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Full text of "Zeitschrift für deutsche Philologie"

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ZEITSCHRIFT 



PUB 



DEUTSCHE PHILOLOGIE 



HEBAÜSQEGEBEN 



TON 



Dr. ernst HOPFNER 



PBOmiZIALSCHDLRAT IN KOBLENZ 



UND 



Dr. JULIUS ZACHER 

PBOF. A. D. DMIVBBSITÄT ZC HAIJ.B 



NEUNTER BAND 



i 



vtrp 

HILDEBEATO 

LIBEAEY. 



HALLE, 

TXHLAO DEB BÜCHHAÜDLUNO DES WAISBNHAFSES. 
1878. 



■v.V. 



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V'f ? I r"» ■■'>"'■ '^ ' ^' \ 



i^. "ö q o C) 7 



Vl'TRZKTOHNIS DER BISIIKRICKN MITAKBKITKK 



I'ror. ilr. A.Amol Uli j; in Frciimrg.f 
Prof. (Ir. 0. Androscu in Konn. 
rrol'.dr. Aiiy.Anstliütz üiHiillH.t 
GvmnasiaU.dr.OAiieU in Weimar, 
WLdr. A. A rad t iü Frunkfurt a. 0. 
Diri'cUir pTof. dr. J. ArnoIdL in 

Guiiibiittien. 
Oymn.-l. dr. R. A rnoldt in Elbing. 
rrort'süor Hauer in Frt'ihurg i. 13. 
ProfeKHor dr. F. Bech in ZeiLs. 
Prof. dr. E. liernliardt in Erivat. 
Scbulrat dr. H. K. Bezzenber- 

ger in Merseburg. 
Hr. A. BezzBuberger, privat- 

docent in GOttinjren. 
ProL dr. A. Roretiua in Halle. 
Dir. dr. L. Bussler in Biücbweilor. 
Dr. Boxb»rger in Strobleu bei 

DrHüdea. 

I)r. J. Brakelnuiu n in Paris, f 
I'roC dr. H. Brandes in Leipzig. 
Frau« Braiiky in Wien. 
Prof. dr. W. Braune in Leipzig. 
Prof. dr. S. Buggo in ChrlHtiauiik. 
Prof.dr.W.rreceliuainElherfcId. 
Pro)", dr. B, Delbrück in Ji^na. 
iGynimwiallebi-or dr. Dittmar in 

Magdeburg. 
Gvmn.-I, dr. B. Döring in Leipzig. 
Ok-rl. F. Mrosihn in Neugtottin-t 
t >hcrl. dr. H. K rd m an n in Hamburg. 
Obrl, dr. O. Krdmaun i.Kunig.>ibflrg. 
Oeb. SUfits-Archivar dr. E. Fried- 

Iftader in Berlin. 
H. Prisebbier, dirigent d. ,st£dt. 

mftdch.-bürgerach. in Königsberg. 
Prof. dr. K. Frouimanu. dircctor 

des gürman. niuB. in Nürnberg. 
Dr. H. Gering, privatdoo. in Halle. 
Prof. dr. G. Gerland in Strassburg. 
Archlvgecr. Fr. Geras in Hannover. 
iOhurltjhrer dr.Gombort inGroaa- 

Skn'blit/ 
0)1' I ifirdrUGottachick 

in [lenburg. 

iKedactt;ur H. Gradl in Eger. 
iDr. JastQS Orion, diroctor düs 

lywuias in Verona. 



Ohoricliror dr. Haag in BtTÜii. 

Pfarror dr. Tb. Uanf>en in Lun- 
dun i. Ditbuiariwbi'n. 

G)'tunaüiai]ehn*r dr. Ignaz Har- 
czyk in Brcälau. 

Fruib. V. Hardenberg. GrnaBbcri. 
Badisclier zollinsptK'tor und sta- 
ll on sc ontroieur in Metz. 

KealticliuLlebrer dr. HeiuKCrliug 
in Sißgen. 

Direktor prot". dr. W. Hertzborg 
in Bremon. 

Prof. dr. MoriÄ Heyne in BukoI. 

Dr. Karl Hildebrand, privat- 
doc'.mt in IlaUe. f 

Prof.dr.K. Hilde brand iu Leipzig. 

Prof. Val. Hiutner in Wien. 

Dr. S. Uirzel. bucbhändler in 

Leipzig, t 

Sübulratdr. E.Höpfnor in Koblenz. 

Dr.A.lIoldBr.ob.-bibl.i.Ciirlsrube. 

br. K. Holtbeuer in Delitzscb. 

Prof. dr. A. Ilueber in Innsbrui^k. 

Öberl. dl. 0. J a n i c k e in Berlin, t 

Dr. E. .Tarobs, anibivar u. biblio- 
tbekar in Wernigerode. 

Dr. K. Jessen in Eoponbagen. 

Dr. F. Jonas iu Arolsen. 

Dr. Friedr. Keinz, k. Staatsbi- 
bliothek -secretär in Müncben. 

Prof. dr. A. v. K euer in Tübingen. 

Dr. E. Kettnpr in Halle. 

Bucbhdl. A.Kircbhoff in Leipzig. 

OymnaäiaU. dr. K.Kinzcl in Berlin. 

OlM^rl. dr. Kleemann in Buchs- 
weiler. 

Dr. H. Klinghardt in Gumperda 
bei Kabla. 

Prof. dr. C. Fr. Kocb in Kisonaob.t 

Gymnasiallehrer dr. Artar Köb- 
lor in Droaden. f 

Bibliotbekar dr. Reinhold Köh- 
ler iu Weimar. 

Dr. Gugeu Kölbing, piivatdo- 
ccnt in Breslau. 

Direct. prof. dr. A. Kuhn in Berlin. 

Prof. dr. Ernst Kuhn in München, 

Prof. dr. A. La^son in Berlin. 



IT 



VKftUICHHlft D8B KlTAKRKtTIR 



Obprl.dr.F.LatendorfiuScbweriu. 
Ooh.rüg. r.prof.dr.H.Leo inHalle.f 
Staatsi-at dr. Lev erkus in Olden- 
burg, t 
Prof.dr. F. Liebreclit iu LÖttich. 
Director dr. Lothholz in Stargard. 
Oberbibliothekar dr. Ang. Lfib- 

ben in Oldeaburg. 
Prof. dr. K. Lucao iu Marburg. 
Prof. dl-. J. Mähly in Basel. 
Prof. dr. E. Martin in Strasaburg. 
Prof. dr. K.Maurer in München. 
Prof. dr. Elard Hago Meyer, 

direct.d. bandelsschule in Bremen. 
Staater. prof. dr. L. M e v r in Dorpat. 
Prof. dr. Th. Mobilia in Kiel. 
Prof. R. Malier in KiSthen. 
Dr.H.MGlIer, custosiiiQroifswald. 
Prof. dr. H. V. Muth in Wiener - 

NeuKtadL 
Gymnasiallehrer dr. K. Nerger in 

Rostock. 
Prof. dr. ({. H. F. Ne88elmann 

in Königsberg. 
O^muafiiali.dr.Ohrloff inLäbben. 
Professor dr. J. Opel in Halle. 
Oberl. dr. Opitz in Naumburg. 
Pastor dr. Otte in Fröhden, 
Prof. dr. H. Palm in Breslau. 
Prof. dr. H. Paul in Freiburg. 
Gymnasiallebrer dr. R. Peiper in 

Breslau. 
Prof. dr. Friodr. Pfeiffer in Kiel. 
Dr. P. Pietscb. privatdoc. in Kiel. 
Direct. dr.C. Kedlich in Hamburg. 
Prof. dr. Kari Regel in Gotha. 
Prof. dr. AI. Reifferacheid iu 

Greifs wähl. 
Dr. Max Rieger in Darmstadt. 
Prof. dr. Ernst Ludw. Roch- 

holz in Aarao. 
Oberlehrer lic. dr. R. Röhricht 

in Berlin. 
Prof. dr. H. R ii cke r t in Breslau, f 
Or. 0. Rüdiger in Hamburg. 
Gymuasiall. dr. Beruh. Schädel 

in Giessen. 



Staatsrat dr. A. v. Schiefner in 

Petersburg. 
Dr. .1. Schmidt, privatdocent in 

HaUe. 
Prof. dr. A. Schoeubach in Graz. 
Prof. dr. Richard Schröder ia 

Wune bürg. 
Gymnasiallehrer dr. J.W. Schulte 

iu Sagau. 
Prof. dr. Schweizer Sidler ia 

Zürich. 
Gymnasiallehrer dr. Fr. Seiler in 

Halle. 
Dr. iur. G. Sello in Potsdam. 
Prof dr. E. Sievers in Jena. 
Dr. R Sprenger iu NorUieim. 
Prof. dr.E. Steinmeyer in Erlao* 

gen. 
Prof dr. Ä. Stern in Bern. 
Obi'rlehrerdr. B. Suphan in Berlin. 
Prof. dr, B. Symons in Groningen. 
Oberlehrer dr. li Thiele ia 

Bochum. 
Prof.dr. Ludw. To hier inZörich. 
Prof. dr. S. Vögelin in Zörich.f 
Prof. dr. Wilhelm Wackerna- 

gel in Basel, f 
J. E. Wackeruell in Bertin. 
Fräul. Rosa Warrens in Biirlin. 
Gymnasiallehrer dr. Wegener in 

Magdeburg. 
Prof.dr. Karl Weinhold in Bres- 
lau. 
Franz Wieser in Innsbruck. 
Dr. E. Wilkeu, privatdocent in 

GötUngen. 
Oberlehrer dr. E. Wörner in St. 

Afra bei Meissen. 
F. Wo est e in Iserlohn, f 
Prof.dr. R. Wftlcker in Leipzig. 
Prof. dr. Julius Zacher in Halle. 
Dr. Konr. Zacher, privatdocent in 

Halle. 
Prof. dr. J. V. Zingerle in ImiB- 

bruck. 
0. Zingerle in Innsbruck. 
ProC dr. J. Zupitza in Berlin. 



INHALT. 



Zar lehn von der Ueutochea adjectiTflssioa. Von Leo Hflyor._„ »,.....„ 

SfuRi teil des uteLstvr Ecktiart. Von A. Lsssvo ,.„„„»„ .„»..».....„»...... „ 

Zwei licedi^h'D itt le«fmciatcn Hugo von CoDstaoz. Mitgeteilt von A. Holder 

Üli«r (■ul. <ri iiDil Abd. fAai. Vod U. Erdmaoti..... „ »„ 

£311 «cilischeÄ TolkuMed. Von K. Liebrocbt „ „ „..„„ 

I>ie i>()anz«tiwclt in vullcsrätselu tuis <lpr |irorinz Pratuaen. Von H. Frisob- 
bict ., _ _ » 



77 



Mittdhocbd. tier, ticrtn. Von K. Regel „ 

'Aar «{irachdkbtntig dei 15. johrhuDdort«. Von J. Zingerl« _ 83 

Dfir hibn util i»i /i/t*«. Von B. Scbädol „™ ^ „ »8 

ßtiitrftgc ftUJt äoiu iiiedyrdoutüclu'u. Von F. Wueate .„„„... 99. 219. 47G 

Dter dao traam dar Ueneloyde im I'annTal. Von K. Lnca« \2ä 

AQt Zoitter bftodschriftCD. ZeiUfr glos^cn. Von F. Uoch ...„„... 13& 

Zo dm quell«a von Schillura Teil. Von J. £■ Wackernell .„ ^^.„..^„^ 149 

IlnetutÜtTk des WÜllrim. Von 0. KIngerl« „„ ™« ™.„ |5G 

Zam WnlUiArius. Von E. Mflllor„„ „ ...» - „- ...» -« 161 

Die (irtaBoiiK-n im OIwr-EIemss. V«in L. Buesler 173 

Diu urUsamco iiu UDter-KUuü. Zusbtxo and EirgäDtoiigen zd VII. 404. Von 

D«mBt>lban „ _ 184 

Uittdilnngen aus haDdachriFten. L Die gros«« tageweise Petera ron Arbeig. 

n. QcUtlicbüs wäclit«rlied. III. AagostJnkcna bciligc dreifiUtigkeit. Von 

A. Beifferschoid W7 

Klptoi! bt'uiArkunfrf'n xxttn Niederd«ntsch<ii w5rt«rbucb mit besonderer rtlckatobt 

hbF rlitt.'nitnr. Von F. I.atendorf „ 19» 

Elu mii LS {il^unz^ugt ossär. Von M. Kteoinana 196 

Zq De« laa<l)|.Tiifcn Ludwig kreaifabrt Von 0. Apelt „ _ 300 

3chle]iimerliedlt<iii aas Kaspar Steins Peregrinus. Von H. Frisobbiet 31S 

Unterst) chungAD atxr das Annoliod. Von K. Kettaer 357 

Doa Ijed Ton fUmite, Qbcraezt von Rosa \Varrena _„ „ 388 

Zur gotischen »yntm. Von E. Bernhardt _„........„...„......„.„„ 383 

laUodiaebe gltifeson. Von 11. Uerlng _„™... - „„ 385 

Xachtnig «i VIll. 335. Vvn Demselben _ „ 394 

Dnivbiitfickc an» dur samltuig^ Aea freiberra von Hftrdeoberg: 

1. Wolfram von Eacbenbach. Parei^-al „ „„ „ 395 

2. Gaotier do Doulena. Peroev&l „„ _.-....„.. 411 

3. W'clfnira von Esebenbacb. WiUebalm .....„« -» „.-„ 414 

■l. E<'keiilied „ „ . „„„ 418 

&. Uobcnlurgcr Hubes Lied 42U 

6— S. l>rel 'rbütinger Ueimbibeln ,«„,.„„ „„,.„ „„ 423 

9, Hlrtarleiibllwl lo proeft „. „ „„„ 441 



VI 



ijfiui.-r 



V«rliä]tii[R der foii HiinlonbiTj^Bclien bnitibHtOukii XD duu Outluiur ICviuibilmliuuiit- 

M-briflea. V..ti K. U.-yi-l Hi 

lUtj WüniiminMlcr luvtnUchrÜl von Uudulf» W^tvhroulk. Von J. Zacher 4«! 

Rnen — rdigcli. Vou K. Kmuiuittun _...„.. 173 

Irfiwe uud linml. Vun R. Rübrlcht ..._™..„ ™™™..™, „.., 473 

Js'oti*cM flbor dM lebeusallcr. Von K. Kiniiol „ _„. _ 474 

T«xÜ)«MeraDf; xii dvii obi^u §. M fjo;^. mitt^tctlten aprilchcn. Vtiu G. Jacob.... ilH 

VermtacbtcB. , 
n^riebt DImt Jlo vurhamlliiuiicii der ilcm»cb-rymRiii8';bcii äection ile( XIXII. ijIu- 

IvIogciivcr^i^iiiitluiiK £<i Wicci baden. Vou Huinzerling ^ li 

BibtiDj^libio dM jahrcM iHTfi. ZuüammengMtelt Toa äer (^«aelicliart ffir deat* 

scha iihitolngics zu Berlin ..,., .-...™«^.., U( 

Biblio^'Rtjibio den jalirca 1877. Za:iamuiei)j;eatelt von derselben ,.«,»„....«. 'M7 

AnkUndifcuiig nnd bitte, da« Er^zanKswc^rterbacb der deaUebcu »pracba von 

|ir<jr. dr. Oanie] Sandurs bi^treffond „ _„„_......., 41f6 

Kinladung aur XXXUI jibiKdogeDTtiru^itlani; in Oera .....»»..».»»».«».„ 497 

Littoratar 

H. B«ichAU, Willirnm abt zu Kb«rBbt>rg in Oberbaiotn. — J. SavmUUt!r,. 
die banüttfbrirtvn und quellen vhd WilHramd doatscbar |tAra|ibraao de» 
bobsn UwleH. Ang*«. von J'. Pietscli ..« 

Holnricbi) vun l'Yeiberg TriiUau, bcrAui>g. von R. Bocbsiflin. Angcc. ton 
K Kiu*ol -. „ „ 340 

H- Palm , Oeib-ftKci zur gewh. der doatBchon lil^«ratut dos XVt nnd XYlLjabr« 
bmidort«. Anget. von E. Höpfner «»..„..„„....„._-......._._ __„..—.... ätö 

AnalfrtA NomenA, bcmuef;. von Tb. H5bfDA. Angez. von B. SjmoBS t!47 

L)t>r Ackermann »im nühiiioti, bcniiisg. vuQ J. Koieft>--.hek. Angtat. v. K. Kiniiol :ity^ 

Bvitngv zur kondc der iaduKcrm. H[irat.-bun, beransg. von A. UcKxonberger. 
ADguz. von Künr»d /aclicr „. - „ ttM 

W FTorbfli. .1. H. \'>m. Bd II. Angox. von C. Bedlith -....«„-„„.. S43 

S. Buggc, Tutkoiny af Riinctiidxiriftun |ii IlJ^kst^ncn i Öitergntland. — Der- 
selbe: Bono-indskriflcn paa BingvD i Fursa Kirko i itordrc HcUtngland- 
Angüx. von Th. Wöbiua _..... -178 

[lurvaldtir Biarnnrnou. Loifar furiira kristinna Tru-dä ialeitzkro- Angel von 
T b. Mvibiu» .........M.....»....~H4u»».. 484 

Munatttsciirift fOr die gi<flcbicl]te Wo&tdtBtaohlands, bcnosg. vod &. Ftck. 
Angcz. von A. LQbben ..«..- ».......»»...^...».^..«. ^»»_«.w^.... 488 

Ouiitsch«« tcHcbnuh von Sehnvenburg itad Hoeho, 1. toQ. Jlngw. tou 

H I^rdutann .«.»....»».•»•»•■■- ■• - «.»..»»».».....»»m.... 'i'Hl 

H. BBckurt. Entwtirr einer s,vsteniat darat«Iluug i]«r teblea. atoDdAri. bei- 
aiutg. vun 1*. I'ietKcb. Anguz. von K. Kinxol „ ^., »..-.„ 491 

0. F.rdiuAnn, über F. M. Klingen drainaÜBcbfi dkhtungeii. Angoz. von 
M- Bicgor .....«....«,..,..„.. _..,„...„.„„.... «.... 10.T 



B«gUter v<jn J. BinUr.. 



4ttK 



WH LKIIRE VON 



DER DEUTSCHEN ADJECTIV- 
FLEXION. 



.fntianues Schmiilt ilnssert sich ia einer anmcrkuiig zur zwei- 
i'iiig HfliiiPr Hchrill Zur Ocscliirliti' des Tinloi^prmanisclieii Vowi- 
. 1M3) iu hohoin grailo DUgetialLcii tlanilier. dasrf ich den von 
ihm in hezng auf die deutsche adjectivßexion geRlhrteii „nacliweis^ 
i-i(/ii3r!iwi>igini stichp. Im oiimittelhar voratisgehflndcn beliaupU't er 
tiÄii.lieh im DLiiuzcImteii batido do,r Kuliiiachßu Zeit^dirill, „ausfTihrlich 
ii:n iitjewieseii" zu haben, „was von der immer anfe neue widcrholbeu 
jiplung, dass die Flexion der deuUchen anbesiiraten adjcctiva 
mit •It-r der ?Ja\i.sch(ui and littaiiischeD bestirntt^u adjoi'tiva ideiiliseli 
sei , 7.Q haJUn sei."* Die Wissenschaft goht ihren fitsten ruhigen gang 
mitl dabei wird im laufe der zeit schon immer hcranstreten . was in 
II Met fQr nmigewonnen und gnt. was für miitrateii zu gelten 

i ' öglioh aber kann ich die nötigung xugesUbßu, gerade mein 

orteil Ober irgend einen bebandelU'n wi&scnschaflUchen stofT wider und 
■n, als ob davon irgendwie abhJlngen k<Vnne, daas 
. 1 - . :_, . ibe oder zu tode komme. Sind aufstelluiigen von mir 
iten, so werfe man m getrost auf den scbutthauren, sind sie aber 
j{»it, so werden sie auch ohne vieles geretle ihre fruchte tragen. Irgend 
-'<'-'• „behau]>tnng" oder aiiüiicht von mir als solche gegen irgendwelche 
: ^nngen zu verteidigen, habe ich noch nie das bedfirfnis gefnhlt 
:>wol mag es im vorliegenden falle mir verg^mt sein, noch einmal 
IUI trtiber von mir ausgi^fTdirtes und später fast ganz in den hinter- 
gruud geschobenes zurflck zu kommen imd zu prüfen, wie weit von 
Anderen entgegnetes etwa wirklich lebensfähig und gut ist Dabei kann 
ich f H in l)t>7.ug auf jenen ,, nachwets " von vorn herein nur als sehr 
bedöüklirb bezeichnen, dass, wie auch iu den oben ausgehobenon Wor- 
ten, 80 uachdrQcklich von bestirnten und anbestimten adjectiven die 
ja diese teilung an die spitze de;; ganzen gestelt wird. Soll 
- z^ube adjectiv im satzo als hestimte? gelten, so päegt mau 
^licb den artikel davor zn stellen und gebraucht dann das adjoc- 
liv in di^r dogt'nant'en schwachen form oder in der grundfonn auf n. 
Die tutere abor fohU hekaatlieh dem Slavisclicn und Littaubcheu in 



fvnvcun. r. itnmoum rniuouovxit. tii>. i%. 



1 



1.BU MKVRIl 



ihrora luijoctiv vßIHg. uitJ man wird dahir nur vffwirron, wo man 
Jon» bdzmcUnuiiguu graule bGini vprgIt>ieliL>a vou deatscheu mit sIuviscbHu 
iiinl littuiiirdclKMi aUieolivIormeii — tinti um fomieu Imndolt es nich bf>i 
ailur 3jiracljv»'r(;IriL'liung ducli /imüchsL — in tunvnndiiii^ lirinfft Cm 
allüti irtiuo zu vcniieiden, litfboii wir uouti innmul lit-rvor. du.ss wir in 
Ih)x«k uiif Douticli , I.ittjiuidch und Sluvisoh in der iidjeotivflexion untir- 
scheidon : 

1) die kurzti form, boi dtur Jucob Griuiui vun weg)^r|.wi)||'(tii|ii- 
lloxioii spricht, diu abor im grundo mit der tloiion der vocaliscb aus- 
lantt^ndon siibshirtivipi-litMi iv«"irU'r flbi-ii'tnsfinit und zum bcii^Tiie) ym 
SirhloMilicr in nüinor litUiuischcii gianiniuljk ala die dHi-JinatJon des 
unbcstimtcii adjectivs bezeicbuüt wird; 

2) die 7.U3amm(?ii^<'j«eztü oder nurb Jiwob Grimm soj^tniimto »tnrko 
form, die äich aus einor eugtin vurbiuduog do» jirunumuiis Jri- mit. dem 
adjecUv cntWLckoUo niid die 7.uni bois[iitd von Schltdcber in ttciner lit' 
Liuisidit'n ^'ammtitik al» die dcüUiintion tles lici^ümten adjt'cUv^ bez^icb- 
net wird; 

3) dio fleiioti in adjectiviachor gniudfonu auf h od^r die vnn 
J.ißob Orimm sogcnantc scbwaohi>, die» wie oben tscbon bf^rrorgchobf^n 
wnrdf^. d('m Staviscbon und Liliatiittcbtiu durcbans abgebt. 

Wio alle dio vt'nH'bicdfTieu lorriiou im Ipbfn d«.s satxes verwertet 
werden, kaon erst in zweiter rcUiv zur tj«truchtuug kommen und diürei 
dnnn ancb orst, in wolclior wöi«; tdii so oder m gofonutos adjooUv 
Hieb etwa iilä bi^ätimUs odtrr nnboätimtt-s darbietet. 

Als „seUr wesentlicher untorauhied'* zwliielieu deut:Miber und slavo- 
lettiHcbor adjyctivüi'xion wird von Jobftnn«s St^bmidt bcrvorgt-bobun, 
dcuts im Slavoletli^linii allo Casus dtis boätiniltm adjcctiv:! mit dem 
pronumeu y,usanmiei)gcä»zt sciim, iia OoliKcben nicht ollo, wo« „ilbrr* 
huupt Bcbon die gimzo fraglicho erklilrniig" orscbworö. Wenn der 
nominativ Uuhs, gRiiftiv liuhts nnd wr-iblit-he dativ litthai ohne ang»- 
hUngtos prouomou .,dm^ uubostimtc adjcelivum" buxoichuen können, 
„weshalb braur.bt dann** der dativ Uuhn-jnmma rnid dur acnrntutiv 
litthn-Jana un<I aiidori» caKUfi in dcraclbcn niuction das pronomcn bin- 
zuzuiiehmen ; „gleicht« boziuhung tirfördort doeb auch gleicho hezcidi- 
nuug.*' DoüB diu leztorii behuuptung nicht als Hebtig gciton kann, 
wms8 jedor, der Bitnichgt'3ohidit.(t ki'nt, auf jonp« „ weahalb'* iil' 

befriedigond zu autwortun würdo nur der vorwogen, dpr ili«' , 

und ihre goachiclito gemacht hat: ich weiss xum beispiel ancb oiclifc. 
warum der riofc niditralcs (zUKanimongi^se/tOH) jityiiftla und 
""?'/ unlerricbeidot, wübreiid er Ahulicbtta lipi miUmlicb gchi.ii, ...- j. 
. ijt<üvcn nicht tut: und doch beatobt juner nutvrBchied. der hekaot- 



ton AXUKTTtVVLUEloK 



lieb uDch im k&Uc zur gßltaii^' konit. B^sUht aber ein »olchci aul- 
fUlliger mitorachiod schon innerhalb dos Oolisclum — ganz abgesflien 
von all <l<>n vci'üriiicdutilKtittiri, dio in bf^Kug auf ilio tlexion der adjec- 
tiva daa ciotiBcbe wider vou andtiru deut^cbtui dinlckten zeigt — so 
bat niemand ein recht xu bolmupten, tlor uutorüchiod, dor in di>r Uil- 
dang der i^tob dos ntBammpngoHc/U'n adjootivs zwischen dem Deutschci) 
Abcrbau})! und dorn Shivo-lultiscben b(>i»tt>ht, sei ein ,,sehr weti^it- 
Hcbi^r" and eracfawero ., flborbuupt schon dio ganze fragliche t'rkla- 
mng." Nncb einer andern seit« hin wird ein betionderer gewflbrBmaim 
borongezogen. 

Scherer soll „mit guten gründen nachgcfrioson" haben, das» 
da» tti Iß den rndungen aiet'f aijrö, aizös als a/, ako nicht als dipb- 
Ibongiiches äi xu gelU'n bulic Es kann UQHoro sacbe nirht spin, hier 
auf allA diu raasslosen wilkQrlichkoiteu einzugehen, die man in IwKiig 
anf die beurteiluDg des gotischen ai fast gradezu als modesacbc bezeichucu 
kaun, was aber die „guten grfinde" im vorliegenden falle betrlfl, so 
(»e^uhr^nken ait^ aii>h auf den uusHpriich , dasti diu untwort uuf die Truge 
Moh das überlieferte ai jener formen als di oder ai grammatisch kd 
betrachten sei," „»w" die nbrigon gerniauiscben »prudien golien küu- 
Usn. I)t*ui scheint fast <lie auächauung zu gninde zu liegen, als ob 
alle goUsclien wortferraeu im gründe dieselben Heien, wie die der übri- 
gen diMitsrhr-ii die Iteroht aber auf irtum. Oder soll etwa 
3iarh i'in goti^rj n^ nach altlioclideiitschein hlinier gemassregclt 
wenlea? Ka heiäst bei jenem selben gewiLhrsmanu etwas apäier, das» 
dpT „ganze unterschied " zwischen gotischen pro nominal formen wie 
pinlt, jii:t\ fisr) und adjeclivischen caausfonuen wie blindaieös, hlin- 
tiaist , hliiHl'iisö darauf hinauskomme, dass da» thejuatiuche a sich im 
adjoi-rtJv nur zu e {ai), im prouomeu aber weiterhin zu i gcRirht habe. 
Alan nnr am ein bischen andre färbe soll .nich» handeln, da wOrde 
denn fieilich wol weitere forscbmig niclit viel lohnen. 

Was in bezug auf die floxion der gotischen adjectiva auf u bemerkt 
Ri ' \.i im wesentlii'ben mit dem ilbcrein. was ich früher darüber 

gt- I tat in der tat nicht gut, im audchluHB an mne mutnuuisnug 

Bopps später da.von abzugehen. Üaäs das ja in gotischen adjoctivfor- 
men wie UnTdjana neben hnrdu- nicht der nur znr tleiion nngefiigte 
pronominelle stamm ist, wie Uopp vermutete, soudem einer neben 
hurdu- Inheudig gewordeuen ueucn adjecti vischen grundforra haräja-^ 
folgt ans der .tcbon Älteren geschiclite <ier adjective auf«, wie die 
ri.r,.I.;;..i>,,,,,; Jey Liltnuif cbüii «IQ nnB hdirt 

j meine aufsU-dlnng, dass gotische formen wie hlmdana und 
weiteren aus W»Wn-^w(i und so fort in ganz Ähnlicher weLse wie 



t.HO URVItll 



xiini beimpiol hulmm „wtr halten^ nii» hnhninm , kahajatn ontfiLanden 
seien, wirü aU „InVlist be»cIit4>nswDrlQr oinnurr Sclierors" augcluhrt. 
das» iiuiti li.^i jener hr^rleituii^ ein aIthoch"lent<(clie8 hlmtr» in fllieivin- 
stimiiimig mit luün-m zu erwarten hätte. Dpr angefülirt« gcwälir^nianli 
diQclit sich sogar noch etwa» stärker aus, es mflste dem althochdeut- 
scJicn hfthrn ein hlhttt'n parallol stehen. Dieses „mfiste" aber licrqht 
anf einem irtnni: alle 8prat*hge»chichte lehrt ja. dasa Kich durcbau.s 
nicht alles in den gleichen Schablonen weiter bewegt Das aber ist 
nach allen lichtungen klar, diuis das Deutsche in der mit hilfc des 
prunomiiialstamnies ja gebildeten dexiun der adjectiva, deren ganze 
entffiuklung^geschichto wir init unseren sp&rlichen alten litter arischen 
hilfsniitteln ja leider entfernt nicht ganz Überblicken können, frOh etwas 
formell sehr unbequemes gesehen und sie mehr und mehr ?.» so ganz 
einfarb scheinenden formen verstOmmelt bat, dass viele ihre bildung 
ja überhaupt nicht mehr erkennen, und dass das dentlichere beweis* 
mat«rial fiir di** wirkliehe geschichte der formation in späterer zeit 
gau7. ausserordentlich y.usammengcschmol'/en ist. Zu dem leztcren 
gehören noch die mittel- und xum teil auch althochdeutschen weib- 
lichen und ungeachlechtigen formen auf iu wie guotiu und Hbn- 
liche. In hezug auf deren endungen heisst es, dass darin in den 
Ältesten hochdeutschen denkmalen noch u und in mit einander rin- 
gen, dann gewinne in die herschaft und behaupte sie im mittel- 
liochdeutHchen . und schon aus diesem „einfachen tathestando ," dass 
« durch iu TCrdrSngt werde, folge „dass » die ältere bildong sein 
muss." Dagegen ist als selbstverstSndlich auszuspreclien , dass von 
solchem „niuss" hier gar keine r*Ie sein kann, und als nicht unin- 
teressant anzuluhren , dass eine angehängte amnerkung hervorhebt, 
dass der „ältere," einer „anderen gegend angehörige" Übersetzer dos 
Tsidor nur zwei weibliche Singularnominative auf k habe, soiiHt aber in 
beidf-n fvagUcbon casus nur iu, wobei also die sehr richtige anschauung 
herauszutreten scheint, dass sich iu verschiedenen gegenden sehr ver- 
schieden« dinge entwickeln können. So ist also auch ganz ohne hedeu- 
tung, obwol wider gewicht darauf gelegt wird, dass ausser im llittel- 
hochdeutscheu jenes tu sich in keiner deutschen spräche ßjide, and 
geradezu unrichtig ist, bei dem Verhältnis de.s weiblichHU gotischen 
hlinclai und althochdeutschen blhttent von einem weiteren „omsioh- 
greifen der pronominalen :uialogie im adjectivum" zu sprechen, da ja 
da» Althochdeutsclie gar nicht die geschichte des Qotiechen anmittel- 
bar fortficzt Die im rerbältni» zu allen mittelhoch deutsehen auälant<^- 
verhältnissen jedenfals höchst schwerRllligeu formen wio ynoHu: blimliu 
und sofort sollen schliesslich ihre ganze erklärung nur iu der analogie 



zra AMtcitTrudiolt 



de» d' treu ditt fiiidiD: dulföi mflslö mao »ich doch ffowierD, 

dfta« . auch tum hviapi-' ' ' ' i * * .]. 

Uouiiii XU <fHolic eutwicki f- 
tidii! analotfit* £um dem«uätnitivcij JU gewe:>cu. 

Zum "' wird iwch die durch picht« begründe;« ' ig 

«BS liebt ,^L ... hss dii'! onnähmä ein» jiroaummiibn-ii ...ug 

gef^ ..die lauttre^Uo" Tünttossc, nnd dann noch bi ', ilaag 



J' 



h uicht ttcgreiflicb &tii, lia ±Jc nur 



Sulcbp IwuwrkuflgeQ ober ir;. t;- 

keit der spräche aber sind äclbsiTerständiich gnoz worUo«, gohöreo 
Oberiiaapl in das gebiet der Sprachforschung nicht hinein, and ebenso 
■wfniif. wiu irgend jeiuandi'm ala hejjreitlich jjoltt-u will oder nicht 

r<*llar vorher iät noch gei^taadeii, dass mit aller TonncinÜicfa vor- 
tr ncmn erklflrang doch der althochdeutsche milDnliche nomina- 

ti'. als .,rftti>el" zurückbleibt. Soll d:io auili :l1^ ein tfil des so 

sUli TcrkUndi-tc-n ,.uachwiuscs** gelten? 

B. Sievers hat die ..starke itiljectirtU'xiün" im zwi'itt'U bände 
von Paul an<i Braunes Beitrüiceu zur Cieschichte der deutscheu Sprache 
und Littrratur behsndett; er lobt Schmidt, siimt aher durchauä nicht 
gnu mit ihm Gberein. Zunächst vird von ihm hervorgeholten, daas 
BOT „diu Torfaiindeusein der lituslavlscbeü zusamnit^nges«t*u adjectiv* 
d*rlin«H"n lur aufit»^lluüg der ]^au7.en theorie/' n^ilich der von einer 
Mi beo zusaninienfi«txnng aurii der deutschen starken adjecUv- 

AcMoii goiohrt habe, was sehr richtig ist, wie ja fiberhaupt alle resul- 
tüte der vergleichenden grammatik nur dadurch gewonnen sind, das« 
ne gelidirt bat, aber die nflchsten zäune hinanszuhlicken. doss Mo 
immer mehr in die gesamt geschiohte der Indogermanischen sprachen 
etoblick zu gewinnen ermöglicht hat Besonderes gewicht wird auf die 
bedeatuog gelegt, es ist vom „bestirnten adjecliv" die rede und dann 
wird zum b^ispiel nnsg'iTjfcn „Ist es irgendwie begreiflich, nm dm 
nochmals zu betonen, da.s-< im deutschen gerade das uubestimto 
üdjectiv durch einen bestimmenden zusat?. hervorgehoben werden 
BitU?" Jiber formelle bedenken f*thleu aucJi keines weges, sie werden 
tticht «inmftl alle mitguteilt, „weitere lantliche Schwierigkeiten, die sich 
Obenül dubieten, sobald man den boden des goti:ichcn verlässt, liher- 
gthciehf** hi^iMt tu. Dann folgt der ausspruob . dass also die annähme 
einer romiK*äitioB des adjectivstammes mit dem prouoraimüstamm Ja 
MiUibedin^a abzuweisen** sei mid man zu der frühexen exklärung Bopps 
jctirückg*.'hea mOuni^, dass ein äbertritt der adjectiva in die weise der 
>tiominalea dtdination stattgefunden habe. Wenigstens werde mau 





LBO MintR 



dieser anlelinoiigsthoorie den f,hOobatcn grad von wabi:>ülioiiilicbkcit^ 
zugestehen mOsscn, weua es goUnge, darch sie „alle" vorhau denen 
formen „ohne gewaltsame wilkfirlichkeiten*' zu erkUn^a: nnr „oiue 
chiiEige füi-ni'' wolle sich dieser erklärung noch nicht „ohne bedeutende 
Schwierigkeiten" fögen, nUmlich der althochdeutsche mäoiiUche nonii- 
nativ auf vr. Dem lezteiBii wird die völlig wilkürlichu und unhegrfin- 
dot» bämerkung augehängt, dass er eine der jQngstcn bildungen sei, 
die das gesamte germanische adjectiv aufzuweisen liabe: sie begegnet 
boreitä in tien äliosteu althochdou buchen denkmülern und über dicsn 
binauä kent die gcuauoro specialgeschichtc des Althochdeutschen kein 
mensch. 

Weiter wird etwa» algemeineres über adjectiv flexi on angescblo»- 
äeu, ea wird bemerkt, dass die adjectivatämme ursprünglich im grossen 
und ganzen genau so wie die substantiva floctiereu, doch tindon »icli 
schon frühzeitig und zwar höchst wahrscbeinlicl» schon in der ursjiracho 
berührungen mit der pronominalflexion und dies schwanken sei leicht 
XU hegreifen: denn die adjectiva nehmen „eine gewisse unhesümte [?j 
mittclstellung [?]'* zwischen den snhutantiven und den prononiinen ein. 
Sie bcdärfcu äberhaupt, worauf Delbrück autiucrksam gt>macht babo, 
ihrer fonction nach nicht in gleichem grade wie die subsUintiva und 
pronomina einer flexioii, was mit dem Englischen [f] belegt wird. 
„Sobald" [?] aber einmal die adjectiva überhaupt flectiort werden, so 
müssen sie ^ch „fast unwilkOrlich" an diejenigen wortklai:seu anschlies- 
gen, zu denen sie am hriufigHten in bt^zietumg treten, also an dio «ul>- 
stautiva. Nur gewissen adjectiven scheine es „von vorn herein" eigen 
zu sein, dass sie pronominal flectiert werden. Was dazu an beispielen 
beigebracht wird, gehört, iioweit sichs dabei um wirklich adji^t-'tivische 
furmcn handelt, so gut wie nur der sanskritgiammatüc an, wobei bemerkt 
wird, dass „diese nachweise der gflte Delbrücks" vcrdauH werden (in 
Benfeys grammatik sind die fornieu volHtündig aufgeführt). Nach die- 
sen xusammonstelluugeu aber , beisst ea weiter, werde mau nicht daran 
zweifeln dürfen, dass „mindestens bei diesen halb pronominalen adjec- 
tiven*' bereits in der indogermanischen Ursprache pronominale flexion 
Torhandeu gewesen sei; in den jüngeren sprachen habe dann meisten- 
teils eine ausgleicbung begonnen, und so habe das Littauiscbe und 
Ocntsche die flexion der pronominal adjectiva auf alle ndjuctiva aus- 
gedehnt. Dass sichs bei dieser deutsche» flexion der adjectiva min 
aber um rein syntaktische verhiütmsse haudult, bei jenen fast aus- 
schliesslich sauskritischen pronomin aUidjectiven aber blos um wörter 
mit prouominellor hedcutung oder prouomiuellem inbalt, von clicsem 
ausserordeuüich wichtigen unterschiede ist, wie Wol wert auch soosi 



XUU JU>JBCTim.SXW)t 



tiolor iminur oul die bedeutung gelegt wird, dabei mit keiner ?ilbo 
.rede. Da« Uttauiscbc stttht viuluinlir mtt goinur nliareiiiRÜiniinin^ 
rer ca^s (nilniUoli mubrercr numiuativo, der datiro aud de^ 3111- 
gäUrtocativii, darunter aber keiner femininlonn) der nnziLdainmengc8(>zt 
fiedi<<rt< "hu mit <Uv tiexioii dür prüooiniiia vt'dUi^ irioliert uud 
d^r „h\u I das verbluten dcd litii.Qiü(:bi.>u adji'otivum:^" kuim daher 

am 90 weniger als schon „genügend erftcheineri" „tim die annalime 
einer fthnlicbeu rormfibtTtrugun^ auch nir iIab gcnnaniHcbe wiihri<chiMu- 
lieh KU utachen ," als djis dciu Ltttaui^bün doch viel ii&h(!r als 
dem DeuUchen vorwaute Slavische au jener l*'IeiioöscigeiitftniÜchkeit 
deij Littaoischen mitieh blotmcr „formübertraguug" durchaus nicht 
toU nimu 

Aber auch auf dem vermeintlich so bequem bereiteten boden 
bleibt noch manclierlei unbequemes, so :icnin beispiel der weibliche gcue- 
tir hlhidaho^, der dem pronomiri(-llen Itisoit gegeriilbyr »ich mit jener 
einlachen ..rormflhcrtragung" noch nicht so einlach will at»tuii JiLsseu: 
so bei»»i ce denn „den genitiv biiudais6g brklärc ich durch formfibei- 
uo» dem i>iunü." Solche ..formübortragung" wflrde uuKcri'B 

:i:i ganz ohne motivicruug nichts anderes bedeuten als blosse 

«formverwirrung," wie sie aber doch bis jezt von der sprachwissen- 
Hchart noch nicht als princip aiifgi^stidt U\., da ja wol damit auch die 
Sprache anfli'^ron würdi*, als wissi-n-srliiirUicli zu beliandelnder atoff gel- 
ten tn können. Ein schwaches bedOrfnis dieser motiviemng jeuer 
nformiibertTagang^' spricht sich denn aber anoli sogleich noch aus 
:.. 1,.. ^vortoN „diei^e konte nui so leicliter eintreten, als naoli dorn 
: • des dat. sg. f. [Utmiai] zur nominalHexion" usw. Über den 
hier so kurzweg hingestelten ^.rricktntt'* heisst es eine seit« frfl- 
ler ooch in ri;<^it untHirberor wendung: In der leztern form „möcht« 
lieber" eine rflckk»hr znr nomlualHexion ,, annehmen," als „glau- 
bvn," dw8 ein resi der alten nominalSexion vorliege; der bodon wird 
'itlifO auch nach dieaer seite wider recht unsicher uud schwankend und 
wir m*'fgon uns auf ihm nicht länger bewegen. Im hiiiblick auf die 
., foruidbertragung aus dem plural" heisst es weiter: „Das nmgekchxto 
verGultR'n zoigt sich bei den (ihrigen gormanischen sprachen: sie Hessen 

•^ ' 'rmtinen dränge nach Erleichterung der eudsUI>eu folgtmd dio 

form der «iugularcasus * hliniik''/s , *blimtistti flherwiegcu.'* 
motivierong mit einem algomeinen streben nach formorleichtenmg 
M nnd ffir dich nur gutheisäen kr'Uncn, es blcHA dabei nur 
j. witi dabei fftr jenes blitidabös ,.daä umgekehrte verfah- 
ren*' nir möglicli gßbulicu werden soll ; soll sich das etwa aus einem 
S)}«oiel gotischen draugv nach erscliwerung der ondäilbeo erkl&renf 



UtO MIIYJUI 



I)tu^ l)d dou gegebene» aul'utvliiiDgen mehrert^ goÜBche wie auf der 
anderun tiuito a]tiior<iisclid und augel^AcItslnchn prouuiiiiii&li'ormeii ga/ 
nicht alimuifm, wird als möglicii«ir eintvurf bereitwillig /^ : l-a. 
auch duBs diis „allerdings iiuft';illciul" sei, aber rs sei, llei:i^. ■« h 

nicht 90 uiinalfirlich, da»s maii deshalb die gau/e theorie uufgcbuu 
mßDto. Dio Übertragung der pronominulHexion auf dos adjeciivtim 
gobüre iu dit! z^it der gormaiuitilieii spracheinlieit, daon „trat vdI 
zunächst eine poriodo des stilstandes eiu" [eine jodtiiifals hOcbut wun- 
derbare anscbauuDg lur da«) gebiet der ^prachgeschichto] and weiterhin 
[?| uQ'uö puriodo der selbsUindigou weitcreiitivlokeliiDg." 

Dio formen, die nach den soweit von uus begleiteten ausfohmu- 
gen in der starlieu adjeclivflexiou dann uocb als nicht erklärt flbrig 
bleiben, werdeu kurzhin Rlr „ptoducto einer spatern einwirkung de» 
ptonouiens di'r^ diuj das" erklärt. Aber auch dabei vsiU durcbaut) 
noch lüchi alles licht werdeu. Innerhalb des gebieles jenes angezoge- 
nen pronomciiä selbst entstehen neue niihequemliohkeiten, so insbeüon* 
dere in bezug auf die alten diu, tiia, dio, in denen zuerst Bopp den 
allen prouoininalstamm tja erkant bat. Dem entgegen wird hier nun 
aber gelehrt: „Nachdem ^.wir** einmal die^ annähme eines »lummL'Ji itja 
„abgclclint haben/' bleibt kein anderer „ausweg" als auch dictic casus 
als Produkte von formübortragungea aufzufassen ....*' 

Nicht viel später aber finden mcIi dann die sehr beachtenswerten 
Worte: „Man wird gegen diese darlegung der sachc vielleicht einwer- 
fen, dass dabei aller feste bodon unter den Hissen verschwinde, da«8 
lUlos nur lullige hypotliese sei. Freilich hält es zunächst schwor sich 
iu diese complioiorteu verhSltuisse anschaulich hineinzudenken." Abt"!* 
es soU doch „k<iia audcrc:) mittel" geben, um die klult /wischen den 
Ältesten auf germanischem bodeu erreichbaren formen und don sp&t«- 
ston ausznfiilleu, als die „annähme" von formüb'rtragungen , wenn 
man nämlich von dem „grundsatz*' ausgebe, daj<s wir us in den gor- 
manischen sprachen überall nur mit bereits fertigen fonnou £u tun 
haben und dass von eigentlichen Wortbildungen iu dirm sinne wie diese 
vor der treuuuug der indogermauischeu sprachen statt gehabt, nicht 
mehr die rede sein kOnne, der noch naohdräcklich als „uuub\vei>sbar*^ 
hiugcstelt wird, aber vielmehr ganz ohne festen boden iu der lull 
schwebt und selbstverständlich nach keiner richtung der forschung dl« 
h3ude binden kaim. 

Es scheint uns nach diesem öberflntsi^, auf weitere einzüIboit«a 
dör iiuyltilirungea noch einzugehen, nur mne form nooh mötäbfu wir 
kurz berühren , die auch mit allen niifgesleltco hypotbeson uidit vsr- 
stAodlich werden will, den althochdeutschen mannlichen ^pilamomi- 



jcoii AbjecTivvLmos 



9 



OAtiv bJinUr. Hdtto «r suHixalps knrzea 0, bo könte man ihn al» an 
dio prouoDuiielli'O <-r, f/iV, AumV unguU'ltut. au^igebeu, ahor die tTtnge 
fUa «* idt „zu sehr giüticburt**; «0 m(ts<uti Duue bck'l und scbraubco 
iuige«et7t wt'iilpn. Es soll wieder versucht werden , die form in der 
bisfaer bcfnlgteu weise tu erläuteiHt weuig£*teDb will mmi einen ..Aus- 
weg andeuten." „vielleicht, dasü er aaf das riditiye lubrt" Freilich 
wild <liibci dann noch einmal „ganz besonder»** „die bloss hyi>othe- 
liflolie uatur des vorgetragenen" betont Der kurze Inhalt diectcs vor- 
gdtragcuen ist dann : das niSnnlicbc pronomiuclle dir .soll zurück füll reu 
auf Altcätes de mit Var7ein c, „nnn aber lieben die germantsoheu spra- 
chen sehr die Verlängerung auEilautender vocale in einsilbigen wiirtern" 
und si) gi'ht aui« dem zauberliht ein di^ hervor; daran trat dann das 
nominativische r und so ist denn das fflr blint^ «nötige muster" fer- 
tig. Der unbeqneuie ausgang er soll also, um den inhalt de« gesagten 
DOch einmal kurz /.ut^aromen /u fasHon, mittels der neigung doi ger- 
maniächeu sprachen „iiu^li^iitende" vooalc ia „oinsÜbigoD" Wörtern zu 
terlängern , erklärt werden. 

Alle diese mitt«ilnugeu sind; wie man ans den worlen der eta- 
loitnng ertalirt, für di«JHnigen lic^tinit, „welche selbst nicht in der lagu 
sind iUcs«n fragen eigenes sLudium zuwenden zu kOnnen," da es noch 
an «iner znsanuneuhangcnden daxlegong der betreffenden gründe fehle: 
denn das iinterlfige „wol" keinem zweifei, da^w die aulTa-ssuiig der atark- 
flcctiorten deutscheu adjcctive als ursprünglich mit dem piouominal- 
äUxaniQ ja componierten in den „Vreisen der meiatea oigentlichen 
sprach for8*:her und derjenigen gernianislen, welche einer strengeren 
mcthodi' gramniatiächer forschung huldigen/' längst als abgetan bcii'ucb- 
iet werde. 

Leiikieu, der in seiner scbrift über die declination im Slavii^ch- 
üianischcu und Uermauiseheu auch der „pronominalen dccUnalion" 
Gtueu Ungt^reu abschnitt widmet, erkl3rt sich mit dorn was Sievers 
darillwr urteilt, „so Töllig einverstanden,^ dass er nnr die ganze 
fli ' " r; r (UQ betreffenden orte widergeben könte, and dass wir also 
ai davon absehen k<^nten, über das oben seinem woäontlicben 

Inhalte nach angeführte bei ihm noch besondere bclebmng zn suchen. 
Xur ein punkt wird bei ihm nocli hervorgehuhiMi, nämlich d(.<r unter- 
schied goÜMCher formen wie Uimiaiz^- , blindaißo und der pronominel- 
len fiij^, piso: t,itsh nehme an/* heisst es, dass das ai der adjectiva 
«• fniher errtchlossenen pronominelhin ^Imlzr beruht, also im 

. .,c ältiTC form erhalten ist (^vun irgend welcher weitereu moti- 

^x dieser eigen tdmlichen anuabine einer orbuUuug des schweren 
diphthongs in den längexiiu adjectivformeu im gegeusatz zu einem ver- 



10 



ijEO mtTnt 



kQrzleu vocal im kurzen pronomen ist dabei gor keiue redo), uud dasu 
weiter dieso form auf den Biu^largenetiv hUndaixös „zurfickgcwirkr" 
hat. Beim proDoman habe die ausgleicliuDg in ,.cler oinen,** beim 
adJKütiv „ iu der andern ricliluug"^ stütlgeluudeu: motiviert wird die- 
ser eigontümliclie Wechsel in der riclitiuig nicbt weiter. Der „schluss," 
dass die geriuaiiischen aud slaTidch-UUaoi&clicu formen einer ent^- 
liitiig >(ijien, winl gli*icli ku aiifaug de» capitHls nU ,, ' ' 1* " 
bcxcirbnot; jeimr „schlusa" sellist aber äoll auf der aim: (, 

diiss die aubestimto (starke) dccÜDaüoD des gcrmaniscbou atyccüva 
nus der ziuammensetziing des adjectivstammes mit dem prooo- 
mvw ja- ent^iaiidni sei, ^ du man nun" im 8bivi3t:li-liltaui«diüo das 
büätimte adjecti? dnreb znsamnienrQckung der dcclinierten formen 
dcsstilbcu pronomeus und der 'cususformon des adjeetivs gebildet 
gefunden, Vielmehr verhüll »itdi die sucho gnule umgekeltrt. Vuro 
engeren dcutscbeu siäiidptmkt aas koute ntomaud auf den gedaiikeu 
kommen, dass in der flcxion des starken adjectivä ein alter pronouii- 
nulütjuiim ja enliialten »ei, als dor blick aber in folge der durch die 
vergibicbcuden »prai^bstudieti gegebenen anregung über die üugeren grau- 
sen des deutschen gebiete« hinaus sich Schürfer auf diu ui^ectivüexion 
des Slavisehen und Littaulscbcu rtühteto, da muatu bei der im l- 

3at£ zu allen fibrigon indogermanischen spraohen im Deutschen, ' 

gehen und Littauisohcn in so ganz cigi-utQmlii:her weiso heran atrclen- 
dou mehrfachen uud namentlich yyntaktiäch venvertoteu verschiedeuon 
Ücxion der uljectiva die vonuutuug beraustrotau, das» ia diesem gebiet 
auch tiefer liegende Ibrmelle ubereinälimmungen beständen, und 80 
prQfle mau weiter. 

Ohno näheres eingehen auf weitere special i taten wird die bchaup- 
Umg ant'geHtelt, „nhne wtiiterca" .sei klar, da»H in bezng auf das deut- 
sche starke adjoctiv gegen die auiiahme der sufligiorung von ja- an 
den stamm ein algemein -spriicligeschiobtlicher gnind spreche. ■' 'f- 

Torbandeiiseiii nackter, nntlectiüHer adJuctiv^^Uimme in der l>< . n 

aprachpcfiode, dass ferner die hedeutung, wenn man nicht das f,kamit- 
stflck** machen wolle, die bestimtc in die unbestimto Hbergchen xu 
lassen^ um fUr i\aa Deutsche dann wieder eine enieueruiig do3 unter- 
Hübieda durch neuxchaifung einer andern betttimten (der -n-) fnrra ein- 
treten 2U lassen, sich „gar nicht" mit dieaer annähme vorcin 
Dann wird in be/ng auf die lautlichen Terhftlbiittiie unter 
meru «usammeafaflsend bebauplet. dass von allen formeu 
m»ni8cben ttprachcn nicht niuo einzige aua der compu-titiuu mii Ja- 
erklärt werden mns8i>, d: ' -iMst^in nicht > ■' • ■'■-':: 
neu wid ih\ii beiiD hocii' i bliitUr die \ 



KtlS ADJtOTlTl'UaiOR 



11 



^dsH bequemste erklärun^roittel*' sei. Bafregea kAnne „aU«s" „tat 
die ciiifachstti weise** iTkliJrt werden, ^wenii mw» aunirat;" die pro- 
uomioulcii fonncn des staiken adjectiv8 soiea „vinfacb"' proDOniinal 
tip4:ti«rt. wio die littauiäclien in dorn botreflend<>n casus: »dabei bleibt 
bithtrf iinf>rl(li\rt** Ho habe mau hm der compoüitiuiiätbeorie ein« 
uawabtficbciulicbkcit ßbcr di» auderi* nod erlaoge die möglicbki'ii. 
eini3 form bequem erklären zu küiineD; bei der annalime dor „eiii- 
foch^' {troDominalen dr^ülination wird „alles*' ,,aaf die waliraclieiiiUcliste 
wi" ' '';rt, „nur blinlt*r noii lifjuet." So köuno, wer unbofaugen 

w. iit zweifeUiatt aein, was richtig »ei. 

iegen diese aiifsielliuigea iat Bebr vieles einzuwetiden, daii wir 
ahur ilüi'h liier nicht mehr weiter verfolgen mf^gen. So können wir, 
nm nnr einzolnes herauszuheben, den gedankeu überhaupt nur als einen 
^ai\% nnberocbtigten beieichn<?D, daes irgend etwas im gebiete der 
Sprache n))Cih;iupt oder so oder so erklärt werden mtiese. Kin iii.ithe- 
matiuches niuss gibt es in der spracbwisaenscbaft überhaupt nicht, 
viflIoA ganz algeniein angeuomiiieue hat sich doch später als irtum 
hiiransgesicU und so wird ea im laufe der zeit auch gewis noch mit 
Dtanohen annahmen gehen. lu der Sprachwissenschaft körnt es nur 
«larauf au. ob der loröclier irgend etwas tatsächliches zu arkounon fähig 
isi oder nicht Dass „die meisten" formen des deutschen starken 
adJACÜvs mittt'b aiiiiuhniä doi^ pronomi'o ja nicht erklärt worden kr^n- 
nen, ist einfach nicht wahr, ja auch mit nichts bowioseu. Das inti>r- 
t!want4*.sta für udh hifiibt aber die aussening, dass beim hochdeutschen 
Hmtf}r die Voraussetzung *U\nda-jis „das bequemst} crklärungsmit- 
(<!" wirö, wühlend in der polemik dagegen „blmtcr unerklärt" bleibt 
oder, wie es spüter »nsgedrückt ist, „nur Hinter non liquet/* Das 
drängt un» noch m etwas algemeincn. Kin verliäUnismüftaig sehr häu- 
figOÄ non titfuct charakterisiert überhaupt die ganze in frage stehende 
w^hrift ftber die declination im Slavisch-littauisdien und Oeniianischeu. 
>iele negieren und ablehnen wird gewis» manchem als sehr vor- 
LM'iiM^, kritisch sehr vortroflich erscheinen, unseres erachtcus ist dabei 
aber recht wenig herausgekommen. Doch solches urteil ist vielleicht 
m «ubjectiv und f&rdert wenig. Wichtiger »eheint zu prüfen , auf wel- 
ttkcm gründe denn eigentlich jenes weitgeheude negieren, jene sehr 
.^blahoeado kritik bembt. Da tritt deitu nach allen Ächtungen die 
jinMwe rolle bemaa, die „die luntgesetiie" spielen. Scheint irgend «in 
ites lautviuliflltni« aus ein paar wortformen sich zu orgobeu. so 

.dos laut^esi't/." fortig und jede ihm unbequeme , vielleicht doch in 
Bbr ft-nchLhanT weise weiter leitende andere ansieht wird energisch 

Bwieeen. Die damit verbundene wisäGn&chiifUicho unfruchtburkcit 



12 



LKO M^itta 



braucliL luau uicht 7.u Hcbtilifui: ist ilucb hei ullütu fortschrUt der wU- 
senschatt, zunficlist oiii scLarfi-a imhaiinhcrzigcti abwoiaen allor vnrkebrt- 
ha'itea aiul entschiodonon irtQuier Dotwoudig» aber kriÜk, ilic »uf ganz 
uiigoiifigonJoa material gieicli gauz iindurt,'JibreL*hbare lauigtvL'ixo auf- 
bU'lIt'n wilJ, drängt gclegentlicb aucii ia ganz grobe irtfimer biüoin, 
Duvon nur ein bcispiel. Bei der behandluug des singiilargeoetivs wird 
ntnn-s „des inonscbeu" als geueliv einer con3onant-ist.'h ausl.iutöudeii 
gmudrorm mau biiig<>»U*Il, wa« ich swhl für ricbtig IihUimi kann, Ja 
jene grundforni, nbgcscbtiii vou dem »obeinbor auch dafür cmtvctemleD 
pluralnomioativ und „aoeusativ" tmius (uobeu mannan^) durch koine 
einzige woitHM-e gotistOie casusfonu besüitigung erhält, walirend doch 
manna (von gnuidform mawiatt-) „lueDSch" eiu in fast allen oasQsfor- 
niin häufig auitretcndea worl ist, und daher jenes mms wol nur durch 
oüie bei a« hilnfigeiii wert wenig auffällige besondoro Verkürzung eut- 
elanden sein dürft«, außh eiu man- „mauo" in der geitcbichte der 
deutseben wie äberhaupt indogeimauiscben Wortbildung eine «ehr eigen- 
tflmücho Stellung einnehmen würde. Dio deulung de» nuut'if in diojsi'r 
weise und also aus einem zu deukeudcu ganz alttm imtiins abur war 
oflflnbar envOn&cbt, weil sie als beispiel fQr das „ Uatgosotz *' dieoüU 
konfe, da»» alte« « vor auslauteudou gotischen s schwindet, wahrend 
bei dem gotischen genctlv doch wider andere lautliehe eiuftfissu wirk- 
ten, Aber die ii-Ji an anderem orte vielleicht Binmal auäführlicher houdh'. 
So weit wir wissen, iat vor dem genetivischen s jenes alle a — oliuo 
Zweifel durch die mittelstufe i — im gotischen ausser bei verachiödo- 
iien feminintin nur bei deu grundformeu auf an und ar, also bei grund- 
furnk'D^ die in ihrer casusbüdung auch in den vcrwauten sprachen vtul- 
fadie verkflrznngen zeigen, eingobfisst. Die dem wan-s unraittolbur 
vorher al» „genetiv" genante forni <jlba»ä-9 beruht auf einem aufföl- 
ligeu irtum: die substantivisch gebrauchten participia auf tid bildea im 
OoUschen den genetiv auf is, wie zum beispiel ia meinem l»uch ober 
die goliÄche sprücbe (190) angegeben tftebt. Als bt'nut'me aushfilfö bei 
diesem gencUviächen is wird bei aoloher unbetiuomUchkeil danii wpt 
wiiler die „formfibert ragung" von den grundformon auf a diemm iol- 
It'n, deren geueliviächcs is so leicht hiu ans issti, weiter (ism^ dareb 
as^imUatiou ma asj», godoutet wird. Dabei würde interettsnol gewesen 
sein, wenn auch nur noch ein einzigem weiteres beii<piel einer a.isimila- 
Üou des j- an vorauttgehuudea s nicht blos, sondern Qhertmupt au irg(>nd 
cinon ihm voruusgehendun consouantun aus dem Gotischen zur weite- 
ren begrftndung beigebracht norden wAre. Ich konuo keins: miüoe frü- 
here veniiulung, dass smmuH- „aoune" au» sttHJaU' outstaadeu sei, 
tut fal»ch. 



XTB AtUKCTirnjCZUM 



13 



R HaHBeDcamp mii<iLo in seiner kleinm aclirifl Üh^v den Zu- 

stunmcDhiit];: ' ' "-'slavüclieu und gflnnaiiisclien Sprarl ' 

ia ganz vor . wt^ise das boweifwodi* material zu , 

hat nnd iinlipd)ii{?t ab die bi» jezt beste arbeit Ober die in ihr bcbuo- 

' bi>zei('linpt werdiMi mutw. anch auf «He Meiioii Jt-r 

_, , I' I). Kr lebiit die ausiobt, dass die deulsebn dUrko 

adjwtiTtleiioit darch zasantmensetzang mit dem pronominal.stiimme ja 

' sei. ;»nob ab, abtr doch in ziemlich Tor^ichti^or weise. ..Aber 

V ivoiin wir eine derartig» c-omposiüoji im Cieriiianisrbeu utm&b- 

zncD," i^ind seine wortu, „so wfire doch immerhin noch die öbereiii- 
ätimmmiß /wi^cheu dorn Lettoslavischen und Oermau'scben eine flussei^t 
■-•--.'■ wüM (ludnrcb wniter Iwgrnudet werden soll , iia*(S auf der einen 
< der fleiiun „zwei fQr sieb selbständige [dooli nicht meltr »o 
gsnz selb^Uindi^, wemi anch ursprfmglich selbständige, mSaiien «ir 
'n] wr>rt« ' Mitrete», lÜt« nur an eiujinder gcrficlrt sind," 

andern < i „ eiiie voistilndige L'OmpO^iUön auü eint<ni 

adjectivstanuno nnd einem prönomen, wobei nur der lezte teil declinir- 
bftr ist." Aber nncb noch andere „niehrfaebe bedenken'* wenlen ange- 
f3hri. .^So wäre es uomentlicb schwer zu \'er^tebe^, wie es kam," 
tbu>8 der längulaniominativ de? raasculiiis und neuirum» [irtQmlich an^e- 
f&brt: denn nebi>n Uhtii liegt hUndaUi, mid beider foimen auch nyn- 
3he vorKchiedenheit ist im Gotischen noch deutlich] „im Gotischen 
w, mnd) bei dieser composition ganz übergangen worden int." 
Ist es denn etwa leicbt zu verstehen, wamm zum beispiel goüstdies 
" ' ':''$ neben dem dativ Uindai (nicht Winäaisai) so verpchieden- 
^eprÄge trägt, während hlinttra nod UhUeru die ent^irecbenile 
venobiedenbeit gar nicht zeigen, utiil ist etwa die doch von nieman- 
dem zn leugnende verschiodenartigkeit des althochdeutschen hlinU'r und 
de» gotischen Ui»<h leicht i.w verstehen? Leicht zu verstehen sind 
dietio tatsaeben entschieden nicht, aber tatsaelien sind es deshalb doch. 
l'era'T seien, wii-d noch hervorgehoben, gewisse angelsächsische und 
altnordische formen, wie zum Iveispi**! der altnordische weibliche üiugu- 
largenetiv .,hiimirar = got hUnäaixös** bei der obigen annähme „kaum 
XU erklären.** Aber was nötigt denn überhaupt zu der beispielsweise 
... '. i.-f^p gleicbsetzung? Vielmehr ist sie eben so falsch, als ein 
- hlindx Oller hlitttertt ^ hlimhii und anderes mehr sein würde. 
„Hndlich aber wäre doch wohl zu erwarten,** lautet ean weiteres bcden- 
' ' ' .'otisohi' m.irke aiijt^ctivtmi, wenn es wirklich mit dem 

j ,r ja componiert wfire, auch In der bedeutung dem 

tftiinl'k'h gehildeten ltitt<fslavUchon bestirnten at^ectivum entsprechen 
ffArd«/ wu keineswegs der fall sei, da sich das gotische starke o^jec- 



II 



UiQ UKYElt 



tiv durchaus nicbi mit dom iDttoffliivittcbon btisimikii, »ondon- ■■'■ " '.n- 
loilc mit dem Icttoslnviach^n unbesMmt«!! adjfcliv docko. 1^ ■. \.i 

sich" aber honifat echno dcHhalii auf eluom grossen irtum, weil du 
Dii^utächo v'<»n dein sturketi adjeriiv iu weitoni uinfun<^o mwe kurxo prS- 
dicative tonn ui»ter:»cheidpt, ein untcrsw^-hieil, den LetU-aUvisi-ii inucr- 
hnll) iler gränzün seineti sogcnanien unl)e»timten adjcctirn nicht köuL 
,, Aus allen dnii jalao ilodi nur wmiigen und nlt^ht schwer wi'^geudeu] 
gründen t'fkliU man »ich gr<druugou." lautot c» Uunn zürn 3c\\]un9, „nii 
der alten orklftrung Scbloichers festzuhalten, und deutet die von der 
suiistantivim'hcn dudinatiün ab weich t'udeu formen dea gprmant»i*-h(Mi 
ittarkou odjeutisiuua nicht durch oiuc i-nuipOhitiou mit dum prouomiualoJi 
namon /a, sondern durch oino „anlelinunf^" an die pronominale llexion, 
ein» anlehuung, wie kIq in .»ganz fLluilicher '^ w'ise uunb bei eiuzelneu 
formen des Utlauiscbeu unbcstimteu oiljoctivurns sLatgitfuudou bat'* 
8«lbstvera1Andlich falle damit die ungenommnne analogie zwischen dorn 
germaniKcben statken und dum lettoKlavisr-hen hestimten adjmttiv fort 
und die „einzige Gbuliülikoit ," ffolche zwischen beiden üprachgrupium lO 
der fraglichen hinHichl herrsclie, nei ,,Kynt:ikti8eher nutnr" und liesteht) 
darin j d:iKB hier nriu dort für das heatimle und unbestiinte adJHctir 
eine gfsonderf.e form existiere. 

Dueh damit sv'in gt^nug der auäführlicben entgeguungcu und auti- 
cinandorsctr.ungen. Ich fiisHe xuiu sehluss noch in wenige worte srasaui- 
men, was mir in hi'/.ng auf diu adjectivfrage das wejtfntlidie 7U wäa 
Bcbeiut. Die zu seiner Unterscheidung verschiedenartiger .svuUkÜsclhfr 
vcrhäUnistic eigentßmlich ausgebildete mehrfache tiexion der udjeettra 
ist ein ganz besonders ieachlcnswortea merknial uriberer vcrwantachafl 
der slavisohou . littauiicchen und deut8i'hi^«n spräche und wie dieiie spro^ 
Dhengrnp]>e in ihrer engeren xusnniniengebörigkeit pich mit jener eigcn- 
tOmli(dik('it allen fjhrigcn in dogt*r manischen spraehen gogHutllwr »t^lt, 
so kfuzciehuet iu ihr gerade die adjeelivHc\iou doch auch widor selir 
klar die engeiij vtTwauUehafl den Sluvisebeu mit dt>m Littauisidien. 
hio ndjeetisehe Mesion aber, so weit »ie Drsprfuiglicb allen indogerma- 
nlHehen sprachen gleithiii;i-*t*ig angi'liört, i^l im w- * ■ . .::.■- 

Külbe wie die der subi*t;inliva. \\ II- nun aber je-) ^ i > h^t 
prüdicaÜv z\i denken ist, go iflt aueh im SlanVJi-Littttmach-DuDbißhRD 
7.ur be/A-iehnuiig de» ndjecÜFlschen pnVücjib die nnwtMidunK der nomi- 
nalen oder, wie wir sagen kennen, kurzen lleiienärurm dos ai\ioctiv& 
nach allen riditungen bauptregel gobliahen. Vom prfldicativen tldJAO- 
tiv aber wird nun im Slavi^eh- Littauiäeh • Peutsijhen ticbiin frftfa do^ 
bIh bekiint gesezle adjectiv in l>P8undeier form doutUeb hervorgcboheu 
und zwar mit hQlfe den pronominalen 8tammß.t ja. Nehen dem )>»lb- 



ttm AitJBcnTffXKnoM 



In 



BtSnd^r tlHctJortnn jti bvhilU auch ibiä uiljoctiv mm eigne flexion. Beide 
fonncii alior »crnacbson nach und nach so fest mit f-iunudcr, du»« siu 
in iler [ubeudigcu ti|>r;icha uns nur uudi als üiubeit erschuiiica. Das- 
Ucntiiolie liAt diese emlieit in Act rorm aher auch noch woiter gek(>n- 
't, t^a behandelt« sn weit man Hohpu kann. doM adjectiv in jener 

^ tnng, alä botttche bü iu der raiiion frrumirorm. eine erscheinuiig, 

djtj Hehr viele unalugieu bat. Unser zusammeugefioztes dieser 7.niu 
Ix'isliiel wurde nrai^rßnglii^h in seinen beiden teilen Hectiert, vric einige 
alt« fonui'n noch org<'l)on, das lateiniftclie ipse tlectierte in alLnv xeit, 
«lo fiuimt', t}Ajt>^, vnmpsc zeigten, seinen ersten teil, das griccbi^elie 
CmVo$ aTmj toteu mosa ur^tprQuglieh auch seinen ersten pronominal- 
sUmm flectiert haben, ebenso war es der fall nut ^fiai-for\ uttafot 
oAäT öiTiTof und den weiter /.ugehfirigen formen, diu wie etdite zusain- 
menäcixungou ausfifdien und duch nur durch rerkQrzung aus fftoß ofVuD 
und Ko weiter hervorging*'»- Auch ^Quo.ntyoi; mit dem daraus gidci- 
tetA^n '^Qtiv.^it)'i\tfi ist keine (H'.bte 7.u:^ammonäet7.ung, sondern dnlngte 
Kicli orüt oUmülilioh an die ftt^dle von 'U^toi; rttiyog, ähnlich liat au 
«teile de« frül» geläufigen und auch »eben in der Odyssee aul'tret^^-nden 
cfct^-aiJU^ diu IlJas noch mit lieiderseitiger lleiion '«p»; .löhi;. Noch 
dcutliidier i^l, dam da» er»t spfii auftuuohend» ui^.o>u(;-u.>»l; keine echt« 
XUstmmeni^etKuug sein kann, mid doch wurdo \on solcher gnindlago 
ans ttcbun ttchr (^Qh ein /.itloMiyuih'fi gebildet. Vieles andre wQrde sieb 
hier nocli Kuftlgeu bissen . für nn^tMCn speciellen zweck aber bedarls 
dessen nicht. 

