(navigation image)
Home American Libraries | Canadian Libraries | Universal Library | Community Texts | Project Gutenberg | Children's Library | Biodiversity Heritage Library | Additional Collections
Search: Advanced Search
Anonymous User (login or join us)
Upload
See other formats

Full text of "Revue suisse de zoologie"



|:J- 



,f'* 



*M 



-■ > < 









f?T]i'J 



..4\.4. 






■^^-y^ ^ 



i ,«j* 



:, - i ^ 



r ■ ■ -^ 






'UUa.-^ 






MJ^\ ' 



• ^ ; nJ 



r-^^ 



^'A.r 



■m 



^r^%J 



3f--'«> 



Ikll 



Xi^'j.i 



2- 



HARVARD UNIVERSITY. 




LIBR AR Y 

or THE 

MUSEUM or COMPAEATIVE ZOÔLOGT. 

yHlAU)% ■ 

GIFT OF 

ALRX. AGASSI Z. 



p^lic.nfj 



'O/Vt-/^ U) 



Binder I 
l ^ cui*o ici M*g y 



REVUE SUISSE 



DE 



ZOOLOGIE 







ET 



ANNALES 



DU 



MUSÉE D'HISTOIRE NATURELLE 



DE 



GENÈVE 



PUBLIÉKS SOUS LA DIRECTION DK 



Maurice BEDOT 

DIRECTEUR DU MUSÉE D'HISTOIRE NATURELLE 
PROFESSEUR EXTRAORDINAIRE A L'UNIVERSITÉ 



AVEC LA COLLABORATION DE 

MM. Alfred Cartier, Victor Fatio, 
Perceval de Loriol, Alphonse Pictet et Henri de Saussure 

Membres de la Commission du Musée 



TOME V 



A-vec 25 planches 



GENÈVE 

IMPRIMERIE REY & MALAVALLON 

■•^^1897-1898 



MAR 11 1899 



TA^BLE DES MATIÈRES 



N° /. Sorti de presse le 15 mai 1897. 



Pasies. 



L. Hausmann. Ueber Trematoden der Sûsswasserfische, mit Tafel 1. . . 1 
H. Meyer. Untersuchungen ùber einige Flagellaten, mit Tafel 2 u. 3. . ^S 

iV° 2. Sorti de presse le 28 octobre 1897. 

E.-F. Weber. Note sur quelques mâles de Rotateurs, avec la planche 4 91 

E. Simon. Matériaux pour servir à la faune arachnologique de la Suisse 101 

0. FuHRMANN. Sur uo nouveau Taenia d'oiseau, avec la planche 5, . . . 107 

G. Du Plessis Turbellaires des cantons de Vaud et de Genève 119 

P. DE LoRiOL. Notes pour servir à l'étude des Echinodermes, avec les 

planches 6 à 8 141 

iV° 5. Sorti de presse le 10 août 1898. 

E. André. La fossette triangulaire caudale des Ârions 179 

H. DE Saussure. Analecta entomologica. I. Orthopterologica, avec la 

planche 9 183 

H. SuTER. Verzeichniss der Mollusken Zûrichs und Umgebung 251 

E.-F. Weber. Faune rotatorienne du bassin du Léman. 1" partie : 

Rhizota et Rdelloïda, avec les planches lOà 15 263 

iV° 4. Sorti de presse le 30 décembre 1898. 

E.-F. Weber. Faune rotatorienne du bassin du Léman. 2™* partie : 

Ploïma et Scirtopoda, avec les planches 16 à 25. 355 

PL DE Saussure. Analecta entomologica. L Orthopterologica. Appendice 787 



T^BLE DES AUTEURS 



PAR 



ORDRE ALPHABÉTIQUE 



André, E. 
Du Plessis, g. 
fuhrmann, 0. 
Hausmann, L. 
LoKioL (de), p. 
Meyer, h. 
Saussure (de), H. 

Id. 
Simon, E. 
Suter, h. 
Weber, E.-F. 

Id. 

Id. 



Fossette caudale des Arions 179 

Turbellaires de Vaud et Genève 119 

Taenia d'oiseau 407 

Trematoden der Sïisswasserfische 1 

Echinodermes 141 

Flagellaten 43 

Analecta entomologica 183 

Id. Appendice 787 

Faune arachnologique suisse 401 

MoUusicen Zûrichs 254 

Mâles de Rotateurs 91 

Faune rotatorienne, 1" partie.. 263 

Id. 2°^" partie 355 



Ueber Trematoden 



der 



Stlsswasserfische 



von 



Leopold HAUSMANN 

in Basel 



Hierzi.1 Tafel 1. 



Vorliegende Arbeit beschâftigte micli vom Mai 1895 bis 
Juli 1896 im zoologischen Institut der Universitât Basel. 

Es ist mir eine angenehme Pflicht meinem hochverehrten 
Lehrer Herrn Prof. Dr. Fr. Zschokke ftir die Anregung mich 
auf diesem Gebiete zu bethatigen^ fur das rege Interesse, 
welches er meiner Arbeit entgegenbracbte, sowie fiir den 
bewâhrten Rat, mit dem er mir stets zur Seite stand, meinen 
wârmsten Dank auszusprechen. 

Auch dem frtiheren Assistenten Herrn Dr. 0. Fuhrmann, 
der mich in technischer Beziebung in die Helminthologie ein- 
ftibrte, ftihle ich mich zu grossem Dank verpflichtet. 



Rev. Suisse pe Zool., T. 5. 1897. 



2 LEOPOLD HAUSMANN. 

I. 

FaiiBistiscli-liiûloïisclier Teil. 

A. Eiiileitende Bemerkuiigeii. 

Erst in den letzten Jahrzehnten sind die Parasiten der 
Stisswasserfische in faunistischer Beziehung von Zschokke 
(1884), PiESBERGEN (1886), Prenant (1886) u. a. einem 
eingehenderen Studium unterworfen worden, 

Bei Aufnahme der vorliegenden Arbeit war es mir ebenfalls 
besonders darum zu thun die Parasitenfauna der Fische, speciell 
der Fische aus Basels Umgebung, genauer kennen zu lernen. 

Es handelt desshalb der erste Teil der Arbeit hauptsâchlicb 
von den Verbâltnissen^ welche sich ftir das Vorkommen ento- 
parasitischer Trematoden in Fischen geltend machen kôiinen. 
Zum Zwecke deutlicher Uebersicht wurden statistische Tabellen 
beigegeben. 

Der zweite Teil wird eine eingehendere, anatomisch-histolo- 
gische Untersuchung einer neaen Species und einer neuen 
Varietât geben. Ebenso finden sich in demselben verschiedene 
Beobachtungen aufgezeichnet^ die ich noch an anderen von mir 
untersuchten Trematoden gemacht habe. 

Bevor ich zur eigentlichen Ausfûhrung der Arbeit ûbergehe, 
môgen noch einige Bemerkungen liber das Grebiet, die Methoden 
nnd die Objekte der Untersuchung Platz finden. 

a) Das Untersuchungsgebiet. 

Die von mir untersuchten Fische erwarb ich zum grôssten 
Teil lebend, indem ich dieselben von einigen Fischern Basels 
und der Umgebung bezog. Es entstannnen die meisten dem 



UEBER TREMATODEN DER SU8SWASSERFISCHE. 3 

Rhein. Sie wurden zum Teil bei Basel^ zum Teil bei Istein und 
Mumpf — letzterer Ort liegt in der ^'âhe von Rheinfelden — 
gefangen. 

Es war mir ferner ermôglicht, viele Eingeweide von Fischen 
zu untersuchen, deren Beschaffung ihrer Kôrpergrôsse wegen 
zu schwierig gewesen wâre. 

Die Untersuchung wurde auch im letzteren Falle nur an 
frischem Material unternommen. 

Ans der Menge der Parasiten, welcbe dabei zu Tage gefôr- 
dert wurden, habe ich nur die Trematoden berausgegriffeu. 
Die Resultate, welche ich zu gleicher Zeit an anderen Parasiten 
der Fische des angegebenen Untersuchungsgebietes erzielt 
habe, hoffe ich spàter verôffentlichen zu kônnen. 

b) Untersuchungsmethoden, 

Das lebende Material wurde in konzentrirter wâsseriger 
Sublimatlôsung, in Pikrinessigsaure oder in Sublimatessigsâure 
iixirt. Mit letzterer Lôsung erzielte ich besonders gtiustige 
Resultate. 

Nach DurchbehandluDg in der aufsteigenden Alkoholreihe 
ist fiir Fârbungen von Totalprâparaten nach meinen Erfah- 
rungen das Alaunkarmin dem Pikrokarmin vorzuziehen, jedoch 
fand ich letzteres fiir Durchfârbung von Cysten sehr giinstig. 
Es mtlssen dieselben jedoch einige Tage in der stark mit destil- 
lirtem Wasser verdtinnten Farbe gelassen werden. 

Ftjr Schnittprâparate wendete ich die bekannten Methoden 
an, wobei ich fand, dass, fur meine kleinen Objekte wenigstens, 
das Hsemalaun nach Meyer ein vorziigliches Fârbmittel sel. 

c) Untersuchungsobjekte. 

Die Fischfauna Basels setzt sich nach Leuthner (1877) aus 
38 Arten zusammen. Nach Fatio (1882) dagegen beherbergt 
der Rhein nebst seinen Zufliissen bei Basel 34 Fischspecies, 



4 LEOPOLD HAUSMANN. 

von denen Acipenser sturio, Petromyson marinus und SiUirus 
glanis nur zufâllig vorkommen. 

Von diesen Fischen liabe ich nun untersucht : Fetromy^on 
fluviatilis ; Anguilla vulgaris ; Alosa vulgaris ; Esox lucius ; 
Truttasalar, lacustris, fario ; Salmo salvelinus ; Thymallus vul- 
garis ; Gobitis harbatula ; Ghondrostoma nasus ; Phoximis laevis ; 
Sq_ualms cephalus, leudscus, Agassidi; Scardinius erythroph- 
thalmus; Alhurnus lucidus ; Blicca hjôrlcna; Ahramis brama; 
Gobio fluviatilis ; Barbus fluviatilis ; Tinca vulgaris ; Gyprinus 
carpio ; Lota vulgaris ; Gottus gobio ; Gasterosteus gymnurus ; 
Perça fluviatilis ; Acerina cernua und Lucioperca sandra. 

Von den angefiihrten 29 Arten untersuchte ich 1029 Exem- 
plare. Da ich aber die Beobachtung nicht auf aile Arten in 
gleich eingehender Weise ausdehnenkonnte, so wâhlte ich ans 
den verschiedenen Gruppen einzelne Reprâsentanten ans, denen 
ich dann eine besondere Aufmerksamkeit schenkte. 

Die Distomen, denn dièse sind die zahlreichsten Vertreter 
unter den von mir aufgefundenen Fischparasiten, sind folgende : 
Distomum angtisticolle, exspinosum, globiporum, farionis, nodu- 
losum, isopoj'-um, perlatum, tereticolle, appendiculatum, ocrea- 
tum, reflexum, varicum, ventricosum. 

Die tibrigen Trematoden, welche sich in den vorhin ange- 
fûhrten Wirteii noch vorfanden, sind: Gasterostomum fimbria- 
tum, Diplozoon paradoxum, Octocotylelanceolatwn, TetraoncJms 
îinguimlatus, letracotyle spec. ? 

Ausser diesen fand ich noch einige andere Trematoden, von 
denen es mir aus verschiedenen Grlinden unmôglich war, 
Diagnosen oder Bestimmuiigeu geben zu kônnen. 



UEBER TREMATODEN DER SUSSWASSERFISCHE. 



B. Der Einlliiss der Lebensweise des Wirtes anf seine 

Parasilen. 

a) Der Einfluss der Nahrung des Wirtes 
auf seine Schmarotzer. 

Allgemein nimmt nian gegenwârtig an, dass die Uebertragung 
der Larvenstadien der digenetischen Trematoden auf zweierlei 
Art erfolgen kann. Entweder wandern dieselben in den neuen 
Wirt aktiv ein, oder gelangen mit dem Wirt passiv auf den 
Hauptwirt, indem ersterer von letzterem aufgefressen wird. 
Die passive Uebertragung ist in der Regel die vorherrschende. 

Da nun die Stisswasserfisclie vielfach die Endwirte der Disto- 
men, denn dièse kommen bei meinen Beobachtungen besonders 
in Betracht, sind, so ist es von Interesse, den Einfluss der 
Nahrungsverhâitnisse der Fische auf besagte Schmarotzer nàher 
zu untersuchen, denn sobald wir wissen wie und von was sich 
ein Tier ernâlirt, so kônnen wir auch vermuten, welche Para- 
siten es beherbergen kann. 

Die Nahrung der Fische ist bei verschiedenen Gruppen ver- 
schieden. Man hat die Fische desshalb in dieser Hinsicht ein- 
geteilt in Garni voren, Omnivoren und Herbivoren. Susta 
(1888), der zum Zwecke der Fischzucht eingehende Studien 
îiber die Fischnahrung gemacht hat, untersçheidet Raubfische 
oder Fischfresser, Kleintierfresser und Griinweidetische oder 
Pflanzenfresser. 

Nun finden sich aber die verschiedensten Angaben tiber die 
Ernâhrungsweise ein und desselben Fisches,. so dass es oft 
schwer hait das Richtige zu finden. Ja oft sind dièse soweit 
reichenden Widersprilche in den Angaben, wie Susta (1888) 
erklârt, einfach nicht zu lôsen. 



LEOPOLD HAUSMANN. 



Nach meinen Untersuchungen, die sich ja hauptsâchlicli auf 
die Parasitenfauna beziehen, wâre es gewagt die untersuchten 
Fische nach ihrer Nahrung einzuteilen. Icli gebe hier desshalb 
eine Liste der von mir untersuchten Fische, welche der Ein- 
teilung, die Susta (1888) gibt, folgen wird : 



Raubfische 

Esox lucius L. 
Triitta fario L. 
Lota vulgaris Cuv. 
Perça fluviatilis L. 
Acerina cernua L. 
Lîicioperca sandra Cuv. 
Salmo salvelinus L. 



Pf/anzenfresser 

Squalius cephaliis L. 
Squalius leuciscus L. 
Scardinius erythrophthal- 
mus L. 



Kleintierfresser 

Thymalhis vulgaris Nils. 
Cobitis barbatula L. 
Chondrostoma nasus L. 
Phoxinus Isevis Ag. 
Squalius Agassizii Heck. 
Albiirnus lucidus Heck. 
Bîicca bjôrkna L. 
Abramis brama L. 
Gobio fluviatilis Cuv. 
Barbus fluviatilis Ag. 
Tinca vulgaris Cuv. 
Cyprinus carpio L. 
Cottus gobio L . 
Gasterosteus gymnurus Cuv 



Dass die Fische aller drei Nahrungsklassen mit Parasiten, 
speciell Distomen inficirt werden kônnen, zeigt folgende Wirts- 
tabelle : 



Parasit 

Distomum angusticolle 
>■> exspinosum 
y> globiporum 



» farionis 

■>■> nodulosum 

') isoponun 

■) perlatum 

9 tereticolle 

* appendiculatum Trutta salar. 

» ocrealum » » 

•) reflexum » » 

■> varicum >> » 

ventricosum Alosa vulgaris. 
Gasterostomum fimbriatum Lucioperca sandra. 



Wirt 

Cottus gobio. 

Barbus fluviatilis. 

Chondrostoma nasus ; Barbus fluviatilis; Squalius 

cephalus, ieuciscus ; Cobitis barbatula ; Scardinius 

erythrophthalmus. 
Thymalliis vulgaris. 
Perça fluviatilis. 
Barbus fluviatilis. 
Tinca vulgaris; Barbus fluviatilis. 
Esox lucius ; Thymallus vulgaris. 



UEBER TREMATODEN DER SU88WAS8ERFISCHE . 7 

Diplozoon paradoxiim Abramis brama, Cottus gobio, Gobio fluviatilis, Pho- 

xinus Isevis. 
Octocotyle lanceolatum Alosa vnlgaris. 
Tetraonchus unguiculatus Liicioperca sandra. 
Tetracotyle spec. ? Gobitis barbatula. 

Die Verteilung der Parasiten auf aile drei Nahrungsklassen 
ihrer Wirte liât Zschokke (1884) bei seinen Untersuchungen 
der Fische des Genfersee's schon bemerkt, wenn er schreibt : 
« Les Trématodes sont répartis assez régulièrement dans les 
différentes espèces des poissons. » Es ist dies auch leicht 
erklârlicli, denn die Uebertragung der Schmarotzerlarven kann 
auf aile moglichen Wege gescliehen. Inficirt kann also der 
pflanzenfressende Fiscli, sowie der kleintier- und fleischfres- 
sende Fisch werden. 

Betrachten wir dagegen den Grad der Infection, hauptsâchlich 
aber das Stadium, in welchem die entoparasitischen Trematoden 
angetroffen werden, so zeigen sich ftlr die drei Gruppen deut- 
liche Unterschiede. 

Von der Abteilung der Raubfische und Kleintierfresser bat 
die Untersucbung verscbiedener Species négative Resultate zu 
Tage gefôrdert. — Diejenigen Raubfiscbe dagegen, welclie von 
Trematoden behaftet waren, beberbergten nur geschleclitsreife 
Formen. Die Zabi, in welcher dieselben einen Wirt heimsuchen, 
ist eine ziemlicb hohe. 

Die Gruppe der Kleintierfresser lieferte bei meinen Unter- 
suchungen verschiedene geschlecbtsreife Trematodenarten und 
ein Larvenstadium. Die meisten Wirtsarten bargen Trematoden, 
allein es herrschte grosse Variabilitât in der Menge ihres Vor- 
kommens. 

Die Grimweidefische waren ebenfalls behaftet mit Trema- 
toden, jedoch waren dies fast durchwegs noch nicht geschlechts- 
reife Individuen und ebenso war die Zabi ihres Auftretens 
gering. 

Im Gegensatz zu diesen letzteren Befunden fâllt es auf, dass 



8 LEOPOLD HAUSMANN. 

die Raubfische nur entwickelte Trematoden beherbergen. Dièse 
Thatsache ist aber in der Natur der Nahrung begrîindet, indem 
die Raubfische meistens solche Fische verzehren, derén Trema- 
toden noch Larven sind und erst in den Râubern ihre vollstàn- 
dige Entwicklung erreichen. So nâhrt sich z. B. Perça fluvia- 
tilis, der Endwirt fur Distomum nodulosum Zed., von verschie- 
denen Cyprinusarten, welche Zwischenwirte fur dièse Schma- 
rotzerart sind. 

Die Kleintierfresser^ bis jetzt meistals Omnivoren bezeichnet, 
kônnen, wie wir gesehen haben, sowohl von entwickeiten als 
unentwickelten Trematoden bewohnt sein. Ohne Zweifel lâsst 
sich das aus der Mannigfaltigkeit ihrer Nahrung erklâren. 

Die Pflanzenfresser sind fast nur von Larvenstadien der 
Trematoden bewohnt und auch dièse sind wenig zahlreich. 
Infolge der von den ûbrigen Nahrungsweisen abweichenden 
Ernâhrung mit pflanzlicher Kost ist es wahrscheinlich, dass die 
Trematoden, welche in einen Grunweidefisch gelangen, nicht 
die Bedingungen finden, welche sie zu ihrer voUstândigen Ent- 
wicklung benôtigen. Sie gelangen infolge dessen nicht zur 
Eiproduction. Dies fand ich z. B. ftlr Distomum globiporum Hud. 
aus Squalius cephalus, Squalius leuciscus und Scardinius ery- 
throphthalmus. Es zeigten die Distomen nicht nur geringere 
Kôrpergrosse als in andern Wirten, auch die Eibildung war 
last nie eingetreten. Nur ein einziges Mal fand ich einen 
geschlechtsreifen d. h. fortpflanzungsfâhigen Wurm. 

Es darf damit keineswegs angeuommen werden, dass die 
genannten Fische nicht zu den Wirten des Distomum globi- 
porum Rud. gezâhlt werden sollen. Dies wiirde durch den regel- 
mâssigen Befund widerlegt, denn ich traf besagtes Distomum im 
Juni und im September in Squalius cephalus ; ebenso findet sich 
in der Liste, welche Zschokke (1884) aufstellt, dièse Species 
fur den gleichen Wirt im Juni und August verzeichnet. 
Aus diesen Erôrterungen geht also folgendes hervor : 



UEBER TREMATODEN DER SUSSWASSERFISCHE. 9 

Aile FiscJie, seien sie nun Pflanzen- oder Tierfresser, konnen 
den Trematoden dis Wirt dienen. Der Mnfluss der Nahrung 
des Wirtes auf seine Sckmarotser macM sich jedoch dadurch 
geltend, dass BauhfiscJie nur gescMecMsreife, Pflanzenfresser 
meist nur imentivickelte, Kleintierfresser dagegen sowohl junge 
als erwachsene Trematoden heherhergen. 

b) Der Einfluss der Temperatur auf Wirt 
und Schmarotzer. 

Die Mehrzahl der Parasiten wird dem Wirte durch die 
Nahrung zugeftlhrt. Das Nahrungsbedtirfniss aber ist bei der 
Gesamtheit der Siisswasserfische von der Jahreszeit abhângig. 
Es fragt sich desshalb^ in welcher Weise die Jahreszeiten bezw. 
die Temperaturverhâltnisse bei der Infektion der Fische mit 
Trematoden mitspielen. 

Indem ich meine Beobachtungen ausftihre, verweise ich vor- 
erst auf die dem Ende des faunistisch-biologischen Teiles ange- 
fîigte Tabelle, in welcher ich meiue Befunde nach den Monaten 
eingetragen habe. Ein Blick auf dieselbe geniigt um zu zeigen, 
dass die Artenzahl der Parasiten in den Sommermonaten, von 
Ende Juni bis Anfang September, bedeuteud grôsser ist als in 
den iibrigen, kâlteren AConaten. Fur einzelne Fischarten zeigt 
sich allerdings in den heissesten Monaten auch eine Arten- 
reduktion ihrer Parasiten. Das verminderte Auftreten von 
Trematoden in der kâlteren Jahreszeitl âsst, wie dies schon gethan 
worden ist, untriiglich darauf schliessen, dass die Temperatur 
nicht nur auf den Wirt sondern auch auf dessen Schmarotzer 
einen Einfluss ausûbt. 

Seligo (1891) berichtet uns, dass das Nahrungsbedtirfniss 
der Fische abhângig ist von der Wasserwârme, « In kaltem 
Wasser kônnen die Fische wochenlang, ja manche Arten 
monatelang ohne Nahrung bestehen. Viele Cypriniden nehmen 
im Winter auch im Freien keine Nahrung zu sich ; der Karpfen 



10 LEOPOLD HAUSMANN. 

z. B. frisst nur, wenn das Wasser mindestens 9° C. Wârme hat. 
Bei der Bachforelle und anderen Raubfischen ninimt zwar die 
Fresslust im Winter ab, hôrt aber niclit vôllig auf. Die Forelle 
lâsst auch im Sommer in der Ernâhrungnach^ wenn die Wasser- 
temperatur liber 25° C. steigt. » 

Dièse ScMlderung der Temperatureinfliisse auf die Ernâhrung 
der Fische deckt sich zum grôssten Teil mit dem, was ich vom 
parasitologischen Standpunkt ans zu scbliessen vermag. Einige 
Beispiele mogen dies noch deutlicher zeigen. Von 137 Barben, 
die ich in 7 Monaten untersuchte, lieferten die Exemplare von 
6 Monaten Trematoden. Im Januar, der auch unter die vor- 
genannten 7 Monate zu rechnen ist, konnte ich solche nicht 
finden. 

Bei 73 Nasen, welche ich in 9 Monaten ôffnete, fand ich in 
8 Monaten regelmâssig Bistomwn glohiporwm Rud., im Januar 
konnte ich niemals das Vorhandensein irgend einer Distomum- 
species constatiren. 

In 8 Monaten waren 73 Alet Gegenstand meiner Untersu- 
chung. Wâhrend der drei aufeinanderfolgenden kàlteren Mo- 
nate Januar, Februar und Mârz fand ich kein einziges Exem- 
plar mit Trematoden inficirt. 

Nur beim Flussbarsch, dessen Nahrungsaufnahme sich 
wâhrend der kalten Jahreszeit imr reducirt, nicht aber ganz 
eingestellt wird, fand ich auch im Januar dieselben Trematoden 
Avie in anderen Monaten. 

Dessenungeachtet wird die folgende Behauptung al s richtig 
erachtet werden mûssen : Ba mit Eintritt der kàlteren Jahres- 
zeit die Fische keine oder nur sehr ivenig Nahrung zu sich 
nehmen, so macht sich auch in dieser Zeit ein Mangel an Fisch- 
trematoden hemerkhar, ehenso dilrfte hei jenen Fischen, die in 
Folge der zu grossen Wasserwarme keine Nahrung zu sich 
nehmen, auch ein Einfluss auf den Bestand der Trematoden 
ausgeiiht tuer den. 



UEBER TREMATODEN DER SU8SWASSERFISCHE. 11 

c) Einfluss der Fortpflanzungsperiode des Wirtes 
auf seine Schmarotzer. 

Das geringe Auftreten oder Fehlen von Trematoden in 
Fisclien zu bestimmten Zeiten des Jahres hat auch noch andere 
Grlinde. Die Zeit der Fortpflanzung nâmlich maclit ihren Ein- 
fluss auch auf die Schmarotzer geltend. 

Ein hiesiger Fischzilchter, Herr Friederich Glaser Sohn, 
teihe mir in freundhchster Weise mit, dass die Forellen, die er 
hauptsâchUch zUchtet, wâhrend der Laichzeit weniger Nahrung 
als sonst zu sich nehmen, dagegen sollen dieselben nach dieser 
Période eine ausserordenthche Gefrâssigkeit zeigen. Vielleicht 
lâsst sich diesêr Befund verallgemeinern, es wâre damit erklârt, 
wesshalb die Stisswasserfische wâhrend der Laichzeit einen 
geringeren Trematodenbesiand aufweisen als sonst. 

So hat z. B. ZscHOKKE (1889, 1891) nachgewiesen, dass die 
Parasitenzahl von Trutta salar nach Arten und Individuen ihr 
Minimum wâhrend der Laichzeit erreicht. Dies ist aber gerade 
die Zeit, in welcher der Hheinsalm keine Nahrung zu sich 
nimmt. 

Da ich dièse Verhâltnisse auch bei meinen Untersuchungen 
stets berticksichtigt habe, so gebe ich zuerst eine Tabelle, in 
welcher die Laichzeit der von mir untersuchten Fische nach 
Fatio's (1882, 1890) vorzughchem Werke graphisch darge- 
stellt ist. 



12 



LEOPOLD HAUSMANN. 



o 



CD 
1-5 



O 

-a 



Si. 



n 


n 


H 


W 


o 


=< 




» 






H-' 


^ 




1^ 


o 


O- 


Cfl 


3 


fa 


s 




c 


<: 




O 


c« 


s 


!=: 


>— j 


o 


OQ 


S 




?u 


?5 


-î^ 



1> 

su 



5^ 



(y2 ca; 



o 



o 



?= 2^ 3 !=. ■ -: 



B 



t- 
o 

es 

< 



^. PC^Cr^COfûr- 



O s: s^ r 



o" 



:£• 5= 



s s: 






o 

CD 






O 

o" 
3 

a 






Cfq 

S5 



CD 

O 

sa 

1=2 



?= c» ^ ^3 



— . sa 



O 



t/3 






5 

s: 



05 



a 
s: 
a 

y 

-s 

a 

-3 



a: 

;5 



-3 



a 



s; 



s: 



s: 



co 

■53 



«a 

o 

«B 

-a 

o 

»; 

CD 

3 
"^ 

N 
C6 

3 



UEBER TREMATODEN DER SUSSWASSERFISCHE. 13 

In dieser Liste sind die Wanderfische und diejenigen Stiss- 
wasserfische, welche in keinem der Laichmonate untersucht 
worden sind, weggelassen. 

Vergleichen wir dièse Zusammenstellung mit dem ani Ende 
des ersten Teiles der Arbeit gegebenen Verzeichniss der Trema- 
todenfunde nach den Monaten eines Jahres, so fâllt sofort auf, 
dass gewisse Fische in den Laichmonaten ûberhaupt keine 
Trematoden besitzen, andere dagegen weniger Arten als sonst 
lieferten. 

Esox lucius z. B. beherbergt von Ende Februar bis Ende Mai 
keine Trematoden. Perça fluviatilis, deren Laichzeit in die 
Monate April und Mai fâllt und sich auch in den Juni erstrecken 
kann, fand Zschokke (1884) im April und Juni ohne Parasiten; 
dagegen fand er im Mai in besagtem Wirt eine Trematoden- 
species. 

Auch ich habe im Juni in Ferca fluviatilis nichts gefunden. 

So liesse sich fur aile oben angegébenen Fische eine mehr oder 
weniger starke Rediiktion im Aitftreten der entoparasitischen 
Trematoden wàhrend der Laichzeit nachiveisen ; immer àber ist 
dieselbe hegrûndet in dem verringerten Nahrungshedilrfniss der 
Fische wàhrend der Fortpflan^ungsperiode. 

d) Einfluss des Wohnortes des Wirtes 
auf seine Schmarotzer. 

Eine andere aussere Bedingung, welche fiir die Parasiten- 
fauna eines Fisches nicht ohne merklichen Einfluss ist, haben 
wir in der Beschaffenheit des Médiums zu suchen, in welchem 
der Parasitentrâger lebt. Dass dasselbe an verschiedenen 
Orten verschieden sein wird, ist leicht einzusehen. Das Leben 
im See ist ein anderes als im Fluss, das Wohnen im Teich ein 
and ères als im Aquarium. 

Wie mir Herr Glaser mitgeteilt hat, so nehmen viele Sliss- 



14 LEOPOLD HAUSMANN. 

wasserfische in der Gefangenschaft keine Nahrung zu sich. 
Dies fand ich auch bestâtigt, nachdem ich den Darmtractus von 
Fisclien, die lângere Zeit im Aquarium gelebt hatten, vollstândig 
leer antraf. 

Das kann nun nicht ohne Einfluss auf die Parasiten bleiben. 
In der That weist schon Monticelli (1888) darauf hin, dass 
die meisten Plagiostomen nach-lângerem Aufentbalt im Aqua- 
rium ihre Sdimarotzer verlieren. Ebenso bat Zschokke (1889) 
die Beobachtung gemacht, dass « sonst parasitenreiche Meer- 
fische der verschiedensten Art, in der Gefangenschaft einer 
Hungerkur unterworfen, verbâltnissmâssig schnell ihrer Darm- 
schmarotzer verlustig gehen ». 

Es taucht nun die Frage auf, ob die Parasiten selbststândig 
auswandern oder ob sie mit der Entleerung des Darmkanales 
nach aussen befôrdert werden. Es ist beides moglich. 

Von einem Auswandern der Trematoden berichtet Braun 
(1890). Er bat beobachtet, dass aus Frôschen, deren Wohnort 
verândert worden war, Bistomum cylindriaceum Zed. auswan- 
derte. Die Tierchen liessen, vermutlich zum Zwecke der Erhal- 
tung der Species, massenhaft Eier frei werden. 

Ebenso erwâhnt Looss (1894), dass Bistomum tereticoUe 
Rud. und nodulosum Zed. ibren Wirt verlassen, jedoch erst 
wenn derselbe todt ist. Auch ich machte die Beobachtung, 
wenn auch nicht an Distomen, so doch an Tsenien, dass solche 
aus lebenden Stichlingen im Aquarium auswanderten. 

Wir diirfen also annehmen, dass ein Fisch seinem freien 
Leben entrûckt, und in Gefangenschaft gehalten, infolge Ein- 
stellens der Nahrungsaufnahme seine Trematoden verlieren 
kann und zwar oft durch eine Auswanderung derselben. 

Fiir die Verbreitung der Trematoden ist auch die geogra- 
phische Lage des Wohnortes des Wirtes von Wichtigkeit. 

In dieser Beziehuug hat zuerst R. Leuckart (1863) Unter- 
suchungen angestellt. Er fand dabei, dass die geographische 



UEBER TREMATODEN DER SÛSSWA8SERFISCHE. 15 

Verbreitung der menschlichen Parasiten weniger durch den 
Menscheii, als durch die Zwischenwirte seiner Schmarotzer 
bedingt ist. 

Fiir Fischparasiten ist Prenant (1886) zu folgendem Schluss 
gelangt : « La distribution géographique d'un ver parasite a pour 
facteurs celle du poisson, son hôte, et celle de la pâture de cet 
hôte. » 

Durch meine Untersuchungen glaube ich annehmen zu mtis- 
sen, dass der geographischen Verbreitung gewisser entopara- 
sitischer Trematodenarten eine Grenze gezogen ist 

Manche Arten sind an einem Orte selten oder gar nicht zu 
treffen, die sich sonst an anderen Stellen regelmâssig vorfinden, 

Bistomum tereticoïle Rud. fand JuRiNE (1823), der ohne 
Zweifel Hechte des Genfersees untersucht hatte und Zschokke 
(1884), der dasselbe that, in besagten Fischen sehr hâufig, 
dagegen traf Prenant (1886) bei Durchsuchung von 51 Fluss- 
hechten dasselbe Distomum nur dreimal an. Er vermutet dess- 
halb, dass Distomum tereticoïle Rud. in Hechten, welche grossen 
Seen entstammen, weit hâufiger ist als in Flusshechten. 

Dasselbe Distomum findet sich ausserdem noch in anderen 
Fischen des Genfersees, in der Basler Fischfauna scheint es 
jedoch nur als Bewohner des Hechtes aufzutreten, wenigstens 
fand ich es nur in diesem Wirt und zwar in 36 Exemplaren 
7 Mal. 

Auch von Distomum folium Olfers liesse sich Aehnliches 
sagen. Wâhrend es in den Fischen des Genfersees selten ver- 
misst wird, fand ich es in der Basler Fauna tlberhaupt nicht. 

So bleiben also selbst gesetzmâssige Trâger eines Distomum's 
in bestimmten Gegenden von ihrein Schmarotzer ganz verschont 
und daran ist allein die geographische Verbreitung des 
Zwischenwirtes des Parasiten schuld. 

Zwischenwirte der Fischtrematoden sind meistens Mollusken. 
Nun ist aber gerade die Molluskenfauna von Ort zu Ort variabel 



16 LEOPOLD HAUSMANN. 

und demnach muss auch die Verteiluiig der Zwischenwirte der 
Fischtrematoden und damit die Trematodenfauna der Fische 
iiberhaupt in den verschiedenen Gegenden eine verschiedene 
sein. 

Ber WoJmort eines Fisches-, um noch kurz zusammenzu- 
fassen, ist nicht ohne JEinfluss auf seine Schmarotzer. Ein Fiscli, 
aus dem Freien z. B. in die Gefangenschaft gebracht, verliert in 
der Begel seine Parasiten infolge Einstellens der Ernâhrung. 

Mit der geograpMschen Lage des WoJmortes eines Fisches, 
àndert sich auch seine Parasitenfauna und mvar ist dièse Aende- 
rung hedingt durch die geographische Verteilung der Zwischen- 
ivirte der Parasiten. 

C. Yerschiedeiie biologisclie Bemerkungen. 
a) Die gegenseitige Verdraengung der Parasiten. 

Es ist eine bekannte Thatsache, dass ein Fisch verschiedene 
Schmarotzer zugleich beherbergen kann ; dass aber das Ein- 
dringen der einen eine Verdràngung der anderen zur Folge 
haben kann, ist bis jetzt noch wenig beachtet worden. 

Pkenant (1886) z. B. spricht von einera Antagonismus des 
Triœnophorus und des Ecîiinorhynchus ; ich kann Aehnliches 
von Echinorhynchus und Bistomum berichten. 

Die 137 von mir untersuchten Barben nâmlich lieferten nur 
neun Mal Distomen, die ûbrigen waren zumeist mit Echino- 
rhynchen behaftet und zwar in solchem Maasse, dass der Darm 
von ihnen vôllig « gespickt » war. Wo nun ein solch, masse n- 
haftes Auftreten der Echinorhynchen stattfand, waren die 
Distomen zurûckgedrângt und vertrieben. Dass die beiden 
Formen Uberhaupt nicht miteinander leben konnen, soll damit 
nicht gesagt sein ; immerhin fand ich, dass, hei Vorhandensein 
einer grossen Menge von Echinorhynchen, Bistomen zu gleicher 



UEBER TREMATODEN DER SÛSSWASSERFISCHE . 17 

Zeit nicht zu finden ivaren, îvdhrend letdere dann in grosser 
Zalil auftraten, ivenn die Echinorhynchen sich mtr spdrlich 
zeigten. 

Zum Beweis kann icli noch ein weiteres Beispiel anftihren. 

Bei 134 Aesclien, die mir zur Beobachtung vorlagen, stellten 
die Ecliinorhynchen immer ein grosses Contingent zum Para- 
sitenheer dieser Fische. Nur acht Mal fand icli Distoraen, mit 
denen stets nur wenige Echinorhynchen zusammen waren. 

b) Das gesetzmsessige Auftreten der Trematoden. 

Durch eine Vergleichung der Angaben ûber Trematoden- 
funde habe ich mich tiberzeugt, dass sich die Individu enzahl, in 
welcher eine Trematodenspecies ihren Wirt bevôlkert in ganz 
gesetzmâssigen Grenzen hait. 

Gewisse Arten treten nur einzeln auf, andere in grôsserer 
Anzahl und wieder andere in Massen. So findet sich z. B. 
Distomum tereticoUe Rud. meist nur in Gruppen von 4 bis 
5 Individuen zu gleicher Zeit in demselben Wirt. Das Maximum 
der Individuenzahl tiberschreitet 15 nicht. Ich ûbergehe dabei 
allerdings Jurine's (1823) Angaben, wonach er bis 30 Exem- 
plare von Distomum tereticoUe Rud. zugleich gefunden haben 
v^ill. 

Auch Distomum isoporiim Looss scheint die vorhin ange- 
gebene Maximalzahl nicht zu ûberschreiten, wenigstens fand 
ich es nur einmal in 11 Exemplaren in demselben Wirt. 

Distomum farionis Mûller ist ebenfalls bis jetzt nur in 
geringer Zabi in ein und demselben Wirt gefunden worden. 
Trotzdem es allgemein als ftir Salmoniden typisch angenommen 
wird, fôrderte ich es aus 134 Aeschen nur zwei Mal in der 
Zabi von zwei bis drei zu Tage. 

Aehnliches lâsst sich von Distomum glohiporum Rud. sagen. 
Ich batte Gelegenheit viele Cypriniden, deren typischer Schma- 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 2 



18 LEOPOLD HAUSMANN. 

rotzer Distomum glohiporum^ud. ist, zu imtersuchen, niemals 
aber fand ich es in grosser Zabi beisammen, was auch mit den 
Angaben verschiedener Autoren stimmt. 

Wâhrend die bis jetzt genannten Distomen einzeln oder nur 
in geringer Anzahl miteinander vorkommen, bevôlkern andere 
Arten wie DistomumperlatumY. Nordm. und Distomum nodu- 
losum Zed. den Darm ihrer Wirte in grossen Massen. Vom 
ersteren fand ich bis zu 50 Individuen in demselben Wirt ; von 
Distomum nodulosum Zed. dagegen zâhlte ich im Darm einer 
einzigen Perça fluviatilis 100 Exemplare. Ob auch hier eine 
Gesetzmâssigkeit des Vorkommens herrscht, vermag ich nicht 
zu entscheideu ; sicher ist nur, dass sich die Zahl der in einem 
Wirte zugleich schmarotsenden Individuen gewisser Bistomen- 
arten in gesetsmàssigen Grenzen liait. 

c) Das Vorkommen der Trematoden. 

Was die Menge betrifft, in welcher ich Trematoden in der 
Basler Fischfauna gefunden habe, so lâsst sich nur sagen, dass 
die Fische des Kheines bei Basel verhàltnissmâssig arm an 
Saugwîirmern sind. Aus 1029 Fischen erhielt ich bei meinen 
Untersuchungen nur 18 Trematodenarten. 

PiESBERGEN (1886), der die Fischfauna Tiibingen's unter- 
sucht hat, kommt fur jene Gegend zu demselben Ergebniss. 

Die genaueren Verhâltnisse werden aus folgender Tabelle 
ersichtlich sein. 



UEBER TREMATODEN DER SUS8WASSERFISCHE. 



19 



fi/amen der untersuchfen Fische 



Anzahl 

der 

Exemplare 



Anzahl der 
inficirten 
Exemplare 



Procente 

der 
Infection 



1 . Petromyzon fluviatiiis 

2. Anguilla vulgaris 

3. Alosa vulgaris 

4. Esox lucius 

5. Trutta salar 

6. Trutta laciistris 

7. Trutta fario 

8. Salino salvelinus 

9. Thyrnallus vulgaris , 

10. Cobitis barbatula 

11 . Chondrostoma nasus 

12. Phoxinus lœvis 

13. Squalius cephalus 

14. Squalius leuciscus 

15. Squalius Agassizii 

16. Scardinius erythrophlhalmus 

17 . Alburnus lucidus 

18. Blicca bjôrkna 

19. Abramis brama 

20. Gobio fluviatiiis 

21 . Barbus fluviatiiis 

22. Tinca vulgaris 

23. Cypriijus carpio 

24. Lota vulgaris 

25. Cottus gobio 

26. Gasterosteus gymnurus 

27. Perça fluviatiiis 

28 . Acerina cernua 

29. Lucioperca sandra 



1 




4 


— 


1 


1 


36 


7 


20 


13 


1 


— 


15 


— 


6 


— 


134 


8 


33 


3 


73 


18 


45 


3 


73 


2 


84 


4 


20 


— 


32 


1 


11 


— 


11 


— 


26 


7 


19 


2 


137 


9 


39 


21 


50 

1 

50 


— 


4 


32 


— 


60 


8 


8 


— 


7 


6 



/o 

100 
19.4 
65 



6 
9 

24.6 
6.6 

2.7 
4.8 



27 
10. o 

6.6 

o4 



8 
13.3 

86 



Von den 1029 Fischen, die ich untersucht habe, waren also 
117 Individuel!, d. h. ll,4''/„, mit Trematoden behaftet. 

Da es nicbt ohne Interesse ist zii wissen, welche Organe von 
diesen Parasiten im Wirt bewohnt werden^ so will ich hier die 
nachfolgende Zusammenstellung anfûgen. 



20 



LEOPOLD HAU8MANN. 



Paras/'t 



Aufenihaltsori 



Distomum angusticolle . . . . 

» exspinosum . . . . 

» globipoi'îim 

» farionis 

» nodulosum 

» isoporum 

» perlatuin 

» tereticoUe 

» appendicuhUum . 

» ocreatum 

» reflexmn 

» varicum 

» ventricosum . . . . 
Gasterostomum fimhriatum 
Diplozoon paradoxum .... 
Octocotyle lanceolatum .... 
Tetraonchus unguiculatus . 
Tetracotyle spec. ? 



Intestinuin 



Oesophagus, Ventrikel 
Inlestiimm 
Ventrikel 

E 

Ventrikel, Intestinum 

» » 

Intestinum 

Branchien 

» 

Ad 

Peritoneum in caps. 



Aus Vorstehendem ergibt sich, dass das Intestinum der 
Hauptaufentlialtsort der entoparasitischen Treraatoden der 
Susswasserfische ist. 

d) Die Lebensdauer der Trematoden ausserhalb 

ihrer Wirte. 



Durch einige Versuche habe ich der Frage nâher zu treten 
gesucht, wie lange wolil die Distomen ausserhalb ihrer Wirte 
zu leben im Stande sind und wie weit das Sauerstoffbedûrfniss 
dieser Wtirmer reiche. 

Letzteres war mir von besonderem Interesse, da bereits 
BuNGE (1883, 1890) erfolgreiche und wichtige Versuche liber 
den Sauerstoffbedarf anderer Darmparasiten vorgenommen hat. 

Die Zalil meiner Versuche ist allerdings eine geringe, dennoch 
telle ich uieine Resultate in Ktirze mit. 



UEBER TREMATODEN DER StlSSWASSERFISCHE. 21 

Als Yersuchsobjekt diente rair Dlstomum glohiporum Rud, 
Yon acht Exemplaren lebten die vier, welchen der Sauerstoff 
voUstândig entzogen worden war, drei bis vier Mal 24 Stimden, 
wàhrend die anderen vier, denen es an Sauerstoff nicht fehlte, 
nur zwei Mal 24 Stunden weiter lebten. Dièse letzteren waren 
in gewôhnliclies Brunnenwasser gelegt worden. 

Frische Exemplare desselben Distomum blieben, in 1 "/o 
Kochsalzlôsung gebracht, nach Sauerstoffentzug ftinf Mal 
24 Stunden am Leben, ohne Entfernung des Sauerstoffes jedoch 
nur drei bis vier Mal 24 Stunden. 

Ausserdem behielten sâmtliche Versuchsobjekte in sauer- 
stofffreien Medien nicht nur ihre Lebhaftigkeit, sondern auch 
ihre Farbe langer bei als die andern. 

Andere Distomen scheinen nocli lebenszâher zu sein als 
Distomum glohiporum Rud. ; so erhielt J. yan Beneden (1858) 
acht Tage lang Distomum tereticoUe Rud. in Wasser lebend. 

JuRiNE (1823) will sogar dasselbe Tier einen Monat lang 
ausserhalb des Wirtes lebend befunden haben. 

Die Richtigkeit dieser Angabe kônnten nur weitere Versuche 
beweisen, dagegen stimmen meine Resultate mit denen von 
BuNGE (1883, 1890) tiberein, wonacli sich hei Mitoparasiten 
der Sauerstoff hedarf auf ein Minimum reducirt. 



22 



LEOPOLD HAUSMANN. 



Tabelle der Ergebnisse an Trematoden 



Untersuchte Fische 



Mai 



Juni 



Juli 



August 



September 



1. 



6. 

7. 

8. 

9. 
10. 
Jl. 
12. 
13. 
14. 
15. 
16. 
17. 
IH. 
19. 
20. 
21. 



2:]. 



25. 
26. 
27. 

28. 
29. 



Ësox lucius 

ïrutta fario 

Salmo salvelinns 

Thymallus vulgaris 

Cobitis barbatula 

Chondrostoma nasus 

Phoxinus Isevis 

Squalius cophalus 

Squalius leuciscus 

Squalius Agassizii 

Scardinius erythrophthalm 

Alburnus lucidus 

Blicca bjôrkna 

Abramis brama 

Gobio fluviatilis 

Barbus fluviatilis 

Tinca vulgaris 

Cypriiius carpio 

Lota vulgaris 

Cottus gobio 

Gasterosteus gymnurus 

Perça fluviatilis 

Acerina cernua 

Luci perça sandra 

Anguilla vulgaris 

Alosa vulgaris 

Trotta salar 

Triitta lacustris 

Petromvzon fluviatilis 



+ 



Distonaum tarionis 



Dislomam globiporum 



+ 



Distomum globiporuni 
,, isoporum 



DiïtoaiDni tereticolle 



+ 



+ 



SistomaiD globiporam 



Distomam globiporom 



+ 



Distomum tereticolle 
+ 

DistomuiD fariODis 
tereticolle 

+ 
Distomum globiporam 



- I 



Siploioou paradoium 

Distomum isoporum i 

-L 
I 

+ 

Diplozoon paraduxum 

+ 



Distomum ocrealum 
„ varicura 
reflexum 
appendiculat. 



+ 



Distomom globiporum 

+ 

Diploz.OD piradoxum 
Dist. globiporum 
,, eïspiuosnm 
isoporum 

+ 

+ 

+ 

+ 

+ 
Gasterost. flmbriatom 

+ 

Ilist. appendiculatum 



+ 



+ 

Dist. globiporam 
îetracotjle spec? 

Dist. globiporum 
Diplozoon paradoxum 



+ 

+ 



+ 

+ 
Ulsl. isoporum 

+ 

Dist. angaslicoll 

+ 
Dist. Dodniosam 

+ 



+ 
+ 



Dist. globiporum 
Dist. globiporam 

+ 
+ 

+ 
+ 

Dist. perlatum 
+ 



+ 

4- 

Gasterost. (imbriatum 



Dist. appeuiliculatum 



Zeichenerklarnng : -J- tiiitersucht, aber 



'■] 



UEBER TREMATODEN DER SUS8WA8SERFISCHE. 



23 



in den einzelnen Monaten. 








Oktober 


November 


Dezember 


Januar 


Februar 


Màrz 


April 


Dist. terelico.le 


+ 


— 


+ 
+ 
+ 


— 


+ 


— 


+ 


— 


— 


— 


— 


— 


+ 


+ 


— 


+ 


— 


— 


— 





Dist. dlobiporum 


— 


+ 


— 


Dist globiporum 

+ 
+ 


Disl. globiporum 


— 


+ 


— 


+ 


+ 


— 


— 


Dist. globiporum 


— 


— 


+ 





— 


— 


+ 


, 


+ 


+ 


+ 


__^ 


— 


+ 

+ 


^~" 


z 


— 


+ 





— 


+ 


DiplozooD paradoxum 


— 


Dipl. paradoium 


Dist. isoponim 
Dipl. paradoium 




— 


+ 


+ 


— 


— 


— 


— 


— 


Dist. eïspiDosuin 
,, perlatum 


— 


+ 


— 


Dist. globiporum 


— 


— 


, — 


Dist. perla'um 


+ 


Dist. lerlatum 


— 


— 


+ 


+ 


+ 


+ 


-1- 


— 


— 




— 


— 


— 


— 


+ 


— 


— " 


— 


— 


— 


— 


+ 


— 


Dist. Dodulosum 


+ 





Dist. nodulosani 


+ 


-- 


— 


+ 


+ 


Gast. limbnatnm 


— 





Tetraoncbus unguiculatu» 


Gast. limbriatam 
Tetraonclius unguiculalus 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


Dist. ïêDtricosom 
Octocol.'le .anreolatum 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


+ 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


+ 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


— 


+ 


frei von Treniatoden ; — nicht untersncht. 









24 LEOPOLD HAUSMANN. 



n. 

Spezifiller Teil. 

1. JDistomuni angusticoUe nov. spec. 

Fig. 1—3. 

Allgemeines und ?eussere Kœrperform. Dièses Disto- 
mum habe ich (1896) im Intestinum zweier CoUus gohio L. am 
30. August 1895 gefunden. Die ûbrigen der von mir unter- 
suchten 39 Groppen beherbergten dieseii Scbmarotzer nicht. 

Distomum angusticoUe ist dem Subgenus DicrocœUmn Duj. 
zuzuteilen, d. b. denjenigen unbewaffneten Distomen, welche 
einen Darm mit einfacben, verlângerten Scbenkeln besitzen, 
deren Bauchsaugnapf den Mundsaugnapf an Grosse iibertrifft 
und ohne gestielt zu sein docli etwas tlber die Bauchflâche her- 
vorragt. In diesem Subgenus ist es denjenigen Formen anzu- 
reihen, deren Hoden hinter den Uterusschlingen gelegen sind. 
Da die neue Art von ihren nâcbsten Verwandten in verschie- 
denen Punkten wesentlich abweicbt, so werde ich eine kurze 
Bescbreibung folgen lassen, Ich schlage vor die neue Species 
Distomum angusticoUe zu nennen. 

Was die Gestalt dièses Wurines anbetrilït, so zeichnet er 
sich besonders dadurch aus, dass dem kurzen, etwas gebogenen 
schmalen Halsteil ein bedeutend breiterer, in gerader Riclitung 
verlaufender Korper folgt, welcher ara Hinterende ovalartig 
abgerundet ist. Dièses ist auch in den Maassen ausgedriickt. 

Die Lange des ganzen Tieres betrâgt 1 ,5 mm., die Breite um 
den Pharynx 0,13 mm. und bei den Hoden 0,30 mm. 

Ein auffallender Unterschied ist in der Grosse der beiden 
Saugnâpfe gegeben. Der Durchmesser des Mundsaugnapfes 



UEBER TREMATODEN DER StlSSWASSERFISCHE. 25 

betrâgt 0,09 mm,, derjenige des Bauchsaugnapfes dagegen 
0,22 mm. 

Die Farbe des Tieres ist weisslich-grau. 

Kœrperdecke. Die Haut von Distomum angusticoUe ist glatt 
und liegt dem ganzenKôrper fast gleichmâssig an. Es lassen sicli 
an ihr zwei Schichten deiitlich unterscheiden. Die âussere ist 
hyalin, wàhrend die innere eine feinkôrnige Masse darstellt. 

Saugnsepfe. Die Maasse dieser Haftapparate sind bereits 
oben angegeben worden, es ist ans ibnen ersichtiich, dass der 
Bauchsaugnapf doppelt so gross ist als der Kopfsaugnapf. 

Auf die Morphologie und Histologie der Saugnâpfe gehe ich 
nicht nâher ein, da hiertiber schon ausftihrliche Beschreibungen 
existiren und Distomum angusticoUe in dieser Hinsicht nicht 
vom Allgemeinen abweicht. 

Ich môchte nur noch auf die Einlagerung grosser Zellen im 
Kopfsaugnapf aufmerksam machen. Es wurden dieselben schon 
von andern Arten beschrieben, jedoch wissen wir bis heute 
nicht, welche Bedeutung dieselben haben. 

Verdauungssystem. Auf den Mundsaugnapf folgt, durch 
einen kurzen Vorhof getrennt, der 0,06 mm. breite muskulôse 
Pharynx. Derselbe ist wohl ausgebildet und zeigt aussen eine 
Lângsmuskulatur, an die sich eine Schicht von Ringmuskeln 
reiht. Nach innen wird der Pharynx von einer cuti cul aartigen 
Membran begrenzt. Auch im Pharynx sind einige jener grossen 
Zellen fraglicher Natur eingebettet. Nach unten zu ist er abge- 
rundet. 

Der Oesophagus ist 0,016 mm. breit und 0,05 mm. lang^ der- 
selbe lâsst seinen Zusammenhang mit dem Pharynx und dem 
Vorhof deutlich erkennen. Besonders stark ist die Ringmusku- 
latur desselben ausgebildet, jedenfalls zu dem Zwecke die auf- 
genommene Nahrung in die beiden Darmschenkel zu treiben. 
An der Ursprungsstelle dieser beiden letzteren ist der Oesopha- 
gus ziemlich breit. Die Gabelung beginnt etwas vor dem Bauch- 



26 LEOPOLD HAUSMANN. 

saugnapf. Die beiclen Darmâste erstrecken sich bis in die Nâhe 
des Kôrperendes, sie reiclien nur ein kleines Stiick weit liber 
den hinteren Hoden hinaus iind endigen blind. 

In Mstologischer Beziehiing ist der Darm, der von allen 
Seiten von Dotterfollikeln umgeben ist, folgendermassen zusam- 
mengesetzt (Fig. 2). Zuâusserst ziehtsicheineLângsmuskellage, 
daran reiht sich eine Ringfaserscliicht und nach innen folgt das 
Epithel. Die Ringmuskelfasern stehen fast so dicht beisammen 
wie im Oesophagus. 

Nervensystem. Dasselbe ist besonders in seiner vorderen 
Partie deutlicb zu erkennen. Zwischen Mundsaugnapf und Pha- 
rynx liegen die beiden Gehirnganglien, die durch eine krâftige 
Commissur miteinander verbunden sind. Letztere ist sehr breit 
und misst 0,01 mm. Das Nervensystem ist scharf gegen das um- 
gebende Parenchym abgegrenzt. Da der Kôrper fast ganz von 
den Dotterstôcken erfûllt wird, so war die Untersuchung der 
ttbrigen Teile des Nervensystems mir nicht moglich. 

Excretionssystem, Aus dem soeben angegebenen Grunde 
war auch das Exkretionssystem nur teihveise zu beobachten. 
Zum Porus excretorius ftihrt ein lânglicher Kanal, der wohl als 
Sammelkanal bezeichnet werden kann. Die Oeffnung des Exkre- 
tionsporus misst im Durchmesser 0,02 mm. 

Genitalsystem. Die Geschlechtsoffnungen sind vor dem 
Bauchsaugnapf gelegen und zwar aus der Mittellinie mehr nach 
rechts geriickt in die Nâhe der Gabelungsstelle des Darmes. 

Mdnnlicher Apparat. — Die Hoden des Bistomum angusti- 
colle bilden zwei ganzrandige, ansehnliche Kôrper, die dicht 
hintereinander gelagert sind. Sie nehmen fast die ganze Breite 
des Tieres ein und liegen in der hinteren Kôrperhâlfte. Sie 
erstrecken sich iiber das dritte Viertel des Kôrpers und noch 
etwas dariiber hinaus. Die Lange des einzelnen Organes betrâgt 
0,22 mm., die Breite 0,18 mm. Die Hoden sind von einer 
diinnen Membran umgeben. Im Innern zeigen sich kleinere. 



UEBER TREMATODEN DER SÛSSWASSERFISCHE . 27' 

peripherische imd grôssere, centrale Zellen, woraus zu schliessen 
wâre, dass dieselben von aussen nach innen sich ablôsen. Die 
Spermatozoen sind oft in Btischeln angeordnet. 

Ans den beiden Hoden kommen von dem oberen Teil der- 
selben als Fortsetzung der Menthrana propria die beiden Vasa 
efferentia. Beim Eintritt in den Cirrusbeutel vereinigen sich 
dieselben zum Vas deferens. Letzteres bildet eine grosse Vesi- 
cula seminalis, welclie stark mit Sperma angefîillt wird. Die 
Samenblase ist vom Cirrusbeutel vollstândig umschlossen. Im 
Cirrus findet der mânnliclie Leitungsapparat sein Ende. 

Weiblicher Apparat. — Der Keimstock ist links vor dem 
vorderen Hoden gelegen. Auch er hat wie die Hoden kugel- 
fôrmige Gestalt. Er ist 0,16 mm, lang und 0,13 mm. breit; 
eingeschlossen wird er von einer stark glânzenden, homogenen 
Membran. Am Rande zeigen sich kleinere, nach innen zu immer 
grôssere Keimzellen. An seiner Ausmiindungsstelle ist der 
Keimstock etwas buckelfôrmig ausgesackt. In dieser kleinen 
Erhebung liegen ganz reife Keini zellen, jedenfalls soiclie die 
zunâchst zur Verwendung bereit sind. Aehnliche Verhâltnisse 
finden wir auch noch bei anderen Distomen. 

Direkt nach seinem Austritt empfângt der Keimgang den 
LAURER'schen Kanal mit dem angehângten Beceptaculum semi- 
nis. Der LAURER'sche Kanal ist sehr deutlich zu erkennen, er 
biegt ein wenig nach hinten aus, verlâuft daun nach oben und 
mûndet auf dem Rûcken aus. Das Beceptaculum seminis ist gat 
entvvickelt und wird reichlich mit Sperma angefûllt, wâhrend 
der Kanal leer angetroffen wurde. Die Lange des Receptacu- 
lums betrâgt 0,14 mm. und die Breite 0,072 mm. In seiner 
Lage fàllt es nur teilvveise mit dem Keimstock zusammen. Wenn 
es strotzend mit Sperma erfiillt ist, so stellt es sich als ein 
undurchsichtiger Kôrper dar. Distomum angusticolle wâre zu 
jenenFormen zu rechnen, die ein besonders grosses, Beceptacu- 
lum seminis besitzen, also zu Distomtcm nodulosum Zed., isopo- 
rum Looss und variegatum Riid. 



28 LEOPOLD HAUSMANN. 

Nach erfolgter Aufnahme des LAURER'schen Kanals tritt an 
deii Keimgang der Dotterkanal heran, der aus einem kleinen 
Dotterreservoir hervorkommt . 

Die Dotterstôcke, welche eines der Haupterkennungszeiclien 
dieser Species bilden, sind enorm entwickelt und zwar in einem 
Maasse, wie sie bei wenigen Formen der Sûsswasserdistomen 
bis jetzt gefunden worden sind. 

In der Regel sind die Dotterstôcke seitlich angeordnet, bei 
unserer Form dagegen sind sie fast liber den ganzen Kôrper 
ausgebreitet, sodass jeder Raum, der nicht von anderen Or- 
ganen beansprudit wird, von Dotterfollikeln angefiillt ist. 

Die Eier von Distomum angusticoUe (Fig. 3) sind 0,055- 
0,06 mm. gross. In dieser Hinsicht dûrfte unsere Species in dem 
von Dujardin( 1845) aufgestellten Verzeichniss der Distomen 
nach Eigrôsse zwischen Distomum flexuostim Rud. und Disto- 
mum filum Duj. einzureihen sein. 

Trotzdem sich bei Untersuchung des geschlechtsreifen Tieres 
wenig Eier vorfanden, so muss doch die énorme Entwickimig 
der Dotterstôcke auch eine reicliliche Eiproduktion annehraen 
lassen. Walirsclieinlich werden eben die Eier ziemlicli frûhe 
abgegeben, denn ich fand stets nur Eier in nocli wenig fortge- 
sclirittener Embryonalentwicklung. Die Eier sind oval. 

Dieselben gelangen vom Keimstock in den Keimgang, welclier 
sie durcli ein Ootyp dem kleinen Utérus zufiihrt. Dieser legt 
sich fast rings um den Bauchsauguapf herum und steigt unter 
demsclben hinan, um neben der mânnlichen Geschlechtsôffnung 
zu miinden. 

Wie wir schon gesehen haben, sind fur Distomum cuujustlcolh 
die Dotterstôcke in ihrer Ausbildung charakteristisch. Sie 
bleiben nicht nur zu beiden Seiten, sondern verschmelzen gleich- 
sam ini Vorder- und Hinterende des Kôrpers. Auch von anderen 
Distomen ist dièse Ausbildung der Dotterstôcke bekannt, so 
besonders von Distomum mormyris Stoss. (1885). Doch ist es 



UEBER TREMATODEN DER SÛSSWASSERFISCHE. 29 

nicht niôglich, die neue Species mit cler letzteren zu identificieren, 
ebensowenig mit anderu Distomenarten, die sich im oben ge- 
nannteii Characteristicum dem Bistomum angusticoUe nâhern. 

Fassen wir das Wiclitigste aus vorliegender Beschreibung 
zusammen, so lâsst sich liber Bistomum angusticoUe folgendes 
sagen. 

Das zur Grappe Bicrocœlium gehôrige Bistomum ist unbe- 
stachelt, besitzt einen kleinen Mundsaugnapf, einen doppelt so 
grosseii Bauchsaugnapf. Der Pharynx und Darm ist muskulOs, 
letzterer teilt sich vor dem Bauchsaugnapf in die beiden 
Schenkel, die sich fast bis ans Kôrperende erstrecken. Die 
beiden Gehirnganglien sind scharf ausgeprâgt und durch eine 
krâftige Kommissur miteinander verbunden. Der Exliretions- 
apparat bildet'vor seinem Austritt einen lânglichen Samniel- 
kanal. Die Geschlechtsôffnungen sind vor dem Bauchsaugnapf 
gelegen und zwar aus der Mittellinie nach rechts verschoben. 
Die beiden kugeligen grossen tloden liegen im dritten Viertel 
des Kôrpers. Der Keimstock liegt vor den Hoden, sein Ausftihr- 
gang bildet ein Ootyp und empfângt die beiden Dottergânge, 
welche von den âusserst stark entwickelten Dotterstocken 
kommen. Die PJier gelangen nach der Befruchtung in einen 
kleinen, wenig gewundenen Utérus, welcher neben der mânn- 
lichen Geschlechtsôffnung ausmtindet. 

2. Bistomum perlatum v. Nordm. var. exspinosum var, nov. 

Fig. 4—5. 

Allgemeines und seussere Kœrperform. Das vorlie- 
gende Bistomum ist von mir desshalb als neue Varietat der 
Species Bistomum perlatum v. Nordm. aufgestellt worden, weil 
dasselbe grosse AehnhclikeitmitLetzterem zeigt^ jedochin eini- 
gen, nicht unwesentlichen Punkten von der Stammform abweicht. 



30 LEOPOLD HAUSMANN. 

Da die Varietât im Gegensatz zur Art unbestachelt ist^ so 
sclilage ich vor, dieselbe exspinosum zu nennen. 

Manche Uebereinstimmung zeigt Dlstomum punctum Zeder 
(1803) mit unserer Varietât, jedoch sind die Angaben iiber die 
letztgenannte Art so allgemeiner Natur, dass eine Identificirung 
nicht môglich ist. 

Distomum exspinosum babe ich in 137 Barben zwei Mal im 
Intestinum gefunden. Das eine Mal sammelte ich es am 19. Juli 
1895 in 3 Exemplaren, das andere Mal am 23. November des- 
selben Jahres in 2 Individu en. Die Varietât scheint also in der 
Basler Fanna selten zu sein. Die Barben waren dem Rhein bei 
Mumpf entnommen worden. 

JDistomum exspinosum kommt im gleichen Wirt vor wie die 
von V. LmsTOW (1877) als Distomum ferruginosmn beschrie- 
bene undvon Looss (1894) mit Distomum perlatum y . Nordm. 
identificierte Species. Da Distomum ferruginosum v. Linst. auch 
mit unserer neuen Varietât nichts zu thun hat, so mag die 
Behauptung von Looss (1894), es sei dasselbe identisch mit 
Distomum perlatum v. Nordm., wohl richtig sein. 

Da das letztere Distomum vom soeben genannten Autor 
genau beschrieben worden ist,so werde ich von Distomum exspi- 
nosum nur die abweichenden Verhâltnisse nâher besprechen. 

Distomum exspinosum wird im Durchschnitt 1,24 mm. lang, 
seine Farbe ist eine hellgelbe. Distomum perlatum v. Nordm. 
ist dagegen gelblichrot, Looss (1894) hat sogar in Ahramis 
brama Exemplare gefunden, welche unter der Haut ein « braun- 
rotes Pigment in Gestalt von mehr oder minder grossen und 
intensiv gefârbten Flecken » bilden. 

Kœrperdecke. Die Haut unserer Varietât ist unbestachelt 
und vollstândig glatt. Nicht so bei der Stammform ; Distomum 
perlatum ist vollstândig bestachelt und selbst die Endteile des 
mânnlichen und weiblichen Leitungsapparates der Geschlechts- 
produkte sind mit Stacheln bewehrt. 



UEBER TREMATODEN DER SÛSSWASSERFISCHE. 31 

Selbst wenn man aiinelimen muss, dass dîe Stacheln sehr 
leicht abfallen, so kanii dies doch bei Distomum exspinosum 
nicht der Fall sein, da selbst von einem Stachelbesatz der 
Geschleditsôffnung und der daran anschliessenden Kanâle keine 
Spur zu entdecken ist. 

Saugnsepfe. Das Grôssenverliâltniss der beiden Saugnâpfe 
ist fur Distomum perlatum v. Nordm. ein ganz anderes als ftlr 
seine Varietât. Bei ersterem bat derMundsaugnapf einen Durch- 
messer von 0,15 mm., der Bauchsaugnapf einen solcbeu von 
0,18 mm., bei der letzteren misst der Mundsaugnapf 0,19 mm., 
der Bauchsaugnapf 0,26 mm. 

Da Schwankungen in der Grosse der Saugnâpfe der Distomen 
nicht selten sind, so will ich bemerken, dass die ftlr Distomum 
ea?sj9wos2^m angegebenen Zalilen Durdischnittszahlen sind. 

Verdauungssystem. Der Digestionsapparat zeigt im All- 
gemeinen keine erwâlinenswerten Besonderheiten. Der Mund- 
saugnapf filbrt durcb einen kleinen aber ziemlich breiten Vorhof 
in den Pharynx. Dieser ist sehr gut entwickelt und weist eine 
stark ausgeprâgte Muskulatur auf. Er erreicht fast die Hàlfte 
des Durchmessers des Mundsaugnapfes, wâhrend der Pharynx 
des DistomMm perlatum v. Nordm. kaum ein Drittel der Grosse 
seines Mundsaugnapfes erreicht. Die grossen Zellen, welche ich 
schon bei Distomum angusticolle erwâhnte, treten auch hier im 
Pharynx deutlich auf. 

Der Oesophagus teilt sich kurz vor dem Bauchsaugnapf in die 
beiden Darmschenkel, welche nur wenig ûber die Hoden hinaus 
ragen. 

Nervensystem. Das Ner vensy stem scheint dem allgemeinen 
Trematodentypus, wie er von Gaffron (1884) angegeben wird, 
zu entsprechen ; da ich jedoch dasselbe nicht vollstândig beo- 
bachten konnte, so will ich nicht weiter darauf eingehen. 

Exkretionssystem. Bei keinem der anderen Stisswasser- 
trematoden tritt das Exkretionssystem so auffallend hervor wie 



32 LEOPOLD HAUSMANN. 

bei Bistomum exspinostmi. Zwar ist die Exkretionsblase durch 
deii weit ausgedehnten Hoden, sowie durch die vielen Uterus- 
schlingen verdeckt, vielleicht sieht man sie aber an jûngeren 
Exemplaren. 

Auf beiden Seiten desKôrpers verlaufenjezweiHauptstâmrae 
des P]xkretionssystems, von denen die ventralen bedeutend 
weiter sind als die dorsalen. Die ersteren geben, wenn sie in 
ilirem Verlauf etwa die Mitte der Hoden erreicht liaben, je ein 
Seitengefâss ab. Zwei weitere Seitengefâsse entspringen den 
Hauptstâmmen etwa in der Hôhe des Bauclasaugnapfes, Die 
Exkretionsgefâsse sind oft ;von stark lichtbrechenden Kôrnchen 
erfûllt. 

Genitalsystem. Viel Uebereinstimmendes finden wir im 
Bau der Genitalapparate bei der Varietât und der Species. 

Bei beiden Formen sind die Gesclilechtsôffnungen auf den 
âussersten Kôrperrand gertickt. Obgleich sie neben dem ven- 
tralen Saugnapf liegen, so befîndet sich docli die Vesicula semi- 
nalis noch hinter demselben. 

Der mânnliclie und weibliche Geschlechtsapparat mtindet 
durch einen gemeinschaftlichen Porus nach aussen. 

Mànnlicher Apparat. — Wie Bistomum perlatum v. Nordm., 
so besitzt auch die neue Varietât nur einen Hoden ; wâhrend 
derselbe bei ersterem aber ein eifôrmiges Gebilde ist, dessen 
Lange 0,15 mm. und dessen Breite 0,08 mm. betrâgt, so hat 
der Hoden von Bistomum exspinosum Kugelform, eine Lange von 
0,25 mm. und eine Breite von 0,27 mm. Aus dem Hoden ent- 
springen zwei Vasa efferentia, die sich nach kurzem Verlaufe 
zur Bildung einer grossen Vesicula seminalis vereinigen. Die 
Saraenblase und der darauffolgende Endteil des mânnlichen 
Samenganges werden von einem Cirrusbeutel umschlossen. 

DerBuctus ejaculatorius ist nicht wie bei Bistomum perlatum 
v. Nordm. bestachelt, sondern entbehrt jeder Bewalînung. 
Wenn er ausgesttilpt ist, so nimmt er fast kugelige Gestalt an. 



UEBER TREMATODEN DER 8Û88WA88ERFI8CHE. 33 

Sperma findet sich namentlich in der Samenblase reichlich. 

Weïblicher Apparat. — Der Keimstock liegt links vor dem 
Hoden. 

Er ist nahezu kugelformig, nicht etwa gestreckt und oval wie 
bei der Species. Den LAURER'schen Kanal nebst seinem Recep- 
taculum konnte ich nicht beobachten. 

Bei Varietât und Species sind die Do tter stocke doldenfôrmige 
Drtisen, von denen quere Gange abgehen. Dièse Dotterkanâle 
vereinigen sich in der Mitte des Kôrpers vor dem Hoden zu 
einem dreieckigen Dotterreservoir. 

Der Utérus nimmt den hinter dem Bauchsaugnapf gelegenen 
Kôrperabschnitt ein und endet in der blasig erweiterten, mit 
eigentîlmlichen Zellgebilden ausgerûsteten Vagina. Dieselbe ist 
im Gegensatz zu Distomum perlatum v. Nordm. unbestachelt. 

Auch in Bezug auf die Eier zeigen sich zwischen Art und 
Varietât Unterschiede. Wenn auch die Form der Eier bei 
Distomum perlatum Y. ^oràm. schwankend ist, so betrâgt das 
Durchschnittsmaass derselben doch 0,023 mm. in der Lange 
und 0,012-0,014 mm. in der Breite.' Die Eier von Distomum 
exspinosum aber sind 0,018 mm. lang und 0,014 mm. breit. 
Ausserdem tragen die Eier der Species am Hinterende ein mehr 
oder weniger hervorragendes Knôtchen ; die Eier von Distomum 
exspinosum besiizen ein solches Gebilde nicht. Beiden Eiformen 
dagegen ist das scharf abgesetzte Deckelchen eigen, wie es in 
Fig. 5 dargestellt worden ist. 

Wie wir gesehen haben sind die Verschiedenheiten, welche 
Distomum perlatum v. Nordm. von seiner Varietât exspinosum 
trennen, ziemlich tief greifende. — Letztere ist unbestachelt, 
selbst die Endteile der Geschlechtswege sind unbewehrt. Ftir 
beide Formen verschieden ist das Grossenverhâltniss der Saug- 
nâpfe, die Grosse des Pharynx in Beziehung auf den Mundsaug- 
napf, die Gestalt des Hodens und des Ovariums und ausserdem 
noch die Form und Grosse der Eier. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 3 



34 LEOPOLD HAUSMAKN. 

Trotzdem habe ich doch keine neue Species schaffen wollen, 
um nicht einer Yereinfachung der Classification, wie sie ftir 
Distomen erwtinscht wâre, entgegenzuarbeiten. 

3. Gasterostomum fimbriatmn v. Siebold. 
Fig. 6-8. 

Allgemeines und seussere Kœrperform. Dieser durch 
seinen Tentakelapparat ausgezeichnete Stisswassertrematode 
wurde in sieben von mir untersuchten Zandern {Lucioperca 
sandra Cuv.) sechs Mal gefunden. Er erregte durch die auffal- 
lende Bescliaffenheit seines vorderen Saugnapfes mein beson- 
deres Interesse. 

Da Gasterostomum fimhriatum von Ziegler (1883) bereits 
eingehend beschrieben worden ist, so môchte ich nur einige, auf 
gewisse Ansichten Ziegler's (1883) bezugnehmende Beobach- 
tungen hier anfiihren. 

Wagener (1852) hat diesen Treraatoden zuerst genauer 
beschrieben und abgebildet (1857). Diesing (1858) hat dann 
spâter zwei weitere Species Gasterostomum gracilescens Wag. 
und minimum Stoss. mit Gasterostomum fimhriatum v. Siebold 
in ein neues Genus RMpidicotyle vereinigt. 

Ziegler (1883) erklârt sich die Anhânge am vorderen Saug- 
napf dadurch, dass « die zwischen den Zilgen der Radiârfasern 
liegenden Parenchymstreifen hervorgepresst werden und die 
Muskelhaut und die Kôrperhaut aussttilpen ». 

Die mir vorliegenden Exemplare zeigen fast sàmtlich, was 
auch aus der Zeichnung (Fig. 8) und der microphotographischen 
Aufnahme (Fig. 6) ersichtlich ist, dass der Kopfsaugnapf mit 
ftinf oder sechs grossen Tentakeln ausgestattet ist. An ihrer 
Basis stehen ebenso viele, âhnlich gebaute nur kleinere Ftihler. 
Es muss dcsshalb Ziegler's (1883) Vermutung unrichtig sein. 

Fiir jeden der grossen Kopfanhânge ist eine deutlich sicht- 



UEBER TREMATODEN DER SÙSSWASSERFISCHE. 35 

baie Oeffnung vorhanden, welche bei der Ausstiilpung vom 
Tentakel ausgefiillt wird. Besonders gut entwickelt ist in den 
Kopfftihleru die Lângsmuskulatur ; die Radiâifasern verlaufen 
in sechs Radien. Die Anordnung der gesamten Tentakelmus- 
kulatur entspricht genau dem, was Ziegler (1883) dartiber 
bekannt gemacht hat. 

An den Enden der Tentakel befinden sich kleine Saugnâpfe. 

Die hohe Differenzierung des Kopfsaugnapfes steht in keinem 
Verhâltniss zu der Ausbildung des Bauchsaugnapfes, der nur 
durch eine kleine Mundoffnung repràsentiert wird. 

Bei Gasterostomum fimhriatum v. Siebold ftihrt der Pharynx 
an der ventralen Seite in der Mitte des Kôrpers direkt nach 
aussen ohne einen Saugnapf zubilden. Infolge dessen bleibt allein 
die festsaugende und loconiotorische Funktion dem Kopfsaug- 
napf iiberlassen. Dass dabei die grossen Tentakel zur Ver- 
wendung kommen werden, ist leicht zu begreifen. Was aber die 
kleinen Ftihler ftir eine Bedeutung haben, konnte ich mir nicht 
erklâren. Vielleicht dienen sie zum Ersatz der grossen Tenta- 
kel. 

Tentakelartige Bildungen sind bei Trematoden nicht selten. 
Bei den Monogenea finden sich solche am Vorderende des 
Korpers, auch bei ihnen ist der Mangel eines Saugnapfes zu 
constatieren. Bei denDiGENEA kommen nach Braun (1893) nur 
in Ausnahmefâllen tentakelartige Bildungen vor, so bei Disto- 
mum nodulosum Zed. und farionis Mtiller in Forra papillen- 
artiger Fortsâtze, ferner bei Distomum furcatum Brems., wo 
sechs fingerartige Fortsâtze die Oeffnung des Bauchsaugnapfes 
umstellen. Es wâren noch weitere Fâlle zu erwâhnen, die 
meisten derselben werden wohl dadurch zu erklâren sein, dass 
eine erhohte Saugfâhigkeit gefordert wird, oder dass einer der 
Saugnâpfe infolge Reduktion des andern vermehrte Arbeit zu 
verrichten hat. 



36 LEOPOLD HAUSMANN. 

4. Tetracotyle spec. ? 

Fig. 9—10. 

Bei der Untersuchung von 20 Cobitis harhatula L. aus dem 
Rhein bei Istein fand ich im August massenhaft Cj'sten im Peri- 
toneum . 

Ich versuchte dieselben zu ôffnen^ allein es gelang mir nicht 
ohne die Tiere zu verletzen, welche darin eingeschlossen waren. 
Erst als ich die Ohjekte mit verdûnntem Picrocarmin, das ich 
5 Tage lang einwirken liess, gefârbt hatte, gehng es mir 
brauchbare Pràparate anzufertigen. 

Den Inhalt der Cysten erkannte ich als Holostomumlarven, 
die in ihrer Entwicklung schon sehr weit fortgeschritten waren. 
Ihre Lange betrug durchschnittlich 0,56 mm., ihre Breite 
0,3 mm. Deutlich an ihnen zu erkennen ist der Bauchsaugnapf. 

Von den Geschlechtsorganen sind bereits die Hoden und das 
Ovarium in ihrer Anlage vorhanden. Dies lâsst auch die beige- 
gebene microphotographische Aufnahme (Fig. 9) deutlich er- 
kennen. 

Die Cyste ist ein 0,03 mm. dickes, hartschaliges Gebilde von 
0,65 mm. Lange und 0,54 mm. Breite. 

Das Vorkommen einer Holostomumlarve in Cobitis barbatula 
wird schon von v. LiNSTOW (1890) gemeldet. Allein die Maasse 
und (lie sonstigen spârlichen Angaben, welche er dartiber 
macht, stimmen mit meiner Cyste nicht tiberein, ichhabe dess- 
halb die Larve in das von Brandes (1891) aufgestellte Genus 
Tetracotyle eingereiht. 

5. JDiplozoon paradoxum v. Noidm. 

Dieser hôchst intéressante Parasit ist besonders durch seine 
auffallende Form schon haufig Gegenstand eingehender Betrach- 



UEBER TREMATODEN DER SUSSWA8SERFISCHE. 



37 



tung geworden. Besonders hat E. Zeller (1872, 1888) wert- 
volle embryologische und anatomische Studien an diesem Tiere 
gemacht. 

Diplo^oon paradoxum v. Nordm. ist ein typischer Ectoparasit 
der Cypriniden. Ich fand ihn z. B. in den Kiemenblâttern von 
Abramis brama, Cottus gohio, Gobio fluviatilis und Phoxinus 
lœvis und zwar in den verschiedensten Jahreszeiten. 

C. VoGT (1841), welcher Diplo^oon paradoxum v. Nordm. 
aus Abramis blicca, Leudscus prasinus und Gobio fluviatilis 
untersuchte, bemerkt folgendes : « Es fiel uns gleich auf, dass 
wir ohne Zweifel drei verschiedene Species dièses merkwUrdigen 
Genus vor uns hatten. » Entgegen diesen Befunden erwâhnen 
die iibrigen Autoren immer nur eine Art von Biplozoon. Ich 
habe desshalb meine Exemplare genau durchgesehen und ge- 
funden, dass nicht aile gleiche Ausbildung erlangt haben. Wie 
z. B. die Grôssenverhâltnisse beschaffen sind, werden nachfol- 
gende Zahlen zeigen : 





Grossenangaben der Diplozoen aus 


Abramis o„ttnR P-ohin ^•'''i" ' Phoxinus 
brama tottus gobio fl^^i^tjijg ; ^g,^^ 


Lange des Vorderkôrpers 

Lange des Hinterkôrpers 

Breite des Vorderkôrpers 

Breite des Hinterkôrpers 


2,88 mm. 
1,62 » 
0,09 >■> 
0,54 » 


1,98 mm. 
1,36 .. 
0,08 » 
0,03 . 


1,29 mm. 
0,86 » 
0,57 » 
0,25 .) 


1,26 mm. 
0,72 .) 
0,43 » 

0,18 » 



Es liessen sich noch andere Unterschiede anfuhren, z. B. 
die verschiedene Eigrôsse ; die innere Organisation jedoch 
scheint, sovreit ich die Diplozoen miteinander verglichcn habe, 
bei allen dieselbe zu sein. Vielleicht kônnte man in diesem Falle 
von Wirtsvarietâten roden, welche bedingt wâren durch die 
Grosse des Wirtes. Dann glaube ich aber, dass auch die drei 
Species, welche C. Vogt aufstellt, ebenfalls Varietâten sind. 

Betreffs der Eierbildung des Diplozoon paradoxum v. Nordm. 



6G LEOPOLD HAUSMANN. 

bemerkt Zeller (1872, 1888), dass dieselbe bei Eintritt der 
kàlteren Jahreszeit mitunter schon zu Ende Oktober aufhore 
und erst mit der Wiederkehr der wârmeren Jahreszeit neu 
beginne. Meine Beobacbtungen stimmen damit nicht ganz tiber- 
ein. Im Dezember fand ich bei meineii Exemplaren zwar auch 
keine Eier, dagegen besassen Diplozoen, welche friscb gefange- 
nen Brachsen des Eheines anfangs Februar entnommen worden 
waren, reife Eier. 

Biplozoon muss demnach auch im Stande sein wàhrend der 
kalten Jahreszeit Eier zur Reife zu bringen. 

6. Distomum appendicuïatum Rud. 

{Apoblema Diijard.) 
Fig. 11-12. 

MoNTiCELiii's kritische und ausftihrliche Arbeit (1891) liber 
das Grenus Apoblema Duj. unterzieht auch dièses Distomum 
einer genauen Beschreibung. Ich fiige desshalb hier nur einige 
kleine Bemerkungen an. 

MoNTiCELLi(1891)lâsst den Exkretionsapparat als einfachen 
Stamm direkt ausmiinden, im Texte fiihrt er dazu folgendes an : 
« Tronco mediano del sistema escretore che si biforca dietro i 
testicoli in prossimità del testicolo posteriore. » 

Eine Gabelung der Exkretionsgefâsse findet statt. Der ver- 
einigte Stamm fûhrt jedoch nicht als solcher nach aussen, 
sondern bildet eine wohi entwickelte Exkretionsblase. An sâmt- 
lichen, von mir untersuchten Exemplaren konnte ich dieselbe 
mehr oder weniger deutlich sehen. Ein Bild davon habe ich in 
der Fig. 1 1 gegeben. 

Der Inhait des Sammelkanales sowie der Blase besteht aus 
stark lichtbrechender Substanz, wahrscheinlich Endprodukten 
des Stoffwechsels. 

Indem ich in eine feuchte Kammer Eier des Distomum 



UEBER TREMATODEN DER SÛSSWAS8ERFISCHE. 39 

appendiculatum Rud. brachte, gelang es mir, dieselben zur 
Reife zu bringen. Ich konnte dann den aufspringenden Deckel 
an jedem einzelnen Ei wahrnehmen, wâhrend dies bei unreifen 
Eiern nicht moglich ist. Auch Mojnticelli zeichnet nur ein 
unreifes Ei, icb habe desshalb die Zeichnung eines reifen Eies 
gegeben (Fig. 12). 

7. Distomum globiporum Rud. 

Einige Beobachtungen, welche ich an diesem so hàufigen 
Distomum gemacht habe, glaube ich am besten hier kurz 
anftihren zu kônnen. 

Von den Dotterstôcken des Distomum globiporum Rud. sagt 
schon V. SiEBOLD (1836), dass sie vierGruppenbildeten. Looss 
(1894)bemerkte dass « namentlich in den vordereii und hinte- 
ren Kôrperteilen die Dotterstôcke besonders angehâuft sind. » 
Auch ZscHOKKE (1884) macht die Beobachtung einer Vier- 
teilung der Dotterstôcke. 

Nach meinen Beobachtungen scheint dièse Gruppierung nicht 
durch die starke Anhâufung der Dotterstôcke, noch durch eine 
wirkliche, innere Gliederung entstanden zu sein, sondern ich 
vermute, dass sie durch die sich ausdehneuden Schlingen des 
Utérus herbeigeftihrt worden sei. Bei alleu Exemplaren nâmlich, 
wo dièse Erscheinung zu Tage trat^ hatte sich der Utérus von 
der Seite her so in die Dotterstôcke gedrângt, dass dieselben 
eingeschntlrt wurdenundnur noch schmale Verbindungsbrûcken 
zwischen den einzelnen Teilstticken bestanden. 

Looss (1894) erwâhnt von den Eiern des Distomum globi- 
porum, dass dieselben * lange vor der Vollendung ihrer Ent- 
wicklung abgelegt werden ». Eier mit Embryonalzellhaufen 
bezeichnet er als die fortgeschrittensten Stadien, die er im 
Innern der Mutter antreffen konnte. Ich dagegen habe im Mârz 
und Juli Distomum globiporum Rud. untersucht und gefunden, 



40 LEOPOLD HAUSMANN. 

dass ihre Eier bei leisem Druck auf die Schale wohl entwickelte 
Embryonen entliessen. 

Distomum glohiporum Rud. ist ein charakteristischer Parasit 
der Cypriniden ; es istim Stande, die verschiedenen Arten dieser 
Fischgruppe zu bewohnen. 

Die zum Schlusse angehângte Wirtstabelle mag dies am 
besten zeigen. 

Wirte des Distomum globiporum : 

1. Âbramis brama. 

2. » blicca = Blicca bjœrkna. 

3. » vimba. 

4. Alburnus lucidus. 

5. Acerina cernua. 

6. Barbus fluviatilis. 

7. Chondrostoma nasus. 

8. Cobitis barbatula. 

9. Cyprinus carpio. 

10. Esox lucius. 

1 1 . Leuciscus rutilus. 

12. » meidingeri. 

13. » scardapha. 

14. Phoxinus lœvis. 

15. Perça fluviatilis. 

16. Scardinius erythrophthalmus. 

17. Squalius cephalus. 

18. » leuciscus. 

19. Tincavulgaris. 

20. Thymallus vulgaris. 



UEBER TREMATODEN DER 8US8WASSERFISCHE . 41 



LITTERATURVERZEICHNIS 

1803. Zedek, J. g. h. — Anleitung sur Naturgeschichte der Eingeweidewûr- 

mer. Bamberg. 
1823. JuRiNE, L. — Note sur la Douve à long cou {Fasciola lucii). Mém. de la 

Soc. de Phys. et d'Hist. nat. de Genève, t. II, Ire part. 
1836. V. SiEBOLD, C. F. — Enthelminthira. Wiegmann's Arcbiv, I. 
1841. VoGT, C. — Zur Anatomie der Parasiten. Arch. f. Anat., Phys. und 

wiss. Medizin von Job. Miiller, Berbn. 
1845. DuJARDiN, F. — Histoire des Helminthes ou vers intestinaux. Pai'is. 
18S2. Wagener, g. R. — Enthelminthica. Miiller's Arcbiv f. Anat. und Pbys. 

1857. Wagener, G. R. — Beitràge zur Entwicklungsgeschichte der Einge- 

weidewiirmer. Natuurkundige Verbandebngen te Haarlem. 
18o8. Diesing, c. m. — Eevision der Myshelminthen. Sitzungsber. d. k. Akad. 
Wien, Ed. XXXII. 

1858. VAN Beneden, J. P. — Mémoire sur les vers intestinaux. Suppl. aux 

Gompt. rendus. Paris. 
1863. Leuckart, R. — Die Parasiten des Menschen und die von ihnen her- 

rûhrenden Kranhheiten. Leipzig. 
1872. Zeller, E. — Untersuchungen ûber die Entivicklung des Dipïozoon 

paradoxum. Zeitscbr. f. wiss. Zool.. Bd. XXII, Heft 2. 
1877. V. LiNSTOw, 0. — Helminthologische Notizen. Arcb. f. Naturgescb. 43. 

Jabrgang, I. 
1877. Leuthner, F. — Die mittelrheinische Fischfauna. Basel. 

1882. Fatio, V. — Histoire naturelle des poissons. Faune des Vertébrés de la 

Suisse, vol. IV. 

1883. Ziegler, h. E. — Bucephalus und Gasterostomum. Zeitscbr. f. wiss. 

Zool., Bd. XXXIX. Heft 4. 

1883. BuNGE, G. — Ueber das Sauerstoffbedûrfniss der Darmparasiten., 

Zeitscbr. f. pbysiol. Cliemie, Bd. VIII. 

1884. ZscHOKKE, F. — Recherches sur l'organisation et la distribution zoolo- 

gique des vers des poissons d'eau douce. Arcb. de Biologie, t. V, Gand. 
1884. Gaffron, e. — Zum Nervensystem der Treniatoden. Zool. Beitràge, I, 

Breslau. 
1886. PiESBERGEN, F. — Die Ekto- und Entoparasiten, von welchen die in der 

Umgebung von Tûbingen lebenden Fische bewohnt werden. Jabresbefte 

des Vereins fiir vaterlândiscbe Naturkunde in Wiirltemberg^ 42. Jabrg. 
1886. Prenant, A. - Becherches sur les vers parasites des poissons. Bull, de la 

Soc. des sciene. de Nancy, série II, t. VII, fasc. XVII. 
1888. MoNTicELi.r, F. S. — Contribuzioni allô studio délia fauna elmintologica 

del golfo di Napoli. Bicerche sullo Scolex polymorphus. Mittbeil. a. d. 

zool. Stat. Neapel. Bd. VIII. 



42 LEOPOLD HAUSMANN. 

^888. SusTA, J. — Die Ernâhrung des Karpfen und seiner Teichgenossen. 
Stettin. 

1888. Zeller, E. — Ueber den Geschlechtsapparat des Diplozoon paradoxum. 

Zeitschr. f. wiss. Zoologie, Bd. XLVI, Heft 2. 

1889. ZscHOKKE, F. — Erster Beitrag zur Parasitenfauna von Trutta salar, 

Verhandlg. der Nat. Ges. Basel. Theil VIII, Heft 3. 

1890. Braun, m. — Notù ïiber Auswanderung von Distomen. Gentralbl. f. 

Bakt. und Parasitenkunde, Bd. VII. 
1890. BuNGE, G. — Weitere Untersuchungen ilber die Atmung der Wûrmer. 

Zeitschr. f. piiysiol. Chemie, Bd. XIV. 
1890. Fatio, V. — Histoire naturelle des poissons. Faune des Vertébrés de la 

Suisse, vol. V. 

1890. V. LiNSTOW, 0. — Beitrag zur Kenntnis der Vogeltœnien nebst Bemer- 

Jcungen iïber neue und bekannte JSelminthen. Arch. f. Naturgesch.^ 
Bd. LVI. 

1891. ZsGHOKKE, F. — Die Parasitenfauna von Trutta salar. Gentralbl. f. 

Bakt. und Parasitenkunde, Bd. X. 
1891 . Brandes, g. — Die Familie der Holostomiden. Zool. Jahrbiicher (Ab- 

theilung fiir Systematik, etc.), Bd. V. 
1891 . MoNTiCELLi, F. S. — Osservazioni ad alcune forme del Gen. Apoblema 

Dujard. Atfi B. Accad. se. Torino, vol. XXVI. 
1891. Seligo, A. — Die deutschen Sûsswasserfische und ihre Lebensverhàlt- 

nisse. Die Tier- und Pflanzenwelt des Siisswassers herausg. von Dr. 0. 

Zacharias, Bd. II. 

1893. BrauNj M. — Bronn's Klassen und Ordnungen des Tierreichs. Abt. 

Vernies (Trematoden). 

1894. Looss, A. — Die Distomen unserer Fische und Frôsche. Bibliotheca 

zoologica, Bd. VI, Heft 16. 
1896. Hausmann, L. — Ueber Trematoden der Sûsswasserfische (Vorlàufige 
Mitteilung). Gentralbl. f. Bakt., Parasitenkunde und Infektionskrank- 
heifen, Bd. XIX. 



Untersuchungen 

liber einige 

FLAGELLATEN 



von 

Hans MEYER 

Basel. 

Hierzu Tnfeln 2 u 



EiNLEITUNG. 



Die vorliegende Arbeit soll clan bis jetzt bekannten einfach- 
sten Flagellaten einige neue Formen aus den Familien der 
RMzomastiginen, Monadinen und Chrysomonadinen anreihen. 
Da von vornherein nicht die Absicht vorlag, einen vollstândigen 
Ueberblick tlber eine Familie oder Abtheilung der Flagellaten 
zu geben, so verzichte ich sowolil im speziellen Theil als auch 
in den daran geknûpften allgemeinen und systematischen Be- 
merkungen auf jede Zusammenfassung oder Neueintheilung und 
verweise dafiir auf die Werke von Stein (78), Bûtschli (87) 
und Klebs (92). 

Ueber die nach Klebs erschienenen Arbeiten kann ich wenig 
angeben. Die Arbeiten von Stokes, die den Hauptteil der in 
neuerer Zeit verôffentlichten Flagellatenbeschreibungen aus- 
machen, konnte ich rair grôsstenteils nicht verschaffen; ScHE- 



44 HAN8 MEYER. 

wiAKOW fiihrt in seinem 1893 erschienenen Werke TJeber die 
geographische Verbreitung der Silsswasserprotozoen liber 100 
von Stokes beschriebene, teils neue, teils alte (aber grossen- 
teils neu benannte) Formen auf, bemerkt aber, dieselben seien 
raeist so ungentigend beschrieben, dass ihre Stellung niclit zu 
ermitteln sei. Die Arbeit von Schewiakow seibst, des einzige 
nach Klebs erschienene grôssere Werk, ist besonders in geo- 
graphischer Hinsicht wichtig, indem durch die Arbeit die 
kosmopolitische Natur der Protozoen von neuem, vielleicht 
definitiv, festgestellt wird ; ausserdem beschreibt Schewiakow 
eine grôssere Anzahl Protozoen, darunter auch einige Mona- 
dinen und Chrysoraonadinen. Zahlreiche parasitische Fiagel- 
laten, die besonders in neuster Zeit beschrieben wurden, 
gehôren grôsstenteils nicht in die untersuchten Familien. Das 
Gleiche gilt fiir einige von Frenzel und mehreren andern, 
meist aussereuropâischen Forschern beschriebene Formen ; ich 
erwâhne eine Mastigophrgs Frenzel, die ich, wie die Giliophrys- 
Arten, zu den Heliozoen rechne. 

Die Kenntnis der 3 untersuchten Familien ist verschieden 
weit fortgeschritten. Die Rhizomastiginen sind erst in neuerer 
Zeit bekannt geworden. Die erste hiehergehôrige Form wurde 
1875 als Mastigamœha aspera von Schultze (75) beschrieben, 
wâhrend 1882 Gruber (82) die erste zweigeisslige Rhizo- 
mastigine entdeckte und Dimorpha mutans benannte. Kras- 
SILSTSCHICK (86) stellte bei einer Dimorpha-Art (Gercohodo 
laciniœgerens) Cystenbildung fest. Die Familie seibst wurde 
1887 von BtlTSCHLi (87) gegrtindet, aber erst 1892 von Klebs 
(92) genauer untersucht. Immerhin sind sâmmtliche Formen 
entwicklungsgeschichtlich noch so gut wie gar nicht bekannt, 
was hauptsâchlich auf dem Mangel einer geeigneten Kultur- 
methode beruht. Viel langer bekannt und daher auch besser 
untersucht als die Rhizomastiginen sind einige Vertreter der 
Monadinen und Chrysomonadinen, besonders seit den Arbeiten 



FLAGELLATEN, 45 

von CiENKOWSKY (65, 70, 76). Einen dunklen Punkt in der 
Erkenntnis dieser Formen, besonders der Chrysomonadinen, 
bildeten die Ernâhrungsverhâltnisse, die erst lu neuster Zeit 
von Klebs (92) eingehender beleuchtet worden sind, wobei sich 
das unerwartete Résultat ergab, dass mehrere der freischwim- 
menden gefârbten Formen sich lebhaft thierisch ernâhren. 
Ebenso bot von jeher die Einteilung dieser Formen Schwierig- 
keiten, was sich in immerwâhrenden systematischen Verânde- 
rungen bemerkbar machte. So bildete Butschli (87) die Unter- 
abteilungen der Flagellaten nach der Zahl und der Lange der 
Geisseln, ohne Kiicksicht auf die Fârbung zu nehmen, wâhrend 
Stein (78) und Klebs (92) die gelb gefârbten Flagellaten zu 
der Abteilung der Chrysomonadinen vereinigten. Die Chryso- 
monadinen selbst sind von Klebs (92) geordnet worden, wâhrend 
die Monadinen bis jetzt weder richtig eingeteilt noch bestimmt 
umgrenzt sind. 

Indem ich mir einige weitere Bemerkun gen tiberdie 3 Fami- 
lien fllr die systematischen Ausfuhrungen vorbehalte,gebe ich im 
folgenden die moglichst genaue Beschreibung der mir im Laut'e 
meiner Untersuchungen entgegengetretenen neuen Formen. Es 
sind 10 Flagellaten, die ich, zum Teil voUstândig, zum Teil zur 
sichern Unterscheidung beobachten und als neue Arten fest- 
stellen konnte. Zur Aufstellung von neuen Grattungen sah ich 
mich nicht veranlasst. Auf die Beschreibung lasse ich noch 
eine kurze Zusammenstellung der erlangten ailgemeinen Resul- 
tate folgen, wobei ich mir Gelegenheit nehmen môchte, einige 
systematische, morphologische und biologische Fragen auf 
Grund meiner Untersuchungen zu besprechen. 

Die Arbeit wurde im botanischen Institut in Basel ausgefuhrt. 
Meinem hochverehrten Lehrer, Herrn Professor G. Klebs^ der 
die Untersuchungen veranlasste und mir im Verlaufe derselben 
in jeder Weise behilflich war, spreche ich hier meinen herz- 
lichsten Dank aus. 



46 HANS MEYER. 

I. 

Spezieller Teil. 

Die untersuchten, sâmmtlich neuen Arten sind folgende : 

Mastigamœha commutans. 
Dimorpha digitalis. 
Dimorpha bodo. 
Monas minima. 
Monas amœhina. 
Monas sociabilis. 
Ochromonas tenera. 
Ochromonas granulosa. 
Ochromonas variahilis. 
Ochromonas chromata. 

Mastigamœha commutans. 
Fig. 1—2. 

Die Form entspricht am meisten dem Flagellatenzustand von 
Mastigamœha invertens Klebs, untersclieidet sich aber von 
dieser Form durch die Korpergrôsse und durch die Geissellànge, 
besonders aber darch das eigentûmliche Verhalten der Vakuole. 

Die Grosse der Art betrâgt ca. 20 [j^. Ihre Gestalt ist eifor- 
mig-lauzettlich, mit breitem, bestândig aber sich schwach 
verànderndem Hinterende und stark verschmâlertem constan- 
terem Vorderende. Die hintere Hâlfte ist mit Kôrnchen von 
unbekannter Substanz (Nahrungsreste ?) angeftillt, wâhrend das 
Vorderende nicht grauulirt, fast liyalin erscheint. Die Geissel 
ist sehr stark ausgebildet, wie bei allen bisher bekannten Masti- 
gamœben^ von ca. 5facher Korperlânge. Ob nach vorn hin eine 



FLAGELLATEN. - 47 

Zuspitzung eintritt, habe ich bei dieser Form nicht beacbtet ; 
ich rnôchte daher durch die Abbildung nicht mit Sicherheit eiiie 
solche behaupten. Die pulsi rende Vakuole ist sehr gross ; ihre 
Kontraktionen erfolgen ausnahmslos zu âusserst im Hinterende 
und zwar jedesmal ziemlich an der nâmlichen Stelle. Zwischen 
je zwei Kontraktionen spielt sich ein eigenttimlicher Vorgang 
àb, den ich noch bei keiner Rhizomastigine beschrieben gefun- 
den habe, woge-ien Aehnliches fiir die Hexamiten von Butschli 
(87, S. 710) und Klebs (92, S. 336) angegeben wird. Die 
Vakuole durchwandert nâmlich wâhrend ihrer Entstehung die 
hintere Hâlfte des Kôrpers und nimnit wâhrend dieser Wande- 
rung aile môglichen Gestalten au. Der Beginn der Lageverande- 
rung ist schon zu bemerken, sogleich nachdem die Vakuole am 
hintern Rande als kleines, belles Blâschen nach der Kontraktion 
wieder aufgetreten ist. Man kann mit grosster Deutlichkeit ver- 
folgen^ wie die Vakuole unter bestândiger Gestaltsânderung und 
gleichmâssiger Grôssenzunahme bis in die Kôrpermitte vor- 
rtickt, dort umwendet und immer noch an Grosse zunehmend, 
der Gestalt nach sich wieder der Kugelform nâhert, bis sie 
schliesslich am Ausgangspunkt wieder anlangt ; dort erfolgt 
<iann die Kontraktion, nachdem vorher noch regeimâssig die 
vollstândige Kugelform wieder hergestellt worden ist ; die Zeit 
von einer Kontraktion zur andern betrâgt 4 Minuten. Ftlr den 
Zweck dieser Wanderung ist vielleicht der Umstand von Bedeu- 
tung, dass sich die Durchwanderung nur auf die hintere (granu- 
lirte) Korperhàlfte erstreckt. Der blâschenfôrmige, immer sehr 
deutliche Kern liegt etwas vor der Kôrpermitte. 

Die Nahrungsaufnahme wurde nicht beobachtet. Allerdings 
habe ich die Form nicht lange genug erhalten kônnen, glaube 
aber doch annehmen zu miissen, dass die Aufnahme fester 
Kôrper selten oder nur unter bestimmten Umstânden stattfindet. 
Ich halte die Frage nicht ftir unberechtigt, ob nicht bei vielen 
Rhizomastiginen die thierische Ernâhrung durch die saprophy- 



48 HANS MEYER. 

tische Aufnahrae von Flûssigkeit mittelst der ganzen Kôrper- 
oberflâche beeinflusst, vielleicht oft uiiterdrlickt wird. Die 
grosse Seltenheit der Nahrungsaufnahme bei allen dieseii 
Formen wtirde damit ihre naturliche Erklârung finden. Immer- 
hin ist eine sichere Entscheidung dieser Frage nur durch Kul- 
turen môglich^ die aber bis jetzt noch nicht gelungen sind. Die 
Bewegung besteht in einer sehr langsamen Ortsverânderung,. 
bei der nicht sicher zu ermitteln ist, ob sie durch die Geisseln 
oder durch die « Pseudopodien » bewirkt wird. Ich môchte am 
ehesten annehmen, dass ein Kriechen und Schwimmen zugleich 
statt hat. Die Hauptsache aber ist, dass eine entschiedene 
Kriechbewegung unter Sistirung der Geisseltâtigkeit und mit 
totaler Formverânderung nie beobachtet wurde. Es sind daher 
ftir dièse, wie fur eine Anzahl anderer Rhizomastiginen zwei 
Môglichkeiten vorhanden : entweder fehit ein entschiedener 
Amœbenzustand, oder dieser tritt nur unter bestimmten, selten 
eintretenden CJmstânden auf und ist daher in den fraglichen 
Fâllen nicht zur Beobachtung gekommen. 

Die Zugehorigkeit der Form zu den Mastigamoeben ist ange- 
sichts der vorhandenen morphologischen Verhâltnisse (Geissel^ 
Kern, Vakuole, Kôrper-form und -bewegung) auch ohne Kennt- 
niss der Nahrungsaufnahme kaum zweifelhaft. 

Kulturen gelangen mir nicht. Die Form erhielt sich einige 
Tage, dann verschwand sie spurlos. 

Zusammenfassung. — Lange 20 [j>. Eifôrmig-lanzettlich, 
amœboid verânderlicli. Kôrper hyalin, hinten kôrnig. Geissel 
dick, ca. 5-fache Kôrperlânge. Vakuole gross, unter Gestalts- 
ânderung die hintere Kôrperhâlfte durchwandernd, von 4 zu 
4 Minuten im Hinterende pulsirend. Kern imVorderende. Bewe- 
gung langsarn. 

DimorpJia digitalis. 
Fig. 3, 4, o. 

17-21, 11-15 (J-. Die Form hat am meisten Aehnlichkeit mit 



FLAGELLATEN. 49 

DimorpJia ovata Klebs, unterscheidet sich aber von ihr durch 
die mehr lângliche Flagellatenform und die verschiedene Geis- 
sellânge, besonders aber durch die viel lângeren (fingerfôrmigen) 
Pseudopodien, sowie durch die Lage der Vakuole im Hinter- 
ende. 

Die Grosse des Schwârmers ist die oben angegebene, wâhrend 
der Uebergang in den Amœbenzustand natûrlich eine Vergrôs- 
serung nach zwei Richtungen zur Folge hat. Bei dieser Form 
sind die beiden Gestalten deutlich vorhanden ; sie wechsehi nieist 
ziemlich schnell, ohne langsamen allmâhligen Uebergang. Der 
Schwârmer ist ungefâhr eifôrmig, oft fast viereckig, hinten 
breiter ; seine Bewegungen bestehen in einem ziemlich raschen 
Schwimmen^ das zuweilen unterbrochen wird durch eine bei der 
folgenden Form genauer beschriebene geradiinige Gleitbewe- 
gung. Die in meinen Kulturen tiberwiegend aufgetretene 
Amœbenform zeichnet sich durch die hâuinge Bildung von 
langen, lappig-fingerfôrmigen Pseudopodien aus, die ziemlich 
beweghch und verânderlich sind und eine relativ lebhafte Orts- 
bewegung zur Folge haben. Der ganze Kôrper ist gekôrnelt, 
nur die Enden der Pseudopodien erscheinen oft fast rein hyalin. 
Ausserdem weist der Kôrper oft, besonders im Amœbenzustand, 
eine grosse Anzahl in bestândiger Verânderung begriffener 
Vakuolen auf, die wahrscheinlich mit der bei dieser Form 
hâufig stattfindenden tierischen Ernâhrung zusammenhângen. 
Die beiden Geisseln sind ziemlich schv^ach ausgebildet, die 
Schleppgeissel vielleicht etwas feiner ; die Schwimmgeissel ist 
von doppelter, die Schleppgeissel von dreifacher Kôrperlânge. 
Eine Zuspitzung nach vorn wurde nicht beobachtet. Die ziemlich 
kleine Vakuole liegt im hinteren Kôrperdrittel, wâhrend der 
Kern ohne Reagentien im Vorderende erkennbar ist. Auf die bei 
allen andern Dimorphen beobachteten Kôrnchen im Vorderende 
habe ich bei dieser Form nicht geachtet ; es ist daher nicht 
ausgeschlossen, dass sie auch hier vorhanden sind. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 4 



50 HANS MEYER. 

Die Ernâhrung findet im Amœbenzustand statt. Die Auf- 
nahme braucht aber nicht mittelst der Pseudopodien zu ge- 
schehen, sondern der Nahrungskorper kann einfach ii? einer 
flachen Seite des Kôrpers versenkt, resp. von dieser umflossen 
werden. Auf dieLage der Aufnalimsstelle wurde nicht besonders 
geachtet ; doch habe ich die Aufnahme neben der Geissel 
erfolgen sehen, und da auch Klebs (92, T. XIII) in seinen 
sâmmtlichen abgebildeten Fâllen von Nahrungsaufnahme bei 
Dimorphen die Aufnahmsstelle in die Nâhe der Geissel verlegt, 
so halte ich es nicht ftir ausgeschlossen, dass die Nahrungs- 
aufnahme bei den Dimorphen und vielleicht bei den Rhizomasti- 
ginen tlberhaupt auf die vordere Kôrperhâlfte beschrânkt ist. 

Kulturen gelangen mir auch mit dieser Form nicht ; sie 
erhielt sich einige Tage in Wasser mit Algen und starb dann 
allmâhlich aus. 

Zusammenfassung . — 17-21, 11-15 [j-, lâuglich-rund, amô- 
boid mit fingerfôrmigen , ziemlich beweglichen Pseudopodien. 
Protoplasma kôrnig, oft mit zahlreichen Vakuolen. Kontraktile 
Vakuole ira Hinterende,Kern vorn. Nahrungsaufnahme amœboid. 

Dimorpha hodo. 

Fig. 6, 1, 8, 9. 

Wie bekannt schliessen sich viele Bodonen nahe an die Rhizo- 
mastiginen an ; ein typisches Beispiel ftir dièse Beziehungen 
bietet die im Folgenden beschriebene Form dar ; sie zeigt teil- 
weise Uebereinstimmung mit Dimorpha radiata Klebs und 
andererseits mit Bodo-àrten ; doch unterscheidet sie sich von 
Beiden in mehrfacher Beziehung, 

Ihre Grosse betrâgt 6-10 und 3-5 \x. Die Gestalt ist ver- 
schieden, je nach der sehr verschiedenartigen Bewegungsweise, 
bald Bodo 'àhnWch, bald spindelformig, bald amoboid verânder- 
lich (aber ohne eigentliclie Pseudopodien). Das Protoplasma 



FLAGELLATEN. 51 

zeigt sicli etwas anders als bei den meisten tibrigen Dimorphen 
und nâhert sich dem Aussehen nach mehr dem der Bodonen, 
indem der Kôrper nicht gekôrnt, sondern fast ganz hyalin 
erscheint ; dabei ist er sehr zart, oft kaum sichtbar. Die Geis- 
seln sind verhàltnissmâssig krâftig entwickelt und scheinen im 
ganzen Verlaufe gleich dick. Die Schwimmgeissel ist von dop- 
pelter Kôrperlânge, die Sclileppgeissel etwas langer als die 
erstere. Die ziemlich kleine Vakuole liegt im Hinterende ; docli 
ist ihre Lage nicht ganz konstant. Der Kern befindet sich im 
Vorderende und ist ohne Reagentien erkennbar. Im Vorderende, 
unterhalb der Cilien, finden sich deutlich abgegrenzt zwei 
stârker lichtbrechende Kôrnchen, die ich noch bei allen darauf- 
hin untersuchten Dimorphen gefunden habe. Ueber ihre Be- 
schajffenheit kann ich nichts angeben ; vielleicht entsprechen sie 
dem Mundstrich der Monaden. 

Ueber die Nahrungsaufnahme konnte ich mich nicht verge- 
wissern; ich sah, wie wâhrend der unten noch zu erwâhnenden 
amœboiden Kôrper verânderung Bakterien erfasst und mitge- 
schleppt wurden ; ob sie aber wirklich aufgenommen wurden, 
konnte ich der Kleinheit der Kôrperchen wegen nicht feststellen. 
Einschltisse im Protoplasma wurden nie beobachtet. Bei der 
Bewegung sind zunâchst zwei Formen zu unterscheiden. Einmal 
besteht sie in einem bei vielen Dimorphen vorkommenden 
geraden, ruhigen Vorwârtsgleiten ; das Charakteristische dieser 
Bewegung besteht darin, dass die beiden Geisseln schnurgerade 
in der entgegengesetzten Richtung ausgestreckt sind, wobei nur 
die vordere schwach tàtig ist. Die Bewegung des Tieres selbst 
erfolgt genau in der durch die beiden Geisseln vorgezeichneten 
Richtung und zwar so, dass oft eine Strecke von mehrfacher 
Kôrperlânge zurtickgelegt wird ohne die geringste Abweichung 
von dieser Richtung. Hiebei hat die Form meist spindelfôrmige 
Oestalt ; sie erscheint nâmlich ziemlich stark verlângert, nach 
vorn und hinten gleichmâssig zugespitzt, so dass es oft den 



52 HANS MEYER. 

Anschein hat, als seien die Geisseln nur eine selir weitgetrie- 
bene Kôrperzuspitzung (Fig. 8). Die Ortsverânderung wird 
hiebei jedenfalls nur durch die Schwimmgeissel bewirkt, da 
sowahl die Schleppgeissel als auch der ganze tibrige Korper 
meist vôUig unverândert scheinen. Oft kommt es aber auch vor, 
dass dièse Bewegung untérbrochen wird, indem in Folge leb- 
hafterer Geisseltâtigkeit ein etwas rascheres Schwimmen s]tatt- 
findet, wobei der Korper eine raehr Bodo-'àhnliche Gestalt (mit 
nach binten stârker gewôlbter Ruckenflâche) annimmt (Fig. 7). 
Der « Amœbenzustand » weist auch hier anscheinend nur eine 
halb schwimmende, halb kriechende Bewegung auf ; verbunden 
hôchstens mit schwachem Geisselschlagen und einer etwas 
schnelleren Ortsbewegung erfolgt eine fortwâhrende Korper- 
verânderung in der Weise, dass der Korper abwechselnd nach 
den verschiedenen Richtungen sich zusammenzieht und aus- 
dehnt, bald fast dreieckig, bald viereckig, bald mehr rundlich 
wird, ohne aber jemals lângere Fortsâtze zu bilden. Doch sind 
die Bewegungen, wegen des Mangels einer differenzirten 
Plasmamembran, wirklich amœboider Natur und nicht etwa als 
Metabolie aufzufassen. Endlich ist noch ein Vorgang zu er- 
wâhnen, den bei den Rhizomastiginen Krassilstschik (86) fiir 
seinen Gercohodo laciniœgerens und Gruber fîir Dimorphà 
mutans erwâhnt haben, nàmlich eine zeitweise erfolgende Fest- 
setzung. Die Festsetzung geschieht mit einem kleinen umge- 
bogenen Telle der Schleppgeissel (nach der Tôtung mit Jod 
zeigten sâmmtliche festgehefteten Individuén die Schleppgeissel 
etwa zum 5. Teil scharf umgeknickt) ; wâhrend des Festsitzens 
erfolgt ein lebhaftes Hin- und Herzucken, verursacht durch die 
Schwimmgeissel ; auch in diesem Zustande wurden hie und da 
die erwâhnten amœboiden Formverânderungen beobachtet. 

Mehrmals versuchte Kulturen gelangen nicht ; nachdem sich 
die Form einige Tage in einer Kultur aus Sumpfwasser und 
Kartoffeln erhalten hatte, starb sie aus. 



FLAGELLATES. 53 

Zusammenfassung. — 6-10, 3-5 jj., Bodo-dhnMch, spindel- 
fôrmig oder amœboid verânderlich. Geisseln wohl ausgebildet, 
von doppelter und dreifacher Korperlânge. 2 Kornchen im 
Vorderende. Vakuole im Hinterende, Kern vorn. Bewegung 
schwimmend oder kriechend, mit oder oline amœboide Form- 
verânderung ; Festsetzung. 

Monas minima. 
Fig. 10, 11, 12. 

Die Form ist charakterisirt durch ihre geringe Grosse, durch 
die kurzen, dicken Cilien, die rasclie Vakuolenpulsation, sowie 
den schnellen Verlauf der Theilung und die lebhafte Bewegung 
wâhrend derselben ; da sich die Grosse wâhrend 14 Tagen in 
Traubenzucker und Peptonkulturen konstant erhielt, so stehe 
ich nicht an, die Form zum Teil auf Grund dieser von den 
ûbrigen Moiias-arten zu trennen,obschon bei weniger auffâlliger 
Verschiedenheit die Grosse nicht als gentigendes Merkmal zur 
Aufstellung einer neuen Art betraclitet werden kann. 

Die Grosse der Form betrâgt 3-5 und 2-3 [a, welclie Zablen 
selten nicht erreicht oder tlberschritten werden. Der Kôrper ist 
rund bis lânglich-oval, oft mit schwacher bis starker Einbuch- 
tung am Vorderende. Das Protoplasma ist hyalin, im Hinterende 
meist durch Kornchen verdeckt. Die Cilien sind kurz, kaum von 
Korperlânge (NebenciUeVa), ini Verhâltnis zum Kôrper ausser- 
gewôhnlich dick ; sie entspringen nahe beisammen und sind nach 
vorn nicht zugespitzt. Die in der vorderen Korperhâlfte befind- 
liche Vakuole pulsirt sehr schnell (ca. 8 Sekunden). Der Kern 
liegt ungefâhr in der Kôrpermitte ; die genaue Lage ist aber, 
der Kleinheit der Form wegen, auch nach Fârbung schwer zu 
erkennen. Im Vorderende ist oft eine verdickte Stelle zu bemer- 
ken, die aber bei den verschiedenen Individuen sehr ungieich 



54 HANS MEYER. 

aiisgebildet ist; ich bin nicht ganz klar geworden, ob dièse 
Verdi ckung als Mundstrich bezeichnet werden darf. 

Die thierische Ernâhrung tritt zuweilen hâufig auf und 
erfolgt durch Blasen, die immer unterlialb der Greissel ent- 
stelien. Die Lângsteilung erfolgt selten in fast rubendem Zu- 
stande, meist in sehr rascher Bewegung und wird schnell voll- 
endet (ca. 10 Minuten). Die Bewegung besteht in einem sehr 
sclinellen Schwimmen, das hâufig von einerzitternden Bewegung 
begleitet ist. Hie und da erfolgt Festsetzung mittelst eines vom 
rundlichen Kôrper scharf abgesetzten Stieles von der Dicke der 
Geissel und von einfacher bis doppelter Kôrperlânge. 

Ich erhielt die Form in einer Peptonkultur, wo sie sich 
anfangs lebhaft vermehrte, dann aber trotz ofterer Erneuerung 
der Kulturflûssigkeit nach ca. 14 Tagen verschwand ; auch 
erhielt sich die Form im Traubenzucker kurze Zeit. 

Zusammenfassung. — 3-5, 2-3 [j^. Rund bis oval, hinten 
kôrnig. Cilien sehr dick, etwas ktirzer als der Kôrper und ein 
Drittel des Kôrpers. Yakuole vorn, 8 Sekunden, Kern vor der 
Mitte. Mundstrich? Bewegung rasch, oft doppelt. Ernâhrung 
durch Blasen neben der Geissel. Theilung meist in rascher 
Bewegung, 10 Minuten. 

Monas amœbina. 
Fig. 13-19. 

Die Form unterscheidet sich von M. guttula und vivipara 
durch eine viel grôssere amœboide Verânderlichkeit, sowie 
durch die Bildung von Leukosin. 

Die Grosse der Form schwankt zwischen 12 und 15 tJ^. Die 
normale Korpergestalt ist die Kugelform; in Folge der amœ- 
boiden Verânderlichkeit treten aber sehr mannigfaltige Forraen 
auf. Das Protoplasma ist sehr gleichmâssig feinkornig. Die 
Form bewegt sich sehr langsam, selten etwas schneller, meist 



FLAGELLATEN. 55 

schwimmend mit oder ohne Kôrperverânderung, zuweilen auch 
fast rein amœboid; hâulig liegen die Tiere unbeweglich, ohne 
die Geissel zu verlieren. Die Cilien sitzen am Vorderende, nahe 
zusammen angefîigt, und sind im ganzen Verlaufe gleich dick. 
Die Hauptcilie ist von Kôrperlânge, die Nebencilie ein Viertel 
der Hauptcilie. Das Vorderende ist rund, ohne Einbuchtung. 
Die Bewegung der Geisseln besteht, wenigstens zum Teil, in 
schraubig liber sie hingehenden Wellen, und zwar gehen, wie 
ich wâhrend einer Teilung deutlichkonstatiren konnte, jedesmal 
3 Wellen in regelmàssigen Intervallen ûber die Hauptcilie und 
wahrscheinlich ebenso viele liber die Nebencilie. Die kontraktile 
Vakuole befindet sich im Vorderende, meist unterhalb der 
Geissel ; doch ist ihre Lage etwas verschieden ; die Kontraktionen 
erfolgen von 30 zu 30 Sekimden. Der Kern wurde nicht beob- 
achtet. Am Vorderende findet sich eine schwache leistenfôrmige 
Verdickung, die jedenfalls den Mundstrich vorstellt; doch ist 
ihre Ausbildung bei den verschiedenen Tieren ungleich. Das 
Merkwllrdigste bei der Form ist aber eine bei allen Individuen 
sich findende Substanz, die sich gleich verhâlt wie das Leukosin 
der Chrysomonadinen, auf das ich unten zu sprechen kommen 
werde. Ein Unterschied besteht darin, dass das Leukosin dieser 
Form etwas matter erscheint als das der Chrysomonadinen ; 
doch kommen derartige Abweichungen auch bei der genannten 
Famille vor. Die Substanz findet sich entweder in Kugeln meist 
im Hinterende, oder sie ist in beliebiger Verteilung dem Kôr- 
perrande entlang ausgebreitet, selten (z. B. nach der Teilung) 
im Kôrper zerstreut. 

Die Nahrungsaufnahme geschieht durch Blasen, die iramer 
unterhalb der Geissel entstehen und tritt sehr hâufig auf; oft 
werden eine grosse Anzahl Blasen kurz nacheinander gebildet, 
und da viele derselben im Kôrper sich lângere Zeit erhalten, so 
nimmt das Tier dadurch oft ein ganz anderes Aussehen an 
(Fig. 15). Die Teilung (durch die die Nahrungsaufnahme nicht 



56 HANS MEYER. 

immer ganz unterbrochen wird), dauert etwas liber eine halbe 
Stunde und ging in allen beobachteten Fâllen in Ruhe vor sich. 
Zuerst sind die zwei Hauptcilien zu bemerken, dann die beiden 
Nebencilien (die aber vielleicht auch schon mit den Hauptcilien 
vorhanden waren). Das Leukosin vereinigt sicb in der Mitte des 
Kôrpers zu einer Kugel ; die Teilung desselben erfolgt zuletzt 
unter gaiiz ungleichmâssiger Verteilung in die beiden Indivi- 
duen. 

Ich erhielt die Form mehrmals in organischen Flussigkeiten, 
einmal ziemlich reichlich in Traubenzucker. 

Zusammenfassung. — Grosse 12-15 [j-, meist rund, sebr 
verânderlich. Bewegung meist langsames Schwimmen ; oft fast 
rein amœboid. Hauptgeissel von Kôrperlânge, Nebengeissel 'j^. 
Vakuole im Vorderende, V^ ^in. Verschieden ausgebildeter 
Mundstrich. Leukosin, in Kugeln oder dem Kôrperrande 
entlang. Hâufig tierische Ernâhrung durch Blasen. Teilung in 
Ruhe, '/^ Stunde. 

Monas sociabilis. 
Fig. 20, 21, 22. 

Lange ca. 12, Breite ca. 8 [x. Da dièse Form eine intéressante 
Erscheinung zeigt, so erwâhne ich sie, trotzdem ich sie im 
ubrigen nicht genauer untersuchen konnte. Sie gehôrt zur 
Gattung Motias oder Ochromonas und zeigt Koloniebildung 
durch Zusammentreten ursprtinglich getrennter Lidividuen. 

Die Form ist anscheinend farblos ; da es mir aber nachtrâg- 
lich aus verschiedenen Ursachen als wohl môglich erschien, dass 
bei Behandlung mit Reagentien oder auf andere Weise sich doch 
Chromatophoren hâtten finden lassen, so kaun ihre Stellung zur 
Gattung der Monas noch nicht als sicher gelten. 

Die Hauptcilie ist etwas langer als der Kôrper, die Nebeu- 
cilie ca. 7^ des Korpers. Die Form ist zum grossen Teil, oft bis 



FLAGELLATEN. 57 

gegen das Hinterende, angeftillt mit Kôrnchen, die den Fett- 
tropfen von Ochromonas granulosa âhnlich sehen; der hintere 
Teil ist mit Leukosin erftillt und lâuft liâufig in einen anschei- 
nend ganz aus Leukosin bestehenden Schwanzfaden aus. Die 
Form war in einer Kultur von Sumpfwasser und Kartoifeln 
entstanden und trat so massenliaft aiif, dass die Tiere sich in 
dichten Klumpen dràngten. Dabei kam es hâufig vor, dass einige 
Exemplare an einander hângen blieben und in Gemeinschaft 
ihre Bewegung fortsetzten ; dies geschah bei 2, 3 und bis 6 Indi- 
viduen sehr hâufig. Oefters ging aber die Vereinigung noch 
weiter, indem zu den kleinen Grûppclien nocli weitere Exem- 
plare, oft âhnliche Grûppchen, hinzutraten, worauf der ganze 
Komplex sich zusammen fortbewegte, oft mit unregelmâssiger 
Rotation. Sobald auf dièse Weise sich etwa 20 Exeraplare ver- 
einigt hatten, wurde die Rotationsbewegung regelmâssig, und 
die Tiere, die vorher ohne bestimmte Ordnung zusammenge- 
hangen hatten, ordneten sich jetzt zu vollkoramener Kugelform 
iin, indem die vielleicht etwas verlângerten Schwanzspitzen sich 
2;usammenfUgten. Oft lôsten sich die Formen schon vor diesem 
Stadium wiederlos, einzeln oder in Grilppchen ; hâufig wurde 
^ber auch die genannte Vereinigung noch weiter getrieben, so 
dass schliessHch eine vollkommene kugelfôrmige Kolonie ent- 
stand, die bis 50 Exemplare enthielt und in ihrer ruhigen 
gleichmâssigen Rotation einen prâchtigen Anblick bot. Nach 
einiger Zeit lôsten sich viele dieser Kolonien wieder auf, wâh- 
rend andere sich erhielten, so lange ich sie beobachtete. 

Zusmnmenfassung. — Chromatophoren 12 u. 8 [x. Hauptcilie 
liber Kôrperlânge, Nebencilie ein Drittel des Kôrpers. Fett. 
Leukosin. Koloniebildung durch Zusammentreten ursprtinglich 
getrennter Individuen. 



58 H ANS MEYER. 

Ochromonas tenera. 
Fig. 23, 24. 

Die Form ist von allen tlbrigen Ochromonas- Arten durch 
ihre sehr zarte Ausbildung unterschieden. 

Grosse 8-12 imd 5 [i. Der Kôrper ist lânglich bis fast rund^ 
sehr zart und durchsichtig, oft nur bei ganz genauer Einstellung 
erkennbar; das Protoplasma ist fast hyalin. Ein freies Schwim- 
men wurde nie beobachtet ; die Tiere sitzen bis zu 20 mit 
wenig verlângertem Hinterende in Grtlppchen fest. Vorn findet 
sich fast immer eine Einbuchtung, deren Rand auf der einen 
Seite in eine meist starke Lippe auslauft. Die im ganzen Ver- 
laufe gleich dicken Geisseln sitzen nahe zusammen in der Ein- 
buchtung ; die Hauptgeissel ist von Korperlânge, die Nében- 
geissel Ve'Vg clés Kôrpers. Die Vakuole liegt im Hinterende. 
Der Kern befindet sich im Vorderende. Das Interessanteste an 
der Form sind die Chromatophoren. Dièse sind âusserst un- 
scheinbar und auf den ersten Blick leuchtet nur der grosse^ 
hellrote, punkt- oder stâbchenfôrmige Augenfleck entgegen, sa 
dass die Form vôllig den Eindruck einer leukosinhaltigen Mona» 
vivipara macht. Bei scharfer Einstellung und voiler Lichtstârke 
(besonders in fast directem Sonnenlichte) bemerkt man jedoch 
im Vorderende, kaum Ve der Korperlânge betragend, 2 runde 
bis ovale, schwach grtinlich-gelbe, âusserst zarte Chroma- 
tophore, deren einem der erwâhnte, auffallend stark aus- 
gebildete Augenfleck am oberen Rande aufsitzt ; die Chroma- 
tophoren erhielten sich in dieser Weise ca. 8 Tage am Licht 
ohne jede Verânderung. Meist im Hinterende, selten dem 
Korper rande entlang, findet sich auch hier Leukosin von sehr 
mattem Aussehen. Von sonstigen Inhaltsbestandteilen ist wenig 
zu bemerken ausser einer Anzahl im Protoplasnia verteilter 
kleiner fettâhnlicher Kornchen. 



FLAGELLATEN. 59 

Icli fand die Form in geringer Zahl in einer Maltosekultur. 

Zusammenfassung . — 8-12 und 5[x, lânglich bis rund, sehr 
zart, festsitzend. Starke Lippe. Hauptgeissel von KôrperJânge, 
Nebengeissel ' / ^. Vakuole im Hinterende, Pulsation 35 Sekun- 
den. Kern vorn. Chromatoplioren 2, schwer bemerkbar. Augen- 
fleck stark entwickelt. Leukosin. 

Ochromonas granulosa. 

Fig. 25—29. 

Die Untersuchungen liber die vorliegende Art konnten^ Dank 
dem massenhaften Auftreten und der grossen Lebenszâhigkeit 
der Form ziemlich eingehend werden ; besonders gelang es mir, 
die Abhângigkeit der morphologiscben und biologischen Ver- 
Mltnisse von den âussern Umstânden zu studiren. 

Die normale Grosse der Form scliwankt zwischen 12-20 und 
6-15 [j. ; ausserdem kommen aber Abânderungen vor, die sich 
vs^eit liber und unter dieser Gi'enze bewegen, die ich aber nicht 
lange genug zur Verfligung batte, um ibre Zugehôrigkeit zur 
Form sicher festzustellen. So traten in einer Kartoffelkultur 
Individuen auf, deren Lange 25 bis liber 30 [j^ betrug ; dièse 
Form gehôrt wahrscheinlicli zur 0. granulosa ^ . 

Ebenfalls schwankend sind die Gestaltsverhâltnisse, die 
besonders durch die Inhaltsbestandteile bedingt sind ; doch ist 
bei normalen Individuen eine ovale, seltener runde Form Regel. 
Amœboide Verânderungen wurden nur selten und unter anor- 
malen Verhâltnissen beobachtet (z. B. in Nâbrlosung). Kleine 
Unterschiede treten in der Gestalt des Vorder- und Hinterendes 
auf. Das letztere kann bei normalen Individuen entweder abge- 



^ Dagegen fanden sieh ofters voUkommen runde, fast ganz aus Leukosin 
bestehende Kiigelchen von 3-5 /<. Grosse, die ich als besondere Art betrachtet 
haben wiirde, wenn uicht Uebergânge zur normalen Grosse vorhanden gewesen 
wâren ; so aber konnte ich ûber ihre Stellung nicht entscheiden. 



60 HANS MEYER. 

rundet oder kurz schwanzfôrmig zugespitzt sein ; eine lângere 
Schwanzspitze wurde nur beobachtet bei Individuen, die auch 
in anderer Beziehung nicht normal erschienen. Das Vorderende 
ist oft ebenfalls rund, zuweilen aber mit schwacher Vertiefung 
versehen^ deren Rand in eine oft wohl entwickelte Lippe tiber- 
gehen kann (Fig. 25, 26). 

Das Protoplasma ist hyalin, kommt aber, weil meistens von 
den fast den ganzen Kôrper erftillenden Inhaltsbestandteilen 
verdeckt, selten fur sich ailein zur Beobaclitung. 

Die Cilien sind von einfacher und 7^ Kôrperlânge ; beide sind 
im ganzen Verlaufe gleich dick und entspringen nahe bei- 
sammen. 

Die Vakuole liegt ira Vorderende, immer an der gleichen 
Stelle, dicht unterhalb der Geisselbasis ; die Pulsationszeit 
betrâgt 7a Min., verlangsamt sich aber in einigen Fâllen, so 
z. B. oft unter Druck oder in Reagentien vor dem Absterben 
des Tieres. 

Der Kern ist, weil meist von den Chromatophoren verdeckt, 
schwer zu bemerken ; selten triit er nach Fârbung gerade noch 
unterhalb der Chromatophoren hervor. 

Die Chromatophoren sind auch bei dieser Form hôchstens als 
schwach gelblicher Schimmer zu bemerken ; oft erscheint die 
Form aber auch fast farblos, was besonders bei starker Ent- 
wicklung der Inhaltsbestandteile der Fall ist. Am besten werden 
die Chromatophoren bemerkbar gemacht, wenn die Form unter 
dem Deckglas breitgedriickt wird durch Verdunsten des Wassers 
unter dem Glâschen ; sie stellen sich dann als 2 rundlich ovale, 
gelbliche Scheibchen dar, die 74-76 ^^^' Kôrperlânge ausfullen. 
Am Kande des einen sitzt der meist gat, seltener schwach aus- 
gebildete Augenfieck in Form eines in der Mitte meist gebogenen 
Stàbchens. Auch hier werden, wie dies von Klebs (92, S. 395) 
und FisCH (85, S. 67) fiir die gefârbten Formen angegeben wird, 
die Cliromatophoren in Alkoliol (nach ca. 7* Stunde) griin. Der 



FLAGELLATEN. 61 

Farbstoff der Chromatophoren fârbt bei Tôtung des Tieres das 
im Kôrper enthaltene Fett. Einige bei dieser Form angestellte 
Versuche liber den Einfluss des Lichtes sowie des Médiums auf 
die Entwicklung der Chromatophoren ergaben folgendes Résul- 
tat. Form und Grosse der Chromatophoren sind ziemlich kon- 
stant, von âussern Bedingungen in der Regel nur wenig abhângig. 
Auch in Bezug auf die Fàrbung sind die Chromatophoren vom 
Médium direct nicht oder nur wenig abhângig. Dagegen wird 
durch das Licht eine Aenderung der Chromatophorenfârbung 
bewirkt, aber nur unter bestimmten Umstânden. Die zu gleicher 
Zeit in Licht und Dunkelheit, ferner in organischen und anor- 
ganischen Lôsungen angestellten Kulturen ergaben namlich, 
dass die Chromatophoren ziemlich gleich blieben in den orga- 
nischen Fliissigkeiten, in den anorganischen dagegen eine 
deutliche, wenn auch (bei dieser Form) geringe Zunahme der 
Fârbung aufwiesen. Ich werde hierauf bei der Besprechung der 
Ernâhrung noch zurûckkommen. Ueber die entsprechenden Ver- 
hâltnisse beim Augenfleck konnte ich nichts Sicheres erfahren. 
Die Hauptbestandteile des Korpers sind 2 den Charakter der 
Form bedingende Substanzen , die wahrscheinlich Produkte der 
Ernâhrungstàtigkeit sind, nâmlich Leukosin und Fett. Das Fett 
tritt in kôrnchenartigen Tropfen auf und giebt dem Kôrper sein 
eigentiimlich granulirtes Aussehen. Es ist sehr konstant vor- 
handen, indem es sich in allen moglichen frischen und alten 
Kulturen (Traubenzucker, Rohrzucker, Maltose, Wasser, Nâhr- 
lôsung, Kartoffeln) erhâlt, bei einigen dieser Lôsungen in 
stârkerer, bei andern in schwâcherer Ausbildung. Unter diesen 
Umstânden war natiirlich nichts Sicheres tiber seine Abhângig- 
keit vom Médium zu erfahren ; nur das konnte ich konstatiren, 
dass regelmâssig in alten Kulturen, sowie in Nâhrlôsung das 
Fett viel stârker hervortritt (Fig. 28), was zum Teil durch das 
in den genannten Fâllen eintretende Schwinden des Leukosins, 
zum Teil aber auch durch eine in erhôhtem Maasse vor sich 



62 HANS MÊYER. 

geliende Bildung des Fetts bewiikt wird. Ferner zeigte sich 
ofters eine stârkere Fettbildung in Lichtkulturen gegeniiber 
parallelen Dunkelkulturen. Die Reactionen der Tropfen sind die 
bekannten Fettreactionen : Rotfârbung mit Alkannin und Schwâr- 
zung mit Osmiumsâure ; ebenso tritt, wie schon erwâhnt, hâufig 
Gelbfârbung durch den Chromatophorenfarbstoff ein. In Alkohol 
ist die Substanz nicht oder sehr schwer lôslich. 

DasLeukosin findet sich bei dieser Form meist nicht in scharf 
umgrenzten Kugeln, sondera ftillt annâherad die eine Kôrper- 
seite aus^ lângs der Mitte sich allmâhlig verlierend. Ks ist 
stàrker lichtbrechend als bei den tibrigen untersuchten Formen ; 
ob es aber deswegen als besondere Modifikation zu betrachten 
ist, konnte ich nicht entscheiden. Es wâre wohl denkbar, dass 
die andere Lichtbrechung durch das Protoplasma oder durch 
die librigen Inhaltsbestandteile verursacht wiirde ; anderseits ist 
es aber auch nicht ausgeschlossen, dass der Stoff mit den dem 
Leukosin zugeschriebenen Eigenschaften in mehreren Modifi- 
kationen vorkommt. Als Leukosin bezeichnete Klebs eine bei 
vielen Chrysomonadinen vorkommende, lichtbrechende^ ôlâhn- 
liche Substanz, deren chemische Beschaffenheit gânzlich unbe- 
kannt ist, die sich aber durch ihre vôUige Lôslichkeit in allen 
môglichen Reagentien, sowie in Wasser auszeichnet. Dièse 
Eigenschaften bestâtigten sich auch im vorliegenden Falle ; eine 
Fârbung oder Fixirung gelang auf keine Weise. Aus diesem 
Grunde ist bis jetzt auch eine Erkennung der chemischen Be- 
schaffenheit auf directem Wege nicht gelungen, und einstweilen 
auch nicht niôglich. Klebs, der zuerst den Namen Leukosin 
gebraucht (92, S. 395), spricht die Vermutung aus, die Substanz 
sei eine Art Eivveiss und Produkt der Assimilation. Ich habe 
micli auf seine Veranlassung mit der Frage noch nâher befasst 
und versuchte auf indirectem Wege der Beantwortung der 
beiden Fragen, nach der chemischen Beschaffenheit und nach 
der Entstehung, nâher zu kommen, was mir auch zum Teil 



FLAGELLATEN. 63 

gelungen ist. Es ergab sich nâmlich aus dem Yergleich des 
Résultats von parallel angestellten Liclit- und Dunkelkulturen, 
sowie aus Kulturen in organischen und anorganischen Lôsungen 
die Wahrscheinlichkeit, dass das Leukosin niclit hauptsâchlich 
Assimilationsproduct sei. sondern mit der saprophytischen Er- 
nâhrung zusammenhânge. Denn bei den genannten Kulturen, 
die ôfters wiederholt wurden, ergab sich meist keine, selten eine 
geringe, nur inkonstant auftretende Verânderung in Folge von 
Lichteinwirkung, resp. Mangel an Licht; das Leukosin wurde 
in gleicher Weise im Dunkeln wie im Licht ausgebildet. Eine 
^uffâllige Verânderung wurde dagegen bewirkt durch den 
Wechsel der Kulturfltissigkeit. Wâhrend Formen, die in anor- 
ganischen Lôsungen (Nâhrlôsung) kultivirt wurden, in Zeit von 
8-14 Tagen ilir Leukosin fast vôllig verloren, bildete dasselbe in 
organischen Kulturen (besonders in Traubenzucker) noch nach 
langer Zeit den Hauptbestandteil des Kôrpers, trotzdem, wie 
oben erwâhnt, die Chrornatophoren in anorganischen Kulturen 
eher besser entwickelt waren. Allerdings tritt auch in Trauben- 
zucker wie tiberhaupt in allen Kulturen nach einiger Zeit eine 
Abnahme des Leukosins ein ; doch spricht auch dièse Tatsache 
nur fur die Abhângigkeit von der saprophytischen Ernâhrung, 
besonders da sich jedesmal nach Zuftigung von Traubenzucker 
der Stoff wieder in vollster Ausbildung einstellte, bei Zuftigung 
von Nâhrlôsung dagegen ausblieb. 

Da zudem aile dièse Ergebnisse vollstândig bestâtigt wurden 
durch die mit der folgenden Form in gleicher Weise angestellten 
Yersuche und tiberdies das Leukosin auch bei der farblosen 
Monas amœhina vorkommt, so erscheint die Annahme berech- 
tigt, dass das Leukosin nicht, oder doch nicht ausschliesslich 
Assimilationsprodukt sei. sondern auf irgend eine Weise mit der 
saprophytischen Ernâhrung zusammenhânge. Aus den ange- 
stellten Versuchen ergeben sich ferner Anhaltspunkte fur die 
Erkennung der chemischen Natur des Leukosins und zwar ist 



64 H ANS MEYER. 

nach diesen Versuchen der Stoff nicht eiweissartiger Natur^ 
sondera wahrscheinlich ein Kohlehydrat. Die hauptsâchlichsten 
Kulturflûssigkeiten, die ich anwandte, sind Traubenzucker, 
Rohrzucker, Maltose, Nâhrlôsung, Wasser, Pepton, Kartoffeln. 
Von diesen gab Pepton nie ein Résultat, indem die Form daria 
regelmâssig nach wenigen Tagen zu Grunde ging. In Nâhr- 
lôsung verschwand das Leukosin immer in kurzer Zeit'. In 
Zuckerkulturen dagegen, sowie in Flûssigkeiten rail Kartoffeln, 
zeigte sich ebenso regelmâssig lebhafte Neubildung von Leukosin, 
verbunden mit oft lebhafter Vermehrung der Form. Wenn nun 
aber die Bildung des Leukosins besonders in den stickstofffreien 
Kohlehydraten erfolgt, durch Mangel an Stickstoff also in 
keiner Weise gehemmt wird, so liegt der Schluss nahe, dass das 
Leukosin selbst auch ein stickstofffreier Kôrper, also nicht eine 
Eiweisssubstanz, sondera eine Art Kohlehydrat sei. 

Die gleichen Kulturen werfen auch ein Licht auf die Ernâh- 
rungsweise der vorliegenden Ochromonas-F or m. Bekanntlich 
bildet die Frage nach der Ernâhrung ebenfalls einen streitigen 
Punkt in der Chrysomonadinenforschung. Wâhrend man bis vor 
20 Jahren annahm, die einzige Ernâhrungsweise der Chryso- 
monadinen sei die Assimilation, wurde durch Stein (78) mit 
Sicherheit die Aufnahme fester Nahrung durch eine mit Chro- 
matophoren versehene Form {Chromulina flavicans) festgestellt. 
Wâhrend aber noch Butschli (87, 866) die Mitteilung Stein's 
als einziges dei'artiges Beispiel bezeichnete, ist man jetzt, 
besonders durch die Untersuchungen von Wysotzki (87) und 
Klebs (92) auf dem Standpunkt angelangt, dass zwar die Assi- 
milation bei allen Forraen die Haupternâhrungsweise sei, dass 



* In Wasser trat bei dieser Form eine viel geriugere Riickbildung ein. Daaber 
die lUickbildung bei der folgenden Form auch im Wasser erfoigte, ini .ubrigen 
auch hier in geringem Maasse zu liemerkon war, so ist dièses Verhallen wahr- 
sdieinlicli eher einem rtehensachlichen, nodi unbekannten Umstande zuzu- 
schreiben . 



