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Full text of "Zeitschrift für celtische Philologie"







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^ 



ZEITSCHRIFT 

FÜR 

K 



CjELTISCHE PHILOLOGIE 



HERAUSGEGEBEN 



VON 



KUNO MEYEU und L. CHR. STERN 



V. BAND 

MIT REGISTER ZU BAND I BIS V 



HALLE A. S. 

MAX NIEMEYEK 

1905 

LONDON, DAVID NIITT, 57 — 59 LONG ACRE 



585346 

?ß 

lOÖl 



Inhalt. 



Seite 

R. Thurneysen, Miscelleu zur altirischeu Grammatik 1 

K. Meyer, Mitteilungen aus irischen Handschriften (Fortsetzung) . . 21. 495 

E. Henebry, Betha Coluimb Cille (Continnation) 20 

G. Heuderson, The Gaelic dialects (Continuation) 88. 455 

A. Anscombe, Local names in the 'Arthuriana' in the 'Historia Biit- 

tonum' * 103 

"Ch. Plummer, Some uew light on the Brendan legend 124 

H. Gaidoz, Sainte Onenne 142 

A. Anscombe, A list of words in the poems in the Book of Aneurin . 148 

J. Loth, Xotes brittoniques 175 

L. Chr. Stern, Die Bekehrung der Fianna 179 

L. Chr. Stern, Brian Merrimans Ciiirt an mheadhoin oidhche 

Einleitixng 193 

Cüirt an mheadhoin oidhche, irischer Text 205 

Varianten 231 

Bemerkungen über die Laute und die Wortformen der west- 

munsterschen Vulgärsprache 260 

Über die neuirische Rhythmik 283 

Der mitternächtige Gerichtshof, Übersetzung 290 

Glossar 319 

Ch. Plummer, On two collections of Latin lives of Irish saints in the 

Bodleian library, RaAvl. B. 485 and Rawl. B. 505 429 

K.Meyer, Three poems in berla na filed 482 

Chr. Sarauw, A few remarks on the Thesaurus Palaeo-Hibemicus . . 505 

L. Chr. Stern, Das Märchen von Etäin 522 

L. Chr. Stern, Über eine Handschrift Teig O'Dinneens 535 

L. Chr. Stern, Über das Päirlement Chloinne Tomäis 541 

L. Chr. Stern, Ossianische Gedichte aus Caithness 551 

E. Anwyl, The Welsh words aches aud reges 566 

O.E.Owen, Rac deuur ineutur ytirran 572 

J .St räch an, The Thesaurus Palaeo-Hibernicus 575 



IV 

Seite 

Miscellen 

1. Paisley 184. 2. Finguine 184. 3. Die Lebensalter 184. 4. Ein 
Brief Jacob Grimms 185. 5. The Vision of Merlino 186. 6. De- 
camerouisches bei Dafydd ab Gwilym 187. 7. Zwei Tierfabeln bei 
Dafydd ab Gwiljan 416. 8. Hermann Ebels Naclüafs 579. 9. Be- 
richtigung 580. 

Erschienene Schriften 

Pierre Malvezin, Dictionnaire des racines celtiques 189; L'Anuee 
linguistique publiee sous les auspices de la Societe de Philologie. 
Tome I 189; H. d'Arbois de JiTbainville , Les Celtes depuis les 
temps les plus anciens jusqn'en Tan 100 avant notre ere 189; 
G. Dottin, La religion des Celtes 190 ; V. Tourneur, Recherches sur 
le Belgique celtique I. II. 190 ; V. Tourneur, Le Catholicon breton 
191 ; E. E. Fournier d'Albe, An Englisb-Irisb Dictionary and Phrase 
Book with Synonyms, idionis, and the genders and declensions of 
nouns 191; Eich. Henebry, Irish Music 191 ; Transactions of the 
Gaelic Society of Inverness, Vol. XXIII 192; J. Gwenogvryn Evans, 
Report on Manuscripts in the Welsh language, Vol. II 192; R. 
Thurneysen, Zwei Versionen der mittelirischen Legende von Snedgus 
und MacRiagia 418; W. J. Watson, Place -names of Ross and 
Cromarty 421 (580); Societe nationale des Antiquaires de France 
422; W. Kraufse, Die keltische Urbevölkerung Deutschlands 422; R. 
Thurneysen, Die Etymologie 423; Eriu, The Journal of the School 
of Irish Learning, Vol. I, Part. I 423; Thesaurus Palaeo-Hibemicus, 
Vol. n 424; J. Strachan, Selections frora the Old Irish glosses 424; 
L. W. Faraday, The Cattle-Raid of Cualnge 425 ; G. Mackay, Ancient 
Gaelic medical manuscripts 425; P. S. Dinneen, An Irish-English 
Dictionary 426; T. O'Neill Lane's English- Irish Dictionary 426; 
H. Jenner, A Handbook of the Cornish language 427; Spered ar 
vro 428; H. d'Arbois de Jubainville, La faraille celtique 581; H. 
Zimmer, Untersuchungen über den Satzaccent des Altirischen 582; 
J. Strachan, Old Irish Paradigms 582; K. Meyer, Cäin Adamnäin 
582; AI. Bugge, On the Fomorians and the Norsemen by Duald 
MacFirbis 588; AI. Bugge, Caithreim Cellachain Caisil 584; AI. 
Bugge, Bidrag til den sidste afsnit af Nordbcernes historie i 
Irland 585; Eriu, The Journal of the School of Irish Learning, 
Vol. I, Part 2 and Vol. II, Part 1 585 ; Transactions of the Gaelic 
Society of Inverness, Vol. XXIV, 586 ; V. Tourneur, Recherches sur 
le Belgique celtique III. 587. 

Register zu Band I bis V 588 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCHEN GRAMMATIK. 



I. Die Nasalierung des Anlauts 
nach deklinierten Wörtern im Altirischen. 

Pedersen bemerkt KZ. 35, 334, daß eine vollständige Zu- 
sammenstellimg- der Beispiele aus den Würzburger Glossen 
erwünscht wäre. Da ich im Besitz einer solchen bin, lege ich 
sie hier zum gemeinen Besten nieder. Auch aus den Mailänder 
Glossen habe ich bis Fol. 74 d alle Beispiele gesammelt, das 
Folgende und die St. Galler Glossen auf das Bemerkenswerte hin 
excerpiert. Von vornherein ausgeschlossen habe ich die in- 
figierten Pronomina, die von Sommer und Pedersen eingehend 
behandelt sind, sowie im allgemeinen das relative n in Verbal- 
formen; ferner, als bekannt, die Nasalierung nach dem Artikel 
und nach den Possessivpronomina, die ihrem Ursprung nach 
pluralische Genitive sind. 

Die Wirkung eines ursprünglich im Auslaut stehenden 
Nasals auf den folgenden Anlaut läßt sich, wie bekannt, bei der 
altirischen Schreibweise gewöhnlich nur dann erkennen, wenn 
das zweite AVort mit einem Vokal oder mit h, d, g anlautet. 
Ferner hat man sich zu erinnern, daß zwischen zwei Konsonanten 
ein n oft sekundär verstummt ist (Gr. Celt.2 45); so stets n 
zwischen l und d: dlind, Komparativ dildiu für *dündnt, und 
gutturales n zwischen m und g: 3. PI. -cioncat für *-cumngat 
zur 8. Sg. -cumuing -cumaing; ferner gelegentlich n zwischen r 
und d: do foirde neben do foirnde Sg. 203 b 4, zwischen s und d: 
aisdisen Sg. 198 a 10 neben aisndis, zwischen c und d: frecdairc 
Prise. Cr. 61a neben frecndairc, zwischen b und d: scrihdid 
Ml. 14 a 6 neben scrihndid, gutturales n zwischen r und g: 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 1 



2 U. THÜRNEYSEN, 

tairgirm Wb. 19c3, Ml. 33 d 22 neben tairngire, ni zwischen r 
und h : arhed Wb. 2 b 4 neben armbad usw. Dalier erklärt 
sich, wie schon Pedersen bemerkt hat, daß Nasalierung sich da 
seltener zeigt, wo das erste Wort mit einem Konsonanten 
schließt und zugleich das zweite konsonantisch anlautet. 

Nur graphisch fehlt wohl der Nasal in einem anderen Fall. 
Wenn vokalisch anlautende Wörter in der Schrift ein h vor 
sich nehmen (s. Idg. Anzeiger 9, 43 ff.), scheuen sich die meisten 
Schreiber ein n davor zu setzen; entweder wird daher die 
Nasalierung unbezeichnet gelassen oder das h wird unterdrückt 
(Pedersen, Aspirationen p. 136), vgl. z. B. dochum hirisse Wb. 10 d 36 
neben dochum nirisse 11 b 22, 14 c 17, innaicsin Msin Ml. 29 b 14 
neben innatalman nisin 40 d 16, auch amal as hiress Wb. 19 b 12. 
Also sind Beispiele wie dorigeensat adrad hidal Wb. 5 a 24 keine 
sicheren Belege für das Unterbleiben der Nasalierung in der 
Aussprache. Nur die St. Galler Glossen schreiben cenele nhetha 
51b 6, ni fall chumscugud n huirdd, do cJiechtar n hdi 215 a 2. 

Die Nasalierung kommt vor: 1. hinter dem Akkusativ Sg. 
und Genitiv PI. aller deklinierten Wörter, 2. hinter dem Nomi- 
nativ Sg. der Neutra. Eine Ausnahme bildet der Nom.-Akk. na 
'irgend ein' ') {na imned, na aül, na dliged, na glan Gr. Celt.^ 362) 
und wohl auch ni 'etwas', Neutrum des substantivischen nech, 
vgl. airmtis ni etir Ml. 79 b 1 1 gegenüber ni ßtir olc netir 
24 a 19. (Im Mittelirischen zeigt es den Nasal: ni n-uag Saltair 
na Rann 3807.) Auch das Neutrum aill alaill nasaliert nicht, 
sondern leniert: alaill sain Sg. 6 b. 24, vgl. na ail do Sg. 162 a 1, 
consecha alaill indib Wb. 26cl, dofarsiged alaill dorn 7dll.2) 
3. Von dualischen Formen wirken nasalierend alle neutralen 
Kasus des Zahlwortes 2 und der Dativ desselben in allen Ge- 
schlechtern. Aber andere Wörter nasalieren im Dativ nicht: 
for dib milib ech Ml. 43 d 1, indib nuarib deac Beda Cr. 3 c d. 



1) Im Mittelirischen hat sich dieses Neutrum nach dem ähnlichen cach 
gerichtet, z. B. ni roscorb nach nanmanda he Passions a. Hom. 1512, ni dernai 
nach nolc 2889. 

2) Auch neutrales cechce nimmt kein n hinter sich: is cotarsnce cechce 
dib frialaill Ml. 146 a 2, vgl. 40c 21. Ebensowenig inso: inso huile Arm. 17 a,2, 
17 h 1. — Is sinonn nocn discretio Sg. 198 a 5, ednun n öin Ml. 70 d 1 u. ö. ist 
geschrieben, als ob sinonn, ed\i'\nonn nasalierte; es ist aber wohl nur eine 
besondere Art der Schreibung, vgl. is fornöin n deilb biit Sg. 201 b 6. Da- 
neben heißt es ishinonn öen, ishinon öin, ednonöen Gr. Celt* 353. 



iMISCELLEN ZUR ALTIRISCHEN GRAMMATIK. ^ 

Der Dativ Sg. der m- Stämme auf -e, obwohl er doch wohl 
ursprünglich auf einen Nasal auslautete, nasaliert nicht, sondern 
leniert wie die anderen Dative: do thaidhse superlait Sg. 40bl5, 
vgl. oc tüiste äüile, di tJmiste düile Wb. 5 c 16, iartuiste duile 
33 b 6, renairite grdid 28 b 21, 28 c 6. 

Ungewöhnlich ist der Nasal vor dem Genitiv PI. briathar 
nach einem femininen Nominativ in cBraic mhriathar (neben 
eritiu hriutliar) ]\I1. 59 a 15 und nach einem Dativ in Imandath 
fh briathar 71 d 5. Ob man darin Verschleppung des Nasals aus 
der Stellung nach dem Artikel') oder bloße Verirrung des 
Schreibers zu sehen hat, ist zweifelhaft, zumal in der ersten 
Glosse auch andere Verschreibungen vorkommen. In dem Bei- 
spiel : ßs forcell 7 dliged rechto ndce Ml. 46 c 8 ist der Schreiber 
durch den vorausgehenden Gen. PI. dliged zur falschen Setzung 
des n verführt worden. In duairci bas dunchach ngaibde 
Ml. 76 a 16 ist aber der Nasal weder durch den vorausgehenden 
Dativ noch durch die relative Konstruktion gerechtfertigt. Ein 
Lapsus ist auch: mad cofoirbtJietii hirisse arfemthar 7 attlugud 
mbuide Wb. 28 c 19, wo die letzten Herausgeber in dem Punkt 
ein punctum delens sehen w^ollen. 

Auch nach den regelmäßig nasalierenden Formen tritt der 
Nasal nur vor haupt ton igen Silben auf; vor schwachbetonten 
fehlt er. Diese Eegel gilt für Wb. durchgängig; in Ml. und Sg.. 
finden sich nur wenige Abweichungen vor den Präpositionen 
do, du, di, de, sowohl wenn sie vor ihrem Kasus stehen: ni 
cumcat aithirgi ndodenum Ml. 23 a 5, frecrae comadas ndusiiidiu 
30 b 10, cid becH diulc 46 a 1, cennabec n dosid 51 a 5, is bec n 
di dechur 72 c 9, condaig loc n dia diaditin (sie!) 110 d 10, is 
dilmain n do chechtar ü Mi Sg. 215 a 2, (etwas zweifelhaft: fri 
Älpai n desiu 217 b 8, s. Ascoli Gloss. XXIV), als vor Verben: 
trisinnoipred ndogniat Ml. 42 c 2, cunic cid acumachtae n doindae 
n dunema 74 b 14. So ist die schwachbetonte Kopula nasaliert 
in cid druailnide m bes chechtar indarann Sg. 202 b 3, wo auch 
die neutrale Form des Adjektivs beachtenswert ist. 

Doch das sind nur einzelne wilde Schosse, sonst fehlt der 
Nasal in solchen Fällen durchaus, nicht nur in Wb., z. B. frecre 
dondi 3 c 31, nitorbe doneuch 4 c 20, anancride dognither 9 c 22 usw., 



») S. Güterbock, Bemerkungen über die lateinischen Lehnwörter im 
Irischen, S. 60 ff. 



4 R. THÜRNEYSEN, 

sondern in der gewaltigen Mehrzahl der Fälle auch in den 
jüngeren Glossen, z.B. nisrocliret\set] trogai diatichtin Ml. 39 d 3, 
ni rochreitset dnic donaib imnedaih 35 c 20, intan as nainm do 
lue 48 d 5, innan immarmossae durigensat 105 a 2, fri crich desiu 
Sg. 217 b 12 usw. 

Ebenso fehlt der Nasal stets vor anderen proklitischen 
Präpositionen, z. B. tri chretim in Isu Wb. 3c2, in irgail ar 
heolu 3 b 11, ata mordecJmr etir deacht Ml. 26 b 1, is airi asbiursa 
ambuitli immallei Wb. 10 a 4, nanaistal olchene 18 d 14 usw. 

Vor dem Artikel, z. B. trihiris inclidich Wb. 2 b 11, dochum 
inchoirpsin 3 a 14, docliom innatoimten 14 a 5, aimn indlöge 3 c 1, 
accaldam auctor indrecto 3 c 4, asuide indisin Ml. 30 b 28, auch 
ished fornainm insin Wb. 5 a 17, frecre inso 2 a 3, 2 b 16, 3 a 3 usw. 

Vor dem Possessivpronomen, z. B. log apedhe Wb. 1 e 3, im 
etarceirt amessa 4 c 24, collaa ambdis 5 b 4, tarhesi do dagnimo 
6 a 11 usw. 

Vor alaile: forcital alailiWh. 6dl3, ainm alaili Ml. 14dl2, 
fri togais alaili 31 a 23, nitucai . . . helrae alaili 42 c 7, daresi 
alaili Wb. 13 a 9, daresi dreh 13 a 5, tarcesi alaili Ml. 127 a 1, 
indegaid arailc Sg. 7 a 4. 

Vor ocus 'und': ma ar foimam animint (1. ainmnit?) ocus 
martri Cam. 37 c, *oc ingrimmim innacloen ocuis ... 38 a. 

Vor enklitischen Wörtern : friatogais adi Ml. 31 a 47, niroisset 
d leih adi 74 all, a forcital ade 114 d 14; a tech didiu Wb. 33a2, 
immaircide di- 26 a 23, istrideoladacht didiu 2 b 25, itc innanoi 
di- Sg. 197 b 6 ; is ed as immaircide danau Ml. 37 a 8, ata im- 
frecrae da- 136 c 3, filus trechenelce niartre daneu (wenn martre 
Plural ist) Cam. 38 a. Auch anassuthin im{miirgu) Wb. 13 d 9, 
maid im- 30 b 7, diuit im- ' qui ' linni Sg. 207 b 9 und ähnliche 
kann man hierher stellen. Die Unfähigkeit dieser Wörter, den 
Nasal aufzunehmen, hat zur Verschiebung der Nasalierung ge- 
führt in : dede didiu nand Wb. 1 a 4. 

Zu den nicht nasalierbaren Wörtern gehört auch 6n: is fir 
ön Wb. 25 d 10, trimiairilliud ön Ml. 31 c 5, o adradaib idal ön 
47 d 10, sechis cen a clwmallad ön 76 a 15, intan domber digail ön 
114 d 11, nianse ön Sg. 18 a 6, condib trianuile mbetJiaid ön Tur. 71. 

Die regelmäßigen Fälle teilen wir am besten in vier 
Klassen : 

1. Nasalierung des Beziehungswortes, das hinter seinem ad- 
jektivischen Attribut steht. Da das eigentliche Adjektiv 



MISCELLEN ZUR ALTIKISCHEN GRAMMATIK. 5 

vor seinem Substantiv unflektierbare Kompositionsform 
annimmt, handelt es sich meist um Pronominalien und 
Zahlwörter. 

2. Nasalierung eines adjektivischen Attributs hinter seinem 
Beziehungswort. 

3. Nasalierung- eines attributiven Genitivs hinter seinem 
Beziehungswort. 

4. Nasalierung von Adverbialien. 

Ferner scheiden wir je zwei Unterabteilungen: 

a) Das zweite Wort beginnt oder das erste schließt mit 
einem Vokal. 

b) Das erste Wort schließt und das zweite beginnt mit 
einem Konsonanten. 

1> Nasalieriing des Bezielmugswortes, 
(las hinter seinem adjektivischen Attribut steht. 

a) Die Nasalierung tritt regelmäßig ein: fricach noein 
Cam. 37 b; — ataat danor]ie Wb. 2c21, ni fornachneüe 6 a 15, 
fornachnele 6 c 18, dofeich cacli nolcc 6 a 16, fornach nenirt 6 c 19, 
cacJi necne 7 c 15, nach naile (Akk. mask.) 8 a 3, 14 d 37, inda 
nainmso 21dl, arnach nindocbdil 23 b 12; — miiince An. nungae 
Arm. 17 bl; — doaidlibem ceclinoin dliged Ml. 14 d 5, cennach n 
astud 15 a 15, niconßl nach ninttiucht 18 c 11, cennach nindlach 

32 a 1, inda nainm so 34 d 6, cetbaid alanaile 36 a 1, as chetnae 
ndis 44 c 26, am- alanaile n doine (Gen. PI.) 54 a 21, lannach 
naile 56 b 33, acetnae nais 87 b 10, innan ule h doine 90 c 27, 
cech nolc (Nom. neutr.) 90 d 1, tige cach n aithech 92 d 15, rouc 
cechnürdataid 99 a 2, inna nide ndule 145 c 4, olsuide ndath (gl. 
quem colorem) 76 a 10 usw.; — etir da n ainmm Sg. 28 a 7, inna- 
teora nguttae 40 b 8, et- n ddn 'ulla' (das erste n vertritt den 
Artikel in) 45 b 19, cach nöen chrann 65 a 6, ödih nögaib 75 a 5, 
75 b 2, foa ddnog 75 b 3, 98 a 2, is cetna netargna 197 b 10, is 
cetna netargnce 198 a 2, vgl. 3, fochethuid alanaile 201 b 15 usw.; — 
indib nuarib Beda Cr. 3 cd; — dallae Aug. Cr. 31 d 3, — triamiile 
mbethaid Tur. 71. Beigefügt seien die unflektierbaren Zahlwörter: 
it- na secht nairndre[th]cha Aug. Cr. 2 dl, itsecht nocht Beda Cr. 

33 a 5, secht nen nadman (sie !) Ml. 2 d 2. 

Die einzigen Ausnahmen : for[ac]ab cech ansa Ml. 53 c 14, 
indagne Sg. 168 a 3 sind daher wohl als Fehler zu betrachten. 



R. THÜRNEYSEN, 



b) Aiicli zwischen zwei Konsonanten tritt in der Eegel der 
Nasal auf: nacligein Wb. 7 a 11, 24dll, cachhgnim 10 c 16, ro- 
festar cachmhelre 12d27, cachngrdd (Nom.) 13 b 31, 31 c 14, 
secachnguidi 25 a 28 ; — dognitis cech ndochrad Ml. 22 a 4, dori- 
geni cecJmduü Ml. 27 b 13, nach ngnini 30 c 9, dusnucai cech 
mhelrae 42 c 12, for dih n gahlaih 45 c 9, inra[r]ha cech n dei- 
thidin 46 b 10, doairi\ypset nach n degnim 53 b 11, fri cech n 
dethidin 53 c 18, fricech ndodcadchai 63 d 7, cennach .n. deligud 
69 a 23 ; — hicach n deilh Sg. 31 a 7, cach iuligahthach (Nom.) 
45 b 14, tresngne 73 bl, fordeib ndillib 106 b 17; — cachhdiruch 
Beda Cr. 19 c 1 ; — sech cach ndine Carm. S. Paul. V, 4. Dazu 
oct h delhce 7 od n gne Sg. 166 a 1. Über sinonn noen, ednun 
nöin s. oben S. 2, A. 2. 

Ausnahmen sind nicht häufig, kommen aber vor: nifil nach- 
diclith Wb. 1 a 4, dondih dligedih Sg. 193 b 6, isindih hliad- Beda 
Cr. 45 c 3, issin dih hlia- 45 c 4. Dagegen ist cachdia Wb. 16 a 3, 
20 d 13 wohl kein Akkusativ, vgl. dia brdtha Wb. 23 c 29, dm 
domnich 14 a 1 ohne Nasal; die Grammatica Celtica^ 217. 916 
faßt den Kasus als Genitiv. Für gnid cachdagnim Wb. 33 a 17 
mag nach der Vermutung der letzten Herausgeber cach (Nom.) 
dagnim zu lesen sein (Thes. Palaeohib. I, 708). 

Anmerkung: Steht ein prädikatives neutrales Adjektiv 
unmittelbar vor dem Subjekt oder ein zum Subjekt gehöriges 
Adjektiv vor dem prädikativen Substantiv, so scheint dieses 
nicht nasaliert zu werden. In fir nuile sicut dixi Wb. 16 b 2 
scheint n den Artikel an- zu vertreten, vgl. ata Hb anuilese 16 c 8. 
Keine Nasalierung zeigen : is gndth gdo 7 fir nand Wb. 1 4 c 22 
(trotzdem gdo Femininum ist, ist wohl ein neutrales Adjektiv zu 
erwarten), asnuisse grad foir 28 b 31, is uisse grad nex:)scuip 
dothahirt form 28 c 8, ropo accus hds dö 23dl2, cid etrum 
aicned indreto Ml. 20 a 19, ised anncrt foirbthe imgabail 35 d 14, 
is hed 6n da- a[s]chomadas huathad 90 c 12, cani romdnda .6. 
Sg. 49 b, ar ni ecen dechor Sg. 150 a 2 = Prise. Cr. 59 a {manip 
hinunn etargnae Sg. 188 a 12), isairi di- robu ecen diucrae friu 
som Tur. 13. Die einzige Ausnahme ist: inmain nainm . . . Äeda 
Carm. S. Paul. V, 7, wo man das Adjektiv doch wohl am besten 
prädikativ faßt; doch mag durch das Fehlen der Kopula die 
Grenze gegen das attributive Verhältnis etwas verwischt sein. 

Auch zwischen zwei koordinierten prädikativen Adjektiven 
fehlt der Nasal: aris irchride utmall cach cainchomracc Wb. 24b5. 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCHEN GRAMMATIK. 7 

2. Nasalieriing eines adjektivischen Attributs 
hinter seinem Beziehungswort. 

a) Die Nasalierimg ist Regel : ingniim nolc Wb. 1 d 7, asil 
naircgde 4 c 7, dochuingid timptie naile 4 d 24, uracumadtc nangid 
6 a 1, ata olcc naill 9 c 3, co (er haue 9 d 31, tiagait hds nana- 
paig lldl2, innamball naile 12 b 3, helre nechtrann 12 c 46, 
imbelre naill 13 a 1, nifil folad naill 18 c 8, rolin inhith nuile 
22 b 13; — facih nöih ,n. alle Arm. 18 al; — niconßl nach nin- 
tliucM naile Ml. 18 eil, in cein naili 19 b 3, 19 c 3, 40 b 8, 
68 d 14, inceiin naili 39 d 12, adnacul nersoilctJie 22 a 11, 22 b 1, 
intimtreclit naicnedti 23 a 18, nadßl nanert naile 29 d 5, 
frisanainm nadiacht 30 all, anainm nadiacM (Nom.) 30 a 11, 
innandoine nangaid 31 a 14, ha imchomarc {n)espach {n nicht 
sicher zu lesen) 35 c 26, frissians nehraide 37 a 6, innan- 
nainitine n deithbir 38 d 2, doadhat cosniailius naile 39 c 22, ata 
debe mec {= mbec) 40 a 20, forsin testimin nichtarach 47 c 5, 
innatimnae (tinnae ms.) n diadce 51b 24, vgl. 58 a 20, dodemnigiid 
dliged n aile 51 d 5, immetsad ninfolgide 51 d 8, induine n cerad- 
blam 53 a 23, innanane ndomundae 56 d 14, innan damdn nallaid 
59 dl, 111 b 13, innananae nerchradach 59 d 3, arsechmadaclitae 
nanfoirbthe 62 a 16, innanamat nimdae 62 b 23, inna nddne ndiade 
65 c 17, inna popul nechtrann 67 b 25, intalmain {-mail ms.) ncer- 
sucbair 67 c 8, am- innaltain ndith 72 b 8, acumachtae n doindae 
74 b 14, am- bröin nailgen 89 c 15, lassin lin naile 137 cl usw.; — 
ecosc ndimin Carm. MedioL; — am- in lochairmi n afracdai 
Sg. 24 a 16, pronomen naill 197 b 17, vgl. 198 b 3, 209 b 10, fochos- 
mailius anman nadiecht 198 b 2, fri rainn n aili 212 ab usw.; — 
hisin mais necruth- Beda Cr. 18 a 1, allaithe n dedenach 18 d 1, 
tresinnnöedecde nuile 32 a 8, inrindide nuile 33 d 3 ; — sechma- 
dachta nocus Prise. Cr. 59 b. 

Auch hier sind Ausnahmen sehr selten. Nur graphische 
Abweichung ist wohl innananman adiect Sg. 28 b 17, da das -n 
in diesem Wort immer unleniert ist, vgl. die umgekehrte 
Schreibimg des Nom. PI. anmman n adiechta 190 b 1. In 
annuiedniss uile Wb. 15 b 2 liegt so wie so ein Schreibfehler 
vor. Als wirkliche Ausnahmen bleiben nur: imradud inna rete 
domunde Wb. 3d34, a[l]athar aill Ml. 44 b 11, siiide garait 
135 a 13. In ihrer Vereinzelung dürften sie nicht viel mehr als 
Nachlässigkeiten der Schreiber sein. 



8 R. THURNEYSEN, 

b) In den Fällen, wo die Nasalierung zwischen zwei 
Konsonanten zum Ausdruck käme, scheiden sich die Denkmäler. 
Läßt man von den Beispielen in Wb. solche wie narrün diade 
beiseite, wo das eine n nur in der Schrift unterdrückt sein kann, so 
stehen doch noch drei Fällen mit Xasalierung- fünf ohne sie gegen- 
über. Dagegen ist sie in Ml. streng durchgeführt. In den anderen 
Denkmälern ist zu wenig Material zur Entscheidung vorhanden. 

Die Beispiele mit Nasalierung sind: indeseircc mhrdthardi 
Wb. 10 c 1, seüit macc iigor 23 a 9, denus m beicc 24 d 26 ; — 
arech .n. donn Arm. 17b 1; — innam hriathar ndoinde Ml. 21 all, 
anargat nglan 31 d 10, na olc mhec 35 d 9, nicosc mhecc 51 b 23, 
innamhriatliar hdiut 74 c 3, am mir m hastidharthae 76 a 16, lassalar 
n dluitli 89 d 18, fris[i\n Hg m huadach 116 b 5, etacli n derscaigthe 
120 d 2, innam macc m hecc 123 b 12 ; — ainmm n diles Sg. 26 b 12, 
frisinfers udedenach 136 a 2, in mhre- n diiiii 140 a 4 (bis); — 
frisinnaraim n g(re)cdi Beda Vindob. 31; — is 6r nglan Carm. 
S. Paul. IV, 3, zwei Adjektiva: hi tucu cheist ndoraid ndil ib. 11,12. 

Beispiele ohne Nasalierung: nagalar bec Cam. 37d; — liissin- 
jprecept hesti Wb. 12 d 39, temel innatol domunde 21 a 8, inndis 
deed 25 c 19, narrüim diade 26 c 7, arlög diade 27 c 10, narrün 
diade 27 c 24, aranindeh domunde 28 c 2, — In Ml. würde hier- 
her gehören dath deithh[ir] 29 b 14, as h dath glas 84 d 4, 
wenn dath immer Neutrum wäre; doch ist es hier gewiß als 
Maskulinum zu fassen. Nur graphisch fehlt n in cech n 
deithidin domundai 46 b 10. — In Sg. steht moainm diles 200 b 2 
(oben ainmm n diles). Wenn man in ascoit- folad duine huile 
28 a 2 mit Ascoli duine als Fehler für den Gen. pl. döine faßt, 
so hat ihn doch der Kopist offenbar nicht so verstanden. 

Zusatz: Sichere Beispiele der substantivischen Apposition 
sind nur: fridia nathir Ml. 127 d 8. 13, fri d,i[a] nathir Tur. 26. 
Bei anednonöen aiccent in uilt indih Sg. 55 b 3 wird man nicht 
von einer engeren Apposition sprechen können, sondern vor 
aiccent tritt eine Pause ein. 



3. Nasalieruug eines attributiven Genitivs 
hinter seinem Beziehungswort. 

a) In Wb. stehen 34 Fällen mit Nasalierung 22 nasallose 
gegenüber, die freilich nicht alle gleich viel beweisen. In Sg. 
überwiegen sogar die Beispiele ohne Nasal, was wohl Zufall ist. 



ft 



MISCELLEN ZUE ALTIRISCHEN GRAMMATIK. 9 

Aber Ml. hat neben 49 nasalierten Fällen nur 7 ohne Nasal, 
von denen drei in anlautendem h (s. oben S. 2) oder als aus- 
ländische Eig-ennamen eine gewisse Entschuldigung haben. Das 
Schwanken ist nicht etwa durch die Bedeutung der genitivischen 
Verbindungen bedingt, da dieselben Wortgruppen mit und ohne 
Nasal auftreten, vgl. laa m hrdthci Wb. 26 a 1 und laa hrdtlui 
29 a 28. — Ich stelle die Beispiele der zu Präpositionen er- 
starrten Nomina jeweils an die Spitze. 

Beispiele mit Nasalierung: taresi nuilcc Wb. 5 d 28, dochum 
nirisse IIb 22, 14 c 17; taresi .m. Benigni Arm. 17 a 2; tar cesi 
nuilc Ml. 39 a 15, 40 a 17, 59 a 7, 74 a 2 ; tar hesi n i Sg. 4 a 5; 
dochum nirse Tur. 45, indtgaid nisii 74; — fortorhe nimdibi 
Wb. 2 a 3, ateg noigedsin 4 a 7, frihiris nÄbarclie 5 b 34, dcenele 
ndoine 5 c 16, allaa m hrithemnacte sin 6 b 26, möor nimnith 6 c 27, 
trisonirti nirisse 10 Co, is nert nirisse 11 c 4, isairde neelutha 11 c 11, 
fricumtacli necolso 13 a 3, tnör namri 13 a 33, 15d21, tre etargne 
nirisse 14 d 33, tete forecht nimdihi 20 a 12, ainm napstil, treprecept 
nimdibi 20 c 24, mind nabstalacte 20 d 6, conducaid etargne n d(^ 
21a 8, ainm nathar 21 d 4, cachcenele netrid 22 b 20, ainm nahstil 
23 a 10, ecosc nahstal 24 a 25, cotichtin nancr- 25 d 1, ainm napstalacte 

25 d 4, dofeil laa m hrdtha 26 a 1, töiniud niressach inamiriss 

26 a 5, nifoiret cumtach nirisse 27 d 24, grad nepscuip (Nom.) 
28 c 8. galar neclis 29 a 26, dorrigeni mör nuilc 30 d 22, fritinfed 
nicce 32 c 3; — diröggel ... Ochter nAchid, archumil .n. arggit, 
cullae .m. hrdtJio Arm. 17 b 1 , cii Crimthan m'^ nEndi Ceinnsclich 
18 a 1, imdamnce .n. epscuip, diMert grcid .n. epscoip 18 a 2; — 
foclwsmailins nadarcae Ml. 2 b 16, 116 c 8, nirolsat som cumachtae 
iide 16 d 2, forlaim nainsedo 23 c 21, argair denum nuilc 27 c 21, 
asringaih mod neuit 32 d 10, macc nisrahel 34 c 7, 46 a 5, 46 a 26, 
53 a 17, 53 dl, 63 a 13, 67 b 23, 67 b 25, ainm nÄssar 35 a 8, 
sainred neulais 37 b 12, am- in macc nimblissen 39 c 3, frimmacc 
nimlisen 39 c 21, etarcnae ndce (Akk.) 42 b 27, 42 c 2, etarcnce n 
doe (Nom.) 129 c 13, diarogaid fiiairrigi ndce 46 b 28, f\s timnae 
ndce 46 c 24, trissinnairim nilair 48 c 19, trichumacht[ae\ nd(B 
48 d 28, inn{an]atlaiclithe mbuide 49 a 9, sligi nÄssar 49 b 2, tri- 
sligi .n. Ässar 49 b 13, cen chomair[li] n dce 51 b 29, dilgent nÄssar 
53 dl, tricumachtae nDuid 55 b 16, cumacJitae ndiglae 59 c 3, 
artodochide nindideto 61 a 18, gaibid mod nargumint 64 c 12, ainm 
naimsire 67 a 4, fumdm nÄsar 72 b 3, cumachtae h de (bis), 
cumachtae n duini (bis) 74 b 13, forecht nimdihi 81 d 5, archuit 



10 R. THURNEYSEN, 

nimmairciäetad 86 d 16, focliosmaüius n inse 89 d 18, ata dechur 
n ais n dissen 114 a 14, foraiihmet n losepli 123 b 8 (Nora.);. — 
mian ningen Carm. MedioL; — sainreth n anmmae Sg. 27a6, 
ainmm ninchoisc 30 b 38, cenele nhetha 51 b 6, focJienn naisdisen 
198 a 10, ni fail clmmscugiid n liuirdd 215 a 2 ; — tar des nesci 
Beda Cr. 31c 8, aes nesci (Nom.) 32 a 9. 10, re nluil 32 b 11; — 
imhed naislinge Tur. 127; — lestar narggit Carm. S. Paul. IV, 3, 
fri andud nane V, 1. 

Beispiele ohne Nasalierung : docJmni hirisse Wb. 10 d 36, 
tar esi dce 22 b 5; dochum Hi[ru\salem Ml. 16 c 5; — frihiris 
Äbra- Wb. 2 c 20, treföisitin hirisse 4 a 6, tairchecJiuin , . , airitiu 
7 togu geinte 4 c 40, dorigeensat adrad liidal 5 a 24, niforcital 
öisa foirhthi 8 c 3, farcongair ... 7 lahrad ilhelre 13 a 27, liimsa 
forrusom diltud eisseirgi 18 b 18, imhds (= im}) las) etarscartlia 
coirp 7 atime 13 cl, etargne deacJite 15 b 5, 15 b 20, sil Ädim 
15 d 20, indarpe geinte 19 a 14, niimdibe dualche 21 b 11, adcuaid 
ruin icce 21 d 11, iscomarde öisa foirhthi 22 b 17, fochumacte ddei 
22 c 10, tre foditin ingrenmien 25 d 8, archuit öisa 28 d 24 (Dativ? 
Vgl. aber Ml. 86 d 16), frilaa hrdtha 29 a 28, sechcomairli d(B29ö.l; — 
immrdni . , , lluince Buachaele Arm. 17 bl; — cen tahairt anman 
Ml. 30 a 9, fochosmailius Assar 35 a 21, ecnce dce 51 b 7, nicom- 
nactar denum hitilc 76 a 7, nadcomnacii[i]r dia tahairt uisci doib 
97 d 4, e[t]arcnae dir mo 7iamat 113 b 4; — ainm inchoisc ceniuil 
Sg. 28 a 5, innananmann etargnai 28 b 3, innananmman inchoisc 
28 b 4, tre indarpe .de. 31b 11, fodera cmnad .i. 120 a 4, fochos- 
mailius anman nadiecht 198 b 2, gaihit . . . engraic anmce 200 b 10, 
204 a 7, ainm airticuil 212 b 14, am- as n dliged aicend 220 a 5; — is 
ala laa deacc Beda Vindob.37; — tosach preceptae lohain Tur.29.39. 

b) Zwischen Konsonanten tritt der Nasal in Wb. nur selten 
zutage; ich zähle 5 nasalierte Beispiele gegen 35 unnasalierte. 
Man beachte namentlich einmaliges rad nde 7 d 3 gegenüber 
viermaligem rad dce, rath dee etc. 3 d 16, 12 d 20, 13 b 6, 21 c 20. 
In Ml. ist das Verhältnis wieder zu Gunsten der Nasalierung 
etwas verschoben; doch stehen auch hier 12 nasalierten Fällen 
26 unnasalierte gegenüber, so daß der Nasal nicht einmal in 
einem Drittel der Beispiele erscheint. Nicht mitgezählt ist 
dabei: nirelic dia doib orcui nBd. Ml. 23 b 4, das man zur einen 
oder zur anderen Klasse rechnen kann. 

Beispiele mit Nasalierung: dochum h dee Wb. 10 a 22; dochum 
ndoe Ml. 54 d 3, dochum h dce 138 a 2; indegaid nguttae Sg. 5a2, 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCHEN GRAMMATIK. 11 

indegaid ü de 101 b 1 ; — hüathad ndöine Wb. 4 d 4, rad nde 7 d 3, 
dered nihetJio 10 b 3, seirc ndee 12 c 2 (dazu der fehlerhafte Dativ 
attlugud mhuide 28 c 19, s. oben S. 3); — foliid ndoinacJitae 
Ml. 25 d 7, fomam ndoinacJitae 25 d 14, rath ndilgudo (Akk.) 32 d 15, 
innatliKju mhide 45 a 15 (fehlt d zufällig oder verstummt es vor 
mb-?), file lathar n dce 51 eil, denum n degnima 55 c 18, imrec/U 
ndce 63dl4, atral) h dce 66 d 4, foraes m Bahelone 107 a 5, tri 
adamrugud n gnlmae 122 c 2; — tech ndagfir Carm. Mediol. ; — 
leih ngotJio Sg. 5a4, carachtar ndigaim 7 b 17, decJior m hin- 
dius[a] 23 a 2, etar . . . dis n denma 212 a 11, ainmm h gnüso 
215 a 12 ; — cocenn mhliadne Beda Vindob. 64. 

Beispiele ohne Nasalierung : dochum Bersabae Ml. 32 c 1 7, 
dochum häis 69b 3, dochum dethriho 72 dl, dochum dde 111 c 3; — 
airmifm de Wb. 1 b 17, dilfod de (Akk.) 1 d 12, rath dilgotho 2 c 17, 
cenfrescsin bdis 3 a 14, centetarcor drogimrato 3 d 5, rad dce (Nom.) 
3dl6, trithabairt diglce 4 c 22, amcd indclainn bunid 5 b 33, 
ainm brdthre 7 d 8, fritoil dee IIb 17 a, dorigeni dia corp duini 
12 a 29, nitectat rath denma 12 b 21, rath dee (Akk.) 12 d 20, 
israd dee 13 b 6, frisechim gnime 13dl5 (bis), rad dilgutha 14 c 19, 
ar seirc dce 15 d 9 (könnte Dativ sein), pridchite indocbdil dce 

16 d 5, dobeirsom ai[n]m bendachtan 16dl4, tre atlogud biiide 

17 a 3, trethabirt cUgle 18 b 10, trenebtliahirt digle 18 b 12, israd 
(M 21 c 20, doairbertar foreir dce 22 c 10, donimdigidesseirc de 
23 b 1, 9iert deachte 24 a 34, trelathar dce 25 c 11, cen airich 
dudlche 2^0.21, imgabdü desimrechte 26 d 17, denid attlugud buide 
27 a 7,1) rocretus oipred dce 27 a 15, ainm ddno 27dl0, forchanat 
brethir dce 29 a 12, törmach galir 29 a 24; — immrdni ... Tir 
Gimmce Arm. 17 b 1; — tri bas doinachtae Ml. 16 d 2, ce[n]rem- 
caisin de 19 d 17, remdcicsin na lathar dce (nach lathar scheint 
ein n gestrichen, Thes. Palaeoliib. I, 29) 20 b 2, tri gabail desm- 
rechta 22 b 1, foraithmet dce 22 d 26, nadrucsat orcuin Duid 23 b 5, 
asberamni foammamugud doinachtae 26 a 8, dlicjed biiithe 27 d 7, 
cen tabairt diglae 41 a 5, tri ainm dce 43 d 6, la fortach[t] dce 
51 b 28, nifil homun dce 55 c 10, trifortachta (1. fortacht oder 
fortachtain) dce 56 c 4, tete fochosmailius dilenn 62 b 20, as nert 
dce 63 b 12, tri fortacht dm 68 a 15, ainm dia 70 a 6, anim 
(1. ainm) Dd. 74 d 13, ni culatar gitth dce 102 d 7, cenatlugud 
buide 117 b 7, tri chosait Dd. 133 a 1, tri imfolang gdithe 138 b 2; — 



1) attlugud boide 27 c 2 mag Nominativ sein. 



12 R. THURNEYSEN, 

frislond geniten Sg, 4 b 1, dasinghat drim dcHlloh- 44 b 3, fris- 
lond gnimo 197allJ) — Dazu: aocU deac Beda Cr. 32 d 2. 

Zusatz: Hier mag auch die Verbindung von Pronominalien 
mit di erwähnt werden, das seinem Ursprung oder doch seiner 
Bedeutung nach auch genetivisch ist. Völlig fest ist n in in- 
dalandi (Gr. C.^ 360), das nicht nur neutrale Funktion hat, sondern 
auch andere Genera bezeichnet: indalandi — alaile (Nom. fem.?) 
Sg. 67 b 22, togu indalandi (Gen. mask.) Wb. 4 c 13. Ebenso fest 
ist n in cechtar ndi und nechtar ndi (Gr. C.^ 363 f.), auch im 
Femininum: issain ordo dogni cechtar ndi .i. mulier et innubta 
Wb. 10 b 11 und im Dativ: his hi cechtar ndi Sg. 42 b 5, dochechtar 
n hdi 215 a 2, onechtarndi 37 b 18. Die einzige Ausnahme: imhir 
indamer cechtar di dleth Inc. Sg. findet sich merkwürdigerweise 
gerade im Akkusativ, wo man in erster Linie n erwarten sollte. 
Stets fehlt dagegen n im gleichbedeutenden cechtar de, nechtar 
de (Gr. C, a. a. 0.; Ascoli, Gloss. palaeohib. CCCLVII) ohne Eück- 
sicht auf Kasus und Geschlecht. 

Hinter cach (cech) wird das zweite Element in Wb. ce (was 
hier sonst immer gleich einfachem e ist), in Ml. und Sg. dagegen 
diphthongisch ae geschrieben. Auch bei dieser Verbindung findet 
eine gewisse Erstarrung statt. In Wb. heißt der neutrale 
Nominativ zwar cach nee 12 c 46; cach cb 17d2 kann als feminin 
gefaßt werden. Aber nasallos erscheint das Neutrum in cachae 
foralaill Ml. 96 b 4, cechae dih fri alaill 146 a 2, cechae dnh 40 c 21, 
cachae tarheisi araili Sg. 10 a 10, cachae \a.r'] alailiu IIb 5, cach 
ae dosuidigud aralailiu 28 bl, cach hae diib son 74 b 4. Nur 
hinter Präpositionen hat sich n gehalten: forcech nae (Mask.) 
Ml. 77 a 7, fricach nae (bezieht sich auf qualitas und qiiantitas, 
wohl neutral) Sg. 28 b 8. 



4. Nasalienmg von Adverbialien. 

Ich scheide drei Abteilungen: a) die Demonstrativpartikeln 
isin, isiu, ucut hinter dem mit dem Artikel versehenen Nomen; 

b) Präpositionen in Verbindung mit affigierten Personalpronomina, 

c) Sonstiges. 



^) Beispiele wie slond gnimo. slond gnima Sg. 153 a 3 = Prise. Cr. 60 b, 
Sg. 154 a 4 = Prise. Cr. 61 a führe ich nicht auf, weil das Geschlecht von slond 
nicht sicher ist. 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCHEN GRAMMATIK. 13 

a) Die liinweiseudeii Partikeln, die dem Sinn nach aufs 
Engste mit dem vor dem Nomen stehenden Artikel verbunden 
sind, zeigen regelmäßig den Nasal: anuatJiath nisiu Wb. 5a26, 
in hestatid nisin 12 d 39, amhds nism 15 d 12, cenmathd integdais 
nucut 33 a 4, innatalman nisin ML 40 d 16, dorigni in firmimint 
nisin 42 b 24, arinret nisin 53 a 10, trissan imchomarc n isin 
54 c 15, andUged n isin 55d21, indöini nisin 61 b 17, andede 
nisiu 62 c 3, anolc nisin 74 a 2. Ohne Nasalierung mit Bewalu'ung 
des h- (s. oben S. 2): innaicsin hisin Ml. 29 b 14 und besonders 
nach Fremdwörtern: a 'nam' hisiu Ml. 88 b 14, an 'JoJiannis' 
liisin Tur. 40, a ' confusio ' hisin Tur. 58 a. Zweifelhaft ist, ob h 
oder n zu lesen ist in fmidul hisiu oder nisiu, Ml. 53 a 8. 

b) Unter den mit Pronomina verbundenen Präpositionen 
scheide ich wieder zwei Klassen: 

«) Vokaliscli anlautende Präpositionen, deren Beispiele ich 
nach der alphabetischen Eeihenfolge der Präpositionen anführe, 
und die Präpositionen di und do nach vokalischem Auslaut. 

ß) Die Präpositionen di und do nach konsonantischem 
Auslaut. 

Bei der folgenden Aufzählung lasse ich die Fälle bei Seite, 
wo einem Adverbiale das Wort cumme vorausgeht; denn nicht 
nur in Wb., wo es nicht auffallen würde, sondern auch in Ml. 
nasaliert es niemals. Es scheint mir daher möglich, daß es kein 
wirkliches Neutrum ist. Vgl. iscumme do Wb. 1 d 20, ähnlich 
9 c 24, 10 c 3, 11 c 13, nicumme etir sön 19 b 18, iscummae dosom 
an 'deus' Ml. 92 a 12, ähnlich 95 b 7. Auch bei es2)e, eshae bin 
ich über das Geschlecht im Zweifel; vgl. mad espe dorn Wb. 
19 d 17, had n eshae dam du frecur ceillsiu Ml. 132 b 3. So mögen 
überhaupt die gegebenen Zahlen nicht mathematisch genau sein, 
aber sie lassen doch das Verhältnis deutlich erkennen. 

Auch hier läßt sich von Wb. zu Ml. ein großer Fortschritt 
in der Nasalierung erkennen. Bei Wb. tritt sie selbst in Klasse a) 
fast vereinzelt auf, nämlich in 9 Fällen gegenüber ca. 58 un- 
nasalierten; in Klasse ß) kennt Wb. überhaupt keine Nasalierung. 
Auch in d) hängt das Schwanken nicht von der näheren oder 
weiteren Zugehörigkeit zum vorausgehenden Wort ab, da ganz 
dieselben Verbindungen bald so, bald so erscheinen, vgl. z. B. 
nonguidinise dia nerutsu 27 d 19 und guidid dia eruibsi 27 d 27 
oder amal nach annse n düib 6 d 9 und anial ndt anse düih 
17 c 11. Wohl aber läßt sich eine Vorliebe für Nasalierung bei 



14 R. THURNEYSEN, 

gewissen Präpositionen erkennen, wie denn vier von den nenn 
Fällen allein die Präposition ar betreffen. 

In Ml. überwiegt dagegen in Klasse a) die Nasalierung weit, 
nämlich in 38 gegen ca. 11 Fälle. Es kennt sie auch in ß), doch 
stehen hier 10 nasalierten Beispielen 45 ohne Nasal gegenüber. 
Für die Flüchtigkeit des Wechsels zwischen nasalierter und nasal- 
loser Verbindung verweise ich auf Sg. 156b6: doherr ainm u 
doih = Prise. Cr. 62 b: dohher ainm doih, die doch auf dieselbe 
Quelle zurückgehen, und auf die unmittelbar nebeneinander 
stehenden: cenfochraic n dam und cenfochraic dam Ml. 91 b 5 und 6. 

Klasse «), Beispiele mit Nasalierung: 

ar: tri guidi ndirium Wb. 7 a 12, dobiur tesst nairi 14 a 20, 
conroigset diu nairiuihsi 16 c 2(^, nonguidimse dia nerutsu 27dl9; 
— comber[at\ d ceill nerru Ml. 20 b 11, doros[loinn] ic nerumsa 
58 a 11; — ni cumscaichtJd cumachtae nairi Sg. 6 a 5. 

as: rouc cecJinürdataid n as Ml. 99 a 2, fridibirciud n as 
99 dl. 

etar: fogera cach nern (wenn mit Zimmer n-etronn zu lesen) 
Cam. 37 d; — ni fitir olc netir Ml. 24 a 19, rohoi commant netarru 
78 b 11; — cengutai netarru Sg. 7 a 4, ata decJior netarru 38 a 8, 
cen Älpai n etarru 217 b 9, cen Bian n etrom 217 b 11. 

i: isgndth gdo y fir nand Wb. 14 c 22; — fdcab . . . adaltce 
.n.and Arm. 17 a 2, forruim a forrig .n.and, cenarith .n.and 18 b 1; — 
nitdbair indithim nintiu Ml. 21b 2, atd dehe mec nand 40 a 20, 
nißl saitliar nand 48 c 29, laühe nand 52, comhad aicncd nindib 
76 all, arlin doine nindih 78 b 20, cennech n indib 131b 7; — 
dobeir .t. nand Sg. 3 b 5, toddiusgat gutli nintiu 7 a 10, air thech- 
. . . aguth nindi 18 a3, cenimnichomarc nindib 30 a 9, ar atrebtJiacJi 
nand 35 b 13, cencliondelg nindib 45 a 11, nimidedar cenel nindib 
63 a 14, is bec nand 76 a 3, m' cumscichtJier dead nindib 162 a 7, 
tairmtliechtas persan nindib 220 a 9. 

inim: ni buthi saithar nimhi Ml. 24dll, intalmain nimpu 
51 d 3; — cen udnucht nimbi Carm. S. Paul. III, 6, 

6: cen chinaid nuaim Ml. 54 d 16. 

oc: cerucesa . . . laubir noco Cam. 38 a; — läse dombeir dia 
cöbrith nocco Wb. 7 c 4; — centognam noccae Ml. 89 c 16. 

do: isinse nduit Wb. 5 b 28, amal nach annse n düib 6d9, 
taibrith ateichte ndoib 6 a 20; — ni niiae ndo anatrab Ml. 17 b 5, 
dogni trumai ndo 20 a 19, centorbae n doibsom 41 a 10, cidinancride 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCIIEN GRAMMATIK. 15 

n (liiit sm 44 c 19, artormudi fochraice ndo 44 d 18, (lod'ihjud 
apccthe n do 49 d 6, dilgiid apcctliae ndo 59c3, 4, 6, dügud ar 
vecthae n dün 105 c 9, foralaile n do 55 c 20, imforlaing failti 
ndoib 61 b 4, ducirchomraicset cloini n doih 61 b 17, dudirci cloini 
ü do 61 b 17, ttinm dia ndoib 70 a 6, immaircide n dosom . . . 
tahairt in tened 76 b 7, cenimforlainge failti n doih 78 a 8, imme- 
folngi suthchai n doih 81 c 14, diatar[tai]siu ecnae n dosom 89 c 5, 
is ancride n dait siu 93 d 8, duratus uisce n duit 103 a 6; — 
dilgud a pecthe ndoih Tur. 45. 

Beispiele ohne Nasalierung: 

ar: nifil nacJidiclith airi Wb. Ia4, la irnigdi airih feisne 
27 c 19, guidid dia eruihsi 27 d 27. 

as: nitudliar cenn essih (falls cenn hier Neutrum ist) AVb. 
27d22; — arherar ciall innanide mod eissih Sg. 190 a 1. 

etar: dorigensat indescipuil dechor etarru Wb. 7 d 10, nifd 
fidl etronn 15 a 32; — her hrith etrunn Ml. 28 c 28; — cenodfil 
chotarsnataitli etarru Sg. 29 b 17. 

i: nifil nech and Wb. 5 a 25, ramüinset doih huid and 5 b 44, 
ynanudfel in spirut tiöih indiumsa 11 cl, ni imdidnihter ainech 
and 15 c 25, arnafoircnea forcrahud and 20 b 13, isfoUus indiunni 
d 'fouere' 22 c 16, isfollus indihsi 23 c 30, arromertussa huith and 
31 d 14; — intan domheram armenmain intiu Ml. 21 a 8, is si 
cethaid alanaile ant sin 36 a 1, ni fail hdstataid mor and 69 c 7, 
todochide ha immaircide and 81 c 7; — hüare his ondelgg indib 
Sg. 45 a 9, nifd comthöd and 52 b 1, iscoimddigiu neu- and 92 b 2; 
— manihe andelg and Inc. Sg. 

6: ni la nech liudin Wb. 6 b 20, herar animchumarcc hudih 
7 b 4, farnimcliomarc uaidih üili 24 b 30, vgl. 27 dl, herir do 
imcliomarc uaidih 31 d 18, (Jiuaidih) 32 a 29, herir animchomarc 
udim 31 a 4, consechide Jiunialdöit Jiudimse 8 d 26, gehas amhiidid 
hüaihsi IIa 6, fius scel udihsi 25 a 5, 6, (udih) 25 a 21, fiss sceel 
udnni 27 c 33; — cdch aleth ödih Arm. 18 a 1; — cen olc huadihsom 
Ml. 41 a4, cen fortacht Jiuaitsiu 88 b 18, 88 c 1; — hiid neu- Jiüad 
Sg. 104 b 5, tecmaing da- huith hriath- huadih sem 156 a 2. 

oc: fritalmain oco Ml. 131 b 4. 

di: nihtd torhe de Wb. 19 b 10, ismör athorhe de dunni 1 a 3 
{de nicht gleich ade, wie die Gr. C."^ 349 meint, wenn auch die 
Beziehung des a- dunkel ist). 



16 ß. THURNEYSEN, 

do\ isfiadnisse doih Wb. 1 d 6, nitorhe clo 2 a 1, 12 d 15, 
cetorhe düibsi 12 d 5, cedtorhe doih 13 c Q, ced torbe dünni 13 c 7, 
conrobad torbe düibsi 17 a 13, is torbe düibsi 23 d 20, is asse düib 
maid do denuni 4 a 4, ha inse dun epert (das Adjektiv ist neutral, 
vgl. Ml. 76 b 7, 35 b 24) 14 c 29, amal ndt anse düib 17 c 11, niba 
anse düib 18 a 4, (duit) 29 d 21, mad asse dam 20 a 1, arnibu anse 
diiibsi 23 c 23, ciabo asse dorn 23d28, ni anse düib 24 b 11, do- 
beirsom ainm brdthre doib 7 d 8, ished astecte düib 9 b 17, labrad 
ilbelre düibsi 12 c 29, ni ar[lö]g na aithi dun 14 c 9, fodera fdilti 
düibsi 14 c 42 , foruar fdilti dünni 14 c 43 , arnaföirinse doguilsi 
düibsi 14 d 3, ni ecne dünn 15 c 18, immafolngi fdilti domsa 16 b 8, 
ni fiu düibsi 18 c 11 (falls fbu der Form nach neutral ist), for- 
congur firinni düib 19d25, denadsi goiri doibsem 28dl9; — ni 
n arraini ar cliairi do (doch kann cliairi Dativ sein) Ml. 49 c 9, 
dilgud dpecthae do 59 c 5, dudilgud arpecthae dunni 119 d 4; — 
is dorclice dorn Sg. 165 a. 

ß) di und do nach konsonantischem Auslaut. 

Beispiele mit Nasalierung: 

di: foraitJimet nde Ml. 61 b 12. 

do: nad fir n doib Ml. 16 a 10, ba erchoitech ndoib toimtiu 
85 b 24, suidigßth dia recht ndo 46 c 20, ata . . . atach ndünni 
66 dl, nibia essid ndo 67 c 14, am- nibad atrab n duib 68 b 3, 
nirufrescisset olc n doib 12> c 13, cenfochraic n dam 91 b 5, ba bec 
n damsa 95dl3; — madhinonn tarmorcenn ndöib Sg. Illa3, 
doberr ainm n doib 156 b 6. 

Beispiele ohne Nasalierung: 

di: gaibes budid diib Wb. IIa 4, dobeir teist dinni 15 a 6, 
focertam fial dünn 15 b 4, conrogabthesi dessemrecht dinni 24 c 8, 
26 d 7, ähnlich 26 a 25, 26 b 13, 28 a 20, 28 d 6, 10, 82 a 2, dogni 
deidbledn di 24dll, dugtheist diinn (wenn Akkusativ) 25 a 18, 
rouic büaid diib 27 a 22, cendethidin dissi (oder zu Jo?) 28 d 22, 
amal foceirt nech acetach de 82 c 1 1 ; — am- as mar agalar de Ml. 
40 b 9, aracuintea dilgud de 51 a 18, ruuc . . . arainn disin 63 c 18, 
conructhae buaid diib 104 a 8, argerat itaid diib 121b 8, tri 
[ais]Hdis diib 145 c 8. Über cechtar de, nechtar de, wenn sie 
hierhergehören, s. oben S. 12. 

do: iscomadas duun Com. 37 d, bacalar do 37 d — 38a; — 
doformaith (1. -maich) fochricc dosom Wb. Ib5, is follus doih 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCHEN GRAMMATIK. 17 

1 b 14, älmlicli 2d8, doheir cach maid duit 1 c 15, tdircet hdas 
düib 3 b 8, ni dochumacht düib aforcital 3 b 23, is dedhir düib 
3 b 30, dordrricc hdas dünni 3 c 15, {doni) 3 c 29, fodera hdas 
domsa 3 c 33, 34, dodirci hethid dünni 3dl9, {duibsi) 15 b 28, 
cenchreUm düib 4 b 28, nipa diless duit ani ... 5 b 38, doheir log 
deit 6 a 11, nicol dö 6 b 20, 31 c 15, ished asniaith düib 6 c 25, ni 
maid düihsi 14dl9, asbunad dossom 6dl0, ropo ainm düihsi 
9 c 29, imfolngi corp dossom 9d8, cid . . . dochumact do 10 a 26, 
anas ansam diib 10 b 1, huith duibsi (gl. hoc itaque dico) 10 b 2, 
arnarimfolngar diltod do (falls -imfolngar Deponens ist) 10 c 14, 
immoforling cretim düihsi 10 c 8, doheir fochricc domsa 10d28, 
[tri c]iomai]tect doih 11 a 1, is dilmain düib 11 b 20, dodircci molad 
do 12 c 26, dobeer desemmreclit düib 12 c 35, mad aill duih cid 
accaldam (Adjektiv wohl neutral) 13 b 3, is fass dünni aprid- 
chimme 13 b 14, cenprecept doih 13 c 17, tre precept doih 14 b 11, 
(do) 22 c 2, aratartsa fortacht düihsi 14 d 17, trechretim düihsi 
15 a 8, arbethid düihsi (wenn nicht Dativ) 15d8a, ciadoberthe 
testas dinni 15d8a, cach laset dün 15 d 9, tacir dun 15 d 26, 
{deit) 30d20, donindnagar arforcital düib 16 all, nidil dün 
arcondelc 17 b 9, afulang domsa (wenn Neutrum) 17 c 26, imned 
dorn 17 d 7, doherad teist dimsa 18 a 3, imb anacol dorn 23 a 6, 
amal ascoir domsa 23 a 21, niarcainduthracht domsa (wenn Akku- 
sativ) 23 b 20, imfolngi aptliin doihsom 23 c 5, na tdirged . . . in- 
docbdil do fesin 23 c 13, rommunus dammin dorn 24 b 17, rommünus 
imhid dorn 24 b 28, is aracJiommdin düib (wenn Akkusativ) 25 a 20, 
cen fius düib 25 c 4, immafolnget hicc duün 25 c 10, doduthractar 
olcc dünn 26 b 1, combad etarcnad doih 26 d 12, am- rongäb comad- 
nacul duün 27 a 15, asrocJioiled bds dünni 27 a 17, ni dir duih 
ni 27 a 26, arrobe scribent doiib 27 d 13, eitach doih 29 all, cdin- 
chomracc deit (wenn hier Neutrum) 30 b 23, bidfoglim doih 30 c 15, 
ishecen doih ingremmen do foditiu 30 c 23, is irtacJi dorn 32 a 23; 
— contubart . . . acheill do Arm. 18 bl; — domhera fortachtain 
doih Ml. 27 a 6, issainred doih insin .i. epert gue 31 b 12, sainred 
dosom 37 a 22, {do) 44 d 5, is ainm do 44 all, cenfrithterissem 
doih 48 c 26, arnatomnad nech aepert dosom 51 a 19, cenfritJiorcuin 
do 53 b 6, centabairt domsa 55 c 19, trifrißiorcuin damsa 55 b 11, 
dobiursa fortachtain doih 58 d 5, andilgud do 59 c 8 (wenn Akku- 
sativ), trisuidigud dosom 60 b 16, immeforlaing slantid damsa 62 b 5, 
issYu^aichnid dün 63 eil, duherat argat dait siu 73dl2, huith 
cen peccad doih 76 a 6, ha choir dosom 76 b 3, centabairt dait siu 

Zeitschrift für celt. Philologie V. 2 



18 R. THÜRNEYSEN, 

87 d 8, tabair ic dam 87dl2, imfolngi molad dait siu 89 a 6, 
cenfochraic dam 91 b 6, triepert dosom 92 c 4, d ecndach doihsom 
93 all (wenn auch hier Neutrum), triatinnacul dun 93 d 6, ähn- 
lich 126 d 11, cena tinnacul doih 124 c 11, ni erthuaissesiu tinnacul 
damsa 126 d 11, imfolngai son legad doihsom 94 b 3, immefolngad 
cJioscur doih 95 a 5 , \_ni\ mör düih 95 c 3 , fodord doih (wenn 
Neutrum) 97dl0, asindet som tuidech[t] doih 104 c 5, tri hrith 
dait 108 al, asindetsom huith doih 108 b 6, dubir fortacht dunni 
110 d 13, tri molad duih 122 c 5, frisaccat . . . dilgud doih 124 a 2, 
lareith cJioir gaithe (vgl. Stokes-Strachan) 126 a 5, imfolngi in- 
duchail do 126 b 16, imfolngai didnad damsa 126 c 16, trim cliosait 
dosom 127 a 3, faridgellad taidclior doih 131 d 12, as n etarcnad 
dun (sc. potestas; Neutrum?) 138 a 12; — conidhinunn folad doih 
Sg. 9 a 15, issainretJi do ^\) 18, fripraenomen cosmail do 28 a 15, 
is foluss dun 40 b 14, vgl. 151 b 7, ani ha clioitchen doaih sem 
50 a 3, mar uar dom 114 ab, imfolngai cesad dosom 209 b 12; — 
dohher ainm doih Prise. Cr. 62 b. 

Der Grund, weshalb die Nasalierung bei diesen Adverbialien 
relativ am wenigsten häufig eintritt, scheint mir nicht nur in 
dem lockereren Zusammenhang derselben mit dem vorhergehenden 
Wort zu liegen. Denn daß sie sich oft sehr eng an dieses an- 
schließen, zeigen Schreibungen wie mad aill duih Wb. 13 b 3, wo 
l vor d verdoppelt ist wie im Innern eines Wortes. Dagegen 
dürfte in Betracht kommen, daß diese Wörtchen oft sehr wenig 
durch den Akzent hervorgehoben werden, so daß sie leicht auf 
die Stufe der schwachbetonten Wörter herabsinken, die nach 
S. 3 f. nicht nasaliert werden. Da sich aber die Fälle, wo 
sie etwas stärker oder schwächer betont waren, natürlich leicht 
gegenseitig beeinflussen konnten, erklärt sich, wie in Ml. und Sg. 
andrerseits nun auch proklitische Präpositionen bisweilen den 
Nasal vor sich nehmen; vgl. die Beispiele hec n di dechur, dil- 
main n do checJdar n hdi etc. oben S. 3. Doch scheint sich die 
ganze Nasalierung solcher Adverbialien im frühen Mittelirischen 
wieder verloren zu haben. 

c) Für sonstige Adverbialien habe ich folgende Beispiele: 
hiuth nach dem Akkusativ airhirt ist nasaliert: da innerhirt mhiuth 
(gl. quem usum) Ml. 46 b 28, echtar comairhirt mhiuth Tur. 108. 
Dagegen fehlt der Nasal in dem ähnlich gebildeten: cenhrith 
doriug (1. diriug) Ml. 89 b 5, wo allerdings der Schreiber auch sonst 
einen Fehler macht, also die Stelle wohl nicht verstanden hat. 



MISCELLEN ZUR ALTIRISCIIEN GRAMMATIK. 19 

Der Nasal tritt ferner auf in: indoiri nathirrnich, Glosse 
zu transmigrationis Ml. 60 a 9. 

Keinen Nasal habe ich g-efunden vor beos, heus: dohtromma 
anaccohor collnide beos Wb. 8c8, atinnacul allaim hillaim heus 
Ml. 96 d 6, forsanöin ainni heus 131 a 8, iss- afol- cetna beos Sg. 
72 b 5, isfochetbuid alanaile beos inso 201 b 15. 

Ebenso fehlt n vor em in: isdliged dem Sg. 40a7. 

Beispiele endlich für die Nasalierung des Anlauts von 
Verben nach lebendigen Deklinationsformen hat schon Pedersen 
KZ. 35, 386 zusammengestellt. Zu acobds mbis Sg. 2 b 2 füge 
man tresanainm nengracigedar 197 b 2; die oben S. 3 berührten 
trisinnoipred ndogniat Ml. 42 c 2, cunic cid acumachtae n doindae 
n dunema 74 b 14 sind bei ihm schon erwähnt; dazu cid druail- 
nide m bes chechtar indarami Sg. 202 b 3. In Beispielen wie 
aragarti mbis Wb. 8 d 22, arndip maith nairletJiar 28 b 32 kann 
man w bereits relative Funktion zuschreiben. 



n. Ro finnadar. 

Der Stamm ßina- dient einerseits dazu, den Imperativ und 
das indikativische Imperfekt zu ro fitir Pass. ro fess zu bilden,^) 
kommt aber auch im Präsens des Indikativs vor. Er hat hier 
in allen alten Belegstellen die Bedeutung eines Präsens der 
Gewohnheit, verhält sich also zu ro fitir wie brid zu ata. So 
wird er in Yergleichungen gebraucht: Amal nad finnatar sidi, 
da loc sainriud diaregtais ^wie diese (das Vieh) nicht wissen, an 
welchen Ort sie gerade gelangen werden' Ml. 99 b 10, amal 7iad 
n-airigther 7 7iad fintar an du gnither hi suidi 'wie man nicht 
bemerkt und nicht weiß, was in ihr (in der Nacht) geschieht' 
Ml. 30 a 3. Mit Sätzen, die biu enthalten, sind solche Formen 
gekoppelt Wb. 29a28: Ar biit alaili and ro finnatar a pecthe 
resiu (ms. rosiu) do cöi grdd form, alaili is iarum ro finnatar, 
und ebenda 29 und 30: biit sualclii and it foilsi (soilsi ms.), in 
cliaingnimai aili is iar cein ro finnatar. Ebenso sind allgemeine 
Sätze: Fis timnae ndce 7 a forcaill is ar sainemli ad rimther to 
neucli rud finnadar Ml. 46 c 24 und is ecrichthe anatrab 7 ni fintar 
cid attrebtliar and, con ducthar nomen fris — es ist von den 
Pronomina possessiva die Eede — 'der Besitz ist unbestimmt 



1) Erst spät ist das Futurum finnub, z. B. LL. 100 b, Z. 3 v. u. 

2* 



20 THURNEYSEN, MTSCELLEN ZUR ALTIRTSCHEN GRAMMATIK. 

und man weiß nicht, was "besessen wird, bis ein Nomen hinzu- 
gesetzt wird ' Sg. 200 b 13. Daraus erklärt sich, daß diese Stamm- 
form in Gesetzestexten so häufig ist; s. Atkinsons Glossar zu den 
Ancient Laws of Ireland. 



III. Ein altes Neutrum auf nt. 

Außer da 'Zahn' (KZ. 37, 423) kennt das Altirisclie noch 
ein Neutrum auf urspr. -7it. Lochet lochat 'Blitz, Glanz' kommt 
im Feiire Oeng. mehrfach als Nominativ vor: Prol. 197, Jan. 26, 
Ap. 23, Dez. 20 (auch Nov. 22 ?). Als Genitiv steht dieselbe Form 
in Patricks Hymnus 21: dene lochet. Statt des Akkusativs {lua- 
thither) lochait, den die Gr. Celt.^ 257 aus Cormacs Glossar s. v. 
prüU zitiert, lesen die besseren Handschriften luaithidir lochaid, 
das Stokes (Bodl. Fragment) mit ' schnell wie ein Weberschiffchen' 
übersetzt. Das Wort lochet ' Blitz ' ist früh durch saignedn saignen 
verdrängt worden. 

Freiburg i.B. R. Thürneysen. 



MITTEILUNGEN 
AUS IRISCHEN HANDSCHRIFTEN. 



Aus dem Buch der Hui Maine. 

Aus diesem ivklitigen Sammelkodex habe ich im Archiv II, 
S. 138 ff. die Anfangszeilen mehrerer Gedichte mitgeteilt. Hier 
lasse ich nun einige besonders interessante Gedichte in extenso 
folgen. 

Drei beriihrnte Bäume Irlands. 

Das folgende Gedicht Cüan hüa Lothchdins (f 1024) ist 
u. a. durch die Aufzählung der gleichzeitigen Könige Irlands 
und Schottlands interessant, sowie durch die Erwähnung des 
friedlichen Verkehrs nordischer Eroberer mit einem irischen Barden. 
In V. 26 werden König Turcaill (i. e. Thorkell), seine irische 
Gemahlin Liamain und Eagnall (i. e. Rögnvaldr), König von 
Waterford, neben den einheimischen Königen als besondere Be- 
günstiger des Dichters hervorgehoben. V. 19 bezieht sich auf 
Gedichte von Mac Laitheogi, i. e. Flann mac Londin, und von 
Mac Coisi Briad, gewöhnlich Urard mac Coisi genannt, über den 
Baum von Ess-Rüaid. 

[fo. 112 b 1] 

1. Tri croind Eirenn oiregdha, ibhar Asnat, rob sebdha, 
ibar a nDruini nsem-Tviaina, dos na rlgh a Sith Aedha. 

2. Ibar Asnat ainglidii) ar Muigh Triüm a crich Cairbri, 
da chrand a tir Essa Küaidb atüaidli a fall 2) na fairrgi. 

1) aiugligi MS. ^) = & bMail. 



22 KUNO METEK, 

3. Ger dlüithi na dseredha, ger ard mullacli gach slebhi, 
atcithea na biledha gan cunntabairt ö cheli. 

4. Is eöl dam a n-aidedha, is me Cüan ö Cäendruim, 

ba hinmain na biledlia le claind comramaigh caem-Cuind. 

5. Camög ingen Conodran roleag in dos n-ür n-idan, 
eöin doleg in rlgbili, Asnat do loisg a ibar. 

6. Cailleach tüaidb a Tüathleitir tänic sunna re hiirc[h]osc, 
robo dobur dlbliergacli ö da dalladh a dubrosc, 

7. Eo lad snäth glas geintlidii) fo bun in bili büadha 
gui'' leag in dos mür-älaind do leatäibh Droma Tuama. 

8. Airi sin nach andlaiccear a nDniim Tüama, is cäem comail,^) 
cailleacli leathcbäech^) iTath-luimneach atüaidh a crlchaibh 

[Conaill. 

9. Ader rib da n-andlaict/ier in cäech a nDruim na n-aingeal, 
iffernd don lucbt aindleöchas, döib fein 3) bid olc in caingen. 

10. Is e dTl in bili sin a dul ar crotbull criaad,'*) 

is do dlth in bili sin tänic dTtb ar in triaar.^) Tri. 

11. Adaig gläedach garbglörach tänic ar brüachaibh Banbha, 
gu när' fet flad folüaimneacli anad inti 'na adba. 

12. Da druidsed na liet[h]aidi ö när' fetsadar scaradli 
taeb re tseb 'na ritb remend flarut Erend gan anad. 

13. Luisedar na henlaithi süas ar in sldh, ba pudar, 

gor' leagsat in rlghbili, ria cloind Aedha is gnlm cumad. 

14. Näi cbubait a tacmaisi, tri nöi ngega as 'na sreatliaibh, 
tri nöi cöicat cumdacli gian fai 'ga comet ar ceathaibli. 

15. Samail fidbadli feraigi fa bun caembili in broga,^) 
coigedul a enlaithie) dobewad süan d'fir gona. 

16. Caera ocus cnä ceandbuidhi ocus a[i]rnedha cubra 

bädar ar in bili sin marsen ocus na hubla. 

17. Ko ba cbsemh in bili sin, a duilleabur rob ingnadli, 

soini ^iir meas is mil nocor' cliind') neach rofindfadli. 

18. A da trlan in bili sin go Druim Tüama is go Doire 
ocus rucadh in treas trlan gu Druim Cllab don leitli eile. 

19. Misi ocus mac Laitlieögi ocus mac Coisi Briaadli,^) 

is e crand in rlg-Easa ba liannsa lind don triaar.^) [Tri.] 



») geindtligi MS. '') leathcaeich MS. «) fein MS. 

*) So geschrieben um die zweisilbige Aussprache zu bezeichnen. 

5) brodha MS. «) senlaithi MS. ') = ching. 

«) comoU MS. 



MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHBIFTEN. 23 

20. Demna Connacht comramaigh öda Crüac[hjain go Drobais 
do dhing Asnat orthunach isin fairrgi tre rogäis. 

21. Do an Satan dobertach a mbarr in bili büadha 
nocor' loisc Asna a heö go rabi 'na ceö atcliüala. 

22. Da scind') deaman dobertach tresin teine gan loiscthi, 
gor' chuir in ög rofeartach a pein gan toideaclit eisti. 

23. Tri cubait a tacmaisi, leör a airdi 's a reidhi. 

rob e crand in cailligi roba luga don treidhi. [Tri.] 

24. Mselrüadnaigh in rlg-Easa oats Nlall Oiligli armgloin, 
Cormac ardrT-) deag-Uladli, Mselnambö a cüigiud Carmoin, 

25. Brian na Banba a Borumi, Cinaith a liAlbain üathaigh, 
Eagnall rTg-p[Ii]uirt rim-Läirgi is Tomaltach a Crüacliain. 

26. Turcaill tuir in trenc[h]atha is Llamain a bean när' lludli, 
Eagnall rT[g]-p[h]uirt rim-Läirgi, roba hinmain lium in 

[triur. Tri. 

27. Et 2) Oirgiall ard allata, Aed Breiffne 'ga mbind blTadain, 
nl lugu rocaras-[s]a Colgu mac Ceallaigh c[li]lTaraigli. 

28. A fagaind ön rlgraidli sin do büar, do brat, do bludli, 
doberaind ar sendecair d'senfear do cet do trmr.^) Tri. 

29. Tarnic in bith bemendach, gidli imdlia a brat 's a bladh, 
treigfear gach rl^) remendach ar inte is sen is as triar. Tri. 



If'ische Mirabilia, 

Vgl. Todd, Irish Nennius, S. 192. 

[fo. 115 b 2] 

1. Inganta Eirend*) uili eter träigh ocus tuili 

re tür do neoch tar a n-eis ca can düind gan a faisneis? 

2. Loigi inn abaic a Temraigh flndat üaibh in t-aes teglaigh, 
tri troithis) and go fäilidli d'fir mör is do msethnäidhin. 

3. Na dumacha derboile a cailltib ard-Almaine, 

is trü nö is methach a ngnlm intl nosgeib fo comlln. 

4. Crand cuilind focuirter ind a Loch nEchach n-üarß) n-äibind, 
Tarand nö doch dotaeth as a cind') secht mbliac^an mbithmas. 



1) = scing. 2) ardrig MS. ^) rig MS. 

*) Eirind MS. *) leg. troigid. ^) üfuar MS. 

') c/dnd MS. ") triar MS, 



24 KUNO MEYER, 

5. Tibra a SlTab Garn noclio gö, da län inti 'san senlö, 
indarna län säl gorm gle, in län eli is flrusce. 

6. Tibra a SlTab Laigen na Iseg, aband Liffi da lettBeb, i) 
slat cuill cuirtear inti is cöir slat uindsend esti acetöir. 

7. Corr indsi Geigidli biian bes bidli na liaenur do bitligres 
ö tossach domain, derb in däl,^) isan insi a hsenurän, 

8. Itä ingnad is tir tüaidli a n-Inis Glüairi go mbüaidh, 
mairb na bindsi, niör inn oil, gan ses gan urcra ortliibh. 

9. A Mit 's a n-ingni for fäs ö tliosach beathadh co bäs, 
CO d[t]obair in fear and sein aithni for a tsenathair. 

10. Teacli nEotliail[i] gan tuigi a comardi re tuli, 

ö dhllind möir, büan in bladh, nl filar usci da fliucliadli. 

11. Tibra itä i Loch Con gan geis teit 'na diaid^) intan träiges, 
inn üair llnas in loch län teit romi in tibra tondbän. 

12. Loch Lein is ländeacair leam, ceithri creasa 'na timceall, 
cris sdäin, cris uma 'malle, cris Taraind is cris Inaidhe. 

13. Ibar mac nAingcis nila imne fil for brü Essa Maige, 
nochon faicend neac[h] nl de acht a scäth asan uisce. 

14. Loch Riach is län i[n]gnadh tra illatha^) de gach n-senlä, 
dath gorm, dath buidhe go mbladh, dath derg, dath üaine 

[indglan. 

15. Eas dia acht gidh delbdha in bes a deat[h]ach de do bithgres 
gan tinidh and d'flr nä do gö, nl fuil gnim is inganto. Inganta. 



Die siebzehn Wunder bei Christi Geburt, 

[fo. 116 b 2] 

1. Inn-aidchi geini Crlst cain seacht n-inganta deg domain 
is äibind indister düibh 'san t[s]oiscela iar nEabhroibh. 

2. Eob ingnad 'san gemrudh ger finemhain fo torud tren 
dar'gein Crlst ar cara, ar ceand darala i nierusalem. 

3. Ingnad eili a mBeithil bäin aidchi geini Crist comsläin 
gach glas lata is gach teagh da oslaicead 'na haenar. 

4. Ceithri tobair dec do lä do maidm tre talmain togh[d]a 
a tlr Beitliili gan brön, ce ro neith acht Dia dlmör? 

5. üon Jerusalem nir gnäth pailm a [n]gemred fo länbläth; 
da deis dec*) län-aipchi de frith a n-oirther Beithile. 



») let/iseb MS. ') diaig MS. ^) = il-datha. 

*) dech MS. ») dail MS. 



MITTEILUNGEN AUS IRISCHEN HANDSCHBIFTEN. 25 

6. Ba solus in grTan lar sein a medhön na haidchi sin, 

süairc in scel, nir toirrsi treall, gor' tsoillsii) lerusalem. 

7. Agus in teintide^) tall gona rlgruith in retlan 

nTrb eigen 'sa teampull toir adnad^) soillsi a sutarlaibli. 

8. Seinist[r]i is doirsi Tar sin in teampuill gona glassaibh 
ic fäilti re CrTst gan col ro oslaicit 'na n-aenor. 

9. Eo Tc CrTst inn üair rogein gach galar füair 'san Beithil, 
claimhi actis luibri malle, doilli, buidri, bacaige.*) 

10. Maie a mbroind is maic ar cliTch romolsadar in t-ardrig 
a n-aidclü geini [fo. 117 a 1] Crlst coin a mBeithil büadliaigh'^) 

[bängil. 

11. Eob ingnadli re gach n-ingnadh acus gerb ingnadh rob flr, 
in tobur usci romaidm a tir Israheil agairb. 

12. Is düs[c]ad cäich asa süan tan rucad in rT^) robüan 
. actis na scotlia fo mil a tlr Inda inn aidclü sin. 

13. In retla resna drüitliibh a lnart[li]ur domain düiligh') 
tue eölas döib isan teacli i rabT CrTst gu cindteach. 

14. Gach egnaidh domanda dür a mBeithil ö mür do mür 
mad äil bid e a freagra sin a egna do indisin. 

15. Gid üasal gach adaigh and, üaisli inn adaig*) aderam, 
mac De, denaidh reir in flr! rogeinir inn aidchi sin. Inn 

[aidchi geini. 

1) = eoillsi. ») teindtidhi MS. *) adrad MS. 

*) bacaide MS. ^) buadhaidh MS. «) rig MS. 

">) duilidh MS. ") in sinn agaid MS. 

New Brighton. Kuno Meter. 



BETHA COLUIMB CILLE. 

(Continuation. Cf. vol. 1 V, p. 276 ff.) 



112. Ata umorro doch a Toraidli däna liainm an glacach 
7 assi fa cercliaill do C. c. an fad do bi se sa mbaile-sin. 7 as 
amlaid do bidh si aigi 7 a dhd glaic ina timchell 7 si ar a glun 
7 e na sliuidhe 7 a edan do legen uirre 7 ni dingnadh se do 
chodlMfl acht an meid donidh se [fo. 14 a] amlaid sin, 7 ata 
sliclit a meor indti osin alle. 7 doni si moran dfertaih 7 do 
mirbuil?& 7 foiridh antuisce cuirther na timcell mna renidhnaib 
acedoir da laghad do ibhdaeis de. 

113. Fectws eli do Qo\umb cille san oilen cecZna-sin darub 
ainm Toruch 7 docuaidh clu a ecna 7 a eolais a creidme 7 a 
crabwcZ fan uili doman 7 tucatar cland naewitha do bi ag righ 
na hindia gradh ecmaisi do fana tuara.scbail .i. seisiur mac 7 
enderbsliiur do bui acu. 7 do tindscanatar tect ar cuairt chiiige 
do gabat7 riagla 7 degesimlära uadh 7 do beith tamall ina 
fochair ag certugad a mbeathad. Dochuatar ina luing iarsin 7 
ni haithrestar a scela no gur gabutar tir sa chend tiar do Toraid 
san inadh renabartar port an moirsheser aniugh. 7 ar techt a 
tir doib fuarutar bas le scis na mara 7 na fairge. Do foillsiged 
sin do C. c. 7 docuaidh os a cind 7 do bi ag cai 7 ag toirsi go 
himarcach na timcell 7 do indis do cach gorbiad cland righ na 
hludia do bi andsin. Do leicc ar a gluinib e iarsin 7 do togaib 
a ruisc 7 do cuir urnai^^e milis duthrachtach dochum Ihn crisd 
imä athaithbeongad do. Ar criclmugad na hurnaidhe-sin do 
Columb cille do ergheatar clawn righ na hindia na sesumh a 
fiadhnaise caich uile mar dainib do beith na codlud no mar 
dainib nach imgbed bas remhe-sin. 7 do indisiter gorbiad fein 



The life of Columb Cille. 

(Translation.) 



112. There is a stone in Torach called 'the hand-stone' 
and that was Columt cille's pillow as long- as he was in that 
place. It was thus he used to hold it, with his hands around 
it upon his knee while he sat and rested his forehead upon it. 
And other sleep than what he slept so he used not to do. And 
the print of his flngers is in it from that day to this. And it 
performs a great many wonders and miracles, and the water in 
which it is steeped relieves women in labour immediately how 
little soever they might drink of it. 

113. Another time C. c. was in that same island which is 
called Torach, and the fame of his wisdom and knowledge and 
faith and piety went over the whole world; and the holy children 
of the king of India loved him though absent on account of his 
tidings, viz. six sons and one daughter they were. And they 
decided to visit him to receive a rule and good example from 
him and to stay a season with him for the edification of their 
lives. Thereupon they took ship and their tidings are not told 
until they came to land at the western end of Torach in the 
place which is called ' the Port of the seven ' to-day. And after 
landing they died of weariness of the sea and the ocean. That 
was shown to C. c. and he went over them crying and lamenting 
exceedingly on their account, and he told everybody that they 
were the children of the king of India. Then he knelt down 
and raised his eyes and he prayed Jesus Christ sweetly and 
earnestly to revive them for him. When C. c. had finished that 
prayer the children of the king of India arose in the presence 
of everybody, as people who had been asleep, or as people who 



28 EICHARD HENEBRT, 

do bi ann 7 gacli ni dar imdigh orra 7 na tosca matancvtar. 
Et do indis C. c. iarsin doib fen 7 do cäcli nach raibe dfhnirech 
orra gan bas dfhag&aVZ aris acht go iuzad se fein esbaloid doib 
7 go lesaiged se iad do molad na hecluisi. Do firadh sin amail 
adubairt C, c. oir tucc esbaZoid doib ar an pongc-sin fein 7 
fuaratar bas focecZoir. 7 do furail an idhlacudh go roonoruch 7 
sepel bec tempwf? do denam os a cinn conad tempul an moir- 
shesir a ainm sin alle. 7 gach uair dan idlaici an ingen-sin 
righ na hindia maille rena braithrib dogeibthi a corp os cinn 
talman aris. Ar na faicsin sin do C. c. do bendaigh 7 do coisric 
inadh ar leith di fen leath amuigh don tempoll gairid bec uadha 
don taeb tiar de 7 do hadhlaicedh andsin i 7 nir eirigh a corp 
os cinn talman 6 sin suas. 7 as mor dfertaib 7 do mirbuilib 
doni lür an adluicthe-sin inar cuiredh hi 6 sin alle. Et do foillsig 
C. c. do cach gorbe adbhar när fulaing corp na bannaeimhe-sin 
an entumba re corpaib a braithrech an meid go raibe grain aice 
ar caidrib na fer rena beo nar bail le a corp do beith an eninad 
rena braithrib na eisimlair sin. IS urussa dnind a tuicsin ar 
Columb cille an uair do bi an gräin-sin ag an bannaeimh-sin ar 
a corp do beith an entumba risna braithribh naemtha-sin do bi 
aice fen gorab maith \)ud inshechanta dona mnaib nö dona feruib 
le budh ail an oghacht do coimhed caidriub a celi sa saeghal-sa. 



114. Fectus do C. c. ag radh a tmth 7 a urnaidhe re cois 
na fairge a Port toraidhe a iuaidh a crich ceneoil Conaill 7 do 
gab tart 7 ita imarcacA clerech ög budh dalta do fen do bi 
faris an uair-sin .i. Fionän ratha 7 ni raibe uisce a comghar 
doib an uair-sin. 7 arna thuicsin do Columb cille go raibe 
Fianan anguasacht bais le med an tarta do bi air tucc tri buille 
da bachaill an edan cairge cloiche do bi na fhiadhnaise gor ling 
tri srebha uisce esde iwnas cor coisc Finan a thart 7 a ita lesin 
uisce-sin. 7 atait na srebha-sin ag techt asan carraicc-sin aniug 
amail do batar an Q,ed lä 7 doni an tuisce-sin moran dfhertaib 
7 do mhirbuik'6 gachlai sin alle, gor moradh ainm de 7 C. c. 
de sin. 7 tue C. c. mar onöir dFhinän an tinadh-sin dainmniuga<i 
uadha conadh ess Finan a ainm aniugh. 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 29 

liad not previousl}^ died. And thej' told that it was they were 
there, and everything that befell them and tlie purpose for wliich 
they had come. Then C. c. told them and everybody that the 
respite they enjoyed from dying ag-ain was only while he should 
be giving them absolution and fortifying them with the sanction 
of the church. That proved true as C. c. had said, for he gave 
them absolution upon the spot and they died immediately. And he 
ordered that they should be buried with the greatest honours, and 
that a little chapel of a temple should be built over them. And 
'the Temple of the seven' is its name from that day to this. 
And as often as the daughter of the king of India was buried 
with her brothers her body used to be found above ground 
again. Wheu C. c. saw that, he blessed and consecrated a 
special place for herseif outside the Temple, a little away from 
it, at the western side; and she was buried there, and her body 
did not rise over ground from that out. And many is the wonder 
and miracle wrought by the clay of that grave in which she 
was buried ever since. And C. c, revealed to everybody that 
the reasou why the body of that woman saint did not rest in 
the same tomb with the bodies of her brothers was that as she 
had disliked the conversation of men while alive she did not 
wish to have her body in the same place with her brothers as 
an example of that. 'It is easy for us to see' said C. c. 'when 
that woman saint disliked so much to have her body in the 
same tomb with those holy brothers of hers, how much women 
and men who desire to preserve their virginity ought to shun 
the conversation of each other in this world.' 

114. Once of a time as C. c. was saying his office and 
prayers beside the sea at Port Toraige in the north in the 
country of cinel Conaill there came a great thirst and drought 
upon a young cleric, a fosterling of his, who was with him at 
the time, viz. Fionan of grace, and there was no water near 
them at the time. And C. c. seeing Fionan in danger of death 
for the greatness of his thirst, Struck three blows with his crozier 
upon the front of a rock of stone which was before him, and 
there sprang three streams of water out of it, so that Finan 
slacked his thirst and his drought with that water. And those 
streams are Coming o»t of that rock to-day as they were the 
first day; and that water works many wonders and miracles 
every day from that time hither. And the name of God and 



30 EICHAED HENEBEY, 



115. Fechtas do Columb cille san inadli airithi renabartar 
Bvn lindedh a cricli cineoil Conaill Gulban 7 do bliatar iascui- 
redha ag iascuirecht ar an inbher-sin 7 do fhiarfaig C. c. dibli 
an raibe iasc acu. Ni fuil ar siad 7 nir bfhir doib-sen sin vair 
do bäi iasc gerrtlia na oirnech acv 7 nir admhadair do Coliunb 
cille e. Mvna fuil go rabli 7 matä corab clocha ar C. c. Ar 
ndenamb doch don iasc lesan mbreithir-sin, tucatar na hias- 
cuiredlia scandail comraidh do C. c. Do nihallaigh 7 do escain 
C. c. na hiascairedha muindter Gualan iadsen 7 adubairt nach 
beidis da tlienidh an enbaile da slicht go bräth. 7 ata in 
briathar-sin ga firadh sin 7 do mhallaigh C. c. an tinbher-sin 
indus nar gabhadh iasc air [fo. 14 b] 6 sin alle 7 ataid na clocha 
dorindedh don iasc-sin ar ulaidh airithe a cill do cellaib C. c. 
fen do bi do choir an inaidh-sin dangoirter cill mic nenain aniug. 
7 is ar cuma an oirnigh donither don bradan atäid na clocha-sin 
innus cownaithnigter sech clochaib eli na \m\aidhe iad. 

116. Fectus and tarla oglach do cinel Ewna mic Neill nai 
giallaig ambraighdenus ag Eonän mac Luigech mic Shetna mic 
Fergosa cendfatZa mic Conaill Gulban mic Neill .ix. giallaig, 7 
dob ail le Ronan an toclach do cur docum bais. 7 docuaid C. c. 
cuige diarraid an oclaig air. Oir docondcus dö nar tuill se a 
chor docum bais fan adhbar fä rabhadus do an üair-sin. Adubairt 
Eonan ger lese les an toclach-sin do lecen uadh gan milledh go 
tibrad se dö-san e 7 nach edh amhain acht go tibradh se do 
gach dail dsimbedh etorra coidhche. Dobeirim-se rath saeghalta 
7 flaithes de fa deredh dhuid-se ar Columb cille. 7 fos adubairt 
C. c. tre siArud faidedoraclita doleic tusa a Ronain an dail-sin 
lium-sa, genflder mac ar do shlicht-sa 7 bud Daluch a ainm 7 
is ar shlicht beid riga 7 tigernadha sleachta Conaill Gulpam 
go brath. 7 an uair bus mesa a slicht coidhce biaidh siad mar 
chach 7 an uair nach bia dimgha dia orra iwa mo dimgha-sa 
budh ferr iad inä cach. 7 bud e an Daluchsin an sectmadh 
glun vaid-si fen. 7 do firad an faidhedöracht-sin C. c. Gonad 
ar slicht an DalM?^-sin ataid dann Daluig 6 sin ille. 7 asse an 
Daluch-sin mac dob öige don cuiger mac do bi gä athair fen 7 
nir slan dö acht a .uii. mbliadhna ag eg da athair uadh 7 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 31 

Columb cille's was magnified thereby. And C. c. gave it as an 
lionour to Finan to call that place after him. And so tlie Fell 
of Finän is its name to-day. 

115. Once of a time C. c. was in a certain place called 
Bun linded in the country of cinel Conaill Gulban, and fishers 
were flshing in that bay, and C. c. asked them if they had fish. 
'No' said they, and there they told not truth, for they had fish 
cut in fragments, but that they did not teil to C. c. 'If you 
have not, may you have, and if you have may it be stones' said 
C. c. When the fish became stone at that word the fishers 
addressed abusive language to C. c. He cursed and banned the 
fishers (they were Gualan people) and said their seed would 
never have two fires in the same village. x4.nd that saying is 
being fulfiUed ever since. And C. c. cursed that bay so that 
fish were never caught in it from that out. And the stones 
which were made of that fish are upon a certain grave-mound 
at one of Columb cille's own churches, which was near that 
place that is called Cill mic Nenain to-day. And the stones are 
in the shape of the pieces into which a salmon is cut, so that 
they are recognised above the other stones of the grave-carn. 

116. Once of a time there happened a youth of the tribe 
of Enna mac Neill of the nine Hostages in prison with Eon an 
mac Luigech mic Shetna mic Fergosa cendfada mic Chonaill 
Gulban mic Neill of the nine Hostages. And Ronan wished to 
put the youth to death. And C. c. went to him to ask the youth 
of him. For it appeared to him that he had not deserved to be 
put to death for the cause for which they were persecuting him 
at that time. Ronan said though he was sorry to let the youth 
go without killing, still that he would give him to him and not 
alone that, but that he would yield to him every moot matter 
that should arise between them for ever. ' I give worldly riches, 
and the kingdom of God at length to thee' said Columb cille. 
And further C. c. said through a spirit of prophecy, 'since thou 
hast yielded to me in this matter, Ronan, a son will be born of 
thy blood whose name will be Daluch, and the kings and lords 
of the race of Conall Gulban will be descended from him for 
ever. And whenever his tribe are at their worst they shall be 
the same as others, but whenever they shall not be under God's 
nor my displeasure they shall be better than others. And it is 
that Daluch who will be seventh in descent from thyself.' And 



32 RICHAED HENEBRY, 

tucatar na braitri ha sine ina se fein tigernas dö orra fen 
tre mirbliuih' de 7 C. c. oir nir fedadh faidhedoracht C, c. do 
brecnugad. 



117. An Doiri eithne imorro dangoirter cill mic nenäin aniugli 
do hoiledh C. c. 7 ata tobar sabaile-sin dangoirter tobar eithne 
7 mathair C. c. ainmnigter e. 7 do bi C. c. lä airide ag an 
tobar-sin 7 do labliair se tre spirad faidedöraclita 7 assed adubairt 
j. geinfider mac sa tir-se 7 bud Dkladh a ainm 7 budh e an 
taenmad glun dec 6 Clionall gulban e 7 budh ar a slicht beid 
righrad cineoil Conaill Gulbam co brath. 7 ata an oired-sa do 
chin 7 do gradh agamsa do fen 7 da slicht ina diaidh gach uair 
muirfider duine da slicht le härm gombia an tobar-sa na chru 
7 na flmil a comartha bais tamall remhe a marbtha. 7 ata sin 
ga derbad ö shin alle. 

118. Do batar tri peta ag C. c, .i. cat 7 dreollan 7 cuil. 
7 do Ümiged se urlapracZ gach beatha(?aigh dib 7 do chuiredh 
an tigherna techtairecht lev cuige 7 do tuigedh seisin gach enni 
uatha amail do thuicfed 6 aingel no duine do cuirflde a tectairect 
cuigi. ET tarla doib gur ith an dreollan an chuil 7 gor ith an 
cat an dreollan. 7 do labhair C. c. tre spirad faidhedoracta 7 
adubairt se gorab amlaid sin dogendais däine deridh aimsiri 
.i. gonisadh in duine bud tresi acu an duine bud anfhainde .i. 
gombenfad se a spreidh 7 a airneis de 7 nach denadh se coir 
no cert ris. 7 adubairt C. c. an uair do beidis GsdM Erenn 
mar sin gombeith tren allmharuch orra 7 ge be liuair do heith 
coir 7 cert ar congbail acu gombeith a tren fein aris acu. 7 do 
bi do ein ag C. c. arna beathadachaib becca sin do bi aicce gor 
iarr se ar dia anaithbeougad do .i. aissecc na cuile (\fha,ghaü on 
dreollan 7 aisseg an dreollam do faghail on chat 7 fuair se sin 
dia 7 do bhatar mailli ris 6 shin amach amail do batar 6 thus 
nö gor caithetar an saegal nadurdha do bi acu. Cow(ad) and 
sin dorinde an rann-sa: 



THE LIFE OF COLITMB CILLE. 33 

that prophecy of C. c. proved true, so tliat the tribe Daluig are 
descended from that Daluch from tliat out. And that Daluch 
was the yoimgest of five sous that his father had, and he was 
only seven years of age at the time his father died from hira, 
and the brothers who were eider than he gave him lordship 
over themselves through the miracle of C. c. For it was not 
possible to falsify the prophecy of C. c. 

117. It is in Doire eithne. called Cill mic Nenain to-day, that 
C. c. was fostered. There is a well in that place called Tobar 
eithne, and it is after the mother of C. c. it was named. And 
C. c. was one day at that well and he spoke through a spirit 
of prophecy aud said 'a boy will be born in this country and 
Däladh will be his name and he will be eleventh in descent 
from Conall Gulban, and the dynasty of the tribe of Conall 
Gulban will be of his blood for ever. And so great is my 
affection and love for him and his descendants after him that 
whenever one of his blood shall be about to die by weapons, 
this well will be göre and blood as a sign of his death a little 
before his killiug.' And that is beiiig proved true ever smce. 

118. C. c. had three pets, to wit, a cat and a wren and a 
fij. And he used to understand the speech of every creature 
of them, and the Lord used to send them of a message to him 
and he used to understand everything fi'om them as he would 
understand from an angel or from a person who should be sent 
of a message to him. And it befell them that the wren ate the 
fly, and that the cat ate the wren. And C. c. spoke through a 
spirit of prophecy and said, that so people would act at the end 
of time, to wit, that the stronger should eat the weaker, that 
is, that he would take his wealth and gear from him and that 
he would show him no right or justice. And C. c. said that 
when the Göidil of Ireland were so, that they should be sub- 
jected to the might of foreigners, but that whenever they kept 
right and justice they should enjoy their own power again. 
And C. c. so loved those little creatures that he had, that he 
asked of God to revive them for him, that is to saj-, to get the 
return of the fly from the wren and to get the return of the 
wren from the cat. And he got that from God and they were 
together with him from that out as they had been fi'om the 
beginning, until they had spent their natural life. Wherefore 
he made this quatrain: 

Zeitachlift f. celt. Philologie V. 3 



34 RICHARD HENEBRT, 

IN g-iiimh-sin doronsatar masached le dia romcluin 
taibhgiiedh omchat mo dreollän tsiibged ömdreollän mo chuil. 



119. Feclit and do Colimib cille an eclais moir Arda maclia 
7 do bi clerech eclaisi sambaile an üair-sin ga raibe äniracht 
do fresdaZ na trätli 7 na iisdirend. 7 do bi scolairi äirithe 
sambaile-sin ag tathaige ar mnai an clerich-sin an ted do bidh 
an cleirech ag na haifrendaib. 7 tainec an scolairi an la-sin 
docum na naifrend 7 ni raibhe afhis aicce an clereach do techt 
cuca. IS andsin tainic an taibirseöir an deilb an duine äirithe 
do bidb ag tectairecht do gnatli iter an scolairi 7 ben an clerich 
an dorass na heclaisi 7 do smeid se [fo. 15 a] amach ar an 
scoläire da indisin do go fuigliedh se faill ar mnai an clerig. 
Mar dochondairc C. c. sin ruc se arin scoläire 7 do indes gorbe 
an taibirseöir do bi and ag smeideadh air 7 adubairt ris da 
bfhaicedli se na cruth fen e nach freiceora se e. 7 leis sin do 
chuir fa umhla ar an aibirseoir a taisbenadh na cruth fein don 
scolaidhe. J^T mar docondairc an scoluidhe sin do ghab grdin 
7 adhuathmairecht mor e 7 doberadh an taisbenadh-sin bas do 
munabeith coimhed dia 7 C. c. air. 7 dochuaidh ar cumairce C. c. 
annsin 7 do gell do nach denadh an pecadh-sin no pecadh eile 
coidhce 7 do bi na oglacJi maith do dia 7 do C. c. sin amach 
7 fos an fad docluindis na drochspirw(?a foghar gotha C. c. do 
chenglaf^ se iad amail do ceingeoltai en a painter n(3 angaisde 
indus nach bidh ar breith doib aibirseoracht do denam air fen 
Ina ar duine eli go brath 7 an uair do cuiredh fa umla orra 
scela dinnisin do dobeicen doib gach ni däfiarfa^^edh se dib 
dinnisin do. 

120. Fectas do C. c. an Ard Macha 7 docuaid do radh trath 
7 urnaidhe tiuicell cros 7 uladh 7 reilec Patruic go facutar na 
mairb lomnochta act a mbruit roindigh impo. Gabais ecla mor 
Baithin naemüia. do bi afochair C. c. fan ni-sin 7 docuaid do 
denamh mhowmair 7 athimraidh ar Padruic faua lethed-sin do 
taidbhsi dfhaicsin na baili. Feargaighter C. c. re Baithin 7 assed 
adubairt. A Baithin ol se dämbeith a fhis agat-sa amail ata 
agam-sa a feinde rachw^ Patruic ar son fer nErinw a lo an 
bratha nocha biadh fodhord agat air. INnis dam a C. c. ar 
Baithin atai gum cairiugad cred e au taisbenadh ud tucad 



THE LIFE OF COLFIvrB CILLE. 35 

The deed tliey liave done, if it be God's will may He liear me 
May He recover from my cat my wren, may He recover from 

[my wren my fly. 

119. Once as Columb cille was in tlie great churcli of Ard 
Macha there was a clerk of the churcli there at that time who 
had zeal for serving the Offices and the masses. And there 
was a certain scholar of that place frequenting the wife of that 
Clerk wliile he iised to be at the masses. And the scholar came 
that day to the masses but he did not know that the clerk had 
come to them. Then came the tempter in the likeness of a 
certain person who used to act as messenger between the scholar 
and the clerk's wife in the doorway of the chiirch, and he smiled 
out at the scholar to convey to him that he could get an 
opportunity at the wife of the clerk. When C. c. saw that, he 
caught hold of the scholar and told him that it was the tempter 
that was there smiling at him, and said that if he could see 
him in his own shape that he would not ans wer him. And 
thereupon he obliged the tempter to show himself in his proper 
shape to the scholar. And when the scholar beheld that, great 
disgust and horror seized him, and that sight would have killed 
him but for having the protection of God and of C. c. And 
then he sought the tutelage of C. c. and promised him never to 
do that or any other sin; and he was a good servant to God 
and to C. c. from that out. And furthermore as long as evil 
spirits heard the sound of Columb cille's voice it used to bind 
them as it were in a gin or snare so that they used not to be 
able to work temptation on himself nor on anyone eise for ever. 
And whenever he obliged them to give him intelligence they 
had to teil him every thing he asked them. 

120. Once of a time as C. c. was in Ard Macha he went 
to say his office and prayers around the cross and the burial 
carn and the chuixh-yard of Patrick. And they saw the dead 
naked to their hair-shirts. Great fear took Baithin, who was 
along with C. c. thereat and he began to murmur at and revile 
Patrick that such a sight should be seen in his place. C. c. 
became angry at Baithin and said ' Baithin ', said he ' hadst thou 
known as I know how tight it will go on Patrick in the day 
of doom for the sake of the men of Erin thou wouldst not 
grumble at him.' 'Teil me, Columb cille' said Baithin, 'since 

3* 



36 RICHARD HENEBRT, 

dui«d. INnisim ar Columb cille ag sud miiinnter diles Padruic 
ag a conghaü gan truaillecZ a corp ona cumhachta fein 7 ni 
faicid na daine saegalta iad le ceo an pecaid do beitli etorra 7 
iat. INwiss dam anos ar Baitliin cindus rachas Patruic ar son 
fer nErenn allo an brätlia. IXneosad ni eicin de ar Columb 
cille amail toilig-hes dia damh .i. ticfaidh Patruic go Cluain mac 
Nois a coinde bflier nErenn. IS andsin fulairfess se an cloc do 
buain a Cruachan aigle .i. an bernan Padruic a ainm do bris se 
fein remhe ar na deamhna?7< ga nindarbad den Cruaich. 7 tictaid 
fir 7 mna Erenn fa guth an cluic-sin 7 as mor an onoir do 
Ciaran gorab ina baili fen cruindigther na sluaig-sin 7 badli 
mor mo sochraide-si fen sa lo-sin a Baitliin ar Columb cille oir 
biaid tossacli mo sluaigh-se a Cluain mac Nois 7 a deredh a 
nDun cuilliwn anAlpam. Mogenar blas do reir Padruic 7 naem 
eli Erenn isin lo-sa 7 as mairg biass dänaimlireir 7 is madlm- 
genair gämbeith re maidhem ar Padruic an uair-sin serbhis do 
denamh dö \eith rena fheil do denamli go honöracli 7 re Imrnaigthe 
7 re äeirc 7 re troscatZ do denamh na onöir oir is e bus aighne 
7 bus breitliemh dErindclia?^ uile allo an bratha. ET rachum 
uile am Patruic go crosa Cailamide 7 anfam re deridli ar sluaigh 
annsin 7 rachum ass sin go Martain 7 rsichaid Martain 7 Padruic 
romaind go Petor 7 go Pol 7 racham uile am Petor 7 am Pol 
go Sliab Oilifed 7 adera Padruic andsin re Petar 7 re Pol 7 re 
Martain dol remhe fein co Sliab Siöin do bendugad don coimdhedh 
7 suidhf^VZ Padruic a cathair oir ös feruib Erind ar in sliaph-sin. 
JET cmrtid se Ailbhe Imlech iubair go .uii. nespocaib imme mar 
ambia Crisd a Sliabh Siöin da fhis cred aderadh se ris fein (nö) 
rena sluaga. 7 ferfaidh an coimdhe failte re hAilbe 7 fiarfucha 
de cäit a füll sraibtine iarthair domhain 7 adera as fada go 
ticc dochum na dala. Tief« cugaib or Ailbhe. IS mor do 
pecachaib 7 do drochdäinibh ata maille ris ar Crisd. Sailid 
sesivw or Ailbhe gorab aes matra 7 aithrighe tue les iarmbeith 
doibh secht mbliadhna fo tondaib mara amail fuair se fen uaib-si 
fairge do tabairt ar Eirmw sect mbliadhna [fo. 15 bj re mbrath 
Indus comadh lucht pene 7 martra poiplecha na hErind uile sa 
coimhet do cuireabhair-se air fen. Abair ris an meid is olc da 
sluagh dfhagbail ar Crisd. IS doigh lim na dingna se sin ar 
Ailbhe oir is lond 7 as feargach an fer ata and sud 7 ni do 
tectairec^ uad tanuc-sa act do bendachadh duid-se 7 do breith 
scel uaid 7 sailim co tictaid techta co hullamh cugad uaidh. 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 37 

thou reproachest nie wliat is that vision that was given us?' 
'I will' Said Columb cille, 'those are Patrick's own Community 
wliose bodies are being preserved from corruption by bis power, 
but worldly folk see them not by reason of the fog of sin, which 
comes between themselves and them.' 'Teil me now' said Baithin, 
'how sball it fare witli Patrick in the day of doom for sake of 
the men of Erin?' 'I will teil a portion of it' said Columb 
cille, 'as far as God shall permit me. Patrick will come to 
Cluain mac Nois to meet the men of Erin. Then he will cause 
a bell to be ruug* in Cruachan aigle, to wit, the Bernau of 
Patrick which he himself formerly broke upon the demons 
banishing them from the Cruach. And the men and women of 
Ireland shall come at the voice of that bell, and great is the 
honour to Ciaran that it is in his own place those crowds will 
be gathered. And great will be my own following in that day, 
Baithin ' said C. c. ' for the van of my Company will be at Cluain 
mac Nois and its rear at Dun cuillinn in Scotland. Happy is 
he who shall be faithful to Patrick and the other saints of 
Ireland in that day, and woe to him who shall be unfaithful. 
And happy is he who can boastingly remind Patrick then that 
he did him service in the matter of keeping his festival with 
solemnity, in prayer, almsdeeds and fasting in his honour; for it 
is he who shall be advocate and judge of all the Irish in the 
day of doom. And Patrick and the whole of us shall go to the 
Gross of Cailamide and there we shall wait for the end of our 
Company, and we shall proceed thence to Martin, and Martin 
and Patrick shall go before us to Peter and Paul, and Peter 
and Paul and the whole of us shall go to Mount Olivet, and 
there Patrick shall teil Peter and Paul and Martin to go before 
himself to Mount Sion to salute the Lord, and Patrick shall sit 
in a golden chair above the men of Erin in that mountain. And 
he shall send Ailbe of Imlech iubair together with seven bishops 
to where Chi'ist shall be on Mount Sion, to know what He will 
say to himself and his hosts. And the Lord shall welcome 
Ailbe, and ask where is the lightning flash of the western world, 
and shall say that he is a long time in Coming to the meeting. 
'He will come to you' says Ailbe. 'Many are the sinners and 
the wicked along with him' says Christ. 'He himself thinks' 
says Ailbe 'that it is martyrs and penitents he brought with 
him, having been as they were, seven years under the waves of 



38 RICHAED HENEBRY, 

Tief« Ailbhe docum Padruic mrom 7 hendöchaid dö. Nar aicillis 
an coimdhe ol Pätruic. Do aiccilles ar Ailbe 7 adubairt se 
rit-sa an meid bud olc dotsluagli dfhagbhail. Ni tossach failte 
an ni-sin ol Padruic 7 ni ba lianilaid bias ar se. Cuirfidh Patraic 
ar C. c. mesi 7 Ciaran mac an tshaeir 7 Caindecli mociia Daland 
a tecbtairec/i^ docum Crist 7 ferfaidh se failte rind 7 ferfaidh fö 
tri re Caindecli 7 cuirfidh lind a rad re Patraic a pecaidh uili 
do fhagbail. Racham-ne co Patraic lesin uirighell-sin 7 indeösam 
dö e 7 assed adera rinn. Ni fuigeabh-sa ar se aenduine da 
tainic lim andso go ma foUas dfheruib Erenn mfhoghnamli doib 
isan laithe-si aniu. JET adera se rind dol aris co Crisd 7 a 
breith mar comhartha cuige an la do cliuir se e fen do shiladh 
creidmhe an Erind cor glieall se do gomadh e bud brethemh 
dferaib Erind isan 16-sin 7 gor gell an taingel dö an uair dorinde 
se an troscad fada ar Cruachan aiglile ar aithris an troisctbi 
dorinde an tigerna fen 7 Mäise gomadh e bud breitliemli doib 
mar an cedn?i 7 cuirflder Munda mac Tulchain an cethramhadh 
fer lind. Eacbam-ne iarom an cethrar-sin go Crist 7 doghenam 
techtairecbt Padruic ris 7 aigeöram in gacli geWad dibh-sin e. 
Ni dichell daeib-se ag cuimlmiugacZ dö ol Crisd. Cred hi an 
anbfhailte-sin agat ria Padruic ol Munda mac Tulchain. Do 
badhais at drai an uair do bi tu og ar Crisd. Dar mo draidh- 
echt or Munda ni thicfa Padruic as an sleibh inabfhuil cuma 
riaruch uaib-se e. Massed ticcerZ Padruic cugainn cona sluagafö 
uili ol Crist go naigillium näi ngradha nimhe da fhis cred is 
indenta dund ris fen 7 rena rnuindt«-. Do benadh cloc an 
medhoin lai an Ard Macha andsin. Frecrum an cloc ar C. c. 
oir is da toirmesc umam-sa na sgelu-sa dindisin nias mö do 
thoiK^f dia an cloc do buain comluath 7 süd 7 ni cead damh nias 
mö dona sceluibh-se dindesin 7 nir cnclmaigetZ an taisbenadh-sin 
acht marsin. Finit. 



THE LIFE OF COLITMB CILLE. 39 

tlie sea, for he got permission from yoii to cause the ocean to 
come over Erin seven years before judgment day (in Order tliat 
all tlie people of Ireland. might be penitents and martyrs) in tlie 
preservation with wliich you favoured him.' 'Teil him to leave 
beilind tliose tliat are evil of bis host' says Christ. 'I hardly 
tliink he will do that' says Ailbe, 'for yonder is a passionate 
and choleric man, and it is not of a message from him I came, 
biit to salute thee and to bring tidings from him, and I think 
messengers will soon come to thee from him, Ailbe will come 
to Patrick then and salute him. ' Didst thou not speak with the 
Lord?' says Patrick. 'I did' says Ailbe, 'and he told thee, 
those of tliy host who were evil to leave behind.' 'That is not 
the beginning of welcome' says Patrick 'and so I shall not do.' 
'Patrick will send me' said C. c. 'and Ciaran mac an tsaeir and 
Caindech mocua Daland of an embassy to Christ and He will 
welcome us, and He will welcome Caindech three times and He 
will send us to teil Patrick to leave all his sinners behind. We 
will go to Patrick with that word and teil it to him and he 
shall say to us ' I will leave nobody of all those that came here 
with me, that the men of Erin may plainly know my Service 
for them this very day.' And he will teil us to go to Christ 
again and to give Him as a sign that when He sent himself to 
sow the Faith in Erin He promised him that he it was who 
should be judge of the men of Erin in that day, and that the 
angel had promised him likewise, when he did the long fast on 
Cruachan aigle, in Imitation of the fast which the Lord himself 
and Moses did, that he it was who should be their judge. And 
Munda mac Tulchain shall be sent as the fourth man with us. 
Then the four of us shall go to Christ and we shall announce 
to Him Patrick's message and sue Him concerning each of those 
promises. ' It is no concealment (?) on your part ' says Christ 
upon remembering. 'Why this want of welcome of thine re- 
garding Patrick?' says Munda mac Tulchain. 'Thou wert a 
druid in thy youth ' says Christ. ' By my druidship ', says Munda 
'Patrick will not come from the mountain in which he is until 
it be permitted of you.' 'If so, let Patrick come to us with all 
his hosts' says Christ, 'until we consult the nine Orders of 
Heaven to see what is to be done with him and with his 
people.' Then the mid-day bell was rung in Ard Maclia. 'Let 
US answer the bell ', said C. c. ' for it is to hinder me from con- 



40 RICHARD HENEBKY, 



121. Feclitus docuaidh C. c. ar cuairt mar araibhe Mochuda 
Rathwa 7 dorinde faidhedoraclit do 7 adubairt nach a Rathain 
do beith a eseirglie 7 go toigeoradh ri Erenn 7 a dann anderidh 
a aisi aisde e mailli re comliairle morain do naemaiph letbe 
Cuinn og ambeitli imtlmud riss. IS andsin do tmrtaig Mochuda 
do Columb cille ga hinadh Simbeith a eseirghe. Andsan inadh a 
faca tu cruindiugad na uaingiul do mhulluch slebhe Ciia ar 
brüach abhann nime ag tocbhail eclaisi airgidhe talmhaim go 
/iaeier 7 imhaigh öir indti blas heserghe ar C. c. 7 adubairt 
comad i an eclus dodenadh Mochuda fen an eclas-sin 7 gomad 
e fen an imhaigh oir nobeith indti. 7 do firadh an faidhedöracht- 
sin C, c. oir do fogair Blathmac mac Aedha släine Mochuda as 
Rathain ar comairle na clerech tnüthach dar labhrumar a tossach 
an sceoil amail derbhas beatha Mochuda f^in 7 is a Cluain 
iraird doronadh an comhairli 1er cuiredh Mocuda a rRathain. 



122. Fectas da tarla C. c. le toisc ecin a cenn Molaisi Daimh 
indse 7 do bidh imthnuth ag Molaisi re C. c. do gnath. 7 do cuir 
se C. c. do tigh leptha an oidche-sin 7 dob aimsir catairech and 
7 ase biadh do cuir se cuigi .i. saill muice 7 daneitigeci C. c. an 
fheoil-siu dithe dobail les a cur ina aghaidh go tue se mimogh 
7 scandail mor dö fen trena beith gan biadh ina tigh. 7 äänithed 
se hi dobail les a chur na aghaidh gor bris se an catäir 7 arna 
thuicsin do C. c. gorab tre imthnudh do cuii-edh an feoil-sin cuigi 
do ith se beagän di 7 fos isse biadh do bui ag Molaisi fein an 
oidhci-sin .i. uidhe cerc 7 aran. 7 do foillsigh an taingivl sin 
do Columb cille 7 rvgatar ass an oidhce-sin. 7 teidh C. c. 7 
Molaisi don eclais ar na maruch do radh na trath [fo. 16 a] 7 
na naifrend 7 do fiarfaidh Molaisi do Columb cille cred far ith 
se feoil sa catäir. ni budh maith aw mogh damh ar C. c. gebe 
biadh do cuirfea-sa cugam gan a ithe decla naire do beith ort-sa 
dämbeind gan biadh adtigh 7 gan a fis agam an raibhe aither- 
ruch na feola ud do biadh agat-sa damh. Gidedh ar Columb 



THE LIFE OF COLTJMB CILLE. 41 

tiuuiiig this Story that God deigned that tlie bell slioiüd ring so 
early as it did; and it is not permitted me to give any more 
of this information.' And that revelation was not finished except 
in that way. Finit. 

121. Once of a time C. c. went to visit where Mochuda of 
Eathain was, and he prophesied for him and said that not in 
Rathain would liis resurrection be, for that the king of Ireland 
with his children at the instigation of many of the saints of 
Leth Cuinn, who should entertain feelings of enmity towards 
him, would expel him from it at the latter end of his days. 
Then Mochuda asked Columb cille where would his resurrection 
be. 'In the place where thou didst see a Company of angels, 
from the summit of Sliab Cua, upon the brink of the river Nem, 
erecting a silver church from the earth up to the ether with a 
golden image in it (there) will thy resurrection be' said C. c. 
And he said that that church would be the one which Mochuda 
himself should build and that he himself should be the golden 
image that would be in it. And that prophecy of C. c. proved 
true, for Blathmac mac Aeda Slaine expelled Mochuda from 
Rathain upon the advice of the envious clerics of whom we 
spoke at the beginning of the story, as the life of Mochuda him- 
self Shows. And the Council through which Mochuda was banished 
from Rathain was held at Cluain iraird. 

122. Once of a time for some purpose or other C. c. met 
Molaise of Daim-innis, and Molaise ever entertained feelings of 
enmity towards C. c. And he sent C. c. to a dormitory that 
night. And it was in the ember days, and the food he sent him 
was Salt pork. And if C. c. refused to eat that meat he in- 
tended to accuse him of having disgraced him and brought upon 
him great reproach through having been without food in his 
house. And should he eat it he determined to accuse him of 
having broken the ember abstinence. And when C. c. understood 
that it was through envy that meat had been sent to him, he 
ate a little of it, but the fare Molaise had that night was hen 
eggs and bread. And an angel revealed that to Columb cille; 
and that night passed away. And C. c. and Molaise went to 
the church in the morning to say the canonical hours and masses. 
And Molaise asked C. c. why he had eaten meat in quarter 
tense. ' It would not be becoming for me ' said C. c. ' not to eat 
whatever meat thou shouldst send me for fear of shame to thee 



42 EICHAED HENEBRT, 

cille cuirter uidhe cerc 7 leitheid na feola do bi agam-sa areir 
arinaltoir 7 guidfet-sa dia ima fhoillsivgad do cach cia againd 
do bris an catäir. Doronadh amlaid 7 ar crichnugad a guide 
do C. c. do erigh coilecli as uidh dona huidibh 7 do bi se ag 
gairm arinaltoir a fliiadhnuise caich 7 dorindedh dercain daruch 
don tsaill. Guriib mar-sin ruc dia bretli le Columb cille anagaid 
Molaissi Daimindsi 7 do saer se ar a imtnudh e. 



123. Aissling docondairc Baitbin naemtba do bid afochair 
C. c. do gnath .i. mar do taisbenfuidhe flaithes de do 7 Her gach 
taisbenadh da twccad and docondairc se tri catbairedha folmba 
a üsidmiise an tigherna .i. cathair oir 7 cathair airgid 7 catbair 
gloine 7 fabi an catbair gloine fa goire don tigerna fen acu. 7 
ar musglarf as a cbodlad do Baitbin do indiss se an aisling-sin 
do C. c. IS andsin adubairt C. c, indeösat-sa ciall taislinge doid 
a Baitbin ar C. c. An catbair oir-sin docondairc tu as bi sin 
inad Ciarain m^c antsaeir aflaitbes de ar uaisle 7 ar daingne a 
crabaidb. IN catbair airgid docondaic tu binadb fen aflaitbes 
de sin a Baitbin ar C. c. ar daingne 7 ar taitnembaidbe 7 ar 
cruas do crabaidb. An catbair gloine-sin docownairc tu minadb- 
sa fen sin aflaitbes de ar Columb cille, ar äelraiclthi 7 ar gloine 
7 ar aibrisce mo crabaidb. Oir ise as naduir don gloine a beith 
roglan rodelraducb indti fen indus co faicedb cacb gacewni iwnte 
7 tritbe 7 corabeidir ilradb gacba datba examail do cur uirri 7 
ata si sobrisde edaingew naduir. ET as mar so imorro do bi 
C. c. acbt nacb raibe se edaingean mar ata an gloine. 



Do bi se roglan rosolus rodelrat^ucb and fein indus gorbe 
fa scatban do naembaib iartbair domain 7 corab and 7 trid do- 
cidis mar bud cöir doib crdhad do denam 7 gidbedb do bi in 
oiread-saiw do daendaigbecbt 7 do grddli aige da braitbrib 7 da 
cairdib colluidbe uili gumbidb se aibrisc do tabairt aigliti doib 
7 do bidb se socbraidb subaltucb riu 7 do bi se aibrisc docbum 
aigbte do tabairt daes eladbna 7 dfiledbaib Erenn mar in cedna 
ar son an eladbna 7 na molta do nidis do. Oir do bi da uaisli 
7 da onoraidbe 7 da socinelaidbe secb cacb nacb gabbdaeis 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 43 

if I were in tliy house without foodj seeing that I did not know 
if perchance thou hadst any other food but that meat for me. 
However', said C. c. 'let tliere be put hen eg-gs and the sort 
of meat I had last night upon the altar and I shall pray God 
to reveal to all which of us broke the ember abstinence.' So it 
was done, and when C. c. had flnished his prayer a cock arose 
out of one of the eggs and began to crow upon the altar in the 
presence of everybody, and the acorn of an oak was made of the 
Salt pork. And so it was that God decided in favour of Columb 
cille against Molaise of Daim-innis and saved him from his 
enmity. 

123, St. Baithin who was always with C. c. saw a vision 
as if the kingdom of God was shown to him, and in every Single 
vision that was shown he saw three empty chairs in the presence 
of the Lord, to wit, a golden chair and a silver chair and a 
chair of crystal; and it was the crystal chair that was nearest 
to the Lord himself. And when Baithin awoke from his sleep 
he told that vision to C. c. Then C. c. said 'I will rede thee 
that vision Baithin', said C. c. 'That golden chair thou sawest 
that is the place of Ciaran mac an tsaeii^ in the kingdom of 
God, for his noble and steadfast piety. The silver chair thou 
sawest, that is tlune own place in the kingdom of God, Baithin ' 
said C. c. ' for thy steadfast, resplendant and austere piety. That 
crystal chaii^ thou sawest, that is my own place in the kingdom 
of God' said C. c. 'for the brightness, the crystal purity and 
weakness of my piety. For it is the nature of crystal to be 
very pure and very briglit in itself, so that everybody may see 
every thing in it and through it, and that it might be possible 
to checker it with every variety of colour, and it is easily broken 
and fragile by nature.' And so indeed C. c. was, but that he 
was not fragile like crystal. 

He was very pure, bright and shining in himself so that 
he it was who was the mirror for the saints of the western 
World, for that in him and through him they used to see how 
it was proper for them to practise piety. And still he had so 
much kindliness and affection for all his cousins and blood re- 
lations that he used to be weak in giving them countenance, 
and treated them with kind-heartedness and gaiety, and he was 
weak to give countenance to the poets and rhymers of Ireland 
for the poems and praises they used to compose for him. For 



44 EICHAED HENEBßT, 

uadha gau agliaid do tabairt doib nach tucdaeis naeinih eli Erenn 
doib. 7 ge doberidh sesew an agaid-sin do cach donidh se aith- 
righe romor indte 7 gach gne andenadli se gloir dimhäin le cach 
nö atucciidli se agliaid doib do gortaiged a cogns donidh se 
aithridhe ar leith sa gne-sin fen indus combidh gloir 7 taithnemh 
7 soillse na nuile gras ag dia 7 ag dainibh ar a cocm5 7 ar a 
cräbadh. ET fetar a samlugad ris an gloine in gach gne dib 
so acht amäin esiim rodhaingen angrädh de 7 sa creideamh ge 
do bi se aibrisc aleith re daendaighecht do beith aige risna 
däinibh. 



124. Fectus and tainic combrathir genelach do C. c. .i. 
An»adh mac Duibh indse mic Caibhdewaigh mic En?ia mic Neill 
näi ghiallaidh ar cuairt chuige 7 do fhiarfa/^/ de cä fad a saeghal. 
Do frecair C. c. e 7 assed adubairt ris. na hiarr sin a Andaidh 
ar se oir ni hail le dia afhis sin do beith ag en duine sa saeghal- 
sa ar tri hadbhm^aibh. An ced adhbar dib da faghadh duine 
afhis coniadh gairid a saegal ui diugnadh se deghoibrighte 710 
ecna no eolas sa saeghal-sa ar ecla an bais. ET an dara hadhbar 
umorro da tsigad se afhis coniadh fhada a shaoga? do biadh se 
ag denamh peccac? 7 drochgninihartha go dereadh a aimsire 
andochas gomberud se ar leoarghninih do denamh indta fa deoigh. 
IX tres adbhar nach ail le dia eudiiine do cur a cosmailes eolais 
tris fen isna neichib henus re diamhair a sheicrede fein. ET 
bidh afhis agad a Andaigh gombim-si gacha dardäin ag comhradh 
rem tigherna 7 gombid aingle de ag comradh rimsa gachläi 7 
an fis nach iarraim-si ar dia ni hoii'ches doid-si beith gä iarraidh. 
Acht bidh afhis agad a Andaigh condubaii't dia re cach uile 
beith nWam gach aen la ar fedh ambeathat/ anoircill an bais 7 
tuicc fen a Andaigh da fagtha saegal tossach an domain gö 
a dheredh comöcZ ecin duid bas dfhagail fä dheredh 7 fös nach 
hadh [fo. 16 b] aidbsighe let sin uili ina enmoimint dfhechain na 
haimsire ata romhad ar fagbail antsaegail-se duit 7 dena fen 
deghoibrighte ö so amach 7 dogeb-sa flaithes de doid. 



125. IN üair tra thicdis daine gambidh betha maith 7 
dambidh dia buidhech dangniniharta?& docum C. c. dfhag&ai7 fhesa 



THE LIFE OF COLTlÄrB CILLE. 45 

he was so noble, honourable and of such gentle blood beyond 
others that they used to give him no peace until he gave them 
countenance such as the other Irish saints would not give them. 
And though he used to countenance everybody in that wise, he 
used to do very great penance for it. And no matter in what 
way he showed liimself vainglorious before anybody or gave any- 
body countenance that hurt his conscience lie used to do special 
penance in that very sanie way, so that his conscience and his 
piety was the glory, radiauce and light of all graces before God 
and man. And he can be compared to crystal in all these ways 
save in this alone, steadfast in the love of God and in the Faith 
he was weak in the affair of kindliness towards the people. 

124. Once of a time there came a blood relation of Columb 
cille's upon a visit to him, namely Annad mac Duibh innse mic 
Caibdenaig mic Enna mic Neill näi-giallaig, and he asked how 
long he had to live. C. c. answered him and said: 'Seek not 
that, Annad ' said he, ' for God does not wish that anybody should 
possess that knowledge in this life for three reasons. The first 
of them. If a person could find out that Ms life would be short 
he would not practise good works nor wisdom nor knowledge in 
this World for fear of death. And the second reason: if he could 
find out that his life would be long he would continue committing 
sins and doing evil deeds to the end of his term, in the hope 
that he might have an opportunity of doing satisfaction for them 
at last. The third reason because God does not wish to give 
anybody the same measure of knowledge as He has in the 
matters concerning the mystery of His own secret. And know, 
Annad, that I speak with my Lord every Thursday, and that 
the angels of God hold converse with nie every day and the 
knowledge that I do not ask of God it is not seeming for thee 
to seek it. But know, Annad, that God told every one to be 
ready to meet death every day during their lives. And under- 
stand thyself if thou shouldst live from the beginning of the 
World unto its end that thou shouldst die at last, nor yet wouldst 
thou consider all that vaster than one moment in comparison 
with the time that is before thee upon quitting this world. 
And do thou good works from this out and I will obtain the 
kingdom of God for thee.' 

125. Whenever people who led good lives and to whom 
God was grateful came to C. c. to learn fi'om him how long 



46 RICHARD HENEBRY, 

a saeghail uad nö dfaghail afhesa an släineochac? dia iad. Ni 
iuccad se a fhis sin doib decla gorachdais andim?-t5 ass no con- 
dendais claechlodh na hethad maithe do bliidh acu 7 do gabadh 
se lesscel resunta riu amail do gab se re hAndaidh mac duib 
indse sa scel-sa tuas. Oir nirb ail les a gloir saegalta fen do 
mhedugad dfoillsiugad na seicreide diadha do cäch acht anuair 
do sdümiged se fen a riaclitanas a leas orra. 

ET anuair ticdis däine cuigi gambidh drochbetha acu no 
dhambidh dia dimghach dangnimhartliaib do indesedli se doib 
combidh indecbadli dia os a cind 7 do indised se fis a saegliail 
doib 7 do indised se doib an uair do bidli damnacZ ina cinn do 
cliur graine 7 ecla orra docum gu treicfidis androchbetha do 
bidh acu 7 ger leasc les a gloir saegalta fen do medugad leth 
re fls scel na neicliedli do bid cuca do tabairt dona dainib-se. 
Dob ussa les sin ina iad saw do tuitim go suthain ina pecadh. 



126. Fectus do Columb cille a Temhraig na rig 7 do labliair 
tre spirud faidhedörachta 7 assed adubairt ger linmliar sloigb 7 
socliraide na Temrach 7 ger bimdlia a fleagha 7 a fesda 7 gerb 
aibind a häenaide 7 a lioirectais in uair-sin combiadb si andeiredh 
aimsiri fas folumh 7 nach beidis rigthi inäid tigernada indte. 
ET dorinde an fäidhedöracht cec?na-sin do Cruachain 7 dAillind 
7 dEmain macha 7 do firadh ar can C. c. andsin oir nir brecnai^r 
dia enni dandubairt a serbfhoghantmt^ diles fen riamh. 



127. Fectus do C. c. ag denamh urna?"^te an inadh airide 7 
began da manchaib fen mailli ris 7 do tuicetar na manaigh 
dobrön 7 athtoirsi mor air 7 do flarfaidhetar na manaigh de 
cred dob adbhar da tuirsi. IS andsin adubairt C. c. tre spirud 
faidhedoracta. as truagh lim andingnaid Gaidil Erenn andeired 
aimsiri dfheill 7 dfhinghail ar a cell 7 andingnaid a righthe 7 
a tigernada deccoir 7 daindlighedh ar na dainib hus loige ina 
iat fein 7 a tibhraid do micadhus do cellaib 7 decclusaib Erenn. 
IS truaighe lim ina sin gach ni tiucfus doib as sin .i. ferg de 
do techt riu ar fulairem naem na neclus arandingnaid eccoir 7 
ar son androchgnimartha fen indus go scrisfuither as andutchus 
7 as anathardha fen iad fa glendtaib 7 fa sleibtib 7 fo aimhreghib 



THE LIFE OP COLTTMB CILLE. 47 

they liad to live or to know whether God would save them he 
did not teil them for fear they should become proiid on that 
account, or change the good life which they formerly led, and 
so he used to give them a reasonable excuse as he did in the 
case of Annad mac Duib innse in the above story. For he 
wished not to increase his own woiidly glory by a revelation of 
the divine secret to everybody, save only when he saw that it 
was necessary for them. 

And whenever people came to him who lead evil lives and 
towards whom God was vengeful he would teil them that the 
vengence of God was over their heads, and he would teil them 
how long they had to live, and whenever damnation awaited 
them he would teil them in order to terrify and frighten them 
that so they might forsake the evil life they led, although he 
disliked to increase his own worldly glory by acquainting those 
people with the things that were about to befall them. But he 
thought that easier than that they should become conflrmed in 
their sin. 

126. Once of a time as Columb cille was in Temair of the 
kings he spoke through a spirit of prophecy and said, though 
numerous were the hosts and troops of Temair and though many 
its festive gatherings and feastings, though fair its meetings and 
assemblies at that time, that it would be waste and forlorn 
thereafter, and that it would have neither kings nor lords. And 
he prophesied the like for Cruachain and for Alma and for 
Emain Macha. And all that C. c. then prophesied proved true, 
because God never made false auything that his own special 
servant said. 

127. Once of a time as C. c. was praying in a certain place 
where some of his own monks were with him they noticed great 
sorrow and grief upon him, and the monks asked him what was 
the cause of his grief. Then C. c. said through a spirit of pro- 
phecy ' I grieve at all the treachery and murther that the Goidil 
of Ireland will do hereafter upon each other, and for all the 
wrong and injustice their kings and lords will do to those who 
are weaker than themselves, and for all the irreverence they 
shall entertain for the monasteries and churches of Ireland. And 
I grieve more than that for all that shall befall them in con- 
sequence, for the wrath of God will come upon them at the 
instance of the saints whose churches they shall dishonour and 



48 RICHARD HENEBRY, 

Eriwd le nert 7 le tren echtmnd 7 allmurach gidhedh cliena is 
luthgliairech lim anuair dogenaid Gaid?7 coir 7 cert etorra fen 
7 doberaid onöir 7 cadhus do celluib 7 deglusaib Erind 7 go 
häirithe do celluib Padraic 7 domcelluib-si fen 7 do ceWaib 
Brig-hde. 7 anuair ereochas cogad 7 esaenta iter gallaib fen 7 
dodenaid aitliris ar Gaedhelaib leitb re feill 7 re fingail do 
denum ar a cell 7 re heccoir 7 re haindliget^ do denuni ar cellaib 
7 ar eclMsaib Erenw conaiseoga dia a nert 7 a tren fen do 
Gaedhelaib aris 7 go scrisfmc^ siad goill 7 allmaruidh a liErind 
trem guide-si 7 tre guide na naemh arcliena. 



128. Fectus do C. c. san inadli renaburtar Termown cumäi- 
nigh aniug a tir Eogam 7 do bendaig se an tinad-sin 7 do 
fagaib se termonn aice ö sin amacli go bratli. 7 do buail se 
tri builli da bacliaill sa talmain 7 do ericli tobar as lorc gacli 
buille dib sin. 7 do labhair tre spirud faidedoracta 7 assed 
adubairt Tief« Bomnall mac Aedlia m/c Ainmirech ri Erenn 
7 cineol Conaill maraen ris don termond-sa 7 gondenaid an 
sluagh moran domblais and 7 combeith se fen an uair-sin an- 
Alpam 7 cor truag do cinel Conaill domblas do denamh na 
termonn 7 se fen ar deoraigecht sliutliain afecmais Ereww 7 
adubairt gobfhuighedh se fen dia ri Erenn 7 i shluagh do 
linadh do galur 7 desläinti 7 nach beith nert mna ren idhna an 
enduine dib ar in pougc-sin fen no gobfhaghadh comarba an 
baue a breth fen on rig a milledh a thermaind 7 anuair doge- 
budh se an breth-sin. Uisce na toibrech tainec as lorc na bachla 
do crothadh (ar) an rig 7 ar a sluagh 7 gombeidis slan tochedöir 
7 comadh tobair na conalluch ainm na toibrech-sin 6 sin amach 
a cuim- [fo. 17 a] niugad na mirbuile mor-sin. 7 do firadh an 
fhaideduract-sin dorinde C. c. a leith re gach nl dib sin. 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 49 

for tlieir own evil deeds, so tliat tliey sliall be expelled from 
their own inlieritance and patrimony to go to the glens and 
mountains and broken coimtry of Ireland by the power and prowess 
of externs and outlanders. However, it is cause for rejoicing' 
for me whenever the Goidil shall do right and justice betw^een 
themselves and honour and reverence the religious houses and 
churches of Ireland, and particularly the houses of Patrick and 
my own houses and those of Bride, And when war and disunion 
shall arise between the foreigners themselves and they shall 
Imitate the Goidil in the matter of doing treachery and murther 
upon each other and when they shall visit wath injustice and 
tyranny the religious houses and churches of Ireland God 
will return their own strength and prowess to the Goidil 
again, and they shall expell foreigners and outlanders from 
Ireland through my prayer and through the prayer of the 
saints besides. 

128. Once of a time as C. c, was in the place that is called 
Termon cumäinig to-day in Tir Eogain he blessed that place 
and left pow^er of sanctuary there from that out for ever. And 
he Struck three strokes of liis crozier on the earth, and a well 
arose from the mark of every stroke of them. And he spoke 
through a spirit of prophecy and said, Domnall mac Aeda mic 
Ainmii^ech the king of Ireland having the tribe of Conall in liis 
march, will come to this sanctuary, and that the troop would 
do gross violation (?) there, and that he himself would be at that 
time in Scotland and that it w^as a poor business for the tribe 
of Conall to violate his sanctuary while he w^as in perpetual 
banishment away from Ireland. And he said he w^ould obtain 
from God that the king of Ireland and his host be fiUed with 
sickness and disease, and that not one of them should have the 
strength of a woman in child-birth in that very moment until 
his ecclesiastical successor in the place should get the compen- 
sation named by himself from the king for the destruction of his 
sanctuary. And as soon as that compensation should be acceded 
to, to sprinkle water from the w^ells that sprang from the print 
of his crozier upon the king and upon his troop, and that they 
should be restored to health immediately. And that ^the well 
of the Conalls' should be the name of that well from that out 
in commemoration of that great miracle. And the prophecy that 
C. c. made was fulfilled regarding every one of those things. 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 4 



50 BICHARD HENEBRY, 

129. La airithi dandecbaid C. c. do Temraig na righ 7 tarla 
Beg mac de du .i. dnd Diarmada mic Cerbaill ri Erenn 7 do bi 
spiriid faidedoracta 6 dia aicce ge do bi na draidh 7 ni derna 
se faidhedoruct brege riamh. Gidedli do tairrngir C. c. gondenadh 
Bec faidhedoract breice fä do sul dogebadli se bas. 7 do bendaig 
C. c. dö 7 docuaidh a caeines comraidh ris 7 assed adubairt. As 
raör an fis-so 7 an teolus-sa agat a Bic mac de a leith re fis 
ambais do tabairt dona dainib eli 7 anbfhiül afhis agad ca huair 
dogeblia tu fen bas. Ata afliis sin agam gu deimliin ar Bec. Oir 
ataid .nii. mbliadna domtshaegal agam. Dogenadli duine deghoib- 
righti re haimsir had girra ina sin ar C. c. 7 an demhin let 
fen gobfhuil an oired-sin do shaegal agad. Do bi Becc tamall 
na tost 7 do labair ris 7 assed adubairt. Ni demhin ar se oir 
nifhuil do saegal agam acht .uii. mi. As maith sin fen ar C. c. 
7 an deimhin lat an oired-sin fen do beith dot shaeghal gän 
techt. Ni deimhin ar Beg et ag so an comairee a Coluim cille 
ar se oir ni fetar techt an aäihaid na faidhedoruchta dorinne 
tussa. Oir do geallais condingnaind-se breg fa dho imfhaidhetoracht 
sul dogebaiud bas 7 nifhuil do saeghal agam acht .uii. nuairi 
don la aniug amhain ar se 7 tabair-se faiside 7 sacramaiwt damh. 
IS databairt sin duit tanuc-sa so aniugh ar C. c. oir do foillsigh 
dia damh cobfhuightea-sa bas aniug 7 as andsin do lesaidh C. c. 
Becc do molacZ na heclaisi 7 tue cumhäinech as a laimh fen do 
7 füair bas iarsin 7 docuaidh a anam docum nime tre maithes 
de 7 tre guidhe C. c. 



130. Uair airithe da raibe C. c. ag scribneoract leabair na 
soiscel 7 do iarr se ar Ciaran mac an tshaeir a cuidiugad les an 
leabar-sin do scribad. Cuideöchad-sa let ar Ciaran oir scribeöbha 
me leth do liubair doit. Dober-sa luach duit-si ar a shon-sin ar 
Columb cille oir gellaim duid-se gonaiwmneochar leth cell Erind 
uaid. 7 is mar sin nach derna enduine riam maith bec nö mör 
do C. c. nach cuiteochacZ se tall n6 abhus ris hi. 

181. Fectus do Columb cille ag siubhal re cois na habhond 
renabartar an Boiwn 7 do cuirer? cloicenn duine cuicce 7 ba 
hingantac/i le C. c. cona naemhaib med na cloicne-sin oir fa mo 
CO mör i inaid cloicne lucta na haimseri-sin. IS andsin adubratar 
a muindter re C. c. as truagli duinn ar siad gan afhiss againd 



I 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 51 

129. One of the days tliat C. c. went to Temair of the 
kings, Beg mac De chanced to meet him, namely the druid of 
Diarmait mac Cerbaill king of Ireland. And he had the spirit 
of prophecy from God though a druid, and he had never pro- 
phesied falsely. However C. c. foretold that Beg would prophesy 
falsely twice before his death. And C. c. saliited him and 
entered in a friendly conversation with him and said: 'Great is 
this insight and this knowledge of thine Beg mac de in regard 
to telling other people of their death, but doest thou know when 
thou shalt die thyself?' 'Certainly I know that' said Beg, 'for 
I have seven years to live yet.' 'One could do good works in 
a shorter time than that ' said C. c. ' and art thou perf ectly sui-e 
that thou hast so long to live?' Beg kept silence for a little 
and he spoke to him and said: 'I am not sure' said he 'for I 
have only seven months to live.' 'That same is good' said C. c. 
'but art thou sure there is even that much of thy life still to 
pass?' 'I am not' said Beg, 'and this is the proof Columb 
cille' said he, 'for it is not possible to gainsay the prophecy 
thou hast made. For thou didst promise that I should lie twice 
in my prophecy before I died, for I have only seven hours of 
this very day to live' said he 'and do thou give me confession 
and the sacrament.' 'It is to give thee that I came hither to- 
day' said C. c. 'for God had shown me that thou wouldst die 
to-day.' And then C. c. applied to Beg the approbation of the 
church and gave him communion from his own band. And then 
he died and his soul went to Heaven through the goodness of 
God and the prayer of C. c. 

130. One of the times that C. c. was engaged in copying 
the book of the gospels he asked Ciaran mac an tshaeir to help 
him in writing the book. 'I will help thee' said Ciaran, 'for I 
will write half the book for thee.' 'I will give thee payment 
for that' said Columb cille, 'for I promise thee that half the 
religious houses of Ireland shall be called after thee.' And so 
it was that nobody ever did a Service big or little to C. c. that 
he did not requite him for it in this world or in the next. 

131. Once of a time as Columb cille was Walking beside 
the river that is called the Boinn a human skull was sent to 
him. And C. c. and his saints wondered at the size of that 
skull because it was far greater than the skuUs of the people 
of that time. Then his Community said to C. c. 'It is a poor 



52 RICHARD HENEBRY, 

cia hi an cloicenn-sa nö cait afuil an tanum do bäi sa chorp ar 
a raibhe si, Frecrais C, c. iat 7 assed adubairt: ni fhüigebh-sa 
an tinad-sa no go faghar afhis sin dia daib. Teid C. c. do 
guide de co duthrachtach fa anni-sin dfhoillsiugad do 7 do eist 
dia an guide-sin C. c. indus cor labhair an cloicenn fen ris 7 
adubairt si corbh i fen cloicenn Cormaic mic Airt mic Cuind 
ce<^-cathaigh righ. Erenn a sendser san fein. Oir dob e an 
dechmad glun Cormac e 7 do indis do gincorbh imldn a 
creideamh coraibe an oiret-sa do creidem aige 7 do coimhet ar 
in firinde 7 fos mar do bi afhis ag dia coticfa-sa ar a slicht 7 
conguidhfea ar a anmnin nar damhain se däririb e ge do bi se 
a pianiüb roghera ag feitlieam ar do guidlie-si. IS andsin do 
tocaib C. c. an cloicend 7 do nidh se hi co honorach 7 do baisd 
7 do bendaich i 7 do adlaic as a haithli hi 7 nir fagaib C. c, 
an tinadh-sin condubairt se .x. nsdtrend .xx, ar anmnin Cormaic 
7 ar an a,ifiend ndeigenuch dib do foillsiccet? do C. c. aingli de 
ac breith a anma leo docum nime do caithemh na gloiri suthaine 
tre guidhe C. c. 

132. Anuair tra do scris 7 do indarb Patrafc na droch- 
spirtZa do Cruchan oighli reräiter Crnach Patraic aniugh docuaid 
drong dib san inadh renabartar Senglend C. c. a crich cineoil 
Conaill Gulbain bnd tuaid aniugh 7 rouätar and ö aimsir Patraic 
CO haimsir C. c. 7 do cuiretar ceo na timcell and indus nach 
bfaicedh enduine an med do bi fan ceo-sin don talumh 7 an 
abhaun as coiccrich don termonn-sin ris antuaidh aniug dorindetar 
sruth tendtide di ar cor nach fedadh enduine ar bith dul tairis 
7 gibe rembeuadh becan no morän don tsruth-sin dogebad bas 
focedoir. ET do foillsi^/etar aingle de anni-sin do C. c. 7 docuaid 
mailli re morän do naemhaib eli do dichar 7 dindarbud na ndiabaZ 
as an inadh-sin et dorindetar comhnaic^e re bucht an tsrotha 
tendtide adubramar romh[fo. IVbjaind 7 nir cian doib and anuair 
tue an taibirseöir urchor do bir cuilind asin ceo tarin sruth 
cormarb an Cerc .i. gilla C. c. don urchor-sin conad Srath na 
circe ainm an tsratha sin ille. Fergaigther C. c. go mor fä 
anni-sin 7 glacais an bir cedusi 7 tue urchor tar an sruth de 
corlecidh an talum ris anfad docuaidh an bir sa ceo 7 cor teich 
an ceo fen tresin urchar-sin C. c. 7 do fas an bir san inad-sin 
inar ben se a talmam an uair-sin cobfhuil na crand ürcuilind 
aniugh gan crinadh 6 sin alle 7 combia go bräth. Bendachais 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 53 

case for us ' said they, ' not to kiiow who this skull is, or wliere 
is the soul that was in the body that belonged to it.' C. c. 
answered tliem and said: 'I will not quit this place until I find 
out that from God for ye.' C. c. begins to pray God earnestly 
to reveal that thing to him, and God heard that prayer of C. c, 
for the skull itself spoke to liim and said that it was the skull 
of Cormac mac Airt mic Cuind chedchathaig king of Ireland and 
his own ancestor. For he was tenth in descent from Cormac. 
And it told him that though its faith had not been perfect, still 
it had so much of the faith and had kept righteousness so weil, 
and besides as God knew that he should be descended from it 
and should pray for its soul, that Re did not damn itan earnest 
though it was in sore torments awaiting his prayer. Then C. c. 
took up the skull and washed it reverently and he baptized and 
blessed it and buried it afterwards. And C. c. did not leave 
that place until he had said thirty masses for the soul of 
Cormac, and upon the last mass of them the angels of God 
were shown to C. c. bringing his soul with them to Heaven to 
spend the everlasting glory through the prayer of C. c. 

132. When Patrick expelled and banished the evil spirits 
from Cruachan aigle which is called Cruach Patraic to-day, a 
Company of them went to the place that is called Senglend 
Coluimb cilie to-day in the north of the country of the tribe of 
Conall Gulban, and remained there from the time of Patrick 
until the time of C. c. And they raised a fog around themselves 
there so that nobody could see the portion of the land that was 
covered by that fog, and of the river, which forms the northern 
boundary of that glebe, they made a fiery stream so that no one 
at all could cross it, and whomsoever the least portion from that 
stream touched he died instantly. And angels of God revealed 
that to C. c. And he Avent with many other saints to drive 
away and banish the Devils from that place. And they halted 
beside the fiery stream which we have already mentioned; and 
they were not long there when the Devil made a cast of a holly 
javelin out of the fog across the stream and kiiled the Hen, that 
is to say, Columb cille's servant, with that cast, so that Srath 
na circe, the Holm of the Hen is the name of that river land 
from that out. C. c. became very angry at that, and taking the 
same javelin he cast it across the stream and the land was 
ceded to it as far as it went into the fog, and the fog itself 



54 - EICHAED HENEBRT, 

C. c. an sruth iar sin 7 docuaidh a neimh 7 a draidhecht de 7 
teid tairis anonn. ET tue an taingel clocli cruind glass do 7 
adubairt ris a teilten risna demhnaib 7 coteithfedis fen 7 an 
ceo rempe 7 fos adubairt an taingeal ris a cloc fen docaitheamh 
riv mar an cedna .i. an dub duaibsecli a ainm. 7 dorinde C. c. 
amail do seol an taingel du indus corleice(^/i an talam uili ris 
on ceo 7 cortheithetar na diabZa remhe ar carraic cloiclie do bi 
sabfhairge moir amuigh ar comair an cind tiar don talumli-sin 
7 do caith C. c. an clocli-sin tue an taingel do 7 a eloe ,i. an 
dub duaibsec riü 7 do ehuir fa umla orra dul trid an carraic 
cloiebe-sin ar arabatar sabfhairge 7 beith a reetaib esc indti go 
brath 7 gan aiberseöraeht do denamh ar enduine 6 sin amach. 
7 dob ecen doib sin do denam tre breithir C. c. 7 do raehudh 
fer fäna eidedh tresan poll dorindetar sa cloich ag dul trithe 
doib sabfhairee 7 do fhagaib C. c. comartha orra seeh gaeh iasc 
eli degla conisdais daine iad .i. a mbeitli letli caech ruadh 7 
gabaid iaseuiredha go minee iad aniugh 7 ni denaid riu arna 
naithne doib acht a teilgiun sabfhairee aris. IS andsin ro iarr 
C. c. ar dia a eloe 7 a eloeh do aisee asin fairce dö 7 les sin 
docondaie se na ndächair tenedh euieee iad 7 do benatar ar lär 
laim ris 7 do beandaigh se an talmam-sin as ar chuir se na 
hainspirda 7 do fhagm& se termonn aige shoin alle 7 do fagaib 
se an eloeh-sin mar airdmhinn ann ag deiium fert 7 mirbuile. 
ET an ait inar bean an eloe doeuaid se go domain a talumh 
and gor fagaib se a tenga and 7 adubairt C. c. nar misde an 
eloe abeith gan tengaidh 7 gebe duine do denadh esonoir an 
termaind-sin an eloe do ehur sa pholl inar fhacaib se a tenga 
mar comartha escaine air 7 nach coimheolad se a bliadain 7 do 
derbadh sin eo minie 7 do iarratar a muindter ar C. e. an sruth 
tendtidi-sin adubramar romhaind do bendaig se do beith a com- 
domhain sin indus nach rachad 7 nach tiuefazdis daine co brath 
air acht a luing nö an ethar ar cor comad lughaide do tiuctad 
an tuath do miiled an termaind a beith mar sin. Do raidh C. c. 
comb dona fandaib 7 da gaeh duine do beith na feidhm do 
oräaig se an termonn 7 nach cuirfed se toirmese etorra 7 e y 
nach eadh amhain acht eobfuiefed se mar buadhaib ar an abh- 
ainn-sin nach head si enla eoidhce do mhed a tuile nach soich- 
fldis daine an inadh ecin tairsi 7 ata an briat/mr-sin C. e. gä 
comhall 6 shin alle oir nir breenaidh dia enni dandubhairt se 
riamh. 



THE LIFE OE COLUMB CILLE. 55 

vanished before that cast of Columb cille's. And tliat javelin 
grew where it touched tlie earth tlien and it is a great blooming 
holly-tree to-day witliout withering from that day to tliis, and 
so it will be forever. C. c. blessed the stream afterwards, and 
its venom and enchantment left it and lie passed across it over. 
And an angel gave liim a ronnd grey stone and told liim to 
throw it at tlie demons and that both they and the fog should 
flee before it. And he told him to throw his own bell, namely 
the Dub duaibsech, at them likewise. And C. c. did as the angel 
taught him so that the whole land was yielded to it from tlie fog, 
and the devils fled before him to a boiilder that was out in the 
ocean abreast of the western headland of that country. And 
C. c. cast that stone which the angel had given him and his 
own bell, to wit, the Dub duaibsech at them. And he charged 
them to go through that boulder upon which they were into the 
sea and to be in the form of fish there for ever, and not to 
tempt anybody from that out. And they had to do that through 
the Word of C, c. And a man with his clotlies on could go 
through the hole they made in the stone when passing through 
it into the sea. And C. c. left a mark on them beyond any 
other fish for fear people should eat them, that they should 
be blind of an eye and red. And flshers offen catch them 
now, and all they do with them when they recognise them, is 
to throw them into the sea again. Then C. c. asked God to 
return him his bell and his stone out of the sea. And there- 
upon he saw them coming towards him as it were a glow of 
fire, and they feil down beside him. And he blessed that land 
from which he had banished the evil spirits and bestowed upon 
it the right of sanctuary from that out. And he left that stone 
as a principal relic there working wonders and miracles. And 
where the bell feil it sank deep into the earth and left its 
tongue there. And C. c. said that the bell was as well off 
without its tongue, and whatsoever person should dishonour that 
sanctuary that the bell should be put in the hole in which 
it left its tongue for a sign of malediction upon him, and that 
he would not complete his year. And that has been offen 
proved. And his Community prayed C. c. that that fiery stream 
mentioned above which he blessed might be so deep that people 
could never go or come upon it save in a ship or a vessel, in 
Order that its being so might cause the laity to be less likely 



56 EICHARD HENEBBY, 



133. AR scris 7 arninnarbiidh na ndeman do C. c. a Seng-lend 
7 arndenamh esc sabfliairge dib amail adubramar romhaind. 
Tainec reimhe do benducliad 7 do reidhechad Essa ruaidli oir 
is amlaid do bi an tEs an uair-sin nishoichedh an tiasc tairis 
siias ar an abhaind 7 do mallaigli Patraic abfliad reme-sin an 
taeb bud des de re ulca re Cairpri mac Neill nai ghialla^'^r nar 
gab creidemh iiadha. Oir ba le Cairbri an talam don taeb-sin 
de 6 Drobais go hEss ruaidli arna tabairt do Choniill Giilban 
andiithracht re cois a clioda ronna do 7 narleic Cairbri do Patraic 
eclwsa no äitiugad do denamh na timchell 7 do bendaig se an 
taeb bwd tuaidh de. ET fos ni gabtliai iasc an äit ar bith air 
acht an meid do ghabthai don taeb biidh i^xuaid de tre bendachtain 
Patraic 7 ni linmhar do gabthai andsin e. ET do labliair Patraic 
tre spirud faidhetorachta an uair-sin 7 assed adubairt corub an 
onöir C. c. dobendaigli se an cuid-sin dhe 7 cotiucfar^ C. c. fen 
da bendachad ina diaigh-sin 7 nach beith an Erind ait as mö 
angebthai diasc ina se 6 shin amach. Teid Columb cille reime 
do coir Essa ruaidh 7 doni comnaidhe ag bun ua habann bicce 
ata don taeb [fo. 18 a] bud thuaidh de mar a teid si sabfhairge 
dangoirther an Fuindsendach 7 do labhuir re naem airithe do 
budh combrathair genelach do fen do bi faris .i. Barrann mac 
Muiredhaigh mic EchacA mic Conaill Gulbain 7 do fiarfaf^r de 
cait araibe a bachull. Frecrais Barrand e 7 assed adubairt. Do 
theilges risna demnaib ag dul doibh isan bfhairge i anuair do 
bhämar ganindarbudh a Senglend ar se 7 ni tarla si rim ö sin. 
IS ced lim massa ced le dia e ar C. c. do bachull do tect cugat 
conuige so. Les sin docondcatar an bachall ag ergi cuca as 
carruicc cloiche do bi na fiadnajse 7 do ling sreb uisce as a lorc 
gobfhuil na thobar fhiruisce san inadh-son aniugh 7 adubairt 
C. c. cotiubrad se donöir do Barrand an tobar-sin dainmniugad 
uadha conad ballän Barruinde a ainm sin alle. 



THE LIFE OF COLUMB CTLLE. 57 

to destroy the sanctuary. C. c. said that it was for the feeble 
and for everybody who did liis Service he had instituted the 
sanctuary and that he would not place an obstacle between them 
and it. And not alone that, but he would make it a property 
of that river that it would never be a Single day so much in 
flood that people could not cross some place or other. And that 
saying of C. c. is being fulfilled fi'om that to this, for God never 
falsified anything he ever said. 

133. After C. c. had expelled and banished the demons from 
Senglend and after having niade fish in the sea of them as we 
have already said, he proceeded to bless Ess Ruaid and to 
level it. For the condition of the Ess at that time was such 
that fish could not get over it in their way up the river. For 
Patrick long before that had cursed the southern side of it for 
spite against Cairbre mac Neill naigiallaig who had refused to 
accept the Faith from him. For to Cairbre belonged the land 
on that side of it from Drobais to Ess Ruaid, it having been 
given to him by Conall Gulban in bounty along with his allotted 
portion, and as Cairbre did not permit Patrick to build churches 
or to dwell near it he blessed the northern side of it. And 
besides fish was not caught in any part of it save what used 
to be caught on its northern side through Patrick's blessing, and 
it used not to be caught plentifully there. And Patrick spoke 
through a spirit of prophecy at that time and said that it was 
in honour of C. c. he had blessed that part of it and that C. c. 
himself would come to bless it afterwards and that there would 
not be a place in Ireland in which more fish would be caught 
than in it fi'om that out. Columb cille came near to Ess Ruaid 
and rested at the mouth of the little river which is to the north 
of it where it goes into the sea, whereof the name is the Fuind- 
sennach. And he spoke to a certain saint who was with him, 
a blood relation of his own, namely Barrann mac Muiredaig mic 
Echach mic Chonaill Gulbain, and he asked him where was his 
crozier. Barrann answered him und said 'I threw it at the 
demons as they were going into the sea when we were banishing 
them from Senglend', said he 'and I have not come across it 
since.' 'If God allows it I can cause thy crozier' said C. c. 'to 
come to this place to thee.' Whereupon they saw the crozier 
rising up towards them out of a boulder that was near them; 
and a stream of water sprang out of the hole which is a well 



58 RICHARD HENEBRT, 



134. IS andsin do gluais C. c. reme co hEss ruaidh 7 do- 
condcus du gur digbala do cacli uile a comlicoitchinde 7 go 
liaiiitlii da bliraithrib fen fa raibe se rogr«dhucli 7 däraibi 
daendaigeclit romlior aige .i. cinel Conuill Gulhain gan toradli 
imarcach do beitli arin Ess 7 arin Erne uili 7 doconncus do fos 
nach beitli an torudh-sin air nivnabeitli ced dul 7 techt agan 
iasc taran Ess 6 an abaind gusan fairge moir ET as arna had- 
baraib-sin uili do bendaigh Coliimb cille ant Ess 7 do cuir se 
fa umla ar clochaib agus ar cairrgib an taeiblie bud tlmaidh de 
islugad indiis gofedadh an tiasc dul tairis amliail adubramar. 
Dorindetar na duile balbha-sin umla do C. c. 7 do isligetar amail 
adubairt riu mar as follas do luclit fechana an Essa aniugh .i. 
an cuid bu(d) des ard ansliocair de 7 an cuid bud thuaidli 
isel de. Conadlie inber eise as ferr an Erinn aniugh e tresan 
mbendugad-sin C. c. 7 is le comarba C. c. iascairecht Essa ruaid 
gach enla feili C. c. sin alle ag cuimniugad na mirbuile 
mor-sin. 

135. Fectus do C. c. an inadh airithe 7 do tindscain se 
aifrend do radha 7 ni raibe uisce a comghar do 7 do bendaigh 
se carraic cloiche do bi na fiadhnaise 7 do ling sreb fhiruisce 
esde indus gonderna se a riachtanus a less fein leis. ET as follus 
ass so gor cuir dia C. c. a cosmailes re Maisi anuair do bhatar 
mit Israel a riachtanus a les an uisce aran bfhäsach 7 do buail 
se antshlat Maeisi ar an carraic co täinec uisce esde 1er shäs 
se a popul Uli iter dhuine 7 ainmide 7 ni hedh amhäin do chuir 
se a cosmailes re Mäissi e acht do cuir se a cem foirbtechta os 
a ceand e oir do bi congnamh an popuil uile ag Mäisi dochum 
an visce dfaghail ö dia 7 do troisc se fen 7 a popul daiarraid 
7 ni fuair se lena ced iarraidh e 7 ni raibe cungn«m endhuine 
ag C. c. docum an uisce do fhuair se fen 6 dia 7 nir chuir dia 
cairde air acht comluath 7 do bendaig se an charruic cloiche do 
bi na fiadnaise uisce do techt este amhail adubramar. 

136. Ni hedh amhain dogheibedh gach nech do bendaiged 
C. c. flaithes de acht dogeibed se maithes saegalta uadh 7 
daderbhad-sin is tresan mbeandugad dorinde se ar Domnall 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 50 

of spring- water in tliat place to-day. And C. c. said he would 
do Barrann tlie lionour to call that well after him and the stone 
trough of Barrann is its name ever since. 

134. Then C. c. proceeded to Ess Euaid and it appeared to 
him tliat it was a great loss to people generally and particularly 
to his own cousins whom he loved exceeding-ly and to whom he 
bore sincere affection, to wit the race of Conall Gulban, that 
the Ess and the whole Erne were not right abiindant in fish. 
And it appeared to liim also that that abundance would not be 
unless the fish were free to come and go over the Ess from the 
river to the ocean. And it was for all those reasons that Columb 
cille blessed the Ess, and he forced the stones and rocks of the 
northern side to sink so that the fish might be able to pass it 
as we have said. Those dumb creatures did obedience to C. c. 
and sank as he had told them, as it is clear to those who examine 
the Ess to-day, for the southern part of it is high and uneven 
whereas the northern is low. And it is the best river for fish 
in Ireland to-day through that blessing of Columb cille's. And 
it is to the successor of C. c. belongs the right of fishing in Ess 
Euaid every festival day of C. c. fi'om that out in commemoration 
of that great miracle. 

135. Once of a time C. c. was in a certain place and began 
to say mass. And there was no water near him. And he blessed 
a boulder that was before him, and a stream of spring water 
sprang out of it and he supplied his own want through it. And 
it is clear from this that God made C. c. like to Moses when 
the children of Israel were in want of water in the desert and 
he Struck the rod of Moses upon the rock that water came out 
of it, through which he sated all his people, both men and animals. 
And not only did He make him like to Moses, but He put him 
in a degree of perfection above him, for Moses had the help of 
all the people to obtain the water from God, and he himself 
fasted and his people for the purpose of asking it, and he did 
not get it at the first asking, whereas C. c. had nobody's help 
towards the water which he got from God. Ancl God made no 
delay with it, but as soon as he blessed the boulder that was 
before him water came out of it, as we said. 

136. Not only did everybody whom C. c. blessed obtain the 
kingdom of God, but they used also to get worldly wealth from 
him. In proof whereof it is through the blessing which he 



60 RICHARD HENEBRT, 

mac Aedha mic Ainmirech a mordhail Droma cet do ghab se 
rigacht Erenn aniail aspert se fen sa rand-sa: 



Domnall dorinde oirne maith fa deoigh coma fer raith 
sochaidhe ag dail a dighe a airemh sa rem righraidhe. 



UT fos is tresan mbendugad dorinde se ar Findachta mac Dima- 
äaig mic Aeda Slaine do gab se righacht Erenn 7 is tresan 
mbendugad dorinde se ar Guairi mac Colman do bi se fial 
deghenach 7 do gab se riglie Connocht. 

137. Fectus do C. c. ag bendugad cell 7 eckis a crich Breg 
7 Mhidhe 7 do batar naeimh eli maille ris .i. Baitbin 7 Caindech 
7 Comgliall 7 Ternöc 7 Brughach. 7 la äiridhe darabutar ag 
siubal ruc an oidhce orra 7 do bi snechta 7 doinenn ainmesar- 
dlia and 7 ni raibe afliis acu ga rachdais nö cämbeidis an oidhce- 
sin. 7 do bi dviue bocht uasal sa tir-sin dar dual rigbaclit 
Erind .i. Findachta mac Dimsid.aig mic Aeda Slaine 7 ge do bi 
se bocht daidhbir do bi se fial näirech mar bii cubaid ris do 
reir fholaidechta 7 tarla C. c. cona naemhaib docum a tighe an 
oidhce-sin 7 do fer Finuachta failti riv 7 tue a dichell bidh 7 
dighe 7 frithoilte doib 7 do benduigh C. c. arna märuch e 7 
adubairt ris 6 do fhoir tussa sinde arer on riachtanus a les 
imarcach do bi oraind ar se. Foirfed-sa do bochtaine-si 7 do 
daidhbres 7 do riachtanus [fo. 18 b] a les 7 dobera righe nErinn 
duit 7 flaithes de fa deoigh. 7 do flradh sin uile ut dixit C. c. 
gaderbad so: 



Sesiur duind do muinntir de atigh Findacta gongne 
Baithin Brugach Comgall Caindech. Ternoc Cohimb etile 6 Neill. 
Findachta gocondailbe. bendaigim e goglethend 
fuicfed-sa ar a comairli coig coicedhaig na hEreand. 

138. Fectas do C. c. ag bendugad cell 7 eclus a cüicce^^ 
Condacht 7 do bi duine og uasul a cüiged Conacht an uair-sin 
darbo comainm Guaire mac Colmam 7 ni raibe an Erind duine 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. Gl 

bestowed upon Domnall niac Aeda mic Ainmirech in tlie assembly 
of Druim cet that the latter assumed the sovereignty of Ireland 
as lie Said himself in this stanza: 

Domnall bestowed a favour upon us, may he be a generous 

[man hereafter, 
numbers serving bis drink, he will be couuted in the list of kings. 