Über joiio eigentümliche beroichcruug der adjo'-'tiviachen llexion 
bi dtu« Deutsche !«(^>iiier8eit^ nun aber noch btuausgegiuigeu. Im anschluss 
•u gauK alte iiid<ig«rmani!)c:ihe bildungen hat sich für alle deatscben 
tidJAetiva die llexion in gmuilformim aul'-n oder die nach Jacob ürimm 
sogejtunte i^ohwacbe Qexion. die neuerdings Ilermunn OstbufV /.um gegen- 
stando ausgedehnter woilorrr Specialforschungen gemai-bt hat, aUägo- 
bildet. die sich vorwiegend dem artikel anscblicsst. Der artikcl aber 
Int &U biiuptanfgubo ilie des hervnrhehonü, des genaueren bestimmene 
nad in vi-rbindung mit ihm, aber imch nur so, darf auch ein deut- 
itdiea a<yecliv ain bestirntes genant werden. Dem Slavi^hon und Lit^ 
lauiächcn .i<ebt der urMkcI »o gut wie ganz ab, und so kann in ibui 
nur die 7.u«amnienges(;zte atlject-ivtlei'ion das adjectiv, wo es als liestini- 
t«R gekeuxeichnet werden soll, ausdrücken. Dieser gey^msatz, der im 
Deulscben stark genug war. um eine ganz neue adjeetivHexiou hervor- 
xuniriin, tritt nun nher so gbirk heraus, duss das einfach iittrtbuUvo 
AdiectiT im Hlariach-I.ittnui^ichen meist mit in das Gewand der allen 
nominalen luljcctivdcxion hineingodr&ngt wird. Das Deutsche bei sei- 



m 



tJUaoN 



nem ^röBä(<rcn formonrcichtum auterschied rom be»liniU<n ndjpctir, dem 
mit (li^iii artikci vnrliundf'imn, in der altäii zuBuniniorigoüCEleii oder »tar- 
Iceri ailJHClivUciiou dus einravh attributive und belitult fast auiwcbliess' 
lieh flir dcw pradicative ailj^ctiv seiuo älieuto einfacbf^ nomiimltloxion, 
die dorilialb nber auch auf ein 8obr klüüiL's und in üt^iner caitni^tiZAhl 
gaiix vorkäminertti» feld sich ein schränkte. Anf die gegebene wciito 
wird man die tinfacben iiCfundliniiMi der slavi^chcu. liftiuiscbfui und 
deutHchon adjeirtivHcxion ziehen dürfon , im ein/elneti aber ist nicht 
blof» im rein formellen, soudßrn inabesundcrB aucih ini synlaktiächen 
Kfd)icit dc-r («inztiinfn g'Onantcn spracbcn und , kann mau »ag»*!! , aur.1i 
fast allpr ihrer einzoinen dialckto der gehrauch dor adjectivisrhru fluxion 
so aumprordenilicb raannicbfaltig und rtiich und fein nul«r8ch<>ldL*ud 
cntwieknlt, dass seine giundlichc durchforscbung, inid zwar in»b)>tion- 
dere iu der dcnt^^cben grammatik, »iuü der anzii^hendstcn aufgaben bibkt. 

nOHPAT, ÜKN 2-1. |12.] O0TOHKB IH7G. l,KU UEVER. 



ZTTM TEXT DES MEISTER ECKIlAßT. 

Zum tpxt d«a Mpist^r Eckhart, wio er uns in der auRgabe von 
Kr. Pfeiffer (Deutsche Mystiker dos 14. Jahrhunderts. lleiaa$- 
geg. Tou Fr. Pfeiffer. 2. Bd. Meister Kckhart. I. Abthlg. 
Loipx., Q. .f. OOschcUf 1857) vorliegt, habe ieh iu meiner ScJirifl : 
Meister Eckbart, der Mystiker (Berlin. W. nort/. I8li«. S. VI! 
— XVI) Pioe reihe von vcrbesserungsvorachlSgen gemacht. „Kuu3cti»i 
nur zum xwcck der lesbarkeit des tcxtes" und ..um andere zu tjnlnd- 
licbcroni Studium des textes einzuladen." Ich darf wo! anncbuien, dass 
ich dort mancherlei flchwieiigl <iten, die teils auf der flcblecbton hoschaf- 
fenheit d^r hand-scbrifÜichLMi und gcdruckttm quiillen. teils Huoh auf 
veräehou und irtOmero des beniUBgoberfi beruhton. erledigt habe; viel 
mehr aber habe ich unerledigt gelnsHen. Meine verbuche sind binber 
von keinem anderen aufgeuümnien wordeu. Die von Pfeiffer schon 
1^57 vorsiiroclieno zweite abteilung seiner ausgäbe, weicht; ciuc litte- 
rarhistoriäcrie eiuleltuug« annierkungen, ein glossar und verscbicdeuü 
i^ugaben nnd anbAnge bringen solte, ist bi& beute nicht er!>chienoD und 
wird nun auch wol aus Ffeiffert) uachluBS kaum mehr /' <>'ii 

sein. Vifib'icht mAcbte deshalb manchen, die bei der le- i ., - 

hartft (hirch die allzu b&ufig widerkebronde volkommene sinloKigkeit 
doa von Pfeiffer gebotenen textes aioh gest-ilrt findi^n , ein uarblrag 
von Vrirl)e?'^t'niiii.'.'ivorr;rbl;l|/f'ii willcr.nirnrn sein , dit* wi'iii'/.srfiiH .'iini 



Etfiii-^afttf 



xr HiDTtB nonuRT 



17 



xalil vr.it - , uinl U*«l4ir maohra und die irnhr- 

ticbkAit, lU-^ j..^M..,; ^.. ^^CM'brii'b^r » ■' •'■■' - ' i' ■- - 

Bleiben fpeUicli auch «o nocih 
ffir die ich keine hilfe gftwiut hnli«. onil Ist m vtoUetcht aar «inf fcli'in« 
jixalil, wo tami ' ■ n «<vMf>ut und \"" i '-^r findpii 

in], 80 i^t t>s < 'lilfe. Ich gUubu ■ •' hnssere 

«viM ttla durch dk> roitVtilouR cin«r ^Ostsoran aiuahl tod vonuatunfrtfa 

__ ':h fodlich dts arg vtir^trimmclten - 

BODithiu^D DiSebtim, der zn den grfteWc m d^utachür epracho gefaArl. 
E» ■ . unseren scbati an Eckhanisohi'n schrifteu 

durc. .., „ ..^1^ ,^,.,-... -lücke zn bereichem; aber dringondor ist <?s, 
da.s was wir hilten vun (iiit8t«lliiitgcn so weit zu reinigen, da.ss mau 
rieh daran i'rfrvu*>n und es fllr die kontnis des grossen deuk<'r3 frucht- 

ir maclhM) kann. 

Die trühnr von mir gemachten verbesserungsvorschlage setic ich 

folecndtm ala in den t«xt bvrpiU «in^tragen voraus. VorecblA^, 

d<»n von mir frfiber gomaohti-ii ahw^ichun, Ik-zeicbuf ich mit 

Pie zahlen im folgeiidou bedeuten seite und zeile der Pfeif- 

«UHgafa^; Cy d, E sind die fou Pfeiffer s. Vuj — IX so 

*IHineten qn^UHu. 

4« 40. und ein) beitnngp — 5, 2.'>. durch] friheit des mitnlü — 

' isso.] raer in — 6, äl — 22. ei-witürt^] din »Mikeit sin, 

\\ kein bilde din — 12, 1 1. wol] gowar, swcnue — keret 

15, 8, Verden] unwiz7.ende mit dem gotliclien wizzcnne — (rf) 

ijilon. l>enup wir mügon me — 15, 28. wir] geben — 

"■ ' "i:m. Üerj got Hden künde. — 17. S. da?I e? wol — 17,14. 

fjj mac, unde — venmnft. AUr^^ie — enkumet, und — *) 

lö. U». Der luft unde da» liebt steigent woij vil bilde »mde vil färbe — 

.((Tgl. Präger. Oosch. der deutsch. Mystik. 1R7*. s. 322) — 2tl, S. 

in] a\m ohat dii ouch ~ (i?) 22, 2. fOrhax] den - 23, 32. vondfit] 

wan Ifplich«* — 36. 12. unzelllcbe] hoeher komen — 36, l8. ihte,) 

— *)'6l. 22. undel aint uiht vermüg«nde. — 40, 30. und] fi^ 
— 10, iO. werde] iu goU- verborgim — (£, t) -JO. 40 — 41. 

lidi sin] noch — 47, 32. den] (areu ainuen — 48. 14. DftJ mor- 

— 18, \* nibt| V'ildiTÜfb« — 4«. 22. hnn ahmis. — 4H, 26. 
r — 4K. 37. Muh begerte ahfuUx — 4tf, 8. utidr| des uameo 

\a imfi dweclicb — 4i», 17. dazj ir dos — 49, 28 — 29. sOMe.] Wan 
lir \\\\\U-- — 4t>, 31. wenlen.j Daz ander mitel djiz i8t: bl6z aIu des 
'ftpJbeti Üni, meinte — 49. 36. lieht, l'nde — 60, 4. uök'] Ich 



IB 



UUOM 



undn dfl ist zwei« mbt oia. Stßii unibevangPD mit t>wigem liebte ist 
eine/,, nndo des einoQ ist not, Hin brinnender geist — 5C). tf. ein.] 
Kin ist got «»lien änn milel in stneshBit, van äk wirt der geist frt 
von allen dingen. Liebt unde geist sint zwal Diu zwei ist ein in 
dem uuibevüngp ewiges liehtes. — 50, '^7. dOuo,) doch blöz — öl, IH. 
sineo] werken — 52, 4 — lö. Tngenibatt leben] IH alxemäle an wil- 
len. Rx iüt drierlei wille. Der ein ißt ein sinnelicher wille, der ander 
ist ein rodelicbor wille, der dritte ist ein ewiger vfille. Ber siane- 
Uober wille gebiutet. da? man hoore wäre jgre. Der redelicbe wille — 
52, 17. in die sele.] Da^ ist den willen ftf gebon in got. — {Ab' 
sat^). Ntl sprechent -- &3, 13. si.] Wan daz muoz sin, daz man 
da;; Vßlbringe daz man dil Iwkennet, ex r! initne abe legen oder tao 
nemen. — {Abmfe). Nu wßuent — 53, 18 — 2u. lustes]. Swenne — 
gerne, sebent — 5ü, 24. in sich] und in ujieh? — ftö, 34. ab] der 
lebenden — ßSJ, 9. sune] und von dem vat^^r, sO — {<?) — C«, 17. 
»zgang — 68, 24. erbilde] hohen dem willen. — *)68, 36 — 37. 
fruhtharkoit] der nätöre flne mitel. Ist aber hie ein mitel, dax ist — 
69, ^9. lieimlicb — 7*2. G. daz] werc — 78, 23. oli der ztt.] Wan 
in der zit enbdt doch — 7«, 34. Nft] »priche ich — 80, S2. 
gedenke ieb] eins dinges tiber — 81, 3 — 4. TcrnQnftekeit] nofb suo- 
cheut ist, und diu - iat, springe in — (E) ~~ 83. 32. lielit.[ Daz 
liebt in dem da Paulns sali, in «lern üebU; s& sab er got nibt. M6r: dA 
vo» flprichet — {JC) — 84, 3 1. nemeu] dA c? in sich selber Bwebeude 
ist Dennoch sprich ich. ez ist unreht Ich sol cz nomen - (E) — 
87» 38. zuo:] erai leit — 88, 7. in] unser erste — 88, 8. slnem] 
werdende, so — 89, 28. awä diu aöle — 94, 4. ist] äjie willen, als — 
t)4, 8 16. wtse], unt von liebi dos raters unde des sunes. da^ ist 
der heilig geist, want sich Mile au ime minnent. Diu ander entgie- 
zauge diu iat an einer gemeineter wise. Seht, diz bewisent - n&ch 
sinem gllchnisse. Har umbo würkct diu n&täre alle zit Qf daz aller 
hoehat«. daz «i würken mac. — (Absatg) Diu nütüre — 94,35. ge- 
Tube) sin aö — (d). 102, 37. Diu] offenbärunge — 105, 4 — 5. seien], 
in der vernunftikeit — geburt {Bnnn em absate). ~ 107, 14 — 15. 
uude] geistlich getragen — 109, 13. unde ist] genemetalso — 109. 20. 
bringet] si in — 110, l. du] alliu dinc inne lehcnt — 110. 2. des] 
öwigen lehens — Iio, 9. wizheit] oder waz daz ist — 110, 12. ä] 
nßme — 111, 3. Diu ein ist] ein morgcolieht — 111. 14. sint] d& 
allia — 111. 19. die] ilzeren krcftc der sele unde die iuren kreide — 
111, 30. daz] er ein — 112, 23. dax] ein einio — 112, 40. enoben, 
also — 113, 9. gewfirke». wan daz sie — 113. 38. ze] gote; noch 
denne — ze goto — 113, 39. so] b^rlich — 114, 3 — 4. sele.J 



IC Ktirmt »aciuBT 



19 



i]«Ui di« — 114. H. ^'woriun. I Sin g&Wii ^•»(•rdent — 114, II. 
({ebiuMt m inlnru ou^^'-n — llj. 13. isL] uvbcr tl^>r wilrMt 
16 — 17. iiat y^ia] Vielit nnoben t^l ilitm tliiz da hrinnt-n ^1. 
^1, 19. Bpricli«t.| niu>v&n ein fiur onbreuaet daz iindcr — 114, 21. 

-'•1— stiL Alstf - 1 U. 33,. lt] liax fiur 

s pügois. D& von - 114, 35. Atmah. 

'7, h\ den Jtiunen]. Wa» maiDet er bl der engen gazze und bt 

gaixice nnd hi dem •*iune? — 115. 8. vemunptl an pjn gdid. 

116. 5. erütAiitj milKhsUi. sis urst£at aber niht alzemiUf». — 

'SS. and enbät dooh] kein n&tiarliche 5tat — U6, 35. dm] under — 

I?. 0, der rehter] liiuid sinps — 117, 1*5 — 26. und] in »tnpr näWro 

- rndttr lit, din tii ii-rt oin alteval des himels. — 117, 27. iiiltfim]. 

117, 'J9. WThoTgi-n], daz meinet im himel. AÜez— 119. 19- 

rimnol dien ein liep — I2<), a. war] gesprocben, wan — 121, 33. 

nlsft daz — 122. 14. got] lu fersi)richot — ri2. Ift. und) 

- 123, 35. alles daz er] schaffen mObte — l32. 37. ibtj 

gotc \ai and nibt in gote — 1*23, ^i. miauen.) AUe daz lieht ist 

■" ' «iinnni, also - 12.^ II. tage. Sö — •)124, 21. 

,i.^.-.( .:. f, .--.' Sil nibo hl dem — 124, 30. siebj haltet zun — 

9. fiborgünl diu wirdckeit — 126. 13. 6f — 136, 27. nndp bli- 

(•hicüieden — (Vift, Profcr s. 4J7). 126, 35—36. werc. Die wlle - 

l) 126. ;ifi. nndej ein wftr — 127. 8. Veretentnisse — 

lö. Veretentnisse — {Ders.) — 130, 10. wan| ex ist — 131, 7 

i] ffandrer wtse — 131, 30. als] oz kamt üz minne, — 132, lO. 

' ■ — 133. 21. smeket.l daz ist under got — 134, 18. 

. dfi ai hast oder daz du der — 135. IK. gerne] also — 

i, 22. gnäde] nnde tugendt unde alle g&be: — 135. 33. immer — 

16, 6- ein] ander gebot — 137. 33. Dm] er ez dir aÜcz gebe eigen- 

I, — 13H, 1«. Ton Paris: meister, — 13S, 26. ez] jocb igt — 

tSS, i1. tsL Waa — 138, 3a sin] aber zH — 139, 26. mit bilde,] 

lit bilde Äne bilde. - 139, 30 Äne) bilde. Sol — 140, 28. 

in,] In dem bildi* werden — 140, 30. diz noch daz] Mit gotes — 

142. 31. iM] äne mitel. wan — 143, 30. nnde] geläi^et iemer — 

143, 40. igt.) daz zinhet — 145, 16. und) .ilze — *)145. 32. 
ie,1 daz ist ain göetc: (hiz — 147, '.>. ein auderr.) Wan ez got 

dar ambe — 148, I4. wazzer, und — i5o, 3»*, ein], enwfire 
ll dt — 151. 19. «cb selben got] in gote — 153, 2. Ifitercr — 
166» 2. ' ■ ■ — 155, 6. wish.'il]. In der löterkfit alüO — 

SS, lU > — 155. 13. ist, wan - 15.^, 16. ze wiirkendc 

aller meist — 155, 33. Daz vierde daz] got meinet, daz — fanob, 
icv^nM er 166, 3i>. ein] klde der sonne, nnd der sieme wfir- 

2« 



ao 



usaow 



kot — 156. 9. bradenilum tlränl — 156, Iti. broitöl uiidc] liovlict 
stell — 166, lli. wir] UQ6 hoeben — 156. 24. lritoi| «i iiilber id dat 
liebt Diu s^le, ilia in dem lieht ir^t, — 156» t28. ttOüim Xu 

156, ao. linde] ich bäte — J&6, -10. «malet — Iä7, 15. DöJ meinet 

157, 30. aflne, mßr — 160, 1». ileune] der »ater. — l6ü, 27. ordc- 
tiange]? üotlicb lioht mule mügenheit IGft, 28. vrörheit. TTnde 
160, 29. nuune], der brant, ist — wesenmis. uod got ist — 16ü, 31 
malit] dtircbbrcM:Ucii — 160, 37. sAle] duri'bbrecbea — I6!t, 8. dt 
inan bKkäUQot, daz mnoz man bekennen — 163, 12. Dar umbc] l>eken~ 
net — rnrnschn bekommt — 16^, 37. Zuo dem audern mälo. — 
163, li. hewiHHtj eK, — 163, IG. VQllekomnienbint| de» w^n^w mide — 
163, 27 AbmU vor NO. — 167. Xy. da) or flz - * 167, 30. lunoi] 
ftllez rill 167, 31». ti-ät er] üz dem vater. — 171, 2. mao]. Nil 
inorkciit dfn underscbeil. Di« nitieriMU)n krol't« daz 8iut tioWn, 
171, 14. iiudej da?, wir xuo legen, des — 171, 20. ziio] den \iaa\n 
rmi nndis - •)17I, 22. uode] vorkynte den wint — 173, 19. e^'' 

in ir niltOre — 173, 3<<. crentme) gotes bewisen - 174,4 —5 u:.-,^ 
däa menschen sft söre erfao«bete alsi^ — 174, (i. MoyeeKe. D6 
174, 7. weite, du — 176, 14. vat^rlioboit. Dfi — 175, 15. aclö,] 
daz veretÄn wir eö. Swonnc — 175, 16— IM. und] goto zuo tjerfu'g»! 
Wirt, da wirt si — geartet. Von der — sA wirdet si onpreui-.liL'h got- 
Ucber niidiUi. — 175, 57. von inj zweien gciiiyiiie, vater — *U75, 40 
mit einamler] nibl eiuoK geberii, mt-r: äio gebenl. — 176, lu. want' 
er] alloine — *il7ri. 23. Pix verntAu wir] nö. Zwti mit eiuHni — 
177, 26. nimell wan ein — 177« 38, boI]. Ist, daz er - 178. 3^ 
lazÄ« — 180, n. Absats. — IKO, Ift. Abaafs hinter entwirt — '' 
180, 24. Keifi Ahsats. 180, 25. Absatz hinter fuo»t. — 181, I8. 
oieinan,! dft enwa« nieman. — 181, 36. si,] unde daz — 182, 7. dae] 
müer.e jezuu allcK gc.Hchoh«». 1H3. 20. gebernj in sinem — IHI». 7. 

goi der ist] guot und dirre mcusabo ist guot, — 188, 9— 10. borre,] 
mid alle? diz guot daii i»t der berre selber nnd enkein ander, und 
got int daz eelli«), und daz eine, wux diu ißt, enist — l^M», ]D. wi^t- 
Ucb] diuiu werc — 191, 11. aller] m(mlge - 191, 29. enweix] niht 
wan miiioeii nocb — 194, 4. in demj inutigestcn — 194, 18. iat, 
da] brinnet ez — 191, 21. gftt. linde] maoz aln nach da?, selbe unde 
vil hS — 194, 27. ein] glicbin kraft — wan ^'Ikheit bindet - l'M, 31, i 
daz selbe — 195, 2. doch] glicbo mflgciitboit - i:'5, 7. si] noclil 
niht minnp geheimen raac — 195, 8. fix] ir n&tflre, — 195, 22. Da«] 
wollont alb' — 195, 29. in uius] nlflft widiTmowe. I)<^ — 196, 9, 
bodiiit<*t ist]. Wun alfi diu ft'Ic i.-«! bcwunden in dem llcliamea, «6 
luuor. man bewtnen ia mal.ene liehen dingen, — IfiO. 14. Ifltern] geist — 



m wnsTRB ECKWkm 



S! 



IDfi, 33. erj sin — 196, 28. ez] iu plulich; — 197, 19. dingön,] die 
inwcudic die ainuo begrifendo sin — 19rt, 4. zai,) abor sie — 198, 5. 
z»l,l ir ist aber moiügo — 198, 6. ist] al ein, nibt — 198, '2'i. iii] 
ime — 199, 12. bnugetl- Dax — ein ist, sÖ — 199, 35. 8io| lust- 
lidi trade begirlich äint. — 303, 30. himelricUe], uud die sint — Iren. 
I>.T — 305, -4. bi ir], snnder — 2ii5, 12. werc] Allcz waz — 
•2":t, IH. vaWr] sin werc — 2n5, 39, kneht] und er als ein bc-rr — 
(rf ijisK Stent dominUH. JitiUe v. iB29. Art. IX). — 207, »8—39. sto 

in willig dcunc — werde. Oaz diz werde, - 20«, 33. Sohl.] 

' hat 7.wA uieinuuge. Da» — mensoben, diu — 2<f8, 36. jtjg- 
licheu) glid« auudwrlich — 206. 38. Vil inö] 8Ö 8ol — 210, 18. be- 
acbonftiiiig*? — 212. 40. Saturiius) ein türber der — 213, 9. Mars] 
eJM KQinor der — 214, 31. ist] volbrübt tB doui willen, der deuuo 
iemcr ruowet— *)216, 12. dor] tugent nkh ziobeo — 215, IB. abs«* — 
217, 12. Dwr HcleJ nÄtiurUche stut — 225, 21. blözeu weaenne.] die 
selbe oigeöBchaft — 227, 10. üaz ander] meinet, daz - gezogen, 
(iio — 230, 12. daz) oz sieb — 234, ^9. «ler] gescbepflich — 
33ti, L' viliiht«] daz, daz — 241, 18. aoserj bruuder und — 241, 22. 

;) wan di« wile - (d) — 21-1. 22. perHönlichen] eigenheit, gol- 

1. — 24ö, 25. nach irm] uudorsebeidti. In — 351, 1 — 2. ver- 
^ft't] En ande morn nibt. Dar umbo goUget — (vgl. 6Ä8, Hl). — 361, 3. 
Km ander] werc ist — {vijl. 032, 22) — 252, 2fi. wan] si hlt libes 
uiiit noch die goiboit. — 252, 39. diu sacbe] büt luör — 253, lo, 
da2 ist] ein uud daz selbe — 356, 7. ist ein], alsO — *)26d, 32. 
wörkfit über] wuson, — 2G9, 25. gomeinet] von — •)269, 36 — 3B. 
vurburg]. Wan weson ist niu verbürg. Wü iHt dau sin tempel, da er 
inrie wonetV Üiz ist veniünftekeit, dH er in ime alleino blibot. Als 
der — 270, 4. zwlc]. I)in sßle hat — 270, 5. döuwet — 27t>, 7, 
hM] ^\u ander krafl — 271, 1. Absats hinter bekoiiiiH. — 271, 3. 
K'i» oOsitU — 271, 23. in] von got« — 271, 27. und] so er — 
371, 36. iiimt Unde — 373, 28. dft mite| ist er fliezeude in — 
277. *i M.'lUfii]. Ist denne daz got sin vient ist, vertreit — (rf) — 
577, 2J. gf'ilebtniäso] ist — (rf) — 277, 29. unde| an demselben — 
(d) - 277, 37. sprich ~ (tf) — 277. 40. unde mJn] ömo — 278, 1. 

m; Lst, unde allez daz min, w:»n ez mm ist. — •)278, 14. got]. 

lieh und als geweltiolicb hl er dtn als er 9in selbes Ist; — 

278, 17. min sin] alac »in, sö — (rf) - 278, 31. da in] 

umbf iii;.'LiidMi — 278. 26. benodiimge] aller liuten — {$) — 37«, 33. 

ils sere - {d) — 278, 37. dil] mer abe — 279, 3. gelicb] 

1 — 379. 9. so) wirde ich glich alzemäle — 279, 18. daz] 
(lor olioreU» — (rf; - 879, 31. gemein]. Unde — . 280, I». Altsats 



LADROK 



hinter si^n. - 280,26. Kein absats. - 281, 15. dfl er] noch uiht — 
(rf) — 283, 27. 6weclit;h(j| wesea boL — *)2Ha» 31. sla:] d5 dia 
gnädo iu im worlite, dö worhte or niht; — 2rt4, 13. icli| mich crca- 
türe — (rf) — 285, 35 — 286, 2. ougü'.) Üiz ißt der menspho. l)ur 
künde gar kftme goloubeu, daz in got 8Ö liep hflt, biz als lange daz 
got ime selber ein ougu äz »Uch und an «ioli nam mensclilicbc nfitüre. 
Got i»i fleisch wordeiL — 286, 5. liebtcs'.J Der wiziigc äpriciuit: „Kia 
kinl — 286, 0. vollekoramenholt] Die meistere spiechent: alle cröa- 
tQa^ würkeat dar nncb, daz sie wellent gehersQ unde sich dem vater 
glichen. Ein ander meister strichet: ein ieclicli wärkemiiu saclie dia 
närket aUcine durch iros cudes willen, daz sie rast unde ruowc in 
inne onde vinde. Fiur alse fiur — 286, 17. cr6atÖren], dO warhto 
got nibl-, hOU do got — 2H7, 6. id] glich wcre — 20a, II. die wise] 
der fralitberikeit — 294, 4. t'nihtbßrikeit] des weixeukornos. — 294, 11. 
wil,) als obo dft — 295, 9. sillleD] in gUchcit aller ~ 3U3, 14- uude| 
die 8l — 302, ib. unde] sich üebent — 309, 1. der) dritte meistur — 
311, 1. ez ist ein] und ist oiu lütfir — 313. 12. in] irme — 314, 12. 
liohtej. Wan — *)315, 6 — 7. dannooh die] dinc die — ist, disiu 
dinc soi man — 316, 16. Waz] einvaltiger cr^tfire — 322, 14. uin 
ist ein] versagen des versagennes. — 322, 15. Ein iat ein] versagen 
des vers^eunes und ein verlougen deä verlougenn*-». — 322, 22. ver- 
seit] dehein ander — •)322, 23. unde] sint in erfilUeude. Ein ist — 
322, 24. Dur nmbej ist got ein, da — 322, 26. Hwaz] (ez si wSrheit 
oder gfiete. ich eumac — vi^rsagen). — 322, 2K, Got ist] ein, ein 
ist — 323, 38. sinnen. Dax — 323, 24. an dem nimet got] s!a 
Wesen, daz or ein ist, — 329, 14. spriehet:] beuohoideniu fiobuuge — ■ 
332, 14. von den man] inuerlicfaez hAt. — 334, 14. getuon] (die — 
336, 16. vater, her umbe — *)336, 4. daz] der sun si — 336, 24- 
werc? Da — 336, 33. persöno. und — 338, 4. sö er] etewaz odo- 
lers hfet^ gewizzet — 338, 26. Oiiej Uden nie — 34G, 17. der] äne 
waudel gote — 346, 21 — 22. ävS] äne we — in dem liden, daz im 
Udcn niht liden ist, — 347, 10. hM] oben kü — 348, 12. sunder] 
driu dinc — 348, 17. sandem] nutze mac — 349, 35. gfnt] allein 
Of — 352, 13. alliu] krefte in — 355, 30. einen andern dich — 
(vtfi. 424, n. n2, 18.) — 357, 1. nähet — 357, 17. niht] ir sache — 
362, 23. durch] siniu mcuschoit — 374, 37. niht] als einem men- 
schen — 375, 9 — 10. edeikeit. In deme — dingen, da — 384, 8. 
ver8tentni8«e| verglichet diu dinc — 384, 33 — 34. ohenbeit]. Wan 
in der eiulkeil ir nätfire da ist — 387, 5. puncto,) d& ein — 388, 13. 
von] wQrkunge - 388, 15. vüze.] daz reden — 388, 16. unredon.] 
Des sint — 388, 17. ez] ein iualac? — 389, 7. dos weaenneaj und 



iV UaiTtt MCKOABT 



» 



er näfcftre. AWr was gotUches weson st, — 3IK), 13. goi] ftllin 
iuo — Itm, 8. witi] c& vergtÜHtel uude wir! 3U1, 17. ingovlox* 

,.;*! :., .((tg _ 392, i). Sache] hat ir - 393, 31. Wai saelde — 
35; jy«) — Sa2^ 2t>. enprencruaae — ai»8» 8. ganzön] 
io ir invoQaiigo Itabo — M9ö, 11. Wan] Kwie tlax — 4(i4, 9. von 
ooU au üiju — 40'.), n. diir inne iht], ilax ist alle/ ilaz selbe 
du. — {Vgl.:t7t2(i) — 4»H», ;i3. Hiione der] gerehtikdt — 
9&. dinge] ni^ch der — 116, 'Ah. mag) nibt — 41H, 3ti. mfige,) 
die tttlfi — 419, 22. dftzj wii^e — IVJ, 23. gendit iiiidt* grrHlite- 
•UU, ^1. lUloint;,] uiigcboni gcbenidf unt gcborfii kint — 
lVi :t&. ist) «r nnk dÄ U'bet — lls, 36. dax er) minuet unde wOr- 
«l, — 420, 1. Htct uude — sud: — 420. (>. Xoch sol — w«rt guot 
Maxxst — 120, 16. von) der gerehlikeil — vou der wUbcit — 
, 34. daz] ea mit — 430, 33. alleine] ir vater — *)420. 40. Kein 
: — 431, 3 — 4. als] got allciue sin vater ist — 431,39. i»t] 
der gerebtikeit — 431, 30—31. leidic] Uude uugelich unt unge- 
nuch unch gesdiaflTen ennu'vbte tiibt uiacben den gereuten — 
Jl. 34. Kein absats, — 431, 3S. ongescbafTen/,! nau allex ~ 431, 40. 
if. — 433, Ift. deiinn] gotea rebt — 423, 21 — 32. wi'irhcit] 
st in wralicher wiirbeit ein cüügor -- gäeti out ganzes — 433, 5. 
cb] ist niht — 433, 12. nocbj gewerden. — 423, 17 — 18. in 
■ulo sihet da/, an — 424, 20. gelopU^j Moisen — 424, 32. 
,j iIh er noch üf üzerbeit neiguiige b^l uut trdat — 42ä, 1, 
etj noch iu mir würket. — 435, il. 'Absaig. - 435, 12. got] 
derzwivel wil; — '*^)V2h, 13 imo] u n gl oii beliebe ist, — und suo- 
«wivel — ') 42Ö, 21. habej. Nim alle/., als ob dii — 426, 4. 
) in bekeojiet - 430, 5. daz] iu minnet — 42G, 12. daz ist] lere 
kb dich — 436, 13. balio.] dax ich nibtes nibt abte — 436. 14. 
lenoe) diu rSidin — 426, 27 —2Ö. ich] nemo uud scbepfe diz leit — 
36, 3.t. daz] üst in got uelber. — 426, 40. sin] gerne »oberen — 
U ich] l»egero dar an — 437, 2. 8Ö| enbir icb in 438» 11. 

' ■ ar — •)426, 10. dar ambo] wErlichen bekaul, daz verlie- 
ist lös Worden — 42«, 30. scbadenj. Iu der närbeit — 
2ö. unt] wu er gelopk — selben daz ist warheit. - 429, 31. 
unt arm sin i\>*h iroistca da/, mt'iiiet — 429, 23. euch] arm 
,L.:- .. J. flUeä geistes uut euipfcnclicb aUen gdstea. — 42Ö, 39. crCa- 
] onl alles — 43U, 30. daz dich) trocstent und trocsten — 
31', :i.''. vindvst dö] IrOst beidiu — 430. 4. gi-liidinüsso von) zweien 
■ -■ ■' — 4:;u, 26 der] andern funken — 43i, 27. also dazj e« 
W. gelich eigen ist, — 433, 7. gebart des] fridcns — 433, 4. 
lucli iwl er gedenken — 433, 6. bekennet] g^Vtlicbe wärheit — 



M 



IÄM9W 



483, 38. kreftic) ist, — 433, 39. gröz] genuoü — 134, 16. DazJ iüT 
werc — 434, 19. dar au] ez oucii — 434, 2U, haben] f;etAa 
-134, 21. ist] ipUeut volbrilht — 435, 8. verre] uiigeltcher lideiuie 

435, 16. erj uibt won eino — *)436, 6. aud] eutuonunen aller 

436, 12. ODchj dich verlioret — 43«, 13. siut] ouch ein vater 
436, 33, Absati. — 43ti. SU. Kein afntaU. — 437, 20—21. siht»] 
nünoet — dino iiiht wau dur sich selben. ~ 437, 36. worc,] mit d 
Wirt — 438, 1. durch got) unt darambe — 439, 9. der] verzibe 
439, 13. TolgetJ unde der — 44U, 1. deonej »ich selben — 441, 
Absati. — 441, 3 — 4. menschen, so— schaden: wfirlicheu — 443, 
daz] uudeDcii an dem himele — 443, L9. mensche] dar an bekennen 
444, 8. Abs<Us. — 444, U\ Kein ahsaU. — 444, 12. lidet er) jetz«ii 
vor — 444, 17. beslüzzen] innen alle/ — *)444, 24, weite,] dar 
er euch gellch ist gote. ~ 444, 35. dar] gotes gendiUkeit.' — 445. 
unwert :| gute ist si alleiue — 44r>, ,s. Ez strichet] daz buoch d 
wishoit — 4ilt, 12. sundurlicheii I heimeltchen wise — 4M5, 33. i 
im selber, — 485, 34, als] er tete, — 491, 5. einen] heüueliehi 
Ingauc — 491, 31. damit ~ 493. 25. 3int| niht. Sant — 493, i 
begenuige.] \u ireni hekantuiiäse da ist er iti »eiber äl» ein nibt. 
dem nilit da bekennet er In bezKer unde — 494, 8. niht] wider 
minnet — 494, 39. widersleht] si an — 602, 20. äönden] ze sind 
Swem — 502, 32. ist daz| bekante unde — 503, 29 — 30. Dsä. is: 
daz — hat, des — 504, 16. daz si) in bekenne, als er si — 5O0, 
eich in] ein nihtwiz/eii alzeinäle. — 506, 31. creatürlich] nibt 
507, 1. vri zej volgcnne irem — 510, 34. kein] hity.; — 610, ; 
kein] etat; — kein] lieht; — kein] leben. 510,38. mac.J Er ist 
513, 27. Swenne cr| sin bilde ir — 615, 14. gotltche — 517, 3 
nach] eigeuHcliafl und — 517, 36. und] ouch einvt'ltetlitJi — 5lH, l 
daz ist,] daz daz wesen — 523, tO. ir] geucbaül'u ibt nibt — 530. 2fi. 
volgunge ist], daz diu mateho der scle — 532, 24. undersobeideo 
lieb — 533, 29. und iii den] creatüreu; — 533, 31. diu sele] di 
uilit. 533. 35. gogenivortikoitj der persöne eupt'eliet — 534, 
gegenwi^rtikeit mit wulluttl — 534, 10. zuej hochern genftdcn 
534, 26. den gomeinen gewalt — 534 , 40. uuder] dem gemeine 
gewalt — 535. 20. zo gründe], da sieh — oiuigenL In daa gebrOchenj 
gÖtiTcher nätöre wart — 535, 29. in ein] nihtwizzen — 640, 38 
mit] ixvim underHCbcit — 541. 25. irtjni nihte] unde wirt in der gO' 
heit nibte ein götlich ein vü nähen unde — 541, 29 — 32. verlorn 
und diu s^le mit irem bluzeu wesen eng€t den persöuou unde dcu krol' 
len, unde diu krelle babeul dekein nichvolgen — einekeit. Da rerlia 
set diu Dele iren uomen und eiliu diuc. In dur — 541, 36. iliuzet 



so joasns «cxhaat 



3& 



nuL inn — &4t. 39. au inn] ilite von dar — 641, 4<J. au inn] ihte. 
i>ä ist ü al& grAz au inn ilite, daz sie — ö4'2, 3. g«bene«liet — 
">!'-', #. gebi'Dodiet — 54'i, lu. 8i hat| ir untUtzu enpfeiigct krefte- 
.li-Ii« — 542, IL raowter,] oudi s! eiu gäcbur zorn daz, da« — 
M3, 17. mag».] Dur braut der minue — 542, :!5. vü\ got Iftnen — 
513. 13, tuout. diu Utj siu selbe»; — mügeot, daz ist siu ttolbos. — 
.jll, lis, gebetet, als — 544, 11). gewftrer gahör«;imi). Wan als — 
&46, 33—34. w«>&eu| guot h\, unt der grünt, d& — 547, 9. vorj muostest 

— 548, 10. gptrriwün unde] minne und zuo — 54«. ib. 
^, . .. . Diz — 549, 17. liiituu.) Daz mac — M9, 30. MUcbeu,] 
ubi* it td mit der vcdor oder audur küuue worc, — 64i), 38. kunst.) 
AUt donue sol - bbO, 29. wöre] »tn wesöu worden. — 553. i. als 
ril] b&u — 554, 33. werest, duz — 555, 19. wäqJc, Waa sie — 
:iii lit, <üe — 655, i3. HnruochJ nUil. waz -- 555. 27. der ist m€) 
nnde wCrllcher ~ 656, C. sA kleiuoj oder s6 gröz, daz ~ 556, 16, 
dJMU mensclien — 557, 2«. groezeren — 659, 16. mau dem 
■•n — 559. 28 — 30. ist: diu — »üiidtt. Wau — miane. 
Abor miaue bcdeckot — 560, 23. UdenneJ ondd der ~~ 560, 26. 
I-I'-dJ, uiide meine ia alle wt alleiiic. als er — 560, 31. büst.] diu 
in ■ — 561, 22. uU] sie dem nibt — 5G2. 1. mäht] soUches ze luou — 
'f^'J, Ifi. nise] allez guot — 562. 23. beiligen], die 8^ bai't gewesen 
^ini iu pcniteiicie«. [Viff. Werken van Huusbrock. Gent 18fiO. Ill^ 
Jt"is.ll4. s.2J\.~ 562,33. iiuj geistlScbcn oftch volgeu. — 563,3. 
^\-f' ,] den er — 563, 8. verre] von inie geuemen. — 563. 18 — 19, 
<■; dir etewaz guotez zuovellot, — 563, 20. viiidest: gt'viide — 
" t, 24. pfonzllche. — 563, 27. dar ombej nement — 563, 84. Öbor- 
b'l't.l wau daz — 563. 30. nihtj Hiiliden — 563, 37. dingen,) ülter 
OT — 563, 38. erj in kein — 564, 3. gote ßft| zuogeföeget atn — 
r.i'.i, :, ^%.rken. Ünde - 564, 17. zSt], umbe daz — 564, 26. din- 
^vn ujj'i, .hinderlich an — Ä67, 21. get] den geist uiht au — 568, 
t — 3. ausers bürren] daz gesoiiUit nihi alleiue in A/wondiger wise, es 

rtuch in gpiftlioher wise mit begirliebom gemüete und mit 
., ^,.L und mit and&ht. - 568, ii. i)iz geh aus der liorre, den 
^■.■i''X der wärheit — 668, 23 — 24. den liuteu und die bihte vor 
[_"t.< {^röK tvegcu, undü s6 wirt man lidic siuer slr&feu. Oueb koI — 
.'"i«, 29. hindere.) und daz im got 568, 3l. mcnigo. Dar zuo — 

'iiirt, 36—37, Dax ander, daz] er sich in den bildeu, ob ez inweudic bilde 
am Mdor — 569, 1. niht — 5Ü9, 3. haben] in aln — 569, 6. der 
• " ' t — 569, 9. diugen] nflt — zeiuÄle ze got — 569, 19. wirt] 
L — 569, 23. git'b] alzumAle - 570, 9. kiirzlichen vou — 

]iicb selber] mit — 571, 19 — 20, goleuj uudo den allein 



»8 



ULMOB 



wellen undo begerü in allen dingen. — 571, 32 — 23. Ja] abl wol ftf 
daz bekeDnen des undorsdioides , obe qk kome — 571. 24. goläxeo-j 
beit. S5 — &7l, 2ö. viudet.] »wüuiic mau »6 g^r von innen vm'Iiizpii< 
ist, — 573, 34. solj volbiingeu — ö72, 35. ist. Üor — 572, 88. 
gaoUieit — 573. 25. in dptn selben] äl@n alsd, — 573, 26. getwiuic|{ 
si undo aten — 573, 28. ibl] zemen welle — 673, 31. oder st»] 
unde wä — 573, 32 — 33. daz man mör] daz w5r mac neiuen — ^1 
573. 36. ftz dem] Innern sol — 574. 6. gobuben, da — 574, ». ge-J 
swigon; wnn da — 574, II. eigeulicbe;] daz ist — 574, 18. wiro]] 
Bin erbeeben — 574, 39. ze] nnscrni frieu — 575, 4, uutj anders] 
hat 575, ü. crSatüreJ in keiner wisu lübl. — 575. 13. niQeze] dim 
sin. — 575,22. dÄ] ein grünt — 575, 37. ie] minr — si , wider — 
&7C, 31. daz] CS iuie uii>r Tüeget unde — 577, 25. benüe^et Daz 
577, 29. unde] in mir uiht. — 577, 33. Knruecb euch niht, wa» — j 
*)577, 38. mit der) gnüde oder mit der nfttäre. Da aint beide, die uätüre — \ 
678, 8. ftls vilj dQ bist in goto, als vil bist dö in fride — got, als vM 
bitit dfi üz fride. — 578. 13. in dem) muost du von not tzer gotj 
sin, wan — ö7i), 2. wortj in drier pers6ne einikeit — 579, 5. lieble], 
VI »ubaETunge — 57d, IG. üz] in der zit in uätiurliche bilde — ' 
579, 29. werdftu], ist ir - 579, 33. mflbtej in der — 579. 36. bo-[ 
üomeu], daz si ez eupfäben — 580, 4 — 5. Vernunft]. AI» — wort:] 
aber — 580, 10. gotheit). Daz ist persAnUch — 5a(), 17. istikeit,]! 
also muo7 din — 581, 34. ein bilde] der drivaltikeil — 582, 17. ir| 
leben] in in. -- 582, 2i». daz] sin leben ist. — 582, 30. verstfin mfigej 
ftüß nüue B^le? — 586, 15. geziugnfisse] geben von — 604, i^it 
nihl] lönbere wan — 604. 32. wirl] liden ein lügont — 619, 4. inl 
ein] güchiu ujitfirp. — 619, 2u. wie er istj immo anegonge, — 632,1 
14. waz] Wollust mac si da iu dem uibte bal}en? Daz enkan diu s^j 
uibl yeworten, — 632, 17. diu 8t%] der wolluut m6 iu dem orspnmgo^ 
oder m dem - 632, 33. iis gcbrfichousl der woUust vil mß in dem.j 
Ursprünge deuno — 632, 27. ir) al in ein und — 634, 5 etolicher] wiaej 
also ~ 634, 16. äz] irni liebte — nmbevancj gritlicher llüzze von 
634, 25. wärlii^it.] in der der geist — 685, 5. umbo Upiich] guotj 
oder umbe geistlich guot. —(£"> — 6.36, 24. aller der] frOud«, die — j 
636, 25. gescbach] an werc, dez setzet — 638, 2l. ergieze in ir] Up- 
licheit und alliu min sclekcit iu ir aelokeit und daz — 639, 10. flbcr-1 
wunden,) mit flberwunden bUben — 043, 35. iiiemer,] daz diu lebe-j 
licbeit — 646, 9, werden] von keinerleie dingen, aA nr liep noch leUJ 
bän mac, wan im enist - zarteune. Diu sele muoz — 648, 20. 
bezzcr.j daz man sich m6 iu werken üebou mac. — 64^, 34. h^J muosj 
der geisl von zit — 650, 20. Ez] git alwr — 650, 34. in] ir uieu-j 



MC KUkTB» BCBCni&T 



S7 



Arhcdi — (E) — tiftu.38. twust,] tuid »uo iillor ungllehifit, uniio — {K) — 
'•J, fi. .FuhamiisJ. umk* dk' gllcheil ir liüiiier iliu »atihet - 053,2-1- ütej 
Um «art — tiöiJ, 3i>. gl iuclij uio mer — Göl. 27. unde) or tml woh nei- 
gen Bor j?nta mit eime — ß65,äi). creatürc] uiinn» «idor — (£) — 667, IH. 
wi'I undu sinl nibt. Ziigu — 659, 1. mit oiaaud»r.] Höt« 

dej jiju-.im sCJü L-ii]ifniigL-ii die jicrsiino des tielUgeii geiBtc», sie eiiwfi- 
ren nie geYallcn. Aridtoliles sprichct; AWet einliclie ist pinlich: waz 
>[.rt eiulk'liütit ist, daz hi al1«r piulicbest utu tüiL Groezer eiauDgi^ 
' üclo und lIp. dar umliu ist üz in aller plulk-hoHt f.c 

beiTc hacp tM' äiniu lipliübiu ougca undö Mut-r bi'Ii^ 
irde nüt sime goisto in gÖÜiche aätOre — C&9. 9. in| beg^burtgo 
^ ftiiioti — 659. 10. als] nihl. uiidci ibt, — 6äD, U Aber] »in 
.a<le äSn wcaea eutspranc ü?. d^m gründe der gothoit. Daz er 
»pndi: „daz iäi," in dem lübte i^z itcbame uode s^lo gotUobc uäUire 
In ''' Dfi ein aocb ander uibl enist, diu imi h\t>7. a1>A von 

i^jülui .I..I ...ivibeit Des i(iira4!h er in uü: „doz": daz euist ein uoob 
'Auder. Ool ^raob zno Mo^üosü: .. spricb, der da ist, der bet mich 
^otfunL" Daz or ttpnieb „der," da liuht«L Üz, ttz was ein raitel, „ist" 
iftht« liz gotltclio nütflre. - ß59, 19. ander! „Kz" ist der nocb dn. 
„«'* i»t, dum uiau — 659,22. lusl. Wau - 659,26. erivcnnügent] 
20 tfDlbidtou. Die dritten — und gobrostc Wide sie — 660, 1. dio] 
'' ' iK'Dien wir von nmterifliohen siicben. ITerro, — 660, II. selo] 
■ u — 660, 12 — II. nibti',J dH *ii (^weclicbe geswi'bet bete, s\ü 
lOtcr 66le geaehaffcn ^art uudo sin geist alzobant — wart, unde — 
ifiGO, 16. crüatiire. — 6611. 21. die) lebenden erßatftre 5uo menseben — 
1660, 23. würtvK.j An dem werte wart er wcgelicb und berlich und ir 
ibttidpr geifit wDrkte din pr^atdre. uude die allererste nrßatiire was der 
engel. 660, 31. Blnetiheitj in das enthalt der miteln persdne 

der Wiil.riL, — 660,36, von gotp) mit wtfüenlicbem underscbeit — 
), äB. und dil] ist si be^lozKen und von dem — 661, iH. punt,] dez 
st — 661, 30, nÄhet] ai sich — 661, 31. inj dem si — 
^ S3. in der] uugenfit^geliubeit enbßzen — *)662. 12. al6< er] ist 
enthalt - 667, l*h. wiilerilnzzel weaelieber gQete - 667.40, der] 
nibt enbckant wördo an Veruuiifl, und icfa envermag uz doch nibi. — 
daz wilJe ande miune frl ist von getwange llpllcber oder 
. uilde — 66«. ;». und daz] Sachet gropheit — &Qb. 16. 
• 1 fia aller — 668, 17. und] dix vermögen — 668, 38. wesen- 
licher fttilheit - 669, l. undorschcit) cntgcistet — 669, 
,...-t'ii des wesen» uude — 67t;, iG. rivior) urspninc des — 
}Vfi}, 21. pi4r»i)ncii,| nUü besliuzot — 670, 22. mit] irem nndor- 
«schcide 67ü, 85. igt] ano eigeusohaft — 670, 39. swaz] iender — 



1 - *- 



38 



UMOV, zn mmm bokbabt 



671, -ii. ein ieclich] persAne in ir — ß71, 29, mit detn| eigenen. 
bögrilTe, — 671, 31. mit dem] bogrirendoH begriffe, — 671, 32. wan| 
derl hegrlföudo begrif — 672. 23. oder wirt er] iezcnt gebom — I 
671!, 30. ime] «nist niht künftic — 672, 40. daz wort) uogeboru sin. — ] 
673, f». ez] die forme — 673, 35. daz liur] «in eigen werc — 674. I7.J 
eigonsohaft] slDornätüre. — 676, 18. unde] onsintniht zwo — 677, 5.] 
»ImDgendc] an der — 67H, 11. und] »wä er wil — 679, 35. spiset] 
docli nicht — 680, 16. sacranienti'f. Da/ — 680, 19. wan daz] der{ 
selbe Ucbame ist under der con.'tacratieu , der anme kriuze starb, -~ 
6H1, 8. uft], unde gelkh sl — 681, IC. sint al] diu lugende undo — j 
683, 10. 8icb| üzer n\ unde inbinneo al ; Uzer al , daz ist, — 682, 13. { 
an einer] entsiufeunge in a!n ~ 682, 26. sie] ir eigensclmft, — 

Nachtrag. 

91, 3fi. ital.] Sprichet man, daz got ein «ort sS, sö ist er ges^pro- 
chim. Spricbet mau, daz got — Vgl. W. Wackernagcl^ AUdeu^\ 
sehe Predigten und Gebete. JSascl 1976. S. 159. iX, 10-11. 
93, 85. Ober] riebe." In ein biute gelobet — 39, 16. hukennet] sij 
aller — 93. 22. spricbet: die] krefte die under gote — Vtß. Wnctccr'\ 
nngel, a.a,o. s. 163. LXl, 77. — 99. 36. hÄt] zo formende? Vgl. ebd. 
s. 163. LXIy 91. — 139, 18. not] babcn unde diz gllchnisse. J4| 
wie kleine — Vgl ebd. s. 775. LXV, 124. — 163, 26, der] gnOt-j 
heit unde — 177, 7. Uzen] volgel — Vgl. ebd. s. US. LIX, 12. — j 
177, 2G, der ibtj meinet denn ein — Vgl ebd. s. 157. LIX, 30. 
226, 32. Ilp]. Der Itp unt diu spise die aint vereinet an einem wesenno,] 
niht an einem wirkf>nne, aU der lip mit der sele. Min sMe diu eini-| 
get sich dem uugen an einem werke, daz ist, daz ez slbt. - 227, 19, 
habe,] daz st diu barmherzikeit nnde an allen — *)238, 16—17. di( 
man] an verziehungn des lebens hat unt Sjie ver!neng:nDge des gei-j 
8tea. — Vgl. ebd. s. 175. LXV, 100. — 314, 2. in alle] ir werkof 
denne — in ir werke pezon. — 317, 11. nie] liebt so Iftter, 
317, 23. ist]. Dk — 318, 2. gemOete,] ist ein kraft, die bat ^tJ 
gcschepfet — weaen. Die heizeiit die meistere ein sloz oder einea] 
scbriu goistUcher formen undu vorntlnftiger bilde. Disiu kraft machetj 
den Vater dem sune gelich — Vgl. 565, 34 fgg. — 318,8. giuzet] den( 
schätz — 31H, 11. si gotl »Is er got ist — 318, 15. wesen,] awi-j 
gcudo, ligende — 318. 23. allewege] junc were. — 585, 37. der vater]] 
dem sune gelicb — von der Hiezot niler der bort götliches wesennes iai 
den Bun und in den freist, doch - Vgl. 318, 1 fgg. — 586, 2 bilde,]] 
ez ist ir ein gebreste. Nach - Vgl. 318, 10. — 686, 7. und dar] 
inne gebirt — 586, l3. in got] geliuhtct, audo 587, 13. derj 



&oi.i>M. nuiionuf m'not vov comhtaiix 



Sit 



mc« :• t in tlem — 51)3, 18. venitiiifl Birh| malielte ht Jem — 

bii\L. .... ....itifö] sicli M smiejifcn io - 50a, ]B da?, bilde] n'' ' •"*'■ 

id) f-nw^m üui'ii dar biUI» nitiU MAr: «wer ^l^l kint lU^be, v^ 
>dä bi iiiine sAlo. UV>rlu*iie, — &93, 21. iiätöre). Und ald — 

(lüKUN, IM HCPTKMllKR 1875. ADOLF LAASflN. 



ZWEI rRKUidKN l»ES LKSEMKISTKHS HUGO 
VON amSTANZ. 

I. 

fiILl3:ir. I)ii> pr^die tct Vns Itrvdpr Hfgo der lelfmaill^r 
vnn Ctiiiilnm-i' von iltm liehbit vfl düDi gvti'ii fant. -TobaDiies 

ewan^cUfte. 

Ecco Bwati^lir.ü aoliis gaudium magnuro. J>o nv got ellr duicb 
»(f. do gdfrbVr (lies: j^efohvf) er ain iocblicb dinch alfo. da^ ti% 
brehti Dacli linö geflchtc. vfl da von du wolto got mcnfche werden. 
dnJ! er Tofftr monnikrn na (bL 133 v.) tvre «rge. in fino gotlikvn 
nat^Te. da^ iin nienDichv natvre frvbt brehti nah gotlikpiii geOelite, 

\H'j^ t<r[tü werfe da^ got it> gewrdite nah gotlikoni geliebt, da^ 

wtt^ da;^ vnf« vröwo von bimelrib m?ter wart vti doh rnagit wa^ waa 

n w»^ ganz, vll Ivter an rehter Reinicheit vn wa?, doh infeter Di^ 

" '■ in gotlioh werfe lin. vn dis; gotlich wejfe wart gewrket an dö 

■ \ii: tage Tofors herren. Ze dö andern male do (bl. 134 r.) 

wart vns der bimel vi getan. Ze dem drilen male do wart ain menfche 

' <XfX liinudichvn wirtftrhaft Ze dem vierdon male d« Tante dv 

M it aiu kieinode von dr- ertricbo vf in don himol. Ze .v. male 

da got ü\f, kteiDodti gefab. do fant er aine kröne von dt* himel her 

^abe vf da?, crfricbf^. D:ir vnih^ hat ov dv feriltenheit fant Siophans 

tActi gelcit ZU' difem hohgOfit. da^ hat dar vmbc. da; vus all^n 

(bl 154 V.) der hiuiel wart vf getan mit der gebvrt vnfers herren. alfc 

fa'U fteidiau der bimel wart vf getan, do er fttnt in Qner martir. An 

^<lem dritcn tag«* fo begat mau Fant Jotls tach. wau in vnfer faerre felb^ 

Itn mit liuen brfcdtTu zc der himolR'bvn wirtfubofl. vn erfchein 

iuio vor. iu goUicher vn in menflikor natoru. do er deonoh wa; in 

toÜikem bildn. va fjirach lie ime. Kvm her min liebpr vfl inin gemiu- 

ler. wau eij ift zit (bl. W<> r.) das; dv wirtfcbaft habeil mit mir. 

tirn mit dinuu liubun br^ederu. Da von Ül ßn tacli geleit zve dem ge* 

bvrtUdir tage vofurs herron. wan wir fien alle gelat mit der gnhvrt 



m 



vocintik 



rnforit tiPTrcn, zo i]c>r himoircbvu wirtrcliuTL Ati dem viArden 
begat mau der kindt^lin tajje. rüp jr hlvt gv<7.in vn" ' 
vulöro hurreu. Da? was dn?, kleinotle da? dv Irrifti-iih- ii : 
ertricho vf iu da:^ bimelrich (bLlSöv.J Di'^ kleinude batvtpt vri 
gvetiii werch die dv ki'iltenhoit fendot allv 7.it (vr den nln 

Au dem fiviiflcu ta^o fo bcgat man fant Thcmar tach dti ,,..i 

vnrchvldt;clilikc lait dvr deii namon vnfers horr^n. Dar vnibo liiiii Im 
{;ot ein kroue von dem biinelrioh her abo. Bi dirre kröne in bvIvUt dori 
loiu doD vns got wil gon vmbe vnferv gfetin work. vfi da»- \Tiibii b 
mau di?, heilige« t-ach yeleit z<e dem ibl i:i6 r.) gebvttliküia Inga 
vnfera herren. wau allv vuferv g^etin wark ft-vbt.l>er ßnl worden tö; 
der uebvrt vüfyrs liciT^^n. Eoco fiwaiigi.diy,'^ uoliin f^iiudiiiiii n 
Schont alle her, ich prediori iv aiu gro?/> vrwie da;, vuh Kübu,^ 
behalter in der ftat davides. Difc predige tot der engel den hirten 
die ir fweige bietoii vf denn veidu in der naht do {^ot i^ehoru wart. 
War vmbe predigot diite höhe predier (M. »36 v.) difv vroliken m*r 
den hftem fvr alle andör Ivte. T>a){ tot er dar vmbo daj? er vns da 
mitte lerti Aa:^ wir alle hieUr fvQ fin. NVan ez iH enhoin nienfcfa 
ime tie ain Iwoigo bevolben. Du; lint die .V: üune der ci hvHtin fol 
Xv hat vns got zo hvetem gefe^et vber all? dinch dv vf dem ertrik 
fint da^ wir hveter (vn fin der dinge dv vnder vue flnU vfl d«r 
dinge dv neben vn» fint V der dinge dv iu vn» ttiui vfl d 
(bl. 137 r.) diuge dv ob vna fint. Wie Tvu wir tiv h^elüi der cLi 
dv vnder vns flnt Da?, lorto vna vnfor hen'c felbe do er vf ertriob 
W38. da mitte, dar. er lebt« mit arm^t vfl mit virfniehdc vfl mit 
gro^i? gtdiredin. vn daij er vnder üni> fvej« trat ullf crwitvre. vu 
alle wone dirre weite, die er doh wol mohto han gehubil ane 
fohnden, Wan dar, er?, dar vmbe tet. da:; er vuti ain büder w 
da:; wir an ime lorneUn. dar. wir rirroialion (bl 137 v.) kondin &D4 
wolnvll vn ere dirre weite. Nv fpriolict aiu rooillRr da?, zweig« 
bände beriiTviige fie. Dv alne dv vir waiidtdot iu Rh dv dluoh d 
fi l>er?rt. Dv auder berlrct vn vinvandelol nvt in Üb Dv erlt«^ 
dv du {ii nii virwnndelot da:; iß üny, fvr, (u da;, das; hnlz I" 
Wirt da; holi; vir wandelot in da?, fvr. Da^ ilt fwel meitrrbe lin b 
vfl On i^emvote an vpigv vfl au irdenfcbv diuch lat, alfo da? erz 
rainnot dcunc gel. fo wirt «r in (bl. 138 r.) fv nr wandelot. Dv an : 
borfrde ill alfo iva, miu haut borfri da; bolx aide ein ander dinrh fo 
wiri ain weders vir wandelot in da:; ander. Alfo fvn wir ellv /.irgimc- 
likc>n iliiicb borVerin vn niei^in alfo. da;; vnfer minne nit in fv vir wan- 
delot werde. Äe dem tuideni male fo fvn wir hvetin der dinge «W 
aebin vnf fint. da; Ul min brfdur vfl min ebin moufclin. den fol > h 



PUEPicmjr m-ont ron coitfTAn 



m 



■Iflit'h Wrt^fpfjn (bl I3ff f.) 

, -. — ., ■>' in Jiw capit''!. W»u dv 

[•imane Toi ean ron Ociti herein in dv wori. VD vod dem wurt tntU» 

il. von der haDt liulio riete, ron der rvete vf deu rr^geu. von 

^ -.....,... 1.. I. -.„ 2e dorn driUn malt» fvn wir hiietio der dinyc 

dv ; il da:; lierce. wun faiit Beruhart fjirioht't. men- 

(vihe kielt dide; üennu wa& dar on Itt ftllc^ diu geiflieJi Uhia. wan 

Tiiftr h»?rof tM allein«* h.kvml>ort (In mit p>t*. alfo (bl 130 r.^ da? 

vir IQ mtnnoH hi\ otr iillr-n lÜngvn vti fvr i-11v «ItT)<:h. vfi nncb ime ellv 

brrcbaideiilitib. aber viifer Iroft fol alloino an gute iig Uki 

f^viBilt-'n wir &ino bifobatl an taat Miinvn Mfiplat. do li vnrcrn hßtrea 

5*echte in dem ^rsbe rn do fi fin nit vaut do weinoU' ß. Nt ant^hrto 

ir ain baili^ tu (^ridici vrowe wa?, weinoltr. dv HrMfafcoIt ainen toten 

LtH haft lebende fvtiden. Uv (^ochtolt ainen menfcben vn liojt engel 

fNndoD. rn Pipcbtutl (h\. \:VJ v.) ainen vti bull zwene fvnden. Xv ant- 

|-irrtet dirre h:iilige ime felber an dirre rrüwu Hat vfi fpricbet loh 

'Rvclie nit aiucn Uten nob der enget, icb freche den der mih g^rcli^f 

vn -' "~ 1 Tft von dem ellv dinoh ir leben hant Der irt alleine 

Ün II uünef bercin vfl niiner Tele. vH alle die wUe icb den 

nii fvnden han fo fint mir alle troft« ain mai;leidi. Ze dem vierden 

fvn wir h\tin der dinge dv ob vns Gnt. dij tint (bl. Udr) 

,: Nr han ich iv gefeit da^ der engel prediot den hnorn. Dv 

vnii Abt liebo Cnnt Johannes ain bieter rnferf benvn. Wan or liat 

enpbülb^n Nv enpbilt ntau gerne groi;en vf) geirvwon 

., .....:io Der grolle fcbatz der ie wart, da? ift tvgindo. die 

[«npbal er ime frnderlich vfl v^enoinenlich allo da? er fv in ir edilt 

vn ir wirdechbt'it bt;liielL alfi got in Ingego^zen bat. IIa:; er inio gro- 

^^a fchat? i^hl. I lo v.) onpholhen habe, da? merken wir an Gben din- 

Bi dem ernten da? er ime cnpbal fvndRrlicbe vn v?geQoinen 

[gonade. da? beweret vne Tm uame. Wan Johannen da? fpriofaet gotef 

ide. fhi? ifl: daz er fvllet wart mit gottiker vfi vollekomener gonado 

PillP (ime lebinne Der ander fv'hat? iH fm Ivterv vTi vzgenomnv 

ft«'inicheit die er bäte an feie vn an übe Der drite fcbat? ift ßn r7e?e 

vn lin v'.l'.ekomnv minne Der .lill. (bl. Ul r.) fcliat? ift fin holiv 

■wifbeit Dt-r V. fcbati^ ift dv frvht da? er mit liner lere alle die kri- 

ibeit frvhtber het gemarhet Der -VI. TcbaK ilt da? ime der fegin 

wiet wart, da? wa? vnfe vröwe von himelricb in der alle fegin vil 

fciiflhejt beflo?zen wa?. Der VII. fehs? ift da? da? himelrib vf\ 

It ^une in üfoe heno?in was. Da? wil kU alle? abe laa. vfi wil iv 

riagAD w\ ron der gfnli' fant Johannes aine iegelikou menlcbon fii&.o 

vn NiiauMhlicli (bl 141 vj mVe? fiu in Dnom herein Da? ift von 



nOUMOL 



•Vn. facbpn Dv orfle tacMp ifl. iliu^ in goL lae minliot daniio <li« uiili 
Sit in nv got mo ueiuitiimt bat mit vi'^uiioiiiüGr lüiuuc fvr a!' ' r' 
tiAiligfU. fo ill da'/, bitlich ila^ in aiii it^gclicli krin^-'n iiiunlrlu! m- 
donne ander haUigcn. wan min natura twingut mih U:u- xfe. den mia 
vater vfl niiii mveter ininiiot Jau mfe/. icb luft oiiuuon dennt" «im ;iß- 
deru moufchen. wan nv wnfer hani'- vnfer vater ilt v» (bl. 112 r.) wir 
in minnoQ Tvn ob allen dingen To Ul da; billicb fit er den Uebeo Toot 
Johannes mit fvnderliker vfl gioirer miunc geminnot hat. da von m\ 
daf fin. da% er aiu(^ icgelikpn monfcbou Tvo^u vn uiinut^cblirb üe in Üb< 
berciu. niü dannu debain bailigo. Da?, ander ilt da von er vof t^er, tii 
minnecblicb fol ßn me denni* dehain bailige. dar, in von dor gror.vn 
minne die er zc vus bat mt^ danno die andern. Des nuden wir aini 
vrkvude un limni {hl. 142 v.) bvdchfiü. Wan er bat drv gro7,T btcW 
geTcbribeu. vfl ilt onbein bint er mane vdI' dran, da; wir ein andftr 
minnegen. vfi fprichel. Ktiit minv miimoat ain aiidrv vA baut »in andrrij 
IJDp. Alfe vol wa^ lin berce großer minno gegin vni«. da; ^r lih nil 
cutbalteu mohte er ni^oii di; wort alTc dicbo (preobin, Nv predJot der 
telige bupn Leo von diCeni miiineubliken haiUgeu vii fprach da; (in 
berce rebte were alf eiu glvendige; kenii da daz fvr allent (bl. lWTrj[| 
halben v;floht. Alfo ill von fine glfegenden herein v% gellagen da 
t^r der brinnendvu minno vD hot alle die weit oni^vndet mit Dni 
minnc. Dai; drito da von wir in fvnderlib minnon Tvn. da; iil von ät 
gro;vn hainliki die got zeinic hatte, wan wir vindeii nit da; de b^i 
hailige olfe nah th goto gef^eget were mit robter buialicbi alfo Aqt 
liebo fant .TohiinDeä Nv Ipricht't »in meiflpr. day, man aller ineil 
loben Fol dv hubeflon dincb (bl. 143 v.) vfl darnah dv mithin dinehj 
vfl dar nah dv vndern dhich. Wein; lint nv dv hobeilen diiicl 
Da; ilt dor fcbepher aller dingte d^m fvii wir lobün vfl eren oh aIIm 
dingen. Dar nah dv dinch dv imo aller nalioft /te gefvegit (Int 
alTti rufB vr6wo von himolrib du Keine raaget von der er An raenf- 
lik^TJ natvre nam, du von iO- fi ime aller nulioll zve gi'filegil. di 
von i(l billicb da; wir fi aller meid lohou vn eren. vn du;; biUli 
crvoe (bl. 144 r.) da; alfe nah z*e goto gofK'git wart andern 
du er dar au bionch vfl er wrcbU* alter menrobon hail. War \nibe Toi 
man nv da; hailige crvoe mo eron dann« die Iteim* da er vf trat 
WTcbti^ er rvnderlieh vufer hail nie dar an. denue an den Hein, 
nah dem liuiligen crvcti fo fol mau aller meiil lobon vfi eren die hal 
Hgen vn fvndt'rliirh dif^ baligei» der got aller nabofl /,fo gt^Kcgct lA.' 
da; ill der gvel^« raul Jobarmoii. ime mahtofi wol ainlDf iinili (bl. 144 v.) 
Ligen baiuliob (In. Wir bifen aber nlt da; ime iedebain bailtgn alf« 
hainlich wrde air er. Sit nv da; billieh i(l da; man vnrw vrftwn diöl 



^ma.l^TI» nvoM von cftKsrAW 



;w 



hü II VII 'In <>rvc« eroD Toi ob tilloii dingoii iiiili 

h... v.M...- ila/, fv ■^<■■.^■ ...i- r nahfft T.ip gcrvo^t H'rJi'o. So lA^ 

bilUb (]a'< mau <lcii liubcn Taut JubauiicH i-ffmigclUl lubott vn eii.*u 

bl ob allt'ti luiilii^en. van er naht* zö gote ge^egit wu; mit rohtcr 

liclu jii« ilaune Jeliel (bl. 1 15 r.) liUiligi*. Diu, mert-hi'n wir Ja l>i. 

'tnfrr berru mit liu«» ivu}^i'rou /o miuidalv Hw. vor linpr martir. 

Do uam er laut Jobuiuios vfi uaigot ia alfo lioplicti vii «Ifo minncklioh 

' •' brvn, vn liej^» da neweo vf Üd»^ liercin. rc ^^rer ilircni 

-ilikt* liercin diL; Jii lA, aiii Üpf^i^ abgrviiilt> aller wifüi'it. Da 

tnüßh ur dio gotUtivn wiflioit. Nv rpricbet aiu U;üUge Ja:; von Adn- 

(DM» riirpe Ho7, ein wn:;zcr. dar, irtnuicbte sllf die weit Das; lippe da:r 

Tua Adame ge (bL 145 V.) nomen wart- da vou wart ein rrowe genm- 

iChcL vtt ron der mw» vngeliorraiiii do wart ei« flvh gegibin vhir iillo 

:dw weit vn von dem flUcbe do wart oUv dv weit viifeücbet. Nv ift 

rns ein ander wa^ztr geHo7,on vou dem rippe vnfeiK berren. vn vnii 

iTifoui Ißbindö w;iy/r irauob der gVele fiWit Joliaiuies die gotlikvu liri*. 