FLAGELLATEN. 65 

aber neben dieser bei den freischwimmenden gefârbten Formen 
in weiter Verbreitung auch die tierische Ernâhrung zur Ver- 
wendung komme. Die dritte moglicbe Ernàhrungsweise, die 
saprophytische Aufnahme von organischen Flûssigkeiten mittelst 
der ganzen Kôrperoberflâclie, wurde von den meisten Forschern 
entweder als nicht vorhanden oder vielleicht al s selbstverstând- 
lich vorausgesetzt, jedenfalls aber nirgends berticksichtigt. Ans 
den tiber dièse Punkte geftihrten Untersuchungen ergiebt sich 
filr Ochromonas granulosa folgendes. 

Die einzige direct zu beobachtende Ernâhrungsart, die tie- 
rische Aufnahme von festen Kôrpern mittelst Blasen, v^urde 
sehr hâufig beobachtet, aber besonders zu bestimmten Zeiten, 
so dass die Aufnahme in einer Kultur meist entweder sehr 
hâufig oder fast gar nicht vor sich ging. Ueber die Abhângigkeit 
dieser Ernàhrungsweise von den âusserenUmstânden konnte ich 
keine Sicherheit erlangen; oft trat eine besonders reichliche 
Aufnahme in Nâhrlôsung ein, desgleichen in alten Kulturen, 
und einmal auch in Dunkelkulturen im Gegensatz zu parallelen 
Lichtkulturen. Dies wûrde sich mit der Annahme erklâren 
lassen, dass die tierische Ernâhrung besonders dann eintrete, 
wenn die Verhâltnisse fur eine anderweitige Ernâhrung nicht 
gtinstig sind ; da aber aile die genannten Resultate nicht regel- 
mâssig erzielt wurden, ferner auch Ernâhrung vorkam unter 
andern Umstânden, so miissen dièse Abhângigkeitsverhâltnisse 
einstweilen noch als unsicher bezeichnet werden. Auf jeden Fall 
aber ist es sicher, dass die tierische Aufnahme, auch wenn sie 
hâufig vorkommt, nicht die Haupternâhrungsweise bildet. Als 
Merkwiirdigkeit erwâhne ich noch das sowohl bei dieser als 
auch bei der folgenden Form hâufig stattfindende gegenseitige 
Auffressen, wobei oft Formen aufgenommen werden die an 
Kôrpergrôsse dem aufnehmenden Tiere kaum nachstehen (s. im 
allg. Teil) ; oft sind auch mehrere Individuen zugleich im Innern 
eines Tieres zu bemerken. Die Assimilation wird, wie wir 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 5 



66 HANS MEYER. 

gesehen haben, vom Lichte beeinflusst, aber nur in anorgani- 
schen Medien^ wâhrend in organischen Fliissigkeiten die Chro- 
matophorenfârbung im Lichte die gleiche bleibt wie in der 
Dunkelheit. Da nun aber die Zunahme der Chromatophoren- 
fârbung auf eine erhôhte Assimilationstâtigkeit zurûckgeftihrt 
werden niuss, so ist der Schiuss berechtigt, dass die Tâtigkeit 
der Chromatophoren im Lichte gegeniiber der Dunkelheit 
zunehme, aber nur dann, wennkeine andere Ernâhrungsinôglich- 
keit gegebon ist, dass dagegen die Assimilation bei genûgend 
vorhandenem Material ftir saprophytische Ernâhrung nur eiae 
geringe sei ; mit andern Worten, die saprophytische Ernâhrung 
wâre vorherrschend, die holophytische im allgemeinen nur 
nebenhergeheud, aber im Falle einer Beschrânkung der erste- 
ren etwas stârker hervortretend. Dièse Ansicht wird bestâtigt 
durch die immer wieder gemachte Beobachtung, dass die 
Formen in Nâhrlôsung auch im Lichte schon in wenigen Tagen 
ein abnormales Aussehen annahmen und immer bald zu Grunde 
gingen; endlich spricht auch die geringe Ausbildung der 
Chromatophoren nicht ftir ein Vorherrschen der Assimila- 
tionstâtigkeit bei dieser Form. Eine Tabelle liber die angestellten 
Versuche ist im allgemeinen Teil zusammengestellt. 

Die Bewegung der Form besteht in einem langsamen bis 
ziemlich scimellen Schwimmen. Auch hiebei machte sich einiger 
Einfluss des Médiums geltend, indem in Nâhrlôsung selten, in 
Traubenzucker dagegen fast immer am Anfaug der Kultur 
lebhafte Bewegung auftrat. Oft zeigte sich die merkwiirdige 
Erscheinung, dass zwei bis mehrere Individuen, die wâhrend 
der Bewegimg zusammengestossen waren, an einander hângen 
blieben, und auch durch lebhaftesUmherschwimmen nicht sofort 
wieder getrennt wurden. Die Erscheinung zeigte sich immer nur 
in bestimmten Kulturen, trat dann aber hâufig auf. Vielleicht 
ist sie auf eine Schleimschiclit zuriickzufuhren ; der Nachweis 
einer solcheii gelang aber auch durch Reagentien nicht. Die 



FLAGELLATEN. 67 

Teilung geschieht in Ruhe imd gelit âhnlicli vor sich wie bei der 
oben beschriebenen Monas amœbina, indem auch hier das 
Leukosiii zuletzt in ganz unbestimmter Weise geteilt wird. 

Cystenbildimg wurde trotz zahlreicher dahinzielender Ver- 
suche nicht beobachtet. Das einzige, was immer wieder auftrat, 
war ein Ruhestadium, oft verbuuden mit Geisselverlust. Es ist 
besonders in feuchten Kammern hâufig zu beobachten und zeigt 
sich in der Weise, dass (in feuchten Kammern) nach einigen 
Tagen sâmmtliche Tiere in zwei Schichten, eine untere und 
eine obère, sich sondern, beide sâmmtlich aus ruhenden Indivi- 
duen bestehend, wâhrend dazwischen noch vereinzelt bcweg- 
liche Tiere umherschwimmen. 

Zusammenfassung . — 12-20, 6-15 [j-. Oval bis rundlich, hnten 
zugespitzt oder abgerundet, vorn oft mit Lippe. Geissel von 
Korperlânge und 7^ desKôrpers. Vakuole an der Geisselbasis, 
7i Min. Kern vor der Mitte. Chromato[>horen zwei, klein, oft 
unmerklich; Augenfleck stâbchenfôrmig, meist deutlich der 
einen Chr'omatophore aufsitzend. Leukosin und Fett den ganzen 
Kôrper erftillend. Ernâhrung wahrscheinlich hauptsâchlich 
saprophytisch ; beiFehlen von organischer Fltissigkeit stârkeres 
Hervortreten der Assimilation. Hâufig, aber nicht vorherrschend, 
tierische Ernâhrung. Lângstheilung in Ruhe ' . 

Ochromonas variahilis. 
Fig. 30, 31, 32. 

Die Form ist 6-9 jj. lang und 5-8 jj. breit, oval oder hâufiger 
rundlich ; das ziemlich homogène Protoplasma zeigt hie und da 

^ Hâufig trat in den die bescliriebene Art enthaltenden Kulturen eine etwas 
anders gebaute Form auf, bei der ich nicht sicher entscheiden kontite, ob sie zn 
0. granulosa gehore, oder ob sie eine besondere Art vorstelle. Sie unterscheidet 
sich durch viel grôssere Chromatophoren, viel geringere, vielleicht gânziich 
fehlende Leukosin-und Fettbildung, durch die immer vorhandene Schwanzspitze 
und starke Lippe, sowie durch eine viel raschere Bewegung. Auch dièse Form 
zeichnete sich durch hàufige Aufnahme von Individuen gleicher Art aus. 



68 HAN8 MEYER. 

(bei Wassermangel) amœboide Verànderungen. Das Vorderende 
ist selten mit einer schwachen Einbuchtuiig versehen. Die 
Cilien sind von Kôrperlânge, resp. '/,-'/, des Korpers, ent- 
springen nahe beisammen und sind ira ganzen Verlaufe gleich 
dick. Die kleine Vakaole liegt unterhalb der Geisselbasis imd 
pulsirt in je ^/, Min. Der Kern, etwas vor der Kôrpermitte 
gelegen, ist der Chromatopboren wegen auch durch Fârbung 
schwer deutlich zu machen. Die Chromatophoren sind diinne, 
bis hinter die Kôrpermitte reichende Bander^ an denen ein 
Augenileck nicht zu bemerken ist. Die mit der vorigen Form 
angestellten Kulturversuche wurden aucb mit dieser Form vor- 
genommen, wobei die Art sich als sehr verânderlich heraus- 
stellte, die bei der 0. granulosa gewonnenen Resultate aber 
voUstândig bestâtigt wurden. Auch hier zeigte sich die Form^ 
und, vielleicht etwas weniger, auch die Grosse der Chromato- 
phoren ziemlich konstant ; die Fârbung dagegen konnte durch 
die Beleuchtung und indirect auch durch die Kulturflussigkeit 
beeinflusst werden. Ein durch die Ernâhrungsverhâltnisse be- 
dingter Unterschied machte sich indes gegeniiber der Ochro- 
monas granulosa geltend. Die Chromatophoren sind nâmlich bei 
0. variaUUs viel mehr von den erwâhnten âussern Umstânden 
abhângig, und zwar derart^, dass man die Form in Bezug auf 
die Fârbung der Chromatophoren vôllig in seiner Gewalt hat ; 
in Zeit von 14 Tagen kann man aus ihr zwei Abarten erhalten, 
die auf den ersten Blick als total verschiedene Formen erschei- 
nen. Die Bedingungen fur die Verànderungen sind die nâmlichen 
wie bei der vorigen Form. In Traubenzucker zeigt sich zwischen 
Licht und Dunkelheit kein Unterschied. Die Chromatophoren 
erscheinen als gelbliche, zwar deutliche, aber wenig scharf 
hervortretende Bander'. In Nâhrlôsung, und fast ebenso deut- 

' lin ïraubenzucker verkiimmern die (ihiomatophoron auch in der Dmikelheit 
nie wie in Nalirlosiing, w as sich nur durch eino indirecte Wirkung der sapro- 
j)hytischen Ernahrung auf die Chromatophoren erkliiren liisst. 



FLAGELLATEN. 69 

lich in Wasser, nehmen im Licht die vorher gelblichen 
Chromatophoren in Zeit von 2 — 3 Wochen regelmâssig eine 
dunkelbraune Fàrbung an, wâhrend in den Dunkelkulturen in 
Nàhrlôsung und Wasser die Chromatophoren hell bis fast farblos 
werden, die Form selbst aber ein etwas krankhaftes Aussehen 
annimmt Fett ist im normalen Zustand nicht vorhanden; in 
alten Kulturen dagegen treten immer eine Anzahl Kôrnchen 
auf, die ein fettâhnliches Aussehen zeigen und den Kôrnchen 
von 0. granulosa entsprechen dtirften. Das Leukosin, das bei 
dieser Form ein etwas matteres, mehr blâuliches Aussehen hat, 
ist nicht immer vorhanden. So z. B. verschwindet es in ca. 
8 Tage alten Kulturen zum grossen Teil, dann aber fehlt es auch 
fast vôllig den in Nâhrlôsung und in Wasser kultivirten Formen. 
Wie schon gesagt, fand ich auch in Bezug auf das Leukosin aile 
bei der vorigen Form erhaltenen Resultate bestâtigt ; das Leu- 
kosin konnte mit der grôssten Sicherheit durch Traubenzucker 
in wenigen Tagen hervorgerufen, durch Nâhrlôsung in einer 
Woche oder weniger zum Verschwinden gebracht werden, 
wâhrend das Licht sich fast vôllig wirkungslos zeigte. Welches 
eigentlich den normalen Zustand vorsteilt, ob die leukosinfreie 
oder die leukosinhaltigeForm, konnte ich nicht entscheiden, da 
die Tiere weder im Traubenzucker (mit Leukosin) noch in 
Nâhrlôsung am Lichte (ohne Leukosin) irgendwelche abnormale 
Erscheinungen zeigten. Einige Versuche, die ich sowohl mit 
dieser, als auch mit der vorigen Form ûber das Concentrations- 
optimum der verschiedenen Lôsungen anstellte, eigaben fiir 
Traubenzucker als âm geeignetsten eine '/ri 7o^'8"6 Lôsung, 
wâhrend in Kulturen die iiber 2 "/o TraubenzQcker enthielten, 
die Formen zu Grande gingen ; das Leukosin verschwand dabei 
(wie auch in stârkerer Nâhrlôsung) in ca. einer halben Stunde 
gânzlich, nachdem es vorher noch eine zeitlang aile môglichen, 
den Eindruck von amœboiden Bewegungen hervorrufenden Ver- 
ânderungen durchgemacht batte. 



70 HANS MEYER. 

Die Bewegung besteht in einem mittelmâssig raschen Schwim- 
men, ist aber relativ selten zu beobachten ; meist befindet sich 
(lie Form in einem Art Ruhezustand, in welchem aber eine 
andere Art Bewegung stattfindet ; es erfolgt nâmlich bei son- 
stiger Ruhe in annâhernd regelmâssigen Intervallen ein etwa 
auf Kôrperlânge sich erstreckendes Zucken. Dièse letztere Bewe- 
gung ist bei unserer Form fast immer wahrzunehmen, wâhrend 
die erstere fast nur in frischen Kulturen auftritt. DieErnâhrung 
geht auch bei dieser Form auf aile drei Arten vor sich. Die 
tierische Aufnahme ist auch hier nur ein Notbehelf ; sie tritt, 
wie ich mehrfach beobachten konnte, wenn auch nicht regel- 
mâssig, so doch haufig in alten Kulturen und in Dunkelkulturen 
von Nâhrlôsung auf; auch von dieser Art werden oft Individuen 
der gleichen Art aufgenommen. Ein Unterschied gegentiber der 
0. granulosa zeigt sich in der holophytischen Ernâhrung, indem 
die Form ini Gegensatz zu der vorigen in Nâhrlôsung am Licht 
sehr gut gedeiht, woraus hervorgeht, dass die holophytische 
Ernâhrung zur Erhaltung der Form geniigt, also eine viel 
grôssere RoUe spielt als bei der vorigen Form. Immerhin weist 
aber der TJmstand, dass auch hier die starke Ausbildung der 
Chromatophoren in organischen Flûssigkeiten unterbleibt und 
die Form in Traubenzucker gedeiht, auf eine starke saprophy- 
tische Ernâhrung hin. Die Teilung erfolgt nur in Ruhe. Eine 
Encystirung wurde trotz hâufiger Versuche auch hier nicht 
erzielt; wâhrend sich die Form sonst Wochen lang erhalten 
lâsst, ging sie beim Austrocknen der Fltissigkeit immer zu 
Grunde. 

Zusammenfassung. — Grosse 6-9 , 5-8 [x. Cilien von Kôrper- 
lânge und '/,,. Vakuole klein, Vorderende, '\,\ Min. Kern vor der 
Mitte. Chromatophoren 2, ziemlich gross, Farbe verânderlich ; 
ohne Augenfleck. Leukosin hâufig, Fett selten vorhanden. 
Haupternâhrungsweise holophytisch und saprophytisch; hâufig 
tierische Aufnahme. Lângsteilung in Ruhe. 



FLAGELLATEN. 71 

Ochromoiias chromata. 
Fig. 33, 34. 

Grosse 9-12, 6-9 {x. Die im tibrigen nicht eingehend unter- 
suchte Form ist charakterisirt durch die im Verhâltnis zuni 
Kôrper sehr stark ausgebildeten Chromatoplioren, die dem 
Tiere ein eigenttimlich starres Aussehen geben. 

Der Kôrper ist oval bis fast viereckig. Die Oberflâche ist 
warzig gekôrnt'. Die ziemlich feinen Cilien sind etwas langer 
als der Kôrper, resp. '/\ des Kôrpers. Die Vakuole liegt vorn, 
unterhalb der Geisselbasis; der Kern konnte, der Chromato- 
plioren wegen, nicht beobachtet werden. Die Chromatophoren, 
bestehend ans 2 einfachen Platten, sind sehr stark ausgebildet ; 
sie ftillen fast den ganzen Kôrper aus und sind von bronzebrau- 
ner bis sehr dunkler Farbung. Ein Augenfleck wiirde nicht 
beobachtet. Leukosin scheint gânzlich zu fehlen ; doch konnte 
ich aus Mangel an Kulturen nicht entscheiden, ob die Form 
wirklich der Leukosinbildung nicht fâhig ist oder ob nur in der 
Kultur die zur Bildung nôtigen Bedingungen nicht vorhanden 
waren. Im Hinterende findet sich fast immer ein ruudlicher 
Tropfen von unbekannter Natur. 

Die Form stammt aus dem Torfmoor von Jungholz ; ich 
konnte sie nur etwa 8 Tage erhalten, ohne dass irgendwelche 
Kulturen gelangen. 

Zusammenfassung. — 9-12, 6-9 \i^. Eckig oval. Cilien von 
Kôrperlânge und '/,. Vakuole vorn. Chromatophoren 2, stark 
entwickelt ; kein Augenfleck. Fett. ? 



1 Vielleiclit gehort eine âhnliclie in der gleicheu Kultur JDeobachtete Forin 
rail glatter Oberflâclie ebenfalls hierlier. 



72 HANS MEYER 

IL 

Allgemeiner Teil. 

Fur eine vollstândige vergleichende Zusaramenstellung ver- 
weise ich nochmals auf BtiTSCHLi's « Mastigophoren » ; ich 
môchte hier nur einige Punkte besprechen. 

Bei den Cilien richtete sich in neuester Zeit die Aufmerksam- 

keit auch auf die Form und auf die feinere Organisation. Da 

dièse Punkte, aucli der erstere, friilier ganz ausser Acht 

gelassen worden waren, so weisen die meisten Geisselzeich- 

nungen bis auf Butschli eine Ungenauigkeit auf; es werden 

von den meisten Beobachtern, zum Teil auch noch von BiiTSCHLi, 

die Cilien nach vorn hin zugespitzt gezeichnet, wâhrend es seit 

Butschli, der zuerst auf diesen Punkt zu achten begann, immer 

wahrscheinlicher wurde, dass die meisten Flagellatencilien, 

soweit sie ûberhaupt ohne besondere Zubereitungen erkennbar 

sind, im ganzen Verlaufe gleich dick bleiben. Die Cilien der von 

mir daraufhin untersuchten Arten endigen ebenfalls ausnahmslos 

stumpf. Auch die Ansatzpunkte der Cilien werden verschieden 

angegeben. Bei den untersuchten Monadinen und Chrysomona- 

dinen entspringen sie stets nahe beisammen ; doch ist es natiir- 

lich nicht ausgeschlossen, dass in diesem Punkt verschiedene 

Arten sich verschieden verhalten. Die Zahl der Cihen ist nur 

bei einigen Monas-Arten strittig, indem fiir M. guttula und M. 

vivipara von Stein (78) und Butschli (87) die Zahl der Neben- 

cilien als schwankend bezeichnet wird. Ich habe auch mehrmals 

Fâlle beobachtet, in denen anscheinend zwei Nebencilien vor- 

handen waren. Dièse Erscheinung war aber immer nur bei 

lebendeii Exemplaren zu bemerken ; nach Fârbuiig mit Jod 

war im gleichen Tropfen nie ein Exemplar mit 2 Nebencilien 

zu entdecken, obschon jedesmal zahlreiche Form en daraufhin 



FLAGELLATEN, 73 

untersucht wurden und die eine Nebengeissel immer deutlich. zu 

bemerken war. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass der 

Anschein einer dritten Geissel in den erwâhnten Fâllen (und 

vielleicht auch bei den von Stein beschriebenen Monas-Arten) 

nur durch die rasche Bewegung der einen Nebengeissel hervor- 

gerufen wurde. Auf jeden Fall aber wâre es inkonsequent, auf 

Grund der ersten Nebengeissel die Gattung Monas von Oiko- 

monas zu trennen, eine zweite Nebengeissel aber ohne Einfluss 

auf die systematische Stellung der For m zu lassen ; wenn bei 

einer Form sicher zwei Nebencilien gefunden werden, dann ist 

dièse Form entweder von den andern zu trennen, oder aber die 

Nebencilie muss als systematisches Merkmal tiberhaupt tallen 

gelassen werden. Die von Bûtschli (87, 855) bescbriebene 

Schraubenbewegung der Cilien wurde bei einer Form (Monas 

amœbina) deutlich beobachtet. Eine Mitwirkung der Cilien zur 

Ernâhrung kommt bei den untersuchten Arten im ganzen selten 

vor. Wohl wurden oft mittelst der Hauptgeissel Nabrungsteile 

gegen den Kôrper geschleudert ; eine Aufnahme derselben 

erfolgte aber verhâltnissmâssig selten, indem viel hâufiger 

zufâllig am Wege liegende Korper aufgenommen wurden. Die 

Funktion der Schleppgeissel scheintbei allen Formen die gleiche 

zu sein ; es wird durch sie die Richtung der Bewegung beein- 

flusst. Am besten ergibt sich ihre Bedeutung durch Yergleiche 

zwischen Mastigamœben und Dimorphen; man findet bei den 

letztern ausser einer mannigtaltigen Bewegung tiberhaupt immer 

eine viel grossere Leichtigkeit im Umkehren, wodurch viel mehr 

Wechsel in der Richtung der Bewegung vorkommt ; anderseits 

scheint durch dieselbe auch die fur viele Dimorphen typische, 

bei den Mastigamœben nie beobachtete geradlinige, ruhige 

Gleitbewegung verursacht zu werden. 

Die Vakuole zeigte sich in jeder Hinsicht sehr constant. 
Mehrere Vakuolen kommen unter den untersuchten Formen nur 
bei DimorpJia longicauda Klebs vor. Dièse hat gewôhnlich deren 



74 HANS MEYER. 

zwei ; einmal wurden drei beobachtet^ von denen aber zwei 
rasch zusammenflossen ' . Etwas weniger konstant zeigte sich 
die Vakuole der Lage nach; immerhin traten auch in dieser 
Bezielmng nur geringe Abweichungen auf. Ein Punkt, auf den 
bis jetzt wenig geachtet wurde, ist die Zeit, die die Entstehung 
in Anspruch nimmt, d. h. die Zeit von einer Systole zur andern. 
Dièse fand sich bei allen von mir imtersuchten Arten konstant, 
wâhrend dagegen unter den verscbiedenen Arten grosse Unter- 
schiede zu Tage traten. So dauerte die Fûllung bei einer Form 
{Mastigamœha commutans) 4 Minuten, wâhrend bei Monas 
minima kaum 8 Sekunden von einer Kontraktion zur andern 
vergehen. Durch âussere Umstânde wurde zuweilen eine Verân- 
derung der Pulsationszeit bewirkt ; so verlangsamte sich die 
Pulsationszeit oft (aber nicht immer) vor dem Absterben in 
Reagentien, unter Druck und auch in der Kâlte (etwas iiber 0"). 
Bezûglich der Chromatophoren verweise ich auf die Angaben 
im speziellen Teil, sowie auf die unten zusammengestellten 
Tabellen. Ich wiederhole hier nur, dass in allen Fâllen Zahl 
und Form und, etwas weniger, auch die Grosse sich ziemlich 
konstant zeigten, die Fârbung dagegen von âusseren Bedingungen 
abhângig ist und daher kûnstlich verândert werden kann, was 
aber bei den verscbiedenen Arten in verschiedenem Masse der 
Fall ist. Auch die Stigmen, die immer der einen der Chromato- 
phoren aufsitzen, konnen bei der nâmlichen Form verschieden 
ausgebildet sein ; doch wurden keine bestimmten Ursachen der 
Verânderung gefunden. 



' Die beobachtete Form unterscheidet sich zwar von der D. longicaitda K\ . 
durch den Besitz von 2 Kornchen im Vorderende, diirch die geringere Grosse 
(i^iju) und durch das verschiedene Lângenverhâitniss der Geissehi (2 : 2) ; ferner 
habe ich bei meiner Form nie die Zweizahl der Vakuolen und deren Lage im 
Vorderende verândert gefunden . Da aber die Kornchen bei Kr.EBs wohl ivonnten 
iibersehen worden sein, die ilbrigen Unterschiede aber nicht die Aufstelhing 
einer hesondern Art nôtig machen, so miissen dièse Angaben einstweilen znr 
Ergânzung der lieschreibiuig von D. longicauda Klebs dienen. 



FLAGELLATEN. 75 

Die Mundleiste wurde niclit nâher untersucht, da die beiden 
beschriebenen 31onas- Arien dieselbe schlecht ausgebildet zeig- 
ten. Dem Mundstricbe der Monaden entsprechen vielleicht die 
Kôrnchen der Dimorphen; sie sind meist oder immer in derZwei- 
zahl vorhanden, im Flagellatenzustand hinter einander gelegen. 

Die hâutigsten Inhaltsbestandteile sind Fett und Leukosin, 
das letztere wahrscheinlich ein KoMehydrat und Produkt der 
saprophytischen Ernahrung, ersteres beziiglich der Herkunft 
unbekannt. 

Die Ernahrung kann nach Butschli bei den einfachsten 
Arten auf dreierlei Weise vor sich gehen. Erstens tierisch 
durch Aufnahme von festen Kôrpern, zweitens saprophytisch, 
durch Aufnahme von organischer Flûssigkeit mittelst der 
ganzen Kôrperoberflâche und drittens holophytisch durch Assi- 
milation mittelst der Chromatophoren. Die holophytische und 
die saprophytische Ernahrung sind natiirlich nicht direct zu 
beobachten; aus den angestellten Kulturen geht indes hervor, 
dass die saprophytische Ernahrung wahrscheinlich bei fast allen 
untersuchten Formen vorkommt, bei einigen sogar vorherrscht 
und zum Gedeihen nôtig ist {Monas, Ochromonas granulosa) , 
wâhrend naturhch die Assimilation sich auf die gefârbten 
Formen beschrânkt, wo sie zum Teil eine Hauptrolle spielt, 
aber doch in keinem Falle unumganglich nôtig zu sein scheint. 
Fraglich ist noch die Bedeutung der saprophytischen Ernahrung 
bei den Rhizomastiginen. Der lange gefilhrte Streit liber die 
tierische Ernahrung der Chrysomonadinen ist jetzt als ent- 
schieden zu betrachten in dem Sinne, dass der Besitz von Chro- 
matophoren die tierische Nahrungsaufnahme nicht unbedingt 
ausschliesst. Besonders wurden durch Wysotzky (87) und 
Klebs(92) sichere Beispiele von zum ïeil hâufig vorkommen- 
der tierischer Ernahrung bei Chrysomonadinen beigebracht. 
Auch mir gelang es, bei 2 gefârbten Formen (Ochromonas gra~ 
nulosa und variabïlis) die thierische nahrungsa Aufnahme zu 



76 HANS MEYER. 

konstatiren. Was die Bedeutung dieser Ernâhrungsweise fiir das 
Leben anbelangt, so ist sicher, dass sie trotz des oft hâufigen 
Auftretens zur Erhaltung des Lebens uicht gentigt, ja ftir das 
Leben nicht einmal nôtig ist, wennsienichteinen ganz bestimm- 
ten, noch unbekanntenZweckhat (vielleicht âhnlich wie bei den 
fleischfressenden Pflanzen die Beschaffung organischer Stick- 
stoffverbindungen ?) ; aile die untersuchten Fonnen erhielten 
sich ganz wohl lange Zeit ohne tieriscbe Ernâhrung, wâhrend 
sie bei alleiniger tierischer Nahrungsaufnahme schnell ein 
krankhaftes Aussehen annahmen und sich nie lange erhielten. 
Gb die tierische Ernâhrung kiinstlich hervorgerufen werden 
kann, konnte ich nicht sicher entscheiden ; vielleicht wird sie 
durch Verhinderung der andern Ernâhrungsarten veranlasst. 
Im iibrigen gilt fur die Aufnahme ailes, was schon lângst fur die 
Monaden bekannt war. Die Aufnahme erfolgt sowohl bei Mona- 
dinen als auch bei Chrysomonadinen durch Blasen, die immer 
unterhalb der Geissel entstehen ; eine Bildung an einer andern 
Stelle wurde nie beobachtet, trotzdem oft (z. B. bei Monas 
mnœhina und Ochromonas granulosa) der ganze Kôrper von 
Blasen bedeckt war, ja oft aus solchen zusammengesetzt schien. 
Die gleiche ôrtliche Beschrânkung ist vielleicht auch fur die 
Aufnahme der Rhizomastiginen anzunehmen. Eine Vereinigung 
von amœboider und monadiner Ernâhrung (durch kontraktile 
Vakuolen?) gibt Penard (90) fur die Mastigamœba simplex 
Kent an. Da aber die Angabe etw^as seltsam klingt und die Form 
bei Penard sowieso ungenUgend beschrieben ist, so ist einst- 
weilen das Zusamnienvorkomraen der zw^ei genannten Ernâh- 
rungsarten noch nicht bewiesen. Ob die bei den beiden Ochro- 
monas-Arien des oftern beobachtete Aufnahme von Individuen 
der gleichen Art auf bestimrate Arten beschrânkt ist, kann ich 
nicht entscheiden; vielleicht ist die Ursache einfach der Mangel 
au andern Objekten, verbunden mit zahlreichem Auftreten der 
Form. 



FLAGELLATEN. 77 

Die Bewegung ist bei den verschiedenen Arten sehr ver- 
schieden, hâufig nicht einfach. Indem ich ftir naheres auf die 
Einzelbeschreibungen verweise, fasse ich hier nur kurz die 
verschiedenen in den drei Abteilungen beobachteten Bewegungs- 
arten zusammen. Bei den Ilhizomastiginen ist meist die Haupt- 
bewegungsweise ein Schwimmen, nach Art der iibrigen Flagel- 
laten, das entweder einfach, oder aber mit einer besondern 
Nebenbewegung verbunden sein kann ; der erstere Fall scheint 
bei dieser Abteilunghâufiger zu sein,obschon nicht gerade selten 
neben dem Schwimmen noch ein Schaukeln oder eine Rotation 
des Kôrpers zu beobachten ist. Hâufig findet sich auch ein sehr 
langsames, geradliniges Kriechen ohne Korperverânderung mit 
geringer Geisselbewegung, ferner ein ebenfalls langsam vor 
sich gehendes Kriechen mit Geisselbewegung verbunden mit 
amœboider Korperverânderung und endlich, bei einigen Formen 
tiberwiegend vorkommend^, ein amœboides Kriechen, ohne sicht- 
liche Mitwirkung der Geissel, anscheinend einzig durch Pseudo- 
podien und amœboide Kôrperverânderungen bewirkt. Selten 
kommt bei dieser Abteilung Festsetzung vor. Die Monadinen 
und Chrysomonadinen bewegen sich meist schwimmend mit sehr 
verschiedener Schnelligkeit, die aber bei dernâmlichen Art oft 
ziemlich konstant sein kann. Bei diesem Schwimmen kônnen 
aber sehr verschiedene Modificationen eintreten, die meist noch 
genauerer Untersuchung bedtirfen; so z. B. werden verschie- 
dene Abânderungen hervorgebracht durch die geringere oder 
grôssere Hâufigkeit des Richtungswechsels, der oft zu einer 
ausgesprochenen Zickzackbewegung ftihrt ; ferner kônnen neben 
der eigentlichen Vorwârtsbewegung oder auch bei sonstiger 
Ruhe des Tieres noch sehr verschiedene Nebenbewegungen ein- 
treten, z. B. Zucken oder Zittern des Kôrpers, Schaukeln, 
Rotation um die Lângsachse, so dass hâufig eine Vereinigung 
von mehreren Bewegungsarten zu Stande kommt. Rotation um 
die Lângsachse scheint bei den meisten Monadinen und Chryso- 



78 HANS MEYER. 

moimdinen, dagegen selteiier bei den Rhizomastiginen vorzu- 
kommen. Rein amœboide Ortsbewegung wnrde bisjetzt nurbei 
den Rhizomastiginen beobachtet ; bei der Monas amœbina 
scheint zuweilen die Geisselbewegung fast vôllig sistirt zu 
werden. Die Veranlassung der Bewegungs- und Formânde- 
rungen ist noch ziemlich unbekannt. Gruber (82) hat bei seiner 
Dimorpha mutans durch Klopfen auf das Deckglas (Beiinrulii- 
gung des ïieres) den Uebergang vom amœboiden Zustand in 
die Flagellatenform bewirkt ; vielleicht kann umgekehrt bei 
vielen Formen der amœboide Zustand durch Wasserentziehung 
hervorgerufen werden. Ob die Bewegung einmal systematisch 
wird verwendet werden kônnen, ist noch ungewiss^ da noch zu 
wenige Beobachtungen liber die Constanz der Bewegungsweise 
bei der nâmhchen Form vorliegen ; jedenfalls werden auch bei 
genauerer Kenntniss einer weitgehenden Verwendung prak- 
tische Schwierigkeiten entgegenstehen, wenn auch in vielen 
Fâllen die Bewegung zur Unterscheidung ntltzlich sein kann. 

Bei der Teilung fanden sich Verschiedenheiten einzig in der 
Dauer der Abtrennung, im Bewegungszustand und in der Zeit 
der Geisselbildung. FiscH (85) beschreibt fur die Monas guttula 
und Arliabdamonas die Bildung der Nebengeissel aïs erst nach 
der Trennung stattfindend und hebt dies gegenîiber der Angabe 
BilTSCHLi's, dass die Nebengeissel mit oder kurz nach der 
Hauptgeissel gebildet werde, hervor. Ich konnte in einem Falle 
(bei Monas amœbina) das Yorhandensein der Nebencilie lange 
vor der Trennung der beiden Individuen konstatiren; doch ist es 
wohl mogiich, dass sich verschiedene Arten verschieden verhalten. 

Cystenbildung wurde bei keiner der beschriebenen Arten 
beobachtet; dagegen fand ich einmal in einer Maltosekultur, 
zusammen mit einer der Ochromonas granulosa' ahnlichen Form, 

^ Die Form unterscheidet sich vuu 0. granulosa durch den geringeieii Fetl- 
gehalt und durcli elwas andere Lagerung der Vakuole ; der Hauptunlerschied 
wilre aber die Bildung der Cysteu, falls sich deren Zugeliorigkeit zu der Form 
beslatigte. 



FLAGELLATEN. 79 

in Menge Cysten, deren Membi'an stark verkieselt war.Die 
Umwandlung selbst konnte ich leider nicht beobachten ; doch 
wurde die Zugehôrigkeit der Cysten zu der genannten Form 
sehr wahrscheinlich gemacht durch die in der gleichen Kultur 
hâufig beobachteten Zwischeustadien, sowie durch das im Innern 
der Cysten bemerkbare Leukosin und Fett. Nach den erwâhnten 
Uebergangsstadien zu schliessen, geht die Bildung der Mem- 
bran in der Weise vor sicli, dass zuerst eine dicke, in Schwefel- 
sâure lôsliche Cellulosehtllie ausgeschieden wird, worauf erst 
die spâter allein noch tibrig bleibende Kieselsàurebulle ent- 
stelit. 

Copulationsvorgânge scheinen den untersucliten Formen 
gânzlich zu felilen. Eine Erscheinung, die den Eindruck einer 
Copulation hervorruft, kommt bei Ochromonas granulosa durch 
das gegenseitige Auffressen zu Stande, wenn das aufgenommene 
Tier an Grosse dem aufnehmenden nicht nachsteht, in welcliem 
Falle die Nahrungsblase so angeftillt wird, dass sie nicht mehr 
wahrgenommen werden kann. Dass dieser, nur zweimal beo- 
bachteteVorgangwirklich nurNahrungsaufnahine war und nicht 
als Copulation aufgefasst werden muss, wird durch viele âhnliche 
Fâlle von Nahrangsaufnahme^ die in der gleichen Kultur mit 
verschiedener Grosse der beiden Individuen beobachtet wurden, 
bewiesen ; es liegen einstweilen gar keine Anhaltspunkte dat'iir 
vor, dass der Aufnahme von gleichen Formen tiberhaupt ein 
anderer Zweck zugeschrieben werden muss, als der der Ernâh- 
rung allein. 

Ueber die ôrtliche Verbreitung enthalte ich mich jeder Aus- 
fiihrungen, da derartige Angaben, wenigstens fur einstweilen, 
ganz wertlos erscheinen. Viel eher wtirde sich eine Untersu- 
chung der Verteilung dieser Formen nach der Beschaffenheit 
des Médiums rechtfertigen ; doch habe ich auch hieriiber nur 
wenige Beobachtungen gemacht. Einzelne Kulturfltissigkeiten 
werden von einigen Formen bevorzugt, so z. B. von den hierauf 



80 



HANS MEYER. 



untersuchten Ochromonas-Arten die Kohlehydrate (besonder& 
Traubenzucker) ; es hângen dièse Verhâltnisse zum Teil von der 
Ernâhrungsweise ab, indem Formen mit ausgepragter sapro- 
pbytischer Ernâhrung in bestimmten Kulturfltissigkeiten besser 
gedeihen ; einige Beobacbtungen liiertiber sind bei den einzelnen 
Formen erwâhnt. 

Hâufige, besonders mit der Ochromonas gramdosa angestellte 
Versuche zur Erlangurg von Reinkulturen aus wenigen Exem- 
plaren gelangen nie, da die Form nach der Uebertragung sich 
nie vermehrte, sondern regelmâssig schnell zu Grunde ging. 
Dagegen traten hâufig die beiden Ochromonas-Arten igranulosa 
und variahilis) in solclier Menge auf, dass sie von selbst eine 
fast vôllige Reinkultur bildeten, wobei aber immerhin das 
Vorhandensein von andern Formen zwischen den genannten 
Arten nicht als ausgeschlossen betrachtet werden konnte. 

Icb gebe im Folgenden die mit Ochromonas granulosa und 
variaUlis angestellten Kulturen in Tabellenform zusammenge- 
fasst; 1 bezeichnet die geringste, 5 die stârkste Ausbildung. 

Ochromonas gramdosa. 



Chroinatophoren . 
Leukosin 



Ghromatophoreii , 
Leukosin 



■•( 



Tierisehe Ernâhrung 



Nàhriôsung 


Traubenzucker 




2,4 


1 


Licht. 


1 


1 


Dunkel, 


1 


3 


Licht. 


1 


3 


Dunkel 


wionas variahilis. 




Nàhriôsung 


Traubenzucker 




5 


1,2 


Licht. 


1 (3) 


1,2 


Dunkel 


0,1 


2,4 


Licht. 


<M 


2,3 


Dunkel, 


1 





Licht. 


\ 


2 


Dunkel. 



Schliesslicb mochte ich noch einige systematische Punkte 



t-LAGELLATEN. 81 

besprechen, wobei ich mich an das System von Klebs (92) 
halte. Klebs teilt die Flagellaten folgendermassen ein : 

Protomastigina. 

RMzomastigina {Mastigamœba, Dimorpha). 

Monadina (Monas, Oikomonas, etc.). 

Bicœcida. 

Craspemonadina, 

Spongomonadina. 

Amphimon adina. 

Bodonina. 
polymastigina. 
euglenoidina. 
Chloromonadina. 
Chromomonadina . 

Ghryptomonadina . 

Chrysomonadina . 

Clir. nuda (Chrysamœba, Chromulina, Ochro- 
monas). 

Ghr. loricata. 

Chr. membranata. 

Von diesen Abteilungen fallen fiir uns ausser Betracht die 
Polymastiginen^ Euglenoidinen, Chloromonadinen, wâhrend von 
den Protoinastiginen die Rhizomastiginen und die Monadinen, 
von den Chromomonadinen die nackten Chrysomonadinen zu 
berticksichtigen sind. 

Der Hauptcharakter der Rhizomastiginen besteht in der 
Nahrungsaufnahme mittelst Pseudopodien, sowie in dem zeit- 
weiligen Uebergehen von der Flagellatenform in einen Amœ- 
benzustand unter Beibelialtimg der Geissel. Ausserdem kommen 
noch einige andere Eigenschaften voi-, die, wenigstens wenn 
sie bei einer Form zusammen vorkommen, ebenfalis auf die 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 6 



82 SANS MEYER. 

Zugehôrigkeit zu einer der beiden Gattungen hinweisen^ so z. 
B, die starke Ausbildung der Geissel bei den Mastigamœben, 
die geradlinige Gleitbewegung bei den Dimorphen, sowie bei 
allen Rhizomastiginen der sehr deutliche, im Vorderende gele- 
gene Kern, und die bei den Monaden docb selten zu beobach- 
tende amœboide Verânderlichkeit, die auchbeinichtentschieden 
amœboider Ortsbewegung nie ganz fehlt. Aile dièse Eigen- 
schaften schliessen zwar eine Ernâhrung durch Blasen nicht 
ans, weisen aber so sehr auf die tibrigen, bis jetzt bekannten 
Rhizomastiginen hin, dass sie in Fâllen von unbekannter Nah- 
rungsaufnahme wohl zur Feststellung einer Form dienen kônnen. 

Als Vertreter der Rhizomastiginen (die jedenfalls am besten 
bei den Flagellaten verbleiben) kommen mehrere Gattungen in 
Betracht. Ausser den beiden von Klebs (92) zu der Familie 
gezâhlten Gattungen Mastigamœha und Dimorpha sind von 
andern Forschern noch einige Gattungen hiehergestellt worden ; 
ferner werden einige weitere Benennungen fur die beiden Gat- 
tungen verwendet. 

So nimmt BtiTSCHLi (87) die Gattung Ciliophrys, die sich von 
den Mastigamœben durch Abwerfung der Geissel im Amœben- 
zustand unterscheidet^ zu den Rhizomastiginen, wâhrend sie 
Klebs zu den Heliozoen stellt. Ich halte das letztere ftir rich- 
tiger, weil durch die Beiziehung der Cihophrys zu den Flagel- 
laten die sonst môgliche praktische Abgrenzung der Flagellaten 
von den Heliozoen aufgehoben wird ; denn es miissten im Falle 
der Stelhing zu den Flagellaten dièse gegeniiber den ebenfalls 
zeitweise schwârmenden Heliozoen nach dem mehr oderweniger 
ausgepràgten Flagellatenzustand abgegrenzt werden, wâhrend 
die Stellung der Gïliophrys zu den Heliozoen ftir die Flagellaten 
die scharfe Définition « wâhrend des ganzen Lebens mit Geis- 
seln* ermoglicht. Das gleiche gilt ftir die von Frenzel (92) 
beschriebeiie Gattung Mastigophrys. 

Nicht geringe Verwirrung richtete lange Zeit die Gattung 



FLAGELLATEN. 83 

Cercomonas in der Systeniatik der einfachsten Flagellateu an. 
Schon Klebs (92) liât auf die Notwendigkeit, dièse Gattung zu 
beseitigen^ hingewiesen und ich môchte diesen Wunsch wieder- 
holen. Wenn man die Définition der Gattung analysirt, so bleibt 
eben kein anderes Merkmal tibrig, als das verânderliche Hin- 
terende ; dies istaber kein Gattungscharakter, abgesehen davon, 
dass die Eigenschaft mehr oder weniger allen diesen einfachsten 
nackten Formen zukommt (z. B. Oikomonas termo, Monasvivi- 
para, Monas amœhina). Es lassen sich die sâmmtliclien, einiger- 
massen gentlgend beschriebenen Formen imter die Gattungen 
Dimorpha und Oikomonas (vielleicht auch Mastigamœba und 
Monas) verteilen, ohne dass irgendwelcher Rest verbleibt, weil 
eben die Gattung Cercomonas niclits Anderes ist, als eine 
Zusammenfassung einer Anzahl Rhizomastiginen und Monadinen 
auf Grund des verânderlichen Hinterendes. 

Die von Krassilstschik (86) aufgestellte Gattung Gercobodo 
ist von Klebs (92) zu Dimorpha gezogen worden, wo sie zwei- 
fellos hingehôrt. 

Endlicb môchte ich noch einen Vorschlag von Blochmann 
(94, 197), auf die Trennung der Gattung Dimorpha abzielend, 
erwâhnen. Blochmann môchte von der Gattung Dimorpha die- 
jenigen Formen, die im amœboiden Zustand lappige Pseudo- 
podien bilden und nicht Strahlenform zeigen, abtrennen und sie 
unter dem Namen Dimastigamœha als besondere Gattung auf- 
fassen'. In Anbetracht der geringen, bis jetzt vorliegenden 
Beobachtungen liber dièse Famille dûrfte aber eine weitere 
Einteilung derselben als etwas vei'friilit erscheinen, wenn es 
auch wahrscheiulich ist, dass der von Blochmann vorgeschla- 
gene We-g sich als der richtige erweisen wird. 



> Blochmann gibt ziigleich zu den Angaben Gruber's liber Dimorpha mutans 
einige Ergânzungen; so soll nach ihm eine grossere Anzahl Vakuolen^ sowie in 
den Pseudopodien Axenfâden vorhanden sein, welche beiden Punkte demaach 
Gruber iibersehen -batte, falis die von Blochmann beobachtete Fonn wirklich 
Dimorpha mutans Gruber gewesen isl. 



84 HANS MEYER. 

Es bleiben nun noch einige von Kent und Stokes beschrie- 
bene Gattungen (z. B. Actinomonas Kent), die ich nicht ermit- 
teln konnte, die aber jedenfalls zum grôssten Teil als Rhizo- 
raastiginen zweifelliaft sind. 

Wir liàtten daher als sicliere Rhizomastiginen nur die beiden 
Gattungen Mastigamœha und Dimorpha, erstere mit einer, 
letztere mitzwei Cilien. Der Name Dimorpha wird von Klebs 
auf die Formen mit verschieden gerichteten Geisseln besclirânkt; 
da es aber niclit ausgeschlossen ist, dass Formen mit wechseln- 
der Geisselstellung vorkommen (Dimorpha mutans Gr.?) so 
moclite ich vorschlagen, die genannte Besclirânkung wegzu- 
lassen. Die zu den beiden Gattungen gehôrigen Arten sind, so 
weit sie mir sicher bekannt geworden, am Schlusse zusammen- 
gestellt. 

Die Monadinen wurden seit BtiTSCHLi (87) nicht mehr zu- 
sammengefasst behandelt, da Klebs ftir dièse Abteilung nur 
eine allgemeine Uebersicht gibt. Als sichere Gattungen werden 
von Klebs (92) angefiihrt : Monas, OiJcomonas, Arhabdomonas ; 
ferner stellt Klebs provisorisch hieher die Gattungen Serpeto- 
monas, Codonœca, Platytheca, Ancyromonas und Fhyllomonas . 
Ausserdem sind in neuerer Zeit noch zahlreiche Parasiten 
beschrieben worden, von denen ein grosser Teil in die Nâhe der 
Monadinen gestellt wurde, so dass also anscheinend eine grôssere 
Anzahl Flagellaten zu dieser Abteilung gehôrten. Nun erscheint 
es aber sehr zweifelhaft, ob die Mehrzahl dieser Formen in der 
Abteilung belassen werden kann. Dies gilt in erster Linie ftir 
die Parasiten, die fast sâmmtlich der Stellung nach noch vôllig 
unbestimmbar sind. Bevor dièse Formen einmal im Zusammen- 
hange studiert worden sind, kann ihre Stellung nicht endgiltig 
erledigt werden ; vielleicht erfordern sie spâter die Bildung von 
besondern Abteilungen, jedenfalls aber diirfen die meisten der- 
selben einstweilen nicht zu der Abteilung der Monadinen gestellt 
werden. Ebenfalls zweifelhaft sind, ausser der vielleicht hieher- 



FLAGELLATEN. 85 

geliôrigen Gattung AmpMmonas, die Gattungen Codonœca und 
Platytheca, die vielleichi eher eine besondere Familie reprâsen- 
tiren dtlrften, ferner Herpetomonas, Ancyromonas und Phyllo- 
monas, sodass als sichere Gattungen der Abteilung der Mona- 
dinennur die Gattungen OikomonasK., MonasSt. und Arhab- 
domonas Fiscli, die erste ohne, die zweite mit Nebengeissel 
tlbrig bleiben ; ob die Arhahdomonas als Gattung aufgefasst 
werden soll, hângt von dem Werte ab, den man dem Mund- 
strich als systematischem Faktor zuerkennt. Klebs gibt ftir 
die Familie folgende vorlâufige Définition : « Klein, meist 
amœboid ; Vorderende hâufig mit Ausschnitt, in welchem eine 
oder zwei nach vorn ausgestreckte Geisseln sitzen. Nahrungs- 
aufnalime meist mit Hilfe einer Nahrungsvakuole. Kontraktile 
Blase im Vorderende. Einzeln lebend oder in Kolonien, nackt 
oder in Gehâusen. » 

Besser als die Monadinen und Rhizomastiginen ist die von 
Stein (78) zusammengefasste und von Klebs (92) geordnete 
Abteilung der Chrysomonadinen bekamit und umgrenzt. Zur 
Gattung Ochromonas kommen als nackte Formen noch die 
Gattungen Ghromulina, Ghrysamœha, StylocJiry salis ^ letztere 
der Stellung nach zweifelhaft. Die drei andern Gattungen 
( Chrysamœba, Ghromulina, Ochromonas) entsprechen den farb- 
losen Gattungen Mastigamœha, OiJcomonas, Monas. Vielleiclit 
muss spâter, auf Grund weiterer Untersuchungen, die Gattung 
Chrysamœba zuin Yertreter einer besonderen Familie erlioben 
werden. 

Ich stelle im folgenden die mir bekannten sicheren Vertreter 
der untersuchten Familien zusammen. 



6* 



86 HANS MEYER. 



Mastigamœba î\-E. Sclmlze. 

M. aspera F.-E. Schulze. — Pseudopodieii zahlreich, lingerfôrinig. 
Geissel kûrzer als der Kôrper. Vakuole im Hinterende. Kern 
vorn. Nahi'ungsaufnahme durch Pseudopodien. Kôrper mit 
Stâbchen besetzt, Hinterende bewimpert. 

M. ramulosa S. Kent. — Pseudopodien zahlreich, kurz, veràstelt 
(auch wàhreud des Schwimmens). Geissel 2-3fache Kôrper- 
lânge. Vakuole hinten. Kern vorn. Nahrungsaufnahme durch 
Pseudopodien. 

M. Butschlii Klebs. — 20 [j.. Flagellate eifôrmig. Pseudopodien 
fein, zum Teil vei'àstelt. Geissel 6-8fache Kôrperlânge. 
Vakuole hinten, aus kleineren Blâschen zusammenfliessend. 
Kern vorn. 

M. invertens Klebs. — 8-12 jj.. Flagellate eifôrmig. Amœbe mit 
wenigen Pseudopodien. Geissel doppelte Kôrperlânge. Va- 
kuole im Hinterende. Kern vorn. Im Amœbeuzustande wird 
das Vorderende zum Hinterende, die Vakuole wandert zum 
Kern, die Geissel wird nachgeschleppt. Nahrungsaufnahme 
durch Pseudopodien. Teilung. 

M. commutans sp. n. — 20 [i. Eifôrmig-lanzettlich. Geissel 5fache 
Kôrperlânge. Vakuole hinten. Pulsation szeit 4 Minuten. 
Kern vorn, Vakuole wâhrend der Fiillung die hintere Kôr- 
perhâlfte durchwandernd. 

Dimorpha Gruber. 

D. mutanx Gruber. — 15 [i. Flagellate rund. Pseudopodien fein, 
strahlig, gekôrnt. Vakuole in der Mitte des Kôrpers. Kern 
vorn. Festsetzung mit der Geissel, Nahrungsaufnahme durch 
Pseudopodien. 

D. longicauda (Duj.) Klebs. — 18-36, 9-14 [x. Flagellate eifôrmig, 
mit schwanzartigem, sehr verànderlichem, oft verâsteltem 
Hinterende. Pseudopodien zahlreich, oft veràstelt. Geisseln 
von Kôrperlânge. Vakuole vorn, 1-2. Kern vorn. Nahrungs- 
aufnahme durch Pseudopodien. Teilung. 

1). lacinuhgerens (Krass.) Klebs. — Festsetzung mitteist der Geissel. 
Lângsteilung (nacli Abwerfung der (ieisseln). Cysten. 



rLAGEI>LATEN. 87 

D. alternans Klebs. — 15-20 \i, 6-10 [x. (Flagellate lânglich cylin- 
drisch). Pseudopodieu breit lappig. (Geisseln doppelte Kôr- 
perlânge. Vakuole vorn. Kern hinten. ) Nahrungsaufnahme 
aus Algenzelleu (vielleicht zwei Formen). 

D. ovata Klebs. — 18-21, 15-19 [x. Flagellate rundlich bis eifôrmig. 
Pseudopodieu kurz breit, stumpf. Geisseln doppelte Korper- 
lâuge. Vakuole vorn. Nahrungsaufnabme durch Pseudo- 
podieu. 

D. radiata Klebs. — 10-14, 5-9 [x. Flagellate eifôrmig. Pseudo- 
podieu zahlreich, fein strahlig. Schwimmgeissel einfache, 
Sclileppgeissel doppelte Kôrperlânge.Vakuole ira Hinterende. 
Kern vorn. Nahrungsaufnahme durch Pseudopodieu, Tei- 
lung. 

Z), digitalis sp. n. — 17-21, 11-15 |j,. Flagellate eifônnig. Pseudo- 
podieu fingerfôrraig. Schwimmgeissel doppelte, Schlepp- 
geissel 3 fâche Kôrperlânge. Vakuole ira Hinterende. Kern 
vorn. Nahrungsaufnahme durch Pseudopodieu. 

D. hodo sp. n. — 6-10, 3-5 \x. Flagellate ^ocZo-âhnlich oder spindel- 
fôrmig. Pseudopodieu kurz, breit, stumpf. Schwimmgeissel 
doppelte Kôrperlânge, Schleppgeissel etwas langer. Vakuole 
in der hintereu Hâlfte. Kern vorn. 2 Kôrncheu au der 
Geisselbasis. Festsetzung mittelst der Schleppgeissel. 

Monas Steiii. 

M. vivipara Ehrenberg. — 20-30 [i. Oft amœboid. Lippe; Geisseln 

schwach. Vakuole vorn. Kern vorn. Mundstrich. Augenfieck. 

Festsetzung mit verschmâlertem Hinterende. Ernâhrung 

durch Blaseu. Teilung. 
M. guttula Ehrenberg. — 10 (x. Geisseln kurz. Vakuole vorn. Kern 

vorn. Mundstrich. Festsetzung ; Kôrper rund, Stiel faden- 

fôrmig. Ernâhrung durch Blasen. Teilung. Cysten. 
M. arhabdomonas Fisch. — Ca. 15 jj.. Geisseln kurz. Vakuole voru. 

Kern vorn. Kein Mundstrich. Ernâhrung durch Blasen. 

Teilung. 
M. minima sp. u. — 3-5, 2-3 jj,. Meist eckig oval. Geisseln kûrzer 

als der Kôrper (Nebengeissel V'g), sehr dick. Vakuole vorn. 

Pulsationszeit 8 Sekunden. Kern vor der Mitte. Kein 

Mundstrich. Festsetzung ; Kôrper ruud, Stiel fadenfôrmig. 

Teilung 10 Minuten, meist in rascher Bewegung. 



88 H ANS MEYER. 

M. amœbina sp. n. — 12-15 jx. Normal rund ; sehr stark amœboid. 
Geisseln schwach, von Kôrperlânge (Nebengeissel y^). Va- 
kuole vorn, Pulsationszeit 30 Sekunden. Schwacher Mund- 
strich. Leukosin. Ernâhrung durch Blaseu. Teiluiig. 

M. sodahilis sp. n. — 15 jj.. Leukosin. Fett? Koloniebildung durch. 
Zusamraentritt getrennter Individuen. 



o^ 



Ochromonas Wysotzki. 

0. mutahilis Klebs. — 16-24 pi. Lânglich-eifôrmig. Chromatopho- 
ren 2, mehr als halbe Kôrperlânge. Hauptgeissel langer als 
der Kôrper. Vakuole vorn. Augenfleck. Tierische Ernâhrung. 

0. crenata Klebs. — 16-20 [x. Rundlich oder lânglich. Ein vielfach 
gewundener Chromatophor. Vakuole vorn. Schwacher Au- 
genfleck. Kôrper warzig. Hâufig tierische Ernâhrung. Tei- 
lung. 

0. tenera sp. n. — 8-12, 5 [x. Lânglich bis rund, sehr zart. Chroma- 
tophoren 2. vorn, ca. \'e des Kôrpers, sehr schwach. Haupt- 
geissel von Kôrperlânge, Nebengeissel Ve des Kôrpers. 
Vakuole ira Hinterende, Pulsationszeit 35 Sekunden. Kern 
vorn. Grosser Augenfleck. Leukosin. Fett. Meist festsitzend. 

0. granulosa sp. n. — 12-20, 6-15 [x. Oval, oft mit Lippe oder 
Schwanzspitze. Chromatophoren 2, vorn, ca. V4 des Kôrpers, 
sehr schwach. Hauptcilie von Kôrperlânge, Nebencilie V4 des 
Kôrpers. Vakuole vorn, Pulsationszeit 15 Sekunden. Augen- 
fleck. Kôrper angefuUt mit Leukosin und Fett. Hâufig tie- 
rische Ernâhrung. Teilung. 

0. vciriabilis sp. n. — 6-9, 5-8 ix. Meist rundlich. Chromatophoren 
2, mehr als halbe Kôrperlânge. Farbe verânderlich. Haupt- 
cilie von Kôrperlânge, Nebencilie V4 des Kôrpers. Vakuole 
vorn. Pulsationszeit 45 Sekunden. Kern vor der Mitte, kein 
Augenfleck. Oft Leukosin. Hâufig tierische Ernâhrung. 
Teilung meist in Puhe. 

0. chromata sp. n. — 9-12, 6-9 [x. Oval, Chromatophoren 2, 
dunkelbraun, sehr gross. Hauptcilie etwas ùber Kôrper- 
lânge, Nebencilie ^^ des Kôrpers. Vakuole vorn. Kôi-per 
warzig. 



FLAGELLATEN. 89 



LITTERATURVERZEICHNISS 

1865. L. CiENKOwsKi. — Beitràge zur Kenntnis der Monaden. Arch. f. inikr. 

Anat. Bd. I. 
1870. L. CiENKOWSKi. — Ueber Palmellaceen und einige Flagellaten. Arch. f. 

mikr. Anat., Bd. VI. 

1875. F.-E. Sghulze. — Rhizopodenstudien. Arch. f. mikr. Anat. Bd. XI. 

1876. L. CiENKOWSKi. — Ueber einige Hhizopoaen und vertvandte Organismen. 
Arch. f. mikr. Anat. Bd. XII. 

1878. Fr. Stein. — Der Organisnms der Infusionstiere. III, 1. Hâlfte : Fla- 
gellaten . 

1882. A. Gruber. — Dimorpha mutans. Zeitschrift fiir wissensch. Zool. 
Bd. XXXVI. 

1885. F. FiscH. — Untersuchungen uber einige Flagellaten. Zeitschrift f. wiss. 
Zool. Bd. XLII. 

1886. J. Krassilstsghik. — Ueber eine neue Flagellate Cercohodo lacinisegerens. 
Zool. Anzeiger 1886. 

1887. 0. BiiTSCHLi. — Protozoen, 2. Autlage. In Bbonn Klassen u. Ordn. des 
Tierreichs. Bd. I, Abt. II. Die Mastigoplioren, 1883-87. 

1887. A.-B. Wysotzki. — Mastigophora Rhizopoda. Arbeiteu der uaturf. Gesell- 
schaft Gharkow. Bd. XXI. 

1890. E. Penard. — Ueber einige neue oder wenig bekannte Protozoen. Jahrb. 
d. Ver. f. Natiirk. v. Nassau^ 43. 

1892. J. Frenzei.. — Ueber einige merkwiirdige Protozoen Argentiniens. Zeit- 
schrift f. wissensch. Zool. Bd. LUI. 

1892. G. Klebs. — Flagellatenstudien . Zeitschr. f. wissensch. Zool. Bd. LV. 

1893. ScHEWi.^Kow. — Ueber die geographische Verbreitung der Silsswasser- 
protozoen. Méni. de l'Acad. d. Sciences de StPetersbourg. S. VU, 
T. XLI, No 8. 

1894. F. Blochmann. — Zur Kenntnis von Dimorpha mutans Gr. Biolog. 
Central bl. XIV. 



-^-v" /X/" ^n^^ -^ 



NOV 22 1^37 

ISrOTE 



SUR 



QUELQUES MALES DE ROTATEURS 

PAR 

E.-F. ^ATEBER 

Assistant au Musée d'histoiz'e naturelle de Genève. 
Avec la Planche 4. 



Les quelques Rotateurs mâles qui font le sujet de cette 
note ont été trouvés dans les environs de Genève, pendant les 
étés 1888 à 1890, alors que je faisais les premières recherches 
sur la faune rotatorienne du bassin du Léman. Une absence 
de cinq années m'a fait interrompre mon étude sur les Rota- 
teurs ; ce n'est que maintenant, de retour à Genève, que je puis 
reprendre cette étude faunistique. En feuilletant mes notes et 
croquis, je retrouve une série de mâles que je croyais avoir été 
décrits depuis longtemps ; mais en consultant le mémoire de 
M. G. RoussELET sur le mâle RJiinops vitrea\ mémoire dans 
lequel l'auteur donne la liste des mâles de Rotateurs observés 
jusqu'à ce jour, je vois que ces espèces ne sont pas mentionnées. 

Bien que ces notes soient très incomplètes, je me décide à 
les publier en espérant pouvoir, plus tard, compléter l'étude 
anatomique de ces espèces. 

' RoussELET. Ch. On the maie of Rhinojts vitrea, reprint. from Ihe Journ. R. 
Micr. Soc. London 1897, pp. 4-9. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 7 



92 E.-F. WEBER. 

Copeus lahiatus Gosse. 

Syiî. Notommata centrura Ehr. 
Fig. 6. 

J'ai -trouvé cette espèce dans une mare à St-Georges, près 
Genève, parmi des détritus d'algues et de roseaux, en mai 1888. 
La femelle elle-même n'était pas abondante, environ une dizaine 
d'exemplaires et deux mâles. Malgré de nombreuses recherches 
faites pendant le mois de juin de la même année, il ne m'a pas été 
possible de les retrouver. L'année suivante, j'ai réussi à capturer 
deux femelles à Crevin, étang situé au pied du Salève, et cette 
année j'ai de nouveau rencontré quelques exemplaires de cette 
espèce à St-Georges, mais sans pouvoir me procurer de mâles. 
Le Copeus lahiatus est une espèce plutôt rare dans notre con- 
trée. 

La forme générale du mâle est celle d'un cylindre allongé^ 
arrondi antérieurement, légèrement renflé vers le milieu du 
corps et se rétrécissant graduellement en arrière pour se ter- 
miner par deux doigts courts. 

Comme on le voit, sa forme diffère passablement de celle 
de la femelle dont l'extrémité postérieure du corps est la plus 
élargie et se termine brusquement en une queue et un pied bien 
marqués. 

La tête du mâle est légèrement plus élargie que le reste 
de la partie antérieure du corps, mais reste néanmoins plus 
étroite que la partie médiane du corps. 

Comme pour tous les autres mâles de Rotateurs, la dimension 
est beaucoup plus petite que celle de^a femelle. 

Je n'ai pas observé que le mâle de Copeus fut entouré, comme 
on le voit souvent chez les femelles, de cette couche de mucosité 
transparente à laquelle adhèrent en général beaucoup de petits 



NOTE gUR QUELQUES MALES DE ROTATEURS. 93 

détritus d'algues ou même de petits Infusoires. Il est vrai que je 
n'ai eu à ma disposition que deux individus et encore n'ai-je pu 
les étudier que très rapidement, ils se sont décomposés très vite. 

Je n'ai pu faire qu'une étude très superficielle de l'anatomie 
interne de ce mâle. 

Nous remarquons, chez ce mâle, cette même disposition à la 
régression ou à l'absence de développement des organes masti- 
cateurs, rotatoires et digestifs que l'on rencontre habituellement 
dans la série des mâles sauf le cas, exceptionnel pour le moment, 
de Bhinops vitrea découvert par Rousselet et décrit dans son 
mémoire ' . 

La cuticule parait mince, homogène, unie, et présente seule- 
ment sur les côtés de petites saillies sur lesquelles s'insèrent les 
deux grandes soies tactiles latérales. 

L'organe rotatoire est fortement réduit, il seborne^ d'après ce 
que j'ai pu voir, à une simple couronne ciliaire. Cependant, sur 
les deux côtés, on remarque des sortes de petites oreilles très peu 
développées. Je n'ai pu me rendre compte si la lèvre ventrale 
existait comme chez la femelle. Pas trace de pharynx ; seul 
l'œsophage est indiqué et le milieu du corps est occupé par 
une masse transparente^ ovoïde, garnie de granulations aux 
extrémités et indiquant les restes du système digestif. 

Le mâle diffère beaucoup de la femelle par la forme du 
pied et de la queue. Cette dernière n'existe, pour ainsi dire, 
pas; seul un bourrelet cuticulaire s'avance par-dessus le pénis, 
mais s'arrête au premier anneau du pied. 

Le pied est court, composé de deux anneaux et se termine 
par deux doigts pointus, entre lesquels on remarque un tout 
petit appendice ou éperon placé comme chez la femelle. Les 
glandes du pied sont normales. 

Le système musculaire est composé de séries de muscles 

' Rousselet, loc. cit. 



94 E.-F. WEBER. 

longitudinaux antérieurs rétracteurs de l'organe rotatoire et de 
deux paires de muscles postérieurs rétracteurs du pied, de 
muscles du pénis et de suspenseurs du testicule. C'est tout ce 
qu'on peut voir. 

Le système nerveux est représenté par un cerveau trilobé 
dont la pièce centrale en forme de poire est réticulée et porte 
un œil ; les organes des sens par un tentacule dorsal difficile à 
percevoir et par les deux grandes soies latérales. Je n'ai pu 
me rendre compte si ces organes étaient formés d'une seule 
grande soie on d'une touffe comme Leydig l'indique pour la 
femelle Notommata centrura \ 

On remarque aussi^ comme chez la femelle, ces appendices ou 
masses pyriformes, transparentes, au nombre de quatre en ar- 
rière de l'organe rotatoire et indépendantes du cerveau. 

Le système excréteur se compose de deux canaux latéraux 
portant chacun cinq flammes vibratiles. 

Il m'a été impossible de voir si ce mâle possédait une 
vessie contractile et comment se terminent postérieurement les- 
deux canaux latéraux. 

Les organes génitaux se composent d'un gros testicule en 
forme de poire, foncé, rempli de granulations et de spermato- 
zoïdes, d'un pénis relativement court avec une gaine musculeuse 
forte et des glandes prostates. 

On i-etrouve quelques globules foncés, restes de jaune d'œuf. 

JDiglena forcipata Ehr. 
Fig. 2. 

Le mâle de cette espèce a été recueilli dans un fossé au 
bord de la route de Corsier (canton de Genève) en mai 1890; 
un seul exemplaire, en compagnie de quelques femelles. 

' Lk.vuig. Fr. Uehfir den Bau and die si/slematische Slellmxg der Ràderlhiere. 
Z'/itschrirt lïir wissensi'li. ZooloL'if. Hd. Vï. IHiVi. 



NOTE SUR QUELQUES MALES DE ROTATEURS. 95 

Ce mâle est presque d'aussi grande taille que la femelle et 
d'un extérieur identique. Même forme générale cylindrique, 
obtuse, arrondie à la tête, se rétrécissant légèrement à la partie 
postérieure et terminée par deux longs doigts en forme de faux, 
écartés et séparés à leur base par un petit mamelon proboscidi- 
forme. 

Comme chez la femelle, on remarque sur le corps une cuticule 
épaisse, mais transparente, représentant une sorte de cuirasse 
s'étendant du pharynx jusqu'au-dessus de l'ouverture cloacale 
où elle se termine brusquement et ayant, vue dorsalement, une 
forme de cône tronqué. Le côté ventral est presque droit et le 
côté dorsal voûté. Cette cuticule est très flexible et ne recouvre 
pas tout le corps, le côté ventral est libre ; elle partage le corps 
en biais suivant une ligne partant du bas de l'organe rotatoire 
et aboutissant dorsalement à la base du pied. 

La tête est penchée en avant, du côté ventral, et l'organe 
rotatoire s'étend assez bas jusqu'au niveau du mastax. La partie 
antérieure du corps porte deux forts plis transversaux, un à la 
hauteur du tentacule dorsal et l'autre sur remplacement du 
pharynx. 

Pied épais, tubercule, avec deux longs doigts en forme de 
faux, pointus à leur extrémité, munis à leur base d'une gaine 
oblique. Glandes du pied bien développées allongées en forme 
de poire. 

L'organe rotatoire se compose de deux lèvres couvertes de 
cils courts, serrés et formant une grande plaque ventrale con- 
cave. 

On remarque quatre muscles longitudinaux antérieurs, deux 
longitudinaux postérieurs et cinq transversaux, ces derniers éga- 
lement distants les uns des autres et formant des plis réguliers. 

Je n'ai pu retrouver, chez ce mâle, le prolongement probosci- 
diforme en forme de doigt, que l'on trouve chez la femelle au 
sommet de la tête. 



96 E.-F. WEBER. 

Absence d'organes masticateurs et digestifs, de même que 
dans l'espèce précédente. 

Organes excréteurs se composant des deux canaux latéraux, 
portant chacun trois flammes vibratiles et débouchant de chaque 
côté du pénis. 

Cerveau allongé ; deux yeux frontaux. On aperçoit un point 
brillant au-dessus du cerveau, mais je n'ai pu déterminer si 
c'est un tentacule dorsal. 

Le testicule est, comparativement à celui des autres mâles, 
petit et ovale; pénis terminé par une couronne de petits cils 
raides. On voit dans la figure un globule de jaune d'œuf, placé 
au-dessus du testicule. Il ne m'a pas été possible de voir les 
glandes prostates. 

Dinocliaris podllum Ehr. 
Fig. 5. 

J'ai trouvé à plusieurs reprises ce petit mâle dans l'eau du 
bassin du Jardin botanique de Genève durant le mois de juillet 
1890. Beaucoup plus petit que la femelle, il est aussi plus agile. 
Son anatomie interne est difficile à observer à cause de sa 
carapace grise, opaque et mal définie. On n'observe plus la 
carapace à facettes de la femelle ; le corps a une forme plus 
arrondie. Le grand pied à éperons et longs doigts, de la femelle, 
est considérablement réduit. Ici, le pied est droite cylindrique, 
à quatre segments et terminé par deux doigts entre lesquels se 
trouve une épine courte. La tête est assez développée, protégée 
par la cuirasse, à couronne ciliaire simple. Cerveau peu visible, 
portant l'œil ; au-dessous de ce dernier se trouve le tentacule 
dorsal. Je n'ai pas observé de tentacules latéraux. 

Testicule arrondi ; pénis épais, sortant entre le pied et la 
carapace. Deux globules de jaune d'œuf sont faciles à voir à la 
base du testicule. • 



NOTE SUR QUELQUES MALES DE ROTATEURS. 97 

Ou distingue les deux canaux latéraux de Torgane excréteur, 
mais je n'ai pu découvrir de flammes vibratiles. Seuls les muscles 
du pied sont visibles. 

Scaridium longicaudum Ehr. 

Fig. 1. 

J'ai pu observer deux mâles trouvés en compagnie de quel- 
ques femelles dans l'eau du bassin du Jardin botanique de 
Genève en juillet 1889. 

Ce mâle diffère passablement de la femelle et ce qui est sur- 
tout remarquable c'est la forme du pied. Le pied du mâle 
est court, cylindrique, à quatre articulations et terminé par 
deux doigts légèrement recourbés. La lorica est faible et a la 
forme d'un cône tronqué à sa base, au niveau du pied, et présente 
une sorte de capuchon recouvrant la tête. 

Le corps, vu latéralement, a la surface ventrale droite, la sur- 
face dorsale bombée et déprimée vers la tête. L'organe rotatoire 
est muni de touffes de longs cils sensitifs raides et ressemble à 
celui de la femelle. On aperçoit, comme chez la femelle, une 
sorte de capsule transparente sur laquelle repose l'œil. 

Le testicule occupe une grande partie de la cavité du corps; 
le pénis est long, mince, terminé par la couronne de cils et 
entouré d'une forte gaine chitineuse qui s'étend parallèlement 
au pied et va de la lorica au deuxième anneau du pied ; la queue 
est rayée transversalement. 

Je n'ai pu voir ni organes digestifs, ni organes excréteurs. 
Ce mâle est vif et saute à la façon de la femelle. Les muscles du 
pied sont au nombre de deux paires. Quant le mâle cherche à 
s'approcher de la femelle, il lance l'extrémité postérieure du 
pied du côté ventral et le pénis est ainsi projeté en avant. 



98 E.-F. WEBER. 

Salpina brevispina Ehr. 
Fig. 4. 

J'ai rencontré quelques mâles de cette espèce en mai et juin 
1889 et 1890 dans le bassin du Jardin botanique en compagnie 
de femelles. Ce mâle, légèrement plus petit que la femelle, en a 
tous les caractères typiques. 

La lorica est bien constituée et ressemble en tous points à 
celle de la femelle. L'organe rotatoire, le pied et ses glandes 
ont le même développement que chez la femelle. Les organes 
des sens sont identiques. 

Quant au système excréteur, que j'ai réussi à bien voir vu la 
transparence de la lorica, il se compose de deux canaux latéraux 
portant chacun cinq flammes vibratiles. Les canaux latéraux 
débouchent de chaque côté du pénis à la base du pied ; donc 
absence de vessie contractile. 

Les organes digestifs et masticateurs font complètement 
défaut. 

Le testicule occupe la plus grande partie de la cavité du 
corps ; à sa base, on trouve les restes du jaune d'œuf. Le pénis 
est puissant et long ; son enveloppe chitineuse est fortement 
annelée et se termine par une couronne de cils raides et longs. 

Je n'ai observé qu'une seule fois la copulation ; dans cet acte, 
le pied est projeté violemment en avant et renversé sur le côté 
ventral; chez la femelle, la position du pied devient la même. 
Le pénis, dans cette position, dépasse d'un quart la longueur de 
sa gaine et pénètre dans le cloaque de la femelle. Je n'ai pu 
observer les glandes prostates. 

Salpina mucronata Ehi-. 
Fig. 3. 

Trouvé un seul exemplaire, en mai 1 890, dans Tancieune car- 



NOTE SUR QUELQUES MAI-ES DE ROTATEURS. 99 

pière de Champel. De même que pour la -S. hrevïspina les formes 
extérieures correspondent à celles de la femelle ; seul l'organe 
rotatoire paraît plus simplifié. La lorica est très épaisse et gra- 
nuleuse. Je n'ai pu en déchiffrer l'anatomie interne, l'animal 
étant mort très rapidement. La cavité du corps est occupée en 
grande partie par les organes génitaux. Le testicule est allongé 
et s'avance jusque sous le cerveau. Le pénis est long, étroit, et sa 
gaine apparaît unie ; il est également terminé par une couronne 
de cils raides. Vu l'opacité de la carapace, je n'ai rien pu voir 
des organes excréteurs, ni de la musculature. Pas trace d'organes 
masticateurs, ni digestifs. 

Comme nous venons de le voir ces six espèces de mâles sont 
toutes privées d'organes masticateurs, digestifs, et de vessie 
contractile ; elles diffèrent donc essentiellement du mâle décou- 
vert par M. KousSELET, Rhinops vitrea, et sont toutes dans un 
état inférieur d'organisation ; toutes ont une vie de très courte 
durée et rentrent dans la série des mâles dégénérés. Le Wiinops 
vitrea est le seul mâle de Rotateurs trouvé jusqu'à présent pré- 
sentant les systèmes masticateurs, digestifs et excréteurs com- 
plets. 



V 'X/^/^o<«v7'v'>,^-/- 



m:^teria.ijx 

POUR SERVIR A LA 

FAUNE ARACHNOLOGIUUE 

DE LA SUISSE 



Depuis quelques années l'étude de la faune des Invertébrés 
de la Suisse a été poursuivie avec succès par plusieurs natura- 
listes. Ces recherches présentent un intérêt d'autant plus grand 
que le pays renferme, sur une petite étendue, des régions dont 
les conditions climatériques sont très diverses et des plateaux 
dont les altitudes varient dans des proportions considérables. 

On a insisté avec raison sur l'importance qu'il y avait à 
exiger de ces travaux faunistiques une exactitude dans les 
déterminations plus rigoureuse que celle dont on s'est trop sou- 
vent contenté jusqu'à présent — et cela afin d'éviter à l'avenir 
ces fastidieuses revisions dans lesquelles les synonymies s'al- 
longent en listes interminables. 

Cet écueil est heureusement évité lorsque les recherches de 
ce genre sont entreprises par des spécialistes dont les détermi- 
nations font loi. 

Tel est le cas pour les Arachnides et Myriopodes mentionnés 
dans la note suivante. 

Cette collection, étudiée par M. E. Simon, a été rassemblée 
à Bex (canton de Vaud) au mois de mai 1897 par M. le D^" L. 
Oyion. m. B. 



102 E. SIMON 



ARACHNIDES DE BEX 

Par E. SIMON 

1. Bictyna undnata Thorell. — Bex; les Plans. 

2. D. flavescens Walck. — Bex. — Très commun sur les 
arbustes. 

3. AmauroUus fenestralis Strœm. — Les Plans. 

4. Dysdera erythrina Latr. — Bex. 

5. Drassodes lapidosiis Walck. — Bex. 

6. MelanopJiora ohlonga C.^Kocli. — Bex. — Connu du Tyrol, 
de Dalmatie (L. Koch) et des montagnes du Dauphiné. 

7. Callïlepïs nocturna L. — Bex. 

8. Theridion varians Halin. ~ Bex. 

9. T. formosum Clerck. — Bex. 

10. T. himaculatum L. — Bex. 

11. T. sysiphium Clerck. — Bex; les Plans. 

12. T. denticulatumW Silck. — Les Plans. 

13. T. îtmhraticumL. Koch. — Les Plans. Rare espèce dé- 
couverte dans le T3T0I et retrouvée depuis dans les Alpes fran- 
çaises près de Briançon. 

14. Episimts truncatus Walck. — Les Plans. 

15. Linyphia triangularis Clerck. —Bex. 

16. L. frutetm'umQ. Kocli. — Bex. 

17. L. peltata Wider. — Bex; les Plans. — Cette espèce, 
répandue en Suède, en Angleterre, en France et en Allemagne, 
mais assez rare partout, est au contraire la plus commune de 
toutes aux environs de Bex. 

18. L. phrygiana C. Kocli. — Les Plans; sur les sapins. 

19. Lejyhthyjjhantes tenehricola Wider. — Les Plans. 



ARACHNIDES DE BEX. 103 

20. L. ^ebrinus Menge. — Les Plans. 

21. L. Mughi Fickert. — Les Plans. — Espèce peu com- 
mune, découverte en Silésie, retrouvée depuis sur divers points 
de l'Allemagne, en Hollande et en France dans le département 
de l'Isère, Se trouve en général sur les branches basses des 
hêtres. 

22. Entelecara acuminata Wider. — Bex ; les Plans. 

23. Tetragnatha extensa L. — Bex. 

-24. Meta segmentata Clerck. — Bex; les Plans. 

25. Cydosa conica Pallas. — Bex; les Plans. 

27. Araneus (Epeira) diademaius Clerck. — Bex; les Plans. 

27. A. dwmadarius Walck. — Les Plans. 

28. A. Dioidia Walck. — Bex. 

29. A. cucurhitinus Clerck — Bex. 

30. A. alpicus L. Koch. — Bex; les Plans. 

31. A. (Singa) nitiduhis C. Koch. — Les Plans. 

32. A. (Zïlla) montanus C. Koch. — Les Plans. 

33. Pistius truncatus Vai\\a.s. — Bex. 

34. Synœma globosum Fabr. — Bex. 

35. Misumena vatia Clerck. — Bex. 

36. Diœa dorsata Fabr. — Bex. 

37. Xysticus lanio C. Koch. — Bex; les Plans. 

38. X. hifasciatus C. Koch. — Bex. 

39. PMlodromus mireoliis Clerck. — Bex; les Plans. 

40. P. dispar Walck. — Bex. 

41 . P. rufus Walck. — Bex. 

42. Micrommata virescens Cievck. — Bex. 

43. Anypliœna accentuata Walck. — Bex; les Plans. 

44. Clubiona brevipes Blackw. — Bex. 

45. C. terrestres Westr. — Bex. 

46. Ceto nitescens L. Koch, Apterol. Frank. Jura, 1872, 
p. 147 (Tr achetas) . 

Ceto unicolor F. Sim., Ar. Fr., I, 1874, p. 238. — Ceto 
unicolor et Ceto nitescens E. Sim.. loc. cit., IV, p. 286-287. 



104 E. SIMON. 

Le Ceto unicolor E. Sim. est synonyme du Tr achetas nitescens 
L. Koch, les caractères qui ont été donnés pour l'en distinguer 
ne sont pas constants. 

Le mâle, connu seulement jusqu'ici par une courte descrip- 
tion de Bertkau, m'a été envoyé par M. M. Bedot comme 
trouvé aux environs de Genève. Il diffère de la femelle par ses 
pattes antérieures plus longues, avec les tarses d'un quart seu- 
lement plus courts que les métatarses, ces deux articles garnis 
en dessous de scopulas assez denses et armés de très petites 
spinules granuliformes espacées et peu régulièrement bisériées, 
et par ses chélicères finement granuleuses. Sa patte-mâchoire, 
figurée par Bertkau, est robuste, avec la patella et le tibia 
courts et presque égaux, et celui-ci pourvu d'une apophyse 
supéro-externe beaucoup plus longue que l'article, cylindrique, 
dirigée en avant et droite, sauf à la pointe, oiî elle est un peu 
relevée et surmontée d'un petit denticule noir, son tarse est assez 
étroit, prolongé au delà du bulbe en très longue pointe cylin- 
drique un peu resserrée à la base, pileuse en dessous et forte- 
ment courbée, presque coudée, le bulbe, qui occupe à peine la 
moitié basale du tarse, est simple et homogène, arrondi dans le 
bas, obliquement tronqué dans le haut avec l'angle supéro- 
externe un peu prolongé et conique. 

Cette rare espèce a été trouvée aux environs de Paris, à 
Evreux, dans le Gers, en Corse, dans le Jura Franconien, 
la Bavière et le Tyrol (L. Koch), aux environs de Bonn, de 
Genève et à Bex. 

47. Teg enaria ferruginea Vsiïiz. — Bex. 

48. Cicurina cinerea Panz. — Bex. 

49. Cœlotes inermis L. Koch. — Bex. 

50. Textrix caudata L. Koch. — Bex. — Espèce assez com- 
mune dans les Alpes méridionales où elle remplace le T. denti- 
culata Oliv. 

5L Pisaura mirabilis Clerck. — Bex. 



ARACHNIDES UE BEX. 105 

52. Lycosa trabalis Clerck. — Bex. 

53. L. ctmeata Clerck. — Les Plans. 

54. L. pulverulenta Clerck. — Les Plans. 

55. Par dosa luguhris Walck. — Bex. 

56. P. Manda C. Koch. — Les Plans. 

57. Bendry pliantes rudis Sund, — Bex ; sur les sapins. 

58. CaUiethera scenica Clerck. — Bex. 

59. Battus depressus Walck. — Bex. 

60. Heliophanus ctipreus Walck. — Bex. 

61. H. Camhridgei E. Sim. — Bex. 

62. OUgolophus alpinus Herbst. — Les Plans. 

63. Liohunum BlackivaUi Meade. — Bex. 



APPENDICE 
MYRIOPODES DE BEX 

Par H. BRŒLEMANN 

1. Glomeris europœa conspersa C. Kocli. 

2. G. pusUdata Latreiile. 

3 . Julus (Leucoiulus) nitidus Verhœff . 

4. Leptoiulus... sp. (immaturus). 

5. Tachî/podoiolusalhipes G. Koch. 

6. Schizophyïlum sahulosum hirmé. 

7. Polydesmus complanatus Linné. 

8. Polydesmus... sp. (probablement P. denticulatus). 

9. Lithohms forficatus Linné. 

-^oSCS-o-- 



SUR UN 

NOUVEAU TÉNIA D'OISEAU 

(Cittotœma avicola) 

PAK 

O. FUHRMANN 

Privat-Docent à, l'Université de Genève. 
Avec la planche 5 



En déterminant quelques Cestodes du Musée d'histoire natu- 

i, 

relie de Genève, j'ai eu l'occasion de trouver un parasite inté- 
ressant, surtout au point de vue de l'hôte dans lequel il vit. Il 
était catalogué sous le nom de Tœnia lanceolata Gœze et pro- 
venait de Anas spec. , mais une étude détaillée nous a montré 
que ce parasite appartenait à un genre possédant des pores géni- 
taux doubles. 

Le nombre des Ténias à pores génitaux doubles, parasites des 
Oiseaux, est encore peu considérable. On n'en compte que cinq 
espèces appartenant à trois genres différents. Ce sont les genres 
Gotugnia^ Diamare, avec les espèces G. digonopora Pasqu. et 
G. bifaria v. Siebold, deuxièmement le genre Amahïlia Dia- 
mare', ne contenant qu'une espèce, A. lamelligera Owen. Le 

^ Diamare, V. Note su' Cestodi. Boll. soc. nat. Napoli. Sériel, vol. VII, Anno 
1893. Fasc. 1 et 2, pp. 9-13. 

'' Diamare, loc. cit.; Diamare, V. Anatomie der Genitalien des Genus Ama- 
bilia. Centralbl. f. Bakteriologie u. Parasitenkunde, Bd. XXI, 1897, pp. 862- 
872; Jacobi, A. Amabilia und Diploposthe. Ibid., pp. 873-874. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 8 



108 O. FUHRMANN. 

représentant du troisième genre Diploposthe (D. lœvis), créé 
dernièrement, a été soigneusement étudié par Jacobi ^ . 

Un cinquième Cestode à doubles pores génitaux, T. polymor- 
pha Rud. ' a été trouvé dans Becurvirostra avocetta. II reste à 
savoir si le Ténia trouvé dans Anas est identique au T. poly- 
morpha, ou si nous avons affaire à une nouvelle espèce. Je dois 
à l'obligeance de M. K. WoLFFHiiGEL des préparations de T. 
polymorplia provenant de l'hôte indiqué par Rudolphi, et j'ai 
pu m'assurer que ce Ténia n'a aucune ressemblance avec C. 
avicola. 

Après un examen rigoureux de tout mon matériel, j'ai constaté 
que notre Ténia appartient à un genre de Cestode (Gittotœnia) 
qui n'a été trouvé que chez les Rongeurs. 

Cette trouvaille intéressante n'a rien de bien étonnant, étant 
donné que le fait inverse s'est présenté pour le genre Davainea ' 
qu'on croyait caractéristique des Oiseaux et dont on a trouvé 
maintenant des représentants chez l'homme, chez Manis penta- 
dactyla, Lepiis melanotis, L. sylvatlcus et L. arizonœ. 

Le genre Gittotœnia auquel appartient notre Cestode a été 
crée par Riehm^ d'après le type C. denticulata Rud, {G. latis- 
sima Riehm) trouvé dans les intestins de Lepus cuniculus. 

Stiles', dans sa revision des Cestodes des Léporides, nous en 
donne la diagnose suivante, basée sur l'étude anatomique d'un 
grand nombre d'espèces : 



' Jacobi, A. Diploposthe lœvis, eine merkioûrdige Vogeltsenie. Zoolog. Jahr- 
biicher. Abth. f. Anat. u. Ontogenie. Bd. X, 1897, pp. 287-306. Taf. 26 u. 27. 

- RuDciLPHi, C.-A. Entozoorum synopsis. Berlin 1819, p. 505. 

^ FuHRMANN, 0. Beitrag zur Kenntnis der Vogeltœnien, II. Ueber tlas Siib- 
genus Davainea. Revue suisse de zoologie, t. IV, fasc. I, 1896, p[). 111-133. 

* Riehm, G. Studien an Cestoden. Zeitscbr. f. d. ges. JNaturwiss. Bd. LIV, 
1881 (66 p., 2 Taf.). 

^ Stii.es, C.-W, a revision of the adult lapeworms of hares and rahhits, Pro- 
ceedings of the United States National Muséum. Vol. XIX, pp. 145-235, 
pi. V-XXV. 



SUR UN NOUVEAU TENIA d' OISEAU- 109 

« Anoplocéphaline avec des proglottis plus larges que longs ; les 
proglottis terminaux, dans quelques cas, ont une tendance à deve- 
nir plus longs et plus étroits ; avec organes génitaux doubles et 
deux pores génitaux dans chaque anneau ; en général un seul, 
dans quelques cas deux utérus transversaux et tubulaires dans 
chaque segment ; il possède souvent des diverticules proxiraaux 
et distaux simples. Le vagin est situé à gauche et à droite et du 
côté ventral de la poche du cirrhe ; le canal aquifère dorsal 
varie de position, mais il montre une tendance à se placer entre 
le canal ventral et le nerf longitudinal, surtout à l'endroit où il 
passe sous les canaux génitaux. Les glandes interannulaires 
manquent. Oeufs avec appareil pjTiforme bien développé. Hôte : 
Léporides. » 

Le Ténia trouvé dans les intestins à'Ânas concorde en tous 
points avec la diagnose de Stiles. La description qui va suivre 
montrera que ce Ténia, auquel je donne le nom spécifique de avi- 
cola, est une forme intermédiaire entre les deux groupes que 
Stiles distingue dans le genre Cittotœnia. 

Les nombreux exemplaires de Cittotœnia avicola, conservés 
dans l'alcool à 70 7»? étaient en bon état. Ils avaient une lon- 
gueur de 150 à 220 mm. et une largeur maxima de 10 mm. 
Cette largeur est atteinte aux trois quarts de la longueur, der- 
rière la tête, et de Kà, elle diminue successivement jusqu'à ce 
qu'elle arrive à ne plus mesurer, à son extrémité postérieure, 
que 2,5 mm. 

La tête est petite (diamètre 0,8 mm.) et n'est pas nettement 
séparée du cou. Elle est armée de quatre grandes ventouses, 
dont le diamètre est de 0,33 mm. La structure de ces ventouses 
est remarquable par la présence d'un fort sphincter qui leur per- 
met de se fixer fortement aux villosités de l'intestin. Un rostel- 
lum armé de crochets fait défaut. Le scolex est porté par un cou 
très court et presque aussi large que lui. Bien que les ébauche =; 
des organes génitaux apparaissent presque directement derrière 



110 O. FUHRMANN. 

la tête, la strobilation externe ne devient visible qu'environ 
deux millimètres derrière elle. Le strobila a, à l'œil nu, un aspect 
finement dentelé. Le bord postérieur de chaque proglottis n'em- 
brasse que très peu le bord antérieur du suivant. Les articles 
sont très courts ; à 6 mm. en arrière de la tête ils mesurent 
2,85 mm. de largeur et seulement 0,11 mm. de longueur; à 
25 mm. en arrière du scolex, à l'endroit où les organes sexuels 
sont le plus développés et oii les premiers œufs commencent à 
entrer dans l'utérus, les proglottis ont une longueur de 0,7 mm. 
et une largeur de 7,7 mm. Là où le strobila est le plus large et 
mesure environ 10 mm., la longueur des articles est de 0,9 mm. 
Les derniers anneaux sont larges de 2,5 mm. et longs de 
1 ,33 mm. Les proportions entre la longueur et la largeur sont 
donc les suivantes : 

6 mm. derrière la tête 1 : 25 

25 mm. » 1:11 

Environ 130 mm. » 1 : 10 

A la partie postérieure . 1 : 1,5 

Anatomie. 

La cuticule est très mince et la couche sous-cuticulaire est 
formée de cellules allongées et fusiformes. La musculature qui 
s'étend entre ces couches est très bien développée et consiste 
en fibres circulaires et longitudinales. La grosseur des fibres est 
la même que celle des muscles transversaux du parenchyme. 

Les corpuscules calcaires sont peu nombreux et se trouvent 
seulement dans le scolex, en arrière des ventouses. Ils ont la 
forme de corpuscules sanguins et ont un diamètre de 0,008 mm. 
On ne les trouve pas chez tous les exemplaires. 

La musculature du parenchyme consiste en muscles longitu- 
dinaux, transversaux et dorsoventraux. Ce sont surtout les 



SUR UN NOUVEAU TÉNIA d'oISEAU. 111 

muscles longitudinaux qui sont les plus forts ; ils parcourent le 
strobila, réunis en partie en une double série de faisceaux mal 
délimités. Au bord postérieur de chaque proglottis il existe tou- 
jours un certain nombre de fibres très fines qui, au lieu de conti- 
nuer leur chemin, rayonnent dans le parenchyme cortical pour 
aller se fixer à la cuticule. Le nombre des fibres longitudinales 
diminue sensiblement sur les bords latéraux des anneaux. Les 
muscles transversaux sont excessivement fins et faiblement déve- 
loppés, tandis que les fibres dorsoventrales sont très fortes et 
très nombreuses, surtout au bord postérieur de chaque article, 
à la limite de deux proglottis. De même que les fibres longitudi- 
nales, ces muscles atteignent parfois un diamètre de 0,007 mm. 

Dans la tête, leur parcours est assez difficile à suivre parce 
que les ventouses, très grandes et profondes, ne laissent entre 
elles qu'un espace très restreint. Autant que j'ai pu le voir, la 
disposition des muscles est à peu près la même que celle qui a 
été décrite dans le beau travail de LtiHE ' sur la morphologie 
du scolex des Ténias. 

Le système nerveux est formé par une masse ganglionnaire 
qui, à cause du rapprochement des ventouses, se trouve placée 
au-dessous d'elles. Il en part deux nerfs longitudinaux qui 
suivent les vaisseaux aquifères. Ils se trouvent placés en dehors 
d'eux et sur le même plan. 

Le système aquifère est, à son origine, constitué par un 
système capillaire de vaisseaux placés sous le sommet du scolex 
et qui se réunissent en un anneau vasculaire situé en avant des 
ventouses. Cet anneau donne naissance à quatre vaisseaux qui, 
par leurs anastomoses, forment un second anneau situé en 
arrière des ventouses. Les quatre vaisseaux longitudinaux qui 
naissent de celui-ci, d'abord de même diamètre, sont placés par 



' LiiHE, M. Zur Morphologie des Teenienscolex. M. Liedtke, Kônigsberg 1894 
(133 p.). 



112 0, FUHRMANN. 

paire l'un au-dessus de l'autre. Bientôt les deux vaisseaux dor- 
saux se déplacent et courent en dehors des vaisseaux ventraux 
et au même niveau que ces derniers. Les deux vaisseaux ven- 
traux, beaucoup plus forts, sont reliés vers le bord postérieur 
de chaque proglottis par un vaisseau transversal de diamètre 
à peu près semblable. Il existe donc, chez C. avicola, la même 
disposition réciproque des nerfs longitudinaux et des vaisseaux 
aquifères que celle qui a été décrite par Stiles ' chez C. 
marmotœ. 

Les organes génitaux sont doubles à l'exception de l'utérus 
qui, bien qu'étant double à l'origine, est simple longtemps avant 
que les œufs y entrent. Les premières ébauches des organes 
génitaux apparaissent à peu de distance en arrière du scolex. 
Ils consistent en un amas de cellules fusiformes placées de chaque 
côté des proglottis ; bientôt on voit se délimiter les organes 
génitaux femelles et la poche du cirrhe. Les testicules appa- 
raissent beaucoiip plus tard. Déjà à ce stade (Fig. 3), on aper- 
çoit un amas de cellules plus foncées, sur la partie distale de 
la poche du cirrhe : c'est l'ébauche de la prostate qui entourera 
le canal déférent. De même, dans la masse cellulaire qui 
formera l'ovaire et la glande vitellogène, on peut déjà distinguer 
l'ébauche de la glande coquillière. L'ébauche de l'utérus est 
également visible au même stade, sous forme d'une bande cellu- 
laire située au-dessus de l'ébauche de l'ovaire et reliée à celui-ci 
par un oviducte bien distinct. 

L'appareil mâle, à l'endroit où il a atteint son maximum de 
développement, consiste tout d'abord en un nombre considérable 
de testicules (120 à 140) qui sont placés entre les glandes 
femelles situées des deux côtés du proglottis. Ils occupent donc 
un espace rectangulaire, et ne sont pas divisés en deux groupes 

' Stilks, C.-W. Bemerkuiiyen ûber Parasiten . Ueber die topographische Ana- 
toinie des Gejasssyslems in dey Familie der Tœniadx. (^entralbl. 1". liakterioloj,Me 
uiid Parasitenkuride. Bel. XIII, 1893, pp. 457-465 (12fig.j. 



SUR UN NOUVEAU TÉNIA d'oISEAU. 113 

desservant chacun les deux appareils génitaux mâles du côté 
gauche et droit. Les testicules ont une forme arrondie et leur 
diamètre est de 0,068 mm. Sur les coupes transversales, on les 
voit disposés en deux séries courant lune au-dessus de l'autre 
et occupant plutôt le côté dorsal. Leurs canaux excréteurs sont 
très fins et souvent anastomosés. Le canal déférent pa?se sur 
le côté dorsal ; il est plutôt étroit, s'élargit seulement dans le 
voisinage de la poche du cirrhe et là, s'enroule avant d'entrer 
dans la poche. Ces dernières sinuosités jouent probablement le 
rôle de vésicules séminales ; elles sont entourées de cellules pro- 
statiques qui, comme nous l'avons dit plus haut, sont déjà 
visibles dans les premiers stades du développement des organes 
génitaux. Ces sinuosités s'accolent au côté ventral de la poche 
du cirrhe. La prostate de l'espèce que nous étudions n'est donc 
pas contormée comme celle du Cittotœnia denticulata {latissima 
Riehm) décrite par Riehm. 

D'après cet auteur', la prostate consiste «in einem in 
mehrere Schlingen zusammengelegten, mit einem Drtisenepithel 
ausgekleideten ÏSchlauch, » qui se déverse dans le canal déférent. 

Chez C. avicola, c'est le canal déférent lui-même qui est en- 
touré de cellules glandulaires. Des glandes prostatiques entourant 
le canal déférent ont été trouvées chez Tœnia expansa% T. 
depressa % Diploposthe lœvis \ etc., tandis que T. rhopalocephala, 

^ Riehm, loc. cit., p. 

^ ZsGHOKKE, F. Recherches sur la structure anatomique et histologique des 
Cesiodes. Mémoires de l'Institut national genevois, t. XVII, 1886-1889 (396 p. 
9 pi.) voir p. 103. 

^ FuHRMANN, 0. Beitrag zur Kenntnis der Vogeltienien. I. Revue suisse de 
Zoologie, t. m, 1895, p. 454. M. 0. de Linstow (Archiv f. mikroskopische 
Anat. u. Entwickelungsgeschichte, Bd. XXXXVIII, 1896, p. 392) n'a pu 
retrouver les cellules prostatiques chez T. depressa bien qu'elles soient très dis- 
tinctes ; il dit: « Prostatazellen am Vas deferens sind bisher noch nichl gefun- 
den, auch hier habe ich sie nicht gesehen. » Les citations que j'ai faites plus haut 
et que j'aurais pu encore augmenter, montrent que cet helmintologue distingué 
est dans l'erreur. 

^ Jagobi, a. Loc. cit., p. 10. 



114 O. FUHRMANN. 

T. rhopaliocephala et T. latissima possèdent d'après Riehm une 
vraie prostate dont le produit de sécrétion se déverse dans le 
canal déférent. La poche du cirrhe^, allongée et grêle, a partout 
à peu près le même diamètre. Sa longueur est de 1 mm., le dia- 
mètre de 0,12 mm. La musculature est assez forte et consiste sur- 
tout en fibres longitudinales qui forment la couche externe, tandis 
qu'une même couche de fibres circulaires se trouve placée du 
côté interne. Le canal déférent qui entre dans la poche s'élargit 
immédiatement et forme, au fond de celle-ci, une vésicule sémi- 
nale allongée et de longueur variable. Elle est précédée 
d'un canal étroit à paroi mince. La vésicule séminale, ainsi que 
le canal séminal qui la suit, sont entourés de fibres longitudinales 
et transversales très fines. Tout l'espace situé entre la poche 
et le canal déférent est rempli d'un parenchyme lâche, traversé 
par des fibres contractiles dont l'extrémité antérieure se iixe 
au canal séminal, tandis que leur extrémité postérieure, dirigée 
en arrière, vient s'attachera la paroi de la poche. A l'endroit 
où le canal déférent devient le cirrhe proprement dit, il s'élargit, 
s'épaissit et en même temps s'arme de longues soies. Ces 
soies, très serrées, couvrent tout le cirrhe ; elles sont longues de 
0,018 mm. et se colorent fortement par l'hémalun. 

La poche du cirrhe possède un rétracteur très fort, dont les 
fibres musculaires se fixent à la partie postérieure de la poche 
et vont s'appliquer aux muscles transversaux ; quelques fibres 
seulement les traversent. Ces muscles rétracteurs n'ont ni la 
structure des muscles de la poche du cirrhe, ni celle des muscles 
transversaux, mais ils ressemblent plutôt aux muscles dorsoven- 
traux, dont ils proviennent peut-être. Le conduit mâle débouche 
dans le cloaque génital un peu en avant et au-dessus du vagin. 
Ces deux canaux (cirrhe et vagin) passent au-dessus des deux 
vaisseaux aquifères et du nerf, pour venir s'ouvrir dans le 
cloaque. Ce dernier, assez profond, se trouve dans la moitié 
postérieure des bords latéraux du proglottis. 



SUR UN NOUVEAU TÉNIA d' OISEAU. 115 

Les glandes génitales femelles se trouvent juste en dedans 
de la poche du cirrhe de sorte que la partie latérale de l'ovaire 
en est presque contiguë. Le vagin qui se dirige vers ces glandes 
commence par une sorte d'entonnoir pyriforme atteignant une 
longueur maxima de 0,22 mm. Il est entouré d'une musculature 
consistant en fibres longitudinales et transversales qui, à la 
base de l'entonnoir, sont plus serrées qu'à l'ouverture du vagin; 
mais le canal très étroit qui représente la continuation de cet 
entonnoir est le plus fortement musclé. Ce canal est relativement 
très court (0,05 mm.) et a probablement pour fonction de s'op- 
poser à la sortie du sperme hors du réceptacle séminal. Ce 
dernier, très grand et allongé, a souvent plus de 1 mm. de lon- 
gueur, quand l'appareil femelle est en pleine fonction. Il est 
entouré d'une membrane très mince sur laquelle je n'ai pu 
constater aucune musculature. 

Pendant tout son parcours, le vagin reste rapproché du côté 
ventral et, sans former de sinuosité, suit une ligne presque 
droite. A partir du réceptacle séminal, tous les conduits sont 
tapissés d'un épithélium ou de restes d'épithélium et sont en- 
tourés d'une musculature consistant en fibres circulaires plus ou 
moins serrées et en quelques fibres longitudinales. Immédiate- 
ment après sa sortie du réceptacle, près de l'ovaire, le vagin 
reçoit le germiducte. 

L'ovaire a la forme d'un éventail formé de tubes germigènes. 
Tous ces tubes se dirigent vers un point médian où se trouve un 
pavillon musculeux (Schluckapparat) qui a pour fonction d'as- 
pirer les œufs mûrs et de les pousser dans le sei'miducte. La 
structure de cet appareil a été décrite en détail par Pintner ' 
chez les Tetrabothrides. D'après les recherches anatomiques 
récentes, il semble être assez répandu chez les Cestodes. 



' Pintner, Th. Neue Beitrâge zur Kenntnis des Bandwurmkorpers, I. 
Arbeiten aus dem zoolog. [nstitut der Universitat Wien. T. IX, 1891 (28 p. 

2 pi.). 



116 O. FUHRMANN. 

L'ovaire est large de 0,8 mm. et occupe presque toute la lon- 
gueur de l'article. Il est de toutes les glandes génitales femelles 
celle qui est la plus rapprochée du côté ventral. A partir de 
l'endroit où le germiducte entre dans le vagin, ce dernier re- 
monte vers le côté dorsal pour s'unir au vitelloducte^ canal très 
court qui reçoit les produits d'une glande formée de deux moitiés 
et placée en arrière et plus dorsalement que la glande germi- 
gène. De toutes les glandes de l'appareil génital femelle, la 
glande coquillière est celle qui est située -le plus près du côté 
dorsal. A partir de cette glande, l'oviducte décrit une légère 
courbure vers le milieu de la hauteur et de la longueur du pro- 
glottis, pour entrer dans l'utérus. 

L'utérus qui naturellement est primitivement double, s'unit^ 
longtemps avant que les œufs fécondés ne commencent à y 
entrer, en un simple tube transversal placé au-dessus de l'ovaire. 
Il est entouré d'une membrane très mince et tapissé intérieure- 
ment d'un épithélium. Quand le tube primaire est plein d'œufs^ 
il se forme dans sa paroi antérieure et postérieure de courtes 
évaginations en forme de poches. Ces tubes sont surtout larges 
et serrés sur les côtés latéraux du proglottis mûr. Dans les 
articles où l'utérus est chargé d'œufs, nous ne trouvons plus 
trace de glandes génitales; il ne reste que la poche du cirrhe et 
le vagin avec le réceptacle séminal. L'œuf est entouré d'un 
appareil pyriforme qui se constitue très tard. Cet appareil se 
colore fortement avec l'hémalun et possède deux cornes entre- 
croisées qui sont étirées en un filament assez court. Outre cette 
enveloppe, l'embryon est encore entouré d'un chorion et d'une 
membrane vitelline. Les espaces qui séparent ces enveloppes 
sont souvent, en partie, remplis de débris vitellins, souvent 
même on peut encore y trouver deux cellules qui très probable- 
ment représentent les globules polaires. L'omosphère mesure 
0,016 mm.; les cornes de l'appareil pyriforme sont longues 
d'environ 0,018 mm. L'enveloppe interne (Chorion) a un dia- 



SUR UN NOUVEAU TENIA d' OISEAU. 117 

mètre d'environ 0,036 mm. et l'enveloppe externe ou vitelline, 
d'une épaisseur d'un micron, a un diamètre de 64^. 

Le Ténia que je viens de décrire rentre dans le groupe de 
Cittotœnia marmotœ par la disposition des organes sexuels, le 
nombre des testicules et la position des vaisseaux longitudinaux 
du système aquifère. Il rentre dans le second groupe, celui de 
G. pectinata, par la forme de la poche du cirrhe qui constitue 
le premier caractère distinctif des deux groupes créés par 
Stiles dans le genre Cittotœnia ' . 

Genève, mai 1897. 

* Stiles, loc. cit., p. 216. 



— ^~.'\y~^/A-'^^^ 



TURBELLAIRES 

DES 

CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE 

ÉTUDE FAIJNISTIQUE 



PAR 



Le Dr G. DU PLESSIS 



INTRODUCTION 

On connaît encore trop peu la répartition des animaux infé- 
rieurs dans notre pays. Après les Vertébrés, sitôt qu'on dépasse 
la classe des Insectes parmi les Arthropodes, et celle des 
Gastéropodes parmi les Mollusques, on tombe pour ainsi dire 
dans l'inconnu. C'est ce dont on s'aperçoit bien si, pour des 
recherches personnelles, ou pour fournir les élèves de sujets 
d'étude, l'on a besoin de telle ou telle espèce appartenant à tel 
ou tel genre intéressant. Alors, si l'on cherche des indications 
dans les ouvrages à portée, on voit que, bien souvent, on ne sait 
ni les localités où il faudrait se rendre, ni les endroits spéciaux 
où stationnent les animaux qu'on désire. Ou bien, même dans le 
cas où l'on saurait qu'ils se trouvent dans telle ou telle localité, 
on ne saura pas alors où ils s'y tiennent, comment il faut les 
chercher, de quelle manière on doit s'y prendre pour mettre la 
main dessus. Et ainsi on peut avoir tout près de soi ce qu'on en 
croyait bien loin, faute de bien connaître la faune. 



120 G DU PLESSIS. 

Voilà pourquoi des contributions du genre de celle que nous 
offrons ici ne nous semblent pas superflues. Nous tenons pour 
certain qu'il n'y a jamais trop de faunes locales et qu'il n'y en 
a pas même encore assez. Nous avons eu l'occasion depuis 
nombre d'années de rechercher particulièrement les vers Tur- 
bellariés du lac Léman. Puis, nous avons étendu cette recherche 
aux Turbellariés des eaux stagnantes et courantes dans les deux 
cantons de Vaud et Genève, que nous avons successivement 
habités. De cette façon, nous avons appris à connaître plusieurs 
localités où se rencontrent des espèces intéressantes et pour 
chaque localité nous avons fait grande attention à bien recon- 
naître la station habituelle de chaque espèce donnée. C'est le 
résultat de ces excursions zoologiques que nous présentons ici 
dans l'idée qu'il ne sera pas inutile, et nous ajoutons pour ter- 
miner cette préface que nous n'avons nullement visé à augmen- 
ter le nombre des espèces^ mais simplement à bien établir la 
liste des espèces distinctes et bien décrites que l'on peut s'at- 
tendre à rencontrer chez nous avec quelque certitude. 

A. Ordre des MABDOCÈLES (}raff. 
a) Famille des MICROSTOMIDES 0. Schm. 

I. Genre Microstoma 0. Schm. 

1. Microstoma lineare Oerst. — Planaria linearis Mill., 
Flanaria vulgaris Fabr., Planaria falcata Dali., Derostoma 
flavicans Eh., Anotocelis flavicans Dies., Microstoma flavicans 
M. Schultz. 

Espèce commune dans la zone littorale du Léman, sous les 
pierres de la rive et se tenant aussi dans ce feutre organique 
qui revêt d'une couche brune ou gris jaunâtre la face supérieure 
des galets, et qui se compose de limon très tin entremêlé de 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 121 

milliers de Diatomées. On rencontre aussi l'animal dans la zone 
profonde et obscure, parmi le limon impalpable du fond et sur- 
tout dans le détritus moléculaire floconneux et léger que ramène 
la drague à râteau et qui se compose pour la plus grande part 
-des carapaces de Crustacés et Rotateurs pélagiques. Les sujets 
des grandes profondeurs sont parfois privés de points oculaires 
et aussi quelquefois des nématocystes. Pour se procurer ces 
Microstomes, il suffit, par des temps bien calmes, de placer 
quelques cailloux de la rive dans de larges cristallisoirs. Les 
Vers viennent ramper sur les parois et on peut les reconnaître à 
la loupe et les saisir à la pipette. 

Outre le lac Léman, devant Lausanne. Morges, Corsier près 
de Genève, on trouve la même espèce en abondance au lac de 
Neuchâtel, devant Yverdon, dans les mêmes conditions, et 
hors de ces lacs on la rencontre encore dans presque tous les 
marais, fossés et eaux staarnantes des deux cantons. 



^5 



IL Genre Stenostoma 0. Schm. 

2. Stenostoma leucops 0. Schm. = Planaria gulo Schr., 
Derostoma leucops Dugès, Stylacium isabellinum Cord., Micro- 
stoma leucops 0., AnotocelisUnearis Dies., Stenostoma torneense 
0. Schm. 

Espèce tout aussi répandue que la précédente dans la faune 
littorale et profonde des lacs de Genève et de Neuchâtel et cela 
dans les mêmes localités et stations que le Microstome linéaire. 
Partout et en toute saison on en rencontre aussi dans presque 
toutes les eaux stagnantes, marais, fossés et étangs des deux 
cantons. On se la procurera donc très facilement. 

3. Stenostoma unicolor 0. Schm. 

L'espèce se distingue surtout de la précédente par un étran- 
glement circulaire séparant un peu l'extrémité céphalique du 
reste du corps. Elle est aussi plus petite que la précédente et 



'122 G. DU PLESSIS. 

ordinairement toute blanche, tandis que la précédente est rous- 
sâtre A cela près, elle lui ressemble beaucoup et se rencontre 
dans la faune littorale et profonde parmi le feutre organique et 
les détritus moléculaires, exactement dans les mêmes lieux et 
stations que Stenostoma unicolor. De même aussi dans toutes nos 
eaux stagnantes. 

h) Famille des MACROSTOMIDES E.-V. Bened. 
III. Genre Macrostoma E.-V. Bened. 

4. Macrostoma Jiystrix Oerst. 

L'animal abonde dans la plupart des eaux stagnantes des 
deux cantons. On le rencontre en toute saison dans les tour- 
bières, étangs, marais, fossés, même dans ceux qui sont tantôt 
à sec, tantôt inondés. On rencontre aussi ce Macrostome dans 
la faune littorale des lacs de Neuchâtel et Genève, devant Yver- 
don, Lausanne, Anières, etc. L'animal est plus rare dans la 
faune profonde, mais se rencontre pourtant aussi assez souvent 
dans le détritus moléculaire très fin que la drague à râteau ra- 
mène des profondeurs. Ces exemplaires sont plus petits et plus 
transparents que ceux des bords et leurs points oculaires sont à 
peine visibles. On se procurera ce ver partout et très facilement 
en récoltant des pierres du bord ou des plantes et algues des 
marais, et laissant reposer le tout dans de larges cristallisoirs 
Nous avons aussi trouvé ce ver dans la rivière de l'Orbe. 

c) Famille des PRORHYNCHIDES Diesing. 
IV. Genre Prorhynchus M. Sch. 

5. Prorhynchus stagnalis M. Sch. = Flanaria serpentina 
Dal., Prorhynchus serpentinus Leuck., Prorhynchus fluviatilis 
Leyd. , Prorhynchus rivularis Fedsch. 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 123 

Voici une espèce fort intéressante parce que son organisation 
fait voir des affinités multiples vers les différents groupes voi- 
sins et qu'on n'est pas bien d'accord sur les relations de parenté 
de ce Ver avec ses congénères. II est doublement nécessaire de 
savoir où l'espèce se rencontre, car elle n'est point du tout com- 
mune et bien que répandue sur divers points de l'Europe fort 
éloignés les uns des autres, elle n'y abonde en nul endroit. Nous 
la trouvons d'abord dans la faune littorale du Léman devant 
Lausanne, à Ouchy, près de l'embouchure du Flon, puis à 
Anières et Corsier près de Genève, et aussi à Bellerive au lieu dit 
« la Gabiule. » L'animal se tient sous les pierres du rivage tout 
près du bord et même à fleur d'eau, mais on ne peut le récolter 
ainsi que par les temps les plus calmes. Plus profondément, on 
en trouve aussi dans le feutre organique qui revêt les pierres de 
la zone littorale. Enfin, il va jusque dans la zone profonde et là 
il s'en trouve, mais rarement, quelques exemplaires dans le 
détritus floconneux du fond. 

Ailleurs, hors du lac, nous en avons observé quelques sujets 
dans le bassin des plantes aquatiques au jardin botanique des 
Bastions à Genève, puis à Orbe dans quelques bassins de fon- 
taines, mais dans toutes ces localités jamais en nombreux exem- 
plaires et le plus souvent isolément. L'animaL paraît sur les 
parois des bocaux comme un mince ruban filiforme. On dirait, 
quand il rampe, voir une petite Némerte. Les exemplaires du 
fond sont beaucoup plus petits et transparents que ceux des 
bords. Ils ne montrent jamais, sur aucun exemplaire, la moindre 
trace de points oculiformes, ce qui sépare nettement cette espèce 
du P. sphyrocephalus qui a deux yeux très petits. 

6. Prorhynchus sphyrocephalus Grafl". — Geocentrophora 
sphyrocephala De Man. 

Vit dans la terre humide aux environs de Leyde (de Man) 
et dans les fossés des fortifications de Lille (J. Barrois). Nous 
l'avons trouvé à Orbe dans les fossés de la route de Valleyres. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 9 



124 G. DU PLESSIS. 

d) Famille des PROBOSCIDES J.-V. Carus. 
V. Genre Gyratok Ehrenb. 

7. Gyrator Jiermaphroditus Ehrenb.. — Prostoma lineare 
Oerst., Prostomum furiosum 0. Sch., Prostomum hanaticum 
Graff, Derostoma notops Dugès. 

C'est un des Rhabdocèles les plus répandus dans toutes les 
fosses, mares, tourbières et étangs des deux cantons. On l'y 
rencontre nageant à la surface, ou rampant parmi les algues 
presque en toute saison. En promenant un large bocal à la sur- 
face de l'eau, ou surtout en frôlant les bords et les touffes des 
plantes aquatiques, on se le procurera bien facilement. On le 
trouve, en outre, dans la faune littorale des lacs de Neuchâtel et 
de Genève, sous les pierres et dans la faune profonde, mais plus 
rarement, parmi le détritus floconneux ramené par la drague à 
râteau. Ces exemplaires du fond, très transparents, sont souvent 
aveugles. C'est alors le Gyrator cœcus de Veidowsky, mais nous 
n'en ferons pas pour cette seule raison une espèce à part. 

VI. Genre Macrorhynchus Graff. 

Voici un genre marin qui ne comptait jusqu'ici que des es- 
pèces marines, mais nous en avons récemment découvert un 
représentant lacustre dans la faune littorale du Léman^, d'abord 
devant Corsier près de Genève, puis aussi devant Yverdon au 
lac de Neuchâtel. 

Nous nommons donc cette espèce, que nous avons longuement 
décrite dans le Zoologischer Anzeïger : 

8. Macrorhynchus lemanus nob. 

L'animal se tient particulièrement dans le feutre organique 
qui revêt les galets du bord. Il est fort peu abondant; nous 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENEVE. 125 

n'en avons vu que deux ou trois sujets. Déjà une fois, devant 
Morges, nous avions été frappé de rencontrer un Prostome 
privé du puissant aiguillon et de la vésicule à venin qui 
caractérise l'espèce ordinaire. Ce Prostome anormal était 
précisément un individu du susdit genre Macrorhynchus . 
Après avoir retrouvé l'espèce à Corsier, nous avons vu qu'elle 
se rapportait presque entièrement à la description et à la 
figure que donne Hallez de son Prostoma Giardi, lequel 
n'est lui-même autre chose que le Macrorliynchus helgolandicus 
de Graff. Toutefois, l'espèce du lac diffère encore de ce 
dernier par quelques points très importants, ce qui ne permet 
pas de les confondre en une seule espèce. Malgré notre peu de 
disposition à distinguer de nouvelles espèces, nous sommes 
obligé de le faire pour celle-ci qui habite l'eau douce bien loin 
de la mer et qui, au lieu d'avoir comme M. helgolandicus deux 
vaisseaux aquifères séparés, les a ici convergents dans une 
grosse vésicule contractile qui occupe toute la pointe postérieure 
du corps. De plus, le pénis est ici inerme. La vésicule à venin 
est au milieu du corps et ne porte point d'aiguillon. 

e) Famille des VORTICIDES Graff. 
VIL Genre Yortex Ehr. 

Ce genre a bon nombre de représentants dans notre faune, 
mais il y a, parmi ceux que nous avons vus, plusieurs espèces 
dont la détermination nous est restée un peu incertaine ; nous 
ne les citerons pas ici, nous bornant à celles dont nous sommes 
bien sûr. 

9. Yortex viridis M. Schuïtz = Planaria helluo. MûlL, Pla- 
naria punctata Bosc, Turhella viridis Diesing, Turhella helluo, 
Dies., Hypostomum viride 0. Schm. 

C'est notre plus grande espèce, elle est très commune au 



126 G. DU PLESSIS. 

printemps, surtout dans les mares, fossés, étangs des deux can- 
tons et se trouve partout,; l'animal ne nage guère, mais rampe 
et se tient parmi les algues et surtout les mousses du genre 
Sphagnum ou Fontimdis. Il y est parfois en quantité. 

C'est ainsi que nous l'avons trouvé près de Lausanne, Yver- 
don et Genève, presque partout où nous l'avons reclierché. 
Mais en revanche cette espèce si commune n'habite pas le 
Léman, ni dans sa faune littorale, ni dans sa faune profonde. Il 
lui faut absolument des eaux stagnantes, se desséchant alterna- 
tivement plusieurs fois selon les vicissitudes de la saison. 

10. Vortex scoparms 0. Schm. 

Cette espèce, presque aussi grande que la précédente, est 
quelquefois verte, mais hors des marais et dans les lacs de Ge- 
nève et de Neuchâtel, elle est plutôt d'un brun roussâtre avec 
quelques marbrures pigmentaires dorsales. Elle est abondante 
parmi les galets dans la faune littorale, devant Yverdon au lac 
de Neuchâtel, et devant Corsier au Léman près de Genève. 

11. Vortex truncatus Ehrenb. = Flanaria gulo Mtill.^ Pla- 
naria truncata MlilL, Planaria emarginata Schrk., Derostoma 
truncatum Dugès, Vortex emarginatus Dies. 

Espèce commune partout dans toutes nos eaux stagnantes 
quelconques. Se rencontre aussi dans la faune littorale du 
Léman, parmi le feutre organique des galets de la rive. Dans le 
lac, l'animal, le soir ou par les temps couverts et calmes, vient 
se mêler à la surface aux cohortes des animaux pélagiques et 
on le trouve dans les produits de la pêche au filet fin. 

12. Vortex coronarius 0. Schm. 

Cette petite espèce si reconnaissable à l'armature en couronne 
d'épines du pénis est aussi commune que la précédente dans le 
feutre organique des galets du rivage devant Anières et Corsier, 
près de Genève, au Léman. On la trouve aussi dans les mares, 
fossés et étangs de la région . 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 127 

VIII. Genre Opistoma 0. Schm. 

13. Opistoma pallida 0. Schm. 

Nous n'avons rencontré cette espèce qu'à la fin de Thiver, 
dans les mares et fossés remplis de feuilles mortes, surtout de 
feuilles de peupliers. Ces fossés étaient dans les marais des 
environs d'Orbe, au canton de Vaud. L'espèce est d'ailleurs 
immédiatement reconnaissable à la position en arrière de la 
trompe et de la bouche. 

IX. Genre Derostoma Oersted. 

14. Derostoma unipundatum Oerst. = Fasciola obscur a et 
planaria obscur a Millier, Turhella unipunctata Dies., Derosto- 
mum Schmidtianum Sch. 

Nous n'avons pas, jusqu'à présent, rencontré souvent cette es- 
pèce, qui est pourtant répandue dans toute l'Europe. Nous l'avons 
trouvée, dans le canton de Vaud, dans quelques mares et fossés 
des environs d'Orbe et d'Yverdon, et près de Genève, seulement 
dans les mares des pâturages du sommet du Reculet (départe- 
ment de l'Ain^ France), localité qui nous a été indiquée par 
M. Jaquet. L'espèce s'enfonce dans la vase et on se la pro- 
cure en arrachant des mousses et autres plantes, dont les radi- 
cules contiennent la vase. 

f) Famille des MESOSTOMIDES Dugès. 
X. Genre Mesostoma Dugès. 

15. Mesostoma lingua 0. Schm. = Planaria lingua MiilL, 
Turhella lingua Diesing. 

L'animal se rencontre partout, dans les mares et étangs des 



128 G. DU PLESSIS. 

deux cantons, durant tout l'été. Quand le moment des hautes 
eaux du Léman arrive, en juillet et août, il abonde aussi dans 
les prairies inondées le long de la grève, à Yidy près de Lau- 
sanne, à Corsier et à Bellerive près de Genève. Il est plus 
rare d'en trouver dans le feutre organique du fond du littoral. 

16. Mesostoma Elirenbergi 0. Sclim. = Planaria Ehrenhergi 
Focke, Turhella Ehrenhergi Dies. 

Cette superbe espèce, aussi transparente que le plus bel 
animal pélagique marin, laisse voir jusqu'au moindre détail 
de sa belle organisation et en apprend plus sur tous les Rhab- 
docèles que l'étude de tous les autres Vers du groupe. Ainsi cet 
animal est particulièrement utile aux élèves et précieux pour la 
démonstration. Malheureusement, il ne se rencontre que dans 
peu de localités, mais si on choisit bien le moment et la saison, 
on l'y trouve souvent en nombre. Dans le canton de Vaud, c'est 
surtout dans les mares et étangs formés par les hautes eaux du 
lac, à l'embouchure du Flon près de Vidy, et aussi devant 
Yverdon qu'on peut recueillir ces Vers dans les mois de juillet 
et août, en effleurant les touffes de roseaux et de scirpus, avec 
de grands bocaux qu'on ramène vers la surface en frôlant les 
bords. Les Mesostomes qui nagent à l'ombre de ces roseaux 
s'y engagent et on les y remarque de suite grâce à leur grande 
taille. On procédera de même à l'étang d'Arnex près d'Orbe, 
vaste lagune qui est plutôt un petit lac d'eau pure et limpide. 
Dans le canton de Genève, nous trouvons ce Ver dans un grand 
et profond étang, formant un carré long dans les prés maréca- 
geux derrière Tasile des vieillards d'Anières, près de Genève. 
Une poudrière indique à peu près l'endroit où il faut chercher 
cet étang qui est derrière elle. C'est aussi aux mêmes mois 
d'été que ces Vers s'y montrent en plus grand nombre. En 
revanche, ils ne se voient jamais dans le lac, ni dans la faune 
profonde, ni dans la littorale. 

17. Mesostoma loersonatum 0. Schm. = Turhella personata 



TLixlBELLAiflES DES CiNTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 129 

Dies., Bothromesostoma personatum Braun, TypMoplana nigra 
Houghton. 

Cette espèce, noire, brune ou plus souvent encore couleur café 
au lait, n'a été encore rencontrée par nous que dans le canton de 
Vaud sous les feuilles des Nymphéa, dans les marais au bord du 
lac de Neucliâtel, devant Yverdon, puis en abondance sous les 
mêmes feuilles de Nymphéa au lac de Joux près du village du 
Pont. Jamais nous n'avons vu ce Ver dans le Léman. 

18. Mesostoma rostratum Ehr. = Planaria rostrata Mtill., 
Flanaria velox Dal., Berostoma rostratum Dugès, Mesostomum 
Wandœ 0. Schm., Turbella Wandœ Dies.^ Turhella rostrata 
Dies., Mesostomum variabile Weiss., Mesostomum montanum 
Graff. 

Cette espèce, absolument caractéristique par sa tête effilée en 
pointe et dont les segments rentrent les uns dans les autres, se 
trouve partout, dans les tourbières, étangs, fossés et marais de 
nos deux cantons. Elle est très souvent colorée en un rose très 
vif et même parfois ce rose passe à la teinte orangée. Nous 
retrouverons cette particularité dans le M. splendidum. Cette 
couleur tient aux petits Copépodes roses et orangés, que ces Vers 
avalent parfois en masse et dont les huiles colorées sont absor- 
bées par eux. Ce Mesostome habite aussi la faune littorale et 
même la faune profonde du Léman dans le détritus moléculaire 
du fond et le feutre organique des bords. Là les sujets sont 
toujours pâles et fort petits. 

19. Mesostoma trunculum 0. Schm. = Mesostomum hanati- 
cum Graff, Turhella truncula Diesing. 

Petite espèce incolore très transparente et caractérisée par 
la position fort en arrière de la bouche. Elle se trouve surtout 
dans le détritus moléculaire du fond du Léman, devant Ouchy 
et Morges, par 30 à 40 mètres de fond et aussi dans la faune 
littorale devant Yverdon au lac de Neuchâtel. 

20. Mesostoma productum Leuck = Berostoma grossum 



130 G. DU PLESSIS. 

Dug., Mesostomum grossum Ehr., SchiBOstomum produdum 0. 
Sclim., Mesostomum produdum Grraff. 

Nous ne l'avons vu que deux fois dans la faune littorale du 
lac Léman près de Lausanne et au lac de Joux près du Pont. 

21. Mesostoma splendidum Gra^. 

Cette espèce rare et citée jusqu'ici seulement par Graff et 
Hallez se reconnaît immédiatement à la couleur rose ou oran- 
gée, souvent très belle, de tout le corps, laquelle tient au liquide 
de la cavité périgastrique qui présente la dite teinte rose plus ou 
moins foncée suivant l'âge des sujets. De plus, les points ocu- 
laires sont aussi d'un rouge foncé. Cette belle espèce se trouve 
au canton de Vaud dans les marais qui bordent le lac de Neu- 
cliâtel devant Yverdon et dans les canaux qui les traversent. 
Nous ne l'avons pas vue ailleurs. La saison est en été surtout. 

. XL Genre Tricelis Diesing. 

22. Tricelis ohtusa Dies. = Mesostomum oUusum M. Sch. 
Nous avons vu une seule fois cette espèce, reconnaissable de 

suite à ses trois points oculaires. C'était dans un petit étang à 
Lemna, dans le village d'Anières près de Genève, au mois de 
mars. Depuis, nous n'avons pas encore retrouvé l'animal. 

XIL Genre Typhloplana 0. Schm. 

23. TypMoplana viridis 0. Schm. = Planaria viridata 
MûUer, Planaria prasina Dalyell, TypMoplana prasina Johnst., 
TypMoplana viridata Ehr., Mesostomum viridatum Schultz, 
Mesostoma viridata Grafif. 

Abonde en tout temps dans la faune littorale du Léman, tout 
au bord de la rive parmi le feutre organique qui revêt les galets. 
Descend jusqu'au fond du lac, mais en petit nombre. Il se tient 
alors dans le détritus floconneux, ramené par la drague à râteau. 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 131 

Dans les lacs de Neuchâtel et de Joiix^ on retrouve l'espèce 
dans les mêmes conditions. Le soir et par les temps calmes et 
couverts, ces Vers montent à la surface et se mêlent aux autres 
animaux pélagiques. On les trouve toujours dans les produits de 
la pêche au filet fin. 

24. Typhloplana Hallesiana = Mesostoma Halleziana Vei- 
dowsky. 

Cette .espèce provient des eaux souterraines privées de lu- 
mière. On la trouve entre autres dans les puits. Comme il y a 
un grand nombre de puits dans tous les villages de la côte, 
à Anières par exemple, rien d'étonnant à ce que l'espèce ar- 
rive par des infiltrations sur les bords de la grève où on la 
trouve en divers points^, par exemple à Corsier, Bellerive, etc., 
dans les mares formées par les hautes eaux. De même au lac de 
Neuchâtel, devant Yverdon. 

Supplément aux RHABDOCÈLES. 
Genres dont la position systématique est incertaine. 

XIII. Genre Catenula Dugès. 

2 5 . Catenula lemnœ Dugès . 

Cette curieuse espèce forme des colonies très minces et 
longues, absolument filiformes, et semble ne se reproduire que 
par division transversale. On dirait de petits Ténias. Nous ne 
l'avons vue qu'à deux endroits ; aux mares de Vidy à l'embou- 
chure du Flon, près de Lausanne, et à Bellerive à la Gabiule, 
sur la grève inondée par les hautes eaux du lac en juillet et 
août. 

XIV. Genre Typhloscolex Leidy. 

26. Typhloscolex Veidoivskyi Sek. 

Ce curieux Ver est encore plus rare que le précédent. Nous 



132 G. DU PLESSIS. 

ne l'avons eu que trois fois parmi le feutre organique qui revêt 
les galets à la plage de Corsier. Mais M. Jaquet en avait trouvé 
plusieurs exemplaires dans le bassin des plantes aquatiques au 
jardin botanique des Bastions à Genève même. L'animal est 
long et filiforme. 11 a l'habitus et les mouvements d'un petit 
Némertien blanc et opaque. On ne sait rien encore sur sa 
reproduction sexuelle et très peu sur son organisation générale. 

B. Ordre des ALLOIOCÈLES (}raff. 

Ce groupe est surtout intéressant parce qu'il établit la transi- 
tion entre les Kliabdocèles d'une part et les Dendrocèles d'autre 
part. Il ne présentait jusqu'à nos propres recherches que des 
familles et genres contenant uniquement des espèces marines. 
Nous avons été le premier à signaler et à faire connaître les 
deux remarquables espèces d'eau douce que nous allons citer 
ci-dessous. Toutes deux ont été trouvées d'abord dans la faune 
profonde du Léman, parmi le limon très fin et surtout dans le 
détritus floconneux et léger ramené par la drague à râteau à 
toutes les profondeurs, depuis quelques mètres jusqu'aux plus 
grands fonds. On a ensuite retrouvé ces deux formes dans 
presque tous les grands lacs de la Suisse et encore ailleurs. 

g) Famille des PLAGIOSTOMIDES Graff. 
XV. Genre Plagiostoma 0. Schm. 

Ce genre qui renferme actuellement plus de vingt espèces 
marines des rives de l'Océan et de la Méditerranée, n'en montre 
qu'une seule d'eau douce, mais très grande et très remarquable^ 
c'est : 

27. Plagiostoma lemani nohis = Vortexlemani noh. et PÎa- 
naria lemani Graff = Plagiostoma quadriocidata Zachar. 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENEVE. 133 

C'est une forme exclusivement lacustre qui ne vit que dans le 
limon du fond des lacs. Nous l'avons draguée à tous les niveaux 
devant Villeneuve, Lausanne, Morges et Anières au lac Léman, 
puis devant Neuchâtel et Yverdon, au lac de Neuchâtel. Outre 
les lacs de la Suisse, on a retrouvé l'espèce au grand lac de Pion 
et à celui de Starnberg en Allemagne. Nous avons une seule 
fois rencontré cet animal dans la faune littorale. C'était dans le 
limon très fin de l'embouchure du Buron à Yverdon, au lac de 
Neuchâtel, et depuis nous n'en avons jamais retrouvé à cette 
même place. 

Nous en conclurons que cette rencontre était purement for- 
tuite et que l'espèce est une forme de fond. Nous n'avons jamais 
trouvé ce Ver, ni dans les eaux stagnantes (fossés, canaux, ma- 
rais), ni dans les ruisseaux ou eaux courantes des deux cantons^ 
et nous pensons que l'espèce est surtout lacustre, bien que 
M. Braun l'aie draguée près de Dorpat à Tembouchure du Peï- 
pus. M. FuHRMANN aussi l'aurait trouvée dans un marais près 
de Baie. Dans ces deux cas il s'agissait de la variété quadri- 
ocidata, qui est plus petite que la forme lacustre. L'animal ne 
nage pas et rampe lourdement dans le limon dont il se dégage 
lentement. Il y a des exemplaires de 15 millimètres de longueur 
sur 2 à 3 mm. de largeur. C'est le plus robuste de toute la 
famille. 

h) Famille des MONOTIDES Graff. 

De cette seule famille dérivent directement et par des tran- 
sitions graduelles très remarquables tout le groupe des Dendro- 
cèles d'eau douce, car ceux-ci proviennent eux-mêmes des Tri- 
clades marines, lesquelles, par leur organisation, sont tellement 
rapprochées de plusieurs genres des Monotides, qu'ils en dé- 
rivent directement. Or, il y a plusieurs espèces de ces Triclades 
marines qui, comme la Gunda segmentata et surtout la Gunda 



134 G. DU PLESSIS. 

ulvœ, vivent indifféremment dans l'eau salée ou saumàtre presque 
douce et enfin, dans certains endroits, dans de l'eau tout à fait 
douce comme Hallez l'a vu pour Procerodes ulvœ. Ainsi on 
peut bien admettre que nos Planaires d'eau douce ne sont que 
des genres de ces mêmes Triclades marines, ayant depuis fort 
longtemps émigré dans les eaux douces. Il y a aussi certaines 
analogies entre les Monotides et les Planaires terrestres et l'on 
voit par ces considérations combien cette famille est importante. 
Elle ne comptait jusqu'ici que des formes marines. Nous avons 
eu l'avantage de découvrir encore dans la faune profonde du 
Léman la première espèce d'eau douce citée pour FEurope. 

XVI. Genre MoNOTUS Diesing. 

28. Monotus morgiense nobis = Monotus relictus Zacharias, 
Automolos morgiense Braun. 

Nous avons découvert cette remarquable espèce devant la 
ville de Morges, à des profondeurs allant de 10, 30 à 50 mètres. 
L'animal y vit dans le limon et plus fréquemment encore parmi 
le détritus floconneux formé des carapaces d'animaux pélagiques 
morts. Depuis, nous avons retrouvé ce Ver dans ces mêmes sta- 
tions, partout où nous avons dragué ; devant Ouchy-Lausanne, 
devant Villeneuve et devant Anières près de Genève. L'espèce 
toutefois préfère les fonds sablonneux aux fonds vaseux et là, on 
la trouve dès quelques mètres de fond. Au lac de Neuchâtel, 
l'espèce est aussi fréquente sur les fonds de sable devant Neu- 
châtel et devant Yverdon à toutes les profondeurs. Avec tout 
cela, c'est un animal essentiellement lacustre qui ne se trouve 
jamais dans les eaux stagnantes ou courantes de nos deux can- 
tons. Il a été retrouvé dans la plupart des lacs suisses, dans cer- 
tains lacs de montagne, au Riesengebirge (Zacharias) et à 
l'embouchure du Peïpus près de Dorpat (Braun). On l'obtient 
seulement par les dragages et surtout avec la drague à râteau. 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 135 

Au contraire du précédent, il nage avec une grande vélocité et 
vient ainsi souvent à la surface en faisant rapidement le tour des 
vases où il est renfermé, avec une allure si spéciale qu'elle le 
fait reconnaître au premier abord. 

XVII. Genre Bothrioplana Braun. 

Voici encore un genre établissant une transition entre les 
Monotides et les Planaires d'eau douce dites Triclades, Comme 
chez les Triclades, en effet, l'intestin se bifurque au-dessus de la 
trompe en deux troncs récurrents mais qui se rejoignent de nou- 
veau au-dessous de l'ouverture de la bouche, en formant ainsi 
une boucle allongée autour de la trompe. Or, cette même disposi- 
tion en boucle se rencontre accidentellement, il est vrai, mais 
très souvent, chez des Planaires, Triclades, tant marines que 
d'eau douce, comme chez les Cercyra Gunda et même Benclro- 
cœlum. Pour le reste de leur anatomie, les Bothrioplana se con- 
fondraient point pour point avec les vrais Monotus s'il ne leur 
manquait précisément l'otocyste, auquel les Monotus doivent 
leur nom. En revanche, les fosses ciliées existent toujours et ce 
sont précisément ces organes qui ont fait donner à ces Vers le 
nom de Bothrioplana, choisi par Braun, qui considérait ces Vers 
comme des Dendrocèles. Mais le fait est qu'ils sont de purs 
Alloiocèles et leur intestin, d'ailleurs, est à peine lobule. Braun 
découvrit ces Vers dans les puits les plus profonds de la ville de 
Dorpat et seulement à l'occasion d'un curage de ces derniers, 
qui permit d'examiner le limon du fond où ces Vers se tiennent 
cachés, car ils rampent lentement et ne nagent pas, ce qui fait 
que les coups de piston ne peuvent les entraîner au dehors. Des 
deux espèces ainsi obtenues, l'une, la Bothrioplana Semperi, n'a 
que deux fossettes ciliées, tout comme la Bothrioplana alacris. 
autre espèce découverte en Bohême par M. Sekera. En re- 
vanche, la seconde espèce de Braun, la Bothrioplana Borpa- 



136 G. DU PLESSIS. 

tensis, a quatre fosses ciliées, deux antérieures plus grandes 
et deux postérieures plus petites. Or c'est précisément celle-ci 
que nous retrouvons ici, savoir : 

29. Bothrioplana Dorpatensis Braun. 

Se trouve à Corsier dans les mois de mars, avril, mai et juin 
sous les pierres de l'extrême bord et même sous celles qui sont 
tout à fait hors du lac, sur le terrain humecté par des ruisselets 
venant des collines. Cette curieuse espèce des eaux souterraines 
est toujours aveugle comme TypMoplana Halleziana et Planaria 
cavatica de même origine. Elle vient probablement aussi de 
quelques puits, car soit à Anières, soit à Corsier, il y a tout le 
long de la côte des puits, partout et dans toutes les campagnes. 
Lanimal peut y vivre sans qu'on s'en aperçoive et sa taille très 
petite (5-10 mm.) lui permet de s'en échapper et de descendre 
au bord du lac dans les endroits favorables. Quelquefois, mais 
rarement, nous en avons trouvé parmi le feutre organique des 
galets du bord. En juin^ les sujets n'étaient pas encore complète- 
ment mûrs. En fait d'organes sexuels, on ne voyait que les deux 
ovaires, à droite et à gauche de la trompe. Testicules et pénis 
n'avaient pas encore évolué. 

C. Ordre des DENDROCÈLES. 

a) Section des Triclades (Hallez) = Planaires d'eau douce 

des auteurs. 

a) Famille des PLANARIDES Hallez Stimps. 
I. Genre Planaria O.-F. Millier. 

30. Planaria gonocephala Dugès = Goniocarena gonocephala 
Sch. 

On rencontre cette grande espèce uniquement dans les eaux 



TURBELLATRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE, 137 

■courantes très pures au canton de Vaud, dans les rivières claires 
et rapides descendant du Jura et du Jorat, puis dans le Flon 
€t la Louve près de Lausanne, dans la Venoge, etc. Dans le 
<îanton de Genève, on la trouve par exemple dans l'Hermance et 
dans la plupart des torrents venant des Voirons ou du Salève. 
Elle se tient sous les grosses pierres, au courant le plus vif. 

3L Planaria luguhris 0. Sclini. = Planaria torva (ex parte) 
Mûller. 

Nous avons trouvé l'espèce dans les mares et fossés pleins de 
Lerana aux environs d'Orbe et Yverdon. 

32. Planaria polychroa = Planaria torva 0. Sclini. 
Commune dans les eaux stagnantes et même bourbeuses dans 

les deux cantons, dans les marais, fossés et canaux. 

33. Planaria albissima Veidowsky. 

Toutes les espèces du genre Planaria sont plus ou moins d'un 
noir ou d'un brun foncé. Celle-ci est entièrement d'un blanc de 
lait et tout à fait opaque. Seulement quelquefois, suivant l'état 
de la digestion, le canal intestinal se dessine en arborisations 
roussâtres. Or, cette Planaire vit d'ordinaire en quantités consi- 
dérables dans le fond des puits du village d'Anières près de 
Oenève, et aussi dans les puits des environs. En mars et avril, 
on ne peut guère donner quelques coups de pompe sans en 
amener des exemplaires petits ou grands. Il y en a qui atteignent 
lOà 12 millimètres de longueur sur 1 à2 de largeur. Au premier 
abord nous avons cru reconnaître dans cette espèce la Planaire 
blanche des cavernes et des eaux souterraines, la Planaria 
cavatica Fries, qui a été une ou deux fois aussi récoltée dans des 
puits. Mais cette Planaire est toujours aveugle, et notre espèce 
d'Anières a toujours deux points oculaires bien marqués quoi- 
que fort petits. Il ne restait plus dans le groupe en question 
qu'une seule Planaire blanche et très blanche même. C'est la 
Planaria albissima de Veidowsky, nommée justement ainsi par 
sa teinte très blanche. D'après toute son anatomie, autant que 



138 G. DU PLESSIS. 

nous avons pu en juger, notre espèce est bien celle de Vei- 
DOWSKY. Nous y retrouvons en particulier une poche copula- 
trice portée sur un long canal grêle qui débouche dans le vesti- 
bule sexuel. En conséquence, jusqu'à nouvel avis, nous identifions 
l'espèce d'Anières et celle de Veidowsky. Bien qu'habitant sur- 
tout les puits, elle en sort néanmoins par les crevasses ou infil- 
trations, car on la retrouve sous les pierres de la rive, par 
exemple à Corsier et à Bellerive, aux mêmes mois^ mais en petit 
nombre. Elle semble disparaître ensuite. C'est une espèce très 
intéressante à signaler à ceux qui habitent, dans le canton de 
Genève, des localités ayant des puits. Son anatomie n'est pas 
encore très bien connue. 



