HARVARD UNIVERSITY
ÄS
LIBRARY
OF THE
Museum of Comparative Zoology
2—
JL/
Sammlung
neuer oder wenig- bekannter
außereuropäischer Schmetterlinge.
Herausgegeben
von Dr. Herrich-Schäffer.
120 colorirte Kupfertafeln.
-^<^*?Wfe««M^fe'Wft<>4f--
llegensburg,
in Commission bei G. J. Maus,
lSdO - «§5B.
/,s~r
oj 2-
^rftne-toSioSiOf 0omj>»2oflfci
Der in den Abhandlungen des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg, 1849, Heft I. pg. 175
begonnene Aufsatz über das auf die Flügelrippen gegründete System der Schmetterlinge konnte gemäss der
Verhältnisse dieses Vereines nicht so schnell fortgesetzt werden, um als ein abgeschlossenes Ganzes zu er-
scheinen. Fortgesetzte Untersuchungen führten auf manche Mängel der ersten Anlage, so dass ich später, als
das Erscheinen einer Fortsetzung möglich wurde, es vorzog, den allgemeinen Theil dieses Aufsalzes umzuar-
beiten, die specielle Fortsetzung der Bkopaloceren vorläufig bei Seite zu lassen . hier aber speciell das System
der Heteroceren zu besprechen.
Ein für lange Zeit haltbares System der Lepidopteren aufzustellen, wird jetzt wohl noch niemanden
einfallen; das Material ist noch viel zu lückenhaft und die wenigsten Sammlungen dürfen so benützt werden,
wie es zur Durchführung eines Systemes unerlässlich ist. Die mir selbst zu Gebote siebenden exotischen Lepi-
dopteren bilden vielleicht kaum den zehnten Theil der bekannten; es wäre also Anmassung, wollte ich An-
sprüche auf Herstellung einer erschöpfenden Arbeit machen.
Ich will daher nur eine Skizze geben, in welcher ich das, was ich beobachtet, niederlege, Andern oder
einer späteren Ueberarbeitung es überlassend, zu ergänzen, zu verbessern oder umzusiossen.
Meine Arbeiten umfassen das ganze Heer der Lepidopteren. Ich gebe desshalb auch die Skizze eines
sämmtliche Lepid. umfassenden Systemes; bemerke aber im voraus, dass in diesem noch grosse Lücken aus-
zufüllen sind und dass noch Formen zur Einreihung kommen werden, von denen ich keine Ahnung habe und
welche oft die Aufstellung ganz anderer Eintheilungsgründe nölhig machen werden.
Ich will desshalb gegenwärtige Arbeit nur als einen Vorläufer angesehen wissen und werde jede
Berichligung meiner Ansichten mit Dank und Berücksichtigung aufnehmen, nur verwahre ich mich im Voraus
gegen den Tadel die Reihenfolge betreffend. Ich lege auf die Reihenfolge weder der Arten noch der Gattungen
und Familien einen Werth und halte es für Unsinn die Naturgegenstände in gerader Linie naturgemäss ordnen
zu wollen. Vernünftiger ist die Aufstellung einer Verwandtschaftstafel in Netzform, aber durchaus noch nicht
naturgemäss; wie im Weltall jede Form, jeder Stern nach allen Richtungen zu andern in Beziehung und
ohne Zweifel auch in Wechselwirkung- steht, eben so hat jeder Körper des Naturreiches nach allen Seiten
seine Verwandten. Wer die Schmetterlinge in einfacher Linie naturgemäss aufstellen will, unternimmt in
meinen Augen etwas eben so Lächerliches und Unmögliches, als wer die Welten wie Perlen an ein Schnürchen
fassen wollte.
Man wird für jede Art, für jede Galtung, für jede Familie Verwandte finden, und das ist ja eben der
interessanteste Theil der ganzen Systematik; für manche wird nur Ein Verwandtes sich finden, für mehrere
zwei, (wenn diess die Norm wäre, so würde unseren meisten Systematikern geholfen seyn und ich Unrecht
haben); ersteren zum Hohne haben eben die meisten nach vielen und allen Seiten Verwandte, nach der einen
A
Seite in dieser Beziehung, nach der andern in jener, und da hat nun die liebe, nur in den Köpfen der
Systemaliker existirende natürliche Reihenfolge ihr seliges Ende erreicht.
Gebe man desshalb die Versuche einer natürlichen Reihenfolge auf und stelle man lieber die Arten einer
Gattung nach Gruppen, deren jede aber doch durch Merkmale unterschieden seyn soll, zusammen. Diese Merk-
male mögen in ein und derselben Gattung von verschiedenen Theilen hergenommen seyn , es mag z. B. eine
Gruppe eigentümliche Fühler, eine andere eigenthümlichen Flügelschnilt, Zeichnung, Färbung u. s. w. haben.
Die Gattungen sollten schon mehr auf Merkmale gegründet seyn, welche gleichmässig bei allen in Be-
tracht zu kommen haben. Ein auffallendes Merkmal, welches in einer dem ganzen Ansehen und den meisten
Theilen nach übereinstimmenden Gruppe nur Einer Art zukommt, berechtigt kaum zur Aufstellung einer Gattung.*)
Was ich als die zur Bildung von grösseren Gruppen wesentlichen Theile ansehe, erhellt aus meinem
ersten Schema.
Den aufgestellten Familien lege ich nicht gleichen Werth bei. Die an den Anfang und an das Ende
gestellten sind die am schärfsten gesonderten, die in die Mitte gestellten gehen am allmähligsten in einander
über. Die Epialoiden u. Micropterygen bilden mir die Grenzpunkte der Lepidopleren , wem es gefällt, der
mag sie beide benützen um einen Ring zu schliessen, sie haben unter sich mehr Analogieen, als fast jede die-
ser beiden Familien mit anderen Familien. Eben so scharf gesondert von den übrigen Familien stehen Ptero-
phorinen u. Alucitinen; ihre Verwandtschaft unter sich muss ich bestreiten, ihre Verwandtschaft mit den ande-
ren Familien ist noch nicht scharf festgestellt, jedenfalls möchten ihnen die Crambina am nächsten stehen.
Ebenfalls scharf gesondert sind die Rhopa/oceren u. Castniarien. Eine Verbindung beider unter sich durch
die Hesperien und die Gattung Synemon möchte nur scheinbar seyn.
Alle übrigen Familien, selbst mit Einschluss der Microlepidopteren sind unter sich enger verwandt und
gehen unmerklicher in einander über als die eben genannten.
Synopsis familiarum Lepidopterorum.
I. Alae omnes aequales, coslis 12: 9 + 10; cellula intrusa inter costas 4 & 5; nee tenaculum, nee ocelli.
Alle Flügel von gleicher Bildimg, die hinteren wenig kleiner, mit 12 Rippen, einer eingeschobenen Zelle
zwischen Rippe 4 u. 5; Rippe 9 u. 10 auf gemeinschaftlichem Stiele. Aus der Costalrippe nächst der
Wurzel ein f^ertihalast zum forderrand. Weder Haftborste noch Nebenaugen. Anm. 1. 1. Epialoidea.
II. — Inaequales, posteriores minores, costis parcioribus, ad summum 8. Die Flügel ungleich, die hinteren
kürzer, mit geringerer Anzahl von Rippen, höchstens 8.
1. Antennae clavatae, ocelli nulli, tenaculum nullum, cellula media Simplex. Fühler geheult, keine Neben-
augen; alle Flügel mit einfacher Mittelzelle, die hinteren ohne Haftborste. Anm. 1. 2. Rhopalocera.
2. , apice aeuminato-floecoso, ocelli magni ; tenaculum; cellula media partita. Fühler geheult, mit
scharfer, pinselartiger Spitze; Nebenaugen , Haftborste, gelheilte Mittelzelle. Anm. 3. 3. Castniaria.
*) Es wird sich eben so wenig rechtfertigen lassen, die Gattung Enconista Lederers wegen des Domes der
Vorderschienen zu bilden, als man Noctua brassicae desswegen von den Verwandten als Gattung trennen
kann. Wenn ich es dort thue, muss ich es hier auch. Die Bewaffnung der Hinterschienen lässt in Gruppe
I. u II. H. Lederers scharfe Gruppen Irennen, ich habe sie hier auch dazu benützt, bin aber doch schon
wegen der dadurch bewirkten Entfernung sehr ähnlicher Arten von einander zweifelhaft geworden; die
darauf gegründete Trennung der Gattungen Bision u. Amphidasys ist schon unnatürlich; wollte man aber
consequent seyn, so müsste man auch noch Eugonia in zwei Gattungen aullösen, wie man Urthostixis von
Abraxas getrennt hat.
3
3. — setaceae. rarius filiformes, rarissime subclavatae. Die Fühler borstenförmig, selten fadenförmig, selten
vor der Spitze verdickt. Anm. 4.
A. Alae non fissae. Die Flügel nicht in Federn gespalten. Anm. 5.
a. Alae p. costa costali marginali, anteriores dorsali nulla. Die Hinterflügel scheinen ohne Costalrippe
zu seyn , indem diese den Vorderrand selbst bildet , die Vorderflügel ohne Dorsalrippe. Ocellen.
Anm. 6. 4. Sesioidea.
b. — anteriores costis dorsalibus duabus, posteriores tribus. Vorderflügel mit zwei — , Hinterflügel mit
drei Dorsalrippen. Anm. 7.
n Alae posteriores costa costali nulla, ramo ultimo costae subcostahs ex apice cellulae mediae. Hin-
terflügel ohne Costalrippe , der letzte Ast der Snbcostalrippe aus der Spitze der Mittelzelle.
Anm. 8. 5. Pyromorpliina.
ß Alae p. ramo obliquo inter costam costalem & subcostalem. Vorderflügel mit einem Schrägast
zwischen Costal- und Subcostalrippe. Anm 9.
* Ocelli. Nebenaugen. Anm. io. 6. Zygaenoidea.
** — null i. Keine Nebenaugen. Anm. 11. 7. Cossina.a.
y — — costa costali libera, aut juxta basin cum subcostali juneta: ocelli nulli. Die Costalrippe der
Hinterflügel frei oder doch ganz nahe der Wurzel , ohne Querrippe , 7>iit der Subcostalrippe ver-
bunden oder aus ihr entspringend. Keine Nebenaugen. Anm. 12. 7. Cossina. b.
tf — — — — & subcostali liberis , cellula media omnium non divisa. Auf den Hinterflügeln die
Costal- und Subcostalrippe frei, die Mittelzelle aller Flügel ungetheill. Anm. 13. 8. Heteiogynina.
c. Alae anter. costis dorsalibus duabus, junetis, anteriore recurva, ramos pluies eminente; alae omnes
cellula intrusa. Vorderflügel mit zwei Dorsalrippen, welche verbunden sind, deren vordere sich
rückwärts biegt und mehrere Aesle aussendet. Alle Flügel mit eingeschobener Zelle. Anm. 14.
9. Oeceticina.
d. — — costa dorsali unica, ramuin e medio antrorsum reflexum emittente; cellula intrusa nulla. Die
Vorderflügel mit Einer Dorsalrippe , aus deren Mitte ein rückwärts gekrümmter Ast entspringt ;
keine eingeschobene Zelle. 10 Animulina.
e. — — — — versus marginem inferiorem furcata. Vorderflügel mit Einer Dorsalrippe , welche
aber gegen den Innenrand eine grosse Gabel bildet. Anm. 15. 11 Psycllina.
f. — — costis dorsalibus duabus, lnleriore ramns duos aut plures ad marginem interiorem emittente;
alae p. costis octo separatis, oetava e subcostali. Die Vorderflügel mit zwei Dorsalrippen , aus der
inneren 2 oder mehr Aesle zum Innenrand. Die Hinlerflügel mit 8 gesonderten Bippen, die achte
aus der Subcostalrippe 12 Megalopygina.
g. — — costa dorsali simplici. Vorderflügel mit einer einfachen Dorsalrippe.
a Alae p. ramo obliquo inter costam costalem & subcostalem. Hinterflügel mit einem schrägen Ver-
bindungsast zwischen Costal- und Subcostalrippe , hinter der Mitte der letztere?! entspringend.
Anm. 16.
* Costa dorsalis alarum a. basin versus furcata. Die Costalrippe der Vorderflügel gabelt sich wur-
zelwärts. Anm. 17. 13. Sphingina.
** — — — — — — non furcata. Diese Rippe nicht gegabelt. Keine Haftborste. Anm. 18.
t Costa 5 alarum omnium ex eodem puncto cum 4, anteriores costis 11. Rippe 5 aller Flügel
aus demselben l J unkte mit 4. Vorderflügel mit 11 Rippen. 14. Eudromoidea.
tt — — — — sextae propior ac quartae; alae ant. costis 12. Rippe 5 der Hinterflügel entspringt
näher an 6 als an 4. Vorderflüge/ mit 12 Rippen. 15. Lasiocampina.
ß — — — — nullo. Hinterflügel ohne diesen Verbindungsast.
* Alae p. magnae, costis dorsalibus (internis) duabus aut unica. Hinterflügel gross, nie lanzettför
mig, mit einer oder 1 Innenrandsrippen. Anm 19
t Alae p. lenaculo nullo. Hinterflügel ohne Hajtborste. Anm. 20.
P Alarum a. Costa dorsalis non furcata- Die Dorsalrippe der Vorderflügel wurzelwärts nicht
gegabelt. Anm. 21.
§ Alae a. cellula appendiculari nulla. Vorderflügel ohne Anhangzelle. Anm. 22.
16. Bombycoidea.
§§ — — — — , e qua Costa 7 — 10. Vorderflügel mit einer Anhangzelle, aus welcher Rippe
7—10. Anm. 23. 17. Cilicina.
DD — — — — furcala; alarum p. Costa 5 sextae propior ac quartae. Dorsalrippe der Vor-
derflügel wurzelwärts nicht gegabelt, Rippe 5 der Hinterflügel entspringt näher an 6 all
an 4. Anm. 2i.
§ Lingua spiralis nulla. Keine Spiralzunge. 18. Saturniina.
§§ — — fortis. Starke Spiralzunge. Alan. 25. 19. Uranida.
•)■+ — — — ; Hinterflügel mit Haftborste,
D Alarum a. costa dorsalis furcata Die Dorsalrippe der Vorderflügel ist wurzelwärts ge-
gabelt.
§ Ocelli nulli. Keine Nebenaugen. Anm 26.
V Alarum p. costa costalis e subcostali. Die Costalrippe der Hinterflügel entspringt aut
der Subcostalis. 20. Phytometrina.
vV — — — — libera aut summa basi cum subcostali juncta. Die Costalrippe der Hinter-
flügel entspringt aus der Wurzel oder ist auf eine ganz kurze Strecke an der Wurzel
mit ihr verbunden.
-f- Costa alarum p. 5 reliquis debilior aul nulla. Rippe 5 der Hinterflügel schwächer
oder fehlend. 21. Dendrometrina.a.
-\ — |- — — — — — aequalis. Rippe 5 der Hinterflügel so stark als die anderen. Anm. 27.
V Femora nuda. Die Schenkel anliegend beschuppt. 21. Dendrometrina. b.
V V - ■ longe pilosa. Die Schenkel langhaarig.
X Alae p. costis 6 & 7 remotis. Rippe 6 u. 7 der Hinterflügel entspringen geson-
dert. 22. Drepanulina.
XX - — — 6 — f- 7. Rippe 6 u. 7 der Hinterflügel auf langem Stiele. Anm. 28.
23. Notodontina
§§ Ocelli. Nebenaugen.
V' Costa costalis alarum p. libera. Costalrippe der Hinterflügel frei.
-\- Costa alarum p. 7 e subcostali ante apicem cellulae mediae. Rippe 7 der Hinterflügel
aus der Subcostalis vor dem Ende der Mittelzelle. 24. Cymatophorina.
-\ — |- — — — — ex apice cellulae mediae. Rippe 7 der Hinterflügel aus der Spitze der
Mittelzelle. Anm. 29. 25. Noctuina.
V\f — — — — e subcostali. Rippe 8 der Hinterflügel aus der Subcostalis Anm. 30.
26. Nycteolina.
DD — — — — non furcata. Dorsalrippe der Vorderflügel wurzelwärts nicht gegabelt.
$ Alarum p. costa costalis e basi aut e subcostali. Costalrippe der Vorderflügel aus der
Wurzel oder aus der Subcostalis.
V Ocelli nulli. Keine Nebenaugen. Anm. 31. 27 & 28. Lithosina & Liparidina.
t/'j/' — Nebenaugen. Anm. 32. 29. Arctioidea.
§§ — — nulla. Hinterflügel ohne Costalrippe, Anm. 33. 30. Syntomoidea.
** — - costis dorsalibus tribus aut angustae, lanceolalae. Die Hinterflügel mit 3 Dorsalrippen
oder schmal lanzettförmig, in welchem Falle die Hippen nicht mehr zu unterscheiden sind.
Anm. 34. 31. Microlepidoptera.
B. Alae fissae, posteriores trifidae Die Flügel gespalten, die hinteren in drei Federn. 32. Pterophorina.
III. Alae subaequales, singula in pennas 6 divisa. Jeder Flügel in 6 ziemlich gleiche Federn getheilt.
33. Alucitina
IV. — — , costis ultra OCtO, ocelli. Die Flügel ziemlich gleich gebildet und gerippt, alle mit mehr als 8
Rippen. Nebenaugen. 34 Micropterygina.
Anm. 1. Ich erwarte grosses Zettergeschrei darüber, dass ich die Epialoiden an die Spitze der Lepi-
dopteren und so weit von den Cossinen getrennt stelle. Ich habe aber die feste Ueberzeugung, dass meine
schärfsten Gegner auch hierin später mir Recht geben werden, wie sie es bereits mir schon über meine von
ihnen früher scharf getadelte Versetzung der Galtungen Atychia u. Alelasina zu den Tineaceen gegeben haben
Desshalb verliere ich auch über die beliebte natürliche Reihenfolge in gerader Linie kein Wort mehr und
werde es jedem überlassen über etwas zu streiten was es nicht gibt (de lana caprina~).
Sehen wir von der Aehnlichkeit der ersten Stände und der Lebensweise ab, so ergibt sich die Verwandt-
schaft der Epialoiden mit den Cossinen als gar nicht so nah; ähnliche Lebensweise und erste Stände haben
auch die Sesiarien, die Castniarien, viele Tortricinen u. Tineinen.
Ich stelle vorläufig 7 Genera auf, bin aber überzeugt, dass deren noch ungleich mehr gebildet werden
müssen. Neuholland liefert uns die meisten derselben.
I. Abantiades HS.
1. Ar gentat us Donov. — Exot f. 47. 48.
2.. Sordidus HS. Exot. f. 49.
3. Diaphanus HS. Exot. f. 50.
II. Achladaeus HS.
4. Chilensis HS. — 5. Radiatus HS. Beide aus Chile.
III. Aepytus HS.
6. Exclamans HS. Exot. f. 145. — 7. Costaiis HS. Brasil.
8. Nanus HS. Exot. f. 46. — 9. Catocalus HS. Bras ? ,
IV. Triodia H. Verz
10. Exul Bd. Exot. f. 43. — 11. Epigramma Bd. Exot. f. 141.
12. Sylvina Europ.
V. Epialus F.
13. Giganteus Bd. Exot. f. 45. - 14. Tessellatus Bd. Exot. f. 147.
15. Antipoda Bd. Exot. f. 44. — 16. Inspersus HS. Neuholl.
17. Guttifer HS. Brasil. — 18. Pretiosus HS. f. 505.
dazu wohl auch f^enus Cram. — Huebneri HS. Exot.
VI. Aegiochus HS.
19 Heros HS. — '20. Corrosus HS.
VII. Aenetus HS.
21. Prasinus HS. Sidney. — 22. Lignivorus Lewin Sidney.
dazu wohl auch firescens Dieffb. Trav.
6
Anm. 2. Die Hesperidina glaube ich nicht als eigene Familie trennen zu dürfen. Sie vermitteln durch
die Bildung der Hinlerschienen einen schönen Uebergang zu einigen der folgenden Familien. Wer sich über
die Stellung der Bhopaloceren zwischen den Epialoiden u. Castniarien entsetzt, dem bemerke ich, dass diese
Stellung nur durch dichotomische Eintheilung sich ergibt. Es fällt gewiss mir am allerwenigsten ein, die Bho-
paloceren als Verbindungsglied zwischen beiden ansehen zu wollen. Die Epialoiden an ihr gewohntes Plätzchen
neben die Cossinen zu stellen, will ich Niemanden wehren.
Anm. 3. Gewiss eine eiaene Familie. Die erst kürzlich bekannt gewordenen ersten Stände bezeugen
die richtige Stellung in der Nähe der Sesiarien u. Cossinen. Nach dem Rippenverlaufe und anderen Merkmalen
werden sich mehrere Gattungen ausscheiden. Die auffallendste ist Synemon Klug., dann Gazera {Heliconioides
Bd. - Exot.*) f. 15.) — Ausserdem gehören von meinen Figuren der Exoten hieher: f. 16. 17. 139. 142-144.
486-189. 505.
Anm. 4. Die wenigen der hieher gezogenen Gruppen mit gekeulten Fühlern unterscheiden sich von den
Rhopaloceren durch Haftborste und Nebenaugen, von den Castniarien durch ungetheilte Mittelzelle.
Anm. 5. Die Gattung Agdistis unter den Pterophorinen zwingt zur Aufstellung einer Ausnahme. Dass
diese Gattung nicht von den Pterophorinen getrennt werden kann, wird niemand bestreiten. Es muss sich
daher ein anderes Merkmal für die Gruppe finden lassen.
Anm 6. Wieder eine scharf geschiedene Gruppe. Die vielen ähnlichen Formen unter den Zygaenoiden
u. Syntomoiden sind durch scharfe Merkmale gelrennt Von Exoten kenne ich keine neue Gattung.
Anm 7. Die hier bis zu den Sphingoiden folgenden Familien sind von sehr ungleichem Werthe; sie
stellen ein buntes Gemisch dar, in welches erst die noch zu erwartenden zahlreichen neuen Entdeckungen
Licht und Ordnung bringen werden. Am meisten Widerspruch werde ich desshalb erfahren, dass ich viele der
hier aufgestellten Gruppen von den spinnerartigen Schmetterlingen entferne und dazwischen die Sphingoiden
einschiebe. Ich wiederhole, dass diess nur Wirkung der dichotomischen Eintheilung ist. Es würde nicht
schwerfallen, die Sphingoiden an die Sesioideen anschliessen zu lassen, ich nahm diese Manipulation aber nicht
vor, weil ich keine Verwandtschaft zwischen Sesioideen u. Sphingoiden zugebe.
Anm. 8 Die Pyromorphinen (ich gebe diesen Namen vorbehaltlich eines passenderen) scheinen eine
unnatürliche Verbindung verschiedener Gruppen und werden sich nach dem nicht zu bezweifelnden Bekannt-
werden noch neuer Formen entweder abrunden und homogener gestalten oder als unhaltbar erscheinen. Ich
möchte im Vertrauen auf die mir durch die Flügelrippen so oft richtig gegebenen Andeutungen das erstere er-
warten. Die meisten der hieher gehörigen Gattungen und Arten sind neu und alle exotisch. Ich stelle drei
Gattungen auf:
1) Pyromorpha m dazu dimidiata flg. 222.
2) Ch/ysopyya m. dazu undulata f 378. u. chrysocoma f. 376.
3) Sarothro7na m. dazu punetigera Stoll. u. haematodes f. 510. 511.
Anm. 9. Diese gemeinschaftlichen Merkmale umfassen zwei sehr verschiedenartige Gruppen, so dass
deren Trennung durch die folgende Unterabtheilung nöthig wird. Dennoch gehen diese beide Gruppen in ein-
ander über und fallen nach den künstlichen Merkmalen Gatiungen in die zweite, deren ganzes Ansehen sie in
die erste verweist. Noch aullallender ist es, dass die zweite Gruppe nur durch das künstliche Merkmal der
nicht freien Coslalrippe der Hinterflügel von der darauf folgenden getrennt ist.
*) Unter dieser Bezeichnung citire ich meine: Lepidopterorum Exoticorum Species novas Ser. I., von welcher
bis jetzt 516 Figuren auf 90 Tafeln erschienen sind.
Anm. 10. Die Familie der Zygaeninen ist scharf abgeschlossen ; die Gynautoceroiden wird nur derjenige
trennen wollen, welcher allein das äussere Ansehen beachtet.
Als eigene Gattungen gehören hieher
1. Zeuxippa m. pulchra Donov.
2. Zygaena. Nur aus Europa, dem Mittelmeerbecken und vom Cap
3. Zätna in. cyanecula m. fig. 224. aus Nordchina.
4. Ino. Die europäischen Arten, eine ähnliche Neuholländische u die Kapische nebulosa Kl. f. 220.
5. Aglaope infausta.
6. Epyrgis Bd. midamia Bd. - Exot. f. 7. hormenia Bd. - Exot. f. S.
7. Campylotes Westw. kistrionicus (in Hügels Reise).
8. Chalcosia HV. (Erasmia, Heterusia, Chelura Hop.), viele Arten z. B. corusca Bd. — Exot.
f. 1. - fig. 2—6, 9, 10, 154-161.
9. Gynautocera Lap. vier Arten z. B. libelluloides Exot. fig. 11—13, 14.
Anm. Ii. Diese Familie bildet das Verbindungsglied zwischen den Zygaenen u. Cossinen. Die ersten
Gattungen stehen den Zygaenen noch ungemein nahe, die letzten unterscheiden Sjch nur durch die künstlichen
Merkmale von den wahren Cossinen. Ich finde kein sicheres Merkmal, um die Cocktiopodinen von letzteren
zu trennen.
Die Zahl der auf sichere Merkmale gegründeten Gattungen ist gross.
1. Xenares m. fortunü Aus Nordchina. Exot. f. 223.
2. Xenarchus m. amanda Stoll. — osorius m. f. 511. 512.
3. Udaeus m. reflexus m. Aus Mittelamerika.
4. Urodus Moriz. monura Moriz. Exot. f. 219. — f. 221.
5. Cossus robiniae Exot. 170. 171. dazu ambiguus Hübner Zutr. u. terebra.
6. Dolecta Bd. scariosa Bd. Exot. f. 148.
7. Zeuzera avundinis; indica Bd. Exot. f. 166. — f. 167. 168. 173. — f. 40.
Anm. 12. Auch hier ergeben sich, besonders durch die unvermeidliche Zuziehung der Cochliopodinen,
viele Gattungen.
1. Rhizona Bd. pallens Bd. - Exot. f. 169.
2. Endoxyla Bd. durvilli - Bd. Exot. f. 163; encalypt! Bd. - f, 164. — f. 36, 37, 38. 162—164.
3. Cryptobia Bd. musae - Bd. Exot. f. 165. mucorea m. f. 39.
4. Hypopta H. Verz. thrips.
5. Cossus ligniperda mit caestrum u. f. 41.
6. Tirema Bd. lyonetii Bd. f. 149. campicola Ev. - HS. neue Schmett. f. 3. 10
7. Endagvia pantherina u. salicicola Ev. - HS. neue Sehn), f 11.
8. Sibine Bd. nur Exoten f. 174-179. nesaea H. — fusca Cr. — evythrinae Bd. — lepida Cr.
9. Asbolia Bd. fuliginea m. (?promula Cram.)
10. Spirocera Bd. coras Cram. — brumms Cram
11. Euryda Bd. variolaris Bd. - Exot. f. 182. — bellet f. 181.
12. Ochrosoma in. apicalis m. Exot. f. 517.518.
13. Stygia australis.
14 Dalcera Bd. dbrasa Bd. — Exot. f. 180. f. 509.
15. Limacodes f. 183—188.
__8
Anm. 13 Die Gattung Heterogynis steht sehr isolirt, von allen bisherigen sehr abweichend, bildet wie-
der ein schönes Verbindungsglied zu den folgenden vier Gruppen, welche eben so arm an Gattungen sind.
Anm. 14. Die Familien 9, 10 u. 12 nur aus Exoten gebildet, erfordern noch vielfache Beachtung, die
Raupen der Megalopygen (wenn die Stollischen Bilder dazu gehören) erinnern an die Cochliopoden, die Raupen
der Gattung Oeceticus sind wahre Sackträger und ich zweifle nicht, dass es auch die der Animulinen sind.
Oecoeticus. Ich kann nur zwei Exemplare untersuchen, welche im Rippenverlaufe etwas abweichen, f. 519.
Anm. 15. Animulina. Diese Gruppe nähert sich sehr den Psychen; eigentümlich ist es ihr, dass die
wurzelwärts schmal gegabelte Dorsalrippe der Vorderflügel um ihre Mitte einen Ast gegen die Subdorsalrippe
sendet, welcher sich wurzelwärts biegt. Bei der amerikanischen Art entspringt vor diesem Ast gegen den
Innenrand hin ein anderer, welchen er aber nicht erreicht Diess ist schon eine deutliche Annäherung an die
Psychen. Costal- und Subcostairippe der Hinterflügel sind durch einen Schrägast verbunden. - f. 520.
Eine Art aus Brasilien, die andere angeblich aus Ostindien.
Die Gattung Megalopyga ist mittelamerikanisch und schon bei Cramer durch Orsilochus, Lanata, Tharops
repräsentirt.
Es werden wohl meine Heterogyrdna , Oeceticina, Animulina u. Psychina in Zukunft in eine einzige
Familie verbunden werden. Die Mannigfaltigkeit in der Rippenbildung ist so gross, dass die Rippen gleichwie
bei den Heliconiern unter den Tagfaltern anderen Merkmalen den Vorrang werden lassen müssen. Solche allen
zu vereinigenden Gruppen gemeinschaftliche Merkmale aufzufinden ist mir bis jetzt nicht gelungen. Gleichwie
bei den Geometrinen werden einstweilen die Raupen (hier Sackträger) und die flügellosen, den Sack oder
dessen Nähe nicht verlassenden Weiber, das Trennungsmerkmal hergeben müssen. Die Megalopyginen dürften
sich den Bombycoiden nähern.
Anm. 15. Die Psychen, so vielfach und fleissig beobachtet, geben noch manches Räthsel zu lösen. Die
auffallend verschiedene Rippenbildung müsste consequenter Weise zur Trennung in mehrere Gattungen führen.
Mit den Psychen schliesst sich eine Reihe von Gruppen, welche unter den Spinnern scheinbare, erst
unter den Tineaceen aber wieder wirkliche Verwandte antrifft. Man wird mir nicht zutrauen, dass ich an den
nun folgenden Sphinginen eine Verwandtschaft mit den Psychen finden will.
Anm. lH. Dieser Schrägast bildet ein künstliches Merkmal, er war schon bei den Zygaenoiden und
einigen Cossinen da, und mag jenen, welche aus altem Herkommen erstere neben die Sphinginen stellen wol-
len, ein willkommener Behelf seyn
Anm. 17. Die Sphingina bilden eine scharf abgeschlossene Familie, nur jene Smerhithen, welchen die
Haflborste fehlt, deuten eine Verbindung mit den Bombycintn an, welche auch noch durch die nur durch
künstliche Merkmale hier eingeschobenen Gattungen Endromis u. Lasiocampa vermittelt wird. Ich kann zu
wenige der zahllosen Exoten untersuchen, dass ich mich über die Haltbarkeit der von H. Boisduval vorgeschla-
genen Gattungen aussprechen könnte. Zu Endromis u. Lasiocampa kenne ich keine Exoten.
Anm. 18. Endromis lässt sich eben so wenig mit den Notodontinen verbinden, als sich Lasioeampa
von den Bombycinen wird trennen lassen. Ein gemeinschaftliches Merkmal für Lasiocampa und die Bomby-
cinen konnte ich bis jetzt nicht finden.
Anm. 19. Die Hiniertlügel musste ich als gross anführen, um die lange Reihe der folgenden Gruppen
von jenen Microlepidopteren trennen zu können, an deren Hieterllügeln die Rippen überhaupt und insbesondere
9
die Innenrandsrippen so verkümmert sind, dass davon nicht mehr drei unterschieden werden können. Bei diesen
sind aber die Hinterflüge] überhaupt sehr schmal und lanzettförmig.
Anm. 20. Der Mangel der Haftborste unterscheidet die vier folgenden Gruppen sehr scharf. Dieser ist
es auch, welcher mich meine frühere Trennung der Cilicinen von den Drepanulinen nicht bereuen lässt.
Anm. 21. Das wurzelwärts Gegabeltseyn der Dorsalrippe der Vorderflügel ist ein künstliches, oft schwer
zu ermittelndes Merkmal, ich wusste bis jetzt kein besseres aufzufinden. Es reiht Cilix mehr an die Castro
packen als an die Satumiden , wohin sie dem Ansehen nach besser passt.
Anm. 22. Die Bombyc'men bieten eine sehr grosse Mannigfaltigkeit im Rippenverlaufe dar und es lassen
sich darnach schärfer geschiedene Gattungen bilden als nach anderen Merkmalen; z B.
1. Echedorus m. f. 521. 522.
2. Caeculia m. f. 86. 87.
3. Pompeja Bd. 92. 93.
4. Cliseocampa f. 88—91. dazu neustria, jranconica &c.
5. Gastropacha. Die meisten Europäer, acaciae Kl. crista H. - Exot. f. 471. 473.
6. Cosmotricha HV. mit potatoria.
7. Phyllodesma HV. mit quercifolia.
Anm. 23. Zu den Cilicinen gehört nach den künstlichen Merkmalen auch fig. 470 meiner Exoten. Sie
unterscheidet sich von Spinula dadurch, dass Rippe io der Vorderflügel aus der Anhangzelle entspringt, nicht
aus 8; und auf den Hinterflügeln der Stiel von 7 -\- 8 aus der bis gegen das Ende der Mittelzelle verlängerten
Anhangzelle an deren Vorderrand, nicht aus der Mittelzelle selbst. Dass hier Bombycoidea u. Cilkina neben
einander stehen, ist nur Folge der künstlichen Eintheilung; eine natürliche Verwandtschaft zwischen beiden wird
sich kaum auffinden lassen.
Anm. 24. Die Europäischen Saturnien geben kein Bild dieser Familie, die zahllosen exotischen Formen
bieten Annäherungen an die fremdartigst scheinenden Familien.
Es lassen sich nach Rippenverlauf und Fühlerbildung scharf getrennte Gattungen aufstellen:
1. Thrinia WV. lactucinaria Cr. — podaliriaria Westw. — strigaria F. Hl. 567. 568.
2. Attacus atlas und eine Menge Verwandte.
3. Heniocha HV. grimmia H. Samml. III. — de/cgorguei.
4. Euphranor m. (Euphrona Bd. ist eine KäfergattungJ trifenestrata Helf. f. 80.
5. Tropaea HV. selene u. die Verwandten, dann tirrhaea und eine grosse Menge anderer; auch
paleacea m. f. 308.
6. Syssaura HV. honesta Cr. und viele andere.
7. Adelocephala Bd Viele Arten z. B subangulata m. fig. 304. 305. laocoon, phoronea, itnperi-
alis, pellucida et senatoria Abb., Stigma H. Smml. III. - centralis m. divisa tri, anthonilis Bd.
f. 79. — dimidiata /. 307. — molina Cr. — convergens m. f. 306. - cadmus f. 77. 78.
8. Eacles HV. cynira Cr. und viele ähnliche; melanostigma m. f. 303. dann die im weiblichen
Geschlechte geschwänzten: hadenii ra. f. 444. - sinope f. 94. - sylla, orsinome , armida, epi-
medea, cassandra. - aspasia m. Exot. f. 51.
9. Dirphia HV. rostosa m. f. 310; pomona, speciosa, tarquinia.
B
10
10. Hyperchiria HV. {Jo Bd. ist schon früher vergeben.) Eine grosse Menge Arten z. B. liberia,
salmonea, janus , egea, arminia, jucunda ) irene , leucane H. Samml. III., metea, irmina , abas,
abasia, nausica, plicata m. /. 302 - tridens f. 309. - becheri f. 490 - auletes f. 96. 97.
li. Aglia 0. kaum generisch von Hyperchiria zn trennen
12. Hylosia HV '. falcifera H. Samml. - dissimilis m Exot. f. 491-493.
13. Platia HV. somniculosa Cr. rivulosa Cr. pagenstecheri H Samml.
14. 7Wea HV. polypheme , paphia , Jana , capensis , cytherea, caffraria , dann Weslwoods : hersilia,
waklbergi m. Ex. f. 95. arata, menippe, belina; eglanterina Bd. f. 445. proserpina F.
15. Antheraea HV. plagia HZ. f. 213. 214, orbicularis m.
16. Euclea HV. aemilia Cr. — diagonalis m. 498. — scissa m. 497. noiui m. f. 499. 500. divergens ra.
17. Bombyx L. tnori.
Anm. 25. Die Uraniden, zu welchen aber nicht Coronis gehört , schliessen sich gut an die Satnrniden
an, und verbinden sie mit den Geometrinen.
Anm. 26.a. Hier reihen sich die Spannerartigen Schmetterlinge sehr naturgemäss an. Sie haben mit den
zuletzt abgehandellen Familien der Spinnerartigen Schmetterlinge so viel Uebereinstimmendes , wie mit der
nachfolgenden bisher zu den Spinnern gezählten Familie der Arctioideen, welche durch die Lithos'men wieder
einen schönen Uebergang zu mehreren Familien der Microlepidopteren , namentlich der Tineinen bildet- Die
Syntomoiden sind von den Euprepiden nur durch ein künstliches Merkmal getrennt.
Die Geometrinen unterziehe ich am Ende dieses Aufsatzes einer specielleren Betrachtung.
Anm. 26. b. Die Gattung Pygaera u. Antaea HV. machen hier eine Ausnahme, indem ihnen Bippe 5 der
Hinterflügel fehlt, sie aber doch auf keinen Fall hieher gezogen werden, sondern mit den Notodontinen ver-
einigt werden müssen.