^e i*r v< go; in aUv> die wulL Wan da:; die undcrn ivogem Icroelon 

lern Ivft«' von dem worte viilore berren (bl. UG r,) Da; lernet der 

Taut Jobuimei» von dem gotlicbcn borciu vnfers berren. dn% er 

kftl geredot von der gutbeit danue ie debaio hnilige. wan rnut 

tV-' ler rpriclicL da^ dv gotbeit der krbttt'nbeiL iemcr me vir 

bor^ - i...^.c Ün gewefin. wan da^ Ü der gVuto laut Jobuniits offoy 

hat •ji-iiKu-het mit finer lere, aller "" kriftenheit Wan dirre ewango- 

lilte ilt dt«r vier wn^^er aine;; dv da vlie;;int V7, dem paradife. wan er 

4ie (bl. 1-16 V.) genado goUl' wottef gogojjeu vmbe den vmbe tioi7, 

der weite Da? vicrde iR. da von vns der liebe l'ant tohannef 

»eUieh mic7^ fin, dv gollidi frvht Difv frvbt da; ifl dv bailig« 

' i reu Wan von d<'r marter vufers borrcn lint ellv dincb 

rtt I vo wid-T brabt. wan li ill da^ nvtjj/iTte vfi da? frvht- 

l»erR£ da mite der menTebe mak vmbe gnn. Do nv der liebe fant Johaii- 

vnder dytii rrvce llint. d(» Irvbte yot tine maitir Hd. 117 r.) in fin 

lerce rfl in feie, vfl ßgelt li in alfo da? ellv linv wercb vii ellv fln 

|er« {rvbtbur wart der bailigvu krilleubnit Da/, V. ift da von vn8 der 

iHUt fant JobuDnos fvfijc vn minnecbliob Pol fiu fvr alle bailigon, 

ill das; vnl'c vrÄive vou bimelrich fm mVoter wart Nv nierobeat 

\4ir des cnguls wort großer " aide gotoy^ wort. Wan vofo vrowo 

hti vuTer» herr<Hi mtetcr vou des oogels worte. vfi l^nt Jobaunes 

stcr mit gotes worte N"t wai; di?. wort vii gro fbl. 1-17 v.) zor da 

IdiiL Jobannes vnfei viüwu Iva wart daune des engi'U da von 

iteij mvcter wart Wan do vuHt berrc andern cnce {\<nt vfi vufe 

U ime (If'nt m Tanl .lobannes. X>o Tprach viifer lih niVet«r wa 



;I4 



nnUiM 



(!in fVfi. vn dilV vtoti '"Jv marttr ir Hebwi kind^r ilv Tuitou ilvr ir 
liürco vn dvr ir felo alFo ein fWort ila Vftfi wfi?. er ir liobcr Ini Wm^j 
II in mit hÜfirkoit vn mit arUciten gowai». Vriff vrowe fiv grwan vurant 
lit^rrpit mit vvnne vil niil. vrodo Alter Huii (M. itK r.) Jo)iiiiini>ft den 
gewati n mit liiU-rklieit ir bcrcin vo ir Tele. Ua vou rpi-icliftt un mri- 
flcr. iV,v/, 'Iv (liiicli (Iv mit arlioiton vfi mit biterkcit gi'wiinea ■ ' 
itiiy, liv vil liolmr liut ilaiiDO dv muu iiit alfi^ wol ^ciiriiel, Ai 
fiUil .lobniinoft VDfer vr5wn '"* mit gotu^ worU. vfl ir 1i»be Tvn wmd 11 
io wol ir arin't hvU'. vtt wn^ ir erb« waii er bäte allr goiiixlo vn alk» 
tvgenile von ir geerbot. Nv bet voCor herro lieii licbeü faut Jnliaiinot 
«rwßlt (bl. 148 V.) fvr t^Uv meiifclir'ii dv got ie gf*H*Hi^f. da:^ er ime ßn 
lii^bTB mioter bevnibc in Hii pblegi' vA in fiiic lih'te. Ab liebe herr« 
faat Johaiiiier dv liAtod dio vröwn in dimt.) bvl'e audcr ellv \vi(Tii<^vfigo 
volle brabL wart vfl in der i'wige regiii buflo^/pn Vi'a'< vn dv uin utM 
vancb wa«; allor folicbticit. Ali wio rdiob dv uv ivrdc roa der liui- 
licheit der reinvn niegodu. wan fwer ir bainlioli wa^ der in<^"f^ ' ' 
feliger lin, Sit (bl, MH r.) nv fiiut Jobaniies vnfHr vruwn Iut 
liep wa^. wan («r ir fvn wu'^ fo ßudarf Heb eu biua iiicnrcbo bordnuiien 
ern li imo och f\'nderlich vii vun liorcin Hop fvr audcr baili|;en Ua7, Yt 
ill du vun in ain iegcUch munIVbe minnon mVe?. du^ iil fm folu ru Ca 
lip mit allen tvginden zcfomen gcleit wa;^. Wan ein Heiden der f^ricbct 
da^ dcä uinnni'r lip dor mit tvf^indon r.ercmt^ii guleit ifl.. da?, die y;Qie 
nit goliden mvgiu du:; er dchiiin urbcit ha (bl. 14D v.) be. \\iu\ »v 
Tant JubiunK^s alfvs dvr go-^wa wa-{ mit allen tvginden. r>ii viui was; 
er airo Tver/ vq alfo niinueohlicb. Kv Tante dHr gvcto fante DyoniQvx, 
dem liobi*n fant Jobanncs ainon biief vn grvc;;tu iu dar an rii fiiraoli. 
Oot gr\*e;;e dib biiilv" vn minncublikv feie Vber di< wort fpricliot Lw» 
papa da?, Tunl .lolmnuf« alle di» weit in Rur» minuH balt« bfrio^Hn. 
Wan er uv crlVUet wa?, mit allpu tvgenden vü rvo;;o vn mlnnccbliüli 
(bl. 150 r.) Thi von fubonoton lin drv diuub dv nie uiomauf wolL^m 
gercbonon. Da:; urfte da mite Fin vnTer berre FcbünuU«. Da:^ wai; do 
im^ dvr keifer die gift gab zotiiukennt' da/, er G iin ulteu robadcti 
traucb. Vn do man in IU;(te indie bvttenvn dcä wallenteu ö\s d&a; 
macliot biß vnrer herre alf Tfe^e da; imu was wi or in hiroel towo-^ 
Te^o I)a^ ander da/, liu fcbonot da/, wa:; der toL dem wa/, er all'n iVe^e 
da/, er in nie berVrte mit eulieiner (bl 160 v.) bitf^rkßit Oa^ drile iln 
mite fin vnfer berre fcbonot. daj; was; der gemeiuo tlvoch der vnf allen 
wart gugibon. Alfe wir von erde den gt<rchalTeu alfo m^e^ mir ^rh 
wider /a aircbvn werden. Difem lliecbe wa/, fant Johanne» qK ' 
du; er lin alfo rcbonute da:; wir lefen du man lin bailigen lip 
tu dem grabe da^ man da nit vant wan biuielbrot Kv ill da; billich 



ntBviom RTocMi rov mxnun 



8& 



U dA^ bimil brot lic an fiiter flat inilom grabe da Pm Up folle ligvo 
]' ' '- ' ' ' ■ / öcb fin lip in ilem him*'I- 

;iin *UDch merken da/, all«? 

Igen die ne;;«r lierdn warn vo mitiiiechlich lebten gegm den 

fo die ir flrrb^n da?, di-m fM-7,\»)tcil iftmor etwie vil belaip in di^m 

libe nah i> • ■-■ \fl »Üfe builigi^u die i'Mi vnfe herre da mit« 

fr alle yse^e ßnt gegin dwi Uten dwine aniier hailig«>n 

der g<etd tai - (tit I&l r.) der «aj^ ^^'^ taüii^ vQ alib fVe^« 

got« Tß giii i'N i.M-ii. diu vUe or kUe vi'i rir fVe^ichheit beUip 

aah nnom t^o alfo da; ol von firoe übe flr<;it te aiDem laichen 

gro;rn millecbait tfl da ran tfl er aU<!tt«g« der erfto den man 

;e acit n>f«t rüder di^n hailigon AlTo Uret man ic\i tou ruit 

srintn d&j; fi Aea^M tq miltv; herrin «a^. da tod flv^ct hch da;; 

nl v«D ir megitiicbem Hbe xe aineni (b1. 1&3 r.) xakben daj; fi trs 

ültecb liebe lebelfe «il l:<HUPJt. in all^i vnTeren nolrs. xA da rou Ul 

alle «rege dv errio die man ane rit&i vnder den vrovoo. Sit »r dif 

lU ^rr, ist da; Ton dirre liailigon libü fln;il da; oL To ifl ila; ril 

(er. da; von dem ßaine der nnran r>i'rte den llp faat Johanne« 

VAn dem «abijt hiiiiel brui da; fve^ir i(l dann» hoaeoJi it ainem 

da; er der miltell vn der fv ereile meoTchc waj( der (bL 152 v.) 

dffi( ertrit'.be getrat Ba^ VII. ift da von der liebe Johannes 

- - '--h*tn menfcheu minne«!^!^!! vß fre^e mS7. fin. da; ifl da; 

*'ilv wnfre «une in iaimc Lcfloieu «a;. Wenne wa; da;, 

Ineh in ime beno;ien. Da; was an dem rrnnentage do er nr 

wart vfl r* ' '11 izeirie lüffTU berren. i^fi »nfer Tröwii roa 

Bh dr was ^ i mit zwelf ftemo» vii wa^ ^ekbiidet mit der 

TvontD (hl 1&3 r.) Tfi was gercbcmelt mit dem mancn vn Tab die engel 

pfi die vier vß xwftn;i(*h alt Herren stau Tir dem throne gote; Nr 

ir *" venen da]^ er dt7, teh« an dem Tvnnentage der der ahtode 

ift. Ex wa; dv ewige Tonne Qot Telbe der hhte in Gne Tele vfi in 

ifn:e Tfi iodeni Iit>fi(e gab er im xirkenneane da; abgrrnde der 

T... ~;r\,pit_ Yn olTonot»' im«* die liiroelfiATn tögini. Sit nr in 

vß miuueclilikfii ballige», (bl. It'i v.) da; blmi>lri<Ji vfl 

wnne beflo^vn wa; fo mag ime got nibt rir ziheo Da ron Tvn wir 

ds^ er Vi rUe rmU> vnfeni berren da; wir niemer von 

iielUmdes n> . ■• -, hi-lfe mir vfi U dpr vaim rß der txa vfi 

dVT hailig« gMO. AMKN. 



aß 



HOl-DCn 



II. 

Difo [iredi» tet \n» Itrvdwr Hvgo der lefcmaifler. 

Aviß pvtas prcr iPte etc'. 

"iv ift alle» wol kvnl da? mnu hrto aiitM hailigoii taclt (bl. IM r.] 
bcj^it dor der wirdigoft vii der grofte hailige ift der ie gf^born wart vi 
dorn crtriübe. Do dirre gro^c hailige der gvcte fatit Johaimt'^» bajil 
geboni wart, do flvgiu dv mare vf da^ gebirge in ivdea vfl drr alh 
dv lanl. von den groy/'n wiideni vfi zaiehcii dv ae finre gcbvrle go- 
Tcbaben. Difv wndor namcn die Ivte in irv herein ra vragclon eii 
ander Tfi fpracbin Qvif pataf |ivcr ifte etc'. Wer weiictit irda:^ di?, kiiil 
werden (bl. 154 v.) welle aiides gebvrt* airo gr07,v wilder vn 7^ichei 
gefLliohiu fiül. Dirro vrage wrdeu vier antwrtc gebin. Die crftvn ant 
wrto gab dor hoho eugel Gabriel vn fpraitti. \(ie puer Diaguus com 
dumino Di; kinl wirt vor gote gr07,. mit difuii worten git er vi 
vrkvnde die V7, genomeiivu hailicheit (lueä hobeu IrbeDnes^. da?, er bat 
vf dem ertricb vor allen menlchüii vfi och deu gro7,en vfl vugpme^xii 
[On. den er in himelrifa en (bl. 155 r.) phangen hat vor allen heiligoi 
Ulli ander''n aiiiwrt«' gab vnfür lieber borre telbe. vti fprat^h von iro^ 
Di? ift der vou dem der wiDUgo jfayaa fpracb. Ecco ego mitto angO' 
lum lueum. etc'. l(di fende minen enge!, der den wech fvr bereite yoi 
minö ai)tlv;(> Di(< dritva antwrtc die gap Ün vat^>r /.acbariaf. vn wilTa'^ 
got« TOD imo vü fpracb. Tv puer propUeta altilOmi. Dv wirft gehal- 
ten ain kint vfl ain wilTage des oberolliiu. I)ie (bl. 155 v.) vierdvi 
antwrtv (^racb or von imo felbea. Kgo vox clnmantif etc'. Ich bin eil 
flimmc des rvefinden in der wfti. Plv iiomea wir die erftvn autwi 
des t'ngelf. der da fpracb. Kr ift gro? vor gote. Nv abtot man etU-; 
ken inenrdion gro; vor den Ivtt^n der dob gar kleine ift vor gOl 
Anders ift e/, vmbe den loblikcn lieneii fant Johannes bapi. waii vnfei 
herre von bimelrih bat in felbe gelobt vfi geeret. Des viudea 
aine (hl. löß r.) bifcbafl in aineui alten bveclio von dem kvnige AHvi 
rvs. der wa^ alfe rih Vfl gewalticb da/, er vnd' ime hatte fibnv vii »woa^ 
;(ich vfl hvudert landu der vragi't line wifen Hatgebin vn fpracb. WM 
fol man deu eren den der kviiicb v/.geuümeulicb ereu v\\. Do antwi 
ton fv vn rprachcn. wau fol ime aulegiu dv kvniohliken kleider. vi 
fol imo vf Jiu bobit fey^zin die kvnichlikvn kröne, vn ibl in fet^iu 
des kvuigef rof. vü fol in ftorio dvr oliv dv (bl. 15C v.) lanl. vfl fol 
in fo|y,in dem kvnige aller nahoft. vü fol man fprecliin Alfvs erct del 
kvuicb den or eren wil Hi difem kvuigo ift vus b)_«tvtet vnfer liebi 
herro von bimelrih. der hat öch geeret finon vzerwclten frvTit. dei 
gfeUn fant .lohnnnes. Nv lifut man von vnrerm borren. da^ im ani 



FJtKI'lüTllIf UtnMM VÜ9 CONVTAJtl 



W 



wrdeo golpiL ilricr hando klcidur. iMi; (»rH-e do^ w«; wi; Dof, »ii<lt i 
lllolin. Da;; dritii da?, wa/. hlvt var vn hier, cocli'-'inTin. Difv ilr, 
it bat r'ii-.b (bL 167 r.) vitior liune imc grlcit di'-iu Uobcii Taut Jobaii- 
UM Daj; v/'m* Weit botvtüt die gro-jva Itaiuhuikoit dier v/^eiioniöuIiüIn.'ii 
liaie mr allen nicnlV-hon. Wan vnler üprre der bulivotii» »ii ieU* vii aii 
liW da/, or iiit> mafvit fiipliionc von dehaiiicr flalilc l'vudo klainer uuh 
yrft;t*»r Sin hwce da/^ huliViit «r mcIi all'o. da? er nie litTVrt wart mit 
ilidiaioi- \y\)![i godanclic. AVan One.i hcrccD raiuir.lilk'it liai in au gut 
vß iit da.; Iiimolrih alfo gehoftit- da^ pr in rvut XXX. (W. 157 v.) iart-n 
voll gutu nii' ^nwaiii^ltfo vn tHf, vnfi>r Iicrro 'a\W zil in fincnl Iktimii 
irouetc. Sioo fviif liiiuo waren (icli aJfo bohvt alle Kit von dor geuadc 
«»!' 'IL da/, iu wi-dir dv weit ntdi eubaint-r l'labtc iliüL-h da/, 

«t« I' liyrt*' iiil bcrvrti}. wan li'Vt von JolViih ihvr, er pup Itucii 

brvi!Ü*mi iegüUkittu zwo (tolaii. Aber lk*niaiiiiii dür wa» Un rvliLe brvc- 
der vn was iuii' öcb aller Uebefl. dem sah er V. IWlaii vfi drv bvn- 
d«rt pl>en (bl. ibi^ r.) ningo. Alf^s IüL öcb vnler lieber berre von 
bknelrtb dvm gveliii fant Jebiumes. wan er liii aller liebuller frvni 
wai, da vun ffap «r ime üub V. ftolan v^geuonien. VD drv bvudL'rl pheii- 
niDge. Dv .1. ftolo m da< flu uaine t;eii»uieu wart tnde bimel alfe 
tnfcrs lieben berren. Dv ander Utile ifi day, liu gebvrt gekvndot wart 
von dem lldbin eiigil rnnl Ualiriel der eeli diu bühvii gebvrt kvuie vnrer» 
(icrrrü De .lU. fto (bi lÄH v.) ]q ifl, da/, er |jebeilij,'nt wait in liiier 
iiivitrr libc. Dv vit'rde Hole ift da^ er de:{ balligen goiftei irtvl- 
let wart in Tmer mveter libu. Dife vipr Holen enpbieiieb er vf dem 
Dif IVüflvu bat er iiiphaiigen iu dem bimolrib. da:; ifl 
je der anegelidit vnfers berrcu vn dv gol'ollefebaft aller haili- 
Jolüpb der gap öcb linen bn-edom drv hvudert. pheiiuinge. da 
bi in betvlet dL-r drivalte luii deu faiit .lobannes etipbangeu (bl. I5d r.) 
bat in binielriv-b. Hrndert valtigcu lun von linear Uainckeit vil bvn^ 
Utrt valtig»'!! lou von finer predie. wan er wa/, der erfte predier, 
^A$t dem rvnder io das; binudrib gi«hie/,. do er I);iracb. Poniten- 
' ■ 'te', lUweut vwer IViide da;, hiniebich h\ nahe. Den 
ii it valligeu Ion bat er enpbaiigen von liner martir. wan or 

ira:^ der etlXn der Ilu bKct ie go; dvr got vn vmbe die warhejt in der 
n*K»n ii>. I>a/, ander (bl. 161» v.) kltdt da/, viirorm berreu wart ange- 
lt K !.i/ wa^ pbelluriü. Der pbelor ilt mahigr?r bände vai'we vü beiv- 
mantcvalügVQ mimie die der gfete fant Jobaoneä pabC vuferm 
JK^fiou ir m'igU: Da/, erlle zaicbeu der miriiie iil da^ er ellv dincb 
itvr in lir. vo uvi kbünv dineb. «iin dv tut lilitoeliker danne gro/,v. 
Kr Ue di{ groKo rvriUutViu tc lerui^alem vn uianichvalUgeii ribtvm den 
*r riiD Gnem ralor Kaebariar fültö bau (bl. IGO r.) go erbet. Sunt peter 



88 



HOtSBR 



Uo nit wan ein Ichif vfl em not^e. vn fpnili doh. Herre wir t?^-' ^''' 
diuc (Ivr tUli gela^eu. wa? wiltv ims diir vinbe gebiu. Do an' 
viifer berr« vn fpracb. Swer dvr mih lat vator aide mfeUr brtoder 
aide (Vcft^'r kint aMc wirtintio bvr aMo bot aki>r aldo wifc dar fol hvu^ 
diTt valt al vil eiipbaben. vn da^ ewige lobin in bimilnb bullt^ei 
vü mit mir Riblen an dorn ivuguiten tage. (bl. IBOr.) vber dv ;tv.df 
geflebtß. Da7, ander zaiclien der miuno ift. üa/^ er die ore alK- 2i 
vni'orm gap. vD nvt imc reiben, wan er wa; oHti hailigcr waudelvugti ti 
all'e vollekumeor lebinner, da:; man in dike vriigete. ob er £ finxe. 
J'o gab er da^ lop iillowege vurorm herreu. vn l)pracb nain icli. ich bl 
mt wirdih da; ich ime tine fcbve rii^mcn ßnbindo. Do Tant Jobamii 
gevangen lach in dem kercher. do predioto vufer borre vnder dam 
vn tel groj;v (bl. IUI r.) xaichen. vn volgel« Ime daf Ivte;; gar vil nah 
da:^ m^ßte Taat Johannes imgem. wan er bäte vil ivngür. Wan UTu 
in dem owangcUo da:^ Tunt peter vn lant aadrcaa vn laut Philipj 
lUnt Johannes irngur waren e da; ß xe vnl'erm bcrrcn koniin, vfl do 
l'ant .Tobannus Cah da:; fv in alfcre minuoton fvr vnlurn hurrou. du [i 
er iJne ivngorn ze vnferra beiren vn i'pnich, Tv «s qui nentururcst ot 
Billv der da kvnfticb ift. aide heilen wir euie;; andern, Difb vrage tut 
l'ant (bL 16l v.) Johannes nit dar vmbe da:; er an VDfenn berren r\ 
lluti aide Pia nit ir kandi wan it hat in^. gekvndet vQ gozaigot mit lll 
vluger. do er l^iracb £cco agnas dci. Svndcr er tet t^/, dar vmbi 
WM er wol wiffo da^ vurers borren wauilolvngo nlfe hailich w^ vn 
wort air ffe/^e warn vfl alfe krefUc.h fwennö iV zime kemin daij ir m}Qn\ 
gar von ime au vnrern berren gebogen wrde. Alfü gab (ir alle tii 
ure vnferm hen-en. Da^ drite zuicben der min (bL 1G2 r) no ift. At 
er gieuc von vater vn von niVeter. vn da?, er mage vn goryllerckifl 
Iroll aller d^r welto lio vn giench iudie wUi da/, er fdi bchvutiu mofal 
vor tegUikou fvudea wan er wa; gebailigot in rmor mV'otor Übe. di 
er böbit fvude nit mohte got^n. tegelieb IVnde beti er wol 
vloh er in die wfti da^ er fib behvti vor allen kleinuu vn lii...i. 
den vn vor vplcheit dirro weite von der gro;va minnu die er to vufonu 
(bl. 162 v.) herrou bat«. Das; drit^.' kloit da? vnfer borre von bimelrU 
do gio7,L'n berren Tant Jobauueti bupt hat ano geleit da^ wa/, blu-i ■■--"' 
vn betvtit lUi ftrongt^ leben dä{ er indur wM hat« vfl lino gi 
mitrtir. Wmi lilet da% ßu guwant wa:; von vlfouten baro, vfl da; ^c 
Uttken randc er aUe:^) iin leblu mit ftranchelt vortraib. da? In - '" 
alleino genvute Kvheä vfl liortt«:^ guwandor. nir b^Hu üch da? iln < 
wa.<i nit anders wan wildes; houocb vn höAofol in dij; licrie Icbin Tpronch 
er in lln«'n (h). 163 r.) kintlikoii tugon. vD predioto vn Icrtp niil i»r< 
7fim omino. vO mit rincm fnoHii bildü wlftt» rr .!!.- Ivtö von ir vn reb« 



rUI>iriT«n lu'tu? vua cosaTASÄ 



ay 



u». vfl zaigot« in Jen wyk der warbt'it. w;iii liii berce wü^ 
ui. ^'irili die wurlifit ze predieuii« vn zo lorönnp die hte. I>a:[ 

or liva kviiiub oUb eruirUcti beftmlto vmbe dair vurebt dii^ er U finea 
brivfdor wirtiniie fa?. Dur vmbc wart irae dv vrowo all'o vigeut da:; 11 
d«a Itvnicb bat vQ vbvr wanL da;; er dun \whmi berren TaDt JohaiinoK 
^bt ICH V.) bie;^ enÜiöptou. AUva wart dem gvoitii faut Jdbuuiics aiige- 
teit da^ blil vaiwe kloit mit dorn ligcavft liuer niarter. Da:; ander 
da; man dem tin lol den der Icvnich ercn m\ das; ilt. wan To) imc vf 
ret/,iii diti kvuiulicbvu kröne. Waii viudet gercbrib^^n da; der ^'i'^te i'unt 
Jolmttues owaugtililt oio vr&wu Enh dv batd ein kroue vf ir Iiobtc mit 
■/wt«ir ftcrnon. ze gr-licber wir hat öch vnrer berre gekronet liuen liebe» 
va vijgL'Uomon tVvui den bolien berrpii Taut (bl. HU r.) Joliaime« bapte 
mit oincr ki-oue dv bäte 6cb zwelf fleraeu. Der .1. [lerno iH das; «r 
gfikvodct wart von aini^m enpel. der aiu fvrften eng«-! wa:^. wau dfr 
iVrflea cugel ampt ift. da:; Ty en tiain dincb kvndeDt noh wctbont wan 
da:; ain gemaiii baii ifl aller dor weite. Aber die andern engel die vufor 
phlegiut der wirtiet iegelichiT dos menTcbeu ur; alleino des vrpbliget. 
Diu- .11. [terne ilt da^ er den balligen geifl enpbieuc in finer mvutcr 
libc. alJ'e roUiH'ltlikuu (bl. IIÜ v.) vfl alle krel'tieblikeu aKe in die ivu- 
ger enpbiuDgen an dem Pbingeftage do in vnfu liebv vrowe ir warb 
den bailigeu gaift mit ir gfhete oiro da?, fv fvr da^ cnhain bobet IN ude 
nmbtuu getvn. vn allo krefticb vfi all*« ftarcli ^rden dvr gut ZL<lidenue 
allv dinob vfi alle; da; Tv anc giencb. ÄUo wart iJcb der gv'ete Tont 
JobanneH t^'-nirrket in Hner mvtt>r Übe. von dem inflv^u d(>r genade des 
bailigeu geiftcl* wuu er wart ir fvUet dw bailigeu geiftel". Älfo 
(bi 1G5 r.) da; er unbein bobet fvnde mobtc* getfu. vfi da; oi* wa; ein 
lobliker vor lofcr ruft-rs berren in allem linü Icbiun« vn; vf da; ende. 
Der Hl. ftcruu Ül. dv manicb valtigtn wudcr üuer gebvrte. wau aire 
da; ein gro; wnder wa;. da; ein magit ein kint gebar, alfo wa; da; 
öuh ein vnmvgelib dincb. du; zachariaf lia vater vfl Tant ("jU^abebt an 
ir alter kamen da; vnmvgcUcb wa; da; ein kiut von in geboru wrdo. 
Do wart /.uobariai' gebet (bl. 1G5 v.) irboret Da von bai;et er ein 
Idnt d«a gebet!;, von ilner gebvrte befcbaben wnderlichv zaicben aa 
ßnem vaUir. Wan er was ein nvmniö gowelln von der ftvnde da; inje 
der engel kvntc. da; ein Imilige; kint von in göborn iolte worden. 
rat an die Itvnde da; dem kinde der namo gebin w*rde Jobannes, 
tohannes tvtet floh alfe vil alle gotos genade Do wart der vater 
redcDto vudü wart wilTagentc vndo Tpiacb. Henodictus dominus dovs 
Iftt etc'. Der IIIL fterno Ül (bl. 166 r.) da; er *"' ane beter wa; in 
ler mvter libo du vnfrv liebv vrowe Iknt Mario ir niflelvn lant Eliza- 
tbv giiir;t«. do da; kint die flinuuc ir horte in tlner mveter. do knv- 



w 



U(tu>th 



wet tu; niJor m ßuer tuvotftr libe vD botot an don. itor da gegin wrUi; 
vfM, bi'flo7,üii in vultir \hhs\\ viöwu hht> got vß iiieiirchfl iitU wU 
vn mit gt.'wiiUo vß iiiiL ullrr folicliait. vfi ander nviiilo tl- *■ ■■' 
Kli/aliulit ir iVIlul mit tk-m huiliKfU f^'eifte. vQ wU" (W !«"■ 
vD l]irach. Boneilicia tu in iiiuli<>ri))UK vii fpraoh. Ks quo 
L"sl uox l'nluüitiouil. M'^ii wurt icb du» iu winlih da:; luitit'f 
reu mvetiM irnrichti kuiui-ii zümii'. waw utlu fcliieiu ili» dv liiintne 
ir rdial in miiicu orca. do vi^to üli miu kiut vn l^niuch k uuuuni 
liht'. vn helciii viift' vröwt» bi ir vn;; au Jic ftvuilü ■'' 
iiü» ^eboi'u wart Dor V. Ultuu ift. duij vurrv Ucbv vi _ 
rib iliir »rfle inenrditi wa;; dor TuDt JobaimoA lu bo (bL i67 r.) r9rtft.J 
wAu Ti bi'eb in vf mit ir Ituiulon vn tnchtßn au ir herc«. Ach war, 
<;ro;i>r fellctiAit vn i^ennde fant .lubuuut-s du i'iipliiüuu vua der baiti|^n 
bei'vrdc YnTor liobvu vröwu. Sit mau Ufet. Jai^ dlo Ivte To XoUub vrnrou 
die diu ut-cbu in ir IitFc imton. Wie vi) l'cliger ira^ do Tnnt Jahainiusi 
von der bervrdc der werdvo niVuter vnfenj herryn inder ila bcilo^^rii 
wa^. da^ Icbindo hiiiiolbryt. vnTm' beire JelVs ipc wero got vn mpo-J 
['i'ho. Wan von cUicr (bL 167 v.) icgelikur wandeivnge vfl von uinoioj 
i('({elikun worte vn von aiu>jm iof-idiltyn bi w^Iiiint' vulcr liebvn vrowir 
iMiphicni: er aiue ivuderUcho hailiebt'it vfl foliciioiL an Me VO »u libr, 
wan uUo die ü l^vn ivdeu vQ buidun dio wrdcu gubü^urol voü \t iMi 
li*r('r wandtdvngiv Oor VI. Hrniif ifl dn.^ mau (inen gt-bvrtliobcu Uiihl 
b<igat in der baili^'Vii kiini^ubcit Dio er(« vD die wirdvcbetl. bol vuTvrj 
lierrc cnb(^inf.'D bailigvu ma (bl. 108 r.) gubin wmi imu vn vufer vMwa.i 
Diiou fternon bat er gcinuiuo mit vulor vrown der wt-rdvo kvn 
von bimflrili. er (D vorn mtsfjclassc») .VII. ftorue iil, du^ er >mi^ .ui 
vurioffir vufcra borrcn vD ein Ivhti'udo Ivcernt» dv Ynfurm bcrn<n üoni 
wok vor eDllvbte mit großen tT^euden vD mit ftn^ngem Ipliinm- WanJ 
vnfur bone liai Mhf. «on inii! gul'^irOL'btM). Kr fol mir dun wech 
iKTaiteu vor mine antlv^t- Ucr .VIH. ftcrno in den laut JiAm 
(bl. 1G8 V.) inflnur kröne trait. da;; er wa; der erO« vn mii Ni 
liolie borer vn berron gote^ wortc. vn Hireclient die bailigon d«7. vi3 
bune zimc kam in diu wni m iu da Icrti vra^ er den Irteu prcdiMi] 
folti. wan l^ut Jobauue^i wa^ aUo begirioh vfl bran nn Urrco u\\\^ ii 
v^ioliken von dor ininue vnfers lien-eu wort zeborenne da? «r vnf»>rrae| 
bi^rren niüi gevuIgoL lioti vx der wlli vD nicmor von ßnor (itvn kom< 
were wan da^ e-{ Vün goto alfo geürdi>noL waj(. ^bl. 169 r.) Uo^ vd^c 
licrrc e nit pretUon wulle. o ntut Jobauno:} vor gcprodiot. Der VUJ] 
florne ift day. er Tnfera herren IrtlVr w.tj;. wan alfo It-hribel Uml. V ' 
iu ilom ewangeliu. da?, vnfer berre gienr anlem Jürdiine i6 ran* 
1) vi'T ihifduilrichcii und unttrjMttiUmi. 



ruibiaTSK aunu» Vit» cOMtASt 



n 



Mi tlajr, IT von ime getÄfot wrdo. Du werte Dh Fant Juhanaes rn 

'•''s: a) te baiiliz.nri etc*. ih?, \'\nkht-t. U<'iTe idi lol von 

-•- ^ . ..u. M\ kvujiftv zü mir do tiuacli viifüi- berre- da^liiiiv 

(in. VU8 (^('^(iniet dii;; wir ir Ivltoo (bL 161) r.) alle rflitiuliaiL Au tlirein 

II werkd wittiT ffr faut JoliauDo» üv i;enai]e. dv uiu 

ii^M. güroliach. Kr borte Jt*» vuterf nimiuu. vu bonrlc 

dau fvu mit liuvu lmmk>u. vil Tali doii luiili^'cii ^ia in uiuor tvbf^n 

igutihuWi«. Ikr X ftornu ift der In l'anl JoliauuäK kritüe Ivlitot da; er 

^^UT oiftc pr«?Jicr was;. diT vuft'iTi licrreii \e gc|irodioto iu der ovwe» e. 

Alfo fclirihiil TOn imü d»r t^o/u liorrc laDt JcliiiDueä ewungelii). in 

(bl. I7l> r) fiutim ewaugt'Iio Do Julmmitfä fuh Jht>fuin kouieu zV« iiu 

du ' vlua in Diit liuüu vingoru. vb rfiracU v.^j lii'U Ivlon. Kcce 

Agii; i*. IVbent dir, iA goto/, tamp da/, da nemen (o\ \( lUi dio 

[Tvndt* aller dirro wnltu. Dt!r XI- {l^rne ilV dij; vnfer lieber liori'o von 

Irih Xoilto von i'aut .lohunnos jirudiotc. fit il»/, gro;^ wa^. da^ fant 

US von vnrenne herron jtrcdiot«. \n da^ reht vfl billicb ifl. da/, 

alla von im piodieii i'o wa? da:! vil gro;;er. vfl ift .»in xalcbeu v:igo 

(lil. t'o V.) nooieaer rt'licbaiU da?, vurer berro Telht^ von TunL Jübatmos 

- '; ' . wan «r Umidi tc den liten. Wt-n Hibflnl ir indwr wfti. 

I uineii williageu. ia lt in mc danno ain wilTage. \D rpiacb. 

JnUr nalos mvlierviuu filc*. Ir Tubcut den großen menrchen dvr von 

^ ' w .c,'el>(irii wart. Der .Sil. ftcrnc ift iin bohy^ Icbon. du/, 

iii.i*n Ivlitc vur den Ivtcn J.i;; man in dirhi; vniget« vb er 

Ifo were. do rprnch or. Kj^t uon iVm x. leb UDbia (bl 171 r.) uil 

Ego vuK clumautir leb bin nin Itimmu des KveHndun in der 

^fti. Br in aber da/, uwigc wort des vator». Ich bin der UvcIit. er 

dar riditor Ich bin dür luiebt Er ill der bt^ru. Kr ill der gemahel. 

[ich bin der frvnt dos gemabpln. Ich bin der morgen fteme. Kr ift 

dv f!vrit;H l'vnne. Qvi jtoil nie nenit. Der uub mir komen ift. der 

[VNU( io vor mir. vil enbin ich nit wirdicb da;^ ich Ime Gne Mxve Hie- 

enbindi». AJfvs wn? Tank (bL 171 v.) Johannes ein Ivocnio dv 

yr<u niinne. vfl Ivhte von tvginden dvr alle weit, vfl waz, ein ende 

viijUri in der alun. <*. vfl uin am-geug« df« licUter lu der nvwu- e 

D(< ift dv kvnieblikv kione mit den /weif (tcruou. da mite vaPer herre 

f hat den ^''etin fant Job;innt** l)v drite wirdeohait die mau 

. Uu fol. den der kvnich er<>n fol vfl wil. da; ift. wan fol in 

\t den kvnigo/, Ros. Ri direm ro0e id Iwtvtet do^ hailige 

liL 172 r.) ewangotivm da^ die vier ewau^'cliftoii gffchriben huntw 

[i lügelii'ber rvndorticbcn me von iaic gciirbrihen hat. danne von 

10 Intiligen Alte ir bvte wul geboret banL wie l'ant Lvca;:* 

rou änor kvudvugc vfi von üuer göbvrto gert-'hriben bat. vfl fant 



4J 



llÜLDKa 



Mattfs Oint Marcvs rfl Tant Johmmos fclbu von sinem lebinno 
von Jlnem tode gel'chriben haut. Tf di; IcTiiicIilike Roa hat in 
golHche nlTfauit gcfetsitit- vo Imt in gcfveri»t dvr dv ■ ^ 

(bl. ITi \.} der wello. vn bat ßnon niuiimi gobrciioi in ; -et 

weit«, wau lin Icbin vn Hn bidorio ilt uit getUuet von de kaineui mcu- 
fcbon vf dem urtrike niht wan von dorn engel vn vou viiftirni bur- 
re» Mhf^u. vo vou don vier cwangelitten dio vou iun> gorchii)!''!! biuii 
diu hniliobcil tini*^ lebiüiiiur vn dii-4 lubHich audv Diiur tnmtir. !>¥_ 
vierde cre die man dvm bieton l'ol den der kviiicli eren wiL dtu( 
er ful \f dorn gclUle lit?/n (bl. I7:ir.) dorn kvnif,'» iiIUt im'." 
gtilchiboL dA7, diche hiß vf urtriube. du^ aln rnaeht^r kiiubt tl-\ 
nalior in. dauue ain ^ave. aldo ein ander gru:; horre. AU^u Ut c% oil 
vuib« don lipbeu Herren lUiit Jobunnes. wjia er ift vuli'rm h- 

der ucbiflt' in deiu bimelrib. vou dar goÜchi liuef Ifbcnuof \i- -. 

füliubheit liner hoben tvginde. die au inio lvht«u mit ftroa^cm vn mit 
herteni lobinnt». hi« \*f dem ortriche. Wan lifet von den piitri <bll73 
urchen. du/, fv kiudotou hie vor inder altvu e, dar vmbo di^ «tv 
vnrorm beneu diunotiu. Aber dor liobc borra l'unt .luliunntin di-T lata 
alle zit dar vmbe ftetin vli; da^ er vuref Herren vil guiriicher kii 
gewunc wan vnfer horre der hat hvto municH kint in HimelricH vtt 
ertliche von der bubvn lere de;^ gro/.nn Herren funt JohaJines, l)& t( 
ift or irbohet vber alle die patriarchen. Dio propheten wiiruf^ot 
vnl'ers Hcrri'u z^ckvnft. aber Tant Johannes der zai (bl. 174 r.) \^nt 
gegin wrtichlicb. vfl kvnte in da^ er ain lofer Iblti werden aller dii 
weite. Da von Ül or hober denne dohain propheto. Kr ift octi bobor 
danno die zwelf boten, wan er wu7, dor orfto der ain hilder w;i 
flreiigeu lebiune; vD ir bobvn lere, vtl wa^ ein liebt daij in den ...» 
xaigote der rehtvn warheit vfl fwa; wir gvotil' bilder vn gewcrer hn 
von den boten haben eupbang«n. da?, hato or in .c. allo:; vor geti^^ ' 
wan er was ain ort (bl. 174 v.) frvmer vü ain phvnvm^nde ath 
lobeuner. Er ift och ob allen martirern an wirdi<:beit vn im )i< 
lobiune, wau or wa^ dor crtto uartirer der fln blH ie gegoi( dvr die 
warheit iu der liiilligvo krlft^-uheit wan er wo:; öcli der urfte an 
dv rdiiirpheu iwert wider lait wrdon. Da Von ift or der groftü v 
bohlfte miirtrer in himeinb. «an er loit in alled die martir vor. 
wi7,eut wol das; ain iegeticb diuch defto {bl. 175 r.) libkT ii' 

da:^ vor hin diko goruhukiu Ift. wan aia wocb der dicbo gcL.-i 

der ift gvt zegenue. Alfo iil 0^ och vmbe die Hailigen die fit diu mar- 
tir baut guliten. den liaL der liebe laut Jnbaunes dv rcharidiuu tviv 
dv wcflia nic^Ur an im Telbir wider taiL Da von uialituu alle dio ^ 
ligeu uiartcror va die hailigon niegide alAi l^ntu katberina vfl tp 



r^KllnTBS HUGO« ro« COWTAXa 



43 



«gnefn vfl maaieh ander haiÜgo. lUe diu rcborpbi der martir (bLl75 v.) 
dpftc Uhtfchlicher litton. da von ift er ob allou nuirterern. Er bat 
orb tha ton «lU allen lerem, wau er dor erfte larer \r^ der voti dem 
himt'lrtb io geiircdiote. vfl zobc die Irto ze gote mit (iüvr bailigtT 
predi« vfl mit dem g^teo bilde Gnos hailigen lebcDuer. Da vuii wab- 
r<ßi fin Ion alle zit rou in allen. Er iU. öch ain blviue ob allirii me^dou 
vott fluer v/^enomeovn lelichoit vfl Itiiiiicbbeit wau er der crUe was 
dor (bl. 176 r.) viirer fr&wn ic oab govolgote an Ivter Roiuet^bait fole 
vfl libcä. Nv bant ir wol vir notneu «\vi man deu eroii Toi <luu der 
kvmcb cren wil. da; man ime aulegeii Toi dos kvntgel' kloidcr. va fol 
ünc vf reti^in die kviiicblikvn kröne, vfl fol in vf des Icvniges Hos let^jn. 
Tfl fol in IVL-riu dvr alle die wdt. vn fol dem kvuigo all(?r nabt>a 
llLfon, Airvs bat öcb vnfer berre von bimelrib Itu aller Uubiltön frvut 
Diiit Johtiones (bl. 17ti v.) baptifto geeret mit aller wirdicbeit vn hat 
ingeTelj^it ime felb^ir allor aalicll aue rnfer liebvu vrowu von bimt'lrili 
diu Ut man vy^ vor allen hailigon. Nv foltc man Tagen was er wirdc- 
knit bat mpbdJigcn von dem vater vn folicbait von dem Tvuy \ii eut- 
Ivfatvuge von dem hailigen gellte, vfl wie er die drivaltiubbeit nv^et 
ieniT me an ende dar, kvnnen wir /tiwurteu nit bringen. AVir bitcn 
aber den (bl. I77r.) minuccblikeu got vii dun g^eton Tant .lubaimus des 
tfteh bfto Ut da; er vns holte, da?, wir dar komen. da wir e; von ögen 
te *)gcn fehin vD wir vna lluer relicbeit mit ime niezen ewicbliobe an 
ende. Des bulle mir vA i\ der vater vfl der fvn vn der haiUgo 
gairt AMen AMKN. 

PorgamentbandsL'biirt aua St. Cleorgeo im Scbwarzwalde ur. XXXi. 
all)* dfm fudo des Xtll. JabrbunderU, jetzt in der grosah. tiof- und 
laniU^bibliutbek iu CarLärubc, auf bl. 133 r. bis 177 r. 

CUtLSKUIlE. AUFßED UOLDCIL 



ÜKKR (;(">T. EI UND AlII). TIIAZ. 

Herr dr. Klinghardt wendet sich im ersten teile seiner abband- 
lung über die goti»obe partikel w (VJIl, 127 fgg. dieser £eit^brifl) 
• meine im ersten teile diT nnterauchungen fiber die sjntax Otl'vids 
HO rrklürung der nbJ. conjuuction (in Otfrids Schreibung) tha^ 
Dttr streit ut üiu rem ibeorelischer , insofern als er lücbt das versUiml- 
niä und die idiiloloiriiicli»' yrltlarung bestirnter got. mh'r alnl. textes- 
atellen, HOndcm hjiiuMie.s(»ii ühvr die bi»toriäebe entwiekluug der in 
Ihmni «orliegendeii Esalzvurbindang betrift FQr diejcnigun, wckba die 



u 



mpMAifjr 



frage mich der ort iliefier eutwickluug flberliuupl Uer luühc »w 
ton, DtötiliU: ich vcrHUcheu. die itwischeu bitrru ICJitighajnlt 
tHftiU'-lioii'it) HilToroiiK ilun;li ^«"'»»H'rt' bulouclituiig iler bei j 
den aiiKicblGn vuruu^gcec'ir.teii ijrüiiiLs^pn aufzuklrirpii, dü^>M. '.... 
auch nach dorn au&zuge, dcu hi'rr KliiiLtbiinlL :l 156 — 160 ma mcüiel 
abbaiidluni; glM, notwundig und civpricsslich zn mn solicml. An mt 
rcrcii »Uilleii UmuiIxo ich xiij^Ii'ieb gi»nt die sTt'bot'Ono goh-gonlnjitj ««1 
ik*r vuii horni proie8^(or Ivulbiug (i'ernmuia XXt, r 28 — 4(i ^Ogl 
iQoiiiü dnrätclluiig der gormanischou rvlulirsauc gomiichtun Lnnvrtiudun- 
geo Tu bcnihrcii. 

/uufii^bst kauii ich durchaus nicht autirkenüeu, d^m diu gohäud^ 
lies herrti Kliogliardl, äowoit es anf dedx sichor(!0 bndeii dor gatiüeiico 
tiiisadhm nibt, durch das bestohon den nieiniffon auf aUlioch<i' ^ 

gebJL'k' i-rhcbUtdi gefährdet, wurde, Hon- Kliii^bardl geht, - 1.. 

glaubi*, viel KU wtdi iu dor annahmt glcitdit^r gidtung uud glckbarügv] 
entt^Uhnug dir sat/vorbiitduitgen in vi^rttchiediMien s|iraobcn und rtpruch- 
p<<rioden audi in füllen , wo diu niiUtd duntolWu ijidir vurschii'dcit lUDOr^ 
halb doH Honstigen sjuacbinutcriiilüs daslchn Er vurldiidet durch idui 
kelle von schlflsäen da^t altnord. ut, das got. et, das gr. i* ttud Üit4 
■las laL tjtiml und itbtl. fhnz (weicht':^ ducli vor ulloin uiit ^" 
hillU' \orglichou werden äuUcii , welehv& Kliughardl urel s. !•'<. 
179 fg. be»prioht, worQbur unten) wie solidariisuh für ciniiodur liiifUm^ 
tnitglii'dtT einor gonoKKcuHchafl , und uioint di'ühiilb. duHit mcini* ronul* 
täte üb«r ahd. tktz. weuu richtig, die «tduigen über i^ot, et uiiuftoBs 
luÖMtun (und umgflkubri) x. 16»: äluilich 8. 140. 161. 101. Aber (Ui 
»L'biuHskftt«' hui Uli der bauidvärbindungsstplb- (im gr. S) «in sei 
!;cbwuubüä, uur durch Him< (wiu ich WL'iügHlons glaube) gosswuugoi 
i*rkl)lruug oluer vercin/eltün Butzverbiiuliing gehaUeuü& glicd, und h»i 
Klingliiirdt herdckKichtigt. uincntoitü 7.u wenig dun vftnichiudenKn unifauf 
des gübruucbed, den jede dieser partikolu in ilirer i^prache hat. und( 
rcrsiits, was tTir niiub hier die b.iuptr^aübc ist. zu wenig odor gar niclil 
die Tur»chiedenh»it, die zwischen ihnen in bezug auf den /UffanxiioQ* 
hang mit dcui h-hendeu ri;bttivi>ii pronomeu und dessen guhrnucliswi^i'' 
seu in derselben sj)rache glciciizeitig vorliegL 

Da«9 got, ei und anord. at, wenn sie. auch (a. 138) frfihcr aec 
sg. nentr. (wie anord. er nach der geistreichen erklili-ung KU- 
s. 137 gen. sg. noutr.) dos prononiinalstamiue^ ja- waren, n 
IdhI aller anderen lleetiorteu formen diesem itanime» im ßeni' 
nur noch aU erstarU« partikelu weitergefWut wnrdfn, iu deren 
tischur verwcniluug ion ihrer r.a.<TnMiatur nicbt« mehr zu erkenn. .■ 
(». 13t*), das ist mir wol glaublich. Ausserdem wird anord. n* m 



<HIT. fi , kBD~ TU SM 



^ 



au- : r« xnr \ crbiodung von rclfttirsiUra im engdren sinne 

■ ' "' ... jjpj^ KlinghftrJt in dehier 

^*i^seI>. in tlontni es (fan/ 

ino^rtüüb J<>s einiadieo satus ab aigtcreudf , versUrkäDdo partiktO ver- 

nicht mehr tfir prlaa)>t halte (Bftjtzenln>rv' r, 

. d«u rplativeo gcbraQch dieser partikol für ii- 

llaffe aller and'TPi) j^br auch» weisen in pTklären,' vielnu'hr jraj;'-U\ 
ii aU <*■ vun ibriMU grbn«i'ln' 

<n?tn' • u;--! wurden kann, wenn 

Ibc »ndi Ml« u . a darf; Kltii>,'hardl *. 177 

^luXUn JM^tgt aclba, wie scbirer es ist, b«ide8 volfiUn<lig aus«tnind(T 
tu halten. 

VTiwbatb ab«r soll es nicbt erlaubt sein, Ober gr. H, Hu. lat. 
fiforf, alid. fAof and«-!« ku nrt«ileii al» fib^T goi <»? Hi^rr Klinghanlt 
niit d*m dann obne weitiTt-s auch \nt gl- 

^■- uualogie de« gebrauclies mit gofc. o du. u 

|(s. 13»^ 13U). Abgc^t*h«n von den zufuunxntfnsetzungen 6/to7o$ Tgg., die 

doch wol nicht mit 'I<rni acc. diia noutrums. sondeni mit drm stamme 

.1.. •'.^numunü i^^lbüt g(>hildet sind, kann ich mir nicht denken, dass 

u frich isolirt von dorn daneben existierenden r^Iutiven üatz- 

'rt ron der beständig in der lebenden spracbe gebrauchten 

•Kiii.u(L"iiii**D IIwtierteD form des pronomens, für die erst ^gter Ton 

'lArdt in Vtlter*" der nnt^irfiacbung r^ 

iiUi d?« got. 1. (Ji<^9 ([[aIIb l^Tfi), 1 

JiKti Uttr ai>c)i für i)io PDUTcliur); (In i^dÜscIivii n-UtitMitie g»ht Dtfut 

.-'■. Ich ^Uabe d&Dscb nicht m«br, wti ich Uoursuchangen I §81 

iam du gct. na-ä (etm wie In. orfui ftu) «oa ec-tnpoitttioti «ibpa 

'i .illei» sf-loii »n ri*Utiv« li<H]<!titiiDg gpki>mii)cfi<?[i 

■.br, weun n fino arei'Ti-nili', TrrstÄrirniJc wir- 

uu/ ctwa^ ' ^stxes liftfcndce. 

ir in nouiii. > a. 14^; nttn-ri 

. t TrrhAlforDii'a (eatt-n ». lüy fi'.; mnini >1ann ttiifr oirlit 

• -iJ$riih-ei Btati HvT «. 1&3. 15fi go^r^cneo . mir ubr UD«f»bt- 

johan nod jcdnibllj aabtintiniti-ti erklöraug des n als „u)p(UAdv«r*' odr-r 
iinu" |ailU' " ' ift nach ui (It^mcinät: 

r« 14«— !47, V '.ai hcrvurlwttipg uii ; 

''••: ßi-rvdc lUi ein v bcnor^bübi.-Dt.'H |itUDuiiit'a sieb nach 

._ ticD iiirftcbcD Tifliacl) wiikumni tngt ein auverbua<)en«r 

• da, 8Ri) du pronomen koiiti> dnrvfa dioK hcTToriiiibmtf*, die 

- ** ' T'-'n iAU<* idfbu ta tnn hatlr, gc-ndi* (ur di«i4'<n fall 

i s tirt rrlatitcn odwnsatzes wiTilcii. Ebenen deolf« 
fiii,f Ja^ lai sjl au > nd^erb bdJ itiil^nni- 

fTtit-urnrn IxiiUilKiK. i lutrvUDdr xwcitc m 



id 



XRDMANN 



g<*lc*brteii grammatikpin eine orlhograiibisclie uiitftrsclteidung erftiodeii 
wurde (pTi noben int), ontiviekelt habcu soltcii. Namentlich kann iib 
nicht glauben, «lasa in der Verbindung «Ja.V 3 d^äanr, ncbon wciclu 
süU« wie o/ff,>' 3 liQtiafig vorkamen, oin firii^cbe etwas amleres al 
den acc des relativen pronomcns verstamlon liabe. und di« widcrgal 
desselben durcb eine rein copnlative partikel will mir nicht cinleurU-j 
ten. leb selie die auffallende, aber nicht unerklrirbnre unregelniässii 
kßit dieser Verbindung nicht im pronomen. sondern in der verbalffli 
indem der dem uuabbängigren sat/.e gebOhrcnde imp. auch beibeliallei 
wurde, obwol der nutz in beziehung m einem hauptsatzc gespzt wurdf 
CS Htellen sich dazu als merkwürdige parallelen die bekanten as. nnj 
ahd. stellen (Otfr. IV, 19, ^9. Dkm.» IV. 7, i. LXXVIII, 7. Hei 
2'J94. :i*270), bei denen doch auch die vergleichnng dc3 mhd, waz dt 
tuo {s, jf!7.t Wcinhuld, mhd. Gramm. 9. '.i'M) wider Itir die gleichartig 
behandlnng derselben mit den souHt durch das, ica^ eingeleiteten satxei 
spricht. Die nborein»timmung der von KIingb.irdt verglichenen göt 
sehen stellen dagegen kann ich nur für eino acheinlüire und zufällige 
halten und habt' oben in der not« eine andere atilTaHsung derselbe 
angedeutet. Das pleonastische Vti vor sonst unabbäii^gcu »ütxc 
denke ich mir aus dem häufigen gebrauche in der indircctcn rede ai 
die directe nherlragen, nicht umgekehrt.' 

Wie gr. a und üet sind auch lat. qitod und alid. iJiaz ihrer fori 
nach acc.-nom. ueutr. sg. desjenigen prononiens, das in jeder dt 
drei spncbon für die relative Satzverbindung herscheud gewonlen U 
wenn auch filr jede i^prachc der ausgang^punkt, die THi^tigkeit und dent 
lichkeit dieser Verbindung versebioden sein kann (oder vielmehr gewis^ 
verscliieden gewesen iat). Deshalb habe ich versucht, die c-onjunctioii 
Ufllla gollung dieser wortc als einen besonderen fall des vom nebcn^ 
satze gefordortcn acc des sficblichen relativpronoinens zu erkläreal 
Das eigentiini1ii-.be des relativen snt'/verhMtnisses im engeren ainni 
besteht darin , das» die aussage zweier sätze einen bestirnten nomlna'j 
len bcstandtcil gemeinsam hat, und dass sie durcb diese gemeinsam' 
koit in eine engero Verbindung gebracht sind; der gemeinsame bestaud 
teil kann nach abweichendem gebrauche verschiedener sprachen in bei^ 
den sSLtzcn (correlativ), oder nur im nebensatze, oder nur Im haupt 
sntzo ausdrücklich bezeichnet sein. Die coujunction dass sczt nun froi^ 
lieh nach unserer auHaasung nicht einen bestandt«il des nebensatzea 

1) WeDD iah «ino s)inboU«clie daratfillong di«ftos Gebrauches der partiki 
Roebt«, so wQido ich nicht lUs anniliraiifrgxek'heii . suiidcrn iliiti matlictiiatiacli 
gleichhcitszeiclicn wÄIiIpii. r.JjTfv Sit oi>nif tlftt h«ift.^t: «r «.igte otwa«, WM aai 
(b(.'diMitcn i)(I(?r austlrni'kuii) Ale Wttrto ainöi ttui, d, li. was ^lok'h ist dic^^oii wort 



ItOT. Kf, AH». TUAJt 



47 



t ' ' 'ut Hit" h'i^ i\niii;li:irdt, (l'-T mir ». l«l — HJ3 so IcMiafl 

^'' [»leiihsi'tziiiit' vw.'icr ganz vorsdiii-Ot'iion l»*ffrifl*p vnr- 

irn UM HMrino aber, (lux di^jonigen spnicfaon, wektie dou acc neutr. 

'■ns at» »' 1 vorwcntit-n . zu »Ui-ser reiu foriun- 

ortcs in ' c gokoinnien siiul , welche der son- 

Tprvendanic dieses casiia onisprielit mid m almihlichem Aber- 

' 'itot wenlt'D kaun, nidit ul:« unrereinliar und 

,u... ..- .. ..i inMi existier eil J zu dcnkeu isL 

Wo Mt d«nn nnn eine soloho Vermittlung und Vereinigung zn 

ioclipu? DBlbrörk (Synt. Knrs(:hungt>n I. s. 65 fg.) sucbt.p «h in der 

Itnng de«4 aer. ah de-; niitxtüHnitosU'B und alj^omolnfilon objcctsnutas; 

eine kiince Jinflpinauderüctj'.nng ist freilich von Klinybardt s. in in 

eint<r webtR suHp*liihrl und interpretiert worden , die nicht notwendig 

p '■ " ' rtorteri lag, und an die üolhrflt-'k gewiss am weni^ti'n 

leb ghube der Deltin'iokftclien ansieht nicht widersiuocbini, 

iMmdem sie nur beülimtcr formuliert r.u haben, indem iuh lÜe cnn- 

■I eben»« würde ich es für C. S« versuchen) auf ein 

ii .ronomen zurüfkfuhrte, das im nebonsat/e acc. des 

iuiM irü 'i . t3 oder anch ein aus diesem gebranche de» acc. henalei* 

;bl>«'rhiun] ist. Der a«*«: d»*.i inneren object'< gibt nicht einen 

der ti)tigkt:it deii verbuni» deutlicU unterschiedenen, aueh nuitser 

TAr ihr vorhaiiilen gedachten gegcnfitand au. sondern den inbalt 

itigkeit seihet. da.s reBnltAi, das durch den ausgesagten fall ihres 

dena erwirbt »ird — objectiv in der äusseren wpU oder auhjec- 

dor Vorstellung einer wahrnebnicuden. d>^nkcndeu, redenden per- 

90U. Daran» kann sit'.b bei ailjee.LiviscIicni accusativ eine adverbiale 

T ' ler ^\\ und wniKt* der ganzen handhtng entwii:ki>ln. Dhss 

mg pjne-» solrlien inhnlts oder i-ines 5oU;ben rennltates von 

il^m sprechenden als hezcichnung der gan/en hamllung aufgetasst «der 

r;<elbt'ii i;''^*/!, und versi-niden wird, dürin kann ir.h nichts 

I 1 ^ . liivH erblicken; mit der angäbe, dass eine banühmg ein bestiin- 

I«« rc-tiiltat gehabt habe oder in einer bestirnten ausdchnang oder weise 
sei, ist die algeineinere angäbe, dass sie flberhaupt ge^ehe- 

1m u .^. I . zugleich ' 

Nun bloilit , I die frage: ist eine solche gcltnng des acc. 

im abd. iu eiuor weise belegt, dass wir sie für die orklfiiang der 

'.'en kßnnen? Ich habe sie in nifiuen rntf^rsurbungen 

le^u zunächst für unbeiitimU- t|uautitüL.SHUgaben accu- 

bdr form {jnwüti, m\,viJit, rtheswa^), die bald uoeh als Aa»sero 

gelten kennen. l»ald als roine ndverbia nnr andeuten, dasa die 



4» 



IKDHAKK 



IiHiiilliuig Qtierliiiuyt oln reüulUfc geboliL tuifc, Titiorbaupt iu Irgouil cin'Ut 

inuRsr* güschfllien ist (oder bei nL.tciht nicht jfpm'hohon iRtl V'i>> 

Otfriil sagt (nach V, 20, 35) tJiiu fnruiifi rnnrnmliit r\ 

II, l5, 8 sie /n'h ei ^fiMf^n ijilatin io rÜivstctK fßfumjUn , 

prsteu aatiie vielleicht noch, im zwcitt-n gewiss Di«!ht mehr <l ;ii 

indefiniteu acc. ein ausserhalb dor Utigkeit gedachtem olfject «2» in 

irf^ohii eiiu'ui gcringiMi inasse vorhaiuli»n I i ' ' ' \^ 

goiiiciiit anti flUflgednickt., d&ss die diiiTh Vr< .i 

Ultigkcit Oberhaupt in irgend einem masse stattfiude. Kinou 

gthraucli auch iles arouKativisdi«:?!! iz und iIps (Ipmunstrati 

ich rUuia llnfcewachangon II § 105. HHi uachgowiuseu; boU 

weise über die ait, wie dor acc. nentr. des demonfttmüvcn proitutn 
iti tuaunigfache adverbiale Verwendung übürgehen kann, gibt aur.b K< 
hing a. n. o. ü. 3U not« au» der faerOi'ischen po^tsie; ini4.>ri'^5ant 
üumiMitltuh , doss dort (weuu ich dou texl richtig Tt^rslohej .. 
gusagt werden konte; das war eine jungfraa, ioadtirn auch: . 
kam eiue jungfiau. beides in der hedeutuiig =:^ A^ war, da kam 
einmal »ine juugfrau. Vgl. meine nDteiätiohuiigea II §66. 

So kaun ich eä mir sehr wol als möglich denken. da> i 

durch düd ueutruiu dt-s relativ gewordenen prouomuns thcr du^ i 

gefasste resultat der handlang eines nebonsat/es, oder die w.i ^ 

des maäses, in dem sich di(r»dhH verwirkUcbl bat, lüil einem roni v< 
bum des hauplsatzcs ubbängigcn (oder hiuzugedachten) di - 
in beziebung gcsezt wurde, man dioso angäbe mit der bl^.. ■ ■-■ «. 
L'iprte, daas die handlung überhaupt geschehen ^ei. Also in eiuiT je 
beiden ttfitzfu entsprechen diui ndativen Verbindung: er Uötit^ thaz ft 
maiitß tmtrnuilvt: tr gcröta (Ihcs), tluti sie »ih et stmht (jitttttH .7 '" 
niuttt^t, siihald das fltfu wie jencH inwiiä und vtitmvuz nicht •" 
der tAUgktdt dca verbums vorbanden, sondern nur iu ihr «idbäl liui: 
aufgi-fas^l wurde, der sinn t»nt'*t<»hn, den wir achworfilllig di 
siibstiUitivi(.'rteu inf. ausdrnckt'ii können: er hiVrte das niuriU' 
menge; ur begehrte nach dem aich-fQgea uaw., ond wenn 
liir (.'inon bestinUeu fall ausfjosjigt, ist, so iat damit anch .'i 
dasä eiue solche handlang fiberbaupt stattgefunden habe und .;.. . 
Süs ataltßudoa wahrgenonimun oder gewOnscht sei. h^h glaub» i\ 
das3 iu vielen Rllh-n sich die au^drncks weise fßr diesen uIl 
Zusammenhang der Ereignisse aushlldetr an nnd mit j» nt-r bi 
angalvo, das» sie beide einen hestimteu beiitundteil genieinfaui 
und datiä dloaa voller« und dcuthcbore nusdruckttweUo auch ribi<rtr,t 
werden kont4» auf fUlle, in den»»n früber einfarbe nt ■ " 
giaig iliT satze gentlgl hatte. IHt!«en rtliprcnnt,» nnd - 



k 



a 



ooT. *t, AasL rujkj 



4«» 



.\^ ich SL'i 

'ftj ^l:lU«tI^•.■n . .0 <t«« vcrtiami nicht mehr 

■ griff ich ZQ dem adr. iowtef«ra. wieweit, 
"!• lu rtMiiUt za erschleirhea (KHaghardt i. 163), «oodeni 

itn !^g dei ttai in diu putik«! asschinlich £U machen. 

Xicii dem aUea gfautbe ich aUerdlngs noch, das« eifie entwick- 
dn- coqJQOt'ÜOD f^» aus dem ueutnuu dös relaÜT gevordeucii Aer 
mit der «ohaU^o «-•»rwecdung dej dcc angenommen wer- 
i; attrb m der «artsUlluc^ wit> im ajudosget^anebe fijigeii die 
tttt^ ' '-Q oebe&sAUe durduiM denselben regeln, wie die 

VtiM ;: Das5 der zosammenbaiig mit der alten camu- 

lg Di'L. iL^raO mehr deutlich gemacht werden k^nne« ri«l- 
mehr der gebrauch von tha^ dnrch mannigfache ftbertragnng erweitert 
ifei, habe ich von rornbereiB ngegebeo (Untersachaogen I § lu7). Ffir 
Men gfihnibch des conaeeatiTen /A«^^ dem nie mehr ein dectJertes pro- 
^M>raGn , eoadem nur bisweilen eis adrerbialee ao im baoptsatze ent- 
lieht, kann vielUMt^fat erst edae aosbildang des aoc. zu modal -adver- 
sr bestinunung angenommen werden, die ebenso atu dem haupt- 
itse wie aas dem nebeasatia hergeleitet werden kann (XInter«ir.hnD- 
[gm t «.631; rergUIolie aoeli hienu die oben erwähnten beispiele KdU 
%. 39 uot«. Also I, 9, 2)3 scrtib er, tkei^ ther Hut mA = er 
rltb tn der weise, wie (später = dass) dat volk es sah. 
kein anderer aoc- dabei steht, kann der satt Immer noch als ein- 
rtlati«?ati abfjsett werden; z. b. n. ä, b'2 quam in num, tMas 
Mft ist wenigstes« duch kein insserefi zeichen ontfiraehioden, ob 
Oifrid >*r<l3i'ht habe: er kam aaf iho. was man sah, oder: er 
kaut auf iliu, <•• Jä»s man sah. 

I>a«f ich midi in einen widersprach verwickle, wenn ich troU 

der ur^ppJOL'Iirhen n^eMrigkeit des prooomots ther zum hauptsatxe 

I] thap in den oben beeprochenen fällen haupt^rblirh 

< <:i>.u<-iion des nebenaatzea xnrnckgebe (Tobler in dieser 

Vi, t!46; auch KUngfaardt s. 142. 164). kann idi nicht 

AUerdiags balt*> ich es fitr einen alibegrtndeten , in den 

sateo und denkmalem beaengten ' cbaraktenag der 



1 Ca« liieftgMwcidea datr audrocksvciM a einer bwXinitcD prTiodc der 
i;if. -ii - »t r,(. «n drh r.i.i. ntcb^ fitg*« ihr •W«»' »»d ihre nisproiifljdilceit thtr- 

■'S M. 6^ Ira Altourdbciies ilier hatulclt c* ücK (v 
.ur'ufl . ■'t, ,wni i<-i>rn<RtE# da 0octi«rtc». « c«nu naeh arincr £aKitrmitim 
rrMiUi»4c* ftvotmtm fililt — du febH d«m altiiucdivcbeD bU «aMuh»e m)- 
'^: Vfilwr« U U. Utli;« kriOa boa^ 1. %.t iinsw: mc 



!fti 



uiidUl» 



i:i-iiutiiit»n)iPD .-praclien. dan eattu» lies |irnp'"""" 'W «Uch "■ 
oinleitunif das «fbeiisatoes siebt, nach tler ■ i"n ^Un h 

ta ti e stimmen. ^ AnHlngo aber d&m, daa tlemunstruLh i 
verschied uiiheit deü 'm jädeui 8:itzt> gefordertou caKUs iu <li 
ä.e!# nr^bi'nsflt7.L*s hitininzuKiiiliii. Hndtiti sich äo>;ar im 
(Nygaard s, a;!); im Gotischen folgt der lieutlwhkeit wegen rt;is 
K'xugswort im ' ''■ utAh^mlp Ka-ri Jit conKtrurlii 

>{ul:£i«H, wciiti \\u II lintir oiltr geneÜv verlangt (i- 

dftA aar ein subst. dßs liauptsatzet» i.exftgliche sa« fast immer (Se 
s. 39. 41 fgg.V I'fir das ;ihd. läset »ich ein» periode, in A-' 
utihvuf^MzL' uur nach jener ersten und nie uach dienen zweiten ^.: ^ 
det wurden, anr Lheorctiscti contftrtüeren , niolit aber lUslorisrli ii 
Wüliion. [ch meine uui, dasi^ diejenigen nebi'ns^tzo. dei' 
inhalt zu eiupm aäcbüclitin bosUiidLeile dtt8 li.inptHMtxcK tn 
geaext nnrd, und) darin d<m re1ativ:t5L7.eu im engeren ninne > 
analüg sind, doss aie beide nrtea der Verbindung zei)^n. Die ereu 
vorhanden, wenn im liauptäaUc entweder üin thaz (nnm. oder 
uder ein r-^i, thcs, Ikiu (mit prüp. in, bi, mit. n) ^üätr^t bt, an 
«ich der durch die wertstelluuK als abhtlngig bozetchnotfl uoboii 
ohne weitere, d^r eosuscouBtruntion seinas veibums 
bezcicbnung der relatiou :uiscblif3S8t , s. untorauchnnuen i ;. - ^ - 
äftB. ÜS3; in den nhd. fortsetKimgen und murhbihiungen jener [in 
tionsverblndungeu indem, unohdem. indesBcu n^w. lebt der « 
ebnriikturzug fort od^r wider auf. Die zweite art der verbinrlung^ «cj 
ich ebMi in der cunjunction tha^. Allerdinga pauste in der mt^hrni 
der föüe dasselbe ja auch alf) acu. oder nom. füi' den bnupl 
halte ich aber nicht nüt Klinghardt s. IG6 fgg. 179 fg. ffir - 
um Heine «>infülinin}r nncb in den (Allen xu orkUren, in i< 

tlr>m iil> iui liiu iloiti^iaitnitiviirnTiünicn .««t. fü, ihat ülcii niii 
(Ivr |i«n.ikr*l tr nuschlifK^l mliir >tlinL> «liiüiclbc! - mir) diu w 
taÜo dvin üb«» uu^i'g(-bt>nrti mige. 

I) VüT neltüiiKHte tidtit« eüi^r eigenen «'Apualtn/otchnong am l«ii>.Tii -' -' 

Ihihron. wenn fiir Um ilur j^omdiiukoie i;t'i;m«tand im oum. udcr ac«. 
«urilen 6olte, wril Airitv iiiiu» ib'p um.'. ' mip lU» v- 

ilonj d-'ülialb wt dioscr fall ilsr \*^i >■ r ni'-ht ■! 

Konlbint,', tl<ir dii'itr tatiAclic l<i-: 

ilorh K. 3a. .tH Kullj»t uintfic ßtlR ci<' , ^ 

dnii notücUien rvobn« Idi liicrbor dir Tim Kckanlt t, 16. 17 ouIki " 
droen n »Uttt vLnpa trm|<(inLl«a adur modttlFU «Utivs stwliti bd« Ott 
hur 11. II. 44 iilii rArwi hruniUfi. ih& nit ffuiit; «Iaiui dien iat iiM' 
Kvi^ ■ -, ■■ 




ni>T. r.) , Ajir. rii.*' 



fil 



; (iiUH .. uiiiioimi- 

Iri^ , - ■'■■' Iragt (iücii, ob 

Ifq Duifürm auch piutst- leli miäoe vietmplir, ilo-sct das steigende boJQrf- 
)h hexeirhnan^ dos cnsuä jinch filr den iiphoiisaix es war, wel- 
''■' '"tireituog dö» iiir den häupt^aU ott. t'Qr den tiebon^at? uh 
: o(|pT advpfhialy beslimrowng immür passenden accusativi- 
Ms« — mit eiut-xn onUpn^obondi'u thac, /A«,-<, //rm im bauplAiit/o 
I .„. „;, Inhea - begflnstigt^. leb mr»oht<^ dawdbe sogar f5r 
It ». 179. 1H41 bcHproebenen föUo des fjotwclicn Ihai-ei 
siiiiQbmRa, WO man dafHr thisei oder thnmmei uach der consiruction 
* ' : ' '• ■. obwol rr/^ilioli sonst die be/mdiuiiiig 

iitze vom i-fOtischon am leicbtesteu iiud 
iliobHten ontbebrt ¥rird. 

NitCb mno bemt^rkung g'^^'t^n herrii Klin^bardt k&nn ich nicht 

nirüoken. Wenn or $. 162 auUn meint, dass mein* orliliirung 

i^en und kfmsQiob sei und deshalb flir ointacbo satxbinduugs* 

;«aezbildung»vcrbältnis»» dofat passe, so verwechseU er den ahd. 

I Hinfucb und seinem iuliiüLe uac)i leicht versUindlicli wur. 

(In, die wir anwoiulen müssen . um die vieldeutigen und 

iiKruItigeu gcItuDgen and beduutungeu der alten worte bostünter 

kti-'ri»ieren und in ihrer entwickhmg zu beffreifen. Dass der 

' Inhalt fiiivn ^^tizen .-^atzes an und in nnein cinzflnt^n, nanh 

ler Rouiitigen bedeutuug 7.u solcher algemoinorBU geltung gucigueten 

idteile de^^Kelb^n auft(efiiä8t und durch ihn gewiüBermasitcn reprä- 

ä«rt wurde, wie ich es für die conjuuctiou thtiz vomusaatxo , sdipint 

gar nicht künotUch und ge/wuugeu, sondern ganz natOrUcb /u sein 

iil entspricht dem /ugo der spraRhentwif^klimg. an und mit dem cin- 

das algemnine. an nnd mit dem ainlichen das geistige xn begrei- 

[Ditd au^zudrüekon. 



Ana dem /weilen teilt* von Klinghardts abhandlung, der mir 
11 ing des vorstehenden aufsatzes durch die freundlichkeit 

i ., ;; im sflparatabzuge mitgeteilt wurde, erlaub« ich mir noch 

angaben Klingbardtn Tiber meine unierHucbungen zu berichtigen. 

II. S. 321 (dritter absatz) slod in dem mir zugeschriebenen mite 
(orte „am 8chln>is<.' dos bauptsatzes"' v(ni Klinghardt — wol im 
tau au seine uu!<iühruiig s. :k>7 fg. — miäverstAndlieb eiugeftigt 
ibft ditMwlbrm in dem citierteu parugrapheu 1 § H& nicht gebraucht 
§ Mf, d'Mitlicb ver^r.hlt'dfnr stellnrigen des de.n reJa- 
... iiüeiteudcn pronouieu» unterschieden. Uer von Kling- 



52 



siuiHAtut. onr. rj. iub. ifii. 



burdt. K. 307 fg. beMudore berTorgcbobone fall i^i ^tt» ">" i ^ '?3i 
behandelt. 

2. Zu 8. 312: sü ist in tiODüttioniilom siune bei <)i.iri<l sehr wol 
ßbliclt. nb«r fast nur beim imi. ptü^., wofflr ich üIp Wiege 1 % 17& 
angeführt buIie: einmul auch in iibbÄngigyr re*I<' beim conj. prfit. unJ 
diQ8 ist (las §166 gegel>ene beispiel. 

