This is a digital copy of a book that was preserved for generations on library shelves before it was carefully scanned by Google as part of a project
to make the world's books discoverable online.
It has survived long enough for the Copyright to expire and the book to enter the public domain. A public domain book is one that was never subject
to Copyright or whose legal Copyright term has expired. Whether a book is in the public domain may vary country to country. Public domain books
are our gateways to the past, representing a wealth of history, culture and knowledge that's often difficult to discover.
Marks, notations and other marginalia present in the original volume will appear in this file - a reminder of this book's long journey from the
publisher to a library and finally to you.
Usage guidelines
Google is proud to partner with libraries to digitize public domain materials and make them widely accessible. Public domain books belong to the
public and we are merely their custodians. Nevertheless, this work is expensive, so in order to keep providing this resource, we have taken Steps to
prevent abuse by commercial parties, including placing technical restrictions on automated querying.
We also ask that you:
+ Make non-commercial use ofthe files We designed Google Book Search for use by individuals, and we request that you use these files for
personal, non-commercial purposes.
+ Refrain from automated querying Do not send automated queries of any sort to Google's System: If you are conducting research on machine
translation, optical character recognition or other areas where access to a large amount of text is helpful, please contact us. We encourage the
use of public domain materials for these purposes and may be able to help.
+ Maintain attribution The Google "watermark" you see on each file is essential for informing people about this project and helping them find
additional materials through Google Book Search. Please do not remove it.
+ Keep it legal Whatever your use, remember that you are responsible for ensuring that what you are doing is legal. Do not assume that just
because we believe a book is in the public domain for users in the United States, that the work is also in the public domain for users in other
countries. Whether a book is still in Copyright varies from country to country, and we can't offer guidance on whether any specific use of
any specific book is allowed. Please do not assume that a book's appearance in Google Book Search means it can be used in any manner
anywhere in the world. Copyright infringement liability can be quite severe.
About Google Book Search
Google's mission is to organize the world's Information and to make it universally accessible and useful. Google Book Search helps readers
d iscover the world's books while helpi ng authors and publishers reach new audiences. You can search through the füll text of this book on the web
at http : //books . google . com/l
über dieses Buch
Dies ist ein digitales Exemplar eines Buches, das seit Generationen in den Regalen der Bibliotheken aufbewahrt wurde, bevor es von Google im
Rahmen eines Projekts, mit dem die Bücher dieser Welt online verfügbar gemacht werden sollen, sorgfältig gescannt wurde.
Das Buch hat das Urheberrecht überdauert und kann nun öffentlich zugänglich gemacht werden. Ein öffentlich zugängliches Buch ist ein Buch,
das niemals Urheberrechten unterlag oder bei dem die Schutzfrist des Urheberrechts abgelaufen ist. Ob ein Buch öffentlich zugänglich ist, kann
von Land zu Land unterschiedlich sein. Öffentlich zugängliche Bücher sind unser Tor zur Vergangenheit und stellen ein geschichtliches, kulturelles
und wissenschaftliches Vermögen dar, das häufig nur schwierig zu entdecken ist.
Gebrauchsspuren, Anmerkungen und andere Randbemerkungen, die im Originalband enthalten sind, finden sich auch in dieser Datei - eine Erin-
nerung an die lange Reise, die das Buch vom Verleger zu einer Bibliothek und weiter zu Ihnen hinter sich gebracht hat.
Nutzungsrichtlinien
Google ist stolz, mit Bibliotheken in partnerschaftlicher Zusammenarbeit öffentlich zugängliches Material zu digitalisieren und einer breiten Masse
zugänglich zu machen. Öffentlich zugängliche Bücher gehören der Öffentlichkeit, und wir sind nur ihre Hüter. Nichtsdestotrotz ist diese
Arbeit kostspielig. Um diese Ressource weiterhin zur Verfügung stellen zu können, haben wir Schritte unternommen, um den Missbrauch durch
kommerzielle Parteien zu verhindern. Dazu gehören technische Einschränkungen für automatisierte Abfragen.
Wir bitten Sie um Einhaltung folgender Richtlinien:
+ Nutzung der Dateien zu nichtkommerziellen Zwecken Wir haben Google Buchsuche für Endanwender konzipiert und möchten, dass Sie diese
Dateien nur für persönliche, nichtkommerzielle Zwecke verwenden.
+ Keine automatisierten Abfragen Senden Sie keine automatisierten Abfragen irgendwelcher Art an das Google-System. Wenn Sie Recherchen
über maschinelle Übersetzung, optische Zeichenerkennung oder andere Bereiche durchführen, in denen der Zugang zu Text in großen Mengen
nützlich ist, wenden Sie sich bitte an uns. Wir fördern die Nutzung des öffentlich zugänglichen Materials für diese Zwecke und können Ihnen
unter Umständen helfen.
-I- Beibehaltung von Google-Markenelementen Das "Wasserzeichen" von Google, das Sie in jeder Datei finden, ist wichtig zur Information über
dieses Projekt und hilft den Anwendern weiteres Material über Google Buchsuche zu finden. Bitte entfernen Sie das Wasserzeichen nicht.
-I- Bewegen Sie sich innerhalb der Legalität Unabhängig von Ihrem Verwendungszweck müssen Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sein,
sicherzustellen, dass Ihre Nutzung legal ist. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Buch, das nach unserem Dafürhalten für Nutzer in den USA
öffentlich zugänglich ist, auch für Nutzer in anderen Ländern öffentlich zugänglich ist. Ob ein Buch noch dem Urheberrecht unterliegt, ist
von Land zu Land verschieden. Wir können keine Beratung leisten, ob eine bestimmte Nutzung eines bestimmten Buches gesetzlich zulässig
ist. Gehen Sie nicht davon aus, dass das Erscheinen eines Buchs in Google Buchsuche bedeutet, dass es in jeder Form und überall auf der
Welt verwendet werden kann. Eine Urheberrechtsverletzung kann schwerwiegende Folgen haben.
Über Google Buchsuche
Das Ziel von Google besteht darin, die weltweiten Informationen zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen. Google
Buchsuche hilft Lesern dabei, die Bücher dieser Welt zu entdecken, und unterstützt Autoren und Verleger dabei, neue Zielgmppen zu erreichen.
Den gesamten Buchtext können Sie im Internet unter http : //books . google . com durchsuchen.
/.s//f,.
' Ol' KS} " ''.',
, •■■' :.: -'• .■■■. ■'/
. > C . ) f ,v » ^ V
- .. *"• ',;• "■>
»/f» '«•;• <■)■*«
c.y> c;^> *..,'
) f ;. 1 (Vi c 1
'■ .-. *■* . • • -."
'h *" '^<' ' 'F\
' fr.'* *:\y
* f . *» t !■ "> ^ .>
* * •!;• ■
" ■^'» i8? /■'''
K w/:^-.' '.:."/.■,' *. ; '.'.' V."...' wM^^^^^^M
p '^\ ■••,
r
Zeitschrift
der
Deutschen Morgenländischen Gesellschaft
Herausgegeben
von den Geschäftsführern,
in Halle Dr. Mttller, in Leipzig Dr. Loth,
Dr. SehlottmanDy Dr. Windiseh,
unter der verantwortlichen Rcdaction
des Prof. Dr. E. Windisch.
Viel* und <li*eissig^stei* Ba^nd.«
Mit 4 Tafeln.
Leipzig 1880
in Commission bei F. A. Brockbaas.
I n li a. 1 t
des vier und dreissigsten Bandes der Zeitschrifk der Deutschen
Morgenländischen Gesellschaft.
Seit«
Kacbricbten über Angelegenheiten der D. M. G I
Protokollarischer Bericht Aber die Generalversummlong zu Trier III
Personalnachrichten XI. XXV. XXXV. XLIII
Extraet ans der Rechnung über Einnahme und Au.sgabe bei der Kasse
der D. M. G. 1878 XU
Verzeichniss der flir die Bibliothek eingegangenen Schriften u. s. w.
XIV. XXVI. XXXVI. XLIV
Verseichniss der gegenwärtigen Mitglieder der D. M. G. . L
Verseichniss der gelehrten Körperschaften und Institute, die mit der
D. M. G. in Scbriftenaustauscb stehn ..... liXI
Verzeichniss der auf Kosten der D. H. G. veröffentlichten Werke . LXII
Zar Fehlevi-Mttnzkunde. Von A. D. Mardtmann
Abraham Firkowitsch und der Werth seiner Entdeckungoii
Die Mönche Maximus und Düm&t^w6s. Von Lic. Dr. C IL Cornill
Der angebliche Ettseldibi. Von J, Gildemeister ....
Aus einem Briefe des Herrn Professor Dr. Sachau
lieber eine seltene Verbalform. Von Th, Aufrecht
Morgenlindiscber Silberfund in der Oberlansitz. Von Fleischer
1
163
168
171
172
175
176
Ueber den arabischen Dialekt von Zanzibar. Von FVanz Praetor ius . 217
Kritische Bemerkungen zum „Sapiens Sapientiam", in Dillmann's Chresto-
mathla Aethiopioa, p. 108, 599. Von E. Trvmpp . .232
Zam Brief buch. Von Demselben 241
130373
Das KälakAcarya-KathänakHin. Von Hermann Javohi
Dio Pravargja-Ceremonie nach den Äpastamba-^auta-SAtra mit oiner Ein
leitang über die Bedeutung derselben. Von Richard Garbe .
^J»^\ oder ^yuJÜl? Von M. J. de Goeje
Aus einem Briofo dos Herrn Prof. W. Robertson Smith
SHt<»
247
319
371
373
Th. Nöldeke, p:rkliirung 403
Kb. Schröder, Zur hiphilischon Deutung des Gottesnamens Jahve 404
A, Weber, Zur Klarstellung 405
Das dritte Capitol des Vondidad. Von Wilhelm GeJijer . . . 41,'>
Nasir Chusrau's Kübaniiinamu (jücli ^j\jj!*% .) oder Buch der Erleuchtung.
Von lleiimmn Kthv. 428
Arabische Quellen zur Geschichte der indischen Medixin. Von AugiUft
Müller 465
Zur hebräischen Metrik. Von G. Bieheü 557
Rebebericht. Von fJri. Sachan 564
Aus einem Briefe des Herrn Fror. Dr. (i. Uoffmann .567
Berichtigung. Von Fleischer 568
Der heilige Agasty« nach den Erzählungen dos Mahubhnrata. Von Adolf
HoUztiMnn 589
Eine persische Bearbeitung der sufischon Terminulugie ( LMilähnt-a^isfirija)
des 'Abdurrazzak al-KAschaui. Von Bacher 597
Näsir Chusruu s KÜ6unuinäuia (d^li ^jLL^ .^ odur Buch der Erleuchtung.
Von Hermann Kthe 617
Le livre de la fclicitö par NA^ir od-Diu ben Khosroü. Par hkhnond
Fagnan 643
Phönicbche Miscullen. Von Paul Schroeder 675
Zwei arabische Papyrus. Beschrieben von O. Loth .... 685
Atropateno. Von Th. Nöldeke 692
Der Kalender des Avosta und die sogenannten Gahanbär. Von R, Roth . 698
Seite
Anzei^n : Ferd. Freiherr von Richthofen, China, angezeigt von A. v. Gnt-
schmid. — NirayftTaliyftsattam ed. Dr. S. Warren, angezeigt von
H. Jcicobi. — The Vinayapitaka ed. Dr. H. Oldenherg, angezeigt
von H. Jaeohi. — Katalog der Bibliothek der D. M. G. , angezeigt
von FUMcher 178
— — Dr. A. Berliner, Beiträge zur hebr&ischen Grammatik, angezeigt
von «/. Goldziher, — S. Baer und L. Strack, Die Dikdake-hat^amim,
angezeigt von E. Kautzsch. — Dr. W. Bacher, Muslicheddin Sa'di's
Aphorismen und Sinngedichte, angezeigt von Fleischer . .375
— — Martin, De la M^triqne chez les Syriens, angezeigt von Th.
Ncldeke. — BistAnfs Encyclop^die arabe, angezeigt von Fleischer.
— Jäschke's Tibetan and English Dictionary, angezeigt von 6r. Th.
JieicheU. — Th. Nöldeke's Geschichte des Artachair i PÄpakftn,
angezeigt von A. v. GtUschnid. — Schl-kTng angezeigt von V.
V. Strauss 669
— — Bemerkungen zn Tabari's Sasanidengeschichte, von A. v. Gut-
schmid, — Jacobi, Tho Ralpasfttra of Bhadrabfthu, angezeigt von
H, Oldenbery. — Hommel , Zwei Jagdinsehriften AssurbanibaVs,
angezeigt von F. Haupt. — Das Buch der Chosroen von Dschela-
leddin Mirza, angezeigt von O, Loth 721
Nachtrag zu S. 684 von P. Schroeder, — Berichtigung zu S. 568 von
Wm. Wrighi. — Zu S. 217 von F. Praetorius . .764
Namenregister i
Sachr^^ter i
768
Tafeln: Zu Seite
Zur Pehlevi-Münzkunde ......... 1
Phönicische Inschriften .675
Zwei arabische Papyrus .685
Nachrichten
über
Angelegenheiten
der
Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.
UI
Protokollarischer Bericht
ttber die in Trier TOm 24.-26. September 1879
abgehaltene Generalyersammlnng der D. M. G.
Erste Sitzung.
Trier, den 24. Sept. 1879.
Nach Anhörung der Eröfihungsrede des Präsidenten der vierunddreissigsten
VersAmmlang deutscher Philologen und Schulmänner, Herrn Geh. K. Prof. Dr.
BQc holer, und dos ersten Vortrages des Hm. Museumsdirectors Dr. Hettner
über das römische Trier constituirte sich die orientalische Section in dem ihren
Verhandlungen eingeräumton Locale. Der vom Vorstande der D. M. O. ernannte
Präsident, Herr Prof. Gildemeister aus Bonn, eröffnete die Sitzung um
11* '4 Uhr mit einer Ansprache, in welcher er der im Laufe des letzten Jahres
verstorbenen Fachgenossen und Mitglieder Blau, von Chanikof, Savels-
berg, Diestol, Reinke, Peiper, Lindgren undMurray ehrend gedachte.
Man schritt hierauf zur Bildung des Bureaus. Auf Vorschlag dos Vorsitzenden
wurden durch Acclamation ernannt: zum Vicepräsidenten Hr. Prof. Nöldeke
ans Strassburg i/E., zu Schriftführern die HH. Prof. Prym aus Bonn und Prof.
Jacobi aus Münster i/W. Schliesslich wurden einige Vorträge angemeldet,
die Eintheilung der zu erledigenden Geschäfte besprochen und die Tagesordnung
der nächsten Sitzung festgestellt. Schluss der Sitzung um 1 Uhr.
Zweite Sitzung.
Trier, den 25. Sept. 1879.
I>ie Sitzung wird um 8% Uhr erofihot, das Protokoll der gestrigen Sitzung
verlesen und genehmigt. Ersten Gegenstand der Tagesordnung bilden die
Angelegenhoiten der D. M. G. Der Vorsitzende verliest den Revisionsbericht
und erklärt, dass er nach sorgfältiger Prüfung die Rechnung in gewohnter
bester Ordnung geftinden habe. Er hebt hervor, dass der Herr Kassirer sich
um den regelmässigen Eingang der Boiträgo die grösste Mühe gegeben habe;
während der neueste Bericht der Soci^t^ Asiatique darüber Klage führe, dass
es dieser nach zehnjährigem Durchschnitte nur gelinge, etwas über die Hälfte
der laufenden Cotisationen und ein Zehntel der rückständigen zu erhalten, und
bei uns selber früher, z. B. 1863, etwas über 4000 Mark rückständig gewesen
sei (vgl. Ztschr. XIX, 361), belaufe sich jetzt der Betrag der, übrigens durch-
aus nicht unsicheren, Rückstände auf 500 Mark von 26 Restanton, die aber
tUe Generaß^^^munp sh Trier,
fant alJo Im Auslniidu , ivamentHeli im ( ^rierito , lohwi timl wohl imr rlurcli ilit»
UiibtHiuotnlichküiteri. iler L'tibersondun^; kleiner Summen asur jtfo^oruiig Ycraiilitsst
»oinn. Er boniitrinfe dfthoi* die Dechargirunp do» Hm. Kaj«sirerti nu^xtuipreeiian,
wolchor Antrag oinfttimmig niigünommen wird. Herr Prcif. E. Kuhn mfcirirt
ülfor dun Stand der Jalirosberitrhto , von welchen das sswclto Hüft Tiir 187ÖJ77
\m Druck« vorliogt, Herr Goh. ß. Floi scher gicbt dorn Diwikö der Ou»oH*
sL'hnfl liioi-Tür Ausdruck, dio Vorkam uihinii; fi^nohmigt die v«n Kuhn wind
A Miillt^r vorgoLegten „Vorschlage für dio NruK<>,staltimK de» Jfthrt's.hurifhLs"
und ««rkljirt ihre Uebönjlnstimmuiig mit den in I entvuckclton Gruiidaatxüii.
Auf Um l*roC Kuhn'» Ajitrug wird ferner beichloR^on, di© „Varftcbli««"
ihm ProtukoU boizutjobcni und SoporatHbKÜge xur allßnfkllaigen Vcrthüihine an
MitiirhoikT anfortigofi ku lOÄSon '),
llicriiuC hfiU Hr fieh. H. Fioischer solnttn bereits ' Rugokütidigtwi Vr»r-
trng „Uoher dio in Beirut ontcheinonde arabiacho Eneycluplltdio*', Nach Be-
endigung deftseibün V€rUe»t llr. Frof. A, Müller den IJihllothoksboricht •) Bc»r
in domatdbon cnthaltenü Antrag: „l^itJ Gouoralvei'Sttinmiajit« der l>, M- ö. wull»
„den BibIiothi«kiir omiüchtigün , dio von ihm voniiii»»ton und hishur nicht nuf-
„gufundouon Nummoni der Bibllothok su c«Ä»ieron. Soforn oino NcuaitiU^hafruii|p
„fiii.s dorn vuu dorn Gi^ssrnrnlvorstAndo zu diosoin Zwecke im vorigen Jidiro
„bewilligfcon Funds nothwendig vrsuheinun suUto,, orful|(t diesulbd unUT au»-
„drücklichor Erwiihnung u\ den Acco»sii»n»li.Htüu der Zoitsehrill", wird an-
gunommcn. Die Genoralvor^aminlung »prieht Ilrn. Prof. Müll er für »oino
buihungo milihovnlliA uiid erfolgroicho bibliolhekanitciho Thätigkäit ihrc^n Dank
aus. Nachdiim noch Hr. Prof. Nöldoko mit mnigen Worten «ur Subsrriptidia
auf dio PubUcAtionöu der PAlaeographical Society, Oriorital Si'ric» , uufgüfordort
hat, worin or von Hru, Geh. R, Fleischer mitcr<itülzt wird, erthcUt dor
Vor^itzondi" llrn Prof. llulevy aua Paris da» VVurl zu einem Vortrago „ITebor
diu Eiitattibuag der skimitbi-hen Vocalasefchcn'', wolcheü derselbe in franzosischof
Spruche hält
Nach Fuststollung der nilchston 'rugi'swirdnung wird dir* Sitjsung um 11 llir
goachlosscn.
DrittG Sitzung.
Trier, den 26. Snpt. 1870.
Beginn der Sitaung; ntu 8'/4 Ulnr. Do» ProtokuU der gestrigen Siixung
wird verloiien ond genehmigt. Dur Vorait^endo legt da« im Drucku ubon
vollendoto \. Heft der Zoitachrift und fernur das vom ullgomoinon Prtisidium
dor orientaiisrhüM Soction überwiesene Buch von G. öpport „Ou Iho C1nj(«i-
ficatioii uf Longuagea" vor; da» lutztero wird auf Antrag dca Pra^ideiilßn
der Uibliüthuk übergeben. Hr Geh. ii. F l e i » c h o r verUL'>»t dou von
Hm. Prof. Schlotimann vorfa^stan Secrotariataberieln^) — Ferner ▼or-
lioAkt Jlr. Geh. K. Fleischer den Kedactii^msbericht des Hm. Prof L o t h *),
wt'Jchei- von dem Furtgango der Zeitschrift und der übrigen Püblicationt-n der
1) Uieae „Vonehlägo" fmdeu ^iiiii »1» „GrundnAtze Hlr di« Nengestnltiing
de* ,JAhn>fib«Ticiits" in llef> l rje» .Kalir*'slji*ricUlji, 8, Vlll ff. 2> S die U«»!-
Inge IV 3) S. die ileilage C. 4) S. die Btdlni^c A.
^olfnr. Bericht über die
im 5R-ÄSr.
Kenntzd«« giebt. Die Oeneralvenamnilunf spHchi auf Aobug des
leciten Hrn. Prof Loth. der nAch ^chsjiUiriger Amtsföhnmg «lie RodÄCtiün
noiimehr idedoniilttgen 'wünscht, für seine erfol^oicho luiii laug)iihng& ThAtig-
bei der Rodaction der Zettschrift ihren vollen Dank »us. Es wird hiorftuf
NeowAhl des Vontande» ge^ichritteti. Den Statuten g^emiv»^ si'heidun an^
die Herren Fleischer, Loth und v. Roth. Vor der W&hlhajidlaug ^iobt
^ Geh. K, Floiscber dio ErkULriiog nb, dnss er in Anbetracht aeines Alt«Ts
>d «einer uiderweitigeo AmtspOichten eine «fcw«. auf ihn JAlloude Wahl nicht
len we(rdev dass or dahor die Versammlung bitte, von it(4ner Wiederwahl
I SQ wollen; die Zwecke der Gesellschaft in joder Weise zu fordern,
er nach wie vor stets g«ni bereit sein. Auf Autraju; de« Presidenten
die Oeneratversammlang , ndä» .«lie mit dein griüMsten Bedauern den
ilnas dos Hm. GpH. R. Fleischer vernommen habe, ditsu äo jedoch
Motive glanbe achten eu müssen , und ihr aur übrig bleib o^ dcinselbtin
»eine lanigälirige, im höchsten Grade ▼erdienstroiche Thütigkeit im Vor-
Namen aller ihren ehrerbietigen Dank aiiäza»prechen".
Es werden 15 Stimmaettel abgegeben; die Herren Loth, v. Roth tuid
Wtndiscb sind eiustlimnig gewählt, bezw. wiedergewählt. Der Vorstand be-
steht demnach geg«nwiSrti|^ aus folgenden Mitgliedern:
Gewählt in Wiesbaden 1877
Jälg
Krehl
Aug M niler
Schloitmann
in Gern 1878 In Trier 1879
Gildemeister Loth
Nöldoke v. Roth
Pott Windiich
Wü&teufeld
Ea folgen nnn dio beiden VortrSg© de« Hm. Pr-jf. Oppert „Uober dio
rragmeuto der Epopöen, welche die Sohopfimg und Siiittluth uuch babylonischcir
betreffen" und des Hm. Prof. Strack „lieber Abraham Firkowitiich
"mud den Wertb »einer Entdeckungen** *).
Da die Wahl de^i nächsten Versammlnngsortea noch nicht erfolgt ist, so
wird e$ dem Vorstände der D M. G. anheimgegobon , den njlchstj&hrigen
Präsidenten zu be-stimmen^
Nachdem Hr. Prof. Oppert dem Priäsidiom den Dank der Versammlung
iprochen hat^ das Protokoll vorlesen nnd genehmigt worden Ist, schliesst
Vornftaendo gegen 11 '/t ^^^ ^^ Sitzung nnd mit ihr die diesjährige
lenüviznnini<idg.
ßeita^p A.
Bedactionsbericbt zur GeneralveTTsammlung 1879.
Lelpiig. d. 20, September 1B79.
IMe Redaction !srt diesmal im Stande, der Vpr«iiumnlu«g d«?n Jahrg-ang der
SSeltsehTift fertig vin^ulrgen Der XXXHl. Band entljült 4C Bugen Text
mit 6 Tafeln^
1) B. unten S 163—168.
VI IVotohollar. IJe^irfit ilhtr die Generoh^^rKmnmlunfj a« JVicr.
Von den A bh «in d luug;oti für cIIh Kunde de« Morgonl» tides bt
die bereit» im vvHg«>ti Bericht atigekiiudigte Ausgiibe doa KAlpa&fitra von
Prof. Jmcobi zu Aalkng: dlc^c» Jahres Qr»chi6Qon. Dia aweite Nummer des
Vtl Bandes ist ihrer Vollendung nahe: »e cmtbilt Abbd Martina fVansJiHiaeho
BflHrljoitun^ der «yrischen Metrik des Biachofs Jacob Yon Mar Matthai,
eiuQA der henrorragendsteii momiphysitischen Gelehrten zu Anfani; dos 13. Jahrh.
Dieser l>actat ist abi die eiozigo auf um j^ekommoni.« tiltere und wirklirh
originale Darstellung des Ocgenstaudea von besonderem Interesse. Der syrbebe
Text i»t vom Herausgeber nach den 2 Hand»c)iriftpn von London und Oxford
pegebeu worden.
Die übrigen Publicationen der Gosellscliafl anlangend, ae bt die
schon vor Schluss de« vorigen Jahres erfolgte Vollendung von oweien deraelben
EU erwähnen: von Bolle usen^s Aufgabe des Dramas Malavika und Ag*
nimitra und von S ach aus Edition der oriontaliiiehou Cbronoloi^e de« Berfini,
die letztere von einer umfauenden Einleitung und einem doppekou ReaMndex
bogleitet. — Von Jahn's Ausgabe de» Ibn Ja*i» bt da» 4, Hefi ersclneuen,
und das 5. gegenwärtig bb zum 85 Bogen vorgerCickt.
Der Redacteur erlaubt »ich bei dieaer Gelegenheit , allen denen , welch«
ihm in seiuer »chwierigon Amtsführung zur Seit« gestanden und ihm dioaotiM
— sei OS durch ihre thättge Mitwirkung, sei es durch ihren unentb ehr Höhten
Rath — Uberliaupt ermüglicht haben, hier noch einmal seinen nufrlchtlgrt
g«flihttcn Dilti k uusxiup rochen.
O Loth.
Beilage B.
Bibliothekshericht 1878—79.
Bevor ich den BoriL-ht «kr Bibliotheksvorwaltung fHr das abgeUufene Jahr
erstatte, habu ich «ine Pflicht der Pietät «n orfUllcu, indem ich dem von Seiten
unseres Herrn Prttsidenten den h(iimgegan|?t'tu<in Milforschem pewidmeten Nach-
mft ein kunse^i Wort «.Is Vortrotor iiusoror Biblinthok hitrzufii^e Unter der
grossen Zahl von Freunden und Gomiom, welchen uusoro Sammlungen Ihr
Bestehen verdanken, ist Keiner, der ibnen ein energischeres und nachhaltigere»
Interesse gewidmet hätte, als der verstorbene Blau. In unserer Bibliothek hat
er seine reiche wissenschafUicIu* Thiltigkeit unter »eines Lehrers Rödi^er Leitung
mit oilriger Arbeit au der dainnligeii ( irganisation begonnen« uinl oa ist als hiUe
er während der gansen vielseitigen Entwicklung, welche sein schneidiger und
kUImer Geist nacliher gcncim,ra*"u, diesem Anfange» stet** mit besonderer Vorliebe
sich erinnert. Wo er auch weilen mochte, in Porsieiu Trapoaunt, Seri^evo oder
Odessa^ überall hat ur für onsero BihläoÜiek gesammelt, den grössten und wcrth-
vollsteu Theil ut^serür MÜnaen« mancherlei Bücher und Handschriften verdanken
¥nr seiner Liberalität, abgesehen Ton den interessiuiten Stücken, welche er
wihrend iteiner grossen Reise im Auilruge des Vorstandes für die Gosellschaft
erwarb. Noch Im rorlgeu Sommer hatte ich ihm flir die freundliche Bestimmung
einer Anzahl von Münzen zu danken; niemand hKtte bei der damaligen Begegniuig
■^e«cr kWifUjji^u, «idiercsn uu<l im licston Sitinp dm Worte* olcßuntcit Var-
wit ilIjucii ktmuou, was niis kiiutn eiti hulbes jÄlir Äpator in so tr«uri^«*r
WpIm QboiTuch«!! sollte. Diu FAhigkek dankbarer Erimierung wird jeder in
Ichvn FiUJon kU eine der woliUhucndstcui G»ben der Vorst'butig üinpfindof». und
ikbttTo Erimiornng wird iuabt\<n>iidro ii» thim kleinen Kroisi* nnsdrur Itibliotlmk
IIi«ini(^og»nii:one'n orhalton bleiben.
An tins Ist es ftb^r auob« dio Vörmächtnisiso der Vorgan^onbeit, zn bowrihrr^i
und OAch Krflft<?o der Ocgenwwt djomttbar zn maclien. Was in dioHtim Siime
vikrond des vergangenen Jahres Boitens dor BibUötboksvorwRltiiiig bat g^osclwbcm
kocmeiiT bt ziuilchst die Wüiterfiihrung» beziohungswoiNO Vollendung; dor in dura
lMit«a Berichte vorifeseiclineten Arbeiten gewesen. t)Aü Mmnisfript de5 luu'b
SprMboi» Xtnd WinftenAChaftco geordneten Katalogen der Dnickncbrir^on hefitiirlrt
■ick Tullstündig in der Druckerei, und ieh firlanbe mir. die emtoti AushÄngtH
bogen ihnen hier vonsiilegon. I>cr Druck wird niüglicluit .«H'hueU gofurdort
wondkiti und der Katalog i^pfitcsten» im DoeemboT tm Versendung bereit tti'm*
wolrhe am besten zusammen mSt dem 1. Heft des 94. Uandeä der Zoitscbrifl:
«rlnlgen dörfte; der Umfang wird doch etwa 12 Druckbogen bolragoii , und
damit ui«>ge die etwas später als leb voransgosobon luate erfolgendo VolIoiuluDg
«Btrtvbubligl werden Da dii* Hinrichtung dio^e» Katsdogci leichte Uf^bor-
sSchÜiehktiit dwr cinxelncu Abtbeilnngen noch fiir längere Zeit ermöglii lit, knuji
•r. wie schuh im vorigen BHürichte in Aus-sieht genommun, vorläufig mit «km
jvwoUigen Kachtdigen voTsohcM die Stelle des Kealkntalugos mit v^rtroteu^ der
f&r den täglichen Gebrauch auf der Bibliothek bcstimrato rein alphabötiieh©
Nomümlkatatog ist obcnfalL» fertig.
Auch diu Ordnung und Dichtung dvr zweiten Abtbeiluug der i^ammlungon
(flajQrbehri/len. Münaen u. dgl,) i»t inzwi.sebon vorgonoriiinen worden. Von thn
dabei sich ergebenden Defekten betroiTan dio meiitton aUorband Klc^iuigkoiten
und Curiuaitäten geringem Intere&ües, wenige sind erheblicherer Art. In einigen
Kitlen hat augenügeudo Beioiehniing der boitigliehen Gegonatiiudo im Acccsüions-
vorseichuis dio delinitivu Vcriftcatiinv erschwert oder tunmiigtich gomacht. Kinon
aiuftthrüchon und volbtändig beschrelt)en(ten Katalog <iiesi*r Abthuibing her-
aostellen wird mir hoflentlieh in nicht 2U i'erner Zeit giilingi^n, du dur rmfnug
4t« ivausvu immorhin ein Kiemlieb be2>«brankter ist. Natürlich hangt aber di(»(
Untoniehmon von der Ttieilnalmi« ab, dio e» in den Kreuzen der 8peeiiilitfteu
Andot. au welche ieh mich für mnnehe mir fem liegende Dinge zu wenden
haben werde.
Die AujifUUung der in den Ueatäuden der lUblttithck humorktfjn LiU;kiin
bt Mifort nach der vorigen Versammlung in Angriir genommen und mit mulst
b«(nf<digeudom Erfolge bis jotyit fortgt^ttihrt worden. Untieren (lesuelien um
Kathlieferung früher nicht eingegangener Thoilo der ver»ebiedonen Serien von
JCeitscbriilen d. dgl. sdnd manehe Goauthebaflen — wie die 8ocietö asi»tji{no in
l*ari»t die Hmithjiomon luätitution in Wasbingt4>n, die K. FrvuNv^fisit'he und die
K- Uaynriaeho Akndemio — sogleich auf das freundlichste entgegen gekommen,
Andre Verhandlungon gleicher Art »ehwoben ««ch , wie donn tiberhnnjil diuso
Art der VervolUtlndigung naturgomass nur hingMim vorschroilen kann. l>ie
0(^«kt4«. weicht« »ich unier den nach den Ai"i'i\iaioiL»»li.iiten bei der lUblifitbok
«tttg^angetien Büeheru gezeigt hatten, siud durch nnchtritgliche AufRndunt; dor
YlII ProtvkiAijtr, Bermht üf/cr tUe GentTiUneritammlnwf sn 7)ier,
bestigliehon Stiicko in llMxy und Loipw^ gronstonthöils orlertlgt. Vou den nocli
fehlenden Nummorn siiul nur citrAolnp vorhiiltnismjissig ürhublich. Wann und
wio dioäolbon in YorluNt gurnthtiti» lässt sich schwerlich fc&btollou, doch mu«
ich homorkou, daas verscliledouu dieser Defekte mit Bofttimmthoit ikls hehr «li
luid vornmihUch durch die Art dos niAiinigfaohon Wechsels in der BihlioUitikä-
verwiUtUDg mit voranliuat boxoichuot werden müsüiüu ; iiuch sind AuK^ictiou
vorhanden, daüa bei den AceoMsionaliateu, wie loicht heffreillkh und ontArhaldbnr,
golegontlich Voriiolion iinterg^aliiurcii tiind, welche dieselbon uii>ht in edhm Faüun
lüa voükummcn zuveirlJUtdgB Oruiidla^^e Tür dio Cüntrolo dm Einzelnen urscheinen
Iji&ion, uro so molur, alb bei der uufirdic tisch cm und verwiTTendun Najneriuruiig
miuichor , bosoudcrs frauzösiscbcr nnd iutiiäcbor Z<>it»cliriftcu , ¥rie ich lin mir
iolbst bereits verschieden tU<^h erf&lsiren habe, Vorsehen und Vurwochilttiigen uor
£u leicht »tAttiinden können. Jedonfulls dürften von einer weiteren PortfttttMUlig
dor büKÜgliuben NRchforschungen , die nun sich bereits Clbor fast «woi Jahre
erstrecken, keine neimensworthon ReaultHie mehr zu erwnrton sein, und ich
urUulDO mir dnlior, foJj^endtn Antrug au stellen:
„Dio Genoi-AlverMunmlung der D. M. G. wullo den BiblioÜii-kjir
„ermächtigen, die von ihm vennissten und bblier nicht iiufgufundcuen
„Nuinmcni der Bibliothek eu vaaaieren. Sofern eine NeuansuhiUTung aus
„dein vun dem Geswnimtvorstande zu diesem Zwecke im vorigeu Jubre
„bewilligten Funds nothwondig erschoinoa seilte ^ erfolgt fUoselbti unter
.^insdrüekliehcr Erwähnung in den AcceAsionslijsten der Zcitsrlirift.'*
Letztere Anordnung wird nothwendig sein, weil der gedruckte Knttüng nur
dia wirklich yerhfindonen Stücke aufHlhrt, die Mitglieiler ube von der Aus-
fAüung der Lücken in jedem Falle au unterrichten sobi dürften.
In Betreff des Aeusserlichen ist selifivsslich noch su berichten, dass ich dem
von der v<»rigon flejioralversammlung gcbilligtfju Örundsatae gernJiss f«»rtgof»bren
hnbe, alle IJücherbostiitidu einbinden zu lussuu. Wenn diese Arbeiten nocb
nicht volUtinidig abgeschlossen sind, su liegt die Schuld lediglich jui dem schon
im leUituH Borichte urwühntou IJinali»nd«, diisa ich mich durch die HUckt»iclit
auf soliden und wenigstens nicht altau geschmAcklosun Kiiiband auf eine oiiuigo
BticUbiiidoroi in llnlle beschrÄnkt sehe, deren Lüistuu(C»r»(higkeit kein rascheres
Fnrlacliri'iien gestattet. Doch restioren jetzt nur «och ca. 3 — 400 Ntimmurn.
welche nntürlicb so schnell kIs möglich erledigt werden Äollon.
Her ZuwKclis, wckhon die Bibliothek im vcrgttngonon Jubre L-rliaUnvu, ist
ein verbHltui!imü»!«ig nicht unbefriedigender; ujiter den Fingj'ingeu stud vou
horvorragendem Interesse u. A. die neuen Bünde dcii Indischen Archaeological
Survey, die von der Indischen Postverwaltmig vorOfTontlichlon Scbriftprobeti, die
Oodenkbiicher dor hunderyfthrigen Jubelft^ur dv» BHt-nvian»ch (TuuuoLHcItiq» und
einige Neosyriaca, besonders diis Eviingcliariuiii in dum bisher norh nicht nalmr
unlorsnehten lHubjkto v«« BlUhi Daiiübon mu*s ich fn*ilich db> nUv Klage
HUcb dic>nn4l vrnoutrrii, das* mit wenigen Ati.Hnahmen die Oe»el!scbrtft!*niitgliodo?
selbst Uirt^r Bibliothek scdten godmikun, zuweilen stdbst d;inn nicht, wenn dio
ZeiUchrilt ihrer geducht hat
Trier, d. 25. Sept. 1871*. A. MÜMer.
ProU>koüar, Bericht über die Generalversammlutig ssu Trier. IX
Beilage C.
Secretariatsbericht für die Generalversammlung
der D. M. G. im September 1879.
Beigetreten sind der Gesellscliaft im verflosaenen Verwaltuugsjahre 20 Hit-
gfieder and 2 Bibliotheken, nämlich die des Benodictinerstifts St. Bouifiiz in
Mfinchen und die der Universität in Amsterdam.
Zu Ehrenmitgliedern wurden statutengemSss durch den grosseren Vorstand
ernannt die Herren Professoren Dr. Benfey, Dr. Dozy und Dr. Wright.
Den Herren Professoren Dr. Rooss und Dr. Stenzler bezeugte der geschäfts-
Ahrende Vorstand bei ihren 50j£hrigen akademischen Jubiläen darch eine über-
sandte Votivtafol die Theilnahme der Oesellschafl, dem Enteren mit besonderer
dankbarer Erinnerung an das Verdienst, das er sich einst unter schwierigen
Verhältnissen um die statutarische Constituirung der Gesellschaft erworben hat.
Von der Zeitschrift wurden an Mitglieder und Corporationen versandt 518
Exemplare. Die Anzahl der ausserdem an Buchhandlungen verschickten Exem-
plare betrug 145, die Gosammtzahl also 663.
Aus der Geschäftsführung des verflosseneu Jahres ist zu erwähnen, dass der
im September v. J. in Florenz versammelt gewesene internationale Orientalisten-
Congress beschloss, den geschäftafuhrendon Vorstand der D. M. G. zu ersuchen,
zur Vorbereitung des im Jahre 1881 zu berufenden internationalen Orientalisten-
Ckmgresses die erforderlichen Schritte zu thun, worüber uns hernach die officiellen
IGttheilungen zugingwi. Wir haben mit Beziehung darauf (auch mit Zuziehung
des grösseren Vorstandes in Betreff einer besonders wichtigen Frage) eine
ausgedehnte Correspondonz geführt; man wird es aber billigen, dass wir, so
lange die Angelegenheit nicht zu einem gereiften Abschluss gekommen ist,
weitere Mittheilungen nicht für angemessen erachten.
Im Uebrigon werden die Angelegenheiten von allgemeinerem Interesse, bei
welchen theilweise auch der Secretär als solcher mitzuwirken hatte, durch den
Redactions- und Bibliotheks-Bericht zu berühren sein.
Statutengemäss ist hier noch anzuführen, dass Herr Geh. Hofrath Prof.
Dr. Fldscher das dieiyährige Fleischer-Stipendium, bei dessen Verwaltung der
geschäftsffihrende Vorstand mitbetheüigt ist, im Betrage von M. 460,50 an
Herrn Dr. Jaromir Kosut in Prag ertheilt hat und dass nach entsprechender
Zahlung der Cassenbostand der Stiftung sich auf M. 9536,36 belauft.
Halle, d. 15. Sopt. 187D. Schlottmaun.
ProtokalUir. Bericht üdcr tUe (reHcralverwimtidtiHg zu Trier.
Beilage D.
Präsenzliste der orientalischen Seciiou *).
•l) Prof. Dr. Fleischer, Leipzig.
*2) Lic. II. Outho, Leipzig.
•3) Dr. E. Ilaltascli, Dresden.
4) Dr. II. Wenzel, Mwnx.
*5) Prof. Dr. Gildemeistor aus Bonn.
%) Prof. Dr. Lefmann aas Heidelberg.
*7) Prof. Dr. Kautzsch aus Basel.
*8) Prof. Dr. Keusch aus Bonn.
•9) Dr. W. Fell aus Oihi.
•lO) Prof. Prym aus Bonn.
*11) A. Müller aus Halle.
*12) Ernst Kuhn, München.
•13) Prof. Budde, Bonn.
•14) Oberlehrer II ollen borg. Moers.
•15) Ilorm. Jftcobi, Münster i. W.
•I6) Heinrich Zimmer, Berlin.
•17) Dr. Heinrich Uhle, Dresden.
•18) Prof. Dr. Hermann L. 8track, BerUn.
•IJ») J. Halevy.
*2Ü) J. Oppert.
♦21) Th. Nöldeke.
*22) J. Dümichen.
•23) A. Lützenkirchen, Leipzig.
•24) Director Dr. Oberdiek, Münster in W.
25) Dr. Hölzer.
26) Conroct. Dr. Li essler, Dresden.
*27) Dr. Piasberg, Kector aus Sobernheini.
28) Prof. Loy, Oberl. aus Saarbrücken.
29) A. Weber, Lehrer, Trier.
30) Dr. Fränkul, Lehrer, Trier.
31) Ritter, Königl. Bau-1(ath zu Trier.
32) Dr. Nu SS bäum, Lehrer, Trier.
33) Reich ard, llauptlehrur in Trier.
34) Dr. M. Krummacher, Cassel.
35) Dr. A. Freybe, Parchim.
36) Dr. Kühl, Prog. UecUxr, Jülich.
•37) H. II übst- hm an II, Prof., Strassburg
1) Die Aufführung erfolgt nach der cigeiihantligon Kinzeiclinung. Die mit
• Bezeichneten sind Mitglieder der D. M. (!.
XI
Personalnftclirichteii.
AI5 ordentliche Mitglieder sind der D. M. Oesellschaft beigetreten:
Für 1879:
974 Herr Dr. Heinrich Weniel in Strassburg.
Für 1880:
975 ,. Z. Ck>n8iglieri Pedroso, Professor de Historia no Corso Superior de
Lettras in Lissabon.
976 .. Stud. litt. Or. W. Schrameier in Leipzig.
977 „ Dr. Hermann L. Strack, Professor in Berlin.
978 r* Dr. Iznnuuiuel Low, Rabbiner in Sxegedin.
979 Alfred Caspar!, Stadienlehrer an den Königl. Bayrischen Militär-
bildungsanstalten in München.
980 „ Fr. Fraidl, Professor der Theologie in Qraz.
981 „ Dr. med. A. D. Mordtmann in ConstantinopeL
In die Stellang eines ordentlichen Mitgliedes ist eingetreten :
Für 1880:
Die Nationalbibliothek za Palermo.
Durch den Tod verlor die Gesellschaft ihr correspondirendes Mitglied
Herrn Dr. A. D. Mordtmann in Constantinopel , f den 30. December 1879.
Ferner die ordentlichen Mitglieder:
Herrn Dr. Th. Haarb rücker, Professor in Berlin, f den 17. Januar 1880.
„ Dr. J. A. Valiers, Professor in Oiessen, f den 21. Januar 1880.
^ C. Mayreder in Wien, f den 27. Januar 1880.
Dr. Ferdinand Benary, Professor in Berlin, f den 7. Februar 1880.
^ Dr. A. Schmolders, Professor in Berlin, t den 21. Februar 1880.
Eintuütmen u, Au^gtiben der D, M. G, 1878.
XIII
o 2
XIV
TerzeiehnisB der bis zum 31, Decbn 1879 fttr di« ßihliothek
der D. M. G- eingcgaiigeoeii Hcliriften u. s. w. ').
(V^'l *Vw Nacliriehteti Hlior Aiij^pl«?iK"iihoit*ui dor 1» M O zu B«I. XXXItl
S. XXIV— XXXL)
I. Fortset luugon.
Von d<«r KaLsorl. Russ Akwd, d. WJ*s, zu St. Petorsbuiif:
1, Äu Nr. 9 [28]*). Hulk'dti <le l'Acadtmi*? lm|>i'riiiIo dos wioiice« dn Sl Pc-tPrs-
bonru Toinri XXII, iio 4 i".l ditrnirr (foiiilleft 32^30). Toino XXIII, no. l
(fHuilles l — U). Tomo XXV, no. 4 (feniUos 21—32). no. 5 c»t dt^rnier
(ffliiillw 33—36). Fi»I.
Vim der Doutschcd MurgenlÄndLsL'lion (losudlschalt:
2.- Zii Nr. 156a |7I1. ZoiLschrm dor 1> M. « IJd XXXIII.
Leipzig 187 !>. B.
Ift^ft 8 lind 4.
V<in dür Krmigl. Llsiyw. AkAd. d. WiKHonjidi xu Müiiclictn:
3. Zu Nr lH3ii|2|. Atduiridliin^on dor philos 'phllol. Ct drjr K Buyor. Akad.
d. Wiss. FünlVfhuti'ii U<ln. nntte AbÜKÜliirij^. In dr^r Ueilic der lli'-üikM-hnfU*)!
df^r LIL Hd. München 1«7<J. 4. — Zu Nr. l«ab [3]. Vtyhvr Ciild.'rou»
Sibyllo tloM Oriünl* Fastrodo, j^ehaltoii \n dor k. b. Akad. d, Wbw atn
28. Munt 1879 von Wilhelm Meyer, Münclioii 1879. 4.
Von der Aüi*tl»ctiQn ßoüoUscliiift in PariA:
4. Zu Nr. 203 [1&3|. Jimnittl Asiatitjue SoiitiömP Siirio. Tumo Xlll. No. 8.
Mars. Avril. No. 3. Mal .luiu, Tome XIV. No. l. JaWUi No. 2. AoÖt.
84'!' tt"«!*»^ 1879. 1'aH.s. 8.
Von der D. M. O durch AuAtausch:
5. Zu Kr 2f>0 [124 19| Codice» Orloutalos Hibliotli^cm« Ro^ao FlafnipHKis . .
c<nuinomti at de«<cnptl P*u*» altora. Codiecs ilobralvos ft ArnbiciM cou-
Unons. [Edd. OUhatuen et AftJtrcnl K«p«'iibÄK«" lt*ÄI. 4.
1) IHe goährton KinMindcr werden ofüiicbt, dio AiifTübninK ihrer Oeäwhpnko
in dlp-^i^iii furtbiiiftvndon Vor/<*U'luiiH<i xugleiidi (lin den von der Itilj)ir>tbf*k aiiA-
KOütoilteii Kinjifnn^'^ssL-btMii zu bolrnivhton.
l*Jo lliblinthok*vorwaUunK tlm P. M 0.
Frc»f Milllor. Pn.f. Floiscbi^r
2) Di<' in «^ckitjo Kbtmaiprn gosehlnsAoiKiii ZifliTn üitnl .IJ*
Nummoni doH (^tHlriirkti'ni KiUabtg'oit.
IwTifi'ndpn
Verz. der für tue Bibliothek cUsrD.M. G.eifigeg. Schriften u.n.tr. XY
Von der Kaiaerl. Akad. d. Wiss. in Wien:
6 Zo Nr 894 a [13]. Sitzunf^borichte der Kaiser!. Akad. d. Wiüs. PhUos.-
histor. Cl. XC. Bd. Heft I— II. Ul. Mär«. April. Mai. Jahrg. 1878. —
XCI Bd. Heft I. U. Juni. Juli. Jahrg. 1878. — XCII. Bd. Hoft I.
II— UI. OctolHT November. December. Jahrg. 1878. — XCIII. Bd. Heft
1— 11. III— IV. J&nner. Februar. März. April. Jahrg. 1879. Wien 1878.
1879. Gr 8. — Zu Nr. 294 b [14]. Regwter zu den Bänden 81—90 der
SiUnngsborichtc der philos. - histor. Cl. der Kaiserl. Akad. d. Wiss. IX.
Wien 1879. Gr. 8.
7 Za Nr. 295 a [2864]. Archiv fllr Österreich. Geschichte. Siobenundfünfzigster
Bd. Zweite Hälfte. AchtundTdnfidgster Bd. Erste Hälfte. Zweite Hälfte.
Wien 1879. Gr. 8.
8. Zo Nr. 295 f [2876]. Fontes rerum austriacarum. Zweite Abth. Diploma-
tjuia et Acta. XLl. Bd. Erste Hälfte. Zweite Hälfte. Wien 1879. Gr. 8.
Von der D. M. G. durch Austausch:
9 Zu Nr. 501a [202]. Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes, herausg.
von //. EvpaUl^ C. V. d. (Jahelentz, J. G. L. Kosegtirtenf Ch. Lassen,
C. F. Nemrumn, E. Hödiger und F. Rückert. Bd. I— III. Götängen
1837 — 1840, — Id. hrsg. von Cltristian Lassen, Bd. IV— VII. Bonn
1842—1850. 8.
Von der Königl. Asiat. Gesellschaft von Bengalen:
lo. Zu Nr. 593 u. 594. Bibliotheca Indica. OldSeries. No. 239 [970]. The
Suhiti of the Black Yajvr Veda, with the Commentary of Midhava Ach&rya.
Ed. by Mahesachandra Nydyarntna. Fase. XXX. XXXI. Calc. 1877.
1879. 8. — No. 388 [1081]. The Mim4risi Darsana, with the Commentary
••rSivanaSvAmin. Ed. hy Mafiesachandra Nydyaratna, Fase. XIV. Calc.
1877. 8. — New Series. No. 409. The aphorisms of i^ilndilya, with the
Commentary of Swapneswara, or the Hindu Ooctrine of Faith. Translated
by E. W. Cowoll. Calc. 1878. 8. — No. 410, 417, 418, 419, 422 [1062].
Cliatarvarga'^ChintAmani by Hemidri. Ed. by Pandita Bharatachandra
Sirifmaui. (Fase. X. by Pandita Togesvara Bhatt&ch&rya, and
Pandita K4m&khy An&tha Tarkaratna.) Vol. U. ' VraU-Khauda.
Part. n. Fase. VI. VII. VIII. IX. X. Calc. 1878. 1879. 8. — No. 411,
412 [742]. The AkbamÄmah by Abul Fazl i Mub&rak i 'AUämi, ed. by
Maulavi 'Abd-ur-Rahbn. Vol. U. Fase. III. Calc. 1878. Fol. — No.
413. 414 [958]. Sima Veda SanhitÄ, with the Commentary of SÄyana
AehArya. Ed. by SatyavraU Simairami. Vol. V. Fase. VU. VIII. Calc.
1878. 8. — No. 415, 416 [968]. Gobhiliya Grihya SAtra, with a Com-
mentary by the Editor. Ed. by Chandrakdnta Thrktilankdrii. Fase.
VUI. IX. Calc. 1879. 8. — No. 420. The V&yu Piir&na: a System of
Hindu Mythology and Tradition. Ed. by Ri\iendraldla Mitra. Fase. I.
Calc. 1879. 8. — No. 421 [1029]. The Agni Purina. A CoUoction of
Hindu Mythokigy and Tradition. Ed. by Jhije/ndraldla Mitra. Fase. XIV.
Calc. 1879. 8.
Von der Königl. Geograph. Gesellschaft in London:
11 Za 609 a [2626]. The Journal of the R. Geographical Society, Vol. the
fbrtyeighth. 1878. London. 8.
12. Zu Nr. 609 c [2628]. Proccedings of the K. Geographical Society and
Monthly Kecord of Geography. New Monthly Series. Vol. I., No. 7, July.
No. 8, Angnst. No. 9, Sept No. 10, Oct. No. 11, Nov. No. 12, Doc.
« 1879. London. 8.
Von der Königl. Preuss. Akad. d. Wissenjich. zu Berlin:
13. Za Nr. 641 a [22]. Philologische und hl^itorische Abhandlungen der Königl.
Akad. d. Wiss. zu Berlin. Aus d. J. 1877. Derlin 1878. — Aus d.
a 1878. Beriin 1879. 4.
XTI In-, i(sr für dif BMMhfl' th, ly.M, ti.eti
jr.«r».
14 Zu Nr, (!42h [2(iJ. Moniitsljoriclit «lor K. Pr Aknd»»mio dor Wi.VM^Mjiclmftim
»n Borlin. 1879. M.ii. Juid Juli Aiij^usl. tioptcmbcr Octijbi>r. Nf»-
vombor. 8.
Von der L> M G, diircb Aiistaiisfh:
15- 55ii Nr t*2ö [11(11 Ij. Litoniturguscliitlitf dvr Anibor Von thront lJi*«;iniit»
bbi XU Endo dos zwötft'VU Juhrhuiidcrt» der IHsUtlirot Von llitntitur-
PttrgittoU. Secb»t«r Baod, Wi<?Ti 1B55 4
Von der KoiiigL AAiatiaclitvii ZvroJjjgwolUclmtl tu Itiimbjky;
16. Zu Nr 937 {lliaj. The JounrnJ of th« ILunbiiy limiicb «f tlio K. Aümlic
Soubly- 1878. N«. XXX VI. Vol XIV H<.mb)iy 187». 8.
Vom der D, M. ö. durch Austauscb: *
17. Zu Nr 1040 lil7g|. Tho AMiSto Yiyurvod» od by AWrc^ht Wehfir. Part
UI. A u. d. T.: Tho ^Yauta:i&tra of K&tyayaua with oxtracU fraoi ihc
t'<imm«tiUuH(Mi of Korkn und Y^jnikftdova. Burlin 18öÜ. 4.
Von dfir Asiatbchon GosolUchaft von Botij^nlcn:
18. Zu Nt. 1044 ä 1160], JvjunuU «jf tho A-siatic S«»tiety ofBongal Ne\v Sorips.
Nu. CeXXIV^CCXXVIl. Vol. XLVIII, Piui I, Nn. I It. Piu-i 11, No 1
iL 1879. Cfdir. 1H79 8
19. Zu Nr. 1044 b (IGl), Proceodings ot tho Aj. Soc. of Jlcngiil No IX.
Nuvomb^r, No X, Üoeomber, 1878. €»ilc 1878, — No l, Jnnuury, No IV,
April , Ni>. V, May» No. VI, Juno, No. Vll, July, No, Vlll, AuKUst, 1879.
Calc. 1879. 8.
Von der D- M. G. durch Au*tftuacb;
äO. Zu Nr. 1070 [ivn]. AvcMia die huiligon 8chnft«n der Purson übs
vm\ Frietlrich ÜjHe^d. 2. 3. Bd, Loip*i(; iHüi». 186a. 8.
Von dem Sinlilis*jn'scUtiii Institut:
21. Zu Nr 1101 ft [aaj, Anuuul Ri3port of tho Bourd of Rugunt» of tho .Smith -
soniun Institution * showing tho Operations, ojiponditurcjs^ luid oondiiion of
thu Instilutiini for the yojir 1877. WashiniftJJii 1H78. 8.
Von dor D. M. Q. dtireh Austausch:
28. Zu Nr. it\h |174i)]. Über Artibicus i^üJil! JL^ U^ j^UÜlÜ K^ Ü
jicu fntctti5 imiiorrttorum ot iocAtio ingenii»swiruin ju»ct«>rti Ahnu^Ln iWwt
Af*iJniiiwi€iitH cti)^nominjiUi Klm-AraltHChah . . cd G, GniL J'Wf/hnf.
Vnjrs prior. Bonn 18^2. 4.
Von dorn liiitloriHchcn Vorcino für StflorniHrk '.
23. Zu Nr 1232 :i |28W9| Witthmhm^jon de» bist«jr V*^rmns für SUuonnark
XXVII liaa. Orm 1879 8
Vtm der Bfttfl,viM'*chen (tuHLlbchiift für Künsto und WUsöiischaftiMi:
24. Zu Nr. 14 2a a |ti7J VorhnndeUngon van hol BaUviiuisch GoiuMjUcbnp
VH» Kun:»toti on Woten^ichiippen. lldu Doel Butavia 1826. 18de Iloel.
Batft\4H 18yi 8. Dw! XXXVil Bataviii 1875 (Nach^elieTort.) Decl XL.
Batiivia 1870. 4.
SS. Zu Nr. 1422 b 168|. Notubni viui de »llgemw^ne on Btk»tworB-Vergnd«rin|fiMi
VÄi» hol Batav Gf«»MJtsib. van K. on W. l>o<d XI. 1873, No. a «>o 4.
ButAvia 18T4. 8. (Naehutdii)frrt j — Il*»el XVI 1878. No. 3 on 4 Bat.ivi«
1879. Il«d XVII 1879. Nu 1 BttUvid 1879. 8
26. Zn Nr 1 lö«; (09 j. Tydsdirifl vour Indboho ThäI-, Land- nn Vidkimkundo
l>iMi| XXi. AÜev. g UiiLivbi 187 1 H (Naeh|{nlioriirt.) — D«ol XXV
Allov. 2 3 BaUvia 1879 8
u,ii.H\ XYII
"Von der Geograph isc)ion GaselLschnft Cn Paris:
Zu Nr. 15S1 [9620]. Ballotin de la ^ci^tä de Odographie. Avril, Mivi
Juin. Jttillot. Aoat, Septembre, 1879. Park 187 !>. 8.
Von der D. M. O durch Anstftuscb;
• Zu Kr lfi44 |2604). Mittheilungen aus JaHtus Porthos' g«(^ftphi!M:faor
An«t«lt &)>or wichtige neae Erfon^ehun^on auT dem Oesmnintgebieto der
Ouügtaphio von jU Peiemumn^ 18 6a. XIL GothA, 4.
Von dem Konigl. Itii^titate für dio Sprach-, Länder- and Völkorkunde
vou Niodorlfiodisch Iiidieu:
Bijdri^en tot de T»iaI-, Land- oa Volkenkundo van
Viordo Vol(^eek5. Derde Deel. le 8tuk, 2e Stak.
8.
Nr 1074 [107J.
[«derlMidüch In die.
\ Gravetihitge 1879.
Von der K&iäorl. Kua-iiüchon Arehüuhjig. Gosolbchftft;
30. Zn Nr. 1771 (2279]. Trudy wosto^^n, otc^jeletign Imperat Archpolog^itosk.
tObeccfitwa. *'*i»ftt' trot'jft. Cast' cotwurt^Ja. (Joät' wos*auya nait 3 TjifeUi.
Saaktpoterbiirg 18&8. 1859. 1864. Gr. 8.
Von dem Curatorium:
91. Zu Nr 1831 (lijO|. Doü jüdiäch-theologische Seminar Fräuckebcher Stiftung
Isa BroslAU. Am TAgo »eines 25jähr Bestfhuns , den 10. August 1B79,
tmf. im Auftrage des Curatoriumn. Breslau. 9>
Von der Kiuserl. ßus&ijichoa Arcliäolug. Gosellsehaft:
SS. Zu Nr 2111 [228(1] Lzwje:>tij» Impcrnt. lii\&sk. Archeologii^esk. Obi^estwa.
Tum HVf^un mit 7 Tivfeln, T«nn Hod'moi mit 12 Trifelii. Tom vros'moi mit
12 Titft?ln. Sjiiiktpeterbnrp 1868. 1872. 1877. Fol,
Von der Kakarl. Ru»lacbeti Geograph. GeiielLichaft :
En Nr. 3944 [3598]. Soci^t« Imp. liusiie de Gdograpliie. S^auce pl<J^i^re
lODMcIle du 3 Octobre 1879. (1 Quartblatt.)
Vun dor Köiiigl. Bayer. Akad. der AViss. au München:
Zu Nr. S3S7 {'J\ Sitxung.-»borichte der philos -philolog. und histor. Cl. dor
k b Aknd. d Wiss. »u München. 1879. Hea l !I. 10.
Vou der D M. G durch Auatausch:
Za Nr 244i) [3573]. Essay» luid Leeture» chietiy ttn tbo HeUgion of tho
Illn4tts. By the late H, H, \ViUo%\ . . coUectod and ©ditod by Heiultoüi
Rost. Vol. n. London 1862. 8.
Von der Kaiserl. A rciläolog. Commtssion in St. Potorsburfr :
Zu Kr. 2451 |22i4]. Compto-rondü de In Comrai»>ion Irapdruüo Itusso
Arebtolo^ue ponr Vann^e 1876. Avoc un ÄilAit. SL-P^tershourg. Gr 4.
— Der Atlas daxti. St-P^ter^bourg 1879 Imp. Fol.
Von der Kedaction:
Zu Nr. 2452 [2276]. Bcroe arcbÄologi<iue. Nouvelle SMe, 20e aun4e, V,
Mai Vn. Juillet. VUl, Aoüt. IX , Septembre. X. Octobre. XI, No-
rembre, 1879. Pari». 8.
Vom HorauBgeber:
Zn Nr. 2647 [1532]. Al-Mttfa*?Al, optL-i de re grAmaiaticu Arabicum, auctoru
Af/u'l- Knttkti Afühmäd hin *Onuir ZnituihMiHo. Ed ./. /*. ßn^'h.
KtL H Cbriatittuta 1879. 8.
Von dem hiatorUcben Voreine för Steiermark:
2tt Kr. 2727 i29U&]. Beitrüge aur Kunde »teiermrirkiachor Geschichta-
q[lliai«lk 10. Jahrgang. (Jra« 1879. 8.
I
4
XVni Vcrz. der ßtdie Bmioihek derD, M, G ,funtjeg, Schriften,», ff.
40.
41,
42.
43.
44.
40.
47
48.
49.
50.
51.
62.
Vcm dor Verl»gsbuchhÄnd!un||jr J C. Hiiirirlia:
Zu Nr 2731» [«OO] ZotUclirift für ii|fypÖ.srl»<^ SiiTftche uad Altertburos-
kuiidle, horftii*p. von C. li^ Lteptttug unter Mitwirkung von H. ßruff^trh.
1879. Zwtntes lieft. Iirittos u. viortoÄ Heft. Loipiig 1879. 4.
Von dor 1*. M. G. durch AusUiihCh:
Zu Nr. 87 72 [lB2!lj. Cliiüdiu»cbe» Wörterbuch über die Tjirguniim vou
J. Lej^y. 2 nxnde. Zw«ite imverinderte (Titel-) Ausübe. Leipzig 1876
[1867—68]. 4.
Von dor Kidsorl. UusalsolicD G«ofr*{ih. QoftoUseliiüt;
Zu Nr. 2853 tt [2305|. Ixwjcst^ya Imper. Ruüsk. GDop-aH<:-etk Obsc«stwa.
Tum XIV. Wypuäk pjw^i. Wypiwk &e«toi. (Alp habet. Keguitor tu Tom
XIV.) Tora XV, Wypoak pcrwi'j*. Wypusk wturui. Siuiktpctarhurg 1Ö7», Ö.
Von Prot Müll«r:
4
Zu Nr. 2Ub [3589].
Fri^irich BöUvfiCr,
Noue ßxogotiÄch-krilischo Aehreulese zum A. T.
1. Abüi. Lpx. 18ti3. 8.
von dor Numb-
Hmllii*hr Jvdi —
Von der D. M. G. darch Austnusch;
Zu Nr. 20&6 ll'M'i]. Tohsutche Spraakkuiut, voür hwt Nederlandsch BybeU
geuouUchap vurvAiirdigd doar H. N. IMIH der 'Diuk, Eeratu Stak. (KlMiik-
atebol). AmütorduB 1^64. 8.
Voü der AmerikunUchoo Philosophisch on OonelUcbaft:
Ztt Nr, 2971» [1071. Procooding» of t\w Ann'ricnri Phikisophip«! Stjcioty,
held at Pliiliidolphla, for prouiotiuK Uüüful kuowlediite. Vol. XVIl. No. KU.
Jwimiry t« June, 1Ö78. Vol. XVlll. No. 102. July tu Decuiiibor, 1878.
Vol. XVIII (so). No. 1M3. January Ut June, 1879. 8.
Vou dt^r K um iMu atischon Go&DUschaft in Wien:
Zu Kr 3131 [327 8]. NuxrüsmntUche Zeitsfchrifl hr^g
matbihcn GoseUscbaft in Wi«ti. XI. Jalirg. Zweites
December 1879. 8.
Von der Rodaction:
Zu Kr. 3224 [21 88] Uama^pd. (Uubr. Wocbomchrifl, ar^cheinond in Lyck,
rodig. von Uabb, Dr. L. SUhentuitm,} 187». Nr. 24—50. Fol.
Von der D. ^.. O. durch A ustnuseh :
£ii Nr. 345t} [^t><]' Aogyptischo ChroütomAthia von Lco Remiach.
II. Lieferung. Wien 1875. Fol.
Vou dBT V«rlag:ibuchbandlting F. A. Brockliami:
Zu Nr. 3596 [2067 1. NoMhobr. u, chald. Wiirterbuch Hbcr dio Talmiullin
und Midraschiui. Von J. Lcry. Npbst Beltrageu von IL L. Fleischer»
Elfte Lieforujig. (üogeu 1 — 14 des dritteu Bds.) Lolpaig 1879. 4.
Von dur PidaeogTttphical Si^uioty auf Subscription:
Zu Nr. 3G.^ti [3438]. Fac»imlbs of ancieiit M.ss. OrioQtal Boriotk Part. IV.
Ed. by Willium Wrkjhi, Loridou 1879. Koy. Fol (3 Ejuc.)
Von der Ucdnctioii:
Zu Nr. 3640 [2683]. Svciel^ du G^ugrwpliii^ commorcudo da Bordeaux.
Uullutiu. 2. Särie. 3«.ann^e, No. 4 {oachgtjllefert), Ko. 13. 14. 15 &. 16.
17 JL 18. lÖ k 20. «1. (12 fohlt.) 23. 24, t3, Juin — 16. Doc. 1879. 8.
Von Herrn Profe«ior Dr. R. Oosch«:
Zu Nr. 3642 [2386]. Catalogno of Bü<jks printod in tbö Bombay Prosi-
dency. 18ß8, quarter 1 — 4; 1870, 3 [xwd verschiüdono Au>igabenJ. 4;
1871, 1—4. 1872, 1. 4; 1873, 1. — öupplemontary CaUJopne &c. 186»
atid 1870. Bombay. Fol.
I
I
Yen, der für die Hihliothek der D, M. G.eiiufey. SchrifUn u. «. vr. XIX
Von der Akademie dei Lincei in Rom:
iS. Za Nr. 3769 [IS]. Atti della R. Accademia dei Uncei, anno CCLXXVI
1878 — 1879. Serie tena. TranmuiÜ. Vol. Ut Fase. 7« ed ultimo.
Oiagno 1879. Roma 1879. 4.
Von der D. M. G. durch Snbscription:
M. Za Nr. 3863 [2061]. Aruch completum auctore Nathane filio Jechielis, ed.
AleX€tnder Kohut. Tomus secundns, fiuciculns primns. Viennae 1879.
4. (3 Exx.«)
Von der Regierung der N.-W.-Proyinzen, Indien:
53. Zu Nr. 3866 [2390]. A Catalogue of Sanskrit Mss. in private Ubraries of
the North-Westem Provinces. Corapiled by order of Government N.-W. P.
Part IV. Allahabad 1879. Hoch 8.
Von dem Deutschen Verein sur Erfiirschung Pal ästina's :
5«. Za Nr. 3877 [18G]. Zeitschrift des Deutschen Palästina- Vereins. Heraus-
gegeben von dem geschülsführenden Ausschnss unter der verantwortlichen
Redaction von Lic. Hermann Guthe, Bd. II, Heft 1 u. 2. Mit 3 Tafeln.
Heft 3. Mit 2 Tafeln. Leipzig 1878. 8.
Vom Verfasser:
57. Za Nr. 3889 [2881]. Espeficufi KajieHxapk Ha pyccKOMi 1 espeficEOMi»
jRHxaxi Ha 5640 roxi [1879 — 1880]. roxi Tperifi. GocTaBHji I. H.
FypjijiHx^ A. u. d. T.: 'n5i n"<iayi n-ooi") rcirai b«*iTO"«-mb.
St. Petersburg 1879. 8.
Von der Herzogl. Bibliothek zu Gotha:
58. Zn Nr. 3890 [2405]. Die Arabischen Handsehriften der Herzoglichen
Bibliothek zu Gotha. Auf Befehl Sr. Hoheit des Herzogs I^nst U. von
Sachsen-Coburg-Gotha verzeichnet von Wühehn Pertsch. U. Bd. 1. 2. Heft.
Gotha 1879. 1880. 8.
Von der D. M. G.:
59. Za Nr. 3937 [1666]. Anuales auctore Abu Djafar Mohammed Ibn Djarir At-
Tabari. IH. Secüonis terüae pars prima quam edidit M. Th. Houtsma,
L.eiden 1879. 8.
Von A. Hartleben's Verlag:
60. Zu Nr. 3939 [3429]. ülustrirte Geschichte der Schrift. Von Carl fhulmann.
3—10. Liefenmg. Wien 1879. 8.
n. Andere Werke.
Vom Reoord Department, India Office, Presented by the Socrotary
of State for India in Council:
3M0. Buddha Gay&, the Hermltage of S&kya Muni. By Rdjendraldla MUra.
Published under orders of the Government of Bengal. Calc. 1878. Fol.
Von der Indischen Regierung:
3961. Pspors relating to the coUection and preservation of the Records of
Ancient Sanskrit Literature in India. Edited by order of the Govern-
ment of India by Arckibald Edw. Gough. CalcutU 1878. gr. 8.
1) Aach im EingangsveneicbniM lom 33. Bde. 8. XIX, Z. 16 Ut zu
K^ben: Je 3 Exx.
b*
XX Verz. fhr für die BibUMfh
f,SehrifUHU,A
39G2.
396B.
3964.
3965.
39߀.
39ei.
S968.
B«n-
Von der A»iiituchon CtMellsclmrt von Bengalen:
Index of ünmea of Persona and Oeo^«ii»hieHJ Nanica occurrin'^ lu llio
Akbjir NÄmah. Vol. I. By Abnl K.«l i MnbArak i 'Alliiml, PuhlbT^^d
by iho Asmt. SiM'icty of Bengnl. By Alauluri Abdur Rahim^ Cftlcutt*
1878. Fol [VgJ. Acc. Nr 694b(r2) = Katftl. Nr. 742.J
Vom Chief Commissioner of Mysore:
Mysorc Inscriptioiij, triAslatod for Govonmtont, by L^fiit Rice
g«lore 1879. 8.
Von der KauofI. Kuäsischen Goograjib. Gos(^Ibehftlt:
P, A, Hüiehrandi : PochojVloruo w üümlju swjartii|vi 1Ci\j«pj!a' KndtwUii
Slrutki Uj82— 1584, [Auszug au?« dorn XIV Tum der Izwjwti)» &o.| H.
Von doli VerfaiLS4>m:
l>lü Ga 'as und hciti^on Gebote des altirarüsclieti Volke«. (Metmiti,
Toit, Grummutik und Wortvcreetübnb*.) Vou ChrUHan JSarthoimtuu:.
IIiÜlo 1879. 8.
lieber eine Parsotihftndschrift der Ksniscrlitbow ÖfToiiUkbün Bibliothek »u
8t Petersburg von Carl Sfilejnnnn, (Tire du Vol. 11 dos Truvaui da
la 3e Session du CongK's itit^rinititinnl des OrientiULstes] Leiden 1878
Vom lüttirpro» Logatl Warnorhini :
Ja» Shafiitiüiim. Ät-Tftnlnli nuctoro Abn-IshAk As-SliirAai qimm
Leideiiäi et cod, Oxonioiisi ed. ^1. II' T. JniftJmlL Lugd, B:
1870. 8.
Van dör Sicillurmcheu Gesüllüchnft für VÄtorlündiüehe Geacliicht«^:
Documtiiiü jwr sorviro wIIm Siurin dj Sicilia, pubhlicali a cum delläJ
Socieiii SiciliÄiia per U 8torin pmlri** Terz» Seriö — Epigrafin. Vol. L
Fase. I. PiUermo 187^. 4.
Von den Verfussem, Herauagebom iiful Verlegern;
KnlonymoH ben Kaloiiymosi' Sendüchreiboti aa J<woph Knspi. Am der
Münchenor Hiuni-^ehrift /um orskici Mal homiisfjegebon und »tn Aiiflri»ira
der eliemiiligeii Hörer dos jädisch-thoolnjfist'lu'ii Semirmra »u Breslnu als
Fo.Htm*bn aiitn rünfnndawjuiiEijiyjihrigen Stiftllll(^;sU^'o der AustiiU ( lü, Aui;iiät
U7U) überreicht vun Dr. Joseph Perk^, Mlinchun 1879. Gr. 8.
Studien xur AeiDiti.^€heü Reli^loiisg«»ohicbt6. Von TK. W. Grafen
iJatidutHhi. Holt IL Leipaig 1«78. 8.
Pr*.kritic», Voji Sinffried (iohhehmidt. StmMburg 1879, 8
Arjuna. Ein Ik'ltrn^? zur Reconsitraction dw MahllbhArata. Vun Ad,
j/oUzfimnti. Strassburg 1879, 8.
AiühAülka rahasya, or Kssays on the hijitory, philosophy, arta, and sdences
of anci«nt India, by B4m Dduf Soi, Farta 1— HI. Calc. 1879. 8
Abhidb&nat-'intAniani. San»krit Dictionary by Hein Chiindr«, Hera
von Rdm DtU Sen. Calc. 1879. 8.
Der ürspriuiif dos Monotlieijiinus. Von JuL Popfter. Krtlik der Patrl-
archengeat-bielite, Berlin 1879, 8.
Die Jonathansahe PuntAttfUch-UebenetKuug in ihrem VerhUltniwe lur
Balacba, Von jS. CrronftfUttiH. Leipzig 1879. 8,
£siiA}'9 ior Allgpraeinen Heligiunswtjisensohatf. Von Victor von Straiiss
und Tortif'f/. Heidelberg 1879. 8.
Tmtttdö iIl' numisroÄtic« Arabigo-etcpanolH por Don Francisco Codßra
if Zmdin, Miidrid 187'J. 8.
Verz. der für die Bibliothek der D. M, G, eiiujeg. Schriften u. s. ir. XXI
3979. Metriees biblicM regnUe exemplis illtutratoe. Scr. G. BickeU, Acced.
Sapplementam metriees biblicae (pp. 73 — 92). Oeniponte 1879. 8.
3980. Ktnde comparative stir le panth^bme ^gyptien et Indien par C. Schoebel,
Paris 1879. (Ausng aas Rev. or.-amär. nouv. S^r. II. 1878.)
3981. De Indische Oids. Staat- en Letterkundig Maandschrift. Eerste Jaar-
pmg. 1879. Oct Not. — Tweede Jaargang. 1880. Janoari. Amster-
dam. 8.
S982. ^ .LmaXjLmwJI Sjnaxariam d. i. Heiligen-Kalender der coptischen Christon.
Ans dem Arab. übersetzt von F. WHatenfdd. I. II. Gotha 1879. 8.
3983. Die Geographie und Verwaltung von Aegypten nach dem Arabischen
des Abul-'Abbis Ahmed ben 'Ali el-Calcaschandi. Von F, Wüstenfeld,
Erste Abtheilang. Ans dem funfundzwanzigsten Bande der Abhandlungen
der Rönigl. Geselbch. d. Wissensch. zu Giüttingen. 1879. 4.
8984. Trfibnors Oriental Series. Vin. Metrical Translations Crom Sanskrit
Writen with an Introduction.* Prose Versions, and Parallel Passages firom
Classical Authors. By J. Mmr, London 1879. 8.
39SÖ. Tho Family Law of the Cbinese, and its Comparative Relations with
that of other Nations. By P. G. von MöUendorffy Interpreter to H.
0. M.'s Consnlate General. Shanghai 1879. 8.
3986. Palmyrena. Von Ed. Meyer. (Aufsatz in den „Monatsheften, Juli und
August 1879. Bogen 30 und 40")-
S987. Atrathangelos et la doctrino de T^glise arm^nienne au V« si^cle. Th&so
present^ k la Facult^ de th^ologie de l'Eglise libre du Canton de Vaud
par Garabed Thoutnaian. Lausanne 1879. 8. •
3988. Prospect über Indien in Wort und Bild. Eine Schilderung des indischen
Kaiserreich es. von Efnil Schla<fintweit. Bei G. Schmidt u. C, Günther
in Leipzig. 1 Druckbogen, Pol., mit Illustrationen.
3989. Reizen naar Nedcrlandsch Nieuw-Gninea ondornomon op last der Regee-
ring van Nederlandsch-Indie in de jaaren 1871, 1872, 1875—1876 door
de Heeren P. van der Crab en J. E. Thysmann, J. G. Coorengel
en A. J. lyingeveldt van Hemer t en P. Siraanf med gMchiod- en
aardrijkskundige toelichtingei\ door P. J. B. C. Rohidi van der Aa.
Med Kaarten. 's Gravenhage 1879. gr. 8.
3990. Description of the Gold Coins and Relics found by Mr. W. Simpson in
the Ahin Posh Tope, Jelalabad, by A. F. Rudolf HoemUf with Remarks
by Miyor-General A. Cunningham. Reprinted from the Proceedings of
the Asiat. Society of Bengal for March, April, and August 1879. Calc.
1879. 8.
3991 Dos Greises Erzählung. Von Gustav EcJcers. Berlin 1880. 8.
3992. La critiqno et la science de M. Bartholomae, par C. de Harlez. Lou-
vain 1879. 8. (3 Exx.)
3993. n Salmo CXXII. 4. (Sendschreiben des Prof. Ignazio Gnidi an Prof.
Jar^, aus der Antologia Israelitica di Corfü v. 9. Sept. 1879.)
3994. Annual Report, Saint Louis, Public School Library, 1878. St. Louis
1879. 8.
.^O ^■>,.>.;->nJi ^^1 ^U Js^\ ^^1 ^.,L^-? ,^ ^li
iJLm iriö ,'^^, (Muhammedanische Prophetenlegenden in tatarischer
Sprache, Kasaner Üniversitftts-Buchdruckerei, 1878, Bogen 1—12, gr. 8.
[Nene Aul von Acc. 2267 i= Katal. 530].
3995
XXII Ver::.
ftfX fhvD.M. O.einffffiT^
«.ff. ff.
399(}. Dio Masaoridi zum Tar^um Otikolos, «nvUiulttjud Mas»orn1i mngniL und
Maitsonüi p«rra N»t h Hdschrr und niiter BonntKiinie von (^eltcmoo Aiu-
gftbcit zum ersten Male odirt und commcntirt von Dr. vi. ßerliner,
Leipxig 1877, Ä.
Von d«n Vorfassem:
i97. rbn Dttstah [so]. A Mnfryiur tortcnofcmro ronntkoiMS Itvgr^ftfhb
gyih SÄeraojö. IrtA Edelftpaeher Anlfd. BudÄpest o. J. S,
08, Donfcck ^a MAjfvnrok. Magyar •5»kfirtAaelmi vÄalat Irta
Jrt;<7/. Budapest 1878. 8.
99. A'oronRri Mf'i?.QH ötÖdik szRXfttlbpli cinncny tort^^netiro »< Og^iudur tt^
O^ur Bolf^^Ärokrnl. Ertelmezte, ti5rt(.Hietfoldirftti i's nyelv^iowt] jeKy«etekk44^
kijt<!irtD EdeljtpfU'htT AifUaL [A. ü. Nfelvtudom. Ki^ietemdnyok|. Bn<U*
piist IH78. 8.
4000. La Donna Cincac di Ltnitnrieo NorerUin*. [E«tr. dalla Rassogna Kaxlonalo
fasc. n, Anno 1879] Firenze 1879, 8.
4001.
400»,
4005.
4007.
4008.
Von dem PrÄsidium der Triörer PhU(*logenversammliinp:
Legonden dor Pelnfpa. Fis»tÄchrift fiir die XXXIV Versnniinlnne Dtuit-
»eher Philologen und SchulmKnner »u Trior im Auflrage der Rlioinbchoii^
Frivdrich -Wilhelms' Universität vorfasst von Hertnanu ܧener*
1879. 8.
On the C'la.<islficHtion of Lanj^iugc^s A Cnriitrihution to Contpamih
Philology. By CrU^tav f}pjjürL Maelras u. London 1879. 8,
Von don VerfaMorn:
Uoher die Kannrisrhon Zahlwwrto. Von Rirhard PiriJ*i'Immnn. fS.
au» der Zeitschrift für Ethiutlogio. XI. iliihrg. Berlin 1870] 8.
Zum OodicIitmM an F, A. ^chiefunr. Rode tcuhnlton am 11. De
1879 in dor Sitsttiij: der Kai^urlieheu AkHdumie dor Wii
von F. Wiedettmuu (TM du Bulletin, T. XXV, p. 3Ü — 44). [Potersb.
1873.] 8.
Von dor D. M. G, durch SubscripÜon:
•^baa -n?3bn T2 »l^-^JCTa 6*53 r^OÖ Talmud Babylonicum TraiMal
Baba Mozla mit iloittscht^r üvbarsetiung und Erklirunm van Dr. A* SarmrUer,
BarUn 1876. Fol
Von TTorrn Profcsisor Dr. R. Gnsclie:
4006. Eiogotiacli - kritische Aehrenleso zum Alton Tüätament Von FVh
BöUcfter, Leipzig 1840, 8.
Von Herrn StaaUratb I»r. von Oottwaldt in Kasan:
^^^^UJf 4j^ [von ^j;j,JjJ^\ uW^t ^^^ ^^y^'^ ^j^ ^-j
Krhuttliclio Botraditungen im Auschlu&s an KoraastclUn, arnbisch
theilw«iüer türkiwilier ErklÄnumf dor Koran8t<dUni, nebst «incr türkisch
Gobcbiammlung]. Kasan 187D. lö, fU 8. gr. 8.
jX^ jU^iUit J^LftJÜ liJü^\ ^4-*^ J N*^?J' f^^^^ v"^
yjb-BiiKaeT^ coi, CaApym-iuBpiuTi 0^effiy.i.TH. ICj-pct wycyjnraHCKaro
3aROHoittj|tHiji HO yicHii> Xaiie4|ii^cK0irfc. Hsx. 2-c , Hciipa8.teiinoe.
KiwaHi.. 18?9. 108 8. 8.
Yen, derfirdi'e Bibliothek der D. M, G. eingeg. Schriften u. «. tr. XXIII
Von den Verfassern:
4009. Die Bargen und Schlösser Südarmbiens nach dem Iklil des Hamdint.
Von David Heinrieh Müller, [Sitzb. der Kaiser!. Akad. der Wiss.
ICnr. Bd.] Wien 1879. 8.
4010. Ueber &as Zeitalter einiger Inschriften anf arsacidischen und säs&nidischen
Monomenten. Von «/. OUhatuen, [Monatsb. d. Preass. Ak. zu Berlin
1878. 7. Hin.] 8.
4011. Parthava and Pahlav, Mida und MiLh. Ein Votum von «/. Olshatuen
[S.-A. a. d. Monatsb. der K. Ak. d. Wiss. in Berlin]. BerUn 1876. 8.
4011 Prolegomena xn des Vasantarl^a <^Akuna nebst Textproben von Eugen
UuUzsoh. Leipzig 1879. 8.
4013. Qu eroi del Libro dei Re di Firdusi saggio del Dott Prof. Italo Fizsi,
Torino 1879. 4. [Estr. dalle Memorie della Reale Accademia delle
Sdenxe di TSrino. Serie U, Tom. XXXII.]
401i Appendice [su Le€lrain, Histoire d'Israel. L Paris 1879]. Fragments
de Cosmogonie chaldienne traduits par Jules Oppert, 12.
Ausserdem nnd als vorhanden dem Kataloge einzufügen:
Sr. 1616 [1653 a]. Analectes sur Hustoire et la litt^raturo des Arabes d'Espagne,
p» AI-Makkari. Publik par E. Dozy^ G. Dugat, L, Krehl et
W. Wright. 2 tomes. Leiden 1855—1860. 4.
Xr. 3473 [3267 a]. Numismatie and other Antiquarian Illustrations of the Rule
of the Sasaanians in Persia A. D. 226 to 652. By E, Thomas. London
1873. 8.
XXXV. Versammlung Deutscher Philologen
und Schulmänner.
Nach dem Beschluas der vorjährigen Versammlung Deutscher
Philologen und Schuhnänner zu Trier ist flir das Jahr 188()
znm Versammlungsorte Stettin gewählt und das Präsidiimi
den Unterzeichneten übertragen worden.
Mit Allerhöchster Genehmigung Seiner Majestät des Kaisers
nnd Königs setzen wir nunmehr die XXXV. Versammlung
Deutscher Philologen und Schulmänner auf den
27. bis 30. September d. J.
an und laden die Fach- und Berufsgenossen zu zahlreicher
Betheiligung ein.
Anmeldungen von Vorträgen bitten wir für die all-
gemeinen Sitzungen an uns für die Sektion für classLsche
Philologie an Herrn Professor Dr. Ad, Kiessling in Greifswald,
für die deutsch - romanische Sektion an Herrn Professor Dr.
A. Reifferacheid daselbst, für die pädagogische Sektion an
Henn Re^lschul-Direktor Klemsorye hier, für die mathematisch-
naturwissenschaftliche Sektion an Herrn Professor Dr>r Jtmghans
hier zu richten *).
Die Angabe der Adressen ftir die übrigen Sektionen sowie
alle weiter erforderlichen Mittheilungen enthält das demnächst
auszugebende Programm.
Stettin den 25. Mai 1880.
F. Kern. G. Weicker.
1> Für di«» General verHammluuf? der Deutschen M<>r(;enIändiHchon Oesell-
tehftft an Herrn Pr*)fe!«»or l>r. AwjuhI Müller (Hallt);.
XXV
Personalnaehrichten.
AU ordentliche Mitglieder sind der D. M. GesellseliAft bdgetreten:
982 Herr Dr. Karl Joh. Neumann in Halle.
983 „ Dr. Wilhelm Bender, Professor der Theologie in Bonn.
984 „ Dr. Max Uhle in Leipzig.
Durch den Tod verlor die Gesellschaft die ordentlichen Mitglieder:
Herrn Dr. Ant von Schiefner, Exe, kais. russ. wirkl. Staatsrath and Aka-
demiker in St. Petersbarg, f den 4/1 G. November 1879.
. Lic. Dr. Uubert Schröter in Breslau, f den 20. Man 1880.
XXVI
VerzeichniSB iler bis zum 3, Juni 1880 für die Bibliotheli
der D. M. G. eingegAngeneii Sehrift«ii u* 8. w.').
dio Naohrichton über Angelegeöheiton der I>. M, G
S XIV— XXIU)
in diesem
I. Fortsotaungen.
Von der Kaiaürl Rnss. Akiid d- Wiss. «u St. Petersburg:
Zu Nr. 9 [28) ^). Bulletin do rAciid«mie Imperiale des sciencM do 8t.-Pdter«-
büurg T XXVI, iir 1 (feuilles 1—8) Fol.