II. Genre Polycelis Ehrenberg. 

34. Polycelis nigr a Ehrenb. = Fasciola nigr a MûW., Fasciola 
hrunnea Mtill.^ Polycelis hrunnea Dies., Polycelis tenuis J. 
Jim a. 

L'espèce abonde dans les lacs et grands étangs du canton de 
Vaud. Nous l'avons rencontrée en nombre sous les galets du 
rivage, au lac de Joux et à celui d'Yverdon. 

35. Polycelis cornutaO. Schm. = Planaria cornuta Johnst., 
Planaria viganensis Dugès, Goniocarena viganensis Schm. 

C'est une espèce des torrents, ruisseaux et rivières à cours 
rapide. Elle se trouve au canton de Vaud presque dans tous les 
cours d'eau qui descendent du Jura jusque dans les plus petits 
ruisselets. Ainsi dans l'Orbe et la Venoge, dans le Nozon près 
de Cossonay, et de La Sarraz. On trouve aussi l'espèce dans 
l'Hermance au canton de Genève. Elle est fréquente dans les 
bassins de certaines fontaines. 



TURBELLAIRES DES CANTONS DE VAUD ET DE GENÈVE. 139 

h) Famille des DENDROCÈLIDES Hallez. 
III. Genre Dendrocœlum Oerst. 

36. Dendrocœlum lacteum Oerst. = Flanaria ladea auctor. 
C'est l'espèce la plus commune partout dans les eaux soit 

stagnantes, soit courantes, de nos deux cantons. Au lac Léman 
l'espèce habite, sous les pierres de la rive, toute la zone littorale, 
partout et devant tous les ports. On la trouve aussi en grands 
exemplaires sous les pierres du Rhône. Au fond du lac elle se 
tient dans la vase impalpable du fond. Là, les exemplaires sont 
souvent très petits, colorés en rose pâle (ce qui vient des petits 
Crustacés qu'elle dévore) et parfois totalement aveugles. Les 
sujets du bord, surtout sous les pierres du Rhône, ont parfois 
20 à 25 mm. de longueur. Dans le lac de Neuchâtel et de Joux, 
l'espèce abonde aussi et enfin on la rencontre dans tous les 
marais, tourbières, fossés et étangs des deux cantons. On la 
retrouve dans la faune profonde de beaucoup de lacs suisses 
et d'Europe et même dans la mer Baltique. 

IV. Genre Rhynchodemus Leidy. 

37. Bhynchodemus terrestris Leidy = Fasciola terrestris 
Millier, Flanaria terrestris Gmelin, Flanaria terrestris Dugès, 
Geoplana terrestris M. Schultze. 

Cette curieuse Planaire terrestre n'avait jamais encore été 
signalée en Suisse. Elle est d'ailleurs partout très rare ; cela 
tient à ses habitudes nocturnes, qui font que de jour on la 
trouve très rarement. Elle sort de terre la nuit. Matin et soir 
on peut la trouver. Nous l'avons observée dans la vallée de 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 10 



140 G. DU PLESSIS. 

l'Orbe près de Montcherand, en automne, octobre et novembre, 
sous les pierres humides et dans divers Agarics et Bolets. 
L'animal ressemble, à s'y méprendre, à la petite Limax agres- 
tis. Nous n'en avons trouvé que peu d'exemplaires et seulement 
au canton de Vaud. 



NOTES 

POUR SERVIR A L'ÉTUDE 



DES 



ÉCHINODERMES 

PAR 

P. de LORIOL 

Avec les planches 6, 7 et S. 

VI 



La communication d'une série d'Echinides du Liban que je 
dois à la bienveillance de M. G. Zumoffen, professeur de phy- 
sique à l'Université St- Joseph à Beyrouth, m'a fourni les prin- 
cipaux matériaux de cette sixième ' « Note » sur les Echino- 
dermes. 

L'envoi de M. Zumoffen comprend 24 espèces, dont dix sont 
nouvelles pour la science. J'ai pu donner quelques renseigne- 
ments nouveaux sur les quatorze autres espèces, la plupart 
déjà décrites précédemment par Cotteau ou par moi, d'après 
des exemplaires du Liban, sauf les cinq suivantes : 

Diplopodia variolaris (Brongniart) Desor. 
Holedypus cenomanensis Gueranger. 

ï Les deux premières ont paru dans le Beciiell zoologique suisse, la troisième 
et la cinquième dans les Mémoires de la Société de physique et d'histoire natu- 
relle de Genève, la quatrième dans la Revue suisse de zoologie. 



142 p. DE LORIOL. 

Holedypus excisus Cotteau. 
Enallaster Delgadoi P. de Loriol. 
Micraster decipiens Bayle. 

Les autres n'ont été rencontrées jusqu'ici que dans le Libart 
oa les régions voisines. 
Les espèces nouvelles sont : 

Hemicidaris ghasirensis. 
Diplopodia Blankenhorni. 
Psammechinus Zumoffeni. 
Pyrina Zumoffeni. 
Pyrina Lamberti. 
EcMnobf issus gliasirensis. 
Toxaster libanoticus. 
Linthia Fraasi. 
Hemiaster ibelensis. 
Hemiaster kfourensis. 

Je dois à l'obligeance de M. Gevrey, Conseiller à la Cour 
d'appel à Grenoble, la communication d'une Astérie du lias infé- 
rieur, très intéressante, non décrite jusqu'ici, pour laquelle j'ai 
dû établir une coupe nouvelle. Je l'ai nommée : 

DicUdaster Gevreyi. 

Sur ma demande, M. le professeur Zumoffen a bien voulu 
m'envoyer les renseignements stratigraphiques qui suivent sur 
les divers gisements dans lesquels il a recueilli les Echinides 
que je décris ou mentionne plus loin. Je désire lui en témoigner 
toute ma reconnaissance ; ces détails ajoutent beaucoup à l'in- 
térêt de mon travail. 

BiKFAYA et Beitchebab (850 m, d'altitude, vallée du Nalir 
e! Kelb). — La colline située entre Bikfaya et Beitchebab est 



NOTES POUR SERVIR A l'éTUDE DES ÉCHÎNODERMES. 143 

formée, à la base, par un calcaire compact dur et grisâtre, dans 
lequel sont creusées les gorges du Nalir el Kelb et de l'Ouadi 
Salima. Au-dessus vient un banc d'un calcaire jaunâtre ooli- 
thique analogue à la grande Oolithe d'Europe. On rencontre 
parfois, intercalées dans ces assises, de minces couches d'argile 
assez riches en fossiles. L'extrémité occidentale de ce calcaire 
oolithique est recouverte par un petit lambeau de grès céno- 
manien. Ce sont les calcaires à Cidaris glandarius de M. Fraas 
ou les calcaires d'Araija de M. Diener. 

Les principaux fossiles associés aux Echinides dont il est ici 
question sont les suivants : 

Cidaris glandarius (radioles). 
Salenia Fraasi (nombreux). 
Echinohrissus Goyheti (très abondant). 
Bhynchonella cfr. Martini. 
Vola quadricostata. 
Ostrea flabellata. 
Trigonia sp. 

Douar (1100 m. d'altitude). — Ce village est situé dans le 
Ouadi Salima. Il y a ici la même formation géologique qu'à 
Beitchebab. On observe, au fond de la vallée, le même marbre 
grisâtre sur lequel repose le calcaire oolithique qui, par endroits, 
(Douar, Kakour), est pétri d'innombrables Térébratules, de 
Spongiaires, de débris de Crinoïdes et d'Oursins et surtout de 
radioles du Cidaris glandarius. Ce calcaire est surmonté d'une 
grande assise de grès sans fossiles, qui constitue la crête ou 
ligne de séparation de deux vallées. 

Avec les Oursins décrits ici, j'y ai recueilli les fossiles sui- 
vants : 

Cidaris glandarius. 
EcMnobrissus Goybeti. 
Terebratula gutta. 



144 p. DE LORIOL. 

Rhynchonella cfr. Martini. 
Ostrea flabellata. 
Trigonia sp. 
Nautilus sp. 

M. Fraas range l'ensemble des calcaires de l'Ouadi Salima 
et du Nahr el Kelb dans le Cénomanien ; M. Diener dans le 
Crétacé inférieur ; MM. Nœtling et Blankenhorn dans l'Ox- 
fordien supérieur. De toutes ces opinions, celle de M. Fraas me 
semble le plus près de la vérité. 

Khan Mourad (1400 m. d'altitude). — Les environs du 
Khan Mourad sont composés d'une série de couches d'un cal- 
caire grisâtre, esquilleux et compact. Ces assises alternent 
avec des marnes argileuses, grises, bleues ou verdâtres, conte- 
nant un grand nombre d'Ostracés, d'Echinides, de Gastéropodes 
et de Bivalves. Les Ostracés sont bien conservés, les Echinides 
ont été souvent comprimés et déformés, les Gastéropodes et les 
Bivalves sont toujours à l'état de moules. 

Les Echinides, très abondants dans cette région, sont sur- 
tout accompagnés de : 

Ostrea flabellata. 
Ostrea olisoponensis . 
Ostrea acutirostris. 
Ostrea syriaca. 
Buchiceras syriacum. 

Sur plusieurs points, cette assise repose immédiatement sur 
les grès cénomaniens. Elle s'étend depuis Bhamdun jusqu'au 
Khan Mourad, continue au pied du Djebel Kenissé au-dessus de 
Felougha et de Kefer Siluan, et constitue les sommets qui 
dominent Zahleh. Elle forme la base du Djebel Sanine près du 
chemin de Bisconta à Zahleh jusqu'à Neba Laben. 

C'est l'étage à Buchiceras syriacum et à Ostracées de MM. 
Blanckenhorn et Nœtling. MM. Diener et Blanckenhorn 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 145 

semblent attribuer cette formation au Cénomanien, et MM. 
Fraas et Nœtling au Turoni en inférieur '. 

Ghazir (au-dessous du village, 340 m. d'altitude). — En 
montant du bord de la Méditerranée à Ghazir, on rencontre, 
vers les premières maisons du village, une roche calcaire qui 
présente un aspect gris bleuâtre par suite de l'action atmosphé- 
rique, mais qui est très blanche lorsque la cassure est fraîche. 
Sa texture est tantôt compacte, tantôt poreuse, grenue et sub- 
cristalline ; par places ce calcaire renferme quelques rognons de 
silex et un grand nombre d'Oursins qui font saillie sur la surface 
de la roche. Avec les Oursins on remarque des Acteonella Ahsa- 
lonis réunis en colonie, des Nériuées, des Cardites et des Kadio- 
lites. 

Ghazir (derrière le village, à 440 m. d'altitude). — Au 
nord-est de Ghazir, entre le chemin de Kfour et le village, on 
observe le même calcaire, mais plus compact et plus riche en 
rognons de silex. La phipart des fossiles se trouvent à l'état 
siliceux. Cette assise semble plonger sous la couche précédente 
et repose sur un puissant banc calcaire composé de grandes 
Nérinées et d'Huîtres dont l'une rappelle la forme de VOstrea 
columha. 

Kfour (840 m. d'altitude). — • Sur le bord de la vallée de 
Mar Abda on peut distinguer plusieurs assises. D'abord, au-des- 
sous du banc à grandes Nérinées, vient une couche calcaire à 
radiolites réunis par groupes, à laquelle succède une assise de 
4 à 6 mètres d'épaisseur d'une argile d'un blanc éclatant, ren- 
fermant les Oursins associés à VOstrea flabellata, 0. olisiponen- 
sis et à Vola Dutrugei. Ces argiles reposent sur un banc calcaire 
de faible épaisseur, compact, et pétri à'Ostrea Luynesi. 

L'ensemble de ces assises (depuis la Méditerranée jusqu'à 



^ La présence dans ces couches du Diplopodia variolaris mentionné plus loin 
confirme leur classement dans l'étage cénomanien. (P. de L.) 



146 p. DE LORIOL. 

Kfoiir) forme les calcaires à Hippurites ou Radiolites de MM. 
Fraas, Nœtling et Blanckenhorn, ou le calcaire du Liban 
de M. DiENER, et semble appartenir au Turonien. 

Ain Ibel. — Ce village est situé dans la haute Galilée. Les 
Oursins se trouvent dans un calcaire compact d'un blanc sale 
contenant des rognons de silex et constituant les monticules qui 
entourent Ain Ibel. Ils sont souvent siliceux, de couleur bru- 
nâtre, et accompagnés d'une Ammonite qui ressemble beaucoup 
à VAm. rothomagensis. Ces calcaires appartiennent au Turonien 
ou au Cénomanien. 

Salenia Fraasi Cotteau. 
PI. 6, fig. i. 

SYNONYMIE 

Salenia petalifera Fraas. (non Ag.), 1878. Aus dem Orient, II, p. 31, pi. II, 

fig. 4. 
Salenia Fraasi Cotteau. 1885. Échinides nouveaux ou peu connus, II, p. 59, 
pi. VIII, fig. 1-5. 
» ■ » Martin Duncan, 1887. On the Echinoidea of tlie cretaceous strata 
of the lower Nerhuda région; Quart. Journ. geol. soc. Lon- 
don, vol. 43, p. 152 et 154. 
» » Cotteau, 1893. Sur quelques Echinides du Liban, p. 8. Assoc. 

française, Congrès de Besançon. 

Dimensions. Diamètre : 9 mm. 

Hauteur par rapport au diamètre : 6 mm. 

Test circulaire, plane en dessus, convexe sur la face infé- 
rieure. Zones porifères droites^ à fleur du test; pores séparés 
par un granule allongé, 

Aires ambulacraires également droites, garnies de deux 
séries de granules arrondis, serrés, égaux, ne laissant de la 
place que pour un ou deux granules isolés. 

Les aires interambulacraires portent deux séries de quatre 
ou cinq tubercules imperforés et très finement crénelés ; ils 
augmentent très graduellement de volume à partir dupéristome; 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉtUDE DES ÉCHINODERMES. 147 

le plus rapproché du sommet, dans l'une des deux séries, se 
trouve beaucoup plus petit que son voisin de l'autre ; les scrobi- 
cules sont grands et arrondis, aussi la zone miliaire est-elle 
étroite, relativement, et peu garnie de granules ; ceux-ci forment 
deux séries onduleuses assez régulières, très rapprochées, lais- 
sant à peine de la place pour quelques verrues très petites ; un 
ou deux granules seulement se montrent le long des zones pori- 
fères. 

Appareil apical relativement peu étendu, tout à fait plat, 
même déprimé, légèrement relevé au pourtour ; des impressions 
profondes le long des sutures, et quelques sillons rayonnants lui 
donnent une apparence persillée. Plaques ocellaires un peu en 
forme de trèfle, larges, égales. Plaques génitales rétrécies en 
dehors, étalées et sillonnées en dedans; la fente madréporique 
de la plaque antérieure de droite est fort étroite. Plaque sura- 
nale sillonnée et assez grande. Périprocte régulièrement hexa- 
gonal ne produisant qu'une saillie à peine sensible. 

Péristome petit, nullement enfoncé, nettement entaillé; son 
diamètre égale 0,44 de celui de l'oursin. 

Bapports et différences. — Un seul exemplaire, très bien con- 
servé, présente absolument tous les caractères de l'espèce. Il 
provient d'une localité autre que celles oii ont été recueillis les 
individus qui ont été précédemment mentionnés. 

Localité. — Djebel Sanine près du camp Sanine. Cénomanien. 

Hemicidaris ghazirensis P. de Loriol 1897. 
PI. 6, fjg. 2. 

Dimensions. Diamètre 26 mm. 

Hauteur, par rapport au diamètre 0,65 

Je ne connais qu'un moule intérieur siliceux, mais il est bien 
conservé et les caractères qu'il laisse constater permettent de le 
distinguer suffisamment de ses congénères. 



148 p. DE LORIOL. 

Forme assez élevée, non renflée au pourtour, mais graduelle- 
ment rétrécie vers le sommet, de manière à devenir subconique. 

Aires ambulacraires étroites, légèrement flexueuses, garnies 
de deux séries de granules serrés dont on ne peut apprécier ni 
le nombre ni la nature ; vers la base elles s'élargissent, mais on 
ne distingue pas les semi-tubercules. 

Dans les aires interambulacraires se trouvaient deux séries 
d« sept tubercules au moins, qui diminuaient très graduellement 
en approchant du sommet ; la ligne suturale médiane était bien 
marquée. 

L'appareil apical formait un pentagone peu étendu ; les 
plaques ocellaires sont triangulaires, les trois antérieures sont 
enchâssées dans les angles des plaques génitales, tandis que les 
deux postérieures aboutissent au périprocte, du moins elles 
paraissent être ainsi dans le moule; les plaques génitales, de 
faible dimension, pentagonales ou subhexagonales, sont inégales, 
les deux postérieures plus courtes. 

Le péristome n'est pas visible. 

Bapports et différences. — Le faciès est tout à fait celui d'un 
Hemicidaris, et l'élargissement des aires ambulacraires à leur 
base indique bien qu'il s'agit d'une espèce de ce genre. Je n'en 
trouve aucune, parmi celles qui sont connues du terrain cré- 
tacé, avec laquelle celle-ci pourrait être confondue. 

Localité. — Ghazir, au-dessus du village. Liban (Syrie). 
Etage cénomanien, ou peut-être sénonien. 

Fseudodiadema lihanoticum P. de Loriol. 

SYNONYMIE 

Pseudodiadema libcDioticum P. de Loriol, 1887. Notes pour servir à l'étude des 

Échinodermes, II, p. 44, pi. VI, fig. 3. Recueil 

zooiogique suisse, t. IV, p. 368, pi. XV, fig. 3. 

» y> Blaukenhorn, 1890. Beilrcige zur Géologie Syriens, 

p. 64. 

Un seul exemplaire de 20 mm. de diamètre, assez détérioré 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 149 

sur la face supérieure, mais permettant cependant de reconnaître 
avec une parfaite certitude le Fs. Uhanoticum, qui est très bien 
caractérisé. 

Par inadvertance Cotteau, en 1893, a donné ce même nom 
à une espèce nouvelle entièrement différente ; il faut nécessaire- 
ment le changer et je propose de lui donner celui de la localité 
où il a été trouvé ; le Pseudodiadema Uhanoticum Cotteau de- 
viendra donc le Pseudodiadema saninensis. 

Localité. — Nalir el Kelb. Cénomanien. 

Diplopodia Blankenliorni P. de Loriol 1897. 

PI. 6, fig. 3-4. 

Dimensions. Diamètre 9 à 17 mm. 

Hauteur, par rapport au 

diamètre 0,28 à 0,30 

Test circulaire, très déprimé. Face supérieure plane. Face 
inférieure légèrement convexe, sans dépression marquée autour 
du péristome. Pourtour arrondi. 

Zones porifères droites, à fleur du test; les cinq ou six pre- 
mières paires, vers le sommet, sont nettement dédoublées ; il en 
est de même des 6 ou 7 dernières paires, vers le péristome ; dans 
cette dernière région les paires de pores sont séparées par de 
petites côtes transverses. 

Aires ambulacraires étroites, avec deux rangées de tuber- 
cules saillants, perforés et crénelés, qui occupent toute la sur- 
face de l'aire ; entre les deux rangées se montre une série de 
très petits granules écartés. A la face supérieure les tubercules 
diminuent rapidement et fortement, et l'aire devient extrême- 
ment étroite par suite du grand élargissement des zones pori- 
fères; on compte une dizaine de tubercules par rangée. 

Aires interambulacraires garnies de quatre rangées de tuber- 
cules semblables à ceux des aires ambulacraires, mais à peine 



150 p. DE LORIOL. 

affaiblis vers le sommet ; les deux rangées internes .arrivent à 
l'appareil apical, les deux externes disparaissent un peu avant ; 
ces tubercules, ayant une large base, remplissent presque toute 
la surface de l'aire ; la zone miliaire, non déprimée au sommet^ 
où elle parait très dénudée, est fort étroite, avec quelques rares 
granules, très petits; quelques autres, isolés, se montrent aussi 
autour des tubercules. Appareil apical inconnu. Péristome grand, 
entaillé, tout à fait à fleur du test; son diamètre égale 0,50 à 
0,53 du diamètre total. 

Bapports et différences. — Le Diplopodia Blankenhorni 
se distingue des autres Diplopodia à quatre rangées de 
tubercules subégales dans les aires interambulacraires, par 
son test très déprimé, et par la grande rareté des granules 
miliaires. Dans le Diplopodia Picteti Desor, les tubercules 
secondaires sont, en outre, moins volumineux, les aires ambu- 
lacraires sont moins dénudées au sommet, et les pores sont 
moins bigéminés. 

Localité. — Ouadi Salima près Douar. Vallée du Nahr el 
Kelb, près Beit-Chebab, Bikfaya au-dessous du village, avec le 
Salenia Fraasi dans les deux localités. Cénomanien. 

Diplopodia hermonensis P. de Loriol. 

PI. 6, fig. 5. 

SYNONYMIE 

Diplopodia hermonensis P. de Loriol, 1887. Notes pour servir à l'étude des 

Échinodermes, II, p. 47, pi. VII, iig. 1. Recueil 
zool. suisse, t. IV, p. 371, pi. XVI, fig. 1. 
» » Blankenhorn, 1890. Beitràge zur Géologie Syriens, 

p. 64, pi. II, fig. 17-18, pi. III, fig. 2-3. 

Un exemplaire bien conservé, de 20 mm. de diamètre, a été 
recueilli par M. Zumoffen à Djebel Sanine près du camp 
Sanine, avec le Salenia Fraasi Cotteau. 

L'exemplaire type n'était pas complet en dessous de l'ambi- 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHIN0DERME8. 151 

tus, j'ai donc fait figurer celui-ci avec des grossissements. Dans 
les aires ambulacraires on remarque quelques granules, plus 
développés que les autres, qui jouent le rôle de tubercules secon- 
daires. Les tubercules secondaires de la zone miliaire des aires 
interambulacraires s'affaiblissent rapidement au-dessous du 
pourtour. Un autre exemplaire plus grand (de 26 mm. de dia- 
mètre) m'a encore été communiqué par M. Zumoffen ; il est un 
peu moins bien conservé, et la localité d'où il provient n'a pas 
été précisée. Dans cet individu, comme dans le type qui est de 
même taille, les zones porifères sont plus nettement dédoublées 
vers l'apex que dans celui, moins grand, dont j'ai donné la 
figure. 

Diplojjodia variolaris (Brongniart) Desor. 

SYNONYMIE 

Cidarites variolaris Brongniart, 1822. Geogr. phtjs. des env. de Paris, p. 84 et 

390, pi. V, fig. 9, a, b, c. 
Diadema subnudum Agassiz et Desor, 1847, Catalogue raisonné des Échinides, 

p. 46. 
Diadema Roissyi Agassiz et Desor, 1847. Id., p. 46. 
Diplopodia variolaris Desor, 1856. Synopsis des Échinides foss., p. 78. 
Pseudodiadema variolare Cotteaii, 1863. Paléontologie française, terr. crétacés, 

t. Vil, p. 488, pi. M17à 1120. 
1) » L. Lartet, 1872. Géologie de la Palestine, Ann. des 

se. géolog. t. III, p. 73. 
Diplopodia variolaris P. de Loriol, 1887. Descr. des Échinides crétacés du Por- 
tugal, p. 34, pi. VI, fig. 7-8. 
(Voir dans ces ouvrages la synonymie de l'espèce.) 
Diplopodia variolaris Gauthier, 1892. Note sur les Échinides rapportés de Tunisie 

par M. Aubert, p. 15. 

Cette espèce bien connue est représentée par deux exem- 
plaires nettement caractérisés. L'un, de 22 mm. de diamètre, a 
quatre rangées de tubercules dans les aires interambulacraires ; 
sa hauteur est de 8 mm.; ses pores sont largement bigéminés 
jusqu'au pourtour ; dans les aires interambulacraires, la zone 
miliaire est dénudée et déprimée vers le sommet. 



152 p. DE LORIOL. 

Localité. — Eoute de Damas, au-dessus de Khan Mourad. 
Etage cénomanien. 

Diplopodia varïolaris (Brongniart) Desor var. Boissyi. 

PI. 6, fig. 6. 

Un très grand exemplaire, de 42 mm. de diamètre et de 
20 mm. de hauteur, présente tous les caractères de l'espèce, et 
je n'hésite pas à le lui rapporter, bien que sa taille, et princi- 
palement sa hauteur, soient assez en dehors de la moyenne; du 
reste Cotteau en a figuré un tout pareil. Les pores sont large- 
ment bigéminés à partir de l'ambitus. Les aires interambula- 
craires ont six rangées de tubercules égaux entre eux à l'ambi- 
tus. La zone miliaîre est déprimée et dénudée au sommet ; à 
l'ambitus on remarque, au milieu des rares granules dont elle 
est garnie, quelques tubercules secondaires très petits, mais 
perforés et crénelés. Le péristome est un peu enfoncé. Ces carac- 
tères sont fort exactement ceux du Diplopodia varïolaris var. 
Boissyi. Le Diadema Boissyi est généralement réuni au Bipl, 
varïolaris, car tous les passages existent. Parmi une très belle 
série d'exemplaires du Diplopodia «;ano?«ns provenant du Céno- 
manien de Touvois (Loire inférieure) qui m'a été communiquée 
par le Musée de Nantes, il s'en trouve un de 40 mm. de diamètre 
et de 18 mm. de hauteur, dans lequel les petits tubercules 
secondaires de la zone miliaire, à l'ambitus, ont acquis plus de 
développement et forment deux séries assez régulières en restant 
toutefois bien plus petits que les autres. Cette particularité me 
paraît devoir rattacher au Diplopodia variolaris le Diplopodia 
Zmnoffeni établi par Cotteau pour un exemplaire du Liban, de 
même taille que celui dont il s'agit ici, qui ne diffère du Diplo- 
podia variolaris que par la présence, au milieu de la zone mi- 
liaire, à l'ambitus, de deux courtes rangées de tubt3rcules pres- 
que aussi développés que les autres. Le volume plus considé- 



NOTES POUR SERVIR A L'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 153 

rable de ces deux séries médianes distingue seul le Diplopodia 
Zumoffeni de l'exemplaire du Liban que je viens de décrire, et 
ne fournit pas un motif suffisant pour distinguer deux espèces, 
surtout en présence des variations dans le nombre et le dévelop- 
pement des tubercules que l'on peut observer en examinant une 
série d'exemplaires du Diplopodia variolaris. 

Localité. — Nahr el Kelb près de Biskonta. Cénomanien. 

Orthopsis Zumoffeni Cotteau. 

SYNONYMIE 

Orthopsis Zumoffeni Cotteau, 1893. Sur quelques espèces (ï Échinides du Liban, 

p. 7, pi. II, 5-7. Association française pour l'avance- 
ment des sciences. Congrès de Besançon. 

Un exemplaire de 23 mm. de diamètre et de 13 mm. de hau- 
teur, appartenant certainement à cette espèce, a été recueilli 
dans la même localité que le type original. 

Localité. — Ghazir, au-dessus du village. Cénomanien? 

Psammechinus Ztmioffeni, P. de Loriol, 1897. 

PI. 6, fig. 7. 

Dimensions. Diamètre approximatif 20 mm. 

Hauteur 14 

Test relativement peu élevé, renflé au pourtour. Une cassure 
importante a3'ant produit un recouvrement du test, la forme 
exacte ne peut être précisée. 

Zones porifères larges^ à fleur du test. Pores disposés par 
groupes de trois paires assez transverses, très rapprochés, 
très réguliers ; de très petits granules occupent les intervalles 
entre les pores. 

Aires ambulacraires pas sensiblement saillantes, graduelle- 
ment rétrécies à la face supérieure jusqu'à devenir presque 



154 P, DE LORIOL. 

nulles vers le sommet; elles portent deux séries de très petits 
tubercules principaux, lisses et imperforés, s'affaiblissant très 
graduellement de la base au sommet, près duquel elles occupent 
entièrement toute l'aire. Ces deux séries bordent les zones po- 
rifères ; tout le milieu de l'aire est occupé par une granulation 
très line, très homogène et très serrée, du milieu de laquelle 
surgissent quelques tubercules secondaires, à peine plus faibles 
que les autres, mais très écartés et disposés sans ordre. 

Dans les aires interambulacraires les tubercules sont sem- 
blables à ceux des aires ambulacraires, mais ils ne forment pas 
de séries verticales régulières. On distingue à peine, tout à fait 
près du sommet, deux séries principales, mais elles se perdent 
bientôt; ces tubercules, très écartés et épars sur la face supé- 
rieure, tendent, aux approches de l'ambitus, à se grouper en 
séries transverses qui deviennent toujours plus régulières à me- 
sure qu'ils se développent sur la face inférieure. Tout le reste 
de la surface est couvert de granules homogènes, très fins et 
très serrés. Le sommet de l'aire n'est ni dénudé ni affaissé, on 
remarque seulement une très légère dépression suturale. L'ap- 
pareil apical occupe un très petit espace ; il est en partie dé- 
truit, on distingue seulement deux plaques génitales très petites, 
triangulaires, perforées vers leur milieu; une plaque ocellaire 
quadrangulaire très petite, située entre elles deux, aboutissait 
au périprocte, deux autres voisines semblent rester en dehors. 

Le péristome est tout à fait déformé par la cassure, il est 
distinctement entaillé, mais les entailles sont très petites et peu 
profondes. 

Rapports et différences. — L'espèce que je viens de décrire 
se distingue sans peine de ses congénères par les tubercules de 
ses aires interambulacraires très petits, écartés, et tout à fait 
irrégulièrement disposés, ne formant point de séries verticales, 
montrant seulement, vers la face inférieure, une tendance à se 
grouper pour former une série transverse au milieu de chaque 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 155 

plaque. Un seul exemplaire, déformé par une cassure, mais du 
reste parfaitement conservé. 

Localité. — Vallée de Nahr el Kelb, Bykfaya, au-dessus du 
village, associé au Salenia Fraasi. Cénomanien. 

Rolectypus cenomanensis Gue ranger. 

SYNONYMIE 

Holecitjpus cenomanensis Gueranger, 1859 ; in Cotteau et Triger. Échinides de la 

Sarthe, p. 173, pi. 30, fig. 5-10. 
» » Desor, 1859. Synopsis des Échinides, suppl., p. 448. 

» » Gotteau, 1861. Paléont. franc., terr. crét., t. VII, 

p. 53, pi. 30, fjg. 5-10. 
« » M. Duncan, 1865. Descr. of the Echinodermata front 

the Coast of Arabla, etc. Quart. Journ. geol. Soc. 
of London, vol. XXI, p. 354. 
» » L. Lartet, 1872. Géologie de la Palestine. Ann. des se. 

géolog., t. III, p. 82. 
» » Peron et Gauthier, 1879. Échinides de l'Algérie, 

fasc. V, p. 171. 
Holectypus serialis L. Lartet, 1880. Explor. géol. de la Mer morte durant 

rexp. se. du duc de Luynes, pi. 13, fig. 20-23. 
Holectypus cenomanensis Coquand, 1880. FAudes suppl. sur la paléont. algérienne. 

Bull, de l'Acad. d'Hippone, n" 15, p. 220. 
» » Cotteau, 1883. Échinides fossiles du S-0 de la France, 

p. 91. 
9 >) Cotteau, 1887. Catal. des Échinides crét. des Corbiéres. 

Bull. soc. géol. de France, 3e s., t. XV, p. 649. 
» » P. de Loriol, 1887. Descr. des Échinides crétacés du 

Portugal, p. 71, pi. XI, fig. 4. 
» » Gauthier, 1889. Échinides fossiles de la Tunisie, p. 57. 

Dimensions, Diamètre 18 à 27 mm. 

Hauteur, par rapport au dia- 
mètre 0,40 à 0,44 

Quelques exemplaires, en bon état de conservation^ ont été 
recueillis par M. Zumoffek, Ils présentent fort exactement les 
caractères de l'espèce, et je n'hésite pas à les lui rapporter. La 
forme est un peu variable, les uns ont la face supérieure un peu 
conique, dans d'autres elle est plus uniformément convexe. Là 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. " 11 



156 p. DE LORIOL. 

OÙ l'appareil apical est distiDct, on constate la présence de 
cinq pores génitaux. Le grand périprocte occupe à peu près 
toute la surface entre le péristome et le pourtour. 

J'ai rapporté à la même espèce un exemplaire du Portugal 
dont le diamètre est de 45 mm. et dont le bord est un peu plus 
arrondi que dans le type. MM. Pekon et Gauthier {Éch. de 
l'Algérie, loc, cit.) citent des exemplaires de l'Algérie tout à fait 
identiques pour la forme et la taille. L'aire de distribution géo- 
graphique est étendue. M. Gauthier (Éch. de l'Algérie, loc. cit.) 
a examiné les exemplaires de Palestine décrits et figurés par 
M. Lartet (Expier, géol. de la Mer morte durant Vexp. se. du 
duc de Luynes, pi. 13, fig. 20-23) sous le nom d^ Holectypus 
serialis, et ils lui paraissent (avec toute raison, semble-t-il, à 
en juger d'après les figures) se rapporter beaucoup plutôt à 
VHolectgpus cenomanensis. 

Localités. — Au-dessus du camp Mourad, sur la route de 
Damas, Djebel Kenissé au-dessus de Felougha. Djebel Sanine 
près du Khan Sanine. Kfour. Vallée de Nahr el Kelb, Bykfa3^a, 
au-dessous du village, avec Salenia Fraasi. Cénomanien. 



Holectypus excisus (Desor) Cotteau. 

PI. 6, fig. 8. 

^ SYNONYMIE 

Discoidea excisa Desor, 1847, in Agassiz et Desor. Catalogue raisonné des Échi- 

nides, p. 90. 
Holectypus excisus Cotleau, 1861 . Paléontologie française, T. crétacés, t. VII, 

p. 51, pi. 1016, tjg. 1-7. 
» » Duncan, 1867. EcJdnod. from the cretar.eous rocks of Sinaï. 

Quart. Joiirn. geol. soc. London^ vol. XXIII, part. I, 
p. 31). 
» » L. Lartel, 1880. Exploration géol. de la Mer morte durant 

l'expéd. se. du duc de Luynes, \). lo4, pi. 14, fig. 6-8. 
» » Coquand, 1880. Études supjd. sur la paléont. aly. Bull. Acad. 

d'Hippone, no io, p. 2:20. 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 157 

Holectypus excisus P. de Loriol, 1887. Descr. des É^hinides crétacés du Portu- 
gal, p. 73, pi. XII, fig. 1-2. 
(Voir clans cet ouvrage la synonymie de l'espèce.) 
» » Gauthier, 1889. Descr. des Echinides fossiles de la Tunisie, 

p. 58. 



Les exemplaires qui m'ont été communiqués sont de très 
petite taille; le plus grand a 9 mm. de diamètre, le plus petit 
n'a que 5 mm. Du reste ils sont très bien caractérisés, et ne 
sont pas à distinguer des exemplaires de plus grande taille, 
provenant d'autres localités, avec lesquels je les ai comparés ; le 
périprocte remonte jusqu'à un point voisin de la moitié de la 
hauteur de l'aire interambulacraire. On voit, par la synonymie, 
que l'aire de distribution géographique de l'espèce est assez 
étendue. 

Localité. — Bickfaya, avec Salenia Fraasi. Cénomanien. 

Holectypus Larteti Cotteau. 
PI. 6, fig. 9. 

SYNONYMIE 

Holectypus Larteti Cotteau, 1869. Notice sur les Echinides foss. recueillis par 

M. Lartet en Syrie. Bull. soc. géol. de France, 2e sér., 
t. XXVI, p. 537. 
» » L. Lartet, 1872. Géologie de la Palestine. Ann. des se. géol., 

t. m, p. 81. 

» » Fraas, 1877. Aus dem Orient, II, p. 94. 

» » L. Lartet, 1880. Exploration géol. de la Mer Morte durant 

Vexpéd. se. du duc de Luynes, p. 155, pi. 9, fig. 21-22. 
» » Blankenhorn, 1890. Beitràge zur Géologie Syriens, p. 65 et 

passim . 

Deux exemplaires, bien conservés et parfaitement caractéri- 
sés, m'ont été communiqués, h' Sol. Larteti se distingue facile- 
ment par son bord renflé, sa face inférieure très pulvinée et, 
surtout, par son périprocte très petit, occupant à peine la moitié 



158 p. DE LORIOL. 

de l'espace entre le ^ristome et le pourtour. Ce dernier carac- 
tère le sépare de suite de VHolect. turonensis Desor. Les cinq 
plaques génitales sont perforées; le corps madréporique pro- 
duit un petit bouton au centre de l'appareil. 
Localité. — Kfour. Cénomanien ou Turonien. 

Pyrïna Zumoffeni P. de Loriol 1897. 

PI. 7, fig. 1. 

Bimemsions. Longueur 23 à 30 mm. 

Largeur, par rapport à la 

longueur 0,76 à 0,82 

Hauteur^ par lapport à la 

longueur 0,66 

Test ovoide, allongé, arrondi en avant, légèrement tronqué 
sur la face postérieure. Face supérieure élevée, renflée^ mais 
uniformément convexe. Face inférieure arrondie, mais déprimée 
dans la région médiane, autour du péristome. Pourtour très 
arrondi. 

Appareil apical un peu excentrique en avant. Les quatre 
pores génitaux sont bien ouverts; le corps madréporiforme 
occupe le centre de l'appareil. 

Zones porifères droites, très étroites^ légèrement impression- 
nées. Aires ambulacraires faiblement renflées, avec six rangées 
de petits tubercules qui alternent d'une rangée à l'autre. 

Péristome ovale, décagonal avec les angles peu accentués, 
grand et un peu oblique. 

Périprocte pyriforme très grand, acuminé au sommet et un 
peu arrondi en arrière, ouvert sur la convexité de l'aire inter- 
ambulacraire impaire, mais assez rapproché de la face supé- 
rieure pour être entièrement visible d'en haut, demeurant tout 
à fait invisible lorsqu'on regarde la face inférieure. 

Les tubercules des aires interambulacraires sont assez appa- 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 159 

rents, scrobiculés, très écartés à la face supérieure. Toute la 
surface est couverte d'une granulation fine et serrée. 

Bapports et différences. — Cette espèce, dont je connais 
quelques exemplaires (l'un d'eux est particulièrement bien con- 
servé) rappelle le Pyrina ovulum Ag. par sa forme générale et 
la position de son périprocte, mais elle s'en distingue par sa 
grande taille, sa face supérieure plus élevée, plus renflée, sa 
face inférieure plus arrondie, son péristome et son périprocte 
relativement plus grands. Dans le Pyrina Burandi Peron et 
Gauthier, dont on peut la rapprocher également, le test est 
élargi en avant, bien plus élevé et renflé, les aires arabulacraires 
sont plus étroites, et les tubercules plus serrés à la face supé- 
rieure. 

Localité. — Ghazir, au-dessous du village. Cénomanien. 

Pyrina Lamherti P. de Loriol 1897. 

PI. 7, fig. 2. 

SYNONYMIE 

Pyrina {nova species) Cotteau, 1893. Sur quelques espèces d'Echinides du Liban 

p. 9. (Assoc. française pour l'avancement des sciences. 
(Congrès de Besançon). 

Dimensions. Longueur 20 à 23 mm. 

Largeur, par rapport à la 

longueur 0,91 

Hauteur, par rapport à la 

longueur 0,80 à 0,87 

Test subglobuleux, presque aussi large que long, arrondi en 
avant et en arrière. Face supérieure très élevée, très renflée, 
très convexe et même subconique. Face inférieure convexe sans 
être renflée, très arrondie sur les bords, légèrement aplatie 
autour du péristome, sans être proprement déprimée. Pourtour 
arrondi. 



160 p. DE LORIOL. 

Appareil apical central; les pores génitaux sont fort petits. 

Zones porifères très étroites, nullement impressionnées. Aires 
ambulacraires étroites, non saillantes, couvertes d'une granu- 
lation extrêmement iine et serrée dans laquelle se trouvent 
comme noyés des tubercules très petits, distincts seulement par 
leur profond scrobicule, très écartés, et formant 4 ou 5 séries 
verticales peu régulières. 

Dans les aires interambulacraires, la granulation et les 
tubercules sont tout à fait semblables ; ceux-ci ne forment point 
de séries verticales ; très écartés sur toute la face supérieure, 
ils se rapprochent vers la base, et se montrent plus développés 
et très serrés sur toute la face inférieure. 

Péristome petit, ovale, peu oblique, faiblement acuminé, un 
peu excentrique en avant. 

Périprocte relativement grand, pyriforme, acuminé au som- 
met, ouvert près du point médian de la hauteur de la face pos- 
térieure, échancrant légèrement le bord. 

Bapports et différences. — Cette espèce se distingue facile- 
ment du Pyrina Zumoffeni que l'on rencontre avec elle à 
Ghazir, par sa forme subglobuleuse, plus large et plus élevée 
relativement à sa longueur, par son périprocte ouvert au milieu 
de la face postérieure, invisible soit d'en haut, soit d'en bas, son 
péristome plus petit, ses granules encore plus délicats. Je pense 
que c'est elle que Cotteau a eu en vue lorsqu'il a mentionné 
(loc. cit.) une Pyrine de Ghazir, « nouvelle, mais représentée par 
deux exemplaires trop incomplets, » car il lui attribue un péri- 
procte placé sur la face postérieure. M. Zumoffen a pu en 
recueillir ensuite des exemplaires parfaitement conservés. Le 
Pyrina Lamberli se rapproche du Pyrina nucleus Agassiz, de 
Ciply, mais il est un peu moins globuleux et moins circulaire, 
ses tubercules sont beaucoup plus rares à la face supérieure, son 
périprocte est ouvert plus bas, de manière à être invisible d'en 
haut. Le Pyrina hargcsana d'Orbigny est élargi en avant et 



NOTES POUR SERVIR A L ETUDE DES EOHINODERMES. 161 

son périprocte est ouvert bien plus près de la face inférieure. 
Dans le Pyrina globosa P. de Loriol, du Portugal, le périprocte 
se trouve au contraire sur la face supérieure, de manière à 
n'être visible que d'en haut. Le Pyrina petrocoriensis Desm. est 
anguleux au pourtour, et bien moins globuleux, ses aires ambu- 
lacraires sont saillantes, sa face inférieure est plus aplatie. 
Localité. — Gliazir, au-dessus du village. Cénomanien. 

Botriopygus Zumoffeni Cotteau. 

SYNONYMIE 

Botriopygus Zumojfeni Cotteau, 1893. Sur quelques espèces d'Echinides du 

Liban p. 11, pi. 11^ fig. 8 9. (Association française 
pour l'av. des se. Congrès de Besançon). 

Je rapporte à cette espèce un exemplaire dont la face posté- 
rieure est partiellement brisée, et dont la face inférieure n'a pu 
être dégagée ; le reste est suffisamment bien conservé. La taille 
est plus forte que celle du type ; elle atteignait 50 mm. de 
longueur, par contre la hauteur est plus faible, et la face 
supérieure est plus aplatie; à part ces différences dans les pro- 
portions, les caractères se rapportent tout à fait à la descrip- 
tion de Cotteau. 

Localité. — Vallée de Nahr el Kelb près Beit-Chebab, avec 
Salenia Fraasi. Cénomanien. 

Echinobrissîts ghadrensis P. de Loriol 1897. 

PI. 7, tig. 4. 



Dimensions. Longueur 23 à 24 mm. 

Largeur 22 

Hauteur 13 

Test subcirculaire, un peu plus long que large, arrondi et 

renflé au pourtour; le bord postérieur était, peut-être, légère- 



162 p. DE LORIOL. 

ment rétréci et rostre, un fragment de gangue siliceuse, qu'il 
n'est pas possible d'enlever à cause de son excessive dureté, ne 
permet pas de s'en assurer. Face supérieure uniformément bom- 
bée, légèrement relevée en arrière au-dessus du périprocte, et 
assez brusquement déclive en arrière. Face inférieure fortement 
pulvinée. 

Sommet ambulacraire excentrique en avant. 

Ambulacres pétaloides, mais peu resserrés à l'extrémité, 
relativement étroits, grêles, avec la zone interporifère plus large 
que l'une des zones porifères ; les trois antérieurs sont à peu 
près de même longueur, les deux postérieurs notablement plus 
longs. 

Péristome excentrique en avant, pentagonal, très enfoncé. 

Périprocte visible seulement à son sommet qui se trouve à peu 
près au milieu de la distance entre le sommet apical et le bord 
postérieur; il est arrondi et non acuminé. 

Tubercules très petits, serrés, 

Bapports et différences. — Je ne connais qu'un seul exem- 
plaire, il est très bien conservé, seulement le bord postérieur et 
une partie du périprocte se trouvent masqués. On ne risque pas 
de confondre cette espèce avec aucune des autres espèces, 
notamment des espèces crétacées. Sa forme générale est à peu 
près celle de V Echinobrissus rotundiis Peron et Gauthier ; indé- 
pendamment d'une taille beaucoup plus faible, l'exemplaire 
décrit en diffère par sa face supérieure uniformément bombée 
et relevée dans l'aire interambulacraire postérieure impaire, 
où se trouve l'apex, au lieu d'être au sommet apical; de plus 
ses ambulacres sont relativement plus étroits et le sommet de 
son périprocte est plus rapproché du sommet ambulacraire. 
Ij' Echinobrissus Goybeti Cotteau est tout à fait différent. 

Localité. — Ghazir, au-dessous du village. Couches sili- 
ceuses. Cénomanien suivant toute probabilité. 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 163 

Holaster syriacus P. de Loriol 1897. 
PI. 1, fig. 4. 

Dimensions. Longueur 22 mm. 

Largeur, par rapport à la long. 0,82 
Hauteur » » 0,50 

Test cordiforme, échancré en avant, fortement rétréci et 
presque acuminé en arrière. Face supérieure assez élevée, un 
peu rétrécie vers le faîte^ ce qui lui donne un aspect assez tecti- 
forme ; l'aire interambulacraire postérieure, qui forme une cour- 
bure déclive, était probablement plus ou moins carénée, mais 
une brisure du test^ dans le sens de la suture, en relevant un 
peu les plaques, fait paraître, dans le seul exemplaire connu, 
cette carène plus accentuée qu'elle ne l'était réellement. La 
face inférieure n'a pu être dégagée entièrement, elle est presque 
plane. 

Appareil apical un peu excentrique en avant, allongé ; les 
deux plaques ocellaires paires antérieures, contiguës et de même 
dimension que les plaques génitales, séparent entièrement la 
paire antérieure de la paire postérieure; les plaques ocellaires 
postérieures paires sont également contiguës, mais plus petites. 

L'ambulacre impair, composé de pores très petits, disposés 
par paires très écartées, est logé dans un sillon bien marqué 
qui entamait le bord^ malheureusement une cassure ne permet 
pas de bien préciser sa profondeur. Les ambulacres pairs sont 
larges, très longs et très ouverts à leur extrémité. Les zones 
porifères antérieures sont un peu moins larges que les posté- 
rieures et leurs pores, surtout ceux de la série externe, sont un 
peu moins allongés; très près de la face inférieure, seulement, 
les pores deviennent ronds et les paires s'écartent beaucoup 
plus. Le péristome n'a pu être dégagé. 

Périprocte ovale-allongé, ouvert à l'extrémité de la courbure 



164 p. DE I.ORIOL. 

de l'aire interambulacraire impaire, tout à fait supra marginal, 
visible seulement en regardant la face supérieure. 

Tubercules très petits, inégaux et très rares sur la face supé- 
rieure ; quelques-uns sont notablement plus développés que les 
autres; ils sont accompagnés d'une granulation extrêmement 
fine, qui n'est visible que sur quelques points. Vers le pourtour, 
et à la face inférieure, les tubercules sont plus développés et 
plus serrés. 

Bapports et différences. — Je ne connais pas d'espèces avec 
lesquelles celle que je viens de décrire pourrait être confondue. 
On pourrait la rapprocher de VHolaster lœvis Br. et de sa 
variété H. carinatus, mais il en diffère par sa face supérieure 
en forme de toit^ sa forme rétrécie et sub-acuminée en arrière, 
ses ambulacres pairs plus longs, c'est-à-dire dont les pores 
cessent de paraître allongés bien plus près du pourtour, puis, 
par la position de son péripiocte sur la courbure de l'aire inter- 
ambulacraire impaire, visible seulement d'en haut. Je ne con- 
nais du reste qu'un seul exemplaire, il est bien caractérisé, 
mais il serait cependant désirable que de nouvelles trouvailles 
permissent de /'aire mieux connaître l'espèce. 

Localité. — Kfour. Cénomanien ou Turonien. 

EnaUaster syriacus P. de liOriol. 

SYNONYMIE 

EnaUaster syriacus P. de Loriol. 1887. Notes pour servir à l'étude des Echina- 
dermes, II (Recueil zool. suisse, t. IV, p. 373, pi. XVI, 
fig,2-3), p. 49, pi. VII, fig. 2-3. 

9 « Blankenhorn, 1890. Beitràge zur Géologie Syriens, p. 66 

et passim. 

» » Colteau, 1893. Sur quelques Echinides du Liban, p. 13 

(Assoc. française des sciences, Congrès de Besançon). 

J'ai plusieurs exemplaires sous les yeux appartenant à cette 
espèce, dont les caractères sont très constants ; la forme gêné- 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 165 

raie seule peut varier dans de certaines limites. Ainsi, un grand 
exemplaire, parfaitement conservé, recueilli par M. Zumoffen, 
sur une longueur de 42 mm. a une largeur proportionnelle de 
0,95 et une hauteur maximum de 0,50. On peut regarder 
comme une exception cet individu, du reste parfaitement carac- 
térisé. Les dimensions des autres exemplaires rentrent dans les 
limites que j'ai indiquées ailleurs (loc. cit.). Dans les ambulacres 
pairs, les zones porifères postérieures ont une flexion en S très 
accentuée, surtout dans les ambulacres postérieurs ; cela n'est 
pas suffisamment indiqué dans le dessin que j'ai donné. 

L'arrangement des pores dans l'ambulacre impair est tout à 
fait différent de celui qu'on voit dans YEnallaster Delgadoi 
P. de Loriol, ce qui permet de distinguer à première vue les 
deux espèces. 

Localité. — Vallée de Nahr el Kelb, au-dessous de Bik- 
faya, associé au Salenia Fraasi. 

Enallaster Delgadoi P. de Loriol. 

SYNONYMIE 

Enallaster Delgadoi P. de Loriol, '188i. Notes -pour servir à Vétucle des Echino 

dermes, I. Recueil zoologique suisse, t. I, p. 619, pi. 
XXXIV, fig. 1-4. 

» » P. de Loriol, 1887. Notes pour servir à l'étude des Echina- 

dermes, II, p. 53, pi. VII, fig. 4-S (Recueil zoologique 
suisse, t. IV, p. 377, pi. XVI, fig. 4-5). 

» » P. de Loriol, 1887. Echinides crétaciques du Portugal, 

p. 87, pi. XVI, fig. 1-4. 

» » Blankenhorn^ 1890. Beitràge zur Géologie Syriens, p. 66. 

» « Cotteau, 1893. Sur quelques Echinides du Liban, p. 12 

(Association française. Congrès de Besançon). 

Un grand nombre d'exemplaires appartenant à cette espèce, 
déjà signalée dans le Liban, ont été recueillis par M, Zum- 
offen. Ils sont bien conservés et, sur plusieurs, on distingue 
fort nettement les tubercules scrobiculés très apparents qui se 



166 p. DE LORIOL. 

montrent ordinairement, mais pas toujours^ en plus ou moins 
grand nombre, dans les aires interambulacraires antérieures 
paires. 

Localités. — Djebel Kenissé, au-dessus de Felougha. Djebel 
Sanine. Route de Damas, au-dessus de Khan-Mourad. Neba- 
Laben, pied du Sanine. Kfour. Cénomanien. 

Toxaster Uhanoticus P. de Loriol 1897. 

PI. 7, fig. 5. 

Dimensions. Longueur 35 mm. 

Largeur, par rapport à la longueur 1 ,00 
Hauteur, » » 0,57 

Test cordiforme, aussi large que long, échancré en avant, 
rétréci et obliquement tronqué en arrière. Face supérieure rela- 
tivement peu élevée et presque uniformément convexe; l'aire 
interambulacraire impaire est légèrement carénée au milieu, 
cette carène paraît un peu plus forte qu'elle ne l'était en réa- 
lité dans l'exemplaire décrit, par suite d'un léger relèvement 
accidentel des plaques, sur la ligne suturale, aux environs du 
périprocte. Face inférieure aplatie, légèrement convexe, un peu 
déprimée autour du péristome, point renflée sur le plastron. 
Pourtour très arrondi. 

Appareil apical excentrique en arrière, situé aux "/^^^ delà 
longueur. Les quatre pores génitaux sont à égale distance aux 
quatre angles d'un carré. 

Sillon antérieur assez étroit et peu accentué sur la face supé- 
rieure ; vei'S l'ambitus il s'élargit et s'approfondit de manière à 
entamer fortement le bord. Ambulacre impair composé de 
35 paires de pores normales; les pores sont très allono'és, les 
internes presque autant que les externes. Ambulacres pairs tout 
à fait à fleur du test, très inégaux; les antérieurs sont longs 
et flexueux en forme de S, avec des zones porifères étroites, 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 167 

dont les pores sont allongés ; vers le milieu de la longueur l'es- 
pace interporifère n'a pas une largeur égale à deux fois celle de 
l'une des zones porifères. Les ambulacres postérieurs sont beau- 
coup plus courts, droits, et un peu moins divergents. 

Péristome pentagonal, relativement assez rapproché du bord. 

Périprocte ouvert près du sommet de la troncature de la face 
postérieure, qui est un peu oblique. 

Tubercules très petits et très clairsemés sur la face supé- 
rieure, un peu plus serrés et plus développés sur le pourtour ; 
ceux qui garnissent le plastron sont serrés et paraissent scrobi- 
culés. Dans le sillon antérieur, et sur les ambulacres pairs se 
trouvent quelques tubercules bien plus petits que les autres et 
très isolés. Toute la surface est couverte d'une granulation 
extrêmement fine et serrée. 

Bapports et différences. — L'espèce la plus voisine, et même 
la seule avec laquelle celle-ci pourrait être confondue, est le 
Toxaster neocomiensis Cotteau, elle en diffère par son sommet 
apical excentrique en arrière et non en avant, par son ambu- 
lacre impair dans lequel les pores des zones internes sont presque 
aussi longs que ceux des zones externes, par son sillon antérieur 
moins prononcé sur la face supérieure, enfin par sa forme plus 
trapue et bien moins élevée, la face supérieure étant plus uni- 
formément convexe et non gibbeuse^ et par ses tubercules plus 
petits et plus rares à la face supérieure. Je ne connais qu'un 
seul exemplaire^ mais il est parfaitement conservé. Le Tox. 
lïbanoticus n'est pas à confondre avec le Toxaster complana- 
tus Ag. 

Localité. — Liban. La localité précise n'est pas indiquée, 
mais, à en juger d'après la gangue et la couleur du test, l'in- 
dividu décrit provient des mêmes couches cénomaniennes qui 
ont fourni le Toxaster Bieneri, V Enallaster syriacus, etc. 



168 p. DE LORIOL. 

Toxaster Dieneri P. de Loriol. 

PI. 7, fig. 6. 

SYNONYMIE 

Toxaster Dieneri P. de Loriol, 1887. Notes pour servir à l'étude des Echino- 
dermes, II, p. 54, pi. VIII, fig. 1 . (Recueil zoologique 
suisse, t. IV, p. 378, pi. XVII, fig. I.) 
» ■) Blankenhorn, 1890. Beitrdge zur Géologie Syriens, p. 66. 

» » var. alla, Blankenhoni, 1890. Beitrdge zur Géologie Syriens, 

p. 66. 
Echinospatagus Dieneri Cotteau, 1893. Sur quelques Echinides du Liban, p. 13 
(Association française pour l'avancement des sciences, Con- 
grès de Besançon). 

J'ai examiné de nouveau des exemplaires assez nombreux et 
parfaitement caractérisés. Leur dimension varie entre 14 et 
28 mm, de longueur ; un seul individu atteint 32 mm., sans pré- 
senter de différences à noter. Un exemplaire, malheureusement 
assez mal conservé, appartient à la var. alta signalée par Blan- 
kenhorn. Sa longueur est de 31 mm., sa largeur de 28 mm. et 
sa hauteur de 20 mm.; la hauteur proportionnelle est donc à peu 
près la même que dans les autres exemplaires ; du reste je ne 
trouve pas de caractères qui permettent de le séparer du 
T. Dieneri, les ambulacres pairs, en particulier, ont la même 
structure et sont également logés dans des dépressions. C'est 
peut-être cette variété qui est indiquée par M. Fraas, sous le 
nom de Toxaster altus (Aus dem Orient, II, p. 94). 

J'ai pu dégager le péristome dans un exemplaire, il est nette- 
ment pentagonal et tout à fait semblable à celui des autres 
Toxaster. Les tubercules sont très petits et très clairsemés ; à la 
face inférieure ils sont un peu plus développés, sans être plus 
abondants ; ceux qui garnissent le plastron sont un peu plus 
petits mais serrés. La surface de la face supérieure est couverte 
d'une granulation d'une grande finesse et très serrée ; les gra- 
nules sont pkis gros et plus rares à la face inférieure. 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 169 

Localités. — Bhamdoum près de la route de Damas. Vallée 
de Nahr el Kelb, au-dessous de Bickfaya, avec le Salenia 
Fraasi. Neba-Laben, pied du Saiiine. Var. alla. Au-dessous de 
Bickfaya. Etage cénomanien. 

* 

Micraster decipiens Bayle. 

SYNONYMIE 

Micraster cor- lestudinarium auct. plurim. gallic. non Goldfuss. 

» » Wright, 1882. Brit. foss. Echinod. cret. form, 

p. 355, pi. 76, fig. 2. Paleont. Soc. London. 
Spatangus decipiens Bayle, 1878. Fossiles principaux des terrains. Explication 

de la carte géol. de France, pi. 156, fig. 1-2. 
Micraster decipiens Lambert, ■J89o. Essai d' une monographie du genre Micraster, 

in Grossouvre. Stat. de la craie sup., ch. IV, 

p. 217. 

Je ne connais qu'un seul exemplaire, c'est un moule intérieur 
siliceux, mais parfaitement conservé. Sa longueur est de 39 mm., 
sa largeur de 37 mm. et sa hauteur de 26 mm. Ses caractères 
appréciables correspondent très exactement à ceux de l'espèce ; 
il est tout à fait identique aux moules siliceux de l'Yonne, avec 
lesquels je l'ai comparé. La présence de cet Echinide dans le 
Liban étant particulièrement intéressante, j'ai prié M. Lam- 
bert, qui a étudié avec tant de soin les Micraster, de vouloir 
bien l'examiner. Il a confirmé ma détermination, de même que 
M. Gauthier, qui l'a aussi vérifiée avec lui. Il faut naturelle- 
ment faire quelques réserves lorsqu'il s'agit de déterminer le 
moule intérieur d'un Micraster, car certains caractères ne sont 
pas appréciables, mais celui-ci est si bien conservé que c'est avec 
une certitude presque complète qu'on peut le rapporter au 
Micraster decipiens. La couche dans laquelle cet exemplaire a 
été recueilli appartiendrait donc, suivant toute probabilité, à 
l'étage sénonien. 

Localité. — Ghazir, au nord du village. La gangue ne paraît 



170 p. DE LOllIOL. 

pas être la même que celle des espèces recueillies par M. ZuM- 
OFFEN au-dessous du village de Ghazir. 

Semiaster Ibelensis P. de Loriol 1897. 

PI. 7, fig. 7. 

Dimensions. Longueur 37 mm. 

Largeur, par rapport à la longueur 0,86 
Hauteur » » 0,62 

Moule intérieur ovale, allongé, tronqué et fortement échan- 
cré en avant, un peu rétréci et tronqué en arrière; la plus 
grande largeur se trouve en face de l'appareil apical, le pour- 
tour est un peu anguleux. Face supérieure peu élevée, déclive 
en avant, fortement relevée dans l'aire interambulacraire im- 
paire, sur laquelle se trouve le point culminant. Les aires inter- 
ambulacraires paires ne produisent pas de fortes saillies vers le 
sommet ; sur les deux antérieures se trouve un méplat bien 
accentué. Face inférieure à peu près plane ; le plastron est sin- 
gulièrement relevé dans l'exemplaire décrit, mais cette forte 
saillie me paraît être accidentelle. 

Appareil apical excentrique en avant, aux 70 °/o à partir du 
bord postérieur; les quatre pores génitaux sont très petits et 
très rapprochés. 

Sillon antérieur profond et très évasé, échancrant largement 
le bord antérieur. L^ambulacre impair, dans le fond du sillon, 
est relativement étroit, les zones porifères sont courtes et com- 
posées d'une vingtaine de paires de pores dont les premières sont 
très peu apparentes ; au delà, les pores sont fort petits et les 
paires espacées. Ambulacres pairs très longs, très larges, très 
creusés, ils arrivent au pourtour et sont sensiblement égaux, 
comptant une cinquantaine de paires de pores qui ne sont pas 
toutes exprimées dans le dessin; la zone interporitère est plus 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 171 

étroite que l'une des zones porifères ; les postérieurs sont moins 
divergents que les antérieurs, 

Péristome assez rapproché du bord antérieur ; ce qui semble 
être la lèvre dans le dessin ne l'est pas réellement, elle est brisée, 
et elle s'avançait certainement davantage lorsqu'elle était in- 
tacte. 

Périprocte situé vers le milieu de la face postérieure, au- 
dessus d'une large area faiblement déprimée. 

Rapports et différences. — L'exemplaire décrit est un moule 
siliceux. Malgré son bon état de conservation, quelques carac- 
tères échappent naturellement, ainsi, le fasciole, les tubercules, 
le péristome, etc.; mais, malgré cela, on pourra toujours bien 
reconnaître l'espèce qui est très caractéristique, et remarquable 
par l'excentricité en avant, très sensible, de l'appareil apical, la 
longueur et la grande largeur des ambulacres pairs qui sont 
égaux. Dans VHemiaster hellasensis P. de Loriol, du Cénomanien 
du Portugal, l'appareil apical est aussi excentrique en avant, 
mais moins sensiblement, les ambulacres ont beaucoup moins de 
développement et le profil est tout différent. UHem. hïbansen- 
sis Peron et Gauthier, du Santonien d'Algérie, voisin par l'ex- 
centricité très accentuée de son sommet ambulacraire, diffère 
de l'espèce du Liban par sa forme plus allongée, son sillon an- 
térieur moins profond, ses ambulacres postérieurs pairs bien 
plus longs que les antérieurs ; son profil est, en outre, très diffé- 
rent. L'excentricité du sommet apical en avant est le seul point 
qui rapproche VHemiaster cristatus Stolitzka du Sénonion de 
l'Inde. On ne peut le confondre avec VHem. Heberti (Coquand) 
Peron et Gauthier, que l'on regarde comme synonyme de VHem. 
Coqiiandi Seguenza. 

Un second exemplaire présente les mêmes caractères géné- 
raux, mais il est fortement usé et déprimé. 

Localité. — Ain Ibel. Galilée supérieure. Cénomanien ou 
Turonien. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1897. 12 



172 p. DE LORIOL. 

Hemiaster Kfourensis P. de Loriol 1897. 

PI. 8, fig. 2-6 

Dimensions. Longueur 17 à 27 mm. 

Largeur par rapport à la longueur 0,89 
Hauteur id. id. 0,60 à 0,78 

Test allongé, un peu quadrangulaire, comme tronqué et peu 
profondément échancré sur le bord antérieur, tronqué et un peu 
rétréci sur la face postérieure, qui est plus ou moins oblique ; 
la plus grande largeur se trouve au milieu des aires interambu- 
lacraires postérieures paires. Face supérieure plus ou moins 
élevée, à peine déclive en avant, un peu relevée dans l'aire inter- 
ambulacraire impaire sur laquelle se trouve le point culminant; 
les aires interambulacraires sont égales, au sommet, où elles sont 
très rétrécies et arrondies, sans être sensiblement renflées. Face 
inférieure faiblement et presque uniformément convexe, un peu 
relevée sur le plastron. 

Appareil apical à peu près central, situé dans un léger enfon- 
cement produit par les sommets des aires interambulacraires. 
La plaque génitale antérieure droite, portant le corps madrépo- 
riforme, sépare entièrement les autres plaques génitales et vient 
s'appuyer, en arrière, sur les plaques ocellaires postérieures. 

Ambulacre impair fort large, logé dans un sillon très large, 
profond, mais graduellement affaibli vers le bord, qu'il échancré 
à peine; le fond est presque plat, couvert d'une granulation très 
fine et très serrée, avec quelques très petits tubercules isolés. 
Les zones porifères sont courtes et ne comptent qu'une vingtaine 
de paires de pores ; au delà, les pores sont à peine distincts et 
leurs paires très écartées. 

Ambulacres pairs peu inégaux, pas très longs, mais très lar- 
ges et très creusés, ils remplissent tout à fait les cavités ; les 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINODERMES. 173 

zones porifères sont, relativement, très larges, et les zones inter- 
porifères étroites, un peu plus étroites que l'une des zones pori- 
fères. Les antérieurs sont divergents et dirigés en avant, ils 
n'atteignent pas le bord, les zones porifères, dans le plus grand 
exemplaire, ne comptent pas plus de 34 paires de pores; les 
ambulacres postérieurs sont plus rapprochés et un peu plus 
courts, on compte 28 à 30 paires de pores dans leurs zones 
porifères. 

Péristome semi-lunaire, assez éloigné du bord, presque à fleur 
du test. 

Périprocte ouvert près du sommet de la face postérieure qui 
est élevée et plus ou moins obliquement tronquée, parfois presque 
abrupte ; une area anale très large, et à peine creusée, est limitée 
par quelques vagues nodosités. 

Tubercules petits et très clairsemés. La surface est couverte 
d'une granulation très fine et très serrée. Des tubercules un peu 
plus gros et plus serrés se font voir sur les bords du sillon an- 
térieur. 

Le fasciole péripétale est large; l'état de conservation du test 
ne permet de l'apercevoir que sur des points très restreints. 

Bapports et différences. — M. Zumoffen a recueilli plusieurs 
exemplaires dont l'état de conservation n'est pas parfait, mais 
qui se complètent les uns les autres et permettent de se rendre 
compte, avec une précision suffisante, des caractères de l'espèce, 
remarquable par sa forme un peu quadrangulaire et la grande 
largeur proportionnelle de ses ambulacres. Il serait très à dé- 
sirer pourtant que la découverte d'exemplaires tout à fait intacts 
vint faire connaître exactement tous ses caractères, car la plu- 
part sont plus ou moins altérés sur la face supérieure et l'un 
d'eux, qui serait le mieux conservé, a une forme particulière- 
ment trapue, par suite d'une cassure qui se trouve diminuer 
sa longueur réelle, tandis que d'autres se trouvent aplatis par 
des accidents semblables. Elle est très voisine de VHemiaster 



174 p. DE LORIOL. 

kimidosus P. de Loriol, du Carantonien du Portugal, mais elle 
en diffère par sa forme plus rectangulaire, moins déclive en 
avant, et moins relevée en arrière, par ses ambulacres plus 
courts, plus larges, avec des zones interporifères plus étroites 
que l'une des zones porifères. 

Localité. — Kfour. Cénomanien ou Turonien. 

Linthia Fraasi P. de Loriol 1897. 
PI. 8, fig. i. 

Dimensions. Longueur 57 mm. 

Largeur, par rapport à la longueur 0,98 
Hauteur, » » 0,72 

Test cordiforme, presque aussi large que long, fortement 
échancré en avant, rétréci et tronqué en arrière. Face supé- 
rieure très élevée, graduellement rétrécie vers l'apex depuis le 
pourtour de la base, déclive et fortement carénée dans l'aire 
interambulacraire impaire. Pourtour anguleux; le bord est ar- 
rondi. Face inférieure aplatie, légèrement renflée sur le plas- 
tron. 

Appareil apical excentrique en avant, correspondant à l'apex. 
Quatre pores génitaux très ouverts, les deux paires sont rap- 
prochées; mais les deux pores sont écartés dans chaque paire. 

Ambulacres très profondément enfoncés. L'impair est logé 
dans un sillon très large et très profond dès l'origine, échan- 
crant largement et profondément le pourtour, et bordé, de cha- 
que côté, par une carène très prononcée. Les aires interambu- 
lacraires antérieures paires sont largement aplaties vers la ca- 
rène. Ambulacres antérieurs pairs très longs, très profonds, 
très larges, rectilignes, et très divergents, dirigés cependant en 
avant; ils atteignent le pourtour; les zones porifères sont larges, 
l'espace interporifère un peu plus large que l'une des zones po- 
rifères ; on compte 47 à 48 paires de pores. Ambulacres posté- 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ECHINODERMES. 175 

rieurs pairs droits, plus étroits, moins profonds, un peu moins 
longs, le nombre des paires est d'environ 45 ; ils sont beaucoup 
moins divergents que les antérieurs, et rapprochés de la carène 
postérieure. Les aires interambulacraires postérieures paires 
sont, comme les antérieures, largement aplaties, l'appareil api- 
cal se trouve sur un espace plan assez large, un peu dominé 
par le sommet des aires. 

Péristome très excentrique en avant, assez rapproché du 
bord antérieur. 

Le périprôcte n'est pas visible. 

Bapports et différences. — L'échantillon décrit, le seul connu, 
est un moule siliceux extrêmement net et bien conservé ; mais on 
ne sait naturellement rien au sujet des tubercules et des fascioles. 
Il présente bien les caractères généraux et l'aspect des lAntMa, 
toutefois il ne pourra être rapporté à ce genre avec une certi- 
tude complète tant qu'on n'aura pas découvert un exemplaire 
avec le test. Le Linthia Fraasi est caractérisé par la longueur 
et la profondeur de ses ambulacres pairs, par la faible diver- 
gence des postérieurs, par la largeur et la profondeur du sillon 
antérieur, par la carène déclive de l'aire interambulacraire im- 
paire. La réunion de ces caractères lui donne une apparence 
particulière qui le distingue facilement des autres espèces; je 
n'en connais aucune avec laquelle il pourrait être confondu. 

M. PoMEL, et CoTTEAU ensuite, ont voulu conserver le genre 
Periaster d'Orbigny pour les espèces crétacées dans lesquelles 
la plaque madréporiforme ne s'étend pas au delà des plaques 
ocellaires postérieures, tandis que le genre Linthia serait ré- 
servé pour les espèces dans lesquelles la plaque madréporiforme 
pénètre entre ces deux plaques et s'étend même au delà. Je ne 
puis voir ce qu^il en est dans l'espèce dont il s'agit ici, mais ce 
caractère ne parait pas suffisant pour distinguer deux coupes gé- 
nériques, car il n'est pas constant. Ainsi l'on voit dans certaines 
espèces d'Hemiaster, dans VHeni. scutiger Forbes par exemple, 



176 p. DE LORIOL. 

la plaque madréporiforme , tantôt ne pas dépasser les plaques 
ocellaires postérieures, tantôt les séparer entièrement dans 
certains individus. 

Localité. — La localité précise n'a pas été indiquée, mais il 
est extrêmement probable que l'exemplaire décrit provient de 
Ghazir, car il a exactement l'apparence des fossiles siliceux de 
ce gisement, entre autres du moule du Micr aster decipiens. 

Genre DicUdaster P. de Loriol 1897. 

Disque mal connu, en tout cas peu étendu. 

Cinq bras allongés, obtus, composés, sur la face dorsale, 
d'ossicules irréguliers disposés sur cinq séries régulières et for- 
mant un squelette très serré. De chaque côté du bras se trouve 
une rangée de pédicellaires valvulaires ; quelques autres sont 
disséminés çà et là. Des pédicellaires en pince ont existé sur 
quelques-uns des ossicules qui accusent une perforation destinée 
à loger leur base. La face ventrale est inconnue. 

Bapports et différences. — Ce curieux genre ne me semble pou- 
voir être rapproché que du genre Valvaster Perrier. Beaucoup 
de caractères de premier ordre manquent pour établir une com- 
paraison correcte, puisque nous ne savons presque rien du disque, 
et que la face ventrale est inconnue, mais la présence d'une 
rangée régulière de pédicellaires valvulaires le long des bras, 
jointe à celle de pédicellaires en pince, et la structure du sque- 
lette qui, pour être très serrée, doit encore être envisagée 
comme réticulée, à cause de la forme des ossicules, sont pour- 
tant autant de caractères de valeur appuyant le rapprochement 
que je propose. Malgré mes recherches, il m'a été impossible de 
trouver un autre genre parmi les Stellérides connus, avec lequel 
celui dont il s'agit ici pourrait être comparé. 



NOTES POUR SERVIR A l'ÉTUDE DES ÉCHINO DERMES. 177 

Diclidaster Gevreyi P. de Loriol 1897. 

PI. 8, fig. 7. 

Le disque n'est pas conservé, quelques ossicules irréguliers, de 
petite taille, épars sur la gangue, auquels s'adjoignent des pédi- 
cellaires valvulaires^, marquent seulement la place qu'il occu- 
pait ; elle était proportionnellement restreinte. 

Les cinq bras sont larges et relativement courts. Deux d'entre 
eux sont particulièrement bien conservés; leur largeur à la base 
est de six millimètres, ils diminuent très graduellement et faible- 
ment jusqu'à leur extrémité connue, qui, probablement, n'est 
pas très loin de la véritable et qui serait alors très obtuse ; la 
longueur de celui des bras qui paraît le plus intact est de 
32 mm. La squelette de leur face dorsale est composé de cinq 
séries d'ossicules de petite dimension, mais solides, et robustes. 
Ceux des deux séries marginales sont un peu plus gros que les 
autres, irréguliers, subquadrangulaires, avec les angles tran- 
chants et les côtés un peu évidés, particulièrement le côté 
long qui est en dessus ; ils sont disposés un peu obliquement 
et l'un des petits côtés forme le bord du bras. Les ossicules de 
la série médiane sont subquadrangulaires ou subhexagonaux , 
et régulièrement contigus, mais par deux angles, et non par 
deux côtés longs. Vers l'extrémité du bras ils tendent à devenir 
triangulaires. Les ossicules des deux rangées intermédiaires 
sont un peu plus petits et plutôt massifs et irréguliers de forme. 
Vers le sommet des bras on distingue une ou deux séries d'ossi- 
cules très minces, allongés, en forme de lames un peu en S, 
serrées les unes contre les autres ; je ne puis me rendre un 
compte tout à fait exact de leur position par rapport aux 
autres, mais elles paraissent n'avoir existé que très près du 
disque. Le long de chaque bras se trouve, de chaque côté, une 



// 



178 p. DE LORIOL. 

série de pédicellaires valvulaires épais, mais de petite taille, 
il y en a un pour chaque ossicule^ ils sont parfaitement con- 
servés. On voit, en outre, sur le bras lui-même, entre les ossi- 
cules, plusieurs pédicellaires semblables. Certains ossicules, 
particulièrement ceux de la série médiane, présentent une 
perforation cylindrique très nette, tout à fait semblable à celle 
que j'observe sur des ossicules du Valvaster striatus Perrier, 
où elles servent de loges à de longs pédicellaires en pince, on 
peut donc être autorisé à supposer l'existence de pédicellaires de 
cette nature sur le Diclidaster Gevreyi. 

Tous les ossicules des bras sont contigus ou très rapprochés, 
serrés, et il n'existe entre eux que des espaces libres ou extrê- 
mement restreints, aussi le nombre des pores tentaculaires 
devait être très faible et ils étaient probablement disposés un 
par un. 

Lorsque l'exemplaire décrit a été fossilisé, les bras se trou- 
vaient étroitement repliés et serrés les uns contre les autres, la 
face dorsale en dehors. 

Localité. — Mercuer (Ardèche). Couche granuleuse à Schl. 
angulata, reposant sur les bancs réguliers à Psil. planorhis. 
Lias inférieur. 

Collection Gevrey. 



m s ^"- 



LA FOSSETTE TRIiGULAIRE CAIALE DES ARIONS 



PAR 



Emile ANDRÉ 

Premiei" assistant d'anatomie comparée à l'Université de Genève. 



Un des caractères principaux du genre Arion est la pré- 
sence, à la partie postérieure et supérieure du corps d'une fos- 
sette ou d'un pore muqueux. 

Les seules données anatomiques que nous possédions sur cet 
organe, nous sont fournies par le petit mémoire de Saint-Si- 
mon ' . Cet auteur considère la glande caudale comme un organe 
distinct et en donne une description anatomique qui, n'étant 
accompagnée d'aucune figure, est peu compréhensible. 

Nous avons repris par la méthode des coupes l'étude de l'ex- 
trémité postérieure du corps chez les deux espèces d' Arion les 
plus répandues chez nous : VA. empiricorum Fér. et VA. fiiscus 
Miill. 

Rappelons que, vu de l'extérieur, le pore muqueux se pré- 
sente comme une dépression en forme de triangle dont la base 
est tournée en avant. Cette dépression est limitée antérieure- 
ment par le manteau et des deux côtés par les bords de la sole ; 
sa profondeur est d'environ 0,2 mm. chez VA. fusais et 0,6 mm. 
chez VA. empiricorum; son plancher est un peu plus clair que 

^ Saint-Simon. Observations sur la glande caudale de l' Arion rufus. Journ. de 
conchyl. T. III, p. 278. 1852. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 13 



180 



EMILE ANDRE. 



le reste des téguments et présente quelques plis transversaux 
plus ou moins accentués. 

Le fond de cette fossette est tapissé par un épithélium non 
vibratile, semblable à celui qui recouvre le manteau; il a la 
même hauteur que ce dernier et que celui de la sole, c'est-à-dire 
0,030 mm. chez VA. empiricorum et 0,017 mm. chez VA. 
fuscus. 

Entre les cellules épithéliales débouchent deux sortes de 
glandes unicellulaires : 

1° des glandes calcaires (fig. c), absolument semblables, par 
les dimensions, la forme et les réactions vis-à-vis des agents 
colorants, à celles des autres parties des téguments. Ainsi qu'on 
le voit par la figure, elles sont aussi abondantes que sur la sole 
du pied et forment presque la totalité des éléments sécréteurs 
de la fossette triangulaire. 

2° des glandes muqueuses (fig. d), également identiques à 
celles qu'on rencontre dans le reste du corps. Elles sont peu 
nombreuses et localisées dans la partie antérieure de la fossette 
triangulaire, c'est-à-dire le long de la base du triangle, où 
elles sont mélangées à des glandes calcaires. 

à 




m.:- ii 



Arion empiricorum Fér. Coupe sagittale médiane de l'ox- 
trémiti' postérieure du corps. Gross. 11 fois. 

a, fossotto triangulaire — b, épithélium du dos — 6', épi- 
thélium de la sole — c, glandes calcaires — d, glandes mu- 
queuses — e, masse musculo-conjonctive — /, cavité du corps. 



Au-dessous de l'épithélium, entre les glandes unicellulaires, 



LA FOSSETTE TRIANGULAIRE CAUDALE DES ARIONS. 181 

se trouvent des granulations pigmentaires, beaucoup moins 
abondantes cependant que dans le manteau proprement dit. 

Comme on le voit, la fossette triangulaire forme, par sa struc- 
ture histologique, la transition entre la sole du pied et le man- 
teau. Il n'y a donc pas, à proprement parler, de glande caudale, 
mais une simple dépression des téguments dans laquelle s'accu- 
mulent les produits de sécrétion de glandes cutanées unicellu- 
laires identiques à celles des autres parties du corps, identi- 
ques surtout à celles de la sole. C'est pour cela que nous avons 
préféré conserver la dénomination de fossette triangulaire, don- 
née par Mullek' à cette dépression, dénomination qui indique 
bien qu'on n'est pas en présence d'une glande composée, d'un 
organe distinct. 

Au commencement de la belle saison, la sécrétion de la fos- 
sette triangulaire est beaucoup plus active qu'aux autres épo- 
ques de l'année. On voit alors l'extrémité postérieure de 
l'animal surmontée d'une masse de mucus quelquefois assez 
considérable. 

Ce mucus est jaunâtre, transparent, coagulable par l'alcool, 
le sublimé, et prend à l'air une assez grande consistance ; comme 
le mucus de la sole, il fait effervescence avec les acides. 

Le fait que la fossette triangulaire sécrète en très grande 
abondance au printemps, c'est-à-dire à l'époque de la reproduc- 
tion, peut faire supposer que ce mucus joue un rôle dans cette 
fonction. Peut-être répand-il une odeur qui révèle aux Arions 
la présence d'autres individus de leur espèce. Saint-Simon 
Qoc. cit.) a remarqué qu'avant de s'accoupler, les Arions se dé- 
vorent mutuellement le mucus de la fossette triangulaire. 

Nous avons préparé des extraits aqueux et glycériques très 
concentrés de ce mucus que nous avons injectés à fortes doses 
sous la peau de grenouilles et de lapins, sans que ces animaux 

' MuLLER. Vermium terrestrium et fluviatilium historia. T. II, p. 19. 1773-74. 



182 EMILE ANDRÉ. 

en éprouvent le moindre malaise. On peut donc supposer que si 
le mucus de la fossette triangulaire est un moyen de défense, il 
n'agit pas par sa toxicité, mais plutôt par ses propriétés agglu- 
tinantes. 



-^ - . ■xy^ .^v^ ^^ 



ANALECTA ENTOMOLOGICA 



PAR 



Henri DE SAUSSURE 



ORTHOPTEROLOGIGA 

Avec la planche 9. 

Famille des Mantides. 
1. Bevision du genre Miomantis Sss. ^ 

Les espèces Au genre Miomantis sont imparfaitement connues. 
Cela tient d'abord à ce que ces Insectes sont encore peu abon- 
dants dans les collections, puis à la grande différence qui sépare 
les formes des femelles et des mâles. Les femelles ont en général 
des élytres coriaces, verts ou jaunâtres, souvent raccourcis et 
de forme lencéolée. Les mâles, au contraire, ont ces organes 
grands, longs, parallèles, membraneux et hyalins, souvent 
ornés d'une étroite bande testacée (ou verte ?) placée sur la 
nervure principale, et avec l'extrémité arrondie. 

Les mâles se ressemblent beaucoup entre eux, aussi les 
espèces décrites d'après des mâles seulement ne peuvent-elles 



' Pour les synonymies des espèces, voir H. de Saussure. Mélanges Orthopté- 
rologiques, 3nie et 4me fascicules. 



184 HENRI DE SAUSSURE. 

toujours être reconnues avec certitude. Il est cependant deux 
caractères que les sexes possèdent en commun et qui facilitent 
beaucoup l'identification des espèces : 

1° La forme de la tête est la même dans les deux sexes : 
tantôt les yeux sont renflés et arrondis, tantôt la tête est très 
comprimée, très courte, avec des yeux comprimés et coniques 
(mais non aigus). 

2° Les taches qui, chez plusieurs espèces, ornent la face 
interne des pattes antérieures, se retrouvent également dans les 
deux sexes et facilitent singulièrement les rapprochements entre 
les mâles et les femelles d'une même espèce. Ces taches sont 
cependant quelque peu variables, sujettes à disparaître en par- 
tie, surtout chez les mâles^ où elles sont généralement très 
petites. Ces variations individuelles accidentelles constituent 
une difficulté parfois insurmontable dans l'identification de cer- 
tains individus du sexe mâle. 

Synopsis spegierum. 

I. 

Feminse. 

a. Gaput raodice compressuin. Oculi rotiindati, a supero antrorsum plus minus 
prominuli. 
b. Species maxima, crassiuscula, Elytra latissima, apice attenuato-rotun- 

data. — 1. cephalotes, Gerst. — ? 10. Paiikiillii, St. 
bb. Species minores. Elytra lanceolata. acuminata. 

d. Elylra et aise acutissima, apice leviter retro-vergente. — !2. 
fenestrata, F. 
dd. Elytra et alae apice symetrice habetato : 

e. haud vei parum abbreviata. Coxae antic* immaculatae. — 

3. qiiadripunctata, n. 
ee. Elylra et alae minuta. 

f. Coxae anticse linea punctoruni nigrorum ornatie, Ala3 tlavse. 

— 4. coxalis. n. 
ff. Coxae immaculatit". Alae pcllucidae, apice flavidae. — 5. bre- 
vipennis, Sss. — 11. Menelikei"^ B. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 185 

aa. Caput brève, maxime compressum. Oculi valde compressi, lateraliter 
conoidei. Caput itaque a supero lineare, ab antico transverse rhomboidale. 
Scutellum faciale transversum, humile. 
h. Elytra lanceolata ; 

c. Corpus normale ; pronoto raodice longo ; abdomine fusiformi ; alarum 
vena ulnari furcata vel indivisa. 

d. Elytra vix abbreviata. Pedes antici immaculati. — 6. Sa- 
vignyi, Sss. 
dd. Elytra minuta. Goxœ anticae ponctis nigris notatae. — 7. semia- 
lata, Sss. 
ce. Corpus gracillimura ; pronoto elongato; abdomine subbacillari. 
d. Alarum vena ulnaris apice biramosa. — 8. pellucida, Sss. 
dd. Aise? — 8fl. scabricolUs, Gerst. 
bb. Elytra gradatim attenuata, apice rotundata ; alarum vena ulnaris apice 
biramosa. — 9. pharaonka, n. 

Maî^es cogniti. 

a. Oculi rotundati, elliptici. Elytra hyalina. vitta humerali viridi (in desiccatis 
rufa). 

b. Coxse anticae ad marginem anticum tuberculis rufis vel nigris minutis 
notatae, sicut in femina : 
c. tuberculis rufis ; femoribus anticis maculatis vel basi puncto rufo. 

Statura majore. — capitata. 
ce. tuberculis nigris ; femoribus anticis maculis nigris ornatis. — -4. 
coxalis. — 12. cafra ? 
bb. tuberculis coloratis nullis. Femora antica : 

c. maculis nigris 3 majoribus. — 2. fenestrata. — 3. quadripunclata 

var. 
ce. maculis"4-. — 3. quadripimctata. 
aa. Oculi compressi, extus conoidei. 

b. Elytra tota hyalina, vitta humerali nuUa. Pedes antici toti immaculati. — 

pellucida. — scabricollis. — 13. mjassensis. 
bb. Elytra vitta angusta humerali viridi. 

c. Coxae anticae ad marginem anticum punctis minimis nigris ; femora 

antica punctis 2 nigris ; alarum vena ulnaris longe ultra médium 

biramosa. — 8. pharaonica. 

ce. Praecedenti cf' siraillima ; punctis nigris pedum partira vel totis 

evanidis ; alarum vena ulnari ultra médium biramosa. — longicollis. 



186 HENRI DE SAUSSURE. 

Il 

1. Pronotum Q : 

a. elongatum, ampliatione niinima. — pellucida. — scabricollis. 
aa. normale, médiocre, ampliatione distincta ; parte antica ovata ; parte 
postica in medio quam coUura angustiore. — Reliqux species. 

2. Elytra Q : 

a. apice rotundata : 

b. latissima, apice attenuata. — cephalotes. 
bb. angusta, gradatim attenuata. — pharaonica. 
aa. lanceolata, apice acuminata ; 

b. abdominis longituHine, vel parura abbreviata ; 

c. apice acutissimo, asyraetrico, margine antico arcuato, postico 

recto. — fenestrata. 
ce. apice hebetato, symetrico, utrinque arcuato. — qiiadripunctata. 

— Savignyi.. — pellucida. — scabricollis. 

bb. minuta — coxalis. — semialata. — ? Menelikei. 

3. Alx in extensu 9 '■ 

a. elytris sensim gequilongae ; vena ulnari biraraosa. — pharaonica. — 

pellucida. 
aa. elytris sensim breviores ; vena ulnari furcata. — Reliques species. 

4. Aise $ : 

a. plus minus flavidge : 

b. vitreo-flavicantes vel flavae. 

c. vitreo-flavicantes. — capitata. — fenestrata. — A-punctata. 

— pharaonica. — semialata. — Menelikei. 

ce. flavge, semi-opacae. — A-punctata var. — coxalis. 
bb. in venulis fasciculis flavo-opacis tessellatae. — Savignyi. — pellu- 
cida. — scabricollis. — Payhdlii, St. 

5. Coxœ anteriores Q (/■ latere interno ad sulcum marginis superioris: 
a. maculata3. 

b. maculis callosis rufis notatae. — cephalotes. 
bb. punctis nigris notatae. — coxalis. 
aa. immaculatse. — Reliqux species. 
(i. Femora anteriora 9 cf latere interno : 
a. nigro-maculala ; 

b. puncto unicoad marginem distalem sulci unguicularis. — nharaonica. 
bb. maculis plurimis ornata. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 187 

c. lïiaculis 4. — semialata. — quadripunctata. 
ce. y> 3. — fenestrata. — semialata, var. 
CGC. » 2. — coxalis. 
aa. haud nigro-maculata. 

h. pimctis 2 rufis ornata. — cephalotes. 
bb. iraraaculata. — Reliquse species. 
7. Abdomen $ : 

a. subbacillare, elongatum. — pellucida. — scahricollis. 
aa. fusifornie vel depressum, rhomboidale. — Reliqux species. 

1. M. CEPHALOTES, Gerst. 

Miommitis cephalotes Gei'&l&ckev. Mittheil. des Naturhist. Ver. fiir Neuvor- 
pommern, t. XIV, 1883, p. 85, 9 . 

Q. Maximain génère, crassiuscula. Caput validura, vertice 
arcuato ; oculis antrorsum prominulis. Scutellum faciale valde 
angulatum. Oculi valde rotuudati. Pronotum marginibus sat 
fortiter denticulatis. Elytra latissima, abdominis longitudine vel 
breviora, quam lata plus duplo longiora, margine antico valde 
arcuato, postico subrecto, tantum apice arcuato; eorum apex 
rotundato-attenuatus. Aise sensim breviores, margine antico 
recto, apice valde arcuato ; eorum apex parabolicus ; vena ulna- 
ris furcata. Coxse anticse valde granulatse, intus punctis callosis 
rufis 6. Femora in parte proximali punctis 2, invicem remo- 
tis ; una prope basin femorum, altéra ad basin primse spinse 
perspicua. Abdomen latum. Lamina supraanalis regulariter 
trigonalis. — Long. 36,5; pron. 14,5 ; lat. 3,6 ; lat. capit. 7^2 ; 
elytr. 19,5 ; lat. 7,8 ; fem. ant. 11,5 mm. 

Var. Elytra tertiam partem abdominis liberantia. 

Africa occidentalis ; Guinea ; Akkra. 

2. M. FENESTRATA, Fabr.; Sauss. Mél. Orth. 3, p. 266, 
1, Çcf; 4, p. 68, 1, Ç. 

Ç. M. cephalote minor; capite conformi sed scutello faciali 
transverso, margine supero transverso, in medio rotundato, 
utrinque subsinuato, pronotoque paulo breviore. Elytra abdo- 



188 HENRI DE SAUSSURE. 

minis longitudine, angustiora, lanceolata, acutissima, margine 
postico vix arcuato. Aise elytris sensim breviores, acuminatse, 
apice campi antici anterius valde arcuato, posterius recto ; vena 
ulnari furcata ; venis humerali et discoidali apice arcuatis. Fe- 
mora. antica intus maculis nigris 3 irregularibus (ultiraa minore) 
notata. Abdomen fusiforme. Lamina supraanalis acute triangu- 
laris, per val vas génitales superata. 

Var. Pronoto crassiuscule vel subtiliter denticulato. . 

cf. Gracilis; elytris angustis. Alarum campus anterior angus- 
tus ; vena ulnari biramosa. Maculse femorum illis feminae con- 
formes. 

Var.? çf a. Coxse anticse apice macula nigra. 

Var. (J h. Femora antica tantum maculis 2 nigris minori- 
bus notata (macula intermedia déficiente). 

Ç. Long. 33 ; pron. 11,5 ; lat. pron. 3^5 ; lat. capit. 6 ; elytr. 
18; lat. 5,5; fem. ant. .8,5 mm. 

cf. Long. 32,5; pron. 8,5; lat. pron. 2,2; lat. capit. 4,6; 
elytr. 28 ; lat. 5 ; fem. ant. 8 mm. 

Africa meridionalis et orientalis ; Caffraria. 

3. M. QUADRIPUNCTATA, U. 

Ç . M. fenestratœ simillima, capite tamen paulo magis com- 
presso; oculis distinctius compressis, antrorsum parum prominu- 
lis. Pronotum subtiliter denticulatum. Elytra regulariter lanceo- 
lata, margine postico et antico fere œqualiter arcuatis, apice 
bebetato, haud rétro -arcuato. Aise apice margine antico minus 
arcuato^ apice campi antici propter hoc symetrico, haud retro- 
vergente ; vena ulnari biramosa. Femora anteriora intus maculis 
3 necnon quarta minuta ad spinam primam posita. Lamina 
supraanalis elongato-trigonalis. — Ç Long. 31,4; pron. 10; 
lat. 3 ; lat. capit. 5,3 ; elytr. 17; lat. 5 ; fem. ant. 8,8 mm. 

A M. fenestrata elytris et alis apice hebetatis, haud rétro 
arcuatis distinguenda. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 189 

Var. Q . — a (anne species ?) Pronotum paulo longius ; aise 
totse flavse, minus translucidse. — h. Femora anteriora maculis 
tantum 3 (scilicet V, ultima, necnon macula ad primam spinam 
posita ; macula intermedia déficiente). 

(f. Gracilis, oculis magis convexis, maculis femorum illis 
femin?e conformes. Elytra vitta humerali compléta, viridi. 

Var. cf. — a. Femorum macula prima majuscula, alterse 
2 minutée. — b. Maculée femorum tantum 2, vel insuper puncto 
minimo ad primam spinam posito ; alarum vena ulnari in uno 
latere tantum furcata. 

Q. Long. 31 ; pron. 10,5; lat. pron. 2,7; elytr. 17; fem. 
ant. 7,5 mm. 

(2f. Long. 29,5; pron. 8,2; lat. pron. 1,6; elytr. 23; fem. 
ant. 6,5 mm. 

Africa meridionaUs. 

4. M. coxALis, n. 

Ç . M. qîiadripundatœ formis simillima. Elytra tamen bre- 
viora sicut in semialata, ad quartum abdominis segmentum 
extensa ; symetrice lanceolata, subacuta. Aise subacutse, bre- 
viores, totse flavo-subopac?e. Coxse anticse intus ad sulcum mar- 
ginalem punctis nigris 5-7 ; femoraque punctis nigris 3 sicut in 
M. fenestrata positis^ at minoribus, notata. Abdomen rhomboi- 
dale. Lamina supraanalis basi lata, postice elongato-trigonali- 
producta. 

(^f . Oculi a supero anterius tumidi, ovato-globosi. Scutellum 
faciale superne in medio productum, angulatum, vel angulo 
rotundato. Elytra longa, parallela, thalassina, vel hyalina. Ala- 
rum vena ulnaris biramosa. Pedes antici sicut in feminis macu- 
lati, sed femorum macula tertia fréquenter obsoleta vel nulla. 
Lamina supraanalis acute trigonalis, 

Ç. Long. 34; pron. 10,3; latit. pron. 3; lat. capit. 6; 
elytr. 12,7; lat. 4,2; fem. ant. 8,2 mm. 



190 HENRI DE SAUSSURE. 

(^. Long. 35; pron. 10; latit. pron. 2,2 ; lat. capit. 5 ; elytr. 
30; lat. 7; fem. ant. 8,5 mm. 

Africa meridionalis. 

Ressemble à la M. hrevipennis par les taches de ses hanches 
antérieures, mais chez celle-ci les fémurs ne sont pas tachés. 

5. M. BREVIPENNIS, Sauss. Mél. Orth. 4, 68, 3, 9cf. 

Ç . Petite espèce se rapprochant de la semialata par la peti- 
tesse de ses élytres^ mais s'en distinguant par ses yeux arrondis, 
et qui diffère de la coxalis par sa petite taille et ses pattes anté- 
rieures non tachées de points noirs. Le mâle^ par les taches 
de ses fémurs antérieurs, semble se rapprocher de la semialata, 
et de la fenestrata et il pourrait bien appartenir à l'une de ces 
espèces ? Ses taches laissent en effet planer quelque doute sur 
le fait de l'adaptation du mâle à la femelle. 

Natal; Sansihar. 

6. M. Savignyi, Sauss. 

Miomantis Savignyi, Saussure, Mél. Orth. 4, 69, 5, O ; pi. 8, fig. 15, 
cf. — Westwood, Revis. Fan;. Mant. 1889, p. 37, 60, 9 (nec cf), pi. 10, fig. 
i, Ç . — Savigny, Descr. de l'Egypte, Orth. pi. I, fig. 13, cf. 

Ç. M. guadripunctatœ formis haud dissimilis at gracilior; 
capite maxime compresse; oculis compressis, extus conoïdeis. 
Elytra ovato-lanceolata, abdominis kngitudine vel paulo bre- 
viora. Aise hebetato-acuminatse, vix elytrorum longitudine ; 
venulis transversis opaco-flavo-fasciculatis ; vena ulnari fur- 
cata. Pedes antici immaculati. — - Long. 36 ; elytr. 19 mm. 

cf. (Incertus.) Gracilis, elytris et alis longis, hyalinis, apice 
rotundatis ; elytris in vena principali vitta testacea vel viridi 
ornatis. (Secundum tiguram laudatam Savignyi. ) 

Egyptus ; Nuhia. 

L'espèce doit être considérée comme établie sur la femelle. 
Nous supposons que le mâle doit être l'Insecte figuré par 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 191 

Sa VIGNY (1.1.)- Lss mâles précédemment décrits par moi et par 
Westwood, qui ont les pattes antérieures tachées de noir à leur 
face interne, n'appartiennent sans doute pas à la même espèce. 
Ces taches rappelleraient la M. coxalis, espèce du reste bien 
différente. 

7. M. SEMIALATA, Sauss. (Fig. 1). — Mélang. Orth. 4, 
p. 71, 6; pi. 8, fig. 14, Ç. 

Q. M. fenestratœ i^racilior. Caput magis compressum, trans- 
versum; oculis rotundato-trigonalibus, compressis, vertice magis 
arcuato. Pronotum paulo gracilius, subtiliter denticulatum. 
Elytra minuta, lanceolata, secundum abdominis segmentum vix 
superantia, margine postico arcuato ; apice symetrice hebetato. 
Aise illis breviores, subacutse ; vena ulnari apice furcata. Pedes 
antici paulo graciliores. Femora antica intus maculis 4 : prima 
subbasali, sequentibus 2 in lineam transversam ante sulcum 
positis, quarum infera majore ; quarta majuscula, ultra sulcum 
perspicua. Abdomen auguste fusiforme. Lamina supraanalis 
elongata, lanceolata. 

A M. quadripundata facile distinguitur oculis distincte 
conoideis et elytris brevibus. 

Long. 35;pron. 10,5; lat. pron. 2,5 ; lat. capit. 5,3; elytr. 
11,2 ; lat. 4,2 ; fem. ant. 9 mm. 

Africa meridionalis ; Natal. 

8. M. PELLUCIDA, Sauss., Mélang. Orth. 3, p. 267, 3 Ç, 
Cf , pi. 6, fig. 38, 39 ; 4, p. 69, 4. Ç. 

Q. Gracillima, valde elongata. Caput valde compressum, 
oculis compressis, extus conoideis. Pronotum longiusculum, gra- 
cillimum, ampliatione vix uUa, marginibus denticulatis. Elytra 
angusta, hebetato-acuminata, dimidium abdomen liberantia; 
campo marginali angusto, venulis sigmoidalibus reticulato ; vena 
mediastina campum in partes 2 aequilatas dividente. Aise in 



192 HENRI DE SAUSSURE. 

extensu elytris sublongiores^ acuminatse, in venulis transversis 
auguste flavo-fasciculatse ; campo aiiteriore angustissimo ; vena 
ulnari ultra médium biramosa. Pedes antici immaculati. Abdo- 
men gracillimuin, subbacillare. Lamina supraanalis elongata , 
lanceolato-producta, abdominis apicem attingens. 

cf. Gracillimus ; capite brevi. Elytra et aise modice longa, 
tota hyalina, angusta, in extensu sequilonga; margine antico 
apice valde arcuato. Elytra vitta testacea nulla. Aise vena ulnari 
valde ultra médium biramosa. 

Q. Long. 34; pron. 11,2; lat. 2,2; cap. lat. 5; elytr. 13,5; 
lat. 3,6 ; al. 14 ; fem. ant. 9 mm. 

(2f. Long. ?; pron. 10,5; lat. 1,8 ; cap. lat. 4,2; elytr. 21; 
lat. 3,8; al. 21; fem. ant. 7,4 mm. 

Âfrica occidentalis ; Guinesi. 

8a. M. scABRicoLLis, Gerst. 

Miomantis scabricollis, Gerstâcker. Mitth. d. Verh. f. Neuvorpommern, etc. 
XIV, 1833, p. 84 (46). 9. 

Q. M.pellucidœ simillima. Gracillima, viridis. Caput valde 
compressum. Oculi subcompressi. Pronotum gracile, totum lon- 
gitudinaliter minute granulatum, marginibus serrulatis. Elytra 
lanceolata ; apice anguste acuminata ; sextum abdominis seg- 
mentum attingentia ; campo marginali opaco, ferruginescente ; 
de relique pellucentia ; in campo discoidali inter venas longitu- 
dinales vittis viridibus opacis instructa. Alae quam elytra bre- 
viores, hyalinaî, venulis transversis flavo-fasciatis. Pedes antici 
subfasciati ; tibise 7- longitudinem femorum sequantes. Abdomen 
gracillimum. — Long. 33 ; pron. 13 ; exp. elytr. 34 mm. 

Africa ocddentalis ; Guinea ; Akkra. 

Paraît se distinguer de la M. pellucida par ses ailes plus 
courtes que les élytres et par ses tibias antérieurs plus courts 
aussi. L'auteur ne dit pas si les yeux sont coniques, mais cela 
doit être, la tête étant très comprimée. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 193 

9. M. PHARAONICA, II. 

Ç. Sabgracilis. Caput brève, minutum, transverse trigonale, 
maxime compressum. Oculi compressi, extus conoidei. Pro- 
notum sat gracile, collo anterius vix attenuato^ marginibus 
dense denticulatis. Elytra abdominis apicem leviter liberantia^ 
angusta, fere a basi ad apicem angustata, apice rotundato. 
Campus marginalis fere sicut in M. pellucida reticulatus, venis 
costalibus basées tamen valde obliquis. Alae quam elytra paulo 
breviores, angustse, totse subhyalinse, apice et margine antico 
ultra médium virescentibus ; venis transversis crassiusculis; 
campo anteriore sat angusto, apice auguste rotundato ; vena 
ulnari ultra médium biramosa. Pedes antici médiocres; coxse 
breviter denticulatse, latere interne ad marginem anticum 
punctis minimis nigris 5-6 ornatse; femora puncto nigro ad pri- 
mam spinam internam alteroque ad sulcum posito. Abdomen fusi- 
forme. Lamina supraanalis grandis, elongata, trigonalis, apice 
parallèle producta, dehinc acutissime trigonali-terminata, supra 
sulcata. 

cf. Gracillimus, caput illo feminse conforme, Elytra et aise 
sat angusta^ liyalina, campo marginali leviter thalassino, apice 
auguste rotundato. Elytra parallela. Alarum vena ulnaris sinis- 
tra biramosa, dextra 3-4 ramosa. Femorum maculse 2 minutse. 
Lamina supraanalis acute lanceolata, quam lamina infrageni- 
talis tamen brevior. 

Var. a. Femora macula unica ad basin ornata. — h. Femora 
antica intus vitta longitudinali rufo-fusca; margine infero late 
pallido. — c. Coxarum et femorum puncti nigri evanidi. 

Obs. Les points noirs des pattes antérieures sont sujets à 
s'effacer, surtout chez les femelles. Ils sont très distincts sur une 
larve Ç. 

Ç. Long. 36,3; pron. 12,3; lat. 3; cap. lat. 5,8; elytr. 
19,7 ; fat. 4,6 ; fem. ant. 9 mm. 



194 HENRI DE SAUSSURE. 

(j'. Long. 37; pron. 10,5; lat. 1,5; cap. lat. 4; elytr. 28; 
fat. 6,2 ; fem. ant. 7 mm. 
Egyptus; Senaar. 

Species minus cognitœ. 

10. Paykullii, Stâl. 

Miomantis Paykullii. Stâl. Ofversigt of K. Vetensk.-Akad. Fôrhandl. '1871 ^ 
No 3, 392 Q ; Syst. Mant. p. 54. — Senegalis? 

Grande espèce de la taille de la M. cephalotes, ou plus grande^ 
et plus svelte, avec le pronotumplus long à proportion; sa par- 
tie postérieure depuis le sillon étant aussi longue que les fémurs 
antérieurs, et la plaque suranale étant en triangle allongé, 
tandis que chez lâcephalotes elle est en triangle large. — Appar- 
tient au groupe de la M. Savignyi par ses ailes fasciées. 

11. Menelikei, Borm. 

Miomantis Menelikei de Bormans, Ann. del Mus. Giv. di Genova, XVI, 1881^ 
p. 209;XVm, p. 705. 

« Yiridis, oculis rotandatis, nec acuminatis ; prothorace levi;^ 
tenuissime denticulato ; ely tris brevissimis, anguste ovatis ; alis 
minutis, hyalinis; abdomine fusiformi, Ç>. Long. 26; pronot. 
7,5; latit. 2; elytr. 6,5; lat. 3,5 mm. 

Âfrica œquatorialis . 

Espèce se distinguant par ses organes du vol très courts 
comme dans la M. semialata, mais avec des yeux arrondis. Pro- 
notum et élytres plus courts, et l'écusson facial plus festonné au 
bord supérieur (de Bormans). 

Bien voisine de la M. hrevipennis, mais à élytres plus larges. 

12. CAFFRA, Sauss. — Mélang. Ortk. 3, Suppl, p. 433, 4, 
Cf^;4, p. 68, 2, var. cf. 

^ Errata: Lisez: longueur de l'élytre 26,7; largeur de rélytreo,5; largeur 
du champ marginal 1,6 mm. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 195 

Africa meridionalis; Natal. 

Espèce de grande taille, à yeux arrondis, point coniques, 
ayant aux hanches antérieures quelques points noirs et aux 
fémurs tantôt 1, tantôt 3 taches noires. Sous ce rapport elle se 
rapproche de la M. coxalis, mais les organes du vol sont plus 
courts et la taille est plus grande. Malgré sa grande taille on 
n'ose pas la rapporter à la M. cephalotes, vu la présence de 
taches noires aux pattes antérieures. (Je n'ai plus le type sous 
les yeux.) 

13. M. NYASSENSIS, n. 

(^f. Grandis, gracilis ; M. peUucidcB(;f îormis simillima, at 
valde major; oculis conico-compressis, apice rotundatis; vertice 
parum arcuato ; elytris hyalinis, . fascia viridi vel testacea in 
vena principali ; alis hyalinis, campo marginali, prsecipue apice 
virescente, margine antico apice arcuato, vena ulnari 2-3 
ramosa; coxis anticis tenuiter remote-denticulatis ; femoribus 
intus spinis (1, I) ô-j-ljl-f-I)!? ultima spina subapicali ; 
tibiis 12:7 spinosis, spinis marginis interni inter se subre- 
motis, margine externo ^j. inermi; femoribus 2, 3 spina geni- 
culari minima ; lamina supraanali elongato-trigonali. Ç . — 
Long. corp. 46; elytr. 33; lat. 7,5; pron. 14; lat. 2,9; fem. 
ant. 11 mm. 

Africa tropicalis ; Nyassa (Mus. de Dresde). 

Espèce bien caractérisée par sa grande taille et par ses yeux 
très convei'gents, comprimés et subulés-arrondis. (Description 
tirée de mes notes manuscrites.) 

Species expellendœ. 

M. MAEGiNALis, StoU.; Sauss. Mélang. Orth. 3 Suppl. p. 
433, 2. var. çf ; 4, p. 72, 7. 

Cette espèce n'appartient pas au genre Miomantis. 

Eev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 14 



196 HENRI DE SAUSSURE. 

M. viNCTA, Gerst. 

Mantis vincta, Gerstâcker, ap. Van der Decken, Reisen in Ost-Afr. III, II 
(Gliederthiere) p. 14, Ç (1873). — M iomantis vincta, Stâl, Syst. Mantod, p. 
54 (citée) ; Westw. Revis. Famil. Mantid. p. 18, 10, (446) (avec fausse citation 
concernant GERsXiECKER). 

Mozambique ; Cameroun (Westw.). 

Cette espèce rentre dans le genre Carvilia, Stàl. 

M. AGRIONINA, Gerst. 

Mantis (Photina) agrionina, Gerstâcker, ap. Van der Decken, p. 13, 23. cf. 
— Miomantis ? agrionina, de Saussure. Mélang. Orth. 3-iie fasc, 269, 4. 

Sansïbar. — Mozambique. 

Espèce douteuse. Gerst^ecker suppose que cette espèce 
pourrait être le ç^ de la Carvilia vincta Gerst., ce qui paraît 
douteux. Je ne suppose pas qu'elle rentre dans le genre Mio- 
mantis, vu la réticulation noire des ailes. 

La M. Novœ-Guineœ, De Haan; Sauss 1.1. 3, p. 209 ne 
rentre sans doute pas non plus dans le genre Miomantis. 

2. Bevision sommaire du groupe des Harpagites. 

Le groupe des Harpagites se distingue de la manière sui- 
vante du reste de la Tribu des Harpagiens : 

Les côtés de la tète, y compris les yeux, sont comme brisés 
et courbés en avant, d'oii résulte que le vertex, qui est fort 
incliné, offre de chaque côté une profonde gouttière et que les 
yeux sont comme portés par de gros pédoncules. Ces organes 
sont comprimés, coniques ou presque globuleux, toujours très 
saillants en avant (la tête étant vue en-dessus). Le chaperon est 
caréné, en général saillant au sommet et terminé en-dessus par 
une facette largement triangulaire et transversale. L'écusson 
facial offre au milieu une fossette carrée ou arrondie, à fond 
plat, bordée de chaque côté par une carène, souvent très épaisse 
(qui se termine en général au sommet par une petite dent ' ). Le 

• Sauf exceptions {Hytnenopus, Pseudoharpax) . 



ANALÈCTA ENTOMOLOGICA. 197 

milieu du vertex est un peu renflé, convexe^, et se termine en 
bas par une sorte de dent frontale supraocellaire, aplatie en 
dessous ' ; ou bien il se prolonge en avant en forme de processus 
et dans un cas, il forme un gros processus ascendant presque 
vertical'. Enfin les fémurs postérieurs sont lobés, au moins à 
leur extrémité. 

Caractères généraux : Yeux pédoncules ; tête avec deux gout- 
tières frontales. Vertex ou front avec un processus. Fémurs 
2,3, lobés. 

Le groupe des Harpagites se distingue facilement de celui 
des Oxypilites par le fait que les épines du bord externe des 
tibias antérieurs sont couchées, appliquées les unes contre les 
autres, formant ensemble une sorte de lame pectinée (sauf les 
dernières qui sont libres), tandis que dans le groupe des Oxy- 
pilites ces épines sont libres et bien séparées^ comme au bord 
interne (Stâl). 

Les Harpagites se distinguent des autres groupes de la tribu 
des Harpagiens par l'ensemble des caractères ci-dessus énumé- 
rés dont, il est vrai, aucun sauf le premier, n'est absolument 
général, mais dont chaque exception est compensée par les 
autres caractères énoncés. Chez les autres Harpagiens, la face 
est plane, le chaperon n'est pas saillant au sommet; les yeux 
sont latéraux % arrondis, ou^ s'ils sont aigus, ils sont très com- 
primés. {Acanthops.'') Quant aux lobes des fémurs, ils ne sont 
pas spéciaux aux Harpagites. 

Synopsis generum. 

1 . Frons infra processum tuberculos ocellares 3 évidentes in trigonum ordi- 
nales praebens. 

* Parfois oblitérée {Parymenopus) . 
^ Callibia, genre américain. 

* Chez les Paracanthops ils sont un peu dirigés en avant, aigus comme chez 
les Harpax. 

* Le genre Otomantis, Boliv. = Acanthomantis, Sauss. d'Afrique et de Mada- 
gascar, appartient à ce type. Dans ce genre, la tête est très large, très compri- 
mée, très plate en avant, avec la pointe des yeux dirigée latéralement. 



198 HENRI DE SAUSSURE. 

2. Femora 4 postica apice lobo membranaceo minuto instructa. Oculi 
haud appendiculati. 

3. Vertexin medio plus minus tumidus ; ejus tumefactio per sulcos 2 
subtiles delineata, declivis, piriforraiter producta, apice dentera vel 
processum frontalem. scilicet supraocellarera, subtus planum, for- 
raans ; vertex propterea Uberus. 
4. Femora antica spinis discoïdalibus 4 armata. 

5. Oculi valde conoïdei. Pronotum elongato-rhomboïdale, ante- 
rius nec fortiter tumidum, nec compressum. Vertex dente 
supra-ocellari armata. Elytra ocellata . Aise coloratae. 
6. Oculi lateraliter haud tuberculati. Tibise posticae teretes 
feraorura longitudine. Elytra viridia, ocellata, ocello nigro- 
punctato, — /. Creobrotra, Sss\ 
6,6. Oculi tuberculo laterali instructi. Tibiae posticae supra 
carinalse, quam femora breviores. Elytra cf haud 
ocellata, maculis minutis fuscis signata. — 2. Helvia, 
StàP. 
, 5,5. Ocuh vix, vel haud conoidei. Pronotum brève; disco utrinque 
lamellari-dilatato ; coUo supra valde tumido. compresso, 
utrinque perpendiculariter planato. Vertex inferius processu 
supra-ocellari instructo. 

6. Oculi leviter conoidei. Verticis conura apice acutum. 
Elytra et aise (cf) vitrea. Femora antica crassiuscula. — 
3. Mystipola. n. 
6,6. Oculi ovati. Verticis conum apice bidentulum. Elytra 
Q ^ ocellata. Femora antica subgracilia. — 4. Bomi- 
stria. n. 
4,4. Femora spinis discoidalibus 3 armata. 

5. Vertex antrorsum in medio conoideo-productum. Oculi 

conoidei. Scutellum faciale superne muticum. Pronotum 

rhomboidale. Tibiae 2,3 supra carinatai. Elytra fasciata. Alae 

hyalino-virescentes. — 5. Theopropus, n. 

5,5. Vertex raucronatus. Oculi rotundato-conoidei. Scutellum 

' La Mantis (Creobrotra) Sumatrana, De Haan. Bijdr., etc. Tb. 17, fig. 4 9, 
o cT est un t3'pe spécial, à nous inconnu, offrant 9 l^s formes du genre Creo- 
brotra, et la même livrée aux ailes, mais avec des élytres dont le dessin se rap- 
proche de celui qui caractérise le genre Theopropus (lig. 3). Le mâle est figuré 
avec les élytres et les ailes hyalins. 

^ Mihi ignota. — Processus frontalis? alœ ? 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 199 

faciale superne bicornulum. Pronotum maxime lamellari- 
dilatatum. Tibiae 2. 3 supra teretia. Elytra spiroidaliter 
ocellata. Aise basi coloratae. Antennae crassiusculae. — 
6. Pseudocreobotra, Sss. 
3,3. Verticis processus crassus elongatusque, ascendens, occipitalis. 
Femora anteriora subtus spinis discoidalibus 3. extus spinis 5 (6) 
armata. Tibiae 2,3 supra teretes. Elytra luteo-plagiata. Aise colo- 
ratae. (Antennse $ gracillimîB.) — 7. Callibia, St. 
2,2. Femora postica tota longitudine lamellari-dilatata. Femora antica spinis 
discoidalibus 4 armata. Elytra apice attenuata. 
3. Femora 2,3 late lobata. Oculi superne acuti, appendiculati. Vertex 
aiiterius conoideo-productus. — 8. Hymenopus, S. 
3,3. Femora 2,3 auguste dilatata. Oculi haud appendiculati. Vertex et 
frons plani, haud conoideo-producti. — 9. Parymenopus, W.-M. 
4,1. Frons infra processum ocello unico magno perspicuo. Tuberculi ocellares 
superi 2 producti, cum processu fronto -vertical! confusi. Ocelli superiores 
itaque utrinque in latera processus exserti, ab ocello antico reraoti, fré- 
quenter segre distinguendi. Oculi angusti, acute conoidei, ascendentes, apice 
appendiculato. Capitis processus frontalis apice bidentulus, basi per sul- 
cum trensversura a vertice separatus. Femora antica subtus spinis discoi- 
dalibus âf, extus spinis -4 (5) armata. Femora 2,3 tantum apice lobata. 
Elytra haud ocellata, 9 ovato-lanceolata, rf parallela. Scutellum faciale 
superne angulatum, vel mucronatum. ' 

2. Verticis processus longiusculus, apice longiuscule fissus. bispinosus. 
Scutellum faciale superne angulatum vel mucronatum. Abdomen mar- 
ginibus lobatis. Pronotum brève, utrinque lamellari-dilatatum, postice 
constrictum, marginibus integris. Femora antica intus immaculata. 
— 10. Harpax, Serv. 
2,2. Verticis processus brevisssimus, apice bidentulus. Scutellum faciale 
margine supero arcuato vel vix angulato. Pronotum haud lamellari- 
dilatatum. parte antica piriformi, marginibus denticulatis. Abdomen 
haud lobatum. Femora antica intus macula nigra. Elytra 9 viridia, 
apice auguste hyahno-Hrabato. Alae carmineae, postice transverse fuscae, 
margine toto hyalino. Elytra cT hyalino-thalassina, vitta humerali vi- 
ridi. Alae hyalinae. 

3. Pronotum brève; ejus pars postica constricta, lobo postico rotun- 
dato. Tibiae posticae femoribus aequilongx. Metatarsus posticus bre- 
vis. — //. Pseudoharpax, Sss. 
3.3. Pronotum elongatum, gracile, ejus pars postica linearis. Tibiae 



200 HENRI DE SAUSSURE. 

postic8B femoribus breviores ; metatarso reliquis articulis tarsi 
haud brevior. — 12. Galinthias, Stâl. 

Les genres se répartissent suivant trois types : 

A. Stirps Creohrotra. 

Clypeus superne prominulus, leviter pyramidalis, facie supera 
perspicua^ transversa, obtusangala. Scutellum faciale bicarina- 
tum, foveolatum. Oculi haud mamillati. Femora postica apice 
lobulo instructa. 

1. Genus CREOBROTRA, Serv. 

Oculi conoidei. Caput ab antico trigonale. Vertex inter oculos 
valde excavatus, Isevigatus, sulcis 2 profundissirais exaratus, 
ac dente armatus. Occiput transversum, rotundato-compressum. 
Tuberculi ocellorum modice prominuli. Ocelli in trigono aequi- 
lateraliexserti. Scutellum faciale planum^ subquadratum, angu- 
lis superis truncatis, margine superiore brevi, arcuato vel 
transverso, utrinque dente minuto armato. Pronotum elongato- 
rhomboidale, sulco postico obsolète, marginibus lateralibus au- 
guste lamellaribus. Elytra Ç viridia, (^ virescentia; Ççf, 
ocellata, ocello nigro-punctato. 

C. urhana, Fabr. — C. lœvicolUs, Sss. — C. apicalis, Sss. 

2. Genus HELVIA, Stâl. 

1. H. CAEDiNALis, Stâl, Syst. Mant. p. 86, 1. 

Creohrotrœ sumatranœ, De H. simillima at miuor ; elytris ante 
médium striga flavida destitutis, pone venam principalem punc- 
tis 2 nigris signatis; tibiis anticis extus spinis 21-23 armatis; 
pedibus posterioribus crassiusculis, fermoribus apice tibiis tar- 
sisque ferrugines-fuscis, tibiis tricarinatis, anguste pallido-bifas- 
ciatis; pronoto remote-granulato, marginibus denticulatis; an- 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 201 

gulo oculorum extus tubercule parvo terminato. (j^. Long. 18; 
pron. 4^5; latit. 2,3 ; élytr. 17; al. 15 ; fem. ant. 6 mm. (Stâl). 
Malacca. 

3. Genus MYSTIPOLA \ n. 

Oculi rotundati, elongato-globosi ; a latere trigonali-globosi, 
scilicet anterius tumidi, ac obtusissime trigonali-conoïdei. Caput 
ab antico late trigonale. Vertex juxta oculos minus profunde 
exaratus; ejus pars média rbomboïdaliter convexa, in dentem 
fortiorem, ascendentem excurrens. Occiput transversum^ valde 
compressum, ad oculos utrinque tuberculatum, ac intus ad sul- 
cos utrinque tuberculo minuto instructum. Faciès rugosissima 
Tuberculi ocellorum validi, rotundati, in trigonum latum ordi- 
nati; ocelli in latere tuberculorum exserti. Scutellum faciale 
quam altius valde latius, trapezinum, marginibus lateralibus 
rectis, parallelis; carinis valde prominulis, arcuatis, inferius 
convergentibus ; margine supero sinuato vel angulatim inciso, 
dentés trigonales 2 fere horizontaliter deflexos efficiente (a su- 
pero viso trigonali-bidentato). Pronotum brève, late rhomboïdale , 
sulco supracoxali profundissimo, sulco postico perdistincto ; parte 
antica brevi, obtusa ; angulis lateralibus rotundato-dilatatis. 
Elytra et aise quam in G. Creobrotra latiora. Elytra (cf), mem- 
branacea, punctata, haud ocellata. Aise vitrese. 

1. M. COMPRESSICOLLIS, n. 

(^f. Viridis vel flavida (luteo-picta?); pedibusfusco et luteo- 
fasciatis. Oculi valde tumidi, a latere piriformes, inferius acu- 
minati. Verticis scutellum quam altius sesquilatius; ejus foveola 
hexagonalis. Ocelli maximi. Verticis dens trigonalis, utrinque 
margine lamellari supra ocellos continuo. Verticis area média 
inter sulcos principales quadrata ; occipite utrinque ad sulcum 

' De juvGTiTiôÀoS:, qui célèbre les mystères, les fêtes d'Eleusis. 



202 HENRI DE SAUSSURE. 

tuberculum minutum efficiente. — Pronotum in parte antica 
valde compressum : ejus tumor anterius ad carinam reductus, 
superne convexiusculus, acute cuneiformis. Lobi latérales rotun- 
dati, anterius vix sinuati, inarginibus vix crenulatis. Sulcus pos- 
ticus valde lineari-impressus. Lobus basalis brevissimus, quam 
longior plus quam duplo latior, ad basim punctis 2 miiiutis im- 
pressis, margine postico late arcuato. — Elytra longa ac lata, 
apice rotundata, hyalino-virescentia, ante médium punctis mi- 
nutis fuscis 1 : 3 notata. Alae latse, quam elytra breviores, apice 
rotundatse, vitrese ; venis, costa et apice virescentibus ; campo 
anteriore lato ; vena ulnari biramosa ; margine apicali et partim 
posteriore punctis fuscis notata (in desiccatis) . Femora antica 
latiuscula, intus valde nigro-picta. Metatarsus posticus quam 
reliquus tarsus paulo brevior. — Abdomen (^f, latiusculum, 
marginibus serratis, segmentorum 3-5 angulis trigonali-promi- 
nulis. Lamina supraanalis transversa, brevis, valde obtusangula. 
Lamina infragenitalis longiuscula apice rotundata. — Long, 
corp. 26; pronot. 6; elytr. 29: al. 27; fem. ant. 7,5 mm. 
Âfrica occidentalis. 

4. Genus BOMISTRIA', n. 

Oculi rotundati, compresso-globosi^ elliptici, a latere semi- 
orbiculares. Caput ab antico late trigonale. Occiput compressum 
utrinque ad oculos rotundato-tuberculatum. Vertex declivis 
Isevigatus, valde bisulcatus, in medio conoïdeo-productus, cono 
apice bidentulo. Ocelli(2f maximi, in tuberculis rotundatis valde 
prominulis locati, in trigonum fere gequilateralem exserti. An- 
tennse ante médium crassiusculse. Scutellum faciale latum, 
subarcuatum, utrinque Isevigatum, in medio foveolam planam 
latiusculam obferens; ejus carinse valde prominulse, arcuatse, 
inferius convergentes, superne in dentem minutum terminatse ; 

' BoijuLoxQia servante de l'autel. 



analp:cta entomologica. 203 

ejus margo superior transversus, tenuiter carinatus, leviter 
subarcuatus. Pronotum brève, rhomboïdale; sulco anteriore 
profimde impresso ; collo parabolico, compresso^ superne valde 
tumido ac bidentato ; lateribus planis ; marginibus lateralibus 
in medio valde trigonali-dilatatis, antice utrinque sinuatis. Pars 
basalis quam collum angustior, valde constricta, superne per 
sulcum transversum nullum, lateraliter per sulcos profundis- 
simos, a disco separata. El3'tra angusta, ocellata ; apice (çf) 
liyalina (ocello impunctato). Abdomen postice marginibus sub- 
serratis, liaud lobatis. 

1. B. LUNATA, n. (fig. 2, 2a). 

cf. Viridis vel flavicans (luteo-variegat.us), pedibus fusco et 
luteo fascatis. Oculi valde tumidi, compressi a latere semiorbi- 
culares. Verticis scutellum quam altum duplolatius; ejus foveola 
reverso-trapezina, rotundata ; carinis lateralibus crassis, in 
piano cum marginibus lateralibus continuis; superne incurvis, 
in dentem minimam terminatis; margine supero vix arcuato, 
minute carinato. Ocellimagni, in trigonum latiusculum exserti; 
superiores subelliptici, maximi ; inferior minor. Verticis dens 
conicus, apice truncatus, sinuatus, bidentulus. Antennse in tertia 
parte basali crassse, serratse, dehinc graciles, submonilifonnes, 
totse nigrse, articulis 1,2 viridibus. Pronoti pars antica (collum) 
valde turaida, valde compressa, utrinque plana, facie superiore 
angusta, in medio valde coarctata, angustissima, propterea in 
partes 2 cunéiformes divisa : postica valde bituberculata, antica 
valde declivis^ a latere sinuata. (^ Collum propter hoc a latere 
trigonali-elevatum, postice déclive, rectum, anterius fere per- 
pendiculare, bisinuatum, in summoacutum, in medio inter sinus 
2 rotundatum). Lobi latérales vâlde trigonali-dilatati^ marginibus 
antice sinuatis, posterius subarcuatis, parum crenulatis. Lobus 
basalis longiusculus, basi impressionibus 3 obsoletis, quarum 
posticae 2 in tuberculis depressis, obsoletis perspicucT . Elytra 



204 HENRI DE SAUSSURE. 

aiigusta, apice rotundata, viridi-coriacea plusquam tertia parte 
apicali subito vitrea ; disco ocello orbiculari luteo, nigro-cincto 
ornato ; ocello maculis nullis. Aise angustse, fere elytrorum lon- 
gitudine, apice anguste rotundatae, vitrer, marginse costali et 
apice virescentibus ; vena ulnari biramosa. Femora anteriora 
parum crassa. Metatarsus posticus reliquis articulis tarsi sequi- 
longus. Abdominis margines vix serrati. Lamina supra-analis 
trans versa, rotundata. Lamina infragenitalis longiuscula, apice 
truncata, subsinuata. — cf. Long 24; pronot. 6; elytr. 23; 
fem. ant. 7,5 mill. 
Gabonia. 

5. Genus THEOPROPUS', n. 

OcLili subconoidei, apice rotundati, a latere rotundato-trigo- 
nales. Caput ab antico trigonale. Vertex declivis, Isevigatus, 
utrinque profonde canaliculatus, in medio conoïdeo-productus,^ 
cono apice acuto, vix hebetato. Occiput rotundato-compressum, 
ad oculos utrinque rotundato-tumidum ; per sulcos 2 lineares 
sectum. Frons tridentatus ; dentibus in trigono dispositis; 
ocelli minuti, in apice dentium exserti. Scutellum faciale latins 
quam altius; foveola late quadrata; carinis crasse prominulis, 
superne ad internum deflexis, minute dentatis; margine supero 
tenuiter carinato, arcuato. Antennse Q gracillimse. Pronotum 
elongato-rbomboïdale, rotundato-lobatum, sulco antico profunde 
lineari ; sulco postico nullo ; raarginibus in medio borizontaliter 
dilatatis, dentatis ; sulco antico profundissimo, sulco postico 
baud explicato. Collum parabolicum, supra tumidum, sat com- 
pressum, sulcatum, antice minute bituberculatum. Lobi latéra- 
les disci valde rotundati ; ejus margines valde denticulati, ad 
sulcum anticum (inter lobos supracoxales et collum) obtusangu- 

' » De QeoTTOÔTios, coiisultateur du Dieu, ou devin consultant l'oracle. Pris 
comme adjectif ce mol reste invariable avec féminin en og (latin un). 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 205 

latimincisi. Pars basalis pone discum rotundato-constricta, basi 
punctis 2 compressis notata. Elytra Ç latiuscula, ovato-lanceo- 
lata, olivacea, Ççf macula discoidali lutea; ultra médium vitta 
transversa lutea, subarcuata, utrinque nigro marginata. Aise 
hyalino-thalassinse, Ç obtusse; vena uinari furcata vel bira- 
mosa. Pedes fusco-fasciati. Femoraantica sat gracilia. Tibiae 
2,3 supra carinatse, carina biimdata. Abdominis margines apice 
et venter Ç sublobati. Insecta picta. Habitus G. Creobrotrœ. 

1. T. ELEGANS, Westw. (fig. 3). 

Blepharis elegans, Westw. ap. Griffith. Anim. Kingd. XV, 19() ; tb. 78, 
fig. 3, Ç. — Creobrotra elegans, Sanss. Mel. Orthopt. 3, p. 293, 3, 9 • 

Species majuscula; alis hyalinis, venis viridibus; Ç campo 
antico posteriorem vix superante ; vena uinari 1 vel 2-ramosa. 
Elytra in tertia parte basali macula latea, extus nigro-marginata 
ac in disco vitta lutea lata antice parum dilatata, Pronotum lu- 
teo varium ; marginibus ampliationis postice nigris. Coxse anticse 
crasse denticulatse, extus maculis 3 luteis ornatee. Femora et 
tibise extus fusco, subtus nigro-bifasciata, ungue tibiali partim 
nigro. Abdominis segmenta utrinque macula lutea. 

Var. — a. Tibise anticse apice toto nigro. — b. Elytra mar- 
gine costali partim luteo, — c. Coxse anticae longe spinosse. 

Ç. Long. corp. 39; pronot. 10,5; elytr. 29; femor. ant. 
11 mm. 

Java. 4 Ç. 

2. T. PR^CONTATRIX, n. 

cf. Minuta, viridi-olivacea, luteo-variegata^ formis T. 
eleganti simillima. Antenn^e nigrse, basi crassiusculse, articulis 
1,2 pallidis. Pronotum utrinque luteo-marginatum, ampliationis 
medio margine nigro, loboque basali nigro-bituberculato. 

Elytra angasta, abdominis longitudine, apice brevissime 
subhyalinescente ; campo marginali et area axillari vitreis; 



206 HENRI DE SAUSSURE. 

macula lutea humerali haud nigro-cincta ; vitta transversa lutea 
recta, antice utrinque dilatata, marginibus nigris propterea an- 
tice divergentibus. Aise vitrese, margine coslali et venis roseis 
(vel viridibus?); vena ulnari tantum furcata. Femora antica et 
tibise omnes fusco vel olivaceo et luteo fasciata ; femora 1,2 
apice fusca. Abdomen angustum ; subtus haud lobatum, margi- 
nibus vix serratis. Lamina supraanalis rotundato-trapezina. La- 
mina infragenitalis apice rotundata, stylis vix perspicuis. — 
Var. Elytrorum vitta lutea posterius leviter dilatata^ vel eva- 
nescens. — (j'. Long. corp. 18 ; pronot. 4 ; elytr. 13 ; femor. 
ant. 4,5 mill. 
Java. 2 (^ . 

6. Genus PSEUDOCREOBROTRA, Sauss. 

Oculi breviter conoidei, compressi, a latere trigonales. Caput 
ab antico elevato-trigonale. Vertex utrinque profunde sulcatus, 
processu longissimo, angusto, parallelo, ascendente, apice 
rotundato, subtus subcanaliculato. Occiput pone oculos valde 
productum, utrinque trigonali-tuberculatum, tuberculis apice 
subgranulatis. Frons crasse trituberculata, ocellis in apice 
tuberculorum exsertis. Scutellum faciale elevatum; ejus foveola 
altiore quam latiore, carinis et lateribus in cornibus longissimis 
parallelis, acutis, productis. Clypeus superne in dentem promi- 
nulam productus. 

Pronotura brève, antice obtusum ; sulco antico lineari, pro- 
fundissimo ; postico supra nullo, utrinque profundissimo, plici- 
formi. Collum turaidum, compressum, facie supera valde angusta, 
antice subperpendiculariter detrusa. Lobi latérales maxime 
lamellari-dilatati, subreflexi, rotundato-trigonales, antrorsum 
vergentes. Pars basalis bituberculata. 

Elytra Qçf longa, olivacea, luteo-plagiata, apice longius- 
cule vitrea; disco ocello luteo spiroidali extus nigro-cincto, cen- 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 207 

troque nigro, ornato. Aise basi coloratse (flavse), apice vitrese. 
Pedes fasciati. Femora antica modice lata, spinis validis ; illis 
marginis exterioris 4 tumidis, crassissimis, eorumque parte 
apicali subito gracili, acuta. Tibise anticse modice latse, extus 
sulcatse, horizontaliter dilatatse. Metatarsus posticus reliquis 
articulis distincte brevior. 

1. P. OCELLATA, Serv.; Suuss. Mél. Ortb. 3, p. 296, 441 ; 
4, p. 74. 

Âfrica meridionalis. 

7. Genus CALLIBIA, Stâl. 

CalUbia, Stâl. Systema Mantodeorum, p. 79, 2 (1877). — Anastira, Ger- 
stàcker. Beitr. z. Kenntn. der Orth. Faiina Guineas, p. S9. (Mittheil. des 
rsaturw. Ver. fiir Neuvorpommern, 1883, p. 94.) 

Oculi elliptici, angusti, superne parum producti. Caput ab 
antico elongato-trigonale. Vertex totus iu processum crassum 
longissimum, subconicum, ascendentem, apice incisum, biden- 
tatum, cum occipite confusum, productus. Tuberculi ocellorum 
minuti, in trigonum latum dispositi. Ocelli minuti, lateraliter 
exserti. Scutellum faciale quam altius duplo latius; foveola 
rotundata, carinis tenuibus ; area laterali utrinque lata, biim- 
pressa, transverse subcarinata. Pronotum angustura, rhomboi- 
dale, postice longiuscule coarctatum, rotundato-constrictum ; 
sulco antico lineari, postico nuUo ; collo rotundato-tumido ; basi 
postica impressione unica. Lobi latérales paulum rotundato-dila- 
tati, marginibus integris. Elj^tra Q viridia (costa et vittis 2 
transversis luteis). Aise coloratae ; campo antico angusto, vena 
ulnari furcata. Femora antica subcrassa, basi subtus angulata 
ac sinuata, extus spinis 5 (6); tibise sat graciles; femora et 
tibise subtus fasciis 2 nigris. Metatarsus posticus quam reliquus 
tarsus sensim brevior ; articulus 4® tarsi dilatatus. Abdomen 
Ç rhomboidale ; cercis brevibus, acute rhomboidalibus. 

Ce type est le seul représentant américain des Harpagites. 



208 , HENRI DE SAUSSURE. 

Il offre des caractères assez différents de tous les autres genres 
ici cités. En effets le processus du vertex est très gros, ascen- 
dant, non aplati en dessous ; sa base couvre toute la longueur 
du vertex, en sorte qu'il est presque occipital, tandis que dans 
tous les autres genres il est petit ou grêle et pour ainsi dire 
frontal, laissant à nu toute la déclivité du vertex. Par la forme 
du processus, ce genre rappelle les Oxypïlus. 

1. C. DIANA, Stoll. 

M. diana, Stoll. Mant. tb. 25, fig. 100, 9 . — Harpax diana, Sauss., Méi. 
orth. 3, p. 300, 4, Ç . — Harp. pictipennis, Serv., p. 160; Sauss. 1.1. 300, 5, 
9- — Callibia pictipennis, Stâl., Syst. Mant. p. 85. — Anastira diana, Ger- 
stâck., 1.1. p. 59 (94). 

Aise campo antico virescente, ultra médium diffuse roseum ac 
macula fusca ; apice hyalino ; campo postico fusco, lineari luteo- 
tessellato, margine hyalino. 

Brasilia sept. 

B. Stirps Hymenoims. 

Faciès tota plana; clypeus superne haud prominulus. Scutel- 
lum faciale bicarinulatum, haud foveolatum. Oculi conoidei. 
Femora postica tota longitudine lamellaria. 

8. Genus HYMENOPUS, Serv. 

Femora 2,3 tota longitudine lobata; lobe maximo. Vertex 
in medio tumidus, anterius conoideo-productus, in processum 
horizontalem, elongatum, apice obtusum vel subbicipem, 
subtus canaliculatum excurrens. Ocelli in tuberculis 3 con- 
tiguis locati. Scutellum faciale superne obtuse angulatum, pago 
medio elato. Pronotum ovato-fusi forme, antice parum tumidum, 
sulco antico subtili. Ellytra longa, semicoriacea, apice valde 
attenuata. Aise angustse, submembranacese, margine angusto, 
hyalino ; vena ulnari biramosa. Abdomen haud lobatum. 



ANALEUTA ENTOMOLOGICA. 209 

1. H. BicORNis, Stoll. et autores. 

Flavidus. Elytra basi macula, nec non ad stigma punctis 2 
fuscis signata. Alïe flavidse, margine toto anguste vitreo. — 
Insulœ Sundaicœ. 

9. Genus PARYMENOPUS, W.-M. 

Woocl-Mason, Annals a Magas. of Nat. Hist. 1890, p. 437. 

Generi Htjmenopo formis simillimus sed ab illo tamen dis- 
tinctissime sejunctum. 

Oculi valde conoïdei, sedapice haud mamillati. Vertex decli- 
vis, muticus. Ocelli in tuberculis 3 acutis exserti. (Frons supra 
illos areolam trigonalem vix tuberculiformem obferens ?) Prono- 
tum ellipticum parum tumidum, illo generis Hymenopi similli- 
mum, marginibus tamen denticulatis. Elytra longiuscula, apice 
àttenuata. Alae margine antico et venis apice arcuatis. Femora 
2,3, margine postico fere tota longitudine anguste lamellari- 
dilatato. Abdomen haud lobatum. Color flavidus. 

Ce genre forme une sorte de passage du genre Creobrotra au 
genre Symenopus, mais se relie au type des Sijmenopus par son 
faciès. Il représente comme des Hymenopus ayant perdu l'ap- 
pendice des yeux et le processus frontal. De ce dernier, il ne 
reste que la facette triangulaire, formant la face inférieure du 
processus, laquelle se plaque contre le front comme par rémi- 
niscence (si nous avons bien compris la description donnée par 
Tauteur). 

Les Parymenopus et les Hymenopus forment comme un pas- 
sage entre les Creobrotra et lesHarpax, le premier se rattachant 
aux Creobrotra par ses yeux non appendiculés, le second aux 
Harpax par ses yeux munis d'un appendice mamillaire. 

1. P. Davisoni, W.-M. 1.1. 

Q . Pallide ochraceus. Pronotum sparse granulatum, margine 
postico notisque in sulcis disci, fuscis. Elytra abdomen \/^ eorum 



210 HENRI DE SAUSSURE. 

longitudine superantia, quam latiora triplo longiora, semi-opaca ; 
apice subacuta; campo marginali coriaceo, rubescente ; campo 
discoidali macula opaco-viridi prope basim, alterisque 2 ad 
venam discoidalem positis. Alselacteo-virescentes, apice subacu- 
tse, margine costali et apice rufo-flavis, semi-opacis^ margine 
externo et postico hyalino, leviter fusco-vinaceo-nebuloso ; vena 
ulnari biramosa. Pedes nonnunquam riibescentes ; femorum 2,3 
lamella apice latitudinem femoris sequans, basim versus angus- 
tata, basi evanida. Tibise anticse 17 : 23 spinosse. Abdominis 
segmenta utrinque macula brunnea. — Long. 38 ; pron. 8 ; 
elytr. 30; femor. post. 8 mm. 
Singapore (Wood-Mason) . 

G. Stirps Harpax. 

Clypeus variabilis. Tuberculi ocellares superi cum processu 
frontali confusi. Oculi mamillati. Femora postica lobo apicali 
instructa. 

10. Genus HARPAX, Serv. 

Clypeus superne valde prominulus, facie supera transversa, 
ascendente. Scutellum faciale foveolatum, bicarinatum, superne 
mucronatum. Abdomen lobatum. (Genus ex Africa méridional!.) 

a. Aise $ anterius et basi carmineae, margine exteriore vitreo, campo postico 
vitta lata nigra ; ^f vitrese^ campo postico basi roseo, vitta vel macula 
magna nigra, apice et margine postico late vitreis. Vena ulnari Ç furcata, 
cT indivisa. Elytra $ olivacea, luteo-plagiata; cf tlialassina, fusca-lineata. 
— 1. trkolor.^ Lin. ' 
aa. Ahe ^f hyalinae, campo postico basi roseo. vena ulnari apice furcata. Elytra 
cT thalassina. (Variât, alis pone basin roseam nubecula fusca ornata ; 
elylrisel alis apice fusco-lineatis.) — 2. discolor, Slâl. 

' Manlis lobala, Stoll. Mant. Tb. 9, fig. 33, 9 • 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 211 

11. Genus PSEUDOHARPAX \ Sauss. 

Scutellum faciale foveolatum, bicarinatum, superne angula- 
tum. Clypeus superne parum prominulus. Abdomen haud loba- 
tum . 

1. P. viRESCENS, Sauss. Mél. Orth. 3, p. 299, Çcf . 
Senegalis. Abyssinia. 

12. Genus GALINTHIAS, StâL 

Faciès plana; clypeus igitur superne haud' prominulus. Scu- 
tellum faciale vix foveolatum; carinis subtilibus; margine supe- 
riore arcuato. (Ocelli postici Q nuUi?) 