Im übrigen niuss ioh es für jezt ileu miti\'r:srlif'Ltifü !■ 
sor zeilachiift auheinigeben, (Uejenigeii iimikti> zu praiVo und iii ,, lul 

in deuen sich ein wirklicher gogonHatiE zwischeD der von Klingluirdt 
ausführlich uiul uiiifaüsend uufgestelteu tlicorie dar rtilaUvs&tz<? uud dl 
von mir aa»geäi>ro(:hcuDii und auch auf den vürsc«bRiidou SL'iteii bei 
ten andichten — sowie andererseits denen ROlbings — zeigt Vür 
das ahd. bleibt das historische auftreten der abweichunÜHn Vf> 
dnr uebmis&t^e weiter zu untcrüucheii . was ich leider noch uiv... 
nameutlich Cntersuithungen l § 78, 90 angedeutetoii und versprocheoi 
wei&e habe au»fDhren IcOoneii. Nur einii ro/>chte ich noch gegen Klin| 
hardt 8. '.iUK 322 hnraericcu; den ntnätand, duaa das dcraoustn 'i 
nouii^n und atlverbium das verbuni des hauptsatzes an sich i-.- n 

und auch bei zwischentretendem relativen nebcnsatzo in dieser 
long vor den anderen satztcileu beharren lilsat, leito ich "' 
einer (ab*dut oder relativ) süirkeren betonung ' deasulbeii ab, 
aas aebor syutaktiachon zugchiJrigkeit zu diesem vcrbum als an 
odor udvorbialo bestimniuog desselben. Dnd diese Wortstellung svl 



I) l)i«ke wird damh rerfi<'Jiied«ne fftctoren bcrtimt, vn>tin ancb Im ^l^ 
nf>n ilic I)eot>»('biang richtig Meto mag, Asm^ eiu ilctuoitülmtivurn, «<• Isnir^ •<• 
tuK'lies (fitt, zu ^rict'rvr Wtoanng' nin^, ein rdativiim Iciclit »cliwJicbpr hi'li'i 
winL Bei OtJriil int liiw eiaiu&l Kwiiclion xwtii li&txea stelicDtlu tker ilr<:imiü an»* 
Uracktk-b uoieatiitcrt : 

V> ltl| 51 Uli M thi« Uutr In HÖH gifärdoront thut giuUi. 

n. 12. 17 [M diutt llits gfistt9 gihurt) -IB thi» ti Am [ftiidftjent. 

i\bnlic)t ni . IH, üi. In arnkrfn nut«n dftg^en int m nlilit accrutnliirt tifid 
n(r«n)iar auch <)hDi' t<oi gnitrudion vorücD : 

IV, 37, 33 joh wir /Aa^ imiri bringe» tktn thänirtut gtthingeit. 

n, li, 4 fu tafettt thie drabeit m frixt themtt tairUcko miju itt, 

ÄhnUcb II, 13. 37 n. a., b. Ildffel, Otfrid« ViirsiM-toiniii 
nlulit anob Mti vi>r){btcbuuß ili<»ar Ctll« mit jenou filr einen in v. > 
OiüB liaK-(ftjjti tibrrtrilt des deiiitin«tj»tiviiiiis in Jon nrl>ciiKAU? Ha» som xwril 
EuJi! iJu caitai de« liAiiiiUvtAi» vor Ana iR'benMtx grstrllo fAcr (Klinübtirdt ». 
ixt Wl OlMd in dem vuu mir I S ^f!^ i^HMuameJleo stelluu tüi* mit iu-<'«iot rc 
nbwol '<* finlß<>miiJ o(rurl>Ai ein« h>>bniiß Im veme bildt<t {V. 2H. 2ß.*) r 

Anii.Trr<i-iI» iht ji» «'Ü/A b«t."nt. nticl» Wo 4H0 vi»ri'fn'lnnir «■ 
ilmiunstnitiv »fl<'lit: IV, I^, 18 \Ut> 
Dl>-I>t irt-k'cn tUo i-on inir aiiifenomtiiirnt' u, 



UBSBKCIlT, lUH üiUUlCUfc.i YUUtytUKD 



hü 



mir eiDvrstiU (tir eiiit« i^üiliüitlich)! gruailla;;e aller mit der cingelei- 
' für (?in beHtändig wiil- *^ffihl der 

__ll__. :_„__._ __ L iL'u tlurch daas mid l.li-:. -jMtuugBii 

ton der eingeleiteten ncbensStxon mi sprechen. 



KflNinKBERG, APRII. IHll. 



OSKAB EHLtMAN'N. 



EIN SICILISOIIES A^OLKSLIED. 



fk «iud in den lezten zwaiiKi^' julireu eine sehr grosse nnzahl 

von aiciliackuu voIkHliudera gesammelt erschieueit von Vigo, Salomune 

[ähno. Piti*. Avolio, Liziu Brano. Gmistella, so dass wir jozt von 

ir aaUiT nnd bcächaßVmlioit dersuUten volkomnicn unterrichtet sind 

und unter andenn auch enteben, dai^H sie fäat aämtücb mit nur »p&r- 

ichen aoi-uabmcu der lyrischen gattung angehören; und was die Uoder 

'enUhlcnden inbaltä bi^tril't, so hat nur ein einziger dor gcnauteu sam- 

lur einige dieser arl mitgeteilt, jedoch auch vuti diesen sind die mehr- 

Xähl nur legenden. Nüberf^s hierüber in meiner besprechung vun Pitres 

;Cauti [lopulari jticiliani vol. II in den GAtt. Gel A.n7.. iSll h, GW 

^i^- und lerweiae ich darauf so wie auf meine anzeige von Casetti und 

ImhriauiiB Cinti popolari delle provincie meridioualj in den 

' .Tabrb. 1H71 s. &45fgg. , denn auch in dit'Ser äamimrg, deren 

i: ii-m der sioUisohen Volkslieder im woäentücbt^u fast identisch 

lli zdgt sieb ein gilnidicber maogel erzählender dichtung, wa» mir 

ihmimng gegeben Imt, dirsea umstand näher inn nuge /n fasHeo. 

aber erzählendf Volkslieder auch in Sieilien in reicherm masse, 

lUber mitgeteilt oder vielmehr aufgefunden worden, vorhanden üind. 

id zwar uuüli solclie, die gleich den norditaüfiniächen mit der volks- 

itung des flbrigeii ICuropa in uSherer verwant«chaft stehen, was uftm- 

bei den biähvr Wkant gewordenen durchauä nicht der fall ist, dies 

erholt aus der folgenden In den Kaove Kffemcridi Siciliaue. 

>n Serie, Pali-nnu 1H74 Vul. I s. .S*JM fgg. von Salvatort* Stnipiin 

^teilten ..Leggt-nda populäre siciliuua," welche er in der umgegeud 

von Mursala aus dem munde einer sie ibm voraingendeu bAueiin nie- 

tv. Kr glaubt, sie gründe sich iiuf ein wirkliches ereignis, 

,ni" "•'"^^inlich auf den rtiub einer vornehmen Jungfrau jener gc>j;end 

Tunesische cor^oren etwa um daa Jahr löuo; wir werden über 

1, das« es dich damit anders vcrhftit. 



M 




20 



25 



3Ü 



;ir) 



La figgliia di lu ib 'mpriadtii 
Chi si cerca & marituri 

Porta aetfci aneddi a jidita 

K ([uattordici schivaui. 

Stil növa jiu "nsuia 'n Tuiüsi, 

ünni chiddru maJucaiii 

Arn 

Tutt ITl 

Cut 

Quo) klu porta 

Li b 

Tip 

Si m f^ TiobiU. 

timi api'imi. 

— \ zza apriri, 
Clii » caccSari — 
Lu porta 'ii terra cci sbaJajji;üi'ii 
A Scibilia ' iiobili si pi<;ghiaru 
Cu' 'üu peri e eu' 'na manu 
Supra la navi si la purtaiu. 

E po' vinni lu sfi spusu 
Ed accuminciau a spiari: 
- Scibilia nobili unn' *', unn' eiii? 

— Si la pigghiaru li mariuari. — 
Si im'ha jutu a la marlna 

Lacrimi all' occbi, li manu sbattounu, 

— Jeu vi dugnu oni e dlnari 
Vi quantu iddra pö jiisari. — 

— T'uru clii mi iini inghissi navi 
E no no 'iin ti Thaju a dari — 

— K Higiiuri Gineruli, 
E facitimilla affacciari 
Quantu ei dicu du sali palori. 
„Scibilia uobili, Scibilia noliili. 
Comu ti t'acisti pigghiari? 

Mi lassasti lu figgbiu picciulu, 
E cu' mimia cci voll dari? 



1) A Scibilia ist accus., zu dessen bezeiciirmng im Siciliaitischeii die partikel 
a iiänfi^' dient, Damcntlich bei pcrsoDen, also ganz wie im Situiüsilien. 



tiy f«lUJ^Uk^:: > »LJUUu> 



Si uurrizzn 'Uu cd du'^ uo, 
Haiti e nnci €■ : * — 

Aty P ^nyr: li 'p _ ,„ 

' : '^i . .;.. - '. mangiuri? — 

— Ne tnangian. w birlri, 
N& dnrmiri nh stari heni 
KuiMru pitiüeri u iqia nii uai voni 

46 IHii 1a m^ tigyliiu ^ mortu di fanii. — 

— Si tw faai mn petlD china 
Sguittaccillu tu ;l ssi caui. — 

— ]« m£ latti M biunca l>iauobi»8iniitt 
Tu »i* veru cori fti eaui. ~ 

'■" T.i marinari «' addrnuiiäcvru ; 
itliu l:i Ih'llii dinlr» In imm; 
ScaJi di iiU pi ü mahttun 
ri piggLiari la bctia 'iilu mari. 
G Ix uavi vOlu u firifit 

&& (:! la buUu chiauceuuu ra. 

— Mariiinru . muriou muruuu 
äamiul u dtri obi vciitu lu. 
8*% sdlooctt u tnuuuiitanu 
tfni m« i»atri mi purtirö. 

tiü „Miu com patri, miu uttru |ia(ri, 
Mi Tuüti riscattariV" 

— Mia cani ti^ghia, mia oar^i tig^iiia. 
Quoalu 6 lu ricitUtu U>? 

— IVi Uana, tri larouna, 
£5 Qiiiitni culonpi nhi d'oru su 

— Xud porzu pprdiri ^ diuari 
Quiuito e mcgghiu ti penli tu! — 

— V6i matigiari, vöi maagiari? — 

— N^ niaiijjiari nv ioviri 
70 N& ilurmiri w stari bcui 

Nod^Ira pinseri a mia mi sni veoi 
(!hi In mt; ligt^hiu i* mortu di fami. — 
Si QH'ha juLu :i lu taariua 
ß U nav) vOta c tim'a 
75 B la bblla cbiaiicemia v:l 

— Mtirinnru. nmrin». marömi, 
Saujfni n diri cbi ttiinpu fa, 
H> «ciloticn tranituitaiia 



^B 


■ 


UMdlBCUT ^^^^H 


^^^^^^B 


^^^^^ 60 




^^^H 




Nai m^ mAtri nii purtir6. — ^^^H 


■ 


80 


— Mia cara matri, mia cara maUi, ^^^H 
Mi vuliti arris^raitiiri? — ^^^H 

Mia cara tigghia, mia oara tiggbia, ^^^H 
ß quantf 6 lu nuäititti tö? ^^H 

— Tri iiuua. tri farcuiia. ^^^H 


1 


8b 


Qnattru culouui chi d'oru äa*. — ^^^^| 

- Niui pozzu perdih ssi diuari ^^^^| 
Quantu h me^rghlu ti perdi tu! — ^^^H 

— Vöi mangiari. vüi viviri ^^^^| 
Vdi duniiiri, vu' stari beniV ^^^^^M 


H 


90 


— Nuddru pinseri a mia mi iini veni ^^^^^| 
Chi lu nid (if^gliiu e inortu di fami. — ^^^^^| 
tSi uu' Im gtiiuta u la marina ^^^^^| 
E la nave vüta e firria ^^^^| 
R lu buUa chianceunu va. ^^^^| 


H 


•Jö 


— MarimiiQ, mariua, marüua ^^^^| 
Sammi a diii chi tempu fix, ^H 
8*6 sdloceu o trammuntana ^H 
Niii m^ Trat) mi paitirn. — ^^M 

— Min caru frali, niiu i-am Iruii, ^^M 


B 


lÜO 


Mi vuliti arriscattari? — ^H 

— Aliii cara Boru, uiia cani Horu ^^| 
K quam' ^ lu ricilttitu Lö? — ^H 

— Tri liuoa, tri farouna ^H 
Qaattni culonni chi d* orn su'. — ^^| 


■ 


!<'f. 


— Nun poz2U pirdiri tultu 88* oro ^H 
Qaant' t^ niPgghiti ti perdi tu! — ^^M 
Si im'ha ghiutu u h muiiaa, ^^M 
E la uavi v&Ui u tirrfa ^^^H 
G la biiMu diianr-cuuu va. ^^^H 


H 


uu 


— Moriuaru, maritia. marooa ^^^H 
Sammi a diri chi tcmim fa, ^^^H 
8' ft scUocuu tnununUina ^^M 
Nui m& aoru mi purtirü — ^^M 
- }Ah cara süta, mu i'.ara soru, ^^^H 


L 


115 


Mi valiti arriscattari? — ^^^H 

— Mt' cara Koru, mh cara aoru. ^^^^| 
K quant' i' lu ricattitu i69 ^^^U 

— Tri Unna, tri farcima, ^^^H 
Quattru culouui chi d' oru bu'. — ^^^H 







K» (HUUJHmw- VQLltUUI 


^^H 


^^^^^ 1») 


— Nim pozm perdiri tuttu s»' oni, 
Quant' h meggMa ti penJi ta! — 

— Marinaru. mariua. muroua 
Samml a diri chi t«mpa fa 

S' ^ sdloccu tratnuntatia 


1 


^^H 125 


Nai lu mo spusu mi purtiriv — 

— Mio carti Bpusu , min carn spuso. 
Mi vuliÜ arrisi-attariy - 

- Miu cara apaiui. mia oara sposat 
B ctaant* o lu ricattitu tö? 


•■ 


^^^1 130 


— Tri HniiÄ. In fart'Uiia 
Qnnttru calonui ülü d' om su*. — 

— ilegghiu perdiri tuttu ss' oni 
Basta chi 'un ti perdi tu. — 

K flDpra li tri ghionia 


1 


^^H^ 133 


G lu patri luurfu. 

— R la«säti]n murin 

TutU di rus.su uriiS vistiri- — 

K supra )i tri ghioraa 

E la matri murlu. 


V 


^^^L 140 


— R lu>tsatila murin 

Tutta di giannu m'hc vistiri. — 
£ supra li tri gbiorua 
£ In frati moriu. 

— E laaHatilu muriri 


•1 


^^H 


Tutta di virdi m'hfi visürL — 
K supra li tri ghioma 
K la soru muriu. 
— K lassatila muriri 
Tutta di biancu m'hfi vistiri. 


I 


^^^ft 


E »i iiiori lu m^ caru spuHu 
Di uiuru urzolu in'be vistiri. 

Überaofczuag. 


M 


^^^^p 


Die tocbter des kOuij^ uud fQrstou, 
Die m-h vormrihlen will, 
T' ■'■'•n ringe au deu fingern 
Li chn Schreiber. 


S 


^^^^H 


Die kundo davon drang hh nach Tunis, 
Wo jener bOse bund 


J 



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Sieben galeef^n auarüstete 
liud IUI der spiUi! uUur üicbeu dtts haujiLsrhiß 
Mit droiliuudert seekufjon. 
10 Als sie nahe boiin Uafen waren, 
Wechscikni sie die laützflu 
Um Christen zu Hclieineti. 
Sie begaben sich zu der adeligen Sciblliu, 

— „Adelige Scibiliii, öfue mir, öfiie mir.''* — 
15 — ,^lhid L ,r nicht öä'aen, 

Denn mein ter jagd." — 

Sie wart'L'D i*, 

Sit! tViiirteii illa fml.. 

Der fiiiü e Hero ütnä huud 

'20 Trugen sie b 

lud diLini ] ich hause) 

Uud fleug 1 f 

— „Wo iai ng.i Scibilia?" — 

— nl'iLi se tbrtgefnbrt." — 
25 Su ^Heii^' or an das lüer, 

Mit triiueu in den äugen, die biinde sclilugeud (ringend). 

— „Ich gebe eucli goW und geld, 
So viel sie wiegen kann." — 

— „Auch wenn du mir das scliiff damit autultest, 
30 Gebe icli dir sie nicht, nein, nein!" — 

— „ L'nd horr general, 
Erlaubet ihr sich mir zu zeigen, 

Bis ich ihr blos zwei werte gesagt. — 

Adelig(^ Scibilia, adelige Seibilia, 
35 Warum lieasest du dich fortfiilireu. 

Du hast mir das söhulein gelassen, 

Und wer wird ilim die brüst geben? 

Wenn keine aiume da ist, 

Werde ich es mit brot und küssen nähren." 
■tu Und nacli drei tagen 

Sagten sie (die nluber) /.u ihr: „Wilst du essen?" ~ 

— „Weder essen noch trinken 

Noch schlafen nocli mich wol befinden; 
Mir konit kein gedaiikeu (icii denke nicht) daran; 
45 Denn mein solin ist verliungert." — 

— „Wenn deine Itrust voll ist, 

So drücke sie für die Imnde aus." — 



«u nctLUcm« vouuuco 



ia 



— nMfiD« milch ist timij sehr weiss; 

Pu hiüt ein wahres hautlehcfjL" - 

50 T- ' ■ " ' in; 

■ tT. 

Die awleuU? nvlimen MiJene «strick leiUfni. 
!■■■-. inn. 

i ■ .... . -irrt 

65 Cnd dii< fidi6n& weint immerfort. 

— „S^emana, marina marona* 
Woigat du mir jtu sagen, was fnr i»in wind Lsl? 
ViVun ea sQdwinil otJer nardwinil ist, 

Begöbe ich mich tn mtiinem Tater. — 
<U> Mein lieber v* ' "In lieber rster, 
Wült ihr ini. . u?" — 

— „Meine U«t« tochter, meine liebe tocbter. 
Wie hoch ist di-iu InSijgoId?" — 

— „Drei lümm, drei fällten, 

65 Vier iK&u)en, diti aus gold aind." — 

— pirh kiuiu da» j,'cld nicht Vfirliereit; 

Viel bt'ssfr Ists, diiss du verloren gehest!" — 

— „WÜ«t du esäeu. wihit du essen?" — 

— „Wt'iii-r t^ssen noi*h trinken. 

7t' \orh Hi*hlaff>n noi-h mich wnl hi^rmden; 

lub -itiiiko oicbt daran. 

Denn mein söhn ist verbunÄert," — 

*^' ' ' h an das raceresufer, 

' i rolt und äclillngert, 

7& Und die scbAne weint immerfort. 

— „Set*mann, mnrina maron.i. 
Weinst du mir zu sagen ^ was ßr wt>tt4>r ist? 
Wenn es sädwind oder nordwind ist, 
Ft»»}^bo ich mich xu meiner DUitter. — 

8" M-'ne liehe mutter. meine Hebe matter, 
> '1 ihr mich loskauronP'* — 

— M Meine liebe tochler, meine liebe tochler, 
Tnd wie hoch Ist d»?in blaeyeld?** — 

— „Dtm lOwen. drei rnlkcn. 

8& Tier Säulen, die auH gold idud.** — 



|1 TTatitrTktÄri'nicIi 

l'- . 



vi«'t1('ii-Iit lim iltn tlkrVixrllr .nnirlir iinclt?nAfim<'ti Atiii 



6» 



nXRIUtCIIT 



— „Ich kAiiu daa gcM nicht verlieren. 

Viel bosser isU, daas da verloren gebebt I" — 

' H^Ust du eseon, willst Ju leben, 

WHst ilu sciikren, wilst du dich wol beftmleo?" - 

00 — „Ich denke nicht daran. 

Denn mein aolin ist verhungert." — 
Sie begibt sich an das meeresufer, 
Und daä sohilT rolt und schlingert, 
Und die schöno wmnt iinmürfort. 

9& — „Seemann, marina marona 

Wilst du mir 8ap*D was för wettw ibti" 
Wenn es Südwind oder nordwind ist, 
Begebe ich mich zu meinem bruder. — 
Mein lieber bruder, mein lieber bruder, 
lüü Wilst du mich loskaufen?" — 

— ,, Meine liebe sch^vester, meine liebe echwcster, 
Und wie hoch ist dein lösegeld?" — 

— „Drei IOwen, drei falken, 

Vier iiäalon, die von gold aind." — 
106 — „Ich kaim all die»ra gold nicht voriiereu; 

Viel bessiT ists, dass du verloren gehest I" 

Sie bejribt iiicb an das meeresuftjr. 

Und das scbifT rolt und »ohtingert, 

Und die schöne weiiit immerfort 
110 — „Seemann, marina marona, 

Weisst du mir 7.u nagen, was für wetler ist? 

Wenn es sfidwind oder nordwind ist, 

Kogebe ich mich zu moiuer schwoster. — 

Meine liebe schweHtor, meine liebe Schwester, 
115 Wilst du mich loskaufen?" — 

— T<^eine liebe schwester, meine liebo Schwester, 
Und wie hoch ist dein lösegeld?" — 

— „Prei löwen, drwi falken, 

Vier »fluh'n, die von gold sind," — 
t'.'O — „Ich kann all iiiiaea gold nicht verlieren; 
Viel besser ists dasa du verloren gebest!" — 

— „Hoemann. marina, marona, 

Weisst du mir xu :!tigcn. was für weiter ist? 
Wenn es sQdwiud oder nordwind ist. 
126 Begebe ich mich ku meinem putUm. - 
Moin lieber gälte, mein lieber gälte, 



KIK »ClUttTIlK» VMU«T.IKtl 

WiUt du 4ait'-h loskaufen ? " — 

— „Meiue Höbe gaitiu, lumue liebte gultio. 
Und wie huch Ut dein lösegßlü?" 

130 — ^Dföi iQweo. drei faLken. 

Vier siiileu, die aus gold aiud." — 

— „Beaaer isU oll dietttis gold ?.u verlieren; 

El ist gcuDg, das3 da nicht verloren gehest** — 



61 



Uud nach drei tageu 
i'ib SUrb dtir vaier. 

— ..t'od lasset ihn sterben, 

Gauz rotli will ich uiinli kleiden.'' — 
Und nach drei tageu 
Starb die mutter. 
UO — ,, Und lasset sie sterben, 

(lan/ gtilb will ich mich kleiden." — 
Und nach drei tagen 
•Starb der brudor. 

— „Und laä»et ihn sterben, 

Mü GsinK grQn will ich mich kleiden." — 

Und nach drei lagen 

Starb die ach wester. 

^ „Und lasset sie sterbi'Ut 

iiam weiss will ich mich kleiden; 
lüU UikI nenn mein lieber gatte slirbt, 

Will ich mich schwarz und dunkel kleiden." 
Dae vorstehendH Ued i»t, wie man leicht erkeni, gleich sehr ric- 
tna volksljedpru Ifickwnhafl und in der versification verdorben; was aber 
den stoO' duäflelbeu belrift. so erinuert zwar der oingang an diu räiibe- 
reiea . welche die burbarcsken ehedem unaufhörlich an den sädeuro- 
piiftchen kOsli'U und dahur ^'luichf'allä an deni^ii vun Sicilien au^fÜhrU^u, 
allein wir wurdeu bald sebüii, dasä derselbe äicb der liaupttiache iiaoti 
iiuah in andern liludern widerfindet, so daüs ebenso der namo Hcibllia 
wahr«fheitüicb im laufe der zeit an die stelle eines frflbem, mr>glicher- 
wei^e filmlich klingenden getreten itit; vielleicht lautete dieser Sibilia. 
ein uamo, dor aiicli üouAt in der aagengfscbichtc vorkomt und in folge 
de« dem volke in der umgegend von Marsala bekanteu, nicht weit von 
(iiever stadt am meere belegene» ortes Scibilinra sieb leicht in Sci- 
bilia vorwundolu konU^ Modurub also die mutmaäauug des herausgebers 
üi betreO' des mügUchun zu^^ammeuhauges beider nameu beet&tigt würde ; 
d^trgen aber itelic ich uobili nicht als eine bezeichnong rornubmer 



i;:^ 



tttuHEcirr 



uht^Unimuug, »ouilürit nur als i>iD epUbetuu uroaufl u i : |m|nrit tnus« 
ich tfomerkon, dns<> in fast lUIen andernn ra.sä>infr<iii 

faoldiii deit.-tell>«n namenlos hlntit und nur in 

1er nr. tiSt Adnlbiiid liciriKt. HiiiHicIitlich .. 

iMiii lii'dormihe will ieli kfirzlich darauf hinweiMio, wie ibni die idn« zq' 
gründe lii'gt, dass die liebe des gplii ' ' ' . ' i 

bLTcitwiUijj'T Kei a]R sogar dii» der u i 
findet siob xiivArd^rat wider (um bm Italieu nnsufangrn) in dnr Sto- 
ria di Giiiovrn degli Almiori, einer vollrtidi' i k'2 stan^nn," 

wolcbe Alessandro d'Ancona z.u Pisa I8tiu lioruu^ „^^ ■ j buL VtT\ 
httupÜnhalt dorwlbflo ist folgender Trinevra wird von Antonio Rondi- 
flHlli goliclii. aber von ihrem Tnter mit Francesco A^foUinli vcrbiiriitflL 
Uald darauf stirbt Gini'vra und wird begraben. '\$i jedoch nur ^cboiu- 
tudt. Spüt am abend ^'t4lin|>;t e& ibr hu» dem ^'rabi> xii koinmun. wuraul 
sie sich zuerst nach' dem hauso ihres ebemanues bf^gfibl. von dioflom] 
abor als jjps|ieust zurQckRpwiespn wird. GIoiobi'8 widerftibrt ihr vni 
den clU-rn und dem olieim, wabread xio bei Antonio, tn wvUbimi *fi« 
zulnxt ihre Zuflucht uimt. dio lidbüToIsLo AUfnalimi' liodel. wenhiklh 
sie ihn denn uuoh mobt wider V-Tlfisst; denn der or/bisthof '■ 
det zu ihrpu guusten uiid erklärt diu erste ebe für auf^'tdCmt, rii- . 
mit Antonio hingegen fOr zulässig. Aus der eiuleitunt,' D'Adcouoh orsiohfc 
man, dans idnige italienische geleiirti- dieser sa^e einen bi»l,orisrbi»n 
grund unterlegen wollen; Indesit habe ich (in der Germania XlU. 
Ißl fgg., woraus ich liier oini^ bertrebörigo der (Ibcrsicbtlichkeit wßgco 
widerhüle), dieee ansiidil als unhaltbar nacbgewiesten und |*i'7.Higt, 
ancb die sage von der aud dem Rrabo lebendig znrßckkehreud ■ ' ' 
frau sich in vielen Irtudrrn widerfmdeL Für das in rode 
Volkslied ah«r int in der Sioria di Ginevra beaondeni der uiaxljuiü 
wit'btig. da^^ä Ginevra er^t bei Ibrom gatton, dann bei ibri'ii elUirn, 
eii'llicii bei ihrem oheim vergeblich bftife sucht und nie dann nur bei 
dorn geliebten findet, ganz ähnlich also, win in dem 8ici1i.«cben voDti^ 
licle. wo die von Seeräubern entführt*^ Sribüia sieb ver^'ehlicb mii d<jr 
bitte um loskaiifung an vator, muttor, hrudcr und scbwejili>r wcndul 
und nur beini gatten rettung findet Ganz glnich«« bieten feruer auch 
deutsche Volkslieder, wie 7.. h. Mittler nr. ti2 {aus Kretzschmar), wu 
das von einem .scliifler entfOhrte müdchen nach ein.-imler valur, mtillvr,^ 
bruder. scbwuster anlleht sie losy-ukaufen ; doch alle tveiifeu t>ie 7UrO<*lr 
und nur der geliebte reitet sie, Uidem er sein kostbarstes bi 
ein goldene« tokh, filr ihre freiheit hingibt, wie S(!ihniai> gaite i 'v 
falken und guldoue m\u1ou; obeuMO Cblaud nr. 117 ..LuHkauf,^ 
vator und bruder des gleicUfals durch einen sehifTer goraubUm niftij^l 



mx i-tciLisi'irr.s ifii.Kii.imi 



tvi 



' II liilialu dbergofap jeb (t». MitUem Nacluveise zu ur. tfl. 63 

iis^'abe) uml (^rwShuo nur nocli K. dt» Oousflo- 

. . '^ Flamsnds eii Frarifc. üand 1856 s. l&ii fgg. 

»er an oin «chwediscliö» Volkslied bei Geijer und 

1. IJM «l>Pa BctrTsälda** iDie Vcikauite). wo eitern iUre 

•tiiffpr vt-rkatifen und trotx ihres tlohens um l^snng »ifi doch 

: noch Hrliw<>«ti.'r noch tnutter uurli vaU>r Brh<irt<a uad Ue- 

Ver Ihrea reiobium Whalteri, während der (reliehtd, an den ^ie sich 

' ' M aeint' fflof goldschiffe verkauft «nd sie der scla- 

n ein viiglischeit märchen aus Yorkr^hire bietet lieu 

ülrichrii /ui^ (<. Koiss ou ihe Folklore of tbu Northern Couuties of 

tho Bord*T5. By William Henderson. Lond. \**6ii s. 338 

. golden Ball"), wo die eiuffestreuton verse aaf ein volku- 

IM als gnuidla^;« hindeuten; es heisst nämlich in der nrzählung seihst, 

jdftB» «in luAdcheu, die cini>u gewissen goldenen ball, den »ie vcrlo- 

fnm. nicht nidor herbcischafi'cn kann, deshalb gehängt wenlen soll; 

doch hat ihn bxwischon ihr geliebter mit grofisen gttfahren in semeu 

bwtitx gt^bracbt. Indem nun das mädchen am fusse de» galgens sieht 

BAd «ntt die mutier, dann den vator, endlich d«!n bnider konimon 

«iflhi, die ahor ^'initUch weder den goldenen b»tl bnDgon noob auch 

jcvkomiueu liibd, um sie vom todo za befreien, erscbeint endlich der 

■ ' ' hall und »cttt't ihr so das leben. Kiidlioh nenne 

.-- -. :_ _ii'-'S Volkslied i.Kaltftou, The Songs of the Kusbian 

pM>ple. 2' ed. Lond. 1672 8. 2»8), wo ein t^trinltendes madchen vati*r 

und tnutter vcrgrljüeh um hilfo anruft; denn aio Vt-rweigem dieselbe, 

und nur dur gtrUebLo stürzt sich iu^ wasser und rettet »ic. Wir subeu 

alw das» dB immer der geliebte ist (oder wie in dem siciliitrhen licde 

Afj gstto), der da» gcwrdmlioh In der gewall von fleeränbern oder srhif- 

Tcrn bi>lindliehe mädchen am der not befreit, entweder indem er alle 

Bune habe i namentlich goldone gego^l^taude) oder seine freLheit dubin- 

^bt oder selbst sein leben dnrauwagt. 

Uli ' ' zu dem hier besprochenen liedevkreise gewähren 

«inige 'i iieder ^bei Mittler nr. IM, heiSimruck nr. 31 usw.). 

v*» no mädcbon ihren geliebten, den weder vatec noch mutier nocb 
fir99tiiT noch hriider aus clem gefiinginsa eines edulmaotH's tu befreien 
{eilt endlich durch proi.Hgcbung iUret* brautkranxi>>' (ihrer jung- 
len ehre^ befreit. Abto auch hier gibt die geliebte für den gelieb* 
>'■ hin, was sie besixt. uud die grundidee ist die n3.ui- 
M DU -ich dnrcfa diu obige lioduireihe hinzieht. 



Gi 



iJKBiiErrn', sui ncir.ucna vmjui.iBi) 



Schlieselicb uoch einigo bomürkuiigäo. Gleich za tudku^ ilea tjtct-, 
tiücben liodcH sBgt der gonuUiI Scibilias xa den seerftubera (v. 36— 37)j 
„Ich gebü eucb gold — sovk'l hio wiegou kaun." Dies deutül auTeiiii 
uralte sittc hin: denn „in liedern und chronilceu |,'eitchicht es nichl 
selten, daas die dargeboteni' T«*rgeUung und nühii« gPoiR^sen wird auch 
dorn gewichte deabott^u. gefBugenen od»r kranken. Ilierhor gch^r 
schon das grit^chische Xtf''"? igiaaai>at, IL 2:i. »öl.** Urimni 
673 f]^. Zu den dort angeführten heweidstellen füge ich noüb zuvor« 
derst ein bretomaches lied „Le Giere La Glaouiar** (in Luä«I*| 
Gwt^rziou Brfti/-lzel 11, 4iJ3), wo «in vater sich erbi.iLflt den ii 
korkcr bolindUcheu söhn nach dem gotvicht desselbün an ^Mild Ioüzu-! 
kaufen („Le vicut he Olaouiar diaait - Au Sän^al oe joor-l&r 
— Mettez uiou fils daua la balauce — Je vous* doniierai soii 
chevanec."); ferner wurde der loicbnam des heitigcn Adflhert, .: . .., - 
sttds der Treussen, von herzog Boleslav von Polen aus der gewalt der 
Preusöen , die ihn gelötet (im jähre !I97) durch ein gleicbps gewid 
an guld au3gclö:it; endlich rührt Uartiin de Tassy, Hist. de la Litter^ 
hiudoui et bindoust. I, b2 aus dem Bhakta-roäl. einer lebenstiuHcliruS^ 
bung bcrßhmter heiliger der Wisclrnuiteu an, Asuss eioat oin reiclMI 
kauf^ann eine grosse almo^enverieUang veraustattete , wobei pId jedei 
von allem was er wönschte das gewicht .seines «igoiieu k^^rfle^s ^rhielti 
man neub dies Lulä-däu. 

Die kohrstro|the , welche wir in dem Hude von .Scibilia untri-fTeii,.^ 
die aber sonst in äiciliHchen oder überbaupt in italieiiiscbeu liederi 
uichl gebräuchlich ist, findet sich dagegen in allen andern obnn 
führten so wie in den öhorgangenoD volkätiederu wieder, was auf eilM 
nähere verwaDtschaft jenes mit diesen lexteru hindeutet; und lünsiotit»'^ 
lieh der an verschiedenen i«Lellen de» erstem abundierendeu jmrlikel e 
(und) z. b. V. 16. 30. 31. 32. 135. 136 usw., verweise ich auf 
von mir in dieser Zeitschrift ö, 372 fg. xu 0;; augefHIirte. Auch 
im Deutschen, namentlich in anf&ngen von voIksliiMlcrn findet m 
sich 8. Erlach, Mittler u. a. im reglster ii. v. i'od; ebenso lu italicni- 
schen. z. b. „K lo mio Amorc m*hu maunato a dire": &. Oiintl l'uptiUj 
Marcbiuni nti'colti üiü prüf. A. Gianaudrea. lti>ma 1H7& s. 31<li 
„K lo nii5 Amore che 'na pianura'* a.ai3; ^G ohu te crMÜ« locco 
stivule" B. 314 usw.: auch im MJid. im aufimg von verrteu nicht 
ten, z. b. v. d. Uagen Oes. ab. nr. IV, v. 660: „und ist er komva ... 
diz land*'; vgl. Schillers Tnuobor: „Und wArfsi dn die kröne selber 
hinein"; und »onst noch. 

LOrncu, FO.IX ututtKciri 



tö 



DLE PFLANZKN'WELT 

n<- VOLCSRJlTJiSIi)! ATTA DRR ritonnit PHEQSSBN. 

Vnrl>f>Dkerkuii^. Dio iiddirol},M<i)ii(iin r&t»ti1 siail dorn altiirous- 
Bii >uutul<] Otter jjruviii/ii'llcii »cbrifttMi tjutuumm^n tmd liilden 

..v>. l»iiU lüüiüor voUUüiligt-u samUiiij^ vou jinrnssUclieu vulk»- 
Vgl. Friüchbior, I'reusaisfhe Volkxroiiiio nn<l Volkssfiiete. 
ßfrUd, 1HC7. Vtirwort. VI. 

Der biium. 
I. Hocli in lißr lurt, 
Tior in der grujl. 

Der apfBl. 
3. Qrcu wi gras, 
GiH wi was, 
Scbwart äOuii ile pä|)e. 
De Olli kloüterke 1)f>ntio »cbldpe. 
Variaute: (n4b Ut die wand, W&m i.st da» klo^tor, Scliwurs 
lind di^ [»ratfiMt. DU* darin scblafeu. Vgl. Moitc. Aiueeigcr usw. VU, 
IC8, 282. 

lu Poninierolleu: 

3. Von Imtfi gel, 
Von bOnno witt. 
Oll e mndd e klßn klosterkt* 
On vul iiopperbou * liönue. 
l) Pä|fpchuu 

Die birne. 

i. So {,Ti^t wl p bfls 
Su klen wi (i mOs, 
So grfin wi gros, 
So g@I wl waa. 
Vgl. nr. 34. 

Die i*iche. 
6. Da inb bbt«, ernährtu icb lobeudigc; nnu iuh tod birir trag* 
and gßhe uicbl nündur uocb luitor den lebendigen, da 
111 '*<■!•.• 'A uii'i unt^tr mir Icbfindige sind. 

Vau rStsttl di-r »luii Nadrauor; in der spraohe dieses volke»: 
Ktuhiii t/nu-'ts fHtmfH!;i*rHS pr-nncjatt. IwWn »ihwiVc» huwau, gywas 



<» 



nUHItPlKB 



ncssojau, gytoi apacxomi» U' ■ — Üuh räUel ilput> 

eichel, Ja« aus eichäubobt gH/.u^;.i...., äübÜt uud (lii!tiäcfati, v....: 
schiff nmsohwimmeD. M. I^rfttorias, Von den antcrscliiedliohen Mun^ 
arten lior alten Preusiien. Actu Bonissica LI, .Stiä. Vgl. Piersiin, 
Matthäus Pratorius' Dfliome Pruas. Berlin, ]87l. S. 136. 

Bit! eichel. 

(j. Öck ging d mal dorch 't acliOl|>, 

DäinOt mi gotl liölp. 

I)ä tund ^ck e meiätorsti^ck, 

So grnt wi min dfinie dßck, 

Üarfit kunn öck acbnidu: 

Twei sido speck, eno moll. Cn' 

backirog ^k e klen kindcrmöU. 

Auch hoofadenbich: Ich ging über ein sühilf, Dass mir galt hOlT. 

Da fand ich ein lueiatt^rstt'ick , Das war wie meiu klein fingor dick. 

Draus scluiitt idi zwei seilen speck, emou trog, eino mnll (uiulde) und 

oinc kleine kindermtitK. — Zerschneidet man die eichel der lling» 

uacb, naiibdem man ihr die kindermütxe, den kelchf genommen, 

bilden die beiden kembälfttin die zwei »eiten apeck, die beiden bl 

ten der schale die mnldt) und dtiii backtrog. 

Vftr. 1: Ich ging einst auf einer grünen wiese. Da fand t< 
ein kleines Wunderding usw. — leb ging in den wald ujiw. — 
Angerburg hei38t das nitüsterätOck: ^^^hneiderding, das war ^i* 
flnger dick i ** in Littauen: „Fleischerstück (wie es der floischer i. 
Scbleicbor, Lit. Mfircben usw., 196. In Pommerellen »tatt kinüc 
mutze: 7.ipfölmnt/.o. — Bei Mültenboff, Sagen usw., 5Ub, &, hoj^i 
das rätsei: Ich ging mal über drei elfen, soll mir gott bclfBU. 

Vgl Neue Pi". Pr«v.-Bl. Vlll» 375; X, 390. Zeitsdir.f. d. Mytb. 
nud Sitteuk. Ill, 162. Simrock, Rfltbsolb. I, 46. 

7. Ich fUbr in den ^vald nach hole 

Mit meinem wagen stolz. 

Da liab' icli aufgeladen ein stück baubuU, 

Wie daumen groas. 

Daraus macht' ich zwei tr(ige 

Und zwei tiscbplatt«n. 

Auch »dn pfaffeuuiölzcbun. 
Vnr.: Ks fuhr ein baner nach holz Mit jn-infin w:! 
Was lod er anf? Kln kleinem zimmtMjiLiicIi , Dan war wi- 
ftnger dick usw. ÜfmboffiitaUt Vgl. N. Pr. Prov.-ßl. X. Sy»' Sü 
rock IJ, 4 



i'Bbi'suacUB rin.unxNi^i.or 



Öl 



8 ilutzbutz» ftill 'rar, 
Kern erilwen^jor," 
Wull tiuUbutz iK'hmi^, 
KCmii \^ ' !.■ 

Nehm < -,-r, 

Bl^r Itutxbut/. liggv. 
1) Dl« eleiiHli ^ erdweDilrr. tlu irUd» ncliwvio; 3) der jft^'or. 

In Uli S Pv. Pn>v.-in. VHl. 37H: Hutzpiit/ lull vom Bmiu: da 
ite crdwon^ol uu wull huUput?. I'rötß; dÜ küm de woldgün^'iT on 
dem erdwoiif^el ; di lief hutxpuU liggo. — Vgl. Kochholz , Aleui. 
^init^rL» 222. 3eß. Simroek 11, lOl. 

u Bomuiolkc! ' liiii)^. 
Gun^'elko' giiijj, 
Wi 't liomuielkö raffuU, 
Nehm gaogelke bümmelkü. 
1) Pid cictirJ: ^) tlii> wilde Khwein. 

Di« richte, die taDne« der kaddig.' 

10. Alle herren werfen die kleidcr ab. drei alletn werfen sie 
Liclit :ib. 

Lettisch. N. Pt. Prov.-Bl. n, 26ö. 
1) WAclilioldorr Jiinipflrus c^mimaniü. 

Die Kirselie. 
II. AU ich von uieinor umtltT kaiu, 

Halt' icb «in RcliQoewf^ia.t Immdcbfn an. 

Als mir gotl ein grQne^ gab, 

Ooss er 'rein 

BUit und wein 

üud ein Hteineru b^rxobfn drein. 

Var. 2: Bin scbnecweiss bonidchen mitmirnabm, Gott gosi! liiu- 

blut und wein , Da ward m<;iD han gleich wie ein stein. DÜnbolf- 

— .,. >«".lin(!Cweiss kleiilcJieii an, AbtT gott gab mir t'in grüuoä 

'Jken Und gof» daitdn Mir Cl nnd wein. Da war ubw. Aiigerburg. - 

s mir ROtt ein roth+is fjab, Oo.fs er ein blut und wein Big 

^i.' ward zu stein. Vinnuu'ri'llen. — Vgl.N. Pr. Prov.-Bl. 

r, 31-4. Süurtick n, 20, 

12. Al8 Öck von miner Mntt^^r kC'va, Ah nebni 5flk mi mflt en 
pt Itenid; ffl Ack et gn druuk win, dl w&r min bart von 9ten. 

S2illeD. 
6» 





P—^J^^ 


08 


^^^^^^^^^sroEffi^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^H 




13. Als iSn Toa mutterlaibe kam, ^^^^^^^^^^H 




Hatt' Ich äiu sclineonöisä hemcjohen tLüt ^^^H 




Dag weisso verlor leb, ^H 




Ein gnlneB erkoT iclj; ^| 




Düs grüne verlor ich, ^^^ 




Km rotli^s erkor Ich, ^H 




Daun forderteu sie von mir nioin lieben. ^H 








1^ ^^1 




^H 








Itsel her. ^H 




Dauhoffstadt. V 




Vgl. Meier, D B3. Curtze, Volksaberliäfertiiu^| 


USW. 


, 295. Itüchhol p, :ig5. ^H 




15. u ^H 




ö«-Se — ' — < ^^W 



Gren wi gras — 

Segg mi das, 

Roth wi blöt — 

Segg mi got. 

Schwärt wi theer — 

Segg mt doch dat rätselke her. 

Pommerellen. 
Var. 2: Tut mir der nachtfrost woh usw. JerrentowiLz. 



IG. Erst weiss wie schnee, 
Dann grün wie klee, 
Dann roth wie blut, 
Dann schmeck' ich gut. 
Vgl. Moue, Anz. VH, 263, 203. Simrock I, 21. 

17. Weiss wie schnee — 
So sag' ich : iie ! 
Grün wie gras — 
So sag ich: was? 
Roth wie blut — 
So sag' ich ; gut ! 
Schwarz wie ein Rahe — 
So will ich nichts mehr sage. Natangen. 



fftBOKIKllS ri'LtN2IU(filT£lfil. 69 

'lA. Hizt nnc jnngf'ur in dor taube, hui ciauu roten rwlt im. 
^n kb sie driluke, wt^int ei» uiid liat ducli oiti sUiincm Horz, 

VommOToUüu. 
Vgl HochUoh, 236, 387. Simrock I, 22. 

19. Witt kam ock op th weit; c«k wiirii gröo, doch dO wallst 
da lut iiich. Do ward eck rotli on Kc.lmart, min liart glick t<tÖu so 
hart Ntt nnhmst da ml , ou eck firfrcüchte di. Viülät, Noringta, 200, 10. 

20. Itotho färbe and woingesohmack, das bcrz von stein — was 
«t das? 

Mofinriäch. Csorwony kolor a vfiny smak, Seroe kanücne — 
cMXRü tak? 

Beim kirschonessen. 

21. Witte gftnskes,* 5n röder hÄhn,' on rennt rüdot biet. 
J) Dia t&Loe; S) die zooge. 

Der pflaomeubaum. 

22. Steit e maiitike op £ncm ben, 
H&d' i(tn' schwiQkcs ganz allen 
D&L mannko höt ßalgart, 
Do Dchwinkes »ön aUo schwärt. 

K. Pr. Prov.-Bl. Xt 289. Bei Mölteuholf, 505, 4 ein abuliuheä 
ttüel mit der Ißsoog „der schlefadom." 

Die pflaume. 

23. Im grQnon sass ich, 

üngebornea fleiaeli asa ich. 
DagcboruoD wein ich trank, 
Dass mir das herz im leibe klang. 

Die walousEt. 

21. HAcher als e hng, 
Kiener als e mßs, 
ÜT^uer als gras, 
Witter als was, 
Bött'rer als gall. 
Oll doch inftg' wf 't all'. 

Var. 4: ^Vitti■r .nh flas. Vgl. Mflllenhoff, 505, B. Meier. 274. 
)U, 230, 30-'. Moue, Aiiz. VU. 75: Lübeck. Siinrock I, 78. 
tMh or. 4. 





'^^E^B 


vtüscästav. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^1 


Die haselnuss. ^H 


-2b. Ks ist. ein klein töpfchen, aber es liat einen wo lue hmeck en- 


den mus. 


Littauiach. Ihzaa Podelis Skanna tiröle. Lc],)nor, Der Preuscliß 


Littauor, llH. 


Die erdbeore. 


26. Op am barg st^it e iDai]iL]ce oti heft g rödi*t mützke ap. 


Vgl. Koobhoh, ^!t7_ JL&7_ ^^m^^ ^m 


FoTrc. ^H 


27. Hödet topp] ^rtkß' — wal r>ä dal? ^| 


1) Dem. vi>u Btcrt ^ 


■ 


-' 


»ba H 


2B. i*:b gl 1 


)r don Hboiat ^^| 


Der } 


ngfer wein« ^^M 


Er hl 


Hoch ffLää — ^^1 


Nim 1 


was hatt* er da»? _^H 


Vgl 


Mouo, Anz. i 


-- J 



Die bohne. Die erbao. 

29. Auf ilem bäum ist ein ast, 
Auf (lern ast ist eine wieg', 
In lier wiege ist ein kind, 
Wieg' bei wieg', kind bei kind. 

30. Ilinderni liüs steit c füs ' — 

Hier e füs ök da e füs ; 
An a fös da Ös e weg' — 

Hier e weg' ök da e weg'; 
(tu a weg' dÜ ös e kind — 

Hier o kind ök da e kind. 

Gerdauen. 

1) Fuso, f. (ifahl mit .stroliwiscli als ni;irkc oder warnungszcichen. 

Hennig , Pr. Wb., weist rüeksichtlicb der abstammuug des wortes 
fiise auf fasc, fosc (a und o kurz) = tkscr; das wörterb. von J. und 
W. Griniin IV, !>61 fragt ebenfals vorlegen: ,, slaviscli ist es uicht; ob 
etwa ableitnng von ftincyi fasern?" — Wäre an eine verwantscliaft mit 
dem ital. fnsoy spindfl, zu denken?? 

31. Ös e kiu ~ 

Hier e kin 8k da e kin; 
Op em kiu ös e staug — 
Hier e stang' ök da e stang'; 



ruosHscaK rn-UERswlTsXL 

Op Htang* Os o blalt — 

Eier e bUtt ök dö <: blalt : 
Op em blutt ös e hlfjf — 

Hier e blt'g ök da e bl^; 
Von de bl6g wanl e weg' — 

liier e wog* ök di o w6g: 
Ön p wt'g' ÜRgt kind — 

Hier e kind fA d& <> kind. 
]3ohne uud erbs« in ihrer (^iitwiirkolung vom käiaie bis zur t'nicbt 

Diu i>rbBu. 
32. loi garU'H stoht pidp kuUche. 
Iji dor kuUebt« isL itine t&ubit. 
Von der taabo äiogt eiiio fedcr. 
Von der r^dcr wird ein bett. 
Im bett steht eiuc wiege, 
In der mcge so-hlält oin kind. 
Vgl. Müllenhoff, 505, 7, 

33. In meinem garten steht oin bäum — 

Hier ein bäum und da ein bäum; 
Auf dem bäum da ist oin nest — 

Hior ein neet und da ein nest; 
In den) nest da ist «in ci — 

Hier ein ci und da ein ei; 
Von düui ei da wird «in vogül — 

Hier ein vogäl, da ein vogel: 
Von dem voge! fliegt 'nc foder — 

Hier 'ne foder, da 'ne feder; 
Von der feder wird ein bett — 

Hier ein bett und da ein bott: 
In dem bett« schläfl. ein knecht — 

Hier ein knecht und da ein kiiecht; 
Bei dem kneidit 3i,'hläf( eino magd — 

Hier ne magd und da 'ne magd; 
Höi der magd da 3t<»ht *nc wiege — 

Hier 'ne wiege, da 'ne wiege; 
In dor wiege liegt ein kind — 

Hiur ein kind uud da ein kind. 
(Bei dem kind da stebt ein riud — 

Hier «in rind und da ein riud.) 

PommcrelloD. 



73 



rouickuiiiui 



Das gleichö rätsei bei Simrock, 1, 133» liaA nur dlo veiso Ä— &; 

volständiger das. i59. 

;i-4. HiiKler omcm lifla da stoit e böm — 

Hier e 1mm oii dS. C bAlii; 
Op om böm da öa o ast — 

Hier e aat on da o ast; 
Op om ast da 5» G bieg — 

Hier e bl^g ou da o bldg; 



Op G '"■ 


^'- 


Hw 


} weg'; 


Öii e i 


kind — 


Hie ! 


) Mod; 


Op ea 


ack* — 


Hie 


« plack. 


N. Pr. Prov.-Bl, > 




1) Fleck. 




U5. Rui 1 


\t'/k(ii 


Hei 


kein fotiike 


Ou htiv » „w„ jir .junge. ^ 



36. Op onsera bön,^ da ös o klotzke, 

Heft kein arscbke oii kein fotzke.^ PommereÜen. 

1) \)\f. blibnc, der limlcnraum, obcrboilcii in liaus und sclicuue. 2) Deiu. von 

fijtzc, f, cumms, vuIva. 

37. Auf dem boden liegt was, das können hundert mann niclit 
beben. 

38, Kankliger vädcr, hollbükscbe mutter, scbwortplacksche kinder. 
In Littauen: Der vater ist ein gestreckter, die matter ein dick- 
bauch und die kinder strculiuge. Sclileicher, 197. 

39. Klipp klapp! 

Kluck ' verscbrack, 

Eierkes hailob öu e Winkel. 
IJeim crbsendrosehen. N. Pr. Prov. -Itl. X, 290. 
1) Glucte, bruthenne. 

Der flachs. 
iO. Klein wie kümmel, 
Blau wie der himmel, 
Grün wie gras — 
Rath', was ist das. 
Vgl. Moue, Anz. VII, 261, 183. Simrock I, 12. 



i'BtiiisiMüiK mjk>xtitiUTtn 



!•> 



li. .Ii ' irli ihrone 

Ml. :u kroue. 

Werd' ich lUi, grau und steif, 

Bhxlon »■' mich Ju don rcii, 

Tun inu^b f>rtrfliiki>n, 

lau wagaer v*'r»C!nkt'n, 

Werde goqDf^tscht, geklopfl, gekratzt, 

ffodrelU. so-- ' ' 
Doniiouh midi tmupm uii •> trH{ruD. 

JerreatoYvÜK. 
Xlmlipli bei Simritck I, 443. 

42. I'reuftsvn ist ni<:;iu Vutf-rl.mJ. 
Da bia ich rcclii woUI)n;kimDt, 
Da trag* ich ^Qtie knApfchoa 
Uud Maucs liimiupbburiil. 
Da war ich :^ch^JU gcziorct, 
Dr hiih' ich alU> woiber unil junge mädohen 

ins feld ^jeluhret. 
Sie nahmen mich nml legten mich 

auf einen grQnt<n phin, 
Sie brachten mirh in ein qanrticr, 
D* war eg schrecklich hciss. 
Sie huitschtdi niic.h, sio knatiKihtca mich. 
Da kam ein altes weih gegangen, 
Die li»t mir spiesse und Stangen 
Durch meinen leib gesteckt. Angorburg. 

13. Wast At der Srd on kl&dt jodermauD, 
Oeu kdnink, kuset on bettelsmauo. 
K. Dorr, Twflschon Wieasel on Noacht, 78. Vgl. Simrock U, 6. 

ii. A[i"iniii;hen, milnnchcn im grünen röckchen und im blauen hüte. 
Uaatiri^ch. Chlopku. cbtopku w /ielonum »ukmouku a w mudrem 
isxie. 

45. Kl^ncr wie o mOs, 
GrÄter wie e lös. 

nekl£dt du ganze weit on dem könig stu hüs. 
Das I^inkorn und der flachs. 

Das heu im baufen. 
46. Von binde rßch. von r^re rOch ou noch ii6ge tle von 



74 



rSlBD^BUB, 



47. Von liöuiie rSch, von büte rüch, von alle^ ecke ob ende rflt 

Spillen. 

48. Unncr rütli, b&wen rfloh, d&rch on dörch voo innea roch. 

Jerrectowitz. 
Vgl. Zeitödn-. f. d. Mylh. u. S. HI, 189. Firmenkh, Vfllkeret 
III, 123: Wische in dar Elba Jede rting bei Seehausen; 170: ReukUug- 
hausen. ■ 

Der hopfen. 



49. Es dreht ülb I 


\x uud weun*s ans ende komfe 


legt's eier. 


PommereUen. 


Auch die crhse. 


m 


50. Kr 


ih 6D tun, 


Du 1 


öck 31 briln, 


W 1 


Imme hake 


On 1 


Säillcn. 


51. Hai, weder (i 


und klettert auf die höchst« 



Stange. 

Maaurisch. Nie ma uog any r^k a w ieze na uaywyszy dri^k. 

Der kohlkopf. 

52. Hiiider onsem liös steit e mann, 

De heft uegen on negentig pölser an. 
In Littauen : Ein einfüssiger hat hundert gewänder. Schleicher, 202. 

53. Hinder onsem hüs 
Steit e funkellus, 

Heft negeii ou negentig pölser an. 

Der kür bis. 

54. Es liegt ein pferd in der furche im angeschmiedeten zäume. 
Masurisch. Lezy koii w brozdzie, w przykowany uzdzie. 

Der raohn. 

55. Ich kirne (keime); nachdem ich ausgekimet, bin ich gewach- 
sen ; nachdem ich gewachsen , ward ich eine Jungfer ^ ; nachdem ich 
eine Jungfer geworden, ward ich zur marti, zur braut oder (zum) jun- 
gen weib *; nachdem das überlebet, ward ich zum alten weihe.' Da 
ich ein alt weib ward, kriegte ich erst augeu*; durch die äugen bla 
ich selbst ausgekrochen. •'' 

Wie 5 ein rätsei der alten Nadrauer; in der spräche jenes Vol- 
kes: Djgau dygurisiszaugau, augusi, mergawau, merganussi, martawau, 



rjtacwiKUB ^n.AsxD(EXTssl. 



7i 



G . boba upino, boba upusi: Akü gawao p«r Ina aJdr» f«tti 

tajMiiM'X'.i 

U EVuKtMl nl du httit, die wf« ein Vmnr , wtniT '^tr jti^i'fmi (na^oicii) 
fna^M- uuiMmI 3) Andealttd. «eui »6or bletob 

SB «vrdai tmd «bhLtBgeii. wie die jnnitvB h._.„ ;^I>gen abluLn- 

f«o n Uaw>o. 3i Wpnfl dlf tiUn<^ 4bfiiU«n. ood •■hiii> »cntt der bUtt'-r boto- 
lb«l, oad sich da< >brn «af d<tni molinknt'f. danirt ' ^'-r iciB. »ei- 

fM, woilorch h:>' -U. »mi ut u)/hnr mndfin fi ti •<< einen 

■^13* dw moJmliAutileif ausailsL rnUuriw «sw. Acti ßoraM.11, &61. 
.^. i.,.TvK lUtth Prit uiv., Uli. 

Der mobnkopf. 
Ati. Rio kteines häueriien iät ^an^ mit mnem groi^cben bedeckt 
l.ittantäctL Main Lictole wissa Skatikolu ilongUu Lepner, 11^. 

Di'i mohrröbe. 

67. R^errfterrip, 

Wt g6) jis dine pip. 
Wie schwort ^s de sack. 
Wo de rj'ierrip bfln stach. 

Var. 1 : Rape röd rüb. ÜAnhoffsWdt — Hod r6d rip. WcliUck. — 
Wo de z^ff r^P dr6o sUck. 

■ rJir. f. (I. Mvth. usw. III, 1Ö2. Meier, 28-1. Finnenich 
I6.i ^ • '*g- lli'»nle; 381: Kleve: III, 106: Solingen. BoohhoU, 

410. Mone, Anx. VII, 268, 2«4: Lier. Simrock I, 28. 

Der »afrnn. 
5ä. Jungfer, helfen sie mir schneiden 
Rot und glühe seideu 
Ohtio mt'S*er, ohne sf^her! 
Wer das rnft von ungefiihr, 
Soll ein gl&scheo wein bekommen. 

Pommerellen. 
Die Lwiebel. 
hii Et steit 6m ackor. 
Holt s<lck wacker, 
Hi'fi. !*fwfi hnod, 

um aiio lüi^d. 

Var.: KAt't. Uebt Uat«. was das bedeat«: Hat sieben hAot«, 
»ei«t alle Ie«le. Vgl. 70. Simrock I , ii. 




76 

60. Op oiiseu Bön ös (steit) e manni 
Hett hundertdiiäcud pölzkes an 
Ofl verfrert doch 5m winter. 

Pommerellen. 

Var.: Op onäeu hoff öa e mann, heft sewen pSlzkes au, on wer 
em anfät, mot grme. Da^selbst. 

61, Hinter meinem haus 
Steht ein kampelhauß, 
Wenn 

62. In moines vatöl 
wenn du ihnen Oen liut al 

Vgl. Sirarocfc 1[, 84 

63. Da ÖS G rödot n 

64. Hab' in der hai 

65. Ich hab' cina ji 
woinen. 



viele kloine männcLiäU, tind 

weinen. 

am anschnittst , mol-üt grine, 

ich sie an, wein' itik 
Pommerollen. 
B. ich die abzieh*, mut^s ich 



66. Op onse lucht steit e mannke, hoft e rodet rockko an, on 
wer em dat üttitt, mot grine. 

67. Eia rotes vögelein bohrt mit dem dups ' den sand. 
Masurisch. Czerwony ptasok wiercy z dupn piasek. 

1) Der hintere, poln. dupa. 

Die brennnossel. 

68. Hinder onsem hiis 
Steit e krösemüs, 

ös nich von ßko 6k nioh von danue 
On brennt doch. 

69. Hinter meinem haus 
Steht doktor Kraus, 

Wenn man ihn anfasst, brennt er. 
Var. 2: Steht krikelkrakelkraus. N. Pr. Prov.-Bl. X, 292. 

70. Hinner uuserm hüs 
Steit Peter Krüs, 

Wer em anfiit, dem bitt he. 

Pommerellen. 
Var. 2: Steit 'ne komfelfiis — kunkelfüs. Vgl. 59. Firmenich 
UI, 1Ö2: Iserlohn. Simrock U, 31. 



ftUKL, Mini. LUdI, LWUCX 



77 



71. Stcit « nuonkf» (bfimkä) var de dir^ on WPr et aolUt. dem 
lut ei, 

Der bucbweixen. 

72. Ks sieht ein stülltihHu 
Von drei brettchen, 
Uad iD dem sULllcbcn 
Ist «iu troJHSi's käthchcn. 
Mastiriscb. 8toi clileweczakt Zo trzocit dc<s7oz&cek. A w Um\ c\i\t- 
szefe Bialy bylüc/ek. 

KÖNIOSBESO L TS. 1(. FRISCIIBIER. 



MITTELHÜCHDEDTSOH LIER, EIEHK^. 

UnUr dun vielen sonst im Mbd. selteiian oder aucli gar nicht 
^tit*?r vorkommendeu w^irteru, welche die spräche Johaunes dos Schrei- 
ben» iji säjnem Wilhelm vou Osterroich keuzeichnen. verdient das ftt. ii. 
iur samt dem davon geleiteten schw. r. liere» eine besondero beach- 
tang, weil dieser interessante stimm zwar aaf uord. angl. and aSchs, 
boden sicher nud in weiter Verbreitung heimisch ist, aber auf dem 
bochd. gebiete wie ein verirter freuidliog, sonel ich weiss, nur in der 
gananoten dicbttmg auftritt. Das zeitwort Iwren erscheint in der bedeu- 
lung „hervorblicken," „freimdlirh aus etwas herau?lcucbten"' lunfiual, 
ÜMt ftlr ein sonst in diesem siiracbgebict uuerhC>rtes wort verhSltiiis- 
ml^ig hüuSg im Wilh. v. Osterreich, and zwar einmal in bezug aaf 
die aas den an ' < ' A'wh beniUriblickende tiobe, einmal in l)e?.ug auf 
den aus dem ^> i n dunkd der nacht hell hervorglätizeuden uior- 

genstem, und dreimal in bezichimg auf die aus ihrer goldnen fussung 
strahlend heransblitzendeu edelsteine. Die betrefiendea stellen sind fol- 
gcndfl: 

1. Bei dfim kindisdien bemühen der beiden liebenden zu ergrün- 
den » was eigoutUcb die miune sei, heisst es: 

Hial sprach: „diu rede dtn 

wähle hes^r niht tjesin, 
l&ä6 hd ot ich die sinney 

d(^ ich die siiezt-n Mirme 

bl dir viiiden kutuief 

iit dhtes herzen tfrunde 

du mtu si vU wol iÄienf (vorborgt^n liegon) 



78 



15tiif 



1595 



iGüü 




dz iiinen ouijtn liUen (liöimlio:li heivurlaiisdieuj 

.v//i ich si, des mirh dunfcet : 

si brinnet mtd funket 

ħ dinem anfblkke! 

ir scharffez ort mich dickv 

■uf mtiA senäß^ herse stiuht!" 

Aglte sprach: t,nu kan ich nihl 

dir kern he^^$ für gcsdiit 



ich h' 


d tedn 


■und ■ 1 


wie dich hstr: 


dmiki 
diu s 


^Lhruatf. 


nmi i 


^ 


so tut 


IM guGi: 


du si 


Wwg^iti^^ot 


S7nüti 1 


\nd hickeit, 


üb si 


(herausrtatteni) 


dir 0iit 




Vitien öagetmen, 





ICÜE 



dar ü^ du sihest lü^en sie." 

2. Das erste aufdäinniern des tages, an welchem Wilhelm ver- 
urteilt werden soll, wird so geschildert: 

Nu hd volcndet sich diu naht, — 
des morgens roete gczwieret (blickte verstohlen hervor), 
10540 durch hrehen üz Ucret (mit glänz schimmerte aus dem 

dunkel heraus) 
der tagcsterne Venus: 
verhorn tvas dö manic kus 
von vroiven und von herrcn. 

3. Die brautfalirt des königa Walwan zu Aglien und die lagerung 
seines ritterlielien gefolges vor ihrer bürg beschreibt der dichter mit 
folgenden worten: 

22fJU Sus gaht er tine niäzc 

gein Ttvingcn, als ick vant gvschriben : 

diu Urs wurden übvrtrihen 

tag und naht et für sich dar: 

vil manic rüter schänden hur 
2265 lag an dem vierzihenden tage 

fruo ze Ttvingen an dem hage 

in des lichten meien zier. 







MKft. LUtMK ^^^H 




Durch di^r /tu rivirr ^^^^M 




nitchtt^ Htui — ^^^^1 


^^^ff 


dir kleinen wgd »ungtn ^^^^M 




riiieH in dtr schoittce: ^^^H 




auch icojt der plAn mit huicc ^^^^M 




heyo^^tm Uiul die- hfuonien zart. ^^^^M 




Darin man ic geidte wart ^^^^M 


^^^^^ 


eersjMHt und hiUtcn siditt: ^^^^H 




stein vnd bluontcn un'drrgchm ^^^^H 




ffähen von dem golde, ^^^^M 




(lart't^ iHanic krtaoUe ^^^^^^M 




v<m den gcncUcn Herten, ~ ^^^^^H 


^^^F^ 


hrbtu' ijesimiertcn ^^^^H 




wurden gestäht für diu geeett, ^^^^M 




»j rkh bedecJ^d wart da^ velt! ^^^^M 


^^^^^^. Die bcschroibuüjf des geriistes bei Aurimuat, In nelohfim der ^^^H 


^^jRruudont^tisi*! slchl, »f.liliesst mit den verijeii: ^^^^| 




enntittm sluunt dttrinnr ^^^^M 




gefüegd an der linden stan ^^^^M 


^^H 4950 


ein äe^d, da u^as nrhtes an ^^^^M 




tca** Ud golt vott Kat4iiagas: ^^^^H 




sch^t ich voHoben atle^ da^ ^^^^^H 




äämii der se^zel was geeierrt, ^^^^H 




Hml das; gesteine. da^ drahc lieret, ^^^H 


^^^1 


ez würde in einer woclien ^^^^M 




nimmer vollensjtrocficn ^^^^^ 




davon ivit ich der rede ged4xgeK ^^^^M 




und füÜ von dem getcdhe sagen^ ^^^^M 




da^ ob dem setzet swebte, ^^^^H 


^^^1 


gelich tdü oh e4 lehlc, ^^^^M 




iia^ ttuin da niender ftuhc sach. ^^^^M 




Ihtder des getcellnis d<tch ^^^H 




was ein Imn gehangen, — ^^^^| 




var mnuig^n jnrcn Inngnt ^^^^^M 


^^H^ 


tntteht v-^ dar firgilje: ^^^^^H 




tnanic guldin Idjc ^^^^H 




(fof grtcelbc zierte. ^^^^M 




dar&4 gcsteine stniertej ^^^^H 




dfti bfsie, dfti, ie wart nhmt ^^^^^| 


^^^^^ 


über heidenischitt latU. ^^^^^H 



HO 



wobei rOr unser /iVrc« nicht Obcrseli-'U w<^r<U'U Hurf, < ui\- 

begriff ^ freundlich hervorblicLoQ*' uiigefiLhr tbouaü lun. „:........ ^ua- 

dnick i]»$ nun dem golde liervorhlitzcndeu edttlgcstoins VL>rwoud('t ht, 
vie V. 49<iH <bis bngriflich uKhi> lie^tmüu -vn/irrn« (uuliicUtOn). Daitir 
ist auch erklärlich, du(u in der Tülgcudcn t^UiUc (v. llOIll) dio haud- 
sclihtlcn zwischen litrc» und Hntiernt schwonken. 

b. Von der blendenden pmoht dor kostbaren IranoD kl eider im 
dem grottseu turuier 7,u Candla sogt d^r didit43r: 

man sadi ijesiläe pfenäeti, — 

(fcs iterse muost cngeltcn, — 
1403Ü iH df?« r'iOicti gcedUm 

WH den huwhrt iHcitkn, 

üic sich in riehen kltidcn 

gen »UMHcs üutfen eierten: 

die steine uz goldc Herten 
14036 yen einaitdcr, daz v^ funkeit 

7m don uofgüfuhrtßu hcleg^'Q fQr das zuitwort körnt nnu noch ein 
einziger, aber darum sehr vrertvoller für das diesem 7.u ^mde lie- 
goadü subst. Her, welches alao uns«Tein dichter tiol weniger ''m " 
gewesen »Bin musä, iils il:i8 von ihm Htammtinde vurbum, 't^ < 
UJiigükuhrt auf dou anderen sprach gebieten dai aubst. flheiall. das zeiC- 
wort ober nur im Knglischen sich vorfindet; das inhd. Her ninit sirb 
darom im Wilh. v. Ofilvrreicb nicht wio das mosügebende grundworU 
sondern vielmehr wie oint» uuehträglicb an das verhum angelehnte fona 
ftUB, da CS auch nur den in diesem vorwaltendon abgeleiteten begriff 
darbietet und lediglich den bülxendea glänz iter edelst'Miie li«dHnUtt, 
welchen auch das zeitwort Heren in den leMen drei atuUen au^drOckl. 
In der ausmaluug de,s zum siegesprcis heim tumierc kii Oandta 
j^cbOrigon kostbaren Schildes und de« auf demt>elbüu abgehildeluu güwaf» 
tu'U'U tiore^ itagt nänilicii der dichter: 

gt^tch dem ditmutmh; 

üf dem schilt ivm auch rfof tier, 

darü^ inanigcr slehw Her 

funcfcn und gleisten, 
13850 diu rkhe kosf^ lasten (auferlegen würden) 

einem kranken (geringen , armmi) Mim . der sie 

sehölk füerfTi.' 

1)38 hier im nnmin. plur. aiiftretHndo und durch da« nuchfülifandi 
relativ d«ntJich als neutrum bezeichnete Her i»t gewiss ni' 
ab* ultnord. higr rt gena Kgilsa. MM*", alta. Menr, hhw, mm.., ,:,r^ 



HtlTt. USB, USUtir 



ai 



»lilU, gfiia. 8cliin«n. glosa. 67. Heyne 2*26. mnl. /f^e KU., 
iNj^Af (de numt vutir Hcncanghe i)s pt gena, Sinte Praiiciscoa 
835). nd. /trt' geua. Üfb. glosü 2DU^ /fcr backe, wange (r^(ic 
tkett rote baokuu, ieerhtssm koptldsseu) Brom. wb. 3, M; der in 
' ' 111 allein waltenJe .(^rumlliogrifr „wange" iai zwar aucb im 
,lieu Wlii'udig (agh. hlmr u. yeiia Grein glttHs«. :i, H5: x. 1». 
P& rds pv/jcjs hriiUf, hat hedfudvylnt ofw hkör gotf^t Kien. 1133. oh 
irttm hlifiatl tu ctiran ofcr cti^tm ItSUel 10, 4; — nt'uags. tcvr 
umtn hire teates ouer hin; hures Laijam. &(i7ü. JihcH gon to 
: umcH pa teams vpjien pes kinfjes horas ibid. 303^6, ausser 
reichen beiden stollPii der bereits seit«» gnwordeno augiirack in der 
ifangreicbeu dirhtung uiolil weiter verkOmt), uber daneben tritt doch 
clion iu den eigentücb agü. deiikmitleru dii> weitere bedeutung »raiMi's^ 
bervor^ welche die äugen als wesentliches eleraent mit uiuscblieast, 
b. Abraham pti Cft'siuni Icgde hlcör on vordan (sein antUtz) Geues. 
W37. Jußttmi ht- tä eonhni on pam äm'uV' fih>r ouhtfUie (,sein ange.Hicbt) 
OnUiI. S0&, — und von dieHem liogriff des schauenden aulUtxes zu dem 
'' ' " und des blickes ist dann nur ein kleiner ficliritt. Das Kug*- 
-tt demtulben nicht nur getan, »uudern auch die abgeleitete 
leiitung, und zwar mit dem eigentfimlioben nebenmerkmal des schie- 
in und gewEiltHacien, 7,nr alloiDgriltigou gemacht; denn nur in dem 
IHtvleugt. urächtMut noch der nrsprllnglichu begriff (z. b. bei Halliviell 
(«.. 511 lere couuteuauee, complexion, mit dem ha ndschiifl liehen beleg: 
FttT .•forote he UaU livth stmiifth tind migltl , The colonrs changiä m 
/'■ ' ?, für die engl. sdirifUprachH seit dem ende dea 16. jahrhuu- 
<• vrgeu gibt Johnson das ^abst. nur in dem sinne von „blick 

ron der teite," „ bcreclmote miene" {leer an oblique view, a labonred 
it of ■ I M-4{) und mit ganz gleicher beiicbrliukuiig dai^ day.u 

febOrige i [to Irvr v. u. to lock obliquel}', to look arcbly; to 

luük wlth a Terced conntenancc; r. a. to draw on wiih smiles, to 
pguile with leoring; h^ermgly adv. witb a kind ofan'b Hmilo or sneet). 
Kbentio abt>r wie biHr aus dem ags. hlcvr (waugu, antlitz) zuerst 
il«ji 011^1. Rubitt. letr mit dem begriff „Seitenblick,'' „gezwungener 
u ii:k," und dann aus diesem wider das Zeitwort to leer 

|( : von der Seite blicken, eine berechnete miene annebmeu, 

;^che(i lächeln und vcrtnhreriäcbe blicke hinreisseu) cnt- 
»nugeii ijttf ebenso muss sieb auf nd. und md. bodeu uos dem olts. 
I '■) das stn. Her (hlity.ender glänz) und das schw. v. 
Ui hervorblicken, heimlich bervorlKUchten, bell uufstrah- 

Icio. schuell uullilltzen) nulfaUet haben und so aus dem uacbbargcbict 
XU uüJwrtMn diiihlt-r bcrObergeklnugen sein, welcher in »einer grossen 



RIISL-HU I-. ÜtüiaCHS nilLOLOUIU U), tx. 