Von der Aslatiacliou Go*ollsch*ft von Omaahritannion und Trliind:
Zu Nr, 2^ 115 1] Tho Jounml of the tt. Asiatin Society nf Ornat Bri
and iroland New Sorifs Vol XI Part III Au|,nist 1Ö71I. Vol
Pftrt 1. January 188Ü. London. 8.
Voü dor D. M, G,:
Zu Nr, 154 b [TßJ. Wisjsensühnftlicher Jidiresbericht über die Murgon-
liCudisehon Studion von Octobt>r 1870 bi.-* Ducember 1877 Uiitur Mit-
Wirkung znebrerer Fachi^Qtebrten borausg. von £J. Kuhn und A. Socin.
2 Hoftc. Lcipsdg 1S79. 8. *
Zu Nr. 155 ft [77]. Zoitobrift der D M, G Bd XXXIV Hoft 1 Loi
1880. 8.
Voti dur Aiiatiscbou Ge^cliachaft iu Ptuns;
Zu Nr. 208 [15a]* Journal Asiatiquo. Soptitime Svno. Tomo X. Nr
Ot;t. -Di'c. 1877. Tomo XI. Nr. 1. Janvior 1878. Tome XII, Nr. 1. 2
Jttill. -SepL 1878. Tome XIV. Nr. 3 Oct. - Ddc. 1879. Tomo XV,
Nr. 1, Janvier. Nr. 2. Fc'ivrier ■ Mars - Avril. 1880. Pwis, 8,
Vom dor Amerikauliichon MorgenlÄndlscbeu Gesollscbafl :
Zu Nr. 20a [160]. Journal of tho American Oriorital Society. Soventh
Vnlume. Numbcr I New Iliivmi 1871. 8. [Nach(joliererf]. Tontb Vo-
lume. Number IL New Ilwven 1B80. 8. — ProLoediuga , 1872. 1873.
(Nachgeliefert), October 1878. — Oct^Aer 1879. 8.
Von dor Kenigl Geäellachafl d WiÄäünscb. in Gottiögönt
Zu Nr. 239 [8ß]. Göttingische gelehrte Anaoigeti. 1879. 1. und 2. Bd.
Göttingon 1979. 8. — NmcbrichteH von d. Kunigl, Gosellach. d. Wisseiisch.
und der GooTg-Aa^^sts-Universltät aus d. J. 187D. Gott 1879. 8.
tf:
1
Kon-
Miu
■ "
4
1) Die geehrten Ein^Giider werden ersucht, die Aulflihrung ihrer OesrlHniko
in diesem forttaufendon Voneifhnija zugleich vd» den von dor Bibliothek aua-
gestellton Empfangsschein su betracbien.
Die Bibliotheksvorw<ung der D. M. Q.
Prof Müller. Pwf. Floiichor.
2) Die in eckige Klammern getchtosMiien ZiflPent sind die laufenden
Nummern de» gedruckten Kataloge».
der für fh't' BUdmihel' rterD. Af, G.^nfit^.St^hriftenu.H.ity. XXTII
Von dur Asintischoii Gttsell!*chrift von Bengatcii:
2a Nr. 594 Bibliotheca Indic«. New Sorics. Nr 423 fSGß]. GobhiKy»
Grihy» Sütr«, irith & Commontary by tbe Editor Ed by Chandrakünta
TArkJU&nkä^ Faac, X. — Nr. 434, The VAyn PurAnii; A rtysk'ni of
Hinda Mythology uid Tradition, Ed. by RAjendrnJfUa Mitni, Fnsc. U. —
Nt 426 [1062]. CbatQnrmrg» CbintÄra&tii, By Homadri. Ed by Yoges-
v»r» BhatticbAry«. und KamAkbyAnÄtba TÄrkarntun. Vul. II. Vratakbanda.
Pirt IL F«». XI Calc, 1879. 8.— Nr. 427 [10971 Bbtlmati, a Gloss
on ^skATA Ach&rjra'» CominontAry nn tho Brnhma SiitrnA , by Yächitöpftti
MUra.' F»»c. Vn Bonaro« 1879. »
Von der KönigL Geograph. GesellscbÄft In London:
Zu Nf. 609 c [2638). Procoedings of tho R, Gmi^aptüc-al .Scviety and
'Monthly Recnrd of Oeography. Vol. IL, Nr. 1. Nöw Motithly Sories,
Jann&r>' 1880. Daxu: Titlo , Contents, and Index for FrtKODdiii^s, 1879.
London 1879. — Vol. II., Nr. 2 Fehniary Nr. 3 March. Nr. 4.
April. No. 5. Mny Nr 6. Juno 1880. London 8.
Von der K Akademie der WisaenAChaflen zu üerliu:
Zu Nr. 64Sa (26|. Monatsbericht dor Konif^liih l^eiuwisehen Akademie dor
WisMDschaften zu Boriin Januar. Fehmar 1880. 8.
Von der Aiiiatischon osellschaft von Bengalen:
Zu Nr. 1044 a (Iß*^]. Journal of tho Asiatic Socleiy of Boügal.
XLVm, Part I
New Sories.
Nr. m. nr.
Kr CCXXVIU CCXXtX CtIXXX Vol
Part U, Nr. UL 1879. Calc. 1879 8.
Zu Nr li>44 h |16lJ. Proccodings of tbo As. Soc. of Bongal. No, Dt,
Koveinber 1879. Calc. 1879. Nr I, Janiuiry. 1Ö8U. Calc. 1880. 8.
Von der Geograpliisebeu Geaelbehaft tn Paria:
Zu Nr 1521 1262»>). BuUotiu de la Sod^t^ d« (läQ(^apMv. Novombro,
Decombre 1B79. Parin 1879. — Jauvlor. F^vrior 1880. Parks IftSQ. 8.
Von doni K«>n!gl. Institute', flir die Sprach-, L&bdor- und Volkorkande
von Niederliindiscb Indien :
Sa Nr 1674 [107). Bijdragen tot de Tiuil-, Lund- on Voikenkundo van
fe^erland^h IndiC. Vierde Volgreeks, Dordo Üeol. 3b Stuk, '» Gravon-
ha(fQ 1879. Vierde Deel le, 2u Stuk. \ Gravenhage 1880. 8.
Von Uemi Senator Aman:
\% 2u Nr. 1857 [1616]. Biblioteea Arabo-Sicula oasia Ra««olta di teati arabici
rho toccaito la goografla , ia &toria , la biogrnlin u In biliHfi^^raliA dclbi
8idlia. ractuLilti o iradotti iii ilaliwno da Alicludc Aftiari. Vol. primo.
Torino o Borna 1880. 8.
Von der K. Bayer. Akademie der WiAMnscbaftan :
16. 2u Nr. 2327 [9| Sitzungsberichte dor philfja.philol. und historiÄchun Vhvmß
der k. b. Akademie der Wissousch. s5n München. 1879. Heft IV 1879.
Bd IL lieft I II 188U. 8
Von der König!. UugttrLHcheu Akademie din* Wiaauiuwhaften :
[17 3Su Nr S427 [$i] A Magyar Tudominym AkndiJmla Evk<royvei. XI V^.
KBtot U— VI. Darab Budapest 1863—76 XVI Kötet U—V Divrab,
Budapest 1878—79, 4.
Von dor Kednction:
ML &i Vt 8458 122761. Bevuo »rcbäoto|^ue. NouiroUe ü^no, ISe mmi^o,
l— IV. Janvior-Avril 1878. 20. ann^e VI Juin XII Ddcombro 1879,
llo mmin. i. JauTier 1880 Puris. 8.
XXVIII Vcrz. drr für dk BihUothek der fKM* G.etnffcjj, Schriften u. ». tt.
19.
20.
tl.
SS.
23.
S4
35
S6.
87.
28.
29-
3(1
31,
32
Von der D. M G. durch Au*Unsch:
Zn Nr. SI63 [aöO»}. 7}'iibfter\ AmoricRH luif) Orient»! Litor»ry B«p«
NoB, 13.'»— 146 (Vol. XU. Nos 1 — 12) — Triihfier\ Amoriciin, Europ«»«/
& Oriontnl LiteTÄry Record. Kos. U7--8. New Series, Vol. I. V,oa. 1—2.
London 1879. 1880, 8.
I
Von dor Kiii«jr!. Runsischon Googriiph, Gosellsrhsfl r
Zu Nr. 2852 m [2595]. Irwjostijii Impt-r. Riii^k. Geaip-nfic. Ob.it-estwii
Wypusk trotii. Wypusk cetwtirtyi Wypusk pjfttyi. S. Potorburg 187Ö
— Wypiiak peTwy?. 8, PetorburR 1880. 8.
Von der KöiugL Un^arischon Akudomic d. VV'l>i(iensch«ften
Zu Nr. 2034 [372]. A Mngynr nyolv SsAtir»- fHcr*usgog, von der Ungi
Akftd, d. Wbs). Bd VI. H. 3 und 4 fRchluss). BudapoAt 1873. IB74. 4
Zu Nr. 2938 [41|, Nyotvtadominyi Kriilüininyek. X Kötet. IIl. Füset.
XL Kßttn. XU. Kötet, L FÖzet XIV. Kötot, lU. Füiet XV. KÖtet
I. n. Füssot. Budapest 1873—1870. «.
Zn Nr, 2939 [37], A Mmgyar TudoinAiiyo» Akadcmia Krtesitlijo. VU. Ev-
folj Am . 8—14. SK&xn. VIO. EvfoU um . 1 — 1 T . S«Äm . IX ETfoy »m . 1 — 12.
S»4m, Xn. ^vfoljuio. 1—7. Bx&m. XIII. Evfoljani. 1^6. SätÄm. Btid*-
pMt 1874—1879. 8.
!^u Nr. 2940 [42]. Msgyur Tudominyoa AkAdemiai Almanacli 1673. 187
1875. 1879. 188Ü. Badapoat. 8.
Za Nr ,H100 [38], Ertekezi5«ek, a nyo]v-6s ^zcptutloiniLnyok köreböl kJ»
n Mttgyw Tudomanyos Akiidf^mU. III. Kiitot VIII — XI. SäAiti, 1878
IV, Ktitot 1 II IV— Vir IX. X. Slam, 1873. 1874 1875. (Dä«u
Hnuptlitolb lütter Rir IH. und W Kötot, Buditpeat 1873 und 1875.) VII
Kötet III— X. SBJÜn. 1877 — 1879. VUl. Kötet I— H'. SaAm. 1879.
Budiipoat 8.
Von der Rodaetion :
Zu Nr. 3224 [2188}. H&maj,rid { H ob r. Woche rischrlfl, oracheinond in L
rodig. von Rabb. Dr, L, SUbemumn}, 1880. Nr. 1—21. Fol.
Von der Anionc«n PhiloL AtuMcmtlon :
Zu Nr. 3238 [3S8Ü]. Procoodin^ of the eloventh Mtnmü Sea^ion üf
AmcricÄn Philohigiciü Aasocintion , held in Nowport, R, L, July. 1879,
HftTtford 1879. 8. .
Von der Red&ction: 1
Zti Nr. 3640 [2623|. Soc?i«5t* do Odographie c«mm(?rciaIo d« BordenoiT
Bulletin. 2o SÄrle. 3e «nnee, Nr. 1. \ 3. (4 fohlt) 5. %. (1. 8 fehlen.)
9. 10. — 1880. 8.
Zu Nr. 3641 [2385] Appendix to the CalcuttA GiiÄOtlu- Bongal Library
üatalogite of Books for tho Qu&rter f^nding 3 Ist Dücombor 1876 — 31»t
MttTch, 30th June, 3Üth äept«mber» 31»t Decemb^r 1877. Fol
Zu Nr 3642 [2386]. Catalogue of Bouks printed in the Bombay Presi-
d©ney during ibo Quarter ending 3 Ist December !87fi — 3 Ist March.
aoth June, 30th Soptember, »Ist December 1877 Fol.
Zu Nr. 3643 [2388] Catalogue af Book» printed in th(i Madras Pre»l-
dency duHng th© Months of Octöb«r, November, and Din-embor (or tho
4th Quarter of> 1876 — during the Month [»icj of JiumAry, February,
and March (or the Ist Quarter of) 1877 — duiitig tho Months of April,
May, and Juno (or the 2nd Quarter of) 1877 Fol,
Zu Nr. 3^44 [2389). Statenient uf Partlüulurs rogarding Bmiks. Maps, &c,
publijhod in the North- Western Pn>vince!t during thu 4th Quarter of 1875
— 4th Quartcr of 1876 — Ut — 2d — 3d Qiuutor of 1877, AlUhabad.
Fol ^ Id. publbhed in the Nr>rtb*Westem Provincos and Ondh . . . during
the 4th Quarter of 1877. Allahabad. Fol
1
^erz. der für dU Bihtmlhch der D. M, O. mngeg. Srhrffleu n. h, *r. XXIX
Zu Kr. 3645 {33921 CatjUo^e «»f Hnoks rogistert-d in ilio Pui^ali durinE
tho Quftrtor ending 3 Ist Docombcr 1876 — 31st Marcb, üOth June, 30th
September. 31&t Dccembor 1877. Labore. Fol.
Zn Nr. 3646 (2391]. CftUlog^tto of B«uK» pubUshod in Oadh duriii(;r tho
QoArter ending 3t»t December, 18T6 ^ Qiinrti^rly Cfttato^» 8lv. . üiiHing
31st Mftrch, 1877. AJlAhubnd. Fol. [Vgl. oben Nr. TA xu 3644]
Zu Nr. 3647 (X387]- Genural Dopnrtcniünt NotUkation. [ChUI'>«uw of
Books and Pamphlotü pnblLshod in ßritiHh liurinii. darinir thf: 4tb (junrier
of 1876 — Ist, 2d, 3d, 4th Quartur nf 1877)- Kjingwn Fol,
Zu Kr. 3648 [2384}. Äi^m Library Catnloguo of Hooks und Pamphlet«
t&T the Quartsr ending Slst Dccombor, 1876 — 31st March, 3üih June,
30th September, 3 Ist Docvtnbor, 1877! Shillong. 5 Bitttor. Fol.
Von dvr Akademie del Liitcoi in Rom:
Zu Nr 376n flÄ|. Atti doli» R. ^\ecndemm doi Liiu-ol . »imo CCLXXVII
1879—1880. Serie ti-rza. TrÄiwimti. Vol. IV. Fii.>c. 1" Dic«ml>ro 1879.
Fa»c 2*. Gennaio 1880, Pasc. T. Fobbraio 188tJ. Fase. i''. M»nEo
1880 Fase. V. Aprile 1880. Borna. 4.
Von der D M. G. durch Subseription:
Zn Kr. 3863 [2061]. Aroch completiun anctore NathaBe filio JechieliB, ed.
ÄleTOnder KühuL Tomas sevondas, faacirulns socimdus. Toraus secun-
das, faadcalu» tertiiiA. Viennao 1879. 4. (Je 3 Kxx.).
Von der Königl. Ungarischen AkÄilemie dor Wisseoschafton :
39 Ztt Kr. 3879 (387j. Kyeivemlektir. Kefjl Mftgyi»r Cfldoxek ^ Nyomtat-
vjlnyok. I— Ul. Kotot. VI. Kötot BudaiH+st 1874 1879. 8
ki\ Zo Kr 3881 [375]. A Btagyar helyoüirA« Elvei H 8zab41yai. Budapest
1879. 8.
KV Za Nr. 3883 [3333] Magyar-Ugor risaiebasonlilo SzotAr. Irta Budetvi
J6a%ef. I II IV. Füaet Budapest 1872 — 1819. 8
M. Zu Nr. 3884 I377J. LItorarlsfhe Berichte äus Ungarn. JIer««sgegtibeii von
Paul Hnnfolüy. II Bd. I- 4 Ucft. 1878. IIL Bd. 1— 4. Hoft 1879.
Budapest 8
Von der geü^raphlHt:bQn und sUdstiücheo Gtuellschafl in Mexiko:
Ü. Zu Nr. 388& |a614i. Boletin de la ftociodad di* Geografia y Estadbtica
de la Repablica MexicaDa. Tercer« Epoca. Tomo l\, Numeros 6 y 7.
Mexico 1879. 8.
Von der D M. il.t
U Zu Nr 3937 [1666]. Annalea auctoro Abu Djafar Mohammod Ihn DJarir At-
TabarL L P. 321—640. (nerausgeg, von' J. Barth,] Leiden 1880. 8.
Von der Redaction:
il Zu Kr. 3981. De Indische Gids. Staat- on letterkundig MniUidsrhrift,
Tweede Jaargang. 1880. Februari. Maart. April. Md — Juni. Amster-
dam. 8. Da»u Umschlag, Titel und Register vom 1. und t. Thoil. und
Neudruck von S. 545—556 des 2. Thoils
Von dem Heraasgebor:
46, Ztt Nr, 3994. AuduaI Report uf the Saint Louis Publk Hchoo) I^ibmry.
1879. 8i. Loub 1880. 8.
Von der Rasauer Univorsität&'Buchdruckerci :
47. Zu Nr 399S (630]. iJ! {J)j^j ^^^^^ U^a*^ . Kasan 1878* Bogen
U— 36 (8. 195— Ö65). 8
I
I
I
1
XXX
Ir fh'f ni
"D, M. G.^rtffeg, Schriften n. h, w.
4U17.
m\%.
4019,
ioau.
4021.
4024.
40aiV.
4026.
4027
4028.
40»».
IL Andere Werke.
V<m dor Kii^nnor UnlvorsitäLH-lluchdruckorei:
s6_^\ *A5^' (R Ch. Nr. rivH Käsuii 1878. 3 Bogen. 8.
\£ji ^\\ xJu^^Ji ^j^ ^yljual\ Ä-^iJu^ y^ljiS, Ktuan 1878.
84 Vn Bogen, 8. (Dorn Text« des vr>rhergohtMulon Werkes untormischtar
übonfnlb iLrnbischQr CommontAr v»n .'yJ ^,X^^^ ,'yi ^,j^\X! ^^>i^Jüt %jt
^Jb J! . '..Msfv .< ijji ;_* ,LiJ1 , mit iirHb. , per«, und türk. Kauduulou
Ans vorschiedent'u nuf der lotxtcn Sollo unftiexÄhltew Erkllrangsschrifloa}.
oLi^JL^Wit v.^Uf^ Wüü . Kfutrui 187^. 7V| Bugen. 8. ^H
Vim di*r Konigl L'n^ftrischeii AkNdeniio der Wissetwchofteii :
S6gi Mag}'Ar KöiiyvlÄr. Aä iTiSl — 1711. MfgyoluDt Magj'Rr nyom-
tatv4iiyok könyveaaetJ kcziköuyve. Irtn Szafjö Kt\nd^. Budapest
t87t». 8.
Von den Verfaiwern und HpruiiÄgebeni ;
A clussilSed Indux tri the Sanskrit M&s. in ttiu Falac« »t Tanjore.
Propared für the Miidraä Govommout hy A, C, [lurudl, Part L Vodic
und tectuiietil LUorutunv Part H, Philosophy and Law. l^^mdon
1879. Fol.
I)*w Ilporwe,sen dtir MuhiimmiMlHjKjr i»id die nrrtbisfhtt U<*bt'rset2ung der
Taktik des AeliAiniüi. Auji firu>r aral>. HiuidMdirit't dvr llnraugl, Bibli«-
thok KU rJothtt iibor.totzt von /! WüHenftdH. Mit Zükhuungeii i»nd
dem Pluno «»irit^s niwhrtmrn^tliiiibfHtit) Li^gor». A«» dorn 2U. Bdf der
Abhuntiiungnn di'r K^i^i^,'] ficjitdlach. d Wbjienitchiirton zn GiSttin^a'n
Göttingen IftSa 4
Ktudes ernniDniies. I. i»e l'Alplißbct avo^tiquä vi dn .hr transit-Tiptlou.
M^^triijuo du Gath« VairBtoistb H Jtt Kurgard XXll, pftj C ff<' Marien.
Paris 1880. 8. [2 Exj.].
Rgviio egyptolugiqnu piibliäp sous la diroi^tion flu MM- //. Brugäch^
F. Cliaha^t, Ewj, Revilltmi, Promitro »nn^e. Nr. 1. Paris 1880. 4.
Polybiblion, Kevnr* hiblioprftpliii|U« nniversolbr. Parti«? littomiro. I>eu-
xi^tne J^Tie — Thuib onzii&tno, XXVIIIe de I« Collectiou, l©, ^o, 3c,
4o, 5o Livmison. Jiinvinr - Mai. Paris 1880. 8. — Pjirtio tecbnirjutv
Bouxi^mu S#r1o — Tumo sl:^i<'nits. XXXw du U ColldcUun. lo — 5is LIvthj-
mu. Junv. - Mhj. Piiri* 188IJ. 8.
BovistA de t'icncU» lii*toric*!s publioadn por *S. SaujKTC y MüpusL
Abril, Mayv 1880. BorcolonA 1880. 8.
Aus dur Uibllotliek des sei. SUMtsraths von Hchieftivr nach tmta-
montiirisvhor Verfil|fung do«&elb<j«:
Da* Ncuo Tentanipnt, mongo]i«»cIj. SchmabFid i
Die Aihwtolgoschit'htD. munjETulisüb. SohmaJ-Fol
Ein modiciniscbos Werk, moTtgolbcb. Sührnttl-Fni
Von dor Iiidiachon Rofciening:
Extract from the Cutalit^uü v( Buoks rm:oived (tu Üi« Uuittrnl Proviut'o»)
duriug tlic ^uttrtt'r endiii>c :iOtb Si<ptembor 1877, No^'pur. 1 Bl»tt. Fol,
A CataiogiiQ ot' Uuoks prititvd in thc« Myyi^re Pniviiico dtiriiig tlu!' Mt^nih^t
iit Ovtober, Kovemlwr atid Docembor {ur (he 4th Quarter i>0 1876 —
Januiuy. Fobruary aud MATch for the l»t ij'nnrt4ir «f> 1877 — April,
tJ,Ä.tr. XXXI
Maj •ud June (or the 2iid Qiuirter oi> 1877 — Jiüy, Ausist luul
September <or tlie 3d <Jflarter of) 1877 — Octoher» November and
Deeember (or the 4th Quartor of) 1877 Bangalore. 4.
Von dar OeMllachaft för Erdkunde an Berlin:
Zeitschrift der GeMibcbftft für Erdkunde zu Berlin. Hsg. von W. Koner.
XIV. Band. XV. Bd. 1. 2. Heft, Berlin 187^ 1880. g.
Verhandionpen dor Crosellsclmft für Erdkunde xu Berlin. Hsg. von
G, V. Bof/ttslau'ftki. Bd. VI. Bd VU, Nr 1—3, Berlin 1879. 1880. 8.
KlUbeilungcu der Afrik»nischen (jcaelbji-hÄft in OüuUchland. Untor Mit-
wlrkmig doi VontAndes hi»g. von W. Krtmm* Baud I. 11 , Heft 1.
BcrUn 1878— 1 SSO. 8
Von der DciiUclien ilori^'euläiidischon GcscUsthiift:
Kiitftlog der Bibliothek di^r DcuLschou Morgtmlilndiiehcn Geseslbchiift,
1. Dmckscbriflon und Auhnliclies. Leipaig 1880. 8, (4 Exi.)
Hebräische» Uebungs- und Lci.sctmch. Mit bobräisebmn und deutschem
WortTo|fi»t«r, ZujMkmiiicut,'t»tüllt von ir. Stier, Leipisig 1880 «.
fBoccn*ioii voll) Siülcal und f^on 'n*^j<enhiirtjien : Die Wortld^oroichnuniren
»tif tim}iKmmiMlanUt.'bitu Mün'^ton (Zoirächrift d. doutncb. morgeiil. Ge»ell»ch.
XXXIII. Bd., 8. 341— ."180). [Van] Prof Kantbactk. [8.-A. a, d.
KumiamÄt. Ztschr. Bd XI, 2 Wien 1870.] 8,
Die Tttngüson Eine othntdogischo M<.intii|j;nviduo. InunguraldisaQrtation
von Oirl iltt'luHch^ St l'i>tersbur|,' [Durjjat] 1879. Gr 8.
LmIOCD Jj^^'^^'^ SoL oder Syrischo GriLmmutik dos Mhf ElUiU von
Tirban hagr, und Ulis, von tViedrich Baeiktjeiu Leipzig 1880. 8,
,I<I88. Conrads PeUicAnä do tnodo lefjcndi et irjtolUfjendi Hobnumm. Dontsch-
buid*» erstes Lolir-, Lestw und Wortorbuili der hehräi-scben Spraehi« ver-
fimt in Töbingtm 15oi, gi>d ruckt in Htriiüsburts^ ITidi, zur viorton JnbeU
frier der Univomität Tülmij^on 1877 durch Lieht<lruek neu heraasgegeben
Ton Eberhard Nestle. TiUnugew 1877. 8
4A|9, Psalterium totraglottum Gro^ce, Synac*(f, Chuldiuce, Latine . « . tidjuvänte
. . S, G. F. Perry . . . curavit FJterarrhut NeMtls. Tubingaö 187(t. 4.
Km FiloB Etik I sin* Hufvudpunktor frainatüU! af M, Wolf. GStoborg
1679. Kl 8
iH\. Bemerknngcn «n dem Wortlaute der Eraanut we-Dcot. Von Äf. Wvljf.
(S.-A. AUS dem „MjigOKin für die Wissenschaft df*s Judenthums", Berlin
1880).
M>4S, A Grecia na Blstorla du Ifnmnnidade, üe^^o inau^urAl dn prinielra
eadeira do curwj »nperiiir de lottraa no anno do 1879 — 188<i [>nr ^. Von-
tiglusri Petlrtuto, Po^^l 1880 8.
^%. C0fnlrilml9Öes pnra uma Mytbologia populär Purtugiiozu. I. As super-
itl^de» populäres «n l«igiidn(;;iio rulif^^osa, 11. As bnixa» na tradlc^o do
iiotso povu iK>r Z. Con»ifflf^ri Pedroso, Porto 1880, 8.
<044. üsber den JÜt<u>tr'n arischen BrfHfAndtholl des «inghalc.Mschen Wortarliatzes.
Von K. Kuhn, |S,-A. nus den Hitxungsber. d. k. bayor. Ak. d. Wiss.
Mflncbt^u 1880]. 8.
4045. Prakcbvcbe Atdeihmg xnr ErUirnung der hochcbinwi-ich^n Spracht' bHg,
von P. fi. t\ Moü^ndorff, Shanghai 1880, 8. Daxu: 4045 : llan-
hwa*tbj»a-kyal [..Anfan^^s-Stufo der chlnenL-tchen Sprache", 50 ITobmigs-
GespTÄche nsch dwm t- Thoil von Wtiltt^i, itp J. 170n verfaultem T'siinK-
w<«n-t'si-tneng d. Ii. ,^ufa»gsgninde ütN^ Miindschubifhtjn'']. 8.
¥i&L Sehl-King. Dos kanonische Liedorbucb der Chinesen. Au:« dem Chinc-
dieboti Ober», und orkl, von Victt^r t\ Struium. llutduUiurg IHUO. 8.
XXXn Verx, der ftlr die Bibliothek derD. M. G,dng€g, Schriften u,ß. tt.
4Ü47. Däe inbliai:!»«» Clit-iimolüf^i« vam Ausxugo nus Ao^iiypten bis zum Bei^iiino
ile» babyloiiischtMi KxiJ'xi mit Burücksiehtigung iJt<r Ke»iiltiite ilrr Ae^pto-
loiffic u«id Afl«yri(tlogio. Von Al*tyi< Srhaefer, Mihi»tc>r 1879. 8.
4048. The Numorml A^jeetivo In tho Kbimatli LajiiifUftßf» ni Southern Orogon.
By Alhert S. OaUtchet, From the Ampriciin Antiquarian , Vol U,
Nr. in, 8 SS. 8.
4040. An» Pal&stin» und Baliykm, Eine Siumaliitig von SAg-en, Lejg^andon,
AUegurion, Fabobi, monilkchon und afinnroich^n KntiÜilimnjrC'n, Gleichnisseu
und ^eUtvollori BiibvllAUAlngiingon. Dichtungoii imd Äprüchmi, Morallohn^n,
MiLximen und Lebctusrügelu . Sprichwörtern, Iicdt?iijiftrlöii und ander-
weitigen Si^nteiixeu mit Anmm nobst einer Eiulmtiuig vuti Dttutel Ehr-
mann, Wien IM 80. 8.
4050. Geschieht^ Aegj'pt^n.s voiv Psftmmetieh l. bi.«t auf Aloxandfr tion timsiifin
nebst einer cingphcndpn Kritik dor Quellen zur ägyptischen Gcnchlchtp
Ton Alfretl Wiexleinann. Leij)zig 1880. 8.
4051. IndogerTOankeljo Orninmatiko'ii Bmid U, Indbcbe Grftinnmtik, uniftLsistnid
di« kla.'i.'iiifidio' Spnit'he und di*? iiltortai Dialofto , vtm WiUitnn Lhright
WhiUiey. A. d. Eugl. üb», v Htunrirh Zimmer. Leipziy; 1879.
C3r. 8,
4052. \% Anahängobogen eine» nouon Tibotisch-Engllsehen Würtorbtiches v«a
H. A. JtUckke, f!r. R,
40f»3 Dio Quloseenten "'IH in der althebr. Orthographie, vnn D.A. ChicoUtm,
TiT^ du YOl. II. des Travamx de la Bo session du Congrib« international
des» Orientallstea. Leide 1878. Gr. 8.
[Die in niasbeher Spraclve vürTaaston Nnniniem \\)tii — 4062 sind naeb
d«r vun <loin Hm. VerfassLir »elb.st «iiigeseliriebonGn LTeb(»rs«tzting ilirer
Titel aufgeführt:!
4(t&4. Das neuentdeckto Donkmal de!4 mt^abitiachcn Kiinigs Wosrha, vtm D. A*
ChiroUmt. 8t rptersburg 16€«S>. fir. 8.
4055. Nachriebten über Chazaron. Biirtasaen , Bulgaren, Madjarou, Slaveii und
Ru^acn, wm Abft Ali Alnned bon M)m»r Ihn Daütah {m\, eines bisher
unbekannten arab. Ü^chritltsteiler^ a. d. Anfaugo des \Vi. Jahrb., zum orsitca
Mal© h»g., üb», und orkl, \'m\ D, A, C'hipolutm. St. Petersbnrg 1869.
Gr, 8. [Vgl. Kr :^997 S. XXll dieses Bande»].
4056. OoMhiehte de» altte*t»mentl hobr. Texte», von />. A. ühtPoUon,
St. PetorRbiirg 1874 8.
4057. lieber den EiiiHiis.H <ler gor>grapbi^^■h*'l^ Ijtigo PabtHtina'.** auf diu, Schicksal
des hebr. Volkes, eine Rodn des Prot'. D. A, Chwohou^ gehalten beim
• öfTentlichan Acte der gdütlichoiii Akademio zu St. Petersburg, d. 17. Febr.
1875 8.
4058. Daü k-lxte Abendnuihl L'hrktS und der Tag »ciiio» Todes, g(»»ebTi<<ben
bei Gclügvutioit de» änjiihrigen ifubilHums Sr. Eminenz de» Metrofaditen
IsidoT, von i>. ..1. Vhteohton, St. Petoraburg 1875. 8.
4059. Hind in der Türkei Rüfarmon in Bezug auf die chmtlichen Unterthanem
möglich? Von D. A. Chujtüxoti. 8t Pot«rsburg 1877. Kl 8.
4080. Das letato Abondmahl Chrlati und der Tag seine» Tndt^s, .'i Abhandlungen«
eirio ^iitwort auf die Abhandlung dea Archltnandriten Vitali Gratachulu-
wilÄL'h, vtiu D, A, Chwoison, 8t Petersburg 187«. Or 8.
4061. Gebrauchen die Juden ChriatcnblutV Von iJ. -.1. Chrolttmi, St Peten-
burg 1879. Gr. H.
4062. Ceber einige mittelalterliche Beschuldigungen der Juden , hi»t<iri»che
Untersuchungen nach den Quellen, von D. A, Chwol&on. Zweite gans
umgearbeitete Auagabe. St. Pateraburg t88Ü. Gr. 8.
Verx. der fir die Bibliothek der D.yf.0.eingtg.Schriftenu.:u!. XXXIII
406S. ,^-^-^-äJt ^ ^\ ^tjj- 0^yJ\ ^^ vML-,^5 v--XJ'
Oimscoles et trait&t d'Abon'l - Walid Merwan Ibn Djanah de Cordoue,
texte arabe publie avec nno traduction fran^aise par Joseph Deren-
bourg et Hartwig Derenbourg. Paris 1880. 8.
III. Handschriften, MQnzen u. s. w.
Von Herrn Professor Aufrecht:
B 418. SUbermQnxe von TripurA (Tiperah) in Ostbengalen »« Marsden n. 1215.
Av. fivadai^pa-
d$ ^rf^riyuta-
rfti^adhara
m&nikya deva:
ganx wie auf der bei Marsden n. 1214 abgebildeten GoldmQnKe,
nur daas auf dieser dharani& | nikya abgetheilt ist.
Rev. Löwe mit Dreizack.
^g [sie] C)^OS Ü707 « 1785).
20 MiUlim. Gewicht 11 Qramm.
B 419. Silbennunze von Tripuri (Tiperah).
Av. kAlipadd
^rifriyuta durgft-
m&nikya dßva 9ri
mati [T sie] sumitrft
mahAdevyau
Rev. Löwe, viel besser als auf n. 418 und deutlicherer Dreizack.
^e ^S^S (1^31 •= ^®^^^-
20 Millim. Gew. 11 Gr.
Marsden kennt keine spätere Mfinze dieser Djmastie, als die von
1785. Prinseps Usefül Tables haben diese Dynastie nicht.
[Obige Beschreibung verdankt die Bibliothek der Güte des Herrn
Prof. Gildemeister.]
XXXT
Personalnachrichten.
Durch den Tod verlur die GeselLtchafl ihr ordentliches Bfitglied:
Hen& Dr. Franz Sasse in Bheine, f 3. Juli 1880.
XXXTI
Terzeichnigg der big zum 6. August 1880 fttr die Bibliothei[
der D. M. 0. eingegangenen Scliriften n. s. w. >).
(Vgl. die Nachrichten über Angelegenheiten der D. M. O. in diesem Bde.
8. XXVI— xxxin.)
I. Fortsetzungen.
Von der Asiatischen Gesellschaft von Grossbritannien und Irland:
1. Zu Nr. 29 a [157] *). The Journal of the K. Asiatic Society of Oreat Britam
and Ireland. New Series. Vol. VU. Part I. London 1874 [Nachgeüefert].
Vol. XII. Part I. U. London 1880. 8.
Von der D. M. G.:
2. Zu Nr. 155 a [77]. Zeitschrift der Deutschen Morgonlindischen Gesellschaft.
34. Bd. II. Heft. Leipzig 1880. 8.
Von der Society asiatique:
3. Zu Nr. 202 [153]. Jonmal asiatique. Soptiime s^ric. Tome XV. Nr. 3.
Mai-Juin 1880. Paris. 8.
Von der American Oriental Society:
4. Zu Nr. 217 [166]. Proceedings, October, 1878— October 1879. — Pro-
ceedings, May, 1880. 8.
Von dem India Office:
5. Zu Nr. 593. Bibliothoca ludlca. Nr. 44. 49. 57. 8ayü(y's ItqAn on the
Exegetic Sciences uf the QorÄn. Ed. by Basheer ooti-Deen and Noor oal-
Haqq, with an Analysis'by A. üprenger. Fase. I — III. Calc. 1852 53.
8. — Nr. 71. 91. Tüsy's List of Hhy'ah Book.« and 'Alam al-Hodis Notm
on Shy ah Biography. Ed. by A. Sprenger and ^Ahd al-^Iaqq. Fase.
U. m. Calc. 1853 54. 8. — Nr. 147. 175. 176. 204 [971]. The Tait-
tiriya Brihmana of tho Black Yigur Veda, with the Comm. of HayanächÄrya,
ed. by RdjendraMla MUra. Fase. III. X. XI. XIX. Calc. 1859—64.
8. — Nr. 157. 161. 171. 180. 202. 233 [970]. The SanhitÄ of the Black
Yi^nr Veda, with the Comm. of MAdhava Acharya. Ed. by K. Hfkr and
E. B. Cotcell — by Maheiachandra Nyöyaratna. Fase. X. XII. XIV.
1) Die geehrten Einsender werden ersucht, die Aufluhruug ihrer Geschenke
in diesem fortlaufenden Verzeichniss zugleich als den von der Bibliothek aus-
gestellten Empfangsschein zu betrachten.
Die Bibliotliek.Hverwnltung der I). M. G.
Prof. Müller. Prof Loth.
2) Die in eckige Klammern geschlossenen Ziffern sind die laufenden
Nnmmem des gedruckten Katalogs.
thek fUr D.M, G, ^wfWfftt
^,a.u\ xxxvn
XV XVni XXVIU. tidc |ft»>0— 1874 8 — Nr. 163. 169. 177 (HJSI]
Th« Mirr«nde>Mi Puraii», vd by K. M, Bmu^jcfi, Fäsc. IV — VI. C'äIc
tA6Q/l>t « — Nr 164 [1671]. The (Vuifinttst of Syria cymmonly ttscribod
fto Aboo *Alnl Alljih Mohftmrniwl B, T>m:ir Al-WAqitli, Ed. liy I*'. Nnamn
Ltejt, Fäs«. 7l»i. 1860. ß. — No 172 174. 178 [107(1] The Aphomms ol
Ui«* VvdinU, hy B/u1nriiya.iiii, wlüi tliu r>OTnfu. «if Saiikiirn Athärya wwA the
Otnss iif riovitidA Ananrfn. Erl by Ihivm Nnr/u/mm Vidydratim Fase.
III— V CaIc 186t. 8. — Nr WA [li:i'i|. Th« Nilrnrn/ur llic^ Eli?inoiits
ot PoHty, Uy Kim^ndaki. Ed, liy UttJeiuirttiAh Mitra, Ftwc II Cak.
1R61 8. — Nr 181 [967 1. The fhliAiulnjjya UprtJii>hnd «f ihn Stima
Vod» wilh Eilracr* froiii thi> i'nmmiMitnry of 8iinknrii At'hilryn Trjinsl
hy fföjrudntl/th Mitifi. F;isp II Vnh- 1861. 8. — Nr üU [lUlS]. The
tUJiityR-J )ur]iAnH or Mirrur of Coiii(»u»itiou ; by Viswaiiitlm Kav^ikja. TraiisL
hy Prtwuuh'tdAm Afürn und J. 11. Balhutltfiie. Fa*c. 3. Ciüc. 8.
tm Nr fti)4: BibHotho^^n ludica. Now Sürbä» Nr. 8. 10 [KJ83], The
VlIwitliikH l>ar>ima witd the Cm muioii tarier ot' •Snnkxira Misni aiid Jayaaik-
Tiyanii 'l'urku PmidiiiuMiu. Ed. by Jtiiftiwiroifimn Ihi-ktt Pftnefttitwna.
P»c, IV V. Cnlc 1861. 8. — Nr, ». 14, 15 |7e<;ül. The THrikh-i
ForoB-ShMiu »( Zmtk »i-lHn ßanii , cmiimHdy ciUIcd Ziaa-i Barrii. Kd hy
Akmud KhäUf under tli« sajiM-w of VV. N. Lft'^. Fnsv. 4th— 6lb
Ckle 1861 8. — Nr II. Tho Aph.irwms of Sniidilyü with thcj Cumra ijf
Sw&ptie^wMTM. Ed. by ,/ IL BfiUnultfm'., Calc IS61. «. — Nr. 12
|1004|- The D&sa-Hi'ipji, <>r lihidu Lhuuiih of Üramaturj^y, hy Dlumftnjayjt*
with Ihe Exposition of Dhsuiika, Uie Arjiluka. Ed hy MtzFAttutrd IfalL
Fmc. L Cidc. 1861, 8. — Nr. 16. 18. 'Jl, iJii |74&|. Tht^ TÄrikh-i
Baihaki of MAnAÄtl Ed, hy W. //, Morley. Faac 1—4. Calc 1861
—6» 8. — Nr. 17 1 10881 Tlie Njirad» FancUarÄtru. Ed. hy A", M.
Fii»c. 1. i;»k 1861 8. — Nr. IH 20. 'Hio Kauübituki-BriVh-
Upauishad with tho CommontHry uf SnnkarniiiuidR, od. vrith mh Kiipll^h
alAÜon by A'. .0. CuieeU, 2 Fäjmjc. Calc 1861 8. — Nr :{7 Tim
KukhbMi jü-Fikr mu\ NozhÄt al-tiAsr. By Shuhab lU-Din Ahia**d ihn Ibijur
A^jAlAid Ed- hy W, N. Lee» and ^IM-tilr- finqq jind (Tfutltim Q(ttltr,
c. 18»!2. 8. — Nr. 42. 43 [757]. Th« Ttthnqit-i Nibiri of Ahnn 'Omiir
hij al-Däi Othnian^ Ihn Sirj^ al-I*)«* al-Jawxjaui. Ed. by W. N. LeeSf
ind Khadim Uxmain and AM td-lfriL Ffi.se. 12^ Cale. 1863. 8. —
Ko. 44. Tlic Mira4»^ Djir>auA, with lliu (Vniim, of Subwrn SwÄmi«. Ed.
fcy Afahesa Cfuiudra NydifnrtJtna. Faxe l Ctilc. 186;i. 8. — Nr 46
(I(l66j The SAnJuir« Vijuvtt of AiJiiritnimiidji (liri , tnl hy Nahadwtpa
(Jhmidra Gogietmd. Fft»c* 1. Calc 18tU. 8. — Nr 4«. 41". 52 [766 hl,
Wb, o, Kikmiti An Ancient Porsian PiKmi hy Fakhr »l-Üiii . Asad äU
AvUr^badt. jü'Fnkhri, id-Ciurpnni Ed. hy W. N. Lee^ and Älimad Ali.
Fhsc 1 — 3, C«k 1864, 8. — Nr. 51 [Uml Th« Bi-ihataHuhitÄ of
V*rih»-Mihirm, ed. by //. Kern. Fase. I fak*. lKtl4. 8. — Nr. 1 1 1
1T62]. Tlie BÄdAlnih Nttmiib , by 'Ahd allliimtd LAhuwri «d. hy Kahir
DHi AÜüiuid A]id Ahd Al-Rahiiti uddor ih« ütiijerint of W, N. Leen,
i. 1867. 8. — Nr 123 124 Pali Unimmar. Oii tho Basis of Kiih-
P&AjrAiio. By I^ymu-iif^AffiJfun. 2 Vnst'v. Touhk«o 1867. 8. — No. 130
[171(1. Tb» TjiittiriyÄ Anujyakii i»f the Black V»ijur Voda, vrith tho Comm.
of SnywtiÄchäryA., ud. by Ht\jendralMn Mkra, Fase. V. Ciüc. 1867, 8.
- Nr. 146. 166 (74aJ. Tho Muntukhah al-TawÄrikh .»f Ahd al-gädir
Hin i-M*IAk ShÄh »l BiidAonl Ed f.y Knhir til-Din Ahmad — hy
Ahftuul *AIC Vol 111. Fase II. Pari II. Frt.H, IX falc. 1868— 1B69.
8. — Nr 268 [061]. Täiidya Malnibrahinanft , with thv Cutnm. of SÄyapa
AekAry«. Ed. hy Anandachttndra Vrdthüarogiüa, Fuse XIX (-alc,
IÄ73. 8. — Nr. ir8*J [76 -t), Tho MnAslr i 'Alamjfiri of Miihammud Säqi
«tU'ldd Kh4n Ed by Ahnutd 'Alf. Fa,**e VI C'aIc 1873. 8. —
293 301 [968] Sämu \%nW Sanhilür with tho (<!Miim, of Jjaya^ui
d*
XXXTIU Vcrz. fUr für dif lithliidM*' fkvI).MJi,einfffiff*St'hrifteti u,s. it.
Aehiiry». Ed, by Satyftiyrata SiiftM^rami, Fjuj«. X. t**rt II Ffcxv 1
CwJc. 1»74. 8. — No«. 205 luid 296 (7ft8|. Tlio TÄbiikat-i-NMn ,A
Mmhiy-]'8iiräj . Abu 'ITmr-i-TstmÄn , 8oii uf Miihnmmrul-i-MmliÄJ. nl-JorjÄui.
Trirnsl. by H. G. RaPfirttf, Fasr. lU. & IV L*mdon 1*^74. 8. —
Nu». 29? and 'i!l« (^Hj. Tlio Kätantr*, witlt Iho tomm. of Durgftsiiiiha
Kd. by Juliu» Eggdlug, F^weo. I. iL Cnlc, 1874 8. — Nr a:i9 (ll.M|
Tl)ö SmuU Sütra nf A^^valäyatui, with tht» Cimm. of Ciirgy« NÄntyiinM.
Ed, liy liihttmuinii/afui Vithfttniimt, Fiise XI Ciilc. 1874. ft. —
>'r. 304 lllinij. Tliu Prithirujn Kiiiuiu iif L'hwnd Uardui. Ed. Hy A. F.
l/oeiftlc. Part U. V^sii. l Cak- 1874. H — Nr :ki.'* [981»]. The
Athiirvwiia Upatiiülmiiä, with tho Comin. of NAmyiiTui, Ed. by Jttimafuatfti
Tmhtrantti fsic). Yhx. V. Cak. 1874. 8.' - Nr. Sth fUSOj. Tho
AiUreyu AninyAka of tlio llijc Vudu. witln the Ci)ttini. of S^üyuna Achiktyi
Ed, by lUjendraUlfi Mitnt. FK-Ht- 1 Vn\v IH75
Von dur Asintiscbeu ßesollsclmft von Bengalen:
T, 7m Kr. Öfl4. Bihliütlieoi Iiidk«, New Serius Nr. 438, 434 The Viy«
PiirAim. Ed. by RajcntlmUUu Munt, Fiwe lU. IV ChIciHI*! 187t)
1880, 8. — Nr 421* [in62j. (.'hattirvurttrt-ChijitJWHm Hy lIiMniidri VA
by Ytifjejtixrm ßfiafUU*htifjftt luid KnttufUt*/ihtiU/tn 'Ihrknndmi. \iA LI
Ynitn klmnilÄ. Fart II. Fasu Xll Cak-/l»7t>. 8. — Nr 4:50 [t IVOj
Tht! J'rUhiräjji IM^ait nf ChantI liiir«liü E<1 by U, UofrnU', Part II
Fn.si' IIL Calf. ISili. X. — Xos VW 4:rj |742| Tho Akbiu-iiämab by
Abid-Fn^l i Mubiirak i 'ALIhdii, ed. by Whil-tiv-lttthtn*-. \i*\ 11. Fii^c. IV
Cdu. lÖ7t». Fol
Von der Royiil Goo^rajibieal tktfiyt)':
8. Zu Nr. euOi; |S6*^8|. Proeoudiii^a of tfau Uoyal Geographica Society »nd
Mouthly Kecord of Ooography. N. 8. Vd. U» Nr. 7. July 1880. t^.
Von dor Kj^l Akndomio dor WU^fiischaftun xu Burlin:
9. Zu Nr. 642>H2t)| MoiiatAboriidit der K. Fr Akudoiuic dur U
au Berlin Munt 1»H<». Üerlln 8.
10.
II
12
Voll düin Indin Ortite:
SSa Nr, ll>44n [K'^i»]. .rnnriiiiJ of tbe AHiatic S«iciuty oF lk>n|t;ia Kr tl
I85M — Nr L V l«r»M — Nr. IIL 186U — Nr 4. .^. 1862 — P»rt t
Nr IV. 187:j — Purt 11. Nr, II— IV 1865 — P. II. Nr. U. 1867 ^
Cidcatbi 8.
.4
Von dor Aaiatiicben Gosdlichid\ von ßoii(|;alen:
Zu Nr. 1Ü44 14 (Jßn] Jouriml of tho AsinUc Soci«lv uf HLiti-ji! New Serit* -
Nr. CCXXXl. CCXXXll. Vol. XLLX , Pait I 'Nr. I Part il , Nr I-
188n. CalcutUi 1880. 8.
Zu Nr. HM4l> 1161| Proceedintfs of tbo Astiük- Sock>ly of Ikoiü^al Nr X- *
l*«euiabttr, 187!i. t'ädrntbi lt?7n, — Nr II, Fübrujtry » Nr 111, Marrt»*
Nr. IV k V. April & May 1Ö8U CWeiitU 18H(». 8
Von dor (ifu]^aphiacheii Qesell»chaft in Parb:
19. Ztt Nr. '}i'i21 LS6au|. Hulktin de la Socb't«: do Groj^raphie. Mars 1881* -
Ptris 1»8(>. 8.
Von dor M M G.:
14. Zu Nr. 18B7 [711] Abbiiiidhiagon für diu Kmulu dos M*irjifnlandoi» b*K.
Von d«r D- M. U- VII. Hiuol. Nu. 3 Au-^züj,;« hus .syriscbun Akton
per^i*chor Mtirtyrer bb.^, nnd dtmh Ujitürsuchwrigöu jsnr libtortSfChen Topo-
gr»pliiü orlautort vuu Ueonj Uoffnmnn. Luipxig i&8V. 8.
Yen. der für die BihUoOiek derD,M, G.eiitgeg.SchrifteHu.s.w, XXXIX
Von der D. M. G. durch Ankauf:
15 Za Nr. 2247 [907], Sanskrit-Wörterbuch h»g. von der Kauerl. Akademie
der Wissenschaften , bearbeitet von Otto BÖhtUftgk und Rudolph Roth.
IL— VII. Thcil. St. Petersburg 1858—1875. 4.
Von der K. Bayer. Akademie der Wissonschaften :
16 Za Nr. 2327 [9]. Sitzungsberichte der philosoph.>philolog. und liistorischon
Cbuise der k. b. Akademie der Wisaensch. zu München. 1880. Heft 1. 8.
Von der Kais. Archäologischen Commiasion in St Petersburg:
II. Zb Nr. 2451 [2274]. Compte-rendu de la Commission Imperiale Archiolo-
giqne ponr lann^e 1877. Avec un Atlüs. St.-P^torsbourg 1880. Fol. —
ÜBT Atlas dazu. St-P^terabourg 1880. Imp.-Fol.
Von der Kedactiou:
18. Za Nr. 2452 [2276]. Revue arch^ologique. Nouvelle S^rie, 21e annäe.
U— IV. VI. Fivrier-Avril. Juin 1880. Paris. 8.
Von der D, M. G. durch Austausch:
1). Za Nr. 2763 [2503]. Trübners American, European, and Oriental Litorary
Becord. Nos. 149—50. New Series. Vol. I. Nos. 3—4. London 1880.
Von den Trustaes des British Museum:
W Za Nr. 2768 [1980]. The Cuueiform Inacriptions of Wostom Asia. Vol. II.
Prepared for publication by //. C\ RaicUnsoitt assistud by E. Norris.
VoL III. IV. Prep, by if. C. RftwUttson, assisted by G. Stiuth.
London 1866 — 1875. Imp.-Fol.
Von der Kais. Buss. Geographischen Gesellschaft:
21 Zb Nr. 2852 b [2596]. Ot('et Imper. Bussk. Geografic. Obscestwa za 1879
god. S.-Peterburg 1880. 8.
Von der Regierung von Bengalen:
«. Zu Nr. 3219 [2487]. Notices of Sanskrit MSS. By Riijeaidnddla Mitra.
Pablishod under ordors of the Government of Bengal. For the year 1878.
Vulumo V. Part I. Nr. XIV. Calcutta 1879. Gr. 8.
Von der Redaction:
33 Za Nr. 3224 [2188]. Hamagid (Hobr. Wochenschrift, erscheinend in Lyck,
PBdig. von Babb. Dr. L, Süberwwm). 1880. Nr. 22—31. Fol.
Von der Nationalbibliothek in Florenz:
24. Za Nr. 3382 b [1593]. II commento medio di Averroe alla Retorica di
Aristotele pubblicato per la prima volta nel Testo arabo da F. Lasinio.
Fase. 2". 3". Pagine 33—96 del Testo arabo. ( Pubblicazioni dol R. Istituto
di Studi superiori etc.>. l*Mrenze 1877. 1878. 4.
Von dem Verfasser:
25. Za Nr. 3592 [3947]. TTie historical poetry of the anc^nt Hobrews, trans-
lated and critically ezamined by M. Heilprin. Vol. II. Now York 1880. 8.
Von der Verlagsbuchhandlung F. A. Brockhaus:
26. Za Nr. 3596 [2057]. Nenhebräisrhes und chaldäischos Wörterbuch über
die Talmudim und Midraschim. Von J. Levy. Nebst Beiträgen von
H. L. Fleischer . 12. Lieferung. (Bogen 15 — 28 des dritten Baiidus.)
Leipsig 1880. 4.
Von der 1). M. G. durch Subscripüon:
27. Zu Nr. 3636 [3438]. The Palaeographical Society. Facsimiles of aiiciont
Manoscripts. Oriental Series. Part V. Ed. by W. Wright. London
1880. Boy. Fol. (3 Eu.)
XL Vßrz. der für die BWUothek der D. M. G. eingeg. Schrift-en u. «. ir.
Von der Gesellschaft für Handelsgeographie in Bordeaux:
88. Zu Nr. 3640 [2623]. 8oci6t^ de Geographie commerciale de Bordeaux.
Bulletin. (2e S^rie — 3e' ann^.) Nos. 7 & 8 '). 11. 12. 13. 14.
Von der Nationalbibliothek in Florenz:
29. Zu Nr. 3679 [1394]. Reperiorio siuieo-giapponese , compilato dal prof.
A. Seoerini o da C. Puini. Fase. III. mamoru-sentu. (Pubblicazioni
dol R. Istituto dl studi superiori etc.) Firenze 1877. 4.
Von der Akademie „dei Liucei" in Rom:
30. Zn Nr. 3769 [12]. Atti doUa R. Accadomia dei Lincei, anno CCLXXVII
1879—80. Serie torza. Transuuti. Vol. IV. Fase. 6". Maggie 1880.
Roma 1880. 4.
Von den Tnutees des British Museum:
31. Zu Nr. 3770 [3230]. Catalogue of Oriental Coins in the British Museum.
Vol. I. The Coins of the Eastem Khaleefehs. Vol. III. The Coins of
the Turkum^n Houses of Se^ook, Urtuk, Zengee, etc. Vol. IV. The
Coinage of Egypt: (A. U. 358—922) under the F&timeo Khaleefehs, the
Ayyoobees, and the Memlook Sultans. By Stanley Laiie Paole. Ed. by
Regiiudd Stuart Poole. London 1875—1879. 8.
Von der D. M. G. aui Subscription:
32. Zu Nr. 3863 [2061]. Aruch eomplotum sive Loxicon vocabula et res, quae
in libris Targumicis, Talmudicis et Midraschids continentur, explicans
auctoro Nathane filio Jechielis. Ed. A. KohtU. Tom. II fasc. IV.
Vienuao 1879. 4. (3 Exx.)
Von dem Deutschen Verein zur Erforschung Palaostinas:
33. Zu Nr. 3877 [186]. Zeitschrift des Deutschen Palaestina- Vereins. Band II,
Heft 4. Mit 1 Taful. Leipzig 1879. 8.
Vom Herausgeber:
34. Zu Nr. 3981. De Indische Gids. Staat- en Letterkundig Maaudschrift.
Twcode Jaargang. 1880. Juli. Amsterdam 1880. Gr. 8.
Von der Sociöt6 Bibliographique :
35. Zu Nr. 4023. Polybibllon. Revue bibliographique universelle. Partie
litt^rairo. 2e Si^rie. Tome XI. 6e Livraison, Juin. Tome XII. le
Livraison , Juillet (2 ExplI.). — Partie tochnique. 2e Serie. Tome VI.
6e, 7e Livraison, Juin, Juillet (2 ExpU.). Paris 1880. 8.
Von der Redaction :
36. Zu Nr. 4024. Revista de Ciencias hist6ricas publ. por S, Sanpere y
Miquel. Junio 1880. Barcelona. 8.
Von der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin:
37. Zu Nr. 4030. Zeitschrift der Gesollschaft fltr Erdkunde zu Berlin XV.
Bd. 3. Heft. Berlin 1880. 8.
38. Zu Nr. 4031. "^Verhandlungen der Gesellschaft ftir Erdkunde zu Berlin.
Bd. VU. Nr. 4 5. 6. Berlin 1880. 8.
39. Zu Nr. 4032. Mitthoilungen der Afirikanischou Gesellschaft in Deutschland.
Bd. II. Heft 2. Berlin 1880. 8.
Von der Ilinrichs'schen Buchhandlung:
40. Zu Nr. 4037. )^^%gtrrt fl\v\v% i^qI oder Syrische Grammatik des
Mar Elias von Tirhan hsg. und Ubs. von F. Bacthgen. Leipzig 1880.
8. [Doublette]
1) Zu 8. XXVm Nr. 28 nachzutragen.
Vtr:. der für dsV BiLltotheh *Ur D. M. (r^etufftg, St^ftr^'ftm n.a, h\ XLi
V(nn V**rfM!i«r:
41 Zu Nr. 4043 CMutribai^^oee par« uma mytholo^a popuUr partugui^xA,
in. Al^maK sapemti^öps «* cTeni;nJi pnpulnreN relativas A nnite d au ciiji
dl' Sah Jono par Z, Cmunifli^ri PeArotio. Porto 1880, 8.
II. Audoro Werke,
Von dooi KSnigl. Niederländbchi^n Ministorium der Coloiiion:
KKi [VLH Dnppeldtel:) Bürö-Bonidci€>r op het Eiland Javn. Afgebeeld diwir f>ii
under to€i35igt v«n K C. Wihen, mot tnolichtondon »m vorklsirpiidim
if-fert, naaf dp gfscbroveii eii j^odruktc» viThandollngcn vnn F, C Willen
vn iJ. F. (r, Brnmmul on aiuJprt» boschcideti , Ijfiwf'rkl «ri iiitgP|^evou+
op last vfin Z^ni^ Excti^lieiitii* doti Mininter vnn KuIotiipii , duor Dr
C. Lf^tNOtut , Directfur van het Rljk»mujioiiin vaü Oudhndeti ti» Li-idtm.
— BurtVBiHidour dftiis Tilo de Java, dessini^ pur ou soiis In dir*<cti«>ii de
K, f. V. Wil*f!^n, Avoc lü t«xto dosrriptif et explitvittf, ri^dt|^ü d'upre»
l«ft memoire!» manttAcrits ot imprimes do MM. f! C'. WHhiui ot i/. /^ f/.
BmmttMl ft iiutre» document», ot piibluv*^ d'apri's les urdrcs do S<*u
Kxeetl(*nco It« Miubtre de.s Cob>nioei, par lo Dr. C. LeetanuM, Dirortnur
«In Mds^o public d'Anti(];Uit(-H k Leide
400 litboKT TAfudn iu 8 Lieterimgeiu Ldtloii , K J BrilJ o. J.
Imp. F«L
Duzu, uuter gleichen Titeln: der beüchroibeude Text, hulhuidbicb
(Loldon 1873) und frÄin^lsbcb (Leide» 1874> 2 Bde, «r. 8 Mit
17 Tftfetn rTekstptAti;ii) iu foL
Von der NAtionidbildiothek in HoreiiÄr
4^>t^ Pabblicaxioru del H. l.ttltutit di Hitiidi Miperiuri pratici e di pcrToziiiiTin-
monto in Fircuio. ÄccndeiniÄ t>rit«ntHlo: La Ribellimie di Miumcudi» o
di Sumitomo. Testu ^iappüue!«e « riprodt^tU) in camttDri eiueNi o m
(Atücanm per cur» di /.. Not*entt'in\ Firt'iiSEfi 1H78. 4. — Lii Uibülliisiu*
di MiuacAdo e di Sumitomu. Hmno di ."itoria ^iappoii'^se , trßd«>tto di
L» Noceniini. Fhrenzo 1878 4 (Mit 1 Kartei.
*ÖÄC. — — C'olleaione 8cola:iticit : Klonionti dülla Gratuuiatica mong^olitn di
C. Paini. Fireuie 1878. ß.
«167 ___ — i^y Curiositk di Jocobama. Tosto |,'iuppüne.Hü trÄseritto e trn-
ilottü du A, SeverinL Piirte la. Testti nprodottu in fbtolito^riilia
Fiivnaa 1878, 8.
- - — La %'la delk piotii flliukv TohU» ginppowf*«? trasfritto,
tndotto e auBOtatu da C Vuleuzioni. Parte Iu, Tosto riprodn.lto in
fötolitojfrafi» Fireiiwo 1878, 8. — Parte 2». Traserisioiie * tradualone
e nate. 2a edixiune riveduta o corrotta. Firense 1878. 8.
AuA der Bibliothek do* äoI, StAatäiraths von Scbiefnor naeb testa-
meiitart&cbor VerfB^ng düs,!>tdbcn ') :
4"tf5i Eini» Missioluiflchrift, mongolisch. Scbmal-Ful.
Vou den VorfaM«rü uud UuraiUii^'ubeMi;
i^1{\ l'tie Sacrod lk>ok» of the Eaat. Trauiiiliited by variouj« Orimtai Stlwdnrs
Aiid ttdlted by F. Mtut MUlhr. \'ut I The l'parn.ibnds, Trrtn.nl by
F. MfU MilUr.i\ Part 1. — Vol. 11 Tho Siu-rod Law.«* oT thr» Äryas
«I tattju^bl in tbe Scbotd* ul" Apa.-iUtfibit. <Jiiutjima. VA.-^i-sbtH, nml Itiiudhy»!-
yntir» TrsHi^l by (ii'org Buhlet- . Purl 1. — Vol liL Tii- Sair»!d
t^ Nacbtrag au S. 3UL2C Kr 40S&— 7
X LI 1 1 >t'z . flrr für tlif Bihliulhtk iler D . M, (t. eintfetj . Sil* riften H.n.vr.
4071
4078
4^7».
4Ü84).
4U85
4080,
iU87
4088.
4089
4t>»0,
Books of China, Th«* tcxt-« uf Coiifuriiuiism. Transl, by Jmnes Leggt.
Part I. — Oxford, CUrendon FroÄ* 1879 Ot 8.
Staoibiil 1297 H. *i.
ExtTActs from the Ctirau , in the orit^nal , with Engtish rondering. Dy
Sir Willimn Mnir. London 1880«.
14otico snr un« colloctioii de muiniäitiic oriputalvs de H. le O^ S. Stru-
gaiiofr. Par W. ilc. 'lYfJtefiftmmmt. Avcc 3 |jlftnthps. St P^tereWurg
188«. 4,
Pull MiscolLaiiy. »y V. 'JWnchwr, Part I. LontJoii 1879 8
Tlip MilindHpiuiho ; beinj? DIäIoijuc-* bftwoon Kmg' MIHnda mwI ih«-
Hinhthbl SH^'*i Nägftjwna Tlie Pull Tr^xt odltoU by K '/VÄtiTJbicr.
L*mti.»u 1880. 8.
/woitor Jttlirt^sbc-ruht des Vortniis fiir Krdknndo xii Metz pm 1B79
Mir *i Illittt Kf^tebniingon. Motst l«H(i. 8.
Z<»it|f6bt und Scbule. V<»rtnig, geh. in dor ÖlTentl. SiUmig iIps li>. d<^nt«cli-
amt'rik LvhrertAgs von L. Solfiftn. Ht. Loiit», Mn. 1B7&. 8.
rhu Amt'ricftn .ItHimul nf PI»i^^^o^ry^ Etlitr>il by ü. L. Gä^l^rAleet^e.
\'ul. 1 Nr. I. UjikimiirtJ 1KK*1 8
Der ÄccuäAÜv im Veda diir^oshllt vcu C. GaetUche. BreftUu 1880
Abriss dpr bftbybiniscb^assyrist'hon und L^rMOiUti^cliien Gpschiebto von d«ii
öltjwtün Zpit*3n biH zur Zorütörmijt: Tlnbols in TivlH^llonfiirm Wm
JtommrJ. LnijmK 1880. 4
Di<^ KrmJgrfn von l^bft nls Kiitiip;:in Bilqls, Einn Studio von A. Hättck.
Loipxig 18H0, 8,
Dö ro cin»tricn ITobraoorutn ilisÄPruk P (/erardii» (rietmaun. Fn-
burgi Brisgtnmt« MDCC'CLXXX. 8.
Till* filirs rtiid Lowim nl' Cbiim, A ^^eo^apliical dictiuMftry By (r. Af, 7/.
rUti^fifit\ Hi.iij^koMK IMTl*. 4.
I>]LK idtiiidLselu^ Nrii- uitd Vi^tlriitMiciHuprcr in sninM' rtnfnvluitt'it Form
Mit llonHUmiK Inuiil-Hcbriltliclior C/uulk<n diirjjostollt von Atft'ed litUt-
ht'HtuU. Jcma 1880. 8.
Viv Mxirtin Luthers „Kin feste Huriij ist unsor iUiW in 19 SprÄebcii,
Als ücidotiklibttl Äiim :t50j>nirigon ifuhiläum der Augsbiirgiftcben Con^
rr?*io»i lijtg VOM Bernhunl Phk. KtHrla^^tor, N. Y. 1880. 8.
Sttr los <^tuiie» philo!(ophii|uc^ dos Arril»e* au X sifcle. Uiscour» pn>-
nonee par h\ Jh't'ltrrt'ri. Flort>nro 188H. 8 «Ejttmit dp« Act«*«* du IV
t"imgrt!s iiitcrniitioiial ibis ( (rierii^ilistos)
Cyrilii Aloxiindrini ILbronim ccnntr« luliivinini fnigDUMitft SjTiaca »d-
K ArJitit' JS.-A- ans oinom (lonmaclist orüchoinonden hä*torisclion Werke
Dr Ä'. J. Nf^itaHiun^n]
Hnifh.ttiä*"ki» dr^r +>bnriM'»Kyjitt!«ehr.»n l^'borsotisnng dos »itnn l'ostiiniont«**
lil»LK- ^^^ A*iüif Krtiittn. A. d. ,4Najc1iTit:bl«n van der K^l Ocsrdl^cli.
li Wis». IL dor G.A.Uiiiv Xtt Giütingfin** JulirK- 1880, Nr. 13. 0«tti»igoii
1880 Kl. y.
Kint;<« of KAsbnurn : lirin»; ii Tmneibition (if Mw Snitskriiii Work K,^A-
tivrun^o;'ni *>!" Kuhlsvntt Pnnditn Uy J(ujflj*ft Cimtuier Dutt. CAlciitt*
IBltV KI. 8
Einigern über dn» Si Yti SJnii Tin> Ki. Von A', Himlff. [8.-A. n. d-
iJtücbr. der fJi»sfdNeh f. Erdk Bd XV. Bi^rUn l»»iij, 6.
HR
F I
XLUI
Personalnachrichten.
AU ordentliche Mitglieder sind der D. M. Gesellschaft beigetreten;
Für 1879:
%%b Herr Alex. Thompson, stud. ling. or. in S. Petersburg.
Für 1880:
)M ^ O. F. von Mollen dorff, ConsaUtsdragonuin in Tientain.
98* ^ C. Pauli, Uector der Hohem Bürgerschule in Ülzen.
988 Dr. Schreiber, Rabbiner in Bonn.
989 ., Dr. J. H. Thi essen in Berlin.
990 ,. Carl von Arnhard, Gutsbesitzer in München.
Durch den Tod verlor die D. M. GeselUchaft ihr ordentliches Mitglied:
Sc. Hoheit Takoor Giri Pras&da Sinha, R&jä von Besma, f den
20. März 1880.
XUY
Yerzelchnlss der bis lum 15. Not. 1880 für die Bibliothek
der D. M. 6. eingegangenen Seliriften n. s. w. i).
(Vgl. die Nachrichten über Angelegenheiten der D. M. 0. in diesem Bde.
S. XXXVI— XLH.)
I. Fortsetzungen.
Von der Kaiser!. Ross. Akademie d. Wiss. za St. Petersburg:
1. Zu Nr. 9 [28]*). Bulletin de TAcad^mie Imperiale des sciences de St.-Päters-
bourg. Tome XXYI, No. 2 (feaUles 9—21). Fol.
Von der D. H. O.:
2. Za Nr. 155 a [77]. Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.
Vieranddreissigster Band. III. Heft. Leipzig 1880. 8.
Von der Soci^t^ Asiatiqae:
3. Zu Nr. 202 [153]. Journal asiatiqae. Septi^me S^rie. Tome XVI. No. 12.
JuUlet. AoQt-Sept. 1880. Paris. 8.
Von der Kaiserl. Akademie d. Wissensch. in Wien:
4. Zu Nr. 294 a [13]. Sitzungsberichte der Kaiserl. Akademie der Wissen-
schaften. Philosophisch-histor. Cl. XCIV Bd. Heft I. H. Jahrgang 1879
Mai. Juni. — XCV Bd. Heft I. U— IV. Jahrg. 1879 JuU. Oct. Nov..
Dec. — XCVI Bd. Heft I. Jahrg. 1880. Wien 1879. 80. Gr. 8.
5. Zu Nr. 295 a [2864]. Archiv für österreichische Geschichte. Neunund-
nin&igster Band. Erste und zweite Hälfte. — Sechzigster Band. Erste
Hälfte. Wien 1879. 80. Gr. 8.
6. Zu Nr. 295 f. [2876]. Fontes rerum Austriacarum. Oesterreichische Ge-
schichts-Quellen. Zweite Abtheilung. XLH Bd. Wien 1879. Gr. 8.
Von der Royal Geographical Society:
7. Zu Nr. 609a [2626]. Proceedings. New Monthly Series. Vol. IL, No. 8.
9. 10. 11. August, September, Octobor, November 1880. London. Gr. 8.
1) Die geehrten Einsender werden ersucht, die Aufführung ihrer Geschenke
in diesem fortlaufenden Verzeichnbis zugleich als den von der Bibliothek aus-
gestellten Empfangsschein zu betrachten.
Die Bibliotheksvorwaltung der D. M. G.
Prof. Müller. Prof. Loth.
2) Die in eckige Klammem geschlossenen Ziffern sind die laufenden
Nummern des gedruckten Katalogs.
Verz. (ierfärdie Bihüothek der D.M. G. eingeg. Sckriflm u. «. tr. XLT
Von der Königl. Preassischen Akademie der Wissenschaften:
S. Za Nr. 641 a [22]. Philologische und historische Abhandlungen der Königl.
Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Aus dem Jahre 1879. Berlin
1880. 4.
9 Za Nr. 642 a [26]. Monatsbericht der K. Preuss. Akademie d. Wissensch.
n Berlin. April. MaL Juni. Juli 1880. Berlin. 8.
Von der Asiatischen Gesellschaft von Bengalen:
10. Za Nr. 1044 a [160]. Journal of the Asiatic Society of Bengal. New Series.
VoL XLVU. Extra Number to Part I fbr 1878 (A Sketch of the Turki
Ungnage. By R. B. Shaw. Part II. VocabuUry, Turki-English). —
No CCXXXm. CCXXXIV. Vol. XLIX, Part I, No. n. Part n, No. U.
1880. Calcutta 1880. 8.
11 ZaNr. 1044 b [161]. Proceedings of the Asiadc Society of Bengal. No. VI.
Jone. 1880. Calcutta 1880. 8.
Von dem Smithsou sehen Institut:
12. Zn Nr. 1101 [99]. Annual Report of the Board of Regents of the Smith-
MDian Institution, for the year 1878. Washington 1879. 8.
Von dem historischen Verein für Steiermark:
U Zq Nr. 1232 a [2899]. MittheUungen des historischen Vereins für Stoier-
nark. XXVIII. Heft. Graz 1880. 8.
Von der Batavia'schen Gesellschaft für Künste und Wissenschaften:
U. Zo Nr. 1422 a [67]. Verhandelingen van het Bataviaasch Genootschap van
Kansten en Wetonschappen. Deel XXXIX. 2e Stuk. Deel XLI, le Stuk.
Batavia 1880. 4.
15. Zo Nr. 1422 b [68]. Notulen van de Algemeene en Bestuursvergaderingen
Tui het Bateviaasch Genootschap van K. en W. Deel XVII. 1879.
No. 2 en 3. 4. — Register op de Notulen der Vergaderingen van het B.
Q., over de Jaren 1867 tjm 1878. Batavia 1879. 8.
K. Za Nr. 145 b [69]. T^dschrift voor Indische Taal-, Land* en Volken-
konde. Deel XXV. Aflev. 4. ö en 6. — Deel XXVI. Aflev. 1. Batavia
1879. 80.
Von der Soci^t^ de Geographie:
17. Za Nr. 1521 a [2620]. BuUetin de la Soci^t^ de G^graphie. AvrU. Mai.
Aoüt 1880. Quatrifeme S^rie. T. XX. Nos. 119 et 120. Novembre
et IMcembre 1860 — Cinquiime S^rie. T. I. No. 3. Mars 1861. T. U.
Not. 8 et 9. 11 et 12. Aoüt et Sept. Nov. et D^c. 1861; T. III. No. 15.
16. 17. Mars. Avril. Mai 1862; T. IV. Nos. 20 et 21. 24. Aofit et
Sept. D<c. 1862; T. V. No. 25. Janv. 1863; T. VI. No. 35. 36. Nov.
D^. 1863; T. VU. Janv. et Fävr. Ma». Mu. Juin 1864; T. VIII.
Sept 1864 — Avril. Sept. 1867; Sept. 1868; Mars- Avril. Juill. 1869;
Jon. Nov.-D^c. 1870; Nov. 1871; Juin. Sept. Oct. Nov. Die. 1874;
Janv. Fivr. Mai 1875; Janvier bis Däcembre 1876; Janv. Aoüt. Nov.
1877; Fivr. Aoüt. Octobre 1878; Mars. Octobre. Die. 1879. Paris. 8.
[Nachgeliefert].
Von der K. Bayer. Akademie der Wissenschaften:
18. Zn Nr. 2327 [9]. Sitzungsberichte der phllosoph.-philolog. und hbtorischen
ChMe der k. b. Akademie der Wissenschaften zu MUnchen. 1879. Bd. II.
Heft m. 1880. Heft II. München. 8.
Vom Verleger:
19. Zu Nr. 2452 [2276]. Revue archiologique. Nouv. Sirie. 21e annie. 1880.
JuUlet Aoüt. Septembre. Octobre. Paris. 8.
XLTI Verz. lier für dieBihliolhek derD, M. Q.emffeg.t
80.
»1.
22,
23.
24
Von dem hi^torisehen Verein flr Steiermaj-k:
Zu Kr. 2727 [29ÖÖ]. Beiträge *ur Kunde ät«iermÄrkiach«r 6«MrhichtB-
qu<?llen. 17 J*hrg*iig, Graz 1880, 8.
Von der D. M, 6. diircli Äufttjamch:
Zu Nr. 2763
Reeord. No»,
27.
88.
29.
30.
[25Ü3]. TrübiierV Ammcau, European, and Orioot&l Liter«rj
151—52. N. 8. Vol. l No». :i— G London 1880. 8.
Von der Verlagsi»uchhftniJlung J C, Hhirk-hs:
Zu Nr, 2771a (SrtÜ| Zeitschrift für Igyptischt» Sprach« unfl Altartbom».
kubdo herauag^. von C\ M, Lieptiua untc'r Mitwirkung von H, Brugnt
18S0. Zweites HoA. Drittes Heft Leipzig. 4.
Von der Kais. Russ. Oeographbchen G<»©Ibohftft :
Zu Nr. 2852 * [25B5] Izvestja Imperatorak. Russk. gi>ugraph. Obacesti
Tom XVL 188Ü. Vypu»k vtoröi. B.-Peterburg 188U.
Von der Amerikanischen Philosophischen Oesellschnft :
Zu Nr. 2971a [IG7|. Propoedings of tho Amertcim Fhilosopluoii Society
Vol. XVni, No. 104. July to Decf*nibi>r, 187». — No 105 January to
Mftrch, 1880. 8.
Von der Ttedaction:
fSl Zu Nr. 3224 [218KJ Hamagid. (HebriÜscho Wochenschfift, ewchdnend in
Lyck» Rodacteur D. Gord&n.y 1880. Nr 32—44.
Von der GesollschÄtlt für Handelsgoographie in Bord'^AUx:
fl^ Zu Nr, 3G40 [3623], Soci^t^! do g^ographio coromercial© do Bordeaui
BuUetin. (2o S^rie ~ So Anneo.) No. 15 k IG. IT ^ 18. i'» &. 20. 21.
Aoftl— Növembre 1880. 8.
Vau der Akademie ,,dc>i Lbic<«i'* in Rom :
Zu Nr. 3769 [12], Atti doUa R. Accademia doi Lincei. Anno CCXXXVll
1879—80. Serie term Tnuisur^ti. Vol. FV. Fmc. 7". Giugno 1880
R^ima 1880. 4.
Von der R^dactioti:
Zu Nr. 3981. De Indbcfae Gtds. Tweudo Jaargang. 1880. Augostoa^
September. Octobor. November. Amsterdam. Gr. 8.
Von dor Sociitc Bibliugraphiqiie:
Zu Nr, 402S. Polybihlion Rwvuo blbliog^rnphiqiio univorseUe. Partie
techuique. 2b serio, Tome VI. 8o. 9m et lOe livr. Aoöt. Sept. — Ckt
Partie lili«rftire. 2o si^rio. T XII. 2ü. 3o. 4e. livr. AoQt. Soptombre
Octobre. Paria 1880. 8. f2 Eipll.j
Von der Redacdoii :
Za Nr. 4024. Revi<(ta dt< Cipiieiiui histJ^rkaa. 1B80 JuHo Agosto
Setiembre. Octubro. I*afcplon» (ir. 8.
n. Andfjro Werke.
Von den Verfassern und Uerauagebem:
4091. Abhandlung über den Atharva Veda von Rudolph Roth, Tübingou
1856. 4. (Uiiiv.-Progr ].
4092. Sy.'itonintisch-alphnliiotischcr ilauptkatalog der KonigUch"« Uuiversitiits-
bibliuthok xu Tübingen. M. Ilaudschriflen. 1. Indischv llaiidsebriften.
Ttibiogen, 1865 4.
Yen. derfkrdie BAUoÜide der D.M. G.eingeg. Schriften u. s.w. XLTII
m%. Der AthrnnrAveda in Kaschmir von R. Roth. Tfibingen 1875. 4.
HJnir.-Progr.].
4094. Zar Geschichte des Sanskrit -Wdrterbachs. (Gesprochen in der Ver-
«unmlang der Orientalisten an Innsbruck, am 29. Sept. 1874, von R. Roth.)
(A. d. MAL asiat. Tome VU. ^ Fivrier 1876.] St-Petersb. 8.
4095. Abhandlmig Ober Ya^na 31 von Rudolf Roth. Tfibingen 1876. 4.
[Üniv.-Progr.].
409<. Die Dikdnke ha-t^amim des Abron ben Moscheh ben Ascher und andere
alte grammadsch-massorethische Lehrstücke sor Feststellong eines rich-
tigen Textes der hebräischen Bibel mit Benutzung sahlreicher alter
Handschriften snm ersten Male vollständig hsg. von S. Baer und H. L.
Strack. Leipzig 1879. 8. [Auch mit hebr. Titel:] ^'pln:p'^ ^DO
4097.
Von Hm. Staatsrath Oottwaldt:
^^.j^ u^^^LxJ ^tf^'ifj qIjuJ^*. ToAi cexuioft. 1876, No. 13
—15. 15 [bis]. 16. 17. 17 [bis]. 17[ter]. 18. 19. 20 [2 Ejtx.]. 20 [bis]. 21.
21 [bU]. 22. 22 [bis]. 23. 24. 24 [bis]. 25. 25 [bfa]. 26. 26 [bis]. 27
(2 Exx.]. 27 [bis). 30—33. 30 [bis] — 83 [bis]— Foxi BOCUfOtt. 1877.
No. 1—9. 1 [bb]— 9 [bis]. 10. 11—10. 11 [bis]— 16 [bis]. 17. 18—21.
18 [bU]— 21 [bis]. 22. 23—27. 23 [bis]— 27 [bis]. 28. 29—33. 29 [bis]
—33 [bU] — rojTb ÄeMTlift. 1878. No. 12 (8—20 ÄBryCTa). 10 (26
—20 ABrycra). 13. 14 (28—20 ceBTA^pa). 12 (9—20 0KTa6pa). 15
(31—20 OET.). 13 (31—20 OKT.). 14 (23—20 HOJIÖpjl). 17 (30—20
■0*6.). 16 (6—20 ÄewUJ.) —19. 19 [bis]. 20. 20 [bis] — TOÄi Aec«"!*.
1879. No. 1. 1 [bis]. 2. 2 [bis]. 3—5. 8. 8 [bis]. 9. 10. 10 [bis]. 11
—14. 14 [bb]. 15—18. 15 [bb]— 18 [bb]. 19. Tasohkend. fol. Dazu
als Beilage: Kalender auf das Jahr 1877. 1 BUtt gr. fol. [2 ExpU.]
Von Hrn. Prof H. L. Strack:
4098. Hamagid T'aan . 1874, No. 48; 1876, No. 12. 13; 1876, Nb. 2—5.
[Enthalten Artikel von Ephr. Deinhard und Jehuda Tschamy über und
gegen Firkowitsch]. Lyck. fol.
4099. Schreiben des Herrn Prof. Dr. Strack an die Redaction [von Berliner's
Magazin f. d. Wiss. d. Judenthums. — S.-A. Berlin 1879. p. 126
—127].
4100. 'i3T q o-i -/'a« mibin. Tojaoti A6eei Pemeif)!. Biorpait»üi A.
#HpEOBH«ia, coq. d. j^eftnapAOMi BapmaBa 1875. Kl. 8.
4101. [ii FirkowiUch] D"»fiinpn ^y niT [Der erste Bogen einer von F. be-
gonnenen Geschichte des Karäerthums. Mehr bt davon nicht gedruckt ;
auch dieser Bogen bt nicht im Handel, da die ganze Auflage ein-
gestampft wurde]. 0. O. u. J. 8.
4101 Bne Reschep. Verschiedene Aufiätze und Gedichte von Abraham
Fhkowäz. Hsg. von Peter Smolensky, Wien 1871. 8. [Auch mit
bebr. Titel:] 'l3T Cjl^'n "»:?.
4108. H. L, Strade, Geschichte der Juden [S.-A. aus „Jahresberichte der
Geschichtswissenschaft. I. 1878." S. 33—38.]. 8.
Von dem historischen Verein für Steiermark:
4104. FwtMhrift zur Erinnerung an die Feier der vor 700 Jahren statt-
i;efundenen Erhebung der Steiermark zum Herzogthume (1180). Graz
1880. 8.
XLTDI Vers^ der für die ßiUwthd^ der D. A/. G.ekigeg. Schrift^ «, h, »/•,
VüH der BdlAvlÄ^schc"« GosollsdiAft für Kirnst© und Wlss«]M«bAftiiti:
4105. CRtAlo(!:m dor c>tTii)(dogische ftfdi>eliiip: van hot Museum van het 6atiiTiAft»«h
GenoötHcliÄp van K. cn W. Dorde Druk. Butavia 1880, 8.
Von den VcrfftÄSt^rn, Homu^'cfif^rn utui Ver1<*geini:
4106. Kaiftcr Akbur Ein V«»rntifli über db GoÄchkhto Indien» im Ifi Jahr-
httndort von Gr»f F, A, von Noer. 1. Lieforung. Leiden 1880. 8
4107. LLsts of Sariüknt manascripts in private libran«« of Roothem [ndia
Coniinled . Hrraiijfed nnd indexod by G, Oppert. Vol. l. Mmlsi*
1880 4.
4108. The Mrtdra?* JonniiU nf Litorature and Science for tho yoar 1879 Bdited
by G. OpjH^rt. Mndrax 1880. 8.
4109. Gramimvtik dos urdblschen VulgJirdialectes von Acgypten von IK, Spitta^
Bei/, Leipzig 18B0. «.
4110. Diu luMchriften Tigbitlipiloser» I in tran.HHkrihioTtero aasyr. Cirundtext
mit UebersQtxunK und Commc?iitar von \]\ Lutz. Mit Beigaben von
F. Delüsjich. Loiprig 188n. K.
4111. .^.\^.jmS>^ üjitij (Buch der Künige vom Beji^i'in der Geschieht« bb
sium Au54gang der Sa^iaiiidon von Dschd-ahilcUn Afirzü. FhotoHthogr
\Vit>n, Zamttrski, 1880. 8.).
4iri!. Lekach-tob (Pcsikta sutartn)' oin agadbtiächer Commontar zum ersten
und zwesitcu Buclm Mosiit von ß. Tobin ben Elieaer. Herausg. von
8. Buher. Wilna 1880. 2 Bde. 8,
4113. »ans in n«tt lÖin ^ie« "ICO. (Von D. Kohn,) Warschau 1880. r
4114. Rapport aunuel k 1a Socißt^ d<5a Etudes .Ta|Hinftis«s, 1879. Par L,
de Romif, Paris 1880. 8. [Eitrait des M<?moire» d© la Socicte dei
j^tndos Jji|xntntseÄ tomo 11 (1878 — 79 k]
4il.'i. Diu Spuri'ri AI-BA|ljyii.»ii'8 in dor jüdbcbeii Koligions-Pbilosophie. Nebst
oinor Auä^abo dor liobräLscbeii L'obersotzunpon seinor Bildlit^hoi» Kr<d«e
von Daci^l Kmifnwttn. (Jahrusbericht der Laride*-llabbiners4ibiile in
Budapest fiir 1879—80) Budapest 1880. 8.
41 IG. Quelques mots sm" Falphabet avcstiquo. Rdponsc ji Hr. C...E par
C. rle Ilarlcü. Louvaiti 1880. 8. (3 E»pU )
4117, PurAiia San^ttba or h Colleetkm of Puranaji in the original Sanskrit with
an Engliüb Trnn.Hlation, Ed. by A*. M. Banerjeo. No. I. Markaiidley»
Purana. Calc. IH/il. [X niui m Soitcn). 8.
41J8> ßibel itnd Jos«pbu^ über Jerusalem und das KeiHgo Orab wider Robinjoo
und neuere» Sionspilgor als Anbang zu Reison im Morgenlande voB
J, Bergffren. Lund 1862. 8
41 IS*, DtmonAtratJoii de rautbonticH^ niosta'iqu« de TExode par Charles Schi^ebel.
Pari» 1870. 8. (E.vtTftit dp«i Annale?« do philo.sophio ebrctienno, aan^a»
1869, 1870),
4120. Om det i^ldre RusaiMke V«>gtsystem . af C, A. Holmltoe. (Saenik. aftr.
ftf Vidonsk. Sel»k. Forh. for 1867). ftljristlania), 8.
4181. Om Ki-Tallet af (1 A. Uolvtloe. (Saersk aftr. af Vid, »eUk. Foih. t
1867). (Cbristianja]. 8.
