIthvolf Eigenschaften 44, 912. 

— Ersatz des Ichthyol 4», 708. 
'Litol, Zasammensetsang 46, 114. 157. 

Liyer and Kldney Pills, Bestandt. 4'>, 338. 
: Uttle's Flüssigkeit. BeHtandteile 44, 583. 
I Lobeck*s Wnndsaibe, Bestandteile 44, 727. 
{Loeke'flobe L5»iuig. Bestandt. 46, 116. 
• Loco-Krankbeit, Termatl. Ursache 44, 914. 

L9ffel, der Inhalt eines L. 41. 100. 
I Ltffrelknatin, Ausbeute 41. 296. 
, Löffler'sohe Beise, Bestandteile 44, 580. 

Ltfiner'scbe Lösang, Bestandteils 46, 116. 

Ldiner^s MäasetyphnsbacilloB ist identisch mit 
dem Paratyphnsbacillas B 4'>, 963. 

Uflnnd^s Malssnppenextrakt 46, 886. 

L(teliehkelt, scheinbare 44, 123. 

LQsongen, Herstell, „per deseensnn^ 48. 261. 

— Veisohieibweisen 44, 446. 

— sterile, in Zinntaben 44, 302. 
Ltften, Hartlöten mit Borax 43, 567. 

— Lote für verschiedene MetaUe 42, 362. 
Ldtpaste, Bereitang 41, 577. 
LOistellen sn yerbergen 4t, 679. 

) LStwasser, Horstellnng 44, 502. 

1— Ersatz des Chlorzinks im L. 41, 561. 

, — XL Ltftfett, Herstellnng 46, 187. 

Lofotol, Bestandteüe 44, 174. 
I Loganin, Reaktion ant L. 44, 447. 
I LokomotlTen, Verbrennangsprodukte 41, 481. 

Lomol, getrockn. Mnskelsaa 44, 18. 
iLoucb albnm Ph. HelT. 42, 530 
' Looml's Tonte, Bestandteüe 48, 653. 

Loranlnm, Beniapdteile 46, 7i6. 

LorbeerblltterOi, Zosammensetzang 46. 696. 

Lorbeer- oder Myrtenwaeba, Analyse 46, 80. 
^ Lorebel und Morebel^ Chemisches 41, ^362. 
' Loretin, Bezugsquelle 48, 542 

— als Ersatz des Jodoforms 46, 239. 
Lote siehe nnter Löten. 

ILotns arabiens, Giftigkeit dess. 41, 662. 
' LoTaerin, Haarwachsraittel 48, 553. 
; — Bestandteile 46, 441. 
ILozzlnol, Haarfärbemittel 43, 641. 
; Lnblln's Eeachhosten-Tabletten 45, 203. 
Lnbriiln o. Lnbripbit, Heizstoffe 44, 259. 
, Laeas-Liebt, Herstell, dess. 41, 779 
jLuein, Eigenschaften 41, 343. 

— BesUodteile 42 54i 
LadoipbPs Stoye Polisb, Bestandt. 43, 626. 
Lttek's Spezialtee 46, 116. 
Luft, zweckmäßigster Feuchtigkeitsgehalt 41, 

369. 

— Giftigkeit der ausgeatmeten 42, 258. 48, 195 . 

— in Arbeitsrftumen, Nikotingehalt 46, 835. 

— Anwend. von Höhenluft als Heilmittel 44, 
298. 

-— flüssige, Explosionen 42, 660. 

an Stelle von Eis 46, 813. 

1 LaftbaUon, Kosten der Fuliung 44, 844. 
Loflgase, ueuentdeckte 44 724. 
Luftkissen^ Aufblasen ders. 48, 501. 
Lnftkompresslon, Hygienisches 44, 623. 
LttttsUub, Arsengehalt 41, 506. 
Lnminol, Bestandteile 44. 56. 
Lnnge des Fotos, Sob wimmprobe 42, 817. 



Lzn 



Limgensehwiiidsaeht, Entstehong nach Behring 

45, 287. 
Langentuberknloie, Heilaog 45, 678. 
Lnpanin, Chemie des R-L. M, 759. 
Lupine, Alkaloide der L. 45, 540. 
Lupinenkraakheit der Sohafe 45, 540. 
Liipine&saiiieii, Entbittemog 45, 980. 
Lupiuin, Formel o. Eigenach. 42, 710. 

— Formel a. Abbaa 43, 305. 
Lnpinose, Ursachen 44, 913. 
Lnpnlin, Aachengehalt 41, 422. 

— Phltal. 44, 032. 
Liipnssalbe, grüne, naoh Unna 41, 86. 
Lusoforme = Lysoform 45, 76 
LoBirose, künstliche Seide 4L 405. 
Lntein-Tabletteii, Bestandt. 45, 201. 
Lnteoi. neuer Indicator 41, J57. 430. 
Luteollo. identisch mit Digitoflavon 43, 56 
Lyeopodiiun^ Anford. d. D. A. IV. 41, 653. 

— Pn. ItaL 44, 632. 

— Handelsnotizen 45, 552. 845. 

— sogen, österreichisches 45, 555. 

— Büokbliok auf 1903 45, 171. 
Lycorin« Anwendung 45, 520. 
Lyddlty Zasammensetini^ 41, 63. 
LygoslA, Eigensoh. n. Wirkung 45, 339. 
Lykopast, Bestandteile 44, 259. 

Lymphe, Yorsohriften über den Verkehr mit 
Lymphe 41, 142. 

— reinste Ton Merck 41, 156. 

— Eeimgehalt ders. 44, 418. 

— Bereitung mit Chloroform 45, 581. 
Lymphol, Bestandteile 44, 25. 529. 
Lysargln, Eigenschaften 44, 491. 

LysM und Mnqa^tol, künstliche Bieohsto£fe 

44, 90. 
Lysin, Formel 41, 580. 

— Ozydationsprodukte 43, 566. 

— Synthese des L. 43, 607. 
Lysofonn, Gebrauch u. Wirkung 42, 514. 

— Bereitung 42, 795. 44, 333. 

— Vergiftung mit L. 45, 836. 

Lysol, der Name ist geschützt 43, 619. 

— u. Kreolin sind Gifte? 41, 428. 

— Vejgiftang durch L. 43, 16. 45 465. 797. 

— -Lysofonn, Eigenschaften 43, 603. 
Lysnlfol, Eigenschaften 42, 784. 



Maeeratio Chinae Ph. Nederl. 44, 432. 

— Gondurango Ph. Nederl. 44, 433. 
Maehedanz's Heilmittel 45, 844 
Maelin-PastUleD, Bestandteile 43, 518. 
Maeilin für Wur^twaren, Bestandt. 44, 462. 
Maeis, Prüfung auf Bombay M. 43, 388. 

— Naohw. künstl. Färbung 44, 118. 

— Bückblich auf 1903 45, 150. 

— Referat von G. Weigel 45, 972. 
Maeispolrer, Verßitsohungen 45, 270. 

— Nachw. von Bombay-Mads 45, 596. 

Mac Laflron'sche Probe, modificiert von Merck 

42, 564. 
Männeranziehangsgetränk 44, 162. 



Mttnsedorn (Busens aeuleatus), Untersuohung 

43. 70 

MftiuetypliiiBbaellliu, ein neuer wirksamer 43, 

240. 44, 157. 
•— Löffler'soher 45, 963. 

— Vorsicht bei Anwendung 45, 326. 
Magea^ Nachw. von H^ im M. 42, 344. 

— fettspaltendes Ferment des M. 42, 355. 

— Vorkommen von Schimmel im M. 42, 793. 
Magenoperation, Ernährung bei M. 45, 560. 
Mageapflaster (D. V.) 41, 189. 
Magenpalrer von Bohnert 41, 776. 
Magensaft, Bestimm, der OesamtsAure 43, 352. 

— Bestimmung der Milohsfture 43, 188. 44, 102. 

— Bestimmung der SalzsAure 41, 286. 43, 40. 

44, 597. 

— Einfluß der Butter auf Abscheidung 41, 075. 
; — Anstellung der Labprobe 43, 376. 

i — Verwendung von natürlichem Hunde-M. 41, 
I 300. 314. 368. 

~ Vorschrift zu künstlichem 43, 457. 
I Magerkeit, Abhüfe 42, 79. 
I Magrgi, Beurteilung 42, 727. 

Magie Regulators gegen Rheumatismus 45, 900. 
j Magnalium, praktischer Wert 41, 540. 
I - Verwend. in der Photographie 41, 332. 

— Eigenschaften 43, 18. 

Magnesia, zur Beioigung von Extrakten und 
Tinkturen 43, 134. 

— Bestimm, nach Biegler 44, 574*. 
Magnesia cum Blieo (D. V.) 41, 193. 
Magnesia nst« mit Milchzucker, als Abfuhr- 
mittel 43, 637. 

Magnesium earbon. Ph. Suec. 42, 702. 

— elilorieum, Eigensoh. 41, 207. 

— eitrlcam, Fälschung 44, 80. 
efrervescens Ph. Ital. 44, 716. 

— ferro-eitr. efTerrese. (D V.) 41, 193. 

— -kakodylat, Eigensoh. 45, 174. 

— -peroxyd, Jodometrie dess. 44, 222. 
Präparate mit M. 44, 219. 

— -pyrophosphat, weiß zu glühen 42, 618. 

— -snlfophenylat, Eigensoh. 41, 154. 548. 
Magnesiumferbindangen, organische, Anwend. 

in der Analyse 44, 48. 
Magnetischer Hammer, Beschreibung 45, 189. 
Magiietitlampe, Konstruktion 4*>, 681. 
Magonia pubem^ens, Gebrauch 43, 270. 
Mahwa-Blttten Zaokergehalt 43, 285. 
Mahier*sche Mittel, Warnung 44, 786. 
Maisehe, Gewinnung aus Pflanzen 45, 494. 
Maisin, Eigenschaften 44, 46. 

— Darstell« u. Eisensch. 45, 42. 
Maiskolben einzulegeo 45, 773. 
Maismehl, Prüfung 45, 639. 
Maisöl, Zusammensetzung 42, 355. 

— Gebalt an Sitosterin 44, 437. 
MaXzo-Lithinm, Zusammensetz. 44, 174. 
MaJoraaVl« Untersuchung 43, 419. 
Makadamisieren der Straßen 45, 210 
Makrobioa nach Hensel 45, 203. 
Malaria erzeugende Insekten 41, 169*. 

— Verbreitung durch Insekten 42, 729*. 

— Infektion durch Trinkwasser 45, 349. 

— Abnahme in Java 41, 559. 

— Verbreitung in Brasilien 44, 142. 



Lxm 



Maiaria, Auftreten in Obersoblesiea 44, 484. 

- Bekämpfung in Oesterreich 44, 8öl. 

- B(>JüUnp£. der Anopheles 44, 9S. 142. 

- BebandJ. mit Anilmblaa 4^ 244. 

- Behandlung mit DinalrinmmethylaraiDat 43, 

286 44, 312. 

- BehaodL mit fieaoopheles 44, 483. 

- Behaodl. mit Eaohinin 44, 878. 

- Behaodl. mit Natriamsalioyiat 44, 821. 

- literatnr 4&. 164 

- siehe auch Mosqnito. 
Xalaria-Heilsenuii, nach Bracke 44, 464. 
lalarla^Panudten, Färben ders. 44, 463. 
lalaria-Pastillen, Bestandteile 44, 36h 
Malariefda ^Ciabnnl^ Bostandt 45, 688. 
lalta Vita, Beetanuteüe 45, 844. 
laltase, Wesen n. Eigensch. 42, 682. 
Halthns-Prflparate, ünterauobong 43, 376. 
Hattoferroehin^ Za-^ammensetz. 43, 630. 
laltoge«, Eigenschaften 43, 283. 
Mattoglobin, Bestandteile 4», 588. 
laitel^ Herstellnog 42. 634. 

- ideDU£ch mit Larixinvänre 45, 119. 
XaitellTbie, Besundteile 45, 844. 
Malt4>rlEl]i = Blnuüln 45, 441. 

Maltose, Nachw. neben Olykose 44, 436. 45, 136. 
Maltoseprftimnite, HersteliüDg 45, 917. 
Maltose-BaliaKonserTe 44, 850. 4:>, 116. 
lalto-Yerb ne, Bestaodt 44; 174. 
laltsauta-Tiabletten 45, 588 
Maltzym, Besundteile 45. 588. 
Malt^yme, Bestandteüe 45, 588 
lalz, i^nf. mit dem Diaphanoskop 45, 689. 
lalxextrakt m Kristallform 4'i, 76. 
Maizextraktaelfen, Hersteli. 45, 765. 
Malzkaffee, schlecht hergest«*llter 42, 397. 
MaLLsappe nach Keller 41, 286. 42, 345. 
Malztropon, Bezugsquelle 45, 203. 
MalzweliL. Herstellnog 42, 269. 

- Uenteil. nach Sauer 43. 316. 
Malzwttrze mit Euen 42, 579. 

- nuc Fichtennadelexttakt 42, 579. 
Mami, Kinder-Nährmittel 44, 25. 
MaaunaL Gewmo. u. Aowend. 45, 441. 
Mammalin, Milohpfiaster 43, 246. 
Maadarin, eine ungirtige Parbe 43, 14. 
Maadaciiientfl, künstliches 42. 685. 

- flnorsscierender Körper dess. 42, 198. 
Maadelia's fieageas, Bestandt. 45, 406 
Maadela, Zuckergehalt ders. 44, 'J91 

- bittere, Ersatz ders. 43, 127. 238. 44, 112. 
Maadl'sche Jodldsung 42, 39. 
Mandragora, Kennzeichen der echten 4^}, 274. 

- Handeisootiz 42, 721. 

- Alkaloide ders. 44, 295. 
Maadragorin, Zusammensetz. 42, 721. 
Maagaa« Trennung von Eisen 45, 66. 

- Nachw. geringster Mangan ^ 427. 

- Bestimm, als Pyrophosphat 41, 379. 

- Bestimm, nach aem Persultatverfahren 45, 652. 

- Bestimm, als Schwefelm. 44, 804. 

- elektiolyt. Bestimm. 45, 866. 

- ein metellisches Ferment 45, 496. 
Maaganalbamlaat yon Vitaii 45, 843 
Maaganeitrat, lösliches 43, 38. 
Maagaaeiaeapeptonal Bleehe 45, 651. 



I ManganlösiLttg, Beinig. eisenhaltiger 45, 848. 
, Manganoxyprot, Bedeutung 45. 679. 
I ManganTerblndungen, löslche 43, 38. 

— Abspal lang von 45, 913. 

I Manganesia, Bestandteile 43, 518. 

Mauieure, Bestandteile 41, 516. 
I Manihot-Ktllrke, Herkunft 45, 598. 

Manna Ph. Suec 42, 701. 

— Ph. IUI. 44, 632. 

^ — des Olivenbaumes 42, 770. 

— 2 neue Zucker in ders. 44, 153. 
; — Referat von G. Weigel 45, 972. 

' Hannan, Vorkommeo in den Koniferen 4*», 432. 

• Maii-Mu-Extrakt = Eamenol 44, 726. 
i Maanform, Bestandteile 44, 25. 

ManukaOl, Eigenschaften 44, 113. 
;Manar. serbischer Käse 41, 316. 
IMardellen, Bedeutung 45, 316. 
jMaretln, Formel u. Eigensch. 45, 476. 
I Margarine, Kontrolle in Hamburg 42, 273. 

— MfiuKel im Verkehr mit M 44, 337. 
-< bessere Definition nötig 44, 336. 

— Begriff in Holland 45, 772. 

— Kennzeiobn. durch Stärke 45, 463. 

— Milch- u. Wasser-M. 41, 6. 

— HerstelL mit Wachs 43, 115. 

-~ mit butterähnl. Geruch u. Geschmack 43, 239. 

* - Zusätze von Rinderrückenmai k u. Kalbshirn 

45, 893. 
, — Verbluten beim Braten 44, 495. 

— Wert der Sesamölreaktion 42, 73. 

— Fleckigwerden ders. 45, 640. 

— neuartiger Nachweis 42, 595. 

, — Bestimmung von Rohrzucker 41, 115. 

— Nachweis von Eigelb 44, 371. 45, 617. 

— Zusatz vou Borsäure 42, 111. 44, 336. 

— BesiimmunK von Botsäare 43, 473. 
Marglt-Cr^me. Bestandteile 45, 844. 
Mariazeller Magentropfen 45, 116. 
Marienbader IHlleii nach Kleewein 43, 379. 

45, li5. 

— Reduktioospillen 45, 116. 

— Rudoifsquelle 44, 762. 

— Tabletten 45. 588. 

Marientee ist Uerba Oaleops. grand, 45, 203. 
Marina, Bestanüteile 45, 6öl. 
Marmeladen, Bereitung 45, 22. 

— künstliche Färbung 44, 200. 

— Untersuchung 45, 2üö. 
Marmite, Eigenschaften 45, 611. 
Marmor, Kitt für M. 43, ö02. 
Marmorseife räch Schleich 41, 482. 808. 
Marpmann*8 Wasserprüfer 42, 742. 

— Ürgano-Präparate 45, 116. 

— hypodermatische Injektionen 45, 957. 
Marquis* Morpbinreagens 42, 368. 
Alarrnbin, Bestandteüe 45, 844. 
Marseillais, gegen Kesselstein 44, 15. 
Marsltriol, Zusammensetzung 43, 326. 
MnrsVl Bestandteile 45, 31. 

Marsyl, Bestandteile 43, 108. 
Martellin, Tabakdünger 41, 405. 
Marzipan, was ist M.? 45, 488. 

— Nachweis von Blausäure u. Nitrobenaol 45, 

675. 
Masehinenpntzmittel, Bestandteile 43, 18. 



LXTV 



Maßeinbeiten, ofBo. Abkürsanseo 41, 506. 
M«8sa «aeaotiiui saeeh. (D. V.) 41, 210. 

— pilulanim dloretica oomf • 43, 629. 
Mast- a. Freßpnlver, 7 iSorten 44, 480. 
17 Sorten 45, 344. 

12 Sorten 45, 957. 

Mastix, ohemische üutenachnng 45, 364. 

— Eteferat von ü. Weigel 45, 973. 
Mastaerzofrttehte, Anwendung 45, 520. 
Matador»!, B<Mlemang 44, 844. 

Mate, Anban-Yenacbe 42 361. 

— Gebrauoh u. Eigensch. 44, 713. 

— siehe auch Paraguay-Tee. 
Matieo-Kampher, Eigensch. 45, 737. 
Matieo-Oel, Eigenschaften 45, 736 834. 
Matrio, Gewinn, n. Wirkung 45, 87ö. 
Mauerwerk, Trocknen feuchten M. 42, 542. 

— Bestimm, der Feuchtigkeit 41 539. 
ICanl- u. KlaMB^uehe, Behandl. mit Chrom- 
säure 41, 291. 4a, 160. 

Behandlung nach Winkler 41, 330. 

Schutaserum 42, 440. 603. 

Sohutz vor Ansteckung 42, 796. 

Maximaidosen stehe H9eli8tgal»en 
Maxlmaido^en-Tabeiie in Versen 43, 498. 
MayerhoferN Nachweis von Arsen 44, 875. 
May-Oei-Cadayerol, BesUndteile 41, 388. 
Mealln, gegen Kesselstein 44, 259. 
Medaiileu, Herstellung eisemer 41, 346. 
Mediefai, Studium ders. von Reaigymnasiasten 

4>, 511. 
Medieinaiwesen in Sachsen, Bericht 43, 289. 
Medice, Kestandteüe 45, 116. 
Medigiyein, Bestandteüe 42, 704, 
Medigiycinpräparate nach Dieterich 48, 403. 
Meerzwiebel, Rattengift 41, 635. 
Meer u. Znsammenseta. siehe auch See. . 
Meerwasser, Gehalt an Gold u. Silber 48 243. 

— Bestimm, der Nhalt. Bestandteile 44, 859. 
Mehl, Untersuchung in Hamburg 42, 276. 

— colorimetr. Untersuchung 44, 402. 

— mikroskop. Untersuch. 41, 401. 42, 4^6. 43, 

510. 

— Bestimmung der Säure 41, 164. 42, 505. 

— Besümm. der Stärke 41, 263. 661. 44, 641. 

— Fettbestimmung 43, 192. 

— Glastafelprobe 43, 42. 

— Bestimm, der BackAhigkeit 45, 617. 

— Nachweis von Mutterkorn 41, 342. 

— mit JElaupen.Terunreinigt 43, 293. 

— Nachweis von Milben 43, 527. 

— Nachweis von Boggentrespe 45, 688. 

— Nachweis von Taumelloloh 45, 640. 

— aus Schober-Boggen 41, 342. 

— Klümpchenbüduug 44, 324. 

— Verfälsch, von Weiaenm. 45, 248. 
MehlCabrikate, künstl. Färbung 44, 118. 
Mehltau der Apfelbäume 41, 766. 
Meisliug's Kolorimeter 45, 403. 404. 
Mekkabaisam, Untersuchung 44, 33. 
Mekonin, Konstitution 44, 566. 
Mekons&ure, Yerh. im Organismus 45, 556. 
Mei siehe Honig. 

— rosatum Ph. Helvet 44, 687. 
Melan, Darstell. u, Anwend. 43, 603. 
Melibiose, Darstell. u. Eigensch. 43, 120. 



Melithan, Bestandt. 45 116 
I Melooenkeme, Gel den. 45, 286. 
I Meionkiehblätter, Fermente ders. 41, 501. 
I Melpom, Bestandteile 44, 862 
; Melusine, Salbengrundlage 44, 6. 
I Menabea yenenata. Beschreib. 45, 483. 
I Menlskus-Yisier-Biende nach Göckäl 4», 82*. 
, Mennicke*s desinficier. Seife 43. 257. 

Mennige, Bestimm, des PbsG« 42, 616. 
i Mensch, sein Größenverhältnin in Beziehung sor 
Naturbetrachtung 4'2, 252. 

Mensehen-Kaninehen, Bedeutung 44, 415. 
i Menthador, Migränestift 4'>, 203. 

Menthe-Borol, B<>8tandteiie 44, 193. 
! Mentho-Borolsalbe, Bestandteile 44, 620. 

Menthoform, rtchnupfenmittel 43, 166. 
I Menthokol^a Kurz, Bestandteile 45, 203 
i Menthol, Bezietiang zu Menthon 41, 719. 
I — Derivate 44. 700. 
:— mangelhaftes 43, 280. 
; — Preise dess. 44, 121. 
|— klare, wässrige Lösung 45, 180. 

— Anwend getreu Husten eto 250. 
I Menthoi-Katarrh-Pastiiien 45, 203. 
; — -Pastillen, AuBSehen 45, 566. 
I — -Pillen, Bestandteile 45. 842. 
I — -Präparate, 10 Yonchnften 41, 41. 
! wässenge 44 204. 

— -Sehnupfenwatte 44, 94. 

— -Spiritus, Anwendung 42, 256. 

Mentholum eamphorieum 44, 436. 

Menthon, r^ynthese 44, 737. 

Menthophenol-KokaXn, Eii^nsoh. 44, 193. 

Menthoroi gibt es nicht 43. 485. 

Menthosoi, Bestandteile 41 424. 

Mentophor nach Bauer 41, 776 

Mereerisierte Baumwolle, Erkennung 44, 556. 

Merek's Benchte 41. 42, 43, 44 siebe die be- 
treffenden Jahrgänge 45, 299. 336. 368. 
376. 418. 

Mergel, ErmitteL des Kalkgehalts 41, 785. 
Mehring's Nährmf*hl. Bereituni; 45, 121. 
Mereuriol = Merkuraigam 42, 314, 
Merkoiint, Gebrauch 42, 520. 
Merkolintsehurz nach Beiersdorf 45, 97. 
Merkuraigam, Bestandteile 42, 151. 

— hieß früher Mereuriol 42, 314. 
Merinirialtfl, Bebtandteile 45, 157. 

— Anwendung 45, 417. 

MerkuriTanllliB. Eormel u. Eigensch. 43, 299. 
Merkureertae, Eigensch. 43, J26. 

— Bestandteile 44, 162, 8V2. 
Merkurol, Eigenschaften 43, 162. 

— Bereit u. Anwend. 44, 90 572 
I Meruiins laerymans, Naohw. im Hobs 42, 33. 
I siehe auch Haussehwamm. 

Mesotan, Eigensch. u. Anweni. 43, 506. 592. 

44, 87B. 
I — äußerl. Anwendung 45, 367. 
I — vorsichtige Anwendung 45, 580. 
i Mesotanpflaster, Bestandteile 44, 529. 
I Messing, Goiufarbe für M. 41, 607. 
I — Vergolden von M. 41, 576. 

— Schwarz- u. Graufarben dess. 42, 102. 

— Schwarsbeize für M. 43 272. 

— chronische Vergiftungen 41, 592. 



LXT 



Vesaiiig, Angreifbarkeit durch WMser 4^, 448 
lesslBffelbbrewM, HersteilaDg 43. 230. 
Veßsefilßei R^iBigaog chemt-^cber 44, 101. 

— Oradaierang chomiscber 44 862 
Metalle, LSsaa» in Metalleo 41, 346. 

— destillierte M. 43, 11, ö>. 44. 320. 
~ koUoidale M. 44, 23. 137. 3^9 

— Dichte der gep'eüten AI. 44. 320. 

— Siowirk. voa SaUvaaser 41, 380. 

— EiQwirk. Ton Petroletmi) Rabol a. EssigBäare. 

41, 540. 

— FSllang durch organische Basen 42, 440. 

— wichtige Q. aohfidliche im Haushalt 42, 790. 

— Matbildende £igeo8oliaft derSohwerm. 43, 

Metalleementy Bestandteile 44, 603. 
HetallflgareD, Analyse antiker 43, 154. 
Hetallflrnlsse (ungekochte F) 4 , 20.o. 
Hetalllealermiiveii. weiße 42, 187. 248. 
Hetallldsaii^eii. kolloidale. Erkennung 43, 226. 
letaUpoUtnren, Voiscnriften 44 647. 
letallpatzilomade, Vorschnften 41, 292. 
Metallputzselfe «Supenor^ 41, 9d. 
Metallrohie, biofcrsame ohne Naht 42, 460. 
HrUailgeib. ist nicht giftig 43, 14. 
Metaphenylendiarain. Anwendung 45, 661 
Mthaniaate Clin, BeRtandteile 45, 810. 
HetM-Extraki u Heth-Trank 44, 189. 
Hdhoa, Bestandteile 4i, 526. 
~ Analyse 43, 41. 

Hethonal, Znsamraeoseta. u. Anwend. 43, 518. 
lethoxyl. Bestimm, nach StriUr 4&, d:^'*'. 
Methjlai. Z-isammeosets. u. Anw. 43, 518. 
Methylalkohol, chlwbaltiger 41, 197. 
~ Nachw. in Aethylalkohol 42, 441. 
^ Nachw. u pharmaceut. Piäfiaraten 4^ 402. 

— Nachw. in wemgeistigeu Flüssigkeiten 43, 

25. 546. 

— Vorkommen in vergorenen Fruchtsäften 44, 

12. 

— fiestimmang in floladeatillatioosprodukten 

46, 738. 
" Bestimmung im Foimaldehyd 45, 741. 

— Bestimm, nach dem Jodid verfahren 4'>, 738. 
Hethylaninaanres Natrium , Unterscheidung 

von kakodyls. N. 43. 266 
lethylaspiiin, Eigenschaften 44, 254 510. 

— Darvteliung o. Anwend. 45, 174. 219. 
Hethylenblao, als Sohlafmittel 41, 84. 

~ Farbonireii mit M, 44, 67. 

— -Eoalnfirbiuig der Blntpräparate 42. 257. 
Hethjlene Bise eomponiid in Oelatinekapseln 

44, 8. 
lethyleBfitroaenataf«. Darstell. 45, 828. 
HetkyleBditaMÜn = Tannoform i5, 651. 
~ als Er>^atz des Tannoform 45, 843. 
lethjieiiliippiiraiiie, Darbtell. 45, 648. 
MethylTarfaro^ Reaktionen 41, 274. 

— Sppktralreaktionen 42, 586. 
letkylgrto, mikroobem. Reagens 42, 221. 
lethjljodild, wirkt blaaenzieheod 44, 643. 

— mtnlicin. Anwendung 45, 175. 
Hethylonmge. Wert als Indikator 44. 514. 
lethyiiieiitosane, Reaktionen 41, 274. 
lUthjlpentMeii, Vorkommen ia Naturprodukten 

44, 60, 



Methyl^RMUn«« =r Methylaaptrin a. 219. 
Meth Itnlfonal = Trionai 41, 272. 
Methyiurethan, Anwenduni; 43, 518. 
Methyivlolett, Reaktionen 46, 572. 
Methystleln, Formel 45, 71. 
Metol, bewirkt flautentsnodnnfren 44, 516. 
Metolehlnon. photogr. Entwickler 44, 482. * 
MetroglyecriM, Bigensch. u Anwend. 44, 572. 

— Ersatz tür Mutterkorn 43, 388. 
Mette'sche Rdhrohen, Verwendung 44, 765. 
Metzelerit, Bestandteile 44, 29a 

Meyer^s ivnrmittel gegen Zuckerkrankkeit 45, 

113. 116. 
Meverheim^s Bierersats 45, 116. 
Michellafett, Eigenaohafteo 44, 177. 
Mielert's venetian. Balsam 45, 844. 
MIelline, Bestandteile 42, 3i5. 
Miesmoseheln, Giftigkeit dors. 43. 353. 
Mi^rftae, B<handl. mit Jodkalium 44. 896. 
Mlgiüaetabletten nach Fuchs 44, 4(}0. 480. 
Migrttaitt, ist kein Freiseiohen 42, 416. 

— geoieUt Markensohuts 44, 681. 

— Abcnibe von selbst hertfestelltem 43, 437. 

— Httehst, brauchbarer Ersatz desa. 41, 598. 

— Eisats nach Pharm. Austr. 45, 406. 

— hygroskop. Eigensch. 43 304. 

— Dosierung 44, 339. 

— Vergiftung durch M. 45, 516. 
Mikroeoeens phosphoreiiB 44, 308. 463. 
Mikrogramm^ AbknrzungHzeichon 41, 647. 
Mikroorganismen in Naiur u.Teohnik, Vortrag 

43, 643-t>51. 

— Wider>tandskraft trockener M. 44. 140. 
Mikroskop, neues nach Siedentopf 44, 730. 45, 

322. 
Mikroskopie im D. A. IV. 42, 470. 
" Technik der M. 41, 241. 44, 421. 

— Fürbungstechnik 41, 44. 

— Färbung von Fetten 42. 107. 521. 

— Fettfarbstoffe 42. 521. 791. 

~ Gebrauch von Ketti>onoeau K 44, 296. 

— Meßmethoden 42 541 

— neue Einbettungspräparate 41, 275. 

— Paraffir öl als Eiiibettungsmittel 45, 620. 

— Konservier, too Sedimenten 43, 339. 

— Abwendung von Irrtümern 43, 138. 

— Literatur über M. 41, 490. 749. 42, 1Ü7. 41, 

548. 45. 312. 
Mikroskopisebe Präparate, Einbettung in Pa- 
taifiii 43, 38<i. 

— Bauerpräparate, Herstellung 43, 254. 
Mikrosol, gegen Uausschwamm 42, 711. 43, 

389. 6')4. 
Mikrothelia analeptoidea, Vorkommen auf Cort. 

Mezfrei 43, 575. 
Milb«n, Vertilgung d'-rs. 45, 145. 
~ in Keflrkörnern 45, 752 
Milch^s Farbe für Tiopeoanzüge 41, 493. 
Mileh a) sogenannte blaue M. 41, 342. 

— Tuberkelbacillen in der M. 41, 6u3. 

— gu'e M. von tuberkulösen Kühen 43, 128. 

— Oefährlicbkeit der M. von tuberkuldsen Kühen 

42. 327. 

— Abtöten der TubeikelbacUlen 42, 130. 45, 

640. 

— Inkubationsatadiam der M. 44, 66. 



LXVI 

Mlleh a) Verhalten der Milohbekterien U, 574. Mlleh e) Eikeuo. gekoohter M. 41, 368. 573. 

— bakterielles Verhalten bei Boraxzneatz 43, ~ üntersoheid roher von gekochter M. 42, 149. 

537. 48, 112. 44, 11. ü64. 514. 45, 23. 270. 

— Wirkung des Bacterinm laotis aerogenes 45, 674. 

289. ^ Prüf, durch Blaufärbung 41, 512. 

— Bildung von Essigttäure durch Milchsäure- _ Bestimm, der Eiweißkörper 44. 704. 

bakterien 42, 131. -— Bestimm, des Fettes: nach Adam 44, 682. 

Mlleh b) Wirk, des Gefrierens 43, 8. _ Dach Oottlieb-Böse 45, 206. — nach 

— Gefrierpunkt der M. 45, 248 Koch 45, 924. — nach Kollo 45, 544. — 
-- Gehalt an CiiroDensänre 45, 326. nach Leze 41, 70. — nach Liedel 41, 

— desgl an Lactosin 43, 654. 368. — mit dem Refraktometer 44, 264. 

— desgl. an PhoaphorKäure 43, 523. — nach fiicbter 44, 595. •— nach Woiff 

— Fermente der M. 44, 663. 42, 679 — nach Wollny 44, 11. — Me- 

— Bedingungen zum äauerwerdeo 45, 545. thoden der Fettbestimmuog 44, 763. — 

— pflanzliche Gerinnungsenzyme 44, 13. Fehler in den Methoden der Fettbestimm 

— Zustand des Kaseins in der M. 44, 877. 44, 6^2. 

— Zerstörung des Lecithins beim Erhitzen 44, _ Bestimm, des Kaseins 44, 263. 

179. 246. . Gehalt an Milcbschmatz 44, 447. 

— Einfluß des Zuckers bei der Gärung 44, 125 _ FestPtell. des Schmutzgebaits 43, 238. 
<- Abnahme des Säuregrades 43 177. 44, 66. _ Bestimm, des Schmutzes 45, 166. 

— Einfluß der Futterung 42, 808. _ Bestimm, des Milchzuckers 43. 136. 44, 444. 

— bei TrookenffltteruDg der Kühe 43, 296. ^ desgl von Rohrzucker neben Milchzucker 41, 

— Uebergang der Fette des Futters in die M. 114. 

44, 237. _ desgl. von Rohrzucker in kondensierter M. 

— Fettgehalt der M. bei gebrochenem Melken 1 41^ 266. 

43, 83. .- desgl. der Säure 41, 57. 

— Uebergang von Arzneimitteln in die M. 45, _ desgl. der Trockensubstanz 41, 787. 42, 250. 

744. : Milch f) Nachw. der Wässerung 43, 35. 82. 

— Gewinn, eisenhaltiger M. 44, 62. — Vorkommen u. Nachw. von Alkohol 43, 125. 

— Ursache der Baudouin'schen Reaktion in dei i _ Nachw. von Azofarbsf offen 42, 184. 

M. 43, 473. ^ desgl von Benzoesäure 41, 28. 

Mlleh e) Normen in Zürich 41, 303. ~ desgl von Borsäure 45, 574. 

— Konirolle in Hamburg 42, 260 — desgl. von Chinin 44, 618. 

— Kontrolle in Tsingtau 44, 231. — desgl. von Chromaten 41, 164. , 

— ,.8chweiflichtmaohen^' der M. 44, 336. - des^. von Citronensäure 42, 94. 

— neue Ifeßapparate 44, 708 1 - desri. von Formaldehyd 41, 133. 769. 42, 

— Verschluß der „Reform''flaschen 44, 313. ! 771. 45, 595. 

— Konservier, mit Borsäure 42, 622. __ desgl. von Natriumkarbonat 41, 465. 

— desgl. jnit Formaldehyd 44, 764. — dpsgl. von Nitrat nach Utz 41, 436. 

— desgl. mit Kaliumdichromat 42, 341. 44, 764. _ Bedeutung des Nitratn ach weises 44, 65. 

— desitl. mit H^O, 44, 66. — Nachw. von Saccharin 43, 597. 

— Haltbarmachung der Proben 42, 541. 1 _ Nachw. von Salicylsäure 41, '28. 437. 

— desgl. für analytische Zwecke 44, 156. 389. 1 _ d^sgl. von Salpetersäure 42, 430. 
578. .- Erkenn von Verfälschungen auf biologischom 



Mlleh d) Darstellung von krankheitskeimfreier j Wege 44, 493. 

M. 41, 71. ,MUch g) Büffelm. 4 

— neues Verfahren zur Erhitzung 43, 500. ' — Butterm., Untorsuchuog 42, 261. 



:MUch g) Büffelm. 44, 664. 45, 959. 



— Appirat zum Pasteurisieren 41, 574. — Diabetes- M. nach Rose 42, 12. 

— PasteurisieruDg in offenen Gefäßen 44, 763. ~ Eselinnen- M., Vorzüge 41, 715. 

— Mängel der pasteurisierten M. 45, 711. — Frauen- M-, Aoalyse 42, 395. 

— Sterilis. ohne Aufrahmung 44, 2285. Kochsalzgehalt 4?, 1 1 . 

— Sterilis nach Forster 41, 71. | Verhalten beim Kochen 42, 11, 

— Sterilis. durch H^Oo 43, 14. ' Fettgehalt 42 804. 

— Sterilis.-Apparat nach Kobrak 42, 213. ümikoffsche Reaktion 42, 111. 

— sterilisierte M. von tuberkulösen Kühen 43, Ersatz nach Crato 42, 702. 

57. ; mikroskop. Beurteilung 4S^ 177. 

— Notwend. der Sterilisierung 41, 46. Fettsäuren der F. 43, 494. 

-— Ernährung der Säuglinge mit M. 41, 369. neue Reaktion der F. 43, 239. 

— Weit ail». SänglingSDahruDg 4>, 308. Farbreaktionen 44, 368. 

Mlleh e) Untersuch, der M. nach Timpe 41, 199. 1 Unterscheid, von Kuhmilch 44, 369. 

— Anal^^sarder M. nach Gnillot 41, 730. — homoganisierte M. 44, 285. 746. 

— Untersuch, saurer M. 41, 368. I— humanisierte M. 45, 166 596. 617. 936. 

— Untersuch, der Biest-M. 44, 763. 1— Kindermilch, nach Backhaus 42, 395. 45 

— Refraktometer werte 44, 468. I 901. 

— Unterscheid, frischer u. älterer M. 45, 674. 1 nach Dungern 42, 72. 

— Erkenn erhitzt gewesener M. 43, 187. | Wert ders. in Hamburg 42,^ 261. 



txvii 



IHk* f) mit Pegmin gelabte 42, 12. 475. 48, 

247. 
Heistell. daroh Abscheidang von Kasein 

mittela Eohlensäare 42, 329. 

- Magermiloh, Nährmittel aas M. 42, 41. 
Farben der M. 43, 475. 

F^ttbestimm. in M. 44, 86. 729. 

Verwertung von M. 46, 596. 

- Siagiingsm., Anforderangen 46, 616. 
Herstellang 46, 873. 

FormaIin-8. nach Behring 46, 140. 

->8chaf-M, Znsammensetz. 44. 'dl. 

- Trypsinmilcb, Herstellaog 46, 901. 

- Togetabilische M. 41, 730 48, 172. 

~ Ziegen-M., Zasammensetz. 48, 366. 46, 674 
lOMabbam-Feraiente 46, 290. 
MfkheiwelB ^leol^', Gewinnung 44, 94. 
Xflelfilter nach Arnold 46, 879. 
likhflelsehextrakt, Herstellang 44, 343. 46, 

462. 
liMmaliextrakt, amorikanisohes 45, 791. 

- ^bvflton«^ 46, 792. 

■Uehaelane, Darstell, a. Eigensoh. 4% 130. 
ÜMpilTer ^deal«' 41, 54. 

- nach Owintschetreki 41, 54. 

- Dantell. u. Becagbqaellen 44, 302. 447. 
MOclirefrmetoneter nach WoUny 48, 35. 82. 
■Uflhstiire, Gewinn, aas Saaerkraat 41, 734. 

- Denartige Darstellung 42, 68. 

- Konstitution 46, 956. 

- Baktenen der M. 44, 419. 

- Aufzehrung durch Pilze 44, 207. 

- Enzyme der M.-OSiung 44, 391. 
~ Aenderung der Drehung 44, 854. 

- Bestinun. im Magensaft 48. }88. 

- Nachw. im Weine 48. 496. 

- Einwirk. auf Kupfer 48, 474. 

- Gebrauch in der Gerberei 42, 625. 

- technische Verwendang 44, 274. 
~ gegen Haarausfall 42. 210. 
niehiehokoiade, Beatandteile 46, 579. 
ÜMtheniiophor, Beschreibung 41, 574. 

- Wen d€89. 43, 218. 
Ii]eUreik«Bder «inip, Bestandt. 45, 203. 
nieluBekcr, Nachw. in der Milch 41, 769. 

- Bestimmung in der Milon 48, 136. 44, 444. 
~ Ifaßgeläße für M. 46, 845. 

~ Nachweis Ton Bohrz. 44, 133- 

- Unteracheid. von Bohr- und Traubenzucker 

42, 801. 

- Verhalten b«m Trocknen 48. 109. 

- Physiologisches 48. 587. 

~ als Zoaatz zur Milch nicht empfehlenswert 
4a, 256. 

- mit Magnesia usta, als Abföhrmittel 48, 637. 

- Marktbericht 44, 278. 
IflflttaekeniiUeh, Bereitung 41, 884. 
UManekcmilUe nach Friedrich 42, 854. 
lilltlr, Ernährung im Kriege tö, 709. 

- Bekleidung betreff. 44, 425. 
lOttir-Apetheker, siehe unter Apotheker. 
mtOrtoeh, Färben des blauen M. 48, 142. 
Ilk*Fed, Säuglingsnahrung 46, 441. 
nOIoie, neues Nährmittel 41, 780. 852. 
nika^s Beagens auf Salicylsäure 41, 589. 
auf Hi^stoff nach Biegler 41, 30. 



I MIlB, Gehalt an Oxalsäure 42, 458. 
XlisbraBd, Behandl. mit KoUargol 44, 537. 
, Mllsbraadaeram, Gewinnung 48, 603. - 

— prakt. Anwendung 46, 661. 
: XUxbraadspereH, Widerstandsfähigkeit gegen 

Desinfektionsmittel 41, 268. 
MIaeralMder, künstliche, Vorschriften 48, 370. 
Mineralien, Bestimmung ders. 41, 86. 

— mikrochem. untersuch. 42, 789. 
• elektr. Trenn, der Bestandteile 46, 49. 
MtaerallMe, Oxydation ders. 41, 299. 

— geruch- u. geschmacklose Präparate aus ders. 
41, 111. 

— Bestimm, der organischen Säuren 44, 873. 
Miaeralqaellen, Theorie der Entetehung 44, 561 . 
Mlneralwaths, Untersuchung 46, 691. 
Mineralwasser, was ist „natilriich kohlensaures 

M."? 41, 562. 
; Mlaeralwlsaer. was sind „natärliche M.^* 41, 
286. 626. 42, 368. 

— natürl., physikalisch-ohemische Analyse 48, 
169. 444. 

I untersuch, mit dem Befraktometer 44, 

i 264. 

Bakteriengehalt 48, 339. 

Nachw. von MetoUen 42, 443. 

Bodensätze in natürl. M 44, 496. 

Verhalten der COf u. des Kalks 48, 444. 

sogen, korrigierte M. 42, 368. 

— künstliche, Vorschriften 48, 370. 

— — Herstellung mit Brunnenwasser 48, 281. 

nach Jaworski 48, 370. 44, 531. 

Mlueralwasserfiibrlkeii, Bleimaatelrohre ver- 
boten 41, 5iil. 684. 

Mlneralwasserflasehea, Verwendung fremder 

48. 437. 
MineralwassersaLse in Tablettanform 45, 115. 

636 
Mlneralwolle, Erzeugung in Amerika 46, 349. 
Minlnitt, Lösung mit Oxalsäure 42, 464. 

— Prüf, nach D. A. IV. unbrauchbar 48, 417. 
Mioton, Bestandteile? 46, 611. 
Mirmol, Bestandt. u. Anwend. 42, 170. 44, 6!. 

321. 
Mitin, Balbengrundlage 46, 766. 

— Präparate mit M 46 766. 
Mixtnra Asae foetldae eomp. iSt Th.) 44, 244. 

— Blsmutl et Sodae (8t. Tb.) 44, 244. 

— de Oaseara sagrada (St. Th ) 44, 244. 

— FerrI aromatlea (St. Th.) 44, 244. 

— Glrard, Bestandteile 48, 29d. 542. 

— Jalapae eum Rheo (St. Th ) 44. 244. 

— Morphin! Stockes (0. V.) 41, 210. 

— Olei Jeeoris (St. Th.> 44, 244. 

— StoekesU, Vorschrift 44. 884. 
! - solAiriea aeida Pb. ItaL 44, 717. 

Veränderlichkeit ders. 42, 687. 

Modellierwaehs, Vorschrift 42, 166. 

— Bestandteile 46, 88. 
Modulen, Bedeutung 46, 317. 369. 
MVhren, weiche Fäulnis ders. 48, 258. 

I MVUer'suhes Augenwasser 46, 844. 
i M6nning*8 Imprägnur 4'>, 203. 
l MVrserkappen nach Scholl 41, 469. 
iMVrtel, Beurteilung 41, 219. 
!--- Oehalt an Arsen 42, 606. 



Lzvm 



MohnkVpfe, Abgabe im Handverkauf i^, 913. 

— U' ferat von (i. Whi^pI 45, 953. 
MohnM, oßue Ri>akuon 44, 915. 

— Bleichen kleiner Mon^eu 44, 910. 

— Spsamöl cotbaltenU 4-'>, l<9 
Mohusamen, Falsch uo^on 44 841. 
M«i. • ed'UtuoK des WotUh 43, ^36. 
Moldau scher Tee (D. V.) 41, 232. 
Moliseh'Hcbo Flüssig keit, Besianat. 42, 599. 
Molke, z r Kiudereruäh • un^^ nl, 7i. 

— NHhrm.ttel acui ^». 41, 777. 
Moll|»laste. Salbeopflaster 41. 426. 
Molybdiin eiektroiyt Abscüeiduug von Ya 48, 

4il. 
Kol WUnoxyde, blaue 41, 562. 4S. 96. 
Mol} bdiiuaaure. Farbriaktioii 45. 4ü0. 
Monaida diriodoni. 1 dtrs 4&) 501. 

— didymii. Ouldineh8.se 45, 598 

— fisiuloaa, ä heris.hes Ol 45. 597. 
Mon.iscus purimreufi, Gübrauch 4 , 419. 
MiOultrrVcbH K'ipleiioäuug zum Nachweis von 

Zu.ker 44 926. 
HoniJia aUophilia, Wachstum de». 42, 792. 

— Eu yiiitiii<juntf 43. 2ö3. 
MoDoealeiumphoaplliati Damtell. 41, 131. 
Monodora Hyrl^tica Danal, Unter6UchuDg der 

^atnH• 45, 3()H. 
Honojod - dUilamut methylen - dlkresoi iaat, 

Ei^i'UHcliMiten 4., 13). 
Monojodt ymoi DaisteltuiiK 41, 111 
HououiethylziiiiiTerbindttiiKeu 44, 553. 
MoiiOMjhwefelBttai eaubydrid «3. 67. 
Monhla* BDuiliou-l'iapttiutu 44, 193. 
Moiitaniiifluat, Gebrauch 44 9ü3. 
MoMtanwacbfi, Eigenschaft« u 41. 398. 
Mont Pelee^ Bcstaodt. der Auswuris-Asche 43, 

56 s 
Moorerde, Analyse 43. 44. 
Moorextrakte, Oe brauch ders. 42, 344. 

— ^u Baieiti 43, 626. 
Moo-b«eren, Zjikergdhalt 41, 364. 
Moo8-Ro8i\ Partum, VorMchnft 44, 812. 
Mooato t, Verwendung 45, 2o9. 
Moreliel und Lon-hel, CüemmcheB 41. 362. 
Mor.ngabttame. Ablagerung voo üyiosm u. 

Ouainii 41, .97. 
MorplUdlii, EiKenschaftoQ 42, 617. 
Morpüigeuinchlorld, Biliung 43 323. 
Murpbi^. K.Qu»titution 44, 773. 45, 819. 

— Koubtitutioa m Beziehung zur Wirkung 43, 

3:>3. 

— rieh i ige Formel 42, 749. 

— Schi eibweise auf Keoepten 45, 428. 

— BteriiiHiene Lösungen 41 443. 

•— Oxydation duruti Eussulasalt 43 48i). 

~ Widerstandsfähigkeit gogcn Fäulnis 48, 81, 

— Yerhaltea bei l^iohenfä jIdis 44. 824. 

— Einfl auf die Magensafisekretiou 42, 624 44, 

820. 

— Verbleib im tier Organismus 45, 225. 

— Kaliun>permanganat als Gegengift 45, 679. 

— Autagunist von Atiopin 45, 815 

— N-treie Spaltungspro iukte 42, 747. 

— Nacbw. im flarn 41, 349 

— Naohw. in Mixturen usw. 44 437. 

— Reagens auf M. nach Marquis 42, 368. 



Morphin, charakt. Reaktion nach Fieary 48, 
767. 

— neue Farbre^ktion 44, 748. 

— Bestimm, durch Zersetzg. der Jodsftuie 41, 

261. 

— Bestimmung n.ich Kippenberger 42, 367. 

— d<>8gl. nach R*«iohard 4", 1Ö4. 4^7. 

— dos^l. mit Siloirsalzen 42. 154. 784. 

— BüBtiminung im Opium: nach Goriin o. 

Piescoit 41, 129 — nach D. A. IV. 41, 
654 - nach Sröder 42, .M8. — nach 
D A. IV ist unbrauchbar 44, 277. — 
nach Ph. Ital 41. ö76. — Konibinationa« 
metbode 44 76. — naoh DowzArd tfy 
160. — nach Schidrowitz 4», 637. ^ 
am besten nach Flückiger aod omA 
Dieterioh 45. 666 — Be8prechiui|{ daC 
Methoden 44, «3. — Rückblick auf 1903. 
45, 152 

— Verbrauch in China 41, 287. 
Morphinderivate, ihro Wirkun«; 41. 304. 

— Ai.w.MMi. u. Wirkung 44, b20 917. 
Morphlnditartrat, Gewinnung 44, 2ö8. 
Morphinhydruebloild. Verhalten im Aqua 

Aniyiidalar 41, 507*. 
- Prüf, auf A(»oin<»rphin 44, 233. 

— haltbare Lösungen 45, 94. 

Mo phinspri ze, neue nach Rosin 42, 400. 
Morplilusuehi, Behandlung ders. 41, 3U4. 

— Gg'niniit.i 43, 505. 

MorphlnTrrglftangr Serum gegen M. 43, 670. 
Morphinum aethylat. hydrocblorie, Ph. HqIt. 

42 530 

— -Bisiuntum Jodatum 45, 437. 
Morpbol u. Morpheuol, Formeln 42, 747. 
Morpholin, ÜarMelluug 42, 6i7. 

— DnvHte 4!, 617. 

Mosaikgroldarbeiieu, Herstellung 43, 256. 
Moi»ehas, üandelauotizeu 41. 478 ölü. 

— n«ue Sone: Siackong-M. 44, 276. 

^ kü'istlicher 42, 2 8. .4, 869 45, 522. 

— R ferar von <*. W^gol 45 »T4. 
Moschuskeniöl, Eigenschafien 44, 121. 
Motsetig-Battlst, Vorzüge 41 709. 
Mosetlg*s 1 lombeumasse 44, 47ö. 
Moaqiiiio, Beziehung zur Malaiia 41, 169. 

— Bekämpfung 41, 384 593. 

— Vertilgiingsmittel 43, 600 

— vort;l. a ch Malaria. 
Mo.squitobaum, llarz dess. 44, 851. 
Mosqaitopfl»nze: Ocimum vinde rli, 563. 
Mospn lostlche, Behandl. mit Nelkenöl 41, 458 

— behandl mit Naftalan 42, 2<)0 

— Behandl. mit AlaunlÖHuni; 45 238. 
Moapiiitolin, Bestandteile 41, 388. 

Mobt, Klaren mit Tannin und Uausenblaae 41. 

28. 
>- Abnahme der Säure 43, 157. 

— Nach^. von Fluor 42. 6c9. 

~ Erkmn. von Al^ohoUusatz 44, 842. 
Mottelin. Bestandteile 44. 377. 
Mottenpapier, H<.rstellung 45. !88. 
Monst tte's Piüon, Besrandt. 43, 653. 
Murliago Anae^thesini 43. 46 r. 

— Gummi aratdei, Bereitung 44, 472. 871 
Maeiu, Eigeusühalten 42, 520. 



LXIZ 



Xneor Ranxil. Wirkung 41. 8>. 419. 
liekrB. B« kimpfung dprx. 4t*, 544. 

- Ihre Stellaog beim Stiche 42. 729*. 
Klekenstieke, Benaodlaog 4&. 869. 

Xill, Meoge n. Bestandt dess. in Berlin 44, 

I Xtaer^sche Lösong ntoh Ph. Nod<>ri. 44^ 473. 
i llMheMT Yanakr ftea (M.i 41 39 
I XlBter's WAin-SvfaDeUkiftrmiit«! 44, 639. 
I llunarlibiliiiuig md Bleohdoeen ist rerboteD 

44, 640 
Xilr*-Pmania, Präpftrate a Anwend 48, 161. 
laltttaxlBe, B<wtandteile 44, 476 
Xune Braanschweiger Bier 42 32. 
Baadrdalger nach BachmanD 41, 603. 
Xndwasarr mit Saochario 41, 420. 

- nach Müler 4*2, 79. 
> für Kii.der 44, l' 6. 

- sehiameodeB. 44^ 281. 

^ Wort TorscMedeaer M 41, 376. 

- antisept. WirkQDg 44 499. 6id. 
XiadwaaMere^^fieiia, Vorachiitt 4'», 160. 
|l«tflBa, Bünanenmeht 41, 420. 
XiMariiuii, B«>r«txiog 42, 581. 
X»vlase, B^taodtile 42, 152 
Ineaarinde, Baod wurm mittel 42, 602. 
(■sia, At.lahrmittel 45, 2u3. 

■likariB. Daratell aas dem Fliegenpilae 45, 93. 
Ittkatolsae, künstliche 41, 316. 

- Fa schangPD 43. 2ii4. äU2 

~ v. Moskatbliltheii, BeaerTokohlehjdrate ders. 

44 851 

XnkatnKB-Weiii, Bereitung 41, 647. 
iMkatpttirer, Verföluchang 41, 352. 
Iisal, B staodteiie 42. 437. 

Bms&m. Mäuse- o. Rattengift 45. 294 
KieiraB^ Suppen bauterextrakt 45 166. 
Iitler A«Ba, Blntremigungstee 44, 246. 
IltterfconL, Vegetatioosformf'n 44, 5'>7. 

- AafUdwahrung 41, 4d*i. 42, 6t;0. 44 37. 

^ Nachw. de« Corutttma nach Fromme 41, 689. 

- -Pripanile, Prufun^ ders. 41, 82-^. 
^ eHie auch Seeale eomutum 41. 
Xywia, WeKen ders 42, 404. 
'^ te lieid, E'ieensf^haftco %$, 390. 

iraisraii«e D^ariln, Etgi^nKoh. 45, 6. 
ßHaS ü n me m, Bildung der» 4S, 500. 
IjrÜBsa^taBX, Oeninnunic der». 43, 96. 
IfeUeraei BcKtandteüe 44. 323. 

- GpviiiD. u. Anwend. 45, llt>. 
IjelogeB, Zusammensetzaiig 4$. 307. 

^)egea. Eigaas»oharteD 48. 50U. 45, 399. 
^ Vervufrbe über die ^'irkuag 44, 115. 
Ifsgewskes, Bestandteile 45 6il. 
lyt^mun, Eigeoaehaften 43 326. 
^caa Terpea im Bay&) 4^ 067. 
jliMdA, KoDStitutioa 44, 720. 
tßMt, Analyse 43 48. 

aate Damtellnnir 44 2<)0. 
llNäaahHliebe Fermente 41, 742. 
Ifrtxareria, im weißen l'embailBaM 43^ 273. 
tynba Summpflanson 42, 497. 

- Mnhode der t^rufung 41, 423. 

- BcaKeDS aaf M. 44, 809. 45, löOi 

- lyaehuug das Pulsen 45, 690. 



M^-irhlBe, Beftfandtetle 45, 441. 
Myrtilla-PastUlen, Bestandt 45, 132. 
Myxödem, Serum gegen M 48, 358. 



N- 



XadelbVlaer, Parasiten ders. 4*i, 228 q. f. 42, 

241 u. f 
NäbrbMeB mit Protonen 41. 418. 

— für bakteriolog. Wasseruntersuehuttgett 42, 

129. 355 

— für die Bestimm, der Keimsahl in Walser 

43, 380. 

— zur Diaifnose des Typhn.^ 42, 399. 

— Nachprüfung der DiiyokeTschen M. 48, 194. 

— kryRtallin. Ausscheidungen 44. 13 
Xälirextriikt nach £i<beibaum 43, 531. 
Näbrgelatine, Schmelzpunkt 43, 32. 

— Kiiiflu \ der phyRikül. Eigonsch. 44, 580. 
NShrkefir, Anwendung 45, 748. 
NHhrklystler nach Htydea, Bestandt. 45, 78. 
Nährlösung, eiweißhaltige nach Heydet. 45, 78. 
Nührn'ittel, Zusammenstellung chemisober N. 

41. 252. 

— Rprstfliarg nach Knrase 48. 255. 
Nllhrpiilpanit nach Rotfae 41, 725. 
Nibrpräpamle, Geld- u Nährwert 41, 838. 

— vergli-ivhen ler Wert ders. 48. 4. 
~ aar Darstettun^r ders 42, 8« 8. 

— DOtwend Sterilität der». 42» 4. 

— aus Leim hergestellt 43, 5.H. 

— aus Fi-chon horirestell' 43. 85. 
Nährstoff ,.Heydeii'', Be^^tand teile 4t 190. 
Vei Wendung 41, 207. 42, 14. 426. 691. 

I für Kulfuiböden 4\ 76a 

! Nährzueker. Münchcner 42. 788. 
l — nach 8oxhl6t 48, 94 2.i6. 

Nähseide nach Schleich 48. 24. 

Nafalan, Erklärnntf 44. 6'Jh 358. 

— Uutersuchuiig 44, 5'>2. 654. 

— Pr^iparaie mit N. 44. 912. 
Naftalun. Urtersuchung 41, 55. 44^ 559. 

— gegen Mosqiii'ostiche 42. 200. 

— v^pezialitfit« D mit N 42 366. 
-< Erklärung 44, 321. 358. 

— B<«zugsquellei) 44. 58 ^ 

Naflol, Ersatz für Scbwefelhrand 45, 428. 
NagePrt Nervei.ptJlen 44, 246. 
Nnirelschmittz. Tuberkel bacillen enrh. 48, 321. 
Nahruiigsbeditrf de^ Mennchen 44, 52. 
Nahrungs- (u. 0eii«8-)iiiHtel, Ver<^nbar. über 

emaeiti Untersuch etc. 41, 61. 42, 43. 

43, 429 

— amtlk he U« tersuchungsstellen 42. 505 

— Untcrsuchungs- Literatur 41, 386 42. 114. 

— Auslegung df^r Oesetae über den Verkehr 

mit N 42. 28. 111. 

— neue Vorschläge zum Verkehr mtt N. 45, 

227. 

— ambulante üeberwachung 42, 596. 
-- HandelKveikefar mit N. 44 190. 

— ärzthehe Beurteil konservirter N. 42, 343. 

— ist Natriumsu.fit als Prfiseivesali aolässig? 

42. 772. 



LXX 



XahnuiflrsiiiliteL Konservir. mit Balfitceliulose- 
ablange 48, 295. 

— Vorkommen von SOf 45. 577. 

— ist künstliche Färbung erlaubt? 4% 772. 

— Zollssigkeit künstlioher Fftrbang 45, 141. 

— Kaohw. künsü. Farbstoffe 44, 117. 

— Tergleicbender Wert der N. 48, 4. 

— Einfloß ders. auf die Magensaft- n. Pepsio- 

bildang 42, 3t>0. 

— Naohw. Ton Arson 48. 113. 

— Naohw. von Benzoesäure 48, 53. 44 444. 

— Naohw. von Borsäure 41, 218. 

— Bestimm, der Cellnlose 44, 876. 46, 854. 

— Bestimm, von Eisen 48, 636. 

— Nachweis von Formaldehyd 48, 284 44, 12. 
~ Naohw. von Salioylsäure 48, 636. 44, 444. 

— Präf. auf Schimmel 48, 53. 

— -Chemie, Entwicklung u Bedeutung; Vor- 

trag 44, 867. 

— •Chemiker, Vorbildung 42, 541. 

Versammlungen 48. 37(5. 44, 484« 

Nalimiigswechsel, Untersuchungen 41, 498. 
NiOa, giftige Speischlange 42, 813. 
Namensrecht, Verletzung dess. 44, 873. 
Naphtha, Desinfektionsmittel aus russ. N. 45, 

155. 
Naphtha saponata, Naftalan -Ersatz 44, 108. 
Naphtbabaeülus, angebl. Entdeckung 42, 640. 
Naphtha-Flsehgifte, Abhandlung 48, 217-225. 
Naphtludiii, Nachw. von Kolophon 44 248. 
NaphthasHoren, Gewinn, u. Verwend. 45, 155. 

Naphtbensiuren, Verwendung 45, 156. 

Naphthol, Unterscheid von a- u. /f-N. 48, 534. 
44, 110. 

Naphtholblao, Bildung dess. 45, 420. 

— -Kohle, Anwendung 44, 7. 
Naphtbolprilparat, ein entgiftotes 41, 89. 
Narcfl, Eigenschaften 45, 361. 

— Anwend. u. Wirkg. 45, 706. 
Nargol, Zusammensetzung 41, 535. 44, 7. 
-* Anwendung 44, 90. 

Narkose, Literatur 42, 203. 
Narkotil, Eigenschaften 44, 436. 
Narkotiii, Konstitution 44. 449—566. 

— Schmelzen mit Harnstoff 44. 566. 

— Nachw. nach Pettenkofer 44, 855. 
Nase, Entziehung des Schleims 42, 795. 

— die menschliche, Aprilphantasie 42, 2;c!2. 
Nasenathmniig, die Spiegelprobe 42, 574. 
Nasenbluten, Stillung durch den Nasen -Obtu- 

rator 45, 407. 
Nasensehlelm, enthält Rhodan 41, 605. 
NasoJ, Schnupfenmittel 44, 25. 
Natrium arsenieienm Ph. Ital. 44, 592. 

— biearbonienm Pb. Ital. 44, 592. 
Wundverband mit N. 48, 16. 

— -blflnorid. Eigensch. 41, 156. 

— bijodosalieylienm 42, 500. 

— bisnlfat., Eigenschaften 48. 162. 

— bromatnm. Löslichkeit in Weingeist 45, 95. 

— earbonienm t'h. Ital. 44 592. 
sieenm Ph. Helv. 42, 550. 

Bildung im tier. Organismus 48, 300. 

Zerfall dess. in Lösungen 44, 442. 

'- -clilorat zur Fleischkonservierung 42, 111. 

— ejaiüd, Qewinniing 48, 70. 



Natrium eosinieum, Eigensch. 42, 520. 

— f^etosat, Eigenschaften 44, 528. 

— hydrid, Eigenschaften 48, 124. 

— Jodatum, Prüfung 42, 594. 
Ph. Ital. 44, 592. 

gogen Muskelrheumatismus 41^ 591. 

— kakodylat, zu Einspritzungen 4a, 166. 

— kotNilUdnitrit, Bereitung 41, 4.>'4. 

— lygosinat, Eigenschaften 42, 339. 44, 779. 

— metaTanadinat, Eigensch. 41, 136. 

— nitrat. Zersetz, durch HgSO« 42, 65.5. 

— nitrit, jodhaltiges 44, 647. 
zu Einspritzungen 4*,- 175. 

— nitroprussid-Reaktion, Empfindliohkeit 45, 

540. 

— orthoarsenigsaures, Einwirk, auf Metallsali- 

lÖBungen 44, 50. 

— Oxalat, für Titrationen 41, 729. 
Prüfung als Titersubstans 45, 36. 

— oxyd, Darstellung 45, 539. 

— paraflaorobenzoiä;, 41, 156. 

— peroxyd, Ersatz des H2O« 41, 15. 

zur Darstellung von ^0. 41, 742. 

Dhrstellung u Eigenschaften 43, 438. 

Jodometrie dess 44, 223. 

als Waschmittel 42, 98. 

-hydrat, Darstellung 48, 438. 

-PastiUen zur O.-Eotwickl. 48, 678. 

Seife nach Unna 44, 107. 

— persulfat, Eigenschaften 41, 177. 
Giftigkeit 41, 359. 

Bezugsquellen 41, 753 

Anwendung bei Tuberkulose 41, G28. 

appetiterregendes Mittel 48, 162. 

— phosphat, ein neues naoh Joulie 48, 265. 
^ phosphorieum, arsenhaltiges 42, 632. 

— rhodanid, Wirkung auf den Harn 43, 392. 

— sacebarat, für Transfusionen 41, 178. 

— salieylat, als Lösungsmittel 42, 188. 7ifö. 

— — Verwend. in der Analyse 41, 126. 41 

210. 225. 

— selenoBum u. tellnrosura« Eigenschaften 4: 

245. 

— Silikat, roedioin. Anwend. 44, 267. 

— Sulfit, zulJIssig als Prfiseryesalz? 42, 772. 

— sulfobenzoieum 45, 278. 

— tauroeholat^ Zusatz zu Nährböden 43, 161 

— theobrominieum cum Natrio salicylieo Fl 

Helv. 42, 531. 

— thiosulfat, als Reagens 48, 291. 44, 557. 

Bestimmung ohne S-Absoheidung 43, 37t 

Zersetz, durch Hitze 45, 343 

Nachw. in Lebensmitteln 45, 23. 

— thiosulfürienm Ph. Nederl. 41, 412. 

— ttberkohlensauies. Darstell. 45, 21. 
Natronlange, nitrithaltiee 44, 552. 
Katterer^s Lebertrantabletten 48, 603 
-- Abführtabletten 44, 323. 

Natnrarzt, Beilegung dieses Titels verboten 42,2 
Naturforseher-Yersammlung in Aaehea, siel 
; Jahrgang 41. 
in Hamburg, siehe Jahrg. 42 

— - in Karlsbad, siehe Jahrg. 48. 
i- - in Cassei, siehe Jahrg. 44. 

— - in Breslau 45, 234. 566 735. 757. 7€ 

803. 8j1. 



LZZI 



Katnrhellkiuidifer, Name ist kein unlauterer 

Wettbewerb U, 873. 
XeheiiBlerenextnikt» in Lösungen 4'>, 406. 
yebewiiereiiprftpanite von Merok 43, 163. 
Kebiüae sind Oblaten 45 32. 
Nebiüsle, 15 Arten 45, 976. 
»biilor, Inhalationsapparat 46, 976'*'. 
NeetriaBin, Anwend u. Wirkung 41, 534. 42, 

NefTollii, Deeinfektionsmiltel 41, 405. 
Nelken« Produktionsland 41, 6^1. 

— Geschichtliches 44, 20 

— siehe auch Caryophylll. 
NeBatoden, Vernichtung dera 42, 148. 
XeaBdorfer SeUSe, Bestandteile 44, 259. 
Xeo-Anjeodil, Zusammensetz 43, 326. 
Xeoferrum, Bestandteile 45, 132. 
y^vinine FaUidre 44, 862 
»phente. Bereit u. Anwend. 43, 518. 
yeriniD. Etymologie 44, 270. 

Xerol. Gewinn, u. Eigensoh. 44, 323. 45, 113. 
XaroliVl, Bestimm des Anthranilsnuremetliyl- 
esters 42, 246. 

— QewinLung 44, 12 J. 

— chinesisches 43, 550 44, 121. 
Xerrifo«, Bestandteile 45, 1002. 
Kerroddin Eigensoh. u. Anwend. 42, 170. 43, 

307. 44, 303. 

— Preis desp. 45, 14. 

Xerrol, Zusammensetzung 45, 159. 
ycsso'ii Muschelkraft, Zusammensetzg. 44, 619. 
Nessler^s Reagens nach Winkler 41, 296. 
Xeabaaer'scber Tiegel 42, 583. 
Nemmeler's Asthma-Mittel 44, 94 
Xearastlieiife, Behandlung 44, 98. 
Xearflla, Bestandt. u. Anwend. 45, 536. 611. 
Xeirin, Nachw. u. Reaktionen 41. 662. 
Xenro^n, künstliches Badesalz 43, 335. 
Neorogni^akol, Zusammensetz. 45, 843. 
Kewol^ Bestandteile 45, 611. 
Xenron, Begiiff 45, 425. 
Kevronal, Schlafmittel 45, 437. 535. 

— Bereitung 45, b05. 

— Abspaltung von Cyanwasserstoff 45, 806. 841. 
Vewoain ,.Primler'\ Bestandt. 44, 80. 
Xemtraliuiliransr nach Liebo 41, 286. 693. 
New Skia, Anwendung 43, 603. 

Xlekel, Atomgewicht 41, 694. 

— reicher Fundort 44, 146. 

— Tiegel aus N. 44, 131. 

— Nachw. neben Kobalt 42, 785. 

— Trennung von Zink 43, 119. 

— Fällung mit Schwefelammonium 43, 209. 

— tithmetr. Bestimm. 45, 853. 

— kolloidales 44, 23. 

— 2 neue Verbindungen 44, 594. 
Xlekelbromid, Darstellung u. Anwend. 45, 114. 

17.5. 
Xi^e koUcBOxyd wirkt giftig 44, 898. 
Siekekalxe für Zuckerreaktionen 42, 618. 705. 
Xlekel« u. Kobaltsaize, Unterscheid. 48; 527. * 
XkkelstaU, YersUherung 41, 591. 
Siekelwaren, Rostpolitur 44, 181. 
Xlello, Schwefelmetalllegierung 41, 219. 
Bieres Dnflot-Weln 45 844. 
5i6nüiBe = AdrenaUn 44, 413. 



Nierensteine, Zuiammensetsung 41, 586. 
-^ Behandlung mit Olyoerin 41, 240. 
•— arzneiltohe Behandlung 45, 774. 
Nlessen's Magenwein 44, 246. 
NieswnnelpulTer, Vergiftung 45, 274. 
Nifellatfl, Eigenschaften 42, 321. 
Nisrramln, ausgeglühter Ruß 41, 447. 
Nlkefebrin Baglni 43, 335. 44, 80. 
Nikollcin, Bee andt u. Anwend. 43, 505. 630. 

— entbftit Morphin 44, 80. 

NfkotUnin, Träger des Tabakaroma 43, 360. 

608. 
Nikotin, inaktives 41, 694. 4*2, 439. 

— Synthese des N. 4t, 701. 44, 756. 

— Studien über N. 44, 849. 

~ Nachw. neben Koniin 41, 380. 

— Gegengift ist Koffein 44, 821. 
Nikotyrin, Znsammensetz. 41, 701. 

i Nilblan« Zusammensetzung 45, 314. 

Nllblanbase. zur Kenntnis der N. 45, 137. 

Nlm*Soek, Bestandteile 44, 852. 

Nlrranin, Verbind, mit Hg(GN)« 44, 892. 
i Nitragin, KnöUohenbaktenen 43, 651. 

Nitrate, Farbenreakt nach Deniges 41, 163. 

— Bestimm, des Stiokstoffs 44, 8j9. 

i Nitratbakterien, Isolierung aus dem Erdboden 

41, 14. 
I Nitratreagens für Milch 44, 65. 
: Nitrite, Bestimmung neben Nitraten 42. 110. 
I - scharfe Reaktion auf N. 45, 285. 
I — Nachw. durch Antipynn 4 >, 695. 

— neues Herstell -Verfahren 42. 375. 
Nitrit-Reaktion im Sputum u. Harn 42. 503. 
Nitrobenzol, Vergiftung durch N. 44, 225. 
NitroceUalo«6, Bestimm, unyerftnderter Celiulose 

41, 11. 
I Nitroglycerin, Anwend bei Epilepsie 43, 613. 

Nltroneiement, Herstellung 45. 428. 
! Nitropbenole. als Indikatoren 45, 268. 
; Nitropropioltabletten zum Naohw. -von Zucker 
im Harn 41, 77. 42, 256. 

NltrosalieylsKnre, Indikator 44, 515. 

Nitrose Oaae, Gegengifte 41, 447. 

Nitrosit-Methode naoh Harnes 45, 723. 821. 

Nit' lin, Bestandteile 43, 629. 

NiTalin-Paste. Bestandteile 48, 484. 

Nlram^line, Eigenschaften 44, 439. 

Nizo-Lysol, Daratellupg 45, 201. 

Eigenschaften 45, 321. 

Noa's Original-Extrakte 45, 132. 

NoehtbUn, Barstellung 44 824 

Nodinm, neue Legierung 45, 212. 

NoiIke*s Pessarien, Herstell. 44, 726. 

Nonnenranpe, Vernichtung ders. 45. 350. 

Non ölet, Desinfektionsmittel 44. 246. 

Nontoyak, dem Styrax ähnlich 42, 818. 

Noortwyk's Diphtheriemittel, umgetauft in Noor- 
dyl 45, 113. 

Nordenkötter's kombin. Heilmittel 42, 9. 

Norfine, Zusammensetzung 45, 68. 

— Bereitung 45« 536. 

Nori, Japan. Nahrungsmittel 43 283. 
NormalKteungen naoh dem Volumgewichte 44, 

26. 
NormalsKnren, Titerbereohnung 41, 776. 
NoTaTita, Warnung 44, 541. 45, 57. 



Lzxn 



NoTOzon-PrllpAnite von Hinze 44, 541. 4&,'132. 
Nubnr Fräp. aus Ko'xosbarter 43, 516. 
Nudeln, mit Schwefel gefärbt 44, 225. 
yUrnberifer ehem. Ü>iterRachan^»amt 42, 397. 
Nnkleasen-Immniiproteidine 42 270. 
NukleYne, Bedeutung in der Natur 44, 2. 
Naklein-MetallTerbindungen 44, 7. 
Kuklel'n-Somatose Bayer 45, 611. 
NoklelDstture, therapeut. Wert 42, 210. 
Nukleose, Eiweißpräparat 41, 163. 
Kukoa, ist reines Kokosfett 44, 231. 
Nako-Kakao, Bestandteile 44, 337. 
Kukoline, Ko! osfett 44. 658. 
Nural, neuer Name für Natrol 42, 697. 
Nand. geiein. Kokosfett 45, 441. 
Niissln, Kokosseife 45, 611. 
Nat-Butter, Bestandteile 42, 274 
Natriela- Eiweiß, Bereitung 45, 121. 
Nutrieia-Mileh, Herstellung 41, 603. 
Nutrin, bestandteile 45, 'J03. 
Nutrltlre Balance of Panopppton 45, 844. 
— Liquid Peptone mit Kreosot 45, 844 
Nutrose, Bereitung 45, 121. 
Nux mosekata, homöopath. Tinktur 42, 308. 
Nylander's Reagens (D. Y.) 41. 231. 



0. 



Obermayer'scbes Reaj^ens 43, 301. 
Obermeyer's Panakeia-Seife 45, 132. 
Oblaten in Bentelform 43 o25. 

— VorschluR-O. „Konseals^' 45, 845. 
Of*latenkapseln mit Trockenverschluß 41,709 
Obron, em Hofet-xtrakt 45, 5-^6. 
Obst, Gehalt an Pentosan 42. 429. 43, 853. 

— Konservier, mit Blausäure 43, 861. 

— amerikan., Gehalt an iSO.> 43, 3o2. 

— Fäulnis des Kernobstes 45, 924. 

— Genuß von rohem 0. 45, 664. 
Obstbaamdttnger. Bestandteile 41, 506. 
Obstkonscrreii, Krümelbildung 44, 729. 

— Ein wirk, des Pektins 45, 9. 
Obstmast. Zusatz von Weinsäure 45, 878. 
Obstsaite, alkoholfreie 43, 114. 
Obstschädlinge, Bekämpfung 45, 584. 
Obstweine u. Obstsäfte, BegnlT 43, 114. 
ObstweinessifT, Untersuchung 41, 368 
Odmum viride, gegen Moskitos 44, 563. 
Odda, ein Kindernähimittel 43, 307. 

— Analyse 43, 494. 

Odense, Geschichte der Apotheke in 0. 45; 562. 
Odol, antiseptische Wirkung 44, 625. 

— Vorschnit nach Ph Nederl. 44, 456. 
Odorol, Naphthalmpräparat 44, 72t5. 
Oelbanm, Bnumharz de^s. 42, 221. 
Oele, aether. der Ph. Suec. 42 701. 

PrüfUDg nach D. A. IV. 42, 265. 

Bestimm, in Drogen 41, 38t. 

refraktometr. Untersucti. 41, 457. 

Uebersicht der Bestandteile 41, 713. 

Bestimm, des Carvons 41. 623. 

Gehalt an Naphthalin 43, 631. 

yeränd Zusammensetz, je nach Vegetation 

der Pflanse 42, 756. 



Oele, «etiler. Lösliohkeit in Natriamaaliojhit* 

lösung 41, 126 

Herstellung wasserlösiiofaer 45, 30 i. 

pilzfeindliohe Wirkung 42, 169. 172 bis 

181. 

' Giftigkeit ders 43, 573. 

— fette der Ph. Suec. 4J, 701. 

Prüfung nach D. A. IV. 42, 265. 

Kriterien der Reinheit nach D. A. IV. 45, 

699. 717. 

Prüfung auf Ranzigksit 45, 802. 

Reinigung der Kpeist»öle 42, 170. 

neue Farhreaktionen 43, 598. 

desgl. auf gAbleiohte f. 0. 43, 609. 

mikroohem. Reaktionen zum Nachw. f. O. 

44, 4'21. 

Nachw. der tierischen oder pflanzlichen 

[ Abkunft 44, 263. 

Fälschung mit Mineralölen 42, 524. 

Färbung durch Eisen 41, 378. 

Oxydation ders. 44, 854. 

Bestimm, der Jodzahl 45, 717. 

Fettspaltung durch Pflauzeniermente 45, 

43. 

: jodhaltige nach Lafay 42, 536. 

doppelt jodierte 45, 17. 

I bestes Einnehmen ders. 45, 630. 

mit COo imprägnierte 41, 425. 799. 

brausende nach Dieterich 42, 485. 

vergl. auch Fette. 

I Oclemnlsionen, Bestimm, des Gels 42, 465. 
Oelflltrirappiirat. 41, 752. 
'Oelflaschen, Reinigung 44, 116. 
, Oeigemft.de, Desinfektion des. 43, 554. 
Ot^lkncheo, mikrograph. Analyse 44, 262. 
Oelsfture, Prüf, der reinen 41, 413. 
Oenanthe eroeata, hat giftige Knollen 41, 120. 
Oenotannol, gegen Tuberkulose 41, 255. 
osthol, neue Salbengrundlage 43, 3^5. 
Ofenglanzpaste, französische 41. 99. 
Ofenkitt, Voischrilten 41, 753. 43, 60. 
Ohnegor, alkoholfreies Bier 45. 166. 
Oidinm der Trauben, Gegenmittel 41, 221. 
Oknba-Waehs, Etgenscr.aften 44, 619. 
Okulin. Bestandt. 45, 113. llV;. 
Olacidlmeter, Gebrauch dess. 42, 444. 
Oiftn, ein Vasoliment 45, 766. 

— Präparat« mit 0. 45, 7n6. 
I Olea aetherea Ph. Suec 42, 701. 

— pingruia Ph. Suec. 42, 7i'2. 

— aetherea Ph. Ital 44, 6i2. 

— pingula n. Iral. 44 633. 
I Oleander, Heimatland 44. 502. 

— giftitfe Insekten auf 0. 42. 658. 
i Oleanderblfttter, Gifti keit 42, 811. 

— als Ersatz der Digitnlis 42, 719. 
! OleanderblfitterVl, Eigensch 42 92. 

Oieanodyne, Bebtandteile 45, 844. 
' Oieceo, Bestandteile 45, h44. 
, Oleum ^Absinthil Ph. Nederl. 44. 428. 

— Amygdalarnm Ph. Ital 44, 633. 

Gewinnunji 48, 193. 

Verfälschungen 41, 657. 

ünterHchiebun« en 45 870. 

I Jodzahl 41, 691. 

Referat von G. Weigel 41^, 988. 



LXXtll 



Oleiai MdSMle »etiler. Pb. Xed^ft. 44, 428. 

- - foetidam 44 8B7. 

- Aiisl Ph. Ital. 44, 632. 

: mit ▼«»rstirfctem Anisgesrhmack 48, 233 

Ersatz daroh Anethol 42, 667. 

siehe aach Anethol. 

- arantieviii zur Kreosotal-Eranlsion 44, 770. 
' AiraBtil, Referat von 0. WeigM ^, 938. 

fort., RoiDheitsnormen 41, 180. 

geOllRohtes 42, 5 >8. 

- - flonun Ph. Ital. 44, 632. 
Bestandteile 48, 245. 

Aasätbern des Destiüationswassers 48, 

278. 
siehe auch KeroUW. 

- Airantloniin dvIeliuB, Unteraaoh. 41, 237. 

427 

- BelMonnae, Alkalotdgehalt 41, 726. 

- Bcrgamottae, ReinheitSDormen 41, 180. 
Bestimm, des Essigsftüroiiaalylilthylesten 

41, 538. 

t^rppofreiee ^, 49.^. 

YerfSisohangrn 4S. 684. 48, 233. 

Ph. Nederi. 44, 429. 

- bftnllniuD empyreiuB. 4&, 904. 925. 

- Gaeao Ph. Ital 44, ttH3. 

speaf. Gewicht 42, 465. 

siehe aoefa unter Kakao. 

- eadiBuii, üntersachang 44, 891. 
med IC. Anwend 45. 600. 

- C^iepati Ph Ital. 44, 632. 

- Ctfami, verschiirfte PrnfaDg 44, 233. 
enthält Calameon 44, 120. 

- Carvi, Bestimm, des CarvoDS 41, 615. 
PiodQkttOD$>gebiete 42, 246. 

- Ctfy^hyiionim, terpeurr« ies 42, 92. 

bestimm, des Eugenols 43, 278. 

WertbestimmuDg 44, 719. 

Referat von G. Weigel 46, 988. 

- CaB>iae, Verfälsch, mit Kolophon 4&, 355. 

Bestimm, des Zimmtaldehyds tö, 355. 

Farbreaktionen 45, 356. 

vergl. auch KasstaOi 

- CiuJUBOml) terpenfivies 44. 548. 

D. A. IV. ist = OL Cassiae 41, 637. 42. 

265. 
Referat von G. Weigel 45, 990. 

- Citri, wirkliche Abstammung 48, 233. 
ReinheitsDormen 41. 180. 

weohseinües spezif. Gew. 42, 246. 

Yeräoderaag durch Säuren 41, 527. 

Bestunm. des Gitrals 41, 259. 260. 585. 

636. 

Nachw. TOB Weingeist 41, 636. 

Bestimm, der Viskosität 42, 245. 

terpenfreies 42, 495. 

D. A. IV., sollte terpenfrei sein 44, 19. 

Falsch mit T<'rpenen 42. 684. 

Nachw. von VerfiÖeoh. :t5, 1024. 

- Crotonls, physibal. E'gensch. 44, 892. 
Nachw. in der Jo ititiktur 48, 447. 

- BigiUiis NatiT«lle 45, 201. 

- F^oiesU D. A. IV. 42, 496. 
terpeufreies 42, 91. 

- Gadikeftae Ph. Nederi. 44. 429. 

- lyswyud^ AlkalcHdgehalt 41, 726. 



Oleitm HyoseywnU Ph. Itd. 44, 717. 

— Jeeoris AselU Ph Ital 44, 633. 

Prüfung nach D. A. IV. 48. 118. 

Weiteres sie- e unter Lebcrtram. 

efffrrescens 41, 799. 

ferro-Jodatam (Rad.) 41, 72. 

fen^Jodatnm (D. V.> 41, 210. 

feriH) Jodat. Ph. Nederi 45, 72. 

ferro-Jodat. Upnann 45 115. 203. 

phospboratvm, haltnarsK 48, 259. 890. 

mit CO, imprägnirt 48, 3H1. 

— Jodatum TVIlner, Bestaidt. 45. 132 

eoneentratam Rebonl, 45, 203. 

~ Junlperi Pii. Ital 44, 632 

K» »erat von G. We-gel 45, 998. 

baecamm, Han-ieinotis 4i, 687. 

empyreamat;. 44, 891. 

— Lanri Ph. ital 44. 633. 
Uandelsnotiz 45, 554. 

~ Lanroeerasl Ph. Nederi. 44, 429. 

— LaTaiidolae, Untersuchonir 41, 637. 

Lös.iubkeit in Alkohol 42. 685. 

Fälsch, mit BeasoSsäure 48, 277. 

Fälsch, mit 8alicyNfiure 48, 534. 44, 120. 

Ri^ferat von '> Weigel 45, 993. 

— linl Ph. Ital 44. 633. 

Weiteres siebe unter Leinöl, 

' > Menthae «risp , Bestimm, des Carvous 41, 615. 

— Menthae piper, Farbreaktion 42, 684. 

Unterscheid, der Sorten 41, 691. 

vei gleichende Analysen 42, 4<)0. 

Bestimm, von Menthol 44, 829. 

mit Tiiaoetin verfälscht 44, 747. 

Ph. Ital. 44, 632. 

Japan., H^ndelsnotiz 42, 265. 45, 339. 

730. 
Referat von G. Weigel 45, 994. 

— Mentheli D. V. 41, 210. 

— Mercnrloli Blomqnist 44, 512, 679 

— nnrale. Bestandteile 44. 476. 

— OUvanun Pb. Ital. 44, 6 3. 
Weiteies siehe unter OtivenVI. 

— Omphalae megaearpae 44, 439. 

— OriKanl, Referat von G. Weigel 45, 996. 

— Petrae ^^ Petrolemm Ph. N<d< rl. 44, 429. 

— phosphoratnm, Haltbarkeit 42, 353. 436. 
Hersteli. 42, 469. 

von haltoarem 48, 259. 290. 44, 338 45. 

568. 
tödliche Wirkung 48, 198. 

— Plraentae Ph. Nederi. 44, 429. 

— lini sibirie., Cntersuchung 45, 108. 036. 

— Resinae empyreum. =: fiMz61 44, 298. 

— Rieini Ph. 1 al. 44. 633 

SOKOO. emetintreies 41, 80. 

eff- rreeeens 45, 722. 

, antiseptiscbes 42, 496. 

Referat von G. Weigel 45, 997. 

siehe auch Rlelnub61. 

— Bosae siehe Rosenöl. 

. — Rosmarin!. Referat von G. Weisel 4:>, 1009. 

— Ruscl, Ableitui>g des Namens 45, 904. 944. 
' Geschichtliches -15. 925. 

— Rntae Ph. Nederi. 44 429. 

— SantaU D. A. IV, Löslichkeit in AlkoM 4^» 
. 496. 566. 686. 



LXXIV 



Ol. SantaU, Saotalolgehalt 42, 686. 

Bestimm Ton Santalol 44, 829. 

indienm Ph. Nederl. 44, 429. 

Referat von G. Weigel 45, 1009. 

siehe auch SanteK^l. 

— Slnapis Ph. Ital. 44, 632. 

Prüfung nach D. A. IV. 45, 573. 692. 

Bestimm, des 8-gehaIts 44, 121. 

— Stramonii fol., Alkaloidgehalt 41, 726. 

— Tereblnihlnae Ph. Ital. 44, 633. 
Weiteres siehe TerpentintfL 

— Thymi, Beurteilung 48, 31. 
Prüfung 45, 87ö. 

Rpferat von G. Weigel 45, 1011. 

^ Yasellni saponatnm 44, 108. 
Oliven, Ronsorvierung 45, 776. 
Olivenblätter»], Eigenschaften 42, 496. 
Olivenöl, toule Mißernte 1899 41, 271. 

— Marktbericht 45, 694. 

— kretisches 45, 24. 

— marokkanisches 45, 130. 

— syrisches 45, 441. 

— türkisches und tunesisches 4i, 872. 

— Erkennung nach Halphen 41, 466. 

— enthält ein gemischtes Glycerid 43, 191. 

— Ursache dos Kanzigwerdens 43. 261. 

— Veränderung in Fischkonsenren 41, 367. 
~ Prüf, nach Ph. Ital. 44, 633. 

— Prüf, mit Becchi'schem Reagens 44, 579. 

— hoher Wort der Jodzahl 45. 803. 

— Bestimm, der freien Fettsäure 41, 401. 

— Nachw. von Erdnußöl 42, 475. 

— Nachw. von Verfälschungen 45, 161. 
Referat von G. Weigel 45, 995. 

Olivii, Vorkommen u. Eigensch. 44, 314. 
Ointkombolsaft, Abstamm. u Eigensch 43, 152. 
Ononln, Eij^eoschalten 42, 215. 43. 97. 
Onyxwaren, Erkenn, der echten 43, 600. 
Oophorin, Bereitung 43, 518. 
Opal, Imitation 41, 561. 
Ophthalmol von Lindemann 45, 132. 376. 
Opium, Gewinn, in Eleinasien 41, 511. 

— Kultur des persischen 0. 45, 425. 

— russisches 43, 84. 

— deutsches, Kultur u. Resultate 4->, 759. 

— Handelsnotizen 43, 276. 45, 339. 504. 

— Ph. Suec. 42, 701. 

— Anforder. d. D. A. IV. 41, 271. 653. 

— Mängel der Prüfg. nach D. A. IV. 42, 265 

— Prüf, nach D. A. IV. ist unbrauchbar 44, 277. 

— Regelung des Morphingehalts 42, 265. 
~ Bestimm, von Morphin s. dieses. 

— Bestimm, von Narkotin u. Kodein 45, 153. 

— Verfälschungen 43, 277. 354. 

— Bestreuung mit Rumexfrüchten 42, 497. 

— Fälsch, mit Gambir-Catechu 45, 6^)0. 

— Herstell, von Extrakt u. Tmktur 43, 417. 

— die beim Rauchen des 0. entstehenden Pro- 

dukte 44, 637. 

— Bereitung des Rauch -0. 44, 037. 

— zur Kenntnis des Rauch- 0. 45, 152. 

— Wirkung aaf den Darm 43, 486. 

— Röckbhck auf 1903 45, 151. 

— Referat von G. Weigel 45, 1011. 
Opiumalkaloide, Farbreaktionen 41, 725. 

— neue Beobachtungen 42, 621. 



Opinmalkaloide« optisohe Analyse 46, 402. 
Opoeerebrin-Tabletten 43, 163. 
Opodeldoo nxch Ph. Snec. 42, 732. 
Opsi = Herba Galeopsidis 45, 132. 
Orangen, knnstl. Färbung dors. 42, 16. 
Orangenbltitenöi sieho XeroUOl. 
Orein, Vorkommen in Orseilie-Flechten 45, 610. 
Oreinreaktion, spektroskopisches Verhalten 43, 

238. 300 
Orein-Eisenehloridreaktion 45, 347. 
Oregonbalsam, Eigenschaften 45, 960. 
Oreid, goldähnl. Legierung 43, 244. 
Oresol, Eigenschaften 43, 326. 

— Znsammensetz. 44, 679. 
Orexintannnt, Anwendung 41, 698. 43, 162. 

— Darstellung 45, 145. 212. 
Orffln, Bestandteile 45, 132. 
Organismus, Verhalten gegen Gifte 42, 9. 
Organ, Basen, mikroskop. Nachweis 45, 1025. 
Organ. Körper» Oxydation zu Harnstoff 44, 702. 
Organ. Substanz, Zerstörung behufs Analyse 

41, 785. 43, 248. 508. 44, 110. 46, 118. 
Organosol, Bf^standteile 43, 518 
Organtherapent. Präparate von Merck 43, 163. 
Orl, Bestandteile 43, 496. 
Oriental. Kraftpulver, Bestandteile 45, 844. 
Origannm floribnndnm, Tbymolgehalt 44, 267. 
Origos-Tabletten, Bestandteile 43, 283. 
Orizabawurzel, Harzgehalt 44, 792. 

— Rückblick auf 1903 45, 169. 
Orleau, Farbstoff dess. 41, 217. 
Orleanextrakt, beste Butterfarbo 42, 313. 
Ormin-Haarbalsam, Bestandteile 45, 220. 
Oniithin, Vorkommen u. Eigensch. 44, 2. 
Oro-Spritze nach Gretsch 43, t)4l. 
0rtho<*hinon6, Additionsprodukte 43, 189. 
Orthochlorphenol, Anwendung 43, 518. 

— Darstellung 44, 532. 
Orthotform, Prüf, nach Deniges 41, 32. 

— Änwendungsformen 41, 76. 

— altes und neues 42. 93. 

— Sulfoderivate 42, 93. 

— neue Verbindungen 44, 375. 

— -Neu, neue Verbindungen 44, 375. 

— ist giftig 43, 163 44, 309. 
Orthokresol, Desinfektionswert 41, 51. 
Osazone, Reinigung ders 41, HO. 

,,ose^ und ,4dls% Bedeutung dieser Endungen 

43, 5^30. 
Osrainmlampen 45, 125. 188. 
Osmiomsllure, medicin. Anwend. 44, 279. 

— Anwend. in der Mikroskopie 44, 221. 841. 

45. 300. 
Ossa Scpiae^ Cellulosegehalt 41, 273. 
OsseomiilLoid. Gewinnung 44, 813. 
Ossin, Bestandteile 42, 500. 549. 45, 132. 
Ossogen, Homatojzcn-Leberrran 43, 518. 
Osteogen, HesUndteiie 41, 334. 
(halbnmin siehe unter Eiweiii 
Ovaria siocnta in Tablettcnfoim 42, 520. 
Ovarin nach Marpmann 45, 116. 661. 
Ovisernra, Darstellung 45, 437. 
Ovoleeithin, Synonym für Lecithin 43, 163. 

— nach Riedel 43, 484. 520. 
Ovomaltine, Bestandteile 45, 611. 810. 
Ovos, Gewinnung u. Wert tö, 331. 518. 



LXXV 



aro9, Dantell. a. Eigensoh. 44, 290. 
Ondft CHy^erlBl, Bereitung 4% 485. 
Oxalslue, Bild, dnroh Bakterien 42, 93. 

— Yorkommen im OrgaDismus 42. 458. 

— Vorkommen im Pflanzenreich 4S, 94. 

— neae Darstellangsweise 44, 274. 

— ütratioa mit Permanganat 41, 12. 

— Trennung Ton Weinsäare 42, 236. 

— Vergiftangen 45, 601. 

— stehe aaoh Aeid« oxalienm. 
Oiaphor, Etgensobaften 41, 602. 
Oxyeelliloeeii, nene Unteraach. 48, 67. 
Oxyeratun eompoeit. n. slrapL (D. V.) 41, 

210. 
Oxydaaen, Yorkommen 41, 501. 513. 549. 

— oxydierend wirkende Enzyme 43, 668. 

— Reagens anf 0. 44, 286. 
Oxydase-Reaktloii, fieeinflnsanng 42, 791. 
OxydadB, Beetandteile 45, 843. ; 
Oxydmtlooaeneheliiangen, Vortrag 4», 760. 
Oxydiarylralfide, Darsteilong 4>, 304. • 
OxydOBor Tlktory, Schwindel 41, 712. 42, 79 
Oxygeaephor nach Franke 48, 674. 
Oxygen-Zalutwatte 44 108. 
Oxyhydreehlnon, Darstellung 45 956. 
Oxyliki Zuaammensetiung 48, 376. 
Oxylith-PaatUleB, zur 0.-£ntwioklung 43, 673. i 
(^ynorphia, Eigenschaften 48, 485. 
0xypheB«eetlB8aIleybit, Anwendung 4'>, 457. 
Oxyvia, Parasit dee Pferdes 44. 7(i9. 
Ozaena, Behandl. mit Kreosotal 41, 240. 
OzaÜB, ein Nährmittel 45, 132. 
OzaUnwaaser, Bestandteile 41, 566. 
Ozei, Bildg. durch Zersetz, von Wasser mittelst 

Fluor 41, 34 

— Quantität Bestimmung 41, 472. 

— Nachw. mit Ürsol-Reagenspapier 48, 353. 

— zur Beinig. Ton Tnnkwasser 44, 220. 

— Beaktion mit Benzidin 4i, 494. 
OieBal, BeatandteUe 41, 149. 42 796. 43, 565. 
Ozeutine, Bestandteüe 4% 501. 44, 10. 
Ozeiide» Bedeutung 45. 760. 
Omteform, Darstell, u. Eigensoh. 48, 5 518. 
Ozensinie, Uewinoung 44, 290. 
Oietyple, Pigment-Kopierverüabren 44, 860. 
Oietyp- u. Cyanotypproieß 41, 332 



Paekbntter, Herstellung den. 41, 151. 
Pageni^tedier's Beaktion auf Kupfer 42, HO. 
Pagliano-Piilyer, Bestandteile 45, 611. 
PagiUuKHSlnip, neue Vorsohnft 4^, 34. 
PalB.£x:peUer, Ersatz (D. V.) 41, 191. 

nach Pharm. Austr. 41, 311. 

neuere Vorschrift 44, 303. 

Palamo-Bittenfasser, Analyse 45, 536. 

künstliches 45, 924 

Palaqvliui oUongifolium, Fett der Samen 45, 

814. 
PftUadtnm, Atomgewicht 41, 339. 44, 22. 
— mikrochemische Beaktion. 41, 351. 
PaUadlnmelilorlr. Anwendung 42. 620. 
PalMllMeea in Salsiasoogon 42, 599. 



Pmimettoeztrakt, Gewinnung 45. 668. 
Palmlaeol, Eigenschaften 4'>, 1002. 
Palmin ist Kokosfett 42, 274. 799. 44, 058. 

— Verwend. zu Pomaden 45, 58. 
PalmltodUtearlB, synthetische Darstellung 44, 

533. 
Palmöl u PalmkernVl, Eigenschaften 44, 658. 
Palmwaelu« Gewinnung dess. 44, 866. 
Palmyrena, Bestandteile 45, 536. 
Panak, Beetandteile 41, 332. 
Panamahttte, Herstellung 48, 674. 
Panaxora, ein Schwindelapparat 41, 712. 
Pan-BaidriaiL Bereitung 45. 844. 
Paniermehl, Bereitbng 44, 929. 
Pankreaden, Anwendung 48, 518. 
Pankreasprttparate, im Magensaft unlösliche 

43. 2^98, 44, 107. 

— mit iSchwermetallen 48, 604. 
Pankreatin Ph. Nederl 44, 412. 

— Ph. Ital. 44, 593. 
Pankreatokinase, Bestandteile 44, 151. 
Pankreon, Eigenschaften 42 152. 
-- Herstell, u Verwend. 45. 522. 
PankroblUn, Anwendung 43. 518. 
Pan-Peptle-EUxier u. Tablets 44, 852. 
PapalD. Verüauungsf&higkeit 41 301. 

— Wirkung der Wärme auf P. 41, 364. 

— Wirk, auf Pepsin u. Pankn^atm 41, 432. 
. PapaTerln, neue Beobacht 42, 621. 

Papayotitt Ph. Nederl. 44. 412. 
-^ Etweißspaliung durch P. 48, 283. 
'Papier, iilteste Bereitung von P 48, 314. 

— Erfinder des Hadern-P. 44, 251. 

— aus Znckerrohrräckstttnden 42, 376. 
~ feuersicheres P. 41, 562. 

— wasserdichtes P. 42, 166 48 599. 

— amyliertes nach Schleicher 41, 459. 

— antiseptisohes P. 45, 406. 596. 

— Bestimm, des Bolzschliffes 41, 456. 

— Bestimm, von Holzschliff nach Valenta 45, 
746. 

— Beseitig, von Stockflecken 41, 60. 

— mikroskop. Prüfung 48, 257. 

— Untersuch, alter asiat. P. 44, 540. 
Papierbentel sind keine Vorratügefäße 48, 272. 
Papiermache, statt Gipsverband 4'>, 6. 
Paplersehälehen nach Schleicher 41, 456. 
Papiersignatorea, dauerhafte 41, 104. 
Papierstofli für Gespinste u. Gewebe 44, 342. 
Paplllin, Vorschriften 41, 284. 44, 852. 
Papiilostat von Earlet 41, 283. 334. 
Pappelknospenöl 41, 296. 44, 20. 
Paprika, AHchengehait 41, 573. 

— Sand- u. Aschengehalt 45, 596. 

— sogen. MerkantU-P. 48, 13. 

— VerßUschungen 4'>, 274. 

— Fälschung durch Oelen 44, 237. 
Papyrus, „der" oder .,die'- P. ? 48, 314. 
Paraaeetamidophenoxylaeetamld 45, 536. 
Pandlazonltnuillin, Beieitung 41, 565. 
Paraffin, Schmelzpunkt 42, 323. 

— Erstarrungspunkt 42, 601. 
- vergleichende Untersuchung 44, 660. 

— Nachw. von Geresin 44, 331. .530. 

— Bestimm, in Petroleumrnokständen 48, 472. 

— statt Aether u. Benzin zu verwenden 42, 438, 



Lxxri 



ParafSn, medicin. Anvrend. des Emip. 45, 344. 
Parafflnelnbetfnngrett, Ao^ffthrnog 4g, 303, 
ParaffluelttspritzuiigeB, sabtatane 42, 202. 4 J, 
51. 

— Erblindnngen als Folg© 44. 878. 
Parafflnseifen, Herstellung 41, 755. 
ParalVmn, Anwendun? 42. 521 
Paraformaldehyd-Tabletteii 45. 575. 
Paragangrliii. E gua»chaftoa 4&. 6. 301. 
Paragrnaytee, Monographie 41, 038. 44, 685. 

— Biehd auoh Mate. 
Parakresol, Dt'sinfektionsxwTt 41. 51. 
Parakresse, Untersochunp 44. 836. 
Paraldehyd, Anwendung 42. 520 
ParaiuidoacetophPDon, Eigensch. 42, 521 
Paramidoplienol, Preis dess. 41. 475. 
Paramol, photogr. EotwiGlcier 43, 18. 
Paranephrin, Oewinn. o. EigiDSch. 45, 651. 
Paranitrophenol, als Indikator 44 514. 
Paranitrophenylhydrazlnehlorhydrat, Eigen- 

schalt 4n 420. 
Paranose, ein Jodprftparat 4^ 246. 
Paraphenylendiamlii* gifng'S Haarfärbemittel 

41, 047. 42, h21. 44, 157. 
Parasiten, pflanzliche, urmer^'r KaltVTgd wachse 

42 225-234. 2H7-243. 
Paratyphi», was bedeutet P ? 45, 32. 
Parlttmerien, Bestimm, des Alkohols 42, 124. 
Parlanlt, Erüppch 41 4.36. 
Pariser W ei« ausstelle., Vorlrag 41, 604. 
Parodyne, Bestandteile 43 518. 
ParcleYn b, Bezagsquelle 43, 542. 
Paro kope, nicht Baroskope 4t\ 106. 
Partinliim, Legieian^ von AI n. W 41, 15. 
Passeroi. Bestandteile 44, 363 45, 220. 
Pasta Zinci, D. V. 41, 2i0. 

mollis nach Unna 41, 66 

salicylata (D. V.) 41, 210. 

— -- — beste Bereitung 44. 285. 

snlfnrata D V ) 41, 210. 

Pastertn-Tabletten, Besfandt. 41, 4C0. 
Pasteur's Forschungen 43, 407. 
Pasteurisieren, Wesen dess. 43, 649 

— Appara» zum F. 45, 813. 
PastiJles Truflrünt, Bestandteile 45, 187. 
Pastllli, Allgemeines (D. Y.) 41, 211. 

— der Ph. H-lv. 42, 550. 

— u Tabletten der Ph Ital. 44. 717. 

— Ammen, chlor, e. 8aeeo Liqnir. ^D. V.) 41, 

211. 

— Extr. Opli Walthcr (D. V.) 41, 211. 

— Hydrargr. Wchlor. Ph. Nederl. 44, 454. 
oxycyanati 42, 449. 

— Jodoferrati comp. „Jahr** 42, 553. 48, 629 

44, 29. 

— peetorales KUttner (D. V) 41, 211. 

— pnrgHDtes Ph. Sax (D. V.) 41, 212. 

— siehe auch Tabletten. 
Patente, Schutsdauer ders 41, 447. 
Patentamt, Veiöffentlichungen 44, 601. 710. 

770. S^yi 45, 29. 47. 103. 184. 230. 329. 
Patentanwalt, Ausbiktung ders. 41, 405. 
Patent-Blau I. Indikator 41. 179. 
Patentgesetz, Verletzungen 43, 388. 41, 649. 

— neues tianzösisches 43, 313. 
PiderseeterbohneB, YergiftvDg ^, 144. 



Patina auf Bronoe 42, 962. 

— narürlif-he u kdnstliohe 44, 210. 
Patsclioulen. Eigenscba'teD 4i, 4.^. 
Payy'sch' s 'Rf^agens 42 618 
Pazo- Salbe, Bestandteile 44, -!93. 
Peaeock's BromIde«, Zusammensetz. 44, 174. 
Pear>on'K Antiseptie 45, «32 
Pebeco-Zahnimsta, B^Htandt. 45, 611. 
Pefh, Ei^ensoii des Brauer- P. 4t, 27. 

— Zusammensrtz. des Brauerp. 42, 269. 

— löat Eisen 41, 454. 
Peehmann t, Nekrolog 43, 366. 
Pectenin« Vorkommen 44, 249 
Podiokokken, Vorkommen im Bier 44, 580 
refton, desiriflc. Wanaanstrioh 43 48». 
Pega noid, EntHteh des Worte» 42, 558. 
Pegnin i nicht Pegmin ■, ein Labferment 42, 12. 

475 44, 102. 109. 

— zur Herstellung von Bäuglingsmilcb 4S, 475. 

43, 247. 
Pektal (Httstentod), Beatandt. 45s 220. 
Pektin, B<*ziehungen zu Obstkunserven 45, 9. 
PekusoU B»'srandteile 44. -^IS. 
Pelze, das Färben dorn 42, .'59. 4&, 409. 
Pemzed, Phosphor- Milchzucker 44, 174. 

— as Kindemährmittel 45, 523. 
Peaieillium breTkanie, zum Naehw. von Arsen 

41. 38 '^7t5. 282. 43 194 
zersetzende Wirkung 44, 441. 

— glaucnm« zur Herstell, von EiiRe 41, 419. 
Penna-Snppesitorlen, Bestandt. 45, 934. 
Pentosan im Obst u. and. Vegetabilten 43, 353. 

— zur Bestimmung dess. 44, 235. 
Pentosane, Physiologie der P. 43 590. 

— Bedout. für den Organismus 43, 192. 
Pentose, Na* hw. rnitteb t Orc o 42, 352. 

— im Harn, Charakter. R akiioneo- 41, 52. 158. 
Pentosen, Physiologisch ts 4:J 5«5. 

Bildung von Milchsfinre 43, 227. 
Pentosereagens nach Bial 43, 292. 
Pepsin Ph. Ital. 44, 593. 
— - Bereitung nach B^^ale- 41, 552 

— Piäf. auf VerdauunsjsfäiiiKkeit #2, 323. 

— Messung der eiweiilö . Kraft 44. 765. 
Pepsin-Aseptle, l osieiung 45. 611. 
Pepsin- Lictated, Bestandteile 45, 536. 
Pepsinol, Bestaidteile 44. 232. 
Peptobromelgon Ei^ensch. u. An wen d. 43, 3C6. 
Pep ofer Jailleb, Bestandteile 45. 844. 
Peptoferrln Barber, Bestandt. 45 9:I4. 
Pepton, Vorkommen in vegotaiiven Pflanzen- 

teilen 4*, 161. 
Pepton Coin^lli, Eigenschaften 45, 439. 
Peptonpasten nach Schleich 43, 23. 
Pepule Zymine eenpomnd 45. 132. 
Perchlorate, Bestimm, nauh Eöng 44, 111. 

— Be-stimm. in Alkalinitraten 42 199. 
Perehlorsäui*e, R< ag^ns auf Alkaloide 42, 221. 
Perco sieh«^ Pernliognak. 

Percoiat Ionen, Verw. von Holzcharpie 42, 438. 
Perentl an, 8albengruDdia«;e 45, 400. 
Perdykamin, Bedeutung 4*, 6-'8. 
Perdynami«, nicht Perdykaain 42, 746. 

— -Kakao 45, 843. 

Pereat. Insektenpulver 44, 529. 

Perezol^ lodikator f&r Aikalimetrie OL^ 110. 



Lxzm 



Perforation der Alk«1oi <ie 48, 172. 
Perr^UBWiiti^ttpter. Kl<4>Htofr für P U, 467. 

— ^ch-raniPi auf I*. 46, 796. 
PerfameiitiMipier-Pflaiiter 44, 572. 
Perhjdroi m )ieio\i'nohe« üsO« 4&, 810. 
Perillaöl UnTer«nchuit|; 44 b90. 

P ri^trn>lie »nsustirolia 43, 253. 
Perkoll. Ei^eiisuh. n. Anwend 44, 572. 
Perlbüder, Uer^tellun«: 45. 6il. 
Perltiues de Yi^er 44. 852. 
Perlen, natüri. u. kmsi liebe 41, 680. 

— E tstehung der P. 44, 251. 
Perlenessenz, Gewinnung 41, 6S0. 
Perl-Koilodiiin, Ei^en» hatten 44, 726. 
Perlsacht VHrifl. Tulierknlose. 
Prrlsnehttnberkulin, Anwendung 4^ 6G9. 
Pemangranat/aliU IM«'amng 44 351. 

r nleiifoe Anllmle, Urs^she 41, 240. 
Peroain, DIonin und Heroin, vergleich. Reak- 
tionsrabelle 44. 9 

— ein RUrkeH H«>rzieift 44, 820. 
Peroxole, Begriff 4S, 518. 
Persodne, Eigras. .haften 42, 172. 

— Aiiw*MiduDi; 43. 162 

Persnllate, chaiar.ter. Beaktioa 41, 483. 

— B«*HtiQimang ders 42 6if2 
Pertz* Kengeos, Bistandt. 44 668. 
Pemkosrna^, Vordcbnfieu 42. 4. 40. 
Peruol, £i»ien8chaftpn 41 6u2 616. 

— Ersatz für Peiubalsam 4i, 594. 
Pemolseife, Anwenduai; 48. 315. 
Perosahin Be-t<indteile 45. 132. 
Pernseabin. Eit^enso haften 41. 616. 42, f>94. 
Pessar, Kenien-P. nach Schaff -r 42. 402. 
Pest, amtliche BoJehiunj; 41, 20—27. 

— Anw* IS. zur D sinfekticu 41, 641. 
Pesibadllen, Tirnlente 41, 85. 

— Erkennung u. Züchtung 41, 23. 

— Verhalten in der Tinrieiclie 43, 56. 
Pe&tseram auch Brazil 45, 367. 

— nach Yer in 45, 4ü2. 
Peterdlienapiol. Konbtitntion 45 872. 
PeterhilienSl, enthält Myristioin 44, 720. 
Petit'M-he FiüSMgkeit 42 266. 44. 280. 
Pftroklastlt, Sprengstoff 44, dl. 844. 
Petrolan siehe Petro&apoL 

Petrolenm, Theorie der EutBtehuog 42, 728. 

— ja|iani8cbeB 42. 474 

~ mexikanische» 48, 568. 

— rumänisches 42 122 43, 294. 

~ nüiSisches 41, 579 42, 711. 44, 338. 
siehe auch Kaphtha. 

— Eontrole der H'iudeliMorten 42, 842. 

— festes nach Lonrady 41, 29. 
^ Oeruchlosmaohung 41, 046. 

— Bestimmung dea S 41, 40. 

— Filtration durch Flondaerde 42, 778. 

— Verseifung des P. 44, 748. 

— iooerl. Gebrauch deü rohen 45, 934. 

— Giftig eit für Fische 4:1, 217. 

— Gebalt an Schwefelsäureestern 45, 556. 
Petroleomäther, Analyse dess. 48, 10. 
Pefroleumbriketts, B«>standt. 4^ ii6. 

Pe rolenm-Enimlsion Angler 44, 174. 
Petrateun^llUillehtpalTer, Bestandt 42, 662. 
Petroleun-Iiaarwilaser 44, 124. 



Petrolenm •KoblenwasBeratoffe, Umwandlung 

in üie eut^preobeuden Alkohole n. Fett- 
säuren 4 ., 743 

! PetroleiimrUekstände. Heizmaterial 45. 32. 

Petrosapol <l*etrohui) 41, 314. 338. 4i, 704. 

, Prtrosulfat, Eigen cbaftn 45, 198. 

— Idemitätsreaktion 45, 518. 
Petroraslne, eine Art Vaseline 42, 187. 
Petrox« B Handreile 44, 13). 

T. Petteukofer, M., fi Nachruf 42, 132. 

— R a;<o'>H zum Nachw. v^on Narkotin 44, 855. 
Pfeffer Handel-sonen 45, 998. 

— gekalkter 43, 576. 

— Bestimmung des Piperins 44. 641. 45, 325. 

— Bestimm der furfuro.iieferodeo Bubstanzeo 
I 4i, 598. 

' — Aschegehalt n. Aether»>xtralt 45, 325. 

— Umersuoh.-Resnit te 45, 1001. 

— Fäls hung des weißen Pf. 44, 864. 
• künstlicher 41, 715 

~ Ruck blick auf 1903 45, 167. 
, — Referat von G. Weigel 45, 1012. 
Pfefferpnher, Yot fälscbungen u. Nachw. ders. 
41, 4d5. 48, 238 271. 293. 553. 570. 
44, 3;^7. 363 4>, 270 
I— Färbten mit hrankfuiter Schwarz 43, 302. 

— chemische Beurteilung 44. 641. 

— verfslsobtes weißes P 45, 308. 
Pfefferine, Bestandteile 41, i66. 

' Pfeffei knehen, verdorbener 48, 42 
' Pfeifen, bleihaliige Kinderpf. 41, 330. 
Pf Uglfte der Wakamba; B«>8tandteile 41, 9. 
;— der WaifOgo, Bstandt. 41, 276. 

— aus Deutschostafrika 43, 234. 339. 
Pferd, Parasit Oxyuris 44, 7t>9. 
Pferdedruse, Serum für die F. 44, 97. 

, Pferdefleiseh, Erkennung a!s solches 42, 397. 

— Nachw. dess. nach Hasterlik 48, 167. 
, — desgl. nach Ruppio 48. 269. 

— Vergiftung/ durch P. 45, 798. 
Pferdeulere, Chemisches 41. 572. 
Pferdesterbe m Süd-Afrika 41. 458« 44, 768. 
Pferdesterbe-Heilsemm 4^ 464. 

! Pfenffer*s Calilam-8irnp 45, 132. 
Pflanzen, AssinuiationKTängkeit 43. 201. 380. 

— Assimilation von KohlenKäura 44, 442. 

— Assimilation von StickHtoff 44, 521. 543. 

— Absorption von Jod 41, 26S. 

— Lokilisation der wirksamen Stoffe 41, 510. 

— Bedeutung der Alkaloide 43, 231. 

— Wachstum ders. beeinflußt durch CO, der 

Luft 43, 419. 
I — Um Wand!, anoftfanischer Stoffe in organische 

in den P. 44 63. 
I — Ausscheidung organ. Säuren in den Wurzeln 

45 425. 

— Aeti.erisieron ders. 41. 506. 

— Anleit. zum Trocknen 42, 524. 

— Trocknen für Herbarien 42. 613. 43 315. 

— Uebertragung von Krankheiten durch P. 41, 

63. 

— zinkhaltige 41, 516. 

— für H'tusti'-re giftige 44. 913. 

— sog. fleischfressende 45, 818. 
' — hautreizende 45, 98 K 

— eßbare in Südwest -Afrika 42, 523. 



LXXVJII 



Pflaiuen, Ausrottung seltener 44, 687. 
— - Bestimm, ih^er Nahrung 43, 96. 

— Dünger tür Topf-P. 42, 661. 
Pflanzenehemie, Bedeutung ders. 44, öö4. 
i'flauzeneivreiii, Peptoniaierung mittels Hefe 

45, 351 

— -Präparat nach Böhring:er 41, 110. 
Pflanzenfette, Nachw. in Tierfetceu 4'2, ftOö. 
Pflanzenfleisehextnikte 41, 682. 766. 

— siehe auch Hefeextrakt. 
Pflanzengallerten, Bildung 41, 364. 
Pflanzenglykoslde, Zuokerarten ders 43, 339. 
Pflanzenkrankheiten, tropische 4'>, 676. 

— Literatur 4*j, 880. 
PflanzenpnlTer, Insektenschutz 42, 661. 
Pflanzensttfte, Oxydationsfermente 41, 658. 

— Lab enthaltende 43, 632. 

— sogen, verstärkte Heilwirkung 43, 531. 
PflanzensekttdJinge, Bekämpfung mit Arsen- 

piäparaien 4L, 119. 

— desgl. mit Dufour'soher Lösung 45, 681. 
Pflanzliehe €^webe, Alkaliverteiiung in dens. 

42, Ul. 
Pflanzliehe Parasiten unserer Kulturgewächse 

42, 225-234. 237-243. 
Pflaster, gestrichene, mit Einteilung 41, 801. 

— sind die P. keimfrei? 46, 572. 
Pflasterausgießformen 42, löl*. 
Pflasterbinden, elastische 42, 132. 
Pflasterformen, neue nach Seybold 41, 16. 
Fflasterkasten nach Dieterich 41, 72*. 
Pflasterstreiehapparat nach Bocklen 43, 641. 
Pflaumen u. Pflaumenmus, Fälschungen 43, 302. 
Phtigoeytose, Betriff 43, 4o2. 

Phailakos, Troptapparat 41, 717. 
Pharao«Schlaugen, Bestandt. u. Herstell. 44, 

311. 46, öl. 53. 235. 

Giftigkeit ders. 4'>, 52. 

Ersatz des Rhodan-Quecksilbers 4a, 236. 

Pharmaeent. Gesetze, Auslegung 41, 42, 43 u. 

44 siehe die betreff. Jahrgänge ; 45, '60b 

362. 377 400. 442. 459. 481. 8b6. 
Pharmaeent Kongreß in Paris lUOO 41, 86. 

435. 444. 477. 499. 510 
Pharmaeie, Geschichte der P. 43, 18. 

— zur Zeit der Keilsohriftkuitur 13, 78. 
Pharmaeie d'Anvers, Yorsohriften 43, 593. 44, 

8.i9. 
Pharmaeopoea Austriaea ed. YII, additamenta 
41, 309. 

— Italiea editio U 44, 35—43. 

Keagentien 44, 742. 

Spezialitäten 44, 742. 

— Nederlandiea, Supplament 44, 394. 411. 427. 

452. 472. 

— Sneeica ed, TIH 42, 699. 732. 
Pharmakognosie, Bedeutung 45, 778. 
Pharmakopoe, eine aßyrisohe 41, 73. 

— inteinauonale 41, 444. 499. 514. 44, 242. 

— üniversaUP. von Hirsch 43, 286. 420. 

— •Kommission, schweizerische 42, 529. 550. 
Pheelne, Zusammensetiung 43, 518. 
Phenaeetln Ph. Nederl. 44, 412. 

— Identitätsreaktionen 43, 520. 44, 896. 

— neue Reaktionen 15, 406. 

— Prüf, auf Paraphenetidin 42, 322. 



Phenaeetln. vermischtes 44, 321. 
Phenaeylidin und Phenaeyiphenettdln, Zu- 
sammensetz. 44, 232. 
Phenalin-Tabletten von Engelhardt 45, 114. 
Phenanthrenderivate, Wirkune 44, 483. 
Phenetidinum agarieinienm 43, 3o8. 
PhenokolJL Emiittl. bei Vergiftungen 45, 570. 
Phenol, Verhalten gegen Brom 41, 107. 
Phenol«, Bestimm, ders. nach Wessinger 41, 414. 

— neues Reagens auf P. 41, 355. 420. 

— chai akter. Farbreaktiou 45, 574. 

— des Stein koblenteors 45, 691. 
Phenolin, Bestandteile 44, 108. 
Phenolphthaieyn, als Indikator 45, 268. 626. 

— als Ablübrmittel 43, 17. 45, 445. 

— siehe auch Pnrgen. 

Phenolphthalin, zum Nachw. von Blut 45, 20. 
Phenolaulfosaures AnHstheBin s Snbentin 45, 

387. 
Phenopast, Bestandteile 44, 259. 
Phenosalyl, Darstellung 44, 322. 
Phentozon, BeRtandteile 44. 7. 
Phenylglyein, Reaktion 44, 577. 

— u. Homologe, Darst 44, 909. 
Phenylpropiolsaures Natrium, Anwend. 45, 376. 
l'hilunthropin, Bestandteile 45, 863. 
Phillp's Becker, BeschMtbung 44, H84. 
Phllipp'd MUk of Mairnesla 45, 133. 
Philoral-llaispastillen, Bestandt. 45, 862. 
Philothion, Eigensohatten 43, 537. 
Phloroglucin, reinstes Produkt 42, 256. 

{ — HoJzHtoflreagens 43, 163 

I Phoenicelu, Eigenschaften 42, 675. 

Phoenix, giftiges Haarfärbemittel 41, 647. 

Phorxai, eiscuhait. Nährmittel 44, 80. 510. 

Phosphagen, Bestandteile 44, 378. 

Phosphate, Bestimmung von Fe u. AI 41, 301. 
' — gasvo umetr. Bestimm, nach Riegler 43, 28. 
I — Wirkung als Düngemittel 43, 100. 
I Phosphat ine, Kinder-Nährmittel 44, 25. 

— FaUi^re, Bestandt. 45, 593. 
Phosphatose Yandio 44, 852. 
Phosphaturie, Behandlung 45, 713. 
Phosphatwasser, Bestandteile 45, 441. 
Phosphol, Bestandteile 43, 39. 
Phospholntein siehe LeeitUn. 

I Phospho-Caeao-Bex, Bestandt. 45, 133. 
PhosphomannitsMnre u. Salze ders. 44, 345. 
I Phosphor, elektrolyt. Darstell. 42, 554. 