82 



nMlJ£2LIE 



voTÜubo ftlr uuf^ewöbdirJie ututtlräcku aacli ditisoii beidva irOrLecu usibe- 
(leuklich das nihd. bärgerrccbt vi^rlii'bon but. 

Cbrig^ns wird man wnl anuehmon dQrfpn, dima Jpr dem Stamm- 
wort eigentlich ganz fremde ntibonbcgrifT doH beimlicbcu, rdrtitobtn i 
Wti1cbt>r uauiouUioU in doiü Zeitwort deutlich hervortritt, uicbl • 
oiucD gewiasOD uinHuss des Anklingeod^n nihd. nd. türen (lauern) in 
dioso worl^ruppo vwi' ' • sfoiii wird, vgl. uml. Innen r^torUi miu- 

lin inlnuri, inäidiuse h ; , fronti'm contrabpro, Kilian. 



ZUR SPRüCTOICHTrNG DES 15. JAHRlirNDERTS. 

Im besitze des berrn dr. v. Miirchottaui in Inmibiiick b«Hßdet £cb 
eüie papierbandHtibiift (folio bL 322) aus d^m 15. Jahrbaiidert, Weif- 
äxii den griidt^n teil derselben bildet ein Utpin ' ' \ikon (hl i - 
314), in dem aber vitde deutKcbc» würtar und n n voikommou. 

BL3ll^ äld* — 230' Stuben lateinificbe HprQche mit deiiUKsher Qlii*r- 
aotxuüg, bl. :ilö* — 31«'' gflbi^n ein glossar. Anfang: l>«ii» yU. 
tau yothail. Anima stvf. Spiritus tjcist usw. SchlD»A: Calamua ' 
Manipuluä Sarb. Semen wr», Arista nhtr. Mes&is sni4i^ fni 
tum kortt. Avenum fiaber. Meten; gchnetdcn Kali xichd. Diu li'X- 
len blälter 320"— ^122" enthalten lateinische siiiMprüditf. Ich Leflt' 
hier die latcinisclieii Sprüche mit deutscher Qbertrugung, diu nol den 
interossauteslen teil der bandschrift bilden , vüU&täudig mit 



[Eine nicht unbeträchtliche zahl lateinischer gedenkverse ij^-i**}, 
HU doDon das uiittelalier Qheraua reich war, hat dr. A. LObbeii ia 
einem gymnnsialprogramme mtter dem titel „versus rnnmorial««*' 
KiLtftmmengextelt und mit üvläuternngen begleitet r()b)> ' 
42 a. 8"). Die von ihm dort genammelton vente siud (ihv\ y. .; . 
mattüchoa, prosodiscbcn und leiicologischen Charakter», und ans band- 
ar.brifllichen lateim8oh*iii i boii vocabularion ' - Dii> 

nach zahl und inbalt veku ^^..l' und wertvoli«te ßiL^.-.i. ,- ,.iu:U mini- 

mern), ist aber wol diejenige, welche J. Wegeier In Cobleox g'' 
melt, gesichtet, ulpbabetisch geordnet, und mit ebenso gewanl^tr aU 

t) Aai eioMT HCLDcboiiBr bimiliichnft des 15. jfthrhnoiifTto (iJlm. A4*^- 



mt i?BTFCin>icimn«) dbs li. ju. 



&'! 



uuauti^or Qb^r^etztiDg Ui deatscbeu gereimten vorson Uegleititt hat, 
nn-i '■ ' '■' '' -^opliia putrum, versPiu« praoscrtim Iponiiiin. 

rüy < j i'LU, juvuutuU HluJiusao tiihiriUir Lnulila. r>ii> 

lilülosophk* der alteu. in I&tuiuiscfacu Tomeu nnd ibreu übersukuugüa 
voll dr Julius Wi'gt'Ier Editio tertia. Cnunuänttbua, Oenkert i-t 
QnOü. 1H74." (Xn, 37:. 8. K"). Auf 3. XI lg. bat Wogeier die roich-- 
tou ihm btinuztä Utteratur vfrzeichaet , uud icb meüie nicht» i1b«rflQH- 
8igi>9 zu ttut, wenn ich dies verxeichuis, /.umal in rflcküicht auf »olclif 
loHcr. denen sein buch nicht zur band ist, bior nwt geringen abwei- 
rbungeu widt^rbüle. 

ProvHrbia communis. BbI HofVnianii von Fallersleben , Horaa Bel- 
gicae. Bd. IX. Huuov. iHbi. 

l'i'Dverhta nisticorunj mirnbiliter verKiticata (altfrunzösisoh, mit 
Qbersetznng in h^oninischeu lateinisch 011 verscn), hcniiisg. von J /aotur 
fo BftUpts zeitiicbr. f. deutsch, altertb. Bd. 1 1. (1A5»). 

Lll>er ai'ntontiolarum; herausg. von W. Wackernagcl in Haupts 
y<Mbicbr. bd. G. (IWIS). 

Proverbiu vulgariu: huraubg. vou Haupt und Huffmann in Iluupt 
UJod HufTmanuii Altdenlschen bl&tteni bd. 1. (1H3G). 

V•*r^*u3 proverbialoH. Kx cod. ms. lut. Iiibl. Paria, cd, Ulysso Kobert, 
in BibliotliiKine de )' iCwU des Obartea. XXXVl. Par. 1H7:J. 

Sentonti»«^ (Loci coinmunes) proverbialus de moribus etc. Basil. 

fiiuiinr, Andr., l'rovcrbialia dlcteria. Francor. 1S70. !ۥ 

N'Siiiiit'r, M., Ktliieu vetns et sapiens vet«rmii latinorum sapien- 
luni elv, Ups. 15yo. H*. 3te abt. in. d. titel: Versus toteres pro- 
VfubifÜC'B It^ontni utc 

Ciarueriuii, Ph., Thesaurn» adagioruni gallico- latinorum. Frftn- 
cof. 1012. lö". 

ÖBfll, Job., Nucleus Kententiarum. Oreiffsw. 1687. 4«. 

Uuchler, .loh., Gnoinologia apu aenteutiaruin memorabilium etc. 
deiiuripliu. Colon. lti3H. 1G'\ 

Seyboldt •). 0., Viridarium »electissiinis paroemiariun et Kt^nton- 
tiamni *>tc. Nürnberg l(i77. IG". 

Sartorii, J., Adagiorum chiliades tres etc. AütstAlod. 1C70. 8* 

N'ugae venalos. Iß89. 16". 

Mr'>i', .1., Uorttilns adagiormn. 1'iguri IGJIJ. 16''. 

^ 1- '.T, *K, StuilioHUfl jovialis. Pedepuuti 1752. 10«. 

Lulk'.", Sämling uf danskc og latiiisko orduprog. Kopcub. 
l.-«-i>v **". 

6« 



81K8K&I.II 

Uiiiilur, W, , Nuvus Uiesauruä adagionmi latlDonuo. St 
1861. H". 

Herperu, H. W., Dax atudiosoe juveulutis. LineU ad Riiuuiim- 

teea. 8". 

SinccTUS, ,1., Mo(lnll.i t'acetiimmi. Stuttg. 1BB3. 16*. 

Treiich , K. C. , Pioverbs ami tJieir lesaous etc. Ixjud. 1869. 8", 

BQchoIer, J., Regitne» nauitatU 8aleriiitanum etc. DflaMoliL] 
1869. 100. 

Suriugar, W. H. D., Erasmas üvcr NedorlauiUühD tipräekwoor- 
üen etc. Utrecht 1873. 8«. 

Suriugar, W. H. D.^ DiBÜcborum provorbiallum sent^Dtiarmn libpir,' 
auct. J. Glaudorpio. Lugd. Bat. 1874. 8*. 

Dazu uocU einige ältere worko, deren geoancr titel, wetl diu 
tit6lblatt43r fehlten, üichl augegeben werden kont«. — Reiche litt«"] 
nituniar.h Weisungen findt^n sicli nanientlicb in den werken von Biuder,] 
and in dem urstgenauteii von Saringar. 

Den liier auB dor Insbruclier handsclirift ubgcdruckton sprflchfüL^ 
habe ich zur erleicht«;niDg des verstiliidnisseö und dos g£>braucfaeB ia 
xngerugt«n uümcrktingen einige textbesseningßn und vermuttingüa imd| 
oinigc Virrwcisungen auf Lübbim, Wegeier, ditilliuiptsche 7.eitHcbrill usw.i 
beigegeben, ohne jedoch bierin irgendme votstäudigkcil zu er-tr^bvu.j 

HALLE. J. KACHEIl] 

BI. 314" 

1. Si cehis furos vol emi» furti data, fures. 
Wet äcn dich kiÜ oder Jcauß äae gut. 
Der wacht sidi schuldig in meinem vtut. 

S. Est genitor mestus, cum filius est inhoneslus. 
Vit tmdes halent dy eiteren. 
Wann dae kint nidd ira^{t) uach eren. 

3. Qtti saa dat largo, laudatar ab umnibos ille. 
Wer iems yttts milt ist, 
Der wirt geiaht su aller ftisl. 

4. Dom äodoä in munHa, primo do punpore peusn. 
Witn du an dem tisch piat sitscn, 
So ycdctik dc8 armen mit wäscH, 

A. NOD t« forte oomoa maculet, » fco bent^ comKA. 
Wer xich Reih sirti ist, 
Dcti seiiCfU gcin gesell e» chahur frisl. 



jiun «rRccanicnromi Dn la. Jit- 

6^ Est puor iD pairia qui boK nuLrituü in unla. 

Jiin hainnjcsüin neu kt'nl 

lal als am haimisch rint. 
7. Ob, ocalus, vultua prodit quod cor gorit intus. 

Der munt , augcn aml ungcsicht (sie) nrar 

Twd oft des herzen frwmhiit off'enwar. 
a. logluaies (sie) el luxuries »uiit »fuiiaa mortis. 

ünkeuseh und der fülle stam 

Sind des tüdes sam. 

Rebus in adversia melius spac' mi^meiito. 
Üb CS dir tun teeil ühcl gal, 
So hoff des pcsscren, das ist tncin red. 

10. Qaod mcrito patieris paUenter ferre memonto. 

Wo: du mii unsrJiuU ding leidesi^ 
Pdieich du .ungidiiU mcidesL 

11. Vereihas et prosis ätudeaa puer, al tibi prosis. 

In prosen und vcrsen, lünd, soliu lesen, 
Das es dir friim in disem utesen. 

13. PoHt fractutu stabulom sero reponatur equo:!. (sie) 
Wann man diis pfärd verloren hat 
Bo spart man den stal su spat. 

13. Omnia disuornas, faciaa boaa, sed mala spcmas. 
Man sol gtit und ühel vcrstan^ 
Das gute tun^ das pöse lan. 

U. Qui fltruit in oalle, maltos habcl illc magistros. 
Der hat der maistcrscJutfie vH, 
Wer jwi dem tecg pnuen teil. 

15. Nemo polest servire dominis con^nie binis. 

Ztoain herren ungleich 

Chan niemutd dienen gefaUicglirJu 

16. Dobet vire? se qui sentit bahere vir esse. 

Wer die krnfi an dem lab hat, 
Der sol sein atn man an aUer stat. 



8a 



6. L boB qnl outritnr — Altd. fal 1, 11. 34. 7. 1. angesidtt. 8. 1. ingla* 
{MU'umA? Hnd diH fiilk aame? 9. L spemre; Wrgcler 23'>3. 10. l. paU<na. 
'1! I Vi. ihTo rcpaTavcrin eqimmV Tgl. Hanj'ta ztechr. 11, 141. 207. 

II .. Kl dcuUchcn s)>riiilnvörtrr im MitteUlter. Wien ISbl b. 105. lÖ. 1. 

idnin» Mrrtre lö. Vgl, Labbca ÜSJ- 




86 

17. Nervia torquettir homo, cippo quum tmetur. 

Der stock peinigt dc»t tnetischen di glider setn, 
Wann er loiri gshgt dar ein. 

18. Portatur leviter quod portat quisquä Ubeater. 

Was der inens^i geren ttm ist^ 
Dits ist Im ring su der frisL 

19. Nil valet ad danuia mentis turbatlo magna. 

Äin grosse claa tauaet nicht 
Zu dem scha ficht 

20. Res dari pro i verba solemus. 

Gut muh gi 

Und red um id. 

21. Plebs Htibreos t ad alta polos (sie). 

Das verfluch n genatii, 

Wil 7ÜcJd se itU. 

22. CoUige thesaa ivalet aiirmn. 

Di schätz ä m -^_^.__ 

Di jmsser sina wu/ni. if^tu,^^ glans, 

23. Ex facili causa mulier mutatur et aura. 

Es ist ains leichten wert, 

Darum!} sich loettcr und weih verchert. 

24. Multi sunt homines, qui sensu suut sapiontes. 

£"5 sein vil menschen mit vieiß, 
Di an dem sinn sind weiß. 

25. Nemo tarn parcus, qui sit prodigus alieno. 

Es ist m'mant als karg in seinem mtiot, 
Es sei mild mit dem fromden guot. 

26. Non sis jocundus, te nil reputat fore (sie) muodus. 

Welcher man nit schimpfen chan, 
Den hat die weit in argem wan. 
Bl 319*. 

27. Pallia vertantur qua flumina parte morantur. 

Man sol den niantel kcrcn an die stat^ 
Do der regen hin wonung hat. 

17. 1. quando tenctar, vgl. Lübben id2. 20. 1. darc. 21. 1. Hebreo- 

rum. polornm. suochen. 22. 1. Collige thcsaurum celi, qui jirevalet auram. 

samk. vgl. Wegeier 276- 23. vgl. Wegclcr 780 (dominoa mutatur). 25. 1. quin 
Bit. 26. 1. Ni sis. 27. 1, Pallia vertantur yua pluvia parte morantur. — Nach 
dem vnd der wind gedt soll man den raantel kcren. Ad flatum venti debetur pal- 
limn ^1. debentur pallia) verti. Cod. Mon. 4404. 







1 cnt Bfnucasicimnio »ki is. jn- 87 ^^^^H 


^^^r 


Assidaam pestem mon cerU solet ti<-jinitsri. ^^^H 




OtwimSfr tofl mt umnif^er stunt ^^^^H 




Kumpi Hach sfaUm Knijesuni. ^^^^H 


^■~S9. 


Ebri«Us aotUH aaiiieütum roddit iniquos. ^^^^H 




Di trunkevhttit die tcerch der teeisen machte ^^^^H 




Das Man ir gar wenig acht. ^^^^H 


^^^30. 


Os hüsiiä uuDquum p(^>aituä mihi cara loquaCur. ^^^^f 




Mcins vointes munt ^^^^H 




lifdl mir gttts xu diainer slunt. ^^^^H 


^■Lsai" 


^^^M 


^H 


Tempore folioi >ix cognoscmitar amici. ^^^H 




Zh der glüch^aligen seit ^^^^H 




Erchent der maisch nein fr und nU toeii. ^^^^H 


^H aa. 


Muiiora parva sui uemü (^ontemnat amici. ^^^^H 




NiematU sol haben vnleanU ^^^^M 




Omne gab seines frundt. ^^^H 


^H 


Sepiuä accedit liomo rem> quem postea ledit ^^^^| 




Der mensch nrnh dem ringt, ^^^^H 




Das im oß grosse schaden pringt. ^^^^H 


^^Hs4. 


Sanctificat iiiüla vealiA, ued uordi» mednlla. ^^^^| 




Chain claid dm tfwtischeti kailig madit ^^^^h 




An des iurt^en andacht. ^^^^H 


^ 35. 


Si luqueri» temere. i^>otitur tibi lingaa noccre. ^^^^| 




Ob du frttcUih rcdM mit dem muntf ^^^^H 




So ntag dir schaden die aung m der atunl. ^^^^M 


^^^36 


Sepe ftt ingrata res absqne modis operata. ^^^^H 




Das ding u/irt ungenäm £u der frist, ^^^^M 




Das an mas gemachet ist. ^^^^M 


^H 


Kon est couientus, quiä rebus est opalontus. ^^^^| 




Der ist nit gnuf/sam zu aller ecit, ^^^^H 




Tn dem niclit. grosser retchtum leit. ^^^^m 


^^^38. 


Qloria colesüs aoD est tribuenda scelestis. ^^^H 




Di ewig er nach disem leben ^^^^H 




Wirt dtm Sündern nicht gegebm. ^^^^M 


^H^ 


Tßl W.(rei«r 834. SO. vjrl Wobeier iTge. 31. >^ Wegolcr 27%. ^^^H 


^^^B- mtirtC' 


»( ■ iinlmmuntf übler ruf. Qble sclützanir. Derselbe rtün friufit :UHnt ^^^^^H 




U. jb. M Mouo, tut bjmn. d. n l, 11.^ 74. 33. 1. rrm ^^^H 


^^^HKi 


3&. L foutii tibi. 37. 1. >. jrvtter. oe. Tg). Lub- ^^^^^M 


^^o *a. 


M 



^^^H 


IHRHnSV 


^^^^^^^^^^^^^^ 


■p 


^^^^^^^^^^^^^ inüawu.1 ^^^^^^^^^^^^^^^1 


^^^^H 


Anf^TOT^patipür tiirbatnr, dum v^nit al^^^^^^^^^^H 


^^^^^1 


Df^r arm wirt hcirutbt vor dir iür, ^^^^M 


^^^^H 


Wenn ain ander eJiumpt da für, ^^^H 


^^^H 


Sunt qaidum, qui scire roluai, sed non opvrart>. ^^^H 


^^^^^H 


Maniger man sidi tunhel vil ^^^^M 


^^^^^P 


Chünen, mtd r^i^ st-W nicht wirken wU. ^^^H 


^^^H 


Ksl tua slulta fides, moretrici si booe fidcs. ^^^H 


^^^^^fe 


Des glauben ist torhafi an maniger sfat, ^^^H 


^^^^^H 


Wer irawcn su ^iösen wcibern hat. ^^^^| 


^^^^1 


Si ChrbhiiD laude», Immanas etfuge Und es. ^^^H 


^^^^^1 


Fleutk der vidi lob nach meinem rat, ^^^^M 


^^^^H 


Wiltu fiOt loben an aller sfut. ^^^H 


^^^^H 


Vilis oris, quidquul dcdcris, si plus dabit alter. ^^^H 


^^^^H 


Der tncnscM ist Htigenäm £u nrnniger seitj ^^^^H 


^^^^V 


Gibt aiti ander mcr, dann er geü, ^^^^^M 


^^^^H 


niis eflto comes, quos approhat comoa. ^^^^^B 


^^^^^B 


Gesell dich ^u dcfn menschen in gvi, ^^^^^H 


^^^^H 


Das gute werk kan und tut. ^^^^M 


^^^^f 


Egris et sams est eana lefoctio paoi». ^^^^^H 


^^^^V 


Dc(S prott ain gute speis tat ^^^^^^| 


^^^^L 


Den armen und gcsunkit stt maniger frist. ^^^^^H 


^^^^B 


Itic male sanas orit, mala qui consortia qaerit. ^^^H 


^^^^^m 


Dir tcirt sflfen grsnnt, ^^^^M 


^^^^H 


Der MÜ piisvr geselschaft loinl verwundi. ^^^^| 


^^^^H 


InfirmLj mcdicis, inucris uon cre<le prophotis. ^^^^H 


^^^^^1 


Du soU geiauben su rjtainer frisi ^^^^^H 


^^^^H 


Kranken erisen und ilem toeissagcn, der arm ürT^^^^H 


^^^^H 


KiiiLuij eqiius modko in<Hliciiiiiliii> vadtt di«iain. ^^^H 


^^^^^m 


Wdichs roß ring gekault ist, ^^^^H 


^^^^H 


Das huß Mh (agwaid su der frisL ^^^^^M 


^^^^H 


Reddunt infttabilcm mala sopius olia mcnliMu. ^H 


^^^^^M 


Di müsgung piisen machtitt vil ^^^^^M 


^^^^H 


Vn^ttäz gvmiU, wer ir pjkgen wH, ^^^^^H 


^^^^^ 


Coiiumpit mores mendax ot perdit hoaorcs. ^^^H 


^^^^^m 


Der lügenhaft luus sich vencegt^n, ^^M 


^^^m 


Das in sein cttttg ist hin gdfcn. (?) ^H 


^^^^H 


vgl Weg«l«r 93. 44. L qoea apiirubat vpnn coou. 4B- tto^^M 


^^^^^^"^ com quoqn«? vgl. W«gtler ^. &0. du; im «iii raemeo Ut gtUfen? ^^M 



m cnrcoxiicKttitr. im i& j« 



v** 



51. t>6pe I oHtni pmnit, iil Itipiu aj^noni. 

Der i ,.. dem anmen an xcJb«//, 

Also tut der wolf dem tamp au j^ni/. 
&3. Est rirtas pa«ri precepta tiroere niBgi<tTi 

Das ist dm schAlrm tugaU und «r^ 

fku si des mmisters poti fUrdlteH ser. 
&3. 8pes eit ctmcUM (uc) et solamfta poptüob (sie). 

Dl hafnung den leuUm geÜ 

Ein gut troM sn aUcr ßcit 
3i. LiB odiom gignit, oros ooDccrrdü striogiL 

Der h aß dtn Ir^ pringi 

üttd dl ainträdifi^kaU di frtutten nenufi, 

66. Dum juvenis flores doctriae coUige ftores. 

WiMu dv junger grütttn pisi. 
So tu di ptunm der ter tu alter frist, 
bb. \ irgätD ilo mcste tibi qui fnrienilo ilomos me. 
IcA raick die gtrten frouriglidumr 
Do man mich mit samti hertiglicheH, 

67. LauJibus ex rectis restant Ubi dona salatü. 

Wer auf erden kht in crcn, 

Dtm wiri got di gab seins kaiU mercn, 

bit. Cxaa T«>niat fiois, cepiat te vita pi>rbcimi.4. 
Das cicig letteti in rfwrr frist 
Sot dicli nem«H, toan dein end kotncn ist. 

A9. Virtnti dat so, n^ cuncta certamiaa sedat 
Der üf fpal geJuiisseu ein weiser mau. 
Wer im hieg kan machen un der tan. 

6ü. Magnus honor crescii paero, qai sedulo diacit 
Das kind grosser erat phligt, 
Das der temung an gesigt. 

61 Kqaori:) ut fundum TugiamuR sf^dute munduin. 
Fleuch die iceft ch alter stunl, 
Äfft df^ ticitu iN<vt'.i grünt. 

R'2, Magnum sciiitilla paral igacm Mpe puäiUa. 
Es »tri oß rti» gros fimr unrain 
Auß ainem funkten clain. 



53. L ennctäruin pupulurum- 
L Vlrtnli *«< dAt. 



54 — W'flg«lcr UttiS. 



M. l CA|ltAt 



90 




ß3. Älta petens temere cito se dolot iiiia teuere. 
Wfr SU hoch pegererU ist^ 
Der Wirt ijenidert eu äer frist. 

64. A te mendücia gperüfttur liDgua loquacls. 

Vor dir stt aller stunt 

Soli versniacht sein der lugenihafi mtmL 

65. Ars tibi prestabit, quod vis tibi magna negabit. 

Df chunst gibt metniffem man, 



Das er mit 

66. Suscipit in cell 

Ainem icdci 
Der Ion in 

67. Multi gaudebu 

Der mensch 
Wer ain ißt 

68. Multos in mel 

DoÄ pcisph 
Der doch hat 



■ien chan. 
jne ndelie. 

t. 

pu3 habetites. 
er statj 
h hat. 

bnuat alius. 
« man. 



69. Quem demon vincit, inferni compede vincit. 

Mit der eisenhalt der teufel pint 
In der kell, den er üherivint. 

70. Cum sis in vita, anime semper mala vlta. 

Di weil du in dem leben pist, 

So vermeid das pos , daz der sei schaden ist 

71. Nescit homo plenus, quam vitam ducat cgenus. 

Es acht der vol zu chainer zeit, 
Was der arme hunger leit. 
Bl. 320 r 

72. Qui deitate vires, predonum oprime vires. 

Der sol vertreiben an aller stat. 
Wer gitete hofnung zu got lud. 

73. Mutantur mores, quotiens mutantur honores. 

Darnach der mensch er halt, 
Vertvandelt er sein Sitten an aller stat. 

74. Instabiles oculi procul absunt virginitati. 

Do ist der junhfrawschaft nit vil, 
Wo di äugen nicht sten still. 



66. vgl. Altd. bl. 1, 12. 10. 73. vgl. Wegeier 1409 - U. 



ICA KFBCCTUOOBTFXU tIM 15. JU. 



St 



75. Qoi «ua perpcndit, mes erimiua uoa rcprebeodiL 

ir : " ' f ",r ^at. 

lt.. j ■:!. 

16. Omnibus in reboi» gravis est incupUo prima. 
Was <f<v ttu.mch r« dem ersten tun sol. 
Das ist im achwcrerf dann tu rftw (mdcrn mal. 

77. Sepo gorunt bell» iuvenee pro virgine bella. 
Es tmtfen oß du: knecht tfroaucn ittrcU 
Ümh {tin iichoHf: iuttkfraw s» nMHüjer zeit. 

76. Est pngil t'ortis. qai frangit vincola mortis. 

Der ist »in utarker ehethpfer an tcan, 
Wer das pani deji (odtx iejrrechm clian. 
7D. A eauo üod maf^no sepß tenotur apnr. 
Ain deiner fiunt jm mamtfer frist 
Ain grossen pereti vahcn ist. 

»II, Non ad preteriU consul valet ymo fntiira. 

Wer in kiinßi^tm dinijett gilt raii, 

Der tfiug^l icol an allrr titat. 
81. Dogma taum aordet, dum te toa culpa remordet. 

Der lcr(cr) tauffct eu chainer seit, 

Wenn di schiäd auf im selb Itrit. 
83. Mors est a tergo, sii cautos quUibet nrgo. 

McHscH perait di(^ an nli^ stat. 

Wenn dir der tot nach dem rngjjen f/a4. 
,83. ClahoT esse »olei post nubüa nmxima i'hebas. 

Du «u» rimhl schon und an nutil 

Xach nebets ein miehd tail. 

tu. IkÜ ditantur, qui fideliicr famulantur. 
Di wercn ge*i%ainiglichcn reich, 
Di da dienen trulich. 

)5. Fertilior aoges i^st alieniß somper in iigris. 
/« tUnetH miil dts frt/wden pat 
Mir prsser titnht an umniger x^ii. 

^86. Si par es mime, conturbas filia mi me. 
£a pringt der mulcr grossai vmnut^ 
Wenn äi toehier pübischon tut. 



Ib. 1. «iirt- 77. 
fö. l tn mimnn 



W«n>I«r 2495, 81. ^ Wcealn btÜ. 84. 1. »er- 



92 



zlNGEBLB, EÜE BPfiCCBPICnTÜSG DES 1&- JH, 



87. Qui i-ito letatur, leviter dol&t et lacrimatur^ 

Wer scMer frolichen werden ist^ 
Der waint ömcä pald su nmniger frist 

88. Esse mulam ae, vis curant tua, si male sevia. 

Der ersaigi sic^ ainer pösen ort. 
Wer unpillidi- wut ttnä mrnd hart. 

89. Natus murilegi so dat matiis cito legi. 

Der ühatsen Jänd swar 
Lernt wd st loat. 

00. Noli multa i donata rogare. 

Da soU n> ir gehen^ 

Bas (hl w b wider setsÄ strebeii. 

91. Discere ne maximQs essea. 

Wen wol I ich ist, 

Noch Söl t er frist. 

92. In multiloc lacia raro. 

Wo man . 

Do ist h(if t r frist. 

9.S. Spernit celorum regem spretor miserorum. 

Wer den arm versmacht vil, 

Der seihe got vergessen wil. 
04. Noli servire seni, puero, mulieri. 

Frauen, kinden und alten in iminem mut 

Den dreien ist sc dienen nit gut. 

95. Quem vult exaltat, quem vult fortuna recalcat. 

Das glück wonet manigem nahcnt pci 
Und den andern last es frei. 

96. Vir pro servicio damnum quidam reportat. 

Es dient ain frtimcr man an manigcr stat, 
Da von er grossen schaden hat. 

97. Dives divicias non congregat absque laboro. 

An sorg und an müc ein reicher man 
Den reichtum nicht gewinnen chan. 

88- 1. curat. 89. vgl. Lübben 480 u. cod. mon. 4408: Murilegi (var.: 

maricipis) prolos bcnc iliscit prcnilere murea. Katzen kind lernen wol mausen. 
91 = Wegeier ri27. 96. I. quandoque reportat. 

WILTEN. I. ZINGERLE. 



in 



um HKBER OAT IN LITTTN 

Wenn ich in don folgen(]t<a zeilun eine uuue oikläruug oder^ wii^ 
lubö, dio lösnnjET des ratsels der violbesproclionon vereo votn 
antemcbme. so werde ich von den bisherigoo anschaunngen , ko 
üe sclioQ widerlegt siud, nur »o viel erwähnen, als zur sicherstellung 
Jr frag.^ o*Mig amn wird und als dienlich ist um zn zeigen, wie das- 
üge was uns ITtrdfrl die wolbegröndeten xmd dankenswerten irtömer 
der rorgänger sind 

Waolcfmag«! fln Haujits ze-itscbrifl G, 2Hl> fgg.) hiolt die Züilen 
ir oiue freie widergübc dt-r vovse des Ovid, in dunen McdcagorK ehnr- 
;d geschildert wird. fMet. YUL) Dass diese ansieht nicht die rechte 
ist, hut MfillünholT (denkm&ler XXVl) nachgewiesen, nachdem Lach- 
ntauu sieh aituh Hohon dagegen ausgeaprocli(>u hatte (vgl iSchude, Germ. 
J4. 46). Das ütflek ist nach bt>ider ansieht volksnilbäigen ursprangs 
id keine kbsteriieesie , denn „wfire es gelehrten Ursprungs, so wflr- 
die Sangallor da« ohne zweifei gnwust und die strnpIitMi niidit so, 
>ndem eher oder doch daneben den üvid citiert haben." MiilUMihofls 
liewm ätüzt sich weiter auf die verscliiedenheit beider »cbilderungen 
V •; „wie wäre der deutsche nachdichter dazu gekomnipn, die 

:^bel iiii prSsens xu erzählen?" MiUIenhotf glaubt aber in den 
fnaaa einen teil einer botschaft 7U erkennen, die ein dieuer bei der 
li ,.in schit'cken und aufrcguug Qbcr das was er gesehen flberbringt. 
Fermutlich demjenigen, der bcstiuit war dasuntier endlich zu erlegen." 
eherer (Sitzungsberichte der Wiener akad. LIH.) bringt die verse in 
liexug mit einem liede von der gröndnng der bürg Kborsberg in Ober- 
iem. die ihrtf ODtstehong dem wunderbaren erscheinen eines eborä 
mdanktc. Ähnliche grtlndungen durch schweiue komnn^n aber hei 
orten ähnlichen namens auch souat Tor, so die des kloaters Rbrach 
[Vgt U V. Hüruami, Der hober gut in lituu. Innsbruck 1873 s. U). 
Schade (a. a o.) h&lt nicht dafhr, duss die verse teile eines epischen 
itoa seien, weil dieses sonst, „wenn ßberhaupt in atrophen ^ gewiss 
it in ungleichen verlast wäre*' tind fährt dann fort: „sie werden 
■"'* -MI volksmässigeu slficke anderer gattuugaeiu, möglich aus 
tii Bei dieser uieinung bleibt er aber nicht tttehcu. »ondem, 

idtiui er sie kurz begründet hat« vermatet er weiter „(xler es sind 
iuein Ifigenmürchen.** L. v Hörmann in der oben auge- 
I i erkent in di-u rerseu vom hebrr „alte, ein agn\rische8 
;däpiel. beziehungsweise ein damit zusaiumenliAngendes kinderspiel, 
sgleiieude reime.^ Rr bUlt in der tichlussaninprknng die prklürutig 



H 



KBkOML 



linserpT zoikn als eines rAtscIs vom iriadobcr. woi?" ■2"!- -1, - i- hU 
batW, für gorade nicht unmöglich, liesä aber diesa :< r] 

fiillon wogeu <Ies vones ^^^9^ ^p^ ^ ^wn." (ieg^üt MUlluuhot 
auaicht umclit er mit recht gellend, „doss diese byperljoV ' ' i' 
rmiK nolbst im munde eines augsterregten boten, nni' 4' 

ßigoneu work'U , über das mass e'uies liomttrisolien gloiduiiiUM» weil lün- 
ftuagebe.'* Dai* verdienst der arlicit L. \. nurruaniin bi-sl^Oit ''■■■ '^J 

iu der ieüw<_MfiL<ji ^.TüHcruug dos ziidamuieuhaugs, iti dem die.: a' 

aeilcn zu dem latviniäcben texte stohcu, und daria, (Uiss er diu wort« 
alimui lind propiwjua als tenninl iocbnii-i ersinnt bat, wlibreud docI 
MüIleuhnlT au» ibnen auf d^n aitgedeutcttin gög(tuMatz von vtit:''"r 
und goistlicber urbebcracbafl gescblosHeu batte. Wan seinen eii 
Tfirsacb selbst betrift, so wertleo wol wenige nur sich seinfir auDan- 
aung angeschlossen haben und zwar «choo um deHwillen , weil der rer- 
faxäer selbst nirbt von der vollen warheit seiner Ii3iitiug ßhf;ry.eugt zu_ 
sein scheint, wie er noch auf der lezton seite den einzigen anstt 
d9U er an der crklarun^ der vers» als mnes rfttj^el-; nimt, zu btiftei 
Ugei) bemüht ist Die uan folgondc kurze Widerlegung der aoiial 
r. Hermanns findet bier tun deswillen ihren plaU, weil es bei eiuot 
reihe von erklfirern, der Ordnung halber, stefe» aufgaln- des < u 

ist sieb zmillcbst mit seinem vorgUnger ausf'iaander zu sei.''..'. 
gebrauch, »uti ihtitgen ktobachtung v. HOnnann geschloftM>ii bat nur di 
Vorhandensein von jagdapielen -- die in oin^r zeit freilicb gant undenl 
bur sind, ^Yo mau die jagd noch nicht nötig hatte als crsatz im biU 
dar/uatellen, wie in unsertm tagen bei den «ogenunleu i-chuititt'Ijagden — 
bestHht noch im Zillerthal, im Unterinnthal und an andoran utUo. 
Es wird dort den pflngern, die bis zum ubeiide mit il' ' 'ml 
arbeit nicht fertig geworden sind, zum spott „der bflr g- 1 . 
als b&r verkleideter barsche wird gejagt unter dem geschrei ^\wLr ^ bfti 
saubär!'* (Ka gehört warlicb ein feiiiOK ohr dazu, um iu die«eiu „«at 
bflr" „den nachklang eines gesungenen Liedes, von dem sieb st 
nicihta tirbalten hat," herauszubfrrun, woran, wie von HOnuann vam 
man vielleicht denken könnte). Zulezt wird der l>är gesclios-^en . 

«r dadurch zu erkennen gibt, daas er über den rain heruiü ' '* 

(vgl. v. Hörmann, lleigabe 3). Unier den von v. Hörmaun ^'> 

teil gebrauchen finden sich aber nooh eine ganze anuiU, «mt doiiea 

wir agrarische jagdHiMel» roostnlioren köntcn. Waüu die mAd«hl 

den mähern beim heuauübreiteu nicbl uuchkotumeu . wird ihnen 

hund gemacht, wie den [iflögern der bär gemacht wwde. I^üit;. V 

Wer doM lozte Iieu beim heuzieheii vom berge berabhringt. T' 

den wolf, Ueig. 'iü. Wenn die tnkücben beim düngea mit ....^-i^^i 



Ol [IS4<UI OAT i:* LITT^ 



Hb 



nad «i^.- .i«*«ucbüi -- .. ..ü 

wuna lue I ' zar rechten t«it fertig wenim. kri^ 

«a ^flie thegeb deu lucbx" Dann kommen dt^ barsdn«, 
^fr..T,- t*i..i,^'- Ulli fespro dabei KbiU»e »b. iWii». 155. Lui^u «..-- 
U> enJthlt Uig. 15G, wo Wi ilemselbeo ankts« (üb 1*ir 

h» 't wird- 

> - '-?rihnt«iB gebriueh« hAben du gCBuikMM^ ilm 
fQr «iü arbeit mit dem erschau» «inos Cier« Bedräbt 

wird, da» sam bahn« der säniui^a gvjftet wird; ein sporn fflr did 
»rbeitenilett und eia« ergAtxoog fOr die feteoideB. Noch miuefa and»- 
r«r g«biaiutli hat den xweck die aOgeiBdea so itnfen, so bewoders 
Hl leiten «o ee so wachen galt, vi« tun pfingstfestA. {Vgl. Grimm 
mftbul. : h' Dieser abcrglatibti, der anf lässlgkeii »tr^Jö 

t^jf ><>:. ..„ ... ^.aktiftdien schlanheit der alten, die man aU 
»a: In» dement nicht antersch&taeo darf, in jeder art gepflegt. 

^la all dieMf-n eitlen ktVnt« man sich HpottrorHe verbutulen deui- 
m^tii. aWr aiu Uiuun ligrarischä jagdspielo zu statuii>reri dünkl alhu- 
vurw^fgcn. 

Wie wenig der ton unserer verw — die jagdspiele Oberhaupt 
*ui;tH^"*iK'ii - flir solcht' '' ' ■ i wilrde, brauche irh nicht hor- 

vvrruiKflufj. Die fAust: ^ i-lfibuii, ebenso wie dw iiluit^im 

filmrlreibungen, hier ^nso unerklärt <)tohen, wie ttet dor MQllenliofT- 
«chflu annahm'', 

VTuun ich am anfange dieser nnteri^uchung von der lOiiUDg Aes 
r&tMltt der vümt vom hcbcr iiprach, w war da» Im allereigeiiÜichsLea 
nuue getiprocheu, denn lUo verse enthalten das rfitsel vom wiud- 
eber. ' - •^icht dieser ansieht gewiss nicht zum imchtei), dnss aio, 
ohne t' 11 wurdeu zu mn, schon von Schade! uud v. Hürmann 

tNigriffen worden war: ehe die verse noch gelöst waren, schien ihre 

' und faHsuDg schon lütsclhafter natur. AUerdingj» »timt liaiu 

his priUenst Avr erzAhlung. an dem man hwi jeder anderpii fas- 
aQPg anstoüfi nehmen muss. Um das weaen des windehera zu verste- 
hMi. riiri>>.4i-n wir i^int^ii blick auf dȊ gebiet der m^ihologie werfen. 
Schon bei dim Indern erscheint lluilis, der stnrmgott, ebenso wip sein« 
Ixtgleitur, die &rarut8, die windgeister, in ehergestnlL Nach deutschem 
gbub'.*n reit«t Fre^r, der golt der lebenskrafl dor natur, der Trueht- 
barknil. der wie der wind fiberall hinkommen moss mit seine» .segimn- 
ofti. auf Hern eber üullinbursti, d- h. dem goldboi-stigen, der auch d«r 
{unfie xene sine swdifflniyv) oder er fährt auf dem 
ti'iiiii- .^MitrMniinir. Die Verwandlung uud den Übergang des einen 



96 



SCUinUi 



fahneuges in ila» andere suhcn wir vielloidit iu der nIii' ■" ' 

wo oiii uugelifi'uier über mit weissen liauuni M-iiäuinHuJ ^ i 
htirvorkoint (Vgl Grimm, m^thol. s. 178.) Nach gcrmanucber bi 
crwoohte au fest der wintorsonnenwondo dio schlafL'Dile erde aaf kurzo 
Mit UDtar der decke des schnees mul gewisae pflanzen begannen xu 
trmben und zu blöben. (Vgl hier/u auä dem allen Uns iat aju reis 
entsprUDgeu: — nud hat ein blömlein bracht, rnlLttin im kalten win- 
tär, wol zn der halben nacht.) Dieü orwaeliun kann nur tulgc der 
wirksamen gegeuwart Frejrs sola und als festgciiobt wird duslmlb zu 
dieser aeit ein eher aurgetrageti oder ein gclfick in obergoslaU, von 
dem im fruhjah.ro stßcki- nutür diu aaat gäuiscbl wurddu. In Thürin- 
gen sieht der durch fasten dazu Vürbereiteto am cbriBtabond ein gül- 
denes juügt'8 fwrkel, den jungöu (p$Uinhursti. Wenn nach geMrisohem 
aberglaubuu in der chrisLnucbl Dvrk mit dem heer, Dietricli mit dem] 
über, seinen muzug ball, ao haben wir hierin diu auAgCitprocUenH erkli«! 
rnng für jenea »eltsame erwachen der wintererde. Auf Frejrs eher wur- 
den gelübde buscbwüreu, deren biudaud« kraft jn dym verzieht auf dio 
ärntesegnungen des gott*^s lag. Dasa dur Itcbfr auwolil aU dem laad- 
manne feindlich wie als günstig aafgofaat wird (in dem belgisdjeu uiu- 
berspruebc Haupt Vll, fi31 segnet der baner sein körn gegen iliu) bal 
seine uaturgemaäse begrQndung, denn im einen Jahr gortlt da» getreide, 
im andem niclit, der hehtr gnht aber immer darin, er lubt im koni- 
fuld und stirbt mit ilmi. Die redensart „der bär i^d. b. ober) geht 
durcbä kern, die sau ist im kern, die sau gebt deu berg hinauf" weuu 
der wind seine wellen im gelreide schlägt, iat im Inuttial, in ächwa- 
ben, wo man die klnder damit aus den feldeni schreckt, in der Wet- 
terau und im VogeUborg im gebrauth. Vom eher, der als mii ' r ■ 
barkeit wirkend (nach Maanhardt durch Übertragung des blüU!; :-ll. - 
durch das getreid« gebt« glaubt man, dass er leibhaftig im luoeren 
der ff-lder weile uud tu der lezten garhe, die auf dem ackor gdSchuilr 
ten wird, gegenwärtig sei. Man fand ihn, der doch darin »Utckm 
solte, beim mähen nicht, ah^o muste er dich, der immer mehr ein- 
geengt war> m der lezten garbe verwaudult habcu. wo er dann den 
lod erlitt. Wer die lezte frucht schneidet hat daher die ro;- 
wor dfU Iczteu schlag beim dreschen macht lütet » hir. lle.^ 
OS auch nOtig, um dorn felde uicht die &uchtbarkeit KU entziehen, 
widerum stficke de» windehers unter die aqat zu mischen , damit er 
gloicbaam mit dorn wach^eudcu körne wider anfenitehe. Ist der eher 
der wind im körn, so ist der aauschwanst der Wirbelwind, salü trolTen- 
dus ahbild. iCiii mittr;! um die gewalt den wimie« zu brrcheti, ial tu,] 
Wenn man eiu mcKser (eineoj Uul oder einen :icbuh. als xeichen der^ 



ffrlaujitftD iiüt«rwerroi]^) liineiiivtirlV So gvsctÜHht m aiicb Dnch ^lol- 
«1 '1 wirkilwiinJ und aus diesem messerwerfpn natih di-iu 

fiiü..v.„. ,,.. ....11.1 diu {tikardjtjchu sitte tlc jtifer an fiourrel tfuitc /im- 

ct?/r (Vf^l Mauuliiirdt, kurtid&iuuuen s. 36). Der htOm-, der ko von 
dem musMcr verltizt ist, fr«^ii sper in sHuh, aber freiiioh ohne tOt- 
lichen prlolg, ..s'm hold fUin ne läsd in vdli»." 

Kachdcm «1r bo dcu gebrauch und die aiiafifaAuuogea keuunn 
gelernt haben, die dem windelier xu g^ninde liegon. luQsfu-ii wir noch 
d\« ratsfliwortc selhnt auf die Iö»uiig hiu [irüfen, wob<»i wir ein« beiita- 
lignng der wortf Chlauds fiodcn werdou, da»A ytitä im bilde wtuider- 
tom Qud rabelniäissig erscheint, sich mit dem gct'undf'nüu sinu wahr 
QDtt W4)i4t^nbiift orweiitt und gerade darin , d&sa man sieh über wirk* 
liclieii aml iiatürlichcF wuiidt>rt, der reiz des rfitsels liogt. Ute hti Uxli^ 
der rhetorik gt^trenteu vursc, übiT deren KUäomaicmgebürtgkt'it kein 
xweifi»! besteht, sind folgeude: 

Der itebvr gai in lUnn fregit sper in sUitn 

sirt hiihl eUin »«: U'ad in vcfliit — 
Iiuo sind ßozt ßodenmtsc. 
imo sitit purste cbcnjtö forste 
Wide senc sine etmdiffilnlgt: 

Wlo die «ODBt Qberall ansU^ssige prüsensrorm hier bei lynem rfit- 
i\ " ■ '!i idatite ist. hah« ich oben schon erwähnt Haas ein eln- 
judor Spruch, dfr sich nicht als rütsel aDköjidigt, als sol- 
che« gefaxt werden soU. befremdet aus nicht, ist doch diese axt der 
rfltmlrede die ursprünglichste, und erat einer zeit, der es an verstünd- 
uid numgeltt*, mu.ste ein heigese/tes ..rut, was ist das?*' aitzeigisiu 
(lasa hier ein verborgener sinn lag. Dieselbe fomi haben wir auch iu 
andenm rätseln, wie in dem vom bahn auf dera kireliLurm. wo auch 
mehr wii> homorißches gleichnis anscheinend gegeben ist: 

Kin vognl in den l&ftßn schwebt 
desgleichen nicht auf erde» lebt, 
seine flOgel sind in der hilze gewachsen, 
wenn ihn hungert isst er sieben ocbseu. 

^ieiöo kante maji sich als ganz älmlicbes rfitsc! die altnordischen rerse 
den «onnenliedes denken, wäre hier die lOsung nicht beigefügt: 

Den sonncnliiräuh sah ich 
von Süden kommen, 
^0D zweien am Kauiue geleitet 
r. DKcncnH rut.iiututii. mk ix 7 



scnJttiKi. 



Auf ilom felde standen 

s»TiH ftisse; 

Die liflrner hob er /um himmel. 
\}{iT windehiT gebt, i« tiiufi, au dem hpigabbaiige, wo die fnicht 
dem winde ani meisten ausgesezt ist, nnd iiuch das erscboincn der wogen- 
den l;orni,'estaltuiig , die mit dorn chnr verglicliou wird, um !■" i 
gtjsolitfu wird. Dana er augonclioasßii ist (trnjit .sprr m ait" , _ m 
hiur znuAchst deshalb gc«agi, um die sobildemng dus taitiers verwir- 
rundcr xu macLon und ihn als um so geß.hrUcber darr.ustoUun und au 
von di»r lUhito abzuU'itou, daan aber bograndet oö auch don aul'enl 
h-,i1t3ort Am iteres, das mau sich ala vun dem ja<;;d{;etümiiiel ans dai 
lorsto itiH füld gujagt vorsttiUeQ &0II. Zugleich erklärt ho die wiin^ 
an der er lahmt, ilie wogende gangnrt des windebera, wie er eiuml 
in die t'urolien und wider auf'taucbfc. öbgteiub nun das tier vorvrund« 
war, koute es niidii zu Tallo gebracht worden {sin bald cUin nc 
iti vclliti), und die bogründung bierfflr liegt in dorn folgenden \< 
siitf fikij^^i füotknniizf). Auf »oldh'u fiUsen mubto er yrarlich 
buu! Wie fein ist hierbei dio ansplelang auf diu rudurmüssiglieil de 
koruoä, von dorn jt'der windeber an masse einer wajienlaat gleich ist" 
Ous Wort fuodenituse (inilot nur vom gctroide gesagt »eine rechte doö- 
tung, w&hreud es sonst geradezu unrerstiludlich bleiben muBs. 

Diu grauuen des ebors sind, wie die des getreides, ritcnhö forJ>fi 
und wir fühlen den gau'^rn stüU des rätsulgebenden bauem bei «Ic 
Worten inw »int purste cU-nJw forde ^ womit er auf den sc)ir>nen stai 
soinor felder hinweist, ebenso wie er, die kraft seiner halme preisend. 
>t;igöu kontt^ fim bald elUn tir. Uixet in vdlin. Die erwilliiiung fuder*j 
gri^tiser fiisHts bitumhohor borstt^n und i^-wull' tdleii laugor )iau<^r mustel 
In crnstlmftom . eignntlichoni , wenn auch flbertriebenem simiä gebraucht 
weit i»lit'r lachen als furcht erregen und wäre in dieser art auf ßerma- 
niicitum boden in keiner weise zu erklfLreu. weder auch der anualmiu 
.MoUonhofl"» uüoh nach der v. Hörmanus. Wenn gur v. Hftrmaon (,s. 1 1 j 
]x\kA der l&ngo der hauer die grSi^äe des ganr^n eher» auf zweihtmddf 
ellon biTt'dinet, und daraui* dann weitere schlQsuo ziulit, su kduto 
wul auch mit i^rfolg die gr^sst^ de» utockfischeH im r&tscl auB di^m ~ 
iK^rechnun, diu» sem leib hior ist und sein köpf in HuUa&i|. Darts \. 
für dio Kulme dos ebers kein gegeustQek an dem win<! ' ^ ' 

son verumg. schreckt mich nicht, gehören sie doch w , , 
riintunebür, und der frageutidler koute sich die»' ausschmi^cIniRg ffcbua 
orlanhcn; hroucbt sich doch da^i damaligö rätscl. w^inn o» >■ ■ 
traf, nicht alru ängstlich um wOrtliche fdtereinstiiunmng xn ., 
Überdit» findet ach anch hierlQr vielleicht noch »iui; erklüiiuig. Ell 



bEB uuin olr et iIttk >/ 

aehCliin besUtigaug mtuiur audebl von dem rätfwk-burakUir der ver>i 
glaube» icb in dorn n^ichneiso zu linden, daw die aiiHr^anng f,%inilt t ' 
deui iL>Tfit&9er dar rhuturik vbeutiüwol bükauh nar, wie er sie bvi -^^i- 
nen lAsnni vorausse/te, was daraus zu folgüru ist, doss sein guiv/.fi 
ge \; bei i?abl seiner boispiele schon darauf gerichtet war. Es 

be-^ '^~ stelle: .!'" ^ ' - ' ■ '' ■ 

ui 'j ■■ . i. ouijt < ■ ■ - . ■ _ . ■■■ 

thonHf »on mvcniettfrji quitt atius (L aliud?) dicftmus. AiiqxMntto 

■■- ■-.■■- ■■<-■■■ ■■■-■■ -,.l.'... ' i. ......... LUl 

bUdlicho ausdrficlio im iüeiuen klar Kuuuichen, vou scIiOaom Icom, von 
flulojidüü sadLou, eine volstiLiidi^ diircbgL-t'äbrte rc^Jc Qbiir ilcuselbi.>D 
"■ "■ -triud tjiljt er diiun iu deiu räUel vura wiudeber. Ob er durcb 
nerung an dub rätselt diu er alä beitttilel gobeu muste, du7u 
kam Tou wogende» saateu zu sprechen oder ob sein geduukenguug der 
umgekehrte war, ist fiir uns pleicbgülig. Subr bezeicbcund ßbcr ist 
(W, dass böi dem damaligen stände unserer Utteratur für durchgefiilirl 
liildlii'he ftideweise keiu anderes boütpiol zu finden war, als rätseli-eiiue, 
die ihrr. '\: bibl ^ind. 

W mit. loibliclien äugen scliou in täuscliHuüer gestal- 

lung im korno bat gebeu sehen, dem kann die l5sang des rätäels niclit 

länger verbor^^n seiu. ^l3 icb einst in einem eilzuge linrdi die 
^gettegueteu gu£Mo der Wntlerati fuhr und den windeber »in feldrando 
beritärzun sah, da ging mir die bcdcutuug des tülsclsprucbcs auf: der 
hchcr giU i» JUuh. 

aiESSEN. 0. SCUiDEI.. 



BEITRÄGK AUS DKM NIDDEKDEÜTSCTIKV. 

ftliCT »Qdneütnilhrbet brrflM'bc and dntg'e andere 8pcltr zam baAlICsea. 
J. Orimm bat (Myth.* 1191) eiu paar bastlOsercime aus Oldea- 
BBd Ovorysäel mitguteilt, ohne den mylhiücben geholt dcrsidben 
' ' ■ "■■ '■■ -i'r Süuslwo nachgewiuseu ward, ist mir nulrfkant, 
der sinu ähnlicher rcimo vöu Mauuhurdt 
rytb. 3»S fgg.) richtig gedeutet worden ist. 

A' ■■ '■■ ■'■-■.:-.■ ,■ 



[»ierrn. 



I . -Kin 'Irm •>vrrr'- ■ ■'■'' 






älinliohM iqwH fand nvh ra '""•■■•i -■■r> Ih'1 

1" — vttHiurr bi*tf ripeY — wi'- ■:'? — 

7" 




ilrot (anA nAinro. Warljiir^ und Marsbor^) al» von dnii nltrigen domfa- 
aus iibweiclionii , ttroi nn-tcre wt^gHU zu groüaer verd^rboi« li M 

bwficki) billigt wcrd'jii solU-ii. Die Obiigeu bilden eim: jaK---- -^i 
eine kleinere gruppe, welobe, abgesob^D ron der verwondung beim 
jtfpif(.'iikliipl>ii und der wol ßherall gleidipn inelodie. dies mi 
gemüiu biiboo, d(i.4ä in ihnou allen ein kiktzeheu &urtriLt. Ij,^..i. „cr^ 
ergibt sieb ihre zu»ainnu'ngclißrigkoit aus zwei reimon, diu ärii als 
bindcgliod dür beiden gruppon lN>trat-bten la^Hcn. Der «ine üt diu ron 
Orimm und rinui'uicb (I, 230) äu» Oldenburg mitgetäilto spHÜ; der 
ander« (von Libßrhausen) möge hier folgon: 

/{üpphr knjtpli: sapc — mthicr sU't om dake, — hrt tiiU rawIttt-H 
tu ä*r liandf — dri'vt de wolkmi ii^wert land, — drai kaii uti ihm 
sien. — IV'd*-»» diwh alle niti gartnuij. ~ Kam en Alien yil(iÄ«7(y, — 
tcoll 7 kiUegm de här ft dr) afsnictt. — Kt'itcgen l/ip </cti tonrn Arr- 
«M, — iootf dati tourn d^Jten. — Toutndecketi iww gerä-n (YgcddH). 
I'tkr, Id in d kMegen gän! 

Den hier aul'tretendea mfiUer bat schon MannhordL (L 1.) 
andere reimo alä den mit soinKr kenle die wälkeu bearbeitenden go| 
(«rkuiit Um dun oigt^iitlicbeu namen zu vfrineiden. lu^ es nahe, d( 
wctlrrhcrrn iti einen lUüllcr 7.u verkleiden, der ja nucb weisses du 
und ^uupeu liefert Das kützohen dii^ses mfiUcrs, welches in and« 
reimen als ein k1ett<)riidi^» bOndlein de.H borreu (nicht der fruu) crücboittl 
iwt somit ein eicbkülzebon (katzf-iker). Dürfte mim treilirli dt'' - 
^fidwestftilischc gruppe ohne rOcki^icht auf die spelle aut» Uh- . 
Hamm, 01d<?nburg und die verwanten bergischen deuten, «o kCnte 
uiiUjr drni k&tzchtrn , als,, rlfi/ llcrcn hünnckt-»,'* aarh ein 30I. ! 
tttanden werden, welches mause langt, ein miinhund dryr J Irrt .1: 

Jl*tra, Gr. Myth.' 282). Wir worden aber beim i^ichkatzchcn bkilwD 
inTisHen. Als d;i)<isdbe. wi» aus andorn reimen erhelt, den /um hast 
iüiiL>u nuligüu satt vom wolkt^umüiler holen will, wird e» aii);egnit'cii? 
Dtir Aiif^elfer, sonst flberall der Hesse mit seinem moitscr, hvii^i hier 
der alte m-hweinstduipider Peter. Wie der ßcbweinsolini'ider für (U 
Ha.sst'u eintreten konto, dardber eine Vermutung, In Si'iibortz Wi 
UrkundLuliUL'ho nent nr. 90r> not/buben. welche im 90dlicbt*u W«i 
J'rtlen unbefugt, das gcynen »dor verschneiden der schweinc triebi^i ur 
diulurch don bi)r«chtigt-t*u hcggtum- uud /wrrw/ " '' i ' 

Die8(i unbefugten »obwt^inKcbneider werden I.> 
Htammes gewesen sein. 



tcunn ti^ P1U4W äff/fer Hat. — Dann k*oml dt tt/timr Himn — mU tUm icharu<»i 



i<i:n«tuft ii^a iiKM F(isiit^i>ftrr»c^><» 



vn 



Vjelleiiibt ■ :^o spell rugUnrJi k'hren, ilaff-t 'I !■ 

aar? iliener diii^ ..- ■■ _. .at:u, zu dtomu dor chri^tlU'be [>i.:.li 

mit hoitmm uiibaugi> nicht im stunde sei. l)cr aoftreteiidollesso schüinl. 
(l«i 'U urm der Idrclie dar/u»t«llea. Hessen inAgen ^.jcl) in ilui 

fcai"iiLi4i-.i pii-n zeit da/u Iiaheii brauclipn lassen. X)er Hei*«« bezeugt 
zugluicli dio furtdaucr des alit^u foindääligeii und durcb den frQliori'U 
Qbcrtrilt floines ituui^nics zum chiistenttirae geviM geschärften verhäll- 
obMS lu don SVostfjIen. — eines verhflUnisHes, welches auch tu dorn 
DOofa hout« Ich.imlr'ti Drop drop! vi in at fiensc seini^fi auddrucli iiut'un- 
den bat. 

Da.» vulälüudigi« HpuU mag nun tblgeudo zQ^'t* (^itliultcii habou: 
Ein pt'alle «•iü die bastpt'eife machan \Sij>pe sappc .^«H»w» tnirr 
intMT es W iiu»Re, — mm rdcr m cn päpe, — Jö wall äai ptph:^! 
m*^c»*. So zu Schwelm, Hald«u bei Hagen, Hennen. Iserlohn. Knng- 
tten, Hemer, Kt^nninghansen. floerde. Brackel, Aplerbeck, Xiedermü!^- 
Mm, Unna, Werl, Soester boerde, Alinghauseu, Arniiberg (Firm. I, :t:.j\ 
^rsberg> Nieheiro im Faderbomschou]. ober dor hast löttet sich nicht, 
trotjidem tlast* der 7.weig noeh in da* wasser eines geloises gewürTeo 
wifd \1)att wolt 1IH nitt iß'fänt t — du smrl he't in den Irn^n. HenierL 
Hilftrt-iobo Jungfrauen bringea ilm in das bessere wss»er des hruniien 
\D' ' ''« }**fff.r iTiittt — «n ywt-V et ttdcni püttr., — {In kKrlm dt 

ju;; . n'uJ — im trock dat piphtt wir fu^rtU. Heracr|. Als auch 

du nicht Truchtet. bleibt niehts Übrig, als Thanar. von dosscn walten 
am „bellen" den gewachsen überhHupt der aafl komt. um ßülchen fiir den 
7weig Hnzugehn |Vgl. den reim von IJherhausen. Ausflerdem: De nuii- 
la- srtt um dahe, — heet dat stöckskcti ri* der hangd — tm ridt domrd 
MO hröttattgd. Itonedorf. Vgl Finu. 1 , 426. Vpm moUn dikt — ditr 
git nt mann — dt- har drr roiic giövdn oh. Or Myth. 1191. Fimi. 
ni, S30. aus Oldenburg. Adder mü^lcrs dikc ~ da sät' nt mann,— 
da hfl 'h par blde .ttrümpe au. Hamm. Hoto and blaue Farbe pa»- 
'"" ' Diesen zn hol«n, wird des herrn hftndlein. das eich - 

, ^_' ifirdert, [Kuitktm op der fdüdcj -~ 'ji( ini cn fittgcr- 

häud rutt te dn'nkai! Fnreteoherg bm Üßreu. Das vieldeutige klitdx 
beieiclinet hier wol die wie ein sr.hlaglianra gestaltet« Vorrichtung um 
Walser aua dem brunoen zu ziohen. Klinkt: ^^ tsohlagbaum in Künig^^h. 
Chron.. ebenso wiihrürbeinlicli klinke bei Seib. Qu. II, i'li3. Ferner: 
Wnil *» hhtkcn säp hdcn. llemer.]. Als oi^ aber, die unfert.iße pfeil' 
im mnade, den buum "der Btblagbaum. au welchem es sitzt, ersteigm 
will, nra 7mn nolkcnUirme (wolkenborge) zu gelangen [Da kuuin dei 
Cätst) kt^ett hünnekc* — im ndm xe innet münv^kcn — ntt U'ip der^ 
mfti am tt*»ni Uerap. Uarln bei Horsüheid» Lfidcniicheid. HoTIivett n. 




102 



i\, Volmc. (VLuiniite <kt =s tiss.) Kätthen laiit deit, hunt hcrojK ITi.'nat?'!". 
Kättken Ifip 'hui hmj hcrop. WUUngHU In WalJcick.j, tritt dnr i'eiiid- 
liclie Ifesso auf und greift es au [Da kuHtm dt latyja. (groky ffrise, de^ 
liliiiuc, roalc) Ila-^sc — med sinem schurpu^n (langntj hhmlian) incsj*e, — 
ifod (l(i.t kütfki'ti d'lcn ("7 oor nfsnmt). Uense ist üifht aus hexü eiit- 
stolt, aber in «l^m iiiieh Oläeaburg verzettelten reima steht ein falsches 
h;.i:c für //c's.-.c.l, liiu den Ltiidßisdien iinfug zu hindern, ^fyw Trimpop 
<rescliüt/.t \Ti-iiu-poii Trimpop, — hang den langen daif op! Evingseh. 



AllL'iia. In'ii/jifjp uodi 
und der hii^t wird gelfli 
kcii Cite. Hemer.]. 



ailleniiame.] , steigt e% denijoch, 
wier hwäm, — wm dat fh^t- 



Vä'A kann j<icli mit 
t'iiiigou audei'n uiistlrucfc 
(ruiierc, rnair) Udörte 
dei'ii aueli lyntcfc, tfrat 
ii'ls. n'isje (/N.o he) streii.. 



rerb»lten wie mit bleiben und 

^ird für beriisf. stehn. Hriusan 
IIcLl's nicht bloa strejjcre, äou- 
' weslC rwsß ist BDgrif » anfall, 
,. Spridiw. ur. ]ßl2. Durtdi hi 
rrliiult. lirinsan die transitive bedeutung: den feiud durch eiiifall 
in sein laiid lioimsuchen, woran i^ich leicht der uebeubegrilf ihn 
aui'suclieii reihte. So ■\vare herfi.se, hcn'ischc, hnhc, hruschc das auf- 
.suL'hen , auaforscbeu, reco^'noacieren dt's feindiis, bei welcliem natürlich 
der vorteil der bciiulichkeit mit einverstanden sein kann. 



I 



rgjL. 



Ilök, Höcivilr, Hftxöri, Ililxeli. 

1. Xaeb einer urk. v. 8.'J2, worin es heisst: qutc in simililudi- 

nfiii )>(doruiii , ([luis Iticohe. Itocas vocaut, consfntlfiir, (jcutUdio nomine 
(dl indi'jcyii^ Hoc ich r nnnvnpalui-,'' i^ehürt höh (hiiok) in ein altndd. 
wrMterliLRdi. I'ls niuss aussiu' der tkireh a^^s. Iiöc iM'/.engten griindbedou- 
tnng haken noch einii^L' anileri' bedeutnngen i^idiabt Iiaben. 

a. "Winkel. Kil. Iioirk , aiuiu/iis; Tciitb. //"tjrk^ cant: selbst 

iM-r^j;. hnek : winkel, wird kein andi'res uort :^ein, da ho zu ne (so 
(jioid /u (jH.id) uml weiter zu kurzem n (su wnotiy zu inutter) werden 
kann. Das on im osnaltr. honk jd. hokr ^ ecke, winke! (Lyra 2. llt'.) 
entspricht einem iimjTcs(cU.t'!i no [so fnot zu ffiit, faid). 

b. Angel. Teutli. hoiuk , angcl; engl. hook. 

c. Hi'citt. J-Iin mark, kiiideri'eini lautet: Ilailkc. snaükc. üu/c 
hoidü hrfl de lauijen afiärlc. Wie darin zwei namen des aals neben 
einander gestelt sind, so auch wol zwei des luvliL-j. Jidl ( iml > ist der 



uiorttliui iDs nui trutucttUBi'THuttKy 



IIB 



«iumm Itkr pMing^ poliug: vgl Kimll M. lleilt. ä, 2ä6: XI tiaiat'ios 
fro pflÜH^is; liei KiL ;'a«'i»d&, a$igmtla dfCHnuina, aHguitla prorr- 
n«w. M.tn sieht auch an iltr sohreihung polnnf. .' ' 

im mittehUlcr wie ^i im^gesprocheu umi duühulli ^l -l.. _ „_- 

gedrOoU vrtirde. I^obim dem in Sfldwcatfalfn gobr&ttchliehon 5tmHit 
für sn*wk (Iiecht) wird also wol huuk (hwik) dpa^elhen fi-^cli be/eicb- 
uct fai)K>n. Auch die sprichwörtlichen rttdeiiHarten hoeck of kaOetau im 
Sp]^. d. Icieu (HOUch, progr.) 'H' und ke is huycks noch knttMJairrs 
ttti Tappe 210'' Ibssou vermuten, dass dem kabheljau ein lisoh (hecht 
gegeiiQber gostelt wird, ma^ ihry verhreituiig auch rion partfion der 
iinf^ks uud mhhelyOHS im H, jli. (vgl. Fase, ternp. CCOIII") /.u d:iu- 
ken Min. Ilachitt Halod, keJtctj hecht führcu Dberdlos mit ftok auT 
gleichen stamm. 

d- DrcicckigtT miinlel DafQr sprii'ht dio obi'n ans «inoT 
ark. T. et3si mit}j;&teUtt) stcUt*. Mag l-s uneuUchiudt'u blvibeu, ob palia- 
rum (TOm mit j/aUa) qnaa xu lesen ist, oder ob os ein mit paiiv 
(mantel) gab; ea reicht hin, dass höcns hier nicht pßhle bedeuten 
kann : da oü nnsinn wlire zu sagen , ein »rt sei wie pfllile gebaut, Nocii 
dtfotlitdier wird die form des nrtes von Pascbaüius (Act S. Adelhurdi) 
beschrieben : Situs ent ftujtra lilvs Wiser<p in modum A lUtfir/r. mtUia 
.'■' 'focatus. Trug mau damals ein dreieckiges stock zeug iils 
■ i , 80 igt pnlorum erklärt und der vergleich in orduuiij.'. 
D1S8 der hök nicht immer die gestalt des späteren h*:ur.k (Teuth. itutu- 
trt lo fff/ilr» .*T/tfr»i apvu) gehabt haben kann. lehreu die wcsinilliJrbMn 
tnwü-fi'jHkt^n, welche flbcr den köpf gezogen werden und wabiscbciu- 
lich aus ttinem dreieckigen regentoche entstanden üud. Das alte hfutk 
sich in Westfalen nicht erhalten zu haben; mir weuigntens isi 

ank oder hunk (mautel) bekaut; dagegen finden ttich müuuliclie 

Mad weibliche rerwanle: hvykc, kcukr, houhu Das aUchliche ZwAcii 
(So«st. Dan. IHO), heule haiikai, lehnt üich misvcrstandlii;h an haükni 
^ htiüdkni (hQttihen); «cbon bei Kil. findet sich: huyckc q. tl. koalkv 
alt ho€dc». 

1. Der name Ht^xter. Dos / darin ist ein ziemlich späU^r unor- 
gaoiiichei- zusatz, wie in unserem ftvrfic (ferae). Neben dem urk. lluk- 
9rAr mtna es ein Ihtokestcur gep'ben haben, als dessen dativ sieb die 
urkuadlicbe form Uüxäri (llüksön) darstelt. Das darin vorkommende 
spricht fQr tcur =: ags. vier, sepium, mtmitHctitum^ vim dann weiter 
■ . liafl siisdrQckeu koute Ili'st'itij^ wird dleiJ durch 
ffir iltwkfsfifh. Ilo.rtrr bt'di'utct sonacb d rt'l - 
«cklgo ansiedlung in form des allen mantels. 



M 



iit:i%TVi'tci.il<t' 



AKu. («lilV Mier tu^UAiiT 



Dait miilelniedordenteobo aeigt neben dem starken rerh ttcitim 
iiucli ein 8cTivraü)i«s. Köne laote nur das eratore und nahm doj»- 
halb miuf'iti'rt't^ii uii9^>s<9 Jim nlts, /miV/os Hi*L 3753. Glficliv ' ' '• 
er (mjiilt'i» des Cod. Mouac. für eine Verderbnis und weiset 
»timerk. 5498 mit fug au ein Ahd. iniffidÜH, Yj* iüt ja weoig walir- 
Kclioinlich , dos» der dichter eine von tv'uhu ' ' if, aber *.' 
ög«. form, düuü das itit /yr^/m« , auoh in Ai...;„L. .;i vorgefiiu . .; .i 
bunuzt bnbcu soll. VoruiutUch hat ein imfctel- oder gilddeuUch^r 
idwnhreiber, der in tuiäön das bd. swidAti nidil erkiinlo, weil f.r diffJ 
vorlaj^f tuidns \na, duu uacb sutfido» gegrlfTen und KJcli eiu Htffiäij$ 
zureubt gemacht, wenn gleich dloscH den bior pussoodon begrüT nur 
unn&hernd ausdrücken konte. 

Alt«. kMIIt. 

Bei Lac. Archiv 2^ 269 Hndei sich Mttdicfinne, beute MörliUndej^ 
wcIriiiiH nicht otwa zwiscbsn, sondeni neben Kircbllndc und Knthlinf 
{Frolinde I. c.) liegt, j^räik wild daher nicht mciihi.i, sondeni wrdi 
eris, ptirvus bedeuten; vgL ags. niedliCj ttt&lric; mnl. mediUgh. — 
gab auch ein MMkh. 

ISKkl.DlIN. F. WtKSTK. 



DERICIIT ÜBER DIE VKKHANDH'.XOEN DEU DEUTSCH- WtMAKISCHE^:. 

SKCTtON DER XSXH. PHLLOLOGEN^TUSAMLÜNG W WIESBADEN 

am SC. bis 38. septetnbor 1877. 

I. vorsitzcodw : profc dr. CreIi«?nÄi;U, KnnUiirt a M 
II. „ „ „ Lucftu, Marburg'. 

1. Ritziin^. Mittwoob dem S6. Mptembni rormittii^s llVt ")" 
Na.cb <lvr constitnicrtinif «lor deuttK-b-rumnniM'tirn ni-'-lion U^Ut h< 
M'.tr Croizciiach mil . ilasa bucIi in dieacta jährt) die hcnni^gube dvs tu ' 
dtfiitsoliva vVT'TbiH'hs van Llibb4*a und 8ctiill»'r und «Ioü (IriuiniM h<>ti « 
tim dcron fiTtrtcUtiiig «ich ^io «iictioti bcii'ölit b*ibo, in »^rffwulii-her *t. . .„ ■ 
tcbntUi) 8ci. Hodunn komt dnc anuhl KbrifU>Ti, vcicht voo doD rerfimcro den 
mirh'ltudcro der uctifiti xnr TerfllfnRi«! fcstellt &ind, nr Tcrtctlimi?: 
I) Obrr dß& ni^iianffclsfcchBibvIte pronirimii, vun dr. Witt«. 
8) iioinricb von MciB^eD« geiifinklly knova as Prsnenloba Coatict 
ticontm. trftiirJaU*d l; Kroogcr. 