1. G. AMŒNA, Sss. Mél. 3, Suppl. p. 442, 2, Q. 
Westwood, Revisio Fam. Manlid. p. 42, 83. Tb. X, fîg. 3 cf, 10 9. 

(2f . Gracillimus, viridis. Ocelli majusculi, in trigonum regu- 
larem exserti; superiores nigri, inferior major, roseus. Pronoti 
margines remote denticulati. Elytra abdomine longiora, vitrea ; 
venis et vitta humerali angusia apice evanida, viridia. Aise 
vitrese, venis viridibus, vena ulnari indivisa. Pedes virides ; 
femora antica latere interno macula nigra. Lamina supraanalis 
margine transverse-arcuato. Lamina infragenitalis trigonali- 
rotundata, stylis distinctis. 

Delagoa ; Zandbar. 

Famille des Gryllides. 
Note sur les Platyhlemmites. 

Les Platyblemmites forment dans la tribu des Grylliens un 
type très intéressant, caractérisé par l'aplatissement de la face 

1 Individuum typicum, olim notatum, prsesenti tempore non in conspectu 
habeo. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 15 



212 HENRI DE SAUSSURE. 

antérieure de la tête. Ils se partagent en deux groupes, formant 
presque deux séries parallèles, et caractérisés par leurs pattes 
postérieures. — Dans le premier groupe, ces organes sont nor- 
maux ; les tibias sont assez grêles, égalant les '/s de la longueur 
des fémurs et le métatarse est grêle^ armé de dents peu fortes. 
Les tibias antérieurs offrent, outre leur tambour externe, sou- 
vent aussi à leur face interne un tambour punctiforme ou un 
point enfoncé. Ce groupe est répandu de l'Afrique tropicale, par 
Madagascar, aux régions indiennes et à leur archipel. — Dans 
le second groupe les pattes postérieures sont très robustes ; les 
tibias sont très courts, égalant seulement un peu plus que la 
moitié de la longueur des fémurs et les métatarses sont plus gros, 
plus larges de profil et armés de fortes dents. Ce groupe est 
éminemment africain. Il semble être répandu du Zambèze au 
Maroc et s'étend aussi au midi de la péninsule ibérique. 

Dans l'une et l'autre des deux séries, les formes de la tête 
vont se modifiant graduellement par l'aplatissement de plus en 
plus prononcé de la face. En outre^ la déformation de la tête est, 
dans chaque genre chez les mâles, d'un degré plus avancé que 
chez les femelles. De là résulte que dans le second genre de 
chaque série, la tête des femelles a la forme qu'elle affecte chez 
les mâles du premier genre, et dans le troisième genre la forme 
qu'elle affecte chez les mâles du deuxième genre. Ces singulières 
gradations peuvent être mises en évidence comme suit : 

Dans la première série : 

1. Genre Scapsipediis, Sss. Tête à face inclinée et aplatie, à 
vertex arrondi, non bordé ; — Ç la face peu aplatie et peu 
inclinée. — cf la face plus fortement aplatie et inclinée. 

2. Genre Loxoblemmus^ Sss. Ç Tête comme chez les mâles 
du genre Scapsipedus. — cf ^^ vertex comprimé, plus ou moins 
prolongé en forme de processus obtus ou triangulaire. 

3. Genre Stephohlemmus, Sss. Q Tête ? (probablement comme 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 213 

chez les mâles du genre Loxohlemmus). — cf Le vertex pro- 
longé en forme de lame ascendante. 

Dans la seconde série : 

1. Genre HomaloUemmus, Sss. Ç Le vertex arrondi, à 
ocelle supère ; le front bordé sous l'ocelle. — cf Le vertex 
bordé et séparé du front par une arête arquée ; l'ocelle, frontal. 

2. Genre Tliptoblemimts, n. Ç ? (la tète probablement comme 
chez les mâles du genre Homalohlemmtis). — cf Le vertex pro- 
longé en forme de processus triangulaire. 

3. Genre Flatyhlemmus, Sss. Ç La tête comme chez les 
mâles du genre TliptoUemmus. — cf ^^ vertex prolongé en 
forme de lame et terminé par un appendice membraneux. 



Synopsis generum. 



Feminœ. 



\. Vertex rotundatus; frons superius marginata : 

2. Ocello supero. Tibise anticae extus tympano instructai ; posticse utriuqiie 
spinis 4-5 ^ — i. Homaloblemmus, Sss. 
2,2. Ocello infero ? Tibiae anticae tjnipano nuUo ; posticse utrinque spinis 5. 
— 2. Tliptobiemmus, n. 
1,1- Vertex in processum trigonalera productus. Tibiae anticae extus tympano 
instructae ; posticae utrinque spinis 5. — 3. Platyblemmus, Sss. 

Mares. — Tibise illis feminarum conformes. 

i. Vertex rotundatus vel transverse carinatus ; ocello variabili. — /. Homa- 
loblemmus, Sss. 
1,1. Vertex in processum productus; ocello frontali. 

2. Processus trigonalis. ascendens. — 2. ThliptoUemmus, n. 
2,2. Processus deplanatus, latus, transversus vel productus, in vélum mera- 
branaceum excurrens. — 3. Platyblemmus, Sss. 



Il faut compter de chaque côté 3 éperons en sus des épines. 



214 HENRI DE SAUSSURE. 

1. Genus HOMALOBLEMMUS, Sauss. 

Hovialoblemmus, Saussure. Mélang. Orthopt. 5, p. 41o (9). 
JÂssohlemnms, Bolivar, Anales de la Soc. espan. d'hist. natur. t. X, 1881, 
p. 3o-l {çS). 

Je ne trouve entre les genres HomaloUemmus, Sauss. et 
lÂssoUeimnus, Boliv. que les différences suivantes, qui ne sont 
évidemment que des différences sexuelles. Cela s'explique par 
le fait que le premier de ces genres a été établi d'après des 
femelles, et le second d'après des mâles seulement : 

1° Les élytres sont squaraiformes chez les HomaloUemmus 
Q et le plus souvent bien développés chez les Lissoblemmus (j'. 

2° Chez les HomaloUemmus Q l'ocelle antérieur est placé à 
l'extrémité du vertex en dessus de l'arête de séparation du 
front ; tandis que chez les LissoUemmus çf il est placé au som- 
met de la plaque frontale, au-dessous de la dite arête. Or, 
comme chez les mâles la tête est toujours plus aplatie que chez 
les femelles^ il arrive que chez certaines espèces l'ocelle anté- 
rieur occupe dans les deux sexes une position différente, le front 
envahissant une partie du vertex chez les mâles. 

Du reste^ comme dans la série des espèces l'aplatissement 
du front est plus ou moins prononcé, il arrive que chez certaines 
espèces, l'ocelle inférieur est tantôt Ççf supère, tantôt Q 
supère, ç^ frontal; tantôt probablement aussi Çç^ frontal 
{H. mauretanicus). 

La diagnose du genre me parait devoir être formulée comme 
suit : 

Caput superne convexum; facie planata çf sensim declivis; 
fronte a vertice per canthum arcuatum divisa. Oceïlus anterior 
supra vel infra canthum verticis exsertus. Elytra Q squami- 
formia, (^f variahilia, squamiformia vel explicata. Tïbiœ posticœ 
rohîistœ, Ijrevissimœ, spinis utrinque 4-5. 

Les HomaloUemmus sont connus du Zambèze et du Maroc. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 215 

Ils se trouveront peut-être sur le parcours qui s'étend entre 
<ies deux régions. 

Synopsis specierum mediterranearum. 

1. Mares. — Faciès plus minus planata ac declivis. 

a. Vertex anterius rotundatus. Frons iiifra ocellum médium planata. Ocellus 
hoc propter supra canthum margiiialem pagi frontalis exsertus, itaque verti- 
calis (sicut in feminis). — 1. Oicesei, B. 
aa. Vertex anterius subacute raarginatus. Frons superius et ad verticera pla- 
nata. Ocellus médius propter hoc infra canthum marginalem pagi frontalis 
exsertus, itaque frontalis. 

h. Ocellus frontalis margine superiore frontis subcontiguus. Vertex et 
canthus fronto-verticalis arcuatus. 
c. Pagus frontalis transversus. Vertex fulvo-limbatus. — 2, Mazarre- 

doi, B. 
ce. Pagus frontalis a^que longus ac latus. Vertex haud limbatus. — 3. 
pî'aticola, B. 
bb. Ocellus frontaUs a margine superiore frontis remotus. 

c. Vertex et canthus fronto-verticalis arcuatus. Pagus frontalis brevis, 
marginibus lateralibus rectis, cum marginibus lateralibus subcarinatis 
scutelli facialis sinum valde obtusanguluni formantibus. Ocellus fron- 
talis in tertia parte superiore pagi frontalis jacens. 
d. Ocellus frontalis a vertice parum remotus. Pronotum antrorsum 
dilatatiusculura. Elytra squamiformia. dorsalia. — A. maroc- 
camis, n. 
dd. Ocellus frontalis in tertia parte supera pagi frontalis exsertus. 
Pronotum subparallelum. Elytra explicata. — 5, Vaucheri, n. 
ce. Vertex apice oblusangulus. Pagus frontalis quam longior parum 
latior, marginibus lateralibus subarcuatis, utrinque a scutello faciali 
per sulcum obliquum brevem separatus. Ocellus in ipso medio exser- 
tus Scutellum faciale utrinque haud marginatum, cum genis conti- 
nuum. — 6. mauretanicus, n. 

2. FemincB. — Vertex anterius rotundatus ; frons declivis, 
planata, infra ocellum a vertice per canthum obsoletum arcua- 
tum separata ; ocello medio hoc propter supra canthum exserto, 
itaque verticalis. Elytra squamiformia. 



216 HENRI DE SAUSSURE. 

a. Ovipositor femori postico brevior. — \. Olcesei, B. 
aa. Ovipositor femori postico longior. Elytra extus lutea. — 7. zambezi, Sss. 

1. H. Olcesei, Bol. 

Homaloblemmus Olcesei, Bolivar, Le Naturaliste, 1885, p. 117 ; id. Anal. d. 
\. Soc. espan. d'Hist. nat. t. XVI, 1887, p. 112 9 cf , fig. 14, 9 . 

Fuscus, nitidiusculus ; ocello medio Q^f supero; scutello 
faciali sulcato ; pronoto transverso, antice marginato, utrinque 
distincte arcuato ; pedibus rufis. — Q Elytra squamiformia. 
Ovipositor brevissimus, valvulis apicalibus obtusis. — (J Elytra 
explicata, pronoti longitudine, fusco-rufescentia, extus obscu- 
riora, venis oUiquis 3. 

Ç . Long. corp. 16 ; pron. 3,5 ; elytr. 1 ; fem. post. 9 ; ovipos. 
5 mm. 

(2f . Long. corp. 19; pron. 4; elytr. 3,8; fem. post. 10 mm. 

Marocco, Tanger. (Mihi ignota species.) 

C'est avec raison que M. Bolivar a classé cette espèce dans 
le genre Homaloblemmus. Elle y rentre, vu la brièveté des tibias 
postérieurs, comme l'a bien jugé l'auteur, et aussi par le fait que 
la face antérieure de la tête est aplatie dans les deux sexes. 

2. H. Mazarredoi, Bol. 

Lissoblemmus Mazarredoi, Boliv. Anales, etc. X, 1881, p. 352, cf. 

cf. Minor, niger. Capitis faciès polita, inferius longitudina- 
liter sulcata. Area frontalis superne a vertice per cantlium 
regulariter arcuatum, parum acutum, sejuncta; ocello frontali a 
cantho vix remoto. Vertex superne per vittam fulvam margina- 
tus. Pronotumparallelum, canthis angulisque lateralibus fulvis. 
Elytra illis H. Vaucheri similia, venis ohUquis 3-4. Tibise posti- 
che utrinque spinis 4-5. — Long. corp. 11; pronot. 3; elytr. 7; 
fem. post. 7 mm. 

Marocco. 

3. H. PRATICOLA, Bol. 
Lissoblemmus praticola, Boliv. Anales, etc. XVI, 1887, Ml, cf. 

çf. Niger. Caput superne haud fulvo-limbatum. Frons longior 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 217 

quam latior. Pronotum anterius dilatatum. Elytra illis R, Ma- 
sarredoi similia. Tibise posticse utrinque spinis 5. — Long. corp. 
14; pron. 3; elytr. 6,2; fem. post. 8, tib. post. 4,5 mm. 

Marocco. 

4. H. MAROCCANUS, 11. (fig. 4). — (^ . Statura minore. Niger, 
fusco-pilosus. Caput supra convexum, anterius oblique planatum; 
facie planissima, a cranio per canthum arcuatum separata, sub- 
tilissime coriaceo-rugulosa ; area frontali fere late pentagonali, 
margine supero tamen arcuato ; ocello in ejus summo^ quamquam 
a cantho verticis remoto, exserto. Vertex superne ad canthum 
linea transversa flava marginatus. Antennse nigraî. — Prono- 
tum transversum, anterius leviter ampliatum, Elj^tra squami- 
formia, cornea, rotundata, fere semiorbicularia, sese intus tan- 
gentia, mesonotum paulum superantia. Pedes rufescenti-pubes- 
centes, brèves. Femora postica crassissima; tibiae robustse, 
quam femora valde breviores, spinis validis utrinque 4 armatse ; 
calcare supero-interno quam intermedium paulo longiore. La- 
mina supraanalis longiuscula, parabolica. — Long. corp. 12; 
pronot. 2,5 ; elytr. 1,5; fem. post. 7,5; tib. post. 4 mm. 

Marocco septentrionalis . 

5. H. Vaucheri, n. 

(2f . Paulo major. Ater^ fusco-hirtus. Caput antice valde 
planatum ; fronte Isevigata, superne subtilissime coriaceo-rugu- 
lata, a vertice per canthum arcuatum separata ; ocello frontali 
a cantho remoto, in tertia parte supera arese frontalis exserto ; 
area infra ocellum punctis 2 minutis obsoletis notata. Vertex 
antice ad canthum per lineam fulvam marginatus. Pronotum 
parallelum. Elytra abdominis apieem liberantia, margine apicali 
et laterali auguste flavo-fulvo vel lutescente ; tympano venis 
ohUquis 4 distincte explicatis. Tibi?e posticse spinis utrinque 
4-5. — Var. Caput totum nigrum, vitta flava verticis nulla. — 
Long. 15 ; pronot. 3 ; elytr. 6; fem. post. 9 mm. 

Ilarocco. 



218 HENRI DE SAUSSURE. 

6. H. MAURETANICUS, 11. 

cf. H. Vaticheri vix major, ater. Caput antice valde plana- 
tum, nitidum ; facie inferius subtilissime coriacea, area frontali 
transverse strigata ; a vertice per canthum compressum, acutum 
separata; ad oceJlum fiilvescens ; hoc in média area frontali 
exserto. Vertex valde compressus, a supero margine antico 
valde obtusangulo, angulo rotundato; vitta flava nulla. Prono- 
tum anterius leviter dilatatum. Elytra abdominis apicem libe- 
rantia, margine apicali fulvo, laterali luteo ; tympano venis ohli- 
quis 3. Tibise posticse utrinque spiiiis 4-5. — Long. corp. 15 ; 
pronot. 3,5 ; elytr. 5,5 ; fem. post. 8^5 mm. 

Marocco, Tanger. 

Genus THLIPTOBLEMMUS \ n. 

Habitas feminaram generis Platyblemmi. Vertex (J trigonali- 
productus; facie valde planata ac declivi. Elytra squamiformia. 
Tibise anticae tympano nullo. Pedes postici crassi, tibiis brevis- 
simis. — Feminse ignotae (certissime vertice obtusiore). 

1. Th. Foreli, n. (fig. 5). — cf. Statura minore, fusco 
et flavido-varius. Caput utrinque flavidum. Antennse picea?. 
Verticis processus ascendens, rotundato-trigonalis, parabolicus. 
Faciès fuscescens, infère fusca. Scutellum faciale elongatum, 
subconcavum, remote striolatum ; ejus pars supera ovata, rotun- 
dato-marginata, ocello infra médium exserto; ejus pars inféra 
brevis, haud marginata, in medio concava. Cranium convexum, 
fuscum, occipite lineis 4 flavidis. Pronotum quadratum, sulca- 
tum, antice vix dilatatum, fusco-plagiatum. Elytra minima, 
rotundato-trigonalia, invicem remota, mesonotum haud supe- 
rantia. Pedes brèves, robusti, flavo-testacei, fusco-umbrati. 
Femora crassa ; postica oblique fusco-strigosa, subtus pallida . 

* Ue dÀc^ci écraser, et pÀé/Lijua, visage. — A la face écrasée. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 219 

Tibiae posticse brevissimse. spinis validis ; metatarso elongato, 
dentibus 5 : 5 armato. Abdomen flavidum, supra fuscum vel 
fusco-plagiatura. Lamina supraanalis parabolica . 

Var. Individua minora processu verticis breviore obtusiore, 
ocello antico ab ejus apice minus remoto. 

cf. Long. corp. 11 ; pronot. 2,5 ; elytr. 1,5 ; fem. post. 7,5 ; 
tib. post. 4,5 mm. 

Algeria orientalis ; Pagus oraniensis. 

Divers individus sans localité et un mâle récolté par notre 
ami, le D^' A. Forel, dans le nord de la province d'Oran. 

Ohs. Dans mes Mélanges Orthoptérologiques, 5°^^ fasc, je 
dois avoir pris cet Insecte pour la nymphe du Flatyhlemmus 
lusitaniens. En effet, j'avais supposé, à tort, que chez les 
nymphes des mâles, il existait de petits élytres dorsaux squami- 
formes (p. 431). C'est probablement cette confusion qui m'a fait 
dire (p. 433) que le Platyhlemmus liisltamcus se trouvait en 
Algérie. " , 

Genus PLATYBLEMMUS ^ Serv. 

Ce genre a une distribution géographique très limitée. Il ne 
s'étend que sur la partie méridionale de l'Kspagne et sur la 
Earbarie, soit du Maroc à la Tripolitaine, sans atteindre 
l'Egypte . Il ne paraît pas s'étendre fort loin au sud. 

Synopsis speciercim omnium generis. 

I 

Mares. 

a. Verticis processus corneus, brevis, transversus, quara vélum raembrana- 
ceum bre\ius. 

' M. GoaGoRZA.a publié dans les Annales de la Soc. espagn. d'Hist. nat., t. X, 
1881, iiae revision du genre Platyblemmus, que nous n'a\ons pu nous procurer. 
Il y décrit sous le nom de Platyhlemmus algériens une espèce à nous inconnue 
•et que nous ne trouvions citée ni dans le Prodromus de M. Brunner de W., ni 
dans la Monographie de M. Finot. 



220 HENRI DE SAUSSURE. 

b. Vélum mixinium, latissimum, ovatum: 
c. a basi dilalatum, late ovatum. 

d. ejus area basalis coriacea quadrata. — \ . umbraculatus.^ L. 
dd. ejus area basalis coriacea parallela, elongata. — 2. hatnensis^ 
Finot. 
ce. basi haud dilatatum, in forma mitrse; area basali coriacea nulla. 
d. apice subrolundalum. — 3. caliendrum, Fisch. 
dd. apice in medio acuminatum. — 4-. mitratus.^ n. 
bh. Vélum minus grande, elongato-trigonale. 

c. species grandis. Elylra magna parte albida. — 5. lusitanicus, Serv. 
ce. Minor. Elytra longiuscula, fréquenter albido-limbata. — 6. Finotiy. 
Br. — 7. luctuosiis, Finot. 
rt«o Vertic's processus corneus grandis ; 

b. transversus horizontalis; vélum illo sequilongum, trilobatura. — 8, 

barbarus, Sss. 
bb. quadratus. ascendens; vélum brevissimum, arcualo-truncatum. — 9. 
hybridus, n. 

II 
1. Mares. 

a. Area frontalis trapezina, transversa, marginibus lateralibus infère valde 
convergentibus, subrectis. Ocellus supra ejus médium exsertus. 
h. Area frontalis condite trapezina, angulis anterioribus distincte explicatis. 
Ocellus leviter supra médium jacens. 
c. Area frontalis margine supero vix arcuato. — 5. lusitanicus. — 7» 

luctiiosiis. — 6. Finoti. 
ce. Area frontalis margine supero arcuato. — 3. caliendrum. — i. 
unibraculatns. 
bb. Area frontalis superne utrinque rotundata, margine supero obsoleto ; 
marginibus lateralibus arcuatis vel flexuosis, angulis anterioribus rotun- 
datis. Ocellus in ejus parte superiore jacens. — 2. batnensis. 
aa. Area frontalis elongata, aeque longa ac lata ; marginibus lateralibus infère 
minus convergentibus ; 

b. aeque longa ac lata ; marginibus lateralibus rectis, convergentibus. 
c. angulis anticis valde rotundatis. Ocellus in ipso medio areae frontalis 

exsertus. — 8. barbarus. 
ce. angulis anticis distinctis. Ocellus intra médium areae Irontalis exser- 
tus. — 4. mitratus. 
bb. longior quam latior, margine antico obsoleto; marginibus lateralibus 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 221 

obtusangulis basi convergentibus, anterius subparallelis. Ocellus infra 
ejus médium, ad altitudinem angiilorum lateralium exsertus*. -r-O. hy- 
bridus. 

2. Femince nohis cognïtœ. 

a. Frontis pagus mitratus ; ejus pars supera parabolica, quam ejus pars basalis 
convergens longior ; ocellus sensim in pago medio posito. 
h. Frontis pagus longiuscule parabolicus; ocellus in ejus medio vel paulum 

infra illum positns. — 5. hmtanicus. 
bh. Frontis pagus brevior, obtusangulus ; ocellus in ejus medio positus. 
— 3. caliendnim. 
aa. Frontis pagus pentagonalis apice obtusus, arcuatus ; ejus pars supera quam 
infra brevior. Ocellus supra médium pagiim positus. — 8. barbarus. 

2. Pl. batnensis, Finot. — J'ai rencontré cette espèce en 
Tunisie, au sud de Kerouan, au mois, de juin, traversant en 
grand nombre un chemin, mais chacun pour soi et d'une manière 
isolée, cheminant tous dans la même direction et passant d'un 
champ de blé dans un autre, comme s'il s'agissait d'une sorte 
de migration. Toutefois il n'y avait que des mâles ; je n'ai ren- 
contré dans le nombre aucune femelle. 

4. Pl. mitratus, n. — Sauss., Mél. Orth. 5, fig. XVIII, 5 \ 
cf. Statura minore P. Finoti. Totus fulvus ; antennis brunescen- 
tibus ; abdomine fusco. Caput pronoto vix latius occipite pallide 
4-lineato. Verticis processus corneus trans versus ; vélo longo, 
mitriformi, anterius subdilatato, apice obtusangulo, angulo 
leviter acuminato-producto. Faciès rugulosa, haud strigata. 
Frontis pagus trapezinus quam latior vix brevior, marginibus 
lateralibus rectis, infère modice convergentibus ; ocello infra 



^ Ceci n'est en réalité qu'une apparence, qui tient à ce que le processus fron- 
tal corné se continue sans limites avec le voile membraneux et l'envahit en 
grande partie. Si cela n'était, l'ocelle occuperait réellement la partie supérieure 
de l'écusson frontal, car celui-ci se terminerait à la hauteur des angles de ses 
boi'ds latéraux. 

^ Notée tig. 3 par erreur sur la planche citée, cette espèce ayant été je ne sais 
comment confondue avec le P. barbarus. — Cp. la note de la p. 222. 



222 HENRI DE SAUSSURE. 

ejus médium posito. Pronotum anterius vix dilatatum. Elytra 
brevia, ■ fusco-testacea, margine apicali et laterali, albido. — 
Long, corp. sine vélo 17; pronot. 3,5; elytr. 4; fem. post. 
9 mm. 

Marocco, Tanger. 

Espèce caractérisée par la position de l'ocelle antérieur. Le 
voile ressemble à celui du P. caliendrum, mais les élytres sont 
plus courts, comme chez le lusitanicus. — Il est possible que 
notre individu unique soit de couleur exceptionnellement pâle. 

5. Pl. lusitanicus, Serv. — Cette espèce ne paraît pas 
dépasser les limites de la péninsule ibérique et du Maroc. Je 
l'avais indiquée comme se trouvant aussi en Algérie (Mél. ortb. 
Ô'^ fasc. p. 433) probablement par suite d'une étiquette erronée. 

7. Pl. luctuosus, Finot. — Cette espèce est de taille un 
peu plus petite que le F. Finoti. Elle se distingue de ce dernier 
par l'appendice çj' du vertex qui, au lieu d'être en forme de 
mitre, est simplement triangulaire et plus petit. Les deux espè- 
ces sont en tout cas bien voisines l'une de l'autre. Le P. luctuo- 
sus est sujet à prendre comme le P. Finoti un peu de blanc au 
bord apical des élytres. 

8. Pl. baebarus, Sauss. (fig. 6). Mél. Orth. 5, p. 435, 4, 
Qcf ; fig. XVm, 6a, 6v (nec 5) ' . 

Q. P. caliendro foniiis simillima, at paulo major, nigro- 
nitida, polita, subtiliter sericans. Caput totum rufum, ore nigro ; 
verticis processu obtusiore, margine antico nigro-limbato ; 
scutello frontali subtilissime striolato, pentagonali, fere latius 
quam longius, margine antico rotundato-obtusangulato ; ocello 
supra ejus médium posito. Antennse nigrse, rufo-pubescentes. 

' Ces figures porteul [)ar erreur les nos ;{^ ;{«,, ;}« (voir l'explicalioii de la 
planche). La fig. 3 Ç-i)o représente une variété à voile atrophié. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 223 

Elytra squamiformia, lateralia^ supra albida, macula nigra, 
campo laterali nigro. Tibiarum spinse et tarsi rufescentes. Ovi- 
positor elongatus, quam in P. caliendro longior, fere corporis 
longitudine. 

cf. Statura média P^. caliendri; niger, fusco-setosus ; capite 
rufo, ore nigro; antennis rufis, articulis 1,2 nigris; elytris 
margine apicali albido. 

Caput quam pronotum paulo latius. Processus corneus verti- 
cis grandis, quam longius vix duplo latius, utrinque rotundatus 
margineque antico transverse arcuato, supra et in marginibus 
valde fusco-setosus. Vélum brève, transversum, pilosum, utrinque 
rotundato-lobatum, ejus lobis ab illis processus per incisuram 
separatis; ejus margo anterior fere transversus, in medio in 
lobum minutum trigonalero productus. Faciès infera capitis plana, 
Isevigata, nec rugulosa, nec strigata, angulis inferioribus ad cly- 
peum subtuberculatis ; pago frontali seque longo ac lato. Pro- 
notum quadratum. Elytra brevia, primum abdominis segmen- 
tum tegentia, nigra, tota reticulosa; margine apicali ac laterali 
auguste nec non supra basi utrinque macula, albidis. Tympa- 
num venis ohliquis 3; area pone illas (medio-diagonalis) minuta, 
reticulosa, haud strigata. Femora postica crassa^ glabra, Isevi- 
gata, subtilissime punctulata. Spinse tibiarum et tarsi rufescen- 
tes. Lamina supraanalis parabolica, rotundata. 

Var. — a. Elytrorum campus lateralis haud albido-limbatus. 
— h. Verticis vélum quam processus angustius, dente apicali 
angusta. — c. Yelum minimum , trigonale. 

Ç. Long. corp. 18; pronot. 4; elytr. 1,3; fem. post. 11; 
ovipos. 15 mm. 

(2f. Long. corp. cum vélo 19, var. 15; pron. 4, var. 3; elytr. 
3,5, var. 3; fem. post. 9 mm., var. 8. 

Marocco septentrionalis. 

Espèce distincte par son corps lisse et soyeux et par sa 
livrée ; Q par la longueur de son oviscapte ; (^f par la forme 



224 HENRI DE SAUSSURE. 

tout exceptionnelle du processus et du voile du vertex, qui 
sont échancrés et bilobés de chaque côté à la manière d'un 
violon, le voile se terminant en outre au milieu par un pro- 
longement étroit en forme de languette. 

9. Pl. hybridus, n. (fig. 7). — (^ - P- Finoti et luctuoso, 
F., minor. Niger, nigro-pilosus, fulvo-hirtus. Caput pronoti 
latitudine. Antenuse nigrse (apice?). Verticis processus cor- 
neus, ascendens, elongatus, cum piano faciei continuus, lon- 
giusculus, nec dilatatus, nec sensim attenuatus, subquadratus, 
quam longus tamen fere duplo latior, supra subargenteo-velu- 
tinus. Ejus vélum brevissimum, transversum, quam processus 
paulo brevius, late truncatum, angulis rotundatis, transverse 
trapezinum. Faciès inferius polita, nitida; area frontali qua- 
drata, marginibus acutis, parallelis^ tantum inferius leviter con- 
vergentibus ; disco subtiliter transverse strigato. Occiput lineis 
4-6 pallidis. Pronotum quadratum. Elytra abdominis apicem 
liberantia, sicut in speciebus laudatis, nigra, margine apicali 
albido, nec non limbo membranaceo baseos marginis costalis, 
luteo. Venœ oUiquœ 3-4; area medio-discoïdalis oblique-, fere 
transverse-pliculata. Femora postica breviter pubescentia. 
Spinse tibiarum et tarsi nigri vel leviter rufescentes, rufescenti- 
pilosi. — Long. corp. cum vélo 15; pronot. 3; elytr. 6; fem. 
post. 8,5 mm. 

Marocco septentrionalis.- 

Cette espèce se reconnaît facilement à son processus corné 
très long et très ascendant et à son voile très courte de 
moitié moins long que le processus vu en dessus, et largement 
tronqué. Ces caractères indiquent comme un passage au genre 
Thliptohlemmiis, le prolongement du vertex ayant une tendance 
à devenir entièrement corné et à perdre son voile. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. • 225 

Famille des Locustides. 

Tribu des PHA]\EROPTERIEI\S 

1. Description de deux genres notweaux dont l'un delà 

faune européenne. 

Genus JAQUETIA, Sauss. 

Jaquelia, H. de Saussure. Bullet. de la Soc. des sciences de Bucarest, VI, n" 6, 
1898. 

Corpus crassiusculum. Antennse graciles. (Verticis rostrum 
^rticulo primo antennarum sequilatum, vel angustum.) — Pro- 
notum breviusculum, supra planum, sulco medio pone médium 
^xarato ; canthis acutis, ante médium evanescentibus, antice 
obsoletis ; margine postico transverso, çf venam stridulantem 
elytrorum obtegente ; ejus lobi latérales margine infero haud 
sinuato. — Elytra squamiformia, Q lateralia, vix prominula ; 
(j^ rotundata, brevissima, sese intus tegentia. Meso- et meta- 
sternum transversa, in medio leviter emarginata. — Pedes 
hreves. Antici crassiusculi ; tibiis in omnibus marginibus valde 
spinulosis. Femora postiea subgracilia; tibise illis sequilongse, 
supra confertim spinosse. — Lamina supraanalis rotundata. 

Ç. Ovipositor basi leviter incurvus, de reliquo subrectus, 
compressus, marginibus integris; valvse inferiores extus cari- 
natse, apicem versus ampliatse, apice rotundatse ; valvse supe- 
riores latiusculse, apice et basi leviter attenuatse, apice rotun- 
dato. 

ç^. Cerci apice leviter incurvo. Lamina infragenitalis lon- 
giuscula, subparallela. 

Ce genre se reconnaîtra surtout à l'oviscapte qui est presque 
droit, arrondi et inerme au bout. La première espèce, qui lui sert 
de type, se rapproche du genre Pœcilemon Fisch. par ses formes 



226 HENRI DE SAUSSURE. 

trappues et ses pattes courtes ; les fémurs antérieurs sont même 
plus courts et plus robustes que chez les PœcUemon. Le prono- 
tum est plus court en arrière, en sorte que son sillon médian 
est placé en arrière du milieu, comme chez les Isophya et les 
Leptopliyes, lesquelles ont des pattes beaucoup plus longues et 
plus grêles. L'oviscapte droit, arrondi et non dentelé au bout, 
distingue les Jaquetia des PœcUemon et des Odontora (ceux-ci 
ayant l'oviscapte garni de fortes dents), et des Leptopliyes, qui 
ont l'oviscapte aigu et finement dentelé. 

Ce genre a été découvert en Roumanie par Isl. Maurice 
Jaquet, auquel nous le dédions. 

J'ai cru devoir y faire rentrer une seconde espèce provenant 
du Turkestan, mais qui offre des caractères un peu aberrants . 
Les deux espèces peuvent se distinguer comme suit : 

a. Verticis rostruni et frontis fastigiiim primo articulo antennarum aequilata. 

Pedes brèves, — 1. hospodar, n. 
aa. Verticis rostrum angustissimum, fastigio frontis cuneiforrai. Pedes longiores. 
— 2. tartara, n. 

1. J. HOSPODAK, Sauss. (fig. 10, 10a, 106), 1.1. Q^f. 

Crassa, viridis; corpore supra tota longitudine vittis duabus 
ochraceis ornato. Verticis rostrum latiusculum, basi leviter 
compressum et angustatum, apice rotundatum vel utrinque 
submamillatum, articulo primo antennarum sequilatum, cum 
fastigio frontis arcuato-continuum, superne subfoveolatum. 
Frontis fastigium latum, trapezinum. Pronoti canthi subsinuati, 
subevanidi ; lobi latérales angulo antico rectangulo, margine 
infero brevi, recto, postico haud sinuato. Tibise anticse a latere 
latiusculse, ad basin vix dilatatse, foramine utrinque elliptico. 
Cerci teretes apice incurve, acuminato. 

Ç. Elytra vix prominula^ invicem remota, in vittis flavis 
perspicua. Ovipositor rectus, tantum basi arcuatus, apicem 
versus leviter ampliatus, apice rotundatus, marginibus integer- 
rimis. Lamina infragenitalis truncata. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 227 

çf. Elytra squamiformia , latiora quam longiora, rotundaia, 
coriacea, intus sese tangentia, metanoti marginem haud attin- 
gentia, supra parum sed elevato-reticulosa, viridia, extus flavi- 
cantia. Lamina infragenitalis subparallela, apice truncata, 
obtusaiigulatim incisa. 

Ç Long. corp. 14; pronot. 4; fem. post. 14,5; ovipos. 
7,5 mm. 

çf Long. corp. 15 ; pronot. 3,5; fem. post. 13 mm. 

In JRoumania per Doct. M. Jaquet lecta. — Typus generis. 

Les caractères de la tête de cette espèce rappellent le genre 
Pœcilemon, surtout ceux du P. Fieheri, Ulr. 

2. J. TARTARA, n. 

Quam J. hospodar minor. Viridis (decolor). Verticis rostrum 
auguste cunéiforme, quam primus articulus antennarum dimidio 
angustius, subsulcatum, apice subacutum, cum fastigio frontis 
subcontinuum. Fastigium frontis inter antennas auguste trigo- 
nalis. Pronoti canthi distincti; lobi latérales parum alti, mar- 
gine infero longiuscule recto, subhorizontali, postice arcuato, 
cum margine postico continuo, angulo antico recto. Pedes illis 
speciei prsecedentis similes, at longiores. 

Q. Elytra breviter squamiformia, lata, rotundato-trigonalia, 
parum prominula, invicem remota. Ovipositor longiusculus, 
apicem versus subdilatatus, apice rotundato, integro (vel apice 
leviter acuto?). Lamina infragenitalis minuta^ trans versa, trun- 
cata. 

Q. Elytra squamiformia, dorsalia, sese intus tegentia, quam 
longa duplo latiora, margine postico trans verse arcuato ; haud 
venosa Lamina infragenitalis parallela, subtus carinata, apice 
truncata (subincisa). Cerci laminam supraanalem haud supe- 
rantes, crassiusculi, compresso-depressi, apice intus foveolato, 
sublamellari^ arcuato, obtuso. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 16 



228 HENRI DE SAUSSURE. 

Q Long. corp. 12 ; proii. 3,5; elytr. 0,5; feiti. ant. 5; fem. 
post. 13 ; ovipos. 6 mm, 

(2f Long. corp. 9; pron. 3; elytr. 1; fem. ant. 5,5; fem. 
post. 12,5 mm. 

Turkestania. 

Ici les lobes latéraux du pronotum ont leur bord postérieur 
moins long et plus arqué que chez la /. hospodar, par suite de 
la longueur du bord droit inférieur. Les caractères de la tète se 
rapprochent de ceux que présentent les Isophya et les Odontura. 

Obs. Nos individus paraissant avoir été immergés dans l'al- 
cool, sont un peu ratatinés. Il faut peut-être attribuer à cette 
cause le fait que le rostre du vertex n'est pas en contact avec la 
dent frontale (?). 

Genus EUPARTHENUS \ n. 

Corpus gracile. Caputparvum, occipite producto, rétro atte- 
nuato. Oculi globosi, prominuli. Verticis rostrum leviter déclive, 
basi latiusculum, apicem versus attenuatum, apice horizonta- 
liter reflexum, truncatum, fastigium frontis leviter superans ; 
supra angustissime prominulum, sulcatum^ utrinque depresso- 
dilatatum, ac late sulcatum ; ocellis in basi sulcorum exsertis. 
Scutellum faciale valde transversum, superne in medio rotun- 
dato-productum, leviter ad anticum deflexum, cum vertice con- 
tiguum. Palpi modice longi. 

Pronotum maxime compressum, superne angustissimum, pla- 
num, postice modice infundibulariter dilatatum^ margine postico 
arcuato, disci sulco transverso unico distincto ; canthis rotun- 
dato-acutis. Lobi latérales perpendiculariter deflexi, plani, lon- 
giores quam altiores, rotundato-trigonales. Prosternum longius- 
culum. Mesosternum acute incisum, lobis parum longis, acutis. 

' Eo naQdévos, jolie deiuoiselle (iKim féaiiniii). 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 229 

Metasternum obtusangulatim incisum, lobis vix productis, 
obtusangulis. 

Elytra maxima^ longissima, latissima, subcoriacea, ultra 
médium latissima, apice truncata. Vena média in medio oriens, 
ramis arcuatis. Vena ulnaris recta, apice ad marginem sutura- 
lem deflexa. Aise elytris longiores, angustse, leviter colorataî, 
apice carapo trigonali plicato distincte instructae. Pedes graciles. 
Coxse anticse inermes. Femora 1^2 subtus plana, subsulcata, 
raargine antico spinuloso. Femora posteriora elongata, gracil- 
lima^ margine externo spinuloso. Tibise anticse gracillimse, supra 
inermes ac subtiliter sulcatae ; basi valde dilatatse, foraminibus 
oblongis, apertis. Abdomen (J gracile, compressum. Cerci 
brèves, teretes, vix arcuati, apice subincrassato-truncato. Lamina 
infragenitalis longiuscula, styligera. 

Feminse ignotse. 

Ce genre appartient au groupe des Ârantia, mais avec des 
formes qui s'éloignent beaucoup de celles de tous les genres 
connus. 

1. E. GRATIOSA, n. (fig. 9). 

(2f . Viridis, vel ochracea. Caput punctulatum ; scutello 
faciali crassiuscule dense punctato. Ocellus frontalis grandis. 
Occiput obsolète fusco-bifasciatus. Pronotum totum valde punc- 
tatum ac rugulosum. Elytra ochracea (viridia), a basi ad apicem 
dilatata, margine antico recto, apice leviter arcuato ; postico 
recto. Apex fere rectangulatim truncatus, angulo antico liebe- 
tato, angulo postico late rotundato. Campus tympanalis in 
utroque elytro coriaceus ; sinistro venis stridulantibus 2 diver- 
gentibus ; dextro insequali. Aise hyalino-flavicantes, apice ante 
apicem vitta irregulari transversa nigra, nec non margine 
antico are?e trigonalis nigro; apice campi antici fulvo-coriaceo. 
— Long. corp. 32; pronot. 9,5; elytr. 44; latit. 18; aise 46; 
fem. post. 20 mm. 

Bornéo. 



230 HENRI DE SAUSSURE. 

> 

2. Monstruosité (fig. 11). 

Un Phanéroptéride de l'Amérique centrale, la Paragenes 
mexicana, Sss.' m'a offert une de ces monstruosités singulières 
qui semblent pouvoir se produire par fissiparaté. 

Le fémur postérieur gauche porte en son milieu un renfle- 
ment qui forme comme une bifurcation du fémur et sert 
de support à une patte rudimentaire dans laquelle on reconnaît 
distinctement : un tibia court et un tarse composé de petits 
articles très courts (fig. lla)^ le dernier muni de deux griffes 
rudimentaires inégales. 

Cette monstruosité semble être du même ordre que celle du 
polydactylisme des Vertébrés^ laquelle résulte d'un dédoublement 
par division de certains doigts, ou même de tous les doigts, au 
point de produire des mains doubles et symétriques ^ 

Fig. 11, l'insecte de grandeur naturelle. — Fig. lia, la 
monstruosité grossie. — /, le fémur normal. — t^ le tibia de la 
patte appendiculaire . 

Tribu des EPHIPPIGÊRIEl^S 

Espèces nouvelles du genre Ephippigera. 

Nous donnons ici la description de quelques espèces nou- 
velles ou peu connues de ce genre, qui ont été pour la plupart 
collectées au Maroc par notre ami M. H. Vaucher. 

Le genre Ephippigera renferme des espèces très nombreuses, 
en général assez bien caractérisées, au moins en ce qui 



' Biologia centrali-americaiia, Orthopt. p. 338 = Anepsia mexicana. Brunn.; 
Monogr. der Phaiieropteriden, p. 272. 

- Voir à ce sujet entre autres : Gegenbauer, Ueber Polydactylie (Morptiolo- 
gisch. Jahrbuch, XIV, 1888, p. 394). — Groiiberg, Beilrdge zur Kenntniss 
der polydactylen Himerrassen, Anat, Anz. 18'.)4. — V. Delage, l'Hérédité. 189.^, 
p. 247. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 231 

concerne les mâles, car dans ce sexe les pièces anales 
revêtent les formes les plus variées. Quant aux autres carac- 
tères, tels que la structure des élytres et la longueur de l'ovis- 
capte, ils présentent des variations qui les rendent beaucoup 
moins surs, et d'une appréciation souvent difficile. Les épines 
des tibias antérieurs aussi sont sujettes à manquer cbez certains 
individus, en sorte que ce caractère, pas plus que les précédents, 
ne doit être pris dans un sens trop absolu. 

Synopsis specierum. 

1. Processus supraanalis cf cum segmento anali ad unum contiriuus, defle- 
xus, ab illo per sulcum nuUuni sejunctus. Ovipositor Ç variabilis ^ . 

Metazona canthis lateralibus acutis Uromenus. Bol. 

2. Processus supraanalis parum longus, linguitbrrais. apice rotundatus ; 
cerci truncati apice insequaliter dichotomi. Ovipositor mediocris, subar- 
cuatus. — 1. Vaucheriana. n. 
2,2. Processus supraanalis cT' elongatus vel grandis : 
3. elongatus, retro-attenuatus ; 

•4. sat longus, truncatus, quam lamina infragenitalis brevior ; cerci 
brèves, conici, apice incurvo. Ovipositor longissiraus, rectissi- 
mus. — 2. mauretanica, n. 
4,4. longissimus, laminae infragenitali sequilongus; cerci rudi- 
mentales, nigri. Ovipositor subarcuatus, longissiraus. — 3. 
agarena, Bol. 
3,3. latus, retro-dilalatus, late truncatus ; cerci apice truncati, dicho- 
tomi. — 4. maroccana, n. 
1,1. Processus supraanalis cf a segmento anali per sulcum sejunctus. 

2. Pronoti metazona canthis explicatis, lobis lateralibus rectangulatini 

inserlis Stenopleurus, Bol . 

3. Processus supraanalis piriformis, retro-acutus ; cerci teretes, apice 
acuti, curvati. Ovipositor longus. 

4. Lobi latérales pronoti margine interiore sinuato. Cerci (^ apice 

acuti. Ovipositor modice gracilis. arcualus. — innocenti, Finot. 

4,4. Lobi latérales pronoti margine infero lobalo. Cerci cT apice 



» In speciebus hic descriptis : elongatus, parum arcuatus. 



232 HENKI DE SAUSSURE. 

longiuscule spiniformes, corniforraes. Ovipositor longus, gra- 
cilis, parum arcuatus. — 5. lobata. n. 
2,2. Lobi latérales pronoti rotundatim inseiHi ; metazona itaque caiithis 

nullis (vel obsoletissimis) Ephippigera, Bol. 

3. Grandis ; elytra areolis omnibu? nigris> Lamina supraanalis minuta^ 
trigonalis. Ovipositor mediocris. — 6. txniala, n. 
3,3. Statura mediocri ; elytra tola nigra. campo discoidali vitta incora- 
pleta flavida. Ovipositor elongatus. — 7. ornata, Schm. 

1. E. Vaucheriana, n. (fig. 12, 12a). 

Grandis, prasina vel fulvescens. Antenn^e concolores. Verticis 
tuberculus rotimdatus, superne sulcatus, vel cum vertice oblongo- 
foveolatus. Pronotum elongato-quadratum, ^^el anterius leviter 
dilatatum, ubique crassissime nitido-calloso-rugatum ; sulco 
anteriore arcuato a margine antico quam a sulco posteriore paulo 
propiore. Metazona liaud fortiter ascendens, margine postico 
vix vel obtusissime inciso; cantliis lateralibus acutis, prominu- 
lis. Lobarum lateralium margo inferior subrectus. Elytra brevia, 
disco basali nigro ; campo discoidali luteo, densissime reticulato, 
vel punctato-reticulato ; area marginali expansa brevi, areolis 
nigris quadratis obsita. Femora antica quam intermedia lôn- 
giora; postica margine interno spinis 6-10 armato, externo 
mutico vel spinulis 2-3 perspicuis. Tibise anticse supra extus 
1-2 spinosse (vel muticse) . 

Q. Segmentum anale valde sulcatum vel impressum; pro- 
cessu trigonali, basi a segmento per sulcum sejuncto, fréquenter 
deflexo. Ovipositor mediocris, leviter arcuatus, quam fémur 
posticum brevior. Lamina infragenitalis planula, haud incisa. 

cf. Processus segmenti analis (fig. 12a) vix longius quam 
latius, linguiformis, sulcatus, apice rotundatus, supra sulco in 
disco segmenti analis producto. Cerci longiusculi, laminam 
supraanalem superantes, teretes, subarcuati, apice dichotomi, 
intus in cornu gracile longiore, apice leviter arcuato, nigro^ 
excurrentes, extus in dentem divergentem terminati. Lamina 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 233 

infragenitalis triangulariter vel rotundato-incisa, stylis apice 
subattenuatis. 

Ç Long. corp. 42; pronot. 11; latit. 9,5; fem. post. 29; 
ovipos. 25 mm. 

(^f Long. corp. 42; pronot. 11 ; latit. 10; fem. post. 26 mm. 

Marocco. — Espèce de grande taille. 

2. E. MAUEETANICA, n. (fig. 13). 

Statura minore E. innocenti, F. — Gracilis, ferruginea (viri- 
dis?) Antennse unicolores. Tuberculus verticis rotundatus, postice 
sulcatus. Pronotum totum rugulosum ; metazona quam prozona 
haud crassias rugata. Sulcus anterior a sulco posterioi-e quam 
a margine antico fere duplo remotior. Metazona ascendens, 
margine postico subintegro. Lobi latérales rectangalatimdeflexi, 
cantliis distincte explicatis, haud tamen calloso-proininulis. Lobi 
latérales margine infero leviter sinuato. Femora antica quam 
intermedia longiora; ambo subtus inermia. Femora postica subtus 
utrinque spinis nigris armata. Tibise anticse et intermedise 
superne extus spina 1 (nonnunquam deliciente). Elytra margine 
postico truncato-rotundato ; disco basali aterrimo ; campo dis- 
coidali dense reticulato ; area marginal i expansa areolis magnis 
nigris obsita. 

Ç . Segmentum anale planulum, in medio elongato-trigonali 
productum. Ovipositor longissimus, rectissiraus, subtus basi haud 
tumidus . Lamina infragenitalis transversa . 

(2f. Segmentum anale (fig. 13) deflexum, ejus processus cum 
illo complète continuus, elongatus, arcuato-deflexus, apicem 
versus angustatus, apice rotundato-truncatus, in medio haud 
longe sulcatus. Cerci brèves, conici, apice in unguiculum nigrum 
ad superum incurvum excurrentes. Lamina infragenitalis lateri- 
bus oblique subrectis, apice sinuato, stylis teretibus obtusis 
instructa. 

Q Long. corp. 30; pronot. 8; lat. 6,5; fem. post. 21; 
ovipos. 30 mm. 



234 HENRI DE SAUSSURE. 

Cf Long. corp. 30; pronot. 8; lat. 6,5 ; fem. post. 19 mm. 
Marocco. Specimina plurima. 

3. E. AGARENA, BoL; Brunn. (fig. 14). 

Cette espèce est imparfaitement connue. Elle varie assez pour 
qu'on puisse faire erreur dans sa détermination ; c'est ce que 
j'ai reconnu grâce au grand nombre d'individus que j'ai eu sous 
les yeux. 

Majuscula, viridis vel fulvescens. Antennse nigro-annulatse. 
Verticis tuberculus rotundatus vel pyramidalis, cuneiformiter-, 
vel fere lineari-sulcatus. Pronotum totum crasse calloso-rugo- 
sura, nitidum. Sulcus posticus transversus, latus etsi in fundo 
rugulatus, marginibus haud prominulis. Sulcus anterior arcua- 
tus, a margine antico quam a sulco postico paulo minus remotus. 
Metazona ascendens, margine postico transverso, in medio in- 
ciso (rare tantum subsinuato) haud tumido ; canthis lateralibus 
rotundato-prominulis. Lobi latérales margine infero leviter 
sinuato. Elytra obtusa, rotundata, disco basali nigerrimo ; campo 
discoidali flavido, densissime reticuiato ; area marginali varia- 
bili, nunc brevissima, vix explicata, nunc expansa, areolis 
magnis nigris per venas crassas flavidas divisis notata. Femora 
antica quam intermedia longiora. Femora postica utrinque spi- 
nosa, spinis nigris ; (vel margine externo interdum mutico). 
Tibise anticse intermediis sequilongse, superne extus spina unica 
(rare nulla, nonnunquam spinis 2-3) armatse. 

Q . Segmentum anale in medio valde impressum vel biloba- 
tum ; ejus processus angustus, elongatus apice anguste rotun- 
datus, ad basin subconstrictus, cercos valde superans; fre- 
quentius apice ad superum vergens. Cerci conici. Ovipositor 
pronoto fere quadruple longior, leviter arcuatus, nonnunquam 
subrectus, basi subtus in medio crasse depresso-tumidus. 

cf. Segmentum anale (tig. 14) transversum, utrinque sinua- 
tum; ejus processus angustus^ longissimus, cum illo continuus, 



ANALECTA ENTOMOLOGIOA. 235 

basi retro-coarctatus, sulcatus vel foveolatus, dehinc parallelus, 
apice rotundatus, laminam infragenitalem sequans vel superans. 
Cerci brèves, obtecti, segre distinguendi, nigri, tuberculiformes, 
vel apice ad superum valde uncinati, iiitus dente nullo. Lamina 
infragenitalis utrinque rotundata^ incisa ; stylis teretibus. 

Q Long. corp. 39-28 ; pronot. 11-8,5; lat. 9-6,5; fem. post. 
29-22; ovipos. 35-28 mm. 

çf Long. 35-29 ; pronot. 9,5-8; lat. 7-6,5 ; fem. post. 23- 
21 mm. 

Espèce Q fortement caractérisée par la forme de la plaque 
suranale et par les cerci ; (^ par les deux renflements aplatis 
de la base de l'oviscapte. Ceux-ci sont toutefois chez certains 
individus presque oblitérés. La plaque suranale Q est allongée 
en forme de languette cunéiforme étroite, arrondie au bout; elle 
se continue sans séparation avec le milieu déprimé du segment 
anal. — Nombreux individus du Maroc. 

4. E. MAROCCANA, n. (fig. 15, 15a). 

Viridis. Antennse concolores. Tuberculus frontalis pyra- 
midalis, acutus, superne lanceolato-sulcatus Pronotuai latum, 
ubique crasse, in metazona crassissime calloso-rugatum, niti- 
dum; sulcus anticus profundus, arcuatus, in média prozona 
exaratus. Metazona prozonse aequilonga, valde ascendens, pla- 
niuscula, obsolète depresso-carinata^ margine postico obtusis- 
sime inciso. Canthi latérales crassi, politi, hebetati. Lobi laté- 
rales margine infero crassO;, calloso, marginato, sinuato. Elytra 
disco basali nigro; carapo discoidali luteo, punctato vel punc- 
tato-reticulato, vena discoidali crassissima, polita ; area margi- 
nali grosse quadrato-areolata^ areolis nigris, venis viridibus vel 
luteis. Femora antica quam intermedia paulo longiora. Femora 
postica gracillima ; margine interno spinulis 7-8, externo 2 prope 
apicem, armata. Tibiae anticse supra margine exteriore spinula 
1 vel nulla instructse. 



236 HENRI UE SAUSSURE. 

(2f. Segmentum anale (fig. 15a) latum, margine postico trans- 
verso, in medio cum ejus processu continuo. Ejus processus 
elongatus, basi angustatuS; profunde canaliculatus ; postice dila- 
tatus ac foveolatus, utrinque angalatus, margine posteriore 
transverso, lamellari, vel in medio subinciso, vel angiilis oblique 
truncatis. Cerci laminse supraanali breviores, crassiusculi, tere- 
tes, apice angulo externo trigonali, acuto, interne rotundato vel 
fere lobato. Lamina infragenitalis laminae supraanali paulo 
brevior, marginibus lateralibus valdejarcuatis, apice trigonali- 
incisa, trigonali-bilobata ; stylis attenuatis, acutis. — Long, 
corp. 30; pron. 8,5 ; fem. post. 19 mm. 

Var. Processus segmenti analis rf variabilis ; semper latus, 
quadratus, cercos superans. rétro paulum dilatatus, supra basi 
sulcatus, apice foveolatus ; — a. angulis posticis dilatatis, tri- 
gonalibus vel truncatis, oblique reflexis, margine postico trans- 
verso vel subarcuato. — b. angulis liaud reflexis, rotundatis. 
— c. margine postico subsinuato. — cl. margine postico utrinque 
oblique truncato. 

Marocco, Tanger. 

Espèce à pronotum court ; du reste bien caractérisée par la 
forme du processus de la plaque suranale (j^, qui est long, 
grand, élargi en arrière, en forme d'écusson héraldique forte- 
ment cannelé à sa base. 

5. E. LOBATA, n. (fig. 16, 16^). 

Viridis, in desiccatis albescens. Staturse jE. innocenti Finot, 
et illi simillima. Caput angustum, albo-notatum ; cranio valde 
arcuato ; occipite nigro ; verticis tuberculo-elongato, valde com- 
presse. Antennse liaud annulatse. Pronotum breviusculum, totum 
grosse calloso-rugosum. Sulcus typicus profundissimus, trans- 
versus ; sulcus anterior profundus, arcuatus. Metazona prozonse 
îequilonga, ascendens, margine postico parumtumido, toto inciso; 
canthis lateralibus percurrentibus, crassis, rugulosis^ calloso- 



ANALECTA ENT0iM0L0C4ICA. 237 

rotundatis, supra liaud cariiiatis. Lobi latérales margine infero 
albo ; antice recto ; postice lohum rotunclatum ad inferum pro- 
ductum formantes ; margine postico arcuato, ad humeros nigro- 
notato. Elytra prominula, rotundata, valde reticulata ; vena 
discoidali crassa ; campo marginal! expanso quadrato-areolato, 
areolis nigris. Femora antica intermediis sequilonga. Tibise 
anticse et intermedise supra muticse ; posticse subtus extus muti- 
ez, intus spinis 4-5 apice nigris armatse. 

Q . Lamina supraanalis trigonalis. Ovipositor longus, arcua- 
tus. Lamina infragenitalis transversa, in medio incisa. 

(j' . Segmentum anale (fig. 16a) transversum, margine pli- 
cato ; ejus processus (lamina supraanalis) basi infra illum repuisa, 
elongato -trigonalis, valde sulcata, apice acuta. Cerci laminam 
supraanalem superantes, teretès, ad externum curvati, in medio 
margine dente nigro armati, apice spiniformiter producti, spina 
apice nigra. Lamina infragenitalis sinuata^ stylis teretibus, 
obtusis. 

Var. cf. Quando lamina supraanalis extensa est^ segmen- 
tum anale apparet angulatim incisum, lamina supraanalis rhom- 
boidalis, ejusque basis incisuram segmenti analis occludens. 

Var. picturœ. Yiridis. Abdomen superne utrinque série du- 
plice macularum lutearum ornatum. 

9 Long. corp. 39; pron. 8,5; latit. 7 ; fem. post. 25; 
ovipos. 26 mm. 

(j* Long. corp. 33; pron. 8,5; latit. 7; fem. post. 23 mm. 

çf Long. corp. 29; pron. 7; latit. 6,5; fem. post. 19 mm. 
_ Algeria occidentalis ; Orania meridionalis. 

J'ai capturé plusieurs individus de cette EpMppigera sur des 
chardons dans le désert qui s'étend au sud de Aïn-Sefra. 
M. Alphonse Pictet a rencontré la même espèce aux environs 
de Mecheira. Ces Insectes sont presque introuvables dans la 
journée, mais le soir ils ont l'habitude de grimper aux plantes 
élevées et sont alors faciles à capturer. 



238 HENRI DE SAUSSURE. 

L'espèce se rapproche extrêmement de VE. innocenti, Fiiiot, 
de Tunisie ; elle en diiïère par la forme de son pronotum dont le 
bord postérieur est largement échancré et dont les bords laté- 
raux offrent au bord inférieur un lobe arrondi, tandis que ce 
bord est droit chez ïimiocenti et échancré à cet endroit chez 
d'autres espèces. Ce caractère semble être spécial à VE. lohata ; 
je ne l'ai retrouvé chez aucune autre espèce à moi connue. — 
JJE. lohata doit se placer à côté de Vinnocenti (voir la synopsis 
donnée par M. A. Finot dans sa Faune de V Afrique et de la 
Tunisie, p. 539). 

6. E. T^NIATA, n. (fig. 17). 

Maxima, prasina vel flavo-testacea ; abdomine prasino, obso- 
lète luteo-lineato, vel fusco ; tota longitudine superne vittis 
2 flavis ornato. Verticis tuberculus prominulus, rotundatus vel 
subcompressus, supra sulcatus. Pronotum parum rugatum. 
Prozona Isevigata. Sulcus anticus profundus, arcuatus, a margine 
antico quam a sulco postico minus remotus. Sulcus posticus 
transversus, latus, parum profundus. Metazona brevis, parum 
ascendens, parum elevato-calloso-reticulata, ac crasse punc- 
tata, canthis nullis, margine postico obtusissime inciso vel recto 
vel subarcuato ; disco obsoletissime carinato. Lobi latérales 
margine infero postice sinuato. Elytra valde convexa, rotundata, 
tota nigra, densiusculeyluteo-reticulata, sciUcet areolis omnibus 
nigris, margine expansé angusto, nonnunquam angustissimo ; 
vena discoidali crassa. Femora antica intermediis sensim aequi- 
longa, subtus margine interno spinulis 5 ; intermedia spinulis 
4 : 2. Femora postica subtus in utroque margine spinulosa. 
Spin* omnes apice nigrse. Tibise anticse supra extus spinis 3-5^ 
intus spina 1 vel 0. 

Ç> Segmentum anale apice impressum ; lamina suraanalis 
trigonalis^ per sulcum separata. Ovipositor latiusculus, parum 
arcuatus, pronoti 2 '/., longitudine. Lamina infragenitalis trans- 
versa. 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 239 

rf Segmentum anale (fig. 17) in medio breviter rotundato- 
bilobatum, inter lobos sinuatum ac minute cuneiformiter impres- 
sum, utrinque supra cercos sinuatum ; lamina supraanalis minuta, 
brevis, trigonalis vel rotundata, crassa, basi impressa et subja- 
cens. Cerci brèves, conici, laminam supraanalem superantes, 
leviter ad externum arcuati, basi intus dente nigro armati. 
Lamina infragenitalis apice incisa vel sinuata, stylis sat longis, 
teretibus vel leviter depressis, obtusis. 

Ç Long. corp. 49 ; pronot. 12 ; latit. 9 ; fem. post. 26 ; 
ovipos. 26-28 mm. 

0* Long. corp. 46 ; pronot. 12; latit. 9; fem. post. 27 mm. 

Marocco. 

L'espèce doit se placer au voisinage de VE. hispanica, Bol. 

7. E. ORNATA, Schmidt. 

Ferd. Schmidt, Haidinger Berichte ilber die Mittheiiimgen von Freunden 
der Naturwissenschaften in Wien, t. VI, 1830, p. 184; VII, 1851, p. 56 ; 
Schaum, in Wiegraans Archiv, 1851, p. 113 (Berichte liber Entomol.). 

Cette espèce de Carniole et de Dalmatie se confond avec 
VJE. sphacophila, Krauss. Il n'est pas étonnant qu'elle ait 
échappé aux auteurs, n'ayant été que citée et non décrite dans 
le recueil ci-dessus mentionné. 



Tribu des TARRAGIENS 

En 1869, Francis Walker a décrit (Catal. des Orthopt. du 
British Muséum) sous le nom générique Tarraga, un insecte 
qui présente des caractères extraordinaires, et l'a classé dans la 
Famille des Gryllides. — Ayant eu l'occasion jadis de travailler 
dans les collections du Musée britannique, gracieusement mises 
à ma disposition par feu J.-E. Gray et par son successeur, le 
D'^' G'tiNTHER, j'en ai profité pour prendre la description détaillée 
du type de Fr. Walker. , 



240 HENRI DE SAUSSURE. 

Je ne sache pas que depuis la publication du Catalogue de 
cet auteur, personne se soit occupé du genre Tarraga, et je n'en 
ai rencontré de représentant dans aucune autre collection que 
celle de Londres. Il n'est donc pas sans intérêt de le faire con- 
naître d'une manière plus complète que par la courte diagnose 
qui a servi à l'établir. 

Je dois dire d'abord que le genre Tarraga ne rentre point 
dans la famille des Gryliides, mais bien dans celle des Locus- 
tides, quoi qu'il ne trouve sa place dans aucune des tribus ou 
sous-familles dans lesquelles M. Brunner de Wattenwyl a 
si savamment divisé cette vaste famille ; encore présente-t-il un 
caractère étranger à ceux qui jusqu'à ce jour ont servi à la 
définir. En effet, tandis que toutes les Locustides connues ont 
des tarses composés de 4 articles, les Tarraga n'en possèdent 
que 3, comme les Gryliides. C'est là ce qui explique pourquoi 
F. Walker l'a classé parmi ces derniers. 

Je me vois donc obligé d'établir pour cet Insecte une nouvelle 
tribu ou sous-famille sous le nom de Tarragiens. Elle formera 
dans la famille des Locustides un groupe aberrant, au moins 
par ses tarses, car tous ses autres caractères sont bien 
ceux des Locustides : élytres n'ayant de dorsal que le champ 
anal, et le tambour des mâles étant limité à ce champ; l'élytre 
gauche recouvrant l'élytre droit ; formes du pronotum et des 
pièces du sternum ; armure des tibias ; vénulation des élytres et 
des ailes ; absence d'éperons au métatarse postérieur. 

La diagnose de la tribu me semble pouvoir se formuler comme 
suit : 

Tarsi compressi, 3-articulati. Elytrormn campus discoïdalis 
cum campo marginali in quiète campum unicum lateralem for- 
mans ; campus analis itaque solus dorsaîis. Tihiœ posticcsc supra 
et suhtus utrinque spina apicali instructœ. 

Ce tj^pe est entièrement isolé. Il offre avec certains Pseudo- 
phyllides cette analogie que chez les mâles, le champ anal 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 241 

(dorsal) des élytres se prolonge jusqu'au bout de l'organe, mais 
il s'éloigne de ces Insectes par tous ses autres caractères. En 
fait de ressemblances, c'est avec les Mécopodiens du groupe des 
Cory cites, si bien étudié par le D^' F. Krauss, qu'il semble en 
offrir le plus, par ses formes trapues, ses pattes courtes, et 
surtout par ses élytres très amples, ballonnés, et enveloppants 
en dessous. Mais ce ne sont là que des ressemblances exté- 
rieures ; les caractères organiques proprement dits séparent les 
Tarraga complètement de ce groupe, car chez les Corycites les 
élytres sont coriaces et offrent une vénulation toute particulière, 
tandis que chez les Tarraga la vénulation générale des organes 
du vol n'offre rien de bien anormal. D'autre part, le tambour 
élytral des mâles est absolument sui generis (voir p. 243^ 246), 
tandis que chez les Corycites il rentre dans le type ordinaire 
des Locustides, offrant une grosse veine stridulante et, en arrière 
de celle-ci, une seconde veine transverse, formée par une bri- 
sure de la seconde veine axillaire qui contourne l'extrémité de 
la veine stridulante. 

Genus TARRAGA \ Walk. 

Tarraga, F. Walker. Catal. Brit. Mus., Dermapt., Saltat. I, 1869, p. 100, 37. 
Prophalongopsis, Walk. Ibid. V, 1871, p. 116 (Errata)^. 

Corpus nitidum, nec compressum, nec depressum. — Anten- 
n[e longse, setacese, crassiusculse ; primo articulo cylindrico. 



^ Ce nom est peut-être déduit du mot sanscrit Târâgâ: qui appartient ou vient 
des étoiles. Le Tarraga est en effet un Insecte si singulier qu'on le croirait 
tombé de la lune. 

^ Fr. Walker a cru devoir substituer le nom Prophalangopsis à celui de 
Tarraga parce qu'il avait déjà en 1868 employé le nom Tarraga pour un genre 
de la Famille des Blattides. (Catal. of Specim. of Blattariae of the Brit. Mus. 
p. 16.) Nous préférons néanmoins le conserver ici, attendu que le genre de Blat- 
tides auquel l'auteur l'avait d'abord attribué n'a pas été adopté jusqu'ici, et 
qu'il semble du reste avoir été établi sur une larve de Blabérien ou de Zetobo- 
rien. D'ailleurs le Tarraga ici décrit n'otfre aucune affinité avec les Phalan- 
gopsis. 



242 HENRI DE SAUSSURE. 

subdepresso, longiore quam latiore; tertio quam secundus lon- 
giore; sequentibus quam latioribus longioribus; reliquis indis- 
tinctis. 

Caput (fig. 6a) ovatum, anterius quam latius longius ; crania 
convexo. Vertex valde declivis, in frontis piano detrusus, inter 
antennas latus, breviter cordiformiter subfoveolatus, utrinque 
cantho hebetato marginatus. Ocelli postici in basi ejus marginum 
segre perspicui. Ocellus inferior in sulco fastigii frontis exsertus. 
Faciès utrinque infra antennas foveola vel sulco perpendiciilari 
notata, superne inter antennas parallèle producta, cum vertice 
arcuatim conjuncta. Oculi ovati, prorainuli. Clypeus reverso- 
trapezinus, transverse carinulatus. Labrum ovatum, apice bre- 
viter rimato-incisum. Mandibulse compressée, dentatse. Palpi 
maxillares longi. 

Pronotum crassum, in medio constrictum, sulco antico pro- 
fundo, ante médium exarato. Pars dorsalis antica minuta, forni- 
cata; pars postica magna, dilatata, planata ; sulco typico nullo; 
cantbis rotundatis. Ejus processus margine postico transverse 
arcuato. Lobi latérales minuti, infère attenuati, reverso-trape- 
zini; margine postico obliquo ; infero anterius leviter ascendente 
subarcuato, ad exteriorem subreflexo ; angulis prsesertira postico 
rotundatis. 

Prosternum muticum^ sed utrinque ad coxas processum, a 
latere visum rotundatum, praebens. Propleurse utrinque ante 
coxas carinam compressam formantes. Mesosternum transverse 
trapezinum, margine postico profunde trigonali-inciso, bilo- 
bato ; lobis trigonalibus, acutis, margine interno arcuato. 
Metasternum brevissimum, transversum, planum, rétro paulum 
coarctatum, margine postico subsinuato, impressione trigonali. 

Elytra (j' (fig. 5) ' maxima, amplissima, membranacea, 

1 Je dois les figures que je donne ici à l'obligance de M. W. Kikby, qui a 
bien voulu les faire exécuter en mon absence. — Ces figures n'.ayant pas été 
f;iiti'< c'iii^ lof's yeux laissent un \\pu :'i désirer, en partii-nlii'r en ce qui concerne 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 243 

convexa ; campo anali solo dorsali et ad apicem elytri producto ; 
campo discoidali perpendiculariter deflexo ; campo marginali 
convexo corpus subtus involvente. Campus marginalis basi venis 
flabellatis sicut in Gryllodeis obsitus ; vena mediastina a basi 
furcata. Vena humeralis, venae discoidali parallela, ab illa non- 
nihil remota, ramos costales emittens. Vena discoidalis valde 
prominula, apice ramos costales gerens, posterius ramum (venam 
mediam) apice divisum, apicem elytri formantem emittens. Vena 
ulnaris valida, basi cum v. discoidali in truncum brevem ac cras- 
sum confusa, dehinc longitudinalis, a medio in ramos divisa 
arcuata; ejus ramus posterior cum v. anali conjunctus \ — 
Campus dorsalis vel analis quam campus lateralis haud angus- 
tioret ad apicem elytri extensus, rétro tamen angustatus, magna 
parte musicalis . 

Tympanum in elytro sinistro. Vena analis (a) et 1" axillaris (x) 
subtiles. Vena stridulans (o) transversa, ramum perpendicularem 
vense primse axillaris formans, subtilissime sulcatim-impressa. 
Vena axillaris 2^" (x') fere a basi furcata, ejus rami arcuati ad 
marginem suturalem excurrentes (venam stridulantem haud am- 
plectentes). Vena V axillaris pone venam stridulantem ramos 
musicales transversos flexuosos, remotos formans. Vena analis 
apice in ramos rectos normales divisa. 

Aise quam elytra breviores ac angustiores, ovatse, haud colo- 
ratse, apice rotundato, margine antico leviter arcuato, totseque 
per venulas rectas quadrato-, et scalari-reticulatse. Vense campi 
anterioris basi confusse, dehinc divergentes, ante médium ar- 
cuatse. Vense campi discoidalis longitudinales parum ramosse. 



l'élytre. Comme il n'avait pas été possible de l'étaler à plat sans le défausser, les 
veines anale [a) et première axillaire [x) se sont superposées, et la base de la 
V. ulnaire a l'air de se confondre avec celle de la v. anale par suite du replis 
qui se forme souvent le long de la veine anale, ensorte qu'elles ne sont repré- 
sentées ici que par une seule ligne. 
1 Sicut in Pseudophyllidis. 

Kev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 17 



244 HENRI DE SAUSSURE. 

Campi posterions vense radiatse subtiles, margine libero areolis 
leviter polygonalibus reticulato. 

Pedes graciles. Antici et intermedii parum compressi ; femo- 
ribus inermibus ; tibiis quadricarinatis, spinis apicalibus |, 
subtus utrinque 4-spinosis ; superne etsi spinosis. Tibise anticse 
basi haud dilatât*, utrinque foramine oblongo aperto, coriaceo, 
in medio subrimato. Tarsi subcompressi ; primo articule quam 
tertius breviore, subtus sulcatus; secundo minuto, subtus planta 
plana instructo ; tertio superne carinato. — Pedes postici com- 
pressi, graciles^, modice longi. Femora apice linearia ; subtus 
sulcata, inermia ; lobis genicularibus haud acutis. Tibise quam 
femora paulo breviora, utrinque sulcat?e ; superne carinas sub - 
acutas, spinulosas prsebentes ; subtus rotundatse, remote spinu- 
losse ; apice subtus et supra spina apicali utrinque armatae. Tarsi 
compressi ; primus articulus inermis, supra rotundatus, apice 
calcaribus nullis, subtus basi carinatus, apice sulcatus ; secun- 
dus subtus foveola trigonali, marginata, notatus ; tertius subtus 
carinatus. Abdomen minutum. Cerci teretes apice arcuati, hebe- 
tati. Lamina infragenitalis scaphoidea^ apice carinata, stylis 
crassis, laminam supraanalem superantes, instructa. 

1. Tareaga obscura, Walk., 1,1. p. 100, 1 (fig. 8, 8^). 

Tota fusco-picea, nitidissima ; elytris membranaceis, hyalino- 
infuscatis, basi cum macula humerali nigra. Caput superne 
valde convexum ; carinulis verticis et labro flavidis. Ocelli in 
trigonum regularem exserti; inferior niger. Frons superne 
rotundato-costata ; ejus processus primo articule antennarum 
œquilatus. Mandibuke margine interne nigro, dentibus 4 validis, 
inter illosque alteris 2-3 brevioribus, obtusis armato. Palpi 
maxillares articule 5<* tertio a^quilongo, apice haud tumido. 
Pronotum Levigatum ; ejus pars posterior parum convexa, obso- 
lète reticuloso-nitida, punctis rarioribus conspersa et ante 
médium punctis crassis 4 in seriem trausversalem impressis 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 245 

notata. Lobi latérales rotundato -inserti. Sternum flavidum ; 
prosternum nigrum processibus lateralibus flavidis. 

Elytra ç^ ingentia, latissima, complète membranacea, abdo- 
men sub tus complète involventia. Campus marginalis basi areolis 
minutis reticulatus; ramus mediastinus primus furcatus, secun- 
dus subarcuatus. Area mediastina irregulariter reticulata. 
Yena humeralis Qï) in '/, marginem excurrens, ramos costales 
circa 10 gerens. Area humeralis in longitudinem late irregula- 
riter reticulata. Vena discoidalis {d) in apice marginis costalis 
excurrens, ramos costales 4 gerens. Vena média (m) ultra 
médium a vena discoidali oriens, parallela. Arese longitudinales 
inter illas venas per venulas scalares subobliquas reticulatse. 
Vense ulnaris {u) furca aream indivisam formans. Area média 
irregularis, basi et apice per venulas in contrario obliquis 
reticulata. Campus analis (dorsalis) propter plicas tympani 
gibberosus. ïympanum valde extensum ; pars apicalis campi 
ea de causa sola venis rectis flabellatim venosa. 

Alae in quiète elytra liaud superantes, vitrese. Vena hume- 
ralis indivisa ; vena discoidalis ultra médium ad costam ramosa, 
posterius in medio venam mediam emittens ; haec parallela, apice 
ramulosa, apicem ala3 formans. Vena ulnaris subtilis, basi fle- 
xuosa, apice ramosa. Campus intermedius venas axillares 2 
obferens. 

Pedes antici nigrescentes, nigro-punctati , coxis et femorum 
basi testaceis. Tibise antic;« basi haud dilatatae, foramine nigro, 
utrinque et infère albido-marginatse , supra in medio margine 
interno unispinoso. Tibise intermedi?e supra spinis 3 : 2 armatfe. 
Coxse intermedia3 in margine apicali supero dentem parvum 
formantes et margine sub illa inciso. — Femora postica apice 
nigra ; extus sulco longitudinali notata, supra illum dense nigro- 
maculata, infra illum remote maculata ; latere interno ad mar- 
ginem superiorem nigro-maculosa. Tibi?e supra planse, nigrae^ 
utrinque spinis 6 rufis, basi et apice nigris, instructae ; subtus 



246 HENRI DE SAUSSURE. 

spinulis pallidis, extus 5 armât». Tarsorum articuli P et 3^ 
aquilongi. 

Segmentum anale ((^f ) transverse trapezinum. Lamina supra- 
analis minuta, rotnndata. Cerci basi intus compressi, gradatim 
atténuât!, apice uncinatim curvati, hebetati. Lamina infrageni- 
talis laminfe supraanali aequilonga, quadrata ; facie infera apice 
rotundata obtuse incisa, stylis crassis 2 instructa. 

Long. corp. 26; id. cum elytr. 54; pron. 10; latit. post. 
8,7; elytr. 47; latit. 24; latit. carapi marginalis 7,2; id. campi 
dorsalis 14; aise 40; latit. 19; fem. post. 21; tibia. 19,5; 
tarsus 9,3 mm. 

India orientalis (Muséum britannicum, 1 rj'). 
La figure 8 donne une idée générale de l'apparence de l'In- 
secte, mais elle n'en exprime pas bien le faciès. En eifet les 
élytres étant ballonés, ne peuvent pas s'étaler à plat, les ner- 
vures qui les soutiennent étant courbées et même avec des sail- 
lies vers la base^ surtout la v. ulnaire, ce qui produit en outre 
de la courbure, un défaussement de la surface et rend l'organe 
plus ou moins bosselé. On a donc été obligé de représenter 
l'élytre en projection horizontale, donc en raccourci. La réti- 
culation (qui n'a pas été reproduite) est très caractéristique, 
offrant des vénules inclinées en sens contraire dans des aires 
différentes, rappelant un peu le caractère qu'elle offre chez 
certains Gryllacrides. 

Le tambour est très intéressant. Il appartient bien au type 
des Locustaires, mais il est encore imparfaitement formé. Il 
représente les nervures' normales en voie de se modifier pour 
arriver à la transformation qui a produit le tambour très 
nettement dessiné chez les Phanéroptérides par exemple et 
chez les Conocéphalides. (Voir dans la Biologia centrali-ameri- 
cana, Orthopt. p. 311-313 et 375, Tb. XIX, fig. 33, 34). . 

La veine anale (a) se divise à son extrémité en branches en 
éventail qui forment le bout du champ et qui n'appartiennent 
plus au tambour ; mais elle émet auparavant une nervure 



ANALECTA ENTOMOLOGICA. 247 

sigmoidale (v) qui en fait encore partie. La première veine 
axillaire (x) est sur la figure confondue avec la base de la 
V. anale ; elle émet une branche perpendiculaire qui forme 
la veine stridulante {V archet) (o) lequel est ici très fin. La 2""^ 
veine axillaire {x) se bifurque et devient arquée ; sa branche 
interne coupe l'extrémité (o) de la veine stridulante, puis se 
continue jusqu'au bord interne ; là elle forme un crochet et tra- 
verse ensuite transversalement (r) tout le champ anal pour 
venir se souder à la V^ veine axillaire [x). Elle émet en arrière 
la branche z' (comme le fait la 2'"® veine transverse dans les 
Locustides) et la nervure flexueuse z qui n'est autre que la 
continuation de la veine axillaire x, momentanément confondue 
avec la nervure s. Toutes les cellules comprises entre ces ner- 
vures sont garnies de membranes sonores. 

Ois. Dans les autres Locustides, particulièrement chez les 
Phanéroptérides et les Conocéphalides, la première branche 
axillaire {x') après avoir franchi la veine stridulante en o, au 
lieu de faire un long circuit comme ici, revient en s' appliquant 
contre la veine stridulante., formant une seconde veine transver- 
sale qui la renforce en arrière. (Dans les Conocéphalides, cette 
seconde veine transversale reste un peu écartée de la veine stri- 
dulante. Cp. Biologia ; tb. XIX, fig. 33, s'.) Enfin la cellule s 
se ferme par l'anastomose des nervures s et z' pour former le 
miroir {spéculum) et ainsi se trouve constitué le tambour normal 
des Locustides. 

Je regrette de ne pouvoir donner la description du tambour 
de l'élyte droit, qui se trouvait dissimulé sous le champ dorsal 
de l'élytre gauche (l'Insecte étant au repos lorsque je l'ai étu- 
dié). J'ai pu remarquer seulement que le tambour de l'élj-tre 
droit offre 4 nervures sigmoidales au lieu de 2 {z et v) qui se 
voient à l'élytre gauche ' . 

1 L'artiste qui fut chargé d'exécuter le dessin après que l'Insecte eut été étalé 
s'est borné à représenter l'élytre gauche^ ne se doutant pas que les deux organes 
présentassent souvent des différences importantes. 



248 HENRI DE SAUSSURE. 

Le tambour est chez les Tarraga beaucoup plus grand qu'il 
ne l'est en général chez les Locustaires, car il occupe la plus 
grande partie du champ anal, lequel est lui-même très grande 
Du reste les élytres des Tarraga çf étant entièrement mem- 
braneux, il est probable que les vibrations du tambour se réper- 
cutent dans une grande partie de leur étendue. On en peut juger 
par les compartiments vitreux très compliqués dans lesquels 
l'organe est divisé, grâce à la déformation de ses nervures, 
particulièrement dans la région ulnaire^ et qui forment pour 
ainsi dire autant de tambours de basque. 

Il résulte de ce qui précède que les Tarraga sont des Locus- 
tides aberrants, non seulement par la composition de leurs 
tarses, mais aussi par leur tambour élytral, qui n'est pas encore 
arrivé au type défini et concentré qu'il présente chez les Locus- 
tides en général, en sorte qu'il forme comme un terme 
transitoire, marquant une étape de la modification de l'élytre 
Q qui a conduit chez les mâles à la formation du tambour normal. 

' Sous ce rappori les Cleandrus et genres voisins parmi les Pseudophyllides 
otl'renl un fait analogue : le champ anal est très grand, très allongé et il est 
divisé par une multitude de nervures pectinées sur la v. anale. 



TABLE DES MATIERES 

Fagos 

Famille des MANTIDES 183 

1 . Revision du genre Mio9nantis 183 

2. Revision sommaii-e du groupe des Harpagites 196 

Famille des GRYLLIDES 211 

Note sur les Platyblemmites 211 

Famille des LOCUSTIDES 225 

Tribu des Phanéroptérlens 225 

1 . Description de deux genres nouveaux 225 

2. Monstruosité 230 

Tribu des Eptalppigérlens 230 

Tribu des Tarraslens 239 



INDEX ALPHABÉTIQUE 



Pag-es 

ugarena 234 

agrionina 195 

algériens 219 

amœna 211 

Anastira 207 

Anepsia. . 230 

apicalis 200 

barbarus 222 

batnensis 221 

bicornis 209 

BOMISTRIA 202 

brevipennis 190 

caffra 194 

Callibia 207 

cardinalis 200 

cephalotes 187 

compressicollis 201 

coxalis 189 

CpvEobrotra .... 200 

davisoni 209 

diana 208 

discolor 210 

elegans 205 

Ephippigera , 230 

Kpbipplgériens 230 

ErjPARTHENUS 228 

fenestrata 187 

foreli 218 

Gallikthias 211 

gratiosa 229 

GRYLLIDES 211 

Harpagites ] 96 

Harpax 210 

Helvia 200 

homaloblemmus 214 

hospodar 226 

hybridus 224 

Hymenopus 208 

Jaquetia 225 

IcCvicoUis 200 

Lissoblcmmus 214 

lobata 236 

lobata 210 

Locustides 225 

luctuosus 222 

lunata 203 

lusitanicus 222 

MANTIDES , . . . . 183 

mai-giualis 195 



Pa^es 

maroccana 235 

maTocoanus .... 217 

niauretanica 233 

mauretanicus 218 

mazarredoi 21-6 

menelikei 194 

mexicana 230 

MiOMANTIS 183 

mitratus 221 

Mystipola 201 

nyassensis 195 

obscurci 244 

ocellata 207 

olcesei 216 

ornata 239 

Paragenes 230 

Parymenopus .* 209 

paykullii 194 

pellucida 191 

Plianéroptérieii.s 225 

pharaoïiica 192 

Photina 196 

pictipennis 208 

Platyblemmites 211 

Platyblemmus 219 

prcecontatrix 205 

px-aticola 216 

Prophalangopsis 241 

Pseudocreobrotra 206 

Pseudoharpas 211 

quadripunctata 188 

saviguyii 190 

scabricoUis 192 

semialata 191 

sphacophila 239 

sumatrana 198 

tteniata. . . 238 

Tarra^ens 239 

Tarraga 241 

tartara 227 

Theopropus 204 

Thliptoblemmus 218 

tricolor 210 

lu-bana 200 

vaucheri 217 

vaucheriana 232 

vincta 195 

virescens 211 



der 

MoUusken Zûrichs und Umgebung* 



von 



Henry SUTER 

Christchurch (Neu-Seeland) 



Classe GASTEOPODA 

Subclasse STREPTONEURA 

Fam. CYCLOSTOMATIDiE 

Genus Hartmannia, R.-B. Newton, 

(= Pomatias, Hartmann, non Studer) 

1. septemspirale, Raz. Lâgern. 

Fam. ACICULID^ 
Genus Acicula, Hartmann. 

2. polita, Hartm. Am Fuss des Uetlibergs, sehr selten. 

Fam. HYDROBHD^ 
Genus Bythinia, Leach. 

3. tentaculata, L. Zurich- und Katzensee, hâufig. 



252 HENRY SUTER. 

Fam. VALVATID^ 
Genus Valvata, Millier. 

4. piscinalis, Mtlll. Fâllanden. 

5. antiqua, Sow. Zurich- und Katzensee. 

6. alpestris, Blauner. Katzen- und Pfâffikersee. 

Subclasse EUTHYNEURA 

Fam. AUmCULIDiE 
Genus Cakychium, MuUer. 

7. minimum, Mûll. Ueberall verbreitet, auf Mauern, in 

Hecken, im Gras, etc., meist mit Vallonia zusammen. 

Fam. LIMNiEID^ 
Genus Ancylus, Geoffroy. 

8. fluviatilis, Mûll. Riesbacli, Ktisnach, Affoltern a. Albis, 

Kappel. 
var. phrygia, Clessin. Affoltern b. Hôngg. 
» cornu, Clessin. Burgwies, Riesbacli. 

9. capiiloides, Jan. Zûriclisee bei Riesbacli u. Wollishofen. 

Genus Velletia, Gray. 

10. lacustris, L. Zîlrichsee bei Enge an Juncus glaucus. 

Genus Limn^a, Bruguière. 
Sect. Badix, Montfort. 

11. auricularia, L. Die typische Form im Katzensee, Zûricli- 

see. 

var. contracta, Kob. Ztirichsee, nicht Mufig. 

12. mucronata, Held, var. rosea, Galienst. Hottingen. 



VERZEICHNIfeS DER MOLLUSKEN ZURICHS UND UMGEBUNG. 253 

13. ovata, Drap. Ztiriclisee hâufig^ meist am Grande . 

var. patida, Dac. Burgwies, Kiesbach ; Oerlikon, 
Ptiffersweil (Dr. Stoll). 
» lacustrina, Cless. Pfàffikersee. 
* fontinalis, Stud. Wildbach ; Affoltern b. Hôngg. 

14. peregra, Mtill. Ueberall in Teiclien. 

var. elongata, im Zollikoner Weiher. 

Sect. Limnophysa, Fitzinger. 

15. stagnalis, L. Im Zlirichsee selten. Sehr schôn im Katzen- 

see. Oerlikon. 

16. palustris, Mtill. 

var. corvus, Gmelin. Zurich- u. Katzensee. Wangen. 
» Cîirta, Cless. Katzensee. 
» tiirricula, Held. Alïoltern b. Hôngg. Riffers- 

weil (Dr. Stoll). 
» flavida, Cless. Wallisellen. 

17. truncafula, Miill. Am Ztiricli- u. Uetliberg, Riesbach, 

Zollikon, Wangen, etc. 

Genus Segmentina, Fleming. 

18. nitida, Mûll. Zurich- u. Katzensee, Ktisnach, Schlieren, 

Robenhausen. 

Genus Plaistorbis, Guettard. 
Sect. Tropodiscus, Stein. 

19. marginatus, Drap. Ztirich- u. Katzensee ; Regensdorf, 

Schlieren, Robenhausen. 

20. carinatus, Mtill. Zurich- u. Katzensee. Robenhausen. 

var. duhia, Hartra. Beim Katzensee. Wangen, Ro- 
benhausen, Flgg. 

Sect. Gyrorbis, Agassiz. 

21. vorticulus, Troschel. Robenhausen. 

var. charteus, Held. Im Zlirichsee bei Riesbach. 



254 HENRY STITER. 

22. rotundatus, Poiret. Beim Katzensee. Diibendorf, Wangen. 

Sect. Bathyomphalus, Agassiz. 

23. contortus, L. Beim Katzensee, Robenhausen. 

Sect. Gyraulus, Agassiz. 

24. albus^ Mûll. Ztirich- u. Pfâffikersee. 

25. deformis, Hartm. Ztirichsee. 

26. crista, L. var. cristata, Drap. Ztirichsee. 

Sect. Hippeiitis, Hartmann. 

27. complanatus, L. Beim Katzensee, 

Genus Bulinus, Adanson. 

28. liypnorum, L. Wangen; Wiedikon (Dr. Stoll). 

Fam. PHYSIDJE 

Genus Physa, Draparnaud. 

29. fontinalis, L. Zurich- und Katzensee, Limmat. 

Fam. SUCCINEID^ 
Genus Succinea, Draparnaud. 

30. putris, L. An Bâchen, auf Sumpfwiesen, hâufig. 

var. charpentieri, D. u. M. Bei Hôngg. 
» Umnoidea, Pic. Bei Wallisellen. 
» drouëtia, M. T. Beim Tiefenbrunnen, Meilen, 
Wallisellen. 

31. pfeiff'eri, Koum. Am Ufer des Sees hâufig. 

32. ohlonga, Drap. Auf todtera Laub, Zurich- u. Uetliberg. 



VERZEICHNISS DER MOLLUSKEN ZURICHS UND UMGEBUNG. 255 

Fam. HELICID^ 

Genus Hélix, L. 
Sect. Helicogena, Fér. 

33. pomatia, L. Ueberall verbreitet. Selir gross auf dem 

Uetliberg. 

Sect. Tachea, Leach. 

34. hortensis, MviW. An Gartenhecken, Mauern, in Laubholz- 

wâldern, liâufig. 

35. nemoralis, L. Wo die vorige, seltener in Wâldern. 

36. sylvatica, Drap. var. rhenana, Kob. Am Rheinfall. 

Genus Helicigona, Fér. 
Sect. Helicigona, s. str. 

37. lapicida, L. An Felsen u. Baumstâmmen in den Wâldern 

um Zurich hâufig. 

Sect. Arianta, Leach. 

38. arhustorum, L. In Gârten, an Hecken, in Wâldern, etc. 

hâufig. Hôhe des Gehâuses sehr variabel. 

Sect. Isogonostoma, Fitzinger. 

39. personata, Lam. Unter faulendem Laub u. Holz, nach 

Regen leicht zu fin den. In allen Laubwaldungen. 

Genus Helicodonta, Fér. 
Sect. Helicodonta (Fér.) Risso. 

40. ohvoluta, Mtill. An faulenden Wurzelstôcken ; bei Regen 

am untern Theil von Baumstâmmen zu finden. Der 
Sihl entlang, Zlirich- u. Uetliberg. Nicht hâufig. 



256 HENRY SUTER. 

Genus Vallonia, Risso. 

41. pulcJiella, Miill. Im Grase nalie den Mauern, Umgebung 

Zûrichs Mu fi g. 

42. costata, Mtill. Mit voriger zusammen. 

Genus Hygromia, Risso. 
Sect. Monacha, Fitzinger. 

43. incarnata, MûU. Ziemlicli hâufig in Wâldern um Zurich. 

Sect. Fruticicola, Held. 

44. sericea^ Drap. An Stengelpflanzen u. niedrigem Gestrâucli 

der ganzen Albiskette entlang u. hinunter bis zum 
Egelsee. Ztirichberg, seltener. 
var. Uherta, West. Wollisliofer Allmend. 

45. plebeja, Drap. Wie die vorige i^rt. Selten am Ztirichberg. 

46. dandestina, Hartm. Wiesen u. Gârten in Ztirichs Umge- 

bung hâufig. 

47. villosa, Drap. In allen Laubholzwaldungon hâufig. 

Sect. Perforatella, Schliiter. 

48. edentula,- Drïi]). An der Moostiberkleidung von Tropf- 

steinen, Ztirichberg. Selten. 

Genus Helicella, Fér. 
Sect. Helicella, s. str. 

49. ericetorum, Mtill. Auf trockenen Wiesen und an Salix. 

Ztirichberg, Forch. Selten. 

Genus Eulota, Hartmann. 
Sect. Eulota, s. str. 

50. fniticum, Mtill. Um Ztirich tibei'all an Hecken, Strâu- 

chern, etc. 



VERZEICHNIS8 DER MOLLUSKEN ZURICHS UND UMGEBUNG. 257 

var. fasciata, Moq. Tand. Wollishofer Allmend u. 
Schlieren. Nuraufdem linken Limmatufer. 
(Mousson.) 

Fam. ENDODONTID^ 
Genus Punctum, Morse. 

51. pygmœmn, Drap. Auf feuchten Wiesen; Albis. 

Genus Pyramidula, Fitzinger. 
Sect. Pyramidula, s. str. 

52. rupestris, Drap. An den Nagelfluh-Felsen des Uetlibergs. 

Sect. Gonyodiscus, Fitzinger. 

53. rotundata, Mtill. An xMauern, unter Steinen etc. Limmat- 

ufer, Ztiricliberg, ganze Albiskette. 

Fam. ARIONIDyE 
Genus Arion, Fér. 

54. empiricorum, Fér. Wâlder des Zurich- und Uetlibergs, 

Mufig. 

55. Jiortensis, Fér. In Gârten und auf Aeckern, nicht hâufig. 

Fam. PUPID^ 
Genus Buliminus, Ehrenberg. 

Sect. Zebrina, Held. 

56. detrita, Miill. Lâgern, Eglisau, Rlieinfall. 

Sect. JEna, Gray. 

57. montanus. Drap. In allen Laubholzwaldungen, bei nassem 

Wetter an Baumstâmmen, hâufig. 

58. obscunis, Miill. Wie die vorige Art, jedoch seltener. 



258 HENRY SUTER. 

Genus Pupa, Draparnaud. 

Sect. Torquilla, Studer. 

59. frumentîtm, Drap. In der Anschwemmung desWildbaches. 

60. avenacea, Brug. Auf dem Uetliberg. 

61. secale, Drap. Mit den vorigen zusammen. 

Sect. Orcula, Held. 

62. dolkmi, Drap. Am Uetliberg unter Steinen iind auf der 

Erde kriechend. 

Sect. Piqnlla, Gray. 

63. rmisconim, L. An Grasabhângen beim Schanzengraben. 

Genus Vektigo, Millier. 
Sect. Alœa, Jeffreys. 

64. pygmœa, Drap. Am Uetliberg unter faulem Holz. 

65. antivertigo, Drap. Ebendaselbst^ selten. 

Genus Balea, Prideaux. 

66. perversa, L. An Kastanienbâumen, Gessner-Allee, ïïir- 

schengraben, hâufig. 

Genus Clausilia, Draparnaud. 
Sect. Clausïliastra, v. Mollendorff. 

67. lammata, Mont. Eine der liâufigsten Clausilien in Laub- 

holzwâldern. 

/'. albina. Am Zurich- und Uetliberg, selten. 

68. orthostoma, Menke. Am Uetliberg oberhalb dem Hôckler 

nicht selten. Aathal. Dièse kleine Art wird als var. 
moussoni, Charp. bezeichnet. 



/ 



VERZEICHNISS DER MOLLUSKEN ZURICH8 UND UMGEBUNG. 259 

Sect. Alinda, Bottger. 

69. plicata, Drap. Ueberall an Mauern. In den Waldungen 

des Zurich- und Uetlibergs, jedoch nicht hâufig. 

70. dubia, Drap. Am Uetliberg, Zuricliberg, an letzterem 

selten. Mettmenstetten (Dr. Stoll). 

71. cruciata, Stud. Am Zurichberg hâufig, Wald, Schauen- 

berg bei Elgg. 

var. triplicata, Hartm. Zurichberg. 

72. parvula, Stud. An Mauern der Stadt und Umgebung. 

Uetliberg, hâufig. 

73. ventricosa, Drap. In der Nâhe von Quellen und Bâchen. 

Zurich- und Uetliberg, Sihlwald. Nicht hâufig. 

74. lineolata, Held. Zurichberg, der ganzen Albiskette ent- 

lang, Meilen. Hâufiger als die vorige Art. 

75. pUcaUda, Drap. In Laubholzwaldungen gemein. 

Fam. STENOGYRID^ 
Genus Cochlicopa, Fér. 

76. luhrica, Miill. An grasigen Abhângen, nicht selten. 

Genus C^cilioides, Blain ville. 

77. acicula, Mûll. Im Laub am Fuss .des Uetlibergs. Selten, 

von mir nie lebend gefunden. 

Genus Limax, Mtiller. 
Sect. HydroUmax, Malm. 

78. lœvis, Mûll. An Bâchen hin u. wieder. Diibendorf, 

Wangen. 

Sect. AgrioUmax, Môrch. 

79. agrestis, L. In Gârten hâufig und schâdlich. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 18 



260 HEKRY SUTER. 

Sect. Hei/nemannia, Westerlund. 

80. maximus, L. 

var. cinereo-niger , Wolf. In Wàldern^ Uetliberg. 
» cinereus, Lister. In Gârten, Mauerspalten, Kel- 
lern. 

81. tenellus, Nils. Waldungen des Zurich- u. Uetlibergs. 

Sect. Simrothia, Clessin. 

82. arhorwn, Bouche-Cantraine. In allen Wàldern bei Re- 

genwetter an Baumstàmmen mit glatter Rinde. 

Fam. VITRINID^ 
Genus Vitrina, Draparnaud. 
Sect. Flienacolimax, Stabile. 

83. pellucida, Mlill. Unter faulendem Holz und Laub, 

Zurich- und Uetliberg, nicht hâufig. 

Sect. Semilimax, Stabile. 

84. diaphana, Drap. Am Uetliberg, hâufiger als die vorige. 

Fam. ZONITID^ 
Genus' Hyalinia, Agassiz. 
Sect. Euliyalinia, Clessin. , 

85. cellaria, Milll. An feuchten Stellen, Zurich- und Uetli- 

berg ; nicht hâufig . 

86. draparnaldi, Beck. An dunklen Orten. Am Schanzen- 

graben, im Bot. Garten, in einigen Gârten im Seefeld. 

Sect. Polita, Held. 

87. nitidula, Drap. var. niteus, Mich. In Gârten unter rasen- 



VERZEICHNI8S DER MOLLUSKKN ZURICHS UND UMGEBUNG. 261 

bildenden Pflanzen ; unter Laub u. Steinen am Ztirich- 
und Uetliberg, hâufig. 

88. pura^ Aider. In feucliten Walduiigen, selten. Uetliberg. 

Sect. Vitrea, Fitzinger, 

89. crystallina, MûU. Unter Steinen, faulem Holz, etc. selten. 

Uetliberg. 

90. diaphana, Stud. Wo die vorige. Art, ebenfalls selten. 

Zurich- und Uetliberg. 

Sect. Gomdus, Fitziiiger. 

91. fulva, Mtill. Unter faulem Holz und Rinde^ nicht hâuôg. 

Zurich- und Uetliberg. 

Sect, Zonitoides, Lehmann. 

92. nitida, Miill. In feucliten Wiesen^ unter Steinen, etc.; 

hâufig und tiberall verbreitet. 

Classe LAMELLIBEAICHIATA 

Fam. SPH^RIID^ 

Genus Sprs:rium, Scopoli. 

93. corneum, L. Im ZoHikoner Weiher, Ztirichsee, beim 

Katzensee, Wangen, etc. 

var. nucleus, Stud. Beim Katzensee. 

94. dupUcatum, Cless. Anschwemmung des Wildbaches. 

Genus Calyculina, Clessin. 

95. lacustris, Miill. Beim Katzensee, Schlieren. 

Genus Pisidium, C. Pfeiffer. 

96. hensloîvianum, Shepp. Zlirichsee bei Enge. 



262 HENRY SUTER. 

97. fossarinum, Cless. Zollikoner Weiher. Zurich- und 

Katzensee. 

98. nitidum, Jen. Zûrichsee bei Enge. 

99. milium, Held. Ztirichsee, beim Katzensee. 

100. urinator, Cless. Ziirichsee, 30-40 M. Tiefe. 

101. tritonis, Cless. Greifensee, 30 M. Tiefe. 

102. imbutum, Cless. Pfâffikersee, 30 M. Tiefe. 

Fam. UNIONID^ 
Genus Anodonta^ Lamarck. 

103. mutahilis, Cless. 

var. cygnea-, L. Im Katzensee, gross. 
» cellensis, Sclirôt. Ausfluss des Zûrichsees. 
» latustrina, Cless. Ziirichsee, an beiden Ufern. 

Genus Unio, Philippsson. 

104. hatavus, Lam. Ausfluss des Ziirichsees; Oerlikon. 

var. ater, Mis. In der Glatt. 



FAUNE ROTATORIENNE 



DU 



BASSIN DU LÉMAN 



PAR 



E.-F. WEBER 

Assistant au Musée d'histoire naturelle de Genève. 



PREMIERE PARTIE 

RHIZOTA ET BDELLOIDA 

Avec les Planches lO à 15. 

Durant mes premières recherches faites en 1886 et 1887, 
en vue d'un travail sur les Rotateurs des environs de 
Genève, j'ai eu l'occasion de constater l'importance de la faune 
rotatorienne de ce territoire. Aussi, me suis-je décidé à conti- 
nuer cette étude et à étendre mes recherches au Bassin du 
Léman. 

Les Rotateurs de cette contrée n'ont pas été l'objet d'une 
étude faunistique complète^ mais seulement de mémoires spé- 
ciaux notant quelques espèces rencontrées ci et là. Je vais 
essayer de combler cette lacune. 

Mes recherches ont été faites principalement pendant les étés 
de 1888 à 1890 et j'ai recueilli, durant cette période, la pres- 
que totalité des espèces que je vais décrire. 



264 E.-F. WEBER. 

Une absence prolongée jusqu'en 1895 m'a fait interrompre 
mes investigations et c'est seulement depuis l'an dernier que 
j'ai pu reprendre cette étude. 

La liste des Eotateurs que je vais donner est encore naturel- 
lement très incomplète et je ne puis prétendre avoir trouvé 
toutes les espèces appartenant au Bassin du Léman en un si 
court laps de temps. 

Un certain nombre d'espèces que j'ai vues, mais dont je n'ai 
pu prendre de croquis, seront publiées en un supplément, en 
même temps que celles mentionnées par d'autres observateurs 
et que je n'ai pas eu encore l'occasion de trouver. 

Je tiens à donner un croquis de chaque espèce de façon à 
compléter et à éclairer les diagnoses qui sont souvent fort diffi- 
ciles à établir. J'espère ainsi faciliter Tétude et la détermina- 
tion des espèces de ce groupe zoologique pour ceux que ce 
sujet pourrait intéresser. . 

La faune rotatorienne du Bassin du Léman, si je puis en 
juger par le nombre des espèces rencontrées jusqu'à ce jour, 
est relativement riche. Elle possède en tous cas quelques espèces 
très intéressantes au point de vue faunistique. Elle est cependant 
loin d'atteindre le nombre des formes de Rotateurs rencontrées 
en Angleterre par exemple ; cela tient certainement aux milieux 
peu propices pour le développement de ces animaux microsco- 
piques. Ainsi, le nombre des mares et étangs un peu profonds 
et riches en algues, où ces animaux pourraient se développer 
abondamment, est très restreint. Une autre cause importante 
est l'acharnement avec lequel l'édilité fait combler les quelques 
rares étangs qui leur seraient propices. Excellent résultat pour la 
salubrité publique mais qui prive les naturalistes d'une foule de 
jolis animaux aquatiques et particulièrement des Rotateurs. 

Si quelques-uns aiment les eaux pures et transparentes^ la 
plupart préfèrent les mares dont l'eau est presque stagnante. 

La faune pélagique du Léman est peu abondante en espèces, 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU I^ÉMAN. 265 

mais ces dernières sont représentées par un grand nombre 
d'individus. 

Le groupe le plus incomplet est celui des Bdelloida ; mais je 
suis persuadé qu'avec un peu de patience et de minutieuses 
recherches le nombre des espèces de ce groupe augmentera sen- 
siblement, me basant sur les résultats obtenus par d'autres 
observateurs en Allemagne et en Angleterre. 

Je compte suivre la classification donnée par Hudson et 
Gosse dans leur important mémoire sur les Rotateurs'. 

Avant d'entrer en matière, qu'il me soit permis de pré- 
senter ici mes sincères remerciements à Messieurs Charles 
RoussELET, David Beyce et Dixon-Nuttall, pour Tinépui- 
sable amabilité avec laquelle ils ont bien voulu m'aider dans 
la détermination des espèces, pour leurs explications cour- 
toises, leurs croquis et leurs renseignements bibliographiques. 

L'étude préliminaire que je vais publier servira de point 
de départ à une série de travaux morphologiques. 



ROTATORIA Ehr. ' 

Systolitles de Dujardin'. 

IVépliricliés, Troeliozoaires, I^opliostoiués, Roti- 
fêres de Perrier '. 

Termifliens, Troelielmiiitlies, Rotifères de De- 

LAGE '. 



' Hudson C. T. et Gosse P. H. The Rotifera or Wheel- Animalcules . London, 
1886. Suppt, 1889. 

^ Ehrenberg, g. -G. Die Infusionsthierchen als vollkommene Organismen. 
Leipzig, 1838. 

^ DuJAHDiN, F. Histoire naturelle des Zoophytes. Infusoires. Paris, 1841. 

* Perrier, Ed. Traité de Zoologie, fasc. IV. Paris, 1897. 

^ Dei.age Yves et Hérouahd Ed. Traité de Zoologie concrète. Tom. V. Verrai- 
diens, Paris, 1897. 



266 E.-F. WEBER. 

Animaux microscopiques longtemps confondus avec les Infu- 
soires, placés plus tard dans les Arthropodes et aujourd'hui 
réunis aux Vers. Ils ont des affinités d'une part avec les Néma- 
todes et les Plathelminthes, d'autre part avec les animaux à 
larve trochophore : Annélides, Mollusques et Bryozoaires. 

Animaux libres ou fixés, formant quelquefois des colonies. 
Le corps est généralement de forme allongée. La partie anté- 
rieure du corps ou tête est munie d'un appareil spécial servant 
à la locomotion et à l'appel des particules nutritives : l'organe 
rotatoire. Cet organe est formé de deux guirlandes ciliaires : 
le cingulum et le trochus, entre lesquelles se trouve l'ouverture 
buccale. La partie médiane du corps ou tronc, séparée de la 
tète par un rétrécissement ou collier, est de forme allongée, 
cylindrique ; elle contient les organes digestifs^ reproducteurs 
et excréteurs. 

La partie postérieure du corps se continue en un pied, muni 
de glandes pédieuses dont le produit sert à la fixation tempo- 
raire ou permanente de l'animal. 

Les téguments sont formés d'une cuticule chitineuse et d'un 
épiderme syncytial. Ils montrent une segmentation transversale 
superficielle. 

La cavité générale est plus ou moins spacieuse, simple et non 
intéressée par la segmentation superficielle du corps. Il existe 
des muscles longitudinaux et transversaux bien visibles, les 
premiers en général striés. 

Le système digestif est en général rectiligne. Il se compose 
d'une ouverture buccale ventrale ou centrale, d'un entonnoir 
buccal, oblique, conique, conduisant dans un pharynx muni 
d'un appareil masticateur. Cet appareil, appelé aussi mastax, 
est volumineux, chitineux et contient une paire de mâchoires, 
les trophi. Du mastax, un court œsophage conduit dans un 
vaste estomac à parois épaisses formées de cellules syncytiales 
ne laissant qu'un canal étroit. L'intestin qui suit l'estomac est 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. , 267 

court et arrondi. Le rectum est court, courbé du côté dorsal 
et se termire en un cloaque ano-uro-génital s'ouvrant dorsale- 
ment. 

Au système digestif sont adjointes des glandes salivaires et 
gastriques. Le canal digestif est cilié sur toute sa longueur à 
l'exception du mastax. 

Les organes excréteurs sont bien développés et composés 
d'une vessie, de canaux latéraux et de flammes vibratiles. Le 
système nerveux et les organes des sens comprennent un gan- 
glion cérébroïde, deux yeux, des tentacules appelés aussi an- 
tennes sensitives ou papilles sétigères et des soies tactiles. 

Le système reproducteur comprend un ovaire généralement 
impair, situé ventralement et un oviducte long, recourbé qui se 
déverse dans le cloaque. Les œufs sont de deux espèces : œufs 
dliiver ou de durée et œufs d'été. Les œufs d'été donnent 
naissance, les uns à des femelles, les autres à des mâles. Les 
sexes sont séparés et dimorphes. 

Les Rotateurs vivent la plupart dans l'eau douce, quelques- 
uns sont marins. Quelques espèces sont douées de reviviscence 
après une période de dessication. 

Ordre I. RHIZOTA 

Rhizotida. Rhizotides. Sédentaires. 

Femelles adultes, toujours entourées et protégées par 
une masse gélatineuse, dans laquelle elles peuvent se retirer 
en se contractant. La masse gélatineuse qui est un produit de 
sécrétion, peut prendre la forme d'un tube ou étui, tantôt 
transparent, tantôt opaque et être entourée d'une deuxième 
couche formée de pelotes ou balles d'origine soit vaseuse, soit 
fécale. La masse gélatineuse peut être réduite à un simple 
enduit ou former encore des boules plus ou moins régulières. 



268 , E.-F. WEBER. 

protégeant un certain nombre d'individus formant des colonies 
nageuses ou fixées. , 

Appareil ciliaire rhizotique de deux formes : 1" Une simple 
guirlande ciliaire en segment de cercle au fond de l'entonnoir 
ou coupe coronaire; elle est placée sur le côté ventral, au-dessus 
de l'ouverture du vestibule. 2° Une guirlande ciliaire marginale 
entourant la tête deux fois ; elle est inclinée sur elle-même, 
entoure la bouche, et laisse une lacune dorsale ou ventrale entre 
les points de flexion. 

Pied en général long, non rétractile dans l'intérieur du 
corps. Il est terminé tantôt par un disque adhésif en forme de 
ventouse discoïde, tantôt simplement par une pointe émoussée. 
Il adhère au support par le produit des glandes pédieuses. Deux 
genres n'ont pas de pied {Atrochus et Apsïlus). 

Mâchoires uncinées ou malleoTramées. * 

Les femelles sont en général fixées sur des plantes aquatiques 
ou sur des débris de bois mort et de feuilles en décomposition. 

Les mâles sont toujours libres, sans tubes et ne forment pas 
de colonies. 

Famille FLOSCULARIAD^î:. 

Cette première famille comprend : 

V Des Rhkota dont les femelles à l'état adulte sont séden- 
taires ou libres, entourées d'un tube gélatineux transparent. 
La couronne semi-circulaire en forme d'entonnoir peut rester 
simple ou peut se soulever en lobes sétigères se prolongeant 
parfois en de longs bras. 

Chez Acydus, la couronne est dépourvue de soies ou de cils, 
qui sont remplacés par une membrane festonnée délicate ; les 
lobes sétigères sont réduits à un seul qui est dorsal, frontal et 
privé de soies. 
■ L'orifice buccal est central. Au fond de la coupe en entonnoir 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 269 

se trouve une guirlande ciliaire en fer à cheval bordant l'ou- 
verture du vestibule, du côté ventral. 

Le pied est long, strié transversalement, non rétractile à 
l'intérieur du corps et terminé par un disque adhésif. 

Mâchoires uncinées. 

2° Des BJmota sédentaires sans tube, mais dont la peau est 
recouverte simplement d'une couche mucilagineuse. Ils sont 
dépourvus de pied mais fixés au support soit par une petite 
masse gélatineuse à la partie postérieure du corps (Atrochus) 
soit par un anneau chitineux (Apsilus). Le premier genre a une 
couronne à cinq lobes dont les soies sont remplacées par de 
courts tentacules creux; le second genre a une couronne mem- 
braneuse sans lobes ni cils. Mâchoires mallées d'un type spé- 
cial. 

Les mâles sont toujours libres, petits; la couronne est réduite 
à un disque bombé en avant, cilié. Le pied est court, obtus; 
son extrémité est en général ciliée. 

Genre Flosculakia Oken. 

Bhùota dimorphes dont les femelles à l'état adulte ont la 
forme de massue. La partie antérieure du corps, élargie, est 
formée par la corona. La partie postérieure est allongée en un 
pied long, annelé, se terminant par un disque adhésif. 

Le corps est entouré jusqu'à la hauteur de la couronne par 
une masse gélatineuse en forme de gaîne ou tube, dans lequel 
l'animal peut se retirer complètement lors de la contraction. 

Ce tube est très transparent, mais parfois sali par des matiè- 
res étrangères agglutinées. Il n'adhère pas au corps et ne peut 
être confondu avec une lorica; il est probablement sécrété par 
les glandes pédieuses. 

La couronne est circulaire et forme un large entonnoir dont 



270 E.-F. WEBER. 

le bord marginal est simple ou plus ou moins découpé en 
lobes. 

Ces lobes peuvent être courts ou allongés ; ils deviennent 
parfois très allongés et étroits. En général leur extrémité libre 
est renflée, globuleuse et porte des soies. Ils peuvent aussi 
être larges et arrondis à leur sommet. 

Les écbancrures interlobaires sont nulles ou fortement accen- 
tuées, ciliées ou non ciliées. 

Les soies sont en général très longues et forment des fais- 
ceaux rayonnants au sommet des lobes. Les lobes peuvent en 
outre être munis d'appendices en forme de cornes ou vermi- 
f ormes. 

Le pied est toujours long, non rétractile à l'intérieur du 
corps, strié transversalement et terminé par une coupe ou un 
disque adhésif. 

La guirlande ciliaire est formée d'un demi-cercle en fer à 
cheval au fond de l'entonnoir coronaire; elle est placée ven- 
tralement et borde l'ouverture du vestibule. L'ouverture buccale 
est centrale. 

Le système digestif est caractérisé par la présence d'un 
vestibule ou cavité orale située au fond de l'entonnoir coro- 
naire. La véritable bouche est située au fond de ce vestibule 
et donne accès à une autre cavité spacieuse appelée préesto- 
mac. Cette bouche est plutôt un pharynx étroit mais très dila- 
table qui pend dans le préestomac. Au fond du préestomac sont 
les mâchoires, du type unciné. L'estomac est vaste ; l'intestin 
est court suivi d'un rectum allongé. L'anus est dorsal. L'ovaire 
est impair. 

Le système excréteur comprend une vessie contractile, sur- 
montée de deux canaux latéraux. Chaque canal porte en géné- 
ral 5 flammes vibratiles.. 

Le ganglion cérébroïde est bien apparent et porte deux yeux 
rouges qui ne sont pas toujours visibles chez l'adulte. Les 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 271 

tentacules sont réduits à des boutons sétigères courts, latéraux 
et dorsaux. 

Les muscles longitudinaux vont de l'extrémité du pied au 
sommet de la couronne ; les muscles circulaires produisent 
l'extension du corps. 

Les glandes pédieuses sont toujours bien développées chez 
les jeunes et persistent plus ou moins chez l'adulte. 

Le genre Floscularia comprend des animaux généralement 
sédentaires, parfois libres, mais dans ce cas, toujours munis 
d'une gaine qu'ils traînent avec eux. Ils sont fixés sur des plan- 
tes aquatiques ou sur des débris de bois mort. Ils habitent prin- 
cipalement les étangs et les mares à eau tranquille; quelques- 
uns sont pélagiques. 

Les mâles sont très petits. Leur corps est de forme allongée, 
cylindrique, étroite. L'organe rotatoire est simple et ne pré- 
sente qu'un disque bombé en avant. La guirlande ciliaire est 
simple, sans soies ni lobes. Le pied est obtus et court. Les or- 
ganes digestifs font défaut. Les organes excréteurs sont réduits. 
Les organes génitaux comprennent un testicule volumineux et 
un pénis dorsal. Les organes des sens sont semblables à ceux 
de la femelle. Les mâles sont privés de gaine et toujours libres. 

Floscularia regalis Hudson. 

PI. 10, fig. 1 et 2. 

BIBLIOGRAPHIE 

Hudson C. T. Five new Floscides. Journ. ofthe Royal Microsc. Soc. Ser. 11. 

Vol. m, Part. II, avril 1883, p. 166, pi. IV, fig. 3. 
Hudson et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. I, p. 49, pi. I, lîg. 8. 

Car. spéc. — Couronne portant sept lobes, renflés à leur 
extrémité libre. 

Floscularia regalis se distingue facilement des autres espèces 
du même genre par le nombre des lobes ; c'est la seule espèce 



272 E.-F. WEBER. 

ayant sept lobes. Sa couronne est presque circulaire. Des sept 
lobes, les quatre ventraux sont courts, légèrement triangulai- 
res à leur base. Ils sont également distants les uns des autres 
et recourbés extérieurement. Le lobe dorsal est plus long que 
les autres et se recourbe au contraire vers l'intérieur. Il est 
moins globuleux à son extrémité libre et plus large à sa base. 
De chaque côté de ce dernier et fortement incliné vers l'exté- 
rieur, pend, comme une lèvre, un lobe court, aplati. 

Vue d'en haut, la bordure coronaire a une forme hexagonale 
comme l'indique la figure 2. 

Les lobes sont légèrement aplatis intérieurement. De leur 
extrémité libre rayonnent en éventail de longues soies. 

Les échancrures interlobaires entre les lobes ventraux sont 
larges, peu profondes et dépourvues de cils. 

La forme générale du corps, dans les échantillons récoltés, 
était plutôt ramassée et le tronc, au niveau de l'anus, formait 
un repli cutané accentué. Le pied est figuré rétracté et forte- 
ment plissé transversalement. Il peut s'allonger passablement 
et sa forme normale est allongée. Les spécimens dessinés par 
HuDSON montrent un pied beaucoup plus effilé que ceux que 
j'ai observés. Le disque adhésif du pied est bien visible mais 
n'atteint pas la largeur du pied à son extrémité inférieure. 

Un des exemplaires recueillis avait des lobes beaucoup moins 
globuleux que ceux dessinés par Hudson. Le tube était géné- 
ralement court et n'avait pas la forme allongée, ovoïde, qu'in- 
dique Hudson. 

Le préestomac est toujours fortement bourré d'algues et sou- 
vent disproportionné par ce fait. 

Les deux yeux sont bien visibles. 

Longueur moyenne environ : 0,6 mm. 

Habitat : Jardin botanique de Genève. J'ai trouvé seulement 
trois exemplaires en mai 1888, septembre et octobre 1890. 
Espèce peu commune. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 273 

Floscularia coronetta Cubitt. 
PI. 10, fig. 3, 4 et o. 

SYNONYMIE 

Stephanoceros Horatii Cubitt. 1871. 
Floscularia longilohata Bartsch. 1877. 

BIBLIOGRAPHIE 

Cubitt Ch. Floscularia coronetta, a new species; loith Observations on some Points 

in the Economy of the Genus. Month. Microsc. Journ. Vol. II. Septembre 

1869, p. 133. Pi. XXIV et XXV. 
Cubitt Ch. A rare Melicertian ; with Remarks on the homological position of this 

Form, and also on the previously-recorded neiv species Floscularia coronetta. 

Month. Microsc. Journ. Vol. VI. Oct. 1871, p. 166. 
Bartsch S. Rotatoria Hungarise. Budapest 1877, p. 24. Tab. II, fig. 14. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. 1, p. 49. PL I, fig. 5 

et PI. II, fig. 2. 

Car. spéc. — Couronne surmontée de cinq lobes, longs, droits 
d'égale longueur, légèrement globuleux à leur extrémité libre. 

„ Cette Floscule, une des plus grandes espèces de ce genre, se 
reconnaît facilement à ses lobes longs, à peu près d'égale lon- 
gueur, mais étroits. Ils laissent entre eux une échancrure pro- 
fonde et s'écartent légèrement, mais d'une façon régulière, de la 
coupe coronaire. Le lobe dorsal est un peu plus fort et plus 
long que les autres. Les lobes portent des soies rayonnantes 
longues à leur extrémité et la bordure marginale coronaire est 
garnie de cils fins et courts. 

Le corps est allongé et se continue sans brusque dépression 
en un pied long, légèrement strié transversalement lorsque 
l'animal se rétracte. Dans ce dernier cas, les lobes de la cou- 
ronne se pressent les uns contre les autres parallèlement et 
toutes les soies forment un pinceau presque droit, (fig. 4). 

Avec un faible grossissement on reconnaît F. coronetta 
à son préestomac bourré d'algues d'un vert clair, qui tranche 



274 E.-F. WEBER. 

vivement sur le contenu de l'estomac et de l'intestin dont la 
coloration est jaune brun. 

Le tube de l'exemplaire récolté était presque cylindrique et 
très transparent. 

L'antenne dorsale se voit facilement mais je n'ai pas vu les 
deux lobules que Cubitt indique à la base du lobe dorsal. Chez 
l'adulte les yeux ne sont pas visibles. 

Les mâchoires ont nettement le type unciné ; elles sont entou- 
rées d'une forte musculature formant une enveloppe légèrement 
bilobée. Les dents d'un même uncus s'écartent l'une de l'autre. 

Les glandes pédieuses sont faciles à voir dans cette espèce ; 
c'est du reste une des plus propices pour l'étude anatomique vu 
sa grandeur et la transparence de son tube. Dans l'exemplaire 
récolté, 3 œufs d'été étaient visibles dans le tube. 

Longueur moyenne : 0,675 mm. à 1,016 mm. 

Habitat : Trouvée au Jardin botanique de Genève en juillet 
1890; un seul exemplaire. Depuis j'ai retrouvé F. coronetta à 
Salvan (Valais) fixée sur des débris de bois en décomposition, 
dans l'eau stagnante d'une des nombreuses marmites glaciaires 
des roches moutonnées. 

Espèce rare dans notre région. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Floscularia ornata Ehr. 

PI. 10, fig. 6, 7 et 8. 

SYNONYMIE 

Vorticella hyacinthina Gmeliii. 1788. 

Floscularia hyacinthina Oken. 1815. 

Monolabis gracilis Ehr., forme jeune d'Ornata. 1831. 

HIBLIOGRAPHIK 

Gmeux. Linné Systema nalurœ, éd. XIII, 1788. 
Oken. Lehrbuch d. Naturg. lll, p. 49, 1815. 
Ehrenberg. Abhandl. Akad. Wissensch. Berlin, (8.'{|, p. 146. 
Ehkenberg. Die Infusionsthietxhen, etc. 1838, p. 408, pi. 40, tig. 2, et p. 498, 
pi. 01, lig. 3. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 275 

Peltier. Observations sur une nouvelle espèce de Floscularia. Ann. Se. Nat. Sér. 

2. T. X, 1838, p. 41, pi. IV. 
DujARDiN F. Histoire naturelle des Zoophytes. InfusoiresAWii, p. 610, pi. 19,fig.7. 
Gosse P. -H. Contributions to the history of Rotlfera. Popular. Se. Rev., vol. I, 

1862, p. 160, pi. IX, fig. 1-3. 
Pritchard. Infusoria, 1861, p. 675, pi. 32 et 40. 
Weisse J.-F. Verzeichniss von 155 m St - Pétersburg beobachteten Infusiorienar- 

ten, etc. Bull. Math. phys. Acad. St-Pétersburg, III, 1845. 
Weisse J.-F. Uber die Entwicklung der Eier der Floscularia ornata. Zeitsch. f. 

w. Zool. Bd. XIV, 1864, p. 107, pi. 14, fig. 1-5. 
Bartsch s. Die Ràderthiere und ihre bel Tubingen beob. Arten. Stuttgart, 1870, 

p. 24. 
Bartsch S. Rotatoria Hungariœ, 1877, p. 24. 
EcKSTEiN C. Die Rotatorien der Umgegendvon Giessen. Zeitsch. f. w. Zool, 1883. 

Bd. XXXIX, p. 348. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886, vol. I, p. 50, pi. I, fig. 9. 



Car. spéc. — Couronne à 5 lobes, courts, globuleux à leur 
extrémité libre ; les 4 lobes ventraux droits, courts, égaux en 
longueur ; le lobe dorsal plus long que les précédents, triangu- 
laire à sa base. 

l^loscuïaria ornata est une petite espèce qui se trouve fixée 
aux renoncules d'eau et aux algues dans les mares ; elle est très 
vive, se rétracte et s'étend avec une grande vivacité. 

Les quatre lobes ventraux sont courts et laissent entre eux 
des sinus peu profonds mais larges. 

Le lobe dorsal est large à sa base et domine les autres 
d'un tiers environ. 

Les soies sont longues; les échancrures interlobaires sont dé- 
pourvues de cils. 

La coupe formée par la couronne et les lobes est ramassée et 
les lobes s'écartent peu extérieurement de la couronne. 

Le pied est rugueux et souvent garni de détritus agglutinés. 

Les mâchoires sont moins fortes que chez F. coronetta et les 
dents sont plus régulièrement parallèles. 

Les deux yeux sont bien visibles chez l'adulte. 

Eet. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 19 



276 E.-F. WEBER. 

Chez les échantillons récoltés, le corps était légèrement in- 
cliné ventralement. 

Longueur moyenne : 0,508 mm. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Habitat : Jardin botanique de Genève, mare de St-Georges, 
près Genève, en août et septembre 1888. Elle a été mentionnée 
et récoltée dans les mares du littoral à Vidy, près Ouchy. Trou- 
vée près de Villeneuve, fixée sur Fredericella suUana, par 
80 mètres de profondeur, par M. G. du Plessis '. 

Floscularia cornuta Dobie. 
PI. 10, fig. 9. 

■ SYNONYMIE 

Floscularia appendictilata Leydig. 1854. 

BIBLIOGRAPHIE 

DoBiE W. M. Description of tow neic species of Floscularia, icith remarks. Flos- 
cularia campanulata et F. cornuta. Ann. Nat. Hist. 2 Sér. Vol. IV, 1849, 
p. 223, 1 pi. 

Gosse P. -H. Contributions la the History of the Rotifera. Popular Se. Rev., vol. I 
1862, p. 168, pi. IX, fig. 6. 

D'Udekem. Floscularia cornuta. L'Institut, t. XIX, 1851, p. 222. 

Leydig F. Uber den Bauund die systemat. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. f. 
w. Zool. Bd. VI, 1854, p. .3, tab. 1, fig. 6. 

Pritchard. Infusoria. 1861. Floscularia cornuta, p. 676. 

CuBiTTCh. On the tvinter habits of Rotatoria. Month. Microsc. Journ., vol. V, 
1871. p. 170, pi. 81, fig. 7. 

Bartsch s. Rotatoria Himgarise, 1877, p. 24, tabl. II, fig. 19. 

EcKSTÉiN C. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 
XXXIX, 1883, p. 344, pi. XXÏII, fig. 1-4. 

Car. spéc. — Couronne portant 5 lobes courts, globuleux à 
leur extrémité libre. Quatre lobes ventraux égaux ; lobe dorsal 
plus long que les ventraux, muni d'un long appendice vermi- 
forme. 

' Dr F. -A. Forel. La faune profonde des lacs suisses, 1885, p. 81 et 129. 
— Du Plessis-Gouret G. Essai sur la faune profonde des lacs de la Suisse. 
1885, p. 38. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 277 

Cette espèce ressemble beaucoup à F. ornata et n'en diffère 
essentiellement que par son appendice vermiforme. Cet ap- 
pendice est cylindrique, large à sa base, non cilié ; il est fixé à 
la base du lobe dorsal et soudé dorsalement et latéralement à ce 
dernier. Il est deux fois plus long que le lobe dorsal. On peut le 
considérer comme un organe tactile. 

Cette espèce est plus grande que F. ornata. Son lobe dorsal 
est aussi moins élargi à sa base et plus élancé. 

Les échancrures interlobaires sont larges, dépourvues de cils 
mais un peu plus profondes que chez F. ornata. Dobie indique 
des échancrures garnies de cils, mais je n'ai pas réussi à les 
voir. 

Les soies rayonnantes sont longues. Le disque adhésif du 
pied est large, le pied lui-même est long. Le tube est long et 
en général très transparent. Les yeux sont bien visibles chez 
l'adulte. 

Longueur moyenne : 0,508 mm. à 0,635 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette espèce en nombreux exemplaires 
au Jardin botanique de Genève en août 1889, en mars et 
avril 1890 ; dans l'ancienne carpière de Champel en août 1888; 
dans un canal longeant la voie ferrée prés du Bouveret en 
juillet 1888. 

Espèce assez commune. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Floscularia prohoscidea Ehr. 
PI. 10, fig. 10 et 11. 

SYNONYMIE 

Floscularia campanulata Dobie. 1849. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Die Infusionsthierchen, 1838, p. 408. Taf. 46, fig. 1. 
DujARDiN. Hist. nat. Zooph., 1841, p. 610. 

Dobie, W.-M. Description of two new species of Floscularia, ivith remarks, 
Ann.Nat. Hist. 2 Ser. Vol. IV, 1849, p. 233, 1 pi. 



278 . E.-F. WEBER. 

Gosse, P. -H. Contributions to the History of the Rotifera. Popular Se. Rev. 
Vol. I. 1862, p. 167. PI. IX, fig. 4 et 5. 

Pritchard. Infusoria, 1861, p. 675. 

HuDSON, G. -T. Floscularia campanulata. Trans. Bristol. Micr. Soc. 1867. 2 pi. 

HuDSON, G. -T. On somemale Rotifers. Mon th. Micr. Joiini. Vol. XIII, feb.1875, 
pi. XGI, p. 45. 

Grenacher. Einige Beobachtungen dber Bâderthiere. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 
XIX, 1869, p. 483. 

GuBiTT, G. On the homological position ofthe tube-makers . Month. Micr. Jourii. 
Vol. VIII, 1872, p. 5, pi. XXIV, fig. 1. 

MoxoN. Notes 071 some points in the anatomy of Rotatoria. Trans. Linn. Soe. 
XXIV, Pt. 3, p. 455, 1864, 1 pi. 

Weber, E. F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Arch. Bio- 
logie. Liège. 1888. Vol. VIII, pi. XXVI. 

HuDSONET GossE. The Rotifera. London, 1886. Vol. I, p. 52, pi. I, fig. 1. 

Car. spéc. — Couronne large, portant 5 lobes ; lobes arron- 
dis, non globuleux, élargis à leur base. Lobe dorsal beaucoup 
plus grand que les autres. Echancrures interlobaires arrondies, 
munies de cils longs. Soies longues rayonnantes sur les sommets 
des lobes. 

Cette Floscule se distingue nettement des autres espèces par 
son organe rotatoire à lobes non globuleux à leur extrémité 
libre, mais larges et arrondis. La profondeur des echancrures 
interlobaires égale la hauteur des lobes, sauf en ce qui con- 
cerne le lobe dorsal. Ce dernier est beaucoup plus long que 
les autres ; il est fortement recourbé sur la face interne de la 
couronne. 

Les cils interlobaires de la couronne sont plus longs que 
dans les autres espèces citées. La face interne des lobes est 
concave et leur extrémité libre tournée en dedans de la cou- 
ronne. 

Le pied est long comparativement à la longueur du corps; 
il s'amincit graduellement et se termine par un étroit disque 
adhésif. 

Un tentacule dorsal, deux tentacules latéraux et deux yeux 
sont facilement visibles. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 279 

Le tube n'est pas resserré au sommet comme l'indique 
HuDSON et n'a pas non plus la forme ovoïde qu'il lui donne. 

La position naturelle de cette Floscule est d'être penchée 
ventralement. 

Longueur moyenne : 1 mm. 

Habitat: J'ai trouvé quelques exemplaires en mai 1887 dans 
une mare sur le plateau de St-Georges près Genève, fixés sur 
des Nymphéa. En avril, juin et août 1889, au Jardin botanique 
et dans l'ancienne carpière de Champel en juillet 1889. C'est 
une grande espèce mais pas très abondante dans notre région. 

Le mâle de F. proboscidea est rare et je n'ai réussi à en 
trouver qu'un seul exemplaire. Il est de petite taille et res- 
semble à une toute jeune femelle. Il a la forme d'un sac allongé, 
tronqué aux deux extrémités. Pied très court et obtus. Le som- 
met de la tète est très légèrement divisé en lobes et porte une 
couronne de cils fins et longs. Les deux yeux sont bien visibles. 

Le système digestif fait défaut; le système excréteur est 
réduit. La majeure partie de la cavité du corps est occupée par 
un testicule granuleux. Le pénis est court, dorsal, muni d'une 
couronne ciliée à son extrémité. 

Floscularia edentata Collins. 
PI. 10. fiff. 12. 

BIBLIOGRAPHIE 

Collins, F. New species of Rotatoria. Science Gossip. Jan. 1872, p. 9, withfig. 
HuDSON, C.-T. On Four new species of the genus Floscularia, and Five other 
neiv species of Rotifera. Journ. Roy. Microsc. Soc. 2 Ser. Vol. V, 1885, p. 611. 
HuDSON ET GossE. Rotifcra. London, 1886. Vol. I, p. 57, pi. III, (ig. 4. 

Car. spéc. — Couronne circulaire légèremeut évasée, sans 
lobes, formant une vaste coupe presque aussi large que le corps. 
Soies plus longues sur les parties ventrales et dorsales du bord 
de la couronne. Corps court, trapu, fortement arrondi dorsale- 



280 E.-F. WEBER. 

ment. Pied court, pas plus long que le corps, toujours profon- 
dément strié. Mâchoires du type unciné mais difficiles à voir. 

Cette Floscule découverte par Collins diffère principale- 
ment des autres espèces de ce genre par l'absence de lobes à 
la couronne, par la forme trapue, bossue et écourtée de son 
corps, par sa couronne profonde et large et par son pied court 
et fortement strié. Son préestomac est toujours garni de diato- 
mées et d'algues. 

Le spécimen que j'ai eu l'occasion de trouver diffère cepen- 
dant un peu du type de Collins par une légère courbure de la 
couronne et par la longueur des cils sur les parties latérales du 
bord coronaire. 

La position normale de l'animal est d'être inclinée ventrale- 
ment. 

Collins dit que F. edentata est caractérisée par l'absence 
de mâchoires, c'est là une erreur. Cette espèce, comme les au- 
tres Floscules, possède un mastax à trophi uncinés ; ces mâ- 
choires sont difficiles à voir, il est vrai, car le préestomac et 
l'estomac lui-même sont toujours bourrés de nourriture. Le 
tube est court, large et épais ; il monte jusqu'au niveau du 
cou. Ce cou est fortement accentué. Disque adhésif étroit. 

Longueur moyenne : 0,4 mm. 

Habitat : Je n'ai réussi à trouver qu'un seul exemplaire dans 
un étang, près du Petit-Saconnex, en août 1890. Il était fixé 
sur une feuille de Potamogeton. Rare. 



Genre Stephanoceros Ehr. 

Ce genre se distingue du genre Floscularia par la transfor- 
mation des lobes sétigères en cinq grands bras, longs, étroits, 
convergents. Ces lobes sont munis sur toute leur longueur de 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 281 

faisceaux de soies courtes. Les faisceaux de soies sont placés 
parallèlement sur les bras. Pas de longues soies. 

La femelle adulte est sédentaire et habite un tube transpa- 
rent, souvent rendu opaque par des dépôts vaseux. 

La forme générale du corps et l'organisation interne sont 
identiques à celles du genre Floscularia. 

Le pied est très long, annelé et terminé par un disque adhé- 
sif. Les Stephanoceros ont le même genre de vie que les Flos- 
cules et représentent une des plus grandes espèces des Floscu- 
lariadœ. 

Le mâle a la même forme générale que le mâle des Flos- 
cules. 

Stephanoceros Eichhorni Ehr. 
PI. 10, fig. 13 à 16. 

SYNONYMIE 

Monolabis conica Ehr. = forme jeune de Stephanoceros 1831. 
Stephanoceros glacialis Perty. 1832. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. Akad. Wissensch. Berlin 1831, p. 146. 

Ehrenberg. Infusionsthierchen, etc. 1838. p. 400, Taf. 45, fig. 2, et p. 497, 

pi. 61, tig. 2. 
Dujardin. Hist. Nat. Zooph. 1841, p. 612, pi. XIX, fig. 8. 
Gosse, P. -H. Contributions to the History of the Rotifera. Popular Se. Rev. 

Vol. I, p. 26, pi. III et IV. 1862. 
Perty, M. Zur Kenntniss kleinster Lebemformen. Bern. 1852, p. 47, Taf. 1, 

fig. 1. 
Leydig, F. Uber d. Bau ii. Syst. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. f. w. Zool . 

Bd. VI. 1834, p. 3, Taf. 1, fig. 1-4. 
Pritghard. Infusoria. 1861, p. 668, pi. 32, fig. 383 et pi. 37, fig. 1-4. 
CuBiTT, G. Observations on some points in the Econorny of Stephanoceros. Month. 

Microsc. .lourn. May 1870. Vol. III, p. 240, pi. LU. 
Newlin Peirce. Stephanoceros Eichhorni. Proced. Acad. Xat. Se. Pa. 1875, 

p. 121. 
Rosseter, t. B. Observations on the life-history of Stephanoceros Eichhorni. 

Journ. Roy. Mier. Soc. London. Vol. 4. Part. 2. 1884, p. 169, pi. V, 

fig. 1-3. 
DixoN-NuTTALL, F. R. On the Maie of Stephanoceros Eichhorni. Journ. Roy. 

Mier. Soc. London. 1896, p. 166, PI. V, fig. 1-2. 
HuDSON AND Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. I, p. 60, pi. IV, fig. 1. 



282 E.-F. WEBER, 

Car. spéc. — Couronne surmontée de cinq longs lobes en 
forme de bras, convergents. Ces bras portent sur toute leur 
longueur des faisceaux parallèles de soies, insérés perpendicu- 
lairement. Tube long enveloppant le corps de l'animal jusqu'à 
la hauteur du cou. Pied long terminé par un disque adhésif 
étroit. 

Cette magnifique et grande espèce qui, à elle seule, représente 
le genre Stephanoceros, est facile à reconnaître à ses lobes 
transformés en bras. 

Les soies sont courtes et placées par faisceaux le long des 
bras. 

Le tube est facilement visible étant donné la coloration qu'il 
prend par la présence de matières terreuses ou autres qui y 
sont incrustées. 

Le préestomac est toujours garni de masses verdâtres 
foncées; l'estomac est d'un brun jaunâtre et l'intestin plus 
foncé. 

L'animal est en général courbé ventralement et le tube a 
la même courbure. La face dorsale du corps est plus bombée 
que la face ventrale. 

Le pied est particulièrement long et étroit; il va en dimi- 
nuant progressivement; il est légèrement strié. 

Chez les jeunes, les bras sont courts et plus élargis à la base 
que chez l'adulte. 

Les yeux et les tentacules sont bien visibles. 

Les mâchoires sont fortes ; les dents sont arquées et taillées 
en biseau à leur extrémité libre. L'enveloppe musculaire du 
mastax est puissante. 

Longueur moyenne : 1 mm. à 1,4 mm. 

N'ayant rencontré qu'un seul mâle dont je n'ai pas eu le 
temps de prendre un croquis, je me vois obligé d'en donner 
une figure empruntée au travail de Dixon-Nuttall. 



FAUNE ROTATORIKNNE DU BASSIN DU LEMAN. 283 

Le mâle est beaucoup plus petit que la femelle; il est de 
forme allongée. Son organe rotatoire est un cône obtus muni 
d'une rangée marginale de cils fins et longs. 

Nous remarquons un tentacule dorsal à touffe ciliée, porté 
par une protubérance du corps et deux tentacules latéraux por- 
tant chacun un faisceau de longues soies. 

Le pied est court, annelé, obtus à son extrémité. Le pénis 
est large et court. Le testicule volumineux. Le système excré- 
teur normal. Absence d'organes digestifs. Deux yeux. 

Grandeur moyenne : 0,317mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette remarquable espèce dans l'an- 
cienne carpière de Champel en juin et juillet 1890 et à Crevin 
en juillet de la même année. Peu abondant. 

Famille MELICERTAD^. 

Bliisota dont les femelles, à l'état adulte, sont sédentaires 
ou nageuses. Les formes sédentaires sont entourées d'un tube 
gélatineux opaque ou formé de boulettes vaseuses ou excré- 
mentielles, et peuvent constituer par la réunion de plusieurs 
individus enfouis dans une même masse gélatineuse des boules 
ou colonies fixées sur un corps étranger. Les formes nageuses 
sont entourées d'une masse opaque gélatineuse imitant un tube 
et peuvent aussi se grouper en colonies pélagiques. 

Les Melicertadœ se distinguent particulièrement des Floscii- 
lariadœ par la forme de leur couronne et par la position de 
l'ouverture buccale. Leur organisation interne est identique. 

La couronne ne s'étend pas en lobes sétigères étroits. Elle 
peut être circulaire, réniforme, bilobée ou quadrilobée. Dans ces 
deux derniers cas, les lobes sont des expansions larges apla- 
ties comme des ailes de papillons. 

La couronne est garnie d'une guirlande ciliaire marginale 
formant une courbe continue, inclinée sur elle-même, de manière 



284 E.-F. WEBER. 

à envelopper deux fois la couronne et à présenter ainsi une lacune 
entre ses points de flexion. Cette lacune est généralement dor- 
sale mais elle peut être ventrale (Conochilus). 

L'orifice buccal est placé ventralement entre les courbes 
supérieures et inférieures de la guirlande ciliaire. Il peut être 
refoulé plus dorsalement sur la couronne. 

L'organe rotatoire est fortement incliné sur le côté dorsal du 
corps, sauf chez Gonochilus où il a la position opposée. 

Le pied est en général long, non rétractile dans le corps, 
strié transversalement. Il se termine par une coupe adhésive ou 
simplement en une pointe tronquée. 

Les mâchoires sont du type malléo-ramé. 

Les mâles sont libres, petits, à couronne simple^ bombée en 
avant ; ils ont une guirlande ciliaire simple. Pied court terminé 
postérieurement par une couronne de cils. 

Genre Melicerta Schrank. 

La femelle adulte est sédentaire; son corps est en forme de 
cône allongé, renversé, dont la base, tournée en haut, corres- 
pond à l'organe rotatoire et le sommet au pied. Ce dernier, très 
allongé, strié légèrement, n'est pas rétractile à l'intérieur du 
corps; il se termine par une cupule adhésive. Les glandes 
pédieuses ne se trouvent que chez les jeunes. 

Le corps est généralement incliné dorsalement ; il est entouré 
d'un tube ou étui protecteur dans lequel l'animal peut se retirer 
complètement en se contractant. 

Ce tube est constitué soit d'une masse gélatineuse sans forme 
précise, grisâtre, comme chez les Floscules, soit d'un vrai tube 
allongé, cylindrique, s 'élargissant d'une façon continue en avant 
Dans ce dernier cas, il est composé d'une couche gélatineuse 
interne mince et d'une seconde couche formée de boulettes que 
l'animal construit dans un appareil spécial. Ces boulettes sont 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 285 

tantôt cylindriques, tantôt arrondies, tantôt ovales, d'un brun 
jaunâtre. Elles sont formées de matières étrangères en suspen- 
sion dans l'eau, de particules terreuses ou de matières fécales. 

Les tubes ont en général une grande régularité dans leur 
construction. La couronne est quadrilobée et placée oblique- 
ment par rapport à l'axe du corps. Les lobes sont plus ou moins 
profondément divisés. 

La guirlande ciliaire est du type rMzotique* marginale, 
formant une courbe continue inclinée sur elle-même et ayant 
une lacune dorsale entre ses points de flexion. 