4122, FTiagbougen paa Karmöen o^ do bnddbiatisko Topt^r i Asien Af C A.
Holffiboe. (Aftr af Vid. Selsfc- Forh f 1H«7 ) [Christiania]. 8,
41S3, Beitri^e zur Konntnl» der jukairin^chen Sprach». V*on .-1. Schififner.
Mü. M. Tome VI. ~ Februar 1871. (8t.-Poter»b.). 8.
1
I
Von der D. M, G. durch ÄuüUtiseh :
*1«4. Carali Ma^ii Agrell Otioln Syriwcft. Landae MDCCCXVl. Kl A.
4tltS. J9<^^ r*^*^^^^ »^"^j^ • Historm conipondto«M Dynwtianim, Äuthore
Orctgorio AbnUPharajio , MaladouKi Medien , HUtcirmin comploctoiis uiii-
versAlein, k mundo coiidit4>, u.s«iut!i ncl TompOTÄ Anthoris. res Orientiilmm
«ceiiJ^tiaslmt doscriboiUk. Arabiee editA, ut LjiÜne Vf<r-<ia ab Rd^iartlo
Pocockio. OximiiM*. M DC LXUI 2 voll KI 4.
ltS(». 8yri OriontÄles, sea C1iiüd4W<i, Nostoriani et Komanorum PoriHficiim
Prim&tas CommcütAtio Hi*t(jrico-phil(dngico-thc=o]ogicft ndjecös teitibus*
citutioiiuin genolna Imgaa propriLsqne littcris exaratis . . . Auebjre GeoTffio
Ehet^ara Kbayiiuth Ajwyrio-ChaidÄoo Ärchiopiseopo Am»diensi. Bomae,
typu S. C. de F F MIKC'CLXX 8.
41Ä7. Dionjfsii TelmabharonsU Chronkl \\ht*t primtw, Tcxtam © codic« MS,
1 Syri&co Bibliotheciie Vaticanae trauü^enpsit notisque illustravit Otto
I FVedffrictta TuUherg. UpsÄliae MCCCL. 4
4129.
iX^j^^ ^fr^Läit -il ^^LJi\ ÄJfcj-Ä w^s»-uo Q* Q ^jmf äxjjIj
^ \j^j=^ cr^^ f^^ --ä-üLj iuXjijbi iü.jüi ^ ^1
id est, ITLstoria Sarac«nioa, cjua tos geatae Musliinorum . iudo a Mtihnm-
niedc primo Imperii et Rolii^oais Muslimicao aüctoro, mque ad loitiutn
Imporii AtAbaeaei, por XLLX laiporatortun succossionom »idelissinii eipli-
cantur. IiiÄertU utiam paa^iiu Chmtiauurum rebus in Oricntis potbsimum
EccIesiU eodero temporo ge»tis. Arabico i»Jim exarata k ßeorgi« Elma-
cino Fil. Abuljüsori Elamidi F, Abulmaearemi F. Abuliibi. Et LaHne
reddlta opf>rä ac «tudio Thmnne Krpenil. Avcedit ot Itüderici XimeneK,
Arcbiopiscopi Toletaiu, Uistoria Arabum, loiigc accnratiuä, ({Uam ant^,
h ibMuuKTiipta todice exproasm. Luj^duni Batnvorura. if>25. l5,iL
IIl. Handschriftoii, Künzeu u. s w.
Von Herrn G, A KrauHo:
Ifiiiaire abregne d« tripnly do Burbarif Extratte den archives do
cotte Regeuce tradnite par A. (\ Fttmittd de Chmnp-htgttrdf
EcQyer V, Consul de France cn cott* K^sidüueo. 1794. [Arabischer
und FranxäsLscher Text, welche »ich nicht ganau decken, aus cvintjr
Ha. der öflTentltchfln Bibliothek von Malta — vrI de Slam in Journ,
MM. 1847 , p. »4 — von Hm AVrtiwre abgmchrioben. JJrei bei-
gelegt« Briefe desselben geben Qber die IIa. woliere Auskunft]
VerKetchniss der ^eßenwärtifi:eii Mitglieder der DentftcheD
Morgenländischen OesellHchaft id alphnbetischer Ordnung,
I.
Ehrenmitglieder.
Hörr Dt. TUood. Boufoy, Prof. nn der ITnlr. in Qöttinjfon.
- Dr. O. vou Buhtliugk Exe.» kAiserl. riu». Geh. Efttfa aud Äkadumikor,
in Jena,
Dr. H. von Dorn E.\c. , kaiiiorL niss. Qoh, Uath und Akadumiker in
St, Petornburi*.
• Dr, k. P. Oozy, Prof. an der linlv. in ljt*idon.
- Dr. Johann Paul Freiherr von Fdlkonstoia Exe., kön. sädia. SUuit»-
minister «. D. ntid Mkiistor dos königl. Haukes in Dresdon.
Dr 11. L, Fleischor, Geh. Hafrath, PT^^t d. mnrgon). 8pr. in Leipzig.
8ir Alex. Omnt» Bnronet» Primipftl nf tbo rnivoraity of Edinburgh.
Herr B. IL Hodgson Esq. , M, C\ S. , in Älderley Omngo, Wotton-undor-Edgc
Olaueesterstiiro.
- Dr. F. Mjtx Möller, Prof. an der Unir. in Oxford.
- John Muir Esq., C. I. E.. D. V. h., LI.. l>. Ph. D.. in Edinburgh
- Dr. Juütu» 01»hau«on, Geh. Oi)Pr-R«»giyrungsrath in Hurliu.
' Dr. A. F. Pütt, Prof. d. ailg^oni. SpraL-hwLssemdmft in llnllo,
Sir Hpnry C. Rawlinson, MHJtir-GpntTfll ii. s w. in London.
Herr Dr. R. von Euth, Profassor und OborMhliutljokftr in Tiibingpti.
■ Wlühloy S tokos Esq,, Socretury of tb© Legisbt. Coancil yf India, i« l^i^lciittä.
Sulihi Pü&ehiiExc., kfUü. oäinan. Keichsratb, frliber Minister dor frommen
^^tiftnngtin, In (\iiihUnti[iO|K<L
- nraf Melchior do Vogiie, Mitglied do* institaU m Pariü.
- Dr. Williairi Wright, Prof. mi dor üuiv. in Cambridge.
C o r r e s |i o n d i r e n d e Mitglieder,
lleiT FrBiifiit Aidaworth Esq., Ehren-SeeretÄr der *yri5ith-(tgyptiachon GobhjU'
:ichni\ in Loadon.
' HÄ.bii Kftjftnrlra LAl«. Miträ in CnJtutt*.
- Dr. G. Uiihlor. bialier KducAtioiiAl Inspoctor, N. D. , Bombay, jelxt
Prüfp-vwar an d. Univ. in Wion.
- Alexander Cunuingham, Miyor-GenoraJ , Direetor of the Arcknootogicid
Surv'uy of India.
' Dr J. M. E. Gottwaldt, kjuji. nua. SUatitratfa , Oberivibliothokftr lui d.
Univ. in KttMn.
- i^vHrii ('aiidrn VidyAs&garn in Calcutta.
Dr J L. Krapf, Mi^Kionar n D. in Kornthal hoi v^iifTorhauscn, Württomberg.
- ObcTüt William ^aaaan Loua, LL. D., in Lundon
I
^
Barr LioQtenAnt-Cnlonel R Lftmhert Plftyfnir. Fter MnJQsty'» ConAnl-Gottorikl
in AlgeriA, in Alprier.
Dr. G. Rosen, kiii«. deutscher GeneralcousuJ a. D. in Dotmold.
Dr. Edvard E, Sulishury, Prisiilont der AmerikAii morpenl. Ge:iolUchalt
ond Prof. in Now H»ven, N. -Amerika.
Dr. W. O. Schaoffler. ML^ionjir. in New Yurk.
Dr. A. Hprenger, Prof, nu d. LTniv. Bern« in Waburu bei Bern.
Edw, ThotQua Esq. lu London.
G. K. Tyb»ldDs, BlhUothekHr in Athon.
Ut, Cornelias V. A. Vau Dyck, Milizionär in Beirut
Dr. \V. D- Whitney. Socrelär der Amerikan. tnorgcnl. Gesollüchnft und
Prof. In New Hnven, N-Araerik».
III.
Ordentliche Mitglieder').
ihUacht Dr. Friedrich Graf Noor Auf Noor bei Güttorf in Scble»-
^g (718V
'Bdbvit THkoor Oiri PrasAda Sitihti. R^joli von Besmo, Fargounah Iglu»,
Allygurh Diatrict (776).
I«iT Dr Aug. Ahlquist, Prof in Holstngfor» (589).
I)r W Ahlwardt, Prof d. rnorgonl. Spr. in Greif^wald (578).
Michelo Amari« Senator des Königr. Italiou wnd Professor in Floren« (814).
Antonin, Archimandrit und Vorsteher dur russijicheii Mission in Jeru-
salem (77S).
Carl von Arahard, Gutshositaer in München (OOOl.
O. W. Arras, Director der Handels« chnlti in Zittau (4l34).
I>r. Job. An er, Prof. am akadom. Opunn-Hiuin iD Wien (883),
I*r Hle^inund Auerbach, Rabbiner in HnlberstAdt (S97),
Dr Th. Auf rocht, Prof. an der Univ in Bonn (S22).
Preiberr Alex, von Bach Exe. in Wien (fiB6).
Dr. Wnhftlin Bachor. Prof an der Laude»- Rabbinorschule in Buda-
pest (804).
Dr Seligtnan Baor. Lehror in Biebricb a. Hb. (ft26|.
Llc. Dr. Friedrich Baolbgen, Doccnt nn der Tiiiv in Kitd (961).
Dr. O. Barde uhowor, Ducent un dvr Univ. in Münchou (809),
Dr. Jacob Barth, Professor an der Univ. in Berlin (835).
Dr. (liristian Bartbolomae, IVjcent an der Univ. in H^lto (SHyS).
Dr A. Bastian, Profossor an d. Dniv in Berlin ffißO).
Lic, L»r. Wolf Graf von Baudiisin, Prof an d. Univ. in Strimsburg (704),
Dr. Gost. Banr, Consislorialratb , Prof und Uiiiveraitätsprediger in
Leipzig (288).
J Beamett CoTDiniasioner of Oriüm iT32).
Dr H. Beck, Cadctten-Gouvomour in Bonsbcrg bol Cölu a. Rh. (460).
6. Behrmann« Hauptpastor in Ilanihitrg (793^.
Dr Ferd. Bonarj, Prof an d. Univ. in Borlin (140).
Dr. Wilhelm Bender, Prof dör Theol. m Bonn (98:4)
StkhrNtor Do Eenodetti, Prof. d. hobr. Spracho wu d. Univürsitüt iu
Pisa (Htl).
B. L. Ben»!y, M. A. , Hebrow Locturor, Guuvilb* und Citius College In
Cambridge (498).
1> I>ie in P&ronthn»^ beigo^etxte Zahl i^t die fnrtlnufond<i Nummer und
«ich auf die nach der Zuit dva Eintritts in di«! GusolIscluÄfll, giiordneto
LWie Bd. II, 8. 505 ff , wolcho hoi der Anmeldung dor iiou ointrotondon Mit-
j|lled«r In den Naehrichton fortgufUhrt v^ird.
LH
Verzeichni'^s der MiitjUefJer der D, Af, UtaeWicfutfl.
Herr Adolphe Berge Eic, knis, riiss. wirkl. StAattnith , Präsident der knulum
arcTiRolfjg. Gosellscbiilt in Tiflis (f.! 3 7),
Dr Ernst Ritter von Borg manu, Cui^tijs Am k. k. Münx- nnd Antikea-
Cahraet* in Wi»n (713).
- Aug. Bermiä, Pastor in Bastei (78ö),
- Dr E. Ilfirllioau, Geh. ßogierungNrath u. Prof, d morirenl. Spt. in Gö^
tingcn (^LÜ).
- ('arl B«rold, Mud. orient. in Münclion füiO>.
- Hr. A. Bo »Äotiiboreor , Prof. nn der Univ. in KÖnigsbea^ (801),
l>r. CJiist, BiektilK Prof. nn d«r ünivorsitÄt in Iniiübnick (573).
Freiherr von B iodcrniHnn, königl säeh:». Genoral'M»jor z D. »uf Nii'drT-
forehheira, K. Sachsen (180K
- Rov. John Birr eil, A. M.. Frof&ssor an d. Univorsit&t in St, Andrews (4S9i,
- Dr. Ednard Böhl, Prof. .1. Thcol. in Wien (öTf»).
T*r. Fr Bollfins**n, FroT a. I) in WilÄenhaxisen an d. Werra (133).
- Peter von Hradko in .Ion« (9a€*).
- M. Fr«drik Prag, Adjunct tin d, Univ. in Lund (4it),
Dr, F'dw. Brandes, Cand. phil in Rnponhagon (764).
Dr. Hfikinrich B. (-. Brandes, Pruf. an der Univ. in Leipzig (849).
■ Rov, C, A. Briggs, Prof. am Union ThcKjl. Setnimu-y, Ne*r York (7X5).
• Dr. Ebbe Gustav Brinif» BUchf>f vim Litiköping!«ti(Y ui LinkÖplng^ (750).
- J. F. Broch, Prof. der semit. Sprachen in Chri-stiania (407 >.
' Dr. H. Brugüch-Boy in Berlin <276).
- Dr. Adolf Brflll in Frankfurt a. M. (769).
' Dr. Nohem. Brüll, Rabbiner in Frankfurt a. M. (727).
- Brüning, Consnl dB.H dontsch«}» Ueit'h,*i fiir 8yrJeri, in Beirat (7*7).
- Sidoin. Buber, Littornt in Lembprg (430).
- Lic. Dr. Karl Budde, Pruft-Ksor an der ev.-tbcKib Fncultät in Bonn (917).
- Frants Buhl, Dueont a, d. Univors, in KoponfaagDQ (Ö8Ü).
* Freiherr Guido von Call. k. n. k. östcrreicli - Ungar. ViMConsuI in
Cunstuntinopol (H2»)
- L. C. Casartelli. M. A., St. Bede's roUegt', Manehwter (91Ü),
> Alfred Ca !> pari, Studien! ehr er an den K gl. Bayer MilitiirbitduDg^aitüUIUui
in Mfiuehen (970).
- Dr C. P. Caspar 5, Prof. d. Thool in Clirbttania (148).
- David Castelii, Prof des Hebr am K Istitnlo di stndj auperiori in
Floren* («13).
- D. Henriques de Canlro, Mz., Mitglied der krinigl. urcbikilog. Gesell'
,^chaft in Amsterdam (6!>ß),
- Dr. P. D, Chan top io do ta Sanasaye, Prof. der Theol. in Amster-
dam (953).
- Dr D. A. Chwolson, Prof, d. hobr Spr ii. Litoratur an der ünlvcra.
in Ht, Petersburg (2^2).
- Hyde Ctark«* E»q , Mitglied des Autbropolog, Inütitut« in I^ondon (601),
- Dt. Joseph (John in Biüen/,. Mahren (Hllg).
♦ L!c. Dr. Carl Heiur. CorniU, I'of^'-<nl au der üniv, and Repetent am
t^pmlunrinin Pbilippinum in Marburg (885).
' Heinrich Graf von Coudonhovo in Wien (957),
- Edw. Byles Cowcll, ProfcMor d, Sanskrit an d. üniversililt Cambridge (41(^)«
- R;ev. Dr. Mich. John Cramor, MiuLsterresiident dyr Verein. Stiftaten von
Nord-Amerika in Koponhagen (6ft5).
- Dt Sam. Ivea Curti«5, Prof. am thool ^«»aiinar in Chieftgv (923).
- Dt. Georg Curtiu«, Gob Hofrath, Prof d, das». Philologie an d. ünir.
in Leipzig (630)
- Robort N. Cust. BarrLHt<>r-at-I»w, iato IndJan Civil Service, in London (844).
- Dt. Enist Goorg Wilhelm Do ecke, Conrector am kab. Lyconm in
StrajMiburg (742).
- Dr Berth, DolbrUck, Prof- an d. Univ, in Jen* (763).
Verznchnüs der AfügUeder der D. M. Gesellschaft. Uli
Bor Dr. Fnns Delitxsch, Geh. Kirehenrath und Prof. d. Theologie an d.
UniT. in Leipzig (135).
Dr. Friedrieh Delitzsch, Prof. an d. Univ. in Leipzig (948).
Dr. Hartwig Derenbourg, Prof. in Paris (666).
Dr. P. H. Dieter ici, Prof. der arab. Litt in BerUn (28).
Dr. A. Dillmann, Prof. der Theo!, in Berlin (260).
Dr. Otto Donner, Prof. d. Sanskrit a. d. rergl. Sprachforscbung an d.
UniT. in HelslngforB (654).
Sam. R. Driver, Fellow of New CoUege in Oxford (858).
Dr. Johannes D&michen, Professor an der Univ. in Strassburg (708).
Frank W. Eastlake, stad. or. in Bonn (945).
Dr. Georg Morits Ebers, Professor an d. Univ. in Leipzig (562).
Anton Edelspacher von Gyoroki in Budapest (767).
Dr. J. Eggeling. Prot des Sanskrit an der Univ. in Edinburgh (763).
Dr. Egli, Pastor emerit. in Engehof b. Zürich (925).
Dr. J. Ehni, Pastor emer. in Genf (947).
Dr. Arthur M. Elliott, Prof. an der Univ. in Baltimore (851).
Dr. Adolf Erman, Directionsassistent am k. Museum in Berlin (902).
Dr. Carl Hermann Eth4, Prof. am University College in Aberystwith (641).
Prof. Dr. Julius Euting, Bibliothekar d. Univ.-Bibl. in Strassburg (614).
Edmond Fagnan, attaeh^ k la Biblioth^ue Nationale, Paris (963).
Dr. Fredrik A. Fehr, Prediger in Stockholm (864).
C. Feindel, Dragomanats-EIeve bei der k. deutschen Gesandtschaft in
Peking (836).
Dr. Winand Fell, Religionslehrer am Maizellen-Gymnasium in Coln (703).
Dr. Floeckner, Gynmasialoberlehrer in Beuthen (800).
Dr. Victor Floigl m Graz (970).
Fr. Praidl, Prof. d. Theol. in Graz (980).
Dr. Ernst Frenkel, Gymnasialoberlebrer in Dresden (859).
MiyorGeorgeFryer, Madras StaffCorps, Deputy Commissioner in Rangun (916).
Dr. Alois Ant. Führer, Presbyter in Würzburg (973).
Dr. Julius Fürst, Rabbiner in Mannheim (956).
Dr. H. G. C. von der Gabelentz, Prof. an d. Univ. in Leipzig (582).
Dr. Charles Gainer in Oxford (631).
Dr. Richard Garbe, Professor an d. Univ. in Königsberg (904).
OusUve Garrez in Paris (627).
Dr. Luden Gautier, Prof. der alttest. Theologie in Lausanne (872).
Dr. >^helm Geiger, Docent an d. Univ. in Erlangen (930).
Dr. H. Geiz er, Prof. an der Univ. in Jena (958).
Dr. Hermann Gies, Dragoman bei der kais. deutschen Botschaft in Con-
stantinopel (760).
Uc. Dr. F. Giesebrecht, Docent an der Univ. in Grei&wald (877).
Dr. J. Gildemeister, Prof. der morgenl. Spr. an d. Univ. in Bonn (20).
Rev. Dr. Ginsburg in Liverpool (718).
Whidimir Girgass, Prof. d. Arabischen bei der Orient. Facultftt in St.
Petersburg (775).
K. Glaser, Professor am k. k. Gymnas. zu Triest (968).
Dr. M. J. de Goeje, Interpres legati Wameriani u. Prof. in Leiden (609).
Dr. W. Goeke, ordentL Lehrer am CoUegium in Diedenhofen (706).
Dr. E. P. Goergens, Pro£ d. alttest Exegese an d. Univ. in Bern (911).
Dr. Siegfried Goldschmidt, Professor an d. Univ. in Strassburg (693).
Dr. Ignaz Goldziher, Docent an d. Univ. und Secretär der Israelit
Gemeinde in Budapest (758).
Dr. R. A. Gosche, Prof d. morgenl. Spr. an d. Univ. in Halle (184).
B«v. Dr. F. W. Gotch in Bristol (525).
Wassili Grigorief Exe, kaiserl. russ. wirkl. Staatsrath n. Chef der Ober-
leitung des Presswesens in Russland, in St. Petersburg (683).
IiIT
Ver»mekniM iier Mitfili^rU'r dn- D. 3f. Git^eUtKhaft.
dZ.
Herr Lic. Dr. Jnlins Qrill, Ephorüs jim thoal. Seminar in Maulbronn^ Wilrttein-
borg i'im\,
• Lic, Dr B. K, Orosämmnn, Superintendent fn Orimm» (67),
- Hr. phil. et tlieoi Grotemeyor^ Gytnu.avsialoherlehrür in Kempen (894).
- Dr. Mi« Grün bäum in MUncbpn (4/i9).
- Dr. U%x Th. Grüner t, !>ocont an ä. Univ. in Prag (87a>.
• l^usio Giiidi, Prof, dos Hebr. und der »omit. Spr. Id Rom (819),
- JfiniLü Ourlanil, Collögionnaaessor und tn^peetor de» Lnhrinjitittiti
jSfhitomir (771).
- Lic. nerro. Gutho, Docent nn der Univ. in Leipzig ifH3).
• Dr. Hörm. Alfr. von Gtit^chmid, pTof m% dor Univ, in Tttbing«!!
- Dr. E, Huii», Prof am Univeraity Collopo in London (ftOS).
- J>r. Jidia;i Cnosur HaentjiHeho in Dresden (fi!}5).
' S J. Hulberstuni, Knufnumn in Bielitz (551).
- J Hal«ivy in Paris (845).
- Dr. F. J. van den Hwm, Prof An d Univ. in Groningen r9'4lli.
• Anttftn Frcili^rf von Hnmmor Kxc * k. n k. flub. Katb in \Y*ö**
- Dr. Alh. llHfliLavy, Prr>fossor d. fSosch. d. Orionts im d. Univ.
Petor*bur|; (G76).
• Dt. C. de Harlex, Prof. d. urioöt. Spr. an der Univ in Löwen (881).
. Dr. MATÜn Hurt mann, KÄnaler-Dragoman bei dem k. deutseben Conjdilat
in Bolrot (SOSV
- Dr. M. Hei dijubeinii, ttieot. Mit^liod de« könifj;!. CnUoge in London^
in Zilrich (570).
- Dr Job Heller, R«etor dos Oolleffiums in PresÄburg {Mb).
- Chr H^rmnnson, Prof. d. Thool. in ICoponhagen (480).
• Dr. G. F. llertzbarg. Prof. an d. Dniv. in nallo (359).
- Dr, K. A. Ilillo, Antt am küni^l. Krajiken.-itifl in Dresden (274).
' Dr. A Hülebrandt, Docont an dor Univ, in Br«'sl«n fflSO).
K. HiinlVt kftls. DolmokseboT a. D. in Halberstadt (/»Ö7).
- Dr. l'' Ui'mp»l, Prtif. d. Tbcol. in mblogon (468).
- Dr. Val. Hintn<!r, ProfGssnr am akad. Gyninairfum in Wien (gOS),
- Dr A. F. Rttdolf Hoornle, Principal, Cnthedral Mission CoUe^,
tnitta (818).
- Lic- € Hof flu an n, Pa.Htor in Frauendorf, R^g.-Bci Stettla (876).
• Dr Oeurtf lloffmann. Professor nn d. Univ in Kiel (64S).
- Dr. Karl H« ff mann. Professor in Amütadl (.>54).
- Job. Huiläii be rip^, Gymnaüinloborlohror in Moers. Rbtduprov. (972)
- Chr. A. Holmboo, Prof. d morgenl Spr. in C1m.>tianiH (314).
- Adolf Hol t »mann, Prof am pR4jdngf>|ium in Durlacb (334).
• Dr Frit» Ho mmol, Assistent an dor StÄÄts- und Hofbibliotliok und
Docent an d. Univ. in Htinebon (841).
- A. V. Htiber, .'*hid. oriont. in Leipssig (9 CO).
- Dr H. Hnbäcbmann, Pnjif an der Univ. in Strusabürg (779).
- Dr. Kupon HnUisjob in Dresden (946).
• Dr. HoTTiiÄnn Jacobi, Prof. an der Akademio In Münster (7i*D
- Dr. G. Jabn, Docent am der üniv n Oberlebrer am Kniln Gymn in
Berlin (82m.
- Dr. Julius Jolly. Prof an d Univ. in Würsbiirg <8ir»1.
- Dr. P. dp Jong, Prof d. morgonl. Sprachen an d. Univ in üireeht (4*7)
- Dr B. Jalg, Pp»f d. klassischen Philologfio u. Litteratur und Diroctor
des pbilol Seminar* an d. Univ, in Innsbruck (149).
Dt. Ford Jnsti, Prof an d. Univ. in MarbuTg ift6i).
^ Dr Abr Wilh Theod Jnynboll, Prof de* Arabi*chen in Dolft (59«)
- Dr Jsidor Kalijich. Ilabbiner In Now»rk, N. J, N-AmerfcH (964).
- Dr S J. KÄmpf, Prof an der üntversitÄt in Prag (7Glil.
- Dr Adolf Kamphaujien, Prof an d. ovAng.-thtHd. Fiu-ultJtt in Bonn (461
- Dr. Simon Kanlta in Lugos, Ungmrn (698).
d
I
Veraeiehmsg der MügUedtr der D, M, GeaeUaehaft. LT
HmtDt. JoMph K«T«bacek, ProÜBMor an d. Univ. in Wien (651).
Albin Kanfmann, Prof. am Qyznnasiom in Lnsem (967).
Dr. Darid Kanfmann, Prof. an der Landee-Babbinenchnle in Buda-
pest (892).
Dr. Fr. Kaulen, Prof. an d. Univers. in Bonn (500).
Dr. Emil Kautascb, Kircbeoratfa, Prof. an der üniv. in Tübingen (621).
Dr. CamiUo Kellner, Oberlehrer am königl. Gymn. in Zwickau (709).
Dr. R Kern, Profeosor an d. Unir. in Leiden (986).
Lie. Dr. Konrad Kessler, Docent der Theologie und der Orient. 8pr. und
Repetent an d. Univ. in Marburg (875).
Rer. Dr. Gnatavus Kieme in Berlin (874).
Dr. H. Kiepert, Prof. an d. Univ. in Berlin (218).
Rev. T. L. Kingsbury, U. A., Easton Royal, Pewsey (727).
R. Kirch heim in Frankfurt a. M. (504).
Dr. M. Klamroth, GymnasialL in Altona (962).
Dr. Johannes Klatt, Assistent an der königl. Bibliothek in Berlin (878).
Dr. G. Klein, Rabbiner in Elbing (931).
Rev. F. A. Klein in Sigmaringen (912).
Dr. P. Kleinert, Prot d. Theobgie in Berlin (495).
Dr. Heinr. Aug. Klostermann, Prof. d. Theologie in Kiel (741).
Dr. A. Köhler, Prof. d. Theol. in Erlangen (619).
Dr. Kaufmann Kohler, Rabbiner in New-Tork (728).
Dr. Samuel Kobn, Rabbiner und Prediger der israelit. Religiom^emeinde
in Budapest (656).
Dr. Alexander Kohut, Oberrabbiner in Fflnfkirchen, Ungarn (657).
Lic. Dr. Eduard König, Docent an der Univ. u. Oberlehrer an der
Thomacschole in Leipsig (891).
Dr. J. König, Prof. d. A. T. Literatur in Freiburg im Breisgau (665).
Dr. Ciuetan Kossowics, Prof. des Sanskrit an d. Universität in St.
Petersburg (669).
Dr. Jaromir KoSut, Docent an d. Univ. in Prag (899).
Gottlob Adolf Krause, Privatgelehrter in Tripoli (821).
Dr. Rudolf Krause, prakt. Arzt in Hamburg (728).
Dr. Lndolf Krehl, Prof. an d. Univ. und Oberbibliothekar in Leipzig (164).
Dr. Alfr. von Kremer, Excell., k. k. Handelsminister in Wien (826).
Dr. Mich. Jos. Krflger, Domherr in Pranenburg (484).
Joe. Kttbat, Jurist in Prag (939).
Dr. Abr. Knenen, Prof. d. Theologie in Leiden (827).
Prof. Dr. A. Kuhn, Director d. KcHlnischen Gymnadnms in Berlin (137).
Dr. £. Kuhn, Prof. an der Univ. in München (712).
Dr. E. Kurs, Gymnasiallehrer in Burgdorf, Cant. Bern (761).
Graf G^xa Kann von Ozsdola in Budapest (696).
W. Lagus, Professor in Helsingfors (691).
Dr. J. P. N. Land, Prof. in Leiden (464).
Dr. W. Landau, Oberrabbiner in Dresden (412).
Dr. S. Landauer, Docent an der Univ. in Straasburg (882).
Dr. Charles Lanman, Prof. des Sanskrit an der Univers. Cambridge,
America (897).
Faosto Lasinio, Prttf. der semii Sprachen an d. Univ. in Florenz (605).
Dr. S. Lefmann, Prof. an der Univ. in Heidelberg (868).
Dr. John M. Leonard, Professor of Greek and Gomparative Philology
in the Stete Univeraity of Missouri, Columbia, N.- America (783).
Dr. C. R Lepsius, Geh. Re^erungsrath , Oberbibliothekar und Prof. an
d. Univ. in BerUn (199).
Dr. A. Leskien, Prot an der Univ. in Leipzig (711).
Rev. J. B. Lightfoot, D. D., Hulsean Professor of Divinity in Cam-
bridge (647).
hMl
Verzckhiu-s dm" Mitglieder tltr D, M. GeMlUchaft.
Herr GiftL'^iTDo Lignana, Profewsur der morgonl. Spr. in Rom (5ß6).
- Dr. Arthur Lincke in Paris (942)
- Dr. Bruni» Lindnt^r, l»oct>iit an der ümv. in Leipzig (952).
Dr. J Lübti, Kiri'lHnirjith m Altonburg (32).
t>r. L. Loowo, St'miniu-diroctcir j Exn^minntor der morgonl. Sprachen im
Royal t'ollege of Frtu'eptors in firoAdsUirs» Ketit (501),
- l>r Iinmamicl I^üw. Rabbiner in Ssegedin (978).
* Dr. Otto Loth. Prüf, an d Univ. in Leipzig f671).
- jACub Lüt.schg, Cuml. t^rioiit in Ht, Petorsbürf^ (8ö&).
- Ä. L ü t z e n k i r f h e II , Stud. urient in Leipidg (870).
- C. J. Lyall, B. S ('. in Londnn (922),
- Charles Atme Doli« 11, Prof. in Belfust \AÄh\.
• Dr E I. Magnus., Pnil. an d Univ. in Breslau (209),
- Karl Marti. PfarrtT in Baus. Baäelland tW43).
- Abb« P Martin. Prot: an dor kathol. Univ. in Pariü (78tä>.
> Dr. B. F. Mattht?«», Agottt der Ann.-iterd. BibelgeselLtchaft in MacxsMir ( 270).
Dr. A. F von Mohreiji, Pn>f. dpr Homit Sprachen in Kop^nhAgen (SiO»
- Dr, Ludwig Mundelssm h n , Prof. an d. L'niv. in Dorpat (895).
♦ Dr A Merx, Professor d. Th<Hjlogie in Ht^Tdelberg (537).
- I>r. Ed, Meyer, Docent an der Univ. in Leipzig (808).
- Dr. Leo Moyor, k, rius. äUatsrath und Prof. in Dorpat <7!24).
- Dr. Friedr. Mezger, Profea^or in Augsburg (604).
- Dr. Ch- Mi Chol in Pari* (951 1
- Dr. J. P Minnyeff, Prof an dfr Univ. in 8t. Petersburg (630),
- Dr. H, Fr. Mögling, Pfarrer in Esslingen \blK},
- O. F, von Miillendürff, Cunsuiatädragüinan in Tientsin (98fiji.
- P. G. von Mölloudorff. kai». dootacher Vicücon.sul In Shangliai (690)
- Dr. med. A. D. Mordtm&nn in €<oruitiuitinopel (9H19.
- Dr. J. U. Mordtmann, Dragoman bei der kaia. deutaclieu Botschaft In
Constantinopel (807).
- Dr Ferd Mühlau, St«atÄr. u. Prof d Theoi an d. Univ in Dorpat (565)
Sir William Muir, K. C. S I, LL D. in London (437)
Herr Dr Aiig Müller, Professor an d ITniv in HaHe (662)
- Dr. D. H Müller, Professor an di^r Univ in Wien (824)
- Dr. Ed Müller in Ceylon (834).
- Dr. Abr Nager, Itabbiner in Wronke (Ä84),
• Dr G. H. F Nes<^olmann, Prüf an d. Univ. in Ontgsborg (374).
• Dr. Eberh. Nestle. Diaeonus in Mümingen in WQrttomberg (60d>.
- Dr B, Netolor. Vk-ar in Oitbevorn (838).
* Dr, J J Neiiblirger, ttabblnor in Fürth (766)*
- Dr. Karl Job Neumanii in lliille a d. ^ (982).
- Dr John NichoUon in Penrith, Englutid (360).
Dr. Oeorgi? Ivarel Nicman, Professor in Dolfl (547).
' Dr Friedrieb Nippold, Profes.<<or d Tht-o! in Bern (594).
- Dr. Nicubm Xit zu lesen, Professor in Bukarest (673).
- Dr Theod. Nüldoke, Prof d. morgenl. Spr in ätrmaabarg (46S).
- Dr. J. Tb. Nordling. Professor in Upsala (623),
- Dr Oeo, Wilh. Nottebohm in Berlin (730}
- Dr. Nowack, Professor d. Thool. in Berlin (853).
' Dr. Johanne* Obt^rdick, Gyinnfi.«iial-l>iroctor in Münster i. W. (698).
Dr A, (Jblasin.'« k i , Lehrer am GyranaÄjuin in Odessa (8ä8|.
* Dr. JuIju.i Opporl, Prof. am College de Franc» in Paria (Ö02|.
- Dr Conrad von Orelll, Professor an d Univers in Basel (707 >.
♦ Dr. Öoorg Orteror, Uyinnaj4iu.lilohrer in München (,85ü).
- August Palm, Profeasor in Sä^liaffhaiiseu (794)
Prof E U. Palmor, A. M., in C*mbridgo (701)
- Kerope Patkanian Exe, kai«. ruas. wirkl. StaAtarath und Professor m
d Univ in St Petersburg (564).
MUfflüider der D, M, Geifdhehaft.
LTU
C PmaHr Hpctf»r der Hohem Bürf*ersch«le In Ulnen (987)
Z Coiuiiglieri Pedroso, Pmf du Hbturia no Curso Suporii>r do Lottra«
it» Lbsaboti (iJ75K
Dr. Joseph Perle», K&bbincr und Frediger der israelitinchen Ckmeinde
hl Mtlnchoti (&401.
Utrr. S G. F. P«rry in Preston, L»nea5hiro (900).
Prof Dr. W Pertsc h. Oeh. Hofrath, Oberbibliotbekw in üuth» (38tJ).
Petor PetoTson, ProfesAc:tr il Sjiiiakrit in Bombay (789;
Dr. W. Petff k. k, Prof der mUtesUoaentl Exeg<>se und der semil. Phi-
lologie An d, üniv in Frag (3Ö8).
Dr. Friedr. Wilh. Mart PhilJppi, Professor an d. Univ. in Hosteck (69&).
U9W. 6*o. Phillip», D, D.» Pi^eisidetit of Queens College in C&m-
bridge (720).
Dr Bernhard Pick, ev Pfarrer in Ri>chester. New York (913)
Dr Richard Pietschmanu, Custot der Kon. und Cniv.-Bihliothek in
BreÄlutt (ÖOlj.
Dr. Riehard Ptsebel, Prüf, an der L'tti\. tu Kiel (796).
Dr. Italo Piszi. Prof. und Asjdjttent fiir SlorgetiL Sprachen an der Lau-
rentiana in Florenx (889).
Plaüberg, PpogymnasialdircctoT in Soberabeini, Rboinprov (969).
ley Lane Poole, M R. A, S., in London (907;
6eorge V. Pope, D. Ü., in Bang&lore fG4ö).
Dr Oeo Fr Frau» Praetorius, Prof an d. UnivorsitÄt in Breslau (885).
Dr- Eugen Prym. Prof. an der Univ. in Bonn (644).
H. S Raben er, Directionuleiter an der Lsr&elit deut»ch-ntm&nisühen
Ceiitral-Hauptschule uud Director dea Neuschets'sehen Waiseniustiiuta
In Jassy (7".i7)
Dr. Wilhelm Radltilf, Prof. in Kasan (ßSÄ).
Juliu5 Hainis», Prof. d. Theöl. w. Stiftsbibliothekar in Zircu, Ungarn (966).
Dr G M. Rrdslob, Prof d. bibl, Philologie an d. akadrm. Gymnaaiiiiii
in Hamburg (60).
Dr, Th. M. Redslob in Hamburg (884).
Bdw-ard Rehatsek Esq. in Bombay (914)
Lic. Dr. Bei nicke, pM&tor in Jerusalem (S71)
Dr. Leo Reiniscb, Profi »Mjr an *]. Universität in Wien (479)
Dr. Lorena Reinke» Privatgelehrter ujul BittergiitübesiUer auf Langförden
im GrotMberxogtb, Oldenburg (.010).
Dr K. Renan, Prof. der Sem. Sprachen an der Sorbonne , Mitglied der
ßranz^s. Akademie in Paris (433)
Dr. F. H. Benseh, Prof. d. kathol. TheoL in Bonn (529).
Dr. E. Bens!*, Prof. d. Tbeol, in SfTAsshurg (21)
Charles Rice, Chemist, Departement Fuhlic Charity & Corr., New York (887).
Dr. E Riehui, Prof. d. Tlieol. in- Halle (6iX)
Dr H. W. Christ Ritters bauien. Ranaler der k. niederländ, Geaandt-
»cbiUl in Conjhtantinopel (854).
Dr. James Robertson, Professor in Glasgow (953r
Dr. Job. Koediger. Bibliuthokar der Kon und Uiiiv -Bibliothek in
Königsberg (743).
Dr. Alberl Rohr, Doeent an der Univ in Bern (857),
OnstAf Rösch, ©V, Pfarrer in Hennaringen a. d, Brena (9^*2).
Baron Victor von Rosen, Prof. an der Uuiversitftt in St Petersburg (707)
Dr. R Rost, tiberbibliothekar am Indln Office in London (152).
Lic. Dr. J, W. Rothstein, GymnA.sijdl in Elberfold (915>,
Dr. Frans Rübl. Prof. an der Univ. in Königsberg (^880).
Ue. Dr Victor Ryssol, Doeent au d. Uidv. u, Oberlehrer am Nicolai-
Gymnasium iu Leipzig (869)
Dr. Ed 8a c bau, Prof d. morgenl. Hpr an d Univ in Berliu (ößü).
Lie. Dt. Hugo Saehsse in Berlin (.H37)
der MUglirder dm- D. M, ÜfJtfiUjtchnfL
LIX
Hofr Dr. tt 8lei«lli»l. Prof. der vergl. 8pr«ichw bsenachaft au clor üiüver*itia
in BcrUu (434).
- I»r A. F. St«nxter, Geh R«^«ntnjc;»rnlh. l'rof. an der Unlv in Breslim (41)
Ur Lud. von Stnpliani Exe.» k ruHs wirkl. ü^tiuiUrAtli a. AkAdeinikeT
in Sl Pi'U'i-shurjr {iVA)
Ür. J. <j HtiL'kol, IJfh IlotTftth, Prof. d. morKonl. Sprachea in Jeiin (44 ).
i.i Sii<!ir. Direktor d«* FräUieiscoums in Zerb^^t (364 j.
- V.. Roh 8ii|j*<»l«r in Kei»ia.rh (740)
l>r. llormann Siraik, Pritt d. Tbeol in Berlin (97 7 f,
- J. J. Stritumaoa, l'fiirror in Mutt«nx bei Busnl (8l<^)
- Dr F A S*riiu!»f». Siipurintcndettt u. köiii^l. Ilolpredi^cr in Potsdam (296),
Victor von Str*tt»s und Torney Eic. Wirkl Geh Untb in Uroüden (710),
Aro« Tüu 8xttAdy, ref«>rtu Pfurrer in üidas. Klr>1ii-Kuian.nien ((J07)-
- A. Tftppobora, Pfurrer in Vr«^deo, W^?<ti«biiIon (:'>6Hj
* C Ol Tftuchnitx, Bachhiindler in Leipzig i'i:-}8i
Ür Emilio Te»a., »rdenU. Prof »n d. Univ. in Pisa (4441i.
- T. T U c o d o r e » , Pr*jt der morgenl. sprachen an Owen*« CuUeg« ui
' P. Tlicrcmi«, PastoT in Vftndocmvros (389).
- Dr (h Thilmat, Prof. des Sanskrit in Bcnaros (781).
- Dr J. H TliiQsseu in Berlin x^mt
' ALpx- Thompson, »tiul. ling. or. in St. Petorsbiirj? (t>85).
Dt R Tli«rbe<rke, Professor an d ITniv. in Heidelbt^rff (603)
Dr C. P Ti«vle, Prrjf<y*sor der Tl»ci«j1ogi*» am SeTninnr d**r Ht'tnonstraatfln
in Lfid(«n (847f
♦ W Ton TiosenUaURtjn, k. nun. StiuiUratb in 8t. Pirterüburg <2Ca).
Dr. Fr. Trechsol, Pfiirrf»r in Hpiojt, Cnnton Bern (7fjö).
Dr Trieb er, CSymnasjullfliror in Fmnkfitrt a M ('..K17)
Dr K Trump p, Pn.f. an ib-r Univ in MüJKbivn (403 J.
Dr P M T«5chirnor, PrivÄtgnbbrter in Li,»ipii(^ (282).
Dr C W. Uhde. Prof u. M«?dicinalr»th in BraumcbwoiR (391).
Dr H. Ublfi, G3inna9iiiUohrr>r in Dre»don (954)
Dr Max Ubl«* In Lpip«i|f (fiH4|.
Dr J. Jacid* rn>;er. Kabbinor in Ijflau (iVii^l
Dr. J. J Pb VttUitoii, i'riif d. Thmd. in On)nmgon (ISO).
tti*mi VAmbcry. Prof an rl. IJniv. In Bndaptwt (l>72).
J C W Vatk«, Prof. an d Üniv. in Bfrlio (17ü)
Dr, Wnh. VoUk, Staatsr. u. Prof d Tbeol nn li. Vtnv in DorpAt (BSG)
Dr Manmis Ant. Gy*b. Vorstmnn, omcr Prtidig<"r in Goudtt (34fi>.
ß Vorttnann« Gcm»ral-Secrotir der Axionda asBiciiratrife iti Triost (243).
Dr «takub WÄckernaifel, Doeont an <l rmv in BähbI CiSlf.
Dr 8. J Warf OD, Koctur am Gymnasiuiu in Ditrtrtndit ^i♦4i^>.
Kov. A. WUliara Watkins» M, A., Kings Cullt-^tV l^ondon (827>.
I>r A. Wo bor, Professur an d. L'ntv in Berlin (1^3».
Dr G Wf^ilj ProfcÄSor der roorgonl. Spr au d«ir L'niv. in Heidelberg (*8).
Ür II W«U», Prof, der Tbeol. in BraunsbcrK {*U4)
Ih- J B Weis». Profwaor d. Ot^schicht«« a d. VWtv in GnuE rtiU)
Wrljamlnov-Sprnov Kxe , kai«t. russ wirk!. SUaUnith und Akademikwr
in St. Putarsbnrg (53!)).
Dr. Joliiu* Wollbansyn, Prof der Tböul. in Grtdfswaid C8fl2(.
Dr ll«inricb Wonael, ». Z. in I^ortdon (974)
Dt Joooph Wornor In Frankfurt a M ((jtHir.
Lic H W«i»««r in Berlin (7»»)
Dt. J. O. Wet»»t©ln, kou preuas. Citnjml a D. in Uorlin (47).
Rov. Dr. Wllltam Wicke», Profe-ssor in Lomkm (1184 r
Dr. Alfred Wiodcinann in Leipzig (Hlt8)
F W E. Wi*»df«ldt. Pfarrpr in E.ttpdt b«i Gardole^rcn (4ii4>
Dr K. Wli? 91.1er. Vn^f d Tb.'..l in fJroifswRbl (HHi>
UE
VerseickniftM dfir MitfflmUr Her D. M. (Tesellärhftft.
Horr r>r. Eupr. Willi e Im, Prfifossor iii Jewi (744).
Monier Willinms, rriifussor das Suiiskrit m\ *l*^r Uinv. in Oxford (GS9).
Dr. Enist W indisch, I'mfoiMMjr aui d. Univ. in LeipxiK (TA7).
Füi-st Ei'iuit zu WiiHllücli-tJrJiU, k. k. Hbei^t in Uraz (BSÜ),
]}r. M, Wollt', ltiibl>iiniir in fifilheiihurg (208),
Dr. Pli. Wo irr, Stmlti»f!iiTcr in Uuttw-il (2»).
Rov. Charlos 11. H. Wriglil, l>. ih, M. A., Ph. D., in IJylfiwt (A5JI1.
W. Aldis Wrijfltt, B. A,, in OutibridKn, Trinity Collogo fjöG).
Dr. t'. Aug. W ü n seh o * Oberloliror an d. Ifjitb.stnchtorstlmlo In DrcWen (C39j.
Dr (L F. Wiistonfold, Prnfo^wor und Uiljliythokitr im d Ltiitv. in OÖl*
ttngen (13).
Dr. J. TIi. Zonkor, Priviiti^dehrkT in Lin|j«:iK (&l*i.
Dr. Heinrich Zituuiur^ IJocent an d*ir Itinv. in IJurlin (i*7l),
Dr. t;. R Zimmormtinn , Kwt<ir dps fJyrnnrtK'mniH in Uanid (£^ö7^
Dr. Piu» Z i n iLf ti r! , Suhprior di*s Uonodirtiinvr.siiliito^ MHri(*id»t^ru. Tirol (%7 1),
Dr. L. Zu uz, SöTTiiimrdirpctor In Berlin (7<h
Ritter JuK von Z wiedi nok- Bü d c nhors t, k. n. k. «'»HterrLdcli-ntigSF»
Gonoralconaul in BEkureat (75 iK
In die Stolliuig eines (»rtiLMitlit-Uen Mi(gliedi?H sinrl otni^olrf'ton:
Voitoi'Uoino-JiliihrhJni'Ä^'ho Hüll» hrt-MidriiscIi in litnliu.
Stndtbi bliotbek in Hamburg.
)i II d 1 i a u :i in Oxft»rd .
Un iv r si täls-H ilili (ith ok in Loi|»Äig.
Kaisürl Uui versit ktü' und Ijundos-ltililintlink in StrnN.>ihur}j.
Fürstlich Uohonzollor ii'sclio llofb ib lii»lhok in Sii;rniRritt^(*ti.
UuiversitÄtü-liibliothok in Gie.v.i>n.
Uabbiticr-äominiir in Berlin.
lititvtwr <jf 8t, Francis Xnvter's CoUü^ü in Unnibriy
Uni vorsitäts- Hi bliwthek in lltroeht.
KönigL Bibliuthok in BurJin.
Könijfl. und Uni vorsitiiiH- iti biiut li nk in Kmii^CHbfrtf.
K, K. Univo rst tatü- UiltHo tliok lo Pray.
Uiiivflrsität in EdinlnirKb.
Kiinigl. und UniTcr^itüU' Bib lin i liok in Bro!)lnu.
KiinigJ.. LT nivorsitÄts- Uibliotb ok in BftHin.
Bibltolb c^k dos Benedic tiuerstiftH St, Hnnldiz iti MÜnrlien.
Uni vprsi t itts-Bibl i oth H k in AntüttfrdHm.
Natüyna! b i l»^l iutliek «n PHl^^rnm.
LXI
Temiehnisg der gelehrten Körperschaften nnd Institate,
die mit der D. M. Gesellschaft in Schriftenanstansch
stehen.
1 Das BsUyiMsch Genootsefaap van Künsten en Wotonschappen in Batavia.
2. Die Königl. Preuas. Akademie der Wissemchaiton in Berlin.
3. Difl Gesellschaft far Erdkunde in Berlin.
4. Tht Bombay Brauch of the Royal Asiadc Society in Bombay.
5. Die Magyar Tndom&nyos Akademia in Budapest.
( Die Asiatic Society of Bcngal in Caicutta.
i. Das Real Istituto di Studj suporiori in Florenz.
i Die Königl. GesoUschaft der Wissenschaften in Qöttingen.
y Der Historische Verein für Steiermark in Graz.
10. D«5 Konjnklijk Instituut voor Taal-, Land- en Volkenkondovan Noderlandsch
Indie im II a a g.
11. Du Cnratoriam der Universität in Leiden.
1! Die Boyal Asiatic Society of Great Britain and Iroland in London.
n Die Royal Goographical Society in London.
U. Die Königl. Bayer. Akademie der Wittsenschüflcn in München.
IJ- Die American Oriental Society in Kew Uaven.
U. Die Soci^t^ A.«datique in Paris.
17. Ke Soci^t^ de Geographie in Paris.
li. IMe Kaiserl. Akademie der Wissenschaften in St. Potorsburg.
19. Die Kab. Roas. Geographische Gesellschaft in St. Petersburg.
!0. Ke Society d' Archäologie et de Numismatiquo in St. Petersburg.
!1 Die R. Accademia doi Lincoi in Korn.
ti The North China Branch of tho Royal Asiatic Society iu Shanghai.
23. Hie Smithsonian Institution in Washington.
ii- Die Kaiserl. Akademie der Wiäsonschaflen in W^ien.
2& Die Numismatische Gesellschaft in Wien.
'* Der Deutsche Verein aur Erforschung Palästinas.
f»
Lxn
Yerzeicbnisg der auf Kotzten der Bentsclieii Morgen-
ländisdien OeseHsehaft verolfetitl ich teil Werke*
Zeitecfarift der l>eutäcluni MMrgoiiLläinli?*cluii <^?>tdlsrhnO HorruwRcppbon von
den Gcachäftsfiilu-eru. J— XXXIV. HmimI. im4 7 — mh 44 LI M. (I. 8 M.
n— XXI k VI M... xxü— XXXIV « ui M)
FViiher erj»ehion und wurde spätt-r mit obiger Zoitvchrift vereinigt;
Jahrusberic-ht der hoiit'jrhoij MorjjwdRndbthon Gewollwhnft. für das Jahr
1845 und lß4ti (Ister tiud 2ter Bundj. 8. 1846—47. Ä M. (1845.
2 31 — 1846. a M:\
Begbtor aum I.— X. IlHml. 1858. 8. 4 M. (Für Mit^l. der
D. M. G. 3 A/ )
^- Eegwtcr zum XL— XX nnmi lH7a. 8. I M HO P(. (Tür
Hit«], der D. ftl. fJ. 1 M 20 Pf.}
RegLsli?r »uui XXl.—XXX. Uatnd 1877. 8. 1 M. 60 Pf.
(Fttr Mlt((l. der J>. M. (J 1 M 2(» /*/')
D» vou Bd. 1 — 7. II — 18 dur Xoitschrift nur noch oino gürin|;e Anzahl
von Kxi?iii|dnr«ii vrirhnndcii isl,, kötiin.^n diosc nur noeli jsu dem vnlk'n liadon^
priek abgejfoben wordon Bd. K, H, l<i, Äß und 27 künnen eiiir.i^liii nicht
TDehr nligi'gobcin wßrdijnt sntidam tmr büi Ahiifthiu« der gofifttnnilen Zfit-
BchnH, und f.viax Auch diuMO nur nofh /.um vullen Ladüiq^rt'^i^. Eiii/.L-In«
jHhrglugtt «ider llt'ftc) dor Kwoitoii SDrio (Bd *il IT) wnrd*-n ;ui die M»ti;iiiMl«r
der Gc»e]].ichAlt *uf VarlHiigi*« uniMitt*tninr von dor Cuminiis^s loui*
bDchhftiidliiiii g« V. A, Brurklian.H In Lelp/.i^, /.nr IIiil1l>o doA PreUe» ab*
gogebon, mit Aiumalime von Ünnd SI6 und 21 , woloho nur noch mit der
gunxen Serie, und «wur »um volk>n Ltidonprein (ä If» i/. )• nhgegebftü wer-
den kÖnnon. Exeinplnro d«r Huftu :i und 4 d. 2ti. Bandes .stuhun üinMlo
noch au I>ien«iten.
Supplement Äum 20. Bande:
WUsensclntWiehor «fj^ireshorieht Uttor di« morgenlÜnd. Slndlun 18Ä9 —
1861 , von Dr Jlwh. (ittKchc. 8. I«ü8. 4 Af. (Für MitglUder der
t>. M, O. 3 M.)
Supplem(^iut xutn 24. Bande:
WiasornjchÄillidior Ja^irosherieht für 1802—1807. v*iii hr Hieh, Goache,
lieft L 8. 1871. 3 M. {Vür Mit^Ht^dt^r der U. M. O. iJ Af 2ft i^:)
Supplement 7um 'Ali Bando:
WUsenscbaltlicher Jjihrivüberichi für Ot-tobor 1876 bis Decembor 1877,
von T*r l^Jninf Kuhn und Dr Aff»ut iSof/w. 3 llofle. 8. 1879, 8 M.
(Für Mitglieder der D. M (i 4 Af)
(HB. Die.ie beiden Hefte worden getrennt nie hl abgegobeu.)
Ahbandbiittfen tür die Kumk'! dtts M<»r(;enliitidL"!i, horaus^^ef^ebeii voji d<tr Deutschtini
Mer^'ordändihchen Goselbt-hafl. 1. Band (in A Nummern f 18f>0. 8. 19 Af.
(Für Mitglieder dor D. M. U. 14 Af. L'5 Pf)
Die einzelnen Nummern unter fulgenden bcwmilem Titeln:
(Nr. I Milhru, Ein Beitrag zur Mythongc.whiehto des Orients von
K WindiWhmann, 18ö7. 2 M. 40 /y. iF&r Mitgl. dor D, M. G-
1 M 80 /7) VtriLirii'fenJ,
^ A
d, D, M. G. veröfenllichun Wn-ke. LXIII
Nr i. AI Kiiidi genRnnt „der Philosoph iler Ajraber'\ Ein Vorhil»!
•einer Zeit und seini'» Volkos Von (j&t. FUhjd, 1857. 1 Af. fiO Pf.
{Tnr Mitj^lieder der l». M. G 1 M tu Pf)
Nr. 3 Die ftlnf GAthAs CKler Saiumlungen von Liodt^rn itiid Öprächon
Z«nithii»tr»'s, Keincir ilUngtir und NMchfolgtir HerHus^ogiibBu, ühers^tzt und
erUutert v«>n Mt. f/iiutf. 1. Ahth«ilun^: lUu pr>tü Sainmluu^; (GÄthä
»liunAviiiti) «uthAlUind. 1858. 6 M. (Für Mit^'l. d. I>. M. G. 4 Af. 50 Ff)
Nr. 4. ücbor d»* fjwtninjnya MAbÄtinyunj, Kin Boitrag zvlt GtwchJchto
JcT J&iiiA Von A. Weber. I8.18. 4 AI. Li} Ff (Für Mitgl. d. D. M. G.
i Af. 40 Pf.)
Kr 5. lieber dos Vorhältuks doa Textes der drei sjrUohen Briofo des
njitiiis SU don übrigen Ktieensionun der IgnutinnUehcu Liiorriitiir. Von
^V-A. AfOf*. UjMttH^. 1Ä69. 4 M 50 Ff (Für Mit^d. der D, M. G.
3 Ar 40 Pf)
kbh&tidlungen für die Kundn dos Morgenlandes. U Bund (in Ti Nummorn).
18«2. B. 30 Af 40 /y. (Für Mitglicdür d 1» M G. üä A/. 80 F/'.)
Nr 1. Uonna*» INi.Htor. AwthUjint'u pritnum tMÜdit t't AHliinpkii hilino
Yertil Ant, d Ahhmlie. 18G0. G M (Für Mjtgliedor der 1>, M. G,
4 M 60 Pf.)
Nr. 2. Dio fünf OJltliLs dos Znmtha.strfl, norau,sgf>fjcd)on , Uhcri^otast und
erUutert vun Aft. Haufjf. 2, AbtliDilimg: Diij vier lihrtg«in Sjuninltingon
euthiillend IH60 6 Af (Für Mitgliodor dor I> M. G. 4 Af, .Mi Pf\^
Nr, 3, l*ie Krono der Lehon*bo^chr*>ibu!i;gDn, onthaltLMid dli- t-hw+on dt-r
^onefiton von Zfin-ftd-dit» KiLsim Ibn KvitliibtigA Zum (.Taten Mul hl^raua-
jben tmd mit Anntf.'irkuuKCc^n und einorn Index beghdtot von (rttf-, FUhfel,
[t.r*2. 6 Af. (Für MitgUed»T dur ü. M. G. 4 Af Äl) Pf)
Nr. 4. IM© grj»niinati.sc]ien Stduiloii d«r Amber. Nach den Quelleo bo-
arbc*it<^t von OmI. Flügel. 1 AbtlKilung: Dio Schulen v<in Basrii und
Kafa und dio gemLschU3 Hcbiikv 18G2. 6 A/. 4(> Pf (Für Mitglieder
der U, M. G 4 M. 80 Pf.)
Nr. Ä. Katltft Äarit 8Agar». Die MärchensHniimhing de* Snmadeva,
Hiich VI Vil. Vm. Hurau^gcgeben vfm Uta, BtmHtftu*, 186a, S Af.
{FUi Mitglieder der D. M. G 4 Af M Pf)
lU. Band (in 4 Nummwi) l«fi4 8. 21 Af r Rir Mitglluder
fl«r D. M. G 20 Af 2h Pf)
Nf. t. Ssu-ftidiu. ftchu-kijiu, 8<:hi-king in M}uidjiclmLsidii*r IJeherjietjtung
mit nneni] Mand^hu-Detitsicben Wörterbncti, heraujigcgobun von //. Vi^nOH
WM fi^r Gahdetdt, \. Heft. T^3tt. 18G4. 9 Af. (Für Mitglieder der
D M O 6 Af ?S /y.)
Vt 2. - 2. Heft MjindÄehu-DentH*!b©* Wortorbnch. 18^4 fl A/.
iFftr Mitglieder dor D M G. 4 M 50 /y.)
Nr 3 Die PojjU und tCoi^erouton des Orients. Mit 16 Karten nuch
cinhcimi^hon Quollen v«n A. iSfyrenffer, 1. lieft. 186i. 10 Af (Für
itgücdor der D M. (1. 7 Af. 50 Pß
Nr. 4. Indbcbe Ilaitsr^geln. Sinetkrit u. Dtiutsch bornusg. vi>ii Afl. Fr.
L A^valÄyann, I. Heft. Text. 1864. ^ Af. (Für Milgficdor
d«r D. M, O J Af 50 Pf:)
rV. Band fin 5 Nnmin*mil. 1860—06. 8. 25 Af 20 Pf.
(Für Mitgl. d D. M G. 18 Af. OD Pf)
Nr. 1. Lidische HaaBrcgüln. Sanakrit u. D«ntjM!h herausg, von Ad. Fr.
tler. l AvvalAyan». 1. Heft, ütiboraelaiing. 18fiö. :i Af. (Für
itgliedor dor D. M O. S Af 25 Pf)
Kr. S. ^*&LiitanavK ft Fhitiidtra. Mit vprscbledt'iipu indi«chon Commentiiren,
inlettung, CebenotKtinp: und Anmerkungen heransg. von /V. Kiclhotu.
186« a M (FRr Mitglieder der D. M, G. 2 Af. 1*5 Pf)
Kr S. Ü«ber die jÜdlM^h« Angolologlo u. DaoinonoU>gie in ihrer Ab-
likjitdiEkmt vom ranismuB. Von Alx. Kofmt. 18Ö6. t Af (Für Milgl.
d D. M G. l Af. 60 Pf)
LXIV \Wzrirhm/tfi di*r auf Koi^fm rl. D, ^f. (!. i'rrnff'euffif*htni llVritv.
Nr, 5. KathiV 8nrit Sa^arn Di» M]iiri'h*»imüminluti|> des Äumftdf^v*
liucU IX — XVtlL {Si:hhi.ss.} HoriniN^.-^'.bin v^^n fliit. BrockhauH. I8t!6
16 Af (Für Mit^lUiilor dor D. M G IS iU.)
Abhamltungen für dio Kiiiub drs Morm-nbitukv, V, Band (lii 4 Naiatnrru)
X8ßR— 187G. 8. 31 M, 10 Ff. (Für W\\^\ .kr O. M. G ?7 3/ 85 P/"l
Nr. 1- Vorsufh dnor liebrÄischen ForirKuU-hrr^ nach der Ai!iss|iMt**h«
der liöiitjgoii »Saraaritaiipr ikobst iiiiu^r darnju'h gcd>ildofon TruitAcriptlon iivr
(Stnw!*is mit i/mir nnilugo von *1, Petrnmiiin. 1808. 7 -i^f. äO /y. iFür
Mitglitvdor ihr 1). M. ii. 5 A/. 65 /y i
Nr, 2 liosniseh-türkbrhi^ Sjirnclidr-iikmäl.jr von fK Blau, 1868. 9 ^f
CO Pf. (Ym Mit>:lit^<k*r <k'r 1> M, O, 7 .U *jn /y )
Nr. 3. Utdwr djvs SjiiJtjn;ntnk«ni iks IJäIa v-.ii Allff. Wel/rr. l&TO
8 A/. {Für Milglkdvr dor ]>. M ti. 6 .If.)
Nr 4 Zttr S|»nK'ht\ hitcnitur und L*<»K'nrt*ik der SuTnnritrtrpr, Proi Ab-
hiimlkiii^cii iiobüt zwei Idsbvr utifdiriftiti ji.iiuiHrit]in. TuKti-n hc^ntoAgog, von
Smn. Kohlt. 1876. 18 Af. (Ktir Mittilindör d. D. M, O. 9 Af )
VI. Bftjid (in 4 NiimmornK 1876 — 1878. 8. 39 Af. (Für
>Üt>?Hed*^r der D. M, O. 21* A/. üj P/.l
No, 1. i'krüiiiqiiu dtj diwitti k.^ Stylitn, ecrito vcrs Twn filfi, tfjcti» ot
Irnductiurt piir P. Ahtifin. 8 1H7G. 1* A/. ( Für Mitglieder dnr D. M G
(i Af 75 /f)
Nr. 2 IndiMdte llAasroßLdu, Snuskrit und Dt'utseh h^rmiü^r^^, van Ad.
Fr. Strtizftr, 11. Fjir«.skftr». I Hüft. Vtfxi. lM7i3. 8. 3 M. «it Pf
(Für Mitglieder d.«r I). M, G. a Af, 7ü Pfi
Nr 3 Pok'mischp und apüKüj^ctiücho Litorutur in »nifatscbt^r Spr«olie
zwischen Mit'<liij)<'>n , t'hrisU»n und .ludou, rndj»t Anhangen vorwjiiidt(»D
Inhalts. Vmx Af, SfriHMrhneiikr. 1877. 22 Af. {Yür Mitglieder d«r
U. M. G. IG Af. 50 Ff.)
Nr. 4, Indistdjfj HrtusrogflB Snü.-.kri* und Doiitsfh liornw*|,'. von AfL fr.
»S^izlet: IL ParaskHfa- *i, lieft. tIi'V.erjiotÄ«»nf 1H78. 8 4 Af. 40 /).
(Für MltjjfUüdur dtT D M G :t Af Mi Pf)
Vü IJand N<i 1. TW K»d|«Lsi»trA uf HhadrjibÄhu, editod
wiih «II IninKluption, Notes» «nd u ITiiknl-Snuokrit Gh>*"Uiry, hy ff.Jttntfn.
1879. 8. 1(1 Af (Für Mitglieder di>r I* M G 7 Af äO f^ i
— ^ VU, Band. No- 2 Do U IH»-tri«|ue ehess U»s Syrien» par M
TftbW Muptin, lH7a. 8. 4 Af (För MitKlioder dof I>. m', G. :t Afj
VU, linnd. Nn. 3. An*Äflp«* ntis syri.sfdmn /ikfciui porsisflur
Miirlyror. Lfokcrsetxt und ilureh l'tit4>rsuchiin(i|:eti z,tir hi>tr»ri>i'lien "rdipu-
\> jffÄjthie erliiiitivrt vtm Gronj iiofftiuinn. 188Ü. 14 Af. i;Fiir Mitgrlieder
der n. M G. W Af. r.o Pf,).
Verjfkdchuiig^-Tabidlen dtir MMhmnmedanijKsboii wtid niri.-itliehon Zeitrcxdinuiig
nach ilom f-rüteu 'r^fja jedos MnhHinniodaiiiswbi<ri Mi>njii> l>tr(,Hdini.tL, litirMietg.
veii Ff'ifL Wiistrttfeld. l»r»l 4, 2 Af (Fiir Mit^fl d. D. M, G
1 Af rd> /f.»
Bihliotpca Araho-Sictda, ossJä Itüccolta dl t4>i»ti Arabici che toccanfi i* geugrwfi»,
Ih Mtoriw, lo bionrBfie e Iti Idklioi^afiA delta SiciliÄ, mc^^i insietnu da
Afwhdr Anifiri. l\ faj,cicoli. I8öä — I8ft7 8. lU Af (Für Mitglieder
d, D M G. 11 Af)
Appendicu uUa Biblititoca ArMlio-Sicuhi i>or Afü'hrti- A/nait eoii nuovo nnno-
tn/ioni critieho did Pruf f'lriifchtr. 1875. 8. 4 Af (Für Mitglieder der
1> M G. ,1 Af)
l>ifl Chrotiikün di»r St*dt Mukku f^^OHamiuelt und uiif Kunten dor D. M. G, horaiuh
g^lSwlKni , nnkhiach nntl denlM'h . von Fidinttud U'mtrrffrhL 18ö»-^Cl.
4 Bäudiv 8. 4L» Af. iFür Mllxli-der der IX M G. ;U Af fiij Pf\
Nr. 4. r>io Grrtb^fbriO do.s sid«tMi.-*rjif!«» Königs Ksehmun-iLizer iibersetil
lind rtrkikrt vnn E. Afcitt\ 1860. 1 Af 20 Pf. iFür Mit^Uoder dar^^
1> M. G DO f%)
VerzeickmM der auf Kosten d, D. M. G. veröfentltchten Werke. LXV
Biblia Veteris TesUmenti aethiopica, in qninque tomos distributa. Tomas II,
sive libri Begom, Paralipomenon , Esdrae, Esther. Ad libroram manuscrip-
torum fidem edidit et apparatu critico instroxit A, Dillmann. 1861. 4.
8 M. (Für mtgUeder der D. M. G. 6 M.)
Fase, n, quo continentor Libri Regum III et IV. 4. 1872.
9 Af. (Für Mitglieder der D. M. G. 6 M. 75 Ff.)
Firdosi. Das Bach vom Fechter. Herausgegeben auf Kosten der D. M. G.
von Ottokar von Scklechta-Wssehrd. (In türkis^er Sprache.) 1862.
8. 1 M. (Für MitgUeder der D. M. G. 75 Ff)
Subbi Bey. Compte-rendu d'une ddcouverte importante en fait de numismatique
musolmane publik en langue turque, traduit de Toriginal par Ottocar de
Schlechta, 1862. 8. 40 Ff. (Für Mitglieder der D. M. G. 30 Ff.)
The Kämil of el-Mubarrad. Edited for the German Oriental Society from the
Mannscripts of Leyden , St. Petersburg , Cambridge and Berlin , by W»
Wright. Ist. Part. 1864. 4. 10 M. (Für Mitglieder der D. M. G.
7 M. 50 Ff.) 2d— lOth Part. 1865—74. 4. Jeder Part 6 M. (Für
Mitglieder der D.^ M. G. k 4 M. 50 Ff.)
Jacats Geographisches Wörterbuch aus den Handscbrifteu zu Berlin, St.
Petersburg, Paris, London und Oxford auf Kosten der D. M. G. herausg.
von Ferd. Wiistenfeld. 6 Bände. 1866—73. 8. 180 M. (Für Mit-
glieder der D. M. G. 120 M.)
Ihn Ja'is Commentar zu Zamachsari's Mufassal. Nach den Handschriften zu
Leipzig, Oxford, Constantinopel und Cairo heraui^^eg. von G. Jahn. 1. Heft.
1876. 2. Heft. 3. Heft. 1877. 4. Heft. 1878. 4. Jodes Heft 12 M.
(Für Mitglieder der D. M. G. ä 8 M.)
Chronologie orientalischer Völker von Alberüni. Herau.«^. von C. Ed. Sachau,
2 Hefte. 1876—78. 4. 29 AT. (Für Mitglieder der D. M. G. 19 M.)
MaUvika und Agnimitra. Ein Drama Kalidasa's in 5 Akten. Mit krit'ischen
und erklSrenden Anmerkungen herausg. von Fi'. BoUensen. 1879. 8.
12 M. (Für MitgUeder der D. M. G. 8 M.)
Katalog d. Bibliothek der Deutschen morgenUnd. Gesellschaft. I. Druckschriften
und Aehnliches. 1880. 8. 6 M. (Für Mitglieder der D. M. G. 3 M.)
Jf^^ Zu den für die Mitglieder der D. M. G. festgesetzten Preisen können
die Bücher nur von der Commis.Hionsbuchhandlung, F. A. Brock-
haus in Leipzig, unter Francoeinsendung des Betrags bezogen wer-
den; bei Bezug durch andere Buchhandlungen werden dieselben nicht
gewährt.
Zur Nachricht.
Kraft des durch den vierten internationalen Orientalisten-
Congress erhaltenen Mandats^) hahen wir für den nächsten
fünften Congress als Ort Berlin und als Zeit die Tage vom
12. bis 17. September 1881 bestimmt. Zum Präsidenten des-
selben haben wir, nachdem Herr Lepsius aus Gesundheitsrück-
sichten abgelehnt, Herrn Dillmann gewählt. Ebenso haben
wir die Begründung eines Gomite's in Berlin veranlasst. Die
Einladungen werden seiner Zeit von dort aus erlassen werden.
Halle und Leipzig,
im December 1880.
I>€r geschäft^ührende Vorsta/nd
der 1>. M. G.
1) Vgl. Zeitschr. XXXHI S V
Zur Pehlevi-Münzkunde.
Von
A. D. Mordtmann.
IT.
Die Münzen der Sassaniden ^).
Im XIX. Bd. der ZDM6 veröffentlichte ich meine dritte Haupt-
arbeit über die Pehlevi-Miinzen. Leider war ich genöthigt dieser
Arbeit eine grosse Masse Polemik beizumengen, weil meine früheren
Arbeiten nicht nur sehr gewichtige Ausstellungen bei gründlichen
Sachkennern, sondern auch zum Theil ganz frivole und durch
nicht« begründete Anfechtungen erlitten. Um nicht als ein ganz
entschiedener Charlatan oder wohl gar als Fälscher dazustehen,
mosste ich mich rechtfertigen; aber diese Polemik hatte mich so
sehr afßcirt, dass die sassanidische Numismatik, welche bis dahin
einen grossen Theil meiner Mussestunden ausfüllte, mir ganz ver-
leidet wurde, und mehrere Jahre hindurch liess ich die Sachen
ganz liegen. Aber meine hiesigen numismatischen Freunde wandten
sich bei neuen Erwerbungen in diesem Fache inmier wieder an
mich; auswärtige Freunde munterten mich von neuem auf; meine
Noten zu meinem Hand-Exemplare schwollen immer mehr an; im
Jahre 1868 kam aus Persien eine grosse Masse Sassaniden-Münzen
an, darunter 5 Münzen von Vistachma; ich erwarb einen bedeuten-
den Theil und ich erkannte sofort die entscheidende Wichtigkeit
der Vistachma-Münzen für die Prägestätten ; sie lieferten für meine
These einen Beweis, der an logischer, ja fast an geometrischer
Scharfe nichts zu wünschen übrig liess.
Mit neuem Muth ging ich wieder an die Arbeit; jede einzelne
Parthie wurde einer gründlichen Revision unterzo^n; vieles was
selbst meine Opponenten übersehen hatten, erkannte ich als irrig
und unstatthaft; aber das neue Material häufte sich in solchem
Masse, dass es hohe Zeit war dasselbe zu ordnen und zu einem
systematischen Ganzen zu verbinden.
1) Vgl. ZDMO XXXIU S. 82—142.
Bd. XXXIV.
2
Mo
Pelileüii
üazu kam noch ein besonderer Aiilass: f^s biilte sieb t*ui«
interniitiüiKilf^ Gesellsclmft von Orientalisten zur Heraus^'abt* des
jurabischen Originaltextes des Taberi gebildet, und ich hatte Ge*
legenheit dieser Gesfllscbaft bei der Gomid et innig des Textes aus
den hiesigen Bibliotheken behülflieh zu sein. Die Beschäftigung,
so wie die damit verknüpfte Untersuch ung und Extruhiriing ander-
weitiger morgenländischer Geschithtsquellen griüen zum llieü
in meine Pehlevi- Studien ein, und ich erkannte, dass die Monu-
mente der SassanideiiheiTsehaft manchen wertiivollen Beitnig zu
der Kritik des Taberi -Textes liefern kannten. Aus dieser Ursache
veröft'eutHchte ich zianüehst den Abschnitt über die Münzen der
Chalifen, Statthalter und Ispehbeden, soweit sie sassimidisches
Uepriige zeigten, obgleich diese Münzen chronologisch erst nach
den Münzen der Sassaniden-Fürsten folgten. Ich glaube aber
überzeugt zu sein, dass diese Parthie manche wesentliche Auf-
kliirmig und selbst hin und wieder Berichtigimgen zu den Angjiben
Taberi^s darbieten, und somit erachtete ich es für zweckmilssig
dejj Herausgebern des Taberi das silmmtliche Material dureh diese
Verftfientlichung zui' Verfügung zu stellen, selbstverständlich ohne
irgendwie auf das Urtheil dieser Gelehrten irgend wekhen Ein-
fluss ausüben *^u wollen ; ich liefere nur Materialien, kritisch durcb-
forschto mid gesichtete Materialien, weiter mchts.
Das numismatische Pehle vi -Alphabet.
Ich füge dieser Arbeit eine ausführliche Tafel hinzu, welche
die Gefitalt der Buchstaben auf den Münzen eines jeden Sassaniden-
fürsten abgesondert darstellt. Ich scbluss aber von dieser Zu-
sammenstellung alle diejenigen Münzen aus, die ich nur aus Ab-
bildungen kenne j sowie alle diejenigen, die mir jetzt nicht mehr
S5U Händen smd; ich benutzte nur Originalstücke, mid auch von
diesen nur gut erhaltene, deutliche Stücke ^ indem ich es voi-zog
lieher einige Fächer leer zu lassen, als sie mit solchen Zügen
auszufüllen, von deren Richtigkeit ich mich nicht durch meine
Augen und durch meine Loupe übor/.eugen konnte; ich hatte
übrigens trotz dieser Bedingungen doch eine biulllugliche Anzahl
guter brauchbarer Stücke zu meiner Veriuguug. Ausserdem nahm
ich diese Arbeit nur an solchen Tagen vor, wo heitere klare Luft
herrschte; bei trübem Wetter und vollends Abends beschäftigte
ich mich mit dieser Arbeit gar nicht Ich glaube also für die
getreue Nachbildung der Schriltzüge haften zu können. Auch die
Schrift auf den Siegeln und Gemmen schloss ich aus, weil die
Gmveui-e dieser Stücke doch wohl in der Regel Privatleute waren
im Vergleich mit denjenigen , welche die Münzstempel schnitten.
Die Provinz Persis (Pars) genoss wlüirend der ganzen Dauer
der Arsakidenhen-schaft eine gewisse ünabbiingigkeit unter ein-
heimischen Füj'sten, welche zugleich als religi^ise Oberhäupter des
zoroabtrischeu Cultus verehrt wurden. Aus den nuraismatischeu
J
logisch nieht zu den Sassanidenmünzen ; ich fOhre sie jedoch
'fnrwmwutttuui v^iutuu vereurb wuruuii. iiiui u«u uuiiiuuimuiiuuvu
Mordtmann, zur Pehlevi- Münzkunde. 3
Denkmälern kennen wir bis zum J. 140 v. Chr. G. 7 solcher
Priesterkönige, Bagakert I, Bagoraz seinen Sohn, Bagakert ü, Ar-
deschir I, Zatordat Sohn des Pakrad, Nersi Sohn des Zaturdat I
und einen anonymen Herrscher. Um 140 v. Chr. G. eroberte der
Arsakide Mithridat I Persis, aber die Abhängigkeit von den par-
thischen Grosskönigen scheint nur wenige Jahre gedauert zu haben,
höchstens 8 bis 10 Jahre; dann folgen yrieder 3 einheimische
Priesterkönige, Manavaz I, Tiridat I und Zaturdat ü. Hierauf
folgt wieder eine Periode, wo Persis unter der Verwaltung von
Statthaltern , wahrscheinlich Angehörigen der Arsakidendynastie,
eine gewisse Autonomie besass; diese Periode dauerte ziemlich
100 Jahre, von 80 v. Chr. G. bis 20 nach Chr. G. unter 11 Re-
gierungen : die damals in Persis geprägten Kupfermünzen bezeichnen
als Mtinzherm entweder direkt den parthischen Grosskönig, oder
irgend einen nahen Verwandten, oder endlich gar keinen bestimmten
Namen. Es sind 1) Kamnaskires bis 70 v. Chr. 2) ohne Namen
( Arsakes XI, Sinatroikes ?) 3) ohne Namen (Arsakes XH, Phraates HI)
4) ohne Namen (Arsakes XHI, Mithridates HI) 5) Orodes I (Arsakes
XIV, 54—36 v.Chr.) 6) Phraates IV (Arsakes XV, 36 v. Chr.—
4 n. Chr.) 7) Vomithra, Sohn des Orodes I und Bruder des
Phraates IV 8) Phraates V (regiert nur 7 Monate) 9) Orodes U
5 n. Chr. G. 10) imd 11) noch zwei anonyme Münzherm. Um das
Jahr 20 n. Chr. G. gelang es einer einheimischen Dynastie wieder
eine völlige Unabhängigkeit zu erlangen, und die numismatischen
Denkmäler, so weit sie bekannt geworden sind, machen uns mit
12 Fürsten dieser Djmastie bekannt, welche bis zum Untergange
des parthischen Reiches im Jahre 227 in Persis herrschten. Es
sind folgende:
1) Darius I, Sohn des Zaturdat
2) Ardeschir H, Sohn des Darius I
3) Jezdegird I, Sohn des Ardeschir H
4) Darius H, Sohn des Ardeschir H
5) N. N. (Manavaz II?)
6) N. N. (Jezdegird H?)
7) Minotschihr I, Sohn des Jezdegird 11
8) Minotschihr H, Enkel des Minotschihr I
9) Ardeschir IH, Sohn des Minotschihr H
10) Tiridat H, Sohn des Ardeschir HI
11) Babek (Papek)
12) Ardeschir IV Sohn des Papek.
Letzterem gelang es dem parthischen Reiche ein Ende zu
machen, worauf er als Ardeschir I, König der Könige von Iran,
die Reihe der Sassanidenfärsten eröffnete.
Die Münzen, welche zugleich das Bild des Papek und Ar-
deschir zeigen, so wie ein Theil der Münzen Ardeschir's I wurden
noch zur Zeit der Partherkönige geprägt, und gehören al«o chrono-
logisch nicht zu den Sassanidenmünzen ; ich führe sie jedoch
!•
MorfÜmarm, die Afünzeit lUr St.
hier wieder auf um nicht tnit dem bisher l>efolgt«n Modus »u
brechen.
Um rnmüt'z« Wiederholungen zu verm«idon, werde ich Alle
diejeni^eo Münzen ^ wekhe ich äclion früJier in dieser Zeitsebr-ift.
besühneben habe, hier nicht noch einmal beschreiben, sondern bloss
Band, Seitenzahl und Nummer angeben, wo sich deren Beschreibung
bcündüi; nur solche Münzen, in deren Betrefl' ich früher einen
IrrLhuiii begangen habe, werde ich hier, nach erlanfrter besserer
Einsicht, aufs neue erwlthnen. Da ich zugleich manchmal (»e«
Icgenheifc haben werde meine früheren Arbeiten über sassanidkche
Gemmen anzuführen, so bemerke ich^ dass ich mich folgender Ab-
kürzungen bedienen werde:
M. I mein erster Aufsatz über sassanidiscbe Münzen ZDMG
Bd. VIII.
M. II mein zweiter Aufsatz über sMsanidische Münzen ZDM
Bd. xn,
M, III mein dritter Auf&atjn über saesanidiscbe Münzen ZDM<t
Bd. XIX.
(t, l mein erster Aufsatz über sassanidische Gemmen ZDMG
Bd, XVIII.
(}, II mein zweiter Aufsatz über sa&sanidische Gemmen ZDMG
Bd. XXIX.
G. III mein dritter Aufsatz über sassanidische Gemmen ZDMG
Bd. XXXl.
Irh beabsichtigte itucb jedem SassanideiitiU'steu einen ganz
kurzen chronologischen Abriss seiner Regierungszeit voranzuschickeu;
da aber das fon G. Rawlinson herausgegebene Buch: The seventli
great oriental monarchy or the Geography, History and Aatiquities
of the Sassanian or Persian Empire» London lö7ü, trotz s'dner
hin und wieder vorkommenden Irrtkümer, diesen Zweck voll-
kommen erfüllt, so habe ich diese Absicht aufgegeben*
L Babek und sein Sohn Ardeschir.
Parthiscbes Pehle%T :
öa.ssanische.s Peblevi
Späteres Pehlovi:
Neupersisch :
Annenisch:
Griechisch :
J7 Ti "^ ri p»pötc
aXc-UO' Papeki
9 ÖJ" Papek
i^b Babek
cpujiijuilf Papak und p*wp^l| Babik.
Ällijem*>m€'t Ttß^/m. Av. Büste des Königs Babek nach
links, mit parthischer Mitra, Legende, links JA/Mvi, rechts Mne-
dma^t Btuji PajM'ki ,der Hormuzd- Verehrer Babek, König';
Rv. Büste Ardesuhir's dem ile.schauer zugekehrt; nach par-
thischem Münzgebrauch wird auf diese Weise der Thron (ü Iget be-
^
I
/. Babek und sein Sohn Ardeschir. 5
leichnet Eine parthische Mitra bedeckt den Kopf und von
derselben hängen Klappen herab, welche die Ohren bedecken; die
MHn ist mit Halbmond und Stern verziert. Bart- und Haarwuchs
sehr stark. Legende, links MaÜca, rechts Bogt Artahschetr ,der
götÜicbe Ardeschir, Konig''.
Da Babek's ^üste auf dem Av. nach parthischem Gebrauche
BMh links gerichtet ist, so sind diese Münzen augenscheinlich
noch zur Zeit der Arsakiden geprägt ; auch das Fehlen des Titels
.König der Könige von Iran" beweist, dass damals Babek und
sein Sohn noch nicht daran dachten die parthische Monarchie zu
lertrfimmem.
Früher von mir beschriebene Münzen von Babek und Ardeschir :
1, 1. n, 1. ni, 1. Die Münze HI, 2 gehört nicht dahin; es ist
eine persepolitanische Münze von Ardeschir HI.
Sehr gute Abbildungen dieser Münzen findet man in der
CoUection de Monnaies Sassanides de J. de Bartholomaei par
B.Dom, Tat I, Fig. 1 und T. Suppl6m. Fig. 1 so wie bei E. Thomas:
Nunismatic and other antiquarian illustrations of the rule of the
Sissanians in Persia (London 1873) PI. I No. 1. Ausser den
Münzen meiner eigenen Sammlung konnte ich die des verstorbenen
Freiherm v. Prokesch-Osten und des Cabinets der Mechitaristen
m Wien untersuchen ; alle Münzen dieses Monarchen haben un-
deutliche Legenden, und nur durch Zusammenstellung aller Va-
rianten ist es möglich sie mit Sicherheit zu lesen. Neu war mir
nnr folgende Halbdrachme:
No. 1.
Av. xmd Rv. Unleserliche Legenden. Typus ohne Veränderung.
Jt- Grösse 2 (Mionnet). Im Cabinet Subhi Paschas.
n. Ardeschir L
Im Vni. Bande der ZDMG führt« ich bei jedem neuen
Namen dessen Form in verschiedenen Sprachen und Alphabeten
m; es haben sich aber mehrere Fehler eingeschlichen, weshalb
ich da, wo es nöthig ist, diese Uebersicht in verbesserter und
Tennehrter Weise gebe; wo ich ein solches Verzeichniss nicht
gebe, ist an dem älteren nichts zu ändern.
Achämenidisch: |n ^T rfü {4^ ^^ yy fTf ArtachschatrÄ
Susisch: f ^^11 — C^ V 1^ V Irtaksassa
Pehlevi: U1IL/M2UJ Artahschetr
Neupersisch: jt^J
Armenisch: LLp»''"'2j'P Artaschir
Hebräisch: KnTD«nn*nN
ß MorfUmannf die Afünzett der SitsMtinidfn.
8ynscli: v^U/
Griechisch : 'Agta^i^^fjg, 'A^ro^ig^tig, ItgraSägi^, 'Agrai
'A^ta^fig, '/^QTaar,Q, 'AgTa(Tt}Qag
Lateinisch : Ai-taxerxes,
Die Münzen ArdescMr's T zei^'en drei verschindt^ne Typi
von denen die beiden ersten, wenigsteis dor Mebr/ahl nach
die Periode fallen, wo ei- sich gegen die parthische Dynast
empört, aber das parthische Reich noch nicht vollstJindig seij
IJcn-schaft nnterwoifen hatte, wöiu-end die Münzen des driti
Tjpus der Zeit angehören, wo er unbestrittener Herr des ganz«
persischen Reiches war. Der letzte An^akide«. Ariaban V, fiel U
einer Schlacht im J. 226 ; aber dessen Söbnt^ , von denen wir
einen wenigstens aas seinen Münzen keimen, Ferhad, setzten noch
den Kampf gegen Ardeschir bis zum J. 232 fort. Bis dahin
düi-ften die Münzen des ei-sten Typus reichen. Im folgenden Jahre
hatte er einen schweren Krieg gegen das römische lieich zu
bestehen; ich schreibe dieser kurzen Periode die Münzen des
zweiten Typus zu, weil ihre Zahl im Verhiiltniss zu den Münzen
des ersten und dritten Typus» nur gering ist. Erst als Ardeschir I
auch von dieser Seite Hube hntte, konnte er das Münzwesen des
neuen Reiches definitiv ordnt^n und zum dritten Typus übei^ehen.
Erster Typus.