And again it is through the blessing he bestowed upon Findachta 
mac Dunadaig mic Aeda Släine that he assumed the sovereignty 
of Ireland, and it is through the blessing he bestowed on Guaire 
mac Colmain that he became generous and hospitable and assumed 
the kingship of Connacht. 

187. Once of a time as C. c. was blessing cells and churches 
in the country of Breg and Mide there were other saints along 
with him, namely, Baithin and Caindech and Comgall and Ternöc 
and Brugach. And one day as they were Walking as usual, night 
overtook them; and there came snow and very bad weather and 
they knew not whither to go nor where to rest that night. And 
there was a poor person of noble blood in that country who 
should have been king of Ireland, to wit, Findachta mac Dunadaig 
mic Aeda Släine. And though being poor and miserable he was 
generous and shamefaced as was kind for him from his breeding. 
And C. c. with his saints chanced upon his house that night and 
Findachta bade them welcome and gave them the best food, 
drink and service that he could. And C. c. blessed him on the 
morrow and said to him: 'Since thou didst save us last night 
from the great necessity that oppressed us, I will save thee from 
poverty and misery and necessity, and I will give thee the king- 
ship of Ireland and the kingdom of God at last.' And all that 
came to pass ut dixit C. c. in proof of this: 

Six of US of God's Community in the house of kindly Findachta 
Baithin, Brugach, Comgall, Caindech, Ternoc, Columb cille ö Neill. 
Findachta the friendly, I bless liim right heartily, 
I shall leave at his disposal the five provincial rulers of Ireland, 

138. Once of a time as C. c. was blessing cells and churches 
in the province of Connacht there was a young nobleman of the 
province at that time whose name was Guaire mac Colmain. 



62 RICHARD HENEBRY, 

ha doiclil?^Äi 7 bü drochenigh ina in Guairi-sin. Otclos do 0. c. 
sin teid mararaibe Guairi 7 do henö-aig 7 do tecaisc do briathraib 
rogradacha romhillse e 7 assed adubairt ris As lor duit a Gliüaire 
andernais dulc fa duillebar bregach dimbiiau an tsaegliail-si 7 
as imdha adhbhor agat fä nac/i denta duit olcus uime oir ni tue 
tu enni let aran saegal-sa ag tect duid air 7 ni mo berus tu enni 
let de oga fagbail duit ET bid afhis agat gebe nech dätabair 
dia moran do spreidli 7 dairnes an tsaegliail-se cobfhuil dflachaib 
air a roind arna däinib decife^ se na riachtanus a les 7 fos bidh 
afliis agat corub roäimgach dia do lucht na mitrocaire 7 dona 
dainib nach denadh maith ar a bochtaib fen 7 bidh afis agat 
aris da leghtha an scrihtuir diadha uile nach fuigthea scribtha 
comadh comartha slanaigthe do duine gan a beith fial dercech 
daendachtach 7 da derbad sin nir er an tigerna .i. Isv Crist fen 
enduine riamh an fedh do bi se a colaind daenda 7 ni mö roe- 
ratar a espofc no a deiscipai? 7 fös nir er Padraic no Brigid 7 
nir er mesi fen aenduine riamh ar C. c. gonadh and dorinde an 
laidh .i. 



dena a Guairi maith imni, na seoid adchi as dorn amceö. 
ataenar tainic tu a cli. dogebhair ni cein ber beo. 7rl. 



Do gab Guairi an tecusc-sin go maith cuice indus nach tainic 
an Erind riamh an tres duine dob fheili 7 doba näiridhe ina e 
amail aspert an nech naemtha .i. Baithin mac Cüanuch sa rann-sa. 

Guairi mac Colmam aniar. Cuculam«. Columb na cliar. 
isiat sin triar gan deibech. as fherr enech täinec riamh. 



ET fös tainec do brigh an bendaighte-sin tue C. c. air 7 an 
tecusc tue se dö gor gab se righe Connacht iar sin. Öir nir 
bendaig C. c. enduine riamh nach tiucfad do brigh an bendaigh- 



THE LIFE OP COLUMB CILLE. 68 

And tliere was nobody in Ireland niore forbidding to guests or 
more inhospitable than that Guaire. Upon hearing that C. c. 
visited Guaire and blessed him and instnicted hiui witli kind 
and gentle words and said to liim: 'Tliou hast done enougli of 
evil, Guaire, througli not bestowing tlie deceptive and transient 
foliage of tliis world tliougli tliou hadst many reasons wliy thou 
shouldst not liave done evil on account of it, for tliou didst 
bring notliing witli thee into this world when thou didst come 
to it nor wilt thou bring anything with thee from it when thou 
shalt leave it. And know that whomsoever God gives störe of 
cattle and goods in this world he is under obligations to share 
it with those people whom he sees are in need of it. And 
know besides that God is angry with pitiless folk and with 
such as fall to give alms to His own poor. And know fiirther- 
more though thou shouldst read the whole of sacred scripture 
thou wouldst not find it written that a lack of generosity, alms 
deeds and kindliness was a sign of salvation for anyone, in 
proof whereof the Lord, that is Jesus Christ himself never 
refused anybody for a gift as long as He was in human fiesh, 
nor did His bishops or disciples, nor yet did Patrick or Bride, 
nor did I myself ever refuse anybody for a gift' said C. c, and 
it was then he made tliis lay: 

Bestow a gift of something, Guaire, the goods thou seest are 

[a buffet to me sorrowing; 

Alone thou camest from the body, thou wilt have enough as 

[long as thou livest. 

Guaire heartily subscribed to that teaching for there were never 
in Ireland any three men so generous and so shamefaced as he, 
as the holy Baithin mac Cüanach says in this stanza: 

Guaire mac Colmain in the west, Cuchulainn, and Columb of 

[the clergy liosts, 

They are the three without discussion who were best at giving 

[that ever were. 

And besides it came about by virtue of that blessing which 
C. c. bestowed upon him and the teaching which he imparted to 
him that he assumed the kingship of Connacht after that. For 



64 RICHARD HENEBRY, 

the-sin righacht a duthaidhe fen do gabail do 7 a cuid do rigacht 
flaithesa de fa deoigh. 

139. ET fos is tresan mallachtem-sin tue C. c. ar Diarmaid 
mac Cerbaill anuair ruc se breth na adhaid le Finden fan leabar 
7 anuair do marb se mac righ Condacht a Temraigli ar a comairce 
tue eath Cula dremne do brisedh air 7 tue rath 7 righe do buain 
de iar sin 7 tue a saegal do gearrugad indus eofuair se dia 
bas do tabairt do amail derbus Diarmaid fen isna randaibh-si. 



Tri ni do ben dim mo ratli. stue me gan rigbe Temrach 

mallocht C. c. caidh 7 escaine Ruadhäin. 

Breth leabatV C. c. 7 Finden gombinde. 

dar chanus tre mebhul radli. re gacli lebar a leblirän. 



ET as follus duinn asna seelaib-so tuas gorab mogenar gambeith 
bendoeht C. c. 7 gor ab mairg gambeth a mallacht. 

140. Do bi duine airide an aimsir C. c. darb ainm an Ser- 
senach 7 nir maith a gnimartha a tossach a beathac/ 7 bä 
daidbir e amail mebraiges Comgall naemtha air 7 do bi se la 
airide ag siubal a cuideclita C. e. 7 tue se a leabar da imchar 
ina laimh 7 tainece do brigb leabar C. e. do glaeudli do gobfhuair 
se grasa ö dia indus gor linadh do saidbres saegalta sin amach 
e 7 gonderna se aithrige romhor an a pecaib 7 do bidh a 
cliommor-sin do comartha aicee condeehaid se da oilitlire docum 
na Romha 7 cotuce se eosdus do .x. eiibar 7 do da .xx. do 
daeinibh bochta do bi ag dul da noiletlire mar an cedna docum 
na Eoma 7 gancosdus acu fen 7 ata Comgall gamebrugad air 
nach raibe an Erinn duine ha saidbhre ina se tre mirbuik' de 7 
C. c. a fecmais an Mic medha oirdawe garaibe an saidbres mör. 



141. Ri do gabustar righi da cöicedh. Mumaw .i. Aonghas 
mac Nadfraich 7 docondairc a ben aissling mgnaid aen do oidhce 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 65 

C. c. never blessed anybody who did not assume tlie kingship 
of his own territory by virtue of that blessing and his share of 
the king-dom of God's Heaven at last. 

139. And besides it is tliroug-li the malediction wliicli C. c. 
bestowed upon Diarmaid mac Cerbaill (when he passed judgment 
against him in favour of Finden regarding the book, and wheu 
he killed the son of the king of Connacht at Temair though 
linder his protection), that he was defeated in the battle of Ciil 
dremne, that he lost his fortune and sovereignty afterwards, 
and that his life was shortened so that God permitted C. c. to 
inflict death upon him as Diarmaid himself certifies in these 
stanzas: 

Three things that deprived me of Inck and ousted me from 

[the kingship of Temair, 

the malediction of chaste Columb cille, and the curse of Ruadän, 

the judgment concerning the book of Columb cille and of affable 

[Finden, 

when with deceptive intent I said the sayiug, 'to every book 

[its booklet'. 

And it is clear to us from the above stories that happy was he 
who had Columb cille's blessing and woe to him who had his 
curse. 

140. There was a certain man in Columb cille's tune who 
was called the Assister, and he had done evil deeds in his youth; 
and he was a poor man as St. Comgall relates of him. And one 
day as he was Walking in the Company of C. c. he gave him 
his book to carry in his band. And it feil out by virtue of 
having handled Columb cille's book that he obtained grace from 
God so that he was filled with worldly riclies from that out, and 
that he did great penance for his sins. And so convinced was 
he of that that he went on a pilgrimage to Rome and that he 
gave their expenses to fifty poor people who were going on a 
pilgrimage to Rome likewise but had not their expenses. And 
Comgall says of him that there was nobody in Ireland who was 
richer than he through the miracle of God and C. c. with the 
exception of the renowned Mac meda who was possessed of the 
great wealth. 

141. A king assumed the sovereignty of the two provinces 
of Munster, namely, Aongus mac Nadfraich. His wife saw a 

Zoitaohrift f. colt. Philologie V. 5 



66 RICHARD HENEBRT, 

.i. dar le a beith fen taebtrom torruch 7 cuilen ferchon do 
breitli di 7 a fothracad a lemlmocht 7 gach inadh an Erind a 
tegheadh an cuilen 6 sin amach do bidh lan do lemlmocbt SiCedoir. 
INnisis an righan a haisling don righ 7 rucc an ri fen bretli na 
liaislinge 7 assed adubairt i. berair-si mac ar se 7 baistfitlier 
angras [fo. 19 a] aib de he 7 biaid se na nech naemtlia ag silad 
7 ag senmöir breitlire de in gach inadh a racha se ar fud Erenn. 
Oir do gell Patraic damh anuair tucus mo baili fen do .i. Caissel 
Mumhan comberthassa mac damhsa 7 combeith se na nech ro- 
naemtha. Beris an ben-sin righ Muman mac iar sin 7 adubairt 
aingel de risan sagart do bi gabaisted Näail do tabairt mar 
ainm air 7 arndenum ecna 7 leighind don mac-sin an righ. 
Tainecc an taingel cuige 7 adubairt ris tect mararaibe uachtaran 
7 cend creidme 7 crabaid cleri iarthair domain uili .i. C. c. mac 
Feidhlim 7 a comairli do gshdil goäbas 7 fearunn do gabail 
uadha an inadh andingnarZ se äitiugad 7 eclus inambeith se ag 
molad de. 



Glüaisis Naail iar sin 7 cuidechta clerech maille ris do 
techt a cend C. c. 7 do bi C. c. anuair-sin san inad renabartar 
Inber Naaili aniugh a crich cineoil Conaill Gulhain 7 naim lethe 
Cuind mailli ris 7 do labair tre spintd faidedörachta 7 assed 
adubairt .i. ticfa nech naemtha cucaind aniugh ar se .i. Naail 
mac rigli Mumhan 7 aingle de na coimhidecht 7 dober-sa an 
ferond-sa dö 7 bendeochad-sa 7 e fen and 7 had uadh-san 
ainmneochar go brath aris e. Do firad umorro an faidhedöracht- 
sin C. c. .i. tainec Naail an lä-sin fen na cend 7 dob follus do 
C. c. 7 da naemhaib aingli de a coimhidecht an macäimh naemta- 
sin ag techt do läthair dö 7 failtighis C. c. reme 7 tue pocc dö 
7 do leicc Naaile ar a giüinib a fiadnaise C. c. e 7 do fiarfaig 
de cait a bfuighedh se ferund andingnai? se äitiugad 7 eclus 
ambeith se ag moladh de amail adubramar romaind. San inadh- 
sa fen ar C. c. Beanduigis C. c. 7 Naail an tinadh-sin iar sin 
7 toiligis do Naail comnaide do denamh and. Gonadh Inber 
Naaile a ainm o sin ille. 



Ba nair umorro le Naail C. c. 7 a naeim do beith gan 



THE LIFE OF COLTJMB CILLE. 67 

wonderful vision one night. She thought she was big-bellied 
and pregnant and that she bore a male whelp and bathed him 
in new milk, and that whitliersoever the whelp went in Ireland 
afterwards the place became füll of new milk immediatelj^ The 
qneen told her vision to the king and the king himself did rede 
that vision and said: 'Thon wilt bear a son' said he, 'and he 
will be baptised in the grace of God and he will be a holy man 
who shall sow and preach the word of God wherever he goes 
throughout Ireland. For Patrick made me a promise when I 
delivered my own stead to him, to wit, Cashel of Munster, that 
thoii shonldst bear a son to me and that he would be a very 
holy man.' Thereafter that wife of the king of Munster brought 
fortli a son, and an angel of God told the priest who was 
baptisiug him to call hira Näail. And when that king's son had 
been educated and taught, the angel came to him and told him 
to go where the governor and head of the Faith and piety of 
the clergy of the whole western world was, to wit, Columb cille 
mac Feidlimthe and to submit himself to his direction until 
death, and to accept land from him on which he would build a 
dwelling and a church in which he might praise God. 

Thereupon Näail accompanied by a Company of clerics pro- 
ceeded to meet C. c. And at that time C. c. was in the place 
that is called Inber Naaile today in the territory of the tribe 
of Conall Gulban having the saints of the northern half of 
Ireland aloug witli him. And he spoke through a spirit of pro- 
phecy and said: 'A holy man will come to us to-day' said he, 
'namely Naail the son of the king of Munster, accompanied by 
the angels of God and I will deliver to him this land and I 
wiU bless it with him, and it is from him it shall be uamed 
for evermore '. Now that prophecy of C. c. proved true, for Naail 
came that very same day to meet him, and it was piain to C. c. 
and to his saints that the angels of God were accompanying 
that holy youth as he approached. And C. c. bade him welcome 
and kissed him. And Naail knelt down before C. c. and asked 
him where he should find land in which to build a dwelliug and 
a church wherein he might praise God as we have said above. 
' In this very place ', said C. c. Thereupon C. c. and Naail blessed 
that place and he permitted Naail to build a dwelling there. 
And Inber Naaile is its name from that out. 

Now Naail was ashamed that C. c. and his saints should 



68 EICHABD HENEBRY, 

biadli aige tar eis baili do gabäil uadliu 7 ba nair le C. c. esiun 
do beitli gan biadh an ced oidlice tainec se na cliend 7 do cui- 
retar fa umlila arin fhairge andil esc do cliiir a tir cuca cor lin 
si an tmigh do bi a comghar doibh diasc 7 do cruindighetar 
an meid ba lör leo do gainemli na trägha iarom 7 do ben- 
duighetar e condernadh plür de goraibe andil pliiir 7 eise ag 
C. c. 7 ag Naail conanaemliaibh an oidlice-sin 7 cor moradh ainm 
de 7 Coluimb cille 7 Naail de soin. 



142. Fechtns eli dandecliaic^ C. c. 7 Comghall naemtlia an 
aimsir samraidh do radli a tratli isna dumliachaib ata re coiss 
na fairge a Ciandaclita Glinde gemhin do clioir Droma cet 7 
tuccadli uisce däninnsaigit^ as tobar äirithe do bi laim riü 
dindladli a lamli ass 7 do labair C. c. tre spirud faidliedorachta 
7 assed adubairt. An tobar asatainic an tuisce ud ar se tief« 
aimser and 7 had graineamail lesna dainib a 61 nö indladh ass 
mar uisce nglan. Do fhiarfaig Comghall cret e an tadbhur 
fambeitli se mar sin. Adubairt C. c. gotibradis a braitri fen 7 
braitri Comgaill cath da cell timcell an tobair-sin 7 comuirfidlie 
nech airithe rembeith a pairt fen isan tobursa 7 cotruSiiWted fuil 
an fhir-sin 7 fuil amuirfMe do dainib eli gaclia taebha de a 
uisce 7 adubairt comadli le Domnall mac Aedha mic Ainmirech 
doberthai an cath-sin 7 ata Finden naemtlia do bi na ancaire 
aimser foda a mainest/r Muighe coscäin gamebrugad coraibe se 
fen a fiadlinaisi an catha-sin ogäcur 7 go faca se an corp-sin 
isan tobur amail adubairt C. c. 7 nir leir uisci and imarcaigh 
na fola 7 fos ata se gamebr«(^ad condechaid se fen dindesin scel 
an cathasin do manchaiö naemtlia roaesda do bi san eclais rena- 
burtar Camass Comghaill 7 corindesiter do condubairt C. c. re 
Comghall na fiadhnaisi fen cotiubartai an cathsin mar sin cor 
moratar le cell ainm de 7 C. c. de sin. 



143. Fecht eli daraibe C. c. an Druim cet ag silad 7 ag 
senmoir hreithre de do cäch 7 dorinne se moran do mirbuik7> 
and .i. doberedh se a suili do dainib dalla 7 a cossa do dainib 
bacacha 7 esdecht do bodhruib 7 fos doberedh se a slainte da 



THE LIFE OF COLUMB CILLE, 69 

be witli him witliout food after having received a stead from 
him, and C. c. was ashamed tliat Naail shoiild be without food 
the first night he came to meet him. And they caused the sea 
to send on shore to them as much fish as would do them so that 
the sea fiUed the Strand that was beside them with fish. And 
then they gathered as much as they thought sufficient of the 
sand of the beach and they blessed it and it became floiir, so 
that C. c, and Naail together with their saints had enough of 
flour and fish that night. And the name of God and of Columb 
cille and of Naaill was magnified thereby. 

142. Another time as C. c. and St. Comgall went in summer 
time to say their office at the sand-dmies that are beside the 
sea in the Ciannachta of Glenn geniin, near Druim cet, water 
was brought to them out of a certain well that was beside them 
wherewith to wash their hands. And C. c. spoke through a spirit 
of prophecy and said: 'The well from which yonder water came ' 
Said he, 'there will come a time when people will hate to drink 
it or to wash with it as spring water '. Comgall asked him what 
was the reason that it would be so. C. c. said that his relatives 
and those of Comgall would give battle to each other around 
that well, and that a certain man who would be a friend of 
Columb cille's own should be killed in that well, and that the 
blood of that man and the blood of all others that would be 
killed round about him would pollute the water. And he said 
it was by Domnall mac Aeda mic Ainmirech that battle should 
be waged. And St. Finden, who for a long time Avas an an- 
chorite in the monastery of Mag Coscain, relates that he was 
present while that battle was being fought, and that he saw that 
body in the well as C. c. had said. And water could not be 
Seen in it for excess of blood. And he says besides that he 
went to bring tidings of that battle to certain lioly and very 
aged nionks who were in the church that is called Camas 
Comgaill and that they told him that C. c. had informed 
Comgall in their own presence that that battle would be fought 
in that way. And they all magnified the name of God and of 
C. c. thereat. 

143. Another time as C. c. was in Druim cet sovving and 
preaching the word of God to everybody he wrought many 
miracles there; for he used to restore their sight to the blind 
and their feet to the lame and their hearing to the deaf. And 



70 EICHARD HENEBRY, 

gach duine da ticeadh cuicce o gach uile eslainte dambidh orra 
ona laimh do tocbail os a cinn nö ö uisce coisrectha do crathad 
orra nö on arän 7 6ntsaland do beanduigecZ se do caitemh doib 
nö 6 imel a edaigli do glacadh 7 do labair se tre spintd fäid- 
edorachta andsin 7 assed adubairt gerb aidbsecli le cäcli anderna 
se do mirbuih7> an lä-sin Coticfat^ ainiser eli andenadh se mir- 
hmledha. had mo nd anderna se an nair-sin san inadh-sin fen 7 
do firadh sin amail indeosus mordail Droma cet sa leablmrsa 
fein [fo. 19 b]. 

144. Fechtas eili do ullmaigli espoc naemtlia darbh ainm 
Conall flegli fa comair C. c. 7 tainic C. c. do caitliem na fleighe- 
sin 7 moran do dainib naemtha eli maille ris 7 ar teclit dö ar 
faithce an baili-sin araibe Conall ruc les do bendugad na liege 
e 7 mar dob ail les a bendugad do fecli se ar cuid airitlie di 7 
do fiarfaig da lie an necli trocairecli dorinde trocairi arna 
bocbtaib ag tabairt choda don biadh 7 don digh-sin doib 1er 
tarraing se trocairi de air fen ET do fech se arin cuid eli don 
thieid 7 adubairt nä hud eidir les fen a bendugad. Oir gor 
duine ecnaidhe san dutaig tue do Conall i 7 wo gondernadh 
aitrighi a pecadh na sainte nach bendeobac? 7 nach caithfed se 
enni da tue se uadha 7 arndul nambriathar-sin fa cach do leicc 
an duine-sin ar a glüinib he a fiadhnaise C. c. 7 dob e sin 
Colmdn mac Aedha 7 do bendaigh C. c. e 7 tainic do brigh an 
bendaighte-sin nar tagaill se an pecadh-sin na sainte sin amach. 
JlT fos ar cluinsin nambriathar cectoa-sin don duine eile adu- 
brumar romaind tue an biadh dona bochtaib do leic ar a glüinib 
a fiadnaise C. c. e 7 do cuir C. c. pecadh airide na aghaidh do 
bi go folaighte aige nach raibhi afhis ag duine sa bith air 7 
adubairt ris aithrighe do denam and 7 do gell sesin gondingnacZ 
se sin 7 do benduigh C. c. e 7 tainic do brigh an benduighte- 
sin nach tarla sa pecadh cedna ö sin suas e corub mar sin do 
shaer C. c. an dias-sin ona pecuib folaightecha do bi orra gor 
mörudh ainm de 7 Coluimb cille de sin. 



145. Fechtus do Columb cille an inadh airide 7 ruc säiri 
an domnaigh air 7 docuaidh destect aifrind a mainestir do bi 
da chöii- renabarthar Trefhöid aniugh 7 arndul astech dö do- 



THE LITE OP COLUMB CILLE, 71 

besides he used to restore health to everybody that came to him 
from every sickness that afflicted them by raising his band over 
their head or by shaking- holy water on them or by their eating 
bread and salt that he used to bless, or by touching the hem of 
his g-arment. And he spoke throug-h a spirit of prophecy then 
and Said though everybody marvelled at the number of miracles 
he did that day that another time would come in which he 
slioukl work greater miracles in that very same place than 
those he had done at that time. And that was proved true as 
the Synod of Druim cet will set forth in this same book. 

144. Another time a holy bishop whose name was Conall 
prepared a feast for C. c. and C. c. came to partake of that 
feast together with many other holy men. And having arrived 
at the lawn of the stead Conall took him to bless the feast; for 
it was his desire that C. c. should bless it. He looked at a 
certain portion of the feast and enqnired who was the merciful 
man who had mercy on the poor in giving them a portion of 
that food and drink and thereby merited the mercy of God for 
himself. And he looked at the rest of the feast and said he 
could not bless it. For it was a wise man of the country who 
gave it to Conall and until he should have done peuance for his 
sin of covetousness that he would neither bless nor partake of 
anything that he had bestowed. And when that saying had 
circulated amongst those present that man threw himself on his 
knees in presence of C. c. And he was Colmän mac Aeda. And 
C. c. blessed him, and it came about by virtue of that blessing 
that he never practised that sin of covetousness from that out. 
And also that other man, of whom we have recorded that he 
gave food to the poor, having heard that same saying knelt 
down in the presence of C. c. And C. c. accused him of a certain 
sin which he had kept concealed and conceruing which no living 
man knew anything, and told him to do penance for it. And 
he promised to do so, and C. c. blessed him; and it happened 
through virtue of that blessing that he never feil into the same 
sin from that out. And in that wise did C. c. free that pair 
from their hidden sins. And the name of God and Columb cille's 
was magnifled thereby. 

145. Once of a time that Columb cille was in a certain 
place the Sunday festival happened to arrive and he went to 
hear mass in a monastery that was near him, which is called 



72 EICH ARD HENEBRY, 

condarc se sagart ac rädha an aifrmd 7 do bi an sagart fen 
craibthech do reir barumhla caicli 7 iarna fliaicsin sin do C. c. 
adubairt do gutb mör. Ata ni glan 7 ni nemglan färe a cell 
anos oir dochim an tsacramaint naemta gaglacudh 7 gacaitbemh 
agan tsherbfhoganta?VZ gafuil cogus nemglan arafuil pecadh 
folaightech nacb derna se aithrighe and fos 7 ar cloisdin nam- 
briathar-sin daraibe astigh do bidhgatar comor 7 ar crichnugad 
an aifrind don tsagart do leic ar a gluinib a fladnaise C. c. e 7 
do doirt a dera 7 dorinde aithrighe rogher 7 do cintaigh e fein 
do dia 7 do C. c. sa pecadh-sin 7 do adaimh conderna se e 7 ar 
faicsin umla 7 aithrighe an tshagairt do C. c. do bendaigh se e 
7 tainic do brig an bendaighte-sin gor niaith dia a pechat^ dö 7 
goraibe se na oglach maith do dia 7 do Columb cille 6 sin 
amach. 

146. Fechtus do Padraic fän inadh renabartar an aii-d a 
Ciannachta Glinde gemhin 7 do bendaig se san inadh airithe 
renabartar Dun cruin 7 dorinde duirrthech and 7 do fhurail se 
ar cerd Connla cäs onorach do tindscna dö ambeidis na soisceil 
7 moran do taisib na naemh a coimed aige 7 sul do cuir se 
crich aran obaii'-sin testa se fein 7 do bi sin na doilghes mör 
ar Patraic. Oir ni raibhe sambith cerd ba commaith ris. Tainic 
an taingel cuige 7 adubairt ris gan dobron do beith air 7 nach 
dö do toib'^f dia crich do cur arin obair-sin acht do mac na bethad 
suthaine .i. do C. c. A cenn morain do bliadnaib iarsin tainic 
C. c. san inadh cedna 7 fuair se an obair-sin anullam and 7 ni 
fuair se cerd an Erind do crichnöbac^A i mar bud mian les 7 
dochuaidh arin tumba inarcuiredh Condla cerd 7 do fhurail a 
fhosclad 7 do cruindigh a cnamha fare celi 7 do bendaigh 7 do 
coisric iad 7 adubairt an ainm Ihsv Crist ericch marbhaib a 
Conwla cerd 7 do eric acedoir le breithir C. c. a fladnaise caich 
uili amail do eireochad se as a codlad 7 do bi se beo deich 
mbliadna .xx. iarsin 7 ruccad cland dö Conadh ar a slicht ataid 
cland cnaim/isighe trena beith fen ina cnamhaibh aimsir foda 
riana aithbeougad 7 tucc C. c. ar cerd Condla au obair-sin do 
tindscain Patraic do crichnugad dö fein. Gonadh i scrin C. c. 
aniugh hi 7 do cuir C. c. moran do taisib naemh Erenn indti 
7 Siderthar cor cuir se lethfolt Muiri innti 7 do bi nech naemhtha 
san inadh renabartar Ath lunga sa tir-sin fen darb ainm Tice 
7 docuaid C. c. diarraidh choda da taisibh air da cur sa scrin 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 73 

Treföid to-da}'. And lipon going- in he saw a priest saying mass 
and the same priest was pions according to common opinion. 
And when C. c. saw tliat he said with a loud voice, 'the pure 
and the impure are together now. For I see the Blessed Sacra- 
ment being handled and received hy a servant having an 
unclean conscience and upon whom there is a hidden sin for 
which he has not repented yet.' When those who were inside 
heard those words they were startled exceedingly. And when 
the priest had finished mass he knelt down hefore C. c. and shed 
tears and repented bitterly and he accused himself before God 
and C. c. of that sin and confessed that he had committed it. 
And when C. c. saw the Submission and repentance of the priest 
he blessed him and it came about by virtue of that blessing 
that God forgave him his sin and that he was a faithful servant 
to God and Columb cille from that out, 

146. Once of a time as Patrick was in that place which 
is called The Height in the Ciannachta of Glenn gemin he blessed 
a certain place which is called Dim cruin and he built an 
oratory there. And he caused C'onnla the artificier to set about 
making a precious casket for him in which he might have the 
gospels and many relics of the saints in safe keeping. And 
before he had finished the work that man died to the great 
grief of Patrick, for his like of an artiflcer was not in the 
World. An angel came to him and told him not to grieve for 
it was not to him that God had vouchsafed to finish that work 
but to the son of eternal lif e, to wit, Columb cille. Many years 
after that C. c. came to the same place and found that work 
unfinished there and he could not find an artificer anywhere to 
finish it according to his liking. And he went to the tomb in 
which Connla the artiflcer had been buried and caused it to be 
opened, and he gathered his bones together and blessed and 
consecrated them, and said, 'in the nanie of Jesus Christ arise 
from the dead Connla the artiflcer'. And he arose forthwith at 
the saying of C. c. in the sight of all as he should arise out of 
sleep. And he lived for thirty years after that and children 
were born to him. Wherefore from him are descended the clan 
Cnaimsige through his being for a long time in bones (cnämaib) 
before having been brought back to life. And C. c. caused 
Connla the artificer to finish for himself that work which Patrick 
had begun. And that is Columb cille's shrine to-day. And C. c. 



74 EICHAED HENEBRY, 

7 adubairt Tige nach tibrad Adubairt C. c. tre fherg cotiubra^^ 
da madh olc maith les e. Do imtig C. c. asin mbaili iarsin 
[fo. 20 a] 7 teid Tige dindlad a lamli a sruth do bi a comgar 
da ecluis fen 7 ag buain a lamliann de do indladh a lainh 
do thuit ordöc a laimhe des de isin lamhainn gonadh Ath 
ua liordoige ainm an ätha osin ille. Do aitliin Tige gorub 
tre mirbuile C. c. do imtliig sin air 7 do len e 7 tue an ordog 
dö 7 do cuir C. c. sa scrin i 7 do raarb Aedh mac Ainmirech .i 
ri Erind an dutliaig-sin na harda do dia 7 do C. c. tresna mir- 
buile mora-sin dorinde se indti, Gonadh e sin termond Arda meg 
Gillagain aniugh 7 isi an scrin is airdmhind do C. c. and osin 
ille ag denum fert 7 mirbhol. 



147. Fechtus do C. c. an oilen äiridhe ar loch Ce a Con- 
dachta 7 tarne flle 7 duine eladhna da indsuigid 7 do bi tamall 
ag comradh ris 7 do imdig uad iarsin 7 dob iugnadh lesna 
manchaib när iarr C. c. ni da eladhain fen ar an file-sin mar 
do iarrad se ar gach nduine eludna eli da ticced cuice 7 do 
fhiarfaigetar de cred fanderna se sin. Frecrais C. c. iad 7 assed 
adubairt nar enesta 7 nar imchubazd dö fen neithinna soläsacha 
disiiTaid ar duine garaibe doläs angar dö 7 adubairt nach fada 
go faicfidis duine ag techt däindesin doib comiürtide an file-sin. 
Nir mör gnr dhelaig deredh an comräda-sin riü aniiair docualatar 
glaedh a pwrt na hindse-sin 7 adubairt C, c. corub le scela mar- 
btha an flle täinic an duine dorinde an glaedh -sin 7 do firadh 
sin uile amail adubairt C. c. gor morad ainm de 7 Coluimb cille 
de sin. 



148. Fectus tainec espoc airithe as an Mumam aniar ar 
cuairt mar araibe 0. c. 7 tucc an umla air a ceilt ar cdch corb 
espoc e 7 do indis gor shagart e. Gerb edh nirb eidir enni do 
ceilt ar C. c. 7 do furail se arin espoc dul do rädha an aifrind. 
7 do tindscain an tespoc an taifrend iarsin 7 ar naemadh na 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 75 

put niany relics of the saints of Ireland in it and it is said lie 
put the side ringlets of the Blessed Vii-gin in it. And there 
was a holy man in the place which is called Ath lunga in that 
sanie land whose name was Tice. And C. c. went to ask him 
for some of his relics to put them in the shrine and Tiee said 
he would not give them. C. c. said angrily that he would 
whether he liked it or no. Then C. c. departed from the stead 
and Tice went to wash his hands in a stream near his own 
church. And wlien he took off his gloves to wash his hands 
the thumb of his right hand feil off of him in the glove; where- 
fore Ath na hordoige (Thumb-ford) is the name of the ford ever 
since. Tice recognised that is was through Columb cille's miracle 
that befeil him, and he followed him and gave him the thumb. 
And C. c. put it in the shrine. And Aed mac Ainmirech granted 
that land of The Height in mortmain to God and to C. c. on 
account of that great miracle he had wrought there. And that 
is the sanctuary of Mac Gilligan's Height to-day, and the shrine 
it is that is the principal relic of Columb cille's there from that 
to this, performing wonders and miracles. 

147. Once of a time as C. c. was in a certain Island of 
Lough Ce in Connacht there came to him a poet and litterateur, 
and he talked with him for some time and then he went away. 
And the monks wondered that C. c. had not asked that poet for 
a specimen of his art as was his custom with every other poet 
that used to visit him. And they asked him why he did that. 
C. c. answered them and said that it was not meet nor fitting 
for him to ask pleasant things of a man who was so near to 
sorrow. And he said it would not be long until they should see 
one Coming to teil them that that poet had been killed. No 
sooner had they heard the last of that conversation than they 
heard a shout from the harbour of that Island. And C. c. said 
that it was with tidings of the death of that poet the man came 
who had shouted. And all that proved true as C. c. had said. 
And the name of God and of Columb cille was magnifled 
thereby. 

148. Once there came a certain bishop from the western 
parts of Munster on a visit where C. c. was. And humility 
caused him to conceal from everybody that he was a bishop, 
and so he said he was a priest. However, it was not possible 
to conceal anything from C. c. and he asked the bishop to say 



76 RICHARD HENEBRY, 

sacramainti do 7 anuair dob ail les a roind. Do giioir se ar 
C. c. cuice 7 do ericli C. c. go \mmal docum na haltora 7 do 
fecli se na agaidh aran espoc 7 do labair ris 7 assed adiibairt 
go mbendaighi Crist tu a brathair gradhaigh ar se 7 roind an 
tsacramaint ö ata cumhaclita a ronda agad ET aitlmim-se anos 
corab espoc tu 7 cred far ceiles tu fen orainne custräst 7 co- 
tiubhramais lionöir fein duid danaitlinidlimis corub espoc tu 7 ar 
cnchnugad an aifrind do adaimh an tespoc a fiadnaise caich 
uile coraibe an fhirinde ag C. c. 7 corb espoc e fen. Ar cloisdin 
na mbriathar-sin don popul 7 daraibe do Isithair an uair-sin do 
molatar dia 7 C. c. ina oibrightliibh. 



149. Fectus do C. c. ag siubal re cois na habonn renabartar 
an Boind 7 tarla a cenn rig Erenn e docliuaid re tesbach na 
haimsire do snamli 7 donfaisi aran abaindsin 7 aderaid aroili 
combacl e ConghalacÄ mac Maeilmitl% (?) ba ri Erenn an uairsein 
7 mässe ni fhagliaim-si corub luclit enaimsire da celi C. c. 7 
Congalacli. Gidliedli gebe ri do bi and nir maitli a betha 7 do 
bo mitröcairech e 7 doconncus do C, c. coroibe bas anma 7 cuirp 
afoccus dö 7 do bi se gasmuainedh cinnus do shaerfac^ se anam 
an rigli ar pianaib itirn 7 as amlaid docondcus dö .i. necli naemtha 
do bi faris darbli ainm Baithin do cur disirraid deVce air indus 
combat tsliglie les fen däfhaghail dia trocaire do denamh ar 
anam an rigli dktuccad se an deVc-sin uadha. Teid Baithin diar- 
raid derce arin rigli 7 nilie amliain nach bfhuair se sin uadha 
acht do bhagair se a marbadh 7 a cur docum bais. Tainic 
Baithin ar a ais mararaibhe C. c. 7 do indes se sin do 7 ba truagh 
le C. c. anni-sin 7 docuaid mararaibhe an ri 7 do iarr deVrc air 
7 do gab ferg mor an ri ris 7 dob ail les bas dimirt air 7 mar 
nach raibe arm eli aige rendenadh urchoid do. Docuaidh se fai 
an abhainn diarraid cloiche do telgfad se ris 7 nir eirich se no 
gor baithed e 7 do teich C. c. reme arna fhaicsin sin dö 7 tarla 
a cos a lüib na srainge sida do bi sau edach becc purpair do 
cuir an ri de reme -sin ag dol aran snamh dö. Cred fämbereann 
tu an tedach beg-sin let ar Baithin anuair do bi an ri ag bagar 
ar marbtha gan adbhur. IS demhin go muirbfad se sind dafaicedh 
se lind e. Biaidli se andeirc agamsa uadh ar C. c. Dar linde 
ni cosmail sin do dul atarba dö ar Baithin oir ni da thoil fen 
dober se duid e. Na habair ar C. c. gebe deirc dober duine 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 77 

mass. Thereupon the bishop began tlie mass and when he had 
cousecrated tlie Blessed Sacrameiit and was about to divide it 
lie called C. c. And C. c. went reverently to the altar and 
looked into the face of the bishop and spoke to him and said, 
'May Christ bless thee dear brother' said he, 'and divide tlie 
Blessed Sacrament, for thou hast power to divide it. And I 
recognise now that thou art a bishop, and why hast thou con- 
cealed thy identity from us? for we could have shown thee thy 
proper honour had we known that thou wert a bishop.' And 
when the bishop had finished mass he admitted in the presence 
of all that C. c. had spoken truth, and that he was a bishop. 
When the people and those who were present at that time heard 
that, they praised God and C. c. in His works. 

149. Once of a time as C. c. was Walking beside the river 
which is called the Boinn he happened upon the king- of Ireland 
who for sultriness of the weather had gone to swim and wallow 
in that river. But other authorities say that it was Congalach 
mac Maelmithig who was king of Ireland at that time, and if so 
I do not find that he and C. c. were contemporaries. At any 
rate whatever king was there he did not lead a God-fearing life 
and he was unmerciful. And it was shown to C. c. that death 
of body and soul was close to him, and he was consideriug how 
he might save the soul of the king from the pains of Hell. And 
it appeared best to him to send a holy man named Baithin that 
was along with him to beg an alms of the king so that he 
might have occasion that God should have mercy upon the soul 
of the king if he bestowed that alms. Baithin went to beg 
alms of the king and not only did he not get that, but he even 
threatened to kill him and put him to death. Baithin returned 
to where C. c. was and told him that. And C. c. was sorry for 
it and he went to the king and begged an alms of him. And 
the king became very angry at him and desired to kill him. 
And as he had no other weapon to härm him he dived to the 
bottom of the river for a stone to throw at him, but he did 
not rise until he was drowned. C. c. fled on seeing that and 
his foot chanced in a loop of the silken cord of the little purple 
garment which the king had doffed before that when about to 
go into the water. 'Why dost thou take that little garment 
with thee?' said Baithin 'seeing the king was threateniug to kill 
US without cause. He would surely kill us if he saw it with 



78 RICHARD HENEBRY, 

da deoin fen uadlia dober dia a luach d(3 7 ni furail lemsa go- 
fhuiglie me 6 dia gingora flu me a faghail uadlia an deii'c-si do 
benus [fo. 20 b] da aindeuin don rigli a dul atarblia mhöir do 
amail doberadh se da thoil fen uadlia lii. Do fech C. c. na 
diaidh iarsin 7 docondaic se cruindiugad romor agna diabla^& os 
cind na liaband 7 gaclia taeblia di 7 do inniss se do Baithin 
cor baitliedli an ri 7 gorabatar na diabail ag pianadli a anma. 
Faiceni anois ar Baithin cindus rachass an deirc ud do benadli 
da ainweuin don riogli atarblia dö. Docuaid C. c. fana corp fen 
San aier anairde do cathugad risna diabla fa an anam-sin amail 
aingel no anum glan ag nach beith a corp uime 7 do bi ag 
cathugad go läidir riü 7 do fiarfa?/7e(ta)r na diabail de cred i 
an cöir do bi aige cuca fen do buain an anma -sin dib 7 nach 
derna se maith ar bith an fad do bi se sa saeghal do rachat^ 
atarbha da anum. Ata deirc agamsa uadha ar C. c. Ni dlighend 
se lüaighidecht ar son na derce nach da thoil fen tue se uadha 
i ar na diabail. Bidh afhiss agaibh-se ar Colum cille gebe ar 
bith cor arafhuighe belach dia ni duine corub flv maithes dia 
luaigidecht do tabairt dö ar a shon sin. Do cläidh C. c. na 
diab?« sa cathttgadh-sin indus cobfhuair se dia do brigh na 
derce-sin do ben se da aindeoin don righ anam an righ do chor 
ina cttrp fen aris innus condernadh se aithrige 7 leoarghnimh 
ina pecadh 7 combeith se na oclach maith do dia 7 do C. c, 6 
sin süas. Gonadh e an righ- sin enduine do slänaiget^ daindeoin 
an duine fen riam. As foUas duinn ass so corb imarcach an ein 
7 an grddh do bi ag dia ar C. c. anuair tue se cumhachta do 
arin ni-si do denamh 7 cobfuil scribtha nach slänaighend dia 
fen duine ar bith gan congnamh on duine fen ina slänugad 



150. Fectus do C. c. ag radh a träth 7 a urnaigthe san 
inadh airide renabar tar Tulach na salm don taeb toir do Cill 
mic Nenain 7 do leicc se ar a glüinibh e 7 do bi ag guide de 
CO duthrachtach 7 do iarr tri hathcuingheadha ar dia .i. gan 
duine ar bith do breith a enich go bräth 7 grädli de do beith 
go coimhnmtach gan claechlöt? ina chroidhe 7 sith suthain do 



THE LIFE OF COLFMB CILLE. 79 

US.' ' I sliall keep it as an alms from him ' said C. c. 'I do not 
think it likely that tliat should profit liim'. said Baitliin 'for he 
does not give it to thee of bis own will.' 'Say not so!' said 
C. c. "Wliatsoever alms one gives of his own free will God 
rewards him for it, but I will not be pleased nntil I obtain 
from God (although 1 am unworthy to obtain it from Him) that 
this alms which I took from tlie king against his will shall be 
for his great advantage, as if he had given it of his own free 
will.' C. c. looked behind him then and he saw devils making 
a great assembly over the river and upon each side of it, aud 
he told Baithin that the king had been drowned and that the 
devils were punishing his soul. 'Let iis see now' said Baithin, 
' how that alms, which was taken from the king in spite of him, 
will profit him.' C. c. went in his own body up in the air to 
fight with the devils for that soul like an angel or a pure dis- 
embodied spirit, and he began to fight bravely with them. The 
devils asked him what right he had against themselves to take 
that soul fi^om them, seeing that he had never done a favour while 
he was alive that would profit his soul. 'I have an alms of 
his' said C. c. 'He has no claim for merit from an alms which 
he did not bestow of his own fi-ee will ' said the devils. ' Know 
ye' said Columb cille, 'that in whatever way a servant of God 
obtains a gift from a person the goodness of God can give him 
merit for that.' C. c. overthrew the devils in that battle so 
that by vii^tue of that alms which he took from the king against 
his will he obtained from God that the king should assume his 
own body again in order that he might do penance and satis- 
faction for his sin, and that he might be a faithful servant to 
God and to C. c. from that out. So that king is the only person 
who was ever saved in spite of himself. It is clear to us from 
this that God bore C. c. great love and affection, seeing that he 
gave him power to do this thing whereas it is written that God 
alone will save nobody without the help of the person himself 
towards his salvation. 

150. Once of a time as C. c. was saying his office and his 
prayers in the place which is called Tulach na salm to the east 
of Cill mic Nenain he knelt down and began to pray God 
earnestly, and he asked three requests of God, namely, that he 
might never forfeit his honour of hospitality to anyone, that he 
might have the love of God permanently without change in his 



80 EICHARD HENEBRY, 

bheith iter a braithrea fen .i. cineol Conaill Gulbain 7 an biirba 
7 an merdliacht do bi indta do chur ar cul 7 cimdlucht 7 cend- 
sacbt do tabairt doib naninadh-sin an cein do beitli se fen 
buidhech dib 7 anuair do tuillfidis a dimdha galur 7 gorta do 
beitli acu. 



151. IS andsin do fhiarfa?^etar na naimh do bi afocliair 
C. c. .i. Baitliin 7 Brughach 7 Ternog scela derigh an domain 
de. Do cäi C. c. go ger 7 do laphair risna naemaibh-sin 7 assed 
adubairt do combnaidlirecZ mo chiall 7 mo chroide co romhör ar 
se tresin taisbenadh tuccad damh arna scela-sin do fiarfa/gebhair 
dim oir docither damh gondingnaid lucht deirich aimsiri foslong- 
port im chellaib 7 co muirbfither mo manaigh 7 combrisfid mo 
comairce 7 cosladfuid 7 cosäireochaid mo reilge 7 conairgfid 
mhärais. Truagh sin ar Baithin; fir 6n ar cach. 



Acht ge truag lemsa siid ar C. c. is truaide lern na 
dighailtais doghena dia indta ina iad .i. dobera se plaidh 7 gorta 
7 galair imdha eli ar dainib 7 ar cethra trithu 7 tiuefa ferg 
de CO himarcach re lucht na haimsiri-sin indus comuirbf?(^ na 
mic an aithri 7 comuirbfld na braithri aroili 7 nach bia urraim 
agan ingin don mathair no agan tshossar don tshendsir. 



152. Teid C. c. iarsin a cricli Brethfne 7 do bendaigh se 
inis mor Locha gamhna. Teid iarsin tarsin amainn siar 7 do 
bendaigh Ess mac nEirc ar Buill amail do tarruga/r Patraic 
combendochacZ se ann 7 do fagaib uech naemtha da mhuindtir 
and .i. Daconna a ainm. 

153. Teid C. c. iarsin Ess mac nEirc tar Corrsliah budh 
fhuaid corcumdaigh eclns an Imlech foda a Corann don taeb 
ÜiidirÜmaid do Tulai^ seghsa 7 do fagaib nech naemtha da 
muindtir indte .i. Enna mac Nuadain 7 fagbhus bnaidh näenaigh 
ar fer a inaidh do gres. 

154. Teid C. c. iarsin co Druim na msicraidhe atir 
Oililla risaräiter Druim C. c. aniugh 7 dorinde senmoir da 
braithribh and .i. do dann ma«cne Oililla mac Echac/i muigh- 



THE LIFE OF COTiüMB CILLE. 81 

heart and that perpetual peace might subsist between liis own 
relatives, to wit, the tribe of Conall Gulban; and that tlieir 
natnral folly and madness might be taken away and prudence 
and mildness be given in tlieir stead, so long as he himself 
should be pleased with them, bnt when thej^ earned bis 
displeasure that they might be afflicted with sickness and 
hunger. 

151, Tlien the saints wlio were along with C. c. namely, 
Baithin and Brugach and Ternog, asked him for tidings of the 
end of the world. C. c. wept bitterly and spoke to those saints 
and Said, 'my mind and heart have been sorely troubled' said 
he, 'through the vision that was accorded me of those tidings 
which you have requested of nie. For it appears to me that 
the people at the latter end of the world will lay siege to my 
monasteries and that my monks will be killed and that they 
will violate my power of protection and ravage and desecrate 
my church-yards and dismantle my dwellings.' ' That is a pity ' 
said Baithin. 'Yes indeed' said the rest. 

'But though those things are a sorrow to me' said C. c. 
' more sorrowfiü than they are the veugences by which God will 
punish them. For He will afflict men with famine and pestilence 
and many other disorders, and cattle on account of men; and 
the anger of God will fall overwhelmingly upon the people of 
that time so that sons will kill their fathers and brothers will 
kill each other, daughters will not be submissive to theii' mothers, 
nor Juniors to seniors.' 

152. Then C. c. went into the country of Brefne and blessed 
Inis mör of Loch gamna. Then he proceeded westwards over 
the river and blessed Ess niac nEirc on the Boyle, as Patrick 
had foretold he should bless it, and he left there a holy man of 
his Community named Dachonna. 

153. Then C. c. went from Ess mac nEirc over Corrsliab 
to the north and built a church in Imlech foda in Coraiin to 
the north- west of Tulach segsa, and he left a holy man of his 
Community there, to wit, Enna mac Nuadain, and he left the 
headship of assembly to his successor for ever. 

154, Then C. c. went to Druim na macraide in the country 
of Ailill which is called Druim Columb cille to-day and preached 
to his relatives there, namely to the descendants of Ailill mac 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. Q 



82 RICHARD HENEBRY, 

mhedhüin 7 tue moraii docum creidimh 7 docum crabhaidh dibh 
[fo. 21a]. 

Do idlibratar an tinadh-sin dö 7 do cumdaigedh eclus les 
and 7 adubairt combeitli sonus 7 onoir uirri co brath 7 do 
fliagaib an g-lassan .i. a cliloc fen indte 7 ro fagaib necli naemtha 
da muindtir indte .i. Findbliarr a ainm 7 do cuir se cros na 
sesamli risan eclais anoirdlies 7 adubairt an fad do msdrted an 
cros-sin 7 an glassän combiadh sonas indte ut dixit C. c. 



Mo cros an Druim mocroide. imglia aingel nosadranw 
moclien bis nahaice-si. sanaice giassain Findbharr. 



155. Fectus dandechm'fZ C. c. ar cuairt go liÄraind na 
naemli mararaibhe Ende Arand 7 mararaibe morän do naemaib 
eli do bi innti 7 tarla do coraibhe se fen 7 na naeimh-se eli 
adubrumar ac radli a tmtli 7 an urnaighte ag teclit timchell 
reilge Arand 7 cofacatar an tumba rosirsaidh 7 lia romlior 
dochumhscanta ar a mhuin 7 do machtnaighetar na naeimh co 
rombor arrsawlecbt an tumba 7 med na cloiche bai fair ET do 
ÜBiYfaig Baeithin naemh do bi fare C. c. do naemaib an baili 
fen cia ro adhnacA^ sa tumba-sin. Ni fliedamarue sin ar siad 7 
ni mo ro cualamar cia ro adhnocht and. Do frecair anti ar 
nach raibe ainbfhis am enni datäinic remhe no dätiucfac^ na 
diaigh e .i. C. c. 7 assed adubairt dofedar-sa cia ro adhnaclit 
and ar se .i. fectas and tknic ab irusalem remhe-so ar cuairt 
fare naemhaib Erenn fa tüaruscbhail a creidmlie 7 a crabaid 7 
ar cntas a riagla 7 ambethacZ 7 tarla do cotainic se don oilen-sa 
7 gofuair se bas and 7 asse ro adnacht f an leic üd ET daderbadh 
corbfhir do C. c. an ni-sin täinic aingel de do denamh fhiadh- 
naise les afiadnaisi Enne 7 na naemh archena an iiair-sin. 
Gonadh andsin adubaiil C. c. an rand-sa 



A Baithin anum cdleic. fa da san Talgaeth sailmglic. 
is anum co maidin and. ag Sihhaid Irusalem. 



THE LIFE OF COTiFlVrB CILLE. 83 

Echach miiigmedoin, and lie converted many of tliem to Faitli 
and piety. 

They bestowed tliat place upon Mm, and a chiirch was 
built by him there and he said that cburch would be happy 
and lionoured for ever. And he left the Glassan, his own stone, 
in it, and he left a holy man of his Community in it whose 
name was Findbarr. And he raised a cross to the south-east 
of the clmrch and said that there would be happiness in that 
church as long as that cross and the Glassan remained. Ut 
dixit C. c. 

My cross in Druim macraide many angels shall worship it. 
welcome to whoso shall be near it and near the Glassan of 

[Findbarr. 

155. Once of a time as C. c. went on a visit to Ära of the 
saints where Enne of Ära was and many other saints that were 
there, it happened that he and the other saints we have mentioned 
were saying- their office and prayers Walking around the church- 
yard of Ära. And they saw a very ancient tomb covered by a 
great, immoveable stone. And the saints marvelled greatly at 
the antiquity of the tomb and the size of the stone that was 
upon it. And St. Baithin who was with C. c. asked the saints 
of the place who had been buried in that tomb. ' That we know 
not ' said they ' for we never heard who had been buried there.' 
But C. c. he to whom nothing of the past or the future was 
unknown, answered him and said 'I know who was buried there' 
said he. 'Once of a time formerly there came an abbot of 
Jerusalem on a visit to the saints of Ireland on account of the 
fame of their Faith and piety and for the austerity of their 
rules and lives, and it happened that he came to this Island and 
died there. And it is he that was buried under yonder flag.' 
And in proof that C. c. spoke truth regarding that there came 
an angel of God to bear witness for him in the presence of 
Enne and the other saints at that time. And then C. c. said 
this stanza: 

Baithin let us stay now under . . . of Talgaeth the psalm- 

[proficient 
and let us stay tili morning there with the abbot of Jerusalem. 

6* 



84 RICHARD HENEBRY, 

156. Do bi C. c. ag iarraid pairte don oilen-sin Arand ar 
Enne an uair-sin 7 iii tucc Enne sin do oir dob ecail les datucadb 
se pairt don oilen do gorub uadlia da liainmneoc/^mV^e iiili e ar 
med a creidmlie 7 ar crüas a crabaid 7 ar a iiaisli 7 ar a onor- 
aighe 7 ar a shocenelaighe sech naemhaib eli Erenn 7 ar lin- 
mhuire 7 ar tresi a braithrecli 7 a cornghail .i. cenel Conaill 7 
Eogain 7 ar med a tuaruscbala fän lüle doman. Ata do grädli 
7 do toil agamsa don oilen-sa ar C. c. indus gombenduigliinn 7 
conainmnigliter ciiid ecin de iiaim gorb ail lim ciiid bec n(3 mör 
dfagail uaibsi de. Ni flmighbe ar Enne. Tabair letheat mo 
cochaill dam de ar C. c. Ni mesti leam an uiret-sin do tabairt 
duid de ar Enne. Do cuir C. c. de iarsin 7 do sliin ar talumli e 
7 do bi se ag leihad ar fedh an oilen assa cell indus cor letli se 
tar gort mor feraind. Conid gort an cochaill a ainm 6 sin alle. 
Arnäfhaicsin sin dEnne do gabh ferg mör e 7 ruc aran cochall 
7 do tliogaib e 7 munabeith a luas do tocaibh se e do letbfad 
taran oilen uili 7 adubairt se nach fuighedh C. c. an gort-sin no 
cuid eli- don oilen-sin co bräth. Bud mesde an toilen sin ar C. c. 
oir da lecthi damsa bendugad and ni tiucfad en long coidhce 
ann acht long do thiucfad le hoilethrecha and 7 ni beith port 
a tiucfad long and acht enport amhäin do comhair an inaidh 
reräiter Acaill 7 do choiseonadh enduine e ar loinges bfer ndomam 
7 ni dendais goill inäid allmaraigh gabaltus and 7 an duine 
dogenadh domblas nö anaoibh and do lenfad a dhä bonn düir an 
oilen innass nach beith ar breith dö encoiscem do tabairt nö 
conicadh se an domblas-sin 7 ise bud roimh adhlaicthe do sloghaib 
iarthair domhain 7 fös do beidis drong denlaith parthais ag 
celiubrad gachlai an 7 ni biadh galur nö essläiute ar dhuine and 
acht galur a bäis 7 do beith säsadh na uisce amail nö beith se 
cumuscte do nihil 7 do tiucfad a guirt 7 a arbhunda gan cur 
gan trebad 7 gan dfhaghail do shaethar uatha acht ambüain 
sabfhogawiar 7 ni ricfaidis lucht an oilen-se a less re buaibh do 
beith acu acht bö gacha tighe 7 dogebdaeis a fi-estaZ fen 7 frestal 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 85 

156. C. c. was asking- of Enne a part of that Island of Ära 
at that time, biit Enne did not give it to hini. For he was 
in dread if he gave him a portion of the Island that it is after 
him the whole of it wonld be called for the greatness of his 
Faith and the ansterity of his piety, and for his nobility and 
honourable estate and for his gentle blood beyond the other 
saints of Ireland, and for the mnltitude and power of his cousins 
and relations, to wit, the tribe of Conall and of Eogan, and for 
the Wide extent of his fame over the whole world. 'I so love 
and desire this Island' said C. c. 'that I wish to get little or 
mncli of it from you in order that I might bless it and that 
some portion of it might be named after me.' 'Thon wilt not 
get it' said Enne. 'Give me the width of my hood of it' said 
C. c. 'It is no härm for me to give thee so mnch of it' said 
Enne. C. c. took off [his hood] then and stretched it on the 
ground and it began to spread out over the whole Island until 
it covered a big field of land. And so The Field of the Hood 
is its name from that to this. When Enne saw that, he got 
very angry and he caught the hood and lifted it, and only for 
he took it up so soon it would have covered the whole Island. 
And he said that C. c. wonld not get that field nor any other 
portion of the Island for ever. 'The Island will be the worse 
for that' Said C. c. 'for hadst thou allowed me to bless it no 
ship would ever come to it but a sliip that would come with 
pilgrims, and there would be never a port there to which a ship 
could come save only one port near the place which is called 
Acaill, and one man could defend it against the fleets of the 
men of the world, and strangers nor foreigners would never 
make a settlement there, and whosoever should desecrate or 
pollute it his two soles would stick to the earth of the Island 
so that he should not be able to take one step until he had 
made amends for that desecration, and it would be the burying 
ground for the hosts of the western world and besides there 
would be a Company of the birds of Paradise singing there 
every day, and sickness or disease should never afflict anybody 
there save only the sickness of death, and its water would taste 
as if it had been mixed with honey, and its tillage and corn 
crops would grow without sowing or ploughing, with no labour 
involved save only their reaping in harvest, and the people of 
this Island would have no need of cows except a cow to each 



86 RICHARD HENEBRTj 

an aidhedh do bainde uaithe 7 do benföMis na cluicc uatha fen 
an aiuiser an aifrmcZ 7 na trath 7 do lasfuidis na coindli uatha 
fen sanaifrend 7 samedhon oidche ag rädh a trath dona naemuib 
7 ni beith esbuidh mona dändentai tene co bräth aris and 7 as 
baeghlach combia cach uir [fo. 21b] easbaidh dandubhramar-ne 
air 6 nar lecedh damhsa bendngad and ar se 7 do firadh sin 
uile amail adubairt C. c. 7 go häirithe do firudh e leth re tenidh 
öir ni fuil moin no condadh ag lucht an oilen-si 6 shin alle 
dandingantai tene acht bualtuighe nambö do tirmugad re grein 
conad de sin doni siad tene. 



THE LIFE OF COLUMB CILLE. 87 

house and they woiüd g-et enough of milk from her to supply 
themselves and tlieir guests, and the bells would ring of them- 
selves at mass and office time, and the candles would light of 
tliemselves at mass and at midniglit when the saints would be 
saying tlieir office, and there would he no want of turf for firing 
for ever there. And it is likely that every want we have 
mentioned will come upon it since I was not allowed to bless 
it' Said he. And all that proved true as C. c. had said. And 
particularly it proved true regarding the firing, for the people 
of that Island have neither turf nor flre-wood to burn from that 
to this, and so they do make Are only by drying lumps of cow- 
dung in the sun. 

(To be continued.) 



Corrigenda. 

§ 1, p. 519 for 'for assurance of his lowlj estate' read 'in Order to gain merit'. 
§ 81, p. 299, for 'of the properties of read 'near'. 

I owe the following to the kindness of Whitley Stokes. 

§ 74, p. 287 for 'suit of serge' read 'labouring suit'. 
§ 94, p. 317 for ' in banna ' read ' the womanly '. 

Glockner Sanatorium, 
Colorado Springs, Eichard Henebry. 

Colorado, U.S.A. 



THE OAELIC DIALECTS. 

(Continuation.) 

IV. 
ObserTatious concerning r. 

(1) Just as rl becomes 1 so rs becomes s as in ars\ ors' 
'quoth, Said': 

^^^'] Said he ^'''[ 
OS es ) OS • f i. 

Also in N. Inv. r in rt combinations becomes rft but not in 

Cintire, Arran, Sutherland. It is most frequent of all in Harris, 

W. Skye, N. Uist wliere 

ord Miammer' becomes (oorld) 

versus (osd) of Tiree, lona, Soutli of Mull, many parts of S. Uist, 

Barra, Benbecula, wliere, also, for instance, airson (-err'Ion) 

'because' becomes (e'son). In Eeay this featnre is noticeably 

absent and tlie d in örd, börd is alveolar. And in such words 

as aghairt, toirt one may hear in Sutherland a voiceless front 

r -\- alveolar t foUowed by a slight escape of breath. 

(2) In N. Inv. r is often epenthetic, more so than in other 
dialects, e. g. : 

trog 'lift' for tog 
brianadh 'für' for bian 
breatällion for E. batallion 
frachd 'host' for feachd. 

It is found also in Kintail and Keay, and at least in one 
instance in Reay where it is absent in N. Inv. e. g.: 

Remj ' N. Inv. 

grath-muing 'mane'. kga -mui. 



THE GAELIC DIALECTS. 89 

In Colonsay, Morvern &c. it occurs in hriosgaid from E. 
bisciüt; cf. intrusion of r in E. bride-groom, hoarse, cartridge. 

(3) r for 1 in St. Kilda: 

Diruaine Monday for Diluain. 
Also in Reay; harraidh in Rob Donn for baillie (ba-ili — N. Inv.). 
r for 1 in N. Inv. e. g. Feille Faire for F. Failc 'Epiphany', 
from a Gaelic word nieaning 'to batlie, wash, lave' and remi- 
nisceut of tlie origin of tliis festival in the east to celebrate 
Christ's baptism in the Jordan. Cf. Todd's St. Patrick p. 488 for 
Epipliany as a season for baptism. On the other hand N. Inv. and 
other dialects have an data 'the second of two, one of two' 
where most dialects have an dara, an darna for 0. Ir. 
ind-ala 'other'. Colonsay has also (danna), i. e. four forms 
practically. 

(4) r for n: 

mesran 'yawn' = meanan (Colonsay, Islay), 
maram "hiin by mine own soul = m'anam fhln 

(N. Inv.), 
arat linen = anart (N. Inv. — Barra). 
NB. The a is not always nasal here: 

mara 'hei if not = mima h-eil. 
In Cintyre this phrase may be heard as (mana vel); also 
as (ma nax el). St. Kilda and parts of Lewis have haraltmim 
for 'nnrse' = ban-altruini; doeras 'is :a-9m = donas fhios 
agam I'm damned if I know' (Morvern, N. Inv. &c.). 

In Ireland we thus get Limerick from Luimneach. In the 
Highlands, very widely, Mac Nicol, Mac Naughton are sounded 
with r + nasal vowel. The Reay dialect abounds with this 
peculiarity. There 

ainmeil 'famous' becomes (armail) 
anmoch 'dusk' becomes (aramax) 

. , 'girl, daughter' becomes (irun) 

nighean J v -•/ 

ainm 'name' becomes (tram) 

anart 'linen' becomes (arat) 

meanbli 'small' becomes (me-aru) 

eanachainn 'brains' becomes (saraxm) 

meanmhuim itch in the nose (prognosticating 

a stranger's arrival) mtaravin. 



90 GEORGE HENDEESON, 

Tlius in Oran Do Bharbara Muillear (Rob Donn ed. 1871, last 
line p. 179) we shoiüd perliaps read dh'ainmicheadh for ghairmeadh: 
gur •himu -Aa-a • trici 
a Sfcremicu vur nergm ec cleer. 
For this change of n to r compare Latin Carmen from 
*can-men : g-ermen from *gen-raen. 

NB. (1) Rea}^ often inserts r betöre 1: 

mnladach sorrowful (mulardax). 
(2) mu'n and mur are easily confused: 

mn'n robb mi aun = ere I existed (was there) 
mur robb mi ann = unless I existed (were tbere). 

(5) Tbere is no proper distinction kept betweeu ir and r in 
cases like cuir, 'put' (imperative) and ag cur (infin.) where the 
r in N. Inv. sounds alike in botli. Munro (Gael. Grammar 217 n) 
is rigbt wben be says 'From Fort-Augustus to tbe far north 
tbe attenuation of 1, n, r, is neitber known, distinguisbable, nor 
appreciated'. Only initial r in accented syllables and rr final 
can be said to be pronounced quite differently. At tbe same 
time there is clear distinction between tbe 3 pers. pron. m. and 
3 pers. pron, f. + r in the initial of a word v. Inflection. 

(6) rc + ligbt vowel > c e. g. ör-cbeärd, goldsmith 
> oocard'. 

(7) mn-, gn-, cn-, tn-, followed by a back vowel give mr-, 
gr-, er-, tr- with nasalization of the following vowel; (mra-a) 
mna 'of the wife'; cnoc (krobxk) 'hill'; in Breton krea'b; 
(grobican) gnotbuichean 'messages'; (kroo) cnö 'nut'; (truu) tnü 
'envy'. For cn becoming er + nasal vowel, cf. L. crepusculum 
cognate witli Gr. xpeffa^; Breton gri 'couture', Cymric gwni. 

Palatal Side-Voice (1, 11). Same as in Italian gl wben initial 
and medial ; in finals representing a double consonant it is double, 
(lii) li 'colour, hue'; (miia) milleadh 'injury'; (file) filleadb 'a 
fold or crease'; (mijll) verb: — to injure; nomi: — pl. of meall 
(mjaull) 'a beap, protuberance '. It is found in association with 
front vowels only. Tbe mutation of (i) is (Ib) : (iic luwm) leig 
liom 'let me alone, let me be'; (Ibic a luwm) leig t liom 'he 
let me alone'; (er an tlhiia) air an t-shliabb 'on the mountain- 
side '. So far as I can make out it is distinguished from Welsh 
(11) by not being unilateral and bas the tongue not quite in 



THE ÜAELIC DIALECTS. 91 

the i- Position. But in Manx daa hlieau 'two moimtains or 
hill-slopes' the noun 'sounds like the Welsh word Unv or per- 
haps more exactly liiiu' (Rhys p. 147). Curiously in spoken 
Manx, though not indicated in the spelling;, 1 is 'introduced 
between labials and yod just as in the Slavonic languages' 
(Rhys p. 147) e. g-. as (vlioys) in na'n vioys hcne 'than the life 
itself : also in fioghey Ho fade or wither' Ir. feochaim 'I droop', 
Ga. feodhaich 'decay'. This is not common in the Highlands, 
but I recollect an instance in N. Inv. where feddar 'pewter' is 
invariably (flhootar) — save that the l is not mouille. 

Point -Side-Voice (1). This is the front slender 1 and differs 
from the English sound in being- only half voiced. The back of 
the tong-ue is besides slightlj^ raised. which is not the case in 
English. It is not necessarily alveolar, for it may be produced 
either with the tongue point against the arch or on the front 
Upper gum. It occurs in N. Inv. in the preposition (It) le 'with' 
and in the prepositional pronouns wherein it appears e. g. (luwm) 
liom 'with me', (lef) leis 'with him', but in many dialects it is 
mouille (lef), its sound in N. Inv. thereby falling together with 
leis 'a thigh'; in medials: (elatf*) eilid 'bind'; (ela) eile 'other'; 
in flnals, (dcral) däil 'delay', (dhal) dail 'dale', (kumal) cumail 
'keeping', (vel) bheil 'is?', (xan el) cha'n eil 'there isn't'; (xa 
ric u Ifs') cha ruig thu leas 'you need not'; (a :l£h) a leith 
'its half, the half of it'; if strongly stressed it > fully breathed 
as in (xa ;lheer 30h) cha leir dhonih 'I can't see'; (an ulhcc) an 
uilc 'of the evil'; (an ulhtf) an uilt 'of the Joint'. 

NB. Front slender 1 i, e. (1) after front vowels has with 
some Speakers a slighter degree of palatalization ; it 
is a dental point 1 fornied with a simultaneous approach 
to the palatal position. In my transcripts I use /, but 
I wish to State once for all that if all the dialects be 
taken into account this Stands for two different sounds 
(1) a slightly palatalized 1, (2) the point-side-voice (1) 
which differs from the Eng. in being only half-voiced. 
The former tends with same N. Inv. Speakers to be 
converted into (1) with strong palatalization. This 
seems to be the case in Manx. It also holds true of r: 
e. g. in riiighe "arm' we have (r) without palatalization, 
while it exists in (rju') riutha 'to them'; (rjuhf) 'to 



92 GEORGE HENDERSON, 

thee'; 'to you' is botli (riii, niiv) ruibh aud (rji, rjiv) 
ribh; cf. Rliys, Manx Phonetics p. 150. In the case 
of the Word bliadlina (pbliiana) 'year' it iiever has n 
as in the Manx hle'in 'year'. 

Point-Tooth-Side-Voice (1, 11). This sound does not exist in 
English. In Gaelic Initials it is voiced, but in stressed finals it 
tends to voicelessness. As regards its place of articulation it is 
the same as in the Gaelic rimstops (t, d) wherein the point of 
the tong'ue is spread out like a fan so that the whole of its rim 
is brought against the teeth while the back of the tongue is at 
the same time slightly raised, i. e. an 1 with interdental modifier, 
with spreader, with back modifier. It has often a slight escape 
of breath (') in finals + in Ic, U combinations. In final position, 
where it is U in the ordinary Script, it is double; medially it is 
of intermediate length and may be written (1): (laa) lä 'day'; 
(khaull) call 'loss'; mealladh (mjala) 'deceiving'. In (kAra • vaaI') 
caora-mhaol 'a hornless sheep' it is half voiceless; also in 
(toD-ül') Domhnull 'Donald' in stress. It is fully voiceless in 
(a •Ihaantf) a shläinte 'his health'; (a •Ihaht') a shlat 'Ins rod'; 
(• Ihaanic 6 mi) shlänuich e mi ' he healed mi " ; (Ihauwr e) labhair 
e 'he spoke'; (mo Ihaav) mo lamh 'my band'; (ol'k, olhk') olc 
'evil'; (an •tallit') an t-alt 'the Joint'. In the last two instances 
it seems with some to be almost syllablic (1): cf. Gael. (^ln«I) 
Alness, from Norse andnes 'a point of land'. 

Obs. (1) In Brittany 1 is developed from d; elio, ilio = Cym. 
eiddew, Gael. eidheann ivy. This is the l which with 
some Islay Speakers becomes (d): (daaccir, or daatlir) 
läidir ' strong ' ; (daav) lämh ' band ' ; Pedersen (p. 23) 
notes that in the plant name sLaNd9S = Sc. Gael. 
slän-lus 'ribwort, plantago' the L is gone over to 
d, — which is precisely what occurs in Islay. In 
Eigg and Morar this 1 becomes (w) : mo lämh becomes 
(mo waav); cf. Waterford dialect (Dungarven), where 
clais 'ditch' > kwal. It is at times an atterapt to 
render (Ih); in the isle of Coli this (11) final > a 
trilled r i. e. (rr) : thäinig mis' a Colla (lianic mil s 
korra) 'I came from Coli'. 
(2) The mutation of 1 — usually known as aspirate broad 
1 — where it now exists as in Gairloch, Nether Lome, 



THE GAELIC DIALECTS. 93 

Eigg, parts of Skye, Lewis &c. — is Ih. This is what 
is meant by the not wholly exliaustive description of 
it in Stewart's Grammar as being like 1 in Eng. loora, 
fool. As examples he gives lahhair '(he) spoke'; lom 
'feminine of adjective lom, 'bare'; mol 'to praise'; 
hläth 'a blossom'; sMänuicJi 'healed'; dhlii fem. of 
adj. diu 'near'. It has a sort of 'clucking' sound and 
the inhabitants of Eigg are caricatured for it, their 
prommciation of it in medial position being known 
among Outer Hebrideans who use 1 -j- h for it as An 
Glug Eiggach 'the isle of Egg cluck'; see sub Dia- 
lectal Tests Sounds where the examples there noted 
for Tiree show it exists where it is flanked by broad 
vowels, either before or after. The colour of the 
vowel it is which lends its character to the combined 
effect, if Ih be the mutation for both } and 1. And 
I therefore find my own analysis in agreement so far 
with Mac Curtin who in his Elements of the Irish 
Language said long ago: — The letter 1 when an 
initial or joined with another consonant in the body 
of a Word, or in the latter end, is pronounced as if 
double, as long 'a ship', na colna 'of the body', 
Domhnall . . . When it comes in the body of a word 
with a vowel on each side, it is pronounced as in the 
latin, as Solamh, Soloman, sileadh 'dropping'. 

Further Chaiiges And Interchanges Of I. 

(1) N. Inverness has a fondness for 1 in place of attenuated 
fi'ont r e. g. Griogail for Griogair 'of Gregor'; -tdoo-ar -kgrik«! 
= Donald (son) of Gregor, Donald Mac Gregor: 

mjoe-el memory meamhair 

kuloe-im feast cuirm 

kglijnn prettj^, neat griun 

iloemic to flit imrich 

•mala -iii 'blemish, imperfection ', heard also as 

marr "i (a corruption of mar hhith 'if not'). 

In some words such as glinn, cuilm Strathspey and Harris 
share in this peculiarity; and (lic) for rig, ruig (in phrase: cha 
ruig thu leas = you need not) is fi^equent in Uist and occurs 



94 GEORGE HENDER.SON. 

in my edition of tlie poems of Neil Morison. the Pabbay Bard. 
In N. Inv. one may any day hear (cjfrial) for Eng. 'carrier'; 
Benbecula says Guaile for Guaire. St. Kilda has 

el for air 'on' 

aliai for athair 'father' 

a hlii for a righ 'oh king'. 
I liave heard of a St. Kilda woman sayiug : Chletail ! calson 
thug thu dhiot do logai (= chreutair! carson thug thu dliiot do 
dhosan) mo glirädh in S. Kilda becomes (mo jlbaa) Arran, too, 
has (elan) for aoirean 'a ploughman' (oeran). In Barra I have 
heard gaoü for gaoir but the change is not carried out far. 

(2) 1 for n is exemplified in the Uist 

Ilarnif = Inbhirnis 'Inverness' 

khaanal 'language' for cänain 
'Nam biodh an da theanga agad 's tu bard a b'fhearr na mise' 
(= If thou hadst the two tongues thou wert a better bard than I) 
Said Alex. Macdonald of Ardnamurchan to John Mac Codrum, 
the N. Uist bard, to which the latter answered quickly: nam 
biodh an da chänail 's an aon teanga th'ann, dh'fhoghnadh e 
= ' were the two languages on the one tongue there is, it would 
suffice'. Benbecula has 1 for n e. g. lanail 'married couple'; 
cantail 'saying'. 

(3) A common feature of many dialects is that rl becomes 1: 

pbjoeoela the English language beurla 
•ah-ala lieifer atharla. 

(4) 1 final sometimes passes in N. Inv. to Itf, Icc •u-iltl 
for umhal 'humble', a loan from Latin humilis. The Gaelic 
pronunciation still shows that 1 was flanked by a liglit vowel; 
the 1 here sounds either 1 or 1 (the latter being a little more 
'for ward' than the English sound). 

From analogy or through the forward point-tooth con- 
sonant we get: 

fetaltf, etaltr Italy 

c|aramaltf Germany. 
Cf. Espaint Spain, colloquially (spaaii). 

(5) The sound that- does duty for devocalized 1 has been 
already noticed. It is now the most marked of the Gairloch 
dialect. If we take the verb 'go', in Gairloch folhh, it at first 



THE GAELTC DIALECTS, 05 

soimds to an imaccustomed ear as Eng. ' follow ' but only approxi- 
mately for the 1 is retracted, the tongue being spread against 
the back arch but otlierwise like an imvoiced French 1. It is 
never unilateral witli the tongue in the i-position and that 
distinguishes it from Cymric li. It is a devocalized supra- 
dental 1, and may be heard in Gairloch in words like: — fogh- 
liunte, folbh, clmala, glan, ablach, conablach, domblas, annlann — 
which in N. luv. would simply have a strong inter- dental. It 
exists also in: — air an t-sliabh 'on the hill-side' (er an -tlliiia); 
a shliasaid 'his thigh' (a Ihiiasitl'). In the neiglibouring Torridon 
(tceoeroerdan, with second r inserted as in the Keay mula[r]dach 
'sad') the Gairloch (ctoolli) sounds ctddY, almost like N. Inv. (cjool'). 
NB. What will be noticed more fully under Inflection may 
be ref erred to here, viz. a tendency in N. Inv. and most 
northern dialects to discard some proper distinctions ; 
the imperative guil 'weep' is not distinguished from 
the infinitive gul, but a side-form with a here keeps 
up the distinction: bha i 's a ghal (-va-i-sa 'sal') 
'she was a-crying'. A Eeay man would likely say: 
(va 1 cöinu), which latter word would in N. Inv. be 
(koonak) ^= tha i caoineadh (0. Ir. coinim). Also : 
sealladh na süil (for sül) : this exists as a marked 
tendency which is not carried out anywhere. 

(6) 11s + e becomes f, soillse (sootfa) ' brightness ', with o 
half -long. 

(7) O'Growney (§ 49 — 50 of Simple Lessons in IrisJi) gives 
the following for Connaught Irish: 

"Between vowels Single 1 and n are pronounced as in 
English; mala (maul'-a) a bag; milis (mil'-ish) sweet; Una 
(oo'-na) Una; minie (min'-ik) often. At the end of words, 
Single 1 and n preceded by a vowel, are also pronounced as 
in English; as bän (baun) white; asal (os'-al) an ass. 
Single 1 and n when next any of the gutturals g. c or the 
labials b, f, p are like English 1, n; as olc (ulk) bad; blas 
(blos) taste." 

NB. au in O'G.'s notation = au in Eng. naught. The 
following words he pronounces with what he thought 
to be Eng. 1. In N. Inv. they would have 1 and in 
Gairloch, Tiree 1 devocalized (Ih). 



96 



GEORGE HENDERSON, 





N. Inv. 


glan (glou) clean 


kglan 


solas (sülas) liglit 


solas 


blas (blas) taste 


pblas 


mol (inul) praise 


mol' 


diil (dhul) going 


tduV 


flal (fee'al) generous 


fiiai' 


gual (goo'-al) coal 


kguiial' 


seol (sliol) a sali 


lool' 


ceol (k-yöl) miisic 


cjoor 


diol (deel) vb. seil 




sgeul (shgeul) story 


seeer 


geal (gal) bright 


cjar 


äliiinn (aul-iw) beautiful 


aarin 


iolar (ttl'-ar) eagle 


Jül'ar 


glac (glok) take 


kglaxk 


salann (sol'-aN) salt 


salann' 


beul (bael) mouth 


pbiial' 


speal (spal) scythe 


spjaal" 


maol (mwael) bald 


ülAAl' 


muineal (mwin'-aul) neck 


mufiör 


Cathal (koh'-äl) 


kliahal' 



O'Growney notes tliat at the heginning of words 1, n and 
broad vowel are supra- dental or 'thick somid not in English' 
^ L, N; wliile 11, nn are always == L, N and remarks that 
'in many districts the people liave simpMed the pronunciation 
tlms: 1 and broad vowel always = L; 1 and small vowel = l 
(i. e. mouille)'. This process of simplification is very widely 
extended in Scotland. This is what Shaw meant by 1, n, r 
seeming to sound reduplicated in place of aspiration, e. g. labhair 
mi 'I spoke = llabhair mi' — Anahjsis 16, 17. 

Lip-Back-Continuant-Voice (w). This is similar in formation 
to English w. It occurs: 

(1) For l in Eigg, also sporadically in Morar and Ardgour; 
6. g. (wän) for (jaan) län 'füll'; (bawax fuahsax wajax) balach 
fuathasach laghach 'an exceedingly fine fellow'; (waav) lämh 
'hand'; (ftow) seol 'way, sail'. In Ireland I have noted for the 
County Cläre mo lämli 'my hand' as (mo vaav). 



THE GAELIC DIALECTS. 97 

(2) Tn N. Inv. from mh, medial and final, and in hJi final 
after r: (aaw) amh 'raw'; («wiji) amliuil 'like'; (ljow-9r) 
leabliair 'book'. It is lieard also in «-glides: (uwmij) umaidh 
'a boor'; (uwl, nwal) ubhal 'apple'. 

(3) In initial mh in Sutlieiiand e. g\ in (a wa«hir) a mliathair 
'his motlier' — a feature prominent in Irish before back vowels; 
(do wiiiiqer) do mbuinntir 'thy people'. This tendency is not 
general in tbe Scottish Higlilands. 

Lip-Teeth-Contlnuant-Breath (f). In producing tliis labio- 
dental sound the lower lip is pressed against the upper teeth. 
It occurs: 

(1) Initially as in (fijar) fior 'true'; (fijan) fion 'wine'. 

(2) Initially as mutation of p: (do -fin-er) do phiutliair 
'tliy sister'. 

(3) Initially for (v) in some dialects: (fon a -xai s) bho'n 
a cbaidh e, 'since he went' (Tiree). This I have heard several 
times with Tiree Speakers and in 'The Highland News Snpple- 
ment' April 23, 1898, one giving an account of Tiree matters 
even writes fo'n for hJio'n; also in Mull where far is heard for 
Niärr but in Colonsay thar (har); Mull also uses fo'n for bho'n 
but Colonsay o'w; (far) 'give' is of constant use in N. Inv. where 
Uist uses (v) as in bheir dhomh sin 'give me that' = thoir 
dhomh sin (hör 30h fsn). To the query: an can tJm sin? 'will 
you say that'? one may hear in Uist in an affirmative reply 
(ver) bheir, for tJieir 'I will say it'. The reverse of this is the 
case sometimes in Harris e. g. (vo) bho for fodh under — DIG, II, 
83, XXXIV. It occurs also apparently for a bhärr in the phrase 
(xai £ far a so-ic — Uist = xai £ far a J£-ic — Benbecula) 
chaidh e far a dho'ich, far a dhe'ich, i. e. chaidh e as a rian 
'he went out of liis mind'. 

(4) For th or (h) it occurs initially: (a) in (faril) for thairis 
(haril) 'across' — Harris, v. LG. 153; also in Barra, e. g. (kgus 
an d^ic £ ffrif) gus an tig £ thairis, 'tili he comes across'; also 
in Mull: (b) in one loau-word common in Strathglass, (-ff-atar) 
Feadair, 'Theodor'; this is the case also in Russian (6e,T,op'b) 
'Theodore'; also in Arabic, v. Zimmern (vergl. Gram, der Sem. 
Spr. p. 30); also a Stafford-shire mincing pronunciation (frdd poni) 
for 'three penny'. 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 7 



98 GEORGE HENDERSON, 

Obs. My Impression is tliat somewliere in the Highlands 
I have lieard th medially sounded f, but for Scotland 
this is sporadic, as it iisually, wlien not entirely 
dropped, becomes (x). In Ireland, liowever, sruthan 
may in some districts be lieard as (srufan); leötlia 
*with them' as (Ifoofa), gutli 'voice' as 'guf , e. g. 'none 
of your guff now' (Connauglit). Near Eoscommon (x) 
initial sometimes sounds (f); (fuuai) = cliuaidli 'went'. 

Bo • Mdir (Balquidder) at Tayside and Eannoch for ßocbuidir 
(Bo'clioidir at Blair) from both residence, dwelling, farm, hut, 
shieling, wlience E. hothie; this word occurs in many place- 
names. Both Fhunntain (Lochaber); Eaith Both = Eaphoe 
(rra ' fooa) ; Both Chonais. The Tayside form with f accords 
with that in the Dean of Lismore and is older than the Blair 
Athole form with x (= cli); fuidir reminds one of Fetter -esso, 
Fetter-cairn (Kincardine-shire), Fodder-ty near Dingwall, Fetter- 
Angus, Kin- edder, Far-letter (Foder -letter) and if it be a Pictish 
comparative from root *vo, Gael. fo 'under' cognate with L. 
s-ub, Gr. vjco, Bofuidir is Pictish for Netherton; cf. Indg. gh 
becoming f in Latin, also Indg. dh > f in L. 

Dr. Murray, Oxford, draws my attention to the Lowland 
Scotch thrae for frae 'from', and vice versa, Fursday for 
Thursday. One may hear some Speakers in Oxford mince 
hrother into brover (breve); Bath into Baf; both into bof. 

(5) Medially in Arran, Cintyre, also in Ireland in the word 
(doefar) 'difference' from differ of L. differo, but in Jura and 
N. Inv. it is (d^iuuri<s) diübhras, and also (d^ifar) difir. Cintyre 
also keeps fr in fiafraigh "inquire' which elsewhere has become 
(fjooric, ffooric). Intervocalic f in 0. Ir. ifurnn 'hell' fi'om L. 
infernum yields ("ijurn) iutharn in N. Inv., and Sutherland, but 
the Biblical form ifrionn is also in common use — which yields 
in some of the outer isles (irinn); fr medial in N. Inv. > (r) 
e. g. (erinn) aifrioun 'mass' in which word (f) is kept in Uist. 

Obs. Medial rf > (hrf) as in (fcehrfi) foirfidh 'perfect' in 
Tiree, but elsewhere a parasitic vowel is developed 
6. g. (foerefi, fosroefi). 

(6) Prosthetic (f) is frequent everywhere; faom, fruighinn, 
fair 'ladder', fanachd "recognise' fr. aithne, feanntagach 'nettles' 
occur in Harris, v. DIG, and further instances in Neil Morison's 



THE GAKLIC DIALF.CTS. 99 

poems in LG; feagal 'fear', facain 'moan'; fraghaidli (= rabhadli, 
often räbliadli) 'wariiing', fäithn ' commandment ', feasgann 'eel', 
(am f60o] duitf) an eöl duit 'do j'ou know' — Reay; N. Inv. 
agrees witli Argyll in inserting it in fabhrad (faurat) 'eyelid, 
ej^ebrow, eyelash', feadliainn (fjau-iTm) 'some, sundry'. Perhaps 
fuainic (Kintail) 'loosen' may be classed here as Coming through 
thuainig, thuainic (huanipc — Aird); the form tualaig given by 
Armstrong is unusual. 

(7) A Kintail form (far) 'along witli' used for mar 'with' 
may here be noted; also far ri' (Dean of Lismore) = Ii\ a 
bh-farradh 'in Company of. 

(8) f for p in sorae loan words in TJist: frm tor prln 'pin'; 
(kgreim flunral) greim flürais, 'pleurisy, inflammation of the 
Inngs' — Eriskay. 

(9) f initial in Badenoch > p; fleasg (llesk) > pleasg; also 
in this Word in the Aird: fleasg ghriogag (flesk 3rij8kak) 'a 
necklace of beads'; (fuwnntiiin) > punntainn 'benumbing'; in 
the Aird the termination (axk) acJid is always added to this 
Word; (am piihlar) = am fidhleii' 'the fiddler'; (am pi-ax) = am 
fitheach, 0. Ir. flach, 'the raven'. 

NB. In loans fi*om English -If becomes -Ip; -ft be- 
comes -chd: 

calp, calf of the leg, kabp' 
drachd, bank draft, draxk'. 

Lip-Teeth-Continuant-Voice (v). Same sound as preceding 
but flat and voiced and buzzed as in English. Sometimes it 
may be replaced by a lip-lip continuant (b) in Sutherland. 
It occurs: 

(1) In Initials: (vaan) bhän, fi'om hh-fän 'down'; (vel) bheil, 
from hh-feil] (vaa) bha 'was'. 

(2) In medials in N. Inv. it either > vocalised or passes 
into a semi-vowel but in Islay and in most neighbouring parts 
it is preserved and if it comes from the nasal (mh = v) it 
nasalizes the preceding letter e. g. (aviiifl) abhuinn 'river', gen. 
na h-ahhuinne of the river, but in N. Inv. the nom. is (awinn, 
au-iiih), gen. (aina); (savra) samhradh 'summer', but in N. Inv. 
saurak; (kraavaj) cräbhadh 'devotion, religion', but in N. Inv. 
(kraa-8k); (cj^^vraj) geamhradh, 'winter', but in N. Inv. (cjaurak); 

7* 



100 GEOEGE HENDERSON, 

before n it may be preserved or not: (ooivnos) aoibhneas 'joy', 
but (koiiias) coiblmeas, generally erroneously written caoimlmeas 
'kindness'; in N. Inv. before l it drops: amliainn (avf-an' in 
M° Alpines Dict.) ' entangiement ' is in N. Inv. and Gairloch 
(a-ann), tliough in other words the North often takes up tlie ob- 
lique case, as in word for 'river'; (eilak) eiblileag, 'a live coal'; 
N. Inv. (feebk) feileadh, 'kilt', in Uist (an tleelaj), but in May 
and Colonsay (an tlevlas, an cjevla^) an t-eibbleadli, a pronun- 
ciation wMch suggests it cannot be a loan from L. veluni 'a 
covering' wliicli lias been borrowed as fial 'a veil', — perhaps 
its older form may be seen in E. Ir. üan feUi. The literary 
dialect has sometimes inserted, on the other band, (v) where it 
did not exist in 0. Ir.: e. g. (suvalc) subhailc, 'virtue', 0. Ir. 
sualig 'virtus', represented in N. Inv. (süalc'); ef. Subalt in 
Egerton Ms. for Sualdaim. 

(3) After s as in (esvi) easbhuidh 'want' but in N. Inv. 
(esi); also in Argyll aud Arran from mh medial: (avark) amharc 
'lookiug, seeing', but in N. Inv. and Sutherland &c. (aurak); 
(avaras) amharus 'suspicion', but in N. Inv. ('o-oe-ras) as also 
(aular) amlilair, 'a boor'; mJigJi > gh with nasalization of 
preceding vowel as in (aajar) ämhghair 'grief. 

(4) In finals written -mh, e. g. (kAAv) caomh 'gentle', (uaav) 
naomh 'holy'; also in Argyll in hh final e. g. (tceoev) taobh 
^side', but in N. Inv. (tAAv), and in Harris and Sutherland (tun) 
and (tuuv). In (koh) comb- 'with' and (30h) 'to nie' it drops; 
the latter word varies in N. Inv. where tliree pronunciations 
occur (30h), (391110 5 (39V): (av) amh 'raw', but in N. Inv. (au, 
auw). In Uist and many of the isles (v) occurs in hJi final e. g. 
(tharav) tarbh 'bull', gen. (theriv), but in the Aird this is 
(thara) gen. (therij), and so on in words of this type like marbh, 
sgarhh. Sutherland here agrees with N. Inv. save that (v) > (u) 
e. g. (maru, maruw) marbh, 'dead'. 

(5) In several dialects, island and mainland (v) also comes 
fi'om -gh medial and final: (leev) leugh, 'read'; (a leeva^) a' 
leughadh 'reading' but in the Aird (-liia-ak): (leev) leugh, 
leigh, 'physician' but in Islay (leej, leeij); (pboor8v) borgh, 
whence the Highland Borve, 'a sort of fort', so frequent in 
place names taken from the Norse; (eev) 'cry' — Sutherland, 
for (ees) eigh; 0. Ir. egem. It is this change whicli explains 



THE GAELIC DIALECTS. 101 

such a place name as 'Ehives', speit of old 'Ruiffis' and 'Ruves'. 
Tills is not from an old plural of roof\ the buildings, it is 
suggested, liaving been so named because tliey were timber- 
roofed at a time wiien the neighbouring houses were mere turf 
cabins. In the parisli of Kilmiuiur there is a Kin-rive, Ga. 
Ceann-riiighe; Rhives is in Ga. na FiuigJieanan and is an 
Englished form of Ga. ruiglie Hhe outstretched part or base of 
a moimtain, shealing ground'; E. Ir. rige, 'a reach, a Stretch'; 
the added s in 'Rhives' is an English attempt to render the 
Gaelic plural form, 

Obs. Ga. ('o-ah) ogha 'grand-child', is in 0. Ir, ua, aue, 
haue, gen. haui where the h represents Ind-Germanic 
p, cognate with Gr, jcaig for jiaHg 'boy', Lat, puer 
for pov-er. 

(6) An English loan such as 'well' expressing surprise, 
expectation > in N. Inv. ("vuijr), 

(7) In the -ibh of dative plurals in Argyll in some stereo- 
typed forms where it is heard not merely in the dative but in 
the nominative and vocative plural — fhearaihh (triv), mar 
fhiachaibh (mar ijaxiv), an caraihh a cJieile (a^ 'kariv a ceela); 
also in some phrases conflned to elevated diction or poetry e, g. 
ann sna h-ärdaibh (an sna 'haardiv) 'on the heights i, e, on 
high'. In the north these are vocalized into u, but in the 
Fernaig Ms, the two forms alternate, while in the Dean of Lis- 
more it is represented by ow or etv and is given occasionally 
for the nom. as well as for the dative plural; er feanow = air 
Fiannaibh 'on Fingalians'; eg mathew = aig maithibh 'in the 
possession of nobles'. In both Mss. the prepositional pronoun 
preserves v, e. g. seive = dhoibh 'to them'; duive = duibh 'to 
you'. In Ireland also the dat. pl. is frequently formed by adding 
a or u to the nom. sg. (v, O'Donovan's Gram. p. 84) e. g. fris na 
righu (friX na rijsu) 'to the kings'. 

(8) (v) after (x), (g) drops off: (axasan) acJimhasan 'rebuke, 
reproof; (faakal) fägail for fäghhail. 

(9) Medially where it is elided after a high-back-narrow 
vowel, its place is readily taken by (5): (fAA-ar) faobhur 'edge' 
(fAAjar). 

(10) (v) is got in Sutherland sometimes from -iVi final: 
(a liapav) a thapadh 'liis bravery'. 



102 GEORGE HENDEKSON, TUE GAELIC DIALECTS. 

Obs. With the Gaelic vocalization of (v) into (u) compare 
French aurai fr. averai; regu fr. recevu\ saurai fr. 
saverai. This is on a par with aobhar, adhbhar 
'cause, material' = (-aaiir) in Munster. 

Further features of the consonant System may be treated 
under Nasal Infection, Vocalic Infection (Aspiration and Elision), 
Metathesis, Assimilation, Dissimilation, Prosthesis, Epenthesis, 
Provection, Parasiticism (Inter-consonantal Vowel-Intercalation) 
and dialectal Dropping of initial and final consonants. 

Mause of Edderachillis 

Scourie, Sutherland George Henderson. 

North Britain. 



(To be continued.) 



LOCAL NAMES IN THE 'ARTHURIANA' 
IN THE 'HISTORIA BRITTONÜM'. 



In two manuscript copies of the 'Historia Brittoimm ', 
namely the Vatican MS. Beginae no. 1964, of the Xlth Century 
(Mommsen's 31), and the Paris MS. no. 11108, of the Xllth 
(Mommsen's IST), the Acts of St. Germanus are followed imme- 
diately by certain notes about Vortigern and his descendants, 
and the victories over the Saxons gained by Arthur the Gwledig. 
In all other MSS. of the 'H. B.' which are complete a Life of 
St. Patrick comes between the genealogical matter and the list 
of Artliur's battles. This difference of treatment, in conjunction 
with other reasons, is believed to afford ground for supposing 
that this list was originally a separate piece and this view has 
been adopted by Dr. Mommsen, who has given it a place to 
itself in his edition of the 'H. B.' (pp. 199— 201), and a dis- 
tinctive title, to wit — IV. Arthur iana. The piece is a very 
interesting one and naturally provides the material for the 
various attempts that have been made from time to time to fix 
the Position on the map of Britain of the Arthurian battleflelds. 
But all attempts made hitherto are open to the very serious 
objection that in no case can the printed texts on which they 
rely be regarded as authoritative. The manuscripts of the 
portion of the ' H. B.' we are considering differ widely from each 
other with respect to the names of the battleflelds, and the 
recovery of the true forms of these names has not been attempted 
yet in a scientific manner. 

The date of the piece is not unimportant and it would 
really seem to have been composed originally before A. D. 687 



104 A. ANSCOMBE, 

— tliat, at least, is a reasonable conclusion, thoiigh perhaps not 
a certain one to draw from the remarks that are made in it 
about the race and succession of the Kings of Kent. For we 
read in both the MSS. cited just now — 

' In illo tempore Saxones invalescebant in magna multi- 
tudine et crescebant in Brittannia. mortuo Hengisto 
Ochta [Odhta, 31; Ottlia, N] filius ejus advenit de 
sinistrali parte Brittanniae ad regnum Cantuariorum 
et de ipso omnes reges Cantuariorum [cantpariorum, 
M] usque in hodiernum diem [orti sunt; MSS. C, D, 
G, H, K, L, P, Q, which omit usque in h. d.].' 

This Statement could no longer have been made with truth after 
A. D. 686 because in that year Mul, the brother of Caedwalla 
of Wessex, conquered Edric the King of Kent and usurped the 
government of bis kingdom, which was under West Saxon rule 
for about seven years from that tinie. The Yenerable Bede in 
his 'Historia Ecclesiastica ', IV. xxiv. (p. 268), relates how, after 
the death of King Edric, 'regnum illud [sc. Cantuariorum] ali- 
quod temporis spatium reges dubii vel externi disperdidenmt'; 
and Thomas of Elmham, who was treasurer of St. Augustine's 
at Canterbury in 1407, teils us in his history of that monastery 
that — 'iste vero Mulo in catalogo regum Cantiae annotari non 
debet, quam vis aliqui uiium sibi in regimine annum ascribunt; 
sed potius illi sex anni quibus provincia Cantiae invasionibus 
hostium per Ceadwallam a regum successione cessavit, Withredo 
regi regnum jure haereditario recuperante notentur. Acta enim 
sunt haec circa annum Domiui DCLXXXVI' (ed. Chas. Hardwick, 
1858, 'R. B. SS.' no. 8, pp. 237, 252). The Saxon Chronicle 
relates the terms of the peace that was made between Kent and 
Wessex in A. D. 694, and it is quite cleai' that the memory of 
the West Saxon Invasion was not allowed to die out in Kent; 
hence we may accept the temporal limitation unintentionally 
conveyed to us by the phrase usqiie in hodiernum diem. 

Owing to the position of the 'Arthuriana' in the Vatican 
and Paris MSS. the words in illo tempore with which the passage 
quoted above commences refer naturally euough to the times 
immediately succeeding Vortigern. The Statement nsqiie in 
Jwdiernum diem is found only in these two MSS., as I said 



LOCAL NAMES IN THE AETHURIANA 



105 



above; so, too, is the word advenit instead of transivit of the 
vulgate text. Lastly, in the Vatican MS. the runic letter ' wen ' 
appears in cantpariormn as p. The preservation in several MSS. 
of the ' H. B.' of this sign, either actually or by misrepresentation 
as p, is a point that deserves consideration, for it may be the 
means of shewing that the oldest MSS. are derived from a copy 
of the Welsh work made by an Anglo-Saxon.') 
The manuscripts continue: 



M, N 
Tiinc belliger Ar- 
thur cum militibus 
Bryttanniae atque 
regibus contra illos 
[sc. Saxones] pugna- 
bat et licet multi 
ipso nobiliores essent 
ipse tarnen duodecies 
dux belli fuit victor- 
que bellorum. 



H, K. 

Tunc Arthur pug- 
nabat contra illos in 
illis diebus cum re- 
gibus Brittonum, sed 
ipse dux erat bello- 
rum. 



J>, P, C, Q, L, G. 

Artur (Arturus, P, 
Q) p. c. i. in i. d., viz, 
S., c. r. B., s, i. d. e. b. 



The names of the fields of battle come next and we will 
take them in oi'der as they are given and endeavour by using 
Dr. Moramsen's apparatus criticus to extricate the true form of 
each from the scribal errors in which it lies entangled and con- 
cealed. The text of the Vatican MS. is quoted in preference to 
that of any other because so far as the more accurate tradition 
of proper names is concerned I regard that MS. as more trust- 
worthy throughout than either the Harley MS. {E) or its near 
congener the Cotton one, Vespasian D XXI. (K). 



' Primum bellum contra illos [sc. Saxones] iniit iuxta hostium 
fluminis quod dicitur Glein.' 



') The Statements made respecting scribal mistakes are, of course, 
perfectly familiär to palseographers ; but lest any of these remarks should 
appear to be arbitrary a few instances of each sort of error referred to are 
given in an Appendix at tlie end of the article, where :: Stands for mis- 
rejpresenting. 



lOG " A. ANSCOMBE, 

N: glemu [w = ii, the number of the second item] 
JD, P, C, L, G: glem 
Q: gern 
Irish : gUir [witli r :: n. ' The Irish Nennius from L. 
na Hnidre', ed. Edmund Hogan, S. J., Todd 
Lecture Series, VI., 1895, p. 16]. 

The oldest ]\IS. form appears to be gleln, in M and H. 
glem is simply a misreading, with m :: in, just as in other MSS. 
Lundem, cuhelm, cehn, stand for Lundein, Cuhelin and Celin, 
respectively. But ei in glein is an infection of the long vowel 
ä or 6 and there is nothing to account for it. In 'Lundein' the 
infection was caused before the final i of London -i-a dropped 
out, becoming u, and öni ein. Such a form as +Gloni would 
of course yield Glein. Moreover glein might have been written 
for gleni, and so far as scribal forms go we get the actual word 
under consideration in the river-name Gleni (see Bede's ' H. E.' 
II. xiv. p. 115), which is that of a tributary of the Till now 
called the Beaumont Water; but there are other names of rivers 
more or less similar such as the Glen in Lincolnshire, and the 
Glem in Oxfordshire. Still, notwithstanding the existence of 
these possible reflections of the word in the text I believe we 
have an error in all the MSS. and instead of glein I would read 
gloin. oi is a diphthong which occurs more than once in the 
'Arthuriana' {cf. coit, -roit, but not breguoin), and the mistake 
of writing e for o occurs very frequently; vide Appendix, note 5. 

If Gloin be the true word then it must represent the 
Cumbriau form of Loyne, the archaic name of the Lune, or, as 
the poet Spenser called it, the Lone, the river that Lancaster 
Stands on (' The Faerie Queene ', IV. xi. 39). 



IL IIL IV. and V. 

'Secundum et tertium quartumque ac quintum super aliam 
amnem quae nominatur Brittanice Duglas, quae est in regione 
Linnuis.' 

H, K: duhglas 

Irish : dubglass [= 0. W. duglas; Welsh dulas] 
D, P, C, Q, L, G: duglds [Geoffrey of Monmouth also, 'Historia 
Regum Britanniae', IX. i.] 



LOCAL NAMES IN THE 'AKTHUEIANA'. 107 

N: innüs 
P, C, L: linuis [omitted in 'Lebor na Huidre']. 

The form dulxjlas may be due, perliaps, to the existence of 
Irisli influences in the birthplace of the lost manuscript frora 
which H and K were copied; on the other hand the agreement 
may be merely a scribal accident and duhglas be a mis- 
representation of ''"duoglas; vide Appendix, note 6. The river 
indicated by this name was identified by Whitaker and other 
English antiquaries of the early part of the XIXth Century with 
the Douglas, one of the larger streams of South Lancashire 
which flows into the Irish Sea a few miles south of the mouth 
of the Loyne. 

The form of the name anciently given to the region through 
which the Douglas flows, namely linnuis, would appear to be 
incorrect. linnuis represents Lindenses, i. e. "''Linnhwys — the 
inhabitants of a district either called Lint, or Lind, or taking 
its name fi'om a city so called. Lindum Colonia, now Lincoln, 
which is the principal city in the parts of Lindsey, anciently 
Lindesege, answers to these requirements. But there is no river 
near the Lincolnshire Glen with a name at all like 'Duglas', 
and I emend the flrst n in Linnuis to u and write ''"Liimuis. 
■•■Liün-uis = Leön-enses and the Jurisdiction of the Eoman city 
of Deva Colonia, i. e. Cair Lion (Caer Leon Gawr) may have 
extended even more widely than that of Lindum Colonia. It is 
worthy of note that names of Roman Castra in Cumberland, 
Westmoreland and North Lancashire took and still keep the 
form -caster in English: sc. Muncaster, Hincaster and Lancaster; 
while the name of the castra on the Dee has become Chester 
and the other castra of South Lancashire follow this form: sc. 
Ribchester and Manchester, The mistake of writing n for u is 
of very frequent occurrence: vide Appendix, note 7. 

VI. 

'Sextum bellum super flumen quod vocatur Bassas.' 

The river Bassas has never been identified, but in the 
county of Cumberland, at no great distance from the Loyne, 
there is a lake called Bassenthwaite Water. This name excites 
suspicion on account of the geminatiou of the sibilant, and it is 



108 A. ANSCOMBE, 

noteworthy that in The Black Book of Hexliam Priory, scr. c. 
1300, ii. 23, it is speit 'Bascenthwayt'. The Irish Nennius gives 
Basa as the name of the river, and as that may represent ^bassä 
for +bassan on the whole I should prefer to write Bascan instead 
of Bassas, Some miles to the east of the Douglas, and in the 
direction of Leeds, there is a village called Baxenden, and the 
first two syllables of that name bear the same relationship to 
Bascen that the Old English i%xas, froxas, flaxas, respectively 
bear to fiscas, froscas and fJascas. Whether any stream in the 
neighbourhood bears such a name as Baxen I do not know. 
For instances of s :: c, and s::n vide Appendix, note 8. 



VIT. 

'Septimum contra illos iniit bellum in silva Celidonis quod 
[MSS. quae] Bryttanice Cat Coit Celidon nominatur.' 
D, P, C, Q, L: calidonis 

N: celidan. 

It is assumed that 'Silva Celidonis' is synonymous with 
Silva Caledonica but it is quite possible that the Cymric form 
of the Word has been contaminated through confusion with the 
personal name Celidon. Prof. Ehys ('Hibbert Lectures', 1886, 
p. 486) objects that there is no evidence that either Caledo or 
Kelydon was ever used as a masculine Singular, and suggests 
that Kelydon Wledig in the Mabinogi of Knlhwch, the son of 
Kilydd, really Stands for G wledig Kelydon, and nieans either 
Prince of Caledonians, or, of Caledonia. Tliis reasoning, how- 
ever, overlooks the fact that this proper name appears in Gaul 
in the Vth Century and earlier. There was a bishop of Besangon 
named Celidonius wlio was deprived of his see by an ecclesiastical 
synod in A. D. 444 and restored in the following year by Pope 
Leo I. Garns also mentions a Sedouius or Chelidonius, bishop 
of Aquae Sextiae ('Series Episcoporum Ecclesiae', 1873, pp. 481, 
514). One of the martyrs of Calagurris, too, is named Chelidonis 
or Calidonis. The word Kelydon, therefore, may very well be 
the name of a man, and the knowledge of it may have infected 
the true name of the great forest formerly stretching northward 
from the TJiver Thames through the Midlands and the West 
Riding of Yorkshire to the Tweed, and beyond. I believe this 



LOCAL NAMES IN THE 'aRTHURIANA'. 109 

name shoiüd be Cilidin, for tlie following reasons. We are told 
in Eddj^'s Life of St. Wilfrid, wliich was written at the beginning 
of tlie Ylllth Century, that when Caedwalla the king of Wessex 
was driven out of bis kingdom he took refuge in the wilds of 
Ciltina and Ondred (cap, xlii.). The form Ciltena-setena occurs 
in the ancient docunient known as the ' Nomina Hidarum ', which 
was compiled as eaiiy, perhaps, as the Xth Century (ed. Gale, 
'XV. SS.' i. 748, 792), and it is very probable that 'Coet Celidon' 
and 'Desertum Ciltine' are fundamentally the same name. The 
Midland Euglish, I presume, said Ciltin, and the Cymri of 
Loidis and Elmete said Cilidin, 

As we are dealing with Arthurian legend a reference to 
Geoffrey's narrative will not be quite out of place here. He 
teils US (IX, i) that Arthur wou a victory over the Saxons on 
the Douglas after marching from York; that he then retreated 
to London, and that, after being reinforced by Hoel of Brittany, 
he went northward again to the relief of Kaer 'Liudcoit'. 
The siege was raised and the Saxons retreated into tlie wood 
of Celidon where they were defeated. Such an enterprise after 
the battles on the Douglas and on the +Bascan would best 
suit Leeds, but Geoffrey, who may have misread 'Luidcoit' as 
^Lindcoit preferred to identify it with Lincoln, i. e. Lindum 
Colonia. In the oldest MS. of the ' H. B.' we have, the word is 
'Loitcoit', and that is much nearer in form to the oldest name 
of Leeds known, viz. Loidis ('H. E.' IL xiv. p. 115). Moreover 
the British name of Lincoln as given in the • Nomina Civitatum ' 
in the 'H. B.' is Cair Celeinion. The four strokes of ini Coming 
together have confused the scribes, but Celeini- = Colöni- just 
as Lundeiii = Löndöni-; Custeint = Cöustanti-; Segeint = Se- 
gönti, and Ceint = Cänti-; and the termination -ion in place of 
-ia recalls T'Guinuion for Uinouia (see the next chapter). Hence 
we must look for the Wood of Cilidin somewhere between the 
Douglas and the town of Leeds. Geoffrey's account of these 
northern battles differed from that reproduced in the 'Artlmriana' 
and in one respect at least was much older, as we shall pre- 
sently see; v. chapter XII. 

vm. 

'Octavum contra barbaros egit bellum iuxta Castellum 
Guinnion in quo idem Arthur portavit imaginem Sanctae Mariae 



110 A. ANSCOMBE. 

Dei Genetricis semperque virginis super humeros suos, et tota 
illa die Saxones per virtutem Domini Nostri Jesu CMsti et 
Sanctae Mariae matris eins in fugam versi sunt et magna clade 
multi ex illis perierunt.' 

H, K: guinnion 
P> C, Q: guinnon 
D, G: guinon 

L : gunnion 
Irish: in les gumneain. 

In the Annais of Cambria we read that Arthur acted in a 
somewhat similar manner at tlie battle of Badon. The gemination 
of the liquid n in guinnion appears to me to be erroneous and 
for the second n I would read u: thus, Guinnion. The note in 
the Irish 'Nennius' places the battle at Les Guinneain, that is 
at the Court (Llys, in modern Welsh) of Guinnean. Guinnion 
may be Vinovia, a Station on the road from Cataracto to 
Bremenium, 22 m. p. from the former town and 48 fi^om the 
latter. It is believed that Binchester marks the site of the 
Roman Vinovia and preserves the first syllable of the Roman 
name. 

It may have been after this defeat that the Saxons of the 
race of Hengist withdrew from the northern regions of the 
province, near the Picts' Wall, and settled in Kent under Octa. 
It is not easy to disentangle the three legends that connect the 
race of Aescingas with 'Ruoihm', 'Cair Correi', and 'Thanet', 
but the first ('H. B.' p. 172, 1. 1) is an impossible form, and the 
theory that somethiug like it is to be found in Kent wherewith 
to Support the legend counecting the Jutes with Thanet is not 
tenable. It has been remarked by many commentators upon the 
legend about Hengist and Yortigern that the extreme eastern 
point of Kent was a stränge place wherein to Station the Saxon 
auxiliaries who had been hired to defend the Roman province 
against the northern peoples of the Picts and Scots; they also 
comment upon the following passage in the ' H. B.' (cap. xxxviii. 
p. 178, 1. 16) with unnecessary surprise: 

'da illis (sc. Hengisti filio et fratrueli suo] regiones 
quae sunt in aquilone iuxta murum quae vocatur 
Guaul. et iussit ut invitaret eos, et invitavit Ochtam 





^g u i 


H, K: 


r u i 


M, N: 


r - i 


D, C, L, G: 


r u i 


Q- 


r u i 


P: 


r u - i 


Irish : 


r - i 



LOCAL NAMES IN THE 'aBTHURIANA'. 111 

et Ebissam ... et venerunt et occiipaverunt regiones 
plurimas ultra mare usque ad confinium Pictorum.' 

In cliapter xxxi. (p. 171) all this is spoilt for us and we read 
that ' Guorthigirnus . . . tradidit eis insulam quae in lingua eorum 
vocatur Tanet, Brittanico sermone Euoilim'. Now Riioihm is 
certainly British au fond, but what precedes is merely an 
adaptation of the legend to the facts of a later time. I give a 
table of tlie various raanuscript readings, premising it witli the 
Statement that ruoihm is guoinui, i. e. Uinovia. 



n u % 

H m [with H::N] 

H i n 

ch i n [with ch for intervocal li] 

ch i m 

ch u n 

n n - 



It is perfectly clear that ruoihm = ■t'ruoinui, but the peculiar 
diphthong uo-i does not occur after r, I believe, and is only 
used with g. As H Stands for N, or n, it is to be presumed 
that m does not represent either ni or in, because a scribe who 
used the majuscule N would be very unlikely to use the minus- 
cule beside it and write -Nni or -Nin. Hence NIII can only 
be nui or niu and the first combination brings the word into 
line with Guoinui. Some instances of the confusion between r 
and g are given in the Appendix, note 12. If Vinovia really 
was seized upon by Hengist and recovered by Arthur then it 
becomes easy to account for the migration of the Aescingas to 
the South of England, and it raises the question — Can there 
be any truth in the assertion of Geoffrey (' H. R. B.' XL ii.) that 
Olbrict, the king of Norway (i. e. rex Nordorum), fought at 
Camlan as Arthur's ally? In the Genealog iae Beguni in the 
' H. B.' we find the great-grandf ather of Ida named Aedi[l]brith, 
and that form equates Adilbrict or Olbrict. 

Binchester is only about 25 miles from the Picts' Wall, 
and its identiflcation with 'Ruoihm', i. e. Uinovia, answers well 
both to the political requirements of the Vth Century and to 
the legendary ones of the 38th chapter of the 'H. B.' The 



112 A. ANSCOMBE, 

progress of Arthur the Gwledig appears to liave taken him 
across Lancashire and the West Riding as far as Leeds, then 
northward into Deira, and the victory at Binchester appears to 
have closed the campaign in the North and left Arthur free to 
drive out or subdue the Teutonic tribes who were seated along 
what we now call the Welsh Marches. I assume this to have 
been the case because the next battle took place at Chester-on- 
the-Dee and the following ones to the east or south of that city. 



IX. 

'Nonum egit bellum in urbe Leogis quae Bryttanice Cair 
Lion dicitur.' 

All otlier MSS. have urbs legionis and the words quae 
B. C. L. d. do not occur in them. Leog-is is the Genitive 
case of a form Leog-, itself a mistake for Leg-, the cause of 
the error, no doubt, being a difflculty experienced by the scribe 
of the Edmundine recension in determining whether the vowel 
in Leg- was e or o. He appears to have rightly written e 
first and then to have expuncted it and written o, the point 
under the e being subsequently ignored, as was often the case; 
V. Appendix, note 13. The form that prevailed ultimately in 
Anglo-Saxon was Lega-, and Lega-ceaster appears in annal 894 
in the almost contemporary Winchester (Saxon) Chronicle. The 
Venerable Bede also wrote Lega; v. 'H. E.' IL ii. p. 84, and I. vii. 
p. 21. The first passage cited runs: — 'ad civitatem Legionum 
quae a gente Anglorum Lega caester, a Brettonibus autem rectius 
Carlegion appellatur'. There can be no reasonable doubt that 
the Cair Lion at which Arthur fought his ninth battle is Chester- 
on-the-Dee. 

X. 

' Decimum vero gessit bellum in litore fluminis . . . quod 
nos vocamus Trahtreuroit.' 

This is very fragmentary. The name of the river is omitted 
from all the MSS. and after quod we ought to find cat. All 
MSS. except those of the Edmundine recension have quod vocatur. 
MS. N has tractheuroit. The Omission of the usual notice be- 



LOCAT; NAMES IN THE 'aRTHITRIANA'. 113 

ginning' Injttanice from the Vatican MS. shews pretty clearly 
that the scribe of A. D. 944 did not know what to make of the 
name, and the same may be said of the scribes of the other 
MSS. I believe we have two words here, the first being a plural 
noun in eu derived from the Latin tractum, and the second the 
name of the river. The variations in the MSS. are very curious 
and I will tabulate them in the same way that those of riioihm 
were treated. 





^t r a e t h e u 


g i t 




N: 


tractJieu 


r i t 




M: 


t r a Jitr e u 


r i t 


[with ht for hc, i. e. 


^ 


t r a hct e u 


r i t 


ch, and r :: t] 


H: 


t r - - - - i b 


r 11 i t 




K: 


t r - - - - i b 


- u i t 




P, C, B, L: 


- r - - - - i b 


r i t 




Q and Irish: 


- r - ---ob 


reit 





The form reit as the name of a river is unknown to me, 
and I would regard the initial r as a mistake identical with 
that which gave us ^ruoinui, i. e. ruoilmi, for Guoinui. Hence 
I would read ' Goit ', and that is the name of a river, the Goyt, 
in the east of the county of Chester, aboiit forty miles from 
ehester itself. The notice of Arthur's tenth battle should, there- 
fore, read thus: Decinmm vero gessit bellum in litore fluminis 
Goit, quod nos vocamus Cat Traetheu Goit. 



XI a. 

'Undecimum factum est bellum in monte qui nominatur 
Breguoin, quod [MS. quem] nos Cat Bregion appellamus.' 

M, N, only: q. n. C. B. a. 

N: breuoin 

P: agned cat bregomion 

Q: agnet tha bregomion 

B, C, L, G: agned cafh regomion 

H, K: agned {C. B. omitted). 

The confusion is great here and we will first analyse the 
form in the Ednumdine recension. 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. g 



114 A. ANSCOMBE, 

^b r e g u i n i n 
H, K omit 

P, Q 

B, C, L, G 

M 

N 
M, N 



b r e g - m i o n [with m :: in \ 

h r e g - o m i o n [with h :: &] 

b r e g u i n ■ - - 

b r e - u i n - - - 

b r e g - - - - i n 



+Breguoinion is an infected form of Bravinium, tlie name 
of a Station in the Xllth Iter of Antonine wliicli appears in the 
MSS. as follows: 

brauonium: L (sec. man.), B and E, of the Vlllth, IXth and 

Xth centuries respectively ; 
brauinium: A and B, both of the Xth Century. 

The distances given in this Iter are Gobannium to Magnium, 
XXII. m. p. M. to Bravinium, XXIV. m. p. B. to Uiroconium 
XXVII. m. p. The stations approximate thus: Magnium : Kent- 
chester; Brauinium : Leintwardine; Uiroconium : Wroxeter. The 
description in monte is, no doubt, a mistake, being an invasion 
fi'om the note of the twelfth battle — in monte Agned. 



XI b. 
"Undecimum factum est bellum in monte qui dicitur Agned,' 

This form of words occurs only in H and K, and just as 
M and N omit Agned so do H and K omit Breguoinion. The 
other MSS. jumble the two names up together, as we have seen. 
The direction of Arthur's progress has been southward firom 
ehester and the Goyt to Leintwardine; so the probability is that 
Mount Agned is still further south. We are told by Geoffrey 
of Monmouth, 'H. R. B.' IL vii., that Ebraucus, King of Britain, 
built Alcluid and the City of Mount Agned, called the Castle of 
Maidens, and the Mountain of Sorrow. The last appellation is 
the result of a desperate piece of etymology which sees dycov, 
'a struggie, contest, battle', and aycovia, 'anguish (of mind)' in 
the name Agned. The other, namely 'Castellum Puellarum', is 
an erroneous translation of Castell Vrewynion, misread Castell 



LOCAL NAlsn?S IN THE 'aUTHURTANA'. 115 

Vorwynion, and it sliews tliat the MS. Geoffrey used confused 
Ag-ned with Breguoinion, just as the MSS. D, F, C, L, Q and G 
do. W. F. Skene suggested that agned is an adjective; but tliat 
is a mistake, for -ed is the locative suffix that appears in 
Rheg-ed, Dyf-ed, Gwyn-edd, Meirion-ydd, &c. Hence Mynydd 
Agned means the Hill in Agnetia, i. e. in the Land of Agon, or 
Acon; and in Herefordshire, about four miles distant from the 
county town, and 28 miles from Leintwardine, there is a great 
hill still called Aconbury or Acconbury, and, by corruption, 
Acornbury. Herefordshire was the country of the Hecanas, over 
whom Merewald, son of Penda, king- of Mercia, ruled at about 
the middle of the Vllth Century. Florence heads the section 
giving- 'noraina praesulum Magesetensium sive Heref ordensium ', 
with the Word 'Hecana', which is the Ä.-S. Genitive of the 
plural noun Hecanas. This word appears to me to reflect the 
Cymric Agn- in Agned, 

XII. 

'Duodecimum contra Saxones durissime bellum in quo 
Arthur in moute Badonis penetravit, et corruerunt impetu illius 
una dccccxl. viri, nullo Brittonum sibi in adiutorio adherente.' 
N: perpetravit; iina die ccccxl; hadonis 
P: omits in monte Badonis 
Z>,C,P,Q,L,Oy, 
and Irish J 

H, K: dcccclx viri de (om. Q) uno impetu arthur 
(arthuri, B, C, P, L; arturi, Q, G) 
Geoffrey: cccclxx. 

The Order of the words is very confused in the MSS., there 
are no glosses, no quod vocatur Bryttanice, and the omissions of 
names in the various MSS. are noteworthy: 

cat hreguoinion: om. l)j H, K \ 

in monte agned: om. by M, n\ and all Irish MSS. 

in monte hadonis: om. by P I 

The MSS. D, C, Q, L, G have all three of these names 
and consequently give thirteen names of battlefields. In the 
'Excidium' we read of 'obsessio ßadonici montis', and the in- 
genuity of many generations of antiquaries has been fruitlessly 

8* 



116 A. ANSCOMBE, 

exercised to discover the site of tliis battlefield. Mediseval 
scliolars assumed that Mons Badonicus and Mons Badonis were 
iiames for Bath; but this view overlooks the objection tliat 
Gildas and the Britons of tlie first half of the Vth Century would 
not call Aquae Solls by its Saxon name, which was not employed 
in all probability tili long after the year 577, when the West 
Saxons conquered the three eitles of Bath, Cirencester and 
Gloucester. Consequently, the Identification that once appeared 
so certain is certainly wrong. The fact is Mons Badonicus is 
not to be discovered, the reason being that the word badonicus 
never had a real existence. It Stands for hagonis, and the busy 
hand that gave us 'Ambrosius Aurelianus' in the 'Excidio' 
misread A as ft, and g a,s d {vide Appendix, note 16), and gave 
the proper name an adjective termination, thus wiiting mons 
badonicus instead of +hagonicus, for 3Ions Hagonis. Later 
copyists under the influence of Vener able Bede's work permitted 
this error to become the recognised reading of the passage in 
the 26th chapter of the 'Excidium', and in process of tinie it 
invaded the text of the 'Arthuriana' with the results already 
commented upon — namel}", thirteen names for twelve battles 
and the subsequent Omission in one manuscript or another of 
one of the last tkree in order to make the number tally. 

The number of men asserted to have been slain by Arthur 
in the fight at Mons Badonicus is very curious. The Edmundme 
recension reports that 940 men were slain by Arthur's hand 
alone; the Paris MS. prefers to regard the d following una as 
an abbreviation of die and reduces the number to 440; the 
Harley recension by transposing l and x gives the number as 
960; and it is not tili we look at Geoffrey that we get an inkling 
of what these absurd Statements really mean. Geoffrey says 
that 470 were killed, and that is the date of the year, computed 
according to Dionysius, in which the battle at Mons Hagonis 
was fought. The Saxons landed in the year marked by the 
consulship of Felix and Taurus, viz. A. D. 428. The annalistic 
year in these times was ecclesiastical and it commenced on 
September 1 ; hence the year of the Saxon Invasion was current 
from September 1, 427 to August 31, 428. According to the 
'Excidium' the battle at 'Mons Badonicus' occurred in the 
second month of the 44th year after the Saxon Invasion — or, 
at least, so I read the passage. This assigns Arthur's battle at 



LOCAL NAMES IN THE "ARTHURIANa'. 117 

Mons Uagonis to the month of October, A. D. 470, according to 
our way of Computing. According to computists who began the 
year on September 1 the year of the battle would be marked 
by the consiüs of A. D. 471, and if it were computed from the 
consulship of Stilicho in A. D. 400 it wonld be dated in anno 
LXXII. Now that is just what we find in the Harley copy of 
the 'Annales Cambriae ', in which the Saxon invasion is assigned 
to ann. XXVIII. from Stilicho. As twenty-two years elapsed 
between the last recorded yictory of Arthur and his defeat at 
Camlan we are prepared to find that battle dated in anno XCIII. 
from the consulship of Stilicho; and that is just what we do 
find though these numerals are incorporated in the Annais in 
such a way that thej^ are always computed in the era of those 
Annais — viz. A. D. 445. It is a curious fact, not elsewhere 
commented upon I believe, that Geoffrey names an Elasius among 
the enemies of Arthur who were slain at Camlau. If he be 
identified with the Elesa who was the father of Cerdic, the date 
of Cerdic's landing in Britain receives a consistent explanation. 
Cerdic is asserted to have made his appearance from Germany 
in A. D. 495, just three years after the battle at Camlan and 
the death of Arthur. The agreement of these dates accounts 
for the fact so frequently commented upon that the West Saxon 
Annais are 'discreetly silent' about Arthur the Gwledig. I am 
strongly of the opinion, moreover, that the name Elafius, that of 
the first man of the region wherein Germanus preached in 446, i) 
i. e., four years after the date to which the subjection of the 
Brittannias by the Saxons is assigned in the Gallic Chronicle of 
the Vth Century ('M. G. SS.', I. 650), is really Elasius, and that 
he may have been the father of Cerdic. The mistake of f for 
5 is frequent; cf. Appendix, note 19. 

The second campaign of Arthur the Gwledig commenced, 
therefore, at Chester-on-the-Dee; his secoud victory in it took 
place on the Strand of the river Goyt; his third at Leintwardine; 
and his fourth, the crowning one, at the great hill called 



1) Vide Mr. Plummers Bede, 'H. E.' I. xxi. p. 40. 'Elafius' is spoken 
of in the Life of St. Germanus as 'Elafius quidam regionis illius primus'; 
'Hunc Elafium provincia tota subsequitur'. "VYith tliis Vth Century 'Elafius' 
compare the VIth Century 'Elaphius', whose name really was Elasius, and 
who was the brother of Leudomer, the 17th bishop of Chälons-sur-Marne who 
died in about A. D. 580. 



118 A. ANSCOMBE, 

Aconbury. All the victories of the Gwledig appear to have 
been won in Upper Britain, and the distinctly military districts 
of the Roman province may have beeu rednced to order by him, 
while the judgement of the Gallic writer quoted above was 
perhaps reversed for a generation or more. 

The list of Arthur's victories with the localisation of them 
that has been proposed in this paper is as follows: 

I. Bellum in ostio fluminis Gloin — at the mouth of the Loyne ; 

' 'I Bella super flumen Dugias — on the river Douglas; 

VI. Bellum super flumen "Bascan — ? near Baxenden; 

VII. „ q. d. Cat Coit Celidon — ? near Leeds; 

Vin. „ in Castello Guinuion — at Binchester; 

IX. „ in urbe Legionis — at Chester-on-the-Dee; 

X. „ q. d. Cat Traetheu Goit — on the river Goyt; 

XI. „ q. d. Cat Breguoinion — at Leintwardine; 

XII. „ in monte Agned — at Aconbury. 



Appendix. 

1. ^ :: the runic tven: 

i. -vald for -wald in Folcwald; 'H. B.', p. 171, 1. 12; all MSS. 

except M and D. 
iL Y)uhha [^YiÜl u::y\ for Wybba; ' Genealogiae Regum ', 'H. B.', 

p. 204, 1. 1; MSS. H, K; XII. 
iii. cair pensa uel coin [with s :: t, u •:. b, and y,, the symbol for 

Yum, misreadj for Cair Wenta Yelcorum, i. e., Belgarum; 

'Nomina Ciuitatum', 'H. B.', p. 212, no. 25; MSS. M, N; 

XI/XII. The other MSS. have coit, except L, which 

reads coith. 

2. u :: ii : 

This is really a case of two strokes being accidentally 
grouped with the preceding word and consequently misread as 
part of it. \Ve get the contrary case, viz. ii::u, in «»minus for 
maänus in 'H. B.', p. 152, 1. 5; MS. I); XII. Compare note 4. 

3. r::n: 
iv. ercirg for Ercing; 'H. B.', Mirdbilia, p. 217, 1.28; MS. Q; 
XIII. 



LOCAL NAMES IN THE "ARTHUBIANA'. 119 

V. tirnarc for +Urnanc [with nc :: hc], itself a mistake for 
Urnalic; 'Nomina Ciuitatum', p. 212, no. 26, MSS. E, K; 
XII. Compare note 14. 
vi. narcarhanensis for Nan[tJ — ; 'Vita S. Gildae', p. 108, 1. 44; 
MS. B; XIV. 

4. m :: in: 

vii. cair colim for Cair Colim, i e., Colon- (? Colchester); 'No- 
mina Ciuitatum', no. 6; MSS. D, P, Q, C, L. 
viii. cair lunclem for Lundein; ibid., no. 12; MSS. H, K 
ix. cair celemion for Cair Celeinion, i. e., Lindum Colöni-a; 

ibid., no. 27; MSS. M, N, H, K. 
X. catguommed for Cat Guoinmed; 'H. B.', p. 208, 1. 19; MSS. 
H, K. This is tlie 'Uinuaed Fluuius' of Bede, 'H. E.' 
III. xxiv. Cf. XXX vii. 

5. ev.o: 

xi. gleiicester for Clloucester; 'H. B.', p. 193, 1. 11; MSS. M, K 
xii. gemer for Gomer; ibid., p. 161, 1. 17; MSS. H, K. 
xiii. dttrw^wew for Durnguois; Asser, ' De Gestis Aluredi ', annal 

876; Cotton MS. Otho A XII. (deperd.)- X. 
xiv. uereda for Uoreda; Antonine, Iter IL p. 223; MSS. 0, Q, 

V; XV. In MSS. of the Vlllth, IXth and Xth centuries 

the form is Uoreda. 
XV. 'Merchuin'; Rees's 'Lives of the C.-B. Saints', p. 93, 1.9. 

See Dr. Kuno Meyer's Collation in the Cymmrodor where 

he says 'perhaps the MS. has morclmin'. The MS. is one 

of the Xllth Century. 

6. bv.o: 

xvi. Compare duorig hafren in H, K, for dourig h. of D, P, 0; 

'H. B.', Mirabilia, p. 214, 1. 1. 
xvii. catgublaim for Catguol[l]aun; eisd. MSS. p. 207, 1. 3, at 

foot, and compare p. 204, 1.38 where we get 'Catguol- 

launus '. 
xviii. ureigen; eisd. MSS. p. 206, 1. 11. This must stand for 

Urogen; compare 'Urogen-o-nertus', Glück, 'Keltische 

Namen', p. 97 (quoted by Ehys). Urogen = Uryen, i.e., 

Urien Reged. 

7. nv.u: 
xix. cair affranc for Cair Affrauc; 'H. B.', p. 201, 1.2; MS. 
M; XI. 



120 A. ANSCOMBE, 

XX. gunar iisic for Guuar Usic; 'Nomina Ciuitatum', p. 211, 

no. 20; MS. Q; XIII. 
xxi. gimllanc for Guallauc; 'H. B.', p. 206, 1. 12, MSS. H, K 
xxii. ullns for ullus; 'H. B.', p. 175, 1. 10; MS. Z; XI. 

8. sv.c: 

xxiii. ehorascensis for Eboracensis; 'H. B.' p. 207, 1. 13; MS. G; 

XIV. The mistake was discovered iio doubt as soon as 

it was made and the s perhaps expuncted; compare 

note 13. 
xxiv. hisisione for Hisicione; 'Laterculus ad Cod. Augiensem', 

n. CCIX., scr. c. 800; quoted by Mommsen, 'H. B.', p. 159, 

note 4. 
XXV. 'Tesychius' for tecyckius-, 'Vita S. Tathei', Eees's 'Lives', 

p. 262; Cotton MS. Vespasian A. XIV.; XII. Dr. Meyer's 

Collation, u. s. 

9. s::n: 

xxvi. cair ceisi [with i::t] for Cair Ceint; ' Nomina Ciuitatum ', 

p. 211, no. 13; Interp. II; XIV. 
xxvii. uasa for vana; Gildas, p. 77, 1. 4; MS. A; XII. 
xxviii. gestis for gentis; Bede, Chron., p. 281, cap. 263; MS. B; IX. 

10. H::N, n: 

xxix. shaudun for Snaudun; 'H. B.', p. 182, 1. 1; MS. L; XIII. 
XXX. hiridano for Niridano; Bede. 'H. E.', IV. i.; MSS. M, N; 

VIII. 
xxxi. chidius for Cnidius; Bede, Chron., p. 276, cap. 215; MS. 

H; scr. A. D. 820. 

11. ch::h: 

This is not a scribal error but a miscorrection of the 
spelling made by a scribe who could not understand why h 
stood alone. 

12. r::g: 

xxxii. agrecoria [with g::b, c::t] for abgetoria; 'Vita S. Pa- 

tricii', 'H. B.' p. 196, 1. 16; MS. P; XII. 
xxxiii. guintruis: 'Nomina Ciuitatum', p. 210, no. 2; MSS. 31, N. 
MSS. H, K say guinntguic [with c :: s]. 
xxxiv. berse for Begse; Kthelwerd, annal 870; Cotton MS. Otho 
A X. {depcrd.y, XI. 



LOCAL NAHES IN THE ^ARTHURIANA'. 



121 



XXXV. 



XXXVl. 



XXXVll. 



XXXVlll. 



laggi for Largi; Bede, Chron., p. 275, cap. 203; Vatican 
MS. Ottohonianus no. 67; X. 

nulgagorum [witli u::b; cf. no. iii. supra] for Bulg-a- 
rorum; Bede, Chron., p. 321, cap. 592; Eoyal MS. 13 
A XL; XII. 

voyth [with Omission of u before o] for +Guoyth; 'Genea- 
logiae Regum', p. 203, 1. 8; MSS. H, K; XI/XII. The 
first wife of King Oswy, who is called osyuid [with 
d :: for +osguio i. e. Osiiiu] in these MSS., was 
'riemmelth' (H; riemmedt, K) filia royth filii runi' 
(the MSS. have rum). K is the more faithful, dt re- 
presenting D (= dh), no doubt, and the true uame being 
Rieinmedh {cf. note 4). In the annals of Ulster at 
A. D. 641 we find 'mors Bruidi fllii Foith'; and in the 
XIVth Century Pictish Chronicle (ed. W. F. Skene, 
'Chronicles of the Picts andScots', 1867, pp. CVI, 150, 
173, 201, 286) we read that Garnard filius Wid, Breidei 
filius Wid and Talorc (the MS. has talore) their brother 
were predecessors of Tallorcen the son of Enfrit and 
nephew of Oswy. Foith, AVid and Guoyth bear the 
same relationship to each other that Forth, Werid and 
Gwerid do. Hence there need be no doubt that royth 
in the Genealogies, if it really Stands for ^guoyth, as 
I suggest, indicates the man through whose marriage 
the three kings named above derived their right to the 
Pictish succession, and also does a great deal to clear 
up the question of the blood-relationship between Ecgfrid 
of Northumbria and Brude, King of the Picts. 
voit for Goit; vide cap. X. supra. 



13. The punctum delens: 
The punctum delens has been neglected or misunderstood 
in many instances and both the correction and the erroneous 
letter appear frequently side by side. 

xxxix. cantegirnus for Categirnus; 'H. B.', p. 126, 1. 1; MS. L; 
XIII. 

xl. cair custoeint for Cair Cysteint; and — 
xli. cair legeion for Cair Legion; 'Nomina Ciuitatum', p. 211, 
no. 20; MS. H; XII. 



122 A. ANSCOMBE, 

xlii. cair ehrosiuc for Cair Ebrauc; ibid., no. 7; MSS. D, P, C, 
Q, L; all, in short, except H, K, M, N, and the Irish 
ones. The letters oa seem to indicate the existence of 
an early MS. in which the most ancient spelling -ouc 
was modernised by the scribe in the very act of writing. 

14. tv. c, therefore lit ■:. hc: 

xliii. pottis [with the r-stroke overlooked] for porcus; 'H. B.', 

p. 217, 1. 18; MS. L; XIII. 
xliv. uertulione for Uerlucione; Antonine, Iter XIV. p. 233; 

MS. 0; XIV. 
xlv. furtiferonini for f urcif erorum ; Gildas, p. 46, 1, 11; MS. D; 
XIV. 
The nse of hc for ch is a peculiarity of the early part of 
the Xlth Century. It is foiind in the Cotton MS. Cleopatra 
B XIII. (scr. ante 1050), and such forms as arJicypresulis (fo. 60), 
eulicaristi^ (fo. 69) and hcorus appear in it. Dr. Stubbs described 
this MS. in his 'Memorials of Dunstan', 'E. B. SS.', 1874, p. xl. 
In the 'H. B.' we have the following relapses into this custom 
which may have originated before the middle of the Xth Century: 
xlvi. enolic for enoch; p. 161, 1. 7; MS. C; XIII. 
xlvii. cunnehcta for Cunnachta; 'Vita S. Patricii', p. 196, 1. 24; 

MS. ilf. 
xlviii. lirnahe for Urmach; 'Nomina Ciuitatum', p. 212, no. XXXI.; 
MS. M. 
xlix. troynt [with n :: h] for "iTroyhc, i. e. Troych, which is 
probably a mistake for Troyth; Mirahüia, p. 217, 1. 18; 
MS. H. 

15. r::t: 

1. eergueli for Cetgueli, 'H. B.', p. 156, 1. 10; MS. C; XIII. 
li. pener ou for Peneltouw; 'H. B.', p. 165, note 2; eod. MS. 

16. h::b: 

lii. heli for Bell Mawr; Geoffrey, 'H. R. B.', III. xx. 
Im. henli for Benli; 'H. B.', p. 173, 1. 1; MS. G; XL 
liv. \\ernicia for Bernicia; Gaimar's Lestorie des Engles, annal 

547; Xlllth Century MSS. 
Iv. 'Hoduan' for boduan; 'Vita S. Cadoci', ed. Rees, p. 88, 
1. 30; Cotton Mg. Vespasian A XIV.; XII., Dr. Kuno 
Meyer's Collation in the Cymmrodor. 



LOCAL NAHES IN THE 'ARTHURIANA'. 123 

17. h"h: 

Ivi. geVoi for Gelhi; in the facsimile of a page of the Licli- 

field Gospels {scr. c. 720), Rees, 'Liber Landaveusis ', 

p. 271, annotation ii., wliere we liave gelhi in the copy 

of the deed and gelhi among- the witnesses. 

Ivii. giibir for Guhir, i.e., Gower; 'H. B.' Mirdbilia, p. 215; 

MSS. B\ P, C, Q. 
Iviii. tuibistyl for Tuthistyl, 'Cognacio Brychani'; v. Archiv I, 
516, 528. 
lix. cocboy [with y :: u] for Cochou; 'H. B.', p. 208, 1. 29; MS. H. 

18. d::g: 

Ix. leindoin for +lei>'egion, i. e., Leigerion; v. Bd. IV, S. 463. 
Ixi. ditidat for Dingat; 'Llyfr Llewelyn Offeiriad', v. Archiv 

I, 525. 
Ixii. cair luadiit for ''lidualit, i. e. Cair Ligualit; 'Nomina 
Ciuitatum', p. 210, no. 4; MS. P; XII. 

19. f::s: 

Ixiii. tornifer [with n :: t] for sortifer; Versus Nennii, v. Zeit- 
schrift f. c. Philologie III, 121. 

Ixiv. tors for sors; Gildas, p. 41, 1. 23; MS. Ä; XII. 
Iv. iotisque [with the r-stroke ignored] for so»*tisque; ibid., 
p. 44, 1. 4; MS. B; XIV. 

Hornsey, Middlesex. A. Anscombe. 



Corrigendum. 

Bd. IV, S. 463, 1. 23, for Fife read Augus. 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAN LEGEND. 



Having lately had occasion to examine carefully the two 
collections of Latin Lives of Irish Saints contained in the 
Bodleian MSS. Eawlinson B 485 and 505, ') I liave come to some 
conclusions wliich I liope to lay before the readers of this Zeit- 
schrift in a subsequent article. 

On the present occasion I desire to direct their attention 
to the life of St. Brendan contained in these MSS. 2) which is of 
exceptional interest. It is a highly conflate strncture and com- 
prises elements which I have not found in any other Latin 
source; and some which I have not found anywhere eise. 

The general scheme of the work is the conflation of a Vita 
Brendani (VB) with the Navigatio Brendani (NB). So far as 
this goes it is not peculiar. The same is true of the life printed 
by Cardinal Moran in his Acta Brendani (Dublin 1872) from 
the Codex Kilkenniensis;^) of the Life by Capgrave,^) and (to 



1) I call these two MSS. for shortness R' and R^ respectively. The 
recension common to both I cite as E,. 

2) Ri fo. 72ff., R2 fo. 101c ff. 

2) See p. 10, note. (I cite this work as M.) The editor has detached 
the Navigatio from the Vita and printed it separately, pp. 85—131. Seeing 
that in the Avorks of Schröder (Sanct Braudan, 1871, cited as S by pages and 
lines) and Jubinal (La legende Latine de S. Braudaines, Paris 1836), we have 
texts of the Navigatio in its nncompounded form, it would have been more 
interesting for purposes of comparisou, had the editor printed the text of 
Cod. Kilk. continuously. In NB the text of R is uearer to that of Jubinal 
than to S. Schröder's text seems to me inferior to Jubinal's. 

*) I cite this by the pages and lines of vol. I of Dr. Horstmann's new 
editiou of Capgrave, Ciareudon Press, 11)01. 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAN LEGEND. 125 

some extent) of the first life of Brendan in Codex Salmantic- 
ensis. •) But the recension of R differs, as we sliall see, f rom all 
of tliese in important points. 

It will be well to g-ive an outline of the VB and NB 
respectively, so far as regards the wanderings of Brendan. 

The VB2) after giving an account of Brendan's birtli, his 
education by S. Ita and S. Erc, and his early miracles, teils how 
on his Ordination as priest he was filled with the longing to go 
on pilgrimage, and prayed to God to show him some 'terra 
secreta'=^) to which he might retire. In answer to this prayer 



1) Ed. de Smedt and de Bäcker, 1888; cited as CS. There are two lives 
of Brendan in CS cc. 113 — 154 and 759—772. I cite these (by their sections) 
as CS I and CS II respectively. Of the former the first four and a half 
sections are taken from NB. (At the bottom of c. 121 there is a long lacuna 
in the text, extending from S 10, 35 to S 16, 27, Of this lacuna there seems 
to be no indication in the MS., if we may judge from the silence of the 
editors.) CS EL is an unconflated text of VB. It has however been a good 
deal abridged to make it more suitable for reading aloud (cf . § 17 : lectionalis 
modus multa cogit nos transilire). 

2) I have not yet discovered a text of VB in its unabridged and un- 
compounded form. For the determination of its contents we have: CS I, 
§§ 1 — 5; CS n (abridged recension); the elements (or most of them) in M., 
R. , and Capgrave which cannot be traced to NB; and the Irish Life printed 
by Stokes from the Book of Lismore (cited by the lines of Stokes' edition as 
LS). This is however incomplete, the latter part being taken, as Stokes has 
pointed out, from the Fis Adamnain. The part so taken does not however 
begin, as Stokes says, (p. 354:) with 1.3882, but in 1.3880 with the words 
'ocus no semdis', cf. Windisch, Texte, p. 193, 1. 10. It is piain that in LS 
these words do not cohere with the context, for they involve, inter alia, a 
transition from the preterite (ui ra laimset) to the secondary present (no 
semdis). I cannot therefore agree with Zimmer (Z. f. d. A. XXXIII, 140), that 
this is a 'geschickter Übergangssatz'. Z. has seen correctly the point of 
junction of the two narratives, but he has failed to see how the two narra- 
tives came to bc conjoined; and this failure vitiates, as we shall see, several 
of his arguments. The true explanation I suspect to be simply this: that in 
the 'Vorlage' of the Lismore scribe the Life of Brendan was foUowed by Fis 
Adamnain, but that owing to some mutilation the end of the form er and the 
beginning of the latter were lost. The scribe however copied straigbt ahead 
without noticing the lacuna. (We have an exact parallel to this in the 
Omission of mediaeval and modern cataloguers to notice that owing to a 
similar mutilation of E-^ there is at fo. 50 a sudden transition from the life 
of Fursa to that of Moling.) As far as it goes LS gives a recension of VB, 
though there are contaminations due to NB. (See below.) 

3) So CS I, § 4; Capgrave 138, 22; 'talam derrit' LS 3556. 



126 CHARLES PLUMMER, 

he is shown from the summit of Slieve Anglityi) a distant 
Island, the attainment of which is promised to him. -) 

Accordingiy he builds three skin covered coracles each 
holding thirty meii,3) and with these he sets forth. They 
wander about for five years,^) seeing- many Islands, but not the 
one which they soug-ht. They are nearly engulfed by a Whirl- 
pool, but Breudan calms it. 5) The devil alights upon the mast, 
and shows Brendan the entrance to hell. One of his disciples 
asks to be allowed to see it, and dies at the siglit. Brendan 
revives him, 'non sine magno labore'.*^) They reach a shore on 
which they find a dead girl 100 feet long. Brendan raises her 
and baptises her, after which she dies again.^) At length they 
reach a lofty island in which they see a church and hear 
singing. But they fall to find an entrance, and a tablet is let 
down to them which bids them return liome.») They see a 
limpid stream, of which they desire to drink; but Brendan 
shows them that it really issues from the Devil. «) After five 



1) 'Mons Aitche' CS II, § 8; (mons quidam CS I, § 4) i sliabh ndaidclie 
LS 3565 , which piizzles Stokes , pp. 351, 411. We have only to treat the d 
as assimilated to the n and superfluous. Eead: i sliab n-Aidche. 

^) In LS u. s. he is promised, not this island, but the 'tir tairngire', 
' terra repromissionis '. This is a contamination with NB. 

3) CSI, §5; CSn, §9; LS 3573 ff. Not in M or R hecause, as we 
shall see, they have, prior to this point, made the transition to the text of 
NB. CS I niakes the transition just here; and it shows the crudeness of the 
conflation that immediately after the mention of the building of the three 
coracles it continues from NB: ' Tunc Brandanus suis precepit ««wew intrare'; 
and we never hear of the three coracles again. In LS the boats are mentioncd 
in the plural at 3608 and 3619. 

*) CSU, §9, LS 3594; though the latter 3601 ff. inconsistently gives 
an account of how they celebrated Easter on the whale's back for seven 
successive years. This is a contamination with NB. (See below, p. 127 note 1. 

«) LS 3617 ff. (not in R). 

8) Ri fo. 85d, R2 fo. 112 a; LS. 3625 ff. 

') R' 86a, R2 112a; LS 3678 ff. Zimmer (u. s. p. 142) ponits out that 
this seems to be a remiuiscence of the part which Brendan plays in the 
Liban legend, LU. 40 a 30 ff. 

«) CS II, §9; R» 86b, R^ 112b; LS 3691 ff. 

°) ' Benedicentes uero aquas . . . alleluia dicentes . . . uiderunt dyabolum 
immundos liquores effundentem ut bibentes mortificaret ', R^ 86b, R^ 112b; 
LS 3707 ff. 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAN LEGEND. 127 

years' wandering they return;') and Brendan Visits his former 
fosterers, SS. Erc and Ita.^) The latter teils him that his failui-e 
is due to the fact that he had soiight the sacred land in the 
skins of dead animals; and bids him build a ship of boards. 
This he does.^) His 'artifices et fabri' ask to go with him as 
a reward for their labours, which he grants; also a 'preco' or 
' crosan ', making sixty in all. ^) After a visit to St. Enda in 
Aran, they come to an island fiill of mice as large as cats. The 
' preco ' sacrifices himself, and receives heaven in return. ^) Their 
smith dies at sea. They reach a small island füll of pigmy- 
shaped demons. They anchor off it seven days,6) and lose their 
anchor. Brendan blesses the hands of the priest who ministered 
to them, and he made an excellent anchor, though he had never 
done smith's work before.'') They reach another island where 
they find a stone church and a very aged man praying in it. 
He wams them to fly from a monstrous cat living on the island. 
They embark, but the cat pursues them. At Brendan's prayer 
a beast arises from the deep and fights with the cat, and both 
sink. They return to the old man, who teils them that he was 
the last of twelve who had come from Ireland. He shows them 



1) So R, riglitly; LS 3717 (by contamination) says seven years; see 
above, p. 126 note 4. 

2) CS n, § 10; M § 12; Ri 86c, R^ 112b; LS 3717 ff. 

3) 'Terram enira a Domino tibi osteusam non inuenies in pellibus 
mortuorum animalium, quia terra saucta est ualde, in qua sanguis humanus 
non est effusus', etc. He tberefore goes to Connaught, 'quia ibi magis apta 
ligna esse pro hoc opere credidit', Ri86c, R2 112c; LS 3725 ff. 

*) R* 86 c, R2 112 c: 'quidam preconis in populo gerens officium ... et 
totondit [Brendanus] eum . . . ut signum religionis in capite deferret'; (this 
of the tousure is peculiar to R); LS 3735 ff. Cf. CS II, § 10. 

5) Ri R2 U.S.; LS 3741 ff. 

^) Brendan says: 'mittite ancoram hie in mare, nemo enim ascendit in 
terram istam nisi is qui bella humana gerit, et sanguinem fundit', R^ 86 d, 
R^ 112 d. This island therefore is the very antithesis of the stainless island 
which they were seeking. 

•^) Ri 86d, R2 112 d; LS 3760 ff. Note that though both texts speak 
of taking with him 'fabros et artifices', 'soera ocus gobhuinn' in the plural, 
it seems here to be implied that they had only one smith. This is probably 
truer to the original text of VB, in which I suspect that Brendan took with 
him a smith, a carpenter, and a 'preco', answering to the three additional 
monks in NB; cf. S 6, 25 — 30. In the 'Imram curaig Ua Corra', the smith 
asks to be taken on the voyage in return for his labour in building the 
coracle, Rev. Celt. XW, 38; cf. Zimmer, u. s. pp. 187, 200. 



128 CHARLES PLUMMER, 

how to find the land which they souglit. receives the Eucharist 
from Brendan and dies.i) They reacli a lovely land where an 
old man bids tliem stop as tliey liave reached tlieir goal.2) 
Brendan wislies to stay altogether, but he is bidden to return 
to Ireland and preach to the Irish. The aged man receives the 
Eucharist and dies. After two years' wandering they return. 3) 
Then follow in R various incidents of Brendan's life in Ireland 
and Britain up to the time of Brendan's death. These do not 
so much concern us, as they do not aft'ect the question of the 
conflation of the Vita with the Navigatio; and they are almost 
all to be found either in M, CS II, or Capgrave,*) 



1) Ri 87 a, R 2 113 a; LS 3787 ff. This incident is in the Litany, 
LL. 373 c 60; and it should be noted that this agrees with VB against NB 
as to the number of Brendan's companions, ' trifichit f er '. Zimmer has pointed 
out (Zeitschr. f. deutsches Altertum XXXIII, 132-3) that this incident is a 
variant of the story in LL. 283 a 14 ff. ; and the connexion is seen very clearly 
in the R version. The monstrous cat had developed from 'unus catus nobis 
ualde amabilis', which the pilgrims had brought with them to the Island. 
This is clearly the ' cattine ' of LL. 283 a 17. The pilgrims of the latter story 
however were only three ; the Litany agrees with VB in making them twelve. 
This is important. 

2) 'En cernitis terram bonam ualde et sanctam, et nullo humano 
sanguine pollutam, nee ad sepulturam alicuius hominis exaratam', R^ 87b, 
R^ 113 a; a passage which should be connected with the words of St. Ita 
cited above; cf. C. S. II, § 11; LS 3843 ff. Yet, rather inconsistently, the old 
man himself is buried there when he dies. Here, after a description of the 
land and of the old m.an, LS practically ends; for we have seen that the 
remainder belongs to a different work. This old man, as Zimmer points out, 
u. s. p. 301 , is very different from the youth (' iuuenis ') who welcomes the 
pilgrims to the Land of Promise in NB. 

3) Ri 87c, R2 113b; C. S. II, §12. 

*) Yet even in these cases R is often clearer and better than auy of 
the other texts; e. g. the penitential object of Brendan's voyage to Britain 
comes out much more clearly in R. Brendan on reaching Britain consults 
Gildas as to what his penance should be; and the conflict with the lions 
(C. S. II, § 14) is the penance imposed on him by Gildas. After leaving 
Gildas, 'peruenit ad insulam Britannie nomine Auerech, et ibi fundauit 
ecclesiam proponens ibi mauere usque in finem'. Here 'in rupe eminenti 
prope mare' he saw the two beasts fighting, one of which was saved by 
calling on Brigit. He goes to Ireland in order to enquire the reason. After 
this he returns to Britain, 'et fundauit ecclesiam nomine Beidach in regione 
cui nomen Heth. Uidit quoque ibi mirabilem uisionem quam fratribus non 
reuelauit nisi quod Britannia maxiraam heresim ante iudicium ultimum teneret'. 
In consequence of this he returns to Ireland. R^ 88 d, R- 114 a. The order 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAN LEGEND. 129 

I turn now to tlie NB. This need not detain us so long, 
partly because it is better kuown, owing to tlie publication of 
the text by Jnbinal in 1836, by Schröder in 1871, and by Moran 
in 1872; partly because, tliougli the travel incidents are more 
numerous, the general structure of the narrative is much simpler. 
The NB, without any reference to Brendan's earlier life, teils 
how he received a visit from Barrinthus (Barrfind) and heard 
from him the story of his visit to the land of promise with his 
disciple Mernoc.i) Fired by this tale, Brendan resolves to 
Imitate his example; and fourteen of his monks, (to whom three 
are subsequently added), agree to accompany him. They make 
a skin covered coracle and set forth. They wander for seven 
years and meet with various adventures, always however re- 
turning to certain points at certain seasons of the ecclesiastical 
year, at Maundy Thursday to the Sheep Island, at Easter Eve 



of events is much clearer here tliau in the other sources. There are also 
some incidents peculiar to R: a seven days' fast in which seven of Brendan's 
monks die, R^ 87 d, R- 113 c. The fishermen of the River Eergus refuse him 
üsh, and the fish desert the river, ib.; fifty royal towns are made desolate 
hy his word, because they offended him, R' 88 a, R- 113 c; Brendan teils how 
he left a bronze cup on the back of the whale, and found it again the next 
year, Ri 90a, R^ 115b. (I doubt if this really belongs to the text of VB; it 
looks like an interpolatiou from NB; cf. S. 20, 10 — 14; we have already seen 
reason to suspect that the mention of the whale in LS 3604 ff. is due to con- 
tamination with NB. If this surmise is correct, the whale disappears from 
VB altogether). In the curious story, given also by Capgrave (152, 31), of 
the man with two wives, R inserts the explanation, that this was ' secundum 
legem illius temporis', Ri 90 b, R''^ 115 c; the story how they sailed under an 
island supported by columns, (M §26) was told by Brendan to his disciples 
'in desertis Gallie', R> 90c, R'-^ 115c. This is interesting as extending 
Brendan's travels to Gaul, and might be cited in their favour by the adherents 
of the untenable theory that the Britanuia to which Brendan voyaged was 
Britanny. The mutilated verses in LL. 366 lower margin, seem to take 
Brendan to Tabropane, Jordan, and Mount Zion. The latter part may be due 
to an interpretation of the phrase 'Land of Promise' in a biblical sense. 

^) R has the parallel form Ternoc; S and Codex Kilkenuiensis give 
Mernocat, with an additional siiffix. I do not know whether he can be 
identified with any of the niimerous Eruans, Ernins, Mernocs, Ternocs, or 
Momernocs of the Irish Calendars. He had a mouastery in an island 'iuxta 
montem lapidis'. This is a translation of Sliab Liac, i. e. Slieve League in 
Co. Donegal. Barrfind's name is preserved in Kilbarrou, N. of Ballj^shannon. 
Further north is a place called S. Ernan's. The island therefore must be 
sought in The Bay of Donegal. 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 9 



130 CHARLES PLUMMER, 

to the AVhale, at Easter Day to the Paradise of Birds, at 
Christmas to the Isle of the family of Ailbe. ') At leiigth they 
successfully reach their goal, and return to Ireland where 
Brendan relates their adventures to his other monks, and shortly 
afterwards dies. 

Thiis as far as regards the travels of Brendan the chief 
points of difference between the two narratives VB and NB are 
as follows: 

In VB Brendan sets out in search of a distant island 
revealed to him in answer to his prayer for a 'terra secreta' 
to which he might retire. 

In NB he sets out in search of the 'terra repromissionis ' 
of which he had been told by Barrinthus. -) 

In VB he sets out in the first instance with three skin- 
covered coracles and ninety companions, returning later to Ireland 
and starting afresh with a Single wooden boat and sixty com- 
panions. 

In NB he sets out with a Single skin-covered coracle, and 
only seventeen companions. 

In both narratives the wanderings cover a period of seven 
years. But in VB this period is divided into (a) a period of 
five years ending in failure owing to the character of the boats; 
(b) a period of two years, ultimately crowned with success. 
In NB the seven years are continuous. 

We have now to see the different ways in which these 
two narratives have been conflated by the authorities which 
have combined tliem. 

A. We have already seen^) the crude mechanical way in 
which this is done in CS I. This authority follows VB up to 
and including the building of the tliree coracles. Then it 
suddenly takes up the narrative of NB at the point where 
Brendan embarks in the Single coracle. Here the whole of the 
VB narrative is sacrificed except the introductory §§ 1 — 5 ; while 



^) Deus proposuit [disposuit R, predestinauit M] uobis quatuor loca per 
quatuor tempora usque dum finiantur septem anni peregrinationis uestre ', etc. 
S. 21, 2-4. 

2) In au Irish Life of Brendan in the Brüssels MS. 5100—4, p. 13 his 
voyage is occasioned by the' sight of a wonderful flower from the Land of 
Promise; see Stokes' edition of Gorman's Martyrology, pp. ix, x. 

3) See ahove, p. 12G, uote 3. 



SOME NEW TiTfiHT ON THE BEENDAN LEGEND. 131 

the introductory part of NB containing the visit of Barrinthus 
aud his narrative is sacrificed, the remainder being- retained. i) 

B. In M the conflation is effected in the following- way: 
This authority follows the VB up to and including Brendan's 

Ordination as priest. 2) It then says that Brendan founded many 
monasteries and cells, adding however that the majority of these 
were not founded tili after his return from his voyage in search 
of the land of promise.'^) It then inserts the text of the NB;*) 
after which it takes up the story of Brendan's foundations at 
Inis-da-Drommand and Clonfert, and so continues the story of VB 
up to Brendan's death and burial.^) In other words, M retains 
the narrative of VB for Brendan's life before and after his 
voyage, merely substituting for the travel incidents of VB those 
of NB. In this way the inconsistencies of CS I and the still 
more serious inconsistencies of K are avoided, and the junetion 
,is not unskilfully made. There remains however the inconsistency, 
which is common to M and R, that whereas the conclusion of 
NB implies that Brendan's death took place shortly after his 
return to Ireland, the incidents appended to it by M and R 
from VB imply a considerable period of activity subsequent to 
that return. Capgrave has avoided this. 

C. And perhaps the most ingenious mode of combination is 
that adopted by Capgrave or the authority which he followed. 
Capgrave's narrative follows the VB up to and including Brendan's 
prayer for a ' terra secreta ' to which he might retire. 6) It then 
makes the visit of Barrinthus the answer to this prayer,') and 
so leads into the narrative of the NB which is followed to the 
end, after which a few of the incidents of Brendan's later life 
are added from VB.^) In this way also inconsistencies are avoided, 



^) We have seen, above, p. 125, note 1 that tliere is a considerable lacuna 
in the text of NB in CS I ; bi;t this is probablj^ accidental, not intentional. 

2) M §§ 1-11. 

3) M § 11; cf. Zimmer, u. s. p. 293. 

*) Moran states, p. 10, that the text of NB in Cod. Kilk. is 'imperfect'; 
but he does not teil us in what respects it is so. 

^) M §§ 12—29. 

«) 138, 22—26. 

') Ib. 27 ff. One of the MSS. of the Irish Life seems to have taken a 
Step in this direction, the visit of Barrinthus following the prayer for the 
'talam derrit', see LS p. 851. 

«) 152, 20 — 153, 37. 

9* 



\ 



132 CHARLES PLUMMER. 

except tlie not very salient one, that what Brendan obtained 
was not precisely what he had asked for. 

D. But the accoimt which involves the most serious in- 
consistency is that given or adojjted by E. We ought however 
to he very grateful to this Compiler, since, owing to his blindness 
to this inconsistency, he has preserved for us a nearly complete 
Version of VB, which so far has not been discovered in any 
Latin source (CS II being- considerably abridged), and only 
imperfectly in the Irish Life printed by Stokes. 

E follows VB up to and including the vision of the distant 
Island from the mountain-top. i) It then makes Brendan address 
his monks and say: 'my heart is fixed on seeking the land of 
promise, for this is the land of which Barrinchus (sie) spoke 
when he visited — we expect 'when he visited me\ — but no, 
it runs: 'when he visited St. Brendan'. And so the text of the 
NB is introduced and continued to the end.2) We have seen 
that near the end of the NB it is stated that Brendan on his 
return narrated to his other monks the adventures which he 
had had. E takes advantage of this to tack on here the 
remainder of VB;^) including the travel portion of it, which 
CS I, M, and Capgrave have omitted. For a line or two he 
keeps up the device of making Brendan the narrator: 'quadam 
die apparuit nohis Sathanas' etc.*) But, as in the case of the 



1) 'Mons longe a mari positus', R* 74 d, R^ 103 b. It is characteristic 
of R to omit names of places and persons. 

^) Hence, after Barrinthus' departure lias been mentioned, Brendan 
addresses his monks annonncing his intention of seeking the promised land, 
S. 5, 26 ff., although in R he had already done so. 

3) This device was probably suggested to the compilator by VB itself, 
as he had it, in which three or four of the travel-incidents, instead of being 
given in their proper place in the travel narrative, are (for the sake of 
variety, or because , as Zimmer has suggested, u. s. pp. 294—5, they are later 
additions), narrated subsequently by Brendan to some of his disciples; M 
§§ 25, 26; Capgrave, 152, 31 ff.; 153, 4 ff.; cf. Ri 90, R^ 115. Brendan also 
appears as narrator of his own adventures in the story already cited from 
LL. 283a which ends: conid he Brenaind adfet in scel sin, i.e. it Avas B. 
himself who told the story. R makes one substantial Omission in the narra- 
tive of the NB, viz. the episode of Judas Iscariot, S. 29, 30 — 31, 33; the reason 
being that this incident occurs (in a much less developed form) in the VB 
narrative, M § 25. Conversely Capgrave omits the latter, and retaius the 
former. M retains both. 

*) R' 85d, R« 112a. 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAN LEGEND. 133 

Barrinthus episode of tlie NB, he soon slips into tlie third 
person: 'cui Brendanus (dixit)', not 'cui ego dixi'. 

This mode of conflation avoids, it is true, tlie inconsistency 
about the boats into whicli CS I has fallen;') R also avoids 
mentioning- in tlie portion taken from VB the number of 
Brendan's companions, while the inconsistency between what 
Brendan asked for, according to VB, and what, according- to NB, 
he ultimately attained, is toned down by making him desire not 
a 'terra secreta', bnt, more vaguely, 'peregre proficisci '. 2) it 
involves however the most giaring inconsistency of all, viz. that 
after relating how Brendan had reached the land of promise in 
a skin covered coracle, the Compiler goes on to teil how he 
failed for five years to find the blessed Island of his vision, 
because he sought it 'on the skins of dead animals'. Owing 
moreover to the fact that several of the travel incidents in VB 
are evidently only different versions of parallel incidents in NB 
there are obvions doublets in the narrative of 'RJ) This does 
not however amoimt to actual repetition or contradiction. *) 



') Becanse E deserts the text of VB just before the buikling of the 
three coracles is mentioned. To this extent the text of VB is imperfect in 
K. If the Story of the whirlpool (above p. 126, note 5) belongs to VB, this 
also is omitted in E. 

2) This phrase occnrs also in CS II § 8, and therefore it probably belongs 
to the original text of VB. Capgrave speaks both of ' peregrinandi uoluntas ', 
and also of the prayer for a 'terra secreta'. E and CS II omit the latter, 
thongh CS had no special raotive (as E may have had) for doing so. It may 
have been already omitted in their common source. 

•'') Compare CS II, § 9; LS 3691 ff.; E^ 86b, E^ 112b; (the lofty island, 
VB) with S. 6, 35 — 7, 32 ^ El 76b, E 2 104b (NB). 

LS 3707 ff.; E^ E^ u.s. (the diabolic stream VB) with S. 18, 31 — 19, 5 
= E^ 80c, E2 107 d (NB). 

LS 3732 ff.; E^ 86c, Em2c; (the additional companions, VB) with 
S. 6, 25—31: = El 76b, E'^ 104 b (NB). 

LS 3774 ff.; E^Söd, Em2d; (isle of pigmy demons VB.) with S. 28, 1 
to 29, 9 = E' 83d, E2 109b; (isle of Smiths NB). 

LS 3787 ff.; E^ 87a, E^ 113a; (conflict between the monster cat and 
the marine beast, VB) with S. 21, 24 — 22,7 = E^Sld, EMOSd (NB). 

E' 90 a, E^ 115 a (bronze cup left on whale's back, VB) with S. 20, 10 
to 14 = El 81a, E 2 108b (NB). 

Capgrave 152, 31 ff".; E^ 90b, E- 115c (old man on island to whom 
Brendan administers the Eucharist, VB) with S. 31, 34 — 34, 17 = E' 84c, 
E'^ 110 d (NB). 

M § 26; El 90c, E« 112c (Island supported on four columns, VB) with 
S. 27, 3—35 = El 83c, E'' 110a (NB). 



134 CHARLES PLUMMER, 

While writing- tlie above account of tlie new light tlirown 
upou the Brendan legend by tlie E recensioii, I deliberately 
abstained from referring to Prof. Zimmer's interesting Essay oii 
tbat Leg'end in the second of bis 'Keltische Beiträge' printed 
in 'Zeitschr. f. deutsches Altertlmm' XXXIII, 129 ff., 257 ff. I 
had, of course, read that Essay; but I wished as far as possible 
to work out my own results independently. After I had com- 
mitted my own views to paper, I carefully re-read those parts 
of Zimmer's Essay which bear on the questions here discussed. 
This has enabled me both to strengthen my own argnment in 
some respects, and also to mark clearly the points as to which 
I think Z.'s conclusions are modified by the new evidence here 
presented. 

1. I doubt Z.'s view (pp. 130, 292) that the scribe of 
Cod. Kilk. (= M), has simply inserted NB into a life of Brendan 
which contained no oceau-voyage; the analogy of CS I and of 
E, combined with the existence of CS II (a life containing an 
ocean-voyage though of a different type from NB) makes it 



But, on the whole, Zimmer is right in saying that the amount of 
matter common to the two narratives is 'auffallend gering', Z. f. d. A. 
XXXIII, 141. 

(at p. 10) For the convenience of students of the Brendan legend 
it may be well here to give an account of some other MSS. which I have 
examined. The foUowing all contain the ordinary text of the NB as given 
by Schröder, though of course with varieties of readings. 

(1) Land Mise. 410, f. 40 b, saec. XII. The commencement up to the 
end of the visit of Barrinthus, S. 5, 25, is treated as an introduction ; and 
there is a new ' incipit ' before S. 5, 26. 

(2) Land Mise. 237, f. 229, saec. XIII (lacuna of 3 ff. between f. 231 
and f. 232. 

(3) Land Mise. 173, f. 109, saec. XV. This has some very quaint little 
pictures drawn on the margins. 

(4) Land Mise. 44, f. 27 vo. The bulk of the text is in a 13th ceut. 
band but the latter part from S. 30, 12 'locum istum' etc., is in a 15th cent. 
band. On the margins are illustrations, evidently copied from No. 3; from 
which the latter part of the text was also probably taken. 