L'ouverture buccale est ventrale et située entre les deux 
guirlandes ciliaires. Au-dessous de la bouche se trouve une lè- 
vre inférieure ciliée, qui domine la cupule ciliée ou fossette hé- 
misphérique dans laquelle sont construites les boulettes. Au fond 
de cette fossette se trouve la glande mucipare dont le produit 
sert à agglutiner les particules servant à la confection des bou- 
lettes. Cette fossette est bordée inférieurement et ventralement 
d'une languette. 

Le ganglion cérébroïde est peu marqué; les organes des 
sens comprennent deux yeux, deux longs tentacules ventraux et 
un tentacule dorsal réduit à un bouton sétigère, au-dessous du- 
quel se trouvent deux crochets. 

Le système digestif n'a pas de vestibule ni de préestomac ; à 
l'ouverture buccale fait suite un pharjaix cilié, puis le mastax à 
mâchoires malléo-ramées. Un œsophage long et étroit conduit à 
l'estomac volumineux. L'intestin se termine en un cloaque long 
et recourbé dans lequel viennent déboucher la vessie contractile 
et l'oviducte. Ce cloaque est terminé par l'anus dorsal. 

Les glandes gastriques sont unicellulaires. L'ovaire est 
impair. Les œufs d'hiver ou de durée sont entourés d'une coque 
chitineuse dure, présentant des arêtes parallèles. 

Le genre Melicerta se distingue des autres genres des MeM- 
certadœ principalement par sa couronne quadrilobée et la pré- 



286 E.-F. WEBER. 

sence d'un organe spécial pour la confection des boulettes qui 
servent à la construction du tube. Les Mélicertes vivent fixées 
sur les plantes aquatiques, telles que Nymphéa, Potamogeton ou 
sur des algues dans les eaux tranquilles. 

Le mâle est toujours libre, très petit et ressemble à une 
larve de femelle. Son corps est cylindrique. Sa couronne 
.ciliaire est légèrement bilobée, arrondie en avant. Le pied est 
conique, soiî- extrémité porte une couronne de cils courts. 
Organes des sens réduits. Les organes génitaux sont composés 
d'un testicule volumineux et d'un pénis placé dorsalement. Les 
organes digestifs sont absents et le système excréteur est réduit. 
Ces mâles sont encore assez peu connus. 

Melicerta ring en s Sclirank. 

PI. 11, fig. 1 à 8. 

BIBLIOGRAPHIE 

ScHRANK. Faunaboica. IIL 2, p. 'MO, 1803. 

Ehrenb3kg. hifusionsthierchen. 1838, p. 405, laf. 46, iig. 3. 

Gosse P. -H. Architectural instincts of Melicerta ringens. Traiis. Micr. Soc. 1852. 

Vol. III, p. 5S, pi. XII, fig. 1-4. 
Gof<sK P. -U. On tlie Structure, Functions, Habits and Development of Melicerta 

ringens. Quart. .lourn. Microsc. Se. 1853. Vol. L p. 71, pi. II, fig. 12-27. 
Gosse P. -H. Contributions ta the History ofthe Rotifera. Part. III. Melicertadœ. 

Popular. Se. Rev. Vol. I, 1862, p. 474, pi. XXVI, fig. A et B. 
Pritchard. Infusoria. 1861, p. 672, pi. 32, 36 et 37. 
WiLLiAMSON W. G. On the anatomy of Melicerta ringens. Quart. Journ. Micros. 

Se. Vol. I, 1853, p. 1-8 et p. 63 71. PI. I, fig. 14-34. PI. II, fig. 28. 
LEYDKi F. Uber den Ban und die system. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. f. 

w. Zool. Bd. VI, 1854, p. 17. 
Glaparède Ed. M iscellanées zoologiques. Aiiu. Se. Nat. Zool. 1867. Vol. VIII. 

p. 5, 2 pi. 
GuBiTT C Linear Projection considered in ils Application ta the Delinealion of 

Objects under Microsc. Observation. Mouth. Micr. Journ. May 1871. Vol. V, 

p. 2').5, pl. 83 et 84. 
CuBiTT G. Remaries on the Homological Position of the members constituting the 

therated section uf the class Rotatoria. Mouth. Micr. .louru. July 1872. Vol. 

VIII, p. 0, pl. 23. 
Bkdwkl F. -A. The Building Apparatus of Melicerta ringens. Monih. Micr. 

Journ. Vol. XVIIl, 1877, p. 214, pi. 197 et 198. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 287 

Bedwell F. -A. Melicerta ringens and Conochilus voloox. Journ. Roy. Micr. Soc. 

1878. Vol. I, p. 176, pi. X. 

Bedwell F. -A. Melicerta ringens. Midland naturalist. Vol. I, 1878, p. 245. 
HuDsoN C. T. On Oecistes umbella and other Rôti fers. Journ. Roy. Micr. Soc. 

1879. Vol. II, p. 6. 

Jouet L. Monographie des Melicertes. Arch. Zool. Expr. (2). T. I, n" 1, p. 131- 

144. ^"2, p. 145-224, 1883, pi. Xl-XIII. 
HuDSON ET GossE. The Botifera. London 1886. Vol, I, p. 70, pi. V, fig. 1. 
Tessin g. Rotatorien der Umgegend von Rostock. 1886, Tab. I, fig. 1 et 2. Arch. 

d. ver. d. Fr. Naturg. Mecklbg. 43 Jahrg. 
Bartsch s. Die Ràderthiere und ihre hei Tiibingen beob. Arten. Stuttgart 1870, 

p. 25. 
Bartsch S. Rotatoria Hungariœ. Budapest 1877, p. 20^ tabl. III, fig. 27. 



Car. spéc. — Couronne quadrilobée, dont les lobes sont divi- 
sés par une échancrure profonde, arrondie; lobes étendus plus 
larges que le tube. Lacune dorsale large. Lèvre inférieure ou 
menton court, arrondi. Tube cylindrique, légèrement plus large 
à l'extrémité libre, formé de boulettes coniques^ évidées à l'in- 
térieur. Ces boulettes sont constituées par des substances ter- 
reuses et des particules d'un brun jaunâtre en suspension dans 
l'eau. 

Melicerta ringens est une des grandes espèces de Rhizota. 
La récolte en est facile. Extraite de son tube, elle a la forme 
d'une grosse virgule dont le prolongement en pied se fait sans 
brusque transition. Le bord ventral du corps est convexe et, du 
côté dorsal, l'espace compris entre les deux petits crochets et 
l'ouverture cloacale est convexe également ; mais à partir de ce 
point jusqu'à sa réunion au pied le corps est concave. 

La construction des boulettes qui doivent servir à l'édifica- 
tion du tube peut être très bien suivie chez Melicerta ringens^ 
qui, par sa grandeur, se prête volontiers à l'étude, même avec 
de faibles grossissements. 

Le tube, quelquefois légèrement courbé, est en général plus 
étroit à sa base et a la forme d'un épis de maïs, de couleur jaune 
brun. Son bord supérieur est souvent irrégulier. Le tube est 



288 E.-F. WEBER. 

formé d'une gaine interne, gélatineuse et d'une seconde gaine, 
externe, construite par l'animal au moyen de détritus vaseux 
ou autres en suspension dans l'eau. Ces particules sont attirées 
par le courant formé par la guirlande ciliaire et conduites dans 
la fossette ciliée. Là, les particules sont agglomérées, agglu- 
tinées et prennent bientôt la forme d'un obus qui est transporté 
et fixé sur le bord du tube en construction. C'est une glande 
spéciale, la glande mucipare, qui fournit le liquide agglutinant; 
elle se trouve placée au-dessous de la fossette ciliée. 

Les organes des sens sont représentés par deux longs tenta- 
cules ventraux munis à leur extrémité d'une touffe de soies et 
par une antenne tactile impaire, placée dorsalement au-dessus 
des crochets. 

Les mâchoires sont du type malléo-ramé. Les parois du mas- 
tax sont très musculeuses, trilobées. Chaque uncus a la forme 
d'un peigne dont trois dents sont plus fortes que les autres . 

Longueur moyenne : 1,3 mm. à 2 mm. 

Habitat : Jardin botanique, trouvée en avril, août et octobre 
1889; à St-Georges dans une mare, en octobre 1890 ; dans une 
mare sur la route d'Anières en juin 1890 et au Bouveret en juil- 
let de la même année. Espèce assez commune, habituellement 
fixée sous les feuilles de Nymphéa. 

Le mâle atteint en grandeur à peine les deux tiers de la 
femelle. Il ressemble à une jeune larve de femelle. Son corps est 
presque cylindrique; il est terminé en avant par une tète arron- 
die à couronne ciliaire bilobée mais mal définie. Sa tête est net- 
tement séparée du tronc par un étranglement. 

Le pied est court, conique, terminé par une couronne de cils 
raides. 

Le système excréteur est réduit ; les organes digestifs absents. 
Les organes des sens réduits à un ganglion cérébroïde et à deux 
yeux. Le testicule est volumineux ; le pénis est dorsal, cylin- 
drique et terminé comme le pied par une couronne de cils. Je 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 289 

n'ai malheureusement pas pu en faire un croquis et suis obligé 
de reproduire la figure donnée par Joliet dans sa monographie 
de Mélicerte. Je n'ai trouvé qu'un seul exemplaire. 
Longueur moyenne, 0,4 mm. à 0,6 mm. 

Genre Limnias Schrank. 

La femelle adulte est sédentaire, toujours protégée et entou- 
rée d'un tube gélatineux mais de consistance presque chitineuse. 
Ce tube est tantôt opaque, lisse et sali de nombreux dépôts 
étrangers, tantôt strié transversalement, transparent ou chargé 
de granulations, rondes, brunâtres, mais jamais de balles. Le 
tube est en général cylindrique et plus étroit à sa base qu'au 
sommet, soit légèrement conique. 

La couronne est distinctement bilobée, plus large que haute. 
Les lobes sont arrondis, circulaires. La lacune dorsale est large. 

La double guirlande ciliaire, l'ouverture buccale et la lèvre 
inférieure ou menton sont semblables à celles de Mélicerte. 
Absence de fossette ciliée. 

Les antennes ventrales sont facilement visibles, plus ou 
moins longues suivant l'espèce. Les antennes dorsales sont 
généralement absentes, si elles existent elles sont toujours 
courtes et présentent l'aspect de cornes. 

Le pied est très long, étroit, strié très légèrement, terminé 
par une disque adhésif. 

La structure interne du corps, le genre de vie et l'habitat 
ne diffèrent pas de ce qu'on observe chez la Mélicerte. 

Les mâles sont libres, d'un tiers plus petit que les femelles. 
Ils présentent la forme d'un mince cylindre terminé postérieure- 
ment en pointe émoussée. 



290 E.-F. WEBER. 

Limnias ceratophylli Schrank. 

PL 11, fig. 9. 

SYNONYMIE 

Melicerta ceratophylli Gosse 1862. 
Limnias socialis Leidy 1874. 
Melicerta biloba Ehr. 1831. 

BIBLIOGRAPHIE 

Schrank. Fauna boica. III, 2. p. 311, 1803. 

Ehrenberg. Abhandl. Akad. Wissensch. Berlin 1831, p. 126. 

Ehrenberg. hifusionsthierchen. 1838, p. 402, pi. 46, fig. 4. 

Pritghard. Infusoria, 1861, pi. 32, fig. 388-392, pi. 36, fig. 2. 

Gosse, P. -H. Contributions to the History of the Botifera. Part. III. Melicer- 

tadx. Popular Se. Rev. Vol. I, 1862, p. 481, pi. 26, fig. G. 
Moxon,\V. Notes on some points in Anatomy of Botator ia. Tr?ins. Linn.Soc. Vol. 

24, 1864, p. 458. pi. 47, fig. 3. 
Tatem, J. g. On a new Melicertian, etc. Joarn. Queckett Micr. Club. Vol. I, 

1868, p. 124, pi. VI, fig. 1-2. 
Leidy, J. Limnias socialis. Proc. Acad. Nat. Se. Pa. 1874, p. 140. 
Bedwef.l^ F.-A. The Building Apparatiis of M. r ingens. Month. Micr. Journ. 

Vol. 18, 1877, p. 221, pi. 198, fig. 7-8. 
HuDSON et Gosse. The Hotifera. London, 1886, vol. I, p. 7o, pi. Yl, fig. 1. 

Car. spéc. — Femelle adulte à tube lisse, légèrement coni- 
que, rendu opaque par des amas de matières étrangères, géné- 
ralement jaune brun. Elle est dépourvue d'organes cornés sur 
la face dorsale au-dessous de la couronne. Antennes ventrales 
courtes. 

Le tube est généralement brun jaune, très opaque et exté- 
rieurement garni de matières étrangères qui l'obscurcissent . Il 
est quelquefois un peu arqué. A la place des organes cornés on 
voit une plaque chitineuse qui peut remplir l'office des cornes 
dorsales des autres espèces. 

MoxoN a indiqué une antenne dorsale, menue, située 
comme celle de Melicerta ringens; je n'ai pas réussi à la voir. 

Longueur moyenne : 0,9 mm. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 291 

Habitat: Jardin botanique de Genève, en août 1888; un seul 
exemplaire. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Limnias annulatus Bailey. 

PI. 11, fig. 10 et M, 

SYNONYMIE 

Limnias doliolum Schoch. 1868. 
Melicerta annulatus Cubitt. 1871. 

BIBLIOGRAPHIE 

Cubitt, C. A Rare Melicertian ; with Rema7-ks on the Homological position of 

this Form, etc. Monlh. Micr. Journ. Vol. VI, 1871, p. 167, pi. 98. 
Bailey. Limnias annulatus. Smithsoniar. Gont. to Knowledge. Vol. 4, art. 3, 

1852. 
HuDSON ET GossE. The Botifera. London, 1886. Vol. I, p. 77, pi. 6, fig. 2. 
ScHOCH, G. Die mikroskopischen Thieredes Siisswasser- Aquariums. II Ràder-thiere. 

Leipzig, 1868, p. 19, pi. Il, fig. 6. 
Weber, E.-F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Arch. Biol. 

vol. VIII, 1888. 

Car. spéc. — Femelle adulte, à tube transparent, cylin- 
drique, long, effilé, présentant des arêtes transversales proémi- 
nentes, régulièrement espacées. 

Le tube, toujours propre, est légèrement coloré de jaune 
sur les bords. 

Sept cornes dorsales, dont les deux supérieures sont plus 
longues et ressemblent à des boutons sétigères. Antennes ven- 
trales modérément longues. Pied très long, étroit, replié sur lui- 
même, lors de la contraction ; très légèrement strié transversa- 
lement. 

Cette espèce rare est facilement reconnaissable à son tube à 
arêtes fortes, transparent et à ses cornes dorsales. Il est à re- 
marquer que ces dernières sont au nombre de sept et non pas 
de cinq ou de six comme l'indiquent HuDSON et Gosse. Dans nos 

Rev. Suisse pe Zool., T. 5. 1898. 20 



292 E.-F. WEBER. 

spécimens, l'entonnoir buccal et la lèvre sont un peu élevés et 
dépassent en hauteur le sinus interlobaire de la couronne. 
La lacune dorsale est très large. 

Longueur moyenne : 1 mm. 

Habitat : Etang, près de Saconnex, Genève. Septembre 1887. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Limnias annulatus, var. granulosus Weber. 
PI. 11, fig. 12. 

BIBLIOGRAPHIE 

"Weber, E.-F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Archiv. 

Biologie, vol. VIIL pi. 27. 
HuDSON ET Gosse. The Rôti fera. Supp. 1889, p. 4. 

Car. spéc. — Femelle adulte, à tube cylindrique, presque 
droit, annelé légèrement, opaque, de couleur jaunâtre, plus 
foncé à la partie supérieure qu'à la base et parsemé de granu- 
lations brunes. Tentacules ventraux plutôt longs et larges. 
Couronne et lobes comme chez L, annulaUis. Pied très long, 
légèrement strié transversalement, terminé par un disque 
adhésif. 

Cette Limnias que nous avions appelée dans notre précédente 
note, L. granulosus, ne doit pas être conservée comme espèce 
et n'est qu'une variété de L. annulatus Bailey. La description, 
du reste, en était erronée et l'animal avait été mal interprété. 

Sa couronne et ses lobes sont semblables à ceux de L. annu- 
latus, de même que les cornes dorsales. Les tentacules ventraux 
seuls seraient plus longs et plus larges à leur base. 

La différence réside dans la structure du tube. Le tube ce- 
pendant rappelle d'une part celui de L. ceratophylli, par sa 
forme extérieure, sa couleur jaune foncé, d'autre part celui de 
L. annulatus par l'annelure. Il est caractérisé par des granu- 
lations rondes, foncées, brunâtres, qui sont éparses et par l'anne- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 293 

lure moins accentuée que celle de L. annulatus. Il se rapproche 
sous ce rapport du tube de Limnias cornuella de Rousselet. 
Les arêtes ne sont guère visibles qu'à la partie supérieure du 
tube; elles sont moins élevées, pas aussi régulières et ne 
donnent pas l'impression de bourrelets comme dans l'espèce 
type. L'organisation interne et le genre de vie comme chez 
L. anmtlatus. 

Nous la conservons comme variété. 

Longueur moyenne : 0,9 mm. 

Habitat : Etang près de Saconnex, Genève. Septembre 1887. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 



Genre Cephalosiphon Ehrenherg. 



La femelle adulte est sédentaire. Elle habite un tube étroit, 
allongé, très conique, parfois irrégulier, opaque ou semi-trans- 
parent, de couleur brunâtre. Son corps est allongé et générale- 
ment penché ventralement. Sa face ventrale est convexe et 
l'anus dorsal s'ouvre sur une protubérance, ce qui lui donne un 
aspect tordu. 

Sa couronne est presque circulaire, très légèrement bilobée 
et guère plus large que le corps. La lacune dorsale est distincte. 

Le pied est allongé, étroit, terminé par un disque adhésif. Le 
GephalosipJion est caractérisé par une antenne dorsale impaire 
très longue, munie à son extrémité d'une touffe de soies rayon- 
nantes. Cette antenne, à base large, est mobile et s'incline 
volontiers à droite et à gauche. Il possède en outre deux anten- 
nes latéro-ventrales courtes semblables à des boutons sétigères. 

L'organisation interne est celle des Melicertadœ. Les deux 
yeux sont visibles chez l'adulte. 

Mâle inconnu. 



294 E.-F. WEBER. 

Cephalosiphon limnias Ehr. 
PI. 11, fig. 13. 

SYNONYMIE 

Rotifer cruciger Du Trochet 1812. 
Limnias ce^'atophylli Slack. 1861. 
Melicerta cephalosiphon Gosse 1862. 
Cephalosiphon candidus Hudson 1886. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Uber die neuerlich bei Berlin vorgek. neuen Formen des mikrosk^ 

Lebens. Verhandl. derBerl. Akad. 1853, p. 193. 
Du Trochet. Recherches sur les Rotifères. Ami. Muséum. T. 19. 1812, p. 383^ 

pi. 18, fig. 19-21. 
Slack. Marvels of Pond Life. 1861, p. 149, with flg. 
Gosse, P. H. Cephalosiphon limnias. Intell, observer. Vol. I, 1862, p. 49. 
Gosse, P. H. Contributions ta the History of the Rôti fera. Popular Se. Rev. 

Vol. 1,1862. Part. III, p. 490. 
Tatem, J.-G. On a new Melicertian etc. Jourii. Qiieekett. Micr. Club. Vol. L 

1868, p. 124, pi. VI, fig. 6-7. 
€uBiTT, G. On the Winter Habits of the Rotatoria. Month. Micr. .lourn. Vol. V. 

1871, p. 170, pi. 81, fig. i-2. 
Hudson, C.-T. Cephalosiphon limnias. Month. Microsc. .lourn. Vol. 14. 187o,^ 

p. 16o, pi. 117, fig. 1. 
Hudson et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. I, p. 77, pi. VI, fig. 3. 

Les caractères de cette espèce sont les mêmes que ceux du 
genre, car la deuxième espèce mentionnée par HuDSON^ Cepha- 
losiphon candidus, me paraît si semblable en tous points à 
C. limnias d'EHRENBERG qu'on doit la réunir à cette dernière 
espèce ou du moins qu'elle ne peut en être qu'une variété à tube 
irrégulier, semi-transparent. 

Cette rare espèce se reconnaît d'emblée à son tube effilé,, 
étroit, conique, opaque, d'un brun jaune foncé, quelquefois rou- 
geàtre, à son antenne dorsale impaire très longue et à sa 
couronne presque circulaire. 

Le pied est très long et étroit. Je n'ai pu trouver les deux 
crochets dorsaux mentionnés par GosSE. 

Longueur environ: 0,635 mm. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 295 

Habitat : Jardin botanique de Genève. Trouvé en octobre 
1890 un seul exemplaire fixé sur une tige de Nymphéa. Espèce 
rare. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Genre Oecistes Elirenberg. 

Les femelles adultes à^ Oecistes sont toutes sédentaires et 
entourées, soit d'une gaine gélatineuse très irrégulière, en géné- 
ral incrustée de matières étrangères, soit d'un tube opaque 
(0. intermedius) et dans un autre cas d'une masse gélatineuse 
garnie de balles excrémentielles ( 0. Pilula). 

L'animal a un corps de forme conique, allongé, dont le 
sommet est longuement étiré en un pied étroit, très long et 
terminé par un disque adhésif. 

Le pied est généralement strié transversalement et peut 
atteindre jusqu'à trois fois la longueur du corps. 

La couronne est semi-circulaire, parfois légèrement bilobée, 
en général ovale et large. La guirlande ciliaire est celle des 
Melicertadœ, à lacune dorsale ordinairement faible. 

Les deux antennes ventrales sont très variables, allant d'un 
simple bouton sétigère à de longues antennes plus ou moins 
rétractiles. Ces antennes peuvent être reportées latéralement 
et devenir latéro-ventrales ou latéro-dorsales. L'antenne dor- 
sale est généralement absente; si elle existe, elle est réduite à 
un bouton sétigère. Les crochets dorsaux sont présents dans 
certaines espèces. 

Les mâchoires sont malléo-ramées. La structure interne est 
celle du type des Melicertadœ. 

Les mâles sont peu connus. Ils sont très petits, cylindriques, 
à couronne simple, ciliée, munis d'un pied court, obtus, à 
extrémité ciliée. Le pénis est court. Les yeux sont au nombre 
de deux. 



296 E.-F. WEBER. 

Oecistes velatus Gosse. 
PI. 11, fig. 14. 

SYNONYMIE 

Megalotrocha velata Gosse 1851, 

BIBLIOGRAPHIE 

Gosse, P. -H. Catalogue of Rolifera found in Britain. Ami. ^Nat. Hist. 1851. 

Vol. VIII, 2e sér., p. 198. 
HuDSON ET Gosse. The Rôti fey-a. Loiidon 1886. Vol. I, p. 83, pi. D, fig. 8. 

Car. spéc. — La femelle adulte est sédentaire et entourée 
seulement à la base du pied, d'une masse gélatineuse sans forme 
distincte, transparente. 

La couronne est très large, circulaire et traversée de côtes 
épaisses et divergentes. Les antennes ventrales sont réduites à 
de simples boutons sétigères. La couronne est en outre très 
transparente, hyaline, deux fois plus large que le corps, peu 
profonde et en forme de coupe. 

L'ouverture cloacale est reportée en avant et se projette 
en forme de lèvre. L'intestin est nettement séparé de l'estomac. 
Quatre dents dans chaque ramus. Deux yeux cervicaux perma- 
nents. Le pied est en général courbé. 

Longueur environ : 0,3 mm. 

Habitat : Je n'en ai trouvé qu'un exemplaire dans l'ancienne 
carpière de Champel, en août 1889. Espèce rare. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Oecistes ' sociaUs Weber. 

Pi. 11, fig. 1.^-16. 

BIBLIOGRAPHIE 

Weber, E.-F. Xotes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Arch. Bio- 
logie. VIII, 1888, p. 647, pi. XXVIII. 
HuDsoN ET Gosse. The Rolifera. Supp' 1889, p. 5. 

Car. spéc. — Corps allongé; couronne circulaire petite; pied 
deux fois aussi long que le corps. La position normale de l'ani- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 297 

mal est d'être courbé du côté ventral. Vivent en colonies fixées 
sur les plantes aquatiques. 

Un tentacule dorsal; deux tentacules latéro-dorsaux, situés 
un peu au-dessous du mastax; pas de crochet dorsal. 

La femelle adulte est un animal sédentaire habitant des 
boules gélatineuses, de teinte jaunâtre, fixées sur les plantes 
aquatiques. Ces boules ou colonies sont formées par la réunion 
de 10 à 20 individus. Tous les individus convergent vers un 
même point de fixation par leur long pied à disque adhésif. 

Le corps est presque cylindrique, régulier, se continuant en 
un pied deux fois aussi long que lui. Le pied est strié tranver- 
salement et d'une épaisseur constante. 

La couronne est petite, légèrement plus large que le corps^ 
presque circulaire. Le tentacule dorsal, sur la nuque, est réduit 
à un bouton sétigère; les deux tentacules latéraux, situés un 
peu au-dessus du mastax, sont également très courts. 

Absence de crochets dorsaux, caractère qui différencie 0. 
socialis d'O. mucicola de Kellicott. 

La position normale de l'animal est d'être courbé du côté 
ventral. Les mâchoires sont du type malléo-ramé à 4 dents. 

C'est un animal d'une grande vivacité, il est toujours en mou- 
vement et se balance volontiers à droite et à gauche. 

La description que j'avais donnée antérieurement dans mes 
Notes sur les Rotateurs des environs de Genève était incomplète. 
Les guirlandes ciliaires appartiennent bien au type Melicertadœ, 
par conséquent l'ouverture buccale est ventrale. Au lieu d'un 
seul tentacule nous devons indiquer : un tentacule dorsal et 
deux tentacules latéro-dorsaux. 

Longueur moyenne : 0,2 mm. 

Habitat : J'ai trouvé seulement quelques colonies de cette 
belle espèce dans un étang au Grand-Saconnex en mai 1889 
et depuis au Jardin botanique de Genève en août 1890. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 



298 E.-F. AVEBER. 

Genre Megalotrocha Ehrenberg 



&• 



Les femelles adultes de Megalotrocha sont sédentaires et for- 
ment, par la réunion de plusieurs individus, des colonies ou 
boules gélatineuses. Ces colonies sont, les unes fixées sur des 
plantes aquatiques, les autres nageuses. L'organisation interne 
est semblable à celle des autres Melicertadœ. 

La couronne est généralement réniforrae ; son grand axe est 
transversal et le plan de la couronne coupe obliquement le 
sommet du tronc dorso-ventralement. Le disque coronaire est 
légèrement bombé. La lacune dorsale est minime. 

Le tronc porte généralement, en avant sur le cou, des 
verrues opaques, cependant ces verrues peuvent faire défaut. 

Les tentacules sont tous absents ou sont représentés seule- 
ment par deux tentacules ventraux courts. 

Le pied est généralement lisse^ plus ou moins large et coni- 
que et très faiblement strié transversalement. Il peut être mar- 
qué distinctement d'un repli avec des protubérances. Son extré- 
mité est obtuse. Dans une espèce de ce genre, il est très allongé, 
strié transversalement et muni d'un disque adhésif ('ilf". procera). 

Les mâchoires sont du type malléo-ramé. 

Les deux yeux ne sont pas toujours visibles chez l'adulte. 

La partie antérieure ventrale du tronc est garnie d'épines 
dans une espèce (M. spinosa). 

Vivent dans les mares tranquilles. 

Les mâles sont très petits, libres, cylindriques. Leur tête est 
bombée en avant et munie d'une couronne ciliaire simple. Le 
pied est court, conique. Les deux yeux sont toujours bien visi- 
bles. Ils sont encore peu connus. 

Megalotrocha semihtiUata Thorpe. 

FI. H, fii;. 17-21. 

SVNONYMIE 

Megalotrocha binulata l);iday 1S97. 



FAUNE ROTATOEIENNE BU BASSIN DU LEMAN. 299 

BIBLIOGRAPHIE 

Thorpe V. GuNSON. Description of a new species of Megalotrocha. Joiini. I\oy. 

Microsc. Soc. London. 1889, pi. XII, p. 613. 
DkBkY jEm. Rotatoria7iovie Guinese. Mathem. Természet. Ertes. Budapest 1897. 

p. 133 avec fig. 
HuDSON ET Gosse. The Rolifera. Suppt London, 1889, p. 7, pi. XXXII, fig. 3. 

Car. spéc. — Colonies nageuses sphériques. Corps allongé 
cylindrique. Couronne presque quadrilatérale. Le tronc est por- 
teur de deux verrues latéro- ventrales au-dessous de la couronne. 
Deux antennes ventrales courtes. Antenne dorsale absente. Deux 
yeux chez l'adulte. Pied conique avec protubérances ovifères. 

Cette belle espèce est nouvelle pour le continent; elle a été 
trouvée par M. G. Thorpe près de Brisbane et de Hong-Kong. 

Les colonies sont sphériques, nageuses et formées par la réu- 
nion de 10 à 30 individus ; elles renferment des femelles adultes 
et des jeunes. 

La couronne est quelque peu quadrilatérale, ses axes sont 
presque égaux. Elle est oblique et s'étend du côté dorsal. Le 
sinus ventral est peu profond. 

Le tronc est porteur de deux verrues opaques, une sur cha- 
que épaule. Ces verrues font saillie sur la face ventrale, au- 
dessous de la couronne, entre celle-ci et les antennes ventrales. 

Les antennes ventrales sont placées au-dessous des verrues, 
sur la face ventrale arquée et ont l'aspect de deux boutons 
sétigères. L'antenne dorsale fait défaut. On aperçoit deux yeux 
rouges petits sur le bord supérieur de la face dorsale de la 
couronne ciliaire, entre les deux guirlandes ciliaires. L'anato- 
mie interne est la même que celle des autres Megalotrocha ; 
seules les glandes gastriques sont plus développées et forment 
deux corps ovoïdes, fortement granulés. 

Le pied est conique, très peu rétractile ; il est marqué à sa 
jointure avec le tronc par une constriction. En ce point se 



300 E.-F. WEBER. 

trouvent deux ou trois expansions supportant les œufs après leur 
ponte. Thorpe donne le nom d'oviferon à ces expansions. 

Les mâchoires sont du type malléo-ramé et teintées d'une 
couleur jaune orange. 

Dimensions : Boule : 1,6 mm. à 2,240 mm. Longueur totale: 
max. 1,120 mm.; moy. 0,880 mm. Oeuf d'hiver : long. 
0,176 mm., larg. 0,128 mm. Oeuf d'été: long. 0,160 mm., larg. 
0,080 mm. 

\ Habitat : Cette espèce a été trouvée par M. G. du Plessis, 
le 2 août 1897 dans une petite mare herbeuse, située à quelques 
mètres seulement du rivage, à la Belotte, près de Genève. J'ai 
eu l'occasion d'en trouver une vingtaine de colonies, le lende- 
main, dans une excursion faite au même endroit sous la bonne et 
aimable conduite de M. du Plessis. 

D'après Thorpe, le mâle a la couronne carrée comme la 
femelle. Je ne l'ai pas trouvé. 

Megalotrocha spinosa Thorpe. 
PI. 12, fig. 1 à 4. 

BIBLIOGRAPHIE 

Thorpe V. Gunsox. The Rôti f era of China. Journ. Roy. Microsc. Soc. Londoii 
1893, p. loi, pi. m, fig. 6. 

Car. spéc. — Colonies nageuses, sphériques. Corps allongé, 
cylindrique. Tête toujours fortement inclinée. Couronne légère- 
ment carrée. Absence de verrues opaques. Surface ventrale 
supérieure du tronc recouverte d'épines. Absence d'antennes. 
Deux yeux visibles chez l'adulte. Pied faible mais long, conique, 
avec des protubérances ovifères à son extrémité inférieure. 

Les femelles, qui sont dépourvues de tubes, s'associent en 
boules nageuses, transparentes, de consistance gélatineuse. Les 
individus sont réunis les uns aux autres par la pointe du pied. 
La boule peut être occasionnellement suspendue à des plantes 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 301 

aquatiques. L'attache formée d'un mucus agglutinant est très 
fragile et les individus se détachent facilement de la boule, c'est 
pourquoi on en trouve souvent quelques exemplaires nageant 
librement. 

La couronne a une forme quelque peu quadrangulaire ; elle 
est plutôt allongée de bas en haut et vue de profil paraît ova- 
laire. Le sinus ventral est presque nul et la lacune de la 
couronne ciliaire petite. 

M. spinosa est dépourvue de verrues opaques. 

Le caractère spécifique le plus important est la présence 
d'épines courtes, larges à leur base, transparentes, qui recou- 
vrent la partie supérieure ventrale, toujours arquée^ du tronc. 

L'animal dans sa position normale porte toujours la partie 
supérieure du corps très courbée et dans cette position le bord 
supérieur ventral de la couronne est très voisin de l'ouverture 
anale. 

Les antennes font défaut. 

Le pied est faible, allongé et supporté par ce que Thorpe 
appelle un oviferon, c'est-à-dire des protubérances basales, 
entourant l'extrémité inférieure du pied et portant les œufs 
après leur ponte. 

L'ovaire impair est nettement séparé des autres organes et 
est entouré d'une membrane épaisse, transparente, se conti- 
nuant en un oviducte. 

Les œufs d'hiver ou de durée sont longs et plus étroits que 
dans les autres espèces, ils ont une extrémité plus étroite que 
l'autre et sont marqués de côtes concentriques formant des 
arêtes élevées, surtout bien visibles aux deux extrémités. 

Les colonies comprennent en général vingt à trente indi- 
vidus. 

Dimensions : Boule : 1,2 mm. à 1,440 mm. Long, totale : 
0^880 mm. Long, des épines : 0,008 mm. Oeufs d'hiver : long. 
0,2 mm., larg. 0,096 mm. 



302 E.-F. WEBER. 

Habitat : Espèce trouvée en quelques exemplaires seulement 
à la Belotte, près Genève, dans une petite mare herbeuse, en 
compagnie de M. semïbullata. 3 août 1897. 

Un fait intéressant à noter au point de vue faunistique est 
que Thorpe a trouvé en compagnie de cette espèce l'autre 
espèce M. semihuUata et que le même fait se reproduit dans 
notre contrée. Ces deux espèces semblent donc toujours vivre 
de compagnie. 

Je n'ai pas trouvé le mâle. 

Genre Conochilus Ehrenberg. 

Les femelles de ConocJiilus forment, par la réunion d'un cer- 
tain nombre d'individus, des colonies nageuses. Chaque individu 
est entouré d'une gaine gélatineuse distincte, mais les individus 
sont serrés les uns contre les autres et forment une masse glo- 
buleuse plus ou moins régulière. Les colonies sont transpa- 
rentes et comptent de deux à trente individus. 

L'animal est de forme conique ou ovoïde. Le pied est court, 
large, en forme de fuseau, obtus à son extrémité inférieure et 
muni de glandes pédieuses évidentes. Le tronc est cylindrique 
et surmonté d'une couronne oblique, transverse, dont les rap- 
ports de position sont l'inverse de. ceux qu'on observe chez les 
autres Melïcertadœ. 

La couronne est en fer à cheval ; la lacune est ventrale ; la 
bouche est reportée sur la couronne, entre les deux guirlandes 
ciliaires, près du bord dorsal. 

Sur la surface de la couronne, à l'intérieur de son bord ex- 
terne et parallèlement à celui-ci, court un sillon large et pro- 
fond à la partie dorsale^ vers l'ouverture buccale. Ce sillon 
devient plus étroit et moins profond à mesure qu'il se rapproche 
de la face ventrale. 11 cesse au point où se dessine la lacune 
ventrale de la guirlande ciliaire. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 303 

L'ouverture buccale est située entre les deux guirlandes 
ciliaires dont l'une, le cingulum, l'entoure ventralement et 
s'élève fortement pour former ainsi un cône charnu vers le 
centre de la couronne. 

Les deux antennes ventrales sont généralement placées 
sur la couronne, entre l'ouverture buccale et la lacune ciliaire. 
Elles peuvent être soudées à leur base ou même fusionnées en 
une seule antenne à double pinceau de soies. Elles sont parfois 
.ventrales et situées en dehors de la couronne (C dossitarius) . 
L'antenne dorsale est absente. Nous trouvons toujours deux 
yeux^ à capsule réfringente reposant sur un coussin hémisphé- 
rique de granulations pigmentaires rouges ou brunes. 

La structure interne est semblable à celle des autres Meli- 
certadœ. 

Les trophi sont malléo-ramés et légèrement teintés de 
jaune-orange. 

L'intestin est fortement recourbé dorsalement et l'anus dé- 
bouche dorsalement très haut vers la couronne, presque au ni- 
vau du mastax. 

Les muscles longitudinaux et transversaux sont bien visibles. 

Le ganglion cérébroïde sur lequel reposent les deux yeux est 
placé dorsalement sur le cou. 

Les mâles sont, comme dans les autres genres, très réduits. 
Ils sont en forme de poire, à couronne ciliaire simple ; deux 
yeux rouges. Le pied est obtus, cilié à son extrémité inférieure. 
Les mâles sont toujours libres. 

Conochilus unicornis Rousselet. 
PI. 12, fig. à 7. 

SYNONYMIE 

Conochilus leptopiis Forbes 1893. 

BIBLIOGRAPHIE 

Rousselet, Ch. On Conochilus unicornis and Euchlanis parva, trvo new Rotifers. 
Jour. Quekett. Micr. Club. Ser. II. Vol. IV, p. 367, pi. XXIV, fig. 11., 1892. 



304 E.-F. WEBER. 

FoRBES, S. -A. A preliminary Beport on the aquatic inverteb.Faima of the Yell- 
oivsto7ie Nat. Park etc. Michigan Fish Commission. Bail. X^S, 29 April 189;{, 
p. 256. 

Imhof, O.-E. Studien zur Kenntniss der pelagischen Fauna der Schîveizerseen . 
Zoolog. Anzeiger, iX» 147, VI. Jahrg. 1883, p. 469. 

Car. spéc. — Colonies nageuses, délicates, asymétriques, 
composées de 2 à 25 individus. Gaines gélatineuses distinctes. 
Corps de forme ovoïde. 

Antennes ventrales réunies en une seule antenne large, 
munie de deux faisceaux de soies longues et située sur la cou- 
ronne. Pied court, jamais plus long que le corps. 

La forme générale du corps est ovoïde, tronquée obliquement 
et ventralement par la couronne. 

Les colonies sont nageuses, asymétriques, généralement fai- 
bles et formées par la réunion d'individus, au nombre de deux 
à dix dans les exemplaires récoltés au lac Tanney. Les indivi- 
dus sont entourés séparément d'une gaine gélatineuse claire, 
distincte. 

ConochiUis unicornis est caractérisé par la présence d'une 
seule antenne ventrale, large, placée sur la couronne^ près du 
centre. Elle est formée par la réunion de deux antennes intime- 
ment soudées entre elles en un étui unique dont l'extrémité 
porte deux pinceaux de soies longues et fines. 

La couronne est en fer à cheval et obliquement ventrale. La 
lacune de la guirlande ciliaire est ventrale; l'ouverture buccale 
sur la couronne est placée près du bord dorsal de cette dernière. 
Le sillon est fortement cilié. 

Entre l'antenne et Fouverture buccale, la couronne est soule- 
vée et forme un cône charnu. Ce cône est profondément sillonné 
du côté dorsal ; les bords sont revêtus de cils et sont la prolon- 
gation de la guirlande ciliaire postorale. 

L'organisation interne est normale; les trophi ont quatre 
dents. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 305 

Le cloaque est placé très haut sur le côté dorsal, presque au 
niveau du mastax. 

Le cerveau est volumineux et surmonté de deux yeux cervi- 
caux. 

Chaque œil est composé d'une sphérule transparente, réfrin- 
gente, placée sur un coussinet hémisphérique de pigment rouge 
ou brun. 

On remarque quatre paires de bandes musculaires longitudi- 
nales allant de k tète à l'extrémité du pied. 

Le pied est court, strié transversalement et n'est jamais plus 
long que le corps. Il contient quatre rangées de glandes pé- 
dieuses. 

Cette espèce est essentiellement pélagique et lacustre et a 
certainement été confondue, à plusieurs reprises, avec l'espèce 
voisine G. volvox Ehr. Cette dernière habite volontiers les 
mares et les canaux et se trouve dans les algues. 

G. volvox a été cité par Imhof' comme espèce pélagique 
habitant le lac Tanney, le lac Léman et d'autres lacs suisses; 
malgré toutes mes recherches, je n'ai pu parvenir à trouver 
cette espèce, tandis que G. unicornis était très abondante. 

Dimensions : Longueur totale de l'individu : 0,320 mm. 
Larg.: 0,080 mm. Long, du pied : 0,160 mm. Colonie environ : 
0,564 mm. 

N'ayant rencontré qu'un mâle très déformé, je dois em- 
prunter à M. Ch. RoussELET la description et la figure du 
mâle. 

Il est petit, libre, en forme de poire; avec une petite tète 
ciliée faisant saillie sur l'extrémité antérieure élargie du corps, 
extrémité qui est bordée d'une couronne de longs cils. Les deux 



1 Imhof, ().-E. Weitere Mitheilung ûber die pelagische und Tiefseefauna der 
Sûssivasserbecken. Zool, Anz. Jalir. VIII. 1895. N» 190, p. 161. — Imhof, O.-E. 
Organismes inférieurs des lacs de la Région du Rhme. Archiv. Se. phys. nat. 
1893, p. 161 à 166. 



306 E.-F. WEBER. 

yeux rouges que porte la tête sont bien visibles. La cavité du 
corps est entièrement remplie par le testicule et l'extrémité 
inférieure du corps est amincie et ciliée comme d'habitude. 
Environ 0,064 mm. 

Habitat. Lac Tanney (Valais). Altitude 1400 m. 

Cette espèce a été récoltée en abondance au lac Tanney, pen- 
dant le mois d'août 1895 par M. le prof. YuNG qui a bien voulu 
me remettre une partie de sa pêche. 

Toutes les colonies étaient petite^, délicates et seulement for- 
mées de 2 à 10 individus. 

Ordre II. BDELLOIDA 

Bdelloïdés. Arpenteurs. 
Digononta Adudifera de Plate ' . 

Les Rotateurs compris dans l'ordre des Bdelloida sont en 
général libres. Un seul genre vit en ectoparasite sur la peau 
des Synaptes. Quelques Bdelloïdés sont entourés partiellement 
et passagèrement d'une enveloppe grossière formée du produit 
de sécrétion des glandes visqueuses agglutinant de nombreux 
détritus étrangers. C'est le cas, par exemple, de Callidina ele- 
gans Milne, de Callidina pusïlla et de Callidina eremita Bryce. 
Ces Callidines peuvent cependant quitter leur enveloppe passa- 
gère et se mettre à ramper. 

Les Bdelloïdés sont toujours dépourvus de vrais tubes et de 
lorica. La plupart habitent les mousses et les hépatiques ou 
vivent dans les mares et les étangs ; quelques espèces seulement 
sont marines. Jusqu'à présent on n'a trouvé que des femelles ; 
les mâles sont inconnus. 

1 Plate, L. Ueher die Rotatorienfaiina des hotlnischen Meerbusens. Zeitsch. 
fiir w. Zool. Bd. 49, 1889. — Plate, L. Callidina parasitica. Zeitsch. f. w. 
Zool . Bd. 43, 1886. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 307 

Les Bdelloida sont des Rotateurs essentiellement rampants, 
quelquefois nageurs. Lorsqu'ils rampent, leur locomotion rap- 
pelle celle des Sangsues ou celle des Chenilles arpenteuses. Ils se 
servent comme points de fixation de leur trompe et de leur pied. 
Quand le Rotateur veut se déplacer, il s'allonge et se fixe à 
l'aide de sa trompe, puis il ramène, en contractant son corps, 
son extrémité pédieuse près du point d'attache de sa trompe. Il 
se fixe alors par le pied et étire de nouveau son corps, pour 
prendre avec sa trompe un second point d'appui et ainsi de 
suite. Par ce procédé de locomotion qui est le plus important 
chez les Bdelloida, ces Rotateurs réussissent à se déplacer ra- 
pidement le long des algues ou des mousses sur lesquelles ils 
vivent. — Même lorsqu'ils ne rampent pas, les Bdelloïdés sont 
presque toujours en mouvement. Fixés par leur extrémité pé- 
dieuse, ils se balancent à droite et à gauche pour pouvoir capter 
plus facilement leur nourriture. 

La natation, chez ces Rotifères, est plutôt accessoire. Lorsqu'ils 
utilisent ce procédé de locomotion, ils se déplacent à l'aide de 
leurs couronnes ciliaires, toujours droit devant eux, mais s'ar- 
rêtent au premier obstacle qu'ils rencontrent. 

Les principaux caractères différenciels des Bdelloïdés sont : 
1" leur pied télescopique entièrement rétractile en dedans du 
corps, pied muni d'éperons et de doigts terminaux ; 2° la mor- 
phologie de leur organe rotatoire, qui se rapporte à deux types 
bien distincts ; 3° leurs mâchoires ramées ; 4" la présence d'une 
trompe protractile formant l'extrémité antérieure du corps ; 
5° leurs organes génitaux pairs ; 6° leur enveloppe cuticulaire 
nettement segmentée. 

D'une manière générale, ces animaux sont très contractiles ; 
ils contractent leur corps en télescopant leurs segments extrêmes 
dans les segments moyens. 

Au point de vue biologique, les Bdelloïdés ont la curieuse 
propriété de résister plus ou moins longtemps à la dessiccation 

Kev. Suisse pe Zool., T. 5. 1898. 21 



308 E.-F. WEBER. 

(reviviscence). En effet, la plupart des espèces habitant des 
mousses ou des hépatiques sont exposées à subir des périodes 
de sécheresse. Aussi, pour remédier à une mort certaine, re- 
cherchent-ils les parties des mousses ou des hépatiques où l'eau 
de pluie séjourne le plus longtemps. Quand ils sentent venir la 
sécheresse, ils se contractent en boule et s'entourent d'une 
masse visqueuse qui se coagule et les protège contre la dessic- 
cation. Dès que l'humidité revient, cette enveloppe se dissout et 
l'animal reprend son activité habituelle. Certains Bdelloïdés 
habitant l'eau douce jouissent également de la propriété de s'en- 
kyster. Ce sont, par exemple, Philodina roseola, Rotifer vulgaris 
et la plupart des Callidines, comme de nombreuses expériences 
l'ont établi. 

Les Bdelloida ont le corps allongé, fusiforme, à tronc plus 
ou moins renflé. Ils atteignent leur maximum d'extension quand 
ils rampent et deviennent plus ramassés quand ils mangent ou. 
quand ils nagent. 

On distingue chez ces Rotateurs trois régions : la tête, le 
tronc et le pied. Ce dernier est plus ou moins nettement séparé 
du tronc dont il constitue la partie postérieure qui va en s'amin- 
cissant graduellement. Cependant, dans les deux genres, Calli- 
dina et Discoptis, le pied est relativement court et épais. 

Les téguments comprennent une mince cuticule chitineuse, 
plus ou moins translucide, et un hypoderme formant un syncy- 
tium cellulaire dont les noyaux sont plus ou moins régulièrement 
distribués. La consistance de la cuticule est très variable. Tantôt 
mince et molle, tantôt épaisse et dure, la cuticule protégeant la 
tête et le pied est toujours plus délicate que celle qui recouvre 
le tronc. 

Nous ne trouvons jamais chez les Bdelloida un épaississement 
cuticulaire répondant à une véritable cuirasse comme celle des 
Ploïmés loriqués. 

En général, même chez les espèces dont la cuticule paraît 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 309 

lisse, celle-ci est visiblement granulée, ponctuée, principalement 
sur le tronc et dans certains cas tout à fait rugueuse, pourvue 
parfois de piquants ou d'épines de grandeur variable. 

Les téguments sont, dans la règle, visqueux et chez un certain 
nombre d'espèces recouverts de particules étrangères aggluti- 
nées. C'est d'ordinaire le tronc qui est le moins lisse et qui est 
le plus fortement granulé. Quelques Bdelloïdés présentent, sur- 
tout sur la face dorsale du tronc, de petites papilles ou cupules 
munies de pores, placées plus ou moins symétriquement. Par 
ces papilles suinte un liquide visqueux, gluant, qui entoure l'ani- 
mal et qui, en se durcissant, forme une enveloppe protectrice 
contre la dessiccation. 

La peau est parfois colorée. La coloration vert-jaune ou 
rougeâtre que présentent certains Bdelloïdés n'est pas toujours 
localisée dans les téguments, mais peut être due à de petites 
gouttelettes graisseuses colorées, répandues dans les organes 
digestifs et reproducteurs. 

Dans ce dernier cas, les animaux, longuement privés de 
nourriture, deviennent incolores. Il en est de même des jeunes 
individus en général. On trouve, par exemple, des spécimens de 
Fhilodina roseola complètement incolores, transparents, tandis 
qne d'autres ont une coloration rouge très accentuée. 

La matière colorante n'est pas répartie de la même ma- 
nière chez toutes les espèces. Tantôt l'individu entier est uni- 
formément coloré, tantôt c'est sur le tronc seulement que se 
localise la matière colorante. Les téguments présentent de nom- 
breux plis longitudinaux plus ou moins accentués suivant les 
espèces. Ces plis sont presque toujours limités à la région tron- 
cale du corps. 

Ils sont souvent régulièrement distribués et dessinent parfois 
des arêtes à aspect chagriné. Chez les Callidines, on observe 
des plis cuticulaires transversaux limités à la face ventrale dii 



310 E.-F. WEBER. 

tronc qui, étant donné la constance de leur nombre, constituent 
un caractère de classification très utile. 

Les téguments des Bdelloida sont en outre nettement seg- 
mentés. Ces segments sont constants pour une même espèce, 
mais varient dans la série des Bdelloida de 15 à 17. Ils sont 
exclusivement limités aux téguments et n'intéressent jamais les 
organes internes. A ces segments répondent des organes dont 
la position est ainsi nettement définie. Les deux premiers seg- 
ments antérieurs constituent la trompe. Au 3™^ segment répond 
la bouche ; au 4""^ l'antenne dorsale ; les 5™^ et G""" segments 
constituent le cou. Les segments suivants du 7™^ au 12™® ré- 
pondent au tronc. Dans le 11™^ segment est compris l'intestin 
et sur le 12'"'' segment s'ouvre l'anus. Les derniers segments 
forment le pied, qui, suivant les genres, comprend 3, 4 ou 5 seg- 
ments. Ainsi, dans le genre Discopus, le pied compte 3 seg- 
ments, dans les genres Callidina et Fhilodina, il en compte 4 
(à l'exception de Philodina roseola, dont le pied est formé de 
5 segments). Enfin, dans le genre Botifer, les segments pédieux 
sont au nombre de 5. — Il importe de noter que l'avant-dernier 
segment du pied porte toujours les éperons et que sur le der- 
nier segment sont insérés les doigts ou le disque adhésif. 

D'après l'énumération qui précède, on voit que les 6 segments 
antérieurs des Bdelloïdés répondent à la tète. Bryce a distin- 
gué en outre dans la tête de ces Rotateurs quelques régions qui 
ne correspondent pas nécessairement aux segments céphaliques 
proprement dits, mais qui sont utilisés dans la diagnose des 
espèces. Ce sont : 1° la couronne ; 2*" les pédécils; 3° le collier et 
4° le cou. Les deux premières régions forment, comme nous le 
verrons plus loin, les disques trochaux. La troisième région ou 
collier est relativement renflée, elle se trouve en arrière des 
pédécils et de l'orifice buccal. La quatrième région ou cou est 
généralement plus rétrécie ; elle unit la tête au tronc et com- 
mence en arrière du 4™® segment portant l'antenne dorsale. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 311 

Les figures schématiques ci-jointes permettent de mieux 
saisir les rapports de position que nous venons d'indiquer. 



l sup 



l su, 



$up- 




d. tr. = disque trochal. — p. = pédécil. — cing. = cingulnm. — b = bouche. 
— c = collier. — /. siqj. = lèvre supérieure. — l. inf. = lèvre inférieure. — 
r. c. ^^ région cervicale. — tr. = trompe. — o. = œil. — a.d. = antenne 
dorsale. — 9- =^ ganglion cérébroïde. — m. = mastax. 



Le système musculaire est très développé, particulièrement 
les muscles transversaux qui correspondent aux intersections 
des segments et les muscles longitudinaux qui servent à la 
rétraction rapide du pied et de la tête dans le tronc. On observe, 
en outre, des muscles rétracteurs spéciaux de la trompe, de Tan- 
tenne dorsale; des muscles actionnent l'appareil masticateur et 
des faisceaux musculaires relient les différents organes à la 
paroi du corps. 

Les muscles transversaux sont en général de larges bandes 
contractiles annulaires interrompues ventralement, sauf dans le 
genre Adineta où ils semblent complètement circulaires. 

La tête des Bdelloïdés porte la trompe, l'organe rotatoire, 
l'antenne dorsale, l'ouverture buccale et le système nerveux 
central. Elle se relie au tronc qui lui fait suite par un cou étroit 
et court. Le tronc contient les organes digestifs et leurs an- 
nexes, le système reproducteur et les organes excréteurs. Le 
pied qui continue graduellement le tronc renferme les glandes 



312 E.-F. WEBER. 

pédieuses. Il est muni d'une ou plusieurs paires d'éperons et de 
doigts ou, à défaut, d'un disque adhésif percé de pores . 

La trompe ou rostrum est surtout visible lorsque le Bdelloïdé 
rampe, car elle forme alors l'extrémité antérieure de l'animal 
et l'organe rotatoire est rétracté. Lorsque le Bdelloïdé mange 
ou nage, la trompe est dans la règle rejetée en arrière. 

A l'aide de faisceaux musculaires rétracteurs spéciaux, la 
trompe peut s'invaginer complètement et se réduire à l'état d'un 
tubercule froncé faisant saillie à la face dorsale de la tête, en 
avant du segment buccal. 

La trompe est formée par les deux premiers segments anté- 
rieurs de l'animal. Elle est en général de forme conique ; son 
sommet obtus ou arrondi porte d'ordinaire une touffe de cils 
tactiles et plus dorsalement deux lamelles appelées lamelles 
rostrales ou protectrices. Ces dernières sont le plus souvent 
membraneuses et varient de forme dans la série des Bdelloïdés. 
Elles font parfois défaut. 

La trompe fonctionne comme organe locomoteur et comme 
organe tactile ; sa longueur est très variable suivant les espèces. 
Chez quelques Bdelloïdés elle porte à sa face dorsale et près de 
son sommet les yeux qui se relient alors avec le ganglion céré- 
bral par de fins filets nerveux. 

L'organe rotatoire présente deux types différents de struc- 
ture : le type Philodinadœ et le type Adinetadœ. 

Dans le premier type, celui des PMlodinadœ, l'organe rota- 
toire est composé de deux couronnes ciliaires. 

La couronne postorale qui entoure ventralement la bouche, se 
dirige à droite et à gauche vers la face dorsale, où^ ses deux 
extrémités s'infléchissent^ laissant entre elles une lacune plus 
ou moins large, dépourvue de cils. De chacun des deux points 
d'inflexion de la couronne postorale part la seconde couronne ou 
trochus qui est ainsi décomposée en deux cercles ciliaires incom- 
plets^ à convexité externe, longeant chacun le bord d'un des 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 313 

deux disques trochaux. Ces deux cercles ciliaires du trochus 
sont interrompus le long du bord interne des disques trochaux 
et restent séparés l'un de l'autre, dans la région centrale de l'ap- 
pareil rotatoire, par deux lacunes : une lacune dorsale répondant 
au point d'attache des cercles trochaux aux inflexions du cingu- 
lum et une lacune ventrale due à ce que les cercles ciliaires 
incomplets du trochus sont complètement indépendants l'un de 
l'autre. Les deux disques qui portent les deux cercles ciliaires 
du trochus sont charnus, rétractiles, pédoncules. Ils limitent 
dorsalement l'orifice buccal et leur pédoncule à base ventrale 
ciliée est désigné sous le nom de pédécil. 

Le champ des disques trochaux est dépourvu de cils. Lorsque 
l'organe rotatoire est rétracté, les disques trochaux n'appa- 
raissent plus que comme deux auréoles ciliaires de chaque côté 
et en arrière de l'orifice buccal, lequel devient à peine visible. 

Les cils constituant le cingulum sont plus fins, plus courts et 
plus serrés que ceux qui forment les cercles trochaux. En 
somme, l'organe rotatoire bdelloïdique du type Philodinadce est 
semblable à l'organe rotatoire rhizotique, dont il diffère seule- 
ment par la présence de deux lacunes au lieu d'une. 

Le bord ventral de la couronne postorale ou cingulum entou- 
rant la bouche forme un bourrelet appelé lèvre inférieure. On 
donne le nom de lèvre supérieure à l'épaississement cuticulaire 
remplissant l'espace laissé libre par la lacune dorsale du cingu- 
lum, entre les deux points de flexion de cette couronne. Cette 
lèvre supérieure est de forme et d'importance très variable ; 
tantôt ne formant qu'une ligne droite ou sinueuse, tantôt se 
développant en lobes plus ou moins incisés. 

Le deuxième type d'organe rotatoire bdelloïdique est parti- 
culier aux Adinetadœ et constitue le principal caractère dis- 
tinctif séparant cette famille des autres Philodinadce. 

Il est beaucoup plus simple que le premier type et est réduit 
à une ciliation de l'aire ventrale antérieure de la tête. Cette 



314 E.-F. WEBER. 

aire ciliée est divisée en deux parties par un sillon médian lon- 
gitudinal non cilié, conduisant à l'ouverture buccale. Cette der- 
nière est limitée ventralement et postérieurement par une crête 
membraneuse. Dans ce deuxième type il est difficile de recon- 
naître les deux couronnes ciliaires et d'homologuer les deux 
régions de l'aire ciliée à des lobes ou à des disques. 

L'antenne dorsale est portée par le quatrième segment. Elle 
est, par conséquent, située en arrière du segment buccal et se 
trouve ainsi placée un peu en avant du ganglion cérébroïde. 
L'antenne dorsale est de longueur très variable. Longue chez 
certains Rotifères, elle devient courte chez les Callidines en 
général et chez les Adinètes. Elle est rétractile et formée de 
deux ou trois articles se télescopant. Son article terminal est 
d'ordinaire trilobé et porte une rangée circulaire de cils. L'an- 
tenne dorsale est innervée par un filet nerveux partant du gan- 
glion cérébroïde et fonctionne comme organe tactile. 

Système digestif. La bouche qui s'ouvre sur le troisième seg- 
ment du corps, constitue une large cavité infundibuliforme, l'en- 
tonnoir buccal . 

Ce dernier intéresse toute la largeur du segment, il est fine- 
ment cilié et surmonté dorsalement par les deux disques tro- 
chaux. L'entonnoir buccal est de longueur variable suivant les 
genres, et débouche dans le mastax. Ce dernier est compara- 
tivement petit, obliquement placé et répond au sixième segment. 
Les trophi sont du type ramé . Les rami comprennent deux 
plaques chitineuses, semi-circulaires, voûtées. Ils représentent 
des organes masticateurs puissants, sillonnés transversalement 
de nombreuses bandes parallèles, dont deux ou trois sont plus 
fortes, plus proéminentes et constituent les dents. Ces dents 
sont toujours alternantes, parfois légèrement convergentes et 
s'emboîtent lorsque les deux rami viennent en contact pendant 
la mastication. Le nombre des dents est variable dans la série 
des Bdelloïdés, mais est constant pour chaque espèce et fournit 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 315 

un bon caractère de classitication. Le mastax est généralement 
trilobé. 

Plusieurs glandes salivaires unicellulaires entourent cet ap- 
pareil masticateur. On compte eu général deux glandes dorsales 
antérieures et trois glandes ventrales postérieures. De l'appa- 
reil masticateur, la nourriture est conduite par un court œso- 
phage dans l'estomac. De chaque côté et en avant de ce dernier 
sont les trois glandes gastriques ventrales, également unicellu- 
laires^. 

L'estomac et l'intestin forment un long boyau placé presque 
€)n ligne droite. L'estomac constitue un large sac à lumière 
'itroite. Les cellules limitant l'étroit canal stomacal sont ciliées 
et fusionnées en un syncytium en général coloré en bran ou en 
jaune par de nombreuses gouttelettes graisseuses. 

Le syncytium stomacal est limité extérieurement par une 
mince membrane. 

Chez les jeunes exemplaires et chez les adultes privés de 
nourriture, l'estomac est incolore ou grisâtre. 

Au sac stomacal fait suite un intestin globuleux qui en est 
séparé par une constriction ou sphincter. Cet intestin occupe 
toujours le 1 1"^ segment du corps et se termine en un court 
rectum qui débouche par l'anus sur le bord postérieur de la 
face dorsale du 12™^ segment. 

Le système excréteur se compose, comme chez les autres 
Rotateurs, de deux canaux latéraux qui prennent naissance à la 
hauteur de l'organe rotatoire, longent les parois latérales du 
corps et se déversent dans une vessie contractile. Celle-ci s'ouvre 
dans le rectum et est considérée par beaucoup de naturalistes 
comme une simple expension du rectum. Ce fait demande encore 
à être vérifié. Les canaux latéraux portent chacun de 5 à 6 
flammes vibratiles. 

Les organes reproducteurs sont formés de deux ovaires placés 
latéralement, caractère spécial à l'ordre des Bdelloida, les 



316 E.-F. WEBER. 

autres Rotateurs n'ayant qu'un seul ovaire. Aussi, Plate 
donne-t-il le nom de Bigononta aux BdeUoida. 

Les ovaires sont de petits organes ovales entourés d'une fine 
membrane et suspendus dans la cavité du corps par un ligament 
qui s'insère sur leur bord antérieur. Ils se continuent postérieu- 
rement par un oviducte. Chaque ovaire se compose d'une por- 
tion ovarienne proprement dite ou germigène et d'une masse 
vitelline à gros noyaux. La membrane enveloppant les ovaires 
semble parfois remplir la fonction d'un utérus. Mais on est loin 
d'être au clair sur l'organisation exacte de Toviducte, de l'uté- 
rus, et surtout sur le processus d'après lequel les œufs ou les 
jeunes sont expulsés hors du corps de la mère. 

Parmi les BdeUoida les uns sont vivipares^ les autres ovi- 
pares. Les mâles sont encore inconnus. Janson prétend avoir 
trouvé des œufs d'hiver de plusieurs Callidines ; ce fait mérite 
également confirmation. 

Le système nerveux est composé d'un volumineux ganglion 
cérébroïde dorsalement placé dans le 5"'^ segment du corps. Ce 
ganglion est situé en avant et au-dessus du mastax. Il est géné- 
ralement triangulaire, mais prend une forme arrondie chez les 
Adinetadœ. Il émet des filets nerveux antérieurs qui se rendent 
à la trompe, à l'antenne dorsale, et deux filets postérieurs qui 
se ramifient et innervent les parois latérales du corps, le 
système excréteur et la face ventrale du tronc. Comme organes 
de la vue, nous trouvons généralement deux yeux de forme 
variable, oblongs ou ronds, situés soit sur le cerveau en avant 
du mastax, soit à l'extrémité antérieure du corps sur la trompe. 
Les yeux font défaut chez beaucoup d'espèces et en particulier 
chez les Callidines. Ils sont constitués par des taches pigmen- 
taires rouges qui paraissent chez quelques espèces être complé- 
tées par un cristallin. 

Les principaux organes du tact sont la trompe et l'antenne 
dorsale dont nous avons parlé plus haut. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 31 T 

Faisant suite au tronc et généralement d'une manière gra- 
duelle, vient le pied. 

Chez les Bdelloida le pied sert d'organe locomoteur et fixa- 
teur. Il est d'ordinaire étroit, allongé, mais peut dans certains 
cas, spécialement chez les Callidinœ et JDiscopus, devenir court 
et épais. 

Comme nous l'avons vu, il comprend 3 à 5 segments suivant 
les genres et espèces. 

Le pied contient les glandes visqueuses, ordinairement au 
nombre de 2, de 3 ou de 4. Celles-ci sont de grandes cellules 
glandulaires disposées en files longitudinales qui se continuent 
par de fins canalicules. Ces derniers viennent s'ouvrir à l'exté- 
rieur, tantôt sur un disque adhésif percé de pores qui remplace 
les doigts, tantôt à l'extrémité des doigts eux-mêmes, tantôt à 
la fois à l'extrémité des doigts et des éperons. Ce dernier ca& 
est de beaucoup le plus rare. C'est à l'aide de la substance 
sécrétée par ces glandes que les Bdelloïdés se fixent temporaire- 
ment. 

Les éperons ou orteils sont des appendices de l'avant-dernier 
segment, appendices en forme de crochets plus ou moins longs^ 
plus ou moins larges, de forme variable. Ils sont très utiles 
pour la détermination spécifique, leur écartement, leur dimen- 
sion et leur forme étant constants pour chaque espèce. 

Les doigts^ quand ils existent, sont portés par le dernier seg- 
ment, ce sont de petits appendices plus ou moins longs, au 
nombre de 3 ou de 4 suivant les genres. Ils peuvent manquer^ 
mais dans ce cas sont remplacés par un disque adhésif percé 
de pores. Les doigts sont très contractiles et par suite difficiles 
à observer. 

Famille PHILODINAD.E 

La famille des Philodinadœ comprend la majeure partie des 
espèces qui constituent l'ordre des Bdelloida. Cette famille est 



318 E.-F. WEBER. 

caractérisée par la disposition de son organe rotatoire qui 
répond au premier type de couronne ciliaire bdelloïdique décrit 
dans les caractères généraux de l'ordre. Rappelons en passant 
que ce type comprend un cingulum postbuccal à cils fins, à 
lacune dorsale et un troclius se décomposant en deux demi- 
cercles ciliaires qui longent chacun le bord externe d'un des 
deux disques trochaux. Ces demi-cercles ciliaires du trochus 
sont formés de cils longs, forts et rejoignent chacun une des 
extrémités dorsales du cingulum au point où ce dernier présente 
la lacune dont nous avons parlé. Les disques trochaux repré- 
sentent deux colonnes charnues, massives, dont le champ 
bordé par le trochus est plan, dépourvu de cils. Ces disques 
limitent dorsalement l'ouverture buccale. Leur portion basilaire 
plus rétrécie porte le nom de pédécils ; elle est tapissée de cils 
vibratiles sur sa face qui regarde la bouche. Suivant les genres, 
les disques trochaux sont plus ou moins accusés. 

Chez les Philodinadœ, la tête est toujours nettement séparée 
du tronc par une région plus rétrécie, le cou. 

La trompe est toujours bien développée. Sa forme est celle 
d'un cône plus ou moins allongé qui porte à son sommet une 
rangée circulaire de cils et généralement aussi des lamelles 
rostrales. Lorsque l'organe rotatoire est en complète extension, 
la trompe qui peut dépasser cet organe en longueur, se trouve 
repliée en arrière. 

Ij'antenne dorsale est comparativement longue. 

Le pied est muni de 3 ou 4 doigts qui peuvent être remplacés 
par un disque adhésif percé de pores. 

Tous les genres et espèces de cette famille sont étroitement 
liés par leur organisation générale et ne diffèrent que par quel- 
ques caractères secondaires, entre autres par la position des 
yeux, par le nombre de segments du pied, par la forme ou le 
nombre des doigts et des éperons, par le nombre des dents. 

Les yeux sont tantôt directement placés au-dessus du cer- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 319 

veau, tantôt reportés en avant sur la trompe. Il ne font défaut 
que chez les Callidines. Ils sont en général formés d'une simple 
masse granuleuse, pigmentaire, rougeâtre^ sphérique ou ovalaire. 
Les yeux de forme ovalaire ont leur grand axe tantôt parallèle 
à l'axe longitudinal du corps, tantôt oblique par rapport à ce 
dernier. 

Dans le genre Botifer, les yeux se décomposent d'ordinaire 
en un nombre variable de paires de taches pigmentaires dispo- 
sées en séries longitudinales. La paire antérieure de ces taches 
est toujours la mieux constituée au point de vue morphologique, 
Chez les Philodinadœ, les yeux sont parfois munis d'un corps 
réfringent ou cristallin. 

Les différents genres de cette famille vivent les uns dans 
l'eau douce, les autres sur les mousses ou les hépatiques. 
Quelques-uns sont marins. 

Genre Philodina Ehrenberg 

Les Philodines se distinguent nettement des autres Philodi- 
nadœ par leurs yeux reposant sur la face dorsale du ganglion 
cérébroïde, par conséquent cervicaux. Ces yeux sont habituel- 
lement grands, sphériques ou ovalaires et, dans ce dernier cas, 
leur grand axe est, dans la règle^ oblique par rapport à l'axe 
longitudinal du corps. 

Le corps des Philodines est vigoureux, à tronc plutôt trapu. 

L'organe rotatoire est bien développé et les disques trochaux 
sont proéminents, larges. La trompe est plutôt courte mais 
épaisse. L'étranglement cervical est très marqué. 

Le tronc est souvent légèrement tronqué à sa partie posté- 
rieure et bien nettement séparé du pied. Ce dernier est court, 
formé de 4 segments, sauf chez Philodina roseola où le nombre 
des segments est porté à 5. 

Dans le genre Philodina, il existe toujours 4 doigts dépen- 



320 E.-F. WEBER. 

dants du dernier segment pédieux. Les mâchoires sont fortes 
€t leur formule dentaire répond suivant les genres à 7, à ^3 011 
à Ve dents. Les Philorlines sont probablement toutes ovipares. 
A l'exception d'une seule espèce qui est marine, les Philodines 
vivent dans l'eau douce. 

Quelques espèces ont le corps fortement coloré en jaune 
verdâtre ou en rougeâtre. 

Elles rampent et nagent tour à tour et sont toujours en 
activité. 

Une espèce, Philodina roseola, est particulièrement répandue 
et a servi de sujet d'étude pour les phénomènes de reviviscence 
ou de résistance à la dessiccation. 

Philodina roseola Ehrenberg 

PI. 13, fig. 1 à 7 

SYNONYMIE 

Furcularia rediviva Schultze. 1833. 
Macrohiotus Hufelandii Schultze. 1834. 
Philodina cmnabarina Zacharias. 1886. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1831, p. 147, Taf. III. 

fig. 16. 
Schultze, Sig. Frorieps Notizen. 1833, 11° 824, p. 151 et 1834. 
Ehrenberg. Die Infusionsthierchen. Berlin 1838^ p. 499, Taf. 61, fig. 5. 
Gosse, P. -H. A catalogue of Rotifera found in Britain. Ann. a. Mag. of. nat. 

Hist. î ser. Vol. VIfl. 1851, p. 197. 
Përty, m. Zur Kenntniss der Ideinsten Lebensformen, Bern. 1852, p. 44. 
Gosse, P. -H. On the Strticture, functions and hornologies of the maiiducatory 

organs in the class Rotifera. Phil. Trans. roy. Soc. London. Vol. 146, 

p. 419. 1856. 
Pritchard. Infusoria, p. 705, pi. 35, fig. 490. 1861. 
Bartsch. s. Die Ràderthiere und ihre bei Tiibingen beob. Arten. Jahresb, d. 

Ver. f. vaterl. ^'aturk. Wiirttemberg. Stuttgart. 1870. 

Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. System. Naturg. der mikrosk. Siiss- 
wasserbewohner. Braun.schweig. 1878^ p. 103. 

Billet, A. Sur les mœurs et les j^^emiers phénomènes du développement de l'œuf 

de la Philodina roseola. Bull. Scient. Dép. Nord. (2). 6"'e année, n" 1-2, 

p. 1-10, et no 3-4, p. 69 84. 1883. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉNAN. 321 

EcKSTEiN, C. Rotatorien der Umgegend von Giessen . Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 39 

1883, p. 355. 
Zâcharias, 0. Kônnen die Rotatorien u. Tardigraden, elc. Biol. Centralblatt. 

Ed. VI, n" 8. 1886. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. I, p. 99, pi 9, fig. 4. 
Bergendal, D. Beitrâge zur Fauna Grônlands, I. Zur Rotatorien Fauna Grôn- 

lands 1892. Lund. 
Jaxson, 0. Versuch einer Ubersirht iiber die Rotatorien- Familie der Philodinseen. 

Marburg 1893, p. 52, pi. II, fig. 25 u. 26. 
ScoRiKow. A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoic. Kharkow. 1896, p. 50. 
Hi.oGHMANX, F. Die mikrosk. Thierwelt. Braunschweig. 1886, p. 103. 
Bryge, D. Contributions to the non-marine Fauna of Spitsbergen. P;irt II. Proc. 

of the Zool. Soc. London. 1897, p. 793. 

Car. spéc. — Le corps est allongé, lisse, incolore ou rou- 
geâtre. Le pied compte 5 segments. Les éperons sont pointus à 
leur extrémité, un peu plus longs que la largeur du segment qui 
les porte. Formule dentaire '/,. Les yeux sontovalaires, à grand 
axe oblique. 

Cette Philodine est très répandue dans les mares et étangs 
de même que dans les mousses. Sa répartition géographique 
est très étendue et on la trouve à toutes les altitudes. 

Cette espèce a le corps généralement coloré en rougeâtre ; 
d'ordinaire les extrémités sont moins colorées que le tronc. 
Dans certains cas la coloration est faible ou disparaît complète- 
ment ; il en est ainsi chez les jeunes individus. On trouve par- 
fois des exemplaires d'un rouge très foncé, ainsi la variété 
cinnàbanna de Zâcharias. J'ai vu des exemplaires dont tout 
le corps était coloré en rose et le sj^stème digestif en verdàtre. 

La Fhïlodina roseola est une espèce dont la taille plutôt 
grande est sujette à des variations individuelles assez marquées. 
L'organe rotatoire est puissant. 

La trompe est forte, courte ; l'antenne dorsale est de moyenne 
longueur. Le pied est plus long que chez les autres Philodines 
et a un segment de plus. Les plis cuticulaires longitudinaux 
sont bien accusés sur le tronc. Le collier est large. 



322 E.-F. WEBER. 

Plusieurs auteurs ont cherché à réunir cette Philodine à 
P. erythrophthalma Ehr., mais je n'ai pu étudier la question, 
n'ayant jamais rencontré le type décrit par Ehrenberg. D'après 
les descriptions données, les deux espèces se ressemblent 
beaucoup et ne sont probablement que des variétés d'un même 
type. 

Longueur moyenne : de 0,2 mm. à 0,5 mm. 

Habitat : J'ai rencontré cette espèce dans presque toutes les 
mares et étangs du canton de Genève et à plusieurs reprises sur 
des mousses de vieux murs : au Jardin botanique de Genève 
en juin 1888, à Châtelaine en août^ à Crevin en août, à Etrem- 
bières en septembre, à St-Georges en mars, avril et mai, aux 
marais de Sionnet en mai et aux bords du lac en octobre delà 
même année. Je l'ai trouvée également dans le lac de Bret 
(Vaud) et aux environs du Bouveret et de Vernayaz (Valais) en 
automne 1890. — C'est une des Philodines des plus communes. 

Philodina citrina Ehrenberg 
PI. 13, fig. 8 à 11 

SYNOÎ^YMIE 

Rotifer inflatus Dujardin 1841 part. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. d. Akad. wissensch. Berlin. 1830, p. 49 et 1831, p. 148- 

154. Taf. IV, fig. 24. 
Ehrenberg. Die Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 501. ïaf. 61, fig. 8. 
Dujardin, F. -M. Histoire natur. des Zoophytes, Infiisoires. 1841, p. 571. 
EicHWALD V. Ràderthiere des Ostfeewassers bei Heval. Bull. Soc. Mosc. I. 

p. 252. 1849. 
Gosse, P.-H. Tenby. 1856, p. 299, pi. XIX. 
Pritchard. Infusoria. 1861, p. 705. 

Bartsch, s. Die Ràderthiere und ihre bei Tûbingen beob. Arten. Stuttgart. 1870. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. 1878, p. 103. 
EcKSTEiN, G. Rotalorien der Umgegend oon Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 39. 

1883, p. 353, pi. 24, fig. 14. 
HuDSON and Gosse. The Rôti fera. London 1886. Vol. I, p. 100, pi. IX, fig. 6. 
Bloch.mann, F. Die mikrosk. Thierwelt. Brauuschweig. 1886. II. Tlieil, p. 105, 
Blagg, J.W. Philodina citrina var. Se. Gossip. 1887, p. 67. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 323 

Janson, 0. Versuch einer Ubersicht ilber die Rotatorien Familieder Philodinxen. 

Marbiirg. 1893, p. S3, pi. II, fig. 27. 
ScoRiKOW, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 51 . 
Bryce, D. Contributions ta the non marine Fauna of Spitsbergen. Part. II. Proc. 

of. the Zool. Soc. London. 1897, p. 793. 

Car. spéc. — Le corps est lisse, médiocrement allongé; à 
tronc jaune-verdâtre, légèrement renflé. Le pied est court, large, 
à 4 segments ; les éperons à bases larges sont un peu plus longs 
que la largeur du segment. Formule dentaire 



Celte espèce est très voisine de P. roseola, mais en diffère 
par sa coloration jaune citron limitée au tronc, par sa forme 
plus massive, plus courte et par son pied plus court et plus fort. 
La tête de Fhilodina citrina est élargie et porte une antenne 
dorsale courte, large. Sa région cervicale est bien marquée. 
La cuticule est finement ponctuée et striée longitudinalement. 
Les yeux sont ovalaires, de couleur rose-brun et à grand axe 
oblique. 

Cette espèce est moins abondante que la précédente et ne 
vit que dans l'eau ; je ne Tai jamais rencontrée dans les mousses. 

Longueur moyenne : 0,3 mm. à 0,4 mm. 

Habitat : J'ai trouvé plusieurs exemplaires au Jardin botani- 
que de Genève en avril et mai 1887, en juin 1888 et en sep- 
tembre 1889. Dans la carpière de Champel en juillet et août 
1890, seulement quelques individus. 

Espèce largement répandue, mais pas commune. 

Philodina megalotrocha Ehrenberg 
PI. 13, fig. 12 et 13. 

SYNONYMIE 

Philodina calcarata Schmarda. 1859. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. AbhandI . d. Akad. wissensch. Berlin. 1831, p. 148. 
Ehrenberg. Infiisionsthierchen. 1838, p. 501, pi. 61, fig. 10. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 22 



324 E.-r. WEBER. 

GossK, P. -H. A catalogue of Rotifera found in Britain. Ann. and. mag. nat. 

Hist. 2e sér. VIII. I80I, p. 197. 
Gosse, P. -H. On the structure, Functions and Homologies of the manducatory 

Organs in the class Rotifera. Phil. Trans. of the roy. Soc. London. Vol. 146. 

1856, p. 419. 
ScHMARDA, L.-K. Zur naturgeschichte Aegyptens. Denksch. der K. K. Akad. w. 

Wieii. Bd. VII. 1854. . 
ScHMARDA, L.-K. Neue wirbellose Thiere beob. u. gesam. auf einer Reise tim 

dieErde. 1859, Bd. I, p. 61. 
Pritchard. Infusoria. 1861, p. 705. 

Barstsch, s. Ràderthiere und ihre bei Tûbingen beob. Arten. Stuttgart 1870. 
Bartsch, s. Rotatoria Hungarise. Budapest 1877, p. 26. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1878. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886, p. 101, pi. 9, fig. 7. 
Janson, 0. Versuch einer Ubersicht iiber die Rotatorien- Familie der Philodinseen . 

Marburg 1893, p. 52, pi. II, fig. 24. 
Scorikow, a. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 51. 

Car. spéc. — Le corps est incolore, lisse, très raccourci; le 
tronc est renflé. L'organe rotatoire est bien développé, étalé. 
La lèvre supérieure est presque plane. Le pied, nettement sé- 
paré du tronc, est court, épais ; il porte de courts éperons. L'ap- 
pareil masticateur est arrondi. Formule dentaire 



Cette Philodine est nettement séparée des autres espèces du 
même genre par sa forme courte, trapue, due au renflement du 
tronc et par son organe rotatoire dont les disques trochaux 
courts s'étalent en larges lobes à surface plane. Cet organe est 
presque continuellement en extension, car cette Philodine est 
une espèce purement pélagique ne rampant qu'occasionnellement. 

Cette espèce est transparente, incolore; ses téguments sont 
plus délicats et plus lisses que chez les autres Philodines. Le 
cou est court et nettement séparé du tronc. Les yeux sont ova- 
laires et à grand axe oblique. L'antenne dorsale est composée 
de trois articles dont le dernier porte, à son sommet^ une cou- 
ronne de cils. L'antenne dorsale a donc la même structure que 
chez toutes les autres Philodines et n'a pas une soie terminale 
unique, comme l'indiquent GosSE et HuDSON. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 325 

Les quatre doigts qui terminent le pied sont courts et tron- 
qués à leur extrémité. 

Longueur moyenne : 0,25 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques exemplaires de cette 
Philodine au Jardin botanique de Genève, en juin 1888, à 
Crevin en mai et août, à St-Georges en mai de la même année 
et dans l'ancienne carpière de Champel en avril, en juin, en 
juillet et en septembre 1889. Peu abondante. 

Philodina aculeata Ehrenberg 

PL 13, fig. 14 à 17. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg Abhandl. d. Akad. wissensch. Berlin. 1830, p. 49. u. 1831, p. 148, 
Ehrenberg. Infusionsthierchen . Berlin 1838, p. SOI, pi. 61, fig. 9. 
DuJARDiN. F. -M. Histoire natur. des Zoopkytes. Infusoires. 1841, p. 660. 
Gosse, P. -H. A catalogue of Rotifera found in Britain. Ann. a. Mag. nat. 

Hist., 2e sér. VIII. 1851, p. 197. 
Perty, m . Zur Kenntniss der kleinsten Lebensformen. 1852, p . 44 . 
Barker. Philodina aculeata var. or sp. n. Quart. Journ. micr. Se. N. S. XI. 

p. 210. 1871. 
Bartsoh, s. Rotatoria Hungariee. Budapest 1877, p. 27. 
Eyfeeth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 1878, p. 103. 
EcKSTEiN. D. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 

39. 1883, p. 352, pi. 24, flg. 15. 
MiLNE, W. Defectiveness of the Eye-Spot as a means of generic distinction in the 

PUlodinsea. Proc. Phil. Soc. Glascow. Vol. XVII, p. 134-145. 1885-1886. 

2 pi. 
Blochmann, F. Die mikrosk. Thierwelt des Silssivassers . II. Theil. Braunsch- 
weig. 1886, p. 105. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886, p. 101, pi. IX, fig. 5. 
BuRN, W.-B. Philodina tuberculata and Distyla flexilis. Se. Gossip. 1889, p. 266. 
Bergendal. d. Zur Rotatorien- Fauna Grônlands. Lund 1892, p. 21. 
Janson. 0. Versucht einer Ubersicht etc. Marburg. 1893, p. 50, pi. IL fig. 10, 

21, 22. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoio. Kharkow. 1896. p. 52. 

Car. spéc. — Le corps est allongé, de coloration grisâtre ou 
brunâtre. La cuticule épaisse dessine des plis longitudinaux 
dorsaux qui sont munis de onze piquants. L'organe rotatoire 



326 E.-F. WEBER. 

est petit. Le pied est fort ; il porte des éperons pointus , deux 
fois plus longs que la largeur du segment et dont la base est 
munie d'un bourrelet cuticulaire. L'antenne dorsale est trilobée 
à son extrémité. Formule dentaire Vs- 

Cette espèce est caractérisée par sa cuticule épaisse, à fortes 
stries longitudinales, surtout marquées à la face dorsale du 
corps. Ces stries sont armées d'épines exclusivement dorsales. 
Dans l'espèce type, ces épines sont au nombre de 11. Elles se 
répartissent en cinq rangées, dont la plus antérieure comprend 
trois épines et les quatre postérieures deux chacune. Ces épines- 
sont légèrement arquées, d'ordinaire inclinées postérieurement. 
Leur orientation se modifie avec les mouvements des téguments 
dont elles subissent le contre-coup. La .portion basilaire de ces 
épines est membraneuse, élargie, tandis que l'épine proprement 
dite est comprimée latéralement et paraît segmentée au sommet. 
A l'espèce type de Philodina aculeata se rattachent des variétés 
qui diffèrent surtout de la forme type par le nombre variable 
des épines allant de 10 à 20. 

Cette Philodine a le corps massif, de coloration brunâtre. Ses 
mouvements sont lents ; elle nage rarement et se meut surtout 
par reptation. L'organe rotatoire est du reste faible et ne 
dépasse pas la largeur du corps. La trompe est allongée. L'an- 
tenne dorsale est également longue et son article terminal tri- 
lobé poiîte une couronne de cils. Les yeux sont ovalaires. Le 
pied est court, muni de deux longs éperons pointus, segmentés, 
dont chacun porte à sa base un épaississement membraneux. 

Les doigts sont inégaux et au nombre de quatre comme chez 
toutes les Philodines. L'appareil masticateur est large et chaque 
ramus porte trois dents, un peu convergentes. 

Vu l'épaisseur et l'opacité de la cuticule, l'organisation interne 
de cette espèce est difficile à déchiffrer. 

Longueur moyenne : 0,4 mm. 



FAUNE ROTATOKIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 327 

Habitat : J'ai récolté quelques exemplaires de cette espèce 
à Crevin en mai et en août 1888 et au Jardin botanique de 
Genève en avril, en mai et en septembre 1889. 

Elle est peu commune et vit surtout dans les mares et dans 
les étangs. 

Genre Kotifer Sclirank 

Les Rotifères ont une organisation très semblable à celle des 
Philodines. Le corps est cependant plus allongé, plus étroit ; 
la tête est généralement moins large et l'organe rotatoire est 
moins développé. En général, le pied continue graduellement le 
tronc. Il est allongé, comprend toujours cinq segments et se 
termine par trois doigts. Le principal caractère des Rotifères 
est d'avoir les yeux reportés en avant- sur la trompe. Ces or- 
ganes visuels se trouvent par conséquent éloignés du cerveau 
auquel ils sont reliés par des filets nerveux. Ils sont souvent 
décomposés en plusieurs petites masses pigmentaires étroites, 
disposées par paires, en séries longitudinales. Chez quelques 
Rotifères, les yeux sont munis d'un corps réfringent ou cris- 
tallin. La trompe est généralement longue et dépasse souvent 
l'organe rotatoire lors de l'expansion totale de ce dernier. 
L'antenne dorsale de taille moyenne peut, chez Botifer macro- 
eeros, devenir extraordinairement allongée. 

On réunit maintenant au genre Botifer le genre Actïnurus, 
qui n'en diffère que par son corps très long et très étroit, ainsi 
que par ses éperons et par ses doigts particulièrement allongés ; 
caractères dont l'importance est d'ordre spécifique, non géné- 
rique. 

Les mâchoires ont en général la formule 7^ ; une seule espèce 
a la formule. Va- 
Le genre Botifer est très répandu et très commun. En parti- 
culier, l'espèce appelée vulgaris est des plus communes et a 



328 E.-F. WEBER. 

servi à de nombreuses expériences sur la reviviscence des 
Eotateurs. 

Les Rotifères habitent les mares, les étangs ; quelques-uns 
vivent dans les mousses. Deux espèces seulement sont marines. 
Le genre Botifer est vivipare et les espèces qui le constituent 
sont très contractiles, très actives. 



Botifer vulgaris Schrank 

PI. 13, ûg. 18 à 20. 
PI. 14, fig. 1. 

SYNONYMIE 

Vorticella rotatoria Schrank. 1782. 

Rotifer redivivus Du Trochet. 1837. 

Furcularia rediviva Lamarck. 1816. 

Rotifer granularis Za.ch3iv\a.s . 18So. 

Botifer vulgaris var. granulosus Zacharias. 1893 (Janson). 

BIBLIOGRAPHIE 

Schrank. Naturforscher XVIIL p. 82. 1782. 

Schrank. Fauna boica. III. 2, p. 110. 1803. Grundriss der Naturgesch. p. 388, 

1801. 
Du Trochet. Ann. Mus. hist. nat. XIX, p. 363. PI. 18, fig. 7. 1812. 
Lamarck. Hist. nat. animaux s. vert. II, p. 39. 1816, 
Ehrenberg. Abhandl. d. Akad. Wissensch. Berlin. 1829, p. 7. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen . Berlin 1838, p. 484, pi. 60, fig. 4. 
DuJARDiN, M.-F. Hi'it. nat. Zoophytes. Infusoires. 1841. 
Perty, m. Zur Kenntniss der Je. Lebensformen. Bern 18o2, p. 43. 
Leydig F. V. Ueber den Bau u. sxjst. Stellung der Râderthiere. Zeitsch. f. w. 

Zool. Bd. VI. 18.o4. p. 18. 
Pritchard. /n/"Msona. 1861, p. 703, pi. XXXV, fig. 476-480. 
Claparède, E. Miscellanées zoologiques. Ann. Se. nat. Zool. VIII. o^ sér. 1867, 

p. H, pi. III, fig. 6. 7, pi. IV. fig. 1. 
Bartsch, s. Die Râderthiere und ihre bei Tiibingen beob. Arten. Stuttgart. 1870. 
Lpauy, .]. Notice of some fre.sh-ivater Infusoria. Proc. Acad. of nat. se. Phila- 

delphia. 1874, p. 140. 
Cox, C.-F. Reproduction of Rotifer vulgaris. Month. micr. Journ-. XVII. 1877, 

p. 301 . 
Eyferïh. B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1878, p. 103. Taf. VI, 

fig. 22-23. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 329 

Maggi, L. Primo eknco dei Rotiferi o Sistolidi délia Valmivia. Atti délia Soc. 

Ital. Se. nat. vol. XXI, p. 320. 1878. 
Vejdovsky, Fr. Thierische Organismen der Brunnemvdsser von Prag. ■1882, 

p. 61. 
EcKSTEiN, C. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 

Bd. 39. 1883, p. 355. pi. 23, fig. 6-12. 
Zacharias, 0. Uber Fortpflanztmg u. Entwickl. von Rotifer vulgaris. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. 41. 1885, p. 226, pi. XVI, fig. 1-11. 
Bloghmann, F. Die milirosTc. Thienoelt des Silssivassers. Brauiischweig. 1886. 

II. Theil, p. 105. Taf. VII, fig. 240. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. Loiidon 1886, p. 104, pi. X. fig. 2. 
Bergendal, D. Beitràge zur Fauna Grœnlands. Zur Rotatorien Fauna Grœnlands. 

Liind. 1892, p. 26. Taf. 1, fig. 4. 
Janson, 0. Versuch einer Ubersicht ûber die Rotatorien-Familie der Philodinaeen. 

Marburg 1893, p. 44, pi. I, fig. 7-9. 
Plate, L. Uber die Rotatorienfauna des bottnischen Meerbusens. Zeitsch. f. w. 

Zool. Bd. 49. 1889, p. 7. Taf. I, fig. 2-3. 
ScoRiKOW, A. s. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 53. 

Car. spéc. — Le corps blanchâtre est opaque, lisse; il s'amin- 
cit en arrière et se continue graduellement par le pied. La 
trompe est courte, élargie. L'antenne dorsale est courte. Les 
éperons dépassent en longueur d'environ 1 \/^ fois la largeur du 
segment. Le mastax est légèrement allongé. Formule den- 
taire V2 • 

Cette espèce est une des mieux connues ; de nombreux natu- 
ralistes l'ont étudiée. Elle est très commune et l'aire de sa distri- 
bution géographique est très étendue. On la rencontre à toutes 
les époques de l'année, dans les étangs, dans les fossés et dans 
les mares. 

Elle paraît varier beaucoup en grandeur et en coloration 
suivant les localités. Ses téguments sont tantôt lisses, tantôt 
granuleux. Les éperons sont suivant les cas plus ou moins longs 
et plus ou moins larges. La trompe qui chez l'espèce type paraît 
être courte et forte, est dans certaines variétés plus effilée. Il 
en est de même en ce qui concerne Fantenne dorsale. 

Zacharias mentionne deux variétés de Botifer vulgaris : 



330 E.-F. WEBER. 

l'une est très grande à cuticule rougeâtre, chagrinée, qu'il 
appelle Botifer granularis et que Janson désigne sous le nom 
de Botifer vulgaris var. granulosus; l'autre, de petite taille, a 
une cuticule presque incolore et lisse. 

Nous avons trouvé dans une même mare des exemplaires 
variant à l'infini dans leur taille et leur coloration, mais qui 
possédaient cependant toujours les caractères essentiels de 
l'espèce type. 

En général cette espèce est complètement incolore ou grisâ- 
tre ; le canal digestif seul montrant une coloration due aux 
particules alimentaires qui y sont entassées. Les téguments sont 
faiblement striés longitudinalement. 

Ce Rotifère a le corps très allongé, étroit. C'est l'espèce 
chez laquelle le pied se continue le plus graduellement avec le 
tronc. Le pied allongé porte des éperons longs, pointus. Les 
trois doigts sont courts, coniques, émoussés à leur extrémité. 

La longueur totale de l'individu étendu varie de 0,3 mm. à 
0,8 mm. 

Habitat : J'ai recueilli de nombreux échantillons de cette es- 
pèce dans un grand nombre de mares, de fossés et d'étangs du 
Bassin du Léman et particulièrement au Jardin botanique de 
Genève en janvier et en juin 1888 ; dans l'ancienne carpière 
de Champel, en avril, mai, juin et août de la même année; 
dans une mare sur la route de Veyrier en juin 1889; à St- 
Georges près Genève ; dans l'ancien étang de Châtelaine ; à 
Crevin; à Etrembières, à différentes époques de l'année. 

Botifer tardus Ehrenberg 

PI. 14, fig. 2 à 0. 

SYNONYMIE 

Rotifer tardigradus Ehrenberg. 1830. 
Rotifer maximus Bartscli. 1870. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 3B1 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. Akad. Wissensch. Berlin 1830, p. 48. 1831, p. 145. 
Ehrexberg. Infîisionsthierchen. Berlin 1838. p. 490, pi. 60, fig. 8. 
Pritghard. Infîisoria 1861. p. 704. 
Bartsch, s. Die Ràderthiere und ilire bei Tûbingen beob. ArUn. Stuttgart. 1870, 

p. 49. 
Bartsch, S. Rotatoria Hungariœ. Budapest. 1877, p. 27. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 1878, p. 103. 
Maggi, L. Primo elenco dei Rotiferi o Sistolidi délia Valcuvia. Atti délia Soc. 

Ital. di Se. Nat. Vol. 21, p. 320. 1878. 
EcKSTEiN, C. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 

39, 1883, p. 358, pi. 23, fig. 13. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886, p. 105, pi. X. fig. 1. 
Blochmann, F. Die mikrosk. Thienvelt des Silssivassers. Braunschweig. 1886, 

p. 105. 
Western, G. Philodina macroslyla and Botifer citrinus. Journ. Quek. micr. 

Club. Vol. IV. 1893, p. 87. 
Janson, 0. Versucht einer Ubersicht iiber die Rotatorien-Familie der Philodinseen. 

Marburg. 1893, p. 46. Taf. I, fig. 13-14. 
Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfaima in der Umgebung 

von Helsingfors. Rotatoria. Helsingfors 1894, p. 16. 
ScoRiKOw, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1898, p. 55. 

Car. spéc. — Les téguments, à fortes stries longitudinales et 
transversales, sont visqueux, recouverts de particules étrangères 
agglutinées. Le tronc est brun foncé, tandis que les extrémités 
céphalique et pédieuse sont incolores. Les éperons sont longs. 
Leur longueur équivaut environ au double de la largeur du 
segment correspondant. Le mastax est élargi. Formule den- 
taire V,- 

Cette espèce est grande, forte, d'apparence lourde, noncha- 
lente. L'appareil rotatoire est large. La trompe cylindrique, 
grande et allongée, porte deux grands yeux ovalaires, souvent 
divisés en masses pigmentaires paires comme chez Botifer vul- 
garïs. L'antenne dorsale est courte, épaisse. 

Le tronc a toujours une coloration brun foncé, il est recou- 
vert de matières étrangères agglutinées qui empêchent d'obser- 



332 E.-F. WEBER. 

ver les organes internes. Les plis cuticulaires transversaux sont 
profonds et toujours bien marqués. Le pied est plutôt court et 
épais. Les éperons longs, acuminés, sont divisés en deux arti- 
cles. Les trois doigts sont plus longs que chez les autres espèces 
du genre Botifer et sont légèrement articulés. 

Plusieurs auteurs confondent cette espèce avec R. citrinus 
Ehr., entre autres Hudson et Gosse; c'est là une erreur. Ces 
deux espèces sont nettement distinctes l'une de l'autre par leur 
coloration respective, par la structure des éperons, des doigts, 
de la trompe et par la présence de plis cuticulaires longitudi- 
naux et transversaux beaucoup moins accusés dans une espèce 
que dans l'autre. 

Longueur moyenne : 0,7 mm. 

Habitat : Je n'ai rencontré que quelques exemplaires de cette 
espèce au Jardin botanique de Genève, en mars et avril 1888, 
en mai et septembre 1889 et à Crevin en juin 1889. 

Cette espèce n'est cependant pas rare, car elle a été retrouvée 
un peu partout dans les étangs et les mares du continent. J'en 
ai trouvé quelques échantillons à Salvan (Valais) dans une 
petite mare croupissante, au bord de la route, en août 1890. 

Botifer citrinus Ehrenberg 

PI. 14, fig. 6 et 7. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Infasionsthierchen. Berlin 1838 p. 489. Taf. 60, fig. 3. 

Weisse, J.-F. Zweiter Verzeichniss Petersburger Infuso7Hen. Bull. math. phys. 

Acad. St-Pétersb. 1845. III, p. 333-343. 
Gosse, P. -H. A catalogue of Rotifera found in Britain. Ann. and Mag. of Nat. 

flist. 2 sér. Vol. VIII. p. 197. 1851. 
EicHWALD. Zweiter NacMrag zur Infusorienkunde Busslands . Bull. Soc. Imp. 

Natur. Moscou. 1852. w" II, p. 529. 
Pertv, m. Zur Kenntniss der Meimten Lebensformen. Bern. 1852, p. 44. 
Leydig, F. V. Ueber den Bau u. die syst. Stellung der Râderthiere. Zeitsch. f. w. 

Zool, Bd. VI. 1854, p. 18. 
Pritcharu. Infusoria. 1861, p. 704. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 333 

Bartsch, S. Die Ràderthiere u. ilire bei Tûhingen beob. Arien. Stuttgart. 1870, 

p. 47. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 1878, p. 103. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886, p. 105. 

Blochmann, F. Die mik. Thierivelt des Siisswassers. Braunschweig. 1886. p. 103. 
Western, G. Philodina macrostyla and Rotifer citrinus. Journ. Quekett micr. 

Club. Vol. IV. 1890, p. 87. 
Daday-Jeno. a Napolyi ôbôl Rotatoriai . Ertek. a Ïermész-Kôrèbol . Budapest. 

1890, p. 3. Taf. I. tig. 1, 14, 25, 29, 32. Taf. II, fig. 16. 
Janson, 0. Versuch einer Ubersicht ilber die Rotatorien-Familie der Philodinœen. 

Marburg 1893, p. 47. Taf. I, fig. 15. 
Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna in der Umgebung 

von Helsmgfors. Rotatoria. Heisingfors 1894, p. 16. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kkarkoiv. Kharlcow 1896, p. 56. 



Car. spéc. — Le tronc coloré en jaune-vert est élargi à la 
hauteur du mastax ; il va en s'amincissant graduellement en 
arrière et se continue par un pied étroit. Les téguments sont 
lisses, légèrement striés longitudinalement. La trompe est ob- 
tuse, arrondie à son sommet. L'antenne dorsale est courte. Les 
éperons dépassent en longueur la largeur du segment qui les 
porte. Les doigts sont courts. Formule dentaire '/a- 

Cette grande espèce est reconnaissable à son corps massif, 
élargi antérieurement et se rétrécissant graduellement pour se 
terminer en un pied étroit. La coloration jaune-vert du tronc 
est faible. La tête et le pied restent incolores. Les téguments 
sont généralement visqueux et montrent de faibles plis cuticu- 
laires longitudinaux. L'organe rotatoire est large et la lèvre 
supérieure est presque droite. La trompe est modérément lon- 
gue, arrondie à son sommet et porte deux yeux sphériques. Les 
éperons sont longs, pointus et ressemblent à ceux de B. vulgaris. 
Les trois doigts sont courts et non segmentés. 

Cette espèce pélagique habite les étangs et les mares ; elle 
nage volontiers, mais lentement. 

Longueur moyenne : 0,60 mm. à 1 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette espèce dans une mare au bord de 



b34 E.-F. WEBER. 

la route de Corsier en juillet et en août 1890 ; dans la carpière 
du Petit-Lancy en octobre et en décembre 1897 et en janvier 
1898. Elle est plutôt rare. 

Botifer macrurus Ehrenberg 
PI. 14, fig. 8 à 10. 

SYNONYMrE 

Vorticella macriira. Millier 1783 part. 
Rotifer macrourus. Schrank 1803 part. 
Ezechielina gracilicaiida. Bory de St-Vincent. 1824. 

BIBLIOGRAPHIE 

MiiLLER, Naturforscher. XIX, p. 57. Taf. II, iig. 23. 1783 part. 

Schrank, Fauna boica. III. 2. p. III. 1803. part. 

BoR.Y DE St- Vincent. Encydop. méthod. Vers microscop. 1824. Dict. class. 1828. 

Rotifère. 
Ehbenberg. Abhaiidl. Akad. Wissensch. Berlin. 1830, p. 48. 1831, p. 145. Taf. 

IV. fig. 22. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 490. Taf. 60, fig. 7. 
Gosse, P. -H. A catalogue of Rotifera foiind in Britain. Ann. and. Mag. of. nat. 

Hist. 2 ser., vol. VIII. 1851. 
Perty, m. Zur Kenntniss der kleinst. Lehensformen. Bern. 1852, p. 44. 
Leydig, F. V. Uber den Eau «. syst. SteUung der Ràderthiere. Zeitsch. f. w. 

Zool. Bd. VI. 1854, p. 18. 
Weisse, J.-F. Beitrag zur geog. Verbreitung der Infusorien. XII. 1854, p. 378. 

Bull, matli. phys. Acad. St-Pétersbourg. 
Gosse, P. -H. On the structure, functions and homologies, etc. Phil. Trans. roy. 

Soc. London. Vol. 146. 1856. 
Pritchard. Infusoria. 1861, p. 701. 
Bartsch, s. Die Rdderthiere und ihre bei Tiibingen beob. Arten. Stuttgart 1870, 

p. 47. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunscliweig 1878, p. 103. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886, p. 107, pi. X, fig. 4. 
Blochnanx, F. Die mik. Thierwelt des SUsswassers. p. 102. Taf. 7, fig. 232. 1886. 
Bergendal, D. Zur Rotatorien fauna Grœnlands. Lund. 1892, p. 27. 
Janson, 0. Versuch einer Ubersicht iiber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

meen. Marburg. 1893, p. 43. Taf. I, fig. 5-6. 

Car. spéc. — Le corps est blanchâtre, lisse, plutôt massif. 
Le tronc renflé postérieurement s'amincit brusquement pour se 
continuer par un pied étroit, allongé. La couronne est large; les 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 335 

éperons sont courts, pointus. La trompe est longue, de forme 
cylindrique. Formule dentaire V^. Dents légèrement conver- 
gentes. 

Botifer macriirus est une espèce de grande taille, facilement 
reconnaissable à son pied allongé beaucoup plus étroit que le 
tronc et nettement distinct de ce dernier. Le corps est très 
transparent, lisse et présente des plis cuticulaires longitudinaux 
peu accusés. L'organe rotatoire est large ; même en état de 
complète extension, cet organe est dépassé par la trompe, qui, 
chez cette espèce, est bien développée. L'antenne dorsale est 
plutôt longue comparativement aux autres Rotifères. Le cou est 
courte peu marqué. Le pied est particulièrement long et étroit ; 
il ne porte que deux petits éperons courts et pointus. Les trois 
doigts eux aussi, sont courts. 

Cette espèce est pélagique et ne vit que dans les mares et les 
étangs un peu profonds. Elle porte habituellement l'organe rota- 
toire en extension. Elle rampe peu et quand elle le fait, c'est 
généralement en se tenant sur le côté. Elle se déplace lente- 
ment. Sa voracité est très grande. 

Longueur moyenne : 0,80 mm. 

Habitat : Cette espèce est commune dans le bassin du Léman ; 
je l'ai trouvée au Jardin botanique de Genève en juin, juillet, 
octobre et novembre 1888; dans l'ancienne carpière de Cham- 
pel en août de la même année; dans l'étang de Crevin, près 
Bossey, en mai 1889; dans la carpière du Petit-Lancy et à 
St-Georges en février 1897. J'ai eu l'occasion d'en pêcher 
quelques exemplaires dans une mare près d'Oucliy, en juin 
1890 et à Vernayaz (Valais) en août de la même année. 



336 E.-F. WEBER. 

Botifer macroceros Gosse. 
PI. 14, fig. 11 à 13. 

SYNONYMIE 

Rotifer motacilla Bartsch, 1870. 

BIBLIOGRAPHIE 

Gosse, P. -H. .4 catalogue of Rotifera found in Rrilain. Ann. and Mag. of nat. 

Hist. 2 sér. VIII, 1851, p. 202. 
Bartsch, S. Die Ràderthiere und ihre bei Tilbingen beob. Arten. Stuttgart, 1870, 

p. 48. 
Bartsch, S. Rotatoria Hunganœ. Budapest 1877, p. 27, Taf. IV, tîg. 34. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig, 1878. 
HuDsoN ET Gosse. The Rotifera. London 1886, p. 103, pi. X, fig. 5. 
Janson, 0. Versuch einer Uebersicht iiber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nseen. Marburg, 1893, p. 44. 
ScoRiKOW, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoiv . Kharkow, 1896, p. 56. 

Car. spéc. — Le corps est hyalin, transparent, légèrement 
tronqué postérieurement. Il se termine par un pied court muni 
d'éperons courts, un peu obtus. La couronne est grande, à lobes 
séparés par un large sillon. La trompe est courte, cylindrique. 
L'antenne dorsale est extraordinairement longue et mobile. 
Formule dentaire V,- 

Le tronc de cette espèce va en s'élargissant peu à peu d'avant 
en arrière et se continue par un pied court, plus étroit que le 
tronc dont il est nettement distinct. Le cou est peu marqué, 
comme dans l'espèce précédente. Les éperons sont courts, obtus, 
mais forts. Les doigts sont petits. 

L'organe rotatoire est bien développé et les deux disques tro- 
chaux qui le constituent sont séparés par un large sillon à bord 
presque rectiligne. 

Le principal caractère différentiel de ce Rotifère est la lon- 
gueur de son antenne dorsale qui peut atteindre jusqu'au tiers 
de la longueur totale du corps. Cette antenne, très mobile^ parait 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 337 

être composée de deux articles très longs et télescopiques, dont 
le terminal est un peu élargi à son extrémité et porte une touffe 
de soies raides. 

La trompe est courte, cylindrique et ne dépasse pas le niveau 
du sillon interlobaire quand l'animal porte l'organe rotatoire en 
extension. 

Cette espèce, de petite taille, est très transparente ; seul le 
«anal digestif est légèrement coloré en jaune clair. Les plis lon- 
gitudinaux de la cuticule sont très légèrement indiqués. 

Cette espèce est pélagique et, en nageant, tient presque tou- 
jours sa longue antenne dorsale étendue en avant. Elle est très 
active et rampe rarement. 

Longueur totale environ : 0,3 mm. 

Habitat : Cette espèce est rare, je ne l'ai trouvée que dans 
l'étang de Crevin près Bossey, en mai 1888, en juillet, octobre 
et novembre 1889. 

Botifer trisecatus Weber. 

Pi. 14, fig. 14 à 16. 

BIBLIOGRAPHIE 

Weber, E.-F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Archiv. 

Biologie. T. VIII, 1888, p. 24, pi. 30, fig. 1-9. 
HuDSON ET Gosse. The Botifer a. London, 1889. Suppl. p. 8, pi. 'Si, fig. 9. 
Tërnetz, C. Rotatorien der Umgebung Basels. Basel 1892, p. 8. 
Janson, 0. Versuch einer Uebersicht ilber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nœen. Marbnrg, 1893, p. 48. Taf. II, fig. 18. 
Kertész Kalmaîn'. Budapest es Kôrnyékének Rotatoria-Faunaja. Budapest 1894, 

p. 23. 
Jënnings, B.-H. The Botatoria of the great Lakes. Lansing, 1894, p. 6. Bull, of 

the Mich. Fish comm. no 3. 

Car. spéc. — Le corps est grisâtre, cylindrique, à cuticule 
rugueuse et fortement plissée longitudinalement. Au niveau du 
mastax, la cuticule se soulève en un renflement annulaire. 
L'organe rotatoire est petit. La trompe est longue, cylindrique. 



338 E.-F. WEBER. 

L'antenne dorsale est courte. Le pied, nettement séparé da 
tronc, est court; il porte deux éperons environ 3 fois plus 
longs que le segment correspondant et articulés à leur extré- 
mité. Les trois doigts sont longs, tri-articulés. Formule den- 
taire Va- 

Cette espèce est une des plus grandes et une des plus grosses 
du genre ito^i/er. Elle se distingue des autres espèces par sa 
cuticule rugueuse^ à plis longitudinaux fortement accusés, par 
le bourrelet annulaire que forme cette cuticule au niveau du 
mastax. 

IjO corps est grisâtre, à organes internes parfois brunâtres. 
L'organe rotatoire est faiblement développé, il ne dépasse pas 
en largeur le bourrelet annulaire de la cuticule au niveau du 
mastax. La trompe est longue, cylindrique et dépasse la lèvre 
supérieure, même lors de l'extension complète de l'organe rota- 
toire. Les yeux sont grands, sphériques, au nombre de deux. 
L'antenne dorsale est courte, mais large. Les mâchoires sont 
puissantes et chaque ramus porte deux fortes dents. Les rami 
sont allongés et légèrement arqués à leur- extrémité inférieure. 

Le pied est conique, large et comprend 5 segments. Il porte 
deux éperons, trois fois plus longs que le segment correspon- 
dant. Ces éperons sont étroits, légèrement arqués en dedans et 
montrent vers leur extrémité libre une division en articles. Les 
trois doigts sont longs, minces, tri-articulés et presque toujours 
étendus, que l'animal nage ou rampe. 

Ce Rotifère nage peu ; il est lent et lourd. Il habite les mares 
croupissantes ou les étangs riches en bois mort ou en détritus de 
toutes sortes. 

Longueur moyenne : 1 mm. à 1,30 mm. 

Habitat : J'ai trouvé quelques exemplaires seulement de ce 
grand Rotifère dans une mare derrière l'Hôpital cantonal de 
Genève, à la Cluse, en avril et mai 1887; à Crevin, à la même 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 339 

époque. Cette rare espèce n'a été retrouvée depuis lors qu'aux 
environs de Bâle, de Budapest et en Amérique. 

Botifer elongatus Weber. 

P!. 14, fig. 17 à 20. 

BIBLIOGRAPHIB 

Weber, E.-F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Archiv. 

Biologie. T. VIII, 1888, p. 31, pi. 31, fig. 1-6. 
HuDsoN ET Gosse. The Rotifera. London 1889. Suppl. p. 9, pi. 32, fig. 8. 
Janson, 0. Versuch einer Uebersicht ûber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nœen. Marburg 1893, p. 48. Taf. II, fig. 19. 

Car. spéc. — Le corps blanc ou grisâtre est allongé et le 
tronc se continue graduellement par un long pied. La longueur 
des éperons atteint le double de la largeur du segment qui les 
porte. Ces éperons, renflés à la base, sont arqués et leur extré- 
mité libre est mobile. Les trois doigts sont longs, cylindriques 
et rétractiles. L'organe rotatoire est faiblement développé ; les 
disques trochaux sont séparés par un large sillon. La trompe 
est courte. Formule dentaire V^- 

Cette espèce ressemble à Rotifer vulgaris, mais elle est beau- 
coup plus allongée et atteint les dimensions de B. actinunis. Elle 
est en général blanchâtre ou grisâtre, parfois très transparente. 

Quand ce Rotifère est étendu, son corps a la forme d'un cône 
très allongé, légèrement renflé dans la région répondant aux 
7me Q^ gme gegments. Le cou est peu marqué. L'organe rotatoire 
est faiblement développé et, dans son maximum d'extension, sa 
largeur ne dépasse pas celle du tronc. 

La cuticule est mince, lisse, mais montre de fines stries longi- 
tudinales ; les segments du corps sont au nombre de 17, dont 5 
pour le pied. 

La trompe est courte, épaisse et sa longueur ne dépasse pas 
celle des disques trochaux. Elle porte deux yeux sphériques. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 23 



340 E.-F. WEBER. 

L'antenne dorsale est mince, courte. Les mâchoires sont faibles, 
à formule dentaire '/s- 

Le pied est d'une longueur démesurée et atteint au moins 
le tiers de la longueur du corps. Les éperons sont plus longs que 
le segment qui les porte ; ils sont larges à leur base, arqués et 
leur extrémité légèrement mobile se recourbe en avant. Les 
doigts très rétractiles sont difficiles à voir, malgré leur grande 
longueur. Ils sont cylindriques et s'écartent les uns des autres 
à l'état d'extension. Ils sont en général rétractés. Les glandes 
pédieuses sont bien visibles. Ce Rotifère nage rarement mais 
rampe avec vélocité. 

Longueur moyenne : 1,5 mm. 

Habitat : J'ai découvert cette grande espèce dans une mare 
d'eau croupissante à la Cluse, derrière l'Hôpital cantonal de 
Genève, en compagnie de B. trisecatus et de B. acUnurus, en 
mai et en septembre 1887. Plus tard, j'ai revu quelques exem- 
plaires dans une mare le long de la route de Corsier en juin 
1888. Espèce rare. 

Botifer actinurus Ehrenberg. 
PI. 14, fig. 21 à 23. 

. SYNONYMIE 

Vorticella viacroura Millier, 1783, part. 
Vorticella rotatoria Millier, 1786, part. 
Rotifer macrourus Schraok, 1803, part. 
Actinurus neptunius Ehrenberg. 1830. 

BIBLIOGRAPHIE 

MuLLER ET Herrmaxn. Naturforscher, XIX, p. 57, Taf. H. fig. 23, 1783, part. 

MiJLLER. Animale. Infiis. p. 296, 1786, part. 

ScHRANK. Fauna boica. III, 2, p. III, 1803, part. 

Ehrenberg. Abhandl. Akatl. wissenscli. Berlin, 1830, p. 48, 1831, p. 145. 

Tab. IV, fig. 23. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 496. Taf. 61, fig. 1. 
Dljardin, F. -M, Hist, nal. des Zuophytes. Infusoires. 1841, p. 659. 



FAUKE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 341 

Weisse, J.-F. Verzeichniss von 155 in St-Pélersburg beob. Infusorien-Arten, 

etc. Bull. math. phys. Aead. St-Pétersb. III, 1845, p. 19. 
Perty, m. Zîir Kenntniss der k. Lebensformen. Bern, 1852, p. 44. 
.Pbitghard. Infusoria, 1861, p. 704, pi. 35, lig. 481-484. 
ToTH, Alex. Bolatorien und Daphnien der Umgebung von Pest-Ofen. Verhandl. 

cl. k. k. zool. bot. Ges. zu Wieii, XI, 1861, p. 183. 
Bartsgh, s. Die Bàderthiere und ihre bei Tûbingen beob. Arten. Stuttgart, 1870, 

p. 50. 
Bartsgh, S. Rotatoria Hungarise. Budapest, 1878, p. 28. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig, 1878. 
EcKSTEiN, G. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 

Bd. 39, 1883, p. 359, pi. 24, fig. 17. 
HuosoN ET Gosse. The Rôti fer a. London 1886, p. 108, pi. X, tig. 6. 
Blochmann, F. Die mikrosk. Thierwelt des Siisswassers. BraunscliAveig, 1886. 

II. Theil. 
Bergendal, D. Zur Rotatorien-Fauna Grœnlands. Lund 1892, p. 28. 
Ternetz, g. Rotatorien der Umgebung Basels . Basel 1892. 
JansoN; 0. Versuch einer Uebersicht ilber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nseen. Marburg 1893, p. 48, pi. II, fig. 16-17. 
Kertész Kalman. Budapest es kôrnyékének Botatoria-Faunaja . Budapest 1894, 

p. 23. 
Sgorikow, a. -S. Botateurs des environs de Kharkow . Kharkow, 1896, p. 57. 



Car. spéc. — Le corps blanchâtre, transparent, est cylin- 
drique, allongé. La cuticule est lisse, mais résistante. La lon- 
gueur du pied égale environ une fois et demi celle du tronc. Les 
éperons étroits, articulés, sont trois fois plus longs que le seg- 
ment qui les porte. Les trois doigts sont très longs, cylindriques, 
minces, divergents. L'organe rotatoire est faiblement développé. 
La trompe est courte. Formule dentaire 7,- Dents convergentes. 

Ce Rotifère a été décrit par Ehrenberg sous le nom géné- 
rique à.'' Actinurus ; ce genre ne peut être conservé car il ne 
possède pas de caractères distinctifs qui permettent de le diffé- 
rencier nettement du genre Botifer. Nous acceptons donc le nom 
que lui donne Janson dans son mémoire sur les Philodinées. 
Cette espèce est particulièrement remarquable par l'extrême 
longueur et la ténuité excessive de son corps, par la structure 
de ses éperons et de ses doigts. 



342 E.-F. WEBER. 

Le corps est cylindrique, étroit, grisâtre; la ciiticale est 
légèrement ponctuée, résistante et plissée longitudinalement. 
Vu la grande longueur de l'animal, les organes internes sont 
très comprimés et espacés les uns des autres. Le mastax se 
trouve reporté très en arrière ; il est réuni à l'ouverture buc- 
cale par un long entonnoir buccal. Chaque ramus porte deux 
dents convergeant inférieurement. Les segments sont longs. 
L'organe rotatoire est peu développé ; la trompe est courte^ 
conique et porte deux grands yeux ovalaires. L'antenne dorsale 
est courte, élargie et trilobée à son extrémité ; elle se rejette 
fortement en arrière lorsque l'animal étend son organe rota- 
toire. Le cou est très peu marqué ; le tronc et la tète ne sont 
guère distincts l'un de l'autre. 

Le pied est particulièrement long et mince, il porte deux 
très longs éperons arqués et distinctement articulés. Les trois 
doigts sont cylindriques, de longueur égale, divergents et très 
flexibles. 

Ce Rotifère ne développe son organe rotatoire que rarement 
et sa locomotion rapide et brusque se fait par reptation. 

Cette espèce est vive, toujours en mouvement et se glisse 
continuellement entre les détritus au milieu desquels elle vit. 
Elle se contracte vivement au moindre danger. 

Ce Rotifère affectionne les mares croupissantes au fond des- 
quelles se trouvent des amas de végétaux et autres détritus en 
décomposition. 

Longueur totale environ : 1,2 mm. à 1,6 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette espèce dans une mare à la Cluse^ 
derrière l'Hôpital cantonal de Genève en mai 1887; dans une 
autre mare, le long du chemin du Vieux-Florissant, en juin 
1888, et à Etrembières, parmi les roseaux, le long de la digue 
de l'Arve, en février 1898. Cette espèce est plutôt rare dans 
notre région. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 343 

Genre Callidina Ehrenberg. 

Le genre Callidina comprend à lui seul les trois quarts des 
Bdelloïdés. Les espèces de ce genre ont une aire de distribu- 
tion géographique très étendue. Elles habitent principalement 
les mousses, les hépatiques, mais peuvent aussi se rencontrer 
dans les mares et dans les étangs. Quelques-unes vivent fixées 
en ectoparasites sur le corps de petits Crustacés. 

Les Callidines sont généralement de petite taille. Leur orga- 
nisation est semblable à celle des Philodinadce, mais elles sont 
dépourvues d'yeux. 

La trompe et le pied sont le plus souvent courts. Le pied 
compte quatre segments ; il est terminé tantôt par des doigts au 
nombre de 3 ou de 4, tantôt par une plaque adhésive percée 
de pores, qui remplace les doigts. 

L'appareil masticateur est plus faible que chez les autres 
PMlodinadœ et à formule dentaire très variable. Les Callidines 
sont toutes ovipares. 

Les téguments sont presque toujours visqueux et souvent re- 
couverts d'impuretés. La plupart des espèces ont le corps coloré 
en rouge brun plus ou moins foncé et résistent à la dessiccation. 

Quelques-unes ont la faculté de se recouvrir d'une masse 
gélatineuse qui prend l'apparence d'nn tube, formé parle pro- 
duit de sécrétion des glandes visqueuses et par l'agglutination 
de particules étrangères. Elles peuvent quitter volontairement 
cette enveloppe protectrice pour aller se fixer ailleurs. 

L'organe rotatoire est faiblement développé. Les disques tro- 
chaux sont en général plus petits que chez les Philodines. 

Ces Rotateurs nagent très peu et sont surtout rampants. Les 
Callidines, quoique moins agiles que les Philodines et les Roti- 
fères, sont cependant difficiles à étudier à cause de leur cuticule 
souvent épaisse et peu transparente. 



344 E.-F. WEBER. 

Gallidina longirostris Janson. 

PI. 15, fig. 1 à 4. 

SYNONYMIE 

Callidina sordida Western, 1893. 

BIBLIOGRAPHIE 

Janson. 0. Versuch einer Uebersicht ûber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nœen. Marburg 1893, p. 57. Taf. IIl, fig. 33-3i. 
Western, G. Notes on Rôti fers, with descriptioii of four new species, and of the- 

maie of Stephanoceros Eichhorni. Journ. Qiiekett. Micr. Ciub. July 1893, sér. 

II, vol. V, n" 32, p. lo9, pi. IX, fig. 1. 
Bryce, D. Further Notes on Macrotrachelous Callidinie. Journ. Quekett Micr. 

Club. Vol. V, sér. II, n» 35, p. 449, 1894. 
BiLFiNGER, L. Zur Rolatorienfauna Wurttemhergs. Jahresh. Vereins f. vaterl. 

Naturkunde in Wiirtt. Zweiter Beitrag, p. 40, 1894. 

Car. spéc. — Le corps fusiforme, déprimé, fortement plissé 
longitudinalement, est alternativement élargi et rétréci. Il est 
opaque, coloré en gris brun ou en jaune brun; la tête et le pied 
sont incolores. Les téguments montrent de nombreux plis cuti- 
culaires longitudinaux fortement marqués. Ils sont visqueux et 
couverts de matières étrangères agglutinées. L'organe rotatoire 
est petit. La trompe très longue est cylindrique. L'antenne 
dorsale est courte. Le cou porte deux proéminences ou tubercules 
sur la face dorsale, au niveau de l'antenne. Les éperons sont 
tri-articulés, étroits, pointus; leur longueur équivaut au double 
de la largeur du segment qui les porte. Les trois doigts sont 
cylindriques, divergents. Formule dentaire '/,. 

Cette grande Callidine ressemble à Rotifer tardus et à Philo- 
dina macrostyla pnr le port, les téguments visqueux et la struc- 
ture des éperons. Elle diffère de ces deux espèces par sa trompe 
très allongée, par son organe rotatoire faiblement développé, 
par ses tubercules cervicaux et par l'absence d'yeux. Les tégu- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 345 

ments de Callidina longirostris sont toujours très visqueux, 
coriaces, fortement ponctués et sur le tronc, sont chargés de 
nombreuses particules agglutinées. La tête et le pied sont, par 
contre, lisses et propres. Les plis longitudinaux de la cuticule 
sont bien accusés; il n'existe pas de plis transversaux propre- 
ment dits, mais le tronc montre quelques constrictions annu- 
laires plus ou moins profondes. L'organe rotatoire est faible- 
ment développé comme chez toutes les Callidines et ne dépasse 
pas en largeur les deux tiers de la plus grande largeur du corps. 
Il est rarement étendu et quand il est rétracté, il prend l'aspect 
d'une rosette régulière. 

Un des principaux caractères distinctifs de cette espèce est 
la trompe ; elle est très longue, mince, cylindrique et terminée 
par de fortes lamelles rostrales. L'animal la porte presque 
toujours étendue et elle dépasse d'un tiers la longueur de 
l'organe rotatoire en complète extension. L'antenne dorsale 
est épaisse, courte et située très en avant, à la base de la 
trompe. Le cou est court et le segment suivant est élargi de 
manière à former un anneau cuticulaire bien marqué. 

Le sillon qui sépare les disques trocliaux est large, assez pro- 
fondément échancré. Le ganglion cérébroïde est volumineux, 
piriforme. Les mâchoires sont fortes et chaque ramus porte 
deux dents. Le pied est court, épais ; les éperons sont longs, 
arqués, tri-articulés et pointus à leur extrémité. Les trois doigts 
sont forts, larges et articulés ; ils sont généralement diver- 
gents. Cette Callidine a des mouvements lents. Elle rampe 
habituellement en contractant fortement son corps, comme Boti- 
fer tardus. Elle habite principalement les mousses humides des 
fossés et des bords d'étangs. 

Longueur moyenne : 0,43 mm. à 0,635 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette Callidine dans des mousses d'un 
fossé au bord de la route de Corsier, près Genève, en février et 
mars 1889. Espèce rare dans notre contrée. 



346 E.-F. WEBER. 

Callidina vorax Janson. 

PI. 15, fig. 5 à 7. 

BIBLIOGRAPHIE 

Janson, 0. Versuch einer Uebersicht iiber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nmen. Marburg 1893, p. 60, pi. III, iig. 40-42. 
BRYct:, D. Further Notes on Macrotrachelous CaUidinse. Journ. Quekett Micr. 

Club. Vol. V, sér. II, no 35, p. 446. 1894. 

Car. spéc. — Le corps a d'habitude une coloration rou- 
geâtre. Le champ des disques trochaux est élargi, à surface 
plane. Les lamelles rostrales sont projetées latéralement. Le 
pied court porte de courts éperons dont la longueur équivaut 
au tiers de la largeur du segment correspondant. Ils sont per- 
forés à leur extrémité libre et sont très distants l'un de Fautre. 
Les doigts au nombre de 4 sont courts, inégaux, la paire 
interne étant plus petite que la paire externe. Il existe 4 glandes 
pédieuses. E'ormule dentaire V^- 

Cette Callidine a l'apparence d'une Philodine; elle est grande 
et caractérisée surtout par la structure de son organe rotatoire 
et de son pied. 

Quand l'animal nage ou mange, il est un peu rétracté et son 
organe rotatoire, largement étalé, dépasse en largeur celle du 
corps. Le cou est peu marqué. La trompe est courte, obtuse. 
L& sillon intertrochal ou lèvre supérieure est rectiligne, mais 
montre une légère échancrure médiane. 

L'antenne dorsale est courte, elle est située très en avant au 
sommet d'un ganglion cérébroïde de forme triangulaire. Le pied 
est court, épais, nettement séparé du tronc quand Tanimal 
mange ou nage. Il porte deux éperons très courts, coniques, 
renflés à leur base^ très distincts l'un de l'autre et réunis dor- 
salement par un repli cuticulaire qui les recouvre à moitié. Ils 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 347 

sont perforés et légèrement mobiles. Les 4 doigts, courts, épais, 
sont distribués en deux paires dont l'interne est plus petite que 
l'externe. Les glandes pédieuses au nombre de 4, se prolongent 
■en 6 canalicules aboutissant aux pores percés à l'extrémité libre 
4es éperons et des doigts. 

Cette espèce est très vorace et a le canal digestif toujours 
î)ourré de nourriture. Elle porte presque toujours son organe 
rotatoire en état d'extension. Elle habite presque exclusivement 
les mousses. 

Longueur moyenne : 0^40 mm. 

Habitat: J'ai rencontré cette espèce dans des mousses au 
Bois de la Bâtie, en janvier et en mars 1888 ; au Bouveret en 
juillet 1890. Peu abondante. 

GaUidina Bryceï Weber sp. n. 
PI. 15, fig. 8 à 12. 

Car. spéc. — Le corps est robuste, allongé, de coloration 
grisâtre ou brunâtre. La peau est rugueuse, sillonnée de forts 
plis longitudinaux sur les faces dorsale et latérales du corps ; 
par contre, on compte 8 plis transversaux sur la face ventrale. 
Le bord antérieur du premier segment troncal et le bord posté- 
rieur du troisième segment troncal sont armés chacun, dorsale- 
ment et latéralement, d'une rangée dé courtes épines. L'organe 
rotatoire est modérément large, à sillon intertroclial étroit. La 
trompe cylindrique est longue. L'antenne dorsale est longue et 
formée de deux articles. Le pied est court, épais. Les éperons 
courts, coniques sont peu distants l'un de l'autre. Formule 
dentaire ''/,. 

Je me fais un plaisir de dédier cette espèce à M. Bryce, dont 

les conseils m'ont été si précieux pour l'étude des Bdelloïdés. 

Cette Callidine possède un organe rotatoire modérément 



348 E.-F. WEBER. 

large dont les pédécils sont nettement séparés. Le premier et le 
troisième segment troncal portent chacun une rangée d'épines. 
Les deux plis cuticulaires longitudinaux médians de la face 
dorsale se rapprochent l'un de l'autre dans la région du premier 
segment troncal. Lorsque ce Rotateur mange, le cou se rétracte 
dans le tronc. 

Cette espèce est de taille plutôt grande. Son corps est robuste, 
sa locomotion lente. Elle n'épanouit que rarement son organe 
rotatoire et, à la moindre alerte, se contracte en une boule 
épineuse. Elle vit dans les mousses humides des fossés et sur les 
détritus terreux des mares. 

Longueur moyenne : 0,35 mm. à 0,4 mm. 

Habitat : Je n'ai rencontré que 6 exemplaires de cette 
espèce dans de la mousse et des détritus de bois mort dans une 
mare sur le bord de la route de Corsier, près Genève, en jan- 
vier et en avril 1888. Rare. 

Cette espèce paraît être intermédiaire entre CaUidina aipucm 
Ehrenberg' et CaUidina aculeata Milne'. 

CaUidina Brycei diffère de C. aculeata par la longueur de 
Fantenne dorsale et par la série de plis cuticulaires bien mar- 
qués, au nombre de 8, qui traversent la face ventrale à des 
intervalles réguliers. Elle se distingue facilement de C. alpinm, 
par le nombre des séries d'épines, mais lui ressemble beaucoup 
comme forme générale ; .elle possède comme cette dernière 
espèce des plis cuticulaires transversaux, à la face ventrale et 
a le même habitus caractéristique quand elle mange, c'est-à-dire 

' EHRExriER(T. Ceber neue Anschauungen des kleinsten nordlichen Polarkhens. 
Moiiatsber. Berl. Akad. Wiss. p. o29, 1853. — Voir aussi Bhycg, D. Further 
Notes on MacrotrachelousCaUidinœ. Journ. Quei\ett Micr. CJal). sér. II, vol. V. 
11° 35, p. 4i2, imï. 

- Mii.NE, W. Defertiveness of Eye-spot as a means ofgeneric distinction in the 
Philodinma. Froc. Phil. Soc. Glascow. Vol. XVII, 1885-86. — Voir aussi Huu- 
SON et Gosse. The Botifera. Loiidoii 188!». Suppl. p. 11, pi. 32, (ig. M. — 
Ja.vsox, 0. VersUrli einer UebersidU iiber die Rotalovien-FamUie der Philodinxen. 
Marburg 1893, p. 6s. 



FAUNE ROTA'PORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 349 

qu'elle rétracte complètement son corps et que son cou s'enfonce 
dans la partie antérieure du tronc. L'antenne dorsale, dans ce 
cas, fait seule saillie entre les épines centrales de la rangée 
d'épines du premier segment troncal. En arrière, le premier 
segment du pied est en partie visible et les éperons sont eux- 
mêmes à moitié cachés. 

CalUdma çornigera Bryce. 
PI. 15. lig. 17. 

BIBLIOGRAPHIE 

Bryce, D. On tioo neiv species of Macrotrachelous Callidinse. Jouni. Quekelt 
Micr. Club. Sér. 2, vol. V, n» 32, p. 201, pi. XI, fig. 3, 1893. 

Bryce, D. Contributions to the non-marine Fauna of Spitsbergen Part. II. Re- 
port on the Rotifera. Proc. of the zool. Soc. Loadon. 1897, .lune lo^ p. 797. 

Car. spéc. — Le corps est épais et court, grisâtre ou légère- 
ment brunâtre. Les disques trochaux s'étirent en deux appen- 
dices en forme de cornes charnues, dont la base est garnie à la 
face interne de cils fins et longs se confondant avec la couronne 
postorale. La trompe est courte mais obtuse, large et constitue 
un mamelon peu rétractile, légèrement bilobé, à lamelles ros- 
trales larges. L'antenne dorsale est courte ; son article terminal 
se renfle en un bourrelet annulaire portant un cercle de soies. 
Les éperons sont courts, obtus, à bases rapprochées. Formule 
dentaire 'Z^. 

Cette espèce, trouvée en Angleterre par M. Bryce qui l'a 
décrite, est encore peu connue et pourrait bien appartenir à un 
genre nouveau, étant donné la structure de son organe rotatoire. 
Je n'en ai malheureusement rencontré que deux exemplaires 
en fort mauvais état et je n'ai pu en compléter l'étude. 

Cette Callidine a le corps légèrement ramassé, strié longitu- 
dinalement et porte les deux cornes trochifères presque cons- 



350 E.-F. WEBER. 

tamment étendues. Elle se meut très lentement et habite les 
mousses. 

Longueur totale : 0,3 mm. 

Habitat : J'ai recueilli cette espèce dans de la mousse ayant 
poussé sur un noyer, au Petit-Salève, près de Mornex, en jan- 
vier 1890. Rare. 

CalUdina symhiotica Zelinka. 
PI. 1.5, fig. 13 à 16. 

BIBLIOGRAPHIE 

Zelinka, C. Studien ilber Râderthiere. I. Ueher die Symbiose und Ânatomie von 

Rotatorien aus dem Genus CalUdina. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 44, 1886, p. 

396, pi. 26-29. 
EcKSTEiN, C. Znr geog. Verbreitung der C. symhiotica Zel. Zool. Anz. XI, 

1888, p. 61. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. Loudon 1889. Suppl. p. 9, pi. 32, fig. 12. 
Zelinka, C. Studien uher Râderthiere . III. Zur Entivickhing der Râderthiere, 

etc. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 53, 1891. 
Janson, g. Versuch einer Uebersicht ùber die Rotatorien- Familie der Philodi- 

nxen. Marburg 1893, p. 70. Taf. IV, fig. 65-66. 
Bryge, D. Ontwonew spedes of Macrotracheîous Callidinœ. Journ. Quekett. 

Micr. Club. Sér. 2, 1893, n° 32, vol. V, p. 197. 

Car. spéc. — Le corps, à cuticule gondolée, striée longitudi- 
nalement, montre une segmentation transversale très nette. Il 
a une coloration rouge-jaunâtre qui est plus accentuée sur le 
parcours des organes digestifs. L'organe rotatoire est large. La 
lèvre supérieure est bilobée. La trompe est courte, élargie. 
L'antenne dorsale est de moyenne longueur. Le pied est court 
et son premier segment porte une protubérance. Les éperons 
sont très courts, un peu arqués, à bases rapprochées. Le pied 
se termine par un disque adhésif se décomposant en deux lobes 
comprenant chacun 5 petites proéminences perforées. Formule 
dentaire Va- 

Quoique cette espèce soit très répandue, je n'ai pas eu l'occa- 
sion de la trouver en abondance dans notre région. Je n'ai pu 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 351 

m'en procurer que quelques exemplaires vivants sur des hépa- 
tiques du genre Lejeunia. 

Longueur totale environ : 0,35 mm. 

Habitat : Dans des hépatiques recueillies au pied du Salève 
et au Bois de la Bâtie, en janvier et en mars 1888. Peu abon- 
dante. 

Famille ADINETAD^ 

Cette famille ne comprend qu'un genre et diffère essentielle- 
ment de celle des PJiilodinadœ par la constitution de son organe 
rotatoire fortement réduit, qui répond au deuxième type décrit 
dans les généralités de l'ordre. 

Cet organe rotatoire n'est composé que d'une aire ciliée, 
s'étendant sur la face ventrale de la région céphalique et deve- 
nant ainsi parallèle à l'axe du corps. Les cils en sont courts et 
serrés. Cette aire est divisée longitudinalement par un sillon 
non cilié, qui conduit à l'ouverture buccale. Les deux champs 
de l'aire ciliée peuvent se rapprocher l'un de l'autre, se replier 
et former ainsi un large canal qui prolonge l'entonnoir buccal. 
La trompe est très réduite et n'est plus représentée que par un 
petit mamelon qui fait saillie sur la face dorsale de la tête, dont 
les lamelles rostrales sont plus ou moins développées. Ce mame- 
lon est tantôt cilié, tantôt dépourvu de cils. Les yeux manquent 
dans la plupart des espèces, ils ne sont présents que chez A. 
oculata Milne. L'antenne dorsale est courte et large. Le pied 
court se termine par trois doigts courts et mous. Ces animaux 
sont très mauvais nageurs et ne se déplacent guère qu'en ram- 
pant. Ils vivent dans l'eau douce et dans les mousses. 

Genre Adineta Hudson. 

Les caractères génériques sont identiques à ceux de la famille, 
cette dernière n'étant jusqu'à présent représentée que par le 



352 K.-r. ^YEBER. 

seul genre Adinefa qui a donné son nom à cette famille. Ce 
genre ne compte du reste que cinq espèces. 

Adineta vaga Davis, var. m«;orBryce. 
PI. 13, fig. 18 et 19. 

SYNONYMIb; 

Callidina vaga Davis, 1873. 

BIBLIOGRAPHIE 

Davis, H. A new Callidina {vaga) ; ivith the results of experiments on the desic- 

cation of Rôti fers. Monthl. Micr. Journ. Vol. IX, p. 201, pi. XIV, 1873. 
Hddson ET Gosse. The Rotifera. Loiidon, 1886, p. 112, pi. X, fig. 10. 
Blochmann, F. Die mikrosk. Tliierivelt des Siissioassers. Braunschweig, 1886. 

II. Theil, p. 89. 
Plate, L. Rotatorienfauna des bottnischeti Meerhusens. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 

49, 1889, p. 27. Taf. I, fig. 13-14. 
Janson, 0. Versiich einer Uebersicht iiber die Rotatorien-Familie der Philodi- 

nœen. Marburg 1893, p. 76. 
Bryce, D. On the Adinetadœ, with Description of a new species. Journ. Quekett 

Micr. Club. Sér. 2, vol. V, n» 32, July 1893, p. 146. pi. XI. 
Bryce, D. Contributions to the non-marine Faiina of Spitsbergen. Part. II. Be- 

port on the Botifera. Proc. Zool. Soc. London, 1897, p. 797. 

Car. spéc. — Le corps est transparent, incolore, à cuticule 
plissée longitudinalement. La trompe est munie de fortes la- 
melles rostrales ciliées, les styles. L'antenne dorsale est courte. 
Les yeux manquent. Le pied court porte deux éperons courts, 
pointus. Formule dentaire '/s- 

L'espèce que nous décrivons se rapporte à la variété major 
de Bryce. 

Elle se distingue de la variété minor plus commune par les 
caractères suivants : Le corps est de plus grande taille, plus 
robuste. La segmentation du tronc est mieux accusée et les 
segments postérieurs plus étroits sont séparés des segments 
moyens plus larges par une coiistriction très bien marquée. La 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 353 

tête élargie est presque plus large que longue. Les lamelles 
rostrales ou styles sont plus élancées et plus développées. Les 
éperons sont plus allongés. 

Cette Adinète habite les mousses humides des mares et des 
étangs. Elle est peu nageuse, mais se déplace en glissant ^vec 
facilité le long des objets. Elle est très vive et toujours en mou- 
vement, projetant continuellement son corps en avant et en 
arrière. 

Longueur totale environ : 0,5 mm. à 0,6 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette variété dans la mousse de l'étang 
du Jardin botanique de Genève, en février 1887 et plus tard 
dans une mare à Salvan (Valais), en août 1890. Rare. 



.■^^■j'j\.'---^ 



354 E.-r. WEBER. — ADDENDA. 



ADDENDA 

Le mémoire de Stenroos ' m'étant parvenu trop tard pour 
que je puisse l'utiliser lors de la rédaction de mon travail, je 
tiens cependant à relever les deux espèces suivantes décrites 
par cet auteur et que je considère comme de simples syno- 
nymes : 

Pseudœcistes rotifer Stenroos ^ == Oecistes velatus Gosse 

(voir p. 296). 

Comchïlus limneticus Stenroos' ^ Conochilus unicornis 

Rousselet (voir p. 303). 



' Stenroos, K.-E. Das Thierleben im Niirmijàrvi-See. Acta. Soc. p. Fauna et 
Flora fennica. Helsingfors. XVII, no 1, 1898. 
'' Stenroos, K.-E. Loc. cit., p. 107, pi. 1, lig. 11 à 17. 
« Stenroos, K.-E. Loc. cit., p. 109, pi. 1, fig. 18 et 19. 



FEB 2 1899 



FAUNE ROTATORIENNE 



AVIS 

Un retard imprévu nous erapêclie de donner les planches qui doi- 
vent accompagner le Mémoire de M. le D"- Weber. Elles seront en- 
voyées dans quelques jours. 

Nos abonnés recevront en même temps que ce fascicule le Bulletin 
de la Société Zoologique Suisse qui leur est remis gratuitement et con- 
tient le compte rendu de l'Assemblée générale de Berne. 

A partir du prochain volume, dont le premier fascicule est imprimé 
et sera distribué très prochainement, laEevue Suisse de Zoologie sera 
l'Organe officiel de la Société Zoologique Suisse, dont elle publiera 
chaque année le compte rendu des séances. 

MM les Professeurs E. Béraneck (Neuchâtel\ H. Blanc (Lau- 
sanne)', A. Lang (Zurich). Th. Studer (Berne), E. Yung (Genève , 
et F. ZscHOKKE (Bâle), ont bien voulu assurer leur collaboration à la 
Revue. 

Genève, 27 décembre 1898. 

La Rédaction. 



teurs; c'est le plus important et aussi le plus typique. Tous les 
Rotateurs compris dans cet ordre sont essentiellement nageurs ; 
leurs couronnes ciliaires sont très développées. Ils ne rampent 
que rarement. Beaucoup d'entre eux ont l'habitude d'exécuter 

1 Delage Yves et Hérouard Ed. Traité de Zoologie concrète. T. V. Les Ver- 
midiens. Paris 1897. 

^ Plate L. Die Thier-u. Pflanzenwelt des Susswassers von Zagharias heraus- 
gegeben. S. 320-321. Bd. I. Leipzig. 1891. 

Rev. SmssE DE ZooL., T. 5. 1898. 24 



354 E.-F. WEBER. — ADDENDA. 



FEB 2 1899 



FAUNE ROTATORIENNE 



DU 



BASSIN DU LÉMAN 



PAR 



E.-F. WEBER 

Assistant au Musée d'histoire naturelle de Genève. 



DEUXIÈME PARTIE 

PLOÏMA ET SCIRTOPODA 

Avec les Planches 16 à 25. 



Ordre : PLOIMÂ 

Nageurs. Ploïmides. Ploïmida de Delage \ 
Monogononta de Plate ' . 