Anm. 27. Diess Merkmal sondert eine grosse Gruppe von den übrigen Geometrinen ab, lässt dagegen
die Drepaluninen u. Notodontinen mit ihnen vereinigt , welche sich nur auf eine sehr difficile Weise durch
ihre haarigen Schenkel trennen lassen. Für die Geometrinen als untheilbare Gruppe konnte ich bis jetzt ausser
der Raupe kein gemeinschaftliches exclusives Merkmal auffinden und nur die Raupe trennt sie in ihrer Ge-
sammtheit von den Drepanulinen u. Notodontinen.
Anm. 28. Die Notodonten bilden eine der schwierigsten Familien der spinnerartigen Schmetterlinge. Die
Verschiedenheiten in allen einzelnen Theilen sind viel mannigfaltiger als in den übrigen F"amilien und es war
mir nicht möglich von Einem Theile Merkmale aufzufinden , nach welchen eine naturgemässe Einlheilung
möglich geworden wäre.
Die in meiner Syst. Bearb. benutzten Merkmale werden durch Einreihung der Exoten fast alle mehr oder
weniger unbrauchbar und würden, wenn ich sie auch auf die Exoten hätte anwenden wollen, sehr auffallende
Zusammenstellungen und Trennungen bewirkt haben.
Bis zu einer speciellen Bearbeitung der Familie erwähne ich hier nur Folgendes.
Die ungeheuere Mannigfaltigkeit und Unähnlichkeit der Formen, neben der Schwierigkeit einzelne Merk-
male jederzeit scharf zu erkennen, namentlich die Nebenaugen, die Zunge, die Palpen und vor allem die Mit-
telspornen der Hinterschienen und die kammartigen Bildungen des Thorax — , machen bis jetzt eine dichoto-
mische Eintheilung unmöglich.
Ich muss mich darauf beschränken, die auffallendsten Formen herauszuheben, ihre Merkmale festzustellen
und dann die weniger aulfallenden anzureihen.
11
Unter den auffallenderen Formen sind eine Menge, deren Stellung hieher angegriffen werden wird und
auch kann. Doch passt das Hauptmerkmal, von Rippe 5 der Hinterflügel genommen, nur hieher und es bliebe
nur der Ausweg aus diesen fremdartigen Formen eigene Familien zu bilden; denn zu einer einzigen lassen sie
sich noch weniger vereinigen.
Will man den künstlicher Merkmalen nicht alle Geltung absprechen, so muss man hier eine Menge ver-
schiedenartiger Gruppen annehmen, welche mit andenen Familien oft in näherer Verwandtschaft zu stehen
scheinen als unter sich.
Da nur wenige der exotischen Formen Analogien mit den Europäischen darbieten , so behalte ich einst-
weilen die auf pg. H3 gegebeue Synopsis der Gattungen bei, reihe aber in diese nur jene Exoten ein, welche
sich natürlich einreihen lassen, und führe dann die fremdartigen Formen gesondert auf Zu folgenden Europäi-
schen Gattungen finden sich Auslander:
1. Cnethocampa Stph. dazu mehrere Neuholländer z. B. Iristis H. Ztr. 217. 218. — melanosticta
Don. — lugens m. f. 468. - ochrogutta m. f. 460.
2. Ptilophora Stph.- fig. 459 hat andere Rippen als plumijera, auch der ganz fremdartige Habitus
deutet auf eine andere Gattung; das Exemplar ist zu mangelhaft, als dass ich diese mit Sicher-
heit aufstellen könnte.
3. Drymonia HV. ochromixta Brasil, f. 495. histrionica m. f. 3S2. unicornis Abb. 86. ? aurora Abb.
? truncata m. f. 494. mucorea f. 514. chaera Cram. dimidiata m. f. 515. focula Cr. - Exot. f. 381.
4. Notodonta 0. yeorgica m. f. 384. angulosa Abb. 78.
5. Phalera: ministra Drury.
6. Pygaera inclusa HZ.
Von den rein exotischen Gattungen haben keine Mittelspornen:
7. Dicentria m. centralis f. 383.
8. Oligocentria m. violascens f. 385 foem
. 9. Hyyrochroa HV. ßrmiana Cr — torrejacta Abb. — ßcus Mz. f. 466.
iO. Arctiomorpha m. euprepiaeformis m. f. 438.
11. Heteromorpha m. costipuncta in. f. 375.
12. Thaumatopoea HV. lewinii Thon Archiv. - Bd. Oc. pacif. - Exot. f. 510.
Im männlichen Geschlechte ohne Mittelspornen:
13. Zelica HV. - thalassina m. f. 467. - zelia Stoll. 16. 2. - epigenana Stoll. 16. 1. - deolis Cr.
Beide Geschlechter haben Mittelspornen:
14. Lobeza Bd. aglone f. 85. — mingens f. 83. 84.
15. Arhacia m. combusta f. 81. 82.
16. Hemiceras Gn. (schon von Laporle vergeben). Viele Arten, darunter meones Cr. 358. 13.
17. Cosmotricha HV. gibbosa Abb. — H. Samml.
18. Diastema m straminea m. f. 379.
19. Catochvia m. catoca/oides m. f. 380.
20. Biotes m. bitia Cr. 322. F.
21. Crinodes m. (Ohio HV. schon vergeben), bellatrix Cr. 305. — sommeri et besckei H. Samml.
22. Olenopleva m. {plene HV. schon vergeben), flavilimbata m. f. 523.
23. Ephoria m. paradoxa Cr. 347. D. [ephora.)
24 Mimallo HV. martia Cr. 315. D. — verago Cr. 306. E. F. - trilunula m. f. 465.
12
25. Ochrogaster m. lunifer: m. f, 377.
26. Anlaea HV. juturna u. licornas Cr.
Hinterbeine unirewiss:
27. Arctoproctus m. sparshalli Curt. — Harpya? banksiae Lewin, Thon Arch. - Gastropacha ?
vulnerans Lew., Thon Arch.
29. Die Eulenartigen Schmetterlinge veranlassen mich, auf eine genauere Kritik des Werkes von Guenee
einzugehen. Ich bemerke nur vorläufig, dass ich Guenees Familien und Gattungen der Mehrzahl nach nicht in
der Natur begründet finde. Auffallend von der Europäischen abweichende wirkliche Genera bieten uns die
Exoten wenige, vorausgesetzt dass die Eulenartigen Schmetterlinge in der von mir als nöthig nachgewiesenen
Ausdehnung, also mit Zuziehung der Herminiden u. Hypeniden betrachtet werden.
30. Nycteolina. Diese werden sich schwerlich als eigene Familie beibehalten lassen. Doch ist mir ihre
anderweitige Unterbringung noch nicht gelungen.
31. Die Trennung der Arctioidea von den Lithosinen u. Syntomoiden ist nur eine künstliche und nicht
besser zu rechtfertigen als jene der Liparinen Will man trennen, so müssen auch die Agaristinen u. Aga-
naiden als eigene Gruppen aufgestellt werden. Da die Nycteolinen ausfallen werden, so setze ich jene Formen
an den Anfang, welche sich den Noctuinen am natürlichsten anschliessen und jene an das Ende, welche den
Microlepidopteren am ähnlichsten sind.
I. Palpi adscendentes prominuli, arliculo tertio longo tiliformi, Palpen v/eit aufsteigend, ihr Endglied lang
fadenförmig. Aganaidea.
II. Frons proluberantia Cornea. Stirne mit einer hornigen Erhabenheit. Agaristoidea
III. Nee palpi nee frons strueturae singularis. Weder die Palpen noch die Stirne von besonderer Bildung.
i. Costa S alarum p. Hinterflügel mit Flippe 8.
A. Ocelli. Nebenaugen. Arctioidea.
B. — nulli. Keine Nebenaugen.
a. pedes villosi. Beine langhaarig. Liparidina
b. — squamis appressis. Beine anliegend beschuppt. Lithosina.
2. — — — — deest. Bippe 8 der Hinterflügel fehlt , die letzte Bippe derselben (7) entspringt aus der
Spitze der Mittelzelle. Syntomoidea.
Bemerk. Es fällt in die Augen, dass die Gruppen I. II. III nicht gleichen Werth haben, dass vielmehr
die Unterabtheilungen der Gruppe III. unter sich verschiedener sind als die Gruppen I. II. III. unter-
einander; ebenso dass Liparidinen u. Lithosinen getrennt werden müssen, ob ich gleich keine sichern
Trennungsmerkmale für sie aussprechen kann.
Die Agaraaiden zerfallen in drei Gattungen:
1. Aganais Bd. caricae H. Samml. - dominica Cr. 263. A. - eugenia Cr. 3^8. M. - aleiphron Cr. 133. E. -
fleus Cr. 262. AB. - javana Cr. - monycha Cr. 131. C. - silvandra Cr. 369. D. - borbonica Bd. HS. Exot.
120- 118. - iodamia Bd. ibid. 119.
2. Aganopis m. subquadrata m. Exot. f. 501. 502.
3. Eriocrypta in. longipennis m., dazu wahrscheinlich membliaria Cr. und vielleicht narcissus Cr.
13
Die Agaristiden zerfallen in folgende Gattungen:
i. Mystrocephala m. Zwei neuholl Arten, quadrimacula m. f. 435 mas.
2. Eusemia Dalm. leclrix Cr. - euphemia Cr. 345. A. - maculatrix WestW. - vetula Hz. 657. 658.
3. Ayarista Leach. (davon ist Aegocera Ltr. nicht zu trennen) - picta Leach. - tristißca HZ. 165. 166. -
ephyra HS. Exot. f. 27. - affinis Bd. f. 29. 30. - donovani f. 23. - octomaculata F. - sexmaculata Bd. f.
26. - pedasus Bd. f. 32. - feiathamelii Bd. f. 25. - luctifera Bd spec. - tribuna HZ. 491. - eriopis HS.
Exot. f. 31.- semyron Bd. HS. Exot. f. 24. - decora H. Samml.- agreus HS. Exot. f. 33. - zea HS. Exot. f. 34.35. -
pamphilia Cr. - aegocera Bd. - venulia Cr. - rectilinea Bd. Spec. - latreillii Bd. Spec. f. 19. - menetea
Cr. 70. D. - maenas Bd. - HS. Exot. f. 20. 21. - {Phaegorista Bd.) leucomelas Bd. - HS. f. 22. 23.
4. Darceta Bd. hesperina Bd. Exot. f. 524-526. wohl proserpina Cr. vielleicht auch severa Cr.
5. Orthia Bd. auglas Bd. - HS. Exot. f. 18. - dazu vielleicht pelasgus Cram.
6. Crameria HV. nobilitella Cr.
Die Arctioiden bilden keine scharf abgeschlossene Familie, man mag sie nach der Rippenbildung, nach
den Fühlern, Palpen, nach der Lebensweise oder anderen Merkmalen betrachten. Sie gehen ganz allmählig
einerseits zu den Geomelrinen , andererseits zu den Liparidinen , Lithosinen u. Syntomoideen über und sind
nur durch künstliche Merkmale von ihnen getrennt, von den drei ersteren durch die Ocellen , von den letzten
durch das Vorhandenseyn der Costalrippe der Hinterflügel.
Die Einreihung der zahlreichen Exoten macht so viele Aenderungen an der in meiner Syst. Bearb Bd. II.
pg. 139 gegebenen Eintheilung nöthig, dass ich sie hier lieber neu gebe und nur einige allgemeine Bemerkungen
vorausschicke.
Zeile 4. Rippe 5 ist bei einigen exotischen Gattungen gleichweit von 4 u. 6 entfernt, und zwar auf
allen Flügeln, dann ist auch die vordere Hälfte der Miltelzelle nicht kürzer.
Rippe 8 der Hinterflügel entspringt bei mehreren Exoten ganz frei aus der Wurzel, lauft bei anderen nur
eine Strecke weit dicht an der Subcostalrippe, fliesst wieder bei anderen auf eine Strecke weit mit dieser zu-
sammen und entspringt endlich wirklich aus dieser, ohne zuvor an der Flügelwurzel von ihr getrennt gewesen
zu seyn. Ich glaube dass dieses verschiedene Verhallen eine Aufnahme dieser Merkmale unter die Merkmale
der Familie eben so wenig zulässt als es zur Trennung der Gattungen benützt werden kann.
Zeile 6. Die Beine sind bei jenen Gattungen, welche sich am meisten den Noctiänen nähern, in der
Länge sehr verschieden, nämlich die hintersten viel länger und auch dann schon ganz wie bei den Eulen mit
Reihen feiner Dörnchen besetzt.
Zeile 10. Der hier angegebene Unterschied von den Lipariden wird sich nicht durchführen lassen.
pg. 140. Z. 1. Das Fehlen der Mittelspornen der Hinterschienen kann gewiss nicht als erster Theilungs-
grund genommen werden, es würden dadurch die verwandtesten Arten getrennt; eben so unwichtig ist das Ver-
kümmerlseyn der weiblichen Flügel, wie wir diess auch bei den Liparidinen sehen.
Z 5 Auch die Klaue der Vorderschienen dünkt mir in Anbetracht der Noctua brasskae ein sehr unter-
geordnetes Merkmal; hier verursacht sie jedoch keine unnaturlichen Trennungen.
Z. 7. Eben so halte ich die Fiihlerbewaffiiung für sehr untergeordnet.
In der Gattung Haematerion, welche ich noch zu den Syntomoiden zähle, fehlt in der Regel Rippe 8 der
Hinterflügel , nur seilen findet sich ein schwacher Anfang dicht an 7. Dieser Anfang ist bei Echeta lutosa
schon deullich und conslant, bei Entomin schon zur vollständigen Rippe entwickelt. So sehr diese Galtungen,
insbesondere die letztere, dem ganzen Ansehen nach mit den Syntomoiden übereinstimmen, so müssen sie doch
14
gemäss der künstlichen Merkmale hieher gezogen werden, liefern aber den Beweis, dass die Trennung der
Syntomoiden u. Arctioideen eine unnatürliche ist.
Der Name Chelonides, welchen ich nach Boisd. in meiner Sysl. Bearb. angenommen habe, kann nicht
bleiben, da der Name Chelonia schon im Jahre 1800 einer Reptilien - Gatlung und diesem gemäss Chelonidae
(verbessert Clielonioidae) der entsprechenden Reptilien-Gruppe zukommt. Der Name Arctia wurde früher ge-
geben als Euprepia; ich nenne daher die Gruppe Arctioidea.
Eine künstliche Eintheilung nach einzelnen scharfen Merkmalen habe ich noch nicht zu Stande gebracht.
Eine Berücksichtigung der Spornen der Hinterschienen, der Klauen der Vorderschienen, der Fühler, der An-
hangzelle u. s. w. trennt ganz nahe stehende — , und vereinigt ganz unähnliche Arten.
Bis auf Weiteres stelle ich desshalb nun folgende auf den Habitus gegründete Gruppen auf, theile jede
derselben aber nach künstlichen Merkmalen ab
I. Arctioidea vera. Die plumperen, haarigeren Arten.
I. Tibiae anticae apice uncinatae. Vorderschienen an der Spitze mit einer Kralle.
1 Tibiae p. soluni apice calcaratae. Hinterschienen nur mit Endspornen.
A. Marum anlennae bipectinatae, foeminae alae abortivae. Fühler der Männer mit zwei Reihen Kamm-
zähnen, Flügel der Weiber verkümmert. 1. Ocnogyna.
B. — — — , — — majores. Fühler der Männer kammzähnig, Flügel der Weiber etwas grösser als jene
der Männer. 2. Cycnia.
C. — — perfuliatae. Fühlerglieder der Männer nach unten in eine Lamelle erweitert. 3. Dionychopus.
2. — — etiam calcaribus mediis. Hinterschienen auch mit Mittelspornen.
A. Antennae maris vix serratae; e cell. app. 7,8 — |— 9, 10. Die Fühler der Männer kaum sägezähnig;
aus der Anhangzelle 7, 8 -j- 9, 10. 4. Euprepia.
B. — — peclinatae, cell. app. nulla. Fühler der Männer sägezähnig (bei Luctuosa nur aussen}, keine An-
hangzelle, aus 7, 8 -j- 9 (bei Insignata auch io.) 5. Estigmene.
II. — — — non uncinatae. Vorderschienen ohne Endkralle.
1. Tibiae p. solum apice calcaratae. Hinterschienen nur mit Endspornen. 6. Ecpantheria.
2. — — calcaribus etiam mediis. Hinterschienen auch mit Mittelspornen.
A. Antennae marum pectinatae. Fühler der Männer kammzähnig. 7. Arctia.
ß. — omnino nudae. Die Fühler ganz nackt und unbewehrt. 8. Lichnoptera.
I!. Arctioidea geometriformia. Schlanker, anliegend beschuppter Körper, grosse breite Flügel, alle gleich ge-
färbt und bezeichnet. Vorderschienen ohne Kralle. Hinterschienen mit Mittelspornen. Vorderflügel mit
12, Hinterflügel mit 8 Hippen.
1. Alar. anter. cell. app. elongata, e qua 6, 7, 8 -\- 9, 10. Varderflügel mit langer Anhangzelle, aus welcher
6, 7, 8 + 9, 10. 9. Orphanus.
2. — — — — nulla; e 7 : 8 : 9, 10. Keine Anhangzelte, aus Rippe 7 : 8, aus 8 : 9, 10. 10. Ephestris.
111. Arctioidea Uthosiaeformia. Lithosienähnliche ; durch schlanken Bau, nicht haarigen Körper, schmale
Vorderllügel und breite Hintertlügel ausgezeichnet.
I. Tibiae p. solum acipe calcaratae. Hinlerschienen nur mit Endspornen.
1. Alarum p, Costa 5 quartae propior ac sextae. Rippe 5 der Hinterflügel entspringt näher an i als an 6.
A. Antennae utriusque sexus peclinatae; alae a. cell. app. nulla, e 7 : 8, ex 8 : 9 10. Fühler beider Ge-
schlechter kammzähnig. Keine Anhangzelle; aus 7 : 8, aus 8 : 9, 10. 11. Hyalurga.
15
B. — foeminarum ciliis 2 singuli articuli; alae a. e 7, 8 + 9, 10. Die weiblichen Fühler mit 2 Borsten
jedes Gliedes; auf den forderflügeln aus 7 : 8 -j- 9, 10. 12. Dysschemon.
2. — — a quarla & sexta aequali spatio disfat. Rippe 5 ist gleichweit von 4 u. 6 entfernt.
e cell. app. magna 7; ex 8 : 9, 10, 11; alae p. 6 + 7. Grosse Anhangzelle: 7; 8 : 9, 10, 11; auf den Hin'
terflügeln 6 + 7. 13. Aletis.
II. — — calcaribus etiam mediis. Hinterschienen auch mit Mittelspornen.
1. Alarum p. Costa 5 quartae propior. Flippe 5 der Hinterflügel steht näher an 4 als an 6.
* Alarum a. Costa 3 & 4 separalae. Rippe 3 u. 4 der Vorderflügel gesondert.
t Antennae marum breviter bipectinatae ; cellula app. nulla, e 7 : 8 + 9, 10. Die Fühler der Männer kurz
kammzäknig ; keine Anhangzelle ; aus 7 : 8 + 9, 10. 14. Eslhema.
f-j- — ulriusque sexus setulosae; cell. app. e qua (6) 7 : 8 + 9 (10, 11). Fühler beider Geschlechter ge-
wimpert. Anhangzelle, aus welcher (6) 7:8 + 9 (10, 11).
A. Antennae marum serratae, ciliis penicillatis. Die Fühler der Männer sägezähnig mit pinselartig ge-
stellten Borsten. 15. Argina.
B. — aequaliter ciliatae, setis duabus fortioribus singuli articuli. Die Fühler glcichmässig gewimpert, mit
zwei stärkeren Borsten jedes Gliedes.
a. Cell. app. nulla; crassiores, thorace & femoribus magis villosis. Keine Anhangzelle ; aus 7 : 8 -+- 9, 10.
Plumpere Arten mit mehr zottigem Thorax und Schenkeln. 16. Phragmatobia.
b. — — ; graciliores. Anhangzelle, Körper schlanker, anliegender beschuppt.
a E cellula 7 : 8 + 9, 10. Aus der Anhangzelle 7:8 + 9. 10 bald aus 7 bald aus der Anhang-
zelle. 17. Callimorpha,
ß — — Iongissima, 6, 7, 8 + 9, 10. Aus der sehr langen Anhangzelle 6, 7, 8 + 9, 10.
18. Macrobrochis
y 6, 7, 11 e7 : 8 + 9. Aus der Anhangzelle 6, 7, 11; aus 7:8 + 9. 19. Euchelia.
** — p. costa 4 e 3, 5 e 4. Auf den Hinterflügeln aus Rippe 3 : 4, aus 4 : 5. 20. Paraplesis.
2. — — — — aequali spatio a 4 & 6 distal. Rippe 5 der Hinterflügel ist gleichweit von 4 u. 6 entfernt.
Fühler der Männer kammzähnig .
A. Alae a. cell. app. nulla; e 7 : 8 + 9, 10. al. p. 6 + 7. f^orderflügel ohne Anhangzelle, aus 7:8+9, 10.
2l. Cenlronia.
B. — , e qua 7, 8 + 9, 10, 11; ll & 12 anastomosantes; alarum p. 6-7. f^orderftügel mit An-
hangzelle, aus welcher 7, 8 + 9, 10, 11; 11 u. 12 anstomosiren: auf den Hinlerflügeln C u. 7 entfernt.
22. Hyelosia.
3. — — — — deest Den Hinlerflügeln fehlt Rippe 5 ganz, f^orderflügel mit II Rippen, aus 7 : 8, 9.
A. Antennae marnm peclinatae, foeminae serratae Fühler der Männer kämm-, der fVeiber sägezähnig.
Auf den Hinterflügeln 3 + 4. 23. Emydia.
B. — ciliis brevissimis; in aus a. Costa 7 : 8, 9, 10. Fühler kurz getvimpert , auf den f^orderflügeln aus
7 auch noch 10; auf den Hinterflügeln 3 «. 4 gesondert. 24. Holomelina.
4. — — — 4 & 5 deest. Den Hinterflügeln fehlt Rippe 4 u. 5. Vordcrflügel mit 10 : 3 + 4; aus 6 : 7, 8.
25 Halurgia
IV. Arctioidea syntomidiformia. Syniomidenähnliche; ausgezeichnet durch kleine Hinlerflügel bei ziem-
lich plumpem krädigem Körper.
Es kann kein Zweifel entstehen, dass die Mehrzahl der hier folgenden Arten dem ganzen Ansehen und
auch den meisten einzelnen Merkmalen nach zu den wirklichen Syntomoideen gehören. Nur durch das künst-
16
liehe Merkmal, welches vom Vorhandenseyn der Rippe 8 der Hinterfiügel hergenommen ist, sind sie den Arctio-
ideen zugesellt.
I. Alae p. coslis 8; 8 e subcostali, 5 cum 4. Hinterfiügel mit 8 Bippen, 8 aus der Subcostalis, 5 mit 4 aus
gleichem Punkt. 26. Entomis.
II, — — — 7. Hinterflügel mit 7 Rippen.
1. Loco costae 6 & 7 unica. Statt Rippe 6 u. 7 eine einzige. 27. Trichromia.
2. Costa 5 deest, 6 -{- 7 longissime peliolatae; margo anterior lobatus. Auf den Hinterflügeln fehlt Rippe 5;
6 u. 7 {heilen sich erst dicht am Saume, der Vorderrand hat eine eigenthümliche lappenartige Erwei-
terung. 28. Creatonotus.
3. Loco costae 3 & 4 unica. Statt Rippe 3 u. 4 eine einzige. 29. Echeta.
4. Alarum p. costae solum 5, 2 deficiente , loco 6 & 7 uniea, 8 lorige ante apicem cellulae mediae. Die
Hinterflügel haben nur 5 Rippen, Rippe 2 fehlt, 3 om de)' Spitze der Miltelzelle , statt 6 u. 7 nur Eine,
8 ui«V t>or dem .finde der Mittelzelle. Vorderflügel 12: au* 7:8 + 9. 30 Eriphia.
i. Ocnogyna Led. - quadriramosa Koll. Hügel.
2. Cycnia HV. - budea HZ. 387. - eunea Drur. und einige andere weisse Arten.
3. Dionychopus in. - lactinea H. Samml. - amasis Cr. und 2 andere ostind. Arten.
4. Euprepia 0. Kein Exot.
5. Estigmene HV. dazu 3 exot. Arten.
6. Ecpantheria HV. - eridane Cr. 68. 9; H. Samml. - scribonia Stoll. 41. 3; ocularia F. - eunigunda Cr.
344. D. E. - maculosa Cr 370. B. - icasia Cr. 181. E. ; lantanae F. - orsa Cr. 143. - «c;7« Abb. 67. -
onz« Mz. - neurophylla HS. Exot. 60.
7. Arctia Schrk. Die Mehrzahl der Arten. Wesentliche Unterschiede, um mehrere Gattungen zu bilden,
konnte ich nicht auffinden. Doch lassen sich natürliche Gruppen aufstellen. Die grösste derselben ist die
Gattung Phegoptera ßoisd., reich an Arien Mitlelamerikas. — Ausser den von mir abgebildeten Figuren
61-68 283-294. 432. 528 noch: maurilia Cr. 345. B. - melantha Cr. 286. B. - vidua Cr. - helops Cr. -
umher Cr. 15. F. - tesselaris HZ. 939. - astur Cr. - hermia Cr. - ilus Cr. wahrscheinlich auch sybaris Cr.
{credula H. Samml.) doch dem Ansehen und dem Vaterlande (Afrika) nach eigenen Gruppe.
Andere Gruppen bilden z. B. vaillantina Cr. - phedonia Cr. - Wahrscheinlich auch capensis HS. 115.
116. - pardalina Bd. - HS. f. 117. - pulchella HS. 436. - funeralis m. Exot. f. 527.
8. Lichnoptera m. gulo Mz. Exot. f. 529. moesta m. ibid. f. 530.
9. Orphanus HV. coleta, famula, lactinia, evergista Cr. u. 5 neuholländische Arten, von Boisd. in der Fauna
entom. der Astrolabe beschrieben.
10. Ephestris HV. melaxantha H. Samml. - vitellina m. Exot. f. 443. und 2 kleine brasil. Arten.
11. Hyalurga HV. rica HZ. 531 u. mehrere brasil. Arien.
12. Dysschemon HV. isse HZ. 507. - catilina Cr. 79. E. - tiresias Cr. 25. a. - aglaura Cr. 263 F. - hypo-
xantha HZ. 191. - neda Kl. 4. 3. - lycaste Kl. 4. 4. - amphisse HZ. 753. - cruenta HZ. 329. - turbida
HZ. 529. - zerbina Stoll. - tricolora Sulz. Ich weiss nicht, ob alle Männer kammzähnige Fühler haben.
13. Aletis HV. helcita Drury; Cr.
14. Esthema HV. bicolora Cr. 143. A. (dichroa H. Samml.)
15. Argina HV. - pylotis F. cribrariata Cr. - crotalaria F. syringata Cr.
«7
16. Die hier folgende Gattung zeichnet sich durch plumperen Körper und wolligere Beine aus und würde fast
besser bei den Arctioideis veris stehen. Sie liefert den besten Beweis, dass eben keine scharfe Trennung
möglich ist. Pleuretes Led., wozu ohne Zweifel die von H. Boisduval zu den Jigäristen gesetzte guttata
Bd. Exot. f. 464 gehört, ist nicht von Phragmatobia Stph. zu trennen, denn es haben auch die Manner
beider Arten Afterzangen. Dazu gehört isabella Abb.
17. Callimorpha Ltr. Ausser den Europaern. pr'mcipalis Koll. - leucomelas HS. Exot. f. 431.- colona H. Eur.
f. 135. - Deiopeia Curt. kann ich nicht trennen. - ornatrix Cr. 166. C. ü. H. Samml. - bella Cr. 109. C D.
- lotrix Cr. - elata F. HZ. 521.
18. Macrobrochis m. Gewiss mit mehr Becht eine eigene Gattung als Pleuretes u. Deiopeia; sehr ausge-
zeichnet durch den Ursprung von Bippe 4 u. 5 aller Flügel auf Einem Punkte, die stark eingebrochene
Schlussrippe der Mittelzelle. Exot. f. 531.
19. Euchelia Bd. jacobaeae.
20. Paraplesism. collaris m. Der Gnophria rubricollis ähnlich, kleiner, plumper, Halsband, Scheitel, Zunge, Pal-
penglied 1 u. 2 und Vorderhüften orange. Aus Brasilien. Die Fühler des Mannes kämm-, des Weibes
sägezähnig.
21 Centronia HV. rejecta HZ. 663. mas. (HZ 93. 94 ist nicht das Weib, sondern zu den Syntomoiden ge-
hörig.)
22. Hyelosia HV. tiresias Cr. 400. B. - {stratonice Cr. 398. K. gehört schwerlich in dieselbe Gattung.)
23 Emydia Bd. nur Europäer.
24. Holomelina m. aurantinea HZ 411. - rvbicundaiia HZ. 511. - lünulata m. eine schwarze Art mit gelbem
Querfleck vor der Spitze der Hinterflügel. - medarda Cr. - HZ.
25. Haluigia m. aurorina m. Schön lackroth, die Saumhälfle der Flügel, mit Ausnahme der Franzen, Thorax
und Hinterleib schwarz Gestalt von Lithosia helveola.
26. Entomis HV. eryx H Samml. - rkebus Cr. - Exot. f. 424. - wohl auch inauratus Cr.
27. Trichromia HV. insignis m. Exot. f. 59. wohl auch admirabilis f. 474. - Cr. - vitrea, tibris u. hippia Cr.
- erythronota Bd. - Exot. f. 58. - onytes Cr. 165 E.
28. Creatonotus HV. psamas L.r. 234. G. - appendiculala HS. Exot. f. 475 476. - f. 503 - Den Bippen der
Hinterflügel gemäss gehört auch flaricincto m. Exot. f. 433 hieher.
29. Echela HV. - lutosa H Samml. - divisa HS. Exot. f. 282.
30. Eviphia HV. phemonoe HZ. 15. caca HZ. 133. - anthracina m Exol. I. 259. - scapularis f 260.
Liparidina. Diese lassen sich folgendermassen eintheilen.
I. Alae a. cell. app. nulla. Vorderflügel ohne Anhangzelle
1. Tibiae p. solum apice calcaralae. Hinterschienen nur mit Endspornen Aus Rippe 7 der Vorderflügel
8 + 9, bisweilen (detrita) auch 10. 1. Leucoma.
2. — — 4 calcaralae. Hinterschienen auch mit Mitte/spornen, Vorderflügel mit 12 flippen, 7 aus 6 oder
der Mittelzelle.
A. Alae p. costis 6 & 7 separalis an t ex eodem puncto. Hinterflügel: Rippe 6 u. 7 gesondert oder aus
demselben Punkt.
a. Alae a costis 12, e Costa 7 : 8 -(- 9 (10). Auf den Vorderflügeln aus Rippe 7:8+9, bisweilen
auch 10. 2. Ocneria.
b. 11:e7:8-|-9. Vorderflügel mit 11 Rippen, aus 7:8 + 9. Mitlelzelle nur bis 1/3.
3. Jana.
18
c. — — — 11 : e 7 : 8, 9. P~orderflügel mit 11 Rippen, aus 7 : 8, 9.
* Cellula media ultra mediam alam protracla. Mittelzelle weit über die Mitte. 4. Nycthemera.
** — — vix mediam alam altingit. Mittehelle kaum zur Mitte. 5. Coryphyala.
B. — — coslis 6 + 7. Hinterflügel : Sippe 6 u 7 gestielt, forderflügel aus 7 : 8 + 9, 10 6. Euproclis.
II. — ■ — . Vorderflügel mit Anhangzelle, aus ihr 7 : 8 + 9, 10 oder 7, 8 + 9, 10. Hinterflügel 6 + 7.
oder 6 mit 7 auf Einem Punkt.
1. Tibiae p. 4 calcaratae Hinterschienen mit 4 Spornen,
A. Alarum p. Costa 6 + 7. Auf den Hinterflügeln Rippe 6 u. 7 gestielt. 7. Laelia.
B. — — — 6 & 7 separatae. Auf den Hinterflügeln Rippe 6 u. 7 gesondert. 8. Gynophora.
2. — — bicalcaratae. Hinterschienen nur mit Endspornen.
A. Mares & foeminae aequales, graciles, geometriforines. Männer lind Jf'eiber gleich schlank spannerartig.
9. Hypogymna.
B. — — — alatae, crassae; foeminae majores, alis longionbus. Beide Geschleckter geflügelt und plump;
die ft'eiber grösser, m t längeren Flügeln.
a. Costa 8 alarum p libera; alae a. cellula app maxima, e qua costae 7-10 separatae Flippe 8 der Hin-
terflügel frei ; die f^orderflügel mit sehr grosser Anhangzelle, aus ivelcher Rippe 7 bis 10 gesondert.
10 Ommatoptera.
b. — — — — in medio cum subcostali juncta; alae a. cell. app. minore, e qua 7, 8 + 9,10. Die Costal-
rippe der Hinterflügel ist mit der Subcostalis durch einen Schrägast verbunden. Die Anhangzelle
der f^orderflügel kleiner: 7, 8 + 9, 10. 11. Dasychira.
G. Foeminae alis abbreviatis; mas subhyalinus, innotalus. Das Weib mit kleinen Flügeln, der Mann mit
dünnbeschuppten. 12. Penthophora.
D. — — vix ullis, mas alis dense squamatis. Das ff'eib fast ohne Spur von Flügeln, der Mann mit dicht
beschuppten. 13. Orgyia.
Comes hat wohl keine Mittelspornen. Anhangzelle: 7, 8 + 9, 10; 11 entspringt mit einem Arm aus der An-
hangzelle, mit dem anderen aus Rippe 12. Hinterflügel 6 + 7. 14 Idalia.
1. Leucoma Stph. Ausser den Europäern mehrere kleine Ostindier.
2. Ocneria HV. monacha. - violascens in. Exot. f. 469. - ascetria H Samml. wahrscheinlich brotea, lanata,
beatrix Gram.
3. Jana Bd. eurymas HS. Exot. f. 98. - tantalus HS. 99 var.? f. 100.
4. Nycthemera HV. hesperia Gr. - cafra et nerina Drur. III.
5. Coryphyala m. f. 532. Eine brasilische Art; dazu wohl ephonia u. domina Cr.
6. Euproctis HV. - argentifl.ua H. Samml. - albina Cr. - viteltina Koll. Hügel - argyrorhoea HZ. 245. -
limbalis HS Exot. f. 389. - semiochrea HS. f. 390. - crocata Bd. - HS. 112. - dazu wohl auch netrix Cr.
307 B. - icilia, helladia, perspicilla Cr.
7. Laelia Stph. coenobita. - nobilis HS. Exot. f. 388 - dealbata HS. f: 111. - adspersa HS. I 109.
8. Gynophora HV. leucographa HZ. 745. - leucophaea H. Samml. - tephra H Samml. - HS. Exot. 1. 387. -
visum HZ. 543. - docis HZ. 837.
9. Hypogymna HV. spectra H. Samml. - pellucida HZ. 273. - crocicollis HS Exot, f 110. - diaphana Cr. -
? demortua HZ. 4SI. - eleutheria Cr.
10. Dasychira HV. - 11. Penthophora. Zu beiden kenne ich keine Exolen.
12. Ommatoptera m. Exot. f. 506-508. - ?3S6-
13. Orgyia 0. - dazu HS. Exot. f. 113. 114. 472.
19
14. ldalia HZ. comes HZ. 647. dazu wahrscheinlich regina Cr.
Zu den Liparidinen gehören noch Cramers begga, nivea u. tenera HZ. 3. 4; in bestimmte Galtungen kann
ich sie nicht einreihen.
Lfthoslna Die zahlreichen exotischen Formen machen folgende neue Eintheilung nöthig.
I. Alaram p. costa 8 e basi. Rippe 8 der Hinterflügel aus der Wurzel.
1. Alae a. sine cellula appendiculari. Vbrderflüget ohne Anhangzelle.
A. Alae sine costa 5 ; anteriorum fi + 7, posteriurum 6-7. Allen Flügeln fehlt Rippe 5- auf den vorderen
Rippe 6 u. 7 gestielt, auf den hinteren gesondert (5 mitgezählt) 1, Melanchroea.
B. — costa 5. Alle Flügel mit Rippe 5.
a. Costa 3 -J- 4 alarum omnium Auf allen Flügeln Rippe 3 u. 4 gestielt.
a Alarum a. costa 6 & 7 ex eodem puncto, e 7 : 8 + 9, 10. Rippe 6 u. 7 der Vorderftügel aus
Einem Punkt, aus 7:8 -j- 9, 10. 2. Josia.
ß — — costa 6 fere quintae propior. Rippe 6 der Vorderjiügel weit von 7 entfernt, fast näher an
5. Die Mittelzelle kurz. 3. Brachyglene.
b. — — — — — anteriorum separatae. Rippe 3 u. 4 der Vorderflügel gesondert. 4. Phaeochlaena.
c. — ■ — — — omnium separalae , 5 debilior, aequali spatio a 4 & 6 remota. Rippe 3 u. 4 aller
Flügel gesondert ; 5 schwächer, gleichweit von 4 u. 6 entfernt. 5. Tigridoptera.
2. — — cellula appendiculari. Vorderflügel mit einer Anhangzelle
A. Alae a. costis 11 ; e cell app. 7, 8 + 9, 10, li. Vorderflügel mit 11 Rippen, aus der 'Anhangzelle:
7, 8 + 9, 10, 11.
a. Marum antennae pectinatae, tibiae posticae abortivae. Männliche Fühler kammzähnig ; Hinterschienen
verkümmert. 6 Atyria.
b. — — ciliis penicillatis, tibiae p. clavatae. Männliche Fühler mit /f imperpinseln ; Hinterschienen dick
gekeult. 7. Onropus.