(5) Land Mise. 315, f. 165 vo., saec. XV. Omits the parentage and birth 
place of Brendan at the begiuning. 

(All these five MSS. belonged to the Carthusians of Mainz. Colgan, 
AA. SS. p. 721 quotes a life of Brendan from Cod. MS. Carthusiae Moguine.) 

(6) Coli. Line. Oxon. 27, f. 186 vo., saec. XI— XII. It also has illustrations, 
but quite distinct from Nos. 3 and 4. At the end are the satirical verses 
cited by Hardy, Catalogue I, 162, deriding the NB as not merely absurd, but 
heretical. 



SOME NEW LIGHT OS THE BRENDAN LEGEND. 1^5 

possible, if not probable that in M the later and more populär 
NB lias been substituted for the ocean-voyage of VB. I do not 
of conrse deny the possibility and probability of the former 
existence of a life of Brendan containing no ocean-voyage. 
Such a life lies however far behind Cod. Kilk., behind even the 
Book of Leinster. We may if we like call the ocean-voyage of 
VB, with Zimmer, Imram Brendain, to distinguish it from NB. 
It would however be better to call'it NBi, and the ordinary 
Navigatio, NB 2 for the Irish version in the Book of Lismore is 
certainly not an original work as Z. seems to imply (pp. 320-1, 
323) but is based on a Latin original. (See below.) 

2. The Omission of Z. to perceive that the Irish Life in 
the Book of Lismore is really imperfect, and that the appending 
to it of the conclusion of the Fis Adamnain is purely mechanical 
(see above, p. 125 note 2), has misled him into thinking that the 
Irish Life represents a tradition according to wliich Brendan 
remained permanently in the Land of Promise. The analogy 
of CS II and E shows that this is absolutely unfounded. Con- 
sequently all the inferences which Z. draws from the supposed 
difference between the 'Imram' and the 'Nauigatio' on this 
point, fall to the ground (pp. 142, 311, 321). 

This also does away with Z.'s assertion, that the Irish Life 
suhstitiites for M §§ 12—29 (p. 321), the Imram Brenaind, and 
knows nothing of Brendan's voyage to Britain. If the Irish life 
were complete, we should find that, like R and CS II, it brought 
Brendan back from the Land of Promise to Ireland, and then 
sent him to Britain etc. 

3. But the most important point in which the evidence of 
R and CS I and II obliges me to differ from Z. is his assertion 
that no document containing a connected account of any ocean- 
voyage of Brendan existed even in Latin before the second half 
of the llth Century (pp. 315, 318). The non- existence of the 
title 'Imram Brenanid' in the mediaeval catalogues of Irish 
Sagas is conclusive only as to the Irish version, and proves 
nothing as to the date of the Latin version. Z. is doubtless 
right in saying that the Irish version is not earlier than 1100 
(pp. 315, 319, 323). But it seems to me clear that the Irish 
Version is based on the Latin version of the VB not vice versa. 
This appears, inter alia, from the way in which the description 
of hell and paradise are elaborated (LS 3625—3668, 3855—3875); 



136 CHARLES PLUMMER, 

and this Latin original is probably referred to in the words: 
'amal atberat na scribinn', 'as writings affirm' (LS 3740), a 
passage to whicli Z. has called attention. Z. may also be right 
in saylng that the NB is not earlier than 1050 (p. 320), But 
NB is certainly later than the voyage §§ of VB. This is proved 
by (a) the more developed character of the narrative, (b) by 
the way in which NB has ousted the travel §§ of VB, certainly 
in CS I, and probably in M. We must therefore place the 
composition of VB, i. e. a Latin life of Brendan containing a 
voyage narrative differing from NB, earlier than the composition 
of NB. Moreover the existence of this VB (i) in an abridged 
form in CS II, (ii) in a conflate form in R and CS I, (iii) and 
in an Irish form in LS, tends to throw the date of the un- 
abridged, uncomponnded, untranslated original some distance 
back. But more than this: in the Litany already cited three 
points occur connected witli Brendan's YOjage: (a) the twelve 
pilgrims on the cat Island; (b) the sixty companions of Brendan; 
(c) the anchorite in the Land of Promise. In all these three 
points the Litany agrees witli VB against all other authorities. 
This does not prove, but it does I think, suggest, that these 
points already existed in a connected narrative; and Z. would 
date the Litany early in the lOth cent. (p. 302), 

Lastly the lives of Machutus published by MM. Plaine and 
de la Borderie') show that as early as the 9th Century some 
incidents of an ocean-quest by Brendan had been combined into 
a connected story; the quest itself, the discovery of a dead giant, 
a wonderful fountain, the whale.-) 

*) Deux Vies inedites de S. Malo. Reunes 1884. 

2) Vita Prima, §§ XVI, XVII— XIX, XXII— XXV, XXVI. These in- 
cidents recur in the second life, which however differs from the first just as 
VB differs from NB, viz. by making the Wanderers return to their home in 
the middle of their wanderings: 'cum iam prolixi temporis nauigio lassati 
quam querehant insiilam neu inuenirent, peragratis Orchadibus ceterisque 
aquilonensibus insulis, ad patriara redeunt', § VII. The 'patria' however is 
Wales, not Ireland; Brendan heiug represented as abbot of Xautearvan, and 
Machutus as bis pupil. Moreover in these lives the quest is finally unsuccess- 
ful. From the Machutus Legend bis name has been introduced into some 
MSS. of the NB, among the companions of Brendan, see Mo ran, p. 89; Jubinal, 
p. 5. The following interestiug piece of evidence on the Brendan Legend 
was pointed out to me by my friend Mr. T. A. Archer. Rodulfus Glaber, Avho 
finished bis Histories between 1016 and 104:9, in Book II, eh. 2, after telling 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAN LEGEND. l'-M 

It should liowever be borne in miiid that when Zimmer 
wrote, neither tlie evidence of E, nor that of CS was 
available. 

Oll tlie other band he was thoroughly jnstified in the 
scepticism which he expressed (p. 298) as to the 9th Century 
date assigued by Hardy, and others who have copied Haidy, to 
the Vatican MS. of the NB, Palatin. 217. ^ My iriend the 
Eev. H. M. Bannister was good enough to make a special exami- 
nation of this MS. for my benefit when he Avas in Eome last 
year. He teils me that it cannot be earlier than tue end of 
the llth. Cent., and more probably belongs to the beginning of 
the 12th, as the script closely resembles that of an inserted 



of the appearance of a whale off Berneval (dep. Seine Inferieure), coutinues 
thus: Legitur in gestis . . . Bendani [sie] orientalium . . . Angloruni [I] 
quoiiiain isdem uir Dei . . . cum pluribus mouachis per . . . insi;las per aliquod 
temporis spatium heremiticam uitam [duceus], hanc . . . quondam obuiam haberet 
beluam. Nam cum remigando . . . circumiret insulas, superueniente noctis 
crepuscalo, cerneus procul uelut maritimam iusulam, ad quam . . . diuertens 
cum Omnibus qui secum erant . . . Exeuntes de scafis conscendentesque tur- 
gentem behie dorsum, unius tantum modo noctis ibidem hospicio potituri. 
Cumque . . . fratres . . . indulsissent membra quieti , solus . . . Bendanus . . . 
explorabat cautius uim uentorum et siderum cursus ; qui . . . repente intellexit 
quoniam illud promuntorium ... ad orientalem illos eueheret plagam. Luce 
. . . reddita, . . . collegas exortans . . . Deo [inquit] . . . referamus gratias, qui 
. . . nobis . . . preparauit uehiculum non egens humano remigio ' . . . Huius 
modi ergo per spacia plurimorum dierum usi euectione, . . . tandem per- 
uen[erunt] ad insulam . . . speciosissimam. Illius quoque arborum habitudo 
atque auium dissimilitudinem gerit uniuersoruni. Egressus . . . uir sanctus 
. . . repperit etiam ibi monachorum uel potius anacoritarum collectas . . . 
multiplices ... A quibus . . . suscepti plurimis diebus ibidem commaneutes, 
. . . postmodumque ad natiuum reuertentes sohim, uniuersa que compererant 
. . . narrauerunt ' (ed. Prow, pp. 27, 28). Here the whale is used not merely 
as a resting place but as a ship by the Wanderers; while the Paradise of 
Birds and the Isle of the Family of Ailbe are fused into one. The curious 
mistake of making Brendan an East Anglian is probably due to a confusion 
with Fursa, who of course, was connected with East Anglia. M. Blochet 
((Sources Orieutales de la Divine Comedie, § IV), traces the storj^ of the fish- 
island through Sindbad's Yoyage in the 1001 Nights back to pre-chiistian 
Persian sources. These are regions into which I cannot follow him. It is 
however interesting to note that this incident is almost the ouly one in the 
NB to which Zimmer could find no analogue in other Irish sources, secular 
or ecclesiastical, u. s. p. 177. (For the reference to Blochet I am also indebted 
to Mr. Archer.) 

1) Not Kegln. Christin, as Hardy, Cat. I, 159. 



138 CHAELES PLUaiMER, 

letter, wliich, from its contents, cannot be earlier than IUI. 
This is a fact of some importance, 

The relation of the Brendan legend to other elements in 
Irish literature lies outside the scope of this Essay; nor have I 
anything to add to Zimraer's masterly analysis, 

Tliere is however another Bodleian MS. which is of some 
importance to students of the Brendan legend. This is Bodl. e 
Musaeo 3, a large folio MS. of about A. D. 1200 formeiiy be- 
longing to the monastery of Valle Crucis in AVales. The bnlk 
of the volume consists of commentaries on the prophets; biit the 
last two articies are a life of St. Bernard (miitilated at the 
beginning), and a so called 'Vita Brendani',') which contains a 
recension of the NB quite distinct from the ordinary text. The 
Prologue begins: 'Predecessorum Sacra facta nostrorum'; the Life 
begins: 'Fuit igitur nir iste Brendanus in insula occidentali 
Hibernia nomine'. The contents are briefly as follows: 

Birth of B. He desires to see Paradise and Hell He 
Visits Barrus (sie, not vice versa as in the ordinaiy NB). 
Chooses 14 brethren; the 3 extra companions. They reach an 
Island, and find 'castellum quoddam circumuallatum muro cris- 
tallino'. The theft (but it is a 'ciphus anreus' that is stolen, 
not a 'frenum' as in the ordinary NB). The Sheep Island. 
The wliale. The Paradise of Birds; the tree was white, with 
red leaves sprinkled with white. Joy of the birds because this 
was the first time that God had sent any human being to them 
in their exile. The Wanderers mend their boat and put new 
skins over it (cf. S. 6, 19. 20). The island of the family of 
Ailbe. The coagulated sea. The sleep-inducing water. (Tlie 
Order of these two incidents is reversed in the ordinary NB). 
Return to sheep island, to the whale, and to the Paradise of 
Birds. Fight between the two sea monsters etc. (The island 
with the three choirs is omitted, as also the island of grapes.) 
The gryphon conquered by a clragon. The mass on St. Peter's 
day. The column. The island of the infernal smiths. The 
mountain of smoke, loss of one of their comrades. They have 
a glimpse of Hell.-) The Judas incideut, which is very much 
elaborated; he teils of the two hells, one hot, one cold; he 



») This begins at p. 213. 

2) Cf. VBj LS 3625 ff.; R' 85d, E^ 112a. 



SOME NEW LIGHT ON THE BRENDAX LEGEND. lo9 

speiicls alternate days in tliem, with separate tortures for eacli 
day of the week. In the morning tliey find that one of their 
comrades is missing-; 'cuius absentiam ammirantes, duos amisisse 
recordantur; sed quo istum tercium amiserunt, ignorant'. (The 
reason for tliis is, that, the island of the three choirs having 
been omitted, some other means had to be invented of getting 
rid of the third superniimerary.) Island of Paul the hermit. 
At length they reach the paradise which is surrounded by a 
wall of precious stones, but unsculptured. The gate was guarded 
by dragons, and a spear overhung it threatening death to all 
who attempted to enter. (This is a very interesting touch, and 
recalls mauy folk tales.) A beautiful youth brings them safely 
within. Description of the place. He leads them to the top of 
a mountain, and then bids them return, as they are not yet 
capable of comprehending more; 'carualiter enim nunc uenisti, 
sed spiritualiter cito uenies et iudicium hie expectabis'. With 
a fair wind they return to Ireland in three nionths; and shortly 
afterwards Brendan 'ad paradisum spiritualiter regressus est'. 

Now this recension (which I may call B) is of special 
interest as being the Latin original from which is derived the 
Anglo-Norman poem on Brendan published by Suchier in Böhmer's 
Romanische Studien, (1875), 1.555 ff., and in a more convenient 
form by Francisque Michel, 1878. This, according to Suchier, is 
the earliest version of the Brendan legend in any vernacular; 
and as it was made for Alix of Louvain, the second wife of 
Henry I of England, its date must be about 1121. That it is a 
translation there can be no doubt. The poet says that he has 
the Story 'En lettre mis e en romanz' (1. 11). All the points 
peculiar to B are reproduced: the wish to see paradise and hell, 
(11. 49, 50, 63); the visit to 'Barinz', (11. 74, 75); the crystal wall, 
'le mur' Qui tuz ert faiz de cristal dur, (11.271, 272); the theft 
of a gold cup, 'un hanap d'or', (1. 315); the red and white tree, 
(11. 490—493); the joy of the birds, (11. 362, 363); the mending 
the boat, (11. 597—599); the Omission of the Islands of the three 
choirs and of the grapes; the separate tortures inflicted on Judas 
on each day of the week, (11. 1354 ff.); the missing of one of 
their companions after the Judas incident, (11. 1494 — 1498); the 
dragons and the sword guarding the entrance to the gate of 
paradise, (11. 1706—1715); the command to return to Ireland 
because they were incapable of seeing more: 



140 CHARLES PLUMMER, 

or venis ci carnalment, 

Tost revendras spiritalment; 

Or ten reva, ci revendras, 

Le Juise ci atendras (11. 1796 — 1799). 

The discovery of tlie Latin original of tliis poem 'en romanz' 
shows that Suchier was wrong in ascribing tlie elaboration of 
the Judas incident, and the Omission of tlie story of the tliree 
choirs to the Anglo-Norman poet, (u. s. p. 556, 558). 

Suchier has however pointed out (ib. 557) that this Angio- 
Norman poem is the source whence the Latin metrical life of 
Brendan printed by Ernst Martin in Zeitschr. f. deutsches Alter- 
thum XVL289fl:. (Neue Folge IV), and Moran, u. s. pp. 45— 84, 
is mainly taken. In this too all the points peculiar to B are 
reproduced, (Moran, pp. 47, 48, 52, 56, 57, 58, 72—76, 82), though 
a biblical turn is given to the guarding sword, by bringing it 
into connexion with Gen. III. 24. The author himself indicates 
the principal source from which he borrowed: 

'Hunc in modum transferens, ritlimo de ßomano' (p. 46). 

He had however also a copy of the ordinary NB, for he inserts 
the incident of the Island of three choirs which the B-version 
omits (pp. 65, 66). Moreover he himself comments on the diverg- 
ence of the two recensions in this and other points. For after 
the story of the three choirs he adds: 

Hec Romanus praeterit, inserit Latinus, 
Quod uicissim disserunt, dissona plus minus, 
Certent inde iudices, etc. (p. 66). 

Moreover, in introducing that incident, he notes tliat it is 
au Insertion which he had been specially requested to make: 

In latini texitur textus exemplari 

Eem a piis rithmice petor haue effari (p. 64). 

Yet he follows the B-version in making one of Brendan's 
companions disappear mysteriously after the Judas incident, and 
in stating that two had previously been lost (p. 76) although in 
his story (retaining the three choirs incident) three of Brendan's 



PLUMMER, NEW LIGHT ON TUE BRENDAN LEGEND. 141 

companions liad already been got rid of (pp. 53, 66, 71), and 
there was no need to dispose of a foiirtli. On tlie otlier liand 
tlie Frencli Poem pnblished hj Jiibinal is based on the ordinary 
NB, of wliicli Jubinal's Frencli Prose version is a pretty dose 
translation. 

It does not however lie within my province to pursue tlie 
Brendan legend furtlier into the vernaculars. 

n n^ • 4.- U ^^ ChARLES PlUMMEK. 

Corpus Christi College. 



SAINTE ONENNE. 

Etüde d'hagiographie bretonne.i) 



M. S. Ropartz, dans un article de la JRevue de Bretagne et 
de Vendee de Septembre 1861 raconte (p. 195 et suiv.) ce qu'il 
appelle im 'pelerinage archeologique au tombeau de sainte 
Onenne', ä Trehoranteuc dans le Morbihan. Quelques passages 
de cet article ont un interet assez general pour etre reproduits: 

«II y a dans l'eg-lise plusieurs representations de sainte 
Onenne. D'abord, la statue, du cöte de l'Evangile, au maitre 
autel; c'est un magot qui n'a ni sexe, ni äge, fabrique a coup 
de liache par un charpentier de l'endroit, il y a trente ans. On 
reconnait que ce tronc a peine degrossi a une couronne sur la 
tete et une palme dans la main; je comprends jusqu'ä un certain 
point la couronne, mais pourquoi la palme? II n'y a pas une 
seule tradition qui fasse de sainte Onenne une martyre. 

«Une seconde statue bizarrement placee pres de la porte 
d'entree est duXVIIIe siecle, eile surmontait autrefois un tombeau; 
eile est aujourd'lmi suspendue ä un pied du sol, une pierre sous 
la tete, une autre sous les pieds. C'est tres-certainement la 
Vierge de Bouchardon qui a servi de modele ä quelque sculpteur 
de province, pour agencer cette statue. Elle est en bois. Feu 
M. de Garaby, qui a consacre une notice ä sainte Onenne dans 
sa Vie des Bienheureux et Saints de Bretagne, au 30 avril, ecrit 
ä ce propos:-) 'L'ancienne statue la montre couchee, les mains 
jointes, mourant d'kjdropisie.' Vous avouerez, ami lecteur, que 
dans une egiise une pareille representation, quand meme ce serait 
un clief d'cEUvre, comme la celebre toile de Gerard Dow, serait 
fort drolatique. Mais j'afflrme que l'imagination a fait tous les 
frais de cette description, et qu'ä la vue de la statue, le plus fin 



^) Cet article avait ete ecrit il y a cinq ou six ans en vue de publication 
dans ma revue Melusine: je remercie la direction de la Zeitschrift d'avoir 
bien voulu le recueillir, quoiqu'il ne traite pas, ä proprement parier, de 
Philologie. 

^) M. l'abbe Oresve, dans une iiote du uouvel Ogee, dit exactement la 
meme cbose. 



SAINTE ONENNE. 143 

disciple d'Hippocrate et de Galien serait bien empeche de dire 
de quelle maladie la sainte est morte. Le fait est que l'on 
invoque particulierement sainte Onenne contre l'hydropisie; d'oü 
quelqu'un a conclu qu'elle avait du mourir hydropique. J'ajoute 
qu'il me parait probable que l'invocatiou de sainte Onenne contre 
l'hydropisie n'est meme que le resultat d'une confusion. En effet. 
Saint Eutrope est le premier patron de Trehoranteuc; or, dans 
tous les pays catlioliques, les hydropiques ont specialement recours 
ä Saint Eutrope. D. Lobineau, dont les idees quand il touche 
aux miracles sont etonnantes, dit que c'est 'ä cause du rapport 
^^Eutrope ä hydropique ou hydropisie '. Quoi qu'il en soit, comme 
sainte Onenne, ä Trehoranteuc, figure en tout ä cöte du principal 
patron de la paroisse, comme sa fete se celebre le meme jour, 
rien de plus naturel pour les malades que de confondre les deux 
saints dans une meme invocation. . . , 

« Personne n'a parle de la banniere. Elle est du XVIIe siecle, 
et a ete fort belle. Elle represente d'un cöte le crucifix, de 
l'autre la Vierge entre saint Eutrope et sainte Onenne agenouilles. 
La Vierge remet au saint une riche Crosse d'or, l'Enfant Jesus 
benit la sainte, vetue d'une sorte de volle ou de coiffe blanche, 
d'une robe jaune et d'un manteau bleu roule autour de la ceinture. 
C'est le meme costume que la statue couchee; du grec ou du 
romain comme en faisaient les peintres de Louis XIV. II ne 
faut point omettre une cane blanche et trois canetons figures 
sur la banniere entre les deux saints. Le sacristain nous a 
explique qu'avant la Revolution, une cane avec ses halbrans ne 
manquait jamais de preceder devotement la procession qui, le 
jour de la fete patronale, se fait autour d'un champ, voisin de 
l'eglise et oii est la fontaine de sainte Onenne. Cette tradition 
est un plagiat evident de la celebre cane de Montfort.» 

Cette legende actuelle de sainte Onenne est caracteristique: 
eile montre comment autour d'un personnage dont on ne connait 
que le nom, et qui peut-etre n'a pas meme existe, il se forme 
toute une agglomeration de recits et de pratiques. Quand cette 
agglomeration est achevee, il se trouve un clerc pour ecrire la 
vie du saint et glorifler Dieu dans les miracles accomplis par 
ce Saint. En effet des qu'un saint existe ou est introduit dans 
une localite, il se forme un culte: le saint, en sa qualite de saint, 
doit avoir fait des miracles: on lui attribue donc les miracles 
dejä connus par la legende des autres saints, morts ressuscites, 
malades gueris etc.: ce sont des legendes teUement banales 
qu'elles passent saus difficulte de Tun ä l'autre. 

Aujourd'hui des ecrivains ecclesiastiques tres orthodoxes 
montrent en etudiant les Vies des Saints du Moyen-Age que la 



144 H. GAIDOZ, 

vie de saint A est faite toute simplement avec la vie de saint 
B qu'on a decalquee ou imitee. Pourquoi? par ce qu'il y avait 
dans teile localite im culte qii'on eprciivait le besoin de jiistifier 
et d'expliquer par de l'histoire et par des miracles. En effet, 
dans les etiides d'histoire religieuse, il ne faut pas oiiblier le 
cote politique, social et ecoiioniique de la religion, Dans les 
milieux croyants, un saint qui attire les fldeles ä teile eglise ou 
ä tel couvent est un Instrument d'influence et une source, souvent 
importante, de revenus pour les hommes d'eglise: car culte et 
pelerinage ne vont pas sans offrandes. La population laique de 
l'endroit a aussi sa part, et eile trouve son interet ä vendre des 
objets de piete et ä lieberger, ä nourrir et a arroser les pelerins, 
— quelquefois meme au delä des limites de la temperance. 

Ce qui se passait au moyen-äge dans la redaction des vies 
de saints s'est passe bien souvent d'une fagou orale dans les 
centres de piete populaire, et cela s'y passera encore tant que 
la foi conservera son antique pouvoir et ses formes simples dans 
les couclies profondes de quelques unes de nos provinces comme 
la Bretagne. M. l'abbe X . . . et le R. P. Z . . . s'en apercevraient 
vite, s'ils voyaient l'epoque contemporaine des memes yeux que 
les siecles passes quand ils fönt l'etude 'critique' des anciennes 
vies de saints: mais il est entendu pour eux comrae pour beau- 
coup de gens que les choses se passaient autrefois d'une fagon 
diiferente d'aujourd'hui; comme nombre d'erudits, ils croiraient 
deroger en montraut que le passe ressemble au present, et, 
comme hommes d'eglise, ils ne veulent par laisser soupQonner que 
les choses puissent se passer aujourd'hui comme autrefois. Quant 
au passe, et aux hagiographes de l'ancien temps, il est aise — 
aujourd'hui — de les condamner sans inconvenient comme sans 
scrupule: 'au moyen-äge, ecrivait un jour un Bollandiste dans 
un volume de Mai, il y a eu quelques ecrivains qui ont trouve 
bon et permis de mentir par piete. 'Medio cevo fuisse complures 
quibus pulchrum ac licitum visum est pro pietate mentiri' . . . 
Au moyen-äge seulement? . . . 

Sainte Onenne a-t-elle existepi) On assure que c'est une 
'princesse de Domnonee', sceur de saint Judicael au Vie ou 



*) II existe uu masculin de saiute Onenne; c'est samt Onein, Onennus, 
moine qui aurait vecu au Xe siecle, et qui est houore le 9 septembre au 
diocese de Saint-Malo. 



BAINTE ONENNE. 145 

Vlle siecle et M. Ropartz dit k cet egard: ^il est question de 
sainte Onenne, mais de son nom seulement, dans deiix genealogies 
des rois de Domnonee . . .' Par le recit ineme de M. Ropartz 
que nous avons reproduit, on peut surprendre, sur le fait, le mode 
de formation d'une legende de saint. 

1. La palme. 

Le point de depart est un nom, que le nom soit conserve 
par la tradition oii introduit par un liomme d'eglise. Puisque 
le Saint (on la sainte) existe, il est juste qu'il (on eile) ait sa 
Statue, car un saint n'est pas un pur esprit. Le saint a donc 
sa Statue: car il n'existerait pas plus sans une statue qu'une 
äme n'existerait sans corps. Ici le saint est une femme: on lui 
met donc une palme ä la main. Theoriquement et dans la 
religion des livres, la palme est le Symbole du martyre et on 
ne doit la donner qu'aux martyrs. M. Ropartz remarque avec 
un etonnement qui nous etonne : ' il n'y a pas une seule tradition 
qui faisse de sainte Onenne une martyre'. Et un autre ecrivain 
breton, M. Gaultier du Mottay qui s'est aussi occupe de la meme 
statue dans son JEssai (V Iconographie hretonne, observe de son 
cote: 'sainte Onenne, n'ayant jamais ete consideree comme 
martyre, on ne comprend pas trop cette palme'. 

Mais l'artiste a donne une palme k sainte Onenne parce 
qu'il en voyait une dans la main des autres saintes qu'il con- 
naissait en effigie: il l'a fabriquee sur le modele des saintes dejä 
connues, comme les liagiographes du moyen-äge fabriquaient une 
vie de saint sur le modele des vies dejä existantes. Et pour- 
quoi ne l'aurait-il pas fait? 'Notre sainte vaut bien les autres', 
s'est-il dit. Et le eure qui a recu cette statue dans son eglise 
s'en disait autant; savait-il meme bien, comme les ecrivains 
en cliambre, que la palme ne doit etre donnee qu'aux martyrs? 
Et puis, qui peut dire que notre chere sainte n'a pas ete 
mart}Te? 

Sainte Onenne a donc la palme k laquelle eile n'avait pas 
droit; l'ayant, eile la gardera. 

2. Le patrouage des hydropiques. 

Saint Eutrope est le patron de la paroisse de Trelioranteuc. 
En vertu de son nom, il guerit les hydropiques. Eutrope, hi/dro- 

Zeitsohrlft f. celt. Philologie V. 10 



146 H. GAIDOZ. 

pisie, le calembour n'a rien que cVordinaire. i) Comme on celebre 
saiute Onenne le meme jour — cela forme ime sorte de couple 
de ' dieiix paredres ' ainsi qii'on dit des divinites de rantiquite — 
on est amene ä lui attribuer les merites de son compagnon saint 
Eutrope: eile guerit donc de l'hydropisie. Puls, M. de Garaby 
clierchaiit dans son esprit pourquoi Sainte Onenne guerit de 
l'hydropisie, et pensant probablement aux saints qui guerissent 
les maux de l'organe par lequel ils ont ete martyrises, suppose 
qu'elle est morte d'hydropisie, et affirme que la statue la represente 
hydropique! Et un autre abbe, l'abbe Oresve, dit M. Ropartz 
dans sa note, a repete la meme billevesee! 

L'liagiographie des ecrivains pieux est certainment edifiante 
pour les simples, mais si les etudes plülologiques et historiques 
ne sombrent pas dans le tourbillon de nos lüttes politiques et 
sociales, et s'il se constitue un jour une science de riiagiograpliie, 
les publications pretendues hagiograpliiques de la litterature 
religieuse ne seront guere pour eile que des documents de 
credulite. 

3. La cane miracnlense. 

La cane miraculeuse, dont la legende appartient ä Montfort, 
a ete transportee ä Trehoranteuc. C'est par la meme loi de 
propagation et d'attraction des legendes. Un culte existant attire 
ä lui les legendes et pratiques connues, et accroit ainsi son im- 
portance. II y a chez le peuple, et aussi cbez les hommes d'eglise, 
le sentiment inne de la concurrence: 'notre saint en vaut bien 
un autre!' II y a aussi la tendance ä la localisation: c'est ce 
qui fait que taut de pretendues 'legendes locales' (et legendes 
pretendues historiques!) sont les memes en un grand nombre de 
lieux differents, et ä des epoques differentes, quoiqu'elles n'aient 
ete inventees qu'une fois. 

L'etymologie populaire nous a mene de Saint Eutrope ä 
l'hydropisie, et de ce guerisseur de l'hydi'opisie ä sa paredre sainte 
Onenne. Si on n'avait pas cette serie de faits, sur un terrain 
historique, saurait-on exactement pourquoi cette sainte guerit 
l'hydropisie? On croirait le savoir certainement, parce qu'un 

*) Sur l'influence de l'etymologie populaire daus le culte des saints, voir 
nos articles dans Melusine, torae IV et suivants. 



SAINTE ONENNE. 147 

erudit bel-esprit trouverait une explication symbolique. On 
u'explique rien aussi bien ([ue les choses dont on ignore les 
origines, les teuants et les aboutissants, et c'est poiir cela qu'il 
n'y a pas dans l'antiquite classique im mythe ou une legende 
dont on ne nous öftre l'explication. i) 

Dans son recent livre Pardons et pelerinages de Basse- 
Bretagne, l'abbe Guillotin de Corson (p. 80 et suiv.) resume 
d'apres MM. Ropartz et Orain la description de l'eglise de 
Trelioranteuc et le culte de sainte Onenne. Et il termine par 
ce paragraphe caracteristique: 

' Quoique cette derniere legende semble bien un plagiat 
de l'histoire de la celebre cane de Montfort, il est bon de 
constater le pouvoir surnaturel qu'attribue le peuple de 
Trelioranteuc ä sa bienheureuse patronne, il est consolant 
de voir le souvenir de sainte Onenne demeurer vivace dans 
la contree qu'elle sanctifia.' 

On voit par cette simple plirase comme le point de vue des 
ecrivains pieux differe de celui de l'historien ou du philologue 
qui cherclie la verite. Pour les ecrivains pieux le principal 
est la piete, et ce qui est 'bon' et 'consolant', c'est que le 
peuple croie, nieme quand sa foi repose sur des legendes et 
des mythes. 

Pour nous, ce que nous avons voulu montrer ici, c'est 
comment se forme le culte populaire d'un saint, 

Paris. H. Gaidoz. 



1) Dans la meme Revue de Bretagne et de Vendee, n" d'Octobre 1875, 
M. Orain a publie sous le titre general de 'Contes et recits populaires des 
Bretons' un article intitule: Sainte Onenne, recit de la gardeuse de vache. 
Nous ne voulous pas critiquer cet article, anterieur ä l'apparitiou de Melusine. 
M. Orain, qui, depuis, a appris ä recueillir le folk-lore, faisait, comme tant 
d'autres ecrivains, de la litterature pretendue romantique, avec les themes 
qu'on faisait au peuple le grand lionneur de lui emprunter. M. Orain visitait 
donc Trehorauteuc en touriste: le hasard lui faisait rencontrer une vieille 
femme qui gardait sa vache, et celle-ci lui racontait, 'la naive legende qui 
va suivre'. Cette 'naive legende' est tellement romantique qu'on ne peut 
savoir quel est son fond populaire ni meme si eile a quelque cliose de populaire. 



10* 



A LIST OF WORDS 
IN THE P0E:MS in THE BOOK OF ANEURIN. 



The list of words that follows is clrawn from tlie text of 
tlie Gododiii Poems publislied hj W. F. Skene in 'The Foiir 
Ancient Books of Wales', and it incorporates the resnlts of 
Dr. Whitley Stokes's collation of that text with the Book of 
Aneurin itself; viele Archiv II, 132 — 135. 

The lines of the poems fall on Skene's pages as follows — 
lines 1 to 17 being printed on his p. 62, Vol. II: 



p- 


lines 


P- 


lines 


P- 


lines 


63 


18 — 47 


78 


486- 


-511 


93 


939- 


-966 


64 


48 — 77 


79 


512- 


-540 


94 


967- 


-991 


65 


78—107 


80 


541- 


-571 


95 


992- 


-1025 


66 


108—139 


81 


572- 


-601 


96 


1026- 


-1057 


67 


140 172 


82 


602- 


-632 


97 


1058- 


-1075 


68 


173—204 


83 


633- 


-662 


98 


1076- 


-1109 


69 


205—235 


84 


663- 


-693 


99 


1110- 


-1142 


70 


236—266 


85 


694- 


-724 


100 


1143- 


-1176 


71 


267—296 


86 


725- 


-753 


101 


1177- 


-1210 


72 


297—326 


87 


754- 


-784 


102 


1211- 


-1244 


73 


327—356 


88 


785- 


-816 


103 


1245- 


-1278 


74 


357—386 


89 


817- 


-848 


104 


1279- 


-1312 


75 


387—417 


90 


849- 


-879 


105 


1313- 


-1346 


70 


418—448 


91 


880- 


-908 


106 


1347- 


-1380 


77 


449—485 


92 


909- 


-938 


107 


1381- 


-1395 



In arranging the words in the order of the aiphabet C 
and K, and U and V, have been regarded as identical. The 



A LIST OF WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



149 



words are printed just as they appear in Skene's text, except 
that tlie sliglit differences between au aud aw, in terminations, 
and between u aud v, liave not always been regarded. The 
words are not stripped of proclitics, nor reduced to their radical 
forms, nor amended in any way. The letter y is printed without 
the dot. 

Dr. Stokes's collation has been incorporated in the following 
manner: his correction of the printed text is noted in Italic 
letters against the number of the line that the error occurs in; 
when the correct word is not found in Skene's text at all it is 
printed in the list in Italics; when it does occnr therein the 
number of the line the correction must be made in is giveu in 
parentheses. The words in the prose passages in the MS. are 
not included. 

The vocabulary is copious, there being not less than 
3000 words, or forms of words, used in the poems. Under letters 
G, C (K), B, A, and E, there are 531, 364, 344, 255 and 201 
words, respectively. Z, B, U (F), and T, have 176, 173, 164 
and 162, respectively. M, B, and W, have 129, 104 and 102, 
and no otlier letter has as many as one hundred. 

In two or three cases the numbers of the lines are grouped 
together under the Roman numeral denoting the huudred: e. g. 
II. 1, 9, d-c, stand for 201, 209, dx. 



a (conj.) occurs about 130 
times. 

a (adv.) occurs about 75 
times. 

a {prep.) 9, 11, 58, 66, 
100, 126, 127, 214, 282, 
468, 536, 541, 556, 840, 
843, 892, 1218, 1819. 

ab 1273. 

aber 662, 668. 

aberth 749. 

aberthach 881. 

ac {conj. and prep.) oc- 
curs about 50 times. 

achaus 1359. 

achein 288. 

ar.hes 1195. 

achhid 1345. 



achon 1077. 

achubei 294. 

achubiat 470. 

achubyat 326. 

ad 1381. 

ada 1386. 

adaf 557. 

adam 1262. 

adau 4, 18, 165, 250, 261, 

597, 846, 847, 878, 913, 

914, 1020. 
adar 417, 609, 1017, 1257, 

1386. 
adaiTssxtt 1125. 
adaw 265. 
adawaoii 1079. 
adawei 208, 266. 
adawssut 508. 



adawsswn 79. 

adebon 985. 

adef 298, 779, 981, 982, 

1214. 
adevawc 361. 
adevyn 752. 
adleo 1341. 
adloyw 817. 
adodet 1064. 
adoer 688, 1060. 
adon 551. 
adonwy 507, 1125. 
adoyn 748, 880, 882. 
adraud 1260, 1295, 1343, 

1384. 
adraut 1264. 
adrawd 27, 225, 239, 418, 

421. 619, 658, 768, 1258. 



150 



A. ANSCOMBE. 



adroder 800. 

adrodir 131. 

advaon 754. 

adwryaeth 266. 

adwy 266, 1064. 

adwyaer 1060. 

ae 115, 141, 146, 147, 211, 
332, 416, 428, 429, 449, 
458, 548, 627, 685, 753, 
755, 869, 885, 907, 919, 
924, 1080, 1151, 1272. 

aedan 325. 

aelawt 238. 

aer 164, -5, -6, -7, -8, 415, 
694, 1189. 

aergi 728. 

aergwn 77. 

aergynlys 705. 

aeron 196, 232, 632, 644, 
761, 1369. 

aerure 252. 

aeryf 963. 

aes 155. 

aessawr 124, 208, 740, 
959, 1328 (-aur). 

aeth 57, 64, 68, 74, 84, 
90, 97, 105, 121, 226, 
338, 635, 891, 1267. 

aethant 578, 963, 1049, 
1302. 

af 487 (MS. ar-af), 1167. 

affaii 305. 

affrei 215. 

aifwys 677. 

afneuet 835, 902. 

agarwn 975. 

agerw 714. 

agheu 73, 1161. 

agkyman 241. 

agkyvan 302. 

agkysgoget 241, 841. 

agwed 939. 

ahyt 1133. 

air 1255, 1340. 

alan 1279. 

alauoed 383, 1297. 

alel 1003. 

allain 541, 910. 



allavyn 959. 

allaw 62. 

allawr 53, 344. 

alltut 1179. 

alluawr 942. 

allym 340. 

alon 201, 487, 755, 984. 

alt 1317. 

am occurs about 60 times. 

amadawc 323. 

amalet 839, 906. 

amall 587. 

ambellt 208. 

amdiffryf 739. 

amdiffwys 739. 

amdina 702. 

amdrychyou 648. 

amdyget 654, 656. 

amdyvrwys 756. 

araevyl 1205. 

amhai 902. 

amhat 1218. 

amhaual 835. 

amluch 420. 

amiiat 702. 

amodet 1290. 

amot 32, 216, 389. 

amporth 1210. 

amsud 977. 

amiic 399, 401, 453, 594. 

amncsaut 587. 

amwyn 425, 979, 1131, 

1231. 
amygyn 133. 
an 387, 391, 403, 575, 

720, 729, 747, 773, 798, 

817, 1263. 
auant 641. 
anaw 760, 1023. 
anawr 150. 
aucat 1249. 
ancwyii 33G, 574, 1224, 

1304. 
aneirin 444, 524, 891. 
anet 37, 613, 1194. i 

angawr 331. 1 

angeu 102. ! 

aughar 455. ! 



anghassant 1227. 

anghat 312, 317, 473. 

anghei 871. 

anghell 504. 

aughen 136. 

angheu 63, 246, 455, 771. 

anghwy 496. 

angkyffret 771. 

augkyman 326, 939, 970. 

angkyuan 45. 

angkynnull 241, 939, 970. 

angkyuarch 872. 

angkyvwng 872. 

anglas 684. 

angor 553, 599, 827, 1183, 

1190, 1196. 
anhon 894. 
anhun 574. 
anlas 270. 
annavd 1091. 
annawd 100. 
aunet 1101. 
annor 731. 
anorthwc 1063. 
anreithgar 975. 
anthuem (MS. -uim) 1305. 
anthuim 1305. 
anuonawc 285, 354. 
anvonauc 1179. 
auvonavc 1175. 
anwaws 785. 
anyscoc (MS. anjjscoc- 

vaen) 1196. 
anysgarat 524. 
anysgoget 908, 1184. 
ar occurs about 87 timea. 
ara 416. 
ar-af 487. 
arall 1184. 
arbennawr 128. 
arch 262. 
archawr 1077. 
ardec 804. 
ardelw 699. 
ardemyl 573, 1220. 
arderchawc 381, 528, 623. 
arderched 708. 
arduUyat 400. 



A LIST OF WOKDS IN THE GODOUIN POEMS. 



151 



ardwyei 1178, 1221. 
ardwynef 1214. 
ardyledawc 614, 621, 631, 

639, 645. 
argoedwys 810. 
argounduit (MS. argo- 

imduit) 1256. 
argouuduit 1256. 
argyurein 16, 54. 
arlwy 1185. 
arnaw 569, 757. 
arnav (MS. arnai') 1381. 
aroUi 627. 
arth 149, 603, 1390. 
arthur 1365. 
aruaeth 33, 111, 268. 
aruaethei 216. 
aruavvc 46. 
arued 163. 
aruedauc 1073. 
aruireit 1318. 
ariiireith 1309. 
arueu 325, 1045. 
aruhicat 1387. 
aruodyawc 237. 
aruon 1245. 
aruot 216. 
aruul 1150. 
arurchyat 1245. 
arwar 67. 
arwe 1062. 
arwr 250, 931, 1178. 
arvvrut 1062. 
arwynawl 603, 1390. 
arwyrni 156. 
arwyranu 151. 
arwyt 111. 
aryal 408, 733, 736, 805, 

887. 
aryant 517, 629, 1055. 
aryf 241, 555, 739, 893, 

939, 970, 1066. 
aryuerthi 622. 
as 174, 1145. 
asgell 931. 
asgen 412, 683. 
asgwrn 754. 
asgymmyrr 1172. 



asmyccei 1206. 

asmygei 145. 

assed 722. 

asswydeu 684. 

at 926, 927, 1293 (MS. 

atranhet) 1301. 
atan 1336. 
atcor 733. 
atcorhet 1296. 
atcorsan 328. 
atcorsant 591, 1051, 1143. 
atcoryei 28. 
atcoryet 659, 1330. 
atguuc 924. 
ath 1173, 1208. 
athai'an 622. 
athledhawr 391. 
athrwys 215. 
atnabot 298. 
atranhet 1293. 
atre 593. 

att (MS. alt) 1317. 
attawr 707. 
atuel 532, 540. 
atveillyawc 362, 588, 967. 
atwanei 1333. 
atwen 432, 507. 
atwenit 367. 
atwyth 371. 
atwythic 1243. 
aval 971. 
avall 971. 
avar 1215. 
avei 1129, 1273. 
auet 1361. 
avneuet 779. 
auo 421, 1258, 1260. 
auon 991. 
aur 1203, 1388. 
awel 1079. 
awelaf 554. 
awelav 554 (MS. -af). 
awr 24, 51, 207, 422, 752. 
aytham 1134. 

babir 138. 
baed 310, 1147. 
baladyr 501. 



balaot 856. 

ball 974. 

ballauc 1389. 

ban 650, 842, 856, 864. 

bann 831, S33 (948). 

bannauc 1180. 

bann 948 (MS. bann). 

bar 1016, 1276. 

baran 550, 650, 954, 1147. 

baranret 962. 

barawt 538. 

bard 1199. 

barn 689. 

barnant 258. 

barnasswu 78. 

barr 491. 

barth 285, 637, 1377. 

baruaut 923, 928, 931. 

baub 1168. 

bawb 223. 

bebyll 895. 

bed 177, 713, 854, 920. 

bedin 34, 65, 103, 311, 

360, 462, 553, 602, 710, 

714, 727, 841, 961, 1184, 

1190, 1196. 
bedrein 6. 
bedror 959. 
bedry 1212. 
bedryboU 1212 (MS. bedry 

holt). 
bedryollt 279. 
bedyd 100. 
bei 235, 355, 394, 423, 

430, 431, 620, 676, 769, 

937, 1261, 1281, 1344, 

1365. 
being 433. 
beird 258. 
beirryant 70. 
beithing 237. 
beithynat 1219. 
beleidryal 701. 
bell 385. 
bell 638, 1378. 
ben 441. 
benclwyt 876. 
benn 397, 408, 633, 657, 



152 



A. ANSCOMBE. 



678, 689, 743, 748, 1046, 

1294. 
bennawr 95. 
benongwaed 962. 
benydeu 72. 
benydyaw 61. 
benyt 707. 
bentir 880. 
berchen 400. 
beri 249, 478, 1164. 
beryerin 522, 533. 
beuwel 1128. 
bevyr 533. 
beych 78. 
bi 9. 

bin 521; 1260 (MS. biu). 
bit 391, 908, 1394. 
bithei 1279. 
biu 1260. 
biw 385. 
blaen 140, 142, -4, -5, -6, 

-8, 210, 219, 574, 1109, 

1152, 1184, 1190, 1196. 
blaenwyd 727. 
blain 1278. 
blegyt 515, 886. 
bleid 39, 410, 935, 949, 

1347. 
bleidgi 1162. 
bleidvau 264. 
bleidic 1147. 
bleidyat 949. 
blen 1109. 
blennyd 1037. 
blenwyd 1109. 
l)lin 434, 1109. 
blitb 961. 
bloedvawr 385. 
bhuUie 142. 
blwm 191. 

blwydyn 93, 228, 330, 968. 
blygeint 422. 
blymuwyt 172. 
blyned 1170. 
bob 834, 1004, 1219. 
bod 404. 
bodu 1301. 
bop 901. 



borfor 522. 

bortb 277. 

borthi 457. 

bot 1357. 

botgat 60. 

bradwenn 404. 

bragat 210. 

bran 955. 

bratwen 413, 508. 

bre 1119. 

breein 566. 

breennych 462. 

breeyth 962. 

brei 535. 

breichyaul 1174. 

brein 254, 753, 885, 1364. 

breint 679, 1162. 

breithell 932, 1131. 

breitbyell 337. 

brenhin 916. 

brenneych 78. 

brennyal 687. 

bi-eiinych 50. 

breych 753. 

bribon 1276. 

brid 687. 

brit 1380. 

britgue 1381. 

brithret 615. 

brithwe 1062. 

brithwy 616. 

britret 1380 (MS. brit ret). 

briv 1253. 

briwant 491. 

briwei 210. 

bro 470, 494, 719, 1257, 

1357. 
broun 257, 565. 
browys 1246. 
brwydriu 488. 
brwydryar 417. 
brwyu 26, 557. 
brych 491. 
brydeiü 153. 
bryffwn 1016. 
brys 494. 
bryssyaw 466. 
bryt 147, 1155. 



brytwn 986. 

bu 41, 93; I: 7, 12, 32, 
36, 39, 76; II: 52, 53, 
54, 73, 90; III: 60,61, 
62; VI: 40, 53, 55, 63, 
65, 66; VH: 1, 16, 40, 
46, 65, 97; 833; 964, 

. 967; 1131; XII: 53, 66, 
89, 92;Xni:20, 24,25, 
49, 54, 69, 92. 

biial 156, 617. 

biian 1047, 1279. 

buaut 226, 319, 329, 794. 

biid 254, 505, 553. 

budic 1090. 

budit 1394. 

buduawr 148. 

budugre 565. 

budvan 264. 

budyn 155. 

biiit 1371. 

buu 22, 404, 689. 

bimdat 439; not in the 
MS. 

buost 982. 

bur 969. 

but 713. 

bwch 505. 

bwlch 663. 

bwyll 492, 493. 

bwyllyadeu 786. 

bwyllyat 104. 

bwyr 1129. 

bwyt 205, 254. 

bwyth 289, 362. 

by, 948. 

byd 973, 976. 

bydei 592, 593. 

bydiuawr 48. 

bym 343. 

byrr 59, 545. 

Ijyrth 1210. 

bysc 863. 

byssed 491. 

byt 258, 640, 641, 709, 
956, 958, 1133. 

bytb 149. 

byv 1258. 



A LIST OF WOEDS IN THE GÜDODIN POEMS. 



153 



caat 1275. 

cadarn 1211. 

cadavwy 710. 

cadeu 1014. 

cadlan 301. 

cadw 964. 

cadwryt 1206. 

cadwyn 440. 

cadyawr 605. 

kaeawc 30, 39, 46. 

caer 414, 1189, 1254, 1865, 

1352. 
caereu 966. 
cafa 1379. 
caffat 316, 614. 
calan 268, 845, 912. 
calaned 654, 1151. 
calanet 1291. 
calc 1332. 
calch 369, 652. 
calet 777. 
called 1231. 
callon 1268. 
cam 75, 265. 
camavn 1149. 
camb 265. 
camhwrawc 953. 
camp 1149. 

can 221, 308, 737, 912. 
canaf 558. 
canaon 1376. 
canet 1331. 
cangen 475. 
cauhwynawl 1001. 
canii 431, 845, 1001, 1150, 

1178. 
cant 51, 670, 887, 1266, 

1312. 
canu 614, 621, 631, 639, 

645, 1368, 1379, 1393. 
canwelw J114. 
canwyr 1267. 
car 234, 297. 
caradawc 323, 355. 
caradwy 293, 299. 
caraf 760. 
caraitet 1335. 
carant 545. 



carasswn 762, 764, 766, 

808. 
cared 1201. 
carei 975. 
caret 1255. 
cariec 352. 
carneu 994. 
carnwyt 498. 
carut 952, 953. 
carwn 952. 
cas 10, 837, 904. 
cat 172, 238, 300, 338, 

474, 619, 700, 725, 840, 

841, 875, 1046, 1144, 

1153, 1321, 1384, 1389. 
cathleu 682. 
catraeth 581, 726, 762, 

1239. 
cattau 70. 
catiiilet 612. 
catvan 1043. 
catvamiaii 393. 
catuannan 38. 
catwyt 38. 
catwei 304. 
cawssant 1056. 
kayawc 21. 
kedyr 1153. 
keidyaw 769. 
keimyat 300. 
kein 145, 345, 898, 946, 

1035, 1088, 1154, 1165, 

1203, 1206. 
ceiu 1288, 1365, 1392. 
keingj'ell 465. 
keininyii 1028. 
keint 702. 
ceinyo 1245. 
keissidyd 1061. 
keissyadou 983. 
keissyessyt 983. 
keledic 1011. 
kelein 349, 927. 
celeo 1298. 
keliu 1203. 
kelleic 809. 
celyo 1165. 
keman 639. 



kemp 931. 

cemre 1199. 

cen 1281. 

kenan 1088. 

cenei 1169 (MS. ceiiei). 

cenerein 1310. 

keneu 456. 

kenevin 750. 

kenhan 761. 

ceunadeu 1290. 

cenniu 1302. 

kenon 349, 965. 

keny 277, 432, 1210. 

kenyn 166. 

kerd 1021. 

kerdawr 56, 93. 

kerdet 1238. 

kerdoryon 267. 

keredic 293, 299. 

kerennyd 101. 

ceri 1236. 

kerth 1054. 

ceseuin 1312. 

kesseiün 373, 378. 

ket 43, 61, 72, 138, 139, 

431, 620, 706, 1132. 
cetwir 1380. 
ketwyr 525, 531, 539, 543, 

615. 
ceuei (1169), 1385. 
kevei 269. 
keui 476, 620. 
keuyt 166. 
kewir 1192. 
chablwys 764. 
cliadreitli 1052. 
chalaued 618. 
Chan 916. 
charnedaAvr 542. 
chas 270. 
Chat 187, 725. 
chatleu 1052. 
chatuarchawc 182. 
cheiug 447. 
chemyd 536. 
chenon 195, 232, 1378. 
cheri 978. 
chet 327, 345, 853. 



154 



A. ANSCOMBE, 



chethrawr 126. 
chethrei 126. 
chetweist 1127. 
chilyei 25. 
chin 1336. 

cUedyuawr 341, 786. 
chloi 944. 
ohoelvin 345. 
choeth 716. 
chryssiws 109. 
chuar 488. 
chwant 517. 
chwardaf 436. 
chwegrwii 82. 
chwerthin 57, 64, 375, 

436, 672. 
chwerw 58, 189, 715. 
chwi 671, 673. 
chwidogeith 857. 
chwit 857. 
chwyd 1095. 
chyhadvan 352. 
chymaAvn 541. 
chyn 255. 
chyngor 1084. 
chyngwyd 1084. 
chynhennit 394. 
chynhor 511. 
chynn 261, 878. 
chynnor 720, 1127. 
chynnivyu 1185. 
chyiinyd 972. 
cliynon 200, 365, 551, 638. 
chynvan 324. 
chynyho 935. 
chysneit 188. 
chyvrannu 402. 
chyvwlch 137. 
ci 1393 (MS. ciguereuit). 
kibuo 619. 
kigleu 970. 
cigueren 1368. 
ciguereuit 1393. 
cihoit 1354. 
cilias 1358. 
kilyd 120, 917. 
cim 1305. 
ciman 1347, 1379, 1393. 



cimluin 1335. 

cimun 1385. 

ein 1332, (1345), 1369, 

1388. 
cinaual 1261. 
cinach 1345 (MS. ein ach- 
lud). 
cinhaual 1344. 
cinelueit 1261. 
cinneuet 1287. 
kinnivyn 424. 
cinnor 1388. 
cinoidalu 1349. 
cintebic 1298. 
kiuted 379. 
cinteiluuat 1338. 
cipno 1384. , 

eis 1292, (MS. crs), 1309. 
cit 1289, 1292. 
citeliTat 1344. 
cinamuiü 1327. 
ciuarch 1320. 
ciued 1355. 
ciuei 1383. 
eiueillt 1322. 
ciui 1385. 
eiiiin 1366. 
ciumiet 4291. 
kiwet 1193. 
ciaer 341, 453, 631, 645, 

1339. 
clair 1338, 1339. 
elawd 606. 
clawr 176. 
kledyf 452. 
cledyual 408, 674. • 
kledyual 303. 
cledyuawr 94. 
kledyuawr 7. 
eleu 1339. 
clodryd 1061. 
elot 424, 558, 559, 766, 

769. 
clotuan 1207. 
clotuawr 393. 
clun ,657, 1294. 
eint 393. 
clytno 558. 



klywei 23. 

klywer 708. 

klywi 626. 

enoi 504. 

enoyn 753. 

knoyn 885. 

coch 76, 94. 

cochre 597, 726. 

eochro 842. 

cochwed 1151. 

coel 1054. 

coelkerth 881, 1054. 

eoet 310. 

eollit 981. 

eollwyd 1103. 

eolovyu 67, 1044. 

colwed 222. 

eorwc 863. 

crei 123, 688. 

krennit 392. 

erat 415. 

cretei 429. 

creu 102, 249, 1013, 1053. 

creudei 1203. 

crisguitat 1254. 

crs 1292. 

crwydyr 301. 

krymdwyn 1069. 

krymdy 1069. 

krysgwydyat 414. 

crysgwydyat 1154. 

ku 17, 807, 808. 

euall 1270. 

kudvyt 983. 

kuhelyn 980. 

euir 1331. 

kunuor 1367 (MS. kyn- 

nor). 
eiu-dorebauc 1226 (MS. 

eur-). 
ew 1198. 
kwl 18. 
kwr 489. 
kwydassei 1234. 
kwydaw 568. 
kwydei 49, 343. 
kwydyn 171. 
kwyn 732. 



A LIST OF WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



155 



cwyn 1334. 
kwynaf 953. 
kychuech 1095. 
kychvenyches 1096. 
kychwenychwy 1097. 
kychwerw 1095. 
kyfdwyreei 20G. 
kyffro 619, 1384. 
kyhuran 1207. 
kylch 641. 
kylchwy 1030. 
kymau 307, 614, 621, 
• 827. 

kymhwyllwn 75. 
kymim 620. 
kyn 47, 54, 101, 176, 295, 

681, 712, 765, 832, 851, 

918, 1116. 
cyn 580. 
kynan 965. 
kyiidilic 644, 761. 
kyndor 1202. 
cyngor 1249. 
kynhawal 423. 
kynheilweing- 423. 
kynhor 734. 
kynhorawc 21, 39, 46. 
kyniwng 1144. 
kynlas 1093. 
kynllwyt 387. 
kymi 305, 316, 448, 992, 

1150, 1161. 
kyunedyf 680. 
kynnif 662. 
kynnivyat 30. 
kynnoe 246. 
kynuor 1230, (1367). 
kynnullynt 123. 
kynnwyn 424. 
kynnwys 307, 779. 
kynnwythic 1115. 
kynon 1052. 
cynon 1246. 
kynran 48. 
kynrein 196, 568. 
kynri 195. 
kynt 13, 15, 52, 53. 
kyntaf 1114. 



kynted 55, 157. 236, 527, 

763. 
kynvelyn 1014, 1015, 1029, 

1030, 1038, 1057. 
kyiiweis 1093. 
kynwyt 955. 
kyuyeith 1188. 
kyrchei 428. 
cyrchei 1245. 
kyrchessit 991. 
kyrchynt 123. 
kyrd 297, 1028, 1057. 
kysdud 305. 
kysgut 1061. 
kysnar 188. 
kystlwn 101. 
kystudywn 807. 
kyt 655. 

kyuadiawd 1174. 
cyuarchant 1244. 
kyuarvauc 1139. 
kyuaruot 204. 
kyuaruu 1353. 
kyuedeu 816. 
kyiiedwogant 817. 
kyueiliw 1070. 
kyueillt 17, 80, 1204. 
kyueillyawr 1079. 
kyuerthrynneit 1034. 
kyui 207. 
kyuirynged 618. 
kyvnot 297. 
kyvnovant 1057. 
kyvrang 1145. 
kyvreith 964. 
kyvret 1021. 
kyvryssed 793. 
kyiiiin 1139. 
kyvwlch 966. 
kyvyewin 964. 
kyvyeith 1351. 
kywely 1069. 
kywesc 712. 
kywir 1192. 
kywlat 30, 1175. 
kywreint 639. 
kywrenhin 446, 531, 539. 
kywrennin 525, 678. 



kywryssed 1218. 
kjnvuyrein 1198. 
kywyr 611. 
kywyrein 525, 531, 539, 

543, 592. 
kywyt 678. 

da 139, 507, 888, 1125. 

dadodes 813. 

dadyl 63, 73. 

daear 305, 451, 454, 71.2, 

891. 
daen 599. 
daeret 1385. 
daffar 30(;. 
daiar 1336. 

dain 1183, 1190, 1196. 
dair 1255. 
dal 486, 617, 686, 947, 

948, 1382. 
dalhei 22. 
dalurith 251. 
dalwy 410. 
dam 1258, 1259. 
damweinnyeit 419. 
dan 4, 18, 361, 437, 817, 

846, 1200. 
dang 1145. 
dar 1113. 

damerthei 845, 912. 
darw 953. 

dat 318, 859, 865, 869. 
daw 873. 
dayr 1241. 
dayrawt 232. 
dayret 620. 
ddellt 208. 
de 819. 
debit 1064. 
dec 1244 (MS. dei). 
deccaf 551. 
dechreu 700. 
dedurnn 1292 (MS. di- 

durnn). 
deetholwyl 1217. 
delieu 285, 819. 
deheuec 928, 938. 
dei 1244. 



156 



A. ANSCOMBE, 



fleigyr 548. 

(leivyr 50, 198. 

clelei 643. 

delhei 21, 29. 

delhet 660. 

(leliis 274, 1209. 

deliit 387, 678. 

delo 1359. 

delw 719, 1115, 1118. 

delwat 1118, 

dely 433. 

delyeist 511. 

dengyn 77. 

denin 1018. 

denn 925. 

deo 1276. 

deon 1216. 

deor 1183, 1190, 1196, 

1280. 
derllydei 147. 
derwennyd 868. 
den 104, 232, 882, 1047, 

1058. 
deuawt 228, 947. 
deudec 405. 
deui 1151. 
deulin 441. 
deulu 78. 
deuodeu 286. 
denpo 224, 297, 307, 778. 
devr 1280. 
dew 276. 

dewr 599, 1004, 1032. 
dewrdull 781. 
dewred 949. 
deyeryn 439. 
deyrn 185. 
deyrnet 1266. 
dhaly 862. 
dheli 1083. 
dhisgynnyaAvd 1121. 
dhogyu 1111, 1112. 
dhreic 1078. 
dhrein 1007. 
dhwc 862. 
di 424, 1395. 
diachar 65, 1315. 
diachor 427, 675, 827. 



dial 1382. 

dialaf 435. 

dialgnr 1245. 

dianaf 549. 

diauc 1244. 

diangwys 738. 

diannot 826. 

dias2, 173,359,552, 1195. 

dibennor 512. 

dichwant 585. 

did 1395. 

didichwant 640. 

didolit 236. 

didrachywed 222. 

(lidurnn 1292. 

diebyrth 259. 

diechwith 1156. 

diechyr 828. 

dieding 595. 

diedyrn 133. 

dieirydaf 1118. 

dienghis 413. 

diengis 231, 356. 

dienhyt 834. 

diessic 173, 364. 

dien 73. 

diffeith 269. 

diffin 1277. 

diffleis 80. 

diffreidyeit 838. 

diffret 905. 

diffryderas 1074. 

diffun 22. 

diffwys 396, 922, 930. 

diffyunei 306. 

digeryd 1113. 

digouir 1114. 

digythrnd 852. 

dihauarch 264, 456. 

dihenyd 901. 

diheu 63, 290, 653. 

dihun 575. 

dihyll 290. 

dileit 1369. 

dilen 682. 

dili 923. 

dilieith 1189. 

diliu 448, 532, 537, 540. 



dilis 734. 

diliw 815. 

dillat 1220. 

diliid 682. 

dilydei 1176. 

dilyuei 24, 141. 

dilyvyn 814. 

dilyw 79. 

dim 1262. 

dimcones 633. 

dimyngyei 625. 

din 427. 

dinas 359, 429, 552. 

dindywyt 479, 899, 1252. 

dineidin 1216. 

dinnyauc 1332. 

dinogat 855. 

dinus 727. 

diodes 374. 

dir 115, 133, 269, 325, 

648, 854. 
dirlishei 1337. 
diryeit 1202. 
diryf 169. 
diryon 1022. 
discinhei 1280. 
disgiawr 679. 
disgin 1230. 
disgleiryawr 1077. 
disgrein 42, 238. 
disgyn 693, 1236. 
disgynnei 223. 
disgynneis 221. 
disgynnu 758, 762. 
disgymivt 223, 1168. 
disgynnwys 736. 
disgynnyal 1003. 
disgynnyeis 65. 
disgyunyn 749. 
disgynsit 378, 883, 1297. 
disserch 468. 
distal- 492. 
disteir 492. 
disiir 1366. 
dit 1260, 1348, 1395 (MS. 

did). 
diu 1288, -9, -90, -91, -92, 

-93, -94. 



A LIST OE WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



157 



diua 260. 

diuänt 51, 1369. 

diuerogyon 198. 

divevyl 174. 

diuoet 653. 

diuudyawc 625. 

divwrn 655. 

divyeu 653. 

diw 47, 268, 651, 652, -4, 

-5, -6, -7. 
diwan 303. 
diwarth 637. 
diwedus 1208. 
diwyll 895. 
diwyllyat 400. 
dodei 207. 
dodes 374, 499, 734, 735, 

707, 1373. 
dodet 819. 
dodyw 872. 
doet 652. 
doeth 507, 637, 716, 919, 

1217. 
doethau 1216. 
dof 1065. 
dogyn 1039. 
doleu 900, 1058. 

donn 956. 

dor 427, 553, 1087. 

dorchawc 185. 

dost 962. 

doyn 882, 884. 

dra 270, 516, 677, 1180. 

drachas 270. 

drachwres 108. 

draet 469, 773. 

dragon 235, 271. 

dref 750. 

dreglii 1150. 

drei 148, 369, 427, 1332. 

dreic 270. 

dreis 647, 923. 

dreissyawr 603. 

drem 512, 1110. 

dremrud 1110. 

dremryt 1111. 

dreughidyd 108. 

dreuyd 115. 



drillywys 476. 
drin 190, 610. 
drindawt 308. 
droet 437. 
dros 963. 
dru 331, 582. 
drui 1287. 
druU 586, 1223. 
drum 516. 
drussyat 603. 
drut 222, 225, 456. 
drwm 190. 
drwn 1040. 
drwy 608, 672. 
drych 469. 
drychan 590, 1225. 
drycliaut 583. 
drychyon 409. 
drydar 66, 610. 
drylav 921, 929. 
drylaw 395, 406. 
drylen 921, 929. 
drylenn 395, 406. 
dryll 1153. 

drynni 395, 406, 921. 

du 257, 1364. 

duc 454, 608, 742, 895, 
1002. 

ducawt 235. 

dudet 651. 

duhet 1288. 

dull 241, 586, 748, 880, 
939, 970, 1195, 1223. 

dullyawr 752. 

dur 128, 969, 1055. 

durawt 538. 

dut 119, 455. 

dutvwlch 119, 137. 

duuyr 1195. 

dwll 820. 

dwnyn 1094 (MS. dwmjn) 

dwrch 847, 914. 

dwuyn 1094. 

dwvyn 1008. 

dwy 250, 380, 528. 

dwyar 1018. 

dwy 250, 380, 528. 

dwyar 1018. 



dwyf 588. 
dwyre 566. 
dwyreawc 661, 667. 
dwyrem 1297. 
dwys 77, 481, 930. 
dwywei 518, 888. 
dwyweith 976. 
dy 12, 503, 515, 518, 702, 
859, 865, 869, 952, 953, 
985, 1004, 1035, 1071, 
1128. 
dybydei 144. 
dyccei 1205. 
dychelwit 1008. 
dychianat 1032. 
dychiannawr 1032. 
dychiawr 50. 
dychiorant 132, 1053. 
dychuel 1105. 
dychuelit 1105. 
dyd 97, 105, 116, 296, 
362, 371, 448, 605, 792, 
1025, 1047, 1146, 1149. 

dydaruu 580. 

dyduc 817, (1207). 

dydut 1207 (MS. dyduc). 

dydygei 844, 866, 911. 

dyffei 43. 

dyfforthes 649, 685, 725, 
766. 

dyiforthsei 461. 

dyfibrthyn 741. 

dyforthynt 135. 

dygiawr 699. 

dygochwiawr 943. 

dygodolyn 561. 

dygoglawd 533. 

dygollouit 142. 

dygwgei 1066. 

dygwydaw 773. 

dygymmyuei 209 (MS. 
dygymynei) 

dygymyrrws 91. 

dygyrchet 919. 

dyhed 953. 

dyledawr 129. 

dyleyn 682. 

dylin 669. 



158 



A. ANSCÖMBE, 



dylleinw 632. 

dylyi 629. 

dymgwallaw 686. 

dyinhestyl 477. 

dymor 477. 

dyn 79, 1039. 

dyndywyt 1252. 

dynghetven 136. 

dyngir 974. 

dyngwt 137. 

dynin 673. 

dynnit 1104. 

dyowu 1252. 

dyrllydei 363, 703, 879. 

dyrllydut 348. 

dyrllys 747. 

dyrreith 632, 1019. 

dysgiawr 689. 

dysgynnwys 677. 

dysgynsit 373. 

dyssyllei 1076. 

dyual 972. 

dyuall 972. 

dyvel 1002. 

dyiiit 1206. 

dyuot 295, 1125. 

dyvu 119, 194, 199, 479, 

583. 
dyvuu 899. 
dyuuwyt 899. 
dyvyd 802, 873, 1008. 
dyvynveis 1094. 
dyvynwal 753, 885. 
dywal 186, 278, 303, 357, 

674, 736, 1071, 1144. 
dywalacli 357. 
dywarch 878. 
dywarchen 396, 922, 930. 
dywovu 480. 
dywys 669, 694. 

e (possessive pron.) oc- 
ciirs about 50 times. 

e (prep.) occnrs about 
45 times. 

e (demonstrative adj.) oc- 
curs about 20 times.) 

e (adv), 149, 265, 284, 



336, 478, 679, 765, 942, 

1225, 1298. 
eareith 977. 
ebyr 31, 1058. 
ech 115, 1376. 
echadaf 730. 
echassaf 1360. 
echeching 140. 
echei 26. 

ecMawc 853, 919. 
echyn 781. 
ed 77. 

edenawc 168. 
edeiuinieit 1388. 
edeuuniat 1387. 
edewis 267. 
edewit 255. 
edewyt 785. 
edili 1342. 
edismicaf 1386. 
ediu 1262. 
edles 1098. 
edlinet 1263. 
edlydan 350. 
edrych 932. 
edryssed 946, 948. 
edrywant 1131. 
edyrn 133. 
edystrawr 146. 
ef (pron.) occurs 46 times. 
eff 863. 
effyt 376. 
efguisgus 1387 (MS. ef 

guisgus). 
eg 46, 47, 55, 88, 157, 

172, 238, 344, 403, 959. 
ehangseit 1027. 
ehangsett 1027 (MS. -seit). 
ehelaeth 110, 265, 270, 

1268. 
ehovyn 973. 
ehut 253. 
ei 182. 
eidif 829. 
eidin 1087, 1231, 1284, 

1329. 
gidol 563, 641, 688. 
eiduni 624, 1214. 



eidyn 113, 157, 183, 733, 

932, 1033. 
eil 251, 355, 607, 766, 

772, 839, 906, 947, 1013. 
eiliv 1229. 
eiliw 1070. 
eillt 363, 708. 
eilth 1268. 
eilyassaf 534, 553. 
eilywet 774. 
ein 1196 (MS. em). 
eingyl 999. 
einim 1269. 
eir 883. 
eirch 1202. 
eiryan 452, 829. 
eiryangut 1167. 
eis 243, 700. 
eissyllut 1179. 
eistedei 366. 

eithaf 511, 552, 559, 1361. 
eithenyn 382. 
eithin 282. 
eithinin 1301, 1308. 
eithinyn 377, 530, 1037, 
eithuuat 1387. 
elawr 13. 
elei 859, 865. 
elein 534. 
eleirch 261, 1229. 
elfin 376. 
eli 1147. 
ellir 37. 
eluet 1243. 
elwcli 71. 
elwir 611, 1187, 1191, 

1192, 1350. 
elwit 430, 1067. 
elwrw 155, 356. 
elwynt 61, 72. 
elyd 466. 
em 65, 100, 219, 351, 454, 

(1196), 1264, 1280, 1312, 

(1196), 1264, 1280, 1312, 

1371, 1373. 
emborth 278. 
emda 451. 
emdaflawr 86. 



A LIST OF WORDS IN THE ftODODTN POEMS. 



159 



emcluc 451. 

emdiillyaw 58, 812. 

emdwj'n 555. 

emdygyn 881. 

emis 979. 

eralaeu 389, 602, 1362. 

emledyn 77. 

emniel 1071. 

emore 598. 

eraorem 924. 

emwaret 1242. 

emwrthryn 81. 

emwyt 517, 887. 

emwythwas 979. 

emyt 392. 

en (prej).) occurs about 

95 times. 
endaw 59. 
ene 23, 143, 262, 268, 463, 

503, 593, 643, 660, 936. 
eneit 212, 585, 1041, 1085. 
eneu 1079. 
eng 326, 641. 
engiriaul 1389. 
euglyssant 1135. 
enlli 1097. 
eunyn 741. 
enoiiant 644. 
eniieiut 102. 
enuir 1350. 

enwawc 221, 321, 336. 
enwir 134, 611, 1187, 1191. 
eny 25, 29, 411, 860, 936, 

949, 1025, 1090. 
enyal 563. 
enyd 799. 
enys 153, 1035. 
er 216, 337, 393, 890, 891, 

968. 
erac 940. 
erbyn 228, 335. 
erch 1213. 
erchlas 744. 
erchyd 158. 
erdiledaf 1379, 1393. 
erdit 269. 
erdyledam 1368. 
eredic 1113. 



ereill 1205. 

ergyr 375, 800. 

ergyt 38. 

erigliriat 1391. 

erirhon 1370. 

erit 1298. 

erkryn 487. 

erlinaut 1390. 

ermygei 217, 564. 

ermygeir 56. 

ero 1357, 1358, 1354 (MS. 

hero). 
erodu 1353. 
erof 10. 
erry 1118. 
erthaf 1127. 
erthgi 130. 
erthy 1201. 
erthychei 130. 
erthyuaccei 1201. 
eruei 846. 
erueid 163. 
eruit 161. 
ervessit 1148. 
ervyn 1027. 
erwyneb 213. 
erwyre 148. 
erwyt 30. 
ery 488, 1165. 
eryr 31, 205, 256, 398, 

828. 
eryr 31, 205, 256, 398, 

828. 
eryron 633. 
erysmygei 205. 
eryueis 1238. 
escar 1334. 

esgar 189, 676, 724, 1316. 
esgarei 114. 
esgor 1086, 1087. 
esgut 1066. 
esgyc 352. 
esgyn 693. 
esgynnei 1168. 
esgyunv 680. 
esgyrn 996. 
essyllut 450. 
essyth 516. 



etar 1337. 

ethy 8. 
etmyc 1133. 
etraygant 178. 
etmygir 1042. 
etvrwyn 1070. 
etvyn 1031. 
etuynt 125, 852, 918. 
eu occurs about 50 times. 
udaf hir 647. 
eveis 202, 220. 
eulat 313. 
evnyuet 1056. 
euo 147. 
eur 8, 145, 185, 192, 227, 

301, 344, 414, 629, 642, 

1007, 1055, 1245, 1254. 
eurdorch 1130. 
eurdorchawc 229, 1136, 

1176, (1226). 
eurdorchawr 388. 
eurdorchogyon 635, 1265, 

1374. 
euruchawc 183. 
evynt 92. 

ewein 17, 313, 680. 
ewgei 140. 
ewyn 1011. 
ewyonydd 945 (MS. -yd). 

faglei 358. 

faw 729, 809. 

fawryf 963. 

fawt 221. 

fer 358. 

ferawc 357. 

ferei 1152. 

feruarch 879. 

festinyawr 386. 

fin 221, 374, 386, 668. 

fisiolin 1277. 

flam 733. 

üamdur 724. 

fo 469. 

foawr 746. 

fodiauc 1300. 

fothint 1285. 

fossawt 231, 239, 1181. 



160 



A. ANSCOMBE. 



fowys 358. 

fraeth 68, 335, 526, 581, 

1374. 
fraidus 1275. 
franc 1275. 
frwythlam 799. 
frwythlawn 75, 724. 
•fud 1078. 
fun 803, 804. 
fwyre 729. 
fyd 1112. 
fyryf 75. 
fysgut 1166. 
fysgynt 189. 
fysgyolin 526, 674. 

gadarn 452. 

gadeu 98, 1152. 

gadrawt 898. 

gaduc 452. 

gaer 140, 1033, 1058. 

gaerwys 475. 

gaff 862. 

gaffeilau 1330. 

gaffo 495. 

gaffon 993. 

gal 1327. 

galaued 217, 1383. 

galar 1008, 1215. 

galch 877, 1059. 

galet 1327. 

galled 943. 

gallon 258. 

galon 1373. 

galwaiit 1106. 

gani 941 (MS. gamgyrn). 

gamgled 941. 

gamgyrn 941. 

gamhawn 25. 

gan 55, 84, 90, 97, 105, 
118, 121, 170, 207, 256, 
260, 372, 705; 752, 884, 
967, 1099. 

gangen 679, 681. 

gant 29, 660, 912. 

ganthud 1141. 

ganut 1283 (MS. gnaut). 

ganwn 987. 



gar 1137. 

garadawc 309. 

garant 589, 1134, 1225. 

garat 1322. 

garchar 454. 

gardith 893. 

gared 459, 951. 

garei 695. 

garu 993. 

garth 1199. 

garthan 351. 

garthwys 854. 

garw 154, 671, 844. 

gas 139. 

gasnar 1015. 

gat 192, 210, 309, 392, 
626, 746, 844, 907, 911, 
1221. 

gatki 232. 

gatlew 273. 

gatnaut 1052. 

gatpwll 954. 

gatraeth 68, 74, 84, 90, 
97, 105, 109, 121, 131, 
226, 272, 315, 337, 338, 
443, 526, 591, 615, 635, 
726, 968, 1049, 1226, 
1267, 1374, 1380. 

gatvannan 597. 

gatwyt 32, 417. 

gauall 1270, 1388. 

gaur 1388, 1390. 

gawr 46, 148, 326, 338, 
390, 819. 

gayaf 1363. 

geiu 118. 

geinnyon 365, 718, 992. 

gell 501, 503, 702. 

gellach 502. 

gellauc 1389. 

gelorawr 135. 

gelorwyd 99. 

gelwideiut 839. 

gelwir 720, 729. 

gelwit 391, 426. 

gelwy 861. 
gelyn 1026. 
gemiu 1006. 



gene 1323. 

genbyn 578. 

genuin 164. 

gennyf 770, 771. 

genyn 483. 

gerdawr 345. 

gereint 819, 824. 

gerth 259, 1221. 

gessevin 670, 762. 

get 908, 919. 

geu 1208. 

geugant 99. 

geuiu 1270. 

gewilid 98. 

gian 83, 1180. 

gibellawr 1006. 

gic 52. 

gicwein 869. 

giff 862. 

gigleu 1158. 

gil 1084. 

giliaw 570 (MS. gilyaw). 

gilyaw 570. 

gilywyt 33. 

ginyav 929. 

gipuo 1392. 

girth 1270. 

giwet 242. 

glaer 140, 165, 729, 1033, 

1059. 
glan 7, 1177. 
glas 7, 176, 569, 742, 960. 
glassu 832. 
glasued 69, 832. 
glasvleid 1195. 
glavr 1181. 
glawd 289, 1089. 
gledyf 291, 351, 459, 767, 

1089, 1272. 
gledyual 278, 573, 1211. 
gleissyon 1033. 
glew 359. 
giin 438. 
gloes 771. 

gloew 317, 586, 628, 1223. 
glot 293, 826, 853, 877, 

917, 1175. 
gloyw 138. 



A LIST OF WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



161 



gloywduU 1177. 

glut 1174. 

glutuan 826. 

glyt 850. 

glyw 67, 275. 

gnaut 936, 1274, 1279, 

1280, 1281, (1283). 
gnawt 411, 463. 
gnissint 1356. 
gno 889. 
goborthyat 1017. 
gobwry 1186. 
gochanwn 858. 
gochawn 1028. 
gocheli 1146. 
gochenyn 858. 
gochlywer 532, 540. 
gochore 1364. 
gochwerw 717. 
godebawc 134. 
godechet 1328. 
godef 771. 
godemles 1099. 
godessyn 883. 
godet 909. 
godeu 701. 
godhet 842. 
godileit 1352. 

godiwawr 40. 

godiwes 1123. 

godiAveiid 1123. 

gododin 27, 239, 335, 381, 
472, 515, 529, 658, 713, 
731, 768, 886, 892, 894, 
1181, 1197, 1228, 1248, 
1277, 1295, 1343, 1378. 

godolei 459, 460, 1363. 

godrud 598, 1140. 

goduryf 1328. 

goelkerth 749. 

goet 814. 

goethia 767. 

gof 265. 

gogled 43, 449, 1104. 

goglyssur 722. 

gogwneif 823. 

gogyffrawt 234. 

gügyhwc 542, 861. 



gogymrat 1341. 
gogymwyt 721. 
gogyuerclii 197. 
gogyvurd 1341. 
golistan 1281. 
goll 1306. 
golleis 80, 588. 
goUessyu 751. 
gollet 740, 1102. 
golo 851, 878, 918. 
golut 665. 
gomynaf 515. 
gomynei 26. 
gomynuaf 886. 
gomynyat 311, 1026. 
gon 1236. 
gorchau 1030. 
gorchegiu 988. 
gord 695. 
gordibleu 1085. 
gordin 536. 
gordirot 425. 
gordiynaw 759. 
gordwylaiu 1186. 
gordyvnwys 811. 
goreu 98, 101, 104, 681. 
goreuvwyt 634. 
gorgolches 263. 
gorleu 1155. 
gorllin 965. 
gormaut 230, 1302. 
gormes 374. 
gorn 980. 
goroled 449. 
gorot 681. 
gorsaf 88, 777. 
gorsed 457. 
gorthew 1105. 
gortbyn 920. 
gorvawr 76. 
goruawr 756. 
goruc 244, 389, 449, 1039. 
goruchyd 933. 
gorim 723. 
goruyimaf 1101. 
gorvynt 125. 
gorwed 712. 
gorwyd 388, 1106. 



<ioit8c)irift f. celt. Philologie V. 



gorwylam 798. 

gosgord 89, 96, 321, 1228. 

gosgroyw 818. 

gossodes 1089. 

gouaran 300. 

govaran 828. 

govein 118. 

gouel 162. 

goiiudelw 1116. 

govurthyach 998. 

gowychyd 296. 

gowydawc 956. 

grad 1019. 

graen 1183. 

grain 1190. 

grannawr 688. 

grannaur 1235. 

gre 1122. 

gredyf 1. 

greit 247, 292, 377, 382, 

529, 1044. 
greu-263, 1010, 1164. 
greulet 726, 840, 907. 
grimbuiller 1266. 
griniec 1332. 
griniei 1332. 
groen 818. 
grud 918. 
grugyar 867. 
grugyn 1253. 
grwyn 856. 
grybwyllyeit 213. 
gryssyassant 230, 319, 

329, 584, 590, 1050, 

1130, 1222. 
gryssyei 206, 309, 372. 
gryssyws 1141, 1226. 
gryt 555. 
gu 927. 

guae 811 (MS. gwae). 
guaenawc 1137. 
guaet 1294 (MS. givaet- 

lun). 
guaid 1275. 
guaiu 1272, 1373. 
guau 1349. 
guauaid 1380. 
guauar 1317, 1325. 

11 



162 



A. ANSCOMBE, 



guanauc 1313. 
guanei 1333. 
guanet 1333. 
guannannon 1299. 
guant 1312, 1360. 
guarchan 888. 
guanr 1367. 
guaurud 1284. 
guauth 1369. 
guec 1355. 
guedy 1295. 
gueilging 1325. 
gueinieit 1258. 
gueir 1320. 
giieithret 1292. 
guelet (1294), 1326. 
gueleys 880 (MS. gvelei/s), 

882, 884. 
guell 1267, 1378. 
guen 927. 
gueiier 1291. 
guengat 1392. 
guennin 1335. 
guenuit 1375. 
guereit 1350. 
gverit 1191. 
guernor 1367. 
guero 1289, 1355. 
guert 1264 (MS. iqucrth). 
gueruuit 1393 (MS. ci- 

guereuit). 
gueuilon 1356. 
guiar 1381. 
guiat 1320. 
guiau 924. 
guich 1300. 
guichauc 1300. 
guid 1382. 
guigiat 1390. 
guinuaeth 1268. 
guir 1302. 
guirth 1299. 
guisgassant 1288. 
guisgus 1387. 
guiu 1362. 
guledic 1282. 
guuet 1306, 1382. 
guodeo 1165. 



guoloet 1263. 

guoloiay 1195. 

guolut 1324. 

guor 1391. 

guoreu 1263, 1276, 1371. 

guoru 1262. 

guorut 1346. 

gur 1135, (1227), 1268, 

1269, 1273, 1306, 1346. 
guron 1346. 
gurthyn 1317. 
guryt 1299. 
gussyl 44, 518, 1232. 
gwadawl 82. 
gwae (811), 1215. 
gwaenauat 224. 
gwaed 759, 850. 
gwaet 696, 917, 1169. 
gwaetfreu 233. 
gwaetlan 120. 
gwaeüin 766. 
gwaetlun 657, (1294). 
gwaewawr 302, 1203. 
gwalat 1214. 
gwallt 397. 
gwan 523. 
gwanan 757. 
gwanar 141. 
gwanec 257. 
gwanei 219, 1204. 
gwananhon 647, 709. 
gwant 670. 
gwarchan 1029, 1038, 

1057. 
gwarchatwei 294. 
gwaredawc 850, 917 (MS. 

-auc). 
gwaredei 146. 
gwaret 1239. 
gwareus 388. 
gwaro 911. 
gwarth 457, 728 (MS. 

gwarthvre). 
gwas 1, 517, 523, 1173. 
gwasgar 257. 
gwasgarawc 360. 
gwastat 1215. 
gwawr 448. 



gwawrdwr 325. 

gwayw 375. 

gwd 152. 

gwebyl 572. 

gwede 795. 

gwedi 1384. 

gwedy 71, 239, 271, 317, 

632, 658, 770, 1334. 
gweliin 1229. 
gweilcli 666. 
gweilgiüg 989. 
gweinydyawr 407. 
gweir 878. 
gweiryd 141. 
gweith 839. 
gweitbgen 407. 
gweleis 748, 750, 752. 
gweles 943. 
gwelet 657, 772. 
gwelir 787. 
gwell 11, 33. 
gwelleis 752. 
gwelydeint 906. 
gwelydon 951. 
gwen 467, 938. 
gwenabwy 272, 405, 928. 
gwenauwy 938. 
gwener 654. 

gwenit 846, 847, 913, 914. 
gwenn 272, 405, 928. 
gwennwawt 233, 401. 
gwenwjTi 69, 332. 
gwerin 134, 526. 
gwem 941. 
gwernin 606. 
gwert 763. 
gwerth 41, 55, 224, 233, 

322, 379, 527, 1035, 

1173. 
gwerth vawr 41. 
gweryt 851, 918. 
gwevrawr 40, 41. 
gwgawn 324, 776. 
gwgynei 824. 
gwialvan 964. 
gwiawn 324, 776. 
gwibde 1060. 
gwin 41, 227, 587, 628, 



A LIST OF WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



163 



831, 962, 1148, 1169, 

1235. 
gwinuaeth 1239. 
gwinvaeth 271, 630. 
gwinweith 1303. 
gwiüwit 430. 
gwir 273, 589, 1225, 1350. 
gwirawt 144, 160, 227, 

236, 379, 527, 763. 
gwirodeu 967. 
gwisgyadur 648. 
gwisgyassant 651. 
gwlat 532, 540, 626, 695, 

759, 1120, 1123. 
gwled 322, 609, 833. 
gwledic 152, 686. 
gwlyget 335, 776. 
gwn 579, 861. 
gwnaei 237, 284. 
gwnaeth 60, 336. 
gwuaethaut 99. 
gwnaewch 671. 
gwned 218, 617, 625, 792, 

1031, 1137. 
gwneei 1159. 
gwnehei 1145. 
gwneif 11. 
gwnelut 509, 1126. 
gwnlleith 561. 
gwr 1, 29, 47, 105, 121, 

304, 449, 490, 583, 591, 

625, 660, 676, 724, 769, 

833, 960, 961, 1031, 

1068, 1117, 1176, 1227 

(MS. gur). 
gwraged 245, 546, 1160. 
gwrawl 82, 756. 
gwrd 47, 695 (MS. givrd- 

uedel) 696, 777. 
givrduedel 695. 
gwre 1124. 
gwreith 60. 
gwrhyt 2, 623, 768. 
gwrmwn 76. 
gwrthlef 147. 
gwrthodes 42, 780, 957. 
gwrthyat 390. 
gwrvan 757. 



gwruelling 177. 
gwryaf 88, 555, 777. 
gwryat 314. 
gwryawr 88. 
gwryavr 1203. 
gwryen 314. 
gwrym 651. 
gwrymde 666, 1325. 
gwrymseirch 339, 464, 

691. 
gwrys 42, 705. 
gwryt 555, 757, 998. 
gwyahiau 120. 
gwyar 42, 271, 386, 464, 

666, 780. 
gwyarllyt 87. 
gwyawr 47. 
gwychawc 794, 904. 
gwychiawc 1177. 
gwychlaut 936. 
gwychnawt 411. 
gwycliyd 104. 
gwychyr 218. 
gwychyrolyon 909. 
gwyd 759, 887, 971. 
gwydaw 397. 
gwydei 1080. 
gwydien 398. 
gwydneu 292. 
gwyduc 399. 
gwydw 245, 1160. 
gwydyei 211. 
gwydyl 926, 934. 
gwydyn 882. 
gwydynt 557. 
gwydyr 1148. 
gwylaes 1236. 
gwyllyas 960. 
gwynaw 1024. 
gwyn 235. 
gwyndyt 850, 917. 
gwyued 219, 710, 1031. 
gwyngalch 95. 
gwyuheidyd 946. 
gwynn 314, 324, 688, 818, 

820, 999. 
gwyuudwll 820. 
gwynngwu 83. 



gwynnodynt 87. 

gwynnyeith 60. 

gwyuuaeth 334. 

gwyr 26, 57, 64, 68, 74, 
84, 90, 97, 141, 204, 
226; m. -19, 29, 34, 38; 
IV.-26, 33, 45, 69;542, 
585; VII. -51, 52, 73, 
75, 77; 801, 828, 926, 
954, 968, 1101, 1159, 
1197. 

gwyth 362, 371, 412, 547, 
728, 1146. 

gwythawc 837. 

gwythwch 866. 

gychwyn 340. 

gydywal 206. 

gyffgein 152. 

gyffor 112. 

gyfofni 978. 

gyhaual 187, 570. 

gylchwy 361. 

gylchyn 1010, 1014. 

gyllell 1272. 

gymeint 546. 

gymhell 35. 

gymhwylleit 1039. 

gymre 1121. 

gymwy 361. 

gymynat 315. 

gynghor 474, 519, 784. 

gynghorawr 387. 

gynghyr 259. 

gyngrwn 192. 

gynhen 272. 

gynhoruan 150. 

gynire 1121 (MS. gymre). 

gynnan 124. 

gynnedyf 758. 

gynneuet 650. 

gynnu 668. 

gynnwythic 1092. 

gynon 372. 

gynran 299. 

gynrein 260. 

gynt 934. 

gymiaethant 1223. 

gynwal 498. 

11* 



164 



A. ANSCOMBE, 



gyrchassant 544. 
gyrchei 1175. 
gyrhaedei 869. 
gyrn 941 (MS. gamgyrn), 

960. 
gysgogit 353. 
gystud 128. 
gyt 544, 1134. 
gytneit 319. 
gytuaeth 329. 
gytuaethant 586. 
gyuan 308. 
gyuarch 1198. 
gyuatcau 107. 
gyued 717. 
gyuergyr 693. 
gyulavan 347. 
gyvle 455. 
gyvluyd 107. 
gyuoedyou 171. 
gyuoet 693. 
gyurang 412. 
gyvryngon 956. 
gyvryssed 547. 
gyvyeith 978. 
gyweithyd 118. 
gywir 136, 1187, 1191. 

hadlam 332. 
hadrawd 331. 
haearn 452. 
haearnde 730. 
haed 536. 
haedot 426. 

hael 550, 825, 852, 918. 
liaeladon 450. 
haelon 1020. 
hair 1255, 1352. 
hamrant 548. 
hauav 1166. 
hanau 1331. 
haucai 925. 
liaucwyn 69. 
handit 787, 1224. 
hauyauawr 91. 
haruaeth 330. 
haual 676, 902. 
haualeu 969. 



hawfin 963. 

heb 66, 265, 410, 517, 

559, 570, 935. 
hed 59, 85. 
hediw 575. 
heessit 243, 275. 
heessyt 279. 
heidilyaun 1251. 
heidyn 730. 
heilyn 470. 
heinim 1271. 
heissyllut 823. 
heit 569, 1363. 
hell 508. 
helo 1356. 
helw 718. 
helya 859. 
hem 924. 
hemiu 1005. 
hen 62, 403, 923, 948. 
heneit 322, 778. 
hennyd 102. 
hero (1354), 1355. 
hetgyllaeth 333. 
hetlit 333. 
heu 290, 819. 
heyerniü 440. 
heyessyt 380, 528. 
heyrn 128, 722. 
heywred 952. 
hiam 1299. 
hie 1355. 
hidleit 320. 
hir 56, 115, 132, 135, 137, 

139, 333, 344, 545, 558, 

647, 774, 854, 878, 920, 

1296, 1392. 
hiraeth 331, 968. 
hiryell 465. 
hit 1266. 

hoedyl 320, 545, 1244. 
hoel 1005. 

hoet 91, 132, 545, 815. 
hoewgir 247. 
hoffeint 643. 
holl 1212. 
hou 197. 
hovnawr 85. 



hu 495, 593, 641, 1067, 

1100. 
hv 592. 
hual 835, 943. 
huan 151, 253. 
huc 1263. 

hudid 175 (MS. hudit). 
hudit 175. 
huitreuit 1338. 
hut 376, 594, 627, 1172. 
hwnn 101. 
hwrreith 562. 
hwy 1132. 
hwyllwn 75. 
hwyr 149. 
hyator 732. 
hyd 866. 
hyder 35. 
hydwu 316. 
hydyr 62. 
hyll 290, 1242. 
hynu 305. 
hynt 701, 806. 
hyrdbeit 467. 
hyt 657, 707, 1294. 
hyuaruuant 543. 
hyueid 56. 

i 943, 1049 (MS. i/), XU. 
-64, 71, 72, 79, 82; 
Xni. -9, 10, 18, 34, 35, 
36, 42, 54, 70, 71. 

iar 1277. 

icinim 1319. 

icinon 1368. 

icimlian 1335 (MS. i cim- 
luin). 

idau 1385. 

idaw 394, 505. 

idinim 1313. 

idware 1100. 

ig 1366, 1367, 1388. 

igeln 1321. 

igliuon 1371. 

igluion 1371 (MS. igli- 
uon). 

iguerth 1264. 

im 1278. 



A LIST OF -WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



165 



irail 1271. 
imit 1377. 
in 1260, 1297, 1311, 1327, 

13-13, 1369, 1380. 
iiuleuit 1282. 
inet 1314: (MS. inet). 
inham 1300. 
inilin 1311. 
init 1323. 
inn;inauc 1305. 
iodeo 1274. 

irac 1253 (MS. iracfaryf). 
iracfaryf 1253. 
irved 696. 
is 295. 
issac 285. 
ith 1350. 
itu 1373. 
iued 1337. 
iuet 1314, 1337. 

lad 679. 

ladassant 546, 1132. 

ladaut 1264, 1265. 

ladei 282, 675, 910. 

ladhei 1240, 1369. 

ladu 1348. 

lafnawr 49, 1345. 

laguen 1347. 

laim 1345, 1346. 

lain 789. 

lam 1156. 

lanneu 61, 72. 

lary 365, 551. 

las 768. 

lassawc 755. 

lav 936. 

lauananr 1326. 

lanarei 1282. 

laueneu 1293. 

lavnawr 76, 343, 371, 380, 

528, 742, 745, 1234, 

1240. 
law 60, 279, 358, 411, 

465, 505, 685, 860, 933, 

936 (MS. lav). 
lawr 54, 1348. 
leas 765. 



led 982. 

lee 1324. 

leech 1247. 

leidyat 1346, 1353. 

leissyar 416. 

lemein 460. 

lenn 411, 936. 

lenwis 1098. 

leo 1275. 

les 267, 1283, 1357, 1372. 

lestri 458, 628, 1148. 

lestyr 1250. 

let 1197 (MS. Ze^rnrO 1251, 

1345, 1358. 
letnid 1197. 

leu 138, 1247 {MS.leimre). 
leud 1247. 
leudvre 471. 
leuir 1197. 
leutu 471. 
leuuer 474. 
leuure 1247. 
lew 550, 761, 982. 
lewach 874. 
lin 1251. 

liu 1259 (MS. lui). 
liuanat 1259. 
liuidur 1351. 
liuir 1359. 
liwet 1326. 

llad 20, 523, 864, 1000. 
lladassan 327. 
lladawd 541. 
lladei 116, 127, 214, 556, 

781, 843. 
lladewch 673. 
lladut 509, 1126. 
llaes 384. 
llafnaur 1345. 
Ilain 58, 95, 764, 1108. 
Uan 842 (MS. llann). 
llann 842. 
llanwet 834, 901. 
llarahaf 1362. 
llary 450, 821, 852. 
llaryed 287. 
llatli 860. 
llav 1213. 



llavn 1148. 

llauar 787. 

llavnawr 66, 100, 127. 

llavneu 656, 969. 

llaur 901. 

Uavyn 214, 282, 538, 556, 

848. 
Uaw 715, 860. 
llawen 640, 1394. 
llawer 93, 548. 
llawn 100, 458, 1148 (MS. 

llavn). 
llawr 27, 125, 242, 394, 

722, 741, 834. 
lle 665. 
lleas 580. 
llech 471, 893. 
lled 127. 
lledan 5. 
lledessit 215. 
lledessynt 327. 
lledi 66, 863. 
lledin 514. 
Uedint 1375. 
lledynt 191. 
llefdir 893. 
lleir 787. 
lleith 579, 699. 
lleithic 366, 760, 1115. 
Uemenic 276. 
lies 719, 813, 895, 957, 

1041. 
llestyr 896. 
llet 552. 

lletvegin 295, 831. 
lletkynt 579. 
lleveri 784. 
llew 191, 550, 673, 787 

(MS. lleir), 864. 
llewach 874. 
Uewes 106, 737. 
llewyn 93, 870. 
lliaws 785, 802. 
llib 1108. 
llif 1182. 
Uiant 286. 
Uithyei 312. 
Uithyessit 1386. 



166 



A. ANSCOMBE. 



llithywyt 31. 
Uiuanat 420. 
lliueit 214, 722, 787. 
llivyeu 240. 
Uiwedawr 55, 706. 
lliwet 958, 1230. 
lloegrwys 242, 706. 
lloegyr 409, 1218. 
Uogell 640, 1394. 
llory 860. 
llosgut 509, 1126. 
Uu 68, 184, 384, 394, 483, 

581, 790, 897, 1230, 

1362. 
lluc 1002. 
lluch 820. 
lludet 658, 699, 770, 

1295. 
lludw 244. 
Ihm 657, 1294. 
Uuru 1219. 
llurugawc 184. 
llurugeu 341. 
llurugogyon 579. 
Ihxyd 813, 1218. 
lluydawc 715. 
llwrw 149, 1102. 
llwry 179. 
llwy 419. 
Uwybyr 276, 550. 
llwyded 580. 
Uwyr 483, 1115. 
llwyt 500, 634. 
llwyth 957. 
llwyuein 870. 
llydw 1159. 
llym 482. 

llymach 240, 1182. 
llymaf 556. 
llynn 780. 
Uyvroded 683. 
llywarch 456. 
llywri 630. 
llywy 683. 
llywywc 864. 
loegrwys 242, 546. 
loflen 933, 1370. 
lovlen 633, 684, 742. 



lu 359, 756, 1250, 1251, 
1264, 1353, 1392. 

luarth 1348. 

luch 521, 1259. 

luclidor 522. 

lud 1345. 

lui 1259. 

luit 1269, 1271, 1371. 

lumen 931. 

lunguelet 1294 (MS. 
gwaetlun guelet). 

lun 1259. 

luric 685, 1269. 

Iwch 950. 

Iwgei 140. 

Iwry 376. 

Iwyas 396 (MS. Iwys). 

Iwys (396), 706, 922. 

lychwr 521. 

lynwyssaAvr 135, 461. 

lys 267. 



mal) 20, 44, 60, 211, 264, 
292, 332, 353, 357, 518, 
558, 769, 849, 'S79, 888, 
916, 928, 938, 1054, 
1147, 1162, 1194, 1265 
1281, 1392. 

niaban 83, 1180. 

mac 727. 

madanc 28, 659, 1243, 
1296. 

madeu 289. 

madyeiu 613. 

madyeith 1194. 

mae 503. 

maelderw 1117. 

maeth 332, 968. 1 

maglawr 92, 704, 747. 

magwyt 874. 

mal 26, 124, 273, 304,] 
310, 557, 592, 628, 664, ' 
672, 864, 1307, 1314.' 

mäm 332, 452, 548, 562, | 
576. I 

mameu 291. I 

manon 1076. 



maon 132, 193, 636, 646, 

1372. 
map 1301. 
maran 39, 1346. 
marchauc 1129, 1179, 

1372. 
marchawc 186, 598. 
marchlew 274, 1209. 
marchogyon 513. 
marro 20. 
marth 19. 
marw 937, 976. 
mat 497, 499, 613, 754, 

1194. 
matyed 940. 
maiu-tli 1288. 
mavr 1082, 1117, 1264. 
mawr 110, 203, 330, 513, 

642. 
mawrbwys 737. 
iiiawrth 651. 
mawrwed 940. 
maws 523, 890. 
med 22, 55, 92; 11. -2, 

20, 27, 88; 111.-17,20, 

30, 79; 458, 527, 587, 

595, 617, 642, 672; VII. 

-4, 47, 63, 83,96; 833, 

960, 963, 969, 1012, 

1051, 1231, 1299; XIII. 

-14, 37, 82. 
meddawt 795. 
medel 283, 984. 
medut 348. 
medwawt 159. 
medweint 642. 
medweith 560, 577. 
medveitb 584, 1303. 
medwon 320. 
medwyt 1103. 
megyr 4. 
meibyou 134. 
meidlyaun 1251. 
meiu 6, 500, 984. 
meint 24, 203, 626, 1169, 

1330. 
meircb 3, 274, 339, 642, 

690, 1036, 1140, 1197, 



A LIST Or WOßDS IN THE GODODIN POEMS. 



167 



1202, 1209, 1220, 1229, 

1246, 1363. 
meirw 1169. 
meitin 667, 960. 
meitit 1309. 
meithlyon 897. 
meiwyr 649, 1089. 
melwyt 1106. 
melyu 92, 1012. 
melys 92, 704, 747. 
men 21, 289, 430, 534, 

784, 1241. 
metiavc 915. 
menawc 915 (MS. -avc). 
menestri 1051. 
menit 784, 1082. 
mennws 82. 
menwed 940. 
meuwyt 1103. 
menycb 1334. 
merch 647. 
merchyr 652, 1289. 
Hierin 613, 896, 897, 1199, 

1274. 
meryn 1194. 
met 1337 (MS. iuet). 
meu 968, 1024. 
meud 273. 
mevyl 537. 

rai 444, 892, 986, 987. 
midin 1310. 
migam 1298. 
mil 1271. 
milcant 86. 
miledawr 958. 
milet 958. 
minheu 233, 1053. 
minidauc 1283, 1372. 
minut 1324. 
mir 1098. 
mii-an 1098. 
mirdyn 402. 
mirein 1257. 
mit 982. 

mlodyat 1255. ' 

moch 661, 667, 1309, 1318. 
molawt 1075. 
moleit 292, 585. 



molet 747. 

molut 649, 822, 1285. 

mor 110, 112, 286; HI. 

-31, 33, 46, 47, 54, 64; 

452, 549, 550, 675, 720, 

822, 954; XL -13, 28, 

29; 1313, 1315. 
morcliwyd 513. 
mordei 27, 129, 202, 220, 

1207. 
mordwy 755. 
more 661, 1318. 
morem 937. 
morien 401. 
morua 945. 
morwyn 847, 915. 
moryal 537. 
moryen 348, 510. 
moryet 740. 
mryt 1224. 
mudyn 718. 
muet 1285. 
mui 1299. 
mur 292, 377, 382, 523, 

530, 612, 1082, 1088, 

1188, 1193, 1254, 1351. 
mvr 890, 1188. 
mwüg 410, 935. 
mwth 3. 
mwy 353, 418, 421, 1086, 

1106. 
mwynvawr 89, 96. 
mygedorth 1213. 
mygyr 833, 1012. 
mynaiic 1178. 
mynawc 356, 636, 646, 

715, 731, 732, 825, 848. 
myngvras 3. 
mynnei 641. 
myunt 428, 665, 822. 
myuydawc 89, 96, 336, 

363, 636, 646, 1222, 

1224, 1232. 
mysgi 623. 

na 94, 224, 290, 349, 394, 
415, 423, 430, 444, 511, 
769, 784, 1084, 1127, 



1173, 1209, 1255, 1261, 

1339, 1344. 
nac 36, 511, 875, 1070, 

1071, 1122, 1127, 1272 

(MS. nae). 
nadred 950. 
nae 1272. 
namen 29, 583, 591, 643, 

660, 739, (1051), 1227. 
namyn 231, 1051 (MS. 

-en), 1135. 
nar 386, 607. 
nas 75. 

nat 524, 892, 1158. 
nav 1219. 
naw 758. 
nawd 24, 514. 
ne 106. 
neb 235, 274, 328, 367, 

1080, 1201, 1209. 
nebawt 240, 1182. 
nedic 607. 

uef 153, 298, 391, 779. 
neges 108, 495, 636, 

646. 
nei 1281. 
neidyr 950. 
neim 1273. 

neimin 1262 (MS. neinim). 
neinini 1262. 
neirthyat 104. 
neitbyaur 14, 52 (-awr). 
nellt 959. 
nem 1307. 

nerth 339, 403, 453. 
nerthyd 119. 
neu 362, 447, 764, 1314. 
neuad 346, 354, 364, 468, 

549, 874. 
neus 98, 104, 239, 399, 

418, 421, 608, 658, 768, 

970, 1039. 
neut 854, 892, 1037, 1238. 
ni 25, 1083, 1215, 1285, 

1342 (MS. ui), 1349, 

1354, 1348. 
uis 1384. 
nit 1333, 1357. 



Iß8 


A. ANSCOMBE. 




niuthon 1265. 


oedyn 469, 1303. 




no 47, 200, 240, 357, 365, 


offer 289. 




394 (MS. ni,), 510, 638, 


ognaw 57. 




1106, 1129, 1182, 1273, 


ohir 837, 904. 




1378. 


oid (1268, 1270), 1362. 


noc 16, 352, 875. 


Ol 334, 775. 




nodet 1056. 


oleu 701. 




nodi 36. 


oll 871. 




noe 54, 992. 


olo 261, 1116, 1336 




noeth 973. 


olut 428. 




nogyt 14, 52, 53. 


om 233, 589, 1225. 




not 32, 294, 426. 


oni 1053. 




nouant 179. 


oun 279, 1212. 




nnithon (1265), 1273. 


ony 235, 355. 




nwython 883. 


onwyd 1082. 




nwythyon 751. 


or 108, 230, 554, 


559, 


iiy occurs about 65 tinies. 


626, 635, 821, 


869, 


nym 873, 1173. 


1050, 1128, 1134, 1221, 


nyn 234. 


1321. 




nys 27, 79, 579, 1258, 


oradeiu 871. 




1260, 1295, 1343. 


orchynnan 346. 




nyt occiirs about 40 times. 


orcliyrdon 631, 645 




nyuet 649. 


ord 1268, 1270 (MS 
in both places). 


. oid, 


occurs about 120 times. 


ordin 435. 




oben 502. 


ordyvnat 714. 




oc 882. 


oreii 966. 




od 127, 330, 386, 420, 


orenreit 1040. 




833, 1350. 


orfen 1133. 




odechwyt 34. 


orfnn 713. 




odef 1065. 


orth 1211. 




odeiuiniet 1388 (MS. edei- 


orthir 920. 




uinieit). 


orthoret 1286. 




Oden 1111, 1112. 


ortlmr 1081. 




odgur 1129. 


orvawr 347. 




odit 1377. 


orvyd 746. 




odiwes 496. 


orwyd 744. 




odiweud 1124. 


orwydan 251. 




ododin 34, 57, 64, 103, 


orwylam 1157. 




360, 447, 462, 594, 638, 


osgord 582, 588, 


738, 


1038. 


1082, 1222. 




odouis 1310. 


oswyd 114, 556. 




oe 102, 312, 461, 465, 505, 


oth 611, 886, 1187, 


1191 


687, 742, 746, 765, 1010, 


1192. 




1013, 1150, 1161. 


ovalon 432. 




oed occurs about 50 times. 


ovec 446. 




oedut 825. 


ovnawc 359. 




oedwn 80. 


ovri 621. 





pa 19. 

pan occ}i,rs about 40 times. 

par 1118. 

pareii 209. 

parth 1217. 

pasc 146. 

path 891. 

pawb 974. 

pebyll 28, 659, 1296. 

pebyr 334, 775. 

pedyt 957. 

pei 986, 987. 

peis 855. 

peitban 353. 

peithing 237. 

peitbliw 942. 

pel 592. 

peleidyr 340, 700, 721, 
743, 950. 

pelloid 1257. 

pellws 877. 

pellynic 877 ßi^. pellyn- 
nic). 

pellynnic 877. 

pen 744, 866, 1370. 

penn 291, 351, 402, 433, 
773, 866, 867, 868. 

pennawt 876. 

pereben 690. 

peredur 325. 

perbeit 117. 

perideint 652. 

periglawr 743. 

petwar 958. 

penes 957, 
I peum 872. 

pevyr 050. 

phan 8, 849. 

pharaon 1078. 
; pbechut 224. 
I pbedeir 1170. 
I pbedryollt 95. 
' pbell 971. 

' pbenn 677, 753, 885. 
i pbei- 944. 
' pberth 944. 

pberym 1319. 
; phor 944. 



A LIST OF W0RD8 IN THE GODODIN POEMS. 



169 



phorphor 145. 

phorthassan 1237. 

phrj'dein 926. 

phryden 934. 

phrit 337. 

phurawr 94. 

phymcant 180. 

phyrth 537. 

plec 923. 

pleigbeit 1343 (MS. -heit). 

pleigJieit 1343. 

pleinueit 1260. 

plymnwyt 170. 

pol) 470^ 719, 1188, 1193, 

1217, 1351. 
poet 506, 889, 1041. 
porfor 648, 961. 
porthes 737. 

porthloed 788, 789, 961. 
preiglyn 743. 
prenn 410, 935. 
pressent 225, 592, 1174. 
prif 403. 
prit 1267. 
prydein 267. 
pryder 802. 
pryderaf 803. 
prynu 337. 
pryt 950. 
prytwyf 937. 
pubell 950. 
piüllyat 1342. 
pur 1055. 

pwys 743, 813, 1152. 
pyll 323. 
pym 49. 

pymwnt 49, 180, 343. 
pysc 868. 

rac occurs about 65 times. 

raclym 368. 

ractaf 612. 

raciian 830. 

racwan 48. 

racwed 790, 942. 

rae 999. 

raen 600. 

ragno 473. 



ragon 893. 

ragor 1088. 

ragorei 342, 830. 

ragyrwed 791. 

ranhet 1293. 

rann 40, 43, 221, 732, 

832, 1043. 
rannei 281. 
rannuit 1371. 
ravn 1228. 
rawt 947. 
rayadyr 868. 
re 882, 1198. 
rector (1188), 1193, 1351. 
redec 805, 1122. 
redegein 750. 
redyrch 426. 
rei 1278. 
reiawr 123. 
reidun 576. 
rein 927. 

reit 321, 585, 1047. 
reithuyw 67. 
ren 1090, 1104. 
restor 1188 (MS. rector). 
restyr 478. 
ret 1068, (1380). 
ri 942, 1333, 1380. 
riadwn 81. 
riallu 478, 590, 758, 898, 

1286, 1391. 
riein 848, 915, 951. 
rieu 375, 813. 
rif 1043. 
riget 1383. 

rin 388, 1075, 1228, 1306. 
rith 388. 
riuesit 1370. 
riwdrec 494. 
riwrhon 994. 
rodauc 903. 
rodawr 23, 836. 
rodei 24, 344, 1177. 
rodes 1040. 
rodi 67. 
rodic 493. 
rodin 514. 
rof 10. 



ronin 437. 

rossed 947. 

rud 656, 697, 851, 927, 
945, 1035, 1078, 1197 
(MS. letrud), 1293, 1345. 

rudnedel 624. 

rudnolawt 1030. 

rag 1366. 

rugyl 81. 

rngyn 484, 900. 

riin 1104. 

ruthyr 31, 786, 1063. 

ruvawu 344, 776. 

rwg 380, 1225 (MS. rwi/). 

rwng 528, 1110. 

rwy 1186, 1212, (1225). 

rwych 683. 

rAvyd 898, 1107. 

rwydhevT 1102. 

rwyf 576, 589, 1119. 

rwyfyadur 1188. 

rwygei 126. 

rwygyat 209. 

rwysc 1119. 

rwyat 951. 

rwyvyadiir 612, 1193. 

ry 37, 694, 707, 742, 751, 
842, 882, 883, 895, 909, 
974, 1101, 1102, 1104, 
1107, 1122, 1158. 

rybnd 844, 911. 

rychward 493. 

ryd 1111. 

rydon 255. 

rydre 1152. 

rygiawr 370. 

rygolleis 1225. 

rygu 281. 

rylade 1132. 

rymdyre 1120. 

rymenon 1075. 

rymidhin 1075. 

rymun 1120. 

rynn 81, 154, 209. 

rynnaud 1308. 

ryodres 158. 

rys 494. 

ryt 154, 876, 999. 



170 



A. ANSCOMBE, 



ryuel 375, 460, 624, 694. 
ryveluodog-yon 995. 
rywin 281. 
rywonyawc 838, 852. 
rywyuauc 918. 
rywynyauc 905. 

s. 1256. 

sac 1341. 

sadurn 655, 1292. 

saesson 116, 514. 

saffwy 1190. 

saiyt 1253 (MS. scmjt). 

sänget 616, 1381. 

saphwyawc 350. 

sarff (201), 1183. 

sarffwy 1183. 

sarph 201 (MS. sarf), 600, 

1190. 
sathar 616, 1381. 
sathravt 1181. 
savwy 710. 
sawl 230, 554, 869, 1050, 

1134. 
saxa 1256. 
scuitaur 1283. 
scuyt 1253. 
scuytaur 1307. 
scwyt 1200. 
scyndauc 1243. 
secisiar 1256. 
segit 1382. 
sehic 1340. 
seic 1341. 
seingyat 698. 
seinnyessit 291, 351. 
seirch 263, 698, 725, 840, 

907, 1220, 1229. 
seirchyawc 167, 350. 
seirchyawr 697. 
seith 546. 
seithuet 116. 
sei 1004. 

sengi 601, 604, 617. 
senyllt 458. 
serch 468. 
seri 201, 600. 
Serie 1220. 



seuiogion 1375. 
sie 1341. 
son 350. 
stadal 1347. 
stre 1248, 1319. 
sul 656, 1293. 
sut 1340. 
swrn 980. 
syberw 716. 
syehyn 723. 
syll 418. 
synnwyr 571. 
syvno 211. 
sywyedyd 211. 

taf 117. 

tal 23, 366, 433, 900, 903, 

1077, 1253, 1389. 
talachor 1085. 
talas 174. 
tall 836. 
talyessin 445. 
tan 252, 348, 520, 622, 

650, 1287. 
tande 663. 
tangdef 981. 
taran 124, 1307. 
tardei 943, 956, 988. 
tarhei 1307. 
taro 1358. 
tarth 1199. 
tarw 311, 377, 382, 485, 

530, 711. 
taryaneu 948. 
taryf 1253 (MS. irada- 

ryf). 
tat 1282. 
tavlei 783. 
tavlet 782. 
tavloyw 782. 
taw 1025. 
tawel 295. 
tawelwch 71. 
tebic 286. 
tebihic 1287. 
tebedawc 755. 
tec 894, 1072. 
techei 149. 



teehin 1329. 
tecvann 1042. 
tei 1067, 1100. 
teilingdeith 390. 
teinim 1269. 
teir 1170. 
teith 1081. 
teitbi 178. 
teitbiawc 849, 916. 
teithiawr 961. 
teitbvyw 965. 
teithyawl 1072. 
temestyl 1250. 
temyr 334, 775, 1376. 
terhid 1278. 
tervyn 1072. 
teryd 650, 1287. 
tetb 1081. 
teuleu 1280. 
teiüu 1348. 
tewdor 735. 
teyrn 849, 1023. 
teyrned 711, 783. 
thaer 415. 
thechut 1173. 
thechyn 1237. 
thedyt 1081. 
therwyn 1071. 
theyrn 193. 
tbi 10, 11. 
tbraethei 349. 
thri 229. 
tbrivgeint 1048. 
tbnimein 516. 
tbrycbant 86, 181, 229, 

1048, 1142. 
ti 223, 1168. 
tir 748. 
tiryon 256. 
titguet 1336. 
titb 251, 256, 893. 
tonn 533. 
torcb 989. 
torcbawr 40. 
torret 800, 1072. 
tot 1199. 
towys 1311. 
tra 56, 488, 542, 755, 780, 



A LIST OF WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



171 



896, 897, 930, 1076, 

1185, 1274, 1360. 
trach 745. 
trachywed 242. 
traeth 731, 741. 
trahaavc 1138. 
trahauc 847 (MS. -mvc), 

914. 
trameryn 1250. 
trauodynt 85. 
traus 1359. 
tre 882. 
trech 1076. 
tref 1128. 
trei 1283. 
treidaw 63. 
treidu 73. 
treiglessyd 242. 
treis 711, 1185, 1376. 
treissic 1189, 1352. 
treissyt 889. 
treughis 413. 
trengsyd 1080. 
tres 780, 943. 
treiillyawt 494. 
tri 179, 182, 184, 185, 

186, 187, 188, 190, 193, 

231, 1051, 1275. 
tridid 1389. 
trigant 1360. 
trihue 923. 
trilio 1274. 
triii 65, 311, 877, 382, 

485, 488, 523, 530, 542, 

711, 735, 769, 831, 843, 

890, 900, 910, 1278, 

1286, 1358. 
triudygwyd 745. 
trinet 778. 
trinodef 829. 
tristlavu 1224. 
tro 468. 
tros 1046. 
trossassei 1233. 
tru 136, 591, 1135, 1143, 

1227. 
truan 107, 770, 772. 
trum 1297. 



trun 1253. 
trwch 745. 
trwm 356, 378, 878, 383, 

772, 843, 910. 
trwy 70, 342, 771, 1005, 

1006. 
try 229, 1048. 
trybedawt 947, 1110 

(-avt). 
trycan 1130. 
trycant 1136. 
trychau 1138, 1140. 
trychant 70, 409. 
tryclidrwyt 989. 
trychethin 990. 
trychinfwrth 990. 
trychwn 181, 310, 1142. 
trychyat 310. 
trydar 252, 576, 723. 
tryin 930. 
trymach 873. 
tryvrwyt 721. 
trywyr 229, 404. 
tu 257. 
tudwet 775. 
tut 471, 1023, 1247. 
tutet 1171. 
tutleo 1208. 
tutuwlch 115, (1352). 
tutvwlch 962, 964, 1189, 

1352 (MS. tutuwlch). 
twlch 663. 
twll 23, 836, 903. 
twrch 389, 664. 
twryf 124, 622, 939, 970. 
ty 415, 439, 859, 865, 869. 
tyllei 342, 369, 993, 997. 
tyllaavr 884. 
tylluawr 884 (MS. -uavr). 
tymestyl 896. 
tymhestyl 477. 
tymhyr 328. 
tymor 477, 896. 
tymyr 895. 
tyuget 801. 
tyugir 801 (MS. -yr). 
tijngyr 801. 
tyuo 889. 



tynoeu 516. 
tyst 313. 
tywys 669. 
tywysseist 664. 
tywysseu 425. 

vab 120, 247, 272, 352, 

405, 456, 630, 846, 913, 

1042. 
uaccet 1210. 
vaduaeth 74 (MS. ved- 

uaeth). 
vaen 83, 1184, 1196 (MS. 

miyscocvaen). 
uaethpwyt 37. 
uaket 277. 
ual 283, 569, 781. 
vauawyt 35. 
vann 41, 306, 966. 
vankeirw 489. 
vanucarw 490. 
uar 608. 
uaran 1388. 
varchawc 182, 358, 381, 

529, 623. 
varchlew 284. 
varchogyon 996. 
uarw 953. 
vavr 1171. 
vawr 66, 242, 347, 352, 

(582). 
uch 111, 127, 230, 320, 

330, 386, 833, 1051. 
uchel 984. 
ucheneit 774. 
ud 536, 917, 1247. 
udat lü47. 
udyu 122. 
uebir 1063. 
ved 138, 152, 236, 322, 

442, 697, 709, 1036, 

1288. 
uedel 161, 164, 695 (MS. 

gwrduedel). 
vedgwyn 106. 
uedgyrn 363, 879. 
uedin 429, 528, 783, 788. 
ueduaeth 74. 



172 



A. ANSCOMBE, 



iiedwn 74. 

iiehyr 203. 

nei 139, 240, 593, 689, 
785, 871, 874, 875, 1182. 

vein 1213. 

veinnyell 280. 

ueint 1124. 

veinvethyd 106. 

neirch 370. 

veirch 598, 725, 801, 830, 
840, 876, 907. 

ueiri 1285. 

veithin 520. 

vel 2S3. 

velyn 1009. 

uen 985. 

uener 1340. 

uenyd 867. 

Terei 25. 

Tieren 243. 

iiertlii 1366. 

uevyl 1124. 

wi&n 765. 

ugein 51. 

ugeint 229, 1219. 

vi 9, 444. 

ui 1342. 

nid 1317. 

nirein 418. 

nlas 139. 

vleid 52. 

vleidiat 1347. 

nleidyen 1046- 

vlodiat 1391. 

vlodyat 415. 

vlyned 59. 

nn 20, 29, 51, 350 (MS. 
vn), 416, 544, 591, 660, 
739, 848, 915, 959, 1135, 
1180, 1219, 1227, 1239, 
1256, 1263, 1358. 

vn (350, 416), 583, 769, 
(848), 879, 889, (915, 
1135, 1180, 1239). 

nnal 1257 (MS. uual). 

unben 409. 

undawt 308. 

unet 1289. 



vnty 431. 

vo 56, 418, 873. 

nodi 1173. 

nolawt 1073. 

noleit 377, 382, 530, 1301. 

noli 12, 942. 

uon 965. 

uor 1083. 

nordei 143. 

nordwyt 4. 499, 1020. 

nore 1099. 

noron 909. 

norna 945. 

noryeu 355. 

noryon 841, 1019. 

not 18, 920. 

nr 1212. 

nrag- 925. 

vragawt 144. 

vran 53, 254. 

vrascawt 1074. 

vratwen 1126. 

nrdyn 228. 

vre 262, 564, 664, 728! 
(MS. givarthvre), 1123, I 
1247 (MS. Zemtre), 1329. 

vreichir 500. 

nreichyawr 225. 

vreidvyw 952. 

vrein 15, 18. 

nreint 965. 

vreisc 177. 

ureith 282, 855, 867, 932. 

vreithell 35. 

vreithin 283. 

vreithyell 131, 1049. 

nrener 925. 

nreych 461.- 

nriw 385, 486, 900. 

vriwyal 1000. 

vriwyn 1000. 

nro 19. 

nron 365, 551. 

vronn 450, 757. 

nruei 913, 1284. 

nrniet 1329. 

vrnn 318. 

vrycli 535, 885. 



vrynn 316. 

uryt 544. 

urython 1246, 1377. 

vrython 194, 199, 637. 

uswyd 302. 

ut 221, 1284. 

vu 32, 69, 71, 227, 322, 

486, 524, 679, 760, 900. 
nnal 142, (1257). 
vuhan 6. 
vuan 370. 
vud 53, 977. 
vndic 7.54, 760. 
vudyd 103. 
uudyt 1C86. 
vuelin 442. 
nuost 424. 
nnr 414, 1364. 
vnt 952. 
vwlch 966. 
uwyf 1025. 
vwyhaf 550. 
vwynnawr 143. 
vwyt 15. 
uy 233. 
vy 435, 760, (770), 772, 

1224. 
njA 841. 
vydant 1133. 
vydin 380. 

vydinawr 130, 342, 369. 
vyg- 234, 438. 
vyg'edorth 280. 
nygwerth 1054. 
vyhyr 1165. 
vyn'313, 441. 
vynawc 434. 
uynyd 865. 
vynydawc 321, 582, 588, 

738, 967. 
vyr 352. 
nyrn 277. 
nyrr 996. 
nyrrvacli 996. 
vyrryoü 320. 
uyrywyt 1045. 
iiyt 643. 
vythmeirch 463. 



A LIST OF WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



173 



vywyt 949. 
vyw 79, 952. 

wael 520, 1117, 1241. 
waet 13, 26, o4. 
waeth 510, 1129. 
waetliu 281, 538, 671. 
waetnerth 630, 1221. 
waewawr 87, 253, 310, 

368, 392, 604. 
wallt 959. 
wanar 64. 
wanei 367, 1316. 
wanet 1204. 
wann 519. 
wanpwyt 497. 
want 890. 
wanut 1169. 
wanwy 495. 
war 454. 

warchau 985, 988. 
wäre 894. 
wäret 797. 
warth 1237. 
was 4. 

wastadach 875. 
waur 884 (MS. tvavr). 
wavr 884. 
wawr 84, 90, 121, 207, 

372, 582 (MS. vawr), 

705. 
wawt 12. 

wayw 399, 628, 1040. 
waywawr 170, 275. 
wedawr 744. 
wede 619. 
wedy 778. 
wehyn 685. 
weillyon 572. 
weith 964, 1146. 
weithret 611, 655, (1187, 

1192). 
weleis 554, 1128. 
weleist 513. 
weles 318, 1097. 
welet 1111, 1112, 1241. 
well 200, 638, 1273. 
wellinff 1022. 



welych 535. 

welyd 951. 

wenn 508. 

wenyn 482. 

Averin 443. 

werthret 1187, 1192; MS. 

iveithret iu both lines. 
werthws 212. 
weryt 403, 696. 
weyeliu 535. 
win 160, 162, 202, 220, 

379, 527, 595, 763, 895, 

1176, 1314. 
winueith 560, 576, 583. 
wirawt 230. 
wirwar 234. 
wisg'uis 1271. 
wit 353, 617. 
Avith 906. 

wlat 298, 779, 1031, 1217. 
wlawd 1121. 
wledic 365, 1091, 1110. 
wlith 256. 
wlyd 1067. 
wnaeth 33, 615. 
wnaethant 547, 1054. 
wuaethpwyt 346, 354, 

364, 549. 

'• wneei 1149. 

I wnelei 349, 1126. 

j wnelut 510. 

wodef 1200. 

wodyn 480. 

wr 200, 431, 503, 638, 

1178. 
wreith 856. 
wrhydri 231. 
wrhyt 117, 376, 518, 888. 
wrth 138, 428, 717, 1043. 
wrvyd 117. 
wrymgaen 601. 
wryt 262, 1065. 
wy 66, 99, 327, 331, 495, 

(514), 778, 1132, 1236, 

1375. 
wyaluan 304. 
wyar 616. 
wybot 296. 



wybyr 567. 

wydgwn 312. 

wydrin 782. 

wydyr 628. 

wyf 434. 

wylat 1030. 

wylaw 806. 

wyled 287. 

wyllyas 175. 

wyllyon 1021. 

wynassed 1009. 

wyueb 122, 1201. 

wyued 43, 708. 

wynedin 514 (MS. ivy- 
lledin). 

wyi- 50, 218, 229, 244, 
258, 260, 398, 644, 884, 
1043, 1048, 1280. 

wyrd 207, 372. 

wyre 384. 

wyrein 383. 

wyt 480, 951. 

wythgeith 858. 

wythwch 870. 

y occurs about l-io times. 
In addition to its or- 
dinary uses it is some- 
times apreposition, and 
it is frequently doubt- 
ful what its meaning 
really is. For this 
reason the fidl list of 
lines in luhich y occurs 
is given. 13, 14, 15, 
16, 18, 21, 23, 49, 52, 
63, 73, 83; I. -17, 37, 
39, 69; n. -2, 20, 49, 
50, 63, 73, 75, 76, 78, 
79, 80, 86, 96, 98; m. 
-9, 28, 45, 47, 52, 58, 
61, 70, 76, 80, 87, 98; 
IV. -36, 39, 53, 73, 86, 
99; V. -3, 7, 14, 17, 
2C, 21, 22, 24, 44, 48, 
52, 57, 72, 86, 93; VI. 
-9, 26, 27, 34, 64, 67, 
71, 73, 76, 80, 97; VE. 



174 



ANSCOMBE, WORDS IN THE GODODIN POEMS. 



-18, 41, M, 45, 48, 56, 
58, 84; Vm. -12, 21, 
34, 60, 80, 82, 84; IX. 
-1, 2, 3, 7, 19, 33, 45, 
47, 54, 75, 77; X. -4, 
9, 24, 25, (49), 54, 65, 
74, 81, 86, 92; XI. -10, 
11, 12, 16, 17, 18, 22, 
50, 52,57,64,77; XII. 
-11, 12, 13, 25, 38, 44, 
67; XIII. -28, 46, 59. 

yaen 692. 

yawu 1000. 

yeh 388. 

yd 59, 481, 534, 578, 
626, 707, 943, 963, 951, 
1049. 

ydellyll 1242. 

yeu 1290. 

yeuan 323. 

yeiieing 62. 

yg occurs about 33 times. 

ygcat 243. 

ygkeni 1144. 

ygkynhoryf 954. 

ygkynnor 243. 

ylvach 997. 

ym 19, 291, 508, 802. 

ymbell 506. 

ymduhun 1059. 

ymhyrdweu 467. 

ymlaen 22. 

ymplymnwyt 720. 

ymwan 955. 

ymyt 555. 

yii 197, 362, 479, 480, 



669, 721, 874, 899, 959, 

1146, 1239, 1241. 
yng 88, 234, 236, 596, 850, 

863, 875. 
yngorvynt 1100. 
ynt 59, 534, 1037. 
ynyas 1065. 
ynyorth 1211. 
ynysgoget 1240. 
yonawr 268. 
yor 821. 
yr 266, 404, 642, 816, 963, 

1002, 1041. 
ys 224, 297, 307, 313, 445, 

494, 778, 968. 
ysberi 248, 1163. 
yscuit 1272. 
ysgall 973. 
ysgaras 892. 
ysgavl 1121. 
ysgauyn 5. 
ysgavynwyn 754. 
ysgawt 1122. 
ysgeinnyei 1212. 
ysgeth 36, 782. 
ysgor 113. 
ysgorva 122. 
ysgwn 512, 1016, 1128. 
ysgwyd 250, 627, 860. 
ysgwydawr 45, 122, 326, 

.339, 384, 407, 692, 1233 

(MS. -aur). 
ysgvvyt 5, 36, 169, 301, 

385, 484, 497, 627, 820, 

900. 
ysgylvyon 634. 



ysgynnyal 567. 

ysgyrran 44. 

ysmeu 1024. 

yspar 821. 

ystauell 703. 

ystemel 571. 

ystoflit 1107, 1108. 

ystre 389, 472, 473, 596, 
662, 680, 893, 1099. 

ystryng 596. 

ystrywyawr 389. 

ystwug 681. 

ystwyr 571. 

ystwyth 362. 

ystyerim 941. 

ystyngei 129, 1200. 

ystynnawc 438. 

yt 169 (MS. y), 230, 281, 
282, 482, 544, 557, 584, 
586, 590, 675, 697, 843, 
869, 910, 974, 1050, 
1187, 1191, 1205, 1223, 
1241, 1316. 

yth 289, 611, 613, 841, 
1192, 1194. 

ytoed 262. 

ytnaer 1171. 

ytuydei 703. 

yty 559. 

yued 629. 

yuei 160, 162. 

yvein 138. 

yueis 221. 

yuet 288, 672, 796. 

yw 101, 770, 1029, 1041. 

ywrch 866. 



Hornsey, Middlesex. 



A. Anscombe. 



NOTES BRITTONIQUES. 



Deux doublets gallois. 

1. -sect, -heä. 
Sedd, en deliors de la composition, n'apparait ni daiis le 
Black Book ni dans le Bed Book (publie par Skene) ni dans le 
Book of Aneurin. II est donc probable qu'il est ne de la 
composition : asseddu, ysseddu. Le double -lieä se retroiive tres- 
vraisemblablement dans annedd, demeure, en moyen-gallois cmJmt 
= -^ana-seit. II apparait evidemment dans cyntedd, entree, court 
devant la maison, vestibule = ^cintu-seä-. Cliaque fois qu'en 
gallois on a affaire ä cynt-, on pent etre sür qu'il est suivi 
d'une aspiration provenant generalement de s intervocalique; 
autrement on aurait cynn- ou cyn + h-. Ainsi cyntaf ne peut 
s'expliquer par cmtamos qui eüt donne cynliäf et cynnaf; il faut 
recourir ä ciniusamo-s; ct. cyntefin, le premier de Mai (cf. v.-irl. 
cet-mmain). L'explication que j'en ai donnee Vocabul. vieux- 
hreton, öuvrage qu'il nie tarde de refaire de fond en comble et 
que je n'ouvre jamais sans l'appreliension d'y trouver quelque 
erreur, est fautive. 

2. se, he. 
La racine est seg-, latin seges (cf. Whitley Stokes, Altcelt. 
Sprachsch. 294). Ce tres-interessant doublet se rencontre assez 
souvent chez les poetes un peu anciens. Les lexicograplies 
gallois n'ont rien compris ä se: Owen Puglie le traduit par star. 
Le sens est cependant des plus clairs. Voici deux passages ä 
l'appui du Prydydd y Moch (Myv. Arcli. 212, col. 2): 



176 J. LOTH, 

Dy gledyf dy glod ry seas: 
'Ton epee a seme ta gloire.' 

Ibid. 207, 1: 

... ei chlod a he 
Hyd y daerawd haiil, hyd y dwyre. 
'Sa gloire ä eile, il seme 
jusqu'oii se couche le soleil, jusqii'ou il se leve.' 

Le sens de se etabli, plusieurs passages obscnrs s'eclaireut. J'ai 
ete longtemps arrete par un vers dans le Dialogiie du Corps et de 
Väme, du Blach Book, dialogue qui a ecliappe ä tous ceux qui 
se sont occupes de ce theme si repandu et aussi de ceux qui 
ont etudie le Black Book. Le Corps repond aux plaintes de 
l'äme (Skene, Four anc. books II, p. 8, v. 28) et lui dit ce qu'il 
etait quand: 

seith lauanad bau im se suinad. 
'Quand des sept elements la semence 
en moi fut mise par enchantement.' 

Cf. Book of Tal. (ib. 167, 27): 
Ef kyrch kerdoryon 
se syberw Seon. 
'Les musiciens reclierchent 
la race genereuse de Seon.' 

Bryd. y Mwch {Mijv. Ärch. 207, 1): 
Gwyulliant Gwynlliwc se. 
' Gruenlliant, race de Gwynlliwc' 

Trahaeam (ib. 332, 2): 

Alltud se creulyd. 

Pour le sens de semer, repandre, cf. ib. 335, 2 : 
Heais eiriau hyfawl croywryd. 

lorwerth Llwyd (ib. 336, 1): 

Heaf i fawl, filwr aerau. 

Du sens de semer, jeter de droite et de gauclie, on est 
arrive ä douner a se- le sens parfois de mettre en pieces: 



NOTES BKITTONIQUES. 177 

Myy. Arch. 188,1: 

heyrii pan heir. 

Cf. ib. 191, 2: 

Glas f ereil lieiyrn heasant 

L'irlandais seagha, scie, est sans cloute emprunte au ger- 
manique, les formes de ce tlieme en g-ermanique remontant ä un 
indo - europeen seJ^-, soJc-. L'a de rinfinitif heu ne represente 
nuUement y spirant sorti de g: c'est un sufflx parfaitement 
distinct: heu dans la metrique galloise du moyen-äge vaut deux 
syllabes. 

Se explique parfaitement la giose a Juvencus: nou inn 
gtwtricii segeticion, glosent: nee delata (leg. dilatd) diu venerunt 
munera prolis. II fant comprendre ainsi le vieux-gallois: 'c'est- 
ä-dire, dans les delais exiges par la semence'. seg-etic est un 
derive en -etk. Quant ä la presence du g indiquant le spirant, 
cf. scanmhegint ysgafnheint. 



Le surnom de JPt't/di/dd y 3Ioch, 

Le vrai nom du poete est Llyivarch ap Llyivelyn. C'est un 
barde guerrier, appartenant comme tous les bardes des temps de 
l'independance, ä la classe libre et souvent la plus elevee de la 
nation. Ses poemes sont fort interessants. II doit son surnom 
ä un Souvenir latin oü apparait la racine se. II refuse de faire 
lionneur de ses cliants ä un certain personnage, en ces termes 
(Myv. Archaeol. 204, 1): 

Ytt heu vyg cert? nac ef vid, 

mal heu rac moch meryerid. 
'Pour toi semer mon art? Non, cela ne sera pas: 
ce serait comme semer des perles devant les pourceaux.' 



ßleii^yff, Meuzvennf Modem. 

On rapproche partout, sans hesitation, le moyen-breton 
Ileus ff, fleurs, hleusuenn (singulatif), breton moderne hleü, hleuenn 
ou hleüvenn, quelquefois bleu (hlö), par exemple, en bas-vanne- 
tais, du gallois hlodau, blodyn, cornique blegyom, voc. corn, blodon, 
et on fait remonter le tout, avec l'irlandais bldth, ä un tlieme 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 12 



178 J. LOTH, NOTES BEITTONIQTJES. 

vieux-celtique *bläto-. Poiir la racine commune Uä, pas de 
difficulte. En revanche, il est impossible d'expliquer le breton 
par *hläto-: on eüt eu hlöd. Or, toiis les dialectes bretons 
indiquent ime spirante dentale sonore. De plus, les formes du 
moyen-breton et la plupart des formes actuelles presentent une 
nasalisation qui est, presque toujours, le fait d'un -m- inter- 
vocalique, II n'est pas douteux que, dans Ueuzff, on ait ä 
compter: 1^ avec une spirante dentale sonore ^; 2« avec une 
voyelle nasalisee remontant vraisemblablement ä m intervocalique. 
Le t vieux-celtique intervocalique ne peut devenir, en breton, 
ä' qu'en presence d'une continue sonore {nasale) ou iv (quelque- 
fois yod), ex.: hezo, bouleau = gall. hedtvs == beJcvos; Cat-nemet 
= *Catu-nemetos, en breton-moyen Camievet, aujourd'hui Canevet. 
Ce cliangement peut s'operer, niais ne s'opere pas toujours devant 
-IV ; c'est vraisemblablement une question de coupe de syllabe: 
aiusi d'un vieux-celtique "^Touto-valos, on a, en vieux- breton 
Tut-wal, Tut-gwal et, dans certaines parties de la Bretagne, 
Tudal, dans d'autres TtLi'oalJ) 

On aurait pu songer ä une forme vieille-brittonique hlahoo-, 
qui eüt donne hlöd^w-; mais ce theme eüt donne en leonais, 
cornouaillais et tregorois Uöziv, Wözo (avec o consonne), et 
finalement en corn. et treg. hlöo; en vannetais hlöw, hleiv, avec 
u consonne. La nasalisation de la voyelle serait aussi ä peu 
pres impossible ä justifier. Eeste donc l'liypothese d'un tlieme 
brittonique *hläd-9-men. Y aurait-on contamination entre deux 
themes vieux-celtiques bläto- et hlä-mo(n)? Cf. allemand Umne. 

Renn es. J. Loth. 



') Le timbre de la voyelle suivant w entre aussi en ligne de compte. 
C'est ainsi que Cat-woret n'est nulle part deveuu, ä ma connaissance, Cazoret. 
C'est partout Cadoret; le iv s'est fendu avec le o suivant. 



DIE BEKEHRUNa DER FIANNA. 



Obwohl die Fianna, die nach der Sage unter dem Könige 
Cormac geblüht haben, die Ankunft des Apostels der Iren nicht 
mehr erleben konnten, so sollen doch einige dieser Krieger, vom 
prophetischen Geiste erfüllt, die neue Zeit vorausgesehen haben 
und Bekenner des Glaubens geworden sein. So hat der Krieger 
Enan na huarbothe in der Erzählung von dem Boroma im Buche 
von Leinster (Silva gad, 366) eine Vision, in der er Geistliche 
die Messe celebrieren sieht. In den fiannischen Geschichten des 
Leidener Codex (Revue celt. 13, 11) hat Finn mac Cumail selbst 
ein ähnliches Traumgesicht und in der Agallamh na senörach 
(ed. Stokes 1836 ff.) wird ihm die Ankunft des heiligen Patricius 
offenbart und durch seinen Glauben verdient er sich den Himmel. 
Die Legende ist weiter gegangen und nach einem alten Oisin 
zugeschriebenen Gedichte haben einige der letzten Fianna die 
Ankunft Patricks miterlebt und sind seine Anhänger geworden, 
so dafs dann die Agallamh das Zusammentreffen Cäiltes mit dem 
Heiligen umständlich beschreiben und die spätere Poesie das Ver- 
hältnis Gisins zu ihm und seine Zwiesprachen mit ihm in mannig- 
faltiger Form darstellen konnte. 

Das erwähnte Gedicht scheint nur in dem einen, aus dem 
15. Jahrhundert stammenden Oxforder Codex Land 610, Bl. 9b, 
erhalten zu sein. Kuno Meyer verdanke ich eine schöne Photo- 
graphie der betreffenden Seite und nach ihr drucke ich dieses 
'echt' ossianische Stück hier ab. Es ist sehr deutlich geschrieben, 
nur in der Mitte sind einige Verse etwas verwischt, doch nicht 
unlesbar geworden. Die Accente fehlen dem Originale und sind 
von mir hinzugefügt. Von der allzu peinlichen Treue in der 
Wiedergabe nachlässiger und fehlerhafter Handschriften, so un- 
umgänglich sie bei der Grundlegung der mittelirischen Philologie 

12* 



180 LÜDW. CHR. STERN, 

war, wird man in den Drucken endlich zurückkommen müssen. 
Was nützt es zu wissen, ob irgend ein Schreiber einen Accent 
ausgelassen hat, wo er nötig ist? Man möchte das Richtige 
gleichmäfsig immer vor Augen haben, damit es sich dem Ge- 
dächtnisse einprägen kann. Und ähnlich wie mit den Accenten 
steht es mit den Abbreviaturen; der kursive Druck sollte den 
bemerkenswerten oder zweifelhaften Schreibarten vorbehalten 
bleiben. Die üblichen Accente über den Diphthongen ia, ua, 
ae, oe sind in den mittelirischen Texten leicht zu entbehren, 
denn die Sprache kennt zwischen dem Diphthonge von sUah und 
dem Doppelvokale triar kaum noch einen Unterschied. Und 
wenn in dem folgenden Gedichte dias noch zweisilbig gesprochen 
wird, so ist es doch sonst oft genug einsilbig (Agallamh 3181. 
3770), ebenso wie triar (ibid. 3768. 5432. 5450). 

Ochtur täncamar aniias . a bucht na Croiti a comluas 

ba sinn dericl feini Finn . du taracbtain in Täilcinn 
Imum-sa fein digrais raid . is im Cäilti mac Eonain 

im Derg ndeginacb don Muigb . ocus im Derg mac Bresail 
Im Cassän Cermna bi fail tä . is im Becgan mac Ula 

im Aedän a Crottaib Cliacb . is im Feradacb finnliatb 
Is im Dislgus a. Srüib Brain . im Finntau mac Feradaigb 

im Daire nderg a Croit Cuill . is im Cobtbacb a Caeudruim 
5 Im Fiuucbarf mac Flainn co mblaid . dana ainm Cellacb mac Coudmaid 

') 

Anmanda na laecb don Leirg . do dia fogeonaid gan ceilg 

Lonan ar Gronau gan cräd . ocus Gronau ar Colmän 
Ocus Lommän 6 Locb Uair . Enän Droma raitbi raid'') 

is ris sin doräitea de . Enän an na buarboitbe 
Lonän mac Senaig [säi] na mbretb^) . ocus Gäilti Collomrach 

is ris räiter gan meabail . Dubsnäma mac Saerenaigb 
Lonan a Mona Moir biun . rabid sin re fianaib Finn 

is ris aderar sunn de . Fer-gaere gilla Cäilti 
10 Racreitsem do Ghrist na dann . is tarthamar i(n) Täilgenn 

dareitbsemar, mör in mod . da-äucamar ar nocbtur. 
Ba dib-side Finnebad fial . ocus Cobtbacb a Druimcliabh 

inmaiu dias ni brec sin . Dubded ocus Dubditbribb 
Curcurach a Druim Deirg dein . ise sin donid mu reir 

da-äinicc linn, mör in mod . cur(o)creitsem 'nar nocbtur. Ochtur. 
Is misi Oisin cride . d'eis na laecb co luathmire 

truag nach mair dinn, mör in mod . 6 rocre(i)tsem ar nochtar. Ochtur t. 



1) Hier ist im Ms. weder Lücke noch Strophenende angezeigt. 

2) Vermutlich ruaid zu lesen. 

'') Sa'i (=süi über saoi) ist im Verse zuviel. 



DIE BEKEHRUNG DER FIANNA. 181 

Der Dichter sagt: 'Unser acht kamen wir eilig von dem 
Abhänge*) des Orot -Berges herab! Wir waren die letzten der 
Fianna Finns gegen die Zeit der Ankunft des Täilcend.' 2) Diese 
acht waren nämlich übrig geblieben von seinen (Oisins) eigenen 
Begleitern, 3) von denen Cäiltes, von denen der beiden Derg und 
noch neun anderer Führer. Es folgen 'die Namen der Helden 
aus der Ebene, die Gott ohne Trug dienen werden 'A) Diese acht 
'von der Ebene' befinden sich unter den ersten Gläubigen, die 
Patrick gewann, aber scheinen nicht alle zu den Fianna zu ge- 
hören. Darauf kehrt der Dichter zu seinem Anfange zurück: 
'Wir glaubten an den Christus der Menschengeschlechter und 
erwarteten ■') den Täilcend ; voll Eifer liefen wir hin und gelangten 
zu ihm unser acht. Dazu gehörten der edle Finnchad, Cobthach 
aus Drumcliff und das liebe Paar (ohne Lüge) Dubdet und Dub- 
dithribh; ferner Curcurach aus Druim Deirg und der pflegte 
meinen Willen zu tun, er kam mit uns zu ihm, es war bedeutungs- 
voll, so glaubten wir unser acht. Ich bin Oisin selbst, 6) von 
den kühnen Helden allein noch übrig. Traurig, dals von uns 
keiner weiter lebt, seit wir unser acht gläubig wurden.' 

Das Gedicht ist offenbar nicht ganz vollständig, doch lälst 
sich nicht sagen, ob daran mehr als die zweite Hälfte der 
5. Strophe fehlt. So wie es dasteht, zerfällt es in drei Teile. 
Der erste führt ein Ereignis ein, bei dem acht von den letzten 
noch lebenden Fiannen beteiligt waren. Die Achtzahl fiannischer 
Kameradschaft kehrt in einer alten Ballade im Dean's book 
wieder, die von weiten Kriegszügen zu erzählen weifs (Rel. 



1) a hucht ist eine zusammengesetzte Präposition 'von herab, von 
weg', das Gegenteil von re hucht oder le hucht 'gegen hin, nach zu'; ucht 
'Vorderseite'. 

-) Der Text wechselt zwischen der Form Täilcend (d. i. Tauchend 'Axt- 
kopf'), und der neuirischen Tnilgenn, die von der alten Etymologie des Namens 
absieht. Und vielleicht ist sie nur eine Volksetymologie einer britannischen 
Bezeichnung. 

3) Die Präposition im 'um', d. h. 'in der Begleitung jemandes', ent- 
spricht genau dem griechischen dfupt, wie bei Homer oc dficfl tlQuc/iior. 

*) foyeonaid statt fogheanaid ist eine neuirische Form (wie dogheanaid) 
statt mittelir. fogenat, das Futurum von fogniu. Vgl. die 3. sg. fogenaidQi) 
Agall. 7505. 

s) Vgl. tarthnmairne orra (Vax. von mcadar) Agall. 2133 u.; tarthetar 
SW. 1, 137, do-arth- 'erwarten, treffen', cf. tarraid (von rcthim). 

ß) cride 'Herz' wird hier wie das semitische "'ps? 'meine Seele' für 
'selbst' gebraucht; eigentl. wohl ' Herzens -Ossian'. 



182 LÜDW. CHE. STEEN, 

celt. 1, 80). Sonst kommen in gemeinsamen Abenteuern auch 
sechzehn vor {da ocMnar, Kel. celt. 1, 179) oder drei (LL. 206b, 
Duanaire Fhinn 43b) oder sechs (Leabhar na Feinne p. 105a) 
oder, wie bei Homer (IL 7, 161. 8, 266), neun (Rel. celt. 1, 80. 
378. Leabhar na Feinne p. 88 f. Gael. Soc. Inv. 13, 299). Der 
zweite Teil des Gedichts (Str. 6 — 9) stellt jenen acht vom Crot- 
Berge andere von der Ebene {don Leirg) gegenüber, die dereinst 
fromm sein werden, unter ihnen ein Cäilte und mehrere, die den 
Iren als Heilige gelten. Im dritten Teile (Str. 10 — 13) werden 
sechs von den erwähnten acht, die an die Lehre des heiligen 
Patrick glaubten, namhaft gemacht, unter ilmen Oisin der Dichter 
selbst, der alle überlebt hat. 

Von den 24 Personen, die in dem Gedichte vorkommen, ist 
nur ein Teil so bezeichnet, dafs man sie wiedererkennt. Aulser 
Oisin und Cäilte werden von den Fianna sonst genannt Beccän 
ein Eeiteranführer (SG. 93 ; ein ßecän Ulad war ein Zeitgenosse 
Columbkilles , Lism. Lives p. XXVII), Daelgus aus Srüib Brain 
der Kämmer Finns (SG. 93), Finnchad ein Torwächter (ibid.), 
und Däire derg, Dubdet, Dubdithribh (Dubdithre) kommen in der 
Agallamh mehrfach vor. Cassän von Cermna erinnert verdächtig 
an einen Cassän mac Cermäin im Dindshenchas. Curcurach 
(d. h. Porphyrius) ist sonst nicht bekannt. 

Den Namen der heiligen Männer, die genannt werden, 
begegnet man in der hagiologischen Litteratur öfter. Lonän Col- 
män Cronän sind die drei Heiligen des Samain-festes oder Aller- 
heiligen am 1. November , und werden so im Feiire neben ein- 
ander gestellt. Es werden im Texte drei Heilige des Namens 
Lonän erwähnt (LL. 367 nennt noch mehr); Londn mac Senaig 
war nach dem Buche von Armagh (Tripartite Life p. 349) ' de 
genere Comgil '. Lommän Locha Uair (d. h. vom Lough Owel in 
Meath) kommt sonst vor (LL. 347. SG. 37), Oengus und Gorman 
verzeichnen ihn unter dem 7. Februar. Enän von Druim raithe 
gehörte zu den ersten Heiligen Irlands (LL. 347. 361), sein Tag 
im Feiire ist der 19. August ; er heilst in dem Gedichte wie 
auch an der eingangs angeführten Stelle 'na huar-boithe'. Das 
Wort uarhod, fuarhoth "kühle Hütte' kommt bei Cormac (s.v. 
orc-treith) vor, wo es Windisch (Wörterbuch p. 866b) als aus 
urboth 'Wohnung' entstellt auffafst; sonst ist uar- als 'äulser' 
(wie in tiar-chrähml 'äufsere Andacht, Heuchelei') erklärt worden. 
Cäilte Collomrach (d. h. von Collomair), der hier unter den Gottes- 



DIE BEKEHRUNG DER FIANNA. 183 

fürchtigen 'don Leirg' genannt wird, kann nicht der berühmte 
Cdilte mac Crundchon maic Eönäin sein, obwohl dessen Name 
unter denen der acht vom Orot -Berge nicht erscheint. Über 
seinen Burschen Fer-geere, der zeitweilig bei den Fianna gewesen 
sein soll, wüfste ich nichts beizubringen. 

Die Sage von den letzten Schicksalen der Fianna hat sich 
in zwei Traditionen getrennt: die eine, die die Agallamh na 
senorach vertritt, stellt Cäilte, die andere, die in den Balladen 
lange fortgelebt hat, Oisin in die Mitte. Das vorstehende 
Gedicht gehört aber zu den altern des Cyklus. Die erwähnten 
Heiligen sind nicht alle gewöhnlich und oft vorkommend, und 
es scheint, als hätte der Verfasser mehr von ihnen gewufst, als 
ihre Namen. Die Listen der fiannischen Helden im Gelben 
Buche von Lecan (CZ. 1, 471) haben wieder eine andere und 
spätere Unterlage. Auch die Form des Gedichtes, das schmuck- 
lose Debide ohne die Binnenreime in der zweiten Strophenhälfte, 
ist kein Hindernis es unter die älteren ossianischen zu stellen. 

Berlin. Ludw. Che. Stern. 



MISCELLEN. 



1. Paisley, 

The modern Gaelic form of the name of the Scottish town 
Paisley is Taislig (Argyle), wliich is evidently the Latin hasilica 
'a church'. Cf. Irish place-names of the same orig-in, Baslich 
in Eoscommon, and the diminutive Baslichane in Kerry (Joyce I, 
p. 297); also the Welsh Baseleg. In early charters Paisley is 
written Passeleth (A. D. 1157), Paisleth (A. D. 1158). Here the 
th should obviously be read ch, as often. 

Inverness. W. J. Watson. 

2. Fingiiine. 

In seinen 'Sagen aus dem alten Irland' (S. 131) schreibt 
Thurneysen diesen Namen Finnguine; mit Unrecht, obgleich sich 
diese Schreibung in späteren Handschriften oft genug findet. 
Sie verwischt aber den Ursprung und die Bedeutung des Namens, 
der wie fm-gal 'Verwandtenmord' mit fine 'Verwandtschaft' zu- 
sammengesetzt ist und 'Verwandtenmörder' bedeutet. Vielleicht 
wurde ein Kind so genannt, das durch seine Geburt der Mutter 
den Tod gegeben hatte. K. M. 

3. Die Lebensalter. 

Von irischen Sprüchen, die von der Dauer des Lebens von 
Mensch, Tier u. s. w. handeln, hat Stokes in 'Lives of Saints 
from the Book of Lismore' S. xli Beispiele zusammengestellt. 
Hier ist eine interessante Fassung aus H. 3. 18, S. 35, die sich 
auch im Buch von Ballymote S. 14a findet: 

Tregort crand, trccrann cii, treck marc, tremarc daen, tredaen 
segh, tresegh nasc, trenasc iach, treiach eo, treco hUh, hithheo Dia. 

K.M. 



/ 



MISCELLEN. 185 

i. Ein Brief Jacob Orimins. 

D. F. L. Baron Roget de Belloguet (1796—1872), ein ehe- 
maliger Offizier, der über die Geschichte der Bourgogne und des 
alten Galliens geforscht hat, veröffentlichte den ersten Teil seiner 
Ethnogenie gauloise, der ein Glossaire gaulois enthält, im Jahre 
1858. Über dieses spricht sich Giüzot in einem Briefe an den 
^^erf asser, den H. Gaidoz in einem Artikel der Revue Critique 
1884, II, 12 — 16 veröffentlicht hat, recht anerkennend aus. Auch 
an Jacob Grimm hatte er ein Exemplar seines Werkes geschickt, 
und da wir schon den Brief des berühmten Mannes an einen 
andern Celtisten, an O'Donovan, kennen (Revue celtique 6, 416), 
so mag auch seine Antwort an Belloguet, deren Mitteilung 
wiederum Herrn Gaidoz zu danken ist, hier Platz finden. 

Verehrter lierr, 
angenehm überrascht wnrde ich diesen sommer durch Ihre ethno- 
graphie gai;loise, welche Sie mir zu senden die gute hatten, mein dank 
dafür hätte schneller folgen sollen, ich gedachte meinerseits mit einer 
kleinen gäbe zu entgegnen, der druck meiner abhandlung ist aufgehalten 
worden und erst jetzt bin ich im stände sie Ihnen zugehen zu lassen. 
Sie haben ein gelehrtes werk über die keltischen Völker geliefert 
und darin reichhaltige Untersuchungen niedergelegt, auf die alle nach- 
folger fleiszig zurückgehen werden müssen, mich erfreute noch be- 
sonders Ihre vertraute bekanntschaft mit unsrer deutschen literatur, 
weist das nicht deutlich, dafz wie mit Elsaszen wir Deutschen auch 
noch mit den Burgunden stärker zusammenhängen, als mit den meisten 
andern französischen stammen? Welche schätze des alterthums sind 
noch in Bourgogne und Franche Comte zu heben! eines theils der- 
selben, ersehe ich, haben Sie sich bereits bemächtigt. 

Aus meiner abhandlung, die den zweck hatte eine merkwürdige 
anomalie weiblicher beinamen darzulegen, werden Sie, befürchte ich, 
wenig nutzen schöpfen, es müssen erst noch mehr gallische eigennamen 
auf Inschriften an den tag kommen, was, bei der gröszeren theiluahme 
für keltische forschung nicht ausbleiben kann, in druida scheint mir 
eine nothwendig weibliche Vorstellung anfangs gelegen zu sein, etwa 
die einer waldnymphe und Weissagerin, was allmälich auf weissagende 
priester übergieng. war doch der sage nach die dodouische eiche eine 
redende. 

Ich habe die ehre mit ausgezeichneter hochachtung zu sein 

Ihr ergebenster 
Berlin, 5. September 1858. Jacob Grimm. 

Die Erklärung des Wortes druida würde der Sprachgewaltige 
heute nicht mehr aufrecht erhalten; drüi draoi, Gs. druad, 'druida' 
und daur, dair, Gs. darach ' quercus ' lassen sich nicht vereinigen. 

St 



186 MISCELLEN. 

5. The Vision of Merlino. 

Die zahlreichen Varianten, die R; A. Stewart Macalister 
in seiner Ausgabe (CZ. 4, 394 ff.) gesammelt hat, sind von ihm 
für die Feststellung des Textes nicht in der kritischen Weise 
benutzt worden, die die Fehlerhaftigkeit der benutzten Hand- 
schriften gebot, doch konnten die Herausgeber daran kaum etwas 
ändern, als sie die interessante Legende zum Abdruck brachten. 
Aber nicht nur der Text bedarf vieler Berichtigung, auch an der 
Übersetzung ist manches zu verbessern. Auf einiges macht 
uns Osborn J. Bergin in Cork aufmerksam : 

P. 412, 23 bedeutet 6 chianaibh 'just now', 'a short tirae ago', wofür 
mau auch ö chianaibhin oder ö chianaibh beag sagt, und demuacli ist die Be- 
merkung p. 395, 10 V. u. zu tilgen. 

In Appendix I ist vieles verfehlt ; es ist z. B. zu lesen p. 450, 3 lau 
duirn de luaithreadh 'a handful of the dust of the earth'; 1. 4 conablach 
hrachach *a festering carcass'; 1. 5 heatha daol 7 cnurah 'the food of chafers 
and Worms ' ; 1. 6 i gcomhairle dochuir ' in ruinous, evil counsel ' ; 11. 6. 8. 9. 
18. 19. 22 mufs die Intei-punktion vor an diabhal, an saoghal, an cholann, an 
croidhe, an intleacht, an mheabhair und 7 an toil (st. an tola) stehn; 1. 14 
mouabar = munabar 'evilspeaking'; 1. 15 ag ithe ag gearradh etc. 'backbiting 
others' — ag ithe na feola fuaire is a common phrase in this sense; 1. 24 an 
am ' in time ' (gehört zu tröcaire) ; 1. 26 dogheabhair (fut.). 

In Appendix II ist p. 450, z thil zu streichen ; es ist ferner zu lesen 
p. 452, 1 eadochas, glacfaidh, do (st. d'); 1.4 mbeadais (=mbeidis); 1.5 dhei- 
neann; 1. 6 uair; 1. 9 orainn (st. orm); 1. 10 caithiomar, 'na (st. a); 1. 12 mho- 
thochadh (gespr. wie mhothoch) ; 1. 13 lia (= liaigh, st. cara) ; 1. 16 deacair 
(st. cead air); 1. 17 air sollte vor a in der vorhergehenden Zeile oder hinter 
greim stehn; 1. 18 abhus (st. bhur); 1. 19 anma oder an anma (st. ann); 1. 20 
sgarfaidhe; 1. 21 gan (? st. an); 1. 24 fiach-sa (= feach-sa); 1. 25 ann am 
(= i nam, st. an anam); 1. 27 da (st. de); 1. 30 uä go; 1. 33 don drong easlän; 
1. 34 gheabhaid; P. 454, 3 am (st. an); p. 454, y: Nä cuir-se do leigheas fein 
ar a thuilleadh cäirde, is mo bheannacht leat 'and do not thou put off thy 
own healing any longer', etc. 

In der Übersetzung ist zu schreiben: P. 453, 5 reject (st. bring it 
against); 1. 8 us (st. him); 1. 9 we have; 1. 10 the less we are inclined to 
forsake them ; 1. 12 the physician of the soul ; 1. 13 that is, the confessor put 
off; 1. 15 hard to eure any one of whom it takes hold; 1. 17 the hurts and 
diseases of the soul are driven out in this world; 1. 19 should be sundered; 
1. 23 sawest. See now M. how it would have been easy to heal that wound 
in time and how by putting it oft" perhaps it could never be healed ; 1. 28 they 
are far gone; ibid. that the right healing will not take hold of them; 1. 31 
grant that they who are unsound may reveal ; 1. 34 they be willing to do so 
they shall; p. 455, 1 I would prefer . . . to be able; 1. 3 I thought; 1. 7 will 
have to answer for the consequences. 

Eine vollständige Verbesserung des Textes und der Über- 
setzung würde eine Umarbeitung des Ganzen erfordern. St. 



MISCELLEN. 187 

6. Decameronisches bei Dafydd ab Gwilym. 

Unter den Gedicliten des walisischen Minnesängers stellen 
zwei novellistische, die in Handschriften aus dem Anfange des 
17. Jahrhunderts überliefert werden (Report 1, 286), deren Autor- 
schaft aber, wie icli denke, nicht über Zweifeln erhaben ist. Sie 
heifsen, wie die beiden Fabeln in den Werken desselben Dichters 
(Nr. 181. 192), traefhodl und sind in jenen leichten Reimpaaren 
abgefafst, die der Cj-nghanedd ermangeln. 

Der Mann unter dem Bottich ist die erste dieser Erzählungen 
(Nr. 172). Die leichtsinnige Frau eines Landmanns, heilst es, 
läfst, als dieser mit seinem Knechte pflügt, ihren Geliebten zu 
sich ein. Während sich die beiden ergötzen, hören sie den Mann 
sich nähern um den Acker {tyddyn) zwischen dem Hause und 
dem Trockenofen {odijn) zu pflügen. Die Frau stöfst den Lieb- 
haber unter einen Braubottich {cencyn 44, 41. 181, 10. 208, 34) 
und eilt in den Hof, wo sie sich vor ihrem Manne schwer krank 
stellt. Sie bittet ihn zur Nachbarin zu gehn, die voriges Jahr 
an der gleichen Krankheit gelitten habe und gewils helfen 
könne. Diese verspricht auch zu kommen. Inzwischen benutzt 
sie die Zeit, wo der Arbeiter im Trockenhause {y crasivr) zu 
Mittag ilst, ein gefährliches Feuer zu schüren, worauf die 
Nachbarn zusammenlaufen um es zu löschen. In der entstehenden 
Verwirrung befreit sie den Liebhaber aus seiner unbequemen 
Lage. Der läuft ins Haselgebüsch (coll-hvyn, sonst coUwyn 
204, 35. 225, 11) und rettet sein Leben, während sie selbst nur 
um ihre Suppe (llymaid) gekommen ist. 

Die Erzählung, die im Originale etwas Sprunghaftes hat, 
ist uns wohlbekannt. Denn die cerwyn ist das 'dolium' des 
Apuleius (Metamorphoseon lib. IX, c. 5—7 ed. Eyssenhardt 1869, 
p. 157 ff.), das sich im 'doglio' des Decameron 7,2 wiederfindet. 
Hiernach kommt der Ehemann unversehens zu Haus und die 
Frau redet ihm vor, dals sie den Bottich vorteilhaft verkauft 
habe und dals der Käufer gerade beschäftigt sei ihn im Innern 
zu besichtigen. Die alte Geschichte ist ja in verschiedene Formen 
gekleidet worden und ich will hier nur an eine erinnern, die 
Aristophanes in den Thesmophoriazusen hat (Vs. 499ft'.): 

mg 9] ywr] öaixvvöa rdvögl rovyxvxXov 
vn avyaq olov köxiv, syxsTcaXviinevov 



188 . MISCELLEN. 

I). li. die Frau hielt den Mantel, dessen Beschaffenheit sie dem 
Ehemanne zeigen wollte, so gegen das Tageslicht, dafs der 
Liebhaber dahinter unbemerkt aus seinem Verstecke entfliehen 
konnte. 

Der Eifersüchtige und der Mantel ist die andere gereimte 
Novelle Ab Gwilyms (Nr. 185). Der Dichter beginnt, dafs die 
klugen Hausfrauen von Mon (oder Anglesey) sehr erfinderisch 
seien. Ein Eifersüchtiger, der an Sonn- und Festtagen immer 
auf der Lauer liegt, bemerkt, wie seine Frau mit ihrem Galan 
in den Wald geht. Als sich das Paar hier im Farn (rhedi/n) 
gelagert hat, schleicht er sich heran und schneidet ein Stück 
aus dem Mantel {toryn) der Treulosen. Aber dieser List be- 
gegnet sie mit noch gröfserer. Sie geht zur Nachbarin, die sie 
allein findet, und erzählt ihr die leidige Geschichte. Zufällig 
hat die Freundin einen ganz gleichen Mantel, aus demselben 
Stoffe, gleichen Preises im Kaufladen und gleich viel getragen. 
Diesen tauscht die Frau gegen den eigenen, von dem ein Zipfel 
abgeschnitten ist, ein. Und das Übrige kann man sich denken, 
denn auch dies Gedicht scheint nicht vollständig zu sein. 

Das ist nun wieder ein uralter Schwank, der unter wechseln- 
der Gestalt oft vorkommt. Den Mantel kennen wir aus I. Samuel. 24. 
Zum Decameron 3, 2. 7, 8 haben die Erklärer manches zusammen- 
getragen, das älteste aus Indien. Vgl. Dunlop, History of fiction^ 
2, 80 und N. Landau, Die Quellen des Dekameron, 1884, p. 132. 
Aus der Geschichte der Trobadore sei noch erwähnt: Als der 
Marquis von Montferat den Trobador Eambaud de Vaqueiras mit 
seiner Schwester zusammenfand, vertauschte er seinen Mantel 
mit dem des Liebhabers. Und schon in der Täin bö Cualnge 
wird dem Fergus, der mit Medb überrascht wird, ein hölzernes 
Schwert für das eigene eingesteckt (LL. 80 a 2 ff.). St. 



ERSCHIENENE SCHRIFTEN. 



Pierre Malvezin. Dictionnaire des racines celtiqnes. Paris 
(Societe filologique fran^aise) 1903. 116 S. 

Das vom Verf. geübte Verfahren, alle französischen Wörter, die 
sich nicht ohne weiteres aus dem Lateinischen oder Germanischen her- 
leiten lassen, als keltisches Sprachgut zu beanspruchen, ist nicht neu, 
wenn auch ein Optimist hoffen mochte, dafs es endlich einmal aus- 
sterben werde. Neuer ist der Gedanke, diese wirklich oder vermeintlich 
keltischen Wörter nun auch noch auf 'Wurzeln' zu reduzieren. So 
wird barde gall. bardos auf eine Wurzel bar- ' sprechen ' zurückgeführt 
(S. 21). Und mit Staunen wird der Leser vernehmen, dafs agonie nicht 
aus griech. dycjvla stammt, sondern zur keltischen Wurzel gon 'ver- 
wunden, töten' gehört (S. G9). Das Schriftchen ist wissenschaftlich 
wertlos, die gewöhnlichsten Eegeln über französischen Lautwandel sind 
aufser acht gelassen. R. Thurneysen. 

L'Annee linguistique piibliee sous les aiispices de la Societe 
de Philologie. Tome I. 1901—1902. Paris, C. Klincksieck 
1902. VI + 301 pp. 80. 

Dieser Jahresbericht, der von dem Grafen de Charencey eingeführt 
wird, betrifft die Erscheinungen der Linguistik in einem weiten, zu- 
nächst noch nicht genau erkennbaren Umfange. Die einzelnen Ab- 
schnitte, wie Romanisch, Äthiopisch, Baskisch, Chinesisch etc., sind von 
verschiedenen Fachmännern bearbeitet, die lateinischen und die celtischen 
Sprachen von J. Vendryes. Auch die celtische Philologie für sich ist 
schon ein weites Feld, das der Einzelne heutzutage nur mit Mühe 
überblickt. 

H. d'Arbois de Jubainville, Les Celtes depuis les temps les 

plus anciens jusqu'en l'an 100 avant iiotre ere. Etüde 

liistorique. Paris, A. Foiitemoing- 1904. XII + 219 pp. 8». 

Die Gelten, die zu einer Zeit ganz Mitteleuropa inne gehabt 

haben, bewohnten ursprünglich nur ein kleines Gebiet, das etwa das 



190 ERSCHIENENE SCHRIFTEN. 

heutige Hesseu-Darmstaclt, Baden, Württemberg und Nordbayern nmfafst. 
Um 800 V. Chr., als ihre Sprache schon das P verloren hatte, ist ein 
Teil nach den britannischen Inseln ausgewandert. Eine zweite Ein- 
wanderung nach Britannien haben um 200 v. Chr. die belgischen Gallier 
unternommen, die für das alte qu vielmehr p sprachen; ihnen würden 
auch die Picten entstammen. Gallien, das bis dahin die Ligurier be- 
wohnten, hat gleichfalls zwei celtische Einwanderungen gehabt, um 600 
und um 300 v. Chr. Von den Galliern ist um 500 die iberische Halb- 
insel bevölkert und um 400 n. Chr. Norditalien an den Sitzen der 
Veneter, von wo sie sich nach Norden in das Gebiet zwischen der Donau 
und den Alpen ausdehnten. Sie zogen aber in der Folge noch Aveiter 
nach Italien, in die Gegenden nördlich und südlich von der Donau und 
in fernere Länder. Als allgemein celtische Gottheiten werden Lugus 
und Ogmios, als gallische namentlich Epone, Baleuos, Grannus, Teutatis 
und Taranis angeführt. So etwa fafst der Verf. seine in mehreren 
früheren Werken gegebene Darstellung in diesem Buche zusammen, das 
aus Vorlesungen im College de France hervorgegangen ist. Er ist der 
Meinung, man solle das gallische Element im romanischen Frankreich 
nicht überschätzen, vermutlich fliefse im deutschen Volke melir gal- 
lisches Blut als in dem französischen. 