L'ordre des Ploïma comprend la majeure partie des Rota- 
teurs ; c'est le plus important et aussi le plus typique. Tous les 
Rotateurs compris dans cet ordre sont essentiellement nageurs ; 
leurs couronnes ciliaires sont très développées. Ils ne rampent 
que rarement. Beaucoup d'entre eux ont l'habitude d'exécuter 

1 Delage Yves et Hérouard Ed. Traité de Zoologie concrète. T. V. Les Ver- 
mldiens. Paris 1897. 

^ Plate L. Die Thier-u. Pftanzemvelt des Sûsswassers von Zacharias heraus- 
gegeben. S. 320-321. Bd. I. Leipzig. 1891. 

Rey. SinssE DE ZooL., T. 5. 1898. 24 



356 E.-F. WEBER. 

un mouvement rapide de rotation en prenant comme point d'ap- 
pui leur pied, lequel est fixé passagèrement par la sécrétion 
agglutinante des glandes pédieuses. 

]ja majorité des Ploïmides sont libres. Seules quelques espèces 
vivent en parasites; tels sont par exemple : Cypridicola parasi- 
tica Daday^ vivant sur Gypris incongruens; Drïlophaga huce- 
^^aks Vejdovsky. vivant sur Lumhriculus variegatus ; Âlhertia 
vermiculus Dujardin, habitant la cavité générale et l'intestin 
de Nais, de Lumhricus, et de Limax ; Balatro clavus Clapa- 
rède, trouvée sur divers Oligocbètes limicoles ; Froales Wer- 
necJci Ehrenberg, parasite des Vauchéries et Proaies parasita 
Ehrenberg = Hertwigia volvocicola Plate, vivant dans les colo- 
nies de Volvox globator. 

Les Ploïmides sont des Rotateurs essentiellement d'eau douce. 
Ils habitent surtout les mares riches en plantes aquatiques; 
plusieurs espèces, cependant, se rencontrent exclusivement dans 
les lacs et font partie de la faune pélagique. Un petit nombre 
d'espèces sont marines. On trouve des Ploïmides à de grandes 
altitudes et l'aire de leur dispersion géographique est des plus 
étendue. 

Les Ploïmides sont dimorphes. Les mâles sont en général 
très différents des femelles, mais la réduction des organes n'est 
cependant pas poussée aussi loin, chez eux, que chez les mâles 
connus des Pihizota. En effet, on a trouvé quelques mâles qui res- 
semblent en tous points, sauf par leurs dimensions, aux femelles. 
Ils sont munis d'un système digestif complet et bien développé. 
Tel est le cas, par exemple, pour les mâles de Rhinops vitrea 
Hudson et Proaies WernecM Ehrenberg, décrits avec soin par 
ROUSSELET ' . 



^ RoussELET Ch. On the maie of Rhinops vitrea. Journ. of tlie roy. micros. Soc. 
London. 1897 pi. I. 

RoussEiJîT Cm. On the maie of Proaies Wernecki. Journ. Quekett micr. Club, 
ser. 2. Vol. 6. u" 41. Nov. 1M97. PI. XIX. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 357 

A part ces deux exceptions, les mâles des autres Ploïmides 
ont une organisation plus rudimentaire et sont dépourvus d'or- 
ganes digestifs ainsi que c'est la règle chez les BJmota. Mais, 
malgré cette organisation plus rudimentaire, les mâles des Ploï- 
mides ressemblent davantage aux femelles comme morphologie 
générale que ce n'est le cas chez les BMzota. Les mâles de 
quelques Ploïmides, les Salpmadœ par exemple possèdent même 
une lorica identique à celle de la femelle. 

Pour la plupart, les Ploïmides sont de petite taille ; quelques- 
uns cependant atteignent l™"' à 1 V."^™- 

Ils sont en général de forme ovoïde ou conique, quelques-uns 
sont vermiformes, d'autres sont aplatis. 

La partie antérieure du corps, ou tête, généralement élargie 
et tronquée, porte l'organe rotatoire. Cet organe rotatoire varie 
en structure dans les différents genres de l'ordre. Il n'a jamais 
la forme rhizotique, mais peut revêtir la forme bdelloïdique dans 
le genre Pterodina. 

L'organe rotatoire comprend généralement deux couronnes 
ciliaires parallèles, dont l'une, la postorale, est toujours bien 
développée, tandis que l'autre, la préorale, peut être passable- 
ment réduite. Dans certains cas, Forgane rotatoire est remplacé 
par une aire ciliaire plus ou moins étendue, occupant la face 
ventrale de la région antérieure du corps, comme chez Biglena 
forcipata par exemple. 

Les couronnes ciliaires ne représentent pas toujours des cer- 
cles continus; elles peuvent se décomposer en segments plus ou 
moins nombreux. On remarque souvent, entre les deux couronnes 
ciliaires, des proéminences styligères portant de grandes soies 
tactiles. 

La bouche est généralement ventrale. Sa position par rapport 
à la région céphalique est assez variable; il est rare qu'elle 
devienne centrale. Elle est toujours entourée par la couronne 
postorale. 



358 E.-F. WEBER. 

Les familles des Synchœtadœ et des iVb^OMmato6?6e sont carac- 
térisées par la présence d'appendices lobés, membraneux, appe- 
lés auricules. Ces auricules sont ciliées, rétractiles et sont dis- 
posées de chaque côté de l'organe rotatoire. Elles sont indépen- 
dantes de l'appareil ciliaire, toutefois elles contribuent à la 
natation. 

La partie médiane du corps,ou tronc, n'est généralement pas 
séparée de la tête par une région cervicale distincte. Elle est 
souvent protégée par une cuirasse ou lorica de nature cbiti- 
neuse, qui est un dérivé cuticulaire de Tépiderme. 

Cette cuirasse est ouverte à ses deux extrémités. Par son 
orifice antérieur sort la tête ; par son orifice postérieur le pied. 
La lorica peut être complète ou incomplète ; elle est tantôt d'une 
seule pièce, tantôt composée de deux valves et même formée de 
plusieurs plaques chitineuses soudées les unes aux autres. La 
lorica, généralement transparente, est plus ou moins rigide; elle 
est lisse ou rugeuse, parfois aréolaire. 

La présence ou l'absence d'une cuirasse cuticulaire constitue 
un caractère morphologique assez important pour que Hudson 
se soit cru autorisé à classer les Ploïmides en deux sous-ordres, 
les lUoricata et les Loncata. 

Cette classification nous paraît reposer sur une base un peu. 
superficielle, car on trouve de nombreux passages entre les for- 
mes à lorica typique et les formes à tégument mou de certains 
lUoricata. Quelques espèces classées dans les lUoricata mon- 
trent un commencement de cuticule chitineuse et ne devraient 
pas rester dans ce sous-ordre. Ce sont des espèces de transition 
entre les lUoricata et les Loricata bien qu'elles possèdent tous 
les autres caractères morphologiques des familles dans les- 
quelles elles ont été rangées. Nous conserverons néanmoins la 
classification de Hudson, n'ayant pas le matériel voulu sous la 
main pour édifier de toutes pièces une classification nouvelle. 

Le tronc est terminé en général par un pied dont la forme 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 359 

varie énormément dans la série des Ploïma. Ce pied ne ressem- 
ble jamais à celui des Bdelloïda ou des Rhi^ota. 

Le pied ploïmique est généralement rétractile, annelé trans- 
versalement et peut être muni d'éperons. Dans la règle, il est 
bifide car il se termine presque toujours par deux doigts dont 
la forme et les dimensions sont très variables. Parfois, le pied 
est styloïde, peu ou pas rétractile et non annelé. Dans le genre 
Fterodina les doigts sont remplacées par une cupule ciliée. Les 
doigts sont accompagnés, chez quelques genres, par des appen- 
dices spéciaux, les styles. Le pied fait défaut dans quelques 
genres. Les glandes pédieuses, au nombre d'une paire, sont en 
général bien développées chez les Ploïmides. 

Malgré les variations très marquées que présentent les Ploï- 
mides, ces Rotateurs ont un plan commun d'organisation qui 
permet de les ramener à un type morphologique répondant 
dans ses grands traits à celui que nous avons déjà décrit en 
caractérisant la classe des Rotateurs dans son ensemble. 

Une particularité intéressante à noter est l'absence d'intestin 
terminal et d'anus dans la famille des Asplanchnadœ. Chez ces 
derniers, les résidus alimentaires sont rejetés par la bouche. Il 
€xiste cependant dans cette famille un cloaque uro-génital qui 
paraît reporté sur la face ventrale du corps, disposition que l'on 
ne rencontre chez aucune autre famille de l'ordre des Ploïma. 
Cette situation si particulière du cloaque uro-génital est proba- 
blement en rapport avec le fait que les Asplanchnadœ sont en 
partie vivipares. Les autres Ploïmides dont le cloaque ano-uro- 
génital est dorsal, ce qui est la règle, sont ovipares. Rappelons 
à ce propos que dans l'ordre des Ploïmides l'ovaire est toujours 
impair. Il est formé d'ordinaire d'une masse légèrement bilobée 
occupant la face ventrale et latérale de la cavité du corps. 
L'ovaire est toujours composé de deux parties étroitement unies 
Tune à l'autre : 1" d'un germigène composé de petites cellules 
qui deviennent les œufs, et 2** d'un vitellogène formé de grosses 
cellules riches en vitellus, servant à la nutrition des œufs. 



360 . E.-F. WEBER. 

Les mâchoires ou trophi sont de formes très variables dans 
la série des Ploïmides, mais n'ont jamais la conformation des^ 
mâchoires bdelloïdiques. Deux genres sen\ement,Triarthra et 
Pterodina, ont des trophi du type rhizotique, c'est-à-dire malléo- 
ramé. 

Les mâchoires ploïmiques peuvent se rapporter aux types sui- 
vants : malléé, sub-malléé, malléo-ramé, forcipé, virgé et incudé. 
Ces types de mâchoires ont été très bien décrits et figurés par 
HuDSON et Gosse. Nous donnons ci-joint la série des figures 
schématiques empruntées à ces auteurs et montrant, mieux qu'une 
description ne peut le faire, ces formes de mâchoires qui sont de 
la plus grande utilité pour la classification. Les Ploïmides ont, 
chez certaines espèces, la faculté de projeter leurs trophi hors- 
de la bouche et de saisir ainsi leur proie. 




£75 



.J7t 




15 




ms = malleus. 
is = iiicus. 



m = iiianubrium. 
r = rainus. 



us = uiicus. 
/' = fulcriim. 



A. Triiphi malléés. (Type Brackionus «rceo/a/is.) Malleus fort, manubriurii et 
imcus à peu prt'S de même longueur, uncus à o à 7 dents, fulcrum court. 

B. Thophi .MAi.Liio-RAMÉs. (Type Melieerta ringens, Triarthra longiseta et 
Pterodina patina.) Malleus uni au ramus par l'uncus qui est Iridenté, à manu- 
brium percé de trois fenêtres et soudé k l'un-us, ramus large avec do nombreuses- 
stri'S parallèles aux dents, fulcrum grêle. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 361 

C. Trophi suB-MALLÉÉs. (Type Euclilanis de flexa.) MsiWeiis ^féie, raanubrium 
environ deux fois plus long que l'uncus qui a trois à cinq dents. 

D. Trophi fougipés. (Type Digkna forcipata.) Maliens en forme de baguette, 
manubrium long, uncus pointu ou ru'dimentaire, ranii très développés formant 
ensemble une pince, fulcrum long. 

E. Trophi virgés. (Type Notommata petromyzon .) Toutes les pièces grêles, 
en forme de baguettes et fréquemment asymétriques, à ramus triangulaire, ma- 
nubrium et fulcrum très longs, uncus uni ou bidenté. 

F. Trophi iNCUDÉs. Type Asplanchna Ehheshornii .) Maliens rudimen taire ou 
nul, rami développés en une pince courbe, fulcrum fort. 

Chez les Ploïmides, les organes des sens sont en général foite- 
ment développés. Chez tous, le système nerveux central com- 
prend un ganglion cérébroïde volumineux envoyant des filets 
nerveux aux tentacules sensitifs et de fines ramifications aux 
différentes parties de l'organe rotatoire. 

Quelques espèces semblent dépourvues d'yeux, du moins on 
n'a pas réussi à les observer jusqu'à présent ; cela tient peut-être 
à Tabsence d'une masse pigmentaire de coloration rongeâtre 
ou noirâtre et d'un cristallin. Chez les espèces possédant plus 
de deux yeux, on observe un œil principal pourvu d'un cristallin 
et des yeux accessoires réduits à de simples taches pigmen- 
taires. 

Les organes du tact comprennent toujours au moins trois 
tentacules sensitifs dont un dorsal et nucal plus fortement déve- 
loppé et deux latéraux placés plus ou moins en arrière du tronc 
et généralement réduits à deux papilles sétigères. Nous tiou- 
vons, en outre, chez beaucoup de Ploïmides, des touffes de soies 
tactiles portées par de petites protubérances et réparties sur 
l'organe rotatoire, entre les couronnes ciliaires. 

Chez quelques espèces, des soies tactiles plus ou moins 
rigides sont distribuées sur le pied, à la naissance des doigts. 

D'après ce que nous venons de voir, nous pouvons dire que 
les principaux caractères qui différencient les Floïma des autres 
ordres de Rotateurs sont les suivants : 

1" Les Ploïma se distinguent des Blii^ota par le fait qu'ils ne 



362 E.-F. WEBER. 

sont jamais fixés, à l'exception des quelques espèces parasites ; 
qu'ils ne sont jamais protégés par un tube ou une gaine gélati- 
neuse; qu'ils ne forment pas de colonies, mais mènent une vie 
libre et sont essentiellement pélagiques, nageurs ; que leurs cou- 
ronnes ciliaires et leurs pieds n'appartiennent jamais au type 
rhizu tique. 

2° Ils se distinguent des Bdelloida par l'absence d'une seg- 
mentation régulière du corps, segmentation qui est typique 
dans l'ordre des Bdelloida. Quelques Ploïmides ont une seg- 
mentation apparente qui n'a rien de^ régulier et n'aboutit pas 
à la constitution de segments ou anneaux utilisables pour la 
classification. Chez bon nombre de Ploïmides le corps ne se 
laisse pas non plus diviser nettement en trois parties, tête, tronc 
et pied comme les Bdelloida et la tête ne se décompose pas en 
régions secondaires : trompe, pédécils, collier, etc., comme dans 
ce dernier ordre. 

Le pied ploïmique n'appartient jamais au type bdelloïdique 
et n'est pas télescopique quoique parfois rétractile. De tous les 
Ploïmides, le genre Pterodina est le seul dont les couronnes 
ciliaires soient du type bdelloïdique. 

Les mâchoires ne sont jamais du type ramé, type caracté- 
ristique des Bdelloida. L'ovaire des Ploïma est toujours impair, 
ce qui fait donner par Plate à cet ordre le nom de Monogo- 
nonta, tandis que les Bdelloida possèdent un ovaire pair et sont 
rangés par Plate, comme nous l'avons vu dans la première 
partie, sous le nom de Digononta. 

y Ils diffèrent des Scirtopoda par leur mode de locomotion. 
Les Scirtofjoda, comme leur nom l'indique, sont spécialement sau- 
teurs et nageurs ; de plus, les appendices des Scirtopoda diffèrent 
essentiellement, par leur structure, des appendices chitineux 
que l'on rencontre chez quelques espèces de Ploïmides et qui, 
servant à ces derniers de balanciers, leur permettent également 
de faire des sauts plus ou moins grands. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 363 

La plupart des Ploïma sont en outre caractérisés par la pré- 
sence d'une lorica ou cuirasse que nous ne retrouvons dans 
aucun autre ordre de la classe des Rotateurs. Les tentacules 
des Ploïmides sont toujours au moins au nombre de trois et les 
yeux principaux sont toujours munis d'un cristallin. 

Les caractères les plus importants qui servent à la classifica- 
tion des Ploïmides sont, à part la forme du corps : la présence 
ou l'absence de la lorica, la structure de l'organe rotatoire, la 
présence ou l'absence du pied, sa structure, l'organisation des 
trophi, la présence ou l'absence d'un anus et la présence chez 
un certain nombre d'espèces d'appendices épidermiques. 

Nous avons dû ajouter trois familles à celles mentionnées par 
HuDSON et Gosse, un certain nombre d'espèces nouvelles ayant 
été trouvées depuis la publication de leur importante monogra- 
phie. Ce sont les Flœsomadœ, les Gastropodidœ et les Anapodidœ 
dont nous reparlerons plus tard dans la description des espèces 
rencontrées dans le Bassin du Léman. 

Sous-Ordre ILLORIGATA 

Aloricata de Perrier ' . 

Nus. Illoricidés. Illoricidse de Delage'. 

Ploïma dépourvus de lorica, dont les téguments sont flexibles. 
Pied, quand il existe, toujours furqué, styliforme seulement 
dans la famille des Microcodidœ, généralement peu rétractile. 

Famille MICROCODID^. 

La famille des Microcodidœ comprend les deux genres Micro- 
codon Elirenberg et Microcodides Bergendal. Le corps a une 

1 Perrier Ed. Traité de Zoologie. Paris 1897. Fasc. IV. 
^ Dklage Yves et Herouard Ed. loc. cil. 



364 E.-F. WEBER. 

forme ovoïde ou celle d'un cône tronqué. L'organe rotatoire 
est très peu rétractile. La couronne est obliquement transverse, 
presque circulaire, aplatie ou seulement légèrement bombée à 
sa partie médiane. Il existe deux légères proéminences trochales 
qui entourent latéralement l'ouverture buccale. L'appareil 
ciliaire est composé d'une couronne marginale à cils fins, le 
cingulum, et d'un arc ciliaire s'étendant de chaque côté de la 
bouche, le trochus. Celui-ci porte de grands cils. L'orifice buc- 
cal est central ou un peu reporté ventralement. Les mâchoires 
varient en structure dans les différentes espèces de cette famille 
mais peuvent être rapportées au type forcipé. 

Le pied est tantôt allongé, styloïde et dans ce cas terminé en 
pointe, tantôt large^ plutôt courte faiblement annelé et armé de 
deux éperons styliformes. Les Microcodidœ ne possèdent qu'un 
œil. Ils habitent les eaux douces. 

Genre Microcodon Ehrenberg. 

Le genre Microcodon a été établi par Ehrenberg et ne con- 
tient qu'une espèce : Microcodon clavzis. Le corps est en forme 
de cône tronqué et montre une courbure dorsale très développée. 
Le sommet de ce cône se prolonge en un pied long, étroit, styli- 
forme, terminé en pointe. L'organe rotatoire large, obliquement 
transverse, à inclinaison dorso-ventrale, n'est pas rétractile. Il 
n'est pas entièrement circulaire comme dans le genre Microco- 
dides, mais légèrement bilobé. Sa région dorsale est élargie 
et sa région ventrale plus rétrécie, dessinant ainsi une couronne 
cordiforme. L'organe rotatoire n'est pas plan mais légèrement 
bombé de chaque côté de l'ouverture buccale qui est presque 
centrale. 

Le cingulum forme une bordure marginale interrompue dor- 
salement et ventralement par deux très petits espaces libres de 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 365 

cils, en forme d'encoches, et le troclius comprend de chaque côté 
de la bouche une bande ciliée portant de longs cils. 

L'ouverture buccale est allongée et entourée de cils raides qui 
ne forment pas une troisième couronne ciliaire, comme je l'avais 
énoncé à tort dans une note précédente sur les Rotateurs des 
environs de Genève. Le pied est allongé et atteint à peu près la 
moitié de la longueur du corps ; il est très étroit, tri-articulé. 
Les mâchoires se rapprochent du type forcipé. Le ganglion 
cérébroïde est volumineux, de teinte pourpre et surmonté d'un 
œil unique dont la masse pigmentaire est de la même couleur 
que le ganglion. 

Microcodon clavus Ehrenberg. 

PI. 16, fig. 1 à 4. 

BIBLIOGRAPHIE. 

Ehrenberg. Abhandl. d. Akad. Wissensch. Berlin. 1830, p. 4S et 1831, p. 124. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen etc. Berlin 1838, p. 396. pi. 44, fig. 1. 
Perty, m. Zur Kenntniss der kleinster Lebensformen, Bern. 1852, p. 46. 
Pbitchard. Infusoria, 1861, p. 665, pi. 32, fig. 371-372. 
Grenacher, h. Einige Beobacht. ûb. Ràderthiere . Zeitsch. f. w. Zool.Bd. XIX. 

1869, p. 487, pi. 37. fig. 2. 
Blochmanx. Die mikrosk. Pflanzen und Tliierivelt des Sûssivassers, Braunschweig. 

1886, p. 102, fig. 232. Taf. VII. 
HuDSON ET Gosse. The Rotifera. London 1886, |). 118. Vol. I, pi. XI, fig. 1. 
Weber, E.-F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Archiv. 

Biologie. Vol. VIII. 1888, p. 18, pi. 29, fig. 1-6. 
Bergendal, d. Beitràge zur Fauna Grônlands. Zur Rotatorienfauna Grônlands. 

Lund. 1892, p. 33. 

Car. spéc. — Corps conique, à courbure dorsale très déve- 
loppée. Pied styliforme, aussi long que le corps, à extrémité 
pointue, non bifurquée. Organe rotatoire élargi, semi-circu- 
laire, presque cordi forme, légèrement bilobé. Bordure coronale 
interrompue dorsalement et ventralement par une très petite 
encoche. Trochus formé d'une bande ciliée s'étendant de chaque 
côté de l'ouverture buccale. Ganglion cérébroïde et masse pig- 
mentaire de l'œil;, de couleur pourpre. Mâchoires forcipées. 



366 E.-F. WEBER. 

Ce gracieux petit Rotateur frappe de suite l'observateur par 
sa forme svelte, sa transparence, sa vélocité et particulièrement 
par la coloration pourpre du ganglion cérébroïde et de l'œil. 
On observe entre l'ovaire et l'estomac une tache vermillon for- 
mée par un amas de nature graisseuse ou un reste de jaune 
d'œuf. 

Cette espèce, vue par les faces dorsale et ventrale, a une forme 
conique; vue par la face latérale, cette forme se modifie, la 
région dorsale étant fortement bombée. La base du cône est 
formée par l'organe rotatoire, le sommet par le pied. Ce dernier 
est dans la continuation de l'axe ventral du corps. 

La cuticule est fine et transparente. 

L'organe rotatoire de Microcodon n'est pas circulaire et plan 
comme dans le genre Microcodides. Il est plus ou moins distinc- 
tement bilobé et les deux lobes apparents sont séparés par de 
légères encoches dorsale et ventrale. 

L'organe rotatoire n'est pas rétractile, mais les lobes peu- 
vent se rabattre l'un contre l'autre sans cependant se toucher 
par leurs bords externes. La couronne ciliaire postorale, le cin- 
gulum, n'est pas absolument continue comme Tindiquent la plu- 
part des auteurs; les cils du cingulum sont fins et serrés. De 
chaque côté de la bouche s'élèvent deux légères proéminences 
allongées, surmontées de longs cils; elles représentent le tro- 
chus. Les deux bandes ciliées du trochus ne sont pas soudées 
mais laissent entre elles une lacune dorsale et une lacune ven- 
trale. Ces deux bandes bordent latéralement la bouche. 

Cette dernière est allongée, entourée de nombreux cils courts 
et raides. 

L'ouverture buccale est étroite, allongée^ placée presque au 
centre du disque coronaire; elle est suivie d'un entonnoir buccal 
étroit. Le mastax est allongé, les trophi peuvent se ramener au 
type forcipé. 

L'estomac et l'intestin sont peu distincts et toujours forte- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 367 

ment remplis de nourriture. Les deux glandes gastriques sont 
volumineuses. Le système excréteur possède une vessie ronde 
bien visible. Je n'ai pu découvrir que deux flammes vibratiles 
sur chaque canal latéral. L'ovaire occupe toute la face ventrale. 
Entre l'ovaire et l'estomac, on remarque une masse rouge ver- 
millon ou écarlate, entourée d'un halo transparent, sur la consti- 
tution de laquelle on n'est pas encore fixé. 

Le pied de Microcodon est particulièrement intéressant ; il 
est le prolongement de l'axe ventral du corps. 11 est étroit et 
allongé, tri-articulé et terminé par une seule pointe. Le premier 
article est le plus large ; il forme le prolongement du corps et est 
très transparent. Le deuxième article est le plus long des trois; i\ 
est opaque, strié transversalement, conique. Le troisième article 
est effilé, transparent, chitineux ; à son extrémité s'ouvrent les 
canalicules excréteurs des glandes pédieuses. Les deux derniers 
articles du pied sont légèrement mobiles. Je n'ai jamais pu 
observer les trois soies mobiles, érectiles, indiquées par Grena- 
CHER, mais à la place que ces cils doivent occuper, j'ai constaté 
la présence d'une masse noire, réfringente. Les glandes pédieu- 
ses sont allongées et forment dans toute la longueur du pied deux 
tramées granuleuses. Lorsque le Rotateur se fixe, on voit comme 
un fil d'araignée qui le retient à l'objet de fixation. Ce fil s'étire 
quand l'animal se meut et ne se rompt qu'après un vigoureux 
effort du Microcodon. 

Le système nerveux comprend un ganglion énorme de couleur 
pourpre qui est typique pour cette espèce. Il parait bilobé et 
non pas rond comme l'indiquent Grenacher et Gosse. Je n'ai 
jamais vu les bandes chitineuses qui devraient le recouvrir 
d'après ces auteurs. L'œil est unique, rond, également de cou- 
leur pourpre. Les trois tentacules sensitifs sont bien visibles. 
Le tentacule dorsal est situé un peu en arrière de Téchancrure 
dorsale de la couronne ciliaire^ il porte une forte touffe de cils. 
Les tentacules latéraux sont placés au niveau de la vessie con- 
tractile et sont plutôt des papilles sétigères. 



368 E.-F. WEBER. 

Le système musculaire est bien développé, particulièrement 
dans le pied. 

Microcodon clavus est un Rotateur d'une grande vivacité; 
même lorsqu'il est fixé temporairement, il exécute un mouve- 
ment de balancement tout spécial. 

Longueur totale, environ 0,2'^'^. 

Habitat : J'ai trouvé ce Rotateur assez abondamment en juin 
€t août 1887 dans une grande mare, au Petit-Saconnex et, à la 
même époque, au Jardin botanique de Genève, mais seulement 
quelques exemplaires. Je l'ai revu l'année suivante à Salvan 
(Valais) dans le courant du mois d'août. 

C'est une espèce peu commune. 

Je n'ai pas rencontré le mâle. Hudson et Gosse l'ont trouvé, 
mais n^en donnent qu'une description très sommaire. Ils le 
décrivent comme étant verrai/orme, allongé, mince, très trans- 
parent et terminé par un pied conique unidigité. La région 
«éphalique serait légèrement inclinée en avant, tronquée trans- 
versalement et entourée d'une couronne de cils locomoteurs. Le 
mâle aurait la même démarche que la femelle et serait aussi vif 
dans ses mouvements. 

Genre Microcodides Bergendal 

Le genre Microcodides créé par Bergendal en 1892 est très 
voisin du genre Microcodon et lui ressemble par la forme géné- 
rale du corps, par la conformation de l'organe rotatoire et par 
son anatomie interne. Il en diffère principalement par la forme 
du pied, par l'absence de coloration pourprée du ganglion céré- 
broïde et de l'œil et par sa cuticule plus dure. 

La forme du corps, dans le genre Microcodides, est plutôt 
ovoïde, la face ventrale presque plane ; la face dorsale est 
bombée mais plus allongée cependant que chez Microcodon. 

La cuticule est épaisse et forme dorsalement des replis plus 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 369 

OU moins accentués suivant les espèces. Latéralement, nous 
trouvons au tiers postérieur du tronc un élargissement cuticu- 
laire presque chitineux dessinant deux saillies qui protègent les 
tentacules latéraux. Chez Microcodides chloena, la cuticule forme 
également un repli membraneux dorsal au-dessus du tentacule 
dojsal, repli qui se prolonge en une languette jusqu'au bord de 
la couronne ciliaire postorale. 

L'organe rotatoire est, de même que chez Jficrocot/ow, trans- 
versalement oblique, mais il est circulaire et la couronne post- 
orale ou cingulum est continue. Le trochus forme un cercle 
ciliaire interrompu seulement du côté ventral et entoure la 
bouche latéralement et dorsalement. Il est porté par deux 
bourrelets et les cils qui le constituent sont forts, allongés. 
La bouche est placée ventralement. Elle représente également 
une fente allongée garnie de petits cils. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, ovalaire. Le tenta- 
cule dorsal est porté par un mamelon ou proéminence nucale ; 
les tentacules latéraux sont toujours bien visibles. L'œil est 
petit, muni d'un cristallin reposant sur une petite masse pigmen- 
taiîe rouge. 

Le pied est plus court que chez Microcodon et n'atteint guère 
plus du tiers de la longueur du corps. Il est tri-articulé, toujours 
terminé en pointe effilée, mais chez Microcodides chloena il 
porte une épine aiguë ou éperon placée, presque à angle droit, 
à la base du dernier article pédieux. 

Les trophi peuvent être également ramenés au type forcipé. 

Microcodides chloena Gosse 
PI. 16, fig. 5 à 6. 

SYNONYMIE 

Stephanops chloena. Gosse, 1886. 
Rhinops orbiculodiscus Thorpe, 1891 . 
Microcodides d,ubius Bergendal, 1892. 



370 E.-F. WEBER. 

BIBLIOGRAPHIE 

HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol II, p. 76. pi. 21, fig. 9. 
Thorpe V. GuNsoN. New and Foreign Rotifera, Journ. of the roy. inicr. Soc. 

London 1891. Part. 3, pi. VII, p. 304. 
Bergend.al D. Beitràge zur Fauna Grônlands. Zur Rotatorienfauna Grônlands. 

Limd. 1892, p. 34, pi. 1, fig. 8, 10, 11. 
BiLFiNGER L. Zur Rotatorienfauna Wûrttembergs . Sep. Abd. Jahr. des Vereins 

fiirvaterl. Naturkunde in Wurtt. 1894, p. 42. Taf. II, fig. 1 et 2. 
Jkn.mngs h. -S. A list of the Rotatoria of the Great Lahes. Bull, of the Michigan 

Fish Commission. N" 3, 1894, p. 8. 
HooD John. On the Rotifera of the county Mayo. Proc. of the roy. Irish Aca- 

demy, p. 673, 3 sér. vol. III, n° 4. Dnblin 1895. 
RoussELET Ch. On Diploïs trigona n. sp. and other Rotifers. Journ. of the 

Quekett micr. Club. vol. VI, 2 sér. n" 37, nov. 1895, p. 121. 
Stenroos K. E. Das Thierlehen im Nurmijdrvi-See. Helsingfors 1898, p. 113. 

Car. spéc. — Corps allongé, à face dorsale bombée. Vu de 
face, le corps se décompose en deux régions, l'une antérieure 
cylindrique, dont le diamètre reste à peu près constant et qui 
s'étend jusqu'aux antennes latérales, l'autre postérieure conique, 
à diamètre plus petit, qui se prolonge dans le pied. Quatre 
plis cuticulaires obliques bien marqués en travers du tronc et 
trois plis cuticulaires séparant la tête du tronc. Deux appt 
dices cuticulaires chitineux latéraux servant à protéger les 
antennes latérales qui font saillie au tiers postérieurdu tronc 
Une expansion cuticulaire en forme de dent est visible un peu 
en avant de Tantenne dorsale. Le pied répond au tiers de la 
longueur du corps. Il est tri-articulé, terminé en pointe aiguë 
et l'article terminal porte une épine ou éperon formant avec 
l'axe du pied un angle à peu près droit. Couronne ciliaire circu- 
laire plane. Cingulum continu, Trochus entourant presque com- 
plètement la bouche, sauf du côté ventral, et porté sur deux 
proéminences allongées bordant latéralement l'ouverture buc- 
cale. Celle-ci est étroite, reportée vers la face ventrale. Ganglion 
cérébroïde volumineux, de tonne ovoïde. L'œil est petit, à colo- 
ration rouge vif. Les trophi peuvent être rapportés au type 
forcipé. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 371 

Cette espèce a été décrite, pour la première fois, par Gosse 
sous le nom de Stephanops chloena. Cet auteur l'a considérée à 
tort comme une espèce cuirassée et en donne la diagnose spéci- 
fique suivante : « Lorica cylindric, forming a semicircular occi- 
pital shield, without any constriction ; toe single. » Gosse a été 
induit en erreur au sujet de la lorica, car ce Ploïmide, en réalité, 
n'est pas cuirassé. Sa cuticule est souple, mais montre, il est 
vrai, des replis obliques, deux proéminences latérales pointues, 
d'apparence chitineuse et une expansion membraneuse dorsale 
qui font croire à la présence d'une cuirasse. L'interprétation 
que donne Gosse de l'organe rotatoire est également incorrecte. 

Cette espèce a été retrouvée en Australie et décrite par 
Thorpe sous le nom de Bhinops orbiculodiscus. Bien que cet 
auteur ait donné de cette espèce une figure et une description 
meilleures que celles de son devancier, il n'a cependant pas 
reconnu exactement la conformation de la couronne ciliaire, ni 
la position des tentacules latéraux. En la plaçant dans le genre 
Bhinops, Thorpe n'a pas bien interprété les caractères de ce 
Rotateur. 

L'année suivante, Bergendal découvre Microcodides dans 
le lac de Jacokshavn et le décrit sous le nom de Microcodides 
duhius. 

Bergendal en donne une bonne figure et décrit avec beau- 
coup d^ exactitude l'organe rotatoire. En plaçant cette espèce 
dans la famille des Microcodidae, il lui a assigné sa vraie posi- 
tion dans la systématique. 

RoussELET^en 1895, a mis la synonymie au point et, à l'occa- 
sion de la description de deux nouvelles espèces de Microcodides^ 
M. robustus Glascott {= M. ahhreviaUùs Stenross) et Microco- 
dides doliaris Rousselet, corrige les erreurs de ses devanciers 
et lui donne le nom de Microcodides orbiculodiscus. J'ai donné 
à cette espèce le nom spécifique de chloena, adopté par Gosse 
qui l'a décrite le premier. 

Rev. Suisse pe Zool., T. 5. 1898. 25 



372 E.-F. WEBER. 

Je m'empresse d'ajouter que c'est grâce aux renseignements 
bibliographiques qui m'ont été fournis très aimablement par 
M. RoussELET que j'ai pu reviser cette synonymie. 

Je n'ai pas beaucoup de détails à ajouter à ce que nous con- 
naissons déjà de l'organisation de Microcodides cMoena, car je 
n'ai réussi à me procurer qu'un petit nombre d'exemplaires de 
ce Rotateur et ne puis qu'en donner un croquis général. Je dois 
dire cependant que j'ai observé, chez un exemplaire, des 
replis cuticulaires obliques beaucoup plus accentués que ceux 
décrits par les auteurs précités. Il en est de même des replis 
cuticulaires du cou que Thokpe et Bekgendal ne mentionnent 
pas. Le pied n'est pas rigide comme l'indique Bergendal 
mais peut se plier légèrement (fig. 6). Dans mes échantillons, la 
face ventrale n'est pas bombée comme l'indique Thorpe dans 
ses dessins, mais plutôt légèrement concave. 

Longueur totale, environ 0,17°"'\ 

Habitat : Je n'ai rencontré que trois exemplaires de cette 
espèce, à St-Georges près Genève, dans une mare herbeuse en 
juillet 1888 et à Salvan (Valais) en septembre 1889, dans 
l'eau stagnante d'une marmite glaciaire. C'est une espèce rare 
dans notre région.* 

Le mâle n'a pas encore été rencontré, à moins que la petite 
espèce trouvée par Bergendal et qu'il prend pour un jeune 
stade de Microcodides dubius ne soit un mâle muni d'un système 
digestif. Le fait est probable puisqu'on a trouvé dans un genre 
voisin des mâles possédant un tube digestif complet. 

Famille ASPLANCHNADiE 

La famille des Asplanchnadœ est particulièrement intéres- 
sante par suite de la réduction de ses organes digestifs. Elle fait, 
sous ce rapport, contraste avec toute la série rotatorienne. 
Les autres caractères distinctifs consistent dans la conformation 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 373 

de l'organe rotatoire, dans la forme des mâchoires, dans la 
présence ou l'absence du pied, dans la structure de l'ovaire et 
de l'organe excréteur. 

Les Asplanchnadce comprennent trois genres, Asplanchna, 
Asplanchnopus et Ascomorpha. 

Dans cette famille, le corps est sacciforme, tronqué en avant 
et plus ou moins élargi postérieurement. Quelques espèces por- 
tent de grands appendices membraneux aliformes. 

Ce sont, en général, des Rotateurs de grande dimension, à 
l'exception du genre Ascomorpha. Les AsplanchnadcB sont trans- 
parents et, par suite, très propres à l'étude anatomique interne. 
La récolte en est facile, surtout en ce qui concerne le genre 
AsplancJma, qui se trouve abondamment dans la pêche péla- 
gique. 

La différenciation en tête, tronc et pied est très peu marquée 
dans cette famille. 

L'organe rotatoire est plus ou moins conique et surmonté de 
un ou plusieurs mamelons ciliés ou non ciliés. La couronne 
ciliaire postorale est presque toujours continue et forme un 
bourrelet circulaire bordant la tête. Le trochus proprement dit 
parait faire défaut ; peut-être est-il représenté par les mamelons 
ciliés ou non ciliés dont nous venons de parler, et qui s'élèvent 
en dedans de la couronne postorale. Entre ces mamelons, se 
trouve l'ouverture buccale, qui est reportée en avant vers le 
bord ventral de l'organe rotatoire. 

Le système digestif comprend la bouche garnie de cils fins, 
qui conduit, par un entonnoir, dans une sorte de poche membra- 
neuse contenant les mâchoires. Dans les genres Asplanchna et 
Asplanchnopus, nous ne trouvons pas un véritable mastax et les 
trophi puissants sont fortement protractiles et se rapportent au 
type incudé. Chez Ascomorpha, le mastax existe, mais les troplif 
sont faibles, non protractiles ; ils sont du type virgé. A la poche 
pharyngienne fait suite, chez la plupart des espèces, un long 



374 E.-F. WEBER. 

œsophage conduisant la nourriture dans un estomac globulaire 
en cul-de-sac, relativement petit ou, comme c'est le cas chez 
Ascomorpha, dans un estomac spacieux élargi latéralement en 
cœcums. L'intestin terminal et l'anus manquent chez tous les 
représentants de cette famille; aussi les résidus alimentaires 
sont-ils rejetés par la bouche. On remarque, chez presque toutes 
les Asplanchnadce, la présence de deux glandes gastriques sphé- 
riques ou ovoïdes, transparentes, finement granuleuses, situées 
en avant de la poche stomacale, sur le trajet de l'œsophage 
à la paroi duquel elles paraissent adhérer. 

L'ovaire est impair, tantôt sphérique et de faible dimension, 
tantôt en fer-à-cheval, dessinant alors une bande étroite qui 
entoure plus ou moins l'estomac. Dans le genre Ascomorpha, 
l'ovaire s'étend entre les cœcums stomacaux. Dans cette famille, 
en général, l'ovaire se continue en un oviducte très dilatable se 
déversant dans un cloaque uro-génital. 

Les Asplanchna et les Asplanchnopus sont vivipares ; les 
Ascomorpha sont ovipares et, après la ponte, portent leurs œufs 
attachés au corps. 

Le système excréteur est composé d'une vessie contractile 
ventrale pouvant atteindre de grandes dimensions et à laquelle 
viennent aboutir les deux canaux latéraux. Ces derniers, géné- 
ralement, décrivent près de la vessie des circonvolutions. Ils 
remontent vers l'organe rotatoire en deux longs canaux porteurs 
de flammes vibratiles dont le nombre varie suivant les espèces. 

Le cloaque uro-génital paraît être ventral, mais ce n'est 
qu'apparent, car dans le seul genre possédant un pied^ V Asplan- 
chnopus, ce cloaque s'ouvre dorsalement relativement au pied. 

Le pied, quand il existe, est très petit, légèrement rétractile 
et terminé par deux doigts. Sa position paraît également ven- 
trale par rapport à l'axe du corps, mais cela provient, à ce qu'il 
semble, de la dimension démesurée de la région postérieure du 
corps, région dans laquelle se développe l'embryon. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 375 

Le système nerveux comprend un ganglion cérébroïde volu- 
mineux envoyant de nombreux filets nerveux aux diverses 
parties de l'organe rotatoire et aux quatre tentacules sensitifs 
latéro-dorsaux et latéro-ventraux. 

A part ces quatre tentacules, nous trouvons, comme organes 
du tact, un nombre variable de mamelons intercoronaires pour- 
vus de soies sensitives. En général, il existe un gros œil rouge 
foncé ou noirâtre, placé sur le cerveau. Cet œil peut être com- 
plété par deux ocelles latéraux portés sur des proéminences de 
la couronne postorale. 

Les mâles de la plupart des espèces sont connus ; ils attei- 
gnent environ la moitié de la dimension de la femelle. Aucun ne 
possède de système digestif. Ils ont, par contre, un rudiment de 
pied placé comme celui de la femelle. Le pénis serait aussi placé 
ventralement . 

Les Asplanchnadœ habitent les eaux douces. Asplanchnopus 
se trouve volontiers dans les étangs et les mares voisines de la 
grève des lacs et Ascomorpha dans les mares herbeuses. 
Asplanchna est essentiellement pélagique, on la trouve abon- 
damment dans les lacs pendant presque toute l'année. 

Genre Asplanchna Gosse. 

Les Asplanchna sont des Rotateurs de grande dimension, 
environ 1 à 1 ' , millimètre. Ils sont sacciformes, munis ou non 
d'appendices membraneux aliformes ; la région postérieure de 
leurs corps est élargie et sa face dorsale est renflée. La tète est 
tronquée et plus étroite que le tronc. Le pied fait défaut. 

L'organe rotatoire est surmonté de deux mamelons parallèles, 
allongés d'avant en arrière, limitant entre eux un sillon qui 
conduit à la bouche. 

Ces mamelons portent chacun deux touffes de cils sensitifs, 
reliés au ganglion cérébroïde par des filets nerveux. La cou- 



376 E.-F, WEBER. 

ronne ciliaire postorale est portée par un bourrelet cuticulaire 
épais, circulaire, entourant la tête ; le trochus manque. Le cin- 
gulum est interrompu en deux points, dorsalement et ventrale- 
ment. On remarque, sur les deux côtés de la couronne ciliaire, 
deux élévations ciliées qui peuvent remplir le rôle de papilles 
sétigères sensitives. 

Le ganglion cérébroïde est allongé transversalement, il envoie 
de nombreux filets nerveux aux diverses cellules de la couronne 
ciliaire et aux quatre tentacules ventraux et dorsaux. Sur le 
cerveau repose l'œil; généralement deux ocelles sont portés 
chacun sur une des deux proéminences latérales de la couronne 
postorale. 

L'ouverture buccale est excentrique, reportée sur le bord 
ventral de la région céplialique. Chez Asplanchna, il n'existe 
pas de mastax ; les trophi très développés, protractiles, sont 
simplement contenus dans la poche pharyngienne faisant suite 
à la bouche. Ils appartiennent au type incudé. Ils varient sui- 
vant les espèces et constituent un bon caractère de détermination. 

L'œsophage est très allongé, de forme conique. Sur toute sa 
longueur, des cils sont disposés en rangées longitudinales, ce 
qui lui donne une apparence striée. A l'œsophage sont annexées 
les deux glandes gastriques, claires, granuleuses. L'estomac est 
un large sac sphérique, formé d'une couche de grandes cellules 
dont la face interne est garnie de nombreux cils fins. Ces ani- 
maux ont la faculté de pouvoir dévaginer leur conduit digestif 
et, après avoir amené l'estomac à la hauteur des mâchoires, 
expulsent les résidus de la digestion. 

Dans le genre Asplanchna, les flammes vibratiles varient en 
nombre; on en compte de 4 à 50 sur chaque canal suivant les 
espèces. La vessie, de dimension variable, est généralement 
grande, sphérique. Elle est toujours placée ventralement et 
déverse son contenu dans le cloaque uro-génital. 

L'ovaire est impair, d'ordinaire globuleux et composé d'un 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 377 

gros vitellogène ovoïde et d'un germigène plus petit. Parfois^ il 
prend la forme d'un fer-à-cheval et enserre de ses deux bran- 
ches la poche stomacale. 

L'ovaire est situé en arrière de l'estomac^ entre celui-ci et la 
paroi postérieure du corps. Il est en communication avec le 
cloaque uro-génital par un oviducte très dilatable, ces Rotateurs 
étant vivipares. . 

La musculature est très développée dans ce genre, particu- 
lièrement les muscles longitudinaux. 

Les mâles ressemblent aux femelles, mais sont plus petits et 
dépourvus d'organes digestifs. L'appareil sexuel mâle comprend 
un volumineux testicule et un pénis figurant un prolongement 
ventral du corps. Ils sont moins rares que les mâles des autres 
Rotateurs. 

Asplanchna est essentiellement pélagique et habite les lacs 
ou étangs de grande étendue. On trouve des Asplanchna toute 
L'année en plus ou moins grande abondance. 

Asplanchna priodonta Gosse. 

PI. 16, fig. 7 à 9. 

SY.\0>JYMIE 

Asplanchna helvetica. laihof. 1883. - 

Asplanchna Krameri. J. de Guerne. 1888. 

BlBLlOGR.iPHIE 

Gosse, P. -H. Asplanchna priodonta. Ann. and. Mag. ofnat. Hist. 2e sér. Vol. VI. 

1850, pi. I et II. 
Gosse, P. -H. On the Structure, F unctions and Homologies of manducatory Organs 

in the class Rotifera. Phil. Trans. of the roy. Soc. Londoii. 1836, Vol. 146, 

p. 419, pi. XVI à XVIII. 
Kramer. Eine Bemerkung ilber ein Raderthier aus der Familie der Asplanch- 

naeen. Archiv. f. Naturgeschichte. 42 Jahrg. Bd. I. p. 179. Taf. 8. fig. 1-4. 

1876. 
Imhof, O.-E. Studien zur Kenntniss der pelag . Fauna der Schweizerseen. Zool. 

Anz. Bd. VI. 1883, p. 470, no 147. 
Imhof, O.-E. Besullate meiner Studien Uber die pelagische Fauna, etc. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. XL. Taf. X. 1884, p. 171. 



378 E.-F. WEBER. 

Eyfkrth, B. Die einfachsten Lehensformen . Braunschweig 1883, p. i20. Taf. VII, 

fig. 39. 
Bloghmann, F. Die mikrosh. Fflanzen u. Thierioelt. des Sûsswassers. Braun- 
schweig. 1886. p. 104. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. I, p. 123, pL XII fig. 2, et 

Supp. London 1889, p. 13 et 14, pi. 33. tig. 2. 
Zach ARIAS, 0. Zur Kenntniss der pelagischen und littoralen Fauna norddeutscher 

Seen. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. XLV. 2. 1887, p. 270, pi. XV. 
Imhof, O.-E. Studien uber die Fauna hochalp. Seen insb. des Kantons Graubûn- 

den. Jahr. natiirf. Ges. Graubtindens. Jahrg. XXX. 1887, p. 124. 
Zacharias, 0. Faunistische Studien in Westpreussischen Seen. Schrift. d. naturf. 

G«s. zu Danzig. Bd. VI. Heft. 4.1887. N. F. Taf. I, fig. 6-11, p. 19. 
GuERNE, J. DE. Excursions zôolog. dans les îles de Fayal et de San Miguel (Açores)* 

Note monographique sur les Botifères de la Famille des Asplanchnidse. Paris 

1888, p. 50 et 53. 
Masius, Jean. Contribution à l'étude des Rotateurs. Archiv. Biologie T. X. 1890, 

pi. XXV et XXVI. 
Daday, E. V. Revision der Asplanchna-Arten. Math. Naturw. Ber. Ungarn. Bd, 

IX. 1891, p. 69, pi. II et III. 
WiERZEJSKi, A. Zur Kenntnis der Asplanchna-Arten. Zool. Anz. n° 401. 1892. 
WiERZEjsKi, A. Rotatoria Galicyi. Cracovie. 1893, pi. 4, 5 et 6. 
Lauterborx, Rob. Ueber die Winter fauna einiger Gewàsser der Oberrheinebene. 

Biolog. Centralblatt. Bd. XIV. n<= U. 1894. 
Mrazek, Al. Zur Embryonalentîvicklung der Gattung Asplanchna. Prag. 1897. 
Lauterborn, Bob. Ueber die zijklische Fortpflanzung limnetischer Rotatorien. 

Biolog. Centralblatt. Bd. XVIII, no 5. 1898. 

Car. spéc. — Femelle sans appendices, sacciforme, à face 
dorsale renflée. Région céplialique plus étroite que le tronc. Un 
œil situé sur le ganglion cérébroïde et deux ocelles latéraux 
portés sur des protubérances frontales. Trophi puissants, incu- 
dés, à rami larges, à bord interne presque rectiligne portant six 
dents, dont les deux terminales sont plus longues que les autres. 
Ces trophi sont complétés par une paire de pinces chitineuses 
arquées qui s'étendent parallèlement au bord externe des rami 
et les dépassent en avant. Ovaire sphérique. Vessie contractile 
petite ; quatre flammes vibra tiles sur chaque canal latéral. 

Mâle cylindrique, ovoïde, sans appendices aliformes latéraux. 

Cette grande espèce transparente est des plus communes 
dans le lac Léman où on la rencontre à peu près toute l'année . 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 379 

Elle est facile à étudier, étant donné la grande transparence de 
sa cuticule. 

Âsplanchna priodonta a été l'objet de plusieurs travaux im- 
portants et son anatomie interne est bien connue de même que 
son développement. 

Nous ne relèverons qu'un point en ce qui concerne la colo- 
ration des yeux. La coloration du pigment oculaire est variable. 
Les yeux sont colorés tantôt en rouge^ tantôt en rouge brun, 
tantôt en noir suivant les localités où l'animal a été récolté. Il 
ne faudrait pas vouloir se baser sur ces différences de coloration 
pour créer des variétés nouvelles. 

Asplanchna helvetica Imhof n'est pas une bonne espèce, elle 
est identique à A. priodonta de Gosse. Imhof a été induit cer- 
tainement en erreur par les premiers dessins de mâchoires 
qu'ont donnés GossE et Hudson, dessins d'après lesquels le 
nombre des dents de chaque ramus paraissait supérieur à six. 
Les trophi ont été exactement interprétés par Imhof ; du reste 
Hudson et Gosse dans leur supplément ont donné des trophi 
d'J.. priodonta une nouvelle figure qui correspond à celle 

d'iMHOF. 

A. Krameri de Guerne paraît être également un synonyme 
A^ A. priodonta. 

Cette espèce est absolument pélagique. 

Longueur totale de la femelle : 0,6 à 1 mm. 

Longueur totale du mâle : 0,2 à 0,5 mm. 

Habitat : J'ai trouvé la femelle abondamment presque toute 
l'année dans le lac Léman, en faisant des pêches pélagiques à 
différentes profondeurs suivant la saison. Elle est également 
abondante pendant les mois de juillet et août dans le lac 
Tanney (Valais) et Chavonnes ( Vaud) . Je n'ai rencontré que 
deux mâles. 



380 E.-F. WEBER. 

Genre Asplanchnopus de Guerne. 

Le genre Asplanchnopus a été créé par de Guerne pour des 
AsplancJma munies d'un pied. Il comprend les trois espèces : 
A. myrmeleo, A. syrinx et A. ettpoda. Les deux premières 
espèces ont été déjà décrites par Ehrenberg sous le nom géné- 
rique de Notommata. 

Les Rotateurs appartenant au genre Asplanchnopus se rap- 
prochent beaucoup des Asplanchna. Ils n'en diffèrent guère que 
par la présence d'un pied furqué, situé presque ventralement. 

L'organisation interne et la forme générale du corps, soit 
chez les femelles, soit chez les mâles, sont presque identiques à 
celles àAsplanchna. Nous ne les décrirons donc pas à nouveau. 
Nous rappellerons seulement que l'organe rotatoire, quoique 
très voisin de celui à.'' Asplanchna, porte un plus grand nombre 
de proéminences ciliées et que l'estomac sacciforme est plus 
spacieux. Il est accompagné de glandes gastriques bilobées. 

Les trophi incudés sont variables suivant les espèces. 

L'ovaire est en forme de fer-à- cheval et entoure l'estomac de 
ses deux prolongements latéraux. 

La vessie contractile est généralement volumineuse et chaque 
canal latéral porte des flammes vibratiles en nombre variable 
suivant les espèces, mais constant pour chacune d'elle. La vessie 
déverse son contenu dans un cloaque uro-génital qui est dorsal 
par rapport au pied. Ce dernier est pourvu des deux glandes 
pédieuses habituelles. 

Le système nerveux et les organes des sens ont la même dis- 
position que chez Asplanchna. 

Les Asplanchnopus sont de grande taille ; leur corps sphé- 
rique ou ovoïde est élargi à la région postérieure. Leur cuticule 
est souple et très transparente. Le système musculaire est très 
fortement développé et particulièrement les muscles longitudi- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 381 

naux, dorsaux et ventraux. Les muscles annulaires sont nom- 
breux et serrés vers la région céphalique ; ils sont plus espacés 
sur le reste du corps. 

Les Asplanchnopus sont plutôt rares et on ne les trouve guère 
que dans les mares, dans les étangs ; cependant on les a aussi 
signalés dans la mer. Leur locomotion est lente ; ils nagent géné- 
ralement en décrivant de grands circuits . 

Les mâles, dépourvus de tube digestif, ressemblent aux 
femelles, mais sont plus petits qu'elles et n'atteignent que la 
moitié de leur taille. 

Ils sont également munis d'un pied, en arrière duquel se 
trouve le pénis, protégé par un bourrelet cuticulaire en forme 
de clapet. Le testicule est volumineux. 

Asplanchnopus myrmeleo Ehrenberg. 
PI. 16, fig. 10 à 12. 

SYNONYMIE 

Brachionus multiceps Schrank. 1793. 
Asplanchna myrmeleo Ehrenberg. 1833. 
Asplanchna magni ficus Herrick? 1885. 

BIBLIOGRAPHIE 

Schrank. Mikroskopische Wahrnemungen. Naturforscher XXVII, p. 30. PI. IV, 

fig. 16 à 19. 1793. 
Schrank. Fauna boica. Vol. III. 2" part. p. 139. 1803. 
Ehrenberg. Dritter Beitrag zur Erkenntniss grosser Organisation in der Eich- 

tung des kleinxten Raumes. Abhandl. cl. k. Akad. d. Wiss. zu Berlin. 1833. 

p. 214-215. 1835, p. 169. 
Ehrenberg. Die Infusionsthierchen. p. 425, pi. 49 fig. 1-3. 1838. 
Leydig, F. V. Ueber den Bau n. die syst. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. f. w. 

Zool. Bd. VI. p. 20 à 24. Pi. IV, fig. 36. 1854. 
Herrick. Final Report on the Crustacea a f Minnesota. Twelfth Ann. Rep. of the 

Geol. and nat. Hist. Surv. of Minnesota. PI. V, fig. 10-11. 1884. 
Plate. L. Beitrâge zur Naturgeschichle der Botatorien. lenaische Zeitsch. f. 

Naturwis. Vol. XIX. p. 73-83. PI. III. fig. 31 à 33, 35 et 36. 1885. 
Herrick. Notes on American Roiifers. Bull, of the scient. Labor. of Denison 

Univers. Vol. I. p. 60. pi. H. fig. 2. 1885. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig, 1885, p. 119. 



382 E.-F. WEBER. 

Blochmann, F. Die mikrosk. Pfianzenu. Thierwelt des Siissivassers. Braimsch- 

weig. 1886. p. 104. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. Londoii 1886. Vol. I. p. 123 et Suppl. 1889, 

p. 15. pi. 32, fig. 13 et pi. 33 fig. 1. 
GuERNE, J. DE. Excursions zoologiques dans les Iles de Fayal et de San Miguel 

{Açores). Campagnes scientifiques du yacht «l'Hirondelle». Paris 1888. p. 57. 
RoassELET, Ch. Asplanehna myrmeleo. Science Gossip. p. 172. Août 1888. 
Western, G. Botifera at Stables. Science Gossip. p. 258. n" 287. nov. 1888. 

avec fig. 
WiERZEJSKY, A. Rotatoria Galicyi. Cracovie 1893. p. 59. fig. 27. 
ScoRiKOw, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkotv. Kfiarkow 1896, p. 64. 

Car. spéc. — Femelle dont le corps sacciforme est renflé 
postérieurement et se rétrécit légèrement en avant. Le pied est 
court, rétractile^ furqué. Un œil et deux ocelles. Troplii à deux 
rami fortement arqués, en forme de pinces et non dentelés. 
Vessie contractile très volumineuse, s'étendant plus ou moins 
loin en avant dans la cavité du corps. Flammes vibratiles très 
nombreuses, environ cinquante, situées sur un canal latéral 
très étroit. Ovaire en forme de fer-à-cheval avec des extrémités 
arrondies et larges. 

Mâle de forme semblable à celle de la femelle, mais la région 
postérieure du corps est tronquée^ plus élargie, moins bombée, 
ce qui donne au mâle une forme plus carrée. 

N'ayant à ma disposition que quelques exemplaires de cette 
espèce, je ne puis entrer dans beaucoup de détails sur son ana- 
tomie interne. 

Asplanclmopus myrmeleo est un grand Rotateur à forme 
lourde, massive, très semblable à celle à'' Asplanehna. Il nage 
lentement. Il est très transparent, sa cuticule est mince, peu 
résistante et souvent plissée par les nombreux muscles qui y 
prennent leur point d'appui. 

Son organe rotatoire est semblable à celui di Asplanehna ^ 
mais l'espace intercoronaire est garni de plusieurs protubé- 
rances à faisceaux ciliaires. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 383 

La couronne postorale formée de cils fins et longs est inter- 
rompue ventralement et dorsalement. Elle est munie de chaque 
côté d'une petite protubérance ciliée portant un ocelle. Les 
diverses protubérances ciliées de l'organe rotatoire ayant été très 
bien décrites par Plate, je n'ai rien à y ajouter. Il en est de 
même de l'organe excréteur qui a cependant ceci de particulier 
que la vessie est volumineuse et que chaque canal latéral se 
divise en deux branches, l'une étroite portant les nombreuses 
flammes vibratiles, l'autre beaucoup plus large, granuleuse, et 
dépourvue de flammes. 

L'ovaire enserre l'estomac. Il est surtout constitué par un 
vitellogène en forme de fer-à-cheval dont les deux branches 
allongées, élargies à leur extrémité, entourent le sac stomacal. A 
la portion moyenne de ce vitellogène est annexé le germigène 
qui est petit, ovoïde. 

Les produits d'excrétion de la vessie et les œufs tombent 
dans un cloaque uro-génital qui débouche dorsalement en arrière 
du pied. 

Les glandes gastriques sont fortement bilobées, un des lobes 
étant beaucoup plus grand que Tautre. 

Les trophi sont en forme de pinces à rami arqués et ter- 
minés par une pointe aiguë ; ils appartiennent au type incudé. 

Comme chez les Asplanchna, il existe un long œsophage 
cilié et un estomac ovoïde à grosses cellules arrondies, ciliées 
et vivement colorées. 

Le système nerveux et les organes des sens sont semblables 
à ceux à^ Asplanchna, cependant l'œil impair ne paraît pas pos- 
séder de cristaUin. Les ocelles sont difficiles à voir. Dans mes 
exemplaires, je n'ai réussi à découvrir que deux tentacules 
latéro-dorsaux. 

Le pied est petit, rétractile, terminé par deux petits doigts 
coniques et pointus. On voit bien distinctement les deux glandes 
pédieuses. 



384 E.-F. WEBER. 

Asplanchnopus myrmeleo est un Rotateur rare qu'on ren- 
contre surtout dans les mares situées près du bord de la grève 
du lac au moment des hautes eaux. 

Je n'ai trouvé qu'un mâle et encore est-il mort très vite, 
aussi ai-je dû emprunter en partie la figure 11 de la planche 16 
au dessin qu'en donne Western. 

Le mâle ressemble beaucoup à la femelle, mais est dépourvu 
de tube digestif. Il possède un repli membraneux, en forme de 
valvule, qui fait saillie en arrière du pied et protège le pénis. 
Le testicule et le pénis sont placés plutôt transversalement dans 
la cavité du corps et très en arrière. 

Longueur de la femelle : 0,960 à 1 mm. 

Longueur du mâle : 0,4 à 0,5 mm. environ. 

Habitat : Je n'ai recueilli que quelques exemplaires de cette 
espèce et encore en mauvais état de conservation, dans une mare 
située à la Gabiule, près de Bellerive. Ces Asplanchnopus myr- 
meleo ont été récoltés à l'époque des hautes eaux du lac en août 
1897 par M. du Plessis. Mais malheureusement la mare a été 
rapidement desséchée et lors d'une deuxième visite faite au 
même endroit quelques jours après, il ne m'a plus été possible 
de retrouver cet Asplanchnopus. C'est une espèce rare dans 
notre contrée. 

Genre Ascomorpha Perty. 

Les Ascomorphes sont de très petits Rotateurs que leur 
corps sacciforme, dépourvu d'intestin terminal et d'anus, et 
la conformation de leur organe rotatoire, ont fait placer dans 
les Asplanchnadœ. Ils en diffèrent cependant beaucoup par leur 
taille. Tandis que toutes les Asplanchna et Asplanclmopus 
atteignent 1 mm. et plus, les diverses espèces dH Ascomorpha 
atteignent à peine 0,2 mm. 

Leur corps est moins transparent que celui des autres Asplan- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 385 

chnadœ et leur cuticule épaisse, parfois ridée, les rapproche des 
Loricata. 

Leur organe rotatoire est des plus simple et ne se compose 
que d'une couronne postorale continue^ portée par un bourrelet 
annulaire souvent crénelé, bordant la région céplialique dis- 
coïde. Dans ce genre, nous ne trouvons plus les fortes protubé- 
rances plus ou moins ciliées des autres Asplanchnadœ. Seul, un 
petit mamelon, élargi à sa base, médio-dorsal, s'élève au-dessus 
du cingulum ; il est toujours privé de cils. Chez quelques espèces 
ce mamelon s'allonge en forme d'un doigt comme chez A. saltans 
de Bartsch, par exemple. 

Les Ascomorpha se différencient des autres AsplancMadœ 
par la présence d'un véritable mastax ovoïde et par leurs trophi 
très réduits, non incudés, mais se rapportant au type virgé. Ces 
trophi sont extraordinairement ténus et peu protractiles. 

L'œsophage est très réduit et l'estomac, au lieu de constituer 
un sac plus ou moins sphérique, relativement petit comme chez 
Asplanchna et Asplanchnopus , se présente dans notre genre 
sous forme d'un organe à cœcums latéraux, occupant presque 
toute la cavité du corps. 

L'intestin terminal et l'anus font défaut. 

Le système excréteur est réduit, comparativement aux autres 
genres. On voit bien une petite vessie contractile globuleuse, 
située à l'arrière du corps, mais les canaux latéraux sont ténus, 
difficiles à observer et les flammes vibratiles peu nombreuses. 

Le système nerveux comprend généralement un ganglion ova- 
laire assez volumineux qui supporte un gros œil sphérique ou 
ovoïde^ pourvu d'un cristallin. Nous n'avons pu découvrir dans 
ce genre la présence de tentacules sensitifs. Ils existent très pro- 
bablement mais sont très petits et difficiles à voir. 

L'ovaire est impair et occupe la face ventrale du. corps entre 
les cœcums stomacaux. 

Le cloaque uro-génital débouche dorsalement. 



386 E.-F. WEBER. 

Les Ascomwpha sont ovipares et gardent après la ponte 
leurs petits œufs ronds attachés à leur corps. 

Les mâles sont très petits et ont été peu étudiés ; ils parais- 
sent très réduits et leur forme diffère un peu de celle des 
femelles. La région postérieure de leur corps est plus étroite et 
le cou est mieux marqué. 

Ils possèdent une forte couronne ciliaire postorale. 

Ces Rotateurs sont difficiles à trouver et encore plus à obser- 
ver^ étant donné leur petite taille et leur estomac large, presque 
toujours bourré de nourriture, qui cache ainsi l'organisation 
interne. 

Les Ascomorpha ont une locomotion plutôt lente, à l'excep- 
tion de l'espèce décrite par Bartsch sous le nom de saltans et 
qui paraît très agile. Ils exécutent volontiers un mouvement de 
rotation autour de leur axe. 

Ils vivent principalement dans les petites mares herbeuses où 
ils sont peu abondants. 

Plusieurs espèces de ce genre ont été décrites mais paraissent 
se ressembler beaucoup. Nous n'avons pu qu'étudier superfi- 
ciellement ce genre, n'ayant eu à notre disposition qu'un nombre 
très restreint d'individus et les descriptions qu'en donnent les 
auteurs étant très incomplètes. 

Ces espèces semblent surtout varier entre elles par leur taille, 
par leur plus ou moins grande transparence, par l'épaisseur et 
les plis plus ou moins marqués de leur cuticule, enfin par la 
structure du mamelon médio-dorsal de l'organe rotatoire. 

Ce genre a été appelé à tort par Gosse, Saœulus. Cet auteur 
a probablement ignoré, en décrivant son Saœulus viridis, le 
travail de Perty, paru une année auparavant. Nous conservons 
donc le genre Ascomorpha et considérons le nom générique de 
Saœulus comme synonyme. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 387 

Ascomorpha heïvetica Perty. 
PI. 16. lig. 13 et 14.. 

SYNONYMIE 

Ascomorpha ecaudis Per[y , 18o0. 
Sacculus viridis Gosse, 1851. 
Ascomorpha germanica Leydig ? 1854. 

BIBLIOGRAPHIE 

Perty, m. Nette Ràderthiere der Schweiz. Mittheil. d. naturf. Gesellschaft. 

Bern. 1850. 
Gosse P. -H. A catalogue of Rotifera found in Britain, loith Descriptions of five 

netv gênera and thirtij-two new species. Ann. and Mag. of nat. Hist. (2). 

Vol. VIII. p. 198. 1851. 
Perty, m. Zur Kenntniss kleinster Lebensformen, etc. Bern. 1852. p. 39. 
Leydig, F. v. Ueber den Bau und die System. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. VI, p. 44. Taf. III. fig. 34. 1854. 
Gosse, P.-H. On the diœcious character of the Rotifera. Phil. Trans. roy. Soc. 

London, Vol. 147. pi. 15, fig. 24 à 26. 1858. 
Bartsch, S). Die Ràderthiere u. ihre bel Tûbingen beob. Arien. Jahresb. d. Ver. 

f. vateii. Naturk. in Wiirttemberg. 1870. 
Bartsch, S. Rotatoria Hungarise. Appendix. Taf. II. fig. 17. 1877. 
Eyferth, B. Die e in fachsten Lebensformen. Braunschweig. 1885. p. 119. 
HuDSON et GossE. The Rotifera. London 1886. Vol. I. p. 124. pi. XI. fig. 2. 
WiERZEJSKi, A. Rotatoria Galicyi. 1893. Cracovie, p. 61. 

Car. spéc. — Femelle dont le corps sacciforme, ovoïde, est 
élargi postérieurement. La face dorsale est légèrement bombée 
tandis que la face ventrale est à courbure irrégulière. Tête légè- 
rement conique, plus étroite que le reste du corps. Organe 
rotatoire formé d'un cingulum continu à cils longs et fins. A l'in- 
térieur de la couronne se trouve un mamelon médio-dorsal plutôt 
surbaissé, élargi à sa base, et plusieurs longues soies. Cuticule 
sans plis prononcés. Trophi faibles, du type virgé. 

Mâle en forme d'amphore avec un cou court et large. Cou- 
ronne ciliaire du mâle à cils grands et fins. 

Cette espèce à' Ascomorpha est une des plus grandes et est 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 26 



388 E.-F. WEBER. 

facile à reconnaître à son contenu stomacal généralement brun- 
verdâtre. 

Le corps a la forme d'un ovoïde plus ou moins régulier ; sa 
face dorsale est convexe, sa face ventrale sinueuse. Vue de dos, 
cette espèce paraît piriforme. 

La tête est légèrement séparée du tronc par une courte 
région cervicale plus étroite que l'organe rotatoire. Ce dernier 
se compose d'un cingulum continu formé de cils fins, longs, 
élargis à leur base, implantés sur un bourrelet annulaire mame- 
lonné. Le mamelon médio-dorsal est peu élevé mais élargi, privé 
de soies. Quelques longues soies sont disséminées dans le champ 
intracoronaire. 

La bouche est étroite et l'entonnoir buccal court conduit à un 
mastax de forme ovoïde, contenant de faibles trophi virgés, 
dont les rami triangulaires délicats sont implantés sur un ful- 
crum mince. Les deux mallei de ces trophi sont inégaux, en 
forme de baguettes. Les mâchoires sont très peu protractiles. 

L'œsophage très court aboutit à un estomac spacieux, bilobé, 
dont chaque lobe est découpé en quatre cœcums latéraux. Les 
deux lobes stomacaux sont unis l'un à l'autre par une région 
médiane transversale. Les glandes gastriques sont petites^ peu 
visibles. L'estomac est toujours bourré d'algues vertes et, par 
suite de ses dimensions, rend Tétude de l'organisation interne 
fort difficile. 

L'ovaire impair, ventral, occupe l'espace laissé libre par 
l'estomac, entre les cœcums de ce dernier. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux et porte un gros œil 
rouge à cristallin. Comme organes du tact, on ne trouve que 
des soies tactiles éparses dans l'aire coronale. 

La cuticule de cette espèce est épaisse, peu transparente, 
mais n'est pas ridée longitudinalement. Le bourrelet annulaire 
qui soutient le cingulum n'est pas frangé régulièrement comme 
chez d'autres Ascomorpha. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 389 

Cette espèce habite des mares peu profondes très riches en 
algues. 

Longueur totale de la femelle : 0,17 à 0,2 mm. 
Longueur totale du mâle, environ : 0,094 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé As. helvetica que dans une pêche 
faite dans les mares de Pinchat près Carouge, en août 1897. 
Une dizaine d'exemplaires seulement. Cette espèce est peu com- 
mune dans notre région. 

Je n'ai recueilli qu'un mâle et encore était-il en très mauvais 
état. Sa cutitule, cependant, n'avait pas de rides longitudinales 
aussi prononcées que le montre Gosse dans son dessin et la 
forme du corps était plus globuleuse. 

Famille SYNCH^TAD^]. 

La famille des Synchœtadœ rentre dans le type normal des 
Ploïmides par le fait que — à l'opposé de ce qu'on voit chez les 
Asplanchnadœ — leur système digestif est complet, c'est-à-dire, 
comprend outre l'estomac, un intestin terminal et un cloaque 
ano-uro-génital s'ouvrant dorsalement. 

Leur corps a la forme d'un cône dont la base élargie, tantôt 
convexe, tantôt presque plane, porte l'organe rotatoire et dont 
le sommet est représenté par un pied furqué qui continue la 
région postérieure du tronc, en s'amincissant plus ou moins 
graduellement. 

Dans cette famille, l'organe rotatoire est formé d'un cingu- 
lum non continu, divisé en segments curvilignes et d'un tro- 
chus très réduit, représenté seulement par quelques mamelons 
ciliés. L'aire circonscrite par l'organe rotatoire est toujours 
garnie de protubérances ciliées et de grandes soies tactiles. Le 
nombre et la conformation de ces protubérances ciliées et de ces 
soies varient d'une espèce à l'autre et constituent un des princi- 
paux caractères de classification de cette famille. 



390 E.-F. WEBER. 

Signalons comme particularité intéressante la présence d'au- 
ricules ciliées plus ou moins rétractiles, disposées latéralement 
sur les côtés de l'organe rotatoire, auricules qui jouent un rôle 
actif dans la locomotion. Elles représentent des expansions mus- 
culo-cutanées de la région céphalique et, dans la règle, demeu- 
rent indépendantes de la couronne ciliaire postorale dont elles 
sont séparées par un espace non cilié. Ces auricules, plus ou 
moins développées suivant les espèces, sont munies de puissants 
faisceaux musculaires qui leur permettent d'exécuter des mou- 
vements dans tous les sens. 

La bouche est ventrale, ovale. Le mastax est bien développé, 
fort volumineux et muni de muscles spéciaux très puissants 
actionnant les trophi. Ceux-ci appartiennent au type forcipé ; 
ils sont protractiles. 

L'œsophage est généralement allongé et conduit dans un 
estomac de forme cylindrique ou ovoïde, lequel se continue par 
un court intestin terminal. Le cloaque s'ouvre sur la face dorsale 
au-dessus du pied. Les glandes gastriques sont globuleuses, 
petites. 

L'ovaire impair de faible dimension, ne présente rien de par- 
ticulier. 

Le système excréteur subit quelques modifications suivant 
les espèces. 

Chez les unes, les canaux latéraux porteurs de flammes 
vibratiles s'étendent en avant dans la cavité du corps jusqu'au 
niveau du mastax. Chez d'autres, ils sont plus courts, forment 
des pelotons plus ou moins nombreux et ne s'étendent guère 
plus haut que l'estomac qui est lui-même reporté très en ar- 
rière. On compte généralement de 3 à 5 flammes vibratiles, mais 
ce caractère n'a aucune valeur au point de vue systématique. La 
vessie contractile est petite, sphérique. 

Le pied est généralement court, terminé par deux petits 
doigts ténus et coniques. Les glandes pédieuses sont bien déve- 
loppées. 



FAUNE ROTATORIENNK DU BASSIN DU LEMAN. 391 

La musculature, chez les Synchœtadœ, est fortement déve- 
loppée et particulièrement les muscles actionnant les mâchoires, 
qui sont striés de même que les grands muscles longitudinaux- 
Les muscles annulaires du tronc sont bien visibles et chez Syn- 
chœta stylata, par exemple, forment deux plis bien accusés au 
travers du tronc, au-dessous des auricules. » 

Le système nerveux est composé d'un ganglion cérébroïde 
portant un œil sphérique à pigment de coloration variable et 
pourvu d'un cristallin. Le tentacule dorsal comprend deux ren- 
flements fusiformes fusionnés, ne portant qu'une seule touffe de 
cils tactiles. Il repose sur une protubérance de la nuque en 
général bien accusée. Les deux tentacules latéraux sont reportés 
très en arrière, près de la base du pied. Comme organes tactiles, 
nous trouvons toujours plusieurs proéminences ciliées et des 
soies disséminées sur le champ intracoronal. 

Les mâles sont encore peu connus ; ils ressemblent à la 
femelle, mais leur organisation interne est réduite et leur taille 
est plus faible. 

Les Synchœtadœ habitent pour la plupart les eaux douces, 
quelques espèces seulement sont marines. Leurs mouvements 
sont très vifs ; ce sont d'excellents nageurs. 

Genre Synchj^ta Ehrenberg. 

La famille des Synchœtadœ ne renfermant que le seul genre 
Synchœta, les caractères généraux que nous venons de donner 
pour la famille sont aussi ceux du genre. Nous nous contente- 
rons de passer en revue les caractères les plus essentiels. 

Le corps a la forme d'un cône dont le sommet est formé par 
le pied furqué, à doigts courts et petits et dont la base répond 
à la région céphalique, plus ou moins bombée, munie latérale- 
ment d'auricules ciliées contractiles. 

La couronne ciliaire postorale est discontinue, elle se décom- 



392 E.-F. WEBER. 

pose en segments curvilignes. Le trochus est très réduit. Des 
soies tactiles et des protubérances ciliées sont distribuées en 
nombre variable sur Faire intracoronaire. 

Le ganglion cérébroïde porte un œil sphérique assez volumi- 
neux, pourvu d'un cristallin et dont le pigment est tantôt rouge, 
tantôt noir, tantôt bleuâtre. Le mastax est large ; les trophi 
forcipés. 

Synchœta pectinata Ehrenberg. 

PI. 16. fig. 15 et 16. 

SYNO>\YMIE . 

Synchseta mordax, Gosse. 1851. 

BIBLIOGRAPHIE. 

Ehbenberg. Abhandl. (1er Akad. d. Wissenscli. zu Berlin. 1831. p. 135. 1833. 

p. 221, 335, pi. X, fig. 3. 
Ehrenberg. Die Inftisionsthierchen. Berlin. 1838. p. 437, pi. 53, fig. 4. 
GossEj P.-H. Catalogue of Botifera found in Britain. Ann.and Mag. of Nat. Hisl. 

1851, p. 197. 
Leydig, F. V. Ueber den Eau u. die sijstemat. Stellung der Rdderthiere. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. VI. 1854, p. 41. 
Pritghard. Infusoria. 1861, p. 681, pi. 23, fig. 422. 
HuDSON, G. -T. Synchœta mordax. Monthl. microse. Journ. Vol. IV. 1870, p. 26, 

pi. 56. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 1885. p. 105 
Blochmann^ F. Die mikrosk. Pflanzen u. Tliierwelt des Siissîoassers. Braunsch- 
weig. 1886, p. 101. 
Plate, L. Beitrâge zur Naturgeschichte der Rolatorien. ien.Zeïluch. fiirNaturvv. 

19 Bd. N. F. 12 Bd. 1886, p. 43 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London . 1886. Vol. I, p. 125, pi. 13, fig. 3. 
Jennings, h. s. The Rotatoria of the great Lakes. Bull. Mich. Fish Gomm. no 3. 

1894, p. 10. 
ScoRiKOW, A.- S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 66. 

Car. spéc. — Corps en forme de cône plus ou moins régulier, 
à base large et à portion moyenne un peu renflée. La région 
céphalique est fortement convexe. Auricules longues et larges, 
habituellement inclinées. On compte deux proéminences ciliées 
et quatre boutons sétigères sur le champ intracoronaire. Pied 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 393 

court, terminé par deux doigts petits et pointus. Canaux laté- 
raux du système excréteur ne s'étendant pas au delà de 
l'estomac. 

Cette grande espèce est remarquable par sa forme trapue, 
d'une largeur inusitée, à région céphalique dont la convexité est 
très accusée. Les auricules sont très grandes, fortement ciliées, 
et jouent un rôle important dans la natation. 

L'organe rotatoire comprend un cingulum discontinu comme 
chez les autres espèces du genre et un trochus réduit à des 
mamelons ciliés. Dans l'aire coronaire on remarque deux fortes 
protubérances ciliées, cylindriques, qui sont caractéristiques de 
l'espèce et quatre petits boutons sétigères dont deux ventraux 
et deux dorsaux. Ces boutons portent de longues soies tactiles. 

La bouche ventrale est ovale, entourée de mamelons ciliés. 
Elle est suivie d'un entonnoir buccal très court conduisant la 
nourriture dans un puissant mastax, vaste poche musculaire qui 
occupe une grande partie de la cavité du corps. Les faisceaux 
musculaires de ce mastax sont striés. Deux d'entre eux sont 
disposés en V et donnent au mastax une forme typique. Les 
trophi appartiennent au type forcipé, ils sont plutôt faibles et 
protractiles. Le malleus est terminé par une dent effilée. 

L'œsophage qui fait suite au mastax est très allongé. L'es- 
tomac se trouve reporté très en arrière dans la cavité du corps. 
Il est globuleux, accompagné de deux petites glandes gastriques 
arrondies. L'intestin terminal est très court. 

L'ovaire de faible dimension est sphérique. 

Les organes excréteurs comprennent une petite vessie con- 
tractile ovoïde, située à la base du pied et deux canaux latéraux 
très courts, c'est-à-dire ne s'étendant pas au delà du niveau de 
l'estomac. Ils forment plusieurs pelotes entortillées sur leur par- 
cours. On compte cinq flammes vibratiles insérées sur chaque 
canal. 



394 E.-F. WEBER. 

Les muscles longitudinaux et transversaux sont bien déve- 
loppés. 

Le ganglion cérébroïde s'étend en arrière du pharynx, au 
niveau de la protubérance nucale du corps portant le tentacule 
dorsal. Ce dernier est formé par la fusion de deux fuseaux en 
relation avec le ganglion cérébroïde par deux filets nerveux. Par 
suite de cette fusion, le tentacule dorsal ne porte qu'une seule 
touffe de cils tactiles. Les deux tentacules latéraux, reportés 
très en arrière, sont difficiles à voir. On trouve encore comme 
organes tactiles les touffes de soies disséminées sur l'aire coro- 
naire. 

L'œil est grand, à pigment ordinairement rouge ; ce pigment 
peut devenir bleuâtre. 

Le pied est très court et terminé par deux tout petits doigts. 

Cet animal est très transparent. Nous n'avons jamais observé 
que le liquide de la cavité du corps fut de couleur jaunâtre 
comme l'indique Leydig. Synclmte pedinata est très vive et 
exécute^ grâce à ses auricules, des girations complexes. 

Longueur environ : 0,30 mm. 

Habitat : Cette espèce est très commune dans la pêche péla- 
gique; nous l'avons trouvée dans presque toutes nos pêches 
lacustres, en différentes saisons et à diverses profondeurs. Elle 
habite également les étangs et les mares. Je l'ai recueillie, par 
exemple^ dans une carpière à St-Georges, en mars 1887, dans la 
mare de la route de Malagnou en juillet de la même année et 
dans l'étang de Crevin au mois de septembre 1888. 

C'est une espèce plutôt commune. 

Je n'ai pas rencontré le mâle. 

Synchœta tremula Ehrenberg. 
PI. 16, fig. 17 à 19. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrknbebg. Abliandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1831, p. 135. 138, 
1833. p. 221. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 395 

Ehrenberg. Infusionsthie^'clien. Berlin 1838, p. 438. pi. o4, fig. 7. 

Leydig, F. V. Ueber den Bail u. die System. Stellmig der Ràderthiere. Zeitsch. f. 

w. Zooi. Bd. VI. 1854. 
Gosse P. -H. On the Structure, Functions and Homologies of the mcmducntory 

Organs in the class Rotifera. Phil. Traiis. of tlie roy. Soc. London. Vol. 146, 

1836, p. 419. lîg. 41-43. pi. 17. 
Gosse, P. -H. On the dioecious character ofthe Rotifera. Phil. Trans. of the roy. 

Se. of London. Vol. 147, 1858, p. 313-326. 
Pritchard. Infmoria. 1861. p. 686. 
HuDSON C.-T. An Attempt to re-classify the Rotlfers. Quart. Journ. of niicrose. 

Se. London. Vol. XXIV. New ser. p. 352. 1884. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braiinschweig, 1883, p. 105, 

■pi. VII. fig. 3. 
Plate, L. Beitràge zur Naturgeschichte der Rotatorien . Jen. Zeitsch. ftir JNaturw. 

19. Bd. t\. F. 12. Bd. 1886, p. 46. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. 1. p. 128, pi. 13. fig. 2. 
ScoRiKOW, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896. p. 67. 
Stenroos K.-E. Das Thierîeben im Nurmijàrvi-See. Helsingfors 1898. Aeta Soc. 

pro Faima u. Flora fennica. XVII. no 1. p. 117. 

Car. spéc. — Le corps a la forme d'un cône allongé^ légère- 
ment renflé dans sa région moyenne. La région céphalique est 
presque plane et l'aire coronaire ne porte que quatre soies tac- 
tiles. Les auricules sont aplaties et s'étendent dans le même 
plan que l'organe rotatoire. Le tronc se rétrécit subitement au 
niveau du cloaque. Les canaux latéraux se prolongent jusqu'au 
niveau du mastax. 

Cette espèce est plus petite que la précédente, son corps est 
plus allongé et sa région céphalique n'est pas bombée. Le pied 
est mieux marqué, plus long. La transparence du corps est par- 
faite. Cette espèce est d'une grande agilité et tournoie volontiers 
sur son axe en se tenant passagèrement fixée sur un objet quel- 
conque par un fil que sécrètent les glandes pédieuses. 

L'organe rotatoire de S. tremula est du même type que celui 
de S. pectinata, mais ne porte pas dans son aire coronaire de 
protubérances ciliées. On n'observe, sur cette aire, que quatre 
longues soies tactiles. L'organe rotatoire est presque plan 
comme la région céphalique elle-même. Les auricules bien ciliées 



396 E.-F. WEBER. 

sont aplaties, moins volumineuses que dans l'espèce précédente 
et comprises dans le plan même de l'organe rotatoire, dont elles 
sont, du reste, séparées par un espace non cilié^ visible surtout 
lorsque ces auricules sont en état de complète extension. 

Le mastax est moins grand, comparativement, que chez 
S.pectinata. Les trophi sont du même type, mais l'uncus est 
dentelé. On observe dans le mastax les mêmes muscles striés en 
forme de V. 

Le système digestif est conformé comme chez l'espèce précé- 
dente, cependant l'estomac est plus allongé, moins globuleux et 
l'intestin terminal est aussi plus long. 

L'ovaire est plus volumineux. Le système excréteur com- 
prend les deux canaux latéraux habituels ; ces derniers remon- 
tent le long des parois ventrales du corps jusqu'au niveau du 
mastax et sont moins peletonnés que chez S. pedinata. 

Le pied est allongé^ terminé par deux doigts courts, coniques. 
Les glandes pédieuses sont longues et normalement constituées. 

Les organes des sens sont disposés comme chez S. pedinata, 
et les deux tentacules latéraux sont reportés très en arrière, de 
chaque côté de la base du pied. 

L'œil est pigmenté en rouge vif. 

Cette petite espèce habite les mares, les étangs, mais elle 
est aussi pélagique. 

Longueur environ : 0,2 mm. 

Le mâle a été découvert par Gosse qui n'en donne qu'une 
description incomplète. Il est très agile, plus petit et plus étroit 
que la femelle et son aire coronaire porte les mêmes quatre soies 
tactiles. Le pied est terminé par deux doigts très petits. Les 
organes digestifs font défaut. 

Le pénis protractile est bien visible. 

Habitat : J'ai trouvé S. tr émula dans l'étang du Jardin bota- 
nique de Genève, en avril 1889, en septembre et en octobre 1890. 
Depuis, je l'ai revue dans la carpière du Petit-Lancy, en 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 397 

février 1897, dans une mare à St-Georges en mai de la même 
année. J'en ai recueilli quelques exemplaires dans le lac, lors 
d'une pêche pélagique faite près de la rive, dans un endroit 
garni de roseaux, en octobre de la même année. 

Cette espèce est moins commune que la précédente. 

Je n'ai pas rencontré le mâle. 

Famille TRIARTHRADAE. 

Les Triarthradae comprennent des Rotateurs de petite taille 
dont les femelles ont le corps généralement ovoïde ou cylin- 
drique. La région antérieure du corps est tronquée ; la région 
postérieure est plus ou moins conique. Les Triarthradae sont 
toujours dépourvus de pied. Leur cuticule n'est pas molle comme 
celle des llloricata en général, mais s'épaissit et donne naissance 
sinon à une lorica typique, du moins à des bandes presque chi- 
tineuses. Le genre Pteroessa a même une cuticule absolument 
chitineuse, ou lorica, ouverte aux deux extrémités seulement. 
Aussi ces Rotateurs devraient-ils être placés parmi les Loricata 
ou, tout au moins, être intercalés comme fermes de passage 
entre les Loricata et llloricata. 

Les Triarthradae sont tous (sauf Anarthra aptera = Polyar- 
thra aptera Hood) munis d'appendices épidermiques chitineux 
qui leur permettent d'exécuter des sauts plus ou moins grands. 
Ce caractère les a fait ranger, par plusieurs naturalistes, parmi 
les Scirtopoda, mais nous ne pouvons admettre cette manière de 
voir, car les appendices des Triarthradae n'ont aucun rapport 
avec ceux des Scirtopoda. Les appendices des premiers repré- 
sentent des expansions chitineuses de l'épiderme n'intéressant 
jamais la cavité du corps, expansions qui s'articulent à des 
plaques basilaires chitineuses dépendant de la cuticule. Ils n'ont 
pas de mouvement propre et sont actionnés en même temps que 
la cuticule elle-même par des muscles sous-jacents à cette der- 



398 E.-F. WEBER. 

mère. Les appendices des seconds constituent, au contraire, des 
évaginations en forme de bras de la cavité du corps ; ils portent 
des soies en éventail et des faisceaux de la musculature géné- 
rale pénètrent à leur intérieur. 

Les appendices des Triarthradae varient en forme et en 
grandeur. Les uns ressemblent à des lames d'épées dont les 
bords sont dentelés en scie, d'autres sont élargis en feuilles. 
Dans les genres Triarthra et Pedetes, ils prennent la forme 
d'épines cylindriques lisses ou légèrement dentelées et généra- 
lement très longues. Dans le genre Pteroessa ce sont des tiges 
chitineuses, articulées, garnies d'épines latérales. 

L'organe rotatoire est formé d'une couronne ciliaire margi- 
nale, entourant l'ouverture buccale. Dans l'aire coronaire, on 
observe généralement deux protubérances digitiformes, séti- 
fères, cylindriques et souvent aussi de petites touffes de soies 
très longues, portées par de petits renflements. 

Le trochus est très réduit et n'est guère représenté que par 
quelques petits cils placés au-dessus de l'ouverture buccale. 

Les auricules font défaut dans cette famille. 

Le système digestif ressemble à celui des Synchaetadae. Les 
mâchoires appartiennent à deux types, le type malléo-ramé et le 
type forcipé. 

Le système excréteur et l'ovaire ne présentent rien de parti- 
culier. Les femelles portent leurs œufs fixés au corps après la 
ponte. 

Le système musculaire est très développé et particulièrement 
les grands muscles longitudinaux rétracteurs, qui sont fortement 
striés. On remarque aussi des muscles transversaux, surtout 
au-dessous de l'organe rotatoire, oii ils constituent une sorte de 
collier {Triarthra). 

Le ganglion cérébroïde a la forme d'un ovoïde ; il envoie des 
filets nerveux au tentacule dorsal et aux tentacules latéraux. 
Ces derniers sont placés, chez les uns, tout à fait en arrière du 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 399 

corps dans de petits enfoncements ; chez les autres dans la 
région moyenne du corps. Il existe, suivant les genres, un ou 
deux yeux munis de cristallin. 

Les Triarthradae ont une démarche lente et sont surtout 
remarquables par les sauts brusques qu'ils font à l'aide de leurs 
appendices. lis vivent dans les eaux douces et dans la mer. 

Les mâles sont très petits et diffèrent passablement des 
femelles, ils ne possèdent pas les appendices chitineux épider- 
miqaes de ces dernières et ne présentent pas d'organes digestifs. 
Ils sont encore peu connus. 

Genre Polyarthra Ehrenberg. 

Ce genre ne comprend que de petites espèces à corps trans- 
parent, cylindrique, tronqué en avant et en arrière. Leur cuti- 
cule, sans être chitineuse sur toute l'étendue du corps, s'épaissit 
cependant sur les faces latérales de celui-ci pour former des 
bandes ou des écussons débordant quelque peu sur les faces dor- 
sale et ventrale. Le bord antérieur de la face dorsale est égale- 
ment d'une plus grande consistance que le reste du corps. 

On remarque, dans ce genre, de puissants muscles latéraux 
striés et disposés en V. Par la contraction de ces muscles, le 
corps est fortement rétracté et les touffes latérales d'épines 
que portent les Polyarthra sont projetées en avant et de côté. 

La cuticule donne naissance^ dans ce genre, à des appendices 
chitineux ou épines, appelées aussi, mais à tort, nageoires par 
quelques naturalistes. Ces épines ont la forme de lames dentées 
plus ou moins larges et de longueur variable suivant les espèces. 
Elles sont disposées de chaque côté du corps en deux paires 
de faisceaux, comprenant chacun six épines, articulées sur des 
moignons chitineux qui sont fixés au niveau des épaules. 

Chaque paire se décompose en deux groupes de trois épines, 
l'un dorso -latéral, l'autre ventro-latéral. Ces épines sont plates 



400 E.-F. WEBER. 

et finement dentelées lorsqu'elles se présentent de champ ; mais 
vues de profil elles paraissent unies, lisses, et ont l'aspect de 
simples tiges pointues. Ce changement d'aspect des épines à 
induit Ehrenberg en erreur, ce naturaliste s'étant basé sur ce 
caractère pour créer deux espèces différentes de Polyarlhra : 
P. trigla et P. platyptera. 

Ces épines sont, en général^ d'un tiers plus longues que le 
corps et sont appliquées le long des faces latérales de l'animal, 
pendant la natation. 

Lorsque les Polyartlira se déplacent en sautant, les épines 
s'écartent vivement du corps par suite de la contraction des 
muscles qui actionnent les plaques chitineuses supportant ces 
appendices. Dans une variété, P. platyptera var. euryptera 
Wierz = latiremis Imhof, les épines sont élargies en forme de 
feuilles et légèrement dentelées ; dans ce cas, elles sont courtes 
et dépassent peu la longueur du corps. Une espèce décrite par 
HooD ' , Polyarthra aptera, est privée d'appendices. 

L'organe rotatoire des Polyarthra comprend un cingulum 
continu à cils fins et longs. Dans l'aire coronaire s'observent 
deux proéminences cylindriques, fortement ciliées et deux à 
quatre petits renflements cuticulaires portant chacun une soie. 
Au-dessus de l'ouverture buccale, Plate mentionne une rangée 
de petits cils qui pourraient bien être un reste du trochus. 

Le système digestif est normal. Le mastax est spacieux, 
orienté obliquement. Son lobe central proéminent s'étend du 
côté de la face ventrale. Les trophi ne sont pas protractiles, ils 
appartiennent au type forcipé. Les glandes stomacales sont 
placées sur le bord antérieur de l'estomac. 

Du système excréteur, on ne voit guère que la vessie et le 



' HouD, .loHiV. Thvee new Botifevs. Journ. of llie Qnekelt microsc. Club. 
Vol. V. sér. II. p. 281. pi. XII. lig. 2. .V 33. 1893. 

Hoi>D, .JoH.\. On the Rutifera of the coiinty Mciyo. Proc. nf tlie roy. Irish 
Academy, p. 672. pi. XXJI. fig. i. sér. 3. Vol. III. X" 4. Dublin 1895. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 401 

commencement des canaux latéraux. Le trajet de ces derniers 
et les flammes vibratiles sont difficiles à distinguer. 

L'ovaire est volumineux, mais normal. La femelle porte, 
après la ponte, ses œufs attachés à la partie postérieure du 
corps. 

Le système nerveux comprend un ganglion cérébroïde placé 
au-dessus du mastax et portant un gros œil rouge foncé, à cris- 
tallin. Le tentacule dorsal est situé un peu au-dessus du gan- 
glion. Quant aux tentacules latéraux, ils sont reportés tout à fait 
à l'arrière du corps et représentent deux boutons sétigères 
placés au fond de petits enfoncements cuticulaires. 

Les PolyartJira sont pélagiques. Elles habitent l'eau douce et 
l'eau salée. 

Les mâles sont très petits et très mobiles, il ont une forme 
ovalaire. Ils ne ressemblent pas aux femelles et sont privés d'or- 
ganes digestifs et d'appendices chitineux ou épines. Le corps 
s'amincit en arrière en un pénis cilié et très rétractile. La 
cavité du corps est presque complètement occupée par un énorme 
testicule. Les mâles sont très rares. 

Folyarthra platyiÉera Ehrenberg. 
PI. 16, fig. 20 et PI. 17 fig. 1 et 2 

SYNONYMIE 

Folyarthra trigla Ehrenberg 1833. 
Folyarthra hexaptera Schmai'da 1859. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Folyarthra [sexpennis] Trigla. Abliandl. der Akad. d. Wissensch. 

zu Berlin. 1833, p. 226, 336. Taf. XI, fig. 11. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838^ p. 441, pi. 54, fig. 2 et 3. 
Leydig F. V. Ueber den Bau u. syst. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. f. wiss. 

Zool. 1854. Bd. VI. p. 42. Taf. I, tîg. 10. 
Gosse P. -H. On the Structure, Functions and Homologies of the manducatory 

Organs in the Class Rotifera. Phil. Trans. of. the roy. Soc. of. London. 1856. 

Vol. 146, p. 435, pi. XVII, fig. 44-49. 



402 E.-F. WEBER. 

Gosse, P. -H. On the dioeciotis character of the Rotifera. Phil. Trans of the roy 

Soc. of London. Vol. 147. 18S7, p. 320, pi. XV, fig. 27-29. 
ScHMARDA, L.-K. Neue îvirbeUose Thiere. Leipzig 18o9. p. o5. Taf. XIII, fig. 

117. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 104. Taf. VII, 

fig- 2. 
Br.oGHMANN, F. Die mikroslc. Thierwelt des SussiDassers. Braunschweig. 1886, 

p. 103. Taf. VIl,fig. 235. 
P. ATE, L. Beitrdge zur Naturgeschichte der Rotatorien. Jen. Zeitsch. f. Naturw. 

19 Bd. N. F. 12 Bd 1886, p. 16. Taf. I, fig. 3 et 4. 
HuDsoN ET GossE. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 3, pi. 13, fig. 5, et 

supp. 1889, p. 18. 
WiERZE.rsKi, A. Rotatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 63, et Bull. soc. Zool. de 

France. 1891. T. XVI, n° 1, p. 49-52. 
Levander, K.-M. Materiâlen zur Kenntniss der Wasserfauna. Rotatoria. Hel- 

singfors 1894. Acta Soc. pro Fauna et Flora fenniea. XII, n" 3, p. 23. 
ScoRiKOw, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkotv. Kharkow. 1896, p. 69. 

Car. spéc. — La femelle a le corps cylindrique, court, tron- 
qué en avant et en arrière. Elle porte douze épines en forme 
d'épée à lame large, dont les bords sont finement dentelés. Ces 
épines sont réparties en quatre faisceaux de trois épines chacun, 
articulées à des plaques chitineuses. Ces faisceaux partent de la 
région du mastax, ils sont dorso-latéraux et ventro-latéraux. 
Epines dépassant le corps du tiers de sa longueur. Œil unique. 
Mâchoires forcipées. 

Polyarthra platyptera d'EHRENBERG est l'espèce typique du 
genre, c'est aussi l'espèce la plus répandue. On la trouve dans 
presque tous les grands étangs et les lacs. On la reconnaît de 
suite, dans la pêche examinée à la loupe, à ses faisceaux d'épi- 
nes. Ses mouvements sont rapides. Cette espèce exécute des 
sauts en ramenant subitement ses épines en avant ou de côté ; 
dans la locomotion ordinaire elle les porte appliquées le long du 
corps. Ces épines dépassent le corps d'un tiers de sa longueur, 
elle sont très transparentes, en forme de lame d'épée aplatie, 
finement dentelée sur les bords. 

On a trouvé plusieurs variétés de cette espèce entre autre, la 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 403 

variété euryptera de Wieezejski == latiremis de Imhof, dont 
les épines sont très élargies en forme de feuille et également 
dentelées mais plus courtes que dans l'espèce type ; cette variété 
est plutôt rare. 

J'ai eu l'occasion d'observer une variété à très longues épines 
dépassant le corps d'environ la moitié de sa longueur. Je n'ai 
eu en ma possession que quelques exemplaires de cette variété 
aussi m'a-t-il été impossible de l'étudier complètement. 

La Folyarthra trigla est bien identique à Polyarthra pla- 
typtera, Ehrenberg ayant méconnu la vraie structure des 
épines. 

Les caractères de P. platyptera étant les mêmes que ceux 
donnés dans la description du genre, je ne reparlerai pas de 
son organisation interne. Je rappelerai seulement la présence 
des puissants muscles latéraux que nous ne retrouvons pas 
développés à un si haut degré dans l'espèce aptère de HooD. 

Son organe rotatoire est légèrement bombé et les deux proé- 
minences digitiformes ciliées de l'aire coronaire sont grandes , 
cylindriques et facilement visibles. Entre ces deux proéminences^ 
mais plus rapprochées de la face ventrale, s'élèvent deux petites 
évaginations cuticulaires coniques portant chacune une touffe 
de soies . Ces évaginations ont une orientation oblique et sont 
inclinées l'une vers l'autre. Des soies tactiles sont encore inter- 
calées entre les proéminences ciliées et la couronne postorale. 

Cette dernière est continue et munie de cils fins. Le trochus 
est formé de petites masses ciliées s'étendant au-dessus de l'ou- 
verture buccale. 

Longueur environ : 0,12 mm. à 0,15 mm. 

Le mâle est bien différent de la femelle. Il est beaucoup plus 
petit et n'est pas complètement cylindrique, mais ovoïde. La face 
ventrale est plus large que la dorsale, les deux faces latérales 
sont légèrement rentrantes. Le corps s'amincit en arrière en un 
pénis cilié, très rétractile. La partie antérieure du corps est 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 27 



404 E.-F. WEBER. 

surmontée d'une tête en saillie, rétractile, munie d'une couronne 
ciliaire simple. On distingue dans le champ coronaire deux fais- 
ceaux de longs cils. La cavité du corps est remplie en majeure 
partie par le testicule. Plate, qui a bien étudié ce mâle, n'a pu 
découvrir ni système digestif ni système excréteur. Le mâle de 
Polyarthra platyptera a donc une organisation très réduite. Il 
est très mobile. N'en ayant vu qu'un exemplaire en mauvais état, 
je n'ai pu le dessiner et ai emprunté le dessin de Plate pour 
compléter cette description sommaire. 

Habitat : J'ai trouvé P. platyptera dans plusieurs étangs des 
environs de Genève, entre autres dans celui de Vert-Clos à Mala- 
gnou, enmai 1886, à Crevin en juin 1887 et au Petit-Lancy en 
février 1898. Elle est abondante dans le lac Léman et je l'ai 
trouvée à de nombreuses reprises dans des pèches faites dans 
différentes localités et à différentes époques de l'année. Elle a 
été également trouvée dans les lacs de Chavonnes et de Bret, 
dans le canton de Vaud. — Espèce commune et pélagique. 

Genre TRIARTHRA Ehrenberg. 

Les différentes espèces qui composent ce genre ont toutes à 
peu près la même forme. Le corps transparent est cylindrique, 
tronqué en avant, légèrement bombé dorsalement et un peu 
atténué en arrière. Il a une forme plutôt ovalaire quand on l'ob- 
serve par la face ventrale. 

Chez Triarthra, nous trouvons également une cuticule en 
voie de chitinisation et spécialement sur les points oii s'insèrent 
les épines. Elle est plutôt rigide et n'est molle que sur le pour- 
tour du cou. Les épines sont au nombre de trois, de longueur 
variable suivant les espèces, plus ou moins lisses. Elles sont 
cylindriques et s'amincissent légèrement vers leur extrémité. 
Deux de ces épines sont placées latéralement et en avant vers 
la base de la couronne ciliaire ; la troisième est postérieure, 
insérée sur la ligne médio-ventrale. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 405 

La musculature est également bien développée dans le genre 
Triarthra et particulièrement les grands rétracteurs de l'organe 
rotatoire, lesquels sont visiblement striés. Il se développe un 
collier musculaire au-dessous de l'organe rotatoire. On ne dis- 
tingue que quelques muscles transversaux. 

La couronne ciliaire postorale est continue et entoure l'ori- 
fice buccal ; elle peut même former une sorte de lèvre inférieure 
sous la bouche. Elle porte dans son aire centrale une faible pro- 
éminence ciliée, flanquée de deux autres plus petites. 

Ce genre ne possède pas les longues soies tactiles à bases 
coniques des Polyarthra. Le système digestif est composé d'une 
ouverture buccale large, garnie de cils, s'étirant ventralement 
en un bec chez T. mystacina. L'entonnoir buccal s'incline forte- 
ment en arrière. Le mastax est sphérique. Les trophi sont du 
type malléo-ramé à plusieurs dents. 

L'œsophage est plus ou moins allongé, mince et conduit dans 
un vaste estomac. Ce dernier peut être plus ou moins nettement 
séparé de l'intestin par un sphincter. L'anus débouche à la 
partie postérieure du corps, entre deux bourrelets cuticulaires. 
Les glandes gastriques sont grandes, en forme de casque. 

L'ovaire occupe la position habituelle, il est plutôt volumi- 
neux. 

Après la ponte, l'animal porte les œufs attachés à son corps. 

Les canaux latéraux du système excréteur remontent jusqu'à 
la couronne ciliaire où ils décrivent des circonvolutions. 

Le ganglion cérébroïde est une petite masse ovalaire, foncée, 
envoyant des filets nerveux aux tentacules sensitifs et aux yeux. 
Au-dessus du cerveau on découvre deux yeux plus ou moins 
écartés l'un de l'autre. Ils sont petits^ à cristallin bien visible, 
reposant sur une masse pigmentaire rouge. Les tentacules laté- 
raux,'placés vers le milieu du corps, sont obliques et ont la forme 
de grands fuseaux à extrémité ciliée. Le tentacule dorsal est 
court, réduit à une forte papille sétigère. 



406 E.-F. WEBER. 

Les Triarthra habitent l'eau douce et l'eau salée, elles sont 
essentiellement pélagiques. Leur mode de locomotion et leur 
mouvement sautillant, dû au rapide déplacement en avant des 
épines, est caractéristique. Les opinions des naturalistes diffè- 
rent au sujet des mouvements de l'épine postérieure. 

Triarthra longiseta Ehrenberg. 

PI. 17, fig. 3. 

BIBLIOGRAPHIE. 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1833, p. 222. 332. 

Taf. VIII, fig. 1. 
Ehrenberg. Infusionsthiercheti. Berlin 1838, p. 447, pi. 55, fig. 7. 
Grenacher, h. Einige Beobnchtungen ûber Rdderlhiere. Zeitsch. f. wiss. Zool. 

Bd. 19. 1869, p. 491. Taf. 37, fig. 3. 
HuDsoN, G. -T. On Triarthra longiseta. Monthl. micr. Joiirn. 1869. Vol. J, p. 176, 

pi. VI. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig, 1885, p. 104, pi. VII, 

fig. 1. c. 
Blochmann, F. Die mibosk. Pflanzen uncl Thienvelt des Siissioassers. Braun- 
schweig. 1886, p. 103, fig. 234. 
Plate, M. Beitrclge zur Naturgeschichte der Rotatorien. len. Zeitsch. fiir Natiirw. 

Bd. 19 N. F. Bd. 12. 1886, p. 19. 
HuDsoN ET Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 6, pi. 13, fig. 6. 
WiERZE-isKi, A. Rotatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 64. 
Kertesz Kalmax. Budapest es Kôrmjékének Rotatoria-Faunâja . Budapest 1894, 

p. 4o. 
ScoRiKOw, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 73. 

Car. spéc. — Corps ovalaire à courbure dorsale faible ; orifice 
buccal ne s'étirant pas en un bec. Les épines chitineuses cylindri- 
ques ont plus du double de la longueur du corps; elles sont très 
faiblement denticulées. Les yeux sont largement distants. L'œ- 
sophage est long. 

Cette espèce est caractérisée par ses trois épines très longues, 
d'environ le double de la longueur du corps. Cette longueur des 
épines est du reste sujette à varier dans la même espèce. 

La constitution de l'organe rotatoire est celle du genre Triar- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 407 

thra; l'ouverture buccale forme une sorte de coupe entourée de 
la couronne postorale, mais n'est pas prolongée ventralement en 
bec comme dans T. mystac'ma. 

Ce caractère, cependant, ne nous paraît pas très important 
car, à ce qu'il nous semble, l'orifice buccal et sa lèvre inférieure 
sont plus ou moins protractiles et peuvent donc changer de forme 
suivant le moment où l'on examine l'organe rotatoire. Il en est 
de même de l'écartement des yeux. 

La longueur de l'œsophage, la séparation de l'estomac et de 
l'intestin par un sphincter, sont des caractères un peu plus cons- 
tants. 

Quoique cette espèce soit très abondante, nous n'avons 
malheureusement pas eu le loisir d'en faire une étude détaillée 
permettant d'élucider ces différents points en litige. Nous con- 
serverons donc les déterminations et les caractères attribués à 
cette espèce et à la suivante, T. mystac'ma^ par les auteurs 
précédents. Triarthra longiseta est une espèce très transpa- 
rente malgré sa cuticule épaissie. Son mode de locomotion est 
particulièrement intéressant et sa manière de faire des bonds en 
lançant brusquement ses épines en avant est typique. Elle nage 
lentement et tournoie volontiers. C'est une espèce pélagique dont 
l'aire de dispersion est très étendue. 

Longueur moyenne du corps sans les épines : 0,17 mm., 
avec les épines couchées le long du corps : 0,4 mm. 

Le mâle n'a pas encore été décrit, mais il a été vu et men- 
tionné par RoussELET dans sa liste des mâles, publiée en 1887. 
Nous n'avons jamais réussi à le trouver, quoique nous ayons 
vu, à plusieurs reprises, des œufs mâles portés par les femelles. 

Habitat : Nous avons rencontré T. longiseta dans plusieurs 
mares et étangs et très abondamment dans la pêche pélagique 
du lac. Nous l'avons trouvée en abondance dans une mare aux 
Treize-Arbres sur le Salève, en juin 1886 ; à Vert-Clos (Mala- 
gnou) en mai 1886 et juillet 1887. Dans l'ancienne carpière du 
Petit-Lancy, en février 1897. Cette espèce est commune. 



408 E.-F. WEBER. 

L'espèce nouvelle de Scorikow', Triarthra thranites, nous 
paraît être une variété à très longues épines de T. longiseta. La 
vessie, si fortement ciliée, nous paraît étrange et sa description 
de la région basilaire des épines mérite, il me semble, confirma- 
tion. Nous avons rencontré des T. longiseta se rapprochant beau- 
coup de T. thranites par l'organisation générale qui serait, du 
reste, la même pour ces deux espèces. Du reste cette espèce 
parait être également la même que celle décrite par Zachartas' 
sous le nom de Triarthra longiseta Ehr. var. Umnetica. Je les 
considère donc comme synonymes. 

Triarthra mystacina Ebrenberg. 
PI. 17. fig. 4. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1831. p. 138, 1833^ 

p. 222. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 447. Tat. .55, fig. 8. 
Bartsch, s. Rotatoria Hungariae. Budapest 1877, p. 38. pi. IV, fig. 39. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 188.5, p. 104> 

Taf. VII, fig. 1. a. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol II, p. 7. pi. 13, fig. 8. 
Sgorikow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896. p. 73. 

Car. spéc. — Corps oyalaire, presque cylindrique, à orifice 
buccal limité par une lèvre inférieure, en forme de bec^ se proje- 
tant ventralement. Les deux épines latérales antérieures ont 
moins du double de la longueur du corps; l'épine médiane à 
peu près de même longoeur que les antérieures et placée très 
en arrière. Les deux petits yeux sont munis de cristallins et 
rapprochés l'un de l'autre. Œsophage très court. 



' S;:oRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoio. Kharkow 1896, p. 71. 
pi. VII, fig. 5 et 6. 

^ Zacharias, (). Forschungsberichle am der biologischen Station zu Pion. 
Berlin 1893. Tlieil. [. n. 23. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 409 

Cette espèce a une grande ressemblance avec TriartJira 
longiseta et j'ai longtemps hésité à la regarder comme espèce 
distincte. Cependant, la conformation particulière de l'ouverture 
buccale, dont la lèvre inférieure est fortement développée en 
forme de bec et la différence de longueur et de position des 
épines ainsi que le raccourcissement de l'œsophage, m'ont décidé 
à la considérer comme une bonne espèce. 

Le corps ressemble à celui de T. longiseta^ mais il est plus 
cylindrique, plus ramassé, comparativement plus grand et légè- 
rement plus arrondi postérieurement. Sa cuticule est épaisse, 
mais transparente. 

Les deux épines latérales antérieures sont plus courtes, pro- 
portionnellement à la longueur du corps, que dans T. longiseta 
et l'épine ventrale est placée plus en arrière que dans l'espèce 
précitée. Les trois épines sont à peu près de même longueur. 
Elles sont lisses et je n'ai pu remarquer de dentelures ; elles 
sont aussi plus finement effilées que chez T. longiseta et sont 
portées par de fortes articulations chitineuses. 

Nous n'avons eu à notre disposition que peu d'exemplaires 
de cette espèce, et il ne nous a pas été possible d'étudier en 
détail la conformation exacte de l'organe rotatoire. Mais, à part 
sa différenciation en une sorte de lèvre inférieure étirée en 
bec, l'organe rotatoire, dans son ensemble^ parait être identique 
à celui des autres Triarthra. 

Le mastax est semblable à celui de l'espèce précédente. 
L'œsophage est très court et conduit dans un vaste estomac 
dont la séparation d'avec l'intestin est difficile à voir. 

Le système excréteur, le système musculaire, le ganglion 
cérébroïde, les organes des sens, les organes de la reproduction, 
sont identiques dans les deux espèces ; seuls, les yeux sont plus 
rapprochés. 

La locomotion de T, niystacina rappelle celle de T. longiseta. 
T. mystacina vit dans les mares. 



410 E.-F. WEBER. 

Longueur du corps, environ : 0, 18 mm. à 0,2 mm. ; longueur 
totale avec les épines, environ 0,4mm. à 0,5 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé cette espèce que dans une petite 
mare, à Vert-Clos (Malagnou), en mai 1886. Espèce rare. 

Je n'ai pas observé le mâle ; il est du reste encore inconnu. 

Famille HYDATINAD^ 

La famille des Hydatinadœ comprend cinq genres : Hyda- 
tina, Notops, BJiinops, Cyrtonia et Triphylus, dont les espèces, 
quoique très différentes de forme, n'en ont pas moins une organi- 
sation commune qui permet de les grouper en une famille 
homogène. 

Les Hydatinadœ comprennent des Rotateurs de taille plutôt 
grande, presque tous visibles à l'œil nu. 

Le corps est tantôt plus ou moins conique ou allongé, tantôt 
sacciforme comme celui des Asplanchna, tantôt ramassé, presque 
quadrangulaire, tantôt enfin, comprimé latéralement comme chez 
Notops minor et fortement déprimé en avant. Il est tronqué 
antérieurement et se termine en arrière par un pied plus ou 
moins allongé et plus ou moins étroit. Le pied est placé d'ordi- 
naire dans l'axe du corps, ainsi qu'on le voit, par exemple, chez 
Hydatina; parfois, il forme avec cet axe un angle presque droit, 
comme c'est le cas chez Notops. 

Il est toujours terminé par deux doigts coniques, allongés ou 
courts. 

Le pied est articulé, généralement rétractile et est plus ou 
moins allongé suivant les espèces ; très court chez RJilnops, il 
devient long chez Notops brachionus. Les glandes pédieuses ne 
manquent jamais et sont en forme de massues allongées. 

La région céphahque est proboscidiforme chez jR/^mo^Js, c'est- 
à-dire que la partie dorsale de la tête se prolonge en avant 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 411 

en une trompe allongée, portant les yeux, trompe sur la face 
ventrale de laquelle se prolonge la couronne postorale. 

La cuticule, dans cette famille, est souple et ne présente pas 
les épaississements chitineux, ni les appendices en épines que 
nous avons constatés dans la famille précédente. La cuticule 
s'épaissit pourtant passablement dans Notops hyptopus et Tri- 
phylus lacustris, mais sans pour cela constituer une cuirasse 
proprement dite. 

La musculature est puissante, ces animaux étant très contrac- 
tiles. On remarque chez les Rijdatinadœ une segmentation 
transversale de la cuticule, plus accentuée que dans les genres 
précédents. C'est le cas particulièrement chez Eydatina. Les 
trois régions constituant le corps des Rotateurs, tête, tronc et 
pied, sont aussi plus marquées. 

L'organe rotatoire est creusé en forme de coupe et se com- 
pose d'une couronne postorale, presque cylindrique, profondé- 
ment échancrée ventralement, qui entoure la bouche et qui est 
supportée par un bourrelet cuticulaire quelquefois mamelonné. 
La couronne postorale est continue, munie de cils fins. En 
dedans de cette couronne, nous trouvons un trochus formant une 
deuxième couronne parallèle à la première et porteur de longs 
cils. Ce trochus ne constitue généralement pas une couronne 
continue, mais est formé de mamelons ciliés séparés. Entre les 
deux couronnes se trouvent généralement des proéminences 
stylifères. Le champ intracoronaire, limité par le trochus, est 
creusé en coupe s'approfondissant toujours plus en avant pour 
former l'ouverture buccale. 

La bouche est d'ordinaire semi-circulaire et conduit par un 
court entonnoir buccal dans un mastax volumineux, élargi trans- 
versalement ou globuleux, armé de trophi malléés ou forcipés. 
D'ordinaire l'œsophage est long et conduit la nourriture dans 
un estomac qui est généralement piriforme, mais globuleux dans 
le genre Triphylus. Il peut être muni d'appendices, ou cœcums 



412 E.-F. WEBER. 

étroits, en nombre variable. L'intestin est toujours présent et 
fortement cilié; l'anus est dorsal. L'estomac et l'intestin sont 
nettement séparés l'un de l'autre. 

Les glandes gastriques sont situées au-dessus de l'estomac. 
Généralement sphériques ou ovalaires; elles deviennent longues 
et cylindriques chez Notops davulatus par exemple. 

L'ovaire est de forme variable dans les différentes espèces ; 
il est plutôt quadrangulaire, quelquefois rubané. Dans ce der- 
nier cas il se présente sous forme d'un ruban allongé pouvant 
entourer l'estomac. L'oviducte est nettement visible dans plu- 
sieurs espèces. Les femelles portent généralement les œufs 
attachés au corps après la ponte. 

Le système excréteur n'offre rien de particulier. 11 comprend 
une vessie généralement sphérique, assez volumineuse et des 
canaux latéraux, souvent pelotonés, qui portent un nombre 
variable de flammes vibratiles. 

Quant au système nerveux, il est composé d'un gros ganglion 
cérébroïde^ quadrangulaire, des angles duquel partent des filets 
nerveux se rendant au tentacule dorsal, aux tentacules latéraux 
et à l'organe rotatoire. 

Le tentacule dorsal est réduit à une papille sétigère toujours 
portée par une protubérance cervico-dorsale du corps. Les ten- 
tacules latéraux, placés à peu près vers le milieu du corps chez 
Eydatina, peuvent être situés beaucoup plus en arrière chez 
Notops hracMonus par exemple. 

En fait d'autres organes tactiles, mentionnons encore les 
touffes styligères de l'organe rotatoire. Nous ne trouvons pas, 
dans le genre -ÈT^fZa^iwa, l'œil typique des autres Rotateurs. Dans 
ce genre, le pigment oculaire fait défaut; par contre il existe 
toujours un cristallin. Chez Bhinops et Triphjlus on observe 
deux yeux particulièrement grands pourvus d'un cristallin. Il en 
est de même chez Ehmops, dont les yeux sont situés sur la partie 
antéro-dorsale de la trompe. Les Notops ne possèdent qu'un œil 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 413 

cervical elliptique à grand axe transversal. Gyrtonia ne possède 
également qu'un œil, mais ce dernier est sphérique. 

Les Hydatinadœ sont des Rotateurs lourds, à locomotion 
lente ; ils habitent de préférence les mares croupissantes ou her- 
beuses. 

Les mâles des Hydatinadœ sont des plus intéressants, car, 
dans cette famille, ils sont parfois pourvus d'un système digestif 
complet (Bhinops vitrea '). 

D'une façon générale, la forme du corps, chez les mâles des 
Hydatinadœ, est la même que chez les femelles. Les mâles sont 
de taille plus petite et, chez la plupart d'entre eux, on remarque 
une certaine réduction de l'organe rotatoire qui n'altère cepen- 
dant pas les caractères fondamentaux de cet organe, tels que les 
montre la famille des Hydatinadœ. Les organes des sens sont 
aussi bien développés que chez la femelle. L'appareil excréteur 
est réduit, en ce sens qu'on ne trouve pas chez tous les mâles 
une vessie contractile. Dans ce cas, les deux canaux latéraux 
débouchent directement de chaque côté du pénis par deux ori- 
fices ciliés. Pour le reste de leur organisation, ils correspondent 
entièrement aux mâles des autres espèces. Ils possèdent un tes- 
ticule toujours volumineux, plus ou moins allongé, occupant une 
grande partie de la cavité du corps, des glandes prostates et un 
pénis bien conformé dont l'extrémité libre est ciliée. Leurs mou- 
vements sont beaucoup plus vifs que ceux des femelles. 

Genre Hydatina Ehrenberg. 

Le genre Hydatina ne comprend qu'une seule espèce typique : 
Hydatina senta Ehr. Hydatina hrachydactila, la seconde espèce 
décrite par Ehrenberg, est douteuse; elle n'est probablement 



' RoussELET, Ch. On the maie of Rhinops vitrea. Journ. Roy. Microse. Soc. 
London. 1897. PI. I, p. 4 à9. 



414 E.-F. WEBER. 

qu'un jeune individu d'H. senta. Les espèces décrites par 
ScHMARDA doivent être rejetées ou tout au plus être considérées 
comme variétés. Du reste, les descriptions que cet auteur en 
donne sont très incomplètes. Hydatina a été très bien étudiée et 
nous devons mentionner les importants travaux de Cohn, Ley- 
DiG et Plate qui ont contribué à nous faire connaître l'anatomie 
de ce grand Rotateur, lequel a servi de type à la famille des 
Hydatinadœ. 

Hydatina a une forme conique, presque cylindrique quoique 
sa face dorsale soit légèrement bombée. Dans la position laté- 
rale on distingue bien les trois régions du corps, tête, tronc et 
pied. 

La base du cône est formée par l'organe rotatoire, son som- 
met par le pied court qui se continue graduellement en avant 
avec le tronc. 

Le pied est terminé par deux doigts coniques modérément 
longs. La cuticule est molle, souple. Le système musculaire est 
bien développé. Les muscles longitudinaux rétracteurs de l'organe 
rotatoire et du pied sont facilement visibles ; ils sont larges^ 
semés de granulations. On distingue aussi de fins muscles annu- 
laires qui, en état de contraction, segmentent le tronc en une 
série d'anneaux. D'autres fines bandelettes musculaires soutien- 
nent les organes internes et les relient à la paroi du corps. Les 
muscles masticateurs sont puissants. 

L'organe rotatoire n'est pas complètement circulaire mais 
présente plutôt une forme triangulaire. Il est incliné, oblique 
dorso-ventralement et creusé profondément à sa partie raédio- 
ventrale en un entonnoir semi-circulaire. Il occupe tout le som- 
met de la tête. 

L'organe rotatoire est formé d'une couronne postorale exté- 
rieure, le cingulum, qui est continue et portée par un épais 
bourrelet cuticulaire mamelonné. En avant, elle est profondé- 
ment échancrée et entoure l'ouverture buccale. Sur son pour- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 415 

tour dorsal, cette couronne postorale présente cinq mamelons 
bien marqués pourvus de cils légèrement plus grands que ceux 
qui gcirnissent le reste du cingulum. 

A. l'intérieur de cette première couronne, nous trouvons le 
trochus ou couronne préorale, comprenant trois segments ciliés^ 
allongés, disposés en triangle, qui limitent l'entonnoir buccal. 
Ces segments sont séparés les uns des autres par un court espace 
non cilié ; ils sont en forme de bourrelets légèrement mame- 
lonnés et munis à l'extérieur de grands cils, à l'intérieur de cils 
plus fins et plus courts se continuant en un tapis vibratile à l'in- 
térieur de la cavité buccale. 

Entre le cingulum et le trochus, du côté dorsal, nous trouvons 
une rangée de trois mamelons élargis, séparés par des inter- 
valles non ciliés, qui portent de grandes soies tactiles. Entre le 
mamelon médian de cette rangée et le bord dorsal du cingulum, 
se voit un autre mamelon également stylilere. Les soies de tous 
ces mamelons sont disposées en éventail. 

L'espace compris entre les trois segments trochaux se creuse 
et s'approfondit de plus en plus vers la face ventrale et forme la 
bouche ; cette dernière est entièrement tapissée de fins cils 
courts. L'entonnoir buccal est court et conduit les aliments dans 
un mastax volumineux, de forme légèrement triangulaire, trilobé 
à sa base. Les trophi appartiennent au type malléé. Les unci 
portent cinq dents. Les mâchoires sont très peu protractiles. 
Elles présentent souvent une légère coloration jaunâtre ou rou- 
geâtre. 

Les trois petites glandes salivaires sont très difficiles à voir. 
L'œsophage est court, muni de longs cils. 

L'estomac représente un sac cylindrique, allongé, à grandes 
cellules polygonales aplaties, ciliées, dont les membranes cellu- 
laires sont bien distinctes. Ces cellules possèdent un noyau 
arrondi. Les glandes gastriques sont grandes, ovalaires. 

L'intestin fait suite à l'estomac et la ligne de séparation de 



416 F.-E. WEBER. 

ces deux régions intestinales n'est bien visible que cliez les 
jeunes individus ou chez les adultes privés de nourriture. Le 
cloaque ano-uro -génital est normal. 

L'ovaire, bien développé, est plus ou moins quadrangulaire. 
Son germigène forme une bande étroite, localisée le long du 
bord antérieur du vitellogène plus volumineux. Dans ce genre, 
on perçoit facilement Foviducte. Plate a donné une excellente 
description de l'ovaire ; je n'ai rien à y ajouter et ne puis que 
renvoyer le lecteur à son mémoire. 

Maupas, dans ses travaux sur la multiplication et la féconda- 
tion d'Eydatina, divise les femelles en trois groupes : 1° les 
pondeuses d'œufs d'hiver fécondés; 2" les pondeuses parthénogé- 
nétiques d'œufs d'été producteurs de mâles et 3° les pondeuses 
parthénogénétiques d'œufs d'été producteurs de femelles. 

Le système excréteur est normal; cependant Plate men- 
tionne un canal transversal reliant les deux canaux latéraux à 
leur sommet vers l'organe rotatoire, mais je n'ai jamais réussi 
à le voir. 

Le système nerveux est composé d'un ganglion cérébroïde 
rectangulaire, dorsal, situé en arrière du cingulum. Il envoie des 
filets nerveux aux différents mamelons de l'organe rotatoire, au 
tentacule dorsal et aux tentacules latéraux. 

Ces divers tentacules comprennent une portion basilaire piri- 
forme portant un petit bouton arrondi sur lequel sont implantées 
des soies raides. Ce sont de petites papilles logées dans des 
cupules cuticulaires. Le tentacule dorsal est placée comme c'est 
souvent le cas, sur une légère protubérance de la face dorsale ; 
les deux tentacules latéraux sont situés vers le milieu de la 
longueur du corps. 

La présence d'un organe visuel chez Hydatïna est probléma- 
tique. D'après certains auteurs, Hijdatina est dépourvue d'yeux 
proprement dits. Cependant on observe, reposant sur le gan- 
glion cérébroïde, un corps réfringent discoïde, qui semble répon- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 417 

dre à un cristallin. Si ce corps réfringent représente réellement 
un organe de la vision, l'œil de VHydaUna est incomplet, car la 
masse pigmentaire visuelle que nous rencontrons chez les autres 
Rotateurs fait entièrement défaut dans ce genre. 

Les glandes pédieuses sont bien développées. 

Le mâle àHIydatma a la forme et la taille d'une jeune femelle, 
mais il est beaucoup plus vif et plus transparent. 11 est privé de 
système digestif, mais on observe à la place de l'estomac, en 
avant du testicule, d'épaisses traînées protoplasmiques granu- 
leuses et un rudiment du tractus intestinal. La cuticule est fine, 
souple. L'organe rotatoire a la même disposition générale que 
chez la femelle, cependant la couronne postorale est moins 
accusée, le trochus plus réduit. 

Nous trouvons chez le mâle à.'Eydatina un système excréteur 
réduit, qui diifère de celui de la femelle par l'absence d'une 
vessie contractile. Les canaux latéraux^ après s'être pelo- 
tonnés vers la base du pénis, se dirigent latéralement par rap- 
port à ce dernier et viennent déboucher directement au dehors 
par un orifice circulaire garni de cils courts et raides. Les deux 
canaux latéraux ne montrent pas non plus chez le mâle de com- 
missure cervicale. Chaque canal porte quatre flammes vibra- 
tiles. 

Le système nerveux est identique à celui de la femelle. 

Les organes génitaux sont placés à la partie postérieure du 
corps, ils sont plutôt dorsaux. Le testicule est piriforme, il est 
entouré d'un réseau musculaire épais et enveloppé, en avant, 
par les traînées protoplasmiques granuleuses représentant le 
rudiment du tractus intestinal. Il est fixé dans la cavité du corps 
par trois paires de ligaments qui s'insèrent sur les parois de 
cette cavité. Le testicule est foncé, rempli de granulations 
sphériques. Sa partie postérieure se rétrécit et paraît striée 
longitudinale ment. A cette partie se rattache le pénis cylin- 
drique, qui est dorsal et formé d'une enveloppe cuticulaire 



418 E.-F. WEBER. 

épaisse, annelée par de nombreux muscles transversaux. L'ori- 
fice externe du pénis est entouré d'une couronne de cils courts 
et raides. A la base de cet organe copulateur, nous trouvons des 
glandes prostatiques. De chaque côté du testicule, et souvent 
en arrière de celui-ci, se trouvent des amas granulés, réfrac- 
tant fortement la lumière, au nombre de deux, trois ou quatre. 
Ces amas sphériques sont entourés d'un halo transparent et 
représentent probablement des restes de jaune d'œuf. 

Eydatina habite principalement les eaux croupissantes et les 
petites mares. 

Hydatina senta Ehrenberg. 

PI. 17, fig. 5 à 8. 

SYNONYMIE 

Vorticella senta Millier, 1773. 

Furcularia senta Lamarck, 1816. 

Enteroplea lacustris Hemprich et Ehrenberg, 1828. 

Enteroplea hydatina Hemprich et Ehrenberg, 1831. 

BIBLIOGBAPHIE 

MiiLLER. Vermium fluv. hist. Tome Snurreren, p. 109, 1773. Zoolog. dan. prodr. 

1776. 
Lamarck. Hist. nat. des anim. sans vert. II. p. 38, 1816. 
Hemprich et Ehrenberg. Symbolse physicx . Evertebrata. I. Phytoz. Tab. III, VI, 

tig. 11, 1828. 
Hemprich et Ehrenberg. Symbolœ physicœ. Text. 1831. Phytoz. Polypi Fol. b. 
Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1830, p. 27-33. 45- 

46, 86. Taf. VOL 1831, p. 3-9, 36, 40, 44, 50, 127, 128, 154. Taf. IH. fig. 9 

et Taf. IV. fig. 2. 1835. p. 169. 
Ehrenberg. hifusionsthierchen. Berlin 1838, p. 412, pi. 47, fig. 1 et p. 413, 

pi. 47, fig. 2. 
DujARDiN, M. -F. Hist. nat. des Zoophytes. Infusoires. Paris. 1841, p. 644, 

pi. 19, fig. 1 et 2. 
CoHN, Ferd. Ueber die Fortpflanztmg der Ràderthiere. Zeitsch. f. wiss. Zool. 

Bd. VII, 1856, p. 436. Taf. XXIH, 
Leydig, F.v. Ueber Hydatina senta. Miiller's Archiv. 1837, p. 404-416, pi. XVI. 
ScHMARDA L.-K. Neue wi^^bellose Thiere. I. Bd. Leipzig 1859, p. 50. 
Pritchard. Infusoria. London 1861, p. 677, pi. 32, fig. 393-394 et pi. 40, 

fig. 1-2. 
ToTH Sandor. Rotatoria faunse Budapesthiensis. Math. s. Thermészottnd Kozle- 

inények. PI. I, fig. 1-4, p. 161. 1861. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 419 

HuDsoN, G. -T. Notes on Hydatina senta. The monihl. microsc. Jour. Vol. II, 

n" 7. 1869, p. 22. pi. XIX. 
Bartsch, s. Die Eàderthiere und ihre bei Tubingen beob. Arten. Stuttgart, 1870, 

p. 29. 
Du Ples-sis, g. Note sur l'Hydatina senta. Bull. Soc. Vaud. Se. nat. 2e sér. 

XIV, n» 75, p. 167. 1876. 
Bartsch, S. Botatoria Hungarise. Budapest, 1877, p. 29, pi. III, fig. 22. 
Daday Ieno. TJeber. d. Mànnchen d. Botatoria. Kolozsvar, 1877. 
Dada Y Ieno. Dieum Klausenburg u. Deés vorTccmmenden Bàderthiere. Ein Bei- 

trag. z. Bàderthier-Fauna v. Ungarn. Auszug. z. Edél. Muzeum. Egylet. 

Evkônyr. Uj. folyain. II. Kôt. 6. Szani. 1877. 1 pi. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig, 188S, p. 108. 
Blochîviann, F. Die miTcrosTc. Pflanzen u. Thienvelt des Sûssivassers. Braun- 

schweig, 1886, p. 100, fig. 227, a et b. 
Plate, L. Beitrâge sur Naturgeschichte der Botatorien. Jenaische Zeitsch. f. 

Naturw. 19. Bd. iN. F. Bd. 12, 1886, p. 29, pi. I, fig. 9-H, pi. II, fig. 12. 
HuDSON ET Gosse. The Botifera. London, 1886, Vol. II, p. 9, pi. 14, fig. 1. 
Weber, E.-F. Notes sur quelques Botateurs des environs de Genève. Archiv. 

Biologie. Vol VIII, 1888, p. 36-46, pi. 32. fig. 1-8 et pi. 33, fig. 1 à 5. 
Maupas, E. Sur la multiplication et la fécondation de l'Hydatina senta, Ehr . 

Journ. Microg. T. 14, no 8, p. 242-245. i890. Comptes rendus. Ac. Se. Paris. 

T. 111, no 6 et no 14. 1890. 
Maupas, E. Sur le déterminisme de la sexualité chez V Hydatina senta. Comptes 

rendus Ac. Se. Paris. T. 113, no 11. p. 388-390. 1891. 
Bergendal, d. Beitrdge zur Fauna Grônlands. Zur Rotatorien-Fauna Grôn- 

lands. Lund 1892, p. 43. 
jNussbaum, m. Die Entstehung des Geschlechts bei Hydatina senta. Archiv. f. 

mikr. Anat. Bd. 49, 1897, 2. Heft, p. 227-308. 
Sadones. Zur Biologie (Befruchiung) der Hydatina senta. Zool. Anz. 20. Bd. 

n°548. p. 515-517. 1897. 

Car. spéc. — Corps conique, à face dorsale légèrement 
renflée. Pied court, se continuant en avant insensiblement 
avec le tronc et terminé par deux doigts courts, coniques, à 
pointes mousses. Œil probablement absent ou, s'il existe, 
simplement représenté par un corps réfringent discoïde. 
Organe rotatoire formé d'un cingalum continu à bord dorsal 
mamelonné, d'un trochus tri-segmenté et de quatre mamelons 
stylifères disposés sur deux rangées entre les deux couronnes 
ciliaires. 

Hydatina senta étant la seule espèce du genre^ nous n'avons 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 189S. 28 



420 E.-F. WEBER. 

pas à décrire à nouveau ses caractères. Ajoutons seulement 
que cette espèce se prête admirablement à l'étude anatomique 
et histologique, étant donné sa grandeur et sa transparence. 
On peut fort bien la considérer comme l'espèce type des Ploï- 
mides. 

La femelle nage lentement et tournoie volontiers sur son axe, 
tandis que le mâle est vif et alerte. 

Cette espèce est surtout abondante au printemps et se trouve 
parfois en quantité considérable dans les mares, au point de 
former une croûte blanchâtre à la surface de l'eau. 

Les Hydatines sont voraces et ont l'estomac bourré d'Eu- 
glènes. 

Longueur moyenne de la femelle: 0,4 mm. à 0,5 mm. 

Longueur moyenne du mâle : 0,2 mm. à 0,25 mm. 

Habitat: J'ai trouvé abondamment Hydatina senta, mâle et 
femelle, dans une petite mare croupissante à la Jonction près 
de Genève, en mai 1886, en mars et en avril 1887; à la 
Cluse, derrière FHôpital cantonal, dans une flaque d'eau 
chargée de détritus en décomposition, en mai de la même 
année; dans la carpière du Petit-Lancy en février 1897, mais 
seulement quelques exemplaires. Je l'ai trouvée également dans 
des mares, sur les bords du P'Ion, près d'Ouchy, au printemps 
1888. 

Cette espèce est plutôt rare dans notre région, mais lorsqu'on 
a la chance de tomber sur une mare qui lui convienne, on 
peut être sûr de la retrouver chaque année et parfois en 
abondance, surtout au printemps. Malheureusement^ les loca- 
lités où on peut la rencontrer sont très rares et à la Jonction, la 
mare où j'avais l'habitude d'aller la récolter, est maintenant 
comblée. 

Genre Notops Hudson. 
Le genre Notops diffère des autres genres de la famille des 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 421 

Hydatinadœ par la forme du corps, par le pied généralement 
reporté sur la face ventrale et par la présence d'un œil impair 
dorso-cervical, pigmenté. 

L'organisation des espèces de ce genre peut être ramenée à 
celle de VHydatina, type de la famille. 

Ces espèces diffèrent les unes des autres par la forme de leur 
corps, par la position et la longueur relative de leur pied, par la 
structure des troplii et par la composition de leur organe rota- 
toire. 

Quelques Notops ont le corps plus ou moins quadrangulaire, 
à région postérieure un peu plus large que l'antérieure. De la 
région postérieure part un pied allongé, peu rétractile, attei- 
gnant parfois le tiers de la longueur du corps, pied qui est dans 
le prolongement de l'axe longitudinal du Rotateur. 

D'autres Notops, et c'est là le cas le plus fréquent, ont un corps 
€n forme de sac, quelquefois comprimé latéralement, rappelant 
celui des Asplanchnadœ. 

Chez ces espèces sacciformes, la face dorsale est toujours 
bombée ; la région postérieure du tronc est plus ou moins arquée, 
tandis que la région antérieure ou céphalique, à couronne 
circulaire, est tantôt ramassée, tantôt étroite, étirée en cône 
(Notops minor). 

Le pied des Notops sacciformes est court, rétractile, et 
n'atteint que le cinquième ou même le neuvième de la longueur 
du corps. Il est bi-segmenté et se trouve reporté à la face 
ventrale, formant ainsi, avec l'axe longitudinal de ces Rotateurs, 
un angle presque droit. Chez tous les Notops le pied se termine 
par des doigts courts plus ou moins coniques. 

La cuticule est souple, molle, mais peut s'épaissir et prendre 
l'aspect d'une lorica faible, comme chez Notops hyptopus et 
Notops minor. 

Ces Rotateurs sont généralement transparents, mais peuvent 
parfois posséder une légère teinte jaunâtre. 



422 E.-F. WEBER. 

La musculature est bien développée et ne présente rien de 
particulier. 

L'organe rotatoire se rapproche beaucoup de celui d^Hyda- 
tina, tout en se simplifiant chez certains Notops. Le cingulum- 
montre à peu de chose près la même disposition que chez Hyda- 
tina; il entoure l'échancrure médio-ventrale de la région cépha- 
lique qui est plus ou moins prononcée. 

Chez Notops minor, cette échancrure paraît manquer et 1& 
cingulum devient alors circulaire. Il est toujours muni de fins- 
cils longs et n'est pas mamelonné le long de son bord dorsal 
comme chez Hydatina. 

Chez Notops hyptopus, cette couronne ciliaire porte de chaque 
côté de la région céphahque une longue soie plus résis- 
tante. 

Le trochus est simplifié. Il ne comprend plus trois segments 
comme chez Hydatina, mais forme une couronne ciliaire continue 
doublant en dedans le cingulum auquel il est à peu près paral- 
lèle. Le trochus porte de longs cils renflés à leur base. 

Dans la règle, il ne se prolonge pas sur les parois de l'enton- 
noir buccal et l'aire intracoronaire est parfois bombée, parfois 
excavée. Cependant, Notops hrachionus offre une disposition 
toute spéciale du trochus, disposition qu'il est nécessaire de 
mentionner. Dans cette espèce, le trochus s'étend sur les parois 
mêmes de l'entonnoir buccal et, en cette région, les cils 
trochaux sont très développés ; ils possèdent un renflement basi- 
hiire bien accusé sur lequel de fins cils courts sont insérés à 
angle droit. 

(Jhez quelques espèces de Notops, notamment chez N. minor,. 
ie trochus s'atrophie. 

Le nombre des proéminences ciliées intercalées entre les deux 
couronnes ciliaires est variable. 

Les trophi sont tantôt malléés, tantôt forcipés. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 423 

L'œsophage, généralement court, peut dans certains cas s'al- 
longer, s'élargir et ressembler à celui d'Asplanchna. 

L'estomac et l'intestin, en général normaux, s'étirent parfois 
en un long tube conique qui porte dorsalement deux paires de 
■cœcums (N. clavulatus). Les glandes salivaires font défaut. Les 
glandes gastriques sont tantôt petites, tantôt grandes, ovoïdes 
ou cylindriques. 

Dans la règle, l'ovaire est rubané, courbé en fer-à-cheval ; 
il est massif chez N. hyptopus. 

Le système excréteur est normalement constitué. La vessie, 
toujours ventrale, est plutôt volumineuse, à parois épaisses. Elle 
peut être reportée plus ou moins antérieurement suivant les 
•espèces. 

Chez N. clavulatus et N. brachionus, les canaux excréteurs, 
après avoir longé les faces latérales du corps, se recourbent à 
angle droit au niveau de la vessie et deviennent transversaux 
avant de déboucher dans cet organe. 

Les canaux latéraux sont toujours bien distincts, plus ou 
moins larges et granuleux et ne montrent jamais de commis 
sure transversale céphalique. Ils se pelotonnent sur leur trajet 
«t portent de quatre à cinq flammes vibratiles. 

Le ganglion cérébroïde est rectangulaire comme chez Syda- 
Mna ou sacciforme. Il porte l'œil tantôt sur sa face dorsale, 
tantôt sur sa face ventrale. Le ganglion dorsal, comme toujours, 
se trouve droit en arrière de l'organe rotatoire. Nous trouvons, 
<;hez toutes les espèces, un œil à pigment rouge. Les trois ten- 
tacules habituels sont présents; le dorsal a sa position normale, 
les deux dorso-latéraux sont reportés plus en arrière que chez 
Hydatina, aux angles postérieurs du tronc. 

Les glandes pédieuses n'offrent rien de particulier. 

Les mâles ont la même forme générale que la femelle; ils 
sont plus transparents et à cuticule plus molle. Le pied est 
moins développé chez quelques espèces. 



424 E.-F. WEBER. 

Les mâles sont toujours réduits et ne possèdent pas de sys- 
tème digestif. 

Le système excréteur est bien visible, il paraît posséder une 
vessie contractile. 

Le système nerveux est bien développé et ressemble à celui 
de la femelle. Le testicule et le pénis cilié sont conformés nor- 
malement. Chez plusieurs espèces de Notops, les mâles n'ont 
été que mentionnés et sont insuffisamment décrits. 

Le genre Notops, tel qu'il a été créé par Hudson, ne nous 
parait pas homogène. Il renferme deux groupes d'espèces : un 
groupe illoriqué, avec Notops brachionus, Notops davulatus, et 
un groupe loriqué avec Notops Jit/ptopus, Notops minor, etc. Ce 
dernier groupe est protégé par une cuirasse nettement caracté- 
risée, aussi nous semble-t-il nécessaire de le sortir du genre 
Notops et d'en faire un genre spécial, le genre Gastropus. Celui- 
ci ne diffère pas seulement des Notops proprement dits par la 
présence d'une lorica, mais encore par la structure de l'organe 
rotatoire, des mâchoires et du pied. 