3) Ein von dem gelt. Iiofrat jirof. dr Burtiirh iu T6bing«o (fcbultcncr vof- 
tng; aber D»nto. 

4) Tlitiht-n zur ninlivjtliehon ortbogr&phii d»r dialcklai — "%% 

\-x liiinn - ' 



rniUH. vXMAkTL. ni WlMUAKitüt 



It!-. 



&) Tl!**rB ftr lila sr.1tretl>aag d«r dcotirliRn rtialAktA A>--iiH- 
tili(>« XU yn<i. <tr. KkcIi» IIicmu tu- ficn urlbc^r 

.. . i.'-f, im niflrigü dff y«mi»iii»eh-n)liij... „ ..irtirtn da 1__.;. 

f«r fiMlolftgeo-veruLmlunr f<ir «eitere beraton^ In Wi««t>4>leti tu<ucu»'-i)- 
• '- '. G. Wi.liaflU. 
O *.xo <iii<] f'>r()«riinir«n fflr di« bffsttmmoDg der ichrift 

««i.iicii fir mor. 'tcbubjr. Ali orgintatiir m den im 

Auftragt* >l«r gvrmo'' ' i<<'n sir)-tiou der Tol»iii){PT philoUtpa»* 

venumiltini* fltr di* rcrmmlinig zu Mncsbudra x<iMmncDgv?t«llca tlicMn 
dfl» barm prnt'. dr. S^rbs, Brandpabar]?, and donen dn bTni prof dr. 
T.Keller "ntbiiigiui . und b«mi (>ror dr. Mich aells, flcrlm /tun dr. Adulf 
Tlx-ibBld), 

NAfbtlrm lüoTkuf der b«LS«hlu6S gt&sai worden iol , dasa die ttx die f^itut«')- 
Xastg «ifler itftiuifrdjtbt« der doloktv »uf der vuriges |ilii]alui^Q*viin&nüucig gfw&hltM 
ooAloiwloD ober die tTfebiUMe ihrer benitan^ In der am tttiUg atAUfinderrHrn 
«itsita^ ben'cbt »rstAÜeo solle , und oftch Tolzojfener wähl der schrlftfBhrrr wird dio 
•Umi^ gttKhlosaen, 

2. litzQDg. DviinerEUfT den 37. September vonnitUg^ 8 ubr. 

Herr proC dr. Crelzonacb teilt der Tersunltmg mit, d*u deuinichst dl« 
tr^ Ueferuog^ de» vwn dr. Heinrich Ber^bani Torbereit^ten ..s{ii«cli4chat«e« dT 
fiaMTii" «mebeiot'D werd». H»rr dr. Berghaus liabe bei Hoioen geof^phijichea ubei- 
tHk rietlSich gvIi<);oiibfiT ^t'Ua1>t, mit dem iii(.Hl«rdeot»ehcii vnlke zu Terkobren; der- 
•dbe umle bereit« Atit 00 jähren and leln wOrtorbuch werde jodesfiüf »elir rei- 
dtm md MihitztiAm material gewäbron. 

Hivnttf ^bt lierr prof. dr. Wöloker uincD hirzco abrbs flbcr du leliPti 
und die Kfarifl*t<:lleTi8);hc tütifrkeit des um 15. junt d. j. Tervtori)nieii gemnaitlcB 
C. W. iL <!rein, tind b€r)cht«>t scdann Ober den littf^arMThen luurhluc dcuclbco- 
Iti 'i nur eine ume hoarlM'ttong der einielnds^ptbe de» Ueownlf vor- 

p' '■'. Wölrkrr demtiHcii&t b'Tiimgeben wird. Aasserdem ist er von 

t«^ i^^nil. beatiftraf^t worden, eine ncae aosf^ube der hibliothek der 

WD^L ■ . 1 . ^...^1. ,'i«!t>ie 2U temDstaltcn. Zu diesem zwecke werden die bcniDsza- 
|l*lMnHlcQ trxt« tttfi Deue mU den |]ADd»rhrift«n TcrgUvbeu werden. Hir-raof toUt 
yn4. dr WüldliT D'K'h init. dtw er mit einer ueaen ftosgib« der teioer leit von 
Th. WriKbt ]i*Vb«t t^npfnn» rer^ffcnt lichten ftltfranzOnacheo und altcogUsdien glos- 
«ar« Tom r.*rlrpTr - -worden Hol, 

Hott i'ivf. I -nach bemerkt sodann in bctrefT der in der rorif^n 

«itvanff irarlfill^u tiht-rxitziuig «rtn FraDcniob» cantiea canticorum (=' Tnser Vn>u- 

LC^; ed. EttmQller & 1 — 16). daas dieae fitti-raua ^naa sei and philulvgis<-b<- 
drtniFtinir Afi «toffea lel^re. dus en dem ftbentetzer t<>r aU<^m gidimgen si" 

'tiDien. Nach 8«iner meinuttg wenlc Fmiicii- 
\o\ I 9ci PS diwem gelungen, di-ntstho mjlhr»- 

Ifr^, I' rniT tiiblisi'brr j.\\ Tereinigen . tj erinneni nur u die Btnll>*, an 

(1*1 M^ -. „ räit alten vriedc] nennt (Vroiinenleicb ftr. \\} nnd sagt: Er warf 

vir d«« baniofr in d*n sc^Hiosa. 

HiiTaaf b&It berr prof. dr. Sach^ odf Bmndenbtiri; eben vorlrag' Aber 
Fr, T>ii-t lind atfinr v<>rdJiin6t4) um die romanliicbf ^iliiloln^io. In der rinl<<ifiinf; 

tahre. als diis ' -n 

' . mao (Xlncr w ■ ■ ■ t:it 



im 



tiKtmrni.i}*! 



rüi-bt gcdirlil hAhe, iinj tlns* er dL'ühiüb in iler dimJMlirigfn nitimi^* '11< '.•^y^\.\ 

l{ug£D den gniMiai g^Idirt«^ ttbtnu^tm vüU». In Oem iieU<^oo sudflüii. 

tra^e. dL*ii hen prüf. Sacli? deiuuitihst xn vQtülTdDUliiien ffedon).* 

dAbn dBn l)^büu vuli Dicj;, xilill »eirie werko u«bsl ilcu datlltit^r «r-< '. i><h- 

llfft-rau rert'iitiiiiOMi auf, ituil ' 

nein EchUoLtcn WMen und Hi<ii:< 

vcrct^liftfl hatio. Um deit Wert' dtC9C8 tie^Tiindf^ra der romnciificnen jiuUologiu in 

fiL'ra {TBUicco unifiuigc darzalogvo , führt «rr daun na, wait in des ctoxcIocB i' — 

niMili«n »fimohen tot Ilioz, vo von riner viiu^nndinrtUcheii biibnndlune dcrscltiim 

Dooli ({Ar niL'ltl d)o redi^ hnlir ttoin künnen , g-tle'tatA warÜHD M>i, ai:<: ' ' i 

da» jtfüt rrrcirijtc. Ziiiu sclilit^:«« biuiclit t*r nodi den nnuincb DUa, 

btiftuDi;, Titr di« bereit» 4001) m. gUMmmclt seieu, in uieltt xlxu ftiruct xcU iu 

K'bfn truten infice. 

3. Ritznn^. l<>e{tag den SS. Beptember mor^pna 8'/b nlir. 

Herr prof. Crnizonacb teilt mit, dou racbr^xo «cbriflcn eingMimt «oi^ 
deo a^it'D, unter andern ala li^itriig XQr kaiituia dar jOilUcb- d«tDt ' V 
«iu bt!brüir4i-'!-d(*nU>i:lii':i };1(>si^;ir vuu ttrtill in FrouVr^LTt , w>'lclH'!i ü.i 
aainkvit d»fr Bi'mchl'tjrscLKr sobr würdiK scheine. Hiuruuf fordon i« tiiu Ucrrwi^] 
prof. 8acbi<, ilr. Tbooliald uud dr. Kräuter auf. nb4.-r ibr« bt^raliiniron in luttrftlT' 
der orthb£rrapbi«chäii frJigo Itvicbt sn efstatteu. 

Herr pTiit. äüch^ Lenicrkt darauf folgeudes: /.iiur£t muss luli uuimi rnuinri 
attindnint' ont^i'f^'oi treten. Uvt ewtvk dtcsL-r vurt^lilüi.'e bat gar nirbu lutt dri 
iH'bal- and ni-briCuiiraclit^ xu tun, ^(*iidvrn sw bcxwL'ckcn fhr die diaim'.to diu 
mAnl«chct) und romanür-bi^rt g«)iii^t«s oio« bandbab<) cu biotcn, damit mau ^i. ... 
niasoi «io joder bacbst^ibo bei dorn belnsiTeodtin antor Aii&}{«»i>rocl)oa wird. Oarom 
«ordo Tortfuscbbifccn, diirnb tbc&cn der «acbe näber xa treten. Pic thcMii d«ir 
verit(.-hicdent!U berrvu Htud aaa leicht xu vdrdnigvn. borr dr. Krlinter üt in d*ii 

• ■nlffii Bi'ljr mit mir cinverstiinden. Da wir nicbt Ji)«!^! ffirGt!' 
"i'-li riir r£i:>iuaniKtvn ••iik* urtbo^Tniibir fv^tAtvUt^n wuIIl'u, w 
biu-iuiscbt.'a budutAbuu tu vnipfvhluu. Ob ö onil A mit j« einem oiuzigmi zoiohcn 
anti^«' drückt wcrtleu. ist iiu jpiiudtf gloicbHlUti^ . nar ist oln xtiicbMi lU cniiifeblm, 
du» nirht punkte nnd striche hat Wio man die oasaDening bcndübiicl. tat auch 
jfleicIiyUtifT. obpnso die tritfiß, ob die niouiniorung durch j yd«:r y an . 
wird. I>ii' baa|'tlrB)fo iitt: »ollon die drei iTdloii tbown hU ^fniniila^r sri 
Wi*rdt>n. Herr dr. 'l'beobald «rblioa&i Kii'li dorn vun hcrrn prof t' .■ 
an tind lipiuerkt, das« ci» wi*)i<>ntlicbt-r ToitM'hritt |ri-^n dnii ig Ti< 
htmc £0 cintttAlirrcn aei. Lo den prinupicn bororiia dorrbwcy b ' mj, 

»tu dar anwcuduntr dieser f^rundsätai* wfirde aidi 'i'- - " ' - ntru^i: i.. 
iirycbvii. Herr j>ricept«ir Wartb an!« Ilöblin^tn rn iliu vun ). 

■ wiiblt« hvY> ■ i"n tiliK üUi uui: 

mvT Vir. '. . < diiicb <iiu iiui ' 

häkclicn tniot ■<ini' R<-blüiio autizuilriirtKt'n, wi'tl man d.inii iiii'b; i :• 

Af.r band »b£iu«tzt>n Ucn dr. Tbeobald bemerkt dnruuf, du: <r 

elntvlheitcn ankomnii*, sondem auf dia JtwnekmiU«igkalt der gauwn bt</ 
' üodi prÄccptor Wartb för den 2w^llth^n a und « ' 
'IM vorgotcMii^i-u bnt, uufl berr dr Kriluttir, m-' 
^'Tiklmi, V ![n wiTiliTM ii'pitc. ci:i 

vatJm Tor^- w.Tdcn wilitc, und 



I 



\m 



iii:i)txcai.iirfi 



Hiuck (uigofai«, DU 1ib1)o ur rinun atufSlirllclioo aofx'it^ '•■'^'f ^i'i'—fiüik hi KarU* 

rub«** (*efaod(!n, der tfewUiwniiiifiseD bUiu wititoro 's vur i!iiilg«o< 

fuhrvti In der QartflulaaU' vtfrOrr«DtlichtvD klatvobBQcLinv' > o VTlcUnd tcL 

Dar rodii'-r, iroli'.h*;r )<iit]ATii) KI'M'Rtocks lif>n<ihmftD nni i. Imfn ttei.]tni'bt 

biorduroti tmtfirlich in er*-' ' bw. Ton »lor > 

l<^Ktcn aamtung wal zum teil noch nicht ^dniukt«r odcn soipn einige von h.]o[»- 
fltuck In (tliicr {iueuDg vorlundiio, iti vulcher wir sie rrOher nicht gekant hÄttuiii 
uQil itamitiTo tht v'm Dtnditii» kt^tucr ajirai'br ni(.''liUg. Rf-dotv fülirt ilanu kb , wir 
frlr HUt) dem umIiIuks in bdxug auf Scbubart, den GuutbuKchcin krvia. Leux. Lh*«- 
tfT, di-o kJ'ifjürbL'ii krci^. Klodel, Üliick und den tibltol't^üii VllJuisOU iirfalirnn, 
spricht aii«fQbilii<bcr Qbor Hmniicb Lonpnld Wftgimr niid h>-mor)it, du'» nr CJD9< 
«niikiil bricf« von dkbcm (^cfundoD babo. dio ^«dz tietic unfschlHuR' aber diis lob«a 
dewielb^D oTffdbca. wmbalh aiirb der erst« teil seluer Achrift übttr Wngnor Hoe 
ganz Andrre k^sUlU ^r.wlnnDD wnrde. Fernar er&bre mtn nuuiobtni bhor du pu> 
ljuill „Prometheus, Pi'ükalioti und Aeinit receuHontiui," wricbps unzir>!!fcUiuft vnn 
Wagner itnd uichl von (JtieÜU' vcrftust avi. Nacbtleui er 1'' 
dot bat, eU'tt er zuia »cbtubs in Buütiicht, dHüH dur K'zto i 
pbw im näcbiten jabre erscboUiän werde. 

Borr director Scbant<nbur^ aus Crof«ld lugt bitirauf via vod Dini m i !in> 
erworbenen »iHitii3«rI|tt auh dem ende> iW VI- oder iinfiuig de» lä. JBlirhiindrrtn vor. 
Dies pnthUklt ftuf BO Hcit«ii 'Ü4 gi>iKtlicbfi bf^tr»fhtitn>,'<)it, m^lcba riN' 
digung und gclurt beginueii nnd loit der Uiujmoliiiliri und kroLunt: 
in der mitt* jHiwJi eine Iflckc onthnlten. E« Ist, wie rpr«<:hiädcno IpurfcibJcr bpirifi- 
iten , die abiKlirifl viact. nltorco origioiLU I>io eitmcbe ht aUttmauiftah. In d{f4om 
munuscrijit brHnd«t sieb eine zicuiUobe onKithl nicbt uogiufcbickt brbuiidcltcr bilden 
wobei aaf jo oiuer seit« ncbuo ciniiin büdt! atn dem Xuaeo Tcstainenl. inim« ein 
ent^ltretbcndes an« dein Alton t^lclil, tind so «jmb-iliwh daj V''rhSlTn'>4 >!•- A!t-n 
TßstamontÄ z^tm Nenen aJ« ein prc'pheiixchi'B lM*xoichntt wird. ' 
ttU i't'die eint! un^ubl versc vor und crUarl i^icb nui '>>.'bli]6sv /.-.■. 
du niKomicTipt einer bibliutbck za Qbergcben. Herr dr. Creccliiii taacbt darulj 
aafmerkBam, dum ibu nianuKcrl|)t entachiodene fchnllchfcett mit einnr lliiitorii'Bblbri ' 
babe, und berr [»rdf Durbmiein buiui^rkt. dfku aiicU ila« Kaisrrzoifiicn de» pAjÜK-' 
reit uath Süd dmlsc bland wcixr. 

Aq die vi>u bvrrn dir. äcbaucnbttrg arwfUinte xusumoitiaKlaUanf; etrx^? bild'^ 
auit dorn N«>U0U TeKtainontt! »iL einem enti!|)rt.'cbdnd«n anii d(<in Alttf» ai ' 
Mxt berr pmf. Cr«ittfQA<rb in einvm l&ngereii Vortrag Auseinander, in <n. . 
trmde da« vollr im mitttrlalkr »ich aii ilio »Mcbounng vrin jNiraltQlvn Joe Alt») and 
N'tfocn Tcatuncotoi, in Mgc der danmli^pu bibelcrkiimngswcis«, gHvr.V ' i , 
und wtn unE dicst.- neliencionndt-ralcltang iu bundtrton vun bilden) am 

■■••U;. AU lipla^; diifitr, ila&K Au«h tni Jud^fnlbiitiic sii^li i' 
1 .-■. üulwickclt der rcdncr dunn oiu« jüdische tiiblcnajai'" 

nnii, wie er hutut-rkl:, fittnifillvr in Beinen „Herbataboudcu nnd WiotoniäcbLea" 
nuDcben tttltxlicbeu auf^ebluss {•i>be. 

U<*rr b<i&»t jirot Crticbs aus WflrabufK l<^fft fiodauo vin ibm von h* 
Ewald, «incu eifrigen namb-r 1 ■ 

^dicbi«'« von I."n« ror, wpIcIi 

nar-h fbr 17!*!^ nntfr di-'m ULel ,,1'ir l.intie mit' unn l.iuid<>" 
Pa dic»f(. iiiii.'i'ijrii-l(to ifodtubli widi'hf-s in pciriiii.it/ aiim n/.' 



rmtnu vBaMit, pr muHiniai 



IO!t 



relKosibrtcr «'«ti'lidat, der tii-'iuaJK «iiii«n rebllritt Ut." tid wmtitc^r anuftilirlich 
M. all) daji Ton SrtitMpr TorMTcntlinlit^. go rcnnut«! d«r irdiifT, d**« HchÜler. dor 
Mlir frei mit ilou Drswafni^uvn andf^r p(>u*JiAJtft luU>fl, dif^fff« gedieht, du Uun 

«tt< '.iii<n Bfiii ■»■i|,'r>, crwott^Tt halH>, ilie<)vr rermiitniig «idcr- 

«Ji 1 r nwdrrdcHUcle niiüilniolc ..erlw-heri," 

4. üftzuDir. Firltni; üvn 2H. iicptnnber, nftcbmlUag!) 5 iibr. 

Üniiftdiit wiril diuDber beraten» in weldur weit^ di« fortavtstine der From- 
faanttscbcti r. •leniacht^a Miin<lnrt<>u" zti ' it wi. iiad dann 

bcsdbloÄien. u zu n';ll>li-n , wdi'^lic Kn iin, die regiening 

fOr die uuterätutziiDg der zcitäcbrift zu gcHiminiii. Auf den rorschlog d«s berm 
pnt. Crvixotiarh worden dann diu lierr><ii prof. Bectisttfin und Sach« zu dti'- 
Msm zwcdci) g(!wBhh; densellten wird atifj^f^ben, drei weitere niitKli(>der xu coo])- 
llrma. 

Herr prof Oreizeaacb halt sodann eineo nekrolog auf Pbil. Wackpt 
natfol und EdniBltvr. ^ bebt ilariu Wuckernag'ebi vcrdi«u»l um ditu dvot-trlu* 
kircbsDlifid und m^ine tk)di<utoiig alx aotbologa berFor, ipzt aQitein.u)df>r, wiu pr. iu 
adoer rirbtnng streng o*iD»erTatiT , die Ter^Mt«ning der gaten alt«« xejt wi-itor 
ab trfft'nd einer jrotricb^n liabo. Als bnaiitv^rdien^tc EttmitUers werden die hi-r- 
ta«ii;nbo d(M Hfinrich von Vt-Idekt« flo wio 8pint.> IfistiinefD auf dem gt^biul« dfr dout* 
sehen bt'IJpnisiiffc nnd de« Ai ■ hun herTorgehoben. 

fIiiT-t:it' ii}Rcbti' bf'rr , xc iiiie 3iarbarg eise ttiiltoUimf; aus sclueu 

P" u, welche den txaiiin betraf, den PanüvaU nmUir Herteloyde in ihrer 

icL „ . . .iiill \üitti' {Van. Utl . 2f»— lUR, 2J.). Ita iui zweitön tramnbUd I'ar- 

thml mit cinvm drAclitn vcr^'Ucheu wird, und dieser ven^lpioh weder durch »lin 
w««#t) oi't'h diirrb seine *r'^b<iJd der ntnttcr pegcnaber (fcreclttfertigt erscbfint. so 
^rii'Jil drr p.'dupr die ansieht H'itt, i\ik'^« er wol einer andern sa^ eath'hnt, auf 
FuiiviU ßbcrtraß'fn ond sein — '- sei. Er «rinnort an dlo berichte 

Ifriorbiicber iin.l römiBv'ln'f m liebe tränme der ninttcr de» Angn- 

atQ«. dpr d(4 Hcipiu Atricanua Major, der deti Arinlomtincs, din* drs Amtos, sowie 
nilUd] der motter Alviauders dea Gri»Ben, auf dessen xeognugssaKe 'Üe »a^ von 
4«r (cOtlli>:beD bcrkunft dt-r Ubritfen beiden lunlclcxnnihrfln <tBi. Am-h für die Par- 
ttralfia^e xiiid nach »HMirbt doü vortragenden rcininiaeeiixen dt-r Aleiandontag>^ vei- 
V*rtrt wonloii , xinnul ftir da« vr»Ut trniiiubibl h»r H>'ncloydf, in welchem da« 
«nkdx-inen ron douner nnd Mi)ic an gleii-be rurf^'üu^'c Ik-i Alcaaudem ^i-bart ertn- 
oere. Kino lunweiairag auf Leii^ingB dtiutun^ der btta|)r\>obeoQn Lränuic in seinem 
I««ab>un bildete den «uIüom dieses rortragea.* 

Ilierfttir teilt berr yTttt. ('reizenauh noch mitt dAas die nilcbite vcnsialung 
itt ftara sinUindeti wf^rdu; zn v&mltxi'iidcii dvr deutsch- n'iiiauisclieu auteUiing 
werdvn du- i I St>'T<irn in Jena und Fi-dor llecb in Zeltn 

"^a^,lt hl. I i;i..ii. fOr deren in-fticlie l>.>itinig dein bunn pn.f. 

■larli hvrr [irof, Holland niu Tabingen den herzlichsten dank der anw. - 
„....--.. aiuntmcb. worden eodann geschlossen. 

flinaaN. dr. iDtnnEiaLixo. 



1) Dvntlb« wird demnikcbil voUtanili; in diettr SBitsebr. TSiäflinflicbt werden. 



IUI 



lUliUOGllAJ»HTK DKS JAHRKS 187Ö, 

ZV SKHLUf. 



Ä, Wörtorbüohor. Orommatlk. 

1, Fiok, A., VLTgleicbpnileH wrirtarbach dur Imlof^numiBfiluiii iimdim. 
PnU«^ ntiigcar bei tele aa&age. Vk'rter b&Dil. CMtttnKoiii Yunileuhoeck (Uid RiqirrflIiC 
H. M. 10. 

£otliält du niebwDTt and indiuc« von dr. A. Fßhrttr. Dar drittu band fv4ft-| 
«cbalii d«r ^eriiiflnischc» siirocbdiibcit) ervcbien 1874. Vgl. Ximipipr im Ansi-igvr' 
ftlr dviitacJios nlitTlum I. 1—16. 

3. Uritiitu, Jiir. luiJ Wilh.. PcaUcbi;« wi^rtt-rbiit':!!. liCt|ixi((, Hl' 
IV. bbiide« 1. alt. 8- liefermiy, tMcb'iih'l von 11. UlblcbrnD'l. [(»aaoffr — 

IV. bandtig 11. nlit iO, Uoforusg, bmirbell^t von H. ttejnv nird K. l.aau. [Htin« 
— um]. 

5. L. Oiefenbach und E. W&lck«r, Ho«b* ond niedcrdcntecbeii würittr- 
budi der iiittlleivu und ii^uen xelt, xur er^Dining der vor band enen wrprierbticliv 
tiaw. Fninkfurt a. M. 4. lief. |S. 43:1— f>3r>|. b. -t 

4. Satidore, D., Dcat&i^bus würterbticb. '/.veite (onvttriiidortu) 
S bde. Leiytig. WignDd. 

6. Wvii^aiid, K., DotitBcbaa wOrterbacb. Zweite aafl. (Vlorie aafl. Tim 
Fr. Scbiaitthf bnori binoni deats<\))«ii wb.) G[«Baen, Uicker. Viürtor balbbd. XVl 
ond s. 1^1-1213. gr. K. M. 5, 

6. Giimbcri, ßcincrknitgun inid OTgfiacQZigva xa Wcigaudfl v^rterbaetii*. 
Projcrnmm. Oroäs-Stri'Htz. Hahcer. M. S. 

7. AV^anig', Chr., l[aDdwI)rt<TTbacii dar dotiUohcn tqimchc, mit bcAoichnunif j 
der Btinspraohe ond liftüiiotig it«w, qoq bcArb. wn K. Kellner. 6. sorgf. Terb. 
verni. aoU. Küln. Du Moat-Suliatiberg. VIIJ and 1014 a. gr. 8. H. B. 

Ö. Saudcrs, D., Deattcbcr «[iracbvchutz . (fcordnot nacb be^iffen ttiw.'' 
Hamburg, Hafl'inahn und Camiie. t*. Uftfening, a. l.J*i;t-lW.S gr.Ä. M.? 

9. Scliftde. 0., Altdoulrtheu würiurliuch. üwvltf nmjftfttrbeitrtc ' 
»nd. Hstl«. «aibtiubaaa. 3. bcfl, o. 321 - Imu. ^. ti. AlL^t. Amrc-it. > 
eher. Koitsdir. f. d. pb. VIU, llO. 

Vgl. unter 135. 2m. 

lU. äiuvers, Kd., Grandzflgo dor Uuljitijalalogic lur cinr 
fltndiiitn d<^r laatli^hri* der indngcrmiui. »itnirben. A. o. d. t.: IüIjI' 
numlaobur crammatikcu, Icarbuilot vuo F. [tljrlmlcr, IL Uulisctinionn, S 

Mcjr«. E. Sicvrrs. W. D. Wbilucy. E. WlndUcb. 1. bimd. Läpiiß, : ,i,, 

»od lihrtcl. \ qud 150 n. ft. M. » Augru. vod Krlntor, A.f !&. lil, 1 
MichiwIU» KX. tu f. in. &I9'-623. (DumI und «tiic«! oder oRilP) Hcntf . uchll 
67, aää 

tl. Wbiinej, Wm. Pviftht, I«aDgaaf^i ni' 
rittioi* to tbn Indo-Kurvi't^an ramiljr ot lan>,'nii^r«. 
By R Morrtft Lmtilon, Trilbivt-t. 3SÖ ■- ä. 8b, 6. 



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^HL » a. & H|i iiU. MS X«. t 4 «. Xn. Stt--4Ct A»» 

bnr, TrtkMT. X 1. 3l8i. & H. T. .i<' ^'v>-> Abc««. ^ » ' 
n. i^^lS. — ONbof. L. Ck i|L Mt» — «i«r««. J. La. ». 3t<^ 

Sh ABg«itiB7< <!''■ P-> ^^** ttHlMtutlTin ta iln f*t»A » 

MUtuti«<«]^»cti In dn tMtdgcraiKiilwlmi »pnkclw«. Vv Atrall 

lanu n Orn. % ». 4. KtttLAlt «in« SWnkliÜkl)i:> i^TiMDn'M <i.i. üitit^ iti<r 
AA. «abfftutlrdexüii mit steter Tctfluchanc dM fot an4 tnll VfrwoUou *u( itu 
AhxJnr. odJ AltdAa. IMa ayobalss« dtt ntacnu fonchuiiic «itui "^t 

:;•. i'it'iu-^rf, '/.ar ftBg« dos nnpran^ der RumnaA, N—^ i ikU«*! 

dk iiri.]irUngUi^he Dnt«n>'liaitliin)[ «tMrlttir nnd mIiwucIim «««u« 

,-ü '1 lytt- PB. btr. lU. 1— 90. I!»?. \V1, V.irftw»fr w.Midul tiilt 

|{«pa lui j^iioiiivn juuicht ton lUr «nUUliuii); d«r N •lUtflliinttnu 



its 



tnBtJomurittR t>u JAimM ISTC 



ns dem gen. plnr. -AdM and nbat (tlr tUcw decUa. bolw hlttftHiulirlilit>If in 

27. Oathoff, dr. H.. ForeoliDDtfen tut gebiet« der tiiiltgOTiuAnlBcli"» ihhhi- 

itateu Gt&iuinbildunf;. [I. teil; Zur ^«scbtdito iIca »cbvuch<>n df^ntitcbcn n<~ 
.Viia, CMt«iiobld, XI u. llJ3»- gT- S MG- Anget. van Zimmer, A C'i 

HB, Slofers, E., Die starlp »dJectiTded'uiation. PH. btr. 11, 9e-lS4. 

fr. wrisct (He Annahme eioor o(>nipiinitiun des Orlj^rtivstamiueti mit *[■ ■ ■ < '- 

Mlamine J<i zurticlc t:n«l ciklDtt iKr «tsrltt.' ilokl. der u-ljntiva alfi >■ << 

den i^rMQaaüiiaUtljcfttvc^ii («Icr. uHjfü, sdrra, ni'pci) txuS ulle ii<lj(»cüvii. 

29. Paiil. H-, Der aMaU» im geniiiinisrlieij. PB. bU. U. a')9— 3«. ranl 
aQabt. darzulcgtiU. dasd funnun wii' gut. Pamma, hntmtna. bIiJ. (A«ni, blindfru 
DUT ftla Drsprüngticlie abbtivi za ertdäreo »ind und dasn (letn>;eit)iU« die auolaal 
g$t)i)iw einer inoititioit>rniig bodiirf>''n. Kr geliiugi ru di>in rosulut. da-it im iirgct- 
inAui»ohvii die abUtivfjru durcliwpg crbnlteo wnr. 

30. Scbprer, W., Die redapUcierten procterita. 'A- l d. n. XIX. IM— U>i*. 
(AHcrloi Polemik III). 

31. Kölliing, E., Zar entetchntig äer relatiTsÄtro in den pcrmnr. 
Germania 21, 2$ — 40- \6t1. tritt der aafltiunng FrdmannH vr.n dcti k:^ u^ 
entgegen uud sacbt die ieintge („üntcrs. tlb«r den auifall dei Feliitiiiirvtiumcoi 
StruBiibnrg liiTä."} dadarcb zu KtUtxen, duuu er an zablreidien an. beinpicleii uigti^ 
vri» der zuuüdist iparadlscb auflrctende ansfall de« reUtirs s|Ater zunalun. 

'S'J. Kräuter. J. F., Die proRwliü der nbd. mltlnuler. TU. btr. U. fifll— fi?? 
Im vescuttiobcD eine zuKonimeiiistellQng diT vemobicdeneD aiisicbteu 9tfet du- ti>üu>i 
Ucbkeit der uussprache rou doppelwuHODanlvri (cuasDtuuitdebuuiig}. 



33. Andreren, Karl Gtibtav. t'lior dcatM:ho volliactyniologte. licilbroon, 
Henuioger. UÜ a. H. M. 3. Qga. inü. — K2. n. f. 111 . 4. — Ze. L d pl 
VII, 370 (Wüiflbold). — Zn. t. d. g>isiuislalw. »r. 11. — Bl. f. litt unU^t^. 3| 
iSandem). — Aog«b. alig. tt 2811. — A. f d. » 11. 83 (Stoinrntf/er). - L. Cb. U 
■p. 6Q3. — Iturtseh, Germ. 32. 106. Binv znuitc nulL iat boroita ereicbiaiieu. 

3-1. Wintoler. Dio Ki>r«a)v>>r mimdart do4 r^inbuut Glaru» in ibrcn ^uo^ 
»Bgon dargcittcUt- Leipzig^ Winter. XII und -2U^ h w- 14. M. 6 Aagex. ti 
Scherer. A.f.d.a.ni. 57—70. 

3&, Prnmmann, Die deutschen mandnrti'ii. Zcitm'br. Hlr dicli' 
scbang nnd kritik. H»ltc, wiU])i>ii)iiia6. Uiind VII, hrft *J. Inhalt: >^: 
tr&go XU i-iuom llenm^berg. Idiutikuit {a. lütl). — Jih. Mryer, A^ •• 

der iiiirdontalemaiiniKcben mittidart (s. I7Tj. — Ktatib. ein »trbwcU'i..-- :; .-i ■i;ai 
laulfreMtz («. 191). — Frbicbblur, OütpreamiUebe v«)Uidicd(T («. Stftl). — Schrll 
deotACbe sprachprobeD ans L'ugarD (8.220). — Wof)<tr, bu l!aln!. !' 

Wlf op de ["roiivo stellt (ä. 228). — Paliu, proben siddrAiRcbiT tu 
dem lf>. jh, {«. 238)- — J. M. Wiigner. ein hi«toriich«8 vilkallid 
Sprachliebe «riäiitcruDgen Tom hTausgfbcr {a. 243). — Öcltcnr bij 
feldgnrailatfltken in d«r luatidart des dfirlngtMb-aftolta. ofterlnndM (a. 358)14 
Mttemtar. 

36. Birlingor, A-, Aleniacnia. Sloitachr. fflr ttpraobo , Uttiwatnr nnd tqE 
kunda daa Elsanttei and des Oberrhfitui tiaun, Marcna. i. jabrgwkn 



ts 



i*. Utterstar- und caltani««phiohtft. 



V . Wilk. OflBtkkklB a« 4«*teW« UUeAtar tan Jm Ut«- 

•Üb aotca t j^igmnrt. 4. nt. fnSbmf l B^ H«d«. Lüt 1—4 

r =1^ •. ! - 

ras d<T denocfcm Utteitarfvdiidhto von Vt&- 

Jm i ,.„... — .i. ai i 8. IL o^4a 

•kl Kichtcr, Ottti. EtsAkran^ im £* Jiwmh» Uctcntnr 4tt mlütl- 
^bo. S» kiUMACb fir Mhen acKtka «>w. Lepc«. ai giiaM i «»d TMkcaüv 
Ua •. V. t latlBMa. & t crmnv. 3i}^ «rUärt dM b«^ ftr nlmackbv. 

41. B«b«rik^, F'Hi, GescUehM 4*» iimiiii «a4 4#r Ulb vemiattfn 
4k hUf4n» tt«Bg<o ia Deaucblud. &•«• «k.; Ini na u^a«« 4m IH. jb. l hi.. 
V bfilU. BrulUr Oatobonkvs boeUu TV sad Xtt ■. p. & M. & Bi» atuu 
11 ih- — JUe«L TM Paim, J. U. «. &7L — SduMcr. EL t litt uaoIl 1877 

4£. W I. Pbü., Du 4««tsdM küehvatiMl n» 4«r Klttstn a«t 

Uk nm >n{B.i^ . jIl Ldpxic, Tcolnfecr. 48. n4 49. IkL Bd. V «. 3S9~ 

4m. fT. & • IL 3, 

43^ Külblag^, £., Bettii^ rar fer;lciclKiiid«a gcadüelite dtr PwnairtiachcD 
poMw Bot! {ir^uj )1(« nUtcUlUn. noUr btfdadetvr berftcLaklitUcBni^ <l«r eu^liicjwtt 
ud Mr4b<l»n Uttcntar. Br«iüu. 4 tL aS6 t. a H. TrSa RorMnaMNiii «inA: 
Dia oord. BQna^ ok Bwuia&da Kttd Um qwDn (•. 9S|, Uitni^ iqr kcatab 
uad iriti4>^«o T4nr«rtaDf: der kltt^na UL rianrpoiB« (a. t3T>. sovi« dk laj^be 
d«c£1uiiffcUil-%'Lr . T^<n>4»dmDilt«4**)» dar BtMtra aord. bariwitoiiir der fodit- 
g«. Ai«e» . , A. f.<L».in. 8^—93. — Og*. 1434 - L. Cb. :«&3. - 

Trita Scfattli , kDüi^ib. msMsi^ «uutsh. IV. 111 — 144. — SochkT. J. U. Itfi7 
Art. 69. 

44. L»c!iaiatin. K., Klria^-n.' ftclinTteii. Rrtler butd: nr d«QtMtbcB {kUllo- 

Inei« LriUEiifc. VOQ 'Carl UnUcchoff. Bertiti, Reimer. X üod 576 «. 8. ZwaMjqf 

iahkuiillinijren atbst nrkcodco ..mm Lessms." BUhcr U|;cdracltt wu il(>r nr«llc 

'teil Taa „ClMf aluL betuaung and remkuaHt" (]föl). — Aor». Tcm W. Scbcrer, 

IFmus. jiiMf. Jecemberlieft. ~ SUinmvytt, A. f. 4.0.111. 33. — Sler«». J.Lcl{<77 

ftr. 6. — L. Cb. t64}6. 

46. Uaa pl. lt. , Übw di« «nählutg Ton ApoUonliu Ton ^n» in M. UftD^tii 
ÜpnacaU toL törtii |>aa frior. Lvipxi^, WnvH 8. M. 6. 

'' Thgfrber, Jullai, Die liandgcbrifUIchflD hchitjo drr frthrrcn Stras«- 
bu:. Uotbck. Q&lcrulob, B«rtvkniABQ. Vinuad^Kis. &. M. I. Aiigex. 

« o f»kibiAirj«r, Ju L 4. JL U, 287. 



47 IWla» «Jemianta, b^sonJcn f&r studierend« orUntcrt ron Aotoa 
jfk. L-^li-rig. Wd^-el. XVI and 1*8 i. H. M. *.». Aocr«. v.m MsWj, 
:. ti»- VnJ, a48. — iVter, J. Lt. tir. 507, t. — Kaatniouu, yUUoL »n«. 
18. Tacttaa Uermaala. DI« OdrouinU deiTvilus. dcatoobc QUanaUnni; 
i. Krelbor« t U.. n#rdflr. 47 ». 8. JL »\Wl AHgvi. 
■ .,8. 
*m. t. aauncK» rniLttLauix. kd. ix. ^ 



1U 



niULKMaArnift dks ^AtiRwi 1874 



4». Tm^Ioa fii'iiuHiitu. Die Ocrnianb de» Carnoliu* Taaittut, sna H4 



6U. M'JlIi^iiliriff, K., SrhTrt^TttaniMfticI bqr I.itbet-lc nc^et nmli-n-ii nai-fitl 
(•fftt Qbftr fl«n Hcbwürttanx. Z. t d. u. 20, lU— IK). 

fil. Arnold, W., Ausiedcltut^fiit uikI wuQtliiruDgeo tleut^.hi^r sUmniv, ZQiui 
uiwli ItctisiAClioü (>tt«iiain0n. Abt 2. Mafbdrj;, Elwert. H. M. 10. 

&d. VüifC, Fr. , Lvbeo und diofaUo d«r douttidian 8|iic-Ueat« Im ulltubilt 
ynriiag f;«tuL]t«n im wii8(>nKc1i. lorptu kq Orclfswfüd. Hullo, NlMn<))-t<r. 33 «. 
M. M,8U. J>, :i— äH oino ntfrinncin gebaltca» darAtellnog iif» ATiiolmanuAlclMDü ol 
VcMllllich n<'n(> gtf^i('lIt.i}lllllVt<^ tlotig spidlniimQ ditt vir vciii jucnlal 

(». 8), i«t zu loiwcilfln: elunsi» (i. 11), dajt» »Ilo iiiirKi-u . iU;r dtM miU-^l 

tcn «ptellcnU« waren. 8. !i1^— 32 bcleifo. — .Kugtz. vuD titeinnitiyer, A. t 4. 
U, ai, — 1.. Cb. 8p. Iü3l. 

&3. Jii«t, üur p&dftftogilt i]«i Diittidaltorä, A. 0. d. t: Püda^ogi^ob« 
di«tt von dr. W. Itrin- TIvft G. GUanaoh, Baumeister. IkL 1,S0, Ar^n, 
StflinmoypT. A. t d. a. II. ÜH«, 

M- Bergemann, Uoa h&fi-^ ' [laali Gottfried von >'■• 

lin, Katitlal). M s. 8- AI. 1^. . . :t. wcrdeu fast oline < ^ 

andtfror diclitungeu aU de« TriaUo: Kmcliuuji? dci« riUera, scbwortloita, cniillE 
(tr>r frau, vurniähltuij; , kOnig, innailc. ]ahttii aiu bofd. — £rkl&rtu> xltfUon Tf 
Mas^ni &9, 11t. m. 7. 1(1. if 132. 23 Kiidr. 4. 1. 

0&. Blaaa, r. M.. Zitt 9. JoIiAimiHnitnn«?. Tn dvr Gftriuan. 91, ?i 

fifi. Androsuu, K. G., Kar duaUcbcD naineDknndr. In der '•■ 
47 — .'lO. Krj;aiiiiiii(;<Mi zu dci vrrf. altdcuUcbcn (nfrioattunaaien. 

57. Dtlminii^r, K.. Altdeabtcbo Dtktufia. '/. r. d. A. \X. Il.V ktts A^ 
cod. dw VaUcaii» Pftlat. in. 

6B. Keller, A. t., Mtn guta »obwinkc. 3. aafl. Hcilbroon, Heoaii 
107 fl, 8. M. 1/0. Anger, ron St«inn»!yer, A. t. d. a. II, 212. 

59. AUdeutsctivr wttx und verstand- Reimo rmd 5firfiebp nun lU 
UV ond I" jh. UicMcdd 16. M. 4. 

00. Wundvr. K., DeuUchos spricbwüitcrlcxicon. LelpüK, Bnickbatt», K 
5ß-51>. (IV. bMd.) h.4. 

til. FrUcbbi«r. PrtnnUelie spriehwfirtGr und vollutftiQllclie »dnDaariv^ 
(fVHUoifloIl und beruu9|;cjj'('b<'a. Zwit« aaialiui^* iu\t «Ineiii tfloi^Mir. BerllSi 
Un. XII nnd 204 a «. M, 4. L. Cb. 1877 «p. 633, 

G3. fiiing«r, dr. IIiTUianti, Rund.l5 und rcimspffieb«? naa A<aa Vi\gi\ttxii 
riauori. IJCVI und 304 i. 3 lil. gr. 8, Ang» vod Uraune L. Üb, »f. 143:1 



03. Li«lir«cbi. F., KImdo mUtvilunKeu uid«rÖ«nnan. 31,67—80. L 
ileiii 'l"UMk);o. 3, lal&adUchM nl. 

uwi- it, 4. Goow - berrj. 6. 

7» Obvr |fua|iul. 

i>4. lUaas, C- M., Volkftftmlicbu ans NicdörOttRivicfa Ober prUnsen, 
luAum ai, 411^416. 

' rutal, Tiere nnd iittanzcn In der getiiiaidatttten vollc»[M)Kile, 
der olle zu Uucliu. 



atnui«iBU'«iB tun -ijuuiis IsTd 



n:. 



46 Grimm. Jouoli, DonUclip mytifA<tg\**. ViorU aitf;^a1io, tesnrgl vdd 
JDanl Uot;» M^ya. U. bud. Berlin, üammlcr. XI.II and töii ■. H. U. 12. 
utttf Ipsod irw-lditti 1S7&. Ikrinliti^tmircn wwl« gcrlDge nultu di)« h<*riQji< 

'□, K D., Nornv M;til>''lAb'y i '^\ th« rellj^oD of oar fi(H-t>-filhen. 
fCiKitAiaing oll Ui« m^tiu of Oie Eddiiu, B.VBtvmtttU«(l uicl mlorpreM- CUv«tfO. 
173 jn 1^. 12 ili. 6 d. 

GH. Üimmar. ü., Parjanva Fi^irgyn, VAta Wddui. Kin hoitru^ zar rcr- 
gUl ! u'ie ü. f. d. a. XL\, IGl- IHl. 

<i , OfU Närdl)iK!rn«)i itttiMjrr^oIse og Uadetrn 1 Iledtmold. 
n , C. Ä. iU'ilu<\. 137 ». K. Mit 37 ilg. m ln>U»ehiiilt Aii^'ox. lUg. t 

I >u8l. Iä77 H. ^ii'.i -~Hi; „difl Mdun orütca alittfUungeo lutiJäiu vud deu 

^ICTiiHtiitutn, dsm iDDorn aiuboa dt>r r;ött>)rltr>re, don lciu£>elvor6telu>m (f^deo) md 

.' I . ■ f: . . . . r>«!n wir'"' • f.'il di-B bridilciiis bildet dli.- ilrltli' 

:p mit den ein;«. i ii , DUmeiitlji'h mit dm hmiptf^^^ttfm 

lu>, i'Uut uixi 1 roy I" l>t:r wxi't dicker „Avr '. stcdic" lif^ 

ia, diu>A jndiT F^'itz tl . AU& den äeUrifUicbmi i.ilitlicn ü1i<.Tlie- 

(itmngai und sacliliclirn lütertniiii^nt ?rUärtrt wird." 

10. Ki^raer. prüf. Fr., OeaUciie t,'()tt«r mid gütteriui^ui) , icnweiL Aie kU'Ji 

In lÜehtuo:;, »(iriebtriirt und braucti Ipünudig «xliftltcu babfu. Eine vorstihiilo xtitn 

'loutdchcQ litieriitur. £rDt6 hälfW. Leipzig, DuofTot IV il tUf v. 

71. l'rrlit ttltdftiitsch*^ gfitUrlohrc. T,cipi;i(;, Wober, M. 1.20. 
72 Giiothcr. £■ A. W., Eitra^r leitfiiilt,'<u der donuclivn beUIousage iIm mit' 
Jlcni nebst einam Gttcrbtlck flbur die KötU-rli'hrs der alten Deatsflicn. F&r 
ffüiauitm und rralsdiuluti bearbeitet. U*nnoTAr, nrandes. IV und 4& s. gr. 8. 
I. ^HO. 

73. Cb'.'vilier. Der deutMh« mythtu la der pUanEOuwolt Progr. doA rtal- 
|;/lBnuiauu zu Siui':Li>w. 44 ü. gr. S. 

74- KUfer, F. J., IM«' ^igvu d«« RlieiiilandMH run Baul bü ItottorUam. 
MJI. Mains, lUpp. P^ und -JM a. h, H.'i- 

7b. Sr*{ip, AJtbnTt.-riiiahrr wgcnschdU xiir bpreicbcTuiit: der indo^finn. ni^'Utr» 
»U 7 illuHti-. Mümbon. Stahl XVI und 7!^ b. ur. ä. M. t^. 
7ti. KriitcaKOD, E. T., Jjdakv Folkesogii. luuUmic af FoUtemUudc I WA. 
IjUendal. 60 a. 8. 

77, Wolso^en, fl. v., I)t>r Nib«liing«iuiytlias la Mg« and UttorBtnr. Iler- 
^l' 't. XVI uad 143». Ö. JL 3. 

UttbU«, n&ltvrglftflbe nud Kibehmgenring. Dtlrkheim and l«oi|)iiK- 



aa i. 



ho. 



Rfhorn. C , Die Kib«laD^D iu der «Ututstbro poeslc. PwKrtJ"»" <l«r 
■ .V IL Ort..™. 53 6. 4. 
... Dit) qaollsn and d«r tüatoriacbs wart der fräbt.i«'lii it 
Bonn . WclKtr. 6& i. 8. M.I.SO. 
Stfkw><b«l. 04r., T)(<T tiid In d4fr (t(mt(chen sage nnd dtrMnii^ U>'i- 
8. M. I,t>' \».,-ü7„ li l'b. lW*i 



in; 



uiutimiurmB um lAinuai iSIt 



von 

WoUmui flaa kyot al« 



Zur gcücliicht« diu- ithlIms^. PB. fatr. XU. 90i Ted 
«lUtfllo nur rmgion. um seinen liioiudichtnitgcu mclit 



ben za ri>rarliJifrn&. Der dritte abscbalU hnodclt rou der vcibindung der gral ^-^ 

mit der tob Artbiu. 

HS. Zartivke, Der Priester JolmiiDeBi. Zweit« abtuiDdlimg. eiitli '' ' 
IV, V and VI. Ui\a\g, llixtA. 1 bl. 18« k. lu L ALö. Aia dem 
abb. der |ihiL-hist lüuaö der k. aäulu. alcad. d. w. ur. 1. fielbätanz. L. CbL I6tt 
HK 607. 

84. CrcUenacli, W.. Judav IkdtMiut b l«'goadti und «44^ des oiittflidtcn. 
PB. bflilr. U. 137— S07. 

D. GotlfiOlx. 

85. Ohrloff, Die AitteBtamenUicheu brochstttoko dar got bil»«lQberMti(iDf. 
EiDO triliscbo unterancbunt'- Z. f. d. pb. VH, 251—90. (Sop.-abdr. F "' 
HCtüiaiu. M. 1.2U.) ni<> abcritctxtiiiK Aar aittestanioiitlicbcn fra^moiito 

fib lt(t im buohHtßn gnd<' iiawahrschcinlirb und wird wal clDeni der ai . 
gcati« tuzuweii^fiii ^ciu, von drnpti Waluirid Htmbo bsriciiteL Atigu. '. 1 : 
Tbeol. littemtarbl. 1«7T nr.9. 

KG. Uaupt, H., Die rorredti der got. bibidQbcntetzting in M. H&nt>t3t npuA- 
i'iiIa Tl. {.4as dem Berliner Icvtionacataltig« van Ü. 1}^C9.} An};az. L. Cb. ar. b3, 

S7. i'ctur, Igaax, Gotisvbe ir^njicturen. Prugr. vuo LoUuivritx. 10 l 8. 
Angtz. Ton fJeriag, Z. f. d. \tU. VU, 4ft4. 

88. Lacke, Otto, Absolut« pftrticlpia ini gotiAchon UDd ibr vct) 
griMlitgcbcn t^ri^inal^ mit Itusoud^nir boräcksichtiffUDg dvr Skeiroioii. ii^-^L^^i^. 
[Gt^tÜngea, Vaadunbucck und Kuprecbt.) 58 a. 8. Aog«z. voo Bcnibnrdt, Z. t iL 
ph. Vni, 363. 

E. Altuordisoh. 

89. Eddn. Hildfhrand, K. Dio li«dor der älteren oddA. ISiemDiidu 
Edda^. Teil mit kritiscbcm apparat bvnius^e^cbcn. Pndorboni, Sch5ui< '■ 

und 'MO H. gT. 8. 11, G. Im Vorwort ^Ibt Möbiu» aa. was II. an <! 
pDtai), w»s er: oorrccbjr, ^tAtt>n nnd die beArbeitun^' von Hain<liiim(ü fi' 
zu. Das blich Ist lodit-lirb cino kriti&cbo iiarausgabc. Einloitmij; . u: 
«xläatoradtüt wtirttirbacb lufrcn im plane, kootcn jedvcb oicbt anjt^'-nihit ^■■-■ 
awh wird nmlirfacb »tif cicorüs Ttn-wieaen, vralcba noch fcbloa. Reich irt dir 
tbw-liD t'omiiientAr, dvr di^ii toxt be^lnit^t und ollos entbAlt, was litibor an t 
bunten zu desxeu itjitiifj^uiiK rt-rudcatlicbl ward«. Aligez. tod Kölbiot;, Ocnuiut. 
ai, 376. — fJerinp. Z. f d. ph. VIII, 4m:1. 

!KI> Eddfu Ttni,'g«, B. . HarndLimul. Aua dcu vararb{>lt4!a Kri «iDsr 1 
•abgäbe dar «u<;«'QftAWD S»miitidar Edda Id Z. f. d. pb. VIT, ,177 — 406 
L Abdnivk de» biites am r^. R«g. IL Uorgntolter teit. IIL AUcrnnsin« 1- < 
Vunfffn. AuBh»r dnm etnrk cormmpicrteii toit des E. ifibt ca um 
imI Tiir dio kritlk. D&h litvl ht in dnr Ti^InaDga .laga beiiazt. in ' 
in I \''i: na.t iiim tiusi dir ciiili:iiiin>f 211 ittidrutiiirl: 

ten -i iliuig werdco uatcncbicdcu': nuukbst oitifauh -i' ' 

mit tj'riaubttn t-liuuttntflu Vttmeben, aaoh HKitriicben und BUU»tiBobi*ii .< 
unter wtirfcn Knttftaitdeii I.1I t* wdI In Ni>rwi^*eii; sein<^ '' * - ' '- 
nkbt jnuj<rr nU da« X. jaJtrhuudiTt IV. KrllUdiv UU' 



I 



DihUöufiAliRa iiiib jAniiB» iM7a 



JI7 



XviHlHin ftr. B u&d f> wird elo» Ificfc« MigoD'immuit. (Tic Biiggn oseh Gnilrliv. r<. 
5—8 «i^nx!. 

Ol. EddiL. Rig« iprfldte [lUj^-miÜ) and du IIyodIa-U»cl IHxndla-HAI] 
Zw*> »ü'-UI-vUiiFcbo peJiuht« der SRiiiund->-ei1da t'rkUrt ton V. W. Tlrtt^n . f t> 
ßlmwimrg, Trüliöpr. H. Einloituiiffen , UsU. nrliiat^iniDgcn derMlb*?n , ■ ■ i- 
«aUtug'. aatacrkosfren iti diMcr. IMde geJiclit*.* wenleo ihres sutjul - «UiiM-li(!n 
lultftlU SicgfU zuaauni(n(cüst«llv Auf dio ire»talt dfa t^xUs wirken bi.'»unJi:r« M- 
lltndo iwvi ftiiuue: dar faulkven dm alten fora^rdaluif mwta mtndcKticoa auj Hier 
fiU1>«i Irdti'titfD, und i'H tQ\ffi itu der natnr der allitentioa, du« zW'- 
n*Dd<& «ilbcn Dicht ni^bon fioandar aU>bftn dOrfän. PAmevmAM UnA d.-iT i 
foclit ilfl au ftudoru. Ä«3 deoiHyndltt-liL-d «od ' 
ttpä hin skjunina aiiBgcachii'dcn: sio cntbalttiQ i,'< > . 
notUca. 

92. Kdda. £. Eölbing, Za OE^Ifidrekkn. Qemiai)b 31, S7— 9S- Erkli- 
rung einiger sttilcn. 

i)3. Edda. DIo allere und jän^Mro edda vcbA den mjifaijclKn crzüUlon^'n 
dar ikalda Bber^ctzt nud mit ürliiiternnfren Legli-itet vüii K. Siiuruck. G. iri>ib. 
uJI. SbittfcMtt. CotU, Vni und 4(i-2 a. ^t. 8. M. 8. 

94. SfmuDii, B., UntorsucliuD^^u über die «g. Völuun^ nAg«. InPB. bit. 
ni, 193 — 3lÖä. Btib&üdelt to vier capiteln: I. Chjmiktvr und em&tcbuii^f(i>ftchiciit< . 
n. Du TCih&ltDis dar «oga ta den ixidiiuJu^n licdem in den coDtroliorbiir«D pAitlcn 
dsTMilbeu. ni. Di« der lücko in E. eottiTtcbeiidu juirtio der saga. . IV. Die toi- 

^«Mtllcbt«. 

B&. Er>hlor, R.. Zar Mägnssagm. OenDAniA^l. 13 — S7. Krg&tixnngcn so 
F. A. WoJiT, Dotic«« isr lea Ssgiu di* JkUgus etc. uad zu Sucbicr, über die i)ucl- 
Ira d«r Mägits mt^A, Ctcnn. SO, '/iS-SAl. Vgl Kbibing, (ienn.Sl. :}.VJ fg. 

VgL Blieb nr. 43. 

F. Alt- und Angelfl^cbslsah. 

!K>. Utegor. Max, Die alt- ond anffelAÄrhüisobe rerskun^t. in 7. (. d. i>b. 
VU, 1— M. (Simderabdrack. Hallo, «lU-^ubaus. 3t. I.L'O.) 

S7 Bconnlf. Tb. Arnuld: Beowulf a hcroio poem of tbe eigbtb contar). 
«Ith A trAti>]aUt)i), Dotea und ap^endix. London, Longnians, Gm>D and Coiii]). 
XLll und -^S^ n. 8. Ang«». L. Ob. 1877 sp. «65. 

ÖÖ Taedmon. Wfilcker, über din bynuins Cacdmouti in I'B. bir tll, 
M8 — %7. Verf. hcHrtiitet das alter, welcbos dorn b}tnDu.<; von '/.upittM n. o. ku- 
r«iprocb<in wird, und versntrht za zeigen, daa« die 8|)nu:be nicht alttn-tdmlicber iift 
in DurhAtu-book. 



99. Bcliand. Der Holiand, boir.t!it.po^gcben von n. Rfickcrt, ancb o. d. t: 
iVnliM^lit: Dicbtuui^'cn dt-a Hittclalttr» mit noit- und i>acbL-rklärtiiigQii lii-r:iuegi;g. 
YffB KatI 1Urt<»cli. Leipzig, Uroekhatu. Ud. IV. U. 3,60. Angvz. von Sievcn. 
J 1 « i=T7 iir. 2. 

*K Hcliuit* Behaghvl. 0., Die oiodi im Helinsd. C^n vnrsucb auf 
r.foi ^.■r,jct<' der a^tax. raderbom. SchÖningh. 60 a. S. M. 1. Angvs. vuo 
fi Ki-imanii A. l da III, 79-86. 

Xdland. Sictfra, £.. Zqni IT('ti;»nJ in Z. f d, a }nX, 1— Tf.. 

mrage (l— SJt). IL Zar t'^tkritUk. M-jlriaobi'a. Daa verlinlUils d' r 

b«a — Ea ftlrd nacbgtirieecn, dou der Hon. doo unprOiiglicben tait biottC, and 



IIH 



niuLioäEAi-uu Db JAüiU mu 



lUf» d*r dlditor iu<b«ii (IMu comnwaUra» ea Liiqm uimI Uorcus dtu dos A1«iUd 
' : ' :. zu Matlbuinu vurMuiMtxl. Dvttu» 

Minie, 
lo.^ Uiliuiia. Uilin^Lol, u, ^uui HellAnd Gäniiiui.31, 139—163. 

IIJO. BuliHgliet, 0., Zo doD UciDcron altniedord. denlniiul«ni. Uemum. itl, 

2oa - L»oö. 

Q. Althochdeutsch. 

104. Brannc, W-. f^or dtn nuantität dür aliJ. -jortsilben 
12b. Vrrr. tttclt ilic tiuautiUit Jxr ulul. cDilnitheu in enj^>.-i liiiir an-. 
liiii.tioitiiiO'iit«in. duu vvc&lvcrilup|i(^l>uictiri In i]«t n<Ri«di<!tiiionrvg«l . üdr mocrilc 
OLbiotd«. i((Hl:uiti mä spraoligabChicLtlicbi?» ifrQuditti fe^it. 

ItX). Plccech. Per ob«rfr&i)lä^-ho lantAtind im IX. jb. In 2.1 d. pU. VJ], 
330—63. 407 Piutu ein Wntt. 

lOG. Wagnor, Über die doutAchun naiucn der Ältettcn Vrctsbi^or nrVuudoL 
Kin britrate znr gcKchiclite der abd. uprnch« in Uüem. Erlang<.>i IiuliIUUlloiucchflft. 
£rlang<)u. 60 s. 8. 

107. Oeriug^, R., Dio CaQBalB$t«< nod Ibre ]tutlk«lB bei den thi, DImt* 
lObUMU d«B ß. und 9. jb. Habüitatluuätjcbiilt Rullo, Bcictiardt. i3 4. i. 

lOK. tilossHu. Di» Anjirsburgcr el<J9«an. btirauMg. von AKrtid Haider, 
tiprniati, 2\, 1 — la. Unwt ntiirnolf d'>r jezt xn S. I'aal in KÄrnt<ni 

UH>. (ilowicu. QIobMtc 8iiu niit!>!at)ao. borntiF^. vuii A- H 
)i.1S5 — tS». Hb. In S, Pnal. 

110. OliMscD. DIo abd. glo«scji xnm evangolintn Lui-ae aiu K. faol, 
aBap ron A- Holder. Ebenda ».332—838. VgL HZ, lÜ, 4ftO. 

Ul. Xunubancer .sprflclit*. Wilkcn, £.. 2a doii UonebarKur ütifflcIinSL" 
aanuanlaai. alH-yü^ 

11!^. inidi'hrnndHlled. SilmU.-, j^yi r ilr.. Zu- 

krilik «od (.irUwiitf dfJr UilJ'<t'r;i'iJtt)n.'il'_'- Pr „:. __ _ uigviuu. rii 
33 f^ 4. VÄne tniuanmciuiieWQhg dnr Httrnihir Absr dna dc^tikmal nnil cUi comu« 
tar, tU.r atix da» SUnrnn erkllLrom «fllinjiftt die cifiVDdn orIäotöTUK«n dM rcrf, tat 
HfiRrlieli uud iTstJocIien sieb nnr auf vlemcntarci. 

in. Mojrer T(in Knunna, G., 1' ' ^ te v<>n H. Unticn, A. a. «1, 

öltiDÜichu vurträKO' K^^baltiih in der S>-i in, hrfl li). S2 «. 8 Da 

Bohwel^baiut-r. 

]M. BeDPdlrÜnerrpfel. HcIKt, Fr., Nachträipr zur B«iivdicfcia(rTTiu¥vt 
F. Itr. blr. II, 168. £r|.'&uzTUi(rti>u au dos vcrf arbtit L, 403—185. 

tlft. NoIJtM. Ni'tkem psalrnfti wi^h .!■ '"' ' l V' 'i 

Eiolu Hrinicl miil Wilh. Kph»>r<'r. Mitir 
in Wi.n tut. LH uuij 3ÜT •. >*. 

tiHlt uin^' , ii"p im Wirurlion ilial'-lr 

und 101 — UiO; voraut^Kifit'lüukt ist ilcuii lext eine ansOlhrlidu' 
liOarbi*iCung , Ibr vcibtiUni« eu den ttbri^nn h»i. os«. lnto»ä 
tlflf »orlU'|;<nideo «uspibi! mit dem Z. f. d.|iU VIII. tlfU — lli; 
«tllcke vt>o W naob Jus. IlmiptA übuobriif 

U(>. XotkiT. Ili-ii.r.il, lt., V, 
Kotliorbaiidficbritt. II. Wi^ji, fii>ridd löu » gi.a. i.\aa ilvu - 
abafl- it vi**.) Der vralo tri] ii:^ a. er >l i i-rii-lil.'n i,":'i, *t.. 

ut ciiL »t. iao4-iaot; 






DI&UOQBAfUUt Vea JX1IB1I9 IBTC 



ita 



•F.. Di 

Tf"' ■ ■ . ■ ■'? 10' L"" ■ ■ ■" 

ahd. Kam nitid I'rogr. d dtltil. rnal^cltule xu Ttlfiä. ;ii^ a. 4. 

117. Nelkcr. nftneol, liavo» Ctxnr den tfcbraacb d«r tironomtna reflosirü 
biQ NiitltfT. InaoconüilU«. Ilnlle. K-ut&k. 30 a. tf. 

tlH. Xtilker. S. Paiilfr l'rui'liRt uutiNutkcn püuUer. littrati»!,'. von A„ lioltlet 
Oonnwi.Kl. liW— l.tl. Mlid. brycli^täcko: [ib. 17. 37-r»l. US. 170-1»». | 

119. OIMmI. I^rdnmnn. Ü., l'oUriiUäbuDfccn über illu «viilu 
Vitfrleds. ZttoiW wil: die faruintioiien dfw nwineii«- Ockrünto ]trei r 

fc. «tod. d. wiu. zu WJDii. H&llfi. wiilBotibnu». VUI und 2Vi «. gt, B, MV 
f>tr «ntR tan Rr»chIon 1874 (XMI1 und 2H s.). Kc faandoU von dor form«üoi> 
dM TorbaiDB in eiofaflKn nnd i:nAa,mnK>D{;cwtKton lätnen. 

ia^ Olfrld. SiDVsra, «a Otfried. Collation dfir FnülDgcr lu. in 2. f. d. a 
XU. 133 - I4Ä. 

ISI. HL-httd». 0., Zdih afad. P«tniitliode. K&nlgsbcrt:. wUseUiic]i. laoa&tiih. 
IV, IL &5— ÖO. 

155. Seborer, Die BtrophvD de« Geoi-galiedva (Allerlei poliimUc U.) Z. i 
i». Xn. l(H~n2. 

VZS. Mflili-nboff xn Ezxoi ff?»ang. Ebenda 1.498. 

124- SnliiiDbftcb Tnid Mflllnnhoff, Kin bnchiitftrk d«s Toblnucgcit- 
(M3D. XT.Vn, 4.) Z f d. n. XIX. 19j. A«»^ Wiier K^. di's 13 jh. 

156. Dxiubek, Zur Lorsthcr bcichtt. (MSD. LXXIIM Kbrndn s. «M. 
lue. Ktoinnieyor. Zum Mclkßr Mtricnticd. '/.. (. d. ».XX, 127. 

IST. Hiilstein. AltdcatHcb« rersv &b<rr brdlc und bltumalTiiich. In Eescn 
«Mb Dod FruiiunaDO . Aux. f. kuode d. dt&ch. Toremt tu. 12. 



128, Vi< kligv iw Ot-dii-i» ed. Wftttt-abftcli. Z. f d- a. 19, 89 — ü3 
Tot BM-b Tier b)iS. 

139. Grab^rhrift do« iü)tr'9 W-iInliTrid od. K. D Ummler. Duoibit n. 113. 114. 

130. WrlKäMoborgT gdlii'ltc «-il. Duitimler. DtiselbAt ». 115- 

ISl. Du K'hncckind ud. Wattonbfttib. Daselbst d. 119—124. MO. Zwei 
il-eitiii ■■ ■ ■ ' .. 

1 ■ -; genfündcr c*\. DQminler. Daselbst 5.140 — 148. 

ins. ttolK'tit WulHlirri'tft AI) kaU^r LoHiar ed. Dbmmlor, Du», d. 4t)S— tKi- 

JM. Sau {jatii^t rüt«4.'lgcdi>-Iit vi. Düniiuler. Daa. s. 3S6. 

135;, V«na8 lUlbwli «etso Trairct«Dsü aeociesiao fannill de Iiinuidtno ud. 
Dftnnlor. Daa. fl.:i8a 

H. Mittolhochdoutflch. 

iSft*. LeKr, Mattb., M!tt«lboohdoats<!hes b;iDdwrirt<>rlincb. Zugli-icb als 
«Ofr'-" ' • "f>d aIitliAl>eti8cht.T iudex sram mliil. wb. uaw. LcipriR. Wmt\ Lief. 14 
1»"; «7. iief. bis Oziubt). Lief. J£i Cdrilt^n bände» 1. lief. TP — uTxUiunt. 

l'^h. UTun'lzUfcc emer gnaimatik di-r nilul. fpncbs. Kfitboo. t^cbl1tüer. 

aa «- gr 8. 31. 0,40. 

i;i7. Marl in, Efn.''t, Mli<t. jiraiimiaük ni'bat wiJrtcrliach r« der Kil».' m.;. 
ndt. ta den ^cdidilcn Wattbcrs v. d. Vt>;^lwci*k imd zo Laorin. 7. aul), lit-üu-, 
WtüdEBaaa. lOS a. (;r. 8. 

'■■^ ■■ *■ " ■ ■ '^- 1- -T'l ontorTli'btaiif bRbpr 'l ' !■ , 

&lii' ''tiu];, furnumlrbre, «" 

Alifj (&l«ii •iiliiii|tFAt»bi«. LtMi-ai^, luiibuiir. 4. anll. \1U und IUJh. gr. tik 



u«> 



itiiiLioaiurnnt vnn jaus» ISTA 



«iliel. 



130. Roii-uri 
Wien. Gmold. 



h., UliiL IsmIiocIi (itr pytuniiM«n. 3. ■all. von Bad- B^- 
M. 'JMK 



HO. Llüuiel. BCiligär, U., Die liunoi and ihr vetbültni« m ürni iIliV 
ttiogßD lUinrictiM von Melk. Berlin , Weidmann. 8- M. 2. (ijanderitlidniclc ku 

I4t. (ieartdx Exudu«. Vogt, F., Dlter genv«!» asd eioiltiA. I» PB. btr. 
II, S<IS — 317. Drs J(^r lii^ der (,'enciiid, die mraa, das mvtnua 

s,2üÖ— 61. Hin ab: : (s.aOl— G4) iat Jus dritte vir-tlti des M jti. Pw 

Li'.liD»t den dicbtiT» wird s. '.fiJl — (»7 iiafh 0«ÄUrreich »erlogt, Gei-' Ip« 

TWf. nnlehnunif »ti volkapoMH' 8.267, Ö8. Ducli war der diclil«r l;.. , 
aW bidn klu^U-rgciJtUicb^r K.ÜG&. 70, Tiolkioht vorheirat«t g. UfJl. — '■ 
iW bi*a. der «umIus, rrliiie, varftbiui f. 271 — 2*t3. Abfasfloiig fUt c. lUx» i-."-.'**-i.v 
biß cUcIjtür büidiT workc «inil v.-j-3thii-'|piio [irrsom-n, ober lanJ-^lent« 8.284—87.— 
ruliiinilc ^fgeu Scbcn-r, wclclirr rcracliicdcne ilioht«r der f*suot<iii ontcrsdieidct, 
ä. 386 — SH. Kncbtnifr tiher bemerktiti^ti Hödigurd, 2. f. d. a. XVIll , I^tiär^- Auf 
IL 816- 17. 

143. Ccaefifs. Hödiger, M.» Vogt luul dvc tKinboiÜioliQ gcncsia. Zur abwebr. 
Z. f. d. rt. XL\, 148— 154. Dagtp)» ^"ogt- TB. btx. U . ftSC - 'JS. 

11». Böditror. M . Dio MiilHtÄtUr s Buden klaffe. 7.. f. d. a. XX, 2?i5-32», 

L-U. 8c)iüiibaol)> A., Übi-i' aiu'nii' br^iinrieti von >^udi:1 Ifiiuibiucbt. K(>LMidu 
e. 129 — 197. 

115. Hoben llcd. Ilujrnor. Du St. Tratpcrtor boho llod lo PB. btr. ni,J 
491— D23. Nidit, Wie dor benu^ebK Jon. Haupt and Scfaotur «'iUüd. «tamt 
i>(1()Ärnii^ äos H. L. ans dorn 1:lost«r ITohoaborR i. E. , siiudoni ^i>hArL uach A<m 
HeTii>ilipiitH'rklrtf>t«r S. Tniti)rrt im Urffia^iu. Ea rfihrt nlclit von franiinliand, «cm- 
dum v'>a cinont nmnn« her, dj» upiarha int iiii^bt bitiiTibcli, xoDiloni «IciUDHirJ^cU. 

HÜ. HcbcrtT, W., IJltcmliir de» XII. jalirliundf'rta. I. Hohenborgw iiuhfs 
liuil Z. r. d. a. XX, 19H— 205. Gogou Bccli, tierman. l.\ , :15s. Nr. 14A fiDd«t 
oodi nicbt boräcksinbUt^anff. 

147. äcliürvr, W , Mtt4ratard(M Xn. jbrh. n. (leititUcber ml. UL Trml 
In riintweiäaug. Ebenda 311— Oöfi. 11. zu QF. XU, 116. 111 zu QF. XII, 1(U. 
Tfou4 aosjrnbu des ffs4. 

1-tö. Knlscrehronlk* Sob&nbach. Ein fr»^c<Qt der kalacrcbitiaik. Z. f. 
d. I. XJX. äU9. 