G. Dottin, La religion des Celles. Paris, ßloud & Cie. 1904. 
64 pp. 8''. (In der Sammlimg- 'Science et Eeligion, Etudes 
pour le temps present.') 

Der Verf. stellt für weitere Leserkreise zusammen, was man über 
die Eeligion der alten Gelten weifs. Damit sind die Gallier gemeint, 
wenn auch manches aus irischen Sagentexten zm" Erläuterung heran- 
gezogen wird. Das Material, auf das man eine solche Darstellung 
gründen kann, ist, wie der Verf. hervorhebt, sowohl zweifelhaft, als 
spärlich und die neuere Forschung hat nur wenig beitragen können, es 
zu befestigen oder zu vermehren. Wer ist jener Mercur, der nach 
Caesar der oberste Gott der Gallier gewesen ist? Da wir keine alt- 
celtischen Texte haben, die sie bestätigen, so müssen auch die Nach- 
richten, die die griechischen und römischen Schriftsteller über die reli- 
giösen Gebräuche und Vorstellungen der Gallier geben, unerwiesen 
bleiben. Für die Druiden, deren Einrichtung die Gallier übrigens nach 
D'Arbois von den Inselcelten empfangen hätten, haben wir wenigstens 
irische Zeugnisse. 

V. Tourneur, Reclierclies siir le Belgiqne celtique. Loiivain 
1902, 1903. (Le Musee Beige VL 423 ff. VII. 476 ff.) 
17 + 5 pp. 8«. 

Aus Caesars W^orten de hello gall. 2, 4 geht nicht deutlich hervor, 
ob die Bewohner Belgiens vor der römischen Eroberung Germanen oder 
Gelten Avaren, auch archäologische Funde haben keine Entscheidung 
der Frage gebracht. Diese kann man nur aus der richtigen Erklärung 
der vorkommenden Eigennamen hoffen. Der Verf. liefert dann eine 
genaue Abbildung der Votivtafel des Neutto Tagausi fil., die dem 2. 



ERSCHIENENE SCHRIFTEN. 191 

nachchristlichen Jahrhundert angehören möchte. Ebenso wie diesen 
Namen suclit er in einem zweiten Artikel einige belgische Bergnamen 
aus dem Celtischen zu deuten: Arduenna (von ir. ärd 'hoch'), Maghlino, 
jetzt La Marlagne (vom gall. magalus, ir. mal 'grofs'), Bers Biert (von 
berr : byr 'kurz'). 

V. Tourneur, Le Catliolicon breton. (Revue des bibliotheques 
& archives de Belgique I, fasc. 5.) 8 pp. 8^. 

Die erste Ausgabe des bretonischen Catholicons von Jehan La- 
gadeuc, die 1499 in Treguier erschien, ist von Jean Calvez und Yves 
Eoperz nach einem Ms. gedruckt, das Auffret Quoatqueueran gehabt 
hatte. 

E. E. Founiier d'Albe, An Englisli-Irisli Dictionary and Phrase 
Book witli Synonyms, idioms, and tlie genders and, declen- 
sions of nouns. Dublin 1903. 238 pp. 8 ". 

Das erste engliscli-irische Wörterbuch, das 1732 Conor Begley 
mit Unterstützung des Dichters Hugh Mac Curtin zu Paris erscheinen 
liefs, ist ein originales und noch immer nützliches Werk, wenn es auch 
für den praktischen Gebrauch wenig geeignet und heute in vieler 
Hinsicht veraltet ist. Fast 100 Jahre später folgte T. Couuellan mit 
einem kleinen Vocabular, von dem ein Rest der Auflage 1883 von Carson 
Brothers in Dublin mit einem neuen Titelblatte versehen wurde. Es ist 
nicht gleichmäfsig und wenig sorgfältig gearbeitet und enthält viel Frag- 
würdiges. Es waren mittlerweile fünf englisch -gälische Wörterbücher 
in Schottland erschienen, als 1855 Dan. Foley sein englisch -irisches 
Lexikon veröffentlichte, das ebenso gewissenhaft wie reichhaltig ist. 
Indefs ist es mehr für den berechnet, der die Sprache schon eiuigermafseu 
kennt und in der copia vocabulorum auszuwählen versteht; dazu war 
schon vor 20 Jahren kaum ein Exemplar aufzutreiben (EC. 5, 494). 
Fourniers Werk unterscheidet sich von den vorangegangenen vorteilhaft 
dadurch, dafs es jedem englischen Wort das Eine entsprechende irische 
gegenüberzustellen sucht, einiges Phraseologische hinzufügt und Genus 
und Deklination der Substantive andeutet. Durch diese Vorzüge ist es 
praktischer geworden. Die Verdolmetschung solcher Wörter, von denen 
dem Irischen die Begriffe fehlen, ist eine schwierige Aufgabe und so 
bald macht man es damit nicht allen recht. So wird z. B. das Wort 
Geographie in jedem der erwähnten Wörterbücher verschieden aus- 
gedrückt. Darüber wird mit der Zeit der Gebrauch entscheiden, ' quem 
penes arbitrium est et jus et norma loqueudi'. Dafs in einem solchen 
Buche, das eigentlich die völlige Beherrschung der Sprache erfordert, 
Fehler und Milsgriffe vorkommen, kann nicht überraschen. Einiges der 
Art hat 0. J. Bergin in einem lesenswerten Artikel in New Ireland, a 
weekly Journal, october 17, 1903, p. 6 f., hervorgehoben. 

Rieh. Henebry, Iiish Music: being- an examination of the 
matter of scales, modes and keys, with practical instructions 
and examples for players. Dublin 1903. 37 pp. 80. 



192 ERSCHIENENE SCHRIFTEN. 

'Die Verschiedenheit zwischen der irischen und der englischen 
Sprache ist eine genaue Parallele zu der Verschiedenheit zwischen der 
irischen und der gewöhnlichen Musik', sagt der Verfasser, und wie er 
in seiner Heimat mit Ernst für die Belebung der Muttersprache Avirkt, 
so tritt er hier eifrig für die Vorzüge der altüberlieferten irischen Ton- 
kunst ein, wie sie auf dem Lande, abseits von den Städten noch zu 
finden ist. Das Werkchen, das eine eigene Notation der irischen 
Musik anstrebt, verfolgt mehr praktische als theoretische Ziele und ist 
durchweg mit Bezug auf die Geige abgefai'st. 

Transactions of the Gaelic Society of Inverness. Vol. XXIII. 
1898—99. Inverness 1902. XVI + 337 pp. 8 o. 

Aufser neuerer Poesie, die J. Kennedy, AI. Macdonald und Th. Sinton 
aus Mss. mitteilen, enthält der Band unter anderm einen Aufsatz von 
AI. Macbain über die Culdees, die als eine Art Genossenschaft von 
13 Mann mit Weib und Kind bis ins 12. Jahrb. in St. Andrews be- 
standen, iind eine Darstellung des Dialekts der Insel Skye von C. M. 
Robertson (51:— 89). 

J.Gwenog-vryn Evans, Eeport on Manuscripts in the Welsli 
language. Vol. II, Part I, IL London 1902, 1903. XVIII 
+ XVII + 809 pp. 

Von diesem wichtigen Werke, auf das wir wiederholt hingewiesen 
haben, liegt der zweite stattliche Band vor. Er umfafst namentlich 
die 20 Manuskripte des Jesus College in Oxford (darunter das Rote Buch 
von Hergest), 81 Handschriften in der öffentlichen Bibliothek zu Cardiff 
(darunter die aus dem Besitze des Sir Thomas Phillipps in Cheltenham 
erworbenen), die Havoder Sammlung im Besitze der Familie Banks in 
Conway und 200 Manuskripte des Sir John Williams in Llau Stephan 
in Carmarthenshire. 

Im März 1901. St. 



Druck vou Ehrhardt Karraa, Halle a. S. 



BRIAN MERRIMANS 
CÜIRT AN MHEADHÖIN OIDHCHE. 



Einleitung. 

Auf die Entwickelung der irischen Poesie liat die strenge 
Form der Vierzeilen, an die sie seit den ältesten Zeiten gebunden 
war, unverkennbar eingewirkt. Wie in ihr alles gemessen, ge- 
zählt, bestimmt ist, so gilt auch die Regel, dafs jede Strophe, 
ja jede Halbstrophe und jeder Vers einen in sich abgeschlossenen 
Sinn darstelle. Daher das Kunstvolle, Zierliche, Sententiöse in 
den Dichtungen der Barden, die vorwaltend lyrisch und didaktisch 
und im Epigramm nach der Weise der griechischen Anthologie 
zu allen Zeiten hervorragend gewesen sind. 

Erst in der Neuzeit ist eine Form aufgekommen, die die 
irische Poesie von dem Zwange der alten Metrik befreit hat. 
Sie ist nicht dem geschriebenen Worte der klassischen Sprache, 
sondern dem gesprochenen der Volkssprache angepalst und fordert 
nicht mehr eine bestimmte Anzahl der Silben, sondern der be- 
tonten Vokale für den Vers. An die Stelle des syllabischen 
Metrums der alten Zeit, das nur in seinem Versschlusse einen 
rhythmischen Fall annimmt, ist, wie in den meisten neueren 
Sprachen, ein accentuierender Rhythmus getreten, der als die 
eigentliche poetische Form des Neuirischen anzusehen ist. Schon 
Geoffrey Keating und der allerkünstlichste David O'Bruadar 
haben sich darin ausgezeichnet, aber ihre Blüte hat die rhyth- 
mische Poesie der Iren in Munster im 18. Jahrhundert gehabt. 
Im Anfange des Jahrhunderts dichteten Egan O'Rahilly und 
John Clärach, in der Mitte John O'Tuomy und der talentvolle 

Zeitsclirlft f. celt. Philologie V. 13 



194 LUDW. CHR. STERN. 

Andrew Magrath und am Ende Owen Roe O'SuUivan und 
Tadlig Gaelacli. Man könnte wohl hundert Namen anführen, 
aber von der Zeit, in der diese Poeten blühten, und von ihren 
Lebensumständen weifs man gar wenig. Einige waren Schul- 
meister, andere Hausierer, Handwerker, Schankwirte, Bauern 
oder hatten keine regelmäfsige Beschäftigung. Sie bildeten den 
Stand der irischen Barden des 18. Jahrhunderts und lebten viel- 
fach von der Wohltätigkeit ihrer Mitmenschen, die sie durch 
ihre Kunst erfreuten. 

Das Meiste, was die Dichter des 18. Jahrhunderts hinter- 
lassen haben, liegt noch in den Manuskripten. Aber schon das 
Gedruckte gestattet ein Urteil über das Ganze.') Obwohl auch 
das Religiöse und Erbauliche nicht mangelt, so nehmen doch 
Trink- und Liebeslieder hier einen gröfsern Raum ein als in 
der mittelirischen Literatur. Denn jenes 'Tout aux tavernes et 
aux filles' scheinen sich viele dieser Barden zum Wahlspruch 
genommen zu haben. Ein Hauptthema bilden bei ihnen ferner 
Epicedia und Panegji'ica und dazu allerlei Persönliches, Epi- 
grammatisches, Satirisches. Eins aber scheint ihnen vor allem 
andern am Herzen zu liegen, das ist das Unglück des Vater- 



1) Zuerst hat J. Hardiman , der in seinem Irisli Minstrelsy 1831 vor- 
waltend die Dichter von ConnaiTght berücksichtigte, einiges anch von der 
Poesie Munsters mitgeteilt. Ihm folgten 1814: Couor M'Sweeney mit den 
Songs of the Irish und J. 0' Daly aus Kilkenny mit den Reliques of Jacohite 
poetry, die jedoch mit dem zweiten Hefte und S. 120 -abbrechen und erst 1866 
vollständig, mit E. Walshs Übersetzungen, erschienen. 1817 brachte die kleine 
Sammlung von Edw. Walsh und 1819 die Poets and poetry of Munster, mit 
Cl. Maugans Nachbildungen, von J. O'Daly (von mir nach der I.Auflage von 
1883 citiert, die einen Anhang hat). Eine zweite Serie dieses Werkes, mit 
tJbersetzungen George Sigersons, wurde 1860 veröffentlicht. 1868 druckte 
J. O'Daly das Pious Miscellany des Timothy O'Sullivan (Tadhg Gaelach) und 
endlich 1876 The Irish language Miscellany. Einige längere Gedichte waren 
sonst erschienen: 1855 John O'Connells Ainte von M. A. O'Breunau, dann 
Eaclitra GhioUa an amaräin von St. H. 0' Grady und 1858 J. Lawlors Todten- 
klage von J. O'Douovan (im Journal of the Kilkenny Archaeological Society, 
Vol. I); dazu vieles in andern Zeitschriften, namentlich im Gaelic Journal 
seit 1882. In neuester Zeit hat man die Lieder mehrerer Dichter in Sonder- 
ausgaben gedruckt, die jedoch die munstersche Schreibweise der Manuskripte 
zum Teil ändern: Donough Roe Macnamara 1897, G. Keatiug 1900, Egan 
O'Rahilly 1900, Owen Roe O'Sullivan 1901, John Clarach Mac Dounell 1902, 
Geoffrey O'Donoghue 1902, Pierce Ferriter 1903. Die letzten beiden lebten, 
ebenso wie Keating, im 17. Jahrhundert. 



MERRIMANS CUIKT AN JITIEADHOIN OIDHCHE. 195 

landes, die Verlierrliclmng Irlands und der Hafs gegen die 
Fremden. Fast regelmäXsig sind die politischen Gedichte, die 
die Sache der Stuarts führen und alles Heil von dem Eingreifen 
fremder Mächte erwarten, in die echt celtische Form der Vision 
{aislhig) gekleidet. Auf einsamer Wanderung begegnet der Dichter 
einem trauernden Weibe von überirdischer Schönheit, das sich 
ihm als Eriu zu erkennen gibt. Sie beklagt das Schicksal des 
Landes und findet Trost in der Hoffnung auf eine bessere Zeit. 
Die vielen jacobitischen Gedichte, die im 18. Jahrhundert sowohl 
in Irland als in Schottland entstanden, sind eigentlich nur eines 
und dasselbe. Der Gesichtskreis dieser Volksdichter ist nicht 
grofs, ihre Weltauffassung nicht tief und es fehlt ihnen an 
schöpferischem Geiste. Einige prunken mit lateinischer Gelehr- 
samkeit und der unmäfsige Gebrauch, den sie in ihren Ge- 
dichten nach dem Geschmacke der Zeit von den antiken Götter- 
namen machen, ist schon von Hardiman (Irish minstrelsy 1, 363) 
getadelt worden. Die Sprachbeherrschung, die vielen unter 
ihnen eigen ist, mufs man bewundern, aber es scheint, als sei 
ihr innerer Wert hin und wieder überschätzt worden, wenn 
man sie mit Burns und Beranger in eine Eeihe stellte. In der 
Literatur der Welt, wo die Leistungen nach dem Höchsten in 
jeder Gattung gemessen werden, sind die Namen der irischen 
Barden des 18. Jahrhunderts nicht bekannt geworden. Den 
grofsen Dichter machen denn doch, abgesehen von einem ge- 
wissen Umfange seines Schaffens, Originalität und Genialität, 
die Fülle der Anschauung, mannigfaltige erworbene Bildung, 
die Logik der Gedanken, der Eeichtum der Sprache, die Kunst 
der Form und vor allem das schöne Mafs, das sich fühlen, aber 
nicht lehren läfst. 

Nun mufs unter den vielen Dichtern Munsters Brian Merri- 
man unsere Aufmerksamkeit fesseln, da er seine Kraft nicht an 
das Abgenutzte verschwendet hat, sondern mit einer eigenartigen 
Poesie auf dem Plane erscheint. Wie er durch Originalität die 
andern überragt, so steht er in der rhythmischen Verskunst und 
in der Meisterschaft der Sprache keinem nach und scheint aus 
diesen Gründen die Sorgfalt zu verdienen, die ich ihm zu 
widmen gedenke. 

Brian Merriman oder, ins Irische zurückübersetzt, Brian 
mac Giolla-meidhre wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts 
geboren und wuchs auf in der Pfarre Clondagach (Clondagad?) 

13* 



196 LUDW. CHR. STERN, 

in der Baronie Clonderalaw, in der Grafschaft Cläre, wo sein 
Vater ein kleiner Landwirt war. Brian soll in seiner Jugend 
wild und vergnügungssüchtig gewesen sein, dazu ein Meister auf 
der Violine. Nachdem er das elterliche Haus verlassen hatte, 
liefs er sich in der Pfarre Feakle in der Baronie Tulla Upper 
nieder (in Kilclerin, sagt O'Daly), und hat hier 30 Jahre als 
Schulmeister gewirkt. Er zeigt sich übrigens auch in den 
Baronieen Islands und Bunratty Lower in Cläre heimisch. John 
O'Tuomy, John Lloyd und John Höre, die Dichter, gehörten zu 
seinen nähern Freunden, wie es heilst, und er starb 1808 in 
Limerick. 

Von seinen kleinen Gedichten ist nur eines von J. O'Daly 
veröffentlicht worden (Munster Poets 2, 88): es ist 'an macalla' 
betitelt und erzählt in der herkömmlichen Weise eine Vision, in 
der eine Sidhbhean oder Fee Irlands Verfall und Leiden beklagt. 
Bekannter ist ein Gedicht von über 1000 Versen, betitelt Cüirt 
an mlieadhoin oidhche ' der mitternächtige Gerichtshof ', der Gegen- 
stand dieses Versuchs. Es ist eine komische Epopöe in der 
Form einer Vision, nach Sprache und Inhalt unverfälscht irisch. 
Es lälst die Poesieen der O'Rahilly, John Clärach, Owen Roe u.s, w. 
meines Erachtens weit hinter sich; auch ist über seinen Wert 
unter den Berufenen nur Eine Stimme.*) 

Der Inhalt des Gedichts ist in der Kürze wie folgt. Der 
Dichter versetzt uns in die Grafschaft Cläre, die im Nordosten 
der Provinz Munster zwischen der Bucht von Galway und dem 
Ästuar des Shannon liegt, in die wilde Gebirgsgegend am Graney- 
See in der nördlichen Baronie Tulla Upper. An einem schönen 
Julimorgen des Jahres 1780 wandert der Poet in die roman- 
tische Landschaft hinaus und lagert sich ins Grüne, wo er alsbald 
in einen tiefen Schlaf verfällt. Da erscheint ihm ein riesenhaftes 
Weib von flnsterm Aussehen, eine Sendbotin aus dem Feenreiclie. 
Sie redet ihn barsch an und fordert ihn auf ihr nach Feakle zu 



1) Vgl. E. O'Reilly, Irish Writers, 1820, p.232; St.H. O'Grady in Oss. 
Soc. 3, 36 (1857) ; J. 0' Donovan im Journal of tlie Kilkenny Arcliaeol. Soc. 
1, 127 (1858); R.Henebry, The progress of Gaelic 1896; D.Hyde, A literary 
history of Irelaml, 1899, p. 601 f. P.W.Joyce erwähnt in seinen Old Celtic 
Roiuauces, 1879, p. ix : ' Three years ago I niet a man in Kilkee [in Cläre], 
who had a great number of these stories by heart, and who actually repeated 
for me, Avithout the slightest hitch or hesitation, more than half — and if I 
had not stopped him, wonld have given me the whole of The Midnight Court.' 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 197 

folgen, wo die Elfenköiiig-iii Aoibhioll (oder Iwil) Gericht halte. 
Es handle sich darum, der Not, dem Druck und der Ungerechtig- 
keit, worunter Irland leide, ein Ende zu machen und namentlich 
ein Gesetz zu erlassen, das für das Erstarken und Anwachsen 
der Bevölkerung Tliomonds wirksam wäre, damit daraus die 
künftigen Befreier des Landes hervorgingen. Ohne Widerrede 
zu dulden reifst die Vögtin den Dichter mit sich fort und er 
gelangt in den hell erleuchteten Feenpalast von Moy Greine, wo 
eben eine Sitzung stattfindet. Ein junges Fräulein ist aus der 
Menge vor die Königin getreten und beklagt mit jammervollen 
Worten, dafs sie ungeachtet ihrer schmucken Erscheinung, ihrer 
tadellosen Kleidung und ihres guten Willens unverheiratet ge- 
blieben ist. Mit vieler Bitterkeit schreibt sie die Schuld den 
jungen Männern zu, die ledig bleiben oder sich an unwürdige 
Weiber wegwerfen, versetzt aber auch den alten Männern, die 
sich noch einfallen lassen Junge heiraten zu w^ollen, einige Seiten- 
liiebe. Sie hat die nächstliegenden Mittel zu einem Manne zu 
kommen erschöpft und ist entschlossen noch gewisse Kräuter- 
mixturen zu gebrauchen, wenn die Elfenkönigin, die sie anfleht, 
nicht helfend eingreift. Kaum hat sie geendigt, so springt ein 
Alter auf, dessen Zorn sie durch ihr vornehmes Gebahren erregt 
hat. Er enthüllt die ärmlichen Verhältnisse, aus denen dieses 
Mädchen hervorgegangen sei und in denen sie lebe, und wirft 
ihr weiter ihre Putzsucht vor, die sie nicht aus ehrlichem Er- 
werbe bestreiten könne. Dann kommt er auf liederliche Frauen 
überhaupt zu sprechen, namentlich auf die eines Bekannten, und 
gibt Erlebnisse aus seinem eigenen Ehestande zum besten. Er 
hatte sich in seiner Erwählten gänzlich getäuscht und es war 
ihm begegnet, dals ihm kurze Zeit nach der Hochzeit ein Sohn 
geboren wurde, an dem er nicht den geringsten Anteil hatte. 
Aber was die Kirche einmal zusammengetan hat, das kann man 
nicht wieder trennen, und deshalb tritt der Alte mit auf ser- 
ordentlichen Vorschlägen zur Eeform an die Feenkönigin heran. 
Er will das Pfaffenjoch, die unlösliche Ehe abschütteln und will 
nichts mehr und nichts weniger als die freie Liebe eingeführt 
sehen, von der er sich die günstigsten Erfolge für die Bevölkerung 
verspricht. Um einen Beweis für seine Worte zu liefern, deutet 
er auf einen von Kraft strotzenden unehelichen Sohn, der 
unter der Menge im Feenpalaste steht. Nach der heftigen 
Sprache, die der Alte geführt hat, bringt der dritte Teil des 



198 LUDW. CHE. STERN, 

Gedichts eine Gegenäiifserung von der andern Seite. Das so 
rauh angesprochene Fräulein repliciert so scharf als nur irgend 
möglich und beleuchtet, den Schleier vom Geheimsten wegziehend, 
das eheliche Leben des Vorredners auf die schonungsloseste Weise. 
Sie erdreistet sich ferner den verwerflichen Lebenswandel der 
Frau ihres Widersachers zu verteidigen, dessen Eifersucht keine 
Berechtigung habe. Und dann fährt die Sprecherin fort mit der 
Kirche zu hadern, die die Geistlichen vom Ehejoche befi"eit, und 
sind doch so junge, kräftige, lebensfrohe darunter, die sich in 
behaglichen Verhältnissen befinden. Sie hat es namentlich mit 
den jüngeren zu tun, die sie nicht ohne weiteres verdammen will, 
weil sich einige den Frauen verhalst gemacht haben. Andere 
lassen sich gewinnen, man findet ihre Kinder mit falschen Namen, 
aber es ist schmerzlich zu sehen, wie sie ihre Gesundheit mit 
alten Frauen vertun. Aus der Bibel, meint sie, lasse sich der 
Cölibat nicht als ein göttliches Gebot erweisen. Es liegen Übel- 
stände zu Tage. Möchte die Feenkönigin ihnen abhelfen und 
die Männer den Frauen unterwerfen! Nachdem so das Für und 
Wider erörtert ist, spricht im vierten Teil des Gedichtes Frau 
Justitia, d.i. die Feenkönigin Iwil, das Urteil, das, wie zu er- 
warten war, zu Gunsten der Frauen ausfällt. Sie erlälst ein 
Gesetz, das jeden Mann, der im mannbaren Alter noch unbeweibt 
ist, der Rache der Frauen überliefert und diesen Vollmacht zu 
den ausgesuchtesten Peinigungen der Schuldigen verleiht. In- 
dessen nimmt sie einige aus, die dem schönen Geschlechte nichts 
nützen können, und will auch die Frage des Cölibates nur mit 
aller Vorsiclit berühren. Über gewisse Männer, die selbstisch 
und unzart gegen Frauen handeln, behält sie sich die Ent- 
scheidung für ihre Wiederkunft im nächsten Monat vor. Und 
nun soll der Dichter als erster die ganze Strenge des neuen 
Gesetzes am eignen Leibe erfahren. Er wird von der Vögtin 
auf den Tisch gezogen und es zeigt sich, dals gerade die junge 
Dame, die schon vorhin ihr Herz entladen hatte, ihren Hals auf 
diesen Frauenverächter geworfen hat. Nachdem sie ihm, der 
schon dreilsig Jahre und noch unbeweibt ist, gehörig den Text 
gelesen hat, ruft sie ihre Freundinnen herbei ihr hülf reiche 
Hand zu leisten. Schon schicken sie sich an den Delinquenten 
mit Stricken das Fell zu gerben und drohen selbst es ihm ab- 
zuziehen. Da hält es das Fräulein für angemessen noch das 
Datum jenes denkwürdigen Erlasses der Fee niederzuschreiben, 



MERRIMANS CUIRT AN MUEADHOIN OIDHCHE. 199 

und während sie die Feder führt, rafft sich der Dichter in der 
höchsten Seelenqual aus seiner Ohnmacht auf und — erwacht.') 
Der 'mitternächtige Gerichtshof hat gewissermafsen einen 
politischen Grundgedanken, indem der Dichter von der AVieder- 
geburt der Bevölkerung eine Abhülfe der Unzufriedenheit im 
Lande und des allgemeinen Elends erhofft. Er wendet aber alles 
sogleich ins Komische. Sein junges Fräulein beklagt die Säumig- 
keit der Junggesellen zur Ehe zu schreiten, worunter sie selbst 
am empfindlichsten zu leiden hat, und den Cölibat, der so viele 
Heiratsfähige ihrer natürlichen Bestimmung entzieht. Der Alte, 
den der Dichter einführt, will nach seinen Übeln Erfahrungen 
die Ehe gänzlich abgeschafft wissen und zur Erzielung eines 
heldischen Stammes, wie in Hanswursts Hochzeit, den Geist der 
höheren Sphären und 'das Marks der Erde' sich paaren lassen. 
Bis zur Ausführung der von den beiden vorgetragenen Ideen 
hat es noch gute Wege. So soll denn wenigstens das unver- 
besserliche Volk der Hagestolzen in der Person des Dichters 
dem Unwillen der Schönen zum Opfer gebracht werden. 'Merum 
sal' — aber man kann nicht umhin manche Ausstellungen an 
der Dichtung zu machen. Was darin Lästerliches gegen den 
hgog yäfiog gesagt ist, wird man nicht ernst nehmen, da es 
scherzhaft gemeint ist. Brian greift mit heiterm Behagen in 
das übervolle Menschenleben hinein, aber es gelingt ihm nicht 
sich immer in den Grenzen des Schönen zu halten. Wie viel 
man auch dem trygischen Dichter nachzusehen geneigt ist, der 
Schimpf reden, in denen er sich so sprachgewandt zeigt, ist hier 
und dort zu viel, und manch rohes Wort von der Gasse, das er 
wiederholt, hätte er uns besser verschwiegen. Man hat versucht 
eine so zügellose Sprache zu entschuldigen. 'There is another 
sort of indecency ', sagt Eichard Porson, ' which is inflnitely more 
dangerous, which corrupts the heart without offending the ear'. 
Die Personen, mit denen wir bekannt werden, stehen auf einer 
tiefen Stufe; aber es sind Männer und Frauen aus dem irischen 



1) Eine ziemlich wörtliche, wenn auch nicht buchstäbliche Übersetzung 
des Gedichtes, die schon vor einem Decennium gemacht, neuerdings aber 
wieder durchgesehen wurde, ist omissis omittendis weiterhin abgedruckt. Eine 
englische Übertragung der Cüirt von Denis "Woulfe (von Six-mile-bridge in 
Cläre) ist im April bis Mai 1880 in The Irishman erschienen und mir von 
Herrn Dr. Hyde gütigst mitgeteilt. Es ist jedoch mehr eine Paraphrase (in 
868 Zeilen), die den Eeimreichtum des Originals nachahmt. 



200 LUDW. CHK. STERN, 

Volke und ohne Zweifel treffend gezeichnet. Wir neigen uns 
verehrungsvoll vor den Grofsen, die unsere Herzen in die reinen 
Höhen des Idealen erheben. Aber wenn es die Aufgabe des 
Dichters ist den Menschen zu bessern und zu veredeln, wer 
möchte behaupten, dals dies nicht auch der 'stilus inferior' des 
Satirikers vermöchte, obwohl er in das Alltägliche, ja in das 
Gemeine hinabsteigt? Die Hinkjamben des Herondas erweisen 
sich noch nach 2000 Jahren bedeutender als die kunstvollen 
Strophen des Tiraotheos von Milet. 

Bei aller Ursprünglichkeit in der Behandlung seines Stoffes 
ist Merriman Vorgängern verpflichtet. Schon vermutlich 20 bis 
30 Jahre vor ihm hatte Donough Eoe Macnamara ein komisches 
Epos von 366 Versen erdacht, in dem er eine angebliche Eeise 
nach Neufundland und, Virgil parodierend, eine Fahrt in die 
Unterwelt beschreibt. Brian hat diese 'Eachtra Ghiolla an 
amaräin' wahrscheinlich gekannt und hat sie übertroffen. Mit 
Visionen und mit der Vorstellung des Feenreiches sind die irischen 
Dichter seit alter Zeit vertraut. Die Klage über das Unglück 
und die Not des Vaterlandes ist ein stehendes Thema bei ihnen 
im 17, und 18. Jahrhundert. Aber auch An seandiiine, der Alte, 
der eine Junge heiratet, ist eine häufige Figur in den Gedichten 
dieser Zeit. 'What can a young lassie do wi' an auld man?' 
sang damals Robert Burns. Bekannt ist ein irisches Gedicht 
von Andrew Magrath über den Gegenstand (MP. 1, 23 f.) und 
eines von Owen Roe, das in der Ausgabe seiner Lieder p. 67 
teilweise abgedruckt ist.i) Auch der schottische Dichter Ailean 
Dali (f 1829) hat ähnliche Wechselreden zwischen Mann und 
Weib (Mackenzie, The Beauties of Gaelic Poetry, p. 307 a, 308 a). 
Und dann ist auch jener Gedanke des ' Divorgons ', der bei Brian 
eine so absonderliche Form annimmt, bei den Iren, Avie es scheint, 
nicht neu. Es findet sich wenigstens die Klage, dafs die römisch- 
katholische Kirche die Scheidung nicht zulasse, und ein Anonymus 
(0' Grady, Catalogue p. 593) wünscht von Rom einen Dispens zu 
diesem Behufe. Ob sich noch sonst Stimmen gegen den Cölibat 
der Geistlichen erhoben haben, ist mir nicht bekannt geworden. 



') H. F. Höre envähnt in einem Artikel über die Barden Munsters 'Satires 
pungent as Lundy Foot's snuff, pointing- out the foUy of old meu in marrying 
young wives, and concerning the couduct of tbe priests, and the rogueries of 
young women for fashionable dress , and for marriage.' Ulster Journal 7, 97. 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 201 

Es ist wahrscheinlich, dafs Brian auch aus der englischen 
Poesie Anregungen empfangen hat. Popes 'Lockenraub', der 
sich ja freilich in ganz andern Kreisen bewegt, galt als das 
Muster eines komischen Epos, Sodann hat O'Grady (Catalogue 
p. 493) auf das Gedicht 'The wanderer, a vision' von Richard 
Savage hingewiesen. Glücklicherweise hat Brian diesen mittel- 
mäfsigen Poeten nur an ein paar Stellen nachgeahmt, namentlich 
zu Anfang. Die Klagen, die die Geschlechter gegen einander 
vorbringen, sind ja natürlich oft der Gegenstand poetischer Be- 
handlung gewesen. Es sei gestattet hier eines der mittelhoch- 
deutschen Streitgedichte zu erwähnen, das Jos. von Lafsberg in 
seinem Liedersaal 1, 235 ff. abgedruckt hat. Da bringen in einer 
rechten Cour d'amour die Minnenden ihre Klagen vor den Thron 
der Frau Venus und eine Frau bezichtigt ihren Geliebten der 
Untreue, während dieser die gleiche Beschwerde gegen die Frau 
hat. Der Spruch der Göttin ist auch hier den Frauen günstig. 

Ich habe mich zur Herausgabe des Merrimanschen Gedichtes 
entschlossen, weniger wegen seines Gegenstandes und der Art 
wie er behandelt wird, als wegen seiner kunstvollen Form und 
seines Sprachschatzes. Ich beabsichtigte eine Handschrift des 
Britischen Museums abzudrucken, die mir als vorzüglich er- 
schienen war, aber auch diese erforderte Emendation, und so 
entstand aus der Vergleichung mit den gedruckten Ausgaben 
ein kleiner kritischer Apparat, den ich erweitern konnte, als mir 
der hochverdiente Förderer der irischen Studien, Herr Dr. Douglas 
Hyde, drei Handschriften des Gedichtes aus seiner Sammlung 
mitteilte. Laus illi debetur et a me gratia maior. Ich habe 
diese Handschriften genau verglichen und ihre irgend bemerkens- 
werten Varianten, gleichsam als ein Specimen der allgemeinen 
Textbeschaffenheit, zusammengestellt. Ich suchte auch die Sprache 
der Ci'iirt zu bewältigen, die wegen ihres zum Teil unerklärten 
und ungebuchten Wortreichtums viel Schwieriges hat, wie denn 
0' Curry selbst gesagt haben soll, dals ihm manche Stellen nicht 
verständlich seien. Mein Glossar wird über das Einzelne Aus- 
kunft geben. Über eine Anzahl Wörter durfte ich Herrn Dr. 
Richard Henebry befragen und ich verdanke seiner Gefälligkeit 
manche Belehrung. 

Die 'Cüirt an mheadhöin oidhche' ist Jahrzehnte lang in 
vielen Handschriften verbreitet worden, die nicht unerheblich 
von einander abweichen. Es fanden sich Poeten, die Zusätze zu 



202 LUDW. CHR. STERN, 

dem Gedichte machten und es fast bis auf das Doppelte seines 
ursprünglichen Umfangs ausdehnten. Die spätesten Handschriften 
scheinen sich von dem eigentlichen Texte am weitesten entfernt 
zu haben. Wenn man beachtet, mit welcher Mühe Brian seine 
Verse gefeilt hat, dann wird man die Zusätze, die ihm nicht 
gehören, leicht unterscheiden können. Seine künstliche und doch 
so gefällige Art war schwer nachzuahmen. 

Die Texte, die ich benutzt habe, sind die folgenden: 

Ä Die erste Ausgabe unter lateinischem Titel ') erschien 
zu Dublin in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ' for 
private circulation ' anonym. Aber unter dem Herausgeber Tomas 
mac Löpuis verbirgt sich ohne Zweifel der Buchhändler John 
O'Daly und Dr. Hyde besitzt sogar noch Korrekturbogen des 
Buches mit Bemerkungen von O'Dalys Hand. Der Text umfalst 
1059 Verse; er beruht offenbar auf Jüngern Handschriften und 
hat in der Orthographie geändert, hier und dort auch andere 
Wörter eingesetzt. Gegen die Regeln des Reimes und des 
Rhythmus verstöfst diese Ausgabe ebenso wie gegen die der 
Volkssprache. 

B Eine zweite Ausgabe erschien 1893 in Dublin,^) In 
dieser, die im wesentlichen den Text der ersten übernimmt, ist 
die Sprache zum Schaden der poetischen Form noch mehr ge- 
ändert worden und das Ganze durch Zusätze auf 1089 Verse 
gebracht. Das Buch hat ein kleines Vokabular, das das Ver- 
ständnis in dankenswerter Weise erleichtert hat; doch sind nicht 
wenige Schwierigkeiten des Textes ungehoben geblieben. Kritisch 
sind diese beiden Drucke nicht. Darüber läfst die gleich zu 
erwähnende Handschrift keinen Zweifel. 

C in dem Ms. Egerton 111 des Britischen Museums, einer 
Sammlung neuirischer Gedichte, die in O'Grady's Catalogue 



^) Mediae Noctis Consilium. Anctore Briano Mac-Gilla-Meidhre, de 
Comitatu Clarensi, in Momonia. D. A. MDCCLXXX. Poema Heroico-Comicum, 
quo nihil aut magis gracile, ant poeticum, aut magis abnndans in hodierno 
Hiberniae idiomati exolescit. Curtha a gclodh le Tomas mhic Lopiüs, ag loch 
an Choiiblaig Oghair. MDCCC. 32 pp. kl. oct. Einen neuen Titel zu der 
Auflage druckten M. H. Gill and Sou, Dublin 1879. 

") Mediae Noctis Consilium. Cüirt an mheadhoin oidhche le Briaiu mac 
Gialla Meidhre. 'Zureiter Abdruck, sorgsam verbessert und verglichen mit 
den besten Kopieen dieses Gedichts in den Handschriften der Königl. Irischen 
Akademie.' Der Herausgeber ist Patrick 0' Brien. 45 pp. kl. oct. 



MERRIMANS CUIUT AN MHEADIIOIN OIDHCHE. 203 

p. 493 ff. vortrefflich beschrieben ist. Der Codex wurde nacli 
1818 für James Hardiman von Finghin O'Scannail angefertigt. 
Dieser Schreiber, der vermutlich in der Grafschaft Kerry gelebt 
hat, war nicht nur sorgfältig, wie seine Hand zeigt, sondern auch 
ein guter Kenner der Sprache und selbst ein Dichter. (Vergl. 
P. Dinneens Cill Äirne, 1902, p. 57 ff.) Seine Schreibweise wider- 
streitet oft aller Etymologie und nach der historischen Grammatik 
ist sie nicht gebildet. Sieht man aber näher zu, so zeigt sich, 
dafs sie höchst sauber alle Feinheiten des rhythmischen Metrums 
darzustellen sucht und dafs die sprachlichen Formen durchweg 
im Gebrauche des Volks von Munster gegründet sind. Ob dieser 
Text von 1026 Versen, von denen jedoch die Verse 658 und 976 
versehentlich ausgelassen sind, den des Dichters genau wieder- 
gibt, ob dieser nicht selbst verschiedene Ausgaben seines Werkes 
gemacht hat, ist heute schwer, wo nicht unmöglich zu entscheiden. 
Das Eine aber ist sicher, dafs O'Scanuails Abschrift besser ist 
als die beiden vorliegenden Drucke, und aus diesem Grunde ist 
sie unserer Edition zu Grunde gelegt. 

D ein Fragment von 13 Blättern in klein Quart, die als 
Seite 3 — 28 gezählt sind, im Besitze D. Hydes, Diese sorgfältige 
Handschrift, wie es scheint, aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, 
umfalst nur die Verse 46 — 695 des Gedichts und kommt dem 
Texte 0' Scannails sehr nahe. Schon die Übereinstimmung dieser 
beiden ältesten Handschriften in bemerkenswerten Einzelheiten 
beweist, dals sie dem Texte des Originals besser entsprechen als 
die erwähnten gedruckten Ausgaben. 

E eine Handschrift D. Hydes, 38 Seiten in Folio auf starkem 
Papier, in grolsen Charakteren 1829—1830 von Tomas O'Gormäin 
geschrieben. Dieser 'Tomas O'Gorman Innis clair Tuamhän' aus 
Ennis, wie er sich nennt, war anscheinend ein sehr jungei' Mann; 
seine Abschrift, die übrigens oft die guten Lesarten von C wieder- 
zugeben scheint, ist schlecht und wimmelt von Flüchtigkeiten 
und Milsverständnissen jeder Art. Er ist vielfach eigenmächtig 
verfahren, liebt z. B. die starke Schreibung statt der schwachen 
(gluasacht statt gluaiseacht), vernachlässigt das 'Caol le caol' 
und setzt e im Auslaute gern für a. Für 'verte' schreibt er 
am Ende mehrerer Seiten 'iompuig anön, a fhir mhaith'. Sein 
Text hat einen Zusatz von lokaler Färbung und umfalst 1026 Verse. 

F eine Handschrift D. Hydes, 18 Oktavblätter, die von 
einem Hefte losgelöst sind, anscheinend viel gelesen. Dieser Text 



204 LUDW. CHR. STEEN, MERRIMANS CÜIRT. 

der Cüirt. der 1063 Verse lang ist, stammt aus der ersten Hälfte 
des vorigen Jalirliunderts; als Schreiber nennt sich am Ende 
Michael Lynch in Ballyhani in der Grafschaft Cork. ' Crioch mar 
do fiiarrus reomham air na sgriobh le Micheal Ö Löinse 6 Bhallaidh- 
chäin agus sirim guidhe an leightheora air son De agus m'anama. 

A eigse sruith leigheaiita, aithcim blmrr ngiiidhe 
Gan mo shaothar a chäine mä tbigeau 'ubliurr slighe, 
Mar na fuil aonue aiisa tsaogbalso da cballamacbt gnaoi, 
Nä fuil easba beag eigiii ua bbeatha le riomb.' 

Dies ist der jüngere Text des Gedichtes, wie er in Ä und B 
vorliegt, er hat auch fast alle Zusätze dieser Ausgaben. Eine 
Eigentümlichkeit seiner Orthographie ist es, dafs die Liquiden 
l, m, n und r im In- und Auslaut stets geminiert erscheinen. 
Für das auslautende g wird fast regelmäfsig cc geschrieben, so 
dals eine Verwechselung mit gh nicht möglich ist. 

Das sind freilich nur wenige Hülfsmittel zur Herstellung 
der Cüirt, aber es ist meine Meinung, dafs neben dem Texte 
0' Scannails, der durch I) bestätigt wird, die abweichenden Hand- 
schriften nur geringe Bedeutung haben. Der Prüfstein für die 
richtigen Lesarten des Gedichts ist der Rhythmus und der 
munstersche Dialekt des Irischen. Man ervv^arte daher nicht hier 
den Text nach dem Vorbilde der Schreibart Keatings gemodelt 
zu sehn. Das Gedicht ist in der Vulgärsprache abgefafst und 
sollte darin bleiben. Diese Sprache verträgt nicht viel Regle- 
mentierung und Uniformierung; sie gebraucht in vielen Fällen 
nicht nur verschiedene Schreibungen, sondern auch mehrere Laut- 
formen desselben Wortes neben einander und der Dichter wählt 
daraus die, die ihm gefällt. So findet sich in der Cüirt z. B. die 
gewöhnliche hochirische Form tdim 'ich bin' als Reim zu fdWi 
und die vulgäre taoim als Reim auf tcinn; für den Dativ wird 
bald die Form taoibh und bald taohh gebraucht, je nachdem der 
Reim es verlangt; man hat den Plural Idmhanuighe, wo er auf 
fdiniglic reimt, und daneben laoimhne, das den Reim zu gris 
bildet. Ich habe dem Gedichte den volkstümlichen Charakter zu 
wahren gesucht, glaubte aber den Handschriften in ihren will- 
kürlichen Abweichungen vom Gewöhnlichen nicht ohne Unter- 
scheidung des Wesentlichen vom Unwesentlichen folgen zu sollen. 



Cüirt an mheadhöin oidhche. 

I. 

Bo gnaith nie ag- siubhal le ciuimhis na hablian 
Ar bhäinseach ür 's a' drücht go tromm 
A naice na gcoillte, a gcoim a' tsleibh' 
Gan mhairig", gan mlioill ar slioillse an lae. 
5 Do ghealach mo chroidhe, an uair chin Loch Greine, 
An talamli 's a' tir is iogliar na speire, 
Taithniomhach aoibbin suidheamh na sleiblite 
A' bagairt a gcinn tar dhniim a clieile. 
Do gliealfach an croidlie bheidh crion le cianta, 

10 Caithte gan bhrigli nu lionta do phianta. 

An seithlioch searbh gan sealbh, gan saidlibhreas 
D'fheachfach tamal tar bharra na gcoillte; 
Ar lacliain 'na sguainte ar chuan gan cheö 
'S an ala ar a bhfuaid is i 'gluaiseacht leö. 

15 Na heisg le meidhir ag eirghe a nairde, 

Peirse am' radharc go toidlibliseacb täirrblireac; 

Daith an locha agus gorm na dtonn 

A' teacht go tologach toronach tromm. 

Do bhioch eanla a gcroinn go meidliireacli modlimhar, 

20 Is leimniocb eillte a gcoillte am' cbomhangar; 
Geimrioch adhairc is raidhirc ar sbloighte, 
Is trean-ritli gaidhir is Reynard reompa. 
Ar maidin anae blii an speir gan ceo, 
Bhi Cancer ö an ngrein iona caortliaibh teo, 

25 Is i goblitlia chum saotliair tar eis na hoidbche 
Is obair an lae sin reimpe sinte. 
Blii duilleabliar craobh ar geaga am' thimpchioll, 
Fiortlian is fear go slaodacli taoibh liom, 
Glasara fäs is bläitli is luibh'na, 

30 Sgaipfeach le fän da cbräidliteacht smaointe. 



206 LUDW. CHR. STERN, 

Do bhi me cortha 's an codladh dorn' thraochadh, 
Silin me thorm ar cortliam 'san blifear glas 
A naice na gerann, a dteannta trinse, 
Taca lern' clieann, is mo hannlaibh sinte. 

35 Ar clieangal mo sliüil go dlüith le cheile, 
Greamuiglitlie diuita a ndubhghlas nealta, 
Is m' agliaidli agam fuiliglitlie 6 chuile go sästa, 
A dtoidlibhreadh d'fhuilinn me ann cuiliglitlie cräidlite, 
Do cliorraig, do lomm, do pholl go liaodli me 

40 Am' cliodladh go tromm gan mheabhair, gan eirim. 
Bo gairid mo sliuan 'nuair clmalas, sliil me, 
An talamli mä gcuairt ar luasgadh am' thimpchioll, 
Anafadh a dtuaig is fuadach fioclimliar 
Is calaiglitlie an cliuain ag tiiargaint tinnte. 

45 Siolladh dom' sliiüil dar sheamliluiglieas uaim, 
Do chonarcas chugliam le ciuimhis an cliuain 
An mliäsacli bliolagacli tholagach tlioidlibliseacli, 
Chnämliach cholagacli dliorraigioch ghoideacli. 
A heirde ceart, mä mheas me direach, 

50 Se no seaclit do slilata is fuigliliocli; 
Peirse beaclit da brat ag sraoilleadli 
Le 'san tslab le drab is riobiül. 
Bo mbuar, bo mliear, bo fiadliain le feacliaint 
Suas 'na lieadan creachtacli creimioch. 

55 Bo anafadh ceanntair, sgannradli saoghalta 
A draid 's a dranndal manntacli meirsgeacli. 
A Rigli gacli mädh! bo läidir liomhtlia 
A bionia läimhe is län-staf innte, 
Is comliartha präis 'na bliarr ar spiee 

60 Is eomliaelita bäille a näirde air sgriobhtlia. 

Adiibhairt go dorraigioeh d'fhocalaibli däna: 
«Müsgail! corraig, a cbodlataig ghrana! 
Is dubhach do shliglie bheitli sinte ad' sbliasta, 
Is eüirt 'na suidlie 's na milte 'triall ann. 
65 Ni cüirt gan aelit, gan reaelit, gan riagliail, 
Nä eüirt na gereacli mar clileacht tu riamli 
An cbüirt seo gliluais 6 sliluaiglite seimlic, 
Aelit cüirt na dtruagli, na mbuadli 's na mbeitlie. 
Is muar le maoidheamli ar sliiolrach Eibliir 
70 Uaisle sidhe, mar sliuidli'dar d'aon-ghuitli 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOTN OIDHCIIE. 207 

Dliä lä is oidliclie ar bheinn an tsleiblie 

A bpäläs bhuidlieanmliar Bhruidliin Mhoigli Greine. 

Is dangan do ghoill se ar slioillse an Rigli 

Is ar mliaithibli a theaglialaig thoidlibhsig sidhe 
75 Is ar iniliir na buidhine blii iona ndäil, 

Mar d'imig gacli dith ar cliriochaibh Fäil, 

Gan sealbh, gan saoirse ag siolracli seannda, 

Ceanas a ndliglie na cios nä ceannpliuirt. 

Sgriosag an tir is nil 'na ndiaig 
80 A nionad na luibh'na acht flioch is fiadhaile; 

An uaisle b'fhearr chum fäin mar leighiodar 

Is uaclitar-lämh ag fäslaig shaidhblire, 

Fealladli le fonn is foghail gan feacliaint, 

D'flieannadli na lobhair is an lomm da leirsgrios. 
85 Is docaracli dubliacli mar dhiii gacli daoirse 

Doilibhe düü- a nduibliclieilt dlighthe, 

An fann gan feidlim nä faghaig 6 aon-ne' 

Acht clampar doimhin is luighe chum leirsgris; 

Fallsacht fear-dlighe is fachnuighe ärd-nirt, 
90 Camm is calaois, faillioth is fäbhar, 

Sgamal an dlighe agus fior-dhaith fann-chirt, 

Dalladh le bribh, le fecs, le fallsacht. 

Farradh gach fior agus fuighiol nior fagadh. 

Dearbhag diblidh ar bhiobla an lä sin. 
95 «Cüis, dar nduigh, nä geabhair-se saor trid, 

Cnü na hoige dliä feodh le faolraois. 

Is easnamh daoine suidhte ar Eire, 

Mheath led' chuinihne an siolrach daona. 

Is folamh 's is träighte fägadh tlortha, 
100 An cogadh 's an bäs gan späs da ndiogadh, 

Uabhar na righthe is ar imig tar säile, 

An uair nä deinion sibh tuilleadh iona näit diobh. 

Is när bhur niomad gan sioraig, gan siolrach, 

Is mnä 'na niurar ar muir is ar tiorthaibh, 
105 Cüinsig chorportha is borracaig 6ga 

Is bunnsaig bhrothalach fola agus feola, 

Loistig liosta agus licighthig shästa 

Is mörgaig shiosguighthe d'imig a bliästa. 

Is truagh gan torrathas tollairighe an tsort seo, 
110 Is truagh gan toramach brollaig is böta iad. 



208 LUDW. CHR. STERN, 

Is minie iad ollamh, an focal da bhfaghdaois, 
A' titim da moguill, is molaim-se a blifaidhne. 

«'S e ciniodh le saoithe, a gcrioch na comliairle, 
A gcoinne na daoirse d'innsiodh döibh-sin, 

115 Duine do'n bliuidhin seo lionta a gcomhachta 
Ar thuitim an disle shuidheamh go Fodhla. 
Tairigion Aoibliioll, croidlie gan claon-bheart, 
Cara na Muimhneach, sidli-bhean Leitli-chraig, 
'Sgaradh le saoithibli sidlie na sluagh seo, 

120 Sgathamh a sgaoileadli daoirse a dTiiadhmliain seo. 
Gheall an mhionla cliaoin-tais choir seo 
Fallsacht dliglie do clilaoidlieamli go comliaclitacli, 
Seasamb a dteannta fann is fänlaig, 
Is caitlifig an teann bheith ceannsa tläitli libh. 

125 Caitlifig an neart gan cheart seo striocadli 
Is caithfig an ceart 'na clieart bheith snidhte. 
Geallaim-se nis nach clis nä comhachta, 
Caradas miss nä pimj) na comhdhalta, 
Shiubhailfeas tridh an dlighe seo ghnäith 

130 'Sa' gcüirt 'na suidhfig an siolrach neamhdha. 

Tä an chiiirt seo seasamhach feasta 'san bhFiacail, 
Siubhail-se is freagair i! caithfidh tu triall ann. 
Siubhail gan tafan go tapa ar do phriachail! 
Siubhail! nu stracad 'san lathaig am' dliiag thü.» 

135 Do bhuail si crüca am' chül 's am' chäba, 
Ghluais chum siubhail go lübach läidir, 
Sgiob le sios me trid na gleannta 
Chnuic bhän-bhuidhe 's go beinn an teampuill. 
Is deimhin go bhfeaca nie ar lasadh le toirsibh 

140 An teaghalach taithniomhach maiseamhach mörthach, 
Soillseach seasamhach lannamhail lommracli, 
Toidhbhseach taithiogach dangan deagh-dhuirseach. 
Chonairc me an tsidh-bhean mhionla bheasach 
Chumais 'na suidhe ar bhinnse an tsaor-chirt. 

145 Chonairc nie gärda läidir luaimneach, 
lomadach ärracht tarrtha suas le. 
Clionairc me läithreach län-teach lionta 
mhullach go lär do mliuä is do dhaoine. 
Chonairc me speir-bhean nihaorga mhall-ruisg, 

150 Mhilis bhog bheal-tais mhear-lag mhealltach, 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDIICFTE. 209 

Thaitliiiiomliacli sliästa tliäclach fliionn, 
'Na seasamli a näirde ar chlär na mionn. 
BM 'gruag le sgaoilte sios go slaodacli 
Is buaidlireamh suidhte fior 'na feacliaint, 

155 Fninniomli 'na raidliirc is fagliairt 'na siüile 
Is fiucliadh le drainn uilc aighinis futha, 
A caoint da cosg le losgadh cleibli 
Gan giog 'na tost acht toclit da traocliadli. 
B'fliurast a reädh gur bäs bo rogha le, 

160 Is tuile gan tläs a' täl go tromm le, 
'Na seasamli ar lar an clildir 'na soigliid, 
Is i 'greadadh na lämli 's a' fäsgadli a laidhior. 
Ann-sin 'niiair ghoil si folcuiglithe fioclimliar 
Is d'fhuasgail osnaidlie goitliiglie a caointe, 

165 D'iniig an smüid is d'iompaidli snodli uirthe, 
Thriomaig si a gnüis is dubhairt mar ineosad: 

«Mile fäilte is gärdas cleibli reomhat! 
Aoibliioll, fäig-bhean ärsa 6'n Leitli-chraig, 
A slioillse an lae 's a rae gan caoimse, 

170 A sliaidlibliris saoglialta a ngeibbin daoirse, 

A clieannasacli bhuadliach u sliluaiglite an aoiblmis! 
Bo easnamh cruag thu a dTuadlimliain 's a dtir Lnirc. 
Cüis mo cliäis is fäitli mo cliaointe, 
Cüis do chräig me is d'fliäg nie claoidlite, 

175 Bliain dorn' threoir me is slieöil gan cliiall me 
Is cliaith mar cheo me doite pianta: 
Na sluaiglite imigliion gan cliriocli, gan cliaomlma 
Ar fuaid an tsaoigliil seo d'fliior-sgoitli beithe 
lona gcailleaclia dnblia gan comlidacli ceile, 

180 Caitlite gan clü, gan cionnta claon-bhii't. 

Is aithne dliom fein 'san meid seo am' shiublialta 
Bean agus cead när mbein leö a dliiültadli 
(Is mise 'na measg, mo clireacti! mar täim-se!), 
D'imig 'na spaid gan fear, gan pliäiste. 

185 Mo dliocliar, mo dliögli, mo bliron, mar bliiom! 
Gan socliar, gan seöid, gan sogli, gan sitli, 
Go doilibliir duaibliseacli duadhmliar ditheacli, 
Gan cliodladh, gan suan, gan suaircis oidliclie. 
Acht maslnighthe a mbnaidhirt gan suaimhnis sinte 

190 Ar leabain leamhfhuar dar suathadh ag smaointe. 

Zeitschrift f. cell. Philologie V. 14 



210 LUDW. CHR. STERN, 

«A chdig- na Carraige! breathain go biodhacach 

Mnä na Banabha a nanaclira siüdhte! 

Ar nös mä leanfhaid na fearaibh dliä bhfuadar, 

Ö mo lagar! acht caithfiom-na a bhfuadacli. 
195 'S e amm ionar mliein leö clieile pliosadli 

An tamm när mliein le aon-ne' gabhail leo, 

An tamm när bh'fiü a bheith fütha sinte 

Seanndaig thünda shüighte chlaoidlite. 

Da dtiteach amach le teas na höige 
200 Duine fa an seaclit ar theacht jfiosoige, 

Ceangal le mnaoi ni min-tais thoighflg, 

Taithniomliach sbuidlite 'sliiol nä dh'fhoglilaim, 

Clilodh-dlieas cliaoin nä mionla mhänla, 

A mb'61 di suidlie no tigheaclit do läithir; 
205 Acht dionantach odhar nä donn doilighiosach, 

Chruinnig le doghrninn, cabhair nach cuibhe dhö. 

Is se chrädhaig mo chroidhe 's do sgaoil gan cheill me 

Is d'fhäg mo smaointe is m'inntin traochta, 

Träighte teinn mar taoim go treith-lag, 
210 Cäsmhar claoidhte, a' caoi 's a' gear-ghol; 

'Nuair chim preabaire calma croidheamhail, 

Fuadrach fearamhail barramhail brioghmhar, 

Stuama feasamhach seasamhach saoidheamhail, 

Gruaidh-dheas greanamhar geanamhail gnaoidheamhail ; 
215 Nu buachail bastalach beachanta brög-dheas, 

Cruadh-cheart ceanasach ceapuighthe cörach — 

Biiaidhte ceanuighthe ceangailte pösta 

Ag fuaid, ag caillig, ag aimid no ag oinmhid; 

Nö ag suairle salach do chaile gan tionnsgal, 
220 Stnaiceach stailliocach aithisioch stimcach, 

Suaithteach sodalach focalach fäigeamhail, 

Cuartach codlatach goirrigioch gräineamhail. 

Mo chreach is mo lot! tä molt mibheasach, 

Caile na gcos is folt gan reidhteach, 
225 Da ceangal anocht — 's e loisg go leir me, 

Is cä bhfuil mo locht nä toghfaidhe reimpe? 

«Cread an tadhbhar nä tabharfaidhe grädh dham, 

Is me comh leabhair, comb modhamhail, comb breägh seo? 

Is deas mo bheal, mo dhead 's mo ghäire; 
230 Is geal mo ghne is tä m' eadan tläith tais; 



MERRIMANS CUIKT AN MHEADHOIN OIDIICHE. 211 

Is g-las mo shiüil, tä m' ürla sgäineach 

Baclialach büclacli cüplacli fäineach; 

Mo leaca is mo glinüis g-an smüid, g-an smäclial, 

Tarraingthe cumtlia lionnracli sgäitlimhear; 
235 Mo pliiob, mo bhrjighaid, mo lamha, mo mhearaibli 

Ag- siorblireitli barr na liäille 6 cheile, 

Feach mo chomm! nach leabliair mo chnämlia? 

Nil me lomm na cromm na stägach. 

Seo toll is cosa agus colan nach när dhom 
240 'S an tog-ha g-o socair fa cove7- nd trächtaim. 

Ni suairle caile na srangaire mnä me, 

Acht stuaire cailce ta taithniomhach breäg'h deas; 

Ni sraoill na sluid na luid gan fäsgadh, 

Smaoiste duirc gan snlt, gan säsamh, 
245 Loiste lobhtha na toice gan eafacht, 

Acht oigbhean sgubhtha comb tobhtha 's is feidir. 

«Da mbein-se silte mar thnilleadh dhom' chomharsain, 

Leighiobach liosta, gan tuigsint, gan eölas, 

Gan radhairc, gan gliocas a nimirt mo chörach, 
250 Mo threighid! cä ar mhiste me rith a neadöchas! 

Ni fheacathas fös me a gcomhangar daoine 

Ag faire nä ag torramh 6g nä criona, 

Ar mhachaire an bhäire, an rais nä an rince, 

A bhfarradh na dtainte ar bhänta lionta; 
255 Acht gobhtha go sämh, gan chäim ar domhan, 

A gculaithe shästa o bharr go bonn. 

Beidh a cheart am' chül do phüdar feillte, 

Starch is stiiiir a gcül mo choipe; 

Hüda geal gan ceal ribinighe, 
260 Guna breac 's a cheart rufuighe leis. 

Is anamh go brach gan fäsäil aorach 

Taithniomhach breägh lem' cheärdän craorag, 

Is an-iomdha luibh'na, craoibhche is eanla 

Am' aparün siogach riogach canibricJc; 
265 Säla cumtha cumhanga cörach 

Arda sleamhaine ar screiv fam' bhroga; 

Büchluighe is fäinighe is lämhainighe sioda, 

Fünsuighe, präislighe is läsuighe daoire. 

«Seachain nä sil, gur sginnteach sgäitlimhear, 
270 Aimid gan ghaois nä naoidhindioch näirioch 

14* 



212 LUDW. CHR. STERN, 

Eagalach uaigneach uallach fhiadhain me, 

Gealacli gan guais, gan stuaim, gan tiagar. 

A bhfalacli ni raghain-se 6 raidhirc na gceadta, 

Is ceanasach toidhbliseacli m'aghaidli agus m'eadan. 
275 Is dearblitlia bliim dorn' sliior-theasbänadli 

Ar mliacliaire mhin gach fior-iomäna, 

Ag rince, baire, ras is radaireaclit, 

Tinnte cnämli is räfladli is ragainie, 

Aonacli, maragadh is aifrion donihnaig, 
280 Ag eiliomh breathniiiglithe, ag amliarc 's a' toglia fir. 

Chaitliios mo clüall le fiadhacli gan eafaclit, 

Dhalladar riamh me 's do iadliadar m'aodh ionam; 

Tar eis mo chumain, mo tliurrain 's nio ghrädli dlioibh, 

Tar eis ar fhiiilinii me do iomada crädhnais, 
285 Tar eis ar cliaillios le cathamh na sgäluiglie, 

Beitliibli balablia is caillioclia cärtuighe. 

«Nil cleas da mb'flieidir leagliadli na träclit air, 

Le teaclit rae no tar eis bheith lan di, 

An inid nä am Sheamliain na ar shiublial na bliadlina, 
290 Nä tuigim giir leamhas bheith 'siüil le ciall as. 

Nior äil liom codladh go socair aon iiair diobh 

Gan län mo stoca do thorthaibh fam' chluasa. 

Is deimhin när obair liom trosgadh le craibhtheacht, 

'S greim nä blogam ni shloigin tri träithe. 
295 A naghaidh na sroithe do thomain mo leine, 

'Siüil trem' chodladh le cogar 6m' cheile. 

Is minie do chuadh me 'sguabadh 6 an stäca, 

M' ingini is gruag fa Inaith-ghris d'fhägain. 

Chuirin an tsüist fa chiül na gaibhle, 
300 Chuirin an reamhan go ciüin fa an aidhirt chu'm, 

Chuirin mo chuigiol a gcillin na hätha, 

Chuirin mo cheirtlin a dtein-aoil Eäghnail; 

Chuirin an ros ar chorp na sräide 

Is chuirin 'sa' tsop füm tor gabäiste. 
305 Nil cleas acu siüd da ndubhras läithreach, 

Nä tagarain cumhna an deamhain 's a bhräithre. 

'S e fäith mo sgeil go leii' 's a bhrigh dhuit, 

Täim gan cheile tar eis mo dhichill. 

Fäith mo sheanachas fhada, mo phian-chreach ! 
310 Täim a nacharan daingion na mbliadhanta, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDIICIIE. 213 

A' tarraint go trean ar laothaibh liaithe, 
Is eagal liom eag gan aon-ne' am' iarradh. 

«A pliearla 6 Pliarratlias ! sgreadaim is glaodhaim ort, 
Eiric m'anama ort, aicim thü is eigliim ort! 

315 Seachain na sgaoil me am' shraoill gan äird, 

Na am' cliaillig gan clirioch, gan blirigli, gan bliläith, 
Gan chairid, gan chloinn, gan clioira, gan chäirde 
Ar tlieallachaibli drainn, gan feidhm, gan fäilte. 
Dar a blifuil impe tinnte is toirneacli, 

320 Mealladh me suidhte maoidhte am' öinsig! 
Sealbh gacli sogh ag roglia gacli diu 
Is ag ainimh na Fodhla (3s comhair mo shüil. 
Tä sumach ag Saidlibli go saidhbhir sömach, 
Murrain a meidhir 's a liaghaidh ar a nöcliar; 

325 Mör is Mairsile a machanas müchta, 

Is mor-chuid magadh ortha is fachanaid füm-sa. 
Is giodamach sämh i Släine is Sile, 
Sisile is Aine is äl 'na dtimpchioU; 
Tuilleadh mar taid do mhnä na tire 

330 Is mise mar täim gan täl, gan tsiolrach. 

«Is fada gan feidhm is foidhne dhomh-sa e, 
Lagar am' laigheadh is mo leighios am' cliomhaclitadh 
Maille le luibli'na diblidh dreoiglite 
'S artliana draoidheachta chlaoidhfios fös dorn 

335 Buachail deas nö gas galänta 

Is bhuaidhfios ceart a shearc 's a ghrädh dhom. 
Do chonarc go leör do'n tsört da dheanamh 
Is chuirfln a gcöir na comhangair cheadlma. 
Is daingion an cumhna a' dübailt daoine, 

340 Greamana dh' ubhala is püdar luibli'na, 
Magairlin meidhireach, meil na mbualtaibh, 
Tathaigin toidhbhseach, toill na tuairte, 
Mealladh na minseach, claoidhiomh na mbunnsach, 
An cumainin buidhe 's an draoidheacht chum drüise, 

345 Duilleabhar doite ar nös gur rün e, 

Is tuilleadh dho'n tsört nach cöir a mhünadh. 
Bo iongantas muar a dTuadhmhain le cheile 
An bhruinneal so shuas ag buadhchant ceile, 
Is d' innis si dhomh-sa dhär ndöigh tre rün 

350 An inid is i pösta 6 bhörd na Seamhun, 



214 LUDW. CHR. STERN, 

När itli is när öl an foghantach fioim 
Acht cuile na möna döite ar lionn. 
Is fada me 'faidhne, faigliim-se fuaisgilt, 
Seachain ar mlioill me, soigliid cliiim liiais e! 
355 Miira bhfuil leigliios dorn' threigid ad' cliuairt-se, 
Cuirfldh me faigliii't a bhfeidhm, mä's criiadli dorn.» 



n. 

Preaban anuas go fuadrach fiochmhar 
Seanduine suarach is fuadach nimhe fe, 
A bhoill ar luasgadh is Inas anäile air, 

360 Drainn is duais ar fuaid a clinämha. 

Bo dreöil an raidliirc go deimliin do'n chiiirt e, 
Ar bord 'na thoidhblise dliom' eistioclit dnbliairt se: 

«Docliar is dioglibliäil is siorclirädh cleibh ort, 
A thoice le miostäid, a sliiol gädli' is deirce! 

365 Is doch nach iongantas luigeacht na greine 
Is fös gach tiobaist dar imig ar Eire; 
Mar mheath gach ceart gan reacht, gan dlighe again, 
Ar mbadh bhi bleacht gan lacht, gan laoigh acu. 
Is da dtagach nis mo do mhör-sgrios tiorthaibh, 

370 Is gach faision da nuadhacht ar Mh(3ir is ar Shile. 
A thoice gan chrioch, nach cuimhin le tainte 
Olcas na siolrach daoine 6 dtängais? 
Gan focal le maoidheamh ad' shinsir gräna 
Acht lopaig gan bhrigh, lucht mir is mala! 

375 Is aithne dhüinne an snnibhre is aithir dhuit, 
Gan chairid, gan chlii, gan chiil, gan airgiod, 
'Na leibide liaith gan chiall, gan mhünadh, 
Gan mheidir, gan mhiais, gan bhiaidh, gan iinlan, 
Gan faice ar a ghobhal is a dhromm gan cota, 

380 Acht gad ar a chomm 's a bhonn gan bröga. 
Creidig, a dhaoine, da ndioltaoi ar aouach, 
Eision 's a bhuidhean, tar eis ioc gach eilimh, 
Dar colan na naoimh, bo dichioU muar dhö 
Pota maith digh' le an fhuighlioch fhuaisgilt. 

385 «Nach muar an tobhacht 's an gleo measg daoine 
Truadaire ad' short gan bho, gan caoire, 
Bücluighe ad' bhroga is clöicin sioda ort 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 215 

Is ciarsüir poca a' gabliail na gaoithe ! 

Daliair an saog'lial go leir led' tlioidhblise, 
390 Is aitline dorn fein tu ar dtaobli le cioipe. 

Is deacair dliom labhairt do lomm, is leir dliom, 

Is fada do dhromm gan cabhair na leine; 

Is toglia drocli-dhuine do tliuigfeacli 'na gädli tliii, 

Is feabhas do riufuiglie led' mlinintliirle camhrick 
395 Tä canäfas saor chum sraod go bhästa, 

Is cä lios do' tsaoglial nach stays e ad' fhdsgadh? 

Feicion an tir ort frinse is faine 

Is ceilion do laoimhne gris is gäga. 

Aithris ar börd nö ineösad fein e, 
400 An fada när öl tu deöir led' blieile? 

A chonartaig bhoiclit na gcos gan ünladli, 

Dochar ad' cliorp le huclis gan ünlan. 

Is furas dar liom dod' cliül bheitli toidhbhseach! 

Chonarc lern' sliiuile an chüil 'na luigliean tu: 
405 Garbb na min, ni sintear fiit ann, 

Barracli na lion dar sniomb le türna; 

Acht mata 'na smuirt gan chuilt, gan chlüideamh, 

Dealbh gan luid, gan phluid, gan tsüsadh, 

A gcomhar bothain gan äit chum suidhe ann, 
410 Acht sügh sioläin is fäsgadh anios ann, 

Fiadhaile 'teacht go freas gan caoimse 

Is rian na gcearc ar trasna sgriobhtha; 

Lag iona dhromm 's na gobhla a' lübadh 

Is clagarnach dhonn go tromm a' tüirlint. 
415 «A chumain na bhfäig! nach ärd do labhair si? 

Gustalach gälbhach garrtha ghabhan si 

A ndaithibh, a gcoir 's a gclöca sioda. 

Faire go deö rü! föil, ca ar frith e? 

Aithris, cä bhfaighion tii an raidhirc so maoidheamhaint? 
420 Is aithris, cä ar thoill tu an leighiobh gan bhrigh seo? 

Is deacair a shuidheamh gur frith go cöir lad, 

Is gairid 6 bhis gan siol an örlaig! 

Aithris, cä bhfuair tu luach do hüda? 

Is aithris, cä bhfuair tii luach do ghüna? 
425 Acht leagamaoid uain mar ghluais an cuta — 

Is aithris, cä bhfuair tu luach na mbroga? 



216 LUDW. CHR. STERN, 

«Aoibliioll clieanasach, charthanacli, chomhachtach, 

Guidhim tliü, gairim thü, freagair is föir e! 

Is fior gur feasach me, feararuighe Fodhla 
430 Liiiglite greamnighthe ag sladaruighe dho'n tsort seo. 

Lämli mo cliarad! is aithne dhom comliarsa 

Laimh le baile again, gairid do chomhangar, 

Buachail soineanta srioimile sontach, 

Buailiodli diüne acu cliuige mar nochar. 
435 Is searbli lern' chroidhe, an uair clüm am' radharc i, 

A gradam, a crioch, a pidmp, a toidhbhse. 

Sealabhach bö aice is örna fds di, 

Airgiod pöca is 6r idir lamha aice. 

Chonairc me anae i ar thaobli na sräide, 
440 Is cumasach trean an leire mnä i, 

Malfaire mäsacli mägach magamhail, 

Marbh le cämiis, län do ladamlms. 

Mur-acli gur claon liom ead do mhüsgailt, 

Sgannal do sgeitli na sgealta sgrüdadh, 
445 B'fhuras dorn innsint cruinn mar chuala 

An cuma iona mbioch si sraoillte suaithte, 

Stracuiglitlie ar lär, is gäir 'na timpchioll, 

CaitMe ar an sräid nö a stäbla sinte. 

Mairfig a tasg is trachtfar choidliche 
450 Ar mliaranadh, ar cluül, ar gliäir a gniomliartha, 

A nibli-Breacäin an aräin 's an fliiona, 

A dTiortlia-Clain na mbänta mine, 

Ag isle is arda Mhäinse is Innse, 

Chill-Blireacäin, an Chläir is Cliointhe, 
455 Ag ciiinsig ainimhigh Thradraoi an phönra 

Is fionnsaig flialacliuighe Creatalaoi an chörda. 

Faire! bo claon i! tar eis a ndiibliairt me, 

Ghlacfain gur saor i fe na cionnta. 

Acht bheirim do'u phläig i, lä mar chin i, 
460 Leacuiglitlie läimli le Gärus sinte, 

Caithte ar an rod gan orlach füitlie 

Ag gramaisg na mona ar bhoirtliibli Dhnire. 

M'iongantas ann 6s ceann mo clieille, 

Is crithim go fann le sgannradh an sgeil seo, 
465 Ise bheith seang, an uair theann gach aon i, 

Is druidim le dann, uair sliaimtaig fein e. 



MERRIMANS CUIRT AN :\IHEAr>HOIN OIDHCHE. 217 

Is muar na grästa e ag rädh na mbriartlia, 

Uair nä la nior gädli le iarradh. 

Ö leagliadh ar börd di ös comliair na gcaoinnle 
470 An tego vös so d'ördaig losa, 

Gnr slieid si lacht go bleaclit 'na ciocliaibli 

Acht nao mi beacht agus seachtmhain cinnte. 

Breathain gur baoghal do'n te ta sgaoilte 

Ceangal go heag fa thaobh do'n choing seo, 
475 A sealbh gach saoth is ead da shuathadh! 

A naisge, mo lean! mo leaghan ni bhfuair me. 

« Is f easach dho'n taobh so dho'n tsaoghal, mar bhi me 

Sealad dom' reim is dom' laothaibh roimhe seo, 

Leathadach läidir, län do shaidhbhris, 
480 Eistios le faghäil is fällte am' thoighiolach. 

Cairid a gcüirt is cnmhna dlighe agam, 

Ceanas is clü agus comhar na saoithe, 

Tathag am' chaoint is suim is eifeacht, 

Talamh is maoin ag snidheamh mo cheille, 
485 M' aigineadh sitlieach is m' inntin sästa — 

Chaillios le mnaoi mo bhrigh is mo shläinte! 

«Bo taithniomhach leabhair an crobhaire mnä i, 

Bhi seasamh is comm is cobhail is cnämha aice; 

Casadh iona cül go büclach troillseach, 
490 Lasadh iona gnüis go lionnrach soillseach; 

Cuma na hogh nirthe is sögh iona gaire 

Is cuireadh iona clodli chum poige is fäilte. 

Acht chreathas le fonn gan chonn, gan chäirde, 

Ö bhaithios go boun, go tabhartha a ngrddh dhi. 
495 Is dearbh gan dobhta ar domhan, gur dioltas 

Danartha donn dom' thabhairt ar m'aoimhleas, 

D'fhearthain go tromm ar bhonn mo ghniomhartha 

Ö fhlaithios le fonn, do lomm iona lion me. 
«Do snadhmanag suidhte snidhm na cleire 
500 Is ceangalag sinn a gcoing le cheile. 

Ghlanas gan chinnteacht suim gach eilimh, 

Bhainios le baois gan ghaois an lae sin. 

Cortham go leör, nior coir me chäineadh, 

Stopas an gleö bhi ag coip na sräide; 
505 Bacaig go leir, bhi an cleirioch sästa, 

An sagart rö-bhaodhach, is b'fheidir fäith leis. 



218 LUDW, CHR. STEEN, 

Lasamair töirse is comliarsaiu cruiuii ann, 

Leagadh ar bördaibli mur-chiüd bidli clm'in. 

Clagarnacli cheöil is 61 gan caoimse, 
510 Is chaithiodar cöisir mliurtacli mhaoidhteacli. 

«Mo dhitli gan easbadh, när taclitadh le biaidh me 

An oidhclie baistiodli no as-sin gur iarr me 

Sineadh ar leabain le ainis do liaith me 

Is sgaoil le gealaig gan chairid, gan chiall me. 
515 'S e täsg do gheabhain ag 6g 's ag aosta, 

Gur breallän sp6irt ag 61 's a' glaodhach i, 

A mbothäin 6sta is b6ird da bpleasgadli, 

Ar lär 'na loiste ag p6sta is aonta. 

B'fliada dliä mlieilt a teist 's a tuairisg, 
520 B'fliada gur clireid me a blieag nä mhuar de. 

Bo eagalacli le gacii beirt da gcuala e, 

Go racliain am' plieilt am' glieilt gan tuairisg. 
«F6s, ni gheillfiUj caocli mar bbi me, 

Do glil6r gan eifeacht aon-ne' mbaoidhig e, 
595 Acht magadh nö greim gan feidhm, gan cbeill, 

Gur aitliris a broinn dorn deimliin gacli sgeil. 

Nior cursaoi leamhais nä dürdam breige e, 

Dubliairt bean liom go ndubhradb le e. 

Acht labhair a' bheart a gceart 's a neifeacht — 
530 Blironn si mac a bhfad roimh rae orm! 

Mo sgannradh sgeil, gan feith am' chroidhe air, 

Clann da dteaghamh dham tar eis na hoidhche! 
«Cull6id anafadhach ainigidh sgolta, 

Bun6c ceangailte is bean a' tigh' breoite; 
535 Pusöid leacuighthe ar smeachaidighe te6 acu 

Is cuinne6g bhainne da greadadh le försa; 

Is mullach ar län-mhiais, bän-bhiaidh is siücre, 

Ag Murrain ni Chäimliaith bäinliaigh an chrüca. 

Do bhi coiste cruinnighthe ag tuilleadh do'n chomharsain 
540 Cois na tine agus siosarnach domh-sa. 

Sgaoilid cogar a bhfogas dom' eistiocht: 

'Mile moladh le solus na soillse! 

Bloch nach bailioch a d'aibig an ehre seo, 

Chim-se an taithir 'na sheasamh, 'na cheadfadh. 
545 A bhfeicion tu, a Sliaidhbh rü! luigheamh a gheaga, 

A dheilibh gan droinn, a bhoill 's a mhearaibh, 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 219 

Cumas na lämli bo däna doiriie, 

Cuma na gcnämh is fäs na feöla,' 

Acht clieapadar cruinn, gur shiolradli an duthchas 
550 Maise mo ghnaoi agus ioghar mo ghnüise, 

Feilleadli mo sliron is glönradli m'eadain, 

Deiseaclit mo clilodli. mo slinödh agus m'flieachaint, 

Leagadli mo sliüil is flu mo ghäire, 

Is as-sin do sliiübliail 6 cliül go säla e. 
555 Amharc na raidhirc ni blifaghain do'n chreiche, 

Is bailioch gan leigliios do mlieillfeach gaocli e, 

Ag cuidiochta an taigliiolaigh a bhfeigliil mo cliaocbta, 

Siolladli da laigliiod di leighfldh an creitiüir. 
«Do labliaras garg is do agaras losa, 
560 Is stollta garbli do bliagaras graoiseach. 

D'fhögaras fearg le ainiblifios caointe, 

Is doch gur chreathadar cailliocha an tigh' reomham. 

Ar leisge an acharain leagadar chugham e: 

'Beir go hairioch air, seachain na brüdhaig e! 
565 Is furas e shuathadh, hiaisg go reig e! 

Turrain do fuair si, ruaig roimh rae e. 

Seachain nä fäisg e! fäg 'na hüghe e! 

Is gairid an bäs dö, is gearr do reighig se. 

Is da mairioch go lä idir lämha iona chlodh 
570 'S an sagart ar faghäil, nior bh'fhearr a bheith beö.' 

Do bhainios an tsnidhm da chuibhreach comhdaig, 

Bhreathain me cruinn e sinte ar ghliin liom. 

A mbuaireach, do airigh me tathagach tünda e, 

Fuair me fearagach fearsadach lumhadhthach, 
575 Läidir leathan mo leanabh 'na ghuaille, 

Säla daingiona is anachuid gruaige air; 

Cluasa cruinnighthe is ingini fästa, 

Chruadh'dar 'uilliona, a chruibh is a chnämha; 

Do aibig a shiüile is fiü a pholläirighe, 
580 Is d'airigh me a ghliiine lüchmhar läidir — 

Coileän cumasach cuisleanach cörach, 

Fulläin fulanach fuinneamhach feölmhar. 
«Sgreadaim go härd le gäir na tire 

Is leagaim dod' läthair cäs na ndaoine. 
585 Breathain go caoin, is bi truaighmheilioch, 

Beannaibh a gcinn is suim a gceille. 



220 LUDW. CHR. STEEN, 

Artliaig an dlighe seo, comg na cleire, 

Is ainic an bliiiidhean när fritli 'sa' ngeibliion. 

Mä lagaig an siolrach daoinmliear daona 

590 A dtalamh dhaitli-aoiblnn fliior-ghlas Eirion, 
Is furas an tir d'aithlionadli do laochaibli 
Do urasbadh a ngiiidhe gan bhrigli, gan eifeacht. 
Ca bhfuil an gädh le gäir na bainse, 
Cärta biotäille is pägli lucht sainte, 

595 Simiaig ar bord go föiseach toidhbhseach, 
Glugar is gleö acu is öl da slioigh'deadh ? 
Ö d'aibig an tadhbhar do blironn mac De 
Gan sagart ar domhan da dtabliairt da clieile, 
Is leathanmliar läidir länmliar leadmhar 

600 Farsaing le faghäil an tälmhach saor seo. 
Is minie do cliim-se brighmliear borrtha 
Cnmasach lionta a gcroidhe 's a gcöir iad. 
Creim ni fheicim nä deille na caoiclie, 
An leim ar leirthe dar lioilleadh 6 mlinaoi ar bith, 

605 Is mö 's is mire 's is tinne 's is treine 

A gclödli 's a gclisteaclit nä dlisteanaig aon-ne'. 

«Is furas a luaidhim-se d'flmaisgilt suidhte, 
Is duine acu an uair seo ar fuaid an tigh' seo. 
A bhfeicion tu tliall go ceannsa ciüin e? 

610 Deisig anall a dteannta an bhüird e! 
Breatliain go cruinn e, biocli gur b'ög e, 
Is dearblitha suidhte an piosa feöla e. 
Is preabaire a dtoirt, a georp 's a gcnämli e, 
Ca bhfuil a locht a gcois nä a läimh dhe? 

615 Ni seiricioch fann nä seanndach feösach, 
Leibide camm nä ganndal geöiseach, 
Meall gan chuma nä sumach gan sineadh e, 
Acht lannsa cumasach buinneamhach brighmhear. 
Ni deachair a mheas, nach spreas gan bhrigh 

620 Bhi ceangailte ar nasg ar teasg ag mnaoi, 

Gan chnäimhj gan chumas, gan chuma, gan chomm, 
Gan ghrädli, gan chuman, gan fuinneamh, gan fonn. 
Do sgaipfheach a mbroinn aon mhoighre mnä 
Le catachas droinn an groidhre breägh, 

625 Mar chuirean se a bhfeidhm gan mhoill, gan bhreig 
Le cumas a bhoill is le luigheamh a gheag, 



MERRIMANS CüIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 221 

Gur crobliaire crotliadh go cortliam gan cliäim e 

Le fouii na fola is le fortliam na släinte. 
«Leis-sin nä iarr-sa, a Eiag-hoin realtach, 
630 Meilleadh mar iad le riagliail gan eifeacht. 

Sgaoil a cliodladli gan chocliall, gan clmiblireach 

Siol an bliodaig 's an mlioguill-fhuil mliaoidliteacli ; 

Sgaoil fa clieile dlio reir nädiira 

An siolbliach sead 's an braon läbürtha. 
635 ügair feilteacli tre gacli tiortha 

Do 6g is do aosta saor-thoil siolraig. 

Cuirfig an dliglie seo gaois a nGaodlialaibh 

Is tiuicfig ann brigli mar blii iona laocliaibh. 

Ceapfaidli se comm is dromm is döirne 
640 Ag fearaibli an domliain mar Glioll mac Moirne. 

Gealfaig an speir, beidli eisg a lionta, 

Talamli an tsleibli' go leir fa luibli'na, 

Fir agus mna go brach da bliitliin 

A' sinim do cliail le gärdas aoiblinis.» 



m. 

645 Tar eis blieitli tamal do'n ainir ag eisteacht, 
Leim 'na seasamli go tapa gan foidline; 
Labliair si leis agus leisiomli 'ua siüile 
Is rabliartuiglie feirige feille aice fütlia: 

«Dar coroin na Carraige, mnr-acli le geilleadh 

650 Dliod' cliludli, dliod' ainis is do easnamli do clieille 
Is do amm na liuirrime an clmideaclita slieimli seo, 
An ceann lern' ingin do sgiübfln dod' cliaol-sgrog, 
Do leagfain aniias do tliuairt fa'n mbord tliü! 
Is b'fliada le luadli gacli cuairt da ngeabliain ort. 

655 Ströicfln sreangaibli do bheatha le fonn ceart 
Is sheölfain t'anam go Ächeron tonntach. 

«Ni M liom freagara freastail do thabhairt ort, 
A sliniübhre fleasgaig, nach aithios do labhartha? 
Acht ineösad feastain do mhaithibh na ciiirte 

660 An nos ionar cailliodh an ainir när bh'fhiü thü. 
Do bhi si lag gan badh, gan pimtaibh, 
Bhi si a bhfad gan teas, gan clüideamh, 
Cortha dhä saoglial, ar stray dha seoladh, 



222 T.UDW. CHR. STERN, 

Ö phosta go polaer gan ghaol, gan comhangus, 
665 Gan sgiotli, gan späs do lä na do oidliclie, 

A' striocadli an aräin ö mhna när cuiblie le. 

Do glieall an fear seo dreas socamliail di, 

Glieall an spreas di teas is clüideamh, 

Cortham glan is badli le criidh dhi 
670 Is codladh fada ar leabain chlüimh dhi, 

Tealluiglie teo agns moin a daoithint 

Is balluiglie föd gan lointhe gaoithe, 

Fothain is dion ö an sion is 6 an speir dhi 

Is olan is lion le sniomh chiim eadaig. 
675 «Do b'fheasach do'n tsaoghal 's do'n pheist seo laithreach, 

Nach taithniomh na teaghamh na aon-phiuc grädh dhe 

Cheangail an pearla maorga mnä seo, 

Acht easnamh go leir, bo deirc le an tsästacht. 

Bo dubhach an fuadar suaircis oidhche, 
680 Smüid is ualach, diiais is lionadh; 

Lüinnighe luadh agus guaille caoile 

Is gMine cruadh comb fiiar le oighreadh; 

Cosa feoidhte döite 6 an ngriosaig 

Is colan bhreöite dhreoighte chriona, 
685 An bhfuil stuaire beö nä feoidhfeach liaith 

Ag cuaill da short bheith pösta riamh? 

Nä,r clmartaig fös fa dhö le bliadhain! 

Ce buachail 6g i, feoil nö iasg? 

'S an feoidhteach fuar seo suas le sinte, 
690 Dreoighte diiairc, gan bhuadh, gan bhiodhgadh. 

Och! cä ar mhnar dhi bnaladh brighmhear 

Ar nös an diabhail dhä iiair gach oidhche! 
«Ni doch go dtuigir giir b'ise bo cionntach, 

Nä fös go gcliseach ar liiige le tunndacht, 
695 An meighre masgalach carthanach ciüin-tais, 

Is deimhin go bhfaca si a mhalart do mhünadh. 

Ni labharthach fochal, da mb'obair an oidhche, 

Is thabharthach cortham do stollaire brighmhear; 

Go brach ar siubhal nior dhiültaig riamh e 
700 Ar chnaimh a chüil 's a siüilibh iadhta. 

Ni thabharthach preab le stalle mhichiosach, 

Fogha mar chat nä sraic nä sgriob air, 

Acht i go leir 'na slaod comb sinte 



MERRTMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 223 

Taobh ar thaobh 's a geag 'na thim])cliioll, 
705 Ö sgeal go sgeal a' breagadli a smaointe, 

Beal ar blieal 's a' meariiiglieacht sios air. 

Is minie do cliuir si a cos dtaobli nun de 

Is chimil a Irush 6 chrios go glün de; 

Sgiobach an pliluid 's a' cliuilt da gliünga, 
710 A' spriongar 's a' sult le miiirt gan subli'clias. 

Nior cabliair dhi cuigilt na cimilt na fäsgadli, 

Fogha dlia huillin, da hingin, na a säla. 

Is när domh aithris mar chaithioch si an oidhcliej 

A' Msgadh an chnaiste 's a' searradli 's a' sineadh, 
715 A' feacadh na ngeag 's an teadacli füitlie, 

A ballaibli go leir 's a deid ar liiitli-cliritli, 

Go luinnir an lae gan neal do dhubhadh uirtlie, 

Ag imirt ö thaobh go taobh 's ag ionnfairt. 

Nach furas do'n lobhar seo labhairt ar mhnä, 
720 Is gan fuinneamh 'na chomm na cabhair 'na chnämha! 
«Mä d'imig an mhodhamhail bhi tromm 'na ghädh 

'S gur deineadh an fhoghail seo, gabhaim-se a päirt. 

A bhfuil sionach ar sliabh nä iasg a dträig 

Na fiolar le fladhach nä iiaig le fän, 
725 Comb fada gan chiall le bliadhain nä lä 

Do chathamh gan biaidh 's a bhfiadhach le faghäil? 

An aithne dibh fein 'sa' tsaoghal so, cä 'uil 

An tainimhidh claon nä 'n feithidh fäin, 

Do phiocach au ehre nä an fraocli nä an fäl, 
730 Is fiorthan go slaodaeh is fear le faghäil? 

Aithris gan mhoill, a chloidhre ehräidhte, 

Freagair me! faghaim-se feidhm ad' räidhte. 

Cä bhfuil do dhith a' suidhe ehum belle 

Ar cathadh le mi aice a dtioghas na feile? 
735 An lioghaide an ehüil nö an lughaide an läithir, 

Fiche niilliim mä shiubhail le räithche ann? 

Mairig ad' cheann, a sheanndaig thünda! 

An eagal leat ganntau amm do dhüla? 

An doch, a ghliogaire buile, gur baoghal leat 
740 Ol na Sionaine tirim no a taosgadh, 

Trägh na farraige is tarraint a' tsäile 

Is elär na mara do sgaipeadh le sgäla? 

Breathain a namm ar leamhas do smaointe 



224 LUDW, CHR. STERN, 

Is ceaugail do clieann le bannda timpchioll! 

745 Seacliaiu a dträitli nä fäg do cliiall 
Le eagala mnä blieith fäilteach fial: 
Da gcaitlnoch si an lä le cäch da riar, 
Beidll tuilleadli is do sliäitli-se ar fagliail 'na ndiag. 
«Mo clmmlia, mo chrädh! bo blireägli sin ead 

750 Ar lübliaire läidir lanmliar leadmliar, 
Slianntacli shäiteach shästa slieasamliach, 
Reammsach reäflacli reäbach reabairneacli, 
Lasgaire luaimlmeacli, cuairteoir cuimseacli, 
Balcliaire buan no buailteuir brighmhear — 

755 Acht seanduine seannda crannda creimiocli, 
Feamaire fann is feamin gan feile! 

«Is mitliid dorn' chroidhe bbeitli lionta dlio leitlie, 
Is m' iongantas tridh gacli smaointe baotha, 
Cad do blieir sgaoilte 6 clmiblireach ceile 

760 A neagalais sinsir suim na cleire? 

Mo chiadli gan leigliios! mo tlireigliid dorn' fhäsgadh! 
Is laidir m'fhaidline is laigliead mo raige 
Is mead a mbiom ar dith gan aon-ne' 
Is mian ar gcroidlie fa slinidlim na beide. 

765 Is bodit a' radhairc do mhaighdin ghadhmhar 
Toirt is toidhbhse a mboill 's a mbreaghadh, 
Blosga a nagliaidh agus soillse a ngaire, 
Corp is coim is toill ar täimh-cbritb, 
Üireaclit, äilleaclit, bläith is (Mge, 

770 Reamliadas cnämh is meädhachant feöla, 
Martus tromm is dromm gan siiathadb, 
Neart gan doblita is fonn gan fuaradb. 
Bion sealbb gacli sögh acu ar bliord na saoithe, 
Arradh agus 6r cbum 61 is aoibhnis, 

775 Clümh chum luighe acu is soill chum bidh acu, 
Plür is meilseacht, meidhir is fionta. 
Is gnäthach cumasach iomadach ög iad 
Is tä fhios againe, gur fuil is gur feoil iad. 
«Cumha ni ghlacfain le cafairighe cioillte, 

780 Snüibhrighe galair nä saraig gan soillse, 
Acht märluighe bodacha, tollairighe treana 
A' damhaoil chodlata is obair gan deanamh. 
Creidim gan bhreig, gur mhein le roinnt diobh 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 225 

Feilleadh le feile, daor ni bhein-se. 
785 Cortham ni coir an torcl le cheile 

Clirocliadli le corda, ghabhail 's do dliaoradh. 

Bas na droing-e go dimliin ni gliraidlifin, 

Län na loinge clium diiine ni bliäidlifin. 

Cuid acu bioch gur riocaig riamli iad 
790 Is cuid acu bbios gan riomh gan riagliail leu, 

Cinntig cliruadli gan truagh, gan treitlie, 

Fioclimliar fuar is fuaith dlio bbeithe. 

Tuilleadli acu ata nios fearr na a cheile, 

Tuilte le grädli is le grästa feile. 
795 Is minie a blmaidhtear buadhaibli is greitlie, 

Cuigion is cruacb do cliuairt na cleire. 

Is minie lern' chuimline maoidlieag a dtr^itlie 

Is iomad a ngniomliartha fir-ghlic feitlie. 

Is minie do chuala ar fuaid na tire 
800 Siosarnacli luaith da luadb go lionmliar; 

Is clionairc me toidhbliseacli roinnt da rammsa 

Is imliir da gcloinn ar slüoinnte fallsa. 

Bainion se fjlsgadli as lär nio clileibli-se, 

A gcaitlitear da släinte ar mhnä treas-aosta. 
805 «Is turran 'sa' tir chum ditli na mbeithe 

Ar cuireadli gan bhrigh dho'n tsiolracli naomhtha. 

Is dealabli an diacliair dian-gliuirt d'Eire 

Ar cliailliomair riamh le riagliail gan eifeaclit, 

Fägaim füt-sa, a chnü na ceille, 
810 Fäith na cüise is cumha na cleire, 

Is uieallta meillte luighid dorn' dli6igh-se, 

Is dall gan radharc nie, soillsig m'eölas! 

Aitliris, 6 is cuimliin leat caoint na blifäige 

Is abhstoil an Rigli bo bliiodhacacli räidhte, 
815 Ca bhfuil na comliaclita d'ördaigli an Düileamh 

Is calcadli na feöla a gcoroin na cumha seo? 

Pol, dar liom, ni dubhairt le aon-ne' 

An pösadh dhiültadh acht drüis do sheanadh, 

Sgaradh led' ghaol da mhead do ghnaoi 
820 Agus ceangal led' shaoghal is claobh led' mhnaoi. 

Is obair gan bhrigh do mhnaoi mar täim-se 

Focail an dlighe seo shuidheamh dod' laithir. 

Is cuimliin leat fein, a pheaiia an toidhblise, 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 15 



226 LUDW. CHIl. STERN, 

Suidlieamli gacli sgeil is leir dhiiit soillseach, 
825 Binn-ghuitli buan is buadli na mbreartha 

Is caoint an Uain nd luadlifar breagacli: 

Dia när bho ail leis mäithir aonta 

Is riag'liail gach fäige a blifäbliar beitlie. 

«Giiidliim go härd tliü, fhaig-bliean tsidhtlie, 
830 A sliiolrach neamhdha a bliarr na rightlie! 

A shoillse glöire, a cboroin na sluaighte, 

Eist lern' ghl6r-sa, föir is fuar dliiiin! 

Meädhaig ad' inntin dioth na mbeitlie 

Is präin na milte brideach aonta 
835 Is toicibli mar taid ar bliräghaid a clieile 

A' borradh 's a' Ms mar äl na ngeana. 

An täl is lugh ta 'siublial na sräide, 

Garlaig dhublia tä güngacli gräna. 

An aga da laigliead ma gheibliid a ndeöcliaint, 
840 Glasara, meidliig is bleiglidir, börrthaid 

D'uracliar nimlie le liaois gacli eafacht, 

Tiucfaidh na ciocha, sginnfid, sgeithfid. 

«Sgalladh mo chleibli! is baoth mo smaointe 

'Tagairt ar clieile a gcaortliaibli tinnte. 
845 Is deacair dhom siüil le siibli'clias d'fhaglidil 

'S gan fear a naghaidli triüir 'sa' Mumhain da mlmäibli. 

tliärla an ceanntar gann seo gadhmliar, 

Fäintibh fann 'sa' tamm seo präineacli, 

Fodlila folamli is fortliam ag fiadliaile 
850 Is uga an pliobuil a' cromadh 's a' liaitlieadli; 

Aonta fada go dealbli na foidhne 

Do aon-ne' ar tlialamli, is fear eigin faighim-se. 

Ceangail a dträitli go tläitli fa an iugliaim iad 

'S as-siu o'o bräcli acht filgtliar füinne iad!» 



IV. 
855 Do eirghigli an mlulnla ar bliarr a' bliinnse, 

Soillse an la 'san äit 'na tliimpcliioll. 

Bo älainn ug a cludli 's a caoin-dreach, 

Bo ärd a glur, bo blieo is bo bliiodliacacli. 

D'fhäisg a doirne is d'urdaig deimlineach, 
860 Baille ar börd a' föo'airt silencc. 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OTDHCHE. 227 

Dubliairt a beal bhi 'seideadh soillse, 

An chüirt go leir go faon ag* eisteacht. 

« Glieibliim-se direach brig'li clium buaidhte 

Is feidlim ad' chaoint-se, a blirideacli blmadliartlia. 
865 Cliim, "s is doch giir doite an radhairc liom, 

Siolracli orrtlila Mhoire is Mlieidhbhe; 

An sifteoir caol 's a' creitiüir cloidliirtlie, 

An cisteoir claon 's a' deirceoir doigliirtlie; 

Sügii na täire is täl na caoimse, 
870 Süil le sar-fhuil sämli na saoithe. 

«Aclitaniaoid mar dhlighe do blieitlie, 

An seacht fo thri gan cnibhreacli ceile 

A tharraint ar clieann go teann gan truagh 

'S a clieangal do'n clirann seo a dteannta an tuania. 
875 Bainigidli lomm de a chobliail 's a cliota 

Is feannaigidli a dhromm 's a chomm le curda. 

An clmid acu thärla bäidlite a mbliadhanta 

Is clieilion go tair a' tairne tiarpa, 

Chuirios aniugh gan subli'chas d'aon-ne' 
880 Buile na liiitha agus lüith na ngeaga, 

Mheillios a gcäil is fagliäil ar mlinaoi acu 

A' feithiomh gan fäith ar bliarr na a^aoibhe. 

Fägaim fuibli-se tionnsgailt paise, 

A mlmä na düla dubhadli le dälgas! 
885 Ceapaigidli fir-nimh tinnte is täirnibli, 

Caithigidh smaointe is inntleacht mna leis! 

Cuirig blinr gcomliaiiie a gcomliar le clieile 

Is tugaim-se comhaclita an forsa dheanamli. 

Blieirim gan späs dibh päis na gciantach, 
890 Is beag liom bäs gan barr-glioin pian duibli. 

Ni chuirtliin-se a bhfäith a bliarr mo cliaointe 

An fuiriblitlieacli Mlta cäs-lag claoidlite; 

An goblial gan gotliadli nä 'n gola gan geall suilt. 

Toll gan toradli nä 'n toramacli fallsa; 
895 Acht leigtliear an öige a gcoir clium siolraig 

Is deinioch an sört seo cloca is dion doibli. 
«Is minie do cliim-se rigliinsig bliaoitlie 

A' titim le tigliis, is bim-se buidlieacli dhiobh, 

Gablitlia le mnä do la agus d'oidliclie 
900 A' cosnamb a gcäil 's ar sgäitli a ngniomliartlia, 

15* 



228 LUDW. CHR. STERN , 

A' seasamh 'na blifeigliil 's a bhfeicUim go fälta, 
A naiiiimli ar chloinn, is bliein-se sästa. 
Cliuala sioUadh do cuireadh clium bliästa, 
Is fuaitli liom biünionacli iomadach räidliteach. 

905 Labliair go reig is glaodliaig- go hiosal, 

Bas ar do blieal, is baoghal blieith caointeach. 
Seacliain go foil na comliaclitaig iogmliar 
Is caitlifidli siad posadli fös, pe cliifios. 
Tiucfaig an lä le län-chead comliairle 

910 Is cuirfig au papa lamli na gcomhaclit' air. 
Fuiglifig an cuideacbta ar thiubaist na tire 
Is sgaoilfir chugaibli fe iiraclial cuiblireag, 
Fiadliantas fola agus fortliam na feola, 
Mian bhur dtoile, na tollairiglie teö seo. 

915 Aon duine eile dar lioileadh 6 mhuaoi ar bith 
(Leagliaig a ndeirim is feicini do bhiodliagadli), 
Ar sliliglie mo chumais nä fuiling a gcaoi ar bith, 
Sraoill gan urraim nä Murrain a mbriste. 
Leanaig 'sa' töir na feodlitaig liaitlie 

920 Is glanaigidb Fodhla ö an sort seo fiadliaile. 

« Caithfiod-sa gliiaiseaclit iiaibli cliiim siubhail, 
Is fada mo cliiiairt-se ar fuaid na Mumlian. 
A' turas tä reomhain ni flioglman moill dö 
Is iomad dorn' ghno ann-so fos gan eisteaclit. 

925 Casaidh me aris, 's is fior nach fäilteach 

D'fhearaibh nach dion mo thigheacht do'n äit seo. 
An chuid acu ata go täir 'na smaointe, 
Fuirean nach fuläir leo a gcäil bheith sinte, 
Mhaoidheas le fortham a gcortham ar bheithe, 

930 Cliifidh an pobiü a gcogar 's a smeide. 
Is taithneamach leo 's is doil gur laochas 
Sgannal na huige, pösta is aonta. 
Mian a dtoile ni sporan a gcionnta, 
Briantas fola nä borradh na drüise, 

935 Taithneamh do'n ghniomh nä fioch na feithe, 
Acht magadh na milte 'maoidheamh na neachta. 
Ni Saint da sögh bheir leo na ceadta, 
Acht caint is gleö agus mörtas laochais, 
Mustar is äbhacht is räig gan riaghail, 

940 'S a gcumas go tläith, gan täl, gan triall, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 220 

Go tuisealach, tärr-lag, täimh 'na niall, 

Is ciitliach le gädh ar miiä iona ndiag. 

Glacfad go reig an mead seo läitlireacli, 

Caitlifidli me geüleadh dho mheid mo phraineacli. 
945 Cuirfidh me an bliuidhean seo a gcuing 's a niugliaim, 

'Nuair tliiucfaidli me aris 'san mi seo clmgliain.» 
Bhreathain me cruinn an righbliean realtacli, 

Lagaig mo cliroidhe le linn blieitli reig di. 

D'airigli me däsaclit ghränmliar eigin, 
950 Is pairithis bhäis am' cbnämlia 's am' cheadfadh. 

Clionairc me an tir 's an tigheas ar luasgadh 

Is fuinneamli a caointe a' rinnce am' cliluasa. 

Tagan an bioma biodhacacli bäille, 

Leatliain mo lithe ar sineadli a läimlie, 
955 Tharraing ar chluais go stuacach störtlia 

Stracuightlie suas le ar uachtar böird me. 
Preaban an bäb seo clirädliaig an taonta, 

Greadan a lämha, is ärd do leim si. 

Is aibig adubliairt: «A clirüsta cliriona, 
960 Is fada me 'siüil led' cMl-sa cliioradli! 

Is minie do sbliobli tbü, a cliroidbe gan daonacht, 

Is mitliid duit striocadli do dhliglie na mbeithe. 

Cosaint cä bhfaigh tii a naghaidh na ciüse? 

Focal nior thoill tu, a leighiobh gan liiitli-chlis! 
965 Cä blifuil do shaothar saor le suidheachant? 

Cä bhfnil na beitlie baodliach dod' glmiomhartha? 

Breatliain-se a blioill seo, a mboiglidean mliaorga! 

Ainimh ni bhfaighim-se mheill ar bheitlie. 

Breathain go cruinn a glinaoi 's a gheaga 
970 Ö bhathas a chinn go boinn a cliaol-chos! 

Bloch gur b'ainimheach anamliiocliumtlia, 

Chim-se ceangailte a bharra gan diültadh. 

Gile ni ghräidlifin, b'fhearr liom buidlie e, 

Is cuma na gcnämli ni chäinfln clioidhche. 
975 Duine a mbeidh dronn 'na dhromm is fänadli, 

Is minie sin toglia fir cromm-slilinneänach; 

Is minie sin gammbach lannsa gniomliach, 

Is iosgada camm ag strammpa brighmliear. 

Is fäithibli fuilightheacli urasbach eigin 
980 D'fhäg an duireabhthacli fuiriblitlie a naonta, 



230 LUDW. CHR. STERN, 

Is meid a clieana idir mliaitliibli na tire 

A reim le sealad a gcaradas daoine, 

Sinim ar cheölta, sport is aoiblinis, 

Imirt is 61 ar bhörd na saoithe, 
985 A gcomhar na fuirine, fuinneamli is feile — 

An snüiblire b'fliuras dorn' urraim-se geilleadli. 

Is toidlibliseach taithneamhacli tairibliiocli treatliacli, 

Meidhireacli meanamnach ainim 's is aereach. 

Ainimliidh ad' sliort nior ördaigh an Tigliearna 
990 Geanamuaidh fos a gcomhangar liathta. 

Creathaim go bonn le fonn do dhaortlia, 

Is gairid an cliabhair do labliartlia baotlia. 

Is coir, mä's direacli suidlite an teadan, 

Deith fo thri gan cuibhreacli ceile. 
995 «Eistig liom-sa, a clilü na faidhne, 

Faigliim-se cumhna a gcüis na moidlime. 

An crädh 's a' düladli mhüch gan bhrigli me, 

A mhna na müirne, is riin liom ioc air. 

Cumhna, adeirim libh, beirigidh air, tog e! 
1000 Üine, goirim tliü, is faig dhom an cörda! 

Ca bhfuil tu, Äine? na bi ar iarradh! 

Ceangail-se, a Mliäire, a lämha ar taobh sliiar dhe! 

A Mhurrain, a Mheidhbh, a Shaidhbli 's a Shile, 

Cuirigidh a bhfeidhm le doigliirthibh diocais! 
1005 Barr gach sgöla d'ördaigli an tsidh-bhean: 

Bädhaig 'sa' bhfeöil gacli cörda sniomacli, 

Tomhais go fial na i^ianta is cruadli 

Le töin 's le tiarpa blirian gan truagh. 

Toig na lämha is ärdaigh an sgiiiirse, 
1010 Is sompla sämh e, a mhna na miiirne! 

Gearraigidh doimhin, nior thuill se fäbhar, 

Bainigidh an leighiob 6 roinn go säil de! 

Cluistear a chlinn a gcriochaibh Eibhir 

Is critheach a gcroidhe ann 'sna criontaig aonta! 
1015 «Is ciallmhar ceart an taeht e, silim, 

Bliadhain an acht seo is ceart e sgriobh dhi'iin. 

Reidhtig, ceil nö goid do sgimhle, 

Cead is deith fo leith is mile; 

Dübail ceart an freastal fuighlig — 
1020 Is thuirliug Mac an tseachtmhain roimhe sin.» 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 231 

Glacan si an peann, is mo cheann-sa suaithte 
Ar eagala m'flieannta is sgaunradh an bliuailte. 
An ag-a do bhi si 'sgriobh an data, 
Is maithibh an tigh' aice suidlite ar gärdin, 
1025 Sgaras lern' neill — do reidhios mo sliiüile 

Is phreabas do leim ö an bpein am' dhüiseacht. 

FOIRCHEANN, 



Tarianten. 



I. Cüirt an raheadhan oidhche EF, An reimhsgeal AB. 

I Bndh Aß, ba F, O'Don. gr. 24, O'Grady catal. 493. gnäth C, ghnäth 
ABE, ghnäith F. ag otn. ABF, aig C ciumhais AB, ar chiumliais O'D. 
habhann AB, häbhan F. 2 bhäinsigh üir O'Don. gr., O'Gr. bhaiiisiocc F, 
bhansach E. 's an AB. dnis F, drius E. 3 coillteadh AB. an tsleibh 
ABC, an tsleibhe EF. a ccoidhm C, a cceidham E, a gcuim B. 4 le soillse 
AB. 5 do om. E. gbeallacb CE. 'nuair ABF, nuar a cliidhin E, chidhin C. 
6 an tir AB. iogbuir A, ioghair B, iodhar CEF, aoidliir O'Gr. 7 taithnimhas 
C, bndh thaithneamhach AB. suidhiomh E, suidhimb F, suidbiughadh O'Don., 
Hy-many p. 134. 8 a' om. A, ag B, O'Gr. ccin CE. ceile C. 9 ghealadh 
B, ghealfhach iJ. bheith C^, bheidheadh O'Gr., Wi. AB, b- chrion F. cionta 
E. 10 caimhte C, caite .4. a bpianta ABF. bhrighe E. 

II seithleacb AB, seilioch E. saidhbhris F. 12 d'fheachfadh AB, 
dfeachach EF. bharre E. 13 sguantadh AE, sguaine B. chuaiu F. 14 's 
om. F. a' glnaiseacht A, ag gluaiseacht B, om. is i. bhfuad E. 15 eir- 
ghidhe A, eirghidh O'Gr., eirghide F, eighridhe E. a om. A. 16 taidh- 
bhseacb ABE. om radhairc E, an radhairc F. 17 datb na locba AB. bhi 
dath F. IS ag B. toUagacb A, toUogach E, tolgach O'Don. gr. 13, tul- 
cathach B. torranach E, torrthannach F. 19 do om. EF. ccroidhiü C, 
ccroidhiu E, gcrainn A, gcrainnibh B. meadbrach AB, meidbireach C, 
meibbreach E. mobhracb AF, mödbmharach B, modbmburach E. 20 leim- 
neacb ABE, leiminocb C. eiltidbe AB. a om. A. cbombgar AB, cbombgair 
E, cbogar F, combangwr C. 

21 geimneach AB, geimreacb EF. radbairc E, radharc F. 22 trean- 
ruitb AB, om. is {tvie EF). Redhnard E. 23 maidion E. bbidh C. ceö 
CE, cbeö cet. 24 bbidb C. o'n grein B, ön ngrein na EF, a ngrein A. 

na caortba B, 's caortbadh A. 25 gabbtba ABF. 26 is obuir C, agas 
obair E. roimpe AB. sinnte C, sigbinte F. 27 gheug E, gbeaga A. 

thiompcbioll C. 28 agas fenr E. 'na slaodacb C, go slaodach E, na 

slaodaibb F. taobb E. 29 glasraidhe AB, glasare E, glasera F. fäis C 
blätb ABEF. luibheanuadh A, luibhne E, luibbioü F. 30 da sgaipeach 
E, do sgaipeacb F. fagban CE. craidbteacht C. 



232 LUDW. CHR. STERN, 

31 clo om. ABE. corrtha C. coli- C. dam' AB, sa colla dhom trao- 
chadh E, 'sa codhla am thraochadh F. 32 is do sliin E. cothram AB, air 
chothram an fheur g-hlais F. 33 trighiuse F. 34 lianladha AB, hanlaibh 

E, haülaoi F. 35 air g-ceangal AB, cceaugal F. mo shiiil CEF. dlüth AB. 
36 greamaithe C, a gceart greamaigbthe F. düinte E. 37 agus m'aigh F. 
fuilithe C, fuiliglite F, folaiglithe B. chuilibh AB, cliuilaibh F. 38 taidh- 
riomb AF, taidbbhreadb B, toigbreamb C, tiaghraibh E. d'fbuiling AB, 
dfuilling E, d'fuillaiug F. an CEF, 'n A, na B. cuillithe CE, cuinnigh- 
tbeacb craiteacht F. 39 corraig, om. do C. go 16m E. do tholl go AB. 
beadh CE. 40 's me am cbodladb ABF. mhabbair E. gan m C, fheirim 
AB, eifeacbt F. 

41 nior bhfada TJaithne 0' Conihruidhes Ms. (nach D. Hyde), budh 
ghairid ABF. anuair a cbüaladh E. 42 mäguard A, maccuaird G. a' 

luasgadh AB. 43 anafadh a ttuag agas E, anafadb F, anfa C. 44 calaitb 
AB, callaigbtbe CEF. tuargan A, tuargain B. tinute C, tinte EF, teinte 
AB. 45 feille dhom sbüil E. dorn sbiuil C. sbamhluigbeas AB, sheamblaois 

C, sbaimblios E, shamhalios F. 46 do chonarcits C, do cbounarc me AEF, 
do cbonairc me D. 4? an bbiosadi F. bholagacb C, bbologacb DE, 
bhollogach F. tbolagacb C, thologacb DE, tboUogacb F. taidhbbsiocb E. 
48 chologacb D. dorraigiocli C, dhoirrigeach D, goirrigeach E, gboirrigacb 

F, gborgacb AB. goideacb C, goidbgeach E, gbaoideacb F, ghadbgacb A, 
gbaidbgeacb B. 49 baoirde ABF. 50 ü seacbt C, nö ABDEF. fuigbio- 
lach D, fuigbleach EF. 

51 a sraoille D, aig sraoille E, a sröille F. bbi peirse beacht do bhrat 
a sraoile A, de bbrat lei sgaoilte B. 52 'na diaigh 'san tslab B, le sa 

tslab D, ansa tslab F. riobul AB, riobnill E, rioball F. 53 mhor ABF. 

mbearrF, mheadbr S. ihrnghsiin ABF. 54 creimtbeach J.B, creimeacb DF, 
criombeach E. 55 budh anfadh a cealltair 's bndb sganradh A, bi anfa 'na 
cealltair B, anfa C, anafa E. cytuir D, ceaiitar F, an cealtair E. sganradh 
ßaolta E. 56 a drad A. drandal ABCE, draüdal D, dralidall F. meir- 

sgreach AB, meirsgioch E, meisgreach F. 57 Riog gach mnä ba F, mäigh 
AB; ag rith gach mägh go laidir eine von D. Hyde notierte Variaiite. 
lioghamhtha C, lighiomhtha D. 58 biomo F. lamh E, lamha F. staff D. 
inte A. 59 is oyn. ABF. iona E. bärr ABD. 60 sgriobhthadh AD, 
sgriobhtadh B. 

61 acht dubhuirt CD, is dbht E. doirrigeach DEF, gorgaeh A, goir- 
geach B. 62 mnisgail C. chodaltaig AB, cbollataig CE, choU' tuig 

D, chodlaticc F. grana C. 63 as {st. is) E 2)assim. an tsligh duit A, 
an tslighe bheith B, beith D. 64 agas cüirt E. 's na C, is na DEF, 
'gns milte AB. 111 aü E. 65 riagbail i AB, riall i E, riaghaill i F. 
66 riamh i ABE. 67 do gluais 6 shluaightibh E. 68 ach et identidem 
F. is na E. 69 muar jjio mör D. a gcriochaibh Eibhir A, i gcriochaibh 
B. 70 sith E. do shuighednr F. 

71 da A, da lä is da oidhche F, do 16 is doidbche E. bhiu E. 72 a 
bpaläs aoibhinn bhruighean loch Greine AB, dionmhar a mbruighion loch 
greine F, meidhgrein D, bhoith Greine E. 73 as daiügion F, daingiou AB. 
ghoill si A. 74 is maithimli E. au teaghlaigh AB, a theaghalaig CD, a 
th/laicc F, au teaghlach E. thaidhbhsigh AB. suighe E. 75 lümhir ABF. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OlDHCHE. 233 

is uibhir E. bhuidhine C, buigliine D. ar om. E. bbidh C. 7ß diuiig 
CDE (so immer st. d'imtliig'). 7S gaii ceannas a ndligh gan cios gan ceann- 
puirt A , ndligheadh . . . ceannpbnirt ß. ceamts D , ceanus na E. 79 do 

sgriosag ABF. 'na ndiag D, nibhf. nidh iona ndiag E, nibbf. iona ndiaig 
F. ann add. AB am Ende. SO luibheann AB, luibbil CD, luibbne EF. 

fligh 'gns AB, fligbich C, flioch D, fliaghacb is fiagbaill E, acb fliogbacb 
is fiaiglile F. 

81 leigeadh AB, legbadar C, leigbioditr D, leigiod/tr E, leigheadar F. 
do bferr E. 82 lamha F. 83 a fealH D, feill - E. föbbuil CD, fobbuill 
E. 84 feaunadh na lobhar AB, dfeanna na lobhuir C, dfaii na löbbar sa 
lofil D, dfaiia na lobhair sa 16m E, na lömhar 'sa lomm F. 85 docbarach 
ABF. d'füig A, dith B, dhiügh daoirse F. 86 doilbbe CE, doilibhe D, 
go doilbh dür AB, doilleambar dürr F. dubh-cheart AB, düibhceilt C. 
dligbethe F. 8? fäu E. nä fagbaidh .4, fagbaig C, nacb faigbeann B, 
na faighicc F, fad(baig?) D, fcäigb E. äoudbuine E, aoinne C. 88 acht 

claffipar C, is clampar E. leirsgris CD, cbum eitbig A, eitheach B. 89 fear 
dligbe CDF, fir dligbe A. föcbnaoid A, focbnibuid B, facuuidbe C, fasnuid 

D, fasnadb (om. is) E, foigbuid eiruirt F. 90 calgbaois A, caillios E, 
calluigbis F. faillitb A, failligbe B, fallaigbe F. 

91 sgamall D, sgamaill AB, sgannall F. a ndligb A, i ndligbeadb B. 
agus C, no AB. fäitb-cbirt B, fonncbirt F. 92 daill- E. brib ABD, 

breib F, breab E. fegbis C, figbis DE, fis AB, fee F. is le falsacht E, is 
le fallsacbt F. 93 a bbfarradb gacb fior fuigbeall nior fägbbadb AB, a 

bbfarraid F. 7 fiiigbiol C, is fuigbiol D, is fuigbioll F. fagabb D, fägaibb 

E, fbagbba F. 94 dearbbag CD, do dbearbbag AB, do dearbb ' F, dearbbüdb 

E. diblidb C, diblith D, diobhüt E, do aoibhill F, saoitbe B. biobl- F, 
air an mbiobla E. sin CDE, san ABF. 95 dar no DF, dair ndoith E. 
nach gheabhair B, geobbarse F. tbrid DE. 96 cno na hogh AB, cmidb 

D, cnuidh £. da feögh EF. faolnis A, faoilroisg E, fäoldbris F, fiabbras B. 
97 Eirinn AB, e D. 98 do mbeath DE, mar mheath F. read chuimbne 

F. daonad D. 99 fägbhadh AB, fägamb D, fägaibb iJ, do fägbha F. 
100 sa bäs DEF. 

101 uimhir F. thar B. 102 nach deineann AB, na deinin CX), na 
deinioü F, nä deanan S. tnille DEF. na näit F. 103 nair F. do bhur 

E. siorraigh B, siorraig E. 104 iona muirior F, 'na muirear A, 'na 
miiirior 5. tiortha BF, tiorthadh A. 105 ciünsaig A, ciünsaigh B, cübh- 
ainsig CD, cubbansaig E, cuiiisicc F. corpnrtba C, cborporthadh A. boracbaig 
E, borrocbaicc F. 106 bimsaig ADE, bünsaigh B, agus büüsaicc F. broth- 
allach EF. 107 löstaig A, liostaig E, loistighe F. liostathaig A, -aigh B, 
ligthathaig C, ligthitbig D, liotbathaig E, liocaighticc F. sheasda C. 
108 mördha F. shiosgaithe dimig CD. a bfästa EF, i bhfäsach B. 109 ttt 
E. toircheas A, toirrcheas B, torrathits CD, torrathas F, tiorrethais E. don 
tsört EF. so F. HO tormach A, torromoch E. broluig go borrtha iad D, 
brollaicc is börrtha F, go bötbadh E; botadh C, tona AB. 

111 bhfaighdis D, bfägbdis E. 112 titim C. mogull AB, moguil E. 
foidhueadh A, foighide B, faighne CD. 113 is e cineadh A, se ciniobh CD, 
chimiedh F. saoidhthe C. ag crioch A, ag crich B, a ccrioch CDEF. 
an chömharle F. 114 a ccoiiie C, a nionad AD, i uionad B. dinnsiobh CD, 



234 LUDW. CHR. STERN, 

do hiiiusiomli F, hiuseamh clhöil)li sin E. 115 bhuighean C, bhuig? so D, 
bhuidbion bbi F. bbi AB. go de dbon mbuidbion do lin a ccömhachta E. 
116 air tuitini don disle a ccrioch" Fodl— E. suighe a bhFcxIbla AF, 
d'sbiügb i bbFödbla B, shiiigbe air an gno so D. 117 tairgin A, tairigion 
C, tairig7 D, tairgion E, tairraigion F, tairsgin B. Aoibbill AB, Aoibbiol 
C, lobball E. gan aon locbt ABF. 118 caradh C, cairid £), carrid F. 
Muimbaiueacb C. sigb-bbean AB, sigbe-bbean CDEF. 119 sgarabb CD, 

garbb F. sigbe mss. slögb E. garbb le saoithe F. 120 sgatbabb CD, 

's sgatbamh AB. Tuambain so A, Tuaman seo C, Tüambun seo D, Tümban E, 
Tuatbmhumbain F. seo om. EF. 's sgatbamb do sgitb i dtir-Tuadb mumbain 
so B. 

121 do gbeall ABEF. cbaoin tais coir seo C , mbin-fcais cböir so AB. 
122 dligb AB. cblaoidb AB, chluigbiobb D. le combacbta E. 123 's 

faon-lag AB, is fagbanluig C, fagbanlaig D, fänlag E, faon-lag F. 124 is 
om. DE. 's caitbfeadb AB, is catbfig C. bbeitb om. D. cneasta E. tläth 
libb C, daona AB. 125 caitbfeadb AB, catbfig C, is caitbfig an ceart E. 
don cbeart so ABF, don neart seo E. 126 's caitbfeadb AB, is catbfig C. 
is om. DE. saoite F. 127 geallaim anois AB, anis D, afiois F. 128 cair- 
idis E. cömbalta E. 129 csbiubbalf»s CD, sbinbblas E, do cbsinbbalfus 
F, do cbuirfeas AB. trid ABDF, tbrid E. an dligb so AB. gnätb E, a 
ghnäitb B, 'gbnäitb D. 130 san cbüirt na suighfeadh A, ins an cbüirt so 
suighfidb B, ansa ccuirt iona suigbfy E, sa ccuirt 'na suigbe D, 'sa cbüirt 
na suigbe aig an F, suigfigb C. 

131 atä E. seasnibach B. sa bbfiacail D, ansa bbfbiacbaill F. 

132 siubhail-si, freagair i AB. caitbfeadb A, no caitbfy E, e caitbf7 F. 

133 tatbfuinn C, tatbfan DF, taitbfian E. tapadb A, tapaidh jB. pbriacail 
AD, pbricbiall E, priacbaill F. 134 stracfad AB, stracfbad F. laitbig D, 
laithicc F. dbiaig ABDF. tu ABF. 135 do bbuail si ABDEF, buail sa 

C. cbädbb ■ CD. 136 is gbluais D, gluais cbum siubbail C, do gbluais 

E, is do gbluais F, 's do gbluais si liom AB. 137 sgiob si E, do sgiob F, 
do sguab AB. tre AB^ tbrid E. glannta C, gleantaibh E. 138 cbnuc C, 
cnuicc DE, chnoic A, cnoc B, go cnoc F. bbäin AB, bain buidhthe F. is 
DE. bin E, binn F. 139 deibbin D. bbfacadb AE, bbfaca B. töirsigbe 
AB. 140 an om. A. taitbneambacb E. maiseabbacb C. niortacb CD, 
mörtbacb E, mördba F, mürgacb A, mördbacb B. 

141 lasambail lonuracb ABB'; lönracb E, lömracb D. 142 tatbagacb 
AD, taitbniombacb E, datbeambuil F, tatbacach B. daingean ABD, 
daingion E, daifigion F. deagdboirseacb C, deadboirseacb E, dydboirseach F. 
143 cbonarc nie AB, cbonairc me {stets mit einfachem \\) C, do cboüarc me 

F. au Riogan F. bbeasacb C, nibaorgadb AB. 144 cumuis C, cumus iona 
E. bbeinse D, bbinse E. 145 luainiueacb AF, luimineacb C, luaimbneacb 

D. 146 ärdbacbt A, ärracbta B. tarraingtbe AB, tairraiüte F, täirntbe 
D, täirnighe E, tartbadh C. 148 dbuine C. 149 mbaordba F. bbeasacb 
mball-rosg AB, mbälruisg E, mbeallruisg F. 

151 tbalacb C. fbion E. 152 iona E. mion CE. 153 a gruaig 
AB, a gruag D, do bbi a grüaig E, do bbi gruaig F. 'na slaodaibb AB. 
154 buaireamb CD, büairiomb E, agus buarioiub F. 155 fuiiigbionib C, 
fuingbeanih D, fuingbuiomh E, fuinueamb AB. fadbirt C, faidbiit DE. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 235 

siuile (W. 156 draighean AB, draghin C, draighion DE, draoighean /♦''. 
agil' nis futhadh C, aighh' nis fughtba D, aighnis füitche £, aibhnais fnigbthe 
F, füitlie AB. 157 caoint D. dhä E. losga chleibh C, cleibh DF, cleibbe 

ABE. 158 giog 'na tsost acht D, tsostacbt C, gan tost ag tocbt E, gau 
giog na ging acht F. 159 dob' fburas AB, do bfuirist E, do bfuiris F, 
bfurrust ü, bfurust D. rädb ABEF. robbadb CD, rogb E. 160 agus 
tuille F. tläs E. ag tal AB, a tägbal C, a tddbal DE, a tadhall F. 

161 iona DE. anäirde air clär EF. saigbead AB, soighd D, sbaigbiod 

E, soigbeadb F. 162 a' greada AB, is i greada CDEF. a lämb AB, lämba 

F. laigbear A, ladbar B, laighior C, loigbior D, laoigbir E, laighar F. 
163 an san auuar F, an uair E, an uair do gboil si AB. go foilcidhtbeacb 
A, go foilligbtbeach B, folcuigbe CDF, folcuidbe E. 164 's d'osguil AB. 
osnuigbe D, osna F. 's guthaidhe AB, (om. 's) F, goithighe C, gothaidbe E. 
a om. F. cainte A, cainteadh B. 165 om. A. an smüit BEF, a smüit D. 
snögb DE, a snuadb nirre B. 166 tbiormaigb a süile AB. adubbairt F. 
mar 'neösad ABE, mur ineosad CD. 167 Überschrift An bbean air a 
mbinnse F. gärdus D, gairdus E, gardacbus F, gairdeachas B. reombat F. 
168 Aoibbill AB, a Aoibbill F. fbäig A. arrsa C, arrsa 6 an D. 169 agus 
rae E. chaoimse D, cbuimse ABEF. 170 shaidbbbreas ABD, saidbbbrios 
E, sadhbbris C. ngeibbeann AB, ngeibbion DE, ngeibbion F, ngeibbin C. 

171 an om. AB. cheannasacb mss., ceannasach biiadbacb 6 sbluaidbtaibb 
aöibhnis F. 172 dob' easuamb mor tu dTuambain A, i dTuadh-muubain B, 
tuamban E. ba easnamb F. cbruag C, cniaig tbii F. Loire AB, ttirr buir 

D, ttiortba F. 173 fätb AB. cbaiute B. 174 cbraig CD. me prius 
om. AB. cloidbte D. 175 bhuain E, do bbnain dam tbreoir AB, tbröir 
C. csbeoil CD. cheil EF. me prius om. AE. 176 is om. D. bpiantadh 

A, i bpiantaibh B, a bpianta EF, pianta CD. is do chath F. 177 na 
sluaighte mine AB, na sluaite imigbin G, na sluaidbibbte imighis D, na 
sluaigbte ditbmighis E, na slöighte imigbioü F. chricb ABF. chaombnaidbe 

B, cbaobbnadb C, chuimbne E. 178 air fbuaid F. tsaogbail D. seo om. 

E, na tire ABF. 179 na ccailleacbadb dubbadb gan cömbadacb ceile D. na 

ABF. cümbdach ABEF. ISO diu D, cblü AB. cbionta EF. bbeart .4BEF. 
ISl aitbuid dam F. dbam fein AB, dom fein DE. sa meid seo D, 

sa mbeid so E, sa meid seo F. dbam sbiübbaltadh J., sbiübbalta B, dam 
cbsbiübbal- E, 'am cbsiubbalta CD. 182 a om. ABF. dhiübbalta C, 

dbiübbaltadb D, diültadb A. 183 mar thärladh A, tbärla 5, agus mise 
iona mbeasg mo chreacb mur tdirlaig F. 184 am spaid ABF. päiste AB. 
185 dböitb E. mur bbidbiom C, mo dbith ABF. 186 seochur E. 187 doilbb 
AB, dealbb F. duasacb AB, dübbach duaisioch EF. duagbbbur C, duagbmhar 

F, duabbitr E. diocb CD, diotbacb F. 188 codladb ABF, cbolladh C. 
suaimbneas AB, suaimbnios aoidbcbe E. 189 as masluigbtbe D. bixairt 
ACDEF. suairceas AB, suaibbnios F, suaimbnios E. F hat den Vers hinter 
178, om. acht. 190 leaba AB. dar suadbtba CD, dam sbuatba F, leabb- 
fhuar am sbuagbtba E, am sbuatbadb AB. fbuair D. 

191 cairge AB, cairige E. bhreatbain C, breatbnaig AB. go baogh- 
aeach C, biogthacb D, biogacb E, direacb ABF. 192 Bbanabb- C. anacar 
A, anacair B, anacra E, anacradb F. sigbinte F. 193 ase an fätb ma 
leanaid F. leanaid ABDE. da ABDEF. 194 uch mo lagar AB, och EF, 



236 LUDW. CHR. STERN, 

6 D. acht om. AB. caithfuimne E, cathfamna F. 195 se an tarn JE, ase 
amm F. nar AB, 'nar D. ceüe ABDEI\ 'posadli D. 196 om. D. le 

aon-bhean A, le haoii-bliean B, le aoinne goil C, aonduine E, aoneach F. 
leodhtlia F. 197 a om. ABDF. 198 acht seandaig AB, seandaigh tundaigh 
E. shuidhte chloidhte D, cloidhte F. 199 ttiteach C, ttuiteach DE, dtigeach 

A, dtigeadhJS, ttigeach F. teacht E. 200 fö seacht A, fä seacht B, fan 
E, fe an F, an om. B. air tteacht feiseoga D, air theacht feasoige ABF, 
le teacht C, air teacht E. Ada. AF: 

A namm (a) bheith bleacht nö (a) neart do nuadhchar. 
Adel. B: An am bheidheadh bleacht no i neart do nuadhchar, 
An am do bheidheadh tapadh 's fräs chum gnotha. 
201 's ceangal le mnaoi mhaith mhin-tais thobhthadh A, thoghthadh 

B, thoighh'-fig CD, mnaoi niidhin tas möbhuil E, no min tais tobhtha F. 

202 thaithneamhach ABD, taithniomhach CE. saoite E, suighte F. do ghiol 
BF, shighiol C, shioghal D, siol E. no d'fhoghluim A, 's d'fhöghluim B, 
na dh'föghluim C, na d'foghhüm D, nö dfolaim E, na bhfodhluim F. 

203 clogh D, clodh F, plogh E. no mionladh mhanladh ABD. midhin no 

E, nö F. 204 do m'eol A, do mb'eol B, a fflol CD, am eol EF. teacht 
ABE, tiocht CD. läithir C. 205 acht seanduine AB. oghbhur C, obhur 
P, obhar F, om. E. doilghiosach AB, doilighiosach C, doiligheasach D, 
doilioghsach E\ ach doininteach obhar an domhan dolighseach F. 206 do 
chruinig E, do chruiuicc F. doghbhruiu C, dobhruin D, dobrän E, doghraü 

F. när chuibhe ABF, cuighe C, caoi D, chaoi E. dhi F. 207 'se BD, is e 
AE, ase F. chradhaig C, cräig D, chräig EF. is EF. cheil CF. 208 mintin 

DE. smiiinte F. traochda E. 209 cräidhte AB, traite DE. tinn B, 
tinn mur atäim F, täim E. trealag D, traelag E. 210 a' prius om. AB. 
cloidhte D. 

211 an uair ABDEF. do chim ABF, a chidhim E, chidhim C. 
preabairidhe E. 212 om. E. baramhiiil AB. 213 stuadhm- feasamhach 
CD, stuamadh staramhüil ABF. faoidheamhail C, suidheamhüil B. 
214 gruadheas D, gniadh deas E. ghreanamhar A, ghreannmhar B; auch 
die beiden folgenden Wörter mit anlautendem gh. 215 basdalach B. bea- 
cantadh A, beachanta biogach B, bachanta E, bacanta F. bröigdheas D. 
216 ceart C. ceaiiasach D. ceapaighthe D. 217 posda E. 218 füad E. 
n ag F. nö öinbhid yl, nö öiumhid B; öinm« D. 219 samharladh 4ß. de 
chaile A, de chaileach B. tiubhansgal C, töbhansgoU E, tiünsgall F. shallach 
F. 220 stuacach ABDEF, stnaidheachach C. stailliocach C, steilliceach 

DF, stallacach E. aithiseach ADEF. stnbhancach C. 

221 suaidhteach CDE, suaidhte AB. focoUoch E. 222 cuardach mss. 
codhaltach F, collatach E. goirigeach AB, goirr^gioch C , gorruigeach X), 
goirregeach E, gorigeach F. 223 mo lat C. ata an folt misgeibheach E. 
224 is folt C, 's folt A, 's a folt B. 225 is e losg E, ase loisg F. go 
haodh me ABF. 226 togh' fighe CD, toibhibh E, toghuighe nie F. roimpe 
AB. 227 cread e ABEF. töhlmr C, tabhur D. toburfuighe C, täbhuir- 
fighe D. grä CD. dhora D. nach AB. 228 chomh AB. möbhuil C, modhbuil 
D, momhuil E, möghail F. breagh deas E. 229 's om. AB, is E. mo 

dheid mo bheil F. 230 is tä C, ta ABF. 

231 shiuil D. m urrl '- sg.iiueach C, mo url ' sgaiugheach D, is mürrle 



MERRIMANS CUrRT AN MHEADTTOIN OIDHCnE. 237 

sgäineach E. 232 Ijücallach cüpallach E. fäinioch C, fäineacli E, fäingheach 

D, fäiuueach cet. 233 is om. AB. smäcUichal D, smäcliall CE. 234 tär- 
luiighthe E. lionrach CD, lonrach A, lönrach E, luüracli F. sgatlirahur I>, 
sgämblmr E. 235 bhraigbid D. mo bhräighd nio läm is E. mheara AB, 
is mo mbeurraibh F. 236 a siorbbreitb ADE. bar AB. häilne AB. 6 a 
cheile D. 237 cbuämbnadb il. 2-38 nibbf J^. croiü na 16m i^. na prius 
om. AB. stadagacb C, stadbagacb D. 239 7 colan C, 's colan AB, colluinn 

E. dbom CE, liom ABDF. Acld. B: 

Agus togba au gbiorta cbum firionnacb do sbäsamb. 
cbuim fioraüicc F (statt Vers 2iö). 240 's togba gacb socbair AB. sa togh^ 
D, is tögb gacb socbair faoi E. cbobber A, cbover B. nacb träcbtaim AB. 

241 sambarladb A, sambairle B. cailligbe B. spangaire A, strangaire 
B, sraingere D. 242 taitbueambach D. 243 sraoil DE. sluid rae F. 
244 smiste ABE, smisde F. duirt D, duirc cet. säsadb B. 245 lostadb 
liostadb no A, loiste liosda no B, loiste liosda nä F. eufacbt D. 240 sgiimb- 
tba CE, sgubbtba D, sgotbfadb ABF. comb toghbbfadb C, togb'fadb D, 
togbfa sas E, tobbfa sns F, cbomb tobbtbadb AB. 247 mbeidhiunse AB, 
mbeitbiuse CD. dam ABF, dorn DE. 248 leigbiobacb C, laigbiobacb D, 
leaghbacb A, liabacb BF, biibiocb E. tuigsin ABE. 249 gan radliarc gan 
gliocus D. gan imirt AB, gan imtbirt F, gan imirt mar bo cuir dbom E. 
250 cä'r mbisde AB, cär E, carr F. tbreidbid D, tbi'igid E. riotb E. 

251 fbacatbas AB. combgar AB, comgair EF. 252 aig fair na aig 
tordbamb C, faire . . . na törtbamb A, na torradb B; fairr— JE; töireamb E, 
törrdbamb oig D. crionadb C, criono F. 253 mbatbacbaire C. nö 'n 

raince A, roince E. 254 a bbfarraid F. täinteadb B, tänta A. bbantadb 

D, bbainte E, banta F. 255 gabbtbadb A, gabbtadb B, gobbtbadb C, 
gobbtadb D, gabbtba F. cbäiim B. air döna C. gan cbäim air dombau und 
6 bbarr go bon umstellend E. 256 culaigbtbe C, colaigbtbe D, culaidbeacba 

B. 257 bidbeann B, beitb C, beadb D. ceart CD, a cbeart a bbeitb E, 
bo cbeart dam cbül F. don pbügbdar E. feigbilte CDF, fillte B. Add. B: 

An daitb cbeart am urla le püdar luibbneacb. 
258 stüir D. cbaidbpe AB, coidbpe C, cboidbpe E. 259 bügbda mss. 

ribinigbe A, reibinigbe B, riobigbnidb C, ruigbbitbuidbe E, ruibigbnidbe D. 
260 gumbna C. breacb F. ceart C. ruffuigbe CD, ruifuighe E, rufaoi AF. 
261 anamb C, eanamb D. go brätb AB. gan fasagbail aegbioracb C, 
aogharacb D, eadbracb E. 262 tbaitbneambacb ABD. bbreägb ABD. 

cbeärdan AB, cbeardän C, cbeärdän DE. craoracb C, craoraig E. 263 an 
om. AB. is iomada E, sus iomdba luibbioiia F. craoibhce C, craoibbcbe D, 
craobbtba E, craoibbe AB. eanlaitb E, eunlaitb F. 264 ar m'aprüu AB. 
siogbagac riogbagacb D. 265 cungadb E. sagbladb C. 266 sliumbna 

E. fä am C, fom' AB, faoi am broga F. 267 büclaoi A, buclaoi F, büclaidb 
E, büclaidbe B, bücluigbe D, bucbluigbe C. fäingidbe A, fäinidbe B, fainigbe 

C, faingbidbe D, fäindbe E, fäüguidbe agus lämbnuigbe F. 268 fünsaidhe 
AB, funnsnigbe C, is fünsuigbe D, friusigbe F. präshiidbe AB, präslaigbe 

E, präslaoi agus läsuigbe F. daora ABEF. 269 sgeinnideacb ABF, sgiu- 
teacb DE. sgaitbmbwr D, sgätbmbwr C. 270 ainid C. aimid gan gaois 

F. naoidbeanacb A, naoidbeanän B, nidbindeacb D, naoindiocb C, näoindeacb 
E, niüdeacb F. naireacb D. 



238 LUDW. CHR. STERN, 

271 eaglach AB. uadhlach C, uagblacli D. ftighain AE, fäin B, fhiaghain 
CD. 272 gealtach AB. ghaois jB, ghuais DF, guas E. teagar ADF, teaghur 

E. na stuaira F. 273 folach ABEF. racliainnse ABF, reigliinse D, 
reidhinse E, reinse C. ceadtha C , ceytlia F. 274 is taithniomhacli F. 
taidhbhseach ABF. agus m'yan F. 275 bhidhim D. dam ABF. thais- 
bänadh C, thaspänadb D. 276 macbaire min ABF. mnänadb 4, cammäu- 
aidh B, la iomänadb E. 277 raince AB, roince E. räis E. 's raguirne 
AB, raidearacht E. 278 teinte cuäraba AB. räfladb ABF, radhfladb D, 
radbfle E, is radhfl— C. 's rabuirue AB, is raguirne G. 279 aig aonacb 

F. margadh AB. aitbfireau D, aitlifioii F. dombnaicc CF. 280 breitbugba 
F. togbh- r C, tögh fb' E, togba fir ABDF. 

281 do cbaitbeas AB, do chaillios F. eifeacbt ABE. 282 do 

dhalladar 4BF. diagheadurF, d'iagb'dar ^, do iagbdur iJ. m'eadb CJS. 'nam 
AB. 283 mo cbuman EF. m tbuirruin C, mo tburan E, mä tbugainn mo 
AB. düibb AB. 284 fbulang AB, fbuilin D, fbuiliug E, fbuillaingios F. 
d'iomarca ABF, diomada DE. cradbteacbt E, cräibbneas F. 285 cbailios 

D, sgäluidbe AB, sgadbaluigbe C, sgägbluigbe D, sgadblnidlie E, sgällnidbe 

F. 286 beitbe balbba EF, balbbadb AB, balabbadb D, balbb G. cailleacba 
ABF, cailliocadb C. 287 ipfeidir leagbabh C, leagbabb D, leigbiomb AE, 
leigbeadb B, leigkeamb F. 288 na räe F. no G, nä AB. 289 an inid 

G, am inid ABDEF. sbeambuin CD, sbämhan E, sbambuin A, Sbambaiu B, 
sbambain F. cshiubbal CDF, cbül AB. 290 tuigin E, tigim F. siuil CD, 
süil A, a süil F, ag süil B, bbeitb ag süil E. 

291 uior bb'äil ABF, nior bhaill E. colladb C. dbiobb D. 292 tbor- 
tbadb A, tborrtbaibb G. fom AB, faoi am chluasaibb F. 293 bb'obair 

ABEF. craidbfeacbt GE, craigbfeacbt D, crabbnws F. 294 greidbm G, 

greidbim AB. bolgam ABF. sbloigfinn AB, sblogainn DF, sblogain E. 
tre F. trätba AB. 295 an tsrotha A, na srotba BEF, srotbadh D. 

tbumaiii F. 296 siuil CD, a' süil A, ag süil BF, i süil GJ. 1, 4. a süil 
tri am cboU '- E, triom F. 297 cbuaidli AB, cbuaigli D. sguab C, a scuaba 

E, le sguabadb GJ. o'n AB, an EF. 298 m'ingnidb AB, m inginidb C, 
miuginigbe D, m'ingüe F. mo gbruaig AB, mo gbrüag E, m'gbruag F. 
fo'n AB, fä an D, faoi au F, san E. dfägan C, d'fUägbbuiü F. 299 do 
cbuirinn ABF, und so im Folgenden, cuil G, cbuil D. gaidbbble G. faoi 
GJ. 300 is do cbuirin E. ran AB, rädban F. fom adbairt AB, fa'n GJ. 

301 cboigil A, choigiol BC, cboigeall F. badbtbadb CD. 302 's do 
cbuirinn AB, is do cbuirin E. cbeirtblin D. teinil A, teine-aoil B, teinaoil 
G, tine aoil D, tinaoil E, teiiligbill F. mbic Räghnaill ABF, Rägbnail CDE. 
304 is om. D. 'san B. füm C, cbugbam ABF. torr D. gabäiste CD, 
gobaiste EF, cabäiste AB. 305 aco süd ABDE. ndüras E. 306 na 
tagwrain C, nacli tagraiun ABF, na bagarann D, na bagallain E. cümbna 
G, cumbnadb A, congnamb B, cügbna E, cugbnamb F. au diabbail 's a 
bbraitbre AB, deambain go läidir D, deamban sa bbratbair E, sa bbraitbre 

F, sa bbrätbar G. 307 ase F. fätb ABF. sa mbrigb E. dbuit om. DF. 

308 mur täim DF. dbltbill G, diotbaill D, dbitbcbioll E. ceile E, aoile F. 

309 Absatz D. fätb AB. slieauacbus CDF, sbeancbas faitb E. 310 mur 
täim EF. acbaran CD. daingean AB, daingbeau D, go daiugion a nacbran 
E. am bbliadbanta F. 



MERRIMAN8 CUIRT AN MriEADHOTN OIDHCIIE. 239 

311 ag (B) tarraing AB, taraingt D, tairaint E. laethil)h liatliadh A, 
liatlia BC, laitlie F. 312 aoiime C, 's gan aou dam iarradh ^IjS. sas eagal 
liom eag gan aon diiine dhom iarradh E. 313 pheirle E. glaodhaira ort C, 
glaoidhim tu E, eibhim A, eighimhim B. 6 phearrla pharrathus F. 314 manam 
C. aitchira 's glaodhaim tu AB. thu om. EF. eibhim C, eimhim D. 315 'm 
shraoill AB, am shraoil C, am shroil D, au straoil F. 316 chaille F. chrich 
ABF, chrioch CDE. bhrighe E. 317 charaid AB. chlaiun AB. chaoim AF, 
chüim B, choidhim ü, chaom gan chlaoin E. 318 theallach AB, thealachadh 
E, the^Mach F. dräighin CD, droighin E, au draiun AB, au draighin F. fäilte 
ABEF, t C, chäirde D. 319 dar- fuil impe C, impe D, darre fuil impe 

E, dar abhfuil uimpe F, dar fuil impire AB. teinte AB. 320 dallag A, 
mealladh B, meallabh C, dalF abh D, dallamh E, meallacc F. muighte A, 
muidheamhte C, maoimhte F, maoite E. go ciuute B. öinbhid A, oiumhid 
DE, oinseach B. 

321 's sealbh A, as seilbh B, agus sealbh F. sodhaig rö gach di C, 
aige ro gach diu D, sogh 's rögha gach diu A, 's i B. 322 is aig anil)h 
na Fodhla C, saig ainibh D, is ainibh E, ag aimidighe Födla AB, aig amidighe 

F. as comhair CEF. shüil C, shül ABD. 323 ata E. somach AB. Sadhl)h 
AB, Siadhabh E. sömhach A, soghmach D, soghach F, soghmhar B. 
324 Muirin F. air meidhir B. nuadhchar ABD, air uüadhchar F. 325 Möir 
AB. Marsuille E, Marsaile F. macnas AB, machan?ts C, macau?is DE, 
macanas F. 326 is om. AB. orra AB, orrtha C. a fochuaid ^, ag a 
fochmhuid B, is fachauuid C, magadh orthadh a fachanuid D, is fachnuid E, 
fachonoid (om. isj F. fümse C, füghamsa AB. 327 lad F. tä Släinge AB. 
Sighile AB, Seighle F. 328 Äidhne CD. cädhal C. timpchoU C. 329 's 
tuille AB. atiiid B. de mhnä AB. mhnäibh F. 330 gan äl AB, gan 
ädhal E, gan tädhal gan tsiolrach CDF. siolrach ABE. 

331 is fada gan feidhm me 's as foighueadh damhsa e AB. foidhine D, 
foidhüe F. 332 an galar am lagar B, am leaghadh A, lagar am laigh '- C, 
leigh— D, luighe EF. 's an liaghas AB, is ni leighis C, is mo leighios DF, 
is leighios E. am comhachta DE. 333 dibligh AB, diblith C, dible 

DE, dibhle F. dreoite CE, draoite D. 334 is arthauaibh D, arthana E, 
arrthana F. draoichta C, draichta D. chlaoidhfeadh AB, chloidhfeas DE, 
chlaoidhfeas E, -fis C, chlaoidhficc F. dam ABF. 335 galädhauta C, 

ghaladhantadh D, gollädhaüta F, galäinte E. 336 is om. AB. bhuaidhfeadh 
AB, bhuaidhfeas D, -fis C, bhuadhfeas E, bhuadhficc (om. is^ F. dham ABF, 
dom D. 337 do chunairc me E. dheauadh AB. 338 is do chuirinn F. an 
comhgair E, na cömhgair ceadhna F. cheadhna C. 339 is maith au congnamh 
dnbailtF. comhnadh^i?, cünamh i^. aom.ABF, a ndubailt £. 5i0 d'ubhladh 
AB, dhubhalladh C, greaman dubhla E. luibheannadh A, luibheanua B. 

341 an magairlin ABD, an mhagairlin F. meaghrach AB, meidhireach 
C. ^ miol AB, meil C, meill DE, mioll F. na mbualta A, na mbualthach 

B, na mbuailte F. 342 an tathaigin AB, dathaigiu C, taithiginn D, an 
tathagän F. tuarta AB. 343 minsioch claoigh F. claoidh AB, cluidhiomli 

C, cloidhiomh D, cloidheamh E. bünsach AB, bufiseach C. 344 curaanaoiu 
C, cumaiuiu AB, cummaiun E. draoicht C, sa draoicht D, sa draoigheaclit 
F, is draoigheacht E. 345 duilliobhwr D, duilleabhuir F. ruü C. dar 
ndoigh 's gur rün e AB. 346 don ABD. muiueadh B, münamh E. 



240 LUDW. CHR. STERN, 

347 ba F, do b'iotignadh AB. mor ABE. 348 aingir AB, bliruinall C, 
bliruinngil D, bhruinghiol E. a buadhchant A. 349 is om. D. is do 

iriis dhomsa E, domhsa F; 's gur innis AB. dhariiu CD. tri EF. 350 am 
inid ABDEF. seamhun CD, samhaii A, samhafi F, Sambaiii jB, seamban E. 
351 ibb mss. 61 ach an F. fonntach D, fhogbnäntach E, feogbantacb 
F. fioii C. 552 is cuille F. cuillin S. döigbte ^ß. liün AB, leabbun 
C, leamban DEF. 353 faigbueamh D, faighnioiiib E, foidbneamb Ii\ 

fuasgailt AB. 354 moill D. soighead ABF, saigd D, saidhiod E. luaise 

C, luais e F, luadhais e A, luathais e B, luais me E. 355 mi;na ABE. 
liagbas dam AB. leigbios dham F, leigbis E. an chuaird seo F, ad cbuard- 
si E. 356 cuirfe me C, cuirliodsa F. fagbairt AB. cruaidb dbam AB, 
dbom E, cruagb dorn C, cruaig D, crüagb dham F. 

n. AB adcl.: An dara roinn, noch do thracbtas air an seanduine 
'san gcüirt ag labhairt go trom tair tarcuisneacb agus go neamhcbumauacb 
air mhnä oga. F add.: An fear air ambinse. 

357 preaban mss. 358 suarthach CDF, suathrach E. nimliidh CD. 
fae AB, faoi E. 359 bbaill ABE, baill F. air luasga C, air luaisge E. 
anäil A. luadhas iondille F. 360 draighin C, draighion D, draoighian E, 
draoighiori F. chnamhadh C, cbnanihnadh A. fhuaid F. 

361 ba dhreöil F. dreoil CDE, dheireuil AB. radbairc DF. 362 bhord 
CEF. thaidhbhse D, na taidhbhse AB, an tai(dh)bhse EF. am eisteacbt ABF, 
am eistiocht E. dubhart C. 363 docar D, dochuir E. diobhail is sior chra C; 
is alt. om. DF. chleibb D. 364 midhstäid C. a siol gabha is deärca F, 
gädha AB, gäbhadb E. 365 as doitb F, döigh AB. iongnadh AB. luigeadh 
A, laige B, liogacht D. 366 na fös mar dimthig F. tinbaist AB, tiubuist 

D, tubaist EF. 367 aguin C, 'guinn AB. 368 bath B. bhidh C, bheith 
A. laoi acu C, laoigh aco E, laoigh 'guinn AB, gan aoiche aco F. 369 nios 
AB, nibbus F. da ttigeacb EF. tiorthadb ABD, tiortha F. 370 Mhör AB. 
Shighile F. 

371 chrich ABF, chaois D. 372 olcas an tsiolraig AB, an tsioUrach 
F. 6 a ttaingis D, 6 ttaiiaois F. 373 ghräna ABE, gränadh C, gräna F. 

agad shiusir £'. 374 löpuig A, löpuigh B, lobtbaig E. locht CE. mire 

ADF, meidir E. 375 aithine D. aithnid düinne ABF, aithue dorn fein E. 
sümaire ABF. athair duit ABF. 376 charaid AB. cairid, clü D. chüil 
ABEF. airgead AB, thairibhe D. 377 iona F. liath AB. mhüine F. 
378 mhiais . . . bhiaidh C. äulan AB, anlan F. 379 gan faic air godhal 

E, gabhal AB, air a dhromm is a chobhail D. chöta F. sa dhroiTi gan cot 
E im folgenden Verse. 380 acht om. AB. 

381 creidigsi AB, -se F. dhä D. diolthaoi A, diolfaidhe B, dioltuighe 
CDF, dioltadb E. 382 e fein sa bhuidhioü F, bhuighean CD, bhuighion 
E, nibaoin AB. tar eis C, d'eis AB. ioc om. E, ioch F. eilibh C, eiliomh 
EF. 383 dar chodhlaü na naomh F, colann mo nämhad AB. diothal D, 
ditbchioll E, dhithchioll ABF. mör do ABEF. 384 dighe ABE, dighe le'n 
fbuighioll<=i' F, le na E. d'fhuasgailt ABEF, df uasgail D. 385 mör ABEF. 
an tadhbhacht AB, an tabhacht EF, an tobbacht CD. is gleo E, sa gleo 
DF. ameasg D, 'dir dhaoine AB. 386 trodaire AB, trudaire EF. dod 

shortsa F. bv . . . caoradh AB, bo D, chaoradh E, caoire F. 387 büclaoi 
AB, buclaoi C. cloca AB, cloca F 388 ciairsiüir D. a gobhail na gaoithe 



MERRIMANS CUIUT AN MHEADHOIN OIDHCHE . 241 

ort DE, ag gabhäil B, a goil C. a o>». A. SSO dallag E. lead tboidhbbse 

C, led' tbaidbbbse ^£, le meid do tbaidbbbse F. 390 dob' aitbnid dam 
AB, is aitbnid dam F. coipe D, caoipe E, caoipe F. ar om. F. tu taobh 
le caip bbeag AB. 

31)1 is (as) deacair liom ABF. go lom AF. 'sas ('sis) leir dam ABF. 
392 cobbair E. 6 an leine D, 6'n leine ABEF. 393 gabbadb E, gabba 
F. tu ^i?. 394 agus feabbas F. rni&oi ABF, riuff C, ruft'adb D, ruifidbe 

E. le ad mbnintbirle C, mbuiiiiltidbe /l, mbuintirle D, mbuineartlidbe E, 
muiiiartligbe F, mbuinicbilligbe B. caimric CDF. 395 canäfas CE, canabas 

D, cuofäs A, cnafds B, cofifäs F. dod' bbästa ABE. 396 do'u tsaogbal 
ABDEF. t'fäsgadb A, ad fäsgadb B, ad fbäsga C, e tfasga E, ata ad 
tfbäsga F. 397 faiceann AB. frainsidbe AB. fdiunidbe AB, fäine C. 
fruinsidbe is fäinidbe E. 398 do om. AB. lämbaingidbe A, lämbainnidbe 

B, lanibuine C, laoimbne D, laimbne E, laimbnidbe F. gris ODE, griosa 
AB, grios F. 399 acbt aitbris D, acbt airis E. ineösad C, 'neosad AB. 
400 deör ABE. 

401 cbonartaig AE, choiiartaicc F, cbunnartaigb B, cboufbartaig C. 
bboebt ABEF. iouladb B, üainle (?) E. 402 änlan AB. 403 furrus C, fuiris 

F. cbüil C, cbül ABDF. bbeitb flüirseacb taidbbbseach F. 494 conairc 

C. sbüile D. an cbluid E. Ina DF. 405 füd C. 406 suigbiomb CD. 
türann A, 6 tbfirrna F. 407 smurt AB, smuirt CDE, nö smuirt F. cuilt 

C. clüda AF, clüdadb B, cblüdarab D, clüdamb E. 408 dealbb a luid F. 
pluid AD. tsiibbsa CD, tsbüsa F. 409 cüil AB, commair F. cbum luigbe 
A. 410 sügba ABF, sugbadb D. siliägbaiu C, siolädbain D, silleäü E, 
sileägbaiu F. nios ABE. acbt om. DEF. 

411 fiagbaile AB, imW- E, fiagble F. fräs ABDE. caoimse C, cbuimse 
AB, cbaoimse D, gan racbt gan cbuimse F, an cbidbimse E. 412 riagbau 
CD. tärsna J-i?, tieasua -EF. 4i6' dbruim AjB. gabbla^i>, gabbl- a lugbb'- 

D, gobbla luba E, sa gbabbaill F. 414 claigearnacb donn B, claguruacb 

D, clagairueacb F. tüirling AB, ag tüirlint E, air a tüirlint F. 415 a 
cbuman F. fäidb B. 416 gusdalacb A. gälbbadb C, gailbbeacb B. gärtbacb 
AB, gartba galla E, garrta F. gabbuin C, is gabbann B. 417 ndatbaibb 
AB, naitbibb F, na datbibb E. clöcuidbe AB, clocaidbe siodo F, clocadb C, 
sa clöicin E. 418 arü D, ariü F, is E. sgeol nacb fritb e A, föil cär 
fritb iadb B, fritb iad F, föil cä ar friogbiobb e C, cär friotb e D, cär friocb 
lad E. 419 fagbann A, faigban F, fuair B. radbarc DF. so cbitear A, 
so cbidbtear B, so muidbeambint C, so mbüidby tu D, mbuibbeaü tu F 
(d. h. mbuidbeanu tu). 420 is om. AB. tbuill ABD. leagbab A, liab B, 
laigbiob C, leigbiobb D. so AB. aitbris cä bbfaigban tu an leigbioii gan 
bbrigb seo F. 

421 docbair D. frigbiobb C. go cöiraid C, cöir iad DF, ar fögbnamb 
AB (cf. GJ.2,201a). 422 is om. AB. orrlaig C. 424 is om. E. 

425 acbt om. AB. leagauiaoid C, leigeamaoid ABF, leagaimid D, leagamuid 

E. cär gbluas E. 426 acbt aitbris AB. is inis E. 427 Aoibbill AB, 
a Ä. F. 428 guibbim C, guibbeam E. tu ABF. foir me ABEF. 
429 fiosacb dam F, dbam AB, me CDE. farrairigbe AF, fearrairigbe BD, 
fearaigbe C, foirigbidbe E. 430 luigbte C, suigbte A, suidbte DE, buaidbte 
B, buadbte F. sladaire an tsord so ABE, don tsbort so F. 

Zeitschrift für celt. Philologie V. 16 



242 LUDW. CHR. STERN, 

^Sl dar lämh ABF, air lämh E. mo chairid E, mo cliarraid F. aith- 
nid dam ABF, aithnidh E. dhom cliömharsiu E. 432 again C, agam DE, 
'gam AB. dam chömhgar AB, comhgar EF. 433 sionanta CD. sruimile 
AB, srioimille C, srimile D. saiintach AB, sontacli CD, saomhinte suibhreach 
sundhantacli E, scirahialta soiiieanta soghaütach F. 434 buailiobli C, ionar 
bualaig E, air buailliocc F, 'nar buaileag A, 'uar buaileadh B. acu C, 'co A, 
'ca B. neochar C, nuadhchar DF. 435 'luiair ABF. a cbidhim E. 

riadbarc C. 436 an gradam a gerieb a bpoimp 's a dtaidbbhse AB. a ebriocb 
a piomp C. sa toidhbbse D, sa taidhseacb E. 437 sealbbän AB. aiee C, 
'ci AB. eörnadh AB. a fäs A, ag fäs B, fäis DE. 438 airgead AB, is 

airgead D. 'dir ^5. lamh E. aiee C, 'ei 45. 439 do cbonarc me yli?F. 
a raoir F. a om. AB, i am JBnfZe rtrf^i. AB, air taobh na sräide i F. 440 is 
ceannasacb AB. leidbire CE, leigbire F. 

441 madbagacb CD. 442 cämas F. ladambus ABCDF, ladüis E. 

443 mar och C, m as D, mar a mbeith E, muil mby jP, mun mbeitb A, 
muna mbeidbeadb .B. ehlaon ABF. 444 sgaual C, sganaill ABE, sgaüaill 
F. sgeabli C, sgeibb F, sgeimb no E, sgegbiobh D. sgrnda AC. 445 dob' 
fburas AB, dob furuis E, bfhuirris F. dam ABF. eroin E. chualadb AB, 
chuadbladb C, do ebual— J^. 446 au chumadb ABD, an ebuma F. iona 

mbidbioeh C, 'na mbioeb A, 'na mbidheadh B. sraoilte DEF. siiaighte ABF, 
suaidhte C, suadhte D, suidbte E. na F. 447 stracaitbe C, leagaigbte air 
F. gäire F. 448 caite C. tsräid AB. 'n stäbla A, i stäbla B, an 

stabl ■ EF. 449 traehtmhar CD. taisg is tracbtfuir E. coidebe C. 

450 air mharann AF, air mbaranadh CD, air marrana eäil E, air cleas a cäil 
B. air gair C, 's air ghräin A, 's air gräin B, is air grain a gniobhartba E. 
452 a dtir mbie Cläin AB, a ttir mbacloin E, a ttir aebbxin F, a 
ttiortbacbiiu 6'Z>. 453 ärsa C, airrsa £>, arse E, ärrsa I'". Mäinse A, Bhäinse 
B, Mbäiuse C, Bhainse D, Bbaiüse is Binse F. 454 cill D, i gcill B, a 
gCillbbricäin EF. a cClair E. 's Cbninntheadh JL, 's a Cbuinntbeadh S, 
Cioütba X>, Caointbe E, Caointe F. Add. E: 

A gCorradb Cbaitlin na geailinidbe leointe*), 

Torraeh do^) dbailtinidbe gan puinn a dtöna; 

A dTobar na mäcoibb na sär-fbear gniombaeb, 

A ngaisge na dtän bo gnäitbeacb fioebmbar, 
5 Bo buaeb, bo cäig an gacb cäil da aoirde^) 

Is ar mbacbaire an bbaire rüg barr na tire; 

A nAbban Ua gCearrna an ärus aoibbin*) 

Na nuam^), na ndän, na gceärd, na gcraoiseacb, 

Na lann-ögan do b'fbearr a gcoimbeasgar '^), 
10 Foghalaeb fearrda') fäitbgblie fioebmbar, 

Is fonnmhar fhäith a seän an bbiobla 

'S is rogba a b'äirde a ndäinte gaoidbeilge ^), 

Is modbambaile mnä^) 's is äille a dtir Luirc, 



1) calaigbne leouta E. ^). thoii'bheas de Yar. ^) aorda E. 

*) aoibbue E. ^) na uogbam Var. *) do om. E. gcoimsgair E. 

') feardba Var. *) gaoilge E. ») momhuil mnä E. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOTN OIDHCHE. 243 

Togha^) gach sräide a närd-innis Fodla. 

15 Acht siubhail is leanamaoid an aingir do chlaoidh beo rae,*) 
A Chouchubhair, seachain i, a shearc mo chroidlie, föir') i. 
Diese Verse, mit Ausnahme von S — ß und 11, finden sich auch, wie Dr. Hyde 
mitteilt, in einem Exemplar des Schulmeisters Thomas Gahagan, eines be- 
rühmten Pfeifers in der Grafschaft Limerick, aus dem J. 1828 und sind nach 
O'Daly vielleicht von ihm selbst verfafst. 455 ciünsaig AB, cübhainsig C, 
cnbliausig D. ainmhidhe AB, ainimhidh C, ainibhidh Trefraoi D. Thrägh- 
draoi A, Thräghdruigh B; ag eabhansaig ainmidhe Tradraoi E, cuüsaicc 
chiübhuidhe Treadairiglie F. 456 fionnsaig C, fiüusaig ABD, fiousuig E, 

füüsaicc F. fhalachaoi C, falachuiglie ABD, falachuidhe E, feallacbaoi F. 
Creatluighe AB, Chreataluighe D, Chreatalaidhe E, Creatalluighe F. 
457 budh cMaon ABF. dubhart C, dubhurt D, dubhras F. 458 do 

ghlacfainn AB, ghlachaiu F. saor C, shaor ABD, go saor EF. fae A, 
fä B. 459 phldigh ABF, pladhaig D. 460 leagaighthe B, leaguightbe 
F, leagthaithe CD, lecaighthe AE. Gants CDE, Gäiris AB, gardits F. 

462 bhoirthibh C, bhöithre ABF. Dhuibhris F. 463 budh iougantas 
liom B. cionu ABB, ach ceau E. 464 agus creathaim F aig sgäur^ E. 
seo C, sin ABEF. 465 isi AB, uise bheith E, agus isi F. seanng C. 

'nuair ABF. a sheann E, sheaü F. aoin C, aonne DF. 466 's a' druidim 
AB, is i druidim E. anuair DE. 'nuair theanntaig fein i A, theanntas B, 
shantuighios fein i E, nuair shantaig fein e F. 46? mör na gräsa F. budh 
mhor na gräsa le rädh e AB. mbriathradh A, i mbriathi-aibh B, mbriarthadh 
D, rädha na uibriathra F. 468 noimeint späis AB, nöimiut späs F. gädh 

C, ghadh D, gabädh E, ghabha F. le C, le AB. uair no lä E. 469 lea- 
gahh C, leighiomh E, ach a leigheam F. di om. ABF. na udaoine AB. 
470 so CDF, a ABE. 

471 do shead E. beacht iona F. ciochadh A, cidhche E. 472 seacht 
mi beacht AB, acht nao midh beacht C, ach seacht midhe F. is seacht- 
mhuin DE. cinnte C, chinnte ABD. 473 breathnaig AB, breithnig F. 

tshe F. sgaoilthe C. 474 fo A. chuing AB, chuiuu F. 475 a sealbh 

F, i seilbh B. saoth : rioth D. gach sead ABF. da suadhthadh CD , do 
shöaghtha F. 476 a om. F. leighean ABF, leaghan C, leighion E. ni 

bhfuaras ABE, ui bhfuairios F. 477 fiosach F. do'n . . . do'n ABDF, is 

don F. bhidh C. 478 dam . . . dam ABF. shaoghal F. laethibh AB, 

laoghaoibh D. roimpe AB, rimhe D. 479 shaidhbhreas AB, shaidhbhrios 

F. 480 eisdios C, oisteas AF, oisteacht B. fäil C. theaghlach ABEF, 

thoidhiolach C, theagalioch D. 

481 caraid AB, ceanuas a ccüirt is F. congnamh ABF, cüghnamh E. 
'gam AB. 482 caraid is clü F. clü agum is E, diu D. na om. E. 7 

comar C, a gc6r A, i gcöir B. saoidhthe CD. 483 tathac B. chaiut AB. 
is vor suim om. AB. suidhim C, suidhm D, agus suighim F, feidbim E. 
e C, eufacht D, eifiocht E. 484 mbuidhean aig C, maoin is AB, muidhy 

D. a suigheamh DF. 485 mo aigne C, maigine D. sigheach CD, sugach 
F, suighte E. 486 gur chailleas AB, chailios E, chaillios CDF. 487 ba F. 
thaithniomhach F, thaithueanihach AB. 488 cöbhail A, codhail (om. is) F. 



toghbh- E. 2) leanfamaid Var. beo om. E. ^) fon i E. 

16* 



244 LUDW. CHU. STERN, 

aice C, 'ci AB. 489 na cül DF. treillseach ÄF, troilseach C, triliseach 

B, taidhbhseacli E. 490 na DF. lioürac C, lonurach F. soilseach C. 

491 bM cuma F. na hoige E. 492 is cuire iona C, agus cuire F. 

pog E. t G. 493 ach creathaim F, (om. ach) J.B, do chreathas E. 

chobhuiuu C, chobuii D, choS E, chabhair ABF. 494 bhathas ABDEF. 

go tabhwrtha an grä C, go dtabharfainn grädh ABF, go tahharthe angre Z), 
go ttabharach £. 495 dobhat BF. dioghaltiis F. dam F. 496 dan- 

gharthadh D, dauardha AB, danardha d'fhonn F. gan duine air an domhan 
E. dam thabhairt AB. m'aimhleas AB, mighleas E. 497 dfearthan E. 