Nous en donnerons^ du reste, une diagnose complète quand 
nous traiterons des Loriqués. 

Le genre Hypopus, créé par Bergendal, nous paraît faire 
double emploi avec le genre Gastropus, dont le nom plus ancien 
doit avoir la priorité. Yj'Hypopîis Bitenbenki n'est en somme 
qu'un Gastropus se rapprochant beaucoup du Gastropus minor. 



Notops brachionus Ehrenberg. 

PI. 17, fig. 9 et 10. 



SYNOxNYMIE 



Notommata graniilaris Elir., 1831. 
Notommata brachionus Elir., 1835. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 425 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1831, p. 133 et 

1835, p. 176. 
Ehrenberg. Die Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 427, pi. 50, fig. 2 et 

p. 433, pi. 60, fig. 3. 
DuJARDiN, M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 645. 
Leydig, F. V. Ueber clen Bcm und die System. Stellung der BàdertJiiere. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. VI, 1854, p. 99. 
HuDSON, G. -T. On some maie Botif ers. Monthl. microsc. Journ. 1875. Vol. XIII' 

p. 46, pi. XCI, fig. 1-4. 
Western, G. Notes on the Botifers exhibited at the meeting of the Quehett 

micr. Glub. ioiivu. Quekett micr. Glub, sér. 2. Vol. 4, 1890, p. 108, pi. X, 

fig. 2. 
HuDsoN et Gosse. The Botifera. London 1886. Vol. II, p. 11, pi. 15, fig. 1. 

Car. spéc. — Tronc quadrangalaire, plus élargi à sa région 
postérieure, et présentant une légère constriction au niveau du 
mastax. Le pied, incomplètement rétractile, prolonge l'axe lon- 
gitudinal du corps. Il est allongé, atteint le tiers de la longueur 
totale du corps et se divise en trois segments apparents. L'or- 
gane rotatoire porte trois mamelons ciliés entre les couronnes 
ciliaires et deux bandes de longs cils sur les parois de l'enton- 
noir buccal. Trophi malléés. 

Cette espèce est peu répandue et même rare dans notre région; 
elle a été peu étudiée. 

Elle ressemble^ à première vue, à un Bractiion, par la forme 
générale du corps et par la disposition du pied^ mais elle se 
rattache pour les autres caractères aux Hydatinœ. 

Son corps est très transparent et sa cuticule est molle. 

L'organe rotatoire est semblable à celui {\! Rydatina, mais 
peut subir quelques modifications secondaires. Il est circulaire, 
presque horizontal. Le cingulum n'est pas mamelonné et ne 
porte pas ces touffes de longs cils que l'on observe chez Hyda- 
tina; tous les cils de cette couronne postorale sont égaux, fins 
et longs. L'échancrure ventrale du cingulum est profonde. 



426 E.-F. WEBER. 

Le troclius montre, chez N. bracMonus, une disposition toute 
spéciale. Son bord dorsal continu est muni de longs cils verti- 
caux disposés en éventail et renflés à leur base. Son bord ven- 
tral se soulève de chaque côté de Téchancrure buccale en un 
mamelon cilié. Chaque mamelon paraît se continuer le long des 
parois latéro-ventrales de l'entonnoir buccal avec une bande 
ciliée caractéristique pour cette espèce. Les deux bandes 
ciliées sont pourvues de longs cils rigides horizontaux, dont la 
base, renflée en une sorte de gaine, porte une rangée de petits 
cils. 

Entre les deux couronnes ciliaires, on trouve dorsalement la 
bande ciliée typique des Hydatines qui, ici, se décompose seule- 
ment en trois gros mamelons rectilignes portant de grands cils 
en éventail, dont la base est aussi renflée. 

L'aire intertrochale est profondément creusée et est toute 
tapissée de fins cils vibratiles. Au fond de l'entonnoir buccal 
se voit une petite bande de cils raides bordant l'ouverture du 
pharynx vers l'entrée du mastax. Ce dernier est trilobé. Les 
trophi sont malléés. 

L'œsophage est court, mais bien visible lorsqu'on regarde 
l'animal par la face ventrale et que l'estomac n'est pas trop 
bourré de nourriture. 

Les glandes stomacales sont allongées, plus ou moins piri- 
f ormes. Elles sont obliques et se rattachent à la région anté- 
rieure de l'estomac. 

Le reste du système digestif est normal. 

L'ovaire en fer- à-cheval forme une bande arquée, générale- 
ment plus élargie à une de ses extrémités qui entoure latérale- 
ment l'estomac. 

Les canaux latéraux du système excréteur se courbent à 
angle droit dans la région postérieure du corps et deviennent 
ainsi transversaux avant de se déverser dans la vessie. 

Les organes des sens sont normaux ; le ganglion cérébroïde 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 427 

est rectangulaire et de ses angles partent des filets nerveux qui 
se rendent aux différents organes sensoriels. 

Les deux tentacules latéro-dorsaux sont situés très en arrière, 
aux angles postérieurs du tronc. Le tentacule dorsal est placé 
sur une proéminence de la région cervico-dorsale. L'œil à. pig- 
ment rouge est placé sur la face dorsale du ganglion céré- 
broïde. 

Le système musculaire est fortement développé, particulière- 
ment les muscles longitudinaux du tronc et du pied ; les muscles 
annulaires sont bien visibles dans la région cervicale où se 
montre une constriction qui sépare nettement la tète du tronc. 
Dans cette espèce, du reste, les trois régions, tête, tronc et 
pied sont bien distinctes. 

Les glandes pédieuses forment deux longues masses en forme 
de massues. 

Les deux doigts du pied sont courts, coniques, un peu 
arqués extérieurement, et l'animal les porte volontiers un peu 
écartés l'un de l'autre, comme des pinces. 

Le mâle de Notops Jrachionus diffère passablement de la 
femelle. Son corps est plus allongé, cylindrique, plutôt quadran- 
gulaire, et le pied, toujours muni de deux glandes pédieuses, 
est moins développé. 

La couronne ciliaire est simple, réduite. Les organes des 
sens sont, par contre, bien développés. Le tentacule dorsal est 
porté à l'arrière d'une protubérance cervico-dorsale plus volu- 
mineuse que celle de la femelle. 

Le système digestif fait défaut. Le système excréteur com- 
prend une petite vessie contractile et les canaux latéraux sont 
faciles à observer lorsque l'animal est vu par la face ventrale. 
Le testicule et le pénis sont normaux. 
Ehrenberg avait décrit le mâle de N. hracMonus comme 
une espèce distincte de Notommate^ qu'il appela Notammata 
granularis. 



428 E.-F. WEBER. 

Il est beaucoup plus petit que la femelle. 

N. hrachionus a des mouvements lents ; il habite les petites 
mares et les étangs. 

Longueur moyenne de la femelle environ : 0,45 mm. à 
0,6 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que deux exemplaires de ce rare 
Rotateur dans une mare herbeuse, à St-Georges, près de Genève, 
en juin 1890. 



Famille NOTOMlAIATAD^ 

La famille des Notommatadœ est la plus nombreuse de la 
classe des Rotateurs et aussi la plus disparate au point de vue 
de la forme du corps et de la taille des espèces qu'elle renferme. 
Ehrenberg, dans son grand travail sur les Infusoires, y faisait 
rentrer les Asplanclmadœ et une partie des Hydatinadœ que 
HuDSON a séparés avec raison, en se basant sur des caractères 
importants qui avaient échappé au savant allemand. 

Quoique la classification de Hudson soit la meilleure que 
nous possédions, elle est encore imparfaite et les caractères qui 
différencient les nombreux genres de cette famille sont souvent 
mal définis. 

Malheureusement, le temps et le matériel nous manquent 
pour tenter une revision de cette famille et nous nous en tien- 
drons pour la description de cette famille, dont nous n'avons 
trouvé qu'un petit nombre d'espèces, aux caractères donnés 
par Hudson et Gosse dans leur monographie. 

Le corps des Notommatadœ est très variable de forme. Il est 
d'ordinaire plutôt fusiforme et allongé, quelquefois il devient 
cylindrique ou vermiforme. 

La région postérieure du tronc est généralement plus large 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 429 

que la région antérieure, laquelle est tantôt bombée, tantôt 
tronquée. 

La division du corps en tête, tronc et pied, est d'ordinaire 
bien marquée. 

Dans quelques genres de cette famille, le tronc donne nais- 
sance à un appendice caudal plus ou moins développé que 
nous ne retrouvons dans aucune autre famille des lUoricidœ. 

Le tronc se termine postérieurement en un pied court^ plus 
ou moins articulé et muni de deux doigts coniques plus ou moins 
écartés l'un de l'autre et de taille variable. Chez Proaies, par 
exemple, les doigts sont coniques et courts, tandis que cbez. 
Furcularia ils atteignent une grande longueur. Entre ces deux 
extrêmes s'intercale toute une série de formes de passage. Les 
doigts peuvent être rectilignes ou arqués en faucille ; parfois 
ils sont dentelés. 

Le pied est très réduit dans quelques espèces parasites et 
peut même faire défaut. Il est généralement rétractile. 

Les glandes pédieuses sont toujours présentes et de volume: 
variable. 

Dans la règle, la cuticule est flexible, molle, aussi les 
Notommatadœ sont-elles de vrais types d^IUoricata. Elle peut 
cependant devenir résistante tout en gardant son élasticité. 
Elle est souvent plissée transversalement. 

Dans le genre Taphrocampa, la cuticule est épaisse et pré- 
sente de nombreux plis transversaux qui partagent le corps en 
segments. 

La région céphalique est de forme assez variable suivant les 
genres. Chez les uns elle est bombée, chez d'autres elle est 
plane, à plan généralement horizontal, quelquefois oblique, enfin 
elle est parfois excavée. 

La face dorsale de la région céphalique se prolonge chez 
quelques espèces en une expansion digitiforme non ciliée qui se- 
recourbe en avant sur l'organe rotatoire et est surtout bien 
constituée chez Biglena. 



430 E.-F. WEBER. 

L'organe rotatoire comprend une couronne ciliaire postorale, 
le cingulum, entourant la bouche et dont l'aire intracoronaire 
peut porter quelques bouquets épars de cils. Le trochus est 
toujours réduit. Le cingulum est tantôt continu, tantôt soulevé 
en mamelons plus ou moins nombreux. 

Chez beaucoup d'espèces nous rencontrons des soies tactiles 
implantées le long du cingulum. Jamais il n'existe de mamelons 
ciliés intercoronaires, comme chez les Synchœtadœ, Triar- 
thradœ ou Hydatinadœ . 

Dans le genre Copeus le bord ventral du cingulum s'avance 
en une lèvre ciliée, allongée, tout à fait caractéristique. 

Dans beaucoup de cas et notamment chez les genres Proaies 
€t Digïena, l'organe rotatoire se reporte plus ou mohis sur la 
face ventrale de la région céphalique et forme une aire ciliée 
rappelant celle des Adinètes. 

Chez plusieurs genres et principalement chez les Notommata, 
les Copeus et les JEospJiora, se développent de chaque côté de la 
tête des auricules contractiles, fortement ciliées, qui jouent un 
rôle important dans la locomotion. 

Le système digestif se rapproche du type normal de la 
-classe. Mentionnons seulement le fait que le mastax est d'ordi- 
naire spacieux, allongé et contient des mâchoires forcipées ou 
virgées, toujours très protractiles. 

Le système excréteur et la musculature sont normalement 
constitués et ne présentent que quelques petites modifications 
que nous signalerons en parlant des genres et des espèces. 

Le système nerveux comprend un grand ganglion sacciforme 
ou trilobé, accompagné, chez les Notommates particulièrement, 
de masses calcaires opaques. Le cerveau est rendu plus ou 
moins opaque par la présence de granulations. 

Les trois tentacules sensitifs typiques des Ploïmides sont 
d'ordinaire représentés chez les Notommafadœ, mais ils sont 
très variables suivant les genres. Dans certains cas, le tentacule 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 431 

dorsal et les tentacules latéraux sont très développés, comme 
chez Copeus, dans d'autres cas, ils sont réduits à de simples 
petites papilles, le plus souvent très difficiles à observer. 

Il existe tantôt un œil, tantôt deux ou trois yeux qui 
peuvent être accompagnés d'yeux supplémentaires ou ocelles. 
Chez quelques espèces l'organe visuel parait faire défaut ou 
n'être représenté que par des yeux dépourvus du pigment. 

La plupart des Notommatadœ sont des Rotateurs très vifs^ 
bons nageurs, perpétuellement en mouvement ; peu d'espèces 
sont paresseuses, à marche lente. 

A part quelques exceptions, ils mènent une vie libre. 

Un petit nombre d'espèces se sont adaptées à la vie parasi- 
taire et vivent soit en ectoparasites, soit en endoparasites. Dans 
ce cas, l'organe rotatoire s'est atrophié et l'organisation géné- 
rale de ces Rotateurs s'est simplifiée. 

La plupart vivent dans l'eau douce, quelques-uns sont 
marins. 

Les mâles sont rares et encore très peu connus ; jusqu'à, 
présent on en a trouvé seulement une quinzaine d'espèces. La- 
plupart ont une organisation interne réduite et ne possèdent 
pas de tractus intestinal. 

Un seul mâle, celui de Proaies WernecM, est pourvu, comme 
le mâle de Rhinops vitrea, dont nous avons parlé auparavant,, 
d'un système digestif complet. 



Genre Taphrocampa Gosse. 



Ce genre comprend des Rotateurs de petite taille, à corps 
généralement cylindrique ou fusiforme, dont la face dorsale est 
généralement bombée et la face ventrale concave. 



432 E.-F. WEBER. 

Le tronc s'amincit graduellement vers le pied. Ce dernier est 
très court et porte deux doigts tantôt coniques, pointus, légère- 
ment courbés, et s'écartant un peu l'un de l'autre, tantôt minces 
et fortement arqués en forme de pinces. 

La cuticule est transparente, mais souvent salie de nom- 
breuses particules de sable ou autres matières étrangères 
agglutinées par la mucosité dont le corps est plus ou moins 
recouvert. 

Un caractère distinctif de ce genre consiste dans la segmen- 
tation prononcée que montre le corps, ce qui donne à ces Rota- 
teurs l'apparence de Chenilles ou de Tardigrades. 

Chez toutes les espèces, en effet, la cuticule est épaisse, 
transversalement marquée de plis plus ou moins prononcés qui 
sont en nombre à peu près constant dans chaque espèce. Ces 
plis sont plus marqués à la face dorsale qu'à la face ventrale et 
ne sont pas complètement superficiels, car ils sont recouverts 
d'une fine couche cuticulaire transparente. 

On observe aussi, chez certaines espèces^ des plis cuticulaires 
longitudinaux dessinant de fines stries parallèles à la surface 
du corps. 

Chez Taplirocampa Saundersiœ, on remarque, dans la région 
médio-postérieure du tronc, au-dessus du pied, une protubé- 
rance cuticulaire conique et à l'avant, dans la région cépha- 
lique, un pli cuticulaire en forme de capuchon. Chez cette 
même espèce, la tête est élargie et nettement séparée du tronc, 
caractère beaucoup moins visible chez les autres espèces. 

La tête est généralement bombée et l'organe rotatoire est 
représenté par une aire ciliée ovalaire ventrale, à cils fins et 
-courts, sur les côtes de laquelle s'épanouissent deux petites 
auricules, plus ou moins cupuliformes, dont le bord est garni de 
cils très vibratiles contribuant à la locomotion. 

Ces animaux ne sont pas de bons nageurs, mais rampent 
plutôt lentement comme un Chœtonotiis. 



FAUNE ROTATORIENNP: du bassin du LÉMAN. 433 

Système digestif. La bouche plutôt étroite conduit dans un 
grand mastax oblong, muni de mâchoires forcipées. L'œsophage 
cylindrique cilié aboutit à l'estomac presque cylindrique, lequel 
est spacieux, peu nettement séparé de l'intestin terminal. 
L'anus est situé à la base du pied, en général, sous un repli 
cuticulaire. Chez Taphrocampa annulosa il m'a semblé voir une 
longue soie près de l'ouverture anale. 

Les glandes gastriques sont petites, rondes. 

La vessie est arrondie, placée ventralement à la région pos- 
térieure du tronc. Les canaux latéraux portent chacun quatre 
flammes vibratiles. Ces canaux ne forment pas de pelotes 
appréciables mais sont presque rectilignes et parallèles aux 
parois du corps. 

L'ovaire est normal. 

Le système nerveux comprend un ganglion situé dorsalement 
au-dessus du mastax. Ce ganglion est piriforme ; sa partie 
postérieure est renflée^ sa partie antérieure est rétrécie et se 
prolonge plus ou moins en avant. Le ganglion cérébroïde est 
granuleux, plus ou moins opaque et contient des masses cal- 
caires noirâtres dont le nombre varie avec l'âge de l'individu. 

Les tentacules sensitifs existent, mais sont très difficiles à 
observer, car ils sont réduits à l'état de papilles sétigères. Le 
tentacule dorsal paraît être double. 

Il existe toujours un œil à pigment rouge ; il est elliptique, 
à grand axe transversal, et repose sur le ganglion cérébroïde. 

Les mâles sont encore inconnus. 

Les Taphrocampa se trouvent sur les algues, les mousses et 
les matières en décomposition des mares et des fossés. 

Taphrocampa annulosa Gosse. 
PI. 17, fig. H à 13. 

BIBLIOGRAPHIE 

Gosse, P. -H. Catalogue of Botifera found in Britain . Ann. and Mag. of iiat. 
Hist. 2e sér., 1851, p. 199. 



434 E.-F. WEBER. 

HuDSON et Gosse. The Rotifera. Loiidon 1886. Vol. II, p. 16, pi. 17, fig. 12. 

Ternktz, C. Botatorien der Umgehung Baséls. Basel 1892, p. 11. 

Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna. Botatoria. 

Helsingfors 1894, p. 26. ActaSoc. p. Fauna et Flora feanica. XII, n" 3. 
StenrooSj K.-E. Das Thierleben im Nurmijàrvi-See. Helsingfors 1898, p. 123. 

Acta Soc. pro Fauna et Flora fennica. XVII. no 1. 



Car. spéc. — Corps cylindrique, court, épais, légèrement 
bombé dorsalement ; plis cuticulaires transversaux bien déve- 
loppés qui, sur la coupe, ont la forme de carrés à faces ren- 
trantes. Pied court, large, terminé par deux doigts coniques, 
courts, légèrement courbés en dehors et divergents. Ganglion 
cérébroïde opaque. 



Cette espèce se distingue des autres du même genre par son 
corps trapu, presque d'égale largeur sur toute sa longueur, 
par sa face dorsale assez fortement bombée, par ses doigts 
courts, épais, coniques et par son annélation. 

Les anneaux du corps sont très accusés ; on en compte 
environ une douzaine. Les plis cuticulaires qui marquent ces 
anneaux ont, en coupe, la forme d'un carré dont les côtés curvi- 
lignes sont concaves, caractère qui distingue nettement cette 
espèce des voisines. Ces plis ne sont pas superficiels, mais sont 
recouverts d'une couche cuticulaire transparente. 

Nous ne trouvons pas de stries cuticulaires longitudinales, 
comme chez T. Saundersiœ par exemple. La cuticule est souple 
quoique épaisse. 

La tête est bombée et porte sur ses côtés deux auricules 
cupuliformes fortement ciliées qui sont rarement en état d'ex- 
pansion. 

L'organe rotatoire est formé d'un champ cilié ovoïde, limité 
à la face ventrale. 

Le mastax est un grand sac allongé, élargi à sa partie posté- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 435 

rieure et les trophi appartiennent au type forcipé. Le fulcnim 
est long, grêle ; les rami, allongés en arrière en deux pointes 
légèrement recourbées en dedans. Les manubria sont délicats, 
plus courts que le fulcrurn. L'uncus est courbé et terminé par 
deux longues dents pointues. Les mâchoires sont très pro- 
tractiles. 

L'œsophage est cylindrique, allongé ; la ciliation de ce canal 
est à peine perceptible. 

Les glandes gastriques sont petites, sphériques à granula- 
tions claires. 

L'estomac cylindrique, dont les bords latéraux sont parallèles 
aux parois du corps, est volumineux et se continue en un 
intestin clair, peu nettement séparé de l'estomac. L'anus dorsal 
débouche en arrière du dernier repli cuticulaire du tronc, dans 
une dépression spéciale. Il m'a semblé voir une soie rigide 
s'élever sur le bord de l'anus, mais je n'ai pu en déterminer la 
position exacte. 

Le pied est formé d'un article large, presque quadrangulaire 
vu de dos, et porte deux doigts divergents, courts, arqués, à 
pointes tournées en dehors. 

Les glandes pédieuses sont difficiles à observer. 

Le système excréteur est normal, la vessie est sphérique 
et les canaux latéraux, parallèles aux parois du corps, ne 
paraissent pas former de pelotes. Je n'ai réussi à voir que 
deux flammes vibratiles sur chaque canal, mais il doit y en 
avoir au moins quatre. 

Le cerveau est volumineux et rendu opaque par la présence 
de granulations calcaires. Sa partie postérieure paraît formée 
de cinq lobes arrondis, granuleux ; sa partie antérieure est 
mince et forme une bande nerveuse également granuleuse. 

L'œil à pigment rouge est allongé transversalement et repose 
sur le cerveau. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 29 



436 E.-F. WEBER. 

On voit nettement les deux papilles sétigères dorso-frontales ; 
je n'ai pu découvrir les papilles latérales. 

L'ovaire ventral est normalement constitué. 

L'anatomie interne de cette espèce est difficile à décliilïrer, 
étant donné l'épaisseur de la cuticule annelée et les contractions 
continuelles de la partie médiane du tronc. 

Taphrocampa annulosa se meut lentement ; c'est un Rotateur 
plutôt rampant. 

Longueur : 0,20 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette espèce dans l'ancienne carpière de 
Champel, en juillet et en août 1888, et dans une mare sur la 
route de Corsier, en juillet 1890, généralement dans des algues 
€t sur des feuilles en décomposition. Cette espèce, abondante 
dans d'autres contrées^ n'est pas commune dans le bassin du 
Léman. 

Je n'ai pas réussi à trouver le mâle. 



Taphrocampa selenura Gosse. 
PL 17. fia. 14 et 15. 



SYNONYMIE 



Taphrocampa viscosa Levander, 1894. 



BIBLIOGRAPHIE 

Gosse, P. -H. Twenty-four new species of Eotifera. Journ. roj'. inicr. Soc. 

London 1887, p. 1, pi. I, fig. 1. 
HuiJSoN et Gosse. The Eotifera. London 1886. Vol. IL p. 17 et 1889. Siippl. 

p. 20, pi. ?A, fig. n. 
Lkvandkr, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna. Botatoria. Hel- 

singfors 1894. Acta Soc, p. Fauna et Flora fennica. X(l, iio 3, p. 26. pi. II, 

fig. 14. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 437 

Stokes, a. -G. Structural Features in American Botifera, p. 148. Se. Gossip. 

new sér. Vol. III, n» 30, nov. 1896. 
Stenroos, K.-E. Das Thierleben im Nurmijàrvi-See. Helsingfors 1898. Acta 

Soc. p. Fauna et Flora fennica. XVII, n» 1, p. 123. 



Car. spéc. — Corps épais, cylindrique, s'amincissant légèrement 
d'avant en arrière ; pied court, recouvert par un prolongement 
cuticulaire de la région postérieure du tronc. Il est terminé par 
deux doigts étroits et longs, en forme de faucille. Ganglion céré- 
broïde opaque. Cuticule visqueuse. 



Cette espèce est très voisine de Taphrocampa annulosa et 
n'en dilïère guère que par la forme de ses doigts et par la visco- 
sité de sa cuticule. 

Le corps est cylindrique, légèrement renflé au niveau du tiers 
postérieur du tronc et va en s'amincissant vers le pied. Les anné- 
lations sont très semblables à celles de l'espèce précédente. 

Le pied est très court, placé plus ventralement que chez T. 
annulosa. Il est, en grande partie, recouvert par une expansion 
cuticulaire de la région postérieure du tronc. Il se termine par deux 
doigts en forme de faucilles. Ces doigts sont minces, allongés, 
très transparents et pointus à leur extrémité. La cuticule de 
T. Selenura est très transparente, mais elle est visqueuse et, par 
suite, peut agglutiner des particules de sable ou d'autres matiè- 
res qui lui font perdre plus ou moins sa transparence primitive. 
Cette particularité a été remarquée par Levander, qui en fait 
une nouvelle espèce sous le nom de Taphrocampa viscosa. 

Longueur moyenne : 0,22 mm. à 0,25 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques exemplaires seulement 
<ie cette espèce dans une mare du Petit-Saconnex, en septembre 
1888. Cette espèce est plus rare que la précédente. 

Je n'ai également pas pu découvrir le mâle. 



438 E.-F. WEBER. 



Genre Notommata Gosse (nec Ehrenberg). 

Le genre Notommata, tel que le décrit Hudson dans sa clas- 
sification, est beaucoup plus réduit que le genre de même nom 
créé par Eheenberg. Hudson en a éliminé un certain nombre 
d'espèces, entre autres les Asplanchna, les Asplanchnopus, les 
Gopeus, des Proaies et des Furcularia. Malgré ces éliminations, 
ce genre renferme encore bon nombre d'espèces qui se relient 
entre elles par quelques caractères assez tranchés. 

Notommata comprend des Rotateurs de taille et de forme 
variables. Le corps est généralement plus ou moins fusiforme ou 
plus ou moins cylindrique, quelquefois sacciforme. La région 
céplialique est d'ordinaire tronquée et le tronc va en s'amincis- 
sant vers le pied. Chez quelques espèces, la face dorsale est 
assez bombée. La taille des Notommata est généralement petite. 

Le corps n'est pas fortement annelé comme dans le genre pré- 
cédent. La région postérieure du tronc se prolonge dans la règle 
en une queue plus ou moins accusée. 

Le pied, partiellement rétractile, est bien formé, mais il est 
court et porte des doigts coniques, d'ordinaire petits, épais et 
pointus. Parfois les doigts s'allongent et deviennent effilés, plus 
ou moins arqués. 

La région céphalique est d'ordinaire bombée et l'organe rota- 
toire prend une position plus ou moins oblique et se reporte 
plus ou moins sur la face ventrale. Cet organe rotatoire est 
généralement excavé et comprend une couronne ciliaire margi- 
nale, la couronne postorale, dont Taire intracoronaire peut être 
parsemée de quelques bouquets de cils. Le trochus est très réduit 
ou fait défaut. 

Les Notommata sont toutes munies d'auricules plus ou moins 
étendues. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 439 

La cuticule est généralement molle, souple et d'ordinaire un 
peu segmentée transversalement. 

Le système digestif n'offre rien de particulier. Le mastax est 
volumineux, ovoïde, les trophi appartiennent au type virgé ou 
forcipé. L'œsophage est long et étroit. L'estomac représente 
toujours un large sac cylindrique, dont la séparation d'avec l'in- 
testin terminal est d'ordinaire mal définie. Les glandes stoma- 
cales sphériques ou ovoïdes sont généralement bien visibles. Le 
système excréteur comprend la vessie et les canaux latéraux qui 
se pelotonnent sur leur trajet. Les canaux portent chacun de 
quatre à cinq flammes vibratiles. 

Le système nerveux est caractérisé par un ganglion céré- 
broïde volumineux, piriforme, granuleux, plutôt opaque, se pro- 
longeant antérieurement par une bande nerveuse plus ou moins 
allongée. Ce ganglion contient des sphérules calcaires. 

Il existe toujours un œil à pigment rouge qui est volumineux 
et repose sur le ganglion cérébroïde. 

Les tentacules sensitifs sont au nombre de trois, dont un 
dorsal et deux latéraux. Tous ces tentacules sont réduits à l'état 
de papilles sétigères. 

L'ovaire normalement constitué occupe la face ventrale du 
corps. 

Les Notommata nagent plutôt lentement et lourdement; elles 
vivent dans les eaux claires des étangs, parmi les algues. 

Les mâles sont inconnus, à l'exception de celui de Notomniata 
najas qui a été seulement mentionné par Rousselet. 

Notommata aurita Ehrenberg. 
PI. 17. fig. 16 à 18. 



SYNONYMIE 



Brachionus rotatorius Pallas, 1766. 
Vorticella aurita Millier, 1786. 
Furcularia aurita Lamarck, 1816. 



440 E.-F. WEBER. 



BIBLIOGRAPHIE 

Pallas. Elenchus Zoophyt. p. 94, 1766 (en partie). 

MuLLER. Animale. Infus. p. 288, Tab. XLI, fig. 1-3, 1786. 

Lamarck. Hist. nat. d. anim. s. vert. II, p. 38, 1816. 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zii Berlin, 1830, p. 46. 1831,. 

p. 131, Tab. IV, fig. XII. 
Ehrenrerg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 430, pi. 32, fig. 3. 
DujARDiN, F. -M. Hist. nat. Zoophytes. Infusoirex. Paris 1841, p. 647. 
Perty. m. Zur Kenntniss der kl. Lebensformen. Bern 18S2, p. 38. 
Gosse, P. -H. Notommata aurita. Trans. micr. Soc. London, 1832, p. 93, pi. 

12-15. 

Gosse, P. -H. On the Structure, Functions and Homologies of the manducatory 

Organs in the class Botifera. Phil. Trans. of the roy. Soc. of London. Vol. 146, 

1836. 
Bartsch, s. Die Ràderthiere und ihre bei Tilbingen beob. Arten. Stuttgart 1870. 

Jahresh. d. Ver. fiir vaterl. Naturkunde in Wiirttemberg, p. 34. 
EcKSTEiN, C. Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. Bd. 39, 

p. 360, pi. 23, fig. 23-27, 1884. 
ËYFERTH, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1883, p 106, pi. 

VII, fig. 17. 
Blochmann, F. Die mikrosk. Pflanzen- u. Thierwelt des Siissivassers. Braun- 
schweig 1886, p. 100. 
Plate, L. Beitràge zur NaturgeschirJite der Rotatorien. Jen. Zeitsch. f. Naturw. 

19. Bd. N. F. 12. Bd. 1886, p. 21. 
Tessin, g. Rotatorien der Umgegend von Rostock. Arcliiv. 43 d. Fr. d, Naturg. 

i. Mecklbg. 1886, p. 142, pi. 1, fig. 4. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 21, pi. 17, fig. 6. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoic. Kharkow 1896, p. 79. 



Car. spéc. — Le corps allongé, cylindrique, est légèrement 
renflé à sa région postérieure. La face dorsale est un peu bom- 
bée, la face ventrale presque plane. Le pied court, bi-articulé, 
est terminé par deux doigts courts, coniques et pointus. La tête 
large, à bord antérieur convexe, est munie de deux petites auri- 
cules latérales. Le tronc se prolonge postérieurement en une 
petite queue. Ganglion cérébroïde opaque. 

Cette Notommate, de taille plutôt grande, a été décrite avec 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 441 

soin par Gosse et a fait le sujet de plusieurs travaux, principa- 
lement en ce qui concerne son ganglion cérébroïde et les sphé- 
rules calcaires qui y sont annexées. 

Ces sphérules sont très apparentes et frappent de suite l'œil 
de l'observateur. 

Cette espèce est très transparente, ce qui facilite l'étude de 
son organisation interne. 

Son corps, plus ou moins cylindrique, est allongé et va en 
s'élargissant jusqu'à la région postérieure du tronc où il se 
rétrécit assez brusquement pour se continuer avec le pied. 

La tête large, à bord antérieur convexe, est séparée du tronc 
par une région cervicale peu marquée. 

La queue, qui dépend de la région postérieure du tronc, est 
petite, surtout visible lorsque l'animal se présente de profil. 
Elle couvre en partie la face dorsale du pied. Ce dernier est 
étroit et se compose de deux articles courts, dont le postérieur 
porte des doigts courts, coniques et pointus. 

Les glandes pédieuses sont bien visibles, en forme de mas- 
sues et nettement séparées Tune de l'autre. Elles ne sont pas 
accolées comme l'indique Eckstein. 

La cuticule est souple, transparente et marquée transversa- 
lement de nombreux plis cuticulaires segmentaires. 

L'organe rotatoire comprend une couronne postorale continue, 
munie de cils fins. Cette couronne est discoïde et se trouve 
reportée sur la face ventrale où elle descend jusqu'au niveau 
des glandes gastriques. L'aire intracoronaire est excavée, 
tapissée de cils vibratiles et porte, vers son bord frontal, deux 
faisceaux de cils plus marqués. 

Nous n'avons observé les taches piginentaires rouges ou 
ocelles supplémentaires indiquées par Ecestein que dans un 
seul individu; elles sont très difficiles à voir. 

Les auricules latérales sont bien apparentes, mais plutôt 
petites comparativement à la grandeur de l'animal ; elles sont 



442 E.-F. WEBER. 

pourvues de cils puissants et représentent des organes essen- 
tiellement locomoteurs. 

La bouche est une fente triangulaire, étroite, dont le sommet 
est dirigé en arrière. Le maxtax est volumineux, ovoïde, à 
mâchoires puissantes. 

L'œsophage est long et étroit. Les glandes gastriques, de 
forme sphérique, sont bien développées et plutôt transparentes. 

L'estomac cylindrique_, volumineux est assez nettement séparé 
de l'intestin terminal. 

Le système excréteur et l'ovaire sont normaux. 

Le système nerveux montre une disposition intéressante. 
Il se compose d'un grand ganglion cérébroïde, dont la région 
postérieure, très opaque, plus ou moins sphérique, renferme de 
nombreux corpuscules calcaires. Ce ganglion se prolonge anté- 
rieurement en une bande nerveuse étroite, qui s'étend jusqu'au 
tentacule dorsal. 

L'œil, étiré transversalement, repose sur le ganglion céré- 
broïde, au point de jonction de la bande nerveuse et de la masse 
sphérique à corpuscules calcaires. Il est en partie caché par 
ces dernières. 

Le tentacule dorsal est bien développé; quant aux tentacules 
latéraux, ce ne sont que des boutons sétigères. 

Les avis sont très partagés au sujet de la constitution 
du ganglion cérébroïde et des masses calcaires. Tessin, par 
exemple, admet que les corpuscules calcaires sont contenus 
dans un sac indépendant, qui reposerait sur le ganglion céré- 
broïde. Ce sac, qu'il assimile hypothétiquement à un organe 
auditif, se continuerait jusqu'au bord frontal de la tète par une 
tige contenant, elle aussi, des granulations calcaires. Plate 
est d'avis que le ganglion cérébroïde est formé de deux parties 
séparées par un léger étranglement, dont la postérieure contient 
les corpuscules calcaires. Ces dernières font donc bien partie 
du cerveau. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 443 

■ A notre avis, l'étude du ganglion cérébroïde dans la série des 
Notommata est encore incomplète et nous n'avons pu, avec les 
rares matériaux dont nous disposons, trancher cette question 
délicate. 

La musculature est fortement développée. 

Cette espèce vit dans les étangs et mares à eau propre. 
Le mâle n'a pas été découvert. 

Longueur moyenne : 0,25 mm à 0,30 mm. 

Habitat : J'ai trouvé Notommata aurita dans l'étang du 
Jardin botanique de Genève, en juin 1887, en février 1888 et 
en juillet et août 1890 ; dans la mare du Petit-Saconnex en 
septembre 1888; dans une mare à St-Georges en mars de la 
même année; dans l'étang du Bois de la Bâtie en juin 1889. 

Cette espèce est commune. 



Notomm,ata tripus Ehrenberg. 

PI. 17. fig. 19 et 20. 



SYNONYMIE 



Furcularia felis Lamarck, 1816. 
Notommata pila^-ius Gosse, 1886. 
Notommata mirabilis Stokes, 1896. 



BIBLIOGRAPHIE 

Lamarck. Hist. nat. des animaux sans vert. Vol. II, p. 39, 1816. 
Ehrenberî. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 434, pi. oO, fig. 4. 
DujARDiN, F. -M. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. 1841, p. 645. 
Perty, m. Zur Kenntniss kleinster Lehensformen . Bern 1852, p. 38. 
Leydig, F. V. Ueher den Bau und die System. Stellung der Rdderthiere, p. 37, 

Taf. IV, fig. 28. Zeitsch. f. wiss. Zool. Bd. VI, 1854. 
Eyferth, B. Die e in fachsten Lehensformen. Braimschweig 1885, p. 105, pi. VII, 

fig. 8. 



444 E.-F. WEBER. 

Plate, L. Beitràge zur Naturgeschichte der Rotatorien. Jeu. Zeitsch. f. Naturw. 

Bd. 19, N. F. Bd. 12, 1886, p. 24. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 22 et 23, pi. 17, fig. 

4 et 5. 
Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna. Rotatoria. Acta 

Soc. p. Faiiiia et Flora fennica. XII, n° 3, Helsingfors 1894, p. 30. 
ScoRiKOW, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoiv. Kharkow 1896, p, 80. 
Stokes, A. -C. Some new Forms of American Rotifera. Ann. and Mag. of nat. 

Hist. sér. 6. Vol. XVIII. July 1896, p. 26, pi. VIII, fig. 20 et 21. 



Car.spéc. — Corps épais, large, presque ovalaire, à face dorsale 
arquée et à face ventrale presque plane. Le bord antérieur de 
la région céplialique est convexe. Le tronc se termine par un 
appendice caudal allongé, plus ou moins conique, qui se dresse 
perpendiculairement sur la face dorsale. 11 se continue sur sa 
face ventrale par un pied large et court, qui porte deux doigts 
coniques, pointus et légèrement courbés. Les auricules sont 
plutôt petites. L'organe rotatoire forme un disque ovalaire ven- 
tral, vers le sommet duquel se trouve quatre touffes ciliées tac- 
tiles bien développées. Le ganglion est opaque, à masses cal- 
caires trilobées. 



Cette espèce, décrite sous plusieurs noms, tripus, pilarius et 
mirabilis, est pourtant parfaitement typique. Elle se reconnaît 
de suite à son corps lourd, épais, bombé en avant et à son appen- 
dice caudal. 

Ce Rotateur a une démarche lente, paresseuse. 

Sa cuticule transparente est souple, mais profondément seg- 
mentée à la région cervicale et à la partie postérieur du tronc. 
La forme de cette espèce est très variable, étant donné la grande 
contractilité du corps ; elle est généralement ovoïde. 

La région postérieure du tronc s'amincit légèrement et se 
continue par un pied court et large. 

L'appendice caudal, si caractéristique chez cette Notom- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 445 

mate, est plus ou moins régulièrement conique. Mince à sa 
base, il s'épaissit ensuite et se termine en pointe mousse. Cet 
appendice s'élève presque perpendiculairement sur le bord 
postéro-dorsal du tronc et s'insère au-dessus de la base du pied. 

Les doigts sont coniques, forts, larges à leur base, mais com- 
parativement courts. Ils ont approximativement la même lon- 
gueur que l'appendice caudal du tronc. Ils sont légèrement 
courbés et divergents. 

Le bord frontal de la tête est convexe; il porte deux paires 
de touffes de longs cils tactiles. 

L'organe rotatoire est reporté à la face ventrale de la région 
céphalique oii il forme un grand disque ovalaire. 

Le mastax est volumineux, sphérique, à mâchoires fortes, 
très peu protractiles. L'œsophage est court. 

L'estomac cylindrique est généralement teinté en jaune brun. 
Il n'a qu'un lumen étroit et ses parois sont formées de grosses 
cellules globuleuses renfermant des granulations graisseuses. Il 
est très nettement séparé de l'intestin terminal piriforme. 
L'anus débouche près de l'appendice caudal. 

Les glandes stomacales sont bien développées et ovoïdes. 

L'ovaire occupe presque toute la partie ventrale du corps 

Le système excréteur comprend une grosse vessie contractile 
et deux canaux latéraux, décrivant, au niveau de l'estomac, de 
longues sinuosités. Ces canaux sont, en grande partie, englobés 
sur les côtés du corps dans une masse granuleuse ovalaire. On 
distingue cinq flammes vibratiles sur chaque canal. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, élargi transversale- 
ment, à masses calcaires trilobées. 

L'œil est représenté par une tache pigmentaire rouge, étirée 
transversalement et recouverte en partie par le lobe médian de 
la masse ganglionnaire portant les corpuscules calcaires. 

Chez cette espèce, le système tactile est très développé. Il 
existe un tentacule dorsal et deux tentacules latéraux très 



446 E.-F. WEBER. 

accusés qui portent de longues soies tactiles et, de plus, deux 
paires de touffes ciliées situées sur le bord frontal de l'organe 
rotatoire. Une de ces paires, plus petite, est plutôt médio-fron- 
tale ; l'autre paire, plus développée, est plutôt latéro-frontale et 
fait saillie sous les auricules. 

Longueur moyenne : 0^17 mm. à 0,20 mm. 

Je n'ai eu l'occasion de voir le mâle qu'une seule fois, mais il 
m'a été impossible de l'étudier et d'en faire un croquis. Je puis 
dire seulement que sa forme générale rappelle celle de la femelle 
et qu'il est privé d'organes digestifs. Il est muni d'un ganglion 
cérébroïde volumineux avec un œil très visible. Le pied paraît 
conformé comme chez la femelle. La cavité du corps est en 
partie remplie par le testicule. 

Habitat : Je n'ai rencontré que quelques exemplaires de 
N. tripus dans l'étang du Jardin botanique, parmi les algues, en 
juin^ juillet et septembre 1889; dans une carpière à Vert-Clos 
(Malagnou) en juillet 1888 ; dans une mare près de Corsier en 
août 1890; à Salvan (Valais) en août de la même année. 

Cette espèce n'est pas abondante dans notre région. 

Elle vit principalement dans les étangs riches en algues. 



Notommata hrachyota Ehrenberg. 
PI. 18, fig. 1 à 3. 



BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. cler Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1831, p. 51, 132, 

Taf. IV, fig. 8. 
Ehkenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 435, pi. 51, fig. 3. 
DujARDiN, F. -M. Hist. nat. Zoophyles. Infusoires. Paris 1841, p. 647. 
Bahtsch, s. Rotatoria HungarUi'. Budapest 1877, p. 32. 
HuDsu.v et Gosse. The notifera. London 1880. Vol. Il, p. 24, pi. 17, lig. 1. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 447 

Car. spéc. — Corps allongé, fiisit'orrae, dont les extrémités 
antérieures et postérieures sont obtuses, convexes. Auricules 
petites. Pied très petit à doigts très courts, coniques, écartés 
l'un de l'autre. Point d'appendice caudal. Ganglion cérébroïde 
transparent, possédant deux masses calcaires séparées l'une de 
l'autre. 



Cette Notommate, d'apparence lourde, est malgré cela vive 
dans ses mouvements et très contractile. 

La cuticule molle, flexible, est fortement plissée transversa- 
lement. La région médiane du corps est plus opaque que les 
extrémités. 

La face dorsale de la région céphalique est un peu bombée, 
à bord antérieur convexe, tandis que la face ventrale dessine 
un plan oblique discoïdal, limité par l'organe rotatoire. 

Les faces latérales de la tête portent chacune une auricule 
ayant la forme d'un mamelon cilié. La partie médiane du bord 
frontal de la tête s'étire en un petit appendice probosciforme 
bien visible de profil. 

Le pied est très réduit et se termine par deux petits doigts 
coniques assez distants l'un de l'autre. L'appendice caudal fait 
défaut chez cette espèce. 

Lemastaxest volumineux, sphérique. Les mâchoires fortes, 
pluridentées, sont plus protractiles que chez l'espèce précé- 
dente. 

L'œsophage très allongé, sinueux, conduit dans un vaste 
estomac qui est nettement séparé de l'intestin par un étrangle- 
ment. 

Les glandes gastriques sont très grandes, ovalaires à contenu 
clair. 

Le système excréteur et l'ovaire sont normaux. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, ovoïde, transparent 



448 E.-F. WEBER. 

et contient deux masses calcaires entre lesquelles est situé l'or- 
gane visuel. Ce dernier est sphérique, à pigment rouge et pos- 
sède un gros cristallin. Les tentacules sont difficiles à voir. 

Le mâle n'a pas encore été trouvé. 

Longueur moyenne : 0,17 mm. à 0,20 mm. 

Habitat : Cette espèce se trouve volontiers dans les Renon- 
cules d'eau et les Myriophyllum. Je l'ai trouvée dans l'ancienne 
carpière de Champel, en mai 1886, au Jardin botanique, en août 
1889 et dans Fétang de Crevin, en septembre 1890. C'est une 
espèce rare. 



Notommata najas Ehrenberg. 
PI. 18, fig. 4. 



SYNONYMIE 



Furcularia najas Dujardin, 1841 , 



BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1831, p. 132. 

Ehrknberg. Infusionsthiercheti. Berlin 1838, p. 429, pi. 52, fig. 2. 

DajARDiN, F. -M. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 650. 

Bartsch, S. Rotatoria Hungarise. Budapest 1877, p. 31. 

EcKSTEiN, C. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. wiss. Zool. 
Bd. 39, 1884, p. 363, pi. 25, iîg. 28. 

Eyperth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 106. 

Blochmann, F. Die mikrosk. Pflanzen- u. Thierwelt des Sûsswassers. Braun- 
schweig 1886, p. 101. 

Hltusox etGossK. ïhe Rotifera. London 1886. Vol. II. p. 25, pi. 18, fig. 2. 

Kertész Kalmax. Budapest es Kornyèkének Rotatoria-Faunûja. Budapest 1894, 
p. 29. 

ScoRiKOw, A. -S. Rotateurs des environs de Kharhoio. Kharkow 1896, p. 81. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 449 

Car. spéc. — Grande espèce à corps fusiforme;, s'amincissant 
graduellement en un long pied , dont les doigts coniques sont 
pointus. Tête presque aussi large que le tronc, à région frontale 
tronquée. Auricules très petites. Organe rotatoire mamelonné, 
couronnant la tête et disposé un peu obliquement. Les cils de 
€et organe sont fins et courts. Appendice caudal du tronc for- 
mant une expansion lamelleuse voûtée, recouvrant la base du 
pied. Le cerveau est volumineux^ lobé, transparent. 



Notommata najas est une des plus grandes espèces du genre 
Notommate. 

Le corps est fusiforme, épais et la région céphalique a presque 
le même diamètre que le tronc. Notommata najas est facilement 
reconnaissable à son grand pied cylindrique, allongé et à ses 
doigts pointus, coniques. 

L'appendice caudal, vu dorsalement, se présente sous forme 
4'un élargissement de la région postérieure du tronc ; vu latéra- 
lement, il semble être une expansion lamelleuse bombée. 

La cuticule est épaisse, marquée de nombreuses annéla- 
tions transversales et de légères stries longitudinales. Le 
système musculaire de cette Notommate est fortement déve- 
loppé. 

L'organe rotatoire à cils courts, fins, occupe le sommet 
tronqué de la tête et se soulève par places en petits mamelons 
ciliés. Les auricules sont petites, presque toujours étendues. 
Nous n'avons pu observer ni les longs cils tentaculaires, ni les 
taches pigmentaires portées sur des coins mousses, décrits par 

ECKSTEIN. 

Le mastax est globuleux, à mâchoires vigoureuses. 
L'(esophage est court, mais large et se continue en un sac 
stomacal spacieux, nettement séparé de l'intestin. Mais cette 



450 E.-F. WEBER. 

séparation n'est visible que lorsque le tractus intestinal n'est 
pas bourré de nourriture. L'anus débouche au-dessous de 
l'appendice caudal. 

Les glandes gastriques sont sphériques, bien visibles. 

Les glandes pédieuses sont très grandes, en forme de massues 
et bien nettement séparées l'une de l'autre. 

L'ovaire est volumineux. 

Le système excréteur est normalement constitué, La vessie 
est large, ovoïde. Les canaux latéraux ne décrivent pas de 
circonvolutions, mais paraissent remonter en ligne droite le 
long des parois du corps; ils portent chacun quatre flammes 
vibratiles. 

Le ganglion cérébroïde est très grand, sacciforme, transpa- 
rent et occupe une grande partie de la face dorsale du cou. 
A sa région postérieure, les granulations calcaires sont conte- 
nues dans un sac trilobé, très transparent, sur lequel repose un 
œil à pigment rouge, étiré transversalement. 

Le tentacule dorsal, nettement visible, est situé en avant 
vers le front. Les tentacules latéraux s'observent en arrière 
de la portion la plus renflée du tronc fusiforme. Ce sont deux 
fortes papilles sétigères à très longs cils, portés par un petit 
bouton conique. Ces papilles sont logées dans un enfoncement 
cuticulaire. 

Cette Notommate a des mouvements vifs et n'est que rare- 
ment à l'état de repos. 

Le mâle n'a été, jusqu'à présent, que mentionné par Rous- 
SELET qui n'en a pas encore donné de description. Nous ne 
l'avons pas rencontré. 

Longueur moyenne : 0,5 mm. 

Habitat : Nous n'avons trouvé que quelques exemplaires de 
cette rare espèce dans l'ancien étang de Châtelaine, en juillet 
1886, et dans une mare près de Corsier, en août 1890. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 461 

Genre Copeus Gosse. 

Les Copeus sont très voisins des Notommata et ne s'en distin- 
guent que par la taille qui est grande, par la projection ventrale 
de l'organe rotatoire en une lèvre, par la structure du cerveau 
et celle des organes tactiles. 

Le corps est plutôt conique; la région postérieure du tronc 
est toujours renflée et s'amincit plus ou moins brusquement en 
un pied de longueur variable. 

La tête est relativement petite ; elle est séparée du tronc par 
une région cervicale bien distincte qui s'allonge beaucoup chez 
C. caudatus. Il existe un appendice caudal dépendant de la 
région postérieure du tronc. Cet appendice est tantôt bien déve- 
loppé, conique, pointu, tantôt élargi en lame protégeant la face 
dorsale du pied, tantôt réduit. 

Le pied plutôt court, articulé, porte deux doigts coniques, 
acérés, droits ou courbés. 

L'organe rotatoire, comparativement petit, présente dans ce 
genre un caractère typique, c'est son allongement ventral 
en une lèvre en gouttière, plus ou moins développée suivant 
les espèces et projetée horizontalement. Cette lèvre est 
large à sa base et va en s'amincissant ; elle a donc une forme 
triangulaire. Les bords delà lèvre sont toujours fortement ciliés. 

L'organe rotatoire qui coupe obliquement l'axe longitudinal 
du corps, se prolonge sur la face ventrale de la tête. Son bord 
dorsal est curviligne, son bord ventral est projeté de manière 
à former la lèvre gouttière dont nous venons de parler. Il est 
réduit à une couronne ciliaire postorale continue, munie de 
cils fins. 

Les auricules existent chez toutes les espèces de Copeus, 
mais sont de forme et de dimension variables. Elles représentent 
des expansions latérales très allongées chez G. làbiatus et 

Rev. Suisse de Zool., T. B. 1898. 30 



452 E.-P. WEBER. 

C. pachyurus^ par exemple, et se réduisent à de petits mame- 
lons ciliés chez G. caudatus. Ces auricules sont très rétractiles 
et ne sont bien visibles que lorsque l'animal nage. 

L'entonnoir buccal, d'ordinaire court, conduit à un mastax 
volumineux, trilobé, à mâchoires puissantes, mais moins protrac- 
tiles que chez Notommata. 

L'œsophage est long, cylindrique; l'estomac est en forme 
d'ovoïde plus ou moins allongé. Il devient très volumineux chez 
C. lahiatus, par exemple. 

La paroi stomacale est formée de grosses cellules quadrangu- 
laires, riches en granulations colorées en jaune brun. La sépa- 
ration de l'estomac d'avec l'intestin terminal est très nette. 
L'anus débouche derrière l'appendice caudal, entre ce dernier 
et la base du pied. 

L'ovaire n'offre rien de particulier si ce n'est chez G. spicatus 
011 il s'allonge en un boyau qui remonte jusqu'au niveau du 
mastax, et chez C cerherus, oii il prend la forme d'un fer-à- 
cheval. 

Le système excréteur est normalement constitué. 

Le ganglion cérébroïde est trilobé. Le lobe médian, de 
beaucoup le plus développé, est piriforme; sa région posté- 
rieure renflée s'étend passablement en arrière du mastax, 
sa région antérieure plus étroite, plus ou moins allongée, 
s'étend jusqu'au tentacule dorsal. Le lobe médian, à structure 
aréolaire, porte un œil à pigment rouge, œil dont la position 
varie avec les espèces. Le lobe médian du ganglion cérébroïde 
est flanqué de deux lobes latéraux plus petits, transparents ; 
ils sont annexés à la région antérieure de ce lobe qui est étirée 
en tige. 

On observe également \les corps ovoïdes, transparents, situés 
au-dessous de l'organe rotatoire, sur la région céplialique. Ces 
corps sont indépendants du ganglion cérébroïde et leur nature 
demeure encore inconnue. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 453 

Les tentacules sensitifs sont fortement développés , d'ordinaire 
au nombre de trois ; chez C. spicatus on en compte quatre, dont 
deux latéro-frontaux et deux iatéro-postérieurs. Ces quatre 
tentacules sont très allongés, tubuleux et terminés par de lon- 
gues soies. Chez tous les Copeus, les tentacules latéraux se ter- 
minent par un faisceau de soies généralement longues, bien que 
certains auteurs aient soutenu que ces tentacules ne portaient 
qu'une soie terminale. 

Chez quelques-uns, la cuticule sécrète un mucus qui recouvre 
l'animal. Cette mucosité n'est pas constante et ne se trouve pas 
chez les jeunes individus. Elle est surtout abondante chez 
<7. labiahis et spicatus. 

Les mâles ressemblent aux femelles mais sont de taille plus 
petite. Ils sont dépourvus de système digestif. On ne connaît les 
mâles que de deux espèces. 

Les Copeus sont des Rotateurs assez contractiles, à locomo- 
tion lente et paresseuse. Ils sont très voraces. Ils habitent les 
mares et les étangs riches en algues et en végétaux en décom- 
position. 

Copeus laUatus Gosse 

PI . 18, fig. 8 à 10. 

SYNONYMIE 

Notommata centrura Ehrenberg 1832. 
Notommata copeus Ehrenberg 1833. 
Copeus Ehrenhergi Ehrenberg (d'après Gosse) 1889. 
Cojwus co'peus Ehrenberg (d'après Gollin) 1897. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1832, p. 438. 1833, 

p. 185, 186, 211, 213. 333. Taf. IX, fig. 1. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen . Berlin 1838, p. 434, pi. 51, fig. 1 et p. 435, 

pi. 51, fig. 2. 
Leydig, F. V, Ueber den Bau u. die syst. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. f. 

wiss. Zool. Bd. VI. 1854, p. 33. Taf. III, fig. 21. 
Bartsch, s . Die Ràderthiere und ilire bei Tilbingen beob. Arten. Stuttgart, 1870, 

p. 33. 



454 E.-F. WEBER. 

Daday Jeno. Die uni Klausenburg u. Deés vorkommenden Râderthiere. Ein 

Beitrag z. Rciderthier-Fauna v. Ungarn. 1877, Aiisz. Erdél Muzeum. Egylet. 

Uj. folyam. II, Kôf. 6. Szam, p. 214. 

Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweie 188S, p. lOS et 106^ 
pi. Vil, fig. 7. 

Blochmann, F. Die mikrosk. Pflanzenu. Thienveltdes Siissivassers, Braunschweig.. 

1886, p. 101, fig. 228. 
HuDSON ET Gosse. The Rotifera. London 1886, Vol. II, p. 28. pi. XVI, tig. 1. 

et Suppl. London 1889, p. 19, pi. 32, fig. 17 et p. 23. 
Kellicott, D.-S. Partial List of Rotifei-a of Schiawassee River at Corunna,. 

Michigan. Proc. of amer. Soc. of. Microscopists. 1888, p. U. 
Gauian, W.-T. 071 certain new or rare Rotifers from Forfarshire. Ann. Scott. 

nat. Hist. 1892, p. 240-24S, pi. VIII. 
BiLFX]S'GER, L. Ein Beitrag zur Rotatorienfauna Wûrttembergs . p. 114. Jahresh. 

Ver. f. vaterl. Naturkunde. i. Wiirtt. 1892, 48. Jahrg. 
Ternetz, g. Rotatorien der Umgebung Rasels. Basel 1892, p. 11. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoiv. Kharkow 1896, p. 82. 
Weber, E.-F. Notes sur quelques mâles de Rotateurs. Rev. suisse de Zool. 

T. 5. 1897, p. 92, pi. IV, fig. 6. 
CoLLiN, Ant. Rotatorien, Gastrotrichen und Entozoen Ost-Afrikas, p. S, fig. 3,. 

1897. 
Stenroos, K.-E. Das Thierleben im Nurmxjârvi-See . Aeta. Soc. p. Fauna et Flora 

fennica. XVII, N« 1, 1898. Helsingfors, p. 127, pi. III, tig. 10. 

Car. spéc. — Corps de grande taille, sacciforme, allongé^ 
renflé à sa région postérieure. Appendice caudal du tronc bien 
développé, conique, pointu. Pied allongé, bi-articulé. Doigts 
longs, coniques, pointus, entre la base desquels est intercalé un 
petit tubercule. Organe rotatoire se prolongeant ventralement 
en une grande lèvre horizontale dont la longueur est égale au 
diamètre de la région céphalique. Tête bombée, pourvue de 
chaque côté d'une longue auricule tubuliforme, ciliée à son 
extrémité. Ganglion volumineux, trilobé. Tentacule dorsal 
tubulaire long, à cils courts, tentacules latéraux formés d'un 
faisceau de longues soies. Peau souvent recouverte d'une 
couche de mucus à laquelle adhèrent des particules étran- 
gères en suspension dans l'eau. 

Cette belle espèce est une des plus grandes de la classe des 
Kotateurs. Elle se voit très bien à l'œil nu. Sa grande taille, sa 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 455 

transparence et se§ mouvements lents en font un bon sujet 
d'étude. 

Le corps est allongé, fusiforme. La tète bombée est peu 
distincte du tronc dont la largeur augmente graduellement 
jusqu'au niveau des tentacules latéraux, pour diminuer ensuite 
assez brusquement et se terminer en un appendice caudal. Ce 
dernier est élargi à sa base et vers le milieu de sa longueur 
se rétrécit en une pointe conique mousse. Il est transparent, 
chitineux. 

Le pied^ qui continue la face ventrale du tronc, est allongé, 
bi-articulé et porte deux longs doigts coniques, pointus. Entre 
les bases de ces doigts se voit un petit tubercule. Les glandes 
pédieuses en forme de massues sont bien visibles. 

La cuticule est épaisse mais souple, souvent recouverte de 
mucosité. Cette mucosité n'est pas un caractère constant de 
cette espèce ; elle fait défaut chez les jeunes et n'est pas 
toujours présente chez les adultes. Elle forme une couche 
continue très transparente, enveloppant le corps, et n'est 
souvent révélée que par les particules étrangères qui y 
sont agglutinées. 

La musculature est puissante et à part les grands muscles 
longitudinaux, on remarque de larges bandes musculaires 
transversales qui encerclent le tronc. 

L'organisation de la région céphalique est tout à fait spéciale. 

La couronne ciliaire postorale qui constitue l'organe rotatoire 
est continue, finement ciliée et s'étend jusque sur la face ventrale 
de la tête. Elle a la forme d'un triangle dont la base légèrement 
curviligne répond au bord frontal de la région céphalique et 
dont le sommet s'étire en une longue lèvre triangulaire, perpen- 
diculaire à l'axe longitudinal du corps. Cette lèvre, dont la 
longueur est égale au diamètre de la tête, forme une large 
ornière ciliée à la base de laquelle se trouve l'ouverture buccale. 

Le bord frontal de cette couronne postorale porte un petit 



456 E.-F. WEBER. 

faisceau médian de cils longs et deux touffes latérales plus larges 
à cils plus courts. Ces deux touffes latérales ne se voient que 
quand les grandes auricules tubuliformes — dont elles sont 
probablement les extrémités ciliées — sont rétractées. 

Les auricules sont dans cette espèce d'une grande longueur, 
tubuliformes et fortement ciliées vers leur extrémité. Elles sont 
presque toujours rétractées et ce n'est que rarement, pendant 
la natation, qu'on peut les apercevoir. 

L'animal les déploie avec vigueur par dévagination lorsqu'il 
veut se déplacer brusquement, mais les contracte de suite 
lorsqu'il s'arrête ou qu'il mange. Ces auricules ont été bien 
vues par Ehrenberg, mais les auteurs plus récents et Gosse 
en particulier ne les a pas observées. 

Le mastax est trilobé, volumineux, à mâchoires puissantes, 
quadri-dentées, peu protractiles. L'œsophage très allongé, 
cylindrique, conduit dans un volumineux estomac allongé, plus 
ou moins cylindrique, dont les parois sont formées, de grosses 
cellules quadrangulaires ciliées. Les deux glandes gastriques 
sont ovoïdes, de grande dimension^ à contenu granuleux clair. 
L'estomac est nettement distinct de l'intestin. Tous deux sont 
généralement de couleur jaune brun ou jaune verdâtre. L'anus 
débouche sous l'appendice caudal entre ce dernier et la base du 
pied. 

L'ovaire normal est plutôt transversalement placé. 

La vessie est normale, les canaux latéraux sont larges et 
forment un long repli vers le premier tiers de leur parcours au 
niveau de l'ovaire et un second repli un peu en avant du niveau 
des glandes gastriques. Les canaux latéraux se terminent en 
avant, à la hauteur du tentacule dorsal ; ils portent six grandes 
flammes vibratiles en forme de trompette. 

Le ganglion cérébroïde a la forme typique que nous avons 
décrite en parlant du genre. Il est trilobé ; son lobe médian piri- 
forme est de beaucoup le plus grand. Il est réticulé et se pro- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 457 

longe antérieiireraent en une bande étroite s'étendant jusqu'au 
tentacule dorsal. Il porte, vers le milieu de sa longueur, une 
grande masse pigmentaire rouge, l'œil. Les deux lobes latéraux 
plus petits sont légèrement granuleux. Chez cette espèce, on 
remarque en avant du ganglion cérébroïde quatre masses ova- 
laires claires qui sont indépendantes de ce ganglion et dont 
on ne connaît pas encore la nature. 

Le tentacule dorsal frontal est long, tubuliforme et ressemble 
à celui des Bdelldida, Il est large à sa base et se rétrécit légère- 
ment vers son extrémité ciliée. Les deux tentacules latéraux sont 
situés sur la région la plus élargie du tronc et sont composés 
d'un petit cône surmonté de plusieurs longues soies tactiles. Ils 
sont en relation avec le ganglion cérébroïde par un filet nerveux 
que l'on peut poursuivre assez loin en avant vers la tète. 

Cet animal est lent, paresseux et incline souvent sa région 
céphalique, tantôt à droite, tantôt à gauche. Il nage rarement. 
11 vit de préférence dans les mares riches en plantes aquatiques, 
parmi lesquelles il se traîne plutôt qu'il ne nage. 

Longueur moyenne : 0,60 mm. à 0,70 mm. 

Le mâle est de plus petite taille que la femelle. Son corps est 
cylindrique, allongé, à région céphalique bombée. Il est légère- 
ment renflé vers le milieu du tronc et se rétrécit graduellement 
en arrière pour se terminer en un pied bi-articulé, qui porte 
deux doigts courts et pointus. Un petit tubercule s'intercale entre 
les bases des doigts, comme chez la femelle. L'appendice caudal 
est beaucoup plus réduit et n'est plus représenté que par uu 
petit bourrelet cuticulaire s'étendant au-dessus du pénis. 

La cuticule n'est pas recouverte par la couche de mucosité 
que l'on observe parfois chez la femelle. 

Le mâle de G. laUatus est privé de système digestif. Quant à 
l'organisation générale, elle paraît répondre à celle de la femelle 
mais nous n'avons réussi à voir ni les grandes auricules, ni la 
lèvre ventrale. 



458 E.-F. WEBER. 

Les tentacules latéraux sont terminés par une touffe de soies 
et non par une seule soie. Pour les autres détails, je renvoie à 
la description que j'ai donnée de ce mâle dans une Note sur 
quelques mâles de Rotateurs qui a paru dans cette Revue, l'année 
dernière. 

Habitat : J'ai trouvé cette espèce parmi les algues et les 
détritus de roseaux dans une mare à St-Georges, çf et Q, en 
mai 1888 et en juillet 1897 ; dans l'étang de Crevin en 
août 1889 et à Corsier en mai 1897. Cette espèce est plutôt 
rare. 

Copeus jMchî/urus Gosse. 
PI. 18, fig. 11 et 12. 

BIBLIOGRAPHIE 

HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 31^ pi. 16, fig. 4. 
DixoN-NuTTALL, F.-R. Copeus pachyuriis (maie), .loura. of theQuekett inicr. Club 

London, sér. II. Vol. V, n° 34, april 1894, p. 333, 1 pi. 
HooD, John. On the Rotifera of the counUj Maya. Proc. roy. Irish Acad. 3 sér. 

Vol. III, 11° 4, 189.5, p. 679. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkoio . Kharkow 1896. p. 82. 
Stenroos, K.-E. Das Thierleben im Nurmijàrvi-See. Acta Soc. p. Fauna et 

Flora fennica. XVII, n° 1. Helsingfors 1898, p. 129. 

Car. spéc. — Corps court, épais, ramassé, arrondi à l'arrière ; 
muni d'un appendice caudal large et court, transparent, recou- 
vrant la face dorsale du pied. Pied long, tri-articulé^, terminé 
par deux doigts en forme de lames, légèrement courbées en 
dehors. Partie antérieure du tronc rétrécie par un étranglement 
au niveau du mastax. Tète étroite^ bombée, portant de chaque 
côté une grande auricule conique presque aussi longue que le 
diamètre de la tête. Lèvre ventrale courte, large, obtuse. Cer- 
veau trilobé, dont le lobe central piriforme est très long et dont 
les lobes latéraux sont courts, fusiformes. L'œil à pigment rouge 
est reporté sous le lobe central, au point de réunion de ce 
dernier avec les lobes latéraux. Tentacule dorsal court ; tenta- 



FAUNE ROTATORTENNE DU BASSIN DU LEMAN. 459 

cules latéraux placés très en arrière^ constituant de petits cônes 
surmontés d'une longue touffe de soies tactiles. 

Cette espèce, presque de la moitié plus petite que la préiîé- 
dente, a une forme plus trapue, plus écourtée et se rapprochant 
d'un cône tronqué. La face ventrale paraît légèrement aplatie. 
La partie antérieure du tronc est étroite et quand l'animal 
porte ses auricules étendues, la tête ne dépasse guère la plus 
grande largeur du corps. La tête est séparée du tronc par un 
étranglement cuticulaire bien marqué. 

Ce Rotateur étant très contractile, la forme du corps varie 
beaucoup. 

G. pachyurus se différencie surtout de l'espèce précédente par 
la forme de son appendice caudal qui, au lieu d'être rigide, 
conique, ne représente qu'une expansion cuticulaire lamelli- 
forme flexible de la région postérieure du tronc. Cet appendice 
est plissé, sacciforme, et assez fortement voûté ; il est transpa- 
rent et recouvre en grande partie le pied. Ce dernier est 
vigoureux, tri-articulé et porte des doigts massifs, en forme de 
lames pointues à leur extrémité et un peu déjetées de côté ; ces 
doigts montrent une sorte de striation. 

Entre les deux doigts s'intercale un petit tubercule moins 
accusé que celui de G. lahiatus et plus dorsalement situé. Il n'est 
bien visible que lorque l'animal est vu de profil. 

Les glandes pédieuses en massues sont volumineuses et leur 
conduit excréteur est facile à suivre. 

L'organe rotatoire occupe la même situation que chez 
G. lahiatus mais, dans notre espèce, la longue lèvre est fort 
réduite ; elle est beaucoup plus courte et s'arrondit en avant. 

Les auricules ressemblent à celles de G. lahiatus^ mais sont 
moins tubulaires et plus élargies à leur base. Elles ont une 
forme conique et sont fortement ciliées sur la presque totalité 
de leur longueur. G. pachyurus les porte presque constamment 
étendues, elles sont donc faciles à voir. 



460 E.-F. WEBER. 

Le système digestif rappelle celui de C. labiatus. La mastax 
est volumineux. L'œsophage est allongé. L'estomac est spacieux, 
d'ordinaire de coloration brunâtre et ses parois sont formées 
de cellules sphériques. Les glandes gastriques sont générale- 
ment foncées, colorées en jaune-brun. L'intestin est d'ordinaire 
plus transparent et n'offre rien de particulier. 

L'ovaire est normal. 

La vessie est petite ; les canaux latéraux épais serpentent le 
long des parois du corps, décrivant plusieurs circonvolutions ; 
j'ai pu compter quatre flammes vibratiles sur chacun d'eux. 

Le ganglion cérébroïde trilobé ressemble à celui de G. labia- 
tus, mais le lobe central piriforme est encore plus allongé et 
s'étend même en arrière du mastax. Ce lobe central est renflé à 
sa partie postérieure et se prolonge en avant jusqu'au tentacule 
dorsal en une longue tige nerveuse. Il est opaque, granuleux et 
réticulé. Les lobes latéraux, granuleux, opaques, sont très courts 
et fusiformes. L'œil gros, à pigment rouge, est situé au point de 
réunion des trois lobes, sous le prolongement en forme de tige 
du lobe central. Le tentacule dorsal est réduit à une forte 
papille sétigère et n'est plus tubuliforme comme c'était le cas 
dans l'espèce précédente. Les tentacules latéraux, reportés très 
en arrière sur le tronc, sont aussi différemment constitués. Ils 
sont formés d'un cône cuticulaire sur le sommet duquel s'insè- 
rent de fortes soies tactiles. 

La musculature est très développée dans cette espèce; les 
muscles transversaux représentent de fortes brides circulaires, 
mais ne sont pas élargis en bandes comme chez C. labiatus. 

Nous n'avons jamais observé de couche de mucosité sur la 
cuticule. 

C. pachyuncs est un Rotateur paresseux, à mouvements lents. 
Cette espèce nage pourtant plus volontiers que C. labiatus et 
parfois se porte en avant avec une certaine vivacité. Il habite 
les mares riches en algues et en roseaux. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 461 

Longueur moyenne : 0,35 mm. 

Le mâle de cette espèce a été découvert et décrit par DixoJïf- 
NuTTALLqui en donne une très bonne figure. Il ressemble en tous 
points à la femelle, ce qui me dispense d'en donner une descrip- 
tion plus détaillée. Il est dépourvu d^organes digestifs. A part 
le grand lobe cérébral et le système excréteur, la cavité du 
corps n'est remplie que par le gros sac testiculaire sphérique 
situé à l'arrière de cette cavité. Le pénis est long et débouche 
sous l'appendice caudal lamelliforme. N'ayant eu qu'un seul 
exemplaire de mâle en mauvais état, j'ai dû emprunter à 
DixoN-NuTTALL l'excellente figure qu'il en donne. 

Habitat : J'ai récolté C. pacliyurus dans une mare à Sa Ivan 
(Valais) en août 1891 et en juin de la même année dans une 
mare près d'Etrembières. C'est une espèce rare dans notre ré- 
gion. 

Copeus caudatus Collins. 
PI. 18, fig. 13 à 15. 

SYNONYMIE 

Notommata caudata. Collins. J872. 

BtBLIOGRAPHIE 

Collins, F. New species of Eotatoria. Science Gossip. N» 80. .Janv. 1872, p. 11, 

fig. 8. 
HuDsoN ET Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 33, pi. XVI, fig. 5. 
Bergendal, D. Beitrcige zur Faiina Grônlands. Zur Botatorienfauna. Grôn- 

lands. Lund 1892, p. 81, pi. IV, fig. 2o, a, b, c, d. 
BiLFiNGER, L. Zur Botatorienfauna Wilrttemhergs . Zweiter Beitrag . Jahresh. 

des Ver. fiir vaterl. Xaturkundein Wiirtt. 1894, p. 4.5. 
Stenroos, K.-E. Bas Thierleben im Nurmijàrvi-See. Acta Soc. p. Fauna et 
Flora fennica. XVII. N» 1, 1898 Helsingfors, p. 130. 

Car. spéc. — Taille petite. Corps fusiforme étroit. La face 
dorsale des régions moyenne et postérieure du tronc se soulè- 
vent en une bosse. La face ventrale du corps est plane. Le tronc 
se termine postérieurement par un appendice caudal en forme 



462 E.-F. WEBER. 

de mamelon dont le sommet porte un faisceau de soies. La ré- 
gion antérieure du tronc s'étire en un long cou étroit, terminé 
par une tête un peu élargie. Auricules petites, arrondies. Ten- 
tacule dorsal tubuliforme mais court. Tentacules latéraux for- 
més d'une touffe de longues soies. Lèvre ventrale presque nulle. 
Pied long, étroit, tri-articulé, muni de deux doigts effilés et 
droits. 

Cette petite espèce est très caractéristique. Elle est nette- 
ment reconnaissable à sa forme en fuseau allongé, à son cou 
démesurément allongé, étroit, surmonté d'une tête qui n'est 
guère plus large et à son pied long et mince. 

Le corps est renflé postérieurement mais n'est pas, comme 
chez C. lahiatus, terminé par un long appendice caudal. Cet ap- 
pendice, cliez C. caudatus, se réduit à un mamelon cuticulaire 
s'élevant au-dessus de la base du pied et portant à son sommet 
une touffe de longues soies. Cet appendice caudal sétigère a été 
pris par Gosse pour un tentacule postéro-dorsal impair formé 
par la réunion des deux tentacules latéraux habituels et les 
remplaçant. Cet auteui', n'ayant pu découvrir les tentacules 
latéraux que nous décrirons plus loin, a été amené ainsi à cette 
conclusion qui n'est pas admissible. 

La tête n'est guère plus large que le cou, car les auricules 
sont très petites, arrondies et difficiles à voir. 

L'organe rotatoire se prolonge sur la face ventrale de la tête 
mais ne s'étire pas en une lèvre gouttière comme dans les 
espèces précédentes. A la place de cette lèvre, on observe un 
bourrelet assez accusé qui la représente morphologiquement. 
La couronne postorale finement ciliée, qui constitue l'organe 
rotatoire, porte, sur la partie médiane de son bord frontal, 
une touffe de grands cils. Sur les parties latérales de ce bord 
frontal se voit un enfoncement cuticulaire duquel paraît aussi 
sortir une touffe de cils. Cette dernière me paraît être l'extré- 
mité de Tauricule rétractée. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 463 

La face ventrale du corps, qui est plane, est caractéristique 
pour cette espèce. Elle se continue en arrière en un long pied 
étroit, tri-articulé. Les doigts sont aussi très effiles et recti- 
lignes. 

Dans cette espèce, le tubercule cuticulaire intercalé entre la 
base des doigts fait défaut. Les glandes pédieuses sont bien dé- 
veloppées. 

La cuticule de C. caudatiis est peu résistante, flexible, à plis 
transversaux bien visibles. Elle est généralement recouverte 
d'une couche de mucosité semblable à celle que nous avons si- 
gnalée chez C. lahiatus. 

L'animal tout entier est d'une extrême transparence et si ce 
n'était le tractus intestinal qui est généralement de coloration 
foncée, on aurait beaucoup de peine à voir ce Rotateur à un 
faible grossissement. 

Comme dans les autres espèces, le mastax est volumineux, 
trilobé. L'œsophage délicat, transparent est très allongé. L'es- 
tomac et l'intestin sont nettement séparés. L'anus s'ouvre sous 
l'appendice caudal. Les glandes gastriques volumineuses, ova- 
laires, sont souvent colorées en jaune brun. 

L'ovaire est grand. Le système excréteur comprend une grosse 
vessie contractile qui occupe une grande partie de la région 
postérieure du corps. 

Les canaux latéraux délicats se prolongent parallèlement aux 
parois du corps et peuvent être suivis jusqu'au niveau du mas- 
tax. J'ai constaté la présence de cinq flammes vibratiles allon- 
gées sur chaque canal. 

Le ganglion cérébroïde volumineux, piriforme^ occupe toute 
la région dorsale de la tête. Je n'ai pas réussi à voir les lobes 
latéraux qu'on remarque si facilement dans les autres espèces. 
Ce ganglion porte un œil globuleux à pigment rouge foncé. Le 
tentacule dorsal est tubuliforme, comme chez C. labiatus, mais 
beaucoup plus court. Les tentacules latéraux sont situés au 



464 E.-F. WEBER. 

tiers postérieur du corps^ dans la région la plus élargie du 
tronc. Ils sont constitués comme ceux de C. laUatus et sont fa- 
cilement visibles. Il est étonnant qu'un observateur aussi pers- 
picace que Gosse ne les ait pas observés. 

C. caudatus est une espèce toujours en mouvement, qui in- 
cline volontiers sa tète à droite et à gauche et se contracte à la 
rencontre du moindre obstacle. 

Le mâle n'a pas encore été rencontré. 

Longueur moyenne : 0,19 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques exemplaires de cette 
espèce, à Salvan (Valais) au mois d'octobre 1886 et en août 
1891. Je l'ai récoltée dans une marmite glaciaire des roches 
moutonnées, dans laquelle se trouvaient de nombreux débris de 
bois et de feuilles en décomposition. 

C'est une espèce rare. 

Genre Proales Gosse. 

Le genre Proaies est un genre douteux dont les espèces à 
caractères peu différentiels, se rapprochent des Notommata. 
Proaies se distingue de ces dernières par l'absence d'auricules 
€t d'appendice caudal. Il montre, par contre, quelque affinité 
avec les Diglena; il existe en effet une aire ciliée qui s'étend 
d'ordinaire plus ou moins sur la face ventrale, coupant oblique- 
ment l'axe longitudinal du corps. 

Il possède comme les Diglènes une petite expansion cuticu- 
laire frontale en forme de trompe et des mâchoires générale- 
ment forcipées ou virgées. 

Les différentes espèces sont plutôt de petite taille, elles sont 
d'ordinaire agiles et très contractiles, même lorsqu'elles nagent. 

Le corps est généralement cylindrique, vermiforme, pointu à 
ses deux extrémités, quelquefois ramassé et tronqué. 

La tête, le tronc et le pied sont peu distincts chez la plupart 
des espèces. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 465 

La tête est généralement arrondie et porte, incliné sur sa 
face ventrale, un organe rotatoire à couronne ciliaire simple, 
rarement muni de longs cils tactiles. La partie antérieure de la 
tête se prolonge la plupart du temps en une proboscide non ciliée, 
hémisphérique, un peu recourbée vers la face ventrale. 

Le pied^ généralement peu développé, est plus ou moins nette- 
ment articulé. Il manque chez une espèce parasite. (F. para- 
sita YA\\\) Il devient grand et allongé chez P. petromyzon et 
chez P. tigridia par exemple. Les doigts sont d'ordinaire courts, 
coniques et pointus. Chez P. tigridia, ils sont allongés, cylin- 
driques et légèrement courbés. Chez P. coryneger, les doigts 
prennent la forme de lames ou de baguettes. 

Les glandes pédieuses sont toujours bien développées. 

Le mastax généralement de forme arrondie ou trilobée pos- 
sède des mâchoires protractiles. L'œsophage, relativement 
court, conduit dans un sac stomacal nettement séparé de l'intes- 
tin. Nous trouvons en général des glandes gastriques bien dé- 
veloppées et de petites glandes salivaires. 

Le système excréteur ne présente rien de particulier. 

L'ovaire est normalement constitué. 

Le ganglion cérébroïde est ovoïde mais ne présente pas de 
lobes supplémentaires ni de masses calcaires. Il porte un œil 
généralement grand à cristallin bien visible. Les tentacules sont 
difficiles à observer. Seul, le tentacule fronto- dorsal, parfois 
reporté assez en arrière, est très apparent. Les tentacules laté- 
raux ne se voient qu'avec peine ; ils sont réduits à de simples 
papilles sétigères. 

La cuticule est en général souple, souvent fortement plissée 
par les contractions de l'animal . La musculature est difficile à 
observer. 

Tous les Proaies mènent une vie libre à l'exception de deux 
espèces P. parasita Ehr. et Wernecki Ehr. qui sont parasites, 
la première des Volvox, la seconde des Vauchéries. 



466 È.-F. WEBEÈ. 

Les mâles des formes libres sont encore peu connus. Le mâle 
de P. parasita a été décrit par Plate ' et ne diffère en rien 
des mâles ordinaires. Il est dépourvu d'organes digestifs et de 
vessie contractile. La forme de ce mâle est assez semblable à 
celle de la femelle. 

Le mâle de P. WernecM qui a été très bien décrit par 
RoTHERT ' et par Rousselet ' présente au contraire une orga- 
nisation plus différenciée. C'est un des rares mâles dont la forme 
du corps soit identique à celle de la femelle^ et qui possèdent 
un système digestif et un système excréteur complets. Chez ce 
mâle, les glandes gastriques et salivaires sont particulièrement 
bien développées. 

Les Proaies vivent en général librement sur les débris de bois 
mort et sous les feuilles, dans les mares et les étangs. Ce sont 
de mauvais nageurs. 

Proaies decipiens Ehrenberg. 

PI. 18, fig. 16 et 17. 

SYNONYMIE 

Notommata decipiens Ehrenberg, 1830. 
Notommata verniicularis Diijardin, 1841 ? 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissenscli. za Berlin. 1830. p. 46 et 1831, 

p. 132. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 431, pi. 52, fig. 6. 
DujARDiN, F. -M. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 648, pi. 21, 

fig. 7. 
Bartsc.h, s. Die Jidderthiere unà ihre bei Tiibingen beob. Arten. Stuttgart 1870, 

p. 38. 

• Pi-ATR, L. Beitràge zur Natiirgeschichte der Botatorien. Jeu. Zeitscli. fiir 
Naturw. Bd. 19. N. F. Bd. 12. 1886, p. 26, pi. I, fig. 7 et 8. 

^ BoTHERT, W. Zur Kenntniss der in Vcmcher la- Arien parasitirenden Rota- 
torie Notommata WernecJci Flir. Zool. .lalirb. Syst. IX, 18!)6, p. (172. 

^ BoussELKT, Cil. On the maie of Proaies Wernechi. .luuiii. ol' Qneki-tt micr. 
Club. Londun. Ser. II. Vul. 6. N"41, nov. 1807, pi. 10, p. 4i:i. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 467 

Bartsch, s. Rotatoria Hungarise. Budapest 1877, p. 32. 

Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 188.5, p. 108. 

Tessin, g. Rotatorien der Umgegend vonRostock. Archiv. 43, d. Fr. d. Naturg. 

i. Mecklbg. 1886, pi. I, fig. S, p. 143. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. II. p. 36, pi. 18, fig. 6. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 84. 

Car. spéc. — Corps cylindrique^ vermiforme, un peu rétréci 
à ses deux extrémités. Pied court, pas nettement séparé du 
tronc. Doigts petits, courts, coniques. 

Cette espèce est difficile à représenter et à figurer à cause 
de sa grande contractilité qui modifie à chaque instant la forme 
générale du corps. La face ventrale, en particulier, est souvent 
profondément ridée quand l'animal se contracte. Complètement 
étendu, le corps est cylindrique, un peu plus renflé à sa région 
moyenne qu'à ses extrémités. 

La tète, le tronc et le pied sont pour ainsi dire confondus 

Le sommet de la tête, arrondi, porte sur sa face ventrale 
l'organe rotatoire qui s'élargit un peu sur les côtés de la région 
céplialique. Les petites expansions latérales de l'organe rotatoire 
ne doivent pas être assimilées à des auricules comme pourrait 
le faire croire la figure 16. 

Le pied, très réduit, porte deux petits doigts coniques. Les 
glandes pédieuses, par contre, sont grandes. 

La cuticule est molle, flexible, très contractile et ridée trans- 
versalement. 

Le système digestif, normalement constitué, comprend un 
mastax globuleux, très légèrement tribolé, armé de fortes mâ- 
choires. L'œsophage est relativement court. Les glandes gas- 
triques sont plutôt volumineuses. Le reste du tractus intestinal 
ne présente rien de particulier. 

Le ganglion cérébroïde volumineux, sacciforme^ porte à sa 
région postérieure un œil à pigment rouge, pourvu d'un cris- 
tallin bien visible. Il m'a paru voir deux tentacules dorso-fron- 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 31 



468 E.-F. WEBER. 

taux qui seraient représentés par deux disques clairs, brillants, 
situés sur le bord antérieur du ganglion. Je n'ai pu découvrir 
les deux tentacules latéraux. 

Le corps est généralement transparent, blanc sale. Cette 
espèce a des mouvements lents, elle nage peu mais rampe plutôt 
sur les algues ou plantes aquatiques. 

Nous n'avons récolté que quelques exemplaires de cette es- 
pèce et n'avons pu l'étudier convenablement. 

Le mâle n'a pas encore été découvert. 

Longueur moyenne : 0,17 mm. 

Habitat : J'ai trouvé ce Proaies dans une mare le long de la 
route de Corsier en avril et en mai 1886 et à Malagnou en juin 
1890. 

C'est une espèce peu commune. 

Proaies tigridia Gosse. 
PI. 18, fig. 18 à 20. 

BIBLIOGRAPHIE 

HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol II, p. 38, pi. 18, fig. 10. 

Car. spéc. — Corps allongé, légèrement fusiforme ; dont la 
face dorsale est un peu bombée et dont la face ventrale, vue de 
profil, dessine un S majuscule allongé. Cuticule flexible, à plis 
transversaux particulièrement visibles au niveau du mastax et 
à la base du pied, La région postérieure du tronc montre dorsale- 
ment une constriction assez profonde suivie d'un épaississement 
cuticulaire qui recouvre en partie le pied. Pied long; doigts 
très allongés et courbés, s'écartant l'un de l'autre vers le milieu 
de leur longueur pour se rapprocher à leur extrémité. 

Cette petite espèce^ qui ressemble beaucoup à Batfuliis figris, 
et qui a été confondue avec elle, n'est pas cuirassée et sa cuticule. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 469 

quoique épaisse est flexible. Sa forme élégante, à courbure ven- 
trale sigmoïde, la caractérise des autres Proaies. 

Son corps allongé est légèrement rétréci à ses deux extré- 
mités. La tête est séparée du tronc par un pli cuticulaire 
transversal à la basedumastax. Son sommet est arrondi et porte 
une forte touffe de longs cils. La région céplialique, chez cette 
espèce, est dépourvue d'expansion cuticulaire en forme de trompe. 

L'organe rotatoire est oblique dorso-ventralement et ne com - 
prend qu'une couronne ciliaire postorale. 

Le pied allongé est également séparé du tronc par un rétré- 
cissement suivi d'un renflement de la cuticule. Les doigts très 
longs sont étroits, pointus et présentent une courbure particu- 
lière. 

L'organisation interne est normale, aussi ne la décrirons- 
nous pas. 

Les tentacules sont invisibles, mais doivent pourtant exister 
et sont probablement réduits à de très petites papilles sétigères. 

Cet animal a des mouvements rapides. Il est agile, meilleur 
nageur que les autres espèces de Proaies. Il exécute aussi des 
mouvements rotatoires en s'arqueboutant sur ses longs doigts. 

Le mâle est encore inconnu. 

Longueur moyenne : 0,17 mm. 

Habitat : J'ai rencontré cette rare espèce dans plusieurs loca- 
lités mais toujours en un petit nombre d'exemplaires. Je l'ai 
récoltée au Jardin botanique de Genève en avril et en sep- 
tembre 1886. Au Petit-Saconnex et à Grevin en septembre de 
la même année; à Ghampel en août 1888 et à St-Georges en 
août 1889. 

Proaies 'petromyson Ehrenberg. 
PI. 18, fig. 21 à 23. 

SYNONYMIE. 

PleurotrocJia petromyzon Ehrenberg 1830. 
Notommata petromyzon Ehrenberg 1838, 



470 E.-F, WEBER. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehbenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1830, p. 46 et 

1831, p. 129. 
Ehrknberg. Infusionsthlerchen. Berlin 1838, p. 427, pi. 50, fig. 7. 
Perty, m. Zur Kenntniss kleinster Lebensformen. Bern. 1832, p. 38. 
Gosse, P. -H. On the Structure, Functions and Homologies of the manducatory 

Organs in the class Botifera. Phil. Trans. of the roy. Soc. of London. Vol. 146^ 

1856, p. 419, pi. 17, fig. 27 à 31. 
Bartsch, s. Rotatoria Hungarise. Budapest 1877, p. 32. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 1885, p. 107. 
HuDSON et Gosse. The Roiifera. London 1886. Vol. Il, p. 38, pi. 18, fig. 9. 
ScoRiKOw, A. -S. Rotateurs des environs des Kharkoio. Kharkow 1896, p. 85. 

Car. spéc. — Corps ovalaire, tronqué à ses deux extrémités^ 
à courbure dorsale accentuée, à face ventrale presque plane. 
Pied long, fort, cylindrique, passablement plus étroit que le 
tronc et muni de deux petits doigts coniques, pointus. 

Cette espèce se distingue de suite des autres Proaies par la 
forme ovalaire de son corps et par la longueur de son pied. Si 
la séparation de la tète et du tronc est marquée par un pli cuti- 
culaire transversal peu accusé, par contre la région postérieure 
du tronc se rétrécit brusquement en un pied plus étroit. Ce der- 
nier a presque le tiers de la longueur totale du corps, il est fai- 
blement segmenté et se termine par deux doigts coniques forts 
mais courts, presque toujours accolés l'un à l'autre. Les glandes 
pédieuses en massues sont volumineuses et nettement visibles. 

La tête est plutôt tronquée, quoique légèrement bombée. Elle 
porte à son sommet un organe rotatoire oblique qui s'étend sur 
la face ventrale de la région céphalique. Cet organe rotatoire 
ne comprend qu'une couronne postorale continue limitant un 
champ intracoronaire ovalaire. 

Ce Rotateur est très transparent; sa cuticule est cependant 
épaisse, mais flexible. La musculature est fortement déve- 
loppée. Les muscles longitudinaux et transversaux sont faciles à 
observer. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 471 

L'entonnoir buccal court conduit dans un gros mastax nette- 
ment trilobé, dont le lobe central est beaucoup plus grand et 
long que les lobes latéraux. 

Ce mastax contient des mâchoires à structure plutôt simple 
et délicate. 

L'œsophage débouche dans un estomac spacieux, conique, 
presque toujours bourré d'algues vertes. Le sac stomacal est 
nettement séparé de l'intestin proprement dit. L'anus s'ouvre 
sur le bord de la troncature postérieure du corps, au-dessous 
du repli cuticulaire qui recouvre dorsalement la base du pied. 

L'ovaire est grand et occupe presque toute la face ventrale. 

La vessie est sphérique; les canaux latéraux, sinueux sur pres- 
que tout leur parcours, se laissent suivre jusque vers le sommet 
•de la tête. J'ai observé quatre flammes vibratiles petites sur 
<îhaque canal. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, sacciforme et recou- 
vre dorsalement une grande partie du mastax. A sa région anté- 
rieure se rattachent deux corps opaques et, sur sa région pos- 
térieure, repose l'œil à pigment rouge. Le tentacule dorsal est 
situé sur la nuque et se réduit à une forte papille sétigère. Je 
n'ai pu observer les tentacules latéraux. 

Cette espèce est très vigoureuse et nage bien. Elle préfère 
cependant ramper lentement sur les objets. Elle est très con- 
tractile et rétracte souvent brusquement son pied et sa tète. 

Longueur moyenne : 0,20 mm. 

J'ai eu l'occasion de voir un mâle de cette espèce, mais n'ai 
pas eu le temps d'en faire un dessin. Quoique plus petit que la 
femelle, il a beaucoup de rapports avec cette dernière au point 
de vue de la forme générale du corps. Je n'ai pu en étudier l'or- 
ganisation interne. Le pied était bien distinct ainsi que le pénis. 
Ce mâle paraît appartenir à la catégorie des mâles à systèmes 
digestif et excréteur réduits. Il a été également signalé par 
RoussELET qui n'en a pas donné de description. 



472 E.-F. WEBER. 

Habitat : J'ai trouvé à plusieurs reprises P.petromy^on au 
Jardin botanique de Genève en mai 1886, en février, avril et 
septembre 1889 ; dans l'étang de Crevin en août et septembre 
1888 et dans la mare du Petit-Saconnex en mars et avril de la 
même année. 

C'est une espèce plus commune que les précédentes. 

Genre Furculaeia Ehrenberg. 

Le genre Furcularia comprend actuellement une vingtaine 
d'çspèces, toutes assez semblables au point de vue de l'anatomie 
interne. Leur organisation du reste ne diifère que très peu de 
celle des autres genres de Notommatadœ. 

La forme du corps est généralement allongée, tantôt cylindro- 
conique, tantôt fusiforme. D'ordinaire la face dorsale est plus 
ou moins bombée. 

Les Furcularia sont dans la règle transparentes. La cuticule 
souple, peu résistante, présente souvent des constrictions accu- 
sées, soit à la région cervicale, soit à la région postérieure du 
tronc. 

La tête, à sommet généralement arrondi ou conique, est dans 
quelques cas légèrement élargie, mais ne porte jamais d'auri- 
cules. 

L'organe rotatoire qui couronne la région céphalique est 
légèrement oblique par rapport à l'axe longitudinal du corps. Il 
est fortement cilié et paraît se composer de deux couronnes 
ciliaires simples. 

Le pied est d'ordinaire court, large, et porte deux doigts forts, 
parfois très allongés, qui sont droits ou courbés suivant les 
espèces. Les glandes pédieuses sont normales. 

Le système digestif n'offre rien de particulier à l'exception du 
mastax qui est plutôt volumineux, ovoïde, et contient des 
mâchoires très protractiles dont l'incus est développé en pinces. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 473 

Le système excréteur et l'ovaire sont constitués comme chez 
les autres Notommatadœ . 

Le ganglion cérébroïde est sacciforme, opaque; il porte 
d'ordinaire sur son bord antérieur un œil à pigment rouge. 
Cependant, chez Furcidaria longiseta, l'œil est reporté sur le 
bord postérieur du ganglion cérébroïde et repose sur un corps 
opaque peut-être, de nature calcaire. Chez quelques espèces, 
l'œil paraît faire défaut. Les trois tentacules sensitifs sont 
normalement développés, mais parfois difficiles à observer. 

Les Furculaires sont des Rotateurs de taille moyenne. Ils 
sont vifs, nagent facilement et exécutent même des sauts en 
prenant leurs doigts comme point d'appui. Ils vivent principale- 
ment dans les mares et les étangs riches en végétation. Une 
seule espèce est marine. 

Jusqu'à présent, on a découvert le mâle d'une seule espèce : 
Furmlaria ensifera et encore n'a-t-il été que mentionné par 
ROUSSELET. 

Furmlaria forficula Ehrenberg. 

PI. 19, lîg. 1 et 2. 



SYNONYMIE 

Furcidaria triliamata Stenroos, 1898. 
Furcidaria tubiformis King, 1893. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Infusionstkierchen. Berlin 1838, p. 421, pi. 48, fig. 5. 
DuJARuiN, M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 650. 
Perty, m. Zur Kenntniss Ideinster Lebensformen. lîern 1852, p. 37. 
Bartsch, s. Die Bàderthiere und ihre bei Tûbingenbeoh. Arten. StuUgart 1870, 

p. 41. 
Bartsch, S. Sotatoria Hungariœ. Budapest 1877, p. 38. 
Eckstein, C. Die Eotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 

Bel. 39, 1884, p. 375, pi. 26, fig. 44. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braimschweig 1885, p. 109. 
Bloghmann, F. Die mikrosk. Pflanzen u. l'hierwelt des Silsswassers. 1886, 

BrauHschweig. p. 102. 
HuDsox et Gosse. The Botifera. Londou 1886, Vol. II, p. 41, pi. 20, lig. 1. 
Kellicott, D.-S. Partial List of Botifera of Schiaivassee Rioet at Corunna, 

Michigan. Proc. of. amer. Soc. of Microscopists. 1888. 



474 E.-F. WEBER. 

KiNG. H.-W. Pond Life from the West Indies. Journ. Quekett micr. Club. 

Vol. V. 1893. p. 137-145.2 pis. 
Jennings, h. -S. A list of Eotatoria of the great Lakes. Bull. Mich. Fish 
' Comm. 1103. 1894, p. 17. 

'àcomKO'^', k.-'è. Botateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 87. 
Stenroos, K.-E. Bas TJiierlehen im. Nurmijàrvi-See. Acta Soc. p. Fauua et 

Flora fennica. XVII, N» 1, Helsingfors 1898, p. 132, Taf. I, fig. 29 et Taf. II, 

fi«. 14. 



Car. spéc. — Corps cylindrique, allongé, dont la cuticule 
rigide montre une constriction assez accusée formant une ligne 
de séparation entre la région postérieure du tronc et le pied, 
et un pli oblique transversal séparant la tête du tronc. La 
tête a la forme d'un cône dont la base est large et dont le som- 
met porte un œil à pigment rouge. Le pied est court, terminé 
par deux grands doigts en forme de lames. Ces doigts très 
caractéristique sont décurvés, pointus à leur extrémité et 
dentelés sur leur face dorsale près de leur base. 

Cette espèce est facilement reconnaissable à son corps cylin- 
dro-conique, légèrement élargi en avant, tronqué en arrière 
au-dessus du pied, et à ses longs doigts en forme de faucilles, 
dentelés. 

La cuticule est épaisse, mais flexible. Elle présente à la 
région postérieure du tronc une troncature abrupte^ surtout 
marquée à la face dorsale, et forme à la région cervicale un pli 
qui sépare la tête du tronc. Lorsque l'animal se contracte, la 
cuticule dessine des boursouflements latéraux bien visibles dans 
la région moyenne du corps. La musculature est très développée 
chez cette espèce, mais elle est difficile à voir à cause de la 
grande transparence de l'animal. 

La tête a la forme d'un cône, dont le sommet, plus rapproché 
du bord dorsal que du bord ventral de la région céphalique, 
porte un œil à pigment rouge pourvu d'un cristallin. 

L'organe rotatoire qui entoure la base du cône est un peu 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 475 

oblique dorso-ventralement. Il comprend un cingulum externe 
à cils longs et fins et un troclius interne plus délicat à cils 
fins. 

Le pied large, court, est caractérisé par ses deux longs doigts 
en forme de faucille, dentelés le long de leur bord dorsal. Sur 
ce bord se voit nettement une rangée de quatre à six dentelures 
en arrière de laquelle se dresse une dent plus accusée. La troi- 
sième petite dent que mentionne Stenroos dans son espèce, 
Fiirculmia trihamata^ ne nous paraît pas constituer un carac- 
tère suffisant pour faire de ce Rotateur une nouvelle espèce. 
Nous considérons Furcularia trihamata comme une simple 
variété, car tous les autres caractères de cette soi-disant 
espèce sont identiques à ceux de F. forflcula. 

Le mastax est allongé, ovoïde, reporté très avant dans la 
région céphalique même, aussi l'entonnoir buccal est-il très 
réduit. Ce mastax contient des mâclioires très allongées dont 
les rami aigus ont pris un grand développement et sont projetés 
souvent au-deliors de la bouche. 

L'œsophage est long et étroit. Le reste du tractus intestinal 
n'offre rien de particulier. Je dirais seulement que la séparation 
entre l'estomac et l'intestin est bien marquée. 

La vessie est grande, sphérique et les canaux latéraux 
presque rectilignes n'offrent de circonvolutions bien marquées 
qu'au niveau de l'intestin, en avant de la vessie contractile. 
Je n'ai réussi à voir que trois flammes vibratiles par canal. 

L'ovaire est allongé, étroit. 

Le ganglion cérébroïde est ovoïde, volumineux et s'étend en 
avant jusque dans le cône céphalique. Il se relie au tentacule 
dorsal petit, mais bien visible, par un filet nerveux très apparent. 

Cette espèce est agile, très contractile. Elle vit parmi les 
algues dans les mares et les étangs. 

Le mâle est inconnu. 

Habitat : J'ai trouvé F. forflcula parmi des algues récoltées 



476 E.-F. WEBER. 

dans une petite mare le long du chemin du Vieux-Florissant , en 
mai 1886; à Crevin^ en août de la même année; au Jardin 
botanique de Genève et à St -Georges, en juin et en juillet 1887 ; 
à Salvan (Valais) en août 1888 ; à Satigny, dans la propriété 
de M. Bedot, en mai 1898. 
Cette espèce est plutôt commune. 

Furcularia longiseta Elirenberg. 
PI. 19, fig. 3. 

SYNONYMIE 

Vorticella longiseta Millier, 178.6. 

Trichoda bicaudata et Vaginaria bracliynra Schva^nk, 1803. 

Furcularia longiseta Laniarck, 1816. 

Notommata longiseta Elirenberg, 1830. 

Notommata longiseta var. inœqualis Ehrenherg, 1831. 

Notommata aequalis Elirenberg, 1830. 

Notommata longiseta var. aequalis Ehreiiberg, 1831 . 

Monommata longiseta Bartsch, 1870. 

Monommata grandis Tessin, 1886. 

Furcularia longiseta var. grandis Tessin (d'après Rousselet), 189o. 

Monommata longiseta var . grandis TQS^im (d'après Stenroos), 1898. 

Monommata appendiculata Sienvoos, 1898? 

BIBLIOGRAPHIE 

MtiLLER. Animale. Infus. p. 295, pi. 42, fig. 9 et 10. 1786. 

ScHRANK. Faunaboica. III, 2, p. 87, 144, 1803. 

Lamarck. Hist. nat. d. anim. s. vert. p. 39. II, 1816. 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wis. zu Berlin, 1830, p. 46 et 1831, p. 134. 

Ehrenherg. Infusionstliierchen. Berlin 1838, p. 432, pi. 53, lig. 2. 

DujARDiN, M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 650. 

Bartsch, S . Die Rdderthiere u. ihre bei Tiibingen beob. Arten. Stuttgart 1870, p. 41 . 

Bartsch, S. Botatoria Hungarice. Budapest 1877, p. 37. 

Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braiinschweig 1885, p. 109, pi" VII, 

fig. 12. 
Bi.ocHMANN, F. Die mihrosTc. Pflansen u. Ihierwelt des Siisswassers. Biaun- 

schweig 1886, p. 103. 
Tessin, G. Eotatorien der Umgegend von Eostock. Arcli. 43. d. Fr. d. Naturg. i. 

Mecklbg. 1886, p. 151, pi. I. fig. H et 12. 
HuDSON et Gosse. The Botifera. London 1886, T. 2, p. 46, pi. 18, fig. 15 et 16. 
Ber(;iînijai>, d. Beitrâge zur Fauna Gronlands. Zur Eotatorien fauna Grônlands. 

Liind. 1892, p. 75. lig. 14 a. b. 
Levander, K.-M. Mater ialen sur Kenntniss der Wasser fauna. Botatoria. Acla 

Soc. p. Fauna et Flora fennica. XII, iN'° 3. llolsingfors 1894, p. 35. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 477 

RoussELET, uH. Oii Diploïs tvigona n. sp. and other Rotifers. Joiirn. of the 
Quekett microsc. Club. vol. VI, sér. II, 1895, p. 124, pi. VII, fig. 3. 

ScoRiKOW, A.- S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 89. 

Stenroos. K. E. Das Thierleben im Nurmijàrvl-See. Acta Soc. p. Fauna et Flora 
fennica. XVII. No 1. Helsingfors 1898, p. 134 et 135, pi. I, fig. 33 et 34. 

Car. spéc. — Corps plutôt court, conique, atteignant son 
diamètre maximum à la région céphalique. La région postérieure 
du tronc est tronquée. La face dorsale est bombée. Le pied court, 
ramassé, à cuticule fortement plissee , se termine par deux doigts 
très allongés, généralement de longueur inégale. Ces doigts 
coniques, légèrement recourbés à leur extrémité, sont environ 
deux fois plus longs que le corps. L'œil reporté sur la région 
postérieure du ganglion cérébroïde repose sur un corps granu- 
leux ovoïde. La cuticule est très flexible et transparente. 

Cette espèce qui est assez caractéristique a été déjà décrite 
eu 1786. Depuis lors on lui a donné un grand nombre de syno- 
nymes. Même dans ces dernières années, plusieurs auteurs^ se 
basant sur des différences de taille qui sont courantes dans cette 
espèce, ont élevé à la hauteur d'espèces de simples variétés. 

Ce Rotateur, en effet, est de forme et de dimension très varia- 
bles. Il existe, en fait, dans cette espèce deux formes, l'une plus 
petite qui répond à Furcularia longiseta type^ l'autre plus 
grande qui représente une variété de la première. Toutes deux 
ont la même organisation. 

La cuticule est molle et flexible . Le corps est très contractile 
et, par suite de cette contractilité,la forme normale de l'animal 
se modifie beaucoup. Le corps est ovoïde, plus ou moins renflé 
et sa cuticule se plisse d'une manière très variée. 

L'espèce décrite par Stenroos sous le aom de Monommata 
appendiculata, et qui se distinguerait de F. longiseta par un 
appendice cuticulaire recouvrant le pied et s'étendant sur la 
base des doigts, me paraît devoir être rapportée à la variété 



478 E.-F. WEBER. 

grandis de F. longîseta. L'appendice en question n'est qu'un 
repli très accentué de la cuticule. J'ai eu l'occasion d'observer 
aussi, sur un des individus que j'ai étudiés^, un repli cuticulaire 
passager analogue à celui qui a été dessiné par Stenroos dans 
son espèce nouvelle. 

Les deux caractères les plus saillants de notre espèce sont 
la présence des deux longs doigts, généralement inégaux, très 
transparents, pourvus de faisceaux musculaires striés. Parfois, 
«es deux doigts sont à peu près d'égale longueur et cette dispo- 
sition, de minime importance, avait conduit Ehrenberg à créer 
une espèce nouvelle^ la Notommata œqualis. Ces doigts peuvent 
atteindre le double ou le triple de la longueur du corps, mais 
dans certains cas ils sont de moindre dimension. 

Le second caractère consiste dans la situation de l'œil à 
l'arrière du cerveau. Cet œil repose sur un corps ovoïde, gra- 
nuleux, opaque, qui est peut-être de nature calcaire. Le gan- 
glion cérébroïde est volumineux, sacciforme. Les trois tenta- 
cules ou papilles sétigères sont visibles dans cette espèce. 

La tète est bombée et porte à son sommet une couronne de 
forts cils. 

Celle-ci, qui répond au cingulum, est irrégulièrement mame- 
lonnée et son bord ventral parait se prolonger en une petite 
languette. 

Les systèmes digestif et excréteur ne présentent aucune par- 
ticularité notable. 

Ce Rotateur nage lentement et semble sauter quand il se 
déplace brusquement de côté à l'aide de ses deux longs doigts. 
On le trouve généralement dans les algues ou sous les feuilles 
des plantes aquatiques. 

Le mâle est encore inconnu. 

Longueur moyenne : 0,2 mm. à 0,4 mm. 

Habitat : Je l'ai récolté au Jardin botanique de Genève, dans 
des algues le long du mur de l'étang, en avril, en mai et en juin 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 479 

1886; à Crevin, en septembre 1888; dans l'ancienne carpière 
de Champel en août 1889 et à Vernayaz en août de la même 
année. 

Cette espèce est plutôt commune. 

Genre Eosphora Ehrenberg. 

Ce genre, qui ne comprend que quelques espèces, est très voi- 
sin de Notommata et de Triophthalmus, tant par sa forme géné- 
rale que par son organisation interne. Il est principalement 
caractérisé par la présence de trois yeux. 

Le corps est cylindro-conique ou ovoïde. La tête, le tronc et 
le pied sont nettement distincts. La tête, d'ordinaire moins large 
que le tronc, est tronquée à son sommet et porte latéralement 
une paire de petites auricules. Elle est séparée du tronc par un 
cou plus ou moins prononcé suivant les espèces. 

Le tronc, peu renflé, est d'ordinaire arrondi à sa région pos- 
térieure. Sa face dorsale est bombée, sa face ventrale plane. 
Ce tronc se continue par un appendice caudal plus ou moins 
marqué, large et court, qui recouvre la base du pied. Ce dernier 
est plutôt grand,' articulé, toujours plus étroit que le tronc et 
porte deux doigts coniques pointus ou émoussés dont la longueur 
variable sert à la différenciation des espèces. Les glandes 
pédieuses en forme de massues sont grandes et s'étendent dans 
toute la longueur du pied. 

L'organe rotatoire, presque plan, est très légèrement oblique 
sur la face ventrale de la tête. Il se compose de deux couronnes 
de cils longs et fins. Sur la région médiane de son bord dorsal 
s'élèvent deux touffes de cils plus longs que les autres. Un peu 
en dehors de ces touffes, le bord dorsal de l'organe rotatoire 
présente un petit mamelon cuticulaire court portant les yeux 
frontaux. 

Le système digestif offre beaucoup de rapports avec celui des 



480 E.-F. WEBER. 

autres Notommates. Le mastax est volumineux, large, trilobé 
et contient de fortes mâchoires forcipées, plus ou moins pro- 
tractiles. 

L'œsophage est généralement long^ ondulé. L'estomac est 
d'ordinaire sphérique, plutôt court et reporté en arrière. Cepen- 
dant, chez JEosphora aurita, il se prolonge en avant vers le mas- 
tax en deux masses entourant en partie les glandes gastriques. 
Il est nettement séparé de l'intestin, lequel ne présente rien de 
particulier. L'anus débouche au-dessous de l'appendice caudal, 
entre ce dernier et le pied . Les glandes gastriques sont 
généralement grandes, ovalaires. En plus des deux glandes 
gastriques habituelles, Eckstein en mentionne une troisième, 
de forme annulaire, qui entoure l'estomac. Cette glande est divi- 
sée en secteurs longitudinaux, disposés parallèlement les uns 
aux autres. Bergendal indique encore deux autres petits corps 
cellulaires pédicules, situés en dedans des glandes gastriques 
habituelles. Ces corps paraissent communiquer avec la cavité de 
l'estomac. Je n'ai jamais réussi à les voir. 

Le système excréteur est semblable à celui des Notommatadœ. 
L'ovaire est normal. 

Le ganglion cérébroïde est d'ordinaire trilobé. Chez E. aurita 
ce ganglion est sacciforme, granuleux et se prolonge antérieure- 
ment en une longue bande s'étendant jusqu'au bord frontal de 
la tête et à l'extrémité de laquelle se trouvent les deux yeux 
frontaux. Cette bande cérébrale ressemble beaucoup à celle que 
nous avons décrite chez les Notommates. On observe toujours 
chez Eosphora trois yeux et c'est là le caractère le plus essen- 
tiel du genre. Il existe un œil principal volumineux, sphérique 
ou elliptique pourvu d'un gros cristallin. Cet œil est situé sur le 
lobe central principal du ganglion. Les deux autres yeux sont 
frontaux, de forme sphérique ou elliptique. Ils sont de plus petite 
dimension que l'œil principal et sont généralement portés, cha- 
cun sur un petit mamelon frontal. Il ne faut pas confondre ces 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 481 

deux yeux frontaux avec les taches pigmentaires qu'indique 
EcKSTEiN chez la plupart des Notommatadœ qu'il a étudiées. 

Les trois tentacules sensitifs existent toujours et sont plus ou 
moins visibles. Le dorsal est situé en avant du lobe cérébral 
médian, entre l'œil principal et les yeux frontaux. Les tentacules 
latéraux sont reportés en arrière du tronc et sont plutôt latéro- 
dorsaux. 

Les Eosphora sont toutes très transparentes, hyalines et cette 
transparence du corps fait ressortir la coloration rouge des trois 
yeux et la teinte verdâtre ou jaune brun du tractus intestinal. 
Chez quelques espèces, l'organe rotatoire est coloré en jaune- 
orangé, mais cette coloration n'est pas constante. La cuticule 
est fine et très souple. La musculature est extraordinairement 
développée aussi bien en ce qui concerne les muscles longitudi- 
naux que les muscles transversaux. Aussi, le corps paraît-il 
toujours fortement annelé transversalement. 

Les Eosphora sont des Rotateurs à locomotion plutôt lente. 

Les mâles sont pour ainsi dire inconnus, seul le mâle d'^. 
digitata a été mentionné par Rousselet, mais cet auteur n'en 
a encore donné ni description, ni dessin. 

Eosphora najas Ehrenberg. 

PL 19. fig. 4. 

SYNONYMIE 

Furcularia najas Dujardin 1841. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1830, p. 47 et 84. 

Taf. VII, fig. 3. 1831, p. 50, 140. Taf. IV. fig. 13. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 451. pi. 56, fig. 7. 
Du.iARDiN, M. -F. Hist.nat. Zoophytes. Infusoirea. Paris 1841, p. 650. 
Leydig, F. V. Ueher den Bau unddie System. Stellung der Ràderthiere. Zeitsch. 

f. wiss. Zool. Bd. VI. 1854, p. 40. pi. III, fig. 29. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen . Braunscliweig, 1885, p. 107, 

pi. VII. fig. 19. 



482 E.-F. WEBER. 

HuDSON et Gosse. The Rotifera. London. Siipp. 1889. p. 27, pi. 33, fig. 9. 
Bergendal, D. Beitrdge zur Fauna Grônlands. Zur Rotatorienfauna Grôn- 

lands. Liind 1892, p. 91. Taf. V, fig. 29, a et b. 
ScoRiKow, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896. p. 91. 

Car. spéc. — Corps hyalin, cylindre -conique, à face dorsale 
bombée et à face ventrale plane. Tronc légèrement renflé, dont 
la région postérieure donne naissance à un appendice caudal 
court, large et arrondi. Pied long, étroit, conique, articulé, 
terminé par deux doigts courts, coniques. Tête large, séparée 
du tronc par un cou presque aussi large que le tronc. Auricules 
petites. 

Cette espèce se distingue surtout des autres EospJiora, par 
son corps cylindriforme dont la face dorsale est légèrement 
bombée; par son tronc légèrement renflé, tronqué un peu obli- 
quement en arrière, et par la brièveté de ses doigts. 

Nous n'aurons, par conséquent^ que peu de chose à ajouter en 
ce qui concerne l'organisation interne. Le système digestif nor- 
mal présente un mastax volumineux, presque quadrangulaire, 
dont les lobes sont peu distincts. 

L'œsophage allongé, présente parfois un renflement vers le 
milieu de son trajet. 

Chez cette espèce, les glandes gastriques sont fortement dé- 
veloppées. Entre ces dernières et le point où l'œsophage dé- 
bouche dans l'estomac, Bergendal a découvert deux petits 
corps cellulaires pédicules qui paraissent en relation avec la ca- 
vité stomacale. La fonction de ces corps est encore obscure. 
Je n'ai pas observé, chez cette Eosphora, la glande gastrique 
péristomacale impaire décrite par Eckstein chez Eosphora 
elongata. L'estomac et l'intestin sont peu différenciés et leur 
contenu a une coloration jaune-brun clair, ce qui distingue à 
première vue cette espèce d'une espèce voisine, E. aurita Ehr., 
dont le contenu du tube digestif est généralement d'un beau 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 483 

vert clair. Stenroos ' s'appuyant sur cette coloration verdâtre 
du tractus intestinal a créé une nouvelle espèce, 1'^. viridis, qui 
n'a pas sa raison d'être et doit être identifiée à E. aiirita Elir. 

Le système excréteur à vessie piriforme présente cinq flam- 
mes vibratiles sur chaque canal latéral. 

Le ganglion cérébroïde, nettement trilobé, est large et situé 
au-dessus du mastax; ses lobes sont fortement granulés. Il 
porte un gros œil elliptique, au point de réunion des trois lobes. 
On remarque facilement deux filets nerveux partant du gan- 
glion et se rendant aux yeux frontaux et un troisième filet 
nerveux aboutissant au tentacule dorsal. 

Les deux yeux frontaux sont petits, presque spbériques, et 
sont situés sur le bord coronaire, au pied d'une forte touffe de 
longs cils. 

Les auricules sont peu étendues et ne sont indiquées que par 
leurs grandes touffes ciliées de chaque côté de la tête. 

Chez cette espèce, la musculature est bien prononcée. Les 
glandes pédieuses en massues sont longues et remplissent pres- 
que toute la cavité du pied. 

Longueur moyenne : 0,25 mm. à 0,30 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que deux exemplaires de cette espèce 
dans l'ancienne carpière de Champel, en juin 1889, et un indi- 
vidu dans l'étang du Jardin botanique de Genève, en avril 1890. 

Cette espèce paraît rare dans notre région. 

Eosphora, digitata Ehrenberg. 
PI. 19, fig. 3. 

SYNONYMIE 

Furcularia digitata Dujardin 1841 . 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Ahhandl. der Akad. d. Wissensch. su Berlin 1830, p. S4, 62. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 18.38^ p. 452, pi. 56, fig. 8. 

' Stenroos K.-E. Bas Thierleben im Nurmijârvi-See. Acta Soc. p. Fauna et 
Flora fennica. XVII. N° 1. Helsingfors 1898, pi. I, fig. 30 à 32, p. 136. 
Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 32 



484 E.-F. WEBER. 

DujAKDiN, M. -F. Hist.nat. Zoophytes. Infusoires. Pnris 1841, p. 630. 
Bartsch, s. Die Ràderthiere und ilire bel Tûbingen heoh. Arten. Stuttgart 

1870, p. 36. 
EvFERTH. B. Die einfachsten Lebensformen . Brannscliweig 1885, p. 107. . 
Tessin, g. Botatorien der Umgegend von Bostock. Archiv. 43. d. Fr. d. Na- 

turg. i. Mecklbg. 1886, p. 145. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. Loiidon. Supp. 1889, p. 27, pi. 33, fig. 10. 

Car. spéc. — Corps hyalin, plus ou moins cylindrique, un 
peu ramassé. Le tronc porte sur sa région postérieure arrondie 
un appendice caudal large et court, recouvrant les deux pre- 
miers articles du pied. Tête et cou à peu près de même largeur. 
Auricules très peu développées. Pied long, large à sa base, co- 
nique, portant deux grands doigts forts, légèrement pointus à 
leur extrémité. Ces doigts sont traversés par les canaux excré- 
teurs des glandes pédieuses, dont les orifices externes sont très 
apparents. 

Cette espèce ressemble beaucoup à E. najas ainsi qu'à Trio- 
plitlialmus dorsualis Ehr. Le corps est plus ovoïde que celui de 
E. najas et la tête est moins nettement séparée du tronc. La 
cuticule est plus épaisse et l'organe rotatoire est moins accusé. 
Les deux fortes touffes de longs cils, localisés chez E. najas sur 
le bord dorsal de l'organe rotatoire, sont remplacés chez E. di- 
gitata par deux mamelons coniques surmontés de grands cils 
tactiles. Le principal caractère qui distingue E. digitata de 
E. najas consiste dans le plus grand développement du pied, 
qui est nettement articulé et des doigts qui sont allongés et attei- 
gnent environ le tiers de la longueur totale du pied. Les glandes 
pédieuses sont volumineuses et il est aisé, chez cette espèce, de 
suivre dans les doigts le trajet du canal excréteur de ces 
glandes et d'observer leur orifice de sortie. 

Le mastax est grand, trilobé, à mâchoires fortes. L'œsophage 
long et sinueux conduit dans un vaste estomac quadrangulaire 
dont la paroi est formée de grosses cellules, légèrement poly- 



FAUNE ROTATORIENNÈ DU BASSIN DU LEMAN. 485 

édriques. Cet estomac est nettement séparé de l'intestin terminal^ 
qui est allongé, fusiforme, à contenu plus clair. Les glandes 
gastriques sont bien visibles. 

L'ovaire, le système excréteur et le système nerveux ont les 
mêmes dispositions que chez E. najas. 

L'œil cérébral est très grande presque spliérique, à cristallin 
bien visible. Les deux yeux frontaux sont plus petits et aussi 
sphériques. 

Chez E. digitata, on ne parvient pas à suivre les filets ner- 
veux qui se rendent aux deux yeux frontaux et au tentacule 
frontal. 

La musculature est bien développée/ en particulier les mus- 
cles transversaux qui se présentent sous forme de larges bandes. 

Longueur moyenne : 0, 30 mm. 

Habitat : Je n'ai récolté que quelques exemplaires de cette 
espèce dans l'étang du Jardin botanique de Genève, en mars et 
en juin 1889 et dans une mare située près de la poudrière du 
Bois de la Bâtie, en mai 1886. 

Le mâle n'a pas encore été décrit. Rousselet n'a fait que 
le mentionner dans la liste, dressée par lui, des mâles décou- 
verts jusqu'à nos jours. 

Genre Diglena Ehrenberg. 

Les espèces comprises dans ce genre, quoique de formes très 
variables^ possèdent néanmoins un ensemble de caractères sail- 
lants qui les différencient nettement des autres Notommatadœ. 

Le corps est généralement vermiforme ou fusiforme, allongé, 
souvent renflé en arrière. Parfois il est court, ramassé et tron- 
qué à ses deux extrémités. 

La tète est d'ordinaire à sommet convexe et sa région 
frontale se prolonge en une expansion en forme de trompe 
surplombant d'ordinaire l'organe rotatoire. Cette expansion 
frontale est toujours recourbée vers la face ventrale de la région 



486 E.-F. WEBER. 

céphalique et varie de forme et de dimensions suivant les 
espèces. 

L'organe rotatoire est toujours reporté sur la face ventrale 
de la tête où il constitue une aire ciliée plus ou moins ovalaire. 
Il est formé d'une seule couronne ciliaire continue et la région 
intracoronaire, légèrement excavée, couverte de cils, présente 
parfois sur les bords latéraux de l'ouverture buccale deux lobes 
épaissis finement ciliés. 

Les Diglena ne possèdent jamais d'auricules. 

La région postérieure du tronc se continue dorsalement en 
un petit appendice caudal en forme de tubercule, souvent fort 
peu visible. 

Le pied est généralement allongé, plus ou moins large, plus 
ou moins articulé et porte d'ordinaire deux longs doigts courbés 
ou droitS; qui peuvent être en forme de lames. Les glandes pé- 
dieuses en massues sont toujours présentes. 

L'entonnoir buccal est très court et, chez certaines espèces^ 
paraît même manquer. Le mastax, de forme ovoïde, contient de 
puissantes mâchoires qui répondent à la mâchoire forcipée type. 
Elles sont éminemment protractiles et font souvent saillie hors 
de l'ouverture buccale pour saisir et déchirer la proie amenée 
par le courant ciliaire de l'organe rotatoire. L'œsophage qui est 
court, conduit dans un estomac spacieux de forme variable, net- 
tement séparé de l'intestin. Ce dernier est plus ou moins piri- 
forme. L'anus débouche à la base du pied. 

Le système excréteur est en général difficile à voir^, mais ré- 
pond au système excréteur type des autres Rotateurs. Il pré- 
sente seulement, suivant les espèces, quelques variations d'im- 
portance secondaire, soit dans la dimension plus ou moins 
grande de la vessie, soit dans le pelotonnement plus ou moins 
marqué des canaux latéraux, soit enfin dans le nombre des 
fiammes vibratiles. 

L'ovaire est bien développé. 



FAUNE ROTATORIENNE DIT BASSIN DU LEMAN. 487 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, ovoïde, plus ou moins 
allongé et se prolonge en une bande nerveuse s'étendant jus- 
qu'au tentacule dorsal. 

Il existe toujours deux yeux situés sur la région frontale de 
la tète. Ces yeux sont tantôt fortement pigmentés, tantôt pres- 
que incolores et sont plus ou moins rapprochés Tun de l'autre 
suivant les espèces. 

Les trois tentacules sensitifs habituels se retrouvent chez les 
Biglena, mais dans la plupart des cas le tentacule dorsal seul 
€st bien visible. 

Les tentacules sensitifs sont toujours réduits à l'état de sim- 
ples papilles sétigères. 

La cuticule, généralement épaisse, est très flexible et paraît 
former dans certains cas comme une gaine transparente, mon- 
trant des plis transversaux ou obliques, qui sont souvent cons- 
tants dans une même espèce. 

Les Diglena sont très contractiles. Comme leur organe rota- 
toire est réduit, ces Rotateurs nagent peu et rampent plutôt à 
l'aide de leur pied. 

Lorsqu'ils nagent, ils balancent leur corps d'une manière 
particulière. Les Biglena habitent la mer et l'eau douce. 

Les mâles ne sont connus que chez trois espèces et celui de 
Biglena catellina a été plus spécialement étudié. Leur forme 
diffère peu de celle de la femelle. Ils sont dépourvus d'organes 
digestifs et le système excréteur est privé de vessie contractile. 
L'expansion frontale en forme de trompe paraît également man- 
quer chez le mâle. 

Biglena forcipata Ehrenberg, 
PI. 19, fig. 6 à 9. 

SYNONYMIE 

Vorticella vermicularis Millier 1773, 

Cercaria forcipata et vermicularis Miiller 1786. 



488 E.-F. WEBER. 

Trichocerea vermicularis et forcipata Lamarck 1816. 
Dicranophorus vermicularis et forcipata Nitzsch 1817. 
Leiodina vermicularis et forcipata Bory de St- Vincent 1824. 
DeJcinia vermicularis Morren 1830. 
Furcularia forcipata Dujardin 1841 . 

BIBLIOGRAPHIE 

MiiLLER. Vermium fluv. Hist. p. 107, 1773. 

MiiLLER. Animale. Infus. p. 134. Tab. 20, fig. 21-23. 1786. 

Lamarck. Hist. nat. des anim. s. vert. II. p. 25. 1816. 

Nitzsch. Beitràges. InfusorienTcunde . p. 4. 1817. 

Bory de St-Vincent. Encyclopéd . méth. Vers. 1824. 

Morren. Bydragen tôt de Natuurhund Wetenschappen door van Hall, Vrolik 

enMulder. Th. V. N° II, p. 227 cum icon.1830. 
Ehrenberg. Abhandl. derAkad. d. IVissensch. zu Berlin 1831, p. 137, 154. 

Taf. 6, fig. 10. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen . Berlin 1838, p. 443, pi. 55, fig. 1. 
Dujardin. M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 649. 
Weisse, J.-F . Viertes Verzeichniss Petersb. Infusorien. Bn\l. math. phys.Acad. 

St-Petersbonrg. VI. 1848. 
Gosse, P. -H. On the Structure, Functions and Homoïogies of the manducatory 

Organs inthe class Botifera. Phil. Trans. of the roy. Soc. of London. Vol. 

146, 1856, pi. 17, fig. 50 et 51. 
Eyferth. B. Die einfachsten Lebensformen . Braunschweig 1885. p. 107. 
HuDSONet Gosse. The Botifera. London 1886. Vol. II. p. 50, pi. 19, fig. 2. 
Weber, E.-F. Note sur quelques mâles de Botateurs. Rev. suisse de ZooL 

T. V. 1897, p. 94, pi. 4, fig. 2. 

Car. spéc. — Corps ovoïde, allongé; face dorsale très légè- 
rement bombée, face ventrale plane. Organe rotatoire coupant 
très obliquement l'axe longitudinal du corps et reporté sur la 
face ventrale de la tête ; il s'étend jusqu'au niveau postérieur 
du mastax. Appendice caudal court, arrondi. Pied épais^ court, 
terminé par un tubercule. Il est séparé du tronc par une forte 
constriction et porte deux grands doigts falciformes, dont la. 
base est entourée d'une gaine écliancrée dorsal ement. Deux pe- 
tits yeux frontaux à pigment rouge. 

Cette grande espèce est remarquable par sa transparence. Sa 
cuticule épaisse, mais flexible, présente de nombreux plis très 
accentués et constants. Cette cuticule est plus épaisse sur la 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 489 

face dorsale du corps et forme, au niveau du bord postérieur 
de l'organe rotatoire, un fort pli transversal séparant la tête 
du tronc. Un autre pli cuticulaire transversal se voit au niveau 
du tentacule dorsal. Le tronc est marqué d'un long pli très ac- 
cusé qui part de la région antéro-ventrale du tronc et s'étend 
obliquement jusqu'à la région postéro-dorsale de celui-ci où il 
se termine au-dessus de l'appendice caudal, prenant ainsi l'ani- 
mal en écharpe. Le tronc est séparé du pied par de fortes 
constrictions cuticulaires. L'ensemble de ces plis transversaux 
et obliques donne à cette espèce une apparence loriquée. 

Le pied large contient une paire de grosses glandes pédieu- 
ses en massues, dont les canalicules excréteurs peuvent être 
suivis jusque dans les grands doigts falciformes. Entre la base 
des doigts, que D. forcipata porte généralement écartés, est 
intercalé un petit tubercule. 

L'organe rotatoire, qui coupe très obliquement l'axe longitu- 
dinal du corps, a la forme d'un ovoïde allongé. Il constitue une 
aire ciliée dont les bords sont relevés. Cette aire est tapissée 
de cils fins, courts et serrés. 

Le mastax volumineux, un peu ovoïde^ est armé de mâchoires 
forcipées, dont l'incus représente un véritable forceps. Les 
rami sont dentelés et les unci pointus, {-."entonnoir buccal est 
très réduit et les mâchoires sont très protractiles. 

L'œsophage est court, l'estomac et l'intestin sont allongés, 
fortement colorés en jaune brun. Les glandes gastriques sont 
grandes, sphériques, à contenu clair. L'anus débouche en arrière 
de l'appendice caudal. 

L'ovaire est plutôt étroit, allongé. 

La vessie contractile est grosse ; les canaux latéraux serpen- 
tent le long des parois du corps et portent chacun quatre flam- 
mes vibratiles. 

Le ganglion cérébroïde volumineux, sacciforme^ envoie deux 
filets nerveux aux yeux frontaux, qui sont très rapprochés du 
sommet de la tête. Ces yeux sont petits, à pigment rouge. 



490 E.-F. WEBER. 

Les trois tentacules sont normaux ; seul le tentacule dorsal 
est facilement visible. 

La proboscide frontale a la forme d'un triangle à large base ; 
il est recourbé et surplombe l'organe rotatoire. 

Cette espèce est très mobile, mais peu nageuse. 

Longueur moyenne : 0,3 mm. 

Le mâle, très transparent, est presque d'aussi grande taille 
que la femelle et la forme de son corps est la même ; cependant, 
je n'ai pu retrouver la proboscide frontale qui existe toujours 
chez la femelle. Chez ce mâle, le tube digestif et la vessie font 
défaut. Les canaux latéraux, portant chacun trois flammes 
vibratiles, débouchent de chaque côté du pénis. 

Le testicule est petit et le pénis long, comparativement à ce 
que l'on observe chez les autres mâles. 

Habitat : J'ai récolté quelques exemplaires de D. forcipata aux 
Treize-Arbres sur le Salève, dans une petite mare, en juin 1886; 
à Salvan (Valais) en septembre de la même année ; au Jardin 
botanique de Genève, en mars, en avril et en mai 1889 ; en août 
de la même année dans l'ancienne carpière de Champel et sur 
la route de Corsier, en mai 1890. 

C'est une espèce relativement commune. 

Diglena circinator Gosse. 

PI. 19, fig. 10 et H. 

BIBLIOGRAPHIE 

HuDSON ET Gosse, The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. oO, pi. 19, fig. 4. 
Bii.FiNGER, L. Zîir Rotatorienfauna Wiirttembergs . Jahresli. des Ver. fiir vaterl. 
Nalurkunde in Wiirtt. 1894, p. 47. 

Car. spéc. — Corps fusiforme, dont la face dorsale est forte- 
ment bombée, la face ventrale plane. Tête étroite, conique. 
L'aire ciliée limitée par Torgane rotatoire est étroite, allongée, 
rétrécie en son milieu en forme de sablier. Pied modérément 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 491 

long, ramassé, portant deux longs doigts aigus, en forme de 
faucille, à concavité interne, ïrophi faibles. Proboscide frontale 
en forme de bouclier terminé en pointe aiguë. Deux yeux fron- 
taux incolores. 

Cette espèce est très transparente. Sa cuticule mince et flexi- 
ble montre plusieurs plis transversaux changeants, temporaires, 
déterminés par la grande contractilité de l'animal, lequel est 
toujours en mouvement. Le corps peut donc modifier beaucoup 
sa forme normale qui est celle d'un fuseau. 

La tête est toujours plus étroite que le tronc qui se renfle gra- 
duellement d'avant en arrière pour se rétrécir assez brusque- 
ment en un pied. Ce dernier est plutôt court, ramassé et se ter- 
mine par deux longs doigts aigus, fortement recourbés en dedans. 
Ces doigts sont en forme de faucille et permettent de différencier 
de suite cette espèce des autres espèces du même genre. Les 
glandes pédieuses volumineuses sont en forme de crosses ; elles 
remplissent tout le pied et la région postérieure du tronc. 

L'appendice caudal du tronc est réduit. 

La tête, plutôt conique, à face ventrale presque plane, est sur- 
montée d'une proboscide qui est bien différente de celle des 
autres Biglena. Cette proboscide constitue une sorte de bouclier 
qui s'étire antérieurement en un bec recourbé. 

L'organe rotatoire est très allongé et étranglé à sa partie 
mo5^enne. Au niveau du bord postérieur de cet organe, c'est-à- 
dire au point de jonction de la tête et du tronc, la cuticule se 
soulève de chaque côté en une petite ailette transparente, sur- 
tout visible lorsque l'animal se contracte. Le système digestif 
ne présente rien de particulier, si ce n'est que le mastax ovoïde 
contient de faibles trophi. 

Le systèm.e excréteur se compose d'une vessie sphérique et 
des deux canaux latéraux rectilignes ou légèrement sinueux qui 
remontent jusqu'au niveau du cou. Les flammes vibratiles sont 



492 E.-F. WEBER. 

très difficiles à distinguer ; il paraît y en avoir trois ou quatre 
sur chaque canal. 

L'ovaire est volumineux. 

Le ganglion cérébroïde est allongé, transparent. Les deux 
petits yeux frontaux, sphériques, sont incolores. 

Je n'ai pu découvrir les tentacules sensitifs. 

Longueur moyenne : 0,20 mm. 

Habitat : J'ai trouvé seulement quelques exemplaires de cette 
espèce dans l'étang de Crevin, en septembre 1888. C'est une 
espèce plutôt rare dans notre région. Le mâle est encore 
inconnu. 

Biglena catellina Ehrenberg. 

PI. 19, fig. 12 à 14. 

SYNONYMIE 

Cercaria catellina et Vorticella larva Millier 1786. 

Furcocerca catellina et Furcularia larva Lamarck 181S et 1816. 

DicranopJioriis catellinus Xitzsch 1817. 

Cephalodella catellina et Furcularia larva Bory de St- Vincent 1824. 

Typhlina Furca Hemprich et Ehrenberg 1828. 

Leiodina capitata et Dekinia forcipata Morren 1830. 

Diglena granularis Weisse 18ol. 

BIBLIOGRAPHIE. 

MiiLLER. Anim. Infus., p. 130, 286, pi. 20, fig. 12 et 13, pi. 40, fig. 1 à 3. 

1786. 
Lamarck. Hist. nat. d. anim. s. vert. I. p. 448. 181o. II. p. 37, 1816. 
NiTZSCH. Beitrâge zur Infusorienkunde, p. 4. 1817. 
Bory DE St- Vincent. Enc^c/op. méth. Vers. 1824. 
Hemprich et Ehrenberg. Stjmbolœ phxjucse. Evert. I. Phytozoa. I pi. I. fig. 17. 

b. 1828. 
Morrex. Bydragen tôt de Natuurk. Wetenschapp. door. v. Hall. etc. V. II. p. 211, 

223. 1830. 
Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1829. p. 8, 16, 20. 

18.30, p. 62. 1831, p. 26, 137. ïaf. IV. fig. 17. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 444. pi. .>5, lig. 3. 
Weisse, J.-F. Dritte Nachlese Petersh. Infusorien. Bull, nialh. pbys. Acad. 

St-Pétersb. T. IX. 1831, o. 347. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 493 

Weisse, J.-F. Ueber Kuckucks-ii Wintereier cler sogenannten Wapj)enthierchen . 

Bull. math. phys. Acad. St-Pétersb. XI. 1851. 
Perty, m. Zur Kenntniss klemster Lebensformen. Bern 1852, p. 40. 
Leydig, F.v. Ueber den Bau und die System. Stellung der Rdderthiere. Zeitsch. 

f . wiss. Zool. Ed. VI. 1854. 
Weisse, J.-F. Eine infusorielle Selbstbeurtheilung. Zeitsch. f. wiss. Zool. Bd. VII. 

1856. 
Gosse, P. -H. On the dioecious Character of the Rôti fera. Phil. Traiis. of the roy. 

Soc. of Londoii. Vol. 147, 1858. 
Weisse, J.-F. Zur Oologie der Rdderthiere. Mém. Acad. St-Pétersbourg. Vil® 

sér. T. IV. N°8. 1862. 
Bartsgh, s. Die Rdderthiere und ihre bei Tûbingen beob. Arten. Jahresh. des Ver. 

fiir vaterl. Naturk. in Wiirttemberg. Stuttgart 1870, p. 39. 
Bartsch. Rotatoria Humgariae. Budapest 1877, p. 34. 
Daday, Jeno. Die um Klausenburg u. Dées vorkommenden Ràderthiere. Ein Bei- 

trag z. Ràderthier-Fauna v. Ungarn. Auszug v. Erdél. Muzeum Egylet. 

Erkonyv. Uj. Folyam. IL Kot. 6. Szam. 1877. 1 pi. 
Daday, Jenô. Ueber d. Mdnnchen d. Rotatoria. Kolozsvar. 1877. 
EcKSTEiN, C. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. wiss. Zool. 

Bd. 39. 1884, p. 371, pi. 26, fig. 40 et 41. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig. 1885, p. 108. 

Taf. VII, fig. 11 et 14. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. Londoii 1886. Vol II, p. 53, pi. 19, fig. 10. 
Weber, E.-F. Notes sur quelques Rotateurs des environs de Genève. Archiv. 

Biol. 1888. T. VIII, p. 46, pi. 34, fig. 1-6. 

Car. spéc. — Corps court, cylindrique, tronqué à ses deux 
extrémités. Tête séparée du tronc par un pli cuticulaire trans- 
versal oblique. Organe rotatoire composé d'une couronne ciliaire 
simple débordant peu sur la face ventrale de la tête. Deux 
grands yeux frontaux sj)hériques. Pied court, reporté sur la face 
ventrale du tronc et perpendiculaire à l'axe du corps. Il se 
termine par deux doigts courts et pointus. Mâchoires fortes, 
forcipées. 

Cette Biglena est caractérisée par son corps court, ramassé, 
cylindrique, tronqué à ses deux extrémités et par son pied 
ventral perpendiculaire à l'axe longitudinal du corps. 

La cuticule est épaisse et présente des plis transversaux bien 
accusés, en particulier le pli cervical. 



494 E.-r. WEBER. 

La tête est plus ou moins tronquée, mais son bord frontal est 
légèrement surélevé. 

L'organe rotatoire, qui entoure le sommet plus ou moins 
tronqué de la région céplialique, comprend une couronne ciliaire 
continue. La bouche, comprise dans le champ coronaire, est 
bordée de chaque côté d'un petit mamelon granuleux. Les cils 
coronaires sont longs et fins. 

Le mastax est très puissant, un peu piriforme. Les trophi 
forcipés sont trèsprotractiles. L'œsophage est court. L'estomac 
volumineux, généralement bourré d'algues vertes, est nettement 
séparé de l'intestin piriforme, dont la ciliation est bien visible. 
L'anus s'ouvre dorsalement au-dessus du pied, il est entouré 
d'un fort bourrelet cuticulaire. 

Le système excréteur est très difficile à observer. Les canaux 
latéraux sont accolés en partie contre les parois de l'estomac 
fortement coloré et remontent vers le ganglion cérébroïde. Ils 
portent quatre flammes vibratiles. La vessie sphérique, ventrale, 
est située à la base du pied. 

L'ovaire est normal. L'oviducte est très apparent, il débouche 
dans le cloaque, près de l'orifice vésical. 

Le ganglion cérébroïde volumineux, fusiforme, occupe une 
grande partie de la région cervicale. Il est finement granuleux 
et se prolonge en une bande nerveuse aboutissant au tentacule 
dorsal, qui est représenté par une papille sétigère. Il s'étend en 
outre jusqu'au sommet de la tête oii sont localisés les deux 
grands yeux sphériques fortement pigmentés. Les deux tenta- 
cules latéraux sont difficiles à voir. 

Diglena cateUina Si une locomotion lourde et se balance en 
nageant. Elle vit de préférence dans les mares croupissantes et 
à la surface des eaux stagnantes. 

Longueur moyenne: 0,10mm à 0,14mm. 

Le mâle est plus petit que la femelle. Son corps cylindro- 
conique a les extrémités moins tronquées que chez la femelle. Il 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 495 

est étroit, allongé et sa face dorsale est légèrement bombée. Le 
tronc se continue assez graduellement en un pied qui prolonge 
ainsi l'axe longitudinal du corps au lieu de lui être perpendicu- 
laire comme c'est le cas chez la femelle. Les doigts sont minces, 
allongés. La cuticule est fine et transparente. L'organe rotatoire 
a la même disposition que celui de la femelle. La bouche est 
remplacée par une légère échancrure du champ coronaire. Le 
système digestif fait défaut, mais il existe, en lieu et place du 
tractus intestinal, un amas de cellules granuleuses s'étendant 
jusqu'au testicule. Cet amas répond à un tube digestif atrophié. 
Le système excréteur est aussi réduit, car la vessie manque. Les 
canaux latéraux rectilignes partent de chaque côté du cerveau 
pour aboutir, sur les côtés du pénis, à deux orifices circulaires 
ciliés. Je n'ai pu compter que trois flammes vibratiles sur chaque 
canal. 

Le système nerveux est très bien développé chez le mâle et 
ressemble à celui de la femelle. 

On observe, chez ce mâle, comme du reste chez d'autres mâles 
et chez les jeunes femelles, des masses noires dont les granu- 
lations sphériques réfractent fortement la lumière. Ce sont pro- 
bablement des résidus du jaune d'œuf. 

Le testicule piriforme, très volumineux, est suspendu dans 
la cavité du corps par de fins ligaments. Pour l'étude interne du 
testicule, je renvoie à la description que j'en ai donnée dans mes 
Notes sur les Botateurs des environs de Genève. Le pénis déli- 
cat, cilié à son extrémité, est entouré, dans cette espèce, d'un 
fort étui chitineux en forme de navette. Ce pénis est très con- 
tractile. Ayant eu l'occasion d'observer l'accouplement, je peux 
affirmer que la fécondation ne se produit que par le cloaque. 

Le mâle de Diglena cateUina est très transparent et on ne le 
voit que grâce à son testicule foncé et aux masses de jaune d'œuf. 
Ses mouvements sont très vifs ; il est bon nageur, mais ne nage 
pas en se balançant comme la femelle. 



496 E.-F. WEBER. 

Habitat : J'ai trouvé cette espèce abondamment à la Jonction, 
près de Genève, dans une mare d'un jardin de maraîchers, en 
compagnie à!Hydatma senta, en mars et en avril 1886; dans la 
carpière de Cliampel en juin 1890. Cette espèce n'est pas très 
répandue. 

Diglena imdnata Milne. 

pl. 19, fig. lo à 18. 

BIBLIOGRAPHIE 

Milnë, W. Defectiveness ofthe Eye-Spot as a nieans of generic distinr.tons in the 

Philodinaœ. Proc. Phil. Soc. Glascow. Vol. 17. 1885-86. 
HuDSON et Gosse, The Rotifera. London. Suppl. 1889. p. 30^ pl. 33, fig. 13. 