— Leuchtkraft dess. 42, 141. 

— Aufbewahrung 43, 289. 

— Lösung in Giyoerm 41, 554. 

— beste Verordnungsweise 42, 363. 

I — neue innerliche Darreichung 42, 121. 

— Vergiftungen 44, 362. 

- Wirk, des Terpentinöls 45, 532. 

— Nachw. in organ. bubstanz 41, 356. 

— Nachw. in Latwergen etc. 41, 53. 

— Nachw. in fetten Oelen 41, 429. 42, 353. 

— Nachw. nach Biondlot-Dusart 42, 418. 45, 200. 
' — Niiohw. von freiem P. nach Muokeiji 42, 428. 

— Nachw. nach Binda 43, 69 

— Kritik der Methoden zum Nachweis 44, 597. 

— Bestimmung nach Meillere 43, 508. 

— Bestimm, in öliger Lösung nach Straub 44, 

746. 747. 



LXXIX 



Phosplior, jodometriaohe Bestimm. 44, 026. 

— Bwümm. Ton freiem P. naoh Katz 44, 744, 

— schwarze Modifikation 41, 269. 

— ümwandi. in Arsen. 41. 269 545. 

— Untersnoh. über den roten P. 43, 247. 
- roter u. f^elber, Eigeosoh. 44, 8'i. 

Phosphorbrei. beste BereitnnKS weise 41, 427. 
PlMMphordftmpfe, Vorsichtsmaßregeln 41, 4i7 
PhMpberesderen des Holzes. Ursa ho 42, 229. 
PhesphorraolybdlnsSiire, Blaufärbung 45, 380. 
PlM6pborplil«'B, Hereitang 44, 288. 

— für Beoeptar, Bereitang 4& 303. 
PhesplMrprlpAnite, organische 44, 1. 
PhespliorBaiirf, Unschädliohkeit 44, 658. 

— notwendig zam Waohstam 42, 658. 

— Anssclieidung im Tierkörper 48, 111. 

— Titration ders. 41, 415. 

— Bestimm, mit dem Befraktometer 41, 288. 

— Tolnmetr. Bestimmung 42 339. 

— Bestimmung als Phosphormolybdäosäure- 

anhydrit 42, 8. 
~ Bes'imm. naoh dem Molybdän verfahren naoh 
Bayda 42» 652. 

— Bestimmung naoh Riegler 44. 137. 574.* 

— nUung mit Molybdänsäure 44. 839. 

— Molybdän- od. Citratmethodo? 44, 390. 

— siehe auch Aeid« phosphorienm. 
FlespWnftnreanhTdrid, Darsteilg. 41, 301. 
Phosphonaures Eisenoxyd, kolloidales In Lö- 

snng 45, 7:^5. 
Phosphonaores Silber, einfachsaures 41, 104. 
Pkofipbonitboxyd Anwendung 44, 175. 
PhesphorTerblnduiigeii, assimilierbare 45, 575. 
Pkosphorrerglltaiisr, Art der Wirkung 43, 4V7. 

— Vermehrung des Leberfettes 43, 198 

— nnschiingen beim Nachweis des P 41, 659. 

— Nachw. des P. als phosphorige Säure 4S, 80. 

— Nachw. des P bei Gegenwart von Alkohol 

4a, 81. 

Phosphonrassentoff, Grad der Giftigkeit 45. 

181. 
Pkosphorwolfnunstturo, Beagens auf Ka 41, 216. 
Phosphorylehiiilii, Eigenschaften 42. 235. 
PkosphonflndhSlzer, Erfinder ders. 41, 609. 

— Yergiftung mit P. 4:J, 29 >. 

— Weiteres siehe uoter Zündhölzer* 
Pketographle 41, 42, 48, 44 siehe die betreff. 

Jahresrogister, 45: 

I. Aufnahme. 
Photographieren von Blumen 45. ~ Auf- 
nahme von Gemälden .S48. — Aufnahme 
astrooomischer Objekte 408 — Biitzlicht- 
aufnahmen wilder Tiere 426. — Vorteil 
beim Einstellen von Landsohaftiaufnahmen 
466. — MondUohtaufcahmen 528. — 
Böntgenaufnahmon 583. — Schwarzer 
Bintergrund 583. — Photographie des 
Meereegrundea 023. — Momontauf nahmeo 
bei ungunstigen Lichtverhältnissen 643. - 
Dunkle Gesichter 816. — Doppelgäoger- 
aufaahmen 837. — Panoramaaufnahmon 
856. 

IL Entwickeln. 
Gefärbte Entwickler 13 — Eotwickler 
ffir orthochromatische Platten 228 — 
Verändcr. des krist. Natriumsulfit 348. — 



I Am Idol in saurer Lösung 386. -* ünal 

386. — Bodinal 386. — Ediool-Spesial- 

ontwickler 48^. — Sohleierbildung bei 

Pyrogallolentwickier 486. — Umkehrung 

j unterbelichteter Bilder durch langsame Eat- 

I Wicklung 528 — Entwicklung schnellster 

I Momentaufnahmen 528. — Glyoinent- 

I Wickler 623. — Bollfitms su entwickeln 

, 643, 816. — Entwickler für Diapositive 

I 68'J. — Wolken zurückzuhalten 816. 

I IlL Fixieren. 

I Fixieren ohne Dunkelkammer 623. — 

Nachweis von Fixiornatron 923. 

IV. Verstärken. 
Schwärzung durch Fixieroatron 27. ~ 
Schwärzung mit Eisenentwickier 85. — 
UranverstärkuDg 163. 272. — Verstär- 
kung mit Qieoksilberchlorid 466. — Mat- 
tolein und Verstärkung 503 — Partielle 
Verstärkung 503. — Pyrogalius-Siiber- 
verdtärker 547. — Verstärkung^vorsohnft 
naoH Teape 643. — Ve* stärker lür Platin- 
bilder 714. — Biomsilberbilder zu ver- 
stäiken 941. 

V. Abschwächen. 
Von Veioxbildern 13. — Ammonium- 
persulfat 182. — Partielle Abschwäoh- 
ung 503, 643. — Abschwächungsvor- 
schrifton für Negative 697. 

VL Tonung. 
Sepiatöoe für Oelloidinbilder 13. — Um- 
wandlung von Bromsilberbildern in Platin- 
biider 142. — Tonfixierbad für Aristo- 
und Celloidinpapier 27^. — Probe auf 
Tonfixierbüder oder getrennte Tönung 
I 272. — Haltbarkeit der Kopien vor dem 

I Tonen 291 — Sepiatöne auf Platin bildem 

327. — Vaoadiumtonung 327. — Ton- 
I bäder -Bayer 368. — Kobalttonuog für 

I Bromsilberbilder 386. — Doppeltöne 466. 

I — Tonbäder mit Zusatz von löslichen 

Chloriden 528. — Zinn- und Goldnalze 
in Tonbädern 583. — ürantonung ffir 
Piatinbilder 602. — ürantonung für 
Bromsilberbilder 602. — Praktische Aus- 
führung der Platintonung 663. •— Bote 
Töne auf Celloidinpapier 697. — Ton- 
bäder ohne Blei 714. — Einwirkung von 
Feuchtigke.t auf frisch getonte Bilder 750. 
— Koch Salzbad vor dem Tonbade 837. — 
Qoldverbrauoh beim Tonen 902. 
VIL Bilderfertigstollong. 
Haltbarkeit derSuberbilder 163. — Bilder- 
aufziehen mit Gelatine 182. — Vidil- 
Kartons 209. — Klebst flf-ßayer 603. — 
Vignettierte Portraits 603. — Chinin- 
lösung zur Signierung von Photographien 
697. 
VIII. Platten. 
Ablösung der Gelatineschicht 27. — 
Schleier bei alten Platten 209. — Trocknen 
von Platten 426. — Zusatzsensibilisatoren 
714. — Neue Lumiere-Platte 750 — 
Agfa-Isolarplatten 902. — Plattensohloier 
923. 



LZXX 



IX. Films. 

ViUilfi.ms 4'>. 816. — Bollfilma zu ent- 
wickeln 6i3. 816. — Füms za ropariereo 

X. Papiere. 

Schleier auf alten fintwickiangspapiereu 
209. — Selb therstellnng von Uelatine- 
Mattpapier 272. — Sil berbestim mang in 
photographisohen Papieren 29 L — Negro- 
graphie 466. — Kopierpapiere - B lyer 
(Aristo-, Bromid-, 8t. Lucas-, Fan-, Tula- 
Papier)486. — Riepos-ColUtin- Papier 503. 

— Mattalbuminpapier Trapp & Miinoh ü02 

— Vielfarbige Gummidrücke 750. — Ei 
weiß-Gummidruok 816. — Postkarten tür 
Eisenblaudruck 8 {7. — Hone Empfiad- 
lichkeit füi Pigmentpapiero 923 — Miioh- 
emulsion 941, — Pigmenidrucke von 
flauen Negativen 983. 

XI Geräte 
Vidilstotiv 209. — Brauchbarer Platten- 
heber 408. — Frankonia-Entwi(?klung8- 
und -FixiHrtrog 603. — ötaliv als Dunkel- 
kammer 714. — Plattensoheider 714. - 
Waschen der Platten aut Reisen 775. — 
Plattlern rockenstfinder aus Plattenschaoh- 
teln 856. — Rote Duukelkammergläser 
142. — Gelatinefilter tür Dunkelkammer- 
beiichtung 602. 

XII. Optik. 
Gelbscheiben 27. 272. — Relativ größte 
BlendöflFnung 45. 408. — Lissigret- 
Stereoskop 45. — Dynar 1 ; 6 182. — 
Verant 2^09. — Irisblende 348. — Be- 
di.atung der Objektivbrennweite 426. — 
Verbesserung an Öuohern 9ü2. 

XIII Diapositive. 
Tönung von Diapositiven 86. — Diaposi- 
tive plastisch zu sehen 209. — Kobalt-! 
tonung für Diapositive 386 — Diapositive I 
durch Kontakt in der Camera 408. — 
Diapositive mit viel Derails in den' 
Schatten lu entwickem 408. — Verstärk- 1 
ung von Proj»*klioos-Diapositiven 547. — 
Purpuiiarbentöne für L item-Diapositive ! 
643 — Entwickler und Tonbad für Dia- ' 
positive 680. — Farbsohleier für warme j 
Töne 941. — Herstellung von Proieklions- i 
bildern 163. 

XIV. Vergrößern. 

Grenzen der Vergrößerung 291. — Ver- 
gröljerung von Negativen 327. — Fehler 
beim VergiöL'ern mit Gasglühlicht 348. 
— Einstellen beim Vergrößern 623. — 
Vergrößerung ohne Condensor 941. 

XV. Projektion. 

Mita-R formlicht 142. -- Herstellung von 
Projektionsbildern 163. — Mikroskop ah 
Laterna magica 466. — Stereoskopische 
Kinematographenbilder 856. — Farbige 
Kinematographie 983. 

XVI. Blitzlicht. 

Blitzlicht-Bayer 163. 368. — Gefährlich- 
keit der Chloratblitzpulver 368. — Blitz- 
lichtaufnahmen wilder Tiere 426. 



' XVIL Farbenphotographie. 

Slavik- Verfahren (Ifultiko) 85. 291. 386. 

— Wiedergabe des Soouenspektram«) 142. 

— Dreirarbengummidruck '^-8. 4"8u — 
Szoznpaniks Verfahren 291. — Auübleich- 

I verfahren Nenhaus 368. -~ Farbenpboto- 

graphie Dr. König (Pina^-hromie 775. 
878. — Farbenphotographie Lumiere 776. 

— Dreifarbendruck auf direJctein Wege 
878. — Farbige Kinematographie 983, 

I XVIII Fehler. 

Flecken auf nicht ausfixierfcso Platt^a 13. 

— Silberschleier 45. — FleckenbiMiiag 
bei Anwendung von Platiobädera 6i3 — 

i Flecken und Farbscfaleier auf Negativen 

663. — Plattenschleier 923. — Gelb- 
braune Flecken auf Papieren 928 — Ab- 
lösung der Gelatineschicht von Platten 

I 27. — Sohleier bei alten Platten 209 — 

Einwirkung von Fenobtigkeit auf frisch 
getonte Bilder 750. — Fehler beim Ver- 

i großem mit Gasglühlicht 348. 

XIX. Kleine Hilfsmittel. 
Ausflecken von Positiven 13. — Flecken 
I auf nicht ausfixierten Platten 13. — 

1 Kaltlack für Negative 182. — Trocknen 

von Platieo 426. — Metallachaleoüberzug 
I 503. — Plattenhinterguß gegen Liohthof- 

I bildung 528. — Lacküberzug für Brom- 

silber- und Piatinbilder 547. •— Kolorier* 
i ung von Bromsilberbildern 547 — Pho- 

tographische Lacke 583. — Vergilbte 
Photographien wieder herzustellen 583, 
680. — Einzeichnen von Wolken 603. — 
Platten haltbar zu machen 603. — 

Schwärz<)n der Blechkassetten 643. 

Klären der Weißen von Bromsilbernildern 
! 66J. — Kopieren von Negativen mit 

Kratzern 6^50. — Chininlosung zui Sig- 
nierung 697 — Mattlack 750. — Schrei- 
ben auf Glas 837. -- Gelbi^efärbte Neigar 

tive 856 — Blasen auf Platten 878. 

Films zu reparieren 902 — £ed4iktion 
von Chlorsilber 941. — Hartgewordene 

Gummi birnen und -Schläuche 983. 

Houleauversoblüsse zu reparieren 9S3. 

XX. Verschiedene Vorschriften. 
Relief- Photographien 13. — Uydrotypie 
13. — Positivbilder durch Unterbelicht- 
ung 291. — Im Dunkeln leuchtende 
Bilder 368. — Photographie auf Seide 
878. — Glas-Stereoskopbilder 902 

XXI. Allgemeines. 

Größte Photographie der Welt 27. 

Photograpbisctie Industrie Amerikas 142. 
— Photographische Wirkungen im Dunkeln 
228. — OeJaliren des Radium für licht- 
empfindliche Materialien 528. -- Photo- 
graphische Ansichtskarten in Frankreich 

547. — Fachimile-Photographie 680 

Ansichtskarten in der Türkei verboten 
714. — Photographie des Unsichtbaren 
941. — Verkauf von Photo^^raphien durch 
Amateure 983. 



LXXXI 



Pkttoid-ChemUnUen, Gebrauch ii, 268. 

Plwtold'Eitwidder-TableiteB, BesugsqueUeo 
45, 32. 

Fhototiienpie s. Ideht-Hellmetliode. 

FhfTi^lysii, Erötengift 4&, 241. 

Fkfldwpyrfai, BeBtaodteüe 44, 25. 108. 

FUkiMpTifiitabletteii 44, 678. 

PkjUartfiiia BerberUis 41, 112. 
I Pkyllonibiii, Derimt des Cliloropbyll 41, 339. 
I Phjdolor, Nähr- u. Blntsak 4^, 220. 
I PkfML Darstellaog 43, 670. 
I PkysesiigiiilB, Beziehung zu Curare 4S, 16. 

PkytiiL DarstelL, Etgeoaoh. u. Anwendung 44, 
679. 45, 175 376. 935. 

Pkytohaeadeeandra, falsche BeUadonna 43, 12. 

FkjtopbaiOHi iBfestaiuL Sohädlichkeit 42, 837. 

Phytofterin, neue Forschungen 42, 638. 

- Mtt desB. 43, 7. 

~ Abscheid, aus Oelmisohungen 45, 572. 
PhytwteriiiMeüit-Methode 42, 595. 

zur Untersuchung Ton Butter 45, 710. 

Piet4»U]i, Zusammensetzung 41, 562. 663. 

- Bestandt. u. Anwend. 42, 314. 

P^eitei Spektroskop. Untersuchung 41, 498. 
P!knt4>l, Eigenschaften 44, 912. 
Pftrimliir^ Ursache der Farbe 41, 415l 

- fegen Wunelschldlinge 41, 436. 
~ gegen Reblaus usw. 41, 664. 

- Loslichkeit in Aether 44, 840. 

- EDtfen. von P.-Fleoken 43, 369. 44, 31. 883. 

- Vergiftung durch P. 42, 603. 45, 581. 
Pftntexiii, Charakter. Reaktion '41^ 498. 

- Nachw. mit Anisaldehrd 41, 744. 
Pfflei, Kexatinieren der P. 45, 303. 

- Vecsübem ders. 45, 157. 

- das Bedrücken ders. 45, 838. 
PHld-OBBehmerObre 44, 300*. 
POMaek, Yorsehrift 43^ 530. 

Paianassen, Herstellung guter P. 41, 74. 44, 
38 378. 

- Verwendung von Glyoerin 44. 894. 

- für zu keratinierende RUen 41, 74. 
POieBzIUappuat nach Hammer 42, 816. 
nioearpln, Konstitution 41, 472. 43, 66. 441. 

- Ozydatioosprodukte 43, 206. 

- Identitfttsreaktion 43, 351. 

- Prüfdog ungenügend 42, 571. 

- Wirkung u. Nebenwirkungen 42, 571. 

- a. Pnoesivldlii» Wirkung 42, 338. 
niiearpiis raeenosns, Beschreibnog 41. 32 
IVseereus Sar^entlaBiifl, 42, 620. 44, 249. 
Pfinailslire, PUcpeftare ete. 43, 206. 
nUeier (Bier), ist ein Gattungsbegriff 45, 482. 
nilM Aloes eompos. Ph. Ital. 44, 718 

- ileeticae (D. V.) 41, 212. 

- - femtaa Ph. Helv. 42, 550. 

- avtlseptleae Warner 44. 153. 530. 45, 863. 

- apoleiites Epensteiii 44, 726. 

- - DeewelB 43, 351. 45, 863. 

- AiSOitt eoUoldalis (D. Y.) 41, 212. 

- ~ titrid eun Morpklno 43, 593. 

- - teinbills Klien 45, 159. 

- iriatieae (D. V.} 41, 212. 

* — Bereitung nach Danlos 44, 438. 

- Banüttd Ph. Nederl. 44, 455. 

- Bhatö Ph. Helvet. 42, 550. 



Pilttlae BUttdU siehe auch unter Bbiud 

— Casearae eatharüeae (D. Y.) 45, 611. 
Sagmdae (D. Y.) 41, 212. 

^_ /Jl \ ja jjg 

— ehaljbeatae Warner 44, 153. 45, 863. 
~ Coehiae Ph. Nederl 44, 456. 

— Colae eomp. Hell 44, 493. 

— Cranlnek (Ph. dU.) 43, 593. 

— fUgesttvae Dietrieh (B. Y.) 41, 213. 

— ferratae kallnae Ph. Helv. 42, 550. 

— Ferri eam Arseno (M.) 42, 39. 
enm Chlnino (M.) 42, 39 

earbon. BlandU D. A. lY. 42, 105. 

Ph Ital. 44, 718. 

siehe auch unter Bland« 

YaUetl Ph. Ital. 44, 718. 

iedati Blaneard (D. Y.) 41, 213. 

Ph. Ital. 44, 718. 

laetiel (Bf.) 42, 39. 

e. Cale. phosphor. (M.) 42, 39 

e. Chlnino (M.) 42, 39. 

peptonatl (M) 42, 39. 

— HeUebori et Mvirhae Ph. Nederl. 44, 455. 

— Hydrarf . JodatI (Ph. d'A.) 43, 593. 

— IchthyoU 45, 630. 

— Kam Jodati (Ph. d*A.) 43, 693. 

— King (Ph. d»Anv.) 44, 830. 

— KreoaoÜ (Ph. d*A.) 43, 693. 
Bereitung 45, 827. 

-- laxantes Kleewein 41, 609. 

— Podophyllini (Ph. d'A.) 43, 693. 

— probuinae, ßestandteile 45, 1023. 

— reeorbentes Bohden 43, 403. 

— Rhel (D. Y.) 41, 213. 
angUeae (D. Y.) 41, 213. • 

— Bnfi Ph. Nederl. 44, 455. 

— Saninünis saeeharati 43, 603. 

— Saponis Gynoeardlae 41, 74. 

— Strateni Ph. Nederl. 44, 465. 

— tonieae Erb, Bestandteile 44, 704. 

— universales Fattori 44, 852. 

PUnles anüdiab^Uqnes, BestandteUe 45, 863. 

— von L. Frere & Co. in Paris, 16 Sorten 45, 



77. 



920. 



220. 



, — orientales, Bestandteile 44, 

— Poirier u. P. Coirre 43, 5fi 
~ S^Jonmet) Bestandteile 45, 
Pilze, Fermente ders. 42, 362, 

— Assimilations-Energie 43, 201. 

-- Empfindlichkeit gegen CuSO« 44, 253. 
-^ Notwendigkeit des Calciums in den Pilsen 
45, 429. 

— fTaohw. von C^ulose u Chitin 41, 145. 

— an tropischen Kulturpflanzen 42, 708. 

— Yergift. mit AmaniU pbalL 42, 342. 

— Yerkehr mit eßbaren P. 41, 239. 

— Marktkontrole 43, 496. 
Pilzagar, für Baeterinm coli 41, 96. 
Pilzmerl^blatt des Kaiser!. Gesundheitsamtes 

45, 776. 
Pilstoxin im Fliegenpilze 45, 93. 
Pilzwnehernng auf Wollenstoffen 43, 254. 
Pimellin, ein Wolifettpräparat 44, 439. 
Pim616ine ist Yaseline 45, 441. 
Pimelinsfture, Daisteilung 45, 916. 
Plmentpalver, verfälschtes 43, 663. 

6 



LTTTTI 



Pinakol, photogr. Entwickler 4S. 657. 
Plne-Flbre als Polstermaterial 44, 603. 
Plnen, Formel 42, 180. 
Pinkplllen, Bestandteile 41, 46. 42, 703. 44. 

726. 
Pinoeapsin Fluid, Bestandt. 44, 204. 
Pinol, Gebrauch u Bezugsquelle 43, 230. 
Pinus palns^riB. Harz ders. 44, 125. 
Piper aethlopicum, neues Gewürz 41, 478. 

— Famechoid, Beschreibung 45, 114. 
Pipertdin, billiger Preis 42, 256. 

— paraRutfaminbenzoesaurcs 44. 151. 
PiperidindeiiTate, chemische Konstitution u. 

physiolog. Wirkung 42, 763. 
Pipetten nach Forbmg 41, 469*. 
Piqola-Batter, Herkunft 44, 726. 
Pisanirwaehs, Eigenschaften 41, 765. 42, 439. 
Pisearol, Er^atz für Ichthyol 45, 669. 
Pissoir. Oel-P. nach Beetz 41, 486*. 
Pix solabllis, Dais ellung 44, 726. 
Pitjeeor, parfiim. Lebertran 4B, 518. 
Planarien, Präparation ders. 45, 293. 
Plantaglii-Bonbons, Bestanat. 44, 493. 
PlantagfO major, gegen Steinleiden 42, 641. 
Plautan, Bestandteile 44, 726. 
Plantose, reues Pflanzeneiweiß 42, 398 

— Gewinnunt^ ders. 42. 6 6. 
Plasmlnsäiire nach Kossei 44, 3. 
Plasmon, Beurteilung 42, &7. 

— ZuRammensetzung 42, 128. 

— Stoffwechselversuche 42, 154. 

— Bestandteile 45, 121. 

PlaÜn, Vorkommen u. Gewinnung 41 94. 

— Gewinnung u. Verwendung 43. 438. 

— krystallin. Struktur dess. 43, 68. 

— Prpis dess. 44, 554. 

— kolloidales, Darstellang 44, 840. 

— Ein wirk, von H.SO4 44, 834. 
Platinlot, leichtflüssiges 41, 318. 
Platinmetalle, Trenn, ders. 43, 327. 
Platinnadel, eine neuartige 41, 142 
PlatinrtlelEHtilnde, Aufarbeitung 42, 429. 
Plaaen*>cbes Untersuchungfiamt 43, 238. 
Plemmyrameter Gebrauch 45. 1006. 
Pleuiiiae Blandii Meissner 41, 676. 
Plesidum = Plesiolum 44, 780. 
Plesioform, flussi es Tmol 44, 680. 
Plesiolum, Zusammensetzung 44, 122. 232. 
Plljnnis* Myogen u, Hämatin-Eiweiß 43, 506. 
Plngrge's Reagens nach Ph. Neded 44, 473. 
Piumbate, Benennung ders. 41. 10. 
Plombnm aceticnm Ph. Ital. 41, 610. 
Plnmie'id, Eigenschaften 41, 181. 

— ZuHammensptzung 42, 428 
Pln'-Stanfer-Kitt, Bestan teile 43, 657. 
Pnenmin, Eigenschaften 42. 500. 

— Anwend. u. Wirkung 44, 322. 

— Bezugsqupüe 45, 776. 
Pnenmoantltoxine, Begriff 43, 399. 
Pneumonin, BeMandtPile 43, 542. 
Pnenmus Boldns MoL 42. 462*. 
Poeken, Behaodl. mit Said 41, 291. 
Podophyllin, Wirksamkeit 45, 170. 
Pohrs Familientee, Bestandt 44, 108. 
Poho91, ist ein Goheimmittol 42, 22. 
Poirrier's Blan C4B, Indikator 45, 419. 



PoTevöl, Analyse dess. 43. 320. 
Poliermittel, Vorschriften 41. 98. 560. 
Polierrot» Untersuchung 41, 385. 

— (Pariserrot), Herstellung 44, 647. 
Politnr (Möbel-P.), Vorschriften 42, 661. 

— Hamburger Patent-P. 42, 398. 
PoHantin, Heufieber-Heilserum 44, 375. 377. 512. 

— Darstellung 45, 76. 278. 441. 
Polonium, neue Versuche 43, 533. 
Polveri antigottose, Bestandteile 45. 863. 
Polyeliloral, Darstell, u. Eigensch. 45, 827. 
Polyeystin, Eigenschaften 4^, 219. 
Polygronnm amphibinm 41, 405. 

— Fersiearia, Analyse 43, 54. b22. 

siehe auch Sji^terich. 

Polymerisation, Wesen der P. 42, 710 
Polypoms annosns, Schädlichkeit 42, 230. 
Pomeranzen-Iimonaden-Essenz 42, 496. 
Pomeranzen91 süßes, Bestandt. 41, 694. 
Pomeranzensehalen, oingesalzene 43, 419. 
Pomeranzensimp tür Limonaden 45, 742. 
Pomrü, alkoholfr. Apfelsaft 42, 143. 
Pond's Extraict, Bestandt 44, 485. 
Porodor, Eigenschaften 43, 507. 
Portoplast nach Dietench 41, 72*. 
Porzehankmken mit Celluloiddeokel 43, 625. 
Posi>i8il*8 Signierapparat 42, 554. 45, 145 
Post, Uebertrag. von Krankheiten durch die P. 

44, 497. 
Postkarten, gesundheitsschftdiiche 42, 332. 
Postmarlcen, Kennzeichnung 43, 331. 
Potio aleohoUea (Ph. d'A.) 43. 593. 
Potobonnm, Bohnenhülsentee 45, 862. 
Potolin-Präparate 43, 426. 603 605. 
Pondre de lentilles Adrian 44, 874. 

— de Tiande Adr an 44, 874. 

— Paterson« Bestandteile 44, 852. 
Ponrtal-Granules, Bestandteile 44, 303. 
Prtteipiline, Bedeutung des Wortes 44, 370. 415. 
Prftparierlonpe, binokulare 45, 234. 
Praeralidin, Bestandteile 45, 400. 
Pnüctikns. Englisch Heftpflaster 41, 46. 
Preisaufgaben für Lehrlinge 43, 199. 296. 44, 

226. 270 45, 233. 
Preissehlenderei ist unsittlich 45, 377. 
Preißelbeeren nach Hausfrauenart 42, 429. 
Preißelbeerblftiter, üntersuchg. 44, 814. 

— ther»pput. Anwpndg. 44, 814. 
Preißelbeermns, gefärbter 42, 397. 
PreFgraslieht, Gewinn dess. 41, 779. 
Preßhefe, was ist verfälschte P.? 41, 67. 

— Naohw. von Bierhefe 42, 525. 

— Zusatz von Bierhefe ist zu deklarieren 42, 

772. 

— Bestimm, der Stärke 43, 459. 607. 

— Nachw. von Unterhefe 44, 224. 
Primula-Kampher, Eigenschaften 45, 688. 
Primola obeoniea. hautreizend 42, 476. 43, 362. 
Primus, Trocken Verschluß - Oblaten kapseln 44. 

709*. 
Prodomos, Eierersatz 44, 174. 
Pr9!«eher's Diazolösung 42, 327. 
Propenylphenole, Unterscheidung von Allyl- 

phenolf^n 42, 139. 
Prophylaetol-Apparat, Anwend. 42, 492. 
Prophyiaetol von Frank, Bestandt 45, 611. 



Lxxxm 



Propiooylmlieylsttiire, Eigeosoh. 41, 567. 44, 72(5. 
Propol = PiopoUsiiiTasog«!! 4a, 236. 
Propoliflin^ Bestandteile 41,. 405. 48, 630. 

— Bedeut. des Namens 43, 169. 

— wirkL ZosammenBetz. 44. 134. 
Prosthetisehe Grappen^ Begriff 44, 2. 
Protarirol, Eigensohaften 44, 415. 

— Anwendung 41, 116. 806 43, 355. 45, 289. 

— Bereit, yon Lösungen 43, 507. 44, 470. 

— in aOproc. Losung 45, 869. 

— nnvertragl. mit Zinksulfat 44, 260. 

— unTertTfigl. mit Kokainhydrochiorid 48, 507. 

— Entfern, von P. -Flecken 41. 427. 45, 156. 
ProtargolTaseline in Tuben 42, 492. 
Protdne, Literatur über die F. 42, 744. 

— basischer Charakter 43, 11. 
Protelnstoffo, Verbindungen mit aromat. Alde- 
hyden 41« 132. 

— jodbindende 44, 260. 
Protelnvin pjoeyaneum, Eigensch. 43, 151. 
Protektor, Wert dess. 44, 820. 

— Zosammensetzg. 45, 133. 
Protoeelllt Eigenschaften 44, 571. 
Proton, Zusammensetzung 44, 203. 
Protomikletii, Anwendung 44, 726. 
Protopln, Formel u Eigensch. 44, 267. 

— Vorkommen 44, 8^4. 
Protoplasma, Funktionen des F. 43, 5ö5. 
Protoplasmastoff, Begriff 42, 681. 
Protopla8inastr((miiiig, Bedeutung 45, 966. 
Protoplasmln, ein Fleischeiweißprfiparat 44, 25. 
ProtyU Ethologie 45, 32. 
Protylln, Eigensch. u. Anwendung 44, 1. 4. 

— Verbindung mit Fe u. Br 44, 436. 

— Bestimmung des Fhosphors 4^), 374. 

— neue Untersuchungen 45, 665 
Pmder's Hyporphosphine 45, 611. 
Prüften, Abführmittel 45, 611. 
PseaioagarieiiiBftiire, Eigeoscb. 42, 213. 
Pieadoionon, Darstellung 45, 556. 

— Darstell, von Homologen 45, 849. 
PiemdomoBas fragaiiae 44, 421. 
Pmüttto, Salbe gegen F. 45, 611. 737. 
Ptonalii aus Etattenkadavern 45, 267. 
Piediiia gnunlnis, Schfidlichkeit 42, 239. 
Paderbtteber, Helfenberger 4'k 220. 387. 
Pndl de Paris, Bestandteile 43, 5f)3. 45, 863. 
PiilrgOB, Derivate 44, 700. 
PilBiB, Eigenschaften 4:i, 64. 
PalMronn«, Eigenschaften 42, 5C0. 43, 64. 

— Bezugsquelle 45, 776. 
PilBoaarlne, Bestandt 45, 133. 160. 
PilBoniuB pomm, Eigensch. 45, 6. 
PilTer, Herstell, nach Fh. Sueo. 42, 732. 

— Feinbeitsgrade der Fh. ItaL 44, 718. 

— TegetabiL, mikrograph. Analyse 44, 262. 
PilTorgemlaebe, Analyse ders. 43, 124. 
PtlTerfeopiBüte u. -gewebe 45, 369 
Paheriavoeln, Falzmascbine n. Zemsoh 41, 734*. 

— Oeffiaen durch Anblasen Yerboten 41, 41. 

— Oeffnon nach Hafner 41, 157. 

— (EfaifUler) nach Hölzle 41, 405. 

— Bsoartigo nach Hastreiter 43, 46. 

— Offen-Fdzkapseln nach Dieterich 42, 471* 

— sich seltaet öffnende 43, 568. 
PilTomtble, neue, nach Zemsoh 41, 700*. 



Pill Tis aspergens nach Müller 43, 603. 

— Calcarlae eompos. (D. V.) 41, 214. 

— Chinin! tann. comp. (D. V.) 41, 214. 

— elnpreus Egger 45, 220. 

— dentifrlcius, 3 Sorten (D. V.) 41, 214. 

— Dowerl Fh. Ital. 44, 718. 

— galactopaeos t h. Saz. (D. V.) 41, 214. 

— inspersor. e. Blsm. snbgall. (D. V.) 41, 215. 
0. Tannoformo (D V.) 41, 215. 

0. Zinoo oxydato (D. V.i 41, 215. 

Zinoo-aalleylatas (D. V.) 4t 215. 

Puratyien, zur Reinig, des Acetyiens 44, 101. 

Poregg, Analyse 43. 322. 

Pargatln, synthet. dargest. Abftihrmittel 42, 423. 

— müde Wirkung 44, 685. 
Pnrgatol = Pnrg atln 43, 32ü. 
Porgen, Bestandt. u. Anwend. 43, 335. 

— siehe auch PhenolpbtaleXn. 
Parilloa nach Hickmann 45, 220. 

I Pnriabaseii^ Bestimm, mi Harn 41, 380. 
! — Oxydatioosversuche 44, 703. 

Poriaometer, Einriebt, n. Gebrauch 45, 38. 

Poro, Eigenschaften 41, 603. 

— Zusammensetzung 44, 287. 

I Purofloe, Bestandteile 48. 630. 
' Poroform, Bestandteile 43. 518. 

Pnronal, Bestandteile 48, 519. 

Pnrpar, Bildung dess. 43, 228. 

Pusteln, durch eine Made erregt 45, 797. 

Pat/pnlyer, Pariser 41, 576. 

Pyknometer nach Gockel 41, 469^. 

— nach Riiber 44, 622*. 
Pyocyaneus-Protoln, Eifrenschaften 43, 151. 
Pyoeyanln, Entsteh u. Eigensch. 41, 418. 
Pyoln^ne, Eigenschaften 45; 76. 
PyramIdoD, Reaktionen 41, 35. 

— neue Farbreaktion 44, 616. 

— Salze dess. 43, loa 

— kamphersaures 42, 484. 

— Verbindungen mit Eampher- u. Salicylsiure 

42, 759. 

— Verhalten zu Gummi arab. 44, 62. 

— Wert als Fiebermittel 41, 37. 602. 

— Verordnungsweise 43, 481. 

— Fh. Nederl. 44, 413. 
Pyran siehe Pyrenol. 
Pyraa-Tabletten, Bestandteile 43, 315. 
Pyrazolonnm pbenyldimetbylieum salleylieum 

43, 2J. 

j Pyrenol, Eigensch. u. Anwend 44, 300. 360. 724. 

Pyridin, Verbind, mit Knpferhodanid 43, 121. 
, Pyrldlnba^en, Trennuog von Ammoniak u. ali- 

patbischen Aminen 45. 539- 
I Pyridintanuat, Anwendung 43, 457. 
I — Gewinnung 45, 175. 

Pyrogallol, reagiert schwach sauer 42, 566. 
I Pyrol, aseptisches Thermometer 44, 484. 
iPyrolin, ein Desinfektionsmittel 44, 7. 

Pyropbon, photogr. Entwickler 44, 445. 

Pyrostat, Bestandteile 43, 295. 

Pyrrold(*rlYate, Physiologisches 43, 486. 

Pyrrolldln-a-Karbonsäore, Bildung 44, 218. 

PyrrolldinderlTate, Beziehung zu Fiperidinderi- 
I yaten 42, 765. 

I Pyrrolreaktion, Anstellung 42, 014. 

Pyxol, Bestandteile 43, 519. 

6* 



LXXXIV 



a. 

Quarz, Angreifbarkeit i5, 845. 
Qaebraeho, Handelsnotiz 45, 918. 
Qaebraeho-Extrakte, Analyse 43 10. 
Qaeeksllber siehe auch Hjdrarf^ram. 

— neue Fundorte 41, 270. 

— Gewinn, u. Handeisnotiz 45, 342. 

— Filtrieren dess. 42, 465. 

— Atomgewicht 44, 22. 

— Fällung mit Zinkstaub 44, 2Ö0. 

— Bestimm, als Mercurooxalat 41, 784. 

— Bestimm, in antiseptiaohen Lösungen 42, 829. 

— maßanal. Bestimm, nach Cohn 43, 69. 

— Bestimm, mit Ealiumdichromat 44, 924. 

— Titration mittels Jodsäure 45, 19. 

— Bestimm, nach Howard 45, 139. 
~ neue Verbind, für Einspritzungen 44, 375. 

— citrataethylendiamin Eigenschaften 4*2, 521. 

— eyanid, Bestimmung des Hg 41, 762. 

jodometr. Bestimm. 44, 927. 

Beziehung zu KJ 41, 412. 

Gegengift 41, 402, 

— dampflampen 45, 664. 

— -Einreibungen, Verdunstung des Hg 42, 

492. 

— Jodid u. -jodttr. neue Darstellnngsweise 41, 

426. 
zu Einspritzungen 44, 108. 

— Jodttr, Zusammensetzung 42, 105. 
^ kolloidales, Herstellung 43, 436. 44, 359. 840. 1 — 
•— methylarsinsanres 45, 298. 

— nitrate, Titrimetrie 44, 028 

— oxyeyanid, Darstellung 45, 180. 

antiseptischet Wert 42, 366 

in leicht lösliohen Pastillen 42, 449. 

~ oxyd, Krystallformen 44, 550. 

Isomerie des roten u. gelben Q. 41, 740. 

Herstell, des roten Q. auf nassem Wege 

44, 38. 

— probe, Verbess. der trocknen 43, 522. 

— -Salbenseife, Prüfung 43, 417. 

— salicylat, Löslichkeit 42, 536. 

— seife, mit Hg-caseinat 41, 393. 

— Tentll nach Pregl 41, 471*. 

— Terbindungen, organische 42, 829. 

— Vergiftung, Schutz gegen Q. 45, 940. 
Quercetin, Synthese 45, 499. 
Qaetsebhahn, Scbrauben-Q. nach Heggendorf 42, 

411*. 
Quillajarlne, Bestandteile 44, 726. 
Qniimarinde zum Gurgeln 45, 797. 
Qnilli^asttnre, Untersuchung 45, 81. 
Qullli^atlnktur, Yoriichtig zu brauchen 45, 180 

2t)3. 
Qninolir, Bestandteile 45, 536. 
Qoinqnores, Bestandteile 45, 611. 
QoittensamenlJl, Eigensch 41, 12. 



RabeFs Elixir, Bestandteile 45, 611. 
Rabfiilber's Bheumatismusmittel 41, 30. 
Baeahont, Vorschrift 43, 481. 
Raehitol, in Tabletten 41, 207. 



BadaJ, Eigenschaften 42, 500. 
Radebenler Sana-Seife 45, isa 
Radiator, fär Butterbereitnng 41, 730. 
RadierpnlTer, Vorschrift 43, 244. 
RadioaktiTltät, inducierte 43, 68. 
Radiotherapie, Begriff 43, 539. 
Radium. Eigensohaften 41, 742. 

— phyaikal. Eigenschaften 45, 283. 

— in der Kreuzoaoher Soole 45, 708. 

— Beziehung zu Helium 45, 74. 456. 

— -Barynmehiorid ist käufUch 45, 234. 
Radiunsalze, Wärmeentwicklung dera. 44, 600. 
Radinmatanlüen, Hautyerbrennung 43, 500. 

— physiolog. Wirkung 45, 657. 661. 
Radix Aithaeae, ^ Angelicae, LeTistieL — 

Liqniritiae, — Ononidis, — Pimpinellae, 

— RatanUae, — RJiei, — SanuHjmriUac, 

— Senegae, — Talerianae D. A. IV., 
mangelhaft beschrieben 42, 497. 

— Irlstoloelüae cymbifera« 44, 288. 

— Asari, Bestimm, des Asarons 42, 303. 

— Belladonnae, FJUschuog mit Phytolaooa abya- 
sinioa 43, 506. 

— €k>lonibo Ph. Ital. 44, 675. 

Alkaloide ders. 43, 632. 

als Ersatz des Hopfens 44, 674. 

— Eehinaoeae angnstifoliae 42, 532. 45, 501. 

— Oeisemii, Alkaloidbestimmung 45, 729. 

— Gentianae. Referat von G. Weigel 4&, liXlS. 

— Ipeeaenanliae D. A. IV. 42, 266. 

Ph. Huec. 42. 701. 

Ph. Ital. 44, 675. 

I Wertbestimmung nach Keller 42, 721. 

vergleich. Wert der Rio- u. Garthagena-I. 

I 43, 252. 

; Alkaloide ders. 42, 354. 721. 

Unterscheid, der Alkaloide 44, 154. 

Angabe des Alkaloidgehalts 43, 274. 

Bereit, u. Wert einea Inf usuma 43^ 90. 

Fälsch, mit Rad. Heteropteris 45, 920. 

neue Verfälschungen 45, 249. 

— Referat von G. Weigel 45. 1014. 
siebe auoh Ipeeaenanlia. 

— Iraranensae, Vervrendung 45, 924. 

— Liqniritiae Ph. Snec. 42, 700. 

Anforderungen des D. A. IV. 42, 324. 

Referat von G. Weigel 45, lOlö. 

— Mandragorae, Haodelanotiz 42, 721. 
siehe auch Mandragora* 

— Rhei, chemische Stoffe ders. 41, 51. 

wirksame Bestandt. 41, 376. 379. 

wirkliche Abstammung 41, 379. 

Aweng's Untersuchungen 42, 467. 

von Rheum Franzenbaohii 41, 49. 

Mitteilungen von Tdchiroh 41, 478. 

— — Studium über die Stammpflanien usw. 
von Tschirch 45, 895. 

Referat von G. Weigel 45, 1015. 

siehe auoh Rhabarber u. Rlüzonia B« 

pulver, Naohw. von Kurkuma 44, 783. 

45, 169. 
kolorimetr. Wertbeatimmung 4^, 496. 

— SarsapariUae D. A. IV. 41, 689. 42, 266. 
Referat von G. Weigel 45, 1016. 

— Seammoniae, Handelsnotiz 42, 266. 

— Senegae Ph Ital. 44, 675, 



LXXXV 



Radix Senei^, Bereit, a. Wert eines Dekokts 

4S, 90. 
Referat von G Weigel 4&, 1017. 

- Spigellae, YerfiUschang 4>&, 42. 

- TM&iae irny^neDsIs 41, 238. 

- Tkraxad D. K IV. 41, 689. 

- Talerianae D. A. IV. 42, 266 

- — Gehalt von Oxydase 41, 636, 

Wertbestimmang i% 29i. 311. 

riaobende Beetandteile 42, 392. 

Anbau in England 4&, 918. 

Bereit n. Wert eines Intosams 43, 90. 

Bailaoer^s antiaept. Mundperlen 44, 493. 
Baflinoae, Bestimm, der«. 43, 236. 
Bagl, javaniBohe Hefe 42 165. 
Bain, Fettgehalt in Hamburg 42, 261. 
RakmboiilK>ii8, Beroitong 45, 782. 
RabdB, ist gewöhn!. Naphthalin 43, 553. 
Baaikidlii-PrliMinite, Bestandt 42, 504. 
Euuielalberg C. F., f ^« 4^* 
Banogen, na(A Biedert 42, 511. 45, 894. 
JUaeet, Krankheit der Weinreben 44, 102. 
Baafamol, Salbragnmdlage 45, 611. 
BapUden, toxikolog. Bedeutung 41, 807. 
Ba^Hamen, Crotonylsenföl enth 42, 637. 
Basfer-Cr^me, Vorschrift 44, 107. 
Baders^enpiilTer, Bereitung 45, 233. 
Basierstefiie, Herstellung 44, 903. 
Batankia, homöopath. Tinktur 42, 308 
BataahiivaattUeB, Vorschrift 44, 281. 
Baftten^ sind Versohlepper der Pest 41, '26. 

- Veftilg:ang durch den Dauycz-Baoillus 42, 

115. 355. 762. 43, 194. 311. 

- d^gt nach Altonaer Art 41, 19. — mit 

Meerzwiebel 41, 635. — durch SO, 45, 
32. — durch Kohlensäore 41, 290. -- 
mit Sculein 44, 174. — mit Aokerlon 44, 
204. — durch einen neuen Bacillus (nach 
Booger) 43, 240. 44, 157. 

Battoiitii, gegen Batten etc. 45, 220. 

Baaeh n. Ruß, Verhinderung 43, 502. 

BanehheadiBdigQBgeD der Nadelhölzer 41, 278. 

BaapeBy 8chädhohkeit der Haare 48, 366. 

BaaH) eü Mundwasser 45, 133. 

Baaäehlmmd der Rinder, Auftreten yon Butter- 
aäuiebacillen 42, 130. 

BaiteiiSL Eigenschaften 42, 686. 

Bay.8eife, Bestandteile 42, 390. 

B^s Nervol u. Darmpiilen 45, 863. 

ReageBBg^Utoer zum Fischer'schen Nachweis von 
Zucker im Harn 43, 46. 

BeagensirlAshalter nach Morgenstern 43, 525*. 

BeageaairlAwtibider nach Petri 42, 108*. 

Bcagenapapier, Gebrauch ist sehr alt 43, 568. 

- nach Zellner 42, 521. 43, 165. 

- J)upliteet'* 43, 416. 

- mit Nitro-Stärkelösung zum Nachw. von Jod 

43, 69. 
BeagoiiSeii der Ph. Nederl. 44, 473. 
fib- mikioskop. Untersuchung 44, 473. 

- der Ph. Iral. 44, 742. 

- für ffiohtbarmachung yon Schriftzügen 44, 

668 
Bageiilieii-8«hrJtBke für Aerzte 43, 625. 
Be^laas, Vertilgung mit Pikrinsäure 41, 664 
BeeefAe, was ist ein R? 41, 711. 



Reeepfte, Kopieren derselben 41, 142. 

— Abstempelung ders. 44, 438. 45, 32. 

— latein. Sprache auf dens« 43, 19. 

— wiederholte Anfertig, ders. 44, 640. 

— als Belege für Kassen 45, 442. 
Receptblltter mit Vordruck 43, 272. 
Beeeptjoomal, richtige Führung 43, 289. 
Beeeptoren, Bedeutung 42, 562. 43, 414. 
Beehensebleber nach Soherer 43, 85. 
Seelna' Salbei Bestandteüe 44, 874. 

— schmerzstillende Salbe 45, 81. 
Beduelrende Habstaazen, Nachweis im Organis- 
mus 43, 352. 

Beeb*B Saffrada-PUlen 45, 138. 
Beform-Hfllhneraagentjfter 45, 133. 
Retraktameter; Eintaach-R. 41, 763. 
^ nach Zeiß-WoUny 45, 781*. 
Befiraktometeranzeigen, Umrechnung 44, 732. 
Regulierglttblampe, Konstruktion 43, 344. 
Releh's Senegaplätzchen 45, 863. 
ReleheFs Augenbalsam, umgetauft in Okulin 

45, 113. 119. 
Relehert-Meißrsche Zahl, beeinflußt durch die 

Fütterung der Kühe 42, 572. 

Schwankungen 43, 111. 

siehe auoh unter Mileb« 

Reiehsgeaundbeitirat, Zusammensetz. 42, 61. 
Relmann's Heilung Ton Bruchleiden 44. 541. 
Reine Claude, Fftrben mit Kupfer 42, 622. 
RelnersMr Bmst-Caramellen 45, 611. 
Reis. Polieren mit Talk 45, 965. 
Reis91, Eigenschaften 45, 249. 
R^isweln (Sake), Bereitung usw. 42, 328. 
Reizker, Reaktion des Saftes 41, 513. 
Remareol, Vergiftung durch R. 41, 778. 
Remedlnm anthdmlnt. ^«Helfin^ 45, 131. 
R^naline fran^se = Adrenalin 44, 303. 
Renes sieeati, Anwendung 42, 521. 
Rennüertalg, Zusammensetzung 41, 396. 
RenntieraehnenlBdeo, Anwendung 42, 139. 433. 

— Desinfektion ders. 43, 17. 
Renoform, Bestandteile 43, 653. 

— -Sehnupf^ulTer 44, 179. 477. 

— -Watte 44, 477. 

Renol, ein Zahnpulver 44, 80. 
Renol, lithium-vanadincitrat 45, 843. 
Repini^ol, Bestandteile 44, 335. 

— Warnung vor R 44. 564. 
Repiton, Bestandteile 45, 611. 
Rep.«itleluuu neue Zündhölzer 43, 640. 
Resaldol, Eigenschaften 41, 223. 
Reseda-Geraniol, Vorzüge 44, 121. 
Resina Jalapae, brasilianische 45, 554. 

— Pini aus Siebenbürgen 44, 177. 
Resistenz u. Inimanitttt, Begriff 43, 413. 
Resorbin, als Salbengrundla^e 41, 673. 
Resoroin, saure Reaktion 42, 322. 566. 

— neue Derivate 42, 616. 
Resoreinseife, Untersuchung 43, 520. 
ResÜtutions-Flnld, Vorschrift 42, 32. 
Retinol, Eigenschaften 45, 175. 
Rettiehm, Untersuchung 44, 890. 
Rettungskilsten auf Eisenbahnen 45, 350, 
Rexotan, Anwendung 45, 438. 

Rhabarber von Rhenm Franzenbaeiiii? 41, 49. 

— Untersuch, des chinesischen 44, 113. 



LXXXYI 



Rliabarber, TaDnoide des chinesisohen 44, 682. 

— siehe auch Radix Ehei. 
Rhabarberellxir, Vorsobrift 44, 335. 
Rhabarberstengfel, OxalBäaregefaalt 45, 407. 
Rliaehitis, nicht Rachitis 42, 77. 

— SntstehnDg daroh Mangel an Kochsalz 4'2, 

741. 
Rbamninose. Darst. u. EigenBch. 41. 163. 
Rbamnocitrui, Rliamnolatiii etc. 41, 656. 
Rhamnoside, zur Kenntnis ders. 44, 760. 4&, 

730. 
RheYn, vielfaches Vor kommen 44, 114. 

— Bildung ans AIoe-Emodin 45, 74. 
Rheol-Kageln 44, 25, 82. 
Rheoi-Urethraistäbeben 44, 335. 

Rheam Franzcnbacliii, Beschreibung 41, 49. 
Rbeiimasan, Bestandteile 43, 335, 519. 

— Eigenschaften 44, 501. 
Rbenmatin, Eigenschaften 43, 164. 381. 

— Anwendung 42, 633. 44, 878. 
■— tberapent. Wert 44, 558. 
RheamaUsmnSy Wirkung von Bienenstichen 

44, 643. 

— Behandl. mit Magic fiegalators 45, 900. 

— Entstehung von Ameisensfinre bei R. 45, 581. 

— -Fluid, Bes^andteUe 45, 220. 

— -Pastillen, Bestandteile 45, 159. 
Rhemnon, ein Gichtpapier 45, 133. 
Rbizoetonia violaeea, B^kfimpfung 42, 115. 
Rhizoma Calami, — Filids, — Galangae, — 

Iridis, — Teratri, — Zedoariae, — 
ZIngiberis D. A. IV, mangelhaft be- 
schrieben 42, 498. 

— CalamU Handelsnotiz 43. 84 

Unterscheidung vom Schierlingrhizom 45, 

920. 

— Filicis, Wertbestimm, ders. 42, 455. 
Veränd. beim Ladern 42, 456. 

Fälsch, mit Aspidinm spiniilosiim 42, 

457. 

freihänd Abgabe verboten 42, 357. 

vergL auch Extr. Filicis. 

— Hydrastis canad^ Bestimm, des Alkaloid- 

genaltes 42, 721. 45, lÜlK 729. 

— Iridis, Referat von 0. Weigei 45, 1018. 

— Pannae, Wirksamkeit 45, 169. 

— Podophylli, Rückblick auf 1903 45, 169. 

— Rhei Fh. Helv 42, 550. 
Prüfung 42, 550 

— — siehe auch Radix Rhei. 

— Sanguinariae canad^ -14, 532. 

— Scopoliae earnielieae 44, 288. 45, 201. 

— Yeratri, Alkaloidbestimm. nach Panchaud 

45, 729. 

— Zingiberis, Anforderungen 45. 571. 

Rückblick auf 1903 45, 170 

Referat von G. Wfigel 45, 1019. 

Rhodeose, EigeDSchaften 42, 375. 
Rbomnol, Eigenschaften 45, ö. 

— Anwendung 45, 175. 
Rhas-Arten, Giftigkeit ders. 43, 576. 
Rhas rlabra, fettes Gel ders. 45, 641. 
Rbas Toxioodendron, Oiftwirkung 44, 614. 
Richter^B Kongo- und Loxapillen 45, 220. 
Rici, amerikan. Kaugummi 44, 25. 
Riein, Eigenschaften 43, 164. 



Riein u. Abrin, Wirkung 44, 255. 

— u. Antiricin, Untersuch. 45 830. 
Rieinin, harstellung 41, 432. 

— neue Untersuchungen 45, 667. 
Ricinusmebl, Giftigkeit dess. 43, 617. 
Rieinnstfl, vermind. Produktion 41, 271. 

— japanisches 45, 554. 

— brasilianisches 45. 554. 

— Reinigung dess. 44, 891. 

— in Pulverform gebracht 44, 254. 45, 475. 

— Darreichung lür Kmder 44, 198. 

— sogen, schmackhaftes 44, 254. 

— siehe auch Oieam Ridni. 
Ricinusl^lkucben, entgiftete 44, 93. 
Rieinostfl-Seife, gelatineartige 42, 121. 
RiedistofTe, Bezugsquelle synthetischer 45, 166. 
Riecbstralileii, Aprilphantasie 42, 222. 
Riedel's Kraftnahrung, Analyse 44, 536. 

— Berichte und Mentor 45, 102. 
Riegler's Paradiazonitranilin 41, 563. 
Riemel> Wachol, Bestandteile 44, 493. 
Riemenscbmiere in Kerzenform 43, 539. 
Rigoit, Eigensch. u. Verwend. 42 16. 
Rigolo's Mittel gegen Fallsucht 44, 573. 
Rimalin, Bestandteile 44, 874. 
Rimoiiarz, Beschreibung 44. 527. 
Rindenwickler, Bekämpfung 42, 79. 
Rinderwarm (Beef-worm), Vorkommen 44, 446. 
Rindvieb, Impfung gegen Rinderpest 41, 58. 

— desgl. gegen Maul- u. Klauenseuche 41, 63. 

— desgl. gegen Tuberkulose 43, 98. 
Ringolin, Bestandteile 45, 321. 

— -Cr^me, Bestandteile 45, 220. 
Bino-Salbe, Bestandteile 45, 133. 
Ripp'sche Heilf>albe 43, 533. 44, 204. 
Roacb's Sea-Sickness Draaght 45, 863. 
Robin, Milchzwieback 43, 519. 

Robinia Psendaeaeia, Bestandt. der Rinde 42, 

673. 
Robinin, Darstell, u. Eigensob. 45, 731. 874. 
Robol, Bestandteile 43, 519. 
Roborat, Eiweißnährmittel 41, 252. 709. 

— Beurteilung 42, 88. 

— chemische Zusammensetzung 43, 263. 
Roborin, Blutalbuminpräparat 42, 788. 

— ist kein Geheimmittel 43, 378. 

— Bestandteile 45, Oll. 
Robosol, ist Seesalz 44, 90. 
Robar, Fleischsaft 45, 670. 
Robnral, Bestandteile 44, 476. 
Roboston, Darstell, u. Eigensch. 43, 603. 

— Analysen u. Anwendung 45, 204. 792. 
Roecopflaster, Bestandteile 43, 653. 44, 874« 

4:>, 863. 
Rodagen, Gewinnung u. Anwendung 43, 457. 
Rtfmer's Pneomokokken-Senim 45, 219. 
Röntgen-Strahlen, neue Apparate ^, 345. 

— verbesserte Technik 41, 305. 

— Schutzüberzug gegen R 43, 600. 

— Durchlässigkeit jod-, brom- u. wismathaltiiFe] 

Stoffe 41, 298. 

— Durchleuchtung von Briefen 42, 356. 

— Sichtbarkeit 43, 34. 

— Wirkung auf die Haut 42, 419. 

— zu Heilzwecken 43, 539. 

— Therapie 45, 326. 



LJOXYU 



R^Dtgen-StnUeii^ patholog. Wirkung 4>&, 445. 

— Deae ForschuDgen, Abhandlang 44, 885 — 889. 

— den alten Bdmern bekannt 44, 342. 

— als Jahnnarktsspielzeng 45, 904. 

— Literatar aber R. 44, 842. 
RSsler's Olobos-Sättiger 43, 450. 
Rag^Bpollen, Untersachang 45, 497. 
Bohteer, Bestimm, naoh Weender 45 14. 
Bohmieker, Unterscheid, von Milch- xl Trauben- 

lucker 42, 801. 

— Nachweis im Milchz 44, 133. 

— Bestimm, in geznckorten Früchten 45, 284. 
Sallenfett, Stellang im Nahruogsmitteigesetz 42, 

28. 
BamaBowskj - Noeht'sohe Malariaplasmodien- 

färbnng 42, 793. 
RamiriB, ein Haarwasser 45, 220. 

— ein geschützter Name 45, 3ä0. 
Saagwi-Salbe, Bestandt 44, 493. 
Soiozolsabse, Zosammensetzung 44, 376. 
BosaHA. Lebertrantabletten 4S, 603. 
BMe's Nährmittel 4a, 180. 

SoiemlMMh*8 Reaktion zom Nachw. von Zucker 

im Harn 42, 217. 
Boten, Auftreten von Mehltau u. anderen Pilzen 

41. 683. 699. 
Boseidiolz, Stamropflanzen 45, 41. 
BmeiÜDiffee, Bestandteile 45, 428. 
Betendl, mit Aether extrahiertes 41, 691. 

— Bestandteile des deutschen R. 41, 691. 

— Gewinnung in Bulgarien 45, 4:f5. 

— Jodzabl des echten R 45, 306. 

— Hauptbestandteile des echten 48, 278. 

— Bestimm, des Gitronellöls 42, *J46. 

— neue Fälschungen 44, 121. 

— künstliches 41, 691. 43, 65. 

— Referat von (j Weisel 45, 997. 
Baahaar, künstliches 43, 156. 365. 
Btfikastanieii, Bestandteile 42, 333. 

— Fluidextrakt dess 42, 404. 

— Gewinn Yon Sapcain 44, 923. 
-> Präpa ate aus R. 44, 83. 
Bofikastanknmelil, entbittertes 42, 28. 
Boütknnkhelten der Pflanzen 42, 238. u. f. 
Bastsekatzmiltel, Anwendung 45, 49 
B«to8 Kreiiz, Form u. Schutz dess. 44, 103. 
Abatempeltmg 44, 425. 

Verwendung als Symbol 44, 468. 

Botlanf-Bemm, Prüfung 45, 117. 
BotlanlUiiktiir,. Beutandteile 41, 445. 
Babazons&iire, Vorkommen 43, 344. 
BobMinin, mikrochem. Nachw. 41, 254. 
BiMdinndodid, Wirkung 4->, 476. 
Bibidol, Eigenschaften 42^ 16. 92. 
BabiiL» organ. Eisenpräparat 41, 553. 
Bablne. Erkenn, der rekonstruierten 43, 244. 
Bnbreaein, neuer Indikator 44, 62. 
Btbreltn, Bestandieile 42, 398. 
Bflkeii, Vorkommen von Chinasäure 42, 441. 

— neuer gefkhrl. Feind 4i, 60. 

— Bildung des Zuckers 48, 253 
BtoelUfer, Vertilgung 45, 188. 
RaJilirs Hpüstein u. Zahntropfen 45, 863. 
Bohr und Bnbrliaeilltis 41, 623. 

Bai, echter R. ist frei von Methylalkohol 44, 
12. 



Biimpbiiui«MedAlIle, Beschreibung 48, 71. 
Ba^^eoL Bestandteile 45, 706. 
Bali, Ursachen der Bildung 41, 35S. 
Bnssalasalt, oxydiert Morphin 43, 485. 
Batin, Darstell, u. Eigensch. 4j, 731. 833. 



S. 



SaalwMhs, Bestandteile 41, 447. 
Saatrat, Schutz gegen Vogelfraß 41, 120. 
Sabadilla, hom5opath Tinktur 42, 309. 
SabadUlsameo, Khaphiden im ä. 45, 266. 
Saocae mmyla«eae, Oblaton- Beutel 43, 625. 
Saecharat, neues Doppel-S. 45, 761. 
Saeeliarln, neue Gewinnungsart 41, 714. 

— Synonyme dess. 48, 5^3 

-^ gn^ala der SüUkrafr 44, 229. 

— neue Reaktion 42, 4l8. 

— Nachw. nach Riejder 41, 563. 

— Nachw. neben Salicylsäure 48, 510. 

— Nachw. in Nahrungsmitteln 41, 382. 467. 

— Nachweis in Mitch 43, 597. 

— Nachw. in Bier, Wein usw. 44, 264. 

— Schfidhchkeit für Diabetiker 45, 601. 

— vielseitiges Verbot dess. 41, 4()7 

— Verbot für Strychningetreide 44, 447. 

— HandelsDOtizeD 42, 822. 

— Verkf^hr mit S. siehe unter gltitotoire. 
Sa«ekarlaprSi»arate, Bereohn. des Gehalts an 

reinem Sn.istoff 44, 273. 
Saccharintabletten, im Handverkauf 44, 798. 

— Verarbeitung ders verboten 45, 838. 
Saccharomyces Satarnas 43. 253. 
Saccharomyeopsls, 2 Arten 4'>, 620. 
Saccharose, Vorkommen in Pflanzen 45, 619. 
SaccharosolToI, Bigenschafteu 42, 15. 
Saccharam D. A. IV., untersuch. 43, 417. 
Sadebaam51, Chemisches 41, 431. 
Sämereien, abdestillierte 42, 666. 

Stfrge, rationelle Hersteliuni; 4& 671. 

— Re'ormsarg Tachyphag 44, 102. 
Sftaffllnge, Ernährung ders. 41, 369. 44, 500. 

516. 

— Ernäbrung mit Kuhmilch 45, 308. 

— Hersteil. von Säuglingsmilch 45, 873. 
Säaglingsnahrang, Bedeut der Mineralsalze 43, 

176. 

— holländische 45, 595. 
Säareamldc, therapeut. wirksame 45, 805. 
Silaren, Stellung im Giftgesetz 41, 629. 

— ätärke der organiscben 8 41, 158. 

— Trenn, u. Bestimm, organischer 8. 41, 660. 

— Unterscheid, von organischen u. anorganischen 

8 41, 107 
Säaregettäe, Dichtung für S. 41, 608. 
Safloröl, Kennzahlen dess. 41, 300. 

— Eigenschaften 43, 282 655. 45, 960. 
Safran, türkischer 45, 554. 

— wüder aus der Knm 42, 433. 45, 597. 

— Geschichtliches 45, 683. 

— was bedeutet „Feminell" 42, 598. 45, 606. 

6^3. 717. 

— angebl. Vorkommen von Oxalaten 44, 838. 

— Wertbestimmung 42, 290. 306. 



LXXXVJII 



Safiran, zulässiger Aschengehalt 45, 709. 

— Mschungen dess. 41, 604. 43, 13. 45, 270. 

683. 

— künsü. Anfenohtuog 43, 553. 

— Beschwer mit Kaliamborotartrat 42, 442. 

— Besohwer. mit fettem Oel 44, 8S4. 

— Rackbliok auf 1903 45, 127. 
8afhuikoltur, (Mtrasit. Pilze 45, 939. 
Bafranpulyer, Nachw. von Santelholzp. 42, 377. 
Safraniii, Tolometr. Bestimm. 44, 437. 
Safrol, speeif. Oewioht 43, 280. 
8agnida-Bohiieii, Bestandteile 44, 874. 
Saint Louis» Weltaasstellang 45, 369. 

Sake (Beiswein), Bereitung usw. 42, .328. 43, 

380 
Sakarbolate, Bestandteile 44, 619. 
Sal aiiaesthetieiim Sehlekh 43, 23. 44, 287. 

— bromatnm effenreseens 45, 220. 
cum Yalerlano et Oastoreo 45, 611. 

— Gregory, Bestandteile 43, 519. 

— bepatiea, Bestandteile 45, 863. 

— physiologieun Poehl 41, 207. 44, 18. 287. 

— purgans, künstl. Karlsbader Salz 44, 47. 
Salamander-Alkaloid, Darstell. 41, 263. 
Salaperlen, Bestandteile 43, 108. 
Salatblätter, l^yphushacillen auf S. 45, 964. I 
Salbei«, Besbmdteile 43, 228. , 
Salben, Imprägnieren mit 42, 805. | 

— Vergiftung durch S. 45, 502. i 
Salbenartige Masse, Herstell. 44, 107. 

— Spiritasseife 44, 143. 
SaibenbebXlter ^UtUe<^ 45, 941* 
Salbeneream, Bestandteile 45, 441. 

— (Bad.) 41, 103. 
Salbengrandlage, neue 42, 428. 44, 123. 

— ,,0«tiiol» 43, 335. 
Salbenmtthle laoh Zemsoh 43, 599*. 
Salbenreiber nach Käthe 45, 698. 
Salbenreibschale nach Fanta 44, 341. 
Salbensehaehteln, fettdiohte 42, 394. 

— fett- u. wasserdichte 43, 99. 
Salep, Bereitg. des Schleims 41, 690. 
Salepsdüdm^^ Hydrolyse dess 45, 12. 
Sallbromin, Eigenschaften 44, 480. 
Salieln, Spaltungsprodukte 41, 245. 
Salleylaeetamidester. Herstell. 41, 238. 
SaUcylglykolsünre, Darstell. 43, 39. 
Salieylsftare, ItaUie's Reaktion 41, 125. 

— Nachw. nach Biegler 41, 563. 

— Nachw. neben Citronensäure 41, 335. 382. 

411. 437. 452. 453. 464. 

— Nachw. neben Saccharin 43, 510. 

— Naphw. mit Eisenchlorid 44, 896. 

— Nachweis in Nahrungsmitteln 43, 536. 44, 444 

— Bestimm, auf optischem Wege 41, 777. 
~- Bestimm, nach Messinger 41, 227. 

— kolorimetr. Bestimm. 45, 525. 

— Nachw. von Said in 6. 41, 664. 

— Zersetz, durch Schimmelpilze 44, 338. 

— Zersetz, von Lösungen 45, 200. 

— Vorkommen in yegetab. Nahrungsmitteln 43, 

622. 

— Vorkommen in Pflanzen 45, 425. 

— Vor](ommen in den meisten Flüchten 45, 892. 

— als Konservierungsmittel verboten 43, 244. 

45, 880. 



SalieyLsäore, Grenze der Zulässigkeit als Kon- 
servierungsmittel 45, 892. 
^ Verkehr mit 8. in Oesterreich 45, 294. 
Salleylsilnreätber des Chinins 44, 10. 
Salicylsilareamylester, Anwendung 43, 637. 
Salieylsttnreglyeerinester 43, 39. 80. 
Salieylsänremethylester siehe GanltheriaSL 
Salieylsnlfonsäore, Wirkungsgrenze 41, 63. 

— Bereitung der Lösung 42, 393. 
SaUeyltalg, Verkauf nicht frei 42, 22 
Salicylwatte, Prüf, nach Ph. Nederl. 44, 431. 
Saliphenol = Phenolsalyl 45, 536 

Sallpln^ Bestandteile 43, 519. 
Salipyrln^ Anw. bei Influenza 42, 431. 

— m der gynäkol. Praxis 41, 805. 

— Vergiftung mit S. 45, 560. 

Salit. Bigensch. u. Anwend. 45, 321. 3öl. 
Salitliia, Bestandteile 45, 611. 
Salix-Arten^Anatomie 45, 682. 
Salmiak in Würfeln 44, 786. 
Salmiakflasehe, Excelsior-S. 42, 544. 
SalmiakgeistlUlsehehen. neues 45, 964*« 
Salmlakmalzpastillen 45, 220. 
SalmiakpastiUen (D. V.) 41, 211. 
Salmi% zur Kenntnis des S. 45, 130. 
SaloeUnin, Anwend. u. Wirkung 42, 633. 799. 
Saloe, Alphyläther der Salioylsäure 44, 10. 
Salol, Gebrauch bei Diabetes 42, 248. 

— Spaltung durch Fermente 42, 270. 

-~ -aeet-amidat, Zusammensetz. 44, 680. 
Salole, Herstell, höherer S. 41, 428. 
Salolgaze, Herstellung 44, 152. 
Salolkampher, Bestandt u. Anwend. 45, 441. 
Salokreol, Eigec schalten 44, 204. 
Salophen, Anwend. u. Wirkg. 41, 240. 42, 773. 

— Nachweis 44, 896. 

Saiozon, desinfiz. Badesalz 44, 874. 
Salpeter, Analyse dess. 44, 390. 

— siehe auch Chile-Salpeter. 

Salpeter- und AmmonüakdUngang, Wertver- 

hJUtnis 45, 340. 
Salpeterbakterien, Bedeutung 43, 650. 
Salpetersftnre, Bestimm, ders. neben Hydroxyl- 

amin u. Ammoniak 41, 54. 

— toxikologische Bestimm. 41, 662. 

— Nachw. mit Brucin 48, 249. 

— Unglücksfälle durch S. 41, 200. 

— Darstell, roter rauchender 45, 590. 
Salpetrige Säure, Nachw. mit Brucin 43, 249. 
Salpetrigsaore Alkalien, giftige Wirkung 45, 407. 
Salsomaggiore-Qaellen, Analyse 41, 693. 
Salabrine, Bestandteile 43, 506. 44, 56. 
Salafer, zur Fleischkonservierung 44, 642. 
Salus, Kräuterwein 45, 202. 
Salvago-Drops, Bestandteile 44, 323. 
SalTatol, ein Nährpräparat 44, 7. 
Salvatorwasser, Untersuchung 43, 444. 
Salyatose, Zusammensetzung 41, 252. 
SaMn-Crdme, Bestandt u. Anwend. 45, 611. 

670. 
Salriol, Bestandteile 44, 80. 323. 
SalYolat, braunes u. weißes 45, 863. 
Salz (Kochsalz), steuerfreie Verweodg. 41, 130. 

— Denaturier, mit Seife 45, 212. 

— Denaturier, mit Soda 45, 232. 752. 
Salzbranner Kronenqaelle, Analyse 42, 443. 



LXXXIX 



Siüse, Nachfirben daioh Bestnhiang 48, 5. 
MilHtatonen, Vonohiiften 45, 44. 203. 

— siehe auch unter Koehsalz. 
Sftliltaufen, Wirkung des Magnemoms aaf 8. 

4% 10. 
SsLntaie, DarstelL reinster 41, 255. 42, 523. 

— BereitQDg chlorfreier 41, 553. 

— Herstell. arsenfreier 44, 83. 

— Nentrali8atioon>Tuikt der officinellen 8. 4S, 

387. 483. 

— gasYolametr. Bestimm, nach Riegler 48, 28. 

— Bestimm, der ^bondenen S. 41, 744 

— gaaometr. Bestimm, im Magensi^ 4(, 597. 

— Nach 17. TOD Arsen mit KJ 48, 121. 

— Bestimm, von Arsen 4&. 525. 

— beste Form der Darreiohang 41, 110. 

— Zeraetrong daroh licht 45. 764 781. 

— Bildung im tierischen Organismus 48, 300. 

— siehe auch Aeld. hydroehloricuni. 
SanmiiilatriiL» aus 8alainandra atra 45, 615. 
Samudrlii, aus Salamandra maculosa 41, 263. 
Suuuiter, flüss. Heftpflaster 44, 493. 
Sm^veiB, Daratell. u Eigensch. 42, 621. 
Saabvens Ebulus, die Fruchte dess. 41, 765. 

— neemcNsa, Oel der Beeren 44, 47. 
Snaea, Widerstandsfähigkeit gegen hohe Tempe- 
raturen 41, 741. 801. 

— fermentatiYe Forgftnge in keimenden 8. 44, 

488 

— Atmung bei der Keimung 44, 603. 

— chemisdie Prozesse im reifen 8. 44, 540. 

^ mit fettspaltenden Fermenten 45, 43. 464. 

495. 
SflBeneiweIß, hornartiges 41, 513. 
~ des Johannisbrotbaums 41, 67. 
SsMen-Oele, Untersuchung 44, 759. 
Saaa, neue Art Kunstbutter 41, 114. 

— als Ersatz des Lebertrans 41, 344. 

— Tnbertelbaoillen in 8. 41, 604. 
äaul-Tte, Bestandtefle? 45, 611. 
Saaatogeii, Analyse 48, 44. 

~ Bereitung 45, 121. 

— sogen, russisches 45, 265. 
Saaatol, BestandteUe 44, 421. 
SaadaÜBa-Oel^ Untersuchung 43, 502. 
Saadarak, EtOschungen 48, 828. 
SawiarakQl, Eigenschaften 44, 548. 






i's Schnupfenwatte 44, 726. 
Saadoz, neuer Süßstoff 41, 66. 
gaadplatteafilter nach Fischer 43, 180. 230. 
Saadseife nach Sänger 41, 700. 
Saagalbamin, saures Bluteiweiß 44, 18. 
— Bezu^iqaelle 45, .114. 
Saagmn = Himaa 45, 707. 
Saagesea-Capsulesy Bestandt. 45, 631. 
SaagoetoU Bestandteile 48, 5. 
fiaafaiireawein, Bestandteile 48, 262. 
SaagatiialpÜIen nach Krewel 41, 49. 44, 917. 
Saagalaofonn nach Wartenberg 41, 49. 
Saagalaal rossieom, Eigensch. 44, 79. 
Saagvis, Wurstffirbemittel 44, 64. 
Saagals Draeoais, Referat yon 0. Weigel 45, 

1018. 
SaaMkapaeln, Bestandteile? 13, 481. 
taütUaeiweiß ^ieol% Bestandt. 44, 94 
tadtas, ^ne Albai^ldisUng 45, 220. 



I BaanonstKbehea, Bestandteile 44, 620. 
BaaoehtaoU BarsteU. u. Anwend. 45, 441. 
Sanofoim-Piüparate 45, 133. 
Saaol, Bestandteile 48, 519. 
SaBoleum, Zusammensetzung? 48, 481. 
Saaoliii nach Bahr, Bestandteüe 45, 811. 
Saaoaki^iseln, BestandteUe 44, 874. 45, 133. 
Baaose, Bestandteüe 45, 121. 
Sanosln, Gewinnung u. Eigensch. 44, 313. 361. 

4'i, 301. 
SanseTlera Thysitora 45, 707. 
Santal OrOtiaer« Santalperlen 45, 863. 
Saatal Zadeek, Bestandt 48, 603. 
gaatalea u. Baatalol, Eigensch. 42, 601. 
SaataloL Prflfung 45, 822. 
Saatalolfonaaldehyd, Anwend. 45, 670. 
Baatel oder Sandeil 41, 422. 
Santelholc«!, ostindisohes 41 329. 614. 692. 

42, ÖUl. 45, 244. 822.' 

— westindisches 41, 692. 

— siehe auch Oleom Santali. 
Saatel-Perlea« amerikanische 45, 557. 
Saath^ose = Theobroada 44, 328 
Saatol Fanek, Beetandteile 44, 029. 
Saatealn, Anwend. bei Tabes 48, 161. 

— Therapeutisches 45, 682. 
-^ Naohw. in Spuren 44, 10. 

— basische Abkömmlinge 44, 743. 

— u. SantOBsiore, Konstitution 48, 206. 
Saaus, Bestandteile 44, 803. 

Saaaa, Pfefforsurrogat 41, 626. 
Sapal, feste Spiritusseife 45, 631. 
Sapindas Sapoaarla, Gebrauch 43, 270. 
Sapo aalmaUs Ph. ItaL 44, 611. 

— Calomelaaos molUs (D. Y.) 41, 215. 

— Olyeeriai Uqaidas (D. Y.) 41, 215. 

— Gynoeardiae, Bereitung 41, 74. 

— HTdimrryrl mollts (D. Y.) 41, 228. 

— lehthyoll liquldus 44, 550. 

— kaUaus albus (D. Y.) 41, 228. 
Ph. Ital. 44, 611. 

— medieatas, Prüf, auf Alkali 42, 487. 

— medielnalls Ph. Ital. 44, 611. 

— merearialis angoinosns 44, 194. 
Bestimm, des Hg 4'>, 690. 

— Plels Uqaidus 44, 550. 

— saperadipatas Ph. Nederi. 44. 455. 
i Sapoaes der Ph. Nederi. 44, 455. 

— der Ph. Ital. 44, 611. 

— argeatei, Bestandteile 45, 183. 

— kallai Uquldi nach Dieterich 43, 403. 

— siehe auch unter Seifen. 
Sapoeetls, Walratseifen 45, iBd. 
Sapodenaln, neue Queoksilberseife 41, 200. 314. 
Hapofonn, Darstellung 44, 123. 

Sapokresol u. SapokresoHn 45, 76. 
Sapolaa, Bestandteile 41, 314. 42, 532. 

— Anwendung u. Wirkung 42, 759. 

— filtriertes 45, 6. 
Sapolfmentnm Ole! Jeeorls 45, 886. 
HapomeathoL Bestandteile 48, 335. 
Saponaria, Eigenschaften 44, 549. 
Saponln, Kriterien der Identität 1% 334. 

— hämolytische Wirkung 42, 376. 

— Darstell. aus Eoßkastanien 44, 10. 
Saponlne, Naohw. in Getränken etc. 48, 597. 



xc 



Saponlne, Verbreitung im PQaDzenreich iß^ 55. 
Saj^BineTtrakt, Reinigung 42, 125. 
Saponinsubstanzeii, Literatur 4&, 250. 
Sapodlle, desinfic. Seife 45, 220. 
Saprol, zur Orubenprüfung 41, 682. 

— gegen Mückan u. Malaria 41, 362. 
Sarelnakrankheit des Bieres 44, 580. 

Sargr, Befosmsarg .,Taohyfag'' 43, 671 44, 102. 
SarothAamiui seoparins, ächte Ginsterblüten 

42. 553. 
Sarsaparilla, homöopath. Tinktur 42, 309. 
Sarsaparül-EntfettangsesseDz 45, 55. 
Satinweiß, Herstellung 41, 577 
Saton, antisept. Rasier-Creme 48, 629. 
Satyiia, Bestandteile 45; 631. 
Saubohne, Proteide ders. 41, 194. 
Sauerampfer, Gehalt von Oralsäure 41, 41. 
Saaerkrant, Bacillus dess. 41, 369. 

— Gewinn, von Milohsäure aus 8. 41, 734. 
Sauer A Ck^eekel, Prüfungsaostalt 4B, 179. 
Sauerstoff, neuer Entwicklancs- Apparat 4S, 672. 

— Herstellung von billigem 42, 224. 

— bequeme Herstell. 44, 359. 

— DarsteU. nach Ph. Ital. 44» 592. 668. 

— Darstell, aus Raliumchlorat 44, 787. 

— Darstell, aus Natriumperoxyd 44, 724. 

— Gewinnung aus der Luft 45, 242. 

— Atomgewicht 41. 329. 

— spezif. Volumen 48, 210. 

— Aktivierung dess. 41, 397. 

— basische Eigenschaften 42, 666. 

— Nachweis von aktivem 8. 44, 705. 

— Nachw. in oxydierten Fetten 45, 839. 

— Verwend. zur Beleuchtung 45, 530. 

— flüssiger, bei CO- Vergiftung 41, 717. 
Sauerstoffbäder, moussierende ti», 940. 
Sauerstoff-Ürilverfahren 45, 606. 
Sauerstoff^asser, Herstellung 42, 99. 
Saagflasehe mit Thermometer 41, 282*. 
Sauter's Präparate, Bezugsquelle 45, 924. 
Savonal, Bereitung 43, 519. 

— Eigensch. u. Anwend. 43, 566. 
Scabies, Häufigkeit u Behandl. 41, 87. 

— Behandl. mit Epicarin 42, 13. 
Seabinol, Krätzesalbe, 45, 716. 
Scabiol, Erätzemittel 44, 874. 45, 133. 
Seagliol, Bestandtdile 41, 30. 
Scammonium, quantit. Prüfung 42, 367. 

— Verfälschungen 46, 676. 
Seammoniumwurzel, Harzgehalt 44, 791. 

— mexikanische 44, 795. 

— Rückblick auf 1903 45, 169. 
Searuline, Bestandteile 45, 631. 
Sehafbutter, Analyse 42, 717. 
Schaftaliich, Zusammensetzung; 44, 27. 
Schanz'sche Augensalbe (D. V.) 41, 248. 
Schaper's Blasentee 44, 727. 
Scharlach, Sernmterapie 43, 196. 

— Behandl. mit Sozojodolnatrium 43, 212. 

— Anwend. von Ichthyol -Laoolinsalbe 43, 212. 
Scharlachserum, Gewinnung 43, 604. 
SchattenwisMuschaft 45, 697. 
Schaumwelnsteuer-Gesetz, Giltigkeit 43, 568. 
Scheideflasche nach Glaner 44. -iO*. 
Scheidetrichter nach Günther 41, 469. 
Schellack, Entstehung 45, 218. 



Schellack, künstlicher 45, 689. 

— Referat von G. Weigel 45, 970. 
Schenckia blumenaTlana, Chiomogen ders. 43, 

5b9. 
Schenertee, AnVündig. verboten 44, 594. 
Scheurer*8ohe Streifen, Benutzung 45, 626. 
Schiffsfett, Hamburger, Gewinnung 42, 274. 
Schilddrttse, enthält auch Brom 41, 52. 

— enthält Arsen 41, 95. 

— wirksame Substanz ders. 48, 163. 
Schilddrttsensaft, Wirkung 41, 240. 
Schilder, sogen. Dauerschilder 41, 405. 
Schilderlack, widerstandsfÄhiger 45, 349. 
Schildlaus, Fortpflanzung 44, 90. 
Schilßichlttuche, Verw. zur Dialyse 42, 644 
Schiller-Brot, Backverfahren 41, 340. 
Schillingcrs Sublimatpastilien 45, 158. 
Schimmel & Co., Berichte: 41, 42, 43, 44 siehe 

die betreff. Jahrgänge; 45, 355. 
Schimmelpilze, gewerblich ^<o^i^»«®^*V« l^'i 

— «palTuiig von Glykosiden durch S. 43, 371. 
Schimmel-, Sproß- u. Spaitpilie, Unterschei- 

diog ^ 644. 
Schinken, Prüf, der amerikanischen 41, 342. 
Schinoxydase, Bigen-chaften 41, 416. 
Schititiol, Eigenschaften 44, 19. 
Schizophyceen, mikroohem. Untersuch. 4S, ^söö. 
Schlachtungen, aBoptisohe 42, 780. 
Schlafinittel ans Mohnköpfen 4a, 101. 

— eine neue Klasse 44, 360. 

— verschiedene Wirkung 45, 805. 
Schlangenbisse, Behandlung 45, 878. 
Schlangengift, physiolog. Wirkung 44, 501. 

— -Lecithide, Eigensch. 45, 422. 

— Heilserum gegen S 45, 485. 
Schlangenwurzeltfl, Eigenschaften 41, 47o. 

— als Parfüm 41, 692. ^^ . 
Schleieh's Marraorseife, Waohspaste u. Steann- 

paste 41, 482. 808. 

— narkotische Mischung 44, 279. ^, , , 

— anästhetische Flüssigkeiten nach Ph. NederL 

44, 4i4. 
Schle1ch*B Präparate, Aufzählung 48, 23. 
Aenderungen und neue Vorschriften 46, 

88. 133. 

siehe auch unter Liquor, Pasta etc. 

Schleinihildung in Zucke riösungen 48, 254. 

— in Nahrungs- u. Genußmitteln 48, 598 
Schleimhantlnpus der Nase, Behandl. mit E*yro- 

galluBsäure 45, 44. 
Hehlncken, Behandlung dess. 44, 225. 
Schlttssclschilder aus Gelluloid 48, 396. 
Schmalz siehe Schweinefett. 
Schmelzpunkt-Bestimmung, neue Methoden 

41, 301. 740. 44, 5ö6. 6b8. 

Apparat nach Kunz-Krause 42, 45*. 

desgl nach Klinckhardt 48, 248. 

desgl. nach Maquenno 45, 283. 

Sehmld's Heilmittel bei Fußleiden 4% 79. 
Sehmierseife, Verätzung mit S. 42, 817. 
Schminken etc. der alten Aegypter 44, 599. 
Schnarchen, Verhinderung 48, 671. 
Schnecken, Veitreibung ders. 42, 645. 
Si'hnelligkeitswahnsinn 44, 447. 
Schnupfen, Behandl. bei Kindern 41, 97. 

— äußere UiBachen 44, 626. 



XCl 



SehamplenpiilTer nach Branner 44, 8. 
Sebirapfttldier, papierne, 48, 386. 
Seh5ii'8 Wanderbalsam 48, 43. 
Sehffnbeln-Psfeiisteeher'Bches Beagenapapier 

4&, 225. 
Sakokolade, ünaobeinbarwerden 41, 807. 

- Verpaokanfc den 41, 369. 

— znUiissiger Zackergehalt 46, 270. 
Sekokoladenmelile, minderwertige 48, 42. 

- üotersaohang 44, 338. 
Sekokolade-Sappenmeliie, Färben ders. 44, 162. 

201. 
SehnuDin'soher Tee (D. Y.) 41, 232. 
SehiBQbeii mit \fetaUfühning 48, 422. 

— Veihütung des festroetens 48, 450. 
Sdkrill, Erkenntliohmachen radierter 8. 41, 647. 
SckriflflUsehiuigeii, Ermittelang 48. 422. 
Sehrifkaeieheii, gericbtL üntersacliang 4'>, 527. 
SehrSder's Malzeztrakt-Gesui dheitsbier 4&, 606. 
Mflnkoirs Tannoformpastillen 44, 493. 
MlBMlIiestluüter nach Müller 44, 16*. 
Sekfttte der Nadelhölzer, Ursache 42, 241 o. f. 
Sektttze*8 BlatreinigangspalYer 44^ 108. 

- Heilsalbe 44, 108. 

— Aasschlagsaibe 46, 133. 
Sekiibertiiie, Vorschiiften 41, 766 48, 365. 
Sfhihwert, Wichse für braanes S. 41, 419. 
Milen, Messung des Tageslichts 48, 156. 314. 

44, 161. 

- Belichtong der Arbeitsplätse 48, 395. 
SehunbuTf^B Yerüahren zur Keimfreimachang 

des Trinkwassers 41, 324. 
Mvtsmarkeii, Anmeldung 44, 649. 
Sehatzmaske bei Explosionsgefahr 42, 760*. 
SehwSHnehea, BehandL ders. 42, 51) 
Sehwiliime, Sterilisierung ders. 42, 433. 
Mwine zum Zeichnen von Eisten 42, 362. 
Sehwanirersehaft, Difit während der 8. 42, 40ö. 
Sekwan (od. Treu), ein Schwindler 44, 683. 
Sehwane Sehrifl, säurebeständige 42, 125. 
Sehwebepnlte, Bezugsquelle 41, 486. 
Sehwefel, mit Schwerspath veriälscht 41, 74. 

— sogen, ventilierter 42, 417. 

— Feinheits-Bestimmung 42, 603. 

— Bestimm, nach Petersen 44, 110. 

— Bestimm, in organischen Körpern 45, 136. 

- Bestimm, im Roh-8. 45, 850 

- Wirkung auf Oidinni Taekeri 42, 660. 
Mwefelbider in Zmkwannen 42, 169. 

- künstliche 45, 587. 

Sekwefeiblameii^ Nüchw. von Sohwefelpulver 

41, 554. 
Sebwefelbnuid, Ersatz für S. 45, .428. 
Sebwefelertme, Vorschrift 42. 717. 
Sebwefelkohlenstoff, Vergiftung 44, 598. 
Sekwefelleber, Gehalt an Sulfat 44, 776. 
Sehwefellebertran, Bereitung 44, 45. 726. 
Sehwefelsänre, Fabrikation nach dem Sontakt- 

vertahren 44, 9U, 275. 45, 339. 

— Herstellung im Oloverturm 42, 645. 

— Darstellung oonoentrierter 41, 400. 
~ Oehalt an Selen 41, 422. 

— Nachweis von Selen 42, 153. 

- Arseogehalt ders. 42, 332. 

- Nachw von Arsen mit £ J 48, 121. 45, 525. 

- maßanalyt. Bestimm. 41, 160. 



Sehwefelaiue, gasvdumetr« Bestimmong nach 
I Biegler 44, 696. 

I-- Bestimm, mit Benzidinchlorhydrat 44, 816. 

45, 337. 
' — arsenhaltige, als Reagens auf Alkaloide 4b, 

692. 

— in der Luft, Nachweis 41, 570. 
, — Yerbrauob zum Putaen 41, 629. 808. 

Sehwefelaftnrauüixdrld, HerstelL 41, 110. 48, 

96. 
, — desgl. nach dem „Kontaktverfahren^* 48, 439. 
' S^wefelsttnndimethyleeter 42, 69. 
6ehwefeltei>nell!B, Bezugsquelle 45, 530. 
8ehwefelTerb!ndiuif6B nebeneinattder zu be- 
stimmen 42, 336. 
SehwefelwiNaer, Wirkung ders. 41, 344. 
SehwefelwassentoU; Entwicklung auf trooknem 
Wege 44, 246. 

— Reinigung 45, 240. 
I — Nachweis nach Oaoassini 48, 573. 
! — Nachweis bei Vergiftungen 41, 80. 

— fiassiger 46. 830. 

SehwefefwasaentolUiire Ph. Ital. 44, 742. 
SchwefUfe Slure, Schädlichkeit im Rauch 41, 

278. 46, 293. 

im amedkan. D5rrob0t 44, 156. 

in sonstigen Nahrungsmitteln 46, 577. 

Literatur über S. 42, 185. 

Sehwefliffsaure Salse als Präservesalz verboten 

48 180 
Sehweine, Erampfmittel für 8. 44, 807. 

— Fütterung mit Abfallprodukten 44, 579. 
Schweiiieren, Eontrole in Hamburg 42, 273. 

— Schmelzpunkt 48, 416. 

— Höhe der Jodzahl 42, 274. 307. 

— von mit Baumwollsaatkuchen gefütterten 
Schweinen 42 505. 568. 577. 

— ünsioborheit der Halphen'schen Reaktion 42, 
505 577. 

— üntersuchungsergebnisse 44, 337. 

— Nachweis von Pflanzenölen nach Welmans 
42 437. 

— Nachw. von Kokosfett 46, 94, 636. 
Schweinepest. Anwend. von iSepticidin 44, 666. 
Sehwelneseaehe-Serani 42, 53i. 44, 205. 
Schweine^peek, Untersuchung 44, 579. 
Sehwelnaniereii^ Anw. gegen Urämie 44, 916. 
Schweiapalver, Vorschriften 45. 49. 
Schweizer*s antiseptische Pessarien 44, 726. 
Schweizer Universaltee 45, 863. 
Scopalia camiolica, falsche Belladonna 48, 12. 
Scopariii, Eigenschaften 41, 43. 
ScopoliuniB, Mazimaldosen 41, 287. 

— Anwend. bei Geisteskranken 45, 678. 

— Abwandlansen 44, 849. 
Scopolaminhydrobromid, Wirkung 45, 622. 
Scott*s Emulsion, Ersatz 48, 290. 

— Bereitung 45, 133. 
Scrophulose, Verbreitung durch Ansteckung 42, 

794. 

ScnleYn, Rattentod 44, 174. 
1 Scateilarin, Eigensobaften 42, 616. 

Scvttaemiii, Vorkommen 48, 258. 
iSebnm Ph. Suec. 42, 702. 
I — benaoAtum (D. V.) 41, 228. 
i ~ boTliL u. — ofUe PL Ital. 44, 629. 



j 



1 



XCII 



Sebam PIimM, Berütanc 48, 619. 
Seeale eornntum Ph. Itä. 44, 676. 

D. A. IV., maogelhaft besohrieben 42, 

499. 

siehe auch Mntterkoni. 

Sedimentier-Seheldetrlebter 44, 859. 
SedUtzky's Badetabletten 44, 259. 
8eebald*s Haartinktnr, Bestandt 41, 426. 
Seefisehe, Leuchten ders. 44, 906. 
Seekrankheit, Ansieht von Biziz 44, 862 

— Mittel gegen 8. 42, 778, 48, 392. 
Seemann'8 FaUsucIitsmittel 46, 86S. 
Seesalz Bestandteile 42, 884. 
Seeaand, homöopath. Arzneimittel 44, 680. 
See Q. Zosammensetzangen vergl. auch Meer. 
Sdehes (französ.), Bedeutung 45, 1006. 
Seide, Beschwer, mit Zinnsalzen 42^ 268. 44, 

66. 

— Sterilisation ohinujgischer 4&, 587. 

— künstliche, Herstellung 48, 100. 

Unterscheidung von echter 8. 43, 156. 

Untersuch, auf künstliche 8. 45, 118. 

Festigkeit von Natur- und Kunsts. 48, 

85. 

— Eigensch. der Ylskose-S. 44, 342. 

~ -Terliaiidstoffe der Ph. Nederl. 44, 430. 
Seifen der Ph. Ital. 44, 611. 

— der Ph. Nederl. 44, 456. 

— neue Fabrikationsweise 42, 780. 

— Füllung mit Zucker 41, 679. 

— antiseptische 41, 444. 

— flüssige antiseptische 44, 831. 

— eiweißhaltige 48, 174. 

— flüssige Fleckseifen 44, 342. 

— gelatineartige 41, 783. 

— Zuekerffehiut der sogen. Olycerins. 43, 238. 

— Herstell, medicinischer 8. 41, 614. 

— medicinische, 18 Yorschriften 44, 384. 

— flüssige medicinische 44, 816. 

— Stiepers Neutndseife 45, 304. 

— für Photographen 41, 684. 

— Füllstoff für ToUettes. 44, 259. 

— Beurteil, der Prima-Kerns 45, 32. 

— der Waschwert der S. 42, 761. 

— yegetabil. Erbatz 45, 156. 

— zur Analyse der 8 41, 416. 

— Bestimm, des freien Alkali 42, 7. 44, 595. 

— Bestimm, von Aetznatron u. Soda 45, 524. 

— Bestimm, der Fettsäuren 42, 425. 45, 655*. 

— siehe auch unter Sapo. 
Selfenalkohol, Verwendung 41, 42. 
SelfenanidjBator nach Stiepel 45, 655*. 
Selfenhalter, Fesselselfe usw. 42, 376. 
SelfenlOsnng zur Hirtebestimmung des Wassers 

42, 145. 
Selfenpnlrer für Waschzwecke 41, 683. 
Seifensand Blitzblank 45, 313. 
Selgers CnratiTe Simp 45, 132. 

— Operattng PUls 45, 132. 
Selas-Brenner, Vorteile dees. 45, 409. 
Selen, Atomgewicht 44« 21. 

~ biologischer Nachweis 43, 508. 

— Bestimm, in organ. Verbind. 44, 138. 
Selenin, Herkunft des Namens 43, 641. 
Selenin-Präparate, ünterRoheidung 42, 768. 
Selenop^rfn, Zusammensetzung 42, 704. 



Selenotypie, Ausfohrong 44, 482. 

Selenwasserstefl^ phvsikal. Eigensch. 48, 121. 

SeliwanolTsehe Beaktton 44, 817. 

Selleile«!, Eigensohaften 42, 92. 

Semen Areeae, —- Emeae, — LIni, — SInapla, 
~ StrophantU. — Strjehni D. A. IV., 
mangelhaft besenrieben 42, 499. 

— Areeae Ph. Hehr. 42, 551. 

. Amoml, Handelsaotiz 45, 339. 

— Bondae, Abstammung 41, 238. 

" CoeeognIdeY, fettes Gel ders. 43, 193. 

— Colae Ph Helv. 42, 651. 

— €k>lae Ph. Nederl. 44, 430. 
siehe auch Kolanuß. 

~ Golehlsl, Gehalt Ton Golohiein 45, 39. 

Bestimm, des Golohidns 41, 729. ^, 287. 

306. 45, 40. 729. 

— Uni Ph. ItaL 44, 676. 

• Paeonlae, Verfilsohung ^ 721. 

— FapaTerlSy Referat von 0. Weigel 45, 1020. 

— SabadlUae, Bestimm, des Alkalofds 42, 289. 

309. 

— SImabae Cedron 44, 288. 

— SInapIs Ph. ItaL 44, 676. 

— Strophanthl, Stammpflanzen 41, 690. 

siehe auch unter Strophaataa. 

Ph. Helv. 42, 551. 

Ph. Nederl. 44, 430. 

i D. A. IV., zeitweiser Mangel 44, 278. 

I Fettgehalt 42, 427. 720. 

' Grünfürbung mit Schwefelsäure 44, 884. 

I VerfiUschung und Prüfung 42, 120. 163. 

! Prül auf Strophuithin nach Ftonime 41, 

689. 

, Bestimm, des Strophanthins 42, 649. 

I Beförat von G. Weigel 45, 1020. 

! — Stryehni Ph. Suec. 42, 701. 

I Sameneiweiß dess. 41, 471. 

I Normierung des Alkaloidgehalts 41, 261. 

I Semlkarbadde, ^rmel u. Eigenschaften 43, 46B. 

44, 617. 
Semlnase, Begriff u. Wirkung 41, 513. 

— Terglichen mit Diastase 42, 219. 
Semlnln, Bedeutung 42, 219. 
Senega, homöopath. Tinktur 42, 309. 
Senega u. KodeYn. Farbreaktion 44, 814. 
Senfkörner. Vergittung mit 8. 45, 288. 
SenAnehl^ Bestimm, des Senföls 44, 236« 

— Haltbarkeit 45, 1008. 

SenfiU, Bestimm, nach Böser 43, 427. 

Senföl, -papler u. -samen, Wertbestimmung 41, 

600. 
Senl^pler, Prüf, nach D. A. IV ^ 486. 

— Bereit, nach Ph. Ital. 44, 677. 

— Bestimm, des Senföls 45,. 384. 
SenflsMunen, Struktur des 8arepta-8. 41, 510. 

— Bestimm, des fetten Gels Ü, 466. 

— Bestimm, des Senföls 42, 466. 45, 384. 
Seng, Bestandteile 43, 619. 

— Essenz aus Panaz Schinsang 44, 80. 
Senna-Gordlal, Bestandteile 45, 636. 
Sennin, Bestandteile 42, 704. 
Sennlne, Bestandteile 44, 629. 
Sepslna Fäulnisgift 45, 687. 

■Septieldln, gegen Schweinepest 41, 399. 535. 
I 44, 666. 



xcm 



fteptofoma, Eigenseh. n. Torwandg. 4S, 670. 

— ZuflunineDsets. 48, 458. 

Sf^oim lifaiitaa, Gerbstoff ders. 4^ 379—390. 

SMMi, Bandwannmittel 45, 536. 

Series Medleamlniuii Saxmu 41, 734. 808. 

Serin, Synthese des 8. 48, 608. 

Serine, Verhalten gegen Formol 48, 807. 

SertkynlB, Besttndt. a. Anwend. 44, 25. 

9enm aMrfuüeiim Tnneeek 44, 287. 

- aBtiarUuitteaB, Bereitung 46, 157. 
0«Bb« 45, 810. 

~ aaMjphtherieiB siehe Biplitkeile-HeU- 



— utithjrsidiBva 45, 76. 

— airtlT^BlBeiix 48, 519. 

— MeUormtum CMwa 44 439. 

— broutuB n. 8. jodtttun 48, 519. 

— Jodatam, Bereitung 45, 934. 

— D^lquuit, ein Bohwindel 44, 232. 246. 

— ■«SMlare, Bereitg. 48, 326. 

— eMtim PeitMBlH 44, 122. 

— Tkynoldtel, Eigensoh. 44, 79. 135. 
8«iuü, Gewinn, dess. im Allgemeinen 48, 401. 

— für den NsohweiB bestimmter Blatarten 45, 

322. 

— g^gen Bnbonen-Pest naeh Tersin 46, 400. 

— gegen Creünismiis o. Mixödem 48, 358. 

— gegen Dysenterie 44, 784. 

— gegen Eindbettfieber 46, 361. 

— gegen Krebs naeh Doyen 45, 886. 

— gegen Milsbnnd 49, 661. 

~ xnr Behandl. der Fest naoh Brazil 45, 367. 

— för die Pferdedrose 44. 97. 

— gegen Binderpest 45, 416. 
~ gegen Botianf 45, 117. 

— gegmi Soharlach 48, 196 604. 

— gegen Schlangengift 45, 485. 

~ Anti-Stieptokokkensenun 45, 357. 517. 

— gegen Syphilis nach Panlsen 45, 399. 

— gegen Tetanos, siebe anter Tetanus. 

— gegen Tnberkulose von Marmorek 45, 477. 
siebe auch unter Tnberkmlese. 

— Anti-Typhnssemm nach Jez 44, 874. 45, 360. 

— Tergl. auch die betreff. Krank hei tsnamen. 
Ssnunalbnmin, Hydrolyse 4^, 687. 
SenuBUMsekekea, nene Verpackung 44, 289. 
SenuBglobnline, Begriff 44, 415. 

— Yerfaalten gegen Formol 48, 207. 

— Hydrolyse 45, 687. 

Scmpssle u. SernsspslTer naoh Schleich 48, 

23. 
Seruiprlpanite, Literatur 48, 34. 
Sssaain, Sesamöl-Emulsion 48, 651. 
8csan«i, afrikanisches 41, 485. 

— Aufbewahr, in Kanistern 44, 41. 

— Vermengung mit Erdoufiöi 44, 638. 

— neue Farbreaktionen 41, 57. 

— Unsicherheit der Beaktioaen 42, 589. 545. 

— üebersicht der Beaktionen 48 167. 

— Irrtum beim Nachweis dess. 48, 312. 

— Beaktion auf gebleichtes S. 48, 609. 

-> Baudouin'sche Beaktion 42, 428. 48, 674. 
~ Beilier^scbe Beaktion 48, 598. 

— Ciuperoeeoo's Beaktion 44, 915. 
~ Haiphen'sohe Beaktion 41, 466. 

— Glykose-Salzsäorereagens 42, 355. 



Sesamtfl, fioltsien's Zinnchlorür-Reaktion ^ 546. 

48, 43. 674. 
Sesamol, BesUndteü des Sesamöls 45, 10. 
Sesamniii Orientale, kranke Pflansen 45, 962. 
Shaajpoo- Walser, Bestandteile 44, 259. 
Bieeo, DarstelL u. Eigensch. 41, 538. 553. 

— YerwendnngsweiseD 42, 717. 735. 
6ieeogeD=BI«eo dnalex 48, 604. 
Siceole, Darstell, u Eigensch. 44, 79. 284. 
Bleeelnm Rfelni, EisenHchaften 4$, 290. 
SIeeoptllen, übersuckerte 48, 608. 
SieherhettsbenilB, Beetandr. 46, 220. 
Sieheriieltskabler nach Katz 41, 728*. 
Slderinpillen, Bestandteile 46, 631. 

Sldoaal, Eigensch. u. Wirkung 41, 180. 4*2, 209. 
44, 157. 

— Ersatz für 8. 45, 536. 

— f^en^, Eigenschalten u. Wirkung 48, 335. 

44« 94. 157- 255. 
Siedepunkt-Bestimmung 42, 45.* 44, 66a 
BledeTenif, Vermeidung dess. 42, 511. 
Slegelf^i^panit, feuersicherer 44, 181. 
Siegellaek, SohädUchkeiten dess. 45, 732. 
Siegers KreuBaeher Tablettea 45, 631. 
aikkatlTe, Bestimm, des gelösten Bleis 42, 445. 

— Vorschriften 44, 732. 

SUigit, Beetandi u. Anwend. 45, 158. 
Sllher siehe auch unter Argentua. 

— Trennung Ton PlatinabfiÜlen 41, 264. 

— Bosafarbe auf S. 42, 27. 

^ Farben der allotropen Modifikationen 45, 247. 

— Nachahmung von Alt-8. 46, 31. 

— Putzmasse für S 42, 542. 

— Entfern, von Tintenflecken auf 8. 48, 244. 

— Nachw. in organ. Geweben 42, 436. 

— Bestimm, nach Bief^er 48, 28. 

— Titration mittels Jodsäure 46, 19. 

— koUoidales, HersteUung 48, 447. 44, 840. 
siehe auch Kellarfol und ArgMitum eol- 

loidale. 
SUberbenioat, LösUohkeit 43, 314. 
Sllbereatgut, Darstellung 44, 333. 
SUber-ElweißTeriiinduigien, wasserlösliche 42, 

221. 
Sllherfleeke. Entfernung ders. 41, 168. 

— auf Händen so entfernen 44, 617. 
Sllberimitatlon, Herstelluns 41, 99. 
SilbermttnieD, Reinig, u. fonserTler. 4'», 14. 
SUberparanuelete-VerbluduDgen 48, 246. 
Sllberperozyd, angebl. Beaktion auf S. 45, 68. 
SilberperoxjHltnt, Formel 48, 61. 
SUberphosplimtkoUodinmiMipler 41, 371. 
Stibeiilattienng von Brittania-Metail 48, 258. 
SilberproteYd, Eigenschaften 44, 135. 175. 
Silbenrerbinduogea, feste alkalische 42, 523. 

— der Gelatosen 45, 534. 
SUberrltelllB, Eigenschaften 44, 135. 175. 
SUber-Wundbehandluig naoh Cred6 42, 812. 
Sllhnmlt, neue Legierung 41, 577. 746. 
SllesUhwaren, HersteUung 44, 31. 

SlUeea, homöoi>ath. Medikament 42, 492. 
Silleiaiii u. Bor in kristallin. Form 45, 303. 
BIlieioiii-Kalk-StaUhninDeD 48, 351. 
Silieiamlynphvl, Bestandteile 44, 287. 
SUlkAtdttnger, HersteUung 41, 112. 
Sillm-Bruinen, Zusammensetz. u. Anwend. 45,95. 



XCIV 



SUoxIkov« Bestandteile 44, 425. 

— feuerfestes Mateiial 45, 715. 
Simon'sches Brot 44, 805. 
Slnftpln^ Bestimmnog dess. 41, 54. 
SiphoB, nicht Syphon 42, 818. 

— ein neuartiger 42, 774. 

— sogenannter Royal S. 45, 274. 
SirikAja, üntersnohung 42, 635. 

Sirig, Gewinn, o. Wert 43, 331. 44, 290. 
BlriQskiifelii, Bestandteile 43, 674. 
SIrokol, Bestandteile 44, 620. 
Siroiin, Yorscbrift [M.) 42, 39. 

— Wort ist geschützt 42, 416. 
Sirop Bretanneaa, Bestandt. 45, 220. 

— d^pnratif Latray 44, 153. 

— de Dnsari; a. S. de Gibert 43, 593. 

— FameU Bestandteile 45, 863. 

— Feilet, Bestandteüe 44, 874. 
Sirosol, Bestandteile 43, 359. 519. 

— Bezugsquelle n. Anwend. 43, 582. 
Sirsol = Sirofiol 45, 158. 

Sirupe, haltbar zu machen 43, 246. 

— keimfrei sa halten 44, 232*. 

— Verbind, des Krystallisierens 45, 227. 

— in Brasilien gebräuchliche 42, 249. ^ 
Sirupi der Fb. Ital 44, 738. 

— der Ph. NederJ. 44, 456. 

— Bereitung mit Fluidextrakten nach Fb. Uelvet. 

44, 636. 
SirupsgefäPe. Verschluß 45, 936. 
SirupuB Aeidi carbol. Ph. d Aut. 44, 550 b30. 
hydrojodiei 45, 987. 

— Aetheris Fb. HeW. 42, 631. 

— Althaeae e. Vino stibiato (D. V.) 41, 2.?8. 

— — Znsatz von Citronenstfure 44, 502. 
— - antlueuralgieus Lebron 45, 631. 

— aperitiras Fh. ItaL 44, 738. 

— aromatieus nach Oyula 44, 25. 
-> AurantU eort^ süßer 43, 463. 

— Balfl. tolutani. Bereit. 45, 809. 

— Bromidorum, Bereitung 44, 727. 

— Bromoforoüi Beuttner 44, 25. 
eompos. Ph. d'Anv. 44, 550. 

— Caleli laetophospiioriei Fb. d'Anv. 43, 593. 
nach L» Wall 45, 30i^. 

— - pliospiio-laetici rBad.) 41, 104. 

— Castaneae Tescae iD. V.) 41, 228. 

— Catechu Fh d'Anv. 44, 830. 

— Ciehorii cum Bheo Fh. Ital. 44, 738. 

— Cinnamomi Fh. Helvet 44, 636. 

— CoecioneUae (D. V.) 41, 229. 

— Codeini (D. V.) 41, 229. 

— eontra Ciiolelitlüaain Fh. Nederl. 44, 456. 

— Conyallariae Fh. d'Anv. 44, 550. 

— depuratlTus Laney Ph. Nederl. 44, 456. 
LaTray 45, b63. 

— DioDini Fb. d'Anv 44, 830. 

-~ Ferri albuminati (D. V,) 41, 229. 

CliiniDi et Stryehnini phosphor« Ph. 

d'Anv. 43, 594. 

jodati Fh. Helv. 42, 551. 

Fb. Ital. 44, 739. 

ex tempore paratns 44. 36. 

Bereitung mit Glykose 45, 571. 

Veränderlichkeit 42, 688. 

Bestimm, des Jodgehalts 41, 227. 571. 



Sirupus grlycero-phospliorieus 48. 39. 
Siboni 45, 536. 

— lieroini (M.) 42, 89. 

— Hydrarg. Jodati Ph. d'Anv. 43, 593. 

— hypophospbitum eomp. (D. V.) 41, 229. 
Fb. d'Anv. 43, 290. 594. 

Jaborandi Fh. d'Anv. 44, 550. 830. 

— Jaueanneau-Dufreane Fh. NedwL 44, 456* 

— jodoferratus Buspiui Ph. Ital. 44, 739. 

— jodO'tannieus, Bereitung 45, 913. 
Ph. d'Anv. 43, 594. 

— Ipeeaeuaiihae Ph. Helv. 44, 636. 

— Kalii bromati Fb. d'Anv. 43, 593. 

gruaihymici Lepehne 45, 631. 863. 

sulTogui^akoU 44, 252. 

— Kolae, Vorschrift 41, 475. 

eompos. Hell 41, 739. 44, 25. 510. 

— Kreosoti (D. V.) 41, 230. 

— Liquirltiae Fb. Helvet. 44, 636. 

— nervotonieus Fleseh 45, 631. 

— Maidis stigmatarum Ph. d'Anv. 44, 830. 

— Menthae piper. Fb. Helvet. 44, 636. 

— Mori Fh. Ital. 44, 739. 

— OpÜ Fh Ital. 44, 739. 

— Plantaginis (D. V.) 41, 230. 

— Pmni virglnianae (D. V.) 41, 230. 

— Batanhiae Ph. Helvet. 44, 637. 

— Bhei Fb. Helvet. 44, 637. 

— Bubi Idaei siebe Himbeersirup. 

— salium hypophosphorosorum 44. 25. 

— Sarsaparillae Fh. Hetvet. 44, 637. 

— SeiUae (l). V) 41, 230. 

eompos. (D. V.) 41, 231. 

^ Senegae Fh. IUI 44, 637. 

— Sennae e. Manna, haltbarer 42, 600. 

— Simplex, (lebalt an Invertzucker 43, 544. 

— ThiocoU eompos. 45, 158. 201. 

— Thymi (M.) 42, 39. 

eompos. (Bad ) 41, 104. 

tolutan. Stephan 44, 874. 

— Trifolii eompos« 45, 631. 

— Valerianae (D. V.) 41, 231. 
bromatns 45, 220. 

— Zingibe is (D. V.) 41, 231. 
Sisaifiiser, Herkunft 45, 582 

Sitogen, Eigensch u. Verwend. 41, 682. 766. 

42, 136. 43. 331. 
Sitophobie, Begriff 45, 465. 
Sitosterin, im Maisöl 44, 437. 
Slcatolessigstture, Heaktion 41, 334. 
Skroftn, Bestandteile 44, 573. 
Skurol. soll wohl Isarol beißen 44, 313 
Smaracrdine, Hartspiritus 43, 294. 542. 
Soda, Fein- u. Schaum-S. 41, 576 
~ natürliche in Mexiko 43, 277. 
- natürliche in Toga 44, 551. 

— AblageruDgen in Aegypten 45, 478. 

— elektrolyt. Herstellung 44, 531. 

— Desinfektionswert 45, 274. 
Sodalösung, desinficier. Kraft 44, 464. 

— eine in der Analyse uozulfissigeBeieiohntinir 

45, 331. 
Sodortabletten, Bestandt. 43, 519. 
Stfhnlin^s Turrleula, Bestaodt. 45, 221. 
Sohlen. Eonservierong ders. 42, 166. 
Sojabokne, Proteide ders. 41, 194. 



xcv 



M und G»l, BedentuDg 41, 137. 
Solmfai, Formel o. Eigensoh. 45, 65. 

— Zackerkomponenten 43, 339. 45, 282. 
Mumm earoUnense, Anwendung 45, '^01. 
Menoid, Ableitung des Wortes 48, 366. 
8olldo|rcB A^ Zasammenset^. 41, 436. 
8oHb9 Bestandt. n. Preis 41, 611. 
Soloeol = SolTeol 48, 542. 
Soltsien's ZinDchlorar-Reaktion auf Sesamöl 42, 

546. 48, 43 674. 

beste Ansführang 45, 801. 

8olabe6, Bestandteile 45. 810. 
Belvtieiiu Bestandt n Anwend. 43, 506. 
Solmio Addi pleronitriei (D. V) 41, 231. 

— aetherea Saponis (St. Th.) 44, 244. 
- Ammonii Taleriam Pierlot 43, 594. 

Pb. d'Anv 44, 830. 

— Bismntl alrallnA (D. Y.) 41, 231. 

— boro-saUeyllea (D. V.) 41, 231. 

— ChiBini h.^droehlor. Ph. d'Any. 43, 594. 

— CoffelBi pro Mtfd. salieat. 43, 290. 

— Ferri pepton. dialyi. camata 44, 726. 

— Haie, Vorschrift 41, 636. 
■- Xatril elüor. pbysiolog« (D. V.) 41, 232. 

— saUna (Sr. Tb.) 44, 244. 

— u. Liqaor Bnsowii 44, 239. 
Mation antidlab^tiqae, Ba<)tacdteile 44, 727. 

— ie Capitan, Bestandteile 44, 727. 

— de Coirre, Bereitung 41, 552. 

— de Digitaline, Znsammensetzung 44, 874. 

— GioeB, Zusammensetzung 44, 174. 

— Pntaaberge 45, 158. 
Solatioiies der Ph. Ital. 4i, 739. 
SolTeoi-Priparate nach Hülebrecht 43, 467. 
8olTiB nach Müller, Bestandteile 48, 604. 
Salroeal-Kaliiuii u S.-Lithiiiiii, Eigenschaften 

42, 5b9. 48, 161 
Somaferrol, Bestandteile 43, 653. 
Soaiatoae, Wirkung 4L 805. 

— Wert ders. 42, 477. 

— Alt der Resorption 4i, 749. 

— in flüssiger Form 45, 810. , 
SaBiatose-Kraflwein 44, 727. 
Sommersprossen siod eine Krankheit 48, 378. 
Sommeraprossea-Sallie 44. 268 
Sommersprossen-Seile 45, 6H1. 
SoBUial, ZusammensotzuDg 48, 334. 

— Preis dess 44, 284. 
Somnoform, Be> tandteile 48, 642. 651. 
Sonnenlielit, leducier. Wirkung 45, 539. 
Sophoi, Ersatz des Mesotan 45, 707. 
Sopiioiin, Vorkommen u. Eigenschaft 45, 731. 

Sorbtnsftnre, Synthese 42, 126. 

Sorbose, D^rst. u. Eigensch 41, 433. 

Serghnm, Verwendung zu Brot 42, 349. 

Sorihamliirse, Kultur dess. 43, 354. 

-> 6 ykoäd dess. 48, 405. 

Serldtt, BesUbdteile 45, 631. 

Seson, neues Nährpräparat 41, 252. 288. 

— Analyse 48, 44. 

SouTeribie-Kapseln, Bestandt 45, 221. 
Soxlüet^s Nährzucker, Eigenschaften 48, 94. 
Berstellung 43, 236. 

— Säuglings-Nährzucker 45, 181. 

— FUtriermasae, Besugsqueile 44, 583. 



Sozojodolsalze der Ph: Nederl 44, 413. 
Spargrel, Gewinn, des Aromas 4l, 720. 

— Bestandteile dess. 45, 658. 

— ^gewässerter 45, 917. 

— Veränder. beim AufbOwahrsn 45, 959. 
Spargelfliege, Bekämpfung 44, 648. 
Spargeisamen, Untersuchung 44, 306. 
SparteYn, Formel u. Eigensch. 45, 63. 

— KoDStitution 45, 840. 
Spartinm Jnneeom, faisohe Gdnsterblhten 42, 

562. 
; Spatenbrin, medicin. Reklame 41, 252. 
Spedalitäten, alle in den Jahren 1900—1904 
bekannt gewordenen besseren 8. sind im 
Register unter ihrem eignen Namen oder 
dem des Fabrikanten angeführt. 

— in Dresden abgelehnte 43, 4»). 48, 173. 249. 
606. 44, 849. 45. 708. 864. 

— von Parke, Davis & Co. 44, 8. 

— der Concordia medica 4^, 263. 
~- von AufrM^ht uotersuchte 48, 630. 

, — Behandlung ders. in der Ph, Ital. 44, 742. 

— Handel mit englischen S 45, 304. 

— in Oesterreioh Yorbotene 45, 378 

— Toi^L auch unter Anneimittel: fiandels- 
namen. 

SpeeialitAten-Taxe für Apotheker 1902 43, 462. 
1 Speeies antldiabetieae KniloA 45, 55. 
, ~ pro Inikntlbas (M.) 42, 40 

— iaxantes Schramm (D. V.) 41. 232. 
-- llgnorom, alte Vorschrift 41, 554. 

'* Lini (D. V.) 41, 232. 
I — Moldan (D. V.) 41, 232. 

— peetorales e. Irnet. (D. V.) 41, 2J2. 

laxantes (D. V.) 41, 233. 

Ph. Ital. 44, 739. 

— resolTentea (l). V.) 41, 233. 

— nrologieae Seliaper 44, 727. 
Speeiflsekes Gewielit, Bestimmung 44, 621*. 

Besrimm. dess. von Pulvein 45, 732. 

Speek^l, Bereit, u. Eigensch. 43, 510. 
Speckstein, als Anstrichtarbe 41, 679. 
Speichel, Reaktion auf Jod 41, 5. 

— Naohw. Yon Jod nach Deviges 48, 69. 
Speisefette, Kontrolle in Hamburg 42, 274. 

— Kennzeichnung durch Stärke 45, 463. 

— Untersuchung u. Beurteilung 45, 461. 

— Nachweis verdorbener 45, 893. 
Speiseöl, Kontrollo in Hamburg 42, 275. 
Spektroskop, neues nach Heele 44, 63*. 
^ Vergleichs-8. nach Heele 44, 145*. 
SpergnlameUa, Bestandteile 44, 620. 
Sperma, Nachw. der Spermatozoon 42, 342. 

; — Erkenn, durch Florence's Reaktion 42, 524. 
Spermafleeken, mikrochem. Nachw. 41, 257. 

— Nachw. nach Florence 41, 407. 513. 
j — Tauschuogeb beim Nachweis 41, 407. 411. 

Spermatol, Bestandteile 44, 727. 
I Spermin nach Marpmann 45, 116. 670. 
! Spermiuphosphat, Gewinn, m Kristallen 41, 79. 
, Speziel, Bestaudteile 44, 46. 
' Spiegler's Reagens, modificiert von PoUaooi 48, 

301 
. Splegler-Jolles' Eiweißreagens 42, 392. 

Spielwaren aus Hartblei ^ 60. 

Spikersalbe, Bestandteüo 44, 502. 



XCVI 



Splkm, verfäisohtee 45, 60. 
SpUanthol, Formel u. Eigensch. 44, 836. 
Spinat, Eisengelialt deoa. 42, 534. 
Spiiineii, dftige 4a, 359. 44, 142. 
Bpintiurtekop, Gebrauch 45, 626. 
Spiritiifonii, Hartspiritus in Würfeln 42, 558. 
Spirltnosen, Kontrolle in Hamburg 42, 318. 

— mit Paprika versohärft 43, 41. 

— künstliches Altem 43, 291. 531. 
Spiritis, D A. IV., OehaltstabeUe 42, 769. 

— der PL Nederl 44, 456. 

— der PL Ital. 44, 611. 

— Herstell, ans trooknem Holz 43, 294. 

— lahrikmäß. DarsteU. ans Holz 45, 468. 

— angebliche Gewinnung ans Fäkalien 44, 129. 

487. 45, 279. 428 

— Abgabe yon nnverstenertem 42, 558. 
-• Benutzung Von steuerfreiem 42, 754. 

— Abgabe von aiobt denaturiertem auf Beoept 

43, 166. 

— kein steuerfreier mehr für Apotheken 43, 166. 

— Preisausschreiben für Denaturierungsmittel 

44, 708. 45, 31. 

— Denatnriemng in Frankreich 41, 593. 

— Herstell, yon deoatur. durch Gärung 44, 419. 

— Naohw. des Pyridins im denatur. 44, 485. 
•— Bekenn, von Holzgeist im denatur. 45, 649. 

— geruchloses Verbrennen des denatur. 41, 72. 

— Parfüm für denatur. S. 41, 752. 

— MiBbrauch des denaturierten 45, 320. 

— Herstellong des ,4esten'' S. 41, 647. 735. 

42, 342. 43, 294. 44, 467. 

— für Liqueure u. Parfümerien 42, 697. 
_ als Befeuohtungsmaterial 44, 400. 