498 fhlathas AB, fhlathns F. na lion AD, do liou BF. 499 snadhmadh 

AB, snamanag C, shuamanag D, snamnaig E, snamuigheacc F. snaidhm 
ABF, snidhim C, sneidhim D, sniom E. 500 is ceangalag C, is do F. 

cuiug AB, ccuiü F. re cheile D. 

501 do ghlanas ABF. ciSteacht F. suidhim C. eilibh C, eiliomh F. 
502 bhaineas AB. le gaois 's baois ABF. 503 comhthroin (comhthrom ?) 

C, bhi cothram AB, do bhi comhthrom go leör ann F. 504 is torns 

D, 's do stopus AB {om. 's) F. cope F. 505 bhi na bacaig AB, do bhi 
bacaig na ttread an sa cleireach F. bhi: 's AB. 506 bhi;idheach AB, 
bhaoch D, bhioch E. 507 do lasamair ABE. toirsighe AB, töirsibh EF. 
croinn E. 508 's do leagadh AB, is do ieagach F, leagabh C, is leagabh 
D, leagaig E. air börd chüghainn AB, bord auu E, börd F, bhordaibh D. 
bhidhe ann F, bidhe ann A ; chuinn C, chnghan D. 509 clagurnach D, 
bhi clagarnach AB, do bhi F. chuimse ABF, chaoimse D. 510 's chathamair 
AB, is do chathiodar F. mhörtach ACDF, mhorthach E, mhordhach B. 

511 dhioth D, mo dhith is masnamh E. tachtabh CD, tachtach F. 
512 baisteadh me AB, baistiobh CD, baisteamh E, baisteaec F. assan ABF. 
gur fhiarr me AB, gur fhiarus F. iar CDE. 513 seoch sine ABF. 

leabadh A, leaba B. hainfhir AB, aingir E, ainuir F. liaith C. 514 's 

do sgaoil ABE, do sgaoil DF. gealuidh B, geallaicc F. 515 is e tasg 

i;irthe gheibhimse AB, ase tasg uirthi gheobhaiüse F, gheabhaim E. 
516 breillin F. glaoch CDE. 517 ösda ABF, asta D. büird AB, is börd 
dha phleasgadh E. 518 na lösta AB, ina loiste D, a lär nä loiste F. 

519 dob' fhada da ABF. 520 dob' ABF. a bheag C, au bheag BE, 

bheag A. mhör ABF, a mhuair D. dhe E. 

521 dob' AB. agalach D, beagall E. le ABC. da gcualadh e AB, do 
cualadh e C. 522 rachain CDEF, rachainn A, rachfainn B. 524 eufacht 

D. aou do AB, aoine C, aon duine E. mhuidheadh B, do mhuimheach e F. 

525 greidhm C,. greidhim ABDF, ghrifl E. feidhm CDF, feidhim ABE. 

526 dam ABF. au sgeil E. 527 cürsaoi C, chuirsighe D, chursaigh E, 
chümhrädh AB, nä cömhradh leamhws F. durtam AEF, dürdam CD, dubh- 
artam JB. 528 nä dubhairt AB. go udubhairt bean le (leithe) e ABF, 
go udurabh le e C, leithe D ; nä dubhairt bean liom go udubhairt bean leithe 

E. Der Vers als Sprichwort GJ. 6, 60 b. 529 an bheart ABEF. eufacht 
D. 530 's bhronu AB, do bhrüun F. orm C, dham AB. 

531 sgauradh D, sgänradh cleibh is gan E. 532 da tteabh C, da 

tteaghabh D, da ttaobh liom E, da tteigheamh F, do theacht chügham AB. 
533 mo chulbhüid A, cholbhöid B, culoid E, mo chullöid F. aufadh A, anfa 



MERRIMAN8 CUTRT AN MHEADHOTN OTDHCHE. 245 

B, anfach E, anafach C. ainighidli 7), ainighidhe F, ainmhidlie E. sgöltadh 
CD. 534 bunöcc C, bunoc ÄBEF. an tighe ABF. breüidhte C, breöighte 

A. 535 leacaighthe .4, leagthaithe CD^ leacaithe E. smachaide E, smea- 
ciüdighe F. acu C, 'co AB, aco E. 536 ciiingeög bhainge AB, cuineog 

D, agus cuiuneog baiiie F. 537 bhi mullach AB, do bhi F. bhän mhias 

E. air leimhnias D. mhiais . . . bbiaidh C , de bbän-bbiadh BE. siuicir air 

B, 's siliere air A. 538 MuirrioFi F. .i. Cbäimliaitb CD, ni Camlaith E, 
ni Caomliath .T. F, ni Chäimliath AB. bean-liagh AB, bean liath E, bean 
liaigh F, bainbbiaidh D. 539 do om. ABD. crninuitbe C. dam' chom- 
harsa AB, dam cbombarsaiii F, dhon D. 540 chois D. 7 C, a' ^, ag B, 
go F. damhsa AB, dhomlisa DE, domhsa e F. Add. B und (nach 538) F: 

Do bbi triür no ceathrar^) do chailleacha maola ann, 
'S a bpiopuighe tobac aca da gcathamb ar*) saothar, 
Da mbaoidbeamh go daingion le racaireacht eithig, 
Gur min e a^) chroicion a shamhailt^) lem'^) gbaolta; 
5 Go raibh a mhullach^) mar Philib Ua Laogbaire 
Is clär geal ucbta') mar Mhurcbadh Leime, 
Gacb'') ball eile dhe fuinte ar mo dbeanamb 
Ag droing an ghliocais cbiim mise do bhreagadh.") 
Adubbairt Aine ni Bhreasail le cailleach Ui Chleire: 
10 'Preab ad' sbeasamb comb tapa 's is feidir, 
Faig mun*") asail agus cac an gbe gbleigil 
Is sgag e ar bainne do Cbathal mac Keamiiinn; 
Do dheasga na barrtbana seo stadfaidh") 'na cbaomhna^*) 
Is beidb aigneadb marbb gan gealacb an eada. 
15 Ni tbabbarfaig fe^^) ndeara a cuid bearta mibbeasacb 
Is deanfaig") folacbadb agus athair maitb breige. 
Fanfaidb an gaige bocbt Catbal mac Eeamainn 
Cois an tealaigb, 's an baile '^) tar a beise, 
A bbfeigbil an ghramasgair da mealladh 's da mbreagadb 
20 'S ag congbbail bainne leis an leanbb beag deidbeanach.' 
Von diesen Versen, die alle den Endreim e haben, fehlen in F 17—20 und 8 
ist von B ausgelassen. 

.541 sgaoiliod C. go follus E. dam ABF. eisteacbt ABD. 543 bidh- 
iocb C. baileacb AB, bailleacb F. d'aibbicc F. ehrte so E. 544 do 

chimse EF. tatbair AB. 545 faiceann AB. a Shaidhbb rü C, Sbadhbh 

arü AB, Shaidbibb F, sbaidbbhris D. luigheadh A, luidlie B, luidheam C, 
luigheabh D, laigbibh E, air a luigheamb a gbeaga F. 546 dheilibb C, a 
dhealbb go croin E. droighin C, dräighion D, drainn A. bhaill AB. mbearadb 
A, mbeura B. 547 lämb 's dänacbt doirne AB, is buadb na doirne E, lamha 



1) triür na rrrr F, tri nö ceatbair B. ^) le B. 

3) owi. F. *) däjB. sbambuüjP. ^) dorn B. 

8) mballa B. ') a uebta . . . Leine 5. *) agus gacb jB. 

9) B läfst diesen Vers ans. drong . . . ghliocMS F. >") fuig müin F. 

1») San fänfaidh B. >*) comhnuighe F. >=*) thiubbarfaidh fä B. 

!•) deunfaidh se B. ^^) bhaile B. 



246 LUDW. CHR. STERN, 

ba dhana a dhöirne F. 548 cnämli ABDEF, cnäimh C. 549 acht C, 

om. D, do AB, acht do EF. shiolra D, shiolraigh E, shiolraig F. duhh- 
chas C, dubhcus DE. 550 mäise AB. iodhar CE, ioghar AD, fioghar B. 
551 filleadh AB, feille DF, fioll- E, seille C. shronu C mo shnodh 
mo chlodh is E. lönradh A, lonnradh B, glonr C, agns gloüradh F. 
552 deise F. m'fheachain AB, ffl fheacaint C, is mfeachaint E. 553 shüil 

C. agus flu F. 554 as-sau AB. csiuhhal C. säghl— C, säil me F. 
555 radharc AB, radhairc ni bhfaighiuse dhom D, ni bhfaighan don crae so 
E. chreice A, chreiche C, chreathaire B, air an ccreice F. 556 baileach 

D. bailleach F. liaghas AB. mhilfeadh gaoth AB, an gaoth E. 557 teagh- 
laig AE, teaghlaigh B, taighioladh C, teaghalaig D. ag om. E. a bhfeill 

E. chaocha B. 558 suileadh E. luighead A, laighead B, leigheadhfidh 

D. do mheilfioch an creatuir E. ni bhfaghainn do'n chreatüir AB, creatiüir 
C, creatuir E. F hat für 557, 558: 

Do labhair duiüe aco is adubhairt när bhreag e, 
Go raibh cuideachta an teaghlaicc a bhfeighill mo chäochta. 
559 labharits . . . is do agaras C, d'agras AB, dagrios F. 560 tolltadh A, 

tollta B, tolta E, steallta F. gharbh B. bagairios D, bhagras F. griosach 
ABEF. 

561 dfogrus D. ainibhios D. cainte AB. 562 's as döith A, 's is 

döcha B, sus doith F. chritheadar BF. tighe ABF. 563 ar C, le ABF. 
achran E, achrainn AB, acharain CDF. do leagadar F. chughain D. 
564 haereach ABDF, haithreach E. brüthaig A, brndhaigh B, bruaig E, 
brüig F. 565 shuadhthadh C, suaidhte D. reidh B. seachain nä süaith 

e F. 566 tuirin E, is turraic F. do ruag E. roibh E. 568 bäs uaig 

E. radhaigh A, rachadh B, reidhig C, raigh E, raig F. 569 is om. 
ABDF. maireach A, mairfeadh B, mairfheach E. go lä 's a bheith slän a 
gclödh ABF, lämh na chlödh E. 570 sa sagart DF. air fäil C, le 
fäghail AB. a om. ABE. 

571 bhaineas AB, do bhaiueas E. tsnuim A, tsnaidhm B, tsnidhim C, 
tshnaidhim F. comhds C, cumhdaig ABF. 572 's bhreithinu A, 's bhreithin 
B, is do bhreathnig me F. ghlüin ABF, glurahau D. 573 dar Murach 

AB, a muaireach ü, a müarach E, muireach F. d'airig A, d'airigh BE, 
dairrig F, daire CD. tathacach AB, tathaigeach D, tathagach E, e taithigeach 

F. teann e AB, tuüda F. 574 lumhadhthach C, luthnihach D, luinihth*-'!! 
E, lüinneach ABF. 575 budh läidir B. leanamh D. güailidhe E. 
576 daingeaua AB, daingeanadh D, daingion E. aunchuid A, an-chuid B. 
gruaig E. 577 a chluasa AB, a chlüsa E. ingnidhe AB, iuginidh C, 
ingindhe DE, ingiDe F. fäs air E, sästa F. 578 cruaghdar C, do 
chruadar F. uilleanadh CD, uilleane E. chroibh AB. chnämhnadh A, 
chnämhna B, is chuämhadh D. 579 d'aibig ABDEF. a sbuile ABDEF. 
fiugh ■- E. pholladhairidh C, phollairidhe ABF. a alt. om. C. 580 d'airig 
A, d'airigh B, daire CD, dare E, agus dairig F. me ghlüimhne D. lüthmhar 
ABD, luathmhar E. 

581 coileädhan AD, ciolaghan C, coileafl F, cuilaiil E. cuislionach 
EF. 582 fuUaghain C, fulladhan 7^, l'uilleän E. fuUAuach C, fulangach 

AB, fulanach D, fullaugach imd fullaüach F. fuimieamhach AB, fuiug- 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADIIOIN OIDIICHE. 247 

eamhach X>, fuiimiomhacli F. 583 na dirtheach E. 5S4 laigim E, 

agus leag'aini /<'. (loci lathir C, ad läthair AB, ad laithir F. öSo breath- 
naigh AB, breitlmig F. bidh trnaidhblieilioch C, truaighblieileach D, truagh- 
bbealach E. 5S6 beaiiiiaibb ACF, beanaibh DE. a chinn . . . a cheile E, 
mo chiim agus suim mo cheile F, air ninäibli de chionn a suiiu i gceille B. 
suidhim C. 587 atharraig ABF. chiiing ABF, choing na cbleire E. 

588 bhuidhin AB. friobh C. 'sa ngeibbeann AB, san E. 589 lagadh B. 
daonmbar A, dioümhar F. daona A, daonna BF, daonad C, daonadh D, 
dean- E. 590 dath AB, daith CF. fior ABDF. glas E. 

591 furrus C. do om. A, de B. 592 d'uireasbadh AB, durrasa D, 

duireasba dlighe F; a nguidbe C, au nguidhe E, dligh AB. e C, eufacht D. 
593 an chädhall E, an gäbha F. nä AB. bafiise F. 594 biotäil E. 

padh DE. seinnte A, seinnteadh B. 595 sumaigh B. föirseach E. 

taoiseach F. 596 acu C, 'co A, 'ca B. agus 61 F. shaigheada A, shaigh- 
eadadh B, shoighda C, shaighoda D, shiaghda E, shoighya F. 597 daibhrig 
E. an tögbar-so A, an tabhm do C, tabhar DE, an tadhbhar so B. De 
CDF, De dhuinn ABE. 598 's gau AB. dar ABF, da C. cheille C. 

599 lann luhear E, leatban mhear . . . län ghlan F. 600 tadhalnihach D, 

tällmhach E. so AB. 

601 borthadh lad AB. 602 a ccraoidhe C. 603 bis 606 om. E. 

ni fhaicim-se A, ni fheicim-se B. daille A, na deille C, na doille D, nä daille 
BF. caoicbthe C, coiche D. 604 an leim CD, na leim AB. leithre AB. 
an äon air bhith aco F. dar hoille ü, dhar hoile D. 6 C, le mnaoi 45. 
605 teinne AB, tenne D. treine iad AB. 606 cclo C. clisdeacht AB. 

dliosdanacht AB, dlistiniog D, dlistiüig F. aouneach AB. 607 furrus C, 

fuiris F, is furas an ainim E. mar luadhaim-se fuasgailt ABF. suidhthe C, 
saoitbe F. 608 agus duiüe F. aca AB. 'n uair seo AB. tigbe Ai3F, 

an tighe aguin E. 609 faiceann AB. hall C. go ciuin sa chaine e F. 

610 Add. AB: 

Breithnig 'san gceanntar teann 'na chlüid e. 

611 breithnig ABF. gurab DF. bidheadh B. 613 breabaire D, 

preabaire ceart (om. is) F. 614 aon locht AB, an locht a ccos na lämh leis 
E. a gcos na lämh A, a ccos nä läimh F. 615 seirceach AD, seiricioch 

C, searacach E. ni siolrach seäüda nä feautach feösach F. 616 leibioda 

E. geösach ABF. 617 meall A, meabhal B, meabhull C, mealluicc F. 

summaicc F. sinne e C, e om. ABF. 618 cumais is buinnemhear F. 

619 deachair pro deacair C. bhrigh sin F. 620 bhi GE, bheidh A, 

bheidheadh B, bhj DF. nasg C, neasg AB, {om. ar) E. air thasg F. mnaoi 
air bith F. , 

621 chnämh AB. gan cuma gan cumas gan cortham E. comm C, 
com E. gan tuisle iona dhromm F. 622 grädh AB. cuman C. fuin- 

giomh D, fuineamh E, fuinniomh F. 623 sgaipeach A, sgaipfheadh B, 

do sgaipeach E, do sgaipioch F. ambriau E. gach maighre ABF, aon 
mhoidhre C, an moire mnä E. 624 draighin AB, droighin C, draighion D. 
graidhre AB. le neartmhaire is feidhim gach F. 625 om. EF. a om. A, 
i B. bhreag AB. 626 's luigheamh AB, agus luigheamh F. 627 crothadh 
A, thaithig B, e trothaibh C, e crotabh D, e crothag E, cruthaicc e gan 



248 LUDW. CHR. STERN, 

comhtlirom F, cothram AB. chaim AB, chaimm C. e om. DE, caime F. 
628 soladh C, folla agus fortham S, agns fothram F. fothram AB. 629 le 
sin na hiarsa EF, nä biarsadh A, na hiar-sa B, na iarrsa C. riaghoin CD, 
riogiiin A, rioghain B, rioghan E, riogain F. rialtach C, reiltioch F. 
630 meaille C, meille D, raeill " E, meile F. mur iad CDEF, milleaclh na 
dtriath AB. eufacht D, eificht E. 

631 sgaoile C. a chodhla iad F. cochall . . . cuibhreach AB. 632 siol 
AB, saol C. mhogiil-fhuil AB, mhogiiill CD. is moguil E, sa rahoguill F. 
shuil C. 633 sgoll faoi cheile iad F. do ABF. 634 siolrach seimh 

ABF, an siolm" sead san tread E. sa mbraon F. laghabürtha C, lagba- 
burtbadh D, labhürra F, labhartba E. 635 fögair ABDF. soeair soill- 

seach E. tiortbaibb E. 636 d'og ABF. 's d'aosda AB, aosta C, is don 

aosta E. saer C. 637 cuirfidh B. so AB. ngaoghaluibb C. 638 tioc- 
faig AF, tiocfaidb B. an brigh cet., a mbrighe E. an sna EF. 639 ceap- 
adh A, cheapadh B, ceapfadh C, ceapfaigb D, ceapa E, ceapaicc F. druim 
B. 640 d'fbearaibh AB. 

641 gealfaidb B. beitb C, by D. linntibh AB, liontadb C. beig eigse 
lionta E. 642 's talamh AB, is talamb DF. tleibhe F. luibbeannadh A, 
luibheannaibb B. 643 fearaibb is mnä CDE. mhitbin CD, bbfeacbaint E. 
644 ag seinnim ABF. gärdus AB, garrdachws F. go brach le baoibbnis E. 

in. Add. AB: An treas roinn, iona bbfuil an turnae mna ag argüin 
(aidhnios) leis an seanduine agus ag gabhäil päirte na mban. F add.: An 
bbean aris air ambiüse. 

645 Tar eis do'n aingir bheith tamall AB, tar eis a bheith EF, tamall 
do ainir D, don aingir E. eisdteacht C. 646 do leim EF. foighne CD, 
faighn; E, foighidne GJ. 9, 290. 647 do labhair EF. et leisiomh C, agus 
lasadh AB, lasa F, seasamh E. 648 raburtuigbe CE, rabharta AB, rabhartha 
F. feille 'ci AB, feillice E und GJ. füghtbadh A, fuithi GJ. 649 cröin E, 
chorroin F. mur ach CDF, mur ambeith E, mun mbeith A, muna rabeidh- 
eadh jB. geile AB. 650 dod ABF. aindise AB, ainis CD, aindeis F. 

d'easbadb AB. ainis is daisuibh E. 

651 's d'am AB, d'amm F, is darah E, d'fonn GJ. burramadh AB, 
hurrama F, huirrime C. an cuideachta C, do'n AB. an chuideachtan tseibh 

E. 652 do cheann GJ. ionguin AB. sgiobfuin D, sgiobfainn AB, sgub- 
fuin C, sguipfuin E, sgriosfiü F. sgroig AB, sgrug E. 653 leaccain E. 
do C, ad AB. fö'n A, fa am D, fa am mbörd F. tu ABF. 654 is fada 

F, 's dob AB. da lüadb E. geöbhainn ABF. 655 stracfainn AB, do 
sbracaiii F, striocfhiün E. srangadh AB, sraugaibh DF. cheart EF. 656 
cseolfuin C, csbeolan E, do sgaoillfiii F. d'anam AB. hAiceron AB. 
657 freagra CE. freagra feasta F, freasdail AB. 658 om. C. shnümhaire 
A, shuarahaire B, shumaire F. flasgiog E, gallair F. aithiseach AB. do 
labhurthadh D, do labhair tu E, do labhartba F, labhartba AB. 659 'neösad 
AB. feasta ABF, feasda E. mhathaibh AB. cüirt C. 660 nar ABF, 
ar D. cailliob C, cailliobh D, cailleag A, cailleamh B, cailliog F. aingir 
ABD, ainghir E, ainir F. tu AB. 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADnOIN OIDnCHE. 249 

661 hhidh C, do bin -4. ba B, bha E, a bhfad g-an bhadbbh 7''. pnntadb 
A, punta B. 662 do bhi ABF, di hhi E. a om. AB. clndadh AB, clii<la 
F, clüdamh D, cluadaimh E. 663 corrtha CEF, corrthadh dlia D. da 

. . . da ABDF. strae AEF. 664 gan polaer C, go pilear AB, go pleir E, 
pledliar F. gaodhal AB, ghaodhal C. comhgns ABF, coinhagus D. 
665 sgitli ABEF. spais D. lö uo E, lä no F. dhoidhche D. 666 ag 

stracadh ^5, ach a stioca J''. cliuibhe ABF. lei B, dhi F. 6^7 so AB. 
sochfimhail AB, do shiübliail di E. 668 do gheall AB. an fear seo teas 

is clüid di F, clüda A, clüdadh B. 669 cothram AF, comlithrom B. agus 
F. bä BE. crü 4, crugh D, crügha F. di AB. 670 agus codlü' i*'. 

is OM. E. leaba ^i>. cluimh D. di ABF. 

eri om. E, nach 672 ABF. tealladha A, tealluigh B, teallaoi F. 
daoithin A, dotbain B, doicbiiit E, daoichiout D, doithin F. 672 is om. F. 
balladha A. loithne AB. 673 fotbau E, fuitbin F. digbean CD. sighiu CD, 
sigeau F. 6'n AB. di .4J5F. 674 is om. ABEF. olan (7, ollan ABEF. 

suidbeamb A, snigheamh CD. eadaigb B. 673 is feasacb F. pheisd AB, 
peist C. se latb« C, so läitbreacb .45, läitbir F. 6TÖ taitbneamb AB. 

teabb C, teabb E, teigbeamb A, teagabb D, taobh BF. pbioc AB, pic D, 
puith F. dbe C, dho ABEF. 677 ceangail C, do cheangal EF. an 

pbearla mhaordba mbna F. so AB. 678 easnamh an tsaogbail AB, ach 

easnamb a tsaogbail F. bo C, 's budh dbeirc AB, is ba F. le 'n tsäsdacbt 
AB. 679 bo dubbacb CD, bndb dbubbach A, bo düairc E. suairceas AD, 
suaircis C, cbum suaircis B, suairciocb E. 680 smuit ABDF. guais AB. 

681 biomadb luitb is E. lüimhnuidhe C. luaighe B. agus F. 
682 agus F. glüimbne D. bighre A, boidbre B, mire C, imbre D, bimhre 
F, ire F. 683 feoighte AB, feodhte C, feota F. doigbte A, döite BC, 

deota F. o'n AB. 684 dbreoighte A, dreoite B, dbreöite CD. bhreoigbte 
A, bbreoite B. crionadb ABC. 6S5 a bbfuil D. stuidbre D. feödhfacb 

A, feöcbadb B, feodbsacb D, feoghfach F, nacb feosacb F. liatb ABDE. 
686 clmaill AB, cuail CDF, cual F. da sört D. pösda A, pösdadb B. 
6'8? cbuartaig (stoii chuardaig) CD. acht fa X>, faoi F. 688 cia AB, ce 

C, ce aco F, ca F. buacail C. ö'Ai'S' feodbfacb A, feöcbfacb B, is a feoidb- 
teacb D, san feodhtbach F, is an feötach F. 690 buadh ABF. biogadb 

AB, bbioga C, brighe F, uä biogadb F. 

ö'^i cä'r mbör di AB, uch Ccärr mbör di F. 6'9^ air nös an diabbail 
CD, air nös an diabbal F, do toisg an diabbail F, budh dbual AB. da uair 
CD, de uair F. 'san oidbcbe ABEF. Add. ABF (grö/stenteils strophisch): 

Is go mb'fhearra le cuaird 6 bhuacbaill sgaoilte 
Nä eision a bheith sbuas ö luan go baoine; 
Is go mb'aite') le sgatbamh de ar leabain'^) d'eis luigbe dhi 
Ar theacht na maidne nö^) a dtaca an mheadban-oidhche 
5 Nä orgäin*) bheanuaighthe is^) spreagaireacbt pibe") 
Is nä an chläirseach leathan seo Ghearailt Ui Gbriobbtha. 

') is gur bb'aite F. ^) leaba F. 

ä) 's AB. *) arragäin F. 

5) is na F. «) phipe F. 



250 LUDW. CHE. STERN, 

Is furas dibh aithiut •) nio labliairt bheith direach, 

Beau a naistear ar leaubh'-') uaoi iiiiosa, 

An bäs nuair sgarann le 's a greaniauna sgaoilte, 

10 Dar läiuh mo charad^), 'seadh chasaun si 'ris air. 
Nach claoidhte an galar 'san ainnir*) an aoil-chnis 
A gcuibhreacli ceangaiP) le seanduine crioua, 
När shin a bhacliall is när sheasamh^) chum suidhte 
Ö oidhcbe na marbh go teacht do'n flieil Brighde ! 

15 Is baois mar thuigim'') do dhuine bocht fuar 
A naois ag») druidim le tri fichid suas 
Luighe^) go tirim le bruinnioll na gcuach, 
Is^") gan brigh nä binnios'') "na pbilib acht fual. 
Auois a dtttigeann sibh, fhuirionn geal fial, 

20 Gur^^) baois is buile do dhuine bocht liath 
Bheith ag iarradh pise agus ruic iona ghial, 
Is") fear a gcionn fhichid go mb'fhuras^*) a riar^^). 

693 an döith A, an döigh B, an ttöith F, ni dobhach E. go dtuigeann sibh 
AB, a ttuigean sibh F. chiountach ABF, nach ise bhith ciontach E, gurab 
isi ba F. 694 clisfeach ABF. luigeacht ABF. tündacht D; a thündacht 
AB, a tündacht F, om. le. 695 an maighre maiseamhnil masgallach 

sülglas F, ähnlich AB. meidhre C, moire E. cfiin E. 696 sus F. 

feacadh B, feaca F. sia a mhalart C, mhalairt AB. mhüineadh BF. 
697 om. F. ni labharthach C, ni labharach focail E, ni bheidh si cortha A, 
bheidheadh B. dam AC, d'a mb B, da mu air obair na hoidhche E. 
(j98 om. F. thabhnrthach C, thabhairfeadh B, do thabhartach E. cothram 
AB. Stolaire AB, stollairighe E. brighmhitr C. 699 ras an triüir nior AB, 
air ras F. 700 chnämh AB, cnämh E. chüil C, cüil cet. süile AB. 

iadhata C, iatadh E. 

701 thabhurtach C, thabharach E, thabharfach F. mhi-chuimseach A, 
mhiochuibhseach B, midhchuimhseach F. 702 strac ABEF. sgrioba EF, 

om. air. 703 ach E. slaodaibh AB, slaodach sinte E. 704 gewg C, 

geaga E. tiompcholl C. 705 sgeal aü- sgeal AB. ag breagadh a smuaint- 
eadh B, a om. AEF. 706 's a' C, a' A, 's i ag B. mearacht C, smear- 

tacht E. Add. B: 

Is minie do ghlac si a shlat neinihbhrioghmhar 
'S do chimil d'a clais a chab nach sinfeadh, 
Chuireadh go fräs cor fada ann 'na min-chrobh 
'S ni spriocfadh an spreas chiim bail nä biodhga. 



aithne AB. ^) leaba F. 

3) charad-sa AB. *) do aingir AB. 
^) bheith a gcuibhreach ceangailte AB. 

^) sheasmhadh AB. ') Nach cruaig an tiubaist AB. 

*) anois a AB. °) bheith a luighe AB. 

1") om. AB. 1') gan binueas AB. 

>5) nach F. ' ") agus F. 

'*) fhuiris F. ") do riar AB. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 251 

707 taobh ABE, ttaobli C, a ttaobh anon F. 708 clnümil B, is do chimil 
F. an bhruis AB. 709 do sciobadh i)', sgaobach si E, do sgiobach si F. 

au chuilt 's an phluid AB. ghüngadh A, gUümhangadb C. 710 murt AB. 
711 chabhair AB. di E. di a choigil a cliimilt nä d'fhäsgadh A, choigeal 
R, do chuimilt B, cigilt E. 712 fögha da AB. hiongain AB. nä om. AB. 
saghl— C. da huilleau da hinghean uä sädhla E, da hiiigin da billin na säla 
F, da säla A. 713 dam ABF, dhom E. chathach {om. si) A, cbaitbeadli B, 
caithfiocb £, cbathach F. 714 's a seardba C, a seara (om. 's) E, ag 

searradh 's ag sine B, ag fäsga aig searradb F. 715 ag facadb B, aig 

feaca F. füighthe AF, fuitbcbe E. 716 baillimh E, ballaibh le dieile F. 

deada AB, dreid E. lüth-chritb AB. 717 go lonardha A, go lonnradh 

BF, go neirgbin an lä E. dbübba A, da dbübha F, do luidbe ortha E. 

718 acb ag imtbirt F. ünfairt 45, üinfairt F. Adel. AB (Vs. 9—12 nur in B): 

Is minie do leatbain si ceapaire min dö, 
Bleathacb ubb lacban 's gan dearmad nibhe cearc, 
Do tbugacb dö 'n bainge 'na theas agns im air 
'S do bhiodh da thafan go gcaitbfeacb a dhioga. 
5 Is mör go mb'fhearra a cbaitbeamb 'san aoileach 
N6 a tbabhairt do'n mbadra cbasach na caoire, 
Seocb a tbabbairt do rangantacb mallacbtacb migblic, 
Ö nä cuirfeacb spreagadb 'na bbacball nä brigh ar bitb. 
Is fada 'sau aingis i go dealbh 'na cbaoimbeachas 
10 Go buadhartha catbathacb ag meatb, arän raoiceach, 
Muna mbuailfeadb sgafaire uö teasdalacb timcbeall 
Uair 'san tseacbtmbain a gbreas go foluightbeacb. 

719 furrus C, fuiris F. lobbar ABE, lömbar F, labbwr C. so ABFE. 

720 fuiügbeamb C, fuiughniomb E, fuinniomb F. na gbabbal AB, na 
gbabbaill F. chnämba ABEF, cbna C. 

721 dimig an mbobbuil C, 6 dimtbig an ball bhi trom na gbäbba F, 
gabbadb E, na pbradbainn B. 722 dineabb E. 's gur rineadb an 

fboghail sin A, 's gur sciob an fhogh san B, is giar sgiub si an fogb" san 
F, an fbobbuil C. 723 an bbfuil ABF. sionnacb cet. air träig AE, air 

träigb B. 724 na init. om. ABF. nä fiadbaig C, fiagbaicc F, nä fiadb AB. 
fägban C, fiadbguidbe fägbain E. 725 cbiaill C. nä BC, 'ä A. is lä EF. 
726 a caitbiomb E, da cbatbamb F. d'fbanfadb gan biadh AB. 's (is) an fiadbach 
ABE. fäil C. 727 aithnid ABF. 's an ABF. cä bbfuil ABF. dbiobb 

E. san taobh so F, san tsaogbal fa chäil E. 728 tainibhidh C, tainibbigb 
E. nö 'n fbeitbid AB, na an seitbidb C, no an feitbibb F. fägban E. 
729 do bblaisfeadb B, do bblaisfeach F. an crse E. nä prius om. ABF. 
no 'n fäl AB, no au pbäighaill E, fädhal C. 730 agus firthean F, fiortban 
CE, fiortbann AB. fail C. 

731 cblaghaire AB, cblaidbre F. 732 fadbaimse C. 733 ag 

suigbe B. 734 catbag A, cathamh C, air caitbiomb E, air catbacc F. 

aice C, 'ci AB. a ttiubbus C, a ttüs E, a dtigbeas BF, 's dtigheas A. 
735 luigide AE, laigide B, luigbde F. cüil F. no 'n Ifigbaide an lätbair 
AB, luigbde E, luiguidbe F. 736 fitbebe milleabbun C, miliün ABE, 

millün F. fitbcbeadb AB. ina csiubhal C, sbiubhal B. rätba F. an C, 



252 LUDW. CHR. STERN, 

737 theanndaig F. thünnda AF , thonda B, tliübhanda C, tündaig E. 

738 amm C, a nam AE, i nara B. dö dhüile B, do dhüUadh AC, do duall— 
E. air larr na fairsiuge an eagal leat gantar F. 739 döith A. a 
ghliugaire buille an ttuigir F, a dtuigir B. leat CE, duit ABF. 740 träglia 
na soiüiile tirim nä taosga F; na thaosga E. 

741 traith E, traglia F. fairge ABF. nä tarraint BF. an tsaile ABEF. 
742 maradh C. da sgaipe F. sgäidhle E, sgdladh F. 743 breithnigh B, 

breithnig F. a nam A, i nam B. leambacbas B. smuainteadh B. air 
fheabhas do gbniombartba E. 744 beandaigh E. tiompcholl C. 745 dträth 
AB. 746 le agaladb C, d'eagla AB, le heagall'- E. fäilteach AB, pair- 

teach ABE. fiall AE. 747 's da AB, is da EF. caitbfeacb AB, caitbeach 

E, catbach F. 'n lä AB. chäc C. 748 beitb C, beidbeadb B, do bbeitb 
EF. do sbäitb le fäghail AB, sbaigbtbe E, sbäitbsi F. diaig ABF. 
749 is mo chradb EF. bo bbreagb sin ead E, ba bhreägb san ead F. bbeitb 
add. AB am Ende. 750 lügbbbaire C, lubaire ABE; bbeitb ar lonnaire F. 
leanmbur liodbmbur E, länmhear lannambar F. 

751 sanntacb AB, säinteacb E, sbadbaiteacb C, säigbteacb F, sätbacb 
AB. sästa seasmbacb AB. 752 ramsacb ABF, ramasacb E. rädhflach 

ABEF. readbbacb C, räbacb cet. rabnirneacb ABEF. 753 luasgach 

luaimneacb liombtba AB, luaimbneacb hitbmbar llombtba F. cuarteor E. 
caimseacb C, comasacb E. 754 balcaire ABEF. do bbualteor E, n6 

bualtoir F. brigbmbttr CE. Add. F: 

Catbfuire suarc agus cüardeoir cnlmseach. 

Add. AB: Faraire suairc no cnardöir cumasacb, 

Sgafaire sutbain no clnantöir cuisleanacb. 

755 creimtbeacb AB, creimeacb F. 756 feamaire feannta AB, feannaire 

fänn F. feam AB, is feidbm gan feidbl '- E, agus fonn gan feile F. 

757 dom AB, lem cbroidbe F. dbo om. ABF, liontadb cbreacbta E. 

758 tre ABE, tri F. baoitbe C. 759 ead C, cead AB, cread EF. do 
bbeitb AB. cbaoibbreacb E. cleire F. 760 snuidbm A, snidbim F, 's 
snaidbm B, suidbim CE. siousear F. 

761 liagbas AB. dam AB. am fbdsga F. 762 m'fhoigbneadb AB, 
m'fboidbne F, mfäoine E. luighead BF, laigbiod E, raead A. mo räidbtbe 
BE", mo räigbte E. 763 au cbuid atä dinu air ditb AB. is a mheid a 

mbion E, an mheid atcä dbifi F. aoiune ABC, aouneach F, aonduine E. 
764 agus mian F. sbnuim A, sbnaidhm B, snidbim C, sbniom E, sbnuidbim 

F. a tbeigbde E. 765 nach bocbt ABF. an radharc ABE. do maigbre 
F, mbaighdeau AB. gbrädhmliar ABF, ghadhuiwr E. 766 a dtoirt a 
dtaidhbbse AB, a ttoirt sa ttaidbbhse F. breatbadh C, breaghtbacht AB, 
breädbthacht F, bräitbre E. 767 blosga na hagbaidb 'gus soillse 'na gaire 
B. agas E, 'gus A, is F. 768 a gcorp a gcoim a dtoill 's a dtämbchruitb 
AB, sa ttaisibh F. coidhim C. toll is comni E. 769 äileacht AB. bläth 
AB. 770 rambadas EF, ramb'das A, rambardns B. meädhcbann AB, 
meädhcant F, mäcbaint E. 

771 martüs AB, martas F, uiortbas E. suadbthadb C, suathadh E, 
suatha F. 772 dobbat ABF, dobbata E. 's fonn AB^ agus fonn F. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 253 

773 sodh acu C, sogh aco J5, sogh 'ca AB, sogha aco F. 774 earra F. 

'gus AB. 6il AB. aoibhneas F. 775 luighe ABF, luighe acu C, hiighe 

air E. 'gus saill chum bidhe 'ca AB, agus soill chuim bighe F. 776 's 

meidhir 's milseacht fionta AB, is meidliir 's millseacht fioFi F, fiona l!/\ 
777 ba ghnathach mursanta cumasach crön iad F. 778 om. F. aguine C, 
aguiu E. is gur C, agus AB. 779 cumhadli C, curaadli EF, cuiuau AB. 

na glacfaid E. cafaire .-1, cafuire E, cathfaire BF. coillte AEF, coillteadb B. 
780 siiüighrighe C, snuire E, sümaire ABF. siorraig A, searraigli B, saraig 
C, sarraicc F, fiaraig E. 

781 maraluidhe E, lualfairidhe bodach A, meallfaire bodaicc agus F, 
bodaigh B. 's tollairidhe AB, agus toUairighe F. 782 ag ABF. 

choll-tadh is C, codalta 's AB, codolta is E, codblata agus F. deauadb B. 
783 rabeiim ABF, miau E. roiun AB. doibh E. 784 filleadli AB, file F, 
feille CE. na bimse E, ni bheitbinnse C, ui bhfaghainn iad AB, daor nä 
faigbiiise iad F. 785 combthrom BC, cotbram A, cotbrom F. don tsLört F. 
786 a gcrocbadh AB, ach a ccrocbadh F. a gabbäil na gaoithe A, ag gabbdil 

B, a gbabbail is do cheustba E, a gbabbail nö a dhaora F. 787 dibbiu 

C, deimbin ABF. gbrädhfaiuu AB. 788 bhatbfainn AB, bbtafuin E. 
789 bidbeadb B, bbioch E, bhios F. reicig A, reicigb B. go riocaig E, na 
riocaig, om. iad F. 790 agus cuid F. is cuid eile biliös gan stop E. 
acu C, aca AB, aco F. bUidbeas B, bbiocb F. riogbamb A, rigbeamb C. 

791 om. F. cüntaig E, crüncaig A, crüncaigb B. cruadb BC. treithe 
C. 792 om. F. fuatb do ABE. bbeitbibb E. 793 cuid aca tä ABF, tuill- 
täid E. nibhus F. a om. ABEF. 794 cuid le gäbha agus F. tuillte C. 
gräsa AB. 795 buadhtar buaibb 's greitbre AB, do büadhtear E, do 

buadbtar buadb agus greitbre F. buadbaibb C, buaidbibh E. 796 cuigean 
ABF, cigin E. is crüach le füaid gau eifeacbt F. cbuaird mss. 797 led 
F. muidbeamb B, cbäome E. muidkeamhag C, muidbig E, mbuirabig F. 
798 's iomad da ABF. gblicb C. eacbtacb E. 799 fuad ABE, fbuaid F. 

800 luath AB. luadh 'dir dbaoine AB, müar da lüadh aig daoine E. 

801 is om. E. cbonarc me AB, agus cbonarc me F. roiun da rann- 
caibh AB, raüca F. 802 's iomad da gclainn air sbloiutibh AB, sbloiuntibb 

B, sblointe C, sbluntigbe E, sblainte F. fhallsa E. 803 baineanu ABF, 
baineau fäsga E. cbleibb-si AB. 804 caitear CE, caitbid AB, catbaid F. 
dbi E. släiuta C. mhnäibh B, mnä F. treasaosta C, tareis äostba E. 
805 toran A, torran B, torn F, tuirin E. 'san AB. 806 cuireamh CF, 
cuireag A. gau ditb E. do'n AF, do'n B. neambdba ABF. 807 deacbair 

E. do I E. 808 cailliomair C, cbailleamair AB, cheallamur F, cbaillea- 
mbur E. ei&ocht AB. 809 fägbbhaim AB. fügbatsa A, füibbse B, füd-sa 

C. cbuö AB. na feile F. 810 fätb AB. mo cbüise A, mo chürsa i gcüis 
na maidbme B. cuü na cleire E. 

811 meilte AB. millte allaoidbe E. luighead AB, luigbiod F. mo 
dbotbcbais AB, mo dothchuis F. 812 soillsigb B, is do sboillse F. 813 6 
is C, ÖS ABE. caoiut G. fäidbeadh B, fäighe E. 814 agus F. abstail 

ABF, asbuill na Eighe E. bbiogthach A, bhiogbacacb C, biogacb E. 
815 an bbfuil F. dorda C, aig ord F. dull- C, düilleamb A, 6 dhuileamb 

F. 816 feöladb ccroin E. na cumbadb C, nö gcümhdacb A, nö i gcümh- 



254 LUDW. CHR. STERN, 

dach B, seo om. ABF, na cumadh sin E. 817 dubhairt AB, dhubhttrt C, 

narr dhbht E. haon-neacli ABF, aoinne C, aonduine E. 818 dhinbhaltadh 
C, dhiülta na F. 819 sgarabh C. ghaodhal A, gbaoghal C. mheid ABF. 
a gnaoi E. 820 is ceangal EF, 's ceangail AB. go heag ABF. claoidh 
A, claobh C, claoimb E, claoidhe F, cleave BB. 25, 256, le cion dod' mliuaoi B. 

821 mho C. mur thäimse E. 822 focal E, focall F. dligh 4, 

dligheadh B. so AB. suigbeamh F. ad lathair AB, ad läitbir F. 823 an 
tsaidhbliris AB. 824 suighiomh F. duit taoidhseach E. 825 ghuth 

AB. bion guith buaua do chuaird a mbriathraibb F. briathradh AB, 
briathre E, beartbadh 0. 826 caoint C. luadbfear C, luadbfar AB^ 

luadhtear breägh F. gan üamhan na luaghf E. is caite an uair m ü F. 
827 De ioüar bhaill F, bh'äil AB. mäthair AB. 828 gach fäige C, na 

bbfäige A, na bhfäidhe B, na bhfäig F. a bhfäghbhar A, bhfadhmur C, 
bhfadhbbar F. 829 guibheam go hard thu fhäighbhean tsiubbte E. tu 

AB. tsighthe ABC, tshioghta F. Vs. 829—846 stellt E zwischen 756 und 
757. 830 a räeiltöig neamhsbuirc do barr na roightbe E, do bhärr na 

righthe F. bhär AB. 

831 a glilöire AB, glörmhur E. chroin E. 832 ghlöirse E, aire 

lern ghlör F. fuar me ABF. dhom E. 833 meadhaidh B. an tiütinn CE. 
üit\\ ABEF. beithibh i^, <S5i pradhainn Ä brighideach C, brighdeach J.B£, 
bUr. F. mbaorga AB, mhaordha F. 835 toicibb AG, toicidhe B, tacaibb E, 
agus toicidhibh F. mur atäid F. tar bhräghaid AB, bliraid E. 836 ag 

borradh 's ag fas BF. adhal na ngeona C, älmhach geana ABF, na neaula 
E. 837 tädhal C, tsal B. lügha ABE. 838 gärrluig CE. gungach 

ABE, geümhnach C, guiumhnach F. 839 luigbead AB, luighiod F. na 
faoighad au ndocbuint E, a ndoithin D.Hyde, a släinte ABF. 840 le 
glasara AB, le glosara F, glasartha E. meadhg AB, meidhag F. bleaghdar 
AB, bliodar F. borthadb E, fäsfaid AB, fasaid F. 

841 durachwr C, duracbar E. nimbidh C. mä mhairid le puinn do'n 
aois gan eifeacht AB, gan püiü F. 842 tiocfadh A, tiocfaidh B, tiocfaid 

na ciocbaibh F. sgeiufid AB, sgiufbid sgeitblidh E. 844 a' tagairt AE, 

ag tagairt JB. angaortbaibh F. teiute A, teinteadb B. 845 dam suil 

AB. dbam F. dfäil C. 846 an triuir AB, rrr E. 'san AB. do ABF. 

mbna EF. 847 thärlaigh AB, tharl- C, thärrlaig E, tbärrlaicc F. 

ce&mitur C, ceantair E. gannsa F. so AB. 848 fädbaintibh C, faidhnibh 
fiin E, na mathaibh go fann AB, go foun F. san tän E, sau tamm AB. so 

ABF. präinneacb AF, präidbiuueacb B, praiueach CE. 849 Födla A, 
Fochladb C. fotbram ABF. fiagbaile AB, fiadble F, feile E. 850 is om. 
ABF. ag AB. liathadb ABE, liaithe C, liathe F. 

851 aoiute gau dealbh gan faöne E, na foighue C, gan foigbneadh 
AB, gan föidlme F. 852 daoine ABE, do aoinne C. air talamb AB. 

fear gan E. fagbaimse AB, faidbimse C. duine eigiu feasta gan teipeagan 
faigbimse F. 853 a dträtb go tlätb AB. faoi 'n ügbaim AB, fa an 

iughm C, san üaim E, fe au ügbaim e F. 854 assan ABF. acht 

fäg'tur E, fägtar ABF. fügbainne A, fugbamse e F, füainue B, füiu E. 



MERRTMANS CUTRT AN MHEADHOIN OTDHCHE. 255 

IV. Add. AB: An ceathramhadh roinn. An giuistis mua .i. Aoibhill, 
bean-fhäig na Carraige Leitlie, a' tabhairt breithe peanaide agus pionöis air 
hiebt droicbgbleas , agus mar an gceadbna air sheandaoine tiorma, süighte, 
do bhias ag iarradb ban 6g le posadh. F: An guisdis. 

855 d'eii-gidh A, d'eirigb B, do eirghe C, deirig E, deirge F. bheinse A, 
bhinse B, bhiuuse F. 856 slioillse A, do sboillse F, 's soillse B. lae EF. 

timpcbioll cet. 857 b'äluinn A, dob' äluinn BF. 858 dob . . . ba F. 

bheodha A. bbiogtbacb^, bbiodbgacb B, bbioghacach C, bhiocacbjy, bhiogacb 
F. 859 's d'fhogair AB, dfögar E. deimbneach: caoimhneas i^. 860 bäill- 
eadh A, bäilli B, bail^ E, buille F. bbörd E. ag fögairt ABF. 

861 adubbairt ABEF. bhidh A. ag seideadh B. 862 's an cbüirt 
AB^ 's a cbüirt F. 863 guidhinise E. 864 agus suim ad chaoiute F, 

cliaintse AB. a om. AE. bbrighideach C, bbrigbdeach ABF, brideach E. 
bbuadhartba A., bbuaidheartba B, bhuarta C, bbuartha F, bürtba E. 865 's 
as duitb A, 's is döigb B. döighte AB. radliarc e E. 866 scolracb C. 

ortla A, orthla E, orrtbl- CF, oirleag B. Mbeidhmhe C, Mbeidbine E. 
867 seifteoir ABF, cifteöir C. 's an AB. cretiuir C, creatuir cet. claghartba 

A, cladhartha BF, clöndbirt- C, cloirthe E. 868 om. E. ceisteoir AB. 's 
an AB. dearcoir F. dagbartba A, dagbardba B, doigbirf C, daidhbhartba 
F. 869 sügba ABEF. tadhal C, tall E. caoimse CE. cuimse ABF. 
870 gan süil B, ag süil F. sar sMol E. saoidbtbe C. 

871 acbtomaoid C, achtaiuidne F. dligh 'dir bheitbe A, bheithibh F, 
feasta mar dbligheadb 'dir B. 872 fä thri BF. cbeile E. 873 tharraiug 

B. trüadha F. ar bitb add. AB am Ende. 874 agus ceaugall E. do 
cbraun AB, om. seo ABF. tuaiTi C, tuambadb A, tuamba BF. 875 adäim- 
gidh (adainigidb?) C, baiuig go lom AF, baiuidb go lom B, baiuigidh lom E. 
da cbuaill ^1, de a cbabbail B, do a combal E, chodbail F. 's om. AB. 
876 feanaigidhe A, feannaigidhe BF, teanagidh E. a ante dhrom om. A. 
sa cörda C. 877 tbärrl ' 0, thärlaidb AB, tbarrlaig F, bärle E. bäite a 
mbliaghntaibh E. 878 cheilion ACEF, clieileann B. an täirne AF, tairnge 

B. tiarpo F. tarr a tabbar na ttiarpa E. 879 agus chuireas BF. 
amügba ABE. d'aoinue C, daoineach F. suibbcbas oidhche E. 880 buille 
AB. hügbthadb A, hüghadb C, bütba B, hutbadb F, bamba E. lütb AB, 
is lügh— E. 

881 do mbilleas AB, do mhillios F, mealas E. is gan fagbail E. acu 

C, 'ca AB. 882 ag feitheamb B, aig feitkiomh F. fätb AB, fädh E. 
883 fäglibhaim ABF. suibhse C, fügbaibbse AB. tionsgain A, tionnsgain B, 
tiümbansgailt G, tüinsgaill E, tunnsgal F. 884 na nmirne ABF, na 
dülladh C, na duill- E. dübhag .4., dübbabh C, dubh F. fägaibb le 
dfälgas E. 885 ceapaigidbe ABE. teiute AB. täirnge B, töirnibh E. 
886 catbaigidhe A, caitbigidbe B, cathicc F. smaointidbe E, bhur smaointe 
BF. 887 cuiridb B, cuiraigidhe E. a gcöir a cbeile A, a ccombar a 
cheile F, i gcombair B. 888 is tuigaimse C, agus tugaimse F. dbeauadb 
AB. 889 beirim ABE, do bbeirim F. ciontach A, cionutach B, cianacb E, 
ciaüta F. 890 go bärr ghion E, bbärr AB. piaüta, om. döibh, F. 

891 cuirthinse C, cbuirimse AB, cbuirim F. a j^rius om. A, i bhfäth 
B. de bhärr A, de bhär B, do bbärr F. chaointe C. Vs. 891—896 om. E, 



256 LUDW. CHR. STERN, 

hat zicischen 902 und 903 F. 892 foirfeach AB, fuirfeach F, fuiritheach 

C. fältadh A, fältabli C. clöidhte C. 893 goll A, g-obhal BC. goladh 

AC, gola B. gan göllthadh na an giall— F. shult A, shuilt B. 894 an 

toll ABF. nä an F. 895 ligthear C, leigthior A. a ccomhar F. 

896 deinioc C, deineach A, deunfaidh B, deanfaicc F. so AB. clocadh CF, 
clocuidhe AB. didhean .ff. C, didhion F. 897 righiusig C, raiusig A, 

rinsig E, riiisicc F, rainneisidhe B. bhaothadh AB, baotha E, baothe F. 
898 a titim C, ag tuitim ABF. am le taoighis E, tigbeas ABF, tidbis C. 
baocb CEF, buidbeacb AB. diobb AB, dboibb E. 899 'gus AB. gobbtha 
EF. le mnaoi do 16 is E. 900 ag AB, is E. is air sgäith C, is air 

agäidh F, air sgätb AB, is sgäith E. 

901 ag seasamh BF, a fearmb E. na bbföill F. fältadh AC, fällta B, 
fadhälta F. gan fäilte E. . 902 ainim AEF, ainm B. cblainn AB, air a 
cclainn F. bimse J., bidhim B, bhei'inse C, beid siad E, bion siad F. 
903 clmadhladh C, do chuall ' F. 's do cuireag a bhästa e 4, d'ä cuireadh 
chum bhästa B, da chuireamh F, do cuireamh chum bhästa C, cuireamh a 
bhfästa £. 904 fuath ^B. buineaunach 4, boiueanuach B. 905 glaodh- 
aidh B, glaoig E. hiseall A, hiseal B. 906 air bheal E. cainteach F. 

907 föill B, deö F. ioguir 45, aoigir F. 908 is om. ABE. caithfeadh 

AE, caithfid C. b'e chidhfeadh A, b'e chidhfidh B, be cidhficc i^. .909 tioc- 
fadh A, tiocfaidh B, tucfaig C, tiochfaig E. 910 agus F. cuirfeadh A, 

cuirfidh B. comhachta EF, 'ua chomhachtadh AB, om. air. 

911 fägfadh A, fägfaidh B, füighiigh C, suighfead E, fagfuicc F. 
cuideachta CE, chuideachta ABF. thubaist EF. tiortha F. 912 sgaoilfir 
CE, sgaoilfeadh A, sgaoilfidh B. agus sgaoilficc chughuibh iad fa urchaill 
cuibhricc F. chughaibh E, chughaibh iad AB. fö AB. urfcall C, nirrechal 

E. cuil)hrigh AB, cuimhrig E. 913 fiautas 4, fiantus E, fiadhantus J5, 
fiaghant?<s C, fiagaütas F. fothram ABF. na om. A. feölo F. 914 agus 
mian F. mhur a ttoilleadh E. toillaire E. so AB. 915 oile A. hoile 
C, hoileadh B. 916 leigidhe AB, leighig E, leagaicc F. deirim AB, a 
deirim F. faicim AB. bhur mbiogadh A, bhur mbiodhga B, do bhioghagadh 
C, do bhiogadh E, agus seachain da bhiogo F. 917 no air shlighe na 
fuiriüe fulaiug a ccuibhreach F. do chumais AB, mo chumas E. fulang AB. 
ccuigh C. 918 sraoil B, sgäoil E. uirim E. gach Murrainn B, gach 
Muiriü F, na Muirin a mbriasta E. 919 acht leaiiaig A, ach leaüaicc F, 
acht leanaigh B. 'san ABE. seodhtig C, feödhfaig A, feochfaidh B, feodh- 
thaig F, feochaig E. liathadh A, liatha B, liathe F, bhaite E. 920 glan- 
aigidhe A, gleaiiagidh E, glanfadh sibh F. 6 om. E. ö'n ABF. so ABF. 
fiadhle F, fiall' E. 

921 caithfeadsa AB, caitlifegb'- me gluasacht E. 922 se om. AB. 

chuaird mss. 923 an turas AB, tuirreas om. a E. au turras ata reödhamh 

F. reomham A, römbam B. na fonan E. dam F. 924 agus iomad F. 
dam A, don F. ghnödh A. 925 casfad AB, casicc me F, casa me E. 
926 didhean C, binu A. thiocht C, thigheacht ABF. is dearbh nach dighiu 
me teacht E. 'san äit seo AB. 927 tä ABF, täid E. 928 fuirion F. 
a om. A. seinnte A, sinnte B, .sinute C, sighinte F. 929 do mhuighios F. 
fothram a gcothram A, a gcomhthrom B. 930 chidhfe C, cighfe E, chidh- 
feadh AB, do cidhficc F. a cogar AE, accogar F, ag cogar 's ag smeide B. 



MERRIMANS CÜIllT AN MHEADHOIN OIÜHCHE. 257 

931 taithniomhach AC. döil A, düiglü' B, leü doill E, leo sus doitli F. 
932 sgaiial E, sgaunaill AB, sgaiiail F. 933 miaun C. gciontadh A. 

ttoil is storain a ccianta E. 934 breantas C, briantus F, briantuis E. 

buire E. 935 ni taithuiomh A, ni taithneamh B, ni taithniomhach giiiorah 
F. no fiag;hach E. 936 ni maith na F. ag maoidlieamh ß, niuiniheamh 

F. na ueachta CE, a dtreithe AF, a dtreighthe B. 937 nä sogha F, da C, 
nä ABE. cceadta E, cheadtha F. 938 niörtas A, mortus C, is mortas F, 
morchuis B, möv chuid E. 939 abhacht C, (om. is) E, ädhbhacht AB. 
ioinarca uabhair agus ruaig F. 940 tädhal CF. 111 E. 

941 tuiseallach A, tuisealach C, tiiisleach B, tuislioch E, tuislag F. 
tär-lag- C, täir-lag B, tämhlag- E. täinh AB. iona F. 942 om. B. agus 
cuthach le gabha F, grddh E. air amna C, nibnä AE. na AE. 943 glac- 
f huid E, glaufad F. lueid ABE. 944 caithfe C, caithfeadh A , agus caithfeth 
EF. do ABF. phräidhiuueach B. 943 cuiife me C, cuirfead AB, cuirfiod an 
F, cuirfid an E. so AB. gcuing A, i gcuing B, 'sa ccuiu F. a niugh. C, 
a nugham E, san ughaim F. 946 thiucfadh me C, thiocfad AB, thiocfa 

nie EF. ansa midhe F. 947 do bhreathuaidh A, do bhreathnaigh B, do 

bhreithin F. riogain A, rioghain B. reiltioch F, raoltach E. 948 lagadh 

B, do lagaig E, agus iadhean F. reidh B, reigh E. dhi E. 949 d'airig 
A, d'aire CE, is darrig F. däsachd ghraineamhail B, graiumhear F. 
950 parrathas E, agus parrath?<s F. bäis ABF. chnämhaibh B. 

951 chonairc CE, do choiiairc F, chonarc me 'n tir AB. tighbhus C, sa 
tigheas F. 952 fuinngheamh C, fonaimh a ccainte E, agus fuinuiomh F. 

cainte ABEF. raiuce AB, roince E. chluasaibh B. 953 thäinicc F. 

biodhmadh A, biodhma F. blodhcach A, bioghacach C, bioccach E, biocain F. 
bäilleadh A, bäilli B, bäill— E. 954 's leathain A, 's leathanaidh B, do 

leathain E, is do leathaii F. lighthe ABCE, lighethe F. sine CF, sinne F. 
955 tharaing C, tharraing me B, do tharraiug me F. storthadh A, stortadh 

E, stortha B, storrthadh C. 956 stracan le suas F, 's stracau (-anu) leis 
suas AB, stracaithe suas le C. büird F. 957 bhab ABF, bäb CE. so 
AB. chrädhaigb B. na teanta E. 958 a greada na lämh sus F, Lämh 
sas E, 'sas A, 's is B. 959 aibigh jB. a dbht si E. chrüstadh A, crüsta 

C. 960 süil A, ag süil B, mo shüil E, me sübhail F. chiorbha F. 

961 do shlad tu an croidbe E, sluighiobh thü a chroidhe C, do 
shlaoghaibh tu is do cheas tu m'inntiS F, mit Umstellung der folgendenVers- 
hälften. tu chroidhe AB. daonnacht ABF. 962 dhuit E. strioca F, strioc 
do dhligh AB. mbeitheadh B. 963 faghaidh A, faghbhaidh B. a om. AB. 
do chüise E. 964 thuill A, thuil B. leaghab A, leadhb B, läghaibh C, 

liab E, liadhab gan lüithchleas F. 965 suigheachan A, suidheamhchaut 

C, feachaint E, siothchain F. 966 beatha E. buidheach AB, baoch E. 

baoch dod chail na fös dod ghniomhartba F. 967 breithinse A, breith- 

nighse B, breithnigsi F, se om. E. mhaighdean om. a A, mhaighdion F. 

968 ainibh CE, ainibh F. na bhimse air meill a bheithe E, ni bhfaghaim 
air mheill A, ni bhfaghbhaim air mhill B, air do mhill F. bheithe e ABF. 

969 breathnaigh AB, breithnig F. croin E. 970 bonn EF. 

971 bidheadh B. gurab aineamhach E, ainmhidhe AB, ainimhidheach 

F. annmhichumhtadh A, an-mhiochümtha B, anamhidhchumthe F, anamhigh- 
chünta E, anamhidhchumhthadh C. e add. ABEF. 972 a bharra C, a 

Zeitschrift f. celt. Philologie V. 17 



258 LUDW. CHR. STERN, 

blifaradh E, a bhfarradh AB. diulta C, diiilt e AB, diübhailte e E. an 
ceangal 6 bharra go dübalta F. 973 gilleacht E. 974 is om. F. cäinfin 
A. caoidhche C, cbaoidhche E. 975 a mbeith C, bheith AB, a mbeath 

cäm iona E, hheth droiü F. fcänadh aim ABF. 976 om. C. fear E, togb 

fir F. sUingbeänach A, shluineänach E, sbliiieadbaiiach F. 977 gamba iiia 
lannsa B, gaüiba na läüsa brigbmbar F, da läiisa E. 978 agas EF. comm 
ag straommp C, cara aig stampadh A, stumpadb B, straimpe E, straiTipa 
güiomhach F. 979 fätbaibb AB, i faithibh E. fuilitheach C, fuilletbach 

E, folaigbtbeacb B. urusbach C, uireasbach ABEF. 980 duireatbach C, 

düirreatbacb E, duirigbtbeacb F, doirbhtbeacb AB. fuirife C, fuiritbe E, 
foirfeadh A, foirbbtbe B, hiirieth F. an aontadh A, aonta om. an E. 

981 agus meid F. cbeanadh ACE, cheaüa F. 'dir AB. air maithibh 

E. 983 a ream sa salad E. a seinnim A , ag seium B, aig seirdra F, a 
sinim sport air cheol is aoibbnis E, cheoltaibb B. spöirt F. aoibbneas AB, 
aoibbnis CEF. 984 saoidhtbe C. 985 a gcör A, i gcöir B, a cciümbais 
na F. fuirine C, furraine om. na E. fuineamb as C, fuineabh E, fninniomh 

F. 986 snümhaire A, snarabaire B, snuibbre C, snübbaire E. an amm 
dob fbuiris do dbam F. b'uras B. geile AC, uirim do gheile E. 987 tairbb- 
eacb ABF, tairibliiocb C, taireabbach E. treigbtbeacb ABF, tetbac C, 
treitbeacb i?. 988 meagbrach J, meadbracb i?, medbreacb i^, meidbreacb F. 
nieanmnach C. ainimneach A, ainnineacb B, aiuim sis C, sas E. aorach 
ABEF, aedbireacb C. 989 ainmbidbe AB, ainibbigb E, ainimhidbe F. 
an tsört B, dod sbört EF. orda C, ordaig F. tigberna C. 990 geaua- 
muighe C, geanamnaighe ABF, gan a mbnaoi fos ccombangar E. combgair 
AB, cömbgar F, (om. a) E. liata C, liatbe F, liathadb ABE. 

991 ö bboun F. do dbaortbadb A, thu dbaoradb B, tu dbaora F. le 
fonn cbuig tbusa a dbaora E. 992 is olc an cover E. dod labbartbaibb 

F. baotbe F, baoitbe C. 993 is an cuir mäs fior E, mos C. 994 deith 
CE, deicb AB, a bheitb deitb F. fä BF. 995 eistigb B. cblugb " gan 

fäigbiüe E, a cbuo AB, a cbnü F. faigbne C, foigbneadb AB. 996 is 

fagbaimse E, fagbaimse A, fagbbbaimse B. cömbnadb AB, cügbnamb F. 
moidbine C, mäidbme F, maidbmeadb AB, möideana E. 997 om. E. a 

cbräic 'sa dbubhl - F, 's an dülladb A, 's an dültadb B, düll " C. 998 iocadh 

A. 999 combnadh AB, cümhadb C, cügbuamb E, cöngnamb F. deirim 
ABEF. beirig AE, beiricc F, beirigb B. toig ABF. 1000 Ugbnadb AF, 
Üghna E, Una B, Uigbn C. gairim E, gairm F. faig dham A, faigb dham 

B, fuig damh F. dorn cörda E. 

1001 Ainne A, Aidhne C. iarraidb AB, iadre E, iarra F. 1002 cean- 
gailse ABE. a Mbäire C, Mbäire AB. lämb E. ar om. AB. air ttaobb F. 
de ABF. 1003 a Mhüirin E, Murrainn om. a C. Shaidhibb F. Sigble C, 
Shighle AB, Sbigbile F. 1004 cuirigidhe ABF. a om. A. dagbartaibh A, 
daigbeargbaibb B, dbiadbartaibb F, doigbrtbibb C, daortbaibb E. diocais C, 
diograis ABF, döcbais JE. 1005 mar bbärr AB, barra F. sgiolla E. 

dordaig E, dorda C. tsblgbebbean F. 1006 bätbaig A, bäthaigb B, bäig E. 

'sau AB. smiimtbeach A, snuidbmtbeacb B, sniomacb C, sniombnacb E, is 
suaidbira air F. 1007 tuis E. liall A. gacb pianta E. 1008 le toll F, 
toin om. le C. bbrean AB, brian E, bhriaiii F. gan crüagh air bitb C. ttt 



MERRIMANS CÜIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 259 

E. 1009 an läinili E. is ärda C, 'gus ärdaigh AB, is arrdaicc F, äirde 

E. sguirse F. 1010 a otn. A. is dean sompla samh de E, sampl" F. do 
mbna na düithche E. 

1011 gearraigidhe AB, gearraig go doimhiü F, greadaigidli dion E. 
thoill E, thuil B. fäghbhar A, fadhblntr CF, fägmhur E. 1012 's bainig 
A, is bainig F, 's bainigb B. leagbab A, leadbb B, lagbaib C, liabb E, 
laidhb F. rinn AB, riagban E. säl B, sagbail C. dhe F. 1013 cluintear 
ABF. an chling AB, au cluing F, a clian' E. Eimbir C. 1014 critbig 

F. a chroidbe E. ann om. A, an C, insna B, ionus na ^. crionaig ABEF. 
aosta iJT^. i0i5 ceilnibwr E. saoilim B. 1016 so AB. diiinn 45. 
ceart a sgriobb dbuit F. 101? reitig cbial E, ceill F. no CEF, na 41?. 
guidb do F. sgeimble ABF. 1018 cead agas E. deicb 45. fä BF. 
1019 freasdal 45F, freastail E. fuigbligb B, fuigbillicc F, fuilliig C. 
i050 is om. ABE, is do thüirlinn F, 6 tbüir lin £1. 

1021 glacfuin E. si om. AB. suighte SF, suaidbte 4£C. 1022 m'fbean- 
nadb B. le sgainre E. 1023 bbidh 45. 1024 tigbe F, tigbe 'ci AB, 

agus maitbibb an tigbe F. gardin C, gbarde E, gärda ABF. 1025 do 

sgarrus E, do sgarras F. neal 4, neall E, neul 5F, neill C. reigbeas AB, 
do reigbidhis E, reigbios C, is reigbios F. 1026 is do pbreabus F. o'n 

bpeinn 4, 6'n bpein BEF. dusacbt E. 

Ortliographische Varianten, die hier Glicht aufgeführt sind, werden in 
den hiernach folgenden Bemerkungen über die munstersche Schrift und Sjjrache 
erwähnt. 



iV 



Bemerkungen über die Laute und die Wortformen 
der westmunsterschen Vulgärspraclie. 

Die Ortliograpliie der Handschriften, die die Cüirt an 
mlieadliüin oidhclie überliefern, ist ungrammatisch, da die Schreiber 
bestrebt sind durch Änderung, Auslassung- und Hinzufügung- von 
Buchstaben die vulgäre Aussprache wiederzugeben. Unter diesen 
Abweichungen sind manche unwesentlich und können ohne weiteres 
durch das etymologisch Geforderte ersetzt werden, andere aber 
sind für den Dialekt wichtig. Dieser ist ohne Zweifel das West- 
munstersche. In der Darlegung der in dem Texte des Gedichts 
befolgten Eechtschreibung beziehe ich mich weniger auf die 
lebende Sprache, wie sie heute ist, als auf die zu Grunde gelegten 
Handschriften, deren Eigenart ich, trotz mancher Ungleichheiten, 
nicht zu verwischen beabsichtigte. 

1. Die Laute. 

Was zunächst die Konsonanten anbetrifft, so wird deren 
Aussprache durch Mollierung und Lenierung beeinflufst. i) Die 
monierte Konsonanz ist durch ein i entstanden, das entweder 
dem Wortstamme angehört oder durch Flexion hinzugefügt ist. 
Die in der Schriftsprache geltende Regel, daf s der harte oder weiche 
Vokal des Stammes fest ist und die Qualität der Ableitungssilbe 
bestimmt, lälst die vulgäre Sprache oft aulser Acht, indem 
sie die harten Formen neben den weichen gebraucht (etwa 
wie mahlt neben mahlt 'molit', die wagen oder wägen, 
oder im Italienischen picciolo neben piccolo). So erscheinen 
neben einander: fäs fäis, grios gris, mias miais, biadh biaidh, 
beidh beadh, cül cüil, sül süil und siüil; athair aithir, läthair 



') lu Bezug auf die Mollierung der Konsonanteu neuue ich den Vokal 
a hart, den Vokal ai weich. In Hinsicht der Lenierung bezeichne ich b als 
stark, bh als schwach. Vergl. CZ. 2, 589 f. 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOIN OTDHCHE. 261 

läitliir, mäthair mäitliir, caraid cairid, fuasg-ailt fuaisgilt, srotlia 
sroitlie, caora caoire, baotha baoitlie, caola caoile, daora daoire, 
liatlia liaitlie, aomli-leas aoimlileas. gadhar gaidhir, radharc 
raidliirc, adhart aidliirt, fag'liairt faigliirt, tatliagach taitliiogacli, 
etc. So findet sich auch saoig-hil 178 statt saoghail (cf. Mise. 2. 
O'Kahilly p. 6-t), wie inead statt ionad (Seadim p. 5). Wörter, 
die gewöhnlich die weichen Vokale haben, werden hart ge- 
sprochen, wie: gluaiseacht gluasacht, Gäiris Gärus, daingion 
dangan, crnaidh crnadh, gruaig gruag, fnaid fuad, di'iile düla, 
tigheas tioghas, caithioch cathach, buidheach baodhach, nireasbach 
urusbach. Manche Endungen sind bald hart bald weich, wie in 
saidhbhreas saidhbhrios saidhbhris, comhar comhair, geibhion 
geibhin, tairigion tairigin, etc. Dem Reime zuliebe wird eine 
so ungewöhnliche Form zugelassen wie leisiomh (: feirge) statt 
lasadh. Diese Doppelf ormeu sind nach O'Scaunails Handschrift 
beibehalten, wenn auch in der Aussprache einiger zwischen der 
harten und weichen Form nicht unterschieden wird. (Vergl. 
Molloy, Grammar p. 174 f.). 

Unbefriedigend pflegt in neuirischen Handschriften die Be- 
zeichnung der Aspiration oder, wie man sie vom gemeinceltischen 
Standpunkte wohl passender nennt, der Lenierung auszufallen. 
Es gibt vielleicht keine Handschrift, auf deren Punktation man 
sich in dieser Beziehung blindlings verlassen könnte. Die für 
die klassische Sprache aufgestellten Eegeln sind zwar einiger- 
malsen verbindlich, aber für die lebende Sprache kommen be- 
sondere Forderungen des Wohllauts in Betracht, die über den 
allgemeinen morphologischen und syntaktischen stehen. Und 
hier empfindet man die Inkonsequenz der Handschriften am 
meisten, so dals es ratsam ist, sich dem Gebrauche eines einzelnen 
Schreibers anzuschliefsen. O'Scannail hat die Lenierung in 
Wörtern wie hribh (bribe), aö/istoil, deac/^air, tochal, macÄanas 
(macnas), anac/;ra (anacra), balc/^aire, büc/duighe (büclaoi), und 
dialektisch greift sie noch weiter um sich (cf. GJ. 4, 69). LeighiofeA 
scheint die vulgäre Aussprache für leadhb zu sein, aber es findet 
sich daneben leighio?>. Möriiach ist die von O'Scannail bevor- 
zugte Form, wie er auch buadhar/a schreibt, aber mör^/<ach, 
buadhar^Aa sind gewöhnlicher. Und O'Scannail selbst hat statt 
des allgemein gültigen sgaoil^e 473 auch sgaoilf/ie. Es ist be- 
kannt, welche Freiheit den Präpositionen ar und gan inbetreff 
der Lenierung des von ihnen abhängigen Nömens vorbehalten 



262 LUDW. CHR. STERN, 

ist. Im allgemeinen bedeutet die lenierte Form eine engere 
Verbindung als die unleuierte. Es ist oft schwer zu erkennen, 
ob die Auslassung des punctum leniens geAvollt oder versehen 
ist; aber ar corp na sräide 303 CE habe ich mit ABDF in 
c/iorp geändert. Das zu einem Dativ tretende Adjektiv ist in 
der Eegel leniert, aber unsere Handschriften wollen: le fonn 
ceart 655, und ähnlich: ad' shinsir (/räna 873. Wenn nach 
einigen die Lenierung eines anlautenden c oder g nach aus- 
lautendem c g verboten ist (0' Growne}^, Simple lessons, § 1242), 
so hat O'Scannail in der Tat: a c(h)ollataig ^räna 62, ciiinsig 
corportha 105 und cinntig cruadh 791, aber andere scheinen die 
Regel nicht anzuerkennen. Die Kopula ho (= budh) läfst den 
folgenden Anlaut meist unleniert, aber es gibt Ausnahmen, die 
unser Text beibehalten hat. 

Noch mancherlei ist über die von den Handschriften befolgte 
Orthographie der Lenierten (hh mh = w, dh gh = j, th = h) zu be- 
merken. Da diese schwachen Konsonanten im Inlaut zwischen 
Vokale]! und im Auslaute zum Teil stumm sind, so werden sie in 
der Schrift oft ausgelassen. Das gilt namentlich vom dh im Aus- 
laut, wie in grä, crä, coga, dioga, fäsga, losga, sgannra, cuire* 
(cuireadh), sgaoile, tuille, cuirfe (cuirfeadh), aithne (aithnidh), etc.; 
und im Inlaute, wie buairt (buaidhirt), cräig (crädhaig), draoicht 
(draoidheacht), naoindioch (naoidhindioch), baoch (buidheach), 
glaocli (giaodhach) u. a. Dasselbe widerfährt dem gh im x\us- und 
Inlaut, wie in laoi (laoigh), örda (ordaigh), eirghe (eirghigh), 
sluaite (sluaighte), fäil (faghäil), tiocht (tigheacht) und in den 
Participien der Verba auf -ighim, wie greamaithe, die den Ton 
auf der Stammsilbe haben. In ähnlicher Weise fällt auch ^ä = h 
aus in dioch (ditheach), caite (caithte), und in d'imig (d'imthig). 
F in der Endung des Futurs wird oft geschrieben, aber es ist 
vermutlich als fh zu sprechen, d. h. es fällt aus, wie in stracad. 

Andrerseits werden die schwachen Konsonanten in der 
Schrift oft eingefügt, wo sie etymologisch nicht statthaft sind; 
sie dienen hier meist dazu, die Länge des vorhergehenden Vokals 
zu bezeichnen. So findet sich hh in vokalischer Geltung in ubhar 
(ür), üiubhalta (diültadh), stübhancach (stüncach), cubhainsig 
(cüinsig), tubhanda (tünda), subhsa (süsadh), tiubhansgal (tiun- 
sgal), oghbhar (odhar), doghbhruin (döghraiun), leabhun (liün), 
milleabhun (milliün), meabhull (meall). Seltener wird mh so 
verwandt, wie in'gumhua (güna), gümhaugadh (günga), lüimh- 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 263 

nuidlie (liiinniglie), muidheamliag (muidheag) , suidheamhcliant 
(suidlieacliant) — als wären die beiden letzten Beispiele von 
Infinitiven anf eamli abgeleitet. Am allerliäufigsten ist dieses 
etymologisch unrichtige dh. So im Auslaute nach a, e, wie in 
lochadh, foladh, coillteadh, bhidh, bidh (bl), midh- (mi-j, midh 
(rai), nimhidh (statt nimhe); aber auch im Inlaute, entweder 
zwischen zwei Vokalen, wie in chidhin (chinn), coidhim (coim), 
croidhinn (croinn), suidhim (suim), didhean (dion), adhal (äl), 
fädhal (fäl), fadhan (fän), galädhanta (galänta), polladhairidhe 
(polläirighe), madhagach (mägach), sädhaiteach (säiteach), stada- 
gach st. stadhagach (stägacli), sodhaig (sog 321 0), gaodhal (gaol);oder 
vor Konsonanten, wde greidhm (greim), coidhpe (coipe), Aidhne 
(Ainne), leidhre (leire), gadhga (gäga), adhthadh (ätha), fadhmhar 
(fäbhar); und nach Konsonanten, wie in tordhamh (torramh), 
seardha (searradh). Gleichfalls häufig ist gh in dieser bedeutungs- 
losen Anwendung, im Auslaut in cuigh (caoi), aber gewöhnlicher 
zwischen Vokalen, wie sioghiol (siol), aeghiorach (aereach), 
draighin (drainn), bhuighean (mhaoin), snighiomh (sniomh), frighiobh 
(frith), dighean (dion), righeamh (riomh), sluighiobh (sliobh), 
fuinaghiomh (fuinniomh), faghain (fäin), taghal (täl), saghail 
(säil), fasaghail (fäsäil), fullaghain (fulUin), riaghan (rian), 
siliaghän (siolän), ciolaghan (ciolän, coileän), padhlaghas (päläs); 
seltener vor Konsonanten: Uighne (Üine), Siglile (Sile), riobigh- 
nidh (ribinighe), saghladh (säla), hughda (hüda). Th wird ein- 
gesetzt in tathfuinn (tafan). Im allgemeinen verbinden sich hh 
mh gern mit vorhergehendem u, dh mit a und gh mit i. Diese 
Kakographie, die die Aussprache nicht berührt, beruht darauf, 
dafs man den gleichgesprochenen Wörtern das gleiche Schriftbild 
zu geben suchte. 

Da die lenierten Konsonanten im Aus- und Inlaute schwach 
oder gar nicht gesprochen werden, so finden häufige Verwechse- 
lungen zwischen ihnen statt. So hat man dh für gh in tidhis, 
fadhairt; und gh für dh in sighe, suighe, laighior, gaoghalach; 
für hh in cuighe, snuighre (neben snuibhre); für tli in sigheach. 
Ferner steht hh für mh in sgathabh, roibh, eilibh, cuibhne, 
caobhnadh, duaghbhar; für th in friobh, ibli, sgeabh; und oft für 
dh, wie in sgarabh, meallabh, buailiobh, ciniobh, innsiobh, fagabh, 
trachtabh, guibhim, mobhuil (modhamhail); für gh in eibhim 
(eighim), sobh, tiubh, tobhthadh (toghtha), tiubhus, tighbhus 
(tigheas), fobhail, robha, süibhte. Ebenso steht mh für hh in 



264 LUDW, CHR. STERN, 

leanamh; für th in caimhte, sg'umhtha; für f in trächtmliar 
und liäufig-er für dli wie in foiglmeamh, toiglireamli (taidliblireadli), 
cathamli (catliadh 734) und in den Infinitiven wie cuireamh. 
Obwohl auch in diesen Fällen in unsenn Texte der etymologischen 
Schreibung- der Vorzug gegeben ist, so darf man doch nicht 
übersehen, dals dh gli im Aus- und Inlaute tatsächlich die Aus- 
sprache tu oft annehmen (cf. engl, morwe, morrow 'morgen', 
own 'eigen'). 

Der munstersche Dialekt verstärkt, wie bekannt, das 
schwache dh gh gern, namentlich im Auslaute, wieder zu g. (Vgl. 
Molloy, p. 171 und CZ. 2, 576). Diese Aussprache ist nicht geboten, 
sondern arbiträr, und Merriman macht mälsigen Gebrauch davon. 
So wird dh zu g in reig, cruag, cräig, eadaig, fiadhaig (flaidli); 
in den Imperativen leaghaig, leanaig; in den Futuren caithfig, 
cuirflg; in den Präteriten pass. sgriosag, dearbhag. Dieselbe Ver- 
stärkung erfährt gh in piaig, fuighlig, faig und in den Verben 
auf ighim, wie crädhaig, brüdhaig, soillsig. Im Inlaut ist dieser 
Übergang nicht häufig: Beispiele sind maorga (maordha), raörgach 
(von mordha), diaga (diadha) Mise. 11. Er kommt aber gelegent- 
lich auch sonst vor: so ist saoghal einsilbig, aber saogal (TG. 
12, 15, Rah. p. 64) ebenso wie leögan (leöghan leömhan, ib. 68) 
zweisilbig. 

Nach einem harten Vokale verhärtet sich das auslautende 
dh zu ch, wie in dem Imperativ bioch (st. biodh), in den Im- 
perfekten do bhioch, do ghealach, tagach, und in den Konditio- 
nalen do ghealfach, do sgaipfheach; gelegentlich auch sonst, wie 
in Foclila (Fodhla), In ähnlicher Weise wird th nach breiten 
Vokalen oft zu c/i, wie in brach, gaoch, lüchmhar, während die 
schwächere Aussprache des auslautenden tli gewöhnlich durch 
vorgesetztes i bezeichnet wird, wie in daith, liaith, fäith, gnäitli, 
bläith, träith, guith, lüith, dlüith. In allen diesen Punkten ist 
0' Scannails Schreibung beibehalten. 

Beachtenswert ist der Gebrauch der Liquiden in der 
Vulgärsprache '). Einige Fälle der Metathese kehren regelmäfsig 
wieder: arthaig (athraig), cortham (comhthrom), fortham, leirthe, 
büirthibh (böithribh), trasna (tarsna), thriomaig(thiormaigh), lointhe 
(loithne). Noch wichtiger ist die Gemination der Liquiden, die 



^) Beim r kommt eine eigene Bezeichnung- der Lenitio durch nach- 
gesetztes c vor, wie: a re;idh 159, reammsach reäflach etc. 752. 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 265 

sich von der etymologischen Überliefernng vielfach entfernt. 
Ol) und wie sich die Aussprache der geminierten Liquida von 
der einfachen unterscheidet, bleibe dahingestellt. Aber Tatsache 
ist, dafs die Vulgärsprache die Verbindungen II, mm, nn, rr in 
der Regel nur nach dem betonten Vokale zuläfst, während sie 
sie nach den tonlosen Vokalen vereinfacht. Nach dem langen 
Vokale und nach dem Diphthonge steht meist die einfache 
Liquida. Nach dem kurzen Vokale in offener Silbe schwankt der 
Gebrauch; nach dem betonten kurzen Vokale in geschlossener Silbe 
tritt die Gemination der Liquida ein. Sie übernimmt hier eine 
vokalische Funktion, indem sie die Dehnung des vorhergehenden 
Vokals bewirkt, also die gleiche Bedeutung wie seine Accen- 
tuierung hat. Bei O'Scannail gibt es wenige Ausnahmen von 
dieser Regel. Aber im einzelnen ist mehreres zu unterscheiden. 

LL findet sich in der betonten Silbe, mag der Vokal lang 
oder kurz sein, wie in siollraig, tuillte, coillte, eillte, stollta, 
stollaire; auch einige Male in der Endsilbe, wo diese vielleicht 
einen Nebenton hat, wie in teampull (neben pobul), riobull, 
moguill, und in Aoibhioll (neben Aoibhiol), das einsilbig (Iwil, 
II) gesprochen wird. Vereinfacht erscheint die Doppelkonsonanz 
nach Diphthongen, wie in trial, cuail, sraoil (neben sraoill), in 
unserm Texte jedoch nur in der tonlosen Endsilbe, wie in fuighiol, 
feighil, buachail, bruinneal, tamal, smächal. 

MM bezeichnet die Dehnung eines kurzen Vokals, wie in 
camm, tromm; wie es auch das einfache m in geschlossener Silbe 
tut, z. B. in im {= im), timpchioll, reompa, ebenso in druim. 

NN wird nach betonten Längen oder Diphthongen gewöhn- 
lich vereinfacht, wie in präin, fäine, fäineach, sgäineach, roint, 
slointe, neben fuinneamh (f uinghiomh) , duinghe (duine). Nach 
betonten kurzen Vokalen in offener Silbe steht bald einfaches, 
bald doppeltes n, wie in anamh, ainir, ceanas, sganal (sgannal), 
aber immer chonairc (st. chonnairc). Dagegen bedeutet die 
Gemination nn in der geschlossenen Stammsilbe die Dehnung 
des vorhergehenden kurzen Vokals, wie denn stets sinnte (st. 
sinte) geschrieben wird und umgekehrt ein für cinn vorkommt. 
Daher schreibt man bannda, sgannradh, sanntaig, ceannphuirt, 
ceanntar, seanng, seannda, binnse, cinnte, tinnte (tinte von teine), 
cionnta, cionntach, tunnda (tünda), arainn (st. aräin), weil diese 
Wörter mit langem Vokale zu sprechen sind. Als Auslaut ton- 
loser Endsilben wird nn regelmäfsig vereinfacht, so im Nomen 



266 LUDW. CHR. STERN, 

in seinen Kasus und Derivaten, wie in acliaran, colan, fuirean, 
leighean, turrain (turrainn), aoibliin, draigliiu (drainn), Mnrrain 
(Murruiii), ablian, Eirion, Sionaine, lämhuinighe, cartlianacli, 
toronach; in den pronominalen Suffixen, wie again, düin, uain; 
im Präsens auf ann, eann, ionn, wie bion, glacan, bainion, deinin; 
in der 1. sg. des Imperfekts und des Konditionals, wie bhein, 
cliidhin, fagliain, sliloigin, glilacfuin etc., mit seltenen Ausnahmen 
wie bheitliiilse, chuiriii, cliuirfin, ghradlifuin. Inntin hat den 
langen Vokal in der ersten, den tonlosen Vokal in der zweiten 
Silbe; es steht innsiobh (innseadh) neben ineösad; auch das ton- 
lose ann 'da' wird mehrfach an geschrieben (Vs. 38. 163. 726). 
Die Schreibung ng für nn hat 0' Scannail nicht; nur selten wird 
das stammhafte ng durch nn ersetzt, wie in fuilinn (neben fuiling), 
und kaum in cuing, taraing, tuirling. In der Vereinfachung des 
munsterschen ng {nn in Counaught) geht der Dialekt von Kerry 
am weitesten, indem er selbst caoin (st. cuing) spricht. (Vergl. 
MoUoy, Grammar p. 159. 164). 

RR bezeichnet die Länge des vorhergehenden Vokals in 
geschlossener Silbe, wie in barr, fearr, gearr (mit a), neben barra, 
fearra, gearra (mit a, cf. GJ. 6, 119). So haben auch arrthana, 
garrtha, tarrtha, tharrla, orrlaig, orrthla, torrthamh, urrla den 
langen Vokal, während carraige, farraige, gairrigioch, gearraigidh, 
furras (furas), urraim, turrain, wo dem rr ein Vokal folgt, den 
kurzen haben. Von Natur lang scheint das erste a in ärracht; 
die Vereinfachung eines rr zeigt sioraig (103, st. searraigh). 

Zur sonstigen Orthographie der Konsonanten ist zu bemerken, 
dals 0' Scannail für das sc der Alten sg schreibt. Für das 
bekannte cc, tt im Anlaute ist die gewöhnliche Form der Eklipse 
gc, dt hergestellt. Sehr schwankend ist der Gebrauch des t und d 
im Auslaute; hier ist im Texte die Regel befolgt, d nach einem 
Vokale (jedoch mit Ausnahme des pronominalen Suffixes der 2. sg.) 
und t nach einem Konsonanten zu schreiben: also smüid (aber 
duit, füt), smuirt, cuairt. 

Da der Bau der rhythmischen Verse auf den Vokalen ruht, 
die die Eeime oder vielmehr Assonanzen bilden, so mulsten be- 
sonders für diese die Handschriften mafsgebend bleiben. Sie stellen 
diese Laute dar: a ä, e c ei, i% o U ou, u ü, ai au, ic üc und die 
unbestimmten a e o in den tonlosen Silben. Wie sie in der Schrift 
erscheinen, soll das folgende kleine Reimvokabular zeigen. 



MERRIMANS CÜIRT AN MUEADHOIN OIDHCHE. 267 

Ä oder vielmehr ä (wie im engl, what) ist die Aussprache 
des a in den harten Reimen: acht, bas, brat, drab, gad, glas, 
slab, slat; amharc, barra, cara, casadli, dallair, fada, ghlanas, 
labhair 905, lasadh, salacli, taca, tagach, talamh, tamal; acharan, 
anama, carraige, glasara, machanas, maragadh. Den reinen Laut 
(wie im engl, bat) hat das weiche ai, das indessen auch auf a 
reimt: bain, caith, daith, spaid; aice, aicim, aifrion, ainis, aithios, 
aithne, bailioch, bhainios, bainse, caile, caillig, chaithios, daingion 
(dangan), faice, faision, gairid, mairig, maise, maithibh, sainte; 
aigineadh, aithiseach, Mairsile, maiseamhach, stailliocach, taithnio- 
mhacli, tairigion. Gleichfalls den reinen Laut hat ea, das auf a, ai 
reimt: beacht, bean, ceart, creacht, deas, fear, freas (st. fräs), 
reacht, seacht, sealbh, searbh; easnamh, breathain, ceangal, deacair, 
freagair, geallaim, leaca, leanaid, seachain, seasamh, sgreadaim; 
seasamhach, teallachaibh. Mitunter, namentlich im Anlaute, setzt 
die Vulgärsprache a für ea, wie regelmälsig in ala (eala); oder 
ea für a, wie in feaca. Mit ä wird auch die Partikel muna mbeidh 
oder mbeadh, m'nambeach, murach, m'rach 'wenn nicht' gesprochen. 

Ä oder vielmehr ä ist die Aussprache des langen d in jeder 
Stellung, wie in bas, brach, cnämh, lämh, rädh, tal, tläs; äbhacht, 
älmhach, ärracht, bänta, gärda, faghäil (= fäil), fäsäil, läsuighe, 
räbach, räflach, tarla; barr, tarrtha; ebenso des weichen di, wie 
in bläith, cnäimh, fäin, fäis (st. fäs), gnäith, präin, räig, räis, täim, 
bäire, bäinseach, läidir, präineach, täinte, fainighe, präislighe. 
Cäbhfuil scheint mitunter auf das kurze a zu reimen: cathadh734, 
calcadh 816, preabaire 613. Den entsprechenden reinen Laut 
bezeichnet ed in breägh, ceärddn, meädhaig, meädhachant, 
neamhdha spr. nchvä (830), auch in seasda (st. sästa) 107; ebenso 
in fearr, gearr. 

E findet sich selten als einfaches e geschrieben, wie in le 
(521); oder als ea, wie in beag, leathadach, leacuighthe. Seine 
gewöhnliche Bezeichnung ist das weiche ei, wie in beir, beirt, 
cell, creid, deilbh, deith, geilt, leis, leith, meilt, peilt; bheirim, 
deirim, eile, eision, eistios, feicim, feille, feilleadh, feithiomh, 
leigthear, leirthe, leisge, leisiomh, meidir, meillios; leibide, feirige, 
seiricioch. Denselben Laut hat oi in goid, goirim, oileadh; und 
vereinzelt ai in faig (statt faigh 999) und daille, das daher, auf 
feicim reimend, deille geschrieben wird. 

E (wie im engl, where) ist einer der häufigsten Laute in 
der Sprache. Er wird selten e geschrieben, wie in e, me, fe, tre? 



268 LUDW. CHR. STERN, 

g-ne; im Inlaute tritt dafür ea ein (wofür eu eine graphische 
Variante ist), wie in beal, cead, dead, eag, fear, geag-, gear, trean; 
beasach, eafacht, eanla, feachaint, pearla, teagliamli, treathach; — 
oder cV, wie in cleibh, eis, leith, sleibh, speir, treith; ceile, crei- 
niioch, eifeacht, eighim, eiliomh, eiric, feidir, feilteach, gheibhim, 
reinipe, teigheamh und eirde (st. aoirde). Denselben Laut hat das 
seltene ae in anae, lae, rae, aereach; — und das häufige ao, wie 
in aodh, claobh (d. i. angloir. cleave), claon, craobh, saor, slaod, 
taobh; aonach, aosta, baodhach (statt buidheach 506. 966), 
caorthaibh, glaodhach, glaodhaim, laothaibh (= laethibh), saoghal, 
saothar, slaodach, traochadh. Aon-ne' (statt aon-neach) wird oft 
aoin-ue' geschrieben; taobh steht mitunter (439. 704) für taoibh, 
wenn der Eeim es mit sich bringt; und ähnlich breartha (825) 
für briathra. 

/ erscheint in weichen Silben als einfaches i, wie in clis, 
ith, nis, rith; cimilt, cliseach, crithim, flehe, imig (imthig), inse, 
minie, silte, tirim; ingini; — und vor starken Konsonanten als ?o, 
wie in fios, sgiob; fiorthan, ionad, liosta, sgriosag, siolladh, tiobaist 
(tiubaist); dionantach (statt doineantach), gliogaire, iomadach, 
iongantas, iosgada, lioghaide, Sionaine, sionanta (soineanta), 
siosarnach; — häufiger noch nach starken Konsonanten als ui, 
wie in cruibh (578), cuid, cuilt, pluid, smuirt; bruinneal, buile, 
chruinnig, cluistear, cuigion, cuigilt, cuile, cuireadh, duine, fuilinn, 
luige, luigeacht, tuigsint, tuilleadh, tuilte, tuitim (= titim), uillin, 
uimhir (= imhir); buinionach, cruinnighthe, cuideachta, cuilighthe, 
fuilightlie, uirrime; — oder als oi (auch ioi), wie in coinne (114), 
soineanta, srioimile (: duine : chuige); droinge, loinge reimen so- 
wohl auf duine als auf deimhin (787), dem hier auch der Laut i 
zukommt, da es dibhin geschrieben wird. Einige Male hat ci 
auch sonst den Laut i: bheith (455), ceilion, deinion (102), 
deinioch (372), seinim (sinim), teine (tine 540); auch righthe (101) 
hat nach Henebry's Dissertation p. 22 die Verkürzung zu rithe. 

I ist ein entweder von Natur oder durch Position langes i. 
Es findet sich das weiche i in bi, bim, bhi, bidh (von biadh), 
brigh, Chi, dith, fligh, frith, righ, sil, tir; direach, ditheach, 
isle, milte, mine, sineadli, sinte; — das harte io in bioch, cios, 
crioch, fior, fiiocli, sios; criochaibh, fiochmhar, gniomhach, ioghar, 
fogmhar, liomhtha, lionta, mionla, riobull, siolrach; gniomhartha; 
— denselben Laut nach starken Konsonanten bezeichnet noi: 
aois, baois, caoin, caoiut (= caint), gaois, maoin, naoimh, sraoill, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 269 

taoibli, taoim (= täim); Aoibhioll, aoibliin, aoimhleas, baoithe, 
caoile, caoimse (= cuimse), caointe (cainte), caoire, claoidheamli, 
craoibhe, claoine, daoinmliear, saoigliil, saoirse, saoithe, smaoiiite 
(st. smuainte), sraoilleadh, sraoillte. Die Dehnung des an sich 
kurzen i wird durch die Lenierung des folgenden Konsonanten 
bewirkt, namentlich durch dh gh, seltener hJi mh, wie in dliglie, 
slighe, tigliis, tigheacht; nimhidh (nimhe), sgimhle; — sie ist oft 
am 11 i zu beobachten, wie in buidhe, buidheach, buidhean, buidline, 
bruidhin, fuighfig (911), fuighiol, fuighlioch, guidhe, guidhim, 
luighe, muidheamh (maoidheamh), snidhm (snaidhm), suidhe, 
suidheamh, suidhte; ferner: cuibhe, cuibhreach, cuimhin, cuimhne, 
luibli'na (st. luibheanna), Muimhneach; — und am oi, wie in 
croidhe, croidheamhail, oidhche, choidhche, roimhe, auch Cointhe 
(453). Eine Dehnung andrer Art ist die durch die Liquiden U, 
m in geschlossener Silbe und namentlich nn bewirkte, wie in 
cill; druini, suim (nach Henebry sonst saim, soim gesprochen), 
puimp, cuimse (= caoimse), cuimseach, im, impe, timpchioll (nach 
Henebry taimpl, toimpl); cinn, cinnte, cinnteacht, cinntig, clinn, 
innsint, innsiodh, innte, inntin, linn, rinnce, sginn, sginnteach, sinn. 
So hat auch lionta (alt lintib, linnib) 642 den langen Vokal; 
weiter coing cuing, cruinn, boinn (969); und für ursprüngliches 
ei die Wörter binn (beinn), tinn (teinn), tinnte (teinte von teine), 
binnse (beuch), sinsir (statt sinnsir). Einige dieser Wörter haben 
ursprünglich einfaches n vor einem Konsonanten; die Gemination 
drückt die Länge des Vokals aus und wird mitunter irrtümlich 
in Wörtern angewendet, die ein natürliches langes i haben, wie 
sinte (wofür sinnte). 

EI, ein mehr oder weniger trüber Diphthong, kommt in der 
lebenden Sprache mitunter dem i, ai, oi, ui und mit geringer 
Verschiedenheit dem ei zu. Henebry erwähnt als Beispiele cill, 
aighneas, saidhbhreas, faghart, coillte, soillse, foighne, doimhin, 
luighead und feill, feighil, Meidhbh, eisteacht. In den Versen 
Merrimans wird diese Aussprache von der häufigem mit ai nicht 
auseinander gehalten, obwohl sie ihm nicht fremd zu sein scheint. 
Es gehören dazu z. B. die Eeime coigiol : cillin : ceirtlin : tein- 
aoil (301). 

0, nach 402 der Laut des engl, bucks, ist entweder hart, 
wie in cos, corp, locht, anocht; borradh, fola, cortham, fortham, 
osnaidhe; bolagach, colagach, tologach, toronach, dorraigioch; — 
oder weich wie in boicht, ghoil, loisg, shloigin, sroithe, toice; 



270 LUDW. CHR. STERN, 

doilibhe, foilcig-hthe, goitliiglie. Ein silbenscliliersendes hh mh be- 
wirkt nicht immer Delmung des vorhergelienden o: lobhtlia, tobhtha, 
gobhtha haben den kurzen Vokal, ebenso togiifaidhe 226; auch 
sgumhtha 246, das vielleicht ebenso gut sgobhtha geschrieben 
sein könnte. Dafs der eigentliche Diphthong oi wie e lautet, 
ist gesagt worden. 

Ö (wie in engl, note) ist ein häufiger Laut, 6 in harten Silben, 
wo er mit ua wechselt: bord, bron, clodh, doch, dögh, sogh, fos, gno, 
mör (muar), ög, snodh (snuadh); bröga, cörda, nochar (nuachar); 
ineösad; — öi in weichen Silben: cöir, doigh; doite, oige, ströicfin, 
cloicin, doirseach (von dorus), sloighte (sluaighte), toirse. Die 
gleiche Aussprache haben eö (wofür im Anlaute ö geschrieben 
wird), wie in ceöl, eöl (61), leö, seöl; eörna (orna), deochaint; 
— und eöi, wie in dreoil (deireoil), seoid, treoir (troir). Dehnung 
des kurzen o wird durch die folgende Lenierte bewirkt, nämlich 
durch dh gh in feodh, Fodhla, modhmhar, modhamhail; doghrain, 
fogha, foghail, foghnamh, rogha; oder durch bh mh, in cobhail, 
crobhaire, dobhta, gobhal, lobhair, reomhain, domhsa. Der Laut 
ist dem folgenden verwandt, auf den er gelegentlich reimt. 

Oü ist ein besonderer Reimlaut, der zwischen ü und au in 
der Mitte liegt (nach Henebry wie house in irischer Aussprache). 
Er ist dem a und ea vor hh und mh eigen, wie in abhan, cabhair, 
gabhail (göil), gabhaim, gablian, labhair, tabhairt, thabharfhain, 
auch wohl in adhbhar und in abhacht (obhacht 384); ferner in 
feabhas, leabhair, geabhair, meabhair, wo er jedoch auch auf ein- 
faches ö reimt; endlich in odhar, das O'Scannail daher oghbhwr 
schreibt. Das einfache o nimmt den Laut unter dem Einflüsse 
einer folgenden Doppelliquida an (II, mm, nn, rr), wie in G-oll, poll, 
toll; comm, cromm, dromm, lomm und reompa (22); bonn, bronn, conn 
(cobhuinn), donn, fonn und glonnradh; borrtha, borrthaid, orrthla, 
storrtha, torrthamh. Die Reime sind nicht immer rein, und wie 
mit U wechselt ou auch mit au. 

U (wie im engl, luck) ist kein häufiger Laut, er ist deutlich 
als u in harten Silben, wie in cuman, furas, mullach, cumas, 
cumasach, turran, urraim. Aber auch ui, dessen gewöhnliche Aus- 
sprache i ist, läfst nicht selten den M-Laut vorwalten, wie in 
duirc, luid, muir (: murar), muirt (: sult), cuir (: cos 767), cuireadh 
(: turran), cuirean (: cumas 625), cuirfeadh (746), duine (: furas 
= fuiris 608), fuilinn (: cuniainn), fuinneamh (: turas 622), tuigfeach 
(794), tuile, tuisleach, fuinneamhach (: fulanach : cumasach), 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOTN OTDHCHE. 271 

cuideachta (chiigaibh), finliglitheach , urasbach (statt des ge- 
Wülinliclien uireasbacli). So bildet auch oi mitunter den Reim zu 
M, wie in coileän (:fulläin), und gobhtha reimt 255 auf (-ulaitlie 
(Var. colaitlie). Chonairc scheint zwischen den Aussprachen chnuJc 
und chnik zu schwanken (:cumaisl43, mullach 148, t'uras 403, 
cuirfinn 338, uimhir 802, fuinneamh 951). Ähnlich wie in ui 
herrscht mitunter in iu der Laut 2i vor, so in fiuchadh (: fuinneamh 
156), tiubaist tiobaist (:urcholl), tiucfadh (st. ticfeadh : urachur 
842), tiuicfaig ( : cuirfig 909); so steht auch riuffadh (st. rufa) 394. 
Im gleichen Verhältnis befindet sich io, wie in crios ( : brush 767), 
sgiob ( : cnuc, cnuic 137), iomad ( : turas 921), iomadach ( : cuma- 
sach 479. 777) und fios (: f uil 778); sogar gile (gleichsam giole) 
reimt 973 auf cuma. 

U (wie im engl, tool) ist das ü in harten Silben, wie in 
clü, cnii, ciil, drücht, rim, siüd, ür; biiclach, cüplach, cürsaoi, dula, 
dünta, fütha, müsgail, püdar, ürla; — und üi in weichen Silben, 
wie in cüil, cnirt, cüis, düir, drüis, gnüis, süil (siüil), smüid; clüi- 
deamh, cüinsig, drüise, duinne, füibhse, füinne, süighte, snüibhre 
(985). Gedehnt wird u (auch o und a) zu ü durch folgende Lenierte, 
durch gh in lugh, lughaide, chugham (chü'm); durch hJi in dubh, 
dubhach, dubhairt, dubhart, dubhradh, dubhras, subh'chas, siubhail 
(spr. sül'), ubhla; durch mJi in cumhanga, cumhdach (comhdach), 
cumhna (comhna), lumhadhthadh (574), Mumhain, so auch in comhar 
(409. 482) und in der Ableitungssilbe amliail = üil, wie in maga- 
mhail, socamhail. Die Schreibung schwankt zwischen ladamhus und 
ladüs (441); und dem eamh kommt die Aussprache ü zu, daher: 
deamhain, leamhas (290. 527, aber: amm 743), reamhan, reamhadas, 
Seamhun, sheamhluigheas, sleamhaine (: screw), so wie man brea- 
theamhain wie breithiüin spricht. Die Dehnung durch die Nasalen 
erzeugt aus kurzem Vokale den Laut m, so in cumtha, bunnsach, 
iompaidh, anonn (anün), ünladh (ionladh), ünfairt (ionfairt), ünlan 
(annlan 378); tünda tunnda ist entstanden aus tionn-da, teann-da. 
Fionn und mionn spricht man in Waterford wie iompaidh mit au] 
dieser Dialekt ist von dem Merrimans in manchem verschieden. 

IJJ ist in fiuchadh nachzuweisen, das auf fuinneamh reimt, 
und in einigen anderen Fällen mit gleicher Aussprache. Häufiger 
ist der Laut IU, der durch iü bezeichnet wird, wie in fiü, ciüin, 
triüir, diültadh; durch Position ist iu lang in ciuimhis. Jffwird 
aber meist durch einen folgenden Nasal aus io erzeugt, wie in 
liom (403), fionn, lionn, mionn; cionnta, lionnrach (= lounrach 



272 LUDW. CHR. STERN, 

234. 490), tionnsgal, tionnsgailt. So findet sich sonst aucli glionn 
(statt gleann, GJ. 2, 336) und spiüin' (für spionadli GJ. 3, IG). Im 
Anlaut fällt das j leiclit ab, wie in iompaidh, ionfairt etc., und ü 
bleibt. O'Sannail schreibt iug-haini (statt ugliaim); vielleicht ist 
auch seine Schreibung siuil (st. siiil) daraus zu erklären. 

AI ist ein ziemlich häufiger Laut, der aber in der Aus- 
sprache Munsters, wie das engl. I, zum Teil nach ei und öi neigt. 
Die Handschrift E drückt ihn oft durch ia aus. Er entsteht unter 
dem Einflüsse einer lenierten oder liquiden Konsonanz. Aus a 
vor dh, gh, wo er bald hart adh, agh, bald weich aidh, aigli ge- 
schrieben wird, W'ie in adharc (aidhirc), aidhirt, gaidhir, radharc 
(raidhirc), Saidhbh, saidhbhreas; aghaidh, aighnis, faghaig fagh- 
daois, faigh faighim, faghairt (faighirt), faidhne, laighiobh, lai- 
gheadh (332), laighiod, maighdiu, raghain, taighiolach (aus teagha- 
lach); vor hh in gaibhle. Aus e vor dh gh, wie in Meidhbh, 
meidhir, meidhreach; bleighdir ( : laighead 839), feighil, leighiobh, 
leighiobach (248), meighre, treighid, auch reighig ( : luighe 567); 
vor hh, mh in deimhin, deimhneach (auf engl, silence reimend); 
vor Liquiden, wie in eillte, feillte (: coipe), meil, meill (556. 
967), meilseach.(775), meillte (811); greini (gewöhnlich greidhim) ; 
aulserdem in leighfidh (st. leigh-), leighis, leighiodar ( : saidhbhre 
82), eist, eisteacht, eistig (immer statt eist). Aus o vor dh 
gh, wo oi mit ai w^echselt, wie in cloidhre, foidhne (faidhne), 
groidhre, moidmeadh, toidhbhse (taidhbhse), toidhbhseach; soighid, 
toighiolach (auch teaghalach); und in doimhin ( : tuill, laighiob, 
roinn 1011); — desgleichen vor den Liquiden, wie in boill, goill, 
moill, soill, toill, coillte, cioillte, soillse, soillseach, troillseach (st. trill- 
seacli) ; coim ; broinn, cloinn, croinn, droinn (drainn), roinn, roinnt. 
Die Schrift hat hier oft ein dh oder dhi vor der Liquida um die 
Aussprache anzudeuten. Andere Fälle dieses ai oder oi sind 
selten: coipe, cioipe (257), tuill, luighe (88), luigheamh, luighean 
(404), luighid und einige oben erwähnte. 

AJJ (wie engl, down) ist nicht immer leicht vom ou zu 
unterscheiden. Der Laut ist dem a und ea in geschlossener 
Silbe eigen, vor II, wie in dall, mall, fallsa, fallsacht, geall; vor 
mm in amm, camm und in clampar, gambach, strampa; vor nn 
in ann, bannda, dann, crann, fann, ganndal, lannsa, sanntaig, 
sgannradh (nach Henebry sgaure gesprochen); ceann, ceannphuirt, 
ceannsa, seanng, teann. Nach diesem a (= au) wird n regel- 
mäfsig geminiert, also auch seannda (77), seanndaig (198) ge- 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 273 

schrieben; die Handschriften vereinfachen das nn oft, wenn in 
geöffneter Silbe die diphthongisclie Aussprache weg-fällt, wie in 
ceanas, ceanasach (von ceann) oder in anamh (statt annamli). 

IE (wie im engl, real) ist die Aussprache des Diphthongs 
ia oder ia, die im Neuirischen nicht unterschieden werden; so in 
iasg, mian, riamh, riar, triall; bliadhain, fiadhach, riaghail, fia- 
dliaile; cianta, pianta. Mitunter ist er erweicht, wie in biaidli 
(378), liaith, liaithe (919), liaitheadh (850), miais, und anderer- 
seits A^ird iai verhärtet in diag (statt diaidh). Vereinzelt nimmt 
ca (eu) die Aussprache des ia an, wie in brian (1008), breantas 
( : mian 934). mead ( : mian 763), niall (= neall), tiagar = teagar 
272. Aber ohne Regel scheinen die Reime mear : fiadhach : eadan : 
creachtach (53) zu sein. 

UE (wie im engl, cruel) ist der gewöhnliche Laut des 
Diphthongs tia oder üa, wie in cuan, luach, suas, chuala, uabhar 
und in muar (statt mor); erweicht in fuaid, fuair, uair, suaithte; 
diabhail 692 reimt auf dhä uair. Da ein auslautendes dh ein 
vorhergehendes i dehnt, wie buaidh (biiT), cruaidh (krüT), so tritt 
hier für uai oft ua ein. 

Die tonlosen Vokale haben eine flüchtige und unbestimmte 
Aussprache, die man durch e, a, ö ausdrückt. In der Schrift 
werden sie daher oft ungleich bezeichnet. So wird z. B. die 
Endung-, die die Handschriften meist durch 3 darstellen, bald as, 
bald US geschrieben. Die Form der Präposition in- 4n' ist alt-, 
mittel- und seit Jahren auch wieder neuirisch; in vulgäririscher 
Sprache gilt nur a n-, wenn man sich an die Handschriften halten 
darf. Dagegen sind die Präpositionen ag, ar nach alter AVeise 
gedruckt, obwohl die Manuskripte, offenbar nach der Analogie 
der Formen mit pronominalen Suffixen, gewöhnlich aig, air dafür 
bieten. Die Anwendung des io für ea ist gewöhnlich: O'Scannail 
scheint jenem den Vorzug zu geben, wie in bailioch, cailliochadh 
(cailleacha), airgiod, taithniomhach, caithfiod, fiosög (statt feasog). 

Die tonlosen Vokale können in jeder Stellung Elision er- 
leiden. So wird für den Artikel an noch Vokalen 'n, für agus 
gewöhnlich 'gus, für is 'und' vielmehr 's, für iona 'in seinem' 
oft 'na, für agam 'bei mir' etc. 'gafn zu sprechen sein. O'Scannail 
schreibt cd ar, was cdr zu lesen ist; für anonn ist mm üblich, 
für inneösad 'neösad; deirim kommt neben adeiiim vor. Im In- 
laute begünstigen die lenierten Konsonanten den Ausfall tonloser 
Vokale, wie in bliadhain ( : iasg), fiadhaile ( : diag anu), suidh'dar 

Zeitsohilft f. celt. Philologie V. 18 



274 LUDW. CHR. STERN, 

(70), riagliail ( : riamh, triall), cliugliam etc. wie chüm; faghäil 
(fäil), suidlieamli (sTw), hiibheanna (1-liia), siiiblial (sül), modliamhail 
(möul, auf tromm reimend); aithir dliiüt reimt auf airgiod (375). 
Audi im Auslaut wird der tonlose Vokal vor vokaliscliem Anlaut 
oft abgeworfen, so in h\ ho = budli. Namentlich fällt e ab, was 
die Schrift mitunter andeutet, so in croidhe (kri), dighe, tighe, 
dlighe (dligh), sidhe, suidhe, luighe; es findet sich sleibh' statt 
sleibhe. Es reimt also dlighe again: laoigh acu (iT ku, 367), dlighe 
agam (dll gam) : saoithe (481). 

Andererseits wird zur Erleichterung der Aussprache ein 
flüchtiger Vokal zwischen zwei Konsonanten eingeschoben, von 
denen der eine liquide oder leniert ist. So a in acharan, agaras, 
anafadh, anama, aparün, Banabha, bhagaras, bolagach, ceang- 
«lag, cok/gach, Creatalaoi, dealabh, eagala, eagdach, eagalais, 
fachanaid, fearagach, d'fhogaras, greanamhar, labli«ras, machanas, 
maragadh, sealabhach, seasamhach, tagaraim, teagholach, tolagach, 
toramach, torrathas (toircheas), ubhala; biodhagacli, meadhachant; 
seltener e«, wie in duireabhthach, tuisealach; oder o wie in tolo- 
gach, toronach. Nach oder vor einer weichen Silbe wird ein ? 
oder ai eingeschoben, wie in ain?"bhfios, ain?gidh, ain?'m, ainnnhidh, 
briglwdeach, doil/bhe, doilvbhir, dorra?gioch, farra/ge(741), foiWbhthe, 
goirngioch (gorgach), ing/ni, luimmeach (luaimneach 145), 
mair/g, meidh?g, meidh^reach, Mumha/neach, sein'cioch, taii'/- 
bhioch. Die Einschaltung des Vokals ist dann auf solche Wörter 
übertragen, die einen unorganischen lenierten Konsonanten nach 
langen Vokalen zu Hülfe nehmen, wie in greidhim, suidhim, bi- 
dhiom, ubhar statt greim, suim, biom, ür. Diese überladene Schreib- 
weise ist in unserer Edition der Cüirt nicht beibehalten, wohl 
aber die gesprochenen Hülfsvokale, da sie den Gang des Rhythmus 
veranschaulichen. Dergleichen Vokale, die die Aussprache fordert, 
sind übrigens in vielen Fällen in den Handschriften unbezeichnet 
gelassen. 

In Hinsicht der Wortbetonung bestätigt die rhythmische 
Poesie die Haupti-egel, dafs der Accent auf der ersten, der Stamm- 
silbe liegt. Sie kommt auch in der Schrift zum Ausdruck, indem 
solche Wörter wie a-mach, a-nae oder do-bheir, a-deirim als zwei 
geschrieben werden. Einige allgemeine Ausnahmen mit dem 
Accent auf der zweiten Silbe sind bekannt: arän (481), anäile (359), 
ciarsüir (388), corcMn ( : clodli 650), polaer ( : gaol 664), polläirighe 
( : läidir 579). Die Wirksamkeit der Regeln O'Donovans über 



MERRTMANS OTTTRT AN MHEADHOTN OTDHCHE. 275 

die mimstersche Betonung- (Grammar p, 405; cf. Molloy, Grammar 
170) läfst sich bei Brian nicht verkennen: gewisse Endungen 
(wie (in, in, ög, dir, acht, amhail, ighe = ^) ziehen vom Stamme 
den Ton auf sich. Das trifft in einigen Fällen durchaus zu, 
in andern aber scheint die Ableitungssilbe nur einen Nebenton 
zu tragen, während dem Stamme der Hauptton verbleibt. Die 
Endung- hat den Accent in bothäin ( : ait 409, : lär 517), sioläin 
( : fasgadh 410), lämh'nighe ( : grios 398), ribinighe : rufuighe (259); 
aber sie scheint nur einen Nebenaccent zu haben in bunog ( : cul- 
loid 534), cuinneog ( : pusoid 536), cillin (cuigiol, ceirtlin, teinaoil 
301), sifteoir : cisteoir (867), fearamhail : barramhail (212), osnaidhe 
: goithighe (164); oder die Stammsilbe hat entschieden den 
Accent wie in deirceöir ( : claon 868), gluaiseacht ( : cuan 14), mo- 
dhamhail ( : leabhair 228). So steht es auch mit den Imperativen 
auf idh, wie ceapaigidh : caithigidh. Es ist auch nur ein Nebenton, 
den man der Verbaleudung -ighim in den rhythmischen Versen zu- 
gestehen kann, wie in sheamhluigheas (spr. hülTs : süil 45). Haupt- 
ton und Nebenton sind mitunter in demselben Eeime vereinigt, 
wie in fear dlighe : fachnuighe, calaois : faillioth (89 f.), faolraois 
: saor trid (96), dioghbhail : siorchrädh, miostäid : siol gädh (363 f.), 
magairlin : tathaigin (341) u. a. Es kommt auch vor, dafs der 
Nebenton eines Wortes ebensowohl wie der Hauptton einen Reim 
für sich bildet, wie in dem Verse 871: 

'Achtamaoid mar dhlighe do bheithe — 
woneben leagamaoid 425 nur den Hauptton hat. Die Endung maoid 
wird in korrupter Sprache, wie bekannt, sogar als Pronomen 
'wir' gebraucht. 

2. Die Wortformen. 

Die Deklination ist vereinfacht worden. Im Singular 
kennt sie nur den Nominativ und den Genitiv und beim Femi- 
ninum auch den Dativ, im Plural hat sie meist nur eine Form für 
alle Kasus. Es kommen aber Beispiele vor, wo der Genitiv dem 
Nominativ gleich lautet, wie in na hogh 'virginis' (st. höighe 
491), 61 'bibendi' (st. öil 774), seanachus (st. seanachais 309), 
duthchas (st. duthchais 549); und ebenso der Dativ fem. wie in 
ar bhainseach ür (st. ar bhäinsigh üir) 2; a gcrioch st. a gcrich. 
Die nominalen Pluralendungen e und a werden oft mit dem 
übrigens stummen Auslaut dh versehen, z. B. coillteadh, sleibh- 
teadh, piantadh etc., namentlich, wo sie genitivisch sind. In der 

18* 



276 ' LUDW. CHR. STERN, 

Etjanologie hat dies keinen Grund: in der alten Sprache findet 
sich im Gen. pl. dliged, uisced, techtaired und noch in der neuen 
cionad (zu cionta von cion 'Schuld'), aber nicht ciontad. In 
der Volkssprache heilst sehr gewöhnlich der Gen. plur. wie der 
Nominativ: na mbroga 426, na bhfäige 813. 828, na ngeaga 880 
(neben na ngeag 765), na dtäinte 254, na mbänta 452, nealta 36, 
na g'coillte 12, na sleibhte 7, tinnte 44, smaointe 705. 743, 
na mbliadhanta 310, na sluaighte 831, na milte 834. 936, na 
righthe 101. 830, na saoithe 482. 870. 984, na mbeithe 179 etc. 

Ebenso verbinden sich auch die Präpositionen in der Regel 
mit der Nominativform des Plurals: ar lachain 13, ag cüinsig 
455, a mboill 766, a mbothäin 517, ar geaga 27, 'na shlaoda 
280, do shlata 50, do dhaoine 148, 'na süile 155. 647, 6 chuile 
37, lem' shiiile 404, do bheithe 792. 871, ar bheithe 929. 968, am' 
chluasa 952, fä luibheanna 642, le cianta 9, do phianta 10, ar 
shloinnte 802, ad' shliasta 63, trid na gleannta 137, a lionta 641, 
fe na cionnta 458, ar bhänta 254, a mbliadhanta 878, ar cheolta 
983, 6 shluaighte 67. 171, ar mlmä 781, do mhnä 148. 329; wie 
im Accus, gan cionnta 180, idir lamha 438. 

Indessen ist der Dativ auf ihh keineswegs selten, nur ist 
es schwer zu entscheiden, ob er überall gesprochen wurde oder 
nur eine graphische Variante für die Endung e, i ist. Es kommt 
vor: a gcriochaibh 1013, ar criochaibhh 76, a ndathaibh 417, le 
doighrthibh 1004, d'fearaibh 926, ag fearaibh 840, d'fhocalaibh 61, 
a ngaodhalaibh 637, do laochaibh 591, iona laochaibh 638, ar 
laothaibh 311, dom' laothaibh 478, do mhaithib 659, 'dir mhaithibh 
981, do mhnäibh 846, gan püntaibh 685, le saoithibh 129, le 
töirsibh 139. Aber diese selben Formen werden als Nominative 
oder Accusative gebraucht: na fearaibh 193 (aber: fir agus mnä, 
643), beithibh 286, toicibh 835, ballaibh 716, mearaibh 237, tior- 
thaibh 104. 373, sreangaibh 655, fäithib 979, faintibh 848. Selbst 
für den Genitiv findet sich die Form auf ihh, wie in: na mbual- 
taibh 345, oder le luth ar hlmhaibh, MP. 1, 160. Nach Flemming 
wäre fearaibh das einzige Beispiel in dem man die Endung noch 
spricht (GJ. 3, 73 a), und von anderer Seite wurde gesagt, die 
Form bedeute ' die einzelnen Männer ', während fir kollektivischen 
Sinn habe. 

Häufig ist ein Plural der Wörter auf e, a, dessen Endung 
bald iyhe, n'ujhe. bald idhe, aidhe, bald endlich nach der Aussprache 
aoi, i geschrieben wird. Dazu gehören bücluighe 267. 387, fäinighe 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 277 

267, fünsuighe 268, lämliainiglie 267. 398, lasiüglie 268, Ininniglie 
681, inarluig-he 781, polläiriglie 579, präislig-lie 268, smeacliaidiglie 
535, toicighe 835v., tollairiglie 107. 781. 914; es scliliefst sich 
goithiglie 164 an, dessen Singular jedoch konsonantisch ausgeht. 
Die Aussprache ist überall i, und so wird auch schon in der 
älteren Literatur geschrieben: goiste PI. goisti, uisge PL uisgi, 
eite PI. eitf, adhairt PI. adhairti, seanoir PI. senori (Atk.); aber 
der klassischen Sprache scheint die Form nicht anzugehören: 
dorseoiri LL. 51b 4 von dorseoir hat einen kurzen Vokal am Ende. 
Auch die Schreibung idlw kommt in altern Büchern vor, wie 
gainne PL gainnidhe, reithe PL reithidhe, seanoir PL seanoiridhe; 
0' Donovan gibt auch Formen wie giollaidhibh, trinsidhibh. Auch 
diese Schreibung läfst sich durch die klassische Sprache kaum 
stützen. Die Endung akllie scheint nur den Stämmen auf d zu- 
zukommen, wie easba PL easbadha, easbaidhe, slabhradh PL 
slabhraidhe (mir. slabraid), osnadh PL osnaidhe (osnuighe CD). 
Die Nebenform auf aäha wird im Neuirischen von den Stämmen 
auf a, e oft gebildet: geatadha (= geataidhe), balladha, sompladha, 
tombadha, prionnsadha, oighreadha, eireadha und sogar tealladha 
(st. tealluighe 671 v.). Es ist aber sehr zweifelhaft, ob man die 
heute verbreitete Endung i vom Plural der Stämme auf ad ab- 
leiten kann. Die Endung iiighe, ighe scheint vielmehr eine Er- 
weiterung der Endung aig, ig zu sein, so wie man bildet eadach 
PL eadaighe, marcach PL marcaighe, anach 'Weg' PL anaighe 
GA. 181. 219, soitheach PL soithighe; das e deutet vielleicht nur 
die Länge des i an, so wie easgaidhe 'flinker' (mit i) von eas- 
gaidh ' flink ' (mit i) unterschieden wird. Da nun in der älteren 
Sprache der Plural von senoir aufser senöire und senoiri auch 
senöraig (Atk.) oder seanoirigh (Gen. 50, 7) lautet, wozu der 
Genitiv plur. senörach stimmt, so scheint uighe, ighe die eigent- 
liche etymologische Form der Pluralendung i zu sein. So schreibt 
sie auch 0' Scannail, dessen Orthographie wir aus den angeführten 
Gründen beibehalten dürfen. 

Auch die munstersche Konjugation hat einiges Eigen- 
tümliche. Der Imperativ in der 2. pl. hat niemals die ge- 
wöhnliche Form der Schriftsprache wie cuiridh 'ponite', sondern 
mit verstärkter Aussprache des Auslauts cuirig 887; ebenso creidig 
381, bädhaig 1006, leaghaig 916; mehrere Formen der Art, über 
die 0' Donovan (Grammar p. 180) handelt, hat Walsh, Populär 
poems p. 162. Häufiger aber ist eine verlängerte Form cuirigidh 



278 LUDW. CHlt. STERN, 

1004; ebenso Ijeirigidli 999. bainigidli 1012, feanuaigidli 876, 
ceapaigidh 886, catliaigidh 886, glanaigidh 920, gearraigidh 1010; 
ferner fencliaigidh, cuirigidli (GrJ. 3, 58), ceiligidh, fanaigidh (4, 79). 
Einer bei den Dichtern Munsters sehr häufigen Schreibung dieser 
Form cuirigidhe enthält sich 0' Scannail. Man findet sie in den 
Varianten zu Vs. 876, 885, 886, 920, 1004, 1010 und sonst: treigi- 
gidhe 's grädhaigh MP. 2, 156, grädhaigidhe 2, 158, stadaigidhe, 
lasaigidhe, preabaigidhe (neben stadaig) TG. 34, casaigidhe 33, 
glacaigidhe, treigigidhe 36, measaigidhe 69, Walsh 118 u. s. w. 
Das angellängte e hat hier keine andere Bedeutung als die Länge 
der Endung idh {i) zu bezeichnen, wie in seanachaidhe MP. 2, 90, 
taigidhe 'kommt' TG- 35, Das ig der Endung igidh, igidhe ist 
aber die Endung des kausativen Yerbalstammes, Nicht wenige 
Verben haben nämlich neben dem einfachen Stamme den ab- 
geleiteten auf igJiim, uigliim z, B, aithisim aithisighim 'tadeln', 
aitlmim aithnighim 'kennen', crädhaim crädhuighim 'quälen', 
cruaidhim cruaidhighim 'härten', dallaim dalluighim 'blenden' 
cleachtaim cleachtuighim (Rah. 30) 'gewöhnt sein', claoidhim 
claoidhighim (Walsh 78, 150) 'unterwerfen' etc. Das Präteritum 
do eirghe (st, do eirghigh 855) ist von einem eirghighim abgeleitet, 
so wie do aire (st. do airigli) von airighim, ärda 1009 von ärdui- 
ghim. Ahnliches zeigt z. B. die griechische Sprache: ni] ,a' egt&iCs 
II. 1, 32 = //?} fi' sQsO^e 3, 414; dXeyiCm 8, 477 = dXtYfo 8, 483. Der 
munstersche Dialekt verwendet also den Verbalstamm auf igJiim 
mit einer gewissen Regelmälsigkeit um die Form der 2. pl. zu 
verstärken, i) 

Von den Formen des Präsens ist die 3. sg. auf -ann zu 
beachten, die die alte Form auf -idh völlig verdrängt hat, denn 



^) Dem muüsterscheu Imperativ in der 2. phir. auf -igidh gewissermafsen 
analog ist die dunkle Form auf -jee im Manx — in der älteren Sprache bi-gi : 
in der neueren bee-jee „seid" = ir. bidh : alb. bithibh. Die Erklärung der 
Endung aus der Nota augens si, die J. Rhys (Phonology of the Manx, p. 154) 
aufgestellt hat, ist vielleicht niöglicli, aber nicht sicher. In der alten Sprache 
kommt noch die gewöhnliche Imperativform auf i = ir. idh vor, z. B. trogi 
(ir. togaidh) Phillips p. 46, iuchi (iimsidh) 48, jeani (deauaidh), siuli (siubh- 
lidh) 82. 117, kadjili (codlaidh) 120 etc. Gewölmlicher ist freilich die längere 
Form, wie furrigi : fuirreejee (ir. fuirighidh), gouji iji : gowjee eejee (glacaidh 
ithidh), insigi : inslijee (innsidh), jeangi : jeaujee (deauaidh), seiji : soiejee (suidhidh), 
siuligi : immeejee (siubhlaidh), tutchigi : tuitjee (tuitidh) etc. Phillips scheint 
schon ji : jee gesproclieu zu haben, aber möglicherweise stellt gi (d. i. ji Avie 
im Deutschen) die ältere Aussprache dar; denn es kommt bei ihm auch jinshi 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 279 

casaidh me 925 ist das Futurum. Sie ist nicht mehr wie in der 
khissischen neuirisdien Sprache auf den Status contractus be- 
schränkt und wird fast ausnahmslos an, ean oder ion, in ge- 
sclirieben.i) So steht im affirmativen Satze: glacan 1021, greadan 
953, preaban 357. 957, tagan 953; bainion 803, bion 773, feicion 
is ceilion 397 f., tairigion 117; im negativen: na deinin sibh 102 C, 
ni fhoghnan 923, ni sporan 933; in der Frage: a bhfeicion tii? 
545. 609, cä bhfaighion tu? 419; und im relativen Satze: imighin 
177 C, cheilion 878, mar chuirean se 625, ghabhuin si 416 C, 'na 
luighean tu 404. Neben dieser relativen Form (die Molloy p. 173 
hervorhebt) kommt auch die gewöhnliche auf s vor: bhios 790, 
chuirios 879, mlieillios 881, mhuidheas 929. 

Das Imperfectum wird zu Anfang des Satzes und bei 
vokalischem Anlaut mit do, sonst aber ohne diese Partikel ge- 
braucht: chuirin 299 ff., d'fhägain 298, do thomain 295, do bhioch 
19, do ghealach 5. sgiobach 759; negativ: ni shloigin 294, ni 
bhfaghain 555, nä tagarain 306; relativ: iona mbioch si 496, 
a mbuaireach 573, mar chaithioch 713; konjunktional: go gcliseach 
694; namentlich nach da 'wenn': da dtiteach 199, da dtagach 
369. da mairioch 569, da bhfaghdaois 111, wofür der Konditional 
eintritt in: da mbein-se 347. Eine ungewöhnliche Form der 3. sg. 
impf, scheint d'fheanna(dli) 84 zu sein. 

Im Präteritum ist der Gebrauch des Präverbiums do 
seltener als in der Schriftsprache und ohne Not haben es die 
späteren Handschriften und Drucke an vielen Stellen in Merri- 
mans Text eingeschoben. Gleichsam um der Form einen gewissen 
Nachdruck zu verleihen steht es an der Spitze des Satzes: do 
labharas 559, do bhagaras 560, do bhainios 571, do bhi me 31, 
539. 661, do chonarcus 46, do chonarc 341, do ghoill se 73, do 
bhuail si 135, do gheall 667, do cheapadar 549. Es ward leicht 
ausgelassen, nachdem es in einem koordinierten Satze vorange- 
gangen ist: do gheall .. . gheall 667; ähnlich 174 f. Es knüpft 
relativisch an: do bhi 1023, do chorraig, do lomm, do tholl 39, 



(für 'ginnseadh 488. 598) imcl kiujiish (für kingis kingiish : kingeesh 214) 
vor. Obwohl der Übertritt der Gutturalis in die Dentalis im Manx nicht selten 
ist (gy : dy = ir. go , gygh dygh : dagh = ir. gach , dan = ir. gan), so kann 
doch auch die Entstehung der Endung jee aus ighidh nicht als sicher gelten. 
1) Macgregor schreibt die Form, die bei ihm noch die alte Bedeutung 
hat, in seinem Duauaire stets -in, wie in ayin (iadhaun), frcgrin (freagrann), 
gicllin (guileann), mcurin (maireaun). 



280 LUDVV. CIIH. STERN, 

do lomm 498, do shiubhail 554, do liaith 513, do blironn 597, is 
se clirädliaig ... 's do sgaoil 207. 957; do labhair si 415, do cliuir 
si 707, do leim si 958, do shliobh tu 961. Regelmälsig steht 
die Partikel nur vor den vokaliscli anlautenden Stämmen, wie 
iu: do agaras 559, d'fhogaras 561, do iadliadar 282; do aibig 579. 
597, d'airigh 573. 580. 949, do eirgliigb 855, d'imig 76. 103. 165. 
184, d'innis 349, d'iompaidli 165, d'ordaigli 813. 859, d'fliäg 174, 
208. 980, d'fhuasgail 164, d'fhuilinn 38. Daneben sind die Formen 
ohne do häufiger: chaithios 281, chreathas 493, ghlanas 501, 
phreabas 1026, sgaras 1025, stopas 504, lasamair 507, chaithiodar 
510, chruadhadar 578, dhalladar 282, leagadar 563, bhreathain 
947, bhronn 530, chaith cheangail 677, chruinnig 206, gheall 121, 
ghluais 136, lagaig 589. 948, leathain 954, loisg 225, mheas 49, 
mheath 98, mhüch 997, shil 41, shin 32, sgiob 137, tharraing 955, 
thriomaig 166, thüirling 1026. Nach den mit ro zusammenge- 
setzten Patikeln fällt do aus: ar imig 101, ar chaillios 285, ar 
fhuilinn me 284; dar sheamhluigheas 45, dar imig 366; gur chaillios 
986, gur chreathadar 562, gur aithris 626, gur iarr 512, gur 
chreid 520, gur sheid 474; nior ordaigh 989, nior dhiültaig 699, 
niorthuill 964. 1011; när ith 's när 61 351, när 61 406, när chuartaig 
687. Auch nach mar fehlt do: mar chleacht 66, mar ghluais 425, 
mar mheath 367, mar leighiodar 81, mar shuidheadar 70, aber 
mar d'imig 76; ähnlich auch in: 'nuair ghoil si 163, an uair 
theann 485. 

Die Formen des Futurs sind manchen Schwankungen unter- 
worfen. Das charakteristische f bleibt in der Schrift meist er- 
halten: glacfad 943, caithfiod 921, caithflom-na 194, sginnfid sgeith- 
fid 842; es wird auch schwach geschrieben: leanfhaid 193, und 
fällt ganz aus: stracad 134, wie in ine6sad 166. 399. 659; oder 
es findet sich th dafür, wie in borrthaid 840. Die 3. sg. erscheint 
unter zweierlei Form, nämlich einmal vor konsonantischem Anlaut 
weich als -idJi, was durch -e ausgedrückt wird: cuirfe me 356, 
945, caithfe me 944, caithfidh 132. 908; oder hart als -aidh, was 
durch adh bezeichnet ist: casadh me 925, ceapfadh si 689, tiuc- 
fadh me 842. 946. Vor einem vokalischen Anlaute tritt fast 
immer die Form -fig, -faig ein: cuirfig 637. 910, caithfig 124, 
mairfig 449, suidhfig 130, fuighfig 911, tiuicfig 638, tucfaig 909, 
gealfaig 641. Daneben erscheint leighfidh an . . . 558 gegen diese 
Regel. Mehrfach begegnet man der relativen Form auf s: shiu- 
bhailfeas 124, bhuaidfeas 336, chlaoidhfis 334, chifios 908, 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOIN OTDHCHE. 281 

Der Konditional bewahrt g-leichfalls das f, wofür jedoch 
fh und th vorkommen; die Form steht bald mit. bald ohne do: 
do gheabhain 515, do sgiubfin 652, do leagfain 653. ghlacfain 
458, ströicfin, sheolfain 6551, clmirfin 338, ni gheillfin 523, ni 
ghlacfain 779, ni gräidhfin 787. 973, ni bhaidhfin 788, ni chäinfin 
974; do ghealfach 9, d'fheachfach 12, do sgaipfeach 623, do thuig- 
feach 393, do mheillfeach 556, do phiocach 729, sgaipeach 30, 
ni labharthach . . . thabharthach 697 f. 701. Neben der Form 
rachain 522 kommt die munstersche raghain (reiii C) 273 vor, 
und die 3. sg. reighig (Var, raig) 568, die aber vermutlich als 
Futurum zu erklären ist (st. rachaidh, racha); cf. rachuig Mise. 6, 
do rachfaig ib. 7. 

Von den passivischen Formen erscheinen die folgenden. 
Im Imperativ: leigthear 895, cluistear 1013; im Präsens: buaidh- 
tear 795, sintear 405; im Imperfectum: dioltaoi 381; im Futur: 
luadhfar 826, trächtfar 449, sgaoilfir 912 (statt -faidhear = 
fldhear, was auch -fear geschrieben wird, wie sinfear, Walsh 16-4); 
im Konditional: thabharfaidhe 227, toghfaidhe spr. tofi 226 (cf. 
töghthaide, Seadna 21). Das Characteristicum des Präteritums 
ist der starke Anlaut, mag äo vorgesetzt sein oder fehlen; der 
Auslaut der Form ist bald das munstersche g, bald dh. Es findet 
sich: ceangalag 500, dearbhag 94, moidheag 792, do snadhmanag 
499, sgriosag 79; und daneben baistiodh 512, cailliodh 660, cathadh 
734, do cuireadh 806, dubhadh 884, fägadh 93. 99, farradh? 93, 
d'innsiodh 114, leagadh 508, leaghadh 469, mealladh 320, oileadh 
604. 915, suathadh (suadhtha CD, was kaum eine alte Pluralform 
sein kann) 190, tachtadh 511. So ist auch, trotz der Überein- 
stimmung der Handschriften und Drucke, dar sniomh (snighiomh 
CD) 406 wohl als dar sniomhadh zu verstehen. Dies auslautende 
dh wird in den Handschriften mit wenigen Ausnahmen durch hli 
(wie fägabh 93 CD. 99 C. tachtabh 511 CD) oder seltener durch 
mh (wie fägamh 99 D, cathamh 734 C, cuireamh 806. 903) aus- 
gedrückt, so dals über seine Aussprache iv kein Zweifel ist. 

Das Participium pass. geht entweder auf ta, te oder auf 
iha, the aus. Die erstere Endung steht nach stammhaften l, n, 
ng, s und dh, gh, th wie in dünta, lionta, meallta, müchta, pianta, 
posta, sästa, sgölta, traochta und breoite, caithte, ceangailte, 
claoidhte, cräidhte, dreoighte, döithte, feillte, feodhta, luighte, 
maoidhte, meillte, sgaoilte, silte, sinte, sraoillte, suaithte, süighte, 
tarraingte (so 234 nach CD zu lesen), träighte. Die lenierte 



282 LUDW. CHR. stekn, 

Endung- hängt sich an die Stammauslaute m, r und hli, mh, wie 
in borrtha, buartha (buarta C sclieint fehlerhaft), cortha, cunitha, 
dearbhtha, gabhtha, liomhtha, sgiiobhtha, sgumhtha, tarrtha, 
tobhtha (st. toghta). Die Causativa auf uigliim bilden das Particip 
auf iiighthe, das aber meist aithe, Wie geschrieben wird, da der 
Ton dieser Formen auf der Stammsilbe liegt: ceannuighthe, ceap- 
uighthe, cruinnighthe, fuilighthe, greamuighthe. leacuighthe, mas- 
luighthe, siosguighthe, stracuighthe. 

Der Infinitiv erscheint unter mannigfacher Form, nicht 
immer in Übereinstimmung mit der klassischen Sprache: a) ohne 
Endung in caoi, cosg, fäs, feodh, gol, ioc, luadh, meas, 61, rädh, 
rith. sgeith (sgeabh), sgriobh, sgrios, sniomh, täl, trächt, triall, 
aithris, ceangal, siubhal (PI. siubhalta). h) auf Ä und E in togha, 
eirghe, guidhe, luighe, rince, suidhe. c) auf CH in fiadhach, 
fuadach, geimrioch, glaodhach, leimnioch, reidhteach, siosaruach, 
d) auf CHT in düiseacht, eisteacht, e) auf BH, das aber häufig 
durch -adh ausgedrückt wird, in biodhagadh (neben biodhga), bor- 
radh. buadhadh (Gs. buaidhte), bualadh (Gs. buailte), calcadh, 
caobhnadh (st. caomhna), cioradh, codladh, crädhadh (Gs. cräidhte), 
crochadh, cromadh, ä-dWadh. daoradh, dubhadh, düladh, feacadh, 
f.e3.\\adh, feannadh (Gs. feannta), fiuchadh, fuaradh, iarradh (st. 
iarraidh), laigheadh, lübadh, münadh, posadh, seanadh (st. seana), 
seoladh, sguabadh (sguab C), striocadh, suathadh, traochadh (neben 
traocha), ünladh; dazu der Genitiv breathnuighthe (von -ughadh) 
und die Plurale cuilighthe und folcuighthe. Andere Infinitive 
(die Aussprache ist immer e) erscheinen nach Abwerfung des 
dh in der Handschrift mit vokalischem Auslaut: breaga, casa, 
dioga, diülta, fäsga, greada, leaga, lasa, liona, losga, luasga, maga, 
pleasga, searra, sgruda, soigheada, trosga; cäine, cuire, feille, 
geille, liaithe (Gs. liathta), meille, seide, sgaipe, sgaoile, sraoille, 
sine, f) auf G in fäslaig. g) auf L in faghäil (fäil), fäsäil, 
gabhäil (goil) und dämhaoil, das zu den Bildungen wie feadghail 
(O'Donovan, Grammar p. 202) gehört. Andere Wörter verwandten 
Sinnes sind crannaoil (GJ. 3, 67. 2, 286. 319), tufaoil (Begley 
p. 219a) und, nach Henebry, puthaoil 'das Kollern im Bauche 
voller Kühe', sügaoil 'das Quietschen der Wäsche beim Waschen', 
glug-ghail 'desgleichen des ^^'assers in alten Schuhen', h) auf 
31 in sinim, tuitim (titim). i) auf MII in cathamh, claoidheamh 
(st. claoidhe), clüideamlr, cosnamh, deanamh (deanadh), eiliomh, 
feithiomh, leisiomh, luigheamh, maoidheamh, seasamh, suidheamh, 



MEKKIMANS CUIKT AN MIIEADHOIN OIÜIICHE. 283 

teag'liamh; selten tritt hh für mh ein wie in leaghabh 287, sgarabli 
1 19 (st. sgaramliain). Je) auf N in f earthain. /) auf T von liquide 
auslautenden Stämmen wie, aulser dem alten breitli, aitliint, 
bagairt, buadhairt (buairt), ceilt, cimilt, cuigilt, cosaint, fagliairt, 
fögairt, fuaisgilt, imirt, innsint, ionnfairt, labliairt, malart, meilt, 
müsgailt, tabliairt, tagairt, tarraint, tionsgailt, tüirlint; denen 
sich anschlielsen feacliaint, maoidheamhaint, tuigsint; sowie einige 
auf chant, nämlich buadhchant, nieadhachant, suidheachant. Diese 
haben ursprünglich intensive oder frequentative Bedeutung wie 
noch manche auf chdn: luigheachän 'bettlegerig sein', ceisdiuchän 
'fragen' GJ. 6, 180; sgeathchan 'auswerfen' Tribes 31; uUmhuchän 
'bereiten', olachän 'zechen', itheachan 'schmausen', u. a. (GJ. 7, 52). 
Die vorstehenden Bemerkungen werden hinlänglich gezeigt 
haben, inwiefern die Sprache der Cüirt an mheadhoin oidhche nicht 
das Irische der gelehrten Autoren, sondern die Mundart des 
Volkes von Munster ist. Eine Menge vulgärer Ausdrücke wird 
das Glossar nachweisen. Dazu ist die Sprache des Gedichts reich 
an englischen Lehnwörtern, meist in der irischen Form, die ihnen 
der Gebrauch verliehen hat. Andere erscheinen in unveränderter 
englischer Schreibung mit lateinischen Buchstaben, namentlich brush 
708, bucks 402, cambrick 264. 394, caucer 24, cover 240. 992 v., 
fees 92, miss 128, o 194, pimp 128, Reynard 22, screw 266, 
starch 258, stays 396, stray 663. 



Über die neuirische Rhythmik. 

Da der Ursprung der irischen Ehythmik noch nicht völlig 
aufgeklärt ist, so schicke ich einige Bemerkungen über ihre 
Geschichte voraus. Der Dan direch mit der festen Silbenzahl 
der Verse, der Alliteration, dem Binnenreime und dem Endreime 
ist das klassische Metrum der älteren irischen Sprache in ihrer 
etymologischen Korrektheit, und leicht verständlich ist es, in 
welche Schwierigkeiten er geraten mulste, als die Aussprache 
sich mehr und mehr veränderte und infolge der Lenierung Kon- 
sonanten ausfielen und zwei Silben in eine zusammengezogen 
wurden oder auch eine durch Einschiebung von Hülfsvokalen in 
mehrere auseinander gedehnt wurde. Da schwand die Feinheit 
des Dan direch, wenn es auch noch im 17. und 18. Jahrhundert 
gelehrte Meister gegeben hat, die 'a bhfuirm chirt is dirighe 



284 LUDW. CHR. STERN, 

dän' (O'Rahilly p. 136) zu dichten verstanden. Der Zwiespalt, 
der zwischen der neuen Aussprache und der alten Form besteht, 
zeigt sich auf Schritt und Tritt, wie z. B. in dieser Strophe 
(Oss. 3, 236): 

Uch a uionad seiige 's fiadhaigh . Ina raibh mo mliian 's mo thnütli 
uaigneas fada gan arän . gidh deir Pädraig 'dein go sughacli'. 

Das gibt keinen Vers der Eannaigecht, wenn man nicht 
statt fiadhaigh nach vulgärer Aussprache fiaigh (als Reim zu 
mian) liest und statt sughach vielmehr such (als Reim zu tnüth). 
Hierin liegen nun die Gründe, weshalb die irischen Dichter die 
syllabischen Metra aufgegeben und rhythmische dafür eingeführt 
haben. 

Nach 0' Curry 3, 393 ff, würde schon das Ochtf hoclach eine 
rhythmische Strophe bilden, die sich bei den mittelirischen Dichtern 
bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen lälst: sie kommt nicht 
nur in den Verslehren des Buches von Ballymote vor, sondern 
schon im Buche von Leinster (81 b. 195 b). Betrachtet man jedoch 
diese alte Strophe genau, so erweist sie sich als eine silben- 
zählende (nach dem Schema 3x62 + 5' oder auch 3x5^ + 4') 
und ihr ähnlich ist das Luibenchosach (4x53-f-4'); beide ge- 
hören also zu den klassischen Metren. Dagegen ist die neuere 
Form des Ochtf hoclach, die sich sowohl in Irland als in Schott- 
land ') erhalten hat, an keine feste Silbenzahl gebunden, sondern 
der Vers hat zwei betonte Vokale, die in der Regel als Binnen- 
und als Endreim der Verse wiederkehren, wie man sich aus der 
Melodie John O'Dwyers (Hardiman 2, 86. Joyce p. 19) leicht 
überzeugen kann. Die frühe Erscheinung der Strophe im ]\Iittel- 
irischen mufs, wie es scheint, auf den mehrstimmigen Kirchen- 
gesang zurückgeführt werden, der nach W. K. Sullivan (0' Curry 1, 
p. DCVII) hurdün (franz. bourdon) heilst. In den lateinischen 
Hymnen des Mittelalters ist die Form des Ochtf hoclach, aller- 
dings in der Regel mit sieben- oder achtsilbigem Verse, ungemein 
häufig und unter den Tanzweisen der Provenzalen^) findet man 

Z. B. in einem Gedichte von 1698 (R. Macdonald p. 314; Sinclair, 
Bards 2, 2). Die Form 3 X a; + 1 y ist bei spätem Dichtern sehr gewöhnlich 
und AI. Macdonald hat sie im Moladh Moraig den Weisen urlar und siubhal 
des Dudelsacks angepafst. 

'') Ich erwähne die Predicansa des Peire Cardenal f 1806 (A. Bayles, 
Anthologie provengale, Aix 1879, p. 120) und das Ensenhanien des Giraud de 
Cabreira au einen Jongleur (Bartsch, Chrestomathie proven9ale p. 250). 



MERRIMANS CÜIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 285 

ähnliche. Das Ochtfhoclach heg haben übrigens auch die wali- 
sischen Dichter des 14. Jahrhunderts') und ihre Metrik nennt 
es 'Cyhydded hir'. 

Ebenso wie das Ochtfhoclach nähern sich einige andere 
syllabische Metra den rhythmischen''*), namentlich die Rannai- 
geclit und das Dechnad beg, wie (Thurneysen, Metrik No. 7): 

Crist couic mo chri. nachim tili trist tre 
corop g-lan mo gleö. cein beö for bith che. — 

oder auch das Rinnard, wie in Ultans Hymnus: 

Brigtae per laudem. Christum precamur 
ut nos Celeste, regnum mereamur. 

Aber diese Beispiele, die sich zufällig rhythmisch lesen und 
Binnenreime 3) haben, sind nicht mehr zur accentuierenden Rhyth- 
mik zu rechnen als etwa Horazens quantitierendes: 

Miserarum est neque amöri dare lüdum neque dülci. 

Die feste Silbenzahl auf der einen und die Regelmäfsigkeit der 
betonten Vokale auf der anderen Seite bilden den wesent- 
lichen Unterschied der beiden Versarten. 

Erst in der Neuzeit erscheinen die rhythmischen Metra bei 
den Iren. Haben etwa die Barden nüalltridi, die am Ende des 
Mittelalters als eine geringere Klasse der fäid auftraten und 
vermutlich die strengen Gesetze des Dan direch durchbrachen, 
diese dichterische Form verbreitet? oder waren die syllabischen 



1) So in den Beichten des Dafydd ab Gwilym und des lolo Goch. Die 
erstere beginnt: 

Trugarog frenhin, 
Wyt ti cyffredin 
Ac un cyntefin, 
Dewin diwad. 

2) Vgl. R. Henebry, A coutribution to the phouology of Desi-Irish, 
1898, p. 2 f. 

^) 0' Donovan (Grammar p. 4t8), dem sich andere anschlössen, 'is mise 
'na measg', hat einige Verwirrung angeri eiltet, wie es scheint, indem er den 
Binnenreim uaithne 'uuio' nennt. Der Ausdruck, so viel wie Harmonie be- 
deutend (0' Don. suppl. ; Ir. glosses 567. 768), ist nicht aiif die Stellung, sondern 
auf die Art des Eeimes zu beziehen: er bezeichnet den Gleichklang der un- 
betonten Silben eines mehrsilbigen Reimwortes, wie bronnadh : ceangal , fuar- 
uisce : tauuisce, drolmanach : ingbalach; ihm ähnlich ist das drd im Rinnard. 
Keinen Reim, sondern nur Silbengleichheit bezeichnet auch «wms 'assimilatio', 
eig. tentatio, indem sich in ihm weder Vokal noch Konsonant genau ent- 
sprechen, wie troigh : flaith. Vgl. Thurneysen, Verslehren p. 142. 135. 



286 LüDW. CnR. STERN, 

Metra dem aes ädna vorbehalten und haben die Spielleute {aes 
ciüil) die rhythmischen geschaffen? Man weifs nichts darüber 
und muls daher fragen, ob nicht fremder Einflufs bei der Ent- 
stehung der irischen Ehythmen mitgewirkt hat. Erst aus dem 
Ende des 16. Jahrhunderts sind sie vereinzelt bei den Iren nach- 
gewiesen (D. Hyde, Literary History p. 544); unter Keatings 
rhythmischen Gedichten findet sich eines von 1626 und ein anderes 
von 1640. Früher scheinen die Galen Schottlands sie gekannt 
zu haben: ein Gedicht Hector Macleans von Coli stammt aus 
der Mitte des 16. Jahrhunderts (Sinclair, Gaelic ßards 1, 5) und 
zu Mary Macleods Zeiten war diese Art der poetischen Form 
die gewöhnliche. Leicht und rasch durchfliegt die Melodie weite 
Länder: warum sollte die rhythmische Poesie Englands und des 
Kontinents im Anfange der Neuzeit nicht die Galen erreicht 
haben, die für die Musik so talentvoll sind? 

Es gibt zwei Arten des i-hythmischen Metrums bei den Iren. 
Das erste, lyrische schlechthin, amhrdn genannt (alb. bran), hat 
die gleiche Eeihenfolge der vier oder fünf betonten Vokale durch 
alle Verse des ganzen Gedichts. Der Endreim ist entweder 
männlich (wie bau : bläth : fäs) oder weiblich (wie dilis : triotha : 
oidhche) oder gleitend in der AVeise der Casbairdne (wie deagh- 
ghnüiseach : glasshüileach : bradrünach). 

Die zweite Art des rhythmischen Metrums ist die elegische, 
das Caoineadh oder Caoinean. Auch diese bildet vierzeilige 
Strophen, deren weiblicher Endreim durch das ganze Gedicht 
geht, aber die übrigen drei Vokale, von denen der zweite und 
dritte gleich und durch Cäsur getrennt sind, können in jedem 
Verse andere sein. Das Metrum ist in der älteren Zeit mit 
Alliteration versehen. Es hat seinen Namen von der Toten- 
klage, für die es vorwaltend gebraucht wird.^) Die kunstloseren 
Gedichte dieser Art (wie das einer Klagefrau, GJ. 3, 104. 4. 29, 
und GJ. 8, 102. 9, 291 sowie J. Lawlor) haben keine Alliteration. 
Die Elegieen von J. Carthün von 1659 (RC. 14, 154) und von 
J. 0' Connell (c. 1700) haben überhaupt nur die Endreime. 

^) Das Beispiel eines volktümlicheii Caoineadh, desselben aus dem E. Lbu5'd, 
Archaeol. p. 309 einige Verse abdruckt, veröffentlichte 1791 W. Beauford mit 
der Melodie, nach der es gesungen und von zwei Halbchören begleitet wurde 
(Transact. R. I. Acad. -i, Autiq^uities p. 40); die Übersetzung eines solchen mit 
dem Strophenanfange „0! warum starb er!" (d.i. Beaufords Coidhuim haisaoyh) 
gibt K. G. Küttner in seinen Briefen aus Irland p. 215 f. 



MERRIMANS CÜTRT AN MnEADHOTN OTDHCHE. 287 

Die Form des Caoineadh ist oft für andere Themata ge- 
braucht worden, namentlich für erbauliche Gedichte (GJ. 3, 66. 
7, 38), für Satiren (GJ. 7, 64. Tribes of Ireland p. 28) u. a. m.') 
Der vierfüfsige Vers findet sich aber vielfach freier behandelt. 
So hat man den Endreim nur durch die vier Verse einer Strophe 
geführt, ebenso aber auch die mittleren Binnenreime, wie in 
dem Gedichte 'An Siota' (GJ. 6, 91) und in den 'Eachtra an 
chait' (8, 194). Macnamara behält in seinem komischen Epos 
den durchgehenden Endreim zwar bei, aber die gleichen Binnen- 
reime beschränkt er meist auf zwei Verse und lälst in diesen 
auch den ersten accentuierten Vokal des Verses sich reimen. 
Alliteration haben diese Gedichte nicht. 

Nun hat Brian Merriman den vierfüfsigen Vers für sein 
Epos ähnlich, jedoch strenger angewendet. Nur gelegentlich 
kommt bei ihm noch eine vierzeilige Strophe mit durchgehenden 
Eeimen vor (wie Vs. 447 — 450 mit den Eeimen a-d-d-i). Ge- 
wöhnlich hat er Distichen, worin die vier Eeimvokale des ersten 
Verses in dem zweiten wiederkehren. Die beiden mittleren Vokale, 
das Hauptmerkmal des Caoineadh, sind gleich. Sodann wechselt 
er den Endreim in jedem Distichon und läfst neben dem weib- 
lichen auch den männlichen zu; selten hat er 'rime sdrucciole' 
am Ende, wie seasamhach : rabairneach (751 f.) oder radaireacht : 
ragairne (2771). Einige Male reimt ein männliches auf ein weib- 
liches Endwort, wie diaig : fiadhaile 79 f., cleibh : traochadh 157 f., 
De : cheile 597 f., mnä:cnamlia 7191, ead:leadmhar 7491, truagh: 
tuama 879 f., cruadh : truagh ar bith 1008 G. Eigenmächtig haben 
spätere Schreiber diese katalektischen Verse verlängert. Die 
Eeime der vier ersten Verse sind also: d-ü-ü-ou, d-ü-ii-ou; a-ai- 
ai-e, a-ai-ai-e. Mangelhafte Eeime sind in dem Gedichte selten, 
wie z.B. 531 iia-ca-ia-e, ua-ea-ea-e. Nur der Vorreim scheint 
einige Male zu mangeln, wie a naghaidh : 'süil 2951; mealladh : 
cumainin 3431; caitliioch : tuilleadh 7471 

Diese Strenge in den Eeimen ist eine der Vollkommenheiten 
Merrimans. Eine andere Überlegenheit zeigt er in der Fülle 
der Alliteration, die wie ein Saum (uaim) die Wörter verziert. 
Namentlich liebt er das ßor-uaim, das die alten Barden für die 
beiden letzten Worte des Verses fordern (wie in Vs. 7, 9, 13, 16, 



') Bei den albanischen Galen ist die Form selten. Ein Beispiel von den 
Hebriden gibt AI. Carmicliael 1, 267. 



288 LUDW. CHR. STERN, 

19, 43 f. etc.), aber er hat auch nicht wenige Verse, in denen 
jedes Wort alliteriert (z. B. Vs. 11, 38, 1861, 215, 325, 342, 353, 
441, 599, 724, 750 ff., 754, 825, 893, 910). Den sechsfachen Anlaut 
c hat er in 481 f., die achtfache Alliteration in 21 5 f. und 5811 
Und dieser Schmuck der Verse ist durchaus ungezwungen, wenn 
sich der Dichter auch einmal buinneamhach (618) statt fuinnea- 
mhach gestattet. 

Der dritte Vorzug der Merrimanschen Verskunst ist die 
Leichtigkeit des Rhythmus. Sein Gang ist durch die vier Reim- 
vokale, die die Hebungen des Verses bilden, vorgezeichnet; die 
dazwischen liegenden unbetonten Vokale vervollständigen die 
Versfülse. Die Senkungen bestehen in der Regel aus einer Silbe, 
oft aber aus zwei, selten aus mehr Silben, so dals der Rhythmus 
bald einen ruhigen und bald einen bewegtem Gang hat.i) Vor 
dem ersten betonten Vokale liegen gewöhnlich noch ein oder 
zwei unbetonte Vokale, Die Verse sollten nach der allgemeinen 
Betonung des Irischen, die auf die erste Silbe fällt, trochäisch 
oder daktylisch sein. Aber dieser Charakter wird durch eine 
tief trennende Cäsur zwischen dem zweiten und dritten Vers- 
fufse einigermafsen geschwächt. 

Bo gnä nie eg Ml \ le kjüü ne ho im 
Kr ivänMch ur \ 'se druckt gö tröum 
E näkje ne gäilte \ e gdini en tle 
Gan ivdrig gän wdil | er hdiUe en le. 

Da im Vortrage der auslautende Vokal mit dem folgenden an- 
lautenden meist in einen zusammenfliefst und tonlose Monosyllaba 
wie is ihren Vokal verlieren, so werden der daktylischen Füfse 
noch weniger. Die Vorschlagssilben vor dem ersten Fufse fehlen 
häufiger (z. B. cdhte gän wrt \ nö lintä dö ßentä), so dafs ein 
jambisch-anapästischer Rhythmus nicht in Frage kommen kann. 

Man hat bemerkt, dafs der poetische Rhythmus durch den 
gleichmälsigen Wechsel von Hebung und Senkung unwillkürlich 
in enge Beziehung tritt zu der Bewegung des Körpers, zu der 
Atmung der Lunge und zu dem Pulsschlage des Herzens. Da- 



^) Durch die verschiedene Verteilung der unbetonten Silben entsteht 
eine grolse Mannigfaltigkeit der irischen Rhythmen. So hat Carolan das Caoineadh 
auf den Tod seiner Gattin 'Inntleacht na hEireauu na Greige 's na Röinihe' 
einer lebhaften Melodie angepalst, die von 0"Ourry für zu leicht befunden 
wurde (0' Grady, Catalogue p. (J-il). 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADIIOIN OTDHCIIR. 289 

durch, dals jeder betonte Vokal auch ein Reim ist, wird die 
Wirkung der irischen Verse vervielfacht. Merriman hat auf 
seine poetisclie Form die höchste Sorgfalt verwendet, ohne freilich 
der erste darin gewesen zu sein: manche rhythmische Dichter 
vor ihm haben die gleiche Meisterschaft gehabt. i) 

Die erwähnte englische Nachbildung der Cüirt hat die kunst- 
vollen Reime des Originals zum Teil wiederzugeben versucht. 

'Througli dewy meads, by streamlets clear, 
I often strayed tlie green woods uear, 
The mouutain brow in tow'ring view, 
Wheu Sol's bright ray had beamed anew.' 

Die Reimstellung würde noch deutlicher hervortreten, wenn 
man schriebe: 

'Gern schweift' ich im Gaue am Läufe des Bachs, 
Durchstreifte die Auen im tauigen Gras, 
Marschierte durch Felder und Wälder hin sorglos 
Und stieg an den Hängen der Berge früh Morgens.' 

Eine Übersetzung, die sich (von der Alliteration ganz zu ge- 
schweigen) vom Reime und noch dazu von einem mehrfachen 
Reime abhängig macht, kann nur selten genau sein. Und bei 
der Beurteilung einer Übertragung in gebundener wie in un- 
gebundener Rede geben schliefslich doch nur die Richtigkeit, die 
Treue und der treffende Ausdruck den Ausschlag. 



1) Ähnliches ist auch Dichtern in andern Zungen nicht ganz fremd. 
So hebt ein deutsches Gedicht aus dem 17. Jahrhundert an, beinahe im Rhyth- 
mus der Cnirt: 

'Es leuchtet der schönen Amönen Gesichte, 
Als bräche mit Wonne die Sonne herein;' etc. 
Und in einem lustigen 'Keening' auf den ehrlichen Lampo heilst es in der- 
selben alten Sammlung: 

'Deinen Tod wird mau zum Tröste der Deinen 
Reichlich mit rheinischen Weinen beweinen;' etc. 

(Vgl. A. Kopp, im Archiv für Kulturgeschichte 1, 352. 429). Unter den Alten 
war Virgil ein Meister der Versmalerei, wie er denn das Rollendes Donners 
und das Rieseln des Regens darin nachgeahmt hat, und sein grofser Schüler 
hat alle Kraft der Alliteration und der Assonanz in diesen erhabenen Vers 
zusammengenommen (Inferno 5, 142): 

'E caddi come corpo morto cade'. 



Zeitschrift für celt. Philologie V. 19 



Der mitternächtige Gerichtshof. 

(Aus dem Irisclieu.) 

I 

Ich pflegte am Laufe des Flusses zu wandern 

Auf frischer, vom Taue befeuchteter Au, 

An den Wäldern entlang-, in den Schluchten des Berges, 

Ohne Sorge und Hemmnis, beim Anbruch des Tags. 
5 Froh ward mir das Herze, erblickt' ich Loch Greine,') 

Die Weite des Himmels, die Erde, das Land, 

Die prächtige, liebliche Lage der Berge 

Mit Häuptern, die rücklings einander bedrohn. 

Froh wird da ein Herz auch, das, lange verkümmert, 
10 Sich kraftlos verzehrt oder voll ist von Leid; 

Selbst schaut wohl ein Weilchen hin über die Wipfel 

Der bittere Darber, der nichts mehr besitzt. 

Im dunstfreien Hafen da schwärmen die Enten, 

In deren Mitte einherzieht der Schwan; 
15 Es schnellen sich Fische voll Lust in die Höhe, 

Schmuck zeigt sich und schillernd am Bauche der Barsch. 

Es färbt sich der See und es dunkeln die Wogen, 

Die mächtig und wuchtig und donnerend nahn. 

Im Laub hier sind fröhliche, artige Vöglein, 
20 Dort springen, mir nahe, die Rehe im Wald. 



*) Der Graney-See hat wie einige andere Örtlichkeiten in der Umgegend 
seinen Namen von der Fee Grian, die nach der altern Sage eine Tochter des 
Finn mac Cumaill war (loch Greine ingine Fhinn, Silva gadelica p. 116) und 
in dem See ertrunken sein soll. Er erstreckt sich aber im Norden der Baronie 
Tulla Upper in der Grafschaft Cläre von Süden nach Norden. Der Flufs, an 
dem der Dichter wandert, ist der Graney-Flul's , der aus dem See an seiner 
Südseite entspringt, das Nebenflüfschen Caher aufnimmt und in den Shannon 
mündet. Der Hafen, von depi die Rede, ist ein Landungsplatz an der süd- 
westlichen Spitze des Sees und steht auf der Karte als Caher House ver- 
zeichnet. 



LUDW. CHR. STERN, MERRIMANS CUIRT. 291 

Da schallen die Hörner und Jäger erblickt man, 
Es rennen die Rüden, und Reinhard voran '). 

Am Morgen war gestern die Luft ohne Nebel, 
Im Krebs stand die Sonne mit brennender Glut; 2) 

25 Sie ging* an die Arbeit, die Nacht war zu Ende 
Und vor ihr lag das Werk dieses Tags. 
Rings um mich die laubigen Zweige der Bäume 
Und neben mir üppige Quecken und Gras; 
Das sprielsende Grün und die Blumen und Sträucher 

30 Verscheuchten die trübsten Gedanken auch wohl. 
Ermüdet nun ward ich vom Schlaf überwältigt, 
Ich legte mich lang hin ins grünende Gras; 
Am Rand eines Grabens im Schatten der Bäume, 
Da streckt' ich die Sterzen und stützte den Kopf. 

35 Nachdem ich die Augen nun dichte geschlossen. 
Gepackt und in Bande des Dunkels gebannt, 
Das Gesicht mir vor Fliegen behaglich geborgen. 
Da litt ich von quälenden Ängsten im Traum; 
Das reizte und bohrte und ging bis aufs Mark mir, 

40 Als fest ohne Sinn und Besinnung ich schlief. 

Kurz währte mein Schlummer, da wähnt' ich zu hören, 
Wie um mich die Erde erbebte ringsum; 
Ein Sturm kam aus Norden und rasendes Sausen, 
Von Blitzen erflammten die Ufer des Sees. 

45 Als ich meinen Blick in die Ferne nun kehrte, 
Da sah ich sich nähern am Rande der Bucht 
Ein breites und dickes und riesiges Weibsbild, 
Das knochig und grimmig war, unwirsch und bös. 
Es war ihre Höhe, wenn recht ich sie schätzte, 

50 An sechs oder sieben der Ellen und mehr. 
Genau eine Melsrute fegte der Mantel 
Ihr nach in dem Kote mit Schleppe und Schmutz. 



1) Eine ähnliche Einleitung zu seiner Vision hat Patrick Condon 
(Munster Poets 1, 300). Ob Brian einzelne Züge R. Savage entnommen hat, 
mag dahingestellt bleiben. Vgl. zu V. 13: 'Swans, ducks, and geese' (Works 
1777, p. 2, 10), und zu V. 15: 'The trout, that deep in winter ooz'd remains, 
Up Springs and sunward turns its crimson stains ' (ib. 2, 54). 
*) Das ist im Monat Juli. Vgl. Savage, "Works 2, 50: 
'Meanwhile the sun bis beams on Cancer throws, 
Which now beneath his wärmest influence glows'. 

19* 



292 LUDW. CHR. RTERN, 

Sie war grofs und trotzig- und wild für den Anblick, 
Mit Narben gezeichnet, verwittert die Stirn; 

55 Ein Grausen der Welt war, für Irdische schrecklich. 
Der lückige, rissige, grinsende Flunsch. 
Potztausend! wie kraftvoll und griffig sie reckte 
Die baumlange Hand mit dem mächtigen Stab! 
Daran war ein ehernes Zeichen genagelt 

60 Und geschrieben drauf stand die Befugnis des Vogts. 
Verdrielslich sprach sie mit heftigen Worten: 
«Erwache, du garstiger Schläfer! steh auf! 
Wie jämmerlich jetzt auf der Seite zu liegen. 
Wo Tausende eilen zur Sitzung des Hofs! 

65 Kein Hof ohne Satzung und Rechte und Regel, 
Kein Räuberhof ist es, wie du ihn gewohnt: 
Vom stillen Volke ging aus der Gerichtshof, 
Ein Hof ist's der Armen, der Guten, der Fraun. 
In Ebers Stamme i) sind höchlich zu preisen 

70 Die Edlen der Elfen, die einhellig sind 

Zwei Tage und Nächte am Hof von Moy Greine 
Im belebten Palast auf dem Gipfel des Bergs 2). 
Die Hoheit des Königs hat schwer es bekümmert. 
Die Edlen des herrlichen Elfenbereichs 

75 Und Scharen von denen, die um sie versammelt, 
Dafs all dieses Unglück das Fälsland betraf. 
Das alte Geschlecht ist besitzlos, geknechtet. 
Ohne Fug im Gesetz, ohne Herrschaft und Zins. 
Das Land ist verheert und ist nichts drin geblieben 

80 Als Unkraut statt Krautes und Wuchergestrüpp. 
Die Besten des Adels sind weithin vertrieben. 
Die Reichen bedrückt von der stärkeren Faust, 
Mit Freuden betrogen und grausam geplündert, 
Die Siechen geschunden, der Nackte vertilgt. 

85 In Not und in Trübsal, in übelster Knechtschaft, 
Ist das elende Volk durch Verhüllung des Rechts. 



^) Eber ist der eine der Söhue des sagenliafteu Miles Hispaiiiae, durch 
die Irland erobert wurde. Eber soll über den Süden, Erimon über den Norden 
geherrscht haben. 