Car, spéc. — Corps légèrement fusiforme, à face dorsale 
bombée. Tête séparée du tronc par un fort pli cuticulaire 
transversal, légèrement concave. Tête en forme de triangle sphé- 
rique dont le sommet se prolonge frontalement en une large 
proboscide en forme de capuchon et surplombant fortement 
l'aire ciliée coronaire. Pied court, muni de deux très longs 
doigts ensiformes, recourbés et divergents. Deux petits yeux 
frontaux rouges. Organe rotatoire oblique, muni de cils forts et 
surmonté d'une touffe de longues soies de chaque côté de la 
proboscide frontale. Appendice caudal du tronc en forme de 
tubercule arrondi. 

Cette espèce est nettement différenciée des autres Diglena 
par son corps légèrement fusiforme, par son organe rotatoire à 
cils allongés et surtout par la grande longueur de ses doigts. 
Elle est transparente et protégée par une cuticule épaisse mais 
flexible, sur laquelle se marquent des plis transversaux bien 
accusés et constants. Le pli cervical est particulièrement accusé, 
ainsi que le pli à direction oblique qui sépare le tronc du pied. 

L'appendice caudal est mieux marqué chez cette espèce que 
chez les précédentes. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 497 

L'organe rotatoire, localisé sur la face ventrale de la tête, 
coupe obliquement l'axe longitudinal du corps et s'étend posté- 
rieurement jusqu'au niveau du pli cuticulaire cervical. Vu de 
face^, il a une forme ovoïde. Cet organe comprend une couronne 
ciliaire munie de cils longs et fins, enveloppant l'aire coronaire. 
Ces cils sont plus longs que chez la plupart des autres Biglena. 
Le bord frontal de l'organe rotatoire porte, de chaque côté de 
la proboscide en forme de capuchon, une touffe de très longs 
cils tactiles, recourbés et déjetés frontalement, qui donnent un 
aspect spécial à la tête de D. undnata. 

Les doigts sont très caractéristiques ; ils sont très longs, effilés, 
décurvés, divergents et ont la forme de lames. Près de leur 
extrémité se remarque un petit étranglement. Milne mentionne 
sur la face dorsale du pied la présence d'une soie fine et courte. 
Nous n'avons jamais réussi à la voir. Les glandes pédieuses sont 
grandes et peuvent se suivre jusqu'à l'extrémité des doigts. 

Le mastax est ovoïde et contient de forts trophi, très pro- 
tractiles. L'œsophage court se dilate volontiers; il paraît ridé. 
Le système digestif n'offre rien de particulier. Les glandes 
gastriques sont larges, aplaties, granuleuses et transparentes. 

L'ovaire est allongé et s'étend jusqu'au niveau du mastax. 

Le système excréteur est normalement constitué ainsi que le 
système nerveux. Nous ferons seulement remarquer que les 
yeux ne font pas défaut, comme l'indique la diagnose donnée par 
MiLNE et reproduite par Hudson et Gosse dans le supplément 
de leur monographie sur les Rotateurs. 

Les deux yeux frontaux du genre Biglena sont bien visibles 
chez I). undnata. Ils sont petits^ sphériques, à pigment rouge 
clair. Bien qu'ils soient frontaux, ils sont situés moins en avant 
que dans les espèces précitées. 

Les trois tentacules sensitifs existent, mais sont très difficiles 
à voir. 

Longueur moyenne : 0,25 mm. 



498 E.-F. WEBER. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques exemplaires de cette 
espèce dans l'étang du Petit-Saconnex et à Crevin, en septembre 
et en octobre 1888, et au Jardin botanique de Genève en juin 
1889. Cette espèce est rare. 

Le mâle est inconnu. 

Sous-ordre : LORIGATA 

Loricata de Perrier ' . 

Cuirassés. Loricidés. Loricidse de Delage'. 

Les Loricata sont des Ploïma pourvus d'une lorica. Cette 
lorica peut être souple ou résistante, lisse ou chagrinée, tantôt 
carénée, tantôt à facettes ; elle est parfois munie d'appendices 
ou épines. Sa forme est généralement cylindrique ou ovalaire, 
parfois triangulaire. Tantôt plane, tantôt fortement bombée, la 
lorica se comprime ou se déprime plus ou moins suivant les 
genres. 

La disposition morphologique de cette cuirasse est assez 
variable. Chez quelques genres elle est simple, c'est-à-dire for- 
mée d'une seule pièce tubulaire enveloppant plus ou moins le 
corps de l'animal. Chez d'autres genres, la cuirasse se décom- 
pose en un plus ou moins grand nombre de pièces unies entre 
elles par une cuticule plus souple ; cette cuirasse, que l'on pour- 
rait appeler composée^, entoure tout ou partie de Findividu. Elle 
est généralement ouverte à ses deux extrémités pour livrer pas- 
sage à la tête et au pied et forme ainsi une coque, dans laquelle 
le corps de l'animal peut se retirer et se mettre à l'abri. 

Le pied est parfois absent. Quant il existe, ce qui est 

^ Pkrrier, Ed. Traité de Zoologie. Paris 181J7. Fasc. IV. 
* Delage, Yves, et Herouard, Ed. Traité de Zoologie concrète. Les Vermi- 
diens. T. V. Paris 1897. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 499 

généralement le cas, il est tantôt articulé, tantôt non articulé. 
Le pied articulé est dépourvu d'annélation transversale ; il est 
styloïde ou fourchu et n'est pas entièrement rétractile. Le pied 
non articulé est marqué de nombreuses annélations transver- 
sales, il peut être fourchu ou bien terminé par une extrémité 
élargie et creusée en forme de coupe ciliée ; il est complètement 
rétractile. 

Les couronnes ciliaires et les mâchoires appartiennent à des 
types variés. Les couronnes ne sont jamais rhizotiques chez les 
Loricata; elles ne revêtent le type bdelloïdique que dans la 
famille des Pterodinadœ. Quant aux mâchoires, elles ne sont 
jamais bdelloïdiques ; seule la famille des Pterodinadœ possède 
un appareil masticateur du type rhizotique. 

L'organisation interne est, d'une manière générale, la même 
que celle des lUoricata et ne présente que des modifications de 
peu d'importance. 

Famille RATTULID^. 

Les Rattulides sont de petits Rotateurs dont le corps géné- 
ralement allongé, tantôt droit, tantôt incurvé, a une forme 
cylindrique, fusiforme ou ovalaire. La lorica est simple, consti- 
tuée d'une seule pièce tubulaire, ouverte à ses deux extrémités. 
Elle est lisse, transparente, ne montre ni angles ni plis quoi- 
qu'elle puisse parfois présenter une arête ou carène dorsale. 
Cette dernière^ inégalement développée, suit plus ou moins régu- 
lièrement la ligne médio-dorsale du corps. Le bord antérieur 
de la lorica porte quelquefois des épines dirigées en avant, dont 
le nombre et la grandeur sont variables. 

La cuticule des Rattulides n'est pas uniformément loriquée et 
quelques espèces présentent des téguments minces, flexibles qui 
font de ces Rattulides des formes de transition entre les Ploïma 
illoricata et les Floïma loricata. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 33 



500 E.-F. WEBER. 

Le pied est généralement court, large, uni-articulé ou bi- 
articulé, recouvert souvent en partie par la lorica. Il porte un 
ou deux doigts suivant les genres. 

Les doigts typiques sont styliforraes, droits ou arqués, poin- 
tus à leur extrémité et de longueur très variable. Ils sont géné- 
ralement asymétriques et accompagnés de stylets ou doigts 
accessoires, relativement courts, en nombie variable et situés à 
la base des doigts styliformes. 

Les glandes pédieuses, arrondies ou ovalaires, déversent leur 
contenu dans une vessie spéciale, fortement musculeuse, qui 
peut subir une forte dilatation et paraît divisée en deux cham- 
bres inégales par une cloison longitudinale. Cette vessie, par 
des contractions répétées, déverse son contenu à la base des 
stylets et des doigts. Cette particularité des glandes pédieuses, 
de déverser leur contenu dans un réservoir contractile, est spé- 
ciale à la famille des Rattulides. 

La tête et le tronc sont quelquefois peu distincts. 

L'organe rotatoire est simple, formé d'une guirlande ciliaire 
postorale continue, le cingulum, laquelle est munie de cils longs 
et fins. L'espace intracoronaire est plus ou moins mamelonné et 
porte des touffes de longues soies. 

De la région fronto-dorsale de la tête part un appendice digi- 
tiforme, érectile, non cilié, semblable à celui que nous avons 
déjà signalé dans le genre AscomorpJia. 

Le mastax très allongé est généralement de forme cylin- 
drique ou ovalaire. Il est muni de muscles transversaux carac- 
téristiques^ bien développés. Les mâchoires protractiles, forte- 
ment asymétriques, appartiennent au type virgé. Les manubria 
sont représentés par de longues tiges droites ou courbées, de 
longueur inégale. Le fulcrum est toujours très long et dilaté à 
son extrémité postérieure. 

Une particularité remarquable que présentent les mâchoires 
des Rattulides consiste dans l'asymétrie des différentes pièces. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 501 

Celles-ci sont toujours plus développées d'un côté que de l'autre. 

L'œsophage est un long canal sinueux, aboutissant à l'esto- 
mac qui est nettement différencié de l'intestin. Les glandes gas- 
triques sont petites, généralement sphériques ou ovalaires. Le 
système excréteur comprend une petite vessie contractile et les 
deux canaux latéraux habituels. Ces derniers remontent jus- 
qu'au niveau de l'organe rotatoire et portent chacun trois ou 
quatre flammes vibratiles. 

L'ovaire est généralement étroit, allongé et n'offre aucune 
particularité intéressante. 

Le système nerveux comprend un volumineux ganglion céré- 
broïde, allongé, granuleux, sur la région postérieure ou médiane 
duquel repose un gros œil rouge, ovalaire, élargi transversale- 
ment, probablement muni d'un cristallin. Eckstein est le seul 
qui, jusqu'à maintenant, ait signalé la présence d'un cristallin 
dans l'œil des Rattulides. 

Les trois tentacules sensitifs typiques sont présents, mais 
généralement réduits à de simples papilles sétigères, en relation 
avec le ganglion cérébroïde par de fins filets nerveux. Les ten- 
tacules latéraux, fusiformes sont généralement asymétriques et 
placés dorso-latéralement, plus ou moins en arrière du corps. 
Le tentacule dorsal impair tend à se reporter latéralement chez 
les espèces munies d'une carène dorsale. 

Ces petits Rotateurs vivent parmi les algues, la plupart dans 
l'eau douce; ils sont doués de mouvements giratoires assez 
particuliers et nagent généralement couchés sur le flanc. 

Les mâles sont encore inconnus. 

Les genres et les espèces de la famille des Rattulides ont été 
décrits sous tant de noms différents que la synonymie est très 
dilficile à établir. Nous ne possédons pas un matériel de com- 
paraison suffisamment complet pour mettre cette synonymie au 
point. Nous croyons cependant utile d'ajouter ici quelques 
réflexions que l'étude de ce sujet nous a suggérées. La famille 



502 E.-F. WEBER. 

des BattuUdce, telle qu'elle est décrite par Hudson et Gosse,. 
correspond aux Acantliodactylidœ de Tessin. Ces deux natura- 
listes comprennent dans cette famille, et à juste titre, les an- 
ciennes formes : Battulus Ehrenberg, Notommata tigris Ehren- 
berg, Monommata tigris Bartsch, Monocerca et Mastigocerca 
Ehrenberg, Heterognatlius Schmarda, Biurélla Bory de St- 
Vincent et Eyferth et Cœlopus Gosse. HuDSON et Gosse ra- 
mènent ces différentes formes à trois genres : Mastigocerca^ 
Battulus et Cœlopus. Ces trois genres, qui peuvent être munis 
ou non de doigts accessoires ou stylets, sont surtout différenciés 
par la structure des doigts principaux. Les uns ont un doigt 
principal styloïde (Mastigocerca), les autres deux doigts princi- 
paux styloïdes égaux en longueur (Battulus), d'autres enfin 
deux doigts styloïdes inégaux et de forme spéciale (Cœlopus). 

Nous estimons que la classification de Hudson et Gosse n'est 
pas exacte. Gosse nous semble avoir mal interprété les carac- 
tères et la structure des doigts de son nouveau genre Cœlopus. 
Ces doigts sont bien inégaux et séparés à leur base, mais n'ont 
pas la forme particulière en cuiller qu'il leur assigne. Ils sont 
au contraire styloïdes et un peu aplatis, ainsi que l'ont men- 
tionné les anciens auteurs, en ce qui concerne la Biurélla tigris. 
Cette dernière espèce n'est autre que le Cœlopus porcellus de 
Gosse, dont cet auteur a fait le type de son nouveau genre, d'où 
nous concluons qu'il serait préférable de maintenir l'ancien nom 
générique de Biurélla. 

Tessin ne me paraît pas avoir été bien inspiré en créant son 
genre Âcanthodactylus. Je ne puis admettre que Tessin ait eu 
raison de faire rentrer dans un seul et même genre des espèces 
qui présentent des caractères morphologiques aussi distincts. Il 
faudrait, pour le moins, grouper ces espèces dans deux genres : 
le premier, caractérisé par un corps presque droit et par la pré- 
sence d'un seul doigt principal ; le second, caractérisé par un 
corps plutôt incurvé et par deux doigts i)rincipaux égaux ou 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 503 

inégaux. La présence d'une carène dorsale n'est pas un carac- 
tère générique important^ car on retrouve cette carène chez 
presque toutes les BattuUdœ. 

Le nom de BattuUdœ, donné à cette famille, n'est également 
pas des plus heureux, car le genre Battulus qui parait être le 
type principal de la famille créée par Hudson et Gosse, a été 
décrit anciennement par Ehrenberg comme ayant deux taches 
oculaires. Or, les Battulus de Hudson et Gosse ne possèdent 
qu'un œil. Nous aurions accepté plus volontiers, pour cette fa- 
mille, le nom d^ Acanthodactylidce proposé par Tessin, si nous 
n'avions décidé de suivre la classification d'HuDSON et Gosse. 

Genre Mastigocerca Ehrenberg. 

Les espèces contenues dans ce genre ont le corps générale- 
ment très allongé, cylindrique ou fusiforme. Celui-ci, non in- 
curvé, est tronqué antérieurement et s'amincit graduellement 
en arrière pour former un pied court. Ce pied est terminé par un 
long doigt styloïde, droit ou légèrement arqué, d'ordinaire pointu 
à son extrémité. Ce doigt, quoique non flexible^ est mobile ; il 
peut être flanqué à sa base de plusieurs stylets de longueur 
variable. 

Le bord antérieur de la lorica se prolonge, suivant les espèces, 
en épines inégales qui, dans la règle, sont dorsales. Dans la 
plupart des espèces, cette lorica est surmontée d'une carène 
asymétrique, plus ou moins saillante, qui s'étend plus ou moins 
en arrière, le long de la ligne médio-dorsale du tronc. 

La cuticule atteint son maximum d'épaisseur, et par consé- 
quent sa plus grande résistance, sur la face dorsale du corps. 

La tête est généralement peu développée et l'organe rotatoire 
simple porte^ outre la guirlande ciliaire ordinaire, des touffes de 
longs cils placés à gauche et à droite de l'appendice digitiforme. 



504 E.-F. WEBER. 

Les organes digestifs, le mastax en particulier, sont très 
allongés, mais ne présentent pas de caractères spéciaux ; il en 
est de même de l'ovaire et du système excréteur. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, allongé et porte un 
œil rouge élargi transversalement. Ce dernier est localisé soit 
sur la région postérieure, soit sur la région médiane du gan- 
glion. La présence d'une carène dorsale dépendant de la lorica 
a comme effet de rejeter un peu sur le côté le tentacule dorsal, 
qui est, en outre, reporté passablement en arrière. Ce tentacule 
est formé d^une protubérance ciliée plus ou moins allongée, 
reliée au ganglion cérébroïde par un filet nerveux. Les tenta- 
cules latéraux fusiformes sont refoulés très en arrière, dans le 
dernier tiers postérieur du corps. 

L'asymétrie des organes est bien marquée chez les Mastigo- 
cerca, principalement en ce qui concerne la carène dorsale, les 
tropbi, les tentacules sensitifs, les doigts styloïdes et leurs 
stylets accessoires. 

Les glandes pédieuses et leur réservoir sont bien développées; 
ce réservoir, selon Bilfinger, serait divisé en deux chambres 
Inégales par une cloison longitudinale. 

Mastigocerca carinata Ehrenberg. 

PI. 19, lig. 19 à 21. 

SYNONYMIE 

Trichoda Battus Millier, 1786. 
Battiilus carinatus Lamarek, 1816 (en partie). 
Trichocerca Battus Goldfuss, 1820 (en partie). 
Monocerca longicauda Bory de S t- Vincent, 1824. 
Monocerca carinata Eyfertli, 188-5. 
Acantliodactylus carinatus Tessin, 1886. 

BIBLIOGRAPHIE 

MiiLLER. Animale. Infusor. p. 20.'), tah. XXIX, fig. 7, 1786. 
La.marc.k. Hist . nat. des anim. sans vert. II, p. 24, 1816. 
Goi.bFuss. Handbueh der Zoologie, l, p. 69, 1820. 
BoKY DE Sï- Vincent. Encyclopéd. méthod. Vers. 1824. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉjVIAN. 505 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1830, p. 46. 1831, 

p. 132. 
Ehreinberg. Infasionsthierchen. Berlin 1838, p. 460, pi. 57, fig. 7. 
DujARDiN, F. -M. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 640, pi. 21, 

fig. 3. 
Perty, m. Zur Kenntniss Meinster Lebensformen. Bern 18o2, p. 37 et 41. 
Leydki, F. V. Ueber den Bau und die System. Stellung der Bdderthiere. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. VI, 1854-00, p. 20. 
Gosse, P. -H. On the Structure, Functions and Homologies of the manducatory 

Organs in the class Botifera. Philos. Trans. of the roy. Soc. of London, vol. 

CXLVI, 1856, pi. 18, fig. 60-62. 
Pritchard, And. A History of Infusoria. London 1861, p. 681, pi. 38, fig. 22. 
ScHOCH, Gustav. Die microscopischen Thiere des Siissivasser- Aquariums. II. 

Buch. Bie Bdderthiere. Leipzig 1868, p. 23, pi. VI, fig. 2. 
Bartsch, s. Botatoria Hungariœ. Budapest 1877, p. 38. 
EvFERTH, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 110, Taf. 

VII, fig. 25. 
HuDsoN et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 60, pi. 20, fig. 7. 
Tessin, g. Botatorien der Umgegend von Bostock. Archiv. 43 d. Fr. d. Naturg. 

1. Mecklbg. 1886, p. 156, Taf. II, fig. 15. 
VViERZEJSKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 73 (232). 
ScoRiKow, A. -S. Botateurs des environs de KharJcoio. Kharkow 1896, p. 94. 

Car. spéc. — Corps allongé, ovoïde, bombé dorsalement et 
ventralement. Lorica surmontée d'une carène très élevée et 
fortement bombée, allant du sommet de la tête au milieu du 
corps. Bord antérieur de la lorica oblique, lisse, sans épines ; 
bord postérieur également lisse et coupé en biais. Pied muni 
d'un doigt styliforme acuminé, presque droit, aussi long que le 
corps lui-même et accompagné à sa base de quatre stylets de 
longueur inégale. 

Cette Mastigocerca se distingue particulièrement des autres 
espèces du genre par sa carène sur-élevée, très bombée, qui 
donne au corps une forme bossue. Cette carène est marquée sur 
toute sa longueur de striations foncées plus ou moins régulières. 

Mastigocerca carinata se rapproche beaucoup de Mastigo- 
cerca rattus Ehrenberg avec laquelle elle pourrait être confon- 
due, M. rattus ne s'en distinguant que par une carène plus 
basse, un peu plus allongée et moins bombée. Cependant, nous 



506 E.-F. WEBER. 

avons eu en mains quelques exemplaires de M. carinata à carène 
dorsale moins élevée et moins bombée, qui se rapprochaient 
par là même de M. rcdtus. Aussi^ l'opinion de TessiN; que ces 
deux formes, très voisines du reste, ne sont peut-être que des 
variétés d'une même espèce, est-elle très plausible. 

La lorica de M. carinata est coupée obliquement à ses deux 
extrémités. Par l'ouverture antérieure sort une tête épaisse, 
courte, à organe rotatoire fortement cilié. 

Le cingulum muni de longs cils est continu. Le trochus com- 
prend surtout deux mamelons pourvus chacun d'une longue 
touffe de soies, mamelons entre lesquels est situé l'appendice 
digitiforrae. Ce dernier est allongé et déjeté contre la face dor- 
sale de la région céphalique. 

Le cerveau est volumineux et porte le long de son bord pos- 
térieur un œil ovoïde. Le tentacule dorsal est asymétriquement 
situé au-dessus du cerveau, sur le côté gauche de la carène. 
Les tentacules latéraux sont reportés très en arrière. 

Par l'ouverture postérieure de la lorica sort un pied relative- 
ment long, légèrement conique. Il porte un doigt principal très 
long, légèrement courbé, pointu et flanqué de quatre petits sty- 
lets accessoires d'inégale longueur. Dans un ou deux cas, ces 
stylets nous ont paru être d'égale longueur, mais nous ne pou- 
vons rien affirmer à ce sujet. 

Longueur totale environ : 0,29 mm. à 0,33 mm. 

Habitat : Nous avons trouvé à plusieurs reprises cet intéres- 
sant Rotateur parmi les algues, dans des eaux tranquilles et en 
particulier au Jardin botanique de Genève, en mai, en juin et 
en octobre 1886, 1887 et 1888 ; dans une mare du chemin du 
Vieux-Florissant en mai 1889 ; dans un petit étang le long de 
FArve en août de la même année; à St-Georges près Genève à 
la même époque et enfin à Vernayaz (Valais) en septembre 
1887. C'est une espèce commune. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 507 

Mastigocerca lophoessa Gosse. 
PI. 19, fig. 22. 

BIBLIOGRAPHIE 

HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886;, vol. II, p. 60, pi. 20, fig. 10. 
Bergendal, D. Beitrcige zur Fauna Grônlands. 1. Zur Botatorienfauna Grôn- 

lands. Liind 1892, p. 103, pi. 6, fig. 32. 
BiLFiNGER, L. Zur Botatorienfauna Wilrttemhergs. Zweiter Beitrag. Jahresh. 

des Vereiûs fur vaterl. iXaturkuiide in Wiirtt. 1894, 50. Jahrg., p. 48, pi. 2, 

fig. 7 à 9. 
Stenroos, K.-E. Das Thierleoen im Nurmijàrvi-See. Acta Soc. pro Faima et 

Flora fennica. Helsingfors 1898, XVII, n° 1, p. 140, pi. 2, fig. 7. 

Car. spéc. — Corps ovalaire, fusiforme, légèrement bombé. 
Lorica surmontée d'une carène large, peu élevée, irrégulière- 
ment bosselée, s'étendant jusqu^au pied où elle s'arrête brus- 
quement. Pied large^ tronqué, portant un doigt principal pointu, 
atteignant au moins les deux tiers de la longueur totale du corps. 
Il est accompagné d'un long style accessoire courbé et de quatre 
stylets plus courts, divisés en deux paires. 

Cette espèce se fait remarquer par sa carène asymétrique, 
large, découpée en lobes inégaux. Le doigt styloïde accessoire, 
allongé, est environ une fois plus long que les quatre autres 
stylets de forme habituelle. Quand au grand doigt styloïde prin- 
cipal, il atteint d'ordinaire les deux tiers de la longueur totale 
du corps. Cependant, nous avons eu des exemplaires chez les- 
quels la longueur du doigt principal égalait celle du corps. 

Le cerveau paraît divisé en deux masses globulaires^ granu- 
leuses, par une constriction transversale ; l'œil est localisé au 
point de séparation de ces deux masses cérébrales. 

L'œsophage ne nous a pas paru large comme l'indique BiL- 
FiNGER. Ce dernier auteur donne une description détaillée des 
doigts et des glandes pédieuses. Nous n'y reviendrons pas. 

L'organe rotatoire est plus simple que dans Tespèce précé- 



50S " E.-F. WEBER. 

dente et les mamelons sétigères du trochus paraissent beaucoup 
plus réduits que chez M. carinata. Le tentacule dorsal semble 
sortir de la crête de la carène, crête qui est relativement large. 
Les tentacules latéraux sont très difficiles à distinguer. 

Longueur totale de l'animal : environ 0,35 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques individus de cette rare 
espèce dans une mare, sur le bord de la route de Corsier, en 
mai et en juin 1890. 

Mastigocerca hicornis Ehrenberg. 

PI. 19, fig. 23 et pi. 20, fig. 1. 

SYNONYMIE 

Bracliionus Battus Schrank, 1793. 
Vaginaria longiseta Sclirank, 1802. 
Monocerca hicornis Ehrenberg, 1830. 
Acanthodactyliis hicornis Tessiiij 1886. 

BIBLIOGRAPHIE 

Schrank. Naturforscher. XXVII, p. 26, Taf. III, 1793. 

Schrank. Briefe naturhist. Inhalts an Nau, p. 383, Taf. II, fig. 13, 1802. 

Schrank. Fauna hoica. III, 2, p. 140, 1803. 

Ehrenberg. Abhaiidl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1830, p. 46, 1831, 

p. 131. 
Ehrenberg. InfusionsthiercJien . Berlin 1838, p. 423, pi. 48, fig. 8. 
DujARDiN, M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infiisoires. Paris 1841, p. 640. 
Perty, m. Zur Kenntniss kleinster Lehensformen. Bern 1852, p. 37. 
Leydig, F. V. Ueher den Bau und die system. Stelhmg der Bàderthier e. Ze'û&ch. 

f. w. Zool. Bd. VI, 18.04-OO, p. 19. 
Pritchard, And. A History of Infusoria. London 1861, p. 681, pi. 33, fig. 

399 et 417. 
Bartsch, s. Die Ràderthiere und ihre hei Tûhingen heoh. Arten. Stuttgart 

1870, p. 42. 
Bartsch, S. Botatoria Hungariœ. Budapest 1877, p. 37. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lehensformen. Braunschweig 1883, p. 110. 
Blochmann, F. Die mikrosh. Pflanzen- u. Thierwelt des Sûsswassers. Braun- 
schweig 1886, p. 103. 
HuDSON et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 63, pi. 20, fig. 5. 
Bilfinger, L. Ein Beitrag zur Botatorienfauna Wiirttenihergs. Jahresh. des 

Ver. f. vaterl. Xaturkunde in Wiirtt. 48. .lahrg. 1892, p. Ho. 
Bergendal, D. Beitràge zur Fauna Grônlands. 1. Zur Botatorienfauna Grôn- 

lands. Luud 1892, p. 103, (ig. 40. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 509 

WiERZEJSKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 74 (233). 

EcKSTEiN, K. Die Botatorienfauna des Maggelsees. Zeilsch. f. Fischerei und 

deren Hilfswissenschaften. Heft 6. Chaiiottenbnrg 1895, p. 3. 
ScoRiKow, A. -S. Botateurs des environs de Kharlcoic. Kharkow 1896, p. 96. 

Car. spéc. — Corps allongé, fusiforme. Lorica sans carène 
apparente, mais se prolongeant en avant en deux épines iné- 
gales. La plus grande de ces épines est dorsale, légèrement 
courbée ; la plus petite est plutôt latérale, presque droite et 
atteint la moitié de la longueur de la précédente. Pied long, 
conique, porteur d'un doigt styloïde allongé, légèrement courbé, 
presque aussi long que le corps. Ce doigt est entouré à sa base 
de quatre stylets de longueur inégale. 

Cette grande espèce se diiïérencie nettement de ses congé- 
nères par la présence des deux épines dorso-frontales de la 
lorica et par l'absence de carène. 

Son corps est un fuseau régulier, tronqué en avant et terminé 
par un organe rotatoire garni de cils fins et courts. L'espace 
intracoronaire ne présente pas de mamelons sétigères comme 
dans l'espèce M. carinata, mais seulement des touffes de cils 
courts. L'appendice digitiforme, bien développé, est situé près 
de la base de la grande épine dorsale de la lorica. 

Dans un exemplaire, chez lequel nous avons pu étudier un 
peu les mâchoires, ces dernières se sont présentées sous un 
aspect beaucoup plus régulier que d'ordinaire et montraient des 
manubria presque égaux et des dents bien évidentes. 

L'organisation interne ne diffère pas sensiblement de celle 
des autres espèces du genre Mastigocerca. 

Le pied paraît un peu plus allongé que d'habitude et le doigt 
styliforme est, dans mes échantillons, plus long que ne l'indiquent 
HuDSON et Gosse. A la base de ce doigt s'insèrent quatre petits 
stylets inégaux. 

Le ganglion est bien développé et atteint une grande Ion- 



510 E.-F. WEBER. 

gueur ; l'œil est localisé sur la région moyenne de ce ganglion. 
Les tentacules sont difficiles à observer. 

Un caractère intéressant de cette espèce consiste dans la 
coloration plus ou moins foncée que prend la région antérieure 
du tronc. Cette coloration est plus étendue sur la face dorsale 
que sur la face ventrale de cette région. Le reste du tronc de- 
meure transparent. La région céphalique est toujours marquée 
de plis longitudinaux plus ou moins accusés. 

Longueur totale environ : 0,40 mm. à 0,50 mm. 

Habitat : J'ai trouvé seulement quelques exemplaires de 
Mastigocerca hicornis à Vernayaz (Valais) en septembre 1887, 
dans une petite mare, et à Salvan (Valais) en août de l'année 
suivante. Depuis, je n'ai retrouvé que peu d'échantillons de 
cette espèce, au Jardin botanique de Genève, en juin 1890^, 
parmi les algues. Cette espèce est plutôt rare dans notre région. 

Genre Cœlopus Gosse. 

Les Rotateurs compris dans le genre Cœlopus, établi par 
GossE^ présentent la même structure anatomique générale que 
les Mastigocerca que nous venons d'étudier et que le genre 
Eattulus. C'est pourquoi ils ont été réunis par Tessin en un 
genre unique répondant à toute la famille des RattuUdce de 
HuDSON et Gosse, le genre Acanthodactylus. Nous estimons, 
toutefois, que les Cœlopus ne peuvent être groupés avec les 
Mastigocerca dans une même subdivision générique et qu'ils 
montrent plus d'affinité avec le genre Battulus de Gosse. Cet 
auteur, dans la description qu'il a faite de son genre Cœlopus, 
a faussement interprété les doigts styliformes de ces Rotateurs. 
Il affirme que ces doigts sont en forme de cuiller, ce qui est 
inexact. Le genre Cœlopus de Gosse n'est autre que le genre 
DiureUa des anciens auteurs. 

Les Cœlopus ont un corps cylindrique, plus ou moins allongé, 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 511 

plus OU moins large, qui, clans la règle, est arqué dorsalement. 

La lorica est tronquée en avant, elle est coupée un peu obli- 
quement à ses deux extrémités. Son bord frontal peut porter ou 
non des épines généralement inégales et médio-latérales. La 
lorica est d'ordinaire pourvue d'une carène, laquelle est peu 
développée et s'étend plus ou moins en arrière le long de la 
ligne médio-dorsale du tronc. Le bord dorso-frontal de la lorica 
est parfois marqué de bandes transversales. 

La tête est généralement arrondie, bombée en avant et cou- 
ronnée d'un organe rotatoire simple, muni de cils fins. L'espace 
intracoronaire est pourvu de mamelons ciliés et d'un appendice 
digitiforme dorsal. 

Les systèmes digestif, excréteur, reproducteur et nerveux 
répondent dans leur ensemble à la description que nous en 
avons donnée en étudiant les caractères généraux de la famille 
des Rattulides. La vessie est toujours petite. 

Le pied est uni-segmenté ou bi-segmenté et porte deux doigts 
styliformes courbés, de longueur inégale et asymétriques. Sépa- 
rés à leur base, ces doigts s'unissent l'un à l'autre à leur extré- 
mité. Ils sont flanqués des stylets dont le nombre et la longueur 
varient suivant les espèces. 

Le genre Gœlopiis de Gosse se différencie donc particulière- 
ment du genre Bathdus du même auteur par la longueur et la 
position des doigts qui, chez BaUulus, sont égaux et symétriques. 
Les Cœlopus, comme les Battulus, portent souvent les doigts 
repliés sous le ventre et c'est seulement dans la natation qu'ils 
les tiennent en état d'extension. Mais, dans ce cas, les doigts 
de Cœlop'us ne sont jamais déjetés dorsalement comme ceux des 
Battulus. 

Les représentants du genre Gœlojnts vivent généralement 
dans les eaux tranquilles, dans les mares et les fossés riches en 
algues. Ils nagent lentement, droit devant eux, se faufilant entre 
les détritus, mais la plupart du temps ils tournoient sur eux- 
mêmes en décrivant des cercles. 



512 E.-F. WEBER. 

Cœlopus porcéllus Gosse. 

PI. 20, fig. 2 à 4. 

SYNOIVYMIE 

Diurella Ugris Bory de St- Vincent, 1824. 
Monocerca ;porcéllus GiO?,?>e, 1851. 
Diurella insignis Herrick, 188o. 
Acanthodactylus tigris Tessin, 1886. 

BIBLIOGRAPHIE 

BoRY DE St- Vincent. Encyclopéd. méthod. Vers. 1824. 

Gosse, P. -H. A Catalogue of Eotifera found in Britain, îcitli Descriptions of 
five new Gênera and thirty-two neic Species. Ann. of nat. Hist. 2 ser. Vol. 8, 

1851. 

Go.ssE, p. -H. On the Structure, Functimis and Homologies of tlie ■manducatory 
Organsin the class Botifera. Philos. Trans. of the roy. Soc. of London. Vol. 
CXLVI, 1856, pi. 18, fig. 63. 

Pritchard, And. A Ristory of Infusoria. London 1861, p. 681. 

EcKSTEix, K. Die Botatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 
Bd. 39, 1883, p. 376, pi. 24. fig. 21. 

Herrick, C.-L. Notes on americayi Botifers. Bnll. of the scient. Labor. of Deni- 
son University. Vol. 1. Granville 188o, p. 49, fig. 2. Index. 

Eyferth, B. Die einfachsten Lelyensformen. Braunschweig 1885, p. 111. 

Blochmann, F. Die mih'osh. Pflanzen- und Thierivelt des Sûssioassers . Braun- 
schweig 1886, p. 103. 

Tessin, G. Botatorien der Umgegend von Bostoclc. Archiv. 43 d. Fr. d. Naturg. 
i. Meckibg. 1886, p. lo3, pi. I, fig. 13. 

Plate,. L. Beitrdge zur Naturgeschichte der Botatorien. Jen. Zeitsch. fiir 
Naturw. 19. Bd^. X. F. 12. Bd. 1886, p. oO, Taf. I, fig. 14 et Taf. II, fig. 13. 

HuDSON et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 67, pi. 20, fig. 18. 

Bergendal, d. Beitrdge zur Fauna Grônlands. I. Zur Botatorienfauna 
Grônlands. Lund 1892, p. 104. 

WiERZEJSKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 75 (234). 

Levander, K.-M. Maierialen zur Kenntniss der Wasserfauna. etc. II. Bota- 
toria. Acta Soc. pi'o Paiina et Flora fennica. Helsingfors 1894, n° 3, XII, 
p. 38, Taf. IL Wî:. 19. 

ScoRiKOw, A. s. Botateurs des environs de EJiarkoic. Kharkow 1896, p. 99. 

Stenroos, K.-E. Das Thierlehen im Nurmijàrvi-See. Acta Soc. pro Fauna et 
Flora fennica. Helsingfors 1898, XVII, no 1, p. 147. 

Car. spéc. — Corps cylindrique, court, épais, arqué. Lorica 
résistante, prolongée en avant en deux épines frontales et en 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 513 

deux épines ventrales inégales. Carène bien accusée, fortement 
déprimée en avant et s'atténuant insensiblement en arrière pour 
s'effacer vers le tiers postérieur du corps. Région antérieure de 
la carène marquée de bandes transversales. Pied uni-segmenté, 
portant deux doigts inégaux, ayant une longueur qui équivaut 
à peu près au diamètre transversal du corps. Doigts styloïdes 
aplatis, séparés à leur base, mais unis à leur extrémité. Stylets 
inégaux au nombre de quatre. 

Ce Cœlopus porcellus n'est autre que la Dmrella tigris de 
BoRY DE St- Vincent, qui a été bien étudiée par Eckstein, 
Plate et par Tessin sous le nom à' AcantJiodactylus tigris. Il 
ne faut pas la confondre avec le Eattidus tigris O.-F. Mtiller 
qui est la Notommata %ns Ehrenberg. Cette dernière espèce, 
quoique ressemblant beaucoup à notre C. porcelhts, est carac- 
térisée par la présence d'une seule épine frontale de la lorica 
€t par deux doigts styliformes allongés, égaux, symétriques et 
déjetés dorsalement pendant la natation. La position systéma- 
tique de cette Notommata tigris Ehrenberg a été bien établie 

par BiLFINGER. 

Le corps de C. porcellus a une forme cylindrique. Il est arqué, 
sa face dorsale étant convexe et sa face ventrale légèrement 
concave. 

La tête, légèrement courbée vers la face ventrale du corps, 
est protégée par les quatre épines de la lorica. Elle est bombée 
et munie d'un organe rotatoire simple, à cils fins et à mamelons 
intracoronaires peu marqués. L'appendice digitiforme est long, 
fort et a été bien figuré dans les dessins de Plate et de Tessin. 

Les organes du tact ont été également bien décrits par ces 
deux auteurs. La position du tentacule dorsal, telle que nous 
l'avions notée dans nos croquis originaux de cette espèce, ne 
nous paraît pas correcte. Nous n'avons pu, malheureusement, 
retrouver ce Ptotateur et par conséquent modifier notre dessin 
d'ensemble déjà un peu ancien. 



514 E.-F. WEBER. 

L'œil, chez G. porcéllus, paraît être localisé non pas sur la 
région postérieure du cerveau, mais sur la région médiane de 
celui-ci. Il reste encore à cet égard un doute à éclaircir. 

Dans les figures 2 et 3 de la planche 20, nous n'avons pas 
représenté les stylets qui accompagnent les doigts principaux. 
Pas plus que Gosse, nous n'avons réussi à les observer quoi- 
qu'ils existent certainement. 

Un des caractères de la plus haute importance pour la dé- 
termination de cette espèce est la structure du pied et des doigts, 
structure que GosSE n'a pas bien interprétée, donnant à tort 
à cette espèce le nom générique de Cœlopus. Les doigts sty- 
loïdes, séparés Tun de l'autre à leur base, sont aplatis et cour- 
bés ventralement. Ils sont de longueur inégale et se rejoignent 
toujours vers leur extrémité ; c'est là un caractère spécifique 
important. Les stylets sont probablement au nombre de quatre. 
Plate en indique cinq. Le réservoir des glandes pédieuses est 
volumineux et paraît, selon Bilfinger, être divisé en deux 
poches inégales par une cloison longitudinale. 

Longueur totale moyenne: 0,23 mm. à 0,25 mm. 

Habitat : Nous avons trouvé cette espèce, en petit nombre 
seulement, dans les algues de l'étang du Jardin botanique de 
Genève, en mai, en août et en septembre 1888 ; à St-Georges, 
en août 1889. Elle doit être certainement plus répandue et plus 
abondante dans notre région, car partout ailleurs, elle est plu- 
tôt fréquente. 

Cœlopus tenuior Gosse. . 

PI. 20, lig. 5 et 6. 



SYNONYMIE 



AcantJiodactylus gracilis Tessin, 1886. 
Cœlopus similis Wierzejski 1893 ? 
Cœlopus intermedius Stenroos 1898? 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 515 

BIBLIOGRAPHIE 

HuDsoN et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 68, pi. 20, fig. 19. 
Tesscn, g. Eotatorien der Umgegend von Bostoeh. Archiv. 43. d. Fr. d. Naturg. 

i. iVIecklbg. 1886, p. loo. pi. Il, fig. 14. 
WiERZEJSia, A. Botatoria Galicyi. Cra'îovie 1893, p. 76. pi. V, tig. 43. 
ScoRiKow, A. -S. Botateurs des environs de KliarJwiv. Kharkow 1896, p. 93. 
Stenuwûs, K.-E. Dus Thierleben im JSfurmijdrvi-See. Acta Soc. pro Fauna et 

Flora feniiica. Helsingfors 1898, XVII. n» 1, p. loO, ïaf. II, fig. 10. 

Car. spéc. — Corps cylindrique, allongé, étroit, légèrement 
arqué. Lorica mince, munie en avant de deux ou de trois épines 
aiguës, aplaties. Carène presque nulle. Pied court, portant deux 
doigts styloïdes effilés à leur extrémité, courbés et de longueur 
très inégale. Le plus long atteint presque la moitié de la lon- 
gueur du corps, le plus court, le quart de cette longueur. Stylets 
courts au nombre de deux. 

L'organisation de cette espèce est très semblable à celle de 
l'espèce précédente. Cependant, le corps est plus allongé, plus 
étroit, plus régulièrement cylindrique et la courbure dorsale est 
moins accentuée. 

La lorica n'est pas si fortement carénée et ne présente que 
deux ou trois épines frontales au lieu de quatre. Je n'ai pu me 
rendre compte du nombre et de la position exacte de ces 
épines. 

Les deux doigts, séparés à leur base, sont de longueur très 
inégale ; le plus court peut, à volonté, s'écarter du plus long ou 
s'appuyer contre lui par son extrémité. Le réservoir des glandes 
pédieuses est très grand, allongé et nettement visible. 

Le cerveau est relativement plus court dans cette espèce et 
l'œil parait être reporté à la région postérieure du ganglion 
cérébroïde. 

L'appendice digitiforme est bien développé. 

L'organe rotatoire est simple et ne semble comprendre qu'une 
couronne ciliaire postorale de cils fins et longs. 

Rev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 34 



516 E.-F. WEBER. 

Les mâchoires sont fortement asymétriques. 

Les systèmes digestif, excréteur et reproducteur sont nor- 
maux, mais montrent un développement longitudinal en rapport 
avec la forme étirée du corps. 

Les tentacules sensitifs sont bien visibles. Le tentacule dorsal 
est asymétriquement placé par rapport au plan médian du 
corps. 

Longueur totale moyenne : 0,25 mm. 

Habitat : J'ai trouvé quelques individus seulement de cette 
élégante espèce dans l'étang de Crevin, en août et en septembre 
1888. C'est une espèce rare dans notre région. 

Cœloptis tenuior est très voisine de l'espèce C. intermed'ms 
de Stenroos et de C. similis de Wierzejski. Il est probable 
que ces deux dernières formes ne sont que des variétés de C. 
tenuior. 

Famille DINOCHARID^. 

Les Dinocbarides, qui comprennent les trois genres Bino- 
clians (Polychœtus), Scaridium et Ste^haiiops, ont le corps 
cylindrique, fusiforme ou ovalaire, exceptionnellement qua- 
drangulaire. 

La tête, le tronc et le pied sont nettement séparés. 

La lorica est simple, d'une seule pièce, plus ou moins dépri- 
mée ou comprimée suivant les genres. Elle est tantôt mince, 
souple, tantôt consistante. Sa surface peut être lisse ou se dé- 
composer en facettes; dans ce dernier cas, elle est fortement 
cliagrinée. La lorica est parfois munie d'épines s'insérant sur 
sa face dorsale ou prolongeant son bord postérieur. Les bords 
latéraux de cette lorica sont, chez certaines espèces, fortement 
dentelés. Dans le genre DinocJiaris^ la cuticulisation des tégu- 
ments s'étend même au pied, qui se trouve ainsi protégé par 
une cuirasse spéciale analogue à celle du tronc. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 517 

La région céphalique est aussi munie d'un capuchon cuticu- 
laire formé d'un nombre variable de pièces chitineuses qui 
s'unissent plus ou moins étroitement entre elles et sont indé- 
pendantes de la lorica proprement dite. 

La tête est toujours nettement séparée du tronc. Dans le 
genre Stephanops, il existe même entre la tête et le tronc un 
étranglement bien accusé, répondant à une région cervicale. 
Dans ce cas, la tête est large, bombée et atteint souvent en 
largeur le même diamètre que le tronc, à cause du vaste 
bouclier cbitineux qui la recouvre. 

Dans les genres Dinocharis et Scaridium, la tête est plus 
étroite, tronquée en avant. Dans le premier de ces genres 
{Dinocharis), elle est protégée par des plaques chitineuses 
latérales, qui, lors de la rétraction de la tête, se rapprochent 
les unes des autres et constituent ainsi un appareil cuticulaire 
recouvrant l'organe rotatoire. Dans le second de ces genres 
{Scaridium), la tête n'est protégée que par le tégument cépha- 
lique légèrement durci. 

Les Dinocharides se distinguent par leur pied généralement 
très long, tri-articulé, muni parfois d'éperons et terminé par 
deux longs doigts non rétractiles, droits ou légèrement courbés. 
Il se développe souvent, à la base des deux doigts typiques, un 
doigt supplémentaire styliforme. 

La présence d'une cuirasse spéciale recouvrant le pied, le 
mode d'articulation en condyles des segments de celui-ci, le 
développement d'appendices pédieux, éperons ou styles, la lon- 
gueur plutôt considérable des doigts, constituent de bons carac- 
tères pour la classification. 

La musculature est généralement très accusée dans cette 
famille et des muscles striés sont nettement visibles dans le 
pied des Dinocharis et des Scaridium. 

L'organe rotatoire est simple et se compose d'un cingulum à 
longs cils fins, paraissant parfois interrompu, et d'un trochus 
incomplet formé de quelques mamelons sétigères. 



518 E.-F. WEBER. 

Le système digestif est plus symétriquement constitué dan& 
cette famille que dans la précédente. Le mastax est plus globu- 
leux, cordiforme ou ovoïde et les trophi sont ordinairement 
symétriques. L'œsophage, ordinairement étroit et allongé, con- 
duit dans un estomac cylindrique ou piriforme, nettement 
séparé de l'intestin. L'anus s'ouvre toujours dorsalement. Les- 
glandes gastriques sont dans la règle ovalaires ou coniques. 
Chez Scaridmm eudactylotum Gosse, elles prennent la forme 
d'un T majuscule. 

Le système excréteur est normal ; la vessie contractile est 
généralement petite. Les canaux latéraux sont ordinairement 
difficiles à observer et spécialement chez les espèces dont la 
lorica est à facettes et rugueuse. Ils portent trois à quatre- 
flammes vibratiles. 

L'ovaire ne présente rien de particulier. 
Le ganglion cérébroïde est plutôt volumineux, allongé, gra- 
nuleux, mais transparent. 

Chez les Dinocharides, il existe tantôt un œil (Dinocharis^ 
Scaridmm), tantôt deux yeux (Stepkanops). Dans le premier cas 
l'œil est volumineux, large, ovalaire, sans cristallin distinct et 
paraît soit accolé au cerveau, soit accolé au mastax, sur lequel 
il semble s'établir en une large tache pigmentaire. Dans le 
second cas, les deux yeux munis de cristallins bien visibles 
sont situés sur les côtes de la tête, à une certaine distance l'un 
de l'autre. Les trois tentacules sensitifs ne sont représentés que 
par des papilles sétigères. 

Les mâles de trois espèces seulement ont été observés jusqu'à 
présent. Quoique de plus petite taille, les mâles ont avec les 
femelles une certaine ressemblance ; leur organisation est cepen- 
dant réduite et les caractères tirés de la lorica, du pied, qui sont 
si typiques pour la femelle, s'eiîacent plus ou moins chez ces 
mâles. 

Les Dinocharides vivent dans les mares tranquilles, parmi les 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 519 

algues. Ils nagent plutôt lentement et font de brusques sauts 
de côté à l'aide de leur long pied, qu'ils projettent vivement de 
côté. Dans la natation, ces Rotateurs portent généralement le 
pied et les doigts étendus et s'en servent comme d'un gouver- 
nail. 

Genre Dinocharis Ehrenberg. 

Le corps des Dinocharis est court, cylindrique, prismatique 
ou quadrangulaire. La lorica est très épaisse, à facettes et forte- 
ment chagrinée. Elle se présente sous la forme d'une cuirasse 
tubuleuse, allongée, dont la face dorsale est étroite, la face 
ventrale élargie et les faces latérales bombées^ marquées 
d'arêtes transversales assez accusées. 

La lorica est largement ouverte à son extrémité antérieure 
qui est tronquée et presque fermée à son extrémité postérieure 
qui est plus ou moins rétrécie. 

La tête, qui dans ce genre continue l'axe du corps, est tron- 
quée, plus étroite que le tronc. Elle est pourvue de plaques clii- 
tineuses indépendantes les unes des autres, qui, lors de la 
rétraction de la tête, se rapprochent et se rabattent les unes sur 
les autres pour former un bouclier céphalique protégeant l'or- 
gane rotatoire. 

La cuticule chitineuse de la lorica se continue sur le pied qui 
se trouve ainsi recouvert par une enveloppe cuticulaire cha- 
grinée. 

La lorica des Dinocharis n'est généralement pas munie 
d'épines postérieures, ni d'épines dorsales, à l'exception toute- 
fois des espèces Dinocharis CoUinsii Gosse et Dinocharis suh- 
quadratîis Pertj^ Ces deux espèces parfaitement typiques, qui 
sont caractérisées non seulement par la présence d'épines, mais 
encore par la forme quadrangulaire du corps et par la brièveté 
du pied, ne devraient pas rester dans le genre Dinocharis 



520 E.-F. WEBER. 

d'EHKENBERG, mais plutôt rentrer dans le genre Fohjcliœtus de 
Perty, que Gosse a, selon nous, réuni à tort aux DinocJiaris 

d'EHRENBERG. 

Le pied des DinocJiaris est très long, tri-articulé^ non rétrac- 
tile et porte deux longs doigts en forme de sabre, à pointe 
mousse ou aiguë. Le premier article du pied peut être muni 
d'éperons chitineux, arqués, de longueur très variable. Le der- 
nier article porte non seulement les deux doigts habituels, mais 
peut encore être surmonté d'un appendice ou épine fixée à la 
base des doigts. 

L'organisation interne n'offre rien de particulier si ce n'est 
la structure et la position de l'œil. En effet, cet organe visuel 
qui est volumineux, ovalaire, probablement dépourvu de cris- 
tallin, paraît comme dans le genre voisin Scaridium, ne pas faire 
partie intégrante du cerveau. Il est plutôt localisé à la face 
dorsale du mastax. Cette disposition, cependant, est encore 
peu connue, car dans un spécimen de Binocharis pocillum 
que j'ai examiné, l'œil m'a paru reposer sur la face ventrale du 
ganglion cérébroïde. 

Ajoutons que les mâchoires sont contenues dans un grand 
mastax élargi et se rapportent au type sub-malléé. Elles sont 
symétriques. 

Binocharis pocilUim Ehrenberg. 

PI. 20, fig. 7 à H. 

SYNONYMIE 

BrachuTus tertius Hill, 1751. 
Trichoda pocillum Millier, 1776 et 1786. 
Vaginaria pocillum ?)c[\v^nk, 1803. 
Trichocerca pocillum Lamarck, 1816. 
Furcularia stentoreaBovy de Si- Vincent, 1825. 
Dinocharis pocillum Ehrenberg, 1830. 
Trichotria pocillum 'QoTy Ù.& ?)i-N'\ncQn\, 1831. 

BIBLIOGRAPHIE 

HiLi>. Histor y of animais, p. 7, pi. I, avec fig., 1751. 
MuLLKH. Zoologice danicœ prodr. addenda, 1776. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 531 

MuLLER. Animale. Infiis. \y. 206, Tab. XXIX, tig. 9-i2, 1786. 

ScHRANK. Fauna hoica III, 2, p. 141, 1803. 

Lamarck. Hist. nat. des animaux sans vert. Il, p. 26, 1816. 

BoRY DE St-Vincknt. Dict. classique d'hist. nat. 1823. 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wisseiisch. zu Berlin, 1830, p. 47, 1831, 

p. 13o. 
BoRY DE St- Vincent. Dict. classique d'hist. nat. 1831, t. XVII, p. 98. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Beidiii 1838, p. 472. pi. 59, fig. 1. 
DuJARDiN, M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires, p. 636. Paris 1841. 
Perty, m. Zur Kenntniss Ideinster J.ehensformen. Beru 1852, p. 42. 
Leydig, F. V. JJeher denBau und die System. Stellung der Bdderthiere. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. VI, 18o4-18oo, p. 19. 
PhncnARD, And. A History of Infusoria. London 1861, p. 698, pi. 34, fig. 

454-456. 
ScHOCH, G. Die microsc. Thiere des Siissivasser- Aquariums. II. Biicii. Die 

Bàderthiere . Leipzig 1868, p. 30, pi. VII, fig. 4. 
GuENACHER, H. JEinige Beobaclitungen ûher Mdderthiere . Zeitsch. f. w. Zool. 

Bd. XIX, 1869, p. 483, pi. 37. 
Bartsch, s. Die Bàderthiere u. ihre bei Tûbingen beob. Arten. Stuttgart 1870, 

p. 43. 
Bartsch, S. Eotatoria Hungarice. Budapest 1877, p. 41. 
Herric!c, C.-L. Notes on american Botifers. Bull, of the scient. Labor. of 

ûenison University. Vol. I. Granville 1885, p. 51, pi. II, fig. 1. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 112, Taf. 

VU, fig. 36. 
Blochmann, F. Die mikrosTi. Pflanzen- u. Thierwelt des Siisswassers. Braun- 
schweig 1886, p. 107, pi. VII, fig. 245. 
Plate, L. Beitrdge zur Naturgeschichte der Botatorien. Jen. Zeitsch. f. 

Naturw. 19. Bd. N. F. 12. Bd. 1886, p. 51, pi. II, fig. 15. 
Hudson et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 71, pi. 21, fig. 1. 
Tessin, g. Botatorien der Umgegend von Bostock. Archiv. 43. d. Fr. d. Naturg- 

i. Mecklbg. 1886, p. 167. 
WiERZEJSKi, A. Eotatoria G-alicyi. Cracovie 1893, p. 76 (235). 
ScoRiKOw, A. -S. Botateurs des environs de Kharkoiv. Kharkow 1896, p. 100. 
Weber, E.-F. Note sur quelques mâles de Botateurs. Rev. suisse de zool. T. 

V, 1897, p. 96, pi. 4, fig. 5. 

Car. spéc. — Corps cylindrique, allongé. Lorica dépourvue 
d'épines, fortement chagrinée, à facettes limitées par des arêtes 
transversales très prononcées. Bord antérieur de la lorica plan, 
bord postérieur anguleux, légèrement arrondi. Faces dorsale et 
ventrale de la cuirasse présentant la forme d'un écusson polyé- 
drique boi'dé par des festons concaves. Tète étroite, prolongeant 
l'axe du corps, protégée latéralement par des plaques cliiti- 



522 E.-F. WEBER. 

neuses. Pied très long, étroit, loriqué, chagriné, tri-articulé. Il 
est terminé par deux longs doigts minces, incurvés, portant à 
leur base du côté dorsal une épine courte. Deux éperons forte- 
ment arqués et longs sont annexés à la face dorsale du premier 
segment du pied. 

Cet animal à contour particulier se reconnaît aisément à sa 
carapace cupuliforme, anguleuse, chagrinée, et à son pied très 
allongé, loriqué, muni de deux éperons, de deux longs doigts et 
d'une épine médiane dorsale qui termine le dernier segment. 

La forme de la région postérieure de la lorica est quelque peu 
variable. Chez quelques exemplaires, cette région postérieure 
est plutôt angulaire, chez d'autres, elle est plutôt arrondie. 
Les éperons sont aussi des organes qui présentent suivant les 
individus d'importantes variations de taille. Tandis que, chez 
quelques sujets, ils atteignent une grande dimension et sont 
beaucoup plus longs que le segment du pied qui les porte, chez 
d'autres, ils sont considérablement réduits et deviennent très 
semblables à ceux de l'espèce voisine Dinocharis tetracHs. Ces 
éperons sont généralement arqués, élargis à leur base. Nous en 
avons cependant observés qui étaient allongés, étroits, très peu 
courbés. Il en est de même de l'épine située à la base des deux 
doigts. 

Nous avons souvent remarqué, sur le bord postérieur du 
second segment pédieux, un court appendice obtus, en forme 
d'épine, qui paraît morphologiquement équivalent à l'épine ter- 
minale du troisième segment. 

Les deux longs doigts, ensiformes, ont approximativement la 
même largeur et leur extrémité est un peu obtuse. Ils sont plus 
ou moins courbés. A l'état de repos, l'animal porte les doigts 
écartés; pendant la natation, il les porte accolés. Les articula- 
tions des segments pédieux sont toujoui's bien marquées et 
montrent des coudyles très nets. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 523 

Chez Dinocharis pocillum, le corps de Tammal ne paraît pas 
remplir toute la cavité de la lorica ; il existe, de chaque côté, 
entre le corps et la cuirasse, un espace libre. 

La constitution de la tête et de sa carapace protectrice a été 
bien étudiée par Plate. L'organisation interne est difficile à 
observer, étant donné l'opacité de la lorica, mais, autant qu'on 
en peut juger, elle rentre dans le type général de la famille. 

Longueur totale environ : 0,30 mm. 

Le mâle est beaucoup plus petit que la femelle. Sa carapace 
n'est pas taillée en facettes, elle est plus arrondie mais tout 
aussi résistante que celle de la femelle. Le grand pied à éperons 
et les longs doigts de la femelle sont considérablement réduits 
chez le mâle. Le pied est cylindrique et ne montre pas les arti- 
culations condyliennes caractéristiques du pied de la femelle. 
Les éperons font défaut et les deux doigts terminaux sont courts. 
La courte épine du dernier segment est encore visible. 

Le mâle est dépourvu d'organes digestifs. Les systèmes ex- 
créteur, génital et sensitif sont, par contre, bien développés. 

Il est beaucoup plus agile que la femelle. 

Habitat : Cette espèce est abondante dans les mares et nous 
l'avons trouvée à plusieurs reprises, notamment au Jardin bota- 
nique de Genève, en juin 1886 et 1887 ; à Vernayaz (Valais) et 
à Salvan (Valais) en septembre 1887; à St-Georges, en juillet 
de la même année ; à Etrembières et à Florissant, à la même 
époque. J'ai découvert le mâle en juin 1890 au Jardin bota- 
nique de Genève. Cette espèce est commune. 



Dinocharis tetradis Ehrenberg. 
PI. 20, fig. 12. 

BIBLIOGRAPHIB 

Ehrenberg. Abhaiidl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1830, p. 47, 1831, 

p. 13o. 
Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 473, pi. 59, fig. 2. 



524 E.-F. WEBER. 

DuJARDiN, M. -F. Hist.nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 637, 
Pritghabd, And. A History of Infusoria. London 1861. p. 698. 

Bartsch, s. Botatoria Hungariae. Budapest 1877, p. 41. 

Eyferth, B. Die einfaehsten Leiensfornien. Braunschweig 1885, p. 112. 

HuDsoN et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 72, p!. 21, fîg. 2. 

WiERZEJSKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 77 (236). 

BiLFiNGER, L. Zu7- BotatoTienfauna Wûrtteinbergs. Zweiter Beitrag. Jahresh. 

des Vereins fiir Naturkunde in Wiirtt. 50. Jaiirg. 1894, p. 52. 
ScoRiKow, A.-S. Botateurs des environs de Kharlcow. Kharkow 1896, p. 101. 

Car. spéc. — Corps cylindro-coiiique, plutôt court. Lorica 
dépourvue d'épines, à facettes fortement marquées, séparées par 
des arêtes transversales très saillantes. Bord antérieur de la 
lorica plan ; bord postérieur acuminé. Faces dorsale et ventrale 
ayant la forme d'un écusson polyédrique bordé par des festons 
concaves. Ecusson dorsal très étroit. Tête large, prolongeant 
l'axe du corps, recouverte latéralement par de fortes plaques 
chitineuses. Pied long, tri-articulé, à segments courts, larges, 
protégés par une lorica chagrinée. Il se termine par deux longs 
doigts en forme de faucille, larges, arqués, sans épine à leur 
base. La face dorsale du premier segment pédieux porte deux 
courts éperons, peu arqués, à base élargie. 

Dinocharis tetractis ressemble beaucoup à l'espèce voisine D. 
pocillum. Le corps est cependant plus trapu, les segments pé- 
dieux plus courts, mais plus larges. 

Les éperons de D. tetractis sont particulièrement réduits et 
chez certains exemplaires n'apparaissent plus que comme deux 
tubercules dorsaux. D'ordinaire^ ils sont coniques, larges à leur 
base et obtus à leur extrémité. Ils sont nettement séparés l'un 
de l'autre. La petite protubérance ou épine que j'ai souvent 
constatée chez Dinocharis pocilhtm, à l'articulation du deuxième 
segment pédieux, se trouve également dans cette espèce. Les 
doigts divergents sont très allongés, forts, ensiformes et se ter- 
minent en une pointe aiguë. 

La face dorsale de la lorica se prolonge postérieurement en 



FAUNE ROTATORIENNE UU BASSIN DU LEMAN. 525 

une pointe triangulaire. L'écusson dorsal est très étroit, l'écus- 
son ventral, au contraire, est large et court. En ce qui concerne 
l'organisation interne, cette espèce répond tout à fait à Dino- 
chmis pocïllum. 

Longueur totale environ : 0,38 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques exemplaires de cette 
rare espèce dans une mare au Petit-Saconnex près Genève, en 
juin 1889. 

Le mâle n'a pas encore été rencontré. 

Genre Scaridium Ehrenberg. 

Le corps des Scaridium, cylindrique ou ovoïde, est plus ou 
moins comprimé latéralement. Le tronc généralement court est 
tronqué en avant et en arrière. La face dorsale est fortement 
bombée, la face ventrale plane ou légèrement concave. 

La tête est plus ou moins distincte du tronc et n'est protégée 
que par une faible cuticule, ne donnant pas naissance à des 
plaques tectrices spéciales. 

Le pied est toujours très long, non rétractile, tri-articulé et 
porte deux longs doigts cylindriques se terminant en pointe plus 
ou moins accusée. Ces doigts sont droits ou légèrement arqués et 
leur longueur dépasse celle du pied, égalant ou même dépassant 
celle du tronc. Les articles du pied sont reliés par des articula- 
tions en condyles comme c'est le cas chez les Dinocharis, mais 
ils ne possèdent ni éperons, ni épines. Par contre, le pied de 
Scaridium présente des muscles striés très développés, qui font 
de ce pied un organe de locomotion important. 

La lorica est plus souple, moins épaisse que dans le genre 
précédent. Elle est transparente^ lisse, non chagrinée et ne 
montre pas de facettes. La lorica est généralement droite, dé- 
primée en avant, brusquement tronquée à son bord postérieur. 

L'organe rotatoire est simple ; il comprend une couronne 



526 E.-F. WEBER. 

ciliaire postorale continue, surmontée de chaque côté d'une 
forte touife de longs cils, et un trochus mamelonné. 

Le système digestif, chez Scaridhtm, ne diffère en rien de celui 
des autres DinocJiaridœ , si ce n'est que le mastax de Scari- 
dium longicaudum a plutôt une forme conique et que ses parois 
sont marquées latéralement de muscles annulaires, rappelant 
ceux des Rattulides. Les mâchoires sont également un peu asy- 
métriques, très protractiles. Chez Scaridium eudactylotum, par 
contre, le mastax est nettement trilobé ; les mâchoires symé- 
triques appartiennent au type sub-malléé. 

L'œsophage est long, sinueux et les glandes gastriques qui 
sont à sa base sont tantôt ovalaires ou coniques, tantôt allongées 
et supportées par une sorte de pédoncule. L'estomac et l'intes- 
lin, nettement séparés l'un de l'autre, sont piriformes ou légère- 
ment coniques. L'anus s'ouvre à la base de la lorica, sous sa 
dépression postéro-dorsale. 

Le système excréteur est bien développé et facile à étudier. 
Les canaux latéraux forment de nombreux pelotons le long 
de leur trajet et portent chacun quatre flammes vibratiles. La 
vessie est grande, ovalaire. 

L'ovaire est cylindrique, allongé chez Scaridium longicau- 
dum, ramassé et transversal chez Scaridium eudactylotum. 

La musculature est plus développée dans ce genre que dans 
les précédents. 

Le système nerveux comprend un ganglion transparent quoi- 
que granuleux, de forme ovalaire ou cylindrique. L'œil est re- 
présenté par une grande tache pigmentaire rouge, lenticulaire, 
paraissant reposer sur la face dorsale du mastax. Cette tache 
oculaire est noyée dans une traînée d'une matière pigmentaire 
amorphe, rougeâtre. Il est cependant difficile de définir exacte- 
ment la position de l'œil ; peut-être cet organe est -il lattaché au 
cerveau. En tout cas, lorsque le mastax exécute des mouvements 
antéro-postérieurs, on constate que la tache ovalaire suit ces 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 527 

mouvements. Il en est du reste de même du ganglion cérébroïde 
sus-jacent. Les trois tentacules habituels existent sous la forme 
de courtes papilles sétigéres, l'une dorso-frontale, les autres 
latérales et situées vers le tiers postérieur du tronc. 

On a découvert les mâles des deux espèces du genre 
Scaridmm, mais leur organisation interne est encore peu 
connue. 

Les Scaridium habitent les mares herbeuses, à eau tran- 
quille. Ils nagent lentement, droit devant eux et font de temps à 
autre des bonds de côté, en fouettant subitement l'eau de leur 
grand pied. 

Scaridium longicaudtim Ehrenberg. 

PI. 20. fig. 13 cà 17. 

SYNONYMIE 

Trichoda longicauda Miiller, 1786. 
Vaginaria longicaudata Sichva.ïik, 1803. 
Trichocerca longicauda Lamarck, 1816. 
Vaginicola longicauda Schweigger, 1820. 
Furcularia longicauda Bory de St-Vincent, 1824. 

BIBLIOGRAPHIE 

MiiLLER. Animale. Infusor. p. 216, Tab. 31, fig. 8-10. 1786. 

ScHRANK. Faunaboica. Ill, 2, J39, 140, 1803; 

Lamarck. Hist. nat. des animaux sans vert. Il, p. 23, 1816. 

Schweigger. Handb. d.Naturg. d. sheletl. Thiere, p. 407, 1820. 

Bory de St-Vincent. Encyclopéd. méthod. Vers, 1824. 

Ehrenberg. Abhancli. der Akad. d. VVissensch. za Berlin, 1830, p. 47, 1831, 

p. 136. 
Ehrenberg. Infiisionsthierchen. Berlin 1838, p. 440, pi. 54, fig. 1. 
Dujardin^ m. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 650. 
Perty, m. Zur Kenntniss kleinster Lebensformen. Bern 1852, p. 40. 
Leydig, F. V. Uéber den Bauund die System. Stellung der BddertMere. Zeitsch. 

f. w. Zool. Bd. VI, 1854-1855, p. 19, Taf. I, fig. Ik 
Gosse, P.-ll. On tlie Structure, Functions and Homologies of the manducatory 

Organs in tlie Class Botifera. Piiilos. Trans. of (he roy. Soc. of London, 

vol. CXLVI, 1856, pi. 17, fig. 64-65. 
Pritchard, And. A History of Infusoria. London 1861, p. 686, pi. 33, fig. 423- 

424. 



528 E.-F. WEBER. 

ToTH, Alex. Botatoria FauncB BudapestMensis. Math, es Természet Kozlemé- 

nyek. I. Kôt. 1861, p. 184, fig. 22. 
ScHOCH, G. Die viikrosk. Thiere des Siissivasser- Aquariums . II. Buch. Die 

Eclderthier'e. Leipzig 1868, p. 30, pi. VU, fig. 7. 
Bartsgh, s. Botatoria Hungariœ. Budapest 1877, p. 40. 
EcKSTEiN, K. Die Botatorien der Umpegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 

Bd. 39, 1883, p. 373, Taf. 26, fig. 42. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 109, Taf. 

VII, fig. 21. 
Bloghmann, F. Die miJcrosh. Pflanzen- und Ihierweît des Siisswassers . Braun- 

schweig 1886, p. 102. 
Plate, L. Beitrâge sur Naturgeschichte der Botatorien. Jen. Zeitsch. f. Naturw. 

Bd. 19. N. F. Bd. 12, 1886, p. 47. 
HuDSON et Gosse. The Botifera. Loiidou 1886, vol. II, p. 73, pi. 21, fig. 5. 
Tessin, g. Botatorien der TJmgegend von Bostock. Archi\\ 43. d. Fr. d. 

Natmg. i. Mecklbg. 1886, p. 157. 
Anderson, h. -H. Notes on indian Botifers. Journ. Asiat. Soc. Bengal. Vol. 58, 

1889, p. 353. 
Bergendal, d. Beitrcige sur Fauna Grônlands. I. Zur Botatorienfauna 

Grônlands. Lund 1892, p. 109. 
WiERZEjsKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 77 (236). 
Stokes, a. -G- Structural Features in american Botifera. Se. Gossip. New. ser. 

vol. m, 11° 30, nov. 1896, p. 148. 
ScoKiKOw, A. -S. Botateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896, p. 101. 
Wëber, E.-F. Note sur quelques mâles de Botateurs. Rev. suisse de Zool., t.V, 

1897, p. 97, pi. 4, fig. 1. 

Car. spéc. — Corps cylindrique, comprimé latéralement, 
tronqué en avant, à face dorsale légèrement bombée. Pied très 
allongé^ une fois et demi aussi long que le corps. Doigts incurvés 
égalant en longueur le tronc lui-même. Lorica transparente, 
légèrement déprimée sur la région frontale et coupée abrupte- 
ment à la région dorso-postérieure du tronc. Oeil adhérent au 
mastax. Mastax conique à mâchoires asymétriques. 

Ce Rotateur est remarquable par la grande longueur de son 
pied et par la musculature très développée de ce dernier. 

Le corps et la lorica ont la forme d'un cylindre tronqué en 
avant, comprimé latéralement et taillé à pic en arrière. La 
face dorsale de la lorica est bombée, sa face ventrale est pres- 
que plane. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 529 

La tête, peu distincte du tronc, est trapézoïde ; elle n'est pas 
protégée par des plaques chitineuses spéciales. 

L'organe rotatoire est simplifié; il comprend un cingulum 
circulaire muni de longs cils et flanqué de chaque côté de la 
tête d'une touffe de longues soies. L'ouverture buccale est en- 
tourée de mamelons fortement ciliés. Les mâchoires sont très 
protractiles et asymétriques. Elles rappellent celles des Rattu- 
lides. Le mastax forme un sac conique dont la paroi est pourvue 
de muscles annulaires régulièrement distribués. Les dents des 
mâchoires sont inégales. 

L'œsophage est allongé. Les glandes gastriques ont une forme 
ovalaire. L'estomac conique est peu distinct de l'intestin. 

L'ovaire est allongé et s'applique contre la face ventrale du 
tronc qu'il recouvre en grande partie. 

La vessie ovalaire est volumineuse et l'on peut suivre facile- 
ment, jusqu'au niveau du ganglion cérébroïde, les canaux laté- 
raux du système excréteur. Ces canaux portent chacun quatre 
flammes vibratiles. 

Le ganglion cérébroïde, couché sur le mastax, ne parait pas 
porter Toeil. Ce dernier est plutôt appliqué contre le mastax et 
paraît faire corps avec lui. Il a une forme lenticulaire. Les trois 
tentacules sensitifs sont difficiles à voir à cause de leur petite 
dimension. 

Le pied long, mince, est actionné par des muscles striés. 11 
peut être brusquement jeté de côté^ ce qui permet à ces Rota- 
teurs d'exécuter des sauts rapides. Les doigts sont longs, ensi- 
formes, un peu arqués à leur extrémité. Les glandes pédieuses 
existent mais sont difficiles à suivre. 

Longueur totale environ: 0,37 à 0,40 mm. 

Le mâle diffère passablement de la femelle. Son pied est con- 
sidérablement réduit. Il est court et terminé par deux petits 
doigts un peu arqués. La lorica est faible. Sa face dorsale, for- 
tement bombée, est déprimée antérieurement et tronquée pos- 
térieurement au-dessus du pied. 



530 ' E.-F. WEBER. 

L'organe rotatoire est muni de touffes de longs cils et res- 
semble à celui de la femelle. Le mâle est privé d'organes diges- 
tifs. Chez lui l'œil est volumineux. Les organes sexuels sont 
bien développés et le pénis est entouré d'une forte gaine ctiiti- 
neuse. Nous renvoyons pour de plus amples détails à la des- 
cription que nous en avons donnée dans notre Note sur quel- 
ques mâles de Rotateurs. 

Habitat : Scaridium longicaudum est très répandu et nous 
l'avons rencontré dans de nombreuses mares herbeuses et entre 
autres au Jardin botanique de Genève en juin 1889, en com- 
pagnie du mâle ; au Petit- Saconnex en août 1888; à Salvan 
(Valais) en août 1889; à St-Georges en avril de la même 
année; à Yernayaz (Valais) en septembre 1888; dans l'étang- 
de Châtelaine en août 1887 ; dans une mare, sur la route de 
Veyrier, près de Florissant^ en juin 1887; enfin, dans la car- 
pière de Champel, en mai 1887. 

Genre Stephanops Ehrenberg. 

Chez les Stephanops, le corps est cylindrique, fusiforme ou 
piriforme. La tête, le tronc et le pied sont nettement séparés. 
La lorica est généralement faible, transparente, prismatique, 
souvent déprimée. Elle se prolonge parfois postérieurement en 
épines de forme et de longueur variables et peut aussi être armée 
d'une ou de deux épines dorsales, souvent très allongées. La 
face dorsale de la lorica est d'ordinaire bombée, surmontée par- 
fois d'une sorte de carène ; sa face ventrale est plutôt plane. 

La tête est caractéristique. Elle est toujours séparée du tronc 
par un étranglement plus ou moins marqué, répondant à une 
région cervicale bien distincte. Celle-ci peut présenter des re- 
plis cuticulaires particuliers. La tête est protégée par un large 
bouclier céphalique chitineux, hyalin, demi-circulaire, qui re- 
couvre la face dorsale de la région céphalique. Par suite, cette 
dernière n'est pas rétractile dans le tronc. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 531 

L'organe rotatoire et ses annexes peuvent seuls se retirer 
plus ou moins complètement sous ce bouclier chitineux, qui, vu 
de face et sous un faible grossissement, dessine comme un halo 
autour de la tête proprement dite. 

Les deux yeux sont portés chacun par une petite protubé- 
rance latérale, faisant saillie sous la partie basilaire du bouclier 
céphalique. Ils sont surtout visibles en examinant l'animal par 
la face ventrale. 

Au-dessus de ces protubérances et plus intérieurement se 
montrent deux expansions chitineuses, lamelliformes, mobiles, 
très transparentes, qui partent des coins de l'ouverture buccale 
et divergent à gauche et à droite de cette dernière, en décrivant 
chacune un arc de cercle à concavité interne. Ces expansions 
ont probablement comme fonction de pousser dans l'orifice 
buccal les particules alimentaires attirées par l'organe rotatoire. 

La tête se termine en avant par un mamelon conique, de 
nature peut-être sensorielle, qui domine dorsalement l'ouverture 
buccale et est entouré de longs cils tactiles. Le sommet de ce 
mamelon semble perforé et porte trois fortes soies, dont l'une 
est dorsale, les deux autres latéro-ventrales. L'organe rotatoire 
comprend un cingulum continu dont les cils sont bien déve- 
loppés. 

Chez certains Stephanops, on constate en outre la présence 
de deux lobules auriculaires latéraux, mobiles, chitineux. 

L'ouverture buccale est large, entourée de nombreux cils 
allongés. Le mastax est trilobé, à mâchoires symétriques. 

L'organisation interne est identique à celle des autres Dino- 
charides. Nous devons cependant mentionner une particularité 
fonctionnelle de la vessie contractile. Cette vessie, au moment 
de vider son contenu dans le cloaque, ne subit pas une contrac- 
tion totale, mais sa région antérieure seule se contracte. 

Le genre Stephanops possède deux yeux, ce qui le différencie 
nettement des autres genres de la famille des DinocJiaridœ. Ces 

Kev. Suisse de Zool., T. 5. 1898. 35 



532 E.-F. WEBER. 

yeux sont petits, cylindriques, situés comme nous l'avons vu 
de chaque côté de la tête et sont munis d'un cristallin sphé- 
rique. Ils sont assez distants du cerveau et du mastax. Les 
organes tactiles sont difficiles à observer chez la plupart des 
Stephanops et sont réduits à l'état de papilles sétigères. 

Le pied, toujours plus court que le corps, est étroit et com- 
prend trois segments qui sont approximativement de même lon- 
gueur. Ces segments ne sont pas reliés par des articulations en 
condyles et ne sont pas protégés par des plaques chitlneuses 
spéciales. Le dernier segment pédieux porte deux doigts co- 
niques, à pointe plus ou moins aiguë, à la base desquels s'in- 
sère souvent une épine dorsale. Les glandes pédieuses sont bien 
développées. 

Les Stephanops habitent, comme les autres Dinocharides, les 
mares herbeuses et se plaisent parmi les algues. Leur locomo- 
tion est régulière et ils ne font pas de sauts comme les Dino- 
charis et les Scaridium. 

Les mâles sont encore inconnus. 

Stephanops lamellaris Ehrenberg. 

PI. 20, fig. 18 à 22. 

SYNONYMIE 

BracMonus lamellaris Miiller, 1786. 
Lepadella lamellaris Bory de St-Vincent, 1824. 

BIBLIOGRAPHIE 

MiiLLER. Animale. Infus. p. 340, Tab. XL VII, fig. 8-11, 1786. 

Bory de St-Vincent. Ericyclopéd. méthod. Vers. 1824. 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1830, p. 44, 

1831, p. 137. 
Ehkenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 478, pi. 59, fig. 13. 
Du.iARDiN, M. F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 633. 
Pehtv, m. Zur Kenntniss kleinster Lehensformen. Bern 1852, p. 43. 
Leydig, F. V. Ueber den Bau unddie system. Stellung der Rdderlhiere. Zeitscli. 

f. wiss. Zool. Bd. VI, 1854-1855, p. 55, Taf. III, fig. 33. 
pRiTOHARD, And. A History of Infusorta. London 1861, p. 700, (ig. 466-467. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 533 

ScHOCH, G. Die mikrosk. Tliiere des Silsswasser- Aquariums . II. Buch. Die Râder- 

thiere. Leipzig 1868, p. 30, pi. VII, fig. 9. 
Bartsch, s. Die Bàderthiere und ihre bei Tiibingen beob. Arten. Stuttgart 1870. 

p. SS. 
Bartsch, s. Rotatoria Hungariee. Budapest 1877, p. 46, Tab. II, fig. 16. 
EcKSTEiN, C. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitscii. f. wiss. Zool. 

Bd. 39, 1883, p. 394. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 115, Taf. 

VII, fig. 30. 
JBloghmann, F. Die mikrosk. Pflanzen- u. Thierivelt des Siissivassers. Braun- 
schweig 1886, p. 108. 
Plate, L. Beitràge zur Naturgeschichte der Rotatorien. i en. Zeitsch. f. Naturw. 

19. Bd. N. F. 12. Bd. 1886, p. 61. 
HuDsoN et Gosse. The Rotifera. London 1886, vol. II, p. 75, pi. 21, fig. 7. 
Tessin, g. Rotatorien der Umgegend vonRostock. Archiv. 43. d. Fr. d. Naturg. 

i. Mecklbg. 1886, p. 159. 
Bergendal, d. Beitràge zur Faiina Grônlands. I. Zur Rotatorienfauna Grôn- 

lands. Lund 1892, p. 111. 
WiERZEjsKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 77 (236), pi. II, fig. 36. 
ScoRiKOW, A. -S. Rotateurs des environs de Kharkow. Kharkow 1896. p. 102. 

Car. spéc. — Corps cylindrique. Tête large. Bouclier cépha- 
lique ovalaire aussi large que le tronc. Région cervicale bien 
accusée. Lorica lisse, déprimée en avant mais surélevée en 
arrière où elle est coupée abruptement au-dessus du pied. Bord 
postérieur de la lorica se prolongeant par trois épines aiguës, 
égales et parallèles. Pied étroit, terminé par deux doigts poin- 
tus, à la base desquels, du côté dorsal, se dresse une épine 
digitiforme aiguë. 

Stephanops lamellaris se distingue facilement des autres 
espèces de ce genre. Son bouclier céphaliqne ovalaire, très 
large, arrondi en avant ou légèrement triangulaire, est quelque 
peu bombé. 

La face ventrale du tronc est presque plane, sa face dorsale 
est bombée Cette dernière^ déprimée antérieurement, va en se 
surélevant graduellement jusqu'à son bord postérieur qui est 
taillé à pic au-dessus du pied. En ce point, la lorica dépasse 
quelque peu le tronc et se reploie légèrement vers la face ven- 



534 E.-F. WEBER. 

traie, pour recouvrir la partie basale du pied. Les épines qui 
paraissent droites, vues de face, sont en réalité un peu arquées. 

Le pied très étroit, comparativement à la largeur du bord 
postérieur du tronc, est presque aussi long que ce dernier. Les 
deux doigts coniques sont pointus à leur extrémité. A la base 
des doigts, s'insère une épine portée par une petite protubérance 
dorsale. Cette épine est de même longueur que les doigts, mais 
elle est plus mince et plus effilée. La longueur des doigts équi- 
vaut presque à celle de chacun des trois segments pédieux. 

Les mâchoires sont symétriques, bi-dentées. 

Cette espèce est la plus répandue du genre ; elle vit dans les- 
mares. Sa locomotion est rapide, uniforme. 

Longueur totale : environ 0,15 à 0,17 mm. 

Habitat : J'ai trouvé cette petite espèce dans une mare, près 
de l'Hospice des sourds-muets à Malagnou, en juin 1886; à 
Châtelaine, en août de la même année ; au Jardin botanique d& 
Genève, en juin 1887 et en juillet 1888. 

Cette espèce est commune. 

Stephanops intermedius Burn. 

PL 20, fig. 23. 

SYNONYMIE 

Stephanops grônlandicus Bergendal, 1892 ? 
Stephanops emarginatus Bilfinger, 1894. 

BIBLIOGRAPHIE 

Burn, Barnett, W. Sorm new and lUtle-known Rotifers, no 2. Stephanops inter- 
medius sp. nov. Hardwicke's Science Gjssip. London, Aug. 1889, n» 296, p. 
179, fig. 1 à 3. 

Bergendal, D. Beitràge zur Fauna Gronlands. I. Zur Rotatorienfaima Grôn- 
lands. Lund 1892, p. IM, pi. VI, fig. 41. 

Bilfinger, L. Zur Rotatorienfauna Wiirltembergs. Jahresh. des Vereiiis f. 
vaterl. Nalurk. in Wiirll. 1894, pi. III, fig. 12, p. .52. 

Car. spéc. — Corps élargi, piriforme, à tête large. Bouclier 
céphalique ovalaire aussi large que le tronc, arrondi en avant. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 535 

Région cervicale courte, large. Lorica lisse, fortement déprimée 
en avant et limitée en arrière par un bord arrondi, entaillé de 
chaque côté d'une petite échancrure latérale. Au-dessous de ce 
bord, la lorica s'infléchit et se prolonge en un petit bouclier 
trilobé, à pointes obtuses, qui recouvre dorsalement le premier 
segment pédieux. Pied long, étroit, tri-articulé, portant deux 
doigts arqués, étroits et aigus. 

Ce Stephanops, très particulier, paraît être intermédiaire 
entre Stephanops lamellaris et Stephanops muticus. Il se rap- 
proche de St. lamellaris par sa lorica munie postérieurement de 
trois lobes épineux obtus, mais ces lobes sont peu prononcés et 
font transition à la lorica dépourvue d'épines de ^S'i^. muticus. 
St. intermedius rappelle beaucoup, par la conformation de la tête 
€t par l'organisation interne, les deux espèces dont elle consti- 
tuerait la forme intermédiaire. Les organes du tronc sont seu- 
lement plus courts et plus élargis. 

Le mastax, l'estomac et l'intestin sont courts et placés plus 
transversalement que chez les autres Stephanops. Il en est de 
même des glandes gastriques. 

L'ovaire occupe une grande partie de la face ventrale du 
tronc. 

La vessie est volumineuse. Je n'ai pu observer ni les canaux 
latéraux, ni les flammes vibratiles. 

Le ganglion cérébroïde, très transparent, est difficile à voir. 
Les deux yeux sphériques, de coloration rouge, sont localisés 
sur les parties latérales de la région céphalique. Ils sont pour- 
vus d'un cristallin globuleux. Les tentacules sensitifs latéraux 
sont situés approximativement vers la partie moyenne du tronc. 
Je n'ai pu découvrir le tentacule dorsal chez cette espèce, mais 
il existe certainement. 

Le pied est étroit, recouvert en partie par la lorica. Il se com- 
pose de trois articles de même longueur et se termine par deux 



536 E.-F. WEBER. 

doigts étroits, aigus, incurvés en dehors. Chez Stephanops inter- 
medius l'épine dorsale s'insérant à la base des doigts fait défaut. 

Longueur totale : environ 0,15 mm. 

Habitat : Je n'ai trouvé qu'un exemplaire de cet intéressant 
petit Rotateur dans le bassin du Jardin botanique de Genève^ 
en novembre 1886. C'est une espèce rare. 

L'espèce indiquée par Bergendal, sous le nom de St. grôn- 
landicus, nous paraît identique à St. intermedius. Quoique le 
dessin qu'en donne ce savant laisse subsister quelque doute à 
cet égard, le St. grônlandicus, tel que le décrit Bergendal, ne 
diffère en rien de l'espèce découverte par BuRN. 

Nous ne sommes pas d'avis de réunir en une seule espèce les 
trois formes : St. lameUaris, St. muticus et St. intermedius^ 
comme l'a proposé BuRN. Nous estimons que ce sont là trois 
espèces bien distinctes. 

Stephanops longispinatus Tatem. 

PI. 20, fig. 24 et 25. 

SYNONYMIE 

Stephanops imisetatus Gollins, 1872. 
Stephanops tripus Lord, 1885. 
Stephanops Leydigii Zacharias, 1886. 
Stephanops variegatiis Levander, 1894 ? 

BIBLIOGRAPHIE 

Tatem, J.-G. New Species of microscopic. Animais. Stephanops longispinatus, etc. 

Quart. Jourii. Microsc. Se. vol. VII, new ser., 1867, p. 252, avec fig. 
Coi.Li.NS, F. New Species of Rotatoria. Hardwicke's Science Gossip. 1872, n" 85, 

p. 11, fig. 9 a et b. 
LoKD, .I.-E. Stephanops tripus . The Naturalisl's World. Sept. 1885. 
Tessin, g. Botatorien der Umgegend von Rostock. Arch. 43. d. Fr. d. Nalurg. i. 

Mecklbg, 1886. p. 158, pi. II, fig. 16 et 17. 
HuDsoN et GossE. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 77. Suppl. 1889, 

p. 36, pi. 33, fig. 2i. 
Zacharias, 0. Ergebnisse euier zoolog. Exkursion in das Glatzer-lser und 

Riesengebirge. Zeitsch. f. wiss. Zool. Bd. 43, 1886, Tal". 9, lig. 1-2, p. 255. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 537 

Zacharias, 0. Ein neues Hâderthier (Stephanops Leydigii) . Zool. Anz. p. 318, 
n''2^23, IX. Jahrg. 1886. 

WiERZEJSKi, A. Rotatoria Galkyi. Cracovie 1893, p. 77 (236) et p. 78 (237). 

Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna, etc. II. Rota- 
toria. Acta Soc. pro Fauna et Flora teiinica. Helsingfors 1894, XII, n» 3, 
p. 41, Taf. IL fig. 20 et p. 42. ' 

HooD, Johu. On the Rotifera of the Gountij Mayo. Proc. roy. Irish Acad. 1895, 
3 ser.^ vol. III, n° 4. Dublin, p. 686. 

Stenroos. K.-E. Bas Thierlehen im Nurmijàrvi-See. Acta Soc. pro Fauna et 
Flora fennica. Helsingfors 1898, XVII, no 1, p. 155, Taf. II, fig. 18. 

Car. spéc. — Corps ovalaire ou cylindrique, à face dorsale 
bombée, à face ventrale concave. Tête petite légèrement dé- 
primée. Bouclier céphalique étroit, muni latéralement de deux 
lobules auriculaires. Région cervicale courte, large^, marquée 
d'un double bourrelet cuticulaire. Pied tri- articulé, étroit, por- 
tant deux doigts incurvés, acuminés, à la base desquels se 
dresse une épine médio-dorsale aiguë. Lorica transparente, 
dont la face dorsale bombée porte une longue épine légère- 
ment courbe, plus longue que le corps. Le bord postérieur de la 
lorica est arrondi et recouvre en partie le pied. Deux petits 
yeux frontaux. 

Cette espèce, découverte par Tatem en 1867, et décrite 
depuis sous différents noms, est très caractéristique et se diffé- 
rencie nettement des autres Stephanops par la présence de sa 
longue épine dorsale. Les diverses formes décrites sous les 
noms de Stephanops unisetahis Collins, Stephanops tripus Lord, 
Stephanops Leydigii Zacharias et Stephanops variegatus Levan- 
der, n'en sont que des synonymes. Elles ne différeraient les unes 
des autres, suivant les auteurs, que par la forme plus ou moins 
ovalaire et déprimée du corps, par la plus ou moins grande 
dimension de l'épine dorsale, par la présence d'une épine mé- 
diane sur le dernier segment pédieux, enfin par quelques petits 
caractères de peu d'importance. 

Ces divergences d'interprétations tiennent sans doute à des 



538 E.-r. WEBER. 

observations trop superficielles. Seul, le Stephanops variegatus 
de Levander s'écarte nettement de St. longispinatus par sa 
grande taille qui constitue une exception dans le genre Stepha- 
nops. Cependant, comme St. variegatus répond aux autres syno- 
nymes par l'ensemble de ses caractères morphologiques, nous 
le rattachons également à l'espèce type longispinatus de Tatem. 

Le corps, vu de face, est ovoïde ; vu latéralement il prend une 
forme triangulaire, qui est due à la courbure accentuée de sa 
face dorsale. La face ventrale est plan concave et les deux 
bords latéraux de la lorica font fortement saillie sur les côtés 
du corps, dessinant ainsi deux arêtes longitudinales. Le bord 
postérieur de la lorica se prolonge en une lame triangulaire à 
sommet obtus qui recouvre le pied en partie et rappelle le bou- 
clier pédieux de St. muticus. 

Vers le tiers antérieur du tronc^ est implantée sur la ligne 
médiane de la face dorsale de la lorica, une longue épine, légère- 
ment courbée, dont la longueur dépasse celle du corps. A son 
point d'insertion, cette épine est entourée, comme d'un manchon, 
par un épaississement cuticulaire, de consistance plus molle que 
la cuirasse elle-même. Cette épine est légèrement mobile ; elle 
peut s'abaisser et se relever. 

Antérieurement, la lorica est marquée sur la région cervi- 
cale de deux forts replis cuticulaires transversaux, saillants. 

Le bouclier céphalique est formé par une lame chitineuse, 
demi-circulaire, s'inclinant fortement vers la face ventrale de 
la tête. Vue de profil, cette lame revêt l'aspect d'un appendice 
digitiforme incurvé. Le bouclier céphalique porte latéralement 
deux élargissements lobulaires transparents, qui servent à pro- 
téger les côtés de la tête. 

L'organe rotatoire est plutôt reporté sur la face ventrale de 
la région céphalique. La couronne postorale, le cingulum, semble 
continu ; il est garni de très longs cils. Dans le champ intra- 
coroiraire sont distribuées de longues touhes ciliées. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 539 

Le pied, dont la longueur équivaut à la moitié de celle du 
tronc^ est étroit, tri-segmenté. Le premier segment pédieux est 
plus large que les deux suivants. Ce pied porte deux doigts 
minces, légèrement incurvés et acuminés. L'épine médiane, située 
à leur base, est recourbée en arrière. Elle est approximativement 
égale à la longueur des doigts et se termine en pointe aiguë. 

Le mastax est nettement trilobé et contient des mâchoires 
symétriques bidentées. L'œsophage est court, mais large. L'esto- 
mac cylindrique, large, est nettement séparé de l'intestin. Ce 
dernier est plutôt piriforme. 

L'estomac et l'intestin sont reliés à la paroi du corps par une 
série de fibres musculaires annulaires. L'anus débouche dorsale- 
ment, à la base du pied, sous la lorica. 

Le système excréteur est bien développé, l'ovaire de même. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux, globulaire et occupe 
toute la face dorsale de la tête. Les deux yeux, à coloration 
rouge, sont petits, frontaux, distants F un de l'autre et munis 
d'un cristallin sphérique. Le tentacule dorsal est reporté en 
avant entre les deux yeux ; il est situé au-dessus du ganglion 
cérébroïde. Les tentacules latéraux sont localisés au tiers posté- 
rieur du tronc. 

Ce Stephanops est très transparent, mais présente cependant, 
sur la surface du corps, des traînées foncées, plus ou moins 
arborescentes. , 

Il est très actif et toujours en mouvement. 

Le mâle est encore inconnu. 

Longueur totale : environ 0,14 à 0^16 mm. 

Habitat : J'ai récolté seulement deux exemplaires de ce re- 
marquable Rotateur dans l'étang du Jardin botanique de Genève, 
en juillet 1887. 

C'est une espèce très rare dans le bassin du Léman. 



540 E.-F. WEBER. 



Famille SALPINAD^. 



Le corps des Salpinadœ est prismatique, triangulaire ou ova- 
laire; sa face dorsale est bombée, sa face ventrale plutôt plane. 
Souvent déprimé ou comprimé, le corps est généralement tron- 
qué à ses extrémités. La tête légèrement conique, à sommet 
obtus, arrondi, est courte et très rétractile. Le pied est court, 
large, bi-articulé ou tri-articulé et porte deux longs doigts lan- 
céolés, pointus, droits ou courbés. Ce pied est rétractile ; même 
lorsqu'il est complètement rétracté, les doigts restent en dehors 
de la lorica. 

La lorica des Salpinadœ enveloppe, suivant les genres, tout 
ou partie du corps. Très transparente, mais résistante, elle est 
formée d'une ou de plusieurs pièces et peut être lisse ou forte- 
ment chagrinée. La lorica est toujours ouverte plus ou moins 
largement à ses extrémités. Dans tous les genres, elle est fendue 
iongitudinalement le long de la ligne médio-dorsale, de sorte 
que les deux plaques qui la constituent sont séparées par un 
sillon plus ou moins profond et plus ou moins large, dont les 
bords sont souvent surélevés en carène. Ces bords, tantôt recti- 
lignes, parallèles, tantôt légèrement sinueux, sont réunis par 
une cuticule membraneuse et peuvent à volonté s'écarter ou se 
rapprocher. Chez quelques espèces, le sillon ne paraît cepen- 
dant pas s'étendre sur toute la longueur de la lorica. Cette der- 
nière entoure parfois presque complètement le corps, et n'est 
alors formée que d'une seule pièce, laquelle est toujours creusée 
d'un sillon dorsal longitudinal, comme dans le genre Salpina 
par exemple. D'autres fois, elle ne protège que la face dorsale et 
les faces latérales, du moins en partie, laissant ainsi la face ven- 
trale libre, par exemple Biascliiza. Enfin, dans le genre 
Diploïs, la lorica se décompose en trois plaques, une ventrale 
plane et deux latéro-dorsales voûtées. Les plaques latéro-dor- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 541 

sales sont séparées de la plaque ventrale à laquelle cependant 
elles sont rattachées par une membrane cuticulaire mince. 

Chez la plupart des Salpinadœ, les bords antérieurs et posté- 
rieurs de la lorica sont lisses. Toutefois, dans le genre Salpina, 
la lorica se prolonge antérieurement et postérieurement en 
épines, dont le nombre, la forme et les dimensions assez va- 
riables constituent de bons caractères systématiques. 

La tète des Salpinadœ est ordinairement large, épaisse, mais 
courte et n'est pas protégée par des plaques cuticulaires comme 
chez les Dinocharidœ, cependant sa cuticule devient un peu 
résistante. 

L'organe rotatoire comprend deux couronnes ciliaires dont 
l'interne peut être mamelonnée. 

Les mâchoires se rapportent à deux types, les unes sont 
virgées, protractiles et rappellent celles des Furculaires et des 
Notommates. Les autres sont sub-malléées, à plusieurs dents, et 
contenues dans un mastax nettement trilobé, de forme presque 
cubique. 

L'œsophage est généralement large, plissé et conduit dans un 
vaste estomac cylindrique ou globuleux, flanqué de grosses 
glandes gastriques ovalaires ou coniques. L'estomac est nette- 
ment séparé de l'intestin piriforme., L'anus est normal. L'ovaire 
est volumineux. Le système excréteur comprend une grande 
vessie contractile et les deux canaux latéraux habituels qui 
portent chacun de deux à trois flammes vibratiles. Ces canaux 
sont toujours difficiles à voir. 

Le ganglion cérébroïde volumineux est sacciforme ou ovoïde. 
Il est généralement très clair et porte, tantôt sur sa région pos- 
térieure, tantôt sur sa région frontale, un grand œil rouge ova- 
laire, dont le cristallin est plus ou moins visible. Le genre 
JDiplax paraît dépourvu d'yeux. Le tentacule dorsal répond à la 
région antérieure du cerveau au-dessus de laquelle il fait saillie. 
Il se présente sous forme d'un mamelon conique cilié, relié au 



542 E.-F. WEBER. 

ganglion cérébroïde par un filet nerveux, très apparent dans le 
genre Salpina par exemple. Dans ce genre, le tentacule dorsal 
est reporté en avant du sillon médio-dorsal de la lorica, entre 
les épines dorsales antérieures; il est déjeté postérieurement. 
Les deux tentacules latéraux ne sont représentés que par des 
fossettes ciliées, situées très en arrière, au tiers postérieur du 
tronc. 

Le pied articulé, très rétractile, est large, généralement de 
faible longueur. Il porte deux longs doigts lancéolés, en forme 
de lames ou de baguettes. Ces doigts droits ou courbés sont 
acérés à leur extrémité et souvent élargis à leur base; ils 
peuvent à volonté s'écarter ou se rapprocher. Les glandes pé- 
dieuses sont grandes et leurs conduits vecteurs sont facilement 
visibles dans le genre Salpina. Dans le genre Diaschim, il 
existe sur la face dorsale du pied, en avant des doigts, une 
touffe de longues soies, que leur grande transparence rend très 
difficiles à observer. 

On ne connaît que les mâles de trois espèces. Ils ont beaucoup 
de rapport avec les femelles et, quoique de taille beaucoup 
plus petite, ils ont conservé les caractères spécifiques ;de la 
lorica. Les organes digestifs sont toujours atrophiés chez ces 
mâles. 

Les Salpinadœ vivent parmi les algues et sont surtout fré- 
quentes dans les mares d'eau douce, quelques espèces cependant 
sont marines. 

Genre Diaschiza Gosse. 

Les Diaschiza, dont le corps est cylindrique ou globuleux, 
sont d'ordinaire plus ou moins comprimées latéralement. La face 
dorsale est bombée, la face ventrale presque plane. Le dia- 
mètre transversal atteint son maximum tantôt à la région anté- 
rieure, tantôt à la région postérieure du corps. La tête est 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 543 

large, plus ou moins arrondie. La partie postérieure du tronc, 
généralement tronquée, est terminée par un pied conique bi- 
articulé. Ce dernier est pourvu de deux doigts longs, ensiformes, 
lancéolés ou en forme d'épines, ordinairement courbés et diver- 
gents. Le pied porte toujours à sa face dorsale, en arrière dés 
doigts, une touffe de soies longues et transparentes. 

Les Diaschùa sont incomplètement loriquées et leur lorica 
est, dans la plupart des espèces, peu résistante, flexible et très 
transparente. 

La lorica, qui se décompose en deux plaques voûtées, ne re- 
couvre que les faces dorsale et latérales du tronc, laissant la 
face ventrale entièrement libre. Dans la règle, le sillon médian 
dorsal est étroit, à bords ordinairement parallèles. Ce sillon paraît 
cependant dans certains cas {Dlaschim semiaperta) ne pas inté- 
resser la longueur totale de la face dorsale ; il n'est bien marqué 
qu'à la région postérieure du tronc et n'est indiqué à la région 
antérieure que par une ligne médio -dorsale. Cette disposition 
tient peut-être à la faculté qu'ont ces Rotateurs de rapprocher ou 
d'écarter plus ou moins les deux valves de la lorica. Par contre,, 
chez DiascJma tenuior, le sillon est large . 

Les bords latéro-ventraux de la lorica sont tantôt rectiligiies,^ 
tantôt légèrement curvilignes et revêtent postérieurement une 
forme plus ou moins anguleuse. 

La lorica est ordinairement tronquée à ses deux extrémités 
et d'ordinaire ne présente pas de prolongements ou épines. 

L'organe rotatoire comprend un cingulum continu et un 
trochus plus ou moins mamelonné, interrompu ventralement. 
Quelques longues soies tactiles s'élèvent sur la région frontale 
de l'organe rotatoire. 

Les mâchoires, très protractiles, appartiennent au type virgé 
et ressemblent beaucoup à celles des Notommates et des Furcu- 
laires. Le tractus intestinal et le système excréteur ne pré- 
sentent rien de particulier. 



544 E.-F. WEBER. 

Le ganglion cérébroïde volumineux, en forme de sac allongé, 
porte généralement un gros œil ovalaire, foncé ou clair. Cet œil 
paraît^ chez certaines espèces, se scinder en deux taches ocu- 
laires claires. Il repose ordinairement sur la face postérieure du 
ganglion, mais devient frontal chez JDiascM^a semiaperta. 

Les tentacules sont tous réduits à de simples papilles séti- 
gères. 

La seule espèce dont le mâle ait été découvert est Biaschiza 
semiaperta. 

Les Diaschiza sont très voisines des Notommatadce et en 
particulier des Furcularia dont elles se rapprochent tant par la 
forme générale du corps que par l'organisation des mâchoires, 
par l'organisation du pied et par la flexibilité de la lorica. 

Par suite de ces ressemblances morphologiques, on comprend 
que quelques auteurs aient décrit sous les noms génériques de 
Notommata, de Plagiognatha, de Furcularia, de Notostemma, 
des espèces qui devraient appartenir au genre DiascMza. Il en est 
ainsi de la Biaschiza lacinulata O.-F. Mtiller et de la Biaschiza 
semiaperta Gosse. La première est synonyme de la Notom- 
mata lacinulata Ehrenberg et de la Plagiognatha lacinulata 
Dujardin. En effet, si l'on considère la constitution de la cuti- 
cule chez Notommata lacinulata, on voit qu'elle se rattache au 
type des Biaschiza. 

Quant à la Biaschiza semiaperta Gosse, elle est identique à 
la Furcularia gihha Ehrenberg. Ces deux formes se ressemblent 
en tous points. La position systématique donnée à Notommata 
lacinulata et à Furcularia gihha par Leyander ^ et Bilfinger ' , 
dans leurs mémoires respectifs, nous paraît correcte. Les 
erreurs commises, si erreurs il y a, proviennent de ce que la 



* Levandeb, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna. II. Rotatoria. 
Helsingfors 1894. Acla Soc. pro Fauiia et Flora fennica. XII, no 3, p. 43. 

'■* BiU'i.N'GRR, L. Zur Rotntorienffiuna Wïirttembergs. Ztoeiter Beitrag. ialwesh. 
<1. Vereiiis fUr vaterl. Nafurkunde in Wiirtt., 1894, p. 54. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 545 

lorica de ces deux espèces est très transparente et que le sillon 
médian est difficile à observer. 

Diaschiza lacinulata 0. F. Millier. 

PI. 18, fig. 5 à 7. 

SYNONYMIE 

Vorticella auriculata Muller 1773. 

Vorticella lacinulata Muller 1786. 

EccUssa lacinulata et Hermanni Schrank 1803. 

Ecclissa felis et Hermanni Oken 1815. 

Furcularia lacinulata Lamark 1816. 

Furcularia lobata Bovy de St-Vincent 1824. 

Plagiognatha auriculata et lacinulata Dujardin 1841. 

Notommata ovulum Gosse 1887? 

Notostemma makrocephala et bicaranita Bergendal 1892 ? 

Notommata cuneata Thorpe ? 

BIBLIOGRAPHIE 

MiiLLER. Vermium fluv. historia p. III. 1773. 

Muller. Animale. Infus. p. 292, pi. 42, fig. 1-5, 1786. 

Schrank. Fauna boica. 111,2, 107, 109. 1803. 

Oken. Lehrbuch d. Naturgesch. III, 1, p. 45, 844. 1815. 

Lamarck. Hist. nat. cl.anim. s. vert. II, p. 38. 1816. 

Bory de St-Vincent. Encycloj). méthodique. Vers. 1824. 

Ehrenbeug. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berliû. 1830, p. 46, et 1831, 

p. 51,134. 
Ehrenbebg. Infasionsthierchen. Berlin 1838, p. 428, pi. 51, fig. 4, et pi. 48, 

fig. 1. 
Dujardin, F. -M. Hist. nit. Zoophy tes. Infusoires. Paris 1841, p. 652, pi. 18, 

fig. 6. 
Leydig, F. V. Ueber den Bau u. d. syst. Stellung der Bàderthiere. Zeitsch. f. 

wiss. Zool. Bd. VI. 1854, p. 38. 
Gosse, P. H. On the Structure, Functions and Homologies of tlie manducatory 

Organs in the Class Botifera. Phil. Trans. of the roy. Soc. of Londoii, vol 

146, 1856. 
BiRTSCH, S. Die B'ïderthiers u. ihre bei Tûhingen beob. Arten. Stuttgart, 1870, 

p. 35. 

EcïSTsiN, G Die Botatarien der Uingegend von Giessm. Zeitsch. f. wiss. 

Zool. Bd. 39, 1884, pi. 24. fig. 22, p. 364. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig, 1885, p. 107, 

pi. VIL, fig. 18. 
BLoaHMANN, F. D'e mikroslc. Pflanzen u. Thienvelt des Sûsstvassers. Braun- 

schweig 1886, p. 100. 
Plate, L. Beitrdge zur NatwgescMchte der Botatarien. len. Zeitsch. fiir Na- 

turw. Bd. 19, N. F. Bd. 12, 1886, p. 23, pi. I, fig. 6. 



546 E.-F. WEBER. 

Tessin, g. Botatorien der Umgegend von Rostock. Archiv 43, d. Fr. cl. Naturg. 

i. Mecklbg. 1886, p. 149, pi. I, fig. 9. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera Loiidon 1886, vol. II, p. 26, pi. 17. fig. 9, et 

Supp. 1889, p. 20, pi. 31, fig. 7. 
Gosse, P. H. Ttventy-four new Species of Eotifera. Journ. roy. micr. Soc. Lon- 

don. Part. I. feb. 1887, p. 2., pi. I, fig. 3. 
Thobpe V. GiiNSON. New and Foreign Botifera. Journ. roy. micr. Soc. Londoii. 

1891, pi. VII, fig. 5. a. b. p. 305. 
Bergendal, D. Beitràge zur Faima Grônlands. Zur Botatorienfauna Grôn- 

lands. Liind 1892, p. 69. Taf. II, fig. 19. b. et Taf. III, fig. 19. a. et Taf. II, 

fig. 18. a. b. c. 
BiLFiNGER, L. Zur Rotatorienfauna Wûrttemhergs. Ziveiter Beitrag. Jahresh. 

d. Vereins fiir vaterl. Naturk. in Wiirtt. 1894, p. 44. 
Kertész KâLMaN. Budapest es Kornyèlcének Botatoria-Faunâja. Budapest 1894, 

p. 30. 
Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna, etc. II. Rota- 

toria. Acta Soc. pro Fauna et Flora fennica. XII. n" 3. Helsingfors 1894, 

p. 43. 
ScoRiKOW, A. s. Rotateurs des environs de Kharkoio. Kharkow 1896, p. 86. 
Stenroos, K.-E. Das Thierleben im Nurmijdrvi-See. Acta Soc. pro Fauna et 

Flora fennica. XVII, n° 1. Helsingfors 1898, p. 156. 

Car. spéc. — Petite espèce à corps large, plus ou moins cylin- 
drique ou cunéiforme. Tête large, conique, séparée du tronc par 
un étranglement cervical. Lorica transparente, mince et flexible, 
ne recouvrant que les deux tiers postérieurs du corps. Sillon 
médian large, dont les bords presque parallèles s'écartent légè- 
rement l'un de l'autre antérieurement. Bords latéro-ventraux de 
la lorica rectilignes. Pied court^ muni de deux doigts allongés, 
pointus, excurvés. Mâchoires virgées faisant saillie dans l'ou- 
verture buccale. Œil situé à l'extrémité postérieure du ganglion 
cérébroïde. 

Cette petite espèce est très variable de forme suivant qu'on 
l'examine de face ou de profil. De face, elle est plus ou moins 
cylindrique et paraît se décomposer en deux régions, une anté- 
rieure céphalique conique et une postérieure troncale, cylin- 
drique. De profil, elle est plus ou moins cunéiforme. 

Le bord frontal de la tête de Diaschiza lacinulala a la forme 
d'un triangle dont les côtés s'abaissent en pente douce à partir 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 547 

du sommet. La région postérieure du tronc se prolonge en un 
tout petit appendice caudal généralement peu visible. Cette ré- 
gion, vue de dos, paraît arrondie, mais vue de profil, on cons- 
tate qu'elle est tronquée et qu'elle se rétrécit subitement en un 
pied large et très court, qui porte deux longs doigts pointus, 
courbés en dehors. A la base de ces doigts, on voit sortir d'un 
petit enfoncement une touffe de quatre longues soies rigides. 

L'organe rotatoire qui longe le bord frontal de la tête, s'étend 
obliquement jusque sur la face ventrale de la région céphali- 
que. Il porte sur son pourtour dorsal de longs cils tactiles et, 
d'après Tessin, deux longues soies tactiles sur les côtés. 

Les mâchoires, très protractiles , avancent en dehors de la 
bouche et sont conformées pour happer et lacérer la nourriture. 
D'après une note que vient de me communiquer obligeamment 
M. ROUSSELET, le petit appendice en forme de pince, qui se voit 
sur le devant de la tête, ne ferait pas partie des trophi, mais 
serait une espèce de lèvre supérieure. Celle-ci servirait à rete- 
nir et à presser la proie contre les mâchoires qui sont sous- 
jacentes à cette lèvre. 

L'entonnoir buccal est rudimentaire. Le reste du tube 
digestif, Tovaire et le système excréteur ne présentent rien de 
particulier. 

Le ganglion cérébroïde est volumineux. Il est transparent et 
porte sur sa région postérieure un œil à pigment rouge, élargi 
transversalement. 

Nous n'avons pas vu les petits ocelles rouges décrits par 
EcKSTEiN sur le bord frontal de l'organe rotatoire. Les trois 
tentacules typiques des Ploïmides sont bien visibles. 

La lorica, chez cette espèce, est transparente, mince et flexi- 
ble. Elle est très difficile à voir. Le sillon médio-dorsal est 
large, ses bords vont en divergeant légèrement d'arrière en 
avant. Les bords ventraux des deux plaques dorso-latérales de 
la lorica paraissent rectilignes. 

Kev. Suisse i>e Zool., T. 5. 1898. 36 



548 E.-F. WEBER. 

C'est à la grande transparence et au peu d'épaisseur de la 
cuirasse que cette espèce doit d'avoir été classée par les uns 
dans les lUoriqués, par les autres dans les Loriqués. 

Nous avons longtemps hésité à ranger ce petit Rotateur 
dans le genre DiascM^a, car nous n'avions pas réussi à voir le 
sillon médio-dorsal de la lorica et nous ne pensions pas que 
cette lorica se décomposât en deux plaques latéro-dorsales. 

M. RoussELET vient de me confirmer la présence des carac- 
tères morphologiques sur lesquels s'appuyaient Tessin et sur- 
tout Levander pour séparer ce Rotateur des Notomraates. 
Levander fait rentrer sans hésitation l'espèce dont nous nous 
occupons dans les DiascMza et nous ne pouvons mieux faire que 
de suivre son exemple. 

La DiascM^a ladnulata a été décrite sous différents noms et 
la synonymie n'en est pas facile à établir. La Notommata ovulum 
Gosse^ les Notostemma makrocephala et bicarinata Bergendal et 
la Notommata cuneata Thorpe n'en sont probablement que les 
synonymes. La Plagiognatha gracilisTessin, que M. Rousselet^ 
avait identifiée à Diaschi^a lacinulata,Yeprésente selon nous une 
espèce distincte. 

Cet animal est très vif et, s'il se repose de temps à autres en 
se fixant à des objets par la sécrétion de ses glandes pédieuses, 
il nage avec rapidité en se dirigeant droit devant lui. 

Le mâle est inconnu. 

Longueur moyenne : 0,10 mm. à 0,16 mm. 

Nous avons trouvé des exemplaires de taille très variable^ 
qui présentent tous les caractères typiques de N. lacinulata. On 
ne peut donc pas se baser sur les variations de dimension pour 
établir de bonnes variétés de cette espèce. 

Habitat : Nous avons trouvé abondamment N. lacinulata au 



■' RoussKLEï Cil. List of new Rotifers since 1889. Joui-n. roy. microsc! Soc. 
Loiiduu 1893, p. 456. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 549 

Jardin botanique de Genève, en avril et en mai 1887, en juin 
1888 ; dans la carpière de Champel en avril 1888 ; quelques 
exemplaires en mai 1897, dans l'étang du Petit-Lancy. 

C'est une espèce plutôt répandue, qui vit de préférence dans 
les mares et les étangs garnis de plantes aquatiques ; on la 
trouve au milieu de ces dernières et particulièrement parmi les 
Myriophyllum . 

Diascliim valga Gosse. 

PI. 20, fig. 26 à 28. 

BIBLIOGRAPHIK 

HuDSûN el Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 77, pi. 22, fig. 12. 
BiLFiNGEB, L. Zur Botatorienfauna Wûrttemdergs. Zweiter Beitrag. Jahresh. 
des Vereins fiir vaterl. Naturkunde in Wiirtt. 50. Jahrg., 1894, p. 53. 

Car. spéc. — Corps petit, cylindrique, arqué. Lorica trans- 
parente, recouvrant à moitié les faces latérales du corps. Bord 
ventral de la lorica légèrement curviligne^ se terminant anté- 
rieurement par une petite expansion épineuse. Sillon dorsal rec- 
tiligne, étroit, à bords parallèles. Pied court, petit, portant 
deux doigts allongés, recourbés et divergents. Œil petit, repo- 
sant sur la région antérieure du ganglion cérébroïde. 

Cette petite espèce est très faiblement loriquée. Sa lorica 
très flexible est transparente. Le tronc est bombé dorsalement 
et la tête continue la courbure dorsale du tronc. La région 
céphalique est donc incurvée du côté de la face ventrale du 
€orps. 

L'organe rotatoire a la même situation et les mêmes disposi- 
tions morphologiques que chez les Furculaires. Vu de face, il a 
la forme d'un triangle, dont les côtés fortement ciliés repré- 
sentent le cinguluin. L'espace intracoronaire est garni de cils, 
surtout sur les bords, et ne présente que de très faibles mame- 



550 E.-F. WEBER. 

Ions. De chaque côté du sommet du triangle s'élèvent de longues 
soies tactiles . 

Chez nos spécimens, la face ventrale n'était pas concave^, 
comme l'indiquent HuDSON et GossE^ mais presque plane ou 
même légèrement bomhée. 

Le pied est court, petit, à segmentation peu marquée et porte 
deux longs doigts pointus, très fortement courbés, divergents, 
dont la longueur et la largeur ne paraissent pas constantes. A 
la base de ces doigts se dresse la touffe de soies caractéristique 
des BiascMza. Les glandes pédieuses sont peu visibles. 

Le sillon médio-dorsal de la lorica est étroit, à bords régu- 
liers, parallèles. Il est peu profond et semble légèrement plus 
large en arrière qu'en avant. Les bords latéraux ventraux des 
plaques de la lorica, qui, selon Hudson et Gosse, sont recti- 
lignes, nous ont paru légèrement curvilignes chez quelques 
exemplaires. Le bord frontal de la lorica est tronqué, plan, et se 
termine ventralement par une petite expansion en forme d'épine 
au point où il se continue avec le bord latéro-ventral des deux 
valves de la cuirasse. Les bords postérieurs de la lorica sont 
plutôt arrondis. 

Les mâchoires appartenant au type virgé sont très protrac- 
tiles et contenues dans un mastax puissant, un peu ovalaire. 

L'œil est petit, élargi transversalement et repose sur la 
région antérieure du cerveau. 

Les trois tentacules sensitifs, très petits, sont difficiles à 
observer. 

La vessie est comparativement grande et les canaux laté- 
raux bien visibles. 

L'estomac cylindrique et l'intestin piriforme sont nettement 
séparés et toujours bourrés d'algues vertes. 

Sur la face dorsale de la portion initiale du pied, vers l'ori- 
fice anal, se voit une protubérance sphérique, semblable à celle 
de Biascliiza loaeta^ mais beaucoup plus petite. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 551 

Longueur totale moyenne : 0,17 mm. 

Habitat : Nous avons trouvé cette petite espèce à Crevin, en 
septembre 1888; au Petit-Saconnex, en août de la même année 
et au Jardin botanique de Genève, en août 1889. Elle vit dans 
les algues et sur les feuilles mortes en décomposition. Elle est 
très active et toujours en mouvement. 

Diaschùa semiaperta Gosse. 
PI. 21, flg. 1 à 3. 

SYNONYMIE 

Furcularia gibba Ehrenberg, 1838 . 
Furcularia macrodactyla Stenroos, 1898 ? 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenberg. Infusionsthierchen. Berlin 1838, p. 420, pi. 48, fig. 3. 

HuDSON et Gosse. The Botifera. Loadon 1886, vol. II, p. 43, pi. 19, fig. 13 et 
p. 80, pi. 22, fig. 10. 

Wierzejski, a. JRotatoria Gdlicyi. Cracovie 1893, p. 78 (237). 

Levander, K.-M. Materialen zur Kenntniss der Wasserfauna, etc. II. JRota- 
toria. Acta Soc. pro Faima et Flora fennica. Helsingfors 1894, ii° 3, XII, 
p. 44, Taf. II, fig. 21. 

BiLFiNGER, L. Zur Botatorienfauna Wûrttembergs. Ziveiter Beitrag. Jahresh. 
d. Vereins fiir Naturkunde m Wtirtt. 50. Jahrg., 1894, p. o4. 

Stenroos, K.-E. Bas Thierleben ini Nurmijârvi-See. Acta Soc. pro Fauna et 
Flora fennica. Helsingfors 1898, XVII, n° 1, p. 134, Taf. II, flg. 15. p. 155 et 
p. 156, Taf. m, fig. 5. 

Car. spéc. — Corps cylindrique, comprimé latéralement, 
surélevé en arrière. Pied large^ conique, muni de deux longs 
doigts arqués, divergents, écartés à leur base. Sillon dorsal 
médian étroit, presque fermé en avant, plus ouvert en arrière. 
Plaques latérales de la lorica recouvrant entièrement les côtés 
du tronc; bord ventral de ces plaques légèrement curviligne. 
Cerveau volumineux, allongé. Œil ovalaire rouge foncé, situé 
€n avant sur le front. 

Cette espèce est probablement identique à Furadaria gibba 



552 E.-P. WEBER. 

d'EHRENBERG, dont elle ne différerait que par la présence d'une 
lorica. Mais ce caractère ne peut guère servir à différencier ces 
deux formes, car, comme nous l'avons indiqué à plusieurs re- 
prises, les anciens auteurs ont souvent négligé de décrire la 
lorica lorsque cette dernière n'était pas très accusée. 

La Fîircularia macrodactyla Stenroos est peut-être aussi 
synonyme de Biascliiza semiaperta. La descrifition que ce natu- 
raliste a faite de son espèce est trop incomplète pour qu'il soit 
possible de trancher définitivement la question. Relevons cepen- 
dant, que les mensurations données par Steneoos sont bien 
faibles en regard de celles qui répondent à Biasdiiza semiaperta. 
Cette dernière espèce, déplus grande taille que DiascJma valga^ 
est facilement reconnaissable à son corps plus épais, plus large 
en arrière et à son œil frontal. 

HuDSON et Gosse, dans leur description du sillon dorsal, 
disent que les bords de ce dernier sont en contact antérieure- 
ment et que la moitié postérieure du sillon est seule ouverte. 
Nos exemplaires montraient, au contraire, un sillon un peu plus 
dilaté vers son milieu, mais ouvert aussi bien en avant qu'en 
arrière. Les plaques de la lorica ne recouvraient pas la face 
ventrale, mais seulement les faces latérales du corps. Les 
bords ventraux de ces plaques sont légèrement curvilignes. 

Le pied est plutôt court et large dans nos échantillons, tandis 
que les auteurs anglais l'indiquent plutôt long et conique. Les 
deux doigts sont plus courts^ plus droits, plus coniques et plus 
forts que dans l'espèce anglaise. Ils sont aussi plus écaités à 
leur base. Nous n'avons pu voir la touffe de longues soies qui se 
dresse sur la face dorsale du pied chez tous les représentants 
du genre Tiiascliiza. Par contre, nous avons observé comme 
chez d'autres Diasc]iiza,m\e protubérance charnue faisant saillie 
sur la face dorsale du pied. 

La position de l'œil est un des caractères importants de 
Diaschùa semiaperta. L'organe visuel est reporté en avant sur 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 553 

le front. Le cerveau volumineux, allongé, s'étend par-dessus le, 
mastax, jusqu'au niveau des deux grandes glandes gastriques. 

Les tentacules sensitifs sont réduits à des papilles sétigères. 
Le tentacule dorsal est relié au ganglion cérébroïde par un 
filet nerveux, très visible. Les deux tentacules latéraux sont 
localisés, comme cliez d'autres espèces du même genre, au tiers 
postérieur du tronc. 

La tête, fortement bombéei^en avant, porte un organe rota- 
toire simple, muni de deux couronnes ciliaires à cils fins et 
serrés. Les grandes mâchoires virgées rappellent celles des 
Notommatadœ, ; elles sont très protractiles. 

Longueur moyenne : environ 0,21 à 0,25 mm. 

Le mâle de Diaschùa semiaperta a été découvert par Rous- 
SELET qui ne l'a ni décrit, ni figuré. 

Habitat : Cette espèce habite principalement les marais et 
les étangs parmi les Myriophyllum. Je l'ai trouvée à plusieurs 
reprises au Jardin botanique de Genève, en avril, en juin et en 
juillet 1889, en mars et en septembre 1890; dans l'ancienne 
carpière de Champel, en août 1889, et à St-Georges près 
Genève, à la même époque. 

Cette espèce est plutôt commune. 

Genre Salpina Ehrenberg. 

Les Salpina sont cylindriques, prismatiques ou ovoïdes. Leur 
corps tronqué à ses deux extrémités, comprimé latéralement, 
est complètement protégé par une lorica simple, résistante, 
formée d'une seule pièce chitineuse, fendue le long de la ligne 
médio-dorsale du tronc. Cette loiica est largement ouverte en 
avant et en arrière. La fente médio-dorsale de la lorica est de 
largeur variable. Les bords de cette fente, d'ordinaire surélevée, 
forment une double carène plus ou moins accentuée. Suivant 
l'état de réplétion ou de vacuité du tractus intestinal et suivant 



554 E.-F. WEBER. 

les contractions exécutées par ces Rotateurs, la fente dorsale 
de la lorica s'ouvre ou se ferme. 

La lorica se prolonge généralement en avant et en arrière, 
en des pointes ou épines de dimension et de forme très variable 
suivant les espèces. Dans certains cas les épines font défaut. 

La lorica des Salpina est tantôt lisse, unie , tantôt fortement 
chagrinée, surtout à sa région antéro-frontale. Le bord anté- 
rieur de la lorica est tantôt plan, uni, tantôt découpé par des 
échancrures plus ou moins profondes, qui sont séparées par des 
épines plus ou moins accusées. La disposition de ces échancrures 
et la forme de ces épines constituent des caractères systéma- 
tiques très importants. La face ventrale de la lorica est géné- 
ralement plane, les faces latérales et la face dorsale sont sou- 
vent bombées. 

La tête courte, large, très rétractile, plus ou moins hémi- 
sphérique, porte un organe rotatoire simple, comprenant deux 
couronnes ciliaires, munies de cils fins et serrés. Ces couronnes 
limitent un entonnoir buccal profond. 

Le mastax est sphérique ou presque cubique et contient de 
vigoureuses mâchoires protractiles sub-malléées, pluridentées. 
L'œsophage est court, large, plissé. Les glandes gastriques sont 
volumineuses, claires, généralement ovalaires. L'estomac spa- 
cieux, large, est cylindrique et l'intestin piriforme en est nette- 
ment séparé. 

Le système excréteur normalement constitué est muni d'une 
volumineuse vessie contractile. L'ovaire est très développé et 
occupe toute la face ventrale du tronc. Le ganglion cérébroïde 
est élargi et porte sur sa région postérieure un œil rouge, glo- 
buleux. Le tentacule dorsal est bien développé et se présente 
sous forme d'un mamelon conique allongé, cilié et déjeté dorsale- 
ment. Ce tentacule fait généralement saillie entre les deux 
épines occipitales de la lorica. Les deux tentacules latéraux 
réduits à l'état de fossettes ciliées, sont reportés un peu au- 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LÉMAN. 555 

dessus et en avant des épines alvines, dans le tiers postérieur 
du corps. 

Le pied très rétractile, nettement articulé, large et court, 
porte deux doigts lancéolés, qui sont allongés, généralement 
droits et divergents. Les glandes pédieuses sont normales et l'on 
peut suivre leurs conduits excréteurs jusque dans les doigts. 

Les mâles de Salpina actuellement connus, quoique de plus 
petite taille que les femelles, possèdent tous les caractères spé- 
cifiques de ces dernières. Ces mâles sont dépourvus d'organes 
digestifs. Nous en reparlerons en décrivant les espèces. 

Les Salpina habitent la mer et l'eau douce. Nous les trouvons 
généralement dans les mares et les étangs riches en végétation. 
Elles nagent peu, mais glissent volontiers entre les algues, 
contre lesquelles elles déposent leurs œufs au moment de la 
ponte. 

Salpina mucronata Ehrenberg. 

PI. 21, fig. 4 à 7. 

SYNONYMIE 

Brachionus tnucronatus Millier. 

Mytilina cypridina Bory de St-Vincent, 1824. 

Salpina affinis Herrick, 1885? 

BIBLIOGRAPHIE 

NLiiLhEU. Animale. Infusor. p. 349, tab. XLIX, fig. 8, 9, 1786. 

Bory de St-Vincent. Encydopéd. méthod. Vers. 1824. 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin, 1830, p. 46, 1831, 

p. 133, Taf. IV, fig. 6. 
Ehrexberg. Infusionsthierchen . Berlin 1838, p. 469, pi. 58, fig. 4. 
DujARDiN, M. -F. Hist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 637. 
Perty, m. Zur Kenntniss Meinster Lebensformen. Bern 1852, p. 42. 
Pritchard, And. A History of Infusoria. London 1861, p. 697, pi. 34, fig. 

447-453. 
Bartsch, s. Die Bàdertliiere und ïhre hei Tiibingen heob. Arten. Stuttgart 

1870, p. 59. 
Bartsch, S. Botatoria Hungarice. Budapest 1877, p. 43. 
Eckstein, K. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 

Bd. 39, 1883, p. 380, pi. 24, fig. 18. 



556 E.-F. WEBER. 

HuDSON, G. -T. An Attempt to re-dassify the Botifers. Quart. Joiirn. Microse. 
Se. London. Vol. 24, new ser., 188i, p. 352, lîg. 15 (7). 

Eyferth, B. Die einfachsten Lehensformen. Braunschweig 1885, p. 113. 

Herrick, C.-L. Notes on american Botifers. Bull, of the scient. Labor. of Deiii- 
son University. Vol. I. Granville 1885, p. 52, pi. II, fig. 4. 

Blochmann, F. Die mikrosk. Pflanzen- u. Thierwelt des Sûsswassers. Braun- 
schweig 1886, p. 107. 

Tessin, g. Botatorien der Umgegend von Bostock. Archiv. 43. d. Fr. d. Naturg. 
i. Mecklbg. 1886, p. 164. 

HuDSONet Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II. p. 83, pi. 22, fig. 1. 

Bergendal, d. Beitràge zur Fauna Grônlands. 1. Zur Botatorienfauna Grôn- 
lands. Lund 1892, p. 114, Tab. IV, fig. 34, a. b. 

WiERZEJSKi, A. Botatoria Galicyi. Cracovie 1893, p. 79 (238). 

ScoRiKow, A. -S. Botateurs des environs de KJiarkow. Kharkow 1896, p. 104. 

Weber, E.-F. Note sur quelques mâles de Botateurs. P«ev. suisse de Zool. 
T. V. 1897, p. 98, pi. 4, fig. 3. 

Car. spéc. — Corps en forme de prisme triangulaire. Face 
dorsale régulièrement bombée, face ventrale presque plane, 
faces latérales plus élargies dans la région moyenne du corps 
qu'à ses deux extrémités. Lorica rugueuse, résistante, chagri- 
née, dont la profonde fente médio- dorsale est bordée par une 
double carène bien accusée. Fente médio- dorsale plus large à 
ses deux extrémités qu'à sa région moyenne. Bord antéro-fron- 
tal de la lorica se prolongeant en deux épines occipitales re- 
courbées en avant et se rapprochant à leurs extrémités, limitant 
ainsi un sinus en fer à cheval. Deux épines pectorales garnis- 
sent la portion antéro-ventrale de la lorica. Ces deux dernières 
épines, plus courtes que les occipitales, laissent également entre 
elles un profond sinus. Entre les épines occipitales et les épines 
pectorales, s'étend un sinus peu profond presque rectiligne. Bord 
postérieur de la lorica prolongé en trois épines, une lombaire 
courte, large à sa base et deux alvines plus longues, pointues 
et presque droites. Le sinus compris entre l'épine lombaire et 
les épines alvines est étroit, mais profond. Doigts longs, droits, 
à extrémité pointue. 

Cette espèce se reconnaît facilement de ses congénères par 



FAUNE ROTATORIENNË DU BASSIN DU LEMAN. 557 

son corps plus large à sa région moyenne qu'à ses extrémités, 
par sa lorica très chagrinée, dont les épines, plutôt courtes, sont 
larges à leur base et infléchies en dedans à leur sommet. 

C'est une espèce d'apparence lourde, peu nageuse. 

La face dorsale de la lorica de S. mucronata est régulière- 
ment bombée ; le point culminant de la courbe répond à la 
région moyenne du tronc. Les bords carénés de la fente médio- 
dorsale ne sont pas tout à fait parallèles, mais s'écartent l'un 
de l'autre aux extrémités antérieure et postérieure du corps, 
tandis qu'ils se rapprochent dans la région moyenne de ce der- 
nier. La fente raédio-dorsale elle-même est profonde, étroite. 
Cette disposition est loin d'être constante, car ce Rotateur peut 
à son gré écarter ou rapprocher les lèvres de la fente dorsale 
de la lorica. La lorica est granuleuse ; cette granulation est 
répartie sur presque toute la surface de la cuirasse, elle est 
cependant plus prononcée sur la face dorsale du corps et en 
particulier sur un bourrelet cuticulaire transversal qui se trouve 
au niveau du ganglion cérébroïde. En ce point, les granulations 
sont plus marquées et plus saillantes. 

Les épines occipitales, de forme conique, sont larges à leur 
base et s'infléchissent l'une vers l'autre à leur sommet. Elles 
limitent un large sinus en fer à cheval, dans lequel le tentacule 
dorsal fait saillie. 

Les épines pectorales sont plus courtes que les précédentes. 
Elles sont aussi coniques et leur sommet est un peu incurvé. 
Entre ces épines est creusé un profond sinus ventral. Le sinus 
qui s'étend entre les épines pectorales et les occipitales est peu 
profond, presque rectiligne. L'épine lombaire est large, courte. 
Les épines alvines sont longues, pointues, plus ou moins cylin- 
driques, presque droites et réunies par un sinus demi-circulaire. 
Le sinus qui s'étend entre les épines alvines et l'épine lombaire 
est profond, mais étroit. La face ventrale de la lorica, légère- 
ment bombée, présente en avant une protubérance suivie d'une 
dépression qui se prolonge en épines pectorales. 



558 E.-F. WEBER. 

Il importe de mentionner le fait que la lorica de Salpina 
mucronata est sujette à une foule de variations et qu'il serait 
facile de créer bon nombre de variétés en se basant exclusive- 
ment sur la forme des épines et des sinus qui leur correspondent. 

La tête large, courte, très rétractile, possède un organe rota- 
toire, paraissant composé d'un cingiilum continu et d'un trocbus, 
formé de deux demi-cercles latéraux de mamelons ciliés. 

L'entonnoir buccal est profondément encaissé. Le mastax 
est large, oblique. Les trophi comptent probablement quatre ou 
cinq dents régulières. 

L'œsophage est court. L'estomac est A^aste, sacciforme, à cel- 
lules bien visibles. Les glandes gastriques sont ovalaires. L'in- 
testin est piriforme, clair. Le système excréteur est fort difficile 
à observer à cause de l'épaisseur et de la granulation de la lorica. 
Il paraît normal. L'ovaire est allongé, volumineux. 

Le ganglion cérébroïde est large, court, plus ou moins sphé- 
rique et porte à sa région postérieure un œil rouge en croissant. 
Le tentacule dorsal en forme de cône cilié, allongé, est situé en 
avant du ganglion cérébroïde et fait saillie dans le sillon sépa- 
rant les deux épines occipitales. Les deux tentacules latéraux 
sont reportés au tiers postérieur du corps. Ils sont plus dorsaux 
que les épines alvines et se trouvent un peu en avant de ces 
dernières. Réduits à de simples papilles sétigères, ils sont diffi- 
ciles à observer. 

Le pied, qui semble tri-articulé, est court et porte deux longs 
doigts^ droits, cylindriques^ pointus à leur extrémité. Les 
glandes pédieuses sont normales. 

Longueur totale, moyenne : 0,20 à 0,25 mm. 

Le mâle a été découvert et décrit sommairement par M. 
BousFiELD. J'ea ai trouvé un exemplaire, mais n'ai pu en faire 
une étude bien détaillée. Le mâle a la même forme que la 
femelle, mais est de taille plus petite. Sa lorica est identique 
à celle de la femelle, par contre l'organe rotatoire paraît un peu 
plus réduit. 



FAUNE ROTATORIENNE DU BASSIN DU LEMAN. 559 

Chez le mâle, les organes digestifs font défaut et la cavité du 
corps est occupée, en grande partie, par le ganglion cérébroïde 
et les organes génitaux. Le testicule est très allongé et s'avance 
jusque sous le cerveau. Le pénis est long, étroit, à gaine unie. 

Habitat : Je n'ai trouvé que quelques exemplaires de Sal- 
pina mucronata dans le Jardin botanique de Genève, en mars 
et en juin 1888 ; dans l'ancienne carpière de Champel, en juin 
1890, en compagnie du mâle, et dans une mare près de la pou- 
drière du Bois de la Bâtie, en mai 1886. 

Cette espèce n'est point rare et certainement, en multipliant 
les recherches, on la trouvera dans beaucoup d'autres loca- 
lités. 

Salpina spinigera Ehrenberg. 
PI. 21, iîg. 8 et 9. 

BIBLIOGRAPHIE 

Ehrenbbrg. Abhaiidl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1830, p. 46. 1831, 

p. 133. 
Ehrenberg. Infusionsthierehen . Berlin 1838, p. 470, pi. 58, fig. 5. 
DuJARDiN, M. -F. Rist. nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 638, pi. 21^ 

fig. 1. 

Perty, m. Zur Kenntniss hleinster Lebensformen. Bern 1852, p. 42. 

Pritchard, And. A History of Infusoria. Loiidon 1861, p. 697, fig. 23 et 24. 

Daday, Jeno. Die um Klausenburg u. Bées vorkommenden Râderthiere. Ein Bei 
trag z. Ràderthiei^-Fauna v. Ungarn. 1877. 

EcKSTEiN, K. Die Rotatorien der Umgegend von Giessen. Zeitsch. f. wiss. ZooL 
Bd. 39, 1883, p. 379, pi. 24, fig. 19. 

Eyferth, B. Die einfachsten Lebensformen. Braunschweig 1885, p. 113. 

Blochmann, F. Die mikrosk. Pflanzen- und Thierwelt des Sûssioassers . Braun- 
schweig 1885, |>. 107, pi. VII, fig. 2'i4. 

HuDSON et Gosse. The Botifera. London 1886, vol. II, p. 84, pi. 22, fig. 2. 

Sgoriicow, a. -S. Rotateurs des environs de Kliarlcow. Kharkow 1896, p. 106. 

Car. spéc. — Corps allongé, en forme de prisme triangulaire. 
Face dorsale régulièrement bombée, face ventrale presque 
plane. Les faces latérales sont légèrement plus élargies dans 
leur région moyenne qu'aux extrémités antérieure et postérieure 



560 E.-F. WEBER. 

du corps. Lorica rugueuse, résistante, chagrinée^ dont la fente 
médio-dorsale, étroite mais profonde, est bordée par deux 
carènes parallèles, flanquées de trois paires de renflementg 
granuleux, séparés par des étranglements correspondants. Bord 
antérieur de la lorica se prolongeant en deux épines occipitales 
longues^ étroites, recourbées ventralement et quelque peu diver- 
gentes. Entre ces épines, s'étend un sinus étroit, en forme de 
lyre. Les deux épines pectorales sont courtes, coniques et sépa- 
rées par un sinus profond demi-circulaire. Le sinus compris 
entre les épines occipitales et les pectorales est peu profond, 
presque recti ligne. Bord postérieur de la lorica se prolongeant 
en trois épines : une lombaire longue, étroite, aiguë, recourbée 
dorsalement et deux alvines longues, droites, étroites et diver- 
gentes, laissant entre elles un large sinus arrondi. Entre l'épine 
lombaire et les épines alvines se trouve un sinus large, peu pro- 
fond, à bord légèrement sinueux. Pied court ; doigts longs, 
étroits, pointus. 

Cette espèce est plus allongée, plus étroite que Salpina mu- 
cronata. Elle se rapprocbe beaucoup de cette dernière par son 
organisation interne et par les caractères généraux de sa lorica. 
Elle en diffère cependant par ses épines occipitales qui sont plus 
longues, plus étroites, moins convergentes à leur sommet et 
limitent un sinus plus étroit, en forme de lyi'e. Elle en diffère 
également par la grande longueur et la disposition des épines 
postérieures, par la forme des sinus que ces épines délimitent, 
enfin par les caractères spéciaux que présentent les lèvres caré- 
nées de la fente niédio-dorsale de la lorica. 

HuDSON et Gosse, Eckstein et d'autres indiquent que les 
sommets des deux épines occipitales s'infléchissent l'un vers 
l'autre. Dans nos échantillons, nous n'avons jamais observé ce 
fait. Au contraire, ces épines étaient plutôt divergentes, mais 
recourbées ventralement. Malgré cela, nous estimons que nos 



FAUNE ROTATOPJENNE DU BASSIN DU LEMAN. 561 

exemplaires se rapportent incontestablement à l'espèce spinigera 
d'EHRENBERG. Quant aux épines lombaires et alvines, elles 
sont aussi sujettes à varier et les descriptions des auteurs en 
€e qui les concerne sont loin d'être concordantes. 

Vue de profil, la ligne ventrale n'est pas uniformément plane, 
mais est plus ou moins sinueuse suivant les échantillons. 

Le caractère le plus tj^pique de la lorica de Salpina spini- 
gera consiste dans la présence de trois paires de renflements 
granuleux distribués sur les côtés des carènes qui bordent la 
fente médio-dorsale de la lorica. Hudson et Gosse ne les ont 
pas signalées ; elles sont par contre nettement figurées par 

ECKSTEIN. 

L'ouverture buccale parait bordée latéralement de deux 
replis cuticulaires aj^ant la faculté de s'ouvrir et de se fermer à 
volonté. Nous n'avons pu étudier en détail cette disposition et 
nous ne faisons que la mentionner. 

Le pied est petit, étroit, tri-articulé et porte deux longs 
doigts, minces, pointus. 

Le mâle n'a pas encore été découvert. 

Longueur totale moyenne : 0,25 à 0,27 mm. 

Habitat : Nous avons récolté cette espèce dans l'étang du 
Jardin botanique de Genève, en mars, en avril et en juin 1890, 
et dans l'ancienne carpière de Champel, en juin et en octobre 
de la même année. Elle n'est pas commune. 

Salpina hrevispina Ehrenberg. 
PI. 21, %. 10 à 17. 

SYNONYMIE 

Salpina redunca Ehrenberg, 1830 '? 

BIBUOGRAPHIK 

Ehrenberg. Abhandl. der Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1830, p. 46. 1831, 
p. 133 et 134. 



562 E.-F. WEBER. 

Ehrrnberg. fnfusionsthierchen. Berlin 1838, p. 470, pi. 58, tig. 7 et p. 471, 

pi. o8, fig. 8. 
DujARDiN, M. -F. Hist.nat. Zoophytes. Infusoires. Paris 1841, p. 638, pi. 18, 

fig. 1-2. 
Perty, m. Zur Kenntniss kleinster Lebensformen. Bern 1832, p. 42. 
ToTH, Alex. Eotatoria Faunse Budapeslhiensis. Matliem. es Természet Kozle- 

méuyek. I. Kot. 1861, p. 186, fig. 28. 
Pritchard, And. A History of Infusoria. London 1861, p. 697. 
Bartsgh, s. Die Ràderthiere und ihre bei Tûbingen beoh. Arten. Stuttgart 

1870, p. 59. 
Bartsch, s. Rotatoria Hungariae. Budapest 1877, p. 44. 
EcKSTEiN, K. Die Botatorien der Umgege^jd von Giessen. Zeitsch. f. w. Zool. 

Bd. 39, 1883, p. 380. 
Eyferth, B. Die einfachsten Lehensformen . Braunschweig 1885, p. 113. 
Blogumann, F. Die mikrosk. Pflanzen- u. Thiertvelt des Siissivassers. Braun- 
schweig 1886, p. 107. 
HuDSON et Gosse. The Rotifera. London 1886. Vol. II, p. 84, pi. 22, fig. 4. 
Anderson, h. -H. Notes on Indian Rotifers. Journ. Asiat. Soc. Bengal, 1889, 

vol. 58, p. 354. 
WiERZEJSKi, A. Botatoria Galicyi. Gra;::ovie 1893, p. 79 (238). 
ScoRiKOW, A.-S. Rotateurs des environs de KJiarlcow. Kharkow 1896, p. 107, 

pi. VII, fig. 15. 
Weber, E.-F. Note sur quelques mâles de Botatews . Rev. suisse de Zool. 

T. V, 1897, p. 98, pi. 4, fig. 4. 

Car. spéc. — Corps ayant en coupe la forme d'un prisme 
triangulaire, dont la base constituée par la face ventrale est 
convexe. Face dorsale fortem