B. — 12; e cell. app. 7, 8 + 9, 10. Vorderflügel mit 12 Rippen; aus der Anhangzelle 7, 8-)- 9, 10.
8. Nephodia.
II. Alarum poster. costa 8 e subcostali. Rippe S der Hinterflügel aus der Subcostolis
1. Alae anter. cellula appendiculari. Vorderflügel mit einer Anhang.elle.
A. Alae poster. castis 4 & 5 separalis, 2-6 aequali spatio dislantibus ; 6 + 7. Alae anter. costis 6-11 e
cell, appendiculari. Rippe 4 u. 5 der Hinterflügel gesondert, 2-6 gleichweit von einander entspringend,
6 u. 7 auf gemeinschaftlichem Stiele. Auf den Vorderflügeln Rippe 8 bis 11 aus der Anhangzelle.
a. Alae anter. e costa 8 : 9, 10. Auf den Vorderflügeln aus Rippe 8 : 9, 10. 9. Eulrepsia.
b. 7 : 8 + 9, 10. Auf den Vorderflügeln aus Rippß 7 : 8 + 9, 10. 10. Eudule.
B. 4 -)- 5, 6 + 7. Alae anler. 4 + 5; 6-10 e cell. app. e 7 : 8 + 9. Auf allen Flügeln Rippe
4 u. 5 gestielt, auf den hinteren auch 6 u. 7. Auf den vorderen Rippe 6-10 aus der Anhangzelle, aus
7:8 + 9. 11. Gnophria.
C. costa 5 nulla, loco 6 & 7 unica; 3 + 4; alae a. 4 + 5; e cell. app. 7, 8 + 9, 10. Den Hinter-
flügeln fehlt Rippe 5, statt 6 u. 7 nur Eine; 3 + 4. Hinterflügel: 4 + 5; aus der Anhangzelle 7,
8 + 9, 10. 12. Oeonistis.
2. Alae anter. cell. app. nulla. Vorderflügel ohne Anhangzelle.
A. Costa alarum anteriorum penultima normalis. Die vorletzte Rippe der Vorderflügel verläuft normal.
a. Alae poster. costa 5, 6 + 7. Hinterflügel mit Rippe 5, 6 + 7.
« Alae a. costis 12. Vorderflügel mit 12 Rippen.
20
* Alae a. COStis 7 + 8, 9 + 10. Auf den Vorderflügeln flippe 7 u. 8, 9 u. 10 gestielt.
13 Dichroptera.
** — — e Costa 7:8 + 9. Auf den Vorderflügeln aus Hippe 7:8 + 9.
f Alae p costis 8. Auf den Hinterflügeln alle 8 Rippen vorhanden. 14. Hypocrita.
tt — — loco costarum 3 & 4 unica aut 3 + 4 longissime petiolatae. Auf den Hinterflügeln Rippe
3 u. 4 zu Einer verbunden oder äusserst lang gestielt. 15. Roeselia*
ß — — — 11. Vorderflügel mit 11 Rippen.
* Alae a. COStis 7 + 8, p. 3 + 4 Auf den Vorderflügeln Rippe 7 u. 8, auf den Hinterflügeln 3 a. 4
gestielt. 16. Nudaria.
** e 6 : 7 + 8. Auf den Vorderflügeln aus Rippe 6:7 + 8. 17. Chionaema.
*** e 6 : 7, 8. Vorderflügel aus Rippe 6 : 7, 8. 18. Amalea.
b. Alae p. Costa 5, 6-7. AI. a. e. 7 : 8 + 9. 10. Hinterflügel mit Rippe 5, 6 u. 7 gesondert; Vorder-
flügel aus 7 ; 8 + 9, 10 19. Agoraea.
C. Alae p. sine Costa 5 ; 3 + i, 6 + 7. Alae a 12 : 3-4, e 7 : 8, 9. Auf den Hinterflügeln fehlt Rippe
5; 3 u. 4, 6 u. 7 sind gestielt; auf den Vorderflügeln 12 .• 3 u. 4 gesondert, aus 7 : 8, 9.
20. Hypoprepia.
d. — — sine costa 5*6; 3-4, 7-8; 8 fere ex apice cellulae. Alae a e 7 : 8, 9. Auf den Hinter-
flügeln fehlt Rippe 5 u. 6 ,- 3 u 4, 7 u. 8 entspringen entfernt von einander, 8 dicht vor dem Ende
der Mittel z elle. Vorderflügel: aus 7 : 8, 9. 21. Prepodes.
B. Costa alarum ant. penultima ullimam tangit. Die vorletzte Rippe der Vorderflügel stösst auf die letzte.
a. Alae p. sine Costa 5; 3 +4. Alae a. 3 + 4. Hinterflügel ohne Rippe 5, 3 u. 4 auf allen Flügeln
gestielt. 22 Lilhosia.
b. — - — costa 5. Alae a. coslis 2-6 separatis, e 7 : 8 + 9. Vorderflügel mit Rippe 5; 2-6 gesondert.
Vorderflügel aus 7.8 + 9, 2-6 gesondert. 23. Setina.
C- Costa alarum ant penultima secat ultimam. Die vorletzte Rippe der Vorderflügel durchschneidet die
letzte. 24. Paidia.
1. Melanchroea HV. cephise H. Samml. - aterea H. Samml. und 1 neue Art.
2. Josia HV. ligula H. Samml. - fulvia HZ. 289. - mononeura H. Samml - vittula HZ. 265. - abrupta H
Samml. - monilis H. Samml. - megaera H. Samml. - auriflamma H. Samml. - flavicapilla H. Samml. und
viele neue Arten.
3. Brachyglene m. bracteola HZ. 655 und 2 neue Arten.
4. Phaeochlaena HV. tendinosa HZ. 89. - privigna HZ. 195.
5 Tigridoptera m. f. 533.
6. Atyria HV. longalis HZ. 131. - isis HZ. 385. - osiris Cr. - ammonia Cr. u. 6 neue Arten.
7. Oncopus m citrosa HZ 661. - transepta HZ. 605 wohl Weib und Mann.
8. Nephodia HV. vaporaria HZ. 475.
9. Eutrepsia m inconstans HZ. 861 u. 2 neue Arten.
10. Eudule HV. pulchricolora HZ. 253. - lobula HZ. 299. - biseriata HS. Exot. f. 441. u. 2 neue Arten
11. Gnophria Stph. rubricollis u. 3 neue weissliche Arten.
12. Oeonistis HV. quadra.
13 Dichroptera m. 2 neuholl. Arten, f. 534.
14. Hypocrita HV. ruflcollis HS. - myrrha Cr. - abscissa H. Samml. - rubricostata in. Exot. f. 439. - rhodina
m. Exot. f. 43S u. 11 neue Arten.
21
15. Roeselia HV. ich kenne keine genau dazu passenden Exoten.
IG. Nudaria Stph. murina. Eine Art vom Cap.
17. Chionaema m. puella Donov. und 2 andere ostind. Arten.
18. Amalea Zett. munda.
19. Agaraea m. longicornis m. Exot. f. 442.
20. Hypoprepia HZ. fucosa HZ. 471. - liboria Cr.
21. Prepodes m. pholus Drur.
22. Lithosia F. Ausser den Europäern kistrionica m. Exot. f. 440. - replana Lewin.
23. Setina Sehr. Ausser den Europäern eine grosse schwaize Art mit weissem Mittelfleck der Hinterflügel
{hyalinata m.)
24. Paidia HV. mesogona. - strigipennis m. Exot. f. 437. - mediastina HZ. 505 , noch eine neuholl. und eine
bengalische Art, beide schwarz und ockergelb. Die 3 letzteren nicht mit voller Sicherheit hieher.
§ j ntomoidea
Nur die Gattungen 2 u. 3 enthalten Europäer.
I. Costa subcostalis alarum p. in ramum unicum (ultimum, quintum aut sextum) continuata. Die Subcostalrippe
der Hinterflügel setzt sich als einziger {letzter, fünfter oder sechster') Ast fort.
1. Alae p. COStis 6. Hinterflügel mit 6 Bippen.
A, Alae p. 4 + 5; anteriores 12: e 7: 8, ex 8: 9, 10 tibiae p. bicalcaratae, foem. antennae breviter
pectinatae. Hinterflügel 4 -|- 5. Vorderflügel 12, aus 7: 8: 9, 10. Hinterschienen nur mit Endspor-
nen. Fühler auch beim Weibe kammzähnig. 1. Aulomolis.
B. — — 4-5; anteriores 1 1 : e 7: 8 -j— 9, 10. Rippe 4 u. 5 der Hinterflügel entspringen gesondert, for-
derflügel mit 11; aus 7: 8 + 9, 10. 2. Naclia.
2. — — — 5. Hinterflügel mit 5 Rippen {statt 2 -\~ 3 nur Eine).
A. Alarum p. Costa 4 & 5 ex puncto eodem; tibiae p. quadricalcaratae. Rippe 4 u. 5 der Hinlerflügel aus
Einem Punkte. Hinterschienen mit 4 Spornen. 3. Syntomis.
B. — — — — — — separatae ; tibiae p. solum apice calcaratae. Rippe 4 u. 5 gesondert. Hinterschienen
nur mit Endspornen. 4 Coenochromia.
II. — — — — in ramos duos continuata. Die Subcostalrippe der Vorderflügel läuft in zwei Rippen aus, der
sechsten und siebenten nach geivöhnlicher Zählung entsprechend.
1. Alae p. cellula nulla, anteriores costis 12: e 7: 8 -\- 9, 10 (II). Die Hinterflügel ohne geschlossene Zelle,
die vorderen mit 12 Rippen; aus 7 : 8 -(- 9, 10, bisweilen auch 11. 5. Abrochia.
2. — — — clausa. Die Hinterflügel mit geschlossener Zelle.
A. Tibiae posticae longiludine femorum, calcaribus mediis apicalibus valde approximalis. Die Hinterschienen
nicht länger als ihre Schenkel, die Mittelspornen fast an das Ende gerückt.
6. Empyreuma. 7. Saurita.
B — — femoribus multo longiores. Die Hinlerschienen viel länger als ihre Schenkel.
u. Tibiae posticae solum apice calcaralae. Hinterschienen nur mit Endspornen. 8. Hyalopis.
b. — — calcaribus etiam mediis. Die Hinterschienen auch mit Mittelspornen.
* Tibiae posticae apice cochleariformes, tarsi simplices. Die Hinterschienen am Ende ruderartig er-
weitert, innen ausgehöhlt, die Tarsen einfach. 9. Mystrocneme.
** — & tarsi squamis dilatata. Die Hinterschienen am Ende und die Tarsen durch steife
Schuppen blattartig erweitert.
22
tt Antennae ante apicem clavatae. Fühler vor der Spitze geheult. 10. Horama.
ß — pectinatae , denlibus basin & apicem versus valde decrescentibus. Fühler hammzähnig , die
Zähne gegen Wurzel und Spitze stark abnehmend. 11. Copaena.
*## — — — normales. Hin! erschienen von gewöhnlicher Bildung.
tt Alarum p. Costa 5 deesl, aut multo debilior & a 4 remota. Den Hinterflügeln fehlt Kippe 5, oder
ist viel schwächer und von 4 weit entfernt.
\f Alarum p. costa 2 ntilla aut sumino limbo e 3 oriunte, quac cum 4 longe petiolala aut ex eodem
puncto. Rippe 2 fehlt ganz oder entspringt erst dicht vor dem Saume aus 3:j 3 u. 4 lang
gestielt, oder aus Einem Funkt.
t Abdomen petiolatum. Hinterleib gestielt. 12. Pseudosphex.
ff — sessile. Hinterleib breit aufsitzend. 13 Glaucopis.
V~V — — — 2 a 3 longius remota ac 3 a quarta. Rippe^l entspringt ferner von 3 als 3 von 4.
t Abdomen sessile; al. a. e 7: 8 + 9, 10. Hinterleib breit aufsitzend. Vorderflügel: aus 7:
8 + 9, 10. 14. Chrysostola.
tt — petiolalum; al. a. e 7: 8: 9, 10. Hinterleib fein gestielt. Vorderflügel aus 7 : 8, aus 8: 9,10.
15. Eumenogaster.
ß — — — — adest. Hinterflügel mit Rippe 5.
V Alarum a. 2 -j- 3 longissime petiolata. Auf den Vorderflügeln Rippe 2 u. 3 bis nah an den
Saum gestielt 16. Gnophaela.
Y"V — — 2-4 subaequali spatio distantes. Rippe 2 bis 4 der Vorderflügel sind ziemlich gleichweit
entfernt.
f Alae a. costis 11: e 6: 7 + 8, 9. Vorderflügel mit 11 Rippen, aus 6 : 7 -f- 8, 9.
17. Ecdemus.
tt — — — 12. Vorderflügel mit 12 Rippen,
-j- Alarum omnium costae 2-6 aequali spatio distantes. Auf allen Flügeln entspringt Rippe
2-6 in gleichen Entfernungen. 18. Euclera.
-j — f- — — — 5 & 6 longius distantes. Auf allen Flügeln entspringen Rippe 5 u. 6 viel weiter
von einander als die anderen.
X Alarum a. costa 4 + 5. Auf den Vorderflügeln Rippe 4 u. 5 lang gestielt.
19. Correbia.
XX — omnium costa 4-5. Auf allen Flügeln Rippe 4 u. 5 gesondert.
V Anus barbatUS. After mit einer Haarbürste.
§ Alae a. e 7: 8 + 9, 10 (11). Auf den Vorderflügeln aus 7.8 + 9, 10. bisweilen
auch 11. 20. Haematerion.
§§ — — — — '■ 8: 9, 10. Auf den Vorderflügeln aus 7: 8, aus 8: 9, 10. After des
tf'eibes mit langer Borste. 21. Cercophora.
V V — Simplex. Der After ohne Auszeichnung.
§ Alae a. e 7 : 8 + 9, 10. Auf den Vorderflügeln aus 7:8 + 9, 10. 22. Charidea.
§§ : 8, 9, 10. Auf den Vorderflügeln aus 7 : 8, 9, 10. 23. Ctenucha-
23
1. Automolis HV. meteus Cr. - lateritia HS. Exot. f. 274.
2. Naclia Bd. nur Europäer.
3. Syntomis 0. chseus , atereus , creitsa , cerbera , polydamon Cr. - dann die Arien in Boisduvals Monogr.,
endlich meine figg. 267 bis 273. welche vielleicht in zwei Gattungen (Thyretes Bd.) zerfallen.
4. Coenochromia HV. Eine ostindische Art mit kupferigem Körper und Glasflügeln.
5. Abrochia m. zethes HZ. 49. 50.
6. Empyreuma HV. pugione HZ. 41. 42 - lichas Cr.
7. Saurita Bd. casscmdra Cr. - H. Samml Eine eigene Galtung, deren Merkmale ich aber in Ermanglung
vollständiger Exemplare noch nicht angeben kann.
8. Hyalopis m. Exot. f. 249. 245.
Hier bildet Leucanioides m. f. 504 eine eigene Gattung.
9. Mystrocneme m geminata Kl. - Exot f. 419
10. Horama HV. pretus Cram. - H. Samml.
11 Copaena Bd maja HZ. 65. - leucosticta H. Samml. - Exot. f. 252.
12. Pseudospheoc HV. polistes HZ. 39. - Ichneumon Bd. - Exot. f. 225. - Exot, f. 425. 426.
13. Glaucopis F. Die Mehrzahl der Arten gehört hieher. Von Cramer: hipparchus, timenes, cepheus, telebus,
melanthus, nycceus, minceus , irus, fenestrata, eumolphus, echemus , evadnes , brotnus , almon , enagrus,
caunus, melas, lucetus. Aus Hübners Exoten: incendiaria, tipulina, omphale. Aus seinen Zuträgen: f 9.
211. 221. 469. 483. 493 793. Aus meinen Exoten f. 52-57. 226-231. 238-244. 246-248. 250. 251. 253-258.
263. 264. 295-300. 428-430.
14. Chrysostola Bd. - Exot. f. 427.
15. Eurnenoga.iter m. Exot. f. 423
16. Gnophaela Bd Exot. f. 261.
17. Ecdemus m Exot. f. 420. - ?f. 421.
18. Euclera Bd. meones Cr.
19. Correbia Bd. Exot. f. 265
20. Haematerion Bd. eagrus, leucaspis , haemorrhoidalis Cr. - mena H. Samml. - sanguiflua & tone HZ. -
Exot. f. 262.
21. Cercophora Bd. coarctata Cram. - Exot. f. 266.
22. Charidea Dalm. Eine grosse Menge von Arten, cludybea HZ. - leneus Cr. - halys Cr. - judas HZ. -
porphyrea Cr. - circe Cr. - micilia Cr - auxo H. Samml. - pyrovhoea HZ. - melanites HZ - y'mx HZ. -
flammula HZ. Von meinen Exot f. 232-237. 263. 275-281. catenula H. Samml. - sct/ton Cr. - melanitisRz.
- wahrscheinlich Ursula, militta, glauca, sy/vius, marica, pyerns, archias Cr.
23. Ctenuc.ha Kirb. fulvicoUis H. Samml. - Exot. f. 301 ?
Die Microlepidopteven erfordern eine gesonderle, weitläufige Besprechung; das exotische Material ist bis
jetzt zu gering, als dass es in einfiussreichen Betracht gezogen werden könnte. Eben so ist es bei den scharf
gesonderten Pterophorinen, Alucitinen u. Micropleryginen.
24
Die Gattungen der Geometrinen.
Herrn Lederers „Versuch die Europ. Spanner in möglichst natürliche Reihenfolge zu
stellen. Wien 1853." munterte mich vor allem zu dieser Arbeit auf, einerseits wegen der Ausführlichkeit
und Gründlichkeit der Arbeit, welche sich im Wesentlichen auf meine Vorarbeiten stützt, andererseits wegen
der Angriffe, welche auf meine Arbeiten gemacht werden.
Ich gestehe gerne, dass mir meine Aufgabe durch Herrn Lederers Arbeit sehr erleichtert wurde, und
dass ich durch ihn auf manches Uebersehene, auf manches unrichtig Gesehene aufmerksam gemacht worden bin;
eben so offen muss ich aber auch aussprechen, dass ich gar manche Ansicht Herrn Lederers als unnatürlich
nicht theilen, manche als geradezu falsch widerlegen, einige als aus blosser Frucht zu Neuerung und Wider-
spruch entstanden bezeichnen muss. ,
Da durch solche Controversen die Wissenschaft jedenfalls nur gewinnt, so möge man uns beiden die im
Eifer der Discussion nicht immer genau abgewogenen Ausdrücke nachsehen.
lieber die Begrenzung der Spanner, d. h. durch welche Merkmale sie sich von allen übrigen Schmetter-
lingsfamilien trennen, sagt Herr Lederer nichts. Es ist diess ein grosser Mangel für eine specielle Bearbeitung.
Er führt zwar meine hieher bezüglichen Worte an, spricht sich aber weder beistimmend noch tadelnd aus. Ich
selbst muss aber aussprechen, dass mir meine Definition nicht genügt, weil sie die Raupe zu Hilfe nehmen
mnss. Ohne Beachtung der Raup« begreift sie noch die Dvepannliden , Notodontiden u. Lithosiden. Um
letztere zu trennen, muss beigefügt werden, dass Rippe 1 der Vorderflügel bei den Spannern wurzelwärts ge-
gabelt ist; erstere von den Spannern als Gesammlheit zu trennen ist mir noch nicht gelungen; von meinen
Phytometriden unterscheiden sie sich aber durch den Ursprung der Costalrippe der Hinterflügel, von der einen
Hälfte der Dendrometriden durch die gleich starke Rippe 5 der Hinterflügel, von der anderen Hälfte, welche
eine gleich starke Rippe 5 hat, durch die zottig behaarten Beine. Die Gattungen Biston u. Ampltidasys der
Spanner schliessen sich dem äusseren Ansehen nach eng an die hier gemeinten neuholländischen Notodontiden an.
Was die Eintheilung der Spanner betrifft, so führt H. Lederer das Merkmal meiner beiden Hauptgruppen
wohl an, glaubt aber vier Gruppen annehmen zu können. — Herr Lederer sagt, dass ich die Spanner nach dem
Ursprung der Rippe 8 der Hintertlügel in zwei grosse Gruppen trenne. Um meine Eintheilung zu verwerfen, hätte er
billigerweise Gründe anführen sollen er spricht keinen aus; aus seiner Eintheilung erhellt aber, dass er dem
Vorhandenseyn oder Fehlen einer Anhangzelle der Vorderflügel einen grösseren Werth beilegt, als dem Ursprung
der Rippe 8 der Hinterflügel. Ich gebe zu, dass der Ursprung der Rippe 8 bei einigen Gruppen etwas zwei-
felhaftist [Siona, Odezia, Lobophoi-a) ; wer aber die Rippenbildung am Vorderrande der Vorderflügel bei vielen
Exemplaren einer Art verfolgt hat, wird sich bald überzeugt haben, dass hier noch viel grössere Unsicherheit
herrscht, insbesondere da, wo Rippe n auf die Costalrippe oder den Stiel von 7 + 8 stösst oder erstere
durchschneidet, und dass hier sehr oft eine verschiedene Bildung an beiden Seiten ein und desselben Exem-
plares statt findet. Eben so unsicher ist die Entscheidung über das Vorhandensein einer getheilten Anhangzelle.
Sthanelia (hippocastanaria) fig. 21 Lederers zeigt deutlich, wie sich diese Theilung entwickelt. Dass ich nur
eine Verbindung der Rippe 10 mit 9 sah (tab. X. f. 41 meines Werkes), zeigt, wie schwierig hier die scharfe
Trennung sei.
Bei meiner Eintheilung sind beide Gruppen scharf geschieden, H. Lederer muss für fast jede seiner vier
Gruppen Ausnahmen zugestehen und macht dadurch selbst sein Einlheilungsprincip unhaltbar.
Diesemnach erscheint H. Lederers Verfahren als eine ganz unbegründete Liebhaberei zum Aendern.
25
Eine specielle Prüfung der Gruppen und ihrer Unterabtheilungen schon hier vorzunehmen, wäre zwecklos
und würde zu unendlichen Wiederholungen führen, weil sowohl Gruppen als Unterabtheilungen der Mehrzzhl
nach unnatürlich sind.
Ich gebe desshalb zuvor das Schema meiner Einlheilung und hänge in gesonderten Anmerkungen alles
an, was zu deren Erläuterung und zur Kritik der Arbeit des H. Lederer nöthig ist.
II e n dro nie t r i na.
■
Alarum p. Costa 8 e basi. Rippe 8 der Hinterflügel aus der Wurzel. Anm. 1.
I. Alarum p. Costa 5 reliquis aequalis. Rippe 5 der Hinterflügel so stark als die übrigen Anm. 2. Gen. 1-37.
1. Alarum p. costa 5 sextae propior ac quartae; alae a. cellula appendiculari. Rippe 5 der Hinterflügel ent-
springt näher an 6 als an 4, oder doch' genau in der Mitte; die Vorderflügel mit einer Anhangzelle.
Anm. 3. Gen. 1-13.
A. Tibiae p. in utroque sexu quadricalcaratae. Die Hinterschienen in beiden Geschlechtern mit Mittel-
spornen.
a. Antennae martim pectinalae. Fühler der Männer hammzähnig.
a Alae p. rolundatae, minus signatae; e cell. app. 7, 8 + 9, 10. Die Hinterflügel gerundet, bleicher,
unbezeichnet, aus der Anhangzelle: 7, 8 -j- 9, 10. Anm. 4. 1. Cimelia.
ß. -— — in costa 4 angulalae ; alae concolores; e cell. app. 7:8:9, 10; 11. Alle Flügel gleich ge-
färbt und bezeichnet, die hinteren auf Flippe 4 geecht : aus der Anhangzelle Tu. II ; aus 7 : 8.
aus 8 : 9, 10 Anm. 5. 2. Timandra.
b. — — aequaliter brevissime ciliatae. Die Fühler der Männer gleichmässig hurz geirimpert.
a Alae p. in costa 6 angulalae. Hinterfliigel auf Rippe 6 geecht Anm. 6. 3. Acropterygia.
ß — — — — 7 angulatae. Hinterflügel auf Rippe 7 geecht. Aus der getheilten Anhangzelle : 6, 7,
8 : 9, 10; 11. Anm. 7. 4. Siona.
y — — rotundalae. Hinterflügel gerundet. Anhangzelle ungetheilt. Anm. 7 5. Odezia.
B. — - maris calcare medio unico, apicalibus duobus; loeminae quadricalcaratae Die Hinterschienen des
Mannes mit einem Mittelsporn und zwei Endspornen; jene des Weibes mit 4 Spornen. dnm.S. fi . Pellonia.
C. — — bi — , foeminae quadricalcaralae. Die Hinterschienen der Männer mit 2, jene der Weiber mit
4 Spornen; aus der Anhangzelle : 7, 8 : 9, 10, II.
a. Marum antennae bipectinatae, apice nudae- Die Fühler des Mannes hammzähnig, an der Spitze nacht.
Anm. 9. 7. Zonosoma.
b. — — ciliis penicillatis Die Fühler der Männer mit pinselförmigen Wimpern. Anm 10. 8. Pylarge.
D. — — in utroque sexu bicalcaratae. Die Hinterschienen bei beiden Geschlechtern mit Endspornen.
a. Antennae marum bipectinatae. Fühler der Männer hammzähnig.
a Pedes poslici simplices. Hinterbeine wie gewöhnlich. Anm. 11. 9. Emmiltis.
ß — — maris libiis & larsis hirsutissimis. Die Schienen und Tarsen der männlichen Hinterbeine sehr
lang zottig; Anhangzelle getheilt: 7, 8 : 9, 10, 11. Anm. 12. 10. SemaeopUS.
b. — — non peclinatae. Fühler der Männer nicht hammzähnig. Anm. 13. II. Acidalia.
E. — — maris inermes, foeminarum bicalcaratae. Die Hinterschienen der Männer unbeiyehrt, oft verküm-
mert, jene der Weiber nur mit Endspornen. 12. Plychopoda.
K. — — — — , foeminarum quadricalcaralae. Die Hinterschienen der Männer wie bei voriger Gattung,
jene der Weiber mit zwei Faar Spornen. 13. Arrhostia.
2. Alarum a. cell, app nulla; posteriorum quinla sextae propior ac quartae. Die Vorderfliigel ohne Anhang-
telle Rippe 5 der Hinterflügel entspringt näher an 6 als an 4. Gen. 14-32. Anm. 14.
26
A. Tibiae posticae femoribus breviores, bicalcaratae; antennae marum simplices. Hinterschienen kürzer als
ihre Schenkel, nur mit Endspornen, Fühler der Männer kurz gewimpert. .inm. 15 i'-i. Macrosnma.
B. — — ulriusque sexus bicalcaratae; antennae marum pectinatac. Die Hinterschienen beider Geschlechter
nur mit Endspornen; die Fühler der Männer zweireihig kammzähnig.
a Alae poster. dentatae; dente maximo in Costa 4; minimo in 5. Die Hinterflügel zackig, der stärkste
Zahn auf Hippe 4, der schwächste auf 5. Anm 16. 15. Thalera.
ß — — rotundatae. Hinterflügel mit gerundetem Saume, Anm. 17. 16. Eucrostis.
C. — — maris bi-, foeminae quadricalcaratae, antennae marum ciliatae. Die Hinterschienen der Männer
nur mit Endspornen, jene der Weiber mit zwei Paaren. Fühler der Männer gewimpert. .Inm. 18.
17. Nemoria.
D. Tibiae p. maris calcare medio unico, apicalibus duobus, foeminae 4 calcaratae. Die Hinter schienen des
Mannes mit einem einzigen Mittelsporn , jene des Weihes mit 4 Spornen. Aus Hippe 8 : 9, 10, 11
Anm. 19. 18. Chlevasta.
E. Tibiae posticae utriusque sexus quadricalcaratae. Hinterschienen in beiden Geschlechtern mit Mittel
spornen.
a Marum antennae bipectinatae. Die männlichen Fühler zweireihig hammzähnig.
* Alae a. costis 12: e 7: 8 + 9, 10. Vorderflügel' mit 12 Rippen, aus 7 : 8 + 9, 10
t Virides, linea undulala nulla. Ohne lichte Wellenlinie. Anm. 20. 19. Geometra
ff Alae anter. strigis duabus typicis obscuris & linea undulata pallida. Die Vorderflügel mit beiden-
typischen dunklen Querlinien und der lichten Wellenlinie. Anm. 21. 20. Pseudoterpna .
tff Flavae, nigro-tessellatae. Gelbe, spinnerartige, schwarz gewürfelte Arten. Anm 22. 21. Hazis-
** — , e 7 : 8 : 9, 10, 11. Vorderflügel mit 12 Rippen; aus 7:8. aus 8:9, 10, 11. Anm. 23.
22. Ametris.
*** , e 7 : 8 + 9, 10; 10 & 11 secant 12. Vorderflügel mit 12 Hippen, aus 7 : 8 + 9, 10;
10 u. 11 durchschneiden 12. Anm. 24. 23. Terpna.
**** : 6 + 7. 8 + 9. Vorderflügel mit 12 Rippen, 6 + 7, 8 + 9. Anm. 25.
f Alarum p. angulus analis integer. Afterwinkel der Hinterflügel ganz, Vorderflügel mit einer Sil-
berlinie vor dem Saume; Rippe 2 geschwungen. 24. Chrysocestis.
+ f — — — — erosus Dieser Afterwinkel wie ausgefressen. Anm. 26. 25. Nedusia.
***** — — ,e7:8 + 9, costalis in 10, 11 & 12 furcata. Hinterflügel mit 12 Rippen aus 7 : 8 +
9, die Costalrippe gabelt sich in 10, 11 u. 12. Anm. 27. 26 Zanclopteryx.
****** — — — 11 :e7:8 + 9; strigis duobus e punetis nigris compositis. Vorderflügel mit 11 Hippen,
aus 7:8 + 9 und zwei Querstreifen aus schwarzen Punkten. Anm. 28. 27. Eremia.
ß Antennae marum Serie simplici pectinatae. Die Fühler der Männer nur auf einer Seite mit Kamm-
zähnen. Anm. 29. 28. Hemiopliiis.
y — — brevissime ciliatae. Die Fühler der Männer gleichmässig kurz gewimpert. Vorderflügel stumpf,
aus Rippe 7:8 + 9.
* Alarum a. costae 12; costalis in 10, 11, 12 furcata. Vorderflügel mit 12 Rippen, die letzte in 10, 11
u. 12 gegabelt. Anm. 30. 29. Palibothra.
** 11 : 10 undeeimam secat. Vorderflügel mit 11 Rippen, 10 durchschneidet die eilfte.
4nm- 31. 30. Aplasta
d nudae, alae a. costis 12: 6 + 7, 8 + 9; alae p. erosae, in costis 4 & 7 acute dentatae- Fühler
nackt. Vorderflügel mit 12 Rippen, 6 u. 7, 8 u. 9 auf langen Stielen; die Hinterflüge/ ausgefressen,
auf Rippe 4 u. 7 spitz vortretend. Anm. 32. 31. Epiplema-
27
F. Tibiae posticae perlongae, solum apice calearatae. Die Hinterschienen sein- lang, nur mit Endspornen,
forderflügel spitz, mit 11 Rippen, 10 berührt 11 u. den Stiel von 8 -J- 9. Schneeiveiss , unbezeichnet
32. Gypsochroa.
3. Alae a cellula appendicnlan simplici ; alarum p. costa 5 quartae propior ac sexlae. Vorderflügel mit einer
einfachen Anhangzelle; Rippe 5 der Hinterflügel näher an 4 als an 6.
A. Alae utriusque sexus aequales, normales. Die Flügel beider Geschlechter gleich, typisch gebildet, aus
der Anhangzelle : 7, 8 -f- 9.
a. Antennae maris pectinatae. Fühler des Mannes hammzähnig. Anm. 33 33. Parascotia
b. — — brevissime ciliatae. Fühler des Mannes kurz gewimpert . Anm. 34. 34. Crocota.
B. Alae foeminae posteriores typicae, maris abortivae. Die Hinterflügel der fi'eiber typisch gebildet , jene
der Männer am Innenrande verkümmert , so dass Rippe 1-3 fehlen, Fühler der Männer mit Haar-
pinseln. Anm. 35. 35. Helerophleps
C. Alae utriusque sexus posteriores intus abortivae Die Hinterflügel beider Geschlechter am Innenrande
gleichmässig verkümmert , so dass die Rippen erst von 4 an deutlich werden. Fühler der Männer
hammzähnig. Anm. 36. 36. Dyspteris.
4. Alae a. cell. app. nulla: costa 5 quartae propior; e 7 : 8 : 9, 10. forderflügel ohne Anhangzelle, aus 7: 8
aus 8 : 9, 10. Auf allen Flügeln 5 näher an 4 als an 6. Anm. 37. 37. Euchera.
II. Costa alarum p. 5 debilior aut (rarius) nulla. Rippe 5 der Hinterflügel viel Schumacher ■ seltener ganz feh-
lend. Gen. 38-120. Anm. 38
1. Alae aut omnes aut anteriores aut posteriores in medio limbo angulatae aut longius prolractae, anteriores
apice acuto Alle oder nur Ein Flügelpaar um die Mitte des Saumes geecht oder vorgezogen ; die vor-
deren mit scharfer Spitze. Gen. 38-60. Anm. 39.
A. Antennae niarum pectinatae. Fühler der Männer hammzähnig. Gen. 33-53 Anm. 40.
a. Alae omnes in costa 4 angulatae. Alle Flügel auf Rippe 4 geeckt. 4nm 41.
a Marum antennae longiludine fere alarum; alae p. macula magna subbyalina. Die Fühler des Mannes
fast so lang als die P'orderflügel ; die Hinterflügel mit grossem Glasfleck Anm. -12. 38 Netrix.
ß — — — dimidiae alae. Alae p. macula nulla subhyalina. Fühler von gewöhnlicher Länge. Hinter-
flügel ohne grossen Glasfleck. Anm. 43
f Graciles, frons plana. Schlankere, die Stirne flach.
© Maris antennae dentibus penicillatis, Caput nigerrimum. Die Fühler an der Spitze der Zähne
mit pinselartig divergirenden ff'impern ; jedem Zahn liegt nach vorne noch ein Pinsel auf.
Kopf schwarz. Anm. 44. 39. Sericoptera.
©© - — — hliformibus, Caput concolor. Die Fühler mit fadenförmigen Zähnen, welche nach
vorne gleichförmig gewimpert sind. Kopf dem Körper gleichfarbig. Anm. 45. 40. Metrocampa.
tt Crassiusculae , capilli cum palpis in conum protracli. Plumpere, die Palpen bilden mit dem Stirn-
schopf eine kegelförmige Spitze Gelbe. Anm. 46. 41. Eugonia.
b. — — inter costas 3 & 4 rolundatim prominulae. Der Saum aller Flügel zwischen Rippe 3 u. 4 rund-
lich vortretend. Anm. 47. 42. Probole.
c. — — — — — - — &in Costa fi acutius prominulae. Der Saum der f^orderflügel zwischen Rippe
3 u 4 und auf Rippe 6 schärfer vorspringend. Anm. 48. 43. Pericalia.
d. — posteriores subaequaliter dentatae, in costa 5 non profundius excisae. Die Hinterflügel gleichmäs-
sig gezähnt, auf Rippe 5 nicht tiefer ausgeschnitten.
a Alae ant in costa 4 & 6 longius dentatae. f^orderflügel auf Rippe 4 u. 6 länger gezähnt.
■f frons fasciculo obluso. Stirne mit abgerundetem Haarschopf. 44. Crocallis.
-f-f — squamis appressis. Stirne anliegend beschuppt. 45. Odonloüera
28
ß — — — — 4 obtusangulae. Vorderflügel auf Rippe 4 stumpfwinkelig Stirne mit conischem Schopf.
46. Himera.
y — — inter costas 4-6 obtuse prominulae. Vorderflügel zwischen Rippe 4 u. 6 gerundet vortretend
47. Therapis.
e. — omnes inaequaliier dentatae, alae anteriores in costa 4 & 6 longius; posteriores in costa 5 prolündius
excisae. Alle Flügel ungleich gezähnt , die vorderen auf Rippe 4 u. 6 etwas stärker; die hinteren
auf 5 tiefer ausgeschnitten. 48 Selenia.
f. — omnes in medio limbo rotundato-protraclae, linea limbali recta, Alle Flügel in der Mitte des
Saumes rundlich vortretend, mit gerader Satanlinie. Anm. 49. 49. Plagodes.
g. — anteriores limbo sinuato, posteriores in costa 4 angulatae. Vorderflügel mit geschwungenem Saume,
Hinterflügel auf Rippe 4 eckig.
a Alae strigis argenteis, posteriores maculis in angulo costae quartae. Die Flügel mit Silberstreifen,
die hinleren mit Flecken in der Ecke auf Rippe 4. Anm. 50. 50. Eulepidotus.
ß — — tribus parallelis obscuris. Die Flügel mit 3 dunklen Parallelstreifen. Anm. 51,
51. Trigrammia.
y Alaruin anter. striga media in apicem excumt. Der Mittelstreif der Vorderflügel lauft in die Spitze
aus. Anm. 52. 52. Acadra.
h. — posteriores inaequaliter dentatae aut erosae, in costis 4 & 7 magis prominulae. Hinterflügel un-
regelmässig gezähnt oder ausgenagt, auf Rippe 4 u. 7 stärker vortretend. Anm. 53. 53. Kpione.
B. Antennae marum ciliis penicillatis. Fühler der Männer mit pinselartigen Wimpern.
a Limbus alaruin p. inaequaliter denticulatus, dente costae 4 paullo majore. Der Saum der Hinterflügel
gezähnt, der Zahn der Rippe 4 etwas schärfer. Anm 54. 54. Macaria.
ß — — anter. in costis 3 & 6 acute dentatus. Saum der Vorderflügel auf Rippe 3 u. 6 scharfeckig.
Anm. 55. 55. Pergama.