— für Glühlichtlampen 48, 294. 

— siehe auch Alkohol, Branntwein, Weingeist. 
Spiritus Aetheris nitrosi Ph. ItaL 44, 611. 
Gehaltsbestimmung 41, 6. 

— Amieae angUens (D. V.) 41, 233. 

— camphoratoSy Wertbestimmung 41, 3^5. 509, 

42, 472. 

— Coohl^arlae Ph. Ital. 44, 739. 
Darstell, aus Samen 45, 357. 

— Ferri sesqniclilor. aetL, Bestimmung des 

Eisengehalts 45, 18. 

— Formicamm, Veränderlichkeit 42, 669. 

— MenthoU (D. V.) 41, 233. 

— Myrciae eompos (D. V.) 41, 233. 

— moseoTitlens nach Weinedel 45, 265. 

— russieos nach Weinedel 45, 264. 

— saponatns, Aufbewahrung 44, 289. 
formaUnns 45, 158. 

Hebrae (D. V.) 41, 233. 

— sapenato-jodatos (D. V.) 41, 234. 
iehthyolat. Ph. d'Anv. 44, 830. 

— Sinapis Ph. Helv. 42, 552. 

— Valerianae eompos. 43, 426. 
Spiritnsgas, Herstellung 44. 56. 
Spiritusliartwachskenen 4i, 920. 
Spltzer-Saibe, Beetandteile 45, 863. 
Spitzwegeiiehslrop (D. V.) 41, 230. 
Spleniferrin, Eigenschaften 44, 178. 
Spongioplasma, Färbung dess. 45, 962. 
Sporen, Unterscheid, you Fetttröpfchen 42, 581. 
Spranger's HeiUalbe 44, 108. 

— Magentropfen 44, 168. 



Sprayflttssigkdt bei Verbänden 4^ 233. 
Sprengstoff^ ein neuer 45, 504. 
SprengstoflSe, Industrie der S. 45, 584. 
Spritze, aseptische S. nach Wolff 42, 816. 
Spritzflasohe nach Richards 44^ 146. 
Sprottentfl, Gewinn, u. Eigensch. 44, 872. 

— Geruch dess. 45, 282. 

Spueken, Gefahren des Spuckens auf den Boden 

42, 8ia 
Spueknäpfe, beste Füllung 41, 290. 
SpaektVpfe für Phthisiker 41, 84. 116. 
Spndaens' Lebensbalsam 45, 158. 
Sputum Tuberkulöser, Beseitigung 41, 84. 116. 

42, 740. 

— Verpackung für bakteriolog. Untersuchung 

42. 212. 

— Anstell, der Nitritreaktion 42, 503. 

— Untersuoh auf Tuberkelbaoillen 48, 632. 44, 

308. 684. 45, 162. 

— der Phthisiker, Nachw. der Zimmtsäure 43, 

45. 
StaehelbeerkonscrTe, 44» 769. 
Stäbehenspritze nach Keyl 45, 297*. 
Stllrke, Konstitution 41, 179. 

— Entstehung in der Pflanze 43, 583. 

— Nachweis in Dro^n usw. 42, 735. 

— Bestimm, nach Giantoroo 41, 661. 

— polarimetr. Bestimm, nach Crispo 41« 115. 

— Bestimm, nach lietz 44, 26. 

— Unterscheid, von 28 verschied. Stärkearten 

45, 25. 

— neues Verzucker.-Verfahren 41, 80. 

— Verzuckerung mittels Flußsäure 41, 27. 

— Verzuckerung durch Kalkhydrat gehemmt 44, 

235. 

— u. Holz, Ueberführ. in Zucker 42, 375. 

— Heretell. löslicher 8. 41, 492. 45, 688. 770. 

— lösliche nach Bellmas 42, 440. 

~ Lösliohmachen mit Persulfat 43, 535. 
Stftrkeglanz, flüssiger 41, 292, 45, 941. 
Stftrkelodid, Zusammensetzung 44, 48. 
Stärkelösnng, schnelle Bereitung 4^, 565. 
Stllrkesirup, Gehalt an SO« 44, 417. 
Stiirkezueker, Nährwert dess. 41, 316. 
Stärkezuekersimp, geschwefelter 41, 128. 558. 

— Bezugsquelle 42, 558. 

Stagnin, Darstell, u. Eigensch. 45, 438. 
Stahl schwarz zu Beizen 41, 15. 
Stahlmörser, statt Achatmörser 42, 606. 
Standgefilße für Oele etc. 43, 625. 

— aus farbigem Glas, Wert ders. 43, 666. 
Stannnm metall. pulver , gegen Bandwurm 41, 

156. 45, 421. 
Staphylase, Anwendung 41, 443. 
Staphylomykose, Behandlung M, 537. 
Staßflorter Salz, neues Mineral in dems. 48, 351 . 
Statir für analyt Arbeiten 42, 45 ^ 
Staub auf Straßen, Bekämpfung 44, 298. 342. 

45, 210. 928. 

— Untersuoh. auf Tuberkelbaoillen 44, 49a 
Steapsin, Anwendung 45, 678. 
Stearinkerzen als Giühiicht 44, 284. 
Steatine, Bestandteile 44, 378. 
Stelnbaeh's Bhamnintabletten 43. 437. 
Steinkohle, Unterscheid, von Brannk. 44, 873. 

— Theorie der Entstehung 45, 984. 



XCVIl 



SteiBkohlenteer, als Dooatariorungsmittel 45. 

625. 
SteluBasße, Herstellang 41, 204. 
Bteimneiz'sches Brot 44, 804. 
Stdnsalda^r, Theorie der EntstehoDg 44, 561. 
Steliio, Benzin för Automobile 44, 259. 
Htenoearpin^ Bestandteile 43, 519. 
St^aol-Onimles, Bestandt. 45, 631. 
Sterbliehkeit in Indien 43, 657. 
St^riUsationsapparat nach Rieoko 42, 816. 
SterilisierfllterplatteH 42, 542. 
Sterilisol, schlechte Boarteilung 45, 544. 
Sterisol Oppennann^ Wert dess. 41, 322. 
Steinaais, Kennzeichen des echten 41, 43. 

- Giftigkeit dess. 43, 392. 
Stenaaistfl, BrstarningspunVt 41, 271. 
~ chinesisches 44, 62. 
Steniles, Bestandteile 45, BIO. 
StiMuB siilfar. aurant. Ph. Sneo 42, 7B2. 

Ph. ItaL 44, 612. 

Prüfung auf Arsen. 42, 322. 

Bereitung 4"), 156. 

nicrrum Ph. Ital. 44, 612. 

nibeam Ph. Ital. 44, 612 

Stiekoxyde, Gegenmittel bei Einatmung ders. 

45, 181. 288. 
Stiekstol!^ speoif. Volumen 43, 210. 

- Kreislauf in der Natur 43, 645. 

— Assimilation in den Pflanzen 44, 521 
Stiekstoifbestlmmuiiir ^^^^ Kjcldahl, 

fikationen 41, 463*. 471*. 42, (^9, 
Ursache von Differenzen 42, 170 

— volumetrische nach Dumas 44, 534*. 
Stiekstoffreihe, die, Vortrag 41, 688. 
Stleksloffwasserstoffsänre, Darstell. 44, 292. 
StiefiBllttereheiitee 41, 251. 
Stlepel*s Neutralseife, Eigonsch. 45, 304. 
Stillingia seblfera, Talgbaum 43, 696. 4'>, 
Stinkbomben, Vergiftung mit 8. 42, 660. 
Httiknase, Heilung 45, 836. 
Stoek the new Serum 45, 95. 
Stoff, Ufizerstörbarkeit 43, 485. 
8toffireehsel der Tiere und Pflanzen 44, 1. 
StoffweehselTersaehe, Ausführung 42, 87. 
Stomaehleon von Börner 45, 811. 
Stomaein von Schön, Magenpulver 44, 020. 
Stomatol, Analyse u. Eigcnsch. 42, 617. 
Stomosan, Bestanateile 45, 886. 
Storesinol, Eigenschaften 42, 690. 
Sftoarhton'a Elixier (D V.i 41, 188. 
StOTdn, Bestandt. n Anwend, 45, 400. 458. 
Strahl's Blutreinigungspuker 45, 863. 
StralüeBfllter» Ersatz durch Gelatineplattea 45, 

119. 
8traka*s Chinittbonbons, 44, 153. 45, 158. 
Siraiileiipllz, Schutz vor dem S. 41, 475 



543. 
Moii- 

630. 



599. 



8tramoiilam-Ci9aretten,ünterBuch. des Rauches 

45, 405. 
StrafienbespreBgnnir mit Wafser 41, 370. 
Streptoeoeevs liomensis 41, 774. 
Streptokokkengift, Herstellung 48, 311 
ätreptokokkenheilsenun nach Meyer 45, 417. 
Streni^liseheii nach Hammer 42, 834 
StreupnlTer, medicin. (D. V.) 41, 215. 
Btrohkohle, Verbandmaterial 45, 858. 
Stromnnterbreeher» neue 14, 810*. 



Strontium, Ca u. Ha, Tienuung u Bestimmung 
44, 928. 

- Nachw. mit Ealiumchromat 44, 858. 45, 138. 

— gasometrisohe Bestimm. 45,* 543. 
Strontiombromat, gegen Epilepsie 41, 304. 

- der Ph. Ital. 44, 611. 
Strontion^odid, Bräunung zu verhüten 43, 66. 
Strontiomthiosalfkt, Bereitung 44, 732. 
Strontinmperoxyd, Jodometrie dess. 44, 222. 
Stroop A^ Kuipfusoher 45, 661^. 
StrophantUn, Bezeichnung nach Thoms 45, 606. 
Strophanthns, Stand der Forschungen 45, 607. 

676. 

— Eminii, liefert Pfeilgift 45, 598. 

— patus, Ersatz für S. Kombe 44, 278. 

ist reich an Strophanthin 45, 607. 

Handelsnotiz 45, 845. 

— Uspidns, Untersuch, der Wurzel 44, 209. 
-- — u 6. Komb6 enthalten verschied. Glykoside 

42, 120. 
Stropbanthnstfl, fettes, Eigensoh. 42, 427. 720. 
Stryehnleln, Eigenschaften 43, 630. 
Stryehnin, brucinhaltiges 41, 343. 

— Einwirkung von Chlor 41, 400. 
^-^ Verbmdung mit Jodoform 41, 77. 

— Reaktion mit Brom 43, 236. 

— Reduktionsprodukte 44, 824. 

— haltbare Lösungen 45, 94. 

— Bestimm, in Strychnos- Präparaten 42, 105. 

— Naohw. mit Wenzeirs Iteagens 44, 577. 

— Nachweis im Organismus £k, 618. 
, — Nachw. im Dickdarm 44, 928. 

— Verhalten bei Leichenfäulnis 44, 824. 

— wechselnde Wirksamkeit 42, 533. 

— Verminderung der Giftigkeit 43, 486. 
— - Behandl. der Vergiftungen 45, 581. 

' - Abgabe im Handverkauf 43, 289. 

Stryehnionm arseBleosrnn 41, lö6. 
! Slryehnlnbrommethylat 45, 59. 

Stryehnlnkakodylat, Eigensoh. 44, 814. 

Stryehninsalze , unverträglich mit Natriura- 
arseniat 41, 640. 

Strychnos- Alkaloide, optische Analyse 45, 401. 

StryehnoB-Arten, ungiftige 41, 533. 

, Kupfergehalt der Samen 44, 307. 

\ Strychnos Tlent«, liefert Pfeilgift 42, 657. 

Strzysowski's Reagens 44, 261. 281. 

Studemann's Reagens, Bestandt. 44, 668. 

Styii spiritnosi. Vorschrift 42, 6. 
iStylophomm diphyllum 43, 6. 
' Styptieln, Anwendung u Wirkung 41, 208. 43. 
164. 32L 

— Anwendung als Salbe 43. 511. 
' Styptol, Eigenschaften 44, 500. 
j Styrax, Bildung dess. 4-i, 499. 

— Gewinnung u. Sorten 42, 690. 



Löslich keit in Benzin 45, 3. 

— Prüfung u. Analyse 45, 171, 692. 

— Verflllsohungen 45, 57 L 

' — liqnidos Ph. Ital. 44, 676 
, Styrolln, Ester des Styrax 43, 519. 
iStyrosapon, Bestandteile 43, 519. 
ISabeutin, Eigensoh. u. Anwend. 44, 376. 
iSubcntol, Anwendung 45, 421. 
Snblamin. Eigenschaften 43. 108. 45, 418. 

— Anwendung u. Wirkung 43, 613. 44, 70. 



xovin 



Sublamin, Desinfektiouswert H, 28. 813. 

— zur Sterilis. von Instramenten 44, 287. 
Sublimat, Desinfektionswert 44, 131. 481. 

— Bestimm, in Verbandstoffen 42, 81. 161. 4a, 

176. 

— Bestimm, in Pastillen 43, 175. 

~ desgl. in gefärbton Pastillen oder Lösungen 

41, 443. 
Subllmatioii, Verlauf bei Sonnensohein 44, 24. 
Sabllmatitfsiinsr, Aufbewahrung 48, 264. 
Snbliniatpastlllen, Aufbewahrung 42, 101. 

— brausende 45, 632. 
Snblimatwatte nach Ph. Ital. 44. 716. 
Suecns grastrieas = Gast6riiie 42, 533. 

— Herbanim (D. V.) 41, 234. 

— Liqnirltiae, beste Marken 42, 324. 

Prüfung 42, 218. 324. 43, 417. 

Prüfung nach D. A. IV. 42, 277. 

Bestimm, der Glyoyrrhizinßäure 42, 277 

bis 283. 

Vorkommen von Stfirkekömem 45, 171. 

haltbare Lösungen 45, 871. 

Fälschungen 45, .'92. 

Referat von G. Weigel 45, 1021. 

— e testtbus parat, Zusammensetz. 43, 163. 

— Valerianae, Darstellung 45. 219. 
Sueramin, neuer Süßstoff 42, 636 666. 
Sttdpolarexpedition, deutsche 41, 622. 
Snßkartoffelmehl, Analyse 44, 722. 
Süßstoff, Darstell eines neuen 42, 234. 
SUGstoffe, Definition 44, 227. 

— über die Verwend künstlicher S. 43, 176. 

— Gesetz, den Verkehr mit S. betreff. 44, 227. 

250. 

— Verkehr mit S. in den Apotheken 44, 229. 

319. 379. 423. 445, 624. 45, 318. 44a 

688. 
Sttßstoff-Ansgabebaeh, Einrichtung 44, 250. 

901. 
8ageroI = Saceharin 44, 680. 
SaUammoii, Ersatz des Ichthyol 45, 6. 
Sulfat, zinkhalt. Klärmittel 42, 645. 
Snlfhydrat« Eigensoh. u. Anwend. 44, 19. 
SolfibenzoSsaures Natrium 43, 519. 
Sulfite, Nachw. nach Bödeker 43, 389. 
Sulfltcelluloseabiange, ein Konservierungsmittel 

43, 295. 
Sulfogu^aoin, Darstell, u. Anw. 44, 79. 
Sulfomonopersäare, Untersuchung 42, 555. 
Sallonal, gute Wirkung dess. 42, 431. 

— Prüfung nach Vitali 42, 507. 

— Ermittl. bei Vergiftungen 41, 782. 

— toxikolog. Nachweis 44, 5. 

— Identitäts-Reaktion 44, 6. 
SiilfoBOt, Wort ist geschützt 42, 416. 
Sofosot-Simp 41, 568. 798. 42, 37. 
Sulfkiraria, Bezugsquelle? 43, 481. 
SnlAirldinnm absoi. = Saccharin 44, 727. 
Sumaeh, Charakter der Gerbsäure 41, 611. 
Sumpffieber vcrgl. Malaria. 
Snnlight-Seife, wahrer Wert ders. 41, 780. 
Superol, noucs Waschmittel 42, 776 
Superphosphate^Untersuchung 41, 572. 
Snppositoria Glyoerinl (D. V.) 41, 234. | 

Pharm. Austr. 41, 311. | 

Suppo8it4>rieii. Abkühlung gegossener 41, 420. 



Sappofilitorieii, neue Orundmasse 48, 264. 

— Bereitung nach Ax 43, 548. 

— Bereitung naoh Eabs 45, 479. 
~ Ersatz ders. 42, 768. 
Sappodtorienpresse nach Engler 45, 589*. 

— nach Jenny 42, 399. 43, 656*. 
Saprarenaden, Darstell, u. Anwend. 43, 519. 

, Suprarenalin, Gewinnung 45, 262. 

; Suprarenin, Darstell, u. Eigenschaften 48, 519. 

I 44, 301. 

— therapeutischer Wert 44, 746. 

I — Anwendung in der Ohrenheilkunde 44, 916. 

1 — borsaures, Anwendung 45, 476. 

] — Verbandstoffe mit S. 45, 916. 

I Snsserin. gegen Rotlauf der Schweine 41, 1B8. 

I Swamp Root, Bestandteile 45, 863. 

, Syphilissernm nach Paulsen 45, 399. 



Tabaenm, homöopatische Tinktur 42, 310. 
Tabak, chemische Untersuchungen 41, 459. 
I — Gesamtanalyse 45, 847. 

— Untersuch, von russischem T, 44, 835. 
' — Bakterienkrankheit 45, 962. 

— Produkte des Bauoba 41, 263. 

— Träger des Aromas 48, 360. 608. 
: — Bestimm, des Nikotins 42, 289. 310. 630. 
, — Herstellung von nikotinfreiem T. 42, 356. 

43, 57. 44, 161. 
Tabakkampher, Untersuchung 43, 608. 
Tabaklanren, Bestimm des Nikotins 45, 192. 
Tabakraneh, Entgiftung dess. 42. 807. 45, 424. 

682. 
Tabaksehmlrgel, Entfernung 42, 697. 
Tabellen der Pharm. Nederl. 44, 472. 
Tabletten, Abgabe zusammengesetzter 41, 56. 

— Vorrätighalten eingeschränkt 41, 711. 

— 17 Vorschriften zu komprimierten Arzneit. 
42, 2. 

— schnelles Zerfallen ders. 43, 272. 
I ~ Bereitung mit Kakaoöl 44, 832. 

— siehe auch unter Pastilll. 
Tabletten-Presse von Eoyl 43, 368*. 
Tablettes peetorales ChnrehiU 44, 874. 
~ Regina, Bestandteile 42, 746. 
Tabloid, 5 Sorten 45, 221. 
Tabloid-Pilulae BiandU 45, 158. 
Tabniae Santoninl eomp. {Bt Th.) 44, 245. 
Tabnlettae RhamBini Steinbaeh 43, 437. 
Taeamahae, Untersuch des eohten 45, 855. 
Tacamahaea-Elemi, Untersuchung 45, 838. 
Taehiol, Antiseptikum 43, 604. 

— Darstellung u. Wirkung 44, 94.502. 45, 337. 
Taehyphag, Reformsarg 43, 671. 44, 102, 239. 
Taehysan, Bezugsquelle 44, 103. 
Täsehelkrant gegen Ueberbeine 48, 381. 
Tätoiviemngen, Entfern, ders. 41, 402. 
Tafelslrnpe, Bedeutung 45, 227. 251. 
Tagesdosis. Begriff 41, 100. 
Taka-Diastase, Gewinn, u. Wirkung 41, 407. 
Talg, Herstellung von Speiset. 44, 877. 

— chinesischer 45, 98. 

Talgähnliehes Produkt aus Fischtran 44, 549. 
Talgbanm, fettes Oel der S^men 43, 596. 45. 599. 



IC 



Tamqoir^, EigeDschaften 44, 8^0 
Tinunindeii-EsBeDS, VoiBchrift 41, 664. 
Tmir Indien Orilion 45, 158. 
TunATindenkoiiserTeii, Herstellang 44« 513. 
TanarindeDpasÜlleii, Vorsohrift 44, 807. 
TialN»D*8 Reagens zum Nachweis von Sesamöl 

42, 355. 
Tuipleoirimel, Harzgehalt 44, 794. 
TaaaeetiD Riedel, Eigensohaften 43, 251. 
Tkwudbin Pharm. Nederl. 44. 413. 

- Eigenscfa. u Reakt. 44, 256. 778. 
~ gute Wirkung 45, 580. 

- ist nicht TAmünam albuminatiim 42, 513. 
Tknaallborin, Bestandteile 48, 519. 

- EigpDSch. n. Anwendung 45, 417. 
Taualio. Bestandteile 42, 632. 
Tiuuuse, Untersuchungen 4*2, 604. 
Tauigen, Anw. bei Diarrhöe 42, 10. 

- Reaktionen 44, 256. 

- Dispensation 44, 471. 512. 
Tauin, Umwandlung in Gallussflnre 4S, 235. 

336. 

- Bestimmung nach Grouzel 44, 62 

- desgl. nach Feldmann 44, 535. 

- Weitbestimmung nach Glücksmann 45, 656. 

- siehe auch Ctorbsttnre. 

! Taaniiuübiuiiliiat. Eigensoh. 44, 778. 
I Tauiin-Alearoiiat, Bestandt. 43, 519. 
I Taaninextrakt, Darstellang 44, 800. 
; Taanliifleekey Entfernung 42, 144. 

T^UBübi-Fomialdehyd-EiweißYerMndiuigen 42, 
497. 

Taanlnreageiis, Bestandteile 44, 668. 

Taaaimaiii albnminatnni ist nicht Tannalbin 
42, 613 

Taanobromi% Eigenschaften 44, 849. 

Tkaneehrom, Zusammensetz. u. Wirkung 45, 262. 

Tannefonn, Anwendungsformen 41, 178. 

- gegen Fußschweiß &, 862. 

- Entfornung Yon T.-flecken 43^ 362. 

- Reaktionen 44, 256 
Tiannofonneement, Zahnplombe 44, 727. 
Tannol, Haarfärbemittel 45, 221. 
Tanzer'« Bruohbalsam, Bestandt 44, 6-0 
Tapeten, arsenhaltige 42, 202. 43, 296. 
Taphesot, BeeUndteile 44, 376. 
TMer- Apparat, nach Schaper 42, 760. 
Tvlerwagen nach Behrens 44, 39*. 
TmUnkapseln, Bestandteile 44, 620. 
~ umgetauft in Clrlttzner^s Bantal 45, 113. 
Ttttams Voraxatns Ph Ital 44, 612. 

- d^nratns Ph. Ital. 44, 612. 

- ferratofl Ph. Ital. 44, 612. 

- itiblatna Ph. Suec. 42, 732. 
Tutrophen, Eigenschaften 42, 500 
Tvytei, soll heißen: Tyratol 44, 232. 
Tnreeholnatriam, Bestandt. 43, 519. 
Tafel-Tabletten, Bestandteile 43, 5t. 
Tare, Erginzungs-T. des D. A. V. 43, 356. 

- siehe auch Arzoeitaxe« 
Taxin, Formel u. Eigensch. 43, 484. 
Tebeein nach Marzmann 45, 116. 238. 
Teennln, Eigenschaften 42, 218. 
Teer, therapeat. Bedeutung 45, 601. 

- dermatoiog. wichtige Bestandt. 45, 443. 
Teerextralct, lösliches 44, 361. 



Teerfarbstoffe, Einfluß auf die Verdauung 44, 
764. 

— Giftigkeit 45, 935. 

Teer- u. MineralMe, Geruchlosmaoh. 45, 518. 
Teerolin, Bestandteile 45, 158. 
Teer(Holz-T.)präparate, geruchlose u. wasser- 
lösliche 41, 110. 42, 235. 
Tegment, Deckpflaster nach Bauer 41, 745. 
Tegon u. Präparate dcss. 43, 172. 
Teiehmann's Hfiminkristall-Ileaktion 45, 257. 
Teigrwaren, was sind T.? 42, 164. 

— Bestimm, von Farbstoflen u. Eigelb 41, 147. 

— Naohw. Ton Na^ COg u. Alaun, 43, 270. 

— Altcrtingsprozeß 45, 658. 

Teintare AfHeaine. Haarfärbemittel 42, 320. 
Telegraphie ohne Draht 42, 711. 746. 
Telegraphisten-Krankheit 45, 485. 
Telegraphen nach Poulsen 41, 461. 
Telikiria-Oel, Untersuchung 41, 208. 
Tellur, Atomgewicht 43, 52. 

— biologischer Nachweis 43, 508. 

^ Doppelhaloide mit Alkaloiden 44, 840. 
Tellnrsäure, Darstell, u. Eigensch. 43, 120. 
Teilnrwismut, Analyse dess. 43, 471. 
Temon-Lawa, Beschreibung 45, 480. 861. 
Temperaturen, Erzeugung hoher nach Gold- 
schmidt 41, 790 

— Wirkung tiefster T. auf das Leben 45, 984. 
Tenalgin, Zusammensetzung 41, 80. 
Tengnsa-Galierte, Eigensch. 44, 112. 
Tepplehseife, Hestandteiie 43, 295. 
Tereben-Glyeerin, Wandmittel 44, 727. 
Tereblnthina Pharm. Ital. 44, 676. 

— Teneta Ph S«ec. 42, 701. 
Terlingnait, ein Quaoksilbererz 45, 342. 
Terpan, Formel 42, 180. 
TerpentlB, Straßburger 41, 566. 

— Lärchen-T. 41, 567. 44, 826. 

— Eigensoh. des Chios-T. 44, 17. 

— österreichischer 45, 199. 

— neue Gowinnuogsart 44, 277. 45, 172. 

— künstl. yenetian. 45, 1008 

— Erkenn, von känsüichem T. 44, 825 45, 172. 

— Referat von G. Weigel 45, 1021. 
Terpentinöl, optische Drehung 42, 121. 

— jodiertes 44, 928. 

— dnrch trockne Destillation erhalten 45, 859. 

1007. 

— Wirkung auf Phosphor 45, 532. 

~ Gegengift von Earbolsäare 45, 922. 

— Fälsch, mit White Spirit 43, 247 

— Ersatzmittel 41, 487. 43, 61. 44, 727. 

— künstiiches 45, 251. 

— Referat von G. Weigel 45, 1010. 
Terpin, Jod als Reagens auf T. 44, 928. 
Terpinhydrat, Darstellung 41, 426. 

— -Elixlr u. -Sirup 41, 16. 53. 
Terpinol, Anwendung 42, 533. 
Terpinol-PastUlen von Roth 44, 25. 
Terpinpflaster, Bestandteile 45, 827. 

, Terpol, Ersatz des Terpentinöls 44, 727. 
I Terra sigillata. Geschichtliches 45, 914. 
iTerraline mit Heroin 45, 631. 
ITestaUn, Bestandt u. HersteU. 41, 561. 657. 
• Testin m Tablettenform 45, 441. 
Tetanolysin, Charakteristik 41, 179. 



TetaiiuBantitoxIn, flnssigds a. festes 44, 622. 

634. 732. 
-- Verkehr mit dems. 41, 870. 
Tetannsliaeillea, York im Erdboden 41, 113. 
Tetamuheilsenmif Anwendang 41 75. 

— Marborger, GebrauchsaDweisang 44, 666. 
Tetannsseram, getrocknetes o. Callmotte 44, 458. 

— amtliche Präfangsvorschriften 45, 117. 
TetrachlorkohlenstoU; Verwendung 41, 14. 632. 

— LöHungsmittel für Aikaloide 42, 201. 
Tetn^odpyrrol, Addltionsprodukte 41, 653. 
Tetrftmethylcyanpyridon 41, 667. 
Tetranltrol = Erythi oltetranitrat 43, 164. 
Tetraoxybenzol, Konstitation 45, 09. 
Tetrarin« Eigenschaften 44, 322. 
Tetrasnlfkn, Wirkung 45, 644. 
Tetrodon, Japan. Giftfisch 44, 342. 
Tetronal, Unterscheid, von Sulfonal 42, 568. 
Tenton-Prttparate gegen Haarausfall 42. 789. 
Thalassol, Horstell. u. Verwend. 43, 450. 
Thailiimi, Bestimm, als Chromat 41, 112. 
Thalllamsnlfat, Eigenschaften 41, 315. 
Thallokos, Anwendung 44, 61. 

Thapsia garganiea, Darst. d. Harzes 41, 8. 
Theatrin, gute Saloengiundlage 44, 471. 
Thebain Beziehung zu Morphin 44, 773. 

— Eonstitation 4'>, 819. 

Thebaol, Konstitut, u Synthese 44, 57. 
Thebenidin, Formel 42, 499 
Thebenln, Konstitntion dess. 45. 627. 
Th« GhaJiibard, Bestandteile 45, 221 
Thee. Bestimm, des Koffeios 44, 262. 

— Untersuchung 44, 338. 605. 

— Beurtedung nach Aussehen, Geruch u. Ge- 

schmack 44, 605. 

— Gang der ehem. Analyse 44, 607. 

— Resultate der Analyse 44, 609. 

— die Gährung des T. 44 266. 297. 

— Verbesserung durch Erhitzen 41, 379. 

— Vergiftung durch T 43, 392. 

— Ersatz durch Brombeerblätter 42, 398. 

— mit Preiselbeerblättern verfälscht 42, 672. 

— Verfölsoh. mit Theefrüchten 43, 460. 

— Erkenn, von ausgezogenem T. 42, 403. 422. 

43, 664. 44, 201. 

— Verbrauch im Welthandel 45, 207. 

— russischer Tschak wa-T. 45, 476. 

— Keferat von G. Weigel 45, 949 
Theeanfguß, Einfluß der Härte d. Wa<:ser8 45, 223. 
Theeelgraretten. 44, 485, 45. 247. 
Tbeepflanze, vorteilung des Alkaloids 43, 232. 
Theesamentfl, Untersucbuog 44, 830. 
Theestraneh^ Pilze am T. 42, 706—708. 
TheYn, Verteil, in der Theepflanze 42, 809. 

— einfacher Nachweis dess. 42, 403. 
~~ Nachw. durch Sublimation 42, 770. 
Theobromin, Pharm. NederJ. 44, 413. 

— Untersuchung von Th. Paul 44, 824. 

— Bestimmung nach Katz 44, 745. 
Theobromlnnatriamsalieylat, Konstitution der 

Lösungen 41, 602. 
Theobrominnm Natrio-saiieyl., Ph. Austr. 41, 

311. 

Ph. Helv. 42, 531. 

D. A. IV., Bestimm, des Theobromins 

42, 56S. 



Theobromiumn Natrlo-saUcyl., Ph Ital 44,612. 
Theoein, synthet. Theophyllm 43, 604. 

— Gewinn, u. Wirk. 44, 83. 706 916. 

— vorsichtig anzuwenden 45, 815 
TheoeiH-Natrlumaeetat, Eigonsch. 45. 157. 
Theophyllin, Ersatz durch Theooin 43, 004. 44. 

122. 
~ -Natrliimsalieylat 45, 157. 
Therapeutische NormaliÖsnngen nach Adrian 

42, 531. 
Therapogren, Bestandteile 45, 670. 
Theriak, mineralischer 45, 166. 
Thermalspmdelbllder in Nauheim 44, 598. 
Thermarthin-PaHtiUeii, Bestandt. 43, 542. 
Thermartrinüaid, Bestandt. 4>, 441. 
Thermen, mit thormophilen Mikroben 41, 58. 
Thermiolum« Zusaramensetz. 45, 843. 
Thermit, Bestandteile 41, 385 791. 
ThermofuiT«, BeHtandteile 44, 8. 
Thermogren-aichtwatte 45, 158. 221. 
Thermographie, Versuch 42, 575. 
Thermol, Bestandteile 43, 519. 
Thermolin-Olehtwatte 45, 221. 
Thermometer, aus Quarz 41, 340. 

— Ahschaff. der Reaumur-Skalen 41, 388. 

— wissenschaftliche Prüfung 43, 214. 

— „Alarm-Th." 44, 324. 

— aseptisches Th. „Pyrol" 44, 484. 

— Bade-Tb. „Ahoy" 44, 204 

— Badeth. Modell Fitz 45, 144* 

— sogen, blinde Th. 43, 129. 45, 941*. 

— Kühlschifftb. 44, 539. 

— Maximat-Th. für Sterilisationen 42, 504. 
Thermophore fdr Milch 41, 574. 

— Fuß- u Handwarmer 43, 213. 

— Füllung der Th. 44, 30. 
Thermophor-Gai.mi-Kompressen 43, 386. 
Thermoregnlator, automatischer 42, 99. 
Thermoskopisehes Papier 41, 333. 
Thener's Viehmastpulver 44, 378. 

— Nerventee 44. 874. 
ThiaL Eigenschaften 45, 6 

— -Flnid. Anwendung 45, 95. 
iThialion, ZusammonKotzuni; 42, 651. 

Thiele's Entfettungsthoe 45, 221. 
i Thierry's Balsam, Bostandt. 45, 158. 864. 

Thienkalyptoi siehe Sanosin. 

Thigenol, Eigonsch. ii Anwend. 43, 92. 612. 
; Thioeol, Anwend. u Wirkung bei Tuberkulose 

41, 717. 42, 37. 211. 43, 174. 44, 70. 
I — Wort ist geschützt 42, 416. 
|— Redaktionen 45, 566. 
I — Pharm. Nederl. 44, 413. 
I Thioeol-Seram, Anwendung 42, 211. 
' Thioeol-Tabletten. Anwendung 42, 211. 
: Thloessigsänre, Eigenschaften 43, 609. 
I Thiol, Anwend. u. Wirkung 48, 342. 
I — neue Metall Verbindungen 45, 72. 
I Thiophen, neue Reaktion 43, 470. 

Thiopyrin, Eigenschaften 42. 93. 
I Tlüosinamin, beste Anwendung 42, 660. 
|— in Seife u. Pflastermull 42, 63 ^. 

— zur Bestimmung von Eiweißkörpern 43, 1. 210. 

— löst geronnenes Eiweiß 45, 196 
Thiesnlfate, mikrochem. Nachw. 41, 254. 
Thomasmehl, Wert als Düngung 44, 131. 



CI 



Tlioiiias-ßpital in London 44, 244. 
ThoBSOB's antibilioiis PUls 45, 631. 
Tbttliuii, Trenn, von Ger, Didym usw. 48, 320. 
Tkoriamhjdroxydhydrosol 44, 804. 
ThoriiBsake organ. Sfiuren 45, 827. 
Tfcoriey's Milch- u. Mastpaiver 44, 174. 
Tkroatlets. Bedeatung 45, 880. 
Thjealol, Mundwasser 45, 536. 
ThymeD, Yerwendung 43, 280. 
Tkymin, Konstitution dess. 42, 234. 
T1i)fflobromal Bloeh, Bestandt. 45, 631. 
nymoeliiiioii^ Vorkommen 42. 438 
Thymol, künsüiohes 42, 650. 43, 277. 

- zur HarnkonservieruQg 43, 117. 166. 

- als Bandwurm mittel &, 350. 
ThymoQodid, Ersatz fär Arislol 45, 438. 
Tkymolmwidwasser, Vorschrift 45, 8i8. 
Thymol-Triehloraeetat, Darstcllg. 45, 175 
Thym^l-UrethaH, gegen Bandwurui 48, 468. 
Thymolin, gegen Motten 42, 327. 
Tkyfflospasmin, Bestandteile 44, 80. 
Tlymotal, Eigensoh. u. Wirk. 42, 632. 

- =11iyinM-Uretli«i 43, 458. 

- Anwend. bei der Wurmkrankheit 44, 818. 
Tlfmotol = Aiistol 43, 519. 

Tkymoxol, Bestandteile 43, 519 
Tkyf haue = Tnberkuloeldin 45, 6. 
Tkyreoglobiiliii, wirks. Bubstanz der Schilddi-üse 

43, 163. 44, 161. 
Thyreold-Semm, Gewinn, u. Anw. 48 495. 
nerheUmittei, Ankiind. verboten 41, 7|1. 
TUMj Eigenschaften 43, 7. 
TbnemiJUUi'Bche Lohbäderkur 43, 115. 
Tlnetime nach Ph. Suec 42, 733. 

- der fh. Nederl. 44, 4:;6. 

- der Ph. Ital. 44, 739. 

~ über ihre Haltbarkeit 42, 786. 

- fleistellung , per descensum*' 43, 261. 

- Behandlung mit Magnesia 43. 134. 

- gerbstofffreie 45, 976. 

- müssen sie klar und ohne Bodensatz sein? 

43, 425. 436. 669-670. 
Ilactiini AIoSs, vor Licht zu schützen 42, 65. 
~ aimura depmutlTa Pelleirrlni 45, 863. 

- antlastbmailea (D. V.) 41, 234. 

- Innuitll eompos. (D. V.) 41, 234 

- BenzoCs eompos., untersuch. 45, 383. 

- Blattarnm Orient. 43, 152. 

- Bvnae Pastoris, gegen Ueberbeine 43, 381. 
~ Cweane Sagradae (D. V.) 41, 234. 

- Cateehu, Farbreaktion 44, 254. 

- ChamandlUie angl. (D. V.) 41, 235. 

- Chiiuie, Prüfung notwendig 45, 770 

- Chloroformll eompos. Ph. d'Anv. 43, 594. 

- Coeae (D. V.) 41, 235. 

- CofTeiiil eomp. (D. V.) 41, 235. 

- Golehid Ph. Ital. 44, 740. 

- Coloeynthldls Ph. Ital. 44, 740. 

- CoHdnrango (D. V.) 41, 235. 

Herstellung aus Fluid-Extrakt 42, 746. 

- Crataegi Oxyeanth. semln. 42, 533. 

- Dfgitali«, gerbstofffreie 45, 975. 

mit bestimmtem Wirkungswert 43, 530. 

672. 

- Ferri Ithenstildt, Bereitung 42, 147. 162. 
aromat Ph. Nederl. 44, 454. 



Tinetura Ferri ehlor. aetb., Wirk, des Sonnen- 
lichts 43, 666. 

pomatl Ph. Ital. 44, 740. 

Darstell, nach Ph. d'Anv. 45, 303. 

sesqulehlorati, geschmacklose 41, 726. 

— Frangulae (D. V.) 41, 236. 

— Oeranil maeolatl 45, 636. 

— Guaranae (D. V.) 41, 235. 
eompos. (D. V.) 41, 235. 

— Hydrastls eanad. in Misohuog mit Tinot. 

Hamamelis virgin. 44, 72. 

— Jodi, Bereitung „per desccnsuin" 43, 406. 

Nachw. von Crotoüöl in dors. 48, 447. 

Qehalt an Jodwasserstoff 43, 666. 

Zusatz von Borax 44, 803 

innerlicher Gebrauch 45, 546. 

aetherea, Bereitung 41, 304. 

— Ipeeaeuanhae, Grund der Trübung 41, 643. 

— hlnOj das Erstarren ders. 42, 536 

— Kolae (D. V.) 41, 246. 

— Laeeae alumlnatae (D. V.) 41, 246. 

— Lamii albi, Wirkung 43, 152. 
Liehenls Islandiei 42, 600. 

— Moringae 45, 536. 

— Myirbae, Prüfung 41, 423. 

— OpU. neuartige Bereitung 45, 967. 
Bestimm, des Morphms 42. 518. 

— Qnillaiae (D. V.) 41, 246. 

— Ratanhiae lN>rata (D. V.) 41, 246. 
euiii Salolo ^D. V ) 41, 246. 

I saUeylata (D. V.) 41, 246. 

— Rhel aqaosa Ph. Helvet. 44, 637. 

— Rhols aromat. (D. V.) 41, 247. 
radleaatis 45, 166. 

— Rusei eompos. (D. V.) 41, 247. 

— Saeehari tost! (D V.) 41, 247. 

— Seealis eornati aeida 45, 872. 

— SUphtt laeinatl 45, 536. 

— Soldanellae eomp. 45, 75. 

— stomaehlea (Bad.) 41, 104. 
Lentini 44, 874. 

— Strophanthi, Bereit u. Prüf. 42, 721. 
Ph. Ital. 44, 740. 

verschiedenartige Wirkung 42, 120. 

mit bestimmtem Wirkungswert 43, 572. 

Anw. bei Chloroform narkose 41, 606. 

— Stryehiii, Farbreaktion 44, 264. 
Tisana depurativa, Bestandteile 45, 631. 
Tinte^ Prüfung ders. 42, 17. 412. 

— mit wolframsaurem Natrium 41, 540. 

— sogen, unverwüstliche 41, 751. 793. 42, 17. 

38. 
~ zum Schreiben auf Celluloid 42, 661. 45, 68. 

— zum Schreiben auf Glas 41, 60. 42, 171. 

590. 45, 240. 837. 

— zum Schreiben auf Photographien 42, 644. 

— für Aluminium-Schilder 45, 776. 
Tltan-Karbldfaden für Glühlampen 44, 102. 
Titel, unbefugte Beilegung 45, 469 
Ttfllner's Desinfektions-Flüssigkeit 42, 151. 
ToUwut, zur Diagnose ders. 41, 45. 69. 
Tolnldlnblaii, als Arzneimittel 41, 84. 
Toluol, Schmelzpunkt des festen 45, 662. 
Tolypyrin, Reaktionen 41, 35. 
Tomatenkonserven^ Nachw. fremder Farbstoffe 

4], 239. 45, 207. 



eil 



Toncit, Tonftxierpapier 44, 572. 
Tonerde, Bestimm, naoh Stock 41, 275. 
Toniea ,,Bordorf S Bestandteile 44, 335 
Toniqae Orientale, Bestandteile 44, 920. 
Tonisehe Pastillen, Bestandteile 45, 631. 
Tonkabohnen, Nachw. in Vanille-Präparaten 43, 
597. 

— Oehalt an Cumarin 45, 599. 

— Handelsnotiz 45, 323. 

Tonogen suprarenale Blehter 45, 6. 76. 
Tonometer, Oebranch 41, 593. 
Tono Snmbal, Bestandteile 44, 874. 
Tonsor-BasierpulTer 45, 864. 
Torfbriketts, Uerstellnng 42, 442. 643. 
Tot, Eigensch u. Anwend. 44, 780. 
Toxine q. Antitoxine, Abhandlung 42, 560. 

— Versuche über Entstehung ders. 4S, 253. 

— Entgiftung durch Peroxyde 48, 15. 

— Einwirkung der Perozyde u. Oxydasen 44, 

97. 
Toxoide. Modifikat. der Toxine 42, 561. 
Toxophore Gruppen, Bedeutung 42, 561. 43, 

414. 
Tradeseantia ereeta, Wirkung 45, 6 
Tragaeantha Ph. Ital. 44, 676. 
Tragantli. Chemisches 41. 554 

— Hauptbestandteile dess. 41, 432. 

— Verf&lsch. des Pulvers 45, 946. 

— Referat von G. Weigel 45, 1022. 
Trainer^s Lecithin-Schokolade 45, 864. 
Trametes Pini, Schädlichkeit 42, 231. 
Tränenflfisslgkeit, Eigensch. 41, 814. 
Trane, Trenouag der Fettsäuren 41, 140. 
Transpeiiienlare Behandlung nach Unna 41, 

240. 
Trapa natans, Wassernuß 42, 199. 
Trasnlfan, Zusammensetzung 44, 19. 

— Identitätsreaktion 45, 518. 
Tranbenuektar. Untersuchung 45, 458. 
Tranbenpilz, BeUmpfuog mit NaHCOo 43, 

514. 
Tranbeusaft, zur Herstell, von Weinsäure 45, 

817. 
Traubenzaeker, Unterscheid, von Milch- und 

Rohrittcker 42, 801. 
Tranmatiein (D V.) 41, 247. 
Traomatol, Anwendung 43, 190. 
Treftisia, Gewinn, u. Anwend. 43, 519. 
Treibriemen, Haftfett für T 41, 487. 
Tresorit-Platten für Qeldschränke 41, 792. 
Triaeidmisehnng, Bestandteile 44, 583. 
Triaeol, Bestandteile 4'>, 636. 
Trib6rane, Bestandteile 45, 158. 
Tribromhvdrin. Anwendung 43, 519. 
Tribromphenolbrom, Konstitution 41, 432. 
Trieliloraeetal, Gewinnung 44, 810. 
Triehloraeetal-Chlondhydrat 44, 809. 
Triehlorbntylalkohol, Darstellung 43, 109. 
Triehloressigsänre, als Reagens 43, 357. 
Triehlorisopropylalkohol 45, 913. 
Triehol, Anwendung 45, 536. 
Triehophytin, Anwendung 4i, 824. 

— Eigenschaften 45, 1023 
Triehosanthin, Eigenschaften 45, 887. 
Triehter nach Horton 43, 46. 

— zum Absaugen von Niederschlägen 44, 520*. 



Trlehterhalter nach Haase 42, 817. 
Triehterreagensrolir nach Reiß 42, 108. 
Trieoplaste, auf Tricot gestrichene Pflaster 41. 

95. 
Triferrin, Eigensch u. Anwend. 42, 353. 43, 

152. 
Triferrol nach Hell, Bestandt 4r), 631. 
Triformol = Paraform 42, 521. 
Trigenin, Eigenschaften 44, 680. 
TriJod-m-Kresol, Darstellung 41, 530. 
Triokgesehirre, bleihaltige Deckel 43, 60. 
Trinophenon, Bestandteile 43, 246. 
Trional, Löslichkeit doss. 41, 46. 117. 

— = Methylsulfonal D. A. IV. 41, 272. 

— Unterscheidung von ?ulfonal 42, 568. 

— mit Paraldebyd, Bereitung 42, 734 

— Vergiftung durch T. 44, 339. 
Triphenetolgnanidinehloraliiydrat 45, 536. 
Trlphenylarsinoxyelilorid 44 441. 
Triphenyloxyarsoniamehlorid 45, 6. 
Triplitestpapier nach Dieterich 44, 571. 
Triqnor, Bedeutung 44, 772. 
Troekendesinfektoren 45, 752. 
Troekenelemente, Herstellung 42, 343. 45, 409. 
TroekengefliEe, Beschickung 45, 186. 
Troekenglas für Arzneimittel 41, 451*. 
Troekenmileli siehe Milehpalver. 

I Troekenplatte oder Films? 41, 375. 
Troekenverselilafi-Apparate nach Hell 44, 530*. 
iTrommer's Probe, Störungen 41, 571. 
I Tropakokain, Anwendung 43 322. 

— Haltbarkeit des salzsauren 43, 210. 
TropaeoUn^ Reaktionen 45, 572. 

, Tropello, ein Waschmittel 43, 616. 

I Tropenanzttge, Farbe für solche 41, 493. 

, TropfenfHngerflasehe nach Schütze 43, 214. 

Tropfenzähler, ein Normal-T 44, 243. 

Tropfflüsehehen für Augentropfen 41, 532^. 

Tropfstab nach Eschbaum 42, 681. 

Troplionln, Bestandteile 44, 204. 45, 158. 

Tropidin-Tropin, Synthese 42, 714—717. 

TroplL, alkoholtreies Getränk 45, 631. 

Tropin, Identitäts-Reaktionen 42, 154. 

— Bildung aus Tropidin 43, 317. 
Tropingrnppe, Synthesen 44, 213. 553. 
Tropon, Ableitung des Wortes 41, 183. 

— Beurteilung 42, 89. 

— Darstellung 43, 61. 

~ Stoffwechsekersache 42, 154. 

— mit Eisen, Anwendung 43, 159. 
Trttbnngsgrad, Messung 45, f)26. 
Tmneeek'B mineralisches Serum 43, 282. 

I Trnnksuelit, Mittel gegen T. 43, 43. 45, 203. 

— Thibault's Mittel 41, 492. 

! — Heilung durch Arzneien 43, 331. 
I — Goldkur gegen T. 45, 748. 

— Behandl. mit Coza 45, 828. 

I Trybol, ein Mundwasser 42, 805. 43, 653. 
Trygase „Riedel'', Eigenschaften 45, 204. 
Trypanosomen beim Menschen 45, 580. 
Trypsin, Gehaltsbestimmung 41, 538. 
Trypsinmileb siehe unter Mileli. 
Tryptoplian, Reaktion 45, 695. 
Tsenandn, chines. Rauchopium 44, 687. 
Tsetsck-Kranklieit, Erreger ders. 44, 861. 45, 
580. 



I 



cm 



TobefB Aeoniti, Venohiedenheiten 41, 478. 

n. -Jalapae D. A. lY. mangelhaft be- 

sohrieben 42. 499. 
, Alkaloidbestimm. nach Fromme 42, 722. 

— JalaiMe, Gehalt an Harz 44, 789. 45, 171. 

I Methoden snr PrüfoDg anf Harzgehalt 42, 

I 1. 6. 48, 103-108. 44, 790. 4&, 658. 

Handelsnotiz 45, 552. 

Til»erkellMeUleii, Oehalt an Chitin 41, 418. 
I - ihr wahrer Charakter 42, 739. 
I - hn NagelachmnU 48, 321. 

— Pettsabstanz ders. 48, 128. 

— Hrbnng ders. 44, 67. 

— flrbuDg nach Li^orqae 43, 194. 

— Entfärbung gefärbter 42, 543. 

— schneller Nachweis 44, 897. 

— Nachweis im Sputum 44, 684 

— Zäehtnng im Luftröhrenschleim 45, 545. 
Takerkeitod, Verkauf abgelehnt 41, 783. 

— Anpreisung deas. ist strafbar 48, 447. 

— Bestandteile 45, 158. 
TaherkHlin, ist ein bemsteinsaures Salz 41, 78. 

— ist ein homöopath. Mittel 44, 680. 

— altes u. neues T. 48, 408. 

— T. B., Darstell. u. Eigensoh. 48, 409. 

— Wirkung des Neu -T. 44, 465. 

— nach Denys 44, 911. 

— Bedeutung der Impfungen mit T. 42, 327. 

— Yerordnung über die Verdünnung u. Ab- 
gabe 48, 404. 493. 

— neue Verpackung 43, 289. 
TaberkuUnalbiimose, Gewinnung 44, 567. 
Tikei^nUnpripanile, neue 42, 440. 
~ üebersicht 44, 503« 
Ttberknliiisttiire, Herstellung 41, 351. 
Taberiralmübumln, Eigenschaften 44, 36. 162. 
TikerkiüocIdiB KlelM, Wirkung 42, 768. 

Bezugsquelle 45, 166. 

TnkeikolSse Toxine u. Antitoxine 42, 755. 
Toberknioi, Oewinn. u. Eigensch. 41, 121. 

— Meiek, Eigenschaften 42, 440. 

in trockner Form 42, 633. 

Dosis letalis dess. 42, 534. 

Tiherknlosamin, Herstellung 41, 351. 
Tokei^aloplasniin Büchner 45, 441. 
Tiherknio-ProteYn, Anwendung 45, 536. 
Takerkniose, Kongreß in London 42, 472. 

— Koch*s Ansichten über Uebertragung ders. 
42, 473. 515. 

— Bekfimpfnng dieser Ansichten 42, 574. 
~ uebertragung yom Bind auf Menschen u. 

umgekehrt 42, 739. 

— Uebertragbarkeit auf Binder u. Ziegen 48, 632. 

— der Kühe, GefShrlichkeit der Milch 42, 327. 

— der Binder, Pasteur'sche Schutzimpfung 43, 
98. 

~ Verbreii durch Ansteckung 42, 794. 

— Verbrat, durch Müoh 41, 46. 42, 327. 

— Bebring's Thesen über Entstehung u. Be- 
kämpfung der T. 45, 287. 

— Diagnose durch die Diazoreaktion 41, 298. 

— Immunisierung gegen T. 45, 560. 

— Verpackung yon üntersuchungsmateiial 42, 
212 

— Behandlung im Kindesalter 42, 740. 

— Bebandl. mit Betol 44, 820. — elektrische 



Behandl. 41, 778. — Behandl mit rohem 
Fleisch 48, 196 — mit Harnstoff 48, 303. 
- mit Hetol 44, 598. — mit Knoblauch 
48, 613. — mit Lebertran-Klystieren 41, 
384. - mit Moiard's Injektion 41, 135. — 
mit Natrium persulfat 41, 628. — mit 
Palladiumchlorid 41, 717. ~ mit Schwefel- 
wasserstoff 48, 613. — mit Thiocol 41, 
717. — mit Zimtstture 48, 45. 275. 

Tuberkulose-Antitoxin nach Figari 45, 114. 

Taberknlose-Heilserom nach Kalle 45, 95. 

nach Friedmann 45, 95. 

Tnberknlose-Seram von Marmoreok 45, 477. 

Tneker'hche Asthma-Heilmittel 44, 541. 

TalTsteine, künstliche 44, 402. 

Toriein, Darmadstringens 4'>, 670. 

Tnriner Idehter, Bestandteile 41, 719. 

Tnriolignin, Bestandteile 45, 158. 

Tarpithwurzel» Harzgehalt 44, 794. 

Taseon-Salben-Pflaster 45, 707. 

Tussieniin, Bestandteile 45, 843. 

Tossifkigln, Bestandteile 48, 519. 44, 874. 

Tut^la, Beschreibung 41, 734 

Tatin, Beutandteile 41, 443. 

Tntn, enthält ein Glykosid „Tutin'' 42, 121. 

Tutolin, Eigenschaften 45, 417. 

Tympanit-Essena, Bestandteile 45, 631. 

Typhoplasmln Baehner 45, 441. 

Typhus, Epidemie in Löbtau 41, 85. 

— Desinfektion bei T. 41, 592. 

— Anwendung von Kreosotal 42, 432. 

— Anwendung von Chinin 42, 4d'<^. 

— Nachweis der T.- Bacillen 42, 399. 
Typhös- Agglutlnin, Begriff 41, 45. 
Typhös- Agglatinatlon, Aufhebung 48, 211. 
TyphosbaeUlen, Differenzieiung 41, 182. 

— Unterscheidung Ton der Ck)ligruppe 48, 193. 

— Vorkommen in Fäces u. Harn 45, 349. 
Typhnsdiagnose, vereinfachte 45, 181. 
Typhosdiagiiostikom nach Ficker 45, 96. 981. 

— Aufbewahrung 45, 421. 
Typhos-Tabletten, Bestandteile 44, 727. 
Tyratol, Wurmmittel 42, 704. 
Tyrogen, Anwend. in Käsereien 48, 139. 
Tyrosin, Farbreaktionen 41, 300. 659. 44, 816. 

— Trennung von Leucin 44, 139. 
Tyrosinase, neue Studien 42, 790. 



u. 



Uealypsum-Extrakt, Bestandt. 44, 100. 

Uhlenhoth'sohe Methode zur Unterscheid ver- 
schiedener Blutarten 42, 162. 818. 

— Eeaktion zur Unterscheid, von Fleisch ver- 
schied. Tiere 42, 754. 

Uleine, Anwendung 45, 536. 

Ulcus moUe, Erreger dess. 44, 237. 

Ulcus molie-Baeillen, Beinkuituren 45 677. 

UUriehs Krttuterwein, Qeheimmittel 48, 308. 

Unteisuohung 42, 396. 

Bestandteile 45, 158. 569. 

Ulmaren, Eigensch. u. Anwend. 43, 403. 

UmikolTsche Beaktion der Frauenmilch 42, 11 1. 

Ungreziefer, Vertilgung auf Pflanzen 45, 32. 



CIV 



UngroJ, Resfaudtoile 45, 8G4. 
UniTual, Nagel-Emaille 45, 864. 
Ilüffaeata der Ph. Nederl. 44, 457. 

— der Ph. Ital. 44. 741. 
Unrnentam Aeldi boriel (D. V.) 41, 247. 

— anrlieani albam iD. V ) 41 247. 

— Argenti eoUoid. Cred6 (D. V.) 41, 248 
Anwend. u. Wirkung 42, 15. 493. 812. 

4a, 580. 

— Caseinl, Vorschrift 44, 37. 

— diachylon Ph. Austr. 41. 311. 
eum Yaselina (D. V.) 41, 248. 

— Formentoli Bernatzik 45, 670. 

— Hamburrense {D. V.) 41, 248. 

— Hjdrar^yri elnerei, mit Hydrurg. extinct. 

bereitet 41, 93. 

niit Vaselin bereitet 42, 600. 

Bereit, nach Marchetti 41, 413. 

Bereit, nach Salms 42. 529. 

Bestimmung des Hg 41, 93. 43, 652. 

45. 691. 
Verdunstung des Hg auf der Haut 42, 

492. 

Entmischung ders. 43, 605. 

dUntum iD. V.) 41, 248. 

fortius (D. V.) 41, US. 

oxydati Schanz (D. V ) 41, 248. 

flavl, Bereit. 45, 826. 

— Jodoformii (D. V.) 41. 249. 

— Menthol! nach Müller 44, 620. 

— Naftae, Bestandt. 44, 376. 

— Parafflnl ^ßleib<^ 44, 757. 
offldu.y Mängel ders. 44^ 757. 

— petrolatnm, Vorschrift 42, 717. 

— Picis üquldae (D. V.) 41, 249. 

— Plambi nach Weinedol 4:>, 264. 

— psoriaticum, Bestandteile 44, 727. 

— K«8inae eanadensis 42, 803. 

— Sanitas, Bestandteile 44, 874. 45, 631. 

— snlfurat. Helmerieh Ph. Ital. 44, 741. 

— WUsonU (D. V.) 41, 249. 

— Zlnei, beste Bereitung 44, 471. 
UniTersal-BräaneeinreibDiig 45, 221. 
üniTersai-Pbamiakopo?, H. Aufl. 42, 115. 
Unna'sche Orüne Salbe 41, 763. 

^ Chloralkampher- Salbenmull 45, 546. 

— Psoriasissalbe 45, 737. 

Unterschrift, Ersatz durch Stempelung 45, 459. 
UnTerbrenniiehmaehen durch molybdänsaures 

Natrium 42, 99. 
UraUt, Bestandteile 41, 663. 

— Herstell, u. Eigensch. 44, 298. 
Uran, Atomgewicht 44, 22. 
UranmineraUeB, Handel mit U. 45, 294. 
Urannitrst, äußerl. u. innerl. Anwend. 45,931. 
Uranrot, Konstitution 42, 201. 

Ursnsalze bewirken Olykosurie 45, 546. 

— Anwend. in PQasterform 4'>, 934. 
Uranwein nach Pesqui 42, 659. 704. 
Urea pnra, medicin. Anwend. 4::S, 152. 
Ureameter nach Oade 42, 122'*'. 
Urease, Spaltung des Harnstofifs 42, 696. 
Urein, Darstell, u. Eigensch. 42, 469. 
Ureometer nach Bourioz 41, 254*. 
Uresin, gegen Hamgries 42, 337. 534 
Urethan mit Chinin, Anwendung 43, 154. 



Uretrophore nach Hausmann 41, (UlS. 
, Uretrophortube nach Strebe! 41, 678. 
|Urieometcr nach Ruhrmann 43, 264. 
1— gibt ungenaue Resultate 44, 492. 
{Uriform, Bestandteile 45, 8l0 

Uritone = HexamethylentetramiD 4ö, 6. 

Uiobiliii, ein Reagens für Zink 4*2, 336. 
' Urocitrat, Eigensch. u. Anwend 45, 1023. 
I Uroeol, in Tabletten 45, 158. 
lUrol, Zusammensetzung 4*2, 651. 
' — Wirkung 42, 688. 

iToIysin, Zusammensetzung 45, 159. 
j Urophore nach Stephan 41, 758. 
I Uropnral-Tabletten, Bestandteile 44, ö29. 
I Uropurin-Tabletten nach Stephan 43, 495. 
I Urosauoi, Eigenschaften 43, 651. 
j — Bezugsquelle 45, 448. 
I Urosin, gegen Gicht 42, 431. 484. 

Urosin-Kalk-8tahi-Brunnen 43, 355 
I Urosteril-Tabletten 42, 500. 803 45, 670. 
' Urotropin = Hexamethylentetramin. 

— Einfluß auf die Darmtäulnis 42, 6ö8. 

— toxische Wirkung 45, 445. 

— Beurteilung 45, 713. 

— Kombmation mit Kawaharz 45, 713. 
I— Neu-Ü., Eigensch. u. Anw. 44, 79. 
' Urpin, Desinficiens 44, 727, 

Ursin, Zusammensetzung 45, 175. 
I Ursol D, Zusammensetzung 44, 264. 
' — Art der Verwendung 44, 307. 
I Ui*sol-Reayen8papier. Bereitung 43, 353. 

Ursen, Reaktion 44, 073. 
' Ursubatanzen, maßanalytische 45, 498. 
I Urticaria, Waschung bei U. 43, 637. 

Urtieol, Gewinn u. Anwend. 45, 441. 

Undin, rote Farbe der Indianer 45, 1 24. 
, Usanify-Knollen, Nährwort 41, 420. 

Utermöhlen's aseptischer Verband 44, 341. 

Utilit, üüngerkonservierungsmittel 44, 72. 

UTinsäai*e, Formel 44, 359. 



Y. 



Vaecioe-8ehntz nach Brauer 41, 7.j3. 
Vaeeininm Oxyeoeeos, Zucker der Beeren 41. 

364. 
Vaginal-Baner-Tampons nach Stephan 44, 529. 
Taginal-ZyminstJIbcben ^5, 159. 
Valearin, Bildung 43, 3i5. 3J6. 
Yalenta-Prttparate 44, 573. 45, 337. 
YaleiitaN Resorptionspillen 44, 335. 
Valeriana, homöopath. Tinktur 42, 311. 
Valerianaessenz, Bestandteile 43, 42<>. 

— ist ein Geheimmittel 45, 362. 
Valerianate de Pierlot 44, 25. 
Valerobromin, Zusammensetz. 44, 335. 
Valldol, Eigensch. u. Anwend. 42, 482. 

— ein gutes Analeptikum 44, 917. 
Val]£enberg*s Bruelisalbe 45, 176. 
Vallet, nicht Yalett oder Yaletti 42, 544. 
Valofin, Bestandteile 45, 810. 

Valose, Bestandteile 44, 727. 

Val-8inestra, arsenhait Miner .-Wasser 45, 649. 

Yalyl, Eigensch. u. Wirkung 42, 788. 



cv 



TAuadiB, Reaktiooen 44, 480. 

- elektrolyt. Abeoheid. von Mo 4^ 471. 
Yanadiiieitnite, Eigenschaften 45, 159. 
Taiiadinprft|MU'ate, medioin Anwend. 43, 196. 
Yanadls-Sangroina]^ Bestandt 45, 631. 
Tanadln-StreiipiilYer, Bestandt. 45, 631. 
YanadiasSure, photogr. Entwickler 41, 136. 

- Q. deren Salze, medicin. Anwend. 41, 136. 

- iDDerl. n. äaßerl. Anwend. 45, 300. 

- FarbreaktioneD 45, 537. 
YaaadinsaiiTes-Natriiuii, medicin Anw. 41, 314. 
Yaaadiol, Bestandteüe 44, 493. 45, 631. 
YaaUle, Snnda- od. Papete-Y. 41. 270 

- aas deutschen Kolonien 41, 270. 

- Koltor n. Zubereitung 45, 147. 

- SorteD 45, 148 

- jivanisohe 4 >, 554. 

- BüduDg des VaniUins 41, 162. 43, 280. 

- Bestimm, des VaniUios 45, 149. 306 

- heliotropinhaltige 45, 192. 

- mit Benzoesäure angeputzt 41, 765. 

- ^Iseh. des Eristallflberzugs 44, 64 

- Referat von G. Weigei 45, 953. 

YanlOin, neue Yorfahren zur Daratell. 43, 38 
44, 779. 45, 173. 

- aas Protocateohualdebyd 42, 589. 

- Verfllsohung u. Preis 43, 280. 

- Einwirkung von Benzaldehyd 43, 110. 

- eventuelle Schädlichkeit 41, 559. 
Yaaäioflit, im Staßfurter Salz 43, 351. 
Yaporin, Anwend. u. Bestandt 44, 476. b74. 
Yaralette, ainorik. compr. Tabletten 42, 711. 
Yarleol, Bestandt u Anwend. 44, 25. 
YasapoD, Ersatz dea Yasogen 41, 393. 
Yaseline, Ersatz durch Paraffinsalbe 41, 221. 
~ wahrer Wert der Chesebrough-V. 42, 347. 

- VerSeifung der Y. 44, 748. 

- mit Anilin gefärbte 45, 691. 

- a Lanolin, therapeut. Notiz 45, 303. 

- Wilburfne, Eigenscb. 44, 136. 
TaieUnun adnstnm saponatum 41, 567. 

- borlenm, Prüfung 45, 593. 

- eamphoratnm D. Y.^ 41, 249. 
~ farboliaatnm (D. Y.) 41, 240. 

- aaliejlatnm (D Y ) 41, 249. 
Yaseno]^ Eigeosobaften 45, 707. 
~ Präparate mit Y. 45, 707. 

- Darstellung 45, h71. 

Yasegen, Zasammensetzung 41, 631. 755. 781. 

- in Verbindung mit Guiyakol 45, 904. 

- -Präparate der Ph. Nederl 44, 457. 
YasoUmente, therapeutischer Wert 42, 67. 

~ 19 Terschiedeno Arten nach Bedall 41, 756, 

- VoiBchriften nach Mmdes 43, 309. 
YasoHnentom jodatum 41, 756. 782. 

- JodI 45, 474. 

- Jodoformil 42, 1. 

- liquidum 41, 756. 781. 

- Plds 41, 756. 782. 42, 40. 

- salieylatnm 10% 44,- 59. 

- spissum 41, 756. 781. 42, 40. 

- Hütaih 42, 17. 

fompos. 42, 17. 

Yasel-Priparate nach Hell 45, 1023. 
YasoTal-PrIlparate. Anwendung 43, 565. 
Tegetabilien, Gehalt an Pentosan 42, 429. 



Veir«tablUeB, Bezugszeit neuer 44, 203. 
YesretabU* PiÜTer, mikrographiaohe Analyse 

44, 262. 
Yegetaline ist Kokosnußfettöl 41, 787. 43, 43. 

44, 658. 
YeilehenmooB, Beetandteile 42, 109. 
Yella, zur Petroleum-Reinigung 43, 496. 
Yelopurin, Salbengrundlage 44, 322. 45, 271. 
YelTrU, Ersatz des Kautschuk 41, 99. 
Yenos, Bestandteile 44, 874. 
Yentil-Bauger statt Saugpfropfen 45, 82. 
Yentll-Spritae nach Eugelbreth 45, 294. 
Yerasehongen. Ausführung 45, 852. 
YeratrlB Ph. ItaL 44, 612. 

— hydrolytische Spaltung 43, 337. 
Yeratrol, Büd. aus Guigakol 45, 861. 

— Eigensch. u. Wirkung 45, 843. 
Yeratrum alb.. Sitz der Alkaloide 42, 360. 
Yerbandgazen nach Ph. Ital. 44, 716. 
YerbandpMckehen nach Movy 41, 543. 

— aseptischo 45, 614. 
Yorbandsohiene nach Yulpius 44, 582. 
Yerband^tofTe, Literatur 41, 220. 

— der Ph Nederl. 44, 430. 

— Neuheiten 44, 161. 

— Arnold's aseptisohe Y. 44, 401*. 

— Bestimm, des Hg Gl« 42, 81. 

— Bestimm, des Jodoforms 45, 985. 

— Sterilisationsapparat 44, 502. 

— Preissteigerung 45) 124. 
Yerbandstoff-FabrÜEanten-Yorein 41, 629. 
Yerbandwatte, saure Reaktion 41, 492. 

— Piüfung ders. 41, 772. 

— Yorkehr mit V. 44, 873. 

— Reinigung nach Ph. Ital. 44, 715. 
Yerbrennnn^n siehe Brandwunden. 
Yerbrennon^analyse, modifiderte 45, 509*. 
Y'^erdaaung, Störungen 41, 59. 
Yerdanangsmlttel Bestandteile 44, 90. 
Yerdaanngspulyer mit Pepsin 41, 307 
Yergoldong, elektrische 41, 60. 

— modificierto Feuer- Y. 41, 267. 

— Kontakt- Y. 41, 718. 

— Auffrischen alter Y. 41. 718. 
~ Innen- Y. von Gefäßen 41 799. 

— mit Zinkkontakt 42, 74. 

— bei bewegtem Bade 43, 258. 

— Patent von Göttig 44, 31. 

— Wiedereotfemung des Goldes 41, 118. 
Yermonth al Barolo, Wermutwein 4'>, 864. 
Yeronal« Eigensch. u. Anwend. 44, 254. 360. 

685. 45, 17. 

— als Schlafmittol 45, 485. 

— und YeronallsmoB 45, 581. 
Yerrin, Staubentfornungsmittel 45, 221. 
Yenandflnld, Zusammensetzung 43, 286. 
Yerseiftingszahl, Bedeutung der „inneren^' V. 

41, 110. 

— Bestimmung nach Ph. Ital. 44, 613. 
Yersilbernngr, clektrolytische 41, 331. 

— mit Zinkkontakt 42, 61 74 

— zollamtliche Prüfung 41, 593. 

— Bestimmung des Silbers 41, 132. 
Yerordnnngen, Sinn der .,behördlichen^^ Y. 42, 

703. 
Yersolit, Bestandteile 45, 864. 



CVl 



Yerwesany, Prozeß der V. 48, 646. 
YMeatolre Indolore 45, 221 

— Uqoide de Bidet 44, 727. 
Yesieatoriiim liquidum Ph. dAnv. 44, 8äO. 
Yesta, fester Seifenspiritus 44, 10. 
Yeterinol, Viehwaschmittel 45, 864. 
YeÜTerM, Alkohole im V. 44, 531. 

— Herkunft u. Eigensoh. 45, 32. 
Yeyox, Bestandteile 45, 536. 

Yial's toniseher Wein, Bestandteile 42, 474. 
Yiander^s Wansentod 45, 864. 
Ylandol, zur Fleisohkonservier. 44, 462. 
Yibrations-lUssage 42, 79. 
Ylehj-Qulna, Untersuchung 43, 473. 
Ylela Faba, Farbstoff der Blüten 42, 154. 
Ylellin, Vorkommen 41, 194 
YiebpnlTer, Üniversal-V., Bestandt. 42, 398. 
Yiehtrsngportwagen, Desinficierung 44, 420. 
Yin Arond, Bestandteile 45, 159. 

— eardiaque de Saison 44, 874. 
~ de Chaasaing 44, 476. 

— Defrdsne h la peptone 45, 7. 

— Marianl, Eokaingehalt 41. 447. 

— Menut 45 7. 

— de Moride 44, 874. 

— Nourry, Bestandteile 45, 7. 

— de Segnin^ Vorsohrift 4S, 594. 

— uran6 Pesqui 42, 659. 704. 

— de Vial, Vorsohrift 45, 320. 

Yins m^dleamentenx, 7 Vorschriften 41, 42. 
Ylna der Ph. Ital. 44, 742. 

— medieata naoh Ph. Sueo. 42, 73H. 

— medlelnales, in Brasilien gebräuchliche 42, 

249. 
Ylnogen, Woin-Essenz 44, 94. 
Ylnnm eamphoratnm Ph. Helv. 42, 552. 

— Casearae Sagradae (D. V.) 41, 249. 

— Chlnae, Bereit, naoh Rundquist 42, 578. 
Bereit, naoh Yvon 44, 37. 

Bereitung naoh Weinedel 45, 264. 

Zusatz von Gummi arab. 45, 188. 

gorbstofffreier 45, 479. 

(China Laroehe) 41, 42. 

eompos. Ph. d'Anv. 48, 594. 

ferratnm (Bad.) 41, 104. 

phospholienm enm Carne 41, 42. 

— Ghlnlnl (China Labarraqne) 41, 42. 
-- Coeae (Bad.) 41, 104 

— Colae, Vorschrift 43, 290. 

— ColehieL Ausscheid, von Calciumiartrat 44, 

316*. 

— Coto-Pepsinl nach Hall 43, 379. 

— febrifügnm (Yin de Seguin) 41, 42. 

— gadeomorrhulnum 44, 439. 

— Jodo-tannieum Ph. d Anv. 43, 594. 

— Ipeeaeoanhae, Bereitung 42, 544. 

— peptonatum (Yin de Bayard) 41, 42. 

— Peptonl Ph. d'Anv. 44, 830. 

— Peptothyreoldlnl 44, 727. 

— siehe auch unter Wein. 
Ylnylalkohol, neue Reaktion dess 41, 10. 
Ylofonn, Anwendung 42, 805. 

— Ersatz des Jodoform 42, 634. 

— Vorzüge vor Jodoform 45, 239. 
Ylolaeein aus Bacillus violaceus 41, 735. 
Violett, krystallis, für Wasserprüfungen 43, 459. 



Ylolette'sohe Lösung, Bereitung 41, 572. 

Yüidlnsänre, Reaktionen 45, 242 
IVlro, Bestandt. u. Anwend. 43, 427. 45, 221. 
I Ylrns fixe, Wirksamkeit 41, 575. 
1 Ylsanns Deslnfeetant, Bestandt. 44, 124. 

Ylseln, pharmaoeut. Verwendung 42, 634. 
{— künstl. Entfftrbung 44, 813. 
' — Reinigung dess. 45, 633. 
; YMerblende nach Stohmann 45, 891. 

Yltafer, W'arnung 41, 578. 42, 703. 

Yitagen, Bestandteile 45, 441. 

Vitalin, Bestandteile 43, 653. 
' ^Italismus, Warnung 41, 683. 
I Yitaopathie, ein Schwindel 41, 708. 
I Yltellln, Eigenschaften 43, 494. 

Yivlseelion, amtl. Eioschrftnkung 42, 511. 

YIxol, enthält Atropin 4'j, 707. 

Yolemlt, Vorkommen u. Eigensoh. 44, 781. 

Yolesan, Bestandteile 43, 519 

— -Kapseln gegen Fhthisis 43, 403. 

B3standteile 45, 864. 

Yorbeugongsmlttel, unklarer Begriff 44, 680. 
Ynllte, gegen Kesselstein 44, 15. 
Ynlnender^me, Bestandt. 45, 593. 
Ynlnoplast, neuer Verbandstoff 45, 827. 

I 

w. 

Waehholderbeeren, Reifung ders. 41, 364. 
- Färbung beim Reifen 44, 783. 
Waehs, Produktion in Deutschland 41, 270. 

— Hauptbestandteil dess. 42, 170. 
;— analytische Konstanten 42, 402. 

— Produkte der Destillation 42, 439. . 

' — chemische Veränd. beim Bleichen 44, 47. 
i — Methoden der Untersuchung 42, 7. 
I — Untersuch, nach Berg 44, 659. 856. 

— Prüfung nach Büchner 42, 214. 

— Prüfung nacn D. A. IV. 42, 466. 45, 784. 
I — Prüfung nach Eichhorn 42, 1*24. 

' — Prüf, nach Fehling u Donath 41, 398. 
|— Prüfung nach Jean 43 178. 

— Prüfung nach Ph. Nederl 44, 427. 
{ — Untersuchung nach Späth 45, 63. 

I - Nachweis von Fichtenharz 42, 132. 
I — mit Ceresin u. Mehl veifälsohtes 43, 539. 
; — Nachw. künstlicher Färbung 45. 800. 
I — Erkenn der Veifälschungen 45, 63. 
< — physikal. Untersuch. -Methoden 45, 65. 
I — Bestimm der Jodzahl 45, 37. 791. 

— was bedeutet „Verbältniszahl ' ? 45, 785. 

— Afridi-W., Bereitung 44, 528. 

— aus Gaiffa, grobe Fälschung 43, 312. 

— chinesisches, Eigensoh. 4I>, 980. 
;— sogen. Extraktionsw. 45, 494. 648. 
j— Flaohs-W., Gewinnung 44, 628. 

— Indianisches Bienenw. 45, 939. 
;— Lorbeer- od. Myrtenwachs 45, 80. 
I— Okuba-W., Eigensoh. 44, 619. 

, -— Palmwachs, Gewinnung 44, 866. 

— portugiesisches 44, 661. 

— verfälschtes türkisches 43, 437. 
Waehsarten, zwei neue 42, 439. 

— Untersuchungs Ergebnisse 44, 660. 



CVII 



Wigeiilteheii nach Anderson 41, 471*. 
WlmetsekotnBMHe 41, 98. 
Wiseh«, Desinfektion ders. 41, 383. 

- Ton £ranken, Reinigung 43, 3S5. 
Wägern, hydrostaäsche Zeigarw. 44, ISO. 

- ungieicliarmige nach Maok 44, 539*. 

- analytisdie, Verbeeserang 45, 626. 

- Pflege analytischer W. 41, 646. 
Wikamba^Pfellglft, Beetandt. 41, 9. 
WaltehneekeBMft, Bereit. 45, 221. 
Walddnftpurmm, Bereitung 42, 591. 
WallBfitese, geschwefelte 48. 13. 654. 
Walln£91, chemische Eonstanten 42, 427. 
Walther'sohe Pastillen (D. V.) 41, 211. 
WafaMUiasae (f&r Baohdraok) 42 746. 
Wandttslriehe, deeinfiderende 42, 739. 44, 126. 
Waadfenditlgkeit, Bestimmnng 41, 13. 
Wauea sind Krankheitsübertr&er 41 84. 

I Waren, Ankündig, durch ünbenigte 44, 594. 
; WaieueieheB, Eintragung u. Benutsung 44; 593. 

594. 602. 
I Wartan)^ Bestandteile 4% 256. 
i WarwB, Beseitigung 41, 593. 43, 199. 

- Mittel gegen W. 45, 836 
Waseh- u. Ataorptioiiskette nach Fischer 4&, 

541* 
Wasehbla«, Darstellung 42, 402. 

- Yergifhmg mit W. 45, 49. 
WasApvlTer. Yorsohriften 41, 267. 
WMUsg FMd, Bestandteüe 44, 80. 
Wanser a) wahre Konstitution 41, 436. 

- molekulare Constitution 42, 107. 

- Enteisenung dess. 42, 342. 

- Enteiaenungs- Anlagen 41, 13. 

- gioBer Zinkgehalt 41, 149. 

- Yeruoreinig. mit Zink 42, 645. 

- desgl. mit C-N-Verbindungen 43, 267. 

- desgl. durch Algen 44, 338. 

- Auftreten yon Crenotbrix in den Dresdner 
Wasserwerken 45, 446. 

~ Beinignng, Literatur 41, 434. 

Ton Kalk u. Magnesia 41, 255. 

mit Chlorperoxyd 41, 479. 743. 

durch Ozon 42, 626. 

- FÜtrier-Einricht. in Zürich 41, 303. 

- Sterilisation durch Lapeyrere-Filter 41, 356. 

- Desinfektion mit KMnO^ 42, 8. 

- Entfern, der gebund. H,S04 45, 705. 

- Abkuhl in Tongefftßen 42, 128. 

- elektr. Leitungsveimögen 43, 143*. 

- ICarpmann's Wasserprüfer 42, 742. 
Waner b) Begutachtung von W. 45, 28. 
~ Hirtebestimm., neuartige 41, 289. 

- des^. nach Pleißner 42, 145. 

- desgl. nach Wartha 44, 207. 45, 285. 

- desg'. nach Legier 45, 585. 

- Bestimm, von Blei 45, 424. 

- desgl. von Ca und Mg 42, 246. 

- desgl. der (X)s nach Winkler 45, 134. 

- Nitratnachw. nach Uta 41, 436. 

- Bestimm, des organ. G 42, 850. 

- desgl. der organischen Substanzen 42, 445. 
44, 729. 45, 100. 

- desgL der oxydierbaren Substanzen 41, 775* 
15 \(^^ 3g2. 

- desgl. 'der Salpetersftufe 42, 247. 



Waaser b) desgl. mit Zinnchlorär 44, 95. 

— desgl. nach Freriohs 44, 261. 577. 

— deegU von Schwefelwasserstoff 48, 190. 
— ,Biätion mit kristaU. Violett 43, 459. 

— bakteriol. Untersaoh. 42, 129. 43, 238. 

— Bestimm, der Keimzahl 43, 380. 

— Isolierung yon Typhusbamllen 48, 497. 

— der sogen. Goli-Titer 44, 665. 

— der Thermophilen-Titer 44, 665. 
Wassere) Brunnenw., ohankter. Reaktion 41, 

465. 

— Qrundw., Enteisenung 48, 214. 

— ~ Messung der Oeschwittdig;keit eines G.- 

Stromes 45, 315*. 

— Trinkw., Beurteilung 41, 290. 

Oewinn. von gutem T. 48, 429. 

hygien. Bedeut. der Nitrite 41, 445. 

Reinig, des T. im Kriege 41, 807. 

Reinig, des T. im Felde 44, 126. 

elektr. Leitungsvermögen ^, 475. 

Oewinn. keimfreien T. 41, 821. 

Beinig. mit Brom 48, 340. 44, 497. 

desgl. nach Liefmann 44, 308. 

desgL durch Ozon 42, 626. 44, 220. 

Desinfioiemng mit Natriumbisulfat 48, 

162. 44, 419. 45, 14. 

desgL mit Natriumhypochlorit 42, 557. 

desgL mit Na,0, 41, 312. 

ein sogen. Corrigens für T. 48, 295. 

Bestimm, der Nitrate 44, 52. 

Nachw. der Nitrite 41, 78. 237. 558. 

I Bestimm, der Phosphate 42, 420. 

desgl. der Salpetersäure 48, 71. 44, 206. 

; desgl. der Schwefelsäure 42, 685. 

I Wasserbad, ein Ersatz 48, 333*. 

WasserfKrbungen für Schanpokale 44, 807. 

Wassergehalts-Bestbnmung«!! 48, 469. 

Wasserglas, Herstellung 45, 314. 

Wasserleitaufen, Einfrieren ders. 44, 239. 

— Rohrmaterial 45, 625. 

i — Zerstörung eiserner Rohre 41, 221. 
I Wassermeloneiiöi, Untersuchung 44, 890. 
' Wassernuß, Oebrauch ders. 42, 199. 

Waasersehierllng, Vergiftang 44, 362. 
I Wasaerstoff, Atomgewicht 44, 22. 
I— Tolumetr. Bestimm, mittels Silberoxyd 41, 
I 273. 

Wasserstofl^roxyd, Ph Ital. 44, 591. 

— Darstellung u. Oebaltsbestimmung 42, 162 
I — Herstellung aus Na,Oa 43, 389. 

j -— Darstellung der Lösungen 41, 742. 
I— 30procentiges 48, 164. 384. 

— krystallisiertes 48, 546. 

— tecbnisohes u. medicinisohes 44, 650. 

— jodometr. Bestimmung 41, 255. 

— Prüfung 44. 239. 

> — Prüfung auf Oxalsäure 42, 525. 

— Einwirkung von KMn O4 48, 123. 

— Einwirkung von H28O4 48, 190. 

I — in der Wandbehandlung 41, 575. 
' — therapeut. Anwendung 42, 354. 

— ein ideales Antiseptikum 48, 546. 

— Merck, medicin. Anwerd. 45, 836. 
I — Dosierung dess. 42, 487. 

' — als Cyanantidot 42, 438. 

, — kosmetische Präparate mit W. 44, 333. 



cvrii 



Wasserstofl^roxyd, zur Keimfreimaohuog des 
Wassers 41, 324. 

— DesiDfcktioDskraft 41, 432. 

— Ersatz durch Ealiumperkarbonat 4B, 8. 
Wasserrerbesserer von Siemens 41, 322. 
Watte, Anford. an gereinigte W. 42, 615. 

— zur Bestimm von Schwermetallen 44, 176. 
Watteplnsei fürs Ange 45, 523. 
Wattetabletten, Anwendung 41, 527. 578. 
Weber's Alpenkräatertee 41, 63. 

Verkauf ist frei 43, 21. 

Weehselfieber vergl. Malaria. 
Weekerle*8ohe Sänger-Pastillen 45, 7. 
Wegrener'B'Tee, Bestandteile 43, 350. 
Weidenrinde, neues AUaloid 41, 363. 
Weidhaas'scher Sterntee 42, 68. 
Welgand's Rheumatismusgeist 44, 259. 
Weigert's Castoreum-Bromid 45, 221 
Weihwasser, Beinhaltung dess. 41, 101*. 

— hygienische Bedenken 41, 383. 
Wein a) Eontrolle in Hamburg 42, 317. 

— Vorprüf, durch „Schmecker** 41, 303. 

— relatiye Giftigkeit 48, 574. 

— Vorkommen von Arsenik 4S, 460. 

— enthält Fuselöl nicht als solches 43, 114. 

— angebl. Gehalt an Kupfer 44, 252. 

— Vorkommen von Lecithin 45, 873. 

— Gehalt an Milchsäure 43, 496 

— Verhalten der Phosphorsäure 43, 239. 

— Gehalt an organisch gebundenem Phosphor 

45, 578. 

— Gehalt an flüchtigen Säuren 43, 185. 

— Vorkommen einer der Salicylsäure ähnlichen 

Substanz 42, 445. 

— Vorkommen von Salicylsäure 43, 622. 

— Gebalt an schwefliger S. 44, 745. 

— Ruckst, bei der Destillation 41, 480. 
Weis b) Ursache des Böckserns 45, 84 
-— Bitterwerden des Rotw. 42, 73. 

— Eorkgeschmaok 44, 266. 45, 716. 

— Rückgang der Säure 42, 597. 778. 43, 157. 

44, 806. 

— Ursache des Zähewerdens 42, 73. 
Wein c) Elärmittel nach Daunert 43, 388. 

— Untersuch, von 2 Klärmitteln 44, 639. 

— Klärung mit Kasein 44, 89. 

— rationell gallisierter W. 43, 13. 

— Gipsen des W. 44, 435. 

— Schönen mit Gelatine 42, 572. 

— desgl. mit Rindsblut 42, 791. 

— Einfl. der Schönungsmittel 45, 1005. 

— Pasteurisieren des W. 44, 381. 

Wein d) Wein u. weinähDliche Getränke, Gesetz 
betr. den Verkehr mit W. 42, 357—360. 

— — Ausführungs-Bestimmungen über den Ver- 

kehr mit W. 42, 507. 

— Kennzeichnung dos W., der dem Gesetz nicht 

entspricht 42, 511. 

— amtliche Vorschriften für die Untersuch, des 

W. 42, 508. 627. 

— Analysen-Resultate 42, 539. 

— Nachw. von Alaun 42, 127. 808. 

— Bestimm, des Alkohols 45, 84. 

— desgl. der Apfelsäure 41, 605. 

— desgl. der Bemsteinsäure 44, 857. 

— desgl der Chloride 42, 446. 



Wein d) Nachw. von Citronensäure 42, 93. 43, 
30. 

— Bestimm, ders. 45, 595. 

— Bestimm, des Extrakts 41, 484. 

— Prüf, auf Farbstoffzusatz 42, 164. 44, 13. 

— Nachw. von Teerfarbstoffen 43, 294. 
I — Nachw. von Fluor 42, 809. 
j — Bestimm des Glycerins 44, 86. 307. 45, 21. 

245. 638. 640. 
I — Nachw. von Lakritzensaft 41, 133. 
I — Bestimm, der Milchsäure 44, 372. 
I — desgl* der Phosphorsäure 42, 377. 

— Nachw. von Saccharin 42, 791. 45, 771. 
' — Nachw. von Salicylsäure 42, 403. 445. 
! — Nachw. von flüchtigen Säuren 45, 639. 
; — Bestimm, ders. 43, 239. 

— Bestimm, der Gesamtsäure (im Rotwein) 43, 
, 631. 

— desgl. der Schwefelsäure 42, 138. 
I — desgL der schwefligen S. 45, 363. 
, — Nachw. von unreinem Stärkezucker 44, 325. 
i — Bestimm, des Tannins 44, 535. 

— desgl. des Weinsteins 43, 250. 
Weine, bulgarische 43, 167. 

— Bereitung in China 42, 758. 
I — Beurieilung der Kunstweine nach Schweiz. 

Chemikern 43, 13. 
; — giftiger Madeirawein 42, 342. 

— Analysen der Malaga-W. 41, 37. 
I — Anforder. an Malaga-W. 45, 612. 

— Verkehr mit W. in Portugal 41, 315. 
{— griech. Resinat-W. 43, 296. 45, 612. 

— Bezeichn. von Schnitt weinen 45, 88. 
|— Bereit, der Süßweine 44, 417. 
; — Erkennung von Alkoholzusatz zu Süßweinen 
I 44 342. 
i— Bericht über Tokajer-W. 41. 799. 

— Trester u. Trockenweine 43, 13. 
I ^ zur Kenntnis der Tresterw. 41, 165. 

— Analyse von Üngar-W. 44, 728. 
1— künstliche üngarweine 41, 343. 
, — Literatur über Weine 43, 366. 
' — siehe auch unter Tiniuii* 

Weinbeerelücemöl, Gewinnung 4r>, 78. 
I Weinblätter-Likör, Bereitung 41, 363. 

Weinedersche Präparate 45, 264. 

WeinessiiT) Beurteilung 41, 625. 
I — enthält Vanillin 41, 286. 
I — Nachw. von Vanillin 43, 611. 

Weinf&sser, Behandl. der leeren 41, 492. 

Weingeist, Geschichtliches 41, 685. 703. 735. 
I — siehe auch Branntwein und Spiritus. 

Weingeistige Flttssigkceiten, Prüfung auf Methyl- 
! alkobol 43, 2o. 

Weinhold^s Blutreinigungspulver u. Universal- 
! baisam 4f>, 159. 221. 

Weinklttrpolver, Bestandteile 41, 166. 

WeinmoBt, Wormser 44, 303. 

Weinreben, oxydierende Fermente 41, 162. 
I— Bekämpfung der Black -Rot -Krankheit 42, 
1 115. 

'— neue Krankheit ders. 44^, 102. 

Weinsäore, neue Bereitungs weise 41, 741. 

— Herstell, aus Traubensaft 45, 817. 

— Trenn, von Oxalsäure 42, 235. 
j — neue Reaktion 44, 783. 



CIX 



WeiBsKiire, BeBtiinm. nach ilormann 45, 660. 

— HandelsDotix 45, 340. 
Welnstelii, Darstellaog 42, 107. 

— fein gefäliter 41, 492. 

— YorfiUschter 44, 224. 

Weinstoek, Giftmorchel am W. 4'), 939. 
WdBgtoekOiile, Ursache ders 42, 227. 
WebitroekenkaBten nach Pleißner 44, 329^ 

366. 
Weißbleek« Entzinnang dess. 48, 129. 44, 31. 
WelfimaM's Schiagwasser, Bestandt. 42, 395. 
Wdzeneiweiß nach Klopfer 45, 765. 
WdzeaklelMr, Qaalitäts-Bestimmang 43, 14. 
Weizenkiele, Fälsohang mit Mais 41, 777. 

— VernUschnng mit Sand 45, 270. 
WfizeDmelilextnikt^ Verwand ung 44, 492. 
WebeBnekIstaab, Yerfälschungsmittel 44, 929. 
WeilUeehdieher, yerrostete 4'>, 313. 
WdlmmBn'sches Iteagens 41, 265. 
Weimaa'sche Reaktion 42, 437. 

Weadfs Patent Zlgarrea 44, 161. 
Weazel-Salbe, Bestandteile 45, 864. 
Weueli's Reagens aaf Stryohnin 44, 577. 
Wepler's Epilepsie-Mittel 45, 864. 
Werderoi, Bestandteile 45, 266. 

— Xonserriemngsmittei 45, 579. 
Wettermann Gebr., Geschäftsbericht 43, 84. 
Westpiud'sche Geheimmittel 44, 8. 
Wfttrmntt, Beurteilung 45, 87. 928. 

White Spirit, Eigensch. u. Verwendung 48, 

247. 
Wiebse, Vorschriften 41, 267. 419. 581. 766. 
Wiener Olefor, Bleichpulrer 42, 398. 
Wloier üntersuchunesanstalt tö, 13. 
Wiesbadener Quellsiüz Zahnpasta 45, 7. 
WIjs'sche Losung nach Ph. Nederl. 44, 473. 
WlUlafli's poröses Pflaster 44, 232. 
Winkler's Losungen zur Bestimm, des Ca und 

Mg im Wasser 42, 246. 
WlntergiiliiVl9 künstliches 42, 256. 

— Zusatz von Lavendelöl 48, 379. 

— siehe auch GanltherlaVl. 
WIbb^, Zusammensetzung 43, 326. 

— Vorsicht bei der Anwendung 44, 778. 
Wfaminty Trennung vom Bloi 41, 131. 

— elektrolyt. Bestimmung 41, 764. 43, 471. 

— neue voiumetr. Bestimm. 42, 71. 

— Titration mitteis Jodsfture 45, 19. 

— radioaktives 43, 533. 

— koUoidales 44, 24. 

— siehe auch Blsmatnm* 
Wlsant-Brandbinden, Herstellung 41, 63. 
Wlsmnteiiiorld, Verbind, mit orgau Basen 42, 

357. 
Wlsnathydroxydhydrosol 44, 804 
Wlsautjodldgallat, Zusammeosotz. 43, 531. 
Wlsmntlaetotannate, Darstell. 42, 104. 367. 
WlamntexjFd, kolloidales 44, 552. 
Wismutoxydeblorid und -bromid 45, 7. 
Wismntoxijodldagarlolnat 44, 254. 
Wlsmntsalleylat, kristallisiertes 44, 47. 
Wismutsalze u. Alkal^odlde 45 613 
Wismuttrlehlorid, Verbindungen 43, 227. 
Wlsmntrerbindnngen, organische 48, 93. 
Wlsmatrerglftongen, Vorkommen 42, 780. 
Wlteh Hazel Jelly, Bestandteile 44, 8. 



Wlttweii- u. Waisen« Unterst Htzuni^Bkasse in 

Sachsen 42, 779. 
WÖhler R, Briefwechsel 41, 645. 
WShrle's Bruohheiimittel 44, 30. 
WOllner-Palrer, Bestandteile 42, 746. 
Wohlln, Bestandteile 45, 706. 
Wohnuogen, Trockenmachon ders. 41, 85. 
Wolf-Binde, Anfertigung 41, 527. 
Wolferstadter's Lebeoswecker 45, 864. 
Wolfram. Atomgewicht 41, 339. 
Wolf^amtinte, Vorschrift 41, f)40. 
Wolfstlm^s Gicht-Heilmittel 45, 160. 
Wollliwat-Impfkuig 45, 900. 
Wolle, Nachw. von Baumwolle 41, 69. 

— Arsengehalt in der W. 41, 356. 
Wollfett, vereinfachte Analyse 42, 438. 
WollfettoleYne, Zusammensetz. 45, 1024. 
Wollnj-Zahlen bei Butteruntersuchungen 44, 

336. 
WolloleTne, Untersuchung 44, 854. 
Woodys Lel)enselixier, Bestandt. 44, 620. 
Woodit, Ersatz des Kautschuk 44, 131. 
Wortmarken, in Oest erreich gelöscht 41, 282. 
I Wortzeichen, Grenze des Schutzes 42, 21. 
iWuk, Hersteil, u. Eigensch 43, 331. 484. 44, 

290. 
Wandbehandlung mit NaHCO, 43, 16. 
Wnnderbalsam von Schön, Bestandt. 42, 398. 
Wnndpaste, sterilisierbare 44, 650. 
Wandpflaster, Herstell, flussiger 45, 593. 613. 
Wormgebllek mit Flor. Tanaceti idt dem freien 

Verkehr entzogen 44, 693. 
Wormkmnkhelt, Ursache u. Verlauf 4(, 144. 

846. 

— Abhandlung über die W. 45, 213—218. 

— Therapie der W. 45, 216. 

— Helfenberger Mittel 45, 131. 216. 

— Hygiene bei W. 45. 899. 

— Literatur über W. 45, 44. 250. 
Warmmittel für Pferde 42, 692. 
Warmpatronen, was sind W.? 45, 294. 
Wurst, EoDtrole in Hamburg 42, 275. 

— mangelhafte Bereitung 43, 293. 
I — ekelhaft zubereitete ^,41. 

I — im Dunkeln leuchtende 43, 41. 

— Cervelatw. ohne Bäucherung 41, 342. 
' — nachgemachte Zungenw. 42, 840. 

— Zusatz von EiweiU 44, 336. 

— giftige Rinderw. 44, 157. 

— Farbstoffe zum Färben 43, 622. 

— gerichtliche Entscheid, über das Färben von 

W. 42, 29. 

— Konservier, mit Furon 44, 140. 

— Nachw. von Ptomatnen (Wurstgift) 41, 662. 

— Nachw. von Borsäure 43, 536. 

— Nachweis künstlicher Färbung 43, 73. 126. 

340. 397. 792. 

— Nachw. von Konservier. -Mitteln 42, 126. 

— Nachw. Ton Stärke enthalt. Zusätzen 42, 184. 

— Bestimm, von Glykogen u. Stärke 42, 596. 
Worstdilrme^ Kothrückstände in deos. 41, 611. 

— Lackieren ders. 43 626. 
Wurstfürbemiltel „Sanguis*' 44. 64. 
Warstgewttrz, Dauer- W. 43, 654. 
Wurstgift, Nachweis 41, 662. 

— Wirkung 41, 778. 



ex 



Worstsalz ,,BoroliD" 44, 72. 
Wurster's Reageuspapiere 41, 45G. 
WurzelpUz der Nadelhölzer 42, 230. 
Wurzeltöter, Bckfimpfang dess. 42, 11-^. 
Wybert'suhe Tabletten, Bestandt. 45, 221. 



Xauthoxylin, Gewinnung 45, 100. 
Xeroform, Verwendung 42, 14. 

— vermehrte Anwendung 43, 512. 

— Anwendung bei Brandwunden 44, 821. 

— als Ersatz des Jodoforms 45, 239. 
Xylo], Anwendung bei Variola 44, 917. 
Xylolith, Herstellung 41, 580. 



Y. 



Yamswurzeln, Besohroibung 45, 939. 
Yanatas, gegen Seekrankheit 44, 573. 
Yansronin, Eigenschaften 45, 71. 
Yankee-Cleaner, Bestandteile 44, 31. 
Yaws, Bedeutung des Wortes 41, 562. 
Yerba Santa, Fluidextrakt ders. 45, 17. 
YerbiB, Bestandteile u. Bereitung 44, 25. 884. 
Yerbintabletten, Bestandteile 45, 864. 
Yermeth, alkoholfreies Getr&nk 44, 713. 

— Bildung des Namens 44, 772. 

Yersinia Serum gegen Bubonen-Pest 45, 400. 
Ylan;-Ylang91, Handelssorten 42, 256. 

künstliches 44, 551. 

Yohimbin, Eigensch. u. Anwend. 42, 534. 44, 
136. 762 

— Dosierung 43, 277. 

— Bereitung von Lösungen 43, 351. 

— Farbreaktion 45, 381. 

— yerglichen mit Kokain 43, 49. 

— Unterscheidung von Kokain 45, 541. 

— Synthese 44, 247. 

— Abstamm. der Tohimbohe Rinde 43, 165. 
Ysoptfl, Bestandteile dess. 43, 404. 
Yttrium, mikrochem. Nachw. 41, 348. 



z. 



ZaanTol gegen Zahnsohmerz 45, 864. 
Zfthmnng von Tieren, Hilfsmittel 42, 818. 
Zahlen, Aussprache zweistelliger 41, 505. 
Zahneement nach Merck 41, 124. 

— nach Robin 44, 124. 45. 160. 
Zahnelixier von Lehner 45, 844. 
Zahnkaries, Behandluog 44, 898. 
^hnpasta nach Beiersdorff 42, 16. 

— arsenikhaltigo 44, 833. 45, 53. 
Zahnpulyer, Vorschriften 41, 214. 44, 823. 

— mit-Calciumperoxyd 45, 870. 
Zahnräder, zum Glätten der Zähne 42, 799. 
Zahttsehmerzen, Mittel gegen Z. 42, 654. 
Zahnseife, Vorsohrift 45, 173. 
Zambakapseln, Inhalt ders. 42, 144. 4^, 160. 



Zambakapsein. den Verkauf betreff. 42, 187. 
Zanzolin, Mücken töter 41, 174. 
Zeehlin'sohe Magenmittol, 45, 864. 
ZeYn, Eiweiß des Maiskorns 44, 690. 
Zeller'sche Pomade, Bestandt. 42, 544. 
Zellner's Reagenspapier 43, 165. 297. 
Zeolith, zur Fleiscbkonservierung 45, 773. 
Zerteilende Kräuter (D Y.) 41, 233. 
Zettnow'sche Lösung, Bestandt. 4'>, 119. 
Zenner's Amorhngein 45 8(54. 
Zlbeth, Bestandteile 41, 692. 

— abessinischer 44, 122. 
Ziegenmileh, Wert ders. 43, 366. 

— Zusammensetzung 45, 674. 
Zimaliom, neue Legierung 42, 233. 

Zimmer & Co., Berichte 41, 534. 42, 483. 500. 
^— Auszeichnung 41, 579. 
Zimmerlttftnng nach Jäger 42, 508. 
Zims-Band, gute Eigensch. 43, 365. 
Zimt, zulässiger Aschengohalt 45, 709. 
Zimtaldehyd, Bestimmung dess. 44, 435. 45, 37. 

127. 355. 
Zimtöi, Bestimm, des Zimtaldehyds 4'>, 87. 

— Herstellung von künstlichem 44, 107. 
ZimtpnlTer, Verfälschungen 43, 13. 228. 293. 

302. 553. 44, 136 337, 45, 126. 

— vermeintliche Fälschung 45, 865. 
Zimtrinde, falsche 41, 340. 

— künstiiche Herstellung 42, 526. 

— Bestimm, des Zimtaldohyds 45, 37. 356. 
Zlmtsänre, Nachweis neben Benzoesäure 42, 7. 

219. 

— Anwend. bei Tuberkulose 43, 45. 275. 

— Nachweis im Sputum 43, 45. 
Zlneum oxydatam Ph. Suec 42, 732. 

Prüfung nach D A. IV. 45, 97. 

~ peroxydatum 44 219. 45, 175. 

— yalerianienm Ph.;ltal. 44, 613. 
Zingiber Mioga 44, 851. 45, 171. 
Zingiberen, Darst. u. Eigensch 41, 433. 
Zingolin, Ersatz des Bleiweißes 43, 366. 
Zink, elektrolyt. Gewinnung 41, 318. 42, 422. 

— Trennung von Nickel 43, 119. 

— Nachweis mit Urobilin 42, 336. 

— Bestimm, nach Dakin 41, 482. 

-- maßanal. Bestimm, nach C!ohn 43, 69. 

— jodometr. Bestimmung 44, 927. 
Zinkehlorid und Alkaliclilorate, gleiohzeittge 

Darstellung 45, 694. 
Zinkehiorid-JodiOsung nach Ph. Nederl. 44, 

47ci. 
Zinkehloridstäbehen, Darstell. 45, 867. 
Zinklelmdeeke, Bepudcra ders. 44, 706. 
Zinkoxyd, als Veraschungshifsmittel 45, 852. 
Ziukoxyd u. Kalkwasser 44, lö3. 
Zinkoxyd - Starke - Resorcinpaste, BlauGürbong 

ders. 41, 17. 73. 
Zinkperoxyd, Anwond. 44, 219. 45, 175. 
Zinksalze, Vergiftung durch Z. 43, 295. 
S^inksalzlösungen, Ein wirk, von sub^tituierton 

Ammoniak oasen auf Z 42, 219. 
ZinksulCat, Löslichkeit in Wasser 42, 99. 

— mit Mangan verunreinigt 45, 571. 
Zinn, neuer Nachweis 41, 355. 

— elektrolyt. Fällung dess. 42, 271. 

— zwei Modifikationen 42, 570. 



CXI 



Qu, qnantit. Trenn, von AnUmon 48, 635. 

- Bestimm, in Nahrungsmitteln 45, 639. 

- Eotzinnaog von Weißblech 48, 129. 44, 31. 
ZhnMzea, sind gesundheitsschädlich 42, 258. 

398. 
ZineMorttr, scharfes Beag. auf Z. 41, 131. 
aaagefiSe, Znsatz yon 8b statt Pb 42, 110. 
ZhudegieniDgeii. AnfBchließung 43, 621. 
Qneber, als Schminke erlaubt 44, 468. 
ZiBipest, Ursachen n. Wiiknogen 45, 762. 
ZiustaU, Zosammensetzong 42, 318. 
ZiBiTergUtim; durch Seidenstrumpfe 42, 258. 
OBiwaren^ Bestimm, des Bleigehaites 45, 850 
Zfai»B, Atomgewicht 44, 22 
Ztikonluiiüijdroxydhydrosol 44, 804. 
Z^-Pflaster, Bestandteile 42, 788. 
Zmol, £ieenschaften 48, 326. 
Zadker, Verbrauch in Deutschland 42, 322. 

- geUiuter u. ungebläuter 41, 807. 

~ Terschied Sorten Kunstz. 41, 279. 

- Schönen des Rohrzuckers 42, 540. 

- Unterscheid yon Bohr-, Milch- u. Traubenz. 

42, 801. 

- ümwandl. in Oummi durch Bakterien 45, 26. 

- Zinngehalt des Demarara-Z. 45, 482. 

- Wert als Nährmittel 41, 279. 

- Ernährung mit Z. 45, 940. 

- wehenyerBtärk. Mittel 41, 592. 

- physiolog. u. therapeut. Werf, 42, 797. 

- physiologische Wirkung 44, 70. 

- Bddeut des virtuellen Z. 45, 679. 

~ Reaktionen mit Co und N 42, 618. 705. 

- Yeraschen mit Zinkozyd 45. 852. 

- kolorimetr. Naohw. kleiner Mengen 48, 545. 

- mikrochem. Naohw. im Pflanzengewebe 48, 

545. 
~ siehe auch Glykose, Mileh-, Bohr- und 
TraubemueKer. 

- un Harn siehe unter Harn. 
ZiekenrteH, Erkennung u. Beindarstellung 41, 

313. 
>- Unterscheidung ders. 48, 352. 

- schwer yergärbaro 41, 245. 42, 131. 
~ Physiologie der Z, 48, 586. 

~ Bestimm, mit Merkurioitrat 44, 111. 
Zaekerbestimmiuig, durch direkte Wägung des 

CujO 42, 67. 
~ mit Fehling'scher Lösung 48, 237. 44, 819. 

- jodometrisohe 45, 849. 
~ nach KjeldaU 42, 106. 

- nach Biegler 44, 619. 

- nach Bosenthaler 45, 746. 
~ oaeh Violette 41, 572. 

~ naoh Vorschrift des Zuckersteuergesetzes 45, 
83. 

- in eingemachten Fruchten 42, 572. 
Zaekereonleiir, Farbstoffe ders 41, 284. 
Zidarfsrbetliiktur (D. V.) 41, ^47. 
Za^ikalk, Wirk, ^af die Augen 4t, 13. 
ZackerlSsrngpen, Losungskraft für schwefelhalt. 

Salze 41, SaO. 
ZsdLHTibe, Monogr^hie der Z. 41, 62. 

- Gehalt an Invertzucker 48, 544. 

- Vorkommen yon Oxydasen 44, 97. 
ZaekersUle, Klären mit Cu und Zn 42, 107. 

- Entfärbung dunkler 44, 46. 



Zuckersifte, stickstofifhaltige Bestandt. 48, 227. 
Zaekersimpii für Limonaden usw 44, 21. 
Zündhölzer, Zändmassen 42, 433. 474. 

— ohne £opf 48, 61. 

— mit KoUodium-üeberzng 48, 600. 

— neue schwedische: Bepstickan 48, 640. 

— ungiftige nach ßohwiening 44, 467. 

— chemische Untenmohung 44, 305. 

— Krankheiten bei HersteUung ders. 41, 559. 

— Scbutzmaßregeln gegen Phosphor yergiftung 

42, 557. 

— mit Weißphosphor yerboten 41, 784. 

— Gesetz, Verbot yon Phosphor betreff. 44, 468. 

— • siehe auch unter Phosphor. 
ZUrieher üntersuchungsamt 41, 303. 
^ay^rlilasig bekannt^ Bedeutung 41, 428. 
ZwVIfer, Polymerisationsprodukt 42, 710. 
Zymase, Oärungsenzym 41, 565. 

— Wesen u. Eigensch. 42, 682. 

Zymin, sterile Aoeton-Dauerhefe 48, 575. 44, 19. 
224. 45, 347. 



Büeherschan. 

Äbendroth W., Leitfaden der Physik 43. 479. 
Ähwässer, Leitfaden zur Untersuchung 44. 54. 
Akrens F^ Entwiokelung der Chemie 41. 473. 

— Pra\tische Chemie 43. 614. 

— Gärungsproblem 44. 55. 

Albanus, Not- und Priyattestament 48. 480. 

^^Ao/Merkblatt 44. 686 

Almenräder K, siehe Qimbel. 

ÄUan A, Aloaioides narootiques 42. 236. 

Andis L. R, Technolog. Lexikon 48. 364. 

Andri'PofUtes^ Hist. de la pharmacie 41. 460. 

Andree'B Handatlas 45. 561. 

Anton a, Eräuterbuch 41, 491. 

~ Illustriertes Kräuterbuch 48. 624. 

Apotheker^ Generalkatalog für A. 44. 326. 

Apoiheherheruf, Wahl u. Ausbildung 41. 293. 

Apo^AeA^-Ealender für 1900 41. 319. 

ArendB 6^, Neue Arzneimittel 45. 143. 

Arendt 22., Experimentalohemie 41, 733. 

Arnold C, Repetitorium der Chemie 42. 31. 

— Physikalische Chemie 44. 310. 
Arxmibuch f, d. D. R., Supplement 44. 880. 
Arxnetmittel^ Verzeichnis für Visitationen 42 30. 

— Aufbewahr, u. Signierung 43. 364. 

— Kaiserl Verordn , betr. den Verkehr mit A. 

48. 382. 

— Verkehr mit A. 44. 180 . 
Arxneitaasen für Bayern 44. 283. 45. 67. 

— für Preußen 41. 16. 100. 42. 30. 43. 19. 142. 

44. 54. 
-- £igänzungs-T. des D. A. V. 43. 366. 44.283. 

für Baden 48. 142. 

Asehan 0., Eampher und seine Derivate 44. 645. 
Aachoff ÜT., Untersuchungen 41, 373. 
Autenrietk PT., Quantität. Analyse 42. 185. 
Bäder-Almanaeh 42. 36i. 45. 467. 487. 
BatUüre et FUs, Catalogue general 45. 123. 
Baltxer E., Naturgemä^^e Lebensweise 48. 582. 
Barry Tä., Englische Eonversation 44. 880. 
Bartlin TF., Volksversicherung 44. 14. 
Bauer L., Diabetes 41, 747. 



CXII 



Bauemiann C7., Luchpastilleu 45J. 343. 
Beck G., Therapeut. Almaoach 41. 610. 
Beehu/rts H.^ siehe Jahresbericht der Pharmacie. 
Bedaü C, Pharmaceut. Zubereitungen 42. 60. 
Behrens H.^ Mikrochemische Technik 42. 142. 
Beiden C. W., Rabatt-Tabellen 43. 891. 
V. Beliinghatisen^ Forschungsfahrten 44. 55. 
Benedikt /?., Analyse der Fette 45. 529. 
BerendeSi Des Dioskorides Arzneimittellehre 44. 

99. 129. 
BemcUxick siehe unter Vogl Ä. E. 
BemÜisen A., Organische Chemie 43. 461. 
Bersch W., Moderne Chemie 41. 386. 
B^er S., Kolloidale Metalle 45. 385. 
Bieehele M., Prüfung der Arzneimittel 42. 156. 

43. 343. 

— D. A. IV in Taschenformat 43. 58. 

— Stöchiometr. Berechnungen zu D. A. IV 43. 

513. 

— Pharmaceut. Präparate 44. 766. 
Biedermann i?., Chemiker-Kalender 43. 581. 
Biehringer J., ötöchiometrie 41. 541. 
Bistrxyeki A.^ siehe Levy S. 

Binx (7., Arzneimittellehre 41. 732. 
Bleeh E.^ Stand-Entwickelung 42. 832. 
Bldl a, Buchführung für Apotheker 42. 30. 
Blexdnger^B geologische Pyramide 41. 446. 
Bloeh J,, Ursprung der Syphilis 43. 99. 
Blücher JJ., Chemische Industrie 44. 340. 
Bocquülon H, Medicam. nouveaux 41. 319. 
42. 762. 43. 328. 44. 71. 45. 143. 

— les Xanthoxylees 43. 639. 
Böckmann F. siehe Lunge O. 

Böhner Z., Apotheke in Creussen 42. 114. 
Böttger K, Verkehr mit Arzneimitteln 43. 343. 
BöUger PF., Qualität. Analys. 44. 127. 
Boorsma W., Pflanzenstoffe 44. 686. 
Brähmer 0., Eisenbahnhygiene 45. 548. 
Brähmer L. Plantes medicinales 41. 504. 
Brock TF., wissenschaftl. Heilkunde 41. 373. 
Brüchler ^ Lampe db Co.. Jubiläum 41. 281. 

— Drogenhandel 1900 42. 143. 

— Neue Arzneimittel 44. 327. 

Brühl J., Die Pflanzenalkaloide 42. 745. 
Brunstein A., Französ. Pharmacie 43. 538. 
Buchheister ö., Drogisten-Praxis 42. 832. 4. 71. 

— Vorschriftenbuch für Drogis'en 43. 449. 
Bujard A.^ Nahrungsmittelchomiker 41. 386. 
Buitenxorg, Institut Botah. de B. 43. 638. 
Candussio G.^ Chimica e Pharmacognosia 42. 331 . 
Chemiker-Kalender 1903 4Ji. 581. 45. 87. 
Chemische Fabriken in Deutschland 41. 281. 

— Industrie, Zolltarife 41. 319. 

des Deutschen Reichs 42. 142. 44. 327. 

Chesnut V. K., Poisonous plants 48. 623. 
Glossen A.^ Analytische Chemie 41. 645. 44. 766. 

— Analytische Methoden 43. 394. 
Clausen u. v. Bronk^ Physikalisches 42. 42. 
Clemm W. N., Gallensteinkrankheit 44. 660. 
Gohn A.y Indicators and Test-Papers 41. 488. 
Cohnheim 0., Chemie der Eiweißkörper 42. 745. 
Orinon C, Medicaments nouveaux 41. 101. 42. 

745. 43. 342. 44. 238. 45. 561. 
Daeque E., Dominanten-Lehre 45. 86. 
Damberges A., Heilquellen Oritchenlands 44. 560. 
David L.y Photographie 41. 446. 



David, Anfänger im Photographieren 44. 519. 

Davoser Wetterkarte von 1901 43. 624. 
.Dicterich E., Pharmaceut. Manual 43. 363. 
[Dieterich K., Analyse der Harze etc. 41. 183. 

— llelfenberger Anualen 43. 421. 

— Was ist feuergefährlich 44. 99. 
Donath Ä. Physi.al. Spielbuch 44. 311. 

— Erzeugung der Röntgen-Strahlen 44. 842. 
Donaih Ed., Das Wollfett 42. 027. 
Dornbliiih 0., Neue Arzneimittel 44. 297. 
Dreher E., Exakte Naturwissenschaft 41. 474. 
Ebstein W., Krankheiten im Peldzuge gegen 

Rußland 1812 43. 488. 
i Ehrhardt K., Kautschuk- und Guttapercha- 
pflanzen 44. 785. 

Eisner F., Praxis des Chemikers 41. 150. 

Engler A., Das Pflanzenreich 44. 88. 901. 

Erdmann H., Anorganische Chemie 43. 384. 

Erdmann-König' s Warenkunde 42, 251. 
, Erfindung des Feuers 41. 460. 

V. Esmarch E., Hygienisches Taschentuch 43. 582. 

Epers F.f Apollinaris-ProzelJ 42. 331. 

Ewald C. A.^ Arznei Verordnungslehre 43. 814. 

Eyferth's Einfachste Lebensfonnen 41. 750. 

Fischer B.y Chemie für Pharmaceuten 45. 624. 

Fischer E., Synthese in der Puringruppe 44. 667. 

Fischer u. Hartwich., Hager's Pharmaceut. 
Praxis. Schluß 43. 383. 

Fischer- Ireuenfeld, Paraguay theo 42. 361. 

Fleisch und Fette, amtliche Anweisung zur 
I Untersuchung usw. 44. 143. 

I Flückiger-Bihliothek, Katalog 45. 624. 
I Foek ö., Buchhandlung 42. 797. 

— Chemische Novitäten 45. 943. 

Formtdae magistr. Berolin. 41. 373. 42. 43. 

44. 143. 
Fortsehritte der anorganischen Chemie in 1892 

bis 1902 43. 613. 44. 54. 
Fränkd J/., Oeneralkatalog 44. 326. 
Fränkel S., Arzneimittelsynthese 42. 776. 
Frank A., Catalogus generalis 42. 30. 
Freiberger Bergakademie 4L 881. 
Fritx G. db i?., Neuere Arzneimittel 43. 342. 
Fröhner E.^ Toxikologie für Tierärzte 42. 142. 
Frühling Ä., Zuckerindustrie 44. 339. 
Fürst. Jf., Tod durch giftige Gase 42. 404. 
Gally J. M.f Ausstellungswesen 43. 6j5. 
Garcke A, siehe Wagner'^ Flora. 
Gautier M., Specialitrs pharraaceutiques 42. 761. 
Geheimmittel., Verordnung über den Verkehi 

mit G. 45. 86. 
Gesundheitsbüchlein 9. Abdruck 42. 797. 
Gilg E., Schule der Pharmacie, 4. Teil 45. 229. 
Girnbel u. Abnenräder., Chemische Aequivalenz- 

tabeiien 43. 73. 
Glaser F., Indikatoren 43. 478. 
Glaser L., Mikroskopie der Blattpulver 48. 624 
Goldmann IT., Hygiene des Bergmanns 45. 250 
Grimm F., KiankenkassenrAerzte 42. 833. 
Grimsehl E., Elektrische Glühlampe 45, 585. 
Grüning W., Eisenpräparate 44. 126. 
Guareschi J.^ Enciclopedia di Chimica 41. 386 

460. 733. 42. 60. 143. 

— Lavoisier und seine Werke 45. 292. 

— Storia della chimica 44. 750. 901. 

Güntx J. j&., Wirkung des Chrom wasners 48. 480 



CXIII 



Oärieh Q., Das Mineralreich 41. 293. 
OidkeilJ., Baohfühnxjig 41. 750. 42. 292. 43. 462. 

— Batgeber für Stellungsachende 43. 420. 
Outtmann TT.. Grundriß der Physik 42. 643. 
JSff^s Pharmaoeut. Praxis 48. 383. 

— phannac. technisches Manoal 44. 14. 
Hanausek E., AUgem. Warenkunde 42. 251. 
Hanauseek T., Technische Mikroskopie 41. 490. 

& 167. 44. 518. 

Hamuie R, Photographisohe Praxis 42. 744. 

Earpf ^., Fltissiges 8chwefeIdioxyd 42. 185. 

Bart J^ Weltliteratur 41. 887. 

Eartmann G^ Kreisende Energie 42. 77. 

Barhmmn'B Kalender für 1903/04 44. 55. 

Hartwiek C. siehe unter Fiseh^gr, 

Bauaer JT., Maximaldosen in Versen 43. 498. 

Hausmatm C, Schweiz. Medicinal- u. Sanitäts- 
geschäft 42. 834. 

Beck L^ Das l^erreich 41. 387. 42. 31. 

Beffter K, Allerlei vom Weine 48. 356. 

Bein M.^ Künstliche Nährpräparate 42. 642. 

BelfaUterger Annalen 43. 421. 

Berx W.^ Theorie der Lösungen 45. 86. 

Befxfeld u. Kam, Seltne Erden 42. 762. 

Bmog TF., Die Zuckerrübe 41. 62. 

Beyl (?., Früfungsmethoden des D. A. lY 48. 
383. 

Bineh B., Üniversal-Phannakopoe 43. 286. 420. 

Blatncetz K, Quantit. Analyse 44. 785. 

tm'i Hoff, Theorie der Lösungen 41. 279. 

— Exakte Naturwissenschaften 42. 60. 
Boffmann G., Pflanzen-Atlas 43. 638. 
Boffmann F,^ American pharm aceutical I^ite- 

ratare 41. 460. 
Eolfert J., Volkstümliche Arzneimittelnamen 
43. 513. 

— siehe auch Thoms H. 
BomSopathisehes Arzneibuch, vom D. A. V. 43. 

448. 

von TT. Sekwabe 43. 448. 

r. Bm A., Photograph. Entwickler 43. 449. 
Bufp 0., Wormser Universal-Exlibris 44. 560. 
Bij^iemgehe Rundschau, Register 1891—1900 

45. 67. 
ifaeoftwf» E,, Chemisch-techn. Repertorium 41. 

101. 373. 42. 77. 815. 
Jbeofttfofi G^ Revision der Drogenhandlungen 

43. 342. 
htn^h Th., Zucker als Nährmittel 41. 279. 
khrbu^ der Chemie 42. 205. 43. 614. 45. 46. 

— der Naturwissenschaften 41. 474. 42. 676. 

43. 478. 44. 645. 45. 943. 

Mretberieki der Pharmacie 41. 503. 43. 461. 

idähfol, 400 Rezeptformeln 45. 183. 

Jemter, Pathologie und Therapie des Haut- 
juckens 41. 281. 473. 

— Beimatologische Vorträge: Hautleiden 42. 

168; Bedeutung der Seife 42. 421. 
•Wfe» -4., Wasserbegutachtung 45. 28. 
f. Mite L^ Dissertation über Stvrax 48. 638. 
Jvrgensm Gh., Unsere Nahrungsmittel 44. 327. 
ÄiiÄiMW IF., Friedrich Wöhler 41. 645. 
^omm F., Französ. Konversation 44. 423. 
^^pdir a, Weltansstell. in Paris 42. 157. 
^Mng M., Arbeiten mit Films 42. 832. 
^*nteinF,, Leitfaden für Desinfektoren 42. 776. 



280. 



Kitt M., Jodzahl der Fette 43. 478. 
Klein A. TT.. Bienenzucht 44. 340. 
KUmperer G., Liebig und die Medizin 41. 
Kneipp'a Wasserheilverfahren 42. 775. 
KnoU tt Go., Therapeut. Notizen 44. 519. 
Köbert Ä, Wirbeltierblut 42. 775. 
Kobert R., Arzneiverordnungslehre 42. 421. 

— Lehrbuch der Intoxikationen 43. 615. 
•— Saponinsubstanzen 45. 250. 

Koeh L.y mikroskop. Analyse der Drogenpulver 
41. 490. 747. 43. 639. 44. 686. 

König J., Landwirtschaftliche Untersuchungen 
41. 372. 