Av. Büste des Königs nacb rechts, was für die ganze Reihe
der Sassaniden und selbst nach ihrem Untergant»c für die Münaen
der arabischen Chalifen und ihrer 8tatthjdter, so wie der Ispebbedeii
massgebend blieb. Auf dem Haupte eine parthische Mitra mit
Ohrenklappen; auf der Mitra ein Stern mit i» Strahlen ; Haupt-
haar dümi , Bart dicht; der Mantel wieder mit einem Stern mit
ti Strahlen geziert. Auf deti illtesten Münzen dii^ses Ty|_iUB lautet
die Legende: Mazdaia^i liaj/i Artahsrhetr M(dka Ittm „Der
Hormuzdverehrer , der göttliclie Ardeschir, Künig vun Imn^. Auf
den späteren Münzen desselben Typus lautet sie: Mnzdaut^n
Bmji Artakst'hctr Malkun Malhui Iran Mmotavh^tri tuen JeztUm
„Der Hi>miuzd Verehrer, der göttliche Ardeschir, König der König©
von Tran, aus himmlischem Keim von den Göttern entsprossen*.
Allerdings kommen bUutig Abkürzungen vor, aber der Titel
Maikau Miilka ^ König der Künige* fehlt nie. Mallen ist
semitisches Wort, und da Malkun Malhi eine Constmction i
welche dem senii tischen S[)nichstamme ganz fremd ist, go haböB
mebrere Orient«listen, z. B. inojn verehrter Freund Prof. Nöldoke,
die Ansicht geUassert, man müsse diesen Titel nicht Mnlknn
MatJi'u, sondern *Sr7m/i«w Sr/iaJi lesen, was unstreitig richtig ii>l.
wie wir sogar aus positiven Zeugnissen wissen. Da aber gegen*
Würüge Arl»eit sich wenitjer mit philologischen Üut^Tsnchuiigen
EUU
//. Artkschir L
►^fassf. vielmehr beßtirorat ist zu /eigen, was auf den Münzen
fziktisch stebij so behalte ich die Transsciiptiun Malhiu 3faik(f bei.
Et. Ein Feueraltax* mit Ouirlanden oder Bilndei*n gezieH;
zu beiden Seiten desselben ein bedeclctes Kohlenbecken (auf tiü-kisch
mttntptl genannt, noch jetzt im gjmzeu Orient zur Zimmerheizuug
Terweaidet, vgL ZDMG XXXIII 8, 138). Legende oben, zu beiden
Seiten der Flamme ; Ärfahsrhetr Nm^azi ^Ardescbir der An-
betende', Hr. Nöldeke schlägt vor diese Legende Nura zi Ar-
iakscketr , Feuer des Ardescbir* zu lesen, wugegen pa!aügmi>hiscli
nichts einzuwenden ist, da in der ältesten Periode die beiden
Bach^tabeu r und v dieselbe Gestalt haben; ich habe in einem
l^andem Theüe dieser Arbeit *) meine Bedenken dagegen geäussert,
bauptsHehlich auf die iVnürcbiuug der Legende und auf
lieb häutig vurkominende Yanimte nitnrht stiitKen.
Der ältesten Penode gehören die Münzen aOt welche ich
1. rn, 3 beschrieben habe.
Einer späteren Periode die Münzen I, 4. 5. 7. III, 2. S und
ebezidaselbst im Anhang No, 3.
No. 2.
Av. VoU ständige Legende,
Rv. Anihsvhetr Nuvazi (sie: im Köuigsnamen fohlt das
erst« /).
jSL Cabinet Subhi Pascha. Dümunünze.
No. 3.
Af. Legende: Mastlatasn Batß Artahschefr Mnlkan Mnlka
lUrMi). Auf dem Mantel fehlt der Stern.
Bv. Undeutliche Legende, weil der Stempel grösser als der
kkr5tlijig.
Polin. Grösse 25 Millim. In meinem Cabinet.
No. 4,
Ar. Legende: (Mazjdaiti^n Brnji ArhiJvieheh'i Mtdh'nn Malka.
Rv. Legende: -»11/^1 |K xf^ V Artnitfirhvtri Nuvazi
Die Legende bietet die Eigentbümlichkeit dar, dass der Königs-
lüAtne awei Ligaturen eathlUt; zuerst kummt ein n^ dmm ein Mono-
l^ftomi^ welches die Buchstaben i r, c / und yv h enthält; daruuf
folgt geh und ubemials eine Ligatui*, welche aus den Duchstab^n
C itnd \ t und r besteht.
Poün. Cabinet des Generals v. Bartbolomaei. Vgl. Collectiou,
Tab. Stippl. No. 2.
No. 5.
Av. Mrmhtidsn Btuji ArtnscJietr Mal/can Malka Jr{tm),
Bv. Ariasehtfr Nuvazi.
I) Ko. m 35DMO XXXU S, 137 [dngegcii »her Noltlekc im 4. lieft].
8
MottUnmiiu, dir Afliuzen der StiMminiden.
Beide Legenden gehen den Kilnigsnaiiieu fehlerbat't,
Potiu, Cabiiiet v. Biirtholoimitii. (CöUeition, T. I No. 4).
Ich besitze ein© ilhnliche Münze. Grösse 2(5 Milliin.
Die Potin- Münzen sind eine Nachahmung der parthischen
Tetradrachmen aus der letzten l'eriode.
No. 6.
Av. Mazdutriosii Malta Mtähi j^l(iriin) (statt
malkan raalka).
Rv. Arftfh^vhcfr Nnvazi. Die Buchstfiben rt durch eine
Ligatur verbunden p
Pot. Gr. 26 Millini. Gew. 8,9 Grammes. In meinem Cubinet.
No. 7.
Av. Miizihuami Bwjl MuMmu M*tllca.
llv. Artahftrht^tr NvmzL Das Feuerbeck<?u in der Gestalt -A-
Poi Gr. 26 Millini, In meinem Cahinet.
No. 8,
Av. MazdttMsn Btuji Arftfhitvbvfr MaUcan Malka It'ti(n},
Difj Milru ohne Stern, dngegpn die Perlenstickerei auf dcrspJben
nach einem andern Muster ^^
Rv. Artahsrhetr Nurozl.
JBt. Grösse 23 Millim. Gewicht B.« Oramines. In meinem
Cabinet. In der CoUfction de J?iirth«vluniaei 1\ l, Fig. « di»'seU>e
Miin/xs nur fehlen auf der Legende des Av. am Schlüsse noch
die beiden Buchstaben r«.
No. 9.
Av. MiizdaHts-n Bui/t* Arfttjt^chetr Malkim Malka Iran ; sonst
wie No. 2.
Rv. Artnhsrher KnvazK In dcjti Köuigsuamen fehlt das
zweite /.
M. Gn 6 (Mionnet). Collection de Bartholomaei T. L Fig. 8.
No. 10.
Av. Mttzdmami Bmji Ai-ltih^iketr Malkan MiiHcti Iran, Aul
der Mitra als Symbol eiuo Trifiuetra %
Rv. ArtahM'hetr Nuvazi.
M. Gr. 25 Millim. Gew. JJ,i Grammes. In meinem Cabine^^
No. 11. ^
Av. Maztiat'uftu ^ia(ji Aitithscht'fr Malkan Ma/ka JraJH Mmo
tHrhetn Uten Jczdan. Auf der Mitra ein nach rechts schauen
der Adler.
Ai. Gr. 24 Millim. Beschrieben und abgebildet bei H. Ho!
mann: Le Numismate (No. 30) sub No. 2lNJö und PL I, 2. In
(>JTr)t11ich»ir Auction verkimft im Februar 1874.
1
//. Ardeschir L 9
No. 12.
Av. Mazdaiasn Bogt Artakschetr Malkan Mcdlca Ifran).
Rv- Artakschetr Nuvazi,
JBi, Gr. 12 Millim. Gew. 0,65 Grammes. In meinem Cabinei
Aus dem Gewicht geht hervor, dass es eine Secbstel-Drachnie ist
No. 13.
A V. Mctzdaiasn Bogt Mcdka (sie) MaUca ^(iran).
Rv. Artakschetr Nuvazi. Feuerbecken -^
JE. Gr. 28 Millim. In meinem Cabinet. Auch in der Col-
lection de Bartholomaei T. I, Fig. 5 , wo jedoch das Grenetis auf
dem Rv. nicht angedeutet ist, welches wenigstens auf meiner
Münze vorhanden ist. Cabinet Subhi Pascha.
No. 14.
Av. 7 ^ ^ » vielleicht maUca.
Rv. (A)rtahschet(r). Statt des Feueraltars bloss das Symbol 2
iE. Gr. 5 (Mionnet). Ich sah diese Münze vor vielen Jahren
bei dem Dr. Grotefend in Hannover; ob es eine Sassanidenmünze
ist, scheint mir nicht recht sicher; sie könnte eher einem perse-
politanischen Könige dieses Namens zugetheilt werden, aber von
dieser Dynastie sind mir bis jetzt keine Kupfermünzen vorgekommen.
No. 15.
Av. Barbarische Legende. Auf dem Mantel fehlt der Stern.
Rv. Artahschetr Nuvazi.
iE. Gr. 3>/, (Mionnet). CoUection de Bartholomaei T. I, Fig. 6.
No. 16.
Av. Eine kurze unverständliche Legende. Ohne Perlen und
Stern auf der Mitra.
Rv. Rechts oo/y, links nichts. Feuerbecken T
M. Gr. 2 (Mionnet). Collection de Bartholomaei T. I, Fig. 7.
No. 17.
Av. Ohne Legende. Dagegen Perlenbesatz auf der Mitra.
Statt des Grenetis eine einfache Kreislinie.
Rv. Ohne Legende.
iE. Fast viereckig. Gr. 12 Millim. In meinem Cabinet.
Zweiter Typus.
Av. Büste des Königs nach rechts; Bart und Haupthaar in
Flechten; auf dem Kopfe eine Mauerkrone, über welcher eine
Kugel in einem Halbmond. Zwischen den Zacken der Krone noch
zwei Halbmonde. Legende : Mazdamsn Bagi Artahschetr Malkan
MaOca Iran Minotschetri vien Jezdan.
Rv. Unveränderter Typus ; Legende : Artakschetr Nuvazi.
10
Mortümanut düi Münzen tier Sasaaniden,
Dieser Tytms geli5rt entweder der letzten Periode des Auf-
stände gegen die Arsakideii oder der Zeit des Krieges g«>geij
Alexander Severus an; du die Münzen von diesem Typus Uussersl
seiteil smd , so darf man daraus schliessen , dass diese Periode
nicht lange gedauert hat
MüiiKen dieses Typus ha>je ich besclirieben I, 6. TU, 4. 5,
No. 18,
Eine Silbenniinze gleich der Münze 111, 4 , d» h. statt der
Halbmonde 5 Ku^*eln oder Punkto im Halbkreise vrui der ersten
bis '£wr letzten Zacke der Mauerkrone, habe ich in meinera Cabbiet;
Gr. 26 MiUiiii. Gew. 3,45 Giiunmes.
No. 11>.
Av. Kurze undeutliche Legendn. Die mittlere Zacke der
Krone von einer Art Wulst umgeben. Ohne Globus; übrigens
sehr abgeschliffen.
Rv. (AT)lafwf'hf'fr (Nuv)a^r". Ohne Perleneinfassung.
M, Gr. 7 (Mionnet), Collection de Bai-tbolomaei , Table
Suppl^m. Fig. 3.
Dritler Ty^ias.
Ay, Büste des Königs nach rechts; das Haupt mit einem
Diadem und einer Kappe geschmückt, worüber der Globus; Bart
dicht, stark und lang, dfis Hauptbaar in zwei Flechten. Legende:
Mazdamsn Bm/i Arfnlwehefi^ MaUcan MaUai Inin htno fsvhetri
men Jezdfm.
Rv. Ohne Veränderung wie aul' doDi ersten uud ziveit^n Ty|ius.
Münzen dieses Ty^ms habe ich vorher beschrieben I, 8. 11.
Trotz aller anscheinenden Einförmigkeit der MtLnzen dieses
Typus ergiebt sich doch bei genauerer Betrachtung überraschende
Mannichfaltigkeit ; iülerdings gebiert dazu, dass nian eine ziemliche
Anzahl von Münzen mit sdler Müsse untersuchen kann. Um jedoch
nicht aus jeder Münze einen besondem Neben-Typus zu maeheri,
beschrUnke ich mich hier auf die Form, in welch*>r die Enden de»
Diadems am Hinterkopf dargestellt sind, woraus itian sechs ver-
schiedene Neben-Typen darstellen kann, nünüich
1)
3)
4)
5)
4 "'/
Erster Neben-Typus» i
No. 20. '
i
Av. Vollständige Legende; Typus ohne Abweichung. <
Rv. Artithmhrtr Nuvazi. Zwischen dem AHar und dem
Kuhlenbi'tkw) links ein Punkt.
^. Gr. 26 Millun. Gew. 4,:i Gramraes. In meinem Cabinct.
//. Ardeachir I,
11
No. 21.
Artahschetr
MaQcan MaOca Iran
Av. Mfvsdauisn Baifi
Um-t9chetri men Je(z)dan.
Bt. Die Legende fängt links an und geht über der Flamme
Dich rechts, indem die Basis der Buchstaben dem Bande der
Münze Zugekehrt ist Artahschetr Nuvazi.
JL Gr. 6 (Mionnet). Collection de Bartholomaei T. I F. 10.
No. 22.
Av. Mazdaiasn Bogt Artahschetr Malkan MaUca Iran
Mino .... (der Rest der Legende ausgebrochen).
Rt. Artahtasckr (sie) Nuvazi,
M. Gr. 25 Millim. Gew. 3,6 Grammes (ausgebrochen). Li
meinem Cabinet
No. 23.
A?. Legende vollständig, doch fehlen in dem letzten Worte
Jadan die Buchstaben d a n.
M. Gr. 26 Millim. Gew. 3,75 Granmies. Li meinem Cabinei
No. 24.
Av. VoUständige Legende; ebenso auf Rv.
M. Grösse 19 Millim. Gew. 2,05 Grammes, also eine halbe
Dnchme. In meinem Cabinet Collection de Bartholomaei T. I
Fig. 11 und 12.
No. 25.
Av. Vollständige Legende.
Rv. Arti .... Nuvazi,
M. Gr. 2Vt. Collection de Bartholomaei T. I Fig. 14.
Zweiter Neben-Typus.
No. 26.
Av. Mazdatasn Ba^ Artahschetr Malkan Malka Iran Mmo-
^•cfefri men Izdan (statt Jezdan) ijup^jj
Rv. Artahschetr Nuvazi. Neben der Flamme links und
rechts ein Punkt
M. Gr. 25 Millim. Gew. 3,68 Grammes. Li meinem Cabinet
Dritter Neben-Typus.
No. 27.
Av. und Rv. Vollständige Legenden.
M, Gr. 24 Millim. Gew. 3,5 Grammes.
No. 28.
Av. Vollständige Legende. Statt des
Li meinem Cabinet
Globus eine Anzahl
Uemerer Kugeln.
Rv. Vollständige Legende.
M Gr. 6 (Mionnet). Collection de Bartholomaei T. I F. 17.
ts
MortUftuimtf die Mütizeti (Ur ^agsamileH^
No. 29.
Av. Ma^daiasn. Bagi ArtaJmrhetr Malkmi Malka Artm isic)
Mino-tsehttri mm thzd(an). Die Fonn desjenigen Theils d^f
Kappe, welcher die Oliren bedeckt, nähert sieh dem unter Sgiii-
pur T gebräuchlichen Tyj^us.
Rv. Wie üblich.
AL Gr. 7 (Mionnet). Collection de Baiiholomaei T. I F. 16.
Vierter Neben -Tjjius.
No. 30.
Av. Maztlmtts(n) Baßi Art4tJi(svketr) MalJcan Malku Iran
Mmiiisf'httrt meu Je(z)tl(tfn).
Ev. ( Ajrhtlisvketr Nuvazi. Zwischen dem Altarschaft und
dem Feuerbeck en rechts ein Punkt
^. Gr. 25 Millim. Gew. 4 Grammes. In meinem Cubinet
No. 3L
Av. Barhiirische Legende.
Rv. (Artajkseheftt Numzi, Das Feuerbecken links liat »uf
jeder Seite einen Pimkt.
^K. Gr. 4 (Mionnet). Collection de Burtbolomaei 1\ 1 F. 13.
No. 32.
Av. VollsÜLndige Legende. Vor dem Globus 3 Punkte ••
Rv. Arfdlischefr Nutmzi.
JR. Gr. 26 Millim. Gew. 3,ftß Grammes, In meinem Cabinet
No. 33.
Av. und Rv. Vollständige Legenden. Unter dem Feueraltar
des Rv. ein Punkt.
M. Gr. 27 Millim. Gew. 3,5 Grammes. In meinem Cabinet
No. 34.
Wie vorige Niunmer, der Punkt jedoch nicht unt^r dem
Altar, sondern auf dem Fusse desselben i '"m~i | -
^E. Gr. 25 Millim. Gew. 3,6 Grammes, In meinem Cabinet
No. 35.
Av. Miizdai4tsn BiKji Artnhifrhetr Mtdhm Malka Iran MtfUP-
tsrhrtrt mfm df(zdan).
Rv. ArfalhHf'Ifi'^r Ntwftzi. Zwischen dem Fusse des Altars
luid jedem Feuerbecken ein Punkt,
M. Gr. H Millim. Gew. IV? Grammes, also Vß Dnu.'hnie.
In meinem Cabinet Ein '^weites Exem|tlar in meinem Cabinet bat
auf Rv. an den 4 Ecken des Altarschafls einen Pimkt Grösse
imd Gewicht wie die erstere.
///. Ardeschir I und sein Sohn Schapur I. \^
Fünfter Neben-Typus.
No. 36.
Av. Mazdaiasn Bogt Artahscketr MaOcdn Mcdka Iran
Mhuhtschetri men J€zd(an). Vor dem Globus ein Punkt
Rv. Artahschetr Nuvazi.
Sk, Gr. 25 Millini. Gew. 3,7t Grammes. In meinem Gabinet.
No. 37.
At. McLzdadasn Bogt Artahsckeian (sie) MaOcan Maüca Tran
Mm-ts<Jietri men Jefzdan). Im Felde rechts Vl>
By. Artahschetr Nuvazi.
M, Gr. 26 Millim. Gew. 4 Grammes. In meinem Cabinet
Sechster Neben-Typus.
No. 38.
At. Mazdaiasn Bogt Artahschetr Malkan MaJka Iran Mino-
ttcketri men Jezdan.
Bv. (Artfihjschetr NuvazL An den vier Ecken des Altar-
lebafis je ein Punkt
M. Grösse 28 MilliuL Gewicht 4,85 Grammes. In meinem
Cibinet
Kupfermünzen.
Die Kupfermünzen Ardeschir s I sind sehr häufig, aber fast
lUe sehr undeutlich , so dass nur selten eine Legende , falls eine
Mlehe vorhanden, lesbar ist Ich begnüge mich hier mit der Be-
sehrdbnng zweier Stücke.
No. 39.
Av. und Rv. Undeutliche Legenden.
Su Grösse 17 Millim. Dickmünze. In meinem Cabinet.
No. 40.
Av. Undeutliche Legende.
Bv. Artahschetr
iE. Gr. 15 Millim. Dünnmünze. In meinem Cabinet
ni. Ardeschir I und sein Sohn Schapur I.
Av. Büste Ardeschir's nach rechts, nach dem Typus der
dritten Epoche ; ihm gegenüber Büste Schapur's nach links, jugend-
liches Gesicht, mit parthischer Mitra und Ohrenklappen, aber ohne
Kugel
Ry. Typus der Münzen Ardeschir's I.
Die einzige Silbermünze dieser Art habe ich I, 15 nach der
im Nomismatical Chronicle VoL XY und XLV gegebenen Be-
sehreibung und Abbildung beschrieben. Ihre Legenden sind, auf
der Abbildung wenigstens, ganz unleserlich.
u
AfortUtnann, dir Afünt^n thr Srutminüirn .
No, 4L
Av. üiileserliclie Legende.
Rv. (Arta)kHeht^tr) NnviizL
JE, Collectiun de Bartliulomaei. T. 1 F. Uk
Audenveitige DenkinlÜer Ardeschir's L
1) Ein Basrelief auf dem Felsen von Nakselii Rüstern, welcbiis
ijsrch seiEe Inschriften ujad durch seine Figuren vüllkoinnien kUr
1^; es stellt Ardesdiir I und die höchste Gottheit der Perser,
Hormazd, vor, heidw zu Pferde; Hornmzd zur Linken ühen*eicbt
mit der Rechten dein Ardeschir cdn Diadem, während er in der
Linken ©inen Ötah ocl^r ein Scepter hält; auf dorn Kupf hat er
eine Maiif.rkrono und darüber den kugelfurmi^en Hund. Ardeschir
ergreift mit der Rechten das dargereichte Diadem, während er die
Linke seinem Gesichte nähert. Auf dem Kopf hat er eine flach
anschliessende parthische Kaiipe mit einf^m Diadem und darüber
den kugelfönnigen Biind. Unter dem Pferde Ardes<:hirs liegt ein
zu Hoden geworfener Feind, nach dem Ktt|tfRchmuck zu urtheüen,
ftugenschebdich der besiegte PartJierkiinig Artabjm V, — unter
dem Pferde Honnuzd's ist ebenfalls ein niedergeworfener Feind,
an dessen Haupte zwei Schlangen dargestellt sind , also augen-
scheinlich eine Andeutung des von Honnuzd hesie^gten Ahriman.
Hinter Ardescbir steht ein Trabant zu Fuss, welulier über Arde-
schir eine schützende Waffe hält. Die Inschriften stehen auf den
Pferden ; auf Ardescbir's Pferde sind die Inschriften in drei
Sprachen, zuerst in ISlterem (parthischem) Pehlevi, dann griechisch,
endlich in sasstuiidischem Pehlevi. Nach di*n Arlieiten von Sil-
vestre de Sacj, Plaug, West u. s. w, über diese Inschriften ist es
überflüssig bier weiter mich in philologische Eröiierungen ein-
zulassen; ich begnüge mich den giiechischen Text, welcher eine
buchstäbliche üebersetzung des Pehlevi -Textes ist, herzusetzen.
TOYTO TO ftPOCSinON MACJACiyOY
eEOY AFTaia^OY ßaVlMSW BACIJEÜN
AFIANSIN tx yEvovC BESIN YIOY
&EOY nAllAxoY BAmkE^lü
Bekanntlich hat diese dreisprachige Inschrift so wie ein«
ähnliche von Schapur I S, de Sacy die Mittel geliefert das AI
phttbet der Pehlevischrift auf den Saasamdenmünzen zu entziffern
und somit der Vater der sassfiiiidischen Numismatik zu werden-
Der Titel ßamXivg (in den beiden Pehlevi-Texten Matka) welcher
bier dem Vater Ardeschir's beigelegt, wird, bestätigt aufs neue
die von mir gemachte Wahrnehmung, dass die persi.sohe Dynastie
von Darius 1 Sohn d^s Zaturdat bis auf Babek , welche rli*»
perBepolilAiiischen Münzen prJtgen Hess, der Vorläufer der Sassa-
nideu war.
n«^
///. Artl/taehir I und xeht Hohn Ht.'hnjmr /,
15
le Inschriften auf dem Pferde des Hormuitd sind kürzi*r,
io vier Sprachen, lüteres und neueres Pehlevi, giiecUiseh und
Der griechische Text lautet:
TOvTO TO nPOCSinON JIOO BEÖY
Der hebräische odtT ai-amrlische Text hat noch in einer
reiten Zeile das Wort n:^? ,Jahr**; augenscheinlich muss sie also
ich eine Zahl enthalten oder wenigstens früher enthalten haben;
»er meines Wissens hat sich kein einziger Entzifferer mit dieser
befasst. Sie scheint mir ebenfulLs eine Uebersetzuiig des
laltextes zu sein. Das erste Wort, welches das Pebleviwurt
!nr »Bildniss* wiedergeben soll, ist verstümmelt; dann folgen
le beiden Wörter N3-1 an ,der grosse Herr"; das folgende soll
r<»hl den Namen Hormnzd wiedergeben, jodoch ist es schwer
ieses iin einzelnen nachzuweisen* Nun aber bleiben noch zwischen
besem Namen und dem Worte n:© mehrere Buchstaben, welche
•bst dem zuletzt erwähnten Worte n:T2 nicht im Originalt^-xt
rorbanden sind, und welche vei-muthÜcb das Datum anzeigen.
dieser Voraussetzung möchte ich an für pn 500, und ^ m
40 nehmen, also 540 = 228 nach Cb. G. als Datum wo das
Innknud ausgeführt wurde. Ob aber diese Deutung richtig ist
ganz verfehlt» dürfte erst dann mit Sicherheit zu eiTnitteln
wenn wir eine genaue Abschrift, dieser Inschrift haben.
beschreibt in seinem Werke: „Memoire sur
de la Perse* S. 208 ff. eine Gemme in dem
de Tersan nach einem Sehwefelabdmek und
AbbUduug derselben PL VIII No. 17. Sie
li eine Büste vor, ähnlich wie auf den Münzen Ardeschii*'8 1,
«ber ohne den kugelförmigen Bimd. Die Legende lautet:
^K S. de Sacy giebt folgende Transscription und Uebersetzung :
^H ,lUmi, tils d'Artabschetr, de la race Celeste".
^B Die Münzen der Chabfenstatthalter, so wie eine Menge Gemmen,
^Hiiolche damals S. de Sacy noch unbekannt waren, bitweisen, dass
^Kifie solche Construction nicht zuJassig ist. Aber wie das mittlere
^HfWori KU lesen ist, wage ich nicht zu entscheiden; nur so viel ist
^»cli#rt dass die beiden Buchstaben lu nicht mehr zu dem Namen
;hetr gehören,
3) Sir R. Porter giebt in seinem Reisewerke Vol. 11 PI. 82
»Odnng und S. 597 die Beschreibung eines Basreliefs^
er auf der Ebene von Seimas, in der Nühe des Dorfes
fcnd. Es besteht aus zwei Gruppen, die sich beinahe
gleichen, und von denen jede aus zwei Figuren besteht
Reiter mit einem Kopf[mtz wie auf den Basroliefs von Ar-
k»chir I, d. h. mit Diadem, Mitra mid kugell^rmigem Bund, hVdt
it der Linken den Zügel des Pferdes, und überreicht mit der
2) S, de Sacy
lufllques antjquites
»inete des Abb^
it zugleicli eine
16
M^viÜmann^ diß Mihizen der
Hechten ehwv stpbeiideo Figur ein Diadem; letztere Figur hat
keinerlei Kopt'schnmck , jedoch einen sehr starken Haarwuchs und
Bart, Wahrscheinlich stellt di*^se Gruppe die Belehnung eine*
einheimischen Häuptlings mit der liegiening des Distriktes vor,
und da die Darstellung sich wiederholt, so ist vielleicht damit
die Belehnung von Aderbeidschan und dem persischen Armemi*n
angedeutet.
4) J. Morier copirte auf seiner ersten Reise durch Pei-sien eifl
Basrelief zu Naksclu RuBtem, welches in der Iraiizösiachen Ueber-
setzung dieses Werkes die Nr, 14 trägt. Es stellt ein Lanzen*
reitergefecht zwischen zwei Personen dar^ von denen die Figur
links ein sassanidischer König ist, wie man aus dem kugeU^r-
migen Bund auf dem Kopfe sieht; der übrige Schmuck ist sehr
einfach , und eben daraus schliesse ich , dass Ardeschir I gemeint
ist. unter den Füssen ßeines Pferdes liegt ein erschlagener Feind.
Der Gegner des Königs scheint auch nur sehr leicht bekleidet tJL
sein, und trügt auf dem Kopfe eine hohe Kappe. Hinter dem
Ktinig ist eine stehende Figur mit einem Feldzeichen. Die ganze
Darstellung bezieht sich also wohl auf eine Schlacht, welche Ar-
deschir I den Parthem liefert-e.
Eine bessere Abbildung liefert Poiier, Vol. I. PL 22.
5) Eine Gemme, welche ich in der ZDMG. Bd. XXXI S. 588
beschrieb, euthiLlt die Legende ;3i:i73 •^-iDic« ümT.::'C3nüiK is*a"TT.
Die Fonn der Iluchsta^hen weist auf Ardeschir I hin. ujid wir
lernen aus dieser Gemme eine Tochter Ardeschir's 1 Nameus Zar-
liko kennen. Die Auslegung der beiden letzten Wörter^ wie ich
sie a. a. O. gegeben habe, dürfte nicht frei von Anfechtung »ein,
aber ich weiss keine andere ErkUlning.
Scliliesslich erwähne ich noch eine Kupfermünze des Kiusers
Alexander Severas, deren Embleme sich auf dessen persischen
FeldÄUg bezieben; sie ist aus dem .J. 2-13 I Cohen, Vol. IV, p, 33,
No. 238).
rv. Schapur I.
Die von mir I, 14 beschriebene Münze dos britischen Mu-
seums nach Fj. Thoma.s zeigt einen Typus, der mir sonst nicht
weiter vorgekommen ist, und der sich dem Typus der Münxen
Ardeschir's I aus der dritten Periode nähert Wahrscheinlich hatte
Schapur diesen Typus im Anfange seiner Regiemng angenommen,
aber bald darauf wieder aufgegeben. Der seitdem adoptirt« und
unveränderlich beibehaltene Typus ist wie folgt:
Av. Büste des Königs nach rechts, Bart in Locken gekräu-
selt; das Haupthaar in Locken auf den Nacken herab wallend; um
die Stirn ein Diadem und auf dem Kopfe eine Mauerkrone, worüber
der Globus; die Ohren sind von herabhltngenden Klappen bedeckt
Legende: Ma^iniamt Bfuft' i^ehuch^fmhri Mfilhtn MaUca Irtm
Mmo-t»clietri meu Jezdun (jedocb nicht immer in dieser VoU*
IV. Schajmr I. \1
»tändigkeit) „Der Hormuzdverehrer , der göttliche Sebapur, König
ier Könige von Iran, aus himmlischem Keim entsprossen*.
Rv. In der Mitte ein Feueraltar; auf jeder Seite eine von
lemselben abgewandte Figur mit Mauerkrone, zuweilen auch eine
oder beide mit dem Globus; in der einen Hand eine Lanze hal-
tend, die andere Hand auf die Hüfte gelehnt; jede der beiden
Pigoren mit einem Schwerte umgürtet Legende: tichachpiwihri
Nttvazi, ,Schapur, der Verehrer".
Die Legenden auf dem Av. und Bv. sind immer so angeord-
net, dass die Basis der Buchstaben nach innen gekehrt ist.
Münzen von Schapur I habe ich beschrieben I, 15 bis 25.
n, 2. 3. 4. ni, 6 bis 11.
No. 42.
Av. Mazdodasn (Ba^) Schihpuhri Malkan Mallca Iran
Mmo-ischehri men Jezdan, (An der Stelle, wo das Wort Bayi
hfttie stehen sollen, ist die Münze durchlöchert.
Rv. Nwvazi
^. Grösse 5 (Mionnet). CoUection de Bartholomaei T. II, F. 1.
No. 43.
Av. Eine barbarische Legende. Vor der Stirn ein Punkt.
Rv. Nuva ' SchaJtpuhri. (Hier wie in der Folge zeigt die
Transcription an wie die Originallegende angeordnet ist, also Nuva
iuf der linken Seite, Schahjmhri auf der rechten Seite).
^. Grösse 28 Millim. Gew. 9,65 Grammes. In meinem
Gabinet
No. 44.
Av. Vollständige und correcte Legende.
Rv. Nuvcun-Schahpuhri (der Königsname nicht ganz correct).
M. 26 Millim. 3,7 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 45.
Av. Vollständige, correcte Legende. Auf dem Globus 3 Grup-
pen von je 3 Punkten.
Rv. Nuvazi-ScluüqnüirL Zwischen dem Altarschaft und jeder
^ beiden Figuren je ein Punkt
24 MU s'^^r ^ 1 ^^ meinem Cabinet 2 Exemplare. Auch
CoUect de Bartholomaei, T. 11, F. 2. wo jedoch die Punkte nicht
««gezeigt sind.
No. 46.
Av. Die letzten 4 Buchstaben der Legende {zdan) fehlen,
sonst correct
Rv. Nuvazi'SchaJipukri,
M. 24 Mill. 4 Grammes. In meinem Cabinet. Auch Collect,
de Bartholomaei T. U, F. 3.
Bd. XXXIV. 2
No, 47,
Av, VdUhtiliidige, porrecte Legende. Auf dem (ilobus 2 Orujj*
pen von je 3 Punkten und eine (rnipiM* vL>n 7 Punkten iiu Krt^ist» •[•;
Rv. Nunizt-t^vhtfhimht'i, Auf dt»m Ältiirsehaft das Symbol Y
M. 24 MilL 4 Gr. In meinem Cabinet.
M, 4a
Av. ganz wie vorige Nuimner, aber viel schönere Arbeit.
Kv, Ht'haJiifuhri'NiwazL Zwiscbeß dem Alt-arscUaft und d«?(u
Kriegpr rf^chti* zwei Punkte in schrä>rer Linie.
JR. 25 Millini. -I.i; Gr. In mfiinem Cabinel.
No. 49.
Av. Vollständige correcte Legende ; nur b-blt der letzte Buch-
stabe n des Wortes Jeztfnn.
Kv. Hvhithpithn' - XiwazL Der letzte lluübstiibe des Wort'es
■nuvt(Zf' auf der ander« Seite der Lanze.
^-li. In meiuem Cabiiiet.
No, 50.
Av. Vollstllndi^re eorrecte Lej^ejide,
Kv. J^itra^i'Sr/nihjj, der Kest des N»ni««iis uhrt über dötn
Krieger Kur Recht^^n.
^'R- 2*} Millim. 3,r..- (in In meinem C'abinet.
No. 51.
Av. MtiZti . . , rhfmrf/ijrri . . . tni , , , audkitu , . . tiH . . . ^ffnt>
fsrhrfri wen Jrzfhtn, (juw/. rornipt^ Le^ejide , welclie mit der
Schflnbeit d*^r Büsti* autTullend coutrastirt.
Kv. Hrhahp .... Nura.
2&. 28 Millim. ^i.in Gr. (ausgebrochen |. Li iiieineni ('alunet.
No. 52.
Av. MaXil^iNi.s-H lUitji Siktihfurtih Mti/Lutn Mtilhn Iran Mnuh
turheffi tneti Jczflnn. IL^r isl dieselbe IJemerkun^f zu macbeti wie
in der vorigen NuinfiuM'.
Rv. Äurtthi'St'ha . . . rhriti. Zwisilien dtM» Altarseluift und
dem Krieger zur Linken 'l Punkte in scbriiger Linie.
M. 28 MiJlim. J^.r. Hr. In meinem Cabine!.
No. 53.
Av. Mifzdtn*as(n} Htuji Sehith^tuttihnfi nn Mafl'it Iniv Mitto-
t^rhffrt null Jtzdftn, Ln Felde vor der Krone ein Punkt.
Uv. NtitHLZt-S^'hit . . . rßtiiii.
AI. 27 Millim. *^,ii Ur. In meinem Cabinet
No. 54.
Av. Vollst jüidige correete Legende.
Kv. Nuvdzi- SrhtthjtuhrK Auf jeder .Seite der Fbuinne pin
Punkt.
I
IV. Schajmr I. 19
M.. 23 Millim. '"Jj?:. Gr. In meinem Oabinet.
Ein anderes Exemplar in meinem Cabinet hat auf Av.
Miizda(iisii) Bogt Schaht^arpurahrm (malkjan Afcdka Iran Aftno-
tschiirt meii J&^m uiid auf Rv. die Legende in umgekelii*ter
Ordnung: Scha-chrui-Nuvuazi. 25 Millim. 3,a Grammes.
No. 55.
Av. Maz((hua)8n B(igi SchaJivuhr Malhin MaÜca. Iran Mino-
tsi-Iutri tuen Jezdan,
Rv. Sch<iItjxjJi7nU'Nuvazi, Auf der obersten Abtheilung des
Altars zwei Punkt«, einer links im untern Winkel und einer rechts
im obem Winkel.
M 27 Millim. 3,9 Gr. In meinem Cabinet.
No. 56.
Av. (Ma)zda(iasn) Schah/mhrt Malkan Mallca Iran Miiw-
tichetri weil Jezdan, Das Wort. Baifi fehlt
Rv. Nuimzi- Sf^Itahjmhri.
M. 25 Millim. 4,i Grammes. In meinem Cabinet
No. 57.
Av. Vollständige correcte Legende.
Rv. SuiHtzf'Srhahjmkri. Im Felde links neben der Flamme
ein Punkt-
M. 28 Mill. 3,9 Gr. 1 T • n u- * o cu- i
n" "vr-n o /i ^ memem Cabmet, 2 btucke.
2 / MilL 3,«4 Gr. | ^
No. 58.
Av. Eine confuse Legende.
Rv. Die beiden Figuren zu beiden Seiten haben die Mauer-
krone und den kugelförmigen Bund.
M. Collection de Bartholomaei T. II, F. 8.
No. 59.
Av. Eine unleserliche barbarische Legende.
Rv. Suvazi-ScJuüqniliri. Die Figuren wie in voriger Num-
mer. Auf dem Altarschaft das Symbol ^
A. 28 Mill. 3,(^5 Gr. In meinem Cabinet
No. 60.
Av. Mazdtiiasn Sc/iahpuJwaJi MaUcan MaUca Iran Mnw-
Uchfiti mfoi Jezdan. Das Wort- Bogt fehlt
Rv. Nuvazi'tk'JiaJijmliri.
M. (irösse 6 (Mionn.). CoUection de Bartholomaei T. 11, F. 10.
No. 61.
Av. Eine verstümmelte und unverständliche Legende.
Bv. Sf'JuiIijMÜi - Artalisrh. Soll wohl hoissen: „Schapur der
Sohn Ardeschir's*.
/U. 25 Millim. In meinem Cabinet
2*
Mitrdhnami^^BsmS^mtlt^^^^SSSSm^ ^^^^^H
No. r,2. ^^B
^^^H
Vollfitäudi«,'e correcte LegendB, ^^
^^^H
Unlpserliehe Legenden. 1
^^^H
Grösse 2^4 iMioiin:), CoUoction de Brirtbolouiaei T. TT, F. 7, 1
^^^^^1 Eine andern ha]lM> l^niikiiie (Ayt^n ho; utit' Kv. *hyr Kouii^sname J
^ Schtilipari. |
^^^^
2»/4 (Mionn.). ColL de TJartholomaei T. 11, R 7.
No, m.
^^^T
ui^i BiUji Si'Jmhfnih'i Malhtn MaÜM Iran Mmo-
^^^^H tji< •helft
ttieit Jfzdmi, Tiiii drei t^rsten BucliütabiMi dits WhHp»
^^^H Mazdahu^i haben seboii m-sprimglii^h gefehlt |
^^^_,
Srhahjmhri-NuiHizi.
^^^B
19 Millini, 2,or^ Or, In meinem CabineL
No. 64.
^^^H
BarbariscliG Legende. Auf der Brust febli der Juwel.
^^^H
Barbarische Legenden,
^^^H
25 MilliuL 8,K> Gr. In meinem Cabiiiet.
Nö. 05.
^^^B
i^h Mall^in ÄlttJJiU Iran Mitio - ütrhetri inen
^ JrZila(n)
^^^^
. , f'hri-Nuvazt.
^^^H
27 Millim. 4 Grommes,
No. m.
^^^V
Unleserliche Legende.
^^m
NütHi^i-vhuiHuha, Die Pigirr rechts bat über der Krone
^^^H iioeh Hinen staikeii Pmrki, vermutlilicli eine Andeutung des Globus. |
^^B
Gr. 77» (Miiinn.). Ich trat diese iMünze einem Freunde
^^^H
bin also nicht mehr im Stande ibr Grwiclit zu itnuittelji.
No. 67.
^^^H
VollstUudige correcte Legende.
^^^^
K'/itth/mffri-Nuvitzi. Zwischen dem Spiess des Knegers
^^^H^ und der
Scbriil links mid rechts ein Punkt.
^^^K
28 MilUm. tlj Granu». In meinem Cabiuet.
No. 68.
^^^^P
Mazddiasn Ha/ji Scfhuhpuhri Maikmi Malka htm Mnw- 1
^^^^r f^rhatrt
nett Jezihin.
^H
Aura ' iSf'ßtiiJuHiItruL Im Felde links von der FUimtue J
^^H dos Symbol ^ J
^^H
II. Grosse 7 (Mionn.). Cabiuet Subhi Piischa. ^J
No. 69. ^1
^^B
Vollst ilnd ige corroet« Legende. ^^M
^^m
i\iir(i::i-i^'/iii/ijru/iri. Ohne das Symbol ^ ^^|
^^H
^ "~""''^ 1
TV, S*/ttiptir
¥
»
No. 70.
Ar. und Rv, Zerstörte Legenden.
2E, Grösse 8 (Miomi.). Cabinet Subhi Piiscbik
No. 71.
Av, Ohne Legende und ohne Grcnetis.
Rv. Links ein Feueraltar, dessen Scbat't verbältnissjnassig
ji^hr dick ist; r<?chts Halbfignr eines nach reebt.s schauenden Krie-
llin, die Rei.'bt© erhoben, mit der Linken ein »Schwmi oder einen
8taib haltend; auf dem KoptV fune Miuierkrone.
JR. Grosse 1 rMionn.). Collect, de Baitholomaei T. II, F. 1<>.
No. 72.
Av. Mtiztlaia^i Batfi Hrhah^nihti MaiJcun Afnlka Iran M.-
hrtri mett (Jfzdan), Diudem, Krone und Kopfltund wie ge-
ohiilich, dagegen fehlen die üblichen Ohrenklappen und das Ge-
iimeide auf der Brust. Bas Haupthaar durch Punkte angedeutet,
e sich in einpui Wulst vereinigen; eben so der Oai*t. welcher in
Spitze ausläuft. Barbarische Arbeit
Rv. Nuatzi - Schahjmkrt\ Im Felde auf jeder 8eito der
.e(ii6|:iitze ein Funkt.
JEL 26 MiUiiD. 3,9 Grammes, In meinem Cabinet.
No. 78.
Av. VoDstHndige correcte Legende. Ohne die üblichen Ohren-
Nuvnzt'Schahjmhrt.
M. 26 Milliin. 3,« Granimes. In meinem Cahinet. Auch
der Collect, de Bartholomaei T. II F. 9.
Anderweitige DenkmiÜer Schapur*s L
1) Eine Gemme in den herzoglichen »Sammlungen in Gntlia,
^whrieben von Prof Wieseler in den Jahrbüchern des Vereins
m Alterthimisfreunden im Rhemlande, Heft XLl, Bonn 18<iH p. 54
id von Dr. W. Pertsch in der ZDMG Bd. XXH 8. 27*> ti'. Sie
»Ui das Profil einer Büste (nach rechts) dar; das Haupt mit
Diadem geziert, auf welchem üben ein blatterai'tiger Scbnmck
binnen auf einer Mauer herumläuft; in den Ohi*en gewahrt
lan ein Ohrgehftnge. Der Typus und selbst das Portrait ist
rcÄenlUch verschieden von dem Typxis Schapur's I aul' den Münzen ;
»er die unter der Goldfassung bisher verborgen© und erst durch
»afull entdeckte Legende llisst keinen Zweifel zu, dass die Gemme,
reiche ^^elleicht ursprünglich einen andern orientalischen Henscber
"4|tfiteUen sollte, fiir ein Bildniss Scbapur*s 1 ausgegeben wurde.
lieh ging es mit der Statue des Sonnengottes auf der so-
genannten .verbrannten Säule'' in Konstantiiiopeb welclie spjiter als
ItAtne Cüriatantin s I ausgegeben wurde). Die Legende lautet :
IMctsfiatasfi Bmfi 8*h(üijnüiri Malhm Maika Jnm v Aniran
^
22
Moi'dtmtniu. die Miiii.zeu d
Mlnnfsrhiirt itun Jezdnn Jint . , . Mtizd. ,Df'r liormuzdvtM'elirer,
der {^öttliclie Sclmijur, König der Küiügf von Inui und 'lursin, uuh
binimlischem Keim entsprossen, Sohn dvs Hornnizdverohrcrs *
2) Eine Gemme im Pariser Ctibinet, w reiche fast genau die-
selben Dimensionen Imt wie die soeben bes«bn«bo-ne , aber iiu
iibri^'en wesentlich verschieden ist, Icli habe sie G. I No. lO
best'hriebeiu Auch hier stimmt der Typus nicht mit dem numls*
matischen Typus tibereiri. Die Legende biutet:
Jt'zd Hvimhpuht't <jf* ArttfhHrhcfrt DtiJtmnraf
und unter dem letzten Büchst^iben f noch riii t.
,Der göttlit'he Schapui* (Solm) des Ardeschir TalununUb*.
Dükitiuraf auf unserer G*>mrae entspricht iiu^eusclieinlieh
dem noupersisclien ^i>. ^^»^, dem Parsi \^ ^x^i}'^ i"i^ '^^"^ Zt'Vi^
l'tikhma ttntjfüf.
8) Eine Gemme, welche itjh G. III No. 8 beschrieben habe:
die Legende hiutet ;
I'^ariwhu Ht'hahpuhri Iran} yt'd* Srhaltimhri arfutru
welche ich übersetzter „Schapur's Glück ist Iran; die Httod Scha-
pur*s ist rein**. Aufrichtij^ gestanden, bin ich von dieser Ueber-
f?etzung nifht recht befriedigt, aller ich wei&.s auch noch jetzt
keine l>essere. Die zaldreicben Glossare der Huzwaresch*8prache,
welche in den letzten .Jahren auf Betrieb der indischen Färsen
veröffentlicht sind, leisten für das VerstüJidniss der Parsen-Lite-
ratur ausgezeichnete Dienste, aber liir das Verstlkidniss der Mo-
numente aus der Sassanideiizeit (Münzen, Gemmen. Inscbriften)
leisten sie fast gar nichts.
4) Ein Basrelief auf dem Felsen von Nakschi-Riistem stellt
Schapur I zu Pferde dar mit einem Gefolge von 1> Personen ru
Fuss. Die Gesichter siLmnitlicher Figoren sind gewaltsam zersliin,
doch erkennt man noch die oberen Zacken der Mauerkrone , auf
denen der kugelförmige Bund rulit. Ueber die Darstellung selbst
heiTscht gar kein Zweifel, indem eine dreifipraidiige Inschrift vld&
belehrt, dass ef> Schnpur I, 8nbn des Ardesrhir I und Enkel des
Babek ist. Copien des Basrelief.^ sind von C. Niebuhr, Ouseley,
Porter , Rieb , Fbindin und Texier geniacht. leb gebe hier nur
den griechischen Text:
ro ii^)ciinüjs TOYW MAcjArxoy ef:oY
ijAIiSioOY ßAVIJESW BAa.4EilN amaMiy
KAI Al>iAPIANSiI\ IJK nNUYC hE^lv vwv
MACda(\\OY f'JEOY APTA^AFOY ßarrdEt^^
liAVLIEni\APJAiySii\ EK FEMh^ :fmv
EKIONOY eEOY IIAIlAhOY IJACLhiu^
U} Ein Basrelief, abgebildet bei Ker Porter il \A. HH, MalcoTm
llistory uf Persia Vol. I p, 25*>. Fbttidin 1 pl. 14, bri Tak-i-Bu^tuiu
stellt dar wie Ardeschir 1 seinem Sohne JSchapur Min Diadem
I
IV. Scha2mr I. 23
äJ>eTTeicht. Beide stehen auf dem Leichnam eines erschlagenen
Feindes, vielleicht Artaban's V oder eines von dessen Söhnen. Zur
Linken die Figur eines Mannes mit einer prachtvollen Glorie, auf
einer Sonnenblume stehend, und mit beiden Händen ein Scepter
haltend , wahrscheinlich stellt sie Zoroaster dar. Dieses Basrelief
und die Münze, welche die Brustbilder Ardeschirs I und Scha-
pur's I zeigt, beziehen sich offenbar auf dasselbe Ereigniss.
r») Ein Basrelief bei Nakschi Redscheb, abgebildet bei Ouseley
Vol. n PI. XLVm, 2 und bei Porter Vol. I PI. 27, 1 stellt zwei
Ri^iterfiguren vor, und nach dem Typus zu urtheilen, ist es aber-
mals eine Darstellung wie Hormuzd dem Schapur das Diadem
überreicht,
7) Ein Basrelief bei Nakschi Rustem, abgebildet bei Porter I
PL 28 und bei Texier (wiederholt in G. Rawlinson's Seventh Great
Oriental Monarchy p. 607) enthält vier Figuren; die Hauptfigur
in der Mitte ist eine Reiterfigur, augenscheinlich Schapur I; vor
ihm eine Figur in römischem Costüm und mit dem römischen
Gladius umgürtet, das linke Knie vor dem Könige beugend und
beide Arme bittend ausstreckend; neben dieser Figur eine andere
stehende Figur bartlos, die Arme dem Könige entgegenstreckend,
welcher dieser Figur irgend einen Gegenstand überreicht. Man
könnt« geneigt sein diese Figur für eine Frauensperson zu halten,
aber auf Texief s Zeichnung ist sie mit einem Schwert umgürtet,
»uf Porters Zeichnung nicht. Hinter dem König zur Rechten
endlich ist noch die Figur eines Eunuchen, welcher den rechten
Zeigefinger erhebt. Das Ganze soll eine Darstellung des Triumphs
Scbapur's über Valerian sein, eine Auslegung die auch G. Raw-
Imson adoptirt, obgleich sie eher alles andere bedeuten könnte.
Sie bezieht sich augenscheinlich auf die Art und Weise wie Scha-
pur I die Stadt Hatra (El Hadhr) in Mesopotamien durch den
Verrath der Tochter des Herrschers von Hatra eroberte, und
spater die Verrätherin ihres Vaters und ihrer Vaterstadt hin-
richti^n liess.
8) Die bekannte Inschrift in der Höhle von Hadschiabad, von
Welcher vier Copien vorhanden sind, von Sir Rob. Porter in seinen
Travels Vol. I pl. 15, von Westergaard in seiner Ausgabe des
Bundehesch, von Flandin, und endlich von E. Thomas eine Photo-
^phie nach einem Gypsabdruck im Journal of the R. As. Soc.
New Series Vol. IH p. 241. Sie ist zweisprachig und hat seit
ihrem Erscheinen den Scharfsinn der Philologen in Anspruch ge-
nommen, und nach dem Eingeständniss des letzten Erklärers E.
•Sachau (in der ZDMG XXIV S. 720) ist noch keineswegs das
letzte Wort gesprochen. Der Eingang, d. h. die Titel, waren
län^t klar, der übrige Inhalt aber desto dunkler; die von E. Thoraas
gegebene Erklärung können wir füglich mit Stillschweigen über-
gehen. Hang hat unstreitig den wichtigsten Schritt zur Erklärung
gethun, indem er das Wort hcUya mit dem gleichlautenden Huz-
24
AlürfUtmtnUf tUe 3/£
jifmtidden.
vtU'oscli- Worte vorglioh und die Berltmtimg , Pfeil*" erkannte. Sein*
letzt« Aibeit über diese luscliril't ist in dem Pahlavi - I'azajid
Glossary pg. 45 — 65 enthalten ; s*^hr wertljvollo Beiti'üge und V<er*
bessenm^en enthalten noch die Aufsittze von E. W. West, Sfissaniiui
Insciiptions im Journ. of the IL As. Soc. New Sei*. Vol. TV p. 368
—378 und Ed. Sachau (a. a. 0. S. 716— 'J20). Für den im-
befangenen Lesör dieser Aulsätze ergiebt sich daraus die trostlose
Gewissbeit , das» die amtliche 4Spracbe der Sassaniden ein grän-
lieber Misclunasch , ein Rotwälseh war, welches nirgends und niö-
mals die gesprochene Sprache irgend eines Volkes war, sondem
bloss das Produkt einiger Beamten, welche noch nicht so vivl
gelernt hatten, dass die Schriftsprache lediglich die Stelle des
gesprochenen und gehörten Wortes vertreten soll. Es bietet diese«^
Huzvaresch oder Pehlevi oder wie man es sonst nennen will, genau
dieselbe Erscheinung dai' wie das Fassih der beutigen Effendis ira
türkischen Reiche: dieselbe Dunkelheit und Unbestimmtheit des
Ausdruckes, dieselbe Abneigung gegen die übliche Ausdrugksweise,
und als natürli^bH Folge die himmelweit verschiedene Auslegong,
deren ein und dasselbe amtliche Schriftstück f^hig ist. Ich selbst
habe es in meinem hiesigen Verkehr mehrere male erlebt^ dass
ein Eftendi, über den eigentlichen Sinn eines von ihm stilisirien
Schriftstückes befragt, zur Antwort gab, er könne sich nicht mehr
genau eiinnera, was er damals eigentlich habe sagen wollen.
Indem ich wegen der ErkbliTing der Inschiift von Hadschiabad
auf die Arbeiten von Hang, West und Sachau verweise, beschrilnke
ich mich hier auf einige Bemerkungen sachlichen Inhalts, welche
\Helleicht zu weiteren Forschungen jVnlass geben könnten.
Das Pfeilschiessen ist im Orient eine durch rehgiöse Tradition
gleichsam geheiligte Belustigung; mehrere Aussprüche im Konui
und in dr-r Simna (hadith) empfehlen es den Gläubigen; Saäd bin
Abu W'akkas, einer von den zehn vornehmsten CTefAhrt^n des
Propheten, gilt bekanntlich als Schutzpatron der Pfeüschützen.
So oft sich also eine Gesellschaft zu einer Schiessübung ver-
sammelt, wird die Unterhaltung mit emem Gebet eröffnet und
beschlossen; beim Aljschiessen eines jeden Pfeils spricht der Schütze
einen kurzen Stossseufzer aus. In der Umgebung von Konstan-
tinopol giebt es mehrere Schiessplittzö , welche zu diesem Zwecke
hcrgei'ichtet sind, z* B, der Ok-Moidan (zwischen dem Arsenal und
dem horfe Pir Ali Pfischa) wo ein eigenes Minber zur Verrichtung
des Gebetes erbaut ist ; neben diesem Minber ist ein Dervisch-
Kloster, dessen .Scheich in diesem Falle als Tmam (Vorbetnr)
fungirt ; ein juiderer Schiessplatz war oberhalb des kaiserlichen
Palastt^s von Dolmabagtsche. der aber jetzt durch Erbauung eines
Hiiu.serquartiers nicht weiter brauchbar ist. Ein dritter betindei
sich überhalb Skutiiri. Man schiesst aber nicht nticb der Scheibe
oder sonst irgend einem Merkmal, sondern ins Blaue hinein,
indem es bloss darauf tuikonnnt so weit als nniglich zu schiessen.
i
V. Honimzd I. 25
Das Schiessen nach der Scheibe oder nach einem bestimmten Ziele
ist erst in der neuesten Zeit durch preussische Instructeure bei
der türkischen Armee eingeführt worden; aber die richtigen Alt-
torken schiessen auch noch heute auf dem Ok-Meidan mit ihren
Pfeilen ins Blaue hinein und legen bloss Werth auf die grösst-
mögliche Entfernung. Auf dem Ok-Meidan sieht man eine grosse
Anzahl von Denksftulen mit türkischen Inschriften, welche besagen,
dass irgend ein Sultan an diesem oder jenem Tage einen Pfeil
abgeschossen habe, welcher an der durch die Denksäule bezeich-
neten Stelle niedergefallen ist. Das Wort, welches in der Inschrift
von Hadschiabad tscMtdk und shiti lautet, dürfte eine solche
Denksäule bedeuten. Dass es jedenfalls ein Bauwerk bezeichnet,
hat schon Haug bemerkt, der es als ein Derivativ der Sanskrit-
wurzel tschi erkannte; die armenischen Keilinschriften von Van
bestätigen diese Ableitung, indem dort das Verbum srhidis von
jeder Art von Bauwerken gebraucht wird.
Wir finden dieselben Anschauungen in dem Märchen vom
IMnzen Ahmed und der Fee Peri Banu in den 1001 Nacht. Der
König giebt die Entscheidung, dass derjenige von seinen drei
Söhnen, welcher am weitesten mit dem Bogen schiessen würde,
die Prinzessin Nur ül nihar zur Gemahlin erhalten sollte ; der Pfeil
des jüngsten Prinzen, Ahmed, flog am weitesten, konnte jedoch
nicht aufgefunden werden, und so erhielt der zweite Prinz, Ali,
die Prinzessin. Ahmed, in Verzweiflung über dieses Missgeschick,
sucht« seinen Pfeil auf, und fand ihn endlich in einer solchen
Entfernung, dass nach menschlicher Anschauung er unmöglich so
weit hätte fliegen können. Augenscheinlich liegt diesem Märchen
der Pfeil Schapur's I, dessen in der Inschrift von Hadschiabad
erwähnt wird, zum Grunde, wie überhaupt die erste Hälfte dieses
Heblichen Märchens eine Fülle von AnÜängen aus andern Zeiten
und andern Gegenden darbietet, während die zweite Hälfte des-
selben eine geistlose und selbst mit der ersten Hälfte in kläg-
lichem Widerspruch befindliche Zuthat des ungeschickten Redac-
teurs ist
V. Hormuzd I.
Altpersisch TTi /Ti ^f ""TfT T"""! Tf Mf ^^"J*»*"»^^*
Susisch """"f ^ -^^TT*^ T"^ S^^TT Orunmzda
T ""T rTK K S-TT Varmazda
Babylonisch ^^f j^ fff i^^f ^►^ -f rf^f m^^^ Urimazda
Zend Ahurö-mazdäo
Lateinisch Hormisda, Ormisda.
Die einzige bis jetzt bekannte Goldmünze von Hormuzd I
wurde von Sir H. Rawliuson aus dem Orient gebracht und dem
86
diu Miimen rler
Britischen Myseum übei^ji^heii. Ich voröiFentlit^htf^ sie nAch ♦fin^m
von mir >,'Piiamnieii*'ii Abilnick \n ineiiu^r erstren J5ikssauidoniii'btMt 1
Tjif, VI Wo. 5 und eine nicht ganz coiTokte Auslejtfung ebendtt-
selbst r No. 2»>, di<* ich später \\\ »S. 421 bmchtigt«. Von E.
TbonuLS ist sie wiederholt ab^eljibb't und bescbrieben worden,
jedoch thi^ilte er sie von jeher Mi>rn»uzd 11 zu , was jedoch vor-
nehnilicli jetzt, nach dem Auftauchen mehrerer GoidmüiLzen von
Homiuzd II, ganz unzulässig ist. Auch in seinor iiouesten Publi-
cation: Nuinismutic luid uther anii(iufii*ian Illustration» uf the ruk*
ot' the SussJtniiins in Persia (London 187;l) pg. 38 behairt er bei
seiner Auslegung der Woi-te rah^i ruarhmi lillustnssiraus) durcb
sLion-shiying" obgleich er diese Auslegimg nirgends begründet btit
und obgleich ihm die Gründe, aus denen i<jh die Unzulässigkeit
dieser barocken Auslegung bewies, bektumt sind.
Ausser vorstehender Münze habe ich noch Münzen von Hor-
nui/.il 1 bcschneben I, 27, 28, 21). III. 12 und No, 4 des Anluingx-
dei
No. 74.
Av. Büste lies Königs nucb rerbts, mit iJiudetu . Krou» in
(^le&tidt ^C^Z^^^ und dftrüber der kug*dl*«'trniige Bund , »of
welchem viemuil \\ Punkte; Bait und Haupthtmr in Locken g<>'
krlluselt; starker Schnun'bart; ein Perlenhidsband mit einem
schmeide auf der Brust: in den Ohren Ohrringe. Auf der rech
Schulter das Symbol j\ , Legende:
Mttzihiiaini Btujt . . . . inttzdi Mufhtn M(t^h'*f Intn r Anii
Mhiot,'irft('frt' unii * » . - und unter dem Anfang der Legende nucli
eine zweite Zeile, welche venuuthlich den Scliluss der üblichett
Legende Jezdnn enthillL
Hv. In der Mitte der Feueraltar; links der König, dem AI
»ugewandt und die KecMe zur Flamme erhoben, wilhrend
Linke an.*i Schwert greift, die Figur rechts, ebenfalLs dem .Vltar
zugewandt, trägt eine Krone aber keinen (ilobus darauf; sie hJÜl
mit der Rechten ein Diadem in der Hübe und greift mit der
Linken uns Hihwert. Legende: Olt(rtt}/ufiZif-Xnritzi.
Äl. CTiösse (auf der Abbildung) 2ti Millim. In der OoUection
de Burtholomaei T. 11 L F. l.
die 1
No. 75.
Av. Legende: Mnzilainitii litttji (hhi*rttifizdn Mtilka Iran..
(der Rest der Legende undeutlichi.
Ilv. (hhmm-Nuvtt, Der König und der Oberivriester . dem
Altar zugewandt, jeder mit einem Scepter.
Äi. ttrösse 4 7j; (Mionn.). Cabiuet Prokesch v. Osten.
Nn. 7(1.
Av. wie No. 74. Legende: M^zd^tuimi Btuji ihhrnmtizdt
Mtilhm Mnihut Irun Aniran Mimptarlittri inen .kzfUm, (Zwischen
iniit und Aniran fehlt das e).
I
K Hormuzd L 27
Rv. Legenden weniger deutlich; sonst wie No. 74.
JR. 26 Millim. (nach der Abbildung). Ira asiatischen Institut
in St, Petersburg. Beschrieben von B. Dom in „Bemerkungen
über Sassaniden-Münzen. St. Petersburg 1844" p. 8 flf. nebst einer
AbbildtLDg.
No. 77.
In demselben Werke wird noch eine andere Silbernitinze von
Hormuzd I beschrieben und abgebildet, welche in Betracht ihrer
ü ebereinstimmung mit der Goldmünze des britischen Cabinets
ebenfalls demselben Münzherm angehört, so dass die in der an-
geführten Schrift enthaltenen Bedenken Dom's und Bartholomaei's
auf diese Weise ihre Erledigung finden.
Av. Büste des Königs nach rechts, mit Diadem, Helm dessen
Obertheil in Gestalt eines Löwenkopfes , und* darüber der kugel-
förmige Bund. Mazdaitisn Bagi Ockramazdi Iran Mathm MalJc-d,
Auf die imregelmässige Stellung des Wortes li'un hat bereits
Dom aufmerksam gemacht
Rv. Völlig abweichend von dem üblichen Sassanidischen Typus.
Zwei Figuren die einander gegenüberstehen, die Figur links auf-
recht stehend, die Figur rechts auf einem Throne sitzend, zwischen
ihnen ein mikroskopischer Altar fast in Form einer Sanduhr.
Legende : Bayi Miizdaiasn Ochramdzd Midkan Afalh'a, und über-
dies unt^r dem Namen des Königs, oben zwischen den beiden
Figuren ein undeutliches Wort, welches Dom Mant las. Nach
Analogie der Goldmünze des britischen Cabinets, welche an der-
selben Stelle das Wort midkl (königlich) hat, glaube ich auch
hier dasselbe Wort zu lesen.
.^ 25 Millim. (nach der Abbildung). Im asiatischen In-
stitut in St Petersburg.
No. 79.
E. Thomas beschreibt in seinem Buche „Numismatic and other
antiquarian illustrations of the rule of the Sassanians in Persia
(London 1841)* pg. 41 eine Münze von Horamzd I ohne sie ab-
zubilden, die er, wie alle übrigen Münzen von Hormuzd I, Hor-
muzd II zutheili Ich gebe seine Beschreibimg, wie sie ist,
wörtlich wieder ohne irgend eine Bemerkung:
,No. 40, Small copper coin, unpublished, in the Stacy Col-
lection, Museum of the Asiatic Society of Bengal.
,Obv. — As above.
,Legend «Dbö -»nTOnm« Äuhcinmizdi Mdlkä,
„Rev. — Medium sized Fire-altar from which rises the figure
of Ormazd, holding a spear in the one band, and a Sassanian
diadem in the other.
„Legend «niitt KrcfitiK Ac(Hfta Miirta «Image of Avesta"
L e. of Ormazd (?)."
MonUmtmnf die Müitzütt der Sassanideii*
Ariderweitigß T*enkmäler,
1) Die von mii* G. I, 5 l»eschnebene Gemme mit der Bu
eines Königs nach rechts, mit Helm aber ohne Globus; Lege
PfniÄ^rh Hurmazdi . . , Matkan . . .
,Der siegreiche Hormiizd (König) der Könige*.
Von dieser Gemme sind mir drei Exemplare bekannt; «*iii'
rother Acliat, welcher im J. l84tJ in Konstimtinopel zum Verkauf
ausgehoten, später uber für ein Cabinet in Rwsshmd acqnirirt
wurde; ein zweites Exemplar im Cabinet des Hm. S. AUshan, und
ein drittes im Besitz der Frau von Prokesch, welches letztere
Exemplar von dem bekannten Omer Pascha aus Bagdad hierher
gebracht wurde. Vor einigen Jahren kamen mir auch falsche
Exemplare desselben Steins vor.
Die unverkennbare Aebnlicbkeit der ganzen Arbeit dieses
Steines mit der von Pertsch beschriebenen Gemme Schapur's I i
herzogl. gothaischen Csibinett öo wie der Charakter der SuhriftÄ
lassen * keinen Zweifel übrig, dnst^ diese Gemme Honuuzd 1 d
stellt. Was nun das Epitheton Pirmhrh ^der Siogi'eiche* betri
so gieht vielleicht das folgende Denkmal darüber Auskunft.
2) Ein von Flandin (Voyage, Vol. I pL 43) abgebilde
Basrelief, welches in Pinizabad aufgefunden ist; es entbillt mehrere
Reitei*Hguren . aber sowohl die Arbeit selbst als der Zusümd , in
welchem sich das Basrelief betindet. widersetzt sich einer genauen
Beschreibung. Die beiden Hauptfiguren in der Mitte aber sind,
trotz der fehlerhaften Ausfühining, ungemein charakteristisch
Figur links ist ein sassanidischer König mit Diadem und einei
Helm dessen Obertbcil laut der Best-bri^ibnog einen Vogelko
laut der Zeicbuung aber einen AflVn- oder Hundekopf dai*stel
in Wirklichkeit düifte es ein Löwenkopf sein, wie denn die gan
Figur auffallend der Darstellung Hurnmzd I auf der Goblmüu:
des liritischeu Museums und der Silbermünze des asiatischen
Instituts in St. Petersburg gleicht Auf dem Körper des Pfe
jhI^^^
ist das fSymbol H 1- l>is 20 mal wiederholt, auch ist es
dem Köcher angebracht. Mit seiner Lanze dui*chbohrt der König
seinen Gegner, einen barbarischen König mit Krone und Helm,
Dieses Basrelief erklärt also cbia Beiwort „der 8iegi*eic.ho*' aul' der
soeben beschriebenen (kmime: man darf jedoch nicht daraus
schliessen, dass die Stadt Firuziibud in Pars davon ihren Niunen
habe : sie hiess zm* SiissanidenÄeit (lur (arab. Ds<hur) und erhielt
ihren heutigen Namen i^rst zur Zeit der Buiden-Dynastie.
8i Sir H. Rawlinson copirt/j im J, 1844 in den Ruinen von
Pai Kuli an der tüikisch -persischen Grenze 3 5" 7' 10" NB. 45"
^^4' :15" OLGr., in der Nähe von Süleunanie 22 Tafeln mit Ost-
Peble\n und 10 Tafeln mit West- Pehlevischrift*. er überliess ae
E. Thomas zur VerötFentlichung , der sie im Joum. of the FL As.
Soc. New Series VoU IV ubdmcken liess. beider in modernem
d
VI. Bahram I. 29
Pehlevi und in hebräischer Transscription. Es sind alles nur
Fragmente, und weitere Nachforschungen an Ort und Stelle wür-
den vielleicht noch mehrere Stücke zum Vorschein bringen. So
weit man aus diesen dürftigen Materialien erkennen kann, muss
der Inhalt im höchsten Grade interessant sein; verschiedene Völker-
schaften werden erwähnt, z. B. Perser, Armenier, Assjrrer, Syrer,
Parther, Kurden, Saken, Abiren; ebenso verschiedene Titel von
Grossen; an Eigennamen kommen Ardeschir I, Schapur I und
wahrscheinlich auch Hormuzd I vor. Der Umstand, dass die Tafeln
zweisprachig sind, gestattet uns nicht über die Zeiten von Hor-
muzd I hinaus zu gehen. Leider kennen wir diese Fragmente
nur durch eine sehr vieldeutige Transscription, und es wäi-e zu
wünschen, dass wenigstens die Copien Rawlinson's veröffentlicht
würden.
Ausser E. Thomas haben noch E. W. West im Asiat. Joum.
New Ser. Vol. IV p. 379. 380 und Haug im Pahlavi-Pazand
Glossaiy p. 76 — 78 diese Fragmente besprochen.
VI. Bahram I.
Pehlevi uji^yv^i Varahran auf Münzen;
■i^ui Varan auf einer Gemme;
BaJiram in modernem Pehlevi.
iML^I
Griech. OvagagavYig, OvQagdvrig, OvaQavtiq, OvagaQaxiiq,
Ovgagdxrig, Ovgaxf}g, Bagdfi.
BAXPAMHC auf einem Bleisiegel.
Av. Büste des Königs nach rechts; starker gekräuselter Bart;
das Haupthaar in Flechten; das Haupt mit einem Diadem und
einer Krone geziert, deren Zacken in Gestalt von Pferdeohren
auslaufen ; darüber der kugelförmige Bund ; die Ohren mit Klappen
bedeckt wie bei Schapur I. Legende : Mazdaiaan Bogt VaraJiran
Mfilkan Malka Iran v Aniran Minchtschetri nien Jezdan.
Rv. Feueraltar ; zur Linken desselben der König mit Scepter
und Schwert, zur Rechten ein Krieger gleichfalls mit Scepter und
Schwert, beide vom Altar abgewandt. Im Felde, links von der
Flamme, das Symbol j|^ . Legenden: Varahran - NuvazC oder
Nuvazi- Varahran.
Münzen von Bahram I habe ich beschrieben I, 30. lü, 13. 14
und im «Anhang No. 5.
No. 80.
Av. Vollständige Legende, imd ausserdem noch in einer
zweiten Reihe i Artahachetr ,des Ardeschir*.
Rv. Undeutliche Legenden. Auf dem Altarschaft das Sym-
"'5t
26 Millim. 3,7 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 81.
Av. Wie vorige Nuinmer.
Bv. Legenden : Vitrahr(an)-Niirttzt. Ohne irgend ein Symliol
M, 2h Millini. (nach der Zeiclinung). OoUeclion BarÜJoUv
»mt>i T. m. F. 7.
No. 82.
Av* Legende: MazfhnaMi Btup Varahrun MaWtin , . . . .
Iran Mmo-t^vh*'(t)ri ntcii Jt'Zflttn rtüta und in ein<»f
/weiten Zeüfi Tiwrkttn / ÄrftiJusrhttfn'l Htha ittm'hftn «Stdif
gmirÄend*" wie auf der (Joldniürr/e Hijrmuitd L
R V. t itra hnm- NuvazL
M.. Cßbinet Öubbi Pascha.
.
em
1
No. 83.
Av, Mnzihiiasn lifUft iht tscUrtr m Jezd, Eim
nnvidlslilndigr und feblerhafte Legende.
Itv, Wit'ttftrttH '(nnv)*t.. Auf jeder Seite des Feueraliars
Fif^iir de« Küiiigs init dem kugelfüririigen Bünd-
en, 2*1 Milliro. 3,*:, Graraiues (ausgebrochen). In lueiuem
Cabinet. In der Collection de Bartboloinaoi T. HI, F. i» ist pbci
lalls dne MüjiKe, wekbe auf beiden tSeiten des Feueraltars
Figur des Königs zeigt.
No. S4.
Av. Miizdummi ßiuji Varuhnm (Malkfin Mfdkn Iran r)
Anii'dn Mmn-fstJutrt und in der zweiten Zeile f Arhtjutrhefrf,
^Der Humiuzdvprehrery der giittliibe Balirom . Kfinig der K^iiiige
vnn Iran luid Turan* aus dem bimmlischen Keim des Ardescbir
eiit.sprüssen". - Auf dem Globus zwei Gru[t}ien von je :i Punkten.
Zwisch»ni der Krmie und den Enden des iJiudeniB das Symbol ^
Rv. Xuv4izi - (Va)rahrmi. Auf dem Altai-scbaft. dag Sym-
bol ^. und danlber in jeder der drei obem Schif^bten des AltnrB
pin Funkt,
M, 26 Millim. 4,(- Graumies. In meinem Cabinei.
No. 85.
Av. \^oll stund ige und correcte Legende, aber obne weitere«
Zii8at%.
Uv. Varahnm-Xarazi, Zur Linken der KOnig, zur Recbt^en
der Krieger, uluie ünderweitige Symbole.
./R. 27 Millim. 'Sj<;r. Grammes. In meinem Cabinei
No. 86.
Av. MazJnmsri Bagi* Varn/irnn (Malhm) Malka Jntn
V Anirnn Mmö-L*tcfiHri tuen Jtz^lfan),
Kv. Xitütt,-^/- Vitrtthrttn. Der Konig und der Krieger mit
VI. Bahram L 31
einer Strahlenkrone, über welcher der König noch den kugel-
furmigen Bond hat. Andere Symbole fehlen.
JBi. 27 Millim. 3,25 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 87.
Av. Mazdaiusn Bogt Varahran Malkan Malk(a Iran v
An£)ran Mmo-tschetri rtien Jezilan,
Bv. Varafiran - Nuva. Links der König, rechts der Krieger.
Bechts von der Flamme das Symbol ^
JR. 25 nnd 26 Millim. nach der Zeichnung. Zwei Exemplare
in der CoUection de Bartholomaei T. III, F. 2 u. 3. In meinem
eigenen Cabinet ein gleiches Exemplar mit vollständiger und deut-
licher Legende, 27 Millim. 3,4ö Grammes.
Noch ein drittes Exemplar in der Collection de Bartholomaei
T. in, F. 5, mit der einzigen Ausnahme, dass auf Rv. rechts
ituvazi statt rmva steht.
No. 88.
Av. Muziimasn Bogt Varahran v Aniran Mhio-
tscJictri und in einer zweiten Reihe men Je(z)dan,
Rv -nuvazi. Ohne Symbol. Links der König, rechts
der Krieger.
Mi. 25 Millim. (nach der Zeichnung). In der Collect, de Bar-
tholomaei T. m, F. 6.
No. 89.
Av. Mazdaiasn Bagi VaraJiran Malkan Malka Ijiran Mtiw-
tschetria. Die Krone hat eine etwas abweichende Gestalt '^j'^^V
Bv. nuva- Links und rechts der König. Ohne Sym-
bole ; dagegen auf jeder Seite des Altarschaftes 2 Punkte,
JSi. 25 Millim. (nach der Zeichnung). In der Collect, de Bar-
tholomaei T. III, F. 10.
No. 90.
Av. Mazdaiasn Bagi Varahrames Malkan Malka Iran
V Aniran Mino-tscÄetri nien Jezda(n). Der Name des Münzhemi
ist geschrieben jlidju^/vix Varahrdmes. Ohne Symbol.
Rv. links 5JX)U, rechts juDo, beide von oben nach unten.
Ich lese diese Legenden röschni-farza „Glanz - Weisheit" , indem
ich das zweite Wort für eine Abkürzung von farzätia x-it;^
halte. Auf dem Fusse des Altars 3 Punkte in gerader Linie.
^SL 25 Millim. (nach der Zeichnung). Collect, de Bartholo-
maei, Tab. Supplem. F. 4.
No. 91.
Av. Barbarische Legende. Ohne Symbol.
Bv. u't'vU l»U. Zur Linken ist wohl VaraJira(n) zu
32 Mordtmann, die Münzen der Sassaniden.
lesen, aber die Legende zur Rechten ist mir ganz unverständlich.
Auf dem Altarschaft 3 Punkte.
M. 26 Millim. (nach der Zeichnung). Collect de Bartholo-
maei, Tab. Suppl. F. 5.
No. 92.
Av. Vollständige Legende; das letzte Wort, wahrscheinlich
durch ein Versehen des St^mpelschneiders , im Kreise verwischt
und darüber, d. h. auf dem Grenetis wiederholt.
Rv. Varah(r)an - Vara}i(r)an. Links der Krieger, rechts der
König. Neben der Flamme links und rechts ein Punkt
JSi^ 27 Millim. 3,5ß Grammes. In meinem Gabinet
No. 93.
Av. Mazddiasn Bogt VaraJira (der Rest ganz bsr^
barisch).
Rv. Vn(r(ihr)an — Links der König , rechts der
Krieger. Ohne Symbole.
JSL 26 Millim. 3,85 Granmies. In meinem Gabinet
No. 94.
Av. Maadaiasn Bogt Varahran Maücnn MaUca Tran
V Anir(an).
Rv. 1)1 (Nuty) — Varahran, Ohne Symbol.
jR. ^/s Drachme, 20 Millim. (nach der Zeichnung). Coli, de
Bartholomaei T. III, F. 8.
No. 95.
Av. und Rv. lieblicher Typus, aber unleserliche Legenden.
Potin. Grösse 7 (Mionnet). Bei Hille gefunden.
No. 96.
Av. Mnzdaiasn Bogt Varahran MaOcan Malka .... an,
Rv. Nnvozi- VaraJi(ran).
M. Grösse 7 (Mionnet). Im Gabinet Subhi Pascha.
No. 97.
Av. Büste des Königs ohne den kugelförmigen Bund. Ohne
Legende.
Rv. Ohne Legende.
iE. 13 Millim. In meinem Gabinet
No. 98.
Av. Kur/e undeutliche Legende; man erkennt (Mazdia)9ti ^a^»l
Av. Ohne Legende und ohne Symbole.
M. 13 Millim. Gollect de Bartholomaei T. III, F. 11.
VII. Bahrom IL 33
Anderweitige Denkmäler.
Die G. m No. 30 beschriebene Gemme mit der Legende:
Varahran Atasri zi Atur-Mthen, Jezdi - tachetri joni v schap
scküaft ,Bahram, der Peuerverehrer, aus der Heimat des Feuers,
von göttlichem Ursprünge, eilt Tag und Nacht*.
VII. Bahram EL, allein.
Von den Münzen, auf deren Avers Bahram II allein erscheint,
habe ich bis jetzt nur 2 Stücke beschrieben, I 32 und 33. Seit-
dem aber habe ich eine grössere Anzahl derselben gesehen, zum
Theil selbst erworben.
No. 99.
Av. Mazdatasn Bagi Varahran MaUcan MaUca Iran. Büste
des Königs nach rechts ; Bart gekräuselt, das Haupthaar in Locken.
Diadem und eine mit Flügeln versehene Krone, worüber der kugel-
förmige Bund, Perlenhalsband mit Geschmeide auf der Brust
Rv. Unleserliche Legende. Zur Linken der König, zur Rech-
ten der Krieger, beide mit Lanzen, vom Feueraltar abgewandt.
^. 14 Millimetres (^/^ Dinar). Collect, de Bartholomaei
T. IV, F. 3.
No. 100.
Av. Mazdaiasn Bogt Varahran MaOcan MaUca Iran
(der Rest unleserlich).
Rv. Legenden unleserlich. Links neben der Flamme ein
x> (m); auf dem Altarschaft das Symbol ^. Zu beiden Seiten
des Altars die Figur des Königs.
M. 25 Millim. (nach der Zeichnung) Collect de Bartholomaei
T. IV, No. 4.
No. 101.
Av. MmO'tachetri men Jezdan. Auf dem
Globus zwei Gruppen von je 3 Punkten.
Rv. Varahran) - Nuvazi. Links der König , rechts der
Krieger. Ohne Symbole.
JR. 24 Millim. 3,s Grammes. In meinem Cabinet
No. 102.
Av. Mazdazaan Bagi Varahran MaUcan MaJka Iran
V Äni(ran Mmojtschetrt men Jezda(n),
Rv. Varahran - Nuvazi. Links der König mit der Flügel-
krone, rechts der Krieger mit der Mauerkrone, beide mit dem
kugelförmigen Bund. Ohne Symbole.
JBi Zwei Eemplare in der Collect de Bartholomaei T. IV,
F. 1. 2. 25 Millim.
Bd. XXXIV. 3
:i4
Mordimttnn, tlir Afiinzcu th^' Sit/tMuuitltit,
No. loa.
Av- Undeutliche Legende.
Rv, Desgleicbi^n. Liuks der Krieger mit Mauerkione, recljt*
der Künig luit Flügelkrone und (Uobus. Ohne Syiubole,
JK. 27 Müliin- 3j4 Granimes. In meinem Cabinet.
No. 104.
Av. Mftztlaia^i Bogt Vfiruhran Maücan Midka Iran
V Aniraii Mino-fA-rhetri men Jtz(d)a(n).
Kv. Vurahrii(n)- Nuva, Links der König, rechts der Krieg«r.
Links neben der Flamme das Sjmibol ^
M^ 26 Millim. 3j Gramm es. In meinem Cabinet.
No. 105.
Av. MiizdAfUjJtii Bcufi Vartihran Malhtn Mitlku Iran,
Uv. Undeuiiiche Legenden; ohiit^ Bymbol.
JR. 13 MÜlinT. Cüllect de Barthotomaei T. IV, No. 5.
VUL Babram 11 mit seiner (Jemaliliu.
In zwei Tjj>en.
Von dem ersten Typus, wo die Büsten des Königs und der
Gemahlin einander gegenüber gestellt sind, habe ich ausser der
Münze, welche ich III, No. IG boschrieben habe, seii-dem keb
anderes Exemplar gesehen.
Zweiter Typus.
Büsten des Königs und der Küiiigin »*eben einander» beide
nach rechts gewandt. Die MiLnze des bniiseheu Museums habe
ich I, M beschrieben.
No. 106.
Av. Barbarische Legende. Büste des Königs wie üblii-h;
Bilste der Künigin mit einem Damen-Diadem geziert; das Haupt-
haar bedeckt eine enganschli essende Kappe, von welcher auch
Ohrenklappen herabgehen, welche die Ohren und einen Theil der
AVaiigen bedecken.
Rv. Vurakrafi'NurazL Zur Linken der König, zur Rechten
der Krieger. Im Felde rechts von der Flamme das Symbol J
JR. 26 Millim. Collect, de Bartholomaei T. suppL, F. 7«
No. 107.
Ich sah in dt^r Münzsammlung des Generals
noch ein zweites Exemplar« welches aber nicht
abgebildet ist.
Av, Barbarisf^he Legende, Büsten wie No. 106, jedoch nicht
ganz identisch.
V. Bai-tbobniuu'i
in der Cnllee Mnu
J
VIIL Bakram II mit seiner Gemahlin. — IX. Bakram II etc. 35
Rv. Varahran - (nuv)azi. Im Felde rechts von der Flamme
ein Punkt.
M.
IX. Bahram 11 mit Gemahlin und Sohn.
In zwei Typen,
Erster Typus.
Av. Büsten des Königs und der Königin nehen einander,
nach rechts. Die Büste des Königs unverändert wie bisher; der
Kop^utz der Königin meistens in Form eines Eberkopfes. Ihnen
gegenüber Büste des Knaben nach links, der Kopfputz meistens
in Form eines Vogelkopfes. Ohne Arme. Legende wie üblich.
Rv. Wie bisher üblich.
Münzen von diesem Typus habe ich beschrieben I, 35. 39. 40.
m, 20.
No. 108.
Av. MazeUdasn Baffi Varahran MalkanMalka Iran v Aniran.
Die Legende ist so angeordnet, dass das Wort Massdaiasn vor dem
Kopfe steht, und das Wort Bagi am Hinterkopf beginnt
Rv. Varahran - Aturi. Auf dem Altarschaft das Wort radi
,Rath', jedoch fast ganz abgegriffen. Im Felde links von der
Flamme das Symbol ^
jS^. 21,5 Millim. 6,6 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 109.
Av. Massdaiasn Bagi Varahran MalkanMalka Iran v Aniran.
Die Legende fängt unter der Brust des Königs an.
Rv. Varahran - Nuvazt. Auf dem Altarschaft ra(k\ Im
Felde links neben der Flanmie f^
JBL 28 Millim, 4 Granunes. In meinem Cabinet
No. 110.
Ein ähnliches Exemplar wie vorige Nummer; nur auf Rv. im
Felde links von der Flanune das Symbol ^
JBL Cabinet Subhi Pascha; ein anderes beschrieben von
E. Thomas im Numism. Chronicle Vol. XLV, p. 108.
No. 111.
Av. Massdaiasn Bagi Varahran Maücan MaOca Iran v Änircm
Mino-lachetri men Jezdan,
Rv. Nuvazi' Varahran. Zu beiden Seiten der König mit dem
kugelförmigen Bund. Links neben der Flamme das Symbol ^
A. 28 Millim, 4,i Granunes. In meinem Cabinet
No. 112.
Av. Massdaiasn Bagi Varahran MaUean MaJka Iran Mrno-
tschetri men Jezdati.
36
ÄfordtmanUf dir Münzen der Hitititamilfn.
Rv, Vai'ifhrmi - Nnva. Bßitle Legenden von oln>ii nau'b
unten. Der König links mit der Flügelkrone und recht-s mit der
Mauerkrone , beide mit dem Globus. Links neben der Flaiunue
das Symbol ^
M, 27 Mülim. Collect, de IJartholomaei T. IV, F. 6.
No. 118.
Av. Maziimdueti Bttgi VaraJiran Mallcan Maüca Iran Mm»,
Rv. wie vorige Nmiimer.
M. 27 Millim. Collect, de Bartliolomaei T. IV, F. 7,
No. 114.
Av. und Rv* wie No. IIa, jedoch ohne Symbol tiuf Rv.
M. 25 Miliim, Collect, de Bartholomaei T. IV F. 8.
No. 115.
Av* Mctzdaiosfi Bagi Varahran (der Rest unleserlich).
Rv. Vurah'tm ■ Niwa. Der König links mit Flügelkronf
und Globus; der Krieger rechts mit Mauerkrone ohne Globus,
Links neben der Flaminn dius Symbol ^, rorbts 3 Punkte v
M. 27 Millim. CoUeet. de Bartholomaei T. IV, F. 9.
No. 116.
Av. Barbarische Legende.
Rv. Varahraji-Niivttzi (das Wort nwmzt verkehrt geschrieben,
Bö dass man es im Spiegel recht aiehi). Zu beiden Seiten des
Altars der König mit dem kugelförmigen Bund ; links neben der
Flamme das Symbol ^
M^ 27 Millim. 3,3& Graimues. In meinem Cabinet. Auch
in der Collect, de Bartholomaei T. IV, F. 11.
No. 117.
Av. Der Kopfputx der Königin in Fonn eines Adlerkopfes mit
hei-vorstehenden Obren, der des Knaben in Fonn einer Eberkopfes,
auf welchem eine Ktigel, und vor dessen Mauk* 4 Punkte •/,
Legende barbarisch.