1411. Hcrxoff Krnst. ünrankt. Za don gvdfcbtcii Ton httnog Emut, li 
PB. btr. n. Ä7(J — r>H&. it) 7.n Odos lat. godlclrto, Vfrfiuiscr komt xn deii, ' 
da^w dA4 ^«f'ilidit xwiKolicn iSOb und dem ficrbitt tSOft i^ntaUiidcn 'M, bj 
lt<ütnii(.'^ T' 1» lis.) Z. SDohl zu bpfreiscD. dui Jänicbei^ dalisnio^ 11/. X\t 

li'l fg. III' I 

150. MbrhinfTO nAt. Ptr Nibelungr Köt mit den abwi>ii.-biin{;cn vofe der 
Nibelui)>ri< Uet,, den It>»arl«ti ^niilictii'r b&0. nnd oinem wtirtcrbm'iiu heranntC- vcwj 
Eail BarUolL Tri! U, erst« hOirto, Icaartcu- Leipzig. Bruckbaus. V u. il\tS 
8- M. Ö. Her enlc teil erschn'ii IH"0. — Vgl. Paul in .1. \.z. n 310 

151. Timm, U.. lloü Nit>ulun|*«al[iid nuob davAlcUim^ und »jirach«. 
Urbild di-iits* bi'r pn<.i)i<^. 2. tUtcl) aull. Lciiiii^'* 1852, äii-^Niiiimd aod Viilk(«n 
VI an.) iJl7». Ö. M. 2. 

l&X Paol, iL. Zai VlbolargAnfrah'« üi PB. btr. lU. 37S — 4!K> 
alKlr. Kallo. Lip|i«rt 1H77. Vgl. I,. Cb. ep. t7l»2. - Die nrlintt 4tvu ■-•< 



tliniJdnBiJlllJt n» JAlbttV 1871 



K'l 



lld \ (d. 374- , 

P hält w lilr crviwea, diad xwct grnfipon der hm za Dntor&chelden . nelirbo 
dnrch B und C rpprjacntlcrt umlcn. Per B-gnipp« ffohört A oo. Folcmjk ^e|^>l< 
ili* untifingcj' tliMor lis., Sclierer, Uoftuann , Hoiining. *J. DIoasMDftnxen (s. 388— 
444). Itci^lc (Truppen sind fllK'rArlicitnDgeTi. Doch hat Rartsch nnrrcbt, wenn er du* 
gvnifiuitauii- 'irit'ttial in liie fftnfrigt-r jiUiry de» jalirliundcrtfi Ti-rlegt. E« ist wnhi- 
avliciiiiicli , '1- ' tiiiniti rciitit«, 3 Ansfulliitti; d'rr ^irnktiDj; (d. 444 — 

i&i}- nur in ' i igung m herec-hai. die svinkiing-cn aB!«mfüUcn. wlh- 

nail U «btr eine vurlicbo ntr die nnaa^f^effilta B^oknog x«i>:t. 4. Dia «tcllnag Act 
pnipiv Id (b 4t»4 — 4!0i, d h, der hn». IlOd JKQI- PaqI 4?nt»cheidpt stell ckli* 
fnr BarttrlM iuiosihmi> einer nii^cliuni; aus B aud C, boudcra bäU dnRlr. duss J'! 
wo «io mit C Btiininon, Hau art^aalt<ist repräsenticmi. 



WS. HftTfininn ton Aob Lflngco. W.» War Honnann von Au« cid Frank' 
oüer ein Schwabcy Jona. 42*. a Angvt. von Kiuzel. Z. t d. ph. VIl. 479. 

IM. Bartmann ron Ane. Ow, IL C. t., Xachtrai; zu Hartmamu van Owe 
beliuät nud strtiTimlmig In d^r Gennati XXI, '201. Vgl. German. XVI. 

1^5. HarUnuDii lon Aae. Paal, U., Zum £reo. PB. btr. 3. 192—197. 
CsBJfctur^D Bud crU&ntngfD. 

15(1 Uartmann Ton Aue. Zachor, J., Hin fohler Lochinaims in seiner lailik 
and erld-tninp »on Hartmamis Iwein. Z. T. d. ph. VII, 175— Äfe. Zu Iwein Mt— 
76. Zt)(.'Iei(Ji gegen diu vorgehen P-nils PH. btr. 1, 28.*}. 

157. llaHnittun lou Aiiu. Patil, tl.. Zur Iweiukritik. PD. htr. 3. IM— 
ISO- Verf. wcudpt «ich gegen Zaclicr nnd Bucht »ein eigenes rcrfalirCD den prin- 
aipien Lactimanus gcgenDUr zu rechtfertig«!. 

VS. Ilwlmasn von Aae. llaiei, A., Zar erklämng von Hartnianns Iwein. 
Qcnnai).3], ItH — 411. Verf. leiieht Iw. 1557— iriS*,' auf Hartmanns weike, um 
«leren roibutifulgc fcfleTivtclIen. Eb fulgt die erklärung anderer stellen. 

159. IlartmanB van Aae. Paal, U. , Zur kritik dea Gregorias. PB. bir. 

8, m. 

160. Unrtmftnn von Aue. nidber, n., Eine nei»* band^cbrill von Hart* 
munu Orvguriti»- Ebenda ». W. Pic ha. befindet sieb xa Bern im besitze de« berm 
V. Btirki und enÜuUt die uinleituog des gedieht«» vulittändjg. Dem ubdracke des 
taite» Ut ein» Imrxo alhKndlntig Von Paal nbi<r de» wert der hit. beigegeben. 

16L Wolfraiu von E^ehenbaeh. Widfmnia vun EKuLeabacb Parzival and 
TUvrel. beratisgcg. \oo Karl BartB«;b. II. ^. aufl. (Parzival bticb VIl — XII.) 
ii^ i K.a.d.i.: Doutsehe cluAiker de« mitt4]läIt«rB. Itolpz. , Broekhaos. bd. X 8. 
^2 Wolfrwn ton E*>cheDki«b. ParcWal und Titurcl Rittcrgedicbto. Cb«r- 
*iin 'ini erläutert Ton Karl Sinirock. 5. rerb. aufl. Stattgart, CotU. 376 >■ 
gr B. M. 10. 

IC3. Wolfram Ton Esrhrubneb. Itötticber, G. , ttber die eig«'nlüinlirh- 
kmitz dt-r spriK'tie Wolfrani». (rennan. 21, 2ft7— 332. Zagleieb .tenacr «libi^i-Huli'in. 
Ikrtin. i-lb.-(«»Tla^. 8. 

IM. tVoUnin Too BscheQb«<>h. Piderit, Bilder aoE Parziral Ein c}dna 
«fo TMtTicen. g«bAlten vor t-in-in be&wtidcien kreis«. Nai^b dmsen (odö heransg, 
TMi An- " >nii. TOnndS^HÖs. 6. M. ä,70. 

1< Zettel. K., Zu einer kritiacb«a dcll« dra 

Panhit. in dim tiianem Inrtiaa bayriicbc gyma • «od reoUebolw. XII, 1, «, 1—3 



tim<mn4i*fm 



j«( 



<rwiH(ifn Oiu bi^dtiuiouf; „sieb zoröck-, abwcudoi, aai blä auf ^'IntD ^rwlitiico puoltL 
goluD," AO (I&Bit iu\ ^inüe licjüat, «l^r waffeaincli Igitof bis suf düü iui. 

166. WoimiDi von K»ch<<ttbach. Pftal. Tl., Karo TarxirAl TB. Ur 3. 
M— »7. ErlilriniHf: cinz'' 

lß7. IVoUtiuii i»ii : h. 8ioT«rs, ZomPanitvftl. K. f. d. a. XX, 215. 

UiH VTairnuH lon KM-iirnlmvb. Pttnl, H , 'la Wulfraoid Wi)U<b:Ltm. l'U. 
lilr. 11, :UH— 3^. Fkt aur^.!:/ tiDiidclt «Olli viTliitluis» <Ii?i tisfi. ltii<l tS'kU I<OGb- 
mjuiu. WtiU «r E. ivu vihrigai rurxo^. Eüacluo sltilka wvrdvD )j^>ftDdert. 

Ititj. liolUrlrd ton Straitüburs-. Hchiniat. C, Ist Ck x. SlrM»\mTg (At 
äicbter) .Stni»iAbni(;eT »tii>iU<')iri-ihni };cwt>4(>n? Kioe bUlorucfac ont'^nriiiiRj;. KtroiM-l 
borg, Scbniidl. !>»'* resultut ist uei,'»uv- Äo^uz, ron Siciumeycr. A. f. iIjl I, S4. 

170- fiulirrlrd ton Striutübun;. SiiroogT, U., Za (iuttftU'dfl Trütaa.' 
2. IL 0. pb. VU. 61 

171. liuLtrriiMl vun Hlrwslmrgt Kutschera, Q., FrogmauU) ciaitr Trlilaa- 
handft-'Jirift. 2. f. il. a. XIX, W— 8Ö. AufgeruuJen auf ilcin ecJitosw StliwaneB* 
hvtg iii B«)t!ru Uu aoitiiiiur 1874- Aiüit vlcifouL scr^türto bl&ttcr aiu dw «Mau 
b&Ule de» lä. jahrbuuderlA. 

Vgl. aurh iir 51. 

172. l'lrkli von Etobculmvb. Wilbelui vun WoihIvd, pid ' 
von Escbi>iibiicb , bemiiNji; vun Wctiilt-lin TiJtscbor. 4ii>ilraclit i 

vproinM Mr dto (;^t>ebii^hU> diT Dcutaob(«D tu Uühinio. iu B. d. t.: UiljliotlivV i\tr 
Ulli'! IHtoralur iu Bubcum, bcraatft;- "^^Q Erotil Martin. BiL 1. Fruff ^lu com« 
iiiUxIon bfi ÜMckluiuii in Loiiaig). XXXIV uu'l 223 a- 8. M. 6. Kin IiIhIiut uo( 
druckt''^ ffedicht von c ftOOO veracn in niitteldeiil«^h(ir sprachn iini' 
bumUrliiirt. Pl<<«v >vird f. I — VItl beM'liriebrn , vs folgt ciiif a> 
nJ^J'■Iu^■illt■n abwfii'biinj;i;n di'H tcuttw von der «.'brcibart dec bs. 8- > ■ v,iii 

dou b»«, der Atoiuudr«:iii Ulricbe. 8. XIV— XXII verirU'iob dt>i* gvii. _. mei- 
ner ijaelle, dem Guillianto d'RnicItftorT« dt» i'bruBtion. ToUi:bcr wbImI niicb wi« 
rirtcb xRg'^ an» WoqzpU 11 lobtm in dio gaidldebta Ti>nrob. Wälirond d'^r rtfgi»* 
Tvae dieses fltrutcit ent«tatH) das gcdicbt c läfiO. Übur «prai-b», rnrtnk. letnwi 
lind bcimat l'lrii'b» zn btnddn wird versprDcbvD. Aügcz. von Klrinm«y«r J. Lt. 
art. 643. — Martin. A. I. d. a. UI. Ht7 — IIH. — L. Cb. IH77, #p. tMH- — Xln- 
xel, Z. r. d, f.b. Vllt. 'M'X — MuR. t ntt A. aiivl. 1S77, ».240. 

170. JUnr^rer TltnreK Ümcbiiiacke Ton drei lus. de« Jflugurcii Titur«!. 
vttroffeoUicbl run G. MilcbsacL Guciuui.31, 1^7—169. Brticb><Ulc]L «Inur Koiica- 
luf'-iier bn, von II. Tri'QMcr, Ebcndn 153—156. 

174. JHn^rop Tllarel. Zarncka, WolfcnbAttlar brnühatftoW dct j. TitB- 

rel. (Jcrmaiiin L'l . Wl - 4;M- 

liä. Jan^tTiT XlturKl. /.arncko. Der OTaltetnpi'U Vorfttadi« tn viuQt 
aiURT^« den J. Tttiirtil. ■•Bi[uig. Kdbstam. L. Cdl. «p- 143S. 



176. I<yrllu Hnnrici. Em., Zur gcH'hicIit« der lohd. IjrrlL. Bi:rlln. rMiarr. 
IV Dßd 74«, 8. und aim' karte &. 1—21 datitrt dia Alli«T«]i ri]f i 
di« x«t vor lliO und eiolt da« bfstorlidia ib«^ die gAnnor de* •' 
lueu. Wb. V. Uauaeti war btd Lorscb aojfMcuvnt Wuntbart ron 
ElsoiULiitL S. äl— 51 sUlIun ritterttua and bo(wi;aci)f tuwi« dio oii« L>(:;i^Q bar- 



nnuaoiuvBi8 uks juutes i6'H 



123 



r>inrrc«nffHnB boficdt« lyrik Hn mlniioiliiniBte« als Bfiiwlfltfch dootK^ aml In altnor 
vii S. fä — 74 flicune BDd belcßc enr t>* _ ■ 

du! piimtiTer, A. (. .1. a. II, I»^— 149, 

fcid, u t;tj, «p. uo»;- lautt. - Kinn.i. z. f. d. iih. ni, «1-4&I 

iTi. Martin, IC.. TMc CAnninft Ditrana nml dit« nnfio^e des dcacM'iim min- 
DUUffs. '£. t. d.U. XX, 4G— G9. 128. Vuinarii aan 'Ivr nttert'iubÜmiDung KwiMlu'n 
ii'v ' '1 vlrofiben und dra lutidoläcliei) Itedern dar CB. leztovo dio prüritit 

jSii. ■ ■ 

na, FkuI. II., Krttiaeltc tftütrnt'o xD den minnciimtcem. PB. litr O. 40ti' 
fMXX 1) d(<r KilrcDkcrgor. tf) Ueiuloh tou Sfrellnfr^ti, D) d«r barg^'nf toa Kieten- 
hurg, 4) HtHnrii^b toii Vrldcko. 5) Kriedriri) ron U;tiiaen, B) S|itirvn^e]. 7) Rndolf 
V'T r. ö^ RciiHiiiu und H'-iiirich tuu Bujfg». 10) Huiari«li 

Wüf ion dtfr Vfigriwcido. lü) JiflidliÄrt. 

179. Bftrtgob. K., Xwef Ugeliodor. Uermani» 31. 431— M. Aqa einer 
Ulbecktir h». 

ISO. Hp«nro?et. Sohoeider. Rab.. Sperro^alieder färdioscboleerkUxt 
und mit ulot-nt t^loäsu- Venoben. I'rugr. der reulscU&lu I. ordoTug xa Il&Ibttntodt. 
Oflt"ni. 31 a. i. \vri- otilersolieidcl xvei dii.'lit«r , deron üUereti et 8|>Brrut;<.d 
iwDt; CH gvroidit iboj „lu b0HuDduri>r gviiugtuunj,'. da.«» auch W. Scburer" xwoi 
«UrJiUr unti'r>M:botdot S. 17 «titdecJct er. das« Sf/cnogi-'l lieiD minnesiDKflr ixt und 
Andnt d&an xa neionr „grosMo fi^odo und (tberrttacbnug, d&sa schon Joa (.irinitii 
6|>irrTitgrI nicht xn den muDe&lDgsni g?£jlblt ytiK^u wolte.'' — Angct. von PrÖbb 
Jon. I^. ort iiÜT. 

181- Frltdrlrb \(jn Hausen. Lchfold, R-, Über Friodrieh »on Hansen in 
TB. btr. n. W.% — 40f>. XuRloicii Leii«igar d«ctordt»sMtation S.. 14.5— 50 ontlial- 
Im öne xiii^uniurustvllua^ drr tickant«n tiil8a<-h<.>u Aber d^n dicht«r and etelne bi-r- 
konfl. Fa fehlen IIciBiids nniltwi-isc , Tgl. H<'nnci e. 13 fg. -- S. 330— 68 flbw 
dio duticr'in;; der liedor uoJ ilire xastumnt'Uh'eböriffkeit. tum teil p.'gen M&llvnlivff. 
U 7. XIV, 133. — b SG8 — 880 Bber stropbimban nod sonstige foroi. 8. SM— 405 
tnti.iU ^ii'r li<>d(ir 

■^2. Friedlich von &au*>eii. Spirgatla, U., Die Ueder Fricdiiclift vou 
ri»ij«>Mi. Tnbin^ea , FuoA- 8. M 0,8ü. Nicht im bachbandeL 

183. BartnMDD von Aue. Paul. 11.. Zu HarliuanDt» liodera. PB, btr, II 
]7S— 176. BctncrknnKeti za ciozclnon stollon. 

184. Walther t"D der V(»itr:ncld(% Aniulotll, Patrtk. Znr llcimat- 
frage Wititbim vcn diT Vogvlircidc. 2. aulL Innsbruck, Waffnor. T und 83 E. 8. 
M l.ß(K 

IS"). Walther tod der Voir«lnelde. Uriaim, dr. A., Übnr diu politischen 

dLclitiing'^ii W.tliljc« viin der Vogclwiiilu. l*ro(jr. d- grussb. g>uiu. Fridvrieiati'im 
(I. ^:.)i*eriii Oatoni 31 £. 4. S, 1—7 lundt-In vom ritropbeabau in Waltbcra 
u mit darch};<diender poleniik gegt'n l>a<.'JiiiiaflD, suu t«it igt^^a WilmaooB 
111 ^" ■' '' 1 1.. S.7 — 17 werden die [xililiscben waoillmiiif« de» dicb- 

%f. >Ha» iforleitate. S. 14 wird die alt.e fal'cl widcrholt, Wal- 

ihti «j [.iiii Tcn. 8.17 — 21 [«aprechcn Wulthent nacliribmcr nnd 

iumntzet , it.ii : Y. Zwct*r, brnder Wt-xiibL-r, Tlridi v. Siujjenb'TU, 

WlUibeeke, Ktitinid v. Wür^urg u. 11. Nicht firwihnt üitid die nrn Zupitxa xn 
»■•"'■■ v(i Uani-rkieu »teilen, die MflIlenlulT »chun 1875 in die fönf'- •"-■ina 
im WalUiur Kintmi?, 




IHti, Wattlifr r»n Aar ViiTcInrJiti*. Ouiu[iert, ilr. Fon]., P'- 

It'lisnsatiwliiiumig Waltlicrs vun dp; Voyolneiiie. JloiU^e mm MU-ri'rogT 
schule zu Wunen. 33 h 4. Verl will ddf du, «a« Woltber Ulür gor 
ilr^ri•n<ü<^Dst and fraueiidieiut g(i8tjnfi?ii imd ircMf^ hat, nuKnimcDBUrllea. 
nncli PfeilTcra tint, 4 anfl. von Üartäch. — Die nnffiissang ist ictir in 
Uiinip>?rt findet nur putcs an Walther, r.. h. kisinft sptir vun i^uiuom ])ulilü>cltvu 
stiliwanVoii und seiiit-T arRou fTfltliiHifilicit. [A'U wnl j-elubUrr got] 

1U7. WaUlier von der Vuj^vlweldt'. Tbunor, Fr. Die iii)r6nl]e Wultbon 
V. d. Vtigetvreide Übet kircbv imd rt-idi, Vortrag xuin bcetea der uricbtiiiig im 
Waltbcrdebkiuiilo La Boxeu. Nördlin£Oü, D«ck. S7 s. gt.S. H. 0,8a VgL L, Cbl. 
«p. 1401. 

188. WalUi«r von der ToRelircIdr. Zaraeke. Za Wnltben tUgl*. PB. 
hfr. II. fi74 — 7(i, Zarookfl hemtJht »ifih £D beweisen, daea dos tfcdiclit btd der 
b(-^tiui mutig: vnn Waltliers tinimat njclit in b^tnrfat kunimen kiua. 

Irtlt. Wnlthcr von der Tofe-elwelde, Zingerle, 1, Zu Walthcf v. il Y»- 
^olwciUv. (ji-nnui). 21, 1U3 — 'Jii. Dicäclben iirkundlicbvu iiuchwviw auch von &4:1i{iB- 
bai-h, Z. r. d. a. 19, 4'J7. 

rJO. Waltlicr Tön der Vosrrtnelde. Zingcrlo, 1., I-VA lAne- In dtracr- 
nian- 21, 47. Erklsrua^ vou 17. '2L\ 

191. Waltlicr V41B der Vog^^Iwelde. Schriai aad Wugner, Vogclwoida. 
z. l ä. n. 11), 2a;i. 

192. Woltbvr roa der VuifHwelde. MällBabofr, Zur (Huflea au^ab« 
Von LacImianDS Walthor. '/.. f. d, a. 19. 492. 

193. Keinmar run Zwi*trr. Wilmanniv, W.. I'Iiui^p »iirUfitio Ucinmars 
von ZwoUt «md das TrAUgornuudsIifiL Z. f. d. » S" ' 

194. Harner. Stritucb, PbiL, DcrMiinifi ig, TrUbaer IT and 
IHO ». K. ((iF. XIV} and dazu Z. f. d. a. ^, 127. Inhalt: a.1 — 79. I- Marnor» 
loben. II. Soine KpmobpMsifl. 111. Mamfir al« Ivriarh^r diebtef. IV. Öpracbe und 
KtU. V. Seine ktiniit VI. Die handscbrifllit'hc öbcrli^rcxung. — S. 81 — 141 text — 
8. I-ia— im anmcrkangon. — 8. 185. m naclitr&ife und bcri. ' ' 

It-reii Li'uierkt der verf. , diua er cnt wÄlircud de» drueküS K-.:. 

do fita etc. Mürneri, Leiytiff 1873, ki?uii«n geK-rnt, and da** vt i <it- 

Icn |innkt>ri, 2. b. In der frage uacb dorn ilclitun nnd tinächteo <iinc. 

Dies und inanches nnderD vßrdo hi«r aI»o besser angodrackt grbltclifla »vin, — 

Don Mamer nicht hol Wattbcr« Iclzviton gedichtet halien lun», um ihn tümm» 

uciiitfir ncnnim la kJlnitcn, bat SchAnbacb In ttoinor anx. 1.132 bemerkt. Atudi^, 

'' I von llrennonbiTg nent WiiUher so (M. F. 201), tut w.ir für ilui 

I iniük. Wann Uvinmonn g-oii.bt, steht nych niotit f(!«t. Ange». ^ ■ 

bacii, A. f. (l. a. 3, IIH— 129, vu neno Zutiguittt« Qbor JÜara«r Mgcbradtt wvr- 

dcn. Burtjiob. Gcnuan. 22, \>h. 

195. Humor. FUchtr, Bcilifige aur Utt«ratar. ktitlk und erkllLnni: ■! » 
MariKir. Ooterjtrogr. d^ Kftlliil ' " 'in. lÖ s. 4. Da d-ii " 

ler irrat nacli nlihchluiiH stinor '< 'i<ir>t ili»W(iT<nl.i<tn bffk.'> 



1. dti- tiitndKchrinjiciit) Dt orlicftimtti;, drucke (untbAlt nicht« ncnc«). II. \ 
tfUu-r t4.'xtr«cewii<>n dos UarmiT III. erklAmng «InioUier tAna: a) «tm}>if .. ■,.,* 
wrnban; 6} Inhalt, v) Itritik und ojklArDiiir. Bvlwndi'U wird lüor Utn l dt« h»> K 
ndl vier atrupbun, dio rvrf. in ai-'incr r4M}ea&iaa s. Ih — lU ahdravkt. 



BIKLlDaiLLI-BIl) &■■ JAUBSS läTiI 



iär> 



19G. Tridanc. Scelumoy^r, Kn Prtfiaftnh. S f. d. ii. XDC. 108. 

197. Konnid von MTUnbuiv* Sprenger, B., Za Konrad« uhwanrlttor 
Gcfouiti. £>1. 4i;) — L'i) 

l'- ' KöUnr, A.V., Altdmttäebc lud. 115. CFwgment ton 

Badolfa II 

VJif Kudiilf vuu £in«« SobuiüU, J. , Utitcriiiclj linken za den beiden Uttr 
r&rhiitoriäcLoD attUleti Eaittilf^ rua Ktus. Betaurkaogeii iLuu von Paul. I'B. btr. 
III, Hü— (181) IHH.. I. Verf coiijiciert ao» sl«» Ion eiacu ili«lil«r AUuluu uad 
bilt «Icn Ton Abiivloni' fUr ciiiuti »c))n!ibfi:li)vr tQr Abulciau. U. D«r Al<;xiinilei' 
iit AlWr aU der Wilbetm von Oilciu. III l}\e von PfcifTar fllr teile Je» Bli^giT- 
■cbro mnbfibanc gohiilirnf^n stficko gch<1rea dcnisflbfn iiirbt ^i. — Paul bCAtioitft 
die »»Tniatnng Alsnlon nii<I erkWrt beide stalle» fttt Trr»tänd]ich. 

801). Rndolf von Km»» Pnim, H., Zwui bnicbttltckc cinor biihxr unboWii- 
l«n bjL du WUbdni ron Orlens. Gcmiiui. 21. 197 — ^1. Ois ha. beßnil«t ticb im 
Duiibnr^. 

aJl, Rudolf Ton Em». Weruer. M., Zwei fragmoni* aua der . 
des K. V. Em«. Z. f. d. a. ^0. 4\t', — iHi. Zwei bläUttr uuu der k. k. »t.; . 
tlick t\i SAhhnrg. 

SOä. Wlrat TOI CnfCBberg. MQUeiiborf, Ein Wl^joinbraehstflsk am« 
Korvotf«D. Z, f. d. a. XrS, 237—89, Üb'rrrat eines pcrgamcDtblatt«s, {;cfDni]«n 
im Dorwegiäi-Iicn iviclinurcliir in (.^iNtiatiiA. Hu. wol aiu dem 14. jb. 

'JTiä. ririrh VDU Zatxikhufen. Sprcngur uuü Zacbi^t. EntUcho Iwioor' 
kaugen ZQ cibcl. gcUicbtcti. Z. T. d. pb. VII, 92— 0-4. Betueninffen and ürklärttiig 
f<w IiAtix. 020 vorder. 

'^. Haloniü ond 3lor«ir. Scbauiuburg. W . Catersacbniifreii Ober dos 
de-:; I l'-hl ÖiJoiiio und Moryir. PB. lU. n. 1-63. I. Übörlicfcrunff 

de.- ' Ut» and vcrhälttiiii la den lat. reoi-aaionon. U- H*'iiii:it und 

ii'it ilrji doiiUuin-ii gedieht«. Ka Ut ß. l'JiXI am Niodorrboin verfanst. lU. Gtj- 
achlchte der sage von Salomo uud Murkulf lor doiu deutscbcu djirucbgcdicht«. 

Sü6. 1^ NlmlaoA. Stelotneyer, Netto bmcbitflcko ron S. N'Icolaii». Z. T 
d. a. XnC, aäd-236. V9rrat«or beweist, daia der Nioolani nlobt eia wcric K». 
T. WDndmrg ist. 

aom, (Kwald. tidxardt. dr. A., Uatcn)Uobuii;;ea Dli«r dtia i^'cdicbt vou 
St Otfwald. llannuvor, Uflmpkr. IV und lUH «. h. Uorrorgogangen aiw einet 
]ubllitAtioiiiis«hri(t nod vorlatiTer einer in jahrenFrist xn lioferDdcii. biiiUor jinlocb 
nvcb itiehl erMblencocn ausgäbe. Vgl, ancb de« vorCauers nalMii Qerman. XX, 
iMtu- Aogcic. vnn ICOdigcr. A. f. d. a- 11, :^43 — 6>J. 

;^7. Oftirald. Gdiardi, dr. A., Die Oiiwaldpro«a II. Oonnaa. 

XXT. 171 — iy3. Portai-tjung du »boD gonau -zc«. 

-''■■■i- Pasikioaa). Jeittelc», Zun PoimoDal. tjonoan. XXI, 170 Loaarton 
au der hi, xn Pölx in .Striürniark. 

309. Lambel, tCtn guol geb^t Qflmuin. XXI, 347- Hu. nt H. Florian. 

310. if, llidbi-r and IL I'aul, (retatlicbe itfickv ans der Hemer lircgoriaa* 
honJathrifL I'B. btr. IXI. Inhalt: I) Mod von der uiMse. 3] MArivull<.>a. 8) Hu- 
rtciUilttg^. 4) Gebet »or der mvsbo ((irwa). fi) l'Mlm 51. G— 'J) I^ro<Hli»«bt• gobete, 

211. Ili'ldi'r, A , DtT to)>gMang laf die li. jungfran nach der Karliniber 
b». GvraiAn. XXI, 41G- 19 IIrur:h«tOck aiu <U>ni 14. Jli 



Mtf^oiAmw DM jAixnn li 



'iVJ lluprccbl loa WlntburiT. (Iit«(K. M.. Zwi kitqllciilv li 

T«m KriprtcJit vi.fi Wirel'iiry. kritiacii ln>arlii'itpt. '■£. (■ d. ph, VH, 
iiinoT (tütluiDT iiu((ierli«. ie» 15. jaI<rltoiidorta. 

ÜI3. Moirr BclmltrcvliU S|)XMtgar, B.« Zum mctei- tlvliubnciliL lu •i>-'^ 
Gcnnnn.XXI. 34«~&(l. 

*JJ4. Mvittr Ui!jffl1irc«bt. DK' ältwUi JouIbcIi. ■ v.,o 

K. PiUiMi'-r. Ctitli-.a, ■Sk'lluUi. l\ 1>2).P. Ati]jt>2. !li< < t4. 

ülb. Wlnswulcb heraiugegobüD uiid DlMirwit vun k. J. üjohcuer. JmiL 
iVonuiwao. 

Slfi. Booer. ijuttHclilck. B., Clier diu IiuduIzuu); Ou« Aviau «utrcu lii>n»r. 
SS. rd. pli. VU. aS7— i:i 

jn Ule Li ' M' Kt'iinchroniif t rr- 

«oi'Hmw tiu'l glnsüfti '. . ,, vwn Lon Slejirr. I' ■ J ». 

gr. H. M. 8. Frclflft<rs ntiAtriUiff der chronik tat &iter xU «Hne ctndiäu UUr du 
Tnr).. Wülrhß dorn dfinkmiil biM«n zn ^t komnisn inaiiuD. Audi bflnast MnjTKT. 
was PfcifTvr oii'Jit konte, ciiic Rtgnrr hs. StlUtaitiC. (!^. 4^3- — Lit.ntl. »]>. 17(ä. 
— Sl-einiofjcr. A T. ti. n. 2, 17. 

L>18. BcbwttbuBitpte^l. nniiier, K., itur Kvaealogio tlor Hi>liwBli()Uji[jit*^il- 
IiAadicItrifIdii L W'ffiinar, llühUa. 

211*. Brciidii'kc, Hans. Laut- nud fonui>olcl)ro in den <tii('iliuli"i-4ilt--ii 
prmliffUii aus d«m 13. jb. Jenttor dHiarUtioiL Botliii. iü ». gr. k 

220. Predtiien. SohAnbaoli, Prcdigtbrni^bstnrk" I. Z f. d. a. ai\, i-i 
—210: n. fhciida XX, '217—250, 1. vier il«p[i.>U.l8U«r der UrÄXor miW^ifsiUUj- 
bibl. H. WieniT uiieccILmh^. ti<''8 13. jh. 

S'Jt. Predliften. Altdtrobicbfi iTodif-ftcn nnd ffcbctu ans luuidM:hrin«ti ffduii- 
ineU mid zur beransgftbe vorbereiU't Yi/n Wtllielm Wat?kerna[;el. Mit abbnud- 
Itiogon und einem snhHii^. Haftcl, ädiwoighanacrHubc irtirlugitbqebLandlnn^. XI und 
611 V. U. M. lü. I>ii' boraiufrabo hat Bick'or dbiTUOttuntü), von dum «in luU du 
ibbaiidlui)f;i*D Dud d(>r Hnbaiig liprrltbivn. I>*.'r iibschiiitt Ober M- 
Hegondi^n toxto ist von IVflinhald miKßirarbriiUit ittid •ukIi Li 
11. d. t - h'w i\irwhe i» W. Wnrkcrnii^idä nitdcutdcbci) protUgli'D und Kt-hoiJin. M. 3^. 
Aogoz. von .S<.hiiiib.ich, Z- f. d. |ib. Vll, 4B0. — Stciiinipy.'r, A. f. d. «. II, 9]6. 

££3. Hüllnnhuff, Si>i,'ün nad gflbet«. Z. f. d. b. XX, gO-S5. Ani «dner 
Pni^er bs. des JCV. jb. 

32:1. Hea%6» H. Drairie. zu Säusi-it urspritafflichoiD briürbittüi Z. £ d ,i 
XJX, 34H-371. 

2-J4 HiMiM. Prej^ur, Dio brierbflrber Suitoi, vbi-nd« XX, 373 — 114. 

2*J5. SIQiirh voll Hffll'iln'oiui* A. Wainatit, (jbor doli infiUiib rou BiHU- 
lin.mi. HLnis»burK, Ttllbiiar. (Q. F. XV.) 92 h. 8, M. 3. V..I ii...,'.ii... * i .* .. 
n. 300— 313- 

33G. Mllarli von HvlKbrunn. A. Watrncr !> y\>i\ H<ü <i>r«!tn. 

Die Mtiiiühcncr himdM-Iiiift di-r ewh» tianitii des V. nt, /. f, \V « XX, 

Ü2 — U3. 

'J27. UlldebratUlaUed. Edsardi. Noeli oinmnl d<u jntlg4^• HndebriuiUlii.>i. 
Oernmn XXI, 7.1-^1. Gegeu Kölbini; rtmnda XX. ^I. 

'i^n. Uddenbocb. Crvoellu*, Durtuiaadur brndutOdie cinvr hu. m>-> «i'i- 
dniibachM aus dum 16. jk. Z. ( d. a. XIX» •ifiä 



Biu.kXiftAJ'iiU vnn JAlui» MS 



197 



1&9 — 154. Auf tiiona i< — Uttc U. 4 aim TluopU nAcMuMn, der «cbrinns"'' 

iw dem lU— 14. jh. I> :. iletn Jio T<>rv'> an^fboreD, ist ncich nicht fc?-. 

I. M: -lt. MittolmodorläBdifioh. 

23Ü- K. ScfaiHar and A LQbyin, )tittc4al4ilcn]«ut»cbas «r>rt<>rl>iii'^i- Bre- 
iDfii, KäbtniAnn. l.lcL Ut 13. tl. 

231. .lahrliach ilei r«rcioit fAr nioOcrdnatftcbo sprnelifiincliunt;. Jalirjfaog 
Ift^. Brenim IrtTC. ^r. K. M. S. Anjcvx ron Ktran«:!). Ä- 1". <L i*. Hl. 39. — 
Biirt^r!) '^onnufi \XI.44S. InluUt-. A. l.tlbbcD, i^ur cburakturintik (]«r uiriJ. 
U^ d ni« <tic HaritM. mit Jcr >-« uitoba ouil «auk, vun 1350— 

ir» „. .< lyrik bat üeiuu Üitvratqr fut (;iir nlobt. ge(Bl.liL>bit xww 

Iv cn«wx meng« safzawcUcn, doch tjft die«« ebraiio nititfinig wie mc iaiiig ist. 
Aaiib im DrK&blcnilin g-edichtc kStroim nciificr Rclnoke Vo^s vielldrbC tSeihard vun 
SUnd^ and Urt lVriir<Mil>uitIcr A<>80p bt'lberch wert bcansprui^bt-o. Vw^Ieicbt itian 
da^^t^vti daä miii]. 'Iniiiin utU ilrm bd., uo wird zt. diu crslere dmi I'rcte (Jnntii- 
Cr»)(v]t. Vftiii ahtfrtTutTr'n Wird iber duü uibd. auf dim j^oblcte d<;r pruiui. townl 
drr biftoriHdien und n'rlitlicbcD alü der rt'li^fiüsd). In Ivttrrer n^n dtr ii«c)uii- 
twrt |Hü7» ond da* I.ribcikur pawion»! (1471) b«Tor, NAo.h Ifiüü Ut ein rllck- 
gw^ wiihT»Qn4biiivD, dit fariDcri werden ann-ioor tuid di« i1ar>t*dluu^ rcrlltH ibro 
ev(kni(rk«H. — Waltlicr. nmnboig'r luiid. ftto^scn. — W. Miiutels aw'tegciiir&vb 
xwi*;r-h'n d«n U-hnn nnd dem tidfi. Kmpnientß om«s alten drocke», a<i vcr*o. — 
L*at?niunn. ' .lof di-; »tndt Urnnn schweif. 4H vrrs« aita dem 14. jb. — 

KfaUi", Ko -.uirigcbt* liüd aas dnii ucciae*treil 15Üti. ISO verw;. — 

HaftttiU. ans eUi^ni nii-tlen&rii^ pfiirrtierrtt v«ni kaleab«f:g. '/w<ri blUt^'t «lu 
ffinem Lfibfckir dnick d*s lofriitD'-nd"» Hi jahrbiuiderts. — E. CbAinnitx ond 
W, H. Kirlk, die iid. sptacJnv de»< livcbK^ri^ivcrke» üi Hatoborg und lluläfotn, 
Eir -' der nd. Uoi d«r üncbltToi »(irkoninicndcii nusdrOckc. — Waltber, 

m ' > im Bflinoke Vos. Nicht iBhJäcb iüt in di^in geflieht 1) die inl. ron- 

•aQMnxter<l<'j.|io1i]iii; ]m (dur. prafl. nnd im xw<'iteo ]i>irtiiü[i ili-r al)I;int«iidt*a ViTba 
nit dttD wurz*:lv-j<:&l t and folgendem ( »der d. siiniu in btUer, lecddtr, ffodtir, 
Jujljtt. tcyjct, Jrttiter ii. ». DtuM funncD finden >ieb im uulfiiliiKbeu (Bruuu- 
fctair(*iK> lidd'-uhcü», FiilIerKli'U-n, Obcrburx) und zwiaebfo SIUoKtcr und !':.<)> i- 
bora. 31 Nfibi>[i ci». er ti/iw. kumrncn di« furmon mit o vor: anfib Ae sind l.< i> > j 
eben j ■nrr t.i-i.i.Mi iisvhfn muodartcri. 3' Au'.-li enMich Trir jfrtHtfA, na 

ftr ni . >tfu.-'Hricit irfi n. a. dvoV'u daraof, diu« der dicbtT jrntT gC{^ud 

mUtamt«. — Wodtlu, mi^CcUui aiui dem i^acbM>Dwaldt>. Iteitri^ zam UTthns. — 
XApIkraanB, srbwftrttunr.. Xna^'DiR«f für ditntcllnngen Hc» toiisca In tlnn Jabren 
ISäif nnd U04 XU ßrugu;« ond «»u^t in Holliuid. — KopfioianQ, liunscbcn lui 
hiil ils 'tiu'iiil'' J"-^ ■'ii.".-tit'ttaiv bei d*-r aadas^ung. 

•i:vj Km|. |.iu,.iui, Das f<«N)bnrb. Mit glo3«ai Ton C. Watther. BMm«B. 
■Li. A- D d t.: Ni.^ll't k-dt^cbc dfnkm. Dd. 1. An^'z. ron fitrarn'b. A. f d. a. in, 2^. 

233 Rcinckr V.ts. Si.rcnger, R . Za Betnck«; Vos. acrm*n.XXI. a&O-B&l. 

3U. FIoM nnd Btnorflos. Upreoger, R., Zar und. titteraCor. Ebenda 
•. iCa. BiT^nroegDU dcj» L«xt««. (Bmna, romont. god. & 235 — 88.) 

^ISEß. Niedi.-rdt:^ul«ehe tlscbxutht , heraiug. vun A. LQbbeo aU «{o<r 
~ " ■LLii. XXI. 4J-1- 3i>. 

> u , Die UrauDavIi weiter ri^imcbrunEk aul Um «jntdlua gi')frOn. 
tkvdnt diibvrt. kkielr HiL«el». ttU a. 4. An^ex. htetorlaelw n. nt 1| L 



las 



BIBLIOaRArBIB DM JaROI» ISTK 



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tnr- und LttvmrgeacliicLtlicht'u btiilugi'n lii!ruuüg4>gcbon. Pöan^' . .tvrf. VIU 

and 3ti8 i. K. M. 7,20. Angez. vuu Gaiger, Angab, alig. z. — Lübbea, Z. f . d. ph. 
YIll, 375, 

244- Flschut. Aller pracUk grossnictter vou Job&iiD PiscbiLri. AbdraüJcl 
der entm beitrlifiitnng (1572). K. n. A. t.. Neudnickc deutsi^hor littcMtunrcrko du 
XVI. lui.l XVII. j!ij. iir. 2. Kflllo a. 8., Nlcniejer. VI »od 33 ». 8. M. 0.««f Vun 
dicsüu ,,neuJnn;ken," wekbp W Bratinc mit kurzem Vorwort i-iocalfln ■ 
catbJklt bDft 1: buch von der dcattcbva pocttmi voa Murtin Opitz. A' 
eraUn aasgabe (m24). IV und GO a. — Hoft Ul: HuniblUcrilirirax, ' 
voa Andreas Grypbius. VI und 9t e. Angcz. Ut Cbl &p. 146tJ. — V\„. .lw.«.- 
mejor. A. Td. a.U, 321. 

Ü45. Flürliafi« Dederdiog, dr. (iiiatuv. 7.a.T cliarikt4!rlBtik FJ-icbartiu 
Progr. der I.uifl«n«tJidti«phpn gowcrbc/ichulc- zu Herljn. (Schalprogr. nr. |i;.i 24 lU 4- 

246. I'itfuitbt F. W. v., 50 ungüLimcktiT lialladan oiid l)<-bmlictIor dn 
16. jhs. mit deo alten sin^wcieco, HvUbrutin, Uctuüngor. H. U. 2^. 

247. Birlingnr and Crooellud. Dualavbe Uedor. Heilbronn, lIonningtT. 
8. H. l^TiQ. 27 noob nicht pnbticisrt« liedcr. davon 11 mit urAprfibgliiiber mtilf>4iit. 
^ng1s^. h. Cbl. sp. 1669. 

21K. Johann Rennorä Livländia.bc l)i ' 
manu uuJ Kun^Lsutlti IlöMbuum. Qöttinguii. 
Qod 427 6. a Auges, vod Uijblbauiii, Q. g. A. b4'J. — Lit. ObL 1077- ep. 62&. 

24d- llahH SaUl. ein hcbwoizcri«cbcr chroiii«t nnd dlcbtiT an» der attXßm 
hlirte da» Ifl. jhs, , sfin leben und Hoine sohriflen ron Jac. Bnochteld. DmcI. Balm- 
maiors vorlag. Xu aiid 306 h. Im unhangc u. a. Bnllingors >ialx xuui salat 
Angoz. vüo All'. Sti-ra, (iga. 891. — Mag. f. litt, det ausl. 1877 *. IW 

260: Uoilfinbngon, Kri>schmi'U«dt;r, huraiuig vun K :. ;i 

d. t.: DtfatActip dii:bt43r dtut XVI. jbn-, ht)r&u»gL-[;. vitii Gucii 

8, onde. band. J^pxig, Brockbane. 8. M 7. Angi^z.Mag. f. litt. d>Ba»Ll^ 

Vgl nr. rn*. 59. 

G(.'kcliIo«son ua l. junI 18T7. 



KaIi», Uwmrk 4«r W»li« it iM»->MM <i wt »rU. 



ÜBKR DEN TRAITÄI DER IIERZELOYDE IM 
PARZIVAL. 

Zu den wumlörlichkeiten, die uns in Wolfraim Par/ival Ifp^*»^'- 
Dcn« ilorJ) iiuä Jörn rccltUMi ge:iiclitäpuul(ti' betruchtut ihr bclVi'UiJliuheä 
vcr]ier<^n nnd menschlich bötleutsam werden, gehört auch der traurn, 
ndcheii Parzival« inutter Hpi'/eloydp in ihrer scbwangHrHchaft träumt. 
Ougcu iiüda de» zweitüii buchos, im lt>ä. uud lüi. absclmitt, onfihlt 
not) Wülfram, wie die acUlatcDde Horzetoyde einmal durch furchtbare 
iraumbUder er»chrtH:kt wordeu sei ßs sei ihr gaweeen« ala ob sie 
\üa tiineoi Htrahloiideu geatira in die lül'k gehoben und vod feDrigco 
blitzen, die auf sie eingeflogen, getroffen worden. Knisternd und 
xbohend seien ihre langen zOpfe durch sprflbende fUnken in braiid geru- 
Un, «rührend dur donner furehtbar krachend gerolt habe und von einem 
^ftfuerrogen begleitet gowesyn sei. 

Kadidem sie hierauf wider zu sich selbst gekommen, sei sie bei 
|^^r rei^btt.'n band ergrift'en und gezerrt worden, worauf sieb die Bcene 
.. r-,.. ...rt habt'. Sie habe sich, wunderbarer weise, als aiiune einer 
LMnptunden, die ihr darauf den Unterleib /.ertloischt habe; eiu 
dncbe habe an ihren brQsten gesogen , ihr daä herz aus dem leibe 
— ' — nad ^G,i dann in eile auf niramerwidersehen auf und davon 



Wbb im anscbluss biemu vom dichter erzAblt wird, wie üerzc- 
in folge der gesiebte im sclilafe lant gerufen habe, hat mit den 
ilrilderu SfUbst nichts zu tun. deren bedeutnng und un^prung uach- 
(logchu UU6 lüer bescbüfLigen soll. 

Wolfram koml im weitem lauf des gedichtet auf das erste der 

juf blitz, dittnicr und feuencgcn. deren uinwirkuiig sich die 

iift. i-rholiene Ht'rwdoyde angstvoll ansgesezt sieht, nicht weiter 

tu sprechen. Wul aber geschieht des zweiten traumbildes, des dra- 

k'r an den brösten dar HorKeloydo saugt, ibro eiiigeweide zer- 

... ihr da» herz raabi und in die Ifilte davonfliegt, im neunten 

boebe erwähuung, uamlich abschu. 476, 36, wo Trevrizent /u Parzi- 

vit yiigt: 

tiik t. bttmcm* fmutLooni. kd. ix. U 



T30 



fcWAIi 



da fhi vojt ir srhif-t, tehant »i sUtrp. 
(in «wr ths ficr daz a» du softe, 
mtf der tracJte dar vtm Ir dA flowi. 
M widerfuor /« slüfc ir gar, 
<■ dae diu siiv£e divJt tjchnr. 

loh gestehe da$s mich diesp traiimiieutaxiR. welche im fiUrkc uml 
flbertreihung nichts kii wüii8cht*ii Qbrig lässt, ivenig bitfritMlif^t : loli 
halte HiH für oinC ftrfin<lnn^ ilos dichturä, w&lirva<l mir dur Lriiiim Mlbät 
auf alter Qherliefenuig xu heruhou scheint, welche AVoUVam oUer »ehuii 
Gaiot ganz siihjvctiv verfahrend ihren zveckea ungppattst hubon. Man 
vergegenwänigc! ?\c\\ nur «liv hauptmbiiii'iite von Far/ivals i 
Hchiuhte. lu (Ilt oin5ile anfwachäcud wird or von äciincr mui. _ ^ u 
alle berfihrung mit wuU und rilterleberi abgesport gehalten. Oa f» 
ein '/.urall ptötzlicth dit_> ^rfin/. uatfirliidit st>hn»ucht iu ihm au. eiu rit 
7.n wordoQ. Zu seiner ausfahrt in die ndt ist ilim die matter »ogi 
behilflich. Und als er nun gvi^chiedon, und dur matter vür Jammer 
daröber das herz bnclil. »oll die schuld, sie verlasseu und d&dura) 
abnnugslos gat^tt^t zu haben, 9b itoliwer «ein. ihtsü er mit ninom ifi 
oben vorglichen werden darf, der HerKcluyden, nnchdem sie 
amme gowosen, zorfleischt und der scfalicfiKlich davonrlii«gt! Der rcr- 
gleich mit. eiiii?m drachen paust überhaupt ao wenig zu I*ar'' 
und wesen, dass dies costGm ßcbwerlich ein ihm L-igt-utünii 
Befragen wir darum das alte riesonbuch der sage. Vielleicht erfahn*ii 
wir hier od<>r finden dofb einen anhält, wpsbulb d!« in-\\- 
zeloyde in ihrem tranui es gerado mit «.-iuer schlänge oiii 
oben zu tun hat. 

Da hat ea nun anlTallend genug, dasa uns ähnli<:huH wie von d^r' 
Her/,elo)de von einer ganzen reihe von heldenmöttern iw-ölt ^irj. 

Von Atda. der mutter deaAugnstus, berichtet Suetoniua im Oetf 
viua c. !M, daa» bIp pinmal nachts den tenipel deti Apollo hf^itncht hat 
imd daselbst eingeschlafen von einem dmchen besohllchen und ge^riiw&i 
gert worden sei Vor ihrem erwachen habe er »ie verlausen, and not 
monat dunauh habe üie den Augustutr geboren . den man diese» umiitan- 
d$H wegen für einen söhn det> Apollo gelmlten. 

OC'ttliohe berkuuft. durub einon gott in schlangen' oder drochoa^ 
gestalt berheigflfflhrt, legt dio sage an*:h dem P. Conu Scipin Alrii 
nns maior bei, worüber (lelliu» VI (VU\ 1, vSiliu» Uali' 
fgg. und. ala ältester gew&hrt<muuu, linoä XXVI, id 
nnsfOhrlichkeit Auiisem. Siliun ttiilionR, die hetredend« »t 
See uijiier^nd. f5brt nni« mit itnm l^ipiii in ileii Tarturufii Wtt wt 



nKnxKi.«Tim(K murM 



ISl 



4eu z«agPD »buit zviege^rflohs zwUcben Scipfo und seiner mntlor 
l'ompODia, die ihm erAfhet, datts er ein »ohn de» Jupiter sei. 

„AU irh pinmal.'- so sind etwa ihr.;" wnrte. „eines mittags allein 
mich zur nxho tiegotmii hatiti und eingt^sehlaTon war, uiiiRlrickte 
mich pl/)Ulich eine am&TmaDg, aber nicht die gewohnte, mir holde 
d«s ciiUen; in einem lichten glnnze »nh nnd ericante ich, wenn 
auch Hi-hliit*tr«nkfueti »ugeH, den Jupiter, welcher die gesUH einer 
soliillernden, in ni&chtigen kreisen »ich ringelnden srhlnngo ange- 
nonmien hatte, von mir ahor nicht tu verbeunon war." 

In >hT diirstellnng dea Livins, welrhyr die aagi? kritisiert, wird 
Ufteh tuitteiluug der volk^nieinnng. duN^ Soipio» iniittiT im beilager mit 
Moor Ungeheuern schlänge empfangen habe, bemerkt, dass das ungc- 
i'i-M yfl in ihrem Kiftim ' -n worden; wenn »her leute hin- 

_^_, _. „imeu, »ofürt sich lii(itt'_;^^_ l und ihren augou entzogen habe. 
Toü einem schlaf oder einem träum der Pomponiu sagt Llviuä nichts. 
' OcllitH angibt, dasrt »if anf ilirem lager fest geschlafen Imbe, 
^. ^. . driLohe üicli ihr beigo.solt. der tiLrigoiiä auch von andern gese- 
hen worden. 

Auch unter vMkern des Peloponues war dieäolbe nage lebendig. 

tl ■ ''mg des Pausaaius IV, 14 hiclton die Mc33cuier den 

11 d(.T Nikoteleia. und die Sikyouier den Aratus, söhn 

der Ariätodama. für giiLtersOhne, von göttem in drachengestall geiceugt, 

deu Arjtuif t^r den söhn de^ Asklepios, den Aristomoaes itir den eines 

lüDb, nicht naher hezeichnuLen goties. 

M&glich, du86 die reihe von Zeugnissen fiir die in rede stehende 

ogH sdch noch verlängern lässt; es kommt nicbUt darauf an; aie wflr- 

' ' ^intKcli. wie die angeführten erzählungen com Augustos. 

riü3 and AratUH auf dii* sage von der göttliche» her- 

kuuft Alexanders des grossen Kttrückfübrou tasi^en, Hieb als Variationen 

_'.'u derselben darstellen, wie denn der bericht des 

, _ . ms und I.iviiist ;itisilrri.l(lii-h iiiii' dli? Alexandersoge 

lH*4ag nimt. 

Von allen Iwkanten und vorhandenen gestaltimgen und anfzeich- 

bt die griuchische, genauer die alexandrinis^ihe aiif/.t'irhnung der 

idorsage. welche mit di<m namen de6 Päeudoeallisthenos bezi^inh- 

ta wenlen ptlegt. bekantlicb die älteste nrspränglich.tte nnd foU 

II ' '■ ■ .iiptsächli' ' I iidlage für weitaus die uiej- 

I :.eD wie ■ ;> oben darstellungen gebildet 

TTnd da lenen wir denn im ersten hoch, wenn wir uns für die 

•ntnn neun eapttol Indigticb an Zaehent uilialtMÜbendcht (in Heinem 



tas 



LVCAB 



PnfiadocalliäÜit^ttca i. IIJ Tgg.) uaclt ilea vurscliiedtfimn allortin uudjüfi- 

i !>ici , ubktmiliiige d«r gOtter, fibärtraffbn an wflislieil 

uud gehoiiuem wissen allu inunschuu. NuctsDabo», der Iczto eüi- 
gebovene figyptiseht! kiSmy;, wur ein tioi'er Iceimer dor ina^fi, ilarch 
wolcbo er »ich alle kntite dor wt'lt diensthnj machte und olli' 
gegbü ihn gerichtclea teiudlichttn uuteruubmutigen rereüeU« Die 
doioh orschrockciiL' kuiidscbatlcr gobruchte riacbricht von doDi hm 
anziehen oines aiis vielen vi^lkerscbartflii b.^stehenden f'^i* *'- '"i 
beeres rerkcbt nr im vurirau^u uuf seine künstp. N^i r] 

ubor dui'cb lekunomantiH erkant bat, doss die ägypüschen goUi 
selbst dou feinden beistebeu, ^ntfliebt er ant«r d- i ' 
eines astrologt^n übf<r Pelusiiiui nnch Pella in iAiu .il 

Ägyptern, die ihren kAnig suchen, antwortet Siirapis, er sei g«:llfv- 
ben nnd werde als junger niiuin widorkehren. Dies ornkul winl 
der Statue des NeclHuabun eiiigi'grabüii. 

[ii Mauedouii^u ivar \'cntauubu^ als aatrolng so berribmt wordi.>o. 
dass «uob Olympias, wShrend Philipp auf oineiu fdd/uge ubiveHi-nd 
war, ihn zu «ieb rief, well nie besorgte von Philipp verstc'K!<>eu zu 
werdeu. NedAnabus, von liebe zu ihr entzündet , verkQiidi^l ihr 
unter entfaltuug iu^trologiniber kGn«tte, das» sie vum guttu Ammui 
einen söhn empfangen solle, einen nlcber aller uubill, diu Pi 
etwa gegen sie zu Oben gedenke. 

Duj'ch zauberkODst-Q bewirkt Nectamitins, di»^ Olyuipins, xuorst 
im träume, dann ancb tu wachem znstandu, iäch von dum io irrcl 
seludeu geisLulleu crscbuiuenden gölte Aniinou, daiuntei auch 
der eines draehens. beuucbt und umfangen sieht» uhne zu gewah- 
ren, das» unter dem vermeifitou gölte dor astrulog >" 
verhorgeu ist. Damit Philipp sieb nicht wundere» weuii 
kehrend die gcmahlin schwanger Hndeti ttendut ihm Neutanabt 
durch Zauberkunst einen träum, der ihn über den gr>ltUtdiHn unqinui^ 
der ßchwangerschiilT unterrichtet. Deshalb tröstet Philipp bei 
heimkfbr die verstörte gcmahliu. indem er die schuld de» geadii 
henen dem gotte znschreibt. Als aber Philipp dpfctsr 
vriderum argwöhn kuntl^^ilit, büseitigt Nectiuiikbub siiinen zveil 
dnrc]i ein neues zanberkuuäUtOck- 

Ala nämlich (so lesen wir (^ap. 10 der fibentetjumg von ^- 
uiann) eiit grosKCü mahl im k^'inigliehcn palu^te vei ; 
alle mit di«uj kernige Mdimaiipteu zur fyier seiner i 
UQT Philipp uiedergcschlngen war wegen der schwangere 
Ufl8 woibes. kam vor aller äugten Neetomtbus, der aiuh «i 



usnuLovse» tbauv 



Ut3 



dnictieu varwandeU haLtu, grAwier al« üur ersti', mitien in lUs 
■^poii^t'ntnmor und zischte so schrecklich, dass die grunUfcstcü dü8 
l>alii-it(^s orltobteu. DIp gäüte th» kriiiigs, du sie den drachon 
i4alipit, Hjirangeu von furcht ergriffen auf. Olympia^ aber, die 
iliroD g(^1i«b(en crbante, strecicte Ihre rechte hand au», uud der 
drncho erhöh sich und legte Bein kinn an sio> und umsolilang kib 
ganz and kam auf ihren g<;hoHs. streckte seine gespaltene xunge 
vor und killte sie, um den xuachaueni floiiie lifibe xu zeigen. Und 
wAhr«^iMl Philipp zugleich sich fUrchUrte nud zugleioh staunte um) 
in gespanter auinierksamkeit war, verwandelte sich der drache 
in oioen adler und flog davon. Philipp aber, da er dies gesehen 
ii;"!". sftgt^i: „0 weih, einen beweis des lebhaften autcils. den 
'ici gott au dir imut, habe ich gesehen, indem er dir in der gcfabr 
zu liilfe gekommen ist- Wer alwr der gott ist, weiss ich nicht; 
•T bat uu;^ die geätalt des gottes Ammon und die des Apollon 
und des Asklepioe gezeigt." OljTupia» aber sagte zu ihm: „wie 
er •selh!>t mir mitteilte, alt« er zu mir kam, ist es Ammon, der 
gott von ganz Libyen." PliUipp aber, nachdem er dies gesehen, 
pHoi Hielt glückticii, dnHS er einr^!) gotte.s »amen nennen solte was 
von -SPiuum eignen weihe geboren wurde. 

Es liegt mir fern auf <lie quellen des Pseudocallisthenes eiozn- 

I, etwa zu prüfen. weHhalb dir g>Htlicbu hcrkunft Ale^tanders des 

en auf die ^auberkOuate gerade des ägyptischen Kectanubus Kuritck- 

^rtwird. I^s koxot mir lediglich darauf an, meiner vennutung au*- 

h zu geben, das« wir es wie im Inumi der Atia. Pompoiiia usw. 

I in dem träum der üerzeloyde mit remiuisceuzeu aus der Alcxan- 

;,'e XU tun haben. Wol oder (ibel wurden sie der geschichte Par- 

-'■ angepasst und eingelTigt, wobei freilich der uniprüngUche sinn 

M'-i 'Irarhenerscheinung dadurch verloren gieug. dass fiio vom orzeuger 

nnf 'io!i s.dtn. auf den Par/ival selbst, fllKTtragen und entsprechend 

iinert wurde. Weite man <lieser allerdings erheblichen abweichnug 

■ ■ Hfheii 7,usHmm> iihang mit der Alexaridersago in abrede stel- 

Jai'f nicht übersehen werden, dtiSH das erste, von Wolfram 

weiter herQhrte traumgesiobt der Herxeloyde, ihr verseztseiu in 

zwischen blits:, donner und fenerregen, wideruni an die 

'!"■ erirmort. Als schluss jener drachongcse.hichte lesen wir 

i>thenes und in jüngeren auf ihm beruhenden <iarstcl]uu- 

< e» b*>i der gelniri Alexanders einmal Ober dan andere mal 

' M' und blitze lonrbteten, uUo dass die ganze weit erschüttert 

.'. Da nuti die iK'ideo traumgcsichte der Herzeloyde ohne zweü'el 

in einander b liexiebung stehen und anor mid derselben quelle cut* 



134 



LDCAB, nnxELOTBura r&Avnt 



noniin<}n sind, bo werden wol auch btiido uuf uiuiüb«re Qbdrliof^muf; 
der sagt? zuröclt'/.ulTlhreD aeiu. dio vraiiii-'iid dt^b miltelalturs übwAlexjin- 
deia zou^ng und güburt im iO>tiudlaiid») vtirbrt'iua wir. 

Auf wulcticm wegc rreilich Wolfram zu d»r6ii kuntids Hßkoaiinon, 
ist <>iuc fro^e, diu vieti uiil üiuIaTbeit eistt duuii wird (.TWägi^ii ImtscUi^ 
wenn wir über WoHVaras gowfibr^iuauii Guiut uültur untt-rricbtet solo' 
werden, dessen godieht ja zur zeit nocli ouie verlurttnc baiulscbrift IaL 
Bei Ohrestitui von Trojeu, soweit wir seine diuhtuug in der teuer gewür- 
doncn ituägabc' von Potvin kuniieii zu loriitm im ntaiido sind, stobt nichtsj 
von eiu<>ni träum der rautter des l'eicevaL Au riinni utul golegeuhert^i 
ihn anzubringen, h&tte es nicht gefehlt, da ihre 8cbwan<,'er3chafl und 
weiterhin ihrp ni(*dyrkunll in finigi^ii vorsen ori'JlliIt wird. A - 

raen aber, auch bei Guiot sei nicht« davon 7.u k'a<'n gewesen. .^ ^ä 
wol mflglicli, dass Wolfram nicb Rlr «eine trauraerzöhlung der betref- 
fenden stellen in Lainprechts Alexandoi' v. 128 — 13H und v. 15H— ICftJ 
erinnerte, Lamproohts knappe er^fihlang prweitertfl und tfcineu xyfeclte«' 
aupasste <»dür aber, was ich ITir weniger withrscheinlich balle, durch 
einen geiHtlicbcn freund von Alexander» geburtiifiage ]nitt<*iluiig erhal- 
ten hatte: mochte nun dieser freund, dem dus orifrina) flü^ " 
callistbeui!3 ^chwtirlich KUg&uglicb war, aus der bcrtlhintc^n lal- 
von dem urchipresb>ter Lih) im zehnte» Jahrhundert verfa^aton beot* 
bftitnng des PdeudocaUisthenes seine tii" ' ^rlii\pfl haben 

dem chrouicou universaU*, welches abl i ■! von Aura bi i i. 

gen iu den ersteu Jahren deu swOUlen jalirhunderts vorfaiisto und rDck* 
sicbtlich der genobichte Alexanders de« grossen auf die erzAhlnng df 
oben erwäbutott Leo gcgrQndet bat 

Damit wollen wir von Wolfram scheiden uad t\k bei-uhigenduoi 
schluso nach all dun fabelüieii untt erinnern^ wie soh<ln und geistreic] 
I^Hsing nhov die boitproobonen traumbildor, über die hrdttutung ihn 
dn^ohen und s^^blangeu gedacht hat. wobei es den urohSologen. i>.*iych 
logen und pbvsiologen Überlassen bleiben mag, Lesaings behauplmig «a 
widerlegen oder zu stflty.cu. 

Den mQttem des Aristomene», sagt er im Laoroon (Lachm. «?.' 
363), de» AriBtodamos (irlum fQr Aratus), Alexondeni dm i 
sen. des Scipiu, des Angustus, des Galerius, trAnmIe in ihii 
HchwuugerHchall allen, aU ob «ie mit einer schlänge xu tuu litl 
tofl. Diu sühliuge war ein zcloben der gottheit; und die ie^Aui 
bildsäulen und gcniAldo eines ßncohua, eine^i .Apollo, en 
eurius, eines Hercules waren selten ohne eint* schlänge, 
lieben weiber batteo de» tagt» ihre äugen an dem gott« 
und dor verwirrende träum erweckte das hüd des tiareä. 



nca. *c« ixiTucK tuswaasnaj» 



195 



So r«U« icb den truai)]. fährt I^ssiug rori. uud gebe die ao»- 
' "' ' der stvU üirer söhn« und die uuvcrMhdmt- 

|t djivoD maublvn. Dena euio Ursache mäste 

w wol luit>en, w&rum dio ehßbrecheriscbc phanUaie nur immer 
taav schh\a)'v war. 

aiAABLlCii, 24. HKPT. 1877. K. LVCAE. 



AUS ZEITZER HANDSCHRIFTEN. 

Zeitzer glosäon. 
I) Hinter einer lateiniechen bibel der hiesigen domberrou- 
lUuthflk, cüd. ur. 14. fiodeu »ich auf b). 31^* — :I21' folgende glo»* 

aua dem jiihro M24: 
fol 31H^ Coccns, rot ut Hamma. 

tesiim. lignorum, lutrci. 

ausa. auris vag«, ^. 

' •"■:; . gcwelhe. 

\ 1,' decorticatum, j^esoAW/. 

Ibl 519\ Catbtimane, dilnonlo, /rü. 

di8M)lulUi), lasuiuus, geil. 

Ksi-a, holye(?), fiol. 

githt legumen, 7h>>Ic!. 

niiiidine, innn/'.rvhte. 

pjramiis. alta structnra, propric e^/» kcjfilftula. 
foi^lO^ Coutiuuo, (in vnderlacs, oder an vnihrschvit. 

exosuä. hessig. 

utliuiou», genülis, hvydcn. 

fOlcite, Usteckit. 

fanum meilig, honigmifm 

iitpidum, ir»uluui, rucfi. 

lubrica uia, ^ul, utier i^ipphtrie tctg. 

letania, suppUcaclo, häen 

leuti», icHeiniA (so!)' 

[^Utitm , touftiim (V) ?.. 

TbL „Tiüit itiit«m S&uiui-l l<Dt1nul»iD olai, et vlhAit mper mfiat üla«" 

d«r ulbnni; Sittil«). 1 Sef. lU, 1. „Leniiculii, modieum vu mixiiiid vvI 

I, (|iiiidno7iitinii In latent Apcrtcni. qtfd et Loc)-tbTtn), f>8t enim tu oIi>i, 

#t ucDfrlob!« iingebautur, a Itulcbdu dictum.'* Iddor bei Da Cnogc 

Iclrag. «■ c. Z. 



1% 



fol. 3'ay 



QHCU 

Miicelentuft, raatwr, mager. 

üciuä, vtüociuti« stieL 

pcnsa, redditafi, aspm, 

sagena^ ruse. 

sonsus acriptiire, ctfn usiegung der scJirift 

allGgoria, von tJ^ cristcnheü. 

tropologi» vel moralitos, von der sele. 

auagugia, von den hgmeHsrheH dingen. 

hiätoria , ali est i»t (fcschai y« iitn seWcr. 
Stimulus cnrnis, ein pjfnlichc suche mynefi /JeischeSt tiy 

yjtirh IccH. 
Stimulus, etfu tctfpltrJic bewegtmgv. 
sylogismus, tu^agwort, cff hcüificnde rede. 
sacranipntnm, daz vorborgn hgmdhroL 
sacraiucnt-alo, l etftn schiene dez * hroli». 
traDslaoio. ein ubertKifärlicJt vorwwidehtng. 
tenciü, sumcio, e§ ewige tvare hesicxunge. 
imiverHum, alhr dinge samnttngc. 
virtus, exemrltiro, cipi tog^lifh hildc^ 
terBnm, gesuhert, 

virtus actA (1, activa), ^g trinßich togüL 
vila acta (1. aotiva), cg iv'gCde lebcHj od' ctm ndK'tsam 

tehcnf od* ein bckenflich Üben. 
vita cnntempliitiua, pgn bGScJiowUch leben, itd* riig, 
virtutft3 thoologice, goHichc togüdc. 
intelligenda, ewige, i>nu'gesliche, etigelische tfnüß. 
inpreasiones, inwirgiidie befcegüge. 



2) Ana commentaren zu Uoothiua im Cod. or. 12, bl 2': 
Notaiiiluni: torqucs suul cirouli anroi de collo usque ad pecfcn» 

depctiiioiiieri, ilicti de torqneo, «o quod »ciUcot torte, propdn 
Eyn rod<-uba»t.* 

Bl. 134^ folgende hexamet«r: 
Qloria dat ästen, dat ewangelium tibi imrden, 
Aqua dal cudeHr dominus wcst quod (l wesien quo) vobieicunt* 

I ) über tiet tihtagMfimdhon : od' etfn*. 

ti) hipI hIaM: rillen tiant . iirrideH Oant =* vin gcnundeitM bunt •' 

3) Uor tUG9Bu tcfruudu ]iri<!stdr fimclit tlut „Glnria in l'icvUIk iI< 

grgm AoD «Itnr f^'riobtut, a\mi g«(^a t»«Cen. — Bus utadki^IIuai wlnl gfrtcti 
nttrd«!) gswmnt {iflcftcTi, unil A\f rifolit« mlcr oürdlichv wite ifK tltitres livlatti lUv 



AD) ntrran ttAKOftciuurrw 



187 



Rhf>niU atebeu in einer Aiudioiiu folgondo namen: 



a) uiit 'iitrio: 

aijuUo 

borea.> 

northccMnord 

cliorus (<1, i. vaarns, cQrti8| 

c) uükr Moridies: 

audim 
auster 
jtwloMsud 



h) unter Orien;i: 
wltiirnus 
ostiivrdüst 
subsolanus 
Osten 
«nrus 
osbmiost. 

d) unter Occidana: 
wciitnordwesi 
cyrcinua (d. i. circius) 
teoften 
fauünous 
Westsüdwest 
sepbyms. 



noUius. 
Clwr «iie zeit, wann t3ür cflimnentar zu Itaetiiiu» geacliriehen, 
b^lobrt uxiä eiuo inUjredsaitte aimieikuiig <ie8 äcbietbors am aadc aal' 
U. Iti3*: Et Sic est fiuia Aimo domini M" CCCC XXXUl (die lezto 
lÖiTM — I — wegradiert) proximo Sabbate [— o] ante potonciam ' virgi- 
üis saucto. iu quu uuno lii die palmiLrum \i>. april] HnaHite fn(^rui)i 
ante ciuitat(*in ffrankenfordeuseiu , et conbusiserUQt Mt'iki'btirg et Sinis- 
b«rK ciuitut«», Kt cüHiniiu lubu», Kt ante H'naw babeba.nt conflictuin. 
Et ecidctii uimo ITrunkeiifordcuäds In nocte jüdica (29. inärz] conbusse- 
nint opidum raelra4 ]Millliosey| bcn« cum trecentis hcreticis de melio- 
ribtis, et cepenint eis ultm tn<ottnti>s equos et aüa bona qnam jdurima, 
dl'; l-j et iis I?]. Kurz vorbei', auf demfielbou Matt, scbliosst 

d' i -tbins mit den Worten : Kt sie est finis 1 Uia. 

vi) Aul livr mnensiMtt' de-' ricbwciiisli^ierriüii **inbHndi!:i von Cod. 
nr. 61 (entbaltcnd viTHobifdcnu tat. tractati' über logik aus dem jabre 
I lilO) iu dir domborrenbibliotbi-'k : 

Eftculua umpelhatem. 
JauiperuB tradtulä'bcrbatetR. 

er. ''-. - In ilt<r näh» de« attira, K^wonticli uiif dor a{il«tclKitd, a1«<i 

>r > .. ii , bofimlct üidi eint iuaucrni»:hti> und iunerluTb dcrgepMn vino bnlli- 

. lu»»eUrtigt^ vrTti<>ftiajf, die zum WA«<thrii der bAmlc tfit Aaa {iriostpr 
r.jui .'v-D< r«iniif''ti der lieüi^cc gitfässf diente und {■isciau o<lcr UvuTum e>amai 
wciMi' virl Ilr:iir. Ott«. Hunilhuch i]m Lirrltlü-beti Kunst -Arcliioli>gic. — Di« 

..ilomlmi« volii^cum" sprieht dw 

I> l'otvatunMy deren Itiat itui dt-o lü. itui fölt 



138 



« 



BBC« 




^ et« badehu&tj. 



Coctanus [d. i. cotoneUä = cydoniuaj fiUßtotibaufin, 
Persicus }yjir:ihtwin. 

Malos ajipfelhawm. 
Primus ffimttcnhawvt. 
[Arjchouiüs Schober Völ feimcft, 

vt/n cse^ne. 

Cochlea et/u wenädstet/n. 

Ascia der w^ysel. 

Oestrum dp horm 

Cauea ti/n hucr. 

Fascia cyn tmfide 

Materia cyn sdps\ 

Saguin <}jH neyije, 

Spatula eyn iauszi 

Matta c!(u ihvlie. 

Cruriligalü \^i) efß 

Dolitega ein hode), 

MateriiL cf/n sc^pstenaehf.ifi. 

Natura proprie art. 

Circiniis eyn csirkcl. 

Nefrendis cyn Spanferkel. 

Berna [d. i. perua] eyn backe. 

[Vri]narium eyn seichttipf. 

Tymo de. 

Raffanus a"' (i. e. maior) merrcitich. 

Raffanus b"' (i. e. minor) ruhenretich. 

Calendula eyn ivachuldcrher. 

[Tra]ha eyn reche. 

. . bus . . a cyn wyndele. 

Vva passa eyn rosinke. 

Postula [d. i. pustulaj eyn Hafer. 

Kiriliiii (conaculini?) Konkelen Kiudere. 

Diartum [d. i. diariumj tayehrot. 

Viaticuni ivegebrot. 

Sponüeo (felohen. 

Incola cyn husgenoßen. 

Lixioluni eyn sprncze. 

Cartallum cyn sclmsselkurp. 

Ffauilla eyn oßcle [d. i. tisch, üsele\. 

Causidicus eyn vorspreche. 

Dorca eyn weit czege. 



AD« snTZBB HAITMOHUFTSX 



1!» 