— Zusammensetzung der menschlichen Nahrungs - 

mittel 43. 524. 
~ Verunreinigung der Flüsse 45. 561. 
Königsberger X., Biographie von H. von Helm- 

holtz 44. 160. 
Kohut A.^ Liebig 's Leben u. Wirken 44. 843. 
Koller Th., Konsenier. d. Nahrungsmittel 42. 676. 

— Technik der Kosmetik 42. 833. 

Koning G. J., Krankheiten des Tabaks 43. (23. 
Kordnyi A., Kryoskopie 45. 164. 
Krämer Ä, Course in Botany 44. 644. 
Krankenversorgung, Handbuch der K. 44. 71. 
Kratsehmcr u. Swft, Untersuchung der Ham- 

sedimente 43. 322. 
Kreux G. F., Materia medica 43. 488. 45. 561. 
Kriegsyesehichtliehe Abhandlungen 45. 87. 
Kröhnke 0., Reinig, des Wassers 41. 434. 
KüMing 0., MaßanalN-se 43. 430. 
Kühn B., Physika], chemische Theorien 44. 919. 
Kümmel H.^ Zahnarzt u. Arbeiterschutz 44. 560. 
, Kürsehner's Jahrbuch 1903 43. 639. 
I Kunkel A., Toxikologie 42. 675. 



Kunx M. A, Phenanthren 43. 462. 



{ KunX'Krause, Chemische Abteil, der Tierärztl. 

I Hochschule in Dresden 43. 462. 45. 28. 

I Ladenburg A., Entwickel. der Chemie 41. 280. 

j Lassar-Cohn, Einführung in die Chemie 41. 100. 

I 44. 919. 

I — Chemie im täglichen I^ben 41. 609. 

I — Stöckhardt's Schule der Chemie, 20. Aufl., 

I 42. 113. 

— Chemische Arbeitsmethoden 42. 676. 43. 421. 
44. 519. 

Lebbin G., Verkehr mit Heilmitteln und Giften 
41. 542. 

Le Blanc JA, Darstell, des Chroms 44. 283. 

I^clair F., Pharmacie de Lille 42. 236. 

V. Ledden Hulsebosch, Haltbarkeit der Wert- 
papiere 43. 479. 

Lehmafin K. Ä, Praktische Hygiene 42. 60. 

Leonhardt JE*., Der Flußaal 44.*^ 127. 

Levy S.y Darstell, organ. chemischer Präparate 
44. 311. 

Liebreich 0., Wirkung der Borsäure 44. 143. 

Liesegang i?., Photogr. Chemie 41. 473. 

Lipinska M., Femmes medecins 42. 74. 

Lorenx K, Neuere Kühlmaschinen 43. 406. 
\ Losch. Kräuterbuch 44. 750. 901. 45. 467. 
I Lohmann -4., Binoculare Farbenmischung 44. 226. 
\Lübbert A., Heilmethoden in Deutsch-Südwest- 
' afrika 42. 813. 

, Lücker K, Pharmakogn. Tabellen 44. 78Ö. 
1 Lüj^e /?., GrundriP. der Chemie 48. 487. 

8 



CXIV 



Lüpke jß., Elektrochemie 44. 311. 
Luhmann F., Eohlensäure-Bäder 44. 160. 
Lunge (7., Chemisch-technische Untersuchungen 

41. 434. 42. 156. 
Maier 0., Dampf und Elektrizität 43. 382. 
Marpmann O., Illustrierte Fachlexika 43. 334. 

— Trinkwasser-Untersuchung 42. 797. 
Martini E.j Insekten als Krankheitsüberträger 

45. 751. 
V. Max G.y Christus als Ajrzt (Gemälde) 43. 

384. 
Mayer O,^ Hygien. Studien in China 45. 487. 
Mayer W., Apotheken-Buchführung 43. 343. 
3/erfmnaZ-Kalender (Wehner's) 45. 4ü. 
Medieus L., Qualitative Analyse 43. 428. 
^ Maßanalyse 43. 460. 

— Praktikum für Pharmaceuten 45. 328. 
Meixner, Raupenhaar-Ophthalmie 43. 256. 
Mcrek'8 Index 1902 43. 524. 

Meyer Ä., Mikroskop. Untersuchung der Pflanzen- 
pulver 42. 167. 

— u. Sekumanrif Atlas der officinellen Pflanzen 

41. 604. 748. 42. 292. 43. 623. 
Meyer jBT., Analyse organ. Verbind. 45. 67. 
Mayer R,, siehe Jahrbuch der Chemie. 
Meyer' s Konvereations-Lexikon 44. 210. 8S1. 

45. 604. 
Mex, C, Mikroskop. Untersuchungen 45. 312. 
Michael R, Fuhrer für Pilzfreunde 4:|. 639. 
Mietke A., Praktische Photographie 43. 406. 

— Gründzüge der Photograpnie 44. 519. 
Migtda W,, Kryptogamen-Flora 43. 639. 44. 645. 

45. 273. 
Mültarapothekerj Dienstverhältnisse 45. 183. 
Mindea J., Neue Arzneimittel 41. 631. 43. 342. 

— Geschichte der neueren Arzneimittel 43. 499. 
MÖbius P., Schwachsinn des Weibes 44. 284. 
Moeüer J., Mikroskop. Pharmakognosie 43. 624. 
Moieean H., Einteil, der Elemente 45. 123. 
Moll A,y Aerztliche Ethik 43. 142. 
Morpurgo G., Phytochem. Studien 44. 518. 
Moaler E.^ siehe Peiper E. 

Müüer H.y Photographie 41. 446. 
Mylius E., Batgeber für den Apothekenkauf 
43. 343. 

— Apotheker als Geschäftsmann 44. 422. 
Neger F.^ Handelspflanzen Deutschlands 44. 667. 

— u. Vaniro^ Der Paraguay-Thee 44. 68 ß. 
Nevinny «/., Arzneiverordnungslehre 41. 749. 
Nietxki R., Organische Farbstoffe 42. 761. 

V. Oefele, altä^yptische Parasitologie 44. 160. 
Oesterle 0., siehe unter Tschirch. 
Ostsee-BäÄer, Die deutschen 0. 41. 446. 
Osiwald W., Schule der Chemie 44. 750. 
Otte^ Chronische Bleivergiftung 41. 184. 

— Staubkrankheiten 41. 220. 

Overton E.^ Studien über die Narkose 42. 203. 
Panaotovic J., Chemisches Hilfsbuch 41. 806. 
Pariheil Ä.^ Lehrbuch der Chemie 45. 548. 
Paul Th., Wissensohaftl. Pharmacie 43. 366. 

— Bedeut. der lonentheorie 43. 356. 

— Wertbestimmung d. Desinfektionsmittel 43. 394. 
— Chemische Untersuch.-Methoden des D. A. IV 

43. 430. 
Peiper E., Tierische Parasiten 45. 123. 
Penxoldt F., Klinische Arzueibehandlung 41. 732. 



Pelers B., Arzt u. Ueilkunbt in der deutschen 

Vergangenheit 41. 306. 319. 
Pfeffer W., Pflanzenphysiologie 43. 623. 
Pharmaeeutücher Kalender 4a 614. 44. 880. 

— Glückskalender 41. 293. 

Pietet A., Die Pflanzenalkaloide 42. 627. 
PieUch M„ Chemikalienkunde 44. 422. 

— u. Fuchs, Drogenkonde 42. 292. 
PiMdgheüi Q., Anleit. z, Photographie 48. 382. 
Pohl TT., Handverkaufs-Wörterbuch 44. 327. 
PoUak K, Kurorte in Oesterreich 42. 815. 
Portig O., Weltanschauung 45. 101. 
Preisliste des Elsaß-Lothringer Drogisten-YereiDS 

45. 67. 
Preseher db Rabs^ Bakteriol. chemisches Praktikum 

44. 297. 
Reber Jß., Erlebnisse eines Arztes 41. 62. 

— Schweizerische Pharmacie 41. 446. 
Regenbogen 0., Arzneimittellehre für Tierarzte 

42. 142. 

Reichenbach' 3 Iconographia 41. 281. 
Reimers M., Les Quinquines 42. 204. 
Remsen J,, Studium der Chemie 45. 328. 
Reychler A., siehe Kühn B. 
Rtbbe C.y Die Salomo-Inseln 45. 101. 
Richter M., Kohlenstoff -Verbind. 41. 3<9. 
Rieck, Heilung der Schwindsucht 43. 479. 
Riedel J. i>., Anwend. des Thiels 43. 342. 
Riedels Berichte u. Mentor 45. 102. 
Rieder-Pascha, Für die Türkei 45. 857. 
Rinne F., Chemische Mikroskopie 41. 749. 
Roderfeld A., Aenderungen im D. A. lY gQg^- 

über D. A. III 43. 73. 
Rose C7., Zahn- und Mundpflege 41. 610. 
Rohde O.y Chromylchlorid 42. 745. 
Roloff M., Physikal. Analyse der Minendwfissei 

44. 518. 
RöscoeSehorlemmer'B Lehrbuch der Cäkemie 

43. 478. 487. 

Rosendahl K, Lehrbuch der Botanik 45. 28. 

Ross R., Malariafieber 45. 164. 

Roth's Jahresberichte über das Militär-Saniiäts- 

wesen 44. 159. 45. 273. 
Rubner M., Lehrbuch der Hygiene 45. 857. 
Rudolphi M., Molekularrefraktion 42. 642. 
Rudorf G., Das periodische System 45. 427. 
Rudorff'8 Grundriß der Chemie 43. 487. 
Rupp G., Lebensmittel-Prüfung 41. 372. 
Ruppel TT., Die Proteine 42. 744. 
Sachs W., Kohlenoxyd- Vergiftung 41. 491. 
ScU^Mnann, Militärdienst des Apo&ekers 42. 42. 
de la Sauce E, Stoff u. Bewegung 45. 86. 
Schedel B., Wirkung des Chlorbaryums 44. 644. 
Sehelenx B., Frauen im Reiche Aeskulaps 41. 

62. 101. 151. 

— Geschichte der Pharmacie 45. 942. 
Schiff E.y Röntgentherapie 44. 901. 
Schimper A., Mikroskopie der vQgetabil. Nahr- 
ungsmittel 42. 114. 

Sehmidt G., Ankündigung von Arznei- 

Geheimmittehi 42. 814. 
Schmidt E.y Qualitative Analyse 43. 460. 

— Pharmaceutische Chemie 44. 180. 
Sehmidt J., Halogenalkylate 41. 489. 

— Synthese der Alkaloide 41. 541. 
I — Bedeutung chemischer Arbeit ^. 815« 



und 



CXY 



^ekneider Ä. und Süß P., Kommentar zum 
D.A. IV. 41. 681. 42. 361. 48. 581. 

•Sekneider M., Organische Chemie 41. 503. 

^Schneider 0., Der prakt. Chemiker 41. 61. 

SekoMl»in n. Faraday, Briefwechsel 41. 280. 

^dnule der Pharmacie 2. Aufl., 5. T. 41. 473. 
3. Aufl., 2. T. 44. 158., 3. Aufl., 4. T. 
45. 229. 

^Sekulz Fr., Physiologische Chemie 42. 331. 

- Krystallis. von Eiweißstoffen 42. 744. 
^Seikutts 0„ Chemie der Steinkohieoteere 4S. 

393. 

- koDSÜ. organ. Farbstoffid 44. 283. 
SckuÜxe P,, FraaenkleiduDg 48. 168. 
Sdmmawn K. siehe unter J^eyer Ä. 

^chcabe W., Homöopath. Arzneibuch 42. 155. 

43. 448. 
^ehcalbe K, Blutgerinnung 41. 610. 
Sekwmert fil. Chemische Arbeiten 48. 498. 
Sed E., NahruDgs- u. Oenußmittel 48. 487. 
Seifert 0., Moderne Arzneimittel 42. 404. 
Sddü R,, QaaUtat. Analyse 44. 158. 
^ft E.^ siehe KraUehmer. 
Simons G., die Brotfrage 48. 499, 
Specialiiätm, Selbstbereitung 44. 880. 
Speeudääten-Taxe für Apotheker 48. 462. 
Siprmgfeldy A.^ Errichtung yod Apotheken 43. 

393. 
SUin F., ErgSnzungstaxe für Preußen 48. 142. 
mekhardea Schule der Chemie, 20. Aufl. 42. 

113. 
^oU F., Alkohol und Kaffee 45. 604. 
Strasburaer E., Lehrbuch der Botanik 41. 646. 
Strauß &, Kryoskopie 45. 385. 
Stroebe F,, Gutes Trinkwasser 48. 429. 
■Süß /l, siehe unter Sehneider Ä, 
^ßstoff'Ausgabebuch 44. 250. 901. 
Süßiioff' Gesetz vom 7. Juli 1902 44. 250. 
Tarhaüarierh J., Analyses ohimiques 45. 143. 
TenhoÜ^ Anchyiostomiasis 45. 273. 
fhomi's Flora von Deutschland 48. 639. 44. 

645. 45. 273. 
Thoms F., Schule der Pharmacie 2. Teil 44. 

158. 

- a. Bolferiy Schule der Pharmacie, 5. Teil 41. 

473 

*numner F,^ Exkursionsflora von Europa 48. 
638. 

TnadweU F. i'., Analyt. Chemie 4:). 538. 44. 
518. 

Triboukt K, L'alcool et Talcoolisme 42. 168. 

Tiehireh u. Oeeterle, Anatom. Atlas der Pharma- 
kognosie, Schluß 42. 168. 

'über F., siehe unter Benedikt. 



ütx F., Komprimieren von Arzneitabletten 48 

114. 
ütx J7., das Refraktometer 45. 943. 
Vanino L., die Patina 44. 210. 

— u. Seitter, Formaldehyd 4a 421. 
Vaubei TT., Theoretische Chemie 44. 785. 
^ Bestimmung organ. Verbind. 48. 498. 
Vereinbartmgen zur einheitl. üntersudL von 

Nahrungs- u. Genußmitteln 41. 61. 48. 

429. 
Verkaufsliste f&r Drogisten 48 614. 
Verordnungsweise für Krankenkassen 44. 519. 
V. Vielas IT., Asklepiades 44. 919. 
Viüaret Ä.^ Handwörterbuch der Medicin 42. 

42. 
Vogel E., Photographie 41. 646. 42. 775. 48. 73. 
Vogel H. TT., siehe unter Eanneke. 
V. Vogl A. E., ArzneimitteUehre 41. 293. 42. 204. 
Voücshochsckuie in Straßburg 41. 280. 
Vollmöüer K, unabhängige Kritik 44. 160. 
Vomdeka A., Handverkaufsartikel 45. 487. 
Vortnumn^ Maßanalyse 48. 406. 
Vortmann G., Quantität. Analyse 44. 159. 
Waehter V, Organische Chemie 42. 156. 
Wagenmann A., Künstliches Gold 42. 832. 
Wagner J., Unterricht in der Chemie 44. 339. 
Wagner's lUustr. Deutsche Flora 44. 667. 45. 

427. 
V. Waldheim M., Pharmac. Lexikon 41. 387. 

— Serum- u. Organprftparate 48. 34. 
Walker J., Anoigan. Chemie 44. 785. 

— Physikalische Chemie 45. 229. 

Warneeke H.^ das Buch der Berufe und der 

Chemiker 42. 31. 
Weber F., das Gebrauchsmuster 42. 31. 
Wekner /?., Medioinaigesetze PreuBens 48. 364. 

— Medicinal-Kalender für 1903 48. 655. 
Wein- Untersuchung^ amtl. Anweisung 42. 627. 
Weressc^ew W.^ Bekenntnisse eines Arztes 44. 

128 

W^l Th.y Handbuch der Hypene 42. 167. 

Wiehelhaus j?., Wirtsohaftl. Bedeui chemischer 
Arbeit 41. 748. 

Wildermann M.^ siehe Jahrbuch der Natur- 
wissenschaften. 

WUhelrr^ A., Geschichte der Chemie 43. 363. 

Wünsche 0., Flora von Sachsen 41. 306. 

Zelis P., Verbandmaterialien 41. 220. 

2kü Th.y Blicke in die Tierseele 45. 487. 

Zimmermann R., Selenketone 41. 609. 

Zolltarife, Chemische Industrie 42. 627. 

Zolltarife dos In- und Auslands 48. 406. 

Zucker, Aei etliche Beurteilung 42. 797. 

Zucker A. Photochemie 42. 797. 



Druck TOn £>. Tittel Nachf. (Kunathdc Mahfoi in Dresden. 



Pharmaceutische Centralhalle 

. . für Deutschland. 

Heraiii^;egeben von Dr. A. Sohneidei* nnd Di*. P. Süss. 

ZeitBehrift für wiBBensclitftliehe nnd gesch&ftllohe Interessen 

der Pharmacle. 

Oegrflndet Yon Dr. Hermaiui Hager im Jahre 1869. 

Encheint jeden Donnerstag. — Besugspreis vierteljährlioh: durch Post oder 

Buchhandel 2,50 Wl. , nnter Streifband 3,-— Mk., Ausland 3,50 Hk. Einzelne Nummern 30 Pfg. 

inzeigen: die einmal gespaltene Petit-Zeilo 25 PL, bei größeren Anzeigen oder Wieder- 

holimgen Preisermäßigung. -> Geeehiftsetelle: Dresden (P.-A 21), Sohandauer Straße 43. 

Leiter der \ Dr. Alfred Schneider, Dresden- A. 21 ; Schandauer Str. 43. 

Zeitsehrllt: j Dr. Paul Suß, Dresden-Blasewitz; Gustav Freytag-Str. 7. 



JKl. 



Dresden, 7. Januar 1904. 



Der neuen Folge XXV. Jahrgang. 



XLV. 

Jahrgang. 



aktit: Ckevle mild Pkarma«!» : LOtUchkeit einiger HanbalMme usw. ^ CiUrin. — Nooe ArsaeimittaL ~~ 
Prtfimg des Chlainbi^airates. - Optische Aktirltit 4«« Himogloblns und des Globlos. — Iflimutozjclüocid und 
•«XTbreodd. — Beitng sor gadchtlloheii Chemie des Arsehs. — Alkaptooniie. — OxjdAÜon der Qljkose im Blute. 
- Niknmguiittel-Clieraie. — Pkaimakognosle. — Photograpiilno je KlttellnogMi. — Venohledea« 



Brieiweehsel. 



I 



Chemie und Pharmaoie. 



Ueber die Lösliohkeit einiger 
Harzbalsame ia gewissen Lös- 
ungsmitteln imter Bezugnahme 
auf die Vorschriften des 

D, A.-B. IV. 

Von Dr. O. Weigü, Hamburg. 

Im vorigen Jahre brachte Nr. 17 
Torliegender Zeitachrift einen Artikel 

I ober Pembalsam, in welchem die Frage 
betreffs Löslichkeit dieses Balsams in 

j Weingeist mit Bezng anf die Vorschrift 
des Ü. A.-B. IV angeregt wurde. Die- 

I selbe beantwortete ich in Nr. 19 auf 

I 6nmd vorgenommener Untersuchungen 
mid unter Berücksiditigung der Literatur 
und zwar — kurz wiederholt — in dem 
Sbme, daß Perubalsam durchaus nicht, 
wie etwa nach der Vorschrift des Arznei- 
buches angenommen werden kann, in 
allen Verhältnissen weder mit Wein- 
gart von 90 VoL-pCt oder 96 VoL-pCt., 
Boch mit absolutem Alkohol klare 
liOsangen gibt. Perubalsam mischt sich 
wohl mit Alkohol von genannten Stärken 
in Verhältnis 1:1, gibt aber auf Zusatz 
Ton mehr Alkohol allmählich eine 



Trübung, die je nach der Stärke des 
Alkohols eher oder später (meist mit 
3 bis 6 Teilen desselben) eintritt. 
Daran anschließend wurde empfohlen, 
diese LOslichkeitsprüfung, welche u. a. 
einen Gehalt an fetten Oden feststellen 
soll, abzuändern und wie in den früheren 
Ausgaben des Arzneibuches genauer zu 
fassen. 

Meine diesbezüglichen VeröffenUich- 
UDgen haben kürzUch Caesar A Loretz- 
Halle in ihrem letzten Jahresbericht 
bestätigt. 

Es finden sich nun im D. A.-B. IV 
gleich wie bei Balsamum pernvian. 
noch weitere Ungenauigkeiten im Betreff 
der Löslichkeit einiger Harzbalsame in 
gewissen Lösungsmitteln nnd zwar bei 
Balsamum Copaivae, Styrax und Balsa- 
mum tolutanum. Es ist darüber schon 
mehrfach geschrieben worden; doch er- 
scheint es mir von Vorteil, im Anschluß 
an die Löslichkeitsf rage des Perubalsams 
in Weingeist auch über oben genannte 
Hai-zbal^me einmal an dieser Stelle im 
Zusammenhange und unter Heranziehung 
eigener Befunde zu berichten uud gleich* 



zeitig aDzuregen, daß auf die betreffen- 
den Unrichtigkeiten in einer Neuausgabe 
des Arzneibuches gebührende Rücksicht 
genommen werde. 

Die ungenauen Angaben des D. A.- 
B. IV beziehen sich bei Balsamum Co- 
paivae und bei Styrax auf die Löslich- 
keit bezw. ünlöslichkeit in Petroleum- 
benzin, bei Balsamum tolutanum auf 
die Unlöslichkeit in Schwefelkohlenstoff. 
Ich möchte vorausschicken, daß die 
Arzneibuch - Kommission möglicherweise 
über die tatsächlichen Löslichkeitsver- 
h&ltnisse genannter Harzkörper in den 
betreffenden Lösungsmitteln unterrichtet 
war und die zur Prüfung und Charakter- 
isierung des Balsams herangezogene 
Löslicläeitsprobe nur deshalb so allge- 
mein gefaßt hat, um dem Apotheker 
die Prüfung zu erleichtern und die 
Arbeit zu ersparen. Derartige Ver- 
einfachungen in der Prüfung können 
aber gerade das Entgegengasetzte — 
als bezweckt — hervorrufen und eher 
Schaden als Nutzen bringen. Wenn 
auch mit der^Zeit etwaige Mängel bezw. 
Unzulänglichkeiten der Vorschriften des 
Arzneibuches durch Mitteilungen aus 
der Praxis, sei es in der Fachpresse, 
sei es in den wertvollen Berichten von 
Großhäusem, Aufklärung und Richtig- 
stellung erfahren, so wird doch hie und 
da ohne Zweifel mancher Kollege, wenn 
er eine derartige Prüfung vornimmt und 
dabei auf ein mit der Vorschrift des 
Arzneibuches nicht übereinstimmendes 
oder doch zweideutiges Resultat stößt, 
oftmals Arzneimittel als verfälscht an- 
sehen, die es in Wirklichkeit gar nicht 
sind, was dann nur unnötigerweise zu 
unberechtigten Reklamationen Veran- 
lassung gibt. Viele Beispiele aus der 
Praxis könnte ich hier anführen, die 
obige Annahme bestätigen. Es wird 
und kann in den meisten Fällen, zumal 
im Apothekenlaboratoriuui, nicht jede 
einzelne vom Arzneibuch vorgeschriebene 
Prüfung ausgeführt werden, doch soll 
dessen ungeachtet im Arzneibuche eine 
Richtschnur geschaffen sein, an die man 
sich, speciell in Streitfällen, hält. Daher 
werden aus der Praxis stammende Auf- 
klärungen stets willkommen sein, die 



dann bei einer Neuausgabe so weit ab 
möglich zu berücksichtigen sind, zumal 
sich solche Ungenauigkeiten sehr oft 
mit wenigen Worten richtig stellen 
lassen. Z.B., anstatt daß man ganz allge- 
mein sagt, der Balsam ist löslich oder 
er ist unlöslich, spricht man nötigenfalls 
von teilweiser Lösung, von geringer 
Flockenbildung beim Lösen, von Lösung 
eines gewissen Procentsatzes u. s. f. 

Dazu kommt, daß gerade die in den 
betreffenden Lösungsmitteln löslichen 
Anteile der darin als unlöslich be- 
zeichneten Harzkörper sehr gut znr 
Charakterisierung und deshdb zor 
Prüfung desselben auf Reinheit heran- 
gezogen werden können, wie es bereits 
bei Balsamum tolutanum und bei Styrai 
geschehen ist. 

Bei Eopaivabalsam schreibt das 
D. A.-B. IV vor: «Eopaivabalsam gibt 
mit Chloroform, Petroleumbenzin 
(spec. Gew. 0,64 bis 0,67), Amylalkohol 
und absolutem Alkohol klare, allen- 
falls leicht opalisierende Lös- 
ungen». U. a. haben Caesar & Loretx, 
Gehe <& Co. schon mehrfach in ihren 
Berichten (vergl. Ref. Ph. C. 41 [1900], 
634, ebenda 42 [1901], 264 und 718) 
darauf hingewiesen, daß insbesondere 
die dickeren Balsamsorten, wie sie das 
Arzneibuch dem spec. Gewichte nach 
verlangt, mit Petroleumbenzin keines- 
falls klare oder allenfalls nur leicht 
opalisierende, sondern meist trübe Lös- 
ungen geben, bei welchen sich sogar 
sehr häufig starke, flockige Ausscheid- 
ungen bemerkbar machen. In ihrem 
letzten Bericht kommt die Firma Cassar 
<& Loretx von neuem darauf zurück und 
erwähnt, daß es notwendig sei, das 
Löslichkeitsverhältnis des Eopaivabal- 
sams in Petroläther genauer vorzu- 
schreiben, wobei des Verhältnis 1+1 
eine erfüllbare Forderung sein würde. 
Wir haben hier einen analogen Fall 
wie bei Perubalsam in Bezug auf dessen 
Löslichkeit in Weingeist. Aus Erfahrung 
kann ich die Angaben genannter Firmen 
völlig bestätigen und deren Vorschlag 
nur befürworten. Die Eopaivabalsame 
verschiedener Provenienz lösen sich in 
1, 2, wohl auch — wenn schon seltener 



8 



—in 3 and 4 Teflen Petroleambenzin klar 
auf, aber auf weiteren Znsatz dieses 
Lösungsmittels tritt in den meisten 
FiDen Trübung unter oft starker 
flockenbildung ein. Es dürfte kaum 
einen Balsam geben, der in allen 
Verhältnissen mit Petroleumbenzin 
khr mischbar ist ohne jede Abscheid- 
nng oder Trübung, wenn eine solche 
bei Oh-eichen, dünnen Balsamen auch 
sehr gering ist. Diese Ausnahmen 
sollen aber schließlich doch nicht zur 
Regel werden. Nebenbei will ich be- 
merken, daß mitunter sogar echte, 
natorelle Balsame nicht einmal mit 
absolntem Alkohol klare, sondern (schon 
im Verhältnis 1 + 1) mehr oder minder 
trübe Losungen geben. 

Die liOslichkeitsprobe in Petroleumben- 
zin bei Eopaivabalsam ist für das D. A.-B. 
IV neu, doch haben einige andere Arznei- 
bficher wie Pharm. Japan, und Britic. 
ihre Stellung dazu genauer angegeben; 
letztere schreibt z. B. yor : «Der Balsam 
gibt mit 4 Teilen seines Volumens 
Petrolenmbenzin eine Lösung, welche 
beim Stehen nur eine Spur abscheidet». 
Ich betrachte auch dies als im allge- 
meine zu yiel verlangt und möchte bei 
dieser Prüfung folgende oder eine ähn- 
Sdie Fassung yorschlagen: 

«Der Balsam löst sich in 1 

bis 2 Teilen seines Volumens 

Petroleumbenzin klar auf, 

trübt sich aber auf weiteren 

Zusatz Ton Petroleumbenzin 

meist unter Flockenbildung.» 

Bei Stör ax handelt es sich ebenfalls 

mn Petroleumbenzin als Lösungsmittel, 

tber um die Unlöslichkeit darin. Die 

fttfongsvorschiift des D. A.-B. IV 

lüttet: «Hit dem gleichen Gewicht 

Wdngei&t liefert der Storax eine grau- 

htone, trübe, nach dem Filtrieren klare, 

wer reagierende Lösung, welche nach 

dem Verdampfen eine in dünner Schicht 

durchsichtige, halbflüssige, braune Masse 

arfickläßt. Dieser Rückstand von 

100 Teilen Storax soll mindestens 

CS Teile betragen und in Aether, 

Sdtwefelkohlenstoff und Benzol, nicht 

Äer in Petroleumbenzin löslich 

lein.» 



Storax enthalt bekanntlich u. a. bis 
über 20 pCt freie Zimmtsäure, ver- 
schiedene Zimmtsäureester, Vanillin, 
welche Körper, ausgenommen natürlich 
Zimmtsäureharzester, schon an und für 
sich, wenn auch zum Teil schwer, in 
Petroleumbenzin löslich sind, also bei Ex- 
traktion des Storax mit Petroleumbenzin 
allmählich darin in Lösung gehen müssen. 
K, Dieterich (Analyse der Harze 1900, 
S. 197) schreibt sogar, daß die Reinig- 
ung des Rohstorax mit Benzin geschehen 
kann, wenn man hierbei selbstverständ- 
lich auch Aether oder Alkohol vorzieht. 
K. Dieterich erhielt bei der Reinigung 
mittels Benzin 66,6 pCt. Ausbeute; das 
Produkt ist klar und von hellgelber 
Farbe. 

Neuerdings haben nun C. Ahrena und 
P. Hett (Zeitschr. f. angew. Chem. 1903, 
Nr. 16 und auch früher Pharm. Ztg. 
1901 S. 216) darauf aufmerksam ge- 
macht, daß man sich des in Petroläther 
löslichen Teiles des Storax zur Prüfung 
auf dessen Reinheit mit Verteil bedienen 
kann. Genannte Autoren haben durch 
anhaltende Extraktion des Storax mit 
kaltem, leicht siedendem Petroläther den 
löslichen Anteil isoliert und davon die 
Säure- und Esterzahlen bestimmt. Ver- 
fälschte Storaxsorten ergaben Petrol- 
ätherextrakte von 66,1 bis 63,7 pCt. 
(auf die Originaldroge bezogen), reine, 
von ersten Firmen bezogene Sorten, 
teils neuer, teils älterer Importe, ein 
solches von 37,6 bis 47,6 pCt. Die 
Säure- und Verseifungszahlen (auf kaltem 
Wege) der ersteren schwankten zwischen 
116,3 und 120,9 bezw. 171,6 und 177,6, 
die der letzteren zwischen 36,6 und 
62,9 bezw. 194,6 und 198,4. 

Ahrens und Hett sind auf Grund ihrer 
Versuche und deren Ergebnisse zu der 
Ansicht gekommen, daß sich Verfälsch* 
ungen auf diese Weise sicherer erkennen 
lassen als wie bisher durch Feststellung 
der Säure- und Verseifungszahlen der 
wasserhaltigen Originaldroge, für welche 
K Dieterich (Analyse d. Harze, S. 194) 
69,38 bis 70,70 bezw. 104,67 bis 
136,36 als Eonstanten angibt. 

Ich untersuchte kürzlich einige Proben 
Rohstorax bezw. mittels Alkohol ge- 



reinigten Storax auf ihre Löslichkeit in 
Petroläther. Ans dem noch wasser- 
haltigen, aber sehr aromatisch riechen- 
den Rohstorax erhielt ich durch all- 
mähliches Ausziehen mit Petroleumbenzin 
34,6 pCt. lösliche Anteile, welches Re- 
sultat mit den von Ahrens und Hett 
erhaltenen ziemlich übereinstimmt. Zwei 
weitere Proben Rohstorax reinigte ich 
zunächst nach Vorschrift des Arznei- 
buches mit Alkohol und erhielt 66,2 
bezw. 68,8 pCt. Ausbeute. Demnach 
entsprachen in dieser Hinsicht beide 
den Anforderungen des D. A.-B. IV, 
welches mindestens 66 pCt. alkohollös- 
liche Anteile in der Rohdroge verlangt. 
Diese Rückstände ergaben 66,5 bezw. 
74,1 pCt. Petrolätherextrakt, was — 
auf die wasserfreie Originaldroge be- 
zogen — einem Gehalt von 44 bezw. 
60,9 pCt. an petroleumbenzinlöslichen An- 
teilen entspricht. Die petroleumbenzin- 
löslichen Auszüge besitzen aromatischen 
Geruch, citronengelbe Farbe und dick- 
flüssige, terpentinartige Konsistenz. Man 
kann mit ihnen — wie bei dem schwefel- 
kohlenstofSöslicben Auszug des Tolu- 
balsams — auch die Schwefelsäure- 
prüfung ausführen. Gibt man in einer 
Porzellanschale zu einigen Gramm des 
Auszuges 2 bis 3 Tropfen concentrierte 
Schwefelsäure, so färbt sich beim Um- 
rühren das Gemisch dunkelkirscbrot, 
welche Färbung sehr bald in Blauviolett, 
dann in Graublau übergeht. Gehalt an 
Kolophonium und Terpentin, womit Roh- 
storax verfälscht sein kann, macht sich 
bei dieser Farbenreaktion durch grüne 
Farbentöne bemerkbar. 

Nach alledem ist es, abgesehen von 
den erwähnten, weiteren Prüfungen, 
wünschenswert, daß dieLöslichkeitsprobe 
betr. Storax in Petroleumbenzin im Arznei- 
buch eine Aenderung erfährt. Behält 
man hierbei das alkoholische Extrakt 
im Auge, so wäre vorzuschreiben: 
«Etwa zu zweidrittel in Petrole- 
umbenzin löslich» oder allge- 
meiner gesagt : «teilweise in Petroleum- 
benzin löslich». Von der Rohdroge darf 
man verlangen, daß sie «etwa ein Drittel, 
höchstens die Hälfte ihres Gewichts» 



bei anhaltendem Extrahieren mittels 
Petroleumbenzin an dieses abgibt. 

Bei Tolubalsam bezieht sich die 
üngenauigkeit des D. A.-B. IV auf die 
Unlöslichkeit in SchwefelkohlenstofL 
Das Arzneibuch fordert: «Tolubalsam 
ist in Weingeist, Chloroform und Kali- 
lauge klar löslich, in Schwefelkohlen- 
stoff unlöslich». Bald nach Er- 
scheinen der 4. Ausgabe des Arznei- 
buches, welche diese Löslichkeitsprfifung 
neu aufgenommen hat, wurden Stimmen 
laut, die auf die UnerfüUbarkeit dieser 
Forderung hinweisen; Oehe dt Co, 
schrieben in ihrem damaligen Jahres- 
bericht, daß auch echte Balsame bis 
25 pCt. an Schwefelkohlenstoff abgeben, 
was auch von K, Dietench bestätigt 
wurde (vergl. Helfenb. Annal. 1900, 
S. 47 und Ph. C. 41 [1901], 464). Des- 
gleichen fanden Sjdlsburg und Joyce 
(Apoth.-Ztg. 1900, Nr. 15) 12,28 bis 
25,88 pCt. in Schwefelkohlenstoff lös- 
liche Anteile, deren Verseifungszahl 
zwischen 28,66 und 35,72 schwankte. 
Im vergangenen Jahre (1902) fand ich 
bei zehn Prüfungen verschiedener, 
größerer Partien naturellen Balsams, 
daß der Gehalt an schwefelkohlenstoff- 
löslichen Anteilen zwischen 14 und 26,5 
pCt. schwankte, durchschnittlich 20 bis 
22 pCt. betrugt 

Der naturelle Balsam ist, wenn er 
am Markt zum Angebot kommt, meist 
zähe; der Procentgehalt an Schwefel- 
kohlenstofflöslichem muß also natur- 
gemäß noch steigen, wenn man das 
Naturprodukt erwärmt und filtriert^ um 
es den Vorschriften des Arzneibaches 
gemäß zu i einigen und zu h&rten, ganz 
abgesehen vom Zusatz eines gewissen 
Procentsatzes Kolophonium, welches viel- 
fach zur künstlichen Härtung des Tola- 
balsams benutzt wird und in Schwefel- 
kohlenstoff löslich ist (vergl. Helfenb. 
Annal. 1900, S. 47). 

Bekanntlich enthält Tolubalsam u. a. 
{Hager, Ph. Prax. 1900, I, S. 456) etwa 
7,6 pCt. einer öligen, angenehm riechen- 
den Flüssigkeit, die aus Benzoesäure- 
benzylester und Zimmtsäurebenzylester 
(Cinnamei'n des Perubalsams) besteht , 
femer 12 bis 15 pCt. freie Zimmt- und 



Benzoesäure, nach Spibburg und Joyce 
(Apoth.-Ztg. 1900, Nr, 15), sogar 11,6 
bis 20,3 pCt freie Zimmtsäare, welche 
Körper an nnd Ar sich schon in 
Sehwefelkohlenstoff lOslich sind, dem- 
nach anch durch Extraktion des Balsams 
— gleichwie bei Storax in Petrolenm- 
b^izin — in Schwefelkohlenstoff über- 
gehen mnssen. 

Der vom Schwefelkohlenstoff befreite 
Auszug des Tolubalsams ist von rötlich- 
gelber Farbe, besitzt den angenehm 
aromatischen Geruch des Balsams und 
eine dickflfissige, fettartige Konsistenz. 
Er giebt mit einigen Tropfen concen- 
trierter Schwefelsäure eine intensiv 
Urach- bis blutrote Färbung, die all- 
mählich beim umrühren des Gemisches 
über yiolettblau in stahlblau übergeht, 
wobei die Masse fest wird. Größerer Ge- 
kalt an Kolophonium bewiiict bei dieser 
Farbenrei^on grünliche Färbung, die 
jami schließlich in ein schmutzig grau- 
blau umschlägt. 

Man sieht, auch bei Tolubalsam kann 
gerade der schwefelkohlenstofflösliche 
Anteil sehr gut zur Prüfung heran- 
gezogen werden. Jedenfalls ist aber 
die Vorachrift des Arzneibuches betr. 
ünlöslichkeit in Schwefelkohlenstoff da- 
hin abzuändern, daß man sagt: 

«Tolubalsam löst sich zum 
kleineren Teil — oder— etwa 
zu einem Drittel seines Ge- 
wichts in Schwefelkohlen- 
stoff». 
Es liegt in aller Beteiligten Interesse, 
anf derartige UnzulängUchkeiten des 
Arzneibuches hinzuweisen und ihre Ab- 
indemng anzuregen, um im Handel mit 
difiseu Drogen unnötigen Reklamationen 



Ueber das Citarin. 

Unter den neuen Mitteln gegen Giebt 
ud Shnliehe Eäkrankungeu, die auf Ham- 
tfveciiflanimlung zurttdczufflhren elnd^ scheint 
im CStarin besonders gesehatzt zu sein. 
Beine haupiBaeUiehe WiriEung beruht darin, 
U es in weit höherem Maße ab die bis- 
krigen derartige Heiimittel die Eigenschaft 



besitzt, die Harnsäure in leieht lösliehe 
chemische Verbindungen fiberzuffifaren. 

Citarin ist das neutrale Natriumsaiz der 
zweibasischen AnhydromethylendtronenBäure: 

CHg-OOONa 

kOHjj. 
, oo> 

OH2— OOONa, 

welche u. a. bei der Einwurkung von Chlor- 
methylalkohol anf Citronensaure in der 
Wärme entoteht. Der Chlormetfaylalkohol, 
GH2OI . OH, wird bekanntlich dnroh Sittigen 
einer eonc Formaldehydiösnng mit Salzsänre- 
gas (in der Kilte) eifaalten nnd seheidet 
sieh aus der ReaktionsfltUHigkeit als ein 
farbloses, dickflüssiges Od ab. 

Diese Anhydromethylenoitronen- 
8 Iure bildet weiße, gemdilose, slnerlidi 
schmeckende Kristalle vom Schmp. 206 bis 
208, die sich bei gewOhnlieher Temperatur 
m etwa 20 Teilen Wasser, in der Hitze 
leicht in Wasser, schwieriger m Alkohol, 
sehr wenig in Aether lösen. Das Dinatrinm- 
salz dieser Sfture ist das Citarin (vergl. 
Ph. C. 44 [1903], 151, 911), Die 
Lösungen desselben mUssen kalt bereitet 
werden, da sich das Salz in der Wftnne 
unter Abspaltung von Formaldehyd zersetzt 
Das Citarin ist hygroskopisch, es muß des- 
halb in gut verschließbaren Gefäßen aufbe- 
wahrt werden. 

Als charakteristische Reaktion 
des Citarins wird folgende angegeben: 
Schiebtet man auf 5 ccm kalte conc 
Schwefelsäure, die etwa 5 pCt. Natrium- 
niü*at enthält, 5 ccm emer Iproo. Citarin- 
lösung, so entoteht unter Entbindung von 
Stickstoffdioxyd an den Berflhmngsschichten 
eine blaue Zone. 

Die Darreichung des Citarins geschieht 
am besten in zudcerhaitigen Lösungen, und 
es empfiehlt sieb, möglichst zu Beginn einer 
Gichterkrankung in Intervallen von je 2 bis 
3 Stunden je 2 g einzunehmen. In den 
üblichen Gaben hat sich Citarin völlig un- 
schädlich erwiesen, so daß es kaum irgend 
welcher Vorsichtunaßregehi bei derVerordnung 
desselben bedarf. Dr. Ed. 

Ber. d. D. Pharm. Oes, 1903, 374. 



Neue ArzneimitteL 

Mycodemiuie D^jardin wird ans reiner 
Bierhefe als Extrakt gewonnen. Es ist 
ebenso wirksam wie frische Hefe. Letztere 
gewinnt der Darsteller bei der Bereitung 
des Extrait de Malt Fran9ais. Das Myooder- 
mine kommt sowohl in Gestalt von Pillen 
als auch von Tabletten in den Handel. Vier 
Pillen entsprechen in ihrer Wirkung der 
eines Kaffeelöffels von natürlicher Bierhefe. 
Darsteller ist der Apotheker E, D^ardin 
in Paris, 109 Boulevard Haußmann. 

Paraganglin ist ein Extrakt, das Vassale 
(Rif. med. 1903, No. 14, d. Mfinchn. med. 
Woohensohr.) aus der gangiienzellrddien 
medullären Substanz der Nebenniere dar- 
stellt Baccarani und Plessi haben es 
bei atonischen Zuständen des Magens und 
Darmes angewandt und soll die Wkkung 
eine auffallende gewesen sein. 

Pulmonium purum (cum saccharo) ist ein 
Ealbslungenpräparat 

Bhomiiol. Mit diesem Namen belegt 
nach G. u. R. Fritz eme französische 
Firma, die aus der Thymusdrüse von Kälbern 
gewonnene Nukleinsäure, die sowohl in 
Pillen wie auch als Saccharolat statt Lecithin 
und der Qlycerophosphate empfohlen wird. 
Außerdem soll noch Rhomnoline, ein 
nuklelnsaures Calcium enthaltendes Nähr- 
mehl, sowie Rhomnogyre, nuklelnsaures 
Queduilber in den Handel kommen. 

Sapolaaum filtratum flavum ist das m 
Ph. G. 42 [1901], 532, 759 besprochene 
Naphthaprodukt, das sich von diesem da- 
durch unterscheidet, daß es nach Dr. 
Spiegier (Archiv f. Dermatol., Bd. LXVI, 
H. 3) durch Ton filtriert ist und dne 
wachsgelbe Farbe infolgedessen hat Dar- 
gestellt wird dasselbe von der Firma Jean 
Zibell dt Co, in Triest Ueber Sapolan 
siehe Hi. C. 42 [1901], 532, 759. 

Sulfammon soll in chemischer und 
physikalischer Hinsicht dem Ichthyol des 
Handels gleich sein bis auf emen weniger 
durchdringenden Geruch. Zu beziehen ist 
dasselbe von Apotheker Erich Orischow 
in Altendorf a. Ruhr. 

Ihial ist ein leicht lösliches, ungiftiges 
Antisepticum, das geruchlos und nicht ätzend 
ist. Seine chemische Zusammensetzung ist 



noch nicht bekannt Darsteller ist P. Olaess 
m Solothum (Schweiz). 

Thyphase ist eine andere Bezeidmong 
für Tuberkulocidin. 

Tonogen suprarenale Biohter wird aus 
Nebennieren gewonnen. Nadi N. Läbl 
(Media Blätter 1903, Nr. 35, 587) ist die 
Wurkung desselben ^eich der des Adrenalin. 

Tradesoantia ereota wird nach Simordn 
(Rev. hebdomadaire de laryngoL 1903, 
No. 35) in Mexiko bei den Hahnenkämpfen 
zur Blutstillung mit Erfolg benutzt Infolge- 
dessen versuchte der Verfasser eine Ab- 
kochung dieser südamerikanischen Pflanze 
m mehreren Fällen von Blutungen der 
oberen Luftwege und des Ohres mit guten 
Ergebnissen. 

Triphenylozyarsoniinnchlorid wird naoh 
Nouv. RemM. 1903, No. 16 durch Ein- 
leiten von Chlor in eine Lösung von 
Triphenylarsin in Chloroform und Ausfällen 
mit Aether gewonnen. Es sind bei 171^ 
schmelzende nadeiförmige Earistalle mit einem 
Oehalt von 20,9 pGt. Arsen, das sehr fest 
gebunden sein soll. Seine Formel ist 

(CeH5)3 As\-OH 

Diese Arsenverbindung soll verhältnismäßig 
ungiftig sein und arzneiliche Wnknng 
haben. 

üritone ist eine englisdie Bezeiohnnng 
für Hexamethylentetramin. H, AfmtxeL 



Papiermache wu^ von Herzog im Arcfa. 
f. Orthopädie u. s. w. 1903, Bd. 1, H, 1 
an Stelle des Gipses zu Verbänden em- 
pfohlen. Die Herstellung des Verbandes 
kann auf Qmnd der Beschreibung nur von 
Aerzten ausgeführt werden, da zuerst ein 
Gipsmodell hergestellt werden muß. Ueber 
das mit Steinöl bestrichene Modell wird eine 
Lage von Zeitungspapierstückchen, die auf 
der dem Oips abgewendeten Seite mit 
Roggenmehlkleister bestrichen sind, gelegL 
Auf diese Schicht kommen 3 bis 6 Lagen 
von Stücken starken Packpapieres. Vor 
der Verwendung werden beide Seiten mit 
Kleister bestrichen, dadurch wird die Maase 
biegsam. Zum Sdiutze gegen Feuchtigkeit 
wird der Verband mit weingeistiger Schellaok- 
lösung bestrichen. K Mentxel. 



Speoialitäten. 

Tin Befrtene k Ja Peptone enthält nicht 
nur die iMiohen Bestandteile des Fleisches, 
80Dd«ni anch die der Moskelfasern, die durch 
Digestion yerflüssigt and assimilierbar gemacht 
wOTden sind. Darsteller ist Apotheker Defr^sne 
in Pui& 4 Qoai da Marche-Neof. 

Thi Menut ist ans Mate, Kola und China- 
linde hergestellt und enthält organische Fhos- 
^te (20 g auf 1 Liter), Jod und Tannin. Er 
viitt stärkend und kräftigend, wie er auch die 
Hanabsonderung durch seinen Theobromingehalt 
itfdsrt. 

Thi NduiTy enthält auf einen Eßlöffel 0,05 g 
Jod und 0,1 g Tannin und ist ein Lebertran- 
ersatz. Dargestellt wird er von Clin & Oomar 
m Fkris, 20 rue des Fosses-Saint Jaques. 

Weekerle^sehe Singer-PastUlen bestehen aus 
Gommi arabicum und Lakritzen, versetzt mit 
Yfiüehenduft. Sie werden hauptsächlich zur 
Yerbesserung dee Mundgeruches, wie auch bei 
Empfindlichkeit des Halses, bei Husten und 
Hoseikeit empfohlen. Darsteller ist die Weckerh" 
adle BonbonCabiik in Feuerbach-Stuttgart 

mesbadener Qaelbals- Zahnpasta enthält 
ab wirksamen Bestandteil das Quelisalz des 
Koekbiunnens in Wiesbaden. Es wird zur 
Mnndpflege besonders far Zuckerkranke und nach 
Qoedteilberkuren empfohlen. Darsteller ist Ferd. 
Mäkau in Köln a. Rh. H. Mmixel, 

Präftmg des ChininbisulfateB 
nach Körner und Hesse. 

Von BiginelU (Chem.-Ztg. 1903, Rep. 254) 
wird folgendes Verfahren empfohlen. Um 
& Kärfier-Hesse-^eÜioäe auch aof andere 
Chininsalze als das Sulfat anzuwenden, 
werden dieselben mit einer Lösung von 
Katziomsiilfat in basisches Chininsulfat am- 
goetzt. Da aber dabei ein Alkalisalz sieh 
bOdet, das die Löslichkeit des gebildeten 
Qiiiiiiisalfats yer&ndert, so erhält man fehler- 
hafte Ergebnisse. Bei der Prfifung des 
Chininbisnlfatskann man die Fehlerquelle 
TormeideD, wenn man die Lösung mit Blei- 
karbonat behandelt Die Reaktion ist 



2(01) . H2SO4 + PbCOs = 
(Ch)2 . H28O4 + Pb804 + HgO + CO2. 

CJh = C20H24N2O3. 
Die die Menge des in 2 g Chininsulfat 
ealhalt^en Alkaloides 1;657 g beträgt 
■ad diese 2^62 g entwässertem Chininbisulfat 
eaftqiiieh^ so wägt man 
100 

Qnmnbisiilfat ab, wobei a die Menge des 
m dem Ghininbisiilfate enthaltenen Wassers 



bedeutet, misebt es m einem Mörser mit 
1,5 g reinem Bleikarbonat und 20 com 
Wasser und führt die Prüfung in 5 com 
des flltrates mit Ammoniak nach der Yor- 
sehrift von Kömer aus ; naeh Hesse wird nur 
die Hälfte von dem Chininbisulfat ange- 
wendet —he. 

Die optische Aktivität 

des Hämoglobins und des 

Globins. 

Oamgee und Graft zdgen (Deatseh. 
Med.-Ztg. 1903, 709), daß das Hämoglobm 
ein rechtsdrehender Körper ist entgegen allen 
bisherigen Beobaefatungen, naeh denen die 
vegetabilen und animalen Eiwußstoffe die 
Polarisationsebene nach links drehen. Das 
Globin dagegen erwies sich als normale 
Eiweißsnbstanz linksdrehend. a. st. 



Ueber Wismutozyoblorid und 
-oxybromid. 

Das Wismutoxychiorid, das dnreh Ver- 
setzen von Wismutchlorid mit Wasser er- 
halten werden kann, soll kristallwasserh&ltig 
sein and das Wasser erst beim Erhitzen auf 
100 ^ C. abgeben. Nach den Unter- 
suchungen von W. Herx (Chem.-Ztg. 1903, 
Rep. 247) ist aber Wismutoxychiorid, das 
er durch Versetzen von ^a^^/6aum'8chem 
Wismutchlorid mit Wasser, Absaugen des 
weißen Niederschlages und Trocknen in der 
Luftleere erhielt, wasserfrei und entspricht 
nach dem Chlorgehalte der Formel: BiOCl. 
Beim Erhitzen wird das Wismutoxychiorid 
gelb bis braun, während beun Erkalten die 
Farbe nur z. T. wieder verschwindet Es 
scheint also beim Erhitzen eine phynkalische, 
teilweise aber auch eine chemische Ver- 
änderung emzutreten. Das Wismutoxy- 
chiorid sublimiert etwas; im Licht wird es 
aUmählich an der Oberfläche dunkel, im 
Dunkeln bleibt es weiß. Das in gleicher 
Weise hergestellte Wismutoxybromid verhält 
sich ganz gleich« Es ist weiß mit einem 
Stich ins Gelbliche, beim Erhitzen wird es 
tief gelb bis braun und wird beim Abkühlen 
nur teilweise wieder hell. Es sublimiert 
anscheinend leichter als das Oxychlorid und 
erleidet im Lichte dne allmähliche Dunkel- 
färbung. —he. 



8 



Als Beitrag zur geriohtliohen 
Chemie des Arsens 

veröffenüioht Prof. Dr. K. Kippenberger 
(ZdtBohr. f. anal. Chem. 1903/509) einige 
interessante Vergiftungsfälle. Er macht 
darauf aufmerksam, daß man entweder große 
oder ganz geringe Mengen von Arsen in 
der Leiche findet, einerseits mfolge der 
scharfen Giftigkeit und schnellen Resorption 
der Arsenverbmdungen, andererseits durch 
die zumeist eintretende mechanische Ent- 
leerung des Magens durch Erbredien. 1897 
fand Vorf. in einem Falle im Erbrochenen 
mit aller Bestimmtheit Arsen, m den ein- 
gesandten Leichenteilen jedoch war es auch 
nicht m Spuren nachzuweisen. Geridita- 
cfaemiker Schridde in Aachen hatte im 
Jahre 1900 einen ganz analogen Fall und 
im Archiv f. path. Anatomie, Bd. 34, S. 208, 
wird von Ldmpricht und Schtuanert über 
einen gleichen Vergiftungsfall mit arsenig- 
saurem Kupferoxyd berichtet. Endlich teilt 
Verf. noch dnen Fall mit, in dem nach 
dem Qenusse einer Flasche Rotwein bei 
sämtlichen Beteiligten starkes Erbrechen er- 
folgt war, das aber nach mehrtägiger ärzt- 
lioher Behandlung ohne weitere Folgen blieb. 
Die nahrungsmittelchemische Untersuchung 
des Weinrestes auf Verdorbenheit ergab ein 
negatives Resultat, wohl aber konnte in 
einem festen Bodensatze der Flasche Arsen 
nachgewiesen werden. Nach genauerer 
Bestimmung enthielt der Wein in 100 com 
0,9927 g AS2O3, glich also in der Stärke 
der Solutio Fowleri des D. A.-B. IV, größte 
Tagesgabe 1,5 g. Die Untersuchung anderer 
Flaschen desselben Weines ,war negativ. 
Als Vergiftungsmaterial hatte Scherben- 
kobalt gedient -^fie. 



der Eiweißnahrung zusammen. Bd den 
Versuchen Falta's (Chem.-Ztg. 1903, 973) 
zeigte es sich nun, daß in dem beobachteten 
Falle die Mengen der Homogentisinsänre 
so groß waren, daß das in der Nahrung 
enthaltene Tyrosin und Phenylalanin an- 
nähernd quantitativ in Alkaptonsfturen flber- 
geftthrt worden waren. Die Einfflbnmg 
von Jod- und Bromatomen in die Eiweiß- 
molekei verhinderte die Homogentisinsäure- 
bildung. Da auch aus verbrauchtem Körper- 
eiweiß Homogentisinsäure gebildet wurde, 
so handelt es sich um eine ganz specifiscbe 
Störung des Eiweißabbaues. Bei der Ent- 
stehung der Homogentisinsäure aas Tyrosin 
und Phenylalanin findet vermutlich zunächst 
in der Seitenkette eine Desaminierung statt, 
sodaß zunächst Phenylmilchsäure entstehen 
muß. Es gelang auch, durch Einffihnmg 
von Phenylmilchsäure eine bedeutende Ver- 
mehrung der Homogentisinsäure zu erhalten. 
Die Phenylmilchsäure ist also ein Zwischen- 
glied des Abbaus von Tyrosin bezw. Phenyl- 
alanin zur Uroleucinsäure und zur Homo- 
gentisinsäure. — Da nun die emgeführte 
Homogentisinsäure vom normalen Organis- 
mus verbrannt wird, bei Alkaptonurie 
quantitativ wieder aasgeschieden wu-d, so 
ist anzunehmen, daß die Homogentisinsäure 
ein stets vorhandenes Glied der Abbaukette 
ist, und daß der Grund der Alkaptonurie 
die Unfähigkeit ist, den Benzolring aufzu- 
spalten. Dafür spricht, daß auch Gentisin- 
säure vom normalen Organismus zu drei 
Vierteln verbrannt, bei Alkaptonurie aber 
quantitativ ausgeschieden wird. 



Ueber Alkaptonurie. 

Bei dieser anormalen Erscheinung werden 
die aromatisdien Aminosäurenkomplexe des 
Eiweißes, das Tyrosin und I^enylalanin, 
nicht, wie im normalen Organismus, völlig 
verbrannt, sondern als Alkaptonsäuren aus- 
geschieden. Da die verschiedenen Eiweiß- 
körper in ihrem Gehalte an diesen Körpern 
sehr verschieden «nd, so hängt das Ver- 
hältnis der im Harne auftretenden Homogen- 
tisinsäure zum Hamstickstoffe nicht mit der 
Quantität, sondern mehr mit der Qualität 



Ueber die Oxydation der 
Glykose im Blute 

macht Jolly (Chem.-Ztg. 1903, 1154) 
folgende Mitteilung: Mehlige Nahrungsmittel 
werden durch das Speichelptyalin und 
Pankreasamylopsin in Glykose übergeführt, 
und es enstand die Frage, ob der im Muskel- 
gewebe vorhandene Alkohol em Spaltungs* 
Produkt der Glykose im Blute ist. Aus den 
Versuchen ging hervor, daß Alkohol in sehr 
geringer Menge normalerweise im Blute 
vorhanden ist, da die Blutkörperchen eme 
gewisse Menge Glykose in Alkohol gespalten 
und einen kleben Teil dieses Alkohols in 
Essigsäure durch Oxydation übergeführt 
haben. _ ä«. 



9 



■ ahrungsmittel-Ohemie. 

Die Pektinstoffe und ihre Aue der Pektose wird beim Kochen mi* 

Besiehungen au den Obstdauer- , pJ^^J^^^ ^^^^^^^^ /^ PekLedw 

waren. Pektin gebildet. Dieser von Vauquelifi 

Unter Pekünatoffen veiBteht man im all- 1 entdeckte Stoff besteht aus 40,67 pCt. 
gemeinen diejenigen Körper, welche das Kohlenstoff, 6,08 pCt. Wasserstoff und 
Gelieren von Obsteinkochungen verursachen. ' ö4,25 pCt. Sauerstoff, was in der Formel : 
Sie sind in vielen Früchten und fleischigen ^4 He O4 zum Ausdruck kommt. Das 
Waraehi, wie Möhren und Rüben, enthalten, ' Pektin ist sehr schwer rein darzustellen; es 
80 z. B. nach Dr. Ott (Konserven-Ztg. »«* ein« farblose, amorphe, in Wasser lös- 
1903, 371) in Heidelbeeren zu 0,55, in piche, optisdi inaktive Substanz, deren Lös- 
Siaehelbeeren zu 1,12, in Himbeeren zu ! ^^g »»e^t ^^* BWacetat und Gerbsäure, 
1,39, in Brombeeren zu 1,44, in Wem- '^ohl aber durch Bleiessig flUibar ist. Alka- 
tnuben zu 1,5 und in Johannisbeeren zul^en oder alkalische Erden führen das Pektin 
2,14 pCt Verhältnismäßig hoch ist der »^ Pektinsäure über. 
Gebalt an Pektinstoffen (Pektinen) in den I dj^ weiteren Umsetzungsprodukte des 
Birnen (3,1 pa), Quitten (3,4 pCt.) und|pektin8, Para- und MeUpektin sind Kunst- 
in Aepfeln (4,2 pOi), während Erdbeeren, pj^j^^kte. Parapektin entsteht durch 
EmAm und Maulbeeren keine Pektine 1 nj^^^ündiges Kochen einer Pektinlösung 
„....,x-_ pj^ Pektine stehen jedenfalls ,„^3 jg^ 3^0!^ ßj^eagig i^i^^ f^Ubar. Meta- 



enthalten. 

den Pflanzensäuren und den Kohlehydraten 
nahe, jedoch ist man sich über ihre chemische 
Konstitution noch nicht klar. Karstens 
Tertiitt die Ansicht, daß die Pektine sich 
ans Zucker oder Mannit durch Wasser- und 
Saaerstoffaufnahme bilden, während Frf^my 
ne den kolloidalen Substanzen einreiht und 
ab aus Pektose unter Einwirkung eines 



pektin entsteht aus Pektin upd Parapektin 
durch Kodien mit verdünnten Säuren; es 
besitzt Säurecharakter und unterscheidet sich 
vom Pektin und Parapektin durch seme 
Fällbarkeit mittels Baryumchlorid. 

Die Umwandlung des Pektins in Pektosin- 
säure geschieht unter Einwirkung von Pektase 
i^l!Iti°dä" Pek^rBe7'"e^tetardVb^if"' ""1*7 ^«ee durch Gärnüg. Di« Pek- 
«Wmet Auf alle RUle sind sie Stoff- i**«« »* «">« »"«'P''« S"*«*»"^ *« "** 
weehselprodukte, denn sie finden sich als 
Pektose in allen Pflanzenteilen. Beim 
Reifen der Früchte geht die Pektose all- 
mihüch in Pektin über und dieses in den 
Überreifen Früditen in die nicht mehr 
gelierende Metapektinsäure. Die Gelees 
enthalten vorzugsweise Pektin- und Pekto- 
onslnre. 



Ffir die Metamorphose der Pektine gibt 
Ott folgendes Schema: 



Pektose 

I 
Pektin I 

/ l 



Pektosinsänre 

I 



PUi^Alin^ Metapektin PektioBänre 



I 
Kunstprodokt 

/ \ 

Pyropektin- Parapektin- 
säure. säure. 



Naturprodukt 

I 

Metapektin- 
säure. 



amorphe Substanz, 
bei längerem Stehen oder durch anhaltendes 
Kochen des Fruchtsaftes zersetzt. Gelöst 
findet sie sich im Möhrensaft, ungelöst in 
Aepfeln und anderen saueren Früchten. Die 
Pektosinsänre ist schwer in kaltem 
Wasser, leicht in heißem Wasser löslich, 
beim Erkalten gallertartig erstarrend; ihre 
Salze sind nicht kristallisierbar. Die Pek- 
tosinsänre geht aber durch weitere Einwirk- 
ung der Pektase oder Kochen mit Alkali- 
überschnü in Pektinsäure über. Diese 
ist in kaltem Wasser gar nicht, in heißem 
Wasser schwer löslich, während ihre Salze 
sehr leicht löslich sind und die Fähigkeit 
haben, große Mengen Pektinsäure aufzulösen. 
Dieses Verhalten ist auch der Grund, daß 
Obstprodukte, die ihrer groüen Aeidität 
wegen mit Natriumkarbonat behandelt worden 
sind, plötzlich ihre Gelierfähigkeit verlieren. 
Durch weiteres Kochen geht dann die 
Pektinsäure in Metapektinsäure über, 
die wie ihre Salze in Wasser leicht löslich 



10 



ist Dnreh anhaltendes Kochen pektinsanrer 
Salze gehen diese in die Salze der wasser- 
löslichen Parapektinsäare über, nnd 
durch Erhitzen von Pektin auf 200 <> 0. 
bildet sich die Pyropektinsfture, ein 
schwarzes, humusartiges Produkt. 

Alles für die Obstkonservenbereitung be- 
achtenswerte faßt Ott in folgende vier 
Regeln zusammen: 

1. Die unlösliche Pektose, als Ausgangs- 
stoff aller Pektine, wird durdi Wärme (Reife) 
und Säuren (meist in den Früchten schon 
enthalten) in lösliches Pektin übergeführt 

2. Das Pektin, löslich, nicht gelierend, 
geht durch Pektase über in die gelierende 
Pektosin- und Pektinsäure. 

3. Durch zu langes Kochen, insbesondere 
bei zu großer Säuremenge oder Oärung, 
gehen Pektin- und Pektosinsäure über In die 
lösUche, nicht gelierende Metapektinsäure. 

4. In überreifen Früchten sind alle Pek- 
tine zum größten Teile schon in lösliche 
Metapektinsäure übergeführt und deshalb 
erstere zu Qelees nicht mehr verwendbar. 
Um aber pektinhaltige Früchte, denen Säure 
mangelt, z. B. Birnen, zu Oelees zu ver- 
kochen, muß man etwas Citronensäure hin- 
zugeben und längere Zeit erwärmen vor 
dem Kochen. a. R. 



Einen neuen Bestandteil des 
Sesamöles 

hat Kreis (Chdm.-Ztg. 1903, 1030) nach- 
gewiesen. Bereits früher war vermutet 
worden, daß das Sesamöl einen phenol- 
artigen Körper enthalte, weil beun Schüttehi 
des Oeles mit belichteten Fetten und Salz- 
säure (1,19) eine Qrünfärbung eintritt 
(vergl. Ph. 0. 43 [1902], 598 und 609). 
Bestätigt wurde diese Vermutung dadurdi, 
daß beim Vermischen emes Sesamöles mit 
einer wässerigen Emulsion von Diazonaphthion- 
säure und Zusatz von Alkali Azofarbstoff- 
bildung eintrat Jedoch gekng es nur mit 
emzelnen Sesamölen, diese Reaktion zu 
erhalten. Es zdgte sich, daß die farbstoff- 
gebenden Oele beim Schütteln mit Salpeter- 
säure (1,4) sich mtensiv smaragdgrün, die 
anderen sich orrangerot färbten. Zahlreiche 
Versuche zur Isolierung des fraglichen 
Körpers zeigten große Schwierigkeiten. Die 
besten Resultate wurden erhalten durch 



Schütteln gleicher Volume Oel und Alkohol 
während 15 Minuten und durch Wieder- 
holen dieses Verfahrens, bis das Oel keine 
Azofarbstoffreaktion mehr gab, was nach 
5 bis 6 maliger Behandlung der FaU war. 
Der Alkohol wurde durch Destillation ent- 
fernt, die öligen Rückstände mit Wasser 
geschüttelt, wobei das Phenol in dieses 
überging, und die fUtrierte Lösung mit 
Aether ausgeschüttelt Die erhaltenen 
Mengen waren außerordentiich gering. In 
der wässerigen Ijösung entstand mit Brom- 
wasser keine deutliche Fällung, Eisenchlorid 
gab eine dunkelviolette Färbung, die in 
Aether übergeht Mit Diazonaphthionsäure 
und Alkali trat sofort Farbstoffbildung ein. 
Der Farbstoff wird in saurem Bade mit 
scharlachroter Farbe von Wolle aufgenommen, 
in concentrierter Schwefelsäure färbt er sich 
violett, die wässerige Lösung wutl auf Zusatz 
von Säure gelblich, auf Zusatz von Alkali 
bläulich. In auimoniakalischer Lösung wirA 
der Farbstoff in der Kälte durch Snkstaub 
dauernd entfärbt 

Der Verf. schlägt für den neuen Körper 
den Namen «Sesamol» vor, wobei er un- 
entschieden läßt, ob er mit dem sog. roten 
Oele des Sesamöles identisch ist Er sdidnt 
die Ursache der Behrens'wiien Reaktion 
und der Orünfärbung mit Salpetersäure za 
sein, da beide m den mit Alkohol aus- 
geschüttelten Oelen nicht mehr eintreten, 
während Sesamöl, das sich mit Salpetersäure 
rot färbt, auf Zusatz von etwas Sesamol 
sofort intensiv grüne Färbung zeigt. Das 
Sesamol ist wohl auch der wirksame Be- 
standteU bei der Bishop'wäieii und Bishop- 
jSrßi^'scben Reaktion mit belichteten Oelen, 
da man dabei das frische Sesamöl durdi 
Sesamol ersetzen kann. Es zeigte sidi 
femer, daß auch die Sesamöle, die an sich 
keine Farbstoffbildung mit Diazonaphthion- 
säure gaben, nach dem Kochen mit ver- 
dünnter Schwefelsäure Azofarbstoff bildeten. 
Diese Oele enthalten also auch Sesamol, 
jedoch in einer Bindung (als Glykosid?), 
aus der es sich nicht mit Diazoverbindungen 
kombinieren läßt. Das Sesamol ist auch in 
dem (im Laboratorium) mit Aether extra- 
hierten Sesamöle enthalten, also em natür- 
licher BestandteU des Sesamöles. Bei der 
Behrens'when Reaktion hat also die oonc. 
Schwefelsäure den Zweck, das Sesamol frei 



11 



n maehen^ das sidi dann mit der Salpeter- 
Binre grfin flbrbt 

DieAsofarbstoffreaktion stellt man 
an, indem man 5 oem Sesamöl mit 1 cem 
StlnSnre (1,19) eine Minute lang schüttelt, 
dinn dnrdi Zusatz von 2 bis 3 oom 40proe. 
NatroDkoge alkaliscb macht, gat abkfllüt 
und 5 eem der AofMhwemmnng von Diazo- 
naphäuonsinre snsetst 

Eine nene Farbenreaktion des 
Seaamöles beschreibt Kreis, die man 
eriiüt, wenn man 5 com Sesamöl, 5 cem 
75proe. Schwefekänre und 0,3 cem Wasser- 
fito^eroxyd (2 bis 3proc) im Reagensglase 
sditttelt Es tritt eine intensiv oüvengrflne 
Firbong ein; beim Verdünnen mit Wasser 



wird die Säore hellgelb mit grüner Flnores- 
cens. Die Beaktion tritt noch in Gemischen 
anf, die 5 pGt SesamOl enthalten* Oliveaül 
CottonOl, ArachisGl, Mohnöl, Mandelöl, Pfir- 
sichkernöl, Leinöl und Ridnosöl geben init 
dem Reagens keine bemerkenswerte Fürbnag« 



Zur Dantellonf von Fmehtzneker kann man 
nach den üntersachongen RoHn's (Ghem.-Ztg. 
1903, Rep. 172) folgende Wege benutzen. 

1. Darob Kochen der Polysaocbaride (Stärke, 
Dextrin, Glykogen) mit lOproc. Salzsäure. 

2. Durch Erhitzen von Dextrose mit stärkeren 
Salzsäurelösungen. 3. Durch längeres Erhitzen 
von Dextrose und lösliohen Folysacohariden mit 
destilliertem Wasser. -—he. 



Pharmakognosie. 



Ueber das amerikanisohe 
KolophoniiixiL 

Die amerikaniaehen, Kolophoniam liefern- 
den Koniferen sind Pinns Anstralis Michaux 
(Fbms palustris MiLy Long-leaf pine) nnd 
FSmis heterophyüa Elb. (Gnban pine); 
daneben auch Pinns eehinata (Short-leaf 
pine), Finne Taeda (LobloUy pine) nnd 
Firnis seropita (Fond pine). 

Das Kolopbonimn wird gewonnen, indem 
man in den unteren Teil des Baumes eine 
Vertiefung sdilägt, in die sich der Balsam 
iDmähfioh ergießt Neuerdings führt sich 
andi die französische Methode (Befestigung 
eines Topfes) em, die unstreitig Vorteile 
bietet 

fine weitgehende Untersuchung des frag- 
Gehen Kolophoniums ist von Prof. A. Tschirch 
mid B. Studer (Archiv, der Thmn. 1903, 
495) durchgeführt worden. Sie lösten das 
Kolophonium in Aether und filtrierten die 
Itang in dnen Scheidetrichter^ wobei alle 
Dudnigketten zurückgehalten wurden. Die 
Astheriöeung wurde dann fraktionierten 
Auanhüttelungen mit Iproc. Ammonium- 
karbonaüöeung, dann mit Iproc. Natrium- 
brinmatlöeungy Iproc und lOproe. Kali- 
iaage unterworfen. Dadurch wurden 
abalten: 

1. In Ammoniumkarbonat lösliche Sfture: 

a-Abietinsfture^ unlösliches Bleisalz 

bildend, etwa 30 pGt. (C19H28O2). 

j3-Äbietinsftnre, kein Bleisalz bildend, 

etwa 22 pOt (CieHgsOg.) 



2. In Natriumkarbonat lösUche Säure: 
y-Abietins&ure, 31,6 pCt 

3. Aetherisches Od, 0,4 bis 0,7 pGt 

4. Resen, 5 bis 6 pCt 
6. Bitteistoff. 

Die bisher (von Maly, Fliickigerj Korit- 
schöner) dargestellten «Abietin - Sylvin- 
säuren» sind nach TscAircA's Untersuchungen 
als Gemische der a-, ß- und y-Abietins&ure 
anzusehen. 

üeber die Lösliohkeitsverh&ltnisse in Petrol- 
äther hat sich folgendes ergeben: 

a-Abietinsänre ... 1 g in etwa 500 cem 

(hohe Verseifangszahl), 
/J-Abietinsäure ... 1 g in etwa 100 cem 

(niedrige v erseifangszahl), 
y-Abietinsäare . . 1 g in etwa 100 oom 
(keine Yerseifuigszahl), 

Besen 1 g in etwa 60 com 

Ifo/y-Säure ...lg»» 20 com 

Kolophonium (frisch. Fulv.)l g * » 60 com 

» (altes Pulver lg» » 400 oom 

Als Endergebnisse der umfangreichen 
Untersuchungen verzeichnen die beiden 
Forscher: 

1. daß alle Harzsäuren und jedes Kolo- 
phonium mehr oder weniger in Fetroläther 
löslich sind; 

2. daß die Verseifungszahl mit der 
Schwerlöslichkeit m Fetroläther zunimmt; 

3. daß sowohl Kolophonium als auch 
ifaZ^-Säure leichter löslich sind als die 
isolierten Säuren. Dieser Umstand ist damit 
zu erklären, daß die emzelnen Säuren sich 
leichter in den verdünnten Lösungen der 
anderen Säuren und des Besens lösen als 



12 



in reinem Petroläther. Femer erBoheint es 
nicht ansgesohloesen, daß unter dem Einfloase 
von Lnft und licht infolge intramolekularer 
Veränderungen ß- nnd y-Abietins%ure in die 
a-Sftore übergehen. A. St. 

Ueber Semen Jequirity. 

Behrendt gibt in der Chem.-Ztg. 1903, 
896 eine Zusammenstellung der bisherigen 
Kenntnisse. Der Samen von Abrus preoa- 
torius wird vielfach angewendet Die Ein- 
geborenen der Tropenländer tragen ihn als 
Halsschmuck; zur Anfertigung von Rosen- 
kränzen wird er vielfach gebraucht und 
führt daher den Namen Patemostererbse. 
Die Heilkraft des Samens bei Augenkrank- 
heiten ist bereits längere Zeit bekannt; 
schon persische Aerzte sollen die wässerige 
Losung gegen Hornhauttrübung und Ent- 
zündung angewendet haben, desgleichen die 
Eingeborenen Brasiliens. In die moderne 
Augenheilkunde hat De Wecker einen 2proc. 
wässerigen Auszug der enthülsten Semen 
Jequirity gegen bestimmte, früher unheilbare 
Augenentzündungeu eingeführt. Dagegen 
erhob sieh aber heftiger Widerspruch anderer 
Aerzte, namentlich Deneffe'B. Bei den 
diesbezüglichen Forschungen entstand nun 
die Frage, ob die Wirkungen des Jequirity- 
extraktes auf Bakterienentwickelung oder 
den Gehalt an einem Fermente zurück- 
zuführen sei. Sie wurde von Salomonson 
und Dirkink'Holmfeld zu Gunsten des 
Fermentes entschieden, das sie auch dar- 
stellten. Rein wurde es von Wurden und 
Waddel gewonnen durch Befreiung der 
Samen vom Farbstoff mit Chloroform und 
Alkohol und darauffolgende Extraktion mit 
Wasser, indem das Ferment aus der wässerigen 
Lösung mit starkem Alkohol gefällt wurde. 
Es wurde als «Abrin» oder «Jeqmritin» 
bezeichnet 

Hellin und Krieger haben sich dann 
weiter mit der chemischen und physiologischen 
Beschaffenheit des Körpers beschäftigt. 
Ehrlich gelang es schon vor längerer Zeit, 
. ein Abrin-Antitoxin zu gewinnen und zwar 
aus dem Serum von Jequmty-Entzündungen 
geheilter und so immun gemachter Tiere. 
Die toxische Wirkung des Abrins ist 
nach Ehrlich und Martin derart, daß 
0,0001 g eingespritztes Abrin für 20 g 
Lebendgewicht tödlich sind. Neuer- 
dings hat Verf. zusammen mit Braun 



die fettspaltenden Eigenschaften des Samens 
festgesteUt, jedoch den dabei wirksamen 
Bestandteil noch nicht ermitteln können, da 
reines Abrin Fette nur sehr langsam zn 
spalten vermag, ebenso wie die im Samen 
enthaltene Abrussäure. 

üeber die chemische Zusanmiensetzung 
des Semen Jequbfity weiß man noch nieht 
viel. Es smd zwei Proteine, Abmsalbumiii 
und Abrusglobulin darin enthalten. Worden 
isolierte die leicht wasseriöeliche Abruflsiare, 
deren Alkalisalze gut kristallisieren. Heekel 
und Schlagdenhauffen fanden Ledthin in 
den Samen. Hellin extrahierte den Samen 
mit 15proc Kochsalzlösung, fäUte das Abrin 
mit Kochsalz aus der Lösung und dialyBierta 
es. Ob ein Glykosid oder Alkaloid in dem 
Samen vorkommt, ist noch ungewiß. Schließ- 
lich weist Verf. auf die Analogien zwischen 
Semen Jequirity und Ricinus- bezw. Kroton- 
samen hm; alle drei enthalten Toxalbumine, 
Abrin, Krotin und Ricin, von denen die 
ersteren beiden sich in Albumin und Globulin 
gliedem, während Ricinus- and Jeqoitity- 
samen durch ihre fettspaltende Wirkung 
sich ähneb. {Yetgl Ph. C. 44 [1903], 
255, 287.) -Ae. 

Ueber PflanzeiiBohleime. 

Nach Prof. A. Hilger's gemdnsam mit 
Rothenfusser und Thamm vorgenommenen 
Untersuchungen (Ber. d. Deutsch. Ghem. 
Ges. 1903, 36, 3197) gibt der Leinsamen- 
schleim bei der Oxydation mit Salpeter- 
säure neben Schleimsäure Furfurol. Die 
quantitative Bestimmung dieser Stoffe ergab, 
daß Fontane und Hexane zu gleichen Teilen 
vorhanden sind« Es wurde die Formel: 
2(C6Hio05).2(C5He04) aufgesteUt Duroh 
die Hydrolyse des Schirms mit 0,5 bia 
Iproc Schwefelsäure entsteht iWtroee, 
Arabinose, Galaktose und Xylose. 

Prof. E, Fischer hatte früher schon an- 
gegeben, daß bei der Hydrolyse des 
Salepschleims Rechts - Mannose ent- 
steht Hilger hat nun bestätigt, daß der- 
selbe ein Mannan ist, em Tetrasaccharid 
der Formel: CöHiqOs, weil er bei der Hy- 
drolyse quantitativ in Dextro-Mannoae tLber- 
geht. Bei der Oxydation des Salep- 
schleims mit Wasserstoffperoxyd entstanden: 
Formaldehyd, Ameisensäure, Kohlensäure, 
kleine Mengen d- Mannose, d-Manno- 
I zuckersäure und d-Trioxyglutarsäure. Fr.Q, 



13 



Photographisohe Mitteilungen. 



Gtoiälrbter Entwiokler, 

der die Platte gegen aktiniBoheB Licht 
aehUtzt und die Dankelzimmerlampe ent- 
behrlich macht: 



IL 



1000 


oem, 


70 


& 


4 


& 


8 


& 


20 


com; 


1000 


eem, 


100 


& 


1 


g- 



Wa«er, 
Natrinmsalfit . . . 

Metol 

Hydrochinon . . . 
lOproo. alkoholische 
PhenolphthalelnlöBung 

Wbbb&t, deetiU. . . 
Pottasche .... 
Bocolfläore .... 
Nach erfolgter Ldsung mischt man I. and 
IL zu glddien Teilen. 

Sobald die Platte im Entwickler liegt, 
kann die rote Dankelzimmerlampe entfernt 
und heiles gelbes oder gedämpftes Tages- 
liefat zageiassen werden. Bei Prflfang der 
Platte in der Dnrchsidit maß man dasselbe 
aber immer nodi einschrllnken. Die rote 
FIrbimg verlieren die Platten im sauren 
Fixierbad. Die Roeolsänre wirkt aaeh kon- 
seryierandy deshalb ist der Entwickler sehr 
lange haHfoar. (VergL anch Ph. C. 44 [1903], 
251, 918.) Bm. 

Photogr, öhronik 1903, 229. 

Abdröoke, welohe Reliefphoto- 
graphien ähneln, 

erhilt man nadi H. Vivian Jeo (The Amat 
Fhotogr. 1903, IT, 252), wenn man mit 
dem Negativ ein nach diesem gefertigtes 
Diapositiv zosammenlegt and das licht- 
empfindlicbe Papier anter dieser Kombi- 
nation kopiert Die Schichtseiten der beiden 
Phtten mflssen nach anßen liegen and die 
beiden Bilder, das negative and das positive, 
mflssen mch möglichst genaa decken. Man 
kopioi ziemlich donkel. Voraossetzang fOr 
ebe reliefartige Wh-kang ist allerdings, daß 
das Diapoffltiv eine andere Tonabstofang 
beaitzt als das Negativ, sonst loschen sich die 
beiden Bilder vollkommen ans. Bm. 



Hydrotypie in modifioierter 
Form. 

H. Rawb'tis hat auf Grund emer An- 
regung im «Amateur-Photographen» ältere 
Versuche wiederholt und vervollständigt und 
dabd gefunden, daß man an den silber- 
haltigen Stellen ein Negativ völlig undurch- 
dringlich für wässerige FlQsugkeiten machen 
kann. Man taucht das Negativ bis zur 
völligen Sättigung in eine Lösung von 
Kaliumdichromat, was in 3 bis 5 Minuten 
vollendet ist, wäscht es dann vollständig 
aus und trocknet es. Das so vorbereitete 
Negativ kommt dann in eine Farbstofflösung, 
die nur von den klaren Stellen des Negativs 
angenommen wird, während die dunklen 
keinen Farbstoff aufnehmen. Nach dem 
Abtupfen mit Fließpapier bringt man das 
Negativ unter Wasser mit gelatiniertem Papier 
zusammen, nimmt beides zusammen heraus, 
quetscht die Flüssigkeit heraus und läßt 
einige Minuten liegen. Der Farbstoff wandert 
nun aus dem Negativ in das gelatinierte 
Papier und dieses zeigt beim Abnehmen 
das Bild in dem verwendeten Farbstoff. 

Photo Revue 1903, 141. Em. 



Zum Ansfleoken 

?on Positiven benutze man gewöhnliche 
Wasserfarben, denen man Gnmmiwasser — 
oder aodi Gelatine- oder Eiweißlösung — 
nuetz^ damit die Farbe nach dem Troknen 
den Glanz des Papiers annimmt 



Abschwächer für Veloxbilder. 

20 Teile einer gesättigten Lösung von 
Jod in Alkohol weitlen mit 30 Teilen einer 
gesättigten wässerigen Lösung von Cyan- 
kalium und 500 Teilen Wasser gemischt 
Dieser Abschwächer wirkt sehr schnell; die 
Schale muß aber beständig geschaukelt 
werden, damit die Lösung nicht ungleich- 
mäiiig wurkt. 

«^po«o* 1903, 277. Bm. 

Flecken auf nicht ausfixierten 
Platten. 

Man bleiche das Negativ mit Sublimat- 
lösung vollständig aus, wässere eine viertel 
Stunde, entwickele bis zur gewünschten Kraft 
in einem beliebigen Entwickler und fixiere 
im gewöhnlichen Fixierbad. Bm. 

d)er Photograph» 1903, Nr. 40. 



Schönen Sepiaton 

erhalten Celloidin-Bilder, wenn Ae nach dem 
Kopieren ohne Goldbad in einer verdünnten 
Bm, I Fixiematroniösung gebadet werden. Bm. 



14 



Zur Besobleunigung der Boh- 

faserbestimmung naoh der 

Weender-Methode 

empfiehlt Ho/^cb^A; (Ghem.-Ztg. 1903, 1034) 
folgenden kleinen Ennstgriff. Es ist eine 
bekuinte Tatsache; daß das Absitzenlassen 
und Dekantieren nach dem Kochen mit 
Sänre und Natronlange eine recht lang- 
wierige und bei feinkörnigen oder schleimigen 
Substanzen kaum zum Ziele führende 
Operation ist, und daß dann, wenn man die 
fiberstehende Flüssigkeit durch einen umge- 
kehrten, mit Leinwand überspannten Trichter 
von . der Oberfläche absaugen will, der 
Bodensatz aufgerührt wird und die Poren 
der Filterleinwand verstopft Holldack ver- 
fährt infolgedessen so, daß er den Bodensatz 
absichtiich aufrührt und den Saugtrichter 
bis auf den Boden führt, wobei er durch 
mehrmaliges Auf- und Abwärtsbewegen be- 
wirkt, daß von dem Niedersdilage nichts 
unter der Filterfläche sitzt. Dann kann die 
Flüssigkeit schnell und gefahrlos abgesaugt 
werden. Die Zeitersparnis ist derart^ daß 
eine Bestimmung niclit mehr mindestens zwei 
Tage», sondern höchstens einen halben Tag 
dauert. ^ke, 

Reinigung und Konservierung 

von Silbermunzen und kleinen 

Eisensachen. 

Nach Fr, JRathgm (Chem.-Ztg. 1903, 
897) verfährt man in der Weise, daß man 



Mitteilungeii. 

SUberchloridüberzüge durch Reduktion mit 
geschmolzenem Kaliumcyanid entfernt, den 
(xegenstand mit Wasser gut auskocht, das 
Wasser mit Alkohol verdrängt und schließlidi 
die Sachen im Trockenschraiike trocknet, mit 
einer weichen Bürste bürstet und mit Zapon- 
lack überzieht. An Stelle von Kaliumcyanid 
kann man auch ein Gemenge von Kalium- 
cyanid mit Kaliumkarbonat verwenden. Das 
Silber wird durch dieses Verfahren weniger 
brüchig. Man kann auch die Silbermünzen 
in schmelzendes Natriumkarbonat einlegen 
und dann das entstandene Silberkarbonat 
mit 50proc. Essigsäure entfernen. Hierbei 
erhält man den besten Glanz der Gegen- 
stände. Die Kaliumcyanidbehandlung ist 
auch für kleinere Eiseosachen brauchbar. 
Für größere Gegenstände benutzt er die 
Sdimelzung mit Kaliumrhodanid, wodurdi 
aus den Oxyden des Eisens Sdiwefeleisen 
entsteht, das leicht entfernt werden kann 
und eine schöne schwarze Farbe erzeugt 

— Ä«. 



Dentsohe Phannaoentisohe Oesellsohaft. 

TagesordouDg für die am Donnerstag, den 
7. Januar 1904, abends 8 Uhr, im Reetaomnt 
«Zum Heidelberger» (Eingang: Dorotheenstrasse) 
stattfindende Sitzung. 

1. Herr Professor Dr. W, TmMfie-Berlin : Die 
Darsteilung der Xanthinbasen auf synthe- 
tischem Wege. 

2. Herr Dr. H, (^öibe^Berlin: üeber genaue 
Bezeichnung und Prüfung chemischer Meß- 
geräte (nebst Demonstrationen). 



Briefwechsel. 

Dr. L. in B. üeber «friable pills» finden 
Sie eine Mitteilung in Ph. G. 32 [1891], 669 



unter der üeberschrift Um'ohn^a zerreibhohe 
Pillen. 

J. M. A. in Fr. Nervocidin fanden wir 
in der Preisliste Ton G. k B. Fritx in Wien I, 
Bräunerstraße 6, Terzeiohnet; 1 g = 14 Er. 
50 H. 

Apoth. W. in £. Wir danken ihnen für den 



gefälligen Hinweis, daß es in dem Beferate: 
«Schwefelsaures Natrium zur Sterili- 
sierung von Trinkwasser» (Ph. C. 44 
[1903], 419) selbstverständlich «saures 
schwefelsaures Natrium» heißen miLß, 
obgleich im Texte des Oentralbl. ftir Bakterio- 
logie 33, I, 285, nur von «sulfate de sende» 
gesprochen wird, dagegen die üeberschrift des 
betreffenden Referates lautet: «La Sterilisation 
des eaux de boisson par le bisulf ate de sende». 



Zur gefälligen Beachtung. 

Die der vorigen Nummer (Nr. 63, 1903) beigefügte Beilage der «Geheim- 
mittel usw., welche nur auf Recept abgegeben werden dfirten» (zu Seite 930), 
ist durch ein Versehen der Buchbinderei in das gleichzeitig beigefügte Inhalts- 
verzeichnis hineingelegt worden. Schriftleitung. 

• - - - 

Verleger: Dr. A. Seluieid«r, Dresden und Dr. P. SAll, Dresden-BlaaewitB. 
Veraatworüieher Lcttar: Dr. A. Seluieid«r„ DzeedMi. 



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^ i^^L * ^*® Inserate d. H. Jäger u. Donner nOtigeD uns zu folgender ErUftrong: 

Fq l6f linurilhr d'^'^ das Nafalan (Retorten-Marke) ein minderwertiges Falsifikat des 
JLO lOl UUff aill, Naftalan sei, denn namhafte Mediziner best&ügen £e ToUkommene 
jtherapentiflobe Gleichwertigkeit des Nafalan (Betorten-Marke). Wir haben dieeerhalb 
^belm hiesigen Kgl. Landgericht Klage gegtm J. & D. wegen unlaateran Wettbewerbes einge- 
reicht, und ist Termin bereits angesetzt. 

Fe Ict 1inW5lhr ^^ ^^^^ TerOfrentlichten Gutachten nur fOr Naftalan gelten. Beweis: 

. - ^ *<» twl UUffaill, die in der Fachpresse erschienenen Publikationen aber Nafalan (Retorten- 

'^A R V^^ Marke). (Zahlreiche weitere Publikationen namhafter Dermatologen stehen unmittelbar bevor). 

FQ Ittt unwahr ^^ ^^ ^°" gesehützte WorUeiohen Nafalan aut Täuschung berechnet aei. Dm 

JLO 19 1 UUVf am, jel Patentamt hat dae Donner'sche Wortseichen Nattolan gelöscht. 

Das Vorgehen d. H. Jäger n. Donner richtet («ich darnach selbst. Wir bitten sich von demselben nicht 
beeinflussen zu lassen! 

IJteratur und Muster bereitwilligst kostenfrei. — Man beachte die Bezeichnung Nafalan, das grfine Kreua der 
Etikette, den Namenssug Dr. Adolph List und die Betorten-Marke, die geachfltst sind u. allein Echtheit yerbüigeiL. 

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Dresden, 14. Januar 1904. 

Der neuen Folge XXV. Jahrgang. 



XLV, 

Jahrgang^. 



iBinlt: Okemle und Pharmaele : FiivoB-CaliBaymrinde. — Synthese des Kamphers usw. — Neue Anneimittcl. 
lieber doppelt jodierte Oele. — VolnmetriBche BeBtimmong des Eisengehaltes der Arxneimittel. — Metalltitrationen 
Bitteia Jodsaore. — Nachweis von Blut. — B«iuignng und Bestimmung des Jodes. — Titration von Hydrargyrum 
pncdpitatnm album. — GlTcerinbestimmans durch Jodsfture. — Darstelinng von festem nberkohlensaurem Natrium. 
— Nahruis*niittel-Cliemie. — Pharm akognosie. — Bakteriolop^lielie MitteilniiKeii. — Fhotographiseue 
MltteUungeii. — Bnelieneliaik — Venelil«dea« ]Utt«llii]ig«a. — Bilerweehsel. 

Chemie und Pharmacie. 



Ueber Fa9on-Calisayarin4e. 

Von Fr. Oöller. 

Die Firma Caesar d- Loretx in 
Halle a. S. erwähnt in ihrem Geschäfts- 
bericht Tom September 1903 eine Ersatz- 
sorte ffir Calisaya- Chinarinde, sogen. 
Fagon-Calisaya, welche nach den von 
dieser Firma ausgeführten Untersuch- 
QDgen keinerlei Alkaloid enthält. Da 
es nicht ausgeschlossen ist, daß diese 
Rinde in gepulverter Form zu Ver- 
mischungen benutzt wird, erbat ich mir 
eine Probe derselben zur mikroskopischen 
Untersuchung. 

Das mir gutigst überlassene Rinden- 
stück ist 1,25 cm dick, 12 cm lang und 
6 cm breit. An der Außenseite ist 
dasselbe geglättet und zeigt keinerlei! 
Borkenreste, ist vielmehr ziemlich gleich- 1 
mäßig röüichbraun. Die Innenseite ist 
braun, mit breiten Rissen und bogen- 
ßnnig verlaufenden groben Streifen. Die 
Rinde bricht mürbe und langsplitterig. 

Der Querschnitt zeigt annähernd 
dasselbe Bild wie der der officinellen 
Chinarinde. Die Bastfasern stehen in 



meist einfachen radialen Reihen, die 
Markstrahlen sind mehrreihig und ziehen 
sich über den ganzen Querschnitt hin. 
Es liegt also ausschließlich secundäre 
Rinde vor, die primäre ist durch Borken- 
bildung abgeworfen. Daher sind auch 
keine Milchsaftschläuche zu sehen. 

Die Bastfasern haben ungefähr 
dieselbe Länge und Breite wie die der 
Cinchona succirubra (bis zu 130 ju lang, 
36 bis 64 /t dick). Im allgemeinen sind 
die Wände der Bastfasern nicht so stark 
verdickt, jedoch ebenso geschichtet und 
getüpfelt wie bei der officinellen Rinde. 
Die Zellen sind fast sämtlich heller ge- 
färbt wie dort; nur in der äußeren 
Partie kommen reichlich Zellen mit 
rotbraunem Inhalt (Phlobaphen) vor. 
Dort finden sich auch viele SteinzeUen, 
welche aber relativ schwach verdickt 
sind. Typische dickwandige Steinzellen 
finden sich in der mittleren Partie. 
Außerdem kommen die sogen. libro- 
sklereiden, üebergänge von Bastfasern 
zu Steinzellen, vor. Häufig finden sich 
auch Kristallsand fühi-ende Zellen. 



16 



Auffallend ist die große Menge voni 
Stärkekörnern, deren Vorkommen! 
in Chinarinden allerdings ein wechseln- 
des ist. Dieselben sind zwei- bis vierfach 
zusammengesetzt oder einzeln und dann 
rundlich, die größeren derselben meist 
etwa 20 /i messend. Nach Tschirch 
und Oesterk sind die Stärkekömer der 
Chinarinden 1,5 bis 21 /i lang, nach 
H. Krämer 4 bis 12 //. Meistens sind 
sie nur spärlich vertreten und sehr klein ; 
es hat den Anschein, als ob die Menge 
derselben dem Alkaloidgehalt umgekehrt 
proportional sei. 

Was die Herkunft der fraglichen 
Rinde betrifft, so scheint dieselbe von 
einem älteren Stamme von Cinchona 
scrobiculata zu kommen, deren Bast- 
platten früher häufig an Stelle der 
Cinchona Calisaya im Handel waren. 



Die vollständige 

Ssmthese der Kamphersäure, 

Dehydrokamphersäure und des 

Eamphers. 

Gmt Komppay) ist es nunmehr ge- 
lungen, eine Säure synthetisch darzu- 
stellen, welche die von Bredt für 
Kamphersäure angegebene Konstitution 
besitzt : 



Der Weg, dessen sich Komppa be- 
dient hat, ist der folgende. 

Der Dimethylester der />7>-Dimethyl- 
glutarsäure, welcher nach einer Methode 
yoR Komppa^ I auch in größeren Quanti- 
täten leicht darstellbar ist, condensiert 
sich mit Oxalsäureester zum Diketo- 
apokamphersäureester entsprechend 
der Gleichung: 

COOK H.CH.COOR 

I + >C(CH3)2 

COOR H.CH.COOR 

OC CH.COOR 

I I 
= I C(CH3)2 + 2R.0H 

I I 
OC CH.COOR 

Aus diesem (I) entsteht bei der 
Methylierung mit Jodmethyl (1 Mol.) 
und Natrium (1 Atom) in alkoholischer 
Lesung neben anderen Produkten der 
Diketokamphersäureester (H): 

I. 
OC CH.COOCH3 

I 

C(CH3)2 -- 

I 

— CH.COOCH3 



HgC- 



I 



-CH.COOH 

I 

C(CH3)2 



H2C C(CH3) . COOH 

Diese synthetische Säure hat 
sich identisch erwiesen mit der 
schon bekannten racemischen 
Kamphersäure. Hierdurch ist 
also die Bredt'f^che Formel für 
Kamphersäure bezw. für Kampher 
definitiv als richtig bewiesen. 
Auch ist hierdurch die voll- 
ständige Synthese des Kamphers 
realisiert, da der Kampher be- 
kanntlich aus der Kamphersäure 
darstellbar ist'-^). 

1) Ber. d. Dentsoh. Chem. Ges. 34, 2472 [1901]; 
96, 4332 [1908]. 



OC 



OC- 



OC- 



n. 
-CH.C00CH3 

C'vCH8)2 

-C(CH3).COOCH3 



Letzerer kann in Sodalösung und im 
Kohlendioxydstrome mit Natriumamalgam 
in guter Ausbeute zu der entsprechenden 
Dioxykamphersäure (HI) redudert 
werden. 



«) Ealler Compt. rend. 122, 446 [1896]. IfaUer 
and Blanc ibid. 190, 376 [1900]; Bredt und 
Bosenberg Ann. d. Chem. 289, 1 [1896J. Die 
partielle Synthese des Eamphers ans der Eampher- 
säore haben wir früher in dieser Zeitsohiift er- 
örtert Man vergl. also Ph. €. 9» [1898], 546. 

«) Ber. d. Dentsoh. Chem. Ges. 32, 1421 
[1899], 



17 



m. 

HO.CH CH.COOH 



I 



C(CHs)2 



HO . CH CCCHs) . COOH 

Kocht man die Dioxysäure mit Jod- 
^asserstoffsäare vom spec. Oew. 1,7 
und wenig amorphem Phosphor längere 
Zeit and behandelt das Reaktionsprodakt 
mit heißer Natronlange, so entsteht die 
racemischeDehydrokamphersänre, 
welcher die Formel IVa oder IVb zu- 
kommt. 

IV a. 
CH===C.COOH 
I I 

I C(CH8)2 

I 

CHg C(CH8).C00H 

IVb. 
CH CH.COOH 



CH- 



C(CH8)2 

I 

-C(CH3).C00H 



Darch längeres Erhitzen mit Brom- 
wasserstoff-Eisessig auf 120 bis 125^ 
gelingt es, die Dehydrokamphersäure in 
eine gesättigte /^Bromkamphersäure 
(V) überzuführen. 

V. 



BrCH 

I 



-CH.COOH 

I 

C(CH3)2 



CHg CCCHs) . COOH 

Diese Säare (V.) wurde bis jetzt von 
Komppa noch nicht genauer untersucht 
sondern direkt mit Zinkstaub und 
Eisessig reduciert. Das Reduktions- 
prodokt bildete nach der Behandlung 
mit E[alinmpermanganat - um unge- 
sättigte Verunreinigungen zu zerstören 
- ein leicht erstarrendes Oel. Dasselbe 
worde mit Acetylchlorid behandelt 
zwecks Ueberfühnuig von Kampher- 
sinre in ihr Anhydrid. Das so er- 
iiiltene Anhydrid kristallisierte aus 
Alkohol in RhomboMem, die bei 217 
bis 219^ Bchmolzen. Es stimmte mit 



dem ans Naturprodukten dargestellten 
Anhydrid in allen Eigenschaften über- 
ein. 

Die aus dem synthetischen Anhydrid 
regenerierte r-Kamphersäure bildete, 
aus alkoholhaltigem Wasser umkristalli- 
siert, wie auch die schon bekannte, aus 
Naturprodukten erhaltene Säure, platte, 
keilförmig zugespitzte Prismen, die bei 
200 bis 202 ^ schmolzen. Sie zeigte sich 
nach dem direkten Vergleich mit der 
zuerst von Chautard dargestellten 
r-Eamphersäure identisch. Sc. 

Neue ArzneimitteL 
Veronal, DiäthylmalonylbarnBtoff auch 
Diathylbarbitursänre genannt, bildet leicht 
lösliche Alkalisalze, was f Qr seine Aufnahme- 
fähigkeit im Darme von Wichtigkeit ist. Es 
kommt auch in Tabletten zu 0,5 g in den 
Handel, die, um ein leichteres Zerfallen zu 
erreichen, mit Cacaomasse hergestellt werden. 
Die Tabletten sind durch eine Rille in zwei 
gleiche Hälften geteilt, damit sie sieh zu 
Gaben von 0,25 g und 0,75 eignen. Vergl. 
auch Ph. C. 44 [1903], 254, 360. 

Terba Santa. Aus den Blättern dieser 
amerikanischen Pflanze stellt nach Les nouv. 
remMes 1903, 468 die Firma Parke, Davis 
<& Co, in Detroit ein Fluidextrakt dar. 
Die Wirkung desselben ist eine auswurf- 
befördemde und anregende. Wird dieser 
Auszug, der ein spec. Gewicht von 1,035 
besitzt, mit Wasser versetzt, so erhält man 
einen in Alkalien löslichen Niederschlag, der 
mit Aether geschüttelt an diesen 40 Vol.« 
pCt. abgibt. Aus letzterer Lösung erhält 
man durch Verdunsten ein grünes Harz, 
das mit Alkali erhitzt eine Lösung von hell- 
roter Farbe ergibt Das in Aether Unlös- 
liche ist dunkelbraun, in Wasser und Wein- 
geist löslich. KMenlxü. 

Darstellung und Bestimmung 
doppelt jodierter Oele. 

Nach Versuchen von Soulard (R6pert. 
de pharm. 1903, 393) lösen die Oele ver- 
schiedene Mengen von Mercuribijodid. Da- 
bei verfuhr Soulard so, daß er in einer 
Schale das Oel mit einem UeberBchusse von 
reinem Mercurijodid verrieb, das Gemisch 
Im Wasserbade eine Stunde lang erhitzte 
und dann lieii filtrierte. Nach je 48stQndi- 



18 



gern Stehen bei Zimmertemperator und dann 
im Keller und nochmaligem Filtrieren wurden 
folgende LöaliehkeitsverhältnisBe gefunden: 

BicinuBÖl . 1,90 g Qaeoksilberjodid in 100 com 
Nnßöl . . 1,29 g > > 100 com 

Leinöl . . 1,23 g » » 100 com 

Hanföl . 0,58 ^r » * 100 ccm 

Elaneoöl . 0,55 g » > 100 ccm 

Lebertran . 0,54 g » » 100 ccm 

Erdnußöl . 0,52 g » ^100 com 

Olivenöl . 0,46 g » » 100 ccm 

Mandelöl . 0,39 g » > 100 coro 

BticheckerDÖ10.38 g » »100 ccm 

Vaselmöl . 0,26 g » > 100 ccm 

Ein Waschen der Oele mit Alkohol steigert 
ihre Aufnahmefähigkeit für Quecksilberjodid 
nicht. Als geeignetste Misdinng für ein 
starkes Quecksilberjodidöl empfiehlt Soulard 
ein Gemenge von 40 Teilen Nußöl und 
60 Teilen Ricinusöl. Um die Injektionen 
weniger schmerzhaft zu machen, kann man 
Guajakol^ Kokain oder Morphin (als Basen, 
weil sie als Salze nicht in Oel löslich sind) 
zusetzen. Nach dem Verbringen der Oele 
in die Flftschchen müssen sie eine halbe 
Stunde lang im Autoklaven bei 120^ G. 
sterilisiert und vor Licht geschützt auf- 
bewahrt werden. i^Man vergl. Ph. G. 44 
[1903], 108.) _ P. 

Volumetrische BestimmiLng des 
Eisengehaltes der Arzneimittel. 

Dr. N, Matolesy in Budapest gründete 
auf den Umstand, daß das Eisen sowohl 
aus Ferro- wie aus Fernverbindungen durch 
Schwefelammonium stets als Ferrosulfid ge- 
fällt, und dieses durch Schwefelsäure zu 
Ferrosulfat gelöst wird, sein Verfahren zur 
volumetrisehen Eisenbestimmung, das sich 
für sämtliche Eisenpräparate verwenden läßt. 

Die Bestimmungen werden folgender- 
maßen ausgeführt. Zu der wässerigen oder 
salzsauren Lösung des Eisenpräparates wu^ 
Schwefelwasserstoffwasser im Uebersohuß 
und dann Ammoniakflüssigkeit bis zur eben 
alkalischen Reaktion hinzugefügt. Die Flüssig- 
keit wird mit etwas Ammoniumchloridlösung 
versetzt und leicht erwärmt, Wbdnrch der 
lose schwarze Niederschlag eine dichtere 
Beschaffenheit erhält Der Niederschlag 
wU*d abfiltriert, mit sohwefelammonium- 
haltigem Wasser ausgewaschen, dann in 
Schwefelsäure aufgelöst Aus dieser Lösung 
wird der Schwefelwasserstoff durch Kochen 
ausgetrieben, was durch Zufügung von etwas 



eisenfreiem Galdumkarbonat befördert wird, 
und schließlich die abgekühlte Lösung 
mit i/io - Normal - Kaliumpermanganatiösung 
titriert 

Nach dieser Methode hat Matolesy die 
Eisenpräparate der IL Ausgabe des Ungar- 
ischen Arzneibuches untersucht und dabei 
folgende Resultate erhalten. 

1. Ferrum sesquichloratumsolntum. 
Dasselbe soll nach dem Arzneibuch durch 
Auflösen von kristallisiertem Ferricfalorid 
dargestellt werden, das spec. Gewicht 1^280 
bis 1,283 besitzen und in 100 Gewidits- 
teilen 10,3 Gewiditstdle Eisen enthalten. 

In 15,04 g der Ferrichloridlösung, die 
mit Wasser auf 250 ccm aufgefüllt waren, 
wurden als Mittel aus 12 Titrationen 
10,327 <> pCt Eisen gefunden. Die Einzel- 
bestimmungen schwankten dabei zwlsdien 
10,20 und 10,40 pa. In 5,63 g derselben 
Lösung, die auf 250 ccm aufgefüllt waren, 
wurden als Mittel aus 5 Titrationen 
10,352 pGt Eisen gefunden. Die Einzel- 
bestimmungen schwankten zwischen 10,20 
und 10,43 pCt 

2. Spiritus Ferri sesquiohlorati 
aethereus. Nach dem Arzneibuch wird 
derselbe durch Auflösen von 10 g kristalli- 
siertem Ferrichlorid in 100 g Aether- Wein- 
geist erhalten; der Eisengehalt soll 1;881 pCt 
betragen. 

In 60,08 g des Spuitus, die auf 250 ccm 
aufgefüllt waren, wurden als Mittel aas 
12 Titrationen 1,872 pGt Fe gefunden. 
Die Einzelbestimmungen schwankten zwischen 
1,826 und 1,972 pCt 

3. Chininum ferrocitricum. 5,60 g 
dieses Präparates wurden in wenig Wasser 
gelöst, dann soviel Ammoniakflüssigkeit zu- 
gesetzt, daß das anfänglich ausgeschiedene 
Chinin sich wieder auflöste, wozu die Lösung 
zweckmäßig etwas erwärmt wurde. Daraof 
wurde die Lösung, wie oben angegeben, 
mit Sdiwefelwasserstoffwasser behandelt und 
auf 500 ccm aufgefüllt Als Mittel aus 
6 Titrationen ergaben sich 13,167 pCt 
Eisen, wobei die Einzelbestimmungen zwischen 
13,00 und 13,40 pCt schwankten. 

Die erhaltenen Resultate lassen den Sehlaß 
zu, daß die Eisenbestünmnng in den Eisen- 
präparaten naoh dieser volumetrisehen Me- 
thode leicht und rasch ausgeführt werden 
kann. {Pharm PoBt 1903, 681 u. 642). A, St. 



19 



üeber HetaUtitrationen znittels 
Jodsäure. 

Nach der Methode von E, Rupp wird 
das MetaUsalz durch eine bekannte nnd hn 
UeberBchnß vorhandene Menge Ealinmjodat 
geflOt nnd in einem aliqaoten Teil des 
FiKrateB die flbrig gebliebene Jodatmenge 
titrimetriseh bestimmt im Sinne der Reak- 
tion: 

HJ03+ÖHJ = 6J + 3H20; 

2J + 2Najj8208 = 2NaJ + NagS^Oft. 

Um den Jodaäoregehalt zu bestimmen^ 
werden 5 oem der JodatiQsung in einen mit 
Giaastopfen versdiließbaren 50 ccm-Eolben 
gegeben^ 1 bis 2 g Jodkalium und 10 cem 
rerdflnnte Sdiwefelsäure zugefügt und nach 
10 Minuten langem Stehen mit Vio-Noi™&^~ 
NatrinmthiosulfatlQsung das ausgeschiedene 
Jod titriert. 

Bestimmung von Baryum. 
10 cem der BaryumsalzlOsung werden mit 
25 bis 30 ccm JodatlOsung mit oder ohne 
Zusatz von verdünnter Salpetersäure oder 
Ugslure nach dem Auffüllen auf 100 ccm 
lingere Zeit stehen gelassen^ dann 50 ccm 
des Fiitrates nach Zusatz von 5 ccm ver- 
dfinnter Schwefeteäure und etwa 1^5 g Jod- 
kalmn mit Vi o" Normal -Natriumthiosulfat- 
iSsong titriert 

Beredmung: 

2KJO3 = Ba; 2KJO3 =12J; 

Ba = 12J; -^|- = J. 
Ba 



120000 
1 com Yio-Normal-ThiosulfatlOsung. 

Bestimmung von BleL 
5 eem einer schwach salpetersauren Blei- 
Bitratldsung werden mit 1 g Natriumacetat 
vnd 20 ccm JodatlOeung gemischt, auf 
100 cem aufgefüllt und nach einer halben 
Stunde 50 ccm des Fiitrates mit Yio-Normal- 
l^üosnlfatltamg titriert 
Bereeh- Pb 

,^g. Pb = 2KJO3 = 12J; -^ = J. 

Pb _ 

120000 
1 ccm Yio-Normal-Thiosulfatlöung. 

0,00172 g Pb = 
1 eem Yio-Normal-TLiosulfatlösung. 



Bestimmung von Mercurisalzen. 

Man fällt in mäßig salpetersaurer oder 
schwefelsaurer LOsung, füllt auf 50 ccm 
auf und titriert nach emer Stunde m 25 ccm 
Flltrat den Jodatüberschuß zurück. 

Beredinung: 

Hg = 2KJO3 = 12J;^ = J. 

Hg ^ 

120000 
1 ccm Vio-Normal-Thiosulfatlösung; 

0,001 669 g Hg = 
1 ccm Vio-Normal-ThiosuifatlQsung; 

0,00180 g HgO = 
1 ccm Vio-Normal-Thiosulfatlfleung. 

Bestimmung von Mercurosalzen. 

5 ccm der schwach Salpetersäuren Lösung 
werden mit oder ohne Zusatz von Salpeter- 
säure mit Jodatlösung gefällt und in einem 
aliquoten Filtratteil der Jodatüberschuß zu- 
rü<^titriert 

Berechnung: 

Hg;= KJ03 = 6J; ^ = J. 
Hg _ 



60 000 
1 ccm Vio-^ormal-ThiosulfatlöBung; 

0,003 335 g Hg = 
1 ccm Vio-Normal-Thiosulfatlösung. 
Bestimmung von Silber. 
10 ccm Silberlosung werden mit 20 ccm 
Jodatlösung gemischt, auf 100 ccm auf- 
gefüllt und nach 5 Minuten in 50 ccm des 
Fiitrates der Jodatüberschuß zurücktitriert. 
Berechnung: 

Ag = KJO3 = 6J; ^ = J; 

Ag ^ 
60000 
1 ccm Yio-Normal-Thiosulfatlösung; 

0,001798 g Ag = 
1 ccm Yio^ormai-Thiosulfatlösung. 

Bestimmung von Wismut 
Dieselbe ist unausführbar, da es nicht 
möglich war, eben Wismutjodatniederschlag 
von konstanter Zusammensetzung zu er- 
halten. ^. St, 
Archiv der Pharm, 1908, 435. 



20 



Zum Nachweis von Blut 

gibt Utx (Chem..Ztg. 1903, 1151) folgende 
Methode mit Phenolph thalin, dem darch 
Kochen von Phenolphthalein mit Zinkstanb 
in alkaUscher Lösung erhaltenen Redaktions- 
produkte, das bereits von anderen zum 
Nachweise von Oxydasen verwendet worden 
ist. Eine geringe Menge der blnthaltigen 
Substanz wird mit 0,5 bis 1,0 ccm der 
alkalischen, farblosen Phenolphthalinlösung 
einige Minuten beiseite gestellt und dann 
nach dem Umschütteln 2 bis 3 Tropfen 
einer 0,lproc. Lösung von Wasserstoff per- 
oxyd zugesetzt. Ist Blut zugegen, so ent- 
steht sofort eine deutliche Rosafärbung. Zur 
Kontrolle kann man einen anderen, nicht 
blutigen Teil des befleckten Körpers in 
gleicher Welse behandeln. Das Reagens 
gibt auch mit grö eren Mengen Wasserstoff- 
peroxyd keine Färbung. Erwärmen der 
Lösung ist zu vermeiden. Blutflecken auf 
Eisenteilen schabt man ab und behandelt 
das Pulver bei gewöhnlicher Temperatur 
emige Minuten mit 1 bis 2 ccm Reagens, 
filtriert rasch durch ein möglichst kleines 
Filter und setzt dann Wasserstoffperoxyd 
hinzu. Die Reaktion soll empfindlicher sein 
als die van Deßn'sche und die i2o.9$6/'sche 
Reaktion. (Vergl. auch Ph. C 44 [1903], 
817.) ^he. 

Zur Reinigung und Bestimmung 
des Jodes 

hat Groß (Chem.-Ztg. 1903, Rep. 266) 
folgende Methoden geprüft: 1. die Methode 
von St(is\ 2. Waschen des Jodes mit Wasser 
und Trocknen über Schwefelsäure bezw. 
Aber Caiciumnitrat oder Galciumchlorid ; 
3. Mischen des Jodes mit Kaliumjodid und 
Trocknen über Schwefelsäure. Danach 
wurde jede Probe dreimal sublimiert. Bei 
der jS^'schen Methode zeigte es sich, daii 
die vorgeschriebene Menge von 1 T. Kalium- 
jodid in 1 T. Wasser zur Lösung von 4 T. 
Jod nicht genügt, sondern daß nach einigem 
Stehen unter häufigem Schütteln ein be- 
trächtlicher Teil des Jodes ungelöst bleibt. 
Zur vollständigen Lösung gebrauchte Verf. 
eine Lösung von 2 Teilen Kaliumjodid in 
2 Teilen Wasser. Die Methode von Sias 
liefert das reinste Jod. Schwefelsäure istl 
das beste Trockenmittel. Das Jod wurde i 



nicht verunremigt durch Trocknen über 
Galciumchlorid. Das Jod konnte, sobald es 
rein war, dadurch bestimmt werden, da'J es 
in Zinkjodid übergeführt und mit Silbernitrat 
titriert wurde, wobei Kaliumchromat als Indi- 
kator diente. —ke. 



Titration von Hydrargyrum 
praeeipitatum album. 

Nach E. Rupp übergießt man 0,2 g 
weißen Präcipitat in einem Kochkölbehen mit 
25 ccm officineller Salpetersäure und erhitzt 
lose verschlossen auf dem Wasserbade bis 
zur völligen Lösung (5 Minuten lang). 

Dann fügt man unter Umschwenken 
10 ccm Yio'^<)i™a'~3^^^^<'1^u^S hinzu, spült 
mit 5 ccm Wasser nach und erhitzt weitere 
10 Minuten. Das ausgeschiedene Ghlor- 
silber sitzt dann in dichten Flocken am 
Boden. Nach dem Erkalten setzt man 
5 ccm 10 proc Eisenalaunlösung zu und 
titriert mit Yio-Normal-Rhodanammonium- 
iöeung: 

/NO3 
Hg<; + 2NH4.GNS 

^N03 

CNS 
= Hg/ +2NH4.NO3 
^GNS 

AgNOg + NH4.GNS 

• = AgGNS + NH4.NO3 

lHg.NH2.Cl 

^51,8T' 
= 1 AgNOg + 2NH4.CNS 
für CP "ftf Hg7 

daher 0,02518 g Präcipitat = 1 ccm Vio" 
Normal-Silbemiti atlösung, 
0,01259 g Präcipitat = 1 ccm Vio" 
Normal-RhodanammoniumlÖBungy 

z. B. 0,2 g Präcipitat = 7,95 ccm Vio" 
Normal-Silbemitratlösung + 15,89 
ccm Yio-Normal-Rhodanammonimn- 
lösung. 

Zurückzutitrierende Silbemitratmenge = 
10 — 7,95 = 2,05 ccm = 2,05 ccm 
Yio ' Normal - Rhodanammoniumlösung. Rho- 
danammoniumgesamtverbraueh 15,89^+ 2,05 
^= 17,94 ccm. 



21 



In der Praxis wftre ein Rhodanammoni- 
umFerbranch von 17,7 bis 18 ocm auf 
0,2 g weißen Präcipitat zu fordern. 

Arekit der Pharm. 1903, 447 Ä, St. 



Olycerinbestimmung durch 
Jods&ure. 

Das Prinzip der von M, Chaumeil 
(R'^p^ de pharm. 1903, 350} angegebenen 
Glycerinbeetimmungsmethode beruht dai*auf, 
daß das Glyoerm bei Gegenwart von 
Schwefelsäure durch Jodsäure quantitativ in 
Kohlensäure übergeführt wird und daß dabei 
eine gewisse Menge Jod entbunden wird nach 
der Gleichung: 

öCsHgOs + 7J2O5 = 

I5CO2 + 2OH2O + 7J2. 

Da 460 g Glyoerin 1778 g Jod freimachen, 

eatspiieht ein Teil Jod 0,2587 Teilen Glycerin. 

Man hat also nur die zur Bindung des 
freien Jods verbrauchten Anzahl com 
Vio-Normal-NatriumthiosulfatlOeung mit dem 
Faktor 0,2587 zu multiplicieren , um die 
Gljeerinmenge zu finden. 

Btt der Anwendung der Methode muß 
Dan unterscheiden, ob das Glycerin in 
ranem Znstande vorliegt, oder ob es Sub- 
stanzen enthält, die, wie z. B. Chloride, aus 
Jodsäure ebenfalls Jod frei machen. Im 
sflteren Falle löst man 10 g Glycerin in 
1 L Wasser und bringt 10 ccm davon in 
den von Mohr zur Bestimmung des Jods 
besehriebenen Apparat, fügt sogleich 25 ccm 
einer 20proc Jodsäurelöstmg und 50 ocm 
Schwefelsäure und ein Stückchen Marmor 
hinza. Das zu kühlende Kondensations- 
geOLß wird mit einer 20proc. Jodkalium- 
idsong beschickt Nach der Entfärbung des 
Kolbeninbaltes läßt man erkalten und fügt 
25 eem Wasser hinzu. Die Flüssigkeit 
bribmt sich von neuem, und man destilliert 
Bodunals, nachdem man die Jodkalium- 
Knmg emeuol hat Das wiederholt 
■iD noehnuils, vereinigt dann die Jodjod- 
bliamlösangen und titriert sie mit Natrium- 
tbiosolfat 

Das dreimalige Hinzufügen von Wasser 
iit nötig, um die gebüdeten Schwefelsäure- 
ete* des Glycains zu verseifen und das 
ireigewordene Glycerin zu oxydieren. 

B« Glyoerin, weiches Chloride enthält, 



die ja auch aus Jodsäure Jod freimachen, 
muß man die letzteren mit Vio'^o"^^ 
SilbemitratlOsung bestimmen und die davon 
verbrauchte, mit dem Faktor 1,2 multi- 
plicierte Anzahl ccm von der zur Bindung 
des Jodes verbrauchten Anzahl com Yio' 
Normal-Natriumthiosulfatlösung abziehen, um 
wie oben die Glycerinmenge zu erhalte. 

Den Faktor 1,2 erhält man, da 355 Teile 
Chlor 1524 Teilen Jod entsprechen, durch 
Division von 0,01524 

0,0127."" 

Die mit dieser Methode erhaltenen Resul- 
tate waren viel besser, wie diejenigen der 
Kaliumdichromatmethode. 

Auch bei der Untersuchung von glyoerin- 
phosphorsauren Salzen kann man die Methode 
nach Chaumeil natüriich mit der nötigen 
Korrektur benützen. 

Desgleichen ist das Verfahren anwendbar 
bei der Bestimmung des Glycerins in Fluid- 
extrakten und Weinen. Von letzteren 
verdampft man 100 ccm mit ein wenig 
Baryumhydroxyd, nimmt den Rückstand mit 
200 ccm eines Gemisches aus 3 Teilen 
Aether und 2 Teilen Alkohol auf, ver- 
dampft von neuem, nimmt mit 100 ccm 
Wasser auf und destilliert davon 10 ccm 
in der oben angegebenen Weise. 

Von Bier läßt man 100 ccm im luft- 
verdünnten Raum über Schwefelsäure auf 
ein Drittel verdunsten, fügt Sand hinzu und 
setzt die Verdunstung fort Den Rückstand 
erschöpft man mit Petroläther, um das 
Hopfenharz zu entfernen, fügt zum Rück- 
stande ein wenig Baryumhydroxyd, nimmt 
den Rückstand mit 150 ccm eines Gemisches 
aus gleichen Teilen Alkohol und Aether auf 
und verdunstet diesen Auszug. Den Rück- 
stand löst man mit destilliertem Wasser auf 
(offenbar wieder mit 100 ccm) und nimmt 
20 ccm davon zur Glycerinbestimmung. 
P, 

Darstellung von festem ttberkohlensaurem 
Natrium. D ß-F. 144 746. (Vergl. Ph. C. 44 
[19U3], 770.) Flüssiges oder festes Kohlensäure- 
anbydnd wird mit kristallisiertem Natnumper- 
oiydbydrat gemisoht, wobei Kobiensäare etwas 
im üeberschuß voihanden sein maß. Mao er- 
hält so eine teigartige Masse aus reinem über- 
kobieDsauren Natrium, die sofort kristalliDisoh 
erstarrt und nur getrocknet zu worden braucht. 

A. St. 



22 



■ ahrungsmittel-Cheiiiie. 



Zur Manneladenfabrikation 

wird in der KonBerven-Ztg. 1903, 251, ein 
Beitrag geliefert, in welchem znnädiBt das 
Färbeverbot nnd der Deklarations- 
zwang in Bezag auf Znsatz von Stilrke- 
sirup als die Entwicklung der deutschen 
Mus- und Marmeladenfabrikation hemmend 
bezeichnet werden» Ein Zusatz von 10 bis 
15 pCt. Kapillärsirup sei zur Herstellung 
einer guten Dauerware unerläßlich und sei 
auch in den englischen Fabrikaten enthalten, 
aber nicht deklariert. An der Deklaration 
nehme aber das Publikum Anstoß und greife 
in vorurteilsvoller Weise lieber zum nicht 
deklarierten englisdien Fabrikate. Der Ver- 
fasser fordert deshalb Gleichberechtigung, d. h. 
Fallenlassen des Deklarationszwanges zur 
Bekämpfung der englischen Konkurrenz. 
(Daß durch Nichtdeklarieren der Färbung 
und des Stärkesirupzusatzes der reelle 
Handel mit Obstkonserven und Marme- 
laden stark beeinträchtigt werden würde, 
hat die Erfahrung gelehrt, es ist aber selbst- 
verständlich, daß die ausländischen (englischen) 
Erzeugnisse denselben Deklarationsbestimm- 
ungen unterliegen mflssen wie die deutschen 
Fabrikate. Schriftleitung.) 