Rv. Legende links ausgebrochen, rechts Vtu'tJtrtm. Zu beiden
Seiten des Altars der Konig mit dem Globus: links neben der
Flamme das Symbol f^
Äi, 21 Mülim. Collect, de Bartholomaei T. IV, F. 12.
No. 118.
Av. Mtizditiami liiuji Vftrnhnm . « ♦ Anirttn.
Bv. Undeulliuhe Legenden. Zu beiden Seiten des Altara der
König mit Flügelkione und GbibuR, Links von der Flamme daa
Symbol f^
iR. 27 Millim. 3,7 Grümmes. In meinem Cabinet
/X Bahrain 11 tnü Gemahldn und Sohn, 37
No. 119.
Av. (Miusdataajn B<igi(Varahr)an Maßean Malka Mino
Rv (Va)rahran. Links der König, rechts der Krieger;
links neben der Flamme das Symbol f{
.Si. 26 Millim. 3,5 Grammes. In meinem Gabinet.
No. 120.
Av. Statt der Legende einige wenige Striche.
Rv. links ii-u, rechts nichts. Links der König, rechts der
Krieger. Ohne SymboL
M, 15 Millim. Collect de Bartholomaei T. IV, F. 10.
Zweiter Typus.
Av. Die Büsten des Königs und der Königin wie im ersten
Typus; der Prinz überreicht mit der Linken ein Diadem.
Rv. Die beiden Figuren dem Feueraltar zugewandt, und
zwar allemal links der König mit der Flügelkrone und dem
Globus, rechts die Königin mit demselben Kopfputz wie auf Av.
Der König erhebt die Rechte, und greift mit der Linken ans
Schwert; die Königin überreicht mit der Rechten ein Diadem.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 36. 37. III, 15.
17. 18. 19. 21.
No. 121.
Av. . . . Varak .... Malkan McJka,
Rv. Varahran-Jezdani «Bahram, der Göttliche". Auf jedem
der drei oberen Aufsätze des Altars ein Punkt.
^. 20 Millim. 7,86 Gr. Cabinet Alishan.
No. 122.
Av. unvollständige Legende. Zwischen dem Diadem der
Königin und dem Kopfputz des Knaben im Felde 3 Punkte v
Rv. Varah(ran) ' Nuv(azi). Links neben der Flamme ^,
rechts nichts.
^. 21 Millim. GoUect de Bartholomaei T. IV, F. 13.
No. 123.
Av. Mazdaiaan Bogt (Rest undeutlich).
Rv. Varahran-Niwazi Im Felde links neben der Flamme ^,
rechts ^
^. 20 Mülim. Collect, de Bartholomaei T. IV, F. 15.
No. 124.
Av. Mazdcdaan Bogt Varahrcm Malhan Malka Iran Mmo-
tschetri tuen Jezdan.
Rv. Varahran - Nuvazi, Links neben der Flamme j^ ;
rechts ^
38
AfortltuiaHu, ili^c AfütiZfn tlci' SnsMTtiiflen.
JR, 27 Millini. I^,r Gmmmes. In lueiiieui Cubinel.
7 (Mioiinet). 3,k» Gramines. Cabinet Trukesch v. O sUfc
Auch in der CoUection de Bartiolomaei.
No. 125.
Av. M(tZ(hiasn Bagl Varahrnn (Mtäk)an Ma(lfca lr)(m
Mino-f^rhefrt men Jcz(tkin), \
11 V. Kava - Varahran. Im Felde links neben der FLmiine ^,
rechts 3 Punkte /. ; auf dem Altarschaft f^
M. 27 Millini. 3,4 Grammes. In meinem Cabinet
No. 126.
Ganz wie vorige Nummer, nm- fehlt auf dem AltAi*sc
SymboL
M, Besehrieben von E. Thomas im Nuraiam, Chi'ou. VoL XLV,
p. \m No. 25.
No. 127.
Av. Mazdniami Ba/ji Varahran MaUcan Maikn Iran v
nm Mmo-im'hetri mett. (Jezdan fehlt.)
Rv. Numtasd'Nuvtilt, Links von der Flamme ^
M,, 28 Millim. 3,4 Gr. In meii^em Cabinet. Ein ausgezeich
net schönes Exemplai', welche» ich von meiner Tochter aus 15*%'-
dad erhielt.
No. 128.
Av, Mazdam^n Baßi Varahran Maikan Mfdka Iran Mmo-
tschetr.
Rv. Varahran- AbmnL Der Altarschaft mit einer Schärpo
umwickelt, Links neben der Flamme ^
M^ 27 MiUim, 3,* Gi-ammes. In meinem Cabinet.
i
No. 129.
Av. Barbarisehe Legende.
ßv. Varahran-Nurazi. Links von der Flamme ^
^. 29 Irlilliin- 1ü meinem Cabinet Ein abgegriffenes und
abgebrochenes Exemplar.
No. 130,
Av. Mazdaia^sn Bfi//i Varahran Maikan (Mtdka),
ßv. Verloschene Legenden. Ohne "Symbol.
M* 27i (Mionnet.) 0,s*2f. Grammes. Cabinet Prokeseb v. Ost«».
No. 131.
Av. Eine »ehr kurze aber undeutliche Legende.
Rv. Spuren von Legenden. IJnks neben der Flamme f^
Ai. li Millini. 0,?:. Grammes. In meinem Cabinet Auch
in der Colleetion de Bartholomaei T. IV, F. 14.
X Bahrau* II und sein Sohn. 39
No. 132.
Av. nnd Rv. Zerstörte Legenden.
M. Cabinet S. Alishan.
X Bahram 11 und sein Sohn.
Av. Büste des Königs und des Prinzen wie in der Abthei-
lung IX. Erster Typus , d. h. der Knabe ohne Arme ; die Büste
der Königin fehlt.
Rv. Ganz wie Abtheilung IX. Erster Typus.
Münzen dieser Art habe ich bis jetzt bloss eine (I, 35) be-
schrieben und zwar nur nach einer Abbildung.
No. 133.
Av. Mazdadaan Bogt Varahran Malkan Mcdka v An({ran)
MifKhtschetrt men Jefzdan).
Rv. Varakran-Nuva. Im Felde links von der Flamme das
Symbol f^, rechts drei Punkte V
JR. 28 Millim. Collect de Bartholomaei, T. suppl. F. 9.
No. 134.
Av. Mazd (der Rest ganz barbarisch).
Rv. Unleserlich; links neben der Flamme ^, rechts k^
M. 27 Millim. 3,9 Grammes. In meinem Cabinet.
Anderweitige Denkmäler.
1) Sir W. Ouseley beschreibt in seinen Travels in various
countries of the East, Vol. II, p. 46. 47 und PI. XXIX verschie-
dene Skulpturen sassanidischen Ursprungs in der Nähe von Schiraz
auf einer Felsenwand ; es sind drei Basreliefs, von denen das mitt-
lere augenscheinlich Bahram 11 darstellt, und zwar gerade so wie
er auf den Münzen erscheint, mit Flügelkrone und darüber dem
kugelförmigen Bund; es ist eine ganze Figur, nach rechts ge-
wandt; in den beiden Händen hält er einen Gegenstand, der nicht
deutlich zu erkennen ist. Am Knie scheint eine kurze Inschrift
gewesen zu sein, von welcher Ouseley noch die vier Buchstaben
Vrhr, also den Anfang des Namens Varahran (Bahram) zu er-
kennen glaubte. Auch bei Kämpfer, Amoenitates Exot. p. 362
und 363 ist das Denkmal beschrieben und abgezeichnet, aber sehr
mangelhaft
2) Ein Basrelief bei Nakschi Redscheb, abgebildet bei C. Nie-
buhr, Reisebeschr. Vol. 11, Tab. XXXII B, Sir W. Ouseley, Travels
VoL U, PI. XLVm, 1—3, und bei Sir Rob. Porter, Vol. I, PI. 27, 2
(auch bei J. Morier, jedoch ganz verkehrt), stellt die Ueberreichung
eines Diadems durch Hormuzd an einen König vor; beide sind zu
Fuss; links vom König sind zwei Figuren, von denen die eine
sich auf ein Schwert stützt, die andere eine schützende Waflfe
40
MorfUmannr die Mwaseti der Saintanifien^
über dem Haupte des Ki5mr]fs hült; zwischen dem König und H<>i
muzd sind zwei kleinere Figuren , welche, wie es scheint , ei
FeldzeicheD halten; rechts voE Honimzd sind noch zwei Figm-ei
von den übrigen Figuren ahgewandt, und nach der Abbildung
schliessen, stellen sie eine Frau und einen Eunuchen vor. Ei
anderes Basrelief stellt eine schreibende Figur vor, und die
Ouscley bereits angedeutete Inschrift ist von FUmdin copirt
mit den übrigen Basreliefs von demselben veröffentlicht worden»*
Leider ist die Copie sehi' nachlilssig angefertigt, und man kann
nur so viel daraus sehliessen, dass die ganze Gmjipe dieser Denk-
mliler Bahram II zuzuschreiben ist. Die Inschrift ist von E. Tb<
mas im Jounj. Äs. Soc, New Ser. Vol. III p. 270 £, E. W, W(
ibid, VöL IV, p. 383 und von Haug im Pahlavi-Pazand Gloi
p. 65 besprochen worden.
Ohne den Inhalt der Inschrift genau zu kennen, ist es eine
missliche Sache, die Deutung des Basreliefs versuchen zu woUea
Indessen düi-fte doch einiges ziemlich klar sein. Die beiden ab*
gewEmdten Figuren rechts von Homiuzd stellen gewiss die Kö-
nigin in Begleitung eines Eunuchen dar, indem der Kopfputz der
elfteren mit den Münzen Bahram'ß 11 übereinstimmt, auf denen
die Königin erscheint Der Umstand nun. dass diese beiden Fi-
guren von den übrigen Figuren abgewandt sind, scheint aiuu-
deuten, dass es verstorbene Personen sind; eben so gleicht die
Figur des Knaben, welcher dem König zunächst steht, dem Bilde
des Knaben auf den Münzen Bahram 's 11, Fassen wir alle diee«
UmstlUnie zusammen, so duifte sich mit ziemlicher Gewissheit
daraus ergeben» dass die Epoche dieses Denkmals gleichzeitig mit
den sub X beschriebenen Münzen „Bahram 11 und sein iSohn' ist
3) C. Niebulu% Roisebeschr. Th. U Tab. XXXHI D, Sir R
Porter, Travels Vol. I pL 21 und Flandin Voh I pL 181 geben
die Abbildung eines Basreliefs zu Nakschi RuxStem, welches vier
Figuren dai-stellt: einen Reiter mit Mauerkrone, Diadem und
kugelförmigem Bund, mit der Linken das Schwert und mit der
Rechten die gebundenen HHiido eines besiegten Feindes ergreifend;
vor ihm zwei besiegte Feinde in römischem Costüm, der eine
stehend p mit gebundenen Händen, welche der König eriasst , d
andere in knieender Stellung, die Arme bittend ausgestreckt; en'
lieb hinter dem König die Büste einer unbürtigen Figur, vielleic!
eines Eunuchen, welcher den Daumen und Zeigeünger der rechten
Hand erhebt. Aus der Darstellimg möchte mau schhessen, dass
es Schapur I sei, dem sich der Kaiser Valerian als Gefangene;
ei'giebt ; aber die 7U zeilige Inschrift, von welcher Niebuhr T
XXXIV 23 Zeilen copirte, Flandin aber das Ganze gab, d. h.
weit es sichtbar war, was kaum den viei'ten Theil ausmachte,
weist, dass sie Bahram U zuzuschreiben ist. Thomas, West
Haug haben es versucht, einzelne abgerissene Wörter zu erkl&ren,
woraus man jedoch nicht viel entnehmen kann. Der Name Vartth-
P
en
lass
mer
kommt Z. 22 (nicht 33, wi© es bei West uiid Hang imger-
^eise gedruckt ist) vor, und zwar mit den Worten (i^Tj tJbZj
9ihf lubmi ,die befreite Seele* j und bezieht sich also auf den
damnls schon gestorbenen Bahrani T.
4) Ein anderes Basrelief zu Nakschi Rust^m ist bei Poiter
[ToL I, pl. 19 abgebildet, jedoch nur die obere Hillfte, da die
it^re Hälfte unter der Erde ist. Auch Le Bruyn sah es schon
dtes«m Zustande, wie aus seiner Abbildung No. 186 (ich citire
der Pariser Ausgabe 1725) hervorgeht. Etwas besser war
noch erhalten, als Kämpfer es zeichnete (Ämoenit. Exotic,
pg. 321), wenigstens ergiebt sich aus seiner Zeichnung^ dass das*
jeulgo, was Porter nur als eine unföiinliche und undeutliche Masse
■xvrisehen den beiden Hauptfiguren dai*stellte, ein Kind war. Die
TUeschreibung Porter's {Voh t P» 530—532) ist ganz siin^veiwir-
rend, du sie beständig rechts und links venvechselt.
Die Hauptfigur in der Mitte stellt den König vor mit Dia-
Krone wie auf den Münzen Schapur's 11, und kug^^lfönnigf^n
; zur Rechten die Königin mit metulli Sehern Diadem, und
Mauerkrone, über welche das dichtgelockte Haupthaai" her-
vorragt, während noch iindere Haarlocken über Schulter luid Brast
^herabhängen. Sie überreicht dem König mit der Rechion ein
^■Piodem, welches der König mit der Reehteti ergreift. Zwischen
^■beiden steht nach KUinpfer's Zeichnung ein Kind mit Mauerkrone,
^■.und zur Linken des Königs ein bärtiger Ferser mit gelocktem
■ Haupthaar und ein«"r hohen Mitra, die in einen Thierkopf endigt..
^Bllit Ausnahme des Kopfputzes hat diese Darstellung eine grosse
^1 Ai'hnlicbkeit mit den Münzen Bahram's II, auf denen zugleich die
^M Ilüsien der Königin und des Prinzen erscheinen, was mich verfin-
lASSte, auch dieses Basrelief demselben Monarchen zuzuschreiben.
■ 5) Ein günstiger Zufall hat uns noch ein Basrelief in Nakschi
Bustem erhalten, welches augenscheinlieh Bahrain 11 zuzuschreiben
i«t» wiewohl die Abbildung bei Kampfer (AraoeiL Exot, p. 311)
e» durchaus nicht ahnen lilsst. Lidessen genügt ein einziger Blick
«of Porter'» PL 24, um jedes Bedenken zu vei*scheuchen. Es ist
eine Gruppe von 9 Personen (auf Kilmpfers Zeichnung sind 10
Figuren), dazu kommt noch eine sehr undeutliche Figur auf der
Rechten, welche bei Klmipfer mit einem doppelten Janusgesicht
dargestellt wird. In der Mitte ist die ganze Figm^ Babrain*s 11
mit Diadem , Flügelki'one und kugelförmigem Bund , nach links
behauend, mit beiden Htlnden sich auf das Schwert stützend. Die
Figuren zur Linken sind mit verschiedenem Kopfputz dargestellt,
iTine ohne allen Kopfputz, während das übrige Costüm gleichfiir-
mig IhL Aach die Figuren zur Rechten zeigen verschiedenen
Kopfputz, und die dem Könige zunn*_^hst stehende Figur soll wohl
einen Eunuchen darstellen. Sämmtliche Seitenfiguren sind Büsten.
Sehr walirscheinlich enthielten die unteren leeren Räume Inschriften.
4S
AfurdifMiuHf dir. Äfunncu der Sttusaniden.
6) Ein Ilasrelief, coi)irt von Flandm pl. Til, »teilt, den Kitnig
Bahrain II nul" (nimm 8tn_«iiro,ss vor; er erscheint, wie j^'ewöhnlidi,
mit Diiitleni. Fliigelkrune uiidlilobus; zu seiner Linken sieht man
drei Liinzen und mnen Bogen. Er vollführt einen Angriff gegen
eine feindlii'hf» Abtheiinng, in welcher man 7 menschliche Köpfe,
1 Pferdrkopf und 2 Kameelbüsten sieht. Das BiiÄrelief sollte
wohl Balnum's II Feldzug gegen die im Osten der Monarchie be-
legene Brtmnx Segistan (Sakasteiie) verherrlichen.
XI. Bahrain HI.
Av. Büste des Königs nach rechts, Bart und Haniithaar ge-
kriluseh , auf dem Kujife ein Diadem, eine Krono und der kugel-
fßrmige Bund, letzterer und die Krön«* mit melirereD Perlengmp-
pen verziert. Legende vollstiindig: Maztitwisn Bttßi VarttJiran
Mn/kan Malku Iran Mmo-fsrheh^i mm Jezdun.
Rv. FeueraHiir. links von demselben der König, rechte der
Krieger, jeder mit einem Seepter, dem Altar zugewiindt. Legen-
den : Vt trahran-Nit razi\
Münzen dieses Monarchen habe ich beschrieben I, 42. II, 6.
No. 135.
Av. Eine barbarische luid jedenfalls unvollständige Legende.
Rv. Zu beiden Seiten des AUai"^ der Kf'vnig. Legenden (nSi
ganz äierstört.
^. 25 Milliin. 3,5 Gramme». In meinem Cabinet.
No. 136.
Av. und Bv. Zerstörte Legenden.
M> 17 Millim, In meinem Cabinet.
de Baiiholomaei T. V, F. 4.
Auch in der Collect
Anderweitige Denkmäler.
In meinen «Studien über geschnittene Steine et^." G. 1 No, 6
beschrieli ich eine Gemme , welche Sir H. liawlinson dem Briti-
schen Museum übergeben hat. Sie stellt eine Lotosblume vor
mit der Legende: Varahmn gi Maika fft Varahrtmnn ^Bah-
ram, der König, Sohn Bahrara's".
Ich sebrieh sie damals Bahrain 111 zu, weil von den sechs
sassaiiidischen Königen dii'ses Namens nur Bakram III auch einen
Vater Namens Bahram (D) habe. Aber der Onind ist nicht stich-
haltig, weil auch Bahram's II Vater Bahram (1) hiess» Indessen
mag ©8 dabei sein Bewenden haben, da der Zeitunterschied uuer»
heblich ist; vielleicht komme» spUter Denkmiüer zum Vorschein,
welche eine sicbs^re und genauere Bestimmung zulassen.
2) Sir R. Poiter copirte in Nakscbi Rustein ein Basrelief,
welches wir in seiner Reisebeachreibung VoL 1. pl. Ul erblicken.
d
Nerfff,
43
nud welches einen traurigen Verfall der Kunst andeutet, indem
iB&i alle Gliedmussen der dargestellten Pei-sonen unmöglich sind.
>ie Hauptfi^fur ist der König, nach rechts gewandt, mit Diadem^
Krone und Glohus, Die Krone gleicht der Krone auf den Münzen
ßAhnim's in. Ihm gegenüher eine weihliche Figur nach links,
mit einem metaUischen Diadem und einer Mauorkrone, deren In-
neres mit Rosen ausgefüllt ist. Der König üherreicht ihr mit der
Rechten ein Diadem, welches sie mit ihrer Rechten ergreift, ohne
dM&s man jedoch ersieht, in welchem Zusammenhango diese rechte
Httsd mit ihrer rechten Schulter steht; die linke Himd hat sie
auf den Oherschenkel gelegt. Links hinter dem Könige ist eine
kleinere Figur, ungefähr wie der Frin/ auf ^en Münxen Rah-
rsm's n, d- h. mit einer Kappe, die in einen Thierkopf endigt;
»eiii Haar ist in Flechten zeiiheilt wie hei Nersi: er hat die
Beizte erhoben und greift mit der Linken ans Schwert, Du*»
Basrelief stellt also wohl dar, wie Bahram IH seiner Gemahlin
ein königliches Diadem üherreicht, während sein Thronfolger Nersi
hinter ihm steht
Xn. Nersi,
In zwei Typen.
^^^^H Erster Typus.
^^^^^Tv. Büste des Königs nach reehtH, starker Bali, das Haupt-
^^^B ifi Flechten, die in einem einzigen Bünde*! den Hinterkopf
ttiid Nacken bedecken; das Haupt geziert mit einem Diadem, einer
^^Cfi^e in Form von Eichenhlilttem, darüber der kugelförmige Bund.
^^^Hjinde : Mazdnias^i Bmß JSersehi Malkuii Malka Iran v Aniran
^^Kno-(9dietri men Jezdnn.
H^ Rv. Zur Linken der König, zur Rechten der Krieger, beide
dem Altar zugewandt, beide mit einem Scepter versehen, jedoch
SO» dnss der König sein Scepter 8enki*echt hJllt, während die Figur
wir Reehtej] jdie Spitxe des Scepters nach der Flamme richtet.
Links von der Flamme das Sjmhol ^, rechts y
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben 1, 43. 44* H, 7. III, 22.
No. 137.
Av. Mazdatami Bagi Ner . . . an Mtno-lst'hvh^t men Jesff^n.
R V. Nerse/t i • Nuvazt.
J^. Gr. 4 (MiomL). Cabinot öubhi Pascha.
No. 138.
At. Mitzditlami Batji Neraehi Mnlhm Mnlka Iran,
Rv. Nrrsehi' Ntieazt\ und zwischen der Flamme und ilnm
des Kriegera Mtilki ^der ktmigliche". Links, zwischen der
rae und dem Globus iles Krimgs, dan Symbol ^ ; zwschen
Urufit des Königs und dem Altar ein Punkt.
jV. 20 MUlim. Bei dem MünzbRudler H. Huffmami in Paris.
^4 MonltmuHH^ dir Alünzmi tler i^^tinnülru.
No, 130.
Av. Ganz voUsUüidige Legende.
Kv. NerM^hi-AiU'd. Symbole wie ül»lieh.
M, 26 Millim. CoUect. de Oiulhülumäei T. V, F, lO. 11.
No. Ha
Av. Mazfhiuisn Bagi Neraeki Mtdkttn Malka Iran Mm»-
Rv. Nny<vfii-2^'uvf<izij. In meinem Cabinet 2 Exemplare, r«8p.
28 w. 2*; Miliin!., 3,7 u» d,i Graranaes. Desgl. 2 in der ColL de
UarÜiolumaei T. V, F. 5. 12.
No. 141.
Av. Mazdiimi Batfi Ne(r)sehi M, I(r)an Mmo-ischelr mcn
ßv. Nuimzi-NersehL
M., In meinem Cubinet, 3 Exemplare, resp. 26, 24, 27 MillinL
3,M, 3,5rt imd 4,8 Gnuiiirics.
No. 142.
Av. Mtizdititiiai Btuji NerAeJii Mnlhm Malkn.
Ev. ünleäeilicbe Legende.
M^ In ni<^ißem Ciibinet. 25 Millmi. *3^b Grumnies.
No. 143.
Av. Mazdninsn ßa/fi Kersehi .,.,.. (Rest unleserlich.)
Rv fduruhbicberi) -A^ersehi.
JE. 27 Millim. 3,* Gnitnmes, In meinem Cabinet.
No. 144.
Av. Nerseht Mfalka).
Rv. Ohne Legende.
M, Gr. 2 7* (JHoun.). lob siih diese Münze bei Sir H. KawlinsotL
No. 145.
Av. Mffzdfxia^n Btvji Nersvlü Malk , . .
Rv, Ohne Legemie,
JR. 11 Millim. Collect, de Harlboloma^ji T. V. F. 13,
No. 146.
EiJie Kupfennünze im Cabinet Bartholomue», ohne Legenden»
bloss durch ihren Typus als Münsse Nersi's sich ausweisend.
Zweiter Typus.
Der zweite Typtis unterscheidet sich von dem ersten bloss
düdurirh, djvsg die Flechten des Himpthain*» nicht in «hinein einii^igeu
Bündel, sondern in zwei LSündeln sich '/eigen, von denen eines
den Nacken, das andere die Schulter Vjedeckt.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 45, ÜI, 2S.24.25.
No, 147.
Av. Mftztimttsn Bagi Nersehi Maikan M*dk<i Iran Mmü-
TH(*n Jesdan.
Rv, NfTitehi - Nuüoei, Ausser den üblichen Synilmlen f^
und y neben der Flamme, auf dem Altarscliaft 3 Punktt?.
^. 28 MillüiL 3,8A Grammes, In meinüm Cabinet.
No. 148.
M. Bagi Nersehi , . . ,
Rv. Unleserliche Legenden. Auf dßm Altfirschaft 'l Punkte V*
A, 14 Millim. 0,5 Granimes, In meinetn Oabinet,
Nu. U\\,
Av. und By. Zerstörte Legenden.
JBL 13 Millim. Collect, de Bartholomaei T. V, F. 16.
Anderweitige Denkmäler.
1) Eine Gemme, welche durch Sir H. RawHiLson ins britische
Haseum gelangte, und welche ich G. 1, No. 7 hesohripben habe,
eWt die llüste des Nersi vor ungellihr wie auf den Münzen, mit
abnähme des kugelförmigen Bundes , welcher auf der Gt^ninitr
Die Legende lautet: Nerseh Sc/tAih .Nersi KuEig^
2) Ein Basrelief auf dem Felsen von Schapur in Pai^s stellt
i dar, wie er von Hormuzd das Diadem empfüngt; die Dar-
g weicht ganz entschieden von dorn Münztyims ab, indem
Krone derjenigen gleicht, welche wir auf den Münzen Bah*
s 1 sehen. Das Monument ist von Morier und Flaudin be-
ehen, Morier's Copie ist jedoch sehr mangelhaft und es fehlen
sogar die Zellen Ü und 8 der laschnil. Die Inschrift lautet
ÖMfh Flandius Copie;
PiUkari zan-i Mtizthiiasii Bttgi Nersehi Malkim Maiku Iran
V Aninm Mitw- tacket ri meti f/eziLm (Bar-f) MuzilatLisn Ba4fi
Scktdqmh-i MaÜcun Malier Jran v Aniran Mitm-t^chetri (menj
Jadati Najji Bm/i jirüihschetr MaUaui Mallca.
«EHes ist das iSitd des Honnuzdverohrers, des göttlichen Nersi,
KuJiigB der Küuige von Iran und Turan, aus himmlischem Keim
rossen^ Sohn des Hormuzdverehrers , des göttlichen Öchupur,
gs der Könige von Iriüi und Tunin, aus bimndischem Keitii
entsprossen. Enkel des göttlichen Ardeschir, Königs*'.
Diese Inschrift ist ungemein wichtig, indem sie uns, im
Widerspruch mit den griechischen und persischen Historikeni, die
AJigabe des Armeniers Sepeos bestätigt., nach welcher Nersi ein
ßuhn Schapurs I und nicht Bahram's 11 war. Die Glu'ouologie
hat keinerlei Bedenken dagegen, denn Schapur I regiert« von 240
bu 271 und Nei-si von 28o bis :jUO n. Uhr. G. Nehmen wir sLa,
Nersi bereita im ei-sten Kegierungsjahre »Schapur's I, also
46
M,ird(
iftunntmi, t
lie Müii^ifut tltir SnAMnt
scbon 240 gelinrpii war. so hütt# er ein Alter von ♦><' Jähret
reicht. Nach der Darstellung des Basreliefe aber muss er Wi
seiner Thronbesteigung noch sehr jung gewesen sein, wnrde ilio
wahrscheinlich erst während der Regierung seines Vaters gt»bofreiL
XIIL Hürmuzd U.
Ay, Büste des Königs nach rechts; der Bart gekräuselt:
dichtes Haupthaar, Um die Stirn ein Diadem, darüber eine Krone
in (lestalt eines Vogels, der in seinem Schnabel eine, zwei oder
drei Beeren halt; über der Krone der Globus, Legende: iV<i2-
ti^uojni Biuji Okmmazdi Malkan Malka Jr<m i? Aiiiran Mitw-
ischeti'i mefi Jezd/in.
Rv. Zur Linken des Feueraltai-s der König, zur Hechten ein
Krieger, beide dem Altjir zugewirndt, in der Hand ein Schwert
erhebend. In der Fhmun«^ ein nach links gewandter Kopf, wel-
cher den Ferner des Künigs darstellt, wie die Münzen Schapnr*s III
beweisen werden. Im Felde üu weilen links von der Flauiiue dftS
Symbol f^, ret:hts y. Ausser dea üblichen Legenden OhranutztU-
I^Hvazt zuweilen noch unter dem Alt^or eine kunse Legende,
Münzen von Hormuzd II habe ich beschiieben I, 48 — 54.
n. 8. III, 20—20.
No. 150.
Av, VollstÄndigo und correcte Legende. Tjrpus genau wie
oben beschrieben. Im Sclmabel des Vogels eine Beere.
Rv. VariihrafnyNuva. ,T>er Verehrer Bahrain*, nflenbar ein
Versehen des Stem|jelsclmeider8 stMt Okrnmttzdi. Der Peruer
en face.
Jif. 34 Millim. Dieses prachtvolle Medaillon wurde im J.
1867 bei Kazvin gefunden und von dem küntlich verstorbenen
Mechitaristen P, Clemens Sibilian envorben, der es dem Geneml
V. Baiihülomaei abtrat
No. 15L
Av. Eine barbarische und jedenfaUs ujivollstäiidige Legende.
Im Sehnabel des Vogels eine Beere.
Rv, A^'uvahi' ..... Ohne Symbole.
M. 27 Millim. 3,s& Granmies (ausgebrochen und durdi*
löchert). In meinem Cabinet.
No. 152.
Av. Mazdiitasn Bayi Ohraimiztli (Rest unle.serlii*Jj)w
Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Uv. Nuvtizi-Ohuifmttzdi). Ohne Symbole.
^l, 26 Millim. 3.5 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 153.
Av. Muzdmasn vohfia Ohmmtmli) Mal(kitn Mall')a lr€m
V Ämran MinoffJiehefri mm Jezihm). Vi^tm ,gut*» st^tt Ä«^'
d
XIII. Hormuzd II. 47
.der götÜiche" kommt noch auf mehreren Münzen Hormuzd 11
Yor. Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Bv. Unleserliche Legenden. Auf dem Altarschaft radi „Rath*.
Ohne Symbole.
.Si. 27 Mülim. 2,96 Grammes (ausgebrochen). In meinem
Cabinet.
No. 154.
Av. Eine kurze und unleserliche Legende.
Ry. Ebenso. Ohne Symbole. Der Ferner in der Flamme
en face.
A. 27 Millim. 3,45 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 155.
Av. Eine sehr verwirrte Legende.
Rv. Desgleichen; in der Exergue, unter dem Altar /XM U^S/
was man nicht anders lesen kann als Zamdn afz(ud) ^^\ L«:
.tempns augeatur*, d. h. »Lange lebe* (der König nämlich). Für
die Auslegung des Münzzeichens ^ auf den Münzen Chusrav's II,
welches noch immer einer definitiven Lösung harrt, dürfte diese
Legende von entscheidender Wichtigkeit sein. — Auf der Basis
des Altars zwei Punkte iT^i
.Si. Cabinet des Freiherm Prokesch v. Osten.
No. 156.
Av. Vollständige und correcte Legende (jedoch ohne v Ant-
ran). Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Rv. Links der König mit der Vogelkrone, rechts der König
mit der Mauerkrone, beide mit dem Bimd. Legenden Nuvazi-
(AJuhramazdt und unter dem Altar vdrid „wachsend*, „zuneh-
mend*. — Ohne Symbole. Auf dem zweiten obem Absatz des
Altars ein Punkt oder eine Kugel i , a i '
M. 27 Millim. Collection de Bartholomaei T. VI, F. 2.
No. 157.
Av. Mazdaiasn Bogt Ohramazdi Maücan MaJka Iran Miiw-
tschetri men Jezdan, Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Rv. Ohramazdi' Nuveusiy und unter dem Altar apasti „Ver-
trauen*. Ohne Symbole.
M. 27 Millim. Collect de Bartholomaei T. VI, F. 1.
No. 158.
Av. Mazdadasn Vokia Ohraimazdi Malkan Malka Iran Mino-
Uchetri men Jezdan. Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Rv. Die Seitenlegenden verkehrt geschnitten. Unter dem
Altar afidi „Lob*. Links und rechts der König wie No. 156.
Auf der Basis des Altars zwei Punkte wie No. 155.
M, 27 Millim. Collect de Bartholomaei T. VI, F. 3.
48
Alortlimanftt fli£ Münzen tlar S<ismirutlct(*
Nu. 159.
Av* Miiziiaifijfyi Ba ..,,,..., Malk-an Malkn Iran Mhio-
tsvketri men Jt^imi. Im Schnabel des Vogels 2 Beeren,
Bv. A'uvtizi' (fhramaztU iijid untt^r dein Miar vofhm) ,d«r
Gute". Links und rechts der König wie No. 15G. Ohne Symbole,
M. 28 Millini. Collect de Bai-tholoniaei T. VT, F. 4.
No. 160.
Av. Mtizdcuumi VoMa Ohramazdi MaÜcmi Maüca Jrtm
Mmo-tsc/teh'i men Jt>{zd)a{n). Im Schnabel des Vogels keine
Beeren.
Rv. Ohramaz - Afnmi ^Hornmizd, der Feuerverehrer*. Auf
dem Altarfii-liaft nuU ,Rath*. Liakä der König, rechts der Krie-
ger. Ohne Symbole.
M. 26 Älillim. Collect, de Bai*tholomaei T. VI, F. 5.
No. 161.
barbai'ischö Legende.
Im Schnabel *\*'^
Av. Unleserliche
Vogels eine Beere.
Hv. ...,...-.» IfUffi; imter dem Altar jnntJ^tch ,5»ieg-
reich*. Links uad rechts der König. Der Feinier nach rechts.
Ohne Symbole.
JSi. 27 Millini. Collect de Bartholomaei T. suppL, P. 11.
No. 162.
Av. Barbarische Legende.
llv. Unter dorn Altar ^y^oi Mitra. Das Scepter des Kö-
nigs und des Kriegers tinten und oben beschlagen |
JB. Cabinet Subhi Pascha.
No. 163.
Ay. Mazduüisti Ba4ß OkramitzeU Maihm Mtdka Iran Mw
tschetn i/teti Jeztl{au). Im Schnabel des V ugels eine Beere.
Kv. Seitenlegenden unleserlich. Links und rechts der König
wie No. 156. Ohne Symbole. Der Ferner nach rechts.
At 27 Millim. Collect dö Bartholomaei 1\ VI, F. 6.
No. 164.
Av. Fehlerhafte Legende. Im Schniibel des Vogels eine Beere.
Bv. Seitenlegenden unleserliclL Der Ferner nach rechts.
^. 26 Millun. 3,3 Granmies. In meinem Cabinet
No. 165.
Av. Mazikiutitn Btjffi Ohramasdi • . . . (Rest unleserlich).
Im Schnabel de» Vogels eine Beere.
Hv Ohne Symbole.
M. 2Ö Mill. Collect, de Bartboloioaei T. VI, F. 8.
XIIL Harmuzd IL 49
No. 166.
Av. Barbarische Legende. Im Schnabel des'Vogels drei Beeren.
Rv. Seitenlegenden unleserlich ; über dem Scepter des Königs
die beiden Buchstaben _^9(?)
JR. 26 Millim. Collect de Bartholomaei T. VI, F. 9.
No. 167.
Av. Barbarische Legende. Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Rv. Unleserliche Legenden. Der König rechts, der Krieger
links, beide mit dem Globus. In der Flamme statt des Ferue)*s
die Figur c§3
M, 28 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VI, F. 10.
No. 168.
Av. (Massdaia)an voh . ..... Der Vogel hat zwei Beeren
im Schnabel
Rv. Nuviizi- Auf dem Altarschaft rtidi. Neben
der Flamme links das Symbol <^, rechts ^
A. 27 Millim. 4,05 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 169.
Av. Mazdaui(sn . . . .) Ohramazdi Malkan Midka Iran
Mi(no)tscJtetn men Jezdan. Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Rv. Nuvazi-Ohramaadi; unter dem Altar ar, was sehr viel-
deutig ist. Links und rechts der König mit Mauerkrone und
Globus. Auf dem zweiten obem Absatz des Altars ein Punkt.
.Sk. 30 Millim. 4 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 170.
Av. Mtailaiasn Hiu/i JFurmazdi McJka,
Rv. NuiHizi'IIunuazdi, Auf dem obersten Absatz des Altars
3 Punkte in gerader Linie; unter dem Altar ein Punkt.
M. 26 Millim.
No. 171.
Av. Eine sehr confuse Legende. Im Schnabel des Vogels
eine Beere.
Rv. OhrafmazdiJ-Nuvazi.
JR. 26 Millim. 3,« Granmaes. In meinem Cabinet.
No. 172.
Av. (Mazdajiasn Bagi Ohra (Rest unleserlich). Im
Schnabel des Vogels 3 Beeren.
Rv — ar. Links und rechts der König. Der Ferner
en face.
JBL 26 Millim. 3,i Grammes. In meinem Cabinet.
Bd. XXXIV. i
«0
Mordtmaimy tUe Münzen tltr Sd-reMtwJff/'n.
No. 173.
Av* Kürzte unkseiiiclie Legende. Der Vogel bat keine Beeren
im Sclmabel.
Kv. Unlesorliclie Legenden.
JR. 13 Miliim. ('/g Drachme.) Collect, de Bartholomwi
T. VI, F. 11.
No. 174.
Av. Miizdaia^n Buifi (0)h{ramazdi ,) Mnika Ir
Im Schnabel des Vogels eine Beere.
Rv. Hurrnuzi- Nuva.
M. 10 Miliim, Collect, de Bartholomaei T. VI, F. 7.
Anderweitige Denkmäler von Hormuzd II sind mir bis jetxt
nicht vorgekommen.
XIV. Schapur 11.
Aus der Geschichte ifit bekannt^ däss Schapur s 11 Regierung
noch vor seiner Geburt begann, indem bei dem Tode seines Va-
ters lliinnuzd II das Kind, mit welchem dessen Wittwe schwanger
war, zum Nachfolger erklätrt wurde. Schapur LI starb nach ein??f
"öjllhrigen ßegieniug. In seinen sehr zahlreich vorhandenen Mün-
zen xeigcn sieh drei Haupt- Tyi>en , abgesehen von verschiedenen
Unter-Tjpon, welche sicher nicht neben einander bestanden, son*
dem auf einander folgten. Diese drei Typen sind: 1) in d«ir
Flamme des Feueraltars befindet sich ein nach rechts gewandter
Kojif (Feruer); 2) in der Flamme ist kein Fenierj 3) der Revers
der Münzen ist wie auf den Münzen Ardeschir's 1, d. h. ohne
Seitentiguren , statt deren links und rechts ein Feuerbecken ; die
öeiteulegenden sind auf diesem Typus oben angebracht.
Alle Numismatiker ohne Ausnahme» welche sich mit sassa-
nidischeii Münzen beschilft igten, haben die Münzen des zweiten
Tjq^jus als die iütesten und die des ersten Typus als die jüngsten
angesehen, und die des dritten Typus zwischen beide eingeschoben.
Der Grund zu dieser chronologischen Anordnung lag in der künst*
lerischen Ausfüluruug, weil (fie Münzen des zweiten und dritten
Typus schuaer sind, als die des ersten Typus, Ich selbst habe
ebenfalls in meinen drei Ulteren Arbeiten über diesen Gegenstand
dieselbe -\jiordnuiig beibehalten. In der That genügte schon ein
sehr oberflächliclter Blick auf die Münzen Schapur 's, um das Ür-
theil der Numismatiker über die künstlerische Ausführung völlig
gerechtfertigt zu finden.
Aber ganz anders stellt sich die Sache dar, wenn man eine
zahlreiche Sammlung von Schapur-Münzen mit aller Müsse ver-
gleichen mid untersuchen kann, d. h. wenn man selbst eine solche
'/ahlreiche Sarajnlung besitzt. Denn in den öffentlichen Museen
hat der Numismatiker selten hinlilngliche Zeit und Müsse jed<is
eiuzekie Stück sorgfältig zu untersuchen und mit den andern za
XIV. Schajmr IL 51
▼ergleichen. Noch schwieriger wird diese Untersuchung in den
Cabinetten der Privatliebhaber, welche selten dazu aufgelegt sind,
dem Fachmann ihre Schätze stundenlang zur Prüfung und Ver-
lockung zu überlassen. Abbildungen genügen zu diesem Zweck
mcht, sondern höchstens Photographien und Abdrücke (jedoch nur
die Photographien und Abdrücke selbst, nicht deren Reproduc-
tionen): wer hat aber eine so vollständige Sammlung von Photo-
graphien und Abdrücken von Münzen Schapur's 11?
Erst als ich selbst eine sehr zahlreiche Sammlung von diesen
Münzen besass, die ich also jederzeit nach Belieben untersuchen
: und vergleichen konnte, überzeugte ich mich, dass die oben er-
■ wShnte Anordnung irrig sei. Im Allgemeinen ist der Kopf Scha-
! pur^s auf den Münzen des zweiten Typus, den man bis dahin als
j den ältesten ansah, stark bUrtig, während er auf den Münzen des
«rsten Typus entweder nur mit schwachem Barte oder ganz un-
l; birtäg, jedenfalls aber in jugendlicher Gestalt erscheint. Dazu
i kimiint , dass einzelne Stücke desselben Typus nicht nur einen
\ ganz jugendlichen unbärtigen Kopf zeigen, sondern sogar den
Namen des Münzherm weglassen und bloss die Titel «König der
Könige*" oder ,der Hormuzdverehrer, König der Könige von Iran**
enthalten, also wahrscheinlich in der Zeit geprägt wurden, wo
Schi^nr 11 noch nicht geboren war, also man über das Geschlecht
des Souveräns, dem man bereits symbolisch gehuldigt hatte, noch
in Unkenntniss war. Ich selbst besitze drei Stücke dieser Art,
zwei andere ähnliche Stücke habe ich I, 74 und 75 beschrieben.
Was endlich den dritten Typus betrifft, so zeigt sich derselbe
«oeh bei den Münzen einiger anderer Könige, z. B. Schapur I,
Schapur m, Bahram lY u. s. w., namentlich auf Goldmünzen, im
Allgemeinen aber nur sehr selten, und ich bin daher geneigt,
diesen Typus nicht einer bestimmten Periode zuzuschreiben, son-
dern solche Münzen eher als Gelegenheits-Münzen bei feierlichen
Anlässen anzusehen, etwa als Erinnerung an den Stifter der Dy-
ustie Ardeschir I.
Erster Typus.
Av. Büste des Königs nach rechts, mit Diadem, Mauerkrone
^ kugelförmigem Bund. Einfaches Grenetis.
Rv. Feueraltar, Seitenfiguron wie gewöhnlich. Legenden links
^d rechts Schahpvhri • Nuvazi ^ und auf dem AI tarschaft rast
fnchtig*. In der Flamme ein Kopf (Ferner) nach rechts.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 60 — 75. 11,
13-^-15. m, 38—43.
No. 175.
Av. MazdaicLsn MaUcan Malka Iran, „Der Hormuzdverehrer,
König der Könige von Iran". Die Büste zeigt ein jugendliches
ttibSrtiges Gesicht.
Bv. Ohne Seitenlegenden. Die beiden Seitenfignren ohne
4*
52
Mordhttttun, die. Afftnzen iler SfiJmmiidtn,
kii<^f!lfuriingpn Bund, mit einem Schwert in dor Hmul. Auf »l«»™
Alliir die LegeudB xU/^j was man niclit miders als liuteh leswi
liaiin. Auf den spilteiTi Münzen ist dies ein PrÄgeort, dessen
voller Miinift Kiüi'bftpuv Ijnntet, nnd jetzt tk'hajntr heisst, in der
l*rovinz Pary. in der NJlhe von Kazenm, wie icli in dem Abschniti
,PrU>,'eortH'* bewiesen babe. Die Oiiinde, welche mich zu di<«ser
Ausli^g^iinjt^ verunLissten , waren zunflcbst der Umstand, dass dip
.Sludt l{ist*h»i»iir =^ Schajnir in Piirs wenigstens seit der R»*>!nr*
inrig des Nersi eine Kesidenz der Süssanidenkonitff war, wie ilire
noeb viirbmidt'iieii Deukmiller fiugensukeinlicb beweisen, und fernrr.
dass es auch xu den Zeiten der Onmiiaden PrägestJWte war miliar
dem Namen ^j^^-* Salnir (Ijekannilich die arabist^he Fomi dt^
Namens Sdmpur). In einer Abhandhing in der Wiener Zei!
für Numismatik, die mir kürzlich, d. b. zu einer Zeit zu (* . :
kam, wü meine Abhandlung über die PrllgestHtten schon läiigjil
in den HHndeu der Redaction der ZDMCf war, glaubt Hr» Pn Bku
diese Identification anfechten zu krmneii, indem er dafür den Na-
men ij>r<'nd eines <jbscuron Ortes im Plinius. Stepliauus u» s. w,
aufstellt, vuji welchen] Orte man eigentlich gur nichts ri«chte5
weiss. ZnnJlcbst glaube ich, dass gegen positive, durch deo
Augenschein beglaubigte Thatsachen einfache ^ durch nichts be*
gnindete Venjuithutigen nicht aufkommen können. Handeln es
sich bbissj darum, irgend einen beliebigen Namen aufzufinden^ der
die drt'i liuehstÄben b i scU ijn Anfang hat, so hätte ich solche
auf der Karte vfin Persien zu Dutzenden nachweisen können,
z. R. ausser liiseha|)ur noch Descha^nar» Biscbgun in Pars; Be-
schavie in Medien ; Heseebana im arabischen Irak : Besachis ifl
Assyrien; Bescbagird, Bisch in Lar; BeHhaderan in Kinnan;
Bischter, Bis in Chorasim ; Beshan in Mazanderan: Bischlenk in
Tiiinsoxanieu u. s. w. und man könnte nach Belieben irgend einen
von diesen Namen herausgreifen-, aber ich habe schon früher ein*
mal erkUlrt , dass die Numismatik kein Lotteriespiel ist» sondern
eine sehr ernste Wissenschaft. Im vorliegenden Falle ist es nöthig,
dikss man alle historischen* cbroncdogiscben. geographischen Um-
stünde sorgtUltig erwäge, um unter der reichen Auswahl von
Namen, die sich zur Auslegung von '2 oder ^ Buchstaben eignen,
das richtige zu treßen.
JR. 22 Milliju, 3,9 Gnunmes. In meinem Cabinei.
Nn. 11 Vk
Av. Legende und Typus wie No. 175.
Rv. Zu beiden Seiten statt der Legenden eine Anzahl be-
deutungsloser Ötriche IIIIU auf dem Altarschafl riist^ und -/witr
aijweichend von dem üblicheo Brauch diesmal von unten nach üben.
JH. 2 Exemplare in meinem (Jabinet, beide 21 Milliro.
3f66 Granmies.
XIV. Schajmr IL 53
Ausser diesen Münzen habe ich noch 2 Stücke dieser Art
I, 74 u. 75 beschrieben, von denen das eine im Cabinet S. Alishan,
das andere im Cabinet des verstorbenen Cayol.
No. 177.
Av. Mazdamfm Baffi Schah(]m)hri Mcdkun (Mal)ka Iran
V An{(ran). Jugendliches Gesicht ohne Spur von Bart.
Rv - Schak(imhrt). Zu beiden Seiten des Feueraltars
der König mit Mauerkrone und kugelförmigem Bund.
A. 23 Millim. 3,85 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 178.
Av. VerwiiTte Legende, nur der Name Schahpuhri erkennbar.
Unb&rtiges Gesicht.
Rv. Seit^nlegenden undeutlich. Auf dem Altarschaft nist
IHe Figuren auf beiden Seiten des Altars mit Mauerkrone, aber
ohne Globus.
JR. 19 Millim. 3,75 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 179.
Av. Maadcdasn licuji iSchahjmhri Malkan .... Unb artiges
Gesicht
Rv. Nuva Links und rechts der König mit Mauer-
krone und kugelförmigem Bund, jedoch der Globus nur durch
einen starken Punkt am Ende einer Linie angedeutet \ so dass
es fast dem Fühlhorn eines Insektes gleicht.
^. 22 Millim. 3,55 Grammes. In meinem Cabinet
No. 180.
Av. ScJwkinthri Malkan Malka, ünbilrtiges Gesicht.
Rv. Ntwa- l^'chah(puhri) und auf dem Altarschaft rast. Zu
beiden Seiten des Altars der König mit Mauerkrone und Bund.
jR 23 Millim. 4,i5 Granmies. In meinem Cabinet.
No. 181.
Av. Unleserliche Legende. UnbUrtiger Kopf.
Rv. Ohne Seitenlegenden ; auf dem AltÄi*schaft rast. Seiten-
figuren ohne kugelförmigen Bund.
JR. 24 Millim. 3,8 Grammes.
No. 182.
Av. Mazdaiasn lia^gi SchcJi/ßuhri Malkan Malka.
Rv. Ntwa -Stiiahfjmhri). Auf dem Altarschaft rast. Links
und rechts der König mit dem Globus.
M. 21 Millim. 3,85 Grammes. In meinem Cabinet.
54
Mmdiuuimi^ die MüMMen d»
Av ^i*iff Sf'hahjruhrt Malk^m Malka.
Hv. Seiteiilr^gendr^n UDdeuÜiefa. Auf dem AltaiBchali roit
Liuka and rechU der König mit dem Globus,
Ai. 2'\ Millim. 3,it Grammes. In meinem CabioeL
Uift hielier habe ich dio Münzen Schapars II nach dem mehr
oder inindf^r jngendliclien AusBehen des Königs nach den Exemplaren
moinoH ei^'eneu Caluneta Bn^eordnei. Für die folgenden Stocke,
HO w«nt iirh ftie nur aas Abbildungen kenne, fehlt mir ein sicbcrvr
Führer; nur für niPine pigeiien buhe ich nach geoftaer Betncbtoig
die chronolo^ischo Ordnung feststellen können.
No. 184.
Av. Legende filngt vorn vor dem Bund an und geht lings
dor eriten Seite der Münze hinal), indem die Basis der Buchstaben
dem Hundü zugekehx*t ist: Mnzdftütsn iioifi JSchahjjuhri MaBcan
Kv. Xfirtt-Srlmhfpithrt'j ; auf dem Altarschaft rast Beide
Ftgnnm niii d«oii kugtOföniiigeni Bund. Der Ferner nach links,
^l. 22 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VU, F. lü.
No. 185.
Av, Mozdatfisn Eagi Sihahjmhri Malkan MalJca Ira(n),
llv, Xtivfizfi) - Si'hnhftiih(n'). Auf dem Alt-'irschaft mjft.
FigurfJti, links mit di'in (rlubus, ret-bts bloss mit der Mauex'krone.
jli Hl Milüm. lij Grammes.
No. IHH.
Av. Mti^äaittsn Ihuji Schthpuhri Malkan MtUha lt(an),
Bv. Numzi'Si'htJijnih(ri); aul' dem Altarschaft rast. Links
dor K/inig.
/It, In nioinruTi Onbinet 2 Exemplare 22 und 21 Millim^
ö^iift und Mj:i Grummes.
No. 187.
Av. Mifzdauimi Bwji S*'hidip. Malkan Mtt/ka Irnn.
Uv. ( Ku)i'ffzi ' (Sihii)h(pHht't}. Ohne Legendi auf dem Alta^
BchaH. Link» und rochts der König mit dum kugeltonuigen Bund.
M. 22 Millim. Collect de ßailholomaei T. VU, F. IL
No. 188.
.\v* Mitzdiilattu ßttiji Sf'hahpuht'i Malkttn Maüca Iran.
Itv. Ohne Seil-eulegenden; auf dem Altai'schaft rast Links
und rechts der König mit dem Glubus.
AL 27 iMlllim. Collect, de Bailhoknuaei T. VII, F. 13.
No, 180.
Av. Mtjjstiawmi Buffi Üt^takpiüiri Malkan Malka Jran v,
M
XIV. Schapur IL 55
Rv '8chah(puhri); auf dem Altarschaft rast Links
der König.
JB. 23 Millim. 3^5 Grammes. In meinem Cabinei
No. 190.
Av. Legende angeordnet wie No. 184. Mazdaiasn Bogt
Schahpuhri.
Rv. Seitenlegenden unleserlich; auf dem Altarschafb rast
Links and rechts der König, der Globus jedoch wie No. 179
angedeutet.
JR, 22 Millim. 4 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 191.
Av. Mazdmasn Bam Schahpuhri Malkan MaJka Iran v.
Rv -Schahpuhri; auf dem Altarschafb rast; links
der König.
.SL In meinem Cabinet 2 Exemplare, je 23 Millim., 3,88 und
3,86 Grammes.
No. 192.
Av. Mazdaiasn Malkan Malka Tran,
Rv. Legenden unleserlich. Links der König. Der Ferner
nach links.
.SL 23 Millim. 3,6 Grammes. In meinem Cabinet
No. 193.
Av. Mazdaiasn Bagi Schahpuhri Malkan MaUca Iran a,
Rv. Nuva - Schah(pu)hri. Legende auf dem Altarschafb ver-
wischt. Links der König.
JEL 22 Millim. 4,i5 Granmies. In meinem Cabinet
No. 194.
Av. Legende angeordnet wie No. 184. Maadaiasn Bagi
Schahpuhri,
Rv. Ohne Seitenlegenden. Auf dem Altarschaft ras(t). Links
und rechts der König mit dem Globus wie No. 179.
JSi, 22 Millim. 3,75 Gr. In meinem Cabinet
No. 195.
Av Schahpuh ....
Rv - auf dem Altarschafb ra^t Links und
recht« der König mit dem Globus wie No. 179.
M,. 21 Millim. 3,8 Gr. In meinem Cabinet.
No. 196.
Av. Barbarische Legende, wie überhaupt die ganze Arbeit.
Rv. Ohne Legenden; zu beiden Seiten der König mit dem
Globus, wie No. 179.
JBi, 22 Millim. 3,95 Gr. In meinem Cabinet.
56
Afonltmnmtf die Mü*iXeti fler Htissfimdeu,
No. ll>7.
Av, (Mnz(i4iiatfn Jinjtji Schah^ pvliri) Mulknn
Kv. Ohne Lügenden ; beide Seitenfiguren ohne den kugel-
förmigen Bund.
Jan. 23 Miliiin. 3,8« Gr. In meinoin Cabinet«
No. 198.
Av. (Legeeilo bei der Hriist vom ;mtanf]!'"ntl und rechte liinatif-
gehend, iilso wie guwuhnlich die Hiiäih der nuthsUben luicli hwu^xi
gekehrt) Mnzdammi iUuji Svhahjnihln).
Rv ' Nfwa; über der Flamme Maiki ,kntii
unter dem Altar */(?) i auf dem Altarschaft rast. Links der I\
J]/, 11t Millim. Collect, de Bartholomaei T. VIl, F. i>.
No. um
Rv. .... - Srfnr/qtfuJtri) ; auf dem Altarsehfift r<wi. Links
und rpfhis der Kurt ig mit dem Olobus.
M. 21 Miilim. 3,45 Gr, lo meinem CiibineL
No. 200.
Av. UnleserUche barburische Legend**.
Hv. HesgkiL'h^n. Links und re<htf> dt^r König.
M. 22 Millim. Collect, dß Buiilmloinikei T. VII, F. 12,
No. 201,
Av. Mitzdaiir.sn limfi' Srhifhimkri M<tlkum MtdJcit ItOM
V Annn (sie, statt jhunm) Mt'nofjtrhetri,
Bv. Kurn- St'h4ik{iwffri)f auf dem Altarsehaft msf; links
der König.
Ai. 2-1 Millim. 4,ü:> Gr. In intnnera Cabinet.
No. 202.
Av, Unleserliche barbaiisoho Legende,
Rv. i^^^rfA-i^f*^v7; auf dem Alt^irschaft rtusf. Beide ♦Seif^^n-
'iA|piren ohne den Globus.
JE. 22 Millim. 3,s Gr. In meinem CabineL
No, 203.
Av. Legende angeordnet wio No, 108. tSrhah/m/tri ^f€^lk^m
Rv. Ohne 8eit-enlegenden. Auf dem AKarsi^hatl tit^f. Beide
Seitentiguren ohn*' Gtohiis.
Ai. 23 Millim. ■!,:{ Gr. (was jeduib nicht miissgebend mit
da von einem früher angeldtlieten Riuge noch etwas Blei übrig
geblieben ist). In meinrtn Cabinet,
J
J[IV. Schapur IL 57
No. 204.
Av. Schahpuhri Malkan Malka Iran.
JRy. Ohne Legenden. Beide Seitenfiguren ohne Globus.
JSi 27 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VII, F. 14.
No. 205.
At Schall. Malkan Malka ](ran).
Bv. Nuva ' Schah(pvliri) ; auf dem Altarschaft rast. Links
nd rechts der König mit dem Globus.
M. 23 Millim. 3,9 Gr. In meinem Cabinet.
No. 206.
Av. Legende angeordnet wie No. 184. Schahpuhri.
Bv. Ohne Legenden. Zu beiden Seiten die Figuren ohne
'lo1>iis.
M. 24 Millim. Collect, de Bartholomaei T. Vn, F. 15.
No. 207.
Av. Schahjmkri Malkan Malka.
Rv. Ohne Seitenlegende; auf dem Altarschaft ra^t Seiten-
figuren ohne Globus.
M, In meinem Cabinet 2 Exemplare, 26 MiUim. 3,8 Gr.
nnd 27 Millim. 3,4i Gr.
No. 208.
Av. Legende angeordnet wie No. 198. Schah/mhri.
Rv. Ohne Seiteiilegenden. Auf dem Altarschaft rast. Beide
Scitenfiguren ohne Globus.
M. 27 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VII F. 16.
No. 209.
Av. Mazdaiasn liagi Seh. Malkan Malka Ir(an).
Rv. Nuva - ; auf dem Altarschaft rast Beide Seiten-
figtiren ohne Globus.
M. 29 Millim. 3,55 Gr. In meinem Cabinet.
No. 210.
Av. (Von oben herunter, auf der rechten Seite der Münze) :
-i>_/\;^2-/. also von der Linken zur Rechten zu lesen:
Bv. Ohne Seitenlegcnden. Auf dem Altarschaft si. Seiten-
^S^ links mit Mauerkrone, rechts Figur des Königs mit Mauer-
^TTone und dem durch einen Punkt angedeuteten Globus.
Si. 30 Millim. Collect de Bartholomaei T. VII, F. 17.
No. 211.
Av. Schahpiihir Malkan Mtdka (sie).
Rv. Ohne Leganden. Beide Seitenfiguren ohne Globus.
Ä. 27 Millim. 3,7 Gr. In meinem Cabinet.
B8
MortUmann^ rite Münzen dei* Sassfiut^lcn.
No. 212.
Av B(igt St'hiJi. MifUc(an) MuüxU /(rem),
Rv. Xura-i:ehah; auf dem Ältarechaft rast Zu bttdai
Seiten der König.
M. 22 MilHm. 3,76 Oi\ In raeinem Cabinet.
No. 213.
Av. Mazd^imsn Btu/t' Srhah/ni/iri Mcdkim Mallui Inm
V A7iira{n),
llv. Ajmii'f) -^V*Ä*/A; auf dam Altarsclmt't rast
Äi, 22 Millim. 8,7:» Gi\ In meinem Cabinet.
No. 214.
Av. Legende angeordnet wie No. 184 unleserlich, scbeint
Idoss St'haJtpuhri zu sein.
Rv. OhBB Seitenlegende; auf dem Altarschaft eine undeut-
liche Lf»gende, Beide Seit^nfiguron tdine Olohus.
iE. 23 Millim. 3,7 Gr. In meinem Cahinet
No. 215.
Av. Mnzdmtusrti Bngi Sthahptfhri Maikmi \falk(a}
Rv. Seitenlegenden undeutlich ; auf dem Altarschaft ra
Beide Seiten figuren ohne Globus.
M. 28 Millim. 4 Gr. In meinem Cabinet
No. 216.
Av. Eine kurze unleserliche Legende.
Rv. Ohne alle Legenden. Seitentiguren ohne Globus.
Potin. 20 Mülim. Collect, de Bartholomaei T. Ylü, F. 1.
No. 217.
Av. Barbarische Arbeit und vor dem Gesicht eine
barbarische Legende.
Bv. Auf dem Altarschallt rnjiftl Seitentiguren ohne Globus.
J^. 20 Millim. CoUect. de Bartholomaei. T. supi>l, F, 1^
No, 218.
Av. Wie vorige Nummer.
Rv, Ohne Legenden.
A/. 14 Millim, Bei dem MünzhUndler H. Hoffmann in Paris.
No. 219.
Av. Mttzdmfisii Bmji Srhahpuhri Mdlknn Mfiitu,
Rv, Unleserliche Legenden.
JV. 14 Millim. Bei dem Münzhiindler H. Hoffmann in Paris.
No. 220.
Av. Auf dor rechten Seite eine unleserliche Legende, ver*
muthlich Midkun Mtdhi,
XIV. Schapur IL
59
Ry. Ohne alle Legenden. Seitenfigaren ohne Globus.
JR. 30 Millim. 4,i Gr. In meinem Cabinet.
Die folgenden kleineren Münzen, ünterabtheilongen der
Drachme, so wie Kupfermünzen konnten nicht mehr nach dem
bisher befolgten Prinzip geordnet werden, weil fast nie die Ge-
sichtszüge deutlich genug sind um auf ein geringeres oder grösseres
Alter mit Sicherheit zu schliessen; ich kann sie also nur nach
den Terschiedenen Typen anordnen; wegen des Ferners in der
Flamme gehören sie gleichfalls zur ersten Regierungsperiode
^cKapur's 11.
No. 221.
Av. (Vom anfangend) MaUca 8chahjyuj(hr%). Vor der Brust
^in Stern mit 6 Strahlen.
Rv. Links nichts, rechts 2 Striche; auf dem Altarschaft
''<»ri, Seitenfiguren ohne Globus.
M. 14 Millim. 0,54 Gr. In meinem Cabinet Auch im
Cabioet Subhi Pascha und in der Collect, de Bartholomaei
^. \TII, F. 2.
No. 222.
Ay. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol V
Bv. Ohne Legende.
M. 2 (Mionnet). K. K. Cabinet in Wien.
No. 223.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol ^
Rv. Ohne Legenden.
JL 11 Millim. Collect de Bartholomaei T. Vni, F. 4.
Av.
Rv.
Ohne Legende.
Ohne Legende.
IV« (Mionnet).
No. 224.
Vor dem Gesicht das Symbol J
Cabinet Subhi Pascha.
No. 225.
Vor dem Gesicht das Symbol A
Av. Ohne Legende.
Rv. Ohne Legende.
M. 12 Millim. 0,45 Gr. In meinem Cabinet.
No. 226.
Av. Ohne Legende. Vor dem Kopfe IJ^
Rv. Undeutliche Legenden. Seitenfiguren beide mit dem
Globus.
M. 12 Millim. Collect, de Bartholomaei T. suppl. F. 13.
No. 227.
Av. Legende in 2 Zeilen. Die erste Zeile beginnt vor der
^ orderspitze der Krone und geht längs dem Gesichte nach unten ;
60
Afift'dtniftnHf die Af Unzen <ler SfHfnttHt4len,
sie lautf^t Sihfhpnhfri); dann beginnt die zweite Zeile unfpr d^r
Brust und gelit von da nüijb rechts liiijaiif und endigt am Hinter-
köpf: Mfdkan Mttlht Iran v Aninm. Einzelne Charuktere su
jiicbt gmiz deutlich.
Rv. Ohne Seitenlegendün ; auf dem Altarschaft rasti, Links
und rechts der König mit d*»ni Glohus.
JR. 14 Millim. Bc»sühriebeii von E. Thoniiis In Nainismatic
and otbor anti*|nanaii Illustration s of the reign of the Sassanians.
und iibgebildüt ebendttstdbst PI. IV, No. 5.
No. 228,
Vor dfsm Gesicht das Symbol
Obolus im Berliner Cabinet.
X
No. 229.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol Q
JR. Obolus im Berliner Cabinei
No. 230.
Av, Vor dem Gesiebte das Symbol ^
^. 10 Millim. 0,43 Gr. In meinem Cabinet.
No. 231.
Av. unleserliche Legende. Vor dem Bart diis Symbol y\
Ohne GreuRtis.
Rv. Auf dem AltarscbaE unleserliche Legende, Grenetis.
M, 24 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VIII, F. h, i^
No. 232. f
Av. Unleserliche Legende. Vor dem Gesicht ein Halbmond "^
Rv. Ohne Legende.
M. 14 Millim. In meinem Cabinet. In der Collect, de
Bartholoraaei T. VIII, F. 6. T xwei Stücke, von denen eins mit
dem meinigen ganz übereiostimmt, das andere aber auf Rv. eine
kleine Abweichung angiebt, indem der obero Aufsatz des Feuer-
altars isoHri zwischen dem Unterbau des Altars und der Flamme
dargestellt ist; auch auf Av. weicht die Zeichnung ab, indem
der Bund nur wenig das Grenetis streift^ wJlluviid auf dem andern^
Exemplare und auf dem raeinigen er das Grenotis durchbricht.
No. 233.
Vor dem Gesicht das Symbol Y
memetti Cabinet.
No, 234.
Vor dt'm Gesicht dos Symbol
Ohne Legende.
Ohne Legende.
16 Millim. In
Ohne
Ohne
liegende.
Legende.
XIV. Schapur IL Qi
JE. Viereckig. 11 X 13 Mülim. In der Collect, de Bar-
tholomaei T. Vm, F. 8.
No. 235.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht Halbmond und
Stern ^
Bv. Ohne Legende.
M. 10 Millim. In der Collect de Bartholomaei T. VIII, F. 9.
No. 236.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol (o)
-/E. Im Berliner Museum.
No. 237.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol M
JE. Im Berliner Museum.
No. 238.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol yT
M. Im Berliner Museum.
No. 239.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol V
M. Im Berliner Museum.
No. 240.
Av. Vor dem Gesicht ein Stern mit 6 Strahlen.
M. Im Berliner Museum.
Zweiter Typus.
Der zweite Typus unterscheidet sich vom ersten hauptsäch-
lich durch die Abwesenheit des Feruers in der Flamme des Feuer-
altars ; letztere selbst ist auch breiter und grösser, sowie auf dem
Ayers der kugelförmige Bund reicher mit Perlen versehen ist.
Aach ist die Arbeit in künstlerischer Beziehung besser ausgeführt.
Der König ist immer sehr stark bärtig.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 55. 56. II, 9.
12. lU, 30. 31. 33. 42. 44.
No. 241.
Av. Mazdcun (sie) B<Mgi Schahptihrt Malka.
Bv. Unleserliche Legenden. Links der König. Im Felde
links von der Flamme das Symbol ^, rechts ^
^. 5Vt (Mionnet). 7,4o Grammes. Cabinet Subhi Pascha.
No. 242.
Av. Die Legende fängt unten vor der Brust an und geht
rechts hinanf. Mazdauun Bagi iychahpuhri (sie) Malkan Malka
Iran v Ani(ran),
54
MifTtUumniif dk Münzen fter SasMamden.
Av Ba^i Schahjßuhri Mfdknn Malkü,
Rv. Seitenlegenden undeutlich. Auf dem Altarschaft rasi,
Links und rechts der Ki\mg mit dem Globus.
M. 23 Milliiti. S,<i Grammes. In meinem CabineL
Bis hieher habe ich die Münzen Schapur's 11 nach dem nnbr
oder minder jugcndlicheti Aussehen des Königs nach den Exemplurrn
meLne.s eigenen Cabinets anjLreordnet. Fiii" die folgenden Stücke,
80 weit ich sie mu* aus Abbildungen kenn^, fehlt mir ein sicherer
Führer; nur für meine eigenen hube ich nach genauer Betrachtung
die cbronologische Ordnung feststellen können.
No. 184.
Av. Legende föngt voni vor dem Bund an und geht längs
der ersten Seite der Münze hinab, indem die Basis der Buchstaben
dem Rande zugekehrt ist: Mazduiusn liagi &'/iaftpuJtri Malknn
M^ffhi.
Kv. Nura'Srhah(puhrf); auf dem Altarschaft rtist. Heide
Figuren mit dem kugelfömiigem Bmid. Der Ferner nach links.
M, 22 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VIL F. lü.
No, 185.
Av, Mazdnmsn Bftffi Sthti]qmlin Mtdkun Mnlka Jra(n).
Kv, Nuritz(i) - SchtiJf/mh(fi), Auf dem Altnrschaft rast
Figuren, links mit dem Globus, rechts bloss mit der Mauerkroner
JR. 21 Millini. li.i Gruinmes,
No. 186,
Av. Mazduid^i />'«'/** Svhiflqndifi Mnlhw Mnlka Irfnn).
Rv. Nnvazt-Schnh/mh(rt)j auf dem Alt-arschatl rnjft. Links
der König.
JR. In meinem Cabinet 2 Exemplare 22 und 21 Millim^
3,3t» und Hj:. Gramme-s.
No. 187.
Av. Mttzd^itasn Btufi St^hahp. Malhun Midku Iran.
Rv. (Kn)rnz*- fSrfftfjffffjmhrf'). Ohne Legende auf dem Altaf^
schufL Links ond rechts der König mit dem kugeltörmigen Bond,
^R. 22 MilKm, Collect, de Bartholomaei T. VIL F. 11
id, 1
No. 18.S.
.Vv. Mnzdtiittjfn BfKjl Srhtdtpakri MtdJ^ttn Mtdkn iron.
Uv. Ohne Soitnnlegenden ; auf dem Altai^schafl ntst, Links
und recht« der König mit dwm (Tlubus.
Jl. 27 MiJlini. Collect, de Bartholomuci T. VFI, F. LJ,
iV.
No. 189.
Miisdittasn Btiffi Sf'linhpuhri Mtdkun Midku Jrtin
XIV, Schapur IL 55
Rv • Schah(piJiri) ; auf dem Altarschaft rast Links
der König.
^SL 23 Millim. 3,75 Grammes. In meinem Cabinet.
No. 190.
Av. Legende angeordnet wie No. 184. Mazdaüisn Bagi
Schahpuhri,
Rv. Seitenlegenden unleserlich; auf dem Altarschaft rast
Links und rechts der König, der Globus jedoch wie No. 179
angedeutet.
JR. 22 Millim. 4 Grammes. Li meinem Cabinet.
No. 191.
Av. Mazdatasn Bam SchaJi^nihri Malkan MaUca Iran v.
Rv -Schahpuhri; auf dem Altarschaft rast; links
der König.
JBL Li meinem Cabinet 2 Exemplare, je 23 Millim., 3,82 und
3,86 Gnunmes.
No. 192.
Av. Mazdaiasn MaUcan Malka Iran.
Rv. Legenden unleserlich. Links der König. Der Ferner
nach links.
JBl 23 Millim. 3,6 Grammes. In meinem Cabinet
No. 193.
Av. Mazdamsn Bacfi ScJuihjnihri Malk-an Matka Iran a,
Rv. Nuva - Sc1ia!i(]ju)hri. Legende auf dem Altarschafl ver-
wischt Links der König.
.Si. 22 Millim. 4,i5 Grammes. In meinem Cabinet
No. 194.
Av. Legende angeordnet wie No. 184. Mazdaiasn Bogt
Schahpuhri,
Rv. Ohne Seitenlegenden. Auf dem Altarschaft rasft). Links
und rechts der König mit dem Globus wie No. 179.
JEL 22 Millim. 3,75 Gr. In meinem Cabinet
No. 195.
Av Schahjnih ....
Rv - auf dem Altarschaft rast Links und
rechts der König mit dem Globus wie No. 179.
M. 21 Millim. 3,8 Gr. In meinem Cabinet
No. 196.
Av. Barbarische Legende, wie überhaupt die ganze Arbeit.
Rv. Ohne Legenden; zu beiden Seiten der König mit dem
Globus, wie No. 179.
JR. 22 Millim. 3,95 Gr. In meinem Cabinet
56
Mürdlumitn, die Afünzßn (kr S<tSiianidett.
No. 1U7.
Av. (MazdtiuxHu Ha)*ji Srk4iJt( jmhri) Mtt/hm
Bv. Ohne Legenden ; beide SeiteDtiguren ohne den kug4?l*
förmit:rpn Bund.
^11, 23 Millirii. 3,88 Gr. In ineinera Cabinet.
No. 198.
Av. (LegeiittL' hm der Ttnist vom imf:ui»^Hiid und reihts hinauf«
gohond, also ww gewöhnlich dits llasis dm' Huchstuheii iiiich innen
gekohrl) Mttzdaitiit^i Hmji Srhnfijmhfrfj.
Kv. .... ' NiiiUf ; über der Flamme Malkt ,könit,di*7h*,
uiilüi' dem Altar mi'i) ; auf dem Altarschivft raM. Links der König.
Af. 11» Millim. CoUect. de Bartholomaei T. VII, F. 9.
Na, I9i».
Av. /^<''//«* Srhahimhri Malktni Maiku Intn.
Rv - Srftaft/Hl H/tri) ; auf dorn AllHrschiifl nwf/. Links
und rechts dt^r König mit dem Globus*
jE. 21 Millim. 3,4ö Gr. In meinem Cabinet^
Nu. 200.
Av. Unleserliche barbarische Legende,
Kv. Desgleichen. Links und rerlits der Ktmig.
M. 22 .MdUiri. Collect de HaHhuloinaei T. VII, F. 12.
No. 2üL
Av. Mazduiajtn Ilmfi Srhftli^nihri Mallani Mtdkti Irttn
V Anan (sie, stiitt Animn) Minofsrhrtrl
Bv. Nuva * JSrftifkfjmUrf) ; auf dem Allarsrbaft rrt^tf links
der König.
JR. 24 MilJini. 4,i>.', Gr. In meinem Cabinet.
No. 202.
Av. Unleserliche barbarische Leg^ndp.
Bv. Mttfh- Alirtl j' auf dem Altarst-haft rvw/. Heide JSeiteu-
figuren ohne den (tlobus.
JR. 22 Millim. 3,8 Gr. In meinem Cabinet^
No. 203.
Av. liegende angeordnet wie No. 198. Srhnhpnhn Malkan
Malkn.
Kv. Ohne iSeitenlegenden. Auf dem Allarschuft rttst. Beide
SeiteoJigiiren ohne Globns.
.*ll. 23 Millim. ^,'j Gr. (wa.s jed*ich nicht ujassgebend ist,
da von einem früher ungelöthcten Ringe noch etwa« Blei übrig
geblieben ist). In meinem CalVinet.
i
ÄIV. Schapur IL 57
No. 204.
Av Schakpuhri Malkan Malhi Iran.
Ry. Ohne Legenden. Beide Seitenfiguren ohne Globus.
JR. 27 Milüm. Collect de Bartholomaei T. VU, F. 14.
No. 205.
Av. Schah. Malkan MaUca I(ran).
Rv. Nuva-Schah(ptihri); auf dem Altarschaft rast. Links
und rechts der König mit dem Globus.
JBt^ 23 Millim. 3,9 Gr. In meinem Cabinet.
No. 206.
Av. Legende angeordnet wie No. 184. Schakpuhri.
Rv. Ohne Legenden. Zu beiden Seiten die Figuren ohne
Globus.
M, 24 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VII, F. 15.
No. 207.
Av. Schiihjmhri Malkan Malku.
Rv. Ohne Seit-enlegende ; auf dem Altarschaft rast Seiten-
figuren ohne Globus.
M. In meinem Cabinet 2 Exemplare, 26 Millim. 3,8 Gr.
und 27 Millim. 3,4i Gr.
No. 208.
Av. Legende angeordnet wie No. 198. Schakpuhri.
Rv. Ohne Seitenlegenden. Auf dem Altarschaft rast. Beide
Seitenfiguren ohne Globus.
M. 27 Mülim. Collect, de Bartholomaei T. VU F. 16.
No. 209.
Av. Mazda£a»n liaxji Seh, Malkan Malka Ir(an).
Rv. Nuva- ; auf dem Altarschaft rast. Beide Seiten-
figuren ohne Globus.
.Si. 29 MiUim. 3,55 Gr. In meinem Cabinet
No. 210.
Av. (Von oben herunter, auf der rechten Seite der Münze):
p> _/\j O 9-/ also von der Linken zur Rechten zu lesen:
S<^hapur,
Rv. Ohne Seitenlegonden. Auf dem Altarschaft si. Seiten-
fignr links mit Mauerkrone, rechts Figur des Königs mit Mauer-
krone und dem durch einen Punkt angedeuteten Globus.
.SL. 30 Millim. Collect de Bartholomaei T. VH, F. 17.
No. 211.
Av. Schakpuhir Malkan Malka (sie).
Rv. Ohne Legenden. Beide Seitenfiguren ohne Globus.
JR. 27 Millim. 3,7 Gr. In meinem Cabinet
G6
Mm'dtvHtnn^ die Afünzett der Sas^nniti^n.
No, 212.
Äv Baffi ScItaJi. Malk(an) Maika I(ran).
Ev. Nuva-tvhah^ auf dem Altarschaft riigt. Zu beiden
Seiten der König,
^. 22 Millim. 3,75 Gr. In luemeni Cabinet.
No, 213-
Av. Mtmhuiis^i Bm^i SchahjnJiri Mnlkan Maßca Imn
V Anirafn).
Itv. Anuf'i'f) -Srhfih} auf dem Altarscliaft rast.
^. 22 Millim. 'd,i^ Gr, In meinem Cabinet.
No. 214,
Av. Legende angeordnet wie No. 184 unleserlich, scheint
bloss iSchahjmhn zu sein.
liv. ühue Seitenlej,'ende ; auf dem Altarschaft, eine iindeut«
licho Lpgende. Beide Seitenfigurf^n ohne Globus.
JR, 23 Millim. 3,7 Gr. In meinem Cabinet.
No. 215.
Av, Mazdaütsn Bngl St'htfhpuhri Mnlkan Malk(a)
Rv, Seitenlegenden luideutlich; auf dem AlUrschaft
Beide Seitenfiguren ohne Globus.
JR. 28 Millim. 4 Gr. In meinem Cabinet
No. 216.
Av. Eine kurze unleserliche Legende.
Rv. Ohne alle Legenden. Seltcutij?uren ohne Globus,
Fotin. 20 Millim. Collect, de Bartholoma^i T. VIH F. 1.
No. 217.
Av. Barbarische Arbeit und vor dem Gesicht eine kwrtB
barbarische Legende.
Rv. Auf dem Altarschaft ras(t}» Seite ntiguren ohne Globus,
^. 20 Millim. Collect- de Bartholomaei. T. suppl. F. 14.
No. 218.
Av, Wie vorige Nummer.
Rv. Ohne Legenden,
^. 14 Millim. Bei dem Münzhändler H, Hoftrnann in Paris.
No. 219.
Av. Mtfzdaiimn Biifji Schakjmhrl Mtdkan MtdJai.
Rv. Unlf^serliche Legenden.
Af. 14 Millim. Hei dem Mün^hündier H. Hoffmanu in Parisr
No. 220.
Av. Auf der rechten Seite eine unleserliche Legende, ver-
muthliuh Mtdkmi Malku,
XIV, Schapur IL 59
Ry. Ohne alle Legenden. Seitenfigoren ohne Globus.
JBL 30 Millim. 4,1 Gr. In meinem Gabinet.
Die folgenden kleineren Münzen, ünterabtheilungen der
Drachme, so wie Kupfermünzen konnten nicht mehr nach dem
bisher befolgten Prinzip geordnet werden, weil fast nie die Ge-
sichtszüge deutlich genug sind um auf ein geringeres oder grösseres
Alter mit Sicherheit zu schliessen; ich kann sie also nur nach
den Yerschiedenen Typen anordnen; wegen des Feruers in der
Flamme gehören sie gleichfalls zur ersten Begierungsperiode
Schapur's 11.
No. 221.
Av. (Vom anfangend) Matka Schahpu(hri). Vor der Brust
ein Stern mit 6 Strahlen.
Rv. Links nichts, rechts 2 Striche; auf dem Altarschaft
rttst Seitenfiguren ohne Globus.
M. 14 Millim. 0,54 Gr. In meinem Cabinei Auch im
Gabinet Subhi Pascha und in der GoUect. de Bartholomaei
T. \an, F. 2.
No. 222.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol V
Rv. Ohne Legende.
JR. 2 (Mionnet). K. K Cabinet in Wien.
No. 223.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol ^
Rv. Ohne Legenden.
M. 11 MiUim. CoUeci de Bartholomaei T. Vm, F. 4.
No. 224.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol I
Rv. Ohne Legende.
Ä. l'/a (Mionnet). Gabinet Subhi Pascha.
No. 225.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol ^
Rv. Ohne Legende.
.Si 12 Millim. 0,45 Gr. In meinem Gabinet.
No. 226.
Av. Ohne Legende. Vor dem Kopfe ji^
Rv. undeutliche Legenden. Seitenfiguren beide mit dem
Globus.
M, 12 Millim. Gollect. de Bartholomaei T. suppl. F. 13.
No. 227.
Av. Legende in 2 Zeilen. Die erste Zeile beginnt vor der
Vorderspitze der Krone und geht längs dem Gesichte nach unten ;
60
]\ttn*fUmanHf dm
;r SfLHminiileti,
ßie lautet Srk'thjmh(n) ; daüii beginnt die zweite Zeile» untfr thr
Brust und g^eht von da auch rt^ehts hijiauf und t*ndij?t am Hinter-
kopf: Mfdkan MaU'tt Iran v Anirnn. Einzelne Charaktere sind
niciit gaüz deutlich.
Rv. Ohntj Seitenlegenden ; auf dem Altarsohaft rasti. Links
und rechts der König mit dem Globus,
M, 14 Millim. Beschriebeu von E. Thomas in Numismaüc
and other imtiquanan lllustrtition8 of the reign uf the Sassanians,
und abgebildet ebündtiselbst PI. IV, No. 5.
No. 228.
Av. Vor dem Gesicht änfi Symbol
M. Obolus im Berliner Cabinet.
No. 229.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol
.M. Obolus im Berliner Cahinei
8
n
No. 230.
Av. Vor dem Gesichte das Symbol ^
Ä\. 10 Millim. 0,43 Gr. In rueinem Cabinet.
No. 231.
Av. Unleserliche Legende. Vor dem Bart das Symbol >\ ^
Ohne Grenetis.
Rv. Auf dem Altarschtift unleserliche Legende. Gr«netiR.
M. 24 Millim. Collect, de BarthoJomaei T. VIII, F. 5.
No. 282.
Av. Unleserliche Legende. Vor dem Gesicht ein Halbmond s**
Rv. Ohne Legende.
JE. 14 Millim. In meinem Cabinet. In der Ctdlect. de
Bartholomaei T. VIII, F. 6, 7 zwei Stücke, von denen eins mit
dem meinigen ganz üboreinstimmt, das andere aber auf Kv. eine
kleine Abweichimg aii;,'iebt, indem der obere Aufsatz des Feuer-
altars isolirt zwischen dem Unterbau des Altars und der Flamme
dargestellt ist; auch auf Av: weicht die Zeicbnung ab, indem
der Bund nur wenig dus Greuetis streift, wahrend auf dem andern
Exemplare und auf dem roeinigen er das Grenetis durchbricht.
No. 233.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht das Symbol Y
Rv. Ohne Legende.
M. 1*> Millim. In meinem Cabinet.
No. 234.
Av.
Ohne Legende.
Vor fbnn Gesiebt das Symbol ^
Rv.
Ohne Legende.
XIV. Schapur IL ßi
JE. Viereckig. 11 X 13 Milüm. In der CoUect. de Bar-
tholomaei T. Vm, F. 8.
No. 235.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht Halbmond und
Stern ^
Rv. Ohne Legende.
J£. 10 Millim. In der Collect de Bartholomaei T. VUI, F. 9.
No. 236.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol (o^
iE. Im Berliner Museum.
No. 237.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol M
iE. Im Berliner Museum.
No. 238.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol 'V*
M. Im Berliner Museum.
No. 239.
Av. Vor dem Gesicht das Symbol "V
iE. Im Berliner Museum.
No. 240.
Av. Vor dem Gesicht ein Stern mit 6 Strahlen.
JE. Im Berliner Museum.
Zweiter Typus.
Der zweite Typus unterscheidet sich vom ersten hauptsäch-
lich durch die Abwesenheit des Feruers in der Flamme des Feuer-
altars ; letztere selbst ist auch breiter und grösser, sowie auf dem
Avers der kugelförmige Bund reicher mit Perlen versehen ist.
Auch ist die Arbeit in künstlerischer Beziehung besser ausgeführt.
Der KOnig ist immer sehr stark bärtig.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 55. 56. II, 9.
12. lU, 30. 31. 33. 42. 44.
No. 241.
Av. Mazdaan (sie) Bagi Schahpvhri MaUca.
Bv. Unleserliche Legenden. Links der König. Im Felde
links von der Flamme das Symbol j^, rechts ^
^. 5'/, (Mionnet). 7,40 Grammes. Cabinet Subhi Pascha.
No. 242.
Av. Die Legende fängt unten vor der Brust an und geht
rechts hinauf. Masdaiasn Bagi Schdhpukri {sie) Malkan MaUca
Iran v Ani(ran).
l AforiUitutun^ die
Ilv. Svhuhjmhft' /, und üUer der Flamme MaUn ,könighcli'
^. 22,f* Millini. Im Boi-liner Museum.
No. 243.
Av, M(tzciutii87i Biuji SrhftJtjtmhri Malkan McUka Jnm
V Afiiran.
Bv. Ä^nra - ScltaJiQmhri). Auf jeder iSeite des Altars der
König. Auf dem Mtarschaft ^
M. 26 Millim. *\.i\ Gr. In meinem Cabinet Collect de
Bartholomaei T. VIII, I\ 1.
No. 244.
Av. Dieselbe Legende wie in der vorigen Nummer, aber so
Mgeoz^et, dass die letzten Buchstaben des Wortes Antran iu
fltetr iweiteu Reihe unter den) Worte Mazdaius7i stehen , auf
einer Münze tm, auf einer andern trän.
Rv. Wie vorige Nummer.
M, 23 und 24 Millini. Collect, de Barf.holomÄei T. \TI,
F. 2. 3. 4.
No. 245.
Av. Mtizdiiüt^i Schaji^ndiri MaUcmi Mnlku Irft(n). Das
Wort Btujt fehlt.
Rv. Nuvazi- Links der Kilnig. Auf dein AlUir-
schÄft ^
M. 25 MilUm. Collect, de Bni-tholomaei T. VIH, F. 5.
No. 24Ö.
Av. Unleserliche barbarische Legende.
Bv. Desgleichen. Links der König. Im Felde links y,
rechts ^
AI. 27 Millim. 3,8:. Clr. In meinem Cabinet.
No. 247.
Av. Mttz*!4uajfn Btu/i S<-hahpuhri Mtdka,
Rv. Nwa - ^rh(JtQmhrt'), Auf beidyn Seiten der König.
Auf dem Altarsclaaft das Sjnibol ^
.SL 25 Millim. 2,7* Gr. In meinem Cabinet.
No. 248.
Av. Mazduidfni Bm/i Schttli/niJiri Mtdk'AJtii Midku Iran
Mmo-fs*'hi'tf'i num Jeziian,
Kv. Nurazi-St'haJtimhiri f unter dem Altar h'lan). Zu beiden
Seiten der König. Auf dem Altarschaft ^
M. 25 Millim. Collect de Bartholomaei T. VI, F. 13.
No. 249.