''') Unter Moy Greine ist die Gegend südlich vom Grian-See zu verstehen ; 
etwa drei englische Meilen von seinem Ufer liegt die Pfarre Feakle, in deren 
Nähe das Feenschlofs verlegt wird. 



MERRTMAN8 CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 293 

Der Schwache ist hülflos und findet bei allen 
Nur bösliche Zanksucht und Schwur auf den Tod, 
Der Anwälte Falschheit, den Hohn der Behörde, 
90 Verrat und Betrug und Verschleppung- und Gunst, 
Verdunklung des Rechtes und gleifsenden Vorwand 
Und Blendung durch Fälschung, Bestechung und Geld. 
Verbannt ist die Wahrheit, kein Eest ist gelassen, 
Man schwur auf die Bibel den Armen zum Leid. 
95 «Das, scheint mir, das kannst du dadurch nicht 

[entschuld'gen, 
Dafs brünstig die lieblichste Jungfrau verwelkt. 
An Bevölkerung mangelt's ersichtlich in Irland 
Und ab stirbt die Menschheit, so lange du denkst. 
Die Länder sind leer und sind wüste geworden; 

100 Wie balde erschöpft sie der Krieg und der Tod, 
Der Könige Hochmut und die übers Meer gehn — 
Doch ihr schafft nimmer für diese Ersatz! 
Schimpf! viele von euch ohne Kinder und Nachwuchs, 
Und Weibsen die Menge am Wasser, im Land, 

105 Sanftmütige Schöne, erblühende Junge 

Und glühende Dralle von Fleisch und von Blut, 
Behäbige Grofse, behagliche Zarte 
Und muntere Feine — sie schwinden dahin. 
Ach! dafs diese Art keine Buben hervorbringt! 

110 Ach! dafs sie nicht wachsen an Hüften und Brust! 
Sprach' einer sie an nur, sie wären bereit oft. 
Schon reif in der Schale — Lob ihrer Geduld! 

«Zum Schlüsse zu kommen, es wollten die Edlen 
In Hinsicht der Knechtschaft, die ihnen geklagt, 

115 Wie der Würfel gefallen, für Fodla bestellen 
Jetzt eine vom Volk mit der nötigen Macht i). 



1) Der Elfenkönig hat die Fee Iwil mit einer besondern Mission in 
Thomond oder Nord-Munster betraut. Aoibhioll (eig. wohl Aoibhinn d. h. 
'lieblich') ist die Fee der Dalcassier in diesem Gebiete und hauste in Craglea 
{Craig-liath, Leith-chraig) 'dem grauen Felsen', zwei Meilen nördlich von 
Killaloe in der Baronie Tulla Lower. Seit die Wälder dort abgeholzt wurden, 
hat sie, wie die Bauern erzählen, das stille Tal verlassen. (Vgl. P. W. Joyce, 
Irish Names of Places, 1, 197). Die einzelnen Teile des Landes und selbst 
einzelne Familien hatten ihre besondere sidhbhean oder Fee; Cliodhna in 
Glandore war die Schutzgöttin von Süd -Munster; Aine war die Fee von 



294 LUDW. CHR. STERN, 

Gewillt ist Iwil, ein Herz ohne Arglist, 

Die Freundin der Munstrer, die Fee von Craglea, 

Von den Edlen des Volkes der Elfen sich trennend, 

120 Nun endlich dies Thomond vom Druck zu befrein'). 
Die zärtliche Holde, Gerechte gelobte 
Die Fälschung des Eechtes zu dämpfen mit Macht 
Und Beistand den ohnmächtig Schwachen zu leisten; 
Der Strenge soll gütig euch werden und mild. 

125 Es soll sich die rechtlose Macht unterwerfen. 

Es soll sich nun gründen das Eecht auf sein Recht. 
Es sollen, mein Wort! weder Tücke noch Einfluls, 
Nicht Fräulein und Kuppler und Vetterschaftsgunst 
Noch ferner, wie Brauch, dies Gesetz übertreten 

130 Im Hof, wo die Himmlischen halten Gericht. 

Es tagt der Gerichtshof von Stund' an in Feakle. 
Hin mufst du und Rede ihm stehn. Also auf! 
Geh willig und schleunig und ohne Verdrielsen, 
Geh, oder ich ziehe im Schmutze dich mit!» 

135 Sie schlug ihre Klaue um Kopf mir und Kragen 
Und fort mit mir eilte sie stark und gewandt. 
Sie zerrte mich mit sich hinab durch die Täler 
Am weifsgelben Hügel zum Kirchdorf hinan 2). 
Von Fackeln erleuchtet erkannt' ich nun deutlich 

140 Ein schönes, gefälliges, stattliches Haus, 

Das dauerhaft, weit und von Lichtern erstrahlend. 
Mit herrlichen Türen, stolz, massig und fest 3). 



Limerick, Üna die der O'Carrolls, Cailleach Beirre die von Leinster und 
Meath, Aine von Lissan die von Tyrone \md Eibhlinn (Ellen) wohnte auf dem 
Sliabh Fuaid in der Grafschaft Armagh. 

1) Thomond, d. i. Nord-Munster, umfafste in alter Zeit die Grafschaften 
Cläre und grüfstenteils Limerick und Tipperary, später nur die erstgenannte. 

2) Cnoc bnnbhuidhe 'der weifsgelbe Hügel' ist wohl auf dem Wege 
zwischen dem Graney-See und Feakle zu suchen. Der teampull, auf dessen 
Stätte das Feenschlofs liegt, ist eine einsame Kirche, die etwas nordöstlich 
von Feakle liegt. 

^) Die Häufung der Eigenschaftswörter ist ein allgemeiner Fehler der 
neuirischen Poesie, der jedoch durch die Fülle der Alliterationen und Reime 
verdeckt wird. Da es eine einigermafsen getreue Übersetzung dem Original 
in der Kunst der Worte nicht gleichtun kann, so wird sich in ihr diese 
Redundanz des Ausdrucks immer fühlbar machen. — Die Lichter, die das 
Schloi's erhellen, deuten übrigens an, dal's es in der Elfenstunde, um Mitter- 
nacht ist. Darnach ist das Gedicht betitelt. 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIÜHCHE. 295 

Ich sali eine Elfin von sittiger Anmut, 

Die würdevoll safs auf der Bank des Gerichts. 

145 Ich sah eine starke und ragende Garde, 

Beweglich und zahlreich, die um sie geschart. 
Ich sah da gefüllt das gesamte Gebäude 
Von unten bis oben mit Männern und Fraun 
Und sah auch ein edles, schmachtäugiges Fräulein, 

150 Weich, sanftmundig, zartfingrig, süfs und voll Reiz, 
Eine holde, behagliche, schlanke Blondine, 
Die hoch auf dem Tisch der Vereidigung stand. 
Das Haar hing lose herab ihr in Strähnen, 
Dem Anschein nach war sie gewaltig erregt. 

155 Es sprühten die Blicke, es starrten die Augen, 
Es kochte von schlimmer Beklagung darin. 
Es hemmte die innere Glut ihr die Worte, 
Sie sprach keinen Ton, nur vom Grame erdrückt. 
Wohl konnte man meinen, der Tod sei erwünscht ihr, 

160 Wie endlos ihr reichlicher Tränenstrom flols. 

Sie stand auf der Mitte des Tischs, einem Pfeil gleich, 
Sie ballte die Fäuste, die Hände sie rang. 
Nachdem sie nun Bäder von Zähren vergossen 
Und Seufzer den Laut ihrer Sprache gelöst, 

165 Da schwand ihre Ohnmacht, sie kam wieder zu sich 
Und sagte, das Antlitz sich trocknend, wie folgt: 

« Dir tausend Willkommen und herzliche Freude, 
Iwil, du alte Prophetin vom Fels! 
Leuchte des Tages, o Mond ohne Wechsel, 

170 Reichtum der Welt in den Banden der Not! 
mächtige Hehre des seligen Volkes, 
Du fehltest in Thomond und Lorcland ') uns sehr. 
Der Grund meines Unglücks, der Anlafs zur Rede, 
Und was mich gequält und heruntergebracht, 

175 Die Kraft mir genommen, mich irre gemacht hat, 
AVie Qualm mich verzehrt hat, gepeinigt, versengt: 
Es gehen so viele vom Flore der Frauen 
Dahin in der Welt ohne Hülfe und Ziel; 



1) Das 'Land Lorcs' bezeichnet vielleicht einen besondern Teil Nord- 
Munsters, ist aber sonst in der Regel ein bardischer Name für Irland, ebenso 
wie oben V. 76 ' das Land Fäls ' und sonst ' Fodla ' oder ' Banba '. 



296 LUDW. CHR. STERN, 

Sie sind ohne Schutz eines Gatten wie Nonnen, 
180 Verkommen, milsachtet, und haben's nicht Schuld. 
Ich kenne ja selbst, bin doch viel ich gewandert, 
Wohl hundert und eine, die sagten nicht nein 
(Auch ich unter ihnen — ach! wie mir's ergangen!). 
So manche verdarb ohne Mann, ohne Kind. 
185 Unselige Schmerzen! o Pein dieses Daseins! 

Ohne Freude und Friede, kein Glück und kein Gut, 
In Demut und Wehmut, in Mühsal und Mangel, 
Kein Schlummer, kein Schlaf, keine Lust in der Nacht! 
Ich strecke, gekränkt und bekümmert, mich ruhlos 
190 Und sinne und grüble im laukalten Bett! 

«0 Gute des Felsen! betrachte geneigtest 
Die arge Bedrängnis der irischen Fraun! 
Beharren die Männer beim Vorsatz, wie üblich, 
So müssen wir ach! gar entführen sie selbst. 
195 Zur Zeit, wo es ihnen zu freien beliebte, 
Mag ihrer sich keiner verbinden ein Weib, 
Und keiner gefällt es die Ehe zu schliefsen 
Mit Greisen, die kraftlos, vertrocknet, erschöpft. 
Kommt einer von sieben in feuriger Jugend, 
200 Sobald ihm der Bart ist gesprossen, heran, 
So wählt er sich keine holdselige Gattin, 
Gefällig, durch Stand und durch Bildung bewährt, 
Von feiner Gestalt, sanft, zierlich und zärtlich, 
Die weifs was sich schickt und sich sehn lassen kann, 
205 Vielmehr eine grämische, hämische Alte, 

Die zusammengescharrt hat und für ihn nicht palst. 
Das quälte das Herz und benahm den Verstand mir 
Und hat mir Gedanken und Willen gelähmt. 
223 leidiger Schmerz! so ein Schöps ohne Anstand, 

Mit klotzigen Fülsen und struppigem Haar, 
225 Macht Hochzeit heut Abend — o wie mich das wurmte! 
Was fehlt mir, dals ich nicht statt dieser gewählt? 

«Was ist denn der Grund wohl, dafs ich ungeliebt bin. 
Und bin doch so schlank, so manierlich und schön? 
Hübsch ist mein Mund, meine Zähne, mein Lachen, 
230 Und hell meine Farbe, sanft, zart meine Stirn. 
Mein Auge ist glänzend, mein Haar ist in Zöpfen, 
Frisiert und geringelt, gelockt und gepaart, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 207 

Das Antlitz, die Wange sind makel- und felillos, 
Von läng-licher Rundung- und strahlend und keusch. 

235 Der Hals und die Kehle, die Hände und Fing-er 
Besiegen einander durch Schönheit der Form. 
Sieh an doch den Wuchs! sind nicht schlank meine Knochen? 
Nichts Unfeines, Schiefes, noch brauche ich Kunst. 
Leib, Mitte und Füfse — nicht schäm' ich mich ihrer. 
Nicht nenne ich jeden verborgenen Reiz. 

247 «War' ich, wie die Nachbaren meistens, verkommen. 
In Lumpen und träge und damisch und dumm. 
Befangen und unklug in meinem Benehmen, 

250 Wo sollte ich ach! in Verzweiflung hin? 
Nie hat man mich unter den Leuten gesehen 
Bei Wachen, bei Leichen von Jung und von Alt,i) 
Beim Schleuderspiel draufsen, beim Rennen, beim Tanze, 
Und unter der Menge auf vollem Gefild — 

255 Stets hielt ich mich ehrbar, kein Anstols in allem. 
In schicklichen Kleidern von Kopf bis zu Fuls. 
Mein Haar ist gehörig in Puder gewickelt. 
Die Mütze ist hinten geflügelt, gesteift 2), 
Die Kappe ist weifs und nicht mangelt's an Bändern, 

260 Und bunt ist mein Kleid und mit Krausen geschmückt. 
Es fehlen auch niemals die freundlichen Muster 
Im purpurnen Mieder, gefällig und schmuck. 
Und allerlei Pflanzen und Ranken und Vöglein 
In der streifigen Schürze vom besten Battist. 

265 Schönformige, spitzige, modische Hacken, 

Hoch, glatt und auf Schrauben sind unter den Schuh'n. 



1) 'Diese Wachen sind gesellige Versammhingen, sind Schracäuse, zu 
denen man von Nahem nnd Fernem kommt. Die Alten rauchen Tabak, 
trinken Whiskey und erzählen Geschichtgen um den Leichnam herum (der 
auf einem Bett oder Brett liegt, in weifse Leinewand gekleidet und mit 
einem Teller voll Salz auf seiner Brust), während dal's die Jungen in der 
Scheune oder in einem andern Zimmer, wenn anders eines da ist, sich auf 
andere Art belustigen oder wohl gar nach dem Dudelsack tanzen'. K. Gr. 
Küttners Briefe über Irland, Leipzig 1785, p. 217 f. 

^) Die coijie oder ' Mütze ' des jungen Fräuleins hatte eine stiiUr d. h. 
'ein Euder'. Es ist damit vermutlich an chaip chül-drd 'the high-cauled 
cap' gemeint, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Mode war und 
von den Dichtern mehrfach lächerlich gemacht Avurde. Vgl. Munster Poets 
1, 49 f. 



298 LUDW. CHR. STERN, 

Hier Sclinallen und Einge und seidene Handscliuh', 
Da Reifen und Spangen und Spitzen von Wert. 

«Denk' ja nicht, dafs furchtsam ich sei oder schüchtern, 

270 Eine einfält'ge Närrin, verschämt wie ein Kind, 
Absonderlich, schreckhaft und seltsam phantastisch, 
In Angst ohne Not, ohne Schliff und Manier! 
Vor Hunderten brauch' ich mich nicht zu verstecken. 
Denn Antlitz und Stirn hab' ich freundlich und fein. 

275 Es ist Ja bekannt, dafs ich immer mich zeigte 
Auf freiem Gefilde bei jeglichem Spiel, 
Beim Tanze, beim Schleudern, Spazieren und Rennen, 
Bei Freudenfeuern, beim Schwärmen und Klatsch, 
Bei Festkämpfen, Märkten und Messen am Sonntag, 

280 Hofieren, Beschauen und Bestemannswahl. 
Ich stellte es klug an, doch jagte vergebens. 
Nur Schabernack ward mir und Ärger zu Teil, 
Nach allem verbindlich, geknickt und verliebt sein. 
Nach allem Verdriefslichen, das ich erlebt, 

285 Trotz Tassenorakeln und murmelnden Weibern 
Und Vetteln, die mir die Karten gelegt '). 

«Es gibt keine Kunst zu studieren, zu schildern. 
Wenn der Mond sich erneut oder auch, wenn er voll, 
Zur Fastnacht, Sanctorum, am Ende des Jahres,'-) 

290 Von der ernstlich zu hoffen mir dumm nicht erscheint. 
Eine Stunde auch hätt' ich nicht ruhig geschlafen 
Als mit meinem Kräuterstrumpf unter dem Ohr. 
Aus Frömmigkeit würde ich sicher nicht fasten — 
Drei Mahlzeiten nahm ich nicht Bissen noch Schluck. 

295 Oft mafs ich mein Hemde wohl gegen die Strömung, 
Erhoffte des Gatten Geflüster im Schlaf, 



*) ^Ovdüq tihilti yf/f/ai Tccvztjv, ozrsvofiirrj 61- aäQ^rjrca\ sagt Aristo- 
phanes in der Lj'sistrata 597. Unter dem cathamh na sgäluighe ' dem Werfen 
der Tassen' ist ohne Zweifel eine Art der Wahrsagung zu verstehen: 'cup- 
tossing on Hallow-e'en ', sagt 0' Grady (Ir. glosses p. 156), ' teacup tosses ' hat 
Woulfe; es erinnert an 'the ancient cup' in Butlers Hudihras. 

2) J. Fleraming hat anf ganz ähnliche Gebräuche des Aberglaubens 
hingewiesen, die ziemlich um dieselbe Zeit Eobert Bnrns in seinem Gedichte 
Hallowe'en schildert. Man kann vielleicht zweifeln, ob am Shcamhain im Texte 
die Samhain d. i. Allerheiligen, den 1. November, oder St. Jolin's d. i. Johannis 
bezeichnet. Vgl. Vs. 350. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 299 

Oft macht' ich daran mich den Schornstein zu fegen, 
In Asche versteckte ich Nägel und Haar. 
Den Dreschflegel stellte ich unter den Sparren, 

300 Sacht legt' ich den Spaten mir unter den Pfühl. 
Ich stellte im Trockenhaus auf meinen Eocken, 
Im Kalkofen Eänals verbarg ich mein Garn. 
Ich säte den Flachs auf dem Damme der Strafse 
Und steckt' einen Kohlkopf mir ein in die Streu. 

305 Die Hülfe des Teufels und seiner Gebrüder,') 
Die rief ich zu all diesen Übungen an. 
Da hast du den Grund meiner ganzen Geschichte, 
Ich bin noch trotz allem Bemülm ohne Mann. 
Die Ursach des langen Geredes, o Kummer! 

310 Ich bin in der Jahre bedrückendem Drang; 

Ich näh're den Tagen des Alters mit Macht mich 
Und fürchte den Tod, die nicht einer begehrt 2). 

«0 Perle aus Eden! ich schreie und flehe: 
Vergeltung mir! dieses erbittet mein Ruf. 

315 Verwirf mich doch nicht als gewöhnliche Schlumpe, 
Als unnützes Weib, ohne Bildung und Wert, 
Ohne Kegel und Kind, ohne Schutz und Vertrauen, 
Ohne Wollen und Wirken, ungastlichen Herds! 
Potz Donner und Blitz, alle Wetter! w^ahrhaftig 

320 Ich bin hintergangen, als Närrin verschrien! 
Vor den Augen mir leben die allergeringsten. 
Die Schande von Fodla, in Wohlhabenheit. 
Saihw^) hat ihren Biedermann, wohlig und glücklich — 
Ihr Ehgemahl hegend, lebt Murrin vergnügt. 

325 Mor, Marschile, beide ersticken in Wollust, 



*) Der Reim begünstigt die gewöhnliche Lesart a bhräithre 'seiner 
Brüder'; O'Scaunail hat a bhräthar 'seines Bruders'. In der Vita der heiligen 
Margarete, deren irische Version in der Celtischen Zeitschrift 1, 129 besprochen 
ist, hat Beelzebub einen Bruder Rufo, und beider Vater ist Sathanas. 'In 
libris tarnen Jamnae et Mambrae invenies genus nostrum, scrutare et vide'. 

'■') Der langen Rede kurzen Sinn spricht der niederdeutsche Reim des 
Mädchens von Brakel aus: '0 hilge süute Anne, Help mie doch bald tom 
Manne! hilge sünte Viet, Et is ietz de hogeste Tied!' 

^) Bemerkenswert, wie sich die uralten einheimischen Frauennamen in 
Irland erhalten haben. Den reinirischen Namen Aine, Mairsile, Meidhbh, Mör, 
Murrain, Saidhbh, Sile, Sisile, Släine, Üua steht in dem Gedichte nur der eine 
fremde Maire (d. i engl. Mary) gegenüber. 



300 LUDW. CHR. STERN, 

Sie haben viel Spottens und sticheln auf mich. 
Behaglich und fröhlich sind Slaine und Schile, 
Auch Aine und Schischil, von Kindern umringt. 
So geht es so vielen der Frauen in Irland, 
330 Indessen ich selbst ohne Glück bin und Sprofs. 

«So lange schon hab' ich Geduld ohne Nutzen, 
Die Krankheit verzehrt mich, nun such' ich mein Heil 
Nur mittels verfaulter und elender Kräuter 
Und drudischer Sprüche — die rühren vielleicht 

335 Einen schmucken Gesellen und achtbaren Burschen 
Und gewinnen mir Liebe und Minne von ihm. 
Ich sah doch genug schon dergleichen gebrauchen 
Und nehme die nämlichen Mittel noch selbst '). 

347 Es war ja in Thomond für alle ein Wunder, 
Wie neulich das Mädchen gekapert den Mann; 
Durch Geheimmittel, sagte sie mir, in der Fastnacht 

350 Und ward Allerheil'gen vom Tisch weg gefreit. 
Sie als nichts und trank nichts, die liebe Gute, 
Als Fliegen des Moors, auf dem Biere verbrannt 2). 
Geduld hatt' ich lange, ich möchte erlöst sein, 
Nimm du mir das Hindernis, f ordre es bald! 

355 Ist jetzt für mein Leiden bei dir keine Heilung, 
Erprob' ich das letzte, wie schwer mir's auch wird.» 



II. 

Auf sprang nun entschlossen und wütig vom Sitze 
Ein dürftiger Alter mit giftiger Hast, 
Mit bebenden Gliedern und fliegendem Atem, 
360 Der voll im Gebeine von Weh und Gebrest; 
Wahrhaftig ein kläglicher Anblick dem Hofe! 
Er sprach dergestalt, wie ich hörte, am Tisch: 



1) Im Texte folgt eine Reihe wuuderkräftiger Pflanzen, die jedoch meist 
mit volktümlichen Namen bezeichnet sind und daher allen Versuchen der 
Deutung- widerstehn. Ähnliche Lieheszauher teilt von den Hebriden mit 
AI. Carmichael, Cannina gadelica 2, 38 ff., 387. 

-) Wenn cuile na niöna nicht etwa auch der Name einer Pflanze ist 
(eine Lesart cuilin scheint die Stechpalme zu bedeuten), so erinnert es 
merkwürdig- an ein Mittel in den Paitales des Aristophanes: /awr i'/tßaXcor 
iöidov QOipüv äv. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDIICHE. 301 

«Verderben, Verdammnis und ewige Qualen 
Dir, scliändliclie Dirne aus Bettel und Not! 

365 Kein Wunder, so scheint's, ist die Ungunst der Sonne, 
Noch alles das Unglück, das Irland erfuhr; 
Das Recht ist gebeugt, das Gesetz uns verkümmert. 
Die milchende Kuh ohne Milch, ohne Kalb. 
Und war' es noch mehr was die Länder verwüstet — 

370 Nach der neuesten Mode gehn Schile und Mör! 
Nichtsnutzige Trulle! ist kund nicht den Leuten 
Die saubere Sippe, aus der du entsprangst? 
Nicht ruhmwürdig sind deine hälslichen Almen, 
Das Lumpengesindel mit Brocken und Sack! 

375 Wir kennen den Taugenichts ja, deinen Vater — 
Ohne Freund, ohne Achtung und Eückhalt und Geld. 
Ein Graukopf, der weder Verstand hat noch Bildung, 
Nichts zu beilsen und brechen, nicht Napf oder Krug; 
Keinen Fetzen am Hintern noch Eock auf dem Rücken, 

380 Den Fufs ohne Schuh — ein Geflecht um den Leib! 
Glaubt, Leute, mir, würd' er verkauft auf dem Markte, 
Mitsamt seiner Sippschaft, wenn alles bezahlt, 
Beim Leibe der Heil'gen! er wüIste nichts Bessres, 
Er löste ein Töpfchen sich flugs mit dem Rest. 

385 «Wie? ist's nicht ein Spafs und Skandal für die Leute, 
Ein Zankmaul wie du, ohne Kuh, ohne Schaf, 
Trägt ein seidenes Mäntelchen, Schuhe mit Schnallen 
Und läfst gar ein Taschentuch flattern im Wind! 
Du blendest die Welt insgesamt in dem Aufzug; 

390 Ich kenne dich trotz deiner Haube gar wohl. 

Es offen zu sagen wird schwer mir, doch weifs ich's, 
Du hattest schon lang' auf dem Rücken kein Hemd. 
Der ärgste Hallunke, das weilst du, der hat keins — 
Doch Battistärmel hast du, mit Krause daran! 

395 Zum Putze verschwendet ist teuerer Canvas, 

Wer weifs aber, ob ein Korsett dich nicht schnürt? 
Ein jeder gewahrt an dir Fransen und Ringe, 
Deine Handschuh' verbergen dir Risse und Frost. 
Sag' an vor Gericht, oder ich werd' es sagen, 

400 Trankst lange wohl schon keinen Tropfen zum Mahl? 
Du armes Geschöpf mit den schmierigen Fülsen, 



302 LUDW. CHR. STERN, 

Von eitel Kartoffeln ist siech dir der Leib^). 

Leicht kannst du, so scheint mir, das Haar dir frisieren. 

Ich sah mit den Augen das Bett, drauf du liegst: 
405 Nichts Rauhes noch Weiches wird untergebreitet. 

Nicht Werg oder Linnen, gesponnen am Rad; 

Eine staubige Matte, kein Kissen, kein Laken, 

Ein Ding ohne Betten und Decken und Pfühl; 

Kein Platz ist im Innern der Hütte zum Sitzen, 
410 Es sickert die Nässe nach oben hin durch. 

Rasch schiefst hier das Unkraut auf ohne Ende, 

Querdurch ist von Hühnern beschrieben der Weg. 

Schwach ist das Dach und es biegt sich das Sparrwerk, 

Dick tröpfelt der schmutzige Regen herab. 
415 «0 liebe Propheten! wie spricht sie so tönend! 

Wie prahlend und protzig und vornehm sie tut! 

In Farben und Schick und im seidenen Mantel — 

pfui drob! o pfui! wo hat sie's denn her? 

Sag' an, wo bekommst du denn dieses Gepränge? 
420 Ja sage, woher dir der unnütze Tand? 

Zu beweisen wär's schwer, dafs er ehrlich erworben, 

Vor kurzem noch hattest du nicht einen Deut. 

So sage, wo hast du das Geld für dein Kleid her? 

Und sage, woher für die Haube das Geld? 
425 Wir lassen bei Seite, woher du den Rock nahmst, 

Nur sage, wo fandest du Geld für die Schuh'? 
«0 liebliche, gütige, mächtige Iwil! 

Ich rufe dich, bitte dich, antworte, hilf! 

Ich weifs, es sind wackere Männer in Irland 
430 Von dergleichen Gaun'rin betört und geprellt. 

Es ist, meiner Treu! wohl bekannt mir ein Nachbar, 

Ganz nahe bei uns, in dem nämlichen Ort, 

Ein heiterer, harmloser, strebsamer Landmann, 

Dem wurde als Braut so ein Mensch angeschwatzt. 
435 Es schneidet ins Herz mir, so oft ich sie sehe, 

Das Getue, die Hoffart, den Pomp und den Putz! 

Zu wächst ihr die Gerste und Kühe besitzt sie. 

Hat Geld in der Tasche und Gold in der Hand. 



*) Die Kartoffeln ' ohne Zukost ' erinnern an einen Spruch aus Hildburg- 
hausen: 'Die helsberger Mädle troagen Zeacken onn Frisur onn fressen die 
Erdäpfel mit soammet der Montur.' Wander, Sprichwörter-Lexikon 3, 32 L. 



MERRIMANS CÜIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 303 

Ich habe sie gestern gesehn an der Strafse, 
440 Eine tüchtige, kräftige Frauensperson, 

Die breitsitzig, grolstatzig, höhnisch und faul ist, 

Voll tückischen Stumpfsinns und Grofstuerei. 

Wenn schlecht mir nicht stände hier Eifersucht wecken, 

Geschichten erzählen, Skandale erspähn, 
445 Leicht sagte ich rund wohl heraus, was ich hörte, 

Wie man sie gezerrt hat und wie sie gedrillt. 

Zu Boden geschmissen, dafs alles rings lachte, 

Auf der Straf se geworfen, im Stall hingestreckt. 

Ihr Name wird bleiben, stets wird man erzählen 
450 Ihr buhlerisch, liederlich, schändliches Tun — 

In Ibrickän, wo das Korn und der Wein wächst, 

Im Lande der ebnen Gefilde von Clan, 

Bei Hoch und bei Niedrig in Mansche und Ennis, 

In Kilbrickän dort, in Cläre und in Quin, 
455 Bei den blöden Bohnenbauern von Trädri 

Und den Schelmen von Cratloe, berühmt durch den Strick '). 

pfui! sie war schlecht! und nach dem, was ich sagte, 

Da meint' ich, sie sei ihrer Sünden nun quitt. 

Doch hole die Pest sie! da seh' ich sie wieder 
4G0 Sich balgend und wie sie bei Garris dort liegt,^) 

Wie Pack auf dem Moor in der Gegend von Doora 

Am Wege sie wälzt — keinen Zoll unter ihr! 

Für meinen Verstand ein unfafsliches Wunder — 

Ich zittre vor Schwäche, entsetzt ob des Falls: 
465 Dieselbe, die schlank war, als jeder sie drückte, 

Ist hoffnungsvoll, als er es selber begehrt! 

Wie grofs diese Gnade ist, wenn man es ausspricht. 

Man brauchte auch nicht eine Stunde zu harr'n. 

Seit ihr am Altar vor den Kerzen gelesen 



1) Die Gegend, in der jene Frau zur Berühmtheit gelaugte, erstreckt 
sich über die Barouieeu Ibrickän am Meere, durch Islands und Bunratty Lower 
mit den Ortschaften Ennis (von dem Doora östlich liegt), Cläre, Quin, Cratloe 
— das ist etwa der Weg, den die Eisenbahn nach Limerick nimmt. Einige 
Orte lassen sich heute kaum noch nachweisen. Cratloe war durch den Strick 
berühmt, weil dort so viele gehängt wurden. 

^) Unter Garris ist eine Örtlichkeit, ein Besitztum des Mannes dieses 
Namens, zu verstehn. 



304 LUDW. CHR. RTERN, 

470 Das Ego vos, das der Herr Jesus gebot,') 

Da stieg ihr die nährende Milch in die Brüste, 
Neun Monate grad' und acht Tage zu früh 2). 
Bedenke das Elend für einen, der frei ist. 
Bis zum Tode gefesselt zu sein in dies Joch! 

475 Bei allen den Plagen die Eifersuchtsqualen! 
Die Lehre nun hatte ich ach! nicht umsonst. 

«Die Leute hier wissen es, wie ich gewesen 
Die Zeit meiner Lebtage, eh mich dies traf: 
Gedeihlich und rüstig, von Wohlstand umgeben, 

480 Bot Willkommen ich in dem gastlichen Heim; 

Gut Freund beim Gerichts) und im Schutz des Gesetzes, 
Von Ansehn und Ruf, von den Herren geschätzt, 
Von Worten gewichtig, geehrt und von Einflufs, 
Durch Land und Besitz als verständig bekannt, 

485 Von friedsamem Geiste, zufriedenem Sinne — 
Mich brachte ein Weib um Gesundheit und Glück! 

«Sie war eine prächtige, kräftige Schlanke, 
Mit Knochen und Mitte und Brust und Figur; 
Das lockige Haar war zu Zöpfen geflochten, 

490 Es leuchtete minnig ihr lichtes Gesicht. 

Jungfräulich erschien sie mit Liebreiz im Lachen, 
Ein lud die Gestalt zu Umarmung und Kuls, 
Ich bebte vom Scheitel zur Sohle vor Wonne, 
Ohne Fassung und Rettung, so war ich verliebt! 

495 Gewils, eine traurige, grausame Strafe, 

Die war's ohne Zweifel, dafs mir dies geschah; 
Der Himmel liels schwer meine Sünden mich hülsen, 
Als so ihr im Netz mich die Wollust gequält. 

«Gehörig geknüpft ward der Knoten der Pfaffen, 

500 Wir wurden ins Joch bei einander gespannt. 
Ohne Knausern zahlte ich alles was nötig, 



1) Beliebige lateinische Wörter, die aus dem Trauritual entnommen 
sein sollen. Ähnliches im Gedichte An siota agus a mhathair, GJ. 6, 94. 

2) Absichtliche Übertreibung. Die Lesart andrer seacht mi 'sieben 
Monate' ist falsch. 

3) Cairid a ycüirt kann den Freund im Gerichtshofe bedeuten, vielleicht 
aber auch den Freund auf dem Herrenhofe. Wieder etwas anderes versteht 
Master Robert Shallow darunter : 'A frieud i' the court is better than a penny 
in purse'. (Nach Lane's Dictiouary p. 108 ein irisches Sprichwort). 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE 305 

Die unkluge Torheit des Tag-s macht' ich mit. 

Wohl ging- es von statten, ich darf's nicht bekritteln; 

Ich bracht' auf der Strafse die Schreier zur Ruh; 
505 Die Bettler geschäftig, der Küster befriedigt. 

Der Priester sehr dankbar, vielleicht auch mit Grund i). 

Wir brannten die Fackel, viel Nachbaren kamen 

Und aufgetischt ward uns ein reichliches Mahl. 

Beim Klang der Musike und Trinken ohn' Ende 
510 Beging man das prachtvolle, prunkende Fest. 

«Unseliges Los, dafs ich nicht in der Taufnacht 

An Erstickung gestorben und dafs ich begehrt 

Das Grausal zu freien, das grau mich gemacht hat, 

Das verrückt mich gemacht — ohne Freund und Verstand! 
515 Ich hörte von Alten und Jungen es sagen, 

Sie trieb' es beim Saufen und Juchheien toll, 

In den Kneipen umher, dals die Tische zerbarsten. 

Der Länge nach liegend beim Led'gen und Mann. 

Zu umständlich wär's ihren Leumund zu schildern; 
520 Lang währte es, bis ich davon was geglaubt. 

Es fürchtete jeder von denen, die's hörten. 

Nackt ging' ich als Narre noch auf und davon. 
«Doch blind wie ich war, ich liels unbeachtet 

Die mülsigen Reden und was man da sprach, 
525 Als Spott oder Spafs ohne Sinn und Bedeutung, 

Bis endlich ihr Zustand mir alles enthüllt. 

Kein leeres Geschwätz war's, kein Lügengemunkel, 

Was eine mir sagte, der's eine gesagt. 

Die Tatsache redete recht und entscheidend — 
530 Sie schenkte mir lange voraus einen Sohn. 

Entsetzlich Geschick! ohne Blut meines Herzens — 

Wie bald nach der Nacht mir Familie lebt! 
«Ein widriges, wildes und wüstes Geschreie, 

In den Windeln der Balg, in den Wochen die Frau! 
535 Sie machen sich warme Getränke mit Molken 
Und buttern die Milch in dem Eimer mit Macht; 

Eine Kumme, von zuckriger Speise gehäuft voll, 



^) Die Gebühren für Trauungen scheinen sehr hoch gewesen zu sein; 
'drei Guineen und eine Krone für den Clerk' heifst es in einem Gedichte 
dieser Zeit (Gaelic Journal 6, 94). 

Zcitsclirlft f. celt. Philologie V. 20 



3Ö6 LUDW. CHR. STERN, 

Hat Murriii Camliah, die Ärztin am Stock. 

Es war da ein Ausschiifs der Nachbarn versammelt 

540 Am Feuer, die raunten sich meinethalb zu. 
Sie flüsterten nahe, so dafs ich es hörte: 
'0 tausendfach Preis sei dem Segen des Lichts! — 
Vielleicht ist das Würmchen nicht recht ausgetragen, 
Doch find' ich im Ausdruck dem Vater es gleich i). — 

545 Ei! sieh doch, Saihw, seine Haltung der Arme, 
Die Glieder, die Finger, den fehllosen Wuchs, 
Die tüchtigen Hände, so tapfere Fäuste, 
Die Bildung der Knochen, das blühende Fleisch!' 
Ganz gingen sie durch, als den Stamm echten Schlages, 

550 Mein stattliches Äulsre, die Form des Gesichts, 
Meine Eichtung der Nase, den Glanz meiner Stirne, 
Meine schmucke Gestalt, die Statur und den Blick, 
Meine Senkung der Augen, die Art meines Lachens; 
Dann ging es vom Nacken zum Hacken hinab. 

555 Sie lielsen mich nicht einen Blick auf den Knirps tun — 
Wie leicht könnte tödlich ihn treffen der Wind! 
Mich blind machen wollte die Sippschaft im Hause, 
Der laueste Luftzug schon brächte ihn um! 

«Da fuhr ich grob auf, bei Jesus beschwörend, 

5G0 Und drohte mit Unheil, erregt und voll Grimm. 
Ich tobte im Zorne und konnte nicht sprechen; 
Da zitterten, schien es, die Weiber vor mir. 
Verlegen dann brachten sie endlich ihn her mir. 
'So nimm ihn behutsam und presse ihn nicht! — 

565 Leicht wird er zerdrückt, mulst gleichmäfsig wiegen! — 
Sie tat einen Fall, er kam an vor der Zeit. — 
Ihn ja nicht einwickeln, lafs ihn nur liegen! 
Wie nah ist der Tod ihm! wie bald ist's vorbei! — 
Wenn so bis zum Tag auf den Armen er bliebe 

570 Und es käme der Priester, war' besser der Tod.' 
Ich löste den Knoten der Wickel und Windeln 
Und betrachtete ihn auf dem Knie mir genau. 
Schrecken! Ich sah, er war massig und markig. 
Ich fand ihn langbeinig, kregel und derb. 



') Ähnliches schildert schon Aristophaues: 'äküv Ikov aoi yi'yorer'' etc. 
(Thesmophor. 511 ff.). 



Merrimans cuirt an MIIEADHOIN oidhche. 307 

575 Mein Kind war schon kräftig nnd breit in den Schultern, 
Mit standfesten Hacken, nnd hatte viel Haar; 
Die Ohren steif und die Nägel gewachsen, 
Die Einbogen, Hände und Knochen schon hart; 
Die Augen voll Leben, die Nüstern geöffnet, 

580 Ich fand seine Kniee schon stämmig und stark — 
Einen richtigen, tüchtigen, nervichten Bengel, 
Gesund und zähe und fleischig und stramm. 

«Ich schreie laut auf mit dem Wehruf des Landes 
Und stelle der Menschen Geschick dir anheim. 

585 Habe Mitleid mit ihnen, betrachte in Gnaden 
Ihre Hörner am Kopf, ihren kleinen Verstand! 
0! andre die Satzung des pfäf fischen Joches 
Und schütze die noch in den Fesseln nicht sind! 
Wenn aber die Rasse der Menschen geschwächt ist 

590 Im lieblichen, allgrünen irischen Land, 

Läfst leicht es sich wieder mit Helden bevölkern, 
Auch ohne ihr grundlos und zwecklos Gebet. 
Vermissen wir denn jenen Lärm bei der Hochzeit, 
Ein Viertel Branntwein, schmarotzendes Volk, 

595 Die Biedern, die wohlig am Tisch sich behagen, 
Geschwätz und Hallo, Animieren zum Trunk? 
Gedeiht ihm der Stoff, den verliehn der Sohn Gottes, 
Bringt sie auseinander kein Priester der Welt, 
So bleibt auch derb, tüchtig und voll ausgewachsen 

600 Und weithin verbreitet dies edle Geschlecht. 

Ich sehe so manchen doch blühend und strotzend, 
Befähigt und herzhaft und wie sich's gehört; 
Ich sehe nicht Schaden noch Schwäche noch Blindheit 
An Kindern der Liebe, vom Weibe genährt; 

605 Sie sind gröfser und kühner und straffer und stärker 
An Form und an Gaben als wer legitim i). 



1) Wie Euripides sagt: 'vö&oi re noXXol yvrjolcov dfxeivoveg^ (Andromache 
638). Die ganze Argumentation des irischen Dichters, 'qu'on se passe de notaire, 
qu'ou se passe de eure', ist natürlich possenhaft. Tun, or the love of it, 
to be sure, is an essential principle in the Iiish character; and nothiug that 
can happen, no matter how solemn or how sorrowful it may be, is allowed 
to proceed -svithout it.' So sagt treifend Will. Carleton in seineu Traits and 
stories of the Irish peasantry, London 1854, 1, p. XXTV. 

20* 



308 LUDW. CHR. STERN, 

«Leicht läfst was icli sage sich deutlich beweisen, 
Denn einer befindet im Hanse sicli jetzt. 
Gewalirst du ihn dort wohl so sanft und so freundlich? 

610 Lafs vor doch ihn treten heran an den Tisch! 
Betrachte genau ihn, noch jung ist er freilich, 
Doch sicherlich ist er ein tüchtig Stück Fleisch, 
Ein Bursche von Umfang und Körper und Knochen, 
Wo hätte der Fehler an Fuls oder Hand? 

619 Unschwer zu erkennen, kein weichlicher Schwächling 
Hat hier mit dem Weibe sich einstmals vereint, 
Ohne Mark in den Knochen und männliche Haltung, 
Ohne minnige Liebe und Leistung und Lust. 

629 «Drum wolle nicht, Königin, hell wie die Sterne, 
Ein solches Verderben durch zwecklos Gesetz. 
Lafs frei von Umstrickung und Banden sie schlafen, 
Den bäurischen Sprofs und das edele Blut, 
Und lafs der Natur gemäls zu einander 
Das reiche Geschlecht und des Arbeiters Mark. 

635 Verkünde zum Jubel durch alle die Lande 

Die Freiheit der Gattung an Jung und an Alt'). 
Solch Recht wird Witz in den Galen erzeugen 
Und Tüchtigkeit, wie in den Helden einst war. 
Brust, Rücken und Fäuste, die wird es verleihen 

640 Wie Goll-Mac-Mornas 2) den Männern im Land. 

Dann heitert der Himmel, ist Fisch in den Teichen, 
Dann sprolst's in des ganzen Gebirges Gebiet. 
Es werden drob immerdar Männer und Frauen 
Dich, Gute, besingen mit Freude und Lust.» 

III. 
645 Nachdem nun das Mädchen gelauscht eine Weile, 
Da sprang sie behend und mit Ungeduld auf. 



') So wollte es in ihrem Staate schon die kluge Praxagora beim 
Aristophanes geordnet haben: ^i-^tarai tiqolx' avxio ^vyxcaadaQ&slv • Kai 
rccvrag yuQ xoivaq noidj xolq avÖQaoi avyxaraxHa&ai Kcd natöonoieZv r(p 
ßov?.ofitv(p\ (Eccles. 613 f.) Merkwürdig ist eine an den ägyiJtischen Brauch 
unter den Ptolemäeru erinnernde Form der Ehe, die bei den Iren noch im 
Zeitalter Elisabeths bezeugt wird: 'Yea, euen at this daie, where the clergy 
is faint, they can be content to marrie for a year and a daie of probation'. 
(Rieh. Stanihurst, Description of Ireland, chap. 8.) 

2) GoU war der stärkste unter den Eianna des Finn raac Cumaill. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 309 

Jetzt sprach sie zu jenem mit flammenden Augen, 
Worin eine Springflut von Ingrimm und Zorn. 

«Bei der Krone des Felsen! geböten nicht Rücksicht 

650 Deine Jammergestalt und dein armer Verstand 

Und die Achtung vor dieser hochedlen Versammlung, 
Dir riss' ich den Kopf mit den Nägeln vom Hals; 
Ich würfe dich hin, dals du unter den Tisch fielst — 
Zu laug ist's, was alles ich täte mit dir! 

655 Ich zerrisse mit Lust dir die Fäden des Lebens 
L"ud schickte zum rauschenden Acheron dich. 

«Nicht lohnt's dir gebührende Antwort zu geben, 
Du hämischer Tölpel, wie schandbar du sprichst! 
Doch sag' ich sogleich vor den Edlen des Hofes, 

660 Wie jene, die du nicht verdient hast, verkam. 

Schwach war sie und hatte nicht Geld und nicht Kühe, 
Schon lauge nichts Warmes noch Hülle für sich. 
Des Lebens so müde, geführt in die Irre, 
In ihren vier Wänden nicht Mage noch Freund, 

665 Bei Tag und bei Nacht keine East und Erholung, 
An nahm sie von Frauen zum Schimpfe das Brot. 
Der Mann hier versprach ihr behagliche Wohnung, 
Der Schwächling versprach ihr Versorgung und Schutz, 
Auch Kühe zum Melken und wohliges Leben 

670 Und lange zu schlafen im schwellenden Bett, 
Dem Windstofse trotzende Wände von Easen,') 
Einen wärmenden Herd und des Torfes genug, 
Ein Obdach und Schirmung vor Wetter und Himmel 
Und Wolle und Flachs zu verspinnen zum Kleid. 

675 «Es weils ja die Welt und der Unhold hier selber. 
Es hat nicht ein Funken von Liebe noch Eeiz 
Jene edele Perle der Frauen gefesselt. 
Nur Armut — und Almosen war ihre Kost. 



1) 'Die Irländer führen nämlich von ihrem Torf gewöhnlich hohe und 
dicke Mauern auf, die das Gehöfte ihres Hauses umgehen. Der Torf wärmt 
auf diese Weise zweimal, einmal draufsen, indem er vor dem kalten Winde 
im Winter schützt, und dann auf dem Herde, indem er glimmt. Wenn schon 
ohnedies eine Mauer den Hof umgibt, so wird der Torf dann noch auf diese 
aufgepackt und so ein hohes Gemäuer hergestellt'. J.G.Kohl, Reisen in 
Irland, 1843, 1, 157. 



310 LÜDW. CHR. STERN, 

Ein trauriges Mühen war Nachts das Vergnügen — 
680 Das Ächzen, die Bürde, die Vollheit, der Dunst! 

Die Schenkel wie bleiern, die Schultern so schmächtig 

Die Kniee so eckig und kalt wie das Eis! 

Die Füfse vermorscht und gedörrt von der Asche, 

Der Leib wae in Fäulnis, vertrocknet und siech! 
685 Gibt's wohl eine Fesche, die welk nicht und grau wird. 

Hat sie einen Splitter wie den da zum Mann? 

Der auch nicht zweimal sie im Jahre besuchte! 

Was für ein Gesell, ist sie Fisch oder Fleisch? ') 
721 «Wenn etwa die Sittsame, schmerzlich entbehrend, 

Einen Fehltritt beging, ich verteidige sie. 

Kein Fuchs im Gebirge, kein Fisch an dem Strande, 

Kein kreisender Adler, kein schweifendes Wild 
725 Ist seit Jahr und seit Tag so von Sinnen gekommen 

Ohne Nahrung zu sein, wenn zu jagen es gibt. 

Wo habt ihr denn selbst in der Welt je gesehen 

So dummes Getier und verlorenes Vieh, 

Das Erde und Heide und Hecken bezupfte, 
730 AVenn Gras ist zu finden und buschiges Kraut? 

Sprich ohne Verzug, o du elender Schurke, 

Und antworte mir, denn ich will, dals du sprichst! 

Wo hast du beim Mahle denn Mangel zu leiden. 

Und hätte sie selbst einen Monat geschwelgt? 
743 Sieh endlich doch ein, wie du dumm von Gedanken, 

Und leg' eine Binde dir rings um den Kopf! 
745 Bedenk' es bei Zeiten, verlier den Verstand nicht 

Aus Furcht, eine Frau sei zu gastlich und frei. 

Wenn sie sich bei Tage mit andern ergötzte. 

Du fändest hernach doch noch mehr als genug. 



1) Es kommen hier jene Mifsverliältnisse zur Sprache, die die 10. Novelle 
der zweiten Giornata des Decameron und die zehnte der Quinze joyes de 
mariage schildern und die Lodovico Paterno in seiner Satire, ob man ein 
"Weib nehmen solle, berührt. Eine Araberin spricht darüber zu ihrem Ehe- 
manne mit unübertrefflichen Worten: Tanahha lan tamlikani bi (J,ammi etc., 
in dem Livre des beautes et des antitheses ed. G. van Vloten, 1898, p. 358 
(ebenso im Raud al-achjär, Büläq 1292, p. 136). Man erinnert sich auch eines 
Abenteuers Ovids in dem ' Tagebuche ' seiner Amores 3, 7, wovon Goethe eine 
vorzügliche Nachbildung geliefert hat. Der deutsche Dichter befand sich in 
jenem pathologischem Zustande, von dem er 1810 an Charlotte Schiller schrieb : 
er müsse Gedichte machen, die man nicht vorlesen könne. 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 311 

dieser Verdruls! solche Eifersucht ziemte 
Einem tüchtigen, rüstigen, flotten Kumpan, 

755 Doch nicht einem bresthaft gebrechlichen Alten, 
Einem schwächlichen Gecken und freudlosen Strunk! 

« Da mufs mir das Herz wohl von Kümmernis voll sein 
Und im dummen Verstände bewundre ich dies, 
A¥as denn von der ehlichen Fessel befreit hat 
In der Kirche der Väter den geistlichen Stand? 

765 Für schmachtende Mädchen ein trauriger Anblick 
Die Kraft und der Gliedmalsen stattliche Pracht, 
Das heitere Antlitz, das blinkende Lachen, 
Die Brust und die Mitte, der üppige Wuchs. 

773 Sie leben im Luxus am Tische der Pfarrer, 
Mit Comfort und Gold für Getränk und Pläsier, 

775 Haben daunige Betten und nahrhafte Speise 
Mit Kuchen und Sülsem und Wein und Gespafs, 
Beständig und fähig und jung und gesellig 
Und, wie wir wohl wissen, von Blut und von Fleisch. 
«Ich habe nichts vor mit dem täppischen Schwätzer, 

780 Dem gichtischen Griesgram und trostlosen Tropf, 
Nein, nur mit den Simpeln und kräftigen Kerlen, 
Die schläferig schnarchen und Arbeit nicht tun. 
Ich glaube gewifslich, es möchten sich manche 
Noch gerne bekehren, und nehme sie an. 

785 Man darf nicht, wie billig, die ganze Gesellschaft 
Gleich aufhängen, alle verdammend zum Strick. 
Ich möchte gewifs nicht sie alle erwürgen, 
Noch würd' ich um Einen versenken das Schiff. 
Zwar manche von ihnen, die taugen von je nichts, 

790 Und manche sind regellos, ohne Verlals, 

Und knickerig hart, ohne Mitleid und Tugend, 
Voll Rohheit und Kälte, den Frauen verbalst. 
Indessen die meisten von ihnen sind besser, 
Von Liebe erfüllt und von nobeler Art. 

795 So gewinnt man wohl öfter, durch geistliche Hülfe, 
Ein Wertstück, ein Kleinod, ein Fals oder Korn. 
Man rühmt ihre Tugenden häufig, ich weils es. 
Und manche gescheite und tüchtige Tat. 
Ich habe gar oftmals im Lande vernommen 

800 Ein flüchtig Gespräch, von den Leuten geführt. 



312 LUDW. CHE. STERN, 

Ich weifs auch von Liebesgeschichten der Herren 
Und Kindern von ihnen, die fälschlich benannt. 
Das bringt mir den Druck aus der Tiefe des Busens, 
Wie sie die Gesundheit mit Alten vertun! 

805 «Ein Notstand im Land ist's, den Frauen zum Schaden, 
Was grundlos den Heiligen auferlegt ist. 
Ein trauriges, bitteres Leid ist's für L^land, 
Was je wir verloren durch zwecklos Gebot. 
Ich lege dir vor, du vortreffliche Weise, 

810 Den Grund meiner Klage, das Priestergesetz. 
Getäuscht ist, dahin mein geringes Vertrauen, 
Ich bin wie nicht sehend — erleuchte mich doch! 
Und künde, du kennst sie, die Sprache der Seher, 
Der Königsapostel lebendigen Worts. 

815 Wo steht denn die Vorschrift, vom Schöpfer gegeben. 
Von Ertötung des Fleischs in der Priestertonsur? 
Nicht sagte Sankt Paulus zu einem, so scheint mir. 
Die Ehe zu meiden, vielmehr nur die Brunst; 
Die Verwandtschaft zu lassen, wie hoch du gestellt seist, 

820 Dein Lebelang anzuhangen der Frau^). 

Doch zweckloses Tun wär's für eine, wie ich bin, 
Vor dir zu erörtern den Wortlaut des Eechts. 
Du kennst es ja selbst, o du herrliche Perle, 
Der Sinn jedes Worts ist dir deutlich und klar; 

825 Die lieblichen Sprüche, der Sätze Bedeutung, 

Die Eede des Lamms, das man unwahr nicht nennt. 
Gott wollte nicht, dals eine Mutter allein sei; 
Die prophetische Lehre ist günstig den Fraun. 
«Ich rufe dich laut, o du Elfenprophetin 

830 Vom Himmelsgeschlecht, über Königen hoch, 
Licht du der Glorie, Krone des Volkes, 
Vernimm meine Stimme, erquicke und hilf! 
Erwäge im Sinne die Unbill der Frauen, 
Von Tausenden lediger Mädchen die Not, 



^) 'Quocl si iion se coutinent, uubant. Melius est euim nubere quam 
uri'. 1. Cor. 7, 9. 'Propter hoc reliuquet homo patrem et inatrem suam et 
adhaerebit uxori suae et erunt duo in carue una.' Epbes. 5, 31. Der Dichter 
hat das Wort claobh 'adhaerere' weder aus der englischen Bibelübersetzung 
noch aus der irischen von W. 0' Donnell, die biaidh se ceanguilte dhd mhnaoi 
liest. 



MEKRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 313 

835 Und wie diese Dinger, einander am Halse 

Einem Gänsetrnpp gieicliend, sich blälm und gedeihn. 
Die elende Brut läuft umher auf der Gasse, 
Die schwärzlichen Bälger sind häfslich und drall; 
Und haben sie nur am Geringsten Genüge, 

840 Sie wachsen bei Buttermilch, Molken und Kraut, 
Vom leidigen Triebe, im tauglichen Alter, 
Da kommen die Brüste, es springt und es knospt. 

«0 wie mir das Herz brennt! die dummen Gedanken 
"Widerlegen einander mit feuriger Glut. 

845 Für mich kann ich schwerlich noch Freude erhoffen. 
Kommt kaum auf drei Frauen in Munster Ein Mann. 
Die traurige Welt hier ist ach! so in Nöten, 
Die Flüchtigen machtlos in drangvoller Zeit, 
Das Fodla-Land wüste und üppig das Unkraut, 

850 Die Jugend des Volkes ergraut und wird krumm. 
Das lange Alleinsein ist schier unerträglich 
Für Sterbliche — fände ich noch einen Mann! 
binde beizeiten sie sanft in das Joch ein 
Und lals sie auf ewig uns Untertan sein!» 



IV. 

855 Und jetzo erhob auf der Bank sich die Hehre, 
Die ringsum die Helle des Tages umflols. 
Die Gestalt war jugendlich schön und voll Anmut, 
Laut tönte die Stimme, lebendig und frisch. 
Die Hände gefaltet, befahl sie mit Würde 

860 Und Schweigen gebot an dem Tische ein Vogt. 
Es sprach aus dem Munde mit leuchtendem Atem, 
Indessen geräuschlos ihr lauschte der Hof: 

«Ich finde die Gründe zur Abhülfe billig 
Und gut deine Worte, gedrangsalte Maid! 

865 Ich sehe, als tat' es mir weh in den Augen, 

Die Mor und die Meihw von der Hoffart beseelt; 
Den hageren Windhund, den schuftigen Kriecher, 
Den bettelnden Lumpen, den falschen Spion, 
Verächtlich Gebahren und mälsige Leistung 

870 Und Hoffnung auf hochwürdig edeles Blut. 



314 LUDW. CHR. STERN, 

«Wir bestimmen hinfort als Gesetz für die Frauen: 
Den dreimal Siebner i), der noch nicht beweibt, 
Den ziehet mir feste am Kopf ohn' Erbarmen 
Und bindet am Grabe ihn hier an den Baum, 

875 Entkleidet ihn völlig vom Rock und vom Hemde 
Und gerbt mit dem Stricke ihm Rücken und Rumpf. 

883 Ich stell' es euch frei, beginnt mit der Folter, 
Ihr schmachtenden Frauen, durch Leiden betrübt! 

885 Hantieret aufs schlimmste mit Feuer und Nägeln 
Und lasset ihn kosten des Weibes Verstand! 
Vergleichet auch unter einander die Pläne, 
Ich gebe euch Vollmacht, gebraucht der Gewalt! 
Ich lasse sofort euch die Schuldigen martern, 

890 Zu wenig bedünkt mich der Tod ohne Qual. 
Ich rechne nicht mit, meinen Worten zufolge. 
Den schwächlichen Alten, entkräftet und krank, 
Das trieblose Mannsbild, den lustlosen Fresser, 
Den fruchtlosen Leib und den trügenden Wanst. 

895 Das Recht auf die Gattung gehöre der Jugend, 
Lalst jene gewähren ihr Mantel und Schutz. 

«Ich sehe oft allerlei törichte Zaudrer 
Im Haushalte schaffen und weils ihnen Dank; 
Bei Tag und bei Nacht sich zu Frauen gesellend, 

900 Verteidigen solche vertrauend ihr Tun; 

Sie stehen zu Diensten und scheinbar zum Zwecke, 
Den Kindern zum Makel, und mir ist es recht. 
Ich hörte ein Wörtlein darüber verschwendet. 
Das allzu geschwätzig sein ist mir verhafst. 

905 Sprich vorsichtig aus und verkünd' es nur leise, 

Die Hand auf den Mund, denn gefährlich ist Klatsch. 
Jetzt lafs noch die reizbaren Herren in Ruhe, 
Es kommt noch zur Heirat, man wird es schon sehn. 
Der Tag wird mit grofsem Dispense erscheinen, 

910 Es wird schon der Papst hierzu leihn seine Hand. 
Er findet zum Unheil des Lands die Gesellschaft 
Und euch Averden frei für den ehlichen Bund, 



1) 'Die dreimal sieben', das ist der einundzwaiizigjährige, heirats- 
fähige. Vgl. TQtg ölxa /xi: nveveii' xcd dlg z^ia fiävrieg uozqcov <paaiv, Anthol. 
Pal. 9, 112. 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDIICHE. 315 

Nach der Wildheit des Bluts, nach der Regung des Fleisches, 
Diese Erzschwerenöter, auf die ihr erpicht. 

915 Einen andern Mann, der vom Weibe erzogen 
(Erzählt was ich sage — ich seh' dich erregt), 
Den dulde du kraft meiner Vollmacht durchaus nicht 
Als Murrin in Hosen, als ehrlosen Wicht. 
Verfolget die Grauen und Welken mit Eifer 

920 Und säubert dies Fodla vom Unkraut der Art! 

«Jetzt aufbrechen mufs ich um euch zu verlassen. 
Lang währt meine Runde durclis munstersche Land. 
Es leidet die Reise vor uns keinen Aufschub 
Und ich hätte so vieles zu sagen doch noch. 

925 Doch kehre ich wieder, wiewohl nicht willkommen 
Den Männern, denen mein Kommen nicht frommt. 
Von ihnen sind manche von niedriger Denkart, 
Das Volk, dessen Treiben beachtet sein will; 
Die rühmen wohl laut gar ihr Glück bei den Frauen, 

930 Sie flüstern und winken, dals alle es sehn. 
Sie halten für trefflich, als wären sie Helden, 
Die Unzucht der Jugend, beweibt oder frei^). 
Es reizt nicht begehrlicher Trieb sie zur Sünde, 
Die Geilheit des Blutes, der Unkeuschheit Brunst, 

935 Die Lust an der Tat, noch das Wallen der Adern — 
Der Spott nur von Tausenden, rühmend solch Tun. 
Begierde zum Schwelgen verführt nicht die vielen. 
Nur Schwatzen und Prahlen und heldischer Ruhm, 
Das Grolstun, der Spals und die zuchtlose Tollheit, 

940 Bei armem Vermögen, erfolglos und trag; 

Sie wanken und schwanken und liegen in Ohnmacht 
Und machen nur rasen und schmachten die Fraun. 
Ich werde mir dieses Gelichter schon kriegen; 
Ich mufs meinen Ärmsten doch willfährig sein. 

945 Es muls mir ins Joch, ins Gespann diese Bande, 
Wenn wieder ich kehre im künftigen Mond.» 



^) Moliere drückt denselben Gedanken so aus: 

'De leurs progres sans cesse on les voit se targuer, 
Ils n'ont point de faveurs qu'ils n'aillent divulguer; 
Et leur langue indiscrete, en qui Ton se confie, 
Deshouore l'autel oü leur coeur sacrifie.' 



316 LUDW. CHR. STERN, 

Jetzt sali ich die strahlende Königin deutlich, 

Mein Herz wurde schwach, wie sie vor mir da stand. 

Ich wurde gewahr einer grausigen Wildheit 
950 Und Todesangst litt ich in Knochen und Sinn. 

Dann schien mir das Land mit dem Hause zu wanken. 

Mir gellt' in die Ohren der Stimmen Geschwirr. 

Da kommt der bewegliche Balken der Vögtin — 

Es schAvand meine Farbe beim Eecken der Hand. 
955 Sie zog mich am Ohre gewaltsam und derbe 

Und zerrte mich hoch hinauf auf den Tisch. 

Herbei sprang die Maid, die die Einsamkeit plagte, 

Sie klatscht' in die Hände und hüpft' in die Höh'. 

Sie sagte mit Eifer: «Du trockener Laffe, 
960 Dir hofft' ich schon lange zu kämmen den Schopf! 

Du hast oft dich gedrückt, o du unnobles Herz du, 

Zeit wird's dich zu fügen dem Frauengesetz. 

Was könntest du vorbringen gegen die Klage? 

Auch ein Wort hast du, lässiger Gauch, nicht verdient. 
965 Wo ist von dir edles Bemühn zu beweisen? 

Wo sind, die dir Taten verdankten, die Fraun? 

Sieh an diese Glieder, erhabene Jungfrau! 

Kein Fehl ist zu finden, der Frauen geniert. 

Betrachte genau seinen Wuchs, seine Arme, 
970 Vom Scheitel des Kopfs bis zum Knöchel hinab! 

Gewils, er ist häfslich und übelgestalten, 

Doch Schlimmere seh' ich mit Freuden gefreit. 

Ich liebe das Weilse nicht. Gelb war' mir lieber, 

Doch find' ich die Bildung der Knochen nicht schlecht. 
975 Denn einer mit Buckel und hohl in dem Kücken, 

Schief schulterig, ist oft der beste Gemahl; 

Voll Knorren ist oft eine tüchtige Lanze 

Und krummbeinig häufig ein kräftiger Rumpf. 

Aus nichtigen Gründen, die uns ja verborgen, 
980 Ist ledig geblieben der störrische Kerl, 

Und war doch beliebt bei den Edlen des Landes 

Und genofs seiner Zeit bei den Leuten viel Gunst; 

Er sang zur Musik, trieb Scherzen und Kurzweil, 

Er spielte und trank an der Hochwürden Tisch, 
985 Bei allen verkehrend, gesellig und rüstig; 

Leicht mach' ich nach Wunsch mir den Nörgeier zahm. 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE, 317 

So gefällig: und stattlich, so glücklich und löblich, 

So heiter und lustig und wohl angesehn — 

Nicht wollte der Herr, dafs ein solclier wie du List 
990 In Keuschheit verlebe, bis dafs er ergraut. 

Ich zittre vor Lust dich verurteilt zu sehen, 

Jetzt hilft dir Avohl wenig dein töricht Geschwätz. 

Ein Verbrechen ist's, deutlich verrät's deine Stirne, 

Schon dreimal zehn Jahre und noch ohne Frau! 
995 «Erhöre mich, du ob der Langmut Gepries'ne, 

Lals Hülfe mir werden im heillosen Fall! 

Das Bangen und Langen erstickten die Kraft mir, 

Ich lechze nach Eache, gelieb teste Fraun! 

Zur Hülfe! ich bitte euch, packt ihn und hebt ihn! 
1000 Dich rufe ich, Una, reich' her mir den Strick! 

Aine, wo bist du denn? lals dich nicht suchen! 

Bind ihm auf den Eücken die Hände, Marie! 

Murrin, o Meiliw, o Saihw, o Schile! 

Mit Ernst und mit Eifer frisch jetzo ans Werk! 
1005 Die äulserste Peinigung wollte die Elfin. 

Die knotigen Stricke lalst schneiden ins Fleisch! 

Mils freigebig zu die härtesten Qualen 

Seinen Lenden und schnödem Gesäfs — nur nicht zag! 

Die Hände erhoben, die Geilsel geschwungen! 
1010 Ein trefflich Exempel, geliebteste Fraun! 

Nun schneidet tief ein! er verdient keine Nachsicht, 

Zieht ab ihm das Fell von dem Kopf bis zum Fufs! 

Man höre sein Totengeläute in Irland, 

Den trockenen Ledigen zittre das Herz! 
1015 «Der Erlals ist verständig und recht, wie ich meine, 

Es ziemt sich zu merken das Jahr dieses Akts^), 



1) Der Dichter drückt das Jahr der Abfassung seines Gedichts durch 
ein kleines Exempel aus : 2 x 1000 — 110 = 1780 nach der Geburt Christi, 
der hier nach der AVoche seines Leidens und Sterbens (Hebdomada maior, poe- 
nalis, sancta) bezeichnet wird. Ähnliche Datierungen finden sich bei den neu- 
irischen Dichtern häufig. Man hat Chronogramme für 1654 (0' Grady, Catalogue 
p. 609), 1665 (p. 565), 1702 (p. 611) und Umschreibungen für 1764 (Kilk. Journal 
1, 137), 1791 (Tadhg Gaelach p. 53), 1815 (Miscellany of the Irish language p. 76), 
1821 (Gaelic Journal 3, 55) — so ist nämlich diese letzte Datierung zu verstehn : 
Tri ceannair air fionmhuin taoibli re gle-dhair 
Amhcmcholl dis fe agus iodha aonair. 
Hier sind die römischen Ziffern durch die alten bardischen Buchstabennamen 



318 LUD W. CHR. STERN, MKRRTMANS CUIRT. 

Mache g-latt, unterdrück' oder birg die Bestürzung', 

Von tausend zieh ab dir ein hundert und zehn; 

Verdoppele, richtig gerechnet, was Eest bleibt, 
1020 Da stieg einst der Sohn der Woche herab.i)» 

Die Feder ergriff sie — im Kopf war ich wirre, 

Vor schrecklichen Schlägen und Schindung in Fui'cht. 

Doch während sie nieder noch schrieb jenes Datum 

Vor den Edlen des Hauses in sicherer Hut, 
1025 Ward los ich den Taumel — ich rieb mir die Augen 

Und sprang von der Folter, nachdem ich erwacht 2), 



bezeichnet: ' Drei Hunderte (CCC) zu einem Weinstocke (M) neben einer sicht- 
baren Eiche (D), darnach zweimal ein Haselstrauch (XX) und eine einzelne 
Eibe (I).' Anihancholl, vermutlich eine Haselart, ist der Name des Diphthongs 
f, der im Ogham, der irischen Strichschrift, die Form eines X hat. 
>) Woiüfe übersetzt diese Zeilen: 

'From one thousand proud appearing 
Deduct one tenth with ten adhering, 
The residue produce twofold, 
The date for you will soon unfold.' 
2) E. Savage schliefst seine Vision: 

'While conteraplation weigh'd the mystic view, 
The lights all vanish'd, and the vision flew.' 



Glossar. 



A cum statu leiii, die Partikel des 
Vokativs 'o' [welsch a; lat. o, 
griech. w]: a righ, a cliodaltaig, a 
dhaoiue; a sboillse an lae 's a rae 
gaii caoimse, 169, etc. Vor Vokalen 
und in der Apposition ausgelassen: 
AoiWiioll fhäig-bhean! 168. 

a len. ' sein ', aizov [air. a : yv. y len. 
: arm. e, he; gr. io, ov : skr. asya]: 
a theaghalaig, a cheart; a bheag na 
'mhuar, 520; oft vor dem Infinitive, 
wo es immer das Objekt des Verbs 
bezeichnet, mitunter proleptisch: a 
dhiültadh 182, a mhünadh 346, 
a shuidheamh 421, a mheas 619, 
b'fhurast a reädh 'leicht ist sein 
Sagen ' d. h. ' es zu sagen ' 159 (s. 
GJ. 7, 103a). Vgl. cid len. 

a rad. (cum h vocalibus praef.) 'ihr', 
avTTJg [air. a:w. y asp. : arm. he ; gr. 
7jq : skr. asyäs] : a gnuis, a caointe, a 
draid, a bioma läimlie, a heirde; 
fällt aus: bhi 'gruag 153. 135. Vgl. 
cid rad. 

a ecl. 'ihr', avnöv [air. a n- : arm. 
ho\ gr. cov : skr. esäm]: a gcinn, a 
ngniomhartha , a bhfuaid 14. Vgl. 
cid ecl. 

a rad. vor den Kardinalzahlen, beim 
Zählen einer Keihenfolge gebraucht, 
wahrscheinlich = a 'ihr' avrfjg, 
nämlich na huimhre ' von der Zahl ', 
schwerlich na läimhe 'der Hand' 
(GJ. 5,90 b. 6,61b), da es auch vor 



hohem Zahlen als 10 steht (cf. P. 
O'Leary, Mion-chaint 1, 40). 

a rad. ' aus ' = ns [gall. ex- : lat. e, 
ex : gr. f| : w. eh- in Compositis], 
woneben noch ein altes a ecl. ' aus ' 
in anuas, a ntuaid etc. erhalten ist. 

a len. 'von' statt de [welsch, arm. a, 
lat. de] : a bharr 'von der Spitze, in 
Folge' 891; focal ad' shinsir, 370; 
am' chroidhe, 531 ; ad' shört, 386 (cf. 
da Short 686, dho'n tsört seo 431); 
'san meid seo am' shiubhalta, 181. 
Diese Formen am', ad' fallen mit 
den von do abgeleiteten zusammen, 
aber die Bedeutung weist auf die 
Präposition de, wie im albano- 
gälischen cupan a dh'uisge.') 

a len. 'zu' statt do [w. y aus di] ist 
als nominale Präposition im albano- 
gälischen häufig und in adverbialen 
Ausdrücken regelmäfsig (CZ. 1, 312) : 
cf. 'ghnäith (statt do ghnäith) 129. 
Öfter kommt a als Präposition des 
Infinitivs vor: tairigion a sgaoileadh, 
120 ; an tamm 'nar bh'fhiü a bheith 
füitha sinte, 196; sgaoil a chodladh 
'lafs schlafen' 631; eirigh a chod- 
ladh 'geh schlafen' GJ. 6, 179b. 
Doch ist sie in dieser Anwendung 
meist elidiert, so dafs nur der 
lenierte Anlaut des Infinitivs ihren 
Platz erkennen läfst. Der Infinitiv 
steht in diesem Falle entweder allein 
einem Verb oder einem Nomen 



1) Im Britannischen ist diese Präposition zu a geworden, wie im 
Armorischen: leun a zour 'voll Wassers'; im Welschen ist sie seltener, wie in: 
ys glut a beth EB. 1, 1; ys yawn a beth 1, 7; ys dyhed a beth 1, 104. 127; 
meredic a wyr ych 'närrische Leute seid ihr' 1, 115. 126; bychan a beth 
2, 235 ; truau a chwedyl ' eine traurige Geschichte ' Skeue 231. 



320 



LTJDW. CHE. STERN, 



untergeordnet: 's e ciniodh le 
saoithe . . . duine shuidheamh , 116; 
ui dubhairt an posadh dliiültadh acht 
drüis do sheanadh, 818; combachta 
an forsa dlieanamh, 888; oder er 
ist das Prädikat eines Nouiens im 
Nominativ oder Akkusativ: ise 
bheith seang, 2G5; is obair gan 
bbrigb ... an dlighe seo shuidheamh, 
822; is baogbal bheitb caointeach, 
906 ; gur leamhas bheith ' siüil, 290. 
381. 686; nior cöir me cbäineadh, 
503; nach fnläir leo a gcäil bheith 
sinte, 928; oder im Dativ: is furas 
dod' chüil bheith toidhbhseach, 404; 
is mithid dorn' chroidhe bheith 
lionta, 756. 383 ; tar eis bheith hin di 
(do'u rae), 288. 645; le linn bheith 
reig di, 948; oder im Genitiv: le 
eagala mnä bheith fäilteach, 746. 
— Die Formen mit den possessiven 
Pronomina der 1. und 2. sg. am\ ad' 
fallen mit denen von a n- zusammen 
(vergl. oben unter a leu. = cZe) : mairg 
ad' cheann, 737. Vor vokalischem 
Anlaut erscheint die Präposition 
wie im albanogälischen als a dh", 
z. B. a dh'fhagail ^= d'fhagäil GJ. 4, 
22b. Vergl. do. 

a len. im Eelativ statt do : rud a thug 
GJ. 7, 26 a = do thug 35 a ; comhartha 
a leanfaidh diot, 6, 179 b ; is minie 
a bhuaidhtear, C. 705, wo die Var. 
do hat ; is dearbhtha bhim, 275 ; vor 
dem Praeteritum mit do : an tego vos 
a d'ordaig losa, 470; bioch nach 
bailioch a d'aibig an ehre seo, 543. 
Vergl. do. 

a ecl. 'id quod' und Relativ nach den 
Präpositionen [air. an-: w. a len. : 
c. an : arm. a rad., die geschwächte 
Form eines Demonstrativpronomens] : 
a -luaidhim, 607; a mbuaireach, 
573; a gcaithtear 804; leaghaig a 
ndeirim, 916; tar eis a ndubhairt 
me, 457 ; da ndubhras 'von dem was 
ich sagte' 305, vergl. da ecl. Mit 
der Präposition a n- 'in' verschmolzen 



(a n- a n-) zu a n- : ?i mb' eol di 
suidhe, 204; is mead a mbiom ar 
dith, 763; duine a mbeidh dronn, 
975. Mit dem Praeverbium ro ver- 
schmolzen zu ar : ar imig, dar imig. 
S. ar, dar. 

a ecl. statt an, Fragepartikel [air. in] : 
a bhfuil? 723; a bhfeicion tu? 545; 
a dtuigir? 739 v.; a dtuigean sibh? 
692 V., 19. Vgl. an. 

a ecl. ' in ' [air. i n- : mir. i n-, a n- : 
alb. an : manx ayn, ayns : w. in, 
yn : arm. en ; indogerm.], mit alten 
Formen des Artikels verschmolzen 
zu 'san PL 'sna ; mit dem Relativ : 
iona, 'na und vor dem Praeteritum : 
ionar, 'nar ; mit den Possessivprono- 
mina: am', ad', iona 'na (m. len., 
f. rad.), ionar 'när, a nbhur, iona 
'na (ecl.); mit den pronominalen 
Suffixen: ionam, ionat, ann, innte, 
ionainn, ionaibh, ionnta. Gebrauch 
und Bedeutung a) örtlich: a dtir 
Luirc, a dTuamhain, a dtnlig 'auf 
dem Strande', 'sa' gcüirt 130, 
a bpälas, a stäbla, a gcroiuu, a mbriste, 
'na headan , ad' chorp , ad' shliasta 
'auf, ad' bhroga 'an'; selten in der 
Bedeutung elq 'into' : bhuail si'craca 
am' chül, 135; vielleicht andern 
Stammes, in der Bedeutung 'aus': 
anfadh a dtuaig, 43; an ghaoth a 
dtuaigh, MP. 2, 112. A n- bildet 
zusammengesetzteVerhältniswörter: 
a naice, a näirde, a gcoinne, a gcomh- 
angar, a ndiaidh, a bhfarradh, 
a nionad, a measg, a dteannta, a 
dtaoibh, a dtimpchioll und amach 
' hinaus ', amuigh ' draufsen'. b) zeit- 
lich: 'san mi seo, a dträith, a gcrioch. 
c) Art und Weise; und zwar vor 
Infinitiven : a nimirt, 249 ; am' chod- 
ladh, 40; am' dhüiseacht, 1026; 
am' shuathadh, 190; 'na sheasamh 
'stehend', 'na suidhe 'sitzend'; oder 
vor Abstrakten: a dtaibhreadh, a 
ndlighe, a gcomhachta, a meidhir, 
a machanas, iona caorthaibh teö, 



MEBRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



S21 



fear 'na sblaoda; a gceart 's a 
neifeacht, 529 ; a gcaoi ar bitb, 917 ; 
und in manchen Adverbien : a bbfad, 
a naisge, a bbfäitb, a bbfeidhm, 
a bbfeigbil nud ainugb (amudba). 
Der appositiouale Gebrauch des a 
n- mit dem aiif das Nomen zurück- 
weisenden Pronomen (erklärt von 
Petersen, CZ. 2, 379) ist dem des 
franz. en ähnlich: mnä 'na murar 
' Frauen in Menge ' 104 ; iona gcaill- 
eacha dubha ' als Nonnen ' 179 ; sie 
stand 'na saigbid ' als Pfeil ' 161 ; 
d'imig 'na spaid ' vergebt als Nichts- 
nutz' 184; am' sbraoill, 315; am' 
öinsig, 320; am' pbeilt, 522; an 
ceart 'na cheart, 126. 

a' rad. ' bei ' statt ag [alt oc, ic, ac : 
nir. alb. aig: manx agg, ag, ec: 
w. in rbac aus re-ac?]. In dieser 
Form verbindet sich die Präposition 
mit dem Infinitiv um das Parti- 
cipiiyn praeseutis zu bilden : ag 61 's 
a' glaodbach ' trinkend und schreiend ' 
516; a' caoi 's a' gear-gbol 'klagend 
und bitter weinend ' 210; a' cromadh 
's a' liaitheadb 'krumm und grau 
werdend' 850; a' teacht, a' tuitim, 
a' bagairt, a' sgaoileadh, a' täl, 
a' lübadb, a' tüirlint ; dem engl, a (aus 
on) eutsprecheml, wie in 'a-going'. 
Oft fällt a' ganz aus: fiadbaile 
'teacht go freas, 411; 's na milte 
'triall ann, 64 ; is i 'greadadh na lämh 
's a' fäsgadh a laidhior, 162 ; is fada 
me 'faidbne, 353; ebenso 119. 290. 
861. 936. 960. Nicht leuierend wie 
a (do) ; aber mit den Pronomina mo, 
do ebenso zu am', ad' zusammen- 
gezogen: am' iarradh 'mich begeh- 
rend' 312; am' laigheadh 'mich 
schwächend' 332 ; ad' fhäsgadh ' dich 
schnürend' 396. 

a' statt an , der Artikel im Singular 
[air. in : mir. in, ind : alb. an, a' : 
mx. yn, y : w. yr, y : corn. ann an] : 
a' tir, a' tighe, a' tsäile, a' tsleibhe, 
'sa' tsaoghal, 'sa' tsop, do' tsaoghal 

Zeitschrift für celt. Philologie V. 



(st. do an tsaoghal), a' drücht, 
a' radharc, 'sa' gcüirt, 'sa' bhfeoil. 
Vgl. an. 

abha f. 'Flufs' [mir. ab aba abann : 
mx. awin : w. afon; lat. amnis] : 
gach abha hin, MP. 1, 310; Gs. le 
ciuimhis na habhan, C. 1 ; Ds. abhainn 
GJ. 2, 306. Auch abhann wird als 
Nominativ gebraucht: Abbau Ua 
gCearrna, n. pr., eine Örtliehkeit, 
454 V., 7. 

äbhacht f. ' Spafsen ' = ädhbhacht [mir. 
äbhacht] 939; m. an tädhbhacht 
385 AB (an tobhacht C). Cf. MP. 2, 
150, ädhacht 1, 99. 

abhstai vulg. statt abstal. 

abraim s. adeirim. 

abstal m. 'Apostel' [alt apstal, absdal : 
alb. abstol (ostal Carm. 1, 106. 2, 88): 
mx. austyl ostyl ; vom lat. apostolus] 
: PI. abhstoil 814. 

achrann m. 'Knoten, Verwickelung, 
Streit": a nacharan 'in der Klemme' 
310. GJ. 6, 71 a ; ar leisge an acharain 
C. 563 ; cf. MP. 1, 15. 146. 150. 2, 18. 
Jac. 113. Kah. 170. GJ. 6, 94 b. 

acht Konj., vulg. ach [alt acht : alb. 
ach : m. agh] ' aber, doch ' 459. 493. 
529. 549. 659. 755. 895; nach einer 
Negation 'sondern' 242. 255. 618; 
'als nur, nur' 352. 380. 407. 525. 
818. 854; 'bis auf 472 (?). 

acht m. 'Akt, Urkunde, Erlafs' [vom 
lat. actus] 1015 f., 'Beschränkung' 
65; cf. MP. 1, 158. TG. 32. Rah. 188; 
PI. achta Jac. 109, achtana W. 66. 

achtaim ' durch Gesetz verfügen ' [mir. 
achtaigim] : achtamaoid mar dblighe, 
871; cf. gach acht dod' dhlighsi 
TG. 32. Rah. 168. 

adeirim plene, abraim contracte 'sagen' 
[air. atbiur, epur : mir. atberim, ap- 
raim : alb. their, abair : mx. jir, abbyr, 
vom Präverb ad und der Wurzel 
ber] : Präs. sg. 1. deirim 999, a ndeirim 
916 ; 3. deir W. 64, adeir 66. Praet. 
sg. 1. da ndubhras 305; 2. dubbrais 
MP. 2, 172 ; 3. adubhairt G. 540 v., 19, 
21 



322 



LUDW. CHR. STERN, 



dubhairt 528. 861, ni dubhairt 817 ; 
dubbairt se 362, a ndubhairt me 4-57. 
Pass. praes. m deartar liiin, W. 152 ; 
Praet. go ndubbradb, C. 528, wo die 
bekanntere Lesart hat: go ndubhairt 
bean le e. 

adharc f. 'Hörn' [mir. adarc] 21; Gs. 
adhairce MP. 1, 172. 

adhari f. ' Polster, Kissen ' [mir. adart] : 
fa an aidhirt, 300. 

ädilbhacht s. dbhacht. 

adhbhar m. 'Grund, Material' [mir. 
adbar : alb. aobhar : mx. oeyr, oyr] 
227. 597. 

ag Praepos. 'bei' [nir. gewöhnlich ai^ 
(vulg. auch aige, MoUoy 166. 177): 
alb. aig : mx. agg, ag, ec : alt oc 
ic, ac; w. rhag, rhac aus re-ac?]. 
In der Verbindung mit den prono- 
minalen Suffixen: agam, agat, aige, 
aice (aici) : againn, agaibh, acu (aco), 
geht oft der vokalische Anlaut ver- 
loren. Gebrauch und Bedeutung: 

a) Nähe, und Gelegenheit: ag faire 
no ag torramh, 252; ag rince, 277; 
ag amharc, 280; au gleö bhi ag 
cöip nasräide, 504; täsg do gheabhain 
ag 6g 's ag aosta, 515; 'von' beim 
Passiv: posta ag fuaid, 218. 686; 
greamuighthe ag sladaruighe, 430. 

b) Zugehörigkeit und Besitz: an 
chuid acu, 877; tuilleadh acu, 793; 
ar mhnaoi acu, 881; gan sealbh ag 
siolrach seaunda, 77. 321 ; gan dlighe 
again, 367; gan laoigh acu, 368; 
bhi cuämha aice, 488; airgiod poca 
aice, 438; tä fhios againne (againe), 
778 ; rabhartuighe feirge aice fütha, 
648; maithibh an tigh aice, 1024; 's 
m' aghaidh 'gam fuilighthe, 37. c) Zu- 
ständlichkeit beim Infinitiv, wo ag 
die beginnende, ar die vollendete 
Tcätigkeit bezeichnet (cf. GJ. 6, 6 b) : 
ag siubhal 'sich ergehend', ag tuair- 
gint 'anfangend zu schlagen', ag 
eirghe ' sich erhebend ', ag sraoilleadh 
'schleppend', etc. Für dieses ag 
tritt nach Willkür ft' ein. 



aga m. ' Zeit, Mufse, Gelegenheit, Auf- 
schub, Weilchen': an agadälaighead, 
839; an aga do bhi si . . ., 1023; aga 
do laethibh GJ. 6, 94 b ; gach aga, 
MP. 2, 154. Jac. 105 ; aga ar bith, 
TG. 32. 93. Mise. 34. O'Gr. cat. 548. 

aghaidh m. 'Gesicht, Antlitz' [mx. 
oaie, oi : mir. aged, aiged] 37. 274. 
324. 767. a naghaidh [air. i nagid 
GG. 657] 'gegen': a naghaidh na 
sroithe, 295; gan fear a naghaidh 
triüir da mhnäibh, 846; cosaint a 
naghaidh na cüise, 963. 

agraim 'fordern, anrufen' [alb. agair : 
mx. aggyrt = agairt : mir. adgairim] : 
Praet. sg. 1. do agaras (vulg. statt 
d'agras) 559. 

agus 'und', viel seltener als is : m'agh- 
aidh agus m'eadan, 274 ; arradh agus 
6r, 774; do la agus d'oidhche, 899; 
bean agus cead '101 Frau' 182. 
Hier und sonst 17. 550. 552. 671. 
680- 767 agus geschrieben, aber nach 
vokalischem Auslaut wohl immer 
^gus zu sprechen. [Agus, alt ociis, 
scheint von der Präposition ag, oc 
abgeleitet zu sein; es heifst also 
eigentlich wohl 'das was dabei ist, 
dazu'. Das Wort ist verschieden 
von dem w. a, ac: altw. ha hac, 
das vielleicht aus dem sanskr. saha 
' mit ' (sahaputra ' mit einem Sohne ' 
:= putrena saha) zu erklären ist] 

aibigh 'reif, zeitig, schnell' [auch ab- 
aidh : alb. abaich : mx. appee : mir. 
apaig, abaid] : is aibig adubhairt, 
959 ; cf. go haibigh ' prompt ' GA. 89. 
171. MP. 1, 176; le habuidh 'with 
despatch ' Dirge 30. 

aibighim 'reifen' [mir. aipthigim, aib- 
gigim BB. 317 b 44] : Praet. do aibig 
a shüile, 579. 543. 597. cf. Rah. 42; 
aibiogad O'Gr. Cat 381 = alb. abuch- 
adh. 

aice f. 'Nähe' [mir. acce, vermutlich 
mit ag, agus verwandt] in der zu- 
sammengesetzten Präposition a naice 
'nahe bei' 3. 33. GA. 139. Mise. 92; 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADnOIN OIDCHE. 



323 



am' aice 'bei mir' MP. 1, 51. 88. 
90; ad' aice 'bei dir' Rah. 160; 
6 inaice GJ. 7, 164 b ; mir. auch ar 
aice LL. 161 a 44. 

aicim ' bitten ' 314. Mise. 59 = aitchim 
314 AB oder aithchim [mir. atchim, 
ateoch] : aitchim 's eibhim 's sgread- 
aim go leir ar Mhuire, TG. 93. 

Aiceron 'der Acheron' 656 v.; bei den 
ueuirischen Dichtern häufig vor- 
kommend : Rah. 92. 286. GÄ. 180. 
Mise. 32, etc. 

aifreann m. ' Messe ' [alb. aifrionn : mx. 
eriu : mir. oifrend oifrenn : w. offeren f.; 
vom lat. offerendum] : aifrion domh- 
naig-,279. Davon aifrioudach Mise. 77. 

aighneas m. 'Streiten, Rechten' [mir. 
aignes] : Gs. aighinis 156. Cf. ag 
aidhneas le cheile GJ. 3, 85 a; lä 'n 
aighnis TG. 6. GJ. 7, 165 a; ]eig 
dod' chuid aighnis ' lafs dein Streiten ' 
MC. 88. 

aigneadh m. 'Sinn, Wille' [alb. aigne : 
mx. aigney : air. aicned] : vulg. aigi- 
neadh 485. 540 v., 14. 

äil f. 'Wunsch' [mx. aoil : alb. äill 
mir. äil : w. ewyll] : is äil liom ' ich 
will ' 291. 827. Cf. CA. 1, 471. 

äille f. 'Schönheit' [mx. aaley]: 236, 
dilne ibid. var. 

äilleacht f. 'Schönheit' [mir. äildecht] 
769. Vgl. dlainn. 

aimhieas m. 'Nachteil, Unheil' [alt 
am - less : w. afles] : dorn' thabhairt 
ar m'aoimhleas, 496. 

aimid f. 'Närrin' = amaicl [alt ammait, 
vermutlich von am und met, cf. 
dearmad] : 218 ; aimid gan ghaois, 
270; aimid gan eifeacht, MP. 1, 206; 
focal aimide, Mise. 91. PI. aimidighe 
Fodhla, 322 var. Cf. aimid Oss. 6, 124. 
O'Kearney p. 62. 

ainbhfios m. 'Unwissenheit, Unver- 
mögen' [alb. ainfhios : mir. anfis, 
von an-fis] : le ainibhfios caointe, 561 . 
aindeas 'linkisch, unselig, armselig' 
[alb. aindeas, ainnis, von an-deas] : 
le airiis (st. aindeis) 513; aindis 



MP. 1, 228. Jac. 84 = alb. ainnis 
Nicolson219, aingis J. H. Molloy 158. 

aindeise f. 'Ungeschick, Unwürdig- 
keit, Elend', auch ainnise [alb. 
aindeise, ainnis] : vulg. ainis 650; 
aindeisse O'Gr. Cat. 567, aindeise 
MP. 1, 304, aindheise Jac. 84, aindheis 
MP. 2, 156; alb. ainnis Nie. 109. 
Glenb. coli. 70. 71. 

aingidh 'böse, bösartig', auch aiuigidhe 
Donl. [mir. andgid, vom mir. andach 
'Bosheit'] : ainigidh 533. Daneben 
mir. angbaid ' wild, grausam '. 

aingir s. ainnir. 

aingis f. 'Leid' [mir. anceiss n.] 718 v., 
9, scheint mit ainnis, aindeise ver- 
wechselt zu sein. 

ainicim 'erretten, beschützen' [mir. 
anaicim, angim] 588. 

ainim s. aimn. 

ainimh f. 'Fehler, Makel' [mir. anim : 
w. anaf; cf. gr.ovof^ai 'schimpfen'] 
322. 968; a nainimh ar chloinn, 902. 

ainimheach 'mit Fehlern behaftet, 
schmähend?' [mir. aiuniech] 971; 
Pl.auimhigh (ainimhidh) 455. 

ainimneach 'namhaft' (st. aiumneach, 
aiumeamhail) 988 var. 

ainir s. ainyiir. 

ainis s. aindeas. 

ainm m. 'Name' [mir. ainm n. : gr. 
ovQ^a] 902 var. 

ainmhidh m. ' Tier ' = ainimhidhe [alb. 
ainmhidh : mir. ainmide, vom altir. 
anim f. 'Seele' = animal] : au taiui- 
mhidh claou, 728; ainimhidh ad' 
Short, 989. 

Äinne n. pr. f., vulg. Äine 328. 1001; 
Äinne ni Bhreasail, 540 v., 9. 

ainnir f. 'junges Weib', auch aingir 
348 V. 454 V., 15 [mir. ainder, ander : 
w. anuer 'Ferse'] : amir 645. 660. 
692 V., 11. ainfhir 513 var. (als hiefse 
es aindhfhear ' eine für einen Mann ' 
Dirge 18) ; PI. ainre Rah. 202. 

äird f. 'Richtung, Gegend, Bedeutung' 
[mir. aird 'Punkt']: sraoill gan äird, 
315; fear gan äird 'den keiner be- 

21* 



324 



LUDW. CHR. STERN, 



achtet' GJ. 6, 35a; nidh gan äird 
'eine wertlose Sache' 2, 273 b. 
MP. 1, 90. 

äirde f. ' Höhe ' [mx. ardjid : mir. airde, 
arde, ardde] in dem Adverbium a 
ndirde : ag eirghe a näirde 'in die 
Höhe springend' 15; 'na seasamh 
a näirde ' oben stehend ' 152 ; a näirde 
air sgriobhtha 'oben darauf ge- 
schrieben' 60. 

aire vulg. statt airigh. 

aireach ' achtsam ' [von aire f. Achtung] 
: go hairioch 564. 

airgead ra. 'Silber, Geld' [mx. argid : 
mir. argat : w. ariant : arm. arc'hant; 
vom lat. argentum] : airgiod 376; 
airgiod pöca 'Taschengeld' 438; cf. 
airgiod buidhe 'gus bän ]\IP. 1, 
244; airgiod ruadh 'Kupfer'. 

airighim 'fühlen, bemerken' [von aire f.]: 
vulg. Praet. do aire nie 573. d'aire 
me 580. 949 (st. d'airigh me). 

aistear m. 'Reise, Mühe', vpie engl, 
travel, travail = aisdear [mir. astar, 
aistear] : bean i naistear ar leanbh 
naoi miosa 692 v., 8. Davon aistrighim 
'verlieren' Rah. 30. 150. MP. 2, 116. 
TG. 93. 0' Gr. cat. 486. 

aisge f. 'Gabe' [auch asgaidh : mir. 
ascid, verwandt mit taiscim] in dem 
Adverb a naisge 'umsonst' 476. 

ait 'angenehm, froh' [alt ait, aitt] : 
Komp. aite 692 v., 3. Davon aiteas 
GJ. 7, 73, aitios MP. 1, 90. 

ait f. 'Stelle, Platz' [mir. äit] 409. 
856. 926; 'na näit diobh 102. 

aitchim s. aicim. 

aith- s. ath-. 

äith f. ' Trockenofen ' [alb. ä,th, ätha : 
mx. aiee : mir. äith : w. odj'n] : Gs. 
ätha 301. 

aithios f. ' Vorwurf, Schimpf ' = aithis 
[mir. aithis] 658. 

aithiseach 'beschimpfend, schandbar' 
220. 658 V. TG. 14. 

aithlionadh Inf. 'wieder füllen' 591. 

aithne f. 'Kenntnis' = aithint [mir. 



aichne : air. aithgne, verwandt mit 
w. adwaen, lat. agnosco] 692 v., 7. 

aithnidh 'bekannt' [mir. aichnid], immer 
aithne geschrieben, 181. 375. 390. 
431. 727. 

aithrisitn 'sagen, erzählen, nachmachen' 
[vom mir. riss 'Rede'] 399. 419 f. 
423 f. 426. 526. 713. 731. 813. 

äi m. ' Brut, Kinder ' [mx. aal : mir. äl 
: w. ael f.] 328. 330 v. 836 f.; priomhäl 
Rah. 180; oft ädhal MP. 1, 180. TG. 
12. Mise. 95. 

ala s. eala. 

älainn 'schön' [mx. aalin : mir. älaind 
: air. älind , von äil] 857. Kompar, 
dille 454 v., 13. 

älmhach m. 'Brut, Heerde' [von äl, 
statt älbhach?] 600. 836 v. MP. 2, 92. 
Mise. 62. 

am, amm m. 'Zeit' [mir. am, amm], 
195 ff. 651. 848; a namm 743; amm 
'zur Zeit' 738. 

am vulg. statt um 'um' in Zeitan- 
gaben: am Sheamhain, 289; cf. am 
Shomhuin ' at St. Johu's' Molloy 178. 

amach 'hinaus, heraus' [mx. magh : 
mir. ammach, immach, von mag n. 
' Feld' : w. ma ' Ort ', wovon yma] 199. 

amharc m. 'Sehn, Anblick, Schau' [mir. 
amarc] 280. 555. 

amugh ' verloren' = amugha [vom mir. 
muda, mudu 'Vernichtung, Verlust'] 
: chuirios amugh 879. Hyde 120. 

an Fragepartikel [air. in, inn : w. a 
leu., ae ai; cf. lat. an, goth. an]: 
an aithne dibh fein? 727; au eagal 
leat? 738 ; an fada? 400 ; an lioghaide 
au chüil? 735; an doch? 739; an 
bhfuil? 685. Vgl. a ecl. 

an der Artikel im Singular des Masc. 
und im Nomin.-Akkus. des Femiu. 
[mx. yn, y : alt in, ind : w. yr, y : 
corn. arm. an], mit Lenition im 
Nomin. fem., Genit. msc. uud Dativ 
nach do (do'n chrann, do'n chüirt, 
do'n pheist , do'n tsaoghal) , mit 
Eklipse nach andern Präpositionen 
(6 an ngrein, 6 an bpein, fä'u mbörd, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHOHE. 



325 



"sa' gcüirt und 6 an sort), verliert 
oft den Anlaut nach vokalischem 
AiTslatit und das n gelegentlich vor 
Konsonanten [s. a']. Ein Neues in 
die Erzählung einführend, 47. 143. 

an- nominales Präfix der Verstärkung, 
auch ann-, ana- geschrieben [alt cm-], 
wie inanchuid GJ. 6, 92 b, anfhearg 
' grofser Zorn ' GJ. 6, 116 a, anghrädh 
'grofseLiebe', anatheinn 'sehr krank' 
Seadna 15, anmhoch 'sehr früh' 
Molloy 165. Cf. alb. mi-chn, an-chü, 
Carm. 1,296; O'Leary, Mion-chaint 
3,38. 

anacair f. = anacar ra. 'Leid, Elend" 
192 var. 

anachra m. 'Leid, Elend' 192; sonst 
anacra O'Gr. cat. 571. Hyde 96. Rah. 
274. GJ. 6, 93 a; i ndüthaigh ana- 
craigh, 6, 94 b. Davon anacrach. 
Ferriter 51. 

anae 'gestern' [statt ane, ande : a\h. 
de , ande : mx. jea : mir. inde : air. 
indhe : w. y ddoe : arm. doch, deach] 
22. 439. 

anal f. ' Atem ' [alb. anail : mx. ennal 
: mir. anal : w. anadl : c. anal : arm. 
alan, alazn, verwandt mit anam] : 
Gs. luas anäile 359 == luas anäla 
SG. 217. 

anall 'hierher' [eig. a n-all 'von dort'; 
cf. Rozwadowski, Quaestiones 1897, 
p. 398] 610. 

anam m. 'Seele' [mx. annym : mir. 
anim : corn. arm. enef, ene; lat. 
animus, gr. ccvs/iiog\ 656 ; Gs. anama 
(st. anma) 314. 

anamhiochumtha 'sehr misgestalten ' 
[von ana- (an-), mi und cumtha] 
971, wo C -chumhtha liest. 

anachuid f. 'viel' [von an- und cuid]: is 
anachuid gruaige air, 576 ; annchuid 
ib. A, anchuid B; annchuid diobh, 
Mise. 55 ; annachuid beurla , ib. 19. 

anfadh m. 'Sturm, Erregung' [alb. 
onfhadh : mir. anfud : air. anboth], 
vulg. anafadh 43. 55. 533 var. MP.2, 
28. 70. Jac. 97. 100. 



anfadhach 'erregt, zornig': viilg. ana- 
fadhach 533. 

anfos 'von unten, hinauf [mir. anis, 
von a n- (st. as?) und iss] 410. 

ann 'darin, da' [air. and : w. ydd : arm. 
ez], wie 36, wo C an, AB 7ia lesen 
(d. h. ' solche ') ; ann-sin ' dann ' 163 ; 
mit der Präposition a n- verbun- 
den : ann 'sna 1014. 

annamh 'selten' [mir. annam, andam] : 
anamJi 261. 

annlaibh s. hannlaibh. 

annlann m; 'Zukost' [mir. annlann, 
andland : w. enllyn], vulg. ilnlan 
378. 402; teach gan arbhar, gan 
annlann, Aenghus O'Daly. 

anocht 'diese Nacht' [alb. nochd : mx. 
noght : mir. innocht : w. henoeth; 
von *nocht nox, vv^, nacht] 225. 

anois 'jetzt', [mx. nish : alt indossa, 
von fois ' Ruhe '] 692 v., 19 ; vulg. 
nis 127. 

anonn 'von hier her, hinüber' [von 
a n- und onn = mir. 6n roüro?], 
vulg. nun 707. Das Gegenteil ist 
anall 'von dort her'. 

anuas 'hinab, herab' [mir. anuas von 
a n- und uas eig. 'von oben'] 357. 
653. 

aodh m. ' Leber ' [alb. adha : m. aane 
: mir. se : air. 6a : w. afu] 39. 225 
var.; do iadhadar m'aodh ionam, 
282; cf. TiQog fjuaQ öaxQVOJV x'i-yyvg 
ToSe ' das dringt bis zur Leber und 
bringt mich den Tränen nahe ' Eurip. 
Hippol. 1070. PI. aedhe GA. 292, 
aeghe passim; go haeghibh MP 1, 
248 ; am' aeibhse Rah. 62 ; searc na 
naodh MP. 2, 142. 

Aoibhill, Aoibhioll, n. prop. f., d. i. 
Aoibheall na Craige-leithe, die Feen- 
königin von Munster, namentlich 
des Dalcassischen Stammes, 117. 168. 
427. Cf.Ibheul (lodhbhioll) beanfhaidh 
na Carraige (Craige) leithe, Dirge 47 ; 
Aoibhill righ-bhean Leith-chraig, 
Rah. 202; Aoibhill chailce, ib. 90; 
Aoibhill 6'n mbän-chraig a dtuaigh 



326 



LUDW. CHR. STERN, 



MP. 2, 8; aingir na Carraige 2, ISi; 
Aoibhill Chraige, Owen Koe 83; 
Aoibhill Ruadh re taoibh na Craige, 
Jac. 20. Vgl. aoibheal ' Freude, 
Lust', Mac Cliabhair, Duanaire58; 
bo aoibbill ' eine heifse, ausgelassene 
Kuh' Oss. 5, 82; i mi aoibhill a rae 
'im tollen Monate seines Lebens' 
Keating, Tri biorghaoithe (il ge- 
sprochen). Cf. mir. aibell, Laws. 

aoibhinn 'hübsch, anmutig' [alb. eibh- 
inn: alt äebind, äibind, öibind, von 
äeb, oeb, oiph f. = aoibh O'Gr.MQJ, 
vulg. aoibhin 7. 72 var. 454: v., 7 ; 
daith-aoibhin 590. 

aoibhneas m. 'Li;st, Frohsinn' [mir. 
äibnius, öibuius, oibinnius 'Schön- 
heit"]: aoibJmis 171. 6U. lli. 983. 

aoileach m. 'Dünger, Misthaufen' [mir. 
äilech , oeilech EG. 7, 223] 718 v. 
MC. 88. Jac. 97. Cf. Leim choiligh 
ar charn aoiligh, SprichAvort. 

aoine f. 'Freitag' [alt äine, äeue, 
öene, vom lat. jejunium] 692 v., 2. 
MP. 2, 206. 

aoinne, gelegentliche Variante für 
ae.n-ne (MP. 2, 82. Dirge 14). 

aoirde f. 'Höhe' [mx. yrdjid; cf. äirde] 
454 V., 5, vulg. eirde 49. GJ. 6, 94; 
cf. uaird st. aird Eah. 138, ird st. 
aird EC. 16, 14. 

aois f. 'Alter' [auch aos] 841. 

aol m. 'Kalk' [mir. äel]: aingir an 
aoil-chnis 692 v. ; cf. aol-chorp Ferr. 
61, aol-choirpin Eah. 162, a haol- 
chrobh MP. 1, 102. 2, 2. 46, aol- 
ghruadh Ferr. 570. Davon tein-aoil 
'Kalkofen' 302. Andere Ableitungen: 
aelta Dirge 85, aolta O'Gr. 565, 
aolda MP. 1,294. 2,50. Eah. 160; 
aolmhar MP. 2, 24 ; aolbhach Eah. 
146. 

aon 'ein' [mx. un : mir. äen : air. oen 
:w. un; indogerm.]: aon uairdiobh, 
291; aon dlline eile, 915; d'aon ghuith, 
70; gan aon locht, 117 var. Im 
substantivischen Gebrauche' aon-ne' 
'irgend einer, jemand' 87. 312. 524. 



606. 763. 817. 852. 879, oder aoinne' 
— nach den Varianten verkürzt aus 
dem sonst vorkommenden aon-neach 
oder möglicherweise aus aon-duine 
915; nach K.Meyer wäre -ne das 
singulative Augment wie im mir. 
foltne. Donl. hat aoin-neach, aoin- 
ni. 

aonach m. 'Versammlung, Schauspiel, 
Schaukampf' [mir. aenach, oenach, 
oinach, von aon] 279. 381; aonaig 
'faction tights' TG. 14. 

aonta ' ledig ' [nir. aontumhadh : arm. 
intanv : air. ointam, oentaim, von 
aon] : posta is aonta, 518. 932 (singil 
's posta MP. 1, 196). 827. 1014; cf. 
aoutumhail MP. 2, 223. 

aonta m. ' Stand des Ledigen, Cölibat' 
851. 957. 980. 

aorach 'luftig, leicht, lebhaft, unge- 
zwungen' [von aor, aer 'Luft', vom 
lat. aer] 261, aereae/i 988; cf. aorach 
Eah. 160. MP. 1, 76. 122. 246. 2, 48; 
aerach Hard. 1, 117; aereach GA. 81. 
218; aedhrach Hard. 1, 92. 148. 2, 
252 ; aodharach Eah. 56. 158 ; aedh- 
earach MP. 2, 212. Cf. läini d'äeirech- 
aib 'Fülle von Comfort' CZ. 2,260, 
187. 

aos f. 'Alter, Volk' = aois [mx. eash 
: mir. äes , oes m. : w. oes , cf. lat. 
aevum]. 

aosta 'alt' auch aosda [mir. äesta]: 
ag ög 's ag aosta 515. 636; davon 
treas-aosta 'uralt' 804; cian- aosta 
Keat. ; cuag-aesta ' mittelalt ' G J. 13, 
226. 

aprün m. 'Schürze' [alb. aparran : mx. 
apyrn, vom engl, apron]: vulg. 
aparün 264. Cf. Hard. 1, 80. 

ar ' auf ', nir. gewöhnlich air geschrie- 
ben [alb. air : mx. ar, er : air. for rad. 
* auf ', ar len. ' vor, für ' und iar ecl. 
'nach'], mit den pronominalen Suf- 
fixen: orm, ort, air, uirthe [alt 
fuirri] ; orainn, oraibh, ortha [forthu 
LL. 172 b 49]. Die Form der neu- 
irischen Präposition behält von der 



MERRIMAN8 CÜIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



327 



alten ar die Lenieruiig iu enger 
Yerbindimg und uameutlich vor 
dem Substantive mit folgendem 
Genitive bei. Die Bedeutung des 
neuir. ar ist aus denen von mir. for, 
ar und iar gemischt : a) worauf etwas 
befindlich ist (mir. for) : ar thalamh, 
852; ar domhan, 255; ar bith; ar 
sliabh, 723; ar bheinn an tsleibhe, 
71; ar bhäinseach, 2; ar mhachaire 
au bhäire, 253; ar bhänta lionta, 
254; ar muir is ar tiorthaibh, lOi; 
ar chorp na sraide, 803; ar an sräid, 
448; ar an rod, 461; ar bhoirthibh 
Dhüire, 462; ar aonach, 381; ar 
geaga, 27; ar bhinnse an tsaor- 
chirt, 144; ar börd, 399; ar börd- 
aibh, 508; ar bhörd an toidhbhse, 
362. 773; ar leabain, 513; ar spiee, 
59; ar ghlün, 572; taobh ar thaobh, 
704; beal ar bheal, 706; bas ar do 
bheal, 906; ar taobh shiar dhe, 1002; 
ar thaobh na sräide, 439; ar dtaobh, 
390; ar uachtar, 956; ar cheaun, 
873; ar bhonn, 497; ar lär, 161. 447; 
ar fuaid; ar trasna, 412; anäirde 
air, 60. 152; ähnlich leim ar leithre, 
604; är theallachaibh drainn, 318; 
doite ar lionn, 352. b) auf dem 
Kleidung und Schmuck ist: is gach 
faision ar Mhöir, 370; is cloicin 
sioda ort, 387. 397. c) auf dem 
eine Eigenschaft wahrnehmbar ist: 
gan feith am' chroidhe air, 531. 702; 
a snuadh uirre, 165 -B; cuma na 
högh uirthe, 491. 717; luas anäile 
air, 359; mor chuid raagadh ortha, 
326. d) auf dem ein Leiden liegt : 
bo bhreägh sin ead (bheith) ar 
lübhaire, 750; do ghoill se ar 
shoillse an Eigh, 73; cuthach ar a 
mnä, 942. 97. e) auf dem Pflicht und 
Schuld liegt : eiric m'anama ort, 314. 
/■) worauf man stöfst und wohin 
man sich wendet oder gelangt: 
imig ar Eire, 366; a' tarraint ar, 
311; ar a nochar, 324. g) worauf 
mau sich richtet, zum Angriff und 



Widerstand, auch um es zu über- 
treffen: beirigidh air, 999; da 
ngeabhain ort, 654; ar cheile, 844; 
ähnlich ar chluais, 955- h) auf den 
man eine Eede oder Bitte richtet: 
eighim ort, 314; freagra freastail 
do thabhairt ort, 657. i) Art und 
Weise, zu Nutzen und Schaden 
(mir. a7-): ar shlighe, 917; ar nös, 
345; ceaugailte ar nasg ar teasg 
ag mnaoi, 620; ar m'aoimhleas, 496; 
ar thii;baist, 911; ar do phriachail, 
133; ar ainimh ar chloinn, 902; ar 
shloinute fallsa, 802. k) Grund oder 
Yorwand (mir. ar) : ar eagala, 1022 ; 
ar ghäir a gniomhartha, 450; ar 
sgdith, 900; ar bhiobla, 94. in 
Hinsicht, in Betreff, Beziehung (mii*. 
ar): ar shiolrach Eibhir, 69; trächt 
air, 287; labhairt ar mhnä, 719; 
breathain ar, 743; cuirfig lämh a 
gcomhachta air, 910; sinim ar 
cheölta, 983; cortham ar bheithe, 
929; seachain ar mhoill me, 354; 
is rün liom ioc air, 998. m) zu 
einer Zeit (mir. ar): ar maidin, 23; 
ar shoillse an lae, 4; cf. ar 16 'bei 
Tage' Ferr. 221. n) namentlich 
das Objekt des Infinitivs, bei dem 
do das Subjekt bezeichnet: raidhirc 
ar shloighte, 21. o) vor dem In- 
finitive, zur Bezeichnung des Zu- 
standes, in dem man sich befindet 
(mir. iar) , woneben «' die begin- 
nende und das Participium pass. 
die vollendete Handlung bezeichnet : 
a' leathadh 'sich öffnend', leathta 
'geöffnet', ar leathadh 'offen' (GJ. 
9, 274). So : ar siubhal ' im Gange ' 
699; ar luasgadh, 42. 359. 951; ar 
lüithchrith, 716; ar täimhchrith, 
768; ar lasadh, 139; a lämh ar 
sineadh, O'Gr. cat. 593; ar faghäil 
'gefunden, vorhanden' C. 570. 748 
(dagegen le faghäil 'zu finden'). 
Ar cheangal mo shül, 35; ar thuitim 
an disle, 117; ar theacht fiosoige, 
200; ar shineadh a läimhe, 954; 



328 



LUDW. CHR. STERN, 



ar gärdin 'beliütet' 1024. Hier 
entspricht die Präposition dem alten 
iar, aber die Eklipse, wie in air 
gceangal mo shül 35 ^4^, gebraucht 
0' Scannail nicht. Die Aussprache 
der Präposition nr ist von air 'auf 
ihm ' in Connacht verschieden, aber 
nicht in Munster (GJ. 5, 167 a). 

ar ' id quod fuit ', die Verbindung des 
Kelativpronomens a n- mit der prä- 
teritalen Verbalpartikel ro, wie: ar 
fhuilinn me 'was ich litt' 28-1; ar 
chaillios, 285; ar chailleamair, 808; 
ar imig tar säile, 101; ar cathadh, 
734; ar cuireadh, 806. Vgl. dar. 

är ecl. 'unser', wie: är mbadh, 368; 
är gcroidhe, 764. 

arän m. 'Brot' [mit dem Tone auf a, 
aber mx. arran: mir. arän; cf. mir. 
arbar ' Getreide ', gr. a^roq] 718 v. ; 
Gs. arain 451. 666. 

ärd 'hoch, laut' [alt ard, cf. oQ&ög?] 
415. 583. 829. 858. 958. PI. ärda 
266. 453. Davon ärd-inis 554 v., 14; 
ärd-neart 89. Kompar. dir de 454 v., 
12. 

ärduighim 'erheben' [alt arddigim] 1009. 

arfs ' wieder ' [mir. arisi, afridisi, dori- 
disi, aus dem Pronomen poss. a, do 
und frithisi 'Rückkehr', CA. 1, 230] 
925. 946; rls [mx. reesht] 692 v., 10. 

ärracht 'hochgewachsen' [statt ar- 
rachta, arrachtach, von arracht f. 
'Bild, Götze, Gespenst', von rieht: 
w. rhith 'Gestalt'] 146. 

arradh s. earradh. 

ärsa ' alt ' [sonst arsaidh : mir. arsid] 
168. Davon ärsuigheacht Jac. 72. 

artha f. 'Zaviber, Amulet' = ortha 
[mir. artha, ortha, vom lat. oratio]. 
PI. arthana 334. 540 v., 13 ; or- 
thaidhe GJ. 4, 47 a. 

arthaig s. atharruighim. 

arü 'ha, eh!' [sonst auch airiü] Aus- 
ruf der Verwunderung: 'rü 418. 545. 
Davon das angloir. hurroo MP. 1, 168. 
Vgl. w. haro : corn. harow : altfr. 
haro, harou, CZ. 3, 185 f. 



ärus m. 'Wohnung' [mir. aros : w. aros] 
454 V., 7. 

as ' aus ' = rt in : as lär, 803 ; ist sonst 
die Form mit dem pronominalen 
Suffix der 3. m.: bheith 'siüil le 
ciall as 'davon hoffen' 290; as-sin 
'von da, darnach': no as-sin gur 
iarr me, 512; is as-sin do shiubhail 
6 chnl go säla e, 554; 's as-sin go 
brach acht fägthar füinne iad, 854. 

atäim 'sein' [air. atäu, itäu, cf. ad- 
stare], relative Form des Verbs: 
tuilleadh acu ata . . ., 793 : an chuid 
acu atä . . ., 927. 763 var. Vgl. täim. 

ath-, aith- 'wieder', Praeverbium [w. 
ad-]. 

athair m. 'Vater' = aithir [mx. ayr : 
air. athir : w. edryd 'Abstammung'; 
lat. pater] 375. 544. 540 v., 16. 

atharruighim 'ändern' [mir. atherraigim, 
athraigim, athruchaim, von ath- und 
eirigh ?] : Impt. arthaig (arrthaig) = 
atharraig 587. 

Ba ' fuit ' st. bo, 1 var. ; s. bo. 

bä ' boves ' st. badh 661 var. ; s. bö. 

bäb m. f. ' Kind, Mädchen ' [vom engl. 

habe] : au bäb seo, 957. MP. 1, 70. 

89. 90. Gs. bäibe TG. 73. Davon 

bäbän MP. 1, 156. 2, 100. 170; bäibin 

2, 32. 54. 
bacach ' lahm, hinkend ' [mir. baccach : 

w. bachog 'krumm', von bace : w. 

bach 'Haken, Hindernis']: Pl.bacaig 

'Bettler' 505; eine geringe Art 

Kartoffeln TG. 13 = engl, bticks C. 

402, gröfsere Sorten heifsen fudh- 

bhäin und andere alpäin, GJ. 2, 207. 
bachall f. ' Stab ' [mir. bachall : w. bagl 

' Krücke ', vom lat. baculus] = franz. 

le bourdon 692 v., 13. 718 v., 8. 
bachallach 'frisiert' [von mir. bachall 

'scheeren'], vulg. bachalach 232. 

MP. 1, 134. 212. 226. 306. 
badh s. bö. 
bagairt Inf. 'drohen, winken' [alt 

bacar] 8; Gs. mo chrann bagartha 

TG. 40 — bagar, Gs. bagair: är 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



329 



gerann bagair, Rah. -48. 116. 190; a 
chinn bagair a nanufadli biodhbha, 
MP. 2, 215. 

bädhaim 'ertränken, eintauchen, ein- 
dringen lassen' = bäidhim [mx. 
baih : air. bädud : ^v. boddi : arm. 
benzi] 788. 1000. 

bäidhte ' ertränkt, untergegangen ' [von 
bäidhim , bäthaim : mir. bäidim] : 
bäidhte a mbliadhanta, 877. 

bail f. ' Erfolg , Gedeihen ' [mir. bail] : 
chum bail (st. baile?), 706 v., 4. 

baile m. 'Ort, Stätte, Dorf [mir. baile, 
bale : mx. balley] 432. 540 v., 18. 

baileach 'gedeihlich, tüchtig, voll- 
ständig' [von bail] 543. 556; go 
criiinn 7 go baileach GJ. 7, 118 a. 
CA. 1, 176. 

bäille m. 'Gerichtsdiener, Vogt' [auch 
bäilleadh , bäilli : mx. bayllee : engl, 
bailiff : franz. bailli, vom lat.bajulus] 
60. 860. 953; PL bäillighe ßah. 280; 
bäillidheannaibh J. Lloyd 116. 

bainim 'vregnehmen, abziehen, ab- 
pflücken, ernten, lösen' [alb. buain : 
mx. buinn, von dem mir. buain, dem 
Infinit, von bongaim 'brechen, ern- 
ten '] : Impt. bainidh 875 var., baini- 
gidh 875. 1012; Präs. bainion 803; 
Prät. sg. 1. do bhainios 571 ; meist 
mit de konstruiert. 

bainim eig. 'schlagen' [alb. bean, buin 
: mx. beun : mir. benim] , mit do 
'einen berühren, sich einem er- 
eignen ' GA. 6. GJ. 2, 187 a ; mit 

. le ' einem gehören, mit einem zu tun 
haben, sich in etwas mischen ' C. 502. 
GJ. 3, 323. 0' Gr. cat. 613 (boin). 583. 

bainliaigh f. 'Ärztin' [alt banliaig Oss. 
5, 118] : vulg. bdhiliaigh 538. 

bainne m. 'Milch', auch bainge [mx. 
bainney : mir. bainne , banna : arm. 
banne 'Tropfen'] 536. 540 v., 12. 
20. 718 V., 3. 

bainnis, bannais f. 'Hochzeit' [aus mir. 
ban-fheiss, mx. bannish] : Gs. bainse 
593. 

Bainse s. Mäinse. 



bäinseach m. 'Aue, Anger' [von bän] 

2; sonst f. GA. 166; cf. bäinseog 

J. Lloyd 116. Das Wort kommt als 

Bansha, Banshy in Ortsnamen vor. 
bäire m. 'Schleuderspiel, Ballspiel', 

'goal' [alb. bäir : mir. bare] 253. 277. 

454 V., 6; cf. Hard. 1,62. 70. 94. 

126. MP. 1, 168. 288. 2, 72. 180. 

Jac. 84. Eah. 100. 
baistim 'taufen' [mx. bashtee : air. 

baitsim] : Praet. pass. an oidhche 

baistiodh (baisteadh me), 512. 
balbh ' stumm ' [mx. balloo : alt halb, 

vom lat. balbus] , PI. balabha 286 ; 

cf . alb. balbh ' reserved ' Carm. 2, 214. 
balcaire 'ein Starker' [von balcc]: vulg. 

balchaire 754; cf. bolcaire O'Gr. cat. 

584; alb. balgaire 'Eäuber' Carmi- 

chael 2, 225. 
ball m. 'Glied' [mir. ball, cf. (pa)j.6q\ 

540 V., 7; PI. boill 359. 546. 626. 766. 

967, ballaibh 716. 
balla m. 'Mauer, Wand' [mx. boalley, 

vom engl, wall] ; PI. balluighe 672. 

RC. 14, 155 ; balladha C. 672 A. 
bän 'weifs' [cf. (favöq 'hell']: bän- 

bhiaidh 537. 
bän m. 'Feld', eig. 'das Aveifse, un- 
bebaute', Walsh82. 110; PI. bänta 

C. 254. 452. Walsh 40. 78. MP. 1, 

342 ; bäutaibh Rah. 156. 
Banba f. 'ein Name Irlands' [angeblich 

von banb : w. banw ' Schwein '] : 

Banabha 192. 
bannda m. ' Band, Binde ' [mx. boandey, 

vom engl, band]: eine Binde, wie 

für einen Kopf kranken, 744. Mise. 

102. TG. 26 ; PI. bandaoi Mise. 14. 
baoghai m. ' Gefahr ' [mir. bäegul : air. 

bäigul] 473. 739. 906. 
baois f. 'Torheit, Tollheit' = baos: 

[mir. bäes : air. bäis m., bdise f.] 502. 

692 V., 15. MP. 1, 82. 90. 2, 182. 
baoth 'töricht' [alb. baoth, bäth : mir. 

bäeth : air. bäith] 843. PI. baoithe 

= baotha 758. 897. 992. Davon 

baothlach MP. 1, 104, bäthlach 1, 144. 

2, 146. 202. 0' Gr. cat. 606. 



330 



LÜD-W. CHR. STEKN, 



barr, barra m. ' Spitze, Oberstes, Über- 
legenheit, Vortrefflichkeit ' [alb. bärr 
: nix. baare : mir. barr] : ar bharr an 
bhinse, 855; 'na barr 'an ihrem 
obern Ende' 59; 6 bharr go bonn, 
256 (cf. 6 bharr go cül, GJ. 6, 95); 
a bharr na righthe 'was über den 
Königen ist' 830; a bbarra 'der 
noch über ihn hinausgeht' 972; 
breith barr na häille 'an Schönheit 
übertreffen ' 23G ; rüg barr, 454 v., 6. 
Eah. 152; do thuilean bar, TG. 54; 
— barra na gcoillte 'die Spitzen 
der Wälder' C. 12; go barraoi na 
gcraobh, MP. 2, 84 ; 'dir rüta, brainse 
's barra, 2, 158; barra craoibhe, Mise. 
3; — ' Ernte, Frucht, Ertrag ' : barr 
na craoibhe, C. 882; — 'Abschlufs': 
mar bharr ar gach ni ' pour comble 
de tout ' GA. 361 ; mar bharr gach 
sgola, C. 1005 V. = barr gach sgöla C ; 
mar bharr MP. 1,206. 242. Rah. 150. 
RC. 14, 154; — do bharr 'von oben 
herab', d.h. 'in Folge, wegen, in 
Hinsicht ', GJ. 4, 88 ; do bharr mo 
chainte, C. 891 A = de bhär i? =: a 
bharr C. — Davon die Zusammen- 
setzung barr-ghoin 'höchste, äus- 
erste Pein' 890. 

barrach m. 'Werg' [von barr 'crop' 
GJ. 3, 33 b. MConm. 76] 406. 

barramhail 'aclitbar' [von barr, barra 
i. bärr cäil ainm clü, O'Leary 17, 17], 
Var. baramhail, 212; cf. baramhail 
'witzig' GA. 1,152. 

bas f. ' Handfläche ' [mir. bass , boss] 
906. 

bäs m. 'Tod' [air. bäs] 100. 159. 568. 
692 V. 787. 890; Gs. bäis 950. 

bastalach 'lustig, ausgelassen' [vom 
alb. basdal 'Lärm, Lustigkeit', vom 
anord. bastl] 215. GJ. 3, 69. 8, 135. 
MP. 2, 1'26. ORoel580. 

baihas m. 'Scheitel' = baitheas [mir. 
bathis f. eig. ' Taufe ', von baptisma] : 
ö bhathas go bonn, 494. 970. Cf. 
alb. mhuUach a baistidh gus an 
seacbnar an tsail, Celt. Mag. 4, 147. 



be f. 'Frau' [mir.be] Rah. 290; PI. 
beithe G. 68. 178. 828. 792. 805. 833. 
871. 929. 962. 966. 968; beithibh 
! 286 = beibh MP. 2, 38. 

beachanta 'reizbar' [von beach 'Bie- 
ne'?] 215; Var. beacantadh. 

beacht 'vollkommen, genau, sicher' 
[mir. becht] 51. 472. 

beag 'klein, wenig' [air. becc : w. bach] 
540 V., 20; a bheag nä mhuar de, 
520; is beag liom bäs 'wenig scheint 
mir der Tod' 890. 

beal m. ' Mund ' [alb. beul , bial : mx. 
beeal : air. bei] 229. 706. 906. Davon 
beal-tais ' weichlippig ' 150. ORoe; 
cf. bealtana MP. 1, 100. 206. 

bean f. 'Frau, Weib' [mx. ben : air. 
ben : w. benyw; cf. gr. yvr/j, ßavd : 
got. qinö] 196. 528. 692 v. ; bean an 
tighe 'die Hausfrau' 534; bean 
agus cead ' 101 Weib ' 182 ; Gs. mnd 
: srangaire mnä, 241; an crobhaire 
mnä, 487; aon mhoighre mnä, 623; 
an pearla mnä, 677; an giüstis 
mnä, IV. Argum.; Ds. mnaoi 201. 
820. 881. 915. Fl. mnä: mnä 'na 
murar, 104; mnä na Banabha, 192; 
a mhnä na müirne, 884. 998. 1010; 
do mhnä is do dhaoine, 148; do 
mhnä na tire, 329; 6 mhnä när 
cuibhe lei, 666; gabhtha le mnä, 
899; ar mhnä treas-aosta, 804; ar 
mnä (besser: ar a mnä C), 942; do 
mhnäibh, 846; ar mnäibh, 586 B. 
Ban 6g IV. Argum. AB (falsch statt 
bean) ; beau-liagh 538 B, bean-fhäig 
IV. Argum. AB (falsch statt ban). 

beann f. 'Spitze' [mir. bend, benn : w. 
ban] : Ds. ar bheinn an tsleibhe, 71. 
138 = ar bhinn MP. 1, 246. Cf. 
Rah. 26 'Hörn', 30 'Gipfel'; beinn 
dam ghüua ' Zipfel ' MP. 1, 266. 
Hyde 18 ; binneach (vom Haar) 'zopfig' 
MP. 1, 178; fä bheinn do sgeithe 
'Rand' TG. 38; gau beanu ag aon 
orm 'Achtung' Mise. 18; cf. GJ. 2, 
187. 6,35. Pl.beannaibh 'dieHöruer 
des Hahnreis (beaunachän) ' 586. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



331 



beannuighim 'segnen' [mx. bannaghey 
: mir. bendaigim , bendachaim , vom 
lat. benedicere]. 

beannuighthe 'gesegnet, heilig' 6!)2 v. 

beart f. 'Tracht, Vorfall, Handlung, 
Betragen' [mir. bert; cf. gr.ifoQxog 
'Bürde'] 529; claon-bheart 117; Gs. 
claon-bhirt 180; PI. claon-bhearta 
GJ. 7,99; a cuid bhearta C. 510 v., 
15. Cf. GA. 172. 338. MConm. 106; 
baoth-bheart TG. 21. 50; guais- 
bheart, fann-bheart MP, 1, 208; beart- 
aibh 1, 121. ]\Iisc. 2. Davon beart- 
aighim •' in die Hand nehmen ' Walsh 
160. GJ. 7, 84. 

beasach 'sittsam' [von beas : mir. bes 
'Sitte'] 143. 

beatha f. ' Leben ' [mx. bea : air. bethn, 
beothu : gall. beto] 655. 

beile m. 'Mahlzeit' [vom engl, meal] 
400. 733. TG. 5. 13. Oss. 2, 236. 

beinse, binnse m. 'Bank' [vom engl, 
bench] 144. 855; TG. 16; binse an 
giüistis MP. 1, 204, binnse glas do'n 
bhfeiu-, \Yalsh 42. 

beirim 'nehmen, tragen, auch hervor- 
bringen' [air. berim : w. cymmeryd 
st. comber; cf. skr. bharämi, gr. 
(fä^io, lat. fero, indog.], mit ar 
'fassen': Impt. beir go hairioch air, 
564; beirigidh air, 999. Prät. rüg 
barr na tire, 454 v., 6. 

beirt f. 'ein Paar' 521; cf. MConm. 
103; beirt fhear, MP. 1, 172; beirt 
agaibh 'ihr beide'. 

beith Inf. ' sein ' [air. bith : mir. bith, 
beith, cf. bith 'Welt', gr. ßloroc], 
immer bheith oder a bheith (st. do 
bheith), da der Infinitiv abhängig 
ist, selten von einem Verb, wie: 
caithfig an teaun bheith ceannsa, 
124; gewöhnlich von einem Nomen 
oder Nominalsatze, wie 197. 288. 
403. 465. 570. 645. 686. 692 v., 21. 
746. 749 V. 757. 759 v. 906. 928. 948. 
Weniger gut steht die Form (statt 
bhi) 368 V., (statt bheidh) 569 v., 
vielleicht auch 200 f. v. 



beö 'lebendig, lebhaft' [mx. bio : air. 
beo, biii : w. by w : lat. vivus] 454 v., 
15. 570. 685. 858. 

beodha 'lebhaft' [mir. beöda] 858 Ä 

bhästa m. 'Verschwendung, Verlust' 
[vom engl, waste] : d' imig a bhästa 
(i bhfäsach B) 108 ; go bhästa ' ver- 
schwenderisch' 395; do cuireadh 
chum bhästa (a bhästa A) 'wurde 
verschwendet' 903. 

bhästa m. 'Mitte, Taille' [vom engl, 
waist] 395 V. O.Roe2954; neuer ist 
bheist, bheistin, Oir. 2, 82. 

bheirim 'geben, bringen, überliefern' 
[statt do-bheirim , stat. contr. tabh- 
raim : mir. dobiur, tabraim, von der 
Wurzel beirim] : Präs. sg. 1. bheirim 
459. 889 ; sg. 3. bheir 937 ; cad do 
bheir, 759. Impt. tabhair, Walsh 120. 
Fut. ni thabharfaig , C. 540 v., 15. 
Kondit. sg. 1. go dtabharfainn, 494 v., 
do thüirfiunse, Walsh 164; sg. 3. ni 
thabharthach , C. 698. 701. Kondit. 
pass. nä tabharfaidhe, 227. 

bhur ecl. 'euer' [alb. bhur, 'ur : (mx. 
nan, nyn :) air. farn, forn] 103. 887. 
914. 916 V. 

biadli m. 'Nahrung' [mx. bee : aii". biad 
n. : w. by wyd | : biaidh 378. 511. 726 ; 
Gs. bidh 508. 775. Davon bän-bhiadh 
' eine Milch- oder Mehlspeise ', blanc- 
manger, 537. Donl. 

bi'm 'ich bin' [von der Wurzel bi, die 
dem lat. vivere, dem griech. p^dcy, 
dtsch. bin entspricht] : Impt. sg. 2. 
bi 585. 1001; sg. 3. bioch 'es sei, 
mag sein' gur 611. 789. 971, nach 
543. Präs. der Dauer, sg. 1 bim 
898. 902 V., a mbim 763, mar bhiom, 
185, bhim 275 ; sg. 3. (relativisch) bhi, 
bhidh 9v. 75. 115 v. 368. 396 v. 5; 
hion 773; Relat. bhios 790; PI. 3. 
bid Walsh 124. Imperf. sg. 3. do 
bhioch C.19, iona mbioch 446. Präter. 
sg. 1. bMos W. 122; 2. bhis C. 422; 
3. do bhi 31. 539. 661. 718 v., 4. 
1023 , bhi 23. 51 v. 153. 488. 503 v. 
505 V. 537 V., (relat.) 504. 620. 721. 



332 



LUDW. CHR. STERN, 



861, mar bM me 477. 523. 638. 
Futur, sg. 1. bead Walsh 164; sg. 3. 
beidh C. 257. 540 v., 14. 641. 748. 
Kondit. sg. 1. bhein 247 (st. des 
Impf.). 784. 902; sg. 3. bheidh 9. 
620 V. (relativ als Präsens) oder 
bheadh, bheidheadh 697 y., bheidli- 
ench Walsh 102. 166, daher mur'ach 
(st. muna mbeadh) C. 443. 649. 
Der Coiiditioiialis tritt für das Im- 
perfectum in Bedingungssätzen ein. 
Vgl. Sarauw, CZ. 4,79. 

binn 'wohllautend, augenehm' [mir. 
bind] 825. 926 4. Mise. 26. 41. 

binneas m. ' Wohllaut, Eeiz ' 692 v. 

binnse s. beinse. 

biobia m. 'Bibel' [w. beibl, vom engl, 
bible] 454 V., 11; 'schwören' ar 
bhiobla 94. Cf. tabhairt an leabhair 
' schwören ' GJ. 6, 164 a ; do bhear- 
fainn an biobia seoch, Hyde72; mo 
lämh ar an mbiobla, 106 ; tä damaint 
na milte ar an mbiobla gallda, GJ. 
6, 94; alb. mionnan a bhiobuill, 
Carm. 2, 284. Cf. book-oath, Shake- 
speare; 'Ich kann die Hand nicht 
auf die Bücher legen', etc. Schiller. 

biodhgach 'munter, beweglich, auf- 
regend' [mir. bedgach, bedcach]: 
biogach 215-B; blodliacachldl. 814. 
858. 953. 

bfodhgadh 'Eegsamkeit, Aufregung', 
meist hiodhaga oder bloga [vom 
mir. bedg, beidg, bidg SW. 1, 176. 
2, 183. 151] 690. 706 v., 4. 916. 

bfoma m. 'Balken, Baum' statt beama 
[vom eugl.beam]: a bioma läimhe, 
58; an bioma biodhacach bäille, 953; 
cf. beama na meadha, OEoe 1498. 

biotäille m. 'Schnaps' [mir. bitaill : 
w. bitel, vom afranz. vitaillej 594. 
O'Gr. catal. 522. 

bilh m. 'Welt' [mir. bith : w. byd : 
arm. bed : gall. bitu], in der Ver- 
bindung ar bith 'auf der Welt, 
irgend' 604. 873 v. 915. 917; ar bhith 
718 V., 8. 

bithin 'Grund' [mir. fo bith, fo bithin, 



ar bithin 'wegen, weil']: da bhithin 
'deswegen' 643. 

blaisim 'kosten' [mir. blaissim, vom mir. 
blas : w. blas ; cf. gr. ßeXSco, schmel- 
zen] : do bhlaisfeadh 729 var. ; do 
bhlaiseach MP. 1, 271. 

bläth m. 'Blume, Blüte', gewöhnlich 
bläith geschrieben [mx. blaa : mir. 
bläth : w. blawd] 29. 316. 769; bläth- 
bhruingioll MP. 1, 100; Gs. Aine 
bhläth, MConm. 106. MP. 1, 90 = 
blätha Eah. 96. Cf. bläth 'Euhm' 
(mir. blad), 'education' J. .J. Doyle, 
Leabhair cainte p. 113. 

bleacht f. 'Milch, Ertrag, Frucht' 
[alb. bliochd : mx. bluight : mir. 
blicht, mlicht : w. blith; cf. blighim 
'melken'] 200 v. 471. Cf. bleacht- 
mhar 'fruchtbar' Eah. 156. 

bleacht 'milchend' [mir. blicht] 368. 

bleaghdar, bleighdir 'Buttermilch'? 
840. 

bleathach f. 'Mühlentracht' [mir. 
bleithech, von bleith, melim 'mah- 
len'] 718 V. 

bliadhain f. 'Jahr' [mx. blein : mir. 
bliadain : w. blwyddyn : arm. bloazj : 
le bliadhain, 687; le bliadhain nä 
lä, 725; bliadhain an acht seo, 1016; 
Gs. ar shiubhal na bliadhna (var. 
ar chül), 289; PI. bliadhanta 310. 
877. 

blogam s. bolgam. 

blosga m. 'Heiterkeit, Frische'? 
[blosgadh 'jubeln']: blosga 'na hagh- 
aidh 767; cf. TG. 49. 

bo s. budh. 

bo f. 'Kuh' [mx. boa : mir. bo : w. bu, 
buwch; cf. lat. bos, indogerm.J 386. 
437 (Gp.); PI. badh (var. bath, ba) 
368. 661. 669. MP. 2, 80; buaibh 
C. 795 V. 

bocht 'arm, elend' [eig. 'gebrochen', 
von bongaimj 540 v., 17. 692 v., 20. 
765. Cf. bochdän MP. 1, 244. 

bodach m. 'Kerl' [von bod 'mentula'] 
632. 781. Cf. bodachän MP. 1, 110. 

bog 'weich, zart' [alt bog, boc] 150. 



MERRTMAN8 CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



333 



böirthre s. böthar. 

bolgach 'bauchig' [von bolg, bolc : w. 
bola : gall.bulga 'Sack'] 47. 

bolgam m. 'Schluck' [alb. balgum : mx. 
bolgum : mir. bolgam, von bolg 'den 
Mund oder die Backen voll']: 's 
greim nä blogam ni shloigin tri 
träithe, 294. Cf. slogog nö bolgam, 
GJ. 13, 267; bolmoc GJ. 6, 117; alb. 
balgam , Campb., Tales 2, 428. PL 
bolgama, SG. 212. 

bonn m. 'Sohle des Fufses' [mir. bond, 
bonn]: a bhonn gau broga, 380; 6 
bharr go bonn, 256; 6 bhathas go 
bonn, 494 (6 bhonn go bathas, GA. 
74); creathaim go bonn, 991. f. 6 
bhathas a chiun go boinn a chaol- 
chos, C. 970. Gelegentlich ver- 
wechselt mit bim 'unteres Ende, 
Rumpf, Wurzel, Grund': ar bhonn 
mo ghniomhartha, 497. Cf. bun na 
bärr, GJ. 7, 118. 

bord m. 'Tisch' [w. bwrdd, vom engl, 
boardj: ar bord 399. 469. 508v. 595. 
860; ar bhörd na toidhbhse, 362; 
ar bhörd na saoithe, 773. 984; fa'n 
mbörd, 653; posta 6 bhörd na 
seamhain, 350. Gs. ar uachtar böird, 
956; a dteannta an bhüird, 610; 
PI. böird (büird) 517, bördaibh 508. 

borracach 'schwellend, üppig' [von 
borraim] 105; borraiceach, Jac. 114; 
cf. burraicillach 0' Gr. catal. 583. 

borradh Inf. 'Anschwellen, Strotzen' 
836. 934; cf. borradh -mhairt, GJ. 
7, 83 ; borrughadh 3, 24. 

borraim 'schwellen, strotzen, blühen, 
sich blähen' [von borr 'Blase, Klum- 
pen'] 840. 

borrtha 'strotzend' 110 v. 601. 

böta m. 'die Hüften' [vom engl, butt], 
Gs. (= töna) 110. Cf. CT. 2, 185. 

bothän m. 'Hütte' [von both, boith : 
w. bod, cf. engl, booth, deutsch bude] : 
Gs. a gcomhar bothäin, 409; PI. a 
mbothäin östa, 517. Cf. bothög 
Rah. 172. 

bothar m. ' Strafse, Weg ' [alt bothar] : 



Pl.böithre, böirthibh 462 ; böithribh 

Hard. 1,76. 
bräghad m., brdghaid f. 'Hals' [auch 

brägha : air. bräge : w. breuantj 235. 

835. 
braon m. 'Tropfen, Blut, Geschlecht' 

[mir. bröen]: an braon labürtha, 

634; cf. an braon foghanta, an 

drochbhraon, GJ. 7, 149; sonas 's 

sean 's braon ö fhlathas na gcomh- 

acht, TG. 64. 
brat m. 'Mantel' [mir. bratt : w.brethyn 

'Wolltuch'] 51. 
brath m. 'das jüngste Gericht' [air. 

bräth : w. brawd] : go brach ' ewig ' 

261. 643. 854. 

brathair m. 'Bruder', ital. frate [air. 

bräthir : w. brawd : arm. breür; lat. 

frater, indog.] : Gs. bräthar 306 v. ; 

PI. bräithre 306. 
breabaire m. 'ein kräftiger Bursch' 

[von breabaim 'ausschlagen'] = 

preabaire, 613 v. 
breac 'bunt' [alt brecc : w. brychj 260; 

davon tairr-bhreac 16. 
breag f. 'Lüge' [alt brec : w. breg] 

558 V.; Ds. gan bhreig 625. 783; 

Gs. breige 527. 540 v., 16. 
breagach 'lügenhaft, falsch' 826. 
breagadh Inf. 'locken, beschwichtigen, 

ablenken' [von breagj 540 v., 8. 19. 

705. Cf.breagnadhTG.12. Rah. 160. 
breägh 'schön' [mir. breg] 228. 242. 

262. 624. 749. Cf. breäghdha oder 
bredghtha, Mise. 5, von Crioch 
Bhreagh (Bregia)? (GJ. 6, 134). 

breäghacht f., bredghdimcht f. 'Schön- 
heit' oder bredghadh [von breg, 
bregda] 766, wo C breäthadh liest. 

breallän m. 'Tölpel' [von breall 'Ver- 
kehrtheit, linkisches Wesen']: breal- 
län spöirt 516. Cf. breall GJ. 5, 90. 
7, 6. Hard. 1, 156. MConm. 91. MP. 
2,116. Jac. 15; breallän GJ. 6, 116. 
179. MConm. 89. 'blubber-lipped 
man ' Lane, Dict. ; breillin MConm. 
104; breallsün O'Leary70, 8; breil- 
lice breillsce, ORoe. 



334 



LüDW. CHR. STERN, 



brean 'stinkend, eklig' [mir. bren : w. 
braen] 1008. 

breantas m. 'Gestank' [mir. brentns], 
vulg. briantas 934. 

breartha s. briathar. 

breathnaim 'betrachten', auch breith- 
nim [von breth 'Schätzung"]: Impt. 
breathain 191. 473. 585. 611. 743. 
967. 969. Prät. bhreathain me 572. 
947. 

breathnughadh Inf. 'urteilen': ag 
eiliomh breathnuighthe (vermutlich 
ein Gesellschaftsspiel) 280. 

brealhnuighim, breithnighim 'urteilen, 
unterscheiden' [von breth]: AB 
passim statt breathnaim ; 610 v. 

breib f. 'Bestechung', auch brib [vom 
engl, bribe] 92 var. GJ. 6, 153; cf. 
breab O'Gr. catal. 594; briob Hyde 
118; bribeadh MConm. 88. 

breith f. Inf. 'davontragen' [mir. breth]: 
a' sior-bhreith harr na haille 6 
cheile, 226. 

breith f. 'Urteil' [mir. breth : w. bryd], 
Gs. breithe IV v. 

breoite 'krank' 534. 684 [gewöhnlich 
breoighte geschrieben Rah. 72, mit 
dem Inf. breogh' MP. 1, 104; breoigh 
1, 252, breödh 2, 84, breodhaigh 
1, 222. Walsh42, breoighteacht Rah. 
136; vom mir. breoaim 'schwächen, 
krank machen, verbrennen', von 
breo 'Flamme']. 

briathar m. 'Wort' [mir. briathar], PI. 
briathra, vulg. briartha 467, breartha 
825 ; cf . breuthra Mise. 13, breithre 
GJ. 7, 99. 

bribh f. 'Bestechung' 92 = breib. 

brfdeach f. 'Mädchen' [vom engl.bride?] 
834. 864. 0' Gr. catal. 619. Gewöhn- 
lich brighdcach geschrieben: Walsli 
42. MP. 1, 248. 2, 8. GJ. 4, 124. 7, 
721. 9, 274, etc., als käme es von 
Brighid, daher: an bhrighid Aoibhill, 
Rah. 22. Cf. brideach 'Zwerg", 
brideag ' kleine Frau '; brideog Carm. 
1, 167; alb. briodal 'Zärtlichkeit' (?). 



brigh f. 'Kraft, Bedeutung, Grund, 
Wert' [air. brig : w. bri 'Achtung': 
ital. brio : gall. briga] 307. 486. 
638. 863; gan bhrigh 10. 316. 420. 
592. 619. 690 V. 806. 821. 997. 

Brighid n. pr. fem. 'Brigitte' [air. 
Brigit]; Gs. Brighde 692 v., 14. 

brfoghmhar 'tüchtig, kräftig' = brigh- 
mhear 212. 601. 618. 691. 698. 754. 
978. 

briste m. 'Hosen' [vom engl, breeches] 
918. Rah. 168; brisde MP. 1, 196. 
318, brighiste UJ. 7, 281. 286. 

brog f. 'Schuh', engl, brogue [mir. broc, 
vom auord. brokr] , PI. bröga 266. 
380. 387. 426. In der zweiten Hälfte 
des 18. Jahrh. waren hohe Hacken 
unter den Schuhen Mode: aoirde 
fae na mbroig , MP. 2, 200. Davon 
brög-dheas 'mit schönen Schuhen' 
C. 215. 

broinn f. 'Bauch" [mx. breiu = bru f., 
Gs. bronn, Ds. broinn : w. bru ; vgl. 
deutsch brut] 526. 623. 

brollach m. 'Brust, Busen' [von *bronn 
= bruinne 'Brust' und -lach, wie 
in teaghlach, teallach, munlach, 
muUach, connlach, gränlach, ordlach, 
GJ.5, 142]: Gs. brollaig 110. 

bron m. [w. brwyn] ' Leid ' 185. 

bronnaim 'gewähren, verleihen' 530. 
597. MP. 1, 276. Davon bronntöir 
Hard. 1, 82. Rah. 134. 

brothalach 'heifs, schwül' [von bruth : 
w. brwd 'Hitze'] 106. TG.; cf. 
brothal na teas, Mise. 93; brothal 
an lae 'die Hitze des Tags'; brothög 
'gerüstete Kartoffeln' Jac. 1. 

brüdhuighim, brüidhim 'quetschen, zer- 
malmen, zerschlagen' [mir. biTiim] : 
Imperat. brüdhaig 564. Sonst brüidh 
GA. 292, brüigh Rah. 92, brüdh 
O'Gr. 529; brüdhadh GA. 350. MP. 
1, 74, brughadh Rah. 9'2. GJ. 2,236, 
brugud Ventry 48 [alt brüd, bruud]. 

bruidhean, bruidhin f. 'Feenburg" [mir. 
bruden, bruideu] 72. 

bruinneai! f. 'junges Weib" [von bruinne 



MERRIMANS CÜIRT AN MHEADHOTN OIDHCHE. 



335 



'Brust' und geal 'weifs'] 692 v., 17; 

vulg. bru'mneal 348. 
bruis f. ' Splitter, Unterholz ' 708 v. = 

engl, brnsh. 
buachaill ra. 'Bursch' [mir. büachaill : 

w. biigail ßovxöXoq 'Hirt'; vgl. lov 

ßoinaiq tri 'als ich noch ein 

Junge war' Arist. Vesp. 1206], vulg. 

buachaü 215. 335. 433. 688. 692 v., 1. 
buadh m. 'Sieg, Tüchtigkeit, Wirk- 
samkeit, das Beste ' = bnaidh [mir. 

büaid n. : w. budd] 68. 690. 825; PI. 

buadhaibh 795, oder buaibh zu 

lesen ? 
buaidhim 'gewinnen' = huadhuighim 

[von huaidh] : Fut. rel. bhuaidhfios 

386; Praes. pass. buaidhtear 795; 

cf. Owen Eoe. GJ. 6, 61. 
buaidhte 'gewonnen' 217. 430 v. 
buadhach 'siegreich, wert' [mir. bua- 

dach] 171 ; vulg. buach 454 v., 5. 
buadhadhinf. 'Gewinnen'; Gs. buaidhte 

863. 
buadhchant Inf. 'Gewinnen, Erobern' 

348; cf. buadh'chann Rah. 166. 
buadhartha 'gequält, verwirrt' = 

buaidheartha, buadharta C [mir. 

büadartha] 718 v., 10. 864; auch 

buartha, Walsh 44. 
buaibh s. bö. 
buaidhirt, buadhairt f. Inf. 'Quälen, 

Bewegung, Verwirrung ' [mir. büad- 

red] 189; Var. buairt, wie MP. 2, 86. 
buaidhreamh Inf. 'Bewegung' [statt 

buaidreadh : mir. buadred] 154; Var. 

buaireamb, buairiomh MP. 1, 130. 
buaidhrim 'bewegen, quälen, verwirren' 

[mir. buadraim, buadraigim] : Kond. 

sg. 3. a mbuaireach ' etwas was ver- 
wirren mufste' 573. 
buailim 'schlagen, treffen' [alt bua- 

laim]: Praet. do bhuail 135; Kond. 

buailfheadh 718 v., 11. Praet. pass. 

buailiodh (buaileag) chuige 'wurde 

mit ihm zusammengebracht ' 434. Cf. 

buail ar do mhuin chugat e 'nimm 

es auf den Bücken ' 0' Leary, Mion- 

chaiut 2, 3. 



buailteöir m. 'Schläger, Drescher', 
xay.eiufäTOjq 754. Cf. GJ. 4, 58. 

buainim ' abschneiden, lösen ' = bainim 
175 V. ; cf. 's gur b'e do ghrädh 
bhuain radharc flathais De diom, 
MP. 1,274. 

buaireach s. buaidhrim. 

bualadh Inf. 'Schlagen', xuxc/Acfäzwg 
691; Gs. buailte 1022. 

bualtaibh s. bualta 'Schmutz' (?) 341; 
Var. bualtadh, bualthach (etwa 
bualtach 'Kuhdung'?), buailte (PL 
von buaile 'Kiihhürde')? 

buan ' dauernd, aiisdauernd, bestimmt, 
gut' [mir. büan] : balchaire buan, 
754; binn-ghuith buan, 825; cf. laidin 
buan, MConm. 95. 

bücia m. 'Schnalle, Locke' [vom franz. 
boucle, engl, buckle] ; PI. bücluighe, 
büchluighe 267. 387 -= büclaidhe, 
büclaoi; cf. Mise. 69. 93. GJ. 3,5. 
MP. 2, 86. Seadna 39. alb. Glenb. 62. 

büclach 'lockig' [von bücla] 232. 489. 

budh, b^, vulg. 6o, vor Vokalen b' 
geschrieben oder zu lesen, mitunter 
leniereud. 

1. Praeter. = fa: alt bit, bo ba 
und robo rop 'es war'. Unpersön- 
lich: bo iongantas muar, 347; bo 
eagalach le gach beirt , 521 ; is 
b'fheidir fäith leis, 506; b'fhada, 520. 
Zwei Nomina verbindend: bo gnäith 
me ag siubhal, 1 ; bo easnamh cruag 
thü, 172; bo gairid mo shuan, 41; 
bo claon i, 457; bo anafadh ceanntair 
. . . a draid , 55 ; bo deirc le an 
tsästacht, 678 ; bo älaiun 6g a clödh, 
857; bo taithneamhach an crobhaire 
mnä i, 487; bo dubhach an fuadar, 
679; mit Ausfall des Subjekts: bo 
ärd a glor bo bheo is bo bhiodha- 
cach, 858; relativ: gur bäs bo rogha 
le, 159; bo bhiodhacach, 814; im Su- 
perlat.: b'fhearr, 81. Selten dob': dob' 
fheasach do'n tsaoghal, 675; nach 
ro: gur b'ise bo ciountach, 693; 
Dia när bho ail leis, 827; go raibh a 
mhullach mar Philip, 540 V., 5. 558 v. 



336 



LUDW. CHR. STERN, 



2. Futur. = alt bid, rel. bas, bus 
'es wird sein': cumas na lämh bo 
däua döirne, 547 (oder präterital ?). 

3. Kondition. = alt bad, rel. bed, 
abhängig bad, bud ' es würde sein ', 
'es wäre', 'es ist': b'fhada, 519. 
654; b'fhurast a reädh, 159. 445. 
986; bo dichioll muar dhö, 383; bo 
bhreägh sin , 749; b'fhearr liom 
buidbe e, 973; nil cleas da mb' 
fheidir leaghadh nä träcbt air, 287; 
a mb'eöl di suidbe, 204; da mb' 
obair, 697; gur b', 611. 

buidhe 'gelb' [mir. bude, buide] 344. 
973. 

buidheach 'dankbar, freundlich' [mir. 
budech], ynlg. baodhach 506. 966; 
is bim-se buidheach dhiobh, 898. 
Davon Tulg. baochas Mise. 24. TG. 
46, statt buidheachas. 

buidhean f. 'Menge, Schar' [mir. buden] 
588. 945; Ds. duiue do'n bhuidhin, 
115; Gs. buidhue, vulg. i?«d/ane 75. 

buidheanmhar 'viel Gefolge habend' 
72. ORoe. 

buile f. 'Raserei, Anfall': baois is buile, 
692 V., 20; a ghliogaire buile, 739; 
buile na hütha agus lüith na 
ngeaga, 880. 

buille in. 'Streich' [mir. buille] 880 v. 
Cf. Hard. 1, 12; buille na sül, GJ. 
2,306; PI. buillidhe GA. 317. 

buinneamhach 'stark' = fuinneamhach 
618; cf. buinne GJ. 7, 180. 

buinionach m. 'Frauenzimmer; weib- 
lich' = boiniannach [alb. boirean- 
nach] 904. Cf. Campbell, Tales 1, 12. 

bunöc m. 'Säugling' 534. Cf. bunüc 
GJ. 3, 66; von bun 'Rumpf. 

bunnsach f. 'Gerte, Sprofs', 'radius' 
[mir. bunsach] : claoidhiomh na 
mbunnsach (ein Kraut), 343 ; ' unter- 
setztes Mädchen' [von bun 'Funda- 
ment'] 106. CA. 1,551; buinnseach, 
Campbell, Tales 3, 374. 

Ca 'wo? woher?' [alt ca 'was?']: cä 
fios do' tsaog-hal? 396 (sonst cä 



bhfios); cä bhfuil mo locht? 226. 
593. 614. 733. 815. 965 f.; cä bhfuil 
tu? 1001; cä'uil727; cä bhfaighion 
tu? 419; cä bhfaigh tu? 963; cä 
bhfuair tu? 423 f.; cä ar (:= cär) 
frith e? 418; cä ar thoill tu? 420; 
cä ar mhiste me rith a neadochas? 
250; cä ar mhuar dhi bualadh 
brioghmhar? 691. 

cab m. 'Schnauze, Kopf [cf. schott. 
gab], übertragen 706 v., 2. Cf. GJ. 
3, 54. 12, 62; alb. Nie. 232. Campb., 
Tales 2, 478. 

cäba m. ' langer Friesrock mit Kragen ' 
[vom engl, cape; cf. cäpa Bezz. 18, 
71] 135. Cf. MP. 1, 299. 2, 281. GJ. 
6, 92. 13, 226. In W. Carletons 
reich illustriertem Werke ist dieser 
Rock, eine Art Havelock, die ge- 
wöhnliche Tracht der Männer. 

cabäiste m. 'Kohl' [vom engl, cabbage] : 
tor gabäiste, 304; PI. tuir chabhäiste, 
GJ. 7, 84. Cf. MConm. 91; Begley 
hat gabäisde , Molloy 171 gubäisde. 

cabhail s. cobhail. 

cabhair f. 'Hülfe, Gunst, Frommen' 
[air. cobir : mir. cobair : nir. cobhair 
GA. 9]: 206. 392. 493 v. 720. 992; 
nior cabhair dhi ' es half ihr nichts ' 
711. 

cac m. 'cacatum' [alt cacc]: cac an 
ghe, 540 V., 11. Cf. cacaim MP. 1, 96. 

cäch 'jederman' [w. pawbj 747. 

cad 'was?' [air. cate 'quid est?'] 759. 

cafaire m. 'Schwätzer' [vom engl, 
gaffer?]; PI. cafairighe cioillte 779. 
Cf. cathfaire MConm. 93. 

cäidh 'keusch, rein' [mir. cäid], vulg. 
cäig 191. 454 v., 5. Cf. sonst cäigh 
MP. 1, 182. 2, 52. 144; cäidh 2, 192. 
Rah. 152. 

cäil f. 'Zustand, Art und Weise, Eigen- 
schaft, Ruf [vom lat. qualitas?] 
450. 454 v., 5. 644. 881. 900. 928; 
' Verlangen ' 593 v. 

cailc f. 'Kalk' [mir. cailc : w. calch, 
vom lat. calx]: Gs. stuaire cailce, 
d. h. von weifser Haut, 242. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADIIOIN OIDIICHE. 



337 



caile f. 'ein Frauensmensch ' [mir. cale] 

219. 224. 241. Cf. GA. 204. GJ. 2, 

299. Davon cailin 'Mädchen', PI. 

cailinidhe 454 v., 1. 
caüleach f. 'altes Weib' [mir. caillech 

'Nonne', von caille f. 'Schleier', 

'schwarzer Mantel', vom lat. pal- 

lium] 540 V., 9; Ds. caillig 218. 31G; 

PI. cailliocha 286. 540 v., 1. 562; 

cailleacha dubha 'Nonnen' 179. 
caillim 'verlieren' [mir. coillim, caillim 

: w. colli] : Praet. sg. 1. chaillios 285. 

486; pl. 1. chailliomair 808. Praet. 

pass. cailliodh (cailleag) 'verkam' 

660; cf. do cailleadh e 'er starb' 

0' Leary, Mion-chaint 2, 16. GJ. 13, 

205. 
cäim f. 'Fehler' [von camm?]: gan 

chaim 255. 627. Cf. MConm. 105. 

MP. 1,90. 212. 218. 228. 252. 2,24. 

98. GJ. 2, 336, gan cham, MP. 1, 

250; nil caim fae 'u saoghal, MP. 

1, 252. 
caimbric 'Battist' = camhrick 264. 

394. Mise. 40; cotün 's camhrick, 

MP. 1, 194. 
Cäimliath n. pr. m. 'krumm und grau' 

538. Cf. alb. cam 'a female blind 

cf an eye', 
cäineadh Inf. 'tadeln, verspotten' 503. 
cäinim 'tadeln, verspotten, schelten' 

[mir. cäinim, wovon cäinte 'Sati- 
riker', cf. mhd. hon]: Kondit. ni 

chainfiu, 974. 
caint f. 'Sprechen, Rede' [von canim 

' sprechen ' : w. canu : lat. cano] 938 ; 

vulg. caoint 157. 483. 813. 826. 864; 

Gs. caointe 164. 561. 891. 952. 
cainieach 'geschwätzig', \vi]g. caoint - 

euch 906. 
caip f. 'Mütze, Haube' [vom engl. 

cap]: 390v., Gs. caidhpe 258v. Cf. 

caip ' Nachtmütze ' GJ. 6, 180, caipin 

Mise. 94; coip, Molloy 160. 
cäirde f. 'Aufschub, Kredit, Vertrag' 

[mir. cairdde, cardi]: gan chäirde, 

317. 493. 
cairid s. earaid. 

Keitsohrift f. celt. Philologie V. 



caitheamh, cathanih Inf. 'cousuraere', 
'aufwenden, geniefsen, hinwerfen' 
[mir. caithem] : le cathamh na sgä- 
luighe, 285; 's a bpiopuighe tobac 
aca da gcathamh, 540 v., 2; a chaith- 
eamh 'san aoileach, 718 v., 5. 

caithim 'consumo', 'aiifweuden, hin- 
bringen, geniefsen, brauchen, ver- 
zehren, hinwerfen' [alt caithim : w. 
peidioVJ: chaithiodar coisir, 510; 
mar chaithioch sl an oidhche, 718; 
da gcaithioch si 'n lä le cäch da 
riar, 747; chaithios mo chiall le 
fiadhach, 281; caithigidh smaointe 
is inntleacht mnä leis, 886; chaith 
mar cheo me, 176; a gcaithtear da 
släinte, 804; ar cathadh le mi aice, 
734. Vor dem Infinitiv 'müssen': 
caithfig an teann bheith ceannsa, 
124 ff.; caithfidh tu triall aun, 132; 
caithfiomua a bhfuadach, 194; go 
gcaithfeach a dhioga, 718 v., 4; 
caithfidh siad posadh fos, 908; caith- 
fiodsa gluaiseacht uaibh, 921 ; caith- 
fidh me geilleadh, 944. 

caithte 'consumtus', 'verzehrt, ge- 
braucht, hingeworfen' [mir. caite] 
10. 180. 448. 461. 

caladh m. 'Hafen, Landungsplatz, Ufer ' 
[mir. calad], sonst auch calaith, PI. 
calaithe (calaighthe) 44. 

calaois f. 'Betrug, Verrat' [von mir. 
callaid : w. call 'listig'] 90; cf. TG. 
36. GJ. 4, 9. 7, 118; calaoiseach TG. 
12. MP. 2,223. 

calcadh Inf. 'verhärten, verderben' 
[vom mir. calcaimj : is calcadh na 
feola 'während das Fleisch verdirbt' 
816. 

calma ' tapfer ' [mir. calma] 211. 

cam, camm 'krumm, betrüglich' [mir. 
camm : w. cam] 90. 616. 978. Cf. 
kam, Shakesp., Coriol. 3, 1. 

camänadh 'Ballschlageu' 276v. [gebil- 
det von camman ' das Schleuderholz ' 
Oss. 3, 56. GJ. 2, 292] , sonst camä- 
nacht, camäint, J. L. Aheru, Con- 
versation book, Waterford 1902, 2, 6. 

22 



338 



LUDW. CHR. STERN, 



cämas, cämus in. 'Bosheit, Fehler' [von 

canim, cäim] 442. 
canafas m. 'Kanvas' [vom engl, cauvas, 

vom lat. canuabis] : cauäfas 395; 

Var. cnafäs (O'Leary, Mion-chaiut 

2, 24) , cnofäs ; canafäs Hyde 146, 

cauabhäs Siarasa 45; alb. canabhas. 
caoch 'blind' [mir. caech : w. coeg 

'eitel'] 523. 
caochadh Inf. 'blind machen' [von 

mir. caechaim]: Gs. caochta 557. 

Cf. caochadh GA. 238. 
caoi Inf. 'klagen' [mir. cäi, c6i, zu 

caoidhim : mir. ciim, cöiim] 210. 
caoimheachas m. 'Gesellschaft' 718 v., 

9; von caoimhtheach 'Genosse' MP. 

2, 146 = mir. caemthach. 
caoimse s. cuimse. 
caoin 'sanft, mild, gefällig ' [mir. cäin 

: Vf. cain] 203. 585; caoin-dreach 857, 

caoin-tais 121. 
caoineadh Inf. 'klagen, tranern' [mir. 

cäiniud, cöiniud : w. cwyn]: Gs. 

caointe 173. 
caoinnle s. coinneal. 
caoint s. caint. 
caois f. 'Ferkel'? [mir. ceis 'Sau'] 

371 V., oder vielmehr = eis, cios? 
caol 'schmal, dünn, hager' [mir. cäel, 

coel : w. culj 867 ; PI. caoile (caola) 

681; caol-sgrog 652, caol-chos 970. 
caomhna Inf. 'schützen, verteidigen' 

[mir. coemna] 177. 540 v., 13. Cf. 

GA. 267. MP. 2, 150. 0' Gr. 534. 
caor f. 'Kngel, Masse, Flamme, Strahl' 

[mir. caer eig. 'Beere']: iona caor- 

thaibh teo, 24; a gcaorthaibh tinnte, 

844 = caor-theiutighe 'thiinder- 

bolts' Begley. Sonst bald caortha 

Jac. 93. Mise. 11, bald caora TG. 9. 

38. 63. Rah. 114. 270; (die Hölle) 

mar chaora, Mise. 16. Abgeleitet 

caorthainn GA. 318. TG. 51 , caor- 

thanu MP. 2, 90. 
caora f. 'Schaf [mir. cäera, coera], 

vulg. caoire 386. 718 v., 6.' Cf. cire 

Carm. 2, 245; PI. caoirigh, caoirighe, 

Hyde 20. 



cara m. 'Freund, Frenndin' [alb. 
caraid : mx. carrey : mir. cara : w. 
cär]: cara na Muimhneach, 118; Gs. 
carad 692 v., 10; yalg. cairid, caraid 
(eig. acc. sg. so wie auch der nir. 
Plural cäirde aus dem mir. acc. pl. 
cardiu entstanden ist) 481; gan 
chairid 317. 376. 514. Cf. a charaidh 
(charaid) na gcarad, MP. 1, 104. 

caradas m. 'Freundschaft' 128. 982. 

carraig f. 'Fels' [mir. carric : w. craig, 
wovon engl, crag] : Gs. cairge, vulg. 
carraige 191. 649 ; n. pr. Leith-chraig 
118. 168. 

cärta m. 'Quart, Viertelmafs' [vom 
engl, quart]: cärta biotäille, 594; 
cf. Hyde 40. Siamsa 126, cairte TG. 
36. 

carta m. 'Karte' [vom franz. carte, 
engl. Card]: PI. cartuighe 286; cf. 
cärtaighe imeartha 'card-playing', 
MP. 1, 328. 

carthannach 'wohltätig, gütig' [von 
caraim 'lieben'], vulg. carthanach 
427. 695. Cf. MP. 1, 228. 2, 94. Da- 
von carthannachd 1, 152. 282. 

cäs m. 'Fall, Schicksal, Unglück' 
[mir. cäs , vom lat. casus] : cäs na 
ndaoine 584; Gs. cüis mo chäis, 173. 
Cf. Celt. Mise. 378. 0' Gr. 478. 482. 
588. Davon cds-lag 'vom Unglück 
schwach' 892. 

casach ' widerhaarig , streitsüchtig ' 
[mir. cassach Corm.] 718 v., 6. 

casaim 'kehren, umkehren, wieder- 
kehren ' [mir. casaim] : Fut. casaidh 
me aris, 925. 692 v., 10. Rah. 160. 

casadh m. 'Gekräusel' [von casaim 
'drehen, winden']: casadh iona cül, 
489. Cf. donu-cas a fholt RC. 8, 352; 
casda MP. 1,204. Aber: ag casadh 
chuil le na dhuthaigh dö 'indem 
er seinem Lande den Rücken zu- 
wandte', Garland 11. 

cäsmhar 'unglücklich' 210. 

cat m. ' Katze ' [mir. catt : w. cath, vom 
lat. cattus] 702. 

catachas m. 'Miauen, Brunst der 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 



339 



Katzen ' 62i. 'Bidh an bhö fii dhair 
7 an chräiu fä shloch 7 an lair ag 
eachmairt.' Heuebry. 