C. — — simpliciter ciliatae Fühler der Männer einfach gleichmässig gewimperl.
a Limbus alarum p. reclilineus, in costa 4 paullo excisus, alaruin a. in mediae longe rotundatoprotractus'
Saum der Hinterflüge/ geradlinig, auf Rippe 4 ein wenig ausgeschnitten , jener der Vorderflügel in
der Mitte weit gerundet vorspringend. Anm. 56. 56. Ilicrina.
ß — — — in costa 3, anteriorum in 3, 6 & 8 acute dentatus. Saum der Hinterflügel auf Rippe 3,
jener der Vorderflügel auf 3, 6 u 8 scharf gezähnt Anm. 57 57. Pero
y — — anteriorum in costa 4 & apice acutangulus, posteriorum rotundatus Saum der Vorderflügel
auj Flippe 4 und an der Spitze in eine scharfe Ecke vorgezogen, jener der Hinterflügel gerundet.
Anm. 57. b. 58. Mychonia.
D. — — nudae Fühler der Männer nackt.
a Alae omnes in costa i obtusangulae Alle Flügel auf Rippe i stumpfeckig. Anm. 58. 59. Microgonia.
ß — p. in costa 4 acute angulatae. Nur die Hinterflügel auf Rippe 4 eckig. Anm. 59. 60. Uropteryx.
2. Alae a. apice subacuta, limbo sinuato, posteriores limbo undulato aut dentato, in costa 5 paullo profundius
exciso. Vorderflügel mit scharfer Spitze und geschwungenem Saume, Hinterflügel mit gewelltem, auf
Rippe 5 tiefer ausgeschnittenem; wenn die Spitze der Vorderflügel auch nicht ganz scharf ist, so ist
doch der Saum vor ihr etwas ausgeschwungen. Anm. 60.
A. Alae concolores. Alle Flügel gleich gefärbt und gezeichnet .
a. Costa alarum anter. penultima (10 aut 11) libera. Die vorletzte Rippe der Vorderflügel {die zehnte
oder eilfle} frei
•29
c Marum antennae peclinatae, costae alarum a 12. Fühler der Männer kammzähnig.; Vorderflügel
mit 12 Bippen.
* Alae albae aut griseae, Costa 10 tangit petiolum 8 + 9. Weisse oder graue ; Flippe 10 berührt den
Stiel von 8+9. Anm. 61. 61. Perconia.
** — ilavae: cilia ante apicem anleriorum alba; costa 10 e 7. Die Flügel gelb, die F ranzen -cor der
Spit e der vorderen weiss, Flippe 10 aus 7. Anm. 62. 62 Acroleuca.
ß — — nudae, costae alarum a. 11. Fühler der Männer nackt. Vorderflügel mit 11 Rippen.
^■nm. 63. 63. Opisthograptis.
b. — — — — ultimam secat aut taugit. Die vorletzte Rippe der Vorderflügel durchschneidet oder be-
rührt die letzte.
« Maruui antennae brevissime cilialae, alae maculatae. Fühler der Männer, ganz kurz gewimpert. Die
Flügel fleckig. Rippe 11 durchschneidet 12. 64. Venilia.
ß — — peclinatae. Fühler der Männer kammzähnig.
+ Tibiae posticae simplices. Flinterschienen nicht verdickt, die Flügel unb e zeichnet , Rippe 10 bis 12
verbunden, 65. Cleogene.
tt — — clavatae. Hinterschienen keulenförmig ; die Flügel mit fein schwarzen Quersprenkcln, Rippe
9 mit 10 auf langem Stiele, aus welchem 11; 11 durchschneidet 12. 66. Angerona.
B. Alae posteriores pallidiores, non sisnalae. Hinlerflügel bleicher, zeichnungslos.
« Alae a. costis 12; cell. app. e qua 7, fe + 9, 10. argenteo-signatae. Vorderflügel mit einer Anhang-
zelle, aus welcher Rippe 7, 8 + 9, 10; silberbezeichnet. Anm. 64. 67. Conchia.
ß — — — 11; cell. app. nulla, e 7 : 8 + 9, 10. Vorderflügel goldgelb mit zimmtrother Zeichnung,
ohne Anhangzelle, mit II Rippen, aus 7 : 8 + 9, 10; 10 durchschneidet 11. Anm. 65. 63. Perusia.
3. Alae anteriores apice subacuto . limbo subsinuato: posteriores limbo rectilineo aut aequaliter undulato.
Vorderflügel mit ziemlich scharfer Spitze und etwas geschwungenem Saume, Hinterflügel mit gerad-
linigem oder gleichmässig gewelltem Saume. (Jen. 69-95. Anm. 66.
A. Antennae iiiarum pectinalae. Fühler der Männer kammzähnig.
a. Alae concolores. Alle Flügel gleich gefärbt und gezeichnet.
« Limbus undulalus. Saum gewellt. Anm. 67. 69. Petelia.
ß — rectilineus. Saum geradlinig.
X Alarum poster. cosla 6*7 ex eodem puncto aut e petiolo brevi ; anteriores costa 8 + 9: 10 fur-
cata, 11 costali. Hinterflügel: Rippe 6 u. 7 auf Einem Punkte oder Stiel. Vorderflügel mit 11
Rippen: 8 + 9; 10 sich gabelnd. Anm. 68. 70. Comibaena.
XX — — — — — remotae. Rippe 6 u. 7 der Hinterflügel von einander entfernt entspringend.
Anm. 69.
§ Alae ant. e 7 : 8 + 9; 10 tangit costalem furcatam & petiolum oclavae & nonae. Auf den Vor-
derflügeln aus 7 : 8 + 9; 10 berührt zuerst die gegabelte Costalrippe , dann den Stiel von
8 + 9. 71. Hypoplectis.
§§ Alae ant. e 7 : 8 + 9, 10. Vorderflügel aus Rippe 7:8 + 9, 10. Anm. 70. 72. Microsema.
§§§ — - e 7 : 8; ex 8: 9, 10; 11 libera. Vorderflügel: aus Rippe 7:8; ay£ 8: 9, 10; 11 frei.
Anm. 71. 73. Thysanopyga.
b. — p. coloris laetioris ; anteriores costis 12; e 7 : 8 + 9; 10, 11 libera. Hinterflügel lebhafter ge-
färbt als die vorderen, diese mit 12 Rippen, aus 7:8 + 9,- 10, II frei. Anm. 72. 74. Epirrhantis.
C. — — pallidiores, minus signalae. FFinlerflügel bleicher als die vorderen, schivächer gezeichnet,
a Costa 6 + 7 alarum omnium, in auter. e 7 : 8 + 9 ; 10 «l 11 in trilurcalam 12. Auf allen Flügeln
Rippe 6 + 7; auf den vorderen aus 7:8 + 9; 10, II auf die dreigabelige zwölfte, deren dritter
Ast den Stiel von 8 + 9 berührt. Anm. 73. 75. Flataea-
30
ß — — et 7 separatae Hippe 6 u. 7 der Hinterflügel gesondert. Anm. 74.
t Costa alarum ant. costalis trifurcata. Die Costalrippe der f^orderflügel dreigabelig,
§ Costa 10 e 7; frons plana. Rippe 10 aus 7; Stirne flach, Flügelspitze getheilt, 2 dunkle ((uer-
streifen 76. Numeria.
§§ — 10 e cellula media, Vertex penicillo conico. Rippe 10 aus der Mittelzelle, Scheitel mit coni-
schem Schopf. Saum gewellt, Schrägstreif aus der Spitze. 77. Prosopolopha.
■(•■(■ — — — — non furcata. Die Costalrippe der Porderflügel nicht gegabelt, höchstens von der
vorhergehenden berührt.
§ Costae 11; 10 tangit urideciinam & petiolum 8 + nonae. f^orderflügel 11 Rippen, 10 berührt 11
und den Stiel von 8 -j- 9.
§§ — 12; 10 tangit interdum petiolum octavae & nonae. forderflügel !2 Rippen, 10 berührt bis-
weilen den Stiel von 8 + 9. Anm. 75. 78. Diastictis. 79. Aspilates.
t/~ Antennae marum denlibus longis filiformibus. Die männlichen Fühler mit fadenförmigen
laiigen Kammzähnen. 80. Dysemon.
j/'j/' — — — brevibus, subclavatis. Die männlichen F'ühler mit kurzen etwas yekeulten Zähnen.
Anm. 77.
V Costa 11 duodecimam secat. Rippe 11 durchschneidet 12. Anm. 76. 81. Eugea.
V V — 10 petiolum, costa u duodecimam tangit. Anm. 77 82. Lignyoptera.
B. Antennae marum ciliis penicillatis. Fühler der Männer mit ff'imperpinseln
a Aiae p. pallidiores, minus signatae. Hinterflügel bleicher, weniger gezeichnet. Anm 78.
83. Polichna.
ß Alae concolores, anteriores apice subfalcato. Die Flügel gleichfarbig . die vordem mit etwas ge-
krümmter Spitze. Anm. 79. 84. Polla.
C. — — nudae aut ciliis brevissimis aequalibus. Die Fühler der Männer nacht oder mit ganz kurzen
gleichen 11 impern,. höchstens zwei stärkere Horsten jedes Gliedes.
a. Alae p. pallidiores, minus signatae. Hinterflügel bleicher und weniger bezeichnet.
a Linea limbalis alarum a. punctis intercostalibus nigris. Saumlinie der J^orderflügeL mit schwarzen
Punkten zwischen den Rippen.
* Linea limbalis undulata. Saumlinie gewellt. Anm 80. 85. Ischnopteryx.
** — — reeta. Saumlinie gerade. Anm 81. 86. Aleucis.
ß — — — — innotala. Samnlinie unbezeichnet. Anm 82. 87. Phasiane.
b. — — coloris laelioris, ilavescentes. Die Hinterflügel lebhafter gefärbt als die vorderen, gelb.
* Costa 10 & 11 secant duodecimam, quae septimam tangit, Rippe 10 u. 11 durchschneiden die
zwölfte, welche 7 berührt. 88. Ploseria.
** — 10 secat undeeimam furcatam. Rippe 10 durchschneidet die gegabelte eilfte. Anm. 83.
89. Hypochroma.
c — omnes concolores & aequaliler signatae. Alle Flügel gleich gefärbt und gezeichnet. Anm. 84.
a Albae. Weisse, aus 7 : 8 + 9, 10. Anm. 85. 90. Bapta
ß Argenteae, costae 10, 11 secant 12. Silberweisse ; Rippe 10 u. 11 durchschneiden 12. Anm. 86.
91. Plusargyria.
y Coloralae. Farbige.
f Limbus rotundatus, striga posterior limbo parallela. Saum gerundet, hinterer Querstreif mit ih?n
parallel. Anm. 87. 92. Melinoides.
31
ff — subsinuatus, strigae ambae obscuriores, undulata pallida, fracla. Saum etxvas ausgeschwungen
beide Querstreifen dunkel, die Wellenlinie licht, gebrochen. Anm. 88. 93. Melinoessa.
ttt — — , strigae obsolelae, apex alarum anter. notalus. Saum eticas geschirungen, die Querstreifen
undeutlich, die Spitze bezeichnet. Rippe 10 durchschneidet die gegabelte Costalrippe. Anm. 89.
94. Acrosemia.
tttt Apex alar. anter. falcatus. Die Spitze der F~orderflügel sichelförmig. Anm. 90. 95. Cratoptera.
4. Alae omnes apice & limbo rotundatae. Saum und Spitze aller F/ilael gerundet. Anm. 91-
A Femora nuda. Schenkel unbehaart. Anm. 92.
a. Tibiae p. quadricalcaratae. Hinterschienen mit Mittelspornen. Anm. 93.
a Foeminae apterae. Weiber mit ganz kleinen Flügelresten. Anm. 94. 96. Hibernia
ß — alatae Die ff eiber geflügelt
f Alae omnes iisdem coloribus & signaluris, auf posteriores tlavae. Alle Flügel gleich gefärbt und
gezeichnet oder die hinteren gelb. Anm. 95.
D Alae linei» argenteis nullis Die Flügel ohne Silberlinien.
Linea ümbalis undulata, Iunulis aul punetis intercostalibus nigris; pulverosae. Staubige; der
Saum gewellt, mit schwarzen Monden oder Funkten zwische?i den Nippen, auf Rippe 5 der
Hinterflügel gewöhnlich tiefer ausgeschnitten, die Frenzen mit dunkler, auf den Bippen etivas
verstärkter Theilungslinie. Grauliche, staubgraue Spanner mit beiden Querstreifen, der lichten
Wellenlinie, einem lichten Mittelring , Mittelmond oder Mittelschattenstreif.
V Alae a. foveola basah infera nulla. F~orderflügel ohne glatte Grube an der Wurzel der
Unterseite.
X Alae a. apice acuto F'orderflügel mit scharfer Spitze. Anm. 96. 97. Hemerophila.
XX — — — rotundato. Vorderflügel mit gerundeter Spitze.
$ Lingua spiralis. Starke Spiralzunge. Anm 97. 98. Gnophos,
3S — obsoleta. Kaum e'me Spur der Zunge Anm. 98. 99. Synopsia.
V V — — — — • forderflügel der Männer mit einer Grube an der Wurzel der Unterseite.
Anm 99. 100. Boarmia.
t> — — vix undulata, innotala aul. Iunulis aul punetis intercostalibus nigris, ciliis in coslis obscurius
sectis, aut innolatis Die Saumlinie kaum gewellt, unbezeichnet oder mit schwarzen Monden oder
Funkten zwischen den Hippen, die Franzen ihrer ganzen Fänge nach auf den flippen dunkel
durchschnitten oder unbezeichnet. Anm. 100. 101. Fidonia.
Die folgenden Gailungen lassen sich nicht dicholomisch von den vorhergehenden trennen, jede derselben
ist nur eine Gruppe von Arien, welche durch ein auffallendes, bald von diesem bald von jenem Theil herge-
nommenes Merkmal verbunden sind.
c Alae non pulverosae, slrigis duobus obscurioribus. laleribus aversis pallidius cinclis. Flügel nicht
staubig, mit zwei dunklen Querstreifen, welche auf den abgekehrten Seiteti licht angelegt sind.
Anm 101. 102. Etlopia.
b — linea limbali vix undulata, innolata, aut punetis nigris in coslis; cilia innotata; strigae umbae
punclis nigris costarum indicalae. Die Saumlinie kaum gewellt , unbezeichnet oder mit schwarzen
Funkten auf den Bippen; Franzen unbezeichnet, beide Querstreifen durch schwarze Funkte der
Bippen angedeutet. Anm. 102. 103. Scodiona.
e , in costa 5 alarum p. profundius excisa, acute nigra, cilia innotata. Die Saumlinie kaum
gewellt, auf Bippe 5 etwas tiefer eingezogen, scharf schwarz.
32
V Alae slngis ambabus & lineae undulalae rudimenlo. Die Flügel mit beiden Querst reifen und
der Andeutung der Wellenlinie. Anm. 103. 104. Terpnomicta.
V V — innolatae, infra costis nigris & umbra pone medium. Flügel unbezeichnet, unten mit schwär
zen Flippen und dunklem Schotten hinter der Mitte. Anm. 104. 105. Scoria.
V V V Slrigis tribus parallelis obscuris, posteriores fovea basali hyalina. Die Flügel mit drei dunklen
Parallelstreifen : die hinteren mit glasheller Grube ati der Wurzel. Anm. 105. 106. Cabira.
f — , in costa 5 alarum p. non excisa, innolata aut maculis intercostalibus, ciiiis communibus.
Saumlinie kaum gewellt, auf Bippe 5 nicht eingebogen, unbezeichnet oder mit grossen schwarzen
Flecken zwischen den Rippen, welche sich auch auf die Franzen ausdehnen. Weiss oder gelb mit
schwarzen Flecken, nicht staubig. Anm. 106. 107 Abraxas.
g recla; nigrae, solum al. anter. maculis rubns aut albis. Saum/inie gerade. Alle Flügel schwarz,
nur die vorderen roth oder weiss gefleckt. Fühler der Männer kammzähnig. Vorderflügel 12 Rippen.
V Corpus fortius, alae p. infr« concolores. Körper robust, Hinterflügel unten gleichfarbig. Vor-
derflügel: aus 7 : 8, aus 8 : 9, to. Anm. 107. 108. Brothis.
V V Corpus gracile. Körper zart, Hinterflügel unten gerippt, Vorderflügel aus 7 : 8 — |— 9 ." 10 u.
II auf die gegabelte Costalrippe. Anm. 108. 109. Melanoplüon.
DD Alae linea aurea aut argentea ante Iimbum. Vor dem Saume aller F'lügel ein silberner oder
goldener Streif. Anm. 109. 110. Chrysotaenia.
ff Alae p. pallidiores. non signatae. Hinterflügel bleicher, unbezeichnet. Anm. 110. 111. Slhanelia.
b. Tibiae p. bicalcaratae. Hinterschienen nur mit Endspornen. Weiss, an der Stelle beider Querlinien
mit schwarzen Punkten auf den Rippen Fühler einfach. Rippe 6 u. 7 der Hinterflügel gesondert.
Anm. 111. 112. Orthoslixis.
B. Feinora pilosa. Schenkel langhaarig.
a. Tibiae p. bicalcaratae Hinterschienen nur mit Endspornen. Grau, zwei ({uerlinien und der Mittel-
schalten. Fühler der Männer kammzähnig. Hinterflügel 6 -\- 7.
* Apex alarum omnium acutissimus. Spitze aller Flügel scharf, keine Grube. Anm. 112.
1 13 Apochima.
** — — rotundatus. Die Spitze aller F'lügel gerundet.
f Alae a. subtus versus basin foveolatae. Die Vorderflügel unten mit einer Grube gegen die Wur-
zel. Anm. 113. 114. Tephronia.
ff — — fovea nulla. Ohne diese Grube. Anm. IM. i 15. Bision.
b. — — quadricalcaratae. Die Hinterschienen auch mit Mittelspornen
* Antennae marum pectinalae. Fühler der ß'Jänner kammzähnig.
-f- Caput lanuginosum, palpi abfcondili. Kopf wollig, Palpen versleckt Grosse. Keine Grube der
männlichen Vorderflügel.
yf Alae anter. lubacutae Vorderflügel mit ziemlich scharfer Spitze. 116 Isodynamia.
V'V — — apice rotundato. Vorderflügel mit abgerundeter Spitze. 117. Amphidasys.
-| — (- - hispidum, palpi prommuli. Kopf mit borstigen Schuppen, Palpen vorstehend. Anm. 115.
O Frons vesiculosus, foemina mari aequalis. Alae anter. costis 12 Stirne kugelig aufgetrieben, das
ffeib dem Manne gleichgestaltet 118. Dasydia.
©© — planus; foeminae alis multo angustioribus; alae anter. costis 11. Stirn flach, das ffeib viel
schmalflügeliger. 119. Colutogyna.
** — — simpliciter brevissime ciliatae. Fühler der Männer gleichmässig kurz gewimperl, Vorderflügel
mit 12 Rippen. 120. Psodos-
33
Phytometrlna.
Die Phytometrinen zeichnen sich aus durch die aus der Mittelzelle, nicht aus der Wurzel entspringende
Rippe 8 der Hinterflügel. Mit mehreren Familien der Dendrometrinen haben sie die gleich starke Rippe 5 ge-
mein. Diese ist jedoch bei allen Phytometrinen so gestellt, dass die von ihr getrennten Zellen 4 u. 5 so breit
sind wie die übrigen und dass der Saum auf ihr nicht eingebogen ist, und bei jenen Arten, wo der Saum auf
den Rippen Zähne bildet, der Zahn der Rippe 5 kaum merklich kleiner ist als die übrigen. Diese Bildung
kommt nur ganz wenigen Dendrometrinen zu.
Unter den Phytometrinen unterscheiden sich durch die Rippen der Hinlerflügel nur drei Formen we-
sentlich.
I. Alae posteriores costa ia & b completis , la fere in angulum ani excurrente, lba margine inferiore longe
remola ; foeminae apterae. Hinterflügel mit vollständiger flippe lau. b, in der Art, dass \a die Stelle der
bei II. einzigen Rippe 1 einnimmt und b viel weiter vom Innenrande entfernt steht. Die ff eiber sind
flügellos. Keine Anhangzelle , aus 7 : 8 -j- 9. Anm. 116. 121 Anisopteryx.
II. — — 1 a brevissima, plerumque vix basi discernenda, lb margine mleriori approximala. Rippe ia der
Hinterflügel höchstens ein wenig an der ffurzel des Innenrandes zu sehen.
1. Cellula app. Simplex. Anhangzelle nicht getheilt {Ausnahme: Hydrelia candidaria.)
A Alae foeminae aborlivae. Die Flügel der Weiber sind nur ganz Meine Läppchen 122. Chimatobia.
B. — — completae Die ff'eiber mit vollhommenen Flügeln.
a. Palpi & pedes hirsuli Palpen und Beine borstig. Aus der Anhangzelle 7:8:9, fO, 11. Fühler
der Männer kammzähnig. 123 Lythria.
b. — — — squamis appressis. Palpen und Beine anliegend beschuppt
et Alae a. Stria unica obliqua in apicem acutum excurrente. Die Vorderflügel mit einein einzigen
dunklen Schrägstreif, welcher in die scharfe Spitze ausläuft. Fühler kammzähnig, Vorderflügel
7 u. 8 auf Einem Punkte, aus 8 : 9, 10, II. Anm. 117. 124. Sterrha.
ß — omnes concolores, eodem modo signalae Alle Flügel gleich gefärbt und gezeichnet.
* Alae strigis & areis solitis nullis. Die Flügel ohne die drei Felder und ohne die Quer/inien der
Larenlien ; schwarz mit rothen, gelben oder iveissen Flechen. Die Fühler nacht.
f E cell. app. 7-11; e 7 : 8 : 9, 10. Aus der Anhangzelle Rippe 7 bis 11, aus 7 : 8, aus 8 : 9, 10.
Anm. 118. 125. Baplria
ff — — — 6-11, e 7 : 8 + 9, 10. Aus der Anhangzelle Rippe 6-11; aus 7 : 8 + 9, 10.
Anm. 119. 126. Diplochroa.
** — — — — — Die Flügel mit den 3 Feldern und Querlinien der Larentien.
f Alae a. apice acuto ; costa 6 -(- 7 ; e cell. app. 8-11, ex 8 : 9, 10. Vorderflügel spitz; 6 -|- 7.
Aus der Anhangzelle 8 u. 11, aus 8 : 9, 10. Anm. 120. 127. Mesotype.
ff — — — rolundato, e cell. app. costa (6) 7-11, ex 8:9, 10. Vordcrflügel mit gerundeter Spitze,
aus der Anhangzelle Rippe (6 bei Plerocytha) 7—11; aus 8 : 9, 10.
© Alae laeves. Die Flügel anliegend beschuppt. Anm. 121. 128. Eupithecia.
©© — tuberculosae. Die Flügel mit aufgeworfenen Schuppenwulsten. Anm. 122.
129. Pterocypha
fff — — — subacuto, posteriores in costa 4 angulatae. Die Vorderflügel mit ziemlich scharfer
Spitze, die hinteren auf Rippe 4 geecht. Anm. 123. 130. Hydrelia-
E
M
2. — — divisa ; alae p. Ulriusque Sexus aequales. Anhangzelle getheilt : die Hinter/lüge/ beider Geschlechter
gleich.
A. Alae rotundalae. Hinterflügel gerundet. Einfarbige, oder schwarze, buntfleckige.
a. Antennae maris ciliatae. Fühler der Männer kurz gewimpert. Anm. 124. 131. Minoa.
b. — — pectinatae. Fühler der Männer hammzähnig. Anm. 125. 132. Emplocia.
B. — acuminatae, anteriores in cosla 8, p. in 7. Die Flügel mit scharfer Spitze, die vorderen auf Rippe
8, die hinteren auf 7. Anm. 126. 133. Sarracena
C. — signaluris solitis. Die Flügel mit den gewöhnlichen Zeichnungen und Feldern.
a. Tibiae posticae utriusque sexus solum apice calcaratae. Die Hinterschienen nur mit Endspornen.
Anm. 127. 131. Graphidipus.
b. — — — quadricalcaratae. Die Hinterschienen auch mit Mittelspornen.
a Alae p. in costa 7 acutangulae. Hinterflügel auf Rippe 7 scharfeckig. Anm. 128. 135. Opisogonia.
ß — a. in costa 4 angulatae; in maris alis p. costa 1 & 2 desunt. Die f^orderflügel auj Rippe 4
eckig, die Hinterflügel des Mannes ohne Rippe 1 u. 2. Anm. 129. 1 36. Oligopleura.
y — oinnes Iimbo rotundato Alle Flügel mit gerundetem Saume. Anm 130. 137. Larentia
3. — - — divisa, alae p. utriusque sexus diversae. Die Anhangzelle getheilt. Die Hinterflügel beider Ge-
schlechter verschieden.
A. Femora antica non incrassata. f^orderschenkel nicht verdickt.
a. Tibiae anticae femorum dimidium superant. Die P "orderschienen über halb so lang als ihre Schenkel.
Hinterschienen bald mit, bald ohne Mittelspornen. Der Rippenverlauf der Hinterflügel sehr mannig-
faltig. Anm. 131. 138. Lobophora.
b. — — — — non attingunt. Die t^orderschienen nicht halb so lang als die Schenkel.
a Maris alae p. supra inter costas 3 & 4 nodo piloso Die Hinterflügel des Mannes oben zwischen
Rippe 3 u. 4 mit einem Haarknoten. Anm. 132. 139. Hammaplera.
ß — — — simplices. Die Hinterflügel ohne diese Auszeichnung.
* Tibiae p. quadricalcaratae. Hinterschienen mit Mittelspornen. Anm. 133. 140. Anaitis.
** — - maris inermes, penicillo longo; alae p. lobo magno. Hinterschienen des Mannes ohne Spor
nen, mit langem Haarpinsel, die Hinterflügel mit grossem Lappen. Anm. 134. 141. Crocypus.
B. — — incrassata, apice uncinata. forderschenkel verdickt, mit einer Kralle am Ende. Anm. 135
142. Chesias.
Anm. 1. Die Gattungen, bei welchen Rippe 8 aus der Subcostalnppe entspringt, sind von H. Lederer
als Gruppe IV. richtig zusammengestellt, nur seine Gattungen Siona u. Odezia (chaerophyllaria) gehöreu nicht
dahin. Lobophora lobularia inas., welche H. Lederer in gleiche Kategorie setzt, gehört nicht zu diesen, denn
bei ihr entspringt Rippe 8 u. 7 aus der Subcostalis und ist die Mittelzelle ungleich getheilt. Sie bleibt dess-
halb mit Baptria tibialaria in Lederers Gruppe IV.
Anm. 2. Nur bei einigen Arten der Gattung Amphidasys und ihren Nächstverwandten kann man in Un-
gewissheit seyn, ob Rippe 5 gleich stark oder schwächer ist. Diese Gruppe ist aber durch ihr ganzes Ansehen
so ausgezeichnet, dass die Arten nicht getrennt werden können.
Anm. 3. Die hier verbundenen Gattungen sind gebildet 1: aus H. Lederers Gruppe II. mit Ausnahme von
seiner Gattung Boletobia, welche weg gehört. 2: aus Cimelia (Gruppe III. Lederers); sie hat aber eine deut-
liche Anhangzelle, 3: aus Odezia u. Siona (Gruppe IV. Led ) ; denn sie haben eine freie Costalrippe der
Hinterllügel. Ich zweifle nicht, dass meine Zusammenstellung wird gebilligt werden müssen.
35
Gegen die Einteilung der zweiten Gruppe des H. Lederer Hesse sich wenig einwenden, wenn man
damit einvertsanden wäre, dass er die Bildung der Hinterbeine der Acidalien weder zur Lostrennung von Gat-
tungen, ja nicht einmal von Hauptabtheilungen benutzt. Ist diese Bildung in Gruppe I. zu generischen Merk-
malen benutzt worden, so ist kein vernünftiger Grund vorhanden, sie hier unbenutzt zu lassen. Betrachtet
man die so gar schwachen Theilungsgründe Lederers (von der einfachen oder getheillen Anhangzelle , von den
geeckten oder gerundeten Hinterflügeln , den am Saum ausgeschnittenen oder runden Vorderflügeln, oder der
Bewaffnung der Fühler hergenommen) so kehrt man gerne wieder zur Beachtung der Hinterbeine zurück.
Eine wichtige Zufälligkeit macht jedoch die Benützung der Hinterbeine zu Gatlungsmerkmalen sehr un-
sicher, nämlich der Umstand, dass von Exoten höchst selten beide Geschlechter Einer Arten zur Verfügung
stehen, die Stellung der meisten Arter. also nur muthmasslich ausgesprochen werden könnte.
Anm. 4. Gen. 1. Cimelia Led. - margarita H. Eur. ich sah kein Weib. Bemerkenswerth scheint mir
noch das Auslaufen der Bippe 2 der Vordertlügel in den Innenrand und die Nähe von 8 der Hinlerflügel an 7.
Im Sinne der Verehrer der natürlichen Reihenfolge denke ich zu handeln, wenn ich diese Gattung an
die Spitze der Geometren stelle und ihnen so Gelegenheit gebe sie den Plusien zu nähern, neben welche die
zahlreichen Verächter der Microlepidopteren u. Geometren dieses auffallend schöne 'filier einschmuggeln möchten.
Anm. 5 Gen. 2. Timcmdra Dup. Ausser Amataria noch eine Art aus Rio und HZ. 315. — Die Tren-
nung von Ochodontia Led. (Sareptaria) halte ich nicht für gerechtfertigt; dass Rippe ll der Vordertlügel
getrennt von 7 aus der Anhangzelle entspringt, reicht doch wohl nicht hin, noch weniger die gesonderten Rip-
pen 3 u. 4 der Hinterflügel.
Anm. 6- Gen. 3. Acropterygia irr. (Acropteris HV. ist schon verbraucht.) - HZ. t-67. - Gen. 4. Sio7ia Dup
Nur 2 Europäer.
Anm. 7. Gen. 5. Odezia Bd.
Ich erwarte über die Stellung dieser und der vorigen Gattung heftigen Widerspruch; gemäss der
Rippen kann ich sie nirgend anders hin setzen. Dadurch dass ich sie aus H. Lederers Gruppe IV. entferne,
wird diese rein; denn Lobophora lobulata hat ganz andere Rippenbildung, welche sich leicht auf den Typus
von IV. zurückführen lässt.
Den ersten Namen (Baptria) für eine Gruppe, in welche er auch Chaevophyllavia setzte, gab Hübner
in HV. Da aber vier sich ganz fern stehende Thiere hier vereinigt sind, die beiden Gattungsnamen für Eu-
phorbiaiia u. Equestraria längst feststehen, so behalte ich ihn für Tibialaria , zn welcher sich viele Auslander
finden.
Anm. 8. Gen. 6. Fellonia Dup. Eine rein künstliche Gattung, jedoch unabweisbai , sobald die Bildung
der Hinterbeine bei den grünen Spannern zu Gattungsmerkmalen benutzt wurde Eine gelheille Anhangzelle,
aus welcher Rippe 7 : 8 : 9, 10. Fühler der Männer kammzähnig.
Anm. 9. Gen. 7. Zonosoma Led. Ueber die europ. Arten siehe die Nachträge. Von Exoten gehören
hieher; f. 329. 332. 351. Ausserdem kenne ich 8 amerik. Arten.
Hier ist fig. 189 meiner Exoten zu erwähnen, von welcher ich nur den Mann kenne, der sich gewiss
generisch von Zonosoma u. Emmiltis trennen wird , wenigstens sind die Fühler bis ans Ende kammzähnig,
Rippe 6 + 7 der Hinterflügel gestielt, auf den Vorderflügeln 6 : 7 : S + 9, 10; 10 die gegabelte II durch-
schneidend.
36
Anm. 10. Gen. 8. Pylarge m. commutaria H. Eur. Hier ist Humifusaria zu erwähnen , welche bei H.
Lederer unter seinem umfassenden Genus Acidalia steht, beim Manne nur End-, beim Weibe auch Mittelspornen
hat, kammzähnige Fühler und Rippe 6 + 7 der Hinterflügel. Sie fordert eine genauere Untersuchung.
Anm. 11. Gen. 9. Emmiltis H. Nach den künstlichen Merkmalen kann nur Pygmäeariä hier stehen, die
3 Nächstverwandfen sind noch genauer zu untersuchen; es ist nicht zu zweifeln, dass H. Lederers Angabe
richtig ist, gemäss welcher die Hinterbeine beim Manne ungespornt , beim Weibe nur mit Endspornen versehen
sind. Diesemnach müssen sie zu Ptychopoda gesetzt werden und schliessen sich durch Filacearia genau an
F/aveo/aria u. Perochrearia an.
Anm. 12. Gen. 10 Semaeopus Exot. f. 327. Schwerlich dürften diesen Arten die Rechte einer eigenen
Gattung zukommen. Dazu kenne ich noch eine kleine brasil. Art. Vielleicht gehört auch HZ. 563 hieher.
Anm. 13. Einer grossen Menge exotischer, namentlich nordamerikanischer Arten fehlen zum Theil die
Hinterbeine, so dass ihre Einreibung in eine der drei folgenden Gattungen unsicher bleibt. Eben so verhält
es sich mit den mir nicht in Natur bekannten Hübnerschen Bildern und einigen der in meinen Exoten gelie-
ferten. Gen. 11. Zu Acidalia Tr. gehören die Arten 44 bis 51 meiner Syst. Bearb., dann HZ. f. 823. Gen 12. zu
Ptychopoda Slph. gehören die Arten 41-43 meiner Syst. Bearb.. dann f. 328 meiner Exoien. Zu Gen. 13. Arrha
stia H. die Arten 54-73 meiner Syst. Bearb., dann HZ. 873. 757. 539, von meinen Exoten f. 190. 191. 331. 194.
Anm 14. In diese Ablheilung gehört Herrn Lederers Gruppe I. Sie nmfasst eng verbundene Gattungen;
es wird aber schwer hallen sie von seiner zweiten Gruppe scharf zu trennen; die meisten der bei diesen
vorkommenden Bildungen der Hinterbeine kommen auch bei der ersten Gruppe vor. Das Fehlen der Anhang-
zelle der Vorderliügel scheint mir nicht genügend, um darauf die Aufstellung einer eigenen Gruppe zu gründen,
um so weniger, als unler den Exoten grüne Arten vorkommen . welchen sie zukommt Die grüne Farbe dürfte
sich nicht als Merkmal der Gruppe bezeichnen lassen, denn ich habe Exoten mit ziegeliölhlicher. welche sich
nicht trennen lassen. Es scheint mir nicht consequent in Gruppe I. die Bildung der Hinterbeine zum Haupt-
eintheilungsgrund zu nehmen und dann in Gruppe II. sie nicht einmal als ersten Eintheilungsgrund in den ein-
zelnen Galtungen gebrauchen zu können. Ich benülze sie hier so gut wie in Gruppe II.
Ich glaube dass H. Lederer in Zersplitterung der Gallungen zu weit geht, die Länge und verschiedene
Bewaffnung der Fühler reicht dazu gewiss nicht hin ; ich lasse desshalb seine Gattungen Jodis u. Phorodesma
mit Geometra verbunden
Die Gattungen Jfeliothea, Eremia, Aplasta , Gypsochroa reiht H. Lederer auf eine ganz sonderbare
Weise in seine dritte Gruppe Abth. 6; erwähnt sie aber selbst als Ausnahmen und behauptet, sie unterschieden
sich von seiner Gruppe I. durch die Stellung der Rippe 5 der Hinterflügel.
Anm. 15. Gen. 14 Macrosoma HZ. f. 21. - ustrinaria m. Exot, f 196 und noch eine brasil. Art".
Schlanke, zarte Thiere mit sehr langem Hinterleib, weisser Farbe, mit unbesiimmten Zeichnungen und sehr
kurzen Hinterbeinen; der Saum der Vorderflügel ist vor der Spitze ausgeschwungen; sie haben 12 Rippen, aus
7 : 8, bisweilen auch 9; 9 bis 11 geschwungen.
Anm. 16. Gen. 15. Thalera HV. Dazu Exot. f. 341. 342.
Anm. 17. Gen. iti. Eucrostis HV. Das Gestieltseyn der Rippen 3 + 4 der Vorderliügel und 6 + 7 der
Hinterflügel reicht gewiss nicht zu generischer Trennung aus; 6 + 7 finde! sich schon bei vielen exotischen
Arten der Galtung Jodis Led. — Exot. f. 345
37
Anm. 18. Gen. 17. Nemoria HV. Die auf Rippe 4 eckigen Hinterflügel, die nicht kammzähnigen Fühler,
das Fehlen der Mittelspornen beim Manne sind scharfe Merkmale. Die Fühler sind bei Aestivaria sägezähnig,
mit pinselartig gestellten Wimpern, bei den andern fadenförmig, gleichmässig gewimpert. — HZ. 139.
Anm. 19. Gen. 18. Chlevasta HZ. f. 76i. und andere ostindische Arten.
Anm. 20. Gen. 19. Geometra (mit Jodis u. Phorodesma Led.Y Der Unterschied in der Bildung der
Kammzähne genügt gewiss nicht, um f^ernaria von Jodis zu trennen, eben so wenig das Geccktseyn der Hin-
terflüge!; indem diess auch schon bei Pap'üionaria angedeutet ist. Die Fühler sind bei den Exoten sehr ver-
schieden gebildet, bei Superriliaiia sind sie in beiden Geschlechtern kammzähnig, beim Weibe nur gegen die
Spitze nackt.
Anm. 21. Gen. 20. Pseudoterpna HV. Die Länge der männlichen Fühler ist in der Natur gar nicht so
auffallend länger als bei den andern grünen Gattungen, um daraus ein Gattungsmerkmal zu bilden Das von mir
hervorgehobene Merkmal der beiden dunklen Querlinien und der hellen Wellenlinie (rennt sie wenigstens
scharf von den übrigen Galtungen. Vorderllügel : aus 7; 8 -\- 9, 10; 11 durchscheidet bisweilen 12 und gibt
den Anschein einer Anhangzelie
Anm. 22. Gen. 21. Hazis Bd. Auffallender Weise stimmt die Gattung Hazis nach allen Merkmalen ge-
nau mit Gruppe I. überein.