Vom Verfasser wu*d dann auf die Manne- 
iadenfabrikation näher eingegangen. Am ge- 
eignetsten hierzu sind die BeerenfrQohte, 
weil sie reich au Pektinstoffeii smd, die 
das sogen. Absterben (Auskristallisieren) des 
Zuckers am besten verhindern. Englische 
wie deutsche Marmeladen stammen von Roh- 
material, welches seines vorgeschrittenen 
Reifegrades wegen zu Kompottzwecken 
keine Verwendung mehr finden konnte 
und welches oft in großen Mengen am 
Markte ist Am besten ist es, das 
Rohmaterial sofort zu verkodien, was aber 
oft außerhalb der Möglichkeit liegt, und es 
bleibt dann weiter nichts übrig, als das zu- 
bereitete Material auf die Hälfte einzudicken 
und diese Rohmarmelade noch heiß in 
Steintöpfe zu füllen. Auf die Töpfe legt 
man ein mit Salicylsäurelösung getränktes 
Papier und verbindet sie mit Pergament- 
papier. Bei späterem Verkochen muß jedes- 
mal die ganze Masse eines Topfes verbraucht 
werden, weil verbleibende Reste leicht in 
GäruDg übergehen, und ebenso muß das 



vorher verdampfte Wasser ersetzt werden. 
Die fertig gekochte Marmelade muß dann 
nodi heiß in etwa 0,5 kg fassende Gläser 
abgefüllt werden. 

Das Verfahren der eigentlichen Marme- 
ladenfabrikation ist folgendes: Die Früchte 
werden gewaschen und zur Erleiditerung des 
Passierens (QuetBchens) mit der nötigen 
Zuckermenge vermischt; bei härteren Früch- 
ten ist die Obstmühle nicht zu umgehen. 
Diese Mischung, das Maischgut, wkd nun 
in hölzernen Fässern oder Trögen über 
Nacht in kühlen Räumen stehen gelassen, 
um die Essigsäuregärung zu verhüten; denn 
bei Eintritt derselben werden die löeUchen 
gelierenden Pektine in die unlösliche Form 
übergeführt, und das Rohmaterial ist znr 
Marmeladenfabrikation wertlos. Dieses Ver- 
fahren ist üblich bei Himbeeren, Erdbeeren, 
Brombeeren und Stachelbeeren. Bei Johannis- 
beeren, die überhaupt rasche Verarbeitung 
erfordern, wird so verfahren, daß man sie 
in großen Mengen erhitzt und raseh abpreßt 
Die am Tage vorher gemischten Frfidite 
werden mit Hilfe der Passiermaschme ab- 
passiert und hierauf, je nach Erfahrung mit 
Zucker (auf 100 Teile Fruchtmark 50 Teile 
Zucker) zur Geleeprobe verkocht Bei 
dunklen Früchten kann man den Zucker 
sogleich hinzugeben, bei Aprikosen, Pfirsidien 
bez. allen Früchten, deren helle Farbe er- 
halten bleiben soU, ist es jedoch erfahrungs- 
gemäß von Vorteil, den Zucker in Lösung 
dem Obstmarke zuzusetzen; es ist dann 
meist nur ein einmaliges Aufkochen nötig, 
um eine Marmelade von schön heller Farbe 
und tadellosem Aroma zu erhalten. 

Bei der Marmeladenfabrikation im Grollen 
sammeln sich während der Campagne 
Schaumzucker aller Obstgattungen, Beeren- 
fleischteile und sonstige Abfallstoffe an, die 
zu vernichten die Herstellung von Obet- 
gelees usw. bedeutend verteuern würde, 
weshalb diese sonst einwandfreien Reste 
unter Verwendung der ohnehin schwer ver> 
käuflichen Birnen-, Stachelbeer- und Aepl 
marmehiden zu bUligen Mischmarmelad( 
verkocht werden. 

Zu billigen Marmeladen, die von hell^ 
Farbe sein sollen, und die oft nur an 
40 bis 50 pOt. Stärkesirup; Fmditsaft nn< 



23 



wenig Mark unter Zusatz von Qelatiiie oder 
Agar-Agar hergestellt worden sind, empfiehit 
der Verfasser dieVerwendangder Früdite von 
Pyms spectabilis, Malus prunifolia. Speier- 
Knge usw., die infolge ihres hohen Pektin- 
gehaHes sich vorzüglich zur Herstellung 
hellfarbiger Marmeladen und Gelees eignen. 

A. R. 



Znr quantitativen Bestimmung 
des Fuselöles in Branntweinen 

benutzt Komarowsky (Ghem.-Ztg. 1903^ 
1086) nidit mehr Fnrfurol (vergl. Ph. G. 
44 [1903], 856), wefl es sieh gezdgt hat, 
daß fabrikmäßig erhaltene Sprite trotz 
genauer Einhaltung der Reaktionsbedingungen 
ach mehr oder weniger intensiv orange 
&rben, w&hrend selbstbereitete Lösungen 
stets die richtige F&rbung zdgen. Er ver- 
woidet deshalb an Stelle des Furfnrols den 
Salieylaldehyd. Dabei ist zu bemerken, 
daß die Intensität der Färbung von der 
Menge der Schwefelsäure und des Salicyl- 
aldehydes mit abhängig ist. Doch ist unter 
gieiehen Bedingungen die Intensität der fUrb- 
ong dem Gehalte an Isoamylalkohol pro- 
portional. Propyl- und Isobutylalkohol geben 
die gleiche Reaktion, jedoch in verschiedener 
StUe^ da aber die Menge dieser Alkohole 
im F^üelöle nur gering ist, so kann man 
ohne Fehler aUes auf Isoamylalkohol be- 
ziehen. Zur quantitativen Bestimmung 
werden Typenldsungen von bestimmtem 
Gehalte aus aldehyd- und fuselölfreiem Sprit 
mid Isoamylalkohol benutzt Da der Acet- 
aldehyd die Färbung verstärkt, so müssen 
anefa Typenlösungen mit verschiedenem 
Aldehydgehalte angefertigt werden. Für 
das Verfahren gibt er folgende Anweisung: 
SnthäH der zu prüfende Sprit keinen Acet- 
aUehyd, so fügt man zu 10 ccm desselben 
ond zu 10 com der acetaldehydfreien Typen- 
Ktoangen je 25 bis 30 Tropfen Salicylaldehyd- 
Itemg und je 20 ccm oonc. Schwefelsäure 
hinzu. Dabei ist es sehr wesentlich, daß 
alle mit diesen Beagentien versetzten Flohen 
möglidhst gleichzeitig umgeschfittelt werden. 
Zu diesem Zweck wird die Schwefelsäure 
80 vorsiehtig zugesetzt, daß sie zu Boden 
Bükt, ohne sich mit dem Weingeiste zu 
misefaen. Sind alle Proben vorgerichtet^ so 
werden ae gleiehzeitig umgeschüttelt und 



naeh dem Erkalten verglichen. Ist in dem 
Sprite Aeetaldehyd enthalten, so bestimmt 
man die Menge desselben und benützt 
Typenlösungen von gleichem Gehalte an 
Aeetaldehyd. — üie. 



Zum Naehweise von Katiiumthiosulfiit in 
Lebensnltteln, auch bei Gegenwart von Sulfiten, 
benutzen Arnold und Mentxd (Ztschr. K Unter- 
suchung d. Nähr.- u. Genaßm. 1903, 560), den 
Umstand, daß durch Natrium- oder Kaiium- 
amalgam aus Thiosul&ten in wässeriger Lösung 
Schwefelwasserstoff gebildet und durch das ent- 
stehende Alkali gebunden wird, während Siüfite 
unverändert bleiben. Der Sohwefeiwasserstoff 
wird daon durch Zusatz von NitropmssidDatrium 
nachgewiesen. 2 bis 3 com der nicht sauren 
wässerigen Flüssigkeit weiden mit 1 b'S 2 com 
eines 0,6 pCi Natrium enthaltenden, noch 
flüssigen Natriumamalgams versetzt, and nach 
10 Minuten 2 bis 3 Tropfen einer 2proo. Nitro- 
prussidnatriamlösung hinzugesetzt. Auf diese 
Weise gelingt noch der Nachweis von 1 Teil 
Thiosulfat in 12600 TeUen Wasser. Es tritt 
eine rötliche bis violette Färbung ein, während 
die Lösung ohne Thiosulfat nur gelb wird. 
10 bis 12 g der betr. Lebensmittel werden mit 
10 com einer Mischung gleicher Yolumina Wasser 
und Weingeist zum Sieden erhitit und nach dem 
Abkühlen filtriert. Von dem Filtrate werden 
2 bis 3 com verwendet. Ganz oonoentrierte 
Snlfitlösungen färben sich schon ohne Einwirkung 
von Amalgam mit Nitroprussidnatrium vorüber- 
gehend rötlich, in weniger als 3proc. Lösungen, 
wie sie in Lebensmitteln höchstens vorkommen 
können, aber nicht mehr. 



Zur Unterscheidong von roher und ge- 
kochter MUch empfehlen Arnold und Mmtxel 
(Zeitschr. f. untersuch, d. Nähr.- u. Genußm. 
1903, 548) das p-Diäthyl-p-phenylendiamin 
und das p - Diamidophenylaminhydroohlorid, 
welche beide von Th. Sehuehardt in Görlitz zu 
beziehen sind. Beide geben auf Zusatz von 
Wasserstoffperoxyd mit roher Miloh starke Bot- 
bezw. Blaugrünrärbung. Mit Wasserstoffperozyd 
allein reagieren sie nicht. 10 ccm Milch werden 
mit einem Tropfen 4 bis 5proa Wasserstoffper- 
ozydlösung und mit 6 bis 8 Tropfen einer 2 bis 
Sproc. Lösung des p-Diäthyldiamins oder einer 
schwach salzsauren gesättigten Lösung des 
p - Diamidophenylaminhydrochlohds versetirt. Mit 
diesen Beagentien ist noch ein Zusatz von 2 pCt. 
roher Milch zu gekochter nachweisbar, wobei 
die Färbung nach etwa 3 Minuten stark eintritt. 
Andererseits kann man auch die Körper ztun 
Nachweise von Wasserstoffperozyd in Milch be- 
nutzen, da sie mit roher Miloh allein keine 
Färbung geben. Zum Nachweise von Wasser- 
stoffperozyd in gekochter Milch muß man noch 
etwa 16 pOt. rohe Miloh zusetzen. — he- 



24 



Pharmakognosie« 



Ueber das Alban der Gutta- 
percha. 

Die Veränderung; die Guttapercha beim 
Lagern an der Luft erfäbii, ist mit der 
Verhai'zung der ätherischen Oele zu ver- 
gleichen. Wie sich hier Resene, also Oxy- 
polyterpene, bilden, entstehen aus der Gutta- 
percha Oxypolyguttaterpene, und zwar 
nach Prof. A, Ischirch (Archiv d. Pharm 
1903, 481) Albanan, Sphaeritalban, 
Erfstallalban und Fluavile. 

Tschirch erhielt aus einem etwa 20 Jahre 
alten, beim Zerreiben pulverig zerfallenden 
Stück Guttapercha von 180 g Gewicht 
durch sechzehnmaliges Ausziehen mit je 
1 L 96proc. Alkohol ungefähr 55 g Roh- 
alban, die ihm 15 g Kristallalban, 30 g 
Sphaeritalban und 0,1 g Albanan lieferten. 
In siedendem Alkohol gelöst fällt das Alban 
beim Abkühlen der Jjösung kristallinisch aus, 
und zwar ergaben die ersten 10 Auszüge 
in überwiegender Menge das in kugeligen 
Aggregaten kristallisierende Sphaeritalban, 
und erst die letzten das in deutlichen Kristall- 
blättchen sich abscheidende Eristallalban. 

Das Sphaeritalban bildet nach zwolf- 
maligem Umkristallisieren aus siedendem 
Alkohol weiCe Kugeln, die bei 152^ 
schmelzen und sich in kaltem Alkohol schwer, 
in heißem leicht lösen, und ebenso leicht in 
Aether, Chloroform, Aceton, Benzol und 
Toluol löslich sind, dagegen unlöslich in 
Wasser und Alkalien. Die Elcmentaranalyse 
ergab : C = 82,52 pCt., H = 10,05 pCt., 
für C15H22O oder C30H44O2; beredinet: 
C = 82,54 pCt., H = 10,09 pCt. 

Das Eristallalban erhält man nacli 
mehrmaligem Umkristallisieren aus siedeudem 
Alkohol als perlmutterglänzende, 3 bis 4 mui 
lange, farblose Blättdien vom Schmelzpunkt 
227,5 bis 228,0^. Es ist unlöslich in 
Wasser, in kaltem Alkohol sehr schwer, in 
heißem etwas löslich, löst sich dagegen leicht 
in Aether, Chloroform und Aceton. Die 
Analyse ergab C = 84,74 pCt, H = 9,41 
pCt, während sich berechnet für C19H26O: 
C = 84,44 pCt., H = 9,06 pCt; für 
C20H26O: C = 85,10 pCt, H = 9,57 pCt.; 
für CeoHsoOg: C = 84,90 pCt., H = 
9,43 pCt. Also die Molekulargewichts- 
bestimmungen gaben keine befriedigenden 
Werte. 



Das Albanan wurde aus der mit Alko- 
hol völlig erschöpften Guttapercha mittels 
kalten Chloroforms erhalten. Die Chloro- 
form-Lösung wurde durch Eingießen in 
Alkohol von der gelösten «Gutta» befreit, 
und sie schied dann nach längerem Stehen 
geringe Mengen feiner Kristailnadeln aus, 
die bei 60 bis 61^ schmolzen und in Alko- 
hol als ganz unlöslich, in Chloroform als 
leicht löslidi sich erwiesen. 

Zu vergleichender Untersuchung hat 
Tschirch Handelsguttapercha herangezogen 
und aus 450 g frischer Ware erhalten: 
Eristallalban nichts, Sphaeritalban 30 g, 
Isosphaeritalban 8 g, Albanan 1 g. 

Das Sphaeritalban stimmte in allen Eigen- 
schaften mit dem oben beschriebenen über- 
ein, ebenso das Albanan, das auch in zur 
Analysierung genügenden Menge erhalten 
wurde und folgende Werte ergab: C = 
86,07 pCt., H = 10,57 pCt.; berechnet 
für C30H44O: C = 85,71 pCt., H = 10,47 
pCt; für C30H42O: C = 86,12 pCt., H = 
10,04 pa. 

Isosphaeritalban: bildet ferne Eri- 
stallnadeln vom Schmelzpunkt 142^ und 
zeigte die Zusammensetzung: C == 82,265 
pCt,, H = 10,275 pCt.5 berechnet für 
C15H22O oder C30H44O2: C = 82,54 pOt., 
H = 10,09 pCt., ist also isomer mit 
Sphaeritalban. 

Die Untei*suchung der Albane wird von 
Tschirch fortgesetzt werden, es ist dann 
weitere Aufklärung über die noch wenig 
bekannte Resen-Gruppe zu erwarten. A. St. 

Ueber kretisohes OlivenöL 

In einem Eigenberichte des „Sdfen- 
fabrikant" 1903, 1097, aus Eanea wird 
ganz besonders auf die Olivenkulturen auf 
Ereta hingewiesen, weil die kretischen Oele 
in Bezug auf Farbe und Geschmack guten 
französischen und italienischen Oelen nidit 
nachstehen, sich aber wesentlich billiger 
stellen sollen. Beim Bezug des kretischen 
Olivenöles wird jedoch vor betrügerischen 
Transportfirmen gewarnt, auf deren Schiffen 
das Oel in unglaublicher Weise „zugerichtet^^ 
zu werden pflegt. Es werden empfohlen 
die Furmen: Richard G. Krüger in Eanea, 
die Gesellschaften „Pantaleon^^, und „Max 
Dowall A Harbour^*; vor der GeseUschaft 
l„Eourtzi" wurd gewarnt A. B. 



25 




-jOAieq 
qoij^nep 



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26 



Bakteriologische Mitteiiungeii. 



Umwandlung von Zucker in 

Oummi duroh den EinfluB von 

Bakterien. 

Nach Oreig- Smith (Proceed. of tbe 
Suncrau Society of New 8. Wales 1902 
durch Les nouveanx remMes 1903, 357) 
kann sich die Saccharose unter dem Einflüsse 
eines Schimmelpilzes (Bacterium levanfor- 
maus) in eine gallertartige Masse, der man 
den Namen «Levan» gegeben hat, um- 
wandeb. Neuerdings hat nun der Autor 
den Badlhis Eucalypti auf der Eukalyptus- 
rinde in Neu - Süd - Wales entdeckt, der 
gleichfalls Levan bildet, aber lediglich aus 
Raffmose und Saccharose. Bei der Um- 
wandlung bildet sich Kohlensäure, wobei 
gleichzeitig eine große Menge MUchsäm*e 
in Freiheit gesetzt wu^. Zur Zdt sind die 
beiden Bakterien als die einzigen bekannt, 
welche Levan bilden. 

Der Bacillus Eucalypti ist dem Bacillus 
Coli ähnlich; er ist aSrob, von großer Be- 
weglichkeit, bildet aber keine Sporen, p. 



Ueber Vergiftungen duroh 
Fische. 

Sehr häufig wird von einer Fischvergift- 
ung gesprochen, wenn nach dem Genuß von 
Fischkonserven Gesundheitsschädigungen an- 
treten, während es sich in Wirklichkeit um 
eine Vergiftung durch Metalle (Zinn, Zink, 
Blei usw.), die in den Eonserven enthalten 
waren, handelte. Allein auch wirkliche Ver- 
giftungen durch Fische sind beobachtet 
worden. 

Dr. W, Arustanoffm Astrachan berichtet 
beispielsweise, daß infolge des Genusses von 
rohem Lachs, gesabEenem Hausen (Beluga) 
und einer gewissen Sorte von Stör eine 
Massenerkrankung auftrat Dieselbe war 
auf einen Bakteriengehalt der Fische zurflck- 
zuführen, obwohl die gefundenen Bakterien 
nach Ärtisianoff nicht zu den Fäulnis- 
erregem gehörten. Mit dieser Beobachtung 
deckte sich eine weitere, die Fischer und 
Enoch machten. Sie isolierten aus dem 
Herzblut eines angeblich durch Fluß- 
verunreinigung zu Grunde gegangenen 
Karpfens einen stäbchenförmigen Bacillus, 
der im Tierkörper wie in der Kultur ein 



Toxm erzeugte, dessen Giftigkeit jedoch 
durch Kochen aufgehoben wurde. Auch 
bei einem Fischsterben, wie es im Winter 
1901/2 im Lago di Lugano beobachtet 
wurde, konnte als Ursache eine Infektion 
durch Bakterien festgestellt werden. Die 
Fische zeigten Wunden am Kopfe, und die 
Kadaver gingen rasch in Fäulnis über. Aus 
allen Teilen der Fisdileiehen konnte dn 
Bacillus isoliert werden, der sich scfaließücfa 
als identisch mit dem Bacterium Coli commune 
erwies. 

Nach den Untersuchungen von Prof. Dr. 
Brieger und Bocküsch ist besonders das Fleisch 
von Fischen im ersten Stadium der Fäulnis 
sehr giftig. Die Giftwirkung ist m diesem 
Falle eine viel heftigere, als die Wirkung 
des Fldsch- oder Wurstgiftes. A. B. 

Kanserven-Ztg. 1903, 405. 

Die Färbung schwer fS&rbbarer 
Bakterien 

in Schnitten der Haut und anderer Orgaue 
geschieht nach K Zieber (Med. Blätter 1903, 
552) in folgender Weise: 

1. Fixierung und Härtung beliebig. 

2. Färbung (8 bis 24 Stunden) in sohwadier 
Orcinlösung (Orcin Orübler 0,1 g, 
offic. Salpetersäure 2 g, Weingeist (70proc) 
100 g). 

3. Abspülen in 70 proc. Weingeist (kurze 
Zeit). 

4. Wasser. 

5. Färbung in polychromem Methylenblau 
(10 Min. bis 2 Stunden). 

6. Wasser. 

7. Gründliches Desinfideren in Glyeerin- 
äthergemisch {Orübler). 

8. Wasser. 

9. 70 proc. Weingeist, absol. Alkohol, 
Balsam. 

Man erhält so scharfe und zierliche Färb- 
ung der Kemstrukturen. Das Protoplasma 
zeigt dunkel- bis hellgraublaue, mandimal 
ins Hellbraun spielende Färbung. Dei 
Untergrund erscheint absolut farblos oder 
leicht braun getönt. Die Bakterien heben 
sich mit dunkelbrauner, bisweOen schwara- 
blauer Färbung sehr scharf aus dem Gewebi 
heraus. a. Sf. 



27 



Pholographisohe Mitteilungen. 



Gtelbsoheiben 

vor oder hinter dem Objektiv verwendet 
nuu bekanntlich bei Aufnahmen von Gegen- 
itlnden, welche viel Bh&u enthalten^ um die 
intensive Wirkung dieser Strahlen auf die 
Platte herabzudrilcken, vor allem auch bei 
Lmdsehaftsanfnahmen mit durch Luft- oder 
Nebel verschleiertem Hintergrund. 

Man kann sidi solche Oelbscheiben sehr 
leicht folgendermaßen herstellen: eine unbe- 
lichtete Diapositivplatte wurd auafixiert und 
in einer wSsserigen PikrinsäurelOsung gebadet 
Durch größere oder geringere Conoentration 
der Lösung kann man die Scheiben dunkler 
oder heller färben (für gewöhnliche Land- 
Khaftsaufnahmen hellgelb; fflr nebligen 
Hintergrund mittel^ fflr Gemälde usw. mit 
yiä Bh&u dunkel). Die Beliditung bei Ver- 
wendung einer Gelbscheibe ist eme ent- 
sprechend längere, bei emer hellgelben 
Schabe z. B. eine viermal längere. Bm. 



Die gröBte Photographie der 
Welt. 

Berechtigtes Aufsehen erregte in der 
Deatuhen Städteausstellung zu Dresden eine 
Bicsenphotographie der Neuen Photograph- 
iriien Gesellachaft in Berlm-Steglits, Pan- 
orama des Golfs von Neapel dar- 
steOcnd. Es war eine BromsilbervergrOßer- 
nng von 12 Meter Länge und 1,5 Meter 
H&he. 

Die Original-Aufnahmen bestanden aus 
6 Negativen in GrOße von 21/27 cm. 
Hiernach wurden direkte Vergrößerungen 
aof BromsQberpapier N. P. G. in im For- 
mate 1^5 X ^ ^oter gefertigt und so ge- 
idbi^ aneinander gereiht, daß keine Fuge 
n sehen war. 

Zur Entwickelung und Fertigstellung des 
ffieaenbildes waren ganz eigenartige Vor- 
nchtongen nOtig: Zunächst ein Rad von 
4 Meter Durchmesser, über welches das 
Büd gequinnt wurde; beim Umdrehen tauchte 
dasselbe dann unten in einen großen Bottig 
mit 2 cbm Entwickler. Die hellen Stellen 
worden hierbei mit in energischen Entwickler 
geUuchten Schwämmen besonders behandelt^ 
& zu schnell hervorsdiießenden Stellen da- 
gegen mit EisessiglOsung aus einer Hand- 
dmckpumpe abgeschwächt und die Photo- 



graphie m ein Elärbad, dann m das Fixier- 
bad gebracht; die großen Bottiche waren 
auf Schienen fahrbar. Zum Auswaschen 
wurden 300 cbm Wasser in einem 15 Meter 
langen und 2 Meter breiten Trog benOtigt 
Alle Manipulationen fanden nachts unter 
freiem Himmel statt 

Das Biesenbild wandert zunächst auf die 
Welt-Ausstellung nach St. Louis. Bm, 

Zur Ablösung der 
Oelatinesohichten von Platten 

ohne Beschädigung der Schichten geben 
«Hiotogram» und «La Revue de Photo- 
graphie» folgende Vorschriften: 

Wasser, destill. . 500 com 
Natriumkarbonat . 300 g 
Aetsnatron ... 15 g 
Ammoniak ... 10 ccm. 
Die Platte wkd mit fließendem Wasser 
gespflit, 10 Minuten lang in die LOsung 
gelegt^ hierauf mit Fließpapier abgetrocknet 
Mit dem Federmesser schneidet man die 
Ränder ein und hebt die Schicht an einer 
Ecke hoch; worauf sie leicht ganz abgezogen 
werden kann. 

Die zweite Vorschrift lautet: 

Wasser, destiU 1000 com 

Natriumkarbonat 50 ccm 

FormaldehydlOsung (40proc) 

150 bis 200 ccm. 
Die Platte wird 10 Minuten in diese 
LOsung gelegt^ gewässert^ getrocknet, mit 
dem Messer an den Rändern emgeschnitten. 
j Hierauf kommt sie in ein Bad von 5 proc 
Salzsäure; die Gasentwicklung hebt die 
Schicht vom Olase ab. Bm, 



Sohw&rsBung der mit Queok- 

silberlösung gebleichten Negative 

durch Fiziematron. 

Man nimmt das Fiziematron in ver- 
dfinnter LOsung und läßt die Negative nur 
kurze Zeit darin ; starke LOsungen schwächen 
das Bild ab. Noch besser arbeitet die 
LOsung mit etwas Ooldohlorid-Zusatz : Wasser 
500 g, flxiematron 3,5 g, Goldchlorid 
0,5 g. 

Es entsteht hier ein Doppelsalz von Gold- 
nnd Natriumthiosnlfat; welches eine sehr 
beträchtliche Verstärkungskraft zeigt. 

Pkot. Mitteiltmgm 1903, 351. Bm, 



28 



BDcherschau. 



Lärobok i Botanik af H, V. RosendaJiL 
Stockholm^ Landberg's Bokhandel. 

Im Jahre 1902 begann der geschätzte Ver- 
fasser, dessen liehrbuch der Pharmakognosie wir 
vor etwa 3 Jahren an dieser Stelle würdigten, 
die Herausgabe obengenannten neuen Werkes, 
und schon heute liegt es m vortrefflicher Aus- 
stattung mit an 600 durchweg \ ortrefiflichen, 
den Text aufs glücklichste erläuternden und 
ergänzeüden Abbildungen voUstäniig zum Preise 
von 20 Kronen (der Subskriptionspreis betrug 
18 Kronen) vor uns. Letztere sind aus zeitge- 
nössischen Special werken von Strdsbtirger^ Sachs, 
Tsehireh, Collin, Planehan entlehnt, zum Teil 
nach eigenen Vorlagen geschnitten oder auf 
photogiaphischem Wege hergestellt. Etymolog- 
ische Erklärungen vermitteln ein leichtes Ver- 
ständnis und Behalten der durch ihre Ableitung 
aus den klassischen Sprachen international 
verständlichen Kunstausdrücke. Bei griechischen 
Stämmen fügte i?osen<fa/2/ außerdem, der modernen 
Zuneigung des Unterrichts zu den Beal-Wissen- 
sohaften Rechnung tragend, auch die Aassprache 
bei. 

Das erste Heft brachte seiner Zeit nach einer 
kurzen Einleitung als Einführung in die Botanik 
ganz allgemein und als Grundlage der Pharma- 
kognosie des Pflanzenreichs eine kurzgefaßte aber 
umfassende Morphologie. Fast 150 Seitpn nimmt 
der anatomische Theil ein, nachdem dem Studieren- 
den das Wissenswerte auf dem Gebiete der 
Instrumentenlehre, der Theorie des Mikroskops, 
der Zeiohenapparate, des Mikrometers usw. vor- 
getragen worden. Die Lehre von den Zellen, 
ihrem Inhalt, den Tüllungsvorgängen, die Lehre 
von den Geweben und schließlich von dem 
Innenbau der Gewächse wird aufs klarste mit 
Hilfe der äußerst glücklich ausgewählten Ab- 
bildungen auseinandergesetzt, und der Beschreib- 
ung der Haargebilde, die bei dei Untersuchung 
der Drogenpulver eine so wichtige Rolle bpielen, 
verdiente Aufmerksamkeit gewidmet. Verhältnis- 
mäßig kurz aber doch ausreichend ist das Kapitel 
Physiologie behandelt, während die Artikel, die 
in das Gebiet der Pflanzenpathologie gehören, 
unter der systematischen Abhandlung der für 
die Pharmakognosie in Betracht kommenden 
Pflanzen ihren Platz gefurden haben. Nach 
einer kurzen historischen Einleitung, in der auch 
Theophrast als erster, der sich bemüht hat, 
die Pflanzenwelt in gewisse Ordnung zu bringen, 
seine verdiente Erwähnung findet, beginnt das 
Kapitel Systematik. Boswdahl bedient sich der 
1892 von Engler und Prantl in ihren «Natür- 
lichen Pflanzen familien» aufgestellten und wohl 
ziemlich allgemein adoptierten Anordnung und 
zählt auf etwa 250 Seiten die besonders vom 
pharmakogDOstischen Standpunkt au^ in Betracht 
kommenden Gattungen auf. Nicht allein die 
mikroskopischen Details werden, wo nötig, heran- 
gezogen, sondern auch die makroskopisch in 
Betracht kommenden, und letztere ganz besonders, 
klar gestellt, in weiser Berücksichtigung der 
Anforderungen der Praxis, die doch nur in 



zweiter Reihe zur Aufhellung sonst nicht zu . 
beantwortender streitiger Punkte zum Mikroskop 
und zur Analyse greift. Er schlägt sich damit 
wohl auf die Seite von Mohr^ Wigand u a., 
die die Lupe wenn nicht gar die berüchtigt 
gewordene «Kräuter - Frau» mit ihrem Instinkt 
der Weisheit Berges z. B. entgegenhielten. 

Im letzten Teil erst erläutert Rosendahl die 
Praxis des Mikroskopikers und Mikrochemikers 
und lehrt sie an sehr zweckmäßig ausgewählten 
Uebungsbeispielen. In der Tat muß der Stu- 
dierende ja erst an den denkbar einfachsten und 
klarsten Formen sein Auge und seine Hand üben, 
ehe er sich an Präparaten versucht, wie sie. sehr 
verschieden von gelegentlich schematisierten 
Zeichnungen oder noch so vortrefiflichen, pboto- 
graphisch hergestellten Abbildungen die Natur 
dem Beobachter vor Augen führt. Ein ein- 
gehendes Inhaltsverzeichnis erleichtert den Ge- 
orauch des Buches, das in Schweden eine tat- 
sächlich bestehende Lücke ausfüllte und wohl 
auch, deutschen Studierenden zugänglich ge- 
macht, zahlreiche Liebhaber fände. H. S. 



Bericht tLber die ohemische Abteilung 
der Eöniglicheii Tierärztlichen Hochschule 
zu Dresden für das Jahr 1902. Von 
Professor Dr. H, Kunx - Krause. Im 
Berichtsjahre besuchten 43 Studierende 
die praktischen chemischen Uebungen. 

Der Bericht enthält die wesenthchsten Resul- 
tate der Ontersuohuni; über dieCyklogalliphar- 
säure, eine neue in den Galläpfeln vorKommeode 
cyklische Fettsäure (von H. Kunx^Krause und 
Schelle); eine ausführlichere Mitteilung darüber 
werden wir demnächst in der Pharm. Central- 
halle zum Abdruck bringen können. 



Wasserbegutaohtung. Ein Vortrag von 
Dr Adolf Jolks. Leipzig und Wien 
1903, (Franx Dmtieke.) — 29 Seiten 
80. __ Preis 1 Mark. 

Als allgemein verständlicher Vortrag, der nach 
einem Ausspruche Pettenkofer'B weniger be- 
lehrend als vielmehr, etwa wie ein gut«>8 Konzert, 
eine Art edler Unterhaltung sein soll, hat das 
Büchlein einen gewissen Wert. Doch bedurfte 
es deshalb kaum der Veröffentlichung. Der 
Ausdruck ist nicht immer genau, so soll sich 
Regen wasser, das erst unter «Meteorwasser» 
und dann nochmals nach dem «Zisternen u asser» 
(S. 4) besprochen wird, nur zu Waschzwec-kea 
eignen, «weil es schmutzig aussieht». (Nach 
mehrstündiger Dauer des Rf'gens ist das Nieder- 
schlagwasser bekanntlich staubfrei und last 
steril.). Unter «Reinigung des Wassers» wird 
(Seite 20 von «Beggiatoa Arten» bemerkt: «Diese 
Pilze verbrennen den Schwefelwasses-stoff zu- 
nächst zu Schwetel» u. s. w. — /. 



29 






Verschiedene 

Teröffeatlichiuigen des Kaiserlioben 
Patentamtes. 

Vom Monat November 1903. 
(Fortsetzong von Seite 866 d. yorigen Jahrganges). 

A. Patentertelliiii|r«n : 

S3. Verfabren zur (} e w i n n a D g von für die 
Spiritusfabrikation verwendbaren 
Maischen aus Pflanzen und pflanzliohen 
Äbfallstoffen. 147 844. Kl. ö. W. R 
(?en^«ei» Oublichen and Dr. L. i?o^Ä-Kanth. 
(26 5. Ol.) 

84. Verfahren zur Darstellung von Pseudo- 
jonon durch Kondensation von Citrat mit 
Aceton unter Ausschluß von Wasser. 
147839. Kl. 12. Farbenfabriken vorm 
Friedr, Bayer db a?.-Elberfeld. (22. 10. Ol.) 

85. Verfahren zur Spaltung von Fottsäure- 
ester n in Fettsäuren und Alkohole. 147757. 
Ki. 12. Vereinigte Chemische Werke, .1.-0.- 
Charlotten bürg. i2r». 9. 02.) 

86. Verfahren, i^era für den Nachweis 
bestimmter Blutarten herzustellen. 
147 782. Kl. 30. A. Kurtek-BerlxTi. (4.10.02.) 

87. Vortahren zum Verhindern der See- 
krank holt. 147 833. Kl. 65. Dr. H 
BrewfcMschupachowka. (6. 7. 02,) 

88. Verfahren zur Darstellung; von Sili- 
cium und Bor in kristallinisober Form. 
147871. Kl. 12. K A. iCüAtf-Dreeden. 
(3. 10. 02.) 

88. Verfahren znrDarstellung von Alkali- 
metailoxyden. 14793.4. Kl. 12. Bad. 
Anilin- und Soda - Fabrik - Lud wi ^shaf en. 
(1. 5. 02.) 

90. Fe rmaldehydent Wickler für Ver- 
dampfung einer Kerze von Paraformaldehyd. 
147934. Kl. 30. Ä. TF. Johnson -J^en- 
Brunswick. (21. 12. Ol.) 

91. Verfahren zur raschen Ermittelung des 
Ei weiß geh altes von Fl ÜKsigkeiten, 
besonders des ünns. 147912. Kl. 42. 
Dr. A. Kwileeki-BTeslAn. (19. 11. 02) 

92. Mit dem Fallhahn gleichzeitig zu bewegende 
Schutzvorrichtung gegen zer- 
springende Flaschen an Flaschen- 
fiUlvorrichtungen. 147888. Kl. 64. C.Cron- 
Vionheim. (15. 8. 02.) 

93. Verfahren zur Darstellung von Al- 
kalicyanamid. 148045. Kl 12. D. 
Ooid- und Silberseheideanstalt'FTeLXiktxxit. 
(13. 2. Ol ) 

9i Verfahren zur direkten Darstellung von 
Gyanalkalien aus Alkalimetall, Ammoniak 
QDd Kohle. 148046. Kl. i2. D. Qold- 
u. Si(herseheideanstaU'Ynxi\lxyxt. (13. 2. Ol.) 

83. Verfahren zur Gewinnung der orga- 
nigehen. in den Ineisten vegetabiliscoen 
Nahrungsmitteln enthaltenen, assimilier- 
barenPhosphorverbindung 147969. 
Kl 12. Dr. Swigel PastemakVmB, (21.2.02.) 

^ Veriahien zur Trennung der Phenole 
des Steinkohlenteers von den Neutralölen, 



Mitteilungeii. 

147 999. Kl. 12. Chem. Fahrik Ladenburg- 
Ladenburg. (3. 12. 02.) 

97. Vorrichtung zur Herstellung von 
künstlicher Seide. 148038. Kl. 29. 
R. TT. StrehleneH-BQxMn. (9. 4. 03.) 

98. Verfahren und Apparat zur Heilung 
vonHautkrankheiten. 147993. K1.30. 
Ä. H. Ö^oulrf-Norwich und Dr. E, Meldola- 
Hamburg. :11. 7. 02.) 

99. Verfahren zur Herstellung plastisoher 
Massen ans Kasein. 147994. Kl. 39. 
Ver. Gummiwarenfabriken Barburg-Vfien^ 
Harburg. (19. 2. Ol.) 

1(X). Verfahren zur Herstellung von Alkali- 
oder Erdalkaliantimonlaotaten. 
148069. Kl. 12. Ä. Mayer RevtA. (27. 10.01.) 

101. Verfahren zurüeberführun g von Öl- 
säure und ölsäurehaltigen Fettsäuren in 
feste Fettsäuren mittels Schwefelsäure. 
US 062. Kl. 23. K BartlWian. (20 1.03.) 

102. Verfahren zur Herstelluung halt- 
und kochbarer Trinkmilch aus 
Magermilch und Eigelb. 148096. Kl. 53. 
L. Bemegau-RtLunovoT (2^. 11 Ol.) 

103. Presse mit wagerecht arbeitenden Press- 
kolben zum Auspressen von Flüssigkeiten 
aus festen Stoffen, insbesondere aus ölhaltigen 
Früchten. 148 (>97. Kl. 58. L. Beuelin- 
Dünkirchen. (23. 12 00.) 

B. PatentaBmeldangren. 

1(X). Verlabren zur Herstellung eines festen 
Klebstoffes. Suh. 2o366. Kl. 22. 
a Sehmalfuß'Coiü. (14. 6. 03.) 
101. Verfahren und Apparat zur (Gewinnung von 
Fett und Oel aus Fischabfällen 
und dgl. E. 8621. Kl. 23. E. R. Edson- 
Cleveland. (25. 8. 02.) 

1 102. Stöpsel versohl ui) für Flaschen und 

I Gefälle aller Art. H. 24667. Kl. 64. 

! St Zo«icH-Po8en. (3. 2. u3.) 

i 103. Vorrichtung zur Verhütung des Ue her- 
laufe ns der aus einem Vorratsbehälter mit 
Flüssigkeit zu füllenden Gefäße. B. 33891. 
Kl 64. F, K Bertram-h^i^iig. (13.3.03.) 

104. Vorrichtung zum Ausschenken von 
Brauseflüssigkeit. J. 6848. Kl. 68. 
J. P. JacĻon-Liverpool. (16. 6. 02.) 

105. Verfahren zur Herstellung von Di calci um- 
phosphat. Seh. liM42. Kl. 16. Ä 
5cÄtwme/-Berlin. (27. 10. 02.) 

106. Verlabren zur Herstellung von unentzünd- 
liohem bezw. sohwerentzündliohem 
Celluloid. P. 14144. K. 39. L. miion- 
Dijon. (20. 10. 02.) 

107. Als Taschenspucknspf verwendbarer 
Taschentuohbehälter. . 1139i. Kl. 30. 
L, (asedesuS'P&tia. (12. 1. 03.) 

108. Verfahren zur Herstellung von antisep- 
tischem Papier. J. 7139. Kl. 55. J/, 
Jorreto-Madrid. (3. 1. 03.) 

109. Verfahren und Vorrichtung zum Gelati- 
nieren von Papier. G. 18427. KL 55. 
QraM db ifoeW-Dreaden. (20. 6. 03.) 



I 



30 



110. Verfahren zur Darstellang eines Destilla- 
tes aus Baldrianwarzei nndPfoffer- 
minzblättern. H. 24241. KL 30. R. 
KaUe df ro.-Berlin. (20. 11. 02 ) 

111. Oetäßverschiußkoijf aus Porzellan oder 
dgl. mit zwischen zwei Ansätzen sitzendem 
£orkring. Sob. 20103. El. 64. Stralauer 
aiashiUte Ä.'G.'iitTalm, (11.2.03) 

112. Maschine zum Etikettieren von Schach- 
teln. 0. 3967. Kl. 81. H OeUing- 
Ludwigsburg. (23. 6. 02.) 

113. Verfahren zur Darstellang von Alkohol 
aus Acetylen. J. 6855. Kl. 12. La 
Societe .V. Jay & a>.-Pari.s (20. 6. 02.) 

1 14. Verfahren zur Darstellang von Biomindigo. 
F. 17464. Kl. 12. Farbwerke i?orw. J/cwter, 
Lucius db Brüning-RoeohsX. (24. 4. 03.) 

115. Vorrichtang zam Aafblasen von Papier- 
tüten. J. 6773. Kl. 30. J. Jönsaon- 
Kopenhagen. (7. 5. 02.) 

116. Verfahren zar Herstellang klarer, entfetteter 
Kaseinlösungen. H. 29130. Kl. 89 
P. J9bm-Hambarg. (21. 10. 02.) 

117. Verfahren zur Herstellang einer körnig ein- 
trocknenden, lichtempfindlichen As- 
phaltlösung. V.4654. Kl. 57. J. F*7«w- 
Prag. (21. 4. 02.) 

118. Ausschank apparat für mit Gafi gesättigte 
FlüssigLeiten. H. 26180. Kl. 85. Hampaan 
db iS«7a^-London. (19. 6. Ol.) 

119. Verfahren zur Herstellong eines Kräuter- 
tees. L. 18093. Kl. 30. M, Lorenx- 
Berlin. (25. 4. 03.) 

120. Vorrichtung zum Tränken von Rollfilms 
mit Coxin. B. 34293. Kl. 57. E. Bemdi- 
Berlin. (30. 4. 03.) 

121. Vorrichtung zur Verhütung von Ex- 
plosionen bei Gefäßen für feuergefährliche 
Flüssigkeiten. M. 22 100. Kl. 34. R. Mund- 
Antwerpen. (27. 8. 02.) 

122. Apparat zam Pasteurisieren von 
Flüssigkeiten, insbesondere von Bier und Milch 
in Flaschen oder dgl. unter Benutzung des 
Gegenstromprinzips. B, 32907. Kl. 6. 
Ä. Busch-Bt. Louis. (31. 10. 02 ) 

123. Einnohtung zum Befüllen, Sterilisieren und 
Verschließen von Gefäßen für pasteuri- 
siertes Bier. B. 34466. Kl 6. E. Berliner- 
Berlin. (21. 10. Ol.) 

124. Verfahren zur Darstellung von Chlor 
aus Salzsäure und Luft, bezw. Sauerstoff. 
D. 12618. Kl. 12. Dr. H. Dtte-Brünn. 
Q4. 6. 02.) 

125. Verfahren zur Darstellung von Form- 
aldehyd- Wismut -Ei weiß Verbindun- 
gen. H. 23841. Kl. 12. Kalle db Cor 
Biebrich. (10. 9. 02.) 

126. Verfahren zur Darstellung von künst- 
lichem Cassienblütenöl. Seh. 20373. 
Kl. 23. Schimmel db 6o.-Leipzig. (15. 5. 03). 

127. Verfiüiron zur Beschleuoigung des Ent- 
bitterns amygdalinhaltiger Samen 
durch Spaltung des Amydalins mitteis des 
in ihnen enttialtenen Ferments in Gegenwart 
von Wasser. L. 18165. Kl. 53. Fr. 
Z/odAo^Freiburg. 



81. 



82. 



83. 



84. 



85. 



C. ClebraaehsmiiBter. 

79. Laboratoriumklemme für Gefäße usw. 
mit zwei Backen, deren eine sioh parallel 
zur anderen feststehenden verschieben und 
festspannen läßt 210502. Kl. 12 L. GoUe- 
Berlin. (18. 9. 03.) 

80. Augenkompressen - Verband, be- 
stehend aus einer längeren Binde nebst 
Kompressen für das kranke und Ausschnitt 
für das gesunde Auge, bezw. mit doppelten 
Kompressen für zwei erkrankte Augen. 
21U210. Kl. 30 Liischer db Bömper- 
Fohr. (28. 8. 03.) 

Binde zur Behandlung von Körperteilen, 
mit Einlage aus sohuppenformig überein- 
ander gelegten, mit Arznei getränkten Stoff- 
stücken. 2 10418. KL 30. Dr. S.Meyer- 
Berlin. (8. 9. 03.) 

Spritze für ärztlicheZ wecke, deren 
hohler Stößer als Füll- bezw. Vorrats- 
fläschchen für die einzuspritzende Flüssigkeit 
dient 210426. Kl. 30. W, Schmidt db Co.- 
Luisental. (14. 9. 03.) 
Mit Bleigläsern versehene Schutzbrille 
gegen i2ön^^en-8trahlen. 210444. 
Kl. 30. R. Seifert db €h -Hamburg. (30. 
9. 03.) 

Saughütchen aus Gummi oder dgl. für 
Kindermüchflaschen , mit Vorrichtung zum 
Befestigen auf deren Flaschenhals. 210320. 
KL 30. E. Faßke-l)TeBden. (30. 9. 03.) 
Milohtrinkflasche für Kinder mit Vor- 
richtung zum Befestigen des Saughütchens. 
210 321. Kl 30. E. Faßke - Uiwden, 
(30. 9. 03.) 

86. Schwimmer-Satz aus Glas zur Be- 
stimmung der Temperatur der flüssigen Luft, 
210135. Kl. 42. R. Burger-Beilin. (19. 
9. 03.) 

87. Thermometer-Rückwand, welche außer 
der Skala noch mit Reklametext versehen 
ist. 210277. KL 42. W. Eegemmm' 
Bielefeld. (17. 8. 03.) 

88. Schleuderteiler für Milohproben, bei 
welchem die Trennungsrippen zum Zweck 
des leichten Aushebens der Probiergläser 
zum Teil entfernt sind. 210663. KL 42. 
J. Jocoösen-Flensburg. (17. 9. 03.) 

89. Schiobekarton, bestehend aud einem 
äußeren Karton und einem inneren Schieber, 
dessen vordere Kante als äußere Klappe 
dient. 210492. Kl. 54. Fr. Sobtx.VDk' 
Ratibor. 

90. Papierbeatel mit abreißbar angeordnetoi 
Ecke. 210688. Kl. 54. S. EratoeoMn- 
Zeitz. (7. 10. 03.) 

91. Aus durchsichtigem inaktinischem Materiml 
bestehendes Standgefäß zum Ent- 
wickeln, Was.chen, Fixieren und 
dgl. bei Tageslicht, gekennzeichnet durch die 
Anordnung einer unten in das StandgeOLß 
einmündenden, beweglichen Flüssigkeitsein- 
guß- bezw. Entleerungsleitung. 210 ö94. 
KL 57. Dr. P. JSuno^iM- Linden. (29. 
8. 03.) A. Stohmann, 

(Forlsetzunn; folgt.) 



31 



I Champignon-Soh&dling. 

Becbt veiiiSngniBvoU können die Larven 

der FOzmüc^e «Sdara» den Ghampignon- 

Kflehtern werden, da ale im Innern des 

\ FibatieleB sitzen nnd man ihnen deshalb nicht 

I beikommen kann. Man muß daher auf 

Venuehtong des fliegenden Insektes bedadit 

i Beb. Am besten soll sich hierzu eine 

Riaehenmg mit Sehwefelkoblenstoff bewfthrt 

kibea. Auf einen Kubikmeter Kellerraum 

werden etwa 100 oem Schwefelkohlenstoff 

: venrendet, den man im verticiilossenen Brut- 

I nnm in flachen Schalen verdunsten läßt; 

I der Raum muß mindestens eine halbe Stunde 

'■ TendiloaBen bleiben. Nach dieser Zeit wird 

I geSftiet und gründlich gelüftet. Das Ver- 

Uirony welches einige Male in 2- bis 3tftgigen 

j hxum wiederholt wird, soll dem Champignon- 

I Brotlager nicht nachtediig sein. A. R. 

Kimstrvm'^ 1903, 461. 



Fleckenstift mit Oalle. 

In 15 Tdlen KokosOl werden 1,5 TeUe 
fem pulverisierter Borax gut verrührt, die 
HiBchnng auf etwa 65^ 0. erwärmt, 
7,5 Teile Natronlauge (1,36 spec. Oew. = 
32,5 pCt NaOH) zugefügt und das Ganze 
bei gleicher Temperatur kurze Zeit gerührt 
Sodami werden 1 Teil halbflüssiges Quillaya- 
nndeneitrakt und 0,25 Teil eingedickte 
OehsengaUe (beide vorher erwärmt) hinzu- 
fOKtzt und so lange unter Erwärmen gerührt, 
in das Qanze in Verband gegangen (ver- 
leiff) ist; zwecks Parfümierung kann schließ- 
fidi nodi 0,1 Teil einer Mischung von 
^ gieiehen Mengen Mürbanöl und Benzm unter- 
gerührt werden. Die Seifenmasse wird m 
Formen gegossen, die nicht gedeckt werden 
dörfen. p. s. 

der *8eifmfaMkanU 1903, 1246. 



Emährang ohne Salz. 

BdU gh&ubt, daß die Assimilation der 
loidenhydrate und Fette eben so wenig wie 
ie Besoiption der mineralischen Substanzen 
i«& Cäilomatrium bednflußt wird. Be- 
iriBinkt man die Chlomatriumeinfuhr auf 
itt in den Nahrungsmitteln enthaltene Salz, 
ü tiltt eine deutliche Steigerung des Stoff- 
iVidisels und des Eiweiüverbrauches ein. 
DiB der Nahrung zugesetzte Kochsalz dient 
soaot als Eiweißsparer. A, St. 

Wiener Med. Presse 1903, 1669. 



Nachahmung von Altsilber. 

Man lOst 10 Teile Quecksilber in 10 Teilen 
conoentrierter Salpetersäure und 30 Teilen 
Wasser auf. In diese LOsung werden die 
in GyankaliumlOsung gekochten und dann 
mit Wasser gut abgespülten SUbergegen- 
stände zur Verquickung eingetaucht Nach 
dem Abspülen bringt man sie in eine Beize, 
bestehend aus einer in der Kälte bereiteten 
L(S6ung von 25 g Schwefelsiiber und 10 g 
kohlensaurem Ammonium in 1 Liter Wasser. 
Je länger der Gegenstand darin verweilt, 
um so dunkler wird er, und besteht die 
ganze Kunst darin, ihn zur rechten Zeit 
herauszunehmen. Nach dem Abspülen mit 
Wasser wurd der Gegenstand mit feinstem 
Bimstelnpulver mit Hilfe des Fingers poliert 
(Vergl. Ph. C. 39 [1898], 119.) P. 



Kitt für aias, Metall und Leder. 

Nach Oawalowski befeuchtet man 1 TeU 
Paragummi und 3 Teile Guttapercha, bdde 
möglichst kiemgeschnitten, mit Terpentinöl, 
läßt sie m emem weithalsigen, verschlossenen 
Gefäß über Nacht queUen und löst sie am 
nächsten Tag in 2 Teilen Leinölfimiß im 
Wasser- oder Oelbade auf. 

Werden 5 Teile dieses Kittes m 10 bis 
100 Teilen Terpentinöl oder Schwefelkohlen- 
stoff usw. aufgelöst, so erhält man eme 
Imprägnierung8flüssigskeit,diezum 
Wasserdichtmachen von Kleidungststücken, 
Krankenzeitwänden, Ballonzeug usw. gut 
geeignet ist p. s. 

Pharm. Post 1903, 628. 



MarsM besteht nach der Deutschen Venaohs- 
anstalt für Lederindustrie in Freiberg i. S. (Pharm. 
Ztg. 1903, 701) in der Hauptsache aas mit 
Mirbanöl versetztem Tran. Verwendung findet 
es zur Ledererhaliung. H. IL 



Preisaussehreiben betr. Benaturierungs- 
mittel für Spiritus. Unserer Notiz (Ph. C. 44 
[1903], 708) fügen wir berichtigend hinzu, daß 
der für das beste Resultat ausgesetzte Preis 
50000 Rubel beträgt. Die einzusendenden Proben 
werden gleichzeitig in St. Petersburg, Moskau 
und Odessa geprüft. Als Schlußtermin für die 
Bewerbung ist der 1. Juni 1905 festgesetzt 
worden. Die näheren Bestimmungen in deutschem 
Wortlaut können für 2 Mk. 10 rf. ))ortofrei von 
Julius Langenstein in Weißenhom (Bayern) be- 
zogen werden. 



32 



Prima Kernseife benrteilt man nicht nnr 
nach ihrem guten Aussehen und guten Geruch, 
sondern auch in erster Linie nach dem Fett- 
säuregehalt, der 60 bis 64 pCt. betragen soll. 

€Der SeifenfabrikanU lü03, 1052. A, R. 



Tentil-Sani^er bind aus nahtlosem Patent- 
gummi hergestellte Saugpfropfen, die mit einem 
Ventil versehen sind. Dieses verhindert das 
lästige Zusammenkneiten und erleichtert schwäch- 
lichen Kindern das Baugen. Dieselben sind 
Apotheker S, Seligsohn in Schneidemähl durch 
Qebrauohsmuster geschützt H. M. 



LaehM ist ein klares, goldgelbes Gel von 
mildem Fischgeruch und leidlich angenehmem 
Oescbmack. Es besitzt nach Oreiff (Chem.-Ztg. 
1^03, Rep. 257) folgende konstante Kennzahlen: 
Spez. Gewicht bei 15,5® C. 0,92586, Yerseifangs- 
zahl 182,8, BeicheH-Meißl' sohe Zahl 0,5d, 
Hehner'ache Zahl 95,02, Säurezabl 4,98, Jodzahl 
161,42, Jodzahl der flüssigen Fettsäuren 197,4^ 
Un verseil bares 4,4 pCt. —he. 

Preislisten sind eingegangen von : 

K Mayer' H Buchdruc'.erei in Halberstadt 

betr. Geschäftsbücher und Drucksachen für 

Apotheken 



Briefwechsel. 



Apoth. R. M. in 0. Die Bezeichnung «Protyl» 
stammt von Orookes. Er meint damit den TJr- 
stoff, formlose Nebel, aus welchem sich unter 
gleichzeitiger Einwirkung von Temporatir, Elek- 
tnzität und chemischen Kräftoa die Elemente 
gebildet haben können. 

Dr. A. in Dr. Anscheinend hat sich das 
Heizen der Lokomotiven mit Rückständen 
der Petroleumraffination als nutzbiingend 
erwiesen. In Bumänien ist der Verbrauch für 
diesen Zweck von 433000 kg (1894) auf 40 Mill. 
kg (1902) gestiegen. 

Apoth. H. M. in Str. Dr. Harry Wüson's 
echt amerikanisches Kraft nährpulver aus 
dem Nährmittel-Laboratorium in München be- 
steht aus emer Mischung von Bohnenmehl, 
Zucker, Kochsalz und Natrium bikarbonat. 

Dr. Bd. 

Dr. H. H. in Dr. Durch den iso baro- 
metrischen Abfüilapparat wird der Zutritt 
von Luft und das Entweichen der Kohlensäure 
beim Abfüllen von Bier verhindert 

Apotii. Dr. B. in M. Die Photoid-Ent- 
wickler-Tabletten können Sie von Dr. O. 
Robisoh in München beziehen. Es werden ge- 
liefert : Hydrochii« on - Rot - Entwickler, Metol- 
Hydrochinon - Rot - Entwickler und Glycin -Rot- 
Entwickler. Diesen Entwicklern liegt dasselbe 
Prinzip zu Grunde, welches in Ph. C. 44 [1903], 
251 und 91H bereits angedeutet ist. 

Apoth. H. Seh. in Str. Die Preußische 
Ministenalverordnung (Ph. C. 44 [1903], 438, 
daß alle Vermerke (also auch die Stempel- 
abdrücke) des Apothekers auf den Rezepten so 
anzubringen sind, daH der Text der Nieder- 
schrift des Arztes nicht berührt oder gar ver- 
deckt wird, gilt eben nur für die Apotheker, 
sonst würde die Heilserum fabrik ihren Stempel 
nicht mitten auf die Verordnungen 
drücken können, wie es auf den uns vorliegenden 
Rezepten der Fall ist! 

B. Th. in Th. Nebulae sind Oblaten. 

Dr. W, L. in Fr. Das von der Italienischen 
Pharmakopoe zur Herstellung von Sirupus Citri 
(Ph. C. 44 [1903], 739) vorgeschriebene 
cCiironenwasser» wird durch Destillatioo von 
260 Teilen frischer Citronenschale mit Wasser- 
dampf zu 1000 Teilen Destillat gewonnen. 



Dr. A. in Br. Nicht Chlor, sondern Schweflig- 
säüregas wird nach dem CEay/on'schen Verfahren 
zum Abtöten der Ratten in verseuchten 
Schiffsräumen angewendet. 

Herrn Dr. B. m S. unter dem neuerdings 
oft erwähnten Paratyphus versteht man eine 
durch das Bactorium paratyphi Kayser (das etwa 
zwischen Bacterium coli commune Eaeherieh and 
Bacterium typhi abdominalis Eberth'Oaffky steheo 
soll) erzeugte typhusartige infectionskrankheit, 
deren Diagnose durch die meist fehlende Agglu- 
tination bei Zusatz von Normal • Typhaasonim 
gesteht wird. Da mehrere der seit Jahrzehnten 
entdeckten Abarten des Typhus wieder bald ver- 
schwunden sind, so wird man gut tun, dre 
Beständigkeit auch dieser neuesten Krankheit 
abzuwarten, ehe man sie als erwiesen annimmt. 

F. Seh. 1. Yeti veröl ist das aethehsche 
Oel von Andropogon muricatus Reix^ einem in 
Indien heimischen perennierenden Gras, aus 
dessen Wurzel es bereitet wird. Das Vetiverol 
hat einen an Irisöl erinnernden Geruch, der 
Vielen unangenehm ist ; es findet auch nur zum 
Fixieren anderer Riechstoffe Verwendung. 

2. Cedratöl oder Cedroöl wird durch Aus- 
pressen der Fruchtschale der Citronatfrucht 
(Citrus medioa Rüso) gewonnen. Nach E. Öilde- 
meister und Fr. Hoffmann (Die aetherischen 
Oele) ist das im Handel unter der Bezeichnung 
Cedrat- oder Cedroöl angebotene Oel nichts 
anderes als eine mit Citronenöl und anderen 
Oelen hergestellte Mischung. — 

3. Das Zeichen, nach dessen Bedeutung Sie 
fragen, ist dem Zeichen für Tinctura sehr 
ähnlich — 

4. lieber die WeinedeV^ohen Präparate 
hof ten wir Ihnen in nächster Nummer Auskunft 
geben zu können. — 

H. u. W. in H. üngiftige Mittel zur Ver- 
tilgung von Ungeziefer (Läusen usw.) im Treib- 
haus sind Persisches oder Dalmatiner Insekten- 
pulver für die lebenden Tiere, und 0,5proo. 
Lysollösung für die lebenden Tiere und die £ier. 



Anfhkgen. 

1. Wer liefert Eidotter-Konserve? 

2. Wie sind Pilules orientaies RaiU 
zusammengesetzt ? 



Verleger: Dr. A. 8«luielder, Dresden and Dr. P. SftU, Dretden-BlMcwlts. 
Verantwortlicher Leiter: Dr. A. Schneid«?., Dresden. 



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Pyrogallussäure 

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Leiter der f Dr. Alfred Schneider, Dresden- A. 21 ; Sohandauer Str. 43. 
Zeitaehrift:/ Dr. Paul Süß. Dresden-Blasewits; Gustav Freytag-Str. 7. 




Dresden, 21. Januar 1904. 



Der neuen Folge XXV. Jahrgang. 



XLV. 

Jahrgang. 



IsImH: Ckenüe sad Pharmaoie : Ueber Facol, einen neuen Lebertmnereate. — Zar Begeloog des Verkehre mit 
6elieimmitteln. — ungarische Bartwiebte in Tuben. - Bedeutung des biologieeben Giitnachweiaes fQr die gerioht- 
B^ Medicin. — Prüfung des Natriumoxahites als Titersubstanz. — Bestimmung des Ammoniaks in Harn, Blut 
nd Geweben. — Gewicfitsanalytische BestimmuDg des Zimmtaldehyd. -» Bestimmung der Jodsahl tob Bienen- 
vaehs. -^ QnalitaÜTfr Nachweis und quantitative Bestimmung des Ammoniaks mit Natrinmpilnut. — Bestimmung 
des Paringebaltee Im Harne mittels Pnrinometer. — PliArmakogiiosie. — Baktniologiscke Mitteilangen. — 
Th«n9««tli^e MltteUsagcii, — Pkotographtoehe Mitteüvii«:«]!. -> Btckenoiaik - V«nehiedeA« Mtt- 

teUiingtn. — Bilefwe«haeL 

Chemie und Pharmacie. 



Ueber Fucol, einen neuen 
Lebertranersatz. 

Von Eeh, Norrenberg. 

Indem Buchheim zuerst darauf hin- 
wies, daß der therapeutische Wert des 
Lebertranes in der leichten Emulgier- 
barkeit, bedingt durch die im Lebertrane 
enthaltenen freien Fettsäuren, zu suchen 
sei, hat er damit zugleich neue Gesichts- 
punkte für die Beurteilung der Leber- 
tranersatzmittel gegeben und die Ansicht, 
daß die Wirkung des Lebertrans nur 
auf dem minutiösen Jodgehalte beruhe, 
in das Beich der Homöopathie ver- 
wiesen. Biichheim^s Ansicht ist die 
heute unter den modernen Pharma- 
kologen bestehende, und wenn trotzdem 
hin und wieder der Versuch gemacht 
wurde, irgend ein fettes Oel durch ein- 
fachen Znsatz von reinem oder ge- 
bondenem Jod zu einem Lebertranersatz- 
mittd zn stempeln, so hat das wohl 
darin seinen Grund, daß es weit ein- 
facher ist, einem fetten Oele Jod ein- 
merleiben, als ihm auf möglichst natür- 
Kchem Wege die leichte Emulsions- 



fähigkeit des Lebertrans zu verleihen. 
So tragen denn derartige jodhaltige Oele 
den typischen Charakter eines Eunst- 
produktes an sich, das nichts enthält, 
was an den Dorsch oder dessen Lebens- 
element erinnert. 

Beim «Fucol», einem von der Che- 
mischen Fabrik Karl Fr. Töllner in 
Bremen aus Algen und feinem Oel her- 
gestellten Präparat liegen die Verhält- 
nisse anders. - 

Werden getrocknete jodhaltige Algen 
unter besonderen Vorsichtsmaßregeln 
einem Röstprozeß unterworfen, so ver- 
lieren sie unter Volumenvermehrung 
ihre homartige Beschaffenheit, zugleich 
bildet sich ein empyreumatisches Oel 
von grüner Farbe, welches einen deut- 
lich nachweisbaren Teil des organischen 
Jodes in organische Bindung aufnimmt 
und dadurch fettlöslich macht. Behandelt 
man solche gerösteten Algen mit ge- 
eigneten fetten Oelen, so gehen die im 
Röstgut enthaltenen, z. T. sehr aro- 
matischen Stoffe in die fetten Oele über, 
diesen eine Emulsionsfähigkeit erteilend, 
die diejenige des Lebertrans noch über- 



34 



trifft. Das so gewonnene Produkt stellt 
filtriert das «Facol» dar — der Name 
ist aus Fucus und Oleum zusammen- 
gezogen; das Verfahren ist zum Patent 
angemeldet. — Das Fucol ist ein schön 
olivgrünes Oelpräparat yon hOchst an- 
genehmem, an geröstete Kaffeebohnen 
schwach erinnerndem Geschmack, das 
alle die bei Lebertran bisweilen üblichen 
Zusätze, wie Phosphor, Kreosot, Jod, 
Jodeisen usw., verträgt und vorzügliche 
Emulsionen liefert. Bemerkenswert ist 
das Verhalten von <^ Fucol» gegen 
Schwefelsäure: Löst man 1 ccm «Fucol» 
in 1 ccm Chloroform und gibt einen 
Tropfen conc. reine Schwefelsäure hin- 
zu, so tritt nach dem Durchschütteln 
eine prachtvolle, charakteristische Grün- 
färbung des Gemisches ein. Diese 
Reaktion kann zur Identificierung des 
«Fucol» dienen; Sesam- oder Arachisöl 
geben diese Reaktion nicht. «^ Fucol» 
ist inzwischen von verschiedenen Aerzten 
auf seinen therapeutischen Wert geprüft 
worden ; die gewonnenen Resultate waren 
teilweise überraschend ; sie haben über- 
zeugend dargetan, daß «Fucol» im all- 
gemeinen den Lebertran voll und ganz 
ersetzt, im besonderen denselben aber 
bei skrofulösen Zuständen, besonders 
skrofulösen und tuberkulösen Eiterungen 
und Drüsenanschwellungen entschieden 
übertrifft. 



Zur Regelung des Verkehrs mit 
Oeheimmitteln. 

In dem der Nummer 53 des Jahr- 
ganges 1903 beigelegten Verzeichnis 
der Geheimmittel, welche nur auf Re- 
cept abgegeben werden dürfen, ist 
Sirup Pagliano aufgeführt, weil der- 
selbe bisher Jalapen- und Skammonium- 
har^ enthielt, die beide in der Ver- 
ordnung, beti\ die Abgabe stark wirken- 
der Arzneimittel, aufgeführt sind. 

Nach einer mit der Unterschrift 
«Firma Prof. Oirolamo Pagliano» ver- 
sehenen, wie es scheint an viele Apotheker 
Deutschlands versandten Druckschrift 
heißt es: 

Um die Zulässigkeit der Abgabe 

im Handverkaufe beurteilen zu können. 



geben wir Ihnen die Bestandteile 
nachstehend an: 
Infusum Sennae foliomm . 60,0 
Resina Orizabae . . . .17^5 
Radix Turpethi . \ . . 1,0 
Alcohol ....... 9,0 

Saccharum 12^5 

Da weder Resina Orizabae noch 
Radix Turpethi in der Verordnung, betr. 
die Abgabe stark wirkender Arznei- 
mittel, genannt sind, so ist scheinbar 
nichts an der Zusammensetzung zu 
beanstanden, wenn nicht das Harz der 
Orizabawurzel mit Skammoniumharz 
chemisch übereinstimmte. 

Im Streitfalle wird sich die Frage 
dahin zuspitzen: hat als Skammonium- 
harz nur das aus den Wurzeln von 
Convolvulus Scammonia hergestellte Harz 
zu gelten, oder auch das aus der Wurzel 
von Ipomoea orizabensis oder anderen 
Pflanzen bereitete? Ueber Orizabaharz 
vergl. Ph. C. 44 [1903], 792. 

A, Schneider. 

Ungarische Bartwichse in Tuben. 

L 1000 g Wasser, 

200 g Glycerin von 28^ B, 
300 g gepulvertes arabisches 

Gummi, 
500 g weißes Bienenwachs oder 

Camaubawachs, 
600 g Olivenöl 
werden im Wasserbade zu einer gldoh- 
mäßigen Masse vereinigt Hierauf setzt man 
300 g Kalilauge von 40<> B. unter Um- 
rOhren und sodann 300 g Wasser hinzu 
bis eine innige Verseilung erfolgt ist Man 
parfümiert mit 30 g Eassiaöl und 50 g 
Bergamottöl. 

II. 1000 g weißes Wachs oder Camauba- 
wachs, 
500 g transparente Olivenölsohmier- 

seife, 
500 g arabisches Gummi gepulvert, 
1000 g Rosen wasser, 
60 g Bergamottöl und 
10 g Rosengeraniumöl. 
Seife und Gummi werden im WaasM*- 
bade gelöst, hierauf setzt man das Wachs 
unter Umrühren hinzu und parfümiert die 
gldchm&ßige Masse dann. p. 

Neueste Erfindungen u. Erfahrung. 1903, 441. 



:^5 

üeber die Bedeutung ; geaohlachteten Tieren, in Betracht kommen 

des biologischen Giftnaohweises ^^^ Chlomlhydrat, ChinmhyclroohlorAt, Digi- 

fär die gerichtiiohe Medicin. ^^^J^^^^ 8troph«ntbin, HelteboreYn, 

Rrof. Dr. B. Kobert in RoBtock befür- i^ die fünfte Önippe gehören Vewache 
wortet in einem am 1. Oktober 1903 in j mit Reflerfröschen, alao Fröschen, denen der 
der Dentsdben Pharmaoeutißchen Oeeellsohaft | Kopf abgeschnitten ist, nnd die also ohne 
zu Berlin gehaltenen Vortrage warm die Schmerzgefühl, ohne Bewußtsem und ohne 
eifaöhte Heranziehung der biologischen Me- willkürbewegung sind. Hier werden Re- 
thodoi zum Nachweis von Giften und fiexe ausgelöst durch ErgotinsÄure, ooncen- 
hält es für durchaus wünschenswert, daß der-trierte Säuren und Laugen, Akonitin, Vera- 
Richter zur Ausführung der physiologischen trin, Colchicin, Guanidin, Luteokobaltchlorid, 
Experimente nicht den Arzt des betreffenden Delphokurarin, Kurarin, salzsauree Guanidin, 
Ortes, sondern einen Lehrer für Pharma- Sapotoxin, quiUajasaures Natrium, Dig^talin, 
kologie oder einen pharmakologisch vor- Digitoxin, DigitaleKn, Helleborelln, Akonitin. 
gebüdeten Lehrer der gerichtUchen Medicin ^j^ ^^^\,^u Gruppe bezieht sich auf 
henmzieht. ^, ,^ ^ ^.., : Versuche, weiche an ganzen Tieren, aber 

Von biologischen Methoden zum Gift- ^j^^ vivisektorische Vorbereitung ausführt 
DschweisunteiBcheidetiroÄer/siebenGruppen. ^^^^^ ^^ ^^^^ ^.^ Pikrotoxin, Qimtoxin, 

Die erste Gruppe umfaßt die Versudie , Coriamyrtin, Digitaliresm, Toxiresin, Thujon, 
mit Beinkulturen von Mikroben. Dahin ' chlorbaryum, Akonitin, Abrin, Ridn, Blau- 
gehört vor allem der Nachweis von Arsen- ßjure, Kohlenoxyd, Sphaoelinsäure, Moska- 
?erbindungen durch Penicillium brevioaule.jrin^ Arekolm, Physostigmin, Pilokarpin, 

Die Versuche der zweiten Gruppe : Nikotin, Atropin, Skopolamin, Homatropin, 
werden an Blut warmblütiger Tiere ange-JTropakokaXn, EukaXn, KokaXn, Morphin; 
stellt, das meist vorher defibriniert wird. ; Brechmittel, wie Apomorphin, Spinnengift, 
Das Blut wird entweder in Iproc, Lösung 1 Schlangengift, Uransalze, Oxalsäure; Kan- 
in deetilfiertem Wasser angewendet oder initharidin. 

Iproc. Mischung mit physiologischer Koch-| jz^r siebenten Gruppe gehören vivi- 
salz-Löffung. Mittels ersterer werden Gifte , gektorische Versuche. 



nachgewiesen, die mit dem Hämoglobin 
VerlNndnngen eingehen (Eohlenoxyd, Blau- 
säure), oder weiche dasselbe in Methämo- 
g^obin umwandeln (Kairin, chlorsaures Kalium, 
Pyrogallol). Die Blutmischung wird zur 
Erkennung von hämagglutinierenden (lücin, 
Abrin) und hämolytischen Giften (Arach 



Die Gifte selbst lassen sich in Bezug auf 
ihre Nachweisbai keit in drei Gruppen unter- 
bringen : 

1. Gifte, die chemisch besser nachweisbar 
sind als auf biologischem Wege, besonders 
alle unorganischen und von den organischen 
Phenol, Eresol, Anilin, Chloroform, Essig- 



Bolysin, Solanin, Sapotoxin, quillajasaures | ßjnre, Salicylsäure, Morphm, Kodein; 
Natrium, Cydamin, Arsenwasserstoff, gallen- 2. Gifte, die sich chemisch und biologisch 
saure Salze) vorwendet ; gleich gut nachweisen lassen, z, B. Strychnin, 

Die dritte Gruppe bezieht sich auf . Physostigmin, Apomorphin, Chinin, Blausäure. 
VersQdie, die am überlebenden Herzen vor- 3. Qifte^ deren Nachweis auf chemischem 
genommen werden, d. h. dem Herz ge- ^ Wege schwer gelingt oder gamicht möglich 
lehladiteter Tiere, das durch geeignete j igt Dahin gehören: Atropin, KokaXn, Mus- 
Durdiepühing zu stundenlangem Weiterleben j kann, Arekolin, Pilokarpin, Nikotin, Konim, 
gebradit ¥rird. Hierhin gehören die Nach- Rkrotoxin, Cicutoxin, Andromedotoxin, Stro- 
weise von Mnskarin, Atropin, Helleborelln, j phanthin, Adonidin, Convallamarin, HeUe- 
Digitaleln, Sapotoxin, quiUajasaures Natrium, , borelfn, SciUain, Cheirauthin, Coronillin, Sapo- 
Cydamin, Akonitin, Strophanthus, Adonis, ! nin, Kantharidin, Abrin, Ricin, Krotin, Tetano- 
Convaüaria, Blausäure, Arsenik. i toxin, Diphtherietoxin, Schlangengift, Spinnen- 

Die vierte Versuchsgruppe zeigt den j gif t ^. SL 

Glftnachwds mittels durchströmter anderer Ber, d. D. Pkann, Ges. 1003, 325. 
Organe, z, B. Niere, Darm, Leber usw. von 



36 



1 



Ueber die 

Prüftmg des Natriumoxalates 

als Titersubstanz 

gibt Sörensm (Zeitschr. f. anal. Chem. 
1903^ 512) eine Anwdsnng. Er empfiehlt 
dazu das «Oxalsäure Natrium, mit Alkohol 
gefällt und bei 240^ G. getrocknet» von 
Kahlbaum in Berlin. 

Bei der Prüfung sind folgende Punkte 
zu berücksiehtigen : 1. Wassergehalt 10 g 
des Salzes dürfen im Wassertrockenschrank 
innerhalb 24 Stunden nicht mehr als 1 mg 
verlieren (Hygroskopische Feuchtigkeit). Zur 
Prüfung auf Dekrepitationswasser werden 
5 g ein paar Stunden lang im Wasser- 
trockenschrank getrocknet, das Reagensglas 
mit einem Chlorcaiciumrohr verschlossen und 
abgekühlt Beim nachfolgenden; vorsichtigen 
Erwürmen des Salzes über freier Flamme 
darf sich im oberen kühlen Teile des Rohres 
keine Feuchtigkeit zeigen. 2. Zur Prüfung 
auf Natriumkarbonat oder Natriumbioxalat 
werden in einem Jenenser 300 ccm-Erlen' 
meyer - Kolben 250 ccm Wasser und 
10 Tropfen Phenolphthaletnlösung unter 
Zuleitung reiner, kohlensfturefreier Luft auf 
180 ccm eingedampft und nach Abkühlung 
auf gewöhnliche Temperatur 5 g des Salzes 
zugesetzt, und unter ständigem Schütteb 
gelöst Rot gefärbte Lösungen dürfen 
höchstens 4 Tropfen Yio'Normalsäure ver- 
brauchen zur Entfärbung, farblose Lösungen 
höchstens 2 Tropfen Yio-Normallauge zur 
deutlichen Rotfärbung. 3. Zur Prüfung auf 
anorganische Verunreinigungen werden 10 g 
Oxalat geglüht, in Salpetersäure gelöst und 
mit Silbemitrat auf Chlor, mit Baryumnitrat 
auf Schwefelsäure geprüft Der vor dem 
Gebläse erhaltene Rückstand von 10 g Salz 
muß in Wasser vollständig löslich s^. 
Der mit eisenfreier Salzsäure übersättigte 
und bei 120^ C. getrocknete Rückstand 
muß in Wasser klar löslich sein, mit Ealium- 
rhodanid nur eine Spur Eisen erkennen 
lassen, mit farbloser Ammoniumsulfidlösung 
nur einen grünlichen Farbenton ohne Nieder- 
schlag und mit Natriumkobaltinitrit keine 
Reaktion auf Kalium geben. 4. Organisehe 
Verunreinigungen dürfen beim Erhitzen' von 
1 g des Salzes mit 10 ccm conc. reiner 
Schwefelsäure bis zum Kochen im Ver- 
gleiche zu einer gleichbehandelten Schwefel- 



säureprobe nur eine äußerst schwache Bränn- 
ung ergeben. — ä«. 



Bestimmung des Ammoniaks in 
Harn, Blut und Gheweben. 

Die Methode von Schlösing- Neuhauer 
hat sich zu dem erwähnten Zwecke als un- 
brauchbar erwiesen. Nach den Versudien 
von Ä. Schittenhelm (Ghem.-Ztg. 1903, 
Rep. 251) ist die Krüger- Reich'wiie Methode 
für Harn eine vollkommene und vor allem 
ihrer Einfachheit wegen für klinische Zwecke 
sehr geeignet. Bei der Anwendung auf 
eiweißhaltige Objekte entstdien aber Schwierig- 
keiten, weil dabei eine gleichmäßig ver- 
laufende Zersetzung stickstoffhaltiger Rörp^ 
durch die Hydroxylionen der angewandten 
Alkalien vor sich geht Verf. empHehH 
daher zur Alkalisiernng statt der Kalkmilch 
Natriumchlorid und kristallisiertes Natrinm- 
karbonat. Das Verfahren ist dann folgendes: 
25 bis 50 ocm der zu untersuchenden 
Flüssigkeit, — feste Körper werden vorher 
mit 0,5proc Salzsäure gut verrieben und 
auf du bestimmtes Volumen aufgefüllt, — 
werden im Destillationskolben mit 10 g 
Natriumchlorid und darauf mit so viei 
Natriumkarbonat versetzt, bis deutlich alka- 
lische Reaktion vorhanden ist, wozu meist 
1 g genügen wird. Dann wird der Kolben 
in ein Wasserbad gesetzt und mit einer 
Peligofwikeii Röhre verbunden, die mit Eis 
gekühlt wird und 10 bis 230 ccm ^/iq-Not- 
malsänre und et\>'a8 Rosolsäure enthält. 
An den zweiten Schenkel der Röhre wird 
eine Wasserstrahlpumpe angeschlossen und 
möglichst weit evakuiert. Dann werden 
durch einen Hahn 20 ccm Alkohol in den 
Destillationskolben gegeben und das Wasser- 
bad auf 43 <> 0. erwärmt Von 10 zu 10 
Minuten gibt man dann 15 bis 20 ocm 
Alkohol zu, eventuell auch noch 10 bis 15 
ccm Wasser, falls die Flüssigkeit zu rasdi 
eindampft. Zum Schlüsse werden zur Ver- 
jagung der Wassertropfen in der Ueber- 
leitungsröhre nochmals 10 ccm Alkohol zu- 
gegeben. Endlich wuni die Luftpumpe durdi 
einen Quetschhahn von der i%/^^o/ 'sehen 
Röhre abgeschlossen und durch vorsiohtigeB 
Oeffnen des Hahnes am Destillationskolben 
die Luft in den Apparat einströmen gelassen. 



37 



Zur gewichtsanalytischen 
BestimmungdesZimmtaldehydes 

empfiehlt Hanus (Zdtschr. f. Untereach. d. 
Nahr.- a. Oennßm. 1903, 817) die Fftlhmg 
deaeelben mit Semiozamazid, das zn diesem 
Zwecke folgenderma^'en dargestellt wird: 
10 g feinzerriebenes Hydrazinsolfat wird in 
cme Losung von 9 g Aetzkali in 100 com 
Wasser eingetragen und das gebildete Kalinm- 
BilEat durch Znsatz von 100 com Alkohol 
abgeschieden. Nach dem Filtrieren wird 
die LQeang erwärmt^ bieranf 9 g Oxamftthan 
kleinen Portionen emgetragen und nach 
halbetflndigemErwftrmen abgekfiblt, wobeisieb 
ias Azid in perhnntterglftnzenden Schuppen 
rijsehddet, welches nmkristallisiert wird. 
Das Oxam&than erhält man durch Einleiten 
gasförmigem Chlorwasserstoff in eine 
AafBcbwemmnng von 200 g wasserfreier 
^haUnre in 300 com absolntem Alkohol^ 
ihlung auf 0^ C. und weiteres Ein> 
bis zur Sättigung. Nach 12 stündigem 
trftgt man die Reaktionsmischung in 
Miadinng von Eis und kristallisierter 
ein, wobei 0^ C. nicht überschritten 
darf und die Lösung stets alkalisch 
muß. In 100 g des sich abschddenden 
Oxjüsäureäthylesters in alkoholischer 
g werden unter Kühlung auf 0^ C. 
g Ammoniakflüssigkeit (lOproc) und 
eem absoluter Alkohol unter stetem 
eingetragen. Das sich ausscheidende 
lan wird abgesaugt und aus Alkohol 
iert 
Zur Bestimmung des Zimmt- 
idehydes im allgemeinen wvd un- 
Oyl g desselben in 85 ccm Wasser 
Sditttteln fein verteilt und etwa die 
ilbfache Menge des SemioxamazideS; 
15 eem hdßem Wasser gelöst, zugefügt, 
Kolben geschlossen und kräftig ge- 
slt Nach 2 bis 5 Minuten trübt sich 
Flüsngkeit und bei weiterem Schütteln 
> sieh der Niederschlag zusammen. Nach 
Standen wird die Flüssigkeit durch einen 
i Asbest beschickten Oooch-T\ege\ filtriert 
mit kaltem Wasser gewaschen, der 
dann 4 bis 5 Stunden bei 105 <> C. 
ar Gewichtskonstanz getrocknet und 
Durch Multiplikation des Ge- 
des Niederschlages mit 0,6083 er- 
01 die Menge des Aldehydes. 



Das Verfahren ist nun auch anwendbar 
zur Bestimmung des Aldehydes in 
Zimmtölen, wobei allerdings auch die m 
demselben enthaltenen anderen Aldehyde 
(Benzaldehyd, Kuminaldehyd, Phenylpropyl- 
aldehyd, Nonylaldehyd, Furfurol^ Amyl- 
methylketon) mit bestimmt werden. Man 
nimmt 0,15 bis 0,2 g Gel und 0,25 bis 
0,35 g Azid und sorgt durch loiUtiges 
Schüttehi, das während der ersten 3 Stunden 
öfter wiederholt wird, für f«ne Verteilung. 
Bei der Bestimmung des Aldehydes 
in der Zimmtrinde werden 5 bis 8 g 
feingemahlene Binde mit 100 ccm Wasser 
in einem Erlenmeyer-Kolbea mit Wasser- 
dampf destilliert, bis 400 ccm Flüssigkeit 
übergegangen sind. Das Destillat wird 
3 bis 4 mal mit Aether ausgeschüttelt, der 
Aether auf dem 60 bis 70^ warmen Wasser- 
bade abdestilliert, das zurückgebliebene Gel 
in 85 ccm Wasser verteilt und weiter wie 
oben verfahren. Die angeführten Resultate 
müssen als brauchbare angesehen werden. 
-Ä«. 

Zur Bestümnung der Jodzahl 
von Bienenwachs 

weist R Berg (Chem.-Ztg. 1903, 986) dar- 
auf hin, daß es entgegen der Meinung 
K. Dieterich's nicht angängig ist, die 
Titration bereits nach wenigen Stunden vor- 
zunehmen und zeigt an einem Beispiele, bei 

I dem die Jodzahl einer Probe nach 2 Stunden 
zu 10,2, nach 24 Stunden schon zu 10,8 bis 

! 11,03 und nach 3 Wochen langem Stehen 
zu 11,24 gefunden wurde, daß man nach 
2 Stunden ein zu niedriges Resultat erhält, 
während ein längeres Stehen als 24 Stunden 
keine weitere Erhöhung bringt, dafür aber 
die Gefahr einschließt, daß Jodverluste durch 
Verdampfen eintreten. Er weist auch dar- 
auf hin, daß es in üntersuchungsämtem all- 
gemein Gebrauch sei, Jodzahlbestimmungen 
über Nacht stehen zu lassen. Das iqt 
namentlich bei Körpern, die nur ein geringes 
Aufnahmevermögen für Jod haben, notwendig, 
damit die Reaktion vollkommen beendigt 
werde. Schließlidi weist Verf. noch darauf 
hin, daß die Differenzen zwischen s«nen 
Resultaten und denen DieteiicW^ zu groß 
smd, um auf Titrationsfehler zurückgeführt 
werden zu können. (Vergl. hierzu Ph. G. 
44 [1903], 659 u. 856. — Äe. 



38 



Qualitativer Nachweis und 

quantitative Bestimmung des 

Ammoniaks mit Natriumpikrat. 

Einem Anfsatz von Reichard (Chem.- 
Ztg. 1903, 979 und 1007) entnehmen wir 
hierüber folgendes. Die Methode kann nur 
in Anwendung kommen, wenn keine Alkali- 
metalle, außer Natrium und Lithium, zu- 
gegen sind. Alle übrigen analytischen 
Omppen der Elemente stören nicht, weil 
sie durch geeignete Fällungsmittel von den 
Ammoniumsalzen getrennt werden können. 
Zunächst werden wässerige Lösungen von 
Ammoniakgas selbst nodi in 0,5 proc. 
Flüssigkeiten gefällt. Dabei ist jedoch die 
Menge des erhaltenen Ammoniumpikrats in- 
folge der Einwirkung des gleichzeitig ent- 
stehenden Natriumhydroxydes so gering, 
daß eine vorherige Neutralisation der 
Ammoniaklösung zu empfehlen ist. Da 
sich das Ammoniak in den durch Natrium- 
pikrat fällbaren Flüssigkeiten bereits durch 
den Gerudi zu erkennen gibt, verdünntere 
Lösungen aber nicht mehr gegen Pikrin- 
säure reagieren, so hat das Verhalten nur 
theoretisches Interesse. Die Fällung von 
AmmoniumsalzlOsungen ist abhängig von 
der Menge des in dem betr. Salze ent- 
haltenen Ammoniaks. 

Für praktische Zwecke sind Lösungen 
von mindestens 2 pCt Salzgehalt zu ver- 
wenden. Das Volumen der angewendeten 
Lösung spielt kerne Rolle. Die Kristalle 
des ausgeschiedenen Ammoniumpikrates sind 
um so grösser und entwickelter, je con- 
centrierter die FäJlungsflüssigkeit war. 
Ammoniumcyanid ist das einzige Ammonium- 
salz, das mit Natriumpikrat keine Fällung 
gibt, weil die Verbindung sofort in das 
lösliche isopurpursaure Ammonium übergeht. 
Man mnss also zunächst die Cyanwasser- 
stoffsäure mit SUbemitrat entfernen. Ist 
das Ammonsalz mit anderen Verbindungen 
vermengt, so isoliert man dasselbe ent- 
weder durch Sublimation, oder durch Ent- 
fernung der anderen Elemente mit den ent- 
sprechenden Fällungsmitteln. Als Reagens 
wird stets eine kalt gesättigte Lösung 
von Natriumpikrat angewendet. Für quan- 
titative Bestimmungen muß man die 
Ammoniumsalzlöeung möglichst concentrieren, 
um genau quantitative Fällung und gute 



Kristalle zu erhalten. Dabei bringt msD 
die reagierenden Lösungen kochend zu- 
sammen und läßt sie nach ihrer Vereinigung 
in einem kochend heißen Wasserbade von 
großem Rauminhalt mit diesem langsam er- 
kalten. Die Kristalle werden dann mit 
Filtrierpapier oder auf dem Tontelier ab- 
gepreßt und gewogen, äorgfältigstes Arbeitea 
ist dabei erforderlich. Schließlich erwähnt 
Verfasser noch die Tatsache, daß Natrium- 
karbonat mit Natriumpikrat eine mehr oder 
weniger starke Fällung ergibt, während 
Natriumbikarbonat und die anderen Natrium- 
salze kerne Fällung hervorrufen. Das Ver- 
halten von Litbiumkarbonat ist nicht unter 
sucht worden. — he. 

Bestimmung des Puringehaltes 
im Harne mittels Purinometer; 

Die im Harne vorkommenden Purine: 
Hypozanthin, Harnsäure, Guanin, Methyl- 
xanthin bezeichnet man als exogene oder 
endogene Purine, je nachdem sie von äeä 
Purinen der Nahrungsmittel herrfihren oder 
aus dem Zerfall der Nukle^ne im Stoff- 
wechsel stammen. Die Menge der exo* 
genen Purine steht im direkten Verhälintoae 
zur Menge der aufgenommenen Nahrung. 
Wenn das zwischen den Purinen der Nahr- 
ungsmittel und des Harns bestehende Ver* 
hältnis bestimmt wird, treten audi die Vor- 
teile einer systematischen Bestimmung des 
individuellen exogenen und endogenen Pnriitf 
hervor. Die Kenntnis der endogenen Pnrui* 
große der Patienten und die wiederholte 
Bestimmung des Harnpurins ermöglichen zu- 
sammen mit dem Gebrauch von Tabdteii, 
die den Paringehalt der Nahrungsmittel 
angeben, die genaue Regulierung für die 
tägliche Tätigkeit des Stoffwechsels im 
Körper. 

Das Purinometer besteht aus einen 
graduierten Cylinder, der durch einen durek- 
bohrten Hahn in 2 Teile geteilt ist. 

Bei geschlossenem Hahn werden 90 oem 
des gesamten gemischten und vom EiwdiS 
befreiten Tagesham und 20 com der Lösung I 
(Ludung's Magnesia -Mischung 100 cem, 
20 proc. Ammoniakflüssigkeit 100 com, Tal- 
cum 10 g) in den Cylinder eingefüllt. Die 
Phosphate werden dadurch vollständig gefällt 
und nach Oeffnung des Hahnes im unteren 
Teil des Apparates gesammelt. Danack 



der Hahn wieder gesehloeBen und 
II (Siibernitrat 1 g, starke Ammoniak- 
Basigkeit 100 ccm, Wasser 100 ccm, Talcam 
g) bis zur Marke 100 zugeftlgt und der 
pparat 24 Standen bei LiohtabsehaU bel- 
lte gestellt Die Menge des Niederschlages 
Kabikeentimetern, maltipliciert mit l^ö 
^roeentsatz) nnd einer empu^isdien Größe^ 



9» 



! die ungeffthr 0^001 betrigt and fttr jeden 
- Apparat besonders bestimmt ist^ ergibt den 
I Procentsatz des Stickstoffes. Wird diese 
I Größe maltipliciert mit der täglichen Ham- 
I menge in ccm and dividiert durch 100, so 
erhält man den gesamten täglichen Purin- 
I Stickstoff. A. .SV. 

I Med, Woche 1903, 401, 



Pharmakognosie. 



^er Colchioingehalt der Herbst- 
zeitlosesamen. 

Um die noch nicht völlig geklärte Frage 
dem Sitz des Alkaloides in den Herbst- 
jätlosesamen zu entscheiden und um fest- 
stellen, ob der Alkaloidgehalt im Laufe 
Jdbres eine wesentliche Abnahme er- 
brt, hat H. Blau in Graz eine Reihe sehr 
stroktiver Versuche angesteUt 
Während die meisten Arzneibtlcher zur 
ieiBtellung von Colchicumpräparaten eine 
'kleunerung des Samens vorschreiben, ver- 
Hübler (Archiv der Pharm. 1865, 
Z),Hertel (Pharm. Zeitschr. f. Ru Irland XX, 
ibiZeisel (Monatsh. f. Chemie 1887,557), 
•emel (Chem.-Ztg. 1887, 24), Dannen- 
^g (Pharm. Ztg. 1880, 658), Morris 
kmeric. Joum. of Pharm. 1881, 6) und 
larth (Archiv der Pharm. 1898, 361) die 
ieht, daß der Sitz des Alkaloides aus- 
lieblich in der Samenschale ist, em Zer- 
kinem des Samens vor der Extraktion 
unnötig sei. Blau hat nch der Mtthe 
iterzogen, durch Abfeilen von etwa 2500 
itmen 10 g Samenschale zu sammeh und 
dieses völlig emwandfreie Material unter- 
1 

Für den Goichicinnachweis empfiehlt 
Hau als sicherste Reaktion diejenige von 
hragendorff: Zusatz von Salpetersäure be- 
kt dunkeiviolette Färbung, die beim vor- 
itigen Verdfinnen mit Wasser in Gelb 
imsdilägt und mit Kalilauge in Ziegelrot 
^bindert. 
Zar Gewinnung des Colchicins 
t Verf. folgendes Verfahren angewendet: 
Material wird mit der dreifachen Menge 

prDc> Alkohol am Rückflußkühler im 

ITaBBerbade 3 Stunden lang erhitzt, nach 
Erkalten und Filtrieren der Alkohol ab- 
hstülitft, der Rückstand in kaltem Wasser auf- 
gesommen und längere Zeit stehen geUssen. 



Diese Lösung wird durch FOfrieren von Harz 
und Oel befreit, viermal mit Chloroform aus- 
geschüttelt, die Auszüge eingedampft und 
nochmals in derselben Weise behandelt Die 
dann nach dem Verdampfen des Chloroforms 
verbleibende Chloroform-Colcfaidnverbindung 
wird mit Wasser zersetzt und nach dem 
Eintrocknen gewogen. 

Auf diese Weise wird die Umsetzung des 
amorphen Colchicins in das kristallisierte 
Colchiceln vermieden, die stets emtritt, wenn 
zur Extraktion säurehaltiger Alkohol ange- 
wendet wird. 

Die Analysenergebnisse des Verfassers 
waren nun folgende: 

Gesamtgehalt der Samen an 

Alkaloid 0,379 pGt 

Alkaloidgehalt der abgefeilten 

Samensdialen .... 0,977 » 
Alkaloidgehalt von ein Jahr 

altem Samen .... 0,504 » 
Alkaloidgehalt von 20 Jahre 
altem Samen, der nicht 
sorgfältig gegen Feuchtig- 
keit geschützt aufbewahrt 

war 0,180 » 

Alkaloidgehalt von über 30 
Jahre altem, in gut ver- 
schlossenem Gefäß aufbe- 
wahrtem Samen . . . 0,202 » 
Alkaloidgehalt von über 20 
Jahre altem, in innen mit 
Blech verkleideter Holz- 
büchse aufbewahrtemSamen 0,2108 » 
Ein Nachdunkeln von Tinktur 
und Wein erklärt Blau durch Bildung 
von Colchicoresin, die bei längerem Auf- 
bewahren stets eintritt und natürlich den 
Alkaloidgehalt vermindert 

Die Gesamtergebnissei von Blau'% 
Untersuchungen hissen sich kurz wie folgt 
zasammenfassen : 



40 



1. Das Colehiciii hat in den Samen seinen 
Sitz aoBSchlieClich in der braunen Samen- 
sehale. Ein Zerkleinem der Samen ist da- 
her zur Darstellnng der officineüen Präparate 
wie des Golohioins nicht nötig. 

2. Alte Samen enthalten selbst bei nicht 
vollkommen zweckmäßiger Aufbewahrung 
noch reichlich Colchidn, weshalb von einer 
jährliehen Erneuerung abgesehen werden 
kann. 

3. Das Colchicin läßt sich aus den Samen 
durch 85proc. Alkohol im heißen Wasser- 
bade in 3 bis 4 Stunden vollkommen aus- 
ziehen. 

4. Zur Bereitung der Tinktur empßehlt 
sich die Verwendung einer einheitlichen 
Temperatur^ als welche die des siedenden 
Wasserbades in Vorschlag zu bringen wäre. 

A, St. 
Z&itsehr, d, Äüg. oesterr. Äpoth.- Ver. 1903, 1067, S 

(«Wenn die meisten Pharmakopoen «vor- 
sichtige» Aufbewahrung der Samen fordern 
— es ist darunter wohl Schutz vor Feuchtig- 
kdt zu verstehen — so usw.» sagt Blau 
auf Seite 1093. Die wirkliche Bedeutung 
von «Gaute servetur», «Vorsichtig aufzu- 
bewahren» dflrfte der Verfasser doch wohl 
kennen? D. Ref.) 

Oehadtbestimiiiung in Semen 
ColcliicL 

Der Gehalt der Herbstzeitlosensamen an 
Golchicm wurde bisher zu 0,2 bis 0^6 pGt. 
angegeben, der der Zwiebelknollen zu 0,08 
bis 0;2 pGt. 

Bredemann hat die bisher bekannten 
Bestimmungsmethoden nachgeprüft (Preis- 
arbeit der Hagen- Buchholx-Stittnng d. 
Deutaeh. Apoth.-Vermns 1903 d. Apoth.- 
Zeitung Nr. 93 u. folg.) und nach einer 
* verbesserten Methode wesentlich höhere 
Zahlen erhalten. 

Als gänzlich unbrauchbar zur quantitativen 
Bestimmung des Golchicins erwiesen 
sich die Ausfällungsmethoden. Nagelvoord 
läßt mit 50proc. Alkohol ausziehen, den 
Alkohol abdestillieren und aus dem wässer- 
igen RQckstand das Alkaloid mit Tannin 
fällen, das Tannat mit Bleioxyd zersetzen, 
und das Golchicin mit Chloroform ausziehen; 
dasselbe wu*d dann noch mit Alkohol und 
Petroiäther gereinigt. Die Methode be- 
rücksichtigt nichty daß das Coichiein durch 



Tannin nicht quantitativ gefällt wird, auch 
nicht, daß dasselbe in Petroleumäther (etwa 
1:1700) löslidi ist 

Cavendmi läßt mit verdünntem Wein- 
geist, welcher mit Schwefelsäure angeB&aert 
ist, ausziehen, und mit Bleiaoetat fiUlen. 
Das Filtrat wird entbleit und nach Ver- 
jagung des Sehwefelwasserstofb mit einer 
Quecksilberchlorid - Jodkaliumlösung gefällt. 
Der Niederschlag wird nach dem Trocknen 
gewogen und auf Golchicin umgerechnet 
Fflr diese Berechnung fehlt jedoch die sichere 
Grundlage; auch erfolgt die Fällung nicht 
vollständig und ist der ^^ederschlag in 
Wasser nicht unlösUch. 

Oordin und Prescot bedienen sich des 
Ausschfittelungsverfahrens. Sie extrahieren 
mit 95proc. Alkohol, destillieren denselbeD 
ab und behandehi den Rückstand ab- 
wechselnd mit Wasser und mit PetrotiUher. 
Das Verfahren ist sehr umständlich und auch 
ungenau, schon wegen der Löslichkeit des 
Golchidns in Petroiäther. Katx bedient 
sich zur Entfernung des fetten Oelee eines 
kleinen Stückchens Paraffin, welches mit dem 
Rückstand des alkoholischen Auszugs, nachdem 
derselbe mit Wasser und verdünnter Essig- 
säure aufgenommen ist, erwärmt, mit dem 
Gel zusammenschmilzt und nadi dem Er- 
kalten zu einem festen Kuchen erstarrt 
Das Filtrat whrd mit Ghloroform ausge- 
schüttelt, der Rückstand des Ghloroform- 
auBzuges mit etwas Wasser behandelt, ge- 
trocknet und gewogen. Hier entsteht da- 
durch ein Fehler, daß Golchicin in Wasser 
löslich ist, und daher nicht vollständig in 
das Ghloroform übergeht Dies kann nach 
Linde vermieden werden, wenn man die 
wässerige Lösung mit Salz sättigt, das 
Alkaloid also gewissermaßen aussalzt 

Bredemann hat damit gleichfalls gute 
Resultate erhalten, und unter Benntznng 
der ifa^x'schen Methode folgende, recht 
brauchbare Vorschrift zur Goldiicin- 
bestimmung ausgearbeitet: 

50 g des alkoholischen Auszuges werden 
auf 20 g eingeengt, dann 0,5 g festes 
Paraffin und 20 g Wasser hmzugefügt nnd 
bis zum Schmelzen des Paraffms und bis 
zur völligen Verjagung des Alkohols weiter 
erwärmt, sodaß 10 bis 15 g zurückbldben. 
Nach dem völligen Erkalten wird die 
Flüssigkeit von dem auf ihr sdiwimmenden 



41 



festen Kudien, bestehend ans Pftratfin nnd 
fettem Ode, durch ein angefeuGhtetee Filter 
abfiltriert Der Paraffinknohen wird anf 
dem Wasserbade mit 10 g Wasser nnd 
1 g Essigsäure bis zum Schmelzen des 
Kndiens erwftnnt, die Flfissigkeit nach dem 
Erkalten durch dasselbe Filter filtriert und 
letzteres samt Schale und Paraffmkuchen 
gut naehgewaschen. Die verdnigten blanken 
FUtrate werden im Schütteltricbter mit soviel 
Ghlomatrium versetzt, daß eine gesättigte 
LOsong entsteht und event noch eine Spur 
(%lomatrium ungelöst bleibt Darauf wird 
zuerst mit 20 cem und dann mit je 10 ccm 
Chloroform ausgeschflttelt^ und die Aus- 
sohfittelung solange wiederholt, bis einige 
l^fen der wiBserigen Goldiicinlösung, vor- 
äehtig an der Seite eines Reagensglases zu 

Y2o'^oi™^~*^od^^^™l^^i^S fließen 
D^ an der Berflhrungsstelle nur noch 
hfichstens eme minimale Trübung hervor- 
infen. 

Die Ghloroformausschflttelungen werden 
dnrdi ein kleines^ mit Chloroform getränktes 
Filter in ein Bedierglas filtriert, das Chloro- 
fonn verdunstet y der Rückstand zur Zer- 
i^nng der Chloroformverbindung des Col- 
dudns mit wenig Wasser gelöst, wenn nötige 
filtriert, das Wasser verdunstet und der 
Eflekstand über Schwefelsäure bis zum 
gleichbleibenden Oewicht getrocknet und 
gewogen. • 

Auf diese Weise fand Bredemann bei 
der üntersndiung von 7 Proben von Samen 
bis zu 1,34 pCt, in 5 Proben von Zwiebeln 
l» zu 0,62 pCt Colchiom ; Tmktnren ergaben 
1» zu 0,072, Vinum Colchici 0,14, Aoetum 
Oolehid 0,05, Oxymel Colchici 0,002, 
frisehe Blüten (66,6 pCt Feuchtigkdt) 
0,6 pGt, getrodknete 1,8 pCt, frische 
Zwiebeln (69 pOt Feuchtigkeit) 0,19 und 
fiisdie, unrttfe Samen (85,7 pCt Feuchtig- 
keit) 0,03 pCt. Colchicin. 

Bredemann hat femer die Methode von 
Kremel, welche der JTaf^'schen ähnlich 
irt, nachgeprüft, führt auch die Schicke' 
m^A'flche Methode an und machte auch eine 
Fh>be mit dem Verfahren, welches Keüer 
zur Emetinbestimmung m der Ipecacuanha- 
WQixel angibt^ ohne brauchbare Resultate zu 



Maßanalytische Besthnmungen des Colchi- 
BS werden von Dragendorff, Oordon und 



IVescoi und von Kippenberger angeführt. 
Alle diese Methoden erwiesen sich als gänz- 
lich unzuverlässig. 

Zu erwähnen sind noch die von Brede- 
mann angestellten Versuche über die beste 
Extraktionsmethode. Ob 60 oder 90pr^c. 
Alkohol verwendet wurde, war von keinem 
Einfluß auf die Ausbeute; dagegen werden 
gepulverte Samen besser ausgezogen als 
ganze; die entsprechenden Versuchsreihen 
gaben durchweg höhere Zahlen. Es ist dies 
leicht zu erklären, obwohl das Alkaloid seinen 
Sitz ausschließlich in der Samenschale hat, 
dringt eben das Lösungsmittel in die zer- 
trümmerten Zeihreihen bedeutend leichter 
ein. Morris, Dannenberg und neuer- 
dings Blau (Ph. C. 45 [1904], 39) 
halten im Gegensatz hierzu das Zerklebem 
der Samen für überflüssig. Eine von Brede- 
mann beigegebene Tabelle zdgt, daß die 
Perkolation mit 60proc. Alkohol die besten 
Resultate gibt 

Neuerdings veröffentlicht Panchaud 
(Arbeit d. Schweiz. Pharmacop. Kom. d. 
Schweiz. Wophschr. f. Chemie u. Pharm.) 
eine vereinfachte Methode zur Colchicm- 
bestimmung. 

Er zieht die gepulverten Samen mit Chloro- 
form aus, welcÄiem Ammoniak zugesetzt 
wird, filtriert einen bestimmten Teil ab, 
und bringt ihn durch Abdestillieren zur 
Trockne. Der Rückstand wurd in Chloro- 
form und Aether gelöst und das Alkaloid 
mit Petroläther ausgefällt Dasselbe wird 
auf ein Filter gebracht, mit Petroläther 
abgespült, nodimals in warmem Chloroform 
gelöst, und wie oben weiterbehandelt 
Schließlich wird das Alkaloid auf einem 
gewogenen FiHer gesammelt, getrocknet und 
gewogen. 

Die Ausbeute beträgt etwas über 0,6 pCt, 
ist also wesentlich geringer als die von 
Bredemann erhaltene, da em Teil des 
Aikaloids in den Petroleumäther übergeht 
(siehe oben), dagegen soll das erhaltene 
Präparat ein sehr reiches sein. Fr, G, 



Ueber Rosenholz. 

Die Untersuchungen, welche R, Müller^ 
Graz (Pharm. Post 1903, S. 566), über 
die Stammpflanzen des Rosenholzes angestellt 
hat, ergaben folgendes; 



42 



Von den 15 uniersuchten Proben von 
Rosenholz konnten 5 sicher von Convol- 
vnlns scoparius abgeleitet werden, weitere 
5 mtlssen zwar auch zur Gattung Oonvol- 
vulus gerechnet werden, stammen aber von 
anderen Arten ab, und die fibrigen gehören 
aftderen Familien an. 

Als Stammpflanze des echten Rosenholzes 
(welches Schiinmel & Co. unter der Be- 
zeichnimg Rosenholz aus Teneriffa erhielt, 
und aus welchem sie durch Destillation 
tatsäehliob Rosenholzöl gewannen) ist Gon- 
volvulus scoparius L. anzusehen. 

In der Literatur werden weiterhin als 
Stammpflanzen noch Oonvolvulus floridus 
und Convolvulus canarienüs angeführt, es 
gelang dem Verf. aber nicht, auf Grund 
der anatomischen Untersuchung zu ent- 
scheiden, ob dies richtig ist Im Holz ist 
das ätherisdie Gel bezw. dessen Mutter- 
sabstanz in geringer Menge gleichmäßig 
verteilt, sodaß mikrochemische Reaktionen 
nidit zum Ziele führen. In der Rmde 
flnden sich bei allen drei Arten Milchsaft- 
schläuche, deren Inhalt sich mikrochemisch 
gleichartig verhält und als Muttersubstanz 
des ätherischen Oeles angesehen werden 
könnte, falls die Rinde bei der Gewinnung 
des Gels mit dem Holze zusammen ver- 
wendet wird; der Verf. konnte jedoch nicht 
in Erfahrung bringen, ob diese Voraus- 
setzung zutrifft. Dann aber könnten noch 
andere Gonvolvulus-Arten als Mutterpflanzen 
gelten, welche in der Rinde Sekreträume 
besitzen, deren Inhalt der gleiche ist, wie 
bei den obengenannten Arten. g. 



Ueber eine ostafrikanische 
Eautschukprobe, 

die in der Wadrumaforst — in der Nähe 
von Mombassa — gewonnen und der 
englichen Regierung zur Prüfung auf ihren 
Handelswert vorgelegt worden war, wird 
berichtet, daß sie von den Sachverständigen 
als feiner, harter, roher Kautschuk be- 
zeichnet worden ist, der sehr gut verkäuflich 
sei. Es war ein kugelförmiger Körper von 
etwa 3 Zoll im Dm'chmesser, außen licht- 
braun und etwas klebrig, im Innern fleckig, 
teils weißlich, teils braun und weniger 
klebrig als außen. Die Probe war etwas 
porös und mit kleinen Pflanzenresten durch- 



setzt, sehr elastisch, sodaß Probestreifen sich 
stark strecken ließen, ohne zu reißen; bei 
einer Temperatur von 120 ^ C. kam sie 
teilweise zum Schmelzen. Die Analyse er- 
gab 4,2 pCt. Feuchtigkeit, 4,2 pCt Harz, 
87,7 pCt. Kautschuk und 3,9 pCt. Schmutz 
(einschl. 2,5 pCt Asche). —he, 

jyDie chemische Indtistrie" IhOS^ 525. 

Verfälschung von Radix 
Spigeliae. 

Durch Kultur von in frischem Zustande 
erhaltenen Pflanzen, von welchen die Mary- 
landische Splgeliawurzel gesammelt wird, 
gelang es R. H. Irue im Ackerbau- 
ministerium in Washington die Pflanze fest- 
zustellen, von welcher eine häufig vor- 
kommende Verfälschung oder Yerwechseking 
derselben abstammt. Es ist dies RueUia 
ciliosa, eine Acanthacee, welche sich durdi 
das Vorkommen von eigenartigen Cysto- 
lithen und stark verdickten Steinzellen aus- 
zeichnet, die im Längsschnitt das Aussehen 
von querdurchschnittenen Bastfasern besitzen 
und in der Rinde des Rhizoms und der 
Wurzel vorkommen. ö. 

Pharmaeeutical Review 1903, S. 364. 

Darstellung und Eigenschaften von Maisia« 

Wird entfetterer Mais (nacli Apoth.-Ztg. 1903, 

679) mit siedendem Amylalkohol extrahiert, so 

geht, indem Gluten zurückbleibt, ein Teil der 

Proteine in Lösung. Aus dieser Lösung ist 

durch Benzol ein albuminoider Körper von der 

Zusammensetzung: Cjo^ H000N46O51S fällbar, der 

von den Entdeckern £ Douard und H. LabbS 

I Maisin genannt und zu 4 bis 4,5 pCt im 

I Maissamen enthalten ist. In Wasser und Salz- 

ilösuDgen ist es unlöslich, mit Wasser längere 

I Zeit gekocht erleidet es teilweise Spaltung. Es 

.ist in heißem Alkohol, h ei. em Amylalkohol und 

! heißem Aceton löslich, woraus es sich in der 

I Kälte oder auf Zusatz von Aether, Benzin usw. 

I als klebrige, gelbgefärbte, hornartig vertrocknete 

[Masse abscheidet Gute Lösungsmittel sind 

' siedender Propyl- und Isobutylalkohol, sowie 

verdünnte Alkalien. Ä. R. 

I Nach Douard und Labbe (Chem.-Z<^. 1903, 

I 797) besteht das Maisin aus einem Gemisch von 

mindestens drei Körpern, die sich durch ihre 

' verschiedene I/islichkeit unterscheiden. Das 

|a- Mais in ist löslich in Amylalkohol, das 

^- Maisin imlöslich in Amylalkohol, aber lös- 

I lieh in 90 proc. Aethylalkohol, das y - M a i s i n 

ist in beiden Alkoholen unlöslich. In der Kon- 

I stitution scheinen nur sehr geringe XTnterschiede 

zu herrschen. — he. 



43 



Fett&paltung durch Einwirkung 
von Pflansenfermenten. 

Das Verfahren der Spaltung von Fett- 
BiiireeBteniy den natürliohen Fetten, Oelen 
and Waefasarien in freie Fettaänren und 
Alkohole dordi Einwhrknng pfJanzlieher 
Fermente^ wie sie besonden in den Samen 
von Ridnnaarten enthalten aind, wnrde durch 
die Arbeiten von W. Connsteiny E, Hoyer 
and H. Warienberg (Ber. d. Deutseh. Ghem. 
Ges. 1902, 3908; vergl. Ph. C. 44 [1903], 
265) in weiteren Kreisen bekannt. Das 
Yerfahren ist unter Nr. 145 413 den Ver- 
einigten Chemischen Werken, A.-G. zu 
Charlottenburg, patentamtlich gesohfitzt. 

Bei diesem Verfahren ist es erforderlich: 
entens die Temperatur nicht unter 10^ und 
niclit Aber 40^ G. gehen zu lassen, und 
zweitens die nötigenfalls entsohälten und 
dann gonahlenen Bicinussamen mit etwa 
10 bis 20 pGt. des zu spaltenden Oeles 
nnd dner gentlgenden Menge essigsaure- 
hahigan Wasser mittels einer Farbmühle 
got zu verreiben und hierauf der Reaktions- 
nisdiung zuzusetzen. Die Gegenwart von 
EoigBfture, an deren Stelle auch Salz- oder 
SehwefeMure treten kann, ist unbedingt 
erforderlich, ebenso das Vorhandensein der 
theoretischen Menge Wasser entsprecheud 
der Gleidinng: 

RCOORi -f H2O = RGOOH + RiOH 

(B bedeutet «^ Radikal»). 

Nach einem Aufsatze in «Der Seifen- 
Umkant» 1903, 1093, wird die Ansatz- 
temperatur der Erstarrungstemperatur der m 
Arbeit genommenen Fette oder Gele durch 
Anvirmen derselben angepaßt. Wenn das 
Fett oder Gel die erforderliche Temperatur 
erreidit hat, so wird die säurehaltige Ricinus- 



Mitteiluiigeii. 

Samenemulsion hinzugefügt und während der 
ersten Stunde der Verarbeitung anhaltend 
stark gerührt. Die Reaktionsdauer beträgt 
20 bis 24 Stunden. Während dieser Zeit 
werden, um den Grad der Spaltung zu 
ermitteln, Proben gezogen und untersucht 
Ist die Spaltung vollendet, so wird durch 
geeignete Vorrichtungen mittels Wasserdampf 
auf 80^ erwärmt, eine bestimmte Menge 
Schwefelsäure zugesetzt und kräftig durch- 
gerührt, worauf sidi die emulsionsähnliche 
Mischung scheidet. Die Samenteile setzen 
sich zu Boden, darüber sammelt sich das 
Glyoerinwasser und über demselben die 
Fettsäure, allmählich sieh klärend. Nach 
Verlauf von zwei Stunden werden Bodensatz 
und Glycerinwasser abgelassen, die rück- 
ständige Fettsäuremasse umgerührt, noch 
weitere zwei Stunden stehen gelassen und 
die untere Schicht dann abgezogen. Diese 
Schicht, die noch Samenteile, Glyoerinwasser, 
aber auch viel Fettsäure enthält, wird mit 
dem gleichen Volumen und die im Ansatz- 
gefäß verbleibende Fettsäure mit 5 pGt. 
heißem Wasser durchgekrückt und etwa 
16 Stunden der Ruhe überlassen. Die 
Ifittelschicht wird nötigenfalls nochmals ge- 
waschen, und endlich werden die Wasch- 
wässer auf Glycerin und die gesammelten 
Fettsäuren weiter verarbeitet 

Bei den von Dr.-Ing. E, Hoyer an- 
gestellten Versuchsreihen wurde Ricinus- 
samen in der Menge von 6,6 bis 6,7 pGt 
des angewandten Fettes verwendet Die aus 
den Ricinussamen herstammende Ricinusöl- 
säure deckt den Gewichtsverlust durch 
Glycerinbildung, sodaß beim Fermentver- 
fahren die Fettsäureansbeute fast gleich ist 
der Menge des angewendeten Oeles, wie 
nachstehende Zusammenstellung zeigt : 



Gel 


Höhe der 
Spaltung 


Angew 
üel 


endet: 
Ricinussamen 


Gewo 

Fettsäuren 


nnen: 

Glycerin 
280 B(? 


Btmnwottsamenöl 
Erdnu'^öl 


90 pa 

92 :. 


508 kg 
500 


20 kg 
20 


506 kg 
502 


54,4 kg 
43,2 


Kokosöl 


85 


.513 


21 


514 


59,8 . 


Leinöl 


93 


500 ^ 


20 > 


Ö05 . 


48 


Palmöl 


91 


540 


21 - 


539 * 


53,7 


Palmkernöl 


88 • 


790 


32 • 


798 - 


86,5 > 



44 



Um den SpaltnngBgrnnd des Reak-| 
tionsgemisches zu erfahren, erw&rmt man 
naeh Hoyer eine gezogene Probe im 
Reagensglase, setzt 4 bis 5 Tropfen 25proc 
Schwefelsäure hinzu, kocht auf, stellt dann 
das Reagensglas längere Zeit in ein Gefäß 
mit siedendheißem Wasser, gieCt schließlich 
die sich trüb ausscheidenden Fettsäuren in 
ein anderes Reagensglas, entwässert sie durch 
Kochen und filtriert dieselben. Von dem 
klar filtrierten Fettsäuregemisch werden 2 g 
mit 60 bis 80 ccm Alkohol (95proc.) auf 
dem Wasserbade bis zum Kochen erhitzt 
und unter Zusatz von Phenolphthalein als 
Indikator mit !Normal-Kalilauge titriert 

Es erfordern zur Sättigung: 
2 g BaumwoUsamenölsäure 7,4 ccm Normal-KOH 
" ~ . 7,2 . 

.9,4 . 

.7,0 V 

.7,5 » 

. 9,0 ^ 



2 g Erdnußölsäure 
2 g Kokosölsäure 
2 g Leinölsäure 
2 g Palmölsäure 
2 g Palmkemöisäure 



Diese Werte der reinen Fettsäuren in 
Vergleich zu den gefundenen TltratioDfl- 
werten gestellt, ergibt den Spaltongsgrad der 
Probe. 

Die Glycerinbestimmung kann in der 
flblichen Weise ausgeführt werden, indem 
man 100 g einer Durchschnittsprobe der 
Glycerinwässer mit 400 g absolutem Alkohol 
und 150 g Aether schüttelt, über Nacht 
stehen läßt, die abgeschiedenen Albumine 
abfiltriert und sorgfältig mit Aetheralkohol 
nachwäscht. Den Aetheralkohol entfernt 
man durch Abdestillieren und bestimmt im 
zurückbleibenden Rohglycerin durch Aoe* 
tylierung den Gehalt an Reinglycerin. 

Ueber das Verhalten tierischer Fette bei 
der fermentativen Spaltung behält sieh 
Hoyer weitere Mitteilungen vor. A. R. 



Therapeutische Mitteilungen. 



Aceton -Vergiftung. 

Von Cojhnann in Duisburg wird über 
eine Aceton- Vergiftung nach Anlegung eines 
Gelluloid-Muilverbandes berichtet Er rät, 
denselben niemals direkt auf dem Körper 
des Patienten anlegen zu lassen, sondern 
ihn auf einem Gipsmodell herzusteUen und 
dann erst anzulegen. A. St. 

Münch. med. Wochschr. 1903^ 1566, 

Behandlung 

des Schleimhautlupus der Nase 

mit Pyrogallussäure. 

In der Münch. Med. Wochenschr. 1903, 
1330, empfiehlt Wittmaack die Pyrogallus- 
säure nach dem Abtragen tuberkulösen 
Gewebes in Form von 10 bis 20proc. Va- 
selinsalbe anzuwenden. Die Behandlung 
wird von den Patienten gut vertragen, hat 
weder Komplikationen von Seiten des Ohres 
noch allgemeine Intoxikation zur Folge und 
verursacht geringe Narbenbildung und Atro- 
phie der Schleimhaut. A. St 



Salzinfusionen. 

Donath benfitzt zur Infusion ein Salz- 
gemisch, welches möglichst der Asche des 

Blutes entspricht, und wendet es in Form nngen genau beschrieben ist 
amer 1,15 proc, dem Blute isotonischen | 



Lösung an. Die Zusammensetzung dieser 
«kfinstlichen Blutsalzlösung» ist: Ealil 
flulfurici 0,25 g, Kalii chlorati 1 g, Natrii 
chlorati 6,75 g, Kalii carbonici 0,4 g, Natrii 
phosphorici 3,1 g, Aquae destiUatae 1000 g 
Wiener Med. Presse 1903, 1702. 

Eine neue Form von Bleiver- 
giftung. 

Durch Verwendung eines PoUermittda, 
welches fein zerkleinertes Blei enthU^ 
kommen nach Schrakamp in Marmor- 
Schleifereien chronische Bl^vergiftungen vor. 
Zur Verhütung derselben empfiehlt Verf. 
vor allem die Ausdehnung der bei der Blei- 
industrie üblichen VorsichtsmaOregehi auch 
auf die Marmorschleifereien. A. St. 

Deutsche Medde-Ztg, 1903, 804. 

Wurmkrankheit der Bergleute. 

Unter Bezugnahme auf die Arbeit in 
Ph. 0. 44 [1903], 848 teUt uns Herr Hugo 
Ooldrnann in Brennberg-Sopron (Ungarn) 
mit, daß im Jahre 1903 von ihm ein Buch 
«Die Hygiene des Bergmannes» ht^W.Rnapp 
in Halle a. d. Saale erschienen ist^ worin 
die Ankylostoma nach den letzten Forsdi- 



45 



Photographisohe Mitteilungeii. 



VidU-Füms. 

Die bisher gebräaohlichen RoUfUms boten 
der Glasplatte gegenüber wohl mancherlei 
YorteOe, wiesen andrerseits aber so viele 
MSngel auf^ daß ihre Verwendung eine ver- 
hftltnismftrig geringe blieb. Vor allem war 
es nnmdglieh; eine oder mehrere Aufnahmen 
nadi der Belichtung fflr die Entwickelung 
auszusehalten, auch konnte das Bild nicht 
mit der Mattscheibe emgestellt werden. 