Cafhal mac Reamninn, n. pr. m., 540 v., 
12. 17. Dieser Name wird dem 
Sprecher des zweiten Teiles des 
Gedichts beigelegt. 

cathamh s. caithcamh. 

cathathach 'leidend' [von cathaighim 
'prüfen']: go buadhartha cathathach, 
718 V., 10. Cf. go cathathach deu- 
rach, Mise. 8. 

caihfaire s. cafaire. 

ce, ce 'wer?, welcher?' = cia [air. 
cia : w. pwy : lat. qui] : ce buachail 
6g 1? 688. Man sagt: ce he sin? 
ci hl sin? 

cead m. ' Erlaubnis ' [mir. cet : w. 
caniad] 759 v.; län-chead 909. 

cead 'hundert' [air. cet : w. cant : lat. 
centum] 1018; bean agns cead, 182 
(cf. slän a's cead , Walsh 86) ; PL 
ceadta 273. 937. Cf. MCoum. 76. 
MP. 1, 192. 236. 294. 314. 2, 62. 

cead 'erst' [air. cet : w. cynt]. 

ceadfadh m. 'Sinn, Verstand' = cead- 
faidh f. [air. cetfaid, cetbaid : w. can- 
fod, von cet : cant (xarcc) und buith: 
bodj 544. 950. 

ceadna 'selb' [mir. cetna, von cet 
'erst'j 338; mar an gceadna 'gleich- 
falls' IV V. 

ceal m. ' Mangel , Vernachlässigung ' 
[mir. cel, von celim 'verhehlen']: 
gan ceal ribinighe, 259. Cf. Cead- 
longadh fada is ceal na mbrög Do 
nidh seanduine do dhuine 6g, Mise. 
90. 

ceall f. 'Kirche, Kirchdorf [alt cell, 
vom lat. cella], gewöhnlich in der 
Form des Lokativs cill in Dorf- 
nameu, wie Cill-Bhreacäin 454. 

cealltair f. 'Hülle, Gewand, Zustand, 
Ausdruck ' [statt cealtar : mir. celtar, 
von celim] : budh anfadh a cealltair 
Ä, bl anfa 'na cealltair B, bo aiiafa 
an cealtair E, 55 v. Cf. Is treith- 
lag mo chealltair, TG. 16; budh 



dheas e a cheann '3 a chealltar 
gleoite, GJ. 3, 69. 8, 135, wo erklärt 
wird 'bathas 7 cül an chinu 7 a 
bhfuil ag fas orra 7 ga gcumhdach'; 
cealltar Ferr. 97 ; cealltar (cealtar) 
draoigheachta, Text Soc. 1, 108. 178; 
leine cealtrach, GJ. 4, 82. 84. 

cean m. ' Gunst, Liebe ' [mir. cen] : Gs. 
ceana 981. 

ceangailte 'gebunden, verbunden' [mir. 
cengalta, cengailte] 217. 534. 620. 
692 V., 12. 972. 

ceangal m. 'Binden, Fesseln, Schlielsen, 
Heirat' [statt ceangladh; mir. cengal 
n., vom lat. cingulum] 35. 201. 225. 
474. 820. 874. 

ceanglaim 'binden, fesseln' [mir. cen- 
glaim, von cengal] 677. 744. 853, 
ceangail-se 1002; Praet. pass. cean- 
galag 500. 

ceann m. ' Kopf, Haupt ' [air. cend : 
w. penn] 652. 737. 744. 873. 1021 ; 
Gs. cinn 8. 586. 970; PI. cinn. 

ceannuighim 'kaufen' [mir. cennaigim], 
Part. vulg. ceauuighthe 217. 

ceannas m. 'Überlegenheit, Auktori- 
tät ' [mir. cendas] , vulg. ceanas 78. 
482. Cf. tä reim 's ceannas a ndan 
dam , MP. 1, 342. Mitunter scheint 
ceanas für cionas 'Liebe' zu stehn 
(ORoe). 

ceannasach ' mächtig ' [mir. cendasach] 
171. 440 V. 

ceanasach 'geliebt, lieblich' [von cean, 
cionas] 216. 274. 427. Vielleicht 
auch ceannasach 171. 

ceannphort m. 'Hauptstadt, Herrschaft' 
[mir. cendphort, von ceann und port], 
ceannfurt RC. 14, 157; PI. ceann- 
phuirt, C. 78; ceannaphuirt, GJ. 13, 
429. Cf. ceannphuirt 'Häuptling, 
Herrscher' Lane, Dict. 

ceannsa 'sanft, geduldig' [mir. cen- 
dais; cennsa Subst. f.] 124. 609. 

ceanntar m. 'Gegend, diese Welt und 
Umgebung' [mir. centar, cenntar] 
847; anafadh ceanntair, 55; 'san 
gceanntar teann, 610 v. 
00* 



340 



LUDW. CHR. STERN, 



ceapaim, ceapuighim 'bilden, anfzieheu, 
fangen, ersinnen, annehmen, meinen, 
festsetzen' [mir. cepawi]: Praet. 
cheapadar cruiun, 549; Fnt.ceapfaidh 
se comm, 639; Impt. vulg. ceapaigidh 
firnimh, 885. Cf. Rah. 98. 262. 266. 
MP. 1,15. 228. Mise. 39. 43. 71. GJ. 
2, 278. 

ceapaire m. 'Butterbrot von Haferbrot, 
Butter und Käse', 718 v., 1. GJ. 5, 
158. 6, 151 ; PL ceapairidhe, Hardi- 
man 1,26. 70. 

ceapuighthe 'wohlgebaut' 216. 

cearc f. 'Huhn' [mir. cerc, cf. gr. 
xtQxog 'Hahu'J: rian na gcearc, 412; 
uibhe cearc, 718 v., 2. 

ceärd f. 'Kunst, Kunstwerk' [mir. 
cerdd : w. cerdd] 454 v., 8. 

ceärdän m. 'Leibchen', 'cardinal' [von 
ceärd] 262. 

cearl m. ' Recht ' [mir. cert u.] 125 f. 
367. 529; 'das Gehörige' 257. 260. 
336; Gs. saor-chirt 144; fann-chirt 
91. 

ceart 'recht, richtig' [mir. cert : w. 
certh : lat. certus] 49. 1015 f. ; le 
fonn ceart, 655. Adv. dübail ceart, 
1019. Compos. cruadh-cheart 216. 

ceasaim 'quälen, foltern' [mir. cessaim 
'leiden'] 961 v. 

ceaihair 'vier' [mir. cethir : w. pedvvar : 
lat. quattuor : äol. nlovQSc] 540 v., 1 
= ceathrar ibid. 

ceile m. 'Gatte' [air. cele : w. cilj'dd, 
mit ele 'alius' zusammenhängend?] 
179. 296. 308. 348. 759. 872. 994; 
'Genosse', wie in a cheile oder 
cheile 'der andere neben ihm ', 'ein- 
ander' 8. 195. 793. 835; le cheile 
'zusammen' 35. 347. 500. 785. 887 
(auch ' allmählich ' GJ. 5, 42) ; fä 
cheile, 633 ; ar cheile, 844 ; 6 cheile, 
236; da cheile 'aus einander' 598. 

ceilim ' verbergen ' [mir. celim : w. celu : 
ahd. helan, etc.]: Impt. ceil 1017; 
Praes. ceilion 398. 878. 

ceilt f. 'verbergen, verhüllen' [mir. 
celt, ceilt, jüngerer Infinitiv von 



celim, statt cjieith]: duibhcheilt 
dlighthe, 86. 

ceirtiin f. 'Knäuel' des gesponnenen 
Garns an der Spindel [mir. certle f.] 
302. 

ceisteöir m. 'Spürer, Angeber', 'quest- 
man' [von ceist quest 'Frage'], 
vulg. cisteöir 868. 

ceö m. ' Dunst, Nebel ' [mir. ceo] : gan 
cheö, 13. 23; chaith mar cheo me 
'verzehrte mich wie Nebel' oder 
'wie Kummer' 176. 

ceöi m. ' Musik, Melodie ' [mir. ceol n.] : 
Gs. ceöil 509; PI. ceolta 983. 

chim 'sehen' [mir. dochim, dochiu, 
adchi]: Praes. chim 211. 435. 865. 
972, dochim 601. 897; Impf, chin 
5. 459; Fut. chifidh (-fig) 930, relat. 
chifios 908; Kond. chifeadh 930 v.; 
Praes. pass. chitear 419 v. — Praet. 
sg. 1. chonarc 401, dochonarc 337, 
dochonarcas 46, chonairc me 143. 
439. 801 [cho7iac, chonaic gespro- 
chen, mir. dochonnarc, adchondarc, 
atconnarc]. — Praet. contr. go bhfaca 
si, 096, go bhfeaca me, 139 [mir. 
facca, acca]; Praet. pass. contr.: ui 
fheacathas me, 251 [facthas, facas, 
GJ. 7,52; mir. acus TT.2 849, st. 
adchess ; cf . chualathas , J. J. Doyle 
p. 114]. 

choidhche 'immer' [mir. choidche, 
chaidche, aus co haidchi 'bis zur 
Nacht', Hib. min. p. 71] 449. 974. 

chonairc s. chim. 

chuala s. cluinim. 

chum Praep. c. gen. 'hin zu, zum 
Zwecke, für' [statt a chum : mir. 
dochum, dochom], im Süden vielfach 
chun gesprochen [mx. ghon Phill. 
p. 02 , alb. thun] : gobhtha chum 
saothair, 25; luighe chum leirsgris, 
88 ; ghluais chum siubhail, 136. 921; 
an draoidheacht chum drüise, 344; 
soighid chum luais e, 354; canafas 
chum sraod go bhästa, 395; gan äit 
chum suidhe ann, 409; cuireadh 
chum poige is fäilte, 492; när 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



341 



sheasmhadh chiim suidhte, 692 v., 13; 
cluim bail nä biodhgadh, 706 v., 4; 
chiim duine ' wegen eines Menschen ' 
788; clmm dith na mbeithe, 805; 
brigh chuin buaidhte, 863 ; 6r chum 
61 (6il) is aoibhnis, 774; fräs chum 
gnotha, 200 Y.; chum fäin mar 
leighiodar, 81; chi;m firionnach do 
shdsamh, 239 v. 

Die pronominalen Formen hierzu 
Averden mit der zusammengesetzten 
Präposition chug- gebildet, die aus 
do-co-oc (do-go-ag) entstanden ist: 
'hin zu, her zu'. 1. sg. chngam, 
chugham 46. 563, chum 300; pl. 
chughainn 508. 946; 2. sg. chugat 
(mir. achucat, Mac Conglinne 119, 
10); PI. chugaibh 912; 3. sg. m. 
chuige 434; f. chuice; pl. chuca. 

'ci statt aici, aice 488 v. 

ciall f. 'Sinn, Verstand' [air. ciall : w. 
pwyll] : chaithios mo chiall , 281 ; 
nä füg do chiall, 745; ciall as, 290; 
gan chiall, 175. 377. 514. 725, gan 
cheill, 207. 525; Gs. 6s ceann mo 
cheille, 463; ag siüdheamh mo 
cheille, 484; suim a gceille, 586; 
easnamh do cheille, 650; a chnü na 
ceille, 809. 

ciallmhar 'klug, verständig' 1015. 

cian f. ' Ferne und Länge, von Eaum 
und Zeit' [mir. cian], PI. le cianta 
[mir. fri ciana] 9. TG. 46. 

ciantach vulgär statt cionntach, 889. 

cill f. 'Kirche, Friedhof s. cell. 

cillin f. 'Häuschen, Kämmerlein' [von 
cill aus lat. cella]: cillin ua hätha, 
301. 

cimilt f. Inf. 'reiben' = comuilt, cu- 
muilt [mir. coimilt, comeilt] 711; 
cf. le cimilt lämha, MP. 2, 142. 

cimlim 'reiben, streicheln ' = cuimlim, 
cumailim [mir. coimlim, aus com- 
melim]: Praet. do chuimil 706 v.; 
chimil 708. Cf. Jac. 108. Rah. 208. 

cinnim 'bestimmen' [mir. cinnim]: 
Praet. pass. ciniodh 113. 

cinnte ' bestimmt, sicher, genau ', auch 



einte geschrieben: 472. Cf. O'Gr. 

508. 619. MP. 1, 15. 108. Mise. 28. 

TG. 50; auch 'knauserig' Rah. 26. 

ORoe. 
cinnteach ' genau , knauserig ' : PI. 

cinntig 791. 
cinnteacht f. 'Genauigkeit, Knauserei' 

501. Cf. Mise. 86. Rah. 102. 
ci'och f. 'Brust des Weibes' [mir. eich: 

w. cig ' Fleisch '] : PI. ciocha 842 ; 

ciochaibh 471. Cf. Ds. eich Rah. 

202; Du. da chioch 194, da chioch 

Danann, 128. 
cioillte s. coillte. 
cion m. 'Liebe, Achtung' [mir. ein, 

aus älterm cen f.J 820 v. Cf. O'Gr. 

475. 555. Rah. 34. Walsh 68; gan 

chion, Rah. 10; neamhchion, 186; 

faoi chion, MP. 1, 130. 262; fa r6- 

chion, Celt. Mise. 348. Rah. 182. 
cion m. 'Schuld, Sünde' [mir. ein], 

PI. cionta, vulg. cionnta 180. 458. 

933. 
cionn, Ds. von ceann, 463 v. 586 v. 

692 V., 22. 
ciontach ' schuldig' [mir. cintach], vulg. 

cionntach 693. 889 v. Rah. 160; vgl. 

ciantach. 
cioradh Inf. 'kämmen' [von cior : mir. 

cir f. 'Kamm'] 960. Cf. cioraim 

MConm. 89, ciortha MP. 2, 214. 
ci'os m. ' Zins ' [mir. eis, vom lat. cen- 

sus] 78 ; vulg. gan chaois, 371 v. (?). 
cisteoir s. ceisteöir. 
ciüin 'still, sanft' [mir. ciiün] 300. 

609; ciüin-tais 695. 
ciumhais, ciuimhis f. 'Rand' = ciumhas 

[mir. cimas] 1. 46. Cf. le ciumhais 

na Sionainne, MP. 1, 96; ciumhais 

na gcnoc, 1, 258; (der Tau) a gciu- 

mhais an ros, Jac. 32; i gciumhais 
a cheile, GA. 55. 
ciünsach 'sanft, bieder' [von ceannsa 

abgeleitet], vulg. cüinseach: PI. 

cüinsig (ciünsaig) 105. 455. Vgl. 

anchuinse 'unehrliche Person' (?), 

Clar. 1244; ceannsaidhe 'beloved'. 
cladhaire m. 'Strolch' [mir. cladaire, 



342 



LÜDW. CHR. STERN, 



von cladh : w. cladd 'Graben'], vulg. 
cloidhre 731; sonst claidhre Rah. 
109. 222. Mise. 4. 19, PI. claighridhe 
6. Cf. cladhaire 0' Gr. 440. TG. 7. 
33. Mise. 35. 101. GJ. 3, 56; PI. 
cladhairidlie Mise. 23 ; cladhaireaclit 
TG. 22, claidhreacht 17. 52. 

cladhartha 'schuftig' [von cladhaire?], 
vulg-. cloidhirthe 867. 

clagarnach m. 'Rauschen, Klang, Re- 
gengufs' [von ciagar 'Platzregen' 
GJ. 5,111. 13,269. Seadna 6, wie 
cogarnach (Aesop 80) von cogar] 
414; clagarnach (claigearnach)cheüil, 
509; cf. GJ. 13,259. 

cläirseach f. 'Harfe' [alb, clärsach : 
mir. cläirsech, von clär 'Brett'] 
692 V., 6. 

clais f. ' Grube, Graben, Furche, Spalte ' 
[mir. class], xuxe[X(puTO)Q 706 v., 2. 

clampar m. 'Streit, Verleumdung, Be- 
trug' [vom engl, clamour] 88. Cf. 
MP. 1,282. Jac.91. TG. 16. GJ.3,6. 
6, 94; clarapaire Mise. 8; clamprach 
TG. 29, clampreighe Rah. 290. 

dann f. 'Kinder' [mx. klaun cloan : 
air. cland : w. plant] 532 ; le dann, 
466; Ds. gan chloinu, 317, ar chloinn, 
902; da gcloinn, 802. 

claobhaim 'anhangen' [das engl. cleave]: 
claobh led' mhuaoi, 820; cf. claoidh 
le 'sticking to' GJ. 6, 37. 

claoidheamh Inf. ' niederwerfen, unter- 
drücken' 122; claoidhiomh na 
mbunnsach (Name eines Krautes), 
343. Cf. claoidheadh 'vergraben' 
CA. 1, 176 (?). 

claoidhim 'unterwerfen, unterdrücken, 
quälen, kränken ' [mir. clöim] : Praet. 
do chlaoidh 454 v., 15; Tut. rel. 
chlaoidhfios 334. 

claoidhte (claoite) 'niedergeworfen, 
erschöpft, krank, elend' 174. 198. 
210. 692 V., 11. 892. 

claon 'schief, verkehrt, parteiisch, 
schlecht' [mir. cloen : air. cloiu] 443. 
457. 728. 868; clao7i-bheart 117, 
claon-bhirt 180. 



clär m. 'Tisch, Tafel, Fläche, Plan' 
[mir. clär : w. clawr] : clär na mionn, 
152; clär na mara, 742; clär geal 
uchta, 540 V., 6 (cf. GJ. 3, 106); Gs. 
ar lär an chläir, 161 (cf. a geeann 
cläir MP. 1, 82). 

Clär m. die Grafschaft und Stadt Cläre 
in Munster, Gs. an Chläir 454. 

cleachtaim 'üben, gewohnt sein" [mir. 
elechtaim ' pflegen ' j : Praet. 66. Cf . 
GA. 154. MP. 1, 180. 

cleas m. 'Spiel, Streich' [mir. cless, 
cliuss ; cf. skr. kridati ' ludit ' (Thurn- 
eysen, CZ. 3,432)] 287. 305. 450 v. 

cieir f. 'Klerisei', 'clergy' [mir. cliar, 
vom lat. elerus], Gs. snidhm na 
cleire, 499; suim na eleire, 760; 
eoing na eleire, 587; cumha na 
cleire, 810; do chuairt na cleire, 
796. Des gleichen Ursprungs ist 
cliar f. 'Schar, Gesellschaft' (Rah. 
68): w. der. 

cleireach m. 'Küster, clerk' [mir. 
clerech, vam lat. clericus]: cleirioch 
505. Cf. Ni maith sagart gan 
cleireach, Seanfhocal. 

cliabh m. 'Brust' [mir. cliab] , Gs. 
gärdas cleibh, 167; losgadh cleibh, 
157; siorchrädh cleibh ort, 363; lär 
mo chleibh-se, 803; sgalladh mo 
chleibh, 843 ; pianta cleibh, Mise. 55 ; 
a ghrädh ghil mo chleibh-si, MP. 
1, 102. Gs. cleibhe C.157v. scheint 
inkorrekt. 

clinn f. ' Todtenglocke ' [vom mir. 
cliudim 'klingen'] : cluistear a ehlinn, 
1013; sonst ding MP. 1,239; galar 
nimhe agus ding am chluais, 2, 88, 
in einem Gedichte B. Merrimans. 

clis f. 'Kunststück, Erfindung, Streich' 
= cleas [mir. cless, cliuss] 127; 
Kiith-chlis 964; claon-chlisMP. 2, 150. 

cüsitti 'springen, überholen' [mir. clis- 
sim] : Impf, (unpers.) go gcliseach ar 
luige le tunndacht 'dafs es (ihrer) 
Schwäche mifslang' (Var. a thün- 
dacht), 694; cf. Garl. 106. 

clisteacht f. 'Gewandtheit' 606. Cf. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



343 



cliste ' geschickt, gewitzt ' MP. 1 , 120. 
126. 302. Eah. 8. 162. TG. 15. CZ. 
1, 142. 

cloca m. 'Mantel' [vom engl, cloak] 
417. 896. Davon cloicin. 

clodh m. 'Gepräge, Erscheinung' [mir. 
clöd, Inf. von clöim 'drücken'] 492. 
552. 569. 650. 857: davon clödh- 
dheas 203. Dagegen clö 'Nagel, 
clavus', cid 'Zapfen' O'Gr. 451. 
487. 

cloici'ti f. 'Mäntelchen' [von clöca] 387. 

cloidhre s. dadhaire. 

cloidhirthe s. dadhartha. 

clü 'Rnhm, Lenmnnd' [mir. clü u. : 
w. clyw : gr. i<?.l-og] : ceanas is clü, 
482; a chlü na faidhne, 995; gan 
clü, 180; gan chlü, 376. Cf. cliü 
180 V. 482 V. Walsh 42 = alb. cliü. 

cluantoir (cluainteoir) m. 'Schmeichler' 
754 V., von cluain f. ' Schmeichelei, 
Verrat, Streich' MP. 1, 134. 136. 2, 
150. Walsh 88. O'Gr. 547. 617; da- 
von auch cluanaidhe ' Schmeichler ' 
Hard. 2, 407. 

cluas f. 'Ohr' [mir. cluass], Ds. cluais 
955; PI. chiasa 292. 577. 952. 

clüdadh Inf. 'bedecken. Decke' [von 
clüid f. 'Bedeckung, Kleidung'; cf. 
engl, cloth] 407 v. 662 v. 668 v. Cf. 
GJ. 2, 306; leaha 'gns clüdadh, GA. 
55; Gs. clüdaigh, MConm. 102. Da- 
von clüdaighim TG. 70. 

clüid f. 'Winkel' [mir. clüit] 610 v. 
Hard. 2,238. Hyde 16. 'Wohnung', 
MP. 1, 290. Oss. 4, 118. Siamsa 115. 

clüideamh Inf. 'bedecken. Decke' = 
düdadh: clüideamh 668; ganchlüid- 
eamh, 407; gan clüideamh, 662. 

cluinim ' hören' [mir. clunim : w. clyvs'^ed 
: gr. x/.iio , etc.] : Impt. pass. cluiu- 
tear 1013 v. Praet. sg. 1. chualas 
41, do chuala (seil, me) 799, chuala 
908, mar chuala, 445; sg. 3. da 
gcuala e, 521. 

cluisim ' hören ' [mir. cloisim] : Imperat. 
pass. sg. 3. chüstear 1013. 

clumh f. ' Federn ' [mir. clüm : w. pluf, 



vom lat. pluma] : clümh chum luighe, 
775; Gs. ar leabain chlüimh, 670. 
Davon : mala chlümhach, MP. 2, 228. 

cnäimh m. 'Knochen' [mir. cnaim; cf. 
gr. :err]fi7j], auch cndmh: a gcorp 's 
a gcnämh, 613; gan chnäimh, 621; 
ar chnäimh a chüil 'auf dem Kno- 
chen seines Vermögens ' (?), d. h. ' bis 
zum Äufsersten ' 700 (cf. ar chnäimh 
mo dhichill); PI. cuma na gcnämh, 
548. 974; reamhadas cnämh, 770; 
cnämha 237. 488. 578; ar fuaid a 
chnämha, 360 ; cabhair 'na chnämha, 
720. Die Varianten geben auch die 
Pluralform cnämhna 237. 360. 578 
(cf. MConm. 90. Jac. 119); sie steht 
für cnämhanna (cf. mearanua etc.), 
Avie luibh'na, biadhna TextSoc. 1, 6, 
fiadhna ib. 16, gruadh'na MP. 1,218. 
Rah. 14. 166, dämhna 'Dichter' 
ORoe, etc. 

cnaisle m. 'Bettpfosten' 714. GJ.2,306. 

cndmhach 'knochig' 48. 

cneas m. 'Haut, Leib", wie gr. /^cü§ 
[mir. cness], davon aoil-chneas, Gs. 
-chnis (st. chneis) 692 v., 11. 

cneasta 'sanft' 124 v.; cf. ceannsa. 

cnoc m. ' Hügel ' [mir. cnocc : (w. cn wc) : 
arm. cnoch , kreach] : Cnuc (Cnuic) 
Bhän-bhuidhe 138 C. 

cnü f. 'Nufs', Ausdruck der Zärtlich- 
keit [mir. cuü, cno : w. cnau], auch 
cnö : cnü na hoige, 96; cnü na ceille, 
809; cno na foighneadh, 995 v. Cf. 
a chnö chaoin, MP. 2,126; a chnü 
mo chroidhe, O'Gr. 485; cnü mul- 
laigh, Rah. 150; cnä, O'Gr. 429. 

'CO 535 V., statt aco, acu. 

cobhail f. ' Rumpf, Rumpfhemd, Kami- 
sol', auch cabhail: 875 v.; comm is 
cobhail, 488; a chobhail 's a chota, 
875. 

cobhainn s. conn. 

cochall m. 'Beutelnetz, Umstrickuug' 
[mir. cochuU : w. cwcwU, vom lat. 
cucullus] : gan chochall gan chuibh- 
reach, 631; cf. a gcochall na croise, 
TG. 7. 12. 



344 



LUDW. CHR. STERN, 



codaitach 'schläfrig, Schläfer' [von 
codladh], vulg. codlatach, gesprochen 
collatach (GJ. 3, 79), 62. 222. 

codladh m. 'Schlaf, auch colladh [mir. 
cotlud] 31. 40. 188. 291. 296. 631. 
670; Gs. codalta, viilg. corfto/a (gespr. 
collata) 782, so auch CA. 2, 41. 

cogadh m. 'Krieg' [mir. cocad, eigentl. 
' Zusammentreffen '] 100. 

cogar m. 'Flüstern' [mir. cocur] 296. 
541. 930. Cf. cara chogair 'ver- 
trauter Freund' Lawlor p. 136; a 
rün dhil 's a chogair, MP. 1, 346. 

coigiol f. 'Spinnrocken', st. coigeal, 
in Munster coigial (GJ. 2, 215), vulg. 
coigil, cuigiol 301. Übertragen Sia 
TO JcaxtfKpuTor, 711 v. 

coigilt s. cuigilt. 

coileän m. 'Weif, junger Held' = 
cuiledn [mir. culen : w. colwyn] 581. 

coill f. 'Wald' [mir. caill], PI. coillte, 
3. 20. 

coillte 'entmannt' [von coillim : mir. 
collim ' verletzen '] 779, wo C cioillte 
schreibt. Auch caillte, cailltean, 
caillteanach 'eunuch, fumbler', alb. 
caillteanach. 

coim f. 'Schofs, Mitte, Schutz' [mir. 
coimm]: corp is coim, 768; a gcoim 
a" tsleibh', 3 (cf. nxv/l ÜvlvfXTioio 
Hom.) ; gan choim, 317. Cf. a gcoim 
oidhche, O'Gr. 671; fäd' choim, a 
leac , MP. 2, 217. Abgeleitet sind 
coimin 'feine Taille' MP. 1, 252, 
cuimin 1, 274. GJ. 3, 74. 

coimheasgar m. 'Streit' 454 v., 9. MP. 
2,90. SW. 2, 149. 

coing s. cuing. 

coinne m. 'Zusammenkunft, Begegnen' 
[mir. coinde, conde, von comb, con 
'mit']: a gcoiune 'entgegen' 114; 
sonst auch a gcoinnibh; coinne 
' notiou ' J. J. Doyle p. 114, gan coinne 
' unerwartet ' ib. 143. 

coinneal f. 'Kerze' [mir. caindel : w. 
canwyll, vom lat. candela], PI. 
coinnle, vulg. caoinnle 469. . 

cöip f. 'Schar, Menge' [vom lat. copia] 



504. Cf. Hard. 1, 158. 160. 185. 
MP. 1, 144. 170. GA. 285. Rah. 6. 
264. 266, coib Mise. 31. 

coipe f. 'Haube' [vom engl, cap oder 
coif] 258. 390 (cioii)e C), d.i. 'the 
high-cauled cap '. Cf. caipe .i. caille 
dub, O'Dav., cop MCongL; caip supra. 

coir f. 'Verbrechen, Tadel' [mir. cair : 
w. cerydd] 993. 

cöir 'recht, gerecht' [mir. coir : w. 
cywir] 121; ni coir, 785, nach coir, 
346, nior coir, 503. 

cöir f. 'Recht, Gebühr, Gerechtigkeit' 
[mir. coir : w. cywir] : a gcoir ' nach 
Gebühr, comme il faut' 602. 482 v. 
985 V.; chuirfin a gcoir 'gebrauchen' 
338; leigthear a gcöir, 895; cf. i 
gcoir na bhfear 'für die Männer', 
Aesop 6 = a gcomhair ? Gs. cörach : 
a nimirt mo chorach, C. 249. 

cois 'bei', eig. 'am Fufse' [Ds. von 
cos]: cois na tine, 540; cois an 
tealaigh, 540 v., 18; cois cuain, MP. 
1, 240; cois tuinne, 1, 314; cois 
abhan, 1, 246. 336. 2, 48. 

coisir f. 'Fest, Gesellschaft', 'cosher- 
ing' 510; cf. Rah. 106. GJ. 9,274; 
Gs. cöisreach 6, 99, Gp. coisreach 
Rah. 116. Davon vermutlich das 
Adjectiv cöisreach TG. 32. 45, PI. 
coisirig 29. 

coiste 'Jury' [mir. cuaiste, vom engl, 
quest, cf. CZ. 1, 117. 2, 223] 539. 
Cf. 0' Gr. 571. GJ. 7, 92. 10, 618. 
coisde Rah. 136, guisde goiste Molloy 
169; PI. coistighe TG. 9. 11. Jac. 
104. Dagegen cöiste ' coach ', coisde 
MP. 1,342; Pl.cöisdidhe Hard. 1,72, 
coistighe MP. 1,52, cöistidhe Mise. 
24. Hyde 120. 

coiann f. 'Leib' [air. colinn : mir. co- 
laind], vulg. colan 239. 383. 684. 

colgach 'spitzig, grimmig, trotzig' 
[von colg, calgg : w. cola], vulg. 
colagach 48. 

collöid s. cullöid. 

com, comm m. 'Brustkasten, Mitte, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



845 



Leib, Eingeweide' (cf. coim): 237. 
380. 488. 621. 639. 876. 

comh 'so, sowie' [air.com-, con- : w. 
cyf-, cy- : lat. cum : gr. f i'r] : is me 
comh leabhair, 228; comh fuar le 
oighreadh, 682; comh fada le bliadh- 
ain üä lä, 725; comh tobhtha 's is 
feidir, 2iß. 540 v., 10; comh breägh 
seo 'so schön' 228 (cf. comh dlüith 
sin, Lane 104 b). 

comha s. cumha. 

comhachta m. 'Macht, Vollmacht' = 
ciimhachta [air. cumachta n. : w. cy- 
foeth] 60. 115. 127. 888; mo leighios 
am' chomhachta (so statt -tadh zu 
schreiben) 'die Heilung, die in meiner 
Macht steht' 332; PI. 815; lämh na 
gcomhacht', 910. Cf. cochta, cüchda, 
Molloy 179. 

comhachtach 'mächtig' [mir. cumach- 
tach : w. cyfoethog] 122. 427; PI. 
comhachtaig 907. 

comhair f. 'das Gegenüber, die Gegen- 
wart, Teilnahme' = conihar [mir. 
comair : w. cyfer] : comhar na saoithe, 
482; a gcomhar 'zusammen' 887; 
a gcomhar na fuirinne 'bei' 985; 
bothäin ' im Innern ' 409 ; 6s comhair 
mo shüil 'vor' 822; 6s comhair na 
gcaoinule, 469; 6s comhair an 
tsaoghail, Walsh 40. Cf. Ni theidh- 
eann comhar na gcomhursan le 
cheile, T. O'Donoghue, Seanfhocail 
p. 14. Das Wort wird schon früh 
oft cöir geschrieben, wovon es 
O'Leary, Miou-chaint 3,71, unter- 
scheidet. 

comhairle f. 'Rat' [mir. comarle, von 
airlim] 887. 909 ; a gcrioch na comh- 
airle ' als Ende der Beratung ', 
'kurz' 113. 

comhangar m. 'Nähe', statt comhgar, 
GJ. 5, 133 [mir. comgar] : a gcomh- 
angardaoine, C.251; am' chomhaugar, 
20; gairid do chomhangar (Var. 
dam' chomhgar) 432 ; a gcomhangar 
liathta 'dem Ergrauen nahe' 990. 



Davon comhgrach MP. 2, 96. TG. 88, 

cümhgrach 12. 
comhangar m. 'Auskunft, Mittel', PI. 

comhangair 338. 
comhangus m. 'Verwandtschaft' 664 

= comhgus MP. 2, 212. 215. 216. 

Rah. 52. Davon 'kin-cogish' bei 

Spenser. 
comharsa f. 'Nachbar' [aus corah-ursa, 

0' Gallager 400] 431; Ds. comharsaiu 

247. 539; PI. comharsain 507. 
comhartha m. ' Zeichen ' [mir. comartha 

n. : air. com-arde] 59. 
comhdhaita m. 'Milchbruder' [von cora- 

und dalta 'Kind'] 128. 
comhdach s. cumhdach. 
comhgar s. comhangar. 
comhgus s. comhangus. 
comhna s. cumhna. 
comhradh m. 'Gerede' [mir. comräd] 

527 V. 
comhroinn 'Mahlzeit' 503 v. (?). Oss. 

1, 108. 
comhthrom m. 'GleichgeAvicht, Recht' 

[mir. comthrommj 503 v., vulg. 

cortham. 
Conchubhar nom. pr. m. 454 v., 16. 
congbhäil Inf. 'behalten, bereit halten' 

[mir. congbäil, von congbaim, von 

com-gabaim] 540 v., 20. Cf. conn- 

mhail, Celt. Mise. 848. 
congnamh Inf. 'helfen' [mir. congnam, 

vom air. con-gniii] 481 v. ; congnadh 

MP. 2, 96 = comhna. 
connartach 'nicht geheuer, rohe Person' 

st. contabhartach [alb. cunnartach, 

von contabhairt: cunnart 'Gefahr'], 

vulg. conartach 401. 
conn m. 'Sinn, Verstand' [mir. cond] 

493 (cobhuinn C). Cf. alb. duine 

gan chonn ' unverständiger Mensch '; 

ce 'n conn ma 'n ceillinn ' aus wel- 
chem Grunde sollte ich verbergen?' 

Carm. 1, 268. 
cor m. 'Art und Weise, Mal', eig. 

'Wurf [von cuirim]: cor fada, 

706 V., 3. 
cor m. ' Chor, Kreis ' [vom lat. chorus] 



346 



LUDW. CHR. STERN, 



482 V. 983 V.; PI. coraidhe Hard. 2, 
236. 238, wofür Mise. 46 corraidhe 
hat. Besser coir, cor = comhair, 
comhar. 

cörach 'rechtschaffea, passend, elegant, 
comnie il faut' [eig. Gs. von coir, 
LB. 160 a, als Adjectiv gebraucht] 
216. 265. 581. Jac. 110. GJ. 3,69; 
Snperlat. ba choraighe, GA. 62. 

cörda ni. 'Strick' [vom engl, cord] 
456. 786. 876. 1000. 1006; sdraoille 
an chorda 'ein Vagabund, der an 
den Galgen gehört' Rah. 222; PI. 
cörduighe, MP. 2, 106. 

coröin f. 'Krone' [vom lat. Corona] 
649. 831; die corona clericalis, 'die 
Tonsur', oder 'unter der Herrschaf t'(?) 
816; PI. corönuidhe MP. 1, 158. 

corp m. 'Körper' [w. corff, vom lat. 
corpus] 402. 613. 768; corp na sräide 
'die Mitte der Strafse' 303. 

corporlha 'körperlich, von Körper' 
105 = corpordha, cf. corptha. 

Corradh Chaitli'n n. pr., eine Ortschaft 
454 v-, 1. 

corruighim 'bewegen, sich bewegen, 
rühren' [von corrach 'unruhig', 
Hard. 2, 284] 39. 62. Cf. Hard. 2, 
240. Mise. 33. MConm. 106. Eah. 16; 
corruighthe 'bewegt' Hyde 118. 

cortha 'ermüdet' (= corrtha) 32. 663. 
697 V. Cf. GJ. 4, 33. 

cortham m. 'Gleichgewicht, Eecht, 
Billigkeit, günstige Lage und Ge- 
legenheit' [vulg. statt cothram = 
comhthrom] 503. 627. 669. 698. 785. 
929; ar cortham 'im Gleichgewicht, 
bequem' 32. Davon cothramach, 
TG. 2. 33. 

cos f. ' Fufs ' [alb. cas : mx. cass, cosh : 
mir. coss : lat. coxa] 707; Ds. cois 
614; PI. cosa 239. 683; caile na 
geos, 224; na gcos gan ünladh, 401. 

cosaint Inf. 'verteidigen, schützen' (= 
cosnamh) 963. GA. 218; Gs. cosanta 
MP. 2, 214; abgeleitet cosantach 2, 
217. 

cosg Inf. 'zurückhalten' [air. coscc] 157. 



cosnamh Inf. 'verteidigen' [mir. cos- 

nara, von cosnaim 'erstreben"] 900. 
cota m. 'Eock' [vom engl, coat] 379. 

425. 875. MP. 2, 44. 74. 217; Demin. 

cöitin 1, 318 = eötän. 
crädh m. 'Qual, Plage' 749. 761. 997. 
crädhnas m. 'Qual', Gs. crädhnais 284. 
crädhuighim ' quälen' = crddhnim [mir. 

eräidim]; Praet. do chräig 174, do 

chrädhaig 207. 957. 
cräibhtheacht f. 'Frömmigkeit' 293; 

cf. cräibhtheach : mir. eräibdech [von 

mir. cräbud : av. crefydd]. 
cräidhle 'qualvoll, elend' [Gs. von 

cradhadh] 38. 209 v. 731 ; cf. craeite, 

Celt. Mise. 378. 
cräidhteacht f. 'Qual' 30. 
crann m. 'Baum' [mir.crann : w.prenn]: 

Ds. do'n chrann, 874; PI. croinn, 19; 

Gp. a uaice na gerann, 33. 
crannda 'hinfällig, gebeugt' [von crann 

'Baum', mir. cranna, Gorm.] 755. 
craobh f. 'Zweig, Busch' [mir. cräeb, 

cröeb] 27; Gs. barr na craoibhe 'die 

Frucht des Zweiges ' 882 ; cf . dhean- 

fach se fionta de bharraibh na 

gcraobh, MP. 1, 204; PL craoibhe C. 

263 V. 
craoibheach 'Gezweig, Buschwerk': PI. 

craoibhche 263 ('branched' Shakesp. 

Tw. N. 2, 5, 54); cf. craobhach MP. 

1, 90; craobhcha Oir. 2, 85. 93. 
craoiseach f. ' Speer ' [mir. croisech] 

454 V., 8. 
craorag 'blutrot, purpurn' 262; statt 

croidhearg MP. 1,258. Rah. 162 [mir. 

cröderc, von cräi : w. crau 'cruor'] 

oder caor-dhearg (? Hyde 14. GJ. 6, 

167), scheint richtiger a,ls craorach 

C (von croidhi-eaeh?). Cf. WalshÖO. 

TG. 12. 49. 71. 85. GJ.3,37; brann- 

da craorag, Mise. 53; an chruin- 

neacht chraorag, 69; alb. era-dhearg 

Carm. 2, 256, ero-gheal cra-gheal 

1, 289. 
cre f. 'Ton, Erde', für 'Kind' 548 

[mir. ere m. : w. pridd : arm. pri]. Cf. 

alb. cre 'the body'. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



347 



creach f. 'Beute, Plünclernug, Ruiu' 
[mir.crech] GG. 183. 223; mo phian- 
chreach, 309; cf. mo mliile creach, 
Mise. 22. 

creachtach 'wundig, narbig' 54 [von 
creacht : mir. crecht : w. craitli 'Wun- 
de']. 

cread 'was?' 227 [mx. cre : mir. cret, 
ans ce-ret]. 

creathaim 'zittern' = critlüm [mir. 
cretbaim] 991 ; Praet. chreathas 493, 
chreathadar 5G2. 

creaihaire m. 555 J5, etwa creathaide 
'Kind'? 

Creailaigh n. pr. Cratloe, Dorf in der 
Grafschaft Cläre, Baronie Buuratty 
Lower, GA. 14G, vulg. Creatalaoi C. 
456; cf. Creatalacha, Text Soc. 1, 10; 
mac Chonmhara Greatalaigh glei- 
geal, Dirge 101. 

creatuir m. 'Kreatur' = creatür [vom 
lat. creatura], vulg. ereitiüir [vom 
engl, creature] 558. 

creice m. 'schwache, elende Person', 
GJ. 3, 68. ORoe, vulg. creiche 555. 

creidim ' glauben ' [mir. cretira : w. cre- 
du : lat. credere] 783; Impt. creidig 
381 ; Praet. chreid nie 520. 

creim f. 'Nagen, Schade, Pein' 603. 
Hard. 1, 158. MP. 2, 156. TG. 22. 
GJ. 7, 100; mo chreim-ghoin, Mise. 
72. Cf. creidhim ' Unglück, Verlust ' 
Celt. Mise. 376. 0' Gr. 513. 

creimeach 'schadhaft, zernagt, ver- 
sehrt' = creimioch 54. 755, auch 
creimtheach? TG. 51. Cf. creimeach 
'crippled' Lawlor p. 136; 'wounded' 
GA. 355, ' wasted away ' Keat. Dänta. 

crioch f. 'Ende, Grenze, Gewerbe' 
[mir. crich : w. crib 'Kamm'] 436; 
Ds. in C crioch (statt cvlch): a 
gclroch na comhairle, 113; gan 
chrioch, d. h. ' unverheiratet ' 316. 
371; PI. ar chriocbaibh Fäil, 76; a 
gcriochaibh Eibhir, 1013. 

crion 'welk, trocken' [mir. crin : w. 
crin] 9. Cf. gan chas gan chrin, 
Jac. 110; 'dir ur 's crin, 114. 



crfona 'verwelkt, vertrocknet' 252. 

684. 692 V., 12. 959 [statt crionda, 

wie grända, daonda]; cf. 6g a's 

criouna, MP. 2, 214; 6g 's criona, 

TG. 59. 
crioniach m. 'vertrocknet', auch crio- 

nach [mir. crinach] 1014. 
crios m. 'Gürtel' [mir. criss : w. crys 

'Hemd'] 708. 
crith m. 'Zittern' [mir. crith : w. cryd] 

iu lüith-chrith 716, täimh-chrith 768. 
criihim 'zittern' = creathaim [mir. 

crithuaigim] 464 ; Praet. chritheadar 

562 V. ; Imperat. sg. 3. critheach 1014. 
crobh m. 'Hand, ohne die Finger' 

[mir. crob]: min-chrobh 706 v., 3; 

PI. cruibh (croibh) 578. Cf. Walsh 

44. MP. 1,212. 294; ar a cheithre 

croibh ' auf allen Vieren ' GJ. 2, 306. 
crobhaire m. 'einer von grofsen Hän- 
den, ein Starker' 627; an crobhaire 

mnä, 487. Cf. MP. 1, 94. 168. 2, 106. 

Walsh 162. Jac. 32. 107. TG. 17. 28. 

48. Mise. 76. O'Gr. 547v. GJ.7,20. 
crochadh Inf. 'hängen' 786 [mir. 

crochad, von croch f. ' Galgen ', vom 

lat. crux]. 
crodha 'tapfer' [mir. croda : w. cryf ?] 

627 V. 
croiceann m. ' Haut ' [air. crocenn : w, 

croen : arm. kroc'hen], vulg. croicion 

540 V., 4. 
croidhe m. 'Herz' [mx. cree : mir.cride : 

w. craidd 'Mitte', indogerm.] 5. 9. 

117. 207. 435. 531. 602. 757. 764. 

948. 961. 1014. 
croidheamhail 'beherzt' [mir. cridemailj 

211. 
crom, cromm 'krumm' [mir. cromm, 

cromb : w. crwm] 238; cromm-shlin- 

nednach 976. 
cromadh Inf. 'sich krümmen, krumm 

werden' 850- 
cron 'gebräunt, schwärzlich" 777 v. 

GJ. 5, 41; cf. cron-dubh MP. 1, 12; 

cron-phuic 2, 100. Eah. 72. Jac. 91. 
crothaim 'schaffen', statt cruthuighim 



348 



LUDW. CHR. STERN, 



[von cruth : w. pryd ' Gestalt ' ] : 

Praet. pass. crothadh, crothag 627. 
cruach f. 'Haufen, Stapel, Schober, 

Dieme ' [mir. cruach : w. cn\g] 796. 

MConm. 78. 106. 
cruadh 'hart'= cruaidh [mir. cruaid] 

356. 682. 791. 1007; cruaig 692 v., 

15. Davon crnadh-cheart 216. 
cruadhaim 'härten, hart werden": Praet. 

chruadhadar 578. 
crüca m. 'Haken, Krücke" [vom engl. 

crook]: Gs. 538; übertragen: do 

bhuail si 'crüca ' Tatze, Klaue ' 135. 

TG. 59; PI. crücaoi MP. 2, 220. Cf. 

crücäil ' grappling '. 
crüdh 'Milch, Melken' (= crüidh) 669. 

MP. 2, 82; = Inf. criidhadh Oireach- 

tas 2, 80; Gs. calän crüidhte, Walsh 

42. 
cruinn 'rund, angesammelt, gesund, 

vollständig, genau ' [mir. cruind : w. 

crwn] 445. 507. 572. 611. 947. 969. 
cruinnighim 'versammeln, anhäufen': 

Praet. chruinnig 206. GA. 15. 
cruinnighthe 'versammelt, dicht und 

fest' 589. 577. 
crüncach m. 'hinfälliger Älter, Krüppel' 

791 v. OEoe; crünchadh (?) TG. 59. 
crüsta m. 'Kruste', ein Schimpfwort 

[vom engl, crust] 959; cf. GA. 204. 

272. 
cuach f. 'Locke' [mir. cüach] 692 v., 17. 
cuaill f. 'Haufen, Bündel, armseliger 

Mensch' = cuail [mir. cüal] 686; 

cf. MP. 1, 304. 2, 88; cuaill bheag 

cnämha, 1, 162. Für cobhail, 875 v. 
cuairt f. 'Besuch, Unternehmen, Kreis' 

= cuaird [m. cüairt] 654. 692 v., 1. 

922; do chuairt na cleire 'durch 

Vermittelung' 796; ad' chuairt -se 

'durch dich' 355. Davon mäguard 

(= mä gcuairt) 'ringsum' 42; cf. 

gaoth guardail 'Wirbelwind' Lawlor 

p. 135. 
cuan m. 'Hafen, Bucht, Küste' [mir. 

cüan] 13. 44. 46; PI. cuaiita Eah. 

164. 282. 



cuartach ' umherschweifend , aus- 
spähend' = cuardach, 222. 

cuariuighim ' besuchen ' [mir. cüart- 
aigim]: Praet. 687. 

cuartoir, cuairtecir m. ' Besucher, Kur- 
macher' [mir. cüairteoir] 754 v. 

cuibhe 'angemessen, passend' {kle ge- 
sprochen) = cubhaidh [mx.kui cooie : 
mir. cubaid, von co-buith]: nach 
cuibhe dhö, 206 ; när cuibhe le, 666. 
Cf. MConm. 107. 

cuibhreach m. 'Fessel, Joch', besser 
cnimhreach [mir. cuimrech : arm. 
kefre ' Band 'J : gan chuibhreach, 631; 
a gcuibhreach , 692 v., 12 ; cuibh- 
reach ceile, 759. 872. 994; cuibh- 
reach comhdaig, 571; Gs. fe urchall 
cuibhrig (cuibhricc F) 912, wo C 
cuibhreag (Gp.?) liest. Cf. cuimh- 
reach GA. 344. 

cuid f. ' Teil ' [mir. cuit : w. peth] : mor- 
chuid 326. 508; an chuid ata dinn, 
763 V.; an chuid acu, 877. 927; cuid 
acu, 789. 793 V.; a cuid bearta 'ihr 
Betragen ' 540 v., 15. 

cuideachta m. (sonst f.) ' Schar, Menge, 
Gesellschaft' [mir. cutechta] = cui- 
diochta, 557. 651. 911. MP. 1, 138. 
GA. 13; Gs. cuideachtan 651 v. 

cuigeann m. 'Butterfafs', vulg. ciiigion 
[air. cucan] 796 ; cf. coigeann GJ. 5, 
88, caigean GZ. 1, 143, alb. cugan 
' choice food ' Carm. 2, 255. 

cuigilt Inf. 'schüren, entzünden' = 
coigilt [von coiglim : mir. coiclim 
'schonen'] 711. 

cuigiol s. coigiol. 

cuil f. 'Fliege' [mir. cuil : w. cylion] ; 
PI. cuile (cuilibh) 37: cuile na mona, 
ein Mittel des Aberglaubens, 352. 

cuil f. 'Winkel, Lager, Bett" [mir. 
cuil : w. eil] 376 v. 404. 409 v. 735. 

cuilionn m. 'Stechpalme', Hex aqui- 
folium [mir. cuilenn : w. celyn], vulg. 
cuüin 352 v. 

cuiiiughadh Inf. ' kochen, wallen ' [von 
ciüle 'Küche'], PI. cuilighthe 38. 
TG. 51; breithnig an abhainn do 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



349 



reir a cuilithe 'beurteile den Flufs 
uacli seinen 'Walhnigen ' Mise. 82; 
und für die übertragene Bedeutung : 
E si l'incendio imaginato cosse, 
Dante, Purg. 9, 32. 

cuilt f. 'Decke' [vom engl, quilt] 407. 
709. Cf. O'Gr. 472. 475; PL cuilte, 
Rah. 44. 

cuim s. coim. 

cuimhin 'Erinnerung' [mir. cuman, 
cumain], mit le 'einem erinnerlich' 
371. 813. 823. Cf. Mise. 32. 40. 

cuimhne f. 'Erinnerung' [mir. cuimnej: 
led' chuimhne, 797. 

cuimse f. 'Ziel, Mals, Angemessenheit' 
[mir. cuimse], vulg. caowise 169. 
411. 509; täl na caoimse, 869. Cf. 
as cuimse ' zahllos ' GJ. 4, 55. 

cuimseach 'passend' 753; davon mio- 
chuimseach ' mafslos ' 701 v. 

cuimlim s. cimlim. 

cuing f. 'Joch' [mir. cuiug], meist 
coing 474. 500. 587; a gcuiug 's a 
niughaim, 945. Davon cuingir f. 
' ein Paar ', Jac. 22. 

cuinneög f. 'Milcheimer', auch cuiiigcög 
[mir. cuindeög : m. cyuuog, cunnog] 
536. Cf. alb. cuinneag ' churn ' Carm. 
2, 146. 

Cuinnthe, Cofnthe n. pr., die Pfarre 
Quin in der Baronie Buni-atty Upper, 
454. 

cuirim 'senden, stellen, setzen, legen, 
säen' [mir. cuirim] 299 ff. 637. 707. 
706 V., 3. 887. 718 v., 8; chuirfinu a 
gcöir ' sich bedienen ' 338 ; cuirf eadh 
me a bhfeidhm 'gebrauchen, an- 
wenden' 356. 625. 1004; ni chuir- 
thin-se a bhfäith 'berücksichtigen' 
891; chuirios amugh 'vertun' 879; 
cuirfig lämh air 'seine Hand w^ozu 
leihen' 910; do chuirfeas trid 'sich 
einmischen in etwas ' 129 v. (cf. cur 
tre cheile 'durchsprechen, erörtern' 
GJ. 7, 27). Praet. pass. ar cuireadh 
(cuireag), 806; do cuireadh (cuireag) 
chum bhästa, 903. 

cuireadh m. 'Einladung' 492. 



cüirt f. 'Hof, Gerichtshof [vom franz. 
court , aus dem lat. cohortem] 64 ff. 
131. 361. 862; Gs. cüirte 659; Ds. 
cairid a gcüirt, 481. Cf. da mbeith 
au chüirt 'na suighe, MP. 1, 252; 
PI. cüirteidh, Dirge 80. 

cüis f. 'Sache, Gegenstand, Anklage, 
Verwickelung' [air. cöis, vom lat. 
causa] 95. 174. 996; Gs. cüise 810. 
963. 

cuisleanach 'nervicht, stark' [von cuisle 
f. 'Ader, Eöhre ', verwandt mit dem 
deutschen hülse] 581. 754 v. 

cül m. 'Rückseite', oft cüil [mir. cül, 
cüul : w. eil], namentlich 'der Hinter- 
kopf 135. 258. 554; — 'das Haupt- 
haar' 257. 403. 489. 960 (cf. 's a 
cüilin cas büclach ag fäs go feur, 
MP. 2, 180); —' die Hinterseite, das 
Ende ' : fa chül na gaibhle, 299 ; ar 
chül na bliadhua, 289 v. (cf. go cül 
'bis zu Ende' GJ. 6,95. 132); ar 
chnäimh a chüil, 700; — 'der Rück- 
halt, Anhang': gan chül, 376 (cf. 
fear cüil 'Anhänger' Jac. 88). 

culaith m. f. 'Gewand, Anzug' (MP. 
1, 132. Hyde 64. Rah. 122), PI. cu- 
laithe (culaighthe, culaidheacha) 256, 
wo D colaighthe liest. 

culloid f. 'Geschrei' 533; culöid CZ. 
1, 143, sonst coUoid (colbhöid B), 
wovon collöideach 'unruhig' Mise. 
7. Seadna 16. 

cuma m. 'Art und Weise, Form, Ge- 
stalt ' [von cummaim ' bilden '] 446. 
491. 617. 621. 974. 

cumainfn m. 'Liebchen' im Namen 
eines Krautes : an cumaiuin buidhe, 
344. 

cumais 'mächtig' 144. 618 v. TG. 75, 
eig. Gs. von cumas, adjektivisch. 

cumann m. 'Anteil, Bund, Freundschaft, 
Liebe', vulg. cuman [mir. comman, 
vom lat. communio] 283. 622. 779 v.; 
a chumain na bhfäig, 415. Cf. a 
chumainn, a shearc, MP. 1, 268. 308; 
a chumainn a's annsacht, 2,82; a 



350 



LüDW, CHR. STERN, 



chumainn na gcumann, 1, 102; cu- 

mann an tsaoghail, Mise. 14. 24. 
cumas m. 'Macht, Vermügeu, Fähig- 
keit' [alb. comas : mir. commus, cum- 

mus] 547. 621. G26. 917. 940. 
cumasach 'fähig, kräftig' 581. 602. 

618. 754 V. 777. 
cumha f. 'Klage, Trauer' [mir. cuma] 

749. 
cumha f. 'Verbindung, Verpflichtung, 

Bedingung', vulg. statt comha [mir. 

coma]: cumha ni ghlacfaiun, 779; 

cumha na cleire, 810; a gcoröin na 

cumha seo, 816. 
cumhang ' eng ' [mir. cumung, cumang : 

w. cyfyng], PI. cumhanga 265. 
cumhdach m. 'bedecken, schützen' = 

comhdach : cuibhreach comhdaig, 

571; gan comhdach ceile, 179 (cf. 

gan cumhdach mna orm, Hardiman 

1,66); a gcumhdach, 816 v. 
cumhna m. 'Hülfe', vulg. statt comhna 

= caomhna [mir. coemna] 339. 306. 

481. 996. 999. Davon comhnathach, 

Mise. 77, comhantach TG. 45. 
cumtha 'gebildet, wohlgebildet ' (noi- 

7jT6g, TvxTÖg) 234. 265. Cf. MP. 2, 

54. TG. 7. HydelS. 
cunartach s. connartach. 
cünseach s. ciünsach. 
cüpiach 'gepaart', von Haarflechten 

232 [von cüpla MP. 2, 116, vom 

franz. couple]. 
cursa m. ' Lauf, Verhalten , Geschick ' 

[vom engl.-franz. course] 810 v. GA. 

69. 346 ; PL eürsaoi leamhais, C. 527; 

sonst cürsaighe TG. 43, cürsadha 

Hard. 1, 28; i gcürsaidhe carthanaeht 

' aus Barmherzigkeit ' GJ. 6, 94. 
cuthach m. 'Tollheit, Wut' 942. GA. 

210; Adj. Mise. 17. 



Da = de o len. 'von seinem", rad. 
'von ihrem' (f.), ecl. 'von ihrem' 
(pl.); nach vokalischem Auslaute 
auch dhd. So in : imhir da gcloinn, 
802; roinnt da rammsa, 801; cortha 



dhä saoghal, 663; a' titim da mo- 
guill 'aus ihrer Schale fallend' 
(wegen der Reife) 112. 

da — do a len. 'zu seinem', rad. 'zu 
ihrem ' (fem.), ecl. ' zu ihrem ' (plur.) ; 
nach vokalischem Auslaut auch dhä. 
So in: da mhnaibh, 846; da bhithin, 
643. Vor dem abhängigen Infinitiv: 
b'fhada dhä mheilt, 519; do chon- 
nare go leör da dheanamh, 337; — 
zum Ausdruck des Partie, aet. (in 
futuraler Bedeutung) : gan giog 
acht toclit da traochadh, 158; is 
ead da shuathadh 'während Eifer- 
sucht ihn zerdrückt' 475; — und 
wenn das Pronomen sich auf das 
Subject bezieht, zum Ausdruck des 
Partie, neutr. : dann da dteaghamh, 
532; cnü nä höige dhä feodh, 96; 
oder pass. : is an lomm da leirsgrios, 
84; 61 da shoigh'deadh, 596; da 
eeangal, 225; dhcä seoladh, 663; is 
ead da suathadh 'die Eifersucht 
aufgerüttelt ' 475 v. ; cuinneog da 
greadadh, 536; boird da bpleasgadh, 
517; sie (ii) da dtabhairt, 598. Cf. 
tigh döite 'ein verbranntes Haus', 
tigh da dhöghadh '(ich sah) ein 
Haus verbrannt' oder 'brennend', 
O'Leary, Mion-chaint 2,25. Vor 
einem Substantivum in der Bedeu- 
tung ' bei ' oder ' trotz ' seinem etc., 
wie: da chräidhteacht smaointe 'so 
quälend die Gedanken auch sind' 
30; gach faision da nuadhacht, 370; 
sioUadh da laighiod, 558; an aga 
da laighead, 839; da mhead do 
ghnaoi, 819, wo die Übersetzung 
das neutrale a umschreibt ' so klein 
es sei, so grols es sei'. Cf. O'Leary, 
Mion-ehaint 3, 7. 

da ecl. = de (do) a 'von dem was', 
' von denen welche " [mii". dia n-] : da 
ndubhras 'von dem, was ich sagte' 
305; gach beii't da geuala e 'Jedes 
Paar, das es hörte ', 521 ; gach cuairt 
da ngeabhain ort 'jeden Streich, 
den ich dir antun würde', 654; nil 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OmHCHE. 



351 



cleas da nib'fbeidir leagliadli nä 
trächt air, 287. 

da ecl. 'wenn wäre' [mir. dia u-], ge- 
wühulich mit dem Imi)erfekt: an 
fücal da blifaghdaois, 111; da dta- 
gach, 369; da dtiteach amach, 199; 
da mairiocli, 569; da gcaithioch, 747; 
da ndaoiltaoi, 381; — mitderaKondit. 
da mbein-se silte, 247; ni labbartbacb 
focbal, da mb'obair an oidbcbe, 697; 
da mb'fbeidir 'wenn es möglich 
wäre', GA. 52. 

da 'zwei' [mir. da, di, da n- : w. dau, 
dwy : arm. daou, diou : lat. duo etc.], 
gCAVöbnlicb dhd: dhä la is oidbcbe, 
71; dba uair gacb oidbcbe, 692. 

daghartha 'stürmisch'? = daghardha 
[von daghar 'Sturm'; mir. daigerde?] 
868 V.; = daigbeargha 'wild, wü- 
tend' O'R. F liest daidbbheartha, 
C doigbirtbe. 

daghar m. 'Wind ' ? [mir. daiger ' Blitz ' ? 
vom mir. daig ' Feuer ' ?] : le dagh- 
artaibh diograis , 1004 A, wo C 
doigbrtbibb, F diadhartaibh und B 
daigheargbaibb lesen. 

daidhbhirthe 'ärmlich', für daidb- 
bheartha F zu lesen, 868 v. 

däii f. 'Begegnung, Aufenthalt, Ge- 
bäge ' [mir. dal : w. dadl] : iona udäl 
'in ihrer Gesellschaft' 75. 

daille f. 'Blindheit' = doille [mir. 
daille], vulg. deille 603. Gf. MP. 1, 
126. Rah. 166. TG. 18, wo das Wort 
duille geschrieben ist und auf buile 
reimt. 

dailtin s. dalta. 

daingean 'fest' [mir. daiugen] 540 v., 3; 
sonst daingion 310. 339, dangan 73. 
142; PI. daingiona 576. 

dälgas m. ' Begierde ' = dailgheas 
[statt äilgheas : mir. algas; cf. däi- 
liughadh] 884. 

dall ' blind' [mir. dall : w. dall] 812. 

dalladh Inf. 'Blendung' 92. 

dallaim ' blenden ' : Praes. dallair 389 ; 
Praet. dhalladar 282; Praet. pass. 
dallag 820 v. 



dalta m. 'Nährkind, Liebling' [mir. 

dalta], davon dailtin 'Geck', PI. 

dailtinidhe 454 v., 2. 
däinhaoil Inf.: a' dämbaoil chodlata 

'schnarchend' (?) 782. 
dän m. 'Gedicht, Lied' [mir. dän 'do- 

num, ars': w. dawn 'Gabe'] 454 v., 8; 

PI. däinte, ib. 12. 
däna ' kühn ' [mir. dane, däna] 61. 547. 
dänacht f. 'Kühnheit' [mir. dänacht] 

547 V. 
danartha 'hartnäckig, grausam' = 

danardha 496. Von Dauair ' Dänen ' 

MP. 1, 120, Gp. Danar 1, 180; auch 

die Engländer bezeichnend, O'Gr. 

415. 527. 
dangan s. daingean. 
daoinmhear 'volkreich' [von duine, PI. 

daoine] = daoineacb, oder =; dion- 

mhar 'beschirmt' (?) 589. 
daoirse f. ' Knechtschaft, Frohndieust ' 

[air. döire, Gegensatz von söire] 85. 

114. 120. 170. 
daoitliin f. 'Genüge' = daothain GA. 

148. 228. [mir. doethain, daethain, 

dothain], vulg. daoithint C. 671. 
daotina 'menschlich, human' [=daonda : 

mir. döenda, döinde], vulg. daona 98. 

124 V. 589 (daonad C). 
daonnachl f. 'Humanität, Güte' [mir. 

döennacht, doenacht, döinacbt], vulg. 

daonacht 961. 
daor 'teuer, unbillig' [mir. doer, Ge- 
gensatz von söer] 784; PI. daora, 

daoire 268. 
daoradh Inf. 'schuldig finden, richten, 

verdammen' [vom mir. doerim] 786; 

Gs. daortha 991. Cf. Rah. 92. 94. 
dar 'es scheint' in: dar liom, etc. 

[mir. andar] 403. 817. 
dar ' bei ', in Beteuerungen [mir. tar, 

dar] : dar Murach 573 v. (?) ; dar colan 

na naoimh, 383; dar lämh mo 

charad, 431 v. 692 v., 10; dar coröin 

na carraige, 649; dar a bhfuil impe 

tinnte, 319. Cf. dar bhrigh mo 

bhasa, Walsh 46. 
dar ecl. 'von, zu unserm', statt de 



352 



LUDW. CHR. STERN, 



oder do dr n-: dar ndoigh 'nach 
meiner Meinung ' d. h. * ohne Zwei- 
fel' 95. 345 V. 349. 

dar len. 'von dem, was', statt de ar 
vor dem Praeteritum : dar hoileadh, 
604. 915; dar sheamhluigheas , 45; 
lion dar sniomh (d. h. sniomhadh), 
406. 

däsacht f. 'Wildheit' [vom mir. däsaim 
'toll werden'] 949; cf. O'Gr. 867. 

data m. 'Datum' [vom engl, date] 1023. 
Mise. 96. 

daih m. 'Farbe', gewöhnlich daith 
[mir. dath] 17; PI. daithibh 417; daith- 
cheart (?) 257 v. ; daith-aoibhm 590. 

de len. 'von' [air. de : w. a : lat. de], 
gewöhnlich do (auch a), also mit 
do 'zu' zusammenfallend und nur 
in den Formen mit den pronomina- 
len Suffixen davon geschieden : diom, 
diot, de, di; dinn, dihh, diobh. Ge- 
brauch und Bedeutung, a) ablati- 
visch 'von weg, aus': bhain dorn' 
threoir me, 175; do bhainios an 
tsnidhm da chuibhreach, 571; sgio- 
bach ... da ghünga , 709 ; an ceann 
. . . do sguibfain dod' chaolsgrog, 652 ; 
bainigidh de a chobhail, 875; a' 
titim da moguill, 112. b) partitiv 
'von': tuilleadh diobh, 102; tuil- 
leadh dhom' chomharsain, 247. 539 ; 
do mhna na tire, 329 ; a cheart . . . 
do phüdar, 257. 284; nis mo do 
mhor-sgrios, 369 ; roinnt diobh, 783 ; 
d'fhior-sgoith beithe, 178; aon uair 
diobh, 291; a bheag nä 'mhuar de, 
520; a gcois nä a läimh dhe, 614; 
6 chrios go glün de, 708; a lämha 
ar taobh shiar dhe, 1002; 6 roinn 
go säil de, 1012; gach ball eile 
dhe, 540 v., 7; greamana dh' ubhala, 
340; sealad dorn' reim, 478. c) ge- 
uitivisch, wie engl, of : sioUadh dom' 
shüil, 45 ; amharc do'n chreiche, 555 ; 
a mhalart do mhünadh, 696; seacht 
do shlata, 50; dho'n tsört, 346; da 
Short, 686 (cf. a); suairle do chaile 



(wie drole de corps) 219 = suairle 
caile, 241. d) instrumental 'mit': 
adiabhairt d' f hocalaibh däna, 61; 
d'aou ghuith, 70; dearbhtha . . . dom' 
f hior-theasbänadh , 275; fogha dha 
huilliu, 712; d' aithlionadh do 
laochaibh, 591; lionta do phianta, 
10; län do ladüs, 442. 479; län mo 
stoca do thorthaibh, 292; baodhach 
dod' ghniomhartha, 966; buidheach 
dhiobh, 898. Vgl. a, da. 

de ' von ihm ' = mx. ie jeh, s. de. 

deacair 'schwer' [mir. decar, decair] 
391. 421. 845, vulg. deachair 619. 

dead, deid m. 'Zahn, Zähne' [mir. det 
n. pl. (KZ. 4, 189) : w. dant : lat. dens, 
indog.] 229. 716. 

deagh 'gut' [mir. deg- : w. de(wr); 
dag : w. da] im Compositum deagh- 
dhöirseach 142, (deag- C). 

dealbh m. 'Bild, Form, Gestalt' [mx. 
jalloo : mir. delb f. : w. delw] 408 (?), 
vulg. deilibh 546. 

dealbh 'leer, elend', y\x\g. dealabh 4£>8. 
807; go dealbh 718 v., 9. 851. Cf. 
MP. 2, 18. 78. 156. 168. Rah. 10. 26. 
GJ. 3, 56. Davon dealbhach TG. 
und dealbhas GJ. 7, 118. 

deamhan m. 'Teufel' [mir. demun, vom 
lat. daemon], Gs. deamhain 306. Cf. 
ag imtheacht 6 thigh an Diabhail 
go tigh an Deamhain, T. O'Dono- 
ghue, Sean-fhocail. 

deanamh Inf. 'tun' [mir. denom, de- 
num] 337; 'fa^on': ar mo dheanamh 
' nach meiner Gestalt ' 540 v., 7. Cf. 
deinim. 

deara 'Veranlassung' [aus mir. fo-d- 
era 'id efficit'] in der Redensart 
tabhairt fa dheara, vulg. tabhairt 
fe ndeara 'veranlassen, hervorrufen' 
540 V., 15. Rah. 30. GJ. 3, 58. 

dearbh ' sicher ' [mir. derb] 495. 

dearbhaiiti 'beweisen, überführen, ver- 
sichern, bezeugen, beschwören' = 
dearbhuighim [mir. derbaim] : Praet. 
pass. dearbhag 94. Cf. Walsh 66. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDCHE. 



353 



GA. 113. Rah. 146. GJ. 7, 135. 
Seadna 42. 

dearbhtlia 'bestätigt, erwiesen, sicher' 
[mir. derbdae] 275. 612. 

dearmad m. ' Vergessen ' [mir. dermat, 
dermet n.] 718 v., 2; sonst in Munster 
dearmhad (darüd gesprochen) GJ. 
5, 119. 

deas 'recht, hübsch, gewandt' [mir. 
dess : w. dehaii : lat. dexter : gr. rff- 
Suk] 229. 242. 335; clödh-dheas 203. 

deasgadh m. 'Anfang, Grund' [mir. 
descaid f. .i. tosach, 0' Curry, Tran- 
scripts p. 1316] in der zusammen- 
gesetzten Präposition do dheasga 
'wegen' 540 v., 13. Jac. 74. Mise. 
54.75. GJ. 2, 201. 318. CZ. 1,143; 
da dheasgadh, MP. 1, 148; da dheas- 
gaibh sin, Patr. O'Leary 4, 6; do 
bhur ndeasga-sa, Rah. 272. Wohl 
gleichen Stammes mit deasgadh 
'Hefe' [alb. deasgainn : air. descad] 
GA. 6. MCoum. 102, deasga Mise. 91, 
deasgaibh Jac. 98. 0' Gr. 551 ; ' Ta- 
ten' Rah. 282, 'Fehler' 262. 

deich ' zehn ' [mir. deich n- : w. deg : 
lat. decem etc.], vulg. deiih 994. 
1018. 

deidheanach ' letzt ' [mir. dedenach, von 
diaidh, deo] 540 v., 20; auch deauach 
MP. 1, 218. 232. 258. 2, 217. 

deille s. daille. 

deimhin 'sicher' [mir. demin] 139. 293. 
696; go deimhin 361, dimhin 787. 

deimhin f. 'Sicherheit' [mir. deimne] 
526. 

deimhneach 'sicher, bestimmt' 859. 

deinim 'tun, macheu, schaffen' [mir. 
denim, eig. stat. contr. zu doguiu : 
doghnim, ghuim]: Imperat. sg. 3. 
deinioch 896; Praes. deinion 102 
(cf. ghnidhean, Walsh 52) ; Fut. sg. 3. 
deanfaig ( deunfaidh ) 540 v., 16. 
896 V.; Praet. pass. gur deineadh 
(gur rinneadh) 722. 

deirc f. 'Almosen, Liebesgaben' [mir. 
dearc, desherc] 678; Gs. deirce 364. 

deirceöir m. 'Bettler' 868. 

Zeitschrift für celt. Philologie V. 



deireöil 'elend, ärmlich' [mir. deröil, 
dereöil], vulg. dreöil 361. 

deiseacht f. 'Eleganz, Nettigkeit' [von 
deas] 552. 

deisighim ' zurecht machen, herschaffen' 
610. 

deo ' Ende ' [mir. dead, deod : w. diw- 
edd]: go deo 'für immer' [mir. co 
deod] 418. MP. 1, 102. GA. 198. 286. 
Vgl. diaidh. 

deoch f. 'Getränk' [mir. deoch, deog, 
Gs. digi]: Gs. dighe 384. 

deochaint f. ' Genüge ' (= daoithin) 839. 

deör m. 'Träne, Tropfen' [mir. der : 
w. daigr 'Zähre' : gr. öäxov], vulg. 
deöir 400. Cf. deor-ghuil MP. 1,314; 
PI. deoracha 2, 84 ; Adject. deörach 
2, 212. 

di 'von ihr' (von de) oder 'zu ihr' 
(von do). 

dia m. ' Gott ' [air. dia : w.. duw : lat. 
divus] 827; Gs. mac De, 597. 

diabhai m. 'Teufel' [mir. diabul, vom 
lat. diabolus]: Gs. diabhail 306 v. 
692. Cf. diabhail = diabhalta, läidir, 
Patr. O'Leary 97, 21; nach Peter 
O'Leary, Mion-chaint 1, 27 wäre 
diabhulta = diabalta [mir. diabulta] 
' verdoppelt, aufserordentlich '. 

diachair 'Elend, Leid' 807. Rah. 100. 
Cf. diachra ' distress ' 0' Gr. 492 ; da- 
von diachrach MP. 1, 224. Rah. 114. 
ORoe; auch diacrach Rah. 30. Hyde 
112. 114. 

diaidh 'Hinterseite' [mir. diaid : air. 
dead; s. deo], vulg. diaig, diag, in 
dem zusammengesetzten Verhältnis- 
wort am' dhiag 'hinter mir' 134; 
'na ndiaig 'hinter ihnen' 79; 'na 
ndiag, 748. 942; 'na diaidh, 52 v., 
'na ndiaidh, 942 v. Cf. mx. na iei : 
ny yeih 'nevertheless'. 

dian 'heftig' [mir. dian 'rasch'], in 
der Zusammensetzung die Adjectiva 
verstärkend, wie in dia.n-ghuirt 807. 

dfblidh 'gemein, gering, arm' [mir. 
diblide = dimlithe, von domelim], 
gewöhnlich dibligh, 94. 333. 
23 



354 



LUDW. CHR. STERN, 



dfchioll m. 'Sorgfalt, Eifer, Mühe' = 
dicheall [mir. dichell 'Mufse'?] 383; 
Gs. dichill 308. 

diocas m. 'Ernst, Austrengung': le 
doigbirthibh diocais, lOOi; diocus 
(Kilk.) O'Don. siippl. 

dfogadh Inf. ' aiistrocknen, austrinken, 
leeren ' [von diogaim = dii'igaini] 
100. 718 V., 4. Cf. diogaim Jac. 98. 
Rah. 180, diog' MP. 1, 150; diügaim 
Hardiman 1, 192 f. MP. 2, 164. Jac. 
108, diiiga MP. 1, 76. Jac. 90. 119. 

dioghaltas m. 'Rache, Vergeltung' [von 
mir. digal : w. dial], vulg. dioltas 
495. 

dioghbhäil f. 'Verlust, Schade, Riün' 
[mir. digbäil ' deminutio '] 363. MP. 
1,274. 

dfograis f. 'Eifer, Sorgfalt, Liebe' [mir. 
digrais, aus di-greis 'unwidersteh- 
lich' GZ. 3,190] : als Adj. 1004 v. 
Cf. Hard. 1, 214. MP. 1, 106. 152. 
2, 46. 174. Hyde 44. 

dfolaim 'verkaufen', von diol 'Äqui- 
valent' [mir. dilaim] : Impf. pass. 
dioltaoi 381. 

dioltas s. dioghaltas. 

dfon m. 'Schutz, Bedeckung, Dach' 
[mir. din] 673. 896. 926. 

dionantach s. doineantach. 

dionmhar 'behütet' 72 v. 589 v. 

dfoth s. dith. 

dfreach 'recht, gerade' [mir. direch, 
vom lat. directus] 49. 191 v. 692 v., 
7. 863. 993. 

dfsle f. 'Würfel' [alb. disiun disne, 
vom engl, dice] 116. GJ. 4, 9. 

dfth f. 'Mangel, Schade' [air. diith 
'detrimentum'J 76. 85 v. 511. 805, 
dioth 833; ar dith 763; cf. fägtha 
air dith mo charad, MP. 1, 180; fo 
dhith, Hard. 2, 236. 

dftheach 'bedürftig, versehrt' 187. 

diu m. 'Rest, Abgang, das Schlech- 
teste ', vulg. statt diogha [mir. dign, 
Gegensatz von rogu : rogha] : rogha 
gach diu, 821; cf. Tabhair rogha 
do'n bhodach 7 togfaidh se diogha, 



Seanfhocal; diu rainn 'a cuUed 
verse' Deirdri 229; diogha (gespr. 
di) GJ. 5, 158, dith MConm. 76. 

diültadh Inf. 'verweigern, entsagen' 
182. 818. 972. 

diültuighim 'verweigern' = diültaim: 
Praet. vulg. nior dhiültaig, 699. 

dlighe m. 'Gesetz' [mir. dliged n. : w. 
dled], vulg. einsilbig in allen Casus: 
78. 91. 122. 367. 481. 587. 592 v. 
637. 822. 871. 962; fear-dlighe 
'Rechtsanwalt' 89; PI. dlighthe 86. 

dliostanacht f. 'Gesetzmäl'sigkeit' 606 v. 

dl Jsteanach ' gesetzmäfsig, legitim ' [vom 
mir. dlestin], PI. dlisteanaig 606. 

dlüth 'dicht' [mir. dlüth], vxxlg. dlüith 
35. Davon dlüthach MP. 2, 162. 

do 'zu' [air. do, du : w. di, y : engl, to : 
mhd. zuo] , mit den pronominalen 
Suffixen: dom (dam, domhsa), duit, 
dö, di; duinn, dibh (daoibh), döibh 
— durch diese Formen unterschie- 
den von do = de 'von'. Gebrauch 
und Bedeutung: a) 'zu' räumlich: 
mo thigheacht do'n äit seo, 926. 

b) bei Verben des Gebens, Mitteilens, 
Unterwerfens u. a., wie tabhairt, 
227. 494. 698. 889; faig dhom, 1000; 
667 ff. ; d'innis si dhomhsa , 349 ; 
chlaoidhfios fös dom, 334; strio- 
cadh do dhlighe na mbeithe, 962. 

c) beim Nomen zu Gunsten und Un- 
gunsten: dion döibh, 896; dlighe do 
bheithe, 871; örna fäs di, 437; sio- 
saruach domhsa, 540; dhom' eistiocht, 
362; duit 'da hast du' 307; — ferner: 
is aithue dhom fein, 181; an aithne 
dibh fein, 727; is leir dhom, 391; 
is raithid duit, 962; nach cuibhe 
dhö, 206; is uär domh, 713; nach 
när dhom, 239; is deacair dhom, 
391. 845; nior cabhair dhi, 711; 
fuaith dho bheithe, 792. d) ad- 
verbialisch: do läithir 'zur Stelle' 
204; gairid do chomhangar, 432; do 
lä nä do oidhche, 665; phreabas do 
leim, 1026; do lomm, 391; dho r6ir 
nadüra, 633 ; do urasbadh ' mangels ' 



MERRIMAN8 CüIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



355 



592. e) vor einem abhängigen In- 
finitiv : gheall . . . do chlaoidheamh, 
122; leanf haid . . . dhd bhfuadar, 193; 
claon . . . ead do mhüsgailt, i43 ; gan 
neal do dhubbadh uirthe, 717. Mit- 
unter ausfallend und nur aus der 
Lenierung des Infinitivs erkennbar : 
nior cöir me cbäineadh, 503. f) vor 
einem prädikativem Infinitiv (in 
futnraler Bedeutung): 's an codladh 
dorn' tbraochadb, 31; mo tbreighid 
dorn' fhäsgadh, 761. Cf. täim dorn' 
bbualadb 'ich soll geschlagen wer- 
den', täthar am' (agham') bhualadh 
'man schlägt mich', O'Leary, Jlion- 
chaint 2, 17. g) zur Bezeichnung 
des Subjects im Dativus cum in- 
finitivo, wie: le linn bheith reig di 
'zur Zeit als sie bereit war' 948; 
tar eis bheith tamal do'n aiuir ag 
eisteacht. 645. Vgl. a, da. 

do len. eig. ' zu ', Praeverbium, das an 
die Stelle des alten ro : w. ry ge- 
treten ist, im vulgären Gebrauche 
sehr eingeschränkt und ohne wei- 
teres Apokope erleidend, so in dem 
Präsens einiger Yerba, wie dobhei- 
rim, dochim, dochluinim, dogheibhim, 
doghnim, und in den übrigen Tem- 
pora, dem Imperfekt, dem Präteritum 
und dem Konditional, wo überall 
die Lenierung des konsonantischen 
Anlauts den Schwund anzeigt. Re- 
gelmäfsig ist die Partikel vor voka- 
lischem Anlaute als d' beibehalten. 

do 'ihm', do zu sprechen, daher db 
gedruckt (GJ. 6, 134), s. do. 

do 'dein', vor vokalischem Anlaut 
und nach den vokalisch auslautenden 
Präpositionen (do, le, fä, a) d' oder 
t\ wie: t'anam 656. 

do- negatives Xominalpräfix [air. do, 
du : gr. dva- : skr. dus-]. 

do 'zwei', die absolute Form des 
Zahlworts: fa dho 'zweimal' 687. 

dobhta m. 'Zweifel' (vom engl, doubt): 
gan dobhta, 495. 772. Die in den 
Varianten vorkommende Form do- 



bhat (MP. 1, 51. 336) ist unrichtig. 

Cf. dabht Ahem 2, 12; mx. dooyt 

Luc. 11, 20. 
docar m. 'Mühsal' (= docair, docra) 

[mir. doccair] 363 v. 
docarach ' schmerzlich ' 85 ; cf. docracht 

' misery ' 0' Gr. 415. 
doch s. döigh. 
dochar m. 'Schade, Nachteil, Elend' 

= dochair f. [mir. dochor, dochur, 

das Gegenteil von sochar] 185. 363. 

402. 421 V. Celt. Mise. 354. 0" Gr. 

439. 
döchas m. 'Trost, Hoffnung' [von 

döigh] 811 V. Davon eadöchas 250 

und dochasach (döthchasach) TG. 

25. 
dögh m. 'Weh', Gegenteil von sogh, 

185. Cf. biodhann mo chroidhe-si 

astigh am dhoth , MP. 2, 20 ; döigh 

fhiacal 'Zahnweh' GJ. 7, 100; doig 

chinn ' Kopfschmerz ' Todd 6, 49 ; 

abgeleitet: döghadh Dirge58. Eah. 

44, döigheadh Eah. 8, doichte 52. 
doghrainn f. 'Mühsal, Angst' (=dogh- 

raing) 206. O'Gr. 400. 508. Hyde 

126. 
döigh f. 'Meinung', vulg. doch [mir. 

döig]: dar ndöigh 'sicherlich, wie 

wir meinen ' 95. 345 v. 353. G J. 4, 6 ; 

dom' dhöigh-se, 811; is doch, 365. 

562. 865; ni doch, 693; an doch? 

739 ; is döigh liom, Walsh 38. 
doighim 'brennen' [richtiger mir. döi- 

thim, döim : arm. deuift']. 
doighir f. ' Flamme '(?): le doighirthibh 

diocais, 1004. 
doighirthe 'zudringlich' (?): a'deirceöir 

doighirthe, 868; oder daidhbheartha 

zu lesen? 
döil 'zuversichtlich, überzeugt', vulg. 

statt döighamhail (?) 931. 
doilbh 'finster, traurig' [Gegenteil von 

soilbh Hard. 1, 236. Hyde 14], PI. 

doüibhe 86. 
doilbhir 'unlustig' [Gegenteil von 

soilbhir], vulg. doilibhir 187. 
doilghiosach 'grämisch, verdriefslich' 
23* 



356 



LÜDW. CHR. STERN. 



= doilg'hiosach Begl. [von doilgheas 
'Kummer', doilg 'schwer', vom mir. 
dolig 'schwer liegend'], yulg. doili- 
ghiosach 205. 

doimhin 'tief ^domhain[mir.domain : 
w. dwfn] 88. 1011. 

doineantach 'übellaimig' [vondoineann 
' schlechtes Wetter '] , vulg. dionan- 
tach 205. Cf. soineandacht feile 
'freundliche Gastlichkeit' GA. 75. 

doirbhtheach ' unfreundlich ' = doirbh, 
dorbh Kah. 156 [mir. doirb, Gegen- 
teil von soirbh O'Gr. 493], vulg. 
duireabhthach C. 980. 

döite 'verbrannt', besser döithte [alb. 
dotht : mir. dothide, döite, von döi- 
thim] 176. 345. 352. 865; cosa 
feoidhte döite ö'n ngriosaig, 683; 
cf. stocaidhe bana ar shalaibh 
döighte, 0' Growney § 1415. 

domhan m. 'Welt' [mir. domun : w. 
*dwn; cf. 66f.(og, donius]: ar domhan 
'in der Welt' 255. 495. 598. 

domhnach m. 'Sonntag' [mir. domnach, 
vom lat. dominus] : Gs. domnaig 279. 

donn 'braun' [mir. donn, dond : w. 
dwnn] 205. 414; danartha donn, 
496, wo das nachgesetzte donn ver- 
stärkt, wie in direach donn, Patr. 
O'Leary 3,1. 41, 6 (cf. ar domhan). 

dorn m. 'Faust' [mir. dorn : w. dwrn], 
PI. döirne (= dorna) 547. 639. 859. 

dorraigeach 'grimmig', st. doirgeach 
(= dorga, dordha) 48. 61. 

dorus m. ' Tür ' [mir. dorus : w. dor 
dwr], PI. döirse, davon deagh-dhöir- 
sench 142. 

drab m. ' Schmutzfleck, Schmutz ' [vom 
engl, drab] 52. 

draid f. 'Maul, Grinsen' 56. Oss. 6, 82. 
Cf. feach ar an draid agus an cruit 
athä air 'the set and hump'; do 
bhi a draid taobh amuigh da beal 
(Henebry); drad, Siamsa 97. 

drainn 'Gereiztheit, Unfreundlichkeit', 
auch droinn [alb. draing] : le drainn 
uilc, 156; ar theallachaibh drainn 
'ungastlich' 318; drainn is duais, 



360; le catachas droinn 'wie mit 
dem Fauchen einer gereizten, wü- 
tenden Katze' 624. Cf. drannach 
'knurrend' Tribes of Ireland p. 29. 

dranndal m. 'das Innere des Mundes, 
Zahnfleisch' [mir.drant], auch dran- 
dal 56. Cf. MP. 2, 223. GJ. 3, 54. 
4, 104. 7, 82. 9, 378. 13, 226; a dhraid 
's a dhrandal crön, Clar. 1248. 

draoidheacht f. 'Zauberei' [mir. drui- 
decht, von drüi 'Druide', wovon 
neuw. dryw] 344; Gs. draoidheachta 
334. 

dreach m. 'Gesicht' [mir. drech f. : w. 
drych]: caoin-dreach 857. 

dreas 'Platz, Stellung, Lage' 667. 
Ferriter 405. 

dreoighte 'alt, verfault' 333. 684. 690. 
Von dreoighim MP. 2, 22. 152. Mise. 
21 ; dreoghadh Hard. 1, 193. 2, 242. 

dreöil s. deireöü. 

droch 'schlecht' [mir. droch : w. drwg] 
in drochdhuine 393. 

droinn f. 'Buckel', auch drainn, 546 
= dronn. 

drotn, dromm m. 'Rücken' ^= druim 
[mir. druimm , drom EC. 11, 130] 
379. 392. 413. 039. 771. 876. 975. 

drong f. 'Menge, Leute' [mir. drong : 
altbret. drogu], Gs. droinge 787; Ds. 
droing 540 v., 8. 

dronn f. ' Buckel ' 975 = droinn. Da- 
von mir. dronnach, Atk. 

drucht f. 'Tau' [mir. drucht] 2; cf. 's 
an drucht 'na luidhe, MP. 1, 288. 

druidim Inf. 'schliefsen, sich vereinigen, 
nahe kommen ', mit le 466. 692 v., 
16. MP. 1, 96 (druidim ö ' verlassen ' 
Rah. 58). 

druim m. ' Rücken ' = drom [mx. 
dreeym]: tar dhruim a cheile, 8. 
Cf. w. trum 'jugum montis'. 

drüis f. 'Wollust' [mir. drüs] 818; 
Gs. drüise 344. 934. 

duadhmhar 'mühselig' 187 [von duadh: 
mir. düad, död ' Schwierigkeit, Mühe, 
Mühsal', cf. MP. 1, 120. GJ. 4, 22. 
Rah. 138]. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



357 



duaibhseach 'kummervoll' [von dua- 

bhais; mir. duaibsech] 187. Cf. Text 

Soc. 1, 203. Hyde 78. 
duairc 'mürrisch' [mir. duairc, das 

Gegenteil von suairc] 679 v. 690. 

MP. 2, lU. Eah. 22. 
duais 'Kurzatmigkeit' (= duas) 360. 

680. 
duaiseach 'schwindsüchtig' = duasach 

187 v. 
dübailt f. ' stercus hnmaunm ' [eig. Inf. 

von düblaim, Hard. 1, 286] 339. 
dubh 'schwarz, finster, traurig' [mx. 

doo : mir. dub : w. du] 179. 888; 

(lubhghlas 36; duibhcheilt 86. 
dubhach 'finster, traurig' [mir. dubach, 

das Gegenteil von subach] 63. 85. 

679. 
dubhadh Inf. 'schwarz, dunkel werden": 

gan neal do dhubhadh uirthe ' ohne 

dafs eine Wolke (des Schlafs) über 

ihr dunkelte' 717. 
dubhaim 'schwarz werden oder machen': 

Praet. pass. dubhadh (dubhag) 884. 
dubhairt s. adeirim. 
düblaim 'verdoppeln': Impt. dübail 1019. 
düil f. 'Gier, Begierde, Wunsch' [mir. 

düil], Gs. diila (st. düile) 738. 88-4. 

Cf. Walsh 160. MP. 2, 122. 164. Rah. 

138; man sagt sonst: is mör a dhüil 

'san 61. 
düil f. 'Kreatur, Element' [alt düil], 

auch düile f. Duan. beag p. 6. 
düileamh m. 'Schöpfer' [mir. dülem] 

815, = diillamh C. 
duiileabhar m. 'Blätter, Laub' [von 

duille f. 'Blatt' : w. dail] 27. 345. 
duine m. 'Mensch, einer' [mir. duine : 

w. dyn ; cf . got. diwans ' sterblich ' 

CZ. 3, 596] 115. 200. 692 v., 15. 788. 

915. 975; duine acu 'ein gewisser' 

608, 'eine gewisse' 434; aou-duine 

= aon-neach 87 v. 312 v. 524 v. 

763 V. 817 V. 915; drochdhuine 

'schlechter Mensch' 393; PI. daoine 

[mir. doini] 97. 251. 339. 469 v. 800 v. 

852 V. 982; 'Männer': do nihnä is 

do dhaoine, 148. 



duirc m. f. 'Kerl, Frauensmensch ' 244; 

cf. Tuirc 's duirc 's daoithe, MP. 

1, HO. Davon duiricin. 
Düire n. pr., die Ortschaft Doora in 

der Baronie TuUa Upper in der 

Grafschaft Cläre, 462. GJ. 14, 659. 
duireabhtheach s. doirbhtheach. 
düiseacht f. Inf. 'erwachen' [von düi- 

sgim] 1026. 
düladh Inf. 'begehren' [von düil] 997. 
dünta 'geschlossen' [von dünaim] 36. 

Cf. dünadh ar do shüilibh gan leir- 

rosg ! Tribes p. 30. 
ddp 'hartnäckig, stumpfsinnig' [mir. 

diir : lat. durus], PL düir 86. 
dürdam m. 'Geflüster': dürdam breige, 

527; var. dürtani, diibhartam (von 

dubhairt?); sonst dürdän [mir.dordän 

Todd 6, 54], drabhdam. 
duthchas m. 'angeborene Eigenschaft, 

Geburtsrecht, Heimat' [mir. duth- 

chus, von duthoig ' zugehörig '], Gs. 

(statt -chais) 549. 

E 'ihn' [mir. e], Akkusativ: tog e, 
999 ; leagadar chugham e , 563 ff. 
556. 572 f. 609 f.; — 'er' als Nomi- 
nativ im nominalen Satze : is sompla 
sämh e , 1010 ; gur b'og e , 611 ff. 
617. 627; — 'es' [mir. ed, e] im 
Akkusativ: soighid chum luais e, 
354; ineosad fein e, 399; föir e, 
428; shanntaig fein e, 466; da 
gcuala e, 521; mhaoidhig e, 524; 
nior dhiültaig riamh e, 699; — als 
Nominativ: do shiubhail e, 554; 
namentlich beim Passiv : cä ar frith 
e? 418; go ndubhradh le e, 528; 
und im nominalen Satze: is fada 
dhomhsa e, 331; is ciallmhar ceart 
an tacht e, 1015 ; is muar na grästa 
e, 467. 361; gur mn e, 345; nach 
stays e, 396; nior cursaoi leamhais 
e, 527; nach der Kopula: 's e fäith 
mo sgeil, 307; "s e täsg do ghea- 
bhain, 515 ; 's e amni . . ., 195 ; 's e 
loisg go leir me, 225; 's e ciuiodh 
le saoithe, 113. 



358 



LÜDW. CHR. STERN, 



eacht m. 'Tat' [mir. echt 'Mord'], PI. 

eachta 936. 
eachiach 'tatkräftig, wirksam' 798 v. 
ead f. 'Eifersucht' [mir. et, eet 'ze- 

lus'J M3. 475. 749; Gs. eide 764, 

eada 540 v., 14. 
eadach m. 'Gewaud' [mir. etach n.] 

715; eadaig 674. 
eadan m. 'Stirn' [mir. etan] 54. 230. 

274. 993; Gs. eadain 551. 
eadöchas m. 'Verzweiflung' [von edöig 

'verzweifelnd' 0' Gr. 567] 250; cf. 

rachad 'sa' chill gan mhoill i nea- 

dochas, GJ. 6, 92. 
eafacht s. eifeacht. 
eag m. 'Tod' [mir. ec : w. angau] 312; 

go heag 474. 820 v. 
eagal m. 'Furcht' [mx. agyl aggle : 

mir. ecol]: is eagal liom eag, 312; 

an eagal leat? 738. 
eagia f. ' Furcht ' [mir. ecla] : le eagala 

mnä, 746; ar eagala m'fheannta, 

1022. 
eag lach ' furchtsam ', vulg. eagalach 

271; 'Furcht machend' 521. 
eala f. ' Schwan ' [mx. ollay : mir. ela : 

w. alarch; lat. olor], vulg. ala 14. 

MP. 1, 199. 212. 222. 226. 252. 336. 

2, 38; ala-hhean Jac. 96. 
eania f. ' Vögel ' = eanlaith [mir. en- 

laith, von en : w. edn] 19. 263. GA. 

43. 
carradh m. 'Ware, Wertsache, Klei- 
dung, Comfort' [mir. errad, eirred], 

vulg. arradh 774; gan arradh, gan 

eadach, TG. 10. 51. 
easbadh m. 'Mangel, Verlust' = eas- 

haidh f., vielfach mit bh [mir. eshaid, 

von es- 'aufser, ohne' und buith, 

beith 'sein'] 511. 650 v. Cf. uireas- 

badh. 
casnamh m. 'Mangel, Not' 97. 172. 

650. 678. Cf. easnadh Hard. 1, 78. 

MP. 2, 221. 
^ibhear n. pr., Eber der Sohn des Milid 

Espäine, dem Südirland zufiel: Gs. 

siolrach Eibliir, 69; a gcrio'chaibh 

Eibhir, 1013. 



eide s. ead. 

eifeacht f. 'Wirkung, Folge, Bedeu- 
tung' [vom lat. effectus], vulg. auch 
eafacht, 811; suim is eifeacht, 483; 
gan eifeacht 245. 281. 524. 630. 
808 ; gan bhrigh, gan eifeacht, 592 ; 
a gceart 's a neifeacht, 529. 

eighitn 'schreien' [mir. egim]: eighim 
ort, 314. MP. 2, 118. TG. 93. Da- 
von eigheamh Rah. 206, eighiomh 186. 

elgin ' gewifs, quidam ' [mir. ecin] 852. 
949. 979; lä eigin, MP. 1, 258. 

eile 'anderer' [mir. eile, alle : w. aill : 
lat. alius : gr. K/Aoc] 540 v., 7. 915; 
auch oile ibid. v. 

eiliomh m. Inf. 'suchen, fordern, For- 
derung, Schuld' = eileamh [von 
eilighim, GJ. 10, 56. Dirge 124] 280; 
Gs. eilimh 382. 501. Cf. MP. 1, 272. 
274. 2, 128. 162. GA. 76. 140. Jac. 
112. Rah. 200. GJ.3,29. 7,85; fear 
an eilimh, Mise. 3. 

eiüt f. 'Reh, Hinde' [mir. elit : w. elain; 
cf. gr. e)M(f.og], PI. eillte 20. 

eirde s. aoirde. 

tire f. ' Irland ' [mir. Eriu, G. Erenn], 
Ds. (statt Eirin) 97. 366. 807. 

eiric f. 'Lösegeld, Sühne' [mir. eric, 
eig. 'Loskauf', von ernim]: eiric 
m'anama ort 'du schuldest mir die 
Sühne' 314. 

eirighim 'sich erheben', mit diphthon- 
gisch gesprochenem ei [mir. erigim 
(cf. lat. erigo), vom mir. rigimj, vulg. 
eirghighim: Praet. do eirghigh 855. 
Cf. eirghidheann Hard. 1,62; d'eir- 
ghidh, ORoe p. 67 ; eirghitear ' man 
steht auf ' (eig. eirghightear) O'Leary, 
Mion-chaint 2, 20. 

eirghe f. Inf. 'sich erheben' [mir. erge]: 
na heisg ag eirghe a näirde, 15. 
Cf. 's an breac aig eirghidhe 'n 
airde, MP. 1, 87; ar m'eirgidh dhara, 
2, 110. 

eiritn f. 'Sinn, Fähigkeit' = feirim 
[mir. erimm 'Fahrt, Lauf] 40. GJ. 
3, 106. 4, 10; sonst feirim MP.2, 104. 
Mise. 18. 75. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



359 



eis f. 'Folge, Spur' [mir. eis]: d'eis 

vor dem Infinitiv 'nachdem' 382. 

692 V., 3 ; tar eis , 645 ; 's an balle 

tar a heise (?), 540 v., 18. 
eision 'er selbst' = eisean [alb. esan : 

mir. eisen, e sin oitoq], vulg. eision 

382. 692 V., 2. 
eisteacht Inf. 'liören' [mir. eitseclit], 

vulg-. eisteacht (mit diphthongischer 

Aussprache des ei) 645. 862. 924, 

eistiocht 362. 541. 
eistim 'hören', aiich eistighim [mir. 

eitsim] : Iniperat. vulg. eist le m' 

ghlörsa, 832; eistig lionisa, 995. 
eisiios s. oisteas. 
eitheach m. 'Lüge' [mir. eithech], Gs. 

eithig 88 V. 540 v., 3. Cf. GA. 10. 

Eah. 158; lucht eithig 'Verräter' 

MP. 2, 176. 
eol m. 'Kenntnis' [mir. eol], vulg. o7 : 

a (da) mb'eöl di 'in dem, dafs sie 

weifs' 204; cf. dob' eöl, GA. 2; da 

mb'eöl duit ' wenn du nur wüfstest ' 

A. O'Daly 58. 
eölas m. ' Kenntnis ' [mx. oalys : mir. 

eolas] 248. 812. 
eörna f. ' Gerste ' [mx. örn oarn : mir. 

eorna], vulg. örna 437. 

Fa 'unter', seltener in der munster- 
schen Aussprache fe oder fae und 
fo [mx. fuo fo : mir. fo : \v. go-] ; mit 
den pronominalen Suffixen : füm, füt 
(l'üd), fe (fae, faoi), füithe; füinu, 
füibh, fütha. Gebrauch und Bedeu- 
tung: a) 'unter', räumlich: fam' 
chluasa, 292; fa Inaith-ghris, 298; 
fa chül na gaibhle, 299 ; fa an aidhirt, 
300; füm 304; an teadach füithe, 
715 ; gan orlach füithe, 461 ; nl sin- 
tear füt ann, 405; a bheith fütha 
sint«, 197; do leagfain fa 'n mbörd 
thü, 653. b) übertragen: fa an 
iughaim, 853; ceangal fa thaobh do'n 
choing seo, 474; sgaoil fa cheile, 
633. 912; fägaim füihhse 'stelle euch 
anheim' 883. 809. 854. c) tragend, 
behaftet mit: talamh . , . f a luibh' 



na, 642; fuadach uimhe fe, 358. 
156. 648; gur saor i fe na cionnta, 
458 (cf. lom fe airgiod 'bare'). 
d) bei Verben des Spottens: mor- 
chuid magadh ortha is fachanaid 
fümsa, 326. e) adverbialisch: fa 
dhö, 687; a seacht fo thrl, 872; 
deith fo thri, 994; cead is deith fo 
leith, 1018; duine fa an seacht 
'einer unter sieben' 200. 

fäbhar m. ' Gunst ' [vom engl, favour] 
90. 828. 1011. Rah. 112, meist fadh- 
bhar geschrieben, wie TG. 5; mx. 
föoyr foayr. 

fachnaim 'sticheln' [air. fochanim, foa- 
canim ' succino 'J : Praes. vulg. PI. 3. 
fachanaid fümsa 'sie zischeln über 
mich ' 326 ; Var. f ochuaid. 

fachnuighe 'Sticheleien, Verhöhnung' 
89, wo C facnuidhe, D fachnuid 
und A föchnaoid haben. 

fad m. 'Länge' [mir. fot]: a bhfad 
'lange' 530. 662. 

fada 'langewährend' [mir. fota] 309. 
331. 353. 400. 519. 654. 670. 706 v., 
3. 718 V., 9. 851. 922. 960. 

fägaim 'verlassen, lassen' = fdgbhaim 
[mir. fäcbaim, aus fo-ad-gab-] : Praes. 
fägaim fütsa ' ich stelle dir anheim ' 
809. Impt. 567. 745. Praet. d'fhag 
174. 208. 980. Fut. fägfaidh 911 v. 
Pass. Imperat. fägthar 854; Praet. 
fägadh 93. 99. 

faghäil Inf. 'finden, bekommen ' = /"a^/i- 
bhdil (gespr. fäil) [mir. fagbail] 845 ; 
le faghäil 'zu finden' 480. 570 v. 
600. 726. 730. 748 v.; ar faghäil 
'vorhanden' 570. 748 (GJ. 13, 33L 
TG. 89); a gcäil is faghäil 'ihren 
Ruf und ihre Habe' 881. 

faghaim ' finden, bekommen ' = faighim, 
faghbhaim [mir. fagbaim, aus fa- 
gab-, eig. stat. contract. zu doghei- 
bhim]: Impt. faigh (fiiig) 540 v., 11, 
faig 1000. Praes. faghaim, faighim 
353. 732. 852. 996; ui bhfaighim-se, 
968; sg. 3. faighean 87 v. (faghaidh 
A, faghaig C); cä bhfaighion tu? 



360 



LUDW, CHR. STERN, 



419; cä bMaigli tu? 963 (cf. ni 
blifaighig W. 152, nach bhfaighidh 
me, 78). Imijf. ni bhfaghain 555. 
784 V., faghdaois 111. Praet. fiiair, 
Praet. pass. früh. 

faghairt f. 'härten', so in der Ballade 
von Lonns Schmiede (Campbell, 
Leabhar na Feinne p. 66 b) ; auf 
Hartnäckigkeit und Entschlossenheit 
übertragen, 155; faighirt 356. Cf. 
faghartha 'gehärtet' MP. 2, 152; 
aghart Carmichael 2, 224. 

faice f. 'Petzen' 379. MConm. 90. 
MP. 1, 202 = faic 2, 160. Aesop 64, 
faicin GJ. 2, 301. 

fäidh m. 'Prophet' = faigh [mir. fäith : 
lat. vates], vulg. fäig 415; PI. fäige 
813. 828 (cf. fäigidhe TG. 32. 42. 
Jac. 72). Davon fäig-bhean 'Pro- 
phetin' 168 (wo fhäig- mit den 
Hdschr. zu lesen ist). 829 = ban- 
fhäig IV. V. (so zu schreiben). 

fäidheamhail ' prophetisch, klugredend ', 
vulg. fäigeamhail 221. Cf. MP. 2, 
215. GJ. 6, 92. Eah. 192. 

faidhne s. foidhne. 

faighim s. faghaim. 

faighirt s. faghairt. 

fäil vulg. statt faghäil, faghbhdil. 

faiili'oth f. 'Vernachlässigung, Verzö- 
gerung' [von mir. faill] 90; faillith 
MP. 2, 192. Cf. faillighe id. TG. 37. 
Oßoe. 0' Gr. 631. GJ. 3, 74. 5, 140; 
davon faillightheach ' nachlässig ' 
MConm. 104. 

fäiite f. 'Grufs, Willkommen' [mir. 
fäelte, fäiite 'gaudium'] 167. 318. 
480. 492; PI. fältaighe Mise. 62. 
MP. 2, 92. 

fäilteach 'willkommen' 746. 925. 

fäinne m. 'Ring' [mir. f äiune] , vulg. 
fäine 397; PI. fäinighe (fäingidhe) 
267. GJ. 4, 9. 

fäinneach 'geringelt', vulg. fäinioch 
232. GA. 68. Hyde 26. MP. 1, 226, 
fäingeach 1, 176. Cf. fäinne fuilt, 
0' Gr. 473. 

fäintibh s. fän. 



faire f. 'Wachen' [mir. faire] 252. GJ. 

5,11. 
faire Interj. 'oho! pfui!': faire go deo 

rü ! 418 ; faire, bo claon i, 457 ; faire 

faire fut, a mhaighdean bhän, Hard. 

1, 54 ; fire faire , Campbell , Tales 

1, 56. Cf. Schott, farie. 
fairge f. 'Meer' [mir. fairge, farrce], 

vulg. farraige 741. 
fairsing 'weit, hochherzig '== farsaing 

[mir. fairsing] 600. 
fäis s. fds. 
fäisgim ' drücken, ringen ' [mir. faiscim : 

w. gwasgu] 567. 859. 
faision m. 'Mode' [vom engl, fashion] 

370; davon faisionta MP. 2, 26. 
fäl m. ' Hecke , Gehege ' [mir. fäl : w. 

gwawl] 729. MP. 1, 147. 180. Rah. 

48. 0' Gr. 485. 
Fäl m. 'Irland' [von Lia fäil, dem 

'saxum fatale' von Tara, Inis-fäil 

(Oss. 4, 130. 164. Nicolson, prov. 147) 

genannt] 76. 
falach s. folach. 
falacha 'beschränkt' [? von fealchas 

'ignorance' O'R.], PI. falachuighe 

456. 
fallsa ' falsch, träge ' [vom engl, false] 

802. 894. 
fallsaciit f. 'Falschheit, Trägheit' 89. 

92. 122. 
f älta ' schwächlich ' [vom engl, failing] 

892.901. Cf. falta'shy' UJ. 7,278. 
fän m. ' die schiefe Ebene, Hinabgehen, 

Wanderschaft ' [mir. fän : w. gwaen] : 

sgaipfeach le fän 'vertreiben' 30; 

fiaig le fän ' wandernd' 724; cf. MP. 

1, 90. 216. 2,36. 118; — chum fäin 

mar leighiodar 'hinunter, ins Exil' 

C. 81 ; cf. MP. 1, 242. 2, 6. Mise. 72. 

Rah. 88; — ar fän 'im Exil, un- 

stät' Hard. 2,238. MP. 1,72. 110. 

142. 2, 96. 116. 148. MConm. 97. Gs. 

fdin adjectivisch 'wandernd' C.271v. 

728. GA. 170. Vermutlich ist fdm- 

tibh (fadhaintibh C, faidhnibh E) 

der riur. von fäin ' die "N'erbanuteu ' 

848. Andere Ableitungen sind fänach 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDUCHE. 



361 



'wandernd' Hard. 1, 78. MP. 1, 10. 
2, 8. 76. 124. Rah. 92. (go fänach 
'vereinzelt' GJ. i, 21); fanuidbe 
'Wandern' Jac.76. Rah. 108; fäuaire 
' Wanderer, eine vereinzelte Person ' 
Walsh 64. GJ. 2, 202. 3, 88. 

fänadh m. 'schiefe Richtung, Krüm- 
mung' 975. Cf. Rah. 100. 150. 154; 
fänaidh CZ. 1, 142 ; dul le fäna 
'herabsteigen'. 

fanaim 'bleiben' [mir. anaim] 540 v., 13. 
17. 726 V. 

fäniaig 'schwächlich' [von fän und 
laig 'schwach'] 123; cf. fann-lag 
GA. 8. 

fann ' schwach ' [mir. fand , fauu : w. 
gwann] 87. 123. 464. 756. 848; da- 
von fann-cheart 91. 

faoi s. fa. 

faolraois f. 'Geilheit' 96. Cf. faol 
'Wolf, raoiste ' Müfsiggänger ' ? 

faon 'schlaff, daliegend' [mir. foen, 
fäen ' supinus '] : go faon ' bewegungs- 
los' 862. Davon faoti-lag 123 v. 

farradh s. fearaim. 

farradh m. 'Nähe, Gesellschaft' [mir. 
farrad]: a bhfarradh 93 v. 254. 972 v.;. 
cf. TG. 11. MP. 1,180. 2, XL Frag- 
lich, ob 'farradh gach fior' 93 das- 
selbe Wort enthält? 

farraire s. fearaire. 

fäs Inf. 'wachsen, zunehmen', vulg. 
fdis, 29. 437. 548. 836. 

fäsach m. 'Wüste, Einsamkeit' [mir. 
fäsach, von las 'leer'] 108 v., falsche 
Lesart. 

fäsäil f. 'Gewächs, Blumen' 261. 

fäsaim 'wachsen' [mir. äsaim] 840 v. 

fäsgadh Inf. 'drücken, auspressen, 
schnüren' [von fäisgim] 162. 396. 
711. 714. 761. 803; luid gan fäsgadh 
' ungeschnürte Lumpen ' 243 (cf. 
föisc gan fuinneadh, gan fäscadh 
' tidiness ' 0' Donoghue p. 28) ; fäs- 
gadh auios 'nach oben dringen' 
410. Cf. ag fäsgadh a da läimh, 
Hyde52; cia aithneöch' amärach i, 



nuair fhäiscfeadh si stays uirri? 
Oir. 2, 89. 

fäslaigh Inf. 'bedrängen, bedrücken' 
[mir. fäsluch SG. 76] , vulg. fädaig 
82. Cf. fäslaigim 'I enjoin', Laws. 

fästa 'gewachsen' 577. 

fäth ra. 'Grund, Gelegenheit, Veran- 
lassung ' [mir. fäth : w. gwawd ' Lob, 
Spott'], geAvöhulich fdith 173. 307. 
309. 454 V., 11. 810. 882; b'fheidir 
fäith leis ' vielleicht war Grund da- 
zu ' 506 ; ni chuirthin a bhfäith ' ich 
würde nicht Rücksicht nehmen, es 
würde mich nicht kümmern ' 891 
(cf. Trosgadh na haoine an lä saoire 
ui chuirfin a bhfäth, MP. 2,84); PI. 
fäithibh 979. Composita: fdithcheart 
91 V., taithghliciöiY.,10. MP. 1,228 
(fäidhghlic Oir. 2, 91). 

fe s. fa. 

feabhas m. 'Vortrefflichkeit, Qualität' 
[mir. f ebas , von feib , verwandt mit 
fiü, KZ. 28, 14] 394. 743 v. Mise. 3. 

f eacadh Inf. ' biegen ' [mir. feccad] 715. 

feachaim 'sehen, anblicken' [mir. fe- 
chaim, fegaim] : Imperat. feach 237; 
Kondit. d'fheachfach 12. 

feachaint f. 'Blick, Aussehn' [mir. 
fechain] 53. 154. 552; 'Rücksicht' 
83. 

feall f. 'Verrat, Bosheit' [mir. feil : w. 
gwall], Gs. feille (adjectivisch) 648. 
Cf. 0' Gr. 504. 598. 

fealladh Inf. 'täuschen, verraten' [vom 
mir. fellaim, 0' Gr. 652] 83. 

feam, feamm m. ij xifjxoq 756. Irish 
glosses 97. Cf. alb. feumainu, 
Mackenzie, Beauties p. 109 b; eig. 
eine Art Seetang ? (w. gwymon). 

feamaire m. 'Geck' 756; cf. famaire 
fänach a fägbhadh gan cheile, Hard. 
1, 78. Sonst auch fämaire. 

feannadh Inf. 'schinden', Gs. feannta 
1022. 

feannaim ' schinden , ausplündern ' 
[ mir. f eunaim ' caruifico ' ] : Impt. 
pl. 2. vulg. feannaigidh 876. Impf, 
d'fheaunadh, 84. Cf. SG. 245. 



362 



LÜDW. CHR. STERN, 



fear m. ' Mann , Ehemann ' [mir. fer : 

w. gwr : lat. vir] 692 v., 22. 846. 

852; gan fear gan phaiste, 184; 

fear-dliglie, 89; tog-ha fear (fir), 

280; PI. fir agus mnä, 648; fearaibh 

193. 926. 
fear m. 'Gras, Heu' [mir. fer : w. 

gwair] 28. 32. 730. 
fearaim 'ergiefseu, erschöpfen, ai;s- 

fübren, vollbringen' [mir. feraim]: 

Praet. pass. (vulg.) farradh gach 

fior (?) , 93 ; oder ist farradh ans 

farrach 'Gewalt' von dem mir. foir- 

gim 'versehren' zu erklären? 
fearaire m. ' ein tüchtiger Mann ' [von 

fearaim? fearr?], PI. feararuighe 

429, wo C jedoch fearaighe liest. 

Cf. fearraire MP. 2, 94. 132; farraire 

MP. 1, 48. 74. 96. 330. 2, 130. 212. 

TG. 58; faraire C. 754 V. GA. 269. 

MConm.99. Mise. 72. Rah. 64. 282; 

färaire Ferr. 49. 
fearamhail 'männlich' 212. 
feardha (fearrda?) ' männlich ' 454 v., 10. 
fearg f. 'Zorn' [mir. ferg] 561; Gs. 

(vulg.) feirige 648. 
feargach 'zornig, lebhaft' [mir. fer- 

gach], vulg. fearagach 574. 
fearr, fearra 'besser' [mir. ferr : w. 

gwell]570. 718v.,5; nios fearr, 793; 

mit le 'einem lieber' 692 v., 1. 973; 

b'fhearr 'best' 81 ; do b'fhearr, 454 v., 

9. Cf. fearra MP. 1, 222. GA. 49. 

MConm. 78. 99. 108. Rah. 90. 98. 

154. 162 ; so auch in John Clar. 702 

zu lesen (mit Jac. 105). 
fearsadach 'spindelbeinig, langbeinig' 

[von fearsaid : w. gwertbyd] 574. 
fearthain f. Inf. ' sich ergiefsen, regnen ' 

497. 
feasach 'wissend' [von mir. fiss] 429; 

bekannt (mit do) 477. 675; is fiosach 

do'n domhan, Mise. 18; cf. 'so viel 

mir wissend ist' Winckelraaun. 
feasamhach 'kundig, geschickt' = 

feasamliail (?) 213. 
feasög f. 'Barf [mir. fesöc], Gs. (vulg.) 

fios6ige.200, Var. feiseöga. 



feasta 'hinfort, alsbald' [mir. festaj 
131. 659 V. 

feastain 'sogleich' 659. 

feicim 'sehn' [mir. feccim] 603. 916; 
feicion 397. 545. 609. 

feidhm f. 'Gebrauch, Gelegenheit, Dien- 
lichkeit , Dienst ' [mir. feidm n.] : a 
bhfeidhm, 901; cuirim a bhfeidhm, 
356. 625. 1004; feidhm ad' räidhte, 
732 ; ad' chaoint-se, 864 ; gan feidhm, 
87. 318. 331. 525. 

feidir 'möglich' [mir. eitir] 246. 540 v., 
10. 287. 506. 

feighil 'Aufmerksamkeit, Sorge', 
richtiger feidhil [mir. fedil 'bestän- 
dig, treu '] : a bhfeighil (a bhfeidhil) 
'besorgend, versehend, ins Auge 
fassend' 540 v., 19. 557. 901. Cf. GA. 
79. TG. 88. GJ. 2, 201. 306. 369. 
6,35. 164; feidhlighim 'to follow' 
Laue, feidhilidhe 'a follower' O'R. 
Mau sagt : feil na ba ' achte auf die 
Kühe' Molloy 160; ag feighilt, Oir. 
3, 84; cf. feighilte unter fillte. 

feil f. ' Fest ' [mir. feil : w. gwyl , vom 
lat. vigilia] 692 v., 14. Cf. le tri 
feiltibh, 0' Gr. 527. 

feile f. ' Grofsmut, Freigebigkeit, Gast- 
lichkeit' [von fial] 734. 756. 784. 
794. 985. Hard. 1, 146. Cf. gach 
feile ' each time ' GA. 324. 

feille s. feall. 

feilleadh s. filleadh; feillte s. fillte. 

feilteach 'festlich' [von feil] 635. 

fein 'selbst' [air. fein, vermutlich (GC. 
366) von be ' sit ' abgeleitet, ähnlich 
Avie cipe 'wer immer'], das persön- 
liche Fürwort verstärkend : ineösad 
fein e, 399. Davon abgeleitet: fei- 
neach Mise. 13. 15. 69, feinneach 
102. MP. 1, 72. GJ. 2, 189. 6, 93. 

feirim s. eirim. 

feith f. 'Sehne, Ader' [mir. feith, cf. 
w. gwaed ' Blut ' j : feith am' (de mo) 
chroidhe, 531; Gs. feithe 935; ad- 
jektivisch ' von Geblüt, Energie ' (?) 
79S. 

feitheamh Inf. ' warten ' [mir. feithem], 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



363 



auch feithiomh, mit ar 882; cf. 

MP. 1, 2. 302. 
feithidh m. 'Tier, Geschöpf (= feithide 

m.) 728; sonst feithid MP. 2, 90 

(Merriman). 
feodh Inf. 'verwelken' 96. MP. 1, G2. 

2, 200; cf. a feogh' = ag feochadh, 

GJ. 3, HO; air feöidh, Walsh U. 
feoidhim ' verwelken ' = feodhaim, 

feöchaim [mir. feodaigim : w.gwywo]: 

Kondit. feoidhfeach (feochadh) 685. 

Cf. d'fheoig, Eah. 8. 
feoidhte 'verwelkt, vertrocknet' (= 

feochta) 683. 0'Gr.o60; crin feoighte, 

Rah. 2. 
f eoidhteach m. ' verwelkt, vertrocknet ' 

= feodhtach 689, PI. feoidhtig 

(feodhtaig) 919. 
feöil f. 'Fleisch' [mir. feoil, fenil] 688. 

778. 1006; Gs. feöla 548. 612. 770. 

816. 913. 
feolmhar 'fleischig' 582. 
f eösach ' verkümmert , verschrumpft ' 

615. 
fiabhras m. ' Fieher ' [vom lat. febrisj 

96 V. 
Fiacail n. pr., die Ortschaft Feakle in 

der Baronie Tulla Upper in der 

Grafschaft Cläre, 131. 
fiadh m. 'Rotwild, Hirsch' [mir. fiad f., 

cf. w. gwydd ' wild '], vulg. fiaig, fiag 
' 724. 
fiadhach Inf. 'jagen, Jagd' [mir. fia- 

dach] 281. 724; ' Wildpret ' 726. 

Davon fiagaidhe 'Waidmann' MP. 

2,216. Rah. 206. 
fiadhaile f. 'Unkraut' 80. 411. 849. 920. 

MP.2,88. 158. GJ.5,41b; cf. fiadh- 

ghail ' strangle tree ', Luibhleahhrän 

p. 133. 
fiadhain 'wild' [mir. tiadanta] 53. 271. 
fiadhantas m. 'Wildheit' 913. 
fial 'hochherzig, freigebig, gastfrei' 

[mir. fial : w. gwyl] 692 v., 19. 746. 

1007. 
fiar 'krumm, schief [mir. Aar : w. 

gwyr], fiaraim verb. : gur fhiar me 



' dafs ich vor Alter krumm werde' (?), 
512 V., schlechte Lesart. 

fiche f. 'zwanzig' [mir. fiche : w. ugain 
'viginti']: fiche milliün, 736; PI. 
fichid 692 v., 16, 22. 

filleadh Inf. 'umdrehen, falten, flechten' 
[mir. filliud] : vulg. feillendh le feile 
'sich zur Hochherzigkeit wenden' 
784; feilleadh mo shrön 'wo mir 
die Nase hinsteht' 551, cf. gnüis- 
fhillead 'sein Gesicht nach etwas 
wenden' Keat. 

fillte 'geflochten, gewickelt', vulg. 
feillte (feighilte C) 257. 

ffoch m. 'Wut, Zorn' [mir. fich : ahd. 
wigant 'Kämpfer'] 935. 

fiochmhar 'wütend' 43. 163. 357. 454 v., 
4. 10. 792. Cf. fiochach MP. 2, 90. 

ffoghar s. ioghar. 

fiolar m. 'Adler' = iolar [mir. ilur] 
724; Gs. fiolair MP. 1, 240. 

f i'on m. ' Wein ' [mir. f in : w. gwin, 
vom lat. vinum] ; Gs. f iona 451 (es 
handelt sich hier vielleicht um ein- 
geschmuggelten spanischen Wein : 
' wo man Wein zu dem Brot trinkt ') ; 
PI. fionta 776; davon fiontach MP. 
1, 124 ; fiontamhail Rah. 192. 

fionn 'hell, fein, treu' [mir. find : w. 
gwynn] 151. 351. 

fionnsach ' schwindelnd ' (?), auch fiün- 
sach, fünsach, PI. fionnsaig 456. Cf. 
fünsa. 

fior ' wahr, richtig ' [mir. fir : w. gwir : 
lat. verus : ahd. war] 154. 429. 925; 
verstärkend in der Zusammensetz- 
ung: fior-dhaith 91, fior-iomäin 276, 
fir-nimh 885, fior-ghlas 590 (MP. 2, 
88 Merriman), fir-ghlic 798. 

fiorthann m., eine Grasart, vulg. /?orf /tan 
28. 730. Cf. GJ. 2, 218. 277 (faor- 
thann). 306. 8, 135 ; fiorthän ' wheat- 
grass, scutch-grass ', Luibhleahhrän. 

firionnach m. 'Mannsperson' [von fear] 
239 V. 

fios m. ' Wissen , Kenntnis ' [mir. fiss, 
Inf. zu fetar : goth. wait ; cf. videre, 
gr. iöelr]: cä fios do' tsaoghal? 396; 



364 



LUDW, CHR. STERN, 



tä fhios againe ' das Wissen (lavou ' 
778; cf. a gan fhios dö 'heimlich 
vor ihm ', GJ. 7, 74. 86. Patr. O'Leary 
60, 16. 

fiosog s. feasög. 

f IS f. ' Vision ' [mir. fis, vom lat. visio] 
92 V., falsche Lesart. 

fiü ' wert ' [mir. fiü : w. gwiw] 197. 
657. 660; 'so viel wie' (engl, worth), 
'Beschaffenheit' 553. 579. Cf. fiü 
in ordlaig, 0' Gr. 456; fiii deoch, 
GJ. 2, 140; fiü na deirce, TG. 14; 
fiü na mbeacha ' die Art und Weise, 
das Treiben der Bienen" MP. 1, 240. 

fiuchadh Inf. 'Kochen, Erregung' [mir. 
fichad] 156. Mise. 21. 0" Gr. 556. 

fiünsach s. fionnsach. 

flathas m. 'Himmelreich, Herrschaft' 
= flaitheas [von mir. flaith ' potestas, 
dominns' : w. gwlad 'Land'; cf. dtsch. 
walten, lat. valere] 498. Cf. a 
bhflathas = a bhflaithios, TG. 94. 

fleasgach m. ' Bnrsch, Kerl ' [mir. fles- 
cach] 658. Kah. 92. 168. 0' Gr. 654. 
GJ. 2, 301; cf. flesc gilla SG. 201, 
eig. 'Gerte, Eute'. 

fli'och, fligh f. ' chickenweed ', 'Stern- 
pflanze' 80, auch fliodh, flighich 
und in Munster fuilig gesprochen; 
cf. flidh (fluigh) lüsge 'water crow- 
foot' Lane. 

flüirseach 'voll, üppig' [von flüirse f.] 

403 V. Cf. J.J.Doyle, Leabhar 

cainte p. 114 'in pleuty'. 
fo s. fa. 
focal m. ' Wort ' [alb. facal : mir. focul, 

focol, vom lat. vocula] 111. 373. 964, 

vulg. fochal 697; PI. focail 822, fo- 

calaibh 61. 
focalach 'wortreich' = foclach 221. 
föchmhuid f . ' "V^erspottung ' [mir. foch- 

madj 89 V. 326 v. 
föd m. ' Easen, Scholle ' [mir. f 6t] 672. 

MP. 1, 102. 104. MConm. 105. 
Fodia f. 'Irland' (gespr. wie codladh) 

oder Fodhla (selten FocHla) 116. 

322. 429. 454 v., 14. 849. 920. 



f ögairt Inf. ' gebieten ' [air. focre] 860. 

MP. 1, 204. Eah. 50. 114. 
fogh f. ' Bewirtung '(?) 722 J5. 
fogha m. 'Angriff' 702. 712. MP. 1,96. 

Walsh 160. 162. MConm. 89. Patr. 

O'Leary 12,6; auch fobha GJ. 6, 

164. 
foghail f. 'Bekriegung, Verwüstung, 

Schädigung' [mir. fogal] 83. 722; 

davon foghnlach 454 v., 10. 
foghaniach 'dienlich, wohlwollend, gut' 

(= foghainteach TGSI. 21, 257) 351. 

Cf. foghanta 'gut' Eah. 288. GJ. 

7,75. 101. 149. 
foghlaim f. 'Lernen, Erziehung' [mir. 

foglaimm n.] 202. 
foghnaim 'dienen, leiden" [mir. fognim: 

w. gweiui] : ni fhoghuau, 923. 
foghnamh m. 'Dienst" [mir. fognara] : 

ar foghnamh ' im Guten ' 421 v. GJ. 

5, 165. 7, 87. CA. 1, 551. 
fögraim 'verkünden, dartun, befehlen', 

auch ' verbannen ' [mir. föcraim, von 

fo-od-garim] : Impt. ögair 635 ; Praet. 

sg. 1. d'fhügaras 561. 
foidhid f. 'Geduld" = foidhide, sonst 

mit gh geschrieben [mir. foditiu, 

von fodamim] 112 v. 0' Gr. 661. 
foidhne f. 'Geduld' [aiis foidhid'ue 

GJ. 6, 92. 7,52. 9,290] 331. 646. 

851; faidhne 112. 353. 762. 995. Cf. 

is fada e foighne leat, Mise. 4. Da- 
von foidhnighim 'geduldig sein'. 
föil f. 'Weile', adverbialisch gebraucht: 

föil 'sachte' 418. GA.209. Hard. 1, 

52; gofoil, C.907. Mise. 2. Eah. 208. 

GJ. 2, 287. 
feiicightheach 'gebadet' 163 4; s. fol- 

cuighthe. 
foirbhthe 'alt' [mir. foirbthe 'perfec- 

tus ', von forbenim , forfenim] A. 

0'Daly82. 0' Gr. 532 = foirfe 392. 

469. 474. 486. Teg. fl. 24. GJ.3,26; 

vulg. fuirihhthe, fuirife C. 989. Cf. 

foirbhfhear, Eoss na rig 103. 
foirbhtheach ' alternd " = foirfeach, 

vulg. fuiribhiheach, fuiritheach 892j 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOTN OIDHCHE. 



365 



cf. foirfeacht MP. 1,96, foirbtecht 

SG. 90. Ventry 73. 
foircheann m. 'Ende' [mir. forcend : w. 

gorphen]. 
foirfe s. foirbhthe. 
föirim 'helfen, retten, gewähren" [mir. 

foirim : w. gwared, von fo-rethim 

'succnrro']: foir e (me) 428. 454 v., 

16. 832; föir orm didean, Hard. 1, 

52; föir ar ar nauam 1,74. GA.366. 
föiseach ' ruhig " [von mir. foss] 595. 
folach m. 'Verborgenheit, Versteck, 

Verhüllung' [mir. folach, von fo- 

laigini], vn\g. falach 273; cf. Rah. 

204. 
folachadh Inf. 'verbergen' 540 v., 16. 
folamh 'leer' [mir. falam, falum] 99. 

849. 
folcuighthe 'gebadet' 163, von folcui- 

ghim [mir. folcaim : w. golchi], oder 

besser Acc. pl. des Inf. folcughadh 

'Badungen'. Cf. dera folcmara LL. 

171 a 19 ; ro chaiedar annsin dera 

falcmara firthruagha corba fhliuch 

bläi 7 bruinde do, Agallaim. 
folt m. ' Haar ' [mir. folt : w. gwallt] 

224. 
foluighthe 'verborgen', wilg. fuilighthe 

(von foilghim statt folaighim) 37. 
foluighiheach ' verborgen , geheim ' : 
■ 718 V., 12; \n\g. fuilightheach (foi- 

lightheach B) 979. 
fonn m. ' Lust, Verlangen ' [mir. fonn : 

ahd. wunna] 83. 493. 498. 622. 628. 

655. 772. 991. Davon fonnmhar 

454 V., 11. 
försa m. 'Kraft, Gewalt' [vom engl. 

force] 536. 888; PI. forsaighe MP. 

2, 104, försaidhibh 1, 158; davon 

försach Mise. 4. Eah. 54, foirseach 

Cüirt 595 v., försuigheach MP. 1, 72. 
forthaiti s. fothram. 
fös ' noch , auch ' [mir. fös] 251. 334. 

366. 523. 687. 694. 908. 924. 990. 

Cf. mx. foyst = agh, Phill. p. 59. 
fothain f. 'Schutz' 673; = foithin; 

Gs. foithne MConra. 106. TG. 89. 

Rah. 6. 



fothram m. ' Lärm , üngeberdigkeit ' 

[mir. fothrum], vulg. fortham 628. 

849. 913. 929. 
frainse ' Franse ' [vom franz. frange] 

MP. 2, 200; vulg. friwse C. 397; PI. 

frainsighe 397 v. ; davon frainseach 

MP. 1, 124. 178. 
fraoch m. 'Heide' [mir. fraech : w. 

grug 'brucus'] 729. 
fräs ' reichlich , vollauf ' [ vermutlich 

vom mir. fräs ' Schauer ' ] 200 v. 

706 V., 3. MP. 1,280. 2,90; vulg./V-ms 

C. 411. Rah. 91; pras MP. 1,108. 

234. MConm. 100. Mise. 78; fras- 

ghniomhach Jac. 102. 
freagra Inf. 'Antwort' [mir. freccra n.], 

vulg. freagara 657. 
freagraim 'antworten' [mir. frecraim ; 

von frith-garim]. Imperat. freagair 

132. 428. 732. 
freastal m. 'Dienen, Aufmerksamkeit, 

Ehrerbietung' [mir. frestal, von 

frith-as-tal] 1019; Gs. freastail (adj.) 

657. Rah. p. XXIV. 78. 
frfnse s. frainse. 
frith 'wurde gefunden' [mir. frith, 

Praet. pass. zu gheibhim , faghaim] 

418. 421. 588. Rah. 26. 
fuadach Inf. 'rauben, entführen, An- 
sturm' [mir. fuatach, von fo-od- 

boing?] 43. 194. 358. Cf. GJ. 3, 4. 6. 

7,27. MConm. 89. Hyde34; fuadach 

gaoithe GJ. 3, 67. 0' Gr. 593. Dazu 

fuadaim GJ. 2, 362, fuadaighim TG. 

41. 57. 
fuadar m. 'Emsigkeit, Hast, Vorsatz, 

Neigung, Anschein' 193. 679. MP. 1, 

120. 162. Walsh 90. MConm. 89. GJ. 

4,9. 6,163. Seadna37; fuadar feise, 

0' Gr. 547. 
fuadrach 'hastig, eifrig, entschlossen' 

212. 357. 0' Gr. 567. Rah. 80. 182. 

252. Jac. 36. GJ. 3, 67. 
fuaid 'Länge, Ausdehnung' [vom mir. 

fot]: ar fuaid 'längs, hindurch' 14. 

178. 360. 608. 799. 922. TG. 15; 

sonst auch ar fuid MP. 1, 216. 254. 

258. Seadna 22, und ar fud. 



366 



LUDW. CHR. STEBN, 



fuaid f. ' eine schmutzige und be- 
schränkte Frauensperson' 218. 

fuair 'fand' [Praet. act. zu gheibhim, 
faghaim]: fuair nie, 574; ni hhfuair 
me, 476 (= ni bhfuaras v.); cä 
hhfuair tu? 423; fuair se, 574; do 
fuair si, 5G6. Davon ein Praet. pass. 
fuaradh GJ. 7, 117. Seadna 19. 43. 

fual m. 'Urin' [mir. füal] G92v., 18. 
Davon fuailim MP. 2, 72. 

fuar 'kalt' [mir. üar : w. oer : gall. 
ogro-] 682. 692 v., 15. 792. 

fuaradh Inf. 'Erkalten' 772. Rah. 280. 

fuaraim 'kühlen, erfrischen, trösten' 
(= fuaraighim): Impt. foir is fuar 
dhüin (me), 832. 

fuasgailt Inf. 'befreien, lösen, los- 
machen ' [mir. fuaslucud, fuascaltud, 
fuascailt], wulg. fuais gilt 353. 384; 
'als bewiesen hinstellen' 607. 

fuasglaim Inf. 'befreien, lösen' [mir. 
fuaslaicim, von fo-as-lecini] : Praet. 
d'fhuasgail 164. 

f uath m. ' Hals ' [mir. fuath] , vulg. 
fuaith: fuaith dho bheithe, 792; is 
fuaith liom, 904. 

füig im Praet. act. d'fhüig, von fägaim 
'lassen', 8b A. Hard. 2, 240. 

fuigheall m. 'Rest' [mir. fuigell, eig. 
fuidell : w. gweddill] , vulg. fuighiol 
93. MP. 2, 92. Davon fuighilleach 
2, 146. 

fuighleach m. 'Rest', auch fuighlioch 
50. 384; gan fuighleach, Rah. 176; 
Gs. fuighlig C. 1019. 

fuil f. 'Blut' [mir. fuil] 319 v. 778; 
Gs. fola 106. 628. 934. Davon: sär- 
fhuil 870, moguill-fhuil 632. 

fuil ' ist ', stat. contr. zu td [mir. fil, 
fail, fuil]: a bhfuil?723; cä bhfuil? 
226. 593. 614. 733. 815. 965; ca 
bhfuil tu? 1001; ca 'uil? 727; dar 
a bhfiül impe 'bei der, um die ist' 
319. Negativ nü. 

fuilighthe s. folaighthe. 

fuilightheach s. folaightheach. 

fuilngim 'leiden, dulden' = fulangaim 
[mir. fulangimj: Imperat. fuiling 



(fulang) 917. Praet. d'fhuilinn 

(d'fhuiling) 38, ar fhuilinn (ar fhu- 

lang) 284. 
fuinneamh m. 'Kraft, Lebendigkeit' 

[mir. fuinnem], auch fuinniomh, 155. 

622. 720. 952. 985. Cf. MP. 1, 76. 

94. MConm. 91. Jac.22. Rah. 8. 
fuinneamhach 'kräftig' (= fuinnio- 

mhach) 582; vulg. buinneamhach 

618. Cf. MP. 1, 94. 96. MConm. 89; 

fuinneamhail Rah. 74 = fuiniüil, 

Molloy 159. 
fuinte 'geknetet, gebacken, gebildet' 

[von mir. fuinim] 540 v., 7. 
fuireann f. ' Leute '=/Htnorm,foireann 

[mir. fairend : w. gwerin] 692 v., 19; 

vulg. fuirean 928; Gs. fuirine 985. 
fuirife s. foirbhthe. 
fuiritheach s. foirbhthe ach. 
fuläir f. 'Freiheit, umhinkönnen': nach 

fuläir leo, 928. 
fulangach 'geduldig, ausdauernd', vulg. 

fulanach 582. 
fulläin 'heil, gesund' [mir. foUän] 582. 
funsa m. 'Reif, Kopf binde', PI. fün- 

suighe 268; auch funusa GJ. 3, 6, 

fonsa ORoe; davon fünsach (vom 

Haar) TG. Vs. 466 (statt fiüntach, 

'wert ' TG. 71) ; alb. fionnsadh ' whire ' 

Carm. 1, 332. 
furas 'leicht, fähig, möglich' [mir. 

urusa, st. er-asse], in C meist /itrrws : 

403. 445. 565. 591. 607. 692 v., 7, 22. 

(fuiris). 719. 986, furast (furrust) 

159; uras 986 v. Cf. fuiris, forust, 

Molloy 168; alb. fiosd = fios, Carm. 

1, 312. 

G im Auslaute statt gh (dh) ist dem 
muusterschen Dialekte eigen und 
in O'Dalys Ausgabe von Tadhg 
Gaelachs Gedichten mit Beharrlich- 
keit durchgeführt, woran kein Au- 
stofs zu nehmen ist (GJ. 3, 67. 108). 
In Merrimans Versen scheint die 
Anwendung dieses auslautenden g 
durch den Wohllaut geregelt. Es 
findet sich hier nach unbetonten, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOTN OTDHCHE. 



367 



meist weichen Vokalen, doch auch 
nach Diphthongen wie in caig 
(cäidh), crnag (cruaidh), diaig (di- 
aidh), tuaig (tuaidh). Es steht in 
nominalen Endungen, z.B. in broUaig 
(hrollaigh), codlataig (-aigh), ciuntig 
(-igh), morgaig (mordhaigh); und 
in verbalen, z. B. imig (imthigh), 
corraig (corruigh), chräig (chräidh), 
chrädhaig (cbrädhuigb), creidig 
(creidigh), caithfig (caithfidli), und 
ceangalag (ceangaladh), wie in den 
Bemerkungen über denwestmunster- 
schen Dialekt erwähnt ist. Statt 
der Verbindung gth erscheint mit- 
unter c; so in biodhacach (biodhag- 
thach), licighthig (ligthighthigh). 

gabäiste s. cabäiste. 

gäbhadh s. gädh. 

gabhäil Inf. 'nehmen, fassen' [mir. 
gabäl, gabäil] 388. 786; mit le 
'gehen, zufrieden sein mit' 196. 

gabhaim 'nehmen, halten, gehen' [mir. 
gabaim : w. cael : lat. capio] : Praes. 
gabhaim-se a päirt, 722; gabhan si, 
416. Fut. mk geabhair-se saor trid, 
95. Kondit. do gheabhain, 515; 
gach cuaird da ngeabhain ort, 654. 
Gabhaim 'gehen', eig. 'sich halten', 
MP. 1, 101. 120. 220. Walsh 40. 

gabhal f. 'Gabel, Stützbalken, Giebel' 
[mir. gabul : w. gafl], Gs. gaibhle 
299. A. 0'Daly58; auch gohhal, PI. 
gobhla 413. Cf. Ni fhearr leat an 
dorus nä an gabhal -eadain, Hard. 
1,148. 

gabhiha ' genommen, sich haltend (zu), 
in Anspruch genommen ', auch vulg. 
yobhtha 25. 255. 899; cf. gabhtha 
le 'zufrieden mit' CA. 1, 552. 

gach 'jeder' [mir. cach, cech : w. pob] 
57. 76. 85. 93. 276. 321. 366 f. 370. 
382. 654 etc.; gach tiortha, 635; 
gach fäige, 828. 

gad m. 'Weidenrute, Weideugeflecht ' 
[mir. gat] : gad ar a chomm ' ein 
Weidenband als Gürtel' 380. Cf. 
GJ.5,54. MConm.86. Rah. 134. MP. 



1, 266; gad ar . . . (Verwünschung) 

A. O'Daly 84. O'Gr. 628 (cf. alb. Gad 

mu 'mhuineal ris a chroich, Sinei., 

Bards 2, 153); do sniomhfainn gad, 

Ilyde 18; gad cärthainn, CZ. 1, 143. 
gädh m. 'Gefahr, Not, Mangel' = 

gäbhadh [mir. gäba, gäbiid] 364. 

393. 468. 593. 721. 942; Gs. gadha 

MConm. 99. Cf. MP. 1, 110. Mise. 78. 

TG. 17. O'Gr. 331. GJ. 2, 187. Da- 
von gäibhtheach MP. 1, 214. TG. 11. 

Rah. 102. 
gadhar m. 'Jagdhund' [mir. gadar, 

gagar, vom anord. gagarr? RC. 12, 

461], PL gaidhir 22. 
gadhgach s. gaidhgeach. 
gädhmhar 'in Gefahr, in Not' 765. 

847. 
gäg f. ' Rifs ' (aufgesprungener Hände) 

398. GJ. 12,63; Gs. gäige TG. Vs. 

2355. Davon gägach Rah. 220. 
gaidhgeach B, gadhgach A, 48 v. = 

goidhgeach E? 
gaige m. ' Herr, Geck, Narr ' 540v., 17. 

MP. 1, 299. MConm. 97. Rah. 234. 

GJ. 3, 54; gaig 12, 63. Davon gai- 

geamhlach Mise. 10. 
gäilbheach s. gdlbhach. 
gäir f. ' Schrei ' [mir. gair : w. gawrj 

447. 450. 583. 593. 
gäirdeachas m. 'Freude, Frohlocken' 

[mir. gäirtechus] 167 v. MP. 2, 154. 
gaire m. 'Lachen' [mir. gäire] 229. 

491. 553. 767. 
gairid 'kurz, nahe' [mir. garit, von 

gair 'Kürze'] 41. 422. 432. 568. 

992. Cf. gar Hard. 1, 64. 150. MP. 

1, 96. gaor 2, 30. 54; goiride 'näher' 

Rah. 110. 
gairim 'rufen' [mir. gairim] 428; goirim 

1000. MP. 2, 88. 
Gäiris n. pr. m. = Gdrus 460. 
gaisge f. ' Tapferkeit ' [mir. gasced] 

454 V., 4. 
gaiänia ' achtbar ' [vom engl, gallant] 

335. GA. 196. TG. 47, goläuta GJ. 

2, 187. 
galar m. 'Krankheit, Siechtum' [w. 



368 



LÜDW. CHR. STERN, 



galar 'Kummer'] 332 v. 692 v. 11; 
Gs. galair 780. 

gälbhach 'stürmisch, ungestüm' [= 
gäilbheach [mir. gailbech, galbech, 
von gailbe] 416. 

gambach, gammbach m. 'dicker Stumpf 
= gamba B [vom engl, jarab?] 977. 

gan ' ohne ' [ alb. gun : mx. gyn : mir. 
cen, ein] mit arbiträrer Lenierung 
eines folgenden c, g, p, h, f, m und 
eklipsierendem t vor s. Weniger 
euphonische als syntaktische Gründe 
bestimmen die Mutation des nomi- 
nalen Anlauts. Durch die Lenierung 
entsteht eine engere Zusammen- 
gehörigkeit, ein Compositum: gan 
chrioch ' zwecklos ', gan bhrigh 
'kraftlos', gan cheili 'imverständig', 
gan ghaois 'unklug', gan chodladh 
' schlaflos ', gan mhairg ' leidlos ', 
gan mhoill ' unaufhaltsam ', gan 
tsiolrach ' kinderlos ', gan tsüsadh 
'unbedeckt'; cf. 316 f. 621 f. Die 
unlenierte Form ist gewissermalsen 
elliptisch, daher nachdrücklicher: 
gan ceo 'ohne dafs Nebel da war'; 
gan clü ' ohne E,uhm zu haben '; 
gan cuilt, gan chlüideamh ' ohne ein 
Kissen zu haben, wärmelos'; gan 
ghaol gan comhangus ' ohne Ver- 
wandte, ohne einen Näherstehenden 
zu haben ". Daher unterbleibt die 
Lenierung, wenn das der Präposition 
untergeordnete Nomen einen Zusatz 
hat: gan fear a naghaidh triüir 
' ohne dafs auf drei Frauen Ein 
Mann kommt'; gan focal le maoi- 
dheamh 'ohne ein Woi't zu sagen'; 
gan barr-ghoin pian döibh ' ohne 
dafs sie den höchsten Schmerz der 
Peinigung haben'. Nach O'Leary 
bedeutet gan chos 'ohne das eine 
Bein ', gan cos ' ohne Bein über- 
haupt ' (Aesop 16). 

gann 'knapp, kurz, selten' [mir. gand] 
847. 

ganndal m. ' Gante ' = gandal [masc. 
zu ge : ags. gandra : engl, gauder] 



616. Cf GJ. 2, 337. 6, 61. 91. MoUoy 

162; auch ganra. 
ganntan m. ' Knappheit, Mangel ' 738. 
Gaodhal m. 'Gäle' = Gaoidheal [mir. 

Goedel : w. gwyddel], Plur. vulg. 

Gaodhalaibh 637. Davon gaoidhlic 

f. [alb. gaelig], vulg. gaoidhilg ' die 

gälische Sprache', Gs. gaoidheilge 

454 V., 12. [Andere vulg. Formen 

des Wortes sind gaeilge, gaeluing, 

gaeluin.] 
gaoideach 'fleckig'? [von gaoid' Fleck'] 

48 v. 
gaois f. 'Weisheit' = gaos [mir. gäes, 

von gaeth 'weise'] 637; gan ghaois 

270. 502. Davon gaosmhar Mise. 52. 
gaol m. 'Verwandtschaft', oft gaodhal 

geschrieben [mir. gäel] 819; gan 

ghaol, gan comhangus, 664; PL 

gaolta 540 v., 4. Cf. MP. 1, 110. 218. 

266. 2,170. Im Alb. 'Liebe' be- 
deutend. 
gaoth f. 'Wind' [mir. gäeth, goeth : w. 

gwynt], vulg. gaoch 556 (GJ. 3, 23); 

Gs. gaoithe 388. 786 v. ; löinthe 

gaoithe, 672. 
gärach 'keifend' = gdrthach [von gäir] 

416 V. 
garbh 'rauh, roh, grob' [mir. garb : w. 

garw] 405. 560. 
gärda m. 'Wache' [vom engl, guard] 

145. 1024 V. 
gärdin ' bewachen ' [vom engl, guard- 

ing], ar gärdin 'bewacht, beschützt' 

1024, Var. gärda. 
gärdas m. 'Freude' 167. 644. MP. 1, 90. 

261. TG. 76 = gäirdeas TG. Walsh 

160. [Von gairid]. 
garg 'wild, grimmig, grausam' [mir. 

garg : gr. yo^)/«?] 559. 
gärlach m. 'Kind, Bastard', PI. vulg. 

gärlaig 838. Cf. Mise. 92. Rah. 154. 

236. GJ. 2, 202. 3, 6. 5, 10. 
garrtha ' prächtig ' 416. CZ. 4, 442. 
Gärus s. Gdiris. 
gas m. 'Sprofs, Bursch' [mir. gas] 335. 

Cf. ürghas 6g MP. 1,74, gle-ghas 

2, 148, groidhe-ghas ib.; davon 



MERRTMANS CUIRT AN MHEADHOIN OTDHCHE. 



369 



gasraidh [mir. gasrad] Hard. 1, 82 

und gasta ' hübsch ' GA. 53. 325. 
ge m. 'Gans' = geadh [mx. giüy : mir. 

ged : w. gwj-dd] , Gs. ge (st. geidh) 

540v.,ll; cf. gei MP. 1, 2i0. 2,112; 

PI. geana (= geadhna GJ. 2, 336) 

836. MP. 1, 200. Mise. 69. Hyde 22. 
geag m. 'Zweig, Glied, Arm' [mir.gec : 

w. caingc] 626. 704 715; PL geaga 

27. 545. 880. 969. 
geal 'weifs, hell, glänzend' [cf. gr. 

yeXäv 'lachen'] 230. 259. 540 v., 6. 

692V., 19 (cf. geal-bhnidhean MP. 

2,92 Merriman); gle-geal, Gs. -gil, 

540 V., 11. 
gealach f. 'Tollheit' [eig. der Mond] 

540 V., 14; Ds. gealaig 514; cf. ar 

gealaig ' verrückt ' GJ. 2, 306. 
gealach 'albern, furchtsam' (= geal- 

tach) 272. 
gealaim 'sicherhellen, erheitern': Imjjf. 

do ghealach 5; Fnt. gealfaig 641; 

Kondit. do ghealfach 9. Cf. ytkaaas 

öh näaa neQi ~/ß<öv, II. 19, 362. 
geall m. 'Versprechen, Unterpfand, 

Vergeltung, Güte ' [mir. gell n.] : gan 

geall suilt, 893. 
geallaim 'versprechen, geloben' [mir. 

gellaim] 127. Praet. do gheall, 

gheall, 121. 667. 
gealtach ' albern , furchtsam ' 272 v. 

Sinei., Bards 1, 141. Cf. geilt = 

gealt 'toll' ORoe; gealtachus Garl. 

157. 
geanamhaii 'angenehm, liebenswürdig, 

bescheiden ' [vom mir. gen ' Lächeln 'j 

214. MP. 1, 228. 
geanamnaidh ' keusch ', auch geanam- 

naidhe [mii*. genmnaid] 990, wo C 

geanamuighe liest. 
gear 'scharf, streng, heftig' [mir. ger]: 

gear-ghol 210. MP. 2, 176. 
Gearailt O'Griobhtha, n. pr., ein be- 
kannter Harfenspieler, 692 v., 6. 
gearr 'kurz, bald' [mir. gerr] 568. 
gearraim ' schneiden ' = gearrighim 
[mir. gerraim] : Imperat. pl. 2. gearr- 
aigidh 1011. 

ZeitBohrIft f. celt. Philologie V. 



geibheann m. ' Fessel, Elend ' = geibh- 
ionu [mir. geibenn : w. gefyn] 170. 
588. Cf. MP. 1,210; a ngeibhinn, 
Rah. 160. 162; a ngeibh', Walsh 90. 
Gleichbedeutend ist geimheal [mir. 
gemel n.], oft geibheal geschrieben. 

geilleadh Inf. 'Unterwerfung, sich fü- 
gen, Rücksicht nehmen' 649. 944. 
986. Cf. Rah. 106; geile MP. 1, 104. 
340. 2, 150. 146. 

geillim ' sich unterwerfen , gehorchen, 
sich fügen' [mir. giallaim ; cf. giall : 
w. gwystl : ahd. gisalj. Kondit. ni 
gheillfin, 523 ; cf. nior gheillios ' ich 
glaubte nicht ' MP. 2, 40. 50. 176. 

geilt m. f. 'Toller, Wahnsinniger' = 
gealt [mir. geilt : w. gwyllt] 522. 
Cf. geilt glinne, Garl. 11, 1; mar na 
geiltibh, Hard. 1, 62; dul i ngealta, 
CA. 1, 153. 

geimneach f. 'Brüllen' 21v., von geim 
MP. 2, 160. Mise. 37 [mir. geim, gem]; 
cf. ag geimnig Rah. 66. 128. 200. 
Mise. 10. 

geitnreach m. 'tönen, schallen', auch 
• geimrioch2i; cf. geimreach gunaidhe, 
MP. 2, 90 (Merriman); ag geimreadh 
Rah. 50. 

geöiseach ' dickwanstig ' [von geöis] 
= geösach 616. 

gheibhim 'finden, bekommen', statt 
dogheibhim [mir. dogabaim] 515 v. 
863; gheibhid 839. Cf. faghaim. 

ghnim s. deinim. 

giall m. 'Gaumen' [mir. giall], \\i\g.gial 
692v., 21; chas mo ghiall, MP. 2, 90. 

gile f. 'weifse Farbe' 973; var. gileacht. 

giodamach 'beweglich, lustig' [von 
giodam MP. 1, 82] 327. TG. 15. 

giog m. 'Ton' 158. GJ. 2, 270. 306; 
cf. giocs nä miocs, Aesop 16. 

giorta m. ' Hinterer ' [vom engl, girth] 
239 V. Cf. giorta nä srian, Oir. 2, 95. 

giüistis m. 'Richter' [vom engl, justice] 
IV V. MP. 1, 264. TG. 6. 

glacaim 'nehmen, annehmen' [mir. 
glacaim] : Praes. glacan si, 1021. 
Praet. do ghlac si, 706v., 1. Fut. 
24 



370 



LUDW. CHR. STERN, 



glacfad 943; Kondit. ghlacfain 458. 

779. 
glan 'rein, aufrichtig' [mir. glan : w. 

glan] 669. 
glanaim 'reinigen' [mir. glanaim]: 

Imperat. pl.2. glanaigidli 920. Praet. 

sg. 1. ghlanas 501. 
glaodhach m. ' Schreien ' [mir. gläedad] 

516. MP. 1,236; ' nennen ' GA. 64. 

Cf. glaodh [mir. gläed] ' Rixf MP. 

2, 90. GA. 291. 
glaodhaim ' rufen ' = glaodhuighim [mir. 

gläedim] 313; Impt. glaodhaig 905. 
glas m. 'Schlofs, Fessel' [mir. glass]: 

dubhgblas 36. 
glas 'grün (von Natur), frisch' [mir. 

glass : w. glas] 32 ; is glas mo shüil, 

231 ; cf. ba gblaise a süil na drücht 

ar fearthaibh, Lawlorp. 134; a süil 

reamhar ghlas, Rah. 12 ; a rose mar 

fheur ghlas, Hard. 1, 117; dagegen: 

stuaire an roisg uaine, MP. 2, 60 

(Shakespeares 'green eyes', die 'ojue- 

los verdes ' der Spanier). Davon 

fior-ghlas ' richtig grün ' 590. 
glasara m. 'das Grün, Grünzeug' 29. 

840. Cf. Mise. 34. Rah. 288, glas- 

aradb TG. 92, glasradh Rah. 276. 
gle 'hell' [mir. gle : w. gloyw] : glegeal 

540 V., 11. Hyde, Love songs p. 4. 

24. 78. 
gleann m. 'Tal' [mir. gleud, glenn n. : 

w. glynu], PI. gleannta 137; cf. 

gleanntän Hard. 1, 8. 
gleas m. 'Vor- und Zubereitung, Art 

und Weise ' [mir. gies n.] Rah. 188; 

drochghleas C. IV v. 
gleö m. 'Lärm, Tumult' [mir. gleo n. 

'Kampf'] 385. 504. 596. 938. MP. 

2,90. 
glic 'klug' [mir. glicc], davon fäith- 

ghlic 454 V., 10. 
gliocas m. ' Klugheit ' [mir. gliccus, 

von glicc] 249; Gs. gliocais 540 v., 8. 
gliogaire m. 'Schwätzer, Prahler' (= 

glugaire) 739. Cf. gliogair Hard. 

2,240. Jac.84. Rah. 74; gliogair- 

eacht, ORoe ; gliogurnäil, Rah. 230. 



Alb. gliogaire Campb. Tales 2, 32, 
gliogaran 2, 401, gliogarsaich arm 
2, 461. 

gloir f. 'Glorie' = glöire [mir. gloir, 
vom lat. gloria], Gs. glöire 831. 

glönradh ra. ' Glanz ' (= glonnradh) 
551. Cf. glonnrach Adj. 

glör m. 'Stimme, Äufserung' [mir. glör, 
glöir] 524. 832. 858. MP. 2, 90; PI. 
glorthaibh Rah. 132. 

gluaiseacht f. Inf. 'sich bewegen, fort- 
gehen ' 14. 921 ; gluasacht GA. 180. 

gluaisim 'sich bewegen, ausgehen, her- 
kommen' [mir. gluaisim] : Praet. 68. 
136. 425. MP. 2, 88. 

glugar m. 'Geschwätz' 596; glugar 
gan chrich , MP. 1, 82. Cf. glugar 
ann gach bröig, Vallancey gr. 129; 
alb. glugair 'Schwätzer'. 

glun f. ' Knie ' [mir. glün : w. glin], 
Acc. 572; PI. glüine 580. 682. 

gnaol f. 'Gesicht' [mir. gnoe] 550. 969, 
'Ansehn' 819. Cf. MP. 1, 72. Rah. 
164. 

gnaoidheamhail 'bescheiden, angenehm' 
214. 

gnäth m. 'Gewohnheit, Brauch, Weise; 
gewöhnlich', = gnäith [mir. gnäth 
n. : w. gnawd] 1; do ghnäth, a 
ghnäth, 'ghnäth 'gewöhnlich' 129. 

gnäthach ' beständig, gewöhnlich, ver- 
traut ' 777; gnäitheach 454 v., 4. 

gne f. ' Gesicht, Aussehn, Weise ' [mir. 
gne n.] 230. 

gniomh m. 'Tun, Tat' [mir. gnim n. : 
w. gnif] 935; PI. gniomhartha [st. 
gniomhradh : mir. gnimrad] 450. 
497. 798. 900. 966. 

gni'omhach 'tätig, tüchtig' (=gniomh- 
arthach) 977. 

gnö m. 'Geschäft, Angelegenheit' 116v. 
924; Gs. gnötha 200 v.; PI. gno- 
thuidhe MP. 1, 52. 

gniiis f. 'Gesicht, Blick' [mir. gnüis] 
233. 490; Gs. gnüise 550. 

go 'zu, bis zu' [mir. co : w. py]: go 
haodh, 39; go beinn an teampuill, 
138; go Acheron, 656; go lä, 569; 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



371 



go heag, 474; go brach 'bis zum 
Gericht' 699; 6 mhullach go lär, 
148; 6 bharr go boim, 494. 256; 6 
roinn go säil, 1012; 6 chrios go 
glün, 708 ; 6 luaii go haoiue, C92 v., 
2; 6 sgeal go sgeal, 705; 6 thaobh 
go taobh, 718; eigeutümlich : siii- 
(Iheamh go Foclhhx, 116, wo andere 
a bhFodhla lesen. 

go die Partikel des Adverbs [mir. co] : 
go dlüith, 35 ; go sästa, 37; go tapa, 
133; go tromm, 160; go cruinu, 
611; go härd, 583; go leir, 389; go 
fann, 464; go faon, 862; go leor, 
503; go caoin, 585; go saor, 458 v.; 
go tabhartha, 494; nur vor dem 
ersten mehrerer Adjectiva: go fua- 
drach fiochmhar, 357. 490; mitunter 
ausfallend: bhreathain me cruiun, 
947. 549; gearraigidh doimhin, 1011; 
dübail ceart, 1019. 

go ecl. 'mit' [mir. co n-], ohne Eklipse: 
go bleacht, 471; go cortham, 627; 
go bhästa 'mit Verschwendung' 395. 

go ecl. 'dafs' [mir. co 'dafs', co n- 
' damit']: ni doch go dtuigir, 693; 
go gcliseach, 694; go ndubhradh le 
e, 528; is deimhin go bhfaca si, 
696; go rachain, 522; go dtabhar- 
fainn, 494 v.: — sonst oft unab- 
hängig an der Spitze des Satzes: 
go mb'fhearra, 692 v., 1. 718 v., 5; 
go mb'aite le, 692 v., 3. 

gobhal m. 'Gabel, Schamleisten', ital. 
forcata, Inf. 14, 108 [mir. gabul : w. 
gafl] 379. 893; auch gabhal 720 v. 
GA. 242. 

goideach 'eitel, geziert' 48. Vermut- 
lich = gaighdeach, Keating's Poems 
ed. J. C. MacErlean; cf. gaideach 
'giddy' und gaidhgeach oben. 

goidim 'stehlen, unterdrücken' [mir. 
gataim] 1017. 

goilim 'weinen' [mir. guilim] : Praet. 
ghoil si, 163. 

goillim 'mifsfallen, bekümmern': Praet. 
do ghoill se, 73. GA. 99. GJ. 3. 43. 
110. 4, 6; Inf. goilleamhuin 3, 43. 



goin f. 'Wiinde, Streich', [mir. guiu 

n.]: barr-ghoin 890. 
goirgeach ' zänkisch '(= gorgach) 61 v., 

vulg. goinigioch 222. Cf. TG. 13. 

50. Rah. 102; goiriceach 222; goir- 

gide 'Tölpel' 0' Gr. 617. 
goirim s. gairim. 
gol Inf. 'weinen' = gul [mir. gol]: 

gear-ghol 210. 
gola m. 'Prasser, Schwelger' [vom 

lat. gula] 893. Cf. goile 'Magen'. 
goll 893^, s. gobhal. 
Goll mac Möirne n. pr., der stärkste 

Held unter den Fianna, 640. 
gorgach 'zänkisch' (= goirgeach) 48 v. 

61 V. MP. 2, 222. 
gorm 'blau, dunkel' [mir. gorm : w. 

gwrm] 19. 
gothadh m. ' desiderium coeundi ' [vom 

mir. goithim : w. god ' unkeusch 'J 

893. 
gradam m. ' Vornehmheit ' 436. Cf. 

MP. 1, 182. 2, 118. 134. 216. Mise. 

7. 12. TG. 86. Hard. 2, 248. 0' Gr. 

565; davon gradamach Mise. 15. 32. 

TG. 91. 
grädh m. 'Liebe' [mir. gräd, vom lat. 

grädus] 283. 336. 494. 622. 676. 794. 
grädhaim 'lieben, achten' = grädh- 

uighim: Kondit. ni ghräidhfinn 787. 

973. Praet. do ghrädhas MP. 1, 90. 

102. 
grädhmhar 'liebend, lieblich' 765 v. 
graidhre s. groidhre. 
gräin f. 'Abscheu, Verachtung' [mir. 

gräin : w. graen 'Schmerz'?] 450 v. 

MP. 1, 202. 
gräineamhail 'abscheulich' 222. 
gramaisg f. 'Pöbel' 462. Mise. 10. 28. 

51 ; gramaisc an tsleibhe , G J. 14, 

659. Davon gramasgar m. (gramsgar 

'flock' Lane), C. 540v., 19; grama- 

raisg ' K-inderschar ' TG. Vs. 409; alb. 

garmaisg 'sprite' Carm. 2, 116. 
gräna 'häfslich, garstig, abscheulich' 

= gränna [mir. grända, von gräin] 

62. 838. 

24* 



372 



LUDW. CHR. STERN, 



gränmhar 'häfslich, abscheulich' [von 
gräin] 949. 

graoiseach s. griosach. 

gras m. 'Gratie, Gunst' [vom lat. 
gratia], PI. vulg. grasta 467. 794. 

greadadh Inf. ' schlagen ' 162. 536. 
MP. 1,178. 334. TG. 44. Rah. 68; 
von dem Verb greadaim MP. 1, 98, 
greaduighim 2, 118. TG. 11. 

greainuighthe 'festgehalten' 36. 430. 

greannmhar 'liebenswürdig, unterhal- 
tend, w^itzig', auch 'seltsam' [von 
greann ' Liebe, Spafs '], vulg. greana- 
mhar 214. Cf. MP. 1, 228. 2, 92, 
greidheanmhar 2, 152. 

greas m. 'Angriff, Werk' [mir. gress, 
von gressim ' incitare '] 718 v., 12. 
GA. 5. GJ. 2, 203. 

greim m. 'Griff, Bissen, Bifs, Stück, 
Schmerz ' [mir. greimm n. : w. grym 
' Kraft '] 294. 525 ; PI. greamanna 
340. 692 V., 9. Rah. 186; cf. mo 
ghreim dubh, Mise. 3. 

greith f. ' Kleinod , Wertsache ' [mir. 
cred], PI. greithe 795 (Dirge 2. 
54); auch greithre ib. v. MP. 1, 6. 
GA. 7. 38. 133. Rah. 64. TG. ORoe. 
Cf. greidh RC. 7, 361. 

grian f. 'Sonne' [mir. grian], auch an 
ghrein MP. 1, 346; Ds. grein G. 24; 
Gs. greine 365. 

Grian n. pr. f., Name einer Fee oder 
Nymphe, Gs. Greine 5. 72. Cf. grian- 
uisg 'water uymph' Carm. 2, 117. 

grios f. 'Kollleuglut' = gris [mir. 
gris : arm. groez ' Hitze ' ?] , davon 
luaith-ghrios 298; cf. griosghob MP. 
2,184. Mise. 51. GJ. 9, 275; gris- 
leaca Hard. 1, 16; grios-ghruadhuaibh 
Rah. 18, wo das Wort die rote 
Farbe bedeutet. In übertragener 
Bedeutung: gris oder PI. griosa 
'Ausschlag' C.398. Cf. gris 'scurvy, 
a rash ' Ahern 1, 13 ; alb. gris. 

griosach f. 'glühende Kohlen, heifse 
Asche' [mir. grisacb], Y\\\g. griseach, 
graoiseach (eugl.-ir. greeshaugh) 560 
(soviel wie 'Brand und Mord'); Ds. 



griosaig 683. Cf. MConm. 91. TG. 
77. 90; grlosadh 'rösten' Rah. 92. 

groidhre m. ' Bengel ', auch graidhre, 
624. 

gruaidh f. 'Wauge' [mir. gruadn. : w. 
grudd], davon gruaidh -dheas 214. 

gruaig f. 'Haar', vulg. ^rwa^ 153. 298; 
Gs. gruaige 576. 

guala f. ' Schulter ' [mir. giiala] , PI. 
guaille (st. guailne) 575. 681. 

guais f. * Gefahr, SchAvierigkeit, Wider- 
wärtigkeit' (= guas) 272. 680 V. 
MP. 2, 88. 150. MConm. 106. TG. 91; 
guaisbheart MP. 1, 206; guaiseach 
Mise. 71 , guasach GJ. 3, 67, guais- 
eacht Rah. 50. 284. 

guidhim 'bitten' [mir.gudim] 428. 829. 
• guirl 'bitter' = goirt [mir. goirt]: 
diau-ghuirt 807. 

güna m. 'Kleid' [vom engl, gown] 260. 
424. MP. 1, 266, güana Walsh 170. 
Dagegen guna ' gun ' MP. 1, 240. 
330. GJ. 4, 29, PI. gunaidhe 2, 90. 
110, gunadhaibh 2, 164. 

gönga m. 'der Hintere' 709. GJ. 3,54. 
94; caile an ghünga, 2, 200. 

güngach 'drall', al. 'schmächtig' 838. 
Rah. 222. ORoe. Clar. 0' Donoghue. 

gur 'dafs' vor dem Praeteritum [mir. 
CO ro, cor]: a) Nach Wörtern sen- 
tiendi et declarandi vor dem Nomen 
mit Unterdrückung der Kopula und 
oft des Personalpronomens, meist 
ohne Lenierung des folgenden An- 
lauts: is döil gur laochas sgannal 
na höige, 931; gur shiolradh au 
duthchas, 549; gur döite an radhairc 
liom, 865; gur breallän spöirt i, 
516; gur fuil is gur feoil iad, 778; 
gur feasach me, 429; gur saor i, 
458; gur sginnteach me, 269; gur 
riocaig riamh iad, 789; gur bäs bo 
rogha le, 159; gur baois, 692 v., 20; 
gur baoghal leat, 739. 473; gur 
dioltas, 495 ; gur claou (Var. chlaon) 
liom, 443. b) Desgleichen vor dem 
Verb mit Lenierung des folgenden 
Anlauts: is doch gur chreathadar. 



MERRIMANS CUIRT AN MDEADHOIN OIDHCHE. 



;73 



562; ohne Leuierung der Kopula 
und des Passivs : gur b'ise bo cionn- 
tach, 693. 971; gur frith, 421. 

c) 'bisdafs': b'fhada gur cbreid me, 
520; gur aitbris a broinu, 526. 

d) eine andere vorangegangene Kon- 
junktion im parataktischen Satze 
vertretend, wie franz. que: mä d' 
imthig ... 's gur deineadh , 722. 
c) Unabhängig zu Anfang des Satzes 
oder in der Parenthese: gur sheid 
si 'da' 471; 's gur innis si, 349 v.; 
gur rün e, 345. 

gustalach 'prahlerisch' 416; von gustal 
' Gut, Vermögen, Habe' Hard. 2, 258. 
Mise. 8. 101. 0'Donoghuell4. Tribes 
p.29 (eig. 'Gerät', Trip. p. XLVH). 

guth m. 'Stimme' = guith [mir. guth] : 
d'aon ghuith, 70; binn-ghuith, 825; 
PI. goithighe (guthaighe) 164, gu- 
thaidhe MP. 2, 88. 



H zur Vermeidung des Hiatus vor 
vokalischem Anlaut, nach dem Ar- 
tikel na PI. (na heisg), Gs. f. (na 
hoidhche), nach dem Pronomen poss. 
a gr. fa-Tz/c (a heirde, 'na headan, da 
hingin), nach den Präpositionen go 
(go haodh, go härd, go heag) und 
le (le hoighreadh); aber nä iarr-sa 
(wo andere nä hiarr-sa lesen). 

hannia m. 'Griff' [vom engl, handle], 
PI. hannlaibh ' Pflugsterzen ', für 
die Beine gesagt, 34; Varianten: 
hanladha, hamhlaidhe (spr. haulT) 
GJ. 3, 12. 

hüda m. ' Haube ' [vom engl, hood] 259. 
423. Meist hiTghda geschrieben, cf. 
Mise. 40. 69. OKoe. 



I ecl. 'in' wird im Neuirischeu seit 
den achtziger Jahren des vorigen 
Jahrhunderts allgemein (so auch in 
jB) für das a n- der Handschriften 
gedruckt, das in unserm Texte bei- 
behalten ist. 



I 'sie' [mir. i], eigentlich Akkusativ, 
' eam ', wie in : bheirim do'n phläig i, 
La mar chin i, 459. 435. 439. 465 ; — 
aber auch Nominativ des nominalen 
Satzes: bo claon 1, 457. 458. 487. 
516 ; is giodamach sämh i, Släine is 
Sile, 827; ce buachail ög i? 688; 
daher auch im zustäudlichen Satze: 
is 1 'gluaiseacht leö, 14. 25. 162. 
350; acht i comb sinte, 703. 

iad 'sie' [mir. iat], vormals nur Akku- 
sativ, jetzt auch Nominativ: 'ii, eos' 
789. 853 f. ; mar iad ' so wie sie ' 630. 

iadhaim ' einschliefsen ' [mir. iadaim] : 
Praet. do iadhadar m'aodh ionam, 
282. 

iadhta 'geschlossen' (= iata) 700. 

iarradh Inf. 'suchen' = iarraidh f. 
[mir. iarraid] 312. 468. 692 v., 21. 
IV V. 1001. 

iarraim ' suchen , fragen , verlangen ' 
[mir. iarraim]: Imperat. iarr 629. 
Praet. gur iarr me, 512. 

iasg m. * Fisch ' [mir. iasc : Iat. piscis, 
wovon w. pysg] 688. 723; PI. eisg 
15. 641. 

ibhim ' trinken ' [mir. ibim : arm. eva] : 
Praet. när ibh, 351 v. — vermutlich 
ith zu lesen. 

Ibh-Breacain n. pr. (st. Uibh oder Ui- 
Breacäin), die Baronie Ibrickan in 
der Grafschaft Cläre, 451. 

idir ' zwischen ' [alb. eadar : mir. eter, 
etir : aw. ithr : Iat. inter]: idir 
mhaithibh na tire, 981; idir lämha, 
438. 569; cf. is truagh gan i 'dir 
mo dhä lämha 'gam, MP. 1, 211. 
Meist 'dir gesprochen 385 v. 800 v. 
871 V. 

fm m. ' Biitter ', eim (Begl.) = im 
[mir. imm, imb : w. ymenyn : mhd. 
anke : Iat. unguentum] 718 v., 3. 

imhir s. uimhir. 

imighion s. imthighim. 

imirt f. Inf. 'anwenden, ausüben, spie- 
len, tändeln' [mir. imbert, von im- 
berim, imbrim] 249. 718. 984. 

impe statt uimpe (s. um) 319. 