Av. MiiZ^hiifisji Bfi4)i ScJt(thjmhri Iran Miiiot^rhetri inem
Jezd*m. Di.»r Künigstit^^l MaUai oder XLdhtn Malka fehlt.
XIV, Schapur IL 63
Rv. Nuvasd - Schahjmhri. Auf jeder Seite des Altars der
König. Auf dem Altarschaft j^
Sl 26 Millim. 2,5 Gr. In meinem Cabinet.
No. 250.
Ar. Mazdaiaan Bagi Schahpuhrt MaUcan Mcdka Iran,
Bv. NuocL-Schahpu^trt), Links der König. Im Felde links
y, rechts ^
JEL 27 Millim. 2,85 Gr. In meinem Cabinet.
No. 251.
Av. Mazdamsn Bagi Schahpuhrt MaUcan MaJka Iran
Mmo-tschetri men Jezdan,
Rv. Nuvazi - Schahpuhri ; unter dem Altar As (Ispahan);
links und rechts der König; anf dem Altarschaft f^
JBL 27 Millim. CoUect de Bartholomaei T. VI, F. 14.
No. 252.
Wie vorige Nummer, jedoch in der Exergue statt Ispahan den
Prftgeort «i/ Bcus , , .
M. 26 Millim. Collect, de Bartholomaei T. VI, F. 15 (und 16?).
No. 253.
Av. Mcusdaiaan Bagi Schahpuhri MaUcan MaUca Iran
V Ani und in einer zweiten Reihe rfan),
Rv. NuiHi - Schahpu(hri), Beide Seitenfiguren mit dem
Globus. Auf dem Altarschaft ^
M. 22 Millim. 3,65 Gr. In meinem Cabinet
No. 254.
Av. unleserliche barbarische Legende.
Rv. Desgleichen. Beide Seitenfiguren ohne Globus. Im Felde
links g, recht« j^
JBL 28 Millim. 3,6 Gr. In meinem Cabinet.
No. 255.
Av. Mazdaiasn Bogt Schahpufhri) MaUcan MaUca Iran.
Rv. Nuva- Schah(puhri). Im Felde links ^, rechts y.
Auf dem Altarschaft unten ein Punkt
JR, 27 Millim. 3,59 Gr. In meinem Cabinet
No. 256.
Av. Mazdaiaan Bagi Schahpuhri MaUcan MaUca I(ran),
Rv. Schahpuhri - J^va. Beide Seitenfiguren ohne* Globus.
Im Felde links y, rechts f^
JBL 26 Millim. Collect de Bartholomaei T. VI, F. 12.
64 Mordtmann, die Münzen der Sasaanideti,
. No. 257.
Av. Mazdauisn Bagi Schahpuhri Malk<m MaUea Iran.
Ry. Nuvazi- VaraJiran (sie). Links der K(3nig. Auf dem
Altarscbaft f^
No. 258.
Av. Mazdaiasn Bogt ScIuüipaJvri Malkan Malka Ira(n
Miiw)t8c1ieh'i men Jezdan. Das Diadem mit reicbeu Zierraten
versehen.
Rv. Nuvazi- Sclialqnihri Links und rechts der König.
Neben der Flamme links ^, rechts y
M. 27 Millim. 3^35 Gr. In meinem Cabinet
No. 259.
Av. Unleserliche Legende. Doppeltes Grenetis (was sonst
nicht vorkommt).
Rv. Nuvazi- .... Links und rechts der König. Neben
der Flamme links j^ , rechts ^ . Doppeltes Grenetis.
M,. 27 Millim. 3 Gr. In meinem Cabinei
No. 260.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesichte 3 Punkte V
Rv. Ohne Legende.
^. 2 (Mionnet). Cabinet Subbi Pascha.
No. 261.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht O
Rv. Ohne Legende. ^
A. 10 Millim. 0,55 Gr. In meinem Cabinet.
Dritter Typus.
Der dritte Typus zeigt auf der Kehrseite den Typus der
Münzen Ardeschir's I, d. h. ohne Seitenfigureu, dagegen einen Altar
mit breitem Obersatz und zu beiden Seiten ein Feuerbecken.
Dieser Typus kommt verhältnissmässig nur sehr selten vor.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 59. 60. U, 10. 11.
m, 34. 35. 36. 37.
No. 262.
Auf Av. u. Rv. Barbarische Legenden.
JV. 20 Millim. Collect, de Baiiholomaei T. VII, F. 6.
No. 263.
Av. Statt der Legende eine Anzahl kleiner Halbkreise yyyyyyy^
Rv. Desgleichen.
^. 5 (Mionnet) 6,9 Grammes. Zum Verkauf ausgeboten.
XV. St'hnpttt' 11 ittul JezfUigird L
6&
No. 264.
Av. Wie vorige Nummer.
Bv, Rechte Nntuizt] ILuks Svhuhpfnhrl).
^. 20 Millim. Bei dem Münithändler H. Hoftmimn in P;iriß.
No. 265.
Av. ünleserliclie Leg«^nde.
Bv SchuhpuhrL
M. 25 Millim. Collect, de Baiiholomaei T, VTI, F, 7.
No, 2<><i.
Av. MazdatasTi Biyji i^rhttJipttJu't Malkan Muikuji Malk<i
Jron Mmo, Das Wort Malkan zweimal.
Bv- Nm^azi S<'hnhjmhri.
M, 22 Millim, Collect, de Bartholomaei , T. Suppl. F. 12.
Ein sehr schönes Exemplar.
^ No. 267.
^■^ Av, Ohne Lejifende (vor dem Kopf abgebroeben).
^^^^ Bv. KuTAt' ujiverständliche Legendi^. Der Altar
^^^H JEL l<Kf> MiUiin. lo meinem Cubiuet
^V No. 268.
^F Av. Schahp^ih(ri).
^" Bv. Zerstörte Legende. Auch di<j KobltJübeckeD scheinen
voi fehlen.
M, 18 Millim. Collect, de liartholomaei T. YIU. F. 8.
No. 260.
Av. Zerstörte Legende. Vor und hinter dem Kopf eine KugeL
Bv. Zerstörte Lfjgende.
J!L 3 (Mionnet). Cabinet Subhi I^ascha.
XV. S eliapur II und Jezdegird L
lige orientalisr.he Chronisten erwähnen eines Jezdegird,
reicher ausser den wohlbekaimtcn drei Königen dieses Namens
»urze Zeit in Persien regleit habe, während die byzantinisulien,
»yrischen und arm^^nischeu Quellen nichts von ihm wissen; aber
[auch selbst jene morgen! indischen Quellen zilhlen ihn nicht in der
Beihe der Sassaniden auf; chronologisch lässt er sieb auch nii-gends
[einreihen.
Die numismatischen DenkmUler geben uns einigen Aufschlussj
heweisen. dass er wirklich existirt hnb^^ und dass es ihm
scheinlich gelungen ist, sich, wenngleich nur kurze Zelt in
ifgvnd einem Theile der OstbJÜft« der Monarcliie unahbiin*,ng
m beliitupten. Bei dem ganzlichen Mangel an handschriftlichen
[Kttchrichten bleibt es das sicherste ihn von der eigentlichen Reihe
ler SHSHuni den - Könige auszuschliewseu ; indessen dürfen wir die
IS»I. XXMV. ./
66
Morätmtmfi, die
Mimzeil ^ die von ihm Kunde gebeo, nicht vernachlässigen, eben
weil sie deii Mangel an geschriebenen Nachrichten einigemu^seo
ergänzen. Wir finden diesen Jezdegird im Verein mit Scbapnr H
mid auch ganz allein, woraus eben hervoi-geht, dass er schon
unter Schapur II irgendwo Statthalter gewesen sein muss.
No. 270,
Av. Srhahpuhri Malk^in Malka Iran. Büste Schapur's H
wie üblich.
Rv. Zwischen der Figur zur Litikeu und dem Feueraitar
A CfV* 'f^zdike(r)ti; auf dem Altnrschaft (r)ast. Beide Seitea-
figuren ohne Globus. Der Feruer in der Flamme nach rechts.
M. 21 Millira. 3,a Gr. In meinein Cabinet.
Die Münze, welche ich I, 131 beschrieben habe, und welche
ich bei 8ir H. llawliiison sah , als derselbe hier auf der Reise
nach England passirte, stimmt sehr schön zu der vorstehenden,
indem der Revers mit derselben identisch ist, während der Av.
bloss den Namen Jezdikerti enthält.
Anderweitige Denkmäler Schapur's IL
1) Ein Basrelief auf dem Felsen von Tak-i Bustan, nahe bei
Kimianschah, stellt die Figiiren Schapur's II und Schapur's IK
vor; erstercr steht zur Rechten, letzterer zur Linken, beide dem
Beschauer zugekehrt. Der Kopfschmuck ist zerstört, doch erkennt
man noch den kugelförmigen Bund. Von den Inschriften sin^
mehrfache Copien gemacht, mid S, de Sacy. Rawlinson, E. Thonuis,
Spiegel und andere Gelehrte haben sich mit ihrer Auslegung
beschäftigt.
Das Denkmal selbst ist augenscheinlich zur Zeit Schapur's UI
oder nach dessen Tode ausgeführt. Ich gebe hier nur die Tnins*
acription und Uebersetzung der Inschrill, welche sich auf Scha-
jmr II bezieht.
Patkari zen-i Mazdaiasn vobia Schalipuhri Malka(n) MaUcA
Iran v Aniran Min(o)tschetri men Jezdan, bar-i Mazdaiasn vohia
Obranmzdi Malkan Malkii Iran v Aniran Mino*tÄcheiiri men Jezdan,
nati voliia Kersehi Malkan Malka.
.Dies ist das Bild des Hormuzdverehrers , des vortrefflichen
Schapur, König der Könige von Iran und Tumn, aus himmlisthem
Keim entspro.sHen , Sohn des Hormuzdverehrers , des vortretnichen
Honiwzd, König der Könige von Iran und Turim, aus himm<
lischem Keim entsprossen, Enkel des vorlreftlichen Nersi, König
der Könige*.
2) Sir W. Ouseley copii*te in den Ruinen von Persciiolis zwei
Pehlevi-Inscbriften, und veröffentlichte dieselben in seinem Rnise-
werke Vol. II, PI. XLII. Der Zusttmd der Copien ist aber der-
artig, dass von einer Angabe des Inhalts gar kerne Rede sein
kann. Nur so viel erkennt man, dass die untere, B, sich »nf
Ji
XV, Schapur II w^d Jezdeffird I. 67
Schapur 11 bezieht, dessen Name und Titel nicht weniger als
sechsmal in den 11 Zeilen yorkommt
3) In den Ruinen von Schapur, nahe bei Kazerun in Pars,
befinden sich einige Denkmäler, nämlich eine koloss£kle aber nie-
dergestürzte Statue und eine Anzahl Basreliefs, von denen wir
ia)büdungen bei Ouseley Vol. I, PI. XVIII und XIX, James Morier
(A. Second Joumey through Persia) S. 80 und PL ü, J. Johnson
TL s. w. haben. Sämmtliche Darsteller sind der Ansicht, dass die
Statue Schapur I vorstelle, und dass die Basreliefs sich auf die
Ge£uigennahme Yalerian's beziehen. Indessen kann ich mich dieser
Ansicht nicht anschliessen , weil der künstlerische Charakter der
Atisfährung so wie der Typus der Figuren nicht de^ Epoche ent-
spnelit; ich glaube vielmehr, dass es die Statue ScLupur's 11 ist,
nnd dass die Basreliefs etwas anderes vorstellen. Aus Ouseley's
Zeifthnimg ist nicht viel zu entnehmen; dagegen ist Morier's Dar-
stellnng sehr anschaulich; es sind 9 Felder; die beiden ersten
Felder links zeigen je 5 persische Reiter, so wie das Pferd eines
sechsten Reiters. Das dritte Feld, das grösste von allen, zeigt.
die Beiterfigur des Königs , gerade so wie Schapur 11 auf seinen
Münzen dargestellt wird; neben ihm steht eine Figur, die ihm
etwM überreicht, wahrscheinlich ein Diener; eine nackte geflügelte
Figur fliegt auf den König zu, um ihm ein Diadem zu überreichen.
Unter den Füssen des Pferdes liegt ein erschlagener Feind; vor
dem König ist ein Feind in knieender Stellung mit ausgestreckten
/ Binden; neben demselben stehen zwei persische Soldaten. Ich
giiabe demnach, dass der unter dem Pferde liegende erschlagene
Febd den Kaiser Julian vorstellt , während der Bittende , dessen
rtmisches Costüm unverkennbar ist, den neuerwählten Kaiser Jo-
▼itt Torstellt, der den Schapur um Frieden bittet.
Von den übrigen 6 Feldern ist das eine, das am meisten
luch rechts oben befindliche, leer; die andern enthalten Dar-
stellnngen römischer und armenischer Krieger mit Feldzeichen.
D« Ganze stinunt sehr gut zu den geschichtlichen Verhältnissen
der Jahre 362 und 363 unserer Zeitrechnung.
Eine Abbildung der sämmtlichen Basreliefs befindet sich auch
in Malcolm's History of Persia Vol. I, p. 254.
4) Eine ganz ähnliche Darstellung finden wir auf einem Bas-
i^ei; welches Sir W. Ouseley in Darabgird entdeckte und zeich-
oete (Travels Vol. 11, PI. XXXV) und mit der Unterschrift Schapur
r^nd Valerian versah. Eine etwas abweichende aber wahrscheinlich
nclrtigere Zeichnung lieferte Flandin (Perse, PI. 33). Eine Königs-
fig«r ro Pferde, mit Helm und kugelförmigem Bund, legt die
I^ auf den Kopf eines bejahrten Mannes, der sich in bittender
Stellang ihm nähert, während ein anderer ebenfalls in bittender
Stellung den Zügel des Pferdes ergreift. Unier den Füssen des
Pferdes liegt ein erschlagener Feind, augenscheinlich Julian vor-
stellend, während der König dem bittenden römischen Kaiser
68
Murdtmatinf (Vf Afürt^cn tltu* SfijtiKtu!fli*u,
Jovian den Frieden bewilligt; die andeiv Figur, welche
Pferde in den Zügel greift, hat auf Ouseley's Züichrittiig ein
Gewand, und soll wolil den anneniscLen König Tiridates, Julian'!
Bundesgenossen, vorstellen. Hinter beiden sieht man noch eine
n nippe von 25 Figuren mit entblössten HiUiptem und ein Ffenl
mit einem Wagen; hirit<er dem König eine Gruppe von 16 por-
ßisühen Kriegeni.
XVI, Ardeschir IL
Av. Büste des Königs nach rechts, mit Diadem, einfacher in
Form einer Kitppe eng imschliessendeu Krönte und dem kugelför-
migen Bund, wek'ber letztere jedoch auf den (loldmünzen fehlt.
Rv. Einfacher jVltjir mit der Figur des Königs auf beides
Seiten, ohne alle Logendcp, Auf den GoMmünzen ist noch der
Feruer in der Flamme, und nur die Figur zur Linken hat den
Globus,
Münzen dieses Königs habe ich beschrieben 1, 79. 80. 8L
II, 16. III, 45 bis 51.
No, 27L
Av, Maz^Ittiami Bcu/i ArlaJt.sr/u'(f)r Malknn Ma/ka Iran.
A^. 25 Mülim. Collect, de Bm-tholumaei T. VllI, h\ lU.
No. 272.
Av. Mtizfdaioiffi) Bm/t ArüiJtsrhi'tf Malka.
M, 28 ilillim. CoUect. de Bartholomaei T. MIl, F. 11.
No. 273.
Av. (bei der Brust anfangend) MtiZ(kwij$n Btufi Arta/t(scket)n
Malka,
JR. 28 Millim. Ü,«* Gr. In meinem C ab inet.
n
No, 274.
Av, Mdztlatami Btuji ArhJtsvheir Ma(lka).
JR. 29 Millim. CoUect. de Bartholomaei T. \lll, F. 12.
No. 275.
Av. Legende wie vorige Nummer.
La LTebcr der Flamme iiju, vielleicht fran?
AI 27 Millim. CullecL de Bartholomaei T. VlII, F. 13,
No, 276.
Av, Mazdatttmi Btufi Artahftvhetr Maikfttn Mn(k\n Irniu
Ä\. 20 Millim. CoUecL de Biirtholomaei T. VIIL F. 14.
No. 277.
Av. Eine bei der Brust anfangende barbarische Legende.
Ä\. 28 Millim. Collect, de liartholomaei T. Vm, F. 16.
-YtV. Ari
ipnr Jli,
No, 278.
F. Mtmiaiam Bf igt Artuhsvhrfr Malknn Malka Malka
vm. Das Wort Malht \m Königstitel zweimal.
JB* 25 Millim. Collect, de Üai-tbolomaei T. VIII. F, 15.
No. 279.
Av. Maztlaiasn Bcuji Arfahsehet{r).
JBL 27 Millim. 4.03 Gr. In raeinem Cabinet
No. 280.
Av. . . ArtxiJischetr,
Rv. Wie No. 275.
JR. 28 Millim. 3,4f» Grammfis. In meineiD Cabinet.
No. 28 L
Av. Otne Legende; vot dem Gesiebt das Symbol /
Bv. Ohne Figuren; auf jeder Seite des Altars ein Koblen-
J^ 11 Millim. Ot.n iW, In mein*^m Cabinet.
No. 282.
Av, Ohne Legende; vor dem Gesiebt f
Rv. Wie vorige Nummer,
jR, 1 '/^ (Mionnet). Cabinet Snbbi Pascba.
Anderweitige Denkmäler Ardescbirs IL
Ich scbreibe Ardescbir II ein Basrelief zu, von welchem wir
[Abbildongen in Sir tlobn Maliülm's History of Persiii und Sir
)b. Porter's Travels Vol IT PL 66 haben. Es stellt zwei könig-
»che Figuren dar, von denen die zur Rechten der andern ein
liadem überreicht. Die Figur rechts gleicht in ihrem Kopfputz
'^enan dem Typus auf den Münzen Scbapur's II utid die zur
linken dem Tyjius aul" den Münzen Ardeschir*s 11. unter ihren
Föflsen liegt der Leichnam eines üb envun denen Kriegers. Links
von Ardescbir II ist diö Figur Hormuzd's mit dem Scepter in
der Linken, das Haupt mit einer Glorie von Sonnenstrahlen um-
geben, mit den Füssen auf einer Sonnenblume stehend. Der
dftgene Krieger ist wahrscheinlich Jexdegird I, der sich ent-
•r kurz vor oder nach dem Tode Schapurs II empört und
letcbir II den Thron streitig gemacht hatte.
^^ft XYn. Schapurin.
^^^^ Av. Büste des Königs nach rechts, n>it Diadem, Krone in
^Bporui einer Feldmütze und kugelförmigem Biuid. Auf f\m\ Guld-
^■müoxen ohne Kmne und ohne Globus, bloss das Diadem.
" Bv. Auf dem AUarschaft in der Regel die Legende rast
.richtig*, und in der Flamme der Fenier nach rechts. (Wo Ab-
4
70
Moi'tthnnufiy dif MüHZt^n der tioMMm
weiclitmgeii von diesem allgemeinen Typus vorkomraeu, bemerk«
ich es).
Miinxen dieses Königs halie ich lieschrieben 1 82 bis 99*
11 17. 18. III 52. 53.
No. 283.
Av. Sf'Imlqmhri . . . Bart und Haupthaar gekräuselt
Rv. Erlosdienö Legenden. Links dur KVmx^,
Af. 19 Milliiu. -3,:»^ (Jr. In meinem Cabinei.
No. 284,
Av. Si'hohpnhn. Der Kopf mit einem Diadem und ein^r
hohen runden Mitni ^rezi»^rt.
liv. Ohne Legond*ui. Auf dem Altfl.rschafl 1^*
Mt. G (Mionnet). 4,ir* CJr. Cttbiuet Fmkesch v. Ost-en,
No. 285.
Av. (Maxda)i(wn Btuji (Srhohjmhri } Malkun MalJca Inm,
Typus wie No. 28:3.
Rv. Seitenlegenden verkehrt, links tl/vo SrkaJijt^ rechts 33 IT,
Links uud rechts der König.
^. 21 Millim. Beschrieben und abgebildet bei E. Thomas,
Numismatical and other Aiiti([uariiin lUustrations etc* PL IV, No. 1;
er schreibt die Münze Hehapui' II zu, indessen genügt, ein Blick
ikuf den Ktj\4' des Künigs auf der (iiddmünze und auf den Ferner
der Öilbermünzen um sofort überzeugt zu sein, dass sie nur
Schapur III zugetbeilt werden koiui.
No. 286.
Av. Xffizdaiasti Bufji Srhnltjmhri Mtdkan Malka Irmi
if Amrttti.
Kv. Si'huhp.'^lfit(ri) ,8chapur der Feuerverehrer*.
M. 7^1 (Mionnet), Cabinet CayoL
No. 287.
Av. Miizdattisti ßtufi Sclutlipükri iji MnUcum Maüai J(ran)
,der Hornmzd Verehrer, der göttliche Sciiapur, welcher Köni^ der
KiVnige von Iran (i.st)*.
Rv. <tjhp.-Afii. Links und rechts der König,
JR. 23 Millim. ü,«ri Gr. In meineni Cabinet,
No. 288.
Av. Muzdaüi(ftn) Btuji Sthtihimhri Ma/l'im (Alalka),
Rv. ühn«^ Seiieidegenden, Links timl roebts der König.
JH, 2,'^ Millim. 3,11 (»r. In mt^ineni ttabinet. Auch Collect
de Bartholoiiiaei T, IX, F. y* jedoth nicht gani identis<ih.
XVIL Sckapur III. 71
No. 289.
Av. Mazdaiasn Bagi Schahpuhri (Ma)lkan Mal(ka).
Bv. Schah-Aturt. Xiinks nnd rechts der König.
JBL 25 Millim. 3,85 Gr. In meinem Cabinet.
No. 290.
Av. (Vor der Brust anfangend) Mazdaiasn
Bv. Ohne Seitenlegenden; anf dem Altarschaft i^(?); Seiten-
%iiTen ohne Globos.
JBi 24 Millim. 3,84 Gr. In meinem Cabinet.
No. 291.
Av. (Vor der Brost anfangend) Mazdamsn Bagi Schah-
m{Är)i MaOean Ma(1ka).
Bv. Ohne Seitenlegenden; links und rechts der König.
' M. 23 Millim. 3,8S Gr. In meinem Cabinet ; auch Collect
de Bartholomaei T. IX, F. 4.
No. 292.
Av. (Vor der Brust anfangend) Mazdaiasn Bogt Schahpuh
Bv. Ohne Legenden. Links und rechts der König.
M. 24 Millim. 3,4 Gr. In meinem Cabinet
No. 293.
Av. 8(^uih!puhri MaUca.
Bv. Ohne Legenden. Seitenfiguren ohne Globus.
2SL 24 Millim. 3,« Gr. In meinem Cabinet.
No. 294.
Av. Unleserliche barbarische Legende. Auch der Typus bietet
verschiedene wiewohl geringfügige Modificationen dar.
Bv. Ohne Legenden.
M. 23 Mill. 3,&6 Gr. In meinem Cabinet
No. 295.
Av. (Mazda£a)sn Bagi ßchahpuhfri) MaJkan M(alka).
Bv. Links und rechts der König. — Seitenlegenden nicht
Torhanden.
S^ 26 Millim. 3,7 Gr. In meinem Cabinet Auch Collect
de Bartholomaei, T. IX, F. 7.
No. 296.
Av. Mazdaiasn Bagi Schahpuhri gi M(alka).
Bv. Ohne Legenden. Links und rechts der König.
JBi 24 Millim. 3,6 Gr. In meinem Cabinet.
No. 297.
Av. Schahpuhri (Maljkan (MaOca),
72
MorfUmannt dtt! Münzen tlar Snxfiimidfi4,
Rv. Ri>clits Hrhahfiii- links ri; auf dem Altarschaf), nichts,
links und rechts dpr König.
M. 23 Millim. 3,9 Gr. In meinem Cabinet.
. No, 298,
Av. (Vor der Brust auffindend) Hrhah^nihri MaÜ^(an) Malka.
Rv. Ohne Lf^genrlen. Seitentigurnn und Feraer in einfiicber
Kappe.
M
Mill.
Collect, de Baitholomaei T. IX, F. 1.
No. 299.
Av. Mazdaidmi Bmji 8cfmJ*/mhri Mfähm Malka Iran v
(Av/rmi).
Ev. Sf^hdhp.-Atn. Links und rechts der König.
M, 27 Millim. Collect, de Bartholomaei T, DC, F. 2.
No. mi\
Äv, Aftt£dain(s7i Baffi) SclmJi^pHjhri Jfaih'an (Mttika).
Rv. ...... Atti, Seitenfigaren undeutlich.
M, 24 Millim. 3,78 Gr. In meinem Cabinet
No. 301.
Av. (Vor der Brust anfangend) Mazdai/tmi Boffi SvhahpuJiri
Midkianjy dann m einer zweiten Zeile über dem Hintertheile des
K o piputzes Ma Ika .
Rv. Ohn(f Legenden. Beide Seitentiguren mit dem Cilobtts.
M. 24 Millim. Collect, de Barthulomaei T. IX, F. 5.
No. ^J02.
Av, (Vor der Bmst anfangend) Miizdu/iiftn Bmji Svhih(imhri^
Rv. Links nichts, rechts Hrh<th(pukri); auf dem Altiu*schiifl
^in (?). Links und rechts der Ktinig.
M. 24 MilUm. Collect, de Bartholomaei T. IX, F. 6,
No. 303.
Av. Mazdauisn Bagi Sehahptütri MaUcmu
Rv. j\*\ E»; dies würde beissen VaJi-mn was keinen
Sinn giebt; ich vermuthe, dass es x\ax jrxi SrhtihfjnJtr^
At(turi) sein soll. Auf dem Altarschaft nichts. Links und rechts
der König.
M>, 25 Millim, 3,«? Gr. In meinem Cabinet.
No. 304.
Av. Masdmtui-n Dm/r *Sclnthjnikri Mti^'an Moikn ^ und in
einer 7,wert*in Zeile bei der Brust Kttdt „Prinz".
Rv. Ohne Seiteulegenden. Links und rechts der König»
M. 25 Millim. CoUeci de Bartholomaei T. IX, F. 9.
XVI 1. Sckapur JIL
7S
No. 305.
A.V. Maziktuimi Btu/i Si-halij/uhii Mulkan Maifc(a) Ira(n),
Rv. Ohne he^fmden. Links und rechts der König.
JIX. 26 MilL 4.CI4 Gr, In meinem Cabinet.
No. UOB.
Av. Afasilaiasn Btuji Ht'hahpiJiri MaUian Maü^,
Ry. SchaJt{jiuhri)'Afur(i). Links und rechts der König.
jSL 23 MiUim. Collect, de Bartholomaöi T. IX, F. 10.
No. 307.
Av. Mtizdatasn Bmp' Sr/uikpu/in Mnlkan Malka A.
ßv. Ohne Seitmilegeiidpn. Jjinks und rechts der König.
A. 23 Milliiu. CoUeet de Bart-holournei T. IX, ¥, 11.
1^0. 308.
Av. Miizdaiasfii Bwji SvhaJtjnt/iri gi Malkan Malka.
Rv. Sf'fmh-Ahir, Links und rechts der König,
^'R. 23 Miilim. Collect de Börthülomaei T. LY. R 12.
No. 3U9.
Av. ünverstjlndliche barbai'ische Ijegendo.
Rv. Ohne SeitenlegendeD. Zu beiden Seiten der König.
A. 25 Millim. Collect de Btirtholoniaei T, IX, F. 13,
No. 310.
Jkv* Mazddiüisn Bayi Schahpuhri (fi Malkan Alaika Iran
Rv, Sf-futA - Atii ; auf dem Altarschaft nichts. Zu beiden
der König.
M. 25 Millim. Collect, de Bartholomaei T, IK, h\ 14.
Nu. 311.
Av, Ma^uiiVfn Bfuji Srhah/nthrt Mulkmi Mulkn Ir.
Rv. tichih-Atu, Links und rechts der König.
M. 23 Millim. Collect, de Bai'tiiülomaei T. IX, F. 15.
No. 312.
Av* Mazdaiasn Btufi Schahpuliri Malkan Malkxi,
Rv. Ohne Liegend wn. Zu beiden Seiten der König.
jVl 25 Millim, 4,i>.ö Gr. In meinem Cabinet.
No, 313.
lV. (Auf der rechten Seite) SrJm/iptikrt (sonst weiter keine
rie).
Rv. Ohnn Seitenlegenden. Soitenfiguren ohne Globus.
AL 25 Millim. 3,si Gr. In meinem Cabinet
No. 314.
Av. Ohne Legende, Vor dem Gesicht Q
74
MonlOrnjuiif tlin Mih
Rv, Weder Legwiid*^ in ili Fiueriillai imtl Fi^ nidi^n]
bloss ein Diadem ^ in rincni Grenetis.
M, 11 Millinj, Collect, de Baitholomaei T. TX, F, 17.
No. 315,
Av. Oline Legende. Vor dem Gesiebt ^
Hv. Ohne Legende.
JA^ lÜ Millim. 0,1') Gr. In itiüinenr Gab inet.
No. 316.
Av* Ohne Legende. Vor dem Gesicht eine Weintrauht* ^
Rv, Ohne Legende.
M. 1 7a (Mionnet), Cahinet Älishan.
Na 317.
Av. Ohne Legende. Vor dem Ge.siclit ^
Rv* Ohne Legende.
M. 1^8 (Mionnet). Cabinet AUshan,
No. 318.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht eine Fahne ^
^. Ohne Liegende , ohne SeitenfigtU'en und ohne Feruer.
Auf jeder Seite des Altars ein Feuerbeckeu.
JK. 11 Millim. 0,47 Gr. lu meinem Cabinet.
No. :119.
Av. Ohne Legende; der Kupf des Königs ohne Krone und
nhne Bund.
Rv. Ohne Legende.
M. 21 Millim. CoUect. de Bartholomaei T. IX, F. 18.
Anderweitige Denkmäler Bchapui"'s 111.
1) Das bereits sub Schajnir 11 besprochene Ba.srelief von
Täk-i Bustan enthält auf der linken Seit© folgende Inst:hrift:
Patkari zen-i Mazdaiasn vohia Schahpuhri Malkan MaJka Iran
V Aniran Mino-bchetri meu Jezdan liar-i Mazdaiasn vohia Schah*
puliri Malkan Malka Iran v Aniran Mino-tschetxi men Jezdan naß
vt>hia Ohramazdi MalkatJ Malka.
,Dies ist das Bild des Hormuzdvorehrers, des vortrefflichen
Sehapur^ König der Ktinige von Iran und Turan, aus himmlischem
Keim entsprossen, Sohn des HorniUÄdverebrei-s, des vortrefflicbeö
Schapur, Kuiug der Könige von Iran und Turan^ aus himmlischem
Keim entsprossen, Enkel des vorü'eti'üchen Hormuy.d, König der
Könige".
2) Von den Leiden luschrirten, welche Sir W, Ouseley in den
Ruinen von Persepolis copii*te (^Travels Voh IL ph XLII), ist die
obei'e. A, Schapur III zuzusehreiben, da sie seinen Stammbaum
XVIII. Bahram IV, 75
infiulirt als Sohn Schapur's ü, des Sohnes Hormuzd II, des Sohnes
Bahram's, wonach also Nersi ganz wegfallen würde, während die
Insehrift Ton T&k-i Bustan Hormuzd II für einen Sohn Nersi's
eiklSrt, nnd Nersi in der Inschrift von Schapur sich für einen
Sohn Schapnr's I erklärt Wie diese Angahen officieller Urkun-
den mit einander zu vereinigen sind, ist mir unerfindlich; so
lange wir jedoch keine bessere Gopie der persepolitanischen In-
sebnft haben, dürfte es sich empfehlen, die Verfügung des Code
Napoleon: «La recherche de la patemit^ est interdite" zu be-
3) In meiner zweiten Abhandlung über geschnittene Steine
lüt Fehlevi-Legenden II No. 4 habe ich eine Gemme besprochen,
TOD welcher £. Thomas im Joum. of the R Asiat. Soc. New Ser.
Vol IV, p. 357 die Abbildung gab ; die von ihm gegebene Er-
klärung dieser Gemme ist ganz unstatthaft; ich beziehe mich
jedoch hier nur auf das, was ich in der erwähnten Abhandlung
darüber gesagt habe.
XVm. Bahram IV.
Die Münzen Bahram's IV zeigen uns 3 verschiedene Typen.
1) Av. Büste des Königs nach rechts; schwacher Bart; Dia-
dem; Krone vom wie eine Mauerkrone, hinten in Flügelgestalt
(wie bei Bahram II), darüber der kugelförmige Bund.
Rv. Feueraltar mit breitem Obersatz, mit Bändern geziert,
obe Seitenfignren, dagegen auf jeder Seite des Altars ein Kohlen-
^ken, also ganz wie auf den Münzen Ardeschirs I.
2) Die Vorderseite unverändert; auf der Kehrseite aber der
Feneraltar mit schmalem Obersatz, und auf jeder Seite des Altars
eine demselben zugewandte Figur, von denen bald eine, bald alle
b«ide den König mit der Flügelkrone und dem Globus darstellen.
In der Flanune des Altars ein nach rechts gewandter Ferner.
Auf dem Altarschaft in der Regel die Legende rast
3) Der dritte Typus unterscheidet sich von dem zweiten nur
ätdordh, dass der Ferner in der Flamme nicht mehr erscheint
Die Münzen des ersten Typus sind die seltensten, und halte
ich sie, wie bereits erwähnt, eher für Denkmünzen bei feierlichen
AnlSssen.
Welcher von den beiden Typen 2 und 3 der ältere und
jfiogere ist, dürfte bei dem bis jetzt bekannten Material schwer zu
entscheiden sein. Schapur 11 regierte 70 Jahre, noch etwas länger
all er auf der Welt lebte, da ihm schon vor seiner Geburt
gehuldigt wurde, und da boten die mehr oder minder jugendlichen
Zage auf dem Avers ein sicheres Kriterium dar um die Epoche
d0r beiden vorhandenen Typen zu bestinunen. Aber Bahram IV
regierte nur 1 1 Jahre, also nicht lange genug um auf den Münzen
nflallende Veränderungen in dem Aussehen anzudeuten. Indessen
76
Aftn'dlmunti^ tb'*: Äfünzen clt't' i^ttMminittrn.
glaube ich doch auf den zalilnVirben Münzen Bahram's TV, die
icli besitze, im allgeineiiieii auf' den Münzea des zweiten Typus
ein etwas jugendlicheres Ansehen gfifunden ?.u haben, und da cJw
gleiche bei Schapur II der Fall ist, dass die Münzen mit dem
Feruer die illteren sind, so habe ich sie in dieser Ordnung be-
schrieben ; ich legp jedoch keinen Wertb darauf, unä es ist immer-
hin möglich, dass ich mich dann getilusrlit habe.
Erster Tyi)us.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 113. HI, '»4.
No. 320.
Av. (Vor dem Gesicht) Vnrahran, Der Kopf des Könij?«
mit einfachem Diadem, ohne Krone und ohne Globus. Das Game
in einem einfachen Kreise.
Rv. .... y^arohr (oberhalb der Flamme).
Af. 10 Millim. 1,50 Grammes. Cabinet Prokesch v, Osten.
No. 321.
Av, Zerstüiie Legende.
Rv. Varohmn Attirf,
M. 2:i Millim. Collect de ßartholomaei T. X, F. 7.
No. 322,
Av. Mazikimsii ihuji Varahr(an) Ma!Jc(a),
ßv, ßiiha .... Varithrun ,Der sehr .... Bahram*.
^. 24 Millim. 3,6<; Gr. In nieiuem Cahinet.
No. 323.
Av. MdzdfiJftjfjt Ihuji Vanihrau gi Mtälcttn MiiUc(a),
Rv, ünvei^stäJidlirhe Legende.
M, 24 Millim. Collect, de Rartbolomaei T. X, F. 9.
No, 324.
Av. Mtizthii'a^n Bmji Varaltrmi <fi MaUcan Malka.
Rv. llfiJit Vfirtthran, ,pDer gerechte Bahram*.
Äl. 22 Millim. CoUect de Bartholomaei T. X, F. 8.
No. 325.
Av. Ohne Legende.
Rv. Ohne Legende.
^'E. y Millim. tl^aa Gr. In meinem Cabinei
No. 326.
Av. Ohne Legende. Vor den» Gesicht ein Stern mit 5
Sirahlen und ein Halbmond ^
Rv. Feueraltar, aber statt der Kohlenbecken links und reclkts
ein ralmxweig. Ohne Legende.
iR. 10 Millim. 0,49 Gr. In meinem Cahinet,
1
XVIIL Bahram IV. 77
No. 327.
Ay. Nor schwache Spuren einer Legende.
Ry. Statt des Altars, der Kohlenhecken und sonstigen Sym-
bole und Legenden, hloss die Büste Ardeschir's I nach rechts, mit
dem parthischen Helm; einfaches Grenetis.
A. 9 Millim. 0,s Gr. In meinem Cabinet.
Zweiter Typus.
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 104. 107. 108.
109. 114. 115. 119. 123. 124. 126. 128. 129. 130. HI, 61.
No. 328.
Av. Mazdaiasn Bagi Varakran gt MaUca,
Bt, Varfahran) - Ätu(ri) ; neben dem Ferner links ))n
AjifpcJum). Links und rechts der König mit dem kugelförmigen
Bund.
JR. In meinem Cabinet 2 Exemplare, 23 Millim. 3,45 Gr.
und 24 Millim. 3,88 Gr. Auch in der Collect do Bartholomaei
T. X, F. 1 und bei Thomas, L c. PI. V, No. 3.
No. 329.
Ay. Mazdaiasn Bayi Varakran gi M.
Bv. VarahrAt, Neben dem Altarschaft links a, rechts 8,
also A8(pahan).
JBi. 6 (Mionnet). Cabinet Prjokesch y. Osten.
No. 330.
Ay. Varahran MaUean MaUca.
By. Bechts Varah, links an^ also zusammen Varah(r)an;
neben dem Ferner links Kdfzerun), Links und rechts der König.
JEL 26 Millim. Collect de Bartholomaei T. X, F. 4.
No. 331.
Ay. Mazdaiasn Bagi Varahran gi Malka.
By. Varah(ran) - Ätu, Neben dem Ferner links Kerfman).
Links und rechts der König.
JEL 23 Millim. Collect de Bartholomaei T. X, F. 2.
No. 332.
Av. Mazdaiasn Bagf Varahran gi Malk(a),
Bv. Var(ahran) ' AL Neben dem Ferner Imks Kerfman).
Zu beiden Seiten der König.
M, 25 Millim. 3,9 Gr. In meinem Cabinet (Es ist die-
selbe Münze, welche ich I, 109 beschrieben habe, wo ich aber
das unter starkem Oxyd verborgene Kr übersehen hatte, was ich
eret nach erfolgter Beinigung entdeckte).
18
Mvrdimann, die AfÜHten der Sangrtiuilen.
No. 333.
Av. MtizdHHUFH fimjt VnrtthrdH MaÜ^an Malku Iran, (In
im. beiden Wörtern Malkan Malhi sind die Buchstaben (k durdi
me Ligatur ^y ausgedrückt).
Et. Ohne Seitenlegendi^n und ohne Legende auf dem Alter
Schaft; dagegen zwischen dem Altarschaft und dein König recht«
ein deutlichem jj und zur Reithtfui desselben ein utwiks undi*utlichefi
^ also wohl I)a{ralf) (Darabgird). Zu beiden Seiten der König.
AL 24 Ifillim. 3,7a Gr, In meinem Cabinet.
No. 334.
Av. Mitzdmii^n Bfigi Vanihran gi Malli^a),
-'■ -J^' ^"'''^^'-^'^W' Links neben dem Femer ßti/ßa ^Residenz*,
ViNlPien SeÜfin dor König.
M, 24 MiUiin. Collect, de Bartholomaei T. X, F, 3,
Nu. 335.
Av. Mitzdaiftsn Varahrun Mal(ht). Die letzten drei Ghn-
raktere des Wortes Alftziltua^^n, mi durch uin Monogramm JJ aus-
gedrückt; das Wort Bagi fehlt.
Bv, Ohne Seitenlegendeu. Auf dem ÄltarscbafL Sti(aa), Zu
beiden Seiten der König.
No. 336,
Av. Mftzdimu^i ßm/t' Varahran Malknn MaUc(n), Dio
Büste des Königs ist wie gewöhnlich verziert, jedoch endigt die
Krone vorn in einein Pferdf*kopf, statt in der Form einer Maut-r-
krone, dagegen ist hinten der ilhli*;he Flügel, Ain_h der Aus-
druck des Gesichtes, der sonst aul deu Münzen liahi'arn's IV etwa;^
Jugf^ndliches und Mildes hat, ist hier viel niiinnlicher und selbst
etwas herbe.
Kv. Seitenlegeuden zerstör! Auf dem Altarschaft ui
Vhi*(r(isitn). Der König links, mit demselben Kopfputze wie auf
dem A vers.
AL Cabinet Subhi Pascha.
No, 337.
Av. Mnzdauisn Varahrnrt gi Mnlk. {Biujt fehlt),
Rv. Vfirnh-Atu. Neben dem Ferner links Hr (Heral), Zu
beiden Seiten der König.
Ä 21 Millim. Collect, de Bartholomaei 1\ X, F. 5.
No. 338,
Av, .\fnzfimfhsn . . . Varahran Malknn Mtdk*
Rv. Rechts TW, links hrnn, 7.vl beiden Seiten der König.
AX, 23 Millini. 3,» Gr. In meinem Cabinet.
No. ,339.
Av. Mazdtiiasn Bagi Varahran gi Malk^m^
1
XVIIL ßftitram IV,
79
Kv, Statt der Legenden ?,ur Seite und auf dem Altarschaft
3 bedeutungslose Strich« ///. Zu heiden Seiten der König.
.& 25 Millim. 4 Gr. In meinem Cabinei
No, 840.
Av. (Mfiztitiuisfi Bafft) VmrthrafL t/i (Maljkim,
Bv. Ohne Legenden. Seitenfignjen ohne kugelförmigen Bund.
JR, 26 Millim. 4,i« Gr, lo meinem Cahinet.
No, 341.
At, Ohne Legenden- Doppelter Perlenrand.
Rv. Auf dem Altarsehaft rasty sonst keine Legenden.
doppeltes Grenetis.
M. Fast viereckig, 11 X ^^ Millim, In meinem Cabinet
Dritter Typus,
Münzen von diesem Typus hübe ich beschrieben I, 100. 101.
102. 103, 105. 106, 110. 111. 112, 116. 120. 122. 125. Hl. 55.
h6, 58, 59. 60.
No. 342.
Av. VnraJmin Mafkan Malka. Büste des Königs dem Be-
sdiMier zugekehrt,. Die Krone auf jeder Seite mit einem Flügel
Vttnehen, darüber der kugelförmige Bund.
Bv. Links Vorahr , rechts an; auf dem Altarsehaft ras(t)>
Auf beiden Seit-en der König mit dem Globus.
^. 18 Millim. Collect, de Bartholomaei T. X, F, 6.
No. 343.
Av. Mazdmasn (Bfuji) Vuraltran tji Mnlfka).
Bv. VartJi^Ahi; neben der Fbimme rechts j}jj As(paJian)*
in beiden Seiten der König mit der Flügelkrone, aber ohne Globus.
.A In meinem Cabinet 3 Exemplare, 24 Millim. 3,o Gr.
15 Millim. 3,75 Gr. und 23 Millim, 4,i Gr.
No. 344.
Av. Mazilat'cLsn Btufi Vartihrttn (ji Malka*
Rv. Vandi * Atiiri; nebten der Flamme rechts AsQui/ian),
itienfigaren ohne Globus.
M, In meinem Cabinet 2 Exemplare, 24 Millim. S,sf, Gr.
bd 24 Millim. 3.:»:. Gr.
No. 345.
Av. Mnzdmth'm BiUji Vtini/tran fji Mnlkan Mnlka A.
Rv. Vitrah - Atn ; rechts neben der Flamme Asfpalmjt).
Beide Seitentiguren mit dem Globus.
M^ In meinem Cabinet, 2 Exemi>lare, 26 Mill. 4 Gr, und
U Millim. 3,8H Gr.
80 Mitrdima
No. 346.
Av. Mazdauimi Ba*ji Varahrnn gi Malkan Mcdkn Irfm}.
Bv. Geiifui wi<? vorige Nummer.
M* 27 Millim. 3,7g Gr. In meinem Cabinet
No. 347,
Av. Mazämajm Biujt VardJvfütn <jt Mif/l'(a),
Rv. Vitrtdi - Ahi. Ijiinks neben der Flamme As(pa3tan)^ Zu
beide« Seiten der König mit Flu j?el kröne und Globus.
^. In meinem C üb in et 4 Exemplare :
22 Millim. H Gr. — 23 Millim. 3,« Gr.
23 , 4,ir, , — 25 , 3,7S ^
No, 348.
Av. ^fazdatasn Bagi Varalutin (ji Mnfk(a)*
llv. Varah-Ahi, Auf dem Altiirsehnft nichts. LiTiks oeh^n
der Flamme ^u ^\}i(m*i(ami = Hfitiiadan). %Seitenfigur xur Linkcii
mit Mauerkroiiet zur Rechten der König.
JR. 25 Mülim. CollecL de Bartliolomaei T. X, F. 10,
No. 349.
Av. Mitzdtiiami Bmji Vnrnhrtm (fi Maücnn Malkn J(ran},
Rv. Varah - Ahi, Links neben der Flamme 51 KtrfmmW,
Zu beiden Seiten der König mit der Flügelkroue , über ohi^f*
kugelförmigen Bund.
M. 26 Millim. 4 Gr. In meinem Cabinet
No. 350.
Av. (Ma)ztfuiaan (Bagt) Vanütfran Miil)kan MalA'fn),
Rv. Af-Vanih* Links neben der Flamme \ii}, rechts i^.
Beide Seitenügnren mit dem Globus.
Ehe ich die Legenden neben der Fbimme ausb^ge, musa ich
noch einmal auf die von mir I, No. 125 beschriebene Müjiie
zurückkommen. Auf dem Av. lautet ihre Legende: VartiJiran
Malkmi Mn/ka Dar; — auf dem Rv. neben der Flamme Bär,
und auf dem Ältarschaft Afkur oder vielmehr afhi^ wiis ich %XL*
sammen Ihirniujtrd auslegte, ohne jedoch dieselbe Auslegung für
das Wort Ilar aul der Vorderseite xu wagen. lüh muss jet/t
diese Auslegung für durchaus verfehlt erkUlren. Zunftchst wird
auf allen Sassaniden -Münzen die Stadt Darabgird oder vielmehr
Darnb durch ui Dd^ niemals durch 5ju3 ^''* angezeigt. Ferner
ist es nicht erlaubt auf Münzen, wo Iran, Varahran ^^uj \l^j^h\
geschrieben wird, das Wort liou <ffhtr ku lesen: es nni8S nfht
gelesen werden; endlich widersetzt sich das Wort Dar »uf der
Vorderseite, unmittelbar nach dem Königstitpl , dieser Auslegung.
Es muss also eine andere Auslegung gesucht werden, und die»o
findet sich leicht, sobtild man nur weiss, dass noch bis auf den
XVIIL Bahram IV. 81
beatigeii Tag der offizielle Name far jeden unabhängigen Souverain,
gleichyiel ob er Kaiser, König, Grossherzog, Herzog oder noch
weniger ist, ^tJ<.» < ■> lautet, also ganz dasselbe was etwa
am Hofe der Sassaniden .tOOCJU ist; lo ist, wie jeder Orientalist
weiss, vom Verbum ^^.JL-älo abgeleitet,» und wird zur Bildung zu-
sammengesetzter Wörter recht hftufig benutzt Unsere Münze
Uefert auf ihrer Kehrseite sogleich ein zweites Beispiel. Das Wort
vfha auf dem Altarschaft ist semitischen Ursprungs und bedeutet
mancherlei, je nachdem man es vokalisirt, z. B. ufk «Welt, Hori-
lonl'; afik «stark*, ^vortrefflich" — .Burg", «Festung": uflcudar
wire also etwa «Beherrscher der Welt"; afikdar «Besitzer der
Stärke oder Kraft", lauter Titel, die sich für einen «König der
Könige Ton Iran und Nicht-Iran" recht gut eignen ; — es ist soinit
klar, dass die I, No. 125 beschriebene Münze mit der Stadt Darab
nichts gemein hat.
Dagegen könnte auf der unter gegenwärtiger No. 350 be-
schriebenen Münze sehr gut Darab gemeint sein; hier steht links
neben der Flanune Ddr und rechts sind 2 Buchstaben, welche
man nach der Abbildung ebensogut bi oder einfach 6, wie zt
lesen kann; das Original habe ich nicht gesehen, und das allein
könnte entscheiden. Damach hätten wir hier Ddrah, also fast
gmz genau den Namen derselben Stadt, welche zur Zeit der
Aehimeniden T&ravll und jetzt D&räb heisst
M. 25 Millim. Collect de Bartholomaei T. X, F. 11.
No. 351.
Av. Mazdaiaan Bam Varahran gt Malkan MaUca Ifran).
Rv. Varahra(n) - Atu. Neben der Flamme links Babd
i^esidenz*. Links der König.
M. 24 Millim. 3,68 Gr. In meinem Gabinet.
No. 352.
Av. Mazdaiasn Bagi Varahran Ma(lk)an Malka,
By. M. . - Varahr(an) ; links neben der Flamme Babd, Auf
Wden Seiten der König.
M. 23 Millim. 3,65 Gr. In meinem Gabinet
No. 353.
Ay. Mazdaiasn Bagi Varahran gt M(aOca).
Rt. Varahran- Atu; links neben der Flamme Bahd.
M. 25 Millim. 3,75 Gr. In meinem Gabinet
No. 354.
Av. Mazdaiaan Bagi Varahran gi . . . .
Rv. Seitenlegenden undeutlich ; neben der Flamme links Babä,
nebts gi U ^ so dass wohl das Ganze der Legenden auf der
Kehrseite „Residenz des Feuerverehrers Bahram" zu übersetzen
Bd, XXXIV. 6
MortUmmm^ die Münzen der Soätanidefn,
wSre; leider sind, wie bemerkt, die Seitenlegenden ganz abg^griAn
und unleserlich. — Zu beiden Seiten der König.
JR. 25 Millim. 3,8 Gr, In meinem Cabiuet
No. 1355.
Av. Mftzdamsn Bogt Varahran fft Maljcan,
Ev. Vamh-Atti. Nftben der Flamme links Bithd^ rechts ui,
also 113, liuf iillen 3 Exemplaren, die ich besitze, in vollkommener
Deutlichkeit, wUhrend die Zeichnungen in der Collect de Bat*
thoh:imaei T, X, F. 12 und 13 die Transscription zweifelhaft Uss«]l
Was aber dieses Wort, bedeutet, darüber geben uns weder di«
von Haug und West publiciden verschiedenen Wörterbücher des
Feblevi , des Hu/.varesch , des Parsi , noch die neuporsischeß
Wörterbücher irgend eine brauchbare Handhabe. Ich glaube, dass
es von dem Zrndworte katui „König* abÄuleiten, also kavnn m
lesen ist und , königlich* /.w üliersetzen ist, das Ganze also .könig-
liche Residenz*. — Zur Linken der KOnig.
M. 3 Exemplare, 25 Millim. 3,s^ Gr.]
26 , 3,75 n ^ in meinem Cabiset
26 . 3,91 . )
No. 356.
Av. Mazdni(i»n Batp Vurnhrnn tji Midkn,
Rv. .... Varah; auf dem AltArscbaft [^JCc^j rast (ver-
kehrt geschnitten). Neben der Flamme links kuvun, rechts Bnbä
„königliche Residenz*. Zu beiden Seiten der König.
M. 22 Millim. Collect de liartholomaei T. X, F. 12.
No. 357,
Av, Wie vorige Nummer.
Bv. ... - Ahi (recht« durchlöchert) ; neben der Flomitie
links Bitbd, rechts hfvan.
Ä\. 0*/^ (Mionnet). Cabinet Frokesch v, Osten,
No. 358.
Av. (Mazdmasn) Biujt Vanthrun tfi MaUctt..
Rv. Seitenlegenden luideutlichi irti Felde neben der Flamme
links Bah^> rechts kavan. Die Figur zur Linken mit Mauerkrone
und tilr>bus; der König /au* Keeliten mit Flügelkroue ohne (Tlobos.
JH. 24 Millim. Collect, de liartholomaei T. X, F. 13.
No. 359.
Av. } fitzt ff tt'ftmi Hatfi VaraJivan Midkn.
Rv. Midka - Vandi, Neben der Flamme links jy,x V^ät,
Es küuiite scheinen j dass die Erklärung der Signatur Vah durch
Dih Kobatl dadurch unigestossen wird, weil Kobad doch erst viel
spüter nach Hahrarn IV zur Regierung kann; so doss abo stiiti
dessen irgend ein anderer mit Bih zusammengesetzt-er Name, wie
XVJIL Bnhrnm IW
83
Ardeschir, Bih ez Endiv Schapiir, BeLischt Hormtizd zur
Verwcndttng kommen raüsst-e. Aber liih Kobad ist als ommia»
lischer Miluzbof gesichert, und überdies war es im Orient von
•den ältesten Zeiten an bis auf den heutigen Tag Gebrauch aus
'Bdimeichdlei gegen den jeweiligen Monarchen die Ortsnamen zu
Tcrftndem.
»^Ä. 6 (Mionnet). Cabinet Prokesch v. Osten.
No. 360.
Av. Varahran MaUcan Malka Iran.
Rv. Seitenlegendeu nicht vorhanden. Neben der Flamme,
welche Wer wie eine durchgeschnittene Melone gestaltet, rechts i ^
Unks yv, also Vah. Seitenfiguren ohne Globus.
JBL 24 Millim, 3^ä5 Gr. In meinem Cabinet
No. 361.
Av, Mazffaiasn Bagi Vtwahran Malkan Mal(ku).
Rv. Aftifka- Varahr und rechts neben der Flamme an als
lg des Namens Varahran. Links neben der Flamme ^S
»Hekatompjlos*. Beide Seitentiguren mit dem niobus.
JBL 26 Millim. 4,o4 Gr. In meinem Cabinet Auch in
Collect de Burtholomaei T. X, F. 14.
No. 362.
Av. Mcädaiasn Baqi Vtirnkj-an tji Malkan.
Rv. Vardkr-Ahir. Neben der Flamme lißks iyv Herfal).
Zq beiden Seiten der König.
IJCL 24 Millim. 3,«4 Gr. In meinem Cabinet
No. 363.
Av. Mazdautsn Bagi Vtirahran gi Maika.
Bv. Vnralt-Ahi. Neben der Flamme links Her(at}, Seiten-
figanen ohne Globus.
Ä 25 Millim. 3,55 Gr. In meinem Cabinet
No, 364.
Av. Fast ganz zerstörte Legende.
Bv. Olme Seitenlegenden. Neben der Flamme y\* UJ
U), augenscheinlich für den Namen der höchsten per-
Gottheit
JBL 20 Millim. 2,8 Gr. Li memem Cabinet
No. 365.
Av. Mazdalami Bagi Vartihran gi Malka.
Rv. Ohne Seitenlegenden. Neben der Flamme J^ \m
OikframeudiJ. Die Flamme in Form einer hohen Kappe /U,
Seitenfigoren ohne kugelfönnigen Bund.
JR, 22 Millim. 3,s Gr. In meinem Cabinet
H
Mordlnmnn, iiJe Münzen der Satmamden.
No. 366.
Av. M(*xdaiaan Varahnm Malkan MaJk(a). Das Wort
Bfup' fehlt.
Bv. Ohne L^igenden- Seitenfigui'en ohne Globns.
JBi* 23 Millim. 3,sri Gr. In meinein Cabinet.
Nu. J^67.
Av. Mitzflmajm Bmp* Varititran tft Mtfikmt Malka Tfran}*
Rv. Varah - Aht. Zu beiden Seite« der König.
^. 25 Millim. 3,7:i Gr. In meinem Cabinet.
No. 368.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht 4-
Bv. Ohne Legenden.
M. 12 Millim. O^as Gr. In meinem Cabinet
No. 369.
Av. Ohne Legende. Vnr der Brust des Königs ein Fisch.
Rv. Ohne Legende.
M. 17 Millim. In meinem Cabinet.
Aus diesem Verzeichntss orgiebt sich, dass der Gebrauch »af
den Münzen den iVligeort anzugeben, der schon vorher theüwet&e
zum Vorschein kam , unter Babram IV ganz entschieden auf-
genommen und auch unter den folgenden Regierungen beibehalten
wurde. Auf den von mir früher und jetzt beschriebenen Mfinxpn
kommen folgende MünKhöfe vor:
1) liti/ta ^die Residenz", theils einfach, theils mit dem Bei^
wort hinnti , königliidi* ; 2) Ispahan H) Hamödan 4) Karcha
5) Kinnan 6) Kazenm 7) Darabgird 8) Pars 9J Bih Kobad
10) Media(?) 11) Hekatompylos 12) Suga lH) Chora-san U) Herat.
4
XIX. Bahr am IV und sein Sohn Jezdegird.
Allgemeiner Typus der Münzen Hahnims IV ohne den Ferner,
also derselbe, den wir aus anderwrntigen Gründen als den jüngsten
ansehen, so dass sich diese beiden Klassen genau an einander
schliessen.
schrieben.
Eine Münze dieser Art habe ich bereits I, 117
Nn. niiX
Av. Mazduta^fn Bmji) Varftltrftu tp' Mttlk(a)^
Rv. Atiir- Jezfilkerh'. Auf dem Alt^irschaft eine nicht
klare Legende. Auf jeder Scit-e des Altars die Figur Jezdegii
wie er auf seinen Münzen dargestellt wird mit Kappe und Ha
mond. ohne Globus.
A\. 20 Millim. Collect, de Bartholomaei T. X, F. 17,
No. 371,
Av. MtfZihiiami lififp' Varahrmi <p' Mttl(ha).
Rv. Atiir-Jfzdt'k^rt. — Typus wie vorige Nummer.
M. 25 Millim, Collect, do Bartholomaei T. X. F. 187
No. 372.
, - Vartihran t/i Mfttk(a),
Rv. Ahi-Jezdike{r)ti. Sonst wie No. 371.
-Ä. 20 Millim. Nach einem mir vom Genei-al de BarÜio-
naei übersandten Abdruck. (In der Collection ist diese Münze
tiidit abgebildet).
XX. Bahrain IV und sein Sohn Schapur.
Schapnr war der zweite Sohn Baliram's FV und war zur Zeit
^Jendo^rd's n einige Jahre König von Aruienien (a, XXIT).
Auch diese Münzen schliessen £iich genau an den dritten
Typus der Münzen Babram's IV an, weil auf dem Reverse in der
FUmune kein Ferner erscheint.
Zwei Münzen dieser Abtheilung habe ich bereits I, 127 und
ni, 57 beschrieben.
No. 373.
Av. Mtiedaiami Bogt Vurahran Malhan Mtdka.
Bv. Neben drr Flamme Scludi ^ und neben der Figur zur
iten Atu. Auf dem Altaischaft nmt
■ No. 374.
^r Av. Fast ganz zerstürte Legende.
Hv. VunJh-nm; neben der Fbiniine rechts SvlmJtfpuItriJ
U^ide Seit-enfiguren stellen wahrscheinlich Schapur vor.
JR, 25 Millim, 3,a Grammes. In meinem Cabinet
.Jl. G'/t (Miounet). 4,oö ür. Cabiuet Alisban.
No. 375.
Av. Ohne Legende. Vor dem Gesicht Q
Rv. Svhu(lqm)hri-M(idlc(i).
M, Cabinet Subhi Pascha.
Anderweitige DenkuiUJer Bahram's IV.
1) In meinem zweiten Aufsatz über Sassanidiscbe Gemmen
O. 11, No. 1 beschrieb ich nach E. Thomas die Gemme des
^HersogB von Devonshire ; da aber E- Thomas in seiner Abbildung
die Figur von der Inschrift tretmte , und letztere in zwei ver-
acKiedenen Publicationen (im Jouni. of the K. A. S. und in den
Namismatic Illustrations) jedesmal ganz anders und jedesmal mit
handgreiflichen Irrthümern abdrucken liess, so konnte ich über
den Inhalt der Legende nur Venmithungen anstellen; sie lautet
wakrHcbeinlich in der üebersetzung ;
,Der Hormtizdverehrer , der göttliche Bahram, König der
Könige von Iran und Turan, aus göttlichem Keim entsprossen,
Sohn de» Schapur, Könige der Könige*.
86
Morähiutnitj die Münzen fier iitu
Thomas besehreibt noch ein anderes Siegel, wo aber ^e
Legende ebenso confus erscheint, nur noch etwas mehr teir-
stumm elt
2) Eine Gemme, welche General A, Cunningham in Baw«l
Pindi im Peudschab erwarb und nach England brachte, ein Onjx
stellt Bahram IV vor gerade wie auf den Münzen mit der ge-
flügelten Krone und dem kugelfönnigen Bunde, jedoch nach links
gewandt. Es ist eine ganze Figur; die Rechte stützt sich aufs
öchwert» die Linke hilli ein Scepter; der König steht auf de«
Leichnam eines besiegten Feindes. Legende nicht vorhanden.
Beschrieben und abgebildet von E. Thomas im JouriL of
li. A. S, New Ser. Vol Ell p. 352.
3) Bei Naksch-i Rüstern befindet sich ein Basrelief , von
welchem Sir R. Porter O'ol. 1 pl. 20), Flaudin (VoL IV, Pknchea)
und Texier (VoL II pl. 132) Abbildungen geliefert haben. E$
stellt ein Reitergefecht zwischen zwei Personen dar, von deoeii
die Figur zur Linken mit einem zweigeflügelten Helm und darflb«
mit dem kugell^rmigen Bund erscheint, genau so wie auf der
Goldmünze Bahram's IV in der Collect, de Bartholomaei T. X
F, G (in gegenwärtiger Abhandlung No. 342); an der rechten
Seite hat er einen Köcher hangen, und unter den Füssen seines
Pferdes liegt, ein erschlagener unbUrtiger Krieger. Ihm gegenüber
ist sein Gegner in knapp anschliessender Bekleidung und mit
einem Helm, hinter welchem ein breites Band flattert* der Spiess
Bahram's bat denselben zum Fallen gebracht Hinter Bahram,
auf der äussersti^a Linken, sieht man das Obertheil einer Figur,
welehe in der Rechten ein PeldzeiL-hen hii!t. Die Geschieht« be-
richtet uns über keinen Krieg, welchen Bahnmi IV geiiihrt hitie,
und zwischen l^ersien und dem röniischeu Reiche heiTschte während
der ganzen Zeit der tiefste Friede. Zwar gab es in Armenieo
danials allerlei Häkeleien, die aber nicht aus dem Bereich der
Diplomatie heraustraten. Dagegen mag im Norden oder Osten
der Monarchie allerlei vorgefaHen sein, wovon weder die bjxan-
tiniBchen noch die armeni,schen Ohronographen Notiz nahmen;
so z. B. wissen wir, dass um 3itn die Hunnen in Armenien ein-
fielen , und so ist es leicht nir>glich , dass der von Bahram IV
erlegte Gegner ein Führer der Hunnen oder irgend einer Völker-
schaft des türkischen Nordens oder des afganischen Ostens war.
XXI. Jezdegird IL
In meinen früheren Arbeiten über die sassanidische Numls'
matik behandelte ich auch die Münzen Jezdegird's I; es wurde
mir tuitgegen gehalten, dass dieser Jezdegird I gar nicht exisÜrt
habe. Aber die beiden Münzen , wtdrht]; mir Sir H. Rawlinson
zeigte, und welche sich jetzt wahrscheinlich im britischen Museum
befinden, gehören augenscheinlich keinem der andern drei bekannten
XXL Jtadagird IL
87
Namens, Ramsthetri Jezdegird, Kadi Jezdegird und
Je^degird an; ausserdem wies ich mehrere orien-
Hscbe Historiker nach, welche seine Existenz bezeugteu. Spilttr
fWBzh ich selbst eine Münze dieses Jeadegird, welche ich in gegen-
irtij^r Abhandlung No. 270 beschrieben habe. Ich kunn jedei"zeit
© Photographic davon liefera» so wie ich auch allezeit bereit bin
ennem das Original vorzulegen. Weitere Untersuchmigen über-
n mich, dass er chronologisch in der Reihe der Sassaniden-
5iuge nicht zählt, dass er also vermutblich um* in einem Theile
Monarchie und zwar nur kurze Zeit eine ephemere Rolle
leite, und so setzte ich i^pi, in Uebereinstimmung mit den
rientalischen Chronographen, zwischen Babram IV und Jezde-
ird n an. (Vgl. meine Abhandlung , Chronologie der Sassaniden*
den Sitzungsberichten der k. bayrischen Akadenne, pliilos.-philoL
lasse vom 7. Januar 1871 S. il und S. 29). Gein*t habe ich
ch wohl in der Zeitrechnung, indem ich meinen orientalischen
Hellen folgte, während schon die Münzen Sir H. Kawlinsou's
ch eines besseren hätten belehren können, indem sie durch
Typus und ihre technische Ausfuhrung auf die letzten Jahre
Ichapur^B II hinwiesen. Meine eigene Münze überzeugte mich
Big von meinem Irrtbum. Jezdegird's I Aufstand föllt nicht
«Tischen Babram IV und Jezdegird 11, sondern zwischen Schapui' n
tnd Axdeschir IL
Aber gleichwie Hormuzd III und Bahram VI chronologisch
i der Reihe der Sassaniden nicht ztihlm (obgleich letzterer fak*
seh eine Zeit lang ganz Persien beherrschte) und dennoch sowohl
I der Geschichte als in der Numismatik aufgeführt werden, ebenso
Jaobe ich auch jenen Jezdegird I beibehalten zu können, weil
Münzen wirklich existiren, und so fahre ich fort den Nach-
Bahrams IV Jezdegird II zu nennen. Aus seinen Münzen
'ähren wir, dass er noch den Namen Ramschetri (also nach der
ogie von Ailahschetr = Ardeschir, wubl ftamscbir) führte.
uf den Münisen lesen wir bald Ramschetri, bald -Jezdikeiii allein,
d beide zusammea ; diejenigen, welche bloss den ersteren Namen
ben, zeigen in dem Portrait die jugendlichsten Züge, sind
wohl als die älteren anzusehen.
Münzen Jezdegird s 11 habe ich beschrieben I^ 132 bis 144,
20 bis 26 und DI, 63 bis 70.
Der allgemeine Typus der Münzen ist auf Av. Büste des
önigs nach rechts, liiadem, einfache Krone, vor welcher ein
egender Halbmond und über der Krone der kugelRJrmige Bund;
auf Kv. der übliche FeneraltiU', und auf jeder Seite die Figui* des
mit dem Halbmond vor der Kj*one, oder mit dem Globus,
auch mit beiden zugleich.
No. 376.
ST. MaztUikisn ßoffi Ramsvhetri Malkait MalJi'u I(ran).
^s Königb mit Krone und Halbmond, aber obne Globus,
88
Aftiffttnuinn, die Münzen der ÜuffnauUlen.
Rv. Jeziliki^rti-Afii; auf dem Altiirschatt riLst, Links und
rechts der Köiii^' mit Krone und Halbmond ohne Globus. NfWn
der Fljimme links und rechts *jin Hftlbnioud.
^. 22 Milliiii. Bei dem MüuxbHiidler H. Hoij&nanö In ParuL
No. 377,
Av. Mazdaiitsn Bagt Uiimschetr(i),
Bv. Liuks Jezdik.(et'ti) ; rechts liuha „Resident*. Auf dem
Altarschafi undeutlich» Seitenfiguren beide mit dem kugel förmigen
Hund» ohne den Hidbmond. Auf jeder Seite der Flamme ^
M^ In meinem Cahinet. 2(i llillira. 3,j Gr,
No. 378,
Av. Mazdmasit Bagi Jezdtlcerti Mtiücan MaI(kuJ. (Oh
Ram4ichelr{ vorhanden ist, ist durchaas nicht zu erkennen).
Rv, Jezdilcer(ti) - Baha, Auf dem jUtiirscbaft rast. Zu
hoiden Seiten der König mit Krone und Huibmond, ohne Globus,
Links und rechts von der Flamme ^
M, 27 Millim. 4,i Gr, In meinem Cabinet.
No, 37 c>,
Av. MazdaiiUni Bm/i Ramsekelri Jezillkifrii Mtdkun Mal(ka),
Rv, Links findeuüich; rechts Jezdik{V); auf dem Altarschafl
undeutlich; nehen der Flamme links ^ , rechts ^, also zusammen
Btd^d ^llesidenx". Soitentigiiren mit Krone und Halbmond ohu«
Globus.
jäl. 27 Millim. 4,S5 Gr. In meinem Cabinet.
No. 380.
Av. Wie vorige Nummer.
Bv. Links undeutlich, rechts at(uri)i neben der Fl
wie vorige Nummer, nur in umgekehrter Ordnung, links bb
rechts a unter einem Halbmond. Seitentigureu wie vorige Num
^R. 27 Millim. 4 Gr. In meinem Cabinet.
No. 38L
Av. Wie die beiden vorigen Nummern.
Rv. Links, rechts und auf dem Altarschaft, keine Legenden
Hfben der Flamme rechts -^y BaM, links ^^j zt\ also «Residenz
äwi . . .• Seitedfiguren wie die beiden vorigen Nummern.
M. 24 Millim. 4,iä Gr. In meinem Cabinet.
No. 382.
Av. Aiitzdaittif7t Btii^i Bamsehefri (Jezdijkert MidL'an MtiGca.
Bv, Links nichts; rechts Jf^z^likerli. Neben der Flamme
11 (Aspahan?). Links und rechts der KÖniK mit Krone |
rechts üj
und Halbmond, nhw Glolms.
AL 2«; Milbm, Collect, de Bartholoniaei T. XI. F. 3.
l IL
m
No. 383,
A?, Moz^hiiiufii Bugi Ratnschetri fJeedjtkerti Malkan
MaOca A.
Rv. Jez*Uk«'r(tL)-Atiir. Neben der Flamme links Aß(pahan);
auf dem Altarschiift nichts. SeitenfigiireH beide mit Krone und
Halbinond, rechts üucb noch mit dem Globus.
JSL 22 Millim. Collect de Barth üloma*?.i T. XI, F. 6.
No. 384.
At. Mazddiinan Bogi Jezdilcet'ti Mfdfatn Maikii,
Bv. MaUcn - Malktin ; neben dor Fliunme links Asfjmlian),
Litikfi der KOnig mit Krone und Halbmond, rechts bloss mit der
Krooe, beide ohne Globus.
JBl 24 MilUm, Collect de Bartholomaei T. XI, F. 7.
No. 385.
Av. Mazdatasn Bagi Ramscketrt Jezdikerti Malkan Malka.
Bt. Jezdücer - Ähtn ; neben der Flamme rechts As(pnlnm);
auf dem Altarschaft (rjiuttt. Seiten figuren ohne Halbmond und
oUfie Globus.
t^^ In meinem Cabinet 3 Exemplare: 24 Millim. 3,iä Gr.
25 MiUim. 3,»ä Gr. — 25 Millim. 4 Gr.
No. 380.
Av. Mazdaman Baifi Rm^ischetri Jf^dikerti Malkan Mid(ku}.
Bv. Jezdikertt-jhi(j/aha7i)^ auf dem Altarschaft nisL Neben
Flamme links T' ^ rechts ^ . Beide Seitönßguren mit Krone
imd Halbmond, ohne Globus.
JEL 28 Millim. 3,8 Gr. In meinem Cabinet.
No. 387.
Av. Mazdaiitsn Batji Itmnschetrt JezdikerU Midkan Malka.
Hr. JeziUkertt- Atttrt; auf dem Altarschaft rafft. Neben
Flamme links r^jj Ah{matana ^ Hamadan). Zu beiden
ßeiien der König mit Krone, Halbmond und GlobuB.
M^ 25 Millim. 3,& Gr. In meinem Cabinet
No. 388.
Av. Mazdiuasfi Bagi Jezdiktrti Malkan.
Rv. Ohne Seitenlegenden; auf dem Altarschaft rasti; neben
der Flanmie links üi Ka(zet'un). Links der König mit Krone
Globus, rechts mit Krone, Halbmond imd Globus.
jB, 21 Millim. Abgebildet bei Thomas L c. PL IV, lO.
No. 389.
Av, Btuji Hautftrhalriisi Jezdikctti Malkan Malka. (MaZ-
mt fehlt ganz und ist nie vorhanden gewesen).
Bit. (Jt<jkcrf 'f rechl:s nichts, auf dem Altai-schaPL rasf.
Aftßnltmannf iUe Münsun der SoMmnulem»,
Neben der Flamme lüiks ilS,
Legende; vielleicht euibalten sie
rechts \\X^ mir onveretfindliclie
den Atifäug des Kdnigsnamem,
welcher auf der linken Seite fehlt. Zu beiden Seiten der KOnig
mit Krone, Halbmond und Globus.
M. 25 Millim. Collect, de Bartholotnaei T. XI, F. 17.
No. 390.
Av. Ma^itiniJm Bmfi liamsrhefn Jezdtkerti MaUcan MaL
liv* Jezdiker - Atit; neben der Flamme links 51 Krr(in(m),
beiden Seiten der Körii^jr mit Krone, Halbmond mit kugel-
förmigem Bund.
M. 25 Millim. Collect de Bartholomaei T. XI, F. 5.
No. 391.
Mtizdauisn Bitgi lUtmschetn Jezdiketti Mcäkan Mnlkti
Bv. Links Jezdikerti; rechts iU Otir (arabisirt- Dschur . ^)
älterer Name der Stadt Ardesehir Churre in Pars; neben der
Flauinie links und rechts ^ ; zu beiden Seiten der König.
A\. In meinem Cabinet 29 MiJlim* 3,S2 Gr.
No. 392.
Av. Mazdaiasn Biuji RamscJietr Jezdikerti. MaiJcan M(i/{k*f)*
Rv, Rechts Jezdikerti ^ links ijt Mtdka, auf dem Altarsebwft
Atari Neben der Flamme rechte jAd/^ Biüfdi(aj[mr = ÖchÄi'ii*'
in Pars)» Zu beiden Seiten der König.
22 Millim, Collect, de Bartholomaei T. XI, P. 4
No. 393.
Av, Mazdaiami Bmji Ramsehefr Jezdikeiii Malkan Mtd{ki*J-
Rv. Jezdikerti - Ahi ; auf dem Alljirschaft rast ; neben «iö** j
ime links yvi Veh (^ Bih KobadJ. Zu beiden Seiten de*"
mit Klone und Halbmond, olme Globus.
M>. 25 Millim. 3,a Gr. In meinem Cabinet.
No. 394,
Av. Unleserliche und verwischte Legende; jedoch erkeun*
man Jezdikerti Malkan MaÜca.
Rv. Seitenlegeuden undeutlich; neben der Flamme links jvi
,yih Kobad*, rechts ein Halbmond w . Zu beiden Seiten dar
König mit Krone und Halbmond, ohne Globus.
jE. 26 Millim. Collect do Bartholomaei T. XI, F. 8*
No, 395.
Av Jczilikerti Malkan ....
Rv. AtiL'Jeskiilc . .; neben der Flamme links w^ rechts /v^
Zu beiden Seiten der Konig mit Krone, Halbmond und Globus.
M. 25 Millim. Collect, de Bartlioiomaei T. XI. F. 9.
/
4
iö^
XXJ. Jezdegird IL 91
No. 396.
Ay. MazdcMun Bagi Jezdtkerti Malka.
By. Links nichts, rechts Jezd . . .; nehen der Flamme
links "2 , rechts > , also f^x => Bihkobad. Zu beiden Seiten
der König mit Krone, Halbmond und Globus.
JR. 28 Millim. Collect, de Bartholomaei T. XI, F. 11.
Ich selbst besitze ein ähnliches Exemplar, jedoch die Seiten-
fignren auf dem Rv. ohne Globus. 28 Millim. 4,05 Gr.
No. 397.
Ay. Barbarische Legende.
Ry. Links undeutlich; rechts rox = Bihkobad. Links und
rechts neben der Flamme ^. Zu beiden Seiten der König mit
Krane und Halbmond, ohne Globus.
JBi 29 Millim. 3,88 Gr. In meinem Gabinet
No. 398.
Ay. Mazdodasn Bogt Bamschetri JezeUkerti Malkan Mfalka),
By. Jezdücer - ^ 3^^ (Hekatompylos). Links und rechts neben
der Flamme ^
JL 8 (Mionnet). Cabinet Prokesch y. Osten.
No. 399.
Ay. Mazdcdasn Bagi Bam8ch(etn) Jezdikerti MaÜcan Malka,
B?. Jezd, - ^^ . Neben der Flamme links Y ^ rechts Y
M. 8 (Mionnet). Gabinet Prokesch y. Osten.
NO..400.
Ay. Mazdcdaan Bogt Bamschetri Jezdikerti McJkan Malka,
By. Seitenlegenden undeutlich ; neben der Flamme links v}^
(Hekatompylos); rechts undeutlich. Zu beiden Seiten der König
vut Krone, Halbmond und Globus.
JBl 28 Millim. 3,8 Gr. In meinem Cabinet.
No. 401.
Ay. Mazdaiasn Jezdikerti MaÜcan,
Ry. Jezdiker • .3^. Neben der Flamme links und rechts Y-
Zq beiden Seiten der König mit Krone und Halbmond, ohne
Globus.
Sl 28 Millim. CoUect de Bartholomaei T. XI, F. 16.
No. 402.
Av. Mazdaiasn Bagi Jezdikerti Malkan MaJOca,
Rv. Links 22|. . . .(?), rechts Jezdiker; auf dem Altarschaft
**««(?); neben der Flamme links tti^ rechts tü^ also Hecatom-
Mortitmnitn^ die Mütixeti der Swutafdden,
pyi
OS
Links d«
niit Krone und Halbmond, reclils
re^a.
ein imföriiilicher Kopf.
.4t. 25 Millim, Abgebildet bei K Thomas l e. PL IV, 1
No. 403.
Av. Jezdilcerti Malkan Malka. lieber jeder Schulter m
Halbmond.
Rv. Links mehrere Kugeln v » rechts })^ was ich nicht nx
• «
erkUtren weiss. Zu beiden Seiten der Flamme Y ; Seitenfigur«Q
mit Mauerkrone, olini^ Hiilbmi>nd und Globus.
^^i. 23 MiUim, Collect de Baurtholomaei T. XI, F, 15.
No. 404.
Av. Mazdaiasii Bagi Rajfisehelri,
Rv. Links Jezdtker} rechts n'v hi{?)i auf dem Altarschiift
rast. Zu beiden Seiten der König mit Krone, Halbmond und
Globus.
M. 27 Millim. 3,4f. Gr. In meinem C&binet Auch Collect
de Bartiiolomaei T. XI, F. 14.
No. 405.
Av. HiimSflietri Jezdikerti Malka.
Rv. Rechts ^^j, links >v, also 0-h{ramiiziU) ; nebeu der
Flamme links V , rechts "^ , Zu beiden Seittjn der König ni»i
Krone mid Halbmond, olme Globus.
M., Zwei Exemplare in meinem Cabinet^ 28 Millim. 3»9ä Gr-
und 28 Millim. 4 Gr.
Im Cabinet Prokesch v. Ost^n ein ähnliches Exemplar, welche^
aber auch auf der linken Seite der Flamme bloss ^ hit—
27 Millim.
No. 406.
Av. Mitzilutasii Bmfi RafHschetr Jczdtfkerjti Mall'*ui Mfttli
Rv, Seitenlogenden, links undeutlich, vernmthlich Jezdik
rechts p jj ort*. Neben der Flamme links V ^ rechts '**'« AoT^
beiden leiten der König mit Krone und Halbmond, ohne Globus.
^"R. In meinem Cabinet 2 Exemplare, 24 Millim. 2,«
und 25 Millim. 2,» Gr.
No. 407.
Av. Mazduia87t Ikitji Itamiuhttn Jezdikerti Malktm Mi
Rv. JeziUkerti ' Ahiri, Auf jeder Seite der Flamme ein
Halbmond "^^ Beide Seitentiguren mit Krone, Halbmond und
Globus.
M.. In meinem Cabinet % Exemplare, 27 Millim. 4,3i Gr. —
25 Millim. 3,9 Gr. — 27 Millim. 3,»& Gr. Auch Collect de
Bartholonmei T, XL F. 10.
I
Aap
lobus.
d
XXI. Jczd6gird II.
m
No. 408.
Av, Mfi£tlai(t(9n) Bmji Rumarh^tri.
Kv. Jeid * At, Ohne Halbmonde neben der Fhimme und
sonstige Legenden. Zu beiden Seiten der König mit Krone
und Halbmond.
JBL 24 MUUm. 3^5 Gr. In meinem Cabinei
No. 409.
Av. Mtiztlniasn Bmti Ramfichc(fTt) Jeztük^rh' Mnihtn Mftlht.
Rv. Links njnu Atasch , Feuer*, rechts nichts; auf dem
itarschaft rasti neben der Flamme links ^, rechts w
JR. 7 (Mionnet). Cabinet Prokesch v. Osten.
No. 410.
Av. Mfxzdcaagn lia^i Jezdt'kerti MaUcan Malka. Ueber
iSchnlter ein Halbmond.
Rv. Links Malffa, rechts nichts; neben der Flamme rechts V
i» also zusammen Jez(i(ikerti); auf dem Altarschaft nichts,
%XL beiden Seiten der König mit Krone» Halbmond und Globus,
M. 25 Millim, CoUect de Burtbolomaei T. XI» F, 2,
No. 411.
Av. Undeutliche Legende.
Rv. Seiienlegenden undeutlich ; neben der Flamme links
/v(h), rechts jllj-U* Zu beiden Seiten der König mit Krone
töd Halbmond, jedoch unsicher ob der Globus vorhanden ist.
SL 23 Milliim 4 Gr. In meinera Gabinet.
No. 412.
Av. Maz(l4xia8n Jint/p Ramsrfietrt Jezdikerti Malk*m Mnlhu
Bv. Jfzflihertt ' Bfiha ^Residenz*. Auf beiden Seiten der
rlunme y* 2u beiden Seiten der König mit Krone, Halbmond
■n4 Globus.
Jl 26 Millim. CoUect. de Barthulomaai T. XI, F. 12.
No. 413.
Av. Legende am Hinterkopf anfangend neben den Schleifen
ia die Hr»he, die Basis der Buchstaben dorn Rande augekehii :
Imtri JezdikeHi . . . , .
Rv. ^V )jj 0-h(ramazdi}, Neben der Flamme links w,
^^% -Jp . Auf beiden Seiten der König mit l^one und Halb-
»ön^t ohne Globus.
M. 2« MiUim. Abgebildet bei Thomas l c. PL V, 1.
No. 414.
Av. MiiZiKuuian , . . Ramxfh^'tri Jezdi(kert{),
Rv. Jrzd^Ahi, Neben der Flamme nichts; auf dem Altnr-
»«"hail (rjaftfi), Seitentiguren mit Krune und Halbmond, ohne Globus«
JSL 26 Millim* 4,or. Gr. In memflm Cabinet,
^H
MordtmanUy die Münzen der SirM.srinidrn.
No. 415. onMaüCiL
^^^V
Mazdaiasn Bcuti Ramschetri Jezdikerti Malkan
^^^V DeiQ Scklnss der Legende entsprechend ist die Transscriptio«, |
^^V
Wort Maikan reicht gerade bis zuni Globus ; über dem- 1
^^H selben ist das Grenetis unterbrochen und dort die beiden Buch- 1
^^^L ßtaben an wiederholt und das Wort Malha hinzugefÖfft. |
^H
.... Jezdikerti; neben der Fkmme linlfS und rechti ^* 1
^^^H SeiteDÜguren mit Krone und Halbmond, ohne kugiilförmigen Bund |
^^^_
25 Millim. 3,65 Gr, In meinem Cabinet.
No. 416,
^^^B
(Jez)diker(ti),
^^^H
Jez-dikerti,
^^^H
2 (Mionnet). Cabinet Subhi Pascha.
No. 417.
^^^H
ßarbai-ische Arbeit. Legende links ^ ^ * , rechts •/«•
^^^^ dikerfti).
<■
^^^_^
Ohne Figuren, bloss der Feueraltiir. ^^^^B
^^^B
Obolus des Berliner Museums. J
No. 418. 1
^^^H
Unleserliche Legende; vor dem Gesicht 4 1
^^^H
Zerstörte Legenden, 1
^^^H
37j (Mioimet). Cabinet Subhi Pascha. 1
No. 4ia ^m|
^^^B
Ohne Legende. Vor dem Gesicht Q ^^^^|
^^^B
3 (Mionnet). Cabinet Subhi Pascha. ^^^^|
^^^^H XXII. .lezdegird 11 und sein Sohn Bahram V. ^|
^^^V
Münze dieser Abtheüung habe ich bereits I, ld9|^H
^^^f schrieben.
^H
No. 420. ^^^
^^^P
Mazdaiami Baal Rumsehetri Jezdikerti Afailüjn M(nlka)^
Varahrtm-Jt'zrfiktr/i; auf dem Altarschaft, aturi. Neben
^^r^
^^H der Flamme rechts tiiha J{esidenz*-
^H
Im Cabinet des Generals v. Bartholomaei (jedoch nichl
^^^1 in der Collection abgebildet). ^^
No. 421. H
^^B
Legende wie vorige Nummer. jU
^H
Varak (zerstört); neben der Flanune links ^M
^^^1 Ker(tnanj
■
^H
,...,... ^^ J
XXIK Bahram V.
95
No. 422.
Av. Maedauun Boffi Jezdi/eerti Malkan Malk(a).
Ky. Varah - Atw; neben der Flamme links ^j\t Herfai).
Seüenfignren mit Manerkrone und Globns.
^L 26 Millim. Collect de Bartholomaei T. XI, F. 1.
um. Schapnr, Sohn oder Bruder Jezdegird's 11
König von Armenien.
Vgl Mos. Choren. L. III c. 55. 56. Thomas Ardzrun. p. 75.
No. 423.
Av. 8chähp(uhri), Büste des Königs genau wie Jezdegird 11.
Ry. Ohne Legende. Feueraltar, und auf jeder Seite desselben
ein König mit erhobenem Schwert Neben der Flamme links und
rächt« w
M. 14 Millim. CoDect de Bartholomaei T. XI, F. 18.
XXIV. Bahram V.
Bahram V fuhrt noch denselben Namen wie sein Vater,
Ramschetri. Seine Münzen bieten zwei yerschiedene Typen dar.
Erster Typus. Ay. Büste des Königs nach rechts, starker
gekräuselter Bart, das Haupthaar in Locken; auf dem Kopfe
Diadem und Mauerkrone, darüber ein liegender Halbmond und in
demselben der kugelförmige Bund.