Der nene Vidü Film der Leipziger Buch- 
binderei-Akt-GeB. vorm. Gfusiav Friixsche 
hilft alledem bestens ab. Er besteht aus 
dnem Schutzband, an welchem zwOlf Einzel 
Qmbl&tter festgeklebt sind. Zwischen 
je zwei dieser Filmblätter befindet sich ein 
Stfick lichtdurchlässiges Pergamentpapier, 
welches die Stelle einer Mattscheibe vertritt 
Jede Aufnahme kann somit sdiarf emge- 
stellt und einzeln vom Schutzband fflr die 
Entwickelung losgelöst werden; eine sinn- 
räefae Sperrvorrichtung ermöglicht es, die 
fifarigen Aufnahmen oder die unbelichteten 
Fdmblfttter wieder so aufzurollen, daß sie 
selbst gegen Tageslicht genügend geschützt 
sind. Die Vidil-Fihn-RoUe ist nicht dicker 
wie eine gewöhnliche FilmroUe und paßt m 
jede Kollfihn-Gamera. Bm, 



Die relativ gröBte Blenden- 
öffiinng eines Objektivs 

ermittelt man nadi Eder'% Jahrbudi 1903, 
17, auf folgende einfache Weise: 

Man stellt auf der Mattscheibe auf einen 
weit entfernten Gegenstand scharf ein und 
ersetzt die Mattscheibe dann durch einen 
Karton, in dessen Mitte em kleines Loch 
angebracht Ist Hinter diesen Karton stellt 
man eine Lichtquelle so auf, daß deren 
Strahlen durch das Loch im Karton von 
binteii in das Objektiv fallen und auf der 
Vorderseite desselben in Gestalt eines 
parallelen Strahlenbündels wieder austreten. 
Bringt man vom auf dem Objektiv an 
Stdle des Deckels eine Mattglasscheibe an, 
so ersdieint auf dieser em Lichtkreis, weldier 
der brauchbaren Oeffnung des Objektivs 
bezw. der Blende entspridit und 



Das Photographieren von 
Blumen 

ist nur mit orthochromatischer Platte mög- 
lich. Außerdem muß man gewisse tedinische 
Handgriffe beachten, wie sie der Pflanzen- 
freund Maumen6 im «Jardin» gibt Die 
Aufnahme Ist überall zulftasig, nur nicht bei 
zu grellem Sonnenschdn, weil dieser falsche 
Reflexe gibt und das Bild hart macht 
Pflanzengruppen müssen sich vom Hinter- 
grund kräftig abheben; eventL muß man 
einen schwarzen Vorhang als Hmtergrund 
anbringen ; sind die Photographien aber zur 
Illustration von Büchern bestimmt, so ist 
ein Hintergrund von blaugrauem Ton an- 
gezeigt Bm, 
Phot. Rundaehau 1903, 306. 



Silbersohleier. 

Die mit diesem Schleier behafteten Nega- 
tive sind in der Durchsicht von rotgelber, 
in der Aufsicht von grünblauer Silberfarbe. 
Die Ursache liegt gewöhnlich in ungenügen- 
dem Fixieren; bei Anwendung des sauren 
flxierbades läßt man sich vielfach durch 
dessen klares Aussehen täuschen, es weiter 
zu benutzen, trotzdem es vieUeicht bereits 
gründlich erschöpft ist. Bei Behandlung 
mit Ueberschuß von frischem Fixiematron 
verschwindet dieser Silberschleier. 

Eine andere Art von Silberschleier ent- 
steht dadurch, daß versehentlich Fixiematron 
in den Entwickler gelangte. Bm. 

Phot Rundschau 1903. 



,,Li88igret'* 

ist ein kleiner Klapptaschen-Stereoskop- Appa- 
rat, den die Leipziger Buchbinderei-Akt.-Ges. 
vorm. Oustav Ptitxsche in den Handel 
bringt. Das kleine Instrument ist ganz aus 
Pappe gearbeitet und läßt sich bequem in 
der Rocktasche unterbringen. Die Stereo- 
skopiBche Wirkung ist trotz der einfachen 



Ausstattung und des überaus billigen Preises 

dessen '(^ Mark einschl. 12 Bildern auf Bromsilber- 

DorAmeHser man nur zu messen braucht papier) eine ganz vorzügliche. Bm. 

Bm. 



46 



BOcherschau. 



Jahrbaoh der Chemie. Herausgegeben 
von Richard Meyer. — General-Re- 
gister über die Jahrgänge 1891 bis 
1900 (Bände 1 bis 10), bearbeitet von 
W. Weichelt, Korpsstabsapotheker a. D., 
Goblenz. — Brannschweig 1903. Druck 
und Verlag von FHedrich Vieweg d- 
Sohn. — 319 Seiten lex.-8ö — Preis: 
in Halbfranzband 12 Mark. 
Wesentlich verspätet, aber immerhin will- 
kommen erscheint das vorliegende Register über 
die ersten zehn Jahigänge dos durch seine 
Reichhaltigkeit geschätzten und wiederholt (zu- 
letzt Ph. C. 43 [1902], 614) besprochenen Jahr- 
buches. Möge es dem sorgsamen und fleißigen 
Bearbeiter vergönnt sein, in sechs Jahren den 
2. Band über das 2. Jahrzehnt folgen zu lassen 
und zwar rechtzeitig, aber ohne Generaltitel — 
der hier überflüssig erscheint — und auch nicht 
als besonders käufliches Buch, sondern als not- 
wendigen Zubehör einer Folgeschrift, durch den 
deren Verwendbarkeit wesentlich erleichtert 
wird. — y. 

Jahrbuoh der Chemie. Bericht über die 
wichtigsten Fortschritte der reinen und 
angewandten Chemie. Herausgegeben 
von Bichard Meyer. XII. Jahrgang 
1902. — Braunsohweig 1903. Druck 
und Verlag von Friedrich Vieweg 
& Sohn. XII und 544 Seiten lex.-80. 
— Preis: in Leinwandband 15 Mark. 

Rechtzeitig und in derselben Stärk» wie im 
vorigen Jahre, trifft der vorliegende Band des 
beliebten Jahrbuchs ein. An Steile von Muth- 
mann übernahm Alfred Werner den Bericht 
über: «anorganische Chemie». Um die Be- 
arbeiter umfangreicher Abschnitte zu entlasten, 
wurde Fr. Quincke das X. Kapitel : «Anorganisch- 
chemische Großindustrie» und P. Friedlasndzr 
das XV. übertragen. Bas letztere enthält die 
Patente der: «Teer- und Farbenindustrie». Die 
Zahl der Abschnitte stieg hiemach um 2 
auf 17; die Mitarbeiterzabi beträgt — vom 
Herausgeber abgesehen — ebenfalls 17. 

Bei der grollen Stofffülle macht sich behufs 
rechtzeitigen Erscheinens des Jahrbuchs zahl- 
reiche Mitarbeiterschaft nötig; diese bewirkt 
freilich manche vom Herausgeber nicht auszu- 
gleichende Abweichungen in der Bearbeituncf. 
So besteht mancher Abschnitt zum wesentlichen 
nur in der Anführung des Schrifttums, während 
andere eine zwar kurze, aber sorgsam das 
Wichtigste her\'orhebende und bisweilen auch 
kritisch würdigende Inhaltsangabe bieten. Auf 
die Unzulänglichkeit des Abschnitts: «Pharma- 
ceutisohe Chemie» wurde bereits iin Vorjahre 
(Ph. C. 43 [1902], 615) hingewiesen. Die vom 
Herausgeber beliebte Schreibweise Torliegender 
Zeitschrift: «Zentralhalle» dürfte in bibliogra- 
phiBoher Bexiehung doch ein zu weit gehendes 



Entgegenkommen gegenüber der Aufdringlichkeit 
der neuesten Rechtschreibungsänderungen sein. 
— Das reichhaltige, neben einem ebenfalls sorg- 
sam gearbeiteten «Autorenregister» am Schlüsse 
angefügte «Sachregister» ist durch die erwähnte 
üngleichsrtigkeit der Arbeiten anscheinend be- 
einträchtigt worden. So vermißt man darin 
beispielsweise (S. 528) rarosäure, deren Zn- 
sammensetzang (8. 105) nicht, wie von Bayer 
<ib V. ViUiger annahmen : Sulfomonopersäare oder 
H^SO^, sondern (gemäß der Wahrnehmung 
Ca^^gOg + HgO = aSO^ + H^SO^ + 20) viel- 
mehr: HgSgOg sein soll (Armstrong db Lowry 
in Ghem. News S5, 193 vergl. aich Ph. C. 41 
[1900], 433, 447; 42 [1901], öf.5, 558, 592; 44 
[1903], 884). — y. 

Medicinal-Kalender für das Jahr 1904. 

Mit Benutzung der Ministeriaiakten. 
Erste Abteilnng: Oesebftftfi-Kalender 
usw. herausgegeben von Dr. B. Wekmer. 
Zweite Abteilung: VerfOgungen und 
Personalien usw. mit alphabetischem 
Namen- und Ortsehafts-Register. Berim 
1904. Verlag von August Hirsch- 
wald, NW., Unter den Linden 68. — 
XII, 346; LXXXIV, 1356, 52 Sdten 
und zwei halbjährliche Ealendarien auf 
Schreibpapier zum Einhängen. 16^. — 
Preis: in Leder- und Oalico-Band. 
4 Mk. 50 H. 

Im vorliegenden 55. Jahrgang des zuletzt 
(Ph. C. 43 [1902], 6Ö5) besprochenen Kalenders 
trat an Stelle des inzwischen verstorbenen Apo- 
thekers Dr. Dronke das Mitglied der k. tech- 
nischen Kommission für pharmaoeutisohe An- 
gelegenheiten 0. RoÜie, welcher die auf Arznei- 
mittel bezüglichen Abschnitte umarbeitete. Der 
ersten Abteilung wurden aui^er den oben an- 
geführten Seiten noch acht solche mit einer 
Kalendertafel zum Eintiagen besonderer Ter- 
mine nebst zwei weißen Blättern eingefügt. Ob 
diese Neuerung sich bewähren wird, erscheint 
fraglich, da man leichter das Nachsehen im 
Terminkalender versäumt, als einen im ge- 
wöhnlichen Tageskalender bewirkten Eintrag 
übeisieht. — Im zweiten Teile finden sich be- 
züglich der Anordnung keine merklichen Ver- 
ändemngen im Vergleich mit den letzten Jahr- 
gängen vor. 

Der Eirschwald^Bohe Aerzte- Kalender weist 
einige Eigentümlichkeiten auf, wie beispielsweise 
(bei der Aufzählung der MedicinaUPersonen nach 
Ortschaften) Namen und Approbationsjahr der 
Apotheker (letzteres fehlt bei manchen mittel- 
staatlichen Orten), sowie die Zahl und Art der 
höheren und mittleren Schulen. Dies und die 
Sorgsamkeit der Bearbeitung dürften dem alt- 
bewährten Unternehmen ein erfolgreiches Be- 
stehen des scharfen Mitbewerbes anoh weiterhin 
sichern. — y. 



47 



Verschiedene 

YeröffentlichoiLgexL des Kaiserlichen 
Patentamtes. 

Vom Monat November 1903. 

(Fortsetzung von Seite 30.) 

ۥ Oebranelisniiister. 

92. Flasche netikettierapparat, bestehend 
ans einer Anfeuchte vorhuhtung für die 
Flaschen und einer Anpreßvorrichtang für 
die Etikette. 210695. Kl. 81. Ä. Voü- 
Darmstadt. (7. 4. 03.) 

93. Flasohenkorb mit aas einem Stück be- 
stehendem Boden and Seitenwänden, mit 
oben angebördeltem Band. 210336. Kl. 81. 
A. ^e<^^-Metzingen. (2. 10. 03.) 

94 Mit t 'nlverbUiser versehener Zangen- 
spatel. 210753. Kl. 30. J. Eeasing- 
Düsseldorf. (7. 10. 03.) 

95. Cylindrische Fappdose für Yerbandstofife, 
mit aufklappbarem Schutzdeckel über einem 
Längsschlitz und mit seitlichen Einsteck- 
deckelo. 210843. Kl 30. Fäppeninduatrie- 
Berlin. (25. 9. 03.) 

96. Bürste zur Behandlung des Körpers mit 
SanersToff, gekennzeichnet durch eine Gas- 
leitung und Oeffnungen für das Gas zwischen 
den Borsten der Bürste. 210862. Kl. 30. 
Dr. Ziegdroih'Zehieüdoif. (8. 10. 03) 

97. Ais Flaschenverschluß dienender Tropfen- 
zähler, bestehend aus emom unten zKge- 
Bchmolienen Glasröhrchen, welches oJ^n 
eine mit Abtropfspitze versehene trichter- 
förmige Erweiterung trägt und in dem 
cylmdrischen Teile zwei Löcher aufweist. 
210599. Kl. 30. W. Schmidt S Cb.- 
LuisenrhaL (10. 9. 03.) 

9i Tropfkork, dessen centrale Bohrung un$i 
Glasstöpsel geeignet angeordnete Rillen be- 
sitzen, welche durch Verdrehung in Offen- 
nnd Versohl oßstellnng gebracht werden 
210864. Kl. 30. Dr. F. Äein«n-Oberpleis. 
(8. 10. 03 ) 

99. Desinfektionsapparat mit durchlöcher- 
tem Verdunstungscylinder aus Porzellan und 
die Desinfektionsflüssigkeit aufnehmendem 
Blechcylinder mit Docht. 211 062. Kl. 30. 
0. iVoWßcite-Froiburg. (10. 9. 03.) 

100. Aus einer Hülle und einem in dieselbe 
passenden Umschlag bestehendes Etui für 
Englisches Pflaster 211173, Kl. 30. 
H. V. Oimbem-EnimenGh. (13 10 03 . 

101. Desinfektionsapparat in Verbindung mit 
einem Formalin-Verdampfungsapparat,dessen 
Zuleitung mit einer Dampfleitung in Ver- 
bindung gebracht, mittels Drosselventil oder 
dgl. eine geeignete Mischung von Dampf 
und Formalin erzeugt. 210893. Kl. 30. 
Boy & Äz^Ä-Duisburg. \29. 6. 03.) 

lOS.Yorrichtung zum G^/?/0r' sehen Kohlen- 
säurebestimmungsapparat, besteh- 
end aus drei auf letzteren aufgeschliffenen 



Mitteilungen. 

! Chloroalciumröhren zur Absorption der 

I Feuchtigkeit der Luft. 210806. Kl. 42. 

I Zt*y<-Soerabaya. (28. 5. 03.) 

1 103. Flaschenfüllapparat, speciell für 
kohlensäurehaltige Flüssigkeiten, bei welchem 
die der Flasche entweichende Luft unter 
einen unter Federdruck stehenden £[olben 
geleitet wird. 211 179. Kl. 64. A. Jung- 
n«?*e/-Hamburg. (11. 8. Oi) 

104. Imprägnierungsapparat zum direkten 
Imprägnieren des Flascheninhaltes, mit 
zweiteiligem Sättigungsbehälter. 210 917. 
Kl. 85. F, Heuser k Co.-Hannover. (3. 
10. 03.) 

105. Vorrichtung zum Abfüllen von Limo- 
naden und dgl. in Kugelf laschen, bei der 
der übliche Konushahn durch ein Hubventil 
ersetzt ist und die zuzuführende Saftmenge 
durch den verstellbaren Hub einer Pumpe 
reguliert werden kann. 211048 Kl. 85. 
O. F. Oraf'E&nm, (10. 8 03.) 

106. Anordnung zum Pasteurisieren von 
Flüssigkeiten in Gefäßen, gekennzeich- 
net durch die Verbindung des Ge&ßes mit 
dem Ausgleichungsgefäß vermittels einer 
Schlüssel Verbindung. 211251. Kl. 6. L. 
iVo^e^Karlsruhe. (17. 10. 03.) 

I07.£lektri8ierapparat für Heilzwecke 
mit Trockenelementen und auf einem Brett • 
chen angeordneten Graphit-Rheostat, Strom- 
wender und Galvanoskop. 21 1 438. Kl. 30. 
A. fFoÄ^einttfA-Straßburg, (11. 9. 03.) 

108. Augenkompr esse aus schlauchförmigem 
Verbandgewebe (Mullsohlauch) mit Watte- 
füllung. 211292. KL 30. Lüscher 
4 Ä)wpcr-Fahr. (28. 8. 03.) 

109. Apparat zum Sterilisieren von Ka- 
thetern, bestehend aus einer die Katheter 
aufnehmenden Röhre und einem mit d'eser 
zu verbindenden Behälter zur Aufnahme der 
Sterilisierflüssigkeit. 211345. Kl. 30. C. 
Sttefenhofer-Uüncheii, (8. 6. 03.) 

110. Kanne für feuergefährliche Flüssig- 
keiten, mit am Kannenboden beginnendem, 
jedoch erst ein Stück über dem Boden 
durch die Kannen wand tretendem Ausguß- 
rohr. 211474. Kl. 34. W. Jfö/fer-Dres- 
den. (16. 10. 03.) 

lll.Einschlußthermometer, bei welchem 
durch die eigenartige Form einer in die 
äußere ümhüUungsröhre eingeschobenen 
zweiten Röhre eine Vergrößerung der Queck- 
silber- oder sonstigen Füllung bewirkt wird. 
211215. Kl. 42. A, Küchler db Söhne- 
Ilmenau. (9. 10. 03.) 

112.Einschlaßthermometer mit Skala 
auf einer inneren Glasröhre, in welcher eine 
hellfarbige Platte aus Milchglas, Celluloid 
oder sonstigem Material angebracht ist, um 
das Quecksilber oder andere Füllung in der 
Kapillare, sowie die Skala besser zu er- 
kennen. 211520. Kl. 42. A, EüMer 
d> .VöÄn«-Ilmenau. (10. 10. 03.) 



48 



113. Einsohlußthermometer mit ovalem 
bezw. flachgedrücl tem Umhüllungsrohr, in 
welchem die SAala auf eiuem eingeschobenen, 
ebenfalls ovalen bezw. flachgedrückten Rohr 
geteilt und geschrieben ist 211847. Kl. 
42. A Küchler db Söhne - Ilmenau. (24. 
10. 03.) 

114. Centrifuge für ärztliche Zwecke, 
mit KugeUager. 211203. Kl. 42. Dr. 
Thilenius und Chr. Wötxel-Soden. (19. 9. 
03.) 

115. Verschluß für Tropfgläser, bestehend 
aus einem Gummiring und einem Celluloid- 
bügel mit umgebogenen Enden, in denen 
der Gummiring hängt. 211793. Kl. 30. 
E. ÄöÄn/m-Scheesel. (18 8. 03.) 

116. Zahnwatte in verschlossenen Fläschchen, 
welche an Reklameständem befestigt sind. 
211611. Kl. 30. P. Z^i/'wÄr-Willmersdorf. 
(20. 10. 03.) 

117. Dose mit Eäucherf ähnchen, die auf 
einem auf sie aufzusteckenden, sonst in ihr 
aufbewahrten Stäbchen verbrannt werden. 
211844. Kl. 30. C. F. Oyriax & Co,- 
Gotha. (22. 10. 03.) 

118. Obj ektträger h alter für Mikroskope, 
mit Führung des Trägers durch Zahnstange 
und Sperrhaken mittels Pendelbewegung. 
211811. Kl. 42. P. 2%a^e-Berlin. (28.9.03.) 

ll9.Badethermomoter mit am unteren Teile 
des Gestelles angeordnetem Behälter zur 
Aufnahme einer geringen Menge der Bade- 
fiüssigkeit, wodurch die Temperatur ohne 
Halten des Thermometers in der Wanne 
bestimmt werden kann. 211687. Kl. 42. 
E. V. ^rawÄ;-Boppard. (1. 10. 03.) 

120. Exsiccator mit oben am Gehäuse befind- 
lichem Baume, zur Aufnahme des Trocken- 
mittels. 211601. Kl. 42. Ströhlein dt Ch.' 
Düsseldorf. (3. 10. 03.) 

121. Milchprüfungscentrifuge mit tangential 
angeordneten Probehülsen, durch deren Lage 
das Herausnehmen der Probegläser ermög- 
licht wird, ohne die Hülse in ihrer LAge 
zu verändern. 211825. Kl. 42. H. W. 
i?er^ner-Frankfurt. (9. 10. 03.) 

122. Maßanalytische Glasgerätsohaften 
mit im Querschnitt flachen Skalen- bezw. 
Markenrohr. 212058 Kl. 42. Fisoher 
& Äötrer-Stützerbach. (19. 10. 03.) 

129. Versohlaßkapsel für Gefäße aller Art 
mit nach außen umgerollten Zacken. 
211996. Kl. 64. Fabrik Schill' scher Ver- 
schlüsse, A.-G.-Gode8berg. (27. 10 0^.) 



62. 



63. 



D. Warenzeiehen (Wortzeichen). 

Neutraline für Pflanzenfette zu Speise- 
zweckeu. 62 852. Maecker <]&J./6ecA;-Hamburg 
(16. 9 03.) 

Nerol für einen Terpenalkohol : CioHigO 
(Hilfsstoff zur Herstellung künstlicher Riech- 
stoffe . 62953. Heine db Cb.-Leipzig. 
(21. 9. 03.) 



64. Perdermin für ein ■ pharm. Produkt 

63034. A. Wasmtdh iSb Öb.-Hambuig. 
(26. 9. 03.) 

65. Metargin für ein Silbereiweißpräparat. 

63 287. Ksüh & Cb.-Biebrich. (2. U). 03.) 

66. Lithyol für pharm. Produkte. 63386. 
Chem. Fabrik vorm 5anÄ)*-Basel. (9.10 03.) 

67. Sannmannit tür chem.-pharm. Präparate. 
63625. Dr. Ä Äwnwi^-Berlin. (17. in. 03.) 

68. Pyoluene für ein pharm. Produkt. 63670. 
P. PVo^Paris. (19. 10. 03.) 

69. Lipotin und Bigotin für dermatologische 
Heilmittel, nämlich Salben, Pflaster, Seifen 
und Pasten 63 781. B. 0. Groppler- 
Danzig. (20. 10. 03 ) 

70. Ferrocarnin für Nähr- und Stärkungs- 
mittel. 63 784 Ä PowcoÄ-Homburg. (22. 

10. 03.) 

71. Gudol für Manganeisenpeptonat. 63 797. 
• Dr. A. Gude db Cb.-Berlin. (22. 10. 03.) 

72. Antiplastrum für pharm, und kosmet 
Präparate. 63 798. TJnion, Fabrik pharm. 
Bedarfsartikel-Berlin. (22. 10. 03 ) 

73. Eukresol für Desinfektionsmittel. 63982. 
Dr. ÄcÄni^x^r-Berlin. (27. 10 03.) 

74. K r e s u 1 f 1 für Arzneimittel für Menschen 
und Tiere, Tier- und Pflanzenvertilgungs- 
mittel, Konservierungsmittel für Leder, HoTz- 
und gewebte Stoffe, Desinfektionsmittel 
63984 J, D. jRtecfe/- Berlin. (27. 10. 03.) 

75. Bismol an für medic. und kosmet. Prä- 
parate. 63985. CÄ<»». TTerfe-Freiburgi. B. 
(27. 10. 03.) 

76. Eheumaphen für ein chem.-pharm. 
Präparat 63 988. F, Friedländer-BeTlin. 
(27. 10. 03.) 

77. Terpentolin für Terpentinöl. 64096. 
8. Süberstein-BBmhnrg. (30. 10. 03.) 

78 EUosol für ein antiparasitisches, antisep- 
tisches und Desinfektionsmittel 64-216. 
A. EUer-mn. (3 11. 03.) 

79 Lupinol für Riechstoff e sowie, ehem. Pro- 
dukte für Parfümerie und kosmet. Zwecke. 

64 288. A.-Q, für AniltnfQbrikatton'BeT]m, 
(6 11. 03.) 

80. Os tat in für ein phosphorsaure Salze, Fette, 
Eiweiß und Kohlenhydrate enthaltendes 
Nahrungsmittel. 64 361. Dr, E Roth-- 
Straßburg (9. 11, 03) 

81. Eaphanose für ein Heilmittel gegen 
Gallensteine. 64 367. J". Ä«*-Berlin. (10. 

11. O.H.) 

82. T r a s u 1 f a n für pharm. Präparate. 64 434. 
ReicJiold & G?.-Binninßen. (12. 11. 03.) 

83. T h y m i d 1 f ür pharm. Präparate und phana. 
Chemikalien. 64434. Hesse db Goldstaub- 
Hamburg. (20. 11. 03.) 

84. Leberol für Arzneimittel für Menschen. 
64 576. Chemisettes Institut - Berlin. (20. 
11. 03.) 

85. Lysargin für ein für Injektionen geeig- 
netes lösliches Silbereiweil^präparat. 64 686. 
Kalle & a>.-Biebrich. (25. 11. 03.) 

A. Stohmatm. 



49 



SchweiBpulver. 

1. SdiweißpnlveT; am Sehmiedeeisen 
in blofl rotwarmem Zustande mit Schmiede- 
eisen zn schweißen: I 

1 Gew.-Teü Borax, 

Y2 * * Salmiak und 

Y2 * » Wasser 
Verden gekocht, bis die Masse steif ist, dann 
filSt man sie über dem Feuer hart werden. 
Nach dem Erkalten wird die Masse gepul- 
7ert und mit Ys ^ew. -Teil schmiede- 
eiaeraen Feilspänen gemischt Wenn das 
ßsen rotwarm ist, wird dieses Pulver 
anf die Sdiweißstellen gestreut und nachdem 
es flüssig geworden ist, genügen wenige 
Schläge, um die Stücke zu verbinden. 

2. Ein ebenfalls gutes Schwel: pnlver be- 
steht aus 2 Teilen Borax, 2 Teilen rost- 
frden Schmiedespänen, 9 Teilen Sahniak. 
Das Pulver würd mit Eopaivabalsam ange- 
fenchtet und zu Brei gemischt^ langsam ge- 
troeknet und wieder pulverisiert 

3. Sehweißpulver, um Stahl auf 
Sehmiedeelsen in hellrotwarmem Zustande 
zn schwdßen : 3 Teile Borax, 2 Teile blau- 
anires Kali, 0,01 Teil Berliner Blau. 
Der pulverisierten Masse wu*d 1 Teil rost- 
frde, schmiedeeiseme Feilspäne zugemischt 

Neueste Erfindg. u, Erfahrg. 1903, 540. P. 



Vergiftung mit Waschblau. 

Das an und für sich ganz unschädliche 
ond unlösliche Ultramarin kann durch Säure 
(Magfflisäure) und saure Salze eine Zersetz- 
ODg unter Entwicklung von Schwefelwasser- 
stoff erfahren. Derselbe gelangt aus dem 
Magen ins Blut, wo er aber wegen dessen 
ilkaleeeenz nicht zur Wurkung kommt, dann 



auf dem Wege der Blutbahn in die Lungen, 
wo er frei wird und in Aktion tritt In 
einem näher beschriebenen Falle, in dem 
ein IY2 Jfthre altes Kind 2 Kugeln Ultra- 
marin verzehrt hatte, waren Vergiftungs- 
erscheinungen erst nach über 12 Stunden 
eingetreten, eine Spätwurkung, die bei 
Schwefelwasserstoff öfter beobachtet ist 
AUgem. homöop. Ztg. 1903, 60. A. St. 

Elektrische Trennung von Gangart und 
metalUsehen Anteilen eines Mioerals. Schneidet 
man in die Mitte einer Metallplatte eine Scheibe 
und verbindet man Platte und Scheibe mit den 
l'olen einer Whim^hurst'schen Maschine, so 
kann man nach Negreano (Compt rend. 1902, 
1103, durch Bullet. Sog. de sciente 19 3, 510), 
wenn man z. £. ein Gemisch von Schwefel und 
Mennif^e mii Hilfe eines Gebläses darauf stäubt, 
beide Pulver trennen, indem sich der Schwefel 
auf der einen, die Mennige auf der anderen 
Platte festsetzt Der Grund zu dieser Trennung 
liegt in der verschiedenen Elektrisierung beider 
Pulver und der entgegengesetzten Elektrisierung 
der Platten. Ebenso konnte Negreafw Malachit 
und Xupfeioxyd von der kieselsäurehaltigen 
Gangart und Dgnit von Pyrit scheiden. 

Bostsehntzmittel. um Stahl oder Eisen vor 
dem Rosten zu schützen, reibe man die 
b'anken Gegenstände mit einer Lösung von 
Wachs in Terpentinöl ein. Auch üeberziehen 
mit Zaponlack ist ratsam. Um Rostüberzug 
zu beseitigen, genügt es oft, die Gegenstände 
mit Petroleum zu bestreichen und dann abzu- 
bürsten. Weiter wird das Einlegen der ver- 
rosteten Gegenstände in eine ooncentiierte 
wässerige Zmnchioridlösung empfohlen; je nach 
der Dicke der Ro tschicht läßt man die Lösung 
12 bis 2^ Stunden einwirken, dann werden die 
Gegenstände mit Wasser und hierauf mit 
Ammoniakflüssigkeit gut abgespült und schnell 
abgetrocknet. Derartig behandelte Eisen- und 
Stahl waren haben ein matt silbernes Aussehen. 
Konserven-Ztg. 1903, 407. A, R, 



Briefwechsel. 



Oberapoth. d. B. W. in Dr. Selbstver- 
filindheh müssen Sie nun auf Helm und Mütze, ' 
m jeder Reserve- und Landwehrolfizier, das 1 
Lttidwelirkreaz tragen. 

Die Kgl Preußische Verfügung vom Dezem- | 
ber 190a, daß die Offiziere die Achselstücke 
nefa aal dem Mantel tragen sollen, und daii 
fiiitaa neue Mäntel im Rücken eine Längs/alte 
(ihohch wie frühei die Mannschaftsmäutel) haben 
fiöaec, ist jetzt auch durch besondere Erlasse 
&r die Bandesstaaten Bayern und Sachsen 
faltig. Da Oberapotheker wohl kaum in die 
Luge kommen, ihre bisherigen Mäntel aufzutragen, 
ao dürfte es sich für die jüngeren Kameraden 
empfehlen, mogÜohst bald in mien noch neuen 



Mantel ein anderes Rückenstück einsetzen zu 
lassen. Die Eile ist deshalb so dringend geboten, 
weil die graue Farbe des Stoffes nicht l^i jeder 
Sendung gleich ausfällt 

Darüiier, daß die Korps-Stabsapotheker künftig 
im Felde beritten sein sollen, können wir Ihnen 
leider keine bestimmte Autwort geben, da die 
betreifonden Aktenstücke geheim gehalten werden; 
doch lassen die äußeren Anzeichen sicherlich 
darauf schlieilen i?. Tk. 

Anfragen. 

l.Von wem kann man Rosa-Diagonalstoff 
znr Anfertigung gestrichener Pflaster beziehen? 
2. Wer liefert Löffel ans Oalatitn? 



Yerlflgv; Dr. A. Selineider, DrMdea und Dr. P. Süß, Diwden-BlMewlta. 
Y«aatworUlolier Mter: Dr. A. Sekaeidar. Dreedra. 



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nach Flttgge's Eeicbspatent No. 114845. 

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LITTERATUR. »Deutoche Medicinal-Ztg.c 1901, No. 86; »Therapeutische MonaUhefte« 1901, Juniheft; »Die 
medidniBohe Wochec 1901, No. 26 u. 27; »Zeitschrift t prakt. Äntec 1901, No. 18; »Wiener Med. 
Presse« 1901, No. 47; »Pharmaceut. Centralhalle« 1901, No. 22; »Apothekerseitung« 1903, No. 4. 

Fabrik pharmaceutiacher Präparate 

Karl Engelhard, Frankfurt a. M. 



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Warnung. 

Hierdurch maclie ich darauf aufmerksam, da» am 19. und 28. Dezember 1903 unter 
Nd. 65387 und No. B5533 das Wortzeichen 

CREOLIN 

für mich in die Zeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes einge- 
tragen ist für chemisch-pharmaceutische Präparate und Produkte, Desinfektionsmittel, 
Arzneimittel und Verbandstoffe für Menschen und Tiere, Drogen, Tier- und Hflanzenparasiten- 
vertil^n^Ejinitte]. Höh (Konservierungsmittel, Seifen, Waschmittel, Parfümerien u. Toilettemittel. 
J ch warne wiederholt vor mißbräuchlicher Benutzung dieser Warenbezeichnung, 
da ich unnachsichtlich gerichtlich vorgehen werde. 

William Pearsdn, Hamburg. 




(RETOBTEN- ^ 
^^_^^ ^2^^ MARKE) 

^tORTf 400/oPrei«erinässiOHng,nfdIeVerk«iH.prelMderbi.bCTTODUD5vcrtriebeneiiMmrke. 
■^^^ ^ . ■'°'*"'* °- H. J«ger u. Donner nStlgen uns lu folgender ErkISrung: 

Es Ist DnWahr Srl'V" ^«i'^n (Ketonen-Marke) ein minderirertlges Valsiflkat de« 
Jjö lOl uunaui , Naftolan «ei, denn namhafte Mediziner beatädgen die ToUkommtiii« 
Ä,T?Ä'''v' ,^''''?''5'J!i«!^?" ^*' ^''^'" (»«torten-Marke). Wir hiC dl52?ta3b 
Är'Ät''^;JS"^ä".nÄl^''" '■ * ''• "*"' '"^"*^ Wettbewerbe, einge- 
Es Ist DnWahr ^f^.*"/® veröffentlichten Gutachten nur für Naftalan gelten. Beweis: 
I^A^X^- M^lTpf \7.Sr«.Ko ».,^«*"*^«^ Fachpresse erschienenen Pnblfkationen aberNafaUn(Retorten- 
»74 Rv^ Marke). (Z«Wreiche weitere Pubhkaüonen namhafter Dermatologen stehen unmittelbar bevor) 

Es Ist unwahr. K p1?«S"mrhf?1ffI*'n^^'^^^**S° Nafalan anf Täuschung berechnet sei. ^ 
TW. v«!!oi;I« ^w ?» P»t«ntomt hat dai Donner^gohe Wortseichen Naftalan eeldselit. 

beeiSSsIS^^stn?* ^^ "' "^""^ "^^^^ "'^ ^*"'**'^ "^^^'*- "^^ ^^^^ «^«^ von demselben nicht 
VKwl.'i ' V "^ Mustor b^^rtitwilllgsttöfiti-iifj^i _ Man beuchte die B^wichnangNafn! an, daün-une KreuÄder 
EbketU,, <].!. Na^ii-u.^.;^ Dr. Adolph Li^M^nd die It*?toHfln- Marke, die g^cliQtU Jnd u .llc^i EcSh"u i^Mr^e^ 

J^fttaiaii-fteseilweliaft, 0> m, b. H. zu Jlwgcielinrtr/ 




Pharmaceutische Centralhalle 

fiir Deutschland. 

Herausgegeben von Dr. A. Sohneider und Dp. P. SOss. 

Zeitschrift für wissenschaftliehe und geschäftliche Interessen 

der Fharmacie. 

Gegründet von Dr. Hemuum Hager im Jahre 1859. 

Erscheint jeden Donnerstag. 
Besngspreis TierteljXhrlich: durch Buchhandel oder Post 2,50 Mk., durch Geschäfts« 
stelle im Inland 3,— Mk., Ausland 3.50 Mk. — Einzelne Nummern 30 Pfg. 
Anzeigen: die einmal gespaltene Elein-Zeüe 25 Pf., hei größeren Anzeigen oder Wieder- 
holungen Preisermäßigung. 
Leiter der 1 Dr. Alfred Schneider, Dresden-A. 21 ; Schandauer Str. 43. 
ZeitBehrift: f Dr. Paul Süß, Dreeden-Blasewitz; Gustav Freytag-Str. 7. 
GeMhXftsstelie: Dresden-A. 21; Schandauer Straße 43. 



Mi. 



Dresden, 28. Januar 1904. 



Der nenen Folge XXV. Jahrgang. 



XLV. 

Jahrgang 



labMlU Chemie mad Pharmaele: Pharmo-Sohlangen. — Spuleln. — NerrtOtande Pute. — DanteUung ron Cellu« 
lose. — Nene Anneimlttel. — BpecUilitaten. — Bmulgen. — Beektion des Kryogenin. — Knrpf ascherei. ^ Unter- 
nehnngen fiber dts Hsarpigment. — Begenerierung Ton altem Kantschnk. — VenrendimgBarteii des Cearinnm 
aoUdam. — OapOlln. — Kenes Verfahren der Darstellung von Brommethyla^en nnd anderen qaateroaren Balten 
da Alhaloide. — VerfUschtes SpikOl. — Derirate des Hydrokotamlns. — Darstellnng des Anthrasol. — Ver- 
uchangsrerfahien aar BeatlaimDng ron Chlor in tierischen FIAssIgkeiten nsw. — Untersuchung too Bienenwachs. 
- Solanin. — QoantitetiTe OVennnng von Eisen nnd Mangan. — Bttebenehaik — Venehiedeae MltteilVBgea. 

— Bilefweehsel. 

Chami« und Pharmacia- 



Pharao-Schlangen. 

Im Verfolg einiger Anfragen, welche 
anläßlich der Erwähnung von Pharao- 
Schlangen ans Emser Pastillen (Ph. 
C. 44 [1903], 311) ergingen, sei über 
den Gegenstand Folgendes bemerkt. 

Die Bezeichnung «Pharaoschlange» 
hängt, wie der Name vermuten läßt, 
mit den im Pentateuch erwähnten Schlan- 
gen (und mit Pharao) zusammen. Frei- 
Sch hatten diejenigen Reptilien, welche 
Moses (Exodus 7, 9 u. ff.), Aaron und 
die ägyptischen Weisen vor dem Pharao 
ans Stäben erzeugten, nichts Feuriges 
imd die später ^umeri 21, 6 u. ff.) 
erwähnten feurigen Schlangen, durch 
deren Bisse nach LuUher's Uebersetz- 
img: «ein großes Volk in Israäl starb» 
attmden in keiner Beziehung zu einem 
Pharao. Eulenburg's Real-Encyklopädie 
de gesamten Medicin (3. Auflage, 18. 
Band [1898], Seite 605) nennt deshalb 
das Präparat: <Ph an arschlangen», an- 
Kheinend vom spätgriechischen: (pavd- 
wjv, Latemchen, kleine Leuchte (vor- 
ausgesetzt, daß nicht ein Setzerversehen 



vorliegt; an solchen ist das angeführte 
Werk reich). — K Fleck (10. u. 11. 
Jahresbericht der k. chemischen Central- 
stelle; Dresden 1882, S. 27 ff.) ge- 
braucht den Ausdruck: «Hinterlader». 
So wurden die kleineren Rhodanqueck- 
Silberstäbchen genannt, da sie vor dem 
Abbrennen nach Art von Supposi- 
torien am After kleiner Scherzfiguren 
aus Ton oder dergl. (Choleramännchen) 
befestigt wurden. In Italien kennt man 
die Bezeichnung: «serpenti Indiani>. 

Die gewöhnlichen «PAarao-Schlangen» 
bestehen aus Rhodanquecksilber, Mer- 
curi-Rhodanid = Hg (CNS)2. Merck' s 
Index (n. Aufl. [1902], 131) führt sie 
als «Hydrargyrum rhodanatum in bacillis 
(incl. Staniol)* auf. Zur Herstellung 
rührt man das Rhodanid mit Qummi- 
wasser an. Das Dieterich'Bche »Manuale» 
entbehrt einer Vorschrift. Nach Hager 
ist die Pharaoschlange meist ein Gemisch 
von Rhodanür und Rhodanid. Dies er- 
klärt sich aus der Darstellung, bei der 
man eine wässerige Lösung von salpeter- 
saurem Quecksilberoxyd, das oft oxydul- 



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l^tig wan, mft , wfi^^iger Schwefifel- 
cyänkalium- Losung 'inischte und dön 
unlöslichen , weißen , I^ristallimsiSben 
Niederschlag sammelte. Das Rhödanür 
entspricht der Zusammensetzung 77,19 
Hg, 12,4 S und 10,u8 CN. Die ent- 
sprechenden Werte für das Rhodanid 
sind 63,29, 20,25 und 16,46. — Da das 
Abbrennen des reinen Rhodanqueck- 
silbers ruhig, mit schwacher Flamme 
geschieht, so fügten einige Salpeter, 
andere Chromate der Masse bei. 

Zur Beurteilung der Giftigkeit ist 
zu bedenken, daß die Rhodanverbind- 
ungen im allgemeinen wenig bekannt 
sind. Die Handbücher {Beilstdii, Laden- 
bürg u. A.) berücksichtigen meist die 
Quecksilberverbindungen gar nicht. Tech- 
nisch wichtig wurden die als ungiftig 
geltenden Verbindungen mit Aluminium 
(Beize für Alizarinrot-Druck) und Kupfer 
(in der Zündholzherstellung). 

Beim Abbrennen hinterläßt Queck- 
silberrhodan unter Entwickelung von 
Quecksilberdampf einen umfangreichen 
Rückstand. Die Beobachtung scheint 
zuerst Friedrich Wähler in Göttingen 
im Anfange der vierziger Jahre des 
vorigen Jahrhunderts gemacht zu haben. 
Liebig fand in dem Rückstande Melon 
oder Mellon, C3H4. Dieses erhielt 
später, da es sich als wasserstoffhaltig 
erwies, auch den Namen Hydromellon 
und die noch jetzt gültige Formel: 

C6H3N9 = [(CN)2NH]3. 

Wegen der Giftigkeit der Pharao- 
schlangen sind die größeren in mehreren 
Staaten verboten und höchstens die 
kleineren (stuhlzäpfchenartigen) im 
Handel. Wie H, Fleck durch ein- 
gehende Versuche nachwies (u. a. 0. 
S. 30 bis 33), kommt der bei der Ver- 
brennung entwickelte Dampf überhaupt 
nicht in Frage. Bei der — übrigens 
nur hin und wieder, nicht regelmäßig 
in kurzen Zeiträumen wiederholten — 
bloß eine Minute andauernden Spielerei 
werden 0,38 mg oder 0,02 ccm Queck- 
silberdampf eingeatmet, wasdem0,000002. 
Teil der überhaupt geatmeten Luftraum- 
menge entspricht. — Auch Hiisemann 
(in der angeführten Real-Encyclopädie, 
5. Band, S. 242) glaubt, daß diese 



Gase hödiät^ns bei Idiosynkrasie gegen 
Mercurialieü in Frage kämen • nactt 
Engelmann , soUen sie in einem der- 
artigen Falle (Bin Arznei- Exanthem er- 
zeugt haben« Schwieriger und bei 
Ermangelung hinlänglicher Tierversuche 
nur hypothetisch ist die innerliche 
Wirkung beim Verschlucken von Rhodan- 
qnecksilber zu beurteilen, insbesondere, 
da in Deutschland sich keine und sonst 
nur vereinzelte Vergiftungsfälle am 
Menschen mit ernstlichem oder gar töt- 
lichem Verlaufe beschrieben finden. Im 
Magenkönnte dasQuecksilberrhodanident- 
weder in leicht lösliches Rhodanqneck- 
silbernatrinm oder auch in Natrium- 
quecksilberchlorid, das wie Sublimat 
wirkt, übergeführt werden. — Andere 
giftige Verbindungen des Rhodans, das 
bekanntlich u. a. im menschlichen Harne 
und Speichel enthalten ist, sind nicht 
näher bekannt. 

Als Gegenmittel empfiehlt 7%. 
Hitsemann (Handbuch der Therapie 
innerer Krankheiten, von F, Pentxoldt 
und JB. Stintxing, 2. Auflage, 2. Band, 
Jena 1897, Seite 432) Magnesia usta, 
um ungiftiges Rhodanmagnesium und 
Quecksilberoxyd zu bilden. Letzteres 
ist — wenn tunlich unter vorheriger 
Bindung an Eiweiß — durch Brech- 
mittel oder durch Magenspülung zu ent- 
fernen. Auch Kalkwasser kann man 
verwenden; für eine einzige Pharao- 
schlange ist aber nach Husemann etwa 
1 L. Aqua Galcariae erforderlich. 

Anläßlich der mehr vermeintlichen als 
wirklichen Giftigkeit des entwickelten 
Quecksilberdampfes wurden bereits seit 
Jahrzehnten Ersatzmittel hergestellt , 
die meist ihrer Unzulänglichkeit wegen 
wenig Anklang fanden und überdies, 
sofern sie lösliche Chromate enthielten, 
beim Verschlucken giftig wirkten. So 
liegt uns ein solches Ersatzmittel vom 
Jahre 1888 vor, aus Zucker und Kalium- 
bichromat 1^ 2 Teile, Kalisalpeter, 1 Teil. 
Besser sind die als Pyropython oder 
Phoenix Boa verkauften. 

Die Emser Pastillen bieten in der 
Tat einen vollen Ersatz. In dem an 
der Eingangs angeführten Stelle be- 
sprochenen Werke (Physikalisches Spiel- 



53 



bncb, Braanschweig 1909, Seite 640) 
wird der Versuch wie folgt beschrieben : 
cDie Asche einer großen Cigarre wird 
auf einem Teller zn einem Kegel aufge- 
häuft and mit drei oder vier der bekannten 
and &kst in jedem Haushalt vorhandenen 
Emser Pastillen bepflastert. . . . Da- 
rauf durchtränkt man die Asche gr&nd- 
lich mit Spiritus und zfindet sie an. Sie 
wirkt wie ein Docht, und der Spiritus 
brennt unter Umst&nden zwei bis drei 
Minuten.» Bei der Annäherung des 
VerlOschens der Flamme beginnt das 
Schauspiel (Seite 64)): «Eine abenteuer- 
liche Schlange, massig und wflst, arbeitet 
sich aus dem Ascbehaufen heraus, dreht 
und windet sich drohend empor und 
fällt schließlich auf den Tisch herab, 
wo sie weiter kriecht. Oft zeigt sich 
auch eine zweite und dritte Schlange» 
usw. Die Messung ergab dem Schreiber 
dieses, daß aus einer einzigen der 
Emser Pastillen, gewonnen aus den 
Salzen der EOnig Wilhelms Felseuquellen, 
eine Schlange etwa von der Dicke der 
Pastille, aber von annähernd 60 cm Länge 
hervorgegangen war. Da die Pastille 
etwa 4,2 mm hoch war, so hatte sich ihr 
Bauminhalt um fast das hundertfttnfzig- 
fache vermehrt. Die Asche war blau- 
schwarz gefärbt und zeigte unter dem 
Mikroskop bei etwa hundertfacher Ver- 
größerung ein zierliches Wundernetz 
(Raamnetz) aus schwarzen Kohlenfäden. 
Die von Donath angegebene Verwendung 
von Asche als Docht erscheint zweck- 
mäßig, denn beim Erhitzen auf Platin - 
blech oder beim Veraschen auf Kohle 
vor dem Lötrohr geschieht die Schlangen- 
bflduDg nicht so umfangreich. 

Wie Versuche der Schriftleitung 
zeigen, lassen sich die teueren Emser 
Pastillen f&r den vorliegenden Zweck 
sehr gut durch Pastillen ersetzen, welche 
ans 0,1 g doppeltkohlensaurem Natrium, 
0,9 g Zucker und 0,0 "i g Traganth her- 
gestellt sind. Aus denselben Bestand- 
teilen ohne Traganth bereitete Pastillen 
ergeben bedeutend kleinere Schlangen- 
bitdung. Nur aus Zucker hergestellte 
Pastillen ließen die gewünschte Scblangen- 
bildnng vollkommen vermissen. Das durch 



die Hitze schmelzende Natriumkarbonat 
scheint die schwammige Kohle zusammen- 
zuhalten. Selbig. 

Das Spartein 

ist nach den Untersuchungen von Moureu 
und Vakur (Chem.-Ztg. 1903, 772) sauer- 
Btofffrei und entapricht der Formel von 
Sten/iouse: Ci5H2eN2. Es ist eine sehr 
starke Base und kann genau mit Lackmus, 
Phenolphthalein and Helianthin titriert 
werden. Gegen entere beiden verhält es 
sieb eiuBäorig, gegen Helianthin zweisanrig. 
Das Spartein ist ein bitertiäres Diamin, in 
dem jedes der beiden Stickstoffatome mit 
drei Valenzen an Kohlenstoff gebunden ist. 
Es kommt keine an Stickstoff gebundene 
Methylgrappe darin vor. Durch Zinn und 
Salzsäure wird Spartein nicht angegriffen. 
-Ae. 

Nervtötende Faste nach Baidock. 

Arsenige Säure . . 4 Teile 
Morphinsnifat . . . 2 » 
Nelkenöl . . . . 1 TeU 
Kreosot so viel als nötig ist, um eine 
dicke Paste zu gewinnen. 

Nach der Tötung des Nerven wird die 
nadifolgende Paste in den Zahn gebracht: 

Alaun 1 Teil 

Thymol 1 * 

Zinkoxyd .... 1 » 
Glycerin .... 1 » 

L' Union Pharm. 1902, 265. P. 

(Hierzu vgl. l'h. 0. 44 [190a], 747 bezw. 833.) 



Zur DarsteUung ron CeUulose aus den 

Ligoin enthaltenden Pflanzenfasern wird ein 
Verfahren von Duachetschhin mitgeteilt (Zeitschr. 
f. angew. Chemie 19 3, i06w'). Die Darstellung 
geschieht durch Einwirkung von Natrium perox yd 
und Magnesiumsulfat 1 Teil Sulfitcellulose er- 
gibt nach eineinhaibstündigem £rwärmen mit 
2 Teilen Natriumperoxyd und 6 Teilen Mj^- 
nesiumsulfat 9(3 bis 97 pCt. Cellulose. Die viel 
mehr Lignin enthaltende Jutefaser wurde zuerst 
eine halbe Stunde lang mit 1 proc. Aetznatron- 
lösung gekocht und dann ungefähr 6 Stunden 
mit dem Oxydationsgemisch erwärmt. Hier be- 
tragt die Ausbeute an Celluloue 78 bis 80 pCt., 
also in beiden Fällen höher als bei den früheren 
Methoden. Nach dem Verfasser soll sich die 
beschriebene Methode für die Kontrolle der Aus- 
beute bei der Papierfabrikation eignen. (Vergi. 
auch Ph. C. 44 [i9u3], 818.) Bit. 



u 



Neue ArzneimitteL 

Aesooctuiüii, das bereits Ph. G. 44 [1903]; 
476 kurz erwähnt wurde ^ ist eine Ver- 
bindung der wirksamen Stoffe der Roß- 
kastaniensamen mit Chinin. Es ist amorph, 
gelblich nnd von bitterem Oesohmaek, in 
Weingeist leicht, in Wasser und Aether fast 
nicht lOslich. Gabe 0,1 bis 0,2 g Die 
Firma Karl Engelhard^ Fabrik pharma- 
centischer Präparate in Frankfurt a. M. 
bringt das Präparat auch als verzuckerte 
Tubletten in den Handel. Hauptsächlich 
wird es nach Dr. Danner (Med. Woche 
1903, 383) gegen Nervenschmerzen, Migräne, 
Rheumatismus, Influenza usw. angewendet. 

Antiputrol ist eine gelbbraune, etwas 
dickliche Flttssigkeit von phenolartigem Ge- 
rüche. Dasselbe besteht chemisch aus der 
Earbolöl bezeichneten Fraktion des Teer- 
destillates, bei welcher nadi entsprechender 
Reinigung die sonst schwer lOslichen Be- 
standteile durch Seife wasserlöslich gemacht 
werden. Infolgedessen kann es mit Wasser 
vermischt angewendet werden. Es enthält 
G5 bis 70 pCt Phenol und dessen Homo- 
loge. In seiner bakterientötenden Wirkung 
steht es dem Lysol am nächsten. Darsteller 
ist ff. Hell dk Co, in Troppau. (Pharm. 
Post 1903, 762.) 

Arbor-Oel soll nach Angabe der Darsteller 
ein natflrliches Oel sein. In demselben 
sind Kreosole, Phenole, Anthraoene u. a. m. 
in einem soldien Verhältnis vorhanden, daß 
es weder reizend noch giftig sein soll. Ob- 
wohl es an und ffir sich in das Gewebe 
leicht eindringen soll, wird eine Mischung 
mit der gleichen Menge Aether empfohlen. 
Seine sclimerzlindemde Wirkung bei Hantr 
krankheiten, Nervenschmerzen und Rheu- 
matismus soll die des EukaYn und Eoka^ 
übertreffen. Auf allerlei Geschwfilste soll 
es schnell zerteilend und auflösend wirken, 
so daß die erkrankten Körperteile bald 
gesunden. Außerdem ist es ein bakterien- 
tötender Körper. 

Sowohl das Arbor-Oel als eine 5proc 
Arbor-Oei-Seife wird von der Abor-oi Con- 
tinental Co., G. m. b. H. in Mülhausen 
(Elsaß) dargestellt und ist von Ä. Rieder 
ebendaselbst, Wilhelm -TellstraCe 2, zu be- 
ziehen. 

Argentum foliatnm hat Dr. Bebaut nach 
Südd. Apoth.-Ztg. 1903, 903 zur Be-i 



handlung von Hautausschlägen mit 
Erfolg verwendet Die betreffenden SteUen 
werden sorgfältig gereinigt, dann das Blatt- 
silber aufgelegt, angedrückt, Collodium 
darüber gedeckt und der Verband aDe 
paar Tage erneuert 

Basiciaöl ist eine LOsong von 5 g 
trocknem Basicin in 37,5 g Chloroform, 12,5 g 
Alkohol und 45 g Olivenöl. Es dient naoh 
Deutsch. Med. Ztg. 1904, 33 als Einreibung 
zur Unterstützung der innerlichen Anwendung. 
Das Basicin wird durch Auflösen von 65,5 
Teilen salzsaurem Chinin und 34,5 Teilen 
Koffein in Wasser und AuskristaUisierenlasaen 
erhalten. S. a. Ph. C. 41 [1900], 534. 

Cerolin ist ein aus der Hefe durch Ana- 
ziehen mit Weingeist erhaltenes Neutralfett, 
das in getrockneter Hefe meist zu 3 pGt 
vorhanden ist Dieses Fett wirkt schon in 
kleinen Mengen leidit und ohne Besdiwerden 
abführend. Da es keine Stuhlverhaltang 
hinterläßt, so könnte es längere Zeit ein- 
gegeben werden. Nach E, Ro/i nnd 
0. Hinsberg, Münch. Med. Wochschr. 1903, 
1196, ist es wegen seiner milden Wirkung 
kein sicheres Abführmittel und verursaeht 
nur selir selten dfinne Stühle. Gegeben 
wurde es mit Eibischwurzel und Sflßholzaaft 
vermischt in Pillen mit einem Oehalt von 
0,1 g Cerolin und zwar dreimal täglich ein 
Stock. 

Das Cerolin ist auch zur Behandlang 
von Furunkulose angewendet worden nnd 
hat sich auch hier in der Mehrzahl der 
Fälle bewährt Demnach schemt der wirk- 
same Stoff der Hefe gefunden zu a^n. 
Weitere Beobachtungen mflssen es jedoch 
noch bestätigen, ob das Cerolin allein ffIr 
sich oder in Gemeinschaft mit der Oämng 
der Hefe bei Anwendung dieser heilend 
wirkt 

Als durchschnittliche, ohne Bedenken tlber- 
schreitbare Gabe kann man dreimal tägUoh 
0,1 bis 0,2 g betrachten. Möglicherweise iat 
es empfehlenswerter, die Fettsäuren ala 
Seifen, wie Natron- und Magnesia- oder 
Kalkseife an Stelle des unveränderten Fettes 
in entsprechender Menge zu geben. Dar- 
gestellt wird dasselbe von der Firma (7. F. 
Böhringer S Söhne in Waldhof -Mann- 
heim. JET. Menixel. 



55 



Speoialitäten. 

Adkrlild (Lioimentnm aatihfimorrhoidale 
Adler): Hamamelis- niid Hydrastibflaidextrakt, 
Beoxoe- and BeiladoDDaünktor sowie KarbolöL 

Adlerflaid einer Apotheke in. Frankfurt a M. 
besteht nach Dr. Aufrecht (Pharm Ztg. 1903, 
1005) ans einer Lösmig von Seife, Kampher 
und Ammoniak in 50 pCt Weingeist, sowie 
Isagither, Senf-, Terpentin-, Waohholder- und 
anderen ätherisohen Oeien. 

Alginoee enthfilt die wirksamen Bestandteile 
ttoiger Meeresaigen und wird als Kräftigungs- 
mittel statt Lebertranpräparaten gebraucht. Er- 
wachsene nehmen einen Eßlöffel, Kinder je nach 
dem ilter einen halben bis ganzen Teelöffel voll 
dreimal täglich. 

Amerieui eoughing eure Luixe*B soll außer 
sndexen Stoffen eine Abkochung von Mohnköpfen 
(ot> reif oder unreif ist nicht bekannt) ent- 
hilteo. 

AmerikaBiaehe 8anapariil - EntfettiuigB- 
eswas ist eine Abkochung von 20 g Sarsa- 
panliwurzol, 10 g Pomeranzen, 10 g Rnabarber, 
10 g Saotelhols zu 140 g Wasser Tersetst mit 
10 g Aloewein uni 10 g Sirup. Darsteller: 
Silo moois- Apotheke in Dresden- A. 

AatidipsbitabletteD : Zaoker, Citronen- und 
Apfelsäure (mit Citronen- oder Apfelsinen- 
goichmack). Durstlöschendes Mittel. Darsteller: 
Apotheker Paul Arauner in Kitzingen a. M. 

AitirlMiimatieuii. Eme mit Chlorophyll 
gTÜj) gefärbte, stark alkalische, stechende aro- 
mttischo Flüssigkeit hatte ein speo. Oew. von 
0^. Dr. Aufreehi (Pbarm. Ztg. 1903, lOOö; 
lud in 100 com 87,73 g flüchtige Stoffe, die 
SOS Petrol- und Essigäther, Wuingeist, Wach- 
holder- und Terpw^ntinöl, Kampher und Ammon- 
isk bestanden, wahrend der Rückstand auf Grutid 
der Verseifungszahl (190) und der Jodzabl v96,4) 
BttbÖi zu sein scheint 

AitlsypUlla: eine Flüssigkeit aus Kaliumjodid, 
Qoecksilber, Chinin, Eisen, Coca und Strychnin 
kereiiet Darsteller: Faimaoia della Marina 
(SaÜor'ii Pharmacy ) D. N. Müarotonda in 
Nespel, via marina 96. 

Asphailntee (Species antidiabeticae 
Kaliock): Hisohuog a<.s Heidelbeerblättern und 
Bohaenfrüchten. Darsteller ist KoUuck, Petrus- 
ipotheko in Wien. Klin. therap. Rundsch. 1903, 
1318. 

A/er^ Compound eoneenirated Extraet of 
Bsnaparllla besteht nach Dr Aufreckt (Pharm. 
% 1903, 1005) AUS einer 2 pCt. Kaliumjodid 
eathatteoden Bußholz- und Sarsaparillwurzel- 
ittochnng, die mit gerini^en Mengen ätherischen 
Ories (Terrouthch Fenchcdöl) yersetzt ist . 

Beiyer^B Fleehtensalbe : 2 g Perubalsam, 
2 % Zinkoxyd, 10 g Lanolin, 20 g Karbolyaselin 
isd Q^ g Queoksilberpräoipitat Darsteller: 
Salunonia- Apotheke in Dresden- A. 

Be&ewui's Sai pnrgaDs: 100 g Magnesium- 
nUit, b g Matriumbiharbonat undO,ö g Natrium- 



chlorid. Zeitschr. d. allg. österr. Apoih.-Yer. 
1903 958 

Borneoiin ist nach Pharm. Post 1903, (>52 
eine Mischung ätherischer Oele mit Borneo- 
kampher. Darsteller ist Oiuseppo Lenta in 
Triost. 

Bromothymin wird von Dr. A. Kopp in 
Straßburg i. Eis. hergestellt und yertneben. 
ZusammpnseteunK yergl. Ph. C. 43 [1903], 516. 

CaffeoI-PasiUlen enthalten die wirksamen 
Bestandteile der Kaffeesohote mit Apfelsäure. 
Sie wirken anregOLd und durststillend. Dar- 
steller: Dr. Schütx und Dr. v Cloedt^ chemische 
Fabrik in St. Yith (Rheinland). 

Cnpsnlae Olei dioretiei Kobert: Gelatine- 
perlen 0,1 g eines Gemisches gleicher Teile yon 
Wachholder-, Liebstöckel-, Angelika-, Jaborandi- 
Oel. Apiol, Safrol, Guigakol, Terpineol und Bor- 
neoi enthaltend. Mehrmals täglich werden 2 bis 

4 Stück genommen. Anwendung: bei Wasser- 
sucht, bei Blasenkatarrh und wenn eine reich- 
l che Durchspülung der Harnwe^e gewünscht 
wird. 

Cnnstieatabietten : Je 0,001 g arsenige Säure 
oder 0,00J g Kobalt Sie dienen zur Aetzung 
der Zahnpulpa. Darsteller : Chemische Industrie- 
Aktien - Gesellschaft in St. Marfarethen (St. 
Gallen). 

ChoielitliOB «Ph. C. 44 [1903], 204, 335) be- 
steht nach Pharm. Ztg. 1903, 924 aus Natrium- 
bikacbonat, Kaliumoiti at, Lithion und Magnesium- 
sulfat. 

Chresylatin enthält neben Harzseilen noch 
Naphthalin und KreosoL Es ist eine dunkel- 
braune, öliiie, alkalische Flüssigkeit mit stark 
aromatischem Geruch und wird vermutlich durch 
Behandlung der napbthahn- und kresolreicnen « 
Anteile des Steinkobleuteeres mit fiarzseifen 
gewonnen. 

(Die Schreibweise c Chresylatin» ist falsch ; es 
muß «Cresy.aiiü» heißen. Schriftlextung.) 

Clayethyl: Hühneraugen- und Warzen-Mittel 
unbekannter Zusammensetzung. Darsteller: Apo- 
theker V Ooncx^ Bezugsquelle G, Hell db Co, 
in Troppau. 

CÜD^B kakodylsanre Natrontropten (Gouttes 
Clin au Cacodylate de houde pur) enthalten in 

5 Tropfen genau 0,01 g kakodyisaures Natron. 
Darsteller : Clin db Comar m Paris, 20 Kue des 
Fossecs St. Jaques. 

Cold Cure Tablets sind mit Scho! olade über- 
zogene I ableiten, weiche u. a Chinin, Ammon- 
ium karbonat und Kampher enthalten Sie sollen 
frei Yon giftigen Stoffen sein. Darsteiler : Arthur 
E Cox S Q> in Lrighton. 

Colden*s Liquid beef tonie ist ein flüssiges, 
susammengesetztes Floicbextrakt. Bezugsquelle: 
The Charles N. Orittenton Co, New Yoik, 
115—117, Fulton Street. 

Creseat (Dr. Rteth'B Säuglingsnahrung) ent- 
hält sämtliche Nährstoffe der l-rauenmilch in 
Pulverform. Bezugsquelle: Keichsapotbeke in 
Berhn, Elsasaerstrai^e 54. 

H. Mentxel. 



\ 



56 



Emuigen 

iBt ein völlig indifferenter^ haltbarer, reiner 
Natnrgummischleim von extraktartiger, farb- 
loser Beschaffenheit; der nur ungefähr 18 pCt. 
Klebstoff enthält. Mit Wasser mischt er 
sich zu emer schwach getrübten Flüssigkeit. 
Der Trockenrückstand beträgt 56,62 pGt. 
und die Asche 0,501 pGt. Seine Reaktion 
ist sauer. Weingeist fällt einen weißen, 
wasserlöslichen Körper aus, der nach zwei- 
maligem Ausfällen einen Aschengehalt von 
2,01 pCt. besitzt. Goncentrierte Salpeter- 
säure löst ihn mit gelber Farbe, die beim 
Alkalischmachen in rot übergeht. 

Emuigen dient zur schnellen und leichten 
Bereitung von Emulsionen fetter und ätherischer 
Oele, Balsamen und Harzen. Unter stetem 
Gelingen braucht man von diesem Pi'äparate 
im Durchschnitt nur den fünften, mitunter 
nur den sechsten Teil des zu emulgierenden 
Oeles. 

Zur Herstellung gibt Paul Raphael in 
Pharm. Ztg. 1903, 1035 folgendes Ver- 
fahren an: 20 g Emuigen werden mit 
100 g Oel in einer weithalsigen, recht ge- 
räumigen Flasche bis zur bald erfolgten 
Mischung geschüttelt. Darauf werden 60 g 
Wasser zugesetzt und so lange kräftig ge- 
schüttelt, bis die allen Ansprüchen genügende 
Emulsion erzielt ist, was bald erreicht ist. 
Nach Zufügung des übrigen Wassers schüttelt 
man wiederum gut durch. Soll die Emulsion 
im Mörser bereitet werden, so verdünne man 
das Emuigen mit 3 Teilen Wasser und setze 
das Oel in Teilen hinzu und zwar in der 
Weise, daü nicht eher neues Oel zugegeben 
wird, als das frühere vollständig emulgiert 
ist. Darauf rühre man das übrige Wasser 
aiimählich unter. 

Als Beispiel führt Verfasser nachstehende 
Herstellung einer Lebertran-Emulsion, die der 
Scotf Bdhen sehr nahe steht, an: 

In einer großen, weithalsigen Flasche, die 
die doppelte Gewichismenge aufzunelimen 
vermag, werden 400 g Lebertran, 6 Tropfen 
Gaultheriaöl, 6 Tropfen blausäurefreies 
Bittermandelöl, 6 Tropfen Zimtöi und 80 g 
Emuigen gemischt und darauf 240 g 
destilliertes Wasser rasch hinzugefügt. Nach 
Erzielung der gewünschten Emulsion gebe 
man eine frisch bereitete Lösung von 10 g 
unterphosphorigsaurem Calcium und 5 g 
ebensolchem Natrium, 160 g Wasser, 125 g 



Glycerin und 20 g höcfastgeremigtem Wdn- 
geist zu und schüttle gut durch. 

Die so erlialtene leichtfließende Emulsion 
sieht vorzüglich aus, besitzt innigste Ver- 
teilung, angenelimen Geschmack und dauernde 
Haltbarkeit 

Auf gleiche Weise sind auch 50 und 
höher procentige Oelemulsionen herstellbar, 
wie z. B. die des Ricinusöl. 

Zu beziehen ist das Emuigen von Arnold 
Wolffy Adler- Apotheke in Hamburg, Stein- 
damm 84. 

Hierzu schreibt W. Riebe m Pharm. 
Ztg. 1904, 8: An Stelle des Emnlgen be* 
reite man im Emulsionsmörser eine innigt 
Mischung aus 8 g Traganth, 5 g arabischem 
Gummi, 10 g Weingeist und 55 g destillier- 
tem Wasser. Das erhaltene gallertartig« 
Präparat gibt nach obiger Vorschrift mit 
Lebertran und Wasser geschüttelt eine 
vorzügliche Emulsion. 

(Zu bedauern ist, daß Herr Baphae% ob- 
wohl er das Emuigen zur Emulsion von 
Oelen, Balsamen und Harzen empfiehlt, nur 
eine Vorschrift zur Darstellung von einer 
Lebertran-Emulsion mitteilt, während sr 
näheres über Balsame und Harse atsdana 
unberücksichtigt läßt D. Ber.) ff. M 



Eine Reaktion des Kryogenin 

gibt O, Paiein im Joum. de Pharm, et Chin. 
1903, 593 an. 1 g Kryogenin wird in 
möglichst wenig 90proc Weingeist gelöst 
und mit 1 ccm 40proc Formaldehydlösung 
versetzt. Verdünnt man diese Mischuag 
mit Wasser und gibt 2 bis 3 Tropfen Sals* 
säure zu, so wird das Kryogenin als wdBei^ 
Pnlver quantitativ ausgeschieden. Ueber dis 
chemische Zusammensetzung der AussoheiA* 
ung will der Verfasser später berichten. 

Der gebildete Körper ist in Wasser nieh^ 
in Weingeist, Aether und Chloroform adt 
wenig löslich. Er fängt bei 205<> unter 
Farbenveränderung zu schmelzen an. Dea^ 
nach scheint es möglich zu sein, das KryogBUt 
auf diese Weise im Harne quantitativ n 
bestimmen. Zum qualitativen Nachweb 
wird Fehling'sciie Lösung, die mit Kryo* 
geninlösungen bei gewöhnlicher Wärme 
dieselbe grün färbt und beim Sieden redo- 
dert wird, empfohlen. 

Ueber Kryogenin riebe Fh. 0. 44 [19031| 
18, 617. -fe - . 



57 



Knipftisolierei. 

Der Ortsgesundbeitsrat za Karlsruhe warnt 
Tor naehgeoannten Mittelo : 

1. Die Firma Broekhaus db de, in Berlin- 
Haiensee empfiehlt unter der Aufschi ift: «Frot^e 
fiotschafl für Lungenleidende» einen Tee aus den 
Buttern und Bluten der Oaleopeis ochroleuoa 
raicanis, d. h des auf yulkanischem Boden 
wachsenden Hohlzahns, als Heilmittel gegen 
Lungenschwindsucht. 

Wer sich daraufhin an die Firma wendet, 
flfhSlt eine Broschüre, in welcher dieser Tee, 
cJohannistee» genannt, als «nicht nur mitunter 
einHeiimittel für die gefährlichsten Erkrank ai'gen 
der Atmungsorgane, sondern auch als striktes 
YorheugungsmitteU gegen diese Erkrankungen 
ogeprieeen wird. Zum «GeeohmaoksTersuch» 
> ist eine kleine Probe des Tees angesohlossen, 
^ aber io dem Begleitschreiben sind 4 bis 6 Packete 
i Mk. 1,50 lüs notwendig zur «Kur» vorge- 
sefarieben. Der genannte Tee bildete bereits zu 
Aa&Bg des 19. Jahrhunderts einen Bestandteil 
te C^eimmittels der «Lte&er'schen Kräuter», 
welcbe schon damals als «untrügliches Mittel» 
gegen die Auszehrung galten. Das Kraut war 
aseh bis 1882 als Herba Galeopsidis «officinel», 
iBschwand jedoch wegen seiner Unwirksamkeit 
aos dem Arzneibttche. 

2. Der Ortsgesundheitsrat zu Karlsruhe hat Tor 
einiger Zeit eine öffentliche Warnung vor dem 
Beifiner Instituf für Sauerstoff bebandlung <No- 
TSTita» erlassen Hierauf hat dieses Institut 
vnchiedenea Blfittem eine «Berichtigung» zu- 
gehen lasseD, in welcher die Bichtigkeit der 
BiitgBteilten ohemisonen Analysen und des an- 
gegebenen Kostenbetrags bestritten witd. 

Dem gegenüber hält der Ortsgesundheitsrat 
1 der Richtigkeit jener Analyse fest. Das 
lestitat Novayita beetreitet auch, daß der Bezug 
der Präparate 16,60 Mk koste; der Betrag von 
IftJiO Mk. wurde aber beim Bezug der NoYOzon- 
hiparate tatsächlich unter Nachnahme erhoben. 
Allerdings umfaßt diese Summe laut Rechnung 
nah einen Betrag von 6 Mk. für «Honorar», 
ier aber Yon dem Ortsgeaundheitsrat lediglich 
de ein Teischleierter Zuschlag zum Preis der 
ftipanite angesehen werden kann, da eine 
andiehe Tätigkeit für welche ein Honorar ge* 
iMdert werden könnte, gar nicht stattgefunden 
kat Allerdings waren der Sendung der Prä- 
IBate auf einem Kopfbogen des Dr. med. Hinx 

eiebene «Verhaltungsmaßregeln» beigegeben. 
sind aber nicht von dem — gar nicht in 
iBeriin wohnhaften — Doktor Hinx^ sondern yon 
rl|BMi einem Aogestellfen des Geschäfts NoyaWta 
rA «pro Dr. MtTix» unterzeichnet, jedenfalls 
ifMh einer bei dem «Geschäft» üblichen Schablone. 
Eaes Yerbhren hat also eine merkwürdige 
lAehaliehkeit mit dem im bekannten Fall «Narden- 
Ktter» festgestellten Geschäftsbetriebe. 



Bei sefaieii Viiteniiehinigeii über das HaAi> 
flgaeat hat Spiegier (Chem. Ztg. 1903, Rep. 
1S4) vezschiedene Pigmentsäuren dargestellt 
Sehwarzes Ro3haar wuäe zunächst mit 0,5 proo. 



Sodalösung gewaschen, dann mit 6 Teilen 5 proo. 
Kalilauge bis zur yölligon Lösung gekocht, was 
unter starker Entwicklung yon S)tiwefeiwasser- 
stoff und Ammoniak geschieht Nach dem Er- 
kalten wird ein großer Ueberschuß yon concen- 
trierter Salzsäure zugesetzt, wodurch sich eine 
teigige Masse abscheidet, die abkoliert, gut ge- 
waschen und mit Salzsäure 8 Stunden am Rüä- 
flußkühler gekocht wird. Das dabei sich ab- 
scheidende feine, braune Pulver wird heiß ab- 
filtriert und auf dem Wasserbade getrocknet. 
Dann wird es mit oonoentriertem wässerigen 
Ammoniak in einer Reibschale verneben, ab- 
filtriert und das Filtrat mit Salzsäure gefällt und 
der Pigmentkörper gewaschen. Nach Wieder- 
holung dieser Operation wird er noch mehrmals 
durch Auflösen in ooncentrierter iSchwefelsäure 
und Ausfällen mit Wasser gereinigt. Noch vor- 
handener elementarer Schwefel wird durch Aus- 
waschen mit Alkohol, Schwefelkohlenstoff und 
Aether entfernt. Die Pigmentsäure ist ein 
schwarzbraunes y in Wasser und organischen 
Lösungsmitteln unlösliches, aber in Ammoniak* 
fixen Alkalien und oonoenttiei ler Schwefelsäure 
lösliches Pulver, das beim Eihitzen mit Zink- 
staub Pyrrolreaktion liefert Die Elementaranalyse 
ergab die Formel : C^HggNsSOis Die Pigment- 
säure des Schimmelbaars wurde entsprechend 
dargestellt, nur mußte die Behandlung mit 
Ammoniak wegfallen, weil die Säure dadurch völlig 
schwarz wurde. Es wurde ein helles, grau- 
braunes Pulver von der Zusammensetzung: 
C45H78N10SO10 erhalten. Die Pigmentsäure aus 
schwarzer Schafwolle ist tiefschwarz und hat 
die Zusammensetzung C^AHogNgSOto Die Pig- 
mentsäure aus weißer Sihaf wolle veihält sich 
wie die aus Schinimelhaar und ergab bei der 
Analyse: CieB^NxoSO^n Es wurde die Dar- 
stellung von Hämopyrrol durch Jodphosphonium, 
von Hämatinsäure mittele Chromsäure ver- 
geblich versucht, um Anhaltspunkte für den 
Ursprung der Pi^^mente aus dem Blutfarbstoff 
zu gewinnen Die Chromsäureoxydation ergab 
aus allen vier Pigmentsäuren übereinstimmend 
eine kristallinische Substanz: CuHnOs vom 
Schmelzp. 68 C. und Siedepunkt 256 bis 2680C , 
die wahrscheinlich identisch ist mit der von 
Butlerow beschriebenen Metbyldibuiylessigsäure: 
CH8C[0(CH8)3],COOH. —he. 



Zur Regenerlerang von altem Kantsehnk 

wird nach einem Patente von öhautard und 
Keßler vChem.-Ztg. 1903, 800) dieser mit dem 
5 fachen Gewichte käuflichen Phenols gemischt 
und das Gemisnh unter Umrühren im vacuum 
bei etwa 100 ^'C. gekocht, bis sich das Material 
vollkommen gelöst hat. Der Kochapparat ist 
mit einem Rückflaßkuhler verbunden. Ein Teil 
des Schwefels geht in Form von gasförmigen 
Produkten über, während der zurückbleibende 
Teil durch fein gepulvertes Bleiaootat gefällt 
werden kann. Er kann aber auch mit dem 
Kautschuk zusammen, nachdem der größte Teil 
des Phenols abdcstilliert ist, durch Zusatz von 
Alkohol, Natronlauge oder einem anderen Lösungs- 
mittel lür Phenol ausgefällt werden, wobei oia für 



58 



die Wiedervulkanisiernng fertiges Gemisch erhalten 
wird. An Stelle des Phenols kann aaoh Kreosot 
oder eine andere Substanz, die sowohl Eautschak 
als Schwefel zu lösen yennag, verwendet werden. 

—he. 



Zwei weitere Verwendungsarten 
des Cearinum solidum 

gibt Dr. Ißleib als Anschluß zu seinen 
früheren Mittelungen über Cearinum solidum 
usw. (8. Ph. C. 39 [1898], 330, 475; 44 
[1903], 757) in Pharm. Ztg. 1903, 923 
und Apoth.-Ztg. 1903, 744 an. Die erstere, 
einePomadengrundlage, unterscheidet sich 
von vielen allgemein üblichen Vorschriften 
dadurch, daß in erster Linie die tierisohen 
Fette durch Cearinum solidum und Kokos- 
fett ersetzt werden, und zum zweiten der 
Wasserzusatz, der in der feineren t'arfümerie 
schon längst nicht mehr gemacht wird, in 
Fortfall kommt Sowohl das tierische Fett 
wie das untergemischte Wasser waren ja 
die Ursache, daß die Pomaden bei längerer 
Aufbewahrung schnell ranzig wurden. 

Die Vorschrift selbst lautet: 10 Teile 
Cearinum solidum, 120 Teile Kokosfett 
(Palmin), 25 Teile flüssiges Paraffin. Farbe 
und Oeruch nach Belieben. 

Hervorzuheben ist, daß nur das Kokosfett 
verwendet werden soll, welches unter dem 
Handelsnamen Palmin im Verkehr ist. 
Dasselbe zeichnet sich im Gegensatz zum 
Rohfett durch seine Geruchlosigkeit aus. 
Femer ist noch zu bemerken, daß man in 
der heißen Jahreszeit den Znsat« des flüssigen 
Paraffins auf .15 bis 20 Teile herabsetzt, 
während er in kalter Zeit erhöht werden kann. 

Daß diese Vorschrift auch eine gute 
Salbengrundlage gibt, ist leicht ersichtlich. 
Ein Wasserzusatz von 5 bis 8 pCt wird 
von dieser Salbenmischung ebenfalls auf- 
genommen, doch liegt dazu bei der Billigkeit 
derselben kein Grund vor, sobald sie als 
Pomade verwendet werden soll, umsomehr 
als die ätherischen Gele darunter leiden. 

Die andere Verwendungsart des Ceari- 
num solidum betrifft die Darstellung von 
Unguentum leniens. 20 g Cearinum soli- 
dum, 60 g Mandelöl, 25 g deetiUiertes 
Wasser und 2 Tropfen ätherisches Rosenöl 
werden kunstgerecht zu einem Cr6me ver- 
arbeitet und diesem noch 10 g Mandelöl 
zugefügt, wodurch er geschmddig wird. 



Capillin 

ist dn Verdichtungsergebnis von Tannin, 
Chioralhydrat und Resorcin und soll als 
Ersatz für Captol (Tanninchloral) dienen. 
Es ist ein schokoladenbraunes Pulver, das 
sich in Weingeist, nidit dagegen in Wasser, 
Glycerin, Chloroform und Aether lOet^ während 
sidi eine weingeistige Lfösung mit Ridnusöl 
und Aether klar mischt In heißem Wasser 
ist es teilweise löslich, scheidet sich aber 
nach dem Erkalten wieder aus. 

Mit heißem Wasser geschüttelt, gibt das 
Filtrat mit einem Tropfen Eisenchloridlöeiing 
eme dunkel- weiehselbranne Färbung. Die 
Flüssigkeit wird nach dem Verdünnen mit 
Wasser, Zusatz von zwei Tropfen verdünnter 
Salzsäure und Erhitzen farblos unter Hinter- 
lassung eines braunen Niederschlages. Wird 
das wässerige Filtrat mit Bleiessig versetzt, 
so entsteht in der klaren Flüssigkeit ein 
lichtbrauner, flockiger Niederschlag. Ein 
Tropfen Silbemitratlösung verändert das 
wässerige Filtrat nidit, während letztem 
sich nach dem Erwärmen trübt und naeh 
einiger Zeit einen dunkelbraunen Nieder- 
schlag ausscheidet 

Die weingeistige Lösung mit einem 
Tropfen Eisenchloridlösung versetzt, gibt eine 
braunolivengrüne Färbung, die nadi Zusatz 
von drei Tropfen verdünnter Salzsäure ver- 
schwindet Silbemitrat gibt keine Reaktion. 

In heißer Natronlauge löst sieh Capillin 
mit dunkel-weichselbrauner Farbe. Bei der 
Verdünnung mit Wasser bleibt die Lösung 
klar. 

In Pharm. Post 1904, 2 gibt äex Erfinder 
J. Mindes folgende Vorschriften an: 

1. Haarwasser: 1 g Capillin, 1 g 
Chioralhydrat, 0,5 g Salicylsäure, 2 g Kali- 
Seifenspiritus, 70proc. Weingeist bis zn 
100 g, je 5 Tropfen Mirban-, Geraninm- 
und Lavendelöl. 

2. Haaröl: 2 g CapUlin, 2 g Chioral- 
hydrat, 64 g starker Weingeist, 30 g Riei- 
nusöl, je 3 Tropfen Mirban-, Citronen- and 
Lavendelöl. 

3. Pomade: 2 g Capillin, 1 g Salieyl- 
säure, 10 g starker Weingeist, 27 g Ri«- 
nusöl, 50 g Kakaobutter, 10 g Wah^t, je 
5 Tropfen Mirban-, Geranium- und CitronenOL 

EL IL 



59 



üeber ein neues VerCahren der 
DantellungvonBrommethylaten 
und anderen quaternaren Salzen 

der Alkaloide 
teilt J. D. Biedel in seuiem im Januar d. J. 
mAmiBaea Berichte nngefUur folgendesmit 

BekanntUeh erhüt man doreh Addition 
von Jodmethyl bezw. Jodäthyl an tertiäre 
Baaen Salse von AmmoniombaaeD, sogenannte 
Jodmethylate besw. -äthylate^ welche gegen 
Kaülaage beatändig sind^ aber doreh Sdifitteb 
mit feaditem Silberoxyd m die sngehörigen 
Baaen und dnrch Nentraliaation der letzteren 
mit beKebigen Sänren oder direkt durch 
Behanddn der Jodide mit Silberaalzen in 
& Ammoniumaaize der entsprechenden 
Sloien llbergefflhrt werden. 

IHeaer aUgememe Weg iat auch auf die 
Alkaloide übertragen worden. Die pharma- 
kobgiache FHlfung derartig gewonnener 
quateraärer Alkaloidaalze hat nach 8. Fränkel 
ik gemeinaame Eigenschaft eine lähmende, 
dem Kurare ähnliche Wirkung auf die motor- 
■ehen Nerven ergeben. Bei einigen z. B. 
den Atropinabkömmlingen, wollte man eine e^ 
höhte, bei anderen, z. B. den methylierten 
Stryehninsaizen, eine stark herabgesetzte 
Wirkung festgestellt haben. Infolgedessen 
aebien ea ausgeschlossen zu sem, diese Prä- 
parate zu Heilzwecken zu verwenden. 

Dafi diese älteren pharmakologischen Er- 
geboisBe nicht ganz zutreffend sind, hat die 
neuere Zeit insofern gelehrt, als das 
Atropinmethylnitrat(Ph. C. 44 [1903], 
441) und daa Atropinbrommethylat 
(Ph. C. 48 [1902], 628) als brauchbar in 
den Arzneiachatz eingeftthrt worden sind. 

Diesen schliefit sich nun das Apomor- 
phinbrommethylat an. Dasselbe ist 
▼OB Rchorr dargestellt und zur eingehen- 
dm klinischen Prüfung flbergeben worden. 

Pur so empfindliche Alkaloide, wie Apo- 
morphin, hat sidi nun ein von Pschorr 
aufgefundenes und zum Patent angemeldetes 
Verfahren^ ala brauchbar erwiesen* Nach 
&Km wird zur Alkylierung das Dimethyl- 
b«w. Diäthyisulfat benutzt Die zunächst 



*) Dies Yerfahren ist von der Firma J. D, 
Biedd erworben. Die anderen den bekannten 
Methoden nachgebildeten Darstellungsweisen 
ia qnatemären Saize des Apomor^^hins sind 
^ek^talls von PMhorr zum Patent angemeldet 



entstehenden methylschwefelsauren Salze der 
methylierten bezw. äthylierten Alkaloide 
werden mit den gesättigten Lösungen von 
Salzen beliebiger Säuren umgesetzt und 
gleichzeitig ausgesalzen. Die Reaktion ver- 
läuft z. B. beim Apomorphinbrommethylat 
folgendermaßen : 

Ci7Hi702N + (CH8)2S04 

/CHg 

= Ci7Hi702N< 

\SO4CH8 

Ci7Hn08N<; + KBr 

\SO4CH3 

yCHs 

= Ci7Hi702N<; + CH88O4K. 

\Br 

Nach diesem Verfahren sind folgende, 
zum Teil noch nicht bekannte Alkaloid- 
derivate dargestellt worden: 

Apomorphinnm methylobromatum 
(GigHgoNOsBr). Ans Methylalkohol farb- 
lose, rasch zerfallende Nadeln; aus Methyl- 
alkohol-Aoeton-Oemisch kleine Schuppen oder 
sechsseitige Platten. Schmelzp. 180^. Sehr 
leicht löslich m Wasser, leicht löslich in 
Methyl- und Aethylalkohol. Die wässerige 
Lösung ist gegen Licht und Luft erheblich 
beständiger, als die des salzsauren Apo- 
morpliin. 

Das aus Methylalkohol-Aceton kristall- 
isierte Salz enthält 1 Molekül Aceton, 
welches es unter 50 mm Druck bei 120 
bis 1300 verliert 

Gefunden: 12,94 pCt QsHeO und 19,53 
pCt Br. Berechnet: 12,98 pCt. CsHßO 
und 19,66 pCt. Br. für CigHaoNOgBr. 

Apomorphinnm methylochloratum. 
Prismen, die wasserfrei bei 205 bis 2100 
schmelzen. Leiditer löslich als das Bromid. 

Strychninum methylobromatum 
(Methylstrydminbromid) , G22 H25 N2 O2 Br 
+ H2O. 

Aus Methylalkohol glänzende, rasch ver- 
witternde Nadeln. Löslich in etwa 20 Teilen 
kalten Wassers^ weniger in Methyl- und 
Aethylalkohol. Veriiert sem Eristallwasser 
bei 125 bis 130^ unter 50 mm Druck, 
schmilzt bd 254 bis 2560. 

Gefunden: 3,4 pGt. HgO und 17,98 
pGt. Br. Berechnet: 4,03 pGt. H2O und 
17,88 pCt Br. 



60 



Stryohninum äthylobromatnm. 
C23H27N202Br. Kleine Würfel mit abge- 
stumpften Ecken, bei 277 bis 281^ unter 
Zersetzung schmelzend. I^cht löslich in 
Wasser; in Methyl- und Aethylalkohol auch 
in der Wärme sdiwer löslich. 

Das im Exsiccator getrocknete Salz enthält 
kein Kiistallwasser. 

Strychninum methylochloratnm. 
Schmale Blättchen, die von 265^ ab zu 
sintern beginnen und bis 300^ nicht 
schmelzen. Wasser und Methylalkohol lösen 
es leicht, dagegen ist es in Aethylalkohol 
auch in der Wärme schwer löslich. Formel: 
C22H25N2O2CI + 2H2O. 

Strychninum methylosulfuricnm. 
(C22H25N202)2S04. Glänzende Nadeln, die 
bei 2740 unter Zersetzung schmelzen. In 
Wasser und Methylalkohol leicht, in Aethyl- 
alkohol schwer löslich. Enthält kein Kristall- 
wasser. 

Strychninum methylonitricum. 
C22 H25 IN2 O2 . NO3. Aus Aethylalkohol 
farblose Säulen, bei 280 bis 28 1^ unter 
Zersetzung schmelzend. In Wasser und 
Methylalkohol leicht, in Aethylalkohol schwer 
löslich. Kein Kristallwasser. 

B mein um m e t hylobromatum. 
C24 H29 N2 O4 Br + 3H2O. Blättchen, die 
zwischen 247 bis 253^ schmelzen; in 10 
Teilen kalten Wassers löslich, Idcht löslich 
auch In Methyl-, schwerer in Aethylalkohol. 
Verliert bei 100^ unter 50 mm Druck ein- 
einhalb Molekai Wasser; den Rest bei 125 
bis 1300. 

Brucinum äthylobromatnm, 
C26H8iN2 04Br + 3V2H2O. Aus Aethyl- 
alkohol Biättchen, die sich zwischen 217 und 
235 langsam zersetzen. In Wasser und 
Methylalkohol leicht, in Aethylalkohol auch 
in der Wärme wenig löslich. 

Brucinum methylonitricum. 
C24H29N2O4 . NO3 + 1 V2H2O. Aus Aethyl- 
alkohol Nadeln, welche bei 270 bis 272 ^ 
unter Zersetzung schmelzen. Ijeicht löslich 
in Wasser, Methylalkohol und Spiritus, 
schwer löslich in absolutem Alkohol. 

Chininum methylobromatum. 
C2iH27N202Br + H2O. Aus heißem Wasser 
Nadeln vom Schmelzpunkt 121 bis 122^. 
Sehr leicht löslich in Methyl- und Aethyl- 
alkohol, löslich m ungefähr 55 Teilen kalten 
Wassers, leichter in heißem. Verliert das 



Kristallwasser unter 50 mm Druck bei 100 
bis 1050. 

Chininum m e thyl chloratum. 
O21H27N2O2CI + V2H2O. Nadeln bei 190 
bis 191 unter Zersetzung schmelzend. 
Sehr leiebt löslich in Wasser, Methyl- und 
Aethylalkohol. Das exsiccatortrookne Salz 
enthält Y2 Molekfil Kristallwaaser. 

Chininum methylosnlfuricum. 
(C2iH27N202)2804 + öHgO. Aus heÜkm 
Wasser Nadeki, die bei 188 bis 189 ^ 
schmelzen. In Methyl- und Aethylalkohol 
sehr leicht löslich, ebenso in heißem, weniger 
in kaltem Wasser. 

Chininum methylonitricum. 
C21H27N2O2 . NOs + H2O. Nadeln vom 
Schmelzpunkt 91 bis 92 <> In Wasser, 
Methyl- und Aethylalkohol sehr leicht löslich. 

Chininum di-methylobromatnm 
C22H3oN202Br2 + 4H2O. Aus einem Ge- 
misch von Alkohol und Essigäther Biättchen, 
die bd 92 bis 93^ schmelzen. Leicht lös- 
lich in Wasser, Methyl- und Aethylalkohol. 
Es enthält 4 Moleküle Kristallwasser, die es 
unter 50 mm Druck bei 100 bis 105^ 
verliert — «*.— 

Verfälschtes Spiköl. 
E. J. Parry und C. T. Bennet teilwi 
im Chem. and Drugg. 1903, 1011 mit, 
daß sich im englisdien Handel zur Zeit 
Spiköle befinden, die mit großer Raffiniert- 
heit gefälscht sind. Die Verfasser haben 
gefunden, daß als oberste Grenze des 
Drehungsvermögens von echtem Spiköl 
+ 40 (gegen bisher 7^ anzunehmen ist 
Spiköle mit höherem Drdinngsvermögen als 
+ 5^ sind verdächtig. Das spec Oewidit 
kann zwisdien 0,904 und 0,915 schwanken, 
ohne daß eme Verfälschung vorliegt Die 
Verfasser haben echtes Spiköl mit 25 pOt 
der meist zur Verwendung gelangenden 
Fälschungsmittel vermischt und die Beob- 
achtung gemacht, daß diese Mischung ein 
kaum verändertes Drehungsvermögen und 
spec Gewicht, wie auch die Löslichkeit in 
70proc Weingeist fast kerne andere is^ als 
die des echten Oeles. Nimmt man als 
Lösungsmittel 65proc Spiritus, so bedarf 
man bei 15^ 6 Volumen, um reines Spiköl 
zu lösen. Bei einer Verfälschung mit 10 
bis 15 pCt. fremder Oele ist die Lösung 
trübe. Für notwendig halten die Verfasser 



61 



die fraktionierte DeBÜllatioiL Ak die ge- , Eine BeBtimmnng des Ester- und Alkohol- 
wohnlichsten Verf&lschungsmittel gelten gehaltes, namentlich wenn Rosmarinöl vor- 
Terpentinöly sehr schlechtes Rosmarinöl und liegen sollte, d&rfte nicht belanglos sem. 
SafroL _<*-. 



Derivate des Hydrokotarnins. 

Cyanhydrokotamin und Aethoxyhydro- 1 dQnnter Säuren außerordentlich leicht in 
kotarnin gehen unter der Emwkkung ver- ' Kotaminsalze über: 

HgCO 

I CH.CN 

CHg 

Cyanhydrokotarnin 



+ HCl = HON 4- 



HgC.O 

! OH.OOisHB 

^N.CHs 



\o_i i k 



CHg 

Aethoxyhydrokotarnin 



+ HCl = C2H5 . OH + 



HgO.O 



CH 



H, 



\0-L 1 J( 



Cl 
CHs 



Naikotin, ein an derselben Stelle sub- 
sfitoiertes Derivat des Hydrokotarnins (man 
vo^ die Formel desselben Ph. G. 44 [1903], 
452) ist dagegen gegen Salzsäure beständig 
BBd es ist zu erwarten, daß ganz allgemein 
Biien von der Formel 



H3C.O 




CH2 

Kotarninchlorhydrat 

ändert werden. Derartige Verbindungen 
lassen^ sich, wie M. Freund*) gefunden 
hat; mit Hilfe der (?r^/2ar(i'schen Reaktion 
leicht darstellen. Sie sind bei ihrer nahen 
Verwandtschaft zu den natürlidien Alkalo- 
iden nicht ohne Interesse. 

Bezüglich der oben erwähnten Orignard- 
sehen Reaktion sei in Kürze folgendes be- 
merkt. Die Reaktion von Wanklyn, die 
einen einfachen und theoretisch wichtigen 
Uebergang von metallorganischen Verbind- 
ungen zu Säuren ermöglicht, besteht bekannt- 
lich in der Einwirkung von Kohlensäure auf 
Natriummethyl und Natriumäthyl. Ofig- 



VA P ^«^ \.^K^ui^^ IT kl i et J *) Ber. d. Deutsch. Chem. Ges. 36, 4257 [19031. 

wo R einen beliebigen Kohlenwasserstoffrest ' pgaelbst ist zunächst das «-Methylhydrokitamin 
öweatet, durch Wasserstoffionen nicht ver- beschrieben. 



62 



*j dem wir die Entdeoknng der in 
Aetfaer lOsliehen magnesiiimorgaiuflehen Ver- 
bindungen der aliphatisdien und aro- 
matiflchen Reihe verdanken, hat dieselben, 
ähnlich wie Wanklyn die Natrium Verbind- 
ungen, zur Synthese von aliphatischen 
Carbonsäuren benfitzt (Ann. ehim. phys. 42 
[7], 455). In Aether aufgelöst, treten die 
HaJogcnderivate von aliphatischen und vielen 
cyklischen Kohlenwasserstoffen leicht in 
Reaktion mit Magnesium und alsiclann mit 
Kohlensäure : 

I. Cn Hgn-iX-f- Mg -f Aether 

= (CnHgn-i.Mg.X) . Aether. 

IL (Cn Hgn -1 . Mg . X) . Aether + COg 

= (CnHgn-i-CO.O.Mg.X) . Aether. 

Durch Zerlegung mit Wasser entsteht 
das basische Salz: 

CnHgn-i.CO.O.Mg.OH 

das der zu synthetisierenden Säure 

CnHgn-i.COOH 

entspricht Diese Reaktion von Orignard 
ist in den letzten Jahren vielfach erweitert 
und erfolgreich zu einer Reihe von synthe- 
tischen Versuchen benützt worden. Sc. 



Zur Darstellung des Antlira4sol 

schreibt Dr. Ainold Sack in der Allg. med. 
Oent.-Ztg. 1903, 889, daß nach Vieth im 
Teer 4 Gruppen von Stoffen vorhanden 
sind. Die erstere derselben, zu denen 
Phenole und Säuren gehören, können mit 
Alkali ausgezogen werden. Diesen Körpern 
ist neben der desinficierenden noch eine 
juckstiliende Wirkung eigen. Die zweite 
Gruppe umfaCt hauptsächlich sticfastoff- 
haltige Basen, die sich vermittels Säuren 
entfernen lassen und bei der Hautbehandlung 
schädlich wirken. Die dritte Gruppe wird 
von den in der Luftleere abdestUlierbaren 
Bestandteilen, den Kohlenwasserstoffen, ge- 
bildet. Ihnen soll die eigentliche Wirkung 
des Teeres auf die Haut zukommen. Die 
vierte Gruppe ist das Pech, welches die 
Poren verklebt und infolgedessen eine Tief- 
wirkung der anderen Stoffe verhindert, da- 
her unbrauchbar ist. 

In anbetracht dieser Verhältnisse erhält 
man durch Entfernung der Basen mit 
Säuren, sowie Entfernung des Peches und 
Reinigung der aus den Kohlenwasserstoffen 



und Phenolen bestehenden Mischung nach Zu- 
satz von Wachholderteer, welcher die festen 
Bestandteile vorstehenden Gemenges zu lösen 
vermag, einen gereinigten, dOnnflOssigen 
Teer von der Beschaffenheit und dem Aua- 
sehen des Olivenöles. Derselbe dunkelt nicfat 
nach, wird auch nicht dicker und soll alle 
wirksamen Stoffe des Steinkohlen- und 
Wachholderteers enthalten. Diese Zube- 
reitung nennen Sack und Vieth Anthrasol 
(8. a. Ph. C. 44 [1903], 301). Das heute 
in den Verkehr gelangende Anthrasol ent- 
hält im Gegensatz zu dem frUher erschienenen 
alle Phenole. Außerdem setzt demselben 
die darstellende Firma KnoU <6 Oie. m 
Ludwigshafen a. Rh. zu seiner (Jemehs- 
verbesserung etwas Pfefferminzöl zu. 

Aus dem Anthrasol stellt die Firma 
C. W, Poths in Wiesbaden Seifen dar, nnd 
zwar Teerseife, mit 10 pCt. Anthraaol, 
sowohl fest alsflfissig, und Teersohwefel- 
seife mit 8 pGt. Anthrasol und 5 pGt 
Schwefelbiate. H, M 



Verascliungsverfahren 
zur Bestimmung von Chlor in 

tierischen Flüssigkeiten und 
Organen, sowie in Nahrungs- 
mitteln. 

Die verschiedenen bekannten Qilorbe- 
stimmungsmethoden geben, auf organische 
Objekte angewandt, unbefriedigende and 
fehlerhafte Resultate; auch das sonst sehr 
gut brauchbare Verfahren von Volhard" 
Salkowski versagt bei Anwesenheit von 
Salicylsäure in den Untersudiungsobjekten. 
C. Sirxyxowski empfiehlt nun folgendes 
allgemein anwendbare Verfahren : Man dampft 
10 ccm der tierischen Flassigkeit mit 1 g 
Magnesiumoxyd im Platintiegel zur Trockne 
ein. Von Organteilen werden 10 g mit 
1 g MgO und ungefähr 15 ccm Wasser 
auf dem Wasserbade eingedampft Alsdann 
verascht man vorsichtig bei mäßiger Glflh- 
hitze. Den Olührfickstand löst man in ver- 
dfinnter Schwefelsäure, neutraiiaert mit Gal- 
ciumkarbonat und bestimmt in der Lteong 
das Chlor titrimetrisch nach Mohr. Die 
j erhaltenen Resultate stimmen mit den nach 
der Volhard' SalkawskpBAeik Methode ge- 
fundenen gut Qberein. Btt, 
Zeitschr. f. angeic. Chetn, 1903, 1084. 



63 



Zur Untersuchung von Bienen- 
waohs. 

Du Bienenwaehs ist schon oft, ganz 
besonders aber in neuerer Zeit Gegenstand 
dngefaender üntersnchnng geworden nnd 
dies nmsomebr^ je gröL'ei* die Schlauheit, 
mit welcher bei der Verfälschung dieses 
gesehfttzten Handelsartikels verfahren wurde, 
sich erwies. Es nimmt daher kein Wunder, 
wenn die bezügliche Literatur eine sehr 
nmfangreidie geworden ist Dr. E, Spaetk 
(Sfidd. Apoth.-Ztg. 1903, 373 bis 421) hat 
die bisher gebräuchlichsten Untersuchungs- 
methoden einer Nachprüfung unterzogen, 
deren Ergebnisse wir in Kürze folgen sollen. 

Wie bei der Untersuchung der Fette und 
Oele, so gewährt die Bestimmung der 
Hiibrw^ea Jodzahl auch bei den Wachs- 
arten gewisse Anhaltspunkte. Es würde 
jedoch vielfach zu falschen Ergebnissen 
fflhien, wenn man auf Grund einer nor- 
malen Jodzahl ohne weiteres die Reinheit 
des betreffenden Wachses anerkennen wollte. 
Auf diese Tatsache haben so bekannte 
Foncher wie Benedikt^ Buchner, Buisine, 
Dieierichy Ouyer, Henriques, Roettger, 
Wemtüurm u. A. schon längst hingewiesen. 
Eb ist femer bekannt, daß z. B. eine 
Kiscfaung aus 37,5 Teilen Japantalg, 6,5 
Teilen Stearinsäure und 56 Teilen Cereain 
ganz genau die für reines Wachs gefundene 
Siure- und Esterzahl und infolgedessen auch 
die Yerseifungs- und Verhältniszahl gibt; 
entsprediende Mischungen aus Carnauba- 
wachs mit Stearinsäure geben ebenfalls 
solche normale Zahlen. Auch lassen sich 
durch geeignete Mischungsverhältaisse Ge- 
menge aus ähnlichen Körpern herstellen, 
die den richtigen Schmelzpunkt und ein 
normales spec. Gewidit aufweisen. 

Hieraus geht hervor, daß man zur Fest- 
steUnng der Reinheit eines Wachses sich 
nidit mit der Feststellung der Jodzahl be- 
gttfigen darf, selbst wenn diese normal ist, 
viefanehr muß man zur Vornahme weiterer 
Prüfungen schreiten. Als für die Wachs- 
beartttlung wichtige Verfahren sind zu be- 
traditen: 

1. die Verseifnng, die Bestimmung der 

Säure- und Esterzahl; 

2. die Bestimmung wesentlicher Bestand- 

teile des natfiriichen Wachses, der 
nnverseifbaren Anteile; 



3. die Methoden zum qualitativen und 

quantitativen Nachweise der ver- 
schiedenen Verfälschungsmittel; 

4. Physikalische Methoden. 

Die Methoden zur Verseif ung sind von 
den . verschiedenen Verfassern sehr ver- 
schieden angegeben worden, was wohl nicht 
zuletzt seinen Grund in der Schwierigkeit 
hat, eine solche bei der so mannigfachen Art 
i und Abstammung der Wachsarten oder deren 
I Mischungen herbeizuführen. Im Grunde ist 
I jedoch den verschiedenen Methoden das 
I gemeinsam, daß sie als verseifendes Mittel 
weingeistige Kalilauge von verschiedenem 
Wdngeist- und Ealigehalt vorschreiben, und 
daß sie das Wachs mit dieser Lauge tdls 
offen, teils am Rflckflnlikühler bis zur Ver- 
seifnng erhitzen lassen. 

Was zunächst den Weingeistgehalt der 
hierbei zu verwendenden Lauge betrifft, so 
hat die Erfahrung gelehrt, daß man mit 
einer zu wasserhaltigen weingeistigen Kali- 
lauge sdion bei der Verseifnng von Butter- 
fett ganz unriditige Kesultate bekommen 
kann, umsomehr natürlidi bei Substanzen, 
wie das Wachs, von weit schwererer Ver- 
seifbarkeit. (Ein Alkoholgehalt von 95 bis 
96 pCt. ist am geeignetsten.) 

Bezüglich des Kaligehaltes beobachtete 
Eichhorn, daß durch Gonoentrieren der 
Lauge bei der Verseifung die Verseifungs- 
zahl eine immer höhere wu*d; auch Hen- 
riques gibt an, die weingeistige Lauge nicht 
stärker als halbnormal zu wählen, weil bei 
stärkerer Goncentration in der Siedehitze 
|der Weingeist oxydiert wird und dann 
merkliche Alkalimengen bindet. E, Spaeth 
I konnte auf Grund seiner Untersuchungen 
diese Angaben nur bestätigen und hält es 
I deshalb ebenfalls für geboten, die Verseifung 
|am Rückfluß kühler vorzunehmen. 
I Nach dieser Methode würde sich der 
IJapantalg, reinem Wachse zugesetzt, un- 
I schwer erkennen lassen, ganz abgesehen 
davon, daH die Ester- und Verseifungszahl 
wesentlich erhöht wird. Der Japantalg zeigt 
I bekanntlich eine Esterzahl von 200 und 
eine Verseifungszahl von 218 bis 220. Der 
Schmelzpunkt des Wachses wird durch den 
Zusatz von Japantalg erniedrigt, das spec. 
Gewicht erhöht. 

Ein sicherer Nachweis von Japanwachs, 
Preßtalg, Stearinsäure und von Harzen 



64 



ist die vom D. A.-B. IV anfgenommene | 
Probe. (Vergleidie Handkommentar von 
Schneider' Süß, Seite 262.) UmstlUidlicher 
aber genau ist noch der Nachweis von 
Talg und Japanwachs aus dem bei 
der Verseifnng entstandenen Olycerln. Man 
verseift zweckmäßig 10 bis 30 g Wachs^ 
löst die Seife in Wasser und zersetzt die- 
selbe mittels Schwefelsäure. Man filtriert 
die wässerige Flüssigkeit ab und dampft 
sie nach dem Neutralisieren bez. nach Zu- 
satz von Kalkwasser ein. Den Rfickstand 
nimmt man mit starkem Weingeist auf, 
vermischt das Fiitrat mit dem 1^5 fachen 
Raumteil Aether und gießt nach dem Ab- 
sitzenlassen die klare Flüssigkeit ab^ welche 
durch Destillation von Aether und Weingeist 
befreit wird. Das so gewonnene Olycerin 
wird getrocknet und gewogen. 

Ein Zusatz von Preßtaig (Rindstaig) 
sowie von Schweinefett würde sich 
ebenfalls durch eine Erhöhung der Ester- 
und Verseifungszahl; sowie durch eine Er- 
niedrigung des Schmelzpunktes und durch 
die beträchtliche Erhöhung der Jodzahl er- 
kennen lassen; denn Wachs^ wie Japantalg 
besitzen eine Jodzahl von nur etwa 8. 
Spaeth fand eine solche von 6 bis 7^4. 
Gelbes Wachs zeigt eine Jodzahl von 8 bis 
10, weißes Wachs eine solche von 4 bis 5. 

Palmkern- und Eokosnußöl würden, 
auch in geringer Menge zugesetzt, die Ver- 
seifungszahl bedeutend erhöhen und den 
Schmelzpunkt erniedrigen; beide besitzen 
eine Verseifungszahl von 248 bez. 260 und 
einen Schmelzpunkt von etwa 25^. 

Beimengungen von Carnaubawachs 
würden sich durch eine wesentliche Erhöh- 
ung des spec. Gewichtes und des Schmelz- 
punktes bemerkbar machen, ebenso durch 
eine Erniedrigung der Säurezahl ohne Be- 
einflussung der Esterzahl. Unverseifbare 
Stoffe fand Spaeth im Carnaubawachs 50 
bis 60 pCt. Die Jodzahl ist fast die gleiche, 
wie beim Bienenwachse (6,8 bis 7,9). Eine 
geringe Untermengung von Carnaubawachs 
macht, wie K, Dieterich schon nachwies, 
das Bienenwachs in Chloroform nur teil- 
weise löslich; eine solche Mischung unter 
Erwärmen in einer reichlichen Menge Chloro- 
form gelöst, scheidet beim Erkalten nach 
längerem Stehen das Carnaubawachs wieder 
auS; welches durch Bestimmung des Schmelz 



Punktes noch weiter identificiert werden 
kann. 

Die Stearinsäure, ein sehr beliebtes 
Fälschungsmittel für Bienen wachs, erhöht, 
wenn nicht Beimengungen von Geresin und 
Talg dies verhindern, das spec. Gewicht, 
die Säure- und Verseifungszahl. Eine Ester- 
zahl gibt sie nicht, die Säure- und Verseifungs- 
zahl betragen 200. Sehr leicht zu erkennen 
und fast quantitativ bestimmbar ist die Stearin- 
säure durch die Buchner'Bdie Methode ' vergl. 
Ph. C. 40 [1899], 445', weil erstere in 
Weingeist ebenso leicht löslich ist, wie die 
Harzsäuren (Harze, Kolophonium), von 
denen sie sich aber sehr leicht durch die 
Jodzahl unterscheidet. 

Die Jodzahl des Kolophonium ist 120 
bis 130, während die der Stearinsäure 
3 bis 4 beträgt. Man braucht deshalb nur 
in emer bestimmten Menge des weingeistigen 
Filtrates den Weingeist zu verjagen, den 
Rückstand nach dem Trocknen zu wägen 
und damit die Jodzahl zu bestimmen. Zur 
quantitativen Bestimmung der Stearinsäure 
kann man das weingeistige Fiitrat am zweck- 
mäßigsten auch mit weingeistiger Bleiaoetat- 
oder Calciumchloridlösung versetzen, wobei 
sich die Stearinsäure rasch als eine flockige 
Masse an der Oberflädie abscheidet^ was 
selbst bei nur 1 pCt Stearinsäuregehalt 
noch deutlich eintritt. Ebenso Wlt sich der 
Stearinsäuregehalt annähernd quantitativ 
durch Titrieren des wemgeistigen Filtrates 
mit Y2'^<>"°^l~'^l^&^i bestimmen; 7,8 oem 
Y2-Normal-Alkali= 1 g käufliche Stearinsäure. 

Zur Trennung der Harzsäuren 
von der Stearinsäure verfährt man 
nach F. Jean in der Weise, daß man 1 g 
Bienenwachs mit 80 volumproc. Weingeist 
in einem Kölbchen auf dem Wasserbade 
erwärmt bis das Wachs geschmolzen ist, 
umschüttelt und durch ein getrocknetes 
und gewogenes Filter gießt. Den Filter- 
rückstand wäscht man mit kaltem Weingeist 
aus, bis das Fiitrat keine saure Reaktion 
mehr zeigt. Im FUtrate befinden sich 
Stearinsäure und Harzsäuren, während 
Bienenwachs, Neutralstoffe, Talg und 
Schweinefett auf dem Filter zurückbleiben. 
Das Filter wurd dann im Exnccator ge- 
trocknet und gewogen. Nun dampft man 
das Fiitrat auf dem Wasserbade ein und 
löst den Rückstand in Aether. Zur Trenn- 



65 



rag to Stdarinaftnre iron den Harnftnrea 
idiflttelt man die AetherHSeimg mit einem 
kleinen Zinkoxydabersehuß ; Btearinsaures 
Zink Bdieidet aieh nnlöslidi ab, liarz- 
saares Zink bleibt in LOeung. Das 
entere filtriert man ab, wischt mit Aether 
ans und schttttelt das Filtrat in einem 
Seheidetriefater mit etwas Wasser und Salz- 
slore, nm das harzsanre Zink zu zersetzen. 
Die freigemachten Harzsäuren lOst man in 
PetroiäÜier, w&scht die Listing einige Male 
mit WasaeTy trennt die rctroiäthersehicht 
ron der wSsserigen Schicht^ verjagt den 
Petroläther, trocknet bei 100^ und wägt; 
ab Korrektur sind dem gefundenem Uarz- 
gehalt noch 1,6 pCt. hinzuzuzählen. Auch 
durch Silbemitrat in weingeistig-ätherischer 
L6sang k(^nneii die beiden Säuren getrennt 
werden; das Silberresinat ist löslich, 
das Silberstearinat unlOslich. 

Ceresin wird nach Spaeth am sicher- 
sten durch die Verseifung nachgewiesen ; ist 
naeh eiostflndiger Einwirkung des Alkali 
die Verseifungsflüssigkeit bei Verwendung 
ron filtriertem klaren Bienenwachs nicht 
durehsichtig, so sind geringe Mengen Ceresin 
Torhanden, größere Mengen scheiden sich 
dabei schon in Form kleiner und gröl^erer 
Tropfen sehr deutlich ab. 

Zorn Nachweis des Paraffins hat 
BiuJiner mit gutem Erfolge die Weimvurm- 
sdie Methode verwendet. Nach Weinivurm 
werden 5 g Bienen wachs mit 25 ccm wein- 

gfliatiger V2'^^i™^'~^^^'^^"S^ ^°^®'' S^^^^^- 
leiligem Abdampfen des Weingristes verseift 
nod nach dem vollständigen Entfernen des- 
seiben mit etwa 20 ccm Glycerin versetzt. 
Man erwärmt bis zur vollständigen Lösung 
im WasserbadO; eihitzt dann noch einige 
Minuten weiter und fügt nun 100 ccm 
kochendes Wasser zu. Reines Bienenwachs 
gibt eine klare Lösung, wälirend die un- 
?er8eifbaren Paraffine in Glycerin nicht lös- 
fieh sind und schon in Mengen von 5 pCt. 
starke Trübung veranlassen. 

Wollfettwachs wird am besten ikiit 
ffiife der Cholesterinprobe, wie sie das 
D. Aw-B. IV bei Lanolin angibt, nach- 
gevieaen. 

Am Schlüsse seiner Abhandlung bespricht 
Spaeih nodi die physikalischen Unter- 
sodbungsmethoden des Bienenwachses. 



^ Der Schmelzpunkt des reinen Wachses 
liegt zwischen 61^5 bis 64^, das spec Ge- 
wicht schwankt zwischen 0,958 und 0,968. 
Beide Proben empfiehlt Verfasser nach der 
Vorschrift des D. A.-B. IV auszufahren; 
üi vielen Fällen bieten sie ganz wertvolle 
Anhaltspunkte und können die chemischen 
Befunde bestätigen. 

Zusätze von Carnaubawachs wfirden 
an dem hohen Schmelzpunkte (85 bis 86^ 
und hohen spec. Gewichte (0,992 bis 0,996) 
dieses Pflanzenwachses leiclit zu erkennen 
sein. 

Neutralfette haben niedrigen Schmelz- 
punkt und niedriges spec. Gewicht (bei Talg 
0,945 bis 0,950 und 43 bis 47^ Schmelz- 
punkt, bei Schweinefett 0,931 bis 0,938 
und etwa 40^ Schmelzpunkt). 

Naeh Zusammenfassung der im Vorher- 
gehenden besprochenen Methoden empfiehlt 
Spaeih bei Vornahme von Wachsunter- 
suchungen in erster Linie die Verseifungs- 
probe auszuführen, indem er besondere auf 
die Beschaffenheit der nach einstündigem 
Kochen am Rüokflußkühler erhaltenen Ver- 
seifungsflüssigkeit verweist. Alle Einzel- 
heiten sind aus dem Vorhergehenden er- 
sichtlich. Dr. Rd. 

Ueber Solanin. 

Obsdion das Solanin, der toxische Be- 
standteil der Kartoffelkeimlinge, schon seit 
1820 bekannt ist, gehen die Ansichten 
über seine Formel doch noch auseinander. 
Dies veranlaß te Prof. Dr. A. Hitger, in Gemein- 
schaft mit Merkens, eine abermalige Unter- 
suchung des Solanins und des Solanidms 
vorzunehmen. 

Das gereinigte Solanin besteht aus 
amorphem und kristallinischem Solanin, 
längeres Erwärmen in 96 proc. Alkohol bei 
6b^ C. führt erstere Modifikation in letztere 
über. Von hohem Interesse sind die ange- 
stellten SpaltuDgsvereuche mit 2proc. Schwefel- 
säure. Der Spaltungsverauch wurde in einer 
Retorte vorgenommen, die mit einem Kühler 
verbunden war, der in eine Vorlage mit 
Aether tauchte. Nach drei- bis vierstündigem 
Erhitzen des Retorteninhaltes inter Ersatz 
des verdampfenden Wassere zeigte sich m 
der Voriage ein Aldehyd, der im Geruch 
an frische Aepfel erinnerte und die Schleim- 
häute stark reizte und der durdi eingehende 



66 



Prüfung als Erotonaldehyd erkannt wurde. 
In der Rertote blieb nach der Durchführ- 
ung der Spaltung Zucker und Solanidin 
zurück; ersterer war Dexü*oBe. Dafi So- 
lanidin wurde in schönen langen Nadeln 
völlig rein erhalten. 100 Teile Solanin 
lieferten 56,3 pCt. Solanidin und 26 pCt. 
Dextrose. Es zerfällt also das Solanin in 
2 Mol. Solanidin, 3 Mol. Dextrose, 2 Mol. 
Krotonaldehyd und 12 Mol. Wasser: 

2C52H97NO18 == 

2C39H61NO2+ 3C6ni206+ 2C4H6O+1 2H2O. 

Das amorphe Solauin (sogen. Solaniin) ist 
als das Anhydrid des Solanius ( — 5H2O) 
zu betrachten, dessen oben angeführte Formel 
gleichfalls durch die Elementaranalyse festge- 
stellt wurde. (B. d. D. Chem. G. 1 900, 3204.) 

Zeisel und WiUmann bemftngehi die 
vorstehenden Ergebnisse (Ber. d. D. Ghem. 
Ges. 1903, 3554 ff.) und zwar bestreiten 
sie vor allem, daß bei der Spaltung des 
Solanins mit 2proc Schwefelsäure Kroton- 
aldehyd gebildet werde. Hierbei stützen sie 
sich auf weiter zurückliegende Arbeiten von 
Firbas und eigene Beobachtungen Zeiseh. 
Ein abermals mit 15 g kristallisiertem 
Solanin <i:Merck» angestellter Versuch, wo- 
bei dieses mit 150 ccm 2proc. Schwefel- 
säure vier Stunden am Abflußkühler in 
einer Kohlensäureatmosphäre gekocht wurde, 
ergab keinen Krotonaldehyd, sondern das 
letzte Destillat roch nur schwach fur- 
furolähnlich, nicht stechend. Letzteres, als 
Nebenprodukt aus der Rhamnose, die nach 
den Verfassern bei der Spaltung des Sola- 
nins auftritt, entstanden, ist nur in geringer 
Menge als Methylfurfurol zugegen, während 
Krotonaldehyd keinesfalls beobachtet werden 
konnte. Femer glauben Zeisel und Witt- 
mann, mit Sicherheit Rhamnose als kristalli- 
sierenden Zucker in den Spaltungsprodukten 
des Solanins neben Dextrose nachgewiesen 
zu haben und verweisen auf die Arbeiten 
von Votocek und Wondraceky die ebenfalls 
die Gegenwart einer Methylpentose neben 
einer Hexose in diesem Zucker nachwiesen. 
Rhamnose wurde kristallisiert erhalten und 
einwandsfrei identifioiert, Dextrose durch 
Vergärung mit Hefe <n Frohberg» und 
Polarisation in dem nicht kristallisierenden 
Anteil bestimmt; außerdem fanden die Ver- 
fasser noch ein drittes Kohlehydrat in den 



Spaltungsprodukten, das sie noch genauer 
untersuchen^ wollen. Zum Schluß erklären 
sie die Hilger'Bche Angabe, aus dem Solanin- 
zucker sei eme kristallisierte Dextrose zu 
gewinnen für ebenso irrtümlich wie die, 
daß dieser ausschließlieh aus Dextrose be- 
stehe, --del. 

Zur quantitativen Trennung von 
Eisen und Mangan 

verfährt man nach Mittaseh (Zeitschr. für 
anal. Ghem. 1903, 508) in der Weise, daß 
man die etwa 0,3 g Fe203 enthaltende saure 
Lösung (etwa 100 ccm) unter stetem Um- 
rühren mit conoentrierter Ammoniumkarbonat- 
lOsung (200 g in 1 Liter) versetzt, bis der 
Niederschlag langsamer verschwindet, und 
hierauf mit verdünntem Karbonat, bis ^ ge- 
ringer Niederschlag trotz Rührens innerhalb 1 
bis 2 Minuten nicht wieder verschwindet Dann 
fügt man 3 bis 5 ccm Essigsäure (doppelt- 
normale) hinzu, verdünnt nach erfolgter 
Auflösung des Niederschlages die Lösung 
auf 400 ccm, erhitzt, und versetzt sie kurz 
vor dem Sieden unter Umrühren mit 20 oem 
Ammoniumacetat ;60 g saures Ammonium- 
acetat, in 1 Liter) und läßt das Becherglas 
noch 1 Minute über der Flamme. Ohne 
auf vollständiges Absitzen des Niederschlages 
zu warten, filtriert man, wobei man zum 
Waschen heißes, etwas mit Ammoniumacetat 
und Essigsäure versetztes Wasser verwendet 
Die letzten am Glase haftenden Reste des 
Niederschlages, werden in wenigen Tropfen 
verdünnter Schwefelsäure gelöst, mit Ammon- 
iakflüssigkeit in der Hitze gefäUt und nitriert, 
wobei man darauf zu achten hat, daß das 
Ammoniak im Filtrate das Mangan nidit 
vorzeitig fällt Der Niederschlag wird ge- 
trocknet und über dem Intensivbrenner ge- 
glüht, nicht im HempeFwihen geschlossenen 
Ofen, wegen zu starker Reduktion. Die 
Filtrate werden auf ein passendes Volumen 
eingedampft und das Mangan nach emem 
der üblichen Verfahren bestimmt Die Voll- 
ständigkeit der Trennung ist am achersten 
gewährleistet, wenn die nicht all zu großen 
Mengen des neutralen Aeetatee und der 
Essigsäure ungefähr in molekularem Verhält- 
nisse stehen. — Ae. 



67 



BOohersohau. 



Aailyie und XonstitatLoiisemiittaliing 
orgaBitcher Verbmdiingeii voo Dr. 
Bam Meyer, Privatdozent an der 
dentBohen UniverBit&t Prag. Berlin. 
Veriag von Julius Springer. 1903. 
Flreis: geh. 16 Mk., geb. 18 Mk. 
Das Toriiegende Buch, deesen EiBcheinen mit 
Freuden za begraPen ist, gliedert sich in zwei 
Teüe. Der erste Teil behimdelt die Yorbereit- 
mig der Sabstanz zur Analyse, die Reinigungs- 
metfaoden, Kriterien der cbemisoben Reinheit 
nod Identitätsproben, die Bestimmung der physi- 
lalbdien Konstanten, die Ennittelung der em- 
piiischen Fonnel durch Elementaranalyse und 
die Moleknlargowichtsbestimmung. Der zweite 
Teil be^di&fti^ sich mit der eigentlichen Kon- 
BtitQtioDsbcstimmnng organischer Verbindungen. 
Es and hier die qualitativen Reaktionen und 
quantitativen Bestimmungsmethoden der in or- 
ganischen Substanzen vorkommenden Atom- 
gmppen angeführt. Ansohliei.'end wird das 
Verhalten und die Bestimmung der doppelten 
ond dreifachen Bindungen abgehandelt, alsdann 
einiges über Substitutionsregelmäßigkeiten und 
die gegenseitige L^einflussung der verschiedenen 
Sahätaenten innerhalb der Moleküle in Bezug 
uf deren Rea .tionsfiUiigkeit und chemisches 
Veifa&.ten mitgeteilt. Zahlreiche und sehr voll- 
stimdüge Literaturangahen ermöglichen überall 
ein Zaruckgehen auf die Originaliarbeiten. 