Mangel der Ocellen, freie Rippe 8 der Hinterflügel , Rippe 5 näher an 6, gleich stark. Vorderflügel 12:
1 stark gegabelt, tiefe kahle Grube; aus 6 : 7. aus 7:8 + 9, dann 10; n frei. Hinterschienen ungemein lang'
breilgedrückt.
Anm. 23. Gen. 22. Ametris HV Nitocrharia Cr. H. Samml. Fühler fast von der Länge der Vorder-
llügel, bis gegen das Ende mit feinen Kammzähnen, Palpen am Kopfe aufsieigend, Mittelglied dick, Endglied 1/6
so lang, fadenförmig. Beine ungemein lang, die vordersten kurz, dick. Schenkel und Schienen gleich lang,
letzterer Dorn bis zur Mitte. Mittelspornen bald hinter der Mitte.
Anm 2'p. Gen. 23. Terpna HV. Es möchte schwer seyn, für diese Gattung scharfe Unterscheidungs-
merkmale von Pseudoterpna aufzufinden.
Ausser Chlora Cr. 398. C. gehört Haemalaria in. Exot. f. 205. 206 und drei andere afrikanische und
ostindische Arten hieher, höchst wahrscheinlich auch Injunctaria HZ. 573.
Anm. 25. Gen. 24. Chrysocestis HV. Die Vorderflügel zeichnen sich durch den ungemein langen Stiel
von 8 -\- 9 aus. Concinnaria HZ. 199. — Concinnularia m. Exot. f. 200.
Anm. 26. Gen. 25 Nedusia HV. - HZ. 161. 181. — Acinacidaria et Albipennaria m. Exot. f. 359. 360.
Anm. 27. Von folgenden Gattungen stellt H. Lederer die mit Europäern versehenen in seine Gruppe III.
Abth. 7: ich denke sie stehen hier natürlicher. Gen. 26. Zanclopteryx m. Exot. f. 330. Fühler bis über die
Mitte mit kurzen Kammzähnen; dann mit abwechselnd stark vortretenden Gliedern. Vorderflügel mit 11 Rippen
7 : 8 : 9, 10; 11 gabelt sich.
Anm. 28, Gen. 27. Eremia HS. - Culminaria Ev. - HS. f. 215. Noch genauer zu prüfen.
38
Anna. 29. Gen. 28. Hemioplisls m. Exot f. 480. Dazu ohne Zweifel HZ. tig. 247. 248. Diese Art muss
eine eigene Gattung bilden, ob sie gleich dem äusseren Ansehen nach die grösste Aehnlichkeit mit Microsema
hat. Zuerst machte mich die Fühlerbildung aufmerksam, welche (bei dem mir allein bekannten Manne) nur
einreihig gezähnt sind, die Zähne noch einmal so lang als der Durchmesser des Fühlhorns, sich mit ihren ver-
dickten Enden berührend. Das Fühlhorn kaum 1/3 so lang als der Costalrand, Spornen lang und stark, Mittel-
spornen bei 2/3. Vorderflügel 12: 5 viel näher an 6, 6 + 7 kurz gestielt, 8 weit davon last aus der Mitte des
Vorderrandes der Mittelzelle; 8 : 9, 10. Hintertlügel 5 näher an 6 entspringend Unterseite zeichnungslos.
Anm 30. Gen. 29. Palibothra m. vulpenaria u. rosalia Cr. Fühler fast von der Länge der Flügel, die
Beine sehr lang und dünn, die Mittelspornen lang, hinter 3/4.
Anm. 31. Gen. 30. Aplasta HV, Da die Vorderflügel keine Anhangzelle haben, muss sie H. Lederer von
seiner Gruppe II. (rennen und als Ausnahmsform mit einigen anderen Galtungen unter Gruppe III. setzen.
Anm. 32. Gen. 31. Epiplema HS. Nur ausländische Arten. - HZ. 8'i9. - Meine Exoten f. 192. 193. 324.
Gen. 32. Gypsochroa HV. nur Henilidaiia.
Anm. u. Gen. 33. Farascotia HV. Der Name Boletobia ist schon früher verbraucht. Rippe 5 entspringt
naher an 4, besonders deutlich auf den Vordertlügeln.
Anm. u. Gen. 34. Crocota HZ. 891.
Anm. u. Gen. 35. Heterophleps m. Exot. f. 202. Eine eigenthümliche Gattung, welche ich nicht anders-
wo unterzubringen weiss. Die Vorderl'ügel stimmen ganz mit Lederers Gruppe II, nämlich eine einfache An-
hangzelle, aus welcher 7, 8 : 9, 10, li. — Die Rippen der Hinlerflügel lassen sich von verschiedenen Seiten
betrachten, doch halte ich es für natürlicher anzunehmen, es fehle Rippe 1 — 4, als es fehlen welche in der
Mitte heraus. Die Miitelzelle reicht bis zur Flüaelmitle , Rippe 8 berührt die Subcostalis bald nach dem Ur-
sprünge ein wenig. Jedes Glied der männlichen Fühler hat eine stärkere gefiederte, und eine kleinere nackte
Borste jederseils. Die Mittelspoinen des Mannes slehen hinler der Mitte.
Anm. u. Gen 36. Dyspteris HV HZ. 17l. Eben so aullallend gebildete Hintertlügel wie beim Manne
voriger Gattung, aber in beiden Geschlechtern Die Miitelzelle äusserst klein, ich glaube Rippe 2 u. 3 in den
Innenrand auslaufen zu sehen, 2 — 5 entspringen fast aus Einem Punkt, 6 mit 7 weit von 5, 8 mit einer grossen
Gabel. Aus der Anhangzelle : 7, 8 : 9, 10; II.
Anm. u. Gen. 37. Euchera HZ. 519. Eine fremdartige Form, durch die gleich starke Rippe 5 der Hin-
terflügel, welche auf allen Flügeln näher an 4 als an 6 entspringt, in diese Nähe gehörig, aber mit keiner
anderen Gattung verwandt. Die so weit von 6 entspringende Rippe 7 der Hinterflügei kommt sonst bei keiner
Spannergaltung vor. Eben so entspringen auf den Vorderflügeln Rippe 2-7 sehr weit, von einander, aus 7 : S,
aus 8 : 9, 10. In Lederers Gruppe II. kann sie wegen des Mangels der Anhangzelle nicht gehören: er müsste
sie desshalb mit Aplasta, Gypsochroa, Cimelia, Hel'wthea u. Eremia unter III. setzen.
39
Anna. 3S. Nur in wenigen Fällen z. B. in den Gattungen Amphidasys & äff. ist man in Zweifel , ob
Rippe 5 gleich stark oder schwächer ist. Diese Gattungen zeichnen sich aber vor allen arideren durch ihren
plumpen, spinnerartigen Körper aus.
Diese Ablh. entspricht so ziemlich der Gruppe III. des H. Lederer. Diese Gruppe III. ist der schwie-
rigste, aber auch bei weitem schwächste Theil seiner Arbeit. Aus Anhänglichkeit an das Hergebrachte und
durch die noch nicht vollständig überwundene Vorliebe, eine dem Auge gefällige und der oberflächlichen An-
sicht genügende Aufstellung zu geben, hat er sich verleiten lassen, Gattungen hieher zu stellen, deren scharf
ausgesprochene künstliche Merkmale sie nicht von andern Gruppen trennen lasseu. Es sind diess Anisopteryx,
Aplasta, Gypsochroa . Eremia , Heliothea u. Cimelia. Die erste folgt bei mir später, die übrigen sind schon
früher abgehandelt.
Er theilt die Gruppe in 5 Abteilungen, sagt aber schon bei der ersten derselben, dass sie sich von den
übrigen Gattungen der Gruppe nicht scharf abgrenzen lassen. Es scheint sich H. Lederer auch hier wieder
durch Anhänglichkeit an das Hergebrachte haben leiten zu lassen; denn er setzt in seine erste Abtheilung die
Arten der Treitschke'schen Gatiung Zerene u. Cabera, in die zweite Ellopia , in die dritte Ennomos, in die
vierte den grösseren Theil der Fidonien, in die fünfte Amphidasys , Boarmia u. Tephronia , in die sechste
Gnophos, t'sodos u. Sthanelia , in die siebente Aspilates, den Rest der fidonien und ein buntes Gemisch von
Gattungen, die er sonst nicht unterzubringen weiss.
Zu was Abtheilungen nützen sollen, für welche keine scharfen Merkmale anzugeben sind, ist nicht abzu-
sehen, ich kann also diese Abteilungen nicht beachten und nur aus den für die einzelnen Gattungen sehr ge-
nau und fleissig angegebenen Merkmalen Fingerzeige benutzen, um die von mir früher entworfene Eintheilnng
dieser Gruppe zu berichtigen und nach Umständen abzuändern
Ich bespreche zuerst Lederers Abth 2 und gestehe zu, dass es eine natürliche Zusammenstellung ist.
Dass ich diess jederzeit anerkannte ist dadurch bewiesen, dass ich alle Arten unter der Gattung Metvocampa
vereinigte. Nichts desto weniger müssen sie getrennt werden , wenn eine dichotomische Einlheilung durchge-
führt werden will. Honoraria ist schon so eng mit anderen Eugonien verbunden . dass eine scharfe Trennung
kaum durchführbar ist.
Abth. 3. H Lederer weiss nur Merkmale anzugeben, welche ihnen im Allgemeinen zukommen, er will
aber damit nicht sagen; welche allen, sondern nur: welche der Mehrzahl zukommen. Merkmale aber, welche
nicht allen in die Abiheilung gestellten Arten zukommen, können keine Merkmale einer Abtheilung seyn.
Abtheilung 4 stellt allerdings dem Habitus nach ähnliche Gattungen zusammen, gemeinschaftliche Merk-
male haben sie nicht. Anisoptevyx kann, wenn von wissenschaftlich begründeten Familien die Rede seyn soll,
nicht hier stehen bleiben. Diese und Hibernia haben abgerundete Spitze der Vorderflügel, die anderen Gat-
tungen scharfe.
Abtheilung 5 ist ohne alle gemeinschaftliche Merkmale zusammengestellt. Dass H. Lederei Apochima
hieher zog, lässt sich aus der grossen Uebereinstimmung im Habitus und den noch nicht sicher ermittelten
Rippen erklären. Wie aber die übrigen Gattungen in eine von Gnophos verschiedene Abtheilung gesetzt wer-
den wollen, wird sich nie rechtfertigen lassen Nychiodes u. Synopsia unterscheiden sich kaum generisch von
Boarmia.
Endlich die Abth. 1. so finden sich hier Arten mit scharfer und gerundeter Spitze der Vorderflügel. Mit
welchem Grunde H. Lederer seine Gattung Cabira (pusaria &c.) von den anderen aus Fidonia gebildeten
Gattungen trennt, sagt er nicht, doch wohl nicht weil sie weiss sind?
40
Anm. 39. Ein difficiles Merkmal; die Ecke der Hinterflügel wird oft sehr undeutlich, z. B. bei Trigrammia :
bei dieser ist über der Saum auch wieder auf Rippe 7 ein wenig geeckt. Auch die scharfe Spitze der Vor-
derfliigel geht ganz unmerklich in die gerundete , der geschwungene Saum in den runden über. Es werden
durch diese Merkmale die nächst, verwandten Arten getrennt, z. B. Metrocampa (margaritaria) u. Ellopia
(fasciaria).
Anm. 40. Längst nahm ich Anstand, diesen Theilungsgrund aufzunehmen , weil er in anderen Gruppen
die nächst verwandten Arten trennt (z. B. Boarmia, GnerpAos). Da er aber an dieser Stelle keine unnatür-
lichen Trennungen veranlasst, so behielt ich ihn als einen leicht zu gebrauchenden bei.
Anm. 41. Bald ist die Ecke der Vorderflügel, bald die der Hinterflügel sehr schwach ausgedrückt, bei
vielen Gruppen ist es nur ein rundlicher Vorsprung in der Mitte des Saumes der Vorderflügel.
Anm. 42. Gen. 38. Cramers G. netrix 150. E. ist mir nur aus Bildern bekannt. Sie bedarf einer genauen
Prüfung. Eine südamerikanische Pyralide (Exot, f 401.) lässt mich vermuthen, dass auch Netrix dahin gehöre.
Anm. 43. Die 3 Gattungen Sericoptera, Metrocampa u. Eugonia dürften sich schwer scharf trennen
lassen. Die Rippen geben keinen genügenden Unlerschied, die Schienen sind schon in der Gattung Eugonia
allein sehr wandelbar, eben so die Stärke der Saumzähne.
Anm. 44. Gen. 39. Sericoptera mahometaria f. 69. 70. Die einzige mir bekannte Art sandte H. Moritz
aus Venezuela, ich sah nur Männer.
Anm. 45. Gen. 40. Ausser der europäischen Margaritaria u. Honoraria gehören hieher: Ferßdaria HZ.
409. - amiLaria m. Exot. f. 361. - aniliaria ibid. f. 362. - clemataria H. Samml. - wahrscheinlich Serratia
Drur. I. 20 4. und viele amerikanische Arten.
Anm. 46. Gen. 41. Eugonia HV. Ausser den Europäischen Arten weiss ich nur subsignaria H. Exot,
aus Hanckock in Nordamerika hieher zu ziehen
Anm. 47. Gen. 42. Probole m
Von Selenia u. Eugonia durch die fein dunkle, nicht zackige Saumlinie unterschieden , welche auf allen
Flügeln einen gleichmässigen runden Vorsprung zwischen Rippe 3 u. 4 bildet Die Fühler der Männer sind
stark, bis ans Ende mit langen Kammzähnen. Die Stirnschuppen bilden ein schräges Dach, fast so weit als die
Palpen reichend. Hinterschienen mit langen Mittelspornen bei 2/3. Vorderflügel 12; aus 7 : 8 -(- y. 10 u. 1 1
durchschneiden 12, 10 entspringt mit 7. Alle sind beinfarben, rostbraun gesprenkelt, am stärksten im Saumfeld.
Die hintere Querlinie bildet in Zelle 3 einen noch stärkeren Vorsprung als die Saumlinie.
Anm. 48. Gen. 43 Pericallia Stph. Der Name Pericalia ist in HV. für Bomb, matronula verwendet; da
er schon von Lederer nicht restiluirt wurde, so glaube ich ihn hier beibehalten zu dürfen. Die Bildung des
Saumes der Vorderflügel berechtigt, diese Gattung beizubehalten, um so mehr, als auch die Raupe ganz eigen-
thümlich gebildet ist. Dazu Exot f. 366.
Zu Gen. 44. Crocallis Tr. - 46. Himera Dup. - 47. Therapis HV. kenne ich keine Exoten; zu Gen. 45.
Odontopera Stph. einige Capische, zu 48. Selenia HV. Nordamerikaner.
41
Anm. u. Gen. 49. Plagodes serinaria m. Exot. f. 365. — jervidaria ibid. f. 203. — HZ. 787.
Anm. u. Gen. 50. Eulepidotus HV. Gestalt von Uroptery.v. Fühler bis ans Ende mit ziemlich kurzen
Kammzähnen, Palpen kaum vorstehend, Beine schlank, Hinterschienen um 1/3 länger als ihre Schenkel, Spornen
lang, abstehend, die mittleren bei 2ß. Hinterflügel 3 u. 4, 6u. 7 auf 1 Punkt. Vorderflügel 3 u. 4, 6 u. 7 von
einander entfernt, aus 7 : 8, aus 8 : 9, 10; n durchschneidet 12.
Dazu gehört: politata Cr. - cultaria HZ. 751.
Anm. u. Gen. 51. Trigrammia m. H. Lederer gibt dieser Galtung den Namen Eubolia , unter diesem
Namen führt Dup. in seinem Catal. aber lauter Larentien auf, er konnte desshalb nicht wohl beibehalten wer-
den. Dazu gehört HZ. f. 103. - Qiiadrinotaritt m. Exot. f. 347.
Anm. u. Gen. 52. Acadra m. Exot. f. 197.
Anm. u. Gen. 53. Epione Dup. Hieher gehören ausser den von H. Lederer aufgezählten Europäern noch
mehrere Ausländer, besonders Nordamerikaner, endlich wohl auch Ccaistotoma (Led.) ßavicaria. - Citrinaria
HZ. 499. Die starken und bis fast ans Ende kammzähnigen Fühler weisen dieser Art hier ihre Stelle an.
Vorderflügel: 10 durchschneidet die gegabelte 11. Hinterschienen ziemlich dick, Spornen stark, bei 2/3. - hy-
pochraria m. Exot. f. 207. - pectinaria H. Europ. aber aus Nordamerika.
Anm. u. Gen. 54 Macaria Curt. Hiezu gibt es ungemein viele neue Arten aus Amerika, Afrika und
Indien. Von bekannten gehören hieher: Cramers notatata u. gambarmata, eleonora, tasirnäta, fimbriata ; aus
Hübners Zuträgen fig. 159. 381. 585. 178. — aus HS. Exolen f. 367. 198.
Anm. u. Gen. 55. Pergama m. polygonaria m. Exot. f. 412. 413. Das Ansehen von Dolabraria; doch
grösser und plumper, der Saum aller Flügel gezähnt, auf Rippe 5 der Hinterflügel tiefer eingebogen, aut 3 u. 6
der Vorderflügel viel schärfer vorstehend, die Palpen von oben nicht sichtbar, horizonlal, Zunge stark. Fühler
über halb so lang als die Vorderflügel, dünn, mit äusserst kurzen Wimperhäufchen. Hinterbeine fehlen. Vorder-
flügel 12; aus 7 : 8, 9.
Anm. u. Gen. 56. Uterina HV. H. Lederer setzt Trhwtaria mit Bestimmtheit hieher; da ich kein Exem-
plar zum Vergleichen habe, muss ich es glauben.
Anm. u. Gen. 57. a. Pero m. der Name Gonodontis ist längst vergeben. - ancetaria Cr. H. Samml. -
rectiseetaria m. Exot. f. 325 und mehrere andere mittelamerikanische Arten.
Anm. 57. b. Gen. 58. Myuhonia m. .f. 448. Vorderflügel: 12, aus 7 : 8 + 9 , 10. - 10 u. 11 durch-
schneiden 12.
Anm. 58. Gen. 59. Mlcrogonia m. Viele amerikanische Arten, resistaria m. Exot. f. 368 - polygrapharia
ibid. f. 369. - rhodaria ibid. f. 348. - wahrscheinlich transversata Drury.
Anm. 59. Gen. 60. Uropteryx Bd. Diese Gattung ist durch zahlreiche Exoten vertreten. Die Ecke der
Hinterflügel wird allmälig schwächer, bis sie fast ganz abgerundet erscheint; die Zeichnung bietet erhebliche
Abweichungen von der Europ. Form. Der Rippenverlauf weicht nur unwesentlich ab, indem manchmal Rippe
10 nach Durchschneidung von 11 doppelt auftritt.
Dazu HZ. 509. 657. - Cramers politiaria, fasciata, histrionaria m. Exot. 71. - saturnaria ibid. f. 414.
F
42
Anm. 60. Der geschwungene Saum und die scharfe Spitze der Vorderflügel ist bei mehreren Gattungen
dieser Gruppe sehr schwach ausgeprägt, bei Opisthograptis sind die Hinterflügel auf Rippe 4 noch ziemlich
deutlich eckig.
Die Verbindungen der Rippen 7 bis 11 oder 12 sind sehr schwierig zu untersuchen und durch Worte
auszudrücken; es ist oft kaum zu unterscheiden, ob sie nur aneinander stossen , ob sie sich verbinden oder
durchschneiden und die Natur scheint hierin selbst keine scharfen Grenzen einzuhalten, indem vorkommt, dass
die Flügel Eines Exemplares beiderseits verschiedene Verbindungen zeigen. Auch die Zahl der Rippen (il oder
12) ist bei nächst verwandten Arten verschieden.
Anm. u. Gen. 61. Perconia stri'gillavia H. Europ. Wenn der Begriff Gattung einen Sinn haben soll, so
kann strigillaria nicht mit den andern Aspilales- Arien vereinigt bleiben. Der ungleiche, auf Rippe 5 tiefer
eingeschnittene Saum der Hinterfliigel und die Zeichnungsanlage widersprechen zu sehr.
Contaminaria H. gehört noch in diese Gattung; eine Trennung von Cleogene u. Angerona dürfte sich
schwer rechtfertigen lassen. •
Anm. u. Gen. 62. Acroleuca m. lutearia Cr. - decrepitaria HZ. 371. - helvaria m. Exot. f. 201.
Anm. u. Gen. 63. Opisthograptis HV. Hühners Name ist älter als jener Duponchels.
Zu Gen. 64 bis 66. Venilia Dup., Cleogene Üup. u. Angerona Dup. kenne ich keine Exoten.
Anm. 64. Gen. 67. Conchia HV. frosoniata et mundataria Cr. wahrscheinlich auch zaide , nitidularia.
Anm. 65. Gen. 68 Perugia m. praecisaria m. Exot. f. 4l5. Eine etwas fremdartige Form, an die kleinen
Eulengattungen erinnernd. Alle Rippen der Hintertlügel gesondert, 5 schwach. Vordertlügel ohne Anhangzelle,
aus 7 : 8 -+- 9; 10 durchschneidet ll.
Anm. 66. Hier ist die scharfe Spitze der Vorderflügel unverkennbarer als in voriger Gruppe , nur bei
Lignyoptera ist sie kaum so zu nennen. Dagegen ist der gerundete Saum der Hinterflügel ohne tieferen Ein-
schnitt oder schärferen Vorsprung auf einzelnen Rippen sehr constant ; wenn auch auf Rippe 5 ein tieferer
Einschnitt sich findet als auf den vorhergehenden Zwischenräumen, so ist der des folgenden Zwischenraumes
(zwischen 6 u. 7) eben so tief. Nur die Gattung Numeria könnte fast eben so gut zu voriger Abtheilung ge-
zogen werden.
Anm. 67. Gen. 69. Petelia m. Exot. f. 534 Habitus von Fid. plumaria, etwas plumper. Fühler weit
über die Hälfte der Vorderflügel lang, mit langen, regelmässigen Kammzähnen, welche schon vor der Mitte an
Länge abnehmen und das Enddritlheil frei lassen. Palpen bis zur Scheitelhöhe aufsteigend, anliegend beschuppt,
mit kleinem horizontalem Endgliede. Zunge stark. Mittelspornen bald hinter der Mitte. After spitz. Keine
Anhangzelle. 12 : aus 8 : 9, 10.
Anm. 68. Gen. 70. Comibaena m. trogonaria m. Exot. f. 535. Meinem Exemplare fehlt die Fühlerspitze
und die Beine; die Gattung steht durchaus noch nicht fest. Dem Habitus nach dürften hieher gehören: falcu-
laria m. Exot. f. 199. - amata Cr. 228 F. - rhanis Cr. - maculata Stoll. 12. 6. - luciata Stoll. 12. 5.
Anm. 69. Gen. 71. Hypoplectis. Ausser der europäischen adspersaria noch perlextaria HZ. 239.
43
Anm. 70. Gen. 72. Microsema HV. Durch lange, bis fast ans Ende kammzähnige Fühler ausgezeichnet.
Der Saum ist geradlinig, auf Rippe 4 der Hinterflügel ziemlich deutlich , auf 4 der Vorderflügel höchst selten
merkbar geeckt. Die meisten Arten haben eine gerade Querlinie durch die Flügel, welche auf den vorderen
in die Spitze auslauft oder sich kurz vor derselben zum Vorderrande bricht. Hinlerschienen verdickt, um mehr
als 2/3 länger als ihre Schenkel. Kammzähne bis zu 3/4. Stirne anliegend beschuppt. Die Palpen von oben
kaum zu sehen. Rippe 7-12 verbunden, die vorletzte durchschneidet die Costalrippe.
Sehr viele amerikanische Arten: canentaria u. croceota Cr. - accessaria u. quadripunctaria HZ. 503 u.
393. - trifilaria u. latistrigaria m. Exot. f. 337. 482. - ambicaria m. Europ. f. 344.
Anm 71. Gen. 73. Thysanopyga m. Exot. f. 536 Ein eigentümlicher, mehr den letzten Eulengattungen
ähnlicher Habitus, die Fühler des Mannes mit nackter Spitze, Palpen und Beine kräftig. Alle Flügel gleich-
farbig, die vordem mit Mittelschatten und beiden Querlinien; deren hintere einen saumwärts concaven, regel-
mässigen Kreisabschnitt bildet und sich nicht weit auf die Hinterflügel (ortsetzt. Die Spitze der Vorderflügel
ist durch einen lichten Schrägstreif abgeschnillen. Vorderflügel 12: aus 7 : 8, aus 8 : 9, 10; 11 frei.
Anm. 72. Gen. 74. Epirrhantis HV. obfirmaria H. Samml. Der vorigen Gattung ähnlich, die Querlinien
gerade, der Mittelschatten fehlt, die Spitze unbezeichnei. 12 aus 7 : 8 + 9 ; 10 u. lf frei.
Anm. 73. Gen. 75. Plataea m. Exot. f. 537. Ansehen von Frosopolopha, Sanm der Hinlerflügel gerader,
die Kammzähne der Fühler dünnerund lang, bis ans Ende reichend, etwas ungeordnet. Spitzer Stirnschopf,
Palpen sehr lang, aber hängend und langborstig. Beine schwach, Mitlelspornen bei 2/3. Die Flügelrippen we-
sentlich anders als dort.
Anm. 74. Die Rippen 7-12 der Vorderflügel verbinden sich bei den nun folgenden Gattungen auf sehr
mannigfaltige Art und ändern in Exemplaren derselben Art viellach ab, bilden sogar oft eine Art langgezogener
Anhangzelle. Ich halte sie zu Gattungsmerkmalen für ganz unpassend und suche die einmal aufgestellten, doch
kaum scharf geschiedenen Gattungen durch andere Merkmale zu begiünden. Diei stehen bei H. Lederer mit
Hibemia unter Gruppe III. Abth. 4, vier unter III. Abth. 7, eine unter III. 3, eine unter III 1. Da aber H.
Lederer für seine Unterabtheilungen selbst keine Merkmale anzugeben weiss, so ist von seiner Arbeit hier
auch kein Fingerzeig zum Aufsuchen von Merkmalen gegeben.
Gen. 76. Numeria Dup. - 77. Frosopolopha Led. - 78. Diastictis HV.
Die Besprechung dieser Gattungen verspare ich auf später, weil ich zu allen keine Exoien kenne.
Anm. 75. Gen. 79. Asp'üates Ti. Die von H. Lederer dazu gezogene Strigillaria widerspricht durch zu
viele Merkmale.
Anm. 76. Ich zweifle, ob sich eine Trennung der Galtungen 80. 81 u. 82 Eugea, Dtjsemon u. Lignyop-
tera rechtfertigen lässt, da sie jedoch einmal errichtet sind, behalte ich sie bei.
Anm. 77. Lignyoptera Led. Fühler nicht halb so lang als die Vorderflügel, mit kurzen, zapfenartigen,
dicken, pinselartig gewimperien Kammzähnen. Palpen absiebend borstig, Schenkel mit langen und feinen
Haaren. Beine schwach, Spornen lang, die minieren bald hinter der Mitte. Vorderflügel: Costaiis gegabelt, aus
7 : 8 + 9. 10 frei. Wenn 10 den Stiel von 8 + 9 berührt, so haben wir die Rippen von Uypoplectis.
Anm. 78. Gen. 83. Folichna m. Eine oslind. Art. Einige Aehnlichkeit mit C. ribesiaria (prunata L.)-
Vorderflügel 12 : aus 7 : 8 + 9; 10. 11 frei Mittelspornen vor 2/3. Saum schwach gezähnt; Saumlinie zwi-
schen den Rippen schwarz. Die Vorderflügel etwas gegittert, die Hinterflügel weiss.
44
Anm. 79. Gen. 81. Polla m. praeditaria m. Exot. f. 416. - praelataria f. 417. 418. 195. 485.
Anm. SO. Gen. 85. Ischnopteryx HV. chtorosata H. Samml. Vorderflügel: 12, lange Anhangzelle, aus
welcher 7, 8 -+- 9, 10, 11; oder mit andern Worten: 10 gabelt sich und berührt den Stiel von 8 -f- 9. - Bei
einer Art aus Chile: 7 : 8 -(- 9 ; 10, 11 frei.
Anm. 81. Gen. 86. Aleucis Gn. pictaria. Der Saum der Vorderllügel ist ziemlich deutlich geschwungen;
10 auf die dreigabelige Costalrippe. — Bei einer Art aus Chile durchschneidet 11 die zwölfte.
Anm. 82. Gen. 87. Phasiane Dup. Die Zusammenstellung dieser Gattung bei H. Lederer ist eine ganz
verfehlte. Ausser petraria ziehe ich nur partitaria, rippertaria u. peltaria hieher, welch letztere 3 aber alle
noch genauer untersucht werden müssen.
Gen. 88. Ploseria Bd. nur d'wersavia.
Anm. 83. Gen. 89. Hypochvoma brepharia m. Exot. f. 335.
Anm. 84. Die Hinterflügel sind bisweilen ein wenig bleicher als die vorderen, auch etwas schwächer
gezeichnet, besonders bei den Arten mit weisser Grundfarbe.
i
Anm. 85. Gen. 90. Bapta Stph. Der Saum der Vorderflügel kann kaum mehr geschwungen genannt
werden, die Spitze ist aber noch nicht abgerundet.
Anm. 86. Gen. 91. Plusargyria m. Exot. f. 333. 446 u. ähnliche Neuholländer.
Anm. 87. Gen. 92. Melinoides m. detersaria m. Exot. f. 312.
Anm. 88. Gen. 93. Melinoessa m. croesaria m. Exot. f. 370. - violacearia m. f. 37 1 . Die Arten stehen
theils den Acaenen u. Macarien, theils den Angeronen sehr nah , unterscheiden sich aber von beiden durch
die nackten Fühler. Der Saum der Hinterflügel ist schwach gewellt, nur bei Croesaria auf Rippe 4 schwach
geeckt. Geschwungen kann der Saum der Vorderflügel kaum genannt werden, so wenig als die Spitze scharf.
Anm. 89. Gen. 94. Acrosemia in. vidpecularia m Exot. f. 349- - decurtaria f. 481.
Anm. 90. Gen. 95. Cratoptera Mrz. Eine grosse Menge, mitunter riesenhafter Arten. Apidania u.
vesula Cr. viminaria m. Exot. 313. 314. - 311. 336. 483. 484. wahrscheinlich anch arcuosaria m. 338., dann
die mit tiefem Ausschnitt aller Flügel vom Afterwinkel bis gegen Rippe 3. Cram. 360. E. Angulo.
Anm. 91. Die Gattungen Apocheima u. Hemerophila müssen hier als Ausnahmsformen betrachtet werden,
sie lassen sich unter keiner Bedingung von hier entfernen und unter eine der frühern Abtheilungen reihen.
Anm. 92. Die Behaarung des Kopfes und der Schenkel zwingen mich, die Gattung Dasydia neben
Psodos zu setzen; sie verbindet diese ganz schön mit Gnophos. Innuptaria ist noch zu untersuchen.
Anm. 93. Diess ist ein rein künstliches Merkmal, welches kaum ein Recht gibt Orthostixis von Abraxas
zu trennen, noch weniger Phigalia u. Amphidasys von Biston. Da jedoch diese Gattungen von vielen Seiten
einmal angenommen und die Merkmale scharf ausgeprägt sind, so können sie hier beibehalten werden
45
Anm. 94. Gen. 96. Hibernia. Ich glaube nicht Exoten zu besitzen, weiche in diese Gattung gehören,
dessenungeachtet sind die Rippen genau zu beachten, ob sich für Hibernia, abgesehen von der Flügellosigkeit
der Weiber, eine eigenthümliche Bildung auffinden lässt und darnach die Exoten zu prüfen.
Anm. 95. Die hier folgenden Gattungen hat H. Lederer zu seinen Abtheilungen 5 bis 7 vertheilt. Da er
selbst für diese Abtheilungen keine Unterscheidungsmerkmale anzugeben weiss und sie also nur nach Laune
gebildet scheinen, so wäre es vergebliche Mühe, ein Wort der Berichtigung verlieren zu wollen. — Das Ge-
welltseyn des Saumes ist kein scharfer Trennungsgrund, der Saum ist schon bei Operavia nicht mehr gewellt,
während er es bei Obfuscaria, welche H. Lederer in dieselbe Abtheilung setzt, noch deutlich ist. Operaria
bildet mit der ihr wohl ähnlichen Zelleraria u. Caelibaria einen schönen Uebergang zu Dasydia.
Von hier an scheint es fast unmöglich, scharf geschiedene und zugleich naturgemässe Gattungen aufzu-
stellen. Kein einzelnes Merkmal lässt sich mit Erfolg durchführen. Nachdem ich alle vergeblich versucht
hatte, prüfte ich Lederers Gruppe III. nach den von ihm aufgestellten 7 Abtheilungen. Aber weder die Gruppe
III. im Ganzen noch die meisten der Abtheilungen lassen exclusive Merkmale auffinden. Besonders Abth, 1. 4 u. 7
enthalten die sich fremdartigsten Gattungen Die nur aus 2 Gattungen gebildete Abth. 2 ist gewiss eine natür-
liche, spricht aber der künstlichen Eintheilung Hohn. — Abth 3 lässt sich von Ploseria, Dysemonu. Lignyoptera
aus 4 auf keine Weise trennen. Wie Boarmia in Abth. 5 u. Gnophos in Abth. 6 von einander entfernt werden
können, dafür gibt weder ein künstliches Merkmal noch das Ansehen eine Rechtfertigung. Eben so fremdartig
möchten Eugea, Diastictis, Apiast a , Gypsochroa und noch einige andere in Abth. 7 stehen. Nachdem dieser
Versuch misslungen war, prüfte ich die dem Ansehen nach natürlichste Gattung der hieher gehörigen nach
allen einzelnen Merkmalen. Ich fand hiezu am tauglichsten die Gattung Boarmia Tr., weil die Arten auch dem
ungeübteren Auge als zusammengehörig erscheinen und weil die Zahl der Arten beträchtlich ist. Denn es ist
immer misslich, Gattungen, welche nur wenige Arten enthallen, als massgebend anzunehmen; sehr häufig sind
Merkmale, welche man für sehr wichtig hall, rein speciell.
Die Flügelrippen zeigen nur folgende Uebereinstimmung: aus 7 der Vorderflügel entspringt immer 8 + 9;
10, 11 u. 12 ändern aber vielfach ab. Als Typus kann man annehmen: 12 Rippen. 10 u. 11 frei (ambnstaria
u. plumaria); - 10 berührt den Stiel von 8+9 (lichenaria). - Rippe ll fehlt ganz; zuerst gabelt sich noch
10: der innere Arm berührt den Stiel von 8 + 9; manchmal sendet 10 einen Ast rückwärts anf die Costal-
rippe (roboraria &c); zuletzt ist die Costalrippe (ll) frei. — Rippe 10 einfach, 11 (die Costalrippe) gabelt
sich (Synopsia unitaria). Rippe 10 slösst auf die dreigabelige Costalrippe {subsequaria) u. s. w.
Die Fühler der Männer sind sehr verschieden.
1. Bis ans Ende lang kammzähnig, die unbezahnte Spitze ist nicht doppelt so lang als die letzten Zähne.
Vorderflüuel mit Grübchen; Hinlerschienen wenig verdickt, ohne Pinsel. Seliäosema Led. - Exot. 334.
2. Fühler lang, bis zum Ende lang kammzähnig, die des Weibes sägezähnig. Statt der Zunge nur zwei
Zäpfchen. Grube der Vorderflügel. Hinlerschienen nicht verdickt. Vorderflügel 11 Rippen, 10 gegabelt.
Nychiodes Led.
3. Fühler bis ans Ende kammzähnig, die Länge der Zähne nimmt aber sehr allmählig ab. Keine Spiral-
zunge. Kein Grübchen. 11 Rippen, die eilfle gegabelt, 10 berührt erst ll, dann den Stiel von 8 + 9.
Synopsia Led.
4. Fühler kürzer, bis ans Ende kammzähnig. Grube. Zunge. Hinterschienen nicht verdickt; ohne Pinsel.
12 Rippen, 10 u. n bald frei, bald anastomosirend. So gut die beiden vorigen Gattungen gelrennt
wurden, müsste auch lichenaria eine eigene Gattung bilden.
46
5. Fühler wenig über die Hälfte mit sehr feinen, unordentlichen, plötzlich aufhörenden Kammzähnen,
welche einseitig lang gewimpert sind. Hinterschienen verdickt. 12 Rippen; 10 u 11 frei, 10 berührt
den Stiel. Eine ostindische Art.
6. Bei der Stainmgaltung Baarmia sind die männlichen Kühler bis über 3/4 lang kammzähnig. Die grossen
Exoten u. Repandaria haben sehr verdickle Hinterschienen , weit über noch einmal so lang als ihre
Schenkel, mit einem fast ihr Ende erreichenden Haarpinsel innen; bei den kleinern Arten und den
Europäern sind sie kürzer. Keinen Haarpinsel haben occitan. secund. pervers, rhomboid. vid. glabr.
7. Fühler der Männer pinselartig gewimpert. Hinterschienen bei einigen sehr dick, mit Haarpinsel: seien.
(in der Syst. Bearb. mit Unrecht unter die kammzähnigen gesetzt) crepuscul. punctul. conson.
Piesemnach müssle meine frühere Gattung Boarmia , wie ich sie in der Syst. Bearb. aufgestellt habe
und nachdem die kaum annehmbaren Gattungen Hemerophila Slph. u. Synopsia getrennt sind, Ambustaria
nach Lederer mit Recht neben Plumaria zu Selidosema gesetzt ist, noch in 5 Gruppen zerfallen. Ich zweifle
ob diesen Gruppen Gattungsrechle zuerkannt werden können Will man das, so muss auch meine Gattung
Gnophos in drei Gattungen zerfallen. Siehe Anm. 97.