Ry. Feueraltar, auf welchem ein wenig unterhalb der Flamme
^ nach rechts gewandte Büste des Feruers. Die beiden Seiten-
figoren dem Altar zugewandt, in den Händen eine Lanze haltend;
die Figor zur Linken ist der König.
Der zweite Typus unterscheidet sich yon dem ersten nur
dadurch, dass auf der Kehrseite der Ferner fehlt
Ans der Vergleichung der Portraits ergiebt sich, dass der
crstere Typus der ältere ist, weil auf demselben das Gesicht des
Königs etwas jugendlichere Züge darbietet, also gerade so wie bei
^ Münzen Schapur's 11 und Bahram's IV.
Erster Typus,
Münzen dieses Typus habe ich beschrieben I, 145. 146. 147.
U9. 150. 151. 152. 163. 154. 155. E, 27. IH, 72. 73. 74.
'5. 77.
No. 424.
At. Varahran MaJkan MaUca.
Rv. Varahr(an) - I(ran) ^ju
Ä. 31 Millim. Abgebüdet bei E. Thomas 1. c. PL Vü, 8.
No. 425.
Av. Varahran Malkan MaJUka Iran.
^K
AIvrdimmiHf äit Mauzen iler Siumaniden. ^^^^^^^M
i^^h
VaraJiran - m (i^tcrasan), ^^^B
^^^H '
27 Millim. 3,5 Gr. In meinem Cabinet. ^^^|
^^^^H
^^1
^^^B
Mijzdi Varahran Mal. ^^^^|
^^^^^H
Varah - ChofrasaiiJ. ^^^H
^^^^H
28 Miliiin. Collect, de Bartholomaei T. XII, F. lü. ■
^^^■'
No. 427. ^B
^^^H
Mfiztii Viirahran . . . ^^^^^M
^^^H
y^ttrak - (]ho(r(isan). ^^^^|
^^^H
29 Millim. Collect de Bartholomaei T. XII, F. hTh
^^^H
No. 428. ■
^^^H
Mfizd<nas7i Bmji Bamsrhetri Varakn/n Mal. ^H
^^^p
VaraJi - jU{t'f>pftime '^= Aderbeigan). ^H
^^^^ M.
28 Millim. ;ii£ Gr. In meinem Cabinet Auch CoUd^l
^^m de Bart.holümuei 1\ XII, F. 13. ^
^^m
No. 429. ■
^H
Mazdmami Bmfi Ram^rltefh'i) ]'at(iAran Malkan, ^U
^H
VaraJi - Anfjmhmi). ^H
^H
2^ Millini. 3,4 Gr. In meinem Cabinet Auch ColIo<^H
^^^L^ de Bartbolomaei T. XII, F. 4. ^|
^^^H
No. 430. ^^B
^^^^B
Mnz4j<i(iasn) Btifyi) Varahran. ^^^H
^^^l
Varahr - As(paJum). ^^^H
^^^H
27 Millim. 3,ri5 Gr. In meinem Oahinet ^^^H
^^^H
No. 431. ^^H
^^^H
Btuii Varakran Mtdkan 3falkan (sie). ^^
^^^^1
VarfJi - Kd(zei^m),
^^^H
23 Millim. Collect de Bartholomaei T. XII, F. 14. ^
^^^H
No. 432. fl
^^^H
VaraJirnn Malkan, ^H
^^^B
Vai'fth - i t of ndtsrhapur). ^^|
^^^m
2!» Millim. Collect, de BarbliolomBei T. Xll, F. 17, ■
^^^H
No. 433. H
^^^*
Varahran Mnlkan Malka tfi Kavt Krrkfr, In ^H
^^H persiHcb^i
n Literaturgeschichte wird ei^.ithlt , dass Bahmm V bfli
^^^H fohlen habe an semeni Hotn nur persisch ^^jLj zu .sprechen. ^
^^V Es isl. auch durchaus nicht unwahrschemlieUf dtiss ein geistreicher
^^H Fürst , wie Ikhrain V , sich durch das gräuliche Kauderwelsch,
^^H welches
man Huzvaresch nennt, angeekelt fühlte, und die Tor-
^^m liegende
Münze liefert den Beweis dazu. Malkan Malka ist weder
^^H persisch
noch ß>T-isch, weder arisch noch semitisch, aber die
XXIV, Bahram
m
BHidift von Feraepolis, welche schon lange vor Ardeschir I ihr
lehtiiAcldoses Wesea trieben, hatteii bereits Mnlhi i'nr schüi^pr
balten als das persische svhiih, und so ward der Maikau Mnlka
unden. Bahram V, welcher als Kronprinz zwischen Arabern
aie Zeit zugebracht hatte, wusste gewiss sehr gut, dass Mall'un
atka ein gramniatischer ünsinii ist, und so ertlUrt es sieb, dass
atif dieser Münze eine verst?ind liehe Deutung 4iinzufiijj^e : gi
tri kerker ,das heisst der König, der Hen-scher*. Das Relativ*
ronomen gt kennen wir schon ; ktwi ist ebenso bekannt als das
jhte Zendwort für , König*; kerker endlich steht weder in den
find - Glossarien noch in den verschiedenen Pehlevi* und Huz-
bresch - Glossarien , wohl aber in jedem guten neupersischen
pörtörbuch, und bedeutet 1) Gott, Schöpfer 2) König, Herrscher
) die Pichte, Von diesen Bedeutungen passt die zweite ganz
fcagereichnet zur Erklärung unserer Münze.
Bv. Variihran - Bturkfaptir = Schapur). Wahrscheinlich
i«it Bahram V zur Zeit, als diese Münze geprägt wurde, in der
lladt Schapur seine Residenz,
I A 3,»ft Gr. Cabinet Prokesch v. Osten.
i Jkv.
.▼.
Rt.
M.
L Av.
Av.
I K^'
Av.
Rv,
JSL
I
Av,
Bd. XZXI
No. 434.
Mazda iami Bagi Vurnkran Maikan Maika.
V^arah - yvi (Bih-Kobad).
29 Millim. 3,58 Gr. In meinem Cabinet.
No. 435.
Mazdaiasn Bogt Rantsvhetri VaraJiran Malica,
Vmrahr • j\,\ (Bih-Kobad).
25 Millim. 3»3S Gr. In nieinctn Cabinet.
No. 4:^6.
Mtizdmamx Varahran Midka.
Links nichts, rechts /vi (Bih-Kobad).
27 Millim. CoUect. de BarÜiolomaei T, XII, F. 7.
No. 437.
Mazdaiasn l^arahran ....
VaraJi - j-b 0» oder ma Meibud).
28 Millim. Collect, de Bartholomaei T. XÜ, F, 15.
No. 438.
Mazdaiaan Bagi Ramschetri Varakran Maikan Malka.
Varahr<m - i-b (Merv).
29 Millim. CoUect de Bartholomaei T. XU, F. 17.
No. 439.
Varahrftn 3faik(a),
V. T
k
98
Mt^riiitnminf diö Münzen der ßaMoniden.
Bt. Links nichts, recbts ^£ (Hekaiompylos).
M. 25 Millim, Collect, de Bartholoraaei T,
No. 440,
Av. Mazdammi Bagt Vurtihran Mal/can Mai,
Rv. VaraJ* - \\S
M- 38 Millim. Collect, de Bartholomaei T, Xu, ^
No. 441. ^
Av. (. Va}rakran Malkan. ^B
Rt. Var-jjS, Zu den Buchstaben rs, welche 'i
und der vorhergehenden Nummer auf dem Rv. als Pr8
scheinen^ könnte ich mit Leichtigkeit ein paar Dutzen
auf der Karte von Persien auüesen, von denen jedoch
ziger sich einer hesoDdern Berühmtheit erfreut j wenn ma
den Sihilanten nicht allzugenau nehmen wollte, könnte n
an jUä (»jij Hezm-i Kohad denken, welches noch onm
Münzhof war. Ich denke aber die Sache viel einfache
klären, wenn ich annehme^ dass itS oder jjS f^ ^^ sp
Ma^'u = Rei steht.
M, 24 Millim. Collect, de Barthokmaei T. XII,
No. 442.
Av. Eine barbarische Legende, in welcher mehr«
Stäben verkehrt, d. h. das unterste nach oben gekehrt si
erkennt jedoch mit Leichtigkeit, dass es Varakran Medka
Rv. Unverständliche Legenden.
M, m MilUm. Abgebildet bei E. Thomas 1. c. PI
Thomaft (ibid. p. 80. 81) theilt diese barhivrisehe Münze ß
Tschopin ku uud sagt, es befinden sich 5 Exemplare
in Colon. Guthrie'» Cabinet; sie wurden vom Major Haj
im Pentschab gefunden. Thomas liest die Legende
Avers: VahiMdn Chuh und übersetzt es ^Hahram of Ü
Aber Sf**:^ tsvhop (türkisch Ischöp) bedeutet nitht „Mace",
sondern ,Span", , Zahnstocher*, davon das Adjektiv fjteftc
lignuni , ligneus, ^vkov^ ^i/Aivdw) ,spindeldürre\ wie B*
wirklich auf seinen Münzen erscheint. Die Keule h
persisch ^.S (/iirz (Parsi vazr, Zend vazra^ iSskr. vajr
No. 443.
Av. Ohne Legende; vor dem Gesicht \A
Rv. Ohne Legende. ^/j
iE. 12 KiUim, Collect, de Bartiioloraaei T.
Zweiter Typus.
Müirisen dieses Typus habe ich beschrieben I, 1
in, 76.
XXir. ßahram F.
99
No. 444.
Av. Mazdaiaan VaraJiran Malka,
Bv. Varahr-Ähir. Neben der Flamme links Buhd , Residenz*.
J^ 27 Millim. 3,« Gr. In meinem Cabinet
Mazdaiasn .
Varah-Atur*
28 MUira,
No. 445,
, , Varahran Maikan Mai,
Neben der Flamme links ui CJw(rasan),
Collect de Bartholomaei T. Xu, F. 3.
INo. 446.
Av. Mazdcu'am .... Ramschetr Varnkran Maikan Mal.
ßr. Varctfirtm - Afu ; auf dem AI tarschaft rast; neben der
Pkmme links cxi Affrapafene).
jR. 28 Millim. 3,9 Gr. In meinem Cabinei
P No. 447.
kv. Legende wie in voriger Nummer ; auch das dort fehlende
_^OTt Boffi ist deutlich.
I Rt. Seiteolegenden imverstäiidlich. Neben der Flatome links
K2^ entweder Affropatene) oder St(ahr) Isstabr.
K M. 25 Millim. 3,s Gr. In melnera Cabinet.
■ No. 448.
V Av. Mazdaiasit Btuji Ramschetr Varahran Maikan Maikfd).
V Rv. VaraJtr - at(u)ri; aut dem Altarschaft. raM ; neben der
Flamme links At (Atropätene) rechts w'
IM, 27 Millim, Collect, de Bartbolomttei T. XH, F. 1.
No. 449.
At. Mttzdaiiisn Bagi .... Vtirahran MaUcan M,
Kv. VaraAran - Ät ; auf dem Altarschaft nichts. Neben der
flamme links Atfroj/aiene) ^ rechts v-'
^ JL 27 Millim. Collect, de Bartholomaei T. XH, F. 2,
I No. 450.
■ Av. Mcadaia&n Ba^p Aiuri Varalirnn.
I Rv. Atu-Go(ndi3r'Iuipur) ; weitere LefSjenden nicht vorhanden.
I M. 30 Millim. Im Cabinet dt*s Gen**nils de Bartholomaei,
^UNoch in der GoUection nicht abg^^bildet; ich beschreibe die
^^■iiÄe nach einem Abdruck, den mir der verstijrbene General
^bersäodte.
No, 451.
At, V€a'fihran MaUcan Malka.
Rt, Sämmthche Legenden verkehrt geschnitten, d, h. auf
tl^m St'empel recht, so dass man die Münze vor einen Spiegel
l»lt«D, oder einen Siegelabdiiick davon nehmen muss um sie zu
100
JÜbrdimannt die Münzen eier ScuaanüUn.
ksen 1 rechts VaraJi, links ran ; auf dem Altarschaft rtta(t),
der Flamme links ein Stein, rechts ein Halbmond.
Ä. 28 Millim, 3,« Gr. In meiDem Cabinet
Anderweitig© Denkmäler Bahram's V.
In meinen ^Stuiüen über geschnittene Steine mit Pehle^
Legenden" O. T No. 12 habe ich eine Gemme des Pariser Cabind
beschrieben, welche ich Bahram V zutheÜte^ meine Gründe dafür
waren schwach, indessen genügt die No. 450 der gegenwärtigen
Abbaitdlung um diese Zntheilung zu rechtfertigen. Die Legende
lautet: Vdrtin gi Malk(v)arz Aturferen Bmpm „Bahram der Reichs*
mehrer, der Feuerverberrlichte (Hephlistokles) , Sohn des Gottes*.
XXV. Jezdegird lU,
Sämmtliche Münzen Jezdegird's Ell haben einen gemeinschafl-
liehen Typus; die Vorderseite gleicht fast ganz den Münzen
Batram's V, mit dem einzigen Unterschiede, dass der Halbmond
zwischen der Krone und dem Globus etwas höber hinaufgerückt
ist, so dass man die Mauerki^ane ganz siebt, wy.brend auf deo
Münzen Babram's V der Halbmond so tief hinabgerückt ist, dass
die mittlere Zacke der Mauerkrone kaum aiigedputet ist Dagegeo
fehlt auf der Kehi^eite durchweg der Ferucr in oder unter der
Flamme.
Mtinzeii Jezdegird's Hl habe ich beschrieben I, 157 bis 16l
m, 78. 79. 80.
No. 452.
Av. Kadi JessdikerftiJ, Jezdegird IH führte noch den Namen
Kadi, welcher eigentlich ^Sohn", jedoch nur in den höheren
Standen bedeutet, also etwa ^ Prinz*.
Rv. Links Jezd^ rechte nauaki »der Anbetende* oder viel-
mehr , Anbetung'. Auf dem Altarschaft ra^(f).
^, Gr. 47i (Mionnet). 4,35 Gr. Zum Verkauf ausgeboteiL
IUUW?lto|
4
No. 458.
Av. Jezd ....
Rv. Undeutliche Legenden,
^. 15 Millim. Bei dem Münzhändler H. Hoffinann in Paris.
No. 454.
Av. Bq^ , . . Kadi Jezdtker , . .
Rv. Links Jezd^ rechts undeutlich.
W, 22 Millim. Bei dem Münzbäudler H. Hoffinann in
No. 455.
Av, Mazdctiasn Kadi Jezdikerti Mtdk,
Rv. JezdifC'Navaki'
Üt
XXV. Jezdeffird IIL IQl
A. Ich besitze 3 Exemplare, die aber nichts weniger als
identisch sind« Das erste Exemplar, genau der vorstehenden Be-
schreibung entsprechend, stellt die Flamme durch Punkte dar //•
• • • •
28 Millim. 3,s 6r. — Das zweite Exemplar ebenso, es fehlt aber
das Wort MaOea auf der Vorderseite; 29 Millim. 3,46 Gr. —
Das dritte Exemplar hat die Legende wie das erste, drückt aber
die Flamme durch Linien aus ||||||| — 32 Millim. 3,7 Gr. Auch
in Collect de Bartholomaei T. XIII, F. 8. 13.
No. 456.
Av. Mazdadasn Bagi MaUean MaUca Kadi JezäxkerU,
Rv. Jezdiker - Navaki.
M. 29 Millim. Collect de Bartholomaei T. Xm, F. 9. 11. 12.
No. 457.
Ay. Mazdaiasn Bogt Malfka) Kadi Jezdikerti.
Rv. Links (na)vaki, rechts nichts; auf dem Altarschaft ra^(^.
JBl. Cabinet Alishan.
No. 458.
Av. Kadi Jezdikerti.
Bv. Jezdxk - Navaki.
M. 26 Mülim. Collect de Bartholomaei T. Xm, F. 6. 7.
No. 459.
Av. Maedaiaan Kadi Jezdikerti.
Rv. Links nichts; rechts .^u l(ran).
A. 30 Millim. Abgebildet bei E. Thomas 1. c. PI. V, 4.
No. 460.
Av. Mazdadaan Kadi Jezdikerti,
Rv. Aiu - UJ Cho(rasan),
M. 29 Millim. 3,75 Ghr. In meinem Cabinet. Auch in
G^Ilect de Bartholomaei T. XIII, F. 3.
No. 461.
Av. Mazdaiasn Kadi Jezdikerti.
Rv. navaki' tu Ghofraaan).
M. 29 Millim. 3,55 Gr. In meinem Cabinet
No. 462.
Av. Mazdaiasn Kadi Jezdikerti.
Rv ))2i AsfjHMhan).
M. 29 Millim. 3,8 Gr. In meinem Cabinet.
. No. 463.
Av. Mazdaiasn .... Kadi Jezdikerti,
^m 102
Mardimann, die Müfuim der Stuna/nidm. ^^^^^H
^K
Äturi ' Ol u AIi(rn€iJtana — Hamadan) ; auf dem ^^|
^^H Schaft rai
4f). ^1
^■^
27 Millim, Collect de Bartholomaei T. Xm. F. 2. ■
No. 44;4. fl
^^^v
MazdaiaS7i Kadi JtzdikertL ^^^^|
^^H
Ahi ' tJ (jo(ndm'hapur). ^^^^|
^^^R
30 MiUim. Collect de Bartbolomaei T. XUI, P. 5^B
No, 465. fl
^^^r
Unleserliche barbarische Legende; auch die Figur v^|
^^^r barbarischer Arbeit. ^|
^^^
Kadi' xii Da(rah4jird), ^^^H
^^Bi
Cabinet Subhi Pascha. ^^^H
^^1
^^^B
Mazdaiasn Bogt . . . Kiidi Jczdikerti, ^^^B
^^H
jjjb Mä(zanderdn). ^^^^M
^^^H
27 Milliin. 3,3 Gr. In meinem Cabinet ^^^H
No, 467, ^^
^^^H
Navalci - jj) Mei(b\id) ; auf dem Altarschaft raa(t).
^^^B
Cabinet Subhi Pascha. fl
No, 468, ^^1
^^^K
Mazdauisn Bag^t Jezdüterti, ^^^H
^^H
Jezd ^ jti Mei(bnd). fl^l
^^^H
28 Millim. CoUect de Bartbolomaei T. XTH, P. l^H
No. 469. 1
^^B
Jezdik - *V1 Su(sa). Neben der Flamme links l^|
^^^r Stern, rechts ein Halbmond. ^|
^H M,
30 MiUim. 3,77 Gr. In meinem Cabinet ^^^|
No. 470, ^V
^H
Mazdcdami Bogt Midkan Malka Kadi Jezilikerti, V
^H
Ähiri- (rechte nichts). H
^m M,
27 Millim. Collect de Bartbolomaei T. XIH, F. 1. ■
No. 471. fl
^^^^
Links unleserlich ; rechts Kad(i). ^M
^^^m
dez - Nava. H
^^H
11 MilUm. Collect de Bartbolomaei T. XIll, F, 16, ■
Anderweitige Denkmäler Jezdegird's m.
^^^P
Jezdegird HI sind mir keine anderen Denkmäler bekannt;
^^V dagegen
habe ich 0. 11 No. 2 und 0. III S. 582 eine Gemme
^^H beachrieben, welche der Köiii^ii Diuek. Gemahlin Jezdegird's 111
^^H und Mutter der Prinzen Hormuzd und Piruz zuztftbeilen ist.
A'A'IV. Hormuzil III, — XXVIL Piruz. 103
XXVI. Hormuzd UI.
Die byzantinischen Historiker wissen nichts von Hormozd IQ ;
nach den persischen und armenischen Geschichtschreibem war er
der jüngere Bruder des Piruz, dem er ein oder zwei Jahre lang
die Herrschaft streitig machte, imd es scheint, dass er sich wirk-
lich einige Zeit, yermuthlich in der östlichen Hftlfte der Monarchie,
bdiaaptete. Indessen sind bis jetzt keine Münzen von ihm zum
Vorschein gekommen. Zwar schreibt ihm Longp^rier eine Münze
IQ, die er audi PL IX No. 1 hat abbilden lassen; aber abgesehen
diTon, dass sie gar nicht den Namen Hormuzd enthält, ist auch
der ganze Typus der Münze dem sassanidischen Typus fremd, und
ae gehört in die Reihe der indo-sassanidischen Münzen.
XXVn. Piruz.
Da Yon Piruz an der Gebrauch auf dem Revers der Münzen
dfl& PrSgeort anzuzeigen beständig beibehalten wird, dagegen die
Legeaden auf der Hauptseite inuner einfacher werden, so ist es
ni^t mehr nöthig die einzelnen Stücke zu beschreiben, weshalb
ich TOD jetzt an nur solche Stücke beschreiben werde , welche in
bgend einer anffidlenden Weise von dem allgemeinen Typus ab-
Die Münzen des Piruz zerÜEÜlen in zwei Haupttypen, von
aber jeder wieder in Unter-Typen zerfällt
I. Erster Haupt-Typus.
A?. Büste des Königs nach rechts; Bart nur schwach, eben
10 dftg Haupthaar. Diadem und Krone, worüber ein liegender
Halbmond, in welchem letzteren der kugelförmige Bund liegt,
^or der Sjrone ein anderer, etwas kleinerer Halbmond.
Unter-Typen des ersten Haupt-Typus.
1. Auf dem Revers zur Linken steht eine Zahl, weiche das
Begierangsjahr anzeigt, und zur Rechten der Prägeori Feuenütar
vie gewöhnlich, links der König, rechts eine andere Figur, beide
^ Altar zugewandt, aber ohne irgend eine Waffe. Neben der
Plttune links ein Stern, rechts ein Halbmond.
2. Auf dem Revers statt der Zahl zur Linken der Buchstabe
h M, wahrscheinlich für Malka oder Mazdaiasn, vielleicht für
beides gemeint Alles übrige unverändert.
3. Statt des Buchstabens jt> der Name Bnruz.
Endlich giebt es noch eine isoUrte Münze von diesem Haupt-
Typus, wo auf dem Rv. zur Linken gar nichts steht, und zur
Beddeii der Münzhof genannt wird.
104 MortUraannf die Münaen der Stuscmiden,
n. Zweiter Haupt-Typus.
Av. Büste des Königs nach rechts ; Bart etwas stftrker, auch
das Haupthaar in grosserer Fülle. Diadem, aber statt der bis-
herigen Krone eine Tiara, welche vom und hinten in einen Flügel
endigt; darüber wieder ein Halbmond, worin der kogelförmige
Bund liegt, und vor der Tiara ein kleinerer Halbmond. ,
Unter- Typen des zweiten Haupt-Typus.
1. Auf der Kehrseite links der Buchstabe jb, rechts der
Prfigeort.
2. Auf der Kehrseite links der Königsname, rechts der
Prägeort.
Aus den Zahlen, welche die Begieiimgszeit anzeigen, ergiebt.
sich, dass die Münzen mit der Mauerkrone die älteren, die MünzexB.
mit der Flügelkrone die jüngeren sind, was auch einigermassecm.
durch das Portrait bestätigt wird.
Die übliche Legende auf dem Avers ist McusdftMÜun) KoXm
Pirudscki. Zuweilen steht anstatt Mazd, bloss jt> M, zuweila^sa
fehlt auch dieses.
Erster Haupt-Typus, erster Unter-Typus (I, 1).
d5d talai «Jahr drei*, aus den Prägestätten ))^ 5j)
^^£u orba „Jahr vier*, aus der Prägestätte ^jf
...jbuv chomafscha) ,Jahr fünf*, aus der Prägestätte di^
UDli schata „Jahr sechs*, aus den Prägestätten tu «32> ^^
^^ -i^
^:üflL schaba „Jahr sieben*, aus den Prägestätten ju ^
£. Thomas erwähnt noch das Jahr duazdeh 12.
Erster Haupt-T3rpus, zweiter Unter-Typus (I, 2)
^ M auf dem Revers
aus den Prägestätten uj ^jf tu IXu >>■« ^jj jjI P 4i3 a0<^
ul Ji ^X J^ und jjb 3jb luid ^-b 3^ -Ui- ÜJI «Jj .M^
Erster Haupt-Typus, dritter Uöter-Typus (I, 8)
mit dem Namen Pirudschi „Piruz* auf dem Bevers
aus den Prägestätten ^ü uj \n ^»n 51 ul *^ /vi jJ^
5'b *' ^ und HU
und endlich eine Münze ans ^!f ohne Legende auf der linkBi^
Seite des Rv. -.
XX]'I/. Pirat. 1Q5
Zweiter Haupt-Typus, erster Uuter- Typus (II, 1)
jb M auf dem Revers
•BS den PrSgestfttten ^J| XU DUi cu .^u ^»n ojI ii3 yvi 3^
Zweiter Haupt-Typus, zweiter Unter-Typus (H 2)
mit dem Königsnamen auf dem Bv.
ms den PrSgest&tten JU s9 UJ DLu Hu Ha^j jüj y\«aj ^1
iä nnd lü Ji yvi u^ u^ 3^ -iü- HD .3j
Einzelne besondere Stücke sind folgende.
No. 472 (Typ. I, 2).
Ay. Kadi Piradachi,
Ry. 2> ^*ii Ä8(pahan).
Bf. 20 Millim. Bei dem Münzhändler H. Hoffinann in Paris.
No. 473 (I, 2).
Ay. Kadi PirudschL
Ry. Jb U GofncUschapur).
JSL 13 Millim. Collect de Bartholomaei T. XIV, F. 16.
No. 474 (I, 2).
Die Münze aus uj I(ran) enthält auf dem Avers, ausserhalb
ies Grenetis, unter der Brust eine Legende, welche nach der
^eidmung zu urtheüen, eine Contremarke zu sein scheint p^^
*Qd wdche ich nicht erklären kann.
JEL 28 Millim. Collect, de Bartholomaei T. XIV, F. 15.
No. 475 (I, 3).
E. Thomas (1. c. No. 63) erwähnt eine Goldmünze aus ^jf
^aid, ohne jedoch etwas weiteres über diese Münze zu sagen,
^Uiid ohne eind Abbildung zu geben. Später erhielt ich von Hm.
H. Hoffinann in Paris den Abdruck einer Goldmünze, welche wahr-
ftcheiiilich dieselbe ist
Ay. Kadi Fimdachi.
By. links undeutlich, rechts ^jf Bab&.
^. 19 Millimeter.
No. 476 a, 3).
Ay. Maedaüun Kadi Pirudach.
Ry. Bir(ud8ch) — ^>ii Aafpeihan).
JL 12 Millim. Cabinet Alishan.
No. 477 (ü, . . .).
Ay. Kadi
ftv. links nichts; rechts :^ Babd.
JSL. 13 Mülim. Collect de Bartholomaei T. XV, F. 31.
106
Mordtmiinu^ die Münzen dtr SfiMsaniden.
No. 478 (U. 2).
Unter den in vu üho(rasan) g^eprägten Münzen dieMS Tjrpot
sind mir zwei Varietäten vorgekommen, nänilich eine, wo auf deaj
Revers neben der Flamme auf jeder Seite ein Halbmond ist, hdiI
eine, wo linltg du Öteni, recbts ein HaJbmond ist
No. 479 (U, 2).
Ebenso sind mir zwei VarietliUn von den zn cji> Sf(*i^kri
geprägten Münzen vorgekommen, nlimlitrh eine wie üblich mit dem
Namen Pirud^chi auf dem Revers, und eine, wo dem Namen noob
ein 30 MalJat oder Mtizd^itami hinzugefügt war.
Nur wenige Münzen von Piniz, in meiner SamraJiing sind 8*)
gut erhaHen, da.ss man aus ihrem Gewicht iSchlüssd ziehen ham.
Die guten Exemplare dieser Art sind folgende:
Erster Typua.
Jahr 3 aus ^^ .... Z^äs Grammes.
aus jj^ .... 3.9Ä ,
aus i±^ .... 3,70 ,
Zweiter Typus,
aus _^t ... 3,80 Gnunmes.
aus OUJ ... 3*» .
aus MM . . 3,»«
11, &3 Grammes.
also durchschnittlich 8^84s Grammes.
aus t*u . . • - 4,05 ,
am ü 3,w ,
19^ Graimne»'
also durchschnittlich 3,ftS8 Gnunoiaft'
Das durchschnitlliche Mittel aus beiden Typen ist also
3,81 Gramme».
XXVm. Palasch (Balasch).
Vom J. 483 bis 487 regierte über Pcrsien ein König, dem
die neupersisehen HiÄtoriker Palascb oder Balasch, und die Byzan-
tiner BXda}iQ, Bkamoq^ BXaafftjg, BdXag nennen, und welcher
auf den von ihm geprägten Münzen die beiden Namen Hnkad
Vaiakastih fiihrt; der Hauptname ent.spricht also dorn parthi-schen
Valakasch, oder wie es auf ihren griecMscheu Münzen heisst Ouflt-
Xoyaiffogy Bokoytuüoq. Balasch ist also wohl richtiger als Palasch;
ich habe aber, nach 8. de Sacjs Vorgange, inmier Palasch an-
gewendet. In persischen und türkischen Handsekriflen finden sich
beide Formen. Der andere Name Hukad ist zusammengesetzt ans
Hu =^ ih, mid Kad (Kadi) und bedeutet also ungefähr dasselbe
was Eugenius.
AUgememf^ Tifpiw der Münzen. Av. Büste des Königs
nach rechts; Bart gekriULselt, Haupthaar in Locken. Diadem und
Mauerkrone, darüber Halbmond und kugelfurmiger Bund, Zur
Rechten eine Flamme, welche aus der linken »Schulter hervor-
zubrechen scheint. Das Ganze in einer doppelten Perleneinfassung,
XXVin. Päkuek (Balateh). - XXIX. Kobad 1. 107
Die Legende ist von jetzt an auf der rechten Seite und enth<
weiter als die beiden Namen Hnkad Valakasoh, letzteren
auch noch um einen Buchstaben verkürzt, Valdkd^ ja
Volak.
fir. In der lütte der übliche Feüeraltar; unterhalb der
als Ferner die nach rechts gewandte Büste des KOnigs
■dt demselben Kopfputz wie auf dem Avers. Zu beiden Seiten
^ tiUiehen Figuren, dem Altar zugewandt. Neben der Flamme
Hiks ei& Stern, rechts ein Halbmond. Legenden, links der Name
VaUboseA mehr oder weniger abgekürzt, sehr selten ganz aus-
gisehrieben; rechts der Name eines Prftgeortes. Das (}anze in
^nfJMshem Ghrenetis.
Bei der grossen EinfSrmigkeit, welche die Sassanidenmünzen
TOB jetzt an darbieten, beschrftnke ich mich nur auf die Be-
tehrabung des allgemeinen Typus, und auf die Beschreibung
loldier Münzen, welche in irgend einer Weise von diesem all-
gemeinen Typus abweichen oder sonst etwas Bemerkenswerthes
dutieten; ausserdem gebe ich eine tabellarische üebersicht der
uter jeder Regierung bis jetzt bekannten Prägest&tten und das
durchschnittliche Gewicht.
Münzen von Palasch gingen hervor aus den Münzstätten j^j
(Ina) uj .^ju ouu yvü u .^L j^a. ^5 .i^ -Ui- jj. und ^3j
Der Gehalt der Münzen ist im Ganzen niedrig, und fiLllt in
«neben Exemplaren selbst unter 3 Grammen. Von den Münzen,
fti ich habe wSgen können, waren die fänf besten Stücke
ans ^»11
3;60 Gr.
3,M ,
3,96 ,
aus p.^
3,80 ,
aus jj.
3,74 „
18,01 Grammes.
abo dnrehschnittlich d,7S8 Ghrammes.
XXIX. Kobad L
Erste Regierung von 487 bis 497.
AUqtimtiMT l)fpu8, Av. Legende von unten nach oben
Hf der rechten Seite Kovä oder Kavdt, Büste des Königs nach
nekti; Bart und Haupthaar nicht sehr stark. Diadem und Mauer-
bwe, deren Yordertheil einen liegenden Halbmond bildet; über
^ Krone ein grösserer Halbmond, worin der kugelförmige Bund
%t Hinter dem Kopfe ein Stern, über jeder Schulter ein Halb-
Koid; die Enden eines Gürtels vom und hinten sichtbar. Ein*
Ue Perleneinfassung.
Ev. Legenden, links Kavat, rechts der Name eines Präge-
203 Mordtmann, die Münzen der Sagaamden,
orts. In der Mitte der Feaeraltar ; auf jeder Seite desselben eb»
dem Altar zugekehrte Figur, deren Kopfputz das Grenetis durch-
sclmeidet Neben der Flamme links ein Stern, rechts ein Halbmond.
Aus dieser Epoche sind mir folgende Prfigestfttten tot
gekommen: ju und ^lu (Iran) ^If UJ >oUJ Cii "bu OIJJ Jii
U u) 3) — ;i f^^^ und — i-b u-6 -iÄ ^ dj> -3Li /^
Der Gehalt der Münzen erleidet eine noch weitere Vcr
schlechterung; von den Stücken, die ich gewogen habe, wmo
folgende die schwersten:
aus ~^di 3,84 Grammes.
2111 3,76
eil 3,75 ,
Uli 3,tfo
All 3,co «
18,54 Grammes
also durchschnittlich 3,708 Grammes.
No. 480.
Av. Kava(t),
Rv. Links Kavat^ rechts ^_^^t> ; links neben der FlainiM
^, rechts w
^. 28 Millim. Collect de Bartholomaei T. XVII, F. 14.
Der vom Anfang der Dynastie an unveränderlich beibehaUiw
Gebrauch auf der Kehrseite den Namen des Münzherm zu wied0^
holen, hört mit Kobad's erster Regierung völlig auf, und lo
gestatte ich mir an dieser Stelle eine Erzählung aus der 1001
Nacht zu bringen, welche durch diesen Gebrauch ihre EiUlraag
findet Im Original sind freilich Chusrav 11 und seine GemaUiB
Schirin als handelnde Personen aufgeführt, aber dieser UfiiiM
Anachronismus will nicht viel bedeuten; dasselbe ist in ShnlichfiB
Erzählungen im Orient mit dem Ghalifen Harun el Reschid, nifc
Schah Abbas 11 und mit Sultan Murad IV der Fall, wie in Nord*
deutschland mit Friedrich IL Die Erzählung steht in der 393. Nackt
der türkischen Redaktion, Band II S. 297 der neuesten Konstan-
tinopler Ausgabe vom J. 1870, und lautet wie folgt: Ein Fischer
hatte von Chusrav Parviz theils für einen delikaten Fisch, theils
für eine geistreiche Antwort ein Geschenk von 8000 DFachmaB
erhalten. Schirin, welche etwas geizig und über dieses reiche (be-
schenk etwas übelgelaunt war, schaute dem Fischer nach und
bemerkte, dass derselbe ein Silberstück hatte fallen lassen und es
sehr emsig suchte. ,Was für ein habsüchtiger Kerl mnss das
sein", sagte sie, „der nach einem so reichen Geschenke mühselig
nach einem Dirhem sucht!'' Chusrav Hess also den Fischer zurüek-
rufen um ihn darüber zur Rede zu stellen. ,Effendi% antwortete
XXX, Dachttmarp.
,aaf der einen Seite der Müdzp befindet sieb Dein
». und auf der andern Seite Dein orhabf^eer Name; wäre
das Geldstück liegen geblieben ^ so bätte leicht jemand mit
Fnsse darauf treten können» was doch gegen die Dir ge-
»ode Ehrerbietung ist". Dem König gefiel diese Antwort so
dass er ihm noch weitere 4000 Drarbmen schenkte.
Ich habe in gegenwartiger Abhandlung schon zweimal Ge-
»nheii gehabt (bei Ardeschir l und Stbapur l), der Milrtiben-
der 1001 Nacht zu erwühneiit und ich glaube aus diesen
Utionen schliessen zu dürfen, dass der Grundstock derselben
irend der Sassanideaaeit in Persieu entstanden ist, gerade wie
(inindstoff, welcher dem Öchahname als angebliche historische
srlage dient» so wie auch die jetzt von deo Parsen in Indien
ebenen Werke der Fehli^vi-Literatur {Arda Viraf, Maiiiyo
%ftnl o. s, w.), und zwar vomehialii'h in der Epoche von Scha-
por III an bis auf Chusrav I, also etwa von 400 bis 550 n. Chr.
ri)och ist hier nicht der Ort die» ausführlich zu erörtern.
XXX. Dschamasp.
AUgetnemer T^fpus. Av. Legende 2jam, zuweilen, jedoch
«hr selten , Zatnasp , Büste des Königs nach reehtö ; Bart und
Batkpthftar schwach; Diadem und Krone, worüber ein Halbmond
mit dem kngelförraigeu Bmid , und dariiber noch einmal ein
grtwerer Halbmond und ein grösserer Olobus. Ihm gegenüber
dii Büste eines Knaben nach links , mit ahnlicher Krone , Halb-
öwod und Bund-, derselbe üben^eicht dem König ein Diadem, Ein-
Wiw Perlenkranz.
Et. Links eine Zahl, welche das Regierungsjahr nnzeigt,
wcbtfi ein PrÄgeort. Alles übrige wie auf den Münzen Kobad's.
Eiiifeches Grenetis.
Von Dschamasp sind mir bis Jetzt folgende Münzen vor-
g^jltommen :
•l*hr 1 aiLs JJJ ^i) XU Cu ^^u "bu UM J^tl (mit Zamasp)
ait> ^tt -LLi-
"^•hr 2 aus XI _iu "»■ r^u Si (j (iiüt Zami^sp) ii-b J^ S^
^^ 3 aiu jiu Ui XUJ uS J^ ix^ yv% ji^
No. 481.
Av. Am Hinterkopf -biM Zam.
Hv. Links _}J ^ p turtiin ,zwei'
k*lirt gravirt). Aus u
M, 8,1 Or. In meinem Cabinet.
(Die Buchstaben ver-
k
110
MorcUmatmt die Münzen der
Von Münzen, <lie mehr als 3,r. Grarames wiegen, höbe id
bis jeUt nur 3 Stück mitersucben kOnneu,
aus »m 4,jio Gr.
3,97 .
11, OT GrT
also durch scbnittlich 3,873 Grammes,
XXXI. K ob ad I.
Zweite Regierung.
Die zweite Regierung Kobads I, welche von 499 bia 5*31
dauerte und 33 Jahre umfasste, zeigt verschiedene Typen, welch*
in ihren Hauptpunkten gewisse Epochen feststellen; indessen iJt
eine strenge Durchführung dieser Tyiien nicht möglich, theils w^
neben den Haupt-Typen noch einzelne Neben-Typen in eingeben
Jahren vorkommen, theils auch, weil selbst die Haupt-T^-pen «n-
weilen chronologische Sprünge machen. Jedoch lassen sich iffl
allgemeinen folgende Typen feststellen.
Allen Typen gemeinschaftlich ist die Verzierung der Büst«
des Königs auf der Vorderseite, und zwar übereinstimmend mit
dem Typus der ersten Regieningsperiode , femer auf dem Revers
der Feueraltar und die Stellung der Seitenliguren, deren Kopfpnti
gleich wie in der ersten Periode das Grenetis durchschneidet
Erster Haupt -Tiipiis. Der Avers völlig übereinstimmend
mit den Münzen der ersten Regierungsperiode, nUmlich hinter dem
Kopfe ein Stern, über jeder Schulter ein Halbmond. Auch der
Revers völlig gleich, mit der einzigen Ausnahme, dass zur Linken
statt des Königs-Namens eine Zahl steht, welche das Regiemngs-
jtthr anzeigt.
Dieser Typus kommt nur in den Jahren 11 und 12 (499
und 500 n. Chr.) vor.
Zweiter Haupt - Ti/j/us. Die Enden des Diadems stehen ift
die Höhe und durchschneiden ebenso wie der kugelförmige Bund
das Grenetis ; femer ist der äussere Rand, ausserhalb des GrenetU,
noch dreimal, links, rechts und unten, mit Halbmond und Stern l*J
ausgezeichnet. Diese beiden charakteristischen Merkmale werden
auch in den folgenden Haupt- und Neben-Typen unabünderlich
beibehalten. — Der Revers unverändert wie im ersten Typus,
In den Jahren 18, 14 und 15 (501 bis 503 n. Gh.). auch
noch isolirt im J. 16.
Dritter Hmipt - Ttf/ms. Völlig übereinstirumend mit dem
zweiten Haupt-Tyjms, imr mit dem Unterschiede, dass die Legende
nicht mehr einfach Kant oder Karat lautet und von unten nach
oben hinauf gelesen wird» sundeiii von oben nach unten (dif
Basis der Buchstaben dem Rande zugekehrt) und dass sie fortan
.tA'AY. Kabad I.
in
OIaI Kavai afzum .Kobad lebe!* (eigentlich Cavades
•) lautet
In den Jahren 16, 17, 18, 19 und theilweise 20 (504 bis
IHß Müjizen des «weiten und dritten Haupt- Typus umfassen
vornehmlich die Dauer des ersten Krieges zwischeo Persien
'und dem oströmischen Reiche.
Vierter //ali/>^ 7}//wi,v. Vor dem Kopfe erscheint noch ein
; alles übrige unverändert wie im dritten Haupt-Typus.
In den Jahren 20 bis 82 incl. (508 — 520 n. Chr.), einzelne
auch schon in den Jahren 18 und 19, so wie im J. 34.
Fünfter Haupt- Tifpjis* Der Avers völHg wie im vierten
ipt-Typus; der Revers hat von jetzt an ein doppeltes Grenetis;
les übrige wie vorher.
In den Jahren ^53 bis 43 (521 bis 531 n. Chr,), isolirt auch
in den Jahren 19, 20 und 32.
Zu diesen fiinf Haupt-Typen kommen noch einzelne Neben-
^jpen, jedoch nicht in regelmässigen Epochen, sondern in isolirteii
and in unrege ImKssigen Sprüngen.
Irrster Neben-Tifpus. Es fehlt der vordere Stern und der
rordere Halbmond über der linken Schulter, sonst alles wie im
itt«n Haupt- Typus.
Mir nur im Jahre 15 vorgekommen.
Zweiter Neben-Ttfints. Wie der erste Nebon-Typus , aber
I» dem J. 35, wo also die doppelte Perleneinfassung des Reverses
von dem ersten Neben-Typus unterscheidet.
Dritter Neben- Typus. Beide Sterne vorhanden, aber es fehlt
der vordere Halbmond über der linken Schulter.
Bis jetzt, mir nur in den Jahren 22, 26, 32 vorgekommen.
Vierter Neben -Ty^ni^. Ganz wie der dritte Neben-Typus,
(doch von demselben durch das doppelte Grenetis auf der Kehr-
lite unterschieden.
Mir vorgekommen in den Jahren 33, 34, 36, 36, 37, 39, 41.
Fünfter Neben-T^pus. Es fehlt der vordere Stern, jedoch
tind beide Halbmonde vorhanden, also ganz wie im dritten Haupt-
Typus; dagegen ein doppeltes Grenetis auf dem Revers,
Kommt nur im Jalire 37 von
Sechster Ncbcfi-Typus. Ganz wie der dritte Haupt-Typus,
nur mit dem Unterschiede, dass auf der Vorderseite keinerlei
Legende vorh&nden ist, also der Name des Münzherrn fehlt; da-
gegen ist der Revers regelmässig mit Jahreszahl und Prägeort
versehen. Die Arbeit ist barbarisch und sie stammen aus dem
östlichen Persien, wie die Prägestätten ausweisen.
Dieser Typus ist mir nur in drei Exemplaren vorgekommen,
aus den Jahren 30 und 35; eins derselben (im Cabinet Prokesch
V- Osten) ist von ganz barbarischer Arbeit und wahrscheinlich
falicb.
112
MorcUmann, die Münzen der Stutamden.
Verzeicbniss der Münzen, welche aus der zweiten Regierung
Kobad's I zum Vorschein gekommen sind.
Jahr 11 aus JJJ und S\u sV i>ii /vu ^1 ii-b 3j
12 aus Dtu U jxii ^i -biiS -ü ^
13 aus ju DUJ .-;u Ji^ yN'U ii'b yv( -3^ -ui- 3^
14 aus ^ tu -bju Jiu Si u JA£^ li-b dj^
15 aus Jii tu Xfu yvu 31 U u3 M^ und --^*<ii J^
j^^x xiS OJJ i5j
16 aus sV u Dtu JU DU iiu Si u lü xu^ /vi ^J
17 aus ju tu jiu 31 ^a xu^ M'b js^x cjul dju .3j
18 aus tu jiu j^n 'bu 31 ui *3j
19 aus JU tu Jiu u) xi/^ J^ -33 -^
20 aus JU u Dtu JU 'bu Jiu ii) jj/^ -Ui- dj^ -3^
21 aus tu Dtu DU iiu ul i&L J^ lil juj; u.'b /vi oa»
22 aus DU jiu M-b 3*^ ^^ ^J
23 aus JU DU .^u jiUJß
24 aus JU Idu JIU /vu ui J'b 5'b 3^ -3j
25 aus JU JIU ui ^o^ sußj J'b -3^ Dil ^
26 aus JU lu DU 'bu jiu u ui .^a xxuf ii'b Di»
27 aus UJ J'b ^'b ^^
28 aus JU LU c\\^x ^i ii'b —^i ^^ .3j
29 aus tu 'bu /vu i'b ^:& .3/
30 aus tu iiu u ui _±} Q03L>j j-b ^-b /vi -Ja »^
JU »ij .^j
31 aus ^u u Dtu iiu .^1 #L jLXdJß J^ li4» j&'b /^^
P^ 3^ DU -^il ^J
32 aus M.'3iU JU o\u du iiu iil .^1 ui -^ /vi ^QÜ
-3j c3/v
33 aus \u£ui du ^u ^jj iil ui MiP) und DJPi O^
34 aus (U^ui tu Dtu iiu £1 31 P ui |uPi -jl xj/^
^•b |a3 ^£ DU -3j
35 aus ifi^iu Dtu DU ^u ^d3u iiu ul AI 31'^
(uPi und iiuP) — Ji ^O' lU^ — y ?Si2^
.^'b (1^ -33 OJ} -UJ 3j 3/v
^M
^^^^^^^^XXXL Kahnd L ^^^^^^^^^^U^^^^^H
^Vb6
aus JU UJ lind \u ^mx .#u -b^xi ulu yvii m ^i'P ^|
^H
iiJ — /t ^Ji und ayvji yvi oji r^PP ^^ ]
^^37
aas JU und Ajlu ^j ^oli duj nv ywu ul ^t ^H
^^H
yvjt ^u^ _lJ ^^ yvi pS — /jy ^1
^^^m
aus (ij^iu Jis DAi ^Qu Lu ^bu £ii 1)11 j^ (yE) i^ ^^
^L^
— 'i -LU^/ ii.^0 — ^-b ^-b P^ ^£ Jü- (iE)
^B
-3-1 5yv
W 39
aus |ij^MJ JU lu und i-ii DUJ ^u iin wji ,^y J-b
1
yvi \J^ «3^ Du -3-1
■
aus \iJSin n pj und tu bdi — *JJ ii-u u — *L su/j
^^
i.| ii-b J-b -Ä-b jvi _3j^ oi? JU Sj
^r ^^
aus |iJ.^xu JU pj -b^u ui — #i ^P-);» und J*»22j
■
j-b ^-b .0.1 u^ -5^ JU -Jj
■
aus .^MJ -3u O^
■
aus -b^u ^-b J^ w
I
In den Jahren 11 bis 32 versctilechterte sich der Gehalt der
M&tizen so sehr, diiss ich keine Mün^e fimd, wek'lie mehr als
^6 6r, wog; um den Durchschnitt aus diesen Jahren zu finden,
Binsste ich also bis 3,,io hwabgehen; dagegen wurde der Gehalt
5A dem letzten Drittheil der Regierung Kobad's bedeutend besser,
lö^tm ich diese 33jlihrige Regierungszeit in 3 Perioden von je
11 Jtthi'en theilte, fand ich
für die Jahre 11 bis 21 das Dui-chschnitts-Gewicht 3,535 Gr.
i^ die Jahre 22 bis 32 , , , 3^596 «
für die Jahre 33 bis 43 , , , 3,Mft ,
^ die ganze Regienmgszeit aber, indem ich nicht unter 3,s Gr.
^i^ljging, 3. 7 ja Graimnes,
No. 482.
Bv. Ausnahmsweise links der Prilgeort cil, rechts das
^ernngsjahr 17.
M. Cabinet des Gen. v, Bartholoniaei (in der Collect, de
Bartholomaei nicht abgebildet).
No. 483.
Rv. Ebenso, links der Prägeori Bost mit umgekehrten Buch-
«tftlien jUi^ o ^ rechts das Regierungsjahr 30.
M. In meinem Cabinet. 30 Millim. 3jSo Gr.
114
Afordimunnf die
No. 484,
Av. Dritter Haupt- Typ iis. Legende ungeordnet wie in folg«-
, m ■ • \v a V 4
der TransscnptiOQ «^
Rv. Links sih 30, rechts ji y Sfhifriiz) odur Ajtfpuhan).
^. In memem Gab in et. 30 Milliiu. 3,5o Gr.
No. 485.
Av. Ohne Legende; auf dem Uussem Bande dreimal Hü
mond und Stern.
Rv Links und rechts si-si 30.
iE. 13 Millini. Collect, de Bartholomtiei T, XXI, F. 64,
No. 486.
Av. Eb fehlen alle Sterne. Ueber der vorderen Kronspitie
Lind über jeder Schulter ein Halbmond. Kui'ze, unleserliche Le^'ende,
Rv- Links Si sih 33 ; rechts ^r\ J\ (?) Einfaches Greneüs.
^. 24 Millim. 2,» Gr, In meinem Gabinet. Es ist di
wie uuB dem Gewichte erhellt, jedenfalls cijio falsche Münze, d.
eine schun damulü angefertigte falsch« >lünze.
No. 487.
Bv. si 81' ,vio also wohl aus dem Jahre 33. Doppell
Gtenetis.
M, 17 Mülim. Collect de Bartholoinaei T. XXI, F. 62-
No. 488.
Av. Stark abgegrillVn.
Rv. ha8vh(t si) 38 ^,m, , Doppeltes Greneüs.
iE. IC Millim. In memem Gabiuet
No. 4öl>.
Av. KttmU afztiuL Die Halbmonde und Sterne auf dff**^
I4usseru Rande fehlen.
Uv. ham'ht si (38) ~ Oofridiachapurj. Doppeltes Grenet i^
iE. 14 Milhm. Collect, de Bartholomaei T. XXI, F. 54.^
No. 490. ^
Eine in der CoUection nicht abgebildete Kupfermünze ix^
Gabinei des Generals v. Bartholomaei aus As(p(ihnn), Jahresxalr'
nicht zu erkennen.
No. 491.
Av. Ohne Legeudo; auch ohne Stern und HaJbmotK
dem liussern R;tnde.
Rv. Links Aahr(ranj, rechts nj At' 30,
jE. 13 MilHm. Colleci de HuHholimiaei T. XXT, F, (>a
No. 492,
£ine Miinze, deren TypTis im allgemeinen dem Typus der
Eobad'e 1 aus den Jahren 13 bis 20 entspricht, »ber
selbst nicht zuzutheilen ist.
Av. Wiö Haupt-Typus II imd III; Legende aber bloss l
I Rv. Wie auf den Münzen Kobad's, ausgenommen, dass die
Helme der Seitenfiguren diis Grenetis nicht durchschneiden. Legen-
den, links |_:i c * , rechts ^ j^^ mir ganx unverstUndlicb.
M. Cabinet SubM Pascha.
1
XXXII. Kobad I und Mebodes.
l>ie von mir III No. 106 beschriebene und G. I T. VI Fig. A
%<'bildete Kupfermünze ist die einzige dieser Art, welche mir
IQ (tesicht gekommen , und habe iuh der dort gegebeneu Be-
«chi'eibung nichts weiter hinzuzufügen, als dass die Münze si>üter
iö dea Besitz den Freiherm v. Prokesch-Osteii überging und nach
dessen Tode vermuthlich ins Berliner Museum kam.
Anderweitige Denkmäler Kobad's L
Eine Gemme des britischen Museums, welche ich G. I No. 8
^Schrieben habe. Die Legende lautet Kttvttt Mnlkdu Malka
^aravesch .Kobad, König der Könige, der Ruhmreiche.*
XXXm. Chusrav L
In zwei Typen.
Erster Tyjms. Av. Büste des Königs nach rechts mit
^^**^ein uml Krone; darüber ein Halbmond, dessiiti Untertheil das
frrenetis verdeckt, so dass die Spitzen des Hjilbmondtis so wie
^^*" eingelegte kugelfönnige Bund ausserhalb der Perleneinfassung
^^Igl Am Hinterkopfe ein Stern, vor dem Kopfputz ein Halb-
w«jnd und Stern; über jeder Scbulter ein Halbmond. Legende:
' Atwrui in verschiedenen graphisclien Modititjationen, welche später
*^wilhnt WK-rden. Am ilussera Randr links, rechts und unten je
'^»i ilalbmoud.
Rv. Legenden: links eine Zahl, welche das Regierungsjahr
**ix^igt; rechts d«r Name der Münzstätte. Feueraltar von sehr
*<iblttnker Form; die Seitenfiguren en face mit langen Spiessen.
'toi Felde neben der Flamme links ein Stern , rechts ein Halb-
^'»yiii Einfaches Grenetis, und ausserhalb desselben nichts.
Dieser Typus kommt in den ersten vier Jahren ausschliess-
^h vor, so wie noch tlieiiweise im fünften Jahre.
Zteciter Typus. Av. Alles wie im ersten Typus, nur wird
^ Hinterkopf noch eine weitere Legende sichtbur nfm- (atigeatur).
Rv, Legenden wie im ersten Typus; dem Feueraltar ist ein
116 Afordtmann, die Münzen der 8as8€nnden.
Band beigegeben, dessen aufv^ärtsstehende Enden links und rechts
vom Altare erscheinen. Die Seitenfignren en face, aber nicht mit
Spiessen , sondern sich mit beiden HUnden auf das Schwert
stützend.
Dieser Typus beginnt im Jahre 5, und dauert ununterbrochen
bis zum Ende der 48jährigen Regierung (579 n. Chr.).
üebersicht der Prägestätten in den verschiedenen Begierungs-
Jahren.
Erster Typus.
Jahr 1 aus JJU JUü Si J> ^-b iS
2 aus |JJ^iu UJ DUi -^u -b^JU Uli ^ nl ^o^ „.j^
^ yvx ^^ ojj ,Sj .M
3 aus \ü^m und ^jlu tu otu oju jjI ..^l /v| ^-b 3^
4 ans JU tu DJJ JU /vjj jji ..^-b ^-b yvx JLii. ,3^ -^
5 aus ^^d /vx
Zweiter Typus.
Jahr 5 aus ^JLU und ju ujbii JUJ iß y><Ji ^o^ -^ .J-b
^£ DJJ 3j
6 aus ^£lu _ii|] UJ J2JU ui 51 J^ .^i Jiz^ cj&i
DJ> -3j -^
7 aus iil ..^L 5'b yvi 3j -X^
^ 8 au3 ^iiJ tu So^u .^JU xm ui ..^i -Ui- .3j -^
9 aus Ui JUJ yvji J^ und .^-b ^-b 3j -^
10 aus D|i; "bju jiu /vju und 'b/vxi ^a jj/^ ^^
11 aus lli^UJ und JU UJ otu -^JU juj j> ^-I Jb
und .^«b ^-b -bu^ .3j -^ 3jj
12 aus ^;^iu tu Dtu DU ^u itu -byv^ u ^o^ P1>J
..^-b ^-b /v| u.^ ^.^ DO» -3j -^
13 aus -bu Jixi I I -^-b ^-b yvi «3j -/?
14 aus 3xu tu DUJ 'bju -b^ju juj /wi und ca^ji jlu^
tLi -3j -/?
15 aus DUJ DU —^u J2U (Hemidrachme) iil .i^l /vji
5a J^ ^-b ^.^ DU .Sj -^
16 aus -b^u y^ yvi
X13 MoreUniarm, die Münzen der Sasaaniden,
Jahr 84 aus |iJL^liJ tu D|li «/u .3jj and LfJ Si jlU^ .^
35 aus DUi .^u -b^u 'b/vu ^ P li) ^o^ jiu^ ctvjl
/VI "biL^ p^ DJ^ -^
36 aas yj^iu OUJ ^au .#JU ^u -byvu^Ji/ AI P ii^
.^L yv^ jUQ und -"<>l Aa ..i^ A-b y^'^
DJ> -3j .^
37 aus DIU 'bJJ 'byvjj ^3jj ^ \> n^ ^\ crvji Ao^
jjz^ ^-b A-b -bu^ uA -ui- -AU -3l/ ..^
38 aus iL^iu UJ DIU -^u Au -bAu -b/vu -bu i3
Aul c/X'Ji Ao" jjz^ .^-b yvi «buA uA .3A
JLli. DJ^ -3j -^
89 aus DIU ^n Au -b/vu AI u und )j A» jiu^
cyvjt ^'b (lA «äA D2> -3j -^
40 aus DIU ./u Au -byvu .A /vji Ao^ jjz^ [J
A'b /vx -buA (lA «äA o^ -3j
41 aus |uAiu tu ./U -bu Au AI .-/i /va und cyvA
Aa jLiz^ .^-b yvi d^ .^u. -3j -^ -buA
42 aus M.Auj tu dvu Au ^^jj il\ Aul c/vji jj/^
^-b Ab K>a (aA -buA 3A ou. d^ -3j -^
43 aus ^;Auj und uAiu tu .^u 'bu «.H yvx und
ovji Ao' jluj; .^ «/^ A»( "buA |iA 3A
DU 3j
44 aus tu DUI -byvjj ..^u Au 3jj Aul crvJL A»
jjz^ ^r'b Ab cAl -biiA pA du .^u .1/
-/7 A/v
45 aus fuAuj tu Dtu ^u bu 3jj ui Aul ..^ c/vjl
jlu^ ^-b A'b yvi 'buA «SA -iu- .^u
DU ^^
46 aus pAuj tu Dtu «/u -bAu iil Aul ..^ yvA und
cyx'JL AU^ ^b Ab /v) -buA |jA «SA du
-3j -/7
IJahr 47 aus UJ DUi — ^-U £m "byvjJ Sl yvjt und CA'Jt jlu^
^»■b ^-b yvi -bJLtÄ UL^ -3^ «^li ojj ^
48 aus ^u ^JJi ^«'Ji, XU// oxi — 3j ./^
Gewicht der Münzen Chusrnv's I.
ou Cbüsrav I verliältnissmässig eine sehr grosse AnzaM
n Mönzen vorhanden sind, so kann man das Gewicht derselben
Bi\i gr5sserer Sicherheit bestimmen. Indem icb wie bisher alle
llÜBtea welche 3'/, Grommes und darunter wogen^ von dur Unter-
stichung ausschloss, und die 48 jährige KegieruugSKeit in 4 Perioden
voü je 12 Jahren tlieilte, erhielt ich folgende Resultate:
«OS den Jahrgängen 1 bis 12 wogen 16 Müji7.en 61, «8 Gramm,
also durchschnittlich 3,85& Gramm
•oj den Jahrgängen 13 biß 24 wogen 39 Münzen 150,03 Gramm,
also durchschnittlich 3,847 Gramm
MW den Jahrgängen 25 bis 36 wogen 87 Münzen 344, so Gramm,
also durchschnittlich 3,95? Gramm
»08 den Jahrgängen 37 bis 48 wogen 94 Münzen 3<>6,i« Gramm,
also durchschnittlich 3^9oü Gramm
im Ganzen also 236 Münzen 922,68 Gr., durchschnittlich 3,&09 Gr.
Unter weiterer Verwerfung aller Stücke bis 3,6 Gr. IncL aber
tiu den Jahren 1 bis 12 wogen 14 Münzen 54,48 Gramm, also
durchschnittlich 3,«9i Gramm
«8 den Jahren 13 bis 24 wogen 35 Münzen 135,sa Gramm, also
dui-chschnittlich 3,8«i Granmi
wjs den Jahren 25 bis 36 wogen 84 Münzen 333,ea Gramm, also
durchschnittlich 3,»-» Gramm
»ur den Jahren 37 bis 48 wogen 91 Münzen 350^00 Gramm, also
durchschnittlich 3,&is Gramm
in Ganzen also 224 Münzen 879,!m Gr,, durcbachnitilich 3,öa8 Gr.
Nimmt man aber, wie es jedenfalls das richtigste ist, nur
iie Schwersten Stücke, also etwa nur solche, welche mehr als
♦Mo Gr, wiegen, so ergiebt sich
^ die Jahre 1 bis 12 aus 13 Münaen mit 50,73 Gramm, durch-
schnittlich 3,903 Gramm
^ die Jahre 13 bis 24 aus 30 Münzen mit 116,83 Gramm, durch-
schnittlich 3,8&4 Gramm
ftf die Jahre 25 bis 36 aus 81 Münzen mit 322,58 Gramm, durch-
schnittlich 3,982 Gramm
^ die Jahre 37 bis 48 mit 82 Münzen nüt 322,59 Gramm, durch-
schnittlich 3,t»3.i Gramm
WH Ganzen ans 206 Münzen mit 812,«« Gr,, durchschnittlich 3,94s Gr.
Man kann also zuversichtlich annehmen, dass das Normal -
R«^wicht der sassanidischen Drachme 4 Grammes war, also gerade
*w viel wie das Gewicht dur pailhischen Drachme.
iso
Mofdtffutim, dUi Münxen dtr
Wie sclioii bemerkt f zeigt die Orthographie dei^
Chußrav namentlich aui' den ülteren Münzen allerlei Mo
Es sind folgende:
1) )^\£^^\ das erste u steht hekanntlich häufig fl
i'T * X) ^' ^- ^" ^^^ Namen Ckor€Lsan .Li.t_>; ausserd«
am Schlüsse noch ein d hinzugefügt; das Schluss^i fehlt 1
Biese Form kommt fast ausschliesslich in den Jahren 1, 2,
isolirt in den Jahren 4, 5, 6 und 10 vor.
2) ;«3*^j->Kv Cktisrudi oder ohne Schluss-i, Oimsn
den Jahren 4. 5, 6, 9, 12, 13, 21, 82, 84 und 43.
3J |i^jj|jj Usrui in den Jahren 3, 4, 7, 8, 46
4) Ji^j>|Aj Cliiisrut vom fünften Jahre an regelmässig
auch schon isoUrt in den vorhergehenden 4 Jahren.
Noch zeigt sich eine kleine gi*aphische Modificatioil
Jahre 40 an, nämlich j ^UlAJ
Ich gehe jetzt zur Beschreibung einzelner Münzen
welche von der vorstehenden aUgemeineu Beschreibung he»
Abweichungen darbieten.
No. 493,
Av, Chusrui^ ohne afzu.
Rv. Ebenfalls im Uebrigen nach dem ersten Tyi>n«
neben der Flamme links ein Stern, rechts di*ei auf einander
Halbmonde w
Aus dem Jahre 2, aus -b^JU
A Cabinet Prokesch v. Osten.
No. 494.
Av. Üsnti, ohne 0/2W,
Bv. Das Hegieningsjöhr 4 statt, wie üblich, durch d
tische Zahl arha^ persisch 5uj%< t^ehaJmr ausgedrückt A^
M. Collection de Bartholomaei T. XXII, F. 6.
Ich besitze ein ganz Uhnliehes Exemplar aus demselbou
hofe, aber ohne irgend eine Legende auf dem Avers- 31 ]
3,a6 Grammes. I
No. 495. I
Av. ChtiJfm (von unten nach oben, die Basis der Bucll
nach innen); links nfhu, also schon vom zweiten Typus; df
Hv. völlig nach dem ersten Tj|>u8. Jahr 5, aus ^uJ
M, Collect de Bartholomaet T. XXU, F. 7.
No. 496. i
Av. ÜktiJU^ii (von unten nach i>ben); links afzun (statt
Rv. Nach dem zweiten Typus; Jahr 5^ aus jjj
M, Collect de Bartholomaei T, XXII, F, 9,
XXXIIL
No. 497.
Av. C^tLfrtii'afzunt (wie bei Kobad I, statt afzu),
Bv. N»cb dem zweiten Tjqius; Jahr 5, aus im
M, Collect de Bartholomaei T. XXÜ, F. 8,
No. 498.
Av. Chugrut-afistmt,
Rv. Jalir 6, aus uJL
JL Collect de Bartholomaei T. XXII, F. 10.
No. 499.
At. Usrut, ohfle afmi,
Rv. Jahr 7 aus y\»i.
.3t Wo ich diese Müiize gesehen habe , ist mir nicht mehr
emmerUch; in meinen Notizen bähe ich es nicht niedergeschrieben.
No. 500.
Hehrere Münzen aus dem Jahre 8 haben am Rande, ausser-
Wb des Grenetis die Legende i-A»^ wahrscheinlich als Beaeich-
miDg des tfufen Gehaltes der Münze (hu, Zt^nd Am, Parsi ^^
Keupcra. ^fc3», Sskrit su^ griech. iv). Bei einigen Münzen steht
diese Bezeichnung auf dem Avers, aus am ^^i «3j -/* obgleich
Canäe diese Münzen (ausgenonunen die aus ..^l) «'inen s^ehr
iten Gehalt zeigen; hei andern sieht sie aui dem licvers,
No. 501.
Av. Oim^nn'afyt. Auf dem Rande fehlen di<? Halbmonde;
^eg#^n kommt folgende Randschrift in dreifacher Wicderbolung vor;
Rv. Jahr 8 aus Sj^m
Jt CoUect de Bartholomaei T. XXÜ, F. 14.
No. 502.
At* Die ganze Vorderseite ist verkehrt geschnitten, z. B.
^ Bflste nach links, so dasa die richtige Gestalt erscheint, wenn
BMUi sie im Spiegel sieht
Rv. Richtig geschnitten; Jahr 9 aus i^-b
M, 30 MiUim- 3,» Gr. In meinem Cahinet Auch iu der
CoUection de Bartholomaei T. XXIH, F. 16.
No. 503.
Anf einer Münze vom J. 12 aus uj ist die Zahl 12 yvlcii
f^UiJuUh statt dtuulsrh deh geschrieben.
Jt Collect de Bartliolomaei T. XXIII, F. 19.
No. 504,
Ebenso ist auf der Münze aus \i A vom J. 12, welrlu '111
I, 235 beschrieben habe^ die Znbl dua/hrh fleh verkehrt g*-
sdinitten » so dass sllinintlich© Biichstafjen aiif dem Kopfo Bt*'b«ii-
Aus dem Cabinet des vei*storben©n Cayol ist sie in den B^sröt
des Generals y. Bartliolomaei übergegjimgen ; s, dessen CoUedioni
T. XXin, F. 20.
No. 505.
Auf einer Münze vom J. 21 aus »u ist der Name des Mäiii-
lien-n Chu^nUi geschriHben. Collt'et. de Bartholoniaei T. XXHL
F. 3Ö.
No. 506.
Die Goldmünze, welche leb I, 288 nach der bei Longpener
T. X, No. 4 gegebenen Abbildung beschrieben habe, ist seitdem
aus dem Cabinet des Herzogs von Blacas in den Besitz «i^*
Generals v. Bartbolomaei übergegangen, der mir ©inen Abdruck
zuschickte. Ausserdem ist sie in der Collect de Bartbolomifcei
T, XXIV, F. 45 abgebildet, und Longp^rier hat in dem Tert .
»eineu Werkes die Legenden noch einmal copirt, so dass nur
eigentlich 4 Copien zur Verfügung st-anden, welche aber leider
nicht unter sich üb er em stimme 11 ; auch der Abdnick liess Zweifel
wahrscheinlich weil die Münze selbst sehou ziemlieb abgegriffen
war. Da sie zweimal abgebildet ist, bei Long|>erier und io det
Collect, de Barthnlomaei» so brauche ich ihre Bescbreibung nicbt
YM wiederholen; die Legenden aber bedürfen einiger Berichtigungen-
Äv. Kechts CJutsritdeh^ links afzit,
Bv. Links Chimnideh. Tuchahur sih (34). Dagegen b**^
mich die Legende auf der rechten Seite lange gequält, weil A-^*
druck und Abbildungen an dieser Stelle etwas undeutlich war«^***
namentlich in der Mitte. Die Abbildung in der Collection i*^
übrigens bis auf eine Kleinigkeit correct. Dieser Theil ^^
Legende lautet:
Gihan Gitl-ban Kartar
(In der Abbildung der Collect ist das mittlere Wort ^j ro ^
wiiidergegeben , also g i t i b m , wlihrend der Ahdnirk ijijjj^^^
g i t i b a i giebt, indem der Horizontal strich des letzten Buct^'
stabens n durch den Horizontjilsti-ich des k in dem folgend*»^*
Worte kartar gewissermassen unsichtbar gemacht ist; dagegen i^
auf dem Abdruck der aul' b folgende Buchstabe klai* und d6ttt^
lieh ein a, während in der Abbildung der Gollection daraus ei^^
m geworden ist).
Gilian ist das wohlbekannte neupersische Wort ...Lp, - Li ^ y
L^^ ,dit^ Welt".
O
Oäi-ban ist ein Compositum, und bedeutet ,dic Welt be*
XXXIIL Ckusrav I. 123
ebütiend (oder bewachend)" und wird als ein königlicher Titel
^ncM.
Kartar ist das neupersische \^S das nomen agens von ..,0^
ndien''. Es dürfte also wohl eigentlich das mittlere Wort
Whcau lanten, doch wage ich es nicht ohne Ansicht des Ori-
limlB m behaupten, weil gerade an dieser Stelle die grösste ün-
leuÖichkeit ist. öüi-hani Kartar w&re also etwa neupersisch
k>/^^^LäjLj, und die ganze Legende JioS ^^lÄoL qL^^
ier die Weltherrschaft ausübt" oder »der Beherrscher der Welt".
ITer gich etwas in neupersischen Geschichtschreibem umgesehen
at, wird m diesem Titel nur dieselbe Hyperbel wiederfinden, die
ich za Hunderten yon Malen in diesen Historikern findet.
Unter den Münzen Chusrav's I, namentlich in der letzten
[iUte seiner Regierung, findet man eine Anzahl, wo unter dem
itv ein, zwei oder drei Punkte angebracht sind, deren Be-
flotong ich bis jetzt nicht habe ermitteln können. So weit mir
]lehe Münzen vorgekonmien sind, will ich sie hier anführen.
Jahr 23 aus 3-r 3 Punkte v
25 , «buj6 3 Punkte v
26 , au7 1 Punkt .
34 , ui 4 Punkte .\
37 , .3^ auf dem Fusse des Altars 2 Punkte fTT^
41 s \iJ^iu 1 Punkt •
— , tu 2 Punkte ••
— • c^rvJl 2 Punkte ••
— » «.^ 2 Punkte ••
43 , ^ji 1 Punkt .
— n -3j 3 Punkte v
44 , «^ju 2 Punkte ..
— « SiUl 3 Punkte y
— , cyvJL 1 Punkt •
— ff AUJß 2 Punkte ••
— « D2^ 3 Punkte %•
45 , ^-b 3 Punkte v
— « DJJ 3 Punkte v
46 , ^-b 3 Punkte v
i ^ -"=:^ =-i =r f. I Ji.- 11 i;tJr oh Üncu täv» Kfipg
.Ator-v 2Jaitu a' .^mrrarm
i i i ' X X
;a^ itäi •'tiirr^ T u& I'. lu» im» öbl -csobl Jiftim 4ei
_•: Ö-r «•!'-■•» »' •T. -n 'ffc 3iIIl*L r-.- r^imfior •^U', Ifcs Slch Bickt bl
i:A.ii:n.>L ci li^ i-=rrr£*aiär fci^jAt Tecifis: is. Am Bade U
ix'd T*'.-ir^ t=ii HiJiuii-iiiL "^lü üäiL Hi **sr>"jTT fcue ibsicktlidb tf
>--'.~t Ir:^^^!*^*. dir ,t-Q.«ji uxr stt'jT tcn -irsr: uzf nKSDem Excnfb
^aeJiT nua n:*^ ^33 >af ösn. sDÖf^z iT-rowripiM' ^^^tDj ^^' ^
I*;?: is—TiT^ xriir: öhi Z-jyi& aar nreiai Periode rom J.
.'a-^fci' f I i L öt ^rjT-TirnrYg: hau. Bfnrtimer ragekeb
xz>i zu* :»iL>ö?'i Sknäa si^i Bcf Qr Sakvcit ssöuend. Di
iix: iiR^j»f{ZL r:i:3i.:i^ jnjzf Tf!:iLxi^lk± «dbita. 6, rechts u
fc^' 5-3L iiL'irrL £r«izLTi^ jisk? K^. T«c3as 5 fiEarenif 2).
rr:S: £ier:.Ti*fcr? trauTr-:^ ^iLUTfii^tibire Zeicbea» dass die Z'
>::r;i::rTi =^: A>t;i: Ä^s^rrf^ir: siai Es scheint, dass wir
>. r7 r.\:' hi-T yizzsi: i:zxi^ Se-wC»«! m üiiiD haben, nach des*
i^-sif-jT^r.*: il.t A=^' «-iriÄ. SA=j*ei «fatgten Manien zerstört o<:
w*« r-*.c^:5r,> :::i£fü:l::i ci-zzAiiTi würden. Dem Typus nach si
>.f *.r. d:! ,'irr* ? r-is !■."' rz seizen: ob aber das Jahr 6 <
K«>r.tT:-^.j: O.ustsits I c-ier >«dnds Gesners anieigt» ist nicht ö
l:v. Autaki^j: atr Kepfran*: Chusrav's I empörte sich ein Ne:
«U\<^'lN-^r. ^r^Ja ihn. welcher Kobad ^Sohn des Zam nnd £nk
XXXIK N. N. - XX:
h I) hiess, iind der Name wtoe leicht in der Legende [-W
M«r kr' m erkennen, sobald man annmimi, dass das K schon
ditDilj seine spätere GestiU > hatte ; sie wilre in diesem Falle siu
Cm) zu erganzi?n. Das W4>rt \KJlt *^t '^^^ zweiten Münze ist
rda ,gross'. Da das Wort afzu uuf den Münzen Chusrav's 1
•TSt in dessen fünftem Begiprungsjahre erscheint, so düi'fte mit
««nlicber Sicherheit anzunehmen sein, dass unsere Münze aus
dem fünften Regierungsjahre Chusrav's I herrührt, also ca. 5-35
geprägt wurde.
XXXV. HorrauzlV.
Allgemeiner Typus.
Ä?. Büste des Königs nach rechts; Diadem, dessen Enden
tiichl, herabflattem, sondern am Hinterkopf zusammengeknotet sind;
Krone und darüber, ausserhalb des Grenetis, der kugelfcirmige
BoäI Am Hinterkopfe ein Stern, vor der Krone Halbmond und
8teni; aber jeder Schulter ein Halbmond; ausserhalb des Grenetis
[Biiki, rechts und unten Halbmond und Stern. Legenden, rechts
(khtmnazi, links afhi,
(Während dieser Name auf den Münzen von Hormuzd I und II
Orhmmazcii geschrieben wird, lesen wir hier nur Oehraimizi' ^ da
icb mich besUtndig der neupersisehen Formen bediene, so schreibe
ich dem entsprechend Hormuzd I , Honnuzd II, Hormuz IV, weil
«ch im Neupersischeu beide Formen vorbanden sind.)
Rv. Feueraltar von sehr schlauker Form, am Schaft mit
li&eiii Bande, dessen Enden zu beiden Seiten in die Höhe stehen.
Atrf jeder Seite des Altars eine dem Beschauer zugekehrte Figur,
i» lieh mit beiden Hötnden auf das Schwert stützt. Im Felde
J»b«i» der Flamme links ein Steni, rechts ein Halbmond. Legende
Haki eine Jahreszahl, rechts ein PiHgeort. Das Ganze in einem
Orwieti«, und ausserhalb desselben keine weitere Verzierung.
Folgende Münzen von Hormuz IV sind mir bis jetzt vor-
f!»toniinen :
Jttlir I aus ^\ -3S Oü
2 aus UM £^M ^n P ^jjl £o ^juß ^h Juu ou
|jP und (KP -3j ^ hr^ und J^^
3 aus .ÄoJJ -3-*J Si P üi iiux. c^fSfJi — i' ^^ und _}%
.^•to cjti -3^ -iiJ- ou -5j -^
4 aus Ui DIU £oJj ^JJ £mi CdTvji ^J/ i^o oaJ 3j -^
5 aus Ui ^O'Xi ^/Ji ^JJ £1 P ^lii CdTvji lu^ ^^
C_6l -toli^ IJL^ ^^ OJ> ^j .M 5/v
126
M&riUmann, die Münzsn der Sa»»amdett,
Jnhr 6 aus UJ und |U Ao^jj ^xi Sit Sjj p ui ^xfi
3o
wb /Vi -bAt^ .Ü
Dil
ff», iPP, »PP und "iPP 3-1
7 ans ui lotu -^-u
rPP ^^
8 aus o{u -Socr -
3ü -b/vj/ •: ^^L, ^^ -^-"^
o>^
r-b 3-b c5l "bii^ 33 ia)
^Ju -bjvu 3j^ 51 3i/i
f-b /VI ^J 33
OJ>
w)f>
ruo'U und Po^ 3^ ^M -b^/v
9 aus (4j3iiJ (u pp 3au ^jj -byvu u3 3ui
/vjt und c/vjL 3©^
/VI 33 wv3 -iu^
und
tu, DJJ 3j
uu
d jxSj iPP -bAi^
10 .lu» |ii3iu UJ und p i3|AJ 3QaJ .^ü 3xi ^yvii d
P 3 All yvji und c-A^Ji 3©^ j.u^ Ü^ -j^
3^ c3i j^'i 'bju3 33 ojj 3j -^
11 äUS |4l3lU p pp PJJ und ^ bi| C^Qil .^-^^ «3jLr
P Mi 3-yL — #L /vji uud c-rwjL jaz^y _J
—/-b 3l yvL ^113 D-u ^J -M
12 aus (i;3iiJ p p|ij 3au ^/u ^u 3jj P Jii int
»*^L r^jx, luid c/vJL JlU^ i-l 3o' — >b
3'b yvi -bii3 1x3 ^S oju -Ui- pp ^
3j -J2 3-^
13 aus P
Die zuletzt erw^Ilhnte Münze ist ein Unicum. in main^
Caliinet, und bis jetzt ist mir kein zweites Exemplar aus d«**
13. Regiermigrtjubr vorgekommen. Die Buchstaben sind scb«*'^
mid deutlich und namentlich ist die Zahl licJ ganz unzweifelbAl^ ^
sie ist gt!Schrit!beii yvlcjjj suIhcIi fleh.
Auch die Münzen vom ei'sten Regieningsjalir gehören zu d^^
äassersteo Seltenheiten. ^
Gewicht der Münzen Horrauz IV.
Unter Befolgung derselben GnmdslUze wie bei Chusrav I*
nämlich 1) unter ÄussL-heidung aller Münzen, welche nicht über
3,5 ürammes wogen, 2) unter Ausscheidung aller Münzen, welch*
XXJCV. Honnuz IV
Über 3,6 Gi*amiiies wogen, ;jj luiter Ausscheidung aller
ixen , welclie uicht über i3,7A Gnunuies wtjgeu , «rhielt kh für
gan^e Begierungszeit folgende ResuliuU:
) 88 Stück wogen 344,>»i» Gr., also im Durchschnitt 3^oi9a Gr.
I) 84 . , 330,*tr» , , , , 8,93«» .
t) 78 , , 308»0l , , , n 3,»565 »
Im Giinzen fand also eine, wenn auch geringe Verbesserung
Münzgehaltes statt.
Zu den Münzen, welche von dem aUgeineineu Tyyms wesent-
I« Abweichungen darbieten, gehören folgende:
No. 508.
Auf dem Rv. einer Münze in mcini^ni Cablnet vom Jahre 2
B jSj>* (Hemt) ist die übliche Anordiumg der Legende um-
ikehrt, indem der Niune des Prägeortes zur Linken, und das
iabr zur Bechten steht
No. 509.
Zwei Münzen in meinem Cahinet vom Jahre 3, die ein© aus
, die andere aus ,3j, zeigen auf dem Rv. unter dem Feuer-
Itai feinen Funkt
No. 610.
Auf mehreren Münzen fehlt auf dem Av« die Legende afzu^
deren sich das Monogramm r^^ oder ^.gij findet, welches
apäUi, seit Chusrav II bis auf die letzte Ispebbeden-Münze etwas
TiTBchieden , nämlich §f^^ gebildet ist, und über dessen Aus-
ii'gUfig bis jetzt noch keine Einigung erzielt werden komit«. Zu-
DÜ^'hfit Ist wohl nicht dai'an zu zweifeln, dass es auf den Münzen
n liiiz IV dasselbe bedeutet, wie auf allen späteren Münzen,
.11 diese Bedeutung sein, welche sie wolle. Es ist eben*
i^s wohl mehr als wahrst- heitdich, dass man es zur Zeit, wo es
«iün*t angewendet wurde, deutlicher darstellte, als später, wo
^ ^-wn Bedeutung schon jedermann bekannt war. Unter diesen
^ tu Aussetzungen will ich das fragliche Monogi*amm einer neuen
IHicüssion unterwerfen; zuvor gebe ich dii.^jenigen Münzen von
HonDUZ IV an, auf denen es sieb findet:
JäJir 6 aus }^^ (Collect de Bailbolomaei T. XXVI, F. 11 und 12).
iiua ^-b (Thomas, l. c p. 76 und PI. VI, 8).
7 aus |pp (Collect de Bartbolomaei T. XXVI, F. 14).
1* ums fpp (in meinem Cubinet).
12 «US ^ (Cabinet v. Bartbolomaei).
aus PP (Oabinet Subhi Pascha).
128
MortUinanUf die Miinzmi der Sajmimden,
Auf diesen Münzen fehlt dagegen das Wort afni,
auf den späteren Münzen xinmitt-elbar darunter fifztii steht;
Kobad I haben wir beständig afz\mi; alle drei Formen sind äugen*
scheijiHch Formen des Verbum ufzud4m ^augere* ^ vermehreii'.
worüber auch niemals ein Zweifel bestanden hat. Ich stelle j«tlt
alle vorkommenden Formen zusammen: »
Unier Kobad I: Kavat afzimi (in einer einzigen Zeile); ■
unter Chusrav I, Horraux IV, Bahram VI und ^b-descbir HI:
links am Hinterkopf: afzu^ rechts vor dem Gesicht der Königänain«;
theilweise unter Honnuz IV: ^ ,* (links), rechts der Königsnaine;
unter Chusniv 11^ Pnranducht, Hormuz V, Jezdegird IV, so wi«
später auf allen Chalifen-, Statthalter- und Ispehbed Münzen:
links ^ ,, rechts der Käme des Münzherm;
aizHt
und endlich, um alle vorkommenden Modificationen zu erschöpf
auf einigen Isp«3hbedeiimünzt>n : links eb*, rechte «/«•«/, ohne Ni
eines Münzherrn.
Wir haben süso folgende Combinationen :
1) Kftvnf afzuni;
2) afzu ühiisrtu (Ohramazi, Varahran, Artahschetr)
8) X Ohramazi
4) X (ifzut ühtisrtii (Buran» Ohramazi etc.)
5) X afzui^
indem ich, um nichts zu priijudiciren, das betreffende Monc
nach algebraischem Gebrauche durch x als unbekannte Oröis*
umschreibe.
TJm alles in der Umgebung dieses Monogramms zu beremig«*»*
ist es Bothwendig die Bedeutung der drei Formen afhinif
und afzut zu ermitteln,
Afhmi (oder vielleicht einfacher afzttn zu lesen) ist identii
mit dem neupersischen •^^Ä\ »vollstUndig" ^reichlich*, und ist«**
sehr angemessenes Eititheton eines orientalischen Monarchen, »•
äussere Fracht nach orientalischen Begriffen ein wesentliches K*^
fordeniiss der königlichen Wüi'de ist
Afzu ist wohl der Imperativ des Verbum afzuden, obglfli*^**
im neupersischen der Imperativ von ^'^0*^\ mcht ji-sl, sondct*
\p\ lautet.
Afziit endlich ist das PrUteritum des Zeitwort«, neupers. 0^*^' "
Afzii> GltMsrui ist somit leicht verständlich, wiewohl €^
kleiner Zweifel sich daraus erhebt, dass auf der cursirenden Landö^
münze doch nur der Landesherr das Wort führen darf; afmt i^
ein Imperativ; irgend jemand muss doch diesen Imperativ au*'
sprechen; ein Unterthan, z. B. der Müuzdirektor hat doch nicb^
das Recht dem Landesherra etwas zu befehlen ; es wird wohl al«ö
ugev*
itiwP
XJCXV, Hörmm IV,
129
selbst sein, welcher sich an die Gottheit wendet
der Bitte oiti Vermehning seiner Macht.
Wir kommen jetzt zu dem Mono^-amm* So lange die Mtln-
von Hormuz IV mit diesem Monogramm niclit bekannt waren,
sie die Anslegnng schwankend sein, weil mit Ausnahme eines
igen Buchstaben alle andem recht vieldeutig waren, Hr. Staats-
h Dom las ffedmeti , Glück'"; ich las zanum ^Zeit", und selbst
i« isolirte Münze von Hormuz IV, welche ich schon fi-üher be-
trieben hatte , konnte den Streitpunkt nicht entscheiden , weil
* eben eine isolii*te war, so dass man die abweichende Fonu
lf?T Buchstaben nicht als Gegenbeweis anführen konnte; möglicher-
üme war es die Arbeit eines ungeschickten Graveurs; jetzt aber
^be ich nicht weniger als ♦> solcher Münzen beschrieben, aus
4 verschiedenen Jahrgängen und aus 3 verschiedenen Münzstatten,
alle aber darin einig, dass der erste Buchstjibe ein ganz deutliches
nnaweifelhaftes a ist; somit kann also jetzt nicht mehr die Rede
vt»i) (fedmfm und von zaman sein, Gedmeti ist ein semitisches Wort,
diks wohlbekannte iz>, die Glücksgöttin verschiedener syrischer
Völkerschaften; das Huzvaresch hat auch dieses Wort aufgenommen,
Oftd in den Schriften der modernen Parsen wird es gerade so ge-
Mlirieben wie unser Monogramm auf den Münzen Chusrav's 11 u. s. w.
aber nicht wie auf den Münzen Hormuz IV. Als semitisches
Lehnwort wird es wohl im älteren Huzvaresch oder im sassa*
niiÜschen Pehlevi 'CP geschrieben; statt des Zeichens 'C führten
^ spateren Färsen ^^ men ein , und lasen also gedmen. , aber
iß persischen Wörtera wird die Sylbe men oder tnan niemals x,
*lttgedrückt, sondern unwandelbar . jb ( z. B. in der Formel mino-
Wetri Wien Jezdan). Ausserdem ist es noch durch nichts be-
^n«ien, dass diese Umwandlung von *;; in r^ schon zur Zeit
Honiiuz rV vollzogen worden ist; wir kennen sie nur in der nnch-
»alumitischen Zeit.