374 



LUDW. CHR. STERN, 



Impir m. 'Kaiser', auch impire [vom 
engl, empire, statt emperour]: Gs. 
dar fuil impre, 319 t. (falsche Les- 
art). Cf. impire Jac. 28, impre Eah. 
158 ; PI. imprighe Mise. 26, impridhe 
0' Gr. 594. 

imthighim ' gehen, wandern, fortgehen, 
schwinden ' [mir. imthigim] : Praes. 
vulg. imighin (imighion) 177; rel. 
imighis 177 v. Praet. d'imthigh, 
vulg. d'imig 101. 108. 165. 184. 721. 

ingne s. longa. 

inid f. 'Fastenzeit' [mir. iuit, vom lat. 
initium quadragesimarum] 289. 350, 
d.i. oidhche inide 'Fastnacht'. 

Inis n. pr., die Stadt Ennis in der 
Grafschaft Cläre [von inis f. : w. 
ynys 'Insel'], Gs. Innse 453. 

innisim 'sagen, erzählen, erklären' 
[mir. innisim, st. indfhissim] : Praet. 
d'innis si , 349. Fut. sg. 1. ineosad 
('neösad) 166. 399. 659; eist go foill 
agus neösad fein duit, Mise. 8; go 
ninnsiod, Eah. 160. Praet. pass. 
d'innsiodh 114. 

innsint Inf. 'erzählen' [mir. innisin] 
445. 

intinn f. ' Geist , Verstand , Absicht ' 
[vom lat. iutentio], vulg. itmtin 208. 
485. 833. 

intleacht f. 'Verstand, Schlauheit' [mir. 
intliucht, von lat. intellectus], vulg. 
inntleacht 886. 

IOC m. 'Vergeltung, Heilung, Bezah- 
lung ' [mir. icc : w. iachad] 382. 998. 

foghar m. ' Gestalt, Umrifs' = fioghair 
f. [vom lat. figura] 6. 550. Cf. Rah. 
284. GA. 161; alb. fiughair 'Aussehu' 
Carm. 2, 189. 206. Nicht zu ver- 
wechseln mit aer, aedhear (lat. aer) 
und adhoir 0' Gr. 452. 467, aedheöir 
451 (aether). 

logmhar 'lebhaft, munter, reizbar' 907. 
Sonst ioguir MP. 1, 176. 2, 146. TG. 
85. GA. 296. GJ. 2,235. 3,68.94; 
comb hioguir le hean, MP. 2, 58. 

iomad m. 'Menge, viel' [mir. immad, 
imbed n.] 103. 798. 802 v. 924. 



iomada m. 'Menge' 284. 

iomadach 'zahlreich' 146. 777. 904. 

iomäin Inf. 'treiben, werfen, schleu- 
dern ■ [mir. imm-äin], Gs. fior-iomaua 
276, vulg. umänadh; cf. ag deanamh 
mo hiomannadh, MP. 1, 300. Davon 
tiomäinim. 

iomarca 'Überflufs' (= iomarcaidh f.) 
284 V. 

iomdha 'viel' [mir. immda]: an-iomdha 
'sehr viel' 263. 

iompaidhim 'umkehren, sich wenden, 
verändern' [mir. impoim, aus imb- 
shöim]: Praet. d'iompaidh 165. 

iona = 'na s. a n-. 

ionad m. 'Stelle' [mir. inad]: a nionad 
' statt ' 80. 114 V.; a nionad a cheile 
'nach einander' GA. 313. 

ionar = 'nar s. a n-. 

longa f. 'Nagel des Fingers, Huf, 
Klaue' [mir. inga : w. ewin]: Ds. 
ingin 652. 712; PI. iongna, ingne, 
vulg. inginidh, inginighe, ingini 
298. 577. 

iongantas m. 'Wunder, Erstaunen' 
347. 365. 463. 758. 

iongnadh m. 'Wunder, wunderbar' 
[mir. ingndth, iugnäd n.] 347 v. 
365 V. 

ionnfairt f. Inf. ' sich wälzen ', vulg. 
ünfairt 718. MP. 2, 96. TG. 39. 
0' Gallager 429, ünfhairt GJ. 6, 163. 
Cf. lämhfairt ' grabbeln ' ; olfairt 
'heulen' Rah. 190, ualfairt MP. 2, 
212. TG. 29, ualfartaig 0' Gr. 567. 

ionniadh Inf. 'waschen' [mir. indlad, 
von indlaim], vulg. ünladh 401. 

l'osa n. pr. 'Jesus' 470. 559. 

iosgaid f. 'Schenkel, Kniebug', MConm. 
91 = iosgad, ORoe ; Fl. iosgada 978. 

is 'ist, sind' [mir. is : w. ys : lat. est], 
oft 's geschrieben und öfter noch 
so zu sprechen, unpersönliche Kopula 
an der Spitze des Satzes: a) Mit 
einem Nomen verbunden : is mithid, 
is cuimhin, is fuath, is när, is eagal, 
is fior, is deimhin, is dearbh, is 
doch, is deacair, is furas, is searbh, 



MERRIMAN8 CUIßT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



375 



is anamh, is aithne, is truagh, etc. ; 
mit folgendem Subjekte: is prea- 
baire e, 613; is dall me, 812; is 
glas mo shüil, 231; is bocht a' 
radhairc, 765; is gfnäthach 6g iad, 
777; ebenso: is ciallmhar au tacht 
'der Akt ist verständig', dagegen: 
is ciallmhar an tacht e 'es ist ver- 
ständig, nämlich der Akt', d.h. 'es 
ist ein verständiger Akt ' 1015. 339. 
440. 612; is mnar na grästa e 'es 
ist eine grofse Gunst ' 467; is gairid 
an chabhair do labhartha ' deine 
Reden sind eine kurze Hülfe' 992. 
So auch vor Komparativen : is m6 
's is mire 's is tinne "s is treine a 
gclödh, 605. b) Vor dem Personal- 
pronomen, 'das ist': 's e amm, 195, 
's e täsg, 515; 's e fäith mo sgeil, 
307; 's e ciniodh le saoithe, 113; 
is se chrädhaig mo chroidhe, 207. 

c) Vor einem Worte zur Hervor- 
hebung, franz. c'est: is minie do 
chuadh me, 297. 601. 707. 795 ff.; 
is gairid 6 bhis, 422; is gearr do 
reidhig e, 568; is fada is foidhne 
dhomhsa e, 331; is folamh fägadh 
tiortha, 99 ; is dearbhtha bhim, 275 ; 
is daugan do ghoill se, 73; is aibig 
adubhairt, 959. In der Regel folgt 
auf dieses is eine relative Satzform, 
oft fehlt aber auch das is, das sie 
herstellt: is minie iad oUamh, 111. 

d) Vor der Komparativform zum 
Ausdruck des Superlativs: is mo- 
dhaimhle 's is äille, 454 v., 13; is 
lugh, 837; so auch: na pianta is 
cruadh (st. cruaidhe), 1007. Cf. biidh. 

is ' und ' [mir. is, möglicherweise, nach 
Macbains Vermutung, idiomatischer 
Gebrauch der Kopula], oft 's ge- 
schrieben und öfter so zu sprechen. 
a) Zwei Nomina oder Sätze ver- 
bindend: an talamh 's a' tir, 6; 
fiorthan is fear, 28; cead is deith, 
1018 ; do 6g is do aosta, 636 ; caith- 
fig an neart . . . is caithfig au ceart, 
125 f. b) 'auiser': tuilleadh is do 



shäith-se 'mehr als dein Genüge', 
748. c) 'wie' nach comb 'so': 
comb tobhtha 's is feidir, 246. 
d) Vor einem eingeschobenen No- 
minalsatze zum Ausdruck des Zu- 
ständlichen (das arab. ivätv al-häl); 
's a' drücht go tromm ' während 
der Tau schwer lag', 2; 's an ala 
ar a bhfuaid is i 'gluaiseacht leö, 
14; is i gobhtha chum saothair, 25; 
is mo hannlaibh sinte, 34; is län- 
staf innte, 58; is cüirt 'na suidhe, 
64; is fear le faghäil, 730; is mise 
'na measg, 183 ; is me comb leabhair, 
228; ähnlich: is thäirling mac an 
tseachtmhain roimhe seo ' seit herab- 
kam" 1020. Merriman läfst das is 
des Zuständlichen nicht selten aus, 
z. B. 856. 860. 862. 

is 'in' in Verbindungen wie isteach 
' hinein ', istigh ' drinnen ', astoidhche 
'in der Nacht' (GJ. 3, 68), eine 
Präposition, die aus der Form des 
Artikels 'san 'in dem' abstrahiert 
ist ('san toidhche, ann 'san toidhche). 

ise f. ' sie ', verstärkte Form des Pron. 
pers. sg. 3 f. 465. 693. 

fseai 'niedrig' = iosal [mir. isseal : w. 
isel , von iss : w. is ' unten '] : go 
hiosal 'leise' 905; PI. isle 453. 

ithim 'essen' [mir. ithim : lat. edo, etc., 
cf. ir. ith : w. j'd 'Nahrung']: Praet. 
när ith 's när 61, 351. 



La m. ' Tag ' [mir. lä , läa und lathe, 
laithe]: an lä sin (san), 94; lä mar 
chin i, 459; le bliadhain nä lä, 725; 
go lä, 569 (cf. go lä 'n bhräth, MP. 
2, 170); do lä nä do oidhche, 665. 
899; dhä lä is oidhche, 71; Gs. lae 
[st. laoi : mir. läi] : soillse an lae, 4. 
169; obair an lae sin, 26; go luinnir 
an lae, 717; Akk. an lae sin, 502 
(cf. gach lae, Rah. 180. 249); PL 
laothaibh 311. 478. 

labhairt f. Inf. 'sprechen, reden, Wort ' 
[mir. labra : arm. lavar] 391. 692 v., 7. 



376 



LUDW. CHR. STERN, 



719; PI. labhartha 658. 992. MP. 

1, 230. 
labhar s. lobhar. 
iabhraim 'sprechen' [mir. labraim]: 

Imperat. labhair 905. Praet. sg. 1. 

do labharas (labhras) 559; sg. 3. do 

labhair 415, labhair 529. 647. Kond. 

sg. 3. ni labbarthach, 697. 
läbürtha ' arbeitsam ' [vom altf r. laboiir] : 

an braon läbürtha d.h. 'die Arbei- 
ter', 634. 
lacha f. 'Ente', Gs. lachan 718 v., 2; 

PI. lachain 13. Davon lachanta 

'entenartig' MP. 1, 226; vergl. bea- 

chanta 'waspish'. 
lacht m, ' Milch ' [mir. lacht : w. llaeth : 

lat. lac, lactis] 868. 471 ; cf. MP. 1, 

802. 304, bo-lacht 1, 342. 
ladamhas ra. 'Prahlerei' = ladamhus, 

ladüs 442. Oireachtas 2, 88. 
ladhar m. 'Gabelung der Finger nnd 

der Zehen' [mir. ladar], ywlg.laidhior 

162. Cf. GZ. 1, 818 f. Davon lagha- 

rach Rah. 222. 
lag 'schwach' [mir. lac : w. llag] 413; 

cäs-lag892; faon-lag 123 v.; mear-lag 

150; tärr-lag 941. Cf. fann-lag GA. 8. 
lagar m. 'Schwäche, Ohnmacht' 194. 

332. MP. 1,206. GA.336. Oss.2,235. 
laguighim 'schwach werden' [mir. la- 

gaigim]: Praet. vulg. lagaig 589. 

948. 
läidir 'stark' 57. 136. 145. 479. 575. 

580. 599. 750. 762. 
laige f. 'Schwäche' [mir. laige] 365 v. 

O'Donoghue 176. GJ. 7, 179; = 

luige, s. unten. 
laighead m. 'Wenigkeit, Kleinheit ' = 

laighiod [mir. laiget] 558. 762. 839. 

Davon laghadadh 'mindern'; lagh- 

duighim = lughduighim id. 
laigheadh Inf. — leaghadh 332. 
laighiob s. Icadhb. 
laigide 'desto schwächer' [von lag] 

735 V. 
läithreach 'auf der Stelle seiend, ge- 
genwärtig' [von Idthair] 147. 305. 

675. 943. 



iämh f. 'Hand' [mx. lau, laue : mir. 
läm : w. llaw] : lamh mo charad, 431 ; 
cuirfig . . . Iämh air, 910; Gs. a bioma 
läimhe, 58; ar shineadh a läimhe, 
954; dar Iämh mo charad, 431 v.; 
Ds. läimh 614; läimh le 'nahe bei' 
432. 460. PI. lämha 235. 958. 1002. 
1009; idir lämha, 438; Gp. Iämh 
162. 547. 

lämhainn f. 'Handschuh' [mir. lämand], 
PI. lämhainighe sioda, 267; lämh- 
nuighe, vulg. laoimhne 398. 

län ' voll ' [mir. län : w. llawn : lat. 
plenus] 288; län mo stoca, 292; län 
na loinge, 788. In der Zusammen- 
setzung 'grols': Idn-staf 58, Idn- 
teach 147, Ichi-mhiais 537, Idn-chead 
909. 

länmhar ' vollkommen ' [mir. länmar] 
599. 750. 

lann f. 'Klinge' [mir. lann, vom lat. 
lamina], davon lann-6gän 'a young 
blade' 454 v., 9. 

lannamhail 'hallenartig, weitläufig' 
[? von lann ' Haus, Kirche, Magazin '] 
141. 

lannsa m. 'Lanze' [vom engl, lance] 
618. 977. 

laoch m. ' Held ' [mir. läech , vom lat. 
laicus], PI. laochaibh 591. 638. 

iaochas m. 'Tapferkeit, Mut' 931. 938. 

laogh m. 'Kalb' [mx. Ihiy : mir. loeg : 
w. llo], PI. laoigh 368. Cf. Nil 
searrach a läir nä uan a gcaoraigh, 
Nil laogh nä lacht ag mart i nEirinn, 
Tribes p. 30. 

laoimhne s. lämhainn. 

lär m. 'Grund, Boden, Mitte' [mir. 
lär : w. llawr : dtsch. flur]: ar lär 
' auf dem Boden ' 447 ; ' gefallen ' 
518; lär mo chleibh-se 'der Grund 
meines Herzens' 803 (Walsh 88); 
ar lär an chläir 'mitten auf dem 
Tische' 161. 

läsa m. 'Spitze' [vom engl, lace], PI. 
läsuighe 268. 

iasadh Inf. 'flammen, glühen, errö- 
ten' [mir. lassad] 490; ar Iasadh le 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 



377 



'aflame with' 139. GA. 289; vnlg. 
leisiomh 'na süile, 647. 

lasaim 'auzünden, brennen, flammen' 
[mir. lassaim]: Praet. pl. 1. lasamair 
507. 

lasamhail 'flammend' 141 v. Cf. lasmhar 
MP. 2, 204. 

lasgaire m. 'ein forscher, flotter Kerl' 
[von lasgaim ' schlagen ' MConm. 97] 
753. Cf. lasgaire loinneil, Carmich. 
2, 236; alb. auch 'Stutzer'. 

latliach f. ' Schmutz , Dreck ' = lai- 
theach [mir. lathach : w. llaid] , Ds. 
lathaig 134. 

läthair f. 'Gegenwart, Anwesende' = 
läithir [mir. läthir] : an lughaide an 
läthair? 'die Person '(?) 735 ; do lä- 
thair ' in Gegenwart, vorhanden, zum 
Vorschein kommend ' 204 ; cf . Walsh 
64.66. CZ. 5, 76; ad' läthair 'vor 
dich, vor dir' C. -584. 822; cf. as 
läthair 'abwesend'. 

le 'mit' [mir. la (von leath 'Seite') 
und re = fri], mit den pronominalen 
SiTffixen : liom (spr. liüm), leat, leis, 
le; linn, libh, leo; mit dem Artikel 
leis 540 V., 20. Gebrauch und Be- 
deutung: «) 'an der Seite, längs, 
gemäfs, zusammen, mit": le ciuimhis 
na habhan, 1. 46; taca lem' cheann, 
34; gabhtha le mnä 'gesellt zu' 
899; le 'mit sich' 137. 956; cuibhe 
le, 666; 146. 285. 390. 400. 486. 
493. 498. 628. 649. 669. 942. 1004. 
b) 'nach der Meinung': is beag liom, 
890; is rün liom, 998; bo eagalacb 
le, 521. Cf. is cuma liom 'mir ist 
es gleich', is cuma dhom 'für mich 
ist es gleich', c) 'mit Hülfe, ver- 
mittels' 157. 384. 389. 406. 583. 630. 

d) ' zugehörig ' : an radhairc liom, 
865; bhi 'gruag le sgaoilte, 153. 

e) gerichtet auf etwas = re [mir. 
frij: dubhairt bean liom go ndubh- 
radh le e, 528 (cf. Nil ann ach 
d'innis bean dom gur iunis bean di, 
O'Leary, Miou-chaint 3, 25); eistig 
liomsa, 995; moladh le solus, 542; 



när mhein leo, 182. 783; an gädh le 
gäir, 593. 468; süil le, 290. 960; 
sgaras lem' neill 'ich trennte mich 
von ' 1025. /') für eine Zeit : le mi, 
734; le räithche, 736; le haois, 841; 
le linn, 948; le sealad, 982; led' 
chuimhne, 98; le soillse an lae, 4v.; 
cf. le heirghe 'n lae, GJ. 2, 362; le 
heirghidhe na greine , 2, 305 ; lern' 
lö-sa, Rah. 190. Ähnlich: fiolar le 
fiadhach, fiaig le fän, C. 724; leis-sin 
'darnach' 629; leis 'auch' 506. GJ. 
7, 102. g) le vor dem Infinitive 
entspricht dem lat. ad mit dem Ge- 
rundium: lefeachaint, 53; le faghäil, 
480. 600. 726; le maoidheamh, 69. 
373; le sniomh, 674; le suidheachant, 
965. 

leaba f. 'Bett' [mir. lepad, lebaid]: 
Gs. leapan GJ. 7, 52, leapthan Hyde 
60. 104; Ds. leabain C. 190. 513. 
692 V., 3; cf. teanga, teangan, tean- 
gain, ORoe. 

leabhair 'schlank' [mir. lebor] 228. 
237. 487. 

leaca f. 'Wange' [mir. lecco] 233. 
MP. 1, 296. Rah. 235. 

leadhb m. 'Lappen, Lumpen' [mir. 
ledb], vulg. leighiob, leighiobh (lai- 
ghiob, laidhb, leaghab, liab, liabli) 
420. 1012; als Scheltwort 964. Cf. 
CZ. 1, 142. Sgeul. Mumh. 54, 18. 

leadhbach 'lumpig', vulg. leighiobach 
248, auch leaghbach, liabach. 

leadmhar 'stark' 599. 750. MP. 2, 150. 
Jac. 112; leidmhar läidir lannach, 
GJ. 13, 348. 

leagadh Inf. 'niederwerfen' [mir. lecudj 
553. Cf. mir. telgad RC. 9, 462. 

leaguighthe, vulg. leacnighthe, 'hinge- 
worfen, zugefügt' 460. 535. 

leagaim 'niederwerfen, niederlegen, 
vorlegen ' [mir. lecim, teilcim]: Praes. 
584; Praet. pl. 3. leagadar 563; 
Kondit. do leagfain, 653; Praet. 
pass. leagadh 508. Cf. leigim. 

leaghadh Inf. 'schmelzen' [mir. legad], 
vulg. laigheadh 332. 



378 



LUDW. CHR. STEEN, 



leaghadh s. leigheadh. 

leaghaim 'schmelzen, schwinden' [mir. 

legaim] : Praet. vulg. leighiodar 81 ; 

Fut. leighfidh 558. 
leaghaim s. leighim. 
ieaghan s. leigheann. 
leamhachas m. 'Torheit' 743 v. 
leamhas m. 'Torheit' [von learah 

'dumm' Hydel38] 290. 527. 743. 

Cf. leimbe f. id. 
leamhfhuar 'lauwarm' [von lern 'warm' 

Corm. und fuar 'kalt'] 190. 
lean m. 'Schmerz' [mir. len] 476; 

leau-ghoirt MP. 1, 240, leanmhar 

' schmerzend ' Eah. 192. 200. 
leanabh m. 'Kind' [mir. lenab, leuam] 

575; lennbh 540 v., 20. 692 v., 8. 
leanaim 'folgen, verfolgen, heohacliten, 

nachahmen' [mir. lenim 'anhaften': 

w. canlyu 'folgen']: Imperat. pl. 2. 

leanaig 919. Fut. leanfamaoid (lea- 

namaoid) 454 v., 15, leaufhaid 193. 
leas m. ' Vorteil ' [mir. less : w. lies], 

davon aimhleas. 
leath f. 'Seite, Hälfte' [mir. leth n. : 

w. lled : lat. latus] : fo leith ' halb ' 

1018. 
leathadach 'weit ausgedehnt, einflufs- 

reich' 479. 
leathan 'breit' [mir. lethan : w. llydan] 

575. 692 v., 6. 
leathanmhar 'sich ausbreitend' 599. 
leathnaim 'ausbreiten' [mir. lethnai- 

gim ] : Praet. do leathaiu si ' sie 

setzte ihm vor' 718v., 1; leathain 

mo lithe ' wurden breit, veränderten 

sich' 954. 
leibide m. 'Tölpel' (-= leibid) 377. 

616. Cf. leibideach 'unnütz, ver- 
ächtlich' GJ. 6, 11. 
leigheadh Inf. 'lesen, erzählen', vulg. 

leaghadh 287. 
leigheann m. 'Lesen, Lehre' = lei- 

ghionn [mir. legend : w. lleen] 420 v., 

vulg. Ieaghan 476. 
leigheas m. ' Heilung ' = leighios [mii\ 

leges] 332. 355. 556. 761. Cf. liaghaa. 
leighim s. leaghaim. 



leighim 'lesen, erzählen' [mir. legim, 
legim : w. Heu ; vom lat. lego], vulg. 
leaghaim : Impt. 2. pl. (sg. ?) leaghaig 
916; Praet. pass. leaghadh 469. 

leighiob s. leaclhb. 

leigim 'lassen' [mir. lecim, leicim]: 
Imperat. pass. leigthear (leigthior, 
ligthear) 895. Praet. pass. leigeadh 
81 V. Vulg. leagaim: Praes. pl. 1. 
leagamaoid (leigeamaoid) uain 425. 
Cf. Sgeul. Mumh. 3, 26. 

leim f. 'Sprung' [mir. leimm n. : w. 
llam] : do leim ' mit einem Sprunge ' 
1026; an leim ar leirthe 'Bastard' 
604. Cf. Mise i ngeibhinn da grädh, 
is ise ag caitheamh gach leim ar 
Inas, Ferriter 855. 

leimim 'springen': Praet. leim 646, do 
leim 958. 

leimneach Inf. ' springen ' ^ leimnioch 
20; Ds. leimnigh Eah. 88, auch 
leirareach Oss. 3, 254. Keat. Poems, 
leimrigh GJ. 6, 179. Rah. 164. 

leine f. 'Hemd' [mir. lene] 295. 392; 
PI. leinteacha GA. 54. 

leir 'eifrig, mit Fleifs, offenbar' [mir. 
leir , 1er ' industrius ' : w. llwyr 
'ganz']: is leir dhom, 391; gur leir 
dam ' dafs ich es erkenne ' TG. 12 ; 
go leir , C. 505. 678. Davon leir- 
sgrios ' geflissentlich vernichten ' 84. 
MP. 2, 118. 

leire f. 'Fleifs, Tüchtigkeit' [mir. 
lere] : an leire mnä ' ein tüchtiges 
Frauenzimmer ' 440. Verschieden 
leirist 'hussy' Carm. 2,319. Nie. 277. 

leirthe s. leithre. 

leisge f. ' Trägheit, Unlust ' [vom mir. 
lescc : w. llesg] 563. 

leisiomh s. lasadh. 

Leith-chraig n. pr., s. carraig. 

leithe 'Graulieit, Abgelebtheit, Kum- 
mer' [von liath] 757. 

leithre 'seitwärts' = leithreadh [von 
leath] : vulg. an leim ar leirthe ' der 
Seitensprung' d.i. 'ein aufserehe- 
liches Kind' 604. 



MERRIMANS CUIRT AN MIIEADHOIN OIDHCHE. 



379 



leöinte 'verwundet' [vom mir. leonaim 

'verrenken'] -454: v., 1. 
leör ' genug ' [mir. leör, lor : air. loiir] : 

go leör 337. 503. 
Ii f. 'Farbe' [mir. li, lig : w. lliw], PL 

lithe (lighthe) 95-t. 
liab s. leadhb. 
liaigh m. 'Arzt' [mir. liaig : engl. leech], 

davon bainliaigh 538. 
liaghas m. 'Heilung' = leigheas [mir. 

leges] 332 v. 355 v. 556 v. 761 v. 
Math 'grau, vor Alter' [mir. liath : w^. 

llwyd], gewöhnlich liaith 377. 685. 

692 V., 20. 
liathadh Inf. 'grau werden, ergrauen': 

liaitheadh 850; Gs. liathta (liata) 

990. 
liathaim 'grau machen oder werden': 

Praet. do liaith me, 513. Cf. do 

liath rao cheibh , ]\IP. 2, 90 (Merri- 

man). 
licightheach 'aufgeschossen, schlank' 

= liogthaighteach [von leigim] 107. 

Cf. licighthe ' schlank ' Henebry, 

Desi-Irish p. 25. 
Iigh s. li. 
linn f. 'Teich' [mir. lind n. : w. llynn], 

PI. lionta (linntibh) 641. 
linn f. 'Zeit, Gelegenheit, Zeitalter' 

[mir. lind]: le linn 'zur Zeit als' 

948. 
lioghaide 'desto schwächer' (?): an 

lioghaide an chüil (?) 735. 
Iiomhtha 'geschliffen, gebildet, voll- 
kommen ', spr. Ufa [mir. limtha, von 

limaim : w. llifo ; vom lat. limare] 

57. 753 V. Cf. 0' Gr. 581. MP. 1, 106. 

126. 136. 2, 64. Rah. 76. GJ. 2, 288. 

3, 67. 11, 62. Oss. 3, 208. 4, 112. 116. 

160. 
Ifon m. 'Flachs, Leinen' [mir. lin : w. 

Hin : lat. liuum, indog.] 406. 674; 

Gs. lin MP. 2, 88. 

Iion m. ' Netz ' [mir. lin , vom lat. 

linum] 498. Cf. liontän MP. 1, 274. 

Iionadh Inf. 'voll sein. Vollheit' [vom 

mir. linaim; cf. lat. plenus] 680. 
Ifonmhar 'vielfach, reichlich' 800. 



lionn m. 'Bier, Ale' [mir. lind n.]: 
doite ar lionn (liün) 352. Cf. siuicre 
ar liimMP. 1,55; 78. 80. 286. Mise. 
99; PI. liünta MP. 2, 50. 182. TG. 80. 

lionnrach 'glänzend' 234. 490. Cf. 
liouradh 'Glanz' Rah. 160, 'Fülle' 
Clar. 941; na lionra (?) GJ. 6, 183; 
= lonnradh. 

Ifonta 'gefüllt, voll': lionta do phianta, 
10; lionta a gcomhachta, 115; lionta 
a gcroidhe, 602 ; lionta (dho) leithe, 
757; län-teach lionta, 147; ar bhänta 
lionta, 254. Cf. lionta suas, MP. 2, 
86 (Merriman) ; lionta le, GJ. 3, 54. 

liosta 'lästig, langweilig, langsam' 
[mir. lista, von liuss 'fastidium'J 
107. 245 V. 248. Cf. TG. 14. 19, go 
leasta liosta, 27, liosda Oss. 4, 126, 
liost MP. 2, 66; liostälta, Jac. 119; 
liosdacht Rah. 236. SG. 106; lisda- 
tus, Three Hom. 78. 

liostathach 'träge' 107 v. 

lobhar 'aussätzig, siech' [mir. lobor, 
lobur ' infirmus , debilis ' : w. llwfr] 
719; PI. lobhair 84. Cf. Mise. 33. 
45. Hard. 2, 236. 

lobhtha 'verfault, morsch' 245. Mise. 
16. 

loch m. 'See' [mir. loch n., engl, lough], 
Gs. locha 17. Loch Greine 'Lough 
Graney' 5. 

locht f. 'Fehler, Makel' [mir. locht] 
117 v. 226. 614. 

lointhe s. löithne- 

loisgim 'brennen' [mir. loscim : w. 
llosgi]: Praet. loisg 225. 

löiste f. 'Masse, träge Person' 245. 
518 (cf. iJ.lyaQ fxeycdcoazl rco'vad-Eig, 
Hom.). Var. lösta, löstadh ; cf . löist f. 
'Polster, Sattel'; löiste 'lodge', 
Wohnung. Dagegen lossat, losad 
'Trog', Gs. löiste GA. 48. 

loisteach 'kolossal', PL löistig 107; 
Var. löstaig. 

löithne f. (?) 'Hauch', vulg. löinthe 612. 
Cf . löithne Rah. 192 ; gaeth an löithne 
'sanfter Wind' Lawlor p. 134. 

lern, lonim 'kahl' [mir, lomm : w. 



380 



LüDW. CHR. STERN, 



llwmm] 84. 238; go lomm 875. 
391 V. (Clar. 110); do lomm 'gerade 
heraus, gerade zu ' 391. Cf. mo leun 
a's mo lom, Hyde 74. 

lomaim ' entblöfsen, scheeren, plündern, 
plagen': Praet. do lomm 39. 498; 
intr. Walsh 140. 

lommrach 'glänzend, prächtig' 141. 

long f. 'Schiff' [mir. long, vom lat. 
longa], Gs. loinge 788. 

lonnaire m. 'ein Starker' [vom mir. 
lond 'kühn'] 750 v. 

lonnardha 'glänzend' (= loinneardha) 
717v. MP. 1, 94. 

lonnrach 'glänzend' (= lönrach TG. 
16) 141 V. 234 V. 490 V. Cf. lionn- 
rach. 

lonnradh m. ' Leuchten , Scheinen, 
Glanz ' (= lonradh) 551 v. 717 v. Cf. 
MP. 1, 228. 280. 2, 48; lonnradh 
teith 6'n ngrein, W. 40; lonnramh 
Eah. 206; lonnraighim MP. 2, 126. 

lopach m. 'Bettler' [vom engl, lob?], 
PI. vulg. lopaig 374. Cf. dann na 
lopach, MP. 2, 24; cliar mhic Lopuis, 
GA. 4; sliocht Lobuis, MConm. 89. 
Der erste Druck der Cüirt angeblich 
von Tomas mhic Lopuis (dem Hau- 
sierer oder Schnorrer). 

Lore n. pr. m., Gs. tir Luirc (Loire) 172. 
454 V., 13, vermutlich eigentlich 
einen Teil von Thomond bezeichnend, 
aber gewöhnlich für Irland ge- 
braucht. Cf. dar Luirc MP. 1, 150. 
218. TG. 55. 71. Jac. 100. 102. ORoe 
977. Oir. 2, 93. GJ. 3, 70. 7,73. 8, 
134. 9, 29; inis Loire, MP. 1, 96; a 
bhfearannaibh Luirc, TG. 63; tuaith 
Luirc, Jac. 36 ; maicne Luirc, 0' Gr. 
536, etc. 

losgadh Inf. ' brennen ' [mir. loscud] 
157. 

lösta s. löiste. 

löstach s. löisteach. 

lot m. 'Wunde, Versehrung' [mir. lot, 
von loitim 'laedo'] 223. 

luach m. 'Lohn, Preis, Welt' [mir. 
lüach, lüag, log n.J 423 f. 426. 



luadh Lif. 'erwähnen, erzählen, äus- 
sern' 654. 800. 

luadh m. ' Blei' = luaidhe [mir. luaide : 
mhd. 16t : engl, lead] 681. 

luadhaim ' erwähnen, erzählen' = luai- 
dhini [mir. lüaidim : lat. laudo] 607. 
Fut. pass. nä luadhfar breagach ' der 
nicht unwahrhaftig angeführt wird' 
826. 

luaimneach 'flatternd, rege, lebhaft' 
[mir. lüamnach, von lüamain 'flie- 
gen'] 145; Yulg. luaimhneach 145 v. 
753. Clar. 23. Eah. 284. Lawlor 
p. 135. 

luaisgim 'bewegen, wiegen' {^= luas- 
gaim) 565. Ptah. 164. 

luaith f. 'Asche' [mir. luath : w. lludw], 
davon luaithghrios f. ' Aschenglut ' 
298. 

luan m. 'Montag' [mir. lüan : w. dyw- 
llun, vom lat. dies Lunae] 692 v., 2. 
Cf. luan an bhrätha, TG. 3; lä an 
luain duibh, 7; luan-chreach Rah. 
124. 

luas m. 'Raschheit, Hast' [mir. luas]: 
luas (luathas) anäile, 359; Gs. soi- 
ghid chum luais e, 354. 

luasgach 'beweglich' 753 v. 

luasgadh Inf. 'sich bewegen, erbeben' 
[mir. lüascad : mann, luskella ' wie- 
gen']: ar luasgadh 'in Bewegung' 
42. 359. 951. Cf. MP. 1, 216; ag 
luasgadh creathaoil, 2, 88. 

luath 'schnell, flink' [mir. lüath], vulg. 
luaith 800. 

lubach 'biegsam, geschmeidig, ge- 
wandt' 136. TG. 29. GA.264. Mise, 
69. Rah. 60. 196. 

lübadh Inf. 'sich biegen' [mir. lübad] 
413. MP. 1, 222. 252. 

iübaire m. 'ein gewandter, schlauer 
Mensch', vulg. lübhaire 750. ORoe 
1512; ohne Lenierung, Mise. 17. 20. 

lucht m. 'Volk, Leute' [mir. lucht : w. 
llwyth] 374. 594. IV v. 

lugha 'geringer', vulg. lugh [mir.lugu: 
w. Hai, Komparativ von lug ' klein ' 
= beag]: Superl. is lugh, 837. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



381 



lughaide 'desto geringer' [von higha] 

735. 
luibh f. ' Kraut ' [mir. luib : w. llu-], 

PI. luiblieanna, vulg. luibh'na 29. 

80. 263. 333. 340. 642. Cf. bläth 's 

luibliionna breäghtlia am' tliimchioll, 

MP. 2, 88 (Merriman). 
luibhneach 'von Kräutern gemacht' 

257 V. 
luid f. 'Lumpen' 408; nil luid ar 

mo shdla, 6J. 6, 92; übertragen: 

'Schlumpe' C. '243. 
luige 'Schwäche' = laige [mir. laige] 

365 V. 694. GJ. 7, 75. CA. i, 551. 
luigeachi f. 'Schwäche, Unfähigkeit' 

365. 694 V. (= laigeacht). 
luighe Inf. 'sich niederlegen, liegen' 

[mx. Ihie : mir.lige, laige] 567. 692 v., 

3, 17. 775. 
luighe m. ' Schwur, Eid ' [mir. luge n. : 

w. Uw, cf . got. liugan ' heiraten '] 88. 
luighead m. 'Kleinheit' 558 v. 762 v. 

811 V. 839 V. ; vulg. laighid 811. 
luigheamh m. 'Lage, Zustand' 545. 

626; = luighe. 
luighim 'sich hinlegen, liegen' [mir. 

laigim : ahd. ligen; cf. gv. kexTQOv, 

lat. lectus]: Praes. luighean 404. 
luighte 'niedergelegt' 430. 
luigide 'desto schwächer' (= laigide) 

735 V. 
lüinne 'Bein', PI. lüiunighe 681; lüith- 

nidhe maithe cos, MP. 2, 223; lui- 

nighthe CZ. 1, 143. Von loinidh, 

loiuid f. 'Stöfsel zum Butterfafs'. 
lüinneach 'lustig' (? = loinneach) 

574 V. Oireachtas 2, 93. 
luinnir m. ' Schein, Glanz ' (— loinnear) 

717- Cf. alb. loinnear Carm. 1, 134. 
lumhadhthach 'markig' (?) 574; cf. lüth- 

mhach 'Mark' O'R., lömhthach TG. 

Vs. 218 (?). 
lüih m. ' Kraft ' [mir. lüth], vulg. lüith 

880. Composita: lüith -chrith 716. 

Hyde 44; lüith-chlis 964. 
lüthmhar ' kräftig ' [mir. lüthmar], vulg. 

lüchmhar 580. Cf. GA. 264. Jac. 

109. 



! Mä 'wenn' [mir. mä : arm. ma] : mä's 
cruadh dom, 356; mä's direach 
suidhte an teadan, 993; mä gheibhid, 
839; mä mhairid, 841 v.; mä mheas 
me direach, 49; mä lagaig . . ., 589; 
mä d'imig, 721; mä shiübhail, 736; 
mä thugainn, 283 v. 

mä in nid gcuaird 'um sie herum', 
dann 'ringsum' [mx. magiyrt, my- 
geayrt; statt uma n- : mir. imma, 
cf. lim] 42 ; cf . mä cuairt, SW. 1, 45 ; 
mä gcenn ' sie betreffend ' 0' Gr. 369. 

mac m. ' Sohn ' [mir. macc : w. mab : 
got. magus ' Knabe ' ] : mac an 
tseachtmhain, 1020; Gs. mic Eagh- 
naill, 302 V.; a dtir mhic Cläin 'im 
Lande Mac-Cläiu ' 452 v., d.i. Teer- 
maclane, ein townland in der Pfarre 
Killone in der Baronie Islands, un- 
weit Ennis (Census 1851). 

machaire m. ' Feld ' [alb. machair : mx. 
maghair : mir. machaire : w. magwyr, 
vom lat. maceria] 253. 276. 

macnas m. 'Wolhtst, Lust', vulg. 
machanas 325. MP. 1, 134; cf. alb. 
meachannas, Sinei., Bards 1, 143. 

mädh m. ' Trumpf, Glück ', Clar. OEoe; 
Gs. mädh (st. mädha) C 57, Var. 
mäigh, wie Jac. 22. Die Namen der 
Karten GJ. 13, 213. 227. 

tnadra m. 'Hund' [mir. matraj 718 v., 6; 
PL madraoi , TG. 37. Verwandt ist 
madaoi Eah. 14, mx. moddey, alb. 
madadh [mir. matad] id. Cf. w. 
madyn, madryn 'Fuchs'. 

mägach ' grofstatzig ' [von mag : mir. 
mäc 'Tatze'] 441. 

magadh Inf. 'spotten' [vom engl.mock] 
326. 525. 936. Cf. GA. 121. Walsh 
42; das Objekt des Verbs wird mit 
fa angeknüpft. 

inagh f. 'Feld' [mir. mag n. : w. ma 
' Ort '], vulg. moigh in Moigh Greine, 
72. 

magairlin m. 'Knabenkraut, orchis 
mascula ' : magairlin meidhireach, 
341, verschieden erklärt: 'the merry 
mandrake' (Woulfe), 'early male 



382 



LUDW. CHR. STERN, 



fool's stones ' (Luibhleabhrän p. 52), 

'die im Hafer wachsende gelbe 

Blume ' (Dr. Hydes Note). Cf. ma- 

dairliu ' selfheal ' Luibhleabhrän 

p. 127. 
magamhail ' spöttisch ' (= maigeamhail) 

441. 
maidhm f. 'Bruch, Niederlage, Kala- 
mität ' [mir. maidm n.] : Gs. maidhme 

(moidhme) 810 v. 996. 
maidean f. ' Morgen ' [mir. maten : w. 

metin, vom lat. matutiua seil, hora]: 

Gs. maidne 692 v., 4; Ds. ar maidin, 

23. 
maighdean f. 'Mädchen, Fräulein' [vom 

engl, maiden : ags. meegden : ahd. 

magatinj, Yrdg-moighäean 967; Ds. 

maighdin 765. 
maighre m. 'Lachs' [mir. maigre], über- 
tragen 'schmuckes Mädchen': vulg. 

moighre 623, meighre 695. Cf . Mise. 

68. TG. 58. 66. Lawlor p. 134. Hyde 

116. GJ. 3, 121. 
maille 'zusammen' [mir. malle, immalle, 

aus immar-leth] 333. 
IWäire n. pr. 'Mary' 1002; auch für die 

Jungfrau Maria (Muire) TG. 10. 36. 
niairg f. 'Weh, Leid' [mir. mairg, 

moircc], vulg. mairig 4. 737. 
mairim 'leben, überleben, dauern' [mir. 

maraim ; cf. lat. mora] : Praes. mairid 

841 V.; Imperf. mairioch 569; Fut. 

mairfig 449. 
Mairsile n. pr. f. 325. 
maise f. 'Schönheit, Anmut' [mir. 

maisse, von mass 'schön'] 550. 
maiseamhach 'hübsch, anmutig' 140. 
maiseamhaii 'hübsch, anmutig' 695 v. 
maith 'gut' [alb. math : mx. mei mie : 

mir. maith : w^. mad ] 201 v. 384. 

540 V., 16. 
maith m. 'Edelmann, Vornehmer', PI. 

maithibh (mathaibh) 74. 659. 848 v. 

981. 1024. 
mala f. 'Braue' [mir. mala : marm. 

maluenn] 540 v., 5; PI. m.ailighe 

Jac. 15. 
mala m. ' Ranzen ' [vom franz. malle] 



374. Rah. 234. ORoe; PI. mäluighe 
MP. 2, 221. 

malairt f. 'Austausch, andere Art', 
vulg. malart [vom mir. malartaim 
'zerstören'] 696. MP. 1,211; davon 
malartughadh MP. 1, 278. 

mall 'langsam, sanft' [mx. moal : mir. 
mall; cf. gr. fiikXeiv]: mall-rosg, 
mall-ruisg 149. MP. 1, 340, malla- 
roisg 1, 148. Cf. ' rosg brisg maigh- 
dinn ' und ' rosg mall mnä ', Leabhar 
na Feinue p. 37 a. 

malfaire m. 'träge Person' [von mall?] 
441; PI. malfairidhe 781 v. 

mallachtach 'verflucht' [von mallacht, 
vom lat. maledictio] 718 v., 7. 

mänia 'sanft' 203. 855. Hard. 1, 62. 86. 
MP. 1,176; = mänlach. 

manntach ' lückig, zahnlos ' [von ir.-w. 
mant 'Gaumen'] 56. Davon wird 
der schottische Dichter lain Lom 
Manntach genannt sein. 

maoidheamh Inf. ' ei'wähnen, vorhalten, 
preisen, prahlen, beneiden' = mui- 
dheamh [mir.moidem] 69. 373. 540 v., 
3. 936. Walsh 42. 62; Gs. maoi- 
dheaint, maoidheamhaint (st. maoi- 
dheachaint) 419. 

maoidhim 'erwähnen, vorwerfen, rüh- 
men, prahlen, beneiden ' = nmidhim 
[mir. möidim] : Praes. rel. mhaoidheas 
929; Koudit. do mhuidheach (mhui- 
dheadh) 524 v.; Praet. pass. maoi- 
dheag 797. Davon maoidhighim, 
Praet. vulg. mhaoidhig 524. 

maoidhte 'berühmt' 320. 

maoidhleach 'prahlerisch, berühmt' 
510. 632. 

maoin f. 'Gut, Vermögen' [mir.mäin: 
lat. munus : got. gamains ' gemein '] 
382 V. 484. Davon maoineach Jac. 
20, maonach MP. 2, 146. 

maol ' kahl, stumpf, gering ' [mir. mäel : 
w. moel] : cailleacha maola, 540 v., 1. 
Cf. Gnlinne nihaol, MP. 2, 92. 

maordha 'stattlich' [mir. mäerda, 
möerda, von mäer 'major'], vulg. 
maorga 143 v. 677. 967. Cf. Hard. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OTDHCHE. 



383 



1, 54. 206. 306. MP. 1, 70. 90. Walsh 
46. GA. 158. Rah. 192. 

mar len. ' wie ' [mir. immar : w. inor], 
vor dem Nomen : mar dhiü, 85; mar 
che6, 176; mar GhoU, ()40; mar 
Chat, 702; mar äl, 836; mar bharr 
gach sgola, 1005 v.; meilleadh mar 
iad, 680. Vor dem Verb : mar bhim, 
185. 867; mar bhi me, 477. 523. 
688; aber mar täim (st. atäim), 183. 
330. 821; mar täid, 329. 835; mar 
ineosad, 166; mar chuirean, 625; 
mar tharla, 180 v. ; mar d'imig, 76. 
81. 425; mar chleacht tu, 66. 70. 
713; lä mar chin i, 459. Cf. mar 
a mbiodh '■wo war' Eah. 124. 

maranadh m. 'Verrat, Ausspäheu' [? 
mir. mairned] 450; Var. maraim. 

marbh 'tot, starr, stumpf [mir. marb : 
w. marw; cf. lat. morior] 442. 540 v., 
14. 692 V., 14. 

margadh m. 'Markt' [mir. marggad, 
vom auord. markadhr] , vulg. mara- 
gadh 279. Cf. maraga Jac. 92; 
margadh na saoire 'Festtagsmarkt' 
MP. 2, 76; baile margadh, 2,222; 
margäil Rah. 172. 

märla m. 'Narr' (?) [cf. engl, marlock], 
PI. märluighe 781. Cf. päiste nä 
marlach, GJ. 12, 3. 

mar-och s. muna. 

martus (martüs?) m. 'Hammer' (?) 771. 

mäsach ' breithüftig ' [von mäs] 47. 
441. 

masgalach 'schmeichlerisch' [von mas- 
gal] 695. MP. 1,226. 2,130; 'brave, 
gallant ' GJ. 9, 275 ; ' osteutatious ' 
0' Gr. 551. 

masluighthe 'schmählich behandelt, be- 
schimpft' 189; von maslughadh MP. 

2, 154. MConm. 99; maslach Hard. 
1, 42. MP. 2, 178, masla Keat.O'Gr. 
504. 

mala m. ' Matte ' [vom engl, mat] 407. 

mathair f. ' Mutter ' [mx. meier moir 
mir. mäthir : w. modryb ' Tante ' 
lat. mater, etc. indog.], mäithir 827 

me ' ich, mich ' [mir. me : w. mi, indog.]. 



von O'Scaunail gewöhnlich ohne 
Accent gelassen und unter 63 Malen 
nur einmal im Reime betont, 238; 
bo gnaith me ag siubhal, 1; nior 
cöir me (do) chäineadh, 503 Es 
fällt mitunter aus: chuala 'ich 
hörte' 903. 445 [was im Alb. als 
Praet. pass. verstanden würde] ; an 
oidhche baistiodh, 512; nä togh- 
faidhe, 226. 

meabhair f. 'Gedächtnis, Erinnerung' 
[mir. memair, vom lat. memoria] 40; 
Gs. meabhrach GJ. 7, 133. 

meabhal m. 'List, Täuschung' = mea- 
bhail f. : aisling meabhuil, Rah. 24; 
meamhuill, MP. 1, 184; meabhal 
' Schande ' [mir. mebol f. : w. mefl] 
C. 617 V., falsche Lesart. 

mead s. meid. 

meädhaighim 'wägen' [von meadh f. : 
mir. med ' Wage '] : Impt. meädhaig 
833. 

Meadhbh s. Meidhbh. 

meädhchant Inf. 'wägen, Gewicht' = 
meädhchan, vulg. meddhachant 770. 
Cf. MP. 2, 220. GA. 86. 

meadhg s. meidhg. 

meadhon m. 'Mitte' [mir. medon : w. 
mewn ; cf . medius, etc.] : an meadhon 
oidhche [mir. medon aidche], vulg. 
meadhan I v. , meodhau oidhche, 
692 V., 4; jetzt bald meön bald medn 
gesprochen. Cf. meadhon oidhche 
MP.2, 192. GJ.4,9. 29; a meadhon 
ghil an lae, MP. 2, 112. 

mead brach s. meidhreach. 

meall m. 'Klump, Haufen, Masse' [mir. 
niell] 617. 

meailadh Inf. 'verlocken, täuschen' 
540 V., 19 ; meailadh na minseach 
'Ziegenlockung' (?), Name eines 
Krautes, 343. 

meallaim 'täuschen, belauern' [mir. 
mellaim]: Praet. pass. meailadh me, 
320. 

meallta 'getäuscht' 811. 

mealltach 'berückend, bezaubernd' 
150. 



384 



LUDW. CHR. STERN, 



meanmnach 'beherzt, fröhlich' [von 
meanma f. : mir. menma, Gs. menmau 
'mens'], Y\\\g. meanamnach 988. 

mear 'rege, rasch, mutig' [mir. mer] 
53; Komparativ mire, 605. 

mear m. 'Fiuger' [mir. mer n.], PL 
mearaibh 235. 546; zusammeuge- 
setzt: mear-lag 150. 

mearuigheacht f. 'Fingern' 706, in C: 
a (d.h., vi^ohl besser, 'ihr') mearacht, 
eine Form die auch Lane Dict. p. 210 
hat. 

meas Inf. 'denken' [mir. mes.s] 619. 

measaim ' denken, schätzen ' [mir. mes- 
saim; cf. lat. meditor, gr. f(i'6o/xca] 
49. 

measg m. ' Mitte ' [mir. mesc : w. mysg, 
von mescaim : misceo, etc. indog.] : 
a measg, measg 'unter, zwischen' 
385; 'na measg 'unter ihnen' 183. 

meath Inf. 'verkommen' [mir. meth] 
718 V., 10. 

meathaim 'verfallen, zu Grunde gehn': 
Praet. 98. 367; mar mheathsat 
priomh-shliocht Gaodhal, MP. 2, 184. 

meid 'Gröfse, Zahl' = mead [mir. 
met n. : w. maint] 181. 762 v. 763. 
943; do mheid 'so grofs auch ist' 
819. 944. 

IWeidhbh n. pr. f. = Meadhbh [mir. 
Medb] 1003; Gs. Meidhbhe 866. 

meidhg f. 'Molken' = meadhg [mir. 
medg : w. maidd], vulg. meidhig 840. 

meidhir f. 'Lust, Freude, Fröhlichkeit' 
^ meadhar [mir. medar] 15. 324. 
776. 

meidhreach ' fröhlich ' = meadhrach 
[mir. medrach] , vulg. auch meidhi- 
reach, 19. 988. Hard. 1, 148. 156. 

meidir f. 'Holzkrug' (= meadar Ir. gl. 
65. Hard. 1, 156) 378. Cf. meadrach, 
Mac Codrum p. 68. Ein altirisches 
Gefäfs von viereckiger Form mit 
einem Henkel an jeder Seite, aus 
dem die ganze Familie nach ein- 
ander oder in der Runde trinkt 
(W. Carleton, Traits and stories 
1, 97). 



meighre s. maighre. 

meillim s. millim. 

meilseacht s. milseacht. 

meiit Inf. 'mahlen, vorbringen' [mir. 
bleith, von melim : w. malu : lat. 
molo, etc. indog.] 519. 

mein s. mian. 

meirsgeach 'aufgesprungen, rauh' = 
nieirsgioch 56; lämh mheirsgeach, 
Dirge 8. 

meirsgreach * aufgesprungen , rauh ' 
[von meirsge 'Pustel'] 56 v. (GA. 
192) ; auch meisgreach [von meisgre] 
ibid. Cf. meisgire 'a split on the 
band from cold' Ahern 1, 13. 

meödlian s. meadhön. 

mi' f. ' Monat' [mir. ml : alb. mios : w. 
mis : lat. mensis : gr. /X7'jv] 472. 734. 
946; PI. miosa 692 v., 8. 

mi- len. , privativum = dtsch. un- 
[cf. lat. minus, gr. /.lelior] in mi- 
bheasach, mi-chiosach, mi-chuibh- 
seach, mi-chuimseach, mi-ghlic, mi- 
stäid. Cf. mighniomh = ainghnimh 
'Untat'. 

mian f. 'Sinn, Wunsch, Lust, Nei- 
gung' = mein [alb. miann : mir. 
mian n. : w. myn. ; cf. meinen, minnen 
'lieben'] 764. 914. 933; mit le 'be- 
gehreu' 182. 196. 783. 

mias f. ' Schüssel ' [mir. mias : w. mwys, 
vom lat. mensa], vulg. miais 378; 
län-mhiais 537. 

miblieasach 'ungezogen, ungebildet' 
540 V., 15. 

michfosach 'keinen Zoll entrichtend' 
701. 

mfghleas m. 'Mifsstand' 496 v. 

mfghlic 'unklug, unerfahren' 718 v., 7. 

mii m. 'Honig' [mir.mil : w. mel], 
yxüg.meil: meil na mbualtaibh, 341. 
Oder vielmehr miol 'Tier'? 

mfle 'tausend' [mir. mile, vom lat. 
mille] 167. 542. 1018; mo mhile 
creach, :MP. 2,88; PI. mute C. 64. 
834. 936. 

miiis ' süfs ' [mir. milis : w. melys , von 
mil] 150. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



385 



milleadh Inf. 'verderben, vernichten', 
vulg. meilleadh 630. 

millim 'zerstören, beschädigen' [mir. 
inillini], vulg\ meillim: Praes. rel. 
mheillios 881; Praet. mheill 9G8; 
Koudit. do mheillfeach 556. 

miliiün 'Million' [vom engl, million]: 
fiche miliiün 736. TG. 52. 

millfe ' zerstört , verdorben ' , vnlg. 
meinte 811. 

milseachi f. 'Süfsigkeit' [von milse f. 
id.], vulg. yneilscacht 776. 

min 'glatt, sanft, mild, zärtlich, zier- 
lich ' [mir. min : w. mwyn] : 540 v., 4; 
garbh nä min, 405; machaire min, 
276. 452; ceapaire min, 718v., 1; 
na sluaighte mine, 177v. Ziisammen- 
setzuugen: min-tais 121 v. 203 v, 
min-chrohh 706 v., 3. 

minie 'oft' [mir. menicc : w. mynych] 
111. 297. 601. 706v.,l. 707. 718 v., 
1. 795. 797. 799. 897. 961. 976 f. 

minseach f. 'Ziege' st. minnseach [vom 
mir. menn : w. mynn] 343. 

mfochuibhseach 'unmäfsig, ungebühr- 
lich' 701 V. Cf. cuibhseach, cuibhea- 
sach (kisach) 'ziemlich gut', ar 
cuibhseach ' gewissenhaft ' GJ. 6, 182. 

miochuimseach 'ungebührlich' 701 v. 

mionia 'mild, sanft' [von min mit der 
Endung la (= lachl engl, ly ?), wie in 
brotla 'stolz', cadla ' schön ', crothla 
'knocker', detla 'kühn', orrthlas.u.] 
121. 143; mionia mhänla, 203. Cf. 
min mhänla, Hyde72, mänla mhin, 
122; Hard. 1,314. GA.158. GJ.3,68. 

mionn m. ' Eid ' [mir. mind n. ' Reliquie ', 
vom ' jurare in reliquiis sanctorum'] : 
clär na mionn, 152. Cf. dar bhrigh 
na mionn, GJ. 5, 119; dar na mion- 
nadh, MP. 2, 218. 

miosläid f. 'übler Leumund, Verleum- 
dung ' [von stäit : lat. statio] 364. 

mir f. 'Teil, Stück', 'mica' [mir. mir 
n.; cf. gr. ^oF^)«] = mior, miorr: 
Gp. lucht mir is mala, 374, Var. 
mire. Cf. gun dad öl, gun aon mhir 
ithe, MacCodrum p. 72. 

Zeitschrift für celt. Philologie V. 



mire s. mear. 

mise 'ich, mich', emphatische Form 
zu we [mir. mese, meisse] 183. 330. 
540 V., 8. 

misgeimheach 'häfslich' [von sgiamh 
'Schönheit'] 223 V. Cf. Garl. 95. 

miste ' desto schlechter ' [mir. meisde, 
messti, mesaite, von messa ' schlech- 
ter']: ca ar mhiste me rith a nea- 
dochas ' wo könnte ich schlimmer in 
Verzweiflung geraten?' 250. — Cf. 
is fearr-de thü sin 'jenes ist, (dafs) 
besser davon du (bist) ', d. h. ' von 
jenem bist du desto besser ', wo also 
sin das Subjekt des Satzes ist; ni 
truimide an cholann ciall ' Verstand 
(macht) nicht, (dafs) der Leib davon 
schwerer (ist)'. 

mithid f. ' geeignete Zeit ' [mir. mithich, 
mithig] 757. 962. 

mo len. 'meiu' [mir. luo, mu : w. my 
n-]. 

mo ' gröfser ' [mir. moo, moa, mäa : w. 
mwy, Komparativ zu mor]: is mo, 
I 605; nies (nis) mo, 369. 

modhamhail 'artig, sittsam' [von modh, 
vom lat. modus] 228. 721. MP. 1, 100. 
230. GA. 236; modhail MP. 2,32. 
Kompar. modhamhaile C. 454 v., 13. 

modhmhar 'artig, stattlich' [von modh: 
w. modd] 19. Rah. 116. 124. GJ. 7, 
38, modhmhair Rah. 82; davon 
modhmharach C. 19 v. Rah. 158. TG. 
71. HydelS. Lawlorp. 135; mobhrach 
C. 19 V. TG. 24. 28. 

mogull m. 'Hülse, Schale, Masche' [mir. 
mocol, mocoU 'Höhlung, Wölbung'] 
vulg. nioguill 112; — auch 'Büschel, 
Traube' (von Früchten): cnü mho- 
guil, Rah. 60; davon mogullach 
'gedrängt voll, reich, üppig' MP. 
1,226. GJ. 7, 73; daher moguill- 
fhuil 'edles Blut' C. 632. 

moigh s. maijh. 

moighre s. niaighre. 

moill f. 'Verzug, Zögern, Hindernis' 
= maill [von mall]: 354. 923; gan 
mhoill, 4; 'unbedenklich', d.h. 
25 



^86 



LUDW. CHR. STERN, 



'wahrhaftig' 625. 731. Cf. MP. 1, 
340. 2, 34. 50. Rah. 144. 260. Oss. 
4, 76. 156; gan rö-mhoill, MP. 1, 144. 
2,94; gan mör-mhoill, 1,158. 

möin f. 'Torf, Moor, Berg' [mir. moin : 
w. maAvu] 671. Hard. 1, 150. MP. 2, 
102; mon-mhagh 1, 262; Gs. cuile 
na möna, C. 352. 

nioladh Inf. 'Lob' 542. 

molaim ' loben ' [mir. molaim : w. moli] 
112. 

molt m. 'Hammel' [mir. molt : w.moUt, 
wovon franz. monton, etc.] 223. 

IWör n. pr.f. 325; Gs. Moire 866; Ds. 
Moir 370. 

mör, muar 'grofs, viel' [mx. müar 
mooar : mir. m6r, mär : w. mawr] 
53. 69. 172 V. 718 V., 5; a bheag nä 
'mbuar de ' wenig oder viel davon ' 
520; Ca ar mhuar dhi bualadh 'wo 
wäre ihr viel geworden?' 691. Da- 
von mör-chuid 'a great deal' 326; 
mör-chüxs f. ' Pomp ' 938 v. ; mör- 
sgrios 369. 

mördha 'vornehm, prächtig, majestä- 
tisch' [mir. mörda], auch muardha 
Rah. 284. 

mordhach 'grofsartig, vornehm' [von 
mördha], vulg. mörgach, PI. morgaig 
108. 

mörtas m. 'Grofstun, Prahlerei, Eitel- 
keit' 938. MP. 2,74. 108. Mise. 85. 
Rah. 70. 0' Gr. 522. GJ.3, 84; auch 
mortais Aesop 48, mortuis MConm. 
88, und mörthus Rah. 54. Garl. 175. 
Gf. mörtach, mörthach. 

mörthach 'herrlich' = mörtach [von 
mortha, von möraim] 140. 510. 

muar s. mör. 

müchaim ' ersticken ' [mir. müchaim : 
w. mygu; cf. engl, smoke]. 

müchta 'erstickt' 325; müchda MP. 1, 
266. 

mugh s. aniiigh. 

muidheamh s. maoidheamh. 

Muimhneach m. Bewohner der Provinz 
Munster (Mumha) 118. 

muinchille m. '.Irmel' = muiuthille 



Begl., muinile Molloy 167 [mir. muin- 
chille, vom lat. manicula], vulg. 
muinthirle C.394. Auch muinirtle (J. 
L. Ahern 1, 11); PI. muineartlighe, 
miiiniltighe, muinichillighe, 394 v. 

niuir f. 'Meer' [mir. muir n. : w. mor : 
lat. mare : ahd. mari : slav. morje], 
Gs. mara 742. 

muirear m. 'Last, Familie, Menge', 
vulg. murar 104; cf. O'Donoghue 
446. MP. 1, 124. Jac.22; Gs. muirir 
Rah. 38; nior mhuirear leis ' es 
schien ihm nicht zu viel'. Davon 
muirearach ' schwer ' MP. 1, 226. TG. 
14. GJ. 4, 10. Cf. muirighin Hyde, 
L. sgeulaigh. p. 13 = muirigheal = 
muirighear f. 'Last, Familie' GJ. 
4,9. 200; muireann f. 'Liebe' Rah. 
164; alb. muirichinn 'Kinder'. 

ttiüirn f. 'Liebe, Zärtlichkeit' [mir. 
müirn], Gs. müirne 884v. 998. 1010. 
Davon müirneach 'lieb' MP. 1, 76; 
müirnin ' Liebling ' 1, 226. 272. 

muirt f. 'Schmutz, Schleim; Last' (^= 
murt) 710; davon murtaill Garl. 95. 

mullach m. 'Spitze, Gipfel, Scheitel' 
[mir. mullach] 148. 537. 540 v., 5. 

Mumha f. 'Munster'; Gs. Mumhan 922; 
Ds. Mumhain 846. 

mün m. 'Urin' [mir. mün] 540 v., 11. 
MP. 2, 106. 

muna ecl. 'wenn nicht' [mir. man, 
moni, mene : air. maui, von ma 
' wenn ' und ni ' nicht ' ] : muna 
mbuailfeadh, 718 v., 11 ; vulg. niura 
bhfuil, 355; warn MP. 1, 252. TG. 
65. Mun mbeidh ' wenn nicht wäre ' 
(Oss. 6, 34), vulg. niur-ach (mar-och) 
443. 649; cf. marach, meireach, 
Siamsa 143. 

münadh Inf. 'belehren, Erziehung, 
Artigkeit' (-= müineadh) 346. 377. 
696. 

mura s. muna. 

m Urach in dem Ausrufe dar murach 
573 V., oder muireach (ohne dar), 
schlechte Lesart statt: a niuarach, 
a muaireach, a mbuaireach. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



387 



murar s. mnirear. 

Murchadh 0' Leine, n. pr. m. 540 v., 6. 

mursanta 'herrisch, gebietend' 777 v. 
MP. 1, 82. Cf. mursantach TG. 50; 
nmrsantacht GA.207; mursaire MP. 
1, 84. 94. Jac. 102. 

murt s. muirt. 

Murrainn n. pr. f. 324. 538. 918. 1003. 

müsgailt Inf. 'wecken' (= müsgladh) 
443 ; cf. miisgaladh Celt. Mise. 376. 

müsglaim 'aufwachen, wecken' [mir. 
musclaim, von iinm-chlöim, immn-s- 
clait 'sie wenden sich nm']: Impt. 
nuisgail 62. 

mustar m. 'Eitelkeit, Prahlerei' 939. 
O'Donoghue 132. GJ. 6, 35. 38. 7, 
73; davon mustarach 'eitel, prah- 
lend', mnstarnn 'Prahler' GJ. 6, 10. , 
[Eigentlich 'sich dünkend' von: is 
a measdar liom, MP. 1, 278; is 
nmisdar de. . . 1, 228; von measaim]. 



Na rffq, Gs. des Artikels fem. [mir. 
inna, na]. 

na Ol, ai, PL des Artikels [eig. nom. 
pl. fem.]. 

na für a len. 'sein', a rad. 'ihr' (gr. 
avrfjc), a ecl. 'ihr' (gr. uvröJv), nach 
Tokalisch auslautenden Präpositio- 
nen, wie fe na cionnta, 458. 

na = ne, particula augens der 1. pl. 
des Verbs nach harter Schlufssilbe: 
caithfiom-na 194. [Air.ne; im Britan- 
nischen hat das Armorische eine 
Spur der Partikel in der Endung 
-omp St. om-p-ne]. 

'na len. ' in seinem ' = iona [mir. inna] 
720. 

'na rad. ' in ihrem ', gr. avTfjg = iona 
[mir. inna] 647. 

'na ecl. 'in ihrem', gr. avrwv = iona 
[mir. inna] 183. 

'na ecl. 'in welchem' = iona [mir. 
inna]: 'sa' gcüirt 'na suidhfig, 130. 
404. 446 V. 

nä 'als' nach dem Komparative = 
io7id [mir. indä : w. no noc] 606. 793. 



nä 'noch', 'oder' im negativen Satze 
[mir. nä : w. na nac] : garbh nä min 
ni sintear füt ann, 405; gan cabhair 
nä leine, 392 v.; 66. 202. 203. 238. 
241 f. 252 f. 270. 287. 289. 444. 468. 
702. 711 f., etc.; selten im affirma- 
tiven Satze als ein schwächeres 
' oder ' 50 v. 205 ; nä foidhne = gan 
foidhne, 851. 

nä 'nicht' vor dem Imperative [mir. 
nä : w. na nac; lat. ne]: seachain 
nä Sil, 269; nä iarr-sa, 629; 917. 
1001. 

nä, Negation im untergeordneten Satze 
vor einem Verb (mit Ausnahme des 
Präteritums): a) relativ: nä faghaig 
'der nicht findet' 87; an uair nä 
deinion sibh ' wann ihr nicht macht ' 
102; 95. 240. 290. 306. 826. b) kon- 
junktional: cä bhfuil mo locht nä 
toghfaidhe reimpe? 'dafs nicht' 226. 
Aufser Munster wird nach vor dem 
Verb gesagt (nach bhfuil st. nä fuil, 
GJ. 4,30), was auch in die Aus- 
gaben der Cüirt eingedrungen ist. 

nach, Negation im untergeordneten 
Satze vor einem Nomen: a) rela- 
tivum : nach cuibhe dhö ' die für 
ihn nicht passend ist ' 206 ; 239. 
346. 926. 928. b) konjunktional: 
is doch nach iongantas ' dafs nicht ' 
365; 127. 543. 619. 676. 925. c) in- 
terrogativum : nach cuimhin le 
täinte? 'erinnern sich nicht viele?' 
371; nach furas? 'ist es nicht 
leicht?' 719; 237. 385. 415. 658. 
765 V. Aufser Munster wird nach 
auch vor dem Verb gebraucht, wie 
mir. nach. 

nädür m. ' Natur ' = nädüir f. [vom 
lat. natura, so wie oben meidir : mir. 
metur von metrum abgeleitet ist], 
Gs. nädüra 633. 

nämha m. ' Feind ' = nämhaid [mir. 
näma], Gs. nämhad 383 v. 

naoi ecl. ' neun ' [mir. nöi n. : w. naw : 
lat. novem, etc.]: naoi miosa, 692 v., 
8; vulg. nao mi, 472. 
25* 



388 



LUDW. CHR. STERN, 



naoidheanacli 'kindisch' 270 4. 

naoidheanäii m. 'Kindlein' [von naoi- 
dhean : mir. nöidin, Gs. noiden] 270 B. 

naoidhindioch 'kindisch' 270, vulg. 
statt naoidheandach, von naoidhean- 
da MP. 1, 126. 228. 2, 142. 

naomh 'heilig' [mx. nü, noo : mir.näem, 
noem : air. noeh, noib], PI. naoimh 
383. 

naomhtha 'geheiligt, heilig' 806. 

när len., Negation des Präteritums 
[mir. nar]: a) relativum: Dia när 
bho äil leis 'Gott dem es nicht ge- 
fiel ' 827 ; an ainir när bh'fhiü thü, 
660; när cuibhe (chuibhe) le 'die 
ihrer nicht vv^ürdig war' 666; när 
mhein leo ' die nicht wünschten ' 
182; 196 f. 588. 687. b) konjiink- 
tional: is deimhin när (när bh') 
obair liom ' dafs nicht war ' 293 ; 
an fada när 61 tu? 400; 351. 511. 

'nar ' in welchem ' im präteritalen 
Relativsatze = ionar: an nös 'nar 
(ionar) cailleag an ainir, 660 v. ; amm 
'nar (ionar) mhein leo, 195 v. 

när 'schamhaft, Scham, Schande' = 
näir, naire f. [mir. när adj., näire f.] : 
is när 'es ist eine Schande' 103; 
colan nach när dhom (liom), 239; 
is när domh aithris, 713. 

närach 'schamhaft, verschämt' = 
näirioch 270. 

nasg m. ' Band ' [mir. nasc : arm. uask] : 
ar nasg 'gebunden' 620. A. O'Daly 
72. 

ne enklitische Demonstrativpartikel 
des Personalpronomens der 1. pl. 
nach weicher Schlufssilbe [air. ne]: 
düinne, againue, vulg. againe 778, 
füinne 854. Cf. na. 

neach ' irgend einer ' [mir. nech n. : w. 
neb], nur in der Verbindung aon- 
ueach 196 v. 763 v. 817 v. 879 v. Cf. 
ced neach ' primus ' Ir. gl. 571 ; aoi- 
neach amhäin ' one ' Begley p. 513 ; 
einneach RC. 14, 154. 

neal m. ' Wolke ' [mir. nel, nell n. : w. 



niwl], 'Schlaf, Schläfchen, Ohn- 
macht ' : gan neal do dhubhadh 
uirthe, 717; sgaras lem' neill (neal) 
1025; vulg. niall 941; PI. nealta: a 
ndubhghlas nealta, 36. Cf. nior 
chodail mo shüil neul, Hyde 14; 's 
me am neal, MP. 2, 92; nel O'Gr. 
615, nel nona 0' Gr. 508 ; nell nöna 
SG. 94. 

neamh- privativum = neimh- [alb. 
neo- : mir. nem- : air. neb-, neph-]. 

neamhchumasach 'machtlos' II v. 

neamhdha ' himmlisch ' [mir. nemda, 
von neamh f. : mir. nem n. : w. nef] 
130. 806 V. 830. 

neart m. 'Macht, Fähigkeit, Stärke' 
[mir. nert n. : w. nerth; cf. gr. drij^] 
125. 200 V. 772. 

neasg s. nasg. 

neimhbhrioghmhar 'kraftlos' 706 v., 1. 

nf, ni 'nicht', Negation des selbst- 
ständigen Satzes [mir. ni : w. ni : 
got. ni : aslav. ni; cf. lat. non]: 
«) rad. vor dem Nomen, das Gegen- 
teil von is : ni cöir ' es ist nicht 
recht' 785; ni doch, 693; ni flu 
liom, 657; ni suairle caile me, 241; 
ni min-tais thoghfig, 201; 65. 615. 
937. b) len. vor dem Verb (mit 
Ausnahme des regelmäfsigen Prä- 
teritums) : ni fheicim, 603 ; ni fhogh- 
uan, 923; ni sporan, 933 ; ni shloigin, 
294; ni gheillfiu, 523; ni ghlacfain, 
779; ni ghräidhfin, 787. 973; nl 
chäinfin, 974; ni chuirthin-se, 891; 
ni labharthach, 697; ni thabharthach, 
701; ni dhubhairt, 817; ohne Le- 
nition: ni sintear, 405; gelegentliche 
Eklipse des f: ni bhfaighim-se, 968 ; 
ni bhfaghain, 555; ni bhfuair me, 
476. Daher auch in den Varianten 
und weit verbreitet: ni bhfuil (st. 
ni fhil, nil), besonders im Albani- 
schen : ni bheil , aber auch : uin 
canam breug (TGSI. 14, 330) , etc., 
nach der Analogie von cha n-. 

ni f. 'Tochter' in Eigennamen vor 
dem Patronymicum [mir. iui, aus 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OTDHCHE. 



389 



inghean ui, wie im albanisch-gäli- 
schen nie, ans inghean mhic; cf. 
alb. nic-Clucais, W. Eoss, Poems 
p. 77; a u'ic cridhe 'mein Herzens- 
kind!'] 538. 540 V., 9. 

nfl 'es ist nicht, es gibt nicht' [mir. 
nil, ni-fhil] 79. 287. 305; nil me 
lom 'ich bin nicht kahl' 238. Cf. 
fiül. 

nimh f. ' Gift ' = neimh [mir. neim n.], 
Gs. ninihe 'böse, boshaft' 358. 841; 
galar nimhe, MP. 2, 88; an chailleach 
nimhe, 2, 90 (Merriman). Davon 
fir-nimh C. 885. 

ni'or 'nicht', Negation des regelmäfsi- 
gen Präteritums im selbständigen 
Satze [mir. nir, aus ni-ro]: a) vor 
dem Nomen 'es war nicht': nior 
äil liom (nior bh'ail liom) 291 ; nior 
cabhair dhi, 711; nior coir, 508; 
nior cürsaoi leamhais, 527; nior 
gädh, 468. b) len. vor dem Verb: 
nior bh'fheärr, 570; nior ördaigh, 
989; nior dhiültaig, 699; nior thoill 
tvi, 964. 1011. Yor dem Praet. pass. 
ohne Lenierung: nior fägadh, 93. 

nfos Partikel des Komparativs = nis 
[aus ni-is ' etwas was ist ', alb. na's 
'das was ist']: nis mo, 369; nios 
fearr, 793. 

nfos s. anios. 

nis s. anois. 

nis s. nios. 

nö 'oder' [mir. no, no : w. neu], zwi- 
schen zwei nominalen Ausdrücken 
im affirmativen Satze, 204. 215. 218. 
288. 335. 448. 525; oder zwischen 
zwei Sätzen, 134. 399. 572. 

nochar s. nnachar. 

nöimeint 'Augenblick' [mir. momint, 
vom lat. momentum] 468 v. MP. 2, 

192. Rah. 72; noment Mise. 8. 14. 
TG. 14; neömat GJ. 6, 180. 7,3; 
noimid 7,77; noimiot Sgeiil. Mumh. 
43; vereinzelt mömeint TG. 52. 

nos m. 'Sitte, Weise' [mir. nos : w. 
naws] : ar nos ' nach der Weise ' 

193. 660. 692. MP. 1, 187. Hyde 14. 



PI. nosaibh Rah. 120; abgeleitet 

nosmhar GJ. 9, 246. 
nuachar m. f. 'junger Ehemann, junge 

Frau' [mir. nuachar, von nuadh 

'neu' und caraim 'lieben'] 200 v.; 

Yvdg. nöchar (neöchar) 324. 434. Cf. 

Hard. 1, 90. MP. 1, 126. 208. 220. 

2,58. 212. Rah. 52 (Frau); meist 

nuadhchar geschrieben. 
nuadhacht f. 'Neuheit' [von air. nua 

w. newydd 'neu', indog.] 370. 
'nuair 'als, wenn' (= an uair) 41. 

692 V., 9. 946. 
nun s. anonn. 



6 Interj. 'o, oh' [aus dem engl, oh]: 
6 mo lagar! 194. 

6 len. 'von', engl, from [mir. 6, ua : 
w. o], vor den pronominalen Suffixen: 
uaim, uait, uaidh, uaithe; uainn, 
uaibh, uatha. Gebrauch und Be- 
deutung: a) Herkimft: a phearla 6 
pharrathas, 313; 67. 168. 171. 296. 
604. b) Ursache: döite 6 an ngrio- 
saig, 683. c) Abstand: 6 an ngrein, 
24. 236; d mhiülach go lär, 148. 
256. 494. 554. 705. 708. 718. 1012. 
d) Trennung und Schutz: 273. 297. 
350. 673. 921. 1026. 

6 ecl. 'von' mit dem Relativum: 6 
dtängais 372. 

6 Konjunkt. 'da, seit': 6 is eiiimhin 
leat, 813; is gairid ö bhis, 422. 
469. 597. 847. 

obair f. 'Werk, Arbeit, Aufgabe' [mir. 
opair, vom lat. opera] 26. 293. 697. 
782. 821. 

obhacht s. dbhacht. 

och 'ach! weh!' [mir. uch : w. och], 
vulg. öch 691. 

odhar 'schwarzbraun, grau, blafs' 
[mir. odar] 205. 

6g 'jung' [mir. 6c, oac : w. ieuauc : 
got. juggs : lat. juvenis] 252. 515. 
611. 636. 777. 857; PI. oga 105. 
850. Zusammensetzung: öigbhean 
246. Abgeleitet ögdn m. 'junger 



390 



LUDW. CHR. STERN, 



Mann' 454 v., 9; oide ogän na saor- 
scol, 0' Donoghue p. XIII. 

ögair s. fögraim. 

ogh f. 'Jungfrau' = öigh [mir. 6g, 
Viag 'rein, ganz'], Gs. vulg. cuma 
na högh, 491. 96 t. 

oidhche f. 'Nacht' [mx. yi, oie : mir. 
aidche, adaig] 25. 71. 692. 697. 
713; suaircios oidhche, 188. 679, 
suaimhnios oidhche, 188 v.; do lä 
nä do oidhche, 665; an mheadhan- 
oidhche, 692 v., 4 — an meadhon 
oidhche, im Titel dieses Gedichts; 
oidhche na marbh 'Allerseelen' 
(2. November) 692 v., 14. 

oige f. 'Jugend' [von 6g] 96. 199. 
769. 895. 932. 

oighreadh m. 'Eis' [mir. oigred, aigred, 
von air. aig : w. ia : anord. Jaki 'Eis- 
stück'] 682. 

oile s. eile. 

oilim 'ernähren, aufziehen, erziehen' 
[mir. alaim, ailim : got. alan 'auf- 
wachsen ', wovon alt] : Praet. pass. 
hoileadh 604. 915. Cf. Hyde 40; 
oilte MP. 1, 126. 176. 302. Eah. 134. 

oinmhid comm. 'Narr, Närrin' [mir. 
6nmit : w. ynfyd] 218; 6inbhid 3204. 
Oss. 6, 160; alb. öinid. 

öinseach f. 'albernes Frauenzimmer', 
Ds. vulg. öinsig 320. GJ. 12, 79. 
Cf. alb. oinig Carm. 2, 78. 

oirleag 'furnished, equipped ' (?), P. 
0' Brien : siolrach öirleag, 866 v. 

oisteacht f. ' Bewirtimg ' 480 B. (?) 

oisteas m. 'Wohnlichkeit', besser iosfas, 
480 V., vulg. eistios 480; von iosta 
'Wohnung' [mir.istad, istud, audsud 
'Schatz '(?)]. 

öl s. eöl. 

öl m. ' Trunk, trinken ' [air. öl, öol n. 
'ein Zug, das zu sich nehmen'; 
imröol ' ein grofser Zug' Wb. 12 a7. 
22 c 7, ' Fülle ' Bran p. 21 ; tinöol 
' hinzunehmen , anrichten , versam- 
meln ' Wb. 12 b 3 ; coniöl friss ' con- 
fligere adversus' Trip. 54] 509. 516. 
596. 740. 774. 984. 



ölaim 'trinken': Praet. när 61, 351. 

400. 
olann f. ' Wolle ' [mir. oland : w. gwlan : 

got. wulla; cf. lat. vellus], vulg. oian 

674. 
olc m. 'Böses, Unheil' [mir. olc, cf. 

lat. Ulcus, ulciscor], Gs. uilc 156. 
olcas m. 'Schlechtigkeit' 372. 450 v. 

(nicht cleas). 
ollamh 'bereit, fertig, reif = uUamh 

[mir. aurlam, ellam, von er-läm 

'zur Hand'] 111. 
ör m. 'Gold' [mir. 6r : w. aur, vom 

lat. aurum] 438. 
örd m. ' Ordnung , Klasse ' [mir. ord, 

vom lat. ordo] 785. 
örduighim, ördaighim 'verordnen, be- 
stimmen , befehlen ' [mir. ordaigim, 

von ord] : Praet. d'6rdaigh, d'ördaig, 

470. 815. 859. 989. 1005. 
Organ m. ' Orgel , Pfeife ' [mir. orgän, 

vom lat. Organum], PI. orgäin 692 v., 

5. Hyde 72. 
örlach m. 'Zoll' = ördlach [mir. ord- 

lach n., von air. orddu = uir. ordög' 

'Daumen'] 461; Gs. 6rlaig 422. 
örna s. eörna. 
orrthla 'hoffärtig'? 'verschwenderisch'? 

[von ortacht ' Verschwendung ' ? ] : 

siolrach orrthla (ortla), 866. 
ÖS 'über' [mir. 6s, üas:w. uch]: 6s 

ceann 'über' [st. 6s cionn, mir. ös 

chind] 463; 6s comhair 'vor" 322. 

469. 
osglaim ' öffnen ' [mir. osslaicim] : Praet. 

d'osgail 164 v., st. d'fhuasgail. 
osnadh m. 'Seufzer, Schluchzer' [mir. 

ossnad f.], PI. osnaidhe [mir. osnada] 

164. 
östa m. ' Wirt, Gast ' [vom engl, host], 

Gs. a mbothäin osta, 517. 

Pagh m. ' Bezahlung ' [vom engl, pay, 
it. pagare] 594. MConm. 97; auch 
pädh MP. 1, 147. 

päirt f. 'Teil, Partei, Zuneigung ' [vom 
engl, part, lat. partem]: gabhaim-se 
a päirt, 722; glacaim-se do phäirt, 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



391 



MCoum. 98; Gs. päirte C. III Argum. 

MP. 2, 76. Cf. MP. 1, 108. 180. 272. 

2, 52. 150. Eah. 15-t; päirt le cioii, 

MP. 1, 258; cheanglas päirt le, 1,90. 
päirteach 'teilnehmend, mitteilend, 

grofsmütig' (= pärtacb) 746 v. Cf. 

MP. 1, 180. 2, 88. 100. 
pairthis f. 'Zitteni, Angst', ynlg.pai- 

rithis bhäis, 950; pairthis chreathach 

am gheaga, MP. 2, 128. OEoe 1612. 
päis f. 'Leiden, Folter' [mir. päiss, 

vom lat. passio] 889; Gs. päise 883; 

lucht päise, peine 's peannaide, 

MP. 1, U8. 
päiste comm. 'Kind' = päisde [vom 

engl, page] 18i; PI. päisdidhe Rah. 

224-. Davon päisdin. 
palas m. 'Palast' [vom engl, palace 

= mir. peläit f. = pailis] 72; meist 

als Feenvrohnung verstanden (P. W. 

Joyce, Names of places 2, 232). 
päpa m. 'Pabst' [vom lat. papa] 910; 

davon päpaire 'ein Päbstlicher". 
parrthas m. ' Paradies ' [mir. parrdus : 

w. paradwys, vom lat. paradisus], 

vulg. parrathas 313. 
pe, p'e 'wer immer, was immer' = 

cidh b'e [mir. cebe, cipe] 908. 
peann m. 'Feder' [mir. penn, vom lat. 

penna] 1021. 
pearla m. 'Perle' [vom engl, pearl] 

313. 677. 823. MP. 1,70; PI. peiir- 

luidhe Mise. 26; davon pearlach 

Mise. 10. Rah. 160. Pearla wird im 

Irischen hypokoristisch gebrancht 

wie gem im Welschen. 
peilt 'Pelz, Haut' [vom engl, pelt]: 

am' pheilt, d. h. ' nackt ', 522. 
peirse f. ' Barsch ', ein Fisch, der durch 

die roten Flossen bunt erscheint, 

[vom engl, perch = perca] 16, oder 

ist hier pertica gemeint? 
peirse f. 'Mefsrute', von 16\'2 Fufs 

[vom engl, perch = pertica, mir. 

fertach] 51. Cf. ar peirse 'arow'. 
peist f. 'Bestie' = peisd, piast [mir. 

peist , beist : w. bwyst-fil , vom lat. 

bestia] 675. 



plan f. ' Pein , Qual ' [mir. pian , vom 

lat. poena] 890; Bs. pein 1026; PI. 

pianfa 10. 176 v. 1007. Mise. 31. 

MP. 1, 90. Abgeleitet pian-chreach 

809. 
pianaid f. ' Qual ', Gs. pianaide IV v. 
pianta 'gepeinigt, gequält' [von pia- 

naim] 176. 
pfb s. piob. 
piiear s. polaer. 

Pilip ua Laoghaire, n. pr. m. 540 v., 5. 
pilib ' Philippus ' (?) , eine scherzhafte 

Bezeichnung, 692 v., 18. Kaum mit 

pilibin ' eine Art Regenpfeifer, etwas 

Kleines ' (Mise. 97. 112. GJ. 8, 135) 

oder mit engl, tillip oder fiUipeen 

zusammenhängend. 
pi'ob f. 'Röhre, Kehle' [mir. pip f., 

vom lat. pipa] 235. Walsh 38, pib 

Rah. 234; Gs. pibe 692 v., 5. 
piocaim 'picken' [vom engl, pick]: 

Kondit. do phiocach 729. Sgeal. 

Mumh. 2, 2. 
pionös m. 'Strafe' = pionüs [vom 

franz. punaison], Gs. pionois IV v. 

Cf. TG. 3. 48. 
pi'opa m. ' Pfeife ' [vom engl, pipe], 

PL piopuighe 540 v., 2. 
pi'osa m. 'Stück' [mir. pis, vom eugl.- 

franz. piece] 612. Hyde28; PI. pio- 

saidhe MP. 1, 211. Cf. ' a pretty 

piece of flesh', Shakespeare. 
pis f. ' Vulva' [statt i;i« CZ. 8, 442], 

Gs. pise 692 V., 21. O'Donoghue 

p. 28. 
piuc m. 'ein bifschen, Atom' = pioc, 

piocadh [vom engl, pick] 676; cf. 

GJ. 7, 84. 120. 
pläigh f. 'Plage, Pest' [mir. plag, vom 

lat. plaga], vulg. i^läig 459. MP. 1, 

144. Dirge 90. Mise. 26. 
pleasgadh Inf. 'krachen, bersten, bre- 
chen, schlagen' 517- MP. 2, 90. Mise. 

26. GJ. 7, 85. TG. 14, plaosga 50. 

Von pleusgaim Hard. 1, 185. Rah. 

44. 270; plaosgaim MConm. 98. GA. 

275. Jac. 102. Rah. 272. 274. 280; 



392 



LUDW. CHR. STERN, 



pleisgim ]\IP. 2, 132; do phleisg 

' plötzlich ' Eah. 276 ; plaosganta MP. 

2, 222. 
plögh m. 'Gestalt' (?) 203 v. 
pliiid f. ' wollene Bettdecke ' (= ploid) 

408. 709. Cf. alb. plaide, engl, plaid. 
plür m. 'feines Mehl, das Beste von 

einer Sache ' [mir. plür, engl, flour, 

vom lat. flor-em] 776; cf. ]\IP. 1, 

294. Mise. 74; plür na mban ög, 

MP. 2, 42. 98. 
pobul m. 'Volk, Leute' [mir. popul, 

vom lat. populus] 930; Gs. pobuil 

850. 
poca m. 'Tasche' [vom engl, poke] 

388. 438. MP. 1, 24; PI. pocaidhe 

1, 51. 2, 10; davon poicin 1, 316. 
p6g f. 'Kufs' [mir.poc, vom lat.pac-em], 

Gs. pöige 492. 
Pol n. pr., 'St. Paulus' 817. 
polaer m. 'Pfeiler' [mir. piler CZ. 2, 

308; vom franz. pilier, engl, pillar, 

mlat. pilare] : 6 phosta go polaer, 

664, Var. pilear; sonst pioloir, Mise. 

23. 
pollaim 'durchbohren': Praet. do pholl 

39. Cf. GA.328. GJ. 3, 54. Rah. 98; 

poll 'Loch' MConm. 86. 101. Rah. 

100. Mise. 92. 
polläire f. 'Nasenloch', PI. polläirighe 

579. 
pönar m. ' Bohnen ' = ponaire f. MConm. 

103 [mir. ponair, vom anord. baun : 

mhd. hone] , Gs. pöiira C. 455. Der 

Zusatz ' na bpönaire ' findet sich 

übrigens bei mehreren Ortsnamen; 

cf. Joyce, Names of Places 1, 323. 
pösadh Inf. 'heiraten' [vom mir. pösaim, 

vom lat. sponso] 195. 818. 908. IV v. 
posta 'verheiratet' 217. 350. 686; 

posta is aonta (aonda), 518. 932. 
posta m. 'Pfosten' [vom engl, post] 

664. Cf. posta 'san iorghuil, MP. 

2, 212; posta na cleire, Lawlor p. 
136. Rah. 218. 

pota m. 'Topf [vom engl, pot] 384. 

CZ. 2, 308; PI. potaidhe MP. 1, 194. 

präinn f. ' Eile, Hast, Not' — prädhainn 



[alb. prädhainn], yx\\g. präin 721 v. 
834. Mise. 72. CA. 1,180; präidhinn 
GJ. 4, 21. 6, 186. 

präinneach 'geschäftig, bedrängt' (= 
präidhineach), \\x\g. präineach 848; 
Gp.943. Cf. GJ.12, 151; go präidhi- 
neach ' earnestly '. 

präs m. 'Messing' [vom engl, brass], 
Gs. prdis 59; cf. bän phräs 'Blech' 
Mise. 24. 

praislighe = präsluighe [vom engl, 
bracelet?] 268. 

preab f. 'Bewegung, Sprung, Stofs' 
701. Cf. do phreab ' mit einem 
Sprunge' GA. 97. Hard. 1, 12; gan 
phreab ' bewegungslos , ununter- 
brochen ' MP. 2, 198. Rah. 60. 162; 
gan aon phreab, 198. 

preabaim ' sich rühren, springen, stamp- 
fen, stofsen': Praes. preaban 357. 
957. Praet. phreabas 1026. Imperat. 
preab ad' sheasamh 540 v., 10, preab 
ad' shuighe, MP. 2,64. Cf. Hard. 
1, 28. 193. Jac. 28. MP. 2, 204. GA. 
27. 311. 

preabaire m. 'ein rühriger, kräftiger 
Mann' 211. 613. KP. Hard. 1,26.70. 
2,64; preabaire an ghaid 'Dresch- 
flegel' MP. 1, 15. Cf. breabaire und 
braobaire TG. 51. 

priacail f. 'Gefahr' [mir. perecul : w. 
perigl , vom lat. periculum] , vulg. 
ar do priachail 'auf deine Gefahr' 
133; cf. go priachlach 'freudig' 
Hyde 110. 

püdar m. 'Pulver, Puder' [vom franz, 
poudre] 257. 340. CZ. 2, 308; oft 
püghdar MP. 1, 266. Jac. 108; davon 
pudrach Mise. 18. 

puimp f. ' Stolz ' = poimp [vom lat. 
pompaj 436. MP. 1, 214. Mise. 7. 
Rah. 46. RC. 14, 154; davon anpuimp 
Rah. 290; poimpeamhail TG. 13. 

puinn 'viel' [vom franz. point, lat. 
punctum] 454 v., 2. 841 v. Cf. MP. 
1, 29. 202. Jac. 114. Rah. 4. 20. 102. 
256. GJ.3,32. 4,9. 11,62.; poinn Oss. 
4,116. 0' Gr. 374. 555; poinn do na 



MERRIMAN8 CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



393 



beithibh, Lawlor p. 134; gan pniiiii 
'när naice, ibid. 135; gan seoid 
puinn, MP. 1, 142; gan spas pninn, 
1,202; gan 6r puinn, 1,202; gan 
stör puinn , Jac. 99 ; gan bharchas 
puinn, 101. 

pünta m. 'Pfund' = punt [vom engl, 
pound]: gan pünta (püntaibh) 661. 
Cf. na ceada pünt, MP. 2, 78. 

pusöid f. ' Molkentrank ' [= engl, 
posset : w. posel] 535. 



Räbach 'flott, wacker' [von räib GJ. 

7, 100. Ferr. 509] 752. MP. 2, 6. 

TG. '26. 85. Clar. 1449. Davon rä- 

baire 'biüly' MP. 1, 277. TG. 72. 90. 

MCoum. 102. GJ. 2, 270. 3, 12. 4, 9. 
rabairne f. ' Zechgelage' 278 v. GA. 

187. GJ. 2, 233. 8, 117. 
rabairneach ' zeclüustig ' 752. MP. 1,52. 

124. Mise. 73. GJ. 7, 38, rabarnacli 

TG. 68. 
rabhradh m. 'Aiisgelassenheit, Laune, 

Scherz' [mir. rebrad] Eah. 270; PI. 

rabhartha C. 648 v. 
rabharta m. ' Springflut '[= romhairt : 

w. rhyferth : alb. rabhairt : mx. ro- 

yart] , KP. 83 ; Gs. buinne rabharta 

mhara 'die Flutwelle des Meeres' 

Rah. 142; PI. rabhartuighe C. 648. 

Cf. länrabarta SW. 3, 340. 
racaireacht f. ' Fabulieren ' 540 v., 3. 

Eah. 36. 124. 254. Jac. 74. GJ. 7, 19. 

Von racaire 'Erzähler, Schwätzer' 

[vom ags. reccere] Walsh 66. GJ. 2, 

299. Clar. 1206; cf. raca ' Lärmen ' 

Mise. 42; alb. racaid Gleub. coli. 366. 
rachain s. teighim. 
radaireacht f. ' Spazierengehn ' [vom 

engl, road, schott. raid] 277. GJ. 

13, 429; cf. radaireal 'strolling' O'E. 
rädh m. 'Sagen, Wort' [mir. räd n.], 

vulg. auch readh, 159. 467; PI. 

räidhte 732. 762 v. 814. MP. 2, 40. 

GA. 191. 
radharc m. 'Anblick' [mx. rheayrt : 

mir. radarc, rodarc, von dercaim, gr. 



^(■Qxofiai] 16. 435. 812; vulg. ra- 

dhairc 249. 765; raidhirc 21. 155. 

273. 861. 419. 555. 865. 
rae f. 'Mond' [mir. re n.J 169. 288. 

Jac. 32. 
rae f. ' Zeit ' [mir. re] 530. 566. GJ. 

6, 152. 
räfladh m. 'laute Unterhaltung' [engl. 

rabble] (= räfla, rädhfla) '278. GJ. 

6, 99; auch räiflidh GJ. 7, 14; räfal 

Sgeal. Mumh. 72, 14. Seadna 4. Cf. 

rabhladh ' coarse jesting ' Nie. 395. 
räflach ' gesprächig ' , mit leniertem 

Anlaut reäflach 752; räfluigheach 

MP. 2, 54 ; cf. i rannaibh räifleise 

' in jingling rhymes ' 0' Gr. 541. 
ragairne f. ' Nachtschwärraen ' 278. 

MP. 1, 284. 2, 18. Jac. 98; ' thoughts 

by night ' 0' Gr. 670. Davon raguir- 

neach Mise. 73. 
raghain s. teighim. 
Raghnall n. pr. m. 'Eanald' [vom anord. 

Eögnvaldr] 302. 
räidhteach 'wortreich' [von rädh] 904. 
raibh 'er wäre', Konj. praet. zu beith, 

[mir. rabi] 540 v., 5. 558 v. 
räigf. 'Ausgelassenheit, Tollheit', vulg. 

statt readhg m. [mir. redg] 939; 

Gs. räige 762. Cf. GA. 317. TG. 

17. 21, raoig GJ. 4, 18. 
raince s. rince, 
rainneis f. 'Reihe, Eang' [vom engl. 

ränge], PL rainueisidhe 897 B (rain- 

sig A). 
räithche f. 'Vierteljahr' [mir. räithe] 

736. Jac. 117. Hyde 16 = räithe, 

sowie saithche TG. 59 = saithe 

Jac. 82. 
ramhann f. 'Spaten' [mir. rama], vulg. 

reamhan (spr. run) 300; sonst auch 

rän MConm. 108; rämhan MP. 2, 88. 

XIV, Gs. rämhainne 2,78. Mise. 68; 

6'n rlgh go rän , TG. 59 = 6 righ 

go rämhainn, 0' Gr. 532 (' vom König 

bis zum Bauer'). 
ramhar 'dick, voll' = reamhar Eah. 

12 [mir. remor : w. rhefj MConm. 



594 



LUDW. CHR. STERN, 



107. MP. 1, 284; ramhar-mhas 1, 308; 

ramhar-rosg 1, 294. 306. 2, 32. 
ramhardas m. ' Dicke ' 770 v., statt 

reamhadas C. 
rammsa m. 'Abenteuer, Unsinn' = 

ramäs [vom engl, romance] 801. Cf. 

räimeis ' nonsense ' J. J. Doyle, Lea- 

bhair cainte p. 103. 134. GJ. 12, 150; 

davon räiclhmeiseach ' gascon ' Lane. 
rammsach 'romantisch' (= ramäsach) 

752. 
rangartach 'streitsüchtig' [von rean- 

gaire, vom engl, wrangler] 718v., 7. 
rannca m. 'Rang' = ranca [vom engl. 

rank], PI. ranncaibh 801 v. 
raoiceach 'rötlich, nahrhaft' = rni- 

ceach (?) 718 v., 10. 
raoir, araoir 'gestern Abend' [air. 

areir] 439 v. [Kommt das Wort von 

re ' vor ' nnd einem Adverb, das dem 

gr. 7'j()i : got. air- : ags. cer : anord. 

dr ' früh morgens ' entspräche ?] 
ras m. ' Rennen ' [vom engl, race] 277. 

699 V. MP. 1,183. TG. 62; Gs. räis 

C. 253. Rah. 122. TG. 21; PL rasa 

MP. 1, 40. 
re ' zu, mit ' [mir. fri] , vulg. durch le 

ersetzt, 500 v. 
reachi m. ' Gesetz ' [mir. recht n. : w. 

rhaith; cf. lat. rectum] 65. 367. 
realtach ' sternig, hell glänzend ' [mir. 

reltach ; von realta, realt : mir. retla, 

retgla 'Stern'] 629. 947. Cf. reil- 

teach MP. 1, 124. Mise. 73; realtan- 

nach Jac. 110. 
reamh-, reimh- 'vor-' [mir. rem- : w. 

rhag : lat.prae-] in reimhsgeal 'prae- 

fatio ' I V. 
reamhadas s. ramhardas. 
reibin s. ribin. 
reiceach ' lüderlich ' (?) [von reice, vom 

engl, rake], PI. reicig 789 v. 
reidh 'bereit, vorbereitet, eben, gleich- 

mäfsig, offen' [mir. reid : w. rhvvydd: 

ahd. bireiti], vulg. reig 565. 905. 

943. 948. 
reidhim 'bereiten, freimachen, ebnen' 

(= reidhighim): Praet. do reidhios, 



1025. Cf. MP. 1, 13. 76. GA. 82 

(mit le 'übereinkommen'). 
reidhteach Inf. ' glatt machen, schlich- 
ten, bezahlen, Einvernehmen' (= 

reidheachadh , vom Particip. pass. 

reidhte) 224. Cf. MP. 1, 156. GA. 

184. 210. 222, reightioch MP. 1, 124. 

2, 204. 
reidhtighim 'schlichten' = reidhighim: 

Iraperat. reidhtig 1017. Cf. MP. 1, 

192. Rah. 142. 
reighig s. teighim. 
reim f. 'Lauf, Herrschaft, Rasse, Art' 

[mir. reimm n., von rethim] 478. 

982. Cf. Walsh 36. MP. 1, 382. GA. 

248. 290. 
riaghail f. ' Regel, Richtschnur, Gesetz ' 

[mir. riagxü, vom lat. regula] 65. 

630. 790. 828. 939. 
riamh 'je, immer' [mir. riam, ariam; 

von re'n-, cf. pridem, gr. Trp/r] 66. 

282. 686.' 699. 789. 808. 
rian m. ' Pfad , Spur ' [mir. rian] 412. 

Cf. MP. 1, 258. 282. 0' Gr. 384. 580. 
riar f. 'Wille, Gefallen' [mir. riar] 

692 V., 22. 747; do reir 'gemäfs' 633. 

Davon riaraim ' befriedigen ' MP. 1, 

106. 2, 90. Rah. 40. 
ribin m. 'Band, Borte' = reibin, ruibin 

[alb. ribean, vom engl, ribbon], PI. 

ribinighe 259. 
righ m. 'König' = ri [mir. ri, Gs. 

rig : w. rhi : gall. rix : lat. rex , etc., 

indog.] 57. 73. 814. Zusammen- 
setzung: righbhean 'Königin' 947. 
righinseach 'säumig, steif [von righ- 

nios ' Verzug ', von righin ' steif, 

zähe 'J, PI. righinsig 897. 
rfnce m. 'Tanz' = raince, rinnce [vom 

engl, riuk] 253. 277 ; a' rinnce am' 

chluasa, 952 (vom engl, ringing?). 

Cf. MP. 1, 248, PI. raiucidhe 1, 244. 
rinn f. 'Spitze, Scheitel' [mir. rind, 

aus ro-ind] = roinn 1012. 
rinneadh s. deinim. 
riobuii m. ' Schleppe ' [ vom engl. 

ripple?] 52. 
n'ocach ' lüderlich ' (?) = reiceach [vom 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



395 



engl, rake, wie bioma vom engl. 

beaiu], PI. riocaig 789. 
rfogach 'prächtig' [viilg. statt riogh- 

(Ihach = rioghdha] 26i. 
n'oghan f. 'Königin' [mir. ligan] 629 v. 

947 V. ; vulg. riaghoin 629. 
n'omh m. 'Ai;fzählen, Erklären, Re- 
chenschaft' [mir. rim : w. rhifj 790. 

MP. 1, 176. Cf. riomhach 'affectio- 

nate' Lane. 
rfs s. aris. 
rith Inf. ' laufen, rennen ' = rioth [mir. 

rith : w. rhed, von rethim] 250. 
riufa s. rufa. 
ro len. 'sehr, zn sehr' [mir. ro : w. 

rhy : gr. tiqo- : lat. pro- : ski-. pra-]: 

r6-bhaodhach 506. 
rod m. 'Weg' [mir. rot, vom engl. 

road, ags. räd] 461. 
rogha f. 'Wahl, Auswahl, das Erlesene' 

[mx. ryi, reih : mir. rogu] 159. 321. 

454 V., 12. In Ulster raogha GJ. 6, 

44. Cf. CZ. 2, 570. 
roimh ' vor, örtlich und zeitlich ' [mir. 

re n- : w. rhwy : lat. prae] : roimh 

rae, 530. 566. Mit den pronominalen 

Suffixen: reomham 562, reomhat 

167, roimhe 1020, reimpe 26. 226; 

reomhain 923, reomhaibh, reompa 

22. [Das w. rhioy findet sich noch 

selten in der örtlichen Grundbe- 

deutiing: truy a thrui, ruy a ruy 

y daethan 'durch und di;rch, vor 

und vor drangen sie ' BBC. 2 a 8. 

Öfter heilst es 'übergrofs, allzu 

sehr' (BBC. 43b 13. Skene 211. 

233. 284. 285. BB. 1, 113), als stat. 

absol. zu dem stat. constr. rhy = 

ir. rol] 
roinn s. rinn. 
roinnt f. ' Teil ' [st. roinn, von mir. rann : 

w. rhan] 783. 801. 
ros m. ' Flachssamen ' [mir. ross lin] 

303. 
rosg m. 'Auge' [mir. rose], PI. ruisg; 

davon mall -rosg, mall-riiisg 149; 

righin-rosg passim, sämh-rosg MP. 

1, 178; suau-rosg Walsh 42. 



ru s. arü. 

ruaigim 'jagen, verfolgen, zerstreuen, 
ankommen' (= ruagaira): Praet. 
ruaig 566. Cf. MP. 1, 62. 134. 218. 
Jac. 20. 

rufa m. 'KraiTse' [vom engl.ruff, rüffle], 
vulg. 7-iufa 394 v. (die bessere Les- 
art); PI. rufuighe (rufaoi) 260. 394. 

ruic m. 'schlechter Geruch' [vom engl. 
reek?] 692 v., 21. 

run m. ' Geheimnis, Absicht, Zuneigung, 
Liebe, Lust' [mir. rün : w. rhin] 
345. 349. 998. Cf. 's a rün do'n 
phobul 'das Volk weifs' GA. 12; a 
rüiu dhil, MP. 2, 152; rüinin 1,274. 
2, 124.. 

Sa enklitische Demonstrativpartikel 
hinter dem Nomen nach harter 
Schlufssilbe zur Verstärkung des 
Possessivpronomens der 1. und 2. sg. : 
lern' ghl6r-sa, 832; mo cheann-sa, 
1021; auch nach dem Personalpro- 
nomen, wie in tusa, domh-sa, füt-sa. 

sa particula augens der 1. und 2. sg. 
des Verbs: caithfiod-sa 921. 

sagart m. 'Priester' [mir. sacard, vom 
lat. sacerdos] 506. 570. 598. 

Saidhbh n. pr. f. [mir. Sadb] 323. 545. 
1003. 

saidhbhir 'reich' [mir. saidbir] 323; 
PI. saidhbhre 82. Cf. daidhbhir. 

saidhbhreas m. 'Reichtixm, Wohlstand' 
= saidhbhrios, saidhbhris 11. 479; 
Gs. saidhbhris 823 v. ; Vok. a shaidh- 
bhris, 170. 

saighead s. soighead. 

säile f. 'Meer, Salzflut' [mir. säl n., 
fraglich ob mit gr. akg, lat. salum 
verwandt, cf. ir. salann : w. halen 
'Salz'] 101. 741. 

saill f. 'Fett' [mir. saill], yiilg. soill 
775. 

Saint f. 'Gier, Neigung, Wunsch' [mir. 
sant : w. chwant]: saint da sogh 
' das Gelüst nach ihrem Vergnügen ' 
937; Gs. sainte 594. Cf. dream na 
sainte do mheill na täinte, Mise. 6, 



396 



LUDW. CHR. STERN, 



säiteach 'gesättigt, zufrieden' (st. 
säithteach = säitlieach, säthach) 751. 

säith f. ' Genüge ' [mir. säith : lat. satis, 
cf. dtsch. satt] 748. WalshlO; goilim 
mo shäitli, Hyde 20; fä nio shäith, 
74. 

säl f. 'Hacken' [mir. säl : w. sawdl], 
Ds. sali 1012; PI. säla 265. 554. 
576. 712. Davon säilin Hyde 92. 

salach ' schmutzig ' [mir. salach] 219. 

sämh 'ruhig, glücklich, behaglich, an- 
genehm ' = sdimh [mir. säm, säim] 
255. 327. 870. 1010. 

samhaili Inf. 'vergleichen' [von sa- 
mhailim, von mir. samail 'Bild'] 
540 V., 4. 

samhain f. ' Sommereude, Allerheiligen 
am 1. November' [mir. samuin, er- 
klärt als sam-fhuin, cf. cetamuin 
'Sommersanfang am 1. Mai'], Gs. 
vulg. seamhain, seamhun (st. samhna) 
289. 350. Cf. mx. oie houney : alb. 
bho oidhche shamhua chon oidhche 
bheallt, Carm. 1, 182. 

samhairle 'Kerl,Frauensmensch', ORoe; 
vulg. suairle 219. 241 ; PI. samhair- 
lighe A. 0' Daly 66. Cf. samhach 
'Schmarotzer' Jac. 38; samhairle, 
samhairleäu ' ein Junges '. 

samhiuighim 'vergleichen, sich vor- 
stellen, bemerken, wähnen' [vom 
mir. samail]: Praet. sg. 1. vulg. 
sbeamhluigheas 45. Cf. MP. 2, 54. 
126. Oss. 4, 74. Kah. 290. GJ. 7, 36. 
Seadna 21. 

San Demonstrativpronomen = som, 
sin 94 V. 722 V. 

saniach 'gierig, begehrend, ehrgeizig, 
dürftig ' [mir. santach] , vulg. sann- 
tach 438 V. 751. 

santuighim 'begehren' [mir. santaigira] : 
Praet. sg. 3. vulg. shanntaig 466. 

saoghal m. ' Welt, Leben ' [mir. säegul, 
saigul n., vom lat. saeculumj 477. 
663. 675. 678 V. 727. 

saoghalta ' weltlich ' [mir. säegulta, 
söegulta] 55. 170. 

saoi m. ' Gelehrter, Vornehmer, Geist- 



licher ' [mir. sui, sai , das Gegenteil 
von daoi 'dunce' O'Gr. 546], PL 
saoithe 94 v. 113. 482. 870, saoithibh 
119; ar bhord na saoithe 773. 984. 
Cf. saoithe a's cliar, Hard. 2, 236. 

saoidheamhail 'gebildet' [von saoi] 
213; cf. saoitheamhail Rah. 192. 

saoirse f. 'Freiheit, Wohlfeilheit' [mir. 
soere, soire, säire; cf. säirse Trip. 
72] 77. 

saor 'frei, willig, billig, befreit, er- 
laubt' [mir. soer, säer, das Gegen- 
teil von daor] 95. 458. 600. 965. 
Zusammengesetzt: saor-cheart 144, 
saor-thoil 636. 

saoth m. ' Plage ' [mir. säeth , soeth : 
w. hoed] 475. Hyde 130. 

saothar m. 'Arbeit, Mühe' [mir. säethar, 
säithar n., von saoth] 540 v., 2. 965; 
Gs. saothair 25. 

sär- praef. ' aufserordentlich, vorzüg- 
lich ' [mir. sär-] : sär-fhuil 870, sär- 
fhear 454 v., 3. 

sarach s. searrach. 

säsamh Inf. ' befriedigen , genügen, 
gefallen ' = sdsaclh [mir. säsad, von 
säsaim, von säith] 239 v. 244. Hard. 
1,64. 

sästa 'befriedigt, behaglich, bequem, 
comfortable': 37. 107. 151.256.485. 
505. 751. 902. Hard. 1, 42. Rah. 40. 
GA. 64; 's gan m'intiun sästa lei, 
MP. 2, 160. 

sästacht f. ' Zufriedenheit, Bequemlich- 
keit, Comfort': 678. Rah. 98. 

säthach ' zufrieden ' (= säithech) 751 v. 

sc s. sg. 

scrü 'Schraube' (= engl, screw): ar 
screw 266; cf. glas air scrü 'spring- 
lock' Rah. 211. 

se enklitische Demonstrativpartikel 
hinter dem Nomen nach weicher 
Schlufssilbe , zur Verstärkung des 
Possessivpronomens der 1. und 2. sg.: 
m.o chuaird-se, 922; mo chleibh-se, 
803; do shäith-se, 748; ad'chuairt- 
se, 355; auch in dem Personalpro- 
nomen mise. Cf. sa. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



397 



se partieiila augens der 1. und 2. sg. 
des Verbs, wie gabliaim-se, täim-se, 
bim-se, faighim-se, geabhair-se, etc. ; 
des Im Iterativs: ceangail-se, brea- 
tbam-se. 

se 'er', der Nominativ des Personal- 
pronomens: dubhairt se, 362; 568. 
625. 639. 1011; — 'es': do ghoill 
se, 73; is se cbrädhaig nio cliroidhe, 
207; bainion se, 808. 

se 'secbs' [mir. se : w. chwecb : lat. sex, 
indog.] 50. 

'se st. is e 'und er'. 

'se st. is e 'er ist'. 

seach 'ohne, lieber als' [mir. sech : 
w. heb : lat. secus] , schlecht seoch 
513 V. 718 V., 7. 

seachnaim 'meiden' [mir. sechnaim, 
von sech] : Imperat. seachaiu 454 v., 
16. 907; seachain uä sil 'denke ja 
nicht' 269. 315. 564. 567. 745; 
seachain ar mhoill me ' trenne mich 
von der Verzögerung' 354. 

seacht ' sieben ' = seachd [mir. secht 
n- : w. saith, indog.] 50. 472 v. ; duine 
fa an seacht ' einer unter sieben ' 
200; an seacht fö thri 'der 21 jäh- 
rige' 872. 

seachtmhain m. 'Woche' [alb. seach- 
duin : mir. sechtman f. : air. secht- 
maiue : corn. seithum, vom lat. septi- 
niana] 472. 718 v., 12; mac an 
tseachtmhain ' der Sohn der Woche ' 
d. i. Christus, 1020. 

sead m. 'Kleinod, Gut, Mittel' [mir. 
set : w. hynt eig. 'Weg'] 475 v. 634; 
i Sacsaibh na sead, OB.oe603; PI. 
seoid C. 186, seoideanna TG. 25. 
Davon seadmhar MP. 2, 204. 

sealad m. ' Weile ' [mir. selat, von sei : 
w. chwyl] 478; le sealad, 982; cf. 
le seal, MP. 1, 220. 

sealbh f. ' Herde , Besitz , Erbe ' = 
seilbh [mir. selb : w. helw] 11. 77. 
321. 475. 773. 

sealbhadh m. ' Besitz ' = sealbhughadh 
[mir. selbad], vulg. sealabhach 437. 

sealbhän m. ' Herde ' 437 v. Hyde 104. 



sean 'alt' [mir. sen : w. hen : lat. senex, 
indog.]: seanduiue 'Greis' 205 v. 
358. 692 V., 12. 755; PI. seandaoine 
IV V. 

seanachas m. 'Altertum, Geschichte' 
[mir. senchas] , Gs. seanachas (statt 
-chais) 309. 

seanadh Inf. 'zurückweisen, entsagen, 
verbergen ' [mir. sena , verschieden 
von senad ' segnen ', von sen ' Zei- 
chen, Zauber', lat. signum] 818. 

seanda 'alt', \xi\g. seannda 77. 755. 

seandach 'alt', \i\\g. seanndach 615; 
Voc.seanndaig737;Pl.seanndiiigl98. 

seang ' schlank ' [ mir. seng : mhd. 
swanc] 465. 

searbh 'herb, bitter, sauer, streng' 
[mir. serb : w. chwerw] 11. 435. 

searc m. f. ' Liebe ' [mir. serc f. : w. 
serch] 336. 454 v., 16. Cf. rüin shearc 
agus grädh mo chleibh, Hard. 1, 68. 

searradh Inf. ' sich recken ' 714. CA. 
1, 181. 

searrach m. ' Füllen ' = siorrach [mir. 
serrach, serr], PI. siorraig 103; 
' schüchtern ' searraigh ( siorraig ) 
780 V., für saraig C. Cf. Biouu 
searrach 'ua ghearrän go Nodlaig, 
Seanfhocal. 

seasamh m. 'Stehen, Beistehen, Be- 
ständigkeit' [mir. sessom : w. sefyll : 
lat. Stare, indog.] 123. 152. 161. 544. 
901 ; preab ad' sheasamh ' stante pede' 
540 V., 10; leim 'ua seasamh, 646; 
cf. eirig ad' sheasamh, MConm. 106. 
MP. 2, 166. 'Statur' C.488. 

seasgaighthe 'munter, hübsch' = sios- 
gaighthelOS. Eah. 20. 86. 96. ORoe; 
cf. siosganta GJ. 6, 46. [Von seasg 
' trocken , milchlos ' : w. hysp ( von 
Frau oder Kuh), daher zum Springen 
und zur Munterkeit aufgelegt.] 

seasmhach 'ständig, beständig, dauer- 
haft , feststehend , gültig ' [mir. ses- 
mach] , vulg. seasamhach 131. 141. 
213. 751. Cf. 0' Gr. 485. Rah. 116. 
Mise. 33. 

seasmhaim 'feststehen' = seasaim, 



398 



LUDW. CHR. STERN, 



seasiiighim [mir. sessim] : Praet. när 
sheasamh, 692 v., 13; cf. när sheas- 
mliaidh, MP. 2, IIG. 176; transitiv 
GJ. 7, 119. 

seideadh Inf. 'blasen, atmen' 861. Cf. 
ag seide a shrön, MP. 2, 202 ; fear 
seidte na hadhairce, 2, 168. 

seidim 'blasen, atmen, treiben' [mir. 
setim : w. chwythu] : Praet. sheid si, 
471. 

seifteoir s. sifteöir. 

seilbh s. sealbh. 

seille f. 'Speichel' = seile [alb. sile : 
mir.,saile : w. haliw : lat. saliva] 
551 V., seile Mise. 23, sile 30. 

seimh 'zart, sanft, still' [mir. seim 
'dünn'] 634 V. 651; PI. seimhe 67. 
Beiwort der Elfen: an stäidbliean 
tseimh MP. 2, 92. 150. 164. Rah. J 34; 
seimhfhear 'gentleman' MConm. 27. 

seinim Inf. ' mnsizieren, singen '= seinin 
[mir. senim n., von sennim], vulg. 
siiiim 644. 983; sinnint GJ.2, 336; ag 
seinneadh air chläirsich, Hard. 1, 32; 
Gs. lacht seinnte (-teadh) C. 594 v. 

seinnte 'besungen' 928 v. 

seirgeach 'welk, vertrocknet, schlaff, 
schwindsüchtig' [von mir. serg], 
vulg. seiricioch 615. 

seithleach n. ' Skelett, ausgehungerter, 
hinfälliger Mensch ' (Kohl beschreibt 
einen solchen Unglücklichen in seiner 
Reise) = seithlioch 11; cf. ORoe; 
seithleach saobh , MP. 2, 90 (Merri- 
man); spreas de sheithleach, 2, 176. 
0' Don., Suppl. p. 573 a. 

seo s. so. 

seoch s. seach. 

seoladh Inf. ' Führung, Richtung, Un- 
terweisung' 663. 

seölaim 'führen, leiten, schicken' = 
seöilim [vom mii*. seol 'Lauf']: Praet. 
sheöil 175. Kondit. sheölfain, gr. 
' xpvxfjv ^i'iöi nQOLÜnzeiv' 656. Cf. 
MP. 2, 168. Jac. 80. GA. 93. 

sgafaire m. ' Gevatter, Spalsmacher, 
munterer Bursch' [vom' engl, 
seoffer?] 718v., 11. 754 v. Hard. 1, 



48. 262. Hyde 62. 69. Oireachtas 2, 
78. GJ. 9,292; auch sgathfaire MP. 
1,332. TG. 58; PI. sgafairidhe Hard. 

1, 70. Cf. ca faire. 

sgagaim 'durchseien, filtern" 540 v., 12. 
Rah. 146. 162. 

sgäinneach 'in Strähnen' (vom Haar), 
yi\\g. sgäineach 231. MP. 1, 178. GJ. 
13, 346. ORoe; cf. feasog sgäinte, 
GJ.6,71. KP. gloss. 

sgaipeadh Inf. 'zerstreiien, vergiefsen': 
clär na mara do sgaipeadh le sgäla, 
742. Cf. gr. iyü'Aaooav drT?.sTg, 
Paroeniiogr. gr. 1, 406. 

sgaipim 'zerstreuen, verschwenden' = 
sgapaim: Kondit. sgaipfeach 30, do 
sgaipfheach, 623. Cf. Walsh 140. 
142. MP. 1, 308. 2, 92. 204. Lawlor 
p. 136. GA. 240. Hard. 1, 28; ' ent- 
hüllen ' Jac. 26. MP.2, 78. 

sgäla m. 'Schale, Humpen, Tasse' 
[vom anord. skäl] 742. Hard. 1, 20. 
156. GJ. 3, 5; PI. sgaluighe C. 285. 
Hard. 1, 38. GJ. 7, 100. 

sgalladh Inf. 'brennen, sengen' [vom 
engl, scald] 843. TG. 33. 

sgamal m. 'Wolke, Finsternis, Dunkel- 
heit': sgamal (sgamaill) an dlighe, 

91. Cf. MP. 1, 114. 142. 182. 226. 
294. 312. 2,94. 118. 213. Lawlor 
p. 134; sgamal draoigheachta, MP. 

2, 184. 

sgannal m. 'Skandal, Schande, Ver- 
leumdung' = sgannail f. [mir. scan- 
dal, vom lat. scandalum], auch sganal 
geschrieben, 444. 932. MP. 2, 154. 
Davon sganalach Mise. 33. 

sgannradh Inf. 'Zerstreuung, Verwir- 
rung, Schrecken" [vom mir. scand- 
raim] 55. 464. 531. 1022. GA. 323. 
Lawlor p. 134; sgaurä gesprochen, 
GJ. 4, 28. 5, 119. 

sgaoileadh Inf. 'Befreiung' [mx. skely, 
skeayley : mir. scäiliud] 120. MP. 2, 

92. Mise. 2. 

sgaoilim 'lösen, lassen, loslassen, aus- 
breiten ' [mir. scäilim : w. chwalu]: 
Imperat. sgaoil 315. 631. 633; sgaoil 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOTN OIDIICIIE. 



399 



me air siubhal 'lafs mich crehn'/ 
Walsh 4:2. Praes. sgaoilid C. 541. 
Praet. do sgaoil 207, sgaoil 514. 
Kondit. do sgaoilfin 656 v. Fut. pass. 
sgaoilfidbear 912. Cf. sgaoilfeadh 
a bbrön, Eah. 162; scaoiltear seölta 
' die Segel werden entfaltet ' GA. 95. 

sgaoilte 'gelöst, frei, flott' (das Gegen- 
teil von ceaugailte , Kah. 174:) 51 v. 
153. 473. 692 v., 1, 9. 759. GA. 159. 
Davon sgaoilteach GJ. 3, 67. Die 
Form sgaoiltbe 473 C bestätigt 
MoUoy 174. 

sgaradh Inf. 'sieb trennen' [mir. scarad] 
119. 819 ; sgarambaint GJ. 6, 99. 

sgaraim ' trennen , sieb trennen ' [mir. 
scaraim : w. ysgar] : Praes. sgaraun 
692 V., 9. Praet. sg. 1. sgaras 1025. 

sgäth ni. 'Schatten, Schutz, Verwand, 
Furcht, Betreff' [mir. scath, scäath : 
w. ysgod, indog.], -^ViXg. sgdith: ar 
sgäith a ngniomhartha, 900; cf. air 
scäith do sceithe, Hard. 1, 132. 

sgathamh m. 'Weile, Mal, eine kleine 
Entfernung' 120. 692 v., 3; sgatha, 
Lawlor p. 134; le sgathamh, GJ. 3, 
39; air feadh sgatbaimb, 4:, 40; cf. 
7, 92. 

sgäthmhar 'furchtsam, schamhaft' = 
sgdithmhear 234:. 269. 

sgeal m. 'Geschichte, Nachricht, Wort' 
[mir. scel n. : w. chwedl] : 6 sgeal go 
sgeal (sgeal ar sgeal), 705; Gs. 
sgeil 307. 464. 526. 531. 824; PL 
sgealta 444. GA. 383. 

sgeimhie f. 'Schrecken, Streit', vulg. 
sgimhle (spr. sgile) 1017. Cf. MP. 
1, 62. 110. Msc. 10. GJ. 5, 24. 9, 
246. 10,618. 

sgeinnideach ' scheu, schi'eckhaft ', vulg. 
sginnteach 269. 

sgeinnim 'springen, knospen, weg- 
springeu, aufbrechen' [mir. scendim, 
scinnim], yolg.sgiymim: Fut. sginn- 
fid (sgeinfid) 842. Cf. Jac. 18. 113. 
Eah. 146. GA. 97. 295. MConm. 98. 
Lawlor 137. 

sgeith Inf. 'speien, auswerfen, aus- 



breiten ' [mir. sceith] 444. GJ. 7, 99. 

TG. 17; sgeitheadh Lawlor p. 134. 
sgeithim 'speien, aiisbrechen, knospen ' 

[mir. sceim : w. cbwydu] : Fut. sgeith- 

fid 842. Cf. TG. 28. 34. MP. 1, 102. 
sgeöl m. ' Geschichte ' = sgeal (wie 

Rah. 160), als Ausruf, 418^. 
sgimhle s. sgeimhie. 
sginnim s. sgeinnim. 
sginnteach s. sgeinnideach. 
sgiobaim ' ergreifen, wegnehmen, weg- 

reifsen ' [mir. scibim (?), vom engl. 

to skip ?] , auch sguibim : Praet. 

sgiob 137. 722 V. Impf, sgiobach 

709. Kondit. sguibfin 652. Cf. Rah. 

104.230. Mise. 16. GJ.2,336. 4,211. 
sgiolladh 'schelten' 1005 v. CA. 1, 157. 
sgiomalta 'nttt': ?scimhialta 433 v. 
sgfth f. 'Ruhe, Ermüdung' [mir. scith 

'müde'] 120 V., auch sgioth 665. 
sgiüirse f. 'Geifsel, Peitsche' = sgiürsa 

[vom engl, scourge] 1009. MP. 2, 96. 

122. 154; PI. sgiuirsidhe Mise. 27. 
sgöladh Inf. 'verbrühen, verbrennen' 

= sgolladh, sgalladb [vom engl. 

scald], vulg. Gs. sgöla 'Qual' 1005. 

Cf. MP. 1, 204. Jac. 26. TG. 6. 10. 

GJ. 9, 246. 
sgolia ' verbrannt, qualvoll ' 533. Mise. 

17. 75. Lawlor p. 134. 
sgoth f. 'Blume, Sprofs, Flor, das Er- 
lesenste' = sgoith [mir. scoth]: Ds. 

d'fhior-sgoith beithe 178. Cf. MP. 

1, 262. GJ. 2, 278. 3, 88. 4, 16. Celt. 

Mise. 378; plür-sgoith TG. 70; min- 

sgoth na nogh, Rah. 162; ursgoth 

na ngaoidheal, MP. 2, 58; dian-sgoth 

2,90. 
sgothaim 'blühen': Kondit. sgothfadh 

246 V. 
sgreadaim ' schreien ' [vom mir. scret] 

313. 583. Cf. ärd-sgread MP. 1, 278. 
sgri'ob f. 'Ritz, Kratz, Einschnitt, 

Spur, Zug, Strich' = sgrib [mir. 

scrib] 702. Cf. MP. 2, 44. 212. 220. 

Rah. 116. Hyde 96. 126. GJ. 3, 16. 29. 

PI. sgribe 3, 68; län-sgriob MP. 1, 



400 



LUDW. CHR. STERN, 



200; sgriob pinn Hyde 140. Rah. 
160; leabhair-sgriob, 196. 

sgriobh Inf. 'schreiben' [mir. scribaim : 
w. ysgrifo, vom lat. scribo] 1016. 
1023. 

sgriobhtha 'geschrieben' 60. 412. 

sgrios m. 'Zerstörung, Vernichtnng ' : 
leir-sgrios 24, mör-sgrios 369. 

sgriosaim ' Avegwischen, zerstören, ver- 
nichten': Kondit. sg. 1.: sgriosfaiü 
652 V. Praet. pass. sgriosag 79. 

sgrog m. ' Hals ' [vom schott. scrog, 
engl, shrug ?] : caol-sgrog 652. Cf. 
scrogal ' long neck ' Donoghne, Sean- 
fhocailp. 14; scrogalach GJ. 13, 205. 

sgrüdadh Inf. 'untersuchen, prüfen, er- 
örtern' — sgrüdughadh [vom mir. 
scrütan , vom lat. scrutor] 444 ; cf. 
stair do sgrMa, MP. 1, 106. 2, 130. 

sguabadh Inf. 'fegen' 297. Hyde 24, 
\\i\g. sguab? Cf. sguab-fholt 'lang 
herabhängendes Haar ' MP. 1, 216. 

sguabaim 'fegen' [vom mir. scüap : w. 
ysgub, vom lat. scopa]: Praet. do 
sguab, 137 V. Cf. MP. 1, 318. 

sguaine f. 'Schwärm' [vom mir. cuaine 
' ein Wurf junger Hunde ' ] , PI. 
sguainte (sguanta) 13. Cf. Hard. 
1,185. 0' Gr. 566, sguainne GJ. 6, 
116, sguain MP. 2, 92. 

sgubhlha, sgumhtha 'blühend' [von 
sgothaim] 246. 

sguibim s. s(jiobaim. 

s\ particula augens der 3. sg. f. und 
der 2. pl. Als Pronomen der 2. pl. 
des Imperativs scheint si im Manx 
von der Form unzertrennlich ge- 
worden zu sein, indem mx. bee-jee 
dem alb. bithibhsi entspricht. S. die 
Anmerkung in den Bemerkungen 
oben. 

si ' sie ' , Pronomen der 3. sg. f., als 
Nominativ [mir. si : w. hi] : thriomaig 
si, 166; gur sheid si, 471; do bhi 
si lag, 661. 163. 349. 415. 446. 530. 
566. 647. 662. 696. 707. 713. 747. 
958. 1021. 1023. 

siad 'sie', Pronomen der 3. pl., als 



Nominativ [mir. siat : w. hwynt]: 
caithfidh siad, 908. 

siar ' westlich, rückwärts, hinten ' [mir. 
siar, aus s-iar 'nach, hinter']; ar 
taobh shiar dhe, 1002. 

sibh 'ihr' [mir. sib : w. chwi] 102. 
692 V., 19. 

sfdh f. 'Feenwohnung, Feenreich' 
[mir. sid n. ; cf. lat. sedes (?) KZ. 28, 
292], Gs. sidhe : uaisle sidhe, 70. 
74; le saoithibh sidhe, 119; a fhaig- 
bhean tsidhe , 829 v. ; a ndüuta 
sidhe, MP. 2, 134; bean-sidhe Rah. 
144. 202. Mise. 76; beithe sidhe 
MP. 2, 140; ceol sidhe, Lawlor p. 135. 
MP. 1, 51. Zusammengesetzt: sidh- 
bhean 'die Fee' C. 118. 143. 1005; 
siodh-chonän ' fairy urchin ' Rah. 
230. Der Vs. 73 erwähnte Elfen- 
könig ist nach älterer Sage Bodb, 
ri side Muman (LL. 246 a 17). 

sfdhthe 'zu den Feen gehörig': (a) 
fhäig-bhean tsidhthe, 829; oder als 
Gs. sidhe zu fassen. 

sifteöir m. 'Schlaukopf [vom engl, 
shifter] 867. Cf. bean na fiche seift, 
0' Donoghue. 

Si'le n. pr. f., auch Sighle, Sighile, 327. 
370. 1003. Cf. engl. Jill? 

silim 'denken, annehmen' = saoilim 
[mir. säilim ' erwarten '] : Imperat. 
Sil (saoil) 269. Praes. silim (saoilim) 
1015. MP. 1, 108. Praet. shil (shaoil) 
me, C. 41. 

silte 'getröpfelt, hinfällig, herunter- 
gekommen ' [ von silim ' tropfen ' ] 
247. MP. 1,328. ORoe2858. Ferr. 
Davon silteach Mise. 77. TG. 13. 

sin 'dort', demonstrative Partikel beim 
bestimmten Nomen oder Pronomen, 
sonst nach harten Silben auch sohl, 
san [air. sin : w. hyn]: 'das' 977; 
an lä sin 'jenen Tag' 94. 26. 502; 
döibh sin 'jenen' 114; roimhe sin 
'vor jener Zeit' 1020; as sin 'von 
dort aus' 512. 554. 854; anu sin 
'darauf, da' 163; feastain 'sogleich' 
659 steht für an feacht sin. 



MERRIMANS CUIRT AN MHEADHOIN OIDHCHE. 



401 



sfneadh Inf. 'strecken, sich strecken, 
hinlegen', oft sinneadh geschrieben: 
513. 714. 954. MP. 1, 16G. 268. 

sfnitn ' strecken, sich ausstrecken, hin- 
werfen, hinlegen', oft sinnim [mir. 
sinim, cf. lat. sino]: Praet. shin 32. 
692 V., 13. Kondit. sinfeadh 706 v., 2. 
Praes. pass. sintear 405. 

sinn 'wir, uns' [mir. sinn : air. sni, ni : 
w. ni] 500. 

si'nte 'ausgestreckt, hingelegt, ausge- 
breitet', oÜsinnte: 26. 34. 63. 189. 
197. 448. 460. 572. 689. 928; comb 
sinte 'so hingestreckt', 'zusammen- 
liegend' 703. 

sinnte s. seinntc. 

sinscar m. 'Altermann' = sinnsear 
[mir. sinser, alter Komparativ von 
sen], PI. sinsir 'Eltern, Vorfahren' 
373. 760. 

sioda m. 'Seide' [mir. sita : w. sidan, 
vom lat. seta] 267. 387. 417. Cf. 
Sioda ar Shiubhän 's an plubän ar 
a hathair, GJ. 5, 31. 

siogach 'gestreift' [von siog f.] 264. 
GJ. 2, 366. 

si'ol m. 'Same, Saat, Nachkommen- 
schaft , Familie , Geschlecht ' [mir. 
Sil n. : w. hil] 202. 364. 632; gau siol 
an orlaig 'ohne einen Zoll Saat', 
d.h. 'mittellos' (?) 422. 

sioiän s. siothldn. 

si'olbhach m. 'Geschlecht' 634 [von 
siol, wie bealbhach, detbach 'Gebifs', 
aolbhach Eah. 8, caolbhach ibid., 
tesbach CZ. 5, 76]. 

sfolradh m. 'Nachkommenschaft, Ge- 
schlecht' 549; = siolrach 69. 77. 
98. 103. 330. 372. 589. 634 v. 806. 
830. 866 ; Gs. siolraig 636. 895. 

sioiladh m. 'Silbe, Wink, Hauch' [mir. 
sillab, vom lat. syllaba] 45. 558. 
903. Cf. siolla de ghaoith mhärta, 
Hyde 16. Siamsa 105. 

sion f. ' Wetter ' [mir. sin : w. hin : alb. 
sian] 673. Cf. sin MP. 1, 218. 242. 
sionanta s. soineaxta. 
Sionna f. 'der Flufs Shannon' [mir. 

Zeitsclirlft f. colt. Philologie V. 



Sinna] Rah. 176. 196; Gs. Sionaine 
C. 740; Ds. Sionainn AIP. 2, 12. 

sionnach m. 'Fuchs' [mir. siimach, 
siudach], vulg. sionach 723. GJ. 12, 
93. Lane p.227a. 

si'or- 'immerwährend, beständig' [mir. 
sir : w. hir ' lang ' ; cf. lat. serus] : 
slor-bhreith 236, sior-chrädh 363, 
sior-theasbänadh 275. 

siorrach s. scarrach. 

si'os 'hinab, hinunter' [mir. sis, von 
s-is] 137. 153. 706. 

siosarnach f. 'Geflüster' — siusarnach 
[von siosar 'Scheere', engl, scissors?] 
540. 800. Cf. cogaruach id., glu- 
garnach 'Gurgeln'. 

siothiän m. 'Seihtuch, Filter' [mir. 
! sithal : w. hidl], vulg. sioldn 410. 

Sisile n.pr.f. [engl. Cecily?] 328. 
I sith f. 'Friede' = sioth [mir. sid u. : 
w. hedd] 186. 

silheach 'friedlich' (= siothach) 485. 

siubhal Inf. 'gehen, wandern' [im 
altern Manx siul] 1. 837; ar siubhal 
699; Gs. ghluais chum siubhail 
' setzte sich in Bewegung um zu 
gehn' 136. 921, cf. gr. jh] Ö'ifiev 
oder 6' levai, ßfj öl {^eeiv, Hom. ; 
PI. siubhalta 181. 

siubhiaim 'gehen, wandern, weggehn, 
verschwinden ' : Imperat. siubhail 
132 ff. 454 V., 15. Praet. do shiubhail 
554, shiubhail 736. Cf. mir. siub- 
laigim CZ. 1, 436, siblaigim 2, 310. 

siücre m. 'Zucker' = siücra [vom 
engl, sugar] 537. 

siüd s. Süd. 

slab m. ' Schlamm, Kot ' [mir. lap] 52. 
GJ. 2, 306. Cf. alb. Highland M. 1, 
703; engl. slab. 

sladaim 'stehlen' [mir. slataim] : Praet. 
do shlad tu, 961 v. Eah. 262; 'I 
waste away' O'Douoghue 505. 

sladaire m. 'Dieb, Gauner' [vom mir. 
slat 'Diebstahl'], PI. sladaruighe 
430. GJ. 13, 267. Cf. sladaidhe TG. 
35. Vielleicht ist sladaire ' eine 
heruntergekommene Person' (?), 
26 



402 



LUDW. CIIU. STERN, 



schwerlich slaodaire ' Faulenzer ' 

gemeint. Cf. Nicolson, Prov. 290. 

393. Campb., Tales, 1,46. 2,252. 
Släinne n. pr. f. , vnlg. Släine, auch 

Släinge, 327. 
släinte f. ' Gesundheit ' [mir. släinte] 

486. 628. 804. 839 v. 
siän 'gesund, heil' [mir. slän : lat. sal- 

vus] 569 V. 
slaod m. 'Haufen': 'na slaod, 703; PI. 

slaoda (slaodaibh) 28 v. 153 v. 703 v. 

Cf. Hard. 1, 304. MP. 1, 124. 2, 2. 

MConni. 78; 'na shlaodaibh tiugha, 

Rah. 276; slaod ghalair, Rah. 222. 
slaodach ' in Haufen , dicht ' 28. 153. 

730. 
slat f. 'Rute", 'yard' [mir. slatt : w. 

llath , cf. dtsch. latte] 50. 706 v., 1. 
sieamhain 'glatt' [mir. slemun : w. 

llyfn], PI. sleamhaine 266. 
sliabh m. 'Berg' [mir. sliab n.] 723; 

Gs. sleibhe 71, sleibh' 3. 642; PL 

sleibhte 7. 
sliasad f. 'Lende' =: sliasait f. [mir. 

sliassit ; cf. slis : w. ystlys ' Seite '], 

PI. sliasta 63. 
slighe f. 'Weg, Weise' [mir. slige'] 

63; ar shlighe mo chumais, 917. 
slinneän m. ' Schulter ' [mir. slinden, 

von slind 'Ziegel']; davon slinneä- 

nach 'breitschulterig' Seadua 34; 

cromm-shlinneänach (shlingeänach) 

' krummschulterig ' C. 976. 
slfobhaim 'ausweichen, entschlüpfen': 

Praet. do shliobh thü, 961. 
sloigitn ' verschlingen, schlucken ' [mir. 

slocim : w. llyncu] : Impf, ni shloigin, 

294. 
sloinneadh m. 'Zuname, Vatersname' 

[mir. slond, slondud : w. ystlyued], 

PI. sloinnte 802. 
sluagh m. 'Volk, Menge, Heer' [mir. 

slüag, slög n. : w. llu] 119; PI. 

sluaighte 67. 177. 831, sloighte 21. 
sluid f. ' Schlumpe ' = slaid [vom engl. 

slutj 243. 
smächal m. ' Makel ' = mächal; mächail 

f. [vom lat. niaculaj 233. 



smaointe s. smuainendh. 

smaoiste 'eine klotzige Person'? = 
smiste, 244 [schwerlich von smaois 
' Nase ' GJ. 12, 151 , ' Nasenschleim ' 
Siamsa p. 77]. Cf. smiste duin' 
uasail, GJ. 13, 230. 

smeachaide 'glühende Kohle' [von 
smeach 'Stofs, Schlag, Anblasen'], 
PI. smeachaidighe 535. 

smeideadh Inf. 'zuwinken, zublinken' 
= smeide [von smeidim, cf. gr. 
fxeiöävj ' lächeln '] 930. Cf. MP. 1, 
198. Rah. 201; ar smeide sül, MP. 
2,136; smeide a claon-roisg, 2,146; 
searc smeide, Rah. 288. 

smfste s. smaoiste. 

smuaineadh m. 'Gedanke, Sinn, Idee' 
[von smüaiuim] = smaoineadh; PI. 
smaointe 30. 190. 208. 705. 743. 
758. 843. 886. 927; gilt als Sg. und 
bildet den Plural smaointighe 886 v. 

smüid f. 'Rauch, Dunst, Nebel, Be- 
fangenheit, Kummer ' = smüit [mir. 
smüit ZDA. 32, 288; cf. engl, smut] 
165. 233. 680. Cf. MP. 1, 164. 172. 
242. 278. 2, 34. 56. 116. Rah. 60. 
128. Lawlor p. 134; smüt MP. 1, 
154; smüda 'Rufs' Rah. 198; m'in- 
tinn smüiteach, Hard. 1, 92. Davon 
verschieden smut ' Mund , Miene ', 
wie in : smut de ghäire , GJ. 7, 36 ; 
ag cur smuta gäire as, 5, 133. 

smuirt f. 'Staub' [= muirt 'lilth' 
O'R.] 407. 

snaidhm m. f. ' Band, Knoten, Schwierig- 
keit ' [mir. snaidm n.] 760 v.; vulg. 
snidhm 499. 571. 764. Cf. snuidhim 
MP. 1, 218. 2, 220. 

snaidhmim 'knüpfen, befestigen, ver- 
binden ' [mir. snaidmim] : Praet. pass. 
do snadhmadh499v. YvXg.snadhma- 
naim: Praet. pass. suadhmanag 499. 

snaidhmtheach 'festgebunden' [von 
snaidhmthe MP. 1, 126], vulg. 
snidhmtheach 1006 v. 
snamhaire s. snüibhre. 
sniomach 'knotig' [vulg. von snaidhm] 
1006. 



MERRIMAXS CUIItT AN MHEADHOIN OIDHCIIE. 



403 



snfomh Tnf. 'spiunen' [mir. snim] 674. 
4()f) (hier vermutlich dar siiiomhadh 
zu lesen). 

sniomhaim 'spinnen": Praet. pass. snio- 
niliadh 406. Cf. mir. sniim : vv. nyddn 
'flechten, spinneu". 

snödh m. 'Aussehn, Gesichtsfarbe' = 
suuadh [mir. snuad : Av.nudd 'Nebel'] 
165. 552. 

snüibhre ' Griesgram ' (= snamhaire, 
snümhaire) 375. 658. 986, PI. snüi- 
bhrighre 780. Cf. snamhaire ' a 
sour sluggish unreliable person ' 
GJ. 6, 154. 180 (auch auf eine Frau 
bezogen). 

so 'hier', 'dies', demonstrative Partikel 
beim bestimmten Nomen oder Pro- 
nomen nach harten Silben, = seo 
gewöhnlich nach weichen Silben 
[mir. so, seo] : an uair seo, na sluaigh 
seo, an fear seo, an bhi'uinneal so 
shuas, 'sa' tsaoghal so 'in dieserWelt' 
727; ann-so 'hier' 924; roimhe seo 
'vor dieser Zeit' 478; is me comb 
breägh seo 'ich bin doch so schön' 
228 (cf. chomh cuthach so, Mise. 17) ; 
'dies ist': seo toll is cosa, 239. 

so- nominales Präfix zur Bezeichnung 
der guten Eigenschaft, das Gegen- 
teil von do- [air. so, su : w. hy : skr. 
su]. 

socair 'ruhig, sicher, behaglich" [mir. 
soccair] 240. 291. Cf. Rah. 102. 156. 
192. 

socamhail 'behaglich' 667, wo andere 
sochümhail haben. 

sochar m. ' Wohlstand, Vorteil, Glück, 
Behaglichkeit', das Gegenteil von 
dochar [mir. sochor n.] 186. 240 v. 
Cf. 0' Gr. 378. 408. 409. 

sodalach ' hochmütig ' [vom mir. sotal] 
221. Cf. alb. sodal CT. 1, 93. Nie. 167. 

sogh m. 'Wohlleben, Glück, Vergnü- 
gen' [mir. sog ?J 186. 321. 491. 773. 
937. Cf. O'Gr. 357; sodha Lawlor 
p. 136 ; suagha MP. 1, 68. 

soghantach 'fröhlich' 433 v. 

söghmach s. somach. 



soghmhar 'luxuriös, glücklich' 323 v. 
Cf. soghach MP. 1, 62. 2, 130; sögha- 
mhuil 2,204, söghail '2,202. Hard. 
2, 238. Abgeleitet soghachas Rah. 
48, södhchas 184. 

soighead f. 'Pfeil' = saighead [mir. 
saiget : w. saeth , vom lat. sagitta], 
Ds. 'na soighid 'wie ein Pfeil' 161. 

soighidim 'wie einen Pfeil entsenden, 
loslassen , antreiben , beeilen ' = 
soigheadaim: Imperat. soighid chum 
luais e ' betreibe es eilig ! ' 354. Da- 
von der Infinitiv soighideadh, 596. 
Cf. saoghadaim ORoe. 

soill s. saill. 

soillse f. 'Licht, Helle, Klarheit' [mir. 
soillse, von lat. solus] 4. 73. 542. 
767. 780. 831. 856. 

soillseach 'licht, hell, klar' 141. 490. 
824. 

soillsighim 'erleuchten, erhellen': Impt. 
soillsig 812. 

soineania ' heiter, freundlich, angenehm ' 
[vom mir. soinend ' heiteres Wetter ', 
das Gegenteil von doineauta] 433. 
MP. 1,226; soineanda Hard. 1,26. 
72. 84. 

solus m. 'Licht, Kenntnis' [mir. solus 
'licht, klar', cf. gr. aikuq\ 542; PI. 
soilse 0' Don. gr. 88. Cf. solusbhruig 
Rah. 22. 

somach 'reich, glücklich' [vom mir. 
somme ' reich ' ?J 323, Var. söghmach, 
sömhach [von sögh?]. 

sompla m. 'Exempel, Muster '^sampla, 
sumpla [vom engl, sample] 1010. 
Mise. 9. 

sonntach 'dreist' [= sonnda] 433 v. 

soniach ' rührig ' ? [vom mir. suntach 
CA. 1, 181] 433. 

sop m. 'Bündel, Streu' [mir. sop : w. 
sob, vom engl, sop, auord. soppa] 
304. Cf . soip ' Strohhaufen ' MCoum. 
101. 

sört m. 'Art' [vom engl, sort, franz. 

Sorte] : an sört seo, 896 ; Gs. an tsört 

seo, 109; Ds. 6 an sört seo (ö'n tsört 

so) 920; da shört, 686; do'n tsört 

26* 



404 



LUDW. CHR. STERN, 



'von der Art' 337. 346. 430: ad' 
Short ' deiner Art ' 386. 989. 

spaid f. 'Faulenzer, unnütze Person' 
184. GJ. 3, 54. .Ihnlich spadaire 
ORoe, spaidire Mise. 4. 8, spadän 
Mise. 80, wovon spadänta; spaidim 
'betäuben'. 

spangaire m. 'eine verblühte Person': 
spaugaire mnä, 241 v. ; cf. spangar- 
taeh • ' a cow beyond calving ' GJ. 

3, 54. 94. 

späs m. 'Zeitraum, Mufse, Aufschub' 
[vom engl. Space] 100. 665. 889; Gs. 
.«päis 468 V. Cf GJ. 3, 67. 

speir f. 'Himmel' = speur [vom lat. 
sphaera] 23. 641. 673; Gs. speire 6; 
PI. speur t ha GA. 215. Davon speara- 
mhail MP. 1, 88. 186. Speir-hhenn 
'himmlischesWeib' C.149. MP.2,166. 

spfce f. 'Zacken, Spitze, Nagel' [vom 
engl, spike] 59. TG. 44. Mise. 31. 

sporaini 'anspornen, reizen' [vom anord. 
spori]: Praes. ni sporan, 933. 

Sport m. 'Vergnügen, Unterhaltung' 
= spöirt f. [vom engl, sport] 983; 
Gs. breallän spöirt 'eine, mit der 
man sein Spiel, seinen Spafs hat' 
516; cf. lucht spoirte, Mise. 20. 

spreagadh m. 'herausfordern, Aufreg- 
ung, Lebendigkeit' 718 v., 8. Sonst 
spreacadh GJ. 9, 313, spracadh 9, 
347. CA. 1, 181. Vom engl, sprack, 
sprag 'flink, munter' und spark 
'Strahl', ef. Bhain tu an spreag as 
teas na greine, Tribes p. 30; nä 
raibh spreag a nalt na 'bhfeith leat, 
ibid.; spreagadh (vom Funkeln des 
Weines) Lavvlor p. 135; Spreagaim: 
nä spreag an ghriosaeh, Siamsa 21. 

spreagaireacht f. 'Austimmen, Musi- 
zieren, Klang' 692 V., 5. Cf. au te 
do spreagach ceöl-sith, MP. 1,70. 

spreas m. 'Weichling' 619. 668. 706 v., 

4. MP. 1, 224. 2, 48. 146. Mise. 96. 
TG. 51. 78. 0' Gr. 568. Eah. 14. GJ. 
3,56. Cl. Tuir. p. 88v.; davon sprea- 
sdn Oss. 2, 91 , spriosän MP. 1. 156. 
Hyde 70. 



spriocaim 'sich anstrengen' (?): Kondit. 

spriocfadh 706 v., 4. Cf. ar an spriog 

' in den letzten Zügen ' CA. 1, 57. 
spriongar Inf. ' streichen, spielen ' 710. 
sraic s. strac. 
sräid f. 'Strafse' [mir. srät, vom la.t. 

strata via]: ar an sräid (ar au 

tsräid) 448; Gs. sräide 303. 439. 

454 V., 14. 504. 837. 
srangaire s. stravgaire. 
sraod m. 'Wäsche' 395. 
sraoill f. 'Schmutzliese' (= straoil f.) 

243. 315. 918. MP. 2, 78; straoil 

GJ. 12, 142. 151; straoile chaoeh, 

Oir. 3,'*1()0; davon sraoilleachd GJ. 

3, 110. 
sraoiileadh Inf. 'schleppen, zerren' [von 

sraoilira, straoilim] 51; sraoile MP. 

1,334; cf. alb. struilleadh 'to spoil' 

Carm. 2, 266. 290. 
sraoillte 'gezerrt' 446. 
sreang f. 'Strick, Schnur, Faden' = 

srang [mir. sreng, cf. engl, string, 

dtsch. sträng] , PI. sreangaibh (sran- 

ga) 655. 
srimile, srioimile s. sruimile. 
srön f. 'Nase' [mir. sron : w. flroen], 

Gs. sron 551. 
sruimile m. ' unbeholfener Mensch ', 

vulg. srimile, srioimile 433. Cf. ORoe 

2858. MP. 1, 124; PI. sruimili GJ. 

13, 267 ; abgeleitet sruimealta, Clar. 

1086; srimileog 'clumsy girl'. 
sruth m. 'Strom, Flufs' [mir. sruth n. : 

w. ffrwd], Gs. srotha, vulg. sroithe 

f. 295; PI. srothaidhe MP. 2, 88. 
stäbia m. ' Stall ' [ vom engl, stable, 

wogegen saball vom lat. stabulum] : 

a stäbia ('s a' stäbia) 448; PI 

stäbluighe RC. 14, 154. 
stäca m. 'Haufen, Schober, Pfosten, 

Schornstein' [vom engl. Stack] 297. 

Cf. Mise. 69. MCoum. 101 ; PI. stä- 

caidhe MP. 2, 82; stäicin 1, 300. 

Davon stäcadh GJ. 2, 278. 3, 5. 
stadaim 'stehen bleiben' [vom lat. 

Status] : Fut. stadfaidh 540 v., 13. 
staf m. 'Stab' [vom engl, statf, dagegen 



MERRIMANS CUIKT AN MI1?:A1)H0TN OTDUCIIE. 



405 



mir. sab vom aiiord. sabr] Eah. 122, 

stabh 76; davon län-staf C. 58. 
stägach ' geschnürt ' [vom engl, stays 

'Schnürbriisf , afr. estaie] 238; cf. 

396. AI. 'iiseless'; cf. alb. stä. 
stäid s. mlostdid 
stailc f. 'Stiel, Schaft' [vom engl. 

stalk], auch 'Verstocktheit' 701. 

Cf. stalca GJ. 5, 158. 
staiiceach 'hölzern, steif, hartnäckig' 

[von stailc, vom engl, stalk], vulg. 

stailliocach 220; cf. stalcach TG. 51. 
stampa m. 'Stnmpf, Rumpf " [vom engl. 

stump : oder von stamp ' Gepräge, 

Schlag'?] 978 V. 
staramhail ' unterhaltend ' = stairea- 

rahaii [von stair, vom lat. historia] 

213 V. Oder storramhail ' kühn ' ? 
stiuir f. 'Ruder, ein steifes Band auf 

dem Hute" [vom ags. steor, anord. 

styre ' Steuer ' ] 258. Cf. hata . . . 

stiuir air, Mise. 102; auch bildlich. 
stoca m. 'Strumpf [vom engl, stock, 

stocking] 292. Rah. 232: PI. sto- 

caidhe MP. 2, U. Mise. 54. 
stollaire m. 'ein dicker, starker Kerl", 

auch Stolaire [von stollaim ' zer- 

reifsen' GJ. 4, 38] 698. Cf. MConm. 

90. Clar. 1213; stolaire liath Mise. 

99; stollaire 'a lazy man' Donegal. 
stollta ' heftig '(?) [von stollaim; 

kaum = stölda 'gesetzt'] 560. 
stopaim ' Einhalt tun ' [vom engl, to 

stop] ; Praet. sg. 1. stopas 504. Cf. 

cuir stopa ar do bheal uaim, Mise. 

18. 
stortha , störHha ' derb ' ? [= storra- 
mhail?] 955. 
strac m. 'Rifs, Stofs, Zug' [vom engl. 

track ?], vulg. sraic 702. 
stracadh Inf. 'wegreifsen' 666 v. Cf. 

MP. 1, 332. 2, 178. Rah. 8. TG. 32. 

GA. 360. MConm. 98- 
stracuighthe 'hingerissen' 447. 956; 

stracaithe Mise. 95. 
stracaim ' ziehen , reilsen , zerreilsen ' 

[cf. niederd. trecken] : Praes. stracann 

956 V. Fut. sg. 1. stracad 134. 



Kondit. stracfainn 655 v. Cf. Rah. 
268. Mise. 5. 15; sdrac Molloy 178. 

slrae ' verirrt ' = engl, stray : ar strae 
' astray ' 663 v. MP. 2, 20. 68. 158. 
TG. 93. Mise. 34. 

strampa, strammpa m. 'Rumpf [vom 
engl, stump] 978. Cf. stampa, 
fifumpa, und steanncän = streanncän. 

strangaire m. 'abgearbeitete, faule 
Person ' [ von strangaim ' ziehen, 
zerren'] = sravfjaire 241. 

slri'oc Inf. 'sich fügen, sich ergeben' 
[vom engl, strike] 962 v. Cf. strioc 
'Streich' MP. 2, 142; striocäil MP. 
1, 108. 2, 8. 30. 144. Jac. 86. 91. 93. 
GJ. 7, 84; 'zu Ende gehen' O'Gr. 
580 ; ' sinken ' ( von den Sternen ) 
Rah. 146. 

strfocadh Inf. 'sich fügen' 125. 962; 
' betteln " (?) 666. Cf. 0' Gr. 553. 
569. 581. GJ. 6, 183. 

ströicim ' zerreifsen ": Kondit. ströic- 
fln 655. Cf. stroctha GJ. 6, 92, 
ströca Mise. 31. 

stuacach 'barsch, bäurisch' — stiiai- 
ceach 220. 955. Cf. GJ. 6, 92. 93. 
TG. 51. KP. Seadna 33; bruinn- 
stuacach ' clumsy ' Rah. 20; stöcach 
' Bummler ' GJ. 7, 15 ; stuaicbhean 
Hyde, L. sgeul. p. 256 ; stuacar Rah. 

stuaim f. 'Miene, Eiufalt, Bescheiden- 
heit ' 272. MP. 1,302. O'Gr. 590. 
GJ. 6, 140. 13, 209. 

sfuaire f. 'Mädchen' 242. 685. Cf. 
Hard. 1, 208. Walsh 42. MP. 1, 162. 
164. 216. 342; stuairiu Walsh 36. 

stuama ' bescheiden , mäfsig ' und ' ge- 
schickt, gewitzt ' (= stuamdha) 213. 
Mise. 77. Rah. 156. 284; mi-stuama 
0' Gr. 529. Davon stuamacht, Hyde, 
L. 1. p. 135. 

siumpa u. 'Stumpf, Rumpf [vom engl, 
stump] 978 V.; stümpadh MP. 1, 104. 

stüticach ' stinkend ' [aus stionucach, 
vom engl, stinking?] 220. 

siiaimhneas m. 'Ruhe' — suaimhnios, 
suaimhnis 189; cf. gan suaimhneas 
do 16 na d'oidhche, Walsh 42. 



406 



LUDW. CHK. STEKN, 



suaidhte, suaighte s. fiunUhfe. 

suairc 'gefällig' [mir. suairc] 754 v. 

suairceas m. 'Scherz' = snaircios, 
suaircis 188. 679. 

suairle s. samhairle. 

suaithte 'geknetet, gedrückt, vermengt, 
schmierig' = su(T!i7c [von snathaim] 
221 V. 446. 1021; cf. m'intinn snaite, 
MP. 2, 88. GJ. 7, 84. 

suaithteach ' schmierig ' 221. 

suan m. 'tiefer Schlaf [mir. süan : w. 
hun : lat. somnus, indog.] 41. 188. 

suarach ' geringfügig , unbedeutend, 
armselig', 'sorr.y'358. Rah.284. 286; 
suathrach MP. 2, 82. 

suas 'aufwärts' [mir. süas, von s-uas] 
54. 146. 692 V., 16. 956; shuas (st. 
do shuas) 348. 692 v., 2. 

suathadh Inf. 'kneten, drücken, ent- 
stellen ' [mir. suathad] 190. 475 (wo 
die Lesart da suathadh CD auf ead 
zu beziehen ist). 565. 771. Cf. MP. 
1,208. TG. 34. 

subhachas m. 'Fröhlichkeit, Vergnü- 
gen' [vom mir. subach, das Gegen- 
teil von dubach], vulg. subh'chas 
710. 845. 879. 

süd 'dort' [mir. süt : w. hwnt] = sind 
305. Cf. üd 'iste'. 

siigh m. 'Saft, Feuchtigkeit, Schmier' 
[mir. sug : w. sug ?] 410. 869. Var. 
sügha. Cf. sügh ' Rufs ' [mir. suide 
f. : w, huddj'gl]. 

suidhe Inf. 'sitzen' [mir. sude, suide: 
w. sedd : lat. sedere, indog.] 116 v. 
204. 409. 733; 'na suidhe 'sitzend' 
fem. 64. 144. 

suidheachän Inf. ' sitzen (GJ. 6, 178), 
lagern, festlegen, darlegen, bewei- 
sen' = siiidheachant 965. Cf. MP. 
1, 106. 2, 184. GJ. 3, 106. Jac. 28 ; 
guidheachaint ' beten ' GJ. 6, 24. 

suidheamh ni. 'Sitz, Lage; darlegen, 
beweisen' (= suidheadh) 7. 116. 
421. 484. 822. 824. GA. 160. Oss. 4, 
118; Gs. suidhte C. 692 v., 13. 

suidheamhail 'ruhig, gesetzt' 213 v. 

suidhim 'sitzen' [mir. suidim]: Praet. 



d'shuidh 116 v.; shuidlieadar 70. 
Fut. suidhfig 130. 

suidhte 'gesetzt, bestimmt, entschie- 
den, deiitlich nett' 97. 126. 154. 
192. 202. 320. 430 v. 499. 607. 612 
(cf. GJ. 6, 94 b). 993. 1024. Cf. go 
suidhte MP. 2, 88 (Merriman); is 
suighte deas a com 's a cnamha, 
1,51; a bhuachaill shuighte sästa, 
2, 72. 

suighte 'ausgetrocknet' [vonsüghaim: 
mir. sügim : lat. sugo ' saugen '] 198. 
IV V. GJ. 3, 56. 

süil f. 'Auge' [mir. süil : w. haul 
'Sonne" : got. sauü id.], vulg. siüil, 
45. 231; Pl.süüe (siüile) 155. 166 v. 
404. 579. 647. 700 v. 1025, siüilibh 
700; Gp. sül (süil) 35. 322. 

süil f. 'Hoffnung, Erwartung' [= süil 
'Auge'], mit folgendem le (wie 
tnüth) 'auf 290. 296. 845. 870. 960. 
Cf. mar shüil 'hoffend' MP. 1,258. 
2, 164. 

suim f. 'Summe, Betrag, Belang, Ach- 
tung' [mir. suimm, vom lat. summa] 
483. 501. 586. 760. Cf. MP. 1, 89. 
2,138; suim de laethibh, GA. 41; 
ö'n tsuim go cheile ' von einer Zeit 
zur andern ' GA. 141 ; gan suim 
' gleichgültig ' MP. 2, 88. MConm. 
107. 

süist f. ' Dreschflegel ' [mir. süist : w. 
ffust, vom lat. fustis] 299. MP. 2, 78; 
fear na süiste, Rah. 166; fear süiste, 
Mise. 68; PI. suistighe MP. 1, 204. 

sult m. ' Fett, Lust, Freude ■ 244. 710; 
Gs. suilt 893. Cf. MP. 1, 268. GA. 
251.259; glör suilt 'ein histiges 
Wort' 0' Gr. 582. 

sumach m. 'Biedermann' 323. 617; PI. 
sumaig 595. Cf. sumög id., somachäu 
' eine harmlose Person ' GJ. 12, 42, 
samachän GJ. 12, 143. 

sümaire m. 'stumpfer, träger Mensch' 
375 V. 780 V. : ' mope ' P. 0' Leary, 
Mion-chaint 1, 18. Cf. alb. ' Knittel ' 
Mackenzie, Beauties 67 a. 

süsadh m. 'grobe Decke' 408. GA. 106. 



MEKRIMANS CUIKT AN MHKADIIOIN OIDUCIIK. 



•107 



GJ. 7, 83. Davon sviisiu ' wollene 
Decke ' Mise. 86. Selfinstr. 58. 
suthain 'glücklich, ewig' [mir. sntbain, 
sutliin, von su-tan] 754 v. 

T' statt du ' (lein ' vor betontem voka- 
lischen Anlante, wie: t'anam, 656. 
tä s. täim. 
tabhairt Inf. 'geben, überliefern' [mir. 

tabairt] 496. 59«. 657. 718 v., 6. 
tabhar st. t-adhbhar 597 v.; C hat 

tabhrrt. 
tabhartha 'gegeben' 494. 
tabhraim s. bheirwi. 
taca m. 'Stütze, Halt, fester Grund, 

Zeit' [von aice] 34. 692 v., 4. Cf. 

Rah. 98. 116. 176. Jac. 93. MConm. 

107. Hard. 1, 22. GJ. 2, 366. 5, 119; 

bliadhain go taca so, GJ. 2,215; taici 

Sgenl. Mnmh. 7, 8 ; PI. tacaidhe MP. 

2, 90. 
tachtaim 'ersticken, erdrosseln, hängen ' 

[w. tagn; cf. lat. ango]: Praet. pass. 

tachtadh me, 511. Cf. IMP. 1, 340. 

2, 224. 176. 
taclach 'lockig* [vom engl, tackle] 

151. Cf. MP. 1, 88. 178. 226; tac- 

laibh röin , GJ. 3, 5 ; täclaidhe a 

luiuge, 0" Donoghue 65. 
iafann m. 'Jagen, Kläffen' = tathfaiin 

[mir. toffuud, von toibnim, aus do- 

svennim], vulg. tafan 133. 718 v, 4. 

Cf. tabhthann caol na sionnach seang, 

Hard. 1, 238. 
tagaim 'kommen' (= tigim): Praes. 

tagan 953; Impf, tagach 369. Cf. 

GA. 65. 153. MConm. 78. MP. 1, 128. 

312. 2, 64. GJ. 4, 41. Hard. 1, 54. 

0' Gr. 654. 
tagairt Inf. 'rechten, streiten" [mir. 

taccre] 844. MP. 1, 126. 2, 181. Mise. 

33. 34. MConm. 101 ; auch tagradh 

MP. 1, 20. Walsh 66. 
tagraim 'rechten, Bezug nehmen auf, 

anrufen " [mir. taccraim, von agraim]: 

Impf. vulg. tagarain 306. Cf. O'Gr. 

475. 
taidhbhreadh m. • Gesicht , Traum , Er- 



scheinung " [mir. taidljriud, von do- 
aith-berim 'exhibeo'] GA. 304, vulg. 
taidhriomh, toidhreamh 38; taid- 
reamh GJ. 6, 180; von taidhlihrim, 
Praet. pass. taidhreag Mise. 40. 

taidhbhse m. f. ' Erscheinung, Gebahren' 
[mir. taidbsiii, von tad-badim], vulg. 
toidhbhse 362. 389. 436. 766. 823. 

taidhbhseach 'stattlich, prunkend, stolz' 
[mir. taidbsech] , vulg. toidhbhseach 
16. 47. 142. 274. 342. 403. 595. 801. 
987; Gs. toidhbhsig 74. Cf. GJ. 3, 
86. 4,6; taidhseach Mise. 83. 

täim 'ich bin' [mir. täim, atäii; cf. 
lat. Stare, adstare] : Praes. sg. 1. täim 
gau cheile, 308. 310; mar täim-se, 
183. 330. 821; teinn mar taohn, 209. 
MP. 2, 20; sg. 3. tä fhios againe, 
C. 778. 323. 395; is geal mo ghne, tä 
m'eadan tläith tais, 230 f. 223; relat. 
afä 927, geAvöhulich aber 'tä 242. 
327 v. 473. 837 f. 923; PL 3. tuil- 
leadh mar täid, 329. 835. 

täimh 'ohnmächtig, still' = tämh: 
täimh 'na niall, 941 (cf. mir. täim- 
nell); ar täinihchrith, 768. Cf. 
tämhlag, Walsh 88. Rah. 152. 156. 
164; tämhach 'faul' MP. 1, 176. 
[Von täimh ' Ruhe, Ohnmacht, Tod "j. 

tain f. 'Herde, Schar, Menge' [mir. 
täiu ' Raubzug ', ' Trift ' von äin, 
do-agim 'treiben'], auch tän 454 v., 
4:. PI. täinte (tänta) 254. 371. Cf. 
MP. 1, 180. 184. 228. Rah. 14. 136. 
Jac. 34 ; täin-rith MConm. 91. 

täir f. 'Verachtung, Niedrigkeit, Ge- 
ringschätzung', Gs. täire 869. Cf. 
faoi thäir, MP. 1, 180. 

täir 'gering, niedrig, gemein, verächt- 
lich' (= tär) 878. 927; täir -lag 
941 V. ; cf. fann täir, Jac. 96. 

tairbhe f. 'Frucht, Gewinn, Vorteil' 
[mir. torbe n., von do-for-bith] 376 v. 

tairbheach ' v.ohltuend, vorteilhaft' = 
tainbhioch [mir. tairbech] 987. 

tairgim 'anbieten, versuchen, sich be- 
mühen ' [mir. täircim] : Praes. vulg. 
tairigiun 117. 



408 



LUDW. CHR. STERN, 



täirne 'Nagel, Pflock' = tairnge 878; 

PI. täiniibh 885; tainigidhe Hyde2'±. 
tairngitn ' ziehen ' [von ringim ' reis- 

seu '] : Praet. tharraing 955. 
täirrbhreac 'am Bauche gefleckt' [von 

tärrbreac] 16. 
tairsgin f. 'Anerbieten, Vorsatz' [mir. 

tairgsiu] 117 v. 
tais 'feucht, vi'eich, zart': beal-tais 

150, caoin-tais 121, min-tais 121 v. 

201, tläith-tais 230. 
taithig s. tafhag. 
taithigin s. iathaigin. 

taithneamh m. ' Sonnenschein , Liebe, 
Lust, Vergnügen' = taithniomh 
[mir. taitneni ' Glanz 'J 676. 935. In 
Ulster und Schottland taitneamh 
(GJ. 3, 91. i, 232). 

taithneamhach ' angenehm , erfreulich, 
vergnüglich ' = taithniomhnch [mir. 
taitnemach 'candidus'] 7. 140. 151. 

202. 242. 262. 487. 931. 987; taith- 
nioch MP. 2, 204. 

täl m. 'Ergufs, sich ergiefsen ' 160. 
330. 869. 940. Cf. MP. 1, 180. 2, 
116. 22. Jac. 106. TG. 61. Rah. 32. 
GJ. 7, 100. 0'Donoghuell6. 

talamh m. ' Erde ' [mir. talam ; cf. lat. 
tellus] 6. 42. 590. 642; ar thalamh, 
852. 

tallaire s. tollaire. 

tamall m. ' Weile ' , vulg. tamal 12. 
645. 

tämh s. tdimh. 

taobh m. f. ' Seite ' [mir. toeb, toib n. : 
Av. tu]: taobh ar thaobh, 704; ö 
thaobh go taobh, 718; ar tliaohh na 
sräide, 489; ar taobh shiar dhe, 
1002; dtaobh nun de, 707; taobh 
do'n tsaoghal, 477; taoibh liom 
'mir zur Seite' 28; fa thaobh, 474; 
taobh le oder ar dtaoI)h le ' ange- 
Aviesen auf, nur mit' 390. Taobh 
:= teaghamh, 676 v. 

taoiseach f. 'Führer, vornehm' [mir. 
töisech, von tüs : w. tywys 'Anfang', 
von 6s, uas ' oben '] 595 v. 

taosgadh Inf. ' ausgiclsen, auspumpen, 



leeren ' [mir. töesca] 740. Cf. MP. 
2,90. GA. 107. Rah. 198. 288; taosg 
'Strom', taosgach Rah. 148. Dirge28. 

tapa 'flink, behend, tüchtig ' = tapaidh 
[mx. tappi, tappee ; vom mir. tap = 
opann nö bidg] 133. 200 v. 540 v., 10. 
64