Anm. 96. Gen. 97. Hemerophila Stph. Der Mangel der Grube an der Wurzel der Zelle lb der Vorder-
flügel, die gegabelte Rippe 11 (Costalrippe) und der Habitus sind die einzigen Merkmale, welche sie von
Boarmia unterscheiden. Wenn ich die Trennung der Gattungen Gnophos u. Boarmia beibehalte, so muss ich
mich auch enlschliessen Lederers Gattungen Synopsia u. Hemerophila anzuerkenneu. Zu seiner Gatiung
Synopsia giebt es aber Exoten, welche ganz das Ansehen von Hemerophila haben (Unitaria m. Exot, f, 204).
Anm. 97. Gen. 98. Gnophos. Ich halte iür diese Gattung die Einteilung nach den Fühlern für natür-
licher. Flügelrippen und Beine bieten fast dieselbe Mannigfaltigkeit wie bei den Boarmien. Die erste Gruppe
nähert sich Boarm. 6. — die zweite Boarm, 4. — die dritte Boarm. 7. Doch hat erstere gleichmässig ge-
wimperte, letztere pinselartig gewimperte Fühler.
Adustaria kann nach Lederers Merkmalen nicht bei Boarmia bleiben, sie passt auch nicht zu Hemero-
phila u. Synopsia, welche beide kammzähnige Fühler haben Bei Gnophos kommen gleichmässig kurz gewim-
perte Fühler vor, nur Zeichnung und Färbung könnten der Vereinigung entgegenstehen ; mir genügen sie nicht,
um eine eigene Gattung aufzustellen. Mit Abraxas kznn ich sie nimmermehr vereinigen. — Zu Gnophos gehören
von meinen Exoten, f. 372-374
Anm. 98. Gen. 99. Synopsia Led. Ich bezweifle die Haltbarkeit dieser Gattung; nach den künstlichen
Merkmalen gehört meine Unitaria f. 204. Exot, hieher, dem äusseren Ansehen nach passt sie ganz zu Heme-
rophila,
Anm. 99. Gen. 100. Boarmia. Da die Grube an der Wurzel der Vorderflügel schon bei Abietaria und
Vmbraria sehr undeutlich ist, da die Gabelung der Rippe 10 bei manchen Exemplaren von Boarmia bei der
sehr oft fehlenden Rippe il vorkommt, endlich Sociaria eine gegabelte Rippe 11 (Costalrippe) zeigt, so möchte
ich weder Synopsia noch Hemerophila von Boarmia trennen.
47
Anm. 100. Gen. 101. Fidonia. Wie die Trennung der Boaimien von den Gnophos-krten kaum durch-
fuhrbar ist', eben so unsicher ist die Trennung der darauffolgenden Gattungen von diesen beiden, so wie unter
sich. Der Saum war schon bei mehreren Gnophos - Arten kaum mehr gewellt. Diess beweist, dass das Ge-
wellt- oder Gezacktseyn ein schlechtes Gattungsmerkmal ist. Auch bei meinen ehemaligen Fidonien zeigen
clathraria, atomaria , wmvaria , dann mehrere Exoten einen ziemlich stark gewellten Saum, welcher ganz
unmerklich in den ganzrandigen übergeht. Fühler, Rippen und Beine sind bei den ähnlichsten Arten verschie-
den, bei den unähnlichsten fast gleich.
Nach vielen vergeblichen Versuchen halte ich für jetzt für das Beste, einzelne, durch scharfe Merkmale
ausgezeichnete Gruppen herauszuheben und die übrigen noch vereint zu lassen. Solche Gruppen sind die nach
Ellopia folgenden. Alle übrigen würden nach meiner Ansicht viel zweckmässiger in einer einzigen Galtung
Fidonia vereinigt bleiben; da jedoch von H. Lederer eine Menge von Gattungen aufgestellt sind, deren
mehrere durch ziemlich sichere, wenn auch untergeordnete Merkmale bezeichnet werden können, so führe ich
sie vorläufig an.
Wie wenig die starke Kralle am Ende der Vorderschienen als Gattungsmerkmal taugt, haben wir schon
mehrmals gesehen, und sehen es auch hier wieder, weil es zwei so unähnliche Arten wie Perspersaria und
Agaritharia vereinigt. Das eingedrückte kahle Grübchen an der Basis der Unterseite der Vorderflügel haben
wir erst vor Kurzem als Gattungsmerkmal anerkannt, es muss wenigstens genau geprüft werden, ob es hier
nicht auch als solches gelten muss. Lederers Galtungen, welche mit diesem Grübchen versehen sind, hatte ich
früher alle als Fidonia vereinigt, mit einziger Ausnahme der gewiss gar nicht hieher gehörigen Diastictis
artesiaria. Jene Gattungen, denen dieses Grübchen fehlt, sind von mir grösstenteils in der Gruppe mit
spitzen Vorderflügeln untergebracht.
Wer für eine Zersplitterung meiner Galtung Fidonia ist, der möge sich folgender Einteilung bedienen;
die Zuziehung der Exoien beweist aber zur Genüge, dass sie nicht durchführbar ist und dass für die Exolen
noch eine Menge neuer Gattungen gebildet werden müssle.
i. Vorderflügel unten mit einer Grube an der Wurzel der Zelle Ib. Fühler der Männer kammzähnig.
A. Die Saumlinie zwischen — , die Franzen auf den Rippen schwarz, die Hinterflügel gelb gefärbt. A'trob-
lopha, Eurrhanlis u. Bhyparia Led. *
B. — — unbezeichnet, die Franzen auf den Rippen schwarz. Fidonia, Bupalus. Enbolia. **
C. — — und die Franzen unbezeichnet. roraria, Umbaria, Thamnonoma, Selidosemä. ***
2. — — ohne diese Grube.
A. Die Franzen auf den Rippen schwarz durchschnitten. Emalurga mit glarearia u. clalhr. ff**
B. — — u. die Saumlinie unbezeichnet. Pydna. *****
* Diese 3 Galtungen werden sich schwer trennen lassen. H. Lederer hat das Verdienst Bhyparia scharf
von Abraxas getrennt zu haben. — Atroolopha hat keine Zunge, die Fühler dünn, gegen Wurzel und Spitze
kaum kürzer. Kammzähne. Vorderflügel 12 Rippen, 10 u. (1 auf kurzem Stiel. Palpen borstig. Das Grübchen
in Zelle lb der Unterseile der Vorderflügel hat sich schon bei den Boarmien als sehr unsicheres Merkmal
erwiesen, noch mehr der Mangel der Zunge. Die geringeren oder stärkeren Borsten der Palpen dürften eben
so wenig als generische Unterscheidungsmerkmale anzuerkennen seyn. Vorderflügel 12: 10 u. 11 auf kurzem
Stiele. Die Unterschiede von Fidonia bestehen ausserdem in etwas spitzeren Vorderflügeln , an welchen 2
lichte Querstreifen und die Wellenlinie zu sehen sind, dann in den langen, dünnen Kammzähnen der Fühler,
welche gegen Wurzel und Spitze sehr wenig kürzer werden. — Eurrhantis Led. Vorderflügel 11 Rippen, 10
berührt den Stiel von 8 -f- 9 oder ist frei. Durch diesen Rippenverlauf und die längeren Borsten der Palpen
ist kein Grund zu generischer Trennung weder von Atroolopha noch von Fidonia gegeben; Flügelform und
Zeichnung nähern sie letzter Gattung. Bhyparia. Hinterschienen mit dem Pinsel in der Rinne, verdickt Vor-
48
dcrflügel 12: 10 berührt den Stiel von 8 + 9, n durchschneidet 12. Vordertlügel des Mannes mit der Grube,
Fühler kammzähnig, ihr letztes Achtel nackt. Hinterschienen nicht doppell so lang als ihre Schenkel, verdickt;
Mittelspornen vor 2/3. Kränzen der Vorderflügel auf den Rippen schwarz.
** Fidonia m. Boraria u. Limbaria stehen gewiss natürlicher bei Thamnonoma. Die kürzern Kamm-
zähne der Fühler sehe ich bei Thamn. nicht. Dagegen steht Pinetaria besser hier , eben so auch Boscid. u.
Concard. Der Rippenverlauf der Vorderflügel ist unbeständig, dass er bei Cebraria abweicht, erwähnl Lederer
selbst. Bupalus u. Eubolia lassen sich gewiss nicht trennen, erstere hat 12 Rippen der Vorderflügel: 10 u. 11
durch einen Schrägast verbunden, letztere 11: 10 auf den Stiel von 8 + 9 stossend ; die Hinterflügel auf Rippe
4 u. 7 etwas eckig.
*** Lederers Gattung Thamnonoma ist aus sehr fremdartigen Elementen zusammengeselzl , H. Lederers
Merkmale passen bei weitem nicht auf alle. Gestio, u. Contam. gehören ganz weg. JVawaria zeichnet sich
durch stärker wellenrandige, zeichnnngslosere Hinterflügel aus. Boraria u. Limbaria stehen besser hier. Seti-
dosema kann ich nicht trennen.
**** Ematurga steht meinen übrigen Fidonien so nahe, dass ich sie wegen blossem Mangel des Grüb-
chens nicht zu trennen wage. 11 Rippen, 10 u. 11 durch einen Schrägast verbunden. Clarearia u. Clathraria,
welche Lederer unter Phasiane setzt, werden doch wohl in diese Nähe gehören, die auf den Rippen gescheck-
ten Franzen, die 11 Rippen der Vorderflügel, 10 erst auf 11, dann auf den Stiel sind ganz wie bei Emacurga.
***** Pydna m. (Eusarca Led habe ich für Interpunctaria behalten , nach welcher ich die Gattungs-
merkmale beschrieb.) Soll sich durch die horizontal abstehenden, entfernten und kurzen Kammzähne unter-
scheiden.
Die Gattung Enconista Led. habe ich noch nicht aufgenommen. Wie wenig die Kralle der Vorderschienen
zu einem scharfen Gattungsmerkmal passt, haben wir schon zu oft gesehen. Dass dadurch ganz fremdartige
Formen verbunden werden, beweist H. Lederers gegenwärtige Gattung, es müsste denn seyn, dass er meinen
Mann von Agaritharia für etwas ganz anders ansieht und ihn desshalb nicht citirt.
Bis jetzt sehe ich mich nicht veranlasst, Perspersaria von Fidonia u. Agaritharia von Numeria zu
trennen. Vorderschienen kaum 1/3 so lang als ihre Schenkel, mit starker Kralle. Vorderflügel n 11 gabelt
sich, 10 berührt nicht immer den Stiel von 8 + 9. Grube.
Anm. 101. Gen. 102. Ellopia. Ausgezeichnet durch die geraden, an den abgekehrten Seiten scharf licht
angelegten Querstreifen und die unbezeichnete Saumlinie und Franzen. Vorderflügel 12: 10 u. 11 durchschnei-
den 12; 10 aus dem Stiel von 7 + 8. Steht besser als Ausnahmsform unter Metrocampa.
Anm. 102. Gen. 103. Scodiona. Vorderflügel mit 12 Rippen, 10 berührt den Stiel von 7 + 8; 11 be-
rührt 12, bei Catenaria Cr. auch 10. — Ausser den Europäern noch Petaria Cr. u. Exol. f. 449.
Anm. 103. Gen. 104. Terpnomicta Led. Statt des schon früher verbrauchten Stegania.
Anm. 104. Gen. 105. Scoi-ia. Vorderflügel mit 12 Rippen, 10 berührt den Stiel von 8 + 9; 11 berührt
10; auf den Hinterflügeln 6 u. 7 aus Einem Punkt.
Anm. 105. Gen. 106. Cabira. Eine gute Gruppe; der kahle Fleck oben an der Wurzel der Hinlerflügel
und die aus 8 entspringende Rippe 9 u. 10 scheiden sie von den Verwandten. Das letzte Fühlerviertheil ohne
Zähne. Dazu m. Exot. f. 317.
49
Anm. 106. Gen. 107. Abraxas. Vollkommen ganzrandige Spanner, auf Rippe 5 der Hinterflügel nicht
tiefer eingeschnitten. Auf lichtem, weissem oder gelbem Grunde mit dunklen Flecken, Binden oder Punkten.
Nor in letzterem Falle sind zwei Querlinien angedeutet.
Diese Gattung wird wahrscheinlich noch getheilt werden können; die kammzähnigen Fühler mehrerer
Arten (z. B. m. Exot. f. 323 u. 447 i deuten darauf hin. Die Rippen habe ich bei den Exoten nicht genügend
untersuchen können ; sie ändern sehr ab. - in. Exot. f. 3:22.
Anm. 107. Gen 108. Brothis Ziemlich kräfiig gebauter Spanner mit sehr starker Zunge und starken,
dicht kammzähnigen Fühlern. Das Schienenblatt bis ans Ende. Mittelspornen bei 2/3, der innere über doppelt
so lang. Vorderflügel 12: 6 u. 7 weit entfernt, aus 7 : 8 : 9, 10 11 vor dem Ende von 12 zu dieser einen
Schrägast zurücksendend. HZ. 319. 320. vulnerata.
Anm. 10S. Gen. 109. Melanoptilon m. Vorderflügel : 6 u. 7 auf einem Punkt oder kurzen Stiel; bei
Timidaria m. Exot. f. 538. 539. 10 u 11 auf die dreigabelige Costalrippe, bei Tostaria (schwarz, mit weissem
Fleck der Voiderflügel) 10 auf die gegabelte Costalrippe (II) deren äusserer Ast eine Strecke weit mit dem
Stiel von 7 + 8 läuft.
Der Unterschied von Abraxas ist also die ganz schwarze Farbe, nur auf den Vurderflügeln Flecke, die
Rippen der Hinterflügel unten ausgezeichnet.
Anm 109. Gen. no. Chrysotaenia m. Ein Silber- oder Goldslreif vor dem Saume wenigstens der Hin-
terllügel, in Zelle 4 zu einem grösseien Tropfen erweitert, hier der Saum bisweilen geeckt; gegen Spitze und
Vorderrand der Vorderflügel Silberstreifen zwischen den Rippen. Palpen an der Stirne aufsteigend, Fühler kurz
gewimpert, mit 2 stärkeren Borsten jedes Gliedes Beine lang und dünn Mitlelspom bei 2/3.
Cullaria. Aus 7 : 8, aus 8 : 9 + 10; 11 auf 12. — Bei Formosantaria haben die Fühler fadenförmige
Kammzähne; bei Fimbriaria lange Wimperpinsel, welche wie Kammzähne aussehen.
Die Arten sind noch genauer zu untersuchen. Die Fühler und die Rippen 10-12 zeigen Verschiedenheiten.
Anm. 110. Gen. )l!. Sthanelia ; eine unbestrittene Gattung, die Flügel'orm , die blasige Slirne und die
sehr dicken Hinterschienen geben die auffallendsten Merkmale.
Anm. 1il Gen. 112. Orlhostixis. Eine rein künstliche Gattung, welche aber, weil einmal der Bildung
der Hinterschienen Galtungsrechte zuerkannt sind, beibehalten werden muss. Voiderflügel : 11 Rippen, 10 auf
die dreigabelige 1 1.
Anm 112. Gen. 113 Apochhna m Ich glaube dass H. Lederer diese Gattung ganz richtig mit der
übrigen spinneriöimigen Spannern verbunden habe; r.ach meiner künstlichen Eintheilung müssie ich sie viel
weiter vor setzen, behandle sie aber als Verbindungsglied. Rippe 9 u. 10 der Vorderflügel sind sehr undeut-
lich, manchmal glaube ich nur 9 zu sehen, welche auf eine kleine Strecke mit 10 (der Costalrippe) zusammen-
flicsst, aber keine wahre Anhangzelle bildet Der Saum aller Flügel ist gezähnt.
Anm. 113. Gen. 114. Tephionia scheint eine gute Gattung. Nur 10 Rippen der Vorderfliigel (7 -f 8);
stark kahler Fleck; Hinlerlliigel 6+7; Mangel der Mittelspornen der verdickten Hinlerschienen; bleiche
Hinterilügel.
Anm. 114. Diese und die beiden folgenden Gattungen sind sehr ausgezeichnet durch die spinnerartige,
plumpe Gestalt, zottige Behaarung des Körpers und der Beine.
Herr Lederer theilt sie nach dem Vorhandensein oder Fehlen der Miltelspornen ab; wie ungenügend
diess Merkmal zu generischen Trennungen ist, sehen wir bei Euffonia n. Abraxas. Es wird dadurch Filosaria
G
50
von Hhpidama und den Verwandten, deren Weiber ebenfalls flügellos sind, getrennt, so wie Betularia von
Prodromia, deren Weiber grösser sind als die Männer und Flügel haben. Für die Lostrennung von Apochima
dürfte weniger das Gestieltseyn der Rippen 3 -f- 4, 5 + 6 der Hinterflügel und das Fehlen der Mitlelspornen,
als der ganz fremdartige Habitus sprechen, welcher übrigens durch exotische Arten vermittelt wird.
I. Spitze aller Flügel scharf, der hinteren auf Rippe 7, Saum der letzteren auf den Rippen gezähnt. Rippe
3 + 4 aller Flügel, 6 + 7 der hinteren. 8 der Vorderflügel gabelt sich nicht, es fehlt also eigentlich 9;
10 lauft eine Strecke weit mit n (der Costalrippe). Keine Mittelspornen. Fühler des Weibes schwach
sägezähnig, gewimpert, mit 2 stärkeren Borsten jedes Gliedes. Fühler des Mannes fächerförmig bis ans
Ende mit feinen langen Kammzähnen. in Apochima.
II — der Vorderflügel scharf, Saum etwas geschwungen, die Rippen gesondert 12; 10 u. n auf kurzem
Stiel, ii berührt 12, 10 den Stiel von 8 + 9. Mittelspornen. Fühler des Mannes bis fast ans Ende mit
kurzen Kammzähnen, die des Weibes nur mit etwas kürzeren. Eine brasil. Art. 115. Isodynamia.
III. — — — und Saum gerundet. Die Rippen der Vorderflügel sind wandelbar. Bei Pilosaria 11 ; aus 7 : 8+9;
10 berührt 11; bei Pomonaria nicht; bei Betularia 12; 10 u. 11 frei; bei Hirtaria 10 u. 11 sehr ver-
worren; bei Prodromaria 11; 10 gegabelt U. S. W. 116. Amphidasys.
Anm. 115. Psodos mit Dasydia u Colutogyna. Dass die verschiedene Bewaffnung der Fühler nicht als
Gattungsmerlimal benützt werden kanu, haben wir schon vielfach, erst ganz kurz bei Boarmia u. Gnophos
gesehen, am deutlichsten spricht wohl die Gattung Brephos dafür. Dasselbe findet statt hinsichtlich der flügel-
losen oder mit verkümmerten Flügeln versehenen Weiber bei Amphidasys u. Gnophos.
Anm 116. Gen. 121. Anisopteryx. Der Name Alsophila ist in der Botanik verbraucht. Da er überdiess
in HV. zwei fremdartige Thiere vereinigt, so gebührt dem Stephens'schen der Vorzug.
Anm. 117. Gen. 124. Sterrka. Eine der Sacraria sehr ähnliche capische Art.
Anm. 1 18 Gen. 125 Baptria. Der Name Odezia ist von Boisd. n Stephens für Chaerophy Ilaria verwendet., ich
lasse daher für diese ganz verschiedene Galtung den Namen aus HV. eintreten. — Eine der Tibialaria sehr
ähnliche nordamerikanische Art, dann viele mittelamerikanische z. B. m. Exot. f. 320. 321. 75. 76. -- Die
capischen aus HZ. f. 459 u. 603. — Cramers Erota u. Hespera.
Anm. 119. Gen. 126. Diplochroa m. bicentraria m. Exot. f. 540.
Anm. 120. Gen. 127. ß/esotype. Nach dem Rippeuverlauf eine gute Gattung, im Uebngen den Laren-
tien nah.
Anm. 121. Gen. 128. Eupithecia. Herr Lederer hat sehr voreiliger Weise es getadelt, dass ich Sparsaria
von Eupithecia trennte ; hätte er genau beobachtet, so würde er gefunden haben, dass die Anhangzelle wirklich
getheill ist. Die Aussereuropäer sind noch wenig beachtet.
Anm. 122. Gen. 129. Pterocypha gibbosaria m. Exot. 353. 354. Ein sehr interessantes Thier aus Bra-
silien, dem Ansehen nach einer Boarmia ähnlich; die in ihrer Fläche verkrüppelten Vorderllügel forderten
jedoch sogleich zu schärferer Beobachtung auf, welche zeigte, dass der Rippenverlauf sich den Eupitheoien nähert.
Stirne stumpf conisch, Palpen von oben kaum sichtbar, Fühler äusserst kurz gleichmässig gewimpert.
Vorderschienen halb so lang als ihre Schenkel. Hinlerbeine schlank, die Schienen um 1/3 länger als die Schen-
kel, Spornen lang abstehend, die mittleren bald hinter der Mitte.
Farbe schimmelgrau, mit licht moosgrüner Mischung besonders an der Wurzelhälfte und der Spitze der
51
Vorderflügel und violettem Schiller an der Saumhälfte der Vorderflügel und der Innenhälfte der Hinterflügel.
Beide Querstreifen sind dreifach dunkel, sehr zackig, der stärksie Höcker der Vorderflügel steht am Vorderrande
auf dem hinteren Querstreif und setzt sich auf Rippe 2 u. 3 als Längsfalten fori. Der vordre Querstreif hat die
innerste Linie gegen den Vorderrand sehr schwarz und zackig. Ein starker Höcker steht zwischen ihr und der
Basis. Die Wellenlinie ist in Zelle 3 u. 4 am weissesten. Die Saumlinie ist gewellt, mit schwarzem Schräg-
strich jederseiis an jeder Rippe. Die Unterseile ist beinfarben, scharf schwätz gezeichnet, nämlich ein Mittel-
fleck, ein Querstreif hinter ihm, ein breites Band vor dem Saume, welches auf den Vorderflügeln diesen in
Zelle 2. 3. 5. 6 erreicht.
Anm. 123. Gen. 130. Die Gattung Hydrelia zieht H. Lederer ein; dass der Name nicht zugleich einer
Spanner- und einer Eulengattung bleiben kann, versieht sich von selbst. Dass aber die ungetheille Anhangzelle
eine Trennung von den übrigen Larentien m. rechtfertigt, wird nicht zu bestreiten seyn, wenn man die anderen
Abweichungen im Habilus und in der Zeichnung in Anschlag bringt. Candidaria macht freilich eine Ausnahme
durch die getheille Anhangzelle. (Aus 7 : 8, aus 8 : 9, 10 u. gewöhnlich auch 11.) F.rutaria u. Pulckraria
erfordern eine genauere Prüfung.
Anm. 124 Gen. 131. Minoo. Wer so scharf tadelt wie H. Lederer es zu Ihun gewohnt ist, muss sich
selbsi keine Blossen geben Im Schema pg. 38 setzt er Minoa unier die Gallungen mit ungetheilter An-
hangzelle, in der Beschreibung pg. 82 sagt er: Anhangzelle gelheilt, was auch das richtige und in meiner Ab-
bildung deutlich angegeben ist. Vorderfliigel : 9 u. 10 aus 8, 11 aus dem äussern Theil der Anhangzelle.
2 schöne Arten aus Chile; coli. in.
Anm. 125. Gen. 132. Emplocia in. f. 318. 319. Eine hellgiüne Arl mil weisseren Hinlerflügeln vom Cap.
Habilus von Minoa, aber die Fühler des Mannes kammzähnig. Die Anhangzelle der Vorderflügel eigentlich nur
durch die Rippen 10 u. 11 gebildet, indem sie 12 durchschneiden, 10 aus dem äusseren, 11 aus dem inneren
Theile der Anhangzelle.
Anm. 126. Gen. 133. Sarracena Mz chlamydaria Mz. Exol. I. 73. 74. Das Weib anders gefärbl.
Anm. 127. Gen. 134. Graphidipus m. julvicostaria m. Exot. f. :<ö2 Beide Geschlechter mit gleich ge-
bildeten Rippen, Rippe 1 der Hinterflügel in den Afterwinkel, 2—6 ziemlich gleichweit von einander entsprin-
gend, 7 aus 6, 8 kurz vor dem Ende der Mittelzelle. Vorderflügel mit doppeller Anhangzelle: 6 : 7 : 8. 9; 10.
Vorderschienen nicht halb so lang als die Vorderscheni.el, Hinlerschienen des Mannes länger als die Hinter-
schenkel, gerade, keulenförmig verdickt, aussen mit langer Haarfahne, deren Borstengegen das Ende der Schienen
kürzer werden. Der Fuss kürzer als die Schienen, durch dichter stehende, eingerollte Haare beider Kanten
verdickt erscheinend. — Aoch 2 mittelamerikanische Arten.
Anm. 128. Gen. 135. üpisogonia m. Eine schöne Ar! aus Chile. Vorderflügel wie bei Siona , Hinter-
flügel auf Rippe 6 spitz vorgezogen.
Anm. 129. Gen. 136 Oligopleura m. malachitaria m. Exol. f. 357. 358. Aus Brasilien. Die Fühler bis
gegen das Ende abnehmend kurz kammzähnig. Palpen von oben kaum sichtbar, Vorderflügel trüb malachitgrün
von der Wurzel bis zu der hinler 3/4 stehenden, dem Saume parallelen hinteren Doppellinie, von dieser an,
nebst den Hinlerllügeln braungrau. Die vordre Doppellinie ist sehr undeutlich, eben so die Wellenlinie, doch
in Zelle 4, 5 weiss, innen schwarz ausgefüllt. Saumlinie fein schwarz, kaum untertirochen, die kurzen Franzen
mit dick brauner Theilungslinie. Unlerseile braungrau, an der Saumliälfte rostroth , besonders lebhaft auf den
Vorderflügeln, diese mit undeutlichen Querlinien, in Zelle 6 u. 7 vor dem Saume mit weissem Punkt
5'2
Anm. 130. Gen. 137 Larentia (der Name Cidaria ist längst vergeben). Was H. Lederer über seine
Gattung Cidaria, welche die Mehrzahl meiner I.arentien und meine Ilydrelien umfasst, sagt, zeigt deutlich,
dass er keine reine Gattung vor sich hatte. Ueberall muss er sich mit Ausnahmen helfen. Da diese Ausnahmen
der Mehrzahl nach sich auf jene Arten beziehen, welche ich in meiner Gattung 'Hydrelia zusammengestellt
habe, so ist es nur aus Herrn Lederers Sucht, das was ich aufgestellt, wieder einzureissen, erklärlich, wie er
diese Arten an drei ganz verschiedenen Stellen einreihen konnte, wohin sie eben so wenig nach künstlichen
Merkmalen als nach dem äusserl'chen Ansehen passen.
Die Ablheilungen A u. ß scheinen mir natürlich; sie entsprechen meiner Abth. XVI. XVII., nur dass mit
letzterer auch Lederers Gattung Lygris verbunden ist, zu welcher noch meine Abth. XV. gehört. Die Tren-
nung der Ablh. ß. nach den kammzähnigen oder unbewehrten Fühlern ist unnatürlich.
Den 6 hier von H. Lederer aufgestellten Gattungen kann ich nur die Rechte von Unterabtheilungen zu-
gestehen ; durch sie würden nah verwandte Arten gelrennt und sehr unähnliche zusammengestellt Der Haar-
busch unten an der Wurzel der Vorderflügel, joner vor dem Innenrande der Hinlerflügel, der lange Hinlerleib
des Mannes mit pinselartigem Afterbusche, der etwas tiefer gelappte Saum der Hinterflügel und der ein wenig
stärker vorragende Vorderwinkel der Hinterflügel stellen doch gewiss keine generischen Merkmale vor. — Hier
sei auch erwähn!, dass Sparsaria in allen von mir untersuchten Exemplaren eine getheilte Anhangzelle hat
und ich eine solche auch bei mehreren Exemplaren von Bubiginavia fand, die Stellung beider Arten hier also
gerechtfertigt erscheint.
Neue exolische Arien sind lig. m. Exot. 406-411. 316. 355. 356. - Von HZ. gehören hieher f. 805. 8l9.
999. aus H. Samml. diversilineata.
Anm. 151. Gen. 138. Lobopl oia. Die Rippenbildung der Vorderflügel sehr wandelbar.
Anm. 1 32. Hier schliessen sich zwei exoiische Gattungen an, Hämrnaptera u. Crocypus, unter Lederers B. b/Sf
gehörig Bei ers'erer: Aus der Anhangzelle der Vorderflügel 7 u. 8 aus Einem Punkt; aus 8: 9, 10; 11. Die Hinterflügel des
Mannes sind sehr klein, am Innenranrie vor dem Aflerwinkel mit einem Haarknoien, welcher aber meistens
durch den nach oben umgeschlagenen Innenrand versleckt ist. Rippe 1 fehlt ganz, 2 geht in den Innenrand.
Dieser Knoten steht zwischen Rippe 3 u. 4, deren erstere wegen ihm eingebogen ist. Die Miltelzelle erreicht
1/3 der Flügellänge nicht. Das Weib hat ein wenig grössere Hinterflüge!. Rippe I längs des Innenrandes, In. 4
aus der Spitze der Mittelzelle nahe beisammen.
Gen 139 Hammaptera m, probalaria m. Exot. f. 404. 405.
Anm 133. Gen. uo. Anaitis. Eine gute Gattung Ich habe unbegreiflicher Weise die Rippenbildung
der männlichen Hinterllügel bei allen Arten ausser der Sbnpliciaria übersehen, und desshalb nur letzlere zu
meiner Gattung Chesias gestellt.
Anm. 134. Gen 141. Cvocypus (Flockenfus«) perlucidaria m. Exot. f. 326.
Die Rippen stark, Flügelschnitt ähnlich Anaitis u. Hammapiera , doch sind die Vorderllügel weniger spitz,
die hintere Ar.hangzelle gross: 6, 7 : 8 : 9, 10 ; 11. Hinterllügel mit grossem Lappen an der Wurzel des In-
nenrandes. Die Hinlerschienen um 1/4 kürzer als ihre Schenkel, eiförmig, comprimirl. ohne Spornen, innen mit
grosser, dichter Haarflocke, der Fuss so lang als die Schienen, innen mit rückwärts gekrümmten Franzen. Rippe
2 der Htnlerflügel gekrümmt in den Afterwinkel auslaufend
Anm. 135. Gen. 14'2. Chesias. Liebhabe' möglichst vieler Gatlnngen mögen sich an der neu aufgestellten
Lithosiege erfreuen. Die etwas länger gezogenen Hinterllügel und die am Vorderrande bauchigeren Vorder-
flügel reichen gewiss nicht zu generischer Trennung der Spartiaria u. Obliquaria hin.
Systematisches Verzeichniss
der
in diesem Werke gelieferten Arten.
— •!©SSs&SSäföt- —
Ich finde keine Veranlassung, in folgender Aufzählung von meinem bisherigen Systeme abzugehen; die
wenigen Rhopaloceren , Splünginen und Nociuinen gebe ich jedoch nach Doubleday, Walker und Guenee.
Die Gattungs - und Artnamen wurden geändert, wo es nöthig war. Der früher auf den Umschlägen gebrauchte
Name ist nach den Figurennummern leicht zu linden Die zahlreichen Artnamen, welche von Herrn Boisduval
in literis gegeben wurden, habe ich, als von mir zuerst bekannt gemacht, mit H-S. Exot. (Herrich- Schaff er neue
aussereuropäische Schmetterlinge) bezeichnet.
Bhopalocera.
Papilionlna.
Papilio L. phorbanta L. Mant. — F. E. S. 17. — God. Enc. 66. — Lucas t. 10. f. 1. — Bd. Spec. n. 43.
— H-S. Exot. II. f. 61. 62. mas. — manlius F. E. S. Sppl. 30 — 31. - gracchus ibid. 30 — 31.
— St. Mauritius.
Anmerkung. Geraume Zeit nach Veröffentlichung vorhergehender Bogen erscheint dasjenige, was ich für jetzt
von diesem Werke noch herausgebe.
Die Theilnahme des die Bilder kaufenden Publikums ist so gering, dass es Thorheit wäre
aus blosser Liebe zur Sache fernere Geldopfer zu bringen, deren Wiederersatz kaum Kinder und
Kinds-Kinder zu hoffen hätten. Die Zahl der wissenschaftlichen Lepidopterologen ist aber
so klein, dass es sich nicht der Mühe lohnt, für diese einen Text zu veröffentlichen. Wenn von
dieser kleinen Zahl der grösste Theil das, was ich für Systematik gearbeitet habe gar nicht
geprüft und wegen der ihm wahrscheinlich unbequemen Neuerungen in der Stellung mancher
Gattungen und Familien unbeachtet gelassen -hat, wenn von jenen zwei Männern, welche fast
ganz allein meine Arbeit mit Fleiss geprüft und wirklich verstanden haben, der eine unge-
achtet früher ausgesprochener Billigung nun 1380. — diagonalis Exot. 498. —
eriphene Bd. in litt. — Brasil.
nana m. Exot. 499. 500 — Pamea albist riga Walk. — aphene Bd. in litt. — Brasil.
scissa H-S. 497. — neophene Bd. in litt. — Bras.
Trogoptera m — Pamea IValk.
erosa m. Exot. 496. — notata Walk. — Bras.
61
Euphranor H-S. — Cricula Walk.
trifenestrata Helfer Journ. Asiat. VI. 45. 10. — Wtk. p. 1187. 1196. — H-S. f. 80. Ind. or. — Java,
multifenestrata H-S. 551. — Africa?
Antherea HV. — Telea HV.
dione fVestw. Proc. 1849. 44. 9. — F. E. S. 4l0. 9. — JVlk. 1244. — guineensis Petiv. t. 29. f. 3. 478.
— paphia L. ex part. — Africa; Madagasc.
var. wahlbergii Bd. Beleg. — H-S. f. 95.
Hyperchiria HV. — Wlk.
beckeri H-S. f. 490. — Amer. aequin.
auletes H-S. f. 96. 97. sec. Walk, ad abas F. — Brasil.
plicata H-S. f. 302. sec. fValk. ad nausica Cr. — lacerata Bd. — Brasil.
tridens H-S. f. 309 - Brasil.
Eacles.
kadenii H-S. f. 444. — octavus Bd. — Brasil,
melanostigma H-S. f. 303. — Bras.
Eine genaue Prüfung des Werkes des Herrn Guenee (Paris 1857.) über die Geometrinen gab mir die
Ueberzeugung, dass ich Unrecht thun würde, ihm hinsichtlich der von ihm aufgestellten Familien und Gattungen
zu folgen. Eine Trennung in scharfgesonderle Familien halte ich, wenigstens bis jetzt, für unmöglich, die von
Herrn Guenee aufgestellten Familien können keinen Anspruch auf Anerkennung machen, eben so wenig- ein
grosser Theil seiner Gattungen. Diess zu beweisen ist hier der Ort nicht. Da aber die von mir aufgestellten
Gattungen wenigstens durch scharfe Merkmale getrennt sind, so behalte ich sie in nachfolgendem Verzeichnisse
bei und zwar unter den von mir gegebenen Namen, welche 1855 veröffentlicht sind, also unbezweifelt die
Priorität vor jenen Guenees haben müssen. (Da die Arlnamen alle von mir gegeben sind, so lasse ich das H-S.
überall weg und setze nur die Figurennumer.)
Dendrometrlna.
Zonoso via Led.
prunellaria f. 329. QAnisodes Gn.) — f^enez.
lateritiaria f. 332. — — f^enez.
binocellaria f. 351. — f^enez.
Neurophana. Gn.
dichroaria f. 189 — Port. Natal.
Semaeopus H-S.
serrilinearia f. 327. — Bras.
Ptychopoda Stph.'
tergeminaria f. 328. (Pigia. Gn.) — Bras.
Arrhos tia II.
semissaria f. 190. {Schidax Gn.) — Surin.
elegantaria f. 191. — Surin.
discopunctaria f. 331. (Anisodes Gn.) — Bras.
carnaria f. 194 QHyris Gn.) — Surin.
62
Geometra L. lycaenaria (Achatia Gn.) Koll. Kaschm. — albiangularia f. 339. — Ind.
musivaria f. 340. — Bras.
albociliaria f. 344. — fenez.
translucidaria f. 343. — Bras.
D yspt e ris Gn.
abortivaria f. 346. — Cincinnati.
Macrosoma HZ.
ustrinaria f. 196. — Surin.
Thalera HV.
includaria f. 341. — Bras.
productaria f. 342. (Jodis Gn.) — Bras.
Eucrostis HV.
rufociliaria f. 345. — Cap.
Terpna HV. 545.
percomptaria Gn. — f. 544. 545. — (Hypochroma Gn.) — Neuholl.
Pachyodes Gn.
almaria Gn. — haemataria f. 205. 206. — Ind. or.
Phyle H-S.
arcuosaria f. 338. — Rio,
Chrysocestis HV. — (Molybdopbora Gn.~)
conc innulari a H-S. f. 200. — Surin.
Nedusia HV. — (Erosia? Gu.)
acinacidaria f. 359. — f^enez.
albipennaria f. 360. — Venez.
Zanclopt eryx H-S.
aculeataria f. 330. — Bras.
Macrogonia H-S. (Eremia H-S. — Fitz. Rept. 1843.)
igniaria f. 315 — Bras.
Hemioplisis H-S. — (? Drepanodes Gn.)
drepanularia f. 480. — Amer. aequin.
Epiplema H-S. — (Erosia Gn.)
poecilaria f. 192. 193. Port, natal.
acutangularia f. 324. — Bras.
Het erophleps H-S.
triguttaria f. 202. — Tennesse.
63
Sericoptera H-S. — {Ripula Gn.)
mahometaria f. 69. 70. — T^enez.
Metrocompa Lam. {Heterolocha Gn.)
apricaria f. 363. {Hyperetis Gn.) — Vennz.
amicaria f. 361. (Endropia Gn.) — Cincinn.
aniliaria f. 362. — fenez.
