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Full text of "Materialien Zu Den Iranischen Pamirsrrachen"

4 MATERIAL1EN V.V. DEN IRANISCHEN PAMIRSPRACHEN 

dem anderen zu mir mit der Angabe, dass er ZebakI sei. Es 
waren aber immer nur Munjiinls '. 

3) Die Sitghni-Gruppe besteht aus dem SughnI mit dem 
Dialekt von Baju und der Mundart von Sahdara, dem RoSanI 
und dem Bartangi mit der Mundart von Orosor. Uber diese 
Gruppe wird unten ausfiihrlicher berichtet. 

4) Yasghttlami. Mit dieser Sprache kommt man aus dem 
eigentlichen Hoch-Pamir hinaus. Die Gegend fangt an, frucht- 
barer zu werden. Die Verbindungen mit Darvaz und Kara- 
Tegin sind nach Pamir-Verhaltnissen gut, wahrend der Ver- 
kehr mit Rosan viel schwieriger ist und vor der Vollendung 
des Saumpfades (wahrend des Weltkrieges) noch viel schwieri- 
ger war. 

Diese Verhaltnisse spiegeln sich auch in den kulturellen 
und sprachliehen Wechselbeziehungen. Die iibrigen Pamir- 
Iranier gehOren samtlich der ismailitischen Sekte an 2 . Die 
Yazghulamis sind aber Schiiten oder Sunniten. Ihre Sprache 3 
steht unter dem Einfluss der herrschenden Sprache der n5rd- 

fstens trotz alien Nachforschungen auf dem 
Im Tajik-Mahalla in Osoh traf ich eines 
nen. Er fuhr aber schon am folgenden 

ich also Gelegenheit, Aufzeichnungen zu 
i hatte mir namlich in Taschkent gesagt, 
schopfend behandelt. Hatte ich gewusst, dass 
seine vortreffliche Abhandlung nicht grosser ist, so hatte ich das MunjI 
auch mit aufgenommen. Ich habe aber meine Krafte nicht durch Beschafti- 
gung auch mit bekannteren Dingen zersplittern wollen. 

2 Die Angabe bei Wood A personal narrative of a journey to the 
source of the river Oxus Lond. 1841, p. 370—71, dass die Wails zu seiner 
Zeit Schiiten gewesen seien, und die Angabe bei Oi.ufsen Through the un- 
known Pamirs Lond. 1904. p. 199, dass sie bei seinem Besuch Sunniten 
gewesen seien, sind nur insofern wahr, als das Prinzip cuius regio, eius 
religio gilt. Zu Woods Zeit war Waxan von Afghanistan abhangig, bei Olufskns 
Besuch gehorte es zum tUrkischen Buchara, und die Waxls, die seit Jahrhun- 
derten Ismailiten waren, wagten nichts anderes, als es mit ihren Herren zu hal- 
ten. Im geheimen haben sie aber ihre Religion behalten. Wood sagt, 1. c: 
"With the Uzbeks they are Sunis, at home Shiahs ". 

3 Dass diese "closely related to ShughnI" sei (JIarc Atrkl Stkin Inner 
most Asia, H, p. 889), ist vom iranistischen Gesichtspunkt aus eine tibertrie- 
bene Behauptung. 



schwunden zu seii 


l. Ich konnte wen 


Pamir keinen eii 


izigen aufstobern. 


Abends mit eine 


m Sarikoll zusan 


Morgen mit einer 


Karawane nach 


1 Von dies 


ier Sprache hatte 


machen, die ich i 


licht benutzte. M 


Zarubin hatte die 


se Sprache erschi 



ZUR EINFUHRUNG 5 

lich angrenzenden Gegend, des Tajik!, d. h. des Neupersischen, 
wie es in Transoxanien gesprochen wird. Mit den angren- 
zenden neupersischen Dialekten hat es eine Reihe phonetischer 
Eigentumlichkeiten gemein so vor allem den Cbcrgang von 
w, u in a). 



MATERIAL1EN ZU DEN IRANISCHEN 
PAMIRSRRACHEN 

VON 

HANNES SKOLD 

im auftrage der konigl. gesellschaft der 

geisteswissenschaften zu lund aus dem 

nachlasse herausgegeben 

worterverzeichnisse 

VON 
H. SMITH 

LUND, C. W. K. QLEBRUP 
LONDON, HUMPHREY MILFORD PARIS, LIBRAIRIE E. DROZ 

OXFORD UNIVERSITY PRESS LEIPZIG, O. HARRASSOWITZ 

1936