Das Werk steht in allen seinen Teilen durch- 
las auf modernem Standpunkte und kann 
bestens empfohlen werden. Se. 



■aehtrag 1904 cur Ameitaze für das 
KftBigreieh Bayern und aa Dr. Bedali'i 
Erg&nznngataxe. Mflnehen 1904. Ver- 
lag von Julius Orubert. Preis: 40 Pf. 

Oeneral-Begiiter der Hygienischen Bond- 
sehan. Band I bis X, 1891 bis 1900; 
von R, Thiele. Berlin 1904, Veriag 
von August Hirschwald, NW. unter 
doi linden 68. — III und 432 Seiten 
]ex..80. — Preis 12 Mark. 

Die Verwertbarkeit der anfänglich von Carl 
Fraemkel & Erwin von Esmarehy dermalen von 
dem tratgonacnten, sowie Max Rubner und Carl 
Gmther berausgegt^benen Rundschau wird durch 
die leider um eiüigo Jahre veispätet erschienene 
fla&ige Arbeit wesentlich erhöht. Mehrere 
Dutzend anliUlich wissenschaftlicher Arbeiten 
Tun Berichtei statter angestellter Benutzungs- 
pfoben ergaben neben leichtem Aulfindm völlige 
OcaanigkHt in der Beiffemne des Aufgidführten. 
Der Verfasser beklagt im Vorwoite «die auf- 
filüge Unsitte sowohl der Autoren wie der 
Sdfennten, die Vornamen fortzulassen». Be- 
>Hhch der Verfinaer ist die Klage zweifellos oft 
^[nuidet, dagegen recht dunkel bezüglich der 



Berichterstatter. Soll dieser den Vornamen eines 
ausländischen Verfassers unbekannten Aufent- 
haltes durch längereu Briefwechsel oder durch 
ein Privat- Detektiv-Bureau auf seine eigenen 
Kosten ermitteln ? Oder soll der Berichterstatter 
seinen eipen Vornamen, der noch belangloser 
als sein Familienname für sein Referat ist, an- 
geben? 

Weiter beVlagt R Thiele^ der selbst seinen 
Vornamen nur abgekürzt anfuhrt, mit Recht 
die ungenaue Nomenklatur «der zum Teil völlig 
willkürlich benannten Bakterien- Arten». Man 
möchte noch hinzufügen : «und Gattungen» ; denn 
bei diesen ist die Wirrnis mindestens ebenso 



% 






u tadeln bleibt der Gebrauch, das Register 
unmittelbar zum Gegenstände buchhändlerisoher 
Erwerbstätigkeit zu machen und als Buch ge- 
sondert auch an die Bezieher der Zeitschrift zu 
verkaufen. Das Register bildet einen Bestand- 
teil der letzteren und stellt, indem es deren 
Wert erhöht, eine Empfehlung, freilich von 
edlerer Art. als der beliebte Waschzettel, dar, 
gerade jetzt, wo eine umfastende Bewegung 
unter den deutschen Gelehnen, wenn auch zu- 
nächst nur in Hochschulkreison , in Gang 
kommt; möchte man mit dieser Gepflogenheit 
wenigstens seitens der erwerbUch zweifellos da- 
stehenden Verleger aufräumen. — y. 

Verieiohida der Ariaeimittel und Be- 
darfsartikel aar Krankenpflege die 
in Medidnai-Drogerien vorrätig gehalten 
und EU den festgesetzten Verkaufspreisen 
abgegeben werden. Zusammengestellt 
und herausgegeben vom Elsau-Lothr. 
Drogisten -Verein. 2. Auflage. 1903. 
Fr. Engelkardty Straüburg i. E. Preis: 
1 Mk. 20 Pf. 

Die der Preisliste vorausgeschickton «all- 
gemeinen l'estimmungen* lauten was die Apo- 
theker interessieit u. a. wie in der ersten Auf- 
lage: 1 Die Dispensation oder Division unge- 
mischtor Pulver in Papier oder Wachskapseln 
beträgt für 10 Doseu 30 Pfennig 2. Der 
Mini mal preis eines Receptes beti-ägt 10 Pfennig. 



Muster sind eingegangen von den: 

Chemischen Werken Hansa in Hemelingen: 

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die Haut nicht angreifende iiimsteinseife, die im 

Haushalt, in Werkstätten, Fabriken usw. schon 

in gro: em Malest abe verwendet wird. 

Kcnoi - AVerkon in Leipzig, Bayerische 
Straße 29: Renol (Politur- Zahnpulver) m ele- 
ganten Packungen (Milchglasdose mit Deckel 
und Milchglasflasche mit Schranbvorschluß für 
die Reise; zu letzterer Packung geliört noch ein 
Näpfchen, in welches das Zahnpulver zum Ge- 
brauch geschüttet wird, um von der Bürste aut« 
genommen zu werden.) 



68 



Versohiedene 

Spangrüne Algen im farbigen 
Lichte. 

Für den PfianzeDphysioIogen bilden die 
Cyanophyceen eine unerschOpflicke Fülle 
anregender Fragen, lieber den EinflnO, 
den farbiges Licht auf die Osciilarien aus- 
übty hat Oaidukow wiederholt gearbeitet 
nnd ganz eigenartige Verhältnisse festgestellt. 
Läßt man farbiges Licht, durch das also 
gewisse Teile des Spektrums ausgeschaltet 
werden, auf körperliche Farben wirken, so 
pflegt die Farbe des beleuchteten (toten 
oder lebendigen Körpers) mehr oder weniger 
der des betreffenden lichtes ähnlicher oder 
gleich zu werden. Das umgekehrte fand 
bei den Osoillarien statt, nnd es wurde ein 
Gesetz formuliert, das als das der «kom- 
plementären chromatischen Adaptation» be- 
zeichnet wird nnd besagt, daß das Absorptions- 
vermögen des Cbromophylls für die in der 
jeweilig einwirkenden Strahlung dominierende 
Wellenlänge zunimmt und für die relativ 
geschwächten abnimmt. Es wird also die 
ursprüngliche Farbe mehr und mehr kom- 
plementär zu der des einwirkenden Lichtes. 
So veranlaßte die Einwirkung von rotem 
Licht das Entstehen grünlicher, von gelb- 
braunem Licht blaugrüner, von grünem Licht 
rötiicher und von blauem Licht braungelber 
Färbung. 

Im Lichte, das durch Eupferoxydammon- 
iak gegangen war, wuchsen die Osciilarien, 
wie die meisten pflanzlichen Organismen, 
nicht mehr, aber wohl gediehen Diatomeen, 
die die blauen und violetten Strahlen ab- 
sorbieren, gut in ihm. —del. 
Ber. d. D. Botan. Ges. 1903, 488. 



Mitteilungen. 

CoUargol-Flecken. 

Collargol hinterläßt auf weißer Leinwand 
brannschwarze Flecken, die beim Wasehea 
nicht weggehen. Robert (Rev. med. de 
Test 15, 1903) empfiehlt folgendes nsch 
wirkende nnd wenig kostende Verfahren: 
Man badet die befleckte Partie in einer 
Lösung von l Teil Brom in 100 Teilen 
Wasser bis zum vollständigen Verschwinden 
der schwarzen Flecken (2 bis 3 Minuten 
genügen im allgemeinen); dann Abspülen in 
einer reichlichen Wassermenge. Nadi dieser 
ersten Behandlung versehwindet der schwane 
Fleck oft vollständig; sehr oft hinterbleibt 
ein sehr blasser, gelbgrüner Fleck, bedingt 
durch Bromsilber. Um diesen zweiten Fleck 
zum Verschwinden zn bringen, taucht man 
die Leinwand in eine Lösung von 30 Teilen 
Natriumthiosulfat in 100 Teilen Wasser, das 
augenblicklich das gebildete Bromsilber auf- 
löst; dann gehöriges Abspülen in Wasser. 

8. 

Diatomea 

ist eine sehr leichte und poröse, rehbraun 
gefärbte, klumpige Masse, die unter dem 
Mikroskop Diatomeen erkennen läOt. 
Masse füllt man in die Benzinflasche 
Platin - Brenn - Apparates , begießt sie 
soviel Benzin, als sie aufsangt. Etwa dfrj 
rüberstehendes Benzin gießt man ab. Ns 
Becker (Centralbl. f. Chunrg. 1903, Nr. 40| 
soll dadurch Explosionsgefahr ausgeedüosBea 
sem und eine Benzmerapamis von 40 bil 
50 pGt eintreten. 



Brieffw 

Dr. J. F. in M. 1. Als Bindemittel für die 
aus Eorkabfällen hergestellten Eunstkorke 
wird wohl eine Lösung von Schie. bäum wo» le 
dienen. — Chlorotorm bez. Benzol brachten 
nicht nennenswertes in Lösung, auch blieben 
die Korke zusammenhängend, so daß also Kaut- 
schuk und Guttapercha ausgeschlossen zu sein 
scheinen. 

2. Die Flüssigkeit zu den bekannten Baros- 
kopen hat folgende Zusammensetzung: 2 T. 
Kampher werden in 30 T. Weingeist (90 proc.) 
gelöst; andererseits werden 2 T. Salmiak, 2 T. 
Salpeter in 64 T. kochendem Wasser gelösr ; beide 
Lösungen werden vermischt und noch heiß filtriert 



Tinte für Cellalold. Man löst einerseüi 
15 g Tannin in 50 g Aceton, andererseits 10 
trocknes fiisenohlorid in 50 g Aoeton und misd 
beide Lösungen. Ä, R. 

e c h s e I. 

F. 0. in D. unter «Norgine» ist das vo 

I der Societe fran^aise la Norgine durch Falle 

von Seetangfiltraten mit Kalkmilch gewonnen 

tangsaure Calcium gemeint. (Yeigl. ano 

Ph. C. 3H [1897], 777.) 

Frz. Z. in K. Wir können der Meinun 
E, Mulder's^ daii die Blaufärbung, welche mj 
Silberperoxyd, Diphenylamin und Schwefel 
säure eintritt, eine neue Reaktion auf das Silbei 
peroxyd sei, nicht beipflichten, weil dieselb 
Reaktion durch verschiedene, leicht Sauerstoi 
abgebende oder oxydierende Verbindunge 
(HNOg, HNO,, Fe(0H)4 FeClg usw.) ausgeiöi 
wird 



Verleger: Dr. A« Sehneider, Dresden und Dr. P. Stß, Dteeden-BlaeewItB. 
VerantwortUoher Leiter: Dr. A. 8dUi«ld«r„ Dieeden. 



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IV 



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Lüeraiwr und OrcUisprobm vorstehend verxeiehneter Präparate, deren 
Namen uns gesetxlich gesehütxt sind, stehen auf Wunsch gern %ur 

Verfügung, 



a r nu ng. 



Hierdurch mache ich darauf aufmerksafn, daß am 19. und 28. Dezember 1903 anter 
No. 65387 und No. 65533 das Wortzeiohen 

CREOLIN 

für mich In dio Zelchenrolie ilos Kaiserlichen Patentamtes einge- 
tragen ist für chemisch-pharmaceutische Präparate und Produkte, Desinfektionsmittel, 
Arzneimittel und Verbandstoffe für Menschen und Tiere, Drogen, Tier- und Pflanzenparasiten- 
vertügungsmittel, Holzconserviemngsmittel, Seifen, Waschmittel, Parfümerien u. Toilettemittel. 
Ich warne wiederholt vor mißbräuchlicher Benutzung dieser Warenbezeichnung, 
da ich unnachsichtllch gerichtlich vorgehen werde. 

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^5. 



Dresden, 4. Februar 1904. 



Der neuen Folge XXV. Jahrgang. 



XLV. 

Jahrgang 



iBkalt: Ckemie und Pkarmaai«: PrOfoDg des Kokalnhydrochlorides. — Perubalsam in VerbindiuK mit Boitioi« 
■ad Vaaelin. — Yangonln. — PrQfnxis ▼on Hlmoglobin und HflmstogeD. — JodeiBenlebertnn. — Thiolprftparate. 
— JodJeettbin. — Sh«In mau Alo^Emodln. — Umwmndlnng des Radiuni in Heliam. — Neue Arxneimittol. — Spe* 
cidiatten. — atarin. — TraabenkemOl. - TaschengelAü ftkr polTeiförmige Anüaeptica. — EiweiUhmltige Nthr- 
ItaBfn. — Essigs. TonerdelOsimg aas Alkalialaminat. — Bestimmung des Chinins in G^misehen der Ghln»- 
"^ ' 'le nsw. — Analytische Kennnüilen des grUnen Wachses. — Aniiseptische and sehmenstUlende Salbe nach 
— QmUajaa&ai«. — Kolloidales Silber. — Meniskus-Visier-Blende nach Dr. QOckel. — Beiträge aar Zncker- 
lung usw. — Kachweis des Broms im Harne. — Abscheidong nnd Bestimmung von Kanthariun. — Kolori- 
-ttitrische Bestimmiizig des Chroms nsw. — NahniBgniiltlel-Cb«]!!!«. — Photogntphlsohe Hitteilnngcn. — 
BttebenehsiL — Venebiedene Mlttelluigeii. — BilefwechseL 






Ohemie und 

Präfang des Kokainhydro- 
chlorides. 

Von C. E. Oarlson, Lund. 

.^ Bei ÄQsfühmng der Ealiumperman- 
.tprobe des D. A.-B. IV mit Eokain- 
hlorid wurde folgende Beobaciit- 
g gemacht. Wenn 0,1 g Kokam- 
orid, 5 ccm Wasser, 3 Tropfen 
immte Schwefels&nre nnd 5 Tropfen 
anganatlOsnng (l + 1000) zn- 
engemischt wurden, so hielt sich 
Mischnng, im Dnnkeln aufbewahrt, 
e 30 Minuten lang unverändert, 
le die gleiche Mischung dieselbe 
dem licht ausgesetzt, so zeigte 
eine Reduktionserscheinung: die 
iolette Farbe ging in Rotviolett 
Darauf wurde eine ebensolche 
nng mit der Aenderung hergestellt, ' 
die PermanganatiOsung vor der' 
ferdflnnten Schwefelsäure zugesetzt. 
WBTde. Es erfolgte jetzt eine rasche Re- , 
doktion: schon nach- 10 Minuten hatte | 
die Flüssigkeit eine ziegelrote Färbung i 



Pharmaeie. 

angenommen. Wurde in einer neuen 
Probe die Schwefelsäure völlig ausge- 
schlossen, so verhielt sich die Mischung 
beinahe wie im vorhergehenden Falle. 
Der Zusatz der 3 Tropfen von ver- 
dünnter Schwefelsäure scheint also hier 
eine wesentliche Rolle zu spielen, je 
nachdem ob sie vor oder nach der 
PermanganatiOsung zugesetzt worden 
sind. Weiter ist ersichtlich, wie die 
Schwefelsäure beinahe augenblicklich 
die Permanganat reducierende Substanz, 
welche hier Cinnamylkokaöi ist, um- 
wandeln kann. Dagegen ist sie fast 
ohne Einwirkung, wenn sie nach dem 
Permanganat zugesetzt wird. Wenn 
aber schon 3 Tropfen eine so energische 
Einwirkung haben können, so müssen 
10 Tropfen verdünnte Schwefelsäure 
die Reduktion weiter verzögern. Diese 
Vermutung bestätigte sich, indem in 
diesem Falle eine längere Zeit verging, 
bevor die Reduktion eintrat. Wenn 
endlich die Kokainhydrochloridlösung 
nach Zusatz der 10 Tropfen verdünnter 



70 



Schwefelsäure geliude erwärmt, darauf 
abgekühlt und mit der Permanganat- 
lösung versetzt wurde, so behielt die 
Flüssigkeit ihren blauvioletten Farben- 
ton länger als eine Stunde. 

Die Versuchsanstellung beweist also, 
daß die verdünnte Schwefelsäure die 
Permanganatlösung reducierende Sub- 
stanz vollkommen umwandeln kann. 
In welcher Weise dieses geschieht, istj 
schwierig zu sagen bei einem Körper von 
so compUcierter Zusammensetzung, wie 
die des Cinnamylkokai'ns es ist. Jedoch 
scheint die doppelte Bindung der Mole- 
kel aufgelöst zu werden, da Perman- 
ganat nicht mehr reagiert. 

Gilt es also, eine Permanganat redu- 
cierende Substanz im Kokainhydrochlorid 
nachzuweisen, so kann unter allen Um- j 
ständen Schwefelsäure ausgeschlossen 
bleiben. Hierbei stütze ich mich darauf, 
daß es im Handel ein solches reines 
Kokainhydrochlorid gibt, welches ohne 
Schwefeisäurezusatz eine halbe Stunde 
mit Permanganatlösung unverändert 
bleibt, wie die Pharmakopoen vor- 
schreiben. Wurden auch hier 3 Tropfen 
verdünnter Schwefelsäure zugesetzt, so 
verhielt sich eine solche Probe, mit 
welcher ich eine vergleichende Prüfung 
anstellte, nach einer Stunde fast gleich 
mit einer Blindprobe. 

Vorstehende Erfahrungen sind freilich 
nur durch Untersuchung von zwei 
Proben gewonnen. Da jedoch diese 
Proben nach Angabe aus zwei großen 
Kokainfabriken stammten, so können sie 
wohl als Typen betrachtet werden. 

Die Permanganatprobe der Pharma- 
kopoen kann also ganz wesentlich durch 
die angeführte Modifikation verschärft 
werden, und das ist bei einem so 
wichtigen Arzneimittel wie Kokain- 
hydrochlorid wohl sehr wünschenswert. 

Perubälsam in Verbindung mit 
Borsäure und Vaselin. 

Wie Dr. Ißleib in der Apoth.-Ztg. 1903, 
706 mitteilt^ geht bei der Berdtong einer 
Salbe aus 8 g Borsäure, 10 g Pembaisam 
und gelbem Vaselin bis zum Gesamtgewicht 
von 50 g die Borsäare mit dem PembalBam 
eine pflasterfthnliohe Verbindung ein, die 



sich am Pistill und an den Wandungen des 
Mörsers ansetzt. Es ist hierbei ganz gleich- 
giltig, in welcher Reihenfolge die Stoffe nüt 
einander kunstgerecht vermischt werden. 
Auch bei Anwendung von Wärme läßt sich 
keine gleichmäßige Mengung erzielen. Verf. 
glaubt, daß hier nicht ein ähnlicher Vorgang 
zu Grunde liegt, wie er durch die borsauren 
Salze, besonders des Mangans, bei der Firniß- 
bereituug veranlaßt wird. Jedenfalls hSlt 
er es für wünschenswert, diese Erscheinung 
näher zu ergründen und aUenfalls als 
Identitätsreaktion des Perubalsams zu be- 
nützen. Ein Ersatz des Vaselin durch die 
Ißleib'oiäie Cearinsalbe lieferte zwar eine 
bessere Salbe, doch muß auch hier ein 
längeres Reiben vermieden werden, da sich 
sonst die Borsäure mit dem Pembaisam in 
immer größer werdenden pflasterartigen 
Massen ausscheidet 

Es wu^ von anderer Seite (Apoth.>Ztg. 
712) obige Beobachtung bestätigt unter 
dem gleichzeitigen Bemerken, daß ähnliche 
Erscheinungen auch bei anderen mit Paraffin- 
salbe oder Vaselin hergestellten Salben auf- 
treten. So schied sich hü emer Queck- 
silberpräcipitat enthaltenden Mischung der 
Pembahuim in kleinen Tröpfchen aus, ein 
Uebelstand, deif auch bei reiner PaiafGn- 
salbe oder Vaselin zu tage tritt Da diese 
Erscheinungen bei Verwendung eines sauer- 
stoffhaltigen organischen Fettes nicht vor- 
kommen, so ist wohl nicht die Boraäure 
sondern das sauerstofffreie Mineralfett die 
Veranlassung zur Ausscheidung des Balsams. 

Femer teilt ebenda Bischoff mit, daß 
er, um diesem Uebel abzuhelfen, die Bor- 
säure bezw. Jodoform mit RicinuaOl an- 
gerieben, darauf das Vaselin und zuletzt 
den Pembaisam zugesetzt habe. Dieses | 
Verfahren hat sich seit 14 Jahren bewäfartJ 

In Bezug auf das Veiiiaiten der BondLur^ 
teilt Ä. BoderfM an derselben Stelle mit 
daß eine Mischung aus Zinkoxyd, Bor^ 
säure und Linimentnm exsiceani 
nadi emiger Zeit körnige Ausscheiduiigea 
zeigte, besonders, wenn diese Salbe in einel 
Salbenkrake abgegeben war. 

In diesem letzteren Falle wird sich woh 
borsaures Zink gebildet haben, ebenso wk 
bei der Salicylzinksalbe (Ph. G. 44 [1903]» 
285) die Bildung von salioylsaiirem Zink 
beobachtet worden ist KM. 



71 



YangoniiL 

Ans J. D. RiedeFB Beriehtan 1904. 
IXe Kawawnrzel; von Piper methystienm 
gevonneD, entfaSlt zwei indiffereiite; kristall- 
jnereode Stoffe: das Methystioin (Kawa- 
Im) und das Yangonin. 

Enteres kt dnreh die Arbeiten von 
Pomeranx*) so weit aofgeklirt; daß er 
dieser Yerbindimg die Formel einee Piperinyl- 
cngBänremethylesterB 

CHg^ NCßHs— CH = CH— CH 

= CH— CO— CHa— COOCH3 

giaabte erteilen tu können. 

Das zweite ist weniger bekannt Nölting 
nnd K(^, welche diesen Körper zuerst in 
Binden hatten, gaben Oun anf Omnd ihrer 
Bementaranalyaen die einstweilige Formel: 
C17H17O5. Lewinj der diesen Körper eben- 
Uis bei seiner üntersaehnng des Kawa- 
htnses fand, gab ihm den Namen nnd bestimmte 
den Schmelzpunkt zu 151<>. Außerdem gab 
er als besonderes Kennzeichen für denselben 
eine orang^e FSrbung der Lösung in 
«meentrierter Schwefelsäure an, wie er auch 
gleichzeitig die schwierige Trennung des 
Tangonin von dem begleitenden Kawahin 
betonte. 

Versuche, die in dem RiedeV%^ea Labo- 
rstorium angesteDt wurden, diese Trennung 
durch fraktionierte Kristallisation und Aus- 
lesen der yerschiedenen Kristallformen herbei- 
zofOhien, lieferten von 100 g eines Gemenges 
der kristallisierenden Körper zunächst nur 
10 bis 20 g reines Kawahin und reines 
Yangonin. Es ist dies ein Beweis daffir, 
dafi die Trennung beider auf diesem Wege 
eine sehr schwierige und wenig lohnende 
ist Deshalb wurde gewiß Lewin rdhindert^ 
eittgdiendere Untersuchungen anzustellen. 
Außerdem hatte er noch kein reines Yangonin 
in den Händen; denn der von ihm zu 
liedrig gefundene Schmelzpunkt und die 
IMung der schwefelsauren Lösung zeigen 
eine Yerunronigung mit Hethystidn an. 

Unter Yerzichtidstung auf die fraktionierte 
Destillation gelang es auf chemischem Wege, 
flbe Trennung beider Körper herbeizuführen. 
Das Yerfahren ist folgendes: 

*)Monat8h. t Ohem. 1888, 863; 1889, 783. 



5 TeQe des feingepnlverten Kristall- 
gemenges werden m 5 Teilen 90proc Alko- 
hol verteilt, worauf eine Lösung von 1 Tefl 
Kaliumhydroxyd in 5 bis 10 Teflen 90proc 
Wemgeist hinzugefflgt wird und das 
Oanze etwa 20 Stunden bei Zimmerwärme 
im RQhrweric bdassen bleibt. Dann wird 
der Wemgeist zum Teil abgedunstet, der 
Rflckstand mit viel Wasser verdünnt nnd 
das ungelöste Yangonin von der alkalischen 
Lösung der Methysticmsänre abgenutseht 
Auf diese Weise wird das Yangonin quanti- 
tativ und frei von Methysticin eriialten und 
ist nach einmaliger Kristallisation aus Essig- 
säure unter Zusatz von Blutkohle chemiseh 
rem zu eriialten. Der Schmelzpunkt liegt 
bei 1660. Coneentrierte Schwefelsäure löst 
das Yangonin mit gelber Farbe und grüner 
Fhiorescenz. 

Durch ElementaranaljTse wurden ge- 
funden C = 68,1, H = 4,9, berechnet 
für OioHgOs: C = 68,1, H = 4,6. 

Bis auf weiteres hält Yerfasser die Formel 
OioHgOs für die dem reinen Yangonin zu- 
kommende Zusammensetzung. 

Da dem Verfasser zur Zeit einige hundert 
Oramm des rdmen Yangonin zur Verfügung 
stehen, so ist mit der Erforschung des Auf- 
baues dieses Körpers bereits begonnen 
worden und wird derselbe nach deren Be- 
endigung weitere Mitteilungen machen. 



Zur Prüfung von Hämoglobin 
und Hämatogen 

wird m Pharm. Ztg. 1903, 804 folgendes 
Verfahren zur Feststellung des wvklidien 
Hämoglobingehaltes vorgeschlagen. 

Eine abgewogene Menge wird, wenn nötig, 
in lauwarmem Wasser gelöst und dann durdi 
Sättigen mit Ammoniumsulfat ausgefUit 
Der Niederschlag wird verascht und das 
Eisen jodometrisch bestimmt Zur Umrech- 
nung des Eisengehaltes in Hämoglobin be- 
nutzt man die ZinnofskCwiie Hämoglobin- 
zahl, nach welcher diemisch remes Hämo- 
globin 0,3345 pCt Eisen enthält 

Diese Bestimmung ist deshalb notwendig, 
weil die verschiedenen Handelssorten häufig 
nur 30, 40 bis 60 pCt chemisdi reines 
Hämoglobin enthalten, während der Best 
aus Serumeiweiß besteht — I».— 



72 



1 



Ueber Jodeisenlebertran 

Bohreibt C. Ouldensteeden Egeling im 
Fhanov Wdekbl. 1903; 1085. 

Die niederländische Phannakopöe verlangt 
von dem naeh ihrer Vorsohrift hergestellten 
Jodeisenleberü^n, daß 20 g desselben beim 
Veraseheii '0;Ö77 g Ferrioxyd hinterlassen. 
Dies wüi-de dnem Gehalte von 1,5 pCt. 
Ferrojodid entsprechen. Bei der Darstellung 
wird iarst 3öä mit dem Lebertran bis znr 
Ltenng in eiüer Flasche geschüttelt, worauf 
das J^nptüver zugegeben und bis zur 
B^dung' einer violetten , Usung geschüttelt 
wird. Da nun einige Trane einen gewissen 
Teil des Jods selbst binden, so geht dieser für 
dicf Bildting des ferrojodid» verloren. Wird 
demnacb toin höherer Eisengehalt, gefunden, 
so bt derselbe sicher auf die Bildung von 
Ferröoxyjodid zurückzuführen. Diese ist 
durdi die Einwirkung dei* Luft hervor- 
gerufen worden. 

Die iVftfuug selbst ist insofern ungenau, 
als es sehr selten möglich ist, die organischen 
Substanzen so vollständig zu zerstören, daß 
der Rückstand als l'errioxyd angeselien 
werden kann. Man strebte daher nach 
besseren Methoden. Van der Wielen 
schlug vor, den Tran mit Kalilauge zu ver- 
seifen, die Seife mit Salzsäure zu zerlegen 
und dabei das Eisen zu lösen. Nachdem 
letzteres mittels Ealiumchlorat oxydiert 
worden ist, soK es jodometrisch bestimmt 
werden. Von denselben Siite wurde diese 
Methode* auch zur quantitativen Bestimmung 
defe Eisens im Eisenlebertran empfohlen. In 
diesem ' Falle kann die Verseifung des Tranes 
fortfallen. Der Verfasser beweist, daß dieser 
Weg nicht einwandfrei ist; denn man er- 
hält verschiedene Ergebnisse und dies hat 
seinen Grund darin, da3 beim Verseifen 
Jod an das Ealiuip der Lauge gebunden 
wird und sich beim Zersetzen mit der Salz- 
säure Jodwasserstoff bildet Dieser scheidet 
nach ' Zusatz von Kaliumchlorat Jod ab. 
Eine Abscheidung des Eisens als Ferri 
hydroxyd gelingt nur, wenn die organische 
Substanz völlig zerstört worden ist, wozu 
sich Kaliamclilorat nicht eignet. 

Verfasser schlägt nun folgendes Verfahren 
vor: 20 g Jodeisenlebertran werden mit 
20 ccm starkem Weingeist und 10 ccm 
30proc Kalilauge unter möglichster Ver- 
meidung von Weingeistverlust eine Stunde 



lang bis zur Verseifung auf dem Wasser- 
bade erhitzt Man fügt nun 150 ccm 
Wasser hinzu und setzt das Erwärmen noch 
eine Stunde fort Infolgedessen scheidet 
sich das Ferrihydroxyd in Flocken ab. 
Dieses sammelt man auf einem Filter, 
wäscht gut aus und bringt es samt Filter 
in eine Schale, in der es mit 20 ccm ver- 
dünnter Schwefelsäure bis zur Lösung er- 
wärmt wird. Die Lösung wird filtriert^ 
Schale und Filter mit warmem Wasser aus- 
gewaschen, bis Eisen im Filtrat nicht mehr 
nachwdsbar ist Filtrat und Waschwasaer 
werden mit einigen Tropfen Kaliumperman- 
ganatlösung 1 : 200 bis zur Rötung versetzt, 
der Ueberschuß der letzteren durch Wdn- 
geist entfernt, Kaliumjodid zugefügt und 
das freigewordene Jod mit Natriumthiosulfat 
bestimmt 



Ueber 



ein^e neue Thiolpräparate. 

Aus Riedel:^ Berichten 1904. 

Das seit dem Jahre 1886 in den Arznei- 
schatz eingeführte Thiol wird bekannt^ 
lieh wie andere Präparate mit ähnlichen 
Namen durch Addition von Schwefel an 
gewisse Erdöle der sedimentären Formation^ 
Sulfonieren des geschwefelten Produktes, Nea- 
tralisieren mit Ammoniak und Reinigen des 
Präparates durch Dialyse erhalten. Die 
dialysierte Flüssigkeit wird bis zur Simp- 
dicke eingeengt, und man gewinnt so eine 
braune, wafiserlösiiche, neutral reagierende 
Flüssigkeit, die sich von ähnlichen Präparaten 
durch ihre Gerucblosigkeit und niedrigen 
Preis vorteilhaft unterscheidet 

Weiteres über Thiol siehe Ph. C. 31 [1890], 
8, 299, 607; 32 [1891], 112, 135, 137 
175 bis 177, 192, 253, 283; 33 [1892], 
137, 466; 35 [1894J, 170, 530; 37 [1896], 
214, 531 bis 533, 572, 630; 39 [1898], 
388; 43 [1902], 342. 

Da sich das Thiol in dieser langen Zeit 
bei vielen Hautleiden und als gynäkologischea 
Heilmittel bewährt hat, so lag der Gedanke 
sehr nahe, seine Wirksamkeit durch Ver- 
bindung mit anderen bei der Behandlapg 
von Hautkrankheiten gebräuchlichen Stoffen 
zu erhöhen. Es sind bisher folgende Metall- 
Verbindungen hergestellt worden,: 



73 



Ihiolwiflmat wird dargestellt , . indem 
260 g flflasigeB Thiol (mit emem Troeken- 
gebiit von 15,39 pGt) mit der vierfaehen 
Menge doBtilliertem Waasera yerdflnnt nnd 
mit 200 eem einer 20proe. Wismatnitrat- 
lOsong (40 g kristalliaierteB Wiamutnitrat in 
200 oem Wasser unter Zusatz von Salpeter- 
dnre gelM) versetzt werden. Es ist darauf 
la sehten, daß der Ueberschuß an freier 
Saipetersäure mOgüchst gering ist Den sieh 
bildenden Niedersdilag i&ßt man unter Er- 
wlnnen dnen Tag absetzen, sammelt ihn 
lof einem Filter und wischt ihn mit unge- 
fiUur 1,5 Liter Wasser aus. Darauf wird 
er zur Trockne eingedampft und durch 
stirkeres ErwSrmen von der noch vorhandenen 
Saipeterafture befreit Die Ausbeute betrug 
55 g Thiolwismut 

Dieaea ist ein in Wasser unUSsliches, grau- 
hraanea, neutral reagierendes Pulver mit 
eiaem Gehalt von 20 bis 21 pCt Wismut 
Eb lOsen verdünnter Sabniakgeist ( 20 Teile 
Safaniakgeist, 80TttleWaaser) 0,19pGt^ Aether 
0,24 pGt, Benzol 0,35 pGt, Chloroform 
0,43 pCt Thiolwismut Es soll als aus- 
troeknendes, epithelbUdendes Büttel von der 
Yminten Wirtcsamkeit seiner Bestandteile 
Varwendung finden. 

üdolsfllier. 2 kg Thiolum liquidum, 
daa 15,39 pGt Trockensubstanz enthfllt^ 
irird mit der vierfachen Menge Wasser ve^ 
Ahmt und mit soviel lOproc Silbenütrat- 
KSaang venetzt, daß das Silber 23 pGt. des 
angewendeten Thiels entspricht Der Nieder- 
aefaiag wird auf einem Filter gesammelt, 
an^ewaachen und auf Glasplatten getrocknet 
oad durch stlrkeres Erhitzen von etwa 
anhaftender Salpetersäure befreit 

£a ist ein in Wasser unlOsliohes, grau- 
kianei, neutral reagierendes Pulver mit 
annihemd 12,5 pGt Silbergehalt Der wie 
bei dsm vorigen Präparat verdünnte Salmiak- 
«eirt löst 1,38 g ThiolsUber; Weingeist lOst 
0^64 pCt, Aether 0,24 pCt, Benzol 0,54 
|GL, Chloroform 1,08 pCt und OtivenOl 
l/)8 pGt ThiolsUber. 

BdolquecksUberoxydul. 500 g Thiolum 
■qiidum werden mit 2 Liter Wasser ve^ 
ifamt und mit 500 ccm einer 10 proo. 
HcreBroaitratlteung vermischt Der ent- 
itehttde Niederschlag wird auf einem Filter 
gttamiMl^ ausgewaschen und getrocknet 



Es ist ein duttkelbraime% neutral reagierendes, . 
23,08 pGt Quecksilber enthalteadjBS Pulvec, 

Thioleisenozydol wurd wie vonlbebenAes 
PHlparat unter Verwendupg einer lOpruc 
FerrosulfatlOsung als ein dunken>raaiiei,. 
neutrales Pulver mit 2,89 pCt . Ei#en0abatt 
gewonnen. Bei dem Erwärmen .ballt aieli; 
der entstandene Niederschlag zusanuneo« , 

Thioleiseaozyd wird . m vorstehender.. 
Weise bei Verwendung von 150 eem einer: 
lOproc EisenehloridlOsung edialtent Es ist 
ein dunkelbraunes I nentrales Pulver wü^ 
2,34 pCt Eisenozyd. 

Thiolsink erhält man dnrcb Venetaen 
von 500 g fltlssigem Thiol. mit 330 eem 
einer lOproc Zinkacetatiösnng. Der ent*.. 
stehende Niederschlag wbd auf dem FUter^ 
gesammelt, ausgewaschen, erst auf ,dem 
Dampfbade und dann im Treckepschiwk 
bei 1000 getrocknet Es ist, ein dmdEeL*^ 
braunes Pulver mit ^,l.pCt Zinkgehalt 

ThioialuminiuTO wird ähnliA . dem. Thiot. , 
queoksUberoxydul bei VerweQduikg TQHr 
280 ccm einer lOproc. Aluminiumnitrat« .■ 
15sung erhalten. Es enthält 1,2 pCt Alo-' 
minium. ^ . Ä JL 

Uebor Jodleoithin. 

Aus BiedeTs Berichten 1904. 

Versuche, diese Jodverbindung darausteilen, . 
zeigten, daO das aus dem Eidotter, ge- . 
wonnene Lecitliin. bei. der Behandlung mit ; 
der Hübr wiiea Lösung,, welche, (Monj/oi , 
abspaltet^ 45 bis .58 pCt seines Gewicbtss • 
an Jod aufzunehmen vermag^ 

Da dem Lecithin die Eigenschaft einer, 
Ammoniumbase eigen ist, so war es zu ver* 
muten, daß das erhaltene Jodpräparat das i 
Jod an Stickstoff gebunden enthalte« Dies.. 
ist bei dem nach fo(geiideia Verlahflen «^ 
haltenen Jodlecithin nicht, der Fall; denn; 
das Jod ist in die Fettsäureradikale und 
nicht in den GhoÜArest eingetreten. Beweis 
dafür ist, daß bei der Veraeifnng des Jod- 
lecithm einmal jodierte Fettsäuren ertialten 
werden, andereraeita entwickelt es beim 
Erhitzen keine Joddämpfe,, gibt mit Amnion* 
iak keinen schwarzen Niederadilag und ist 
frei von jeder ätzenden Wirkung. 

Die Darstellung der Jodleeitbinverbind* ^ 
ungen geschiebt nach dem zum Patent an-. , 
gemeldeten Verfahren in folgender Weise: 



74 



5 kg Leelttiia werden In 3 Dter SpirituB 
onCer Erwftmen sof 40 bis 50^ gelOet nnd 
naeh dem Abkühlen mit einer Lösnng von 
0^6 kg Jodmonoehlorid In 5 liter Spiritos 
aym&hlioh nnd unter Schütteln versetzt 
AMsnn wird das Gemisdi bm 40 bis 50^ 
kriftig dnrohgeeehüttelt, bis nach einigen 
Standen ^ Reaktion beendet ist Nach 
dem Abkflfalen in Eiswassw wird der Spiritus 
von der am Gefäß haftenden^ wachsartigen 
Ifasse abgegossen nnd diese einige Maie 
mit Spnitns oder Aceton oder einem Ge- 
misch beider bei 40 bis 50^ durchgearbeitet 
Naeh dem Abkühlen in Eiswasser wird das 
Produkt vom Weingeist oder Aceton ge- 
trennt nnd in der Luftleere bei 30 bis 40^ 
getroi^et. 

Das so gewonnene Jodlecitfain ist eme 
rotbraune; gerudilose oder schwach nach 
Lecithin riechende; wachsweiche Masse, die 
sich äußeriioh von dem gewöhnlidien Leci- 
thin nur durch eine etwas dunklere Farbe 
unterscheidet Der Jodgehalt beträgt 20 pCt; 
doch können in entsprechender Weise höher 
jodierte Lecithine dargestellt werden. 

Andei^ Daretellungsverfahren sind folgende: 
5 kg Lecithin werden in 3 Liter Spiritus 
bei 40 bis 50^ gelöst und nach dem Ab- 
kühlen nach und nach mit 10 Liter Hüblr 
scher Lösung geschüttelt Das gebildete 
Jodledthin wird durch wiederiiolte Behand- 
lung mit Spiritus bei 40 bis 50^ und dar- 
auf folgendes Abkühlen vom JodquecksUber 
getrennt und in der Luftleere getrocknet 
Oder: 83 g Kaliumjodid und 85 g Ealmm- 
nitrit werden mit der erforderüdien Menge 
Salzsäure versetzt Das Ealiumchlorid wird 
mit Weingeist ausgefällt und mit der filtrierten 
Flüsngkelt werden 0,5 kg Lecithin in der 
zuerst angegebenen Weise jodiert 

Die Jodledthine lösen sich leicht in Aether 
und in warmem, weniger in kaltem Weingeist 
und Aceton. In Wasser quellen sie wie 
die Lecithine schleimig auf. Beim Ertiitzen 
mit conc Schwefelsäure entwickeln sie Jod- 
dämpfe; mit Alkalien werden sie in Choliu; 
Glycerinphosphorsäure und jodierte Fettsäuren 
gespalten. 

Die Jodledthine; insbesondere das 20proc 
Präparat; sollen in. aUen Fällen, in denen 
eine Jodbehandlung angezeigt ist, vor- 
nehmlieh bei skrophulösen und luetisdien 
Erkrankungen Anwendung finden. JJ. M. 



Bhein aus Aloö-Emodin. 
Nach Dr. Oesterle m Bern werden 3 g 
Aloö-Emodm (hergestellt aus Barbalom durch 
Erhitzen mit verdünnter Salzäure; vgl. Ardi. 
der Pharm. 1899; 82) durch Sieden mit 
150 ccm Eisessig und 3 g Ghromsäure 
oxydiert; dann die Mischung in stark vw- 
dünnte Schwefelsäure eingegossen; die Aus- 
scheidung ausgewaschen; abgesaugt; ge- 
trocknet, im Soxhlefedieji Apparat mit Ghloro- 
form erschöpft und aus Pyridin umknstaU- 
isiert So wurden 9 bis 10 pCt Rhein 
erhalten. Dies wurde durch wiedeiiiolteB 
Umkristallisieren gereinigt und zeigte dann 
den Schmelzpunkt 314 o. Es bildet enbli- 
mierbarO; kleine, gelbe Nadeb; die sich in 
Alkohol; Methylalkohol; Aceton; Eiesng;; 
Chloroform, Aether, Petroläther; Benzol und 
Toluol; sowie kochendem Wasser sehr schwer, 
leidit dagegen m Pyridin lösen. In oon- 
centrierter Schwefelsäure löst sich Rhein 
mit roter FarbC; die nadi Zusatz emes 
Kömchens Natriumnitrit in Gelb flbergdit, 
beim Erwärmen mit wenig Kaliumpereolfat 
sich violett färbt und beim stärkeren Er- 
hitzen mit mehr Kaliumpersulfat sieh ent- 
färbt In verdünntem Ammoniak löst aidi 
Rhein leichter als Emodin mit rotvioletter 
Farbe. Ans der Lösung fällen Ghlorbarynm 
und Chlorcaldum rote Flocken; wobei sieh 
die Flüssigkeit entfärbt; während bei dieser 
Reaktion mit Emodin die Flüssigkeit lot 
gefärbt bleibt Silbemitrat erzeugt in der 
alkoholischen Rhelnlösung einen gelben 
Niederschlag; während eine EmodinlQsmig 
kaum verändert wird. In verdünnter Lange 
ist Rhein mit roter Farbe löslich, mit 50 proc 
Kalilauge bildet es violette Klumpen. Die 
Elementaranalyae ergab: 

1. C 61;59 pCt, H 3;46 pCt 

2. C 61,50 » H 3;51 » 
berechnet für GisHioOg: 

C 62;93 pCt; H 3;49 » 
Arehiü der P harm, 1903, 60 4. A, St. 

Die Umwandlung ctos Badium 

in HeUnm 
wird von W. Ramsay und F. Soddy be- 
stätigt Dieselben fanden nach etwa awei- 
tägiger Ausstrahlung des Radium in einer 
versiegelten Röhre, daß das ^^dctmm des 
Helium sichtbar wurde ; welches fortgenetst 
an Lebhaftigkeit zunahm. Dr. jRA 



75 



Neue ArspeiinitteL 
Cdjiti(U MdaatUa, ein lltera» Ab- 
fUumittd, wird in neoeror Zeit Yon franiö»- 
jaflhen Aenten cmpfoUen. Sie verordnen 
emeTinetnra Soldanellae eomposiia, 
XD der nadi L' Uninon phann. 1903, 621 
die Vonehrift folgendermaOen lautet: 40 g 
Som» herbamm Soldanellae reoens, 60 g 
Ba& Soldanellae, 20 g Radix Bryoniae, 1000g 
SOiHroe. Spiritoa. Die Tinktur Ist durah 
Maeeration zu bereiten. 

Der friseh auageprefite Saft dee Krautes 
wird im Verein mit Bryoniawurzel und Digi- 
tiBsUitteni in Fillenform empfohlen. 

Dytpeptine Dr. Hepp ist natflrKeher 
tefllsiertBr Magensaft, der von gesunden 
Sdiireinen mittels der Pawlow'wiieai Hagen- 
fistel gewonnen wird. Oegeben werden 
anbngs 2 bis 3, später 1 Bßinffei naeh 
jeder Mahlieit bei Verdauungsstörungen. 
Bengsquelle: H. Derenburg hi FranUurt 
a. IL, Jahnstraße 52. 

Izodin ist Diaoetylrufigallussinreletra- 
■ethyUUber. Es ist em Oxyanthraehinon* 
abkömmling, der dem Emodin und Purgatin 
Bake steht Es ist ein gelbes Pulver, hat 
ODfln 8ehmelq>nnkt von 180 bis 190^, 
M sieh nicht in Waaser, sehwer in Wem- 
gast und besitst weder Gerueh noch Ge- 
aduaaek. Naoh Ebstein (Deutseh. med. 
Wochenaehr. 1904, Nr. 1) ist es ein den 
Magen nidii beüstigeodes, mildes Abftlhr- 
mittel, das sieh gut bewährt hat Auch 
macht es nieht die unangenehmen Ham- 
lleeken wie Purgatin. Gegeben werden 
1 bis 3 Tabletten zu 0^5 g als wässerige 
AnfMhwemmung, die naeh 8 bis 12 Stunden 
wirken. Darsteller: Chemische Fabrik auf 
Aktien vorm. E, Schering m Berlin N. 

Nicht SU verwechseln ist es mit Exo- 
dyo, einem Gemisch aus Aoetanilid, 
NatriumbikariNmat und Natriumsalicylat 

Perralbumia ist ein kalt lOeliehes Hämal- 
bomin. 

Oetreideaxtrakta, die durch Maeeration 
and Eindampfen in der Luftleere gewonnen 
«erden, empfiehlt L. Adrian in Nouv. 
BsBi. 1903, Nr. 23 als Salzbildner und 
Smts des Lecithin. Sie besitzen einen 
Auriiehen Geschmack und angenehmen 
Geroch und werden gern > genommen. Die 
fiapfehlung stOtzt aeh sowohl auf Äsche- 
rnd den Fhoq^horsäuregehalt, als auch der 



Magnesia und dem Kalk, wie auch l^iet 
einigen auf Mangan. 

So besitzt Buchweizen-Extrakt 15,13 pCt 
Asche, 5,19 pCt Phosphorsäure i Gersten- 
Extrakt: 13,01 pGt Asche, 4,86 pCt 
Phosphorsäure, Hafer-Extrakt: 5^67 pOt 
Asche, 1,36 pGt Phoephorsäure, Mais- 
Extrakt: 16,38 pCt Asche, 6,11 pOt. 
Pbosphorsäure, Roggen-Extrakt: 7,48 pGt 
Asche, 2,83 pOt. Pbosphorsäure, Weizen- 
Extrakt: 10,95 pOt Asche, 4^09 pGt 
Pbosphorsäure. 

Hafermehl (fhorr'sches Hafermehl oder 
Hohefihhe'wiie Haferflocken) empfiehlt von 
Noorden in der BerL klin. Wochensohr. 
1903, Nr. 36 bei schwerer Diabetes als 
Nährmittel. Gereicht werden täglidi 250 g 
Hafermehl, 250 g Butter und 100 g Ri>- 
borat oder ein anderes pflanzliches Eiweiß. 
Länger als 2 Wodien diese Kost darzu- 
bieten ist nicht gut möglich^ da dieselbe zu 
einförmig ist 

Jatrevin ist ein Eondensationsprodukt 
dee Menthakampfer und des Isobutylphenol. 
Dasselbe lOst sich nach der AJlg. med. 
Zentr.-Ztg. 1903, 928 leicht in Wemgeist, 
aber schwer in Wasser und Aether. Ver^ 
Wendung findet es zu Einatmungen als 
2Y2 bis 5proc. Lösung bei akuten und 
chronischen Katarrhen. Darsteller: P, Ker- 
kow dt Co, 

Jungclaufien's Baadwunnmittel ist dn 
Fluidextrakt von Kflrbiskemen. Die zu 
verabreichende Menge entspricht sowohl für 
Erwachsene als auch für Kinder 300 g 
Kürbiskemen. Gegeben wird es nüchtern 
mit Tee oder Kakao. Es wird selbst von 
kleinen Kindern gut genommen und ver- 
tragen. Als Abführmittel eignen sich nach 
Münch. med. Wochenaehr. 1903, 2280 
Purgen^ Ricinusöl oder Hydromel. 

Kapchenplombe. Valan und FauUno 
teilen im «il Mongagni» 1903 folgende Zu- 
sammensetzung mit: 1 Teil Thymol und 
2 Teile Jodoform. Diese Mischung bleibt 
bei 75^ flüssig und erhärtet schnell bei 
60^. Wird dieselbe mit der gleichen Menge 
Asche caicinierter Knochen vermischt, so 
wird ein leicht zu knetender Kitt, her bei 
Körperwärme fast steinhart wird, erhalten. 
Vergl. Ph. 0. 44 [1903], 475. 

litluufl^-Chlorliydroi^ethylarsiwt. (Ar- 
rhenal - Lithiujn-Präparat). Dieses Präparat 



j 



76 



orbllt man, wenn MefhylarBinaänre mit Sab- 
säon» gemisdit wird. Die erhaltene Flüsttg- 
keh wird angedampft und erkalten gelasBen. 
Anf diese Wdae erhilt man Ghlor- 
methylarsinBftare (GH8ABHO2HCI) in 
Kristallen, die in Wasser leiciit lOslicb sind 
und mit Basen Yerbiüdnngen leieht ein- 
'gebe^. Mit liditnm geht sie obengenannte 
"Yerbhidimg ein. Diese stellt leieht zer- 
fließende EristaUe, die ^eh in der gleiehen 
Menge Wasser lösen, dar. Auch in Wein- 
geist sind sie sehr Inoht lOsiich. Sie Eond 
lOslieher als lithiammethylarsmat und -kako- 
dylaty .wShrend sie doroh das Vorhandensein 
des (Mon best&ndiger ^ diese letzteren 
Verbindungen rind. Infolgedessen wh^ es 
in den Verdannngsorganen nieht zersetzt 
Man gibt es zu 5 bis 10 Tropfen emer 
LQsnng, die m 1 eem 0,04 g Ghlorhydro- 
methylarBUisftnre und 0,15 g lithium enthllt, 
auch kknn es in Pillen gegeben werden, 
£e je die Hälfte dieser Mengen enthalten. 
Verwendet wird es bei Zuckerkrankheit 
Nouy. BemM. 1903, 537. 

Lusoforme ist die französische Scfardb- 
wme für Lysoform. 

Kalieztrakt in Kiistallform bringt 
jetzt Dr. Chr. Brunnengräber in Rostock 
i. M. in den Verkehr. Nach IVofessor 
E. Stadelmann entspricht ein Eßlöffel voll 
von diesem Präparate dem Nährwerte eines 
Eies. Anwendung: bei Unterernährung, 
Blutarmut^ Rhachitis, bei Ikterus als Fett- 
ersatz, besonders zur Kmderemährung statt 
Milchzucker. 

Dasselbe wud auch im Verein mit 
KoberV% Hämol, Leoithol, Hopfen, 
,Ohinin, Eisen, Kakao und. Jodeisen, 
hier als Lebertranersatz, geliefert Das 
Malzextrakt enthält Diastase, die ihre 
Whrkung nicht rerloren hat 

PoUaatin, das in Ph. G. 44 [1903], 375, 
376, 512 besprochene Serum gegen Heu- 
fieber, whrd nach dem der lohthyolgesell- 
schaft Cordes y Eermänni db Cie. in 
Hamburg erteilten amerikanischen Patente 
in der Weise dargestellt, daß man Pollen- 
kömer Yon Pflanzen (Gramineen) m das 
Blut Yon Tieren einfahrt, eme gewisse 
Menge Blut diesen abzieht und das Serum 
▼on dem gewonnen Blute trennt Dieses 
Antitoxin hat die besondere Eigenschaft, 
Versuchstiere gegen die Anstednmg mit 



Heufieber nnmun zu machen und ne zu 
heilen, sobald ae künstlich mit Heufieber 
mfidert sind. Es enthält ein Oegengift 
gegen das Heufieber. (Pharm. Ztg. 1904, 
27). 

Pyoluöne ist Oxymethylallylsulfocarbinud. 
Dasselbe ist nach dem Pharm. Joum. in 
Wasser, Wemgeist und Glycerin löslieh, soll 
weder ätzen noch giftig sein und ebenao 
bakterientötend wirken wie Sublimat 

Sapoeresol ist nach Pharm. Ztg. 1904, 
49 eine ölig-schlfipfrige^ brännlidi-gelbe^ 
neutrale oder höchstens schwach alkaliache 
FlOssigkeit mit emem spee. Gew. von 1,025 
bis 1,06. Der Geruch ist der des GresoL 
In Wasser ist es klar löslich unter starkem 
SdUlumen. Es hat sich als ein dem Lysol 
gleichwertiges Desinfektionsmittel und Anti- 
septicum erwiesen. Es wird in 3 bis 5 proe. 
Lösung gebraucht Darsteller: Apotheker 
Schumacher in GreetstieL 

Sapoerasolin, eine ölig^Kshlfipfiige Flflasig- 
kett von braunschwarzer Farbe, reagiert 
neutral oder nur schwach alkalisdi und hat 
eui spee. Gew. von 1,02 bis 1,05. Wird 
es mit Wasser vermischt, so entsteht wie 
bei Greolin ehie weißlich milchige, emulsioiis- 
artige Flflssigkeit Dasselbe whrd nadi 
Pharm. Ztg. 1904, 49 als Creolm-Enatz 
empfohlen. Daisteller: Apotheker Schu- 
macher m Greetstiel. • 

Serum aatithyroidien. Nach d. Lyon. 
m^d. 1903, Nr. 48 ist es Lupine durch 
Versuche gelungen, die Immunisierung von 
Ziegen gegen die Hammel- oder Schafs- 
schilddrfise zu erzielen, wenn auch dieeelbe 
eme langwierige und schwierige ist Da 
das erhaltene Immunserum in Mengen bis 
zu 20 ccm bei anderen Tieren die Tätigkeit 
der Schilddrfise herabzusetzen vermochte, 
glaubt der Verfasser, daß dieses Serum audi 
bei der Basedüw'whsa KranUieit nidit 
versagen wird. 

Tonogen suprarenale Bichter ist eine 
Lösung des wirksamen Körpers der Neben- 
niere m Verhältnis 1:1000. Darsteller: 
O, Richier'B organotherapeutisches La- 
boratorium m Budapest, Üllöi at 105, 
Bezugsquelle: Q. S R. Fritx in Wien. 
(8. a. Ph. 0, 46 [1904], 6.) 

H, MnUxeL 



77 



Specialitäten. 

Oyllla* Naon Angabe der dantellenden F*rma 
JeigeB' Saoitary CompaDy Limited ia Loodoo 
eioe dem Greotin fihnliche Zabereituog mit vier- 
fwh erhöhter Wirkriog. Soll frei vo i Karbol- 
sSare aeio and eifmal stärker als diese desinfi- 
cieren, ohne für höhere Lebewesen schAdUoh sa 
sno. Za beziehen ist es Ton Carl IMrpBeh m 
Golo and Hamburg. 

Dermosapol-PlräiMnite. Ueber Dermosapol 
salbst siehe Ph. C. 42 [1901], 50 >; ^ [19o2]. 
151. Aaßer dem remen D^^rmosapol kommt 
diswlbe mit naohatehenden Heilmitteln in den 
Handel: Formaiii 5 and lOpCt, Ichthyol* 
stlicyl 10 pCt, Ealiamjodid öpCt, Kreo- 
sot b pCt., Lysoform .\ 10 and 20 pOt.. 
Peruol 5 and 10 pCt, Peraol- Kaliam- 
jodid 5 pCt, QaeokHiUer 88^3 pGt, 
(iahcylsäare 5, 10 and 20 pCt, Bepto- 
form 10 and 20 pCt., Thiokol 5 pCc Das 
Dermosapol-Qaeoksilber komm' aaoh 
in Kapseln sa 1 and 3 g in den Handel. 
Dermosapol - Vairinal-Suppositorien 
enthalten entweder 10 pCt Ichthyolsalioyl 
oder 5 pCt Kaliamjodid- Peraol oder 
10 pCt Lysoform. Die Dermosapol- 
Haatsohatz-Seife wird gegen übermA 'iges 
Sebwitzi^n empfohlen. Darsteller: Apotheker 
W, Lakemeier ^ Bonn a Rh, Beznffsqaelle : 
HandelMgneellscnaft c^otm», Zahn db Oie. in 
KöIq Berlin, Nürnherg. 

Btadysata-Golas. Za den früheren Dialysaten 
aiod hinz gekommen die Dialysate Ton A^pa- 
ragas officinaiis, Eqaisetamarvei.se. 
Janiperasofficinalisand Arotostaphy- 
Ios ava arsi. Nach Dr. Breüenstein (Wien. | 
khn Randaoh. 1903, 785) haben die elben eine 
hohe harntreibende Wirkang. Ueher Dialysate 
äehe Ph. C. 88 [18971 4J3; 89 [18981, 281; 
I0[l»99] 809. 

Bfseretfa. Ein Tripper-Mirtel anb^'kannter 
ZmammeDsetzang. Darsteller: Pharmaoeatisohes 
Laboratoham, I^ndaa (Pfalz), üntertorstraUe. 

DlMolTed Hämogrlobin-Capsnloids. Hämo- 
fJobiQ, das aas reinem, frisohen Blat gewonnen 
winL Darsteller: The Capsuloid Company, Ltd., 
ia London £ C, 32 Snow Hill. 

Ihalle^B Yelleheii Malattine. Ein Glycerin 
asd Hooig-Oelee, das gegen spröde and aaf* 
fBsprongene Haat empfohlen wird. Darsteller: 
limia Oeorg Dralle in Hambarg 

BreaaePs NerTenflnid soll ein Oemisoh aas 
Aimkatinktur, Hoff man nstropfen and Menthol 
MB. (VergL Ph. C. 48 [1902], 116. 

Bns^ aronuitiBehefl Rhabarber - Elixier 

>t fin Rhabarberaoszag 1 : 5. Darsteller : Albert 
d Dumg in Freibarg i B. 

Bualeol = Aikoholbinden (Ph. C. 44 [1903], 
571). 

EageUuu^^BldttndisehMoos-Pista 50 pa 
Oammi, 40 pCt Zaoker and 10 pCt emer 
laÜDdisd^ Mooe-Abkochang. Darsteller: Karl 
^»gtüiard in Frankfart a. M. Man vergleiche 
Fh. a 27 [1886], 302. 



EiitbakteriiL Bin Oomiäöh ans Oliren-, 
Sesam* and E1!el^rmLiiz5l mit Salmiakipiist. 
Angf^prieaen wurde es Toa der Firma &fia, 
0. m b H. in Müooheo gegen . ansteokeade 
Kran keifen. 

EpinephrlniiH Mlmtma. Ein Nebennfereo- 
prtiparat, das Ton Apoth««kar Ltmb itt Poftea 
daricesrellt wird. Dieae Lösang enthält 0.6 pCt. 
Sahcylsäore sa ihrer Haltbarmaohmng. Ueber 
Epinephrin siehe Ph. C 41 [1900], 299: 48 
[1902], 17.^, 670; 44 [1903], 802. 

EryoapioL Oelatioekapseln mit Apiol, Brgo- 
tin, Sadebanmöl and Aloin. Ein amehkanisohea 
Mittel bei Stdrangen des w^bliohen Geeohleohts- 
kr^ises 

Ergone. Ein Matterkorneitrakt, das frei von 
Ergotiosäare and Mannan, einem Kohlen hydrat 
des Mntterkoms, ist, aber die Gesamtmenge der 
8phaeelin«Aare aud dea Miitterkornalkidoidea 
enthiUt. Als A* tiseptionm ist Chloreton xogef^ 
Darsteller : H ughtan in Amerika. 

Eaxodol« Eine salbenartige .asae aa0 loh- 
thyol« einer weichen Seife anJ Schmerzlindernden 
Mitteln. Dient sar Hnatpflege. 

Fabing:er*8 MaLdiafer - Zwieback enthält 
0,69 pGt Fett, 12 56 pPt. Stickstoff h Itige 
Körper, ß,92 pOt. Zocker tbereohnet auf Rohr- 
zaokerj, 71,8 pCt. andere stickstofffreie ICztriiktiy- 
stoffe, 1 25 pCt. Holzfaser, 1,35 pOt. Asohe, die 
vorwiegend aas pbosphorsaaren AJkaliep and 
Kalk, Natrmmchlorid and geringen Meogeö Ton 
Snlfaten and Eisenoxyd besteht Darsteller ist 
V. Fabi ger^ NährmiDtel-Srzeagang in Traätonaa 
(Böhmen), 

Pllales antibitienses enthalten Coloqaiate 
com.osee Codex. 

Pliiiles antfdiarrhMqnes enthalten Diasoor« 
dl lim und Hi^inut. 

Filales aatigoiiteiises enthalten lithiamaiU- 
cylat je 0,1 g. 

Pllales antirbeuBiatlsmales enthalten Na- 
trinrnsahcylat je 0,1 g. 

Piln'es anüspasmodlqaes entiialten Zläk- 
valnnanat j«) 0,1 g 

Pllales ap^ritlTes enthalten Rhabarberextrakt 

J6 Ol g. 

Pllales ealmantes enthalten Gynoglossam je 
0,1 g. 

Pllales d^pnratlTes enthalten Sareaparill- 
extrakt je 0,15 g. 

Pllales dlgestlTes enthalten Pepsin je 0,1 g. 

Pllales dlnr^Uqaes enthalten nitre camphre 
altPT Codex. 

Pllales f^brifagea oqthalten Chiniasalfat 

Pllales ferraglneases enthalten Raliamtartrat 
and Eisen je 0,2 g. 

Pllales laxatlTes eftthaltetf Podophylün je 
0,025 g. 

Pllales porgatlTes sind pilales ^oossaiMS 
Codex 

Pllales rerml/üges enthalten Santonin je 
0,05 g. 

AJle diese Pillen werden von der Firma 
Zr. Frhre, A Champigny db Oie in Paijs, 
19 rae Jacob, dargestellt. H. Afentxd.. 



78 



Ueber das Citarin. 

In dem Beridit ttber «Citarin» (1%. G. 
44 [1903], S. 5) befindet sich ein sinn- 
stOrender Druckfehler. Herr Chemiker Dr. 
J2. Besevedes in Elberfeld, der Verfaflser 
des Originiüanf Satzes ; ttber den an der an- 
gegebenen Stelle berichtet wird, schrdbt 
ans: 

«In dem. Absatz «Als charakteristische 
Beaktion usw.» muß es nicht Natrinmnitrat, 
sondern Natriumnitrit heißen. Salpeter- 
saures Natrium gibt die angegebene Reak- 
tion nicht unter den betr. Verhältnissen.» 



Traubenkemöl. 

Zur Gewinnung desselben werden die 
Kerne aus denTrestem reinlich ausgeschieden, 
gut getrocknet und fdn vermählen. Hier- 
auf wh-d unter Zugabe von 10 bis 12 pGt. 
Wasser einmal kalt, dann nochmals mit bis 
25 pGt Wasser heiß gepreßt Die Oel- 
ausbeute hSngt von der Sorte der Trauben- 
keme ab. Die Kerne dunkler italienischer 
Trauben enthielten hn Trockenzustande 
16)8 pCt Oel; in den Preßkuchen, welche 
ein besonders fttr Schafe gesudites Futter- 
mittel sind, hier und da auch von armer 
Bevölkerung zur Herstellung eines teeartigen 
Aufgusses verwendet werden, waren 8,5 pGt 
Oel neben 15,9 pCt Wasser verblieben. 
Die Eigenschaften des Oeles sind bekannt. 
Schon im Jahre 1770 wurde dasselbe in 
Bergamo gewonnen, gelangte aber bis heute 
zu keiner praktischen Bedeutung. Btt, 

Zeüaehr. f, angew. Chem, 1903, 1087. 

Ein TaschengefäB für pulver- 
förmige Antiseptica, 

wie Jodoform, Xeroform u. a., bringt Apo- 
theker Pohle in Oeyer in den Handel. 
Dasselbe hat die Oestalt einer flachen 
Taschenuhr und ist aus vernickeltem Metall 
hergestellt Durch eine einmalige Um- 
drehung der den fernen Ausführungskanai 
so gut verschließenden Schraube, daß ein 
Ausstftuben in die Tasche unmöglich ist, 
whrd der Behälter geöffnet und man kann 
dann durch Druck auf seine Sdtenwände 
das Pulver verstäuben. Dies Oef&ß wntl 
von Dr. Schubert in dem Korrespbl. d. 
ftrzU. Kr. u. Bez. Ver. L KOnigr. Sachsen 
1903, 461 empfohlen. KM 



Zwei neue 
eiweißhaltige Nährlösungen. 

Die erstere derselben kommt in za- 
geschmolzenen Röhren in den Handel Daa 
in der Lösung enthaltene Eiweiß ist nidit 
in der Form der bekannten Peptone und 
Albumosen, sondern als ein Zwischenprodukt 
zwischen Eiweiß und den im Handel be- 
findlidhen Albumosen vorhanden. Dasselbe 
steht dem echten Eiweiß näher als Irgend 
em anderes bisher benutztes Verdauungs- 
und Aufschlußprodukt des echten Eiweißes. 
Nach MitteUungen von Dr« TroUdenier 
(Berl. klin. Wochenschr. 1003, 912) wurde 
dasselbe b^ Tieren unter die Haut gespritzt 
und zwar zuletzt als 8proc. Lösung, die 
0,6 pCt. Kochsalz enthielt Der aufgebm- 
gene Harn enthielt kön Eiwdß. HergesteDt 
wurd diese Lösung von der Firma: Ghemiscbe 
Fabrik von Heyden^ Aktien-Gesellschaft in 
Radebeul-Dresden. 

V. Heyden's fertiges Nährklystier besteht 
^us 250 g 0,9proc. Natriumchloridlösnng, 
20 g Nährstoff Heyden (besonders präpariert) 
und 50 g Dextrin. H. M. 



Für essigsaure Tonerdelösung 
aus AlkaUaluminat 

gibt Kunze in d. Apoth.-Ztg. 1903, 870 
folgendes Verfahren an: 150 g Alkaüahi- 
minat rühre man mit 600 g destilliertem 
Wasser von 40^ zu einem dünnen, gleidi- 
mäßigen Brei an, demselben füge man 
langsam in dünnem Strahle unter beständigem 
Umrühren 750 g verdünnte Essigsäure hinzu 
und erhalte während des LOsens die WSrme 
auf 35 bis 40^. Die Flüssigkeit lasse man 
klar absetzen, was nach 10 bis 14 Tagen 
der Fall sein wird und gieße sie vom festen 
Rückstande ab. Auf diese Weise erhält 
man eine 15proc. Lösung von essigsaarer 
Tonerde, die mit der vierfachen Menge 
destilliertem Wasser verdünnt die 3proe. 
Burow'Bdie Lösung gibt Besser ist es, 
der fertigen 15proc. Lösung vor dem Ab- 
setzen die vierfache Wassennenge zuzuseisen 
und dann absetzen zu lassen, weil dies 
leichter und schneller geschi^t als bei 
der stärkeren Lösung. 

AlkaUaluminat ist von der Ghemiaelien 
Fabrik Ooldsckmieden bei Deutseh-l 
in Schlesien zu beziehen. M, M. 



79 



Die Bestümnong des OhininB in 
Gemigohen der Chinaalkaloide, 
in der Chinarinde 
und galenischen Präparaten. 

Das MengenverhältniB, in dem die vier 
haüptsSchlichBten Chinaalkaloide (Chinin, 
Oiinwlifi^ Cinchonin und CSnohonidin) in der 
CSimazinde vorkommen, ist ein sehr ver- 
sehiddenea. So z. B. gibt es Rinden mit 
12 \m 13 pCt Geaamtalkaloidgehalt, wovon 
11 bis 12 pCt anf Oiinin und nur 1 pGt. 
lof andere ADcalolde kommt, wShrend es 
andererseita Rinden gibt, die bei etwa 5 pCt. 
Gttamtalkaloidgehalt nnr 0,3 pCt Chmin, 
dagegen 2,9 pGt CSndionin enthalten, oder 
aneh solche, bei denen Cinchonidin oder 
Chinidin in bedeutend größeren Mengen zu- 
gegen ist, ab das Chinin. Da das dentsohe 
AizQeibuoh keinen Hinimal-Chiningehalt vor- 
aefaieibt, die Apotheker also meist die an 
Chinin Inneren Rinden, die Chininfabriken 
& an Chinin reidisten Rhden erhalten 
werden, so dflrfte es für den Apotheker 
interessant sein, dnen einfachen Weg kennen 
la lernen, nm das Chinin in solchen 
Gemischen quantitativ au bestimmen. 

Bei dem Durehprflfen der ältesten 
Methode, der Trennung durdi Behandlung 
nit Aether fand W, Etile (Ardiiv d. 
Pharm. 1903, S. 54), daß Chmin durchaus 
Didt so leicht IMich in reinem Aether ist, 
wie gememiglidi angenommen whrd, es ist im 
Gegentefl schwer IteHch. Seine LOslidikeit 
irt je nach der angewandten Aetherart ver- 
adiieden. Sie betrug bei Verwendung von 
absdhitem Aether (spec Oew. 0,718 bei 
+ 170 C.) 1:46,6, bei Verwendung von 
ioMiem, welcher 4 pCt Alkohol enthielt 
(apcc Gew. 0,726 + 15» C.) 1:10. Ein 
gröAerer Zusatz von Spiritus bewirkte keine 
veimehrte LOslicfakeit des Chinins. Beim 
AnsBcfaütteln von Chinin mittels eines solchen 
aikdiolhaltigen Aethers aus alkaUscfaer 
Fltaigkeit eiUQt man eine äußerst ooncen- 
trierte Flflssigkeit, die gamicht den Eindruck 
aner LOaung madit Zum Vertreiben des 
Aethers bedarf es einet Temperatur von 90 
bis 100® C, wobei eine gdatinOse Mischung 
snittekbleibt, die erst bei 100 bis 110<> 
loaes Chininanhydrid liefert 

In mit Waasor gotilttigtem Aether war 
Chhan 1:19,8 IdfiUch. 



Des weHwen prüfte Bäte die folgwideD 
Methoden nach: 

2. die Hampathitmettiode von de Vrijf 

3. die Ozalatmethode v<m Shimoyafnaf 

4. die Polarisationsmethode, 

5. die Sultatmethode von P. Carles, 

6. die Tartratmethode von H, Schmidt, 

7. die Einwirkung von Jodkalinm auf die 

Losungen von Chinaalkaloidsalzen, 

8. die LOsHchkeit der Nitroprnssidsalze der 

Alkaloide, 

9. die Chromatmethode, 

10. die Trennungsmethode mit ffilfe der 

benzoläiosulfonsauren Salze der 
Chinaalkaloide^ 

11. die quantitative BcstimBung des 

Chinins mit Hilfe von Aether, 
welcher mit den Nebenalkaloiden 
gesittigt ist 

Bei der Wahl dnes Verfahrens für das 
Deutsche Arzneibuch kOnnen nach HiUe 
nur die Verfahren 2, 3, 5, 6, 9 und 11 
in Frage kommen. Die genauesten bind 
di^enigen von de Vrijf Shimayama und 
K Sckmidi. Schließlich empfiehH Bitte 
folgende Methode zur Bestimmung des Oe- 
samtalkaloidgehaltes und des Chiningehaltes 
der Chinarinde. 

L Sulfatmethode. Man ttbergieße 
12 g fernes bei 100^ getrocknetes China- 
rindenpulver in einem Arzneiglase mit 90 g 
Aether und 30 g Chloroform, versetzt die 
Blischung mit 10 com Natronlauge und läßt 
unter häufigem, kräftigem ümschütteb 
3 Stunden lang stehen. Hierauf füge man 
soviel Wasser (etwa 10 com) hinzu, daß sich 
das Chinarindenpulver beim kräftigen 
Schütteln zusammenballt und die darfiber- 
stehende Chloroform- Aetherschicht.aioh völlig 
klärt Nach einstfindigem Stehen filtriere 
man 100 g davon durch ein trockenes 
Filter in ein EOlbchen, verdunste den Chloro- 
form- Aether und trockne bei etwa 110^ C. 
Die Oewichtszunahme des KOlbchens ent- 
spricht dem Oesamtalkaloidgehalt von 10 g 
der Binde. Er betrage mindestens 0,5 g. 

Der im Eölbchen verbliebene Rfickstand 
wird nun mit Wasser und verdfinnter 
Schwefelsäure erwärmt, die LOsung filtriert 
und das Kölbchen noch dreimal mit scfawefel- 
säorehaltigem Wasser nachgespfilt Das Uare 
Filtrat wird mit Wasser anf etwa 60 



80 



veitMiini -Hiid fliedcfndheiß mit Ammoniak- 
flflssigkttt genau nentralkeit Nach sechs 

• Standen irerden die flookigeü Aossebeid- 

^tingra auf einem verlier getrockneten und 
geiwogenen Pöter goBammelt Das Filter 
wird mif 20 ccm Waaser abgewaschen nnd 

.bei hö<9i8tens 110^ getrocknet nnd gewögen. 

-^Das gefnndene Gewicht wird nm 0,0078 g 

,.■.... "fi4.R 

Tenncdirt nnd dnrcb Mnltiplikation mit — — 

746 

auf Chinin nmgerechnet. 

, S^ine Menge soll dann mmdestens 0,2 g 
beitragen. ., 

n. Anwendung des Aetherverf ahrens 
znr quantitativen Chininbestimmung 
in der Obinarinde. Nach dem Wägen 
der " wie oben erhaltenen Gesamtalkaloide 
wild das Alkaloidgemisch mit 50 ccm einer 
Ifischung^ bestehend aus Chinidin 2,44 g, 
Cinchonidin 1,45 g, Oinchonin 0,14 g, 
Aether 96,0 g und Spiritus 4,0 g, übergössen, 
das Kfilbchen, verscbloesen und dasselbe, 
naebäem . es eine Stunde lang häufig ge- 
8cbütt(e|lt wm*, einen Tag im Keller beiseite 
gestellt. ^ Sodann wird die Temperatur der 
FJOssigkeit festgestellt 25 ccm der klaren 
Losung werden in einem vorher getrock- 
neten und gewogenen Becberglase verdunstet 
und der Rückstand bei 125 bis 135^ ge- 
trocknet Von dem Gewicht der Alkaloide 
wird die für die betreffende Temperatur 
m der nachstehenden Tabelle für 25 ccm 
angegebene Zahl abgezogen und das so er- 
haltene Besultat zur Feststellung des Chinin- 
gehaltes verdoppelt 



C für 25 ccm 



20,0 
19,5 
19,0 
18,5 
18,0 
17,5 
17,0 
16,5 
16,0 
15,6 
15,0 
14,5 
14,0 



0,4477 g 
0,4424 g 
0,4372 g 
0,4319 g 
0,4267 g 
0,4214 g 
0,4162 g 
0,4109 g 
0,4057 g 
0,4007 g 
0,3957 g 
0,3907 g 
0,3857 g 



13,5 

13,0 

12,5 

12,0 

11,5 

11,0 

10,5 

10,0 

9,5 

9,0 

8,5 

8,0 



für 25 ccm 
3807 g 
0,3757 g 
0,3707 g 
0,3657 g 
0,3610 g 
0,3562 g 
0,3515 g 
0,3467 g 
0,3420 g 
0,3372 g 
0,3325 g 
0,3277 g 



Die Bestimmung des Gesamt- 
alkaloidgehaltes und des Chinin- 



gehaltes des Extraotum Chinae aquo- 
sum führt fftUe folgendermaßen ans: Man 
lüse 3 g wässeriges Extrakt in einem Mefi- 
cylinder mit Hilfe von 5 g Wasser und 5 g 
absolutem Weingeist, füge 50 ccm Aettier 
und 10 ccm Chloroform, sowie nach kräftigem 
Umschütteln 10 ccm NatriumkarbonatlOsong 
(1 : 3) hinzu und lasse die Mischung hierauf 
unter häufigem ümschütteln 3 Stunden lang 
stehen. Nach der Trennung der Schichten 
fülle man die ätherische Flüssigkeit mit 
Aether zu 75 ccm auf, verdunste 50 com 
derselben und trockne den Rückstand bei 
105^ C. Er beti-age mindestens 0,12 g = 
6 pCt Gesamtalkaloidgehalt Die Chinin- 
bestimmung erfolgt nach der oben ange- 
gebenen Sulfatmethode oder nach dem 
Aetherverfahren. Auf die gleiche Weise 
können Extractum Chinae spirituosam, 
Tlnctura Chinae simplex und Tinctura Chinas 
composita auf ihren Gesamtalkaloid- und 
Chiningehalt geprüft werden ; bei den Tink- 
turen verwendet man 50 g und dampft auf 
10 g ein. P. 

Die analsrüschen Kennsahlen 
des grünen Wachses, 

auch Lorbeer- oder Myrtenwachs ge- 
nannt, welches durch Extraktion der Frudit 
von Myrica cerifera gewonnen wird, haben 
Warrm, Rufus^ Smith und Wade (Chem.- 
Ztg. 1903, Rep. 193) bestimmt: 

220*) 
SpecGew. -^g 5-, 0,9806 

990 

* * 15;5'>^'Ö78 

Schmelzpunkt 48^ C. 
Erstarrungspunkt 45* C. 
YerHeifuD^iSzahl 217 
Jodzahl (r. Hiä>t) 3,9 
Reichwrt-Mei VsKkQ Zahl 0,5 
Säurezahl 30,7 
BrechuBgsindez 1,4363. 

Das Wachs besteht also aus Palmitin mit 
einem niedrigen Giycerid und etwas frder 
Säure. Oels&ure oder flflchtige Säuren 
fehlen. Durch viermalige Kristallisation ans 
Petroläther wurde reines Palmitin erhalten. 
Beim Lagern ändern sich die Eennzahien 
etwas. — Ä«. 



*) Yergl. hierzu Ph, C. 44 [1903J, 890: 
Dote. 



Puß. 



81 



Antiseptisohe 
und sohmerBstillende Salbe nach 
Reolus. 

Jodoform 
6äkA . 



Bonlore 
AoUpyriii 
VaaeUne 



1 
2 
2,6 
2,6 
40 



Be9üta J^harm, Ckäena 1903, 120. P. 



Deber die Qnillajas&nre. 

Zu den im Pflansenieiche weitverbreiteten 
Glykoeiden gehören bekanntlich auch die 
8qK>nme; ea sind aoa nidit weniger ab 
267 Pfianzenarten bisher soldie^ mehr oder 
weniger gnt ebarakterisierte KOrper isoliert 
worden. Gemeinsam amd ihnen die h&mo- 
lytisehen Eigenschaften^ das Sohänmen ihrer 
wtaerigen LOenngen nnd ein kratzender 
Gesdimack. Ueber ihre Bedehnngen zn 
den gesamten Lebensvorgftngen in der 
Pflanze ist noch wenig bekannt 

Im Institut von Prof. Dr. K Kobert hat 
kflnfidi Dr. P. Hoffmann die QniUajas&nre^ 
emes dieser Saponine, wdter erforscht. Die 
QmUajarinde enthftlt, wie Kobert gezeigt 
hal^ zwei Saponine, Qnillajasänre nnd 
Oniflajasapotoxin, deren Trennung nur 
sdiwierig mit Hilfe von Bleiaoetat nnd Blei- 
esog durchführbar ist Kttrzlieh gelang es 
Kobert auch mit Hilfe von gesättigter 
AmmonsulfatiOsung, die nur das saure Gly- 
kosid ausfftllty beide Saponine zu trennen. 
Das Ausgangsmaterial fttr die Darstellung der 
QnOlajasäure bfldete dnerseits das käufliche 
^qioninum depuratum «Sthamer», aus dem 
ae in einer Menge von 20 pGt als hygro- 
Bkopisehes, briunliohes Pulver erhalten 
wurde, andererseits Quillajarinde. Das 
Saponm wird in viel 18proc. Alkohol gelGst^ 
mit Bleiaeetat im UeberschuO gefällt, der 
weiße Niederschlag in verdfinntem Alkohol 
rerteflt, mit Schwefelwasserstoff das Blei 
entfernt und abgedunstet Nach wieder- 
holtem AuflOeen in Alkoholund Fällen mit 
Aether gelingt die Remdarstellung. Das 
reine Präparat ist schwach bräunlich gefärbt, 
amorph, sehr hygroskopisch, von schwach 
nnrer Reaktion. In wässeriger LOsung 
stark sdiäumend und von kratzendem Ge- 
idunadk, reizt es trocken zu heftigem 
NiesoL FUbar ist es aus wässerigen 



lAmngen doroh easigsanreB BM nnd Baiynm- 
hydroxyd« Leicht löslich mi den verschieden- 
sten Alkoholen, wie in W^er und Alkalien. 
Durch Aether wird Quillajasäure aus der 
alkoholischen LOspng ausgefällt Die Giftig- 
keit .derselben erhellt ans Versuchen an 
Hunden und Katzen; 0,9 mg auf eui kg 
Körpergewicht war die tOtliche Dosis bei 
Einspritzungen in die Blutbahn. Inneriialb 
10 Minuten worden die roten Blntkörper 
dien bei Versuchen im Reagensgias noch 
von emer Verdännnng 1:40000 aufgelöst 

Wie alle Glykoside ist die Quillajasäure 
durch verdünnte Säuren und zwar in Sapo- 
genin und Zucker spaltbar. Sie ergibt von 
ersterem ungefähr 32 pOt Die Formel -^ 
jes wurden mehrere vom Verfasser aufge- 
stellt — ist noch nieht endgUtig festgeste&t, 
doch dürfte bei weiteren Versuchen dieaes 
Ziel erreicht werden. Der Durchschnitt von 
8 Analysen ergab: 

63,48; H 7,19; 39,33. 

Verfasser wies femer nach, diaß der ab- 
gespaltene Zucker nicht Dextrose, . sondern 
zum Teil Galaktose ist Die Spaltung von 
100 Teilen Quillajasäure lieferte: Säpogenin 
32,17 Teile, Galaktose 29,25 Teile und 
durch Hefe nicht vergärbaren reohtsdrehen- 
den Zucker. 

Außerdem konnte Eoffmann aus dem 
Quillajaextrakt in sehr geringer Menge eine 
freie Säure vom Schmelzp. 167^ G. und 
eine solche vom Schmelzp. 207 bis 208<> 
isol^ren. ^-M, 

Ber. d. D. Omm. Ges. 1903, 2722. 



üeber das sogenannte kolloidale Silber hat 
Eainriot (Ch«m.-Ztg. 19ü3, 7M) aaofa seinen 
neuesten Versuchen folgende Beeiutate erhalten: 
1. Die kolloidalen Silber bestehen aus ohemisoh 
eigenartigen Körpern, die sich niobt duroh ihre 
Eigenschaften, sondern doToh die Zosamuien- 
Setzung unterscheiden. 2. Die Stweiflsubstanz 
das Eisenovrd im Körper von 



Lea^ das Siliciumoxyd im Silioargol sind keine 
Verunreinigungen, sondern bilden ^inen wesent- 
bchen Besrandteil der Molekel, da sie nicht ohne 
Zerstörung des Kolloides abgeschieden werden 
können, ^Qd weil sie ihre Reaktionen und Lös- 
liohkeitsaigeosobaften eingebüßt haben. 3. Alle 
diese Körper entwickeln beim Erhitzen im Va- 
cuum Kohlensäure und Wasserstoff und besitzen 
ein größeres Beduktionsvetmögen , als das in 
innen enthaltene Silber. (VergL auch Ph. C. 44 
[1903], 551.) -he. 



Meniikui- Visier-Blende naoh 
Br. Gockel 

bildet einen vorteilhaften Ersatz für Büretten- 
sdiwimmer und Ringmarken und ist wichtig 
behufs scharfer und richtiger Einstellung 
und Ablesung des FlQssigkeitsmeniskus. 

Die ans schwarzgebeiztem Holz bestehende 
Visier- und Blendenvorrichtung dient zugleich 
der Vermeidung parallaktischer Fehler und 



der Versdübrfung der FUUngkeitBmeoiskea 
und macht bei einer Ablesegenauigkeit von 
0,05 mm Höhe Spiegel; ScheUbacKwän^ 
Streifen, Schwimmer, Ringmarken und selbst 
Lupe und Femrohr entbehrlidi. 

Ein und dieselbe Blende klemmt selbst- 
tätig an Meßröhren von 9 bis 20 mm 
Durchmesser, ist also für Büretten aller 
I Größen verwendbar. Die senkrecht zum 
Blendenausschnitt geführten Horizontal- 




Visier-Blende nach DrGöckel 




DLR.C.M 




Hq.MewiscttS 



Fig. 1. 



Fig. 2. 



Fig. 3. 



flächen können durch aufgeschraubte Metall- 
scheiben nur in derselben Richtung geöffnet 
und geschlossen werden, so daß durch 
Visieren von Vorderkante auf Hinterkante, 
wie die Abbildungen (Fig. 1 und 3) zeigen, 
ein genau senkrechtes Sehen auf die Büretten- 
aze garantiert wu*d. Zum Ablesen bei auf- 



fallendem künstlichen Lacht kann eine matte 
Glastafel angeschraubt werden wie Abbild- 
ung 2 zeigt. 

Die Visier-Blende hat sich bereits in vielen 
Instituten, unter anderem im Laboratorium 
des Herrn Professor Lunge bestens be- 
währt 



Beiträge 

zur Zuckerbestimmuiig nach 

Anlage B und E der Ausfilhr- 

ungsbestimmungen zum Zuoker- 

steuergesetze, 
die von H, Schmidt (Arbeiten ans dem 
Kaisers. Gesundheitsamie 1902, S. 337) als 
Grundlage für die Neubearbeitung der Au&- 
führungsbestimmungen zum Zuckersteuer- 
gesetze geliefert worden sind, betreffen die 
Ermittelung des Zuckers im steuertedmiscben 
Sinne. Bei der Bestimmung des Quotienten 
von Abläufen soll der Unterschied zwischen 
stärkezuckerhaltigen und stärkezuckerfreien 
Abläufen fallen gelassen werden. Da bei 
einer Eochdauer von 3 Minuten der Zuoker- 
gehalt zu hoch gefunden wurde, so wird 
empfohlen, eine solche von 2 Minuten ein- 
zuhalten und nach dem Sieden sofort 100 ccm 
kaltes Wasser hinzuzusetzen. Zur Berech- 
nung ist dann die TFetn'sche Invertzucker- 
tabelle zu benutzen. 



Noch bessere Resultate erhält man mit 
dem ClergefBciiea Verfahren der Rohrzucker- 
bestimmung. Die Zahlen fallen zwar nadi 
Versuchen an Abläufen etwas zu hoch aus^ 
die Differenz ist aber so gering, daß die 
Methode für die Zwecke der Nahrungsmittel- 
chemie empfohlen werden kann. 

Für die Bestimmung des Quotienten der 
Raffinose enthaltenden Abläufe ist in der 
Anlage B eine besondere Formel gegeben. 
Stärkezucker darf nicht vorhanden edn; 
auch darf der Ablauf nicht mehr wie 2 pCt. 
Invertzucker enthalten. Bei höherem Gehalt 
wird das Baumann'Bdlie Verfahren mit 
2 minutenlangem Kochen empfohlen. 

Am Schlüsse folgen Vorschriften cor 
Bestimmung des vergütungsfähigen Zuckers 
in den zur Ausfuhr gelangenden Zucker- 
waren (wie Schokolade, Eakes und ähnlicher 
Backwaren). 

Nach der Ansicht des Referenten sind 
allerdings die angegebenen Verfahren nioht 
inuner empfehlenswert Dies gilt insbesondeEe 



88 



7on der Yorsdirift ffir Schokolade, ans der 
muh dem Befenditen mit Alkohol der Zueker 
oft kaltem Waeser ausgezogen werden soll. 
Die Rtenltate fallen an niedrig ans, wenn 
man das Fett nicht vorher mit Petrotttfaer 
entfernt. 

Bei Eakes erhftU man bdm Ansziehen 
mit Wasser einen Brei, der kanm filtrierbar 
ist Man rührt besser das grobe Pülrer 
mit Wasser im Bedierglase mit Ansgnß zn 
emem Brei an nnd setzt die eindnbalbfache 
Menge vom angewandten Wasser starken Alko- 
hol zn, rUhrt nm, filtriert nnd wiederholt das 
Verfahren so oft, bis kern Zncker mehr in 
Lösong geht Die gewonnenen, fast Dextrin 
Men Auszüge werden anf dem Wasserbade 
eingedampft nnd entBprecbend writer be- 
handelt In wenigen Standen ist die Extraktion 
der Backwaren beendet Man hat dabei 
nodi den Vorteil, eine Reihe von Proben 
nebeneinander in Arbeit nehmen zn kOnnen 
nnd ffie Anwendung von Absangvorricht- 
nngen zu ersparen. Anch ist dann die 
bequemere polarimetrisdie Methode statt der 
Kupfermethode anwendbar. p, 

Deber den Nachweis des Broms 
im Harne. 

FBr den Nachweis des Broms im Harn 
maeht Prof. E, Salhowski darauf anf- 
merksam^ daß eine Nitritbildnng mögliohst 
rermieden werden muß. Verf. bemerkte, 
daß bei der nrsprttngliehen Metiiode die ans 
dfltt Nitrat beim Schmelzen entstehenden 
Nitrite die Anweeenheit von Brom ver- 
tinsehen können, mdem die beim Ansäuern 
der gelMen Schmelze frei werdenden Stick- 
oxyde ^eidifalls eine Oelbfftrbung des 
CUorofornn bewirken, welche jedoch beim 
Sehütteln mit Wasser leicht verschwindet 
AndemtdlB kann audi durch Chlorwasser 
bd Gegenwart von Nitriten die Bromreaktion 
ansbleibeD, da in diesem Falle vorhandenes 
Brom vermntlich zn Bromsänre oxydiert 
wird. 

Der Verf. gibt daher folgendes zweck- 
mifiigere Verfahren an: 10 com Harn macht 
man m einer Platinschale mit einigen Tropfen 
NatriumkarbonatlQeung alkalisch, dampft ein, 
wkohlt, vorsetzt mit einigen Tropfen Wasser 
und 1 g Sa^Mler nnd schmilzt Die Schmelze 
Iflst man in Wasser, versetzt mit Salzsänre 
eventaeil mit Ghlorwasser nnd schtlttelt mit 



Chloroform. Die CMoroformschioht flrbt 
sich httm Vorbandensein von Brom gelb; 
0,01 g Brom in 10 ccm Harn lassen, sich 
auf diese Weise nicht mehr nachweisen. 
Bessere nnd sichere Resultate erhält man 
ohne Anwendung von Salpeter. Man dampft 
den alkalisch gemachten Harn über freier 
Flamme ein nnd veri^ohlt Die Kohle wird 
mit wenig Wasser ausgezogen und in dieser 
L(toung, welche jedoch nicht durdi organische 
Substanzen gelb oder brann gefärbt sein 
darf, die Prüfung anf Brom vorgenommen. 

Znm Nachweis des Broms genügt 1 ccm 
von einem Harn, welcher 0,5 g Bromkalinm 
im Liter enthält Nach SHcker'a Vorschlag 
(Zeitschr. f. klin. Med. 45, Heft 5 n. 6) 
kann man auch das bromhaltige Oüoroform 
nach sorgfältigem Auswaschen mit Jodkalinm- 
lOsnng schütteln, da die violette Farbe des 
Jods im Chloroform leichter wahrnehmbar 
ist. BU. 

ZnUehr. f. angm. Okem. 1903, 1084. 



Zur Absoheidung und 
Bestimmung von Kantharidin 

gibt Puran Sing in d. Joum. Fh. Soc. 
Japon. naclistehende Wege an. 25 g Ean- 
tharidenpulver werden mit Salzsänre ange- 
säuert nnd im SoochleV^eu Extraktions- 
Apparate mit kochendem Chloroform aus- 
gezogen. Die aus dem (Higen Destillations- 
rückstand abgeschiedenen Kristalle werden 
mit Aether gewaschen, der Aether verdunstet 
nnd der fettige Rückstand verseift Die so 
erhaltene Seife behandelt man mit Alann- 
ISsung, wodurch das Kantharidin gelOet 
wird. Während des Verdampfens auf dem 
Wasserbade scheidet sich dieses ab und 
wird der Hauptmenge zugefügt 

Der andere Weg ist der, daß 25 g 
Kanthariden mit 200 cem 5proc Salpeter- 
sänre (dem Volumen nach) behandelt werden 
und man alsdann die Flüssigkeit auf dem 
Wasserbade nnter Znsatz von etwas O^ 
zur Trockne verdampft Der erhaltene 
Rückstand wird mit Chloroform ausgezogen 
und die Lösung eingedampft Die aus- 
geschiedenen Kantharidinkristalle können 
durch wenig Aether oder Weingeist leicht 
von der ihnen anhängenden öligen Flüssig- 
keit befreit werden, da die Salpetersäure 
das Kantfaaridenfett zum Teil oxydiert hat 



84 



Kolorimetris^e :B68ttminimg 
des Ohroms in Kleiderstoffen. 

Nach F. W. Richardson, W, Mann 
und N. Banson .wird der zu prüfende 
Stoff verascht und, die Asche mit einem 
Gemenge von chlorBanrem und kohlensanrem 
Kalium aufgeschlossen. Die Schmelze wird 
mit wenig Was^ ausgelaugt und in der 
Lösung dais Chrom kolonmetrisch durch 



Vergleichen der- g^elben Ffirbung des ent- 
standenen Chromates mit einer LArang von 
bekanntem Chromatgehalt, welcher etwas 
Alkali oder Alkalikarbonat zugesetzt wurde^ 
bestimmt Man kann auch das Chromat 
mit Jodkalium; Schwefelsäure und Stärtce- 
lOsung umsetzen und die blaue Farbe der 
Jodstärke zur Vergleidhung benutzen« 
Zwtichr, t angew. Ohem. 1903, 1233. BU. 



Mahrungsiiiittel- Chemie. 



Bei dem Talgigwerden der 
Butter unter EinfluB des Lichtes 
und. zwar von kflnstlichen Lichtquellen 
(ilti^-Qrenner, elektrischem Lichte und 
violettem Licht der Flammen von Schwefel- 
kohlenMoff in Stickoxyd),: stieg nach lAdow 
(Ch6Qi.-Ztg. 1903> Sep. 253) nur die A cetyl- 
zahl von 50 auf. 87 an, während die 
Reichert'MeißrBxixe Zahl siidli gamicht und 
die Jodzahl nur wenig sich geändert hatte. 
Aussehen und Oeschmack der Butter hatten 
sidi deutlich verändert^ die Farbe war weiß, 
Oeschmack und Gmnch talgig. Eme Oxy- 
dation durch Luftsauerstoff war ausge- 
schlossen, da die Versuche m geschlossenen 
Oefäßen' gemacht wurden. Verfasser erklärt 
die firscheinung durch das Vorhandensein 
von Oxysäuren, deren Carbo^^y) an Olycerin 
gebunden und deren Wasserstoff der Alkohol- 
gmppe iuTch einen Alkohol oder alkohol- 
ähnttchen Körper ersetzt ist Dieser ester- 
artige Körper werde unter dem Einflüsse 
des Lichtes unter Bildung dner Oxysäure 
und unter molekularer ümlagerung zersetzt. 

—he. 



Ueber das Böcksern des Weines. 

Zur Behebung desselben empfiehlt R, 
DoUnc folgendes sehr einfache Mittel, wel- 
ehes schon seit sehr langer Zeit in Italien, 
Istrien, Dalmatien usw. angewendet wird. 
Der böcksemde, d. h. der nach Schwefel- 
wasserstoff riechende * Wdh wird beim 
Abziehen statt durch einen gewöhnlichein 
hölzernen, durch einen kupfernen, innen 
nicht verzinkten (verzinnten ?vTricht«t abge- 
zogen. Dersdbe whrd während des Abifciehehs 
durch mehrmaliges Abwischen mitteiB eines 
reinen Leinwandlappens von dem an seinen 
Wandungen sidi bildenden Schwefelkupfer 



befreit Nach etwa 30 Tagen muß man 
diese Operation event wiederholen. BU^ 
Zeitsehrift f. angew. Chem, 1903, 1159. 

Bestimmung 

des Alkoholgehaltes in Weinen 

durch Oxydation mit Kalium- 

dichromat 

Nach den Versuchen von E. Martin 
wird der AlkcAol unter gewissen Beding- 
ungen durch Ealiumdichromat in schwefel- 
saurer Lösung quantitativ zu Eesigaiore 
oxydiert. Es wird mit einem Uebenehuß 
an Dichromat oxydiert und der unverbrauchte 
Anteil mit Eisenoxydulsalz zurftcktitriert 
Man hat natürlidi zwei Bestimmungen aus- 
zuführen, erstens wird der Wein als soldisr 
titriert^ zwätens der nach dem vollständigen 
Wegkochen des Alkohols bleibende Rück- 
stand. Aus der Differenz der zur Oxy- 
dation verbrauchten Mengen Dichromat wird 
der Alkoholgehalt des Weines berechnet 
Ein Vorzug dieser ebenfalls rasch auafOhi^ 
baren Methode ist, dafl relativ geringe 
Mengen Wein erforderlich sind, BU. 

Ze.tschr. f. c miew. ökem. 19 03, 1085. 

üeber die Wirksamkeit der KoUenhydnte 
bei Ausnutzung der uniösliehen Salze ist 
Örganismas beriohtet Va/udin (Zeitschr. L 
Untersuch, d. Nähr.- und Oenaßm. 19u3, 363). 
Er fand, daß bei G« genwart von Kohlenhydraten 
aniösliohe' Balze daroh den Speiohel ohne Bei- 
hilfe einer Säure sam großen Teil gelöst werden, 
and daß diese Lösang proportional der Yer- 
zackerang der Stärke verläuft Bei einem Ter« 
suche, wo Brot einerseits in 0,2proo. Salzsftnre, 
andererseits in Speiohel und Wasser vei teilt 



warde, enthielt die Flüssigkeit nach zweistündiger 
Yerhuohsdauer in der Salzsäure 0,46 g, im 
Speiohel 0,94 g in Lösang gegangener Salze in 
1 L. Zusatz von Salzsäure bindert bei sehr 
geringen Conoentrationen die Wirkong der Bn- 
zyme nicht, bei höheren Oonoentrationen wird 
sowohl die Yerzuokerung, wie die Lösang der 
Salze aufgehalten. — Ae. 



85 



Photographisoha M 



1 

100 

1 

100 

1 

100 



Die Tonang von Diapoaitiven 

beKhrdbt Emesto Baum in Heft 23, 
1903, 364 der Phot Mittetlmigea und 
empfiehlt dabei am meiBten die FUrbung 
mit Unnsalzen wegen ihrer mannigfaltigen 
mid lebhaften Tonakala. 
Man stelle 3 LOenngen her: 

A) üranitrat .... 
Waaser, destill. . . 

B) Rotes Blntiaugensalz 
WaflBer, destill. . . 

C) Eisenohiorid . . . 
Wssser, destill. . . 

und verwende: 
für sehe koladenfarbene TOne 

10 Teile A, 1 Teil B; 
fOr kastanienbranneTöne: 4 Teile 

A, 1 Teü B; 
für Rötel-Töne: A nnd B*an gleichen 

Teilen; 
IBr reines Rot: 1 Teil A, 2 Teile B. 

Die Lösnng C dient für blaue nnd grflne 
Flrbvngen nnd für die wirklich künstlerische 
Doppeltönnng von Blau nnd Rotbraun. Znr 
Erdung blangrflner Firbnng tönt man 
zuTor in Lösnng 3 nnd legt die Platte nach 
knnem Wasdien m ein Bad von 1 Teil G 
mA 5 Teilen Wasser. 

Bei allen TJrantönnngen ist peinlichste 
Stnberkdt erforderlich. Man wasche des- 
halb andi reichlich. Da die Uranzalze 
venOrkend auf die Platte wirken^ muß man 
tAfm bei der Entwicklang hierauf Rück- 
oebt nehmen. 

Nadi dem Waschen empfiehlt es sich; die 
Troebmng durch Alkohol zu beschleunigen ; 
die Farben werden lebhafter und man ver- 
meidet Unreinlidikeiten. Bm, 



Verfahren bot Herstellung 
fkrblger Photographien. 

Edler von Slavik ist auf eine ganz 
oris^eile Idee zur Hersfellung farbiger 
Photographien nadi jedem beliebigen Nega- 
ür gekommen. Er geht dabei vom Pigment- 
^niek aus, fiberzieht das Papier jedoch nidit 
mit eiaer Gelatine-Farbstoffmischung,' sondern 
mit deren drei: unten die rote, mitten die 
grfine, oben die blane. 



Die verschiedenen -Farben des Aufnahme- . 
ObjektB erzeugen auf der Platte verschiedene 
Deckung, der blaue Himmel s. B. die 
stärkste ; weniger die . grüne Wiese, nodi 
weniger eine rote Ziegelmauer. Wird min 
eine solche Platte auf das mit drei Pigment- 
schichten priparierte Papier kopiert, so wird 
das Licht an den einzelnen SteUen mehr 
oder weniger starte auf die Schichten ein- 
whrken und sie unlMich jnachen. Durch 
dte stärke Dtekiing dea Hhnmds wird am 
wenigirten licht fallen,, deehaih wird« in 
^eser Stelle nur die oberste, blime S^chieht. 
fixiert Die dünnere Deckung der roten 
Wand lUt dagegen das licht bis zur 
untersten, roten Säiicht durch, so dafi diese 
fixiert wird. Nach dem EoiMeren wird das 
Bild übertragen nnd wie Jedeis andere 
PigmentbHd im heißen Wasser entwickelt, 
wob^ die nicht fixierten Schichttelie ab- 
schwimmen und das farbige Bild hervortritt ' 

Die Theorie ist einleuchtend, und man , 
konnte votn «ES des Golumbus» sprechen^ 
wenn die Praxis nicht mancherlei Schwierig- 
keiten böte. Wie steht es z. B. mit einer 
weißen Wand? Diese gibt ebenso starke^ 
Deckung wie der blaue Himmel, würde also 
im Farbenbild wie dieser blau ^^scheinen! 
Und so wu*d es wohl mit den übrigen Farben 
auch werden, man kann unter Ümst&nden 
einen großen Mischmasch bekommen, je 
nachdem es den Fabrikanten gefällt, die 
Papiere zu pr&parieren. Immerhin mag zu- 
gegeben werden, daß die Idee nicht schlecht 
ist und in manchen Fällen sehr nette Bilder 
zu Stande kommen können. Der Skeptiker 
sagt freilich (wie bei allen Farbenverfahren): 
«nous verrons!» Denn die Ausbeutung der 
Erfindung litsgt in den Händen einer Berihier 
Firma, die das Verfahren bezw« Papier erst 
in einiger Zeit der Oeffeatlichkdt übergeben 
wird. Bm, 

Verstärkung. 

Zum Entwidkeln bezwt Sehwifzen der 
mit Quecksilberchlorid verstärkten Platten 
benutze man den Eisen-Entwickler, 
der weit besser als mancher moderne Ent-- 
Wickler arbeitet und- spottbillig ist Bm. 



88 



Vorschriften über den Verkehr mit Oe- 
heimmittels und ähnlichen Arznei- 
mitteln nebflt Angaben über die Zn- 
sammensetzung der in den Anlagen A 
nnd B der Verordnung verzeichneten 
Mittel. Berlin 1904. Selbstverlag des 
Deutschen Apotheker- Vereins. 

Die Angaben über die Zusammensetzang der 
in der Verordnung aufgeführten Oeheimmittel 
sind von Ä. Boderfeld bearbeitet und stütsen 
sich auf Literaturangaben {Eager'a Pharm. 
PraxiS; Speoialitäten und Oeheimmittel von 
HcJin und Holfert) und weiterhin auf die An- 
gaben der betr. Fabrikanten. (Von verschiedenen 
Geheimmitteln war die Zusammensetzung nicht 
lu ermittehi.) 

Hierzu ist zu bemerken, daß verschiedene 
Fabrikanten inzwischen schon ihre Mittel um- 
getauft, auch mit mehr oder weniger Geschick 
die Zusammensetzung (wenigstens scheinbar) ge- 
ändert haben und dadurch bis auf weiteres dem 
Verbot ihrer Mittel entgangen sind! Sehn. 



Stoff nnd Bewegung. Philosophische Be- 
trachtung vom Standpunkte eines In- 
genieurs, von E. de la Sauce, Berlin 
1903. Verlagsbuchhandlung Schall <& 
RenteL 75 Seiten brdt 8^. Preis 
1 Mk. 50 Pf. 

Das die Naturphilosophie keine Daseinsberech- 
tigung hat und ebenso, wie etwa der historische 
Boman in keiner Weise förderlich sei, darüber 
sind wohl alle naturwissenschaftlich Denkenden 
und auch viele Philosophen und Theologen einig. 
Es gibt aber tatsächlich noch Freunde der 
Naturphilosophie und diesen kann das vorliegende 
Büchlein empfohlen werden, da es den haar- 
sträubendsten Unsinn, den sonst derartige Dar- 
stellungen enthalten, tunlioh meidet und sich 
auch von der klerikalen Tendenz der zeit- 
genössischen Naturphilosopheu frei hält. Der 
Verfasser sieht (8. 16) als ürstoff die Welt- 
äther>Atome an; der Weltäther selbst ist das 
aus ürstofif und ürbewegung gebildete Welt- 
gerüst Jedes Ürlebewesen ^. 57) hat einen 
positiven und einen negativen Pol und bildet die 
Eziatenzbedingung aller Lebewesen usw. — Wer 
gerade nichts Besseres zur Hand hat, liest solch 
harmlose Betrachtungen zur Erholung von ernster 
Arbeit bisweilen Mnz gern. Man lernt auch 
manches für die Praxis, so z. B. wie man X- 
Strahlen mit dem Auge w«.hrnimmt (8 22): 
«Die iZön^ian- Strahlen nnd conoentrierte, vom 
Sonnenlicht abweichende Lichtschwingungen, 
welche sich den Eigen- und Zusammen- 
hangbewegungen der 8toflatome von Körpern; 
die wir als undurchsichtig bezeichnen, harmo- 
nisch anschließen und von unserem Auge auf 
der uns zugekehrten Seite des sonst undurch- 
sichtigen Körpers empfunden werden.» — 7. 



Wie man in Jena naturwissensehafUieh 
beweist. Von Dr. E, Dacquä. Stutt- 
gart 1904. Verlag von Max Kidmann. 
28 Seiten S^. Preis 60 Pf. 

Der Gedankengang der Streitschrift ist etwa 
folgender: Da Haeekel maneh Unbewiesenes als 
Grundwahrheit hinstellt und andere naturwissen- 
schaftliche Schriftsteller bisweilen Verfehltes oder 
Unsinn vorbringen, so muß man Reinke's Domi- 
nantenlehre annehmen, der (S. 2ö) «nach dem 
gegenwärtigen Stand die Wissenschaft einfach 
nicht widerlegt werden kann^. Die Domi- 
nante ist (S. 8) «etwas wesentlich anderes, als 
die Kraft, die Energie selb^t Sie ist das un- 
bestimmte X, welches die Kräfte zwingt, ia der 
oder jener Richtung zu arbeiten, das oder jenes 
hervorsubringen^. Wer an solche Lebenskraft 
in neuester Fassung nicht glaubt, den wird der 
Zusatz (8. 9) : «Was aber diese Dominanten aind, 
das entzieht sich unserem Wissen» auch nicht 
erleuchten. Die wissenschaftliche Weltanschau- 
ung wird (8. 5) als «sei. Materialismus» be- 
zeichnet. Diese geschmackvolle Benennung ist 
zwar das einzige Neue, was sich m dem Buche 
vorfindet, wird aber leider die Anhänger dieser 
unseligen Richtung, die noch stärkere Kosenamen 
klerikalerseits gewöhnt sind und sich trotz dieser 
die Dinge begreiflich vorstellen, nioht zum Ooiste, 
Gespenster- oder Dominanten-Glauben bekehren. 



üeber die Lösungen. Einfflhnmg in die 
Theorie der Lösungen, die Dissozimtions- 
theorie und das HassenwkkungsgeBets. 
Von Dr. W, Herx, Privatdozenten ffir 
Chemie au der Universität Breslan. 
Ldpzig 1903. Verlag von Veit db Co. 
50 Seiten. Preis 1 Mk. 40 Pf. 

Das nach Vereins vot trägen ausgearbeitete B&oh- 
lein sucht in 6 Abschnitten die auf dem Buch- 
titel genannten Grundsätze der physikalischen 
Chemie unter tunlichei Meiduog mathematisoher 
Formeln zu entwickeln. Für jüngere Chemie- 
kundige wird die sorgfältige und kUre Darateli- 
ung eine erwünschte Zosammenfassnng und 
teilweise Ergänzung dos Gelernten bilden, oder 
auch als Wiederholung bei Vorbereitung zur 
Pr&fung willkommen sein, ältere aber zur Ein- 
führuDg in die neue, vor wenigen Jahrsehnten 
noch kaum zu ahnende Lehre von dem Weeen 
der Lösungon dienen. — Als Beispiel eines 
überraschenden Ergebnisses des neuesten Zweiges 
chemischer Wissenschaft sei aus dem Absolwifie: 
«Katalyse» des 6. Kapitels (S. 49) angefühlt: 
«Daß die Enzyme in der Tat nahe Anatoga in 
gewissen anorganischen Katalysatoren sind, welche 
ähnüch wirken wie das Platm bei der EaUünd- 
ung des Leuchtgases, zeigt sich daran, daß die 
anorganischen Katalysatoren und die Sozyme 
bereits in großen Verdünnungen wirken, daß sie 



87 



bdde beim Erwännen ihren Zustand und damit 
ihn katalytische Wirksamkeit findem, daß sie 
nur in fein Terteütem Zustande, also bei Gegen- 
wart einer großen Oberfläche wirken, und daß 
sidi bei beiden Yergiftangserscheinangen zeigen, 
um letzteres za erläutern, sei erwähnt, daH es 
ja lioge bekannt ist, daß man die Tätigkeit des 
Organismus durch Blausäure und andere Blut- 
fj& Yemichten kann. Es hat nun die ünter- 
SQchang gelehrt, daß auch die katalyttsche Wirk- 
ung TOD fein verteiltem Platm durch Blausäure 
aufgehoben werden kann. Bind die Mengen hin- 
tngesetzter Blausäure minimal, dann zeigt das 
Platm zuerst eine Schwächung seiner katalyt- 
ischen Wirkung, die aber spater wieder erhöht 
wird, eine Erscheinung, die mit einer nicht töt- 
üdien Vergiftung, einem Erkranken des Organis- 
mus und seiner späteren Erholung nahe Aehn- 
üehkeit aufweist Die Tatsache der Katalyse, 
deren genaues Studium bei Reaktionen in Lös- 
ongen in letzter Zeit mit Erfolg versnoht worden 
ist, erscheint idso geeignet, auch auf die wich- 
tigen Lebensreaktionen des Organismus, die in 
den Lösimgen des Tieres und der PtUnse ver- 
ianfsn, ein bedeutsames Licht zu werfen. ^ 



XnegigeBcMclLtlioheEiuelsoliriftaii. Her- 
ausgegeben vom Oroßen Generalatabe, 
kiiegsgeBchichtilche Abteilung L Heft 3 1 . 
— Kriegsgebranch im Landkriege. 
Beifin 1902. Ernst Siegfried Mittler 
dt Sohn, Kochstr. 68. Preis 1 Mk. 
26 Pf. 
Emige während des chinesischen Feldzugs aus 
msohiedeneo Ursachen ergriffene, der herkömm- 
Beben Krieggüberlieferung gesitteter Völker wenig 
eotspreohende Maßnahmen boten der leitenden 
StaUe in Berlin Anlaß in Yorhegendem Hefte die 
salbstredend unyerändert gebliebenen Kriegs- 
gebiänobe ausführlich darzulegen, von denen 
die «gegenüber der feindlichen Armee», der erste 
feil (S. 4 bis 44) dieses Heftes, die cgegenüber 
item feindliohen Lande und semen Bewohnern» 
der zweite Teil behandelt, während der dritte 
den «Kriegsgebrauch gegenüber neutralen Staaten» 
(Ttn Seite 68 ab) bespricht. 

Der Inhalt läßt ein näheres Eingehen auf die 
Oeafer Vereinbarung missen. Eine ein- 
age Seite (%) ist der: «Behandlung verwundeter 
lod «rimmkter Soldaten» gewidmet; auf die er- 
vihnte Konvention kommen davon nur etwa ein 
Datsend Zeilen. Das rote Kreuz erhielt 
^bMso nur eine Seit» (37) mit noch dazu mehr- 
Mk mangelhaftem Texte. Der pharmaceut- 
ieohe Sienst wird ganz mit Stillschweigen 
«bergaagen ; in der Aufzählung der nicht eigent- 
Beh kiwgerisch täticen Personen beim Heere 
18u 1), woeelbst «Marketender, Lieferanten, Zeit- 
VDgskorreepondenten und dergl.» nicht vergessen 
«ad, fehlen Apotheker. Während den er- 
«ÜnHM Korrespondenten ein besonderer Ab- 
Mmtt: «Die Vertreter der Presse» von fa^ drei 
Man ^33 bw 36) gewidmet wird, finden sich 



die Anstalten und die Tätigkeit der freiwilligen 
Krankenpflege ebensowenig erwähnt, wie die 
Civil knmkenhäuser in belagerten Festlingen 
und die Behandlunip Civilgefangener bei Be- 
setzung von Eeindeuand. 

Auf Einzelheiten einzugehen, ist hier nicht der 
Ort, doch sei erwähnt, daß das Säbelgerassele in 
einer halbamtlichen Veröffentlichung sorgsamer 
hätte gemieden werden sollen. So heißt es z. B. 
Seite 3: «Da aber die Geistesrichtung des ver- 
flossenen Jahrhunderts wesentlich beherrscht 
wurde von humanitären Anschauungen, die nicht 
selten in Sentimentalität und weichlicher Gefühls- 
schwärmerei ausarteten, so hat es auch nicht an 
Versuchen gefehlt, auf die Entwickelung der 
Kriegsgebräuche in einer Weise einzuwirken, die 
mit der Natur des Krieges und seinem Endzweck 
in vollkommenem Widerspruch stand. An der- 
artigen Versuchen wird es auch in Zukunft nicht 
fehlen, umsomehr, als diese Bestrebungen in 
einigen Satzungen der Genfer Konvention, 
der Brüsseler und Haager Konferenzen eine 
moralische Anerkennung gefunden haben», 
und auf Seite 58, Fußnote **: «Wie empfind- 
lich, ja gerade sentimental die heutige öffentliche 
If einung in Bezug auf diese Frage (nämlich den 
Raub von Kunstwerken) geworden ist, beweist 
das Verhalten der französischen und deutschon 
Presse in Bezug auf einige ans China fortgeführte 
[I] Kunstgegenstände.». — y. 



Chemiker-Kalender 1904. Ein Hilfsbach 
für Chemiker y Physiker, Mineralogen^ 
LidastrieUe^ Pharmaoenten, Hflttenmänner 
nsw. von Dr. Rudolf Biedermann. 
25. Jahrg. llit einer Beilage. Berlin 
1904. Verlag von JuUus Springer. 
Preis 4 Mark. (2 Teile.) 

Dieses Hilfebuch hat im Laufe eines Viertel- 
jahrhunderts seinen Platz in ehrenvoller Weise 
behauptet. Es dürfte wohl in keinem ohemiscben 
Laboratorium fehlen, da es fast auf aUe ein- 
schlägige Fragen sichere Antwort gibt Die 
Gesamtanordnung ist unverändert geblieben. 
Den neueren Forschungsergebnissen ist durch 
Zusätze und Verbesserungen, namentlich bei den 
Tabeben über die Eigenschaften der unorga- 
nischen und organischen Stoffe, Bechnnng ge- 
tragen worden, und ebenso hat der Gebrauch der 
Logarithmen durch eine sachgemäße Erläuterung 
eine recht willkommene Ergänzung erfahren. 
P. Ä 

Preislisten sind eingegangen von: 

Orundherr db Eertel in Nümbeig über phar- 
maceutische Präparate, chemische Präparate, 
volumetrische Lösungen, Reagentien, Indikatoren. 

Cauar k LoreU in Halle a. S. über Drogen 
im ganzen und bearbeiteten Zustande, Extrakte 
zur Likörbereitung. 



88 



Verschiedene Mitteilungen. 

jBakterieD, MänBoa oder MeerschweiDclieik 



Massenerkrankung durch 
Kartoffelsalat. 

Im AngDfit V. J. erkrankten 150 Personen 
nach dem Genoß von Eartotfelsalat an 
Kopfweh, Schwindelgefüh], Uebelsein, hef- 
tigem mehrmaligen Erbrechen, verbunden 
mit mehr oder minder starkem Kollaps 
und kolikartigen Sehmerzen. Viele hatten 
Krämpfe in den Gliedern, besonders Waden- 
krämpfe. Die Temperaturen waren nicht 
erhöht, Pols schwaeh, wenig beschleunigt 
Die Pupillen reagierten träge, obwohl sie 
weder erweitert noch verengert waren. Die 
meisten waren in dnigen Stunden wieder 
wohl, nur einzelne waren noch am anderen 
Tage sehr matt Metallisehe Gifte und 
Solanin waren auszuschließen. Die bakterio- 
logische Untersuchung ergab positive Resul- 
tate. Mit dem Salat gefütterte Mäuse 
erkrankten nach 4 Stunden und starben in 
24 Stunden. Wurden Ausstrichpräparate 
von Leber und Milz dieser Tiere auf 
Gelatine- und Agarplatten angelegt, so wuchs 
eme als Proteus" vulgaris anzusprechende 
Bakterienart Bouiilonkulturen von diesen 



eingespritzt oder mit Brot verfüttert, waren 
völlig unschädlich. Wurden sterile Kartoffeb 
mit diesem Proteus geimpft, 12 bis 24 
Stunden bei 18^ oder 37^ stehen gelassen 
und dann an Mäuse verfüttert, so Irtarfoen 
sie stets nach 24 bis 48 Stunden unter 
Erscheinungen eines heftigen Magenkatarrhs. 
Infolgedessen lag es nahe, daß bei der 
Massenvergiftung der Proteus die Ursache 
war. Nachforschungen ergaben, daß die 
zum Salat verwendeten Kartoffeln am Tage 
vorber gekocht, geschält und in StQcke 
zerschnitten über Nacht aufbewahrt worden 
waren, um am nächsten Tage erst zum 
Salat verwertet zu werden. Die Temperatar- 
verhältnisse waren derartige, daß sich der 
Pilz gut entwickeln konnte. Wie derselbe 
auf die Kartoffeln gelangt ist, ließ sich nicht 
feststellen. Dr. DieudonnS, der hierüber 
in der ph7sik.-med. Ges. z. Würzburg (BerL 
klin. Wochenscbr. 1904, 25) berichtet hat, 
glaubt, daß derartige Massenvergiftungen mit 
Kartoffelsalat mehr durch den Proteus als 
durch Solanin veranlaßt werden. K M. 



Briefwechsel. 



Apoth, H« U. in G. W. Cryostase ist 
nichts Neues; schon im Jahre 1894 wurde 
die Sache unter dem Namen «Kryostaz» von 
dem Entdecker (Heibig) in der Pharm. Centraih. 
S. 154 beschrieben. Ihrem Gewährsmann ist 
übrigens ein Versehen passiert; nicht «Saponin», 
sondern «Zapon» gehört zu jener eigentümlichen 
Mischung! 

M. in Br. Sämtliche Vorschriften der Schleich' 
sehen Präparate haben nach einer Anzeige der 
Berliner Firma Dr. Labosehin eine wesent- 
liche Aenderung erfahren und deren Namen 
sind patentamtlich eingetragen. Wir müssen 
daher abwarten, ob und wann die neuen Vor- 
schriften bekannt werden. 

Dr. F.inBr. Eine Kommen tierung des 
Beichsgesetzes vom 24. Mai 1901, betreffend den 
Verkehr mit Wein, weinhaltigen und 
weinähnlichen Getränken, finden Sie im 
Handkonmientar zum Arzneibuch für das Deutsche 
Reich, herausgegeben Yon Dr. Schneider und Dr. 
SÜ88, auf den Seiten 1032 bis 1038. Wir sind 
femer der Meinung, daß der Verschnitt eines 
IVeines, der das Produkt eines bestimmten 
Weinbaugebietes ist und den Namen des letz- 
teren trägt, z. B.^Rheinwein, Moselwein, Meißner 
Wein (Landwein), mit Wein aus einem anderen 



Weinbaugebiet deklariert werden muß. Wenn 
z. B. Meißner Landwein oder Schieler mit Mosel- 
wein oder italienischem Hotwein verschnitten 
bez. gefärbt wird, so würde die Bezeichnung auf 
der Etikette zu lauten haben: Land wein (Ver- 
schnitt), Schieler (Verschnitt). Es ist diese 
Meinung eine logische Folgerung aus § 4 des 
Weingesetzes. Die Deklaration der erfolgten 
Zuckerung eines Weines ergibt sich ans 
diesem Paragraph ganz von selbst. 

Abonnent K. in U. 1. Ln Vorschriftenboch 
für Drogisten von Btiehheieter finden sich für 
Modellierwachs folgende AngiU)en: L Gelbes 
Wachs 550 T., Schweineschmalz 35 T., venet 
Terpentin 65 T. und roter Bolus 350 T. — 
n. Bleipflaster, Kolophonium und gelbes Wachs 
werden zu gleichen Teilen zusammengeschmolzen. 

2. Wir raten Ihnen, die Lösung von Adre- 
nalin und Kokain zum Zwecke der Haltbar- 
machung zu pasteurisieren, und zwar in Wasser 
einzustellen und dieses eine halbe Stunde lang 
auf 70^ G. zn erhitzen ; diese Manipulation wird 
an demselben oder nächsten Tage wiederholt, 
jedoch ohne das Glas mit der Flüssigkeit zu 
öffnen. Auf diese Weise dürfte einer Zer- 
setzung der beiden Körper am besten zu be- 
gegnen sein. 