Probole H-S. — {Hyperetis Gn)
alienaria f. 364. — Amer. spt.
Pericallia Stph.
olivinaria f. 366. — Bras.
Plagodes H-V.
serinaria H-S. — f. 365. {Epione Gm.') — Cincinn.
fervidavia f. 203. (Ellopia Gn.) — Tennesse.
Trigrammia H-S.
quadrinotaria f. 347. Amer. spt.
Acadra H-S. — (Macaria Gn.)
rectistriaria f. 197. — Port, natal.
Epione Dup. (Endropia Gn.)
hypochraria H-S. f. 207. 208. — Tennesse.
Macaria Cust.
triplicaria f. 367. — Bras.
cruraria f. 198 — Surin. (Clysia Gn.)
procidaria f. 450. — Cap.
P er g ama H-S. — (isynemia Gn.)
polygonaria H-S. f. 412. 413 — Amer. aequin.
Pero H-S. — (Azelina Gn.)
rectisectaria H-S. f. 325. — Bras.
campinaria Gn. — H-S. f. 458. — Amer. aequin.
Mychonia H-S.
corticinaria f. 448 — Bras.
Microg onia H-S.
vestitaria f. 368 (Nematocampa Gn.) — Bras.
polygrapharia f. 369. (Apicia Gn.) — Bras.
rhodaria f. 348. — Bras.
Uropteryx Bd.
histrionaria f. 71. 72. {Abraxas Gn.) — Venez.
saturnaria f. 414. — Venez.
Acroleuca H-S. — (Cratopteryx Gn.)
helvaria f. 201. — Sur.
64
Perusia H-S.
praecisaria f. 415. — Venez,
O enochr oma Gn,
vinaria Gn. f. 512. 543. — Neu/toll,
quaternaria f. 541. — Neuholl.
Hemagalma H-S. — (Panagra Gn.)
chilonaria f. 350. — (aurinaria Gn.) — Neuholl.
Petelia H-S
medardaria f. 534. — Ind. or
Co mibaena H-S.
trogonaria f. 535. — Bras
falcularia f. 199. — {Drepanodes Gn.) — Sur.
Micro sema HV.
trifilaria f. 337. {Apicia Gn.~) — Rio.
latistrigaria f. 482. (? Drepanodes Gn.) — Amer. aequin.
Thy sanopyga H-S.
apicitruncaria f. 536. — Bras.
Plataea H-S.
calijornaria f. 537. — Calif.
Polla H-S.
praeditaria f. 416. — Bras.
praelataria f. 417. 418. — Bras.
serrifasciaria f. 195. — Cap.
costipunctaria f. 485. — Bras.
Hypochroma H-S.
brepharia f. 335. — Amer. aequin.
Plusarg yria H-S. (Thalaina ff'alh. — Absyrtes Gn.)
magnificaria Chenu Hist. n. p. 5. — australiaria f. 333. — hlenaea fJ'alk. — Neuholl.
principaria f. 446. — inscripta ff'alh. — Neuholl.
Melinoides H-S.
delersaria f. 312. — Columb.
Melinoessa H-S.
croesaria f. 370. — Silhet.
violacearia f. 371. — f^enez.
Acrosemia H-S.
vulpecularia f. 349. (Oxydia Gn.) — Bras.
decurtaria f. 481. (? Oxydia Gn.) — Amer. aequin.
Acrot omia HV.
viminaria f. 313. 314. (Sicya Gn.) — Mex.
65
Cratoptera Moriz,
vestianaria f. 3t 1. — Bras.
vilaria f. 336. — Bio.
recurvaria f. 483. 484. (? Oxydia G71.) — Venez.
Sclidosema Eed. — (Nipteria Gn.)
discoloraria f. 334. — Bras.
Synopsia Led.
unitaria f. 204 {Hemerophila Gn.) — Tennesse.
Hemerophila.
difformaria f. 546. — Neuholl.
Gnophos Tr.
diffinaria f. 372. — f^enez.
armataria f. 373. 374. (Priocycla Gn.) — P^enez.
Scodiona Bd.
praecanaria f. 449. — ■ Cap.
Cabira Sod. (Caberea 1816 Pol.)
ochropurpuraria f. 317. — P'enez
Abvaxas Leach.
triseriaria f. 322. — Java,
hyalaria f. 323. — Bras.
postb.um.aria f. 447. (PNipteria Gn.)
Melanoptilon H-S. — (Emplocia Gn)
timidaria f. 538. 539. — Columb.
Phytometrlna.
Erateina. Dbld.
haemataria f. 320. 321. — Mex.
radiaria f. 75 76 — Venez.
Diplochroa H-S. (Keine Lithoside wie Gn. glaubt)
bicentraria f. 540. — Columb.
Pterocypha H-S. — (Scotosia Gn.)
gibbosaria f. 353. 354. — Bras.
Emp lo da H-S.
bifenestraria f. 318. 319. — Bras.
Sarracena Moriz. — {Sybarites Gn.)
chlamydaria Moriz f. 73. 74. — P'enez.
Graphidipus H-S. (?Terenodes Gn.)
fulvicostaria f. 352. — f^eaez.
Oligopleura H-S. — (Dineurodes Gn.)
malachilaria f. 357. 358. — Bras.
66
L, ar entia Tr. — (Cidaria Gn.~)
subguttaria f. 406. 407. — fenez.
privernaria f. 408. 409. — fenez.
profugaria f. 410. 411. — Amer. spt.
sturnularia f. 316. — Bras.
nictitaria f. 451. — Cap.
combustaria f. 355. — Bras.
augustaria f. 356. — Blas.
Hammapt er a H-S.
probataria f. 404. 405. — Venez,
Crocypus H-S.
perlucidaria f. 326. — Bras.
ÜVotodontliia. m.
Cnetho camp a. Stph.
ochrogutta H-S. f. 460. — Neuholl.
Teara Walk. — Urocoma Bd.
isabella White App. Greg Journ. Discov. Anstr. 479. f. 10. 11. — Wlk. Bb. 849. — lugens H-S. f. 468.
— hakeae Bd. — Neuholl.
Pterolocera Walk.
amplicornis Walk. Bb. 884 — H-S. f. 459. Ptilophora ? insignis. — Neuholl.
D rymonia HV.
histrionica H-S. f. 382. — Bio.
combusta H-S. f. 81. 82. (_Arhacia m.) — anodonta Walk. Bb. 1018. —
truncata H-S. f 494. — Anodonta cucullodes Bd. in litt. — Amer. aequin.
dimidiata H-S. f. 515. — Notod. betulae Bd. in litt — Am. spt.
cucullifera H-S. f. 381. — Am. spt.
Antiora Walk.
subfulva Wlk. Bb. 1769. — Drym. ochromixta H-S. f. 495. — Lobeza epithales Bd. in litt. — Am. aeq.
Heterocampa Dbl.
biundata Walk. Bd. 1025. — Drym. mucorea H-S. f. 514. — Liparis querceti Bd. in litt. — Am. spt..
N ot odont a 0.
angulosa Abbot — georgica H-S. f. 384. — Georg. Am.
Neola Walk.
semiaurata Walk. Bb. 1033. — H-S. f. 549. — f^an Diem.
Dicentria m.
centralis H-S. f. 383. — Rio.
Oligocentria m.
violascens H-S. f. 335. — pseudocamelina Bd. in litt.
Hygrochroa HV.
ficus Mrz. — H-S. f. 466. — Am. aequin.
67
Zastonia Bd. — Arctiomorpha m. — Anaphe Walk.
panda Bd. foy. Deleg. — reticulata Walk. Bb. 856. — euprepiaeformis H-S. f. 434. — Port, Nat.
Heteromorpha m.
costipuncta H-S. f. 375. — Lomera boisduvalii Westrr. proc. zool. Soc. Lond, pl. 37. 2 ? — Liparis
hottentota. Bd. in litt. — Cap.
Thaumatopoea HV.
lewinii Lewin pl. 6. — Thon Arch. — H-S. f. 510. — Oreta sobria Walk. Bb. 1163. - Neuholl.
Zelica HV.
thalassina H-S. f. 467. — Bras.
Anuroc amp a m.
mingens H-S. f. 83. 84. — Wlk. Bb. 1047 — Brasil.
Lobeza HV.
aglone H-S. f. 85. - Wlk. Bb. 1100. — Rio.
Diastema m. — Antheua Walk.
straminea H-S. f. 379. — simplex Walk. Bb. 687. — Phylandra paleacea Bd. in litt. — Port. Natal.
Catochria m.
catocaloides H-S. f. 3S0. — Africa.
Olenopt er a m.
flavilimbata H-S. f. 523. — bathis Bd. in litt. — Bras.
Mimallo HV.
trilunula H-S. f. 465. —
Ochrogaster m. — Teara Walk.
lunijer H-S. f. 377. — contraria Walk.
Noctnlna.
Die Zahl der von mir gelieferten Noctuinen ist so gering, dass ich es nicht passend finde,
hier eine umfangreichere Arbeit über die Gattungen derselben zu veröffentlichen, welche bei
Gelegenheit der Prüfung des Buches von J. Lederer „über die Noctuinen Europa's" und des
dreibändigen Werkes von Guenee sich ergab. Ich folge den Gattungen Guenee's, weil die Exoten
der Mehrzahl nach nicht in die von Lederer aufgestellten Gattungen passen. Jene Guenee's, welche
ich als gar nicht zu die Noctuinen gehörig erkannt habe, stelle ich voran und gebe meine Gründe
dafür kurz an. Es sind diess:
Canodia Gn. — Guenee setzt diese Gattung mit Hemiceras und Achantodes, dann den mir unbekannten
Plusiodes und Arcyophora. unter seine Quadr\fidas, sagt aber ganz einfach: „la neroure mediane
netlement trifide ," was er auch für Hemiceras angiebt. Diess ist in so ferne richtig, als Rippe 5
gleichweit von 4 und 6 entfernt, aber eben so stark ist als diese. Guenee selbst erkennt die nahe
Verwandtschaft mit den Notodontinen an, zwar mehr auf Grund der ihm nur in Abbildung bekann-
ten Raupe einer Hemiceras- Art Die Zähne der Fühler reichen nur bis % ihrer Lange; die der
Innenseite sind kaum % so lang als die der Aussenseite.
difformis H-S. f. 132 aus Surinam.
68
Achantodes Gn. semirosea H-S. f. 454 unbekannter Herkunft.
Ich zweifle nicht, dass diese Art in die angegebene Gattung gehört, muss jedoch bemerken, dass
ich in meiner Skizze an den Vorderflügeln keine Anhangzelle sehe, aus Rippe 7: 8 + 9 und
10, dass auf den Hinterflügel Rippe 3 und 4 auf gemeinschaftlichen Stiele, 5 gleichweit von 4 und
6 entspringt. Ocellen sind vorhanden, die Fühler kurz gewimpert, mit 2 stärkeren Borsten jedes
Gliedes.
Noctua? bipartita H-S. f. 123. — Wlk. Noct. 267. — Aus Surinam. — Scheint mir ebenfalls zu den
Notodontinen zu gehören.
Bryophila teratophora H-S. f. 213. — Jf'lk. Noct. 27. — Aus Tennesse.
Diphthera fallax H-S. f. 211. — Wlk. Noct. 35. — Aus Tennesse.
Mythimna? trinota H-S. f. 126. — Vom Cap. Die Beschreibung der M. claudhans bei Gn. deutet auf
eine ähnliche Art; dass sie nicht in die Gattung Gortyna gezogen werden kann, wie Walker p. 153
thut, bedarf wohl keines Gegenbeweises.
Spodopteva capicola H-S. f. 131. — Walk. Noct. 191. Vom Cap. Ich weiss nicht wesshalb Herr Walker
diese ihn unbekannte Art zu Laphygma zieht, eben so wenig, warum sie mir Herr Boisd. als
eine Spodoptera bezeichnet; ich würde sie unter Charadrina gereiht haben, eben so wie die
folgende, von Herrn Walker zu Grapkophora gezogene
Spod, excisa H-S. f. 129. — Jf'lk. Noct. 402. Graphophora. — Vom Cap.
Mamestra Led. Gemäss der behaarten Augen gehören hieher:
psittacus Mz. — H-S. f. 216 — Aus Venezuela. Jf'alk. Noct. 589 zieht sie zu Haclena.
carbunculus 31z. — H-S. f. 214. — Aus J^enez. JValk. Noct. 267 zieht sie zu Celaena.
Hadena miselioides Gn. n. 791. — H-S. f. 212. Aus Nordamerika.
Plutescens H-S. f. 127. — /Falk. Noct. 592. — Vom Cap.
Piacodes cinereola Gn. n. 1126. — H-S. f. 215. — Aus Tennesse.
Agrotis? indigna H-S. f. 130. — Walk. Noct. 267. Celoena? — Vom Cap.
Ingura circularis H-S. f. 125. — Aus Surinam.
Agrophila onagrus Gn. 970. — H-S. f. 209. — Aus Nordamerika.
Metoponia obtusa H-S. f. 210 — Aus Tennesse. — Die ausgerandefe Stirnplatte lässt über die Gattung
keinen Zweifel.
P alindia caudatida H-S. f. 136. — Jf'lk. Noct. S50. — Aus Surinam.
Cerocala vermiculosa H-S f. 134. 135. — Vom Cap. Die ganz ähnliche Zeichnung lässt mich an der rich-
tigen Gattung nicht zweifeln. Das Männchen würde demnach kammzähnige Fühler haben.
Grammodes euclidioides Gn. n. 171. 1716. — H-S. f. 137. 138. — Vom Cap.
insana H-S. f. 395. Vom Cap.
Hypetra megastigma H-S. f. 133. Aus Surinam.
Hypopyra capensis H-S. f. 121. 122. Von Port. Natal.
inconspicua H-S. f. 123 124. Vom Cap.
ifocilla epulea H-S. f. 392. Aus Brasilien.
69
Orthogramma dilina Gn. H-S. f. 455. — Nur nach Guenees Bestimmung setze ich sie in diese Gattung.
— Vom Amazonenfluss.
Neue Gattungen bilden mir folgende Arten, weil ich sie in keine der von Guenee und Lederer
aufgestellten einreihen kann. Sie gehören alle unter Guenees N. quadrifidas, einige unter seine
Deltoiden.
Anhangzelle der Vorderflügel, aus welcher Rippe 7, 8 -f- 9, 10 entspringen, haben:
Prionoptera m. serra H-S. f. 516. foem. — Aus Mittelamerika. — Unter den Gattungen mit zeichnungs-
losen Hinterflügeln lässt sie sich nur mit Serrodes vergleichen, diese sind aber viel plumper und
gehören Indien an.
Amblygonia m atlantica H-S. f. 391. — Aus Venezuela.
S torthoptera m. tripunvta H-S. f. 394. — Aus Africa. — Kann nicht zu Polydesma gezogen werden, die
stark kammzähnigen Fühler, die auf Rippe 4 etwas schärfer vortretenden Flügel und das hängende,
lange Endglied der Palpen widersprechen.
Systremma m. crassicomis H-S. f. 393. — Von Rio. —Die eigentümliche Verdickung der Fühler an ihrem
Wurzelviertheil würde wohl Herrn Guenee veranlasst haben, diese Art unter seine Herminiden zu
setzen, doch finde ich dort nur in der Gattung Platydia einen ähnlichen Flügelumriss.
Hypena cataleuca H-S. f. 452. — Vom Amazonenfluss.
Keine Anhangzelle haben:
Asymbletia H-S. dispar H-S. f. 456. 457. Guenee würde sie wohl unter die Deltoiden setzen. Aus Rippe
7 entspringt weit nach ihrem Anfange: 8, aus 8: 9, 10. Die Fühler sind nackt, die Palpen lang und
spitz vorstehend, bei dem abgebildeten Manne waren sie abgebrochen. Der Mann hat auffallend
grosse, auf Rippe 3 etwas eckige Hinterflügel.
Periphr age H-S. barbatula H-S. f. 396. — Aus Brasilien.
Eine eigene Gruppe bildet wegen des Mangels der Anhangzelle, der gesonderten zwölf Rippen
der Vorderflügel und der etwas schwächeren Rippe 5 der Hinterflügel und der kleinen Hinterbeine
ohne Schienen - Spornen :
Hyblaca F. — pusilla H-S. f. 548. — Abyss.
Llthoslna H-S.
Tigridoptera H-S. exul. H-S. f. 533. - Ind. or?
Eudule H. Smml. biseriata H-S. f. 441. — New F~ork.
Hypocrita HV. rubricostata H-S. f. 439. — Borneo.
terminales )VIU. — H-S. f. 531. — Neuholl.
rhodina H-S. f. 438. — Borneo.
Agaraea H-S. longicornis H-S. f. 442. — Bras.
L,ithosia F. histrionica H-S. f. 440 — Borneo.
Paidia HV. itrigipennis H-S. f. 437. — Neuholl.
LI pari di na H-S.
Ocneria HV. ? violascens H-S. f. 469. — Brasil.
70
Jana Bd. eurymas H-S. f. 98. - Wlk. Bb. 910. — Port. Natal.
tantalus Bd. — f. 99. 100. — Witt. Bb. 911. — Port. Natal.
Coryphy ala H-S
orbigera H-S. f. 532 — Bras.
Euproctis HV. — Aroa Walk.
limbalis H-S. f. 3S9. — Urocoma boecheae Rd. in litt. — Neuholl.
semiochrea H-S. f. 398. — Orgyia diemenü Bd. in litt. — Neuholl.
crocata H-S. f. 112 {Aroa Walk. Bb. 793.) — Port. Natal.
L aelia Stpli.
nob'iüs H-S. f. 388. — Orgyia venusta Bd. in litt. — Afr. iner.
dealbata H-S. f. 111. — {Leucoma Walk. Bb. 830). Port. Natal.
adspersa H-S. f. 109. — {Aroa Walk. Bb. 793). - Port. Natal.
Gynophora HV.
tephra Hbn. - H-S. f. 387. - Walk. Bb. 869. — Cap.
Hypogymna HV. — Antiphella Wlk.
crocicollis H-S. f. 110. — Wlk. Bb. 1744 — Port. Natal.
Darala Wlk. — Ommatoptera H-S. — Raeodromus et Laranda Bd. in litt.
oeellata Wlk. Bb. 887. — H-S. f. 506 507. telrophthalma. — Van Dient.
ferruginea Wlk. Bb. 890. — H-S. f. 50S. dlophthalma. — myrti Bd. in litt. — Van Diem.
adusta Wlk. Bb. 897. — H-S. f. 386. Laelia australasiae. — eucalypti Bd. in litt. — Van Diem.
Orgyia 0.
drecjei H-S. f. 114 - Wlk. Bb. 786. — Cap.
tricolor H-S. f. 472. — phineus Bd. in litt. — Cap.
L, acipa Walk.
picta H-S. f. 113. — Wlk. Bb. 790. — Cap.
Aganaidea in. (Aganaides Bd.)
Walker setzt die hieher gehörigen Arten in sein Genus 65. Hypsa, welchen Namen er aus HV.
entlehnt. Andere Arten führt HV. unter den Gattungen Damalis, Euplocia und Neochaera auf.
Da aber Boisduval zuerst flie Gruppe aufstellte, so hat auch sein Name zu bleiben. — Walker theilt
seine Gattung Hypsa in 9 Gruppen, denen er die Namen Peridrome, Anania, Euplocia HV., und
Hypsa HV., Aspa, Damalis HV. , Eacides, Philona, Petalia gibt.
Aganopis m. — Hypsa Walk. Da in HV. die hieher gehörige Art gar nicht steht, so ist der Hübnerische
Name mit Unrecht hieher verwendet.
orbicularis Walk. Bb. 445. — Aganopis subquadrata H-S. f. 501. 502. — Aus Silhet.
Eriocrypta m. — Hypsa Walk. (Walker beschreibt die von mir hieher gezogene Art als muthmassliches
Weib der vorigen. Ich kann darüber nicht urlheilen).
Aganais Bd. Die Zerfällung in so viele Gattungen als Walker macht, scheint mir unnöthig und desshalb
der Name Boisduvals beizubehalten.
borbonica Bd. Madag. pl. 15. 1. — H-S. f. 120 mas. — 118 foem. — Wlk. Bb. 458. — Ins. Bourb.
jodamia Bd. in litt. — H-S. f. 119. — Austrat.
71
Agaristoldea m. — Walker setzt sie unter seine Castniarien zugleich mit Coronis, Euschemon und Cocytia.
Das Unrichtige dieses Verfahrens bedarf wohl keiner Besprechung.
Myst roeephala m. — quadrimacula H-S. f. 435. — Herr Walker zieht sie mit? zu seiner Melanchroea
claoigera (.') — Neuholl.
Agarista Leach. donovani Bd. Astrol. — H-S. f. 28. — Wlk. Bb. 43. 1585. — Neuholl.
affinis Bd. Astrol. — H-S. f. 29. 30. - Wlk Bb. 43. 1585. - Sidney.
semyron H-S. f. 24. - Wlk. Bb. 1585. — Sumatra.
feisthamelii H-S. f. 25. — Wlk. Bb. 1585. — Neuholl.
bimaculata H-S. f. 26. — Wlk. Bb. 1586. — Mex.
eriopis H-S. f. 31. — Wlk Bb. 1586. — Madag.
pedasus H-S. I 32. — Wlk. Bb. 1586. — Madag.
agrius H-S. f. 33 — Wlk. Bb. 1586. - Madag.
ephyra H-S. f. 27. - Wlk. Bb. 42. 1585. — Van Diem.
zea H-S. f. 34. 35. - Wlk. Bb. 1587. — Casamanca.
Von dieser Gattung trennt Walker:
Aegocera Ltr. latreillii H-S. f. 19. — Wlk, Bb. 1589. — Casamanca.
maenas H-S. f. 20. 21. — Wlk. Bb. 1588- — Senegal.
Phaegorista Bd. leucomelas H-S. f. 22. 23. — Wlk. Bb 1589. — Metagarista triphaenoides ibid. 61.
— Senegal.
Darceta Bd. hesperina H-S. f. 524 — 526. — Brasil, inter.
Arctloidea.
Ecpantheria HV. nemophila H-S. f. 60. - Halesidota fflk. Bb. 743 — WA. Bb. 1710. Ambryllis
neurophylla. — Venez.
Are tia Schrk.
Subg. Phaos fflk. — Emydia Bd. interßxa fflk. 627. — pulchella H-S. f. 436. — Van Diem.
Subg. Amastus Wlk. — collaris H-S. f. 65. — Wlk. Bb. 724. - Venez.
Subg. Halesidota HV. — fulvoflava fflk. Bb. 733. — guttifera H-S. f. 284. — Am. bor.
interlineata Wlk. Bb. 739. - jueunda H-S. f. 285. - Bras.
flavopunetata Wlk. Bb. 740. — H-S. f. 289. — Venez.
ßavostrigata H-S f. 294. — sec. Bd. sp. div.
nexa BS. f. 290. — Venez.
punetularis H-S. f. 291. — Venez.
histrionka H-S. f 68. — Wlk. Bb. 740. — Bras.
coprophora H-S. f. 63. — Wlk. Bb. 744. — fenez.
aconia H-S. f. 64. — Wlk. Bb. 744. — Venez.
suffusa H-S. f. 67. — Wlk. Bb. 745. — fenez.
Cornea H-S. f. 61. 62. — Wlk. Bb. 745. — Venez.
thalassina H-S. f. 66. — Wlk. Bb. 745. — Venez.
porphyria H-S. f. 283. — Hanckock.
mandus H-S. f. 3S6. — Bras
decrepida H-S. f. 287. - Venez.
squalida H-S. f. 288. — Bras.
depieta H-S f. 292. — Bras.
K*
72
piperita H-S. f. 293. — Bras.
iodea H-S. f. 432. - Mex.
erosa H-S. f. 550. — Mex.
Subg. Anaxita fflk. decorata fflk. Bb. 748. — elegantissima H-S. f. 528. calypso Bd. in litt. Mex.
Subg. Ambryllus fflk. boisduvalii Van d. tfoev. Tidskr. fflk. 750. — funeralis H-S. f. 527. — Venez.
Subg. Ovios fflk. capensis H-S. f. 115. 116. — fflk. Bb. 753. Cap.
PI er et es Led. guttata Bd. Call f. {Agavhta!) H-S. 464. — CaliJ.
Lichnoptera Mz. gulo Mz. — H-S. f. 529. — ludens Bd. — Venez.
moesta Mz. H-S. f. 530. — Venez.
Ephestris HV. interna fflk. 372. — vitellina H-S. f. 443. - Caracc.
Callimorpha Ltr. Hypercompa fflk.
lecontei Bd. — fflk. Bb. 651. 1781. — leucomelas H-S. f. 431. — Am. bor.
?bellatrix Dabn. Anal. 50. 26. — fflk. Bb. 652. — pardalina H-S. f. 117. — Port. Natal.
Macrobrockis H-S. Isares Bd. in litt.
interstitialis H-S. f. 531. — Lithosia! gigas fflk. Bb. 494. — huma Bd. in litt. — Silhet.
Eutomis Bd. rhebus Cr. 234. F. — H-S. f. 424. — Euchromia fflk. Bb. 213. — Ind. or.
Trichromia H-S. Idalus, Halesidota et Amerila fflk.
admirabilis Cr. 103. G. — fflk. Bb. 646. — H-S. f. 474. — Bras.
specularis H-S. f. 59. — Halesid. fflk. Bb. 743. — Bras.
erythronota H-S. f. 58. - Amerila fflk. Bb. 727. — Venez.
Creatonotus HV. append'culatus H-S. f. 475. 476. — Rio.
incertus fflk. Bb. 716. Malabrus. — lobijer H-S. f. 503. - Para.
flavicinctus H-S. f. 433. — Echeta festiva Bd. in litt — Bras.
Echeta HV. divisa H-S. f. 282. - Patr?
Amyc/es Bd. Eriphia HV. —
anthracina H-S. f. 259. — Euchromia fflk. Bb. 253. — Venez.
scapularis H-S. f. 260. — Bras.
Syntomoidea H-S.
Automoli s HV. lateritia H-S. f. 274. — Cap.
Syntomis O. fenestrata Dr. 11. 28. 5. — Bd. Mon. t. 8. f. 1. —F. — H-S. f. 270. — China,
diaphana Koll. Kaschm. pl. 19. f. 7. — H-S. f. 267. vitreata. — Himalaya.
longipes H-S. f. 273. — simplex fflk. Bb. 129. — Port. Natal.
cerbera var. Bd. - natalii H-S. f. 268. — Simplex, fflk. Bb. 129. — Port. Natal.
fulvescens fflk. Bb. 132. — caffraria H-S. f. 271. — Congo.
natalii Bd. — resecta H-S. f. 269. — Afr. merid.
amazona Bd. — H-S. f. 272. — Afr.
Idioct etus H-S. leucanioides H-S. f. 504. — Am. aequin.
Mystrocneme H-S. geminata H-S. f. 419. — Chrysostola nictitans Bd. in litt. — Cameta.
Copaena Bd. auri/era H-S. f. 252. — Bras.
73
Pseudosphex HV. {Myrmecopsis Walk.") — Sphecodes Bd.
ichneumonea H-S. f. 225. — Wlk. Bb. 1620. Myrmecopsis. — Brasil,
vespiformis H-S. f. 425 — semihyalina Wlk. Bb. 197. — Petra,
vespa H-S. f. 426. — Para.
Glaucopis F. — Von den zahlreichen, mit Gattungsnamen belegten Gruppen Walkers glaube ich wegen
ihrer Haltlosigkeit keine Notiz nehmen zu dürfen.
stulta H-S. f. 25S. — dolens Walk. Bb. 14S. — Rio.
haematica Perty Delect. pl. 31. 6 — Wlk. Bb. 1601. 147. - zantes H-S. 240. — Bras.
xanthogastra Perty Del. pl. 31 5 - H-S f. 298. - Wlh. Bb. 152. — Bras.
tnachile H-S. 245. - sec. Walk. 157. 1604. porphyrius Cr. 397. E. — Sur.
vulcanus H-S. f. 295. - Mex.
melanthus var. H-S. f 228. — Bras
scintillans H-S. f. 244. — flavitarsis Walk. 158 1605. — Bras.
panopes H-S. f 243. - subßamma Walk. 1612 159. P'enez.
admota H-S. f. 241. — tf'lk. Bb. 1612. — var. telephi? — Bahia.
vulnerata H-S. f. 238. — evythrarchos tf'lk. — Venez.
hanga H-S. f. 246. — Walk. Bb. 1608. - Bras.
deyrollii H-S. f. 247. - 251. a. — Wlk. Bb. 1C5. 1609. - b? normo H-S. 251. b. — Bio.
telephus H-S f. 242. — Wlk. Bb. 170. — renez.
ada H-S. f. 297. — centralis Walk. Bb. 171 — Bio.
syrphijormis H-S. f. 428. — albiventris Wlk. Bb. 176. — Bio.
bura H-S. f. 239. - diseifera Walk. Bb. 1612. 178. — Rio.
humilis H-S. f. 264. - (Laemoch. Bd.) - postica Wlk. Bb. 178. - Bras.
lucetius Cr. 357. D. - Walk. 177. — H-S. f. 296. - Sur.
annexa H-S. f. 257. — Wlk. Bb. 1912. — Bio.
conßnis H-S. f. 255. - Wlk. Bb. 1613. - Rio.
crocala H-S. f. 248. — Wlk. Bb. 1613. — Bio.
pieta H-S. f. 52. — pictula Wlk. Bb. 180. 1614. — Venez,
sericaria Perty. — H-S. f. 229. — Wlk. Bb. 1614. — Bras.
selva H-S. f. 227. — Wlk Bb. lbU. — Montevideo,
helena H-S. f. 230. — Wlk Bb. 1614. — Bras.
selecta H-S. f. 256 - Wlk. Bb. 1615. - Bras.
xanthorhina H-S. f. 226. — basilutea Wlk. — Bio,
aecyra H-S. f. 250. — sortita Walk. Bb. 1609. — Bio.
pertyi H-S. f. 2i9. — Wlk. Bb. 1609. — Georg Am.
tolumnensis H-S. f. 53. - Wlk. Bb. 208. 1621. 1770. — Bogota,
ignita H-S. f. 55. — Wlk. Bb. 1621. - Venez.
plebeja H-S. f. 56. — Wlk. Bb. 1621. 210. oputiata. — Caraccas.
regalis H-S. f. 571. - tf'lk. Bb. 1621. - Quito.
imperialis H-S. f. 54. - Wlk. Bb. 1621. — Venez.
phlegmon Wlk. Bb. 1627. — nexa H-S. f. 25V. — Bras. Santarem.
sericea H-S. f. 253. sec. Walk. 1627. ad helymus. — Am. aeq.
ßavifascia H-S. f. 231. — Wlk. Bb. 1630. — Bio.
ipomaeae {Oemler) Harris Descr. Cat. Sphx. 36. 1. — euterpe H-S. f. 430. — Georg, amer.
74
jorßcula H-S. f. 299. — Blas.
tricincta H-S. f. 300. — Bras.
seraphina H-S. f. 429. — Petra.
Chrysostola Bd. bromus F. — Cr. 35. G. — Walk Bb. 179. — mellina H-S. f. 427. — Bras.
Eumenogaster H-S. (Sphecodes Bd.)
eumenes H-S. f. 423. — Bras.
Onophaela Bd. triseriata H-S. f. 261. — (Haematerion Bd ) — Bras.
Ecdemus H-S. hi/poleucus H-S. f. 420. — Cameta.
ßavicosta H-S. f 421. — Bras.
Pionia ff'alk. Bb 225. — lycoides Wlk. Bb. 256. — ceramboides H-S. f. 265. — renez.
Haematerion Bd. braco Bd. — H-S. f. 262. — {Cercophora Bd.) — P~enez.
Cercophora Bd. Trichura Wlk. — HV.
uropliora Bd. (_/on caudata F.) — H-S. f. 266. — Seba. — Pall. — Cr. 4. F. G. — coaretata Drur.
II 27. 2. - Bras.
vufieeps mk. 198. — collaris H-S. f. 422. - Bras.
Charidea Dalm. — fulgida H-S. f. 235. — Wlk. Bb. 1623. - 215. fasluosa. — renez.
splendida H-S. f. 232. — Wlk. Bb. 1623. — f^enez
julgens H-S. f. 234. — Wlk. Bb. 1623. — f^enez.
micans H-S. f. 233. — Wlk. Bb. 1623. — f^enez.
apkalis H-S. I. 236. - Walk. Bb. 16J4. — albiplaga mk. Bb. 218. - Venez.
annulosa Wlk. 738 — seruba et texta H-S. f. 280. 281. — fenez.
meonioides H-S f 237. — Bras. (Hippona meones ff'alk.~)
melanochlorus Sepp. Sur. t. 69. — Wlk. Euchromia. — helus Bd. — H-S. f. 263. — Bras.
abdominalis H-S. f. 275. — Bras. {Nelphe Bd.)
costulata H-S. f. 276. Mex. — (Nelphe obsoleta Bd. in litt.)
confinis H-S. f. 277. Bras. — (Nelphe Bd.)
pica Wlk. 743. — tigrata H-S. f. 278. Bras — {Nelphe Bd.)
H/i-e« H-S. f. 279. — Bras.
Ctenucha Kirb. — Wlk. Bb. 443.
i«'r<70 H-S. f. 301. — Psubcyanea Ulk. (Mevania^ — Antill.
Microlepidoptera.
Die Zahl der hieher gehörigen \on mir abgebildeten Arien ist so gering, dass eine wissenschaftliche Prüfung
der systematischen Anordnung der betreifenden Familien und Gattungen hier nicht am Platze scheint, doch will
ich die iMerkmale der Gattungen Kurz angeben.
Cranibina.
Ametris HV? Starke Nebentaster. Vorderflügel mit 12 Rippen: Aus 7: 8, aus 8: 9. Hinterflügel mit 8:.
zwischen 5 und 6 ein grösserer Zwischenraum, 7 und 8 auf langem Stiele.
75
quadrifenestrata H-S. f. 401. — Rio. Ich bezweifle selbst ob diese Art zu der von Gn. zu den Geome-
trinen gezogenen Gattung Ametris gehört.
Idnea Guen. Auf den Vorderflügeln alle Rippen gesondert, auf den Hinterflügeln 5 und 6 weit von einander
entfernt, 7 und 8 auf langem Stiele.
speculans Guen. in litt. — H-S. f. 399. 400 — Bras.
Morpheis HV. - Walk. Bb. 1546.
Grosse, kräftige Thiere vom Habitus der Sphinginen Ihre Versetzung hieher wird durch die
angeführten Merkmale gewiss gerechtfertigt. Keine Ocellen, eine schwache, napfförmige Vertiefung
dicht hinter der Fiihlerwurzel. Kleine, aber starke Spiralzunge, etwas schräg, aber in gerader Richtung
aufsteigende Palpen , das Endglied doppelt so lang als die beiden andern zusammengenommen.
Ueber ihnen noch fast eben so grosse Nebenpalpen, aufweichen die Stirne als spitzer horniger
Kegel aufliegt. Vorderflügel mit 2, Hinterflügel mit 3 freien Innenrandsrippen. Vorderfliigel mit II
gesonderten Rippen, auf den Hinterflügeln 7 und 8 auf langem Stiele. Die Mittelzelle schwachgetheilt,
aber keine eingeschobene oder Anhangzelle. Starke Haftborsten. Schienen lang haarig, die Haare
nach oben eine Schneide bildend. Hinterschienen mit 4 Spornen, die 2 äusseren sehr klein.
paleacea H-S. f. 150. mas. — Staubfarbig. Vorderflügel mit zerstreuten schwarzen Punkten. Merkwürdige
Afterzange.
decolorata H-S. f. 151. foem. — Gelblicher, zwei undeutliche Fleckenreihen aus der Fliigelspitze
gegen die Mitte des Innenrandes, welcher selbst etwas dunkler, der Innenrand der Hinterflügel
stark gebräunt.
pustidata H-S. f. 152. mas. — Greis, 2 Schattenstreife von % des Vorderrandes zur Mitte des Innenrandes
zackig und geschwungen, in der Mitte fast unterbrochen. Der Raum zwischen ihnen stärker schwarz
punktirt. Hinterflügel gegen Vorderrand und Innenrand lehmgelb.
murina H-S. f. 153 foem. — Die Vorderflügel fast einfarbig rehfarben.
Ich weiss nicht aus welchem Grunde Herr Walker meine pustula mit smerhaha Hübners verbinden will.
Passender wäre vielleicht die Verbindung der ersten mit der zweiten und der dritten mit der vierlen
Art. Alle stammen aus Südamerika und leben in ihren ersten Ständen ohne Zweifel im Pflanzen-
marke, wofür der Stirnfortsatz des Schmetterlings und das Oeligwerden spricht.
Tortiiclna.
Evythrochrus m. bicolor H-S. Ex. f. 397. 398. — Von der Insel Martinique.
Vorderflügel mit 12 gesonderten Rippen. Hinterflügel mit 8: 3 und 4, 6 und 7 nah beisammen
entspringend, die Hinterlarsen mit grossem Pinsel an der Wurzel.
Siculodes Gn. in litt.
aurorula Gn. pl 1. f. 4. — H-S. f. 402.
Vorderflügel mit 12 gesonderten Rippen, Hinterflügel mit 8; 6 sehr weit von 5 entfernt. Herr
Guenee zieht auch folgende Art hieher; die genauer angegebenen Merkmale werden diess als
unrichtig erkennen lassen. — Aus Brasilien.
76
Belonoptera H-S. phyllula Gn. in litt. — H-S. f. 403. — Siculodes nervicula Gn. pl. i. f. 2. unterscheidet
sich nur durch zackigen Saum und weissen Mitteldeck der Vorderflügel.
Eine ganz eigenthümliche Form, olfenbar mit Peripheta Cr. verwandt, zu welcher Gn. eine
sehr nah Verwandte auf t. 13. seiner Geometrinen, fig. 3 als matricula abbildet.