Kurz, ffedmeii und za/man sind beide unzulässig; der erste
Buclistahe des Monogramms ist ein a und nichts anderes. Der
«ntt« Buchstabe ist ein ra, der letzte ein n, könnte auch allen-
**Ui« ein (u) sein, was mir sogar wahrscheinlicher ist, denn die
MJttibiimtion nm in der Zahl 8 tometui wird auf den Münzen von
vboÄrav I und Hormuz IV i-b, und auf den Münzen von Chus-
?*v' U ,^ geschrieben, während unser Monogramm ^-^ giebt
Der zweite Buchstabe ist l oder r, wenigstens kann er auf
^ünzen Hormuz IV gar keine andere Bedeutung haben; auf
ren Münzen aber entwickelt er eine recht hübsche Viel-
; wir haben die Wahl zwischen d, i, g, k, 1, r, z, und
der erste Buchstabe giebt ihm an Vieldeutigkeit nicht.H nach,
i»t also meiner Meinimg nach ganz vergebliche Mühe sich
quIÜen mn irgend eine mehr oder weniger passende
AforfUviftnn, tUe Müiam dfr
I
EffendU
AnnlA^nK 7.11 tin«1pn. Man konnte sagen, dme FttblikaBi wirlgtmi
11114 Hii«]iMitimK ^«ikannl haben; dos stelle icli eotcckaate m Ab-
rndtt; iliis riilirtkurn wusste nichts von diesem Abrakadabf» d«
K^ifitmliH nt <)i<it Hi'^it<rungskanzlBien : d&s PablLkimi ia P«mi
wiMnii* nmIIihI nui'li /weihundei-tjährigem Gebranebe Boeb BCIl
^UN Miilhm Mnlhi bodfmtflt; wozu hatt^ sonst Babran V
^ittialil Mt«tiinii Uittnrthiinnn \x\ Persien ?xl sagen, dass MoBotm
bii viril iiU JlKiTHohtn-^ hodeutet {%, oben No. 33: Malkam Mä
ffi A'«M>«' Ktirfnr «Malkaii >hüka df</« Ä^riftsf der Herrecber*).
(tlMiwiuv l htulu^iitt* HJch nicht auf seinen Münzen des Titels
MiliM Miilkiui M>i.lku; H. oben No. 506.
loh voi7ii^lit4« »Iko darauf zu erniittehi was die
(|«M Kait^h«! lim* SaHHiuiidtMi unter d(^in vieldeutigen Mooc
iitf(i»iitH«^h v^nntamliHi und überlasse es der Zukunft, wo viel
iiXiind oiii iftiitlUli^ vAxin Vorschein kommendes Denkmal darSl
Anl'i(0»lu»i*i ^it'ht. Nivr btnlUiifig fTwäbne ich hier einer Bon^rt''
luumi HobvuUi» der türkiBchen Effendis, welche vielleicbt
IhiHiUitibt^ nur Krklllnin^r bit^ten könnte. So hftufig nftmlieh
iiih^b ntilbül lu^t dnti unhivdcuttindsten Anlilssen den Namen
liH Mundo t'tthitni, so ^TOKSt' Scheu haben sie ihn zu schmi
liniii l^tlftindi uidot^tidit »i(d) JJt zu scbreiben, sondern nur d
NfillMl in |Cl^«^lunuutm . die damit zusanu^enge setzt sind; 1.
AiMlullidi wii'd nio nnders geschrieben als «T »X;^; diese Scheu
«MjijiM NO wiiit , dA»fi Fan\iUennainen , die damit zusammei
bind, giiHndt*rl woi^lon, t. H. i\w annt^nifich© Familie Allahvi
ktftlllt' U\ i\m MlvViüchcn Kaiwleion nur ^j^*\ 4^^^^!J^ obgleicl»
MUMmiiü Wlhu^inn rhudrt gf^inde dasselbe bedeutet was Allah. Sollte**
Vbdli'li'ld du* HtVoudis in den Regierungskanzleien der Öassanid©«
üilin Hhidioht' HohruUo g^hiibl haben, indem sie zwar den NaiB^**
HiMMMi* *U wunHohlit^htui Naiuen ganz vollständig ausschrieb««»*
hIjui da wo t»v dit* höchste Oottheit bezeichnet, sich nur t'inc»*
\\ " Uten? A r ni, die unzweideutigen Bestandtbcii**
s\i >.w4«^n st'hr gut, und der letzte Strich ist vie»'
litit^iM oMi hli»a»fi Kinalstnch. In diesem Falle würde also d»*^
la»4j[inid«^ lu»d»^Utw» A^^ws auxit Chosroeni*, etwa ungefähr so ^
wie» wwtwf ,Vi»w Oottwi Gnaden*.
I
l»io unt*«v dtM wMViivn Nummer besprochene Münze der ^
\U\ Ibiitbobmum W XXVI F. l- «»»igt i'inen verkehrt gescb
rtUnnjud i\U \\\H\ Kovt^r», ^i» d*vss man sie erst im Spiegel ndi*'^
kiiiühtf dm l*iÄgtHut w^m steht links, und die ZalU ^^xOf
M\A4^M (ti) sttthi i>k'bU.
XXX VL Bahram VL
131
XXX VT. Bahram VI.
Der Typus der Münzen Bahram's VI stimmt mit dem Typus
Münzen Hormuz IV überein, mit der einzigen Ausnaiime, dass
dem äussern Rande des Av« statt des Halbmondes und Sterns
der Halbmond, links, rechts und unten vorhanden ist. Die
Legende ist linkjs afzit, rechts Vanikran. Da er nur
Monat« regierte, so sind die wenigen Münzen, die bis jetzt
►n ihm zum Vorschein gekommen sind, slimmtDch aus dem
1, aus den PrägestÄtten
|K3iU
HJ CJ^'Jl
•■b ^j
XX:XVIL Chusrav II Parviz.
Chusrav 11 hat unmittelbar nach dem Tode seines Vaters
eine ganz kurze Zeit regiert, aber der Aufstand des Dahram
Tschopin (Bahram VT) zwang ihn sich auf griechisches Gebiet zu
flüchten; nach einigen Monaten war dieser Aufstand jedoch nieder-
geworfen, jedenfalls noch vor Ablauf seines ersten Kegierungs-
jüliTes, Eigentlich sollte er also, gleich wie Kobad I, unter zwei
Babriken abgehandelt werden, und in der That zeigen die Münzen
itts dein Jahre 1 einen Typus, der von dem spiLter im zweiten
J»hre angenommenen und bis zum Ende seiner Regierung bei-
Wultenen Typus etwas abweicht; da wir aber nicht wissen^ wie
■oge «r vor Bahram VI regiert hat, und ob diese Zeit hinreicht,
öa floch Münzen prägen zu lassen, und falls solche vorhanden
«B^i wie sie sich von den andern Münzen aus dem Jahre 1 , die
^ nach der Besiegung Bahram s VI prligen liess, unterscheiden,
W aehnien wir davon Abstand, indem wir uns damit begnügen
^ Unterschiede der beiden Typen anzugeben.
Erster Tt^jms. Av. Büste des Königs nach rechts, mit
^Wem und Krone; hinter der Krone ein 8tem, vor der Krone
*ü> Halbmond mit Stern; über jeder Schulter ein Halbmond,
^'•^ade, links fl/itt, rechts ChtLsnii, Das Ganze in einem doppel-
*D Grenetis, und ausserhalb desselben, über der Krone ein Halb-
mond mit dem kugelförmigen Bundr und links, rechts und unten
^'^simal Halbmond und Stcni. Mit Ausnahme des doppelten Gre-
•"•^ also derselbe Typus wie bfi Hormuz IV.
B?. Feueraltar und auf jeder Seite desselben eine dem Be-
•^^Mier zngekelu*t.^ Fij^^'» die sich mit beiden Hllnden auf ein
8^ert stützt. Im Felde links vor der Flamme ein Stern, rechts
wn Prtgeort, Das Ganze in einem dreifachen Orenetis, und äusser-
et) desselben, oben, unt^n, links und rechts, vier Halbmonde.
Dieser Ty|ms zeigt sich bloss im ersten Jahre und in einem
^iJftile des zweiten Jahres.
Zweäer Tt/ptts, Büstf^ des Königs nach rechts mit Diadem
^d Krone; hinter der Krone ein Stern, vor der Krone ein Halb-
9»
182
MoiulimtinUf dir. Münzetk der Sajutanulen,
niond unti Stern; ülicr dor linken Schulter ein Halbmond, ftt
der rechten keiner. Doppeltes Greuetis. Uelier der Krone
Flügel nach links und rechts, welche den doppeltem l'erlennmd
durchsclinöiden , ujid zwisclien denselben eine kleine Stange,
welcher ein Halhniond und Stern, letztere beide ausserhulb
Grenetis. Am llnssem Rande, links, rechts und unten dreii
Halbmond und kSteni. Legenden, rechts Chu^ifnu, links düs mel
erwähnte Monooranmi und das Wort afziU, Das Monogranun ii
bereits ausfülirlich sub No. 5lü besprochen; ich fiige hier bl(
diejenigen Modiiicationen bei , welche sich auf den Münzen Chi
rav's II vom Jakre 2 zeijt^en :
cM> A;^ ctf* ct^» CtP -Vp c«* c^zh*
Rv. Am äussern Rande viermal Halbmond und Stern, so
im verändert wie im ersten Typus.
Die schönsten Muster dieses zweiten Typus sind diejenigen
Miiiizen, welche ^jf also die Hesiden/.stadt als Prägeort. angeben:
zum Theil sind es wahre Prachtstiicke.
Vom 11. Regieningsjiihre an erscheint auf dem Avers am
ttusseni Rande rechts, im zweiten Quartier^ eine Legende ^ou
afid, jedoch nicht auf allen Münisen, sondern diirchsclinittlich nar
auf einem Ürittheil der Gesammtzabl. Dagegen findet sich diu*
selbe Wort durchgängig auf allen Mümsen der Ispehbeden fofl
TabarisUn, luid ^s liegt also die Vermuthung nahe, dass diew
Müjr/.eu tur den Verkehi' in Tabarist^m bestimmt waren; die»
Vemiuthung gewinnt noch einen weiteren Grad von Wnli
lichkeit durch den Umstand, dass die eigentlichen Ispehbl
Münzen Hemidraclnnen sind, deren durchschnittliches Gewicht auf
2 Granimes anzusetzen ist, AutFallend ist es, dass diese Legende
ebenso wenig aui' den Münzen der vorhergehenden wie auf deneTv
der Könige nach Chusrav IJ erscheint; auch ist bis jetzt kein«*
Münze von Cbusrav 11 aus den zehn ersten Regierungsjahren m^^
dieser Legende vorgekommen. — Was nun die Auslegung die»**'
Legende betrifft, so hat die von Hni. Dom vorgeschlagene wo»*
das meiste für sich; j*j| afiil bedeutet im Persischen ,Lob*, aX»"
somit reprilsentirt diese Legende genau die arabische Fom:^^
Jü -jKt^ .Gott sei gelobt 1*" welche auf den ältesten Chalif^^*
münzen mit Sassaniden-Geprtlge an derselben Stelle steht^ I^-^
Hofratb Stickel liest in seinem Handbuch der morgenlÄndisch^^''
Münzkunde, Heft 2, p. 105 das fragliche Wort stifid ,weiss*, jum- ^
erklart es als ^Silberling'*. Gegen diese Auslegung, die in ändert -^
Beziehung sehr saebgemtlss wilre, erhebt sich jedoch das pMc^ *
graphische Bedenken, dass der erst« Buchstab entschieden ein ^
ist, und dass mir bis jetzt noch kein einziges Exemplar vor'
gekommen ist, wo man auch allenfalls ein s lesen könntt\
If'h geh** jetzt ein VerÄeichniss der Münzen von Ghusmv
die mir bis jetzt vorgekommen sind.
XXXVII. Chusvav II Parviz. I33
Erster Typus.
hr 1 aus UJ -i^^ -byvx^ ovji jj/jj .il>>| .^-b u^
2 aus ui SUQ
Zweiter Typus.
2 aus iu£w XU DUi -i/u -byvx^ p u) yvji und ervji
-^L si^ -^-b yvL -bU^ UL^ ^^ JLIL D2>
3 aus \u£iu XJU DU «^u ^u tyu ^r^jj ^jj P u3
^UL yvji und cyvji .^o^ jUJß ^jf .^-b ^-b
yvi -bAi^ -33 (-^) -UJL DJi^ -3j -/# ^/Xi
4 aus tu D^J ^OfAi ^jAi -biJ -bivx^ .^jj ^ .^ui — ^i
|i^ DJIJ -i^
5 aus tu D^J .^ü -bu -byvxr ^jj u3 ^ul c/x^jl
^a ju/^ t-l ^j; -^-b yvL u^ -ui- dj^
6 aus Mii^liJ und ^w \u und tu D(U — ^u .3jj ^1 u3
^JJL yvJL JLiZ^ .^ -i>-b '^L DJ^ -3j -/*
7 aus \uSui \u D(U .^MJ .«iu Dyvx^ ^jj 51 ui
JUl. DU -i^
8 aus p^UJ (U yvQu .^u ))n ^r^jj du P u3 3ul
yvjL und c/vjL jlu^ ^ .^-b ^-b yvL tL3
•3^ fojj ^j .JS
9 aus ^£m und U-^UJ (U Dp DU -iJU bu -byvjy
P u3 J&ul'-^l cyvjL jLU^ ^ .^-b yvL
1^ -3^ JU- — /u. DU -3j -<^
10 aus |ll^iu, U-^UJ und ^UJ |U Dp DU bu .^u ;;u
-byvu m3jj P ui ^} 5ul .^l yy^L und
cyvjL jLi/^ -^b yvL -bu^ jLi3 v^ -'' ^^^
11 aus 3uj p Dp DU wQu .^u .3jj byvj/ iß ^i
— /L yvjL jduj t-t ^ — ^-b yvL -33 -HL
DU -3j .-/«
und mit der Legende — 3qu
134 Mardtmannt die Münzen der SeusatUden.
ans o\i} DU .^u /vjl nnd cyWL jjz^ yvL .^^ |l^
.111. .3j
Jahr 12 aus ii^iu ^i c/vJL jiiz^ t-l ...^ yvL (i^ «3^
JUi 3j
und mit der Legende «Jou
ans p JLi3 si' M-^
13 aus iß yvjL und cyvjL jlu^ 5/ ^{^ -^-b ^-b .5^
und mit der Legende ^qu
aus \u£iU \U D(U DiJ .^U ll3 C/VJL -bii^ p^
^^ JLii. .5j
14 aus KL'^iiJ und li^UJ .^u ^1 u3 c/vjL jii/^ -^
:^ ../^ ^^ D2J ^
und mit der Legende «Sau
aus pi^UJ p Dpj DU .^U .^L yvJL JLiZ^ yvL OJlS
•3^ DU
15 aus lu^ui und u^uj \u D|U -bu -byvu ui ^ui
cyvji .^-b yvi ^ .3^ du -3j ./7
und mit der Legende ^qu
aus \u D|U DU .^u -b/x^x^ u) ..^i ywi uz^ yM.
•buii "tti -3^ -J^ -'AI
16 aus \u£iu o\iJ -bu -byvj/ ui .^i cyvji uz^ s9
DU ^J
und mit der Legende , ? flii
aus pj .^u .^l yvi ^^
17 aus |U o\u ^u -byvxr 5) cyvji t.| —2/ s!^ yvi
und mit der Legende* «300
aus P iß yvji ^o ^-b -3^ JLU-
18 aus -byvx^ ^o^ uz^ dul ^J*
und mit der Legende ^qu
aus JJi. DU
lü aus .^u -byvu c/vjL jLiz^ kj ^^ ..^^ 'bii^
-3^ JUL
und mit der Legende „,^nii
aus M^
XXXVIL Ckvusrav II Parviz, ^35
br 20 ans o\aj ^r^jj P J^i ^2) ^ ../^ x^uS -Ui. «3j
und mit der Legende «Squ
aus S^ -jß"
21 aus pj D|jj DU ;;jj -byvxf .3jj jli3 ^v c.j\*ji £0
^^ ^ ^"o ]u6 \il, ^£ ^j u:
und mit der Legende ^qu
aus fo^ ^^iM -byvxf yvji jiiz^ ^-b yvi ,.3j
22 aus -bü -byvxf 3jj c/x^ji — 2/ ^ ^-b p5 juj /?
und mit der Legende «3011
aus ^
23 aus -byvxr ui .^i /vji und cyvjL (einmal cywr) jäf
«./^ -3^ JUX. DJt^ 3^
und mit der Legende ^mi
aus D|iJ jllI /vji I.J/ ^-b und 5« yvi OUL
24 aus ^JJ AI P ^L yvji xu^ ^Jß ^ ../^ ^-b
yvi |j5 jü- Di^ -3j -iff
und mit der Legende «Jou
aus DU 'byvo/ ju3 /vji jjz^ s^ ^-b /vi 3:^ JUX. 3j
25 aus £m |u DU D(U .^u -bivx; AI ui ^ui cywi
^o uz^ .J/ ^ ../^ ^-b yvi 3^ DU
-3j --£7
und mit der Legende „.^nii
aus D(u DU -b/vx/ ui ^ui yvji sujj ^'b yxd -lU-
DU -3j
26 aus |u D|u x^jj .^u -byv^ ^ul «^l c^v/l ^o^ — ^
^i; ^^ yvi i>ii^ M^ 3^ DU .^
und mit der Legende 3au
aus p D|U DU mZdJ ui yvJL ^UJJ ^D ^"b r^L
-UJL t^jj ^3j
27 aus u^ui und LU |u o\u ^u ^r^jj £1 ui ^ui
.-^L cyvjL £of lujj -J/ s!/ .^'b yvi p^
-3^ und" ai JU- 3^ --^ ^J
und mit der Legende 3qu
Mitrtlhitoun, tlir Müunen der SaMOmden,
aus IxAm und ^UI Dp Oü iß i^'Jl
.--»■b £^ j\'i -itL ^;ii oaJ -3j
Jahr 28 aus p.&iU uml Am p Dp ,»/xi ^r^JJ -IjJ AI P
•bi^ m5 «3A -OL Di^ _3j -^
und nut der Legt^tide «3qu
ans iiAiii D|jj DU xü r^Ji lU^ Üü' A-b yvi 3A
•UJ. _^ll OJJ ^J
29 aus Aiij [U Dp .^xi ^r^u P iß AI Am «/i j^Ji
und ovji ^y Ao —1^ /VI «3A -lü- OJi
und iTiit der Lp«ifende ^oli
aus Dp Dil ^u -byvjj und -biLu m3 udj; xfb -^^^
Ajjl /vjl A-b /VI -3A ^Mi- dij -3^
30 aus p Dp p^xi ^yvjy iß Ai — #i /vji uud crv^t
jiz^ ^ Ao ^-b /VI JA -111- D±> -3^ .-^
und mit der Legende «Jqjj
aus op ^u ^/vxi iß -^L /vjL jLL6y —^-b -HJ 3j
31 aus p Dp DU und T3 -i-* — /u ^b/vx/ AI Ad iß
Ai Aul ^^i Cd^vjL jlu^ — 1/ ^-b -biiA [6
«3A /VL -LLL Di» Jj ^£7
und mit der Legende _3ou
aus UJ Dp .#u -bu P iii A) /vji xu^ A-b
-lli- DU -3j ->*
32 aus ^iu(?) p .#u -b/vxf iß c/v^l uz^ y =^
«i-b Ab /VI |j5 ja -uj- du Jj -4:^
und mit der Legende ..?qu
aus Dp yjjjcu -bu jß xu^ A'b /vji .lil Jj
33 aus Aiu pu ..^u -b/vx^ jß AI Aul «^l c/v^t.
u£^ ^y ^-b /VI [6 JA -lli- DU Jj ^^
und mit der Legende JcuJ
aus DU -bu -b/vu iß /vjt jUjij -^ At) /vi
-LLL Jj
i
41
XXXVII. Chuarav II Parviz. 13?
Jahr 34 aus ^n ^r^Jj P ui .^i ervjL i^JJj ^ ^-b j>*l
-bU^ \6 ^^ JllL D2J .3j -Z7
nnd mit der Legende ^o'U
aus IUI iß ^L sUJJ ^-b .3^ -üi- -3j
35 aus |JU opj DU «^u JUJ 'byvx^ ^1 ^5jj ild ui ^^
— *i yvji und cyvJL ^O' —1/ ^ — ^-b ^-b
/VI |j5 und ^ ^S -3-^ -"J^ ou -3j -/*
und mit der Legende ^o^xi
aus |JU Dp K^oU -b/vjy u3 .^i yvji und c/vjl
juz^ —1/ ^-b -bu^ ^ M^ -3ä JU 3j
36 aus K>^ DU .^u -byvjy .^j u) |^ .^i jvji und
cywL -j; :^ ^^ yvL ^u^ (l5 ^^ UUL
und "^n-^ DU «3j -/* .^u
und mit der Legende «Bo'U
aus DU ui yvji jLU^ s!^ ^-b /vi JU.
37 aus u^uj |U D|U du ^u £ii ^r^±t ^3jj P ul
^J 4uL -^i /vji und c/vjL ^o^ «-I ==y /VI
«3^ JLU- UJL> DU ^--Mi/ -bu-i -3j -/* ^/v
und mit der Legende «3o^u
aus ^UJ D|U .^u -bu Jiu -b/vu P ui ^^Ji und
C/vjl UZ^ ^ ^-b /VI ^^ JLU. .Jj
38 aus |U:^uj Dp .^u -b/vx/ -^i c/vji jllz^ — V ^
^£ OJJ .Sj .x: JU.
und mit der Legende •Bo'U
aus o\u ^^u P ui ^Ui /V/L ^O" U£2/ JUX. DU -3j
Gewicht der Münzen von Chusrav IL
Trotz der übergrossen Anzahl Münzen von Chusrav 11, welche
sich immer in jeder zum Verkauf ausgebotenen Partie von Sassa-
nidenmünzen befinden, ist es nicht so leicht ein Durchschnitts-
jL^e wicht zu ermitteln, weil sich in jedem Jahrgange eine beträchtliche
Anzahl beschnittener oder sonst wie zum Abwägen unbrauchbarer
Münzen befinden. Von fast 300 Stück, die ich besitze, waren
nur 174 Stück schwerer als 3 Vi Grammes. Lidem ich die ganze
Regierungszeit in zwei Abschnitte zerlegte, von 1 bis 19 und von
20 bis 38, fand ich 1) nach Ausschluss aller Stücke, die nicht
mehr als 3,5, 2) aller Stücke, die nicht mehr als 3,6, 3) aller
138 yfortümamt,. du; MüHzen der Sa$mmMden,
Stficke. die nicht mehr als o.;^ Grammeä wiegen, für die Jsiftbx^
1 bii5 If
1» f*8 .Stü':k mit 87>j.io «Jr.. also Durchschnittsgewicht S^sm G-r.
2) 94 , , :i^3^7 , , ^ 3^7«
3) 74 . , 289.7« . , , 3,»iÄ
und för die Jahre 20 bis 38
1) 76 Stück mit 293.M Gr. also Dorchschnittsgewicht 3,mt& Gl
2) 70 , , 272.<i . , , 3,«94
3> 59 , , 232.03 , , , 3^33
und für die ;;anze Dauer der Regierung
3j 133 Stück mit 521,7:* Gr.. aUo Durchschnittsgewicht 3,929 G^-
Unter Chusrav I fanden wir 3,si4:» Grammes
Hormuz IV 3.».i«s ,
also eine erhebliche Verminderung des Münzgehaltes geg^ sei-^^^
beiden Vorgänger. ^, I
Etwas besser stellte sich der Münzfuss der mit der Le/jen^^^^ j
^Qij versehenen, also wahrscheinlich für den Umlauf in Tabarist^^^^
bestimmten Münzen; 26 Stücke dieser Art wogen 103.42 Grammer-^^^
also Durchschnittsgewicht 3.970 Grammes. Die Ispehbeden-Müiiie^^?^^
sind Halb - Drachmen und haben ein durchschnittliches Gewid^-^
von 1,9« Granmies. ^
Ich gehe zur Beschreibung einzelner Münzen über, welche -^^^^
ii^endwie von dem allgemeinen Typus abweichen.
No. 512.
Av. Statt des kleinen Sterns am Hinterkopf und statt deöS"^^^
Halbmonds und Sterns vor dem Kopf, oberhalb der Krone nnfi^^r
über das Orenetis hinausreichend zwei grössere Sterne. Auch dif^ ^
Sterne in den Halbmonden am äussern Rande grösser, als so:
gewöhnlich. Das ü})rige dem zweiten Typus entsprechend.
Rv. Auch hier sind die Sterne grösser als sonst auf dec^
andern Münzen. Sie ist vom Jahre 2 aus dj^ (Isstachr), und
sonst dieser Typus nicht weiter vorkommt, so ist es wahrschein -^
lieh eine Denkmünze auf Chusrav's II feierlichen Einzug in ^^^^^
Röichshauptstadt nach der Besiegung des Usurpators Bahram Vjff
M. 32 Millim. 3,72 Gr. In meinem Cabinet
No. 513.
Eine Kupfermünze aus ^S vom Jahre 3 in der Collect d
Burtholomaei T. XXVUI, F. 6.
No. 514.
Fast alle Münzen aus dem Jahre 4 haben auf dem Reve
auf dem äussern Rande im dritten Quartier einen Punkt,
nahmen von dif^ser Regel bilden zwei Münzen aus tu und
in meinem Cabinet, und aus c/v^L in der Collect de Bartholonuv« *^'
T. XXVI II, F. 7 (wüge>,'en die Münze meines Cabinets aus
diesen Punkt hat).
XXXVIL Chutrav II Farviz, 139
No. 515.
Rv. Links ^ttK^ (statt -"-biA*) chomasch «fünf*; rechts
iC (statt C|A«) Chttdsch ^Ghnzistan", also theil weise verkehrt
Behnittener Stempel.
M. 3,75 Gr. Cabinet Subhi Pascha.
No. 516.
Av. Zwischen dem ersten und zweiten Quartier am Bande
le Contremarke, wie es scheint, das Vordertheil eines Löwen
rstellend. Vom Jahre 6 aus .^-b
JBi Collect de Bartholomaei T. XXVIII, F. 9.
No. 517.
Eine Kupfermünze vom Jahre 9 aus «=ütf . im Cabinet Subhi
ascha.
No. 518.
Eine Münze vom Jahre 24 aus JlUQ enthält auf der Vorder-
ite eine Contremarke mit einer undeutlichen Figur, die einem
»gel mit ausgebreiteten Flügeln ähnlich sieht.
.SL Im Cabinet v. Bartholomaei (fehlt in der Collect de
rtholomaei).
No. 519-
Eine Münze aus s9 ^om Jahre 27 hat die Zahl ojjjiqu
mal statt Di^JlDOyv haft vist, und eine andere aus So von
[iselben Jahre schreibt die Zahl oJ^JDoyv haft ist.
.SL Erstere im Cabinet Subhi Pascha, letztere in der Collect.
Bartholomaei T. XXIX, F. 30.
No. 520. ^^
Av. Am Hinterkopfe eine Contremarke mit der Legende -jr
Bv. 'Jahr 28 aus p . Collect de Bartholomaei T. XXIX, F. 31.
No. 521.
Av. Eine Bandlegende ^ ^y deren Bedeutung mir nicht
:annt ist
Vom Jahre 33 aus jjul, im Cabinet v. Bartholomaei (fehlt
der Collection).
No. 522.
Av. Legenden, rechts ^\Ujj} Chusui (sie) und vor dem
ade W«; links ^0^' ^^^ Büste von barbarischer Arbeit
Ev. Links 33 (v. Bartholomaei las es 31); rechts tOJ-'T.
) Figuren neben dem Altar gleichen Strohsäcken mit einem Beine.
M. Collect de Bartholomaei T, XXX, F. 35.
140
MoriUninnttf dis AfHutm tlrr Sasmm^t,
No. 523.
Eine Münze voin Jahre 35 ans pj und mit der Legende
«Soli hat im dritten Quartier 3 Punkte v auf dem Aven.
jSi, Im GiiLiiiet l'rokesch v- Osten-
No. 524.
Eine Münze nus «33 v^m .Tahre 35 and mit der RimdlegeJid«
«Jon bat auf Rv. am äussern Rande oben ^., Im Cahinet
Subhi Piiscba.
No. 525.
Zwei Münzen vom Jahre 37, die eine aus p, die tmdere w»
^S haben auf dem Av. vor der Krone eine Oontremarke in 0«-
stalt eines Thiers.
^. Im Cabinet 8ubhj Pascha.
No. 526.
Av. Eine Münze mit der Randleg^ende «loii hat am Hinter-
kopf einen Mdbiiiond und Stern statt des üblichem einfachen Sti^rns.
Rv. Links jv^o^xi uf-sih statt hafi~mlt {Sl)\ rechta jitff .
Oben, ausserhalb des Grenetis im ersten Quartier ein O" P-
JR. In meinem Cabinet,
No. 527.
Rv. Links jv^Cil ntt/ijich sih (39); rechts ^„i-b
M. Collect, de Bart-bobmiaei T. XXX, F. 43.
Da Chusriw U am 24. Februar <)28, uJso noch vor Abkttf
seines 38. Hü^"iei"ungsjahres abgesetzt und am 28. Febr. ermonl«!l
wurde, so lilsst sich diese Mün^e entweder nui' durch ein Ver-
sehen des Stempelschneidess CIL nmlsch anstatt CIO' j*tmt^h
erklären, oder dass etwa um die Zeit, wo die Mtirue y-
wui"dti, also vielleicht in den letzten Tagen des Miüra 028 ^ i
eignisse in Ktesiphun in jenem entlegenen Orte noch oichi be-
kannt waren.
XXXVm. Chusrav H und seine Gemahlin»
Ausser der von Long|)erier und von mir T, 723 beschriebenen
Müir^e des k. k. Münz- und Antiken-Cabiiiet-a von Wien ist mir
kein zweites Exiunplar bis jetzt zu Gesicht gekommen. Bei der
Auslegiin«.,' der Lehrende der Kehrseite habe ich mich damals gcirr^.
Sie ist vom Jid:ire 37; aber die Legende lautet
fraii afzttt hndlnä.
Dtm'i ,Ui-theiP, JierechtiKkeit*; ha-dind ,j?ute Gr-j
keit\ iJas Ganze bedeutet also ,lran durch gute Grre*l.
verraehi*t".
XXXVIII. Ckutrav II und seine Gemahlin. 141
Anderweitige Denkm&ler Cbnsrav's 11.
1. Adrien de Longp^rier beschreibt in den Annales de l'In-
stitnt Archöologique T. XIV p. 98 eine silberne Schale im Cabinet
de« Herzogs de Lujnes, welche auf ihrem Grunde eine Jagdscene
darstellt Der König zu Pferde hat einen Kopfschmuck, welcher
In allen seinen Theilen dem zweiten Typus der Münzen Chusrav s 11
eotspricht, so dass über den ursprünglichen Eigenthümer gar kein
Z^veifel obwalten kami. Longperier schreibt dieses Kunstwerk
dem König Piruz zu, obgleich ausser dem Typus auch die künst-
lerische Arbeit durchaus nicht dieser Epoche entspricht.
2. Sir K K. Porter giebt in seiner Beisebeschreibung VoL IL
1*1. 62 die Abbildung eines Basreliefs von Tak-i Bustan, welches
ati^enscheinlich von Chusrav II herrührt Es zerfällt in mehrere
A.btheüungen. Unten in der Mitte ist die Figur eines gehamischten
Ifeiters mit Lanze und Schild, mit Diadem, Krone und kugel-
OSrmigem Bund; auch das Pferd durch einen weiten Teppich
8"^ schätzt Darüber in einem halbkreisförmigen Raum ist eine
ömppe von drei Figuren ; in der Mitte die stehende Figur Chus-
''^Vs n, dem Beschauer zugekehrt; die Linke stützt sich auf das
^<sliwert, mit der Rechten empfängt er von Hormuzd ein Diadem.
"^r Kopfschmuck ist wie auf den Münzen Chusrav's II vom
^^Veiten Typus, d. h. Diadem, geflügelte Krone, darüber ein Halb-
■**ond, in welchen der kugelförmige Bund eingefügt ist. Obgleich
^i« Gesichtszüge zum Theil gewdtsam zerstört sind, erkennt man
^o<ch, dass es unbärtig ist, woraus man schliessen darf, dass das
«^srelief im zweiten oder dritten Regierungsjahre ausgeführt wurde.
Ä^chts vom König steht Hormuzd, welcher ihm ein Diadem über-
^^icht; links eine weibliche Figur, welche in der Linken ein Ge-
^^os hält, dessen Inhalt sie ausgiesst, imd welche mit der Rechten
^«m König ein Diadem überreicht. Vergleicht man ihren Kopf-
P'Utz mit dem des Hormuzd, so scheint es, dass wir darin ein
find der Anaitis suchen dürfen. Ausserhalb des Halbkreises sind
^inks und rechts geflügelte weibliche Figuren, welche mit der
Rechten ein Diadem überreichen, und in der Linken eine Schale
Hut Früchten halten. Ueber dem Kopfe des Königs ist noch ein-
mjQ einHalbmond mit einem Diadem angebracht Links und rechts
"▼OQ der Seiteniigur, ausserhalb der Säulen sind Arabesken von
Lrotospflanzen.
3. und 4. Zwei grosse Basreliefs, gleichfalls bei Täk-i Bustan,
^eren Abbildungen uns von Porter und Flandin geliefert sind.
^^ eine stallt eine Ebeijagd vor; Chusrav 11 ist in einem Fahr-
^«nge auf einem Teiche, mit Bogen und Pfeil ; zwei Böte enthalten
blow Personen, welche auf der orientalischen Harfe Musik machen,
^ephanten mit Reitern hetzen die Eber aus ihren Lagern und
M>en sie dem Teiche zu ; andere Elephanten werden mit den
legten Thieren beladen, und mehrere Diener sind damit be-
142
Mordtmann^ rite Münten der Saawmcbm»
schliftigt diH geWJdteteii Eber mit Stricken 7,u bmöen um ne aaf
die Elnplianten zn laden. Bas andere gt^^llt eine Hirscl^agd dir*.
diesmal ist Chusrav zu Pferde, den Bogen um den Hnls Auf ^Uv
Scbulieni; ein Ne^^eijunge spannt nh^r ihm den Bonnensi^hinn
ans. Elephanten und Pferde mit ihren Reitern hetzen das MTÜil
auf, während ändert? Personen damit beschiltligt sind daB erlpgtf
Wild in einem wahrscheinlich neben dem Hirschi^ark betindlit'h«
Rfiume anzusammeln.
Aifimianus Marcellinus , Schapnr's TT ZeitgenoBSO, heschrt^ibt
ähnliche Bildwerke in Coche (Seleucia). Jn agro consedimus opti-
lento, arljustis et vitibus et cupressorum viriditate laetissimo:
cuius in medio diversorinm opacnm est et amoennm, gentilei
picturas per omnes aediuni partes ostendens, regis bestias veaa-
tione multipliei trucidantis: nee enim apud eos pingitur vel fin-
gitur aüud praeter varias caedes et hella (Lib. XXTV, c. 6).
XXXIX. Bestam, Solin des Aspabed.
Hen-schte 592 bis 597 in Partbien.
Pehlevi -byvoJJL ICKJO- Ptnithrh Visfaihma.
Neupers. ^Lll^.
Griech. Be0tc£U.
Lat. Bestam.
Von Bestam sind bis jetzt erst 7 Münzen zum V«" '
gekommen ; die erste sah ich im Cabinet des FreibeiTn v. Pr
Osten; ich beschrieb sie im Anhang ?M meiner dritten :ii
lieberen Arbeit über die Sassaiiiden-Münzen (III, Anh. N
Dieses isolirte Exemplar war durchaus nicht im Stande djo an*
gemeine Wichtigkeit der Münzen dieses Insurgenten für die gBsa»
sassanidische Numismatik olinen zu lassen; einige Jahre später
kamen auf einmal 5 Stück inm Vorschein, von denen ich selbst
2 Stück erwarb . und die andern ^i konnte ich mit aller '^uua
untersuchen. Endlich hat Thomas im J. 1873 ein siebentes
Exemplar Ijekaoiit gemacht. Die andern ü Stücke habe ich in
der mehrerwühnten Abhandlung ^Hekatompylos* ausführlich br
schrieben.
Allgmuei'njer Typus. Av> Büste des Miinzliemi nach rechts,
starker Bartwuchs und energische Physiognomie; das Haupt mit
einem Diadem und einer Krone geziert; hinter der Krone eifi
Hulbmond und ein Stern; über jeder Schulter ein Hnll^mond; auf
jeder Scbnlter ein Halbmond und Stem. Das (ianze in einem
einfachen Grenetis und ausserhalb desselben viermal ^^ oder cSl.
Legenden links afzu/n und das Monogramm r^ytß^ jedocb ab-
weichend in so fem, dass das Wort, nfzun auf der ttusserste.n Linkeu
stebt und darunter das Monogramm» Auf der rechten Seite /^'*
XXJCIX. BfiMam, Sohn «lex Attpnhed. — XL, Kahad IL 143
deR Cabinets l^-okesch
^h VMtarJinm innr auf der iinn/.e
in st<i»ht ViJitfwhma Pinuhvh),
Kv. Typus der Münzen Honnuz IV. Link^ die Zahl, rechts
auf allen ohne Ausniihrae der PrUgeoit J3
Die einzelnen Stücke sind folj^endp :
No. 528. Jahr 2. Cabinet Prokesch v. Osten.
In ineineui Cabinet.
Hesclmeben bei E, Thcnnas, Nnmism. und
Antiquar. Illustr. p. 91 und abgebildet Fl. VII,
Fig. .5- ,
In meinem Cabinet und im Cabinet S. Alisban,
Auf Av. afzut st, afsun, Cabinet 8übbl Pasiba.
afstU, Cabinet Subhi Pascha.
No. 529.
ho. 530.
Ko. Ü31.
Wo. 532.
Iro. 53S.
. 4.
XL. Kobad 11 Schiruie.
AUger/terfier Tjyy/w.9. Av. Büste des Königs nach rechts,
dt starkem BaH; Diadem und Krone und über derselben, ausser*
Ib des (»renetis» der kugelförmige Bund in einem Halljmonde.
iter der Krone ein Stern, vor derselben ein Halbmond und ein
(lern; über der linken Behulter ein Halbmond. Ausserhalb der
Mnfachen Perleneinfnssung rechts, links und unten Halbmond und
Stern. Legenden, am Hinterkopf Piintihc/i, rechts Kmmf.
Rv. Legenden, links die Zahl 2, rechts der Name eines
feortes. Feueraltar, und auf jeder Seite desselben eine dem
jr zugekehrte Figur, die sich auf ein Schwert, stützt,
von der Flanune ein Halbmond, links ein Stern. Einfaches
rrenetis. und ausserhalb desselben viermal Halbmond und Stern.
Kobad H hat nach der übereinstimmenden Aussage aller
ientÄÜscben und occidentalischen CJeschicht.Hqiiell«n nur 6 — 8
[onate regiert, und doch tragen alle von ihm bis jetzt bekannt
gewordenen Münxen nur das Kegiernngsjahr 2. Die Lösmig dieses
ebronologischen Rilthsels habe ich in der erwähnten Abhandlung
.Hektttorapylos" S. 502—505 gegeben und besteht darin, dasg
nacb uraltem und bis heute bestehendem Brauch das bürgerliehe
Jahr mit dem Frühlings -Aequino et ium beginnt i^LjJlii 3jjj-J»
«o daSB von dem Tage des Regieningsantritts bis 21. März das
i^ Jahr zählt, möge es nun aus 10, 11, 12 Monaten oder auch
lur aus wenigen Tagen bestehen; vom 21. Mftr/ bis zum folgen -
[den 20. Mänj gilt als Jahr 2. Kobad U trat die Regierung am
15, FobruÄT 628 an; dieses Datum ist durch den ofificiellen Bl-
icht des Kaisers Heraklius gesichert; sein erstes Regierungsjahr
Uueiie also nur 24 Tage, und zwar waren es Tage der grösst^n
lAofregung: Chusrav II i-rmordet, Kaiser Heraklius hielt einen
grossen Theil des persischwn (iebiets mit seinen Tmpiten besetzt,
^•r »elbst stand vor Ktesiphon und driingte Kübad zum Abschlags
»8 Priedeos: e% war al.%0 physisch unmöglich in diesen Tagen
144
MoriUftittnn, tl
daran zu denken einen Mün/.-TypiLs festzusteünn iirnl (leW \ft%^
zu lassen.
Aus dem zweiten R«gieruupsjülir. das also am 2L MHt7 ^2^
begann und nur weiiigr Monate Oirtclistens 7 Munate) diiuerte.
sind mir folgendi^ Münzen vort^ekommen:
aus |u D|ii -brwx/ lii xu^
XLL Ardeschir lü.
Alhjememet Tffjms. Av, Legende, rechts ArtiJusrJtetr, linb
afztm. Büste des Köniffs nacli rechts, jugendlich, ohne Bürt:
Dmdem und Krone, darüber y.wei Flügel, welche den Perlnmd
durchschneiden, und der kugnlforrai^rn Bund in einem Halbmond.
Hinter der Krone ein 8tern* vor derselhen ein Halbmond and
8tei7i, über der linken Schulter ein Halbmond. Eiuiiiche» GrenetLs
und .lUKserbalb desselben dreioud. links, rechts und unU^n HtlK«
mond und 8t«ni.
ßv. Legenden, links eine Zahl, rechts ein PrägeorL Feuer-
lütar, und üuf jeder Seite desselben eine Figur, dem Tlfs^
'/u^'ekehrt und auf ein Schwert ^'estützi Neben der l"l
links ein Sternj rechts ein Halltmond. Kinfacher Rand^ und auihkti£'
halb desselben viermal Halbmond und Steni.
Bis jetzt zum Vorschein gekommene Mauzen:
Jahr 1 aus £m ^^ S^ ^J
2 aus p^üj und ^Ul -biu pj DpJ ^O^ii -^u ^^JJ id
XLIl, Pur an du cht.
Allgemeiner Typus. Av. Legenden, links iDp^ou «t**, »'so
die unter Chusrav ü übliche Legende; rechts 'H^-^,! Buran.
Weibliche Büst<i nach rechts, das Haxipthaar mit Ringen durch'
flochten; Diadem und Krone, darüber Flügel, welche den Doppel-
rand dui*chschiieiden, und am Äussem'audt^ der kugelförmige Bund
in ebiem Halbmond. Vor dem Kinn ein Halbmond. Am Aussen*
rande dreimal Halbmond und Stern.
Rv. Links ein^ Zahl, rechts ein PrJigeori, wie überhaupt dm_
ganzf^ genau wie auf den Münzen Chu.srav's IL
Mir bis jetzt nur in zwei Exemplaren vorgekommen, ha
IUI Cabinet Subiii Paschas, aus dem Jidire 1 xiJLl»JJ <*Joka,
5i und aus cj\tJL
XLHI. Kesra.
No, 534,
Av. Dem Beschauer zugekehrte Büst-e eines Mannes
alle Kopfliedeckung ; starker Bait uiid stinippiges Haupthaar*
tacbes Gronetis.
XIML Ke*ra. — XLIV, tionnm V, — XLV\ Jeule^ird I\\ 145
\
Legenden, litilcs iDj P /^
rechts _J>X/ y Kcfn-a.
Rv. Eid assyrischrr Stier tiacli rechts , mit nie nKchlicheni
[öpf, aaf wekhem Diadem, Krone, Flügel, Halbmond und Steni.
'or dem Gesicht ^ (oin p und darunter ein Steni). Legenden,
inks JJüJ ia/;oA^
M, Beschrieben und abgebildet bei Thomas, Numism. und
itiil, Ulustr. pg. 94 und PI. VIJ, 1. (Auf der Tafel steht M,
Ti*xt C*cipi>er piecej,
XLIV. Hormoz V.
Die Münzen Honnuz V gleichf^n in jeder BeÄlehnng dt>n
en Cbusrav's II vom zweiten Typus, von denen sie sieh
durch den Köuigsnanieu unterscheiden, welcher Ohramtfzi
tet Die einzelnen wenigen Exemplare, welche mir früher vor-
kommen waren, hatten mich eben dieser völligen Uehereiu-
ung wegen veranlasst sie für Versehen der Stempelsehneider
erklären , aber abgesehen von der ünwahrscheiiüichkeit einer
leben Erkl&rungT kamen sie später in mehreren Exemplaren zum
orschein, und zwar aus verschiedenen Jahren (1 und 2) und aus
ersehiedenen PrägestHtten. Mein Ultester Sohn, der sicli damals
mehr als ich selbst mit sassanidischer Numismatik beKchUftigte,
l^erieth auf den Gedanken diese Münzen einem bis dahin un-
ibekamitan Münzherm, also Honnuz V zuzuschreiben, dessen Existenz
Übrigens in mehreren gegchichiliehen Urkunden nacligewiesen ist.
Er war der unmittelbiu*e Vorgünger des letzten Jezdegird, mit
welchem er sowohl eine mehrjllhrige Anarchie, als die Reihe der
Sassanidenfürsten abschhesst Er wird erwähnt von dem arme-
nischen Geschicht^chreiher Johannes Katogikos (Histoire d'Arm(^nie
par le Patriarche Jean VI dit Jean Catholicos, traduite pur J. Saint-
Ifartin. Paris 1841 pg, 65); ausserdem noch von Kedrenos und
dem Verfasser der Historia Miscella, welche ihn aber als den
letzten Sassaniden bezeichnen* und folglich mit Jezdegird IV ver-
wechseln.
Vorgekommene Münzen:
Jahr 1 aus cjvjl _*J
2 aas ijLi3iiJ c^rv^i .^-b o^
XLV. Jezdegird IV.
In zwei Typen.
ErJtter Ttfjms. Auf Av. einfaches Grenetis, auf Rv. doppeltes
Greneiis; sonst in jeder Beziehung wie die Münzen Chusrav's II
^▼om zweiten Typus.
Zweiter Typtis. Auf Av. doppeltes Grenetis, auf Rv, drei-
04. XXXIV. 10
14f>
Monilmnnn^ die Afümen dfr SftJt*
fadies. alles übrige unverändert und somit Villlig© Upbereinjitiiiimnrig
mit dem zweiten Typos Chusravs IL
Der erste Typus geht bis zum Jahre 10, der zwt^itd beginnt
mit dem Jahie 11 und dauert bis 7Aim SchJusse.
Vorgekommene Münzen:
Jahr
7 aus ^3jj
8 aus ^jj
9 aus ^jj
10 aus ^jj
Jähr 11 aus ^UL — ^l
12 aus op — *J
13 aus 1 ^ J
14 aus JDa>
15 »US ^JJ «-I
16 uus \u K>^ ^3jj
17.
18.
19. -3j-r _y Ajjl
2ti ^jj 4:P ^ £^ -oiJ
No. 535.
Die zu allerletzt erwtlhnte Münze (aus Zerendseb) ZLiurt ;•!
weichend von den übiigen, auf Av. auch ani Hinterkupl' H i:l'iii i
und Stern, statt des einfachen Sterns, und auf Rv. n»-l n ii
obersten Hnlbjiiond und 8tem, rechts drei Funkte y
ISi. In meinem C ab inet.
Gewicht der Sassaniden-Münzen.
Die Drachme ist die Einheit des sassimidiscbeu Münx-Sy * ^^ '
und schliesst sich dfui (iewiuhte nach genau an die part
Drachme an. Zur Bestimmujig des Gewichtes der Münzen \ou
Ardeschir I bis Kobud l (iricJ.) stunden mir aber nicht so vieli«
tStiick*? zur Veriuguiig, me bei den Münzen von Chusrav 1.
Hormuz IV und Chusrav II; einen selir grossen Theil kenne ich
nur aus Abdrücken, Abbildungen, Beschreibimgen ; andere konntt^
ich zw^tur im Original luüersuchen, aber ihre Besitzer hatten keiiw
Wage, oder erlaubten es nicht t^ie zu wägen ^ weil «ie fürchteten,
das hier bestehende drakonische Gesetz über Antiken köimte ihnen
Ungelegenheit venirsacheu. Ich gebe hier zunlLcbst eine Zusammen-
stellung der Resultate meiner Untersuchungen, wobei ich» wie
schon erwilbnt, :i Colunmeu auffülire 1) Münzen, welche mehr mls
3,5 Grainmes wiegen 2) welche mehr als 3,6 Gramme« wiegen
8) welche mehr als ^iV> Grimimes wiegen.
Gewicht der SoMmmden-Münzen.
147
II
u
s 1
00 CO »o
THoico-^"«i<eQrHi-iooäcO'»i<c<i?oe>i i cmoo^ooco
rH ClT-lT-td I Ol^CO
•so
« I
ix
C9 fH
1 1 1 1 1 1 1 1 1 i 1 1 s s i i i s S i i
00 CO COOO''cO'«jroOOOCOOO'^CO QOOOOOCO-^COCOCOCQ
THoöTHCo^ob?c>i>-?b'^<cb»ftioor-it'^od^crarcr?cr
iHt>-THC^TH rl "^OOIi^tHCOtH OI>»OOCO
»^ tH X CO ;o
C0CiC0C0»0ClONC<lt^'^'^'^Q0C0<M(M^Tt<'^"^
iH ooifhc<icj (Ncaooco
C4 tH
r^aD^OD^ao^ooSaD^aD^ao^oD^o t^te ce oo « « r^ S » ao
CO COCOCOOOOOCOGOCOODTjTcOOOCOCOCOOOcdcOCOCO
3 8 8
-^O»0CÖC^rH0Öt>l>^'^'OC0NO»H^i-r0iC<r^N
i-IOOrHC<l<NTH-^ iOtHOCflC«COtHi-lTH^eQ"^l>
rH tH rH ifH OJ CO <0
■^iH'^^;OCOOiCl»CO"5t>-COOOCO'**<COCi;OOOrt<
O» COtHCOO« cocowi>
'S
10*
148
MorffJmmtn, die Af Unzen *ler SnnAonid^n,
Im (Iruride sind nur die Zalileö der dritten Colimine
gebend, aber ich liabe dio beirlen ersten Coluranen absichtlich
behalten, weil man daraus eittn^binen kann, wie viele Münzen voo
sclilechtert«ni Gehalt im Umlauf waren. Das Gesammt-Resuliat fir
die gfinxe Dauer des Sassauidenreiclies ist
für die erste CüliamiR, aus 716 »Stücken, 2772,8i Gramm, dl
schnittlich 3,«7,n Gramm
für die zweite Colurane, aus ö/>2 Stücken, 2544,6it Gramm, di
schnittlich 3,&oy Gramm
für die dritte Crdumne, aus 541 Stücken, 2L12,n» Granim^ dnrc
schnitÜich 3,y4s (rramm.
Die letzte Zahl. '4,nt, weicht also nur um 4 Milligramm von
dem DurchschEittsgewicht unter Schapur I (3,94«!), und nur am
3 Milligramm von dem Durchschnittsgewicht unter Chusrav I
(.%*45) ab.
Den besten Gehalt zeigen die Münzen von
Jezdegird 11 4,tHt\ Grammes
Dschaniasp 4,oa^ ^
Ardeschir U . . , . , 4,ü3a ,
Hurmnzd EI 4,o*5 ,
Den schlechtesten Gehalt zeigen die Münzen von Sebapur III nud
Chusrav II ... . 3,9jia Qrammefi
Piru2 .... 3,980 ,
Bahram V , . . . 3,smk) ,
Kobad I .... 3,K6fl ,
Aus Kobad's I erster Regienxng fand ich sogar kein
Exemplar von mehr als 3,75 Gnmynes, so dass ich das betref
Fach leer lassen musste. Die isolirten Münzen von Ardeschir I,
Jexdegird III und Falaseh sind freilich auch schlecht genug, aber
weil ich von ihnen nur wenige Stücke zu diesem Zwecke unter-
suchen konnte, so lege ich iiul" die betreffenden Zahlen keinen
Werth.
Es drangt sich aber dem Geschichtskenner bei dieser Tabelle
eine Betrachtung auf, welche mit rein numismatischen Dingen
anscheinend gar keinen Zusammenhang hat. Diejenigen Könige,
deren Münzen dos beste Gewicht zeigen, stehen im Ganzen bei
den orientalischen Chronisten in einem sehr schlechten Geruch,
namentlich Hormuzd H und Jezdegird II, wahrend bei den byzan-
tinischen Chronisten gerade diese Monarchen in gutem Andenken
stehen. Und ebenso zeigen die Münzen deijcnigen Monarchen,
welche wegen ihrer Prachtliebe and kriegerischen Heldenthaten
bei den Orientalen als Muster von Regenten gelten, Bahram V,
Kobad I und Chusrav II, den schlechtesten Gehalt; bei den christ-
lichen Chronisten stehen eben diese Könige in sehr schlechtem
Andenken. Es ergiebt sich also auch aus namisma tischen Grün-
den, was auch sonst schon oft genug hervoi*gehoben ist. dass die
byzantinischen Chronisten, trotz ihrer anderweitigen verschrobenen
Gewicht der Saeeaniden-Münzen. |49
Ansichten, wahrheitsgetreuer sind als die orientalischen Geschichts-
(|iiellen.
Ebenso eigiebt die Znsammenstellung der MünzfÜsse der ein-
seinen Stftdte, dass in den entfernteren Provinzen, namentlich im
Norden und Osten der Monarchie, wo also die Einflüsse der
Centralbehörden weniger verspürt wurden, einen viel besseren Ge-
halt zeigen, z. B. Jezd 4,02& Gr., Amul 3,98 Gr., Hekatompylos
d,»T 6r^ Nischapur (Abrschehr) 3,95 Gr., Kirman 3,95 Gr. ; dagegen
finden wir bei den Münzen aus Iran 3,9 Gr., Rej 3,9 Gr., Schapur
3^77 Gr., Istachr 3,865 Gr., Ispahan 3,8i-.o Gr., Hamadan 3,799' Gr.
Da wir bei Bih Kobad auch nur 3,9 Gr. finden, wie bei Iran, so
li^ die Yermuthung nahe, dass beide ein und dasselbe Münz-
hotel bezeichnen, n&mlich das von Ktesiphon, w&hrend die Münzen
aus ^H, also aus der «Besidenz* einen verhältnissmässig recht
gnten Münzfuss zeigen, 3,943 Gr.
Schwieriger, ja fast unmöglich ist die Untersuchung der
Unterabtheilungen, denn zunächst ist ihre Anzahl nur geringfügig,
und überdies übt eine unbedeutende Ge¥richtsdi£ferenz bei so
kleinen Stücken verhältnissmässig einen viel grösseren Einfluss
auf die Ermittelung des Normalgewichtes bei den Drachmen. Nur
so viel kann man mit Sicherheit annehmen, dass es Hemi-Drachmen,
Diobolen (Ve Drachmen) und Obolen (Vit Drachmen) gab; ich
vermuthe auch, dass es Achtel-Drachmen gab, aber diese Ver-
muthung beruht nur auf sehr schwachen Gründen.
Die Goldmünzen.
An Goldmünzen aus der Sassanidenzeit sind mir bis jetzt
bekannt geworden:
von Ardeschir I 1
Schapur I 5
Hormuzd I 1
Bahram I 2
Bahram n 11
Nersi 2
Hormuzd 11 3
Schapur II 18
Ardeschir IE 2
Schapur UI 6
Bahram IV 2
Jezdegird 11 3
Jezdegird m 6
Piruz 2
Chusrav I 1
Bahram VI . . . . . 1
65 Stück.
150
Veiigücbcfi uH ^«r oAcb Tausenden sieb bettSernd^n Zahl
der Silber-Dnichmeii , tmd mit der grossen AnzAhl Goldm^TfD
Philipp's und Alexanders, der indobaktriscben Dynastie, d^r
rCmiscben Kaiser u. s. w. ist dieses Quantum gant unerh' i L .
und schon aus diesem Umstände dsrf man scbUessen , dass t^bt»
Goldcirculatiou im Sassanjdenreicbe gar nicbt existirte. IHzii
kommt noch der umstand, dass die Gewichte dieser Stücke, so
weit sie mir bekannt g^eworden sind, oder so weit ich sie st'lbst
babe wägen können, ganz incommensurable Zahlen geben, so d:ij^
tnan eigentlicb gar nicht wfiss was ein Dinar ist, und in welchen)
Terb<itisse die andern Goldstucke zum Dinar stehen. Nur die
Goldmünze Schapur's I im Cabinet Snbhi Paseha*s wiegt 7,-i5 Gr^
und Ton den 16 Goldmünxen Schapur's II. wiegen 5 Stück xa-
sammen 86,fs Gr., also durchscbnittlicb 7m€ Gt^ was eine Kleinig-
keit mehr ist als die jetzige türkische Goldlira, welche gesetxhch
7^1« Gr. wiegt (11 türkische Liren =^ 10 engl- Lsterl.). Man
kann also annehmen, doss diese Stücke «sassanidische Dinaren*
sind; ebenso wiegt meine Goldmünze von Schapur lU 3*^6 ür,
was also wohl ein halber Dinar ist.
Es ist daher viel wahrscheinlicher, dass die Goldmünzen nicht
för den Geldumlauf bestimmt waren, sondern vielmehr als Denk-
und Schäu-Müüzeü nur bei gewissem feierlichen Anlassen in geringer
Anzahl ausgepzilgt wurden.
Die Dynastie der Sassaniden.
n
In den 8itzungs-Berichten der K. Bayer. Akademie der Wissen*
Schäften, philos.-philoL Classe Jahr 1871, S. IE veröffentlichte
ich unter dem Titel , Chronologie der Sassaniden* eine Abhandlung,
in welcher ich die Resultat« meiner durchgreifenden Revision der
chronologischen Verhiütnisse niederlegt«; ich fä^e hier die am
Schlüsse gegebene üebersicht mit geringer Ver&ndening hinxiL
Von den mit * bezeichneten Königen sind bis jetzt keine Müniea
zum Vorschein gekommen.
Könige,
Ärdeschir I
Schuf» ur 1
Hormuzd 1
Bubrurn 1 .
Bahrani II
Bahram ITI
Nersi . .
Homiuzd II
ltii{rienurips*
«ntritt.
IL Chr. Geb.
226
240
271
272
275
283
283
:30ü
Könige
Scbupur n . . .
Jexdogird 1 in Ost-
Iran
^Vrdeschir H
Schapur III
Bahram IV
.lezdpgird II
Bahram V . . .
aiitritt
n. Clir. Gtth
•d09
ScMusßf/mHerkntt
151
^B König.. Re^^nmg.^
Könige.
M^giening*-
^^^ ^ «ntritt
an tritt
~
11. Clir. Gob.
1 H Chr. Geb.
.Tf«^egird lü . ,
i30
Ko!)ad 11 Suhimio 628,25,Febr.
•HormuÄd IH. 457
Ardeschir IIl
. 1628, Nov.
m —4^9 in Ost Iran
*Sarbaraz
. '629
■ Piruz ....
457
■ Palascli ....
483
"Kesra I . .
. '630
■ Kobad I zum
Puranducht
. 630
erstenmal . .
487
*TschaMiiendeh
. [631, Jan.
^ Dscbamasii . . .
497
*Arzemiducbt
. 63L Mftrz
■ Kobad I zum zwei-
V tenmal
4Qn
Kesra U .
. 631, Mhi
P Chusrav I . . . ;58l,lflSf?i>t
^Ferachzad ,
. 631, Juli
Eormm IV . .579, Ende
Hormuz V .
. 631, Sept.
Wintt^r
Jezdegird lY
. 632, 16. Juni
Bahrani VI, 590
1
ermordet 051
—501.
(zwischen 2 L März
Chusrav U, . .590
—23. August).
Bestem, 592—597
In Partliien.
Seil 1 u s s b m e rli u ng e n.
Ich übergeb*» hiermit dem Publikum die ttesultate meiner
bisherig-en Studien üljer das t tanze der sassanidi sehen Numismatik;
^im Vergleich mit meinen fi-iiheren Arbeiten wird niiin zwar finden,
ich manches Rtlthsel gelijst habe, dass aber uoch lauge nicht
letzte Wort darüber gesprochen ist, und dass noch eine grosse
Anzahl Fragen einer befriedigenden Lösung harren. Indem ich
ttiir vorbehalte die etwaigen Ergebnisse neuer Müirzfunde oder
^Jmderer damit in Verbindung stt^benden Eutdeckuiigen mitzutbeilen,
ich zun&chst mit Vergnügen hervorheben, dass die bedenk-
m Lücken, welche der Tod seit einigen Jahren in der kleinen
'Anzahl Forscher und Liebhaber der Sassaniden-Numismatik ver-
'Hrsacht hatte, durch neue Arbeitskräfte allmUhlich wieder ergllnzt
werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Ansichten über
einzelne Punkte nicht immer übereinstimmen » aber eine redliche
Piscussion der streitigen Fragen führt doch immer früher od^r
Bpftter zur Wahrheit; einer .solchen Discussion bin ich ni« aus dem
['Wege gegangen, indem ich von jeher das Prinzip befolgte eine
irrige Ansicht sofort aufzugeben, sobald ich sie als solche erkannt
'bftttc, da ich sie niemals als Gegenstand des persönlichen Ehr-
[geizos betrachtete.
Einzelne Ausstellungen, welche mir wllhrend der Abfassung
und der Drucklegung der gegenwärtigen Arbeit zu Gesiebte kamen,
Ter»ala8Sen mich auch hier zu einigen Bemerkungen.
159
Moi'dtiHifuu,, *lie
Scufsat
Hr. Prof. Nöldeke kommt iin XXXIII. Bd. der ZDMG auf
^iü Fi'age der iranischeü Ortsiiumeri auf keil zurück, und sitgt
B. 150 in der Anm. 1. ^Schon darum* ( — weil Zadrakarta spater
nicht wieder vorkommt — ) »ist es sehr bedenklich, mit Mordt-
niana Ziidrakarta als Säsrmidische Münzstätte unznnehmen. (hm
unzulässig acbeint mir die Zusammenstellung auch nur des NameDU
mit
■1 Ot;
.,. einer völlig unbewohnten Station rBrunnen nnd
Chan) in der filrchterliGben Wüste zwischen Jezd und Blxguid
Ist. 2t)6; Ibn Hql. 295. Da konnte nie eine Stadt liegen. Der
Name ist gewiss arabisch ; ^Vorbereitung (Viaticum) auf die andrre
Welt* deutet auf die Gefahren des bevorstehenden Wege»'.
Hr, Nöldeke hat den betrefleaden Passus meiner Schrift mcbt
ganz aufmerksam gelesen, denn ieh habe nie und nirgends dai
Zadrakarta des Arrian mit dem n,
^ ^U der orientalischen Geo-
graphen identificirt, im Oegentheil, ich habe mich immer gegen
j**de Identification von sassanidischen Münzstätten mit obsturen
Lokalitäten ausgesprochen ; ich führte den Namen Zadacheret nur
an 7ÄUXi Beweise, dass überhaupt ein ilhnlich lautender Name «if
der Karte von Persieu nachweisbar ist Dass Zadrakarta spater
nicht melir erwähnt wurde, hat seinen sehr guten Grund: seil
Christi Geburt, bis tum Zuge dos Kaisers Heniklius hat kein
europäisches Heer, kein europitiseher Geograph den Boden Iran's
betreten; was mssen wir also von der Geographie Persiens in
jener Zeit? Nichts weiter als was uns eine Anxahl Sassanidf
münzen und einige Lokal-Denkmäler uns jener Epoche lehi
Zadrakarta bedeutet, ivie ich nachgewiesen habe ^Äpbroditopolü
den islamitischen Eroberer musste der Name sehr anstössig
und so wurde er entweder mit einem andern veitauscht <wie
in Hyrkanien der Fall gewesen zu sein scheint) oder, da wo
Name sonst noch etwa vorkam, so lange moditicirt- bis er eine
orthodoxe Bedeutung erhielt. Ich habe schon früher auf dii
Prinzip aufmerksam gemacht, welches für die vergleichende G{
graphie dieser Länder von grosser Fruchtbarkeit ist Der
hammedaner, gleichviel welcher Nation er angehört, hegt
gründliche Verachtung gegen alles was nicht muhujumedani)»ch
und als Folge dieser Verachtung raodificirt er die Namen
Nicht- Muharamedanem und nicht- muhamniedanischen Ort6chaften
80 lange bis sie — je nachdem es convenirt — entweder eine
orthodoxe Bedeutung oder eine verUchtliche. womögliche eine ao>
aoständige Bedeutung erhalten. So wurde Zadacheret aus Zadm*
korta, so ^Tirde Islambol ,Fülle des Islam* (auf alten türkiscln
Goldmünzen) aus iig tav naXiV (Stambul); so WTirde aus Amsi
dam *ot fjifJi 0\ . atis Omnibus wurde (^«j <^I, aus Bii
vJs.U^ , wilhrend die Geburtsstadt Strabo's, Amasia, ihren Ni
8cMtt«€h&nerkt
153
verändert, bmbchielt , weil ßio ijn Türkischen eine höchst itide-
eeote Bedeutung hat. Als jemand sich bei dem verstorbenen
Fnad Pascha über die Schwierigkeiten der französischen Sprach*»
(beklagte , erwiederte dieser: ,Iin Gegentheil, die Sprache ist sehr
leicht, denn
l J^y^ K^y^^ J^J^ Kj^^ J>^ c5^^ ^j^i^
f,Der Franzose nennt die Sech ame, das Herz coeur, und viel
Ibeaucoup* oder auch: ,anima eins cminus est, cor eius coecum
«sts ibique stercus mtütum est*).
[ Weiter heisst es in dem Nactitrag zu demselben Aufsatz,
^. 155: ,In Band XXXÜ, 724 dieser Ztschr. verficht Ä. D. Mordt-
mann wieder die Ableitung der Endung krtn, gerd vom alt-
persischen wardana. Diese bleibt jedoch unzulässig, da wohl g^
nicht aber k aus anlautendem w entstehen kann, k aber als ttlterer
X#aut in diesem W5i1.chen erwiesen ist. Mit der Unterscbeidung
der Mediae und Tenues nimint es M. überhaupt nicht genau genug,
60ii$t bAtt« er weder altp. war<:i2ana von y war/ abgeleitet , noch
Tl^a)wa fThenift wohl Tärawan) auf der Inschrift des Darius
(d i ädOQVttva Ptol. 6, 8; * U *jlj; Tarona bei Pietro della
Valle^ mit D&rÄb(gerd) identificiert. Denn die iieuj», Verllndei-ung
des t nach Vokalen und Liquiden in d ist noch nicht altpersisch,
und aiilau/eridfs t häJt sich auch im Neupersischen*.
Was die Unterscheidung der Mediae und Tenues betrifft, so
nehme ich als geborner Angelsachse es wenigstens fl*»enso genau
wie Hr. Nöldeke, nicht nur im Anlaut und Inlaut, sondern selbst
Auslaut indem ich sorgfilltig B<id und 6ttf, Svhf'iJ und arhiU^
Wftrd und warf, Bund und hnnt , Held und hält unterscheide;
•her ich lebe hier unter Leuten, welche von den angeführten
Hegeln des Hm. Nöldeke nichts wissen; nicht zu jtjedenken der
ionuiischen Osmanen, welche hier in der Hauptstadt kar, dag,
Uscb sagen« während man in Anatolien gar, t.ag, dasch sagt, ist
das Armenische, eine indogermaniscbe Sprache, in zwei geradezu
entge^ngesetzte Aussprachen getlieilt; das Syllabar der zweiten
KaÜscbrift^ttimg — möge nun die Sprache susisch sein, wie ich
er sagte, oder medisch, wie Hr. Uppert in seiner neuesten
8cbrift nachweist, gleichviel, da Medien so gut wie Susiana ira-
nischer Boden ist, unmittelbare Grenznachbaren von Persis —
unterscheidet weder im Anlaut noch im Auslaut zwischen b und p»
d und t, g und k, und so haben wir für eine und dieselbe Stadt
die Namen Achmatana, 'Ayßufccva, 'Exßdiava und Hamiidan, also
d und t im Anlaut und in der ersten Sylbe g, k, und zum üeber-
fluss die beiden Aspiraten x ^^""^ ^- ^^^ Uebergang von t in d
Anlaut und nach liqaidis soll erst in neupemscher Zeit be-
gonnen haben; aber wo hört altpersisch auf und wo beginnt neu-
h? Seit wami nennen die semitischen Anwohner des Tigris
nel
HWi4
■ abi
154
yfonUuinun. di^ Müniten fi^r
diesen Plus« Hiddekel, Diglito, DidscUe? Das von mir tu Asi
betreffenden Abhandlung über Städtenameu auf krt, grd, angefühlt«
Zeitwort lautet im Pehlevi vartitan» im Parsi aber vftrdtdmn (scboB
im ArdaivinifNameb). Jczdej^'rd, der noch auf seinen Miuiz«n
Jezdikoiti und hei Elisaeiis -^^^l^l^P^b Hazkei't heisst^ heisst schon
beim Patriarchen Dionysius v^^ui^ bei Agathias, P*rokopius il ä, w.
*[(fStykQßfjg; ebenso Zaratushtrft bei Josne Stj'L b^jLi4j, ><
hei den Griechen der Lingual ganz wegfiel. Ich will gern m
dass dies alles nur Ausnahmen von der Regel sind, wßkh
Nöldeke aufgest(*llt hat, aber diese Ausnahmen existireu doch ein-
mal, und ha1>en als solche gerade so gut eine Berechtigung lu
existiren, wie die regelrechten Foraien, Um nun zu dem specißllen
Falle von Darabdschird zu kommen, so bin ich noch immer der
Ansicht, dass die betreffende Stadt diesen Namen niemals geföhrt
luirt, sondern von jeher Darav (jetzt Darabi hiess, und das? f^
l^tude 80 gut wie Tarom das in der Bibistun- Inschrift erwlihn'^'
Tarava sein kann. In der Stadt Darab befinden sich noch jetn
viele Monumente aus der .Sassanidenzeit; Tarom dagegen hat nichti
HU8 vonnuhanime danischen Zeiten aufzuweisen. Üebrigens kounnfii
auch noch anderweitig ähnlich lautende Namen vor, z.B. Dareioffl
in Apavort-ene (in Cborasan) Plin. H. N. VT, 18; Daravsat «L't*-;LV)
oder If^^^^Jj bei Boladori, p. 290 (m Irak).
Ich gebe forner zu. dass aus altpersischem v neuperdseh
wohl g aber nicht k wird , wohl aber wird man auch zugebeii,
dafiS aus g allmählich k werden kann; iHinhinain, vard, ging fn*
n&chst in gerd über und erst dann in kert. So z. B. ward aus
rascMdnti , eröffnen'' „erobern'' zuerst .^jL^j^ und S{At€r ^SJ4'.
die persischen Wörterbücher geben nocb beide Formen; iob «b«r
habe niemals gtlschaden. sondern nur küschaden gehört. £H«n»o
ward aus vasrhufh-n „zerbrechen" „auflösen* „verschiessen' (toü
Farben) ^JiLiiü wahrscheinlich mittels eines Uebergangs ^yüLÜ'. —
SS in ÄUsammengesotzten Wörtern lautet bald JS bald li;
erstere Form ist besonders dann gebrliucblieh, wenn es den erst«)
Tbeil eines Compositums l>ildet. wie denn überhaupt eine Tondenx
vorherrscht das ^ \i\\ Anlaut geradezu in o ^u verwandehi;
unser deutscher , Groschen" lautet in correctem Türkisch tfruark
.Piaster", aber im Volk hört man fast nur hrtisrh, während «r In
den Gegenden, wo man arabisch spricht^ lt*— ^ wird
Hr. Dr. Salemann hat Bd. XXXIII 8. 511 der ZDMO v«i
eiaer pehlevi -arabischeM Münze eine Erklärung gegeben, welcher
ick meinen ganiten Beifall schenke, um so mehr da dieae Münio
mir schon seit dreissig Jahren viele Mühe gemacht hat, ohne datf
icli TU einer befriedigenden ErkJEnuig gekommen war. Ich muss
jedoch hier zwei Bemerkungen machen, welche indessen nur Neben*
ptokkte betreflfeb. Die erste Bemerkung behifft die Art wie das
anbischo .^i auf Pehlevi-Münzen wiedergegeben wird : in der Regel
wird es durch das Patron jmiikiim auf du nnsgednickt, aber es
kommen doch Ausnahmen vor. In meiner Abh;mdlmig Bd. XXXJII
8. 88 habe ich sub No, 23 eine Münze meines Cubinets heschriehen,
auf welcher der Name des Miinzlierm ganz deutlich und unzweifel-
haft Apdula bin-i Zubdr lautet. ^ Ferner lautet die Legende»
deren Erklärung Hm. Salemami so schön gelungen ist, in ge-
rlpter Wiedergabe meines Exemplars (von welchem ich einen
fruck hinzufüge) ^ ^
in«i I mb also nicht öjJ ^\ «j^jb
.«fitr
tn^n «bn sondern jfj ^1 -j.
Sj^*» U fcJ
Auf dem andern Exemplar, welches ich
LbcEt gesehen habe, so wie auf dem voa x
LOmas beschriebenen Exemplar lautot das ^.^♦^^
Irrste Wort idjiJ «r^ibt was wohl richtiger ist — - — — ^
.. wftre 1) ,Flu8s*, neupers. j^ \ 2) ^Angesicht*, neupers. ^j.
Statt nain«T , Gesetzgeber*, „Richter**, könnte man auch nniüoi
lesen, was jedoch bei der hierarchischen Grundlage des
ilam keinen Unterschied machen würde. Noch jetzt nennt man
icr j^i— «^ die Sammlung der Staatsgesetze. Das letzte Wort ist
^iber unstreitig nKi, o!j und nicht r;^^. Die ganze Legende
le also wohl am «weckmUssigsten m ttliersetxen sein : ,Es ist
leün anderer Gesetzgeber (Herrscher) als die Gerechtigkeit*, wenn
lan sich so genau wie möglich der arabischen Kandschrift näbem
l^oUte; sonst könnte man auch übersetzen: „Kein Richter (odcr
[intam) ohne Gerechtigkeit". — Die letzte Münze des Gegeii-ChalitVn
[Abdullah bin Zubeir ist vom Jahre 09. der Hidsohret; er wurde
im Jahre 7Ji getödteL Unsere Münze steht vermuthlicb mit diesen
Begebenheiten im Zusammenhang, indem sie kurz vor der Münz-
refonn geprägt wurde; sie sollt« vielleicht rechtfertigen, warum
ImvS den Önmiiaden - Münzen der Name des Chalifen nicht ge-
luinnt ward.
Zum Schlüsse möge es mir gestattet »ein dem Altvater der
*ehlevi - Ntimismatik , dem Herrn Geheimen Ober- Regiemngsrath
y. Olshausen meinen herzlichsten Dank abzustatten füi* seine viel-
jbe Aufmunterung, die er mir im Laufe der Jahre hat angedeiheii
la&sen. Als ich im Jahre 1845 nach dem Orient abreiste^ empfahl
[«r mir auf die Peblevi-Münzen meine Aufmerksamkeit zu richten,
rSch versprach ihm solches, und ich glaube mein Wort nach bestem
Wissen und Gewissen eingelöst zu haben.
156
Monltituifuif die MünM6u der Sanmintd^m,
Naclitrag.
Wahrencf oin Theil der vorliegenden Arbeif schon in 6fn
Händen der vprelidiclien Eedaktion der ZDMG und der Resl ftr
den Druck vorbereitet war, sind mir noch einige Münzen Tor-
gekommen, deren Beschreibung ich hier hinzufüge, so weit si«
nicht schon aus anderen Exemplaren bekannt sind.
Ardeschir L
No. 5S6.
Einp Münze genau wie die sub No. 28 I)eä?chriebene und bei
Bartholomaei T, I, F, 17 abgebildett) Münze, jedoch in kleinereo
Dimensiomni, nämlich statt 25 MilUiii. nur 1*) Müliin. Die Legende
auf dem Ilv, ganz correct und vollstilndig.
M. 13 Millim. Cabinefc Alishan.
Hormuzd L
No. 537.
Ich erwarb kürzlieh ein© Münxe von Hormuzd I, welche init
der Hub No. 74 beschriebenen und bei IJartbolomftei T. UJ No. I
abgebildüten fast ganz überfinstinnnt, nur fehlt auf der rechien
Schulter das Symbol j^, Sie ist sehr schön erhalten, auch nicht
ausgebrochen, wie die bei Bartholomaei , so dass mit Sicherheit
behauptet werden kann, dass übi^r der P^lamme auf dem Uv. nicht«
vorhanden war. Bw Legende ist sehr deutlich und schön, dabei
;|anz vollstäadig. Auf dem Rv. stellt die Figui" zui' liechteo des
FeueraUjirs wuhrschemlich den Kronprinzen, Bahrain I, vor.
M. 27 Millimeter,
Bahr am I.
No, 5S8.
Av» Mtizihmimi ihnp' luirahnm Malhin Malka htm v
Anirtm Mmo-tavheir* men JfZflmi.
Rv. Links J^araJiran, rechts Nuvttsi. ünt^r dem Altjir ein
j^f (h). Zur Linken der König mit dem Globus, zur Rechten eine
Figur mit Mauerkrone. Ohne Symbol.
Af. 21 Millimeter. 7,s,v (Jr. Cabinet Alishan,
No. r*3U.
Av. Mazdmii^u lUuji Varakran Malkan Malh' Tr.in
Antran.
Rv. Legende: Varnhran - Nnvazü \m übrigen w
gehende Nummer.
J\f, 14 Millim. 14,.', Gr. Cabinet ^Uishan.
Sehiugsbemerkungen. > 157
Von Bahrain I war bishel* keine Goldmünze zum Vorschein
gekommen; es sind dies die beiden ersten von denen ich Kennt-
niss erhielt.
No. 540.
At. Mazd. Bogt (Varahjran Ma(lkan MaOcja Ir(an v
Aniran Mino-tachetrl) men Jeed(an), Von dem Worte Jezd an
folgt noch etwas was nur als ein abermaliger Anfang der Legende
gelesen werden kann, nämlich an das Wort Jezd schliesst sich an
wie folgt: ajaam Bagi und dann wieder Maadajasni,
Bt. ( Varahjran- ^luva, Links der König, rechts Figur mit
Mauerkrone. Ohne Symbole.
JBL 24 Millim. 3,8 Gr. Gabinet Alishan.
No. 541.
Ay. Vollständige Legende.
By. Varahran - Nuva, Links und rechts der König mit
dem Globus.
M, Hemidrachme. 20 Millim. 1,8 Gr. Cabinet Alishan.
Bahram 11 allein.
No. 542.
Av. MazcUuasn Bagi Varahran Malkan Malka Iran v
Aniran Mmo-tachetri men Jezd, Zwischen dem Globus und dem
Fltlgel 3 Punkte .-.
By. Varahran 'NuvazL Links der König mit dem Globus,
reehts eine Figur mit Mauerkrone. Auf dem untersten der drei
oberen Aufsätze des Altars 2 Punkte.
M. 25 Millim. 3,7 Gr. Cabinet Alishan.
No. 543.
Ay. Varahran Malkan Malka Iran (v Ani)ran Min ....
fMn nwiaihai). Der letzte Theil der Legende lautet in PehleYi-
schrift tiJ/\ciuiuo
By. Varahran — ? Links und rechts der König mit Globus.
Ohne Symbole.
M, 26 Millim. 3,7 Gr. Cabinet Alishan.
No. 544.
Ay. Mazda£asn Bagi Varahran Malkan Malka Iran v
Annran Mino-tschetri men Jezdani,
By. VaMfahran-ytwazi. Links der König mit Globus, rechts
Figur mit Mauerkrone. Ohne Symbole.
A. Hemidrachme. 20 Millim. 2,S5 Gr. Cabinet Alishan.
No. 545.
Ay. Bagi Varahran .... (Bast undeutlich).
158
MortUiHitttn. tlii' Mümen tUfr
Rv. UnriHUtliche Lebenden. Links und rechte der KOni^
jnil Globus. Olme Symbüle.
2BL 13 Millim. 0,;:. Gr, Cabiriet AlishaiL
Bahr um 11 und seine G ein ab 1 in.
Zweiter Typus.
No. 546.
Av. AöbnliL-li wii? di« sub No. 106 beschriebene und bei Bir-
thohiiiiapi T. 8upii]. Nrr, 7 ahj?ebildete MÜnzp; aber der Kopfputz d<»r
KtiDi^in t»( was versL'bieden, nünalich die Mütze noch viel bCher, s<»
dttüs d«^r obere Rand die Hälfte^ des GlobüS erreicht; auch die Ver*
zierungen sind etwis aiid*?rs. nEmlich vierma! 3 Punkte VV
Legende: Mazdaiasii Btigi Varah'an Maikan MaOca Imn
ßv. Nuva - Varahra, Links der König mit dem Glabns.
rechts Figur mit Mauerkrone. Ohne Symbole.
Äi. 2t) Millim. 4,ir> Ur. (•abinet Aliühan.
Bahrain II. mit Gemahlin und SoLzl
Zweiter Typus.
No. 547,
Äv. Kopfputz der Künigin und des Prinzen in Oestalt ein«
Pferdekopfes. Legende barbarisch.
Uv. I^arahruii-Bezma ii^j^ ^ Ist das der Name der Königin?
AI. 2tj MJUim, d,u Gr. Cabinet Alishan,
No. 548.
Av. Kopfput^z der Königin ein Eberkopf, des Prina^ea* wi*
es scheint, ein liegender Eber. Legende: B(u/i VariJärcm MaätM
Mit! hl fnm.
Uv. I \t ff ihr an - ?
.11, 14 Millim. n,,3 Gr. Cabmet Alishan.
B a h r a m II und sein Sohn.
No. 549.
Av. Wie No. 13??, es fehlt aber in der Legende der Zu&ati
Mhw-tsthfh'i meti Jczdan,
Kv. Wie No. 133. Neben der Flamme links ein undeut-
liches Symbol, rechts v
iR. 25 Millim. 3,76 Gr. (Bie Gewichtsangabe ist aber «»♦'
brauchbar weil der Rest eines angelötheten kupfenien Ringes nodi
vorhanden ist). Cabinet Alishan.
ScUuMbemerkungen, 159
No. 560.
Ay. Fast ganz abgegriffen.
Rv. ? - Varahran, Neben der Flamme rechts drei Punkte ,\
A. Hemidrachme. 18 Millim. 1,72 Gr. Cabinet Alishan.
No. 551.
Ay. Varahran MaOcan
Rv. undeutliche Legende. Ohne Symbole.
JBi. 15 Millim. 0,c Gr. Cabinet Alishan.
Schapur U.
Zweiter Typus.
No. 552.
Ay. Maedaiasn Bagi Schahpuliri Maücan MaJka Irafn).
Rv. Links u lll nwoa, rechts unleserlich. Neben der Flamme
links y, rechts ^, links der König mit Globus, rechts Figur mit
Mauerkrone.
^. 22 Millim. 7,56 Gr. Cabinet Alishan.
No. 553. ♦
Ay. Mazdaiasn .... Malkan MaJUka Ir.
Ry. JSuva- Schahp. Neben der Flanune links ^, rechts y.
Links der König mit Globus, rechts Figur mit Mauerkrone.
JBL 25 Millim. 3,i6 Gr. Cabinet Alishan.
No. 554.
Ay. (Vor der Brust an&ngend) Maadauisn Vokia Schah-
puhfi Maäcan Mal.
Ry. Links ju/v, rechts /v^Dyvu. Auf dem Altarschaft f^.
Links und rechts der König mit dem Globus.
JEL 25 Millim. 3,4 Gr. Cabinet AUshan.
No. 555.
Ay. Ohne Legende. Vor dem Gesicht Ü
Ry. Doppeltes Grenetis.
JR. Viereckig, 11 X 12 Millim. Cabinet Alishan.
No. 556.
Ay. Vor dem Gesicht ein undeutliches SymboL
Ry. Doppeltes Grenetis.
M, Dreieckig. 13 X 14 X 14 Millim. Cabinet Alishan.
lüO
AfordtmanUf die'
ächapur II,
Dritter Typus.
Av. (Vor der Brust anfangend) MauUiiasn Bogt St*hu^ft.
Aul* dem Globus das Symbol J^ . Vor dem Bart 2 Punkt« l
Rv. Keclits von der Flamme, von oben nach unten Maßei
Die beiden Feuerbecken haben die Gestalt .^ i^
AT, 20 Millim. 7,3 Gr. Cabinet AUshan,
SchapuT UL
No. 558.
Av. Mazdatasii Bogt tk'knhpiütri Mtdfm, Der Kopfputt
ist nicht in Form einer Militairmütze, wie »uf den übrigen Mäniei
Schapurs III, souderu in Form einer Halbkugel, wie auf d«»
Münzen Ardescbirs 11 ; die Ornamente auf der Kappe g^Imdiefl
denen auf den Münzen No. 12 und Ifi von Schapor 111 in d<r
Collect Bartholomaei T, IX.
Hv> Auf dem Altarschaft rast. Weitere Legenden nichi
vorhanden.
Jii. 24 Millim. In meinem Cabinet
Chali fenmün zen»
Nachträge zu den in Bd. XXXIII der ZDMG p. 81—110
hescliriebenen Münzen.
I. Münzen auf den Namen Je^degird.
No. 559.
Vom Jahre 20, aus __bJ» In meinem Cabinet.
No. 500.
Vom Jährt" 21, aus «äj. Eine Chalifenmünze auf den Namen
Jezdegird's vom Jahre 21 ist bis jetzt noch nicht vorgekommen.
jÜ. In meinem Cabinet.
Tl. Münzen auf den Namen Chusrav IL
No. 561.
Av. Ohne das übliche h \ \\ ,*--»m-J, dagegen das bekannt«
^Ojj iitid.
Rv. Links jjctou *^ pantscht. 53, rechts „^
M,. In meinem Cabinet.
Die Münzen des Königs Chusrav II reichen bekanntlich nur
bis zum Jahre JiS, da er nur 88 Jahre regiert hat Dagegen
161
ich©n dir» finf seinen Namen peprägten Chalifeiimünzen vom Jahre
15 bis zum Jahre 51, wie aus der so el)en erwühnten Zusammen-
stellong S. 84 bis 86 hervorgeht; sie sind silmmtlich durch oin
aAJ\ . - ; auf dem Rande des Averses als muhammedanische
Mün7.f^D hinhlrigiich legitimirt. Dagegen ist diese Münze nicht
durch ein Bism-illah ausgezeichnet, aber das Jalu* 53, welches auf
^der Münze voUkommeü klar und deutlich ausgeprli^ ist, erlaulit
nicht sie dem Chusrav 11 selbst zuzuschreiben, sondern den
küt^ren muhammedani sehen Recbtsnaclifolgem der Sassaniden. Sie
►Udet also in doppelter Beziehung 4nn Unicum.
Was nun die Aera anbetritti, nach welcher die iingegehene
Inhl r»3 7u verstehen sei, so dürfte auch diese, gleich allen übrigen
< Münzen auf den N