Verleger: Dr. A« 8oluield«r, Dresden und Dr. P. Silfi» Drea^en-BlMewit«. 
YerantwortUcher hduri Dr. P. Sftfi, Dreeden-Blasewiti. 



Pharmaceutische Centralhalle 

für Deutschland. 

Honuisgegeb«!! yqil Dr. A. 8ohn«iil*p and Pp. P. SOss. 

Zeitselurift für wlBsensehaftliehe und gesehftfUiehe IntereeseD 

der Pharmacie. 

Oegrflndet von Dr. Hormaiui Hager im Jahre 1859* 

Ersoheint jeden Donnerstag. 
Bexngspreis vierteljährlich: doroh Buchhandel oder Post 2,50 Mk., dorch Gesobäfts* 
stelle im Inland 3,— Mk., Ausland 3,50 Mk. — Einzelne Nummern 30 Pte. 
Anxeigen: die einmal gespaltene Elein-Zeüe 25 Pf., bei größeren Anzeigen oder Wieder- 
holungen Preisermäßigung. 
Letter der \ Dr. Alfred Schneider, Dresden-A. 21 ; Sohandauer Str. 43. 
Zdteehrift: | Dr. Paul Süß, Diesden-Blasewitz; Gustav Freytag-Str. 7. 
OeMhaitsatelle: Dresden-A. 21; Sohandauer Straße 43. 




Dresden, 11. Februar 1904. 



Der nenen Folge XXV. Jahrgang. 



XLY. 

Jahrgang 



hüuit: OhenUe wd FlUffmaele : Zvr Bearteiliixig «Im HauMehwftmmes im BmüioIb. — Toxikologie dos FUogen- 
idkwuBniM. -^ AlkaloidlOtungen sar Dlsponaation. — FerroIacUt. — Kokosfett im Bohweinesehmalx. — ÜnTertTig- 
Uikelt Ton AmieikOrpeni. — Nene Anneimittel. — LOsUehkelt des NatriumbroBids in Weingeüt. ~ Adxvmllii* 
EimtM, — Speoialititen. — DvsteUimg eines H<iatsohatemittels. — Befendoif s Hereolintschnn. — TrQbewerden 
te Formaldehjds. — Frttfong Ton Zinkozyd. — Kondensation des Kotsrnins nnd HjdrastinüiB mit Ketonen. » 
CMiwsiwh« Tilg. ~ Intenrnttonale Atomgewichte 190i. — Dss 1, 2, & A-TOtraozTlMnsol. — Ozydierbaie Stof^ 
Im Wasser. — PkarmakogBosto. — BftehenehaiL — VenekledeB« MittALluigeB. — BilefweohaeL 

Ohemie und Pharmaeiea 



Zur Beurteilung des 
Haassohwammes im Bauholz. 

Ton Dr. Eugo Eaupt, 

Eine knappe Notiz in der Ph. C. 
1903, S. 665, die einem ebenso kurzen 
Referat ans der Zeitschr. f. angew. 
Chemie 1903, S. 875, entspricht, er- 
seheint mir geeignet, Irrtfimer in Bezug 
auf die bei der Feststellung des Haus- 
achwammes bezw. seiner Sporen auf 
Baoholz anzuwendende Methode zu 
erregen. 

üeber Hausschwammfragen besteht 
eine reiche botanische, forstbotanische 
and bautechnische Litteratur, insbe- 
sondere ist die vortreffliche Monographie 
des Hausschwammes von Harüg^ die erst 
im vorigen Jahre durch von Tubeuf 
eine beträchtliche Ergänzung und Neu- 
bearbeitung erfahren hat, hervorzuheben. 
Ohne daher auf dem Gebiete noch wesent- 
lich neues bieten zu können, sollen hier 
doch noch einmal die entscheidenden 
Oeächtspunkte, auf die es bei einer i 



Untersuchung des Bauholzes, sowie bei 
der Feststellung und Unterscheidung 
des bereits entwickelten «Schwammes» 
ankommt, hervorgehoben werden. 

Zunächst sei auf die in den oben 
erwähnten Zeitschriften behandelte Bau- 
holzvorprfifung eingegangen. Der Ori- 
ginalaufeatz — in dem die Methode 
übrigens lange nicht in der zuversicht- 
lichen Form wie in den Referaten 
empfohlen ist — findet sich in der Bau- 
materialienkunde Bd. Vn, S. 320, und 
trägt keinen Automamen. Der Ver- 
fasser hatte sich offenbar die Frage 
gestellt, ob — unter Vermeidung des 
Mikroskopes — es nicht möglich sei, 
Bauholz, bevor es eingebaut wird, auf 
einen Eeimgehalt von holzzerstörenden 
Pilzen zu prüfen, indem man etwaige 
Sporen- oder Mycebreste derselben unter 
für sie günstigen Bedingungen und so 
zu rascher, schließlich mit bloßem Auge 
wahrnehmbarer Entwickelung brächte. 
Er sieht nun einen praktisch betretbaren 
Weg in dem bereits (Hi. C. 44 [1903], 



90 



666) geschilderten y einfachen Enltor- 
yerfahren. Dasselbe besteht im wesent- 
Uchen darin, daß die von den Stamm- 
enden der Bauhölzer entnommenen 
Probestflcke nach dem Aufqndlen in 
Wasser mit Fruchtsaft und hierauf mit 
yerdfinnter AmmoniumsalzlOsung ge- 
tränkt werden. Wie stark diese Lösung 
sein soll — ein bei pflanzenphysiologischen 
Versuchen der Plasmolyse wegen wich- 
tiger Faktor - , ist leider ebenso wenig 
gesagt, wie die Art des Ammoniumsalzes. 
Li verschlossenen Gefäßen, die an dunkle 
Orte gebracht werden, soll sich nun rasch 
«eine dem Auge sichtbare Form» des 
Hausschwammes entwickeln. Diese An- 
sicht stützt der Verfasser in der Bau- 
materialienkunde auf die Experimente 
Baumgarten' ^ und Schatider's^ die er 
geschickt mit den Erfahrungen Hartig'B 
zu verknüpfen sucht 

Baumgarten gelangte durch vorheriges 
Schwef^ von inficiertem Bauholze zu 
guten Resultaten; die Keimfähigkeit 
der Sporen vom sogen, echten Haus- 
schwamm, Merulius lacrymans, war auf 
diese Weise vernichtet. Die Versuchs- 
anordnung hierbei entsprach der von 
Oöppert, Bärtig u. A. angewandten. 
Das auf lebende, keimfähige Sporen zu 
prüfende Holz wurde in eine Erdgrube 
gebracht, diese mit Brettern überdeckt 
und mit Erde beschüttet, so daß ein 
feuchter Kellerraum mit Stau-Luft ent- 
stand. Anfangs zeigte sich unter diesen 
Bedingungen nur Schimmelbildung auf 
den Hölzern, aber nach Verlauf eines 
Monats erwies sich das nicht geschwefelte 
Stück mit «flockigem Mycel» überzogen, 
das auch auf ein durchaus gesundes 
benachbartes Holzstück herüberge- 
wachsen war. 

Auf diesen Beobachtungen fußend, 
glaubt nun der Verfasser, daß es mit 
Hilfe der von Hartig als die Keimung 
fördernd festgestellten Mittel, wie Frucht- 
saft mit Zusatz von weinsaurem oder 
phosphorsaurem Ammon und Kalium- 
karbonat, unter allen Umständen ge- 
lingen werde, in der künstlichen Kultur, 
d. h. auf Holzstücken in verschlossenen 
Gefäßen, die etwa vorhandenen Haus- 
schwammsporen zur Keimung zu bringen. 



Er verspricht sich durch dieses Ver- 
fahren eine wesentliche Beschleu- 
nigung der Keimung und hält es für 
möglich, in kurzer Zeit mit bloßem 
Auge Hausschwamm-Mycel auf dem vor- 
behandelten Stücke zu beobachten. 

Ich muß dem auf Grund eigner 
Beobachtungen widersprechen. 
Wie auch ^nm Tubeuf angibt, und mir 
zahlreiche Versuche bestätigen, ist die 
Sporenkeimung in der Kultur, wie dies 
bei so vielen Pilzen der Fall ist, audi beim 
Hausschwamm durchaus vom Alter 
und den jeweiligeninneren Dis- 
positionen der Sporen abhängig, 
selbst dann, wenn ihnen die gfinsti^ten 
äußeren Bedingungen geboten werden. 
So gelangten oft selbst aus sehr kräf- 
tigen, frischen Fruchtköipem gesammelte 
Sporen, die ich alsbald airf die vor- 
erwähnten verschiedenen Nährmedien, 
sowie auf mit Harn durchfeuchtetes, 
dann oberflächlich abgespültes Holz 
reichlich aussäte, nicht zur Keimung. 
Zur Kultur bediente ich mich oben ge- 
kröpfter, ungefähr zwei Liter fassender 
Stehcylinder, in die etwa 1 cm hoch 
Nährlösung eingefüllt wurde. Die be- 
säten, etwa 16 cm hohen Holzstü(^e 
wurden schräg in die Gläser gelegt, so 
daß sie nur mit dem einen Ende in die 
Nährlösung eintauchten. 

Der in die obere Kröpfung der Cy- 
linder passende, übergreifende Glas- 
deckel konnte mit WasserverscUuß ge- 
dichtet werden, so daß die Gläser ^ao 
nur ein abgeschlossenes Quantum Luft 
enthielten. Diese Cylinder wurden nun 
bei etwa 25^ C. in einen dunklen 
Schrank gest.eUt und von Zeit zu Zeit 
die entstandenen Pilzmycelien mikro- 
skopisch geprüft. 

Gleichzeitig versuchte ich auf einem 
anderen Wege zum Ziele zu gelangen: 
Durch Verwendung der von Hansen für 
die Sporenkeimung der Hefe zuerst mit 
so vielem Erfolg angewandten Gips- 
blöcke hoffte ich, die eventuellen para- 
sitischen Schädlinge des keimenden 
Hausschwammes nach Möglichkeit aus* 
zuschließen, zumal der Gips das Haus- 
schwamm-Mycel nicht schädigt, wenn 
er auch nicht, wie vielfach in den 



91 



älteren litteratur behauptet wird, allein 
das Wachstum begünstigt. Als Kohlen- 
stoffquelle wurde Zucker gegeben. Die 
Qipsblöcke wurden in Pe^i-Schalen ge- 
meinschaftlich mit der Nährlösung, die 
aus Frachtsaft mit weinsaurem Ammon 
in verschiedenen Concentrationen oder 
aus CStronensäure mit Zuckei* und Harn 
oder aus verschiedenen anderen Stoffen 
bestand, wiederholt sterilisiert. Dann 
wurde möglichst steril mittels angenähter 
Platinnadel, die Sporen aus frischen oder 
alten Pruchtkörpem anhängen hatte, 
beimpft. In keinem Falle gelang die 
Sporenkeimung, wohl aber wuchsen auf- 
gebrachte Mjxelstückchen weiter. Auch 
auf den Holzstficken trat während einer 
Beobachtungsdauer von vier Monaten 
nur in den seltensten Fällen Sporen- 
kdmung ein, immerhin will ich aber 
die Möglichkeit nicht ableugnen, daß 
vielleicht nach längerer Zeit unter 

; natürlicheren, der Entwickelung des 
Schwammes noch günstigeren Beding- 
ungen, wie z. B. in den vorerwUinten 

' &dgmben, doch noch eine Keimung 
ondMycelentvnckelungstattfindenkönnte. 
Brächte ich hingegen lebende Mycel- 
teOe des Hausschwammes auf die Eolz- 
stucke, so konnte fast stets frisches 
Wachstum derselben festgestellt werden. 
Nur in diesem, in der Praxis gewiß 
selteneren Falle, wenn also ein Holz- 
stuck auf dem Bauplatz schon lebens- 
fähige Mycelteile enthält, wird auf 
die oben erwähnte Methode hin der 
achere Nachweis des Hausschwamms 
überhaupt möglich sein. Das Ab- 
schneiden des Balkenkopfes und die 
Verwendung seiner Teile zu einer Pilz- 
knltur bietet aber m. E. auch noch lange 
keine Gewähr dafür, daß der Balken 
wirklich gesi^nd ist^ denn es könnten 
adi an anderen Stellen desselben, z. B. 
in den durch das Zusammentrocknen 
gebildeten feinen Spalten, entwickelungs- 
flhige Meruliussporen oder Mycelreste 
finden, die sich der Prüfung entziehen 
würden. Von der Wichtigkeit der letz- 
teroi bin ich schon deshalb nicht über- 
zeugt, w^ in vielen Fällen die In- 
fektion des Bauhokes gewiß erst während 
des Baues durch die Manier und Zimmer- 



leute, welche Sporen von alten Abbruch- 
bauten an ihren Kleidern fibertragen, 
erfolgt und deren weitere Entwickelung 
wird dann durch die Anwendung un- 
rationeller Fülbnaterialien für die 
Zwischendecken unterstützt. Als solche 
sind besonders hygroskopische sowie an 
für den Schwamm günstigen Ntiirsalzen 
reiche Materialien, wie Steinkohlen- 
grus, feiner Sand, Aushub, Eoksgrus, 
zu bezeichnen. 

Ein weiterer Umstand scheint mir 
noch gegen die Anwendung der frag- 
lichen Methode der Baumaterialienprüf- 
ung auf Hausschwamm zu sprechen, 
zumal ohne die Hilfe des Mikroskopes. 
Durch den sauer reagierenden Frucht- 
saft ist zwar in dem mit Flüssigkeit 
getränkten Holze die Entwickelung von 
Bakterien, die das junge Hausschwamm- 
Mycel schädigen könnten, verhindert, 
aber gleichzeitig dem vortrefflichen Ge- 
deihen der verschiedensten Schimmelpilze 
ein ausgezeichneter Nährboden bereitet. 
Naturgemäß fanden sich denn auch nach 
wenigen Tagen die Holzstücke in der 
Kultur stets von einem üppigen grau- 
weißen oder gelben Belage, der Hefen, 
Penicillium und viele Mucorineen zu ent- 
halten pflegte, fiberwachsen. Meist 
überwogen die letzteren Arten ganz, und 
erst später, wenn überhaupt, erschien 
das Meruliusmycel in mikroskopisch 
sichtbarer Form. 

Es kann hier nicht meine Aufgabe 
sein, das mikroskopische Bild des Haus- 
schwammes zu beschreiben, zumal es 
genug Handbücher (vergl. u. a. Weyl, 
Handbuch der Hygiene) gibt und nur 
durch eigene Anschauung von Ver- 
gleichsmaterial sichere Kenntnisse ver- 
mittelt werden. Jedenfalls dürfte es 
für den mit feineren mikroskopischen 
Beobachtungen, sowie mit systematischen 
Studien über Pilze wenig Vertrauten 
keine ganz leichte Aufgabe sein, aus 
der mannigfachen Pilzvegetation das 
Meruliusmycel, so lauge es keine Frucht- 
körper zeigt, mit Sicherheit heraus- 
zufinden, weil er die charakteristischen 
SchnallenzeUen usw. nicht zu finden und 
zu deuten wissen wird. Und mit bloßem 
Auge erscheint dies noch schwieriger, 



insofern auch andere Pilze das in der| 
Ba,umaterialienknnde erwähnte «flockige 
MyceU dem unbewaffneten Auge dar- 
bieten. Vollends unmöglich erscheint 
es, auf diesem Wege dde Frage ent- 
scheiden zu wollen, ob das oberflächlich 
gewachsene, jugendlicheMycel dem echten 
Hausschwamm, Merulius lacrymans, oder 
einem anderen holzzerstörenden Pilze, 
yielleicbt einer der unter dem Namen 
Polyporus vaporarius zusammengefaßten 
Arten, entstammt, wennächon in den 
Kulturen mit Stau-Luft letztere Arten 
erst recht schlecht oder gar nicht ge- 
deihen. Für die Prüfung des zu ver- 
wendenden Bauholzes ist dies weniger 
schwerwiegend, da man sich hier dadurch 
helfen kann, daß man jedes Holz, das 
von irgend einem holzzerstörenden Pilze 
bewohnt wird, zurückweist oder nur 
bedingungsweise für trockene, höhere 
Stockwerke zuläßt. 

Anders liegt die Sache, wenn fest- 
gestellt werden soll, ob ein Gebäude, 
an dessen Holzwerk sich Zerstörungen 
bemerkbar machten, von dem echten 
Hausschwamm oder z. B. von Polyporus 
befallen wurde. Diese Frage ist oft 
von hohem forensischen wie praktischen 
Interesse, da sich die Größe der vor- 
zunehmenden Reparatur sowie die Aus- 
sicht auf wirksame Beseitigung der Pilz- 
wucherung wesentlich nach diesem Be- 
funde richten wird. Hier kann eben nur 
die mikroskopische Untersuchung der 
fraglichen Hölzer durch einen mit dem 
Baue der betreffenden Pilzmycelien, so- 
wie allen ihren Vegetationseigentfimlich- 
keiten absolut vertrauten Botaniker 
oder sehr eingearbeiteten sonstigen 
Sachverständigen die sichere Antwort 
geben. Die bloße Besichtigung gibt 
sehr leicht zu Täuschungen Anlaß, und 
der Schwamm, den man durch Beseitig- 
ung der zerstörten Holzteile glaubte 
losgeworden zu sein, tritt dann oft nach 
einiger Zeit wieder auf. Dies kann 
angesichts der ständig sich mehrenden 
Hausschwammkalamität und der häuflgen 
IrrMImer auf diesem Gebiet, sowie der 
Schwierigkeit der mikroskopischen Unter- 
suchung des morschen Holzes, in dem 
die Mycelreste der echten Holzparasiten | 



bisweilen selbst wieder von parasitischen 
Schimmelpilzen zerstört worden sind, 
nicht genug betont werden. 

Um zum Bauholz zurflckzukehren, so 
scheint mir gegenwärtig noch kein 
schnell zum Ziele führendes zuverlässiges 
Verfahren zu seiner Prüfung auf Haus- 
schwamm zu existieren, ausgenommen 
die mikroskopische Prüfung 
etwa verdächtiger Stellendurch 
einen Fachmann. Chemische Reak- 
tionen (vergl. Ph. C. 42 [1901], 35) 
sind nur da verwendbar, wo die Zer- 
störung bereits zu Tage getk^ten ist, 
es {dso einer praktischen Prüfung über- 
haupt kaum bedürfen würde. Die in 
MarpmanrC^ Arbeit (Bakteriolog.Central- 
bUtt II. Abt., 1901, Seite 776) ge- 
machten Vorschlage zur Züchtung von 
Reinkulturen aus Mycelstücken, behub 
Identifizierung der Art des holzzer^tören- 
den Pilzes, dürften häufig auf praktische 
Schwierigkeiten stoßen, von denen eine 
die lange Dauer der Versuche — drei bis 
vier Monate bis zur Erlangung sicherer 
Resultate — ist. Beide letzterwähnten 
Arbeiten haben übrigens durch von Tubeuf 
in dem Vorwort zur Neuauflage von 
^Hartig's Hausschwamm» mit Recht eine 
abweisende Kritik erfahren. Die virirk- 
samste Abwehr gegen den Hausschwamm 
wird immer in der Einhaltung der von 
dem besten Kenner des Hausschwamms, 
HarHg (1. c. Seite 81 bis 84) aufgestell- 
ten und vielfach von erfahrenen Bau- 
technikem bestätigten Vorbeugnngs- 
maßregeln bestehen. Bei ihrer Be- 
obachtung wird selbst an einem sonst 
gesunden Balken, der vielleicht zufällig 
in einer Ritze einige Hausschwamm- 
sporen enthält, eine Entwickelung der- 
selben in der Regel ausbleiben. 

Ohne heute auf die zum Teil unwirk- 
samen, vorgeschlagenen chemischen Be- 
kämpfungsmittel des Hausschwamms ein- 
zugehen, seien deshalb zum Schluß hier 
noch einmal diese praktischen Winke 
von HarHg auszugsweise angeführt: 

«Zur Vermeidung der Sporenüber- 
tragung von alten, infizierten Bauten 
oder von Häusern, in denen Schwamm* 
reparatuftn vorgenommen werden, haben 
die hierbei beteiligten Ai^beiter, bevor 



93 



sie ttnenNenbaa betreten, sich sorg- (nicht der technisch gebildete erfahrene 



f&ltig zn waschen, vor allem aber 
Kleider und Schuhwerk entweder zu 
wechseln oder doch gut zu reinigen. 
Ehe Banschntt oder. Holz von alten ab- 
gebrochenen Häusern wieder ver- 
wendet wird, muß man wissen, ob die- 
selben in den letzten 10 Jahren schwamm- 
frei waren. Jede Berfihrung alten ver- 
dächtigen Holzes mit neuem ist auf den 
Holzpl&tzen zu vermeiden, ersteres wird 
am besten gleich verbrannt, nicht als 
Feuerholz verkauft oder verschenkt. 
Verunreinigungen von Neubauten sind 
wegen der Bildung von Ammonsalzen, 
die das Wachstum des Schwamn^es. be- 
günstigen,^ streng zu vermeiden. Holz 
nnd Steine zum Neubaue sollen mög- 
lichst trocken sein, ebenso muß das 
FSlImaterial trocken (nicht gefroren!) 
sein. Ausreichendes Austrocknen der 
BÖbbauten ist vor allen Dingen zu er- 
streben. Das Streichen der Fußböden 
oder Belegen mit Linoleum soll zuletzt 



Fachmann, sondern, wie oft auf dem 
Lande, der nur mehr praktisch vor- 
gebildete Maurerpolier zur Verffigung 
steht. 

Zur Toxikologie des Fliegen- 
sohwammes. 

Wie Dr. Ernst Hannsen in d. Arch. 
f. ezp. Path. u. Pharm. 1903, B. 50, 361 
mitteilt, ist es ihm dorefa ein besonderes 
Verfahren gelungen, das ganze Mnskarin 
aus frischen Fliegenpilzen rein genug zu 
erhalten, um die Wirkung desselben ohne 
Beeintriohtigong durch andere Stoffe fest- 
stellen zu können. Diese Rohmnskarin- 
lOsung wird duroh ihre physiologische Wirkung 
an Frosch und Katze auf ihren ann&hernden 
Oehalt an Reinmuskarin geprflft Verfasser 
berechnete, daß 100 g frischer Fliegenpilz- 
substanz 13^3 bis 18,8 mg Reinmuskarin 
enthalten. Die rotget&rbten Teile des Pilzes 
enthielten annShemd die gleiche Menge 
reinen Muskarins wie die farblosen. Ein 
erfolgen. Die Grundmauer soll — bei : atropinartiger Stoff war m den verarbeiteten 
möglichster Trockenlegung des Bau- ' Pilsen nicht vorhanden, 
gnmdes - durch Isolierschichten von' Fliegenpilz- nnd Muskarinvergiftnng sind 
der Hausmauer getrennt sein, um ein nicht gleichbedeutend; denn die tötliche 
Aubteigen des Wassers zu verhüten. Menge Muskarin beträgt für einen Menschen 
Die BalkenkOpfe sind eventuell zu im- 0|525 g, welche 4 kg frischer Pilze ent- 
prignieren, am besten mit EreosotOl usw. sprechen wfirde, wenn Muskarin als alldn 
Wo keine Unterkellerung stattfindet, ' wirkend in Betracht kftme. Femer nnter- 
mussen die Fußböden des Erdgeschoßes schadet sich das Bild der Muskarinvergiftnng 
mit Ziegelstficken oder Eies gut unter- ' wesentlich von der des Fliegenpilzes. Atro« 
füllt sein, femer wasserdichte Böden ein- pin vermag die Muskarinvergiftnng stets in 
gebaut, und für Luftzugkanftle unter kürzester Frist zu beseitigen^ w&hrend es bei 



diesen gesorgt werden. Wo Steine, be- 
sonders Kalkstein oder Sandstein zu 
massiveu Bauten verwendet werden, 

I and die Wände, besonders soweit sie 
im Boden stehen, innen mit Asphalt- 
tberzug zu versehen. Bei der Anbringung 
der Scheuerleisten (Lambris) sollen die 
sogen. «Mauerpfröpfe» durch eiserne 
Halter ersetzt werden. Die Parterre- 
liome sind häufig zu lüften und die 
Zufuhr von Wasser zu ihren Fußböden 
(Badezimmer, Setzen von Kachel- 
ofen u. s. w.) ist sorgsam zu vermeiden.» 
Die oben erwähnten Regeln, dem Bau- 
teehniker etwas längst vertrautes, sind 

, Uer insbesondere für Diejenigen wieder- 
gaben, denen als Bauausführende 



einer Fliegenpüzvergiftung in vielen Fällen 
weder beim Menschen noch beim Tiere 
von Wirkung ist. 

Entfernt man ans frischen Fliegenpüzen 
in geeigneter Weise vermittels Alkohol das 
Muskarin, so kann man mit dem Rückstände 
bezw. dessen wässerigem Auszüge an Katzen 
Vergiftungserscheinnngen beobachten, die 
denen der Pilzvergiftung fast genau ent- 
q^reohen. Demnach enthalten die Fliegen- 
pilze noch ein zweites, central wirkendes 
Qift, das Pilztoxin. Dieses ist wenig be- 
ständig; denn es ist gegen Wflrme empfind- 
lich, wenn es auch durch diese nicht mit 
Sicherheit zerstfirt wird. 

Nach alledem beruht die Fliegenpttz 
Vergiftung sowohl auf der Wirkung des 



94 



Muakarins wie des Pilztoxina Je nachdem 
der eine oder andere Körper im üebe^ 
gewicht vorhanden ist, wird das Vergif tungs- 
bfld eui anderes sein. Der Sektionsbefund ist 
kein charakteristischer. Eine Ansscheidung 
des Mnskarins dorch^den Harn ist bisher noch 
nicht erwiesen und nach Versuchen des 
Verfassers nicht wahrscheinlich. Der phjsio- 
logische Nachweis euier FliegenpUzvergif tnng 
ist in gerichtlichen flUlen insofern hinfällig; 
ab wenigstens im Katzenham gelegentlich 
bei anscheinend normalen Tieren Körper 
vorkommen, die eme Muskarinwirkung vor- 
täuschen können. J7. M. 



Haltbare Alkaloidlösungen zar 
Diflpensation 

kleiner Mengen derselben in Mixturen usw. 
schlägt O, Figurier (Repert de pharm. 
1903, 441) bei folgender Form vor: 

I. Morphmhydrochlorid ..lg 
Verdfinnte Salzsänre ..2g 
Alkohol von 90^ . . . 25 g 
DestiUiertee Wasser . . 72 g 

1 g Lösung = 0,01 g, 

2 Tropfen = 0,001 g 
Morphiuhydrochlorid. 

II. Strychninchlorhydrat oder 

Sulfat lg 

Alkohol von 90^. . . . 25 g 
Destilliertes Wasser . . . 74 g 
Die Lösung bewahrt man in einem sterili- 
sierten und gut geschlossenen OefäCe auf. 

III. Atropinsuifat .... lg 
Saiicylsäure ... 0,12 g 
Destilliertes Wasser . . 90 g. 

Man löst das Atropinsalz und die Salicyl- 
sänre in gekochtem und wieder erkaltetem 
Wasser auf. p. 



Kokosfett im Schweine8chmal& 
Bei emem Bratenschmalz fand Dr. Medoe 
(Ztschr. f. öffentl. Ghem. 1904, 8) folgende 
Werte und Reaktionen: RefraktometerzaU 
— 2,6; Jodzahl 54,6; Halphm'wht 
Reaktion: schwach bräunlich; Wdmam' 
Reaktion: 0; Furf urokeaktion : 0. Diesem 
Befunde entsprechend wäre eigentlich niditi 
an dem Schweineschmalze auszusetzen ge- 
wesen, wenn nicht die allzuweiche Konsisteuz 
und der billige Preis auffällig erschienen wäre. 
Mecke schfittelte deshalb das geschmolzene 
Fett mit Alkohol aus, filtrierte nach dem 
Erkalten, verjagte den Alkohol und be- 
stimmte im Rückstände Jod-, Verseifungs- 
und Refraktometerzahl. Die erhaltene Jod- 
zahl 39,5 0)> Verseifungszahl 235 und Re- 
fraktometerzahl — 6,7 (!) weisen auf 
Kokosfett hin. a, R, 



Ueber Ferrolaotat. 

Janssen (Joum. de pharm, de liöge 
1903, Okt) hat die Beobachtung gemacht, 
daß das Ferrolactat je nach der Länge der 
Einwirkungsdauer von Licht gelb bis braun 
gefärbt wird. Bei Lichtabschluß tritt keine 
Aenderung ein. Daher sei das Präparat vor 
Licht gesehfitzt aufzubewahren. H, M. 



Unverträglichkeit von Arsnei- 
körpem. 

Antipyrin und Chinin fällen sich gegen- 
seitig. Nach Carles ist der Niedersdilag 
löslich in schwachen Säuren und dfirfte sich 
also auch im Magensafte lösen. Die FlUnng 
erfolgt bei einem gewissen Mischungsver- 
hältnis quantitativ. 

Chinin und Borax. Ghinaextrakt und 
Boraxlösung geben nach Auger auch Fäll- 
ungen; durch Auflösen des Ghinaextraktes 
in der doppelten Menge Olycerin vermadet 
man nach Demandre diesen üebelstand. 

Chinin und Bromide geben ebenfalls 
mit Chinaextrakt Fällungen. 

Chinin und Eisen bilden zusammen- 
gebracht Eisentannat 

Nach Patein vermeidet man dies^ indem 
man nach der folgenden Formd arbdtet: 
Ealiumeisentartrat ... 10 g 
Ghinaextrakt - ... 10 g 

Glycerin 20 g 

Destilliertes Wasser . . 10 g 
Madeirawdn zu einem Liter aufgefllllt 

Ergotin und Bhabarber. Rhabarber 
sirup fällt wässerige Ergotuilösnng infolge 
sebes aus dem Rhabarber stammenden 
Tanningehaltes. 

Hagnesinmsulfat und doppeltkohlen- 
saures Natrium bilden zusammengebracht 
unlösliches Magnesiumkarbonat p, 

Revüta Farmac, Cküena 1903, 19d. 



•6 



Neue ArsneimitteL 

filin ist Hezamedijientetramm. dtrosUid- 
eoDL Eb wird bei haniBaiirer Diatfaeae in 
ejnem natflriiehen, alkalisdi-ardigen Brannen 
getnmken. InfolgedeBsen kommt 68 ab 
Silin-Brnnnen in den Handel. Dieser 
BBäatt in 1 L. 3 g Silin; 8 g Natrinm- 
düoiidy 2 g Natriunkarbonaty 2 g Galeinm- 
karbonat, 0^5 g Magnesiamenlfa^ 4,5 g freie 
Kditanribire. OeCnmken wird ti^eh eine 
Rasdie za 750 g bei 8^ R. und zwar 
frtlli nllehtem eine halbe Flaedhe nnd der 
Bot eine halbe Stunde vor dem Easen. 
SoMm^ die einen empfindliohen Magen haben, 
trinken ihn lan oder mit heißer Miioh. Be- 
ngKinelh: «Pharmaeia» in Bad Lippepringe. 

Stock iha new Serum ist ein Antistrepto- 
kokken-Serom, daß auf besondere Weise 
gewonnen wird. Darsteller: Biologisches 
Uboratorium von Frederick Stearns it Co. 
in Detroit (Miehigan). 

TUal-Hnid (s. Ph. 0. 45 [1904J, 6) ist 
fliiM LQanng von oxymeth jbulf osaurem Formin 
(141). Anwendung: als färb- und geruoh- 
\m^ ungiftiges, niehtitzendes Antiseptteum 
nnd Deainfieiensy das sieh in jedem Veihiltnis 
fliit Wasser mischt Zur Wundbehandlung 
werden 1 bis 2proc, zu Waschungen und 
AoHpflhmgen O^öproc, zur Beseitigung ttber 
mlKgen Schweißes ungefähr 4pioc und 
ar Desinfektion von Spucknäpfen und 
Aborten nahezu 5proc LOrangen verwendet 
DinteDer: Laboratorium Qloess m Solothum. 

Tuberkulose - Heilserum. Perbllchtige 
Kflhe^ deren Krankheit durch die Tuberkulm- 
probe festgestellt worden ist; werden solange 
mit Hetol behandelt, z. B. intravenös mjiciert, 
in cme erhebliche Oewiohtszunahme emge- 
treten ist und sie auf eine Einspritzung von 
'Riberknlln untifr die Haut nidit mehr mit 
Temperaturerhöhung reagieren. Das Serum 
wird dann den Nieren in der üblichen Weise 
eitaommen. Es soll ein Antitoxin ent- 
kaitn, welches dem Serum eine besondere 
*er ap e uth Ae Wirkung gegen die Tuberkulose 
des Menschen verieiht^ die aber nur bei 
iMdizflitiger Anwendung von Hetol zur 
UtoBg kommt 

Das Verfahren ist der Firma Kalle dh Co. 
iB Biebnch a. Rh. patentamtlich geschfitzt 

Em anderes neues Serum gegen Tuber- 
kulose herzustellen, hat Friedrich Franx 
triedmami (Deutsche med. Wochenschr. 



1903; No. 50) mit Hilfe der Höchster 
Farbwerke begonnen. Dem Verfasser war 
es nämlich gelungen, emen TubeikelbacOlen- 
Stamm aus einer an spontaner Lungen- 
tuberkulose eingegangenen Schildkröte heraus- 
zuzüchten. Mit demselben impfte er Meer 
schweinchen, die jedoch nicht starben, aber 
auch gegen eine Infektion mit vindentsn 
Mensehentuberkel- Bacillen unmun waren. 
Diese Tatsache ist durch wiedeAoKe Kontroll- 
versuche bestätigt worden. R Mentxel. 

Zur Lösliohkeit des 
Natriumbromides in Weingeist 
macht J. D. JZiede^Berfin m semen Be- 
richten darauf auf meitaam, daß sieh in dem 
Deutschen Arzneibuch, obwohl sdion in der 
Apoth.-Ztg. 1894; No. 26, die Arzneibuch- 
kommission des DeutBchen Apotheke^ Vereins 
andere Zahlen angegeben hatte, ein irrtflm- 
liches LOsungsveifaältnis dieses Sahes m 
Wemgdst angegeben findet 

Vollständig wasserfreies Salz bedarf 9,2 
Teile und ein solches mit 5 pGt Feuchtig- 
keit, die zulässig sind, 9 Teile 90 volumproc 
Weingeist zur LOsung, während das Arznei- 
buch von 5 Teilen Weingeist als genügende 
Lösungsmenge spricht In letzterer Menge 
l(tet sich aber nur das kristallwasserhaltige 
Natriumbromid. Da das Arzneibuch ein 
95proc Salz verlangt und das kristallisierte 
nur 74,1 pGt. wasserfreies Natriumbromid 
enthält, so ist das angegebene Lösungs- 
verhältnis ein unrichtiges. —to>. 

Als Adrenalin-Eraats 

empfiehlt Mac Walter in d. Ph. Joum. 
1903, 357 folgende Zubereitungen: 

L 5 g frische Nebennieren von Jungen 
Kälbern werden mögUchst weit zeAlemert 
und 72 Stunden lang in einer Flüssigkeit 
die aus 1 g Wemgeist, 0,1 g 33proc 
Essigsäure, 1 g Olycerin und 3 g destillier- 
tem Wasser besteht, maoeriert, darauf aus- 
gepreßt und filtriert. Die Lösung, welche 
pepsinartig riecht, wurde statt emer 0,5 pro 
Mille haltigen Adrenalinlösung verwendet 

II. 10 g frische Nebennieren, 1 g Bor- 
säure, 2 g Olycerin, 6 g destilliertes Wasser, 
2 g Weingeist Die Herstellung ist dieselbe, 
wie bei I, und die erhaltene Flüssigkeit soll 
12 g betragen. Letztere ist besonders bei 
Nasenleiden angezeigt 



L 



96 



Specialit&ten. 

Fasf ol-Httmorrholdal-Kapseln enthalten nach 
Pharm. Ztg. 1903, 865 je l,2ö g einer weichen, 
grünlichen Masse, die ans 6,65 g Wollfett, 8,2 g 
Eibischsalbe, 0,4 e Olivenöl, 0,45 g Reaorcin, 
0,3 g basisch gflulnssanrem Wismut, 0,45 g 
Sennesblfitterpulver nnd 14,4 g Fasool besteht 
Fasool ist ein bitaminöses Mineral, das 
im wesentlichen 46,5 pGt. Oaloiamozyd, 
41,56 pCt Eohlensäore, 1,09 pCt. Eisenoxydol, 
0,74 pOt. Kieselsäure sowie Stickstoff und Schwefel 
enthält, um den Inhalt der Kapseln zur Wirkung 
zu bringen, sind dieselben möglichst tief in den 
Alastdarm einzuführen. Zu beziehen sind die- 
selben von Apotheker Wimmer in Merchingen 
(Baden). 

Fattori^s UniTersal-FUleB ^Pillole universali 
Fattori) enthalten Cascara Sagrada. Darsteller: 
G. Fattori db Co. in Mailand, via monforte 16. 

Fieker^s TyphludlairBOstleiim wird aus 
einer besonders vorbehandelten und abgetöteten 
Typhuskultur erhalten. Es wird cur Oruber- 
WidoTwihen Reaktion benutzt. Zu diesem 
Zwecke wird dem Kranken 1 com Blut mittels 
des Sohröpfkopfea entnommen. Das daraus 
erhaltene Serum wird mit Natriumchloridlösung 
verdünnt und das Diagnosticum zugesetzt. Liegt 
Typhus vor, so ballen sich die Bacillen zusammen, 
sinken zu Boden, und die Flüssigkeit klärt sich 
Meistens ist diese Erscheinung nach 10 bis 
12 Stunden deutlich, länger als 80 Stunden darf 
nicht gewartet werden. Darsteller: E, Merck 
in Darmstadt. 

FlnoT - Epjidermln. 1 g Fluorpseudooumol, 
4 g Difluordiphenyl, 85 g wasserfireies Wollfett 
und 10 g Vaselinsalbe. Diese Salbe wird zur 
Wundbe^dlung von W, Meüner im Beichs- 
Med. Anz. 1903, Nr. 14 als antiseptisch und 
schmerzstillend empfohlen. 

Fcmitln. Ein Fluidextrakt aus Fomes cinna- 
momeus und Fomes igniarius. Während dem- 
selben Allgemeinwirkungen fehlen, übt es einen 
Einfluß aut die Beckengegend aus. Auch Magen- 
verstimmimgen werden durch dasselbe beriUirt 
"Nach Verbrauch einer Originalflasche soll sich 
schon der Erfolg einstellen. 

Formaii (Chlormethylmenthyläther) wird auch 
als Formanwatte und Formansalbe in den Handel 

febracht. In neuerer Zeit kommt dasselbe in 
^astillengestalt in den Verkehr. Diese Art der 
Zubereitung gestattet eine bessere Verteilung 
des Forman. Zu bemerken ist noch, daß die 
Zerlegung des Formans in seine Bestandteile sich 
um so schneller vollzieht, als das Wasser 
wärmer ist (Vergl. hierzu Ph. C. 42 [1901], 
704.) 

Frostmittel nach Dr. Hedenns. 3 Teile 
Borax, 3 Teile Chlorkalk. 40 Teile Benzoefett 
und V4 T^il Roiienöl. Darsteller: Salomonis- 
Apotheke in Dresden-A. 

Gaatrieiiif bereits Ph. C. 48 [1902], 639 erwähnt, 
enthält nach Bltnn 1 g Ammoniumkarbonat 
und 1 g -Chlorid, 6 g Weinstein, 2 g Seignette- 
salz, 5 g Krebsstein, 3 g Magnesiumkarbonat, 



10 g -oitrat und 6 g -laotat, 3 g Natiiumchloiid, 
3 g -Sulfat und 60 g *bikarbon«t (Elin. 
therap. Woohenschr.) 

Gibsons Anaemia JuJübes enthalten Hämo- 
giobin. Darsteller: Robert Oibson <lb ' Sont, 
Limüed in Manchester und London. 

Gocee Doriehe. Hypophosphite von Eiseo, 
Mangan, Strychnin und Arsen. 

Hftmacolade. Ein Hämatogen- Nähr- Eakio. 
Bezugsquelle: F. Beicheü^ G. m. 1>. H: in 
Breslau I. 

HämatolEa. unter diesem Namen konunen 
Cakes m den. Handel, die sich von gewöhnlichen 
Cakes dadurch unterscheiden, da& zwischen zwei 
derselben eine mußartige Masse gestrichen ist 
Letztere besteht außer indifferenten und wohl- 
schmeckenden Stoffen aus tzockneni Häniat(^^ 
das so.verteät ist, daß zwischen einein DoppeU 
cake 0,5 g desselben vorhanden ist. Auf diese 
Weise wird nicht aHein das Hämatogen gen, 
aondem auch längere Zeit genommen,. wie ancii 
die Wirkung des Hämatogenß durch diu Gakes- 
masse, die, aus sehr nahrhaften und leicht ver- 
daulichen Stoffen besteht, unterstützt wird. Zu 
beziehen sind dieselben von Apotheker R, Tsiekaih 
ter in Herischdorf bei Warmbrunn. 

Hftmartol wird aus trocknem Hämatogen ils 
Hämatogen von angenehmem Gesoljkiiiack ond 
von dünner Beschaffenheit in der Apotheke vod 
Ä. Müller in Kreuznach dargestellt. (Pharm Ztg. 
1903, 435.) 

Hämostatiaehe Pllieii von Haehard. Ans 
je 2 R Ergotin und Chininaulfat, je 0,2 g Digi- 
talisblätterpulver und Hyoscyamusextrakt werden 
20 Pillen geformt 5 bis 8 bis 10 Pillen siod 
täglich zu nehmen. 

Hell's flüssige Formaliii Seife enthält 10 pOt 
Formalin. Darsteller: (?. Hell 4ib Co. i» 
Troppau. 

H6mog^ne Tailleur. Jede Tablette enthlll 
-0,2 g Petroselin verbunden mit Menthol. Ei 
werden hall»tündlich 2 Tabletten, für gewöhnlicb 
im ganzen 6 Stück gegeben, doch können audi 
12 ohne Schaden genommen werden. Nach Le 
Progres medical 1903, Okt., traten die Wehei 
unverändert und häufig auf, ohne sohmerzhafl 
empfunden zu werden. Entpfohlen wird es ba 
verschiedenen Gebärmutterleiden, z. B. unregel' 
mäßigen Monatsblutungen u. dgl 

Hofbnann^s Cr6me enthält nach Angabe dai 
Darstellers Zink, Borsäure, Lanolin, Wasser, Od 
u. a, sowie Duftstoffe. Darsteller: Apotheka 
Oeorg Hoffmann (in Firma Boffinann*B Sped 
litäten) in Dresden-A. 10. 

Hoflknann's Yerdaamigs- und Mafeapal^ 
nach Angabe des Darstellers Natriumbikarbonj 
Magnesia, etwas Calcium, Calciuniphosph 
Pepsin, Lithion und Natriumohlorid. Darstelle 
Apotheker Oeorg Hoffmann (in Firma Eoffmam 
Specialitäten) in Dresden-A. 10. 

Hygienal besteht nach Pharm. Ztg. 19( 
827 aus Weingeist, Chloroform, Formalin, Saoch 
rin, Natriamchlorid und Pfefferminzdl. 

KMefUxa, 



97 



Zur Daratelltmg 
eines Hautschatsmittels 
werioi Han and Wadw mit einem in- 
ffifferenten LOsongamittel mite Erwftrmen 
in einem soMien Verhiltnie gdM, daß die 
LOsDDg nneh dem Erkalten cur Salbeneonaia- 
tens entanrty woranf ihr Ealieeife nnd ein 
Deonfektbnamittel zngefflgt werden. Z. B. 
werden 20 g Dammazlian nnd 80 g Waehs 
in 200 g Bensn geltet Naeh dem Er* 
kalten werden 1,5 kg Kaliaeife nnd 50 g 
Fonnafin, das dnreh Lysol, Karbolaftore, 
Ohinoeol, Snblimat n. a. ersetst werden 
kann, ngemiaebt Dieser Sehntzortoe, der 
k Uetne Tuben geffillt wird, wird znr 
Bfldnng einer antiseptisehen Sehntzdeoke 
anf der Hant kurze Zeit yemeben, wobei 
dss Lösungsmittel des Harzes und Waebses 
Terdanstet und diese Stoffe auf der Hant 
TcrUeiben, wlhrend die Kaliseife zum 
grOfiten Teil von der Haut aufgesogen 
wird* 

Dieses Verfahren ist durch Deutsches 
Beidispalfint S. Efrem in Sehöneberg bei 
Beifin geschätzt ^1»-.. 



Beiendorf 8 Meroolintschura 

besteht, wie bereits m Fh. G. 42 [1901J, 
520^ erwihnt worden ist, aus einem barohent- 
artigem Gewebe, das mit einer nicht kleben- 
den und fettenden Salbe, die 90 pGt. Queck- 
dbir in feinster Verteilung entii&lt, durch- 
trinkt ist Nach den neuesten Unter- 
SBchnngen gdangt nur ein kleiner Teil durch 
die Haut in den KOrper, während der 
giMere Teil dnrdi die Lungen zur Auf- 
nahme gelangt Wird dieser Schurz in der 
Naeht getragen, so tritt eine Abnahme der 
KrsnkheitMrBcheuiungen cm, da durch die 
Bettwirma das fast freiliegende Quecksilber 
a gfinatiger Weise zur Verdunstung gelangt 
Raeh zehntägigem Tragen ist das Queck- 
dber im Harne nachzuweisen. Die An- 
wendung »t eine einfache, wefl jedes Ein- 
iriben foHftllt Beeohmutzen des Körpers 
lad der Wäsche findet bei semem Oebranche 
bst gar nicht statt 

In den Handel kommen folgende Stärken: 
No. 00 mit 5 g, No. mit 10 g Queck- 
alber für Kinder, No. 1 mit 10 g, No. 2 
Ott 25 g und No. 3 mit 50 g (^eoksQber 
tär Erwaehsene. No. 1 ist nach ungefähr 



vierwMhentlichem Oebranche erschöpft. Dar- 
steller: P. Beiersdorf db Co,, Oiemisohe 
Fabrik in Hamburg-Sämsbtittel. R, IL 



Ueber das Trübewerden des 

Formaldehydes 

macht E. Merck in semer Dezemberiiste 
Mitteilnngen. 

Bis jetzt ist es dem Darsteller nicht 
möglich, wenn er die Beschaffenheit des 
Formaldehydes nicht beeinträchtigen will, das 
Trflbewerden der FormaldehydlOsnng in der 
Kälte zu veriiladem. Dieser Zustand tritt 
erst unter Null Orad ein; der Formalde- 
hyd ereeheint dann flockig und milchig. Im 
allgemeinen schadet dieses TrQbesem nichts. 
Wird jedoch Wert auf eine klare LOsung 
gelegt, so bringe man die trttbe Flflssigkeit 
in einen geheizten Raum und belasse sie bis 
zur Klärung unter öfterem ümschflttehi da- 
selbst Mehr als 8 bis 10 Tage der Kälte 
ausgesetzter Formaldehyd wird jedoch nie 
wieder ganz klar, da sich das ausgeschiedene 
Paraformaldehyd, welches die Trflbung ver- 
anlaßt, trotz aller Erwärmung und um- 
schüttehis nicht mehr löst. R. M. 



Prüfung von Zinkoxyd. 

Nach dem Deutschen Arzneibuche prüft 
man das Zinkoxyd auf eine Verunreinigung 
mit Kalk und HagncBia, indem man eine 
mit EssigBäure bewirkte Lösung mit Ammon- 
iak un üeberschusse versetzt und Ammon- 
iumoxalat oder Natriumphosphat hinzufügt. 

Die Reaktion mit Natriumphosphat ist 
anerkannt gut, wenn man nach Jorisaen 
(Jouru. de Pharm. d'Anven 1903, 381) so 
arbeitet, daß man 1 g Zinkozyd in 10 ocm 
30proc EssigBäure auflöst, erkalten läßt, 
20 ccm lOproc Ammoniakflüasigkeit hinzu- 
setzt und schiie''lich die abgekühlte Flüssig- 
keit mit 2 bis 3 ccm 5proc Natriumphos- 
phatlösung versetzt Die Flüssigkeit bleibt 
bei tatsächlich remem Zinkoxyd klar, während 
sie bei der Verfälschung mit 1 pOt Mag- 
nesia m 15 Minuten trübe wird und den 
charakteristischen kristallinischen Nieder- 
sdüag fallen läßt P. 



98 



Kondensationen des Eotamins 
und Hydrastinins mit Ketonen.^) 

Kotarnin geht mit Aceton leicht in eine 
8ch0n kristallisierende Base über. Die Re- 
aktion beruht anf einer Kondensation unter 



Wasseraustritt ^ welche die Aldehydgruppe 
des Kotamins mit dem Aceton eingeht IHe 
neue Verbindung, welche Anhydro- 
Kotarnin-Aceton genannt wird, entsteht 
nach der Gleichung: 




NH.OH3 



+ CH3.CO.CH3 



O.CHg 



CH:CH.C0.CH3 



= HgO + CH2 I 

^. /\/\cH2 . CH2 . NH . OH3 



Eine gleiche Reaktion wie das Eotamm 
geht das ihm so nahe verwandte Hydrastinin 
mit Aceton unter Bildung von Anhydro- 
Hydrastinin-Aceton ein. 

Auch mit Methyipropylketon und Aceto- 
phenon erhält man seitens des Eotamins 

*) Liebenncmn und Kropfs Ber. d. Deutsch. 
Chem. Ges. 87 [1904], 211. 



und Hydrastinins analoge Verbindungen, ja 
diese Reaktion 8<^eint sich auf alle Methyl 
enthaltenden Ketone und auch auf die Me- 
thylenwasserstoffe ausdehnen zu lassen. 
Auch mit Aoetaldebyd entsteht ein Konden- 
sationsprodukt ,g|[dessen [Analogie^ mit den 
Eetonverbindungen aber noch nicht fest- 
steht Se, 



Chinesischer Talg, 

der dem australischen Talge ähnlich ist, 
zeigte nach Dr. Mecke (Ztschr. f. öff. Chem. 
1904, 9) abgesehen von einer etwas hohen 
Jodzahl, die aber bei südländischen Talg- 
sorten nicht selten ist, Furfurolreaktion. Eine 
Verfälschung von Sesamöl konnte aber nicht 
nachgewiesen werden, da die Reaktionen 
nach Solisten (mit Zinnchlorür) und 
Batidouin (mit Zucker-Salzsäure) negative 
Resultate ergaben, obwohl der die Furfurol- 
reaktion gebende Stoff dem Talge wie bei 
SesamGl durch Schüttefln mittels Eisessig ent- 
zogen werden konnte. Wird der letztere 
abgedampft, der Rückstand versdft und die 
Seife mit Benzin ausgeschüttelt, so geht der 
mit Fuifurol reagierende Eörper in das 
Benzin über, im Gegensätze zum Sesam5l, 
bd welchem die Seife Fuifuroh*eaktion gibt{ 
und der Benzinauszug sich negativ verhält. 
Ä, R. i 



Internationale Atomgewichte 
1904. 

Oegenüber der Ph. C. 44 [1903], 22 
abgedruckten Tabelle der «iuteniationaL»i 
Atomgewichte 1903» sind für 1904 nur 
zwei Aenderungen zu verzeichnen. 

Caesium. ;^Das Atomgewicht des Gaesium 
hat entsprechend den neuen Bestimmungen 
von Richards und ArchibcM^ das des 

Cerium in Uebereinstimmung mit deu 
Messungen Bratder'B einen etwas anderen 
Wert erhalte: 







= 16 ' 


H = 1 


Caesium 


Cs 


132,9 


131,9 


Cerium 


Ca 


140,25 


139,2 


Zeitschr. f. 


angew. Chem. 1904; ( 


>5. 



99 



Ueber das 1, 2, 3, 4-Tetraoxy- 

benzol. 

Das 1, 2, 3, 4-Tetraoxyben2ol d) ist das 
sehen lange gesuchte vierwertige Phenol, 
welches Giamieicm and Silber^) sebon 
rorweg als Apionol bezeichnet haben, 
wefl es nach ihren Untersnchnngen die 
Mnttennbstanz des Apiols darstellt, das 
Vtmgerichten^ ans dem PeteivUiepsaiii^Q 
isoliert und dessen Eonstitotionsformel (II) 
Tkams^ unlängst bewiesen hat. 



I. 



OH 



III. 



OH 

' ' >co 



IV. 



I. 

Y 



IL 



1— OH 
'—OH 

OH 

GH2.CH:CHo 

I 
/^-O.CHs 

H3C.O— i /-O, 

X >CHa 



I 

NOj 

OH 

I 



>00 
0/ 



0/ 



Dieses Telraozybensol haben nunmehr 
Einhom*) und seine Schfller folgender- 
maßen dargestellt: 

Durch Ehiwirkung von Phosgen auf 
Pyrogallol erhielten sie PyrogalJol- 
kirbonat (III) und aus diesem durch 
^trierung neben anderen Produkten das 
Mononitropyrogallolkarbonat (IV). 
Utzteres geht beim Erwärmen mit Wiisser 
oder bei der Einwu*kung von Alkalien in 
Mononitropyrogallol {Y) über. 



OH 
OH 



NO2 

Bei der Reduktion mit Zinn und Salz- 
säure liefert das Nitropyrogallol das salz- 
saure Salz des entsprechenden Amidopyro- 
gallols. Die Versuche, dasselbe über die 
Diazoverbindung in das Tetraoxybenzol zu 
verwandeln, führten nicht zum Ziel. Hm- 
gegen gelang es, durch Erhitzen des salz- 
sauren Salzes mit Wasser die Amidogruppe 
aus dem Amidopyrogallol abzuspalten und 
sie durch Hydroxyl zu ersetzen. 

OH OH 



-OH 



+ H20=:NH4CI+' 



Y 

OH 



OH 
OH 



') Ber. d. Deutsoh. Chem. Ges. 2'i [1889], 

2481, Mao vergl. auch Ph. C. 3S [1897], 512. 

*) Ber. d. Deutsch. Chem. Ges. 9 [1876], 
1477. 

*) Ber d. Deutsch. Chem. Oes. 36, [1903] 
1714 
*J Ebenda 87 [1904], 100. 



— -OH 

I 

NHg.HCl 

Das 1, 2, 3, 4-Tetraoxybenzol liefert 
leicht Tetraacylverbindungen, mit Eisen- 
chlorid gibt es eine intensive Blaufärbung, 
hingegen wird es von Alkalien nicht ver- 
ändert und absorbiert im Gegensatz zum 
Pyrogallol in solchen Lösungen keinen Sauer- 
stoff. Bei der Behandlung mit Dimethyl- 
sulfat in alkalischer Losung gibt es ein 
Methylierungsprodukt vom Schmelzpunkt 83^, 
welches wohl mit dem Tetramethylapionol 
von Ciamician und Silber identisch ist. 
Se. 



100 



Zur Bestimmimg der 
oxydierbaren Stoffe im Wasser. 

Im Bull, des Bo^ne. pharmae. 1903, 41 3^ 
teilt C, Lenormand mit, daß er die Be- 
obaehtimg gemaeht ha^ daß ffltrierteB Waaaer 
mehr Saaentoft verbraneht ak onühriertes. 
üntennefaimgeii der vendiiedeiiBteii F!lte^ 



aortai ergaben, daß dieselben betrlehtüdie 
Mengen organiseher Stoffe abgeben. In- 
foigedesien empfiehlt er, das zn prüfende 
Wasser nieht zu filtrieren, sondan 
abeetien zn lassen nnd die erforderiiebe 
Menge vennitteiat emer Palette an ent- 
nehmen. (In dieier Weise haben wir stell ver 
fahren. Sehriftleüung) — a.— 



Ueber Flores TOiae. 

Naeh P. Carles (Rupert de pharm. 
1904, 1) enthalten die frischen Linden- 
blüten bedeutende Mengen schleuniger Stoffe, 
Oxydasen und Mangan. Die Brakteen be- 
sitien die Körper in geringerem Maße. Naeh 
den Kenntnissen, die man Ober die Oxy- 
dasen und das Mangan, das Mmeralferment, 
hat, könnte man die krampbtfllende Wirkung 
der Blttten auf diese Bestandteile zurOek- 
fflhren. Auch daß man einen Blfitenaufguß 
dem destUlierten Blfitenwasser vorzieht, mag 
wohl mit darauf beruhen, daß letzterem 
die Oxydase und das Mangan fehlen 

Setzt man die Bifiten 10 Mhuten lang 
einer WIrme von 100^ aus, so wird die 
Oxydase zerstört und der Sddeimgehalt ye^ 
mindert Im Schatten und bei gelröhnlieher 
Temperatur getrocknete Blttten sehen weiß 
gelbfieh aus und haben einen kräftigen 
Geruch, während die bei 100<^ getrockneten 
braungefXrbt sind, nur schwach riechen und 
leicht zerfallen. Da Licht und höhere 
Temperaturen auf die Oxydasen zer^ 
störend einwbken, smd diese schldigenden 
Rinflflsse beim Trocknen der Blttten 
zu vermeiden. — to— . 



Pharmakognosie. 



Lemongrasöl aus Kamerun. 

Im botanischen Garten zu Victoria in 
Kamerun wird unter dem Namen Andro- 
pogon citratus em Oras kultiviert, 
dessen Identität noch zweifelhaft ist^ wdl 
es bisher an ^er Blfltenbildung mangelte. 
Dr. Strunkj . Ghemiker an dem erwähnten 
botanischen Garten, machte daher den Ver- 
such, das ätherische Od der fraglichen Andro- 
pogon-Art m größerer Menge darzustellen. 
Er verfuhr^hierbei in der Weise, daß er das 

frische Gras in emer gewöhnlichen Blase mitJxyUn S. (southeni) zu bezeichnen. 
Wasser ttbergoß und dann von 10 kg Gras 



etwa 3 L. DesfiDat auffing. Die Menge 
des abgehobenen ä&erischen Oeles betrag 
durchschnittlich 0,38 pOt Strunk be- 
richtete hierftber im «Tropenpflanzer» und 
glaubte auf Grund seiner allerdings mit 
völlig unzureichenden Mittehi ausgeftthitn 
Untersuchung das Od als Otronellöl, die 
Stammpflanze daher als Andropogon Nardv 
ansprechen zu dflrfen. 

IXe im Fharmacentischen Institut der 
üniverrität Berlin von C. Mamudi Ytit- 
genommene Untersuchung ergab jedoch, daß 
das Andropogonöl mit dem LemongrasOi 
ttbereinstimmt, die Stammpflanze dendben 
mithin Andropogon dtratns sein muß. Vom 
indischen Lemongrasöle untendieidet doh 
jenes dureh ein etwas niedrigeres q^ee. Ge- 
wicht und dureh sem Verhalten beim LOsen 
in Alkohol Der atralgehalt des Ödes be^ 
trägt 70 pGt, OitroneUal sdidnt zu fehlen. 

Ffir unsere Kolonie kann das Od eine 
neue Einnahmequelle werden, da die Ver 
Wendung des Gitrales fttr die Jonon-Dar 
Stellung tä^eh zunimmt Dr. JML 

Ber, d. D. Pharm, Ges. 2903, 86. 

Ueber XanthozylixL 

Außer dem bisher unter dieser Beseidi* 
nung bekannten, von Stenhouse aus Xantfao^ 
xylum piperitum D, C. isoHerten Bittentod 
existiert dn zwdter des gldchen Nameu^ 
wdcher von Colion aus Xanthoxylum Caroi 
linianum oder X. Clava H6reulis gewonnes 
wurde. Staples hat nun emer drittel 
kristallinisdien Substanz aus Xanthozyiuil 
fraxmeum oder X. Americanum densdberi 
Namen gegeben. Oordin sdilägt vor, dil 
Bezdehnung Xanthozylin ffir das Sten* 
house'BAe Präparat bdzubdialten, das von 
CoUon gewonnene als Xanthoxjün K 
(northem), das Staples'aAe als Xanftcf 

0. 

Pharma&mdie. Beoimo 1903, S. 376. 



*»^%^>^>i^^»^^N^^^>^»^^^<^^^»^ 



i 



101 



BIlohersohaii. 



Qnuidsftge der monistiBphen und duali» 
fluschen Weltwschauimg ontßr Be- 
I .rflduichtigiuig. des neueetea Standee der 

Natumdaeeiiaehaft Von Oustav Portig. 
1. bis 3. Taneead. Stuttgart 1904,. 
Verlag von Max Kielmann. — IX und 
105 Seiten. Preis: gebunden 3 Mark. 

Die NatnrwieeenachRft beeinflofit das Lebep dolr 
Zeitgenoeeen allentbalt)en. Anoh der Frömmste 

i tilgt kein Beden^ken, sich eines Ztmdbolzes oder 
des Femspreohers zu bedienen tind der Philosoph 

I bezweifelt -die EUchtigkeit der Angaben seines 
Xorebaches nicht, obwohl das genaue ^nh^ten 

' der Fahrzeit doch keineswegs a priori Erwiesen; 
ja Dieht einmal wahrscheinlich gemacht werden 
kann, vielmehr die gesamte 'Beförderung auf* 
Dampfecbiff und Eisenbahn nur rein material- 
istischen Wissenszweigen und technischer Fertig- 
keit zu verdanken ist — In Bezu|^ auf Denken 
lud Ffihlen der Menschen blieb bislang aus 
nicht rtobt ersichtlichem Orijnde ein nur an- 
oibernd allgemeiner Erfolg den Naturwissen- 
aehaften yeruigt, sie verqiochten die große Masse 
der Dankelmftnner nicht zu inindem. Im Oegen- 
tdl, viele der letzteren suchen 'ihre Gegnersdiafl 
alier yemünftigen Erkenntnis durch naturwissen- 
schaftlichen Au^utz und zwar bisweilen mit 
anerkennenswertem Oesohiok und mit Sach- 
kenntnis herauszuputzen. Zu den Gegnern 
letzterer Art zählt der Verfasser allerdings nicht, 
^ie üef er beispielsweise in das Verständnis 
der Physik eingedrungen ist, dafS^ genügt eine 
Aofährung (Seite 57): «Wenn ein Grad C Wftrme 
4ü6 Meterkilogramm Bewegungskraft aufwiegt, 
dann muß doch die eistere eine höhere Qualität 
besitzen als die letztere». Der Verfasser hatt^ 
sweekmlfitger gehandelt, wenn er statt der 
«BerüoksicntiguDg des. neuesten Standes der 
Natorwissenschatf > sich aus einem ilteren Grund- 
liaae der Physik den Unterschied einer Calorie 
und eines «Grad C> deutlich gemacht hätte. 
Mlich wäre dann die Bntdeokunf Ton der 
höhwen. «Qnalität» der Wärme unterblieben. Die 
klerikalen Anschauungen im Torliegenden Werke 
kSonen schon aus preßgesetzlichen Räcksichten 
flieht gebührend gewürdigt werden. Nur zur 
Elhetteraog eeien zum Schlüsse folgende Auf- 
aoblüsse über das System i der Elemente (S. 48) 
angeführt: «Die schwersten» [chemischen Grund- 
stufe] «aber sind zugleich die edelsten Erden ; 
ae erweisen ihre (metaphysische) Qualität durch 
eine Art schöpferischer Kraft, und erbringen 
eiaon Beweis für den dualistischen Begriff der 
Sabstanz, . wie er stärker gar nicht gedacht 
werden kann.» Hiemach hat also das bisher 
mit nur geringem Erfolge bei bösartigen Neu- 
büdoD^ angewandte Badium nach göttlichem 
Balachiusse die Bestimmung, eine koofuse 
^eltanschaiiung, nämlioh die dualistische, t^ 
liahtig zu beweisen. Das Schicksal möge uns 
^»cr Entdeckungen weiterer derartiger lapides 
phüosophorum ghädlg bewahren! — /. 



Zw^l Mure itnter den Xaiüiibalea der 
Sato?nO'Ian6iii. . Von (Jarl Bibbe. 
Unter Mitwirkung von JSkinrich KcUb- 
fuA. Mit zahfareieheD Abbüdongen im 
Text, 14 Tafeln, 10 Uthographiadien 
Beilagen und 3 Karten, -r Dresden- 
Blasewitz 1903. Verlag der Elbgau- 
Bnchdroekerei — Vn und 362 Seiten 
kl. 40. — Pnia: gebunden 12 Mark. 
Das Von der FabhkHuk freundlich aufge- 
nommene Werk des bekannten Lepidopterologen 
boaqhreibt nach eitler Einleitung den cAufenthialt 
auf den J^ortlandi-lü8t]n»\ d. h. Alu und die 
übHgeA Insäln der JSbn^tftnrtZZs-Straße (Seite 26 
bis 179):* Hierauf folgt ein Vokabolarlum in 
6 Dialekten der nördlichen Salomonen und 
68 Wörter in 34 Sprachen und Dialekten der 
Südsea, dw papuaaisoften und der maiayiaohen 
Inseln. Sodann folgt (a 815 bis 228) eine Reise 
nach BißugamviUe und Neupommem, sowie 
(^31 bis 256) «eine Segeltour durch die Salo- 
monen» und (S. 257 bis 303) der «Aufenthalt 
in Bnbiaaa». Den Sohlufi bildet «eine Fahrt 
nach ücMl und Okoi$mh, Der Anbang stellt 
die Sroebnisse der an 16 ^o^tmio-Insulaoem 
nach ivettmayar's Anleitung ausgeführten und 
suhammengestellten «Körpermesstugen». Bin 
sorgsames, alphabetisches «Inhalts -Veneiohnis» 
oder richtiger Register, ein «Veraeichnis der 
Abbildungen» und eine Auflührung der wenirai 
Druckfehler erieichtem die Benutzung. Die 
trefflich ausgewählten Abbildungen stallen meist 
ethnographische Gegenstände dar. Allenthalben 
tritt das zeitgenössische Streben nach Effekt 
hinter dem BemiUiSBi um die Wahrheit sur&ok ; 
man findet deshalb weniger reizende Lichtbilder, 
als sorgsame Wiedergabe an Ort iMid SteUe auf- 
genommener Skizzen. Die 10 Steindrucktafeln 
enthalten 7 Ton ISn^borenen ausseführte Zeich- 
nun^n und 8 'Gesichts- und Gueder-ÜmTisse. 
Die 3 Ton K Kalbfm entworfenen und von 
0. J. W, Sehlenkrioh auf Stein i^Baeichneten 
Karten stellen die Salomo-Inselo, die Baugam' 
viUe-Straße und Neu-Georgien dar. 

Die Bedeutung des Werkes beruht darin, daß 
es eine Anzahl ffir Handel, Niederlassung und 
Forschung wichtiger Inseln sum Gegenstände 
hat, von denen bisher auftiallend wenig bekannt 
wurde. Duroh Sorgsamkeit bei der Durch- 
arbeitung und durch gründliches Sindringen in 
den Stoff hebt sich iu Verfasser scharf von 
den mit Rundfahrsoheinen oder als I^ilnelimer 
von Gesellschaftsreisen die Südsee querenden 
Weltreisenden ab, deren Bilderbücher den 
deutschen Büchermarkt überfluten. Trotz der 
Fülle geographisohen, zoologischen, linguistiechen 
und insbesondere ethnographischen Stoffaa ge- 
.lingt es der glatten, auch sprachlich mustor- 
gilagen DarstelluQg den Leeer ^u fesseln. An- 
genehm berührt die Meidung gelehrten Aufputzes 
und das offlsne Biogestäadnis des Nichtwissens 
[auf fremden Forsdiungsgebieten , so beispielfl- 



102 



weise bei der Erwähnung and Aofzählittig zahl- 
reicher unbestimmt gelassener Oewäohse, fod 
denen wohl ein gatei Teil botanisch bisher üb«:- 
hanpt noch nicht näher beschrieben wurde. 

Der bislang in Fachkreisen wenig bekannte 
Verlag f&hrt sich mit diesem Erstlingswerke 
gat ein, die Ausstattung ersdieint wohlgelongen. 
Für eine zweite Auflage würde sich ßezülerung 
der Abschnitte empfehlen; der Gebrauch der 
losen Aufeinanderfolge sollte der Lyrik oder dem 
Globe-Trotter-Publikationen überlassen bleiben 
Femer maoht sich bei wissenschaftlichen Büchern 
neben dem alphabetischen Begister auch eine 
Inhaltsangabe, d. h. ein gewöhnliches «Inhalts- 
verzeichnis» , nötiff. Auf der einen Karte blieb 
versehentlich der Maßstab hinweg ; auf den beiden 
andern ist er nur in Seemeilen, anstatt in Kilo- 
metern, gezeichnet, auch fehlt seine Angabe in 
Bruchteilen der wirklichen Längsausdehnung. 
-y. 

Biaders Berichte. Ausgewählte Arbeiten 
aus den wiasensohafttichen Laboratorien 
der ehemisohen Fabriken von J, D. 
Biedel, Berlin und Grünau. BiedeTB 
Mentor für die Namen^ sowie für die 
Zusammensetzung; Eigenschaften und 
Anwendung neuerer Arzneimittel| Spe- 
cialitäten und wichtiger technischer 
Produkte. 48. Auflage. J. D, Riedel 
rgegründet 1814) Chemische Fabriken 
und Drogen-Großhandlung. Berlin 1904. 
Zu den Firmen, die bisher regelmäßige Mit- 
teilungen über in ihren Laboratorien ausgeführte 



wissensohaftliohe Arbeiten bezw. gelegentlioh 
solcher gemachte Erfahrongen in Buchform ver- 
öffentlidien, hat sioh nun audi die FUma J,D. 
Riedel zugesellt. Schon früher gelangten öfteis 
derartige Mitteilungen in die Fachpresse, und es 
war aus denselben ersichtlich, mit welchem Eifer 
in den Laboratorien gearbeitet wurde und wird. 
Es ist dies ja auch schon dadurch erklärlich, 
daß jeder Darsteller von chemischen oder galen- 
ischen Präparaten nicht den Arzneischatz ver- 
größern, sondern verbessern will. 

Dieses Streben kann man bei dem Lesen der 
in diesem Berichte enthaltenen Au&ätze auf das 
deutlichste erkennen, und wir glauben daher, 
dasselbe dadurch am besten zu würdigen, dafi 
wir alle Arbeiten im Auszuge unseren Leseni 
an anderer Stelle übermitteln. Die in dem Be- 
richte mitgeteilten Tierversuche mit Strydmin- 
nitrat und Strychninmethylobromat, sowie die 
mit Eumorphol haben mehr ärzüidies Interesse. 
Infolgedessen seien dieselben nur an dieser Stelle 
besonders erwähnt. 

Der Mentor, welcher nunmehr in 48. Auflage 
erschienen ist, hat eine bedeutende Yeigroßer- 
ung erfahren. Dieselbe eistreckt sich haupt- 
sächlich auf Angaben über die Beschaffenheit, 
Zusammensetzung und Anwendung der in dem- 
selben aufgezählten Präparate. Da sich unter 
ihnen einige von uns noch nicht mitgeteilte 
Präparate befinden, so werden wir üMr die- 
selben in einer Sonderzusammenstellung dem- 
nächst berichten. Gleichzeitig werden wir dabei 
auf die Irrtümer aufmerksam machen, weldie 
sich bei einer so großen Arbeit leicht ein- 
schleichen können. Inunerhin wird der Mentor 
in seiner neuen Gestalt ein willkommener Bat- 
geber sein. H. ÄferUxel, 



Verschiedene Mitteilungeii. 



Herstellimg von EUsohees aus 
Celluloid. 

Man verfertigt zunächst von dem Satze 
oder Hoizstooke einen Gipsabguß. Den 
Oips rührt man am besten mit einer ge- 
sättigten Lösung von Alaun und Wasser 
an, wodurch man eine langsam erstarrende 
aber auch sdmeller erhärtende Masse ertiUt. 
Die getrocknete Oipaform tränkt man mit 
einer LOsnng von ScheUaek in starkem 
Alkohol. Die Gipsform wird dann in eine 
Presse gelegt und mit einer stark ange- 
wärmten Gelluloidpiatte von entsprediender 
Dicke überdeckt und die Presse dann lang- 
sam aber gleichmäßig angezogen, damit das 
weiche Celluloid Zeit findet, in alle Ver- 
tiefungen der Form einzudringen. Schließlich 
zieht man die Presse scharf an und läßt 
sie so lange unberührt, bis das Celluloid 
vollständig auf Lufttemperatur abgekühlt 
iit Nach Entfernen der Celluloidplatte 



kann man von der Form einen ementea 
Abdruck nehmen. Der Gelluloidabklatseh 
braucht nur auf einer Holzplatte befestigt 
zu werden, um sofort zum Druck ver- 
wendet werden zu können. 

In ähnlicher Weise lassen sioh Stam- 
pigUen (Stempel), deren Text aus Bndi- 
drucklettern zusammengesetzt wurd, herstellen, 
die vor den aus Kautschuk verfertigten den 
Vorzug leichterer Herstellung und größerer 
Dauerhaftigkeit haben. p. 

NeuesU Erfind, u. Erfahr. 1904, 29. 

Streuborax 
ffir Werkstätten, m denen größere Löt^ 
arbeiten vorgenoounen werden, erhält man 
durch Pulvern und Zusammenmischen von 
8 Teilen durch Schmelzen von Kristall 
waaser befrdtem Borax, 3 Teilen Koehaalz 
und 3 Teilen entwässerter Pottasche, p. 
Neueste Erfimdg. u. Erfakrg, 



105 



VfrtffntUolmagen das Kaiserliehra 

PataAtamtai. 

Vom Monat Deiember 1903. 

(Fortsetzang von Seite 48.) 

iL Patoatertellwiaeii. 

104. Verfahren zur Herstellang schwer verbrenn- 
lichcr, mit Wasserglas getränkter 
Dochte. 148177. Kl. 4. i2. ^^cA^-Ailon. 
(14. 8. 02.) 

105. Verfahren zur Darstellnng von Alkali- 
hydrosulfiten. 148125. El. 12. Bad. 
Amtm- n. Soda - Fabrik - Ladwigahalen. 
(19. 11. 02.) 

106. Voirichtang zur Herstellung von Natur- 
I kristalleis. 148170. Kl. 17. N. Badu- 

I bpiti-Agrun, (25. 1. 03.) 

107. Veifahren zur Herstellung leicht und halt- 
bar emulgierender Harzöle. 148168. 
Kl. 23. Boleg'teke OeseUtckafl -Berlm, 
(1. 5. 00.) 

106. Vorrichtung zur Beobachtung und Auf- 
zeichnung von Blutdruoksohwank- 
üDgen beim Menschen und Tier. 148 130. 
El. 30. W. Oekmkß-BeTim, (3. 5. Oi.) 

109.Nichtaktini8ch gefärbter, matter Lioht- 
hofsohutzanstrich. 148166. Dr. Q, 
ÜMsOffenbach. (18. 6. Ol.) 

110 Verfahren zur Sterilisation von 
Wasser mittels ozonisierter Luft oder 
anderen ozonhaltigen Gasgemischen. 148 193. 
£1. 85. E. Dülan-Temj^ot (14.2. 03.) 

Hl. Verfahren, um Gelatine und Gelatoid- 
folien spiegelnden Hochglanz zu geben. 
148281. KL 92. Ter. GeiatinefaMken' 
Hanau. (2. 12. 02.) 

ll2.£opiermaterial mit Dreifarben- 
schicht zur Herstellung von farbigen 
Bildern nach dem Ausbleichverfahren. 
148 'J93. El. 57. J. SMKspanik'WieiL 
(7. 1. (B.) 

113. Veifahren zur Herstellung klarer Agar- 
lösnngen. 148480. El. 22. M^MaeUehh^ 
Berlin. (19. 3. 02.) 

114. Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung 
natärlicher Waldluft 148463. El. 30. 
B. Lattgen^KBinz. (13. 10. Ol.. 

115. Vorrichtung zum Zerstäuben von Mitteln 
for die Vertilgung von Pflanzen- 
schädlingen und zur Desinfektion, insbe- 
sondere ffir Aoet^ien in Losung, allein oder 
in Mischong mit anderen Desinfektions- 
mittaln. 148513. EL 45. J, OouM-Alger. 
(«3. 5. 02.) 

116. Verfahren zur Darstellung eines dem 
Fleischextrakt ähnlichen Genuß- 
mittels aus Milch. 148149. EL 53. 

^ Dr. Q. EiokMaum-Bei^ (10. 3. Ol.) 
117. Verfahren zur Darstellung von Natrium- 
oxvd. 148784. El. 12. BaaUr Chem- 
weie Fabrik-Baael (10. 8. 02.) 
118. Verfahren zur Trennung von m- und p- 
KresoL 148703. EL 12. OMnMtfAe 
IWft Iaife»i6iiry-Ladenbuig. (26. 6. 02.) 



119. Verfahren zur Verwertung der üeber- 
reste der Liohtkohlen der Bogen- 
lampen. 148793. El. 22. B. PUert- 
Heidelberg (14. 2. 03.) 

120. Verfahren zur Herstellung einer als An- 
strich-, Imprtodemngamittol bezw. als Des- 
infektionsmittd oder dei^gL zu verwenden- 
den Metallseifenlösung. 148974. 
Ei. 22. Dr Amiwiu^raiieA-Wien. (4. 3. 02.) 

121. Vorrichtung zum Entfernen von Haaren , 
Warzen, Muttermalen u. dgl mittels 
Elektricität. 148801. El. 30. R. Martin^ 
Nürnberg. (21. 5. 03.) 

122. Wechselkassette für geschnittene 
Films mit einem bei Tageslicht auswechsel- 
baren Filmmagazin. 148661. El. 57. 
Broeka k, Waison-UYetpwA. (24. 2. 03.) 

123 Verfahren zur Herstellung eines diastase- 
reichen Malzextraktes. 148844. EL 6 
G. iSb6ail»-New-Tork. (1. 3. 02 ) 

1 24. Verfahren zur Darstellung von Ammon- 
iumnitrat aus Aikalinitrat und Ammon- 
iumsulfat 149026. El. 12. Dr. 0. Roth- 
Frankfurt (3. 2. 03.) 

125. Veifahren zur Darstellung einer San talol» 
Form aide hyd Verbindung. 148944. 
EL 12. Dr. A. ^i»*ai»-Gxoß-Liohterfelde. 
(7. 10. 02.) 

126. Einriohtang zum Füllen von zu Stößen 
zusammengelegten Falz kapseln. 148890. 
EL 80. D. Lässig-Wien. (25. 1. 03.) 

127. Vorrichtung zum Auftauen von Fenster- 
scheiben. 148855. El. 34 K nwämann- 
Leipzig. (23. 12. 02.) 

128. Verfahren zur Herstellung eines von Eiweiß - 
und Pektinstoffen freien Extraktes aus 
Eaffe, Tee, Mate, Eakao, Eola, China- 
rinde, Waldmeister oder dgL 148906. 
EL 63. L. 6W-München. (20. 8. Ol.) 

129. Maschine zum Etikettieren v. Flaschen, 
Büchsen und ähnlichen Gefäßen. 148937. 
El. 81. M. B^m*-Faohingen. (1. 5. 03.) 

130. Verfahren der Extraktion von Zucker 
mittels Elektricität 148971. EL 89. Graf 
6bAiMrm-WUdenhoff. (16 4 Ol.) 

B. PatentaBmeldniigeii. 

128. Vorriohtung zur Heilung der Eurz - oder 
Weitsichtigkeit W. 20250. Ei. 30. 
J. fTt^toffw-Birkenhead. (17. 2. 03.) 

129.Heizbares Luftkissen. T. 8853. El. 
30. E, 2V<fe9-Eaiaer8lautem. (15. 4. 03.) 

130. Verfahren zur Darstellung nahezu ge- 
schmackloser organischer Jod- 
präparate. A. 9213. El. 12. Äkt.'Gea. 
f. ÄmUn-Fabrtkaiion-BeThn. (6. 8. 02.) 

131. Verfahren zum Trocknen und Eon- 
servieren von Milcht H. 29107. El. 
53. J B. Hatmakor-Lon^on. (17. 10. 02.) 

132 Verfahren zur Darstellung von Oxalaten 
durch Erhitzen von Formiaten. E. 25103. 
El. 12. B. Koepp db Cb.-Oestrich. (16. 4. 03.) 

133. Verfahren zur Herstellung eines concen- 
triertenEisenalbuminates. S. 18456. El. 
30. Fr. G. ^tiuar.Beriin. (9. 9. 03.) 



104 



134. Täachform aas Metall zur HerstellTing^ eines j 
.^anshellen und geraohlosen Hohlkörpers 

ans Gelatine. D. 13365. El. 30. Ohr. 
D^^AIe-Eßlingen. (27. 2. 03.) 

135. Verfahren zar Eraengong von Photo- 
gFammen mit moireähnlich er Zeich- 
nong. M. 22762: Kl. 57. Dr. L. Mäek- 
Wien, (a 1: 03.) 

136. Verfallen znr Entw&sserung desMag- 
nesinmohlorides S. 17714. Ei. 12. 
Salzbexgwerk-Neustaßfart. (6. 3. 03.) 

137. Verfahren zom Begenerieren von 
Kautschuk- und Quttaperchaabf allen. 
C. 10684. El. 39. Ohmiard & Kessler- 
Paris. (5. 4. 02) 

138. Abtötungsvorrichtung für. Erank- 
heitskeime an Spiech- und Hörstellen 
▼on Telephönien. T. 9251. Kl. 21. Tuhhti^, 

• Bmith db ÄiHfay-LouisVilie. (19. 10. 03) 

139. Vorrichtung zur Behandlung bestimmter 
streng ab^^nzter Stellen' der männ- 
lioheB Harnröhre mit Medi- 
kamenten. B. 31554. E1.-30. Dr. 
.BTtfOnMifm-Hambuig. (25. 4. .OJ.) 

140.Ver&hren zur Herstellung kleiner Hohl- 
körper aus Eollodium oder kollodtum- 
artigen Massen. G. 18571. El. 39. Dr. 
Ooldsiei^RzsMXL (1. 7. 03.) 

141. Vorriohtung zum Veriiindem des Dur oh - 
schlagens. der Flamme bei Bunsen" 
Brennern. G. 18342. F, 6^o/9-Scliöne- 
berg (1. 5. 03^ 

142. Venahren zur Herstellung alkoholfreier 
Getränke aus Malzwürze oder Frucht- 
saft E. 8523. Kl. 6. Dr. Eberhard- 
Ludwigslust. (2. 7. 02.) 

143. Elektrischer SdmiebEofen zur Herstellung 
Ton Schwefelkohlenstoff. T.' 7896 
El. 12. E. Tayter^New-York. (9 12. Ol ) 

144. Apparat zur Gewinnung von Fett aus 
Abwässern. V. 4964. El. 23. Ver- 
wertung städt, il5/aZ/6-Ffankfurt. (26. 1.03 ) 

145. Verfahren zur Darstellung des die Blut- 
gerinnung aufhebenden Bestandteiles der 
Blutegel S. 18038. El. 30 E Saöhsse 
df a).-Leipzig. (19. 5. 03.) 

146. Verfahren zur Herstellung von Mono- 
benzoylarbutiu. V. 4549. El. 12. C. 
Fi&nar-ZeUerfeld. (27. 1. 02.) 

147.Desinfektionseinriohtung für Fern- 
sprechapparate. C. 11807. El. ^k 
P. ÖmO-Paris. (6. 6. 03.) 

148.Siphc>nkopf mit im Ausfluß angefordnetem 
Abschlußventil. C. 11579. El. 64. 
8. K Oroeker-Londan. (19.3.03.) ^• 

149. Verfahren zur Darstellung v. Schwef elr 
kohlenstoff im elektrischen Ofen. T.^ 
8992. El. 12 E. R, Tayter-New-York: 
ä 12. Ol.) 

150. Behälter zum Sterilisieren von Wäsche 
u. dgl. F. 17088. KL 30. E. Foumier- 
Pfcris. (23. 12. 02.) 

151. Abwägelöffel. E. 8627. Kl 84. K E, 
JS^'de-Sohmalkalden. (30. 8. 02.) 

152. Vorüüiren zur Darstellung yon Vanillin 
und analogen, eine freie Phenolgruppe ent- 



haltendtti aromatiBoben Aldehyden F 15984. 
K1.42. E Jl. ^oyer-Delapierre-Gonrtw- 
void (25. 2 02.) '■ ■' . 

153. Vorrichtung: zur Verpackung, Aufbewahrung 

und leiqhteQ Entnahme dosierter 

-Medikamente in Form von Pastülen, 

Kapseln, PiUen u. dgl M. 33 705. Kl. 30. 

Q. J%ar-Berlin. (24. 6. 03.) 

154 Verfahren zur Schlußbehandlung vorge- 
reihi^r, .von freien Fettsäuren befreiter, 
steann- und palmitinhaitigef Fette und 
Gele für Speis'ezwecke mittels ge- 
spannten Dampfes. F. 46832." KL 53. 
(7. vFre^eniu^-Offenbacb. ' ; \' ' 

155! 'Verfahren zur Umwandhing ^ Tok Chi^om- 
eisenstein in Kaliumohromat: C. 11354. 
Kl. 12. Otern. Fabrik Ortesheim-Yranktiat 
(27. 12. 02.) 

156 Verfahren zur Darstellun]^ von Cyan- 
w^assers.toff aus Ammoniiä: und flüphtigeo 
oder gasförmigen Kohlenstoffverbindangen 

j unter Benutzung einer Kontaktsubstanz 

I W. 20720. Kl 12. Dr. H. WoUereek- 

1 London. (2 6 03.) 

157. Verfahren zur Darstellung Von Ghloral- 
äcetonohloroform. H. 30^64. Kl.'l2. 
Hoffmann 'La Roehedb Cb.- Basel (3. 
7. 03.) ' .. . ^ 

158. Verfahren zur Darstellung von Dic&lor- 
kaffein. B. 322Ö1. ' Ei: 12. ""O. F, 
Böhringer db ÄÖÄ««- Waldhof.'* vä3. 12. 02.) 

159: Prüfmittel zur Bestimmung der Intensitit 
' von Äefw^cfi-Strahlen. H. 311C1. Kl. 21. 
Dr. G. EolxkneehtWien. (13. 8. 02.) 

C Gebrmuehsiniistor. 

130. Medicinische Spritze, 'deren hohler, 
als Behälter dienlicher Kolben mittels eines 
eingeschliffenen, mit Knopf versehenen 
Stopfens geschlossen ist. 212144. Kl 30. 
a TFo^ter-Base). (24. 10. 03.) 

131. Regulierbare Saugkapillarpipette. 
212240. Kl 30. Dr. TFfect- Berlin. (9. 
10. 03.) 

132. Halseisbeutel, welcher in der Mitte eioe 
breite, aus swet gelenkig aufklappbaren 
Bügeln gebildete, mit Kugelverscbluß ver- 
sehene Eisfullöffnung hat. 212258. Kl: 30. 
Dr. L^firen^^em-Elberfeld. (26. 10. 03.) 

133. Infuoionsapparat, bestehend aus einem 
durch Erhitzen zo slenlisierettden , me- 
tallenen Flüssigkeitsbehälter mit Schrauben- 
deokeln, ob9rem und unterem Halm, Doppel- . 
k onus, Thermometer undSchlauchanschlufi. 
212476. Kl. 30. Dr. Jlfwt«m-DemmiD. 
(21. 9. 03,) 

134. Taschenapotheke in Form einer Schachtel 
mit auf einer Einlage durch Gummiband 
gehaltenen Arzneiflasohen und unter der 
Einlage befindlichem Raum für ärsthobe 
Hilfsmittel usw. 212488. Kl. 30. Q: Lut^ 
Stuttgart. (6. 10. 03.) 

135. Kompaß als Behälter für Hühneraugea- 
ringe. 212498. Kl. 30. P. Ka^n^mth- 
Leipzig. a7. 10. 03.) 



105^ 



IX^Bukmmmiek'eB DiffeKeosiai - Ther- 
mometer mit eiDgeblaaeiiem abeolnten 
IhenDometer. 219482. £1. 42. Dr. Siebert 
k KOmCtmmA. (90. 9. 03.) 
! BT.Pettbestimmangsapparat mit am 
GnIbII aaiielirMhtem Zeitueeaer. 212279. 
R JWnis-Berliii. (14. 7. Oa) 

18&Titnerbeoher mit weifiemaiiliertem 
Boden. 212322 Kl. 42. Max KMer 
A Martmi-Bn^. (5. 10. 08.) 

laS-Rekiameglaisohrank für.Kakao, 8oh<Ao- 
lade, Tee n. d^, mit einer io dem Auf- 
sati dee Qliioohrankee aogebraohteii Uhr. 
2J2260. KL 64. Biqäet & Cb.-Leipsg. 
(28. 10. Oi.) 

l^OLPettbestimmniigiapparat mit am 
Oesteil angebraohter Sanduhr. 212644. 
KL 42. F. Fimke-Bnün. (14. 7. 03.) 

UI.ZihnpiLlTerdoBemityorderem, eohnabel- 
arbgem, mit Schamierdeokel Teraehenem 
M 212937 Kl. 30. B. Sehädel- 
Gepp-ngen. (23. 10. 03.) 

142.£inder8aagfla8che mit abnehmbarem 
Boden. 212963. Kl. 30 J. TTetil^Dieien- 
hofeo. (6. 11. Qß.) 

143. Kombination too Pflaator mit Verband- 
watte niid -Mall jq gebranohaltftigem 
Yerbaodatoff. 213517. Kl. 30. CD^ 
S a».-Fraakfart (18. 9. 0^) 

144. Hülle mit Boden und Zwiaohenlagen ana 
ehemiach reiner Watte rar Verpackung 
Ton Tampona nad ram Sohnta gegen 
bakteiiengeeohwingerte Laft 208518. 0. 
Degen & Cb.-Fiankfart. (18. 9. 03.) 

145. Eierprüfer mit sweiaeitig aoageffthrter 
Zeichenakala , Bleohdeokel nnd Einsatz. 
213248. Kl. 42. 0. Reinhardt KtiMn- 
lautem. (13. 6. 03.) 

l46.FU8chenyer8ohlnß für Mineralwasser- 
flaachen o. dgl. mit einer anf der Flaaoben- 
mündung angesetzten, mit einem Ansachnitt 
zQffl Festklemmen Torsehenen Kapsel nnd 
eiomn über diese Kapsel jjelegten Bande. 
213326. Kl. 64. B. Biegermann-EXheT' 
UM. (26. 9. 03.) 

147.lAjektionsspritse, deren Kolben teils 
aaa (Has, teils ans Oummi besteht nnd sieh 
der inneren Foim des ans Olas bestehenden 
Zylinden wsofamiegt 218767. Kl. 3i). 
Ä. W. BaU^Umdon, (90. 11. (».> 

14aBehftlter für dickflüssige Stoffe, 
Salben n. dgl., mit durch eine Schraab- 
spindel verschiebbarem Zwischenboden. 
213691. KL 30. B, JEftOM^A-Kötzchen- 
Vioda. (19. 11. 03.) 

l49.Meäpipette mit selbsttätiger Einstellnng 
nnd einem Zweiwofshahn für Za- und Ah- 
lanf. 213 273. Kl. 42. Dr. Frühling' 
fiiaanschweig. (28. 10. 03.) 

UO.ipparat anr Bestimm^g derSiede« 
panktserhöhnng nnd der Moleknlar> 
gewidita in LSsongenf mit einem dreifach 



tabnüerten, in einem Biedemantel einge- 
setzten Bohr mit Thennometet, veiBoliliefi- 
barsr Snbstanaeinführöffnnng, yenchieb- 
harem Kühler nnd den Kfiilertnlms nnd 
Siedemantel Terbindender^ absohließbarer 
BoWeitang. 213642. Kl. 42. F. Morin 
k aaAfHBaael. (12. 11. 03.), 
lül.KaoselyerschlnA für Tuben mit einem 
naofc innen yoispxingenden Ansatz, welcher 
von einem Koming umgeben ist 213 586. 
Kl. 70. L. Fstt^r-Nümbeig. (9. 11. 08.) 

152. Zur Herstelhuur von Gelatinekapseln 
bestimmte Tauchform, deren flals 
gegen den Stiel in einen koniach ansteigen- 
den Fortsatz endigt 214005. KL 39. 
K HSiftaJfce-Zehlendorf. (21. 11. 03.) 

153. Tauohvorriohtung cur Heratellaog von 
Gelatinekapseln n. dgl. mit einer 
veiaohiebbaren geloobten Sammelplatte. 
214231. KL 39. J D. ^«eeie/- BerUn. 

154. Snoherspiegel fOr photographisohe 
Apparate deren eine oder beide FlAohen 

g»hftrisch gekrümmt sind. 214031. Kl. 42. 
r. LitfOe-Waadsbek. (14. 8. 08.) 

155. Butyrometer aut runder Liehtong. und 
geradliniger Sohauillohe. 214202. KL 42. 
P. TTfe^-Zürich. (19. 10. 03.) 

156. Oblatenkapsel für Trookenverschluß 
mit innen geriffaltem Obertml und außen 
geriffaltem und mit einer Bingrippe ver- 
sehenem ünterteiL 214247. KL 70. 
0. Ati/U-Prag. (26. 11. 03.) 

B. Warenaelehen (WortelekeH). 



86. Dyspeptine für^ pharm. Produkt 



87. 
88. 
89. 



90. 
91. 
92. 



94. 
95. 



96. 
97. 



64754. Dr. (7. 



64 755. 
Combemale'Yix\%, 
Ophtal für Augenwasser. 
Eeaee-Fima. 
Amicus für pharm. Bedaifaartikel. 64764. 
Gebt, Bandekow-BetWn, 
Romtai für Trockenplatten . and licht- 
empfindliche Papiere. 64765. Bomam 
TViiM-Berlin. 

ütilen für pharm. Produkte. 64795. 0. 
iSieauer-Dreeden. 

Anthrasol für koemetische Präparate. 
64798. Kmoü db Cb.-Ludwigshafen. 
Zymoidin für pharm. Präparate. 64800. 
Dr. /2oMfi^y-Berlm. 

Puraorin für kosmetrische Präparate. 
61803. P. &> B. JÜlge-Berim. 
Citropyrin für pharm. Präparate. 64312. 
Q. EM db Cb.-Troppan. 
Perooll für pharm. Präparate. 64813. 
Chem. Fabrik Heifenbeig A.-G., vorm. Bi/igen 
Dtetar/e^Helfenberg. 

Tohperin für pharm. Präparate. 64 897. 
Dr. HMringhaue u. Dr. EatMiaftii-Güstrow. 
Sentol für kosmetische Präparate. 64917 
Dr. Boee t Cb.-Beriin. 

Ä, Slohmann. 



106 



Elektrolyt für Cyankalium- 
' Bäder. 

Da das ArWten mit Cyankafiom bei 
Kupfer-, Silber- . u. a. Badern iSatig ist 
und die Cyandoppelverbindungen dee betr. 
CyanmetallB mit Cyankalium recht zerfließ?- 
lieh und unbeständig sind, wird die Ver- 
wendung eines beständigen Elekü'olytsalzes, 
das nur in Wasser aufgelöst zu werden 
braucht, empfohlen. 

Man erhält es nach dem D. R. P. 
Nr. 105 299 der chemisdien Fabrik auf 
Aktien vormals ^che^ing^ in 3erlin durch 
Behandlung des betreffenden Cyankalium- 
doppelsalzes mit schwefliger Säure. So 
entsteht das Salz: 

CugCN« . 4KCN . KfiSOg, 
ZnCNj . 2K0N . K2SO3 

und ähnliche Verbindungen. 

Von diesen Hetalltripelsalzen löst sich 
das Goldsalz nur in heißem Wasser, während 



sich die anderen auch in kaltem Wasser 

lösen, wobei man sofort gebrauchsfertige 
Bäder erhält, die eine hohe Leitfähigkeit be- 
sitzen. P. 
Bayr. Indmirie^ ^, Qmerbebl 1904, 5. 

Creolin Wliliam Pearson gesohUtzr. Wie 

uns dio Firma William Pearzon in Hamburg 
mittoilt, ist durch Beschluß des Kaiserlichen 
Patentamtes festgelegt worden, daß nar die 
Firma William Pearson berechtigt .ist, das Wort 
cCreolin» als Warenzeichen im Handel lu fuhren. 



Muster sind eingegangen von: 

Tk. Heintx^ Olashütte in Oroßbreitenbaoh 
(Thüringen) : Chemische Glasgerftte aus «nem 
neuen Olas; die übersandten Bechergläser sind 
von gefälliger Form und oben am Hände mit 
einem Stempel versehen, der den Rauminhalt 
angibt. Nach einer Begutachtung der physi- 
kafisch-technischen Beiobsanstalt zu Charlotten- 
burg «zeieen diese Qlasgeräte eine größere 
Wasserbost&ndigkeit als Gefäße aus den 
meisten Apparatengläsern des Handels; (sie 
werden darin jedoch von dem Jenaer Glase 59 m 
übertroffen). Gegen Temperaturditterenzen hat 
sich das neue Glas bei einigen Proben mechanisch 
sehr haltbar erwiesen». 



Briefwechsel. 



K. in W. Garotilha ist nach Müncb. med. 
Wochensohr. eine in Brasilien unter den Emdern 
wütende, fast immer tötiich endende Krankheit, 
die nach Marekwx. und Scdimbemi nichts 
anderes als eine Milzbrandinfektion ist und 
hauiftsächlioh durch Aas-Geier verbreitet wird. 

Apoth. 0. H. in P. 1. Es ist die Möglichkeit 
zu ertragen, ob nicht die Anwesenheit von 
Körpern, wie Kreatinin, die Reduktion der 
FMvng'wiYiQu und Almen-'Nylander'wAiQn Lös- 
ung verhindert hat. — 2. Zu berüchsichtigen 
ist ferner, ob vielleicht der Harn oder die 
Hefe oder beide sich beim Ansetzen der Trobe 
bereits im Zustande der ammoniakalischen Gär- 
ung befunden haben; dann wäre die Gas- 
abscheidung, welche Zucker vortäuschen würde, 
hierauf zu beziehen. — 3 Auch ist daran zu 
denken, ob nicht das Harn-Hefegemisch so lange 
im Saooharometer geblieben ist, bis oine Zer- 
setzung unter Gasbildung eintrat, oder aber eine 
Selbstgärung der Hefe erfolgte. Ein Zucker- 
gehalt der letzteren ist ja, wie Sie uns mitteilen, 
ausgeschlossen. 

Unter normalen Verhältnissen ist das Er- 
gebnis mit dem LoAtM^n' sehen Gärungs- 
Sacoharometer eindeutig für Dextrose und 
Laevnlose. 

G. in B. Die seinerzeit stattgehabte Herab- 
setzung der Maximaldosis des Heroins von 
0,005 g auf 0,003 g beruhte auf einem Irrtum, 
der zu jener Zeit die ganze medicinische und 
pharmaceutisohe Fachliteratur durchlief. Der- 
selbe war, wie wir in Ph. C. M [19031, 225 
bereits mitteilten, dadurch entstanden, daß Prof. 
Htwnaek die Giftigkeit des Heroins nur durch 



Tierversuche nachgewiesen hatte, während die 
klioisohen Beobachtungen, wie dies auch Dr. 
J, Weiß und Prof. Dr. Dreser oachgewieson 
haben, längst bestätigt hatten, daß Gaben von 
0,003 g wohl meist als ausreichend anzusehen 
Bind. Die Maximaldosis ist aber in Oesterreidl^ 
wieder auf 0,005 g unl pro die auf 0,02 g ge 
worden. Hier in Deutschland hat dieselbe ( 
haupt keine Aenderung erfahren. Vergleich 
Sie im übrigen Ph. C. 39 [189s], 687, 908| 
40 [1899], 118, 315, 784; 41 [19001, 206, 291, 
304, 580; 42 [1901], 13, 337; 48 [1902], 311 
341. 

Dr. M. in !>• Sie finden zwei 
sehen in der No. 4 der Ph. C. vom 28. vorigi 
Monats Auf Seite 51 (Kpalte 1, Zeile 2 von 
muß es statt (payd^tw heißen gfavAgtov und 
Seite 68 (1. Spalte, 6. Zeile von unten) ~ 
kopen statt Baroskopen. Der Name des vi 
mutlioh von Bar^ zu Nürnberg heirührendi 
Instrumentes bedeutet cVorfaersehez^ vom j 
verbium jtoQog (mit kurzem a) früher, vordi 
eher, lieber, vorn u. s. w., das jedoch auch 
Sinne von cvor der Zeit^ oder «bevor» gebraui 
wird, und von 17 oxon^, das Spähen, die Wi 
oder 6 oxojtog^ der Aufseher, das Ziel 
sollte demnach: «die», oder: «der» (keinesfi 
«das») Paroskop sagen. «Baroskop» (fiUach- 
mit langer Endsilbe gesprochen) bedeutet Dnv 
anzeiger (von t6 ßdgog das Gewicht) und ist 
älterer Name für Barometer oder Gaswi 
(Dasymeter). — Einen weiteren Setilabler 
der beregten Nummer (Seite 52, Spalte 1, 
23 von unten) haben Sie überaehea. n 
PbH^ als alte Mellonformel für: G^^ 



Yerieger: Dr. A. Sduielder, Drwdan und Dr. P. SAß, Drettden-Blaaewita. 
VanuitWoiiUelier Ldtar: Hr. P. Sftfi, I>i«id«iuBlMewiti. 



I. SpBZiBlBPtikBl 
Jtirol Jh§k9 

JhferoUabletfen Xook0 

Prüty/iiißSisenprofylin 

u. BromproijflmRo^e 



iBPkB iBClu: 

Siniin Xoäie 
Sul/osoisjfrup Jlo^ 
Jhig^nol Xo€k0 

Thigenoheifa Koohe 
Thioeol Roehe 

fhioeotpasHtt. Jtoake 

n ab WvtMrlN imtzttdi iittMtzt. 



IL iBdere IrtikBl bbsbfbt FBbrikBtiBfl: 

Alcalolde: Cocain, Codefn» Coffein 

««d deren Salse 

Acld. acetylO'sallcyllo« 

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Wasser, dem|10 ^/o Spiritus hinzugesetzt wurden, 3 Teile des entsprechenden Liquores. 



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(Tinot Feni comp, triplex) 
Tri^Hor Ferr. many. aaeoli. 

\Iiqu. Ferr. mang saoch. tripl.) 
Tri^uer Farr. mang, peiit. . 

(liqu. Ferr. mang, pept tripl.) 
Tri^aep FerH pepton. . 

(Ijqu. Ferr. pept tripl.) 
Tri^aar Farri alliumlnati . 

(liqu. Ferri alb. tripl.) 



?) 



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Oesehältsstelle: Dresden-A. 21; Sohandauer Straße 43. 




Dresden, 18. Februar 1904. 



Der neaen Polare XXV. Jahrgang. 



XLV. 

Jahrgang. 



Inhalt: Chemie msd Pbarmaole: Bermerkenswerto Erscheinaogen auf dem Gebiete der Drogen im Jahre 1903.— 
Bcrbtt Poljgoni »Ticularis. — Begelong dei Verkefan mit Geheimmitteln. ^ Neues Reagens auf Alkali und Sftuie. 
— Dtrstellong des Kerols. — Neue Arzoeimittel. — Ein neuer Pleflor. -> Specfalitftteu. — Prüf uog von Tetanui- 
nd Botiaiilsenim. — üntersuehung kAnstlicher Solde. — Zerstörung der organischen Substanc beim Ars^nuacb* 
velse. — > BekhePs TcgeUhllischer AugenbaUam. — LarixiasAur«* und Maltol, - Herstellung gegossener Qelatlne- 
platten als Strablenfllter. — Nabrnngtininel-Cheiiiie. — Btteheraeliaii. ~ Venchiedene Jlitteiliiiiseii. — 

BilMweehMl. 



Chemie und Pharmacie. 



Bemerkenswerte Erscheinungen 
auf dem Gebiete der Drogen 
! im Jahre 1903. 

Rttekbliek 

von Dr. G, Weigel^ Hambui^. 

Das yergaBgene Jahr hat wiederum 
viel des Interessanten und Beachtens- 
werten in Bezug auf Neuheiten im 
Drogenhandel, Kultur, Gewinnung, Ver- 
' fiüschung und Prüfung der Drogen usw. 
. gebracht, so daß sich ein zusammen- 
V fussender Bäckblick wohl verlohnt. Im 
riVorli^enden sollen in der Hauptsache 
|]nir überseeische Drogen bezw. aus- 
ll^iidisehe Produkte Berücksichtigung 
f^d^ und über die diesbezügl. be- 
' fteikenswertesten Erscheinungen teils 
kommerzieller, teils wissenschaftlicher 
Art in Kurze zusammenfassend berichtet 
iwrden, üeber vieles ist bereits in 
dieser Zeitschrift im Laufe des letzten 
Jahres referiert worden; es wird daher bei 
Besprechung der einzelnen Drogen unter 
nochmaliger, kurzer Elrwähnung des 
Sachverhaltes auf das betreffende Re- 
ferat verwiesen werden. Bevor ich 



auf die Einzelheiten des Näheren zu 
sprechen komme, möge noch einiger all- 
gemeiner Vorkommnisse sowohl in der 
Praxis wie Wissenschaft gedacht sein. 
Was zunächst den Drogenhandel als 
solchen anlangt, so sei gesagt, daß die 
starke Konjunktur in Tran und Schellack, 
welche sich bereits im Jahre 1902 be- 
merkbar machte, auch im letzten Jahre 
fortdauerte. Besonders die in dieser 
Weise noch nicht dagewesene Lebertran- 
Kalamität beschäftigte lebhaft die Apo- 
thekerkreise. Infolge der hohen Ein- 
kaufspreise sah man sich genötigt, an 
zuständiger Stelle ebenfalls um Preis- 
erhöhung in den Arzneitaxen einzu- 
kommen, welche schließlich auch einge- 
treten ist. Größere Preisschwankungen 
bezw. Erhöhungen traten ferner ein 
bei Nelken, Nelkenöl und Marokko- 
Waren infolge schlechter Ernten, bei 
Piment infolge des verheerenden Orkans 
auf Jamaika, bei ostasiatischen Drogen, 
jedoch bei diesen nicht durch politische 
Ereignisse, sondern mehr durch die 
starken Schwankungen des Silberkurses. 
Endlich waren im vergangeneu Jahre 



• i 



108 



nocb WachSy Sarsaparillrinde und Pfeffer- 
minzöl st&rker bewegt, namentlich war 
letzteres Speknlationsobjekt seitens ame- 
rikanischer Handelskreise. 

Wissenschaftlich ist in Bezng anf 
Drogen wiederum viel gearbeitet worden; 
insbesondere haben die Prfif ongen der 
Drogen anf Gehalt an wir^amen 
Stoffen, auf Reinheit bezw. Verfälsch- 
ungen ansehnliche Bereicherungen er- 
fahren. Aber auch Ober Kultur, Ge- 
winnung und Bearbeitungsweise ver- 
schiedener Drogen wurden interessante 
Mitteilungen veröffentlicht. 

Nachdem uns die vorhergehenden 
Jahre ein neues deutsches (1900) und 
schwedisches (1901) Arzneibuch, sowie 
ein Supplement zur niederländischen 
Pharmakopoe und die neue üniversal- 
Pharmakopöe von Dr. Bruno Hirsch 
(1902) gebracht haben; traten im Jahre 
1903 neue Arzneibücher fär Rußland 
und ItsJien in Kraft. Das vom nieder- 
ländischen Apothekerverein im Jahre 1902 
herausgegebene sog. «Ergänzungsbuch» 
zur niederländischen Pharmakopoe ist 
im letzten Jahrgang vorliegender Zeit- 
schrift von TT. Wobbe in Nr. 26 bis 30 
ausführlich besprochen worden, des- 
gleichen auch das neue italienische 
Arzneibuch in Nr. 35 bis 42. Wobbe 
stellt letzterem ein verhältnismäßig gutes 
Zeugnis aus; wenn das D. A.-B. IV 
auch von ihm nicht erreicht wird, so 
hat es doch in jeder Hinsicht Vervoll- 
kommnungen erfahren, besonders in 
Bezug auf die Identitätsreaktionen und 
Untersuchungsmethoden. Dasselbe läßt 
sich leider nicht von der neuen 5. Aus- 
gabe der russischen Pharmakopoe sagen. 
Sie wird in russischen Apothekerkreisen 
sehr abfällig kritisiert und als ein 
minderwertiges Werk bezeichnet; vor 
allem sollen die Angaben zur Wert- 
bestimmung der Präparate mangelhaft 
sein. 

Die British Pharmaceutical Confe- 
rence, eine Vereinigung, welche speciell 
die Förderung der pharmaceutischen 
Wissenschaft im Auge hat, veröffent- 
lichte^) auch im letzten Jahre wieder 



1) Durch Pharm. Ztg. 1903, 374. 



eine Reihe wissenschaftlicher Fragen, 
deren Bearbeitung und Beantwortung 
für die Pharmacie einen Fortschritt be- 
deuten würde. Derartige Anregungen 
können nur gebilligt werden ; sie lenken 
zielbewußt das Interesse vieler auf 
Gebiete, deren Erforschung und Kennt- 
nis noch erweiterungsbedürftig und zu- 
gleich für die Praxis von Vorteil sind. 
Diese Aufgaben bestehen z. B. in der 
Ermittelung der Abstammung ver- 
schiedener Drogen (Asa foetida, Galba- 
num, Radix Liquiritiae von Bussorah 
usw.), in der Aufstellung sicherer Wert- 
bestimmungsmethoden für alkaloidhaltige 
Drogen (Radix Ipecacuanhae , Semen 
Strophanthi) usw. — 

Auf dem 5. internationalen Eongreß 
für angewandte Chemie zu Berlin hielt 
Prof. Thoim einen interessanten Vortrag 
über die «Wertbestimmung der narko- 
tischen Extrakte in chemischer und 
pharmakologischer Hinsicht» (Ph. C. 44 
[1903], 349 bis 356), in welchem er 
u. a. darauf hinweist, daß die Be- 
stimmung der starkwirkenden Alkaloide 
in Drogen oder deren Zubereitungen 
nicht einzig und allein als Wertmesser 
für die Güte und Brauchbarkeit der- 
selben anzusehen ist, sondern auch auf 
die indifferenten, aber keineswegs un- 
wirksamen und nebensächlichen Bestand- 
teile Rücksicht genommen werden muß. 
In Betracht kommt hierbei in erster 
Linie der Gehalt an Gerbstoffen and 
organischen Säuren, insbesondere bei 
narkotischen Extrakten. Prof. Thofns 
macht noch darauf aufmerksam, daß 
die damit zunehmende Kompliziertheit 
der Untersuchungsmethoden kein Grund 
dafür sein darf, auf diesem Gebiete 
weiterzuforschen. 

Um Vereinfachungen in der Prüfung 
von Drogen und deren Zubereitungen 
auf Alkaloidgehalt einzuführen, haben 
sich Panchatid^) und Lyons^) bemüht, 
allgemeine Methoden aufzustellen, wo- 
durch die Bestimmungen einfacher ge- 
staltet und beschleunigt werden. Es 

2) Schweiz. Wochenschr. f. Chem. u. Pharm. 
1903, Nr. 41 his 43. 

3) Pharm. Rev. 1903, Nr. 11. 



109 



wird aber kaum mOglich sein, alle hier 
in ßetraeht kommenden Drogen in 
dieser Beziehung nnter einen Hat zn 
bringea, da die eiazebien Drogen bezw. 
die darin enthaltenen Alkaloide sidi 
doch zn verschiedenartig gegen die dabei 
zor Verwendong kommenden Lösnngs- 
mittel^ Agentien, Indikatoren nsw. yer- 
halten. 

Sdiließlich sei noch einer beachtens- 
werte YerOffentlichnng der Firma Cae- 
sar db Loretx in Halle (Ph. C. 44 [1903], 
203), den Drogenbezog zn bestimmten 
Jahreszeiten betreffend, gedacht. Die 
von genannter Firma in ihrem letzten 
Jahresbericht gemachte, diesbezugl. Mit- 
tdhmg nmfaBt die gruppenweise Zn- 
sammenstellong der gangbarsten Vege- 
tabflien, mit dem Hinweis, in welcher 
Jahreszeit ihr Bezug von neuer Ernte 
md in bester Qualität zn bewerk- 
steDigen ist. 

Nach diesen einleitenden, allgemeinen 
Worten gehe ich zur Berichterstattung 
der einzelnen Artikel über, dabei die 
im Laufe des vergangenen Jahres in 
den verschiedenen Fachzeitschriften er- 
schieoen hierher gehörenden und als 
besonders wissenswert dunkenden Ver- 
öffentlichungen registrierend unter 
gleichzeitiger Heranziehung eigener Be- 
fände und eigens gemachter Beobacht- 
migen. 

Alod. Die leberfarbige Eap-Aloä, 
in Handelskreisen nnter dem Namen 
üganda-Alo6 bekannt, welche im 
Jahre 1902 in einigen größeren Posten 
angefahrt und Aber die in der Ph. C. 
43 [1902], Nr. 35, von Weigel ausführ- 
lieh berichtet wurde, blieb im letzten 
Jahre ans. Da das deutsche Arznei- 
buch nnr die blanke, durchsichtige 
Aloe abikaoischer Herkunft zuläßt, 
herrschte wenig Nachfrage nach dieser 
leberfarbigen Sorte, trotzdem sie in 
Qoalit&t der offlzinellen Eap-Alo@ nicht 
Bachsteht Die Ware ninßte zu billigen 
Prdsen verkauft werden und brachte 
deu Eigentfimem keinen Gtowinn, eher 
Verlast; dies mag der Grund sein, 
warum sie vom Schauplatz wieder ver- 
sehwanden ist. E^e Arbeit L. van 



Itaüie's^) behandelt die Cnra^ao- 
Aloä, für deren Stammpflanze Alog 
Vera Lirmd, gleichbedeutend mit Aloö 
vulgaris Lam., gilt, vvn ItalUe stellte 
gleichzeitig einige Versuche mit frischem 
Aloßsaft an. Derselbe war von orange- 
gelber Farbe, fast durchsichtig, besaß 
saure Reaktion und das spec. Gewicht 
1,044; der Gehalt an Hai-z betrug 3,2 pCt. 
Dabei wurde die Beobachtung gemacht, 
daß sich frischer Alo^saft monatelang 
unverändert hält. 

Eine .weitere Arbeit über die Aloö- 
Handelssorten stammt von Wilberfi). 
Er teilt die verschiedenen Provenienzen 
in zwei Gruppen ein; zur ersten Gruppe 
gehören die Kap- und Socotra-Aloö, 
welche neben Barbaloin kein oder nur 
wenig Isobarbaloin enthalten, zur zweiten 
Barbados- und Cura^ao-Aloe , welche 
außer Barbaloin auch größeren Gehalt 
an Isobarbaloin besitzen. Beide Gruppen 
lassen sich durch die Salpetersäure- 
Reaktion identifizieren. Für diese Iden- 
titätsprfifuug gibt Wilbert eine neue 
Modifikation an. Während man bisher, 
wie es auch das D. A.-B. IV vorschreibt, 
zu einem Splitter Alo^ Salpetersäure 
zufließen läßt, empfiehlt Wilbert die 
Prüfung in der Weise, daß man erst 
in eine Porzellanschale 5 ccm Salpeter- 
säure gibt und auf diese etwa 0,05 g 
fein gepulverte Alo6 streut. Die vor- 
geschlagene Methode prüfte ich nach 
und fand sie empfehlenswert. Man 
streut das feine Aloäpulver am besten 
in die Mitte der Salpetersäure und 
beobachtet dann die dabei eintretende 
Färbung der die AloSschicht umgfebenden 
Salpetersäure. Bei Kap-Aloö färbt sie 
sich schwach grünlich, bei CuraQao- 
und Barbados -Aloä dagegen schwach 
rosarot Diese Rosafärbung wird, wie 
vorher angedeutet, durch das Isobarb- 
aloin bedingt. Rührt man nach etwa 
5 Minuten das Gemisch der Alo6 und 
Salpetersäure um, so nimmt dies bei 
erstgenannter Sorte eine olivgrünliche, 
etwas ins bräunliche gehende, bei den 



*) Pharm. Weekbl. 1903, 1033. 

^) Amer. Jonm. of Pharm. 1908, 264. 



110 



letzten beiden Sorten eine rötlichbraane 
Färbang an. 

lieber den Aloingehalt verschiedener 
Aloösorten berichtet L4ger^) und über 
die Untersuchungsbefunde zweier AI08- 
sorten vom Kap J. Aachan^'^ über beide 
Arbeiten referierte die Ph. C. in Nr. 17 
bezw. 45 vom Jahre 1903. 

Araroba. Diese Droge, interessiert 
uns als Ausgangsmaterial zur Oewipn- 
ung des Chrysorobins, dessen Gehalt 
in der importierten - Handel wäre aber 
ein sehr wechselnder ist, sodaß eine 
Gehaltsbestimmung vor dem Kauf nicht 
unterlassen werden darf. Verfasser 
untersuchte im Laufe der letzten zwei 
Jahre Durchschnittsmuster zahlreicher, 
größerer Partien, teils Kisten-, teils 
Faß wäre, und fand den Gehalt an 
Chrysarobin zwischen 14 und 67 pCt. 
schwankend, wenn der Durchschnitts- 
gehalt auch etwa 50 bis 60 pCt. betrug. 
Der Rest besteht hauptsächlich aus 
Holzteilen, die mehr oder weniger infolge 
unsorgfältiger Gewinnung, des öfteren 
vielleicht auch absichtlich zur Streckung 
der Ware, beigemengt sind. 

Asa foetida. Fast alljährlich wird in 
Fachzeitschriften über verfälschte Asa 
foetida berichtet, so auch im vergangenen 
Jahre. Weis^) beobachtete bei aus 
Afghanistan stammender Asa foetida 
eine Verfälschung durch Beimengung 
von Kalkspatkristallen. Gerade diese 
Art der Verfäschung ist nicht neu, 
sondern man kann sagen allgemein. 
Schwerlich dürfte im Großandel eine 
Asa foetida mit etwa 10 pCt. Asche, 
welche auf Zusatz von Salzsäure nicht 
aufbraust (Prüfung auf kohlensaures 
Calcium), zu erhalten sein. Darauf 
weist auch La WaW) hin, welcher eine 
an den amerikanischen Markt gebrachte 
Ware untersuchte und darin nur 30 
bis 33 pCt. in Alkohol lösliche Anteile 
fand, während doch die Pharm. U. St. 
60 pCt., die Pharm. Brit sogar 65 pCt. 



«) Pharm Post, 1903, Nr. 4. 
") Arch. der Pharm. 1903, 340. 
•*) Zeitschr. d. aUg, österr. Apoth.-Ver. 1903, 
41, 1349. 

») Pharm. Jonm. 1903, 63. 



verlangen. Er folgert daraus mit Recht, 
daß die Forderungen genannter Arznd- 
bücher viel zu hoch gegriffen sind. 

Ein neuer Trick, minderwertige Asa 
foetida als besonders gute Ware und 
zu vorteilhaftem Preise an den Mann 
zu bringen, besteht darin, daß man 
dieselbe zerkleinert und gewissermaßen 
in Form einer Paste anbietet. Hief- 
durch nimmt die Droge einen mehr 
harzartigen Charakter und intensiveren 
Geruch an, wodurch auch zunächst der 
Anschein erweckt wird, es handele sich 
um besonders gute Qualität. Verfasser 
untersuchte eine solche Ware ; sie ergab 
einen Gehalt von 72,5 pCt Asche, die 
mit Salzsäure stark aufbrauste, und nur 
14,2 pCt. alkohollösliche Bestandteile. 
Allerdings ein klägliches Resultat, 
welches die Minderwertigkeit dieses 
Produktes sofort erkennen ließ. 

Balsamum Cativo. lieber einen neuen 
Harzbalsam vorstehenden Namens be- 
richtete Weigel ausführlich in Ph. C. ; 
44 [1903], Nr. 11. Dieses aus Vene- I 
zuela bezw. Columbien eingeführte I 
Harzprodukt stammt allem Anschein ; 
nach von Prioria copaifera Oriesebach. 
Trotzdem es auf seine Bestandteile hin 
untersucht wurde und Vorschläge zu j 
seiner Verwendung gemacht worden | 
sind, hat es kein besonderes Interesse \ 
erweckt, da sowohl Nachfrage wie 
weitere Zufuhr unterblieben. 

Balsamum Copaivae. Eopai'vabalsam 
zeigt, je nach seiner Provenienz (Mara- 
caibo-, Carthagena-, Angostura-, Para- 
Balsam), ein sehr wechselndes Bild so- 
wohl in Bezug auf sein äußeres Aas- 
sehen, als auch seine Bestandteile und 
Eigenschaften. Selbst die verschiedenen 
an den Markt kommenden Partien ein 
und derselben Provenienz verhalten sich 
durchaus nicht immer gleich, wie m&& 
dies von Harzkörpem gewöhnt ist^ 
Dick- und dünnflüssige, helle und dunkle 1 
Balsame wechseln miteinander ab ; eben« 
so ist ihre LOslichkeit eine ganz ver- 
jschiedene. Einige sind in Alkohol (1-4-1) 
und Petrolbenzin (1+4) zugleich lös- 
lich, andere nur in einem der beiden 
Lösungsmittel, wieder andere überhaupt 
nicht u. s. t Es bedarf daher bei diesem 



111 



Artikel der Aufmerksamkeit des Händlers, 
den Anfordenmgen der yerschiedenen 
Anneibacher gerecht zu werden. Auf 
die Unzulänglichkeit der Prfifungs- 
Toischrifteu des D. A.-B. IV inbetreff 
Eopaivabalsam ist schon wiederholt 
hingewiesen worden. Caesar & Loretx 
kommen in ihrem letzten Geschäfts- 
bericht (1903) wieder darauf zurück 
and sagen, daß die Bestimmung der 
Säare- und Verseifungszahl keinen ab- 
solaten Anhalt fflr Reinheit gibt; die 
Finna hält immer noch an der Bosetti- 
sehen Ammoniakprobe fest. Des fer- 
neren wird von neuem die Frage be- 
treu LOslichkeit in Petroläther angeregt 
ond darauf hingewiesen, daß die Forder- 
mg des Arzneibuches «Eopaiyabalsam 
gibt mit Petrolbenzin eine klare, allen- 
falls leichtopalisierende Lösung» zu weit 
geht; das Löslichkeitsyerhältnis l + 1 
virde' e