Eine Haftborste sehe ich nicht, doch hat die Costalrippe der Vorderflügel an der Wurzel zurückge-
schlagene Schuppen. Der lange spitze Hinterleib erinnert an Adactyta. Die Form beider Flügel
ist ähnlich, nämlich stark geschwungener Saum und scharfe sichelförmig gebogene Spitze, doch sind
die Hinterflügel viel zu klein, um mit den Epialoiden verglichen zu weiden. Rippe 1 deutlich kurz
gegabelt, aus dem unteren Ast eine zum Innenrand gekrümmte Rippe, 1 b fehlt, die Mittelzelle nicht
ganz bis zur Flügelmitte, 2 vor ihrer Mitte, 4 und 5 nah beisammen, 6, 7, 8 und 10 nah beisam-
men aus ihrem vorderen Winkel, 9 aus 8; 11 weit vor der Mitte entspringend, 12 bis 3 / 4 .
Hinterflügel mit grosser eingeschobener Zelle, aus welcher kurz vor ihrem jederseitigen Ende
Rippe 5 und 6 weit von einander entfernt, 7 etwas entfernt von 6, 8 frei, viel dicker als die
subcostolis, mit dieser vor ihrer Mitte durch einen Schrägast verbunden. Die Innenrandrippe 1 nur
bis zur Mitte des Innenrandes, 2 in den Afterwinkel.
Kopf sehr klein, kleine Nebenaugen, Spiralzunge, Palpen von oben wenig sichtbar, mit horizon-
talem Endgliede. Fühler '/ 5 des Vorderrandes der Vorderflügel lang, dünn, fadenförmig, schnell
zugespitzt, nackt, die Glieder viel kürzer als lang.
Beine massig lang, nackt, die Hinterschenkel die kürzesten, Vorderschienen fast nur halb so lang
als ihre Schenkel, welche zu ihrer Aufnahme ausgeschnitten sind, erstes Fussglied länger als die
Schiene, Mittelschiene etwas länger als ihr Schenkel. Hinterschienen noch einmal so lang, Mittel—
spornen bei % ; Hinterleib viel länger als der Innenrand der Hinterflügel, spitz, mit kleinem Haar-
pinsel. — Aus Brasilien.
Tamyra penicülana Gn. in litt. H-S. f. 453. — Ein ganz eigentümliches Thier, dessen richtige Stellung
mir noch zweifelhaft ist. Ocellen. Vorderflügel ohne Anhangzelle, mit 12 Rippen: aus 7: 8, 9; Rippe
10 und 11 aus dem Vorderrande der Mittelzelle. Auf den Hinterllügeln ist die Mittelzelle der Länge
nach getheilt, die vordere Hälfte kürzer; Rippe 3 bis 5 entspringen nahe beisammen und divergiren,
6 und 7 auf langem Stiel aus der vorderen Ecke der Mittelzelle, von 7 geht aber bald nach ihrem
Ursprung ein Querast auf 8. — Die Palpen sind sehr merkwürdig, sichelförmig aufsteigend, das
Mittelglied bei weitem das längste, das Endglied einen viel dickeren Pinsel darslellend.
Aus Brasilien, von Herrn Saunders in London.
Für jetzt weiss ich in Ermangelung der nalürlichen Exemplare nicht einzureihen:
f. 461. Ptycharium H-S. — pellucens H-S. — Wohl aus Afrika,
f. 462. 463. Plegapteryx H-S. — anomalus H-S. — Sierra Leone.
-~ N»Wfca% v S££©»®\@&B ! !s3%o- -
Verzeichniss
der in diesem Werke gelieferten Arten nach der Reihenfolge ihrer
Veröffentlichung.
— ^©SWv3S3?62r —
Die vorgesetzten Zahlen bezeichnen die Nummern der Figuren auf den Tafeln, diesen folgt der auf den
Umschlägen gebrauchte Name; bleibt derselbe nach den neuesten Berichtigungen, so ist er in gesperrter Schrift
gesetzt; bleibt er nicht, so folgt der Name, welcher einzutreten hat gesperrt.
1. 2. Pavonia Uranus H-S. — Caligo.
3. 4. - aesacus H-S. — Caligo.
5. 6. Discophora celinde Stoll.
7. 8. Amathusia inachis. — Callima.
9. 10. Charaxes aeson H-S.
11. 12. Argynnis? hippomenes. — Adolias nesi
mach us Bd.
13. 14. Pieris horsßeldii. — belladonna F.
15 — 18. Catagramma pygas Encl. mas et foem.
19. 20. - hydarnis Enc. — Callicore.
21. 22. - Cornelia Geyer. — Callicore.
23. Mesene nola H-S.
24. 25. Theope pedias H-S.
26. 27. Eurygona? pulcherrima H-S. —
Themon e.
28. 29. Orimba arcas Cratn. — cataleuca H-S.
30. Pheles heliconides H-S. — Stalachtis.
31. 32. Eurygona anica H-S.
33. 34. ophias H-S.
35. 36. - artos H-S.
37. 38. - mys H-S.
39. 40. Symmachia hippea H-S. — Lemonias.
41. Eunogyra satyrus Wstvv.
42. Diophthalma mirita H-S. — Mesosemia.
43. 44. Diophthalma lagora H-S. — Mesosemia.
45. 46. Alesa amesis Cr.
47. 48. Nymphidium nicaste H-S. — Lemonias.
49. 50. - acanthoides H-S. — ? Heli-
copis.
51. 52. The da nega H-S.
53. 5'i. - atrius H-S.
55. 56. - nobilis H-S.
57. 58. - punctum H-S.
59. 60. - essus H-S.
61. 62. Papilio phorbant a L mas
63. 64. - disparilis H-S. foem.
65 — 68. Cybdelis naeris H-S. »n«s et joein.
69—72. - tatila H-S. m«s et foem.
73—76. - empyrea H-S. m»s et foem.
77. 78. - sophronia God.
79 80. Dynastor napoleon Beck. mas.
81. Diadema beckeri H-S.
82. 83. Corades auriga H-S.
84. - ichthya H-S.
85. 86. Pronophila irmina Dbl.
87. 88. - zapatoza JVestw.
89—92. Euterpe sebennica H-S.
93. 94. - teutila Dbl. — flisa Bd.
95 — 98. Eurypheme senegalensis H-S. — fVest-
africa.
99. 100. Junonia kadrope Dbl. — fVestafriha.
101. 102. Apatura pavonii Ltr. — Peru.
78
1. Millevia corrusca H-S. — Chalcosia.
2. - circe H-S. — Chalcosia.
3. - zehma H-S. — Chalcosia.
4. - virginalis H-S. — Chalcosia.
5. Epyrgis pieridoides H-S. — Chalcosia.
6. - idaeoides H-S. — Chalcosia pectini-
cornis L.
7. Epyrgis midama H-S.
8. - hormenia Epyrgis midamia foem.
Nach Walker,
g 10. - euploeoides H-S. — Chalcosia.
11. i2. Gynautoccra libelluloides. selene Kollar.
13. - id. foem. vacillans Walk.
14. - philo mela H-S.
15. Gazera heliconio ides H-S — Castnia.
16. 17. Orthia paradoxa H-S.
18. - augias H-S. pelasgus F.
19. Aegocera latreillii H-S.
20. 21. - maenas Bd.
22. 23. Phaegorista leucomelas H-S.
24. Agarista semyron H-S.
25. - feist hamelii H-S.
26. - bimaculat a H-S
27. - ephyra H-S.
28 - donovanii H-S.
29. 30. - affinis Bd.
31. - eriopis H-S.
32. - pedasus H-S.
33. ' - agrius H-S.
34. 35. - :e« H-S.
36. Cossus palmarum H-S. — Zeuzera putrida
Perch.
37. 38. - xylotribus H-S. — Zea:«r«.
39. - mucor eus H-S. — Cryptobia.
40. - tigrinus H-S. — Z euzera.
41. - c aestroides H-S.
42. - rubi ginosus H-S.
43 Epiolus exul. H-S. — Triodia.
44. - antipoda H-S. — Epialui.
45. - giganteus H-S.
46. - nanus H-S. — A epytus.
47 48.- argenteus Donov. — Ab ant iades H-S.
argentatus Don.
49. - sordidus H-S. —
50. Epiolus hy alinatus H-S. — A bantia des.
51. Aricia aspasia H-S. — Rhescyntis HV.
52. Eurata picta H-S. — Glaucopis.
53. Trichela t olumnensis H-S. — Glauc.
54. Eupyra imperialis H-S. — Glauc.
55. - ignita H-S. — Glauc.
56. - plebeja H-S. — Glauc.
57. - regalis H-S. — Glauc.
f)8. Phaegoptera erythronota H-S. — Trichromia.
59. - speculari s H-S. — Trichromia.
60. - nemophila H-S. — Ecpantheria.
61. 62. - conea H-S. — Haiesidol a.
63. - coprophora H-S. — Haies idota
64. - aconia H-S. — Halesidota.
65 - collaris H-S. — Amastus.
66. - tha'lassina H-S. — Halesidota
67. - sujfusa H-S. — Halesidota.
68. - histrionica H-S. — Halesidota.
69. 70. Geometra mahometaria H-S. — fiipu/a Gl).
— Sericoptera H-S.
71. 72. - Ä i* ? r ;'o n «»•/'« H-S. — (Abraxas Gn.)
— Urapteryx H-S.
73. 74. - chlamydaria H-S. — (Sybarites
Gn.) — Sarracena Mz.
75. 76. - radiaria H-S. — Erateina Dbld.
77. 78. Adeloc ephala cadmus H-S.
79. - anthonilis H-S.
80. Saturnia t rifenestr at a Helfer foem. — £u-
phranor H-S.
81 82. Anodonta combusta H-S. — D r ymonia.
83. 84. Anuroc atnpa Illingens H-S.
85. Lobeza aglone H-S.
86. 87. Caeculia hello H-S.
88. 89. Hydrias ogenes H-S. — Cliseocampa.
90. - nocens H-S. — Cliseocampa.
91. - deusta H-S. — Cliseocampa.
92. 93. Omphalia psorica H-S. — Pompe ja Bd.
94 Saturnia sinope JVestw. foem. — eacles Text. —
t/rot a /7a#r.
95. - wahlbergii ff'estw. mas. — Euphranor
dione ff'estw.
96 97. yo auletes H-S. foem. — Hyperchiria
nach Walker zu «Aas F.
98. Jana eurymas H-S.
79
99. Jana tantalus H-S.
100. - id. vor.
101. Sphinx solani H-S. — Macrosila Bd.
102. Ambuly x Eurycles H-S. — euricles.
103. Sphinx pellenia H-S. — Chaerocampa Dup.
104. Chaerocampa Orpheus H-S.
105 Lophura zantus H-S
106. Perig onia stulta H-S. — sei: Walk, lusca.
107. Macroglossa gilia H-S.
108. Thyreus lyctus Cr. maris rar — Enyo.
109. Liparis adspers a H-S. — Laelia.
110. - crocicollis H-S. — Antiphella.
111. - dealbat a H-S. — Leucoma.
112. - croca?« H-S. — Euproctis.
113 - picta H-S. — Lacipa.
114. Orgya dregei H-S.
115. 116. Eudryasl capensis H-S. — Ovios.
117. Euchelia pardalina H-S. — Callimorpha?
b ellat rix Dalm.
118. Aganais borbonic a foem.
119. Aganais iodamia H-S.
120. Aganais borbonica mas. H-S.
121. 122. Hypopyra capensis H-S.
123. 124. - inconspicua H-S.
125. Ingura circularis H-S.
126. (Wocf.) trinota H-S. — Mythimna?
127. (A r ocf.) lutescens H-S. — Hadena?
128. QNoct.) bipartita H-S. — ad Notodontina?
129. (iVocf.) excisa H-S. — Spodoptera?
130. Apamea indigna H-S. — Agrotis?
131. Spodoptera capicola H-S.
132. Canodea difformis H-S. — Canodia.
133. Hypetra megastigma H-S.
134. 135. Catocala vermiculosa H-S. — Cerocala.
136. Palindia caudatula H-S.
137. 138. Grammodes euclidioides H-S.
139. Castnia hecate H-S
140. 141. - eudesmia Gray.
142. - cronida H-S.
143. - cacica H-S.
144. - herrichii Bd.
145 Epialus exclamans H-S. — Aepytus H-S.
146. - epigramma H-S. — Triodia.
147. - tessellatus H-S. — Epialus.
148. Dolecta scariosa H-S.
149. Tirema lyonetii H-S. — Cossodes {White).
150. Myelobia paleacea H-S. — Morpheis.
151. - decolorata H-S. — Morpheis.
152. - pustulat a H-S. — Morpheis.
153. - murina H-S — Morpheis.
154. 155. Heterusia scintillans H-S. — Chalcosia.
156. 157. - circinata H-S. — Chalcosia.
158. 159. - acrocyanea De Haan. — Chal-
cosia HV. mar ginat a Guer.
pulchella Koll — Chalcosia HV.
phalaenaria Guer.
Xyrema casuarinae H-S. — Zeuzera liturata
Don.
Endoxyla d'Urvilli H-S. — see. Walher foem.
Zeuzera eucalypti.
eucalypti H-S. — Zeuz, eucalypti.
Cryptobia niusae H-S.
Zeuzera indica H-S.
boisduvalii Feisth.
canadensis H-S. — Zeuzera.
Bhizona pallens H-S. — Phragmataecia.
171 Cossus robiniae Bd.
(?) aethiops H-S. — Kein Cosside
Zeuzera aurogutt at a H-S.
Limacodes quereti WS. foem. Georg. — Sibine
cippu f Cr.
quercicola H-S. foem. — Sibine.
{Neaera) chloris. H-S. — Sibine.
punica H-S. — Sibine.
(Nyssia) florifera H-S. — Sibine.
albipunc t a H-S. — Sibine.
D alcera ab rasa H-S.
Limacodes bella H-S. — Euryda.
Euryda variolaris H-S.
E ima codes pallida H-S.
textula H-S.
/7« uu/a H-S.
fasciola H-S.
188. - spinulo ides H-S. mas et foem.
(Geometrd) dichroariaHS. -Neurophana Gn.
Acidalia semissaria H-S. — {Schidax Gn.)
Arrhostia H-S.
Acidalia elegant aria H-S. — Arrhostia.
160. 161.
162.
163.
164.
165.
166.
167.
168.
169.
170.
172.
173.
174.
175.
176.
177.
178.
179.
180.
181.
182.
183.
184.
185.
186.
187.
189.
190.
191.
80
192. 193. poecilaria H-S. — Epiplema H-S.
194. Acidalia carnaria H-S. — (Hy rü Gn.") Arrho-
■stia H-S.
195. Fidonia serrifasci aria H-S. — Polla H-S.
196 Acidalia{?) ustrinaria H-S. — (Hedyle? Gn.)
Meter oso ma HV.
197. Acadra rectistriaria H-S. — (Macaria Gn.")
198. Macaria cruraria H-S. — (Clysia Gn.)
199. Pat alene falcularia H-S. — {Drepanodes Gn.
gewiss nicht.)
200. (Geom.) concinnularia H-S. — [Molybdophora
Gn.) Chrysocestis HV.
201. (Geom.) helvaria H-S. — {Crocopteryx Gn.)
Acroleuca H-S.
202. Heterophleps triguttaria H-S. w/a*.
203. Eurymene fer.vid aria H-S. — (Ellopia Gn.)
Play ödes H-S.
204. Boarmia unitaria H-S. — Heinerophila Gn.
205. 206. Terpna haemataria H-S. — Pachyodes
aimaria Gn.
207. 208. Epione hy pochrar i« HS. — Endropia Gn.
209. Agrophila onagrus Gn.
210. (Noct.) obtusa H-S. — Metoponia.
211. Moma fallax H-S. — Diphthera.
212. Hadena miselioides Gn.
213. B ryophila leratophora H-S.
214. (A T ocf) carbunculus H-S. — Mamestra.
215. Piacodes einer eola Gn.
216. (TVocf.) psittacus H-S. — Mamestra.
217. Trockilium vespipenne H-S.
218. Zygaena hottentota H-S.
219. Urodus monura H-S.
220. - xylophila H-S.
221. /no nebulosa Klug.
222. Pyromorpha dimidiata H-S.
223. ?ioy. gen. fortunii H-S. — Xenares H-S.
224. »ot>. jren. cyanecula H-S. — Northia Walk.
225. 7iou. gren. ichneumonea H-S. — Pseudosphex.
226. Eurata xanthorhina H-S. — Glaucopis.
227. - »«Im H-S. — Glauc.
228. - melanthus var. H-S. — Glauc.
229. - sericaria Pert. — Glauc.
230. - Helena H-S. — Glauc.
231. Amycles (?) flavifascia H-S. — Glauc".
232.
233.
234.
235
236.
237
238.
239.
240.
241.
242.
243.
244.
245.
246.
247.
248.
249.
250.
251.
252.
253.
254.
255.
256.
257.
258.
259.
260.
261.
262.
263.
264.
265.
266.
267.
Charidea splendida H-S.
micans H-S.
fulgens H-S.
fulgida H-S.
apicalis H-S. — (Histioea Wlk.)
ineonioides H-S. — (Hippona meones
Walk.)
Laemocharis vulnerata H-S. — Glauc.
bura H-S. — Glauc.
zantes H-S. — Glauc. haematica Pert.
admota H-S. — Glauc.
telephus H-S. — Glauc.
pan opes H-S. — Glauc.
scint illans H-S. — Glauc.
m achtle H-S. — Glauc.
hanga H-S. — Glauc.
deyrollei H-S. — Glauc.
crocata H-S. — Glauc.
pertyi H-S. — Glauc.
aecyra H-S — Glauc.
a.- deyrolii H-S. — Glauc. deyrollei.
b. - norma H-S. — Glauc. {deyrollei var.
sec. Walk.)
aurifera H-S. — Copaena.
sericea H-S. — Glauc. (sec. Walk, ad
helymus.)
nexa H-S. — Glauc. phlegmon Wlk.
confinis H-S. — Glauc.
selecta H-S. — Glauc.
annexa H-S — Glauc.
stulta H-S. — Glauc.
Amycles anlhracina H-S.
Copaena scapularis H-S. — Amycles.
Gnophaela triseriata H-S. — {Haema-
tevion Bd.)
H aematerion (?) braco H-S. — Cercophora Bd.
Chrysostola helus H-S. — Glauc. sec. Walk.
melanochlorus.
- humilis H-S. — Glauc. — Laemoch. Bd.
Correbia ceramboides H-S. — Pionia lycoides
Walker.
Cercophora caudata F. — Cerc. urophorahi.
Syntomis intreata H-S. — Syntomis diaphana
Walker.
81
268. Syntomis natalii HS — (S. Simplex Wlk.) S.
cerberae var. sec. Bd.
269. - resecta H-S. — S. natalii Bd.
270. - fenestrata Drur.
271. Thyretes caffraria H-S. — Syntomis fulve-
scens Wlk.
272. - amazonula H-S. — Syntomis ama-
z o n a Bd.
273. Syntomis longipes H-S. foem.
274. Automolis lateritia H-S. foem. (S. simplex
Walker.-)
275. Syntomis abdomin alisH-S.foem. — Charidea
(Nelphe Bd.)
276 Charidea coslulata HS. foem. - (IVelphe Bd.)
277. - confinis H-S. foem. — (Nelphe Bd.)
278 - tigrata H-S. foem. — pica Wlk.
279. -? nice« H-S. /oem.
280. - seruba H-S. mas. — Halesi do ta annu-
losa mas sec. Walk.
281. - texta H-S. foem. — id foem. sec. Wlk.
282. Creatonotus dirisus H-S. mas.? — Echeta.
283. Phegoptera porphyr ea H-S. mas. — Haies.
284. - guttifera H-S. joem. — Halesidota
fulvo flava.
285. - jucunda H-S. — Haies, int er lineat a.
286. - mandus H-S. — Haies.
287. - decrepida H-S. mas. — Haies.
288. - squalida H-S. foem. — Haies.
289. - flavopunctata H-S. mas. — Haies.
290. - nexa H-S. foem. — Haies.
291. - punctularis H-S. m«.s. — Haies.
292. - depicta H-S. mos. — Haies
293. - piperit a H-S. mas. — Haies.
294. - flavostrigal a H-S. foem. — Haies.
sec. Bd. spec. rfiy.
295. Glaucopis vulcanus H-S. m«s.
296. Laemocharis lucetius Cr. — Glaucopis.
297. - «rfa H-S. — Glauc.
298. - xanthogaster Perly. — Glauc. —
(Gymnelia Bd.)
299. - forficula H-S. — Glauc.
300. - tricincta H-S. — Glauc.
301. Ctenucha virgo H-S. — sec. Walk. Mevania
■subcyanea.
302 Automeris plicat a H-S. mas. — Hyperchiria
nach Walk, zu nausica. — lacerata Bd.
303. Eacles melanostigma H-S. m«s.
304. 305. Adeloc ephala sub angulat a H-S. mas.
— vJ. bombacis Bd.
306. - conver gens H-S. mas. — brevis Walk.
307. - dimidiata H-S. foem. — jucunda Wlk.
308. H eni o ch a paleocea H-S. /bem. — Nach Wlk.
zu apollinaris.
309. Automeris tridens H-S. mas — Hyperchiria.
310. Dirphy a costosa H-S. foem. — Z>. pagenste-
cheri H. Smml. foem. — impar Wlk.
311. Cr atoptera vestianaria H-S. mas.
312. Melinodes detersaria H-S. mas.
313. 314- Acrotomia vi m Inaria H-S. mas. —
(PSicya Gn.)
315. Macrog oni a igniaria H-S. mw.
316. Cidaria sturnularia H-S. mas. — Larentia.
317. Cabira ochropurpuraria H-S. mas.
318. 319. Emplocia bifenes trat a H-S. mas.
320. 321. Odezia haemat aria H-S. mas. —
Erat ein a H V.
322. Abrax as triseriaria H-S. foem.
323 Calospila hyalaria H-S. mas. — Abraxas (sec.
Bd. 7ion ad Geometrinas).
324. Epiplema acut angularia H-S. foem. —
(Erosia Gn.)
325. Gonodonlis rectisectaria H-S. mas. — Pero
H-S. — (Agelina Gn.)
326. Crocypus perlucidaria H-S. mas.
327. Semaeopus serri linear ia H-S. mas.
328. Ptychopoda tergeminaria H-S. mas. —
(Pigia Gn.)
329. Zonosoma prunelliaria H-S. mas. ■ — (Ani-
sodes Gn.)
330. Zanclop t eryx aculeataria H-S. mas.
331. Dosilhea discopunctaria H-S. mas. — (Ani-
sodes Gn.) Arrhostia.
332. Zonosoma lateritiaria H-S. foem. — (Ani-
sodes Gn.)
333. Pompeja australiaria H-S. mas. — Plusar-
gyria H-S. — magnificaria Chenu. —
(Absyrtes Gn.)
82
334. Fidonia discoloraria H-S. mas. — (Nipteria
Gn.) — Selidosema Lied.
335. Hypochroma brepharia H-S. foem.
336. Cratoptera vilaria H-S. mas.
337. Microsema trifilariaW-S. mas. — (Apicia Gn.)
338. Phyle arcuosaria H-S. /oeni.
339. Geometra albiangularia H-S. mas. — Agathia
ly caenaria Koll. Kaschm. p. 486.
340. - musivaria H-S. foem. — (Trygodes Gn.)
341. Thalera includaria H-S. mas. — (Phoro-
desma? Gn.)
342. - productaria H-S. ;/(«.?. — (Jodis Gn.)
343. Geometra translucidaria H-S. »n«s. — 2Ve-
moria? Gn.)
344. - albociliariaW-S. Joem. — (RacheospUa Gn.)
345. Eucrostis rufo ciliar ia H-S. »n«s.
346. Geometra abortivaria H-S. mos. — Dys-
pteris Gn.
347 Trigr ammia quadrino t aria H-S foem. —
(Gn. II. p. 65.)
34S. Micro gonia r ho d aria H-S. mas.
349. Acrosemia vulpecularia H-S. was. — (Oty-
dia Gn.)
350. Hemagalma chilonaria H-S. mas. — (Pana-
gra aurinaria Gn.)
35 J. Zonosoina binocellaria H-S. mas.
352. Gr aphidipus fulvicostaria H-S. foem. —
(Terenodes? Gn.)
353. 354. Pterocypha gibbosaria H-S. ?nas. —
(Scotosia Gn.)
355. Eucosmia combustaria H-S. — (Cidaria ja-
cintharia Gn.)
356. - augustaria H-S. — {Cidaria Gn.)
357. 358. Ölig opleura malach.it aria H-S. mas. —
(Dineurodes Gn.)
359. Nedusia albipennariaWS. mas. —(Erosia Gn.)
360. - aeinaeidaria H-S. foem. — ( - - )
361. Metrocampa amic ariaWS.inas.-Hyp eret isGn.
362. - aniliaria H-S. mas. — Endropia Gn.
363. - apricaria H-S. /oem. — (Heterolocha Gn.)
364. Probole alienaria WS. foem - (Hyperetis Gn.)
365. Plagodes serinaria H-S. — (Epione Gn.)
366. Hygrochroma olivinaria H-S. mas. — Peri-
callia Stpl).
367. Macaria t riplicaria H-S. mas.
368. Micro gonia vestitaria H-S. — (Nemato-
campa Gn. rar? ad ßlamentariam.)
369. - polyg rapharia H-S. — (Apicia Gn.)
370. Melinoessa croesari a H-S. mas.
371 - iiiolacearia H-S. mas.
372. Gnophos difj iniaria H-S.
373 374. - armatar ia H-S. foem. - Priocycla Gn.
375. Heteromorpha costipuneta W-S. foem —
(? Lomera boisduvalii H'stw. — Liparis
hottentota Bd. in litt.)
376. Chrysopy ga chry socoma H-S. mas.
377. Ochrogaster lunifer H-S. foem. — (Teara
contraria Walk.)
378. Chrysopyga undulat a H-S. foem.
379. Diastema straminea H-S- mas. — Z>. s/m-
pfe:r Wlk. — Phylandra paleacea Bd. in litt.
380. Catochria in. catocaloides H-S. mas.
381. Notodonta cucul/iferaW-S foem- Drymonia.
382. - histrionica H-S. mas. — Drymonia.
383. - centralis H-S. mas. — Dicentria H-S.
384 - georgica W-S. foem. — Notodonta an-
gulosa Abbot.
385. - violascens H-S. foem. — Oligocentria
H-S. — pseudocamelina Bd. in litt.
386. Laelia australasiae H-S. foem. — Darala ff'lh.
adust a H'lk, — Baeodromus eucalyptiBd.
387. Orgyia tephra H. mas. — Hypogymna HV.
388. Panthea? nobilis H-S. mas.— Laelia Slph. —
Orgyia venusta Bd. in litt.
389. Porthesia limbalis H-S. mas. — Euproctut
HV. — Urocoma boeckeae Bd. in litt.
390. - semiochrea H-S. mas. — Euproctis
HV. — Orgyia diemenii Bd. in litt.
381. Ambly gonia in. atlantica H-S.
392. Focilla epulea Gn.
393. Systremma H-S. c rassicornis H-S.
394. Storthopter a H-S. tripunetata H-S.
395. Grammodes insana Gn.
396. Periphrage H-S. barbatula H-S.
397. 398. Erythrochrus H-S. bicolor H-S.
399. 400. Idnea speculans Gn.
401. Ametris HV. quadri fettest rata H-S.
402. Sicttlodes attrorula Gn.
83
403. Belonoptera H-S. phyllula Gn.
404. 405. Hammapteraprobataria H-S. —
(Cidaria Gn )
406. 4(7. EarentiasubguttariaHS.— (CidariaGn)
408. 409. - privernaria H-S. —
410. 411. - profugaria H-S. —
412 413. Pergama polygonaria H-S. — (Syne-
mia Gn.)
414. Uropteryx saturniaria H-S.
415. Perusia praecisaria H-S.
416. Polla praeditaria H-S.
417. 418. - praelataria H-S.
419. Mystrocneine geminata H-S. — (Chryostola
nictitans Bd. in litt.)
420. Ecdemus hypoleucus H-S.
421. -? flavicosta H-S.
422. Cercophora collaris H-S. — ruficeps Wlk.
423. Eumenogaster eumenes HS. - (Sphecodes Bd.)
424. Entomis rhebus Cramer — Eutomis.
425. P seudosphex vespi forrnis H-S. — {semihy-
alina Walk?)
426. - uespa H-S.
427. Chrysostola mellina H-S. — bromus F.
428. Glaucopis syrphiformis H-S. — albiven-
tris mh.
429. - seraphina H-S.
430. - euterpe H-S. — ipomaeae Harris,
431. Callimorph a leucomelas H-S. — C.lecontei Bd-
432. Phegoptera iodea H-S. — Halesidota.
433. Creatonotus flavicinctus H-S. — Echeta
fest'wa Bd.
434. Arctiomorpha euprepiaeformis H-S. — Arct. reti-
culata (Pik. - Zastonia panda Bd. Deleg. P~oy.
435 Mystrocephala qua drimacula H-S.
436. Arctia pulchella H-S. — Phaos interfixa Wlk.
— Emydia Bd.
437. Paidia st ri gipennis H-S,
435. Hypocrita rhodina H-S.
439. - rubricostata H-S.
440 Lithosia histrionicaHS. — alterna Wlk. p. 520.
441. Eudule biseriata H-S. — tenuis Bd. in litt.
442. Agaraea longicornis H-S.
443. Ephesiris vitellina H-S. — intensa Wlk. p. 372.
444. Eacles kadenii H-S. — octavus Bd. in litt.
445. 7We« eleganteriae Bd. — Hemileuca Wlk.
446. Plusargyria p rincip ariaHS.-^Absyrtes Gn.)
447. Calospila posthumaria H-S. — ^Nipteria? Gn)
^4Ä raxas.
448. Mychonia corticinaria H-S.
449 Scod ioua praecanaria H-S.
450. Macaria pro cidaria H-S.
451 Larentia nictitaria H-S. — Eubolia? Gn.
452. Hypena cat aleuc a H-S
453. Tainyra penicillana Gn.
454. A chanto des semirosea H-S.
455. Orthogramma dilina Gn.
456. 457. Asymbletia H-S. dispar H-S.
458. Azelina campinaria Gn.
459. Ptilophora? insignis H-S — P terolocera fYlk,
amplic ornis Walk.
460. Cnethoc ampa ochrogutta H-S.
461. P sycharium H-S. pellucens H-S.
462. 463. Plegapteryx H-S anomalus H-S.
464. Pleretes guttata Bd. »ws.
465. Mimallo trilunula H-S. »wj.
466. Äy grochroa ficus H-S. foem.
467. Zelica thalassina H-S.
468. Cnethocampa lugens H-S. foem. — Teara ff'lk.
isabella White. — Urocoma hakeae Bd.
469. Ocneri a? violascens H-S.
470. Cilix americana H-S. foem.
47 1 . Gastropac/ia obtusa HS. m»« — £ !/ / /■ ic/iaHV.
472. Orgya tricolor H-S »n<K. — phineus Bd. in litt.
473. Gastropacha protracta H-S. na — L. e b e d a
Walk, bipars Walk.
474. Trichromia admirabilis Cram.
475. 476. Creatonotus appendiculatus H-S.
477. Sphinx aper H-S. — Macrosila Bd.
478. Sphinx phoenyx H-S. — Chaerocampa Dup.
489. Thyreus elegantulus H-S. — P an a er a Walk.
scapula ris Wlk. Chaerocampa iasion Bd.
480. Hemioplisis H-S. drep anularia H-S. ma.f.
481. Acrosemia decurtaria H-S. — ^Oxydia ben-
diata Gn )
482. Microsema latistrig aria H-S. — ( Drepa-
nodes Gn.)
483. 484. Cratoptera recurvaria H-S. — {? Oxy-
dia platypterata Gn.)
84
485. Polla costipunctaria H-S.
486. 487. Castnia ciela H-S.
488. 489. - inca H-S.
490 Jo becheri H-S. mas. — flyperchiria HV.
491. 492. 493. Hylosia dissimilis H-S mas et foem. —
Micrattacus Wlk. nanus Wlk.
494. Notodont a truncata H-S. mas. — Drymonia
l runcata. — Anodonla cucullodes Bd. in litt.
495 Drymonia ochromixta H-S. mas — Ant i o r a
Wlk. subfulva. — Lobeza epithates Bd. in litt.
496 Trogoptera H-S. erosa H-S mas. — Pamea
not ata Walk.
497. Euclea scissa^AS. mas. — Eglites neophene
Bd. in litt.
498. - diagonalis H-S. mas. —Euclea ort baue
Blanch. Gray Chile, t. 6. f 4. — Eglites
eriphene Bd. in litt.
499. 500 - nana H-S. mas - Eglites aphene Bd. in litt.
501. 502. A g anopis H-S. subquadrata H-S — orbi-
cularis /Talk.
503 Creatonotus lobiferU-S — Cr. incertus Wlk.
504. 1 dioctetus H-S. leucanioides H-S
505 Epialus pret iosus H-S. — Ep. plusiahd. in litt.
506 507. Ommatoptera H-S. tetrophthalma H-S. —
Darala ocellata Wlk — Laranda Bd.
508. - diophthalma H-S — D arala / erru-
ginea ff'lk. — Lar. myrti Bd. in litt.
509. Dalcera palpigera H-S. — Scopelodes /Falk.
p alpalis Walk.
510. Thaumatopoea lennnii H-S. — lewinae Lew.
— Greta sobria Walk.
511. Xenarchus H-S. osorins H-S. mas
512 id foem
513. Limacodes dimidiatus H-S.
514. Drymonia mucorea H-S — Het erocampa Dbl.
bi und ata Wlk. — Liparis querceti Bd.
515. - di midi ata H-S. — ISotodonta betulae
Bd. in litt.
516. Ophiusa?? serra H-S. — Prionoptera H-S.
517. 518. Oc hrosoma H-S. apicale H-S. — (/ft\s-
f/'oe« Walk.)
519. Oeceticus fulgurator H-S. — Oeceticus
Lands, kirbyi Lands.
520. Animula H-S. dichroa H-S.
521. 522. Echedorus mexicanus H-S.
523. Olenoptera flavilimbata H-S. — bathis Bd.
524 — 526. Darceta Bd. hesperina H-S.
527. Arctia funeralis H-S. — Ambryllus boisdu
valii Van d. Hoev.
528. Phegoptera elegant issima H-S. — A n a x it a
decorat a Wlk. — ca/ypso Bd. in litt.
529. Lichnoptera gulo H-S. — ludens Bd. in litt.
530. - moesta H-S.
531. Macrobrochis H-S. interstitialis H-S. —
(Litbosia gigas Wlk. — Isares huma Bd. in litt.)
532. Coryph.ya.la H-S. orbiger a H-S.
533. Tigridoptera H-S. ex«/ H-S.
534. Petelia medardaria H-S.
535. Comib aena trogonaria H-S.
536. Thy sanopy g a apicitruncaria H-S.
537. Plataea califo rniaria H-S.
538. 5)9. Melanop tilon H-S. tiinidaria H-S.
(Emplocia Gn. i
540. Diplochroa H-S. bicentraria H-S. — (Guenee
hält sie fälschlich für eine Lithoside.)
541. Oenochroma Gn. c/uat ernaria H-S.
542. 543. Oenochroma Gn. vinaria Gn.
544. 545. Terpna percomptaria Gn. — {Hypo-
chroma Gn.)
546. Hemeroph.il a dijformaria H-S.
547. Hypocrita terminalis Wlk. p. 531. (Eutane.
548. Hyblaea F. pusilla H-S.
549. Neola Wlk. semiaurata Wlk.
550. Halesidota erosa H-S.
551 Euphranor 7nultife?iestrataUS.
541 — 549 sind aus dein Senckenbergischen Museum in
Frankfurt a. M. alle (mit Ausnahme der abyssinischen
548) aus Sidney in Neuholland.
to.
^S>f
<
I '
7
^^
39.
V
/
if.
■*+■
\*J>'<
™ w
ff
s*r
a_ 60.
Ä
w
7*
6<f.
/<*■-
fS.
üm^
je.
■ '
'
,••
'*\
:v.
Utk /s^Z
<# ,;?.-._
^T 7 ^
<
1
:
w
/"
C 7
( -
'■'.'
J^
I
^«♦'
A
i -;/ "
.--
/Äp.
.5/ J«""' :.':-<V"
-/<<X
h
<w3'-
f
*4p6.
<2
.
% lim
im
X./S.
fe
a/?.
79T
I
V
J!&,
A?<*T
*«
3O0.
J<?4-
3CS.
^~~LjJ
***»***, ."'
3/4-.
'' '■
317
316.
%,
-----
i
3-/Q-
i '■ '
32/.
f^
J ■ 32 *
■327
323.
33C.
«OP
3di.
2,3%.
~7 - :
•
■ s
333.
334-.
335
340-.
341
34-Z.
344--
345.
34 6.
^jr.
' %d
' " ' 4 -'t < ■ * -
354 ,
^/.
3(>A,.
'§$
.■>£>.
jj#.
jSS.
36/.
OfJ
3/4.
j/rf:
<,. *
äSo.
iSa.
384.
3SS.
%
3j?A .
r .??<?.
'/OC
\r
4ö5.
'
loa.
w
i*4~
I
S
8
«^
JfA./.
4.3.x.
4M--
J^a.S.
t %6.
/,.*<?.
J/30.
^.1/.
Ü36.
43S
439-
Mo-
4'//-
4'/ 3
,
^G»
H
44<>
4Sj>,
■,i:,y<
467.
474.
f
47S.
■fcfr.
•**•.
*&
■^ie:.. /
*<&-.
i
S,p5.
Bg$
'■
-37 ■' rv ^ -
Pffi^,
1
i
f
J'7.
Ja 6.
/
SS«. I
\- \
SSS.
J¥/.
J44.
w
m
iV-;v-
ry
~.~~-
f43.
S4J;
J-46.
•■. r