1) IiiU>rliiieargtf>s»Oii aus dem Cod. nr. 7ä der genuteu biblio- 
Utek. einom DoctiHimlc Altixaiidrl Fol. 48 folgender .kolopbon : Cxpli- 
cit esplioiaut fyr bt>yu iialh e,V liuakli Gt sie est t'inis huiuü 
operi» por miigtiilrum JohaDnem. Auf dur legten seite der band- 
»cbrill ist vernit^rkt: Sub aiiuo d. uiiUesimo qaadriageniesiino 
ilculmo ocidvo riaiius. 



Fol 


13' avellanus tv/»* h/ndnuas. 


M 


13" catus ^y) &«cW. 


ri 


M acus n<i/f/<t. 


« 


16'' . . . arbor ha^n buchen born 


•» 


17" pocula tranif. 


W 


„ flumiDa fl^ß. 


., 


., ordea gerechte. 


1* 


„ Cramenta getre§dc. 


•* 


17" gelu /rorf. 


., 


,. meum tsifnuen. 


t! 


^ «pottsalia hrni4fot/L\ 


1t 


„ minas droiccn. 


»f 


20* glomas klowen. 


t* 


'JA' crisiaa krenem. 


ft 


aS** talpa tnuhcoriH. 


•1 


„ damiia cy» humstcr. 


<< 


'H' sartago «yn fcnlffy j>luiüe. 


• 1 


24* pugil kctnppc. 


f 


:i&' spien mUcsv. 


11 


^b* sotolar tteti^cr schncft. 


n 


3<t* »andix locyf. 


n 


34' Deo noui sp^Huen. 


n 


34* torreo tostnm derrcH. 


• t 


3fi* ootipesco -v/Krtw. 


n 


„ pöscü &(>yt7i (so!). 


n 


„ preudo ß^chett. 


» 


38* tiügo fortcon. 


n 


40** cambio «vdiscfff». 



&) luterliuoarglossen auN Cod. nr. 76 der zuvorgenanten biblio- 
ihcfc; darin cnlbalUn wrschiedene f^raiiimatiäcbf* sclirif!*!!, nainentlic.h 
Vüu Jübiuiht> i\v (jnrlundia. Aus dem iiiirunge des 15. jahrhmuifrt 

Fol "J' pTOca est uDbijua vetula propri« ein arfnutcheriti. 
„ „ serum w»i cJiacficnffcr. 



140 



Fol. 2' 


II 


9' 


11 


15" 


»t 


16' 


n 


16" 


n 


18' 


n 


20" 


11 


22- 


11 


24" 


11 


61" 



6) Glossen auf Pol- 2 
Nach Fol. 272 " ist die hai 
cum Eckhaidi. 




liiiiiiuluä rech. 

(ificoinDiodare entiechen. 

i)umiilare ff^wht mochü. 

calilar haisi ein chefd. 

^copii (iiiii purgatur domua fiat'st ein pfsiu. 

üi'ütimus MiH ein hhfcfaber. 

ainurca proprie ein sdt^. 

litreinitii tiicitur babitana in herefmoj et dicitur a uoininö 

hert>muä, - ^ der hereiuitage. 

hachus ilicitD l quo portantur brune« ein 

glnt fcherhen^ 
ciitfex Cijn, A-w 



% 53 der genante» bibliotliok. 
leben a. 1468 per Ludewi- 



Deconiui' si'fjhuji'n. ' ' 

Decorticare ahschellen. 

Deciepitus ajn ober aldman tamlr. 

Deoruscare vndcn von dem hrot schelcn. 

Üeflorare idem quod stuprarc iuncfrawen erc bencmen. 

Detloraeio hfuemungc iuncfrawen cre. 

Ocfhiore we(ßi llyscn. 

Defraudare 1 

Deoipere / ^"^''9'»- 

Deludere hcspottcn. 

Demerituni höse dinsi. 

Diffiiiicio cyn rede dij da spricht tvUy cyn ding de es an sincr 

natura sij (so!). 
Dissentoria eyn bhif gangh. 
Uistemperancia vmnesicheyf. 
Distribuere i-ßijehen vd vnder eynander teylen. 
Distvictuö eyn hüte |d, i. gebiete) in eynem lande. 
Diutiniis langsam. 
Dolare hcho/f'ekn. 
Dotalicium cyn murgengabe. 
Droteca eyn runge an dem waine. 
Diiiuetuni cyn dornpusch. 
Denuo anderweyd. 
Guoinon eyn wynkcUiolcs. 



«UR fllTZKII UAXUBCUUmn III 

SümnlaB «^ stachei. 

Ötiniuliire fcluichü im\\ 

SiniQla lyn iw/bei^ 

Oirgillum et/n hrnjid. 

()Ia<1ioluR fcliclf lii>r)ia. 

Gurgulio osi quodatn Tsrmis in t'ahla 

Lap sUo ejfH dif stjf»* (so!). 

Homagitiiii hutäatiifhe. 

Obstuamän. 

7) Ans einer kleineii aclirift, bf*Ute1t Albortnts Colooicuais 
d» plabtacionibas ui-boram, in Ood. nr. 7 dor tlomlmnvnbibliütbuk 
fol. 29' — 32\ aus dem 15. Jahrhundert: 

Fol. 31': Do nnminibuH iMimoruni dttnibiliuni baec sunt: fifhohUnd^, 
stiretfyiKjt^ y yreulin^tt-j Gfutrhartlttir/i- . fu<h-h:iydyhe: s«d ht'i" jtailltt 
sunt; [ncdingc et bcc pulchra suut et daiabilia et äapida et fVu- 
ctnosa. St/l*oldlniir ubique inveuio; Gwichanlt/kc ot sudchnrdyke 
in Wüstpbalia; Mcrfclitujr. iu äax(»uia, HamiMryer l ruuüilu (suuy- 
rin?), (ffidfhiirdi: HildKsbtiO] (so!) Kataborch et Haiuborch snrfi- 
yijngei in opiäcopalu mindensi incclyn^e iuueaiofl. 

Fol. 21»": Multa simt, gnnora vitia, m\\ nos duo pontmuä, /ran- 

cum et kuncsdi quod galtici gocs^ uomiuaut. 

Fol. 30': Sunt euini cMruda (1. ctTUün, es ist die rüde von c«ru- 
SU3 vol prlnus). quae appellantur pokersen iu meo ydiomatA, magna, 
duicia, primo maiura, tjtiae invenimitur in episcopatn coloniansi 
rirea torreateni i[u\ dicitur vippcra. 

FoL 30^: Malua iiiseritur piro, et malescit et optinrnm fructum 
facit, »ed duraro uon pot«st; iate f^uctus voeatur in uostro ydeo- 
mate hirk<tpiid [l benmppei] h(Kt est pira pomaria. 



8) Auf der ersten seit« des Cod. nr. l der domherrubibliothek, 
welcher einen CommeutariuB in Suiumam Raymundi sowie eine 
sitiM miH8:ie canonis enthält aua dem 15. jabrhnndtjrl, ist fol- 

- eingetragLUi : 

I| VrJ. hatyttrüt \it. BoJoir U, 15 imd Wb. Grinioi£ üDnik^». Z. 

H\ V|;l. U^jlcitlat', 9(^li/fsttau. Modp, anseigcr -1, '4^2. Z- 

3) (i(i*M», ^iiut; rnffUt ilc nJKlii bUoc ilunt le grata mt oblong. Roqnrrort 



U2 




mund. 



ft rkhfi. 

\ 

r httisfmrirht'. 

^ectüi liisturialis, der ihtrch 



Notabile bonum serniociDantlbus. 

Gregorius magnus dtir sitßc hrer. 
Augustiüus der erleuchte lerer. 
Ambrosius iler liplicfie lerer. 
Jeronimuö der ürtiste lerer. 
BernliarJuä der fjniiige krer. 
Beda dfr erberc lerer. 
Johannes ciisoatüii 
Thomas lougeward 
kovn sin. j 

Thomas de aquino 
Bona ^i'iitura der 
Hugo df. sancfco V 
Ysodorus (30 !j der 
.Tohanneii Janaeufl 
Domeeciua [Vincei 

gos^ctii- tncister «ct- i/ta^ 
Gregorius, de cura pastorali, ijn dem buche der sorgfeldikeyt. 
In diülogo yn dem buche der cztveier rede. 
In raeditacionibus yn dem buche der ynnikeii. 
Genesis das buch der schepphungc. 
Exodus das buch des mvsyant/es. 
Leuiticus das buch der prister. 
Numeri das buch der czal. 
Deuteronomü der vor andcrimge ander rede. 
Josue der ynwisunge der kinder vcm israel. 
Judicuni der Hehler buch. 
Kuth Dauid geschichfe der frauwen Rufh. 
Kegum der konnig buch. 
Paralipomenon der ervollunge. 

Esdai" et Neomie (so!) dy bucher der whJerburt der kinder. 
Pioverbiorum der Spruche. 
Ecclesitistices der vorsmcunge der werldv. 
Canticoruni der libe. 
Ecclesiasticus der geistlichen csucht. 
Machabeorum der stri/ter. 



9) Aus einer samluug lateinischer predigten im Cod. nr. 82 der 
domherrenbibliothek (15. jabrii.): 



AVI mrata tujm^rttmrjxs 



143 



.■■wj. ,7.7-11 ,VH iJrn 

■j ali« syn 

.^iUä<:. — Agonia 



>'ol. 17:2': YTof* dn mjihffx Hat (jmifi^ ^ijs. (o bisiu pem^ai 

rfl ^rcxifi cxh d^— " * ■ ' ^ -■ 7i ffti in//. 

Fol. 183*: por hos rimas, sptiUm [xon <tplti*rer haod rüsm 
dartber gewhriflfn;«. — Validiiui ?^<yc/*cAM-, — CnteniaU* fi/nZ/or. 

Fol. tdö': tlic m^Tcuni tttethtwotfien. 

Fol 18R*; y H'T rf*»«« AxJf »'S i/««^. liii'ti' 
kies. — /)y tttnrtfim crrfftv djf luätm »yn 
njtdirsifn pA cristHS fürt*: im jyN innete^mli^ •. 
Alf Ort öfrin/f/N*;!» A(i>/^ PiJ ».«-A ittnrgvu 
itch. — Sjfu miiHir hmu ä» yrt-yS ni fo cnfprftcAlirh , dau 
', wert ^rtceM vor ititttti levM« djf wart vörtom wi hoftlin 
iiH jtiÜH tm ItictcrH an (oUnrndim vü nn aflin foriftumicH. 

PöL 186*; £ya iIm rcyne ^rh . stimcnr t/y hlittigcn freue d*f her 
go: Vi »^tum vugt» rü syncit bi«U'tfrn sa'fj/s r'ii besprenge dich do 
mfihc, SU sini hetflxam hoben aUe haisam. 

FoL idH*: C^rcamiieilerunt Jesuin clamido eoccinea, ny» furroi 
pmrpurtffteiiftt f. gefHitort mit phtHel i. Tetitem rogtüom. 

Fol. ikh'': Pt^rcutiebant cnni ea capnt Mus, «itspuenU« febdissi* 
nuu '«jvunViciH.'i iti Hiciem eias, ilicmiUs: Vki dichy du dcfrfftiger 
kouig. $.\i modo rei iudoomm. — Ex bis sputäs t-A von der 6/m<> 
rutut Dicta est facies etc. — Videte eapnt dorckstocJien. 

Fol. 1H*i': Judas laqui-o se suapondit nn eyneit holundim 
boum. — Milittfs tion gouerosi spisknecMe exeantcs Jcsuni pur- 
pora. 

Fol. 199^: Laxatis manibus henestgcndc cecidit in termm. Uff 
hofk sidt idfo fi/B spriiikfie- Kt considera, quale poterit esse f.or 
der urtHeH cn€leHdiii muiir, guurn videbat filium suuni. — Vidons 
com dolore faciem Christi mucalataiD saugniue et sputis, rü ihr 
fdoip teas dor yn fifbockin, vn taue worden sicarcs lii crifar. 

Fol. liW: Liguam, ttcftrchholrzfre, ubi er.int brarhia ^xteiisa, 
de p&lma. — Maria djf nrine dtf fnelen^ii: pendebst in cmoe cnm 
fllio uentaii dolore, et oninia iiuat' sustiiinit in came, Maria in 
in«*nt<.>. DoTHrnme tcart 9ti ts>rhahiiH dir aturrcjH^ in de*» todt. 

(■..I ...... Ml ■•■" ...^..;..,j, ,i^^.^; fyt, p»niy bedenken von der*' 

lyr. gcsvMc, duz ts nitUser KWr* dmi tyn 

wassir vü ciu brothe gcvastit, eü mttcsir dnn eyn tdle tojfe 

rj^uf-u ndtir gtU^e. «fii nutccir dan das du ryi% inr difh nltr in^f 



ntuffiift ins du hlutisl. — Vido ociUtw . dff war (flo !) f/ör, au si^t 
nu rod vü blxdfnr. 

Fül. 11*1': Omniu olitulit super altarß »ancUe irmi.-.. tinz lAu 
hitierc lyden vh der ytvßc snn^rr^r c« dif tf/ffm wundin rn drr 
ctielcruie tat an vns nictU vorhren tverde. 

Pol. 192*: Maria lleuit sauKinni^iifi gutta» im wckktc da meU} 
uff sffHr. tntgen, dif cru gebacken warn von der fdutruttst. 

Fol. rja"": Crtiore perlusui*, hcfirotni. — Vide quomodo p«n(lo 
wi7 üufcseHtUr Kerl, mit brirnheteit .synnrH. wir/ rsuhauu-rmf Uhr, 
mit hlufßtidcH leundcn, mit hlef/chemc antliesc rrt totlidtir fartM. 

Fol. 1^4*: Vü es aßitr smtde vtuchuldig. 

Fol. 104": Tanc Jotiuph mercatus sjrndonem fyn retfw «hwc 
fieciUu [h /ledisinl tuck 

10) RiiDÜgloBBen in uinor Vulgatu auu dem 1&. jabrluindert , Cod. 
nr. Ift der domhi?m»biI»liothek : 

Eoülesiasticnö aS, 17: h/c icil er dye triln rußelcH. 
„ 31, 25: hy hdat her spi-yc»- 

„ 37» 34: Hey her artej/e» (?) Itcist. 

4G. 10: l'tDtiniiiibuHs scfudgen, 
Job ItJ, 10: i»odica. i. t^nc vatte. 
„ 30, 3: 8qual«iutea Wt-icA adcr edch KUrdetK 
„ SO, 4: mdix Eiutificronun tcec/ioldcrber. 
,. 30. IHi €A])iliunt tmiice vifH lieybfloi^h. 
„ 3!}) 12: riiioot-TO« eyn ttJiorn. 
„ 39, 13; g^ebaa erde cluji. 
„ 39, -*2: cbcuindabis collo ehuj biunittiiu kcychd 
H, \\: cRiectuni schliff. 

11) Ans oincro codux der Zoiizer stiftübibliottiolc, welcher üt», 
Conipöndium t.ht)<ilogi4Ni6 veritAti»« cntlk.1lt, dem Ü. jnlirli. nn^o- 
hörig. Am sobliuti de» voru ungefügtoii ihlialtäver7.<:>ichDis9eEi lieiäst Ott: 
spcctaD» ad büiurivurn scliarlfjustaiii de ftnlburffk. Am endi 
rindtiti sich vt>r8rli)edeuü ßiiitni^uiigcii , dio auf die ei'i i 
im 14. und 15. juLHiundcrl. bezog iiuhmeu. Dio folgou...'. ^; 
voü andoryr band als der dus Uxl«a. 

Alba Hpina l^ageHtlorn. 

aljihitA yarstsH tue! iionduii purgatft. 



Ä\.» iMtmOl lUKMOtlBirTKS 



IV» 



a1^ liifiifras, berba loci nuniali» et precipiie marin vel omne 
UluJ qnoil mar« tje so proUcit: Hi^rba tit alga luaris, sfil 
dicitnr olua paladis. 

algatnpr werlittsen. 

aliptes ftiifW arisi. 

allopirJuiu tjriut, odef fueJm'n anhuaL 

allota almnt\ pisoij* quasi agivilla.* 

adlaUl wasßlmutfit oder inlem bratjihtmn. 

«]1 . ^iv:, piacta , [Gadus loUl. 

ftltanuä BaMchicvrb (V)« horba 
amarutUB (sol) lauentkUartiut, 

Fvlgt'Dde glos»6n stehen am ende der handschrift; 

lDiUei:io liomische saU pnä verkuftdiguntf «v*w wan dfH RiimcrH 

hie vor AtM sinjtett. 
üiducio eil ninn fn'än. Diciintts induciaa forn mota^ pacittcandi. 
Indioiduiun vntüiUrei 
Stiyiulari geJnhen fragen hr.cuijat. 
Soluri <l4!poneu.s trösten. Solari passiaum »iw'g sein, 
Soortari VHktujirhlcich Mnm. 
Stipulator vorraUr vnd i-nfhaiacr vel coiifirtDatoT. 
Marniiiiuin tUHhvucsml (nkr amhm. 
Marrophinm (ao!) HtiiirU. 
Kölota koesai klait , oder iltois. 

Einige zoiUn weiter: 

Luganum rel loj^ana ORt latus panis et teiiaU. qoi primum 
aqua, {kü.>^t(.'a in uleo Frlgitar. CuUiridu i<8t [KiuiK quiulraiim de 
tiimla Euctus, cum olvo in äarta^e frixoti. Orustalum üst panb 
OI0O ronspersus, in uiudio concavus et tortns. i. kranichflnl. 

12) Aas einem Rrgiiltrnm domini Sigismnndi Kodestog, 
f anüniei Cizenniis, vom jalire M5i>, in der domht^rr^nbibliotliek: 

^FoU &3". Data pro coreuisia auno domini MCCCCLVIo in carniapriuio 
iocipiendo. 
lt«uj livrnhord Koler XUI ffr pro U tonnis der besten uude 
liriUoH »cherpjtt:». 



\\ GemviBt trt <iulaH Iota, i|oippc, aiüt|aa|){>r. aalnitte. Z. 




146 

Item XXI gr. pro I tonna Numburgenä. 

Item habui adhuc tune III tonn Numburgwü antiquae. 

Itiim T toTiil de cereuiaia safhenlmr. 

Item XJIII gr. Äetwff nail pro V tonn det heßin andetn vnd 

ärittm scherpen durchenatuter. 
Itpm XLII gr. han» pmxsfal pro f.rfn virtd ff%stbier mU br^ 

faß et ßyti t'iriel vtuie ayn lann der driUen f^€ifpen et 

inr tonfl - '■ 

Itym X gr. Vj fal pro II tonnia tercie scherjicn, 

A. 1453. Itym XVI g] i Ciczßfi Hl touois meliom et 

Item VII gr. ||iro T touS sc^terpan. 

Item Xll gr. olario et retiauit omnos siIk|uaR, 

ipae diedjt labDres omnes. 

I 
13) Aus pini^on Ol ^en der ZeUzer domherreti: 

A. 1450. Item IUI gr. vor ryn kram vas. 

Item XV dn. vor eifn vesgcn das ich lis borncn; VII cyn 
naiv vcsgen czii stauf hir. 

A. 1457. Item exposui pro domino VIII aide gr. vor dy II vcßigcn 
czu dem stawff bir. 

A. 1551. III gr. den pfrundtregcrn mihvoch nach Lucie virginis. 

VItl d. vor vier spicsuagell damit man die aiiff'schuhel ange- 
nagelt hat. 

I gr. vor ztvei ff ucklein Iteckliolcz zu den auffschuhchi , nach- 
dem vorhin nicht mehr den zween alte aldo gewesenn. 

VI d. vor zwei drum lattam. 

I gr. hcischgcU dem fronen zu Cain gehen , do er peter 

Beicrn dvn hulffslag angekundigct am Heiligen Christ- 
abent. 

II gr. vnnn der hosin Ineh zu sclicrlon. 

VIII d. vor swcne halhfisch , du her Wol/f pclri pauli gein 
der Naumburg grfarcn vnnd zuuorn alhir im mittag in 
aeinem hause gessen , dinstay nach Johannis BapitiMue. 

I viHel weilz Peter pnlrkcn dem Jlerrnhecker geben. 

An. 1550. I vieHel ivitz dem licrrnbecker gehen. 

I virtel ist an/f die Hojiffcnpflockc vorhacken worden. 

A. 1557. Item XIX ßauff ftaufßirs. 







An zKTTzm mirnftCHHimM 147 ^^M 




14) Id h i bif j oucs. ^H 




^/fffH vntfrtouJittji'n hUnt, ily atuh-rs {jcUtubm wen ät/ Uoiige ^^| 




enitenhcitf aii ilrntc hitflgen glonbcti cswtffcJn: ^^H 




Allen (hfi dff das pafrr ni>Sttr t>ndr aua mftria vtul^ tlen ^^| 




Rauhen nicht können; ^^| 


^^ a 


AHcn ahtnmuigen vwie, vßtjtlonfen von ir ee addir vß irmn ^^^H 




^^^^1 




AUrm rorltaHtn'H vttdc iH»echt%gdin lutin, item aiien den sjf ^^^K 




fhde» imdfi hcUtUn addir mit ön (ßetmeymchnff haJwn ; ^^H 




Allen fxihthi^cm vndc cxöubertjfiH i ^^| 


^liit 


Afltrti den tlti hc^uudr-riicJic csyt haiditi vmic crin in dem ^^M 




Jarv. i^mmf- vnrrdfUclwr mehr; wiUmi; ^^M 




Allen dm dy miAttetichruchin der hriltfcii soframent ; ^^^k 




Allen dni dy slt^t locdirneairMn den ffeinUichin gcbotin vnßs ^^H 




heUffit* nUlrs d^s pahist^; ^^^f 


^^1Ä 


Allen dt'u dy dun hlrchev inft-r tjwzhHßn irc fryhäi cjuhrc- ^^^M 




dtin adir prisU-m vndv ijt:istlti:hin lutin ir tjul vndf- hnh/: m-iiu^n ^^H 




ttt%e sutiHcrlicite hnhe drs hahiHis: ^^| 




^ AUen den dif eeitettdin opphir kerckrechi adtr ßefgeretlu: ynne ^^M 




'h^htH tmde das mcH gericfU habctv; ^^^H 


1 20 


Allen den dt/ sifh an sontmfcn adir an andern heilgm tagen ^^^H 




von irre rethtm pfatre rnipfrondin ane lottbe irs pfftrrrrs: ^^M 




Allen den dif scti myHSlin efftts m dane jare nicht gebucht ^^H 




habin irem trchtin pfarrer adir cytw an syner stad: g^^H 




Allen dy ife hieht teylen; ^^^^| 


1 ^:i 


Allen toucJtrrcrn tntdc vorsetcscr*n vnde dy cnrecht gut ytme ^^^H 




^^^H 




Aßen rouhern vndc dy^tcn; ^^M 




1 Alte» mortb'trwm vnde frhrhrm; ^^^^^ 




Allen falfdiin rychtem; ^^^H 


^Hpo 


Alten dff ir awmecht am merglieJte sütute nirht können ^^M 




gthaldcn tdß csUlncrti dyhschcrgtn ßoymeisterti imdfi hungeren; ^^| 




Allen haf'en tat: hnndspitern icörffdyem ptacttHeisier vff- ^^H 




maeher pfyf'fm- stprerhcm h»tk(:lcrn etc.; ^^M 




Allen njiaynyugcn Iniin dy tvütin sind imde irtr r^JUi» voT' ^^M 


■~~aft 


nnnft »kht hahnt; ^^| 




ut* ^M 



148 

Allen tfy (ßofidf. gdhan hnhfn gotf. oder äeti hcytgiu t^irfS^ 
haben dm ydirodim; 

Alh». ehrcchem vnde chrerhenßi fidlr <hj Swst an der 
sitczen itdrr di/ dy selbi» wjfSfteiitlirJnn hnhi'rtjin; 

41) Alkn den dif sieh twmisschm mit ircu frmtdin mUr tfcuaütmt 

AUcti dy irrer wtfhar misse ifchruckin evu hdf^en (fecsytt 

vnde wmi i/s iwrhotin ist; 

Allen (hf i faKiü r'f yu fuibcti &ttde dy fiicl 

gehycht habin : | 

45 Aden üttm U dy tehaß sini mit den r«/!»!-^ 
din sündin ; 

Alien dif ft hercsin ha}}63)> Viide müii VQt 

gehin icoUen d»rcl f 

Allen dy h htcr csu nündin; 

50 AUeu (ly d* ^chl hahtm vnd dy dy hrrhergi* 
vnde hnßn>; 

Allen dy den Juden äynen addir gemeynschaf mit ön 
liahin. 

Vovstplipncles dein 15. jaliTliuiniiMt aiif^ehöri^e schriftsfück ist. hin- 
ter eiin'iii .lacübus dr Vorugiiie fol. liiin'' eiLii,'etiaK''ii . in dem (Äuk-x 
iir. ;iy ih'v Zeit/.er ilomlK'iTonbiliUothek. 



Z. 7 voreehtigrn , in die acht tun, verbannen. 

Z. H füdeit , nind. fodcn, ahd. funtjan, pasrerr , nutrirr, mit iiali- 
ruiig versorgen. 

Z. 11) iichlcH, ausrichten, entrichten, in rechter weise verwalten? 

Z. 24 //■(' h'tchf teilen verstehe icli nicht. 

Z. 25 voraetzer, nihd. fürset3ct\ supertaxatar, ähnlich dem ßir- 
Icüufrr. eine art Wucherer, vorf^l. Schmeller- Fromm. II, 344; von für~ 
sac, sitperffuati". vergl. Schmeller -Fromm. II, 34*2, Viaio Philiberti 
ed. Karajan 120, t<9; 127, 12H; Lassber-,' LS. I, öHH, 132 ivucher u. 
ßrsidz; Muscatblut 73, 110 fnrsal- fiuiau/f' {? 1. furkauf) und tats. 

'A. 31 dVifchci-ifc. im Wiener Stadtreclits - oder Weichbild- ;1 
buch ed. Schuster 75 und 78 dnipschenje derjenige der „gestohlene .-j 
Sachen verwahrt.** — hiuger, rnniifcr. im Buch der Rügen 80** 
hangaere. 

Z. 32 hmifsjriler, gaukler „ der zieh durch die kunststücke » 
uer band nährt," D. Wort. 4, 411'; Daniels und Gruben, Glosse zr 



»t'S uLTna UAHDMiuairna 



14' 



S. Wwcfabiidrcchli 19ö, 43; Fichard. Fraiikf. Arch. Ul, 359. — WOrf- 
fdtftr = tcurf'd-Wier, bei K^ufud vi>u Iluüluu 370 dir irtir/W ' 
VtT'l i'lt xcikrfLUcger in dca TüUf'uIa Soge 13323 uod iu Jon l.^a 
Di- u a54» 16. — PlaUittasicr bei Lexi-r KWörturb. U, 27 'J . 

Y^m» lUinchi von lft4l, 40, 73. 

7 "/<*irAri-, medieUor, law Schnielior- Krumm, i, 3Ö57 ; 

Ofoor > . H. 270". 

Z. 34 «Httin im Mitleid, bäufige form de» pHrücipium» fUr mUcHil. 

Z. 45 ßnmmtir süniler, Sadomitn, ptttvlirator ; v«rgl. Aber .t/ummc 
gündi . vifi'- ' '" mtftirum, fietruhttu ■■ ' '•' '' iih. Olott:^. 

D40', ,l(iU. Ii roo. C M\ Ib. C7 ; V i t (— Vil- 

mar tod der »tadt Amleru) 643. 

7t, 46 nl/WMfe ÄMH<ic^ pcccatui» cfamitniig bei Dicfanh. -IIW^ Uor- 
tbold ed. PfeifTer 87, 37: 8«, l fgg.: 435» 3tJ; Teufels Söge 1098. 



7,EIT£» fuj-roHeu 1H7&. 



FKDOK BECIL 



ZU DEN QUELLEN VON SCHILLEBS TELL. 

Trotz der widerholten nnlersnchungen Ober diesen sfcoff, den?n 
rnaltate sieb iim volst findig« ti-n in Wartigs ßrlfiuterungen za den 
deutpchf^n khssikont bd. 34. 'Jh von H. DflntztT gcsamnielt findeu, 
mag eiiiL' Koryiiiltige nachlese niclit flb'Ttiö'iMjf ^rt^wt^t-n sein, wie auf* 
dem folgi'ndeii »ichtbar werden niOdit«. 

Daiw Schillurs kentnis der ScbwC'i/erloknliUttiD in suinem Teil 
von Gootbc b^eiuilus.st norden Moi. hat man mit unrecht in ubrvde 
ge^telL So i-vkliLi't (u'dt'ke Ordr. 11, 9*J^ Ii^eki-niiAiius angäbe I. '^OIm 
yWaa [sagt GoetlioJ iu scintui fSchüler8| Teil von SchweizerlokuliUlton 
■■'\ ihm frzAlilt," als blosse gedriohtnistäurtcbuni;, ohne dafnr 

^_ _j bei zubringen, (ioftthea mündliche initteüuugön au Schiller 
«ntzieiicA sich li«UJStvt^^stAmllich dum nacbweiBß; dafßr aber finden wir 
: Ton den fraglichen Ortlichkeittm xum teil in srinpr 

... von 171(7 niedergelegt. Verglßicht mau darin GoeUte^t 

afat vom 3(1. üept)>r. mit Schillers bcencrio zur I. BCeno im L ixüf- 
9^, — was man lii»facr vergessen bat — ao wird mau den euillae> 



15(1 



flAClLKBaatU. 



^en erstem auf Schillnn) vtirsU'llunK run Schwyz vail ilesftoii umgehuiig 
nicht m^ht leugnen kAuneu. 

I. doJV-ug. 

I. BC. Sohillers: ..Idi hatte holz yoiält im waU" AlV. i7(i» 
ist äberMzi ans Tschudis „daw pr 7,u holtz was" 1, 233, wobei er 
«leu bti^rifT verongerie, da Tschudis ^xu hDltx" einfach „im walda" 
höisst, wii' uns diftswr auHdruck sulioii im II. Mürsphurgor zauböi<tpruch 
begegnet: „Phol cnHe Wöiian vuorun ei holea." ' 

n. sc. Dits wort ..underätan,*' das äcbillur zweimal iu Tt(cbudi 
ßindf so [, 233: „üud uuduiötuud Si y.u nötigen** und I, ^35: ..Ich 
wird Achs Uüderstou se weren," hat er in: „Ich ward* mich 
unteiiftcbcn, euch das zu webrou" XIV. 283 biTflbcr^nomnicn, 
jedoch ralAcli verbunden, da u8 Tschudi an bcidim stoU>jn für .,, untor-i 
nehmen** gybraucht 

Die alte adverbial bU düng durch da» ouflix lioh, die wir im ToU 
aufrallpiid finden, so 493 „kraftiglioh,** 435 „trulüiglioh," wi 
Tscbudi geläufig, so „trutzliob/* ,,unw]UigkUüh'* u. tu 

Rcbiller «rhobt Tacbudis „wyse, siareichH frau" jO(?rtrud| Kur tVri^^ 
heittiheldiii und motiviert daä&elbo durch die putriarcbalidubeu fumilicn- 
vorb&ltuiss« in der Schweiz. 264; 

„Wir Schwestern tiassen, 

die wolle »pimiend, iu den laugen nflchten" n. s. w. 

SSu diosvm motiv vcraulasstv Möller den dichter, indem er 1, 643 vdtL 
Gertrud sagt: „Alte aitten gaben den hausfrauen tnännliclinn sinn.' 

IV. sc Eine doppelte wauderuDg maohtcu die worte Wütthi 
FQrsr» in Soh11.3t)7: 

„Aach unser edler berr voa Attijighauson, 

Der uocb die alten zelten hat geseb'n, 

Meint selber, es sei nicht mehr zu ertragen.** 

Tftchudi I, 237 sagt: „Und ge^cbach Inen vil zoTratz, abio das» H- ►• 
Wemherr von Afctingbmien Fry . dem /ät iandt- Amman z« Uri, mv 
mal otlenÜiJ) vor dna Ijuidt-Lflten redt, man ivard den mutwilligea 
Gewalt nit lang mOgon dulden." 

1) leb oiUsro lik'billor nucb ilw MtUiäivn *iug»b« voa ti&d«kc La lli It&iulea. 

2) Unter dem Tolkd nuch noch Ii«iutc im gcbnucfa. t. Schöpf. IdioL * iU, 



tV BCIlUABi« TA1.L 



MftUur Iftsät dioMO navh Tscbtidi ^luiz algoiuuiu vou AttiDglmu»t>n 
XU deu laudli'uU'ii g* n worU^ von deiii<4L>Jbou zu WulÜier »igoii, 

wtiichtT aiu, wie bei _.-: . , StuuÜüclit'i luitteilt I, CVJ: „Hud Wal- 

tfafi: bezeugte, auch der bocborfahrne berr von Attiaghausen sage, dio 
ntfD^rnngyn wprdyn UDi'rlrilirlii*.lj ," woraus klar st'iii wird, dass Schiller 
dtia Bzt/. au» ^irüle-r f^uoiuiueu hat, deu er nur dariu äudeitä. dasä er 
da« ^hocbLTralirne'* 2U eiuur gauztm vorszeilc, abor (tut dum uiluilicbcu 
sinn, auflOäto. 

ScfalL 29»: „Sie nenoeu Uin den Hoinricli ron dur Haldön/' 
\\e\ dit.'^citi uuiuifU giaubL DüntztT ein vßräclirii ilo» dirbifrä KU 
Kndeu^ Iii:iTäcbudi tindct sich nur ..Melclithalcr. Mdohthal, Arnold vou 
Melchthal und Hfinricb von Melchthal;** daher meint DünUer 79, das« 
der dichter Müller frcfnlt:t sei, der „Kmi an dor Halden" schreibL, 
so dus:> an der UaUeii dor eigentliche uamo guweseo .sei, wufür aber 
Schiller aus versehen von der Unlden geschrieben habe. Nun aber 
Untit sich leicht teigru , daßs Schiller dennoch den nanien ohne ver- 

iö'*' ' 'T>H IVcbudis rhronik genommen habe, indem er der anmcr- 

ko.'- . der sie 1734 herausgab, folgte. 

i>ersf\lbQ bemerkt zn Tsthudi I, g34 raiter c: „dass aber V. A. Leo, 
I. c (luiiniiianuB de reb. Hclv. L. 11. c. Ifi und Wagnerus Merc. Helv, 
dafür Iiaitt't, von Melchtal seyo nicht aeinea Oencbleohts-Njunen, son- 
dern des <.>rt!t gewesen, da dieser Laudmann gewohnet, und habe eigent- 
lieh TOD der Halden goheissen.'* 

In Schillers: 

„A«h, ich muiss euren jainmer noch vergrössem, 

Statt Um zu heilen — Er bedarf noch mehr ! 

Doun alles hat der landvogt ihm geraubt; 

Kichts bat er ihm gelas-sea als den atah, 

Vm nackt und blind \on tör /.u tür m wandern,*' 300 

finden wir einen ähnlichen fall. Bisher glaubte man. daas Schiller 

»bwcirbeud von »einen qUi^lleu das Unglück des aU«n Melchthul durch 

' liung der ginzüchen herüubuug gesteigert habe. V. Uünt^cr 8U. 

' r dichter benOzie auch hier wider die anmerknugcu UuUus. der 

scnni äatxe in Tnchudia textf« I, 234: „Gr nam Im ouch nfttzit dcst 

n ouch,"- unter e die notf! gibt: „Andere wolli-n. Er 

.; ^.. . in Uaab und fint n,.in>nnn.'n, S^'bodfl I{!i;in M«.'* 

SchU. S02: „SUuff. 

Wenn Hri ruft, wenn ünt«rwalden hilft, 
Dor Sobwytzcr wird die oitan Bünde i>hreu.'* 



U3 



WACKimtU. 



Zu diüBer voranatelhm^ In:* veranlasste 'l- '- ' (nr MQlIcr 1, •iiö, 
wo ef in tlür aiiitiHrkung 'Mi iMi^jt: „Oliiiti /.^ .u+a Liri wo^n lit 

liohen anscbüus Am ftcyherru vou Ättiiigluiuseu den uraten rang;' 
£)[)^n(ja fimUt sich auch die env&hnuiig „dda aralten bunilsft.*^' 

Ucäglbicliou ist Molchthals uulwort bei Schll. 303: 
„Wo i»t ein \uitae iti dem w&ldgehirg' 
Ehrwflrdiger als eurer und der eoro? 
An 8olcbur nuinon i'i-btb nülirung glaubt 
Das Volk, sie haben >ruU:n kluug iiii laude. 
Ihr habt ein rcicbvd urb vou vUtertugcnd 
Und habt e» adber reich vermehrt — " 

uus Mnllor 1 , 6a-S. Xaclidom «r von den anRuselK'jien gpsclih:i:tiUiti 
deü xVttingliau8<Mi, dor ÜMMg, de» SUnnachör ii. s. w. gesprochen, fkU\ 
W weiter: „Solchen mfinnern glaubten diu landlttule: aio kauten die- 
selben, sie hatten ihre vilter <;okaut und ihre ungclUrbto alte treu." 

U. anfzug. 

I. sc. Die von AtUngiianseu ausgesprochenen ächluitsveise die- 
ser ttcouo: , 

„Wahn«iüu'ger jnngling bleib'! — Er gebt daliin! 

Ich kann ihn nicht evtialteu, nicht erretten — 

So ist der WoLfeuschicsscn ab^'utallou 

Von neitieii) Land — so werdeu andre folgen. 

Der IVcmde zauhcr roissl die Jugend fort. 

Genaltiiani strebend ober uiisre ßer^'O" iisw. Scbll. tll-t 
BbjH von Mftller veranlaftst: I, 63» „AU der juoker von \Volf«nacbi( 
in Unterwaldcn von der getiinnung Heiner niichsten verwandten so al)vrich. 
dass er auf Kozberg des kCmigs bnrf,'vogt wurde. (Tirchtf.tcn fbrbai 
m&uner vom leicbt^iiin ehrgeiziger jugeu<i uoch inelir uuiren am laud 
Alle Scbwi.-i2er, in ordentlichen zoilen eines gerechten »tilleu gcmOlbu«, 
gewohnt, ohue furcht noch vcrdrniw oder viele mülu* boy dem vieb 
ruhiger fröliulikolt ihre tage dmch^ulebeu , gewohnt aus alWn it«tl 
boy dun kaisern gnade und ebrc zu finden, wurden bethlbi** 

n. aa „Stauff. 

Docb jetzo aagt mir. wer die freuode sind, 
L'nd die gerocbt-iin milnner, die «uch folgten? 
Macht midi bekaiit mit tbiien, diunt wir uns 
Zulraolich nahen und die hcrztiu öffiien"' Sohlt 320 
ist ftutt MflU<)n4 „.\us verschiedenen orten brachten sie freunde in i\ 
ÜQUi: da vertraute einer dem audeni Heine gedaaken uhnu uUc farcbfej 



sc nnm.kKu trll 



1^3 



j** K<*rmlirTon6r diu Umt, uni so viel Tester verband ^cb ihr bKTz" I, 643 

R0»Ke1mani) : 

„Frei wähltoa Hrir dos reiches »chutz und achinu; 

So ätelits bemerkt in kai&er FriedricbE briet." ScMl 3*26, 

Diosen brief Fripürichä II von 1210 las Schiller in Tschndi, d«iin 
IVfti stelleu zeu^üii dafür. Zu der angcfülirttiu vBrgleit^hö iiu briet« 
n&ch Tschudi 1, 13&: „Und diewU !r dann uB Owerem fryön Willen 
tuiätir und deß Riohs Boherrscbang^ angenommen." 

fp-raor vergleicbe; 
„Stauff. Drum huin'ii tm^iv wtliT ... 

Die ebr' ge^'Onnt dem kaiser, der den herm 
Sieb nennt, dör duulscheii und der weUchöa erde, 
Und mo die andern tVcien meines reiclis 
Öicb ihm zu edelm Waffendienst golobi; 
Deiui diett«8 t»! der f'rttien eluK^ge pflicbt, 
Das roicb zu schirmen, dos sie selbst be»cbirrat** 

SchU. 327 

mit der slelle in Tscbudis brief : „Und lobend Owern Andacht und Trüw 
uil vrenig. von wegen daß Fr den guten Yfer so Ir allweg zn un*l und 
dem Hieb gehepl. mit dem Werck erzeig habend, indem dafi Ir Dwere 
ZoBucht under unser und deH Uichs Fetbioh tjeuoinnien, wiß Fr ze 
tun .-^i-huMig als l'rvd l^üt, die allein Ulf uns und unser Rieb Uffseben 
haben soUcud." 

Wie die Schweizer ihren „gulen Yfer mit dem Werck cneigt 
fciben,** fahrt der dichter in der weitern crzählimg Stauffacbers wei- 
ter auti: 

„Sie folgten, wenn der beribami erging. 

Dem reichsjiamer und schlugen seine schlachten'' usw. 

111. aufzug. 
ULsc. Scha 36t>: „SUuff. 

Wie Herr? 

So k6utet ihr uu einem manne bandeln, 

An dem sich gottss band sichtbar verkündigt?" 

Otciie f teile «finucrt an MfUIer» „Nach dur tbat äberaabm den mann das 
gef^, das« gott mit ihm so;, suj dass er bckauote" usw. 1, 646. 



154 WAC&KUVUIiIj 

„Teil. Verzeiht mir , lieiiei Herr! Au3 unbedaclU, 
Nicht aus verachtuug eurer ista geschelm," 

ist aus Tstihudi I, i>:i8 „Uehec Herr, ea ist ungevärd, und nit üS Vor- 
achtung geschehcu." 

IV. auizug. 

II. sc. Stüsöiö Worte nach der erraorduug Ge&slors durch Teil: 

„Wa^^t es, berr! 

Eu'r wiilteu bat ' t^ana 

Des laiides ist g 'dulden 

Keiut! ^reivalt m freie menschen." Schll, 401 

hat Müller 1, 648 veraala Wilbelm Teils gab dem gemei- 

nern mann höhero miith.'* i 

]i 

Ebenso klingt der g [eaer acanej in der Ärmgard, 

Stiissi und das (ihrige vo dem tode Geaslera zusehen an 

Müller an. 1, G17 sagt er: ..Hermann Gessler nahm diesen aiiagatig 
vor der zu befreyung des landes verabredeten stunde, ohne theilneh- 
mung des unterdrückten volks, durch den gerechten zorn eines freyeu 
niannes." 

V. aufzug. 

I. sc. „Kuodi. Seht ihr die ieuersignale auf den bergen?" 

Schll. .loa 
ist wie aufz. I, sc. IV: 

„Melchthal. Wenn von alp zu alp 

Die feuerzeiclieu flammend sich erheben'' 

aus Müller II, 2: „Von alpo zu alpe ergiengen die verabredeten 
zeichen." 

Walther Fürst, der die bürgen gebrochen sieht und hört, wie der 
Landenberg über die grenzen gejagt worden sei, sagt: 

„Wol euch, dass ihr den reinen sieg 

Mit blute nicht geschändet!" 8chll. 407, 

wobei dem dichter Müller II, 4 vorschwebte: „Im ersten augenblick 
des gefühls der widererlangten freyheit , als die bürgen gebrochen wur- 
den, wurde kein tropfen blut vergossen." 






SD SCBILLEftfl nU. 



16& 



Schll (08: ..Walther t'ürst 

Dmt werk ist. ungi;iangeD, nicht vollendet 
JeUt ist uns mut und feste eintracht nntj 
Denn 8i*iil gowlsti. iiielit Käumt>n nird der könig. 
Den totl /u rüctien seimis vogU, unii den 
Vertriebnpu mit gowall zarOck za fÜhrcn/- 

Itöntzer bemurkt dazu 232 : „Von uiner solchen Turcht fiuid Schil- 
Ut in ipinon <|neI!on uichU, aber or wolte damit dramatisch die fol- 
geiutp nachricht von AJItrachts ennordmig, die jene .sorge gründlich 
nie-lersehlügt. Vorbereiten." 

Mcb fimd der dichter in Tschad! I, 240: „Der RCmiuch Künig 
Alldulit was d^ro Zilien nit im Land, wie Er aber hernat^li wider kc 
Laoii bim. und veruam wie die drv Waldstett, llri, Schwitz und 
Ündemalden sine Kundt- V(Vgt und Diener uB dem Land vertriben, und 
sine SohliVpser, darflber Er geregit^rt hat, zerbrochen, gednebt Era 
mit oinem gewaltigen HOrzug an Inen zu rächen." 

ir. 80. Bchll. 416: „Ein mAnch orscheiiit an der hauatäre." 

Dazu bemerkt DQntzer 2M : „ Der dichter Usot den Parricida inder die 
• ' lite in mönrhstraebt in Teils hause erscheinen ; er soll als mi'^uch 
u sein, dat>8 er aber aul' der flacht dio mönchätrachi 
»ngunommon, wird nicht berichtet" 

Doch fand der dichter in Tschudi 1, '24b ^ freilich an einer spä- 
tem stelle, die Düntzer am beginne seines kommentarg nicht mehr 
■ufgeuouuaen hat: „Do nun die Baach aljto augieug, und Hertzog HanB 
hin und wider in KlGstcrn bifthar verborgen gelegen, aber nit einicht' 
Hilff von jemand finden köut, besorgt Kr nit mer mcber in discn Lan- 
den ze siude, bekleidt Hioh wio ein Beghart'Bruder, zoch 
flb«r das Gebirg in Italiam." 



IKKSBBL'CK. 



J. K. WAIKEKNELL, 



im 



BEUCHSTÜCK DES WILLIRAJSL 




Herrn dr, H, Holland in Milnchen verdanke ich ein doppelperga- 
mentblatt , das in HoliiMiems auf eiuem buclideckel gtluiideii wurde uad 
bruchstücke vüu Williriii ies lioLüU Uodea eutliält; voa 

bhitt 1 ist die hülfte aet loitt«!!.. Das format der hand- 

schrift, die etwa um die ihrbunderts geschrieben würdt', 

ist grossqnart , jt'de seibt «ntMli in drei columcen deo 

bibliscbeii teit. die iatein JeutsdK' bearbdtuug; die iüi- 

tialeu der einzelnen abac 

Interes^Lini. ist das bh, dass eine band des 14. Jahr- 

hunderts auf dem ersten B aprdcblbruien radierte, zuwoi- 

leu aucli für nicht mehr Tte andere einsezte. leb habo^ 

im texte, den ii-|j in diploin . hrift mitteile, die alten formen, 

welche trotz der rasur grösteuteils noch lesbar sind, beibehalten, die 
änderungeu von jüngerer band aber unter die seite gesezt. In der 
längenbezeichnung bersclit iiiconsequenz und deshalb habe ich dieselbe 
dort, wo sie nicht melir sichtbar ist - und dies ist besonders auf dem 
.sehr stark abgeriebenen blatte IIa tler fall — nicht ergänzt. Zur 
Orientierung verweise ich in klammern auf Hotfmanus ausgäbe. Die 
berecbimiig ergibt, dass zwei doppelblätter zwischen unaern beiden blät- 
tern ausgefallen sind. 

bl. la. Egyptuni tandem liuquens haue spiritualem 

Jam parat ad montem uirtutum tollere nientein 
Munditiamque precuni ueluti non inscia leguni 
Mittit in excelsum, corimsi|ue domando supcrbum 
Congerie suaui studet oninigene pietati. 

Qui spatiü noctis uallant leotum salenionis, 
Sunt decies seni uirtuto et robore lecti, 
In mauibus gladii, proceres ad bella periti. 
üenique fulgentem circa femur applicat enscm 
Quisque sibi fortis tactus formidine noctis. 
Sponsns in ecclesia requiescit uerus idita,' 

I) aniabilis deo ist über der zeilo geschrieben. 



mcrmrr- om wit.i.iiuii 

Fern» partficus: hoo Mt quocjue lootulo« miis 
\ü Wüvhih muiiili qncm uolläat uuiliqut; immnii 
Ecok'SÜ! t>roL'4TCt! , fortt»;. ud bolla ualeutc«. 
Betlu, potestaU>s i\\m uintuil üpiritufüt's? 
Eii tlecioB «eni onmero n'feniutur balHfri. 
ni> i-tpnttu lireui daltitur tlfnariu» almi, 
lik «(uibus eat uutum scnarius t&te lubünini. 
Ui pagilos Dostri coDstantes pectorc forti 
Tunc gladiis minitant, tunc lela mi<:aiiUa uibraut. 



Ibl 



Ul lii. (ju \XV, 33) oGC-IeHif! quia e»cüi mus elßcta. 

D»'r rbiinin? :iaIomün mnchota' (mo' aelbemo" einen disk* des 
bolz» U'jue'' l^'l'Uiit'. Die sule," da der disk' üffe 14g, die wärt'W sil- 
hGxin, Aber diu Ifnober^* diu was gdldln^ ante** diu üti^gu'^ wAs 
rMb. Ahor daz mfttoloiie " d^ diskea'* daz was sämfto" unde " 
minnirlicho'^ gegradet "^ durch Uh (uiichfrAuun, Hat tAe lihto'^ zi- 
demu'" diakt'** uf ^etretaii"* rai»ht«n*". Üör oprua pacificaa d<?r, d»»r 
mit sinenio*' litde di>tf)o1oit iiiimioitias inter deam vi kominetu, \hT 
habet" uore'* gegÄrcMfct"" sIdcii h»^ldcn *'' ^nen disk" da ze lum^lu, 
daz Jnt dtn vmiim"^ des i'<wi{;0ri libi's. quam nee oculvs uidii, noc 
aorw audiuit, uec in cor hominis ascendit. dtu der ioWinor" «e get'" 
dr> " ■ Irus. que in libauo «st, iniulet. IWr disk d^-r^' liget 

Oll L sülcn**. wunta" die selben''* vvnua^' gcbcizzcut diu 

diaina «toquia, diu der" also later eint sjimo'* daz gebranta** silbcr, 
wsutu*' an in nienmn neuindct" iewet" unreht€S iowot'* nantüches 
trwcl'* boalicbus. Diu ünnberga** ze*' domo**' diske** diu ist gui- 
din, wandu also"* daf. tfolt"' türer ist danne*' dechehi ander ge>nn1de, 
abü ist dait suuimum bonuin. daz raan in götes aotrvrte chomit, als 



ÜE 



Kffo 



]. niaobal ä. hn 'd. «nHwr 4. «in trsigbetüiii .S. ooq 6. ral« 

(T) (Im 8. Uou *J. and lu. sti-g 11. uüUiit 13. bfltt^Qin) 13. natUi 

:mA Ih. minuicUdi 16. über ihr mle i;ctn>ti?t? 17 Übt 18. ilcin 

btfUlLa '^ g«tr«t<n "H. iDöhl«u 22. sinvm ä3. hat 24. ^»t 
riienUW 1J6. nMntelt«n 27- aine Mtt 2H. Tran 'i9. da mmmer? 

ICTfTot 31. roliii]«r wui? 33. da« büttli lU» .13. Ofl »4. nölen 

mt) 9G. mIW 117. rToo 3ä. dir 39. um |U. g<*tfreniiet 4J. vbt^ 

4it niD'dtft 43. v«der 44. noch 4i>. noch 4Ö. Uea 17. an ib. Ak\ 
19. bettlio 50. wmi ftlF 61, goU UL tlao. 



1!» 



bl. TIa. 




T'lcniter Bt noris, fldeique apeiqne et ainoris, 
His oriiata modis presentilms aucta coroiiia 
Hie etiam fips; qnoniam ueuieat tibi laitc^ 
Jiim bene credentes, iatn a^ tibi subitientee, 
Q,ui nice pardoriun eeuoque furor« leoiium 
Contru t« tuiiiidl reBident in culmine nioDdi. 




i 

tu sponsa ins trakis b cor 

Uno criue tuj le cscelli. 

In eruce sos{ unlnera promptus, 

Sponsa soror, bmetus amore, 

Qui^mlibet el( oß merce redemtum. 

Sine flit ille .Dmine fulgens, 

Qui beoe pro non sua querat; 

Arspi.1,1 st>u UL..y iUg fidelis 

Hereat, ut criiies ad colla decora reclinos; 
Separat hos poiro cum uite duplicis ordo 
Inter discentes procedeus atque doceutes, 
Ut sint multorum facies indiuidnorum; 

bl. Hb 

decent, qui . . . i)Ociihi prebent 

Hlebibus infirmis et adhuc ad magua tenucllis, 
Donec perfecta^ uerbi solidentur ad oscas. 

Pulcra niagis uino tua, mi soror. ubera dico, 
Unguentumque tuum prccellit aromata fusum. 

Crimina per ueteris damnantur grammata legis, 
Et raalüfactori restabat gratia nulli. 
Lac ewangelii, quod tu per me »iedicisti, 
Dat ueiiiam gratis redeuntibus a male iactis. 
Nunc quoque maioris dat f'iimaui relligionis 
Hoc tenipus uenie quam legis tempora prisce. 



fp. XXX, 30) . . 

et Dpere. Loi&t<2es du , 

sili welche ^ada \6h in dirro werl(fce) 

J!6 lifaffiHtirc unto rmtp andere 

nu Mizzeiit in dein h^rstiinle ont«* sie wider dir Riiperbinnt mit liste 
nnU^ mit griumio älae dw. [lardi unt« die lewon, da/ sie udoratmiit 
Desti^a pedum tunmm ünto sie mit iro (?) dincro löro liine wMent 
(tin maculnsam uarietatj^ni ('iiiLc dif« seculHroin terücitatem Ünte sTe sHl 
l»«cbt''reiit ad oliristiaiiaiii rüligioDom. 

Gescrot Iiabest da mir miu lit^rza. swestur min )j;Qiu4hßk, gese- 
rot faabest da mir mia berza in eiiiemo aahssternon dines halseä. 
Min HitiMtiT. propl^r iiuain incarnatui^ num, min i^eiualtela, (juatn dospondl 
(mihi; iIoUj !^kuguiitis um, durch dineii willon dolotri Ui die wnloa 
ebiuo(ram) ot lancoc an demo cruce» ante dax ISid fb darb einen 
Tegelicbeii *iilDero doütorum , qiii pw ociiJos figiiraiitur, ijuia Hubiectis 
utilia prouidcut. tiiitu dur(h| einuu icgelicht-n* ßdidiuni auditoruiu, qui 
ftdbercat doctuiibus aUc daz wahs demo balse, finto su!e, ailo üo sie, 
■io sint lo dob unom tu coufessioao npnünis met 



.(p. XXXIV 15) 

Wio dcdne iifnt dine spünno, aueator min gemabela. Wie uiv^t- 
sam mir sint dine doctores die, dSc d6r spunnohaft äint mit copia 
celestis düctriue ^ i^nte ste die pamulos sensu nntriuui niit d^ro milicbe 
Biniplicioriii predicattonis , unza sie ate paaUtim nolle bringen ad soU- 
rJiiR] cibnm pvangolic^ perfecttonis. 

Bezzor sint dtnc spinne diione d^r wtn, linte der stank dtnero 
II ' I-it nhpr alle gtanlcvvrze, Bezzer ist diu nifiott*rliche söoze 
^'-'lii, dio du prwlioas h quo per lac fignrdtur, dÄnne der 
Alton «won a.späritAs, que per uinum tiguratur. Abi^r diu märe miner 
Mvntuni oxpmnitur, diu chiirait aerrnr i'inte golöc- 

. ,. ,. L 11. ! kün ze sich (ianuo alle legales obseruationeK, waiite 

nu mih gratitt mauigera luenniAkon' exercitia uirtutum viire choment 
in oir^nitatfj, in continontia, in clemosinnt et coteiis bonis operibus, 
Hinnc Ic <* täte sab lege. 



\ ) neiioUkoD iit JurctuttriehMt 



161) 



03W. ZINGEELB, BRüniaTÜCK AÜR WILLIfiAM 



Dant tua kl)ra fiLWiini jier oerea mcWa \k\mUim, 
Sübque tiia liogua !ac et predulcia mella, 
üestibus eqne tnis redolet Hagjantia (!) thuris. 
Ut l'auus ui cera latitat. siu litera plena 
Suljtilis sßüsus mysteria eontiuet uittis; 
Que dum doctöres ußluti capse locnpletea 
Ubere doctrina fuudunt in 



m 



Ihr'ih zwischen der latsiuischeii 
text der Vulgata folgeuder- 



If tcx 



In der nntlerou col 
und der deutneheii hearfc 
massen verteilt: ^^ 

bl. la. pt thuria et ^ena \ pigmentu | rii? ( En 

lectum ] salomouis j atixagi • [ biunt ex i fortissimis | iara- 

hel, omnes i tcuentes gladios et | aa Della [ doctissimi | uuiua cultis- 

que I ensis super ] femur suum j propter | | bl. Ib. üoi;- | tur-| 

iios. I Fereulum | l'ecit | sibi rex | salomon | de li}<uis | libani | colum- 
nas I eius ! fecit | iirf^eu- | teaa. | rediiia- | torium | aureum, | ascen- 

sum I purpu- | | bl. Ha. aman, de [ uertice sa- ] nyr et ber- j 

mou, de j cubilibua | leonuui. di' ! iiiontibus | pardoruui. | Vvlnerasti ' 
cor meum | soror luea | spoiisa, | vvlnerasti | cor me- | um in | uiio 

ocu- I loruni | tuorum | | | bl. IIb. Quam pul- | ehre 

sunt I mainm*^ j tu^ soror | mea sponsa. ! Pulchriora \ sunt ubera | tua 
uino, et | odor iiugu- | eutoruni tuorum [ super omnia | aroniatii | Favvs 
distil- I lans labia [ tua sponsa, | mel et lac | snb liiigua | tua i^t 
odor I uestimento- l rum I 



r Mru.««, m wAi.Tuuuira 



1« 



Diikt liifsa g«maltoU idut trlelFnntpr wabo. UtSnig dato uttliub 
" III. rntf* der »iUnlc lÜncr irAt»? ist also wlroucliAS 
*t;. -i, (|ui jicr fftvvm fi^urunlur. <il*^ uüri* bringent 
fM autlitorilus deu wäIkid spirita&üs dulcediuis ex sapi^rfieie Uttcri?. 
min ' iltT waho fHiicltet in Jhiio wuhse, also ist uereholan diu 
:^i::: ... ..ileUi^foUä iu histuhi'a □axratiuno. UdUt dero selhoa Joc- 
tonmi .... Ul boiiig utUe ffliliclj , waute bI« (üe 



ZUM WALTHARIÜS. 

UV>nii auch fUr das vorstündnifi tltis U'altharius üorch die iipiie- 
»lijn atL8^ubt>n i Peiper. 1S73; Sclifffol mid IlnldtT. 1H74) Wel geleistet 
und eine xireng methodiscItH liehundliiiig utid «rkläruDg de» gedichU 
gi^bea ist, 80 fclill hs doch immer noch keineswegs an streitiKon 
punkion und zweifelhaften stellen. R^kanntlich ist der tcit selbst 
durctiiiUi) n<H'h uirlit endj^üiti^ fest^eat^lt uder nur du» vti>rb&)tni.H mit 
ToU«r .ticherht'it. uachgcwieüpn, in welrber dio oiT^nbar verächiedenpo 
rvcafiHiiiDeii der vorhandenen liandsrhriflon zu einander ctteheii. ob einer 
Ton den jjruppen. in welche dii'se «geteilt worden sind, und welcher 
aiilHMlin^ höheres ansehe-n xuzu.«(chrpib«n s«i, Icurz, wie wir uhh die 
rnUttdinag und mehrfiiclie äridcriiiig zu denken haben. Ks ist hier 
■ r.i.' "H-iap nl>sicbt eine darauf hinzielende antersufbung auffunehmeu. 
r nur einxolne 'itellen zn lies|irechen , ober welche die her»«B- 
l^eiiür und erklfirer nicht 7.u fineni h«* friedigen den ergebnis haben gelun- 
>r ' r— 1 ol^leich der üh»'rlieferte text keine sehr wesentlichen 

II ?.eigt. Ich rüdine dahin vor allen anderen die viplhp- 
iiprcieb«^neQ verse KlO 830, an deren richtiger Ordnung von Fictcher 
Wh auf Holder Zweifel aosgesproehpn worden sind, Zur hefiuenilichkeit 
iIm lr»ieR teil*^ iob kui/ den zuf^animenhang und dann t*ine längere 
stt'Ue im origiu:il nsu'h dem texte der lezten ausgäbe mit 

Si'hon hat Waltlu-r im kaniiife am Wasgensteine über vier seiner 
(jejfner ■itn sieg davongetragen; Oamel". dessen neöe fJimo. ferner 
Weriubard. endliub Eckefried von Sachsen sind bereits gefallen; als 
ftlnder driingt sich zum streite Hadawart 

V.7H1, Tum- a Gnntharic cliipeum flibi posltllat ipsnm 

Quintui: üb intluto Hadawartus peetore lusos. 

Qoi p<iTgeuä bastam äocüs dimisit habendam 

Anitat in s(dnm oontii<U8 inanifer enauin. 



P*> !■''!■■ 



rai'ii* C>i|L>lL,OAta. Btt IX 



11 



m 



IS. VCkLiat 



V. 785. Et dam conapiceret d«i>oU cadavpra totum 

ConclasissA viaio , oec ßquum tcaD3iri> vaUrf, 
PiRRiUens parat ire pedoa stetit nccr in amii 
Walthaiius lamiaUiiifl vinira qiü praobQit aequaui 
Piigiitiudi Hor(«m. Hadiiwart tum dixit ad illum: 

790. „0 vorsnt« dolis et fraiidt;^ consuie serpeii»! 
Occdltarc arfcua sqaamoso teguüDe suetus 
Ac velnti colubtr ^rum eoUcotQü in auum, 
Tda tot övitiifl teniii srtie vnliiprifl ictu, 
Atque veneiiatas ludis äiue moriK sagittaHV 

795. Nnnqaid et iste putas astu vitabitur ictus? 
Quem propius »taatis e»vrto Ubramine mittit 
T>«xtra manuä. ucqae en'im m IbU neu vulnen'-i aucior. 
Audi RonsiHuni. parmam dupcnito pictam: 
Hanc mea sors qua^ht. legif^ qnoque ^ponMO prentat. 

600, Nolo quidem laedas, oculis quia coiiplauet iati». 
Sin alias, licet ^t Inccm mihi dempseris ahnam, 
Asaunl hie plurt»» socü caniisque propinqBi, 
Qui, quamvis voluoreni siiuileä peniiasque oapesitas, 
Te tamoQ inuiuneni nunquam patlantar abire." 

H05. Belliger at contra nil tHrritu» intiiüt iifta: 
„Dta a'liquiä taceo, clipßom dc-rendere uuro. 
Pro meritlB. mihi crede» bonis sum debitor Uli. 
TTosfcibtis ijiHo meis s« oppouere sepe »olehat, 
Et pro vuliifttibus äuscf>pit valn^ra nostrid. 

810. Quam sit oportuua« hodie mihi cernis, et ipse 
Non cum Walthario loquereria foraau, abesaet. 
Viribus xummis hostem dopollere furn», 
Dextera uo rapiat tibi propug^uacula muri. 
Tu clavtmi nmboniH Btudeas rf^tinero ainistru, 

Hlfi. Atqae pbori digitOH circunifer glutinc fixes." 
latii- doponas pondus, quod tauta viarmu 
Fortasti spatia, ex Avarum mm sedibus alti«? 
nie dehinc in\itn8 agis, si ai^onte rpcunas. 
Nee tiolum painmm, <iod equum cum vir^n« et auro 

880. Reddag: tum dcmam scelerum crudamina peudo».** 

Bevor ich auf die haaptürhwierigkeit der »teile eingehe. mnr»i 
einige kl (Einigkeiten beröhrt worden. Zunftchst ist v. 761 
kflrie etwas dunkel aua^edinckt und dp<>haltt auch von den aiUn 
ßbersAtzeni (Molter IHIH, Klüuiiu iH'ii) kaum VKi-atauduo. .lauer 



«p v*i/niAsm 



l*U 



.Von Güulliäni ittilbst begehrt d^r wegen »einer hochaufge^icliwolaeQ 

bn: ' i'lirart den ivmten schild"; dieser: ..liranF verlangte von 

(iüij^M ... , '" "igiipn schiU nncb iWr fÖD(V" San MartP Qbtjr- 

seti schon > her. wenn auch ungoleuk genug: ..Orauf xuni 

(Hnn^n bfilnng Ton Günther doB steghaften schild sich HadaMrart aus'': 

Orimin in 5fin(?r inhalttangahe hat klar nnd rirhtlg^r .. Hndanart. der 

fünfte, iu)ch<)mii er «ich vom kfinig de« gegners »rhild erbaten bat 

ttKW.'*; dem onUprechend denn auch Scheffel und Linnig singctren. nenn 

freier uniiichroihnnfr; iler fort-^ang drr f»rzfthlung zeigt auch 

genug, dass st:hüii bifr von WaltberB schild die rede JAt., den 

Hxdawatt aU stegeüpreia tod Günther heansprintht. Ln v. 787 wird 

.'önfiher dorn vereinzelt (im Brüsseler codex) vorkoinmon- 

.. ; i-i, aber auch atetit vorzuziehen sein, statt dessen Peiper 

oAch dem Carlsruher und Stuttgarter inannscripl petit in deu text aaf- 
if-o hat. Veiper sch'^int einerHcits zu viel gewieht auf die le/.t- 
ipiifh codiee« zu Ipgen . andrerseiU ninit t^r anch gelegentlich eigene 
|eotur gegen die einftünuuige fümrliefi'rung auf; ao v. THil Pngnandi 
»^rtein HadawarLum. dixit at tlle; alle handsebriften zeigen ad illoni, 
dir meisten ein ! "1 ■ - badnunart tum oder doch ein zweifelhaftes 
>iada«artu; dii* .^ Mg des namens nach virum eischeiut obcnein 

•ufTalleud . wfthrf»nd der n<imitmtiv zu dixit «rwartet wird und die fonn 
rt npbeu dem iHtiiiisierlen Hadawartus keinen anstoas gnben 

:. . :gL V. 1-134 Waltlmrf neben dem sonst immer gebrauchten Wal- 

ibarius. Wenn t. 797 frflher bedenken und versehiedene bessemngs- 

TOfüfblilgfi henrorrier (Orimro: neque enini h telorum vnlneris auctor; 

Du Mi-ril: ia leti aeu nilnoris auctor; Peiper zuerst : iäle levis tibi vul- 

neris auctor) so ist seitdem die aache von F^oiper durch nachweis de^i 

Vergilianiscben ventea erledigt; Aen. TX, 747: ,.At non hoc telnm. 

.mea quod vi dextera vcrsat Gfibgies; ne<|Qe eiiim is teli uec uolneris 

inctor": vgl. Aen. IX. 420. Dagegen wird v. 800 Poipcrs conjectur 

i«ta zu verwerfen und mit Sebeflel das einstimmig überlieferte istis 

■ M sein, iwle hat aurh sonnt im Wallbarius. (vgl. v. 805, 

.twittklung der demonftrativpronomina in deu romanischen 

[vpi*cben) ganz die bedeutung des klaaaischen htc nnd so konte der 

dichter gewiss oculia isli^ für ocolis \m -= mei» schreiben. 

Von den nun folgenden versen 805 — S20 verdienen ninAcbEtt 

nt«:h RkT »ich ins äuge gefasst rn werden Äio und 811; je nachdem 

Ufin gehext werden, ist die uufTaasung' eine etwas andere, wenn 

■• •: ■' 'anzen wenig davon beröhrt wird; die herausgober 

das et ipse zu den folgenden wnrten, das 1(omma 

ts r. Hli wird von Kiücher nnd ürimm vor forsiui, von den neueren 

II* 



104 



IL vPi.Lm 



ilagegen hinter dies woK gosnzt : als «uhject xu abosüßt itui dann dcrr nll- 

peus 7u (ii^nkrtU und zu versUfluMi: und du Siilhsi wilidcsl wnl > ■ ■ it, 
Waitber redoo (eutweder weil L>r st^büu liiügst nht_*rwutKli'Ti im „ i 
wäre, öder aber, weil ßr sieb giir uiobt auf den Icampf HitifTtulajiDen 
hatte) wcun er (der Schild) fybltM. Tcb El^bi^ zu, da»» die auslwssnn 
einea äi glcicbsnui deutsche Hirbuug verrät („ward er nicht dn^)] 
indeKS^a fehlt es sonst im Waltharlus kaom, denn die stelle v. 3&, wo 
filT quam si das blosse' quam sttdit. verhalt ttirb doch etwas aode 
und audrerseitR würde dpr ausdruck. win mir scheint, «0 recht an das' 
deutsche erinnere, wenn man lieät: 

»Quatu 8it oportuuus hodie mihi ceriiift et ipse: 
„Nou cum Walthaiio toquereria, forsaii abussel." 

und Qbersezt: 

^Wie er mir beute zum nutzen fjereiobt, das siehst da ja selber: 
„Schwerlich aprflcheat du aonat mit Walther. er wftrde wol fort soiu." 

Freilich st«ht das „sonst" (d. h. wenn der srhÜd ihn niidit ' 

hatte und uoch schüzte) nicht im text, sobald man auch f\ji ... 
ala subject den beiden selbst almt; aber die elltp.to dtlrfU scbwerlii li 
lu hart erscheinen. Immerhin leutnie ich kcine^we^r^i. das» meine iml- 
fassuu); an sich ftl« die richtiffere bflndiif nachzuweisen ncbwer ifin 
dflrfte; ich ziehe sie aber besonders vor im xusammt^ulinngo der Ran- 
xen nun genauer zu erörternden rode. Von jeher haben die beraan- 
geber hier an»t03s {jenommeo. Wahrend nanüich ohne allen zw.Mf-'l 
die Verse 806 — 811 worlc Waltliers, elinnao HiH fgg. wortc Hadawtirr.i, 
jene durch v. 806. diese durch Ule dehinc v. 818 und daa /urAokwei- 
«ende Tlaec ait r, 82t dedtlicb eingeführt sind, macht die richtigp vt*f- 
teilung der dazwischen liegondm zeile «chwicrigkeit . so grosse, •i.i--w 
einige heransgeber nicht glauben Tertig werden zu kOnnen, ohne g."- i< 
die übereinstimmende flberlieferung mf^hrere vorse nrntustdlen Ftt" Ihm 
wolte in den vv. Kl 2 — Hi7 (nach seiner zähinng HO« — HM) ein y.w ■- 
göspräch zwischen Hildgnnd und Walther sehen; Urimm (Lat. <>i i 
8. 87 anm.) crklArt dies fcir unmöglich and sucht eine faeiluug dadurt 
dass er gegen alle bandscbrillen v. hih ^or hiü und hi7 stelt: W 
per will vielmehr *<lß, M17 unmittelbar nach H0<» reizen; andere gl« 
ben mit recht die flberliererte folge beibehalten zu niORScfl nnd vi 
Sachen es mit anderer verteibmg, wi'.' San Mart«' < iu der i - 
Peiper, Ontralid. 1H7S, nr. ^6) Kr sagt: ..Gar uichl iv-' 
nen wir dem faeraaagober {n umiDtidluug der verM 816 und BI7 hinl«r 
800; pondus k&nn sich nar nnf di<n ^tcbild unil pj- nicht auf den «cliai£ 



tV WALtO^U OS 



U5 



Itu, deno uur den erstorvu faut Walther gt'tn)£i>u. n*ähreu(l deu 
dA6 rvM trug, HlH abt>i ut uuverstäiidlicli, wenu nii'ht 8Iti, 
817 uiiiuittcibiir vuruugobi'U. Die lieUuQg der HteUe beruht iu ciaer 
richtigeren Verteilung der reden, als bisher angenoiameo wurde. Die 
Turw» >*0j — 815 sind nicht zwischen Walther und Hadawart zu ver- 
tiüleu, suüJära gt^hflrea uur er^iterem au, der »eineu schild erwähnt 
und tiach Hjtdawart auffordert, den seinlgen (ohne desaeu schale: er 
Mob mit Wnlther reden wörde) auch nicht geringe zu achtem 
-.1 hübsch fcät 7u haiton, sonst, werde es ihm fibel ergeben. Die 
612 und 813 dem Hadawart zuzuweisen widerspricht der Situation, 
4k ja fladawart den ächild di*.s Walther au^geliefim haben will (vgl. 
auch noch SlO). Mit h]6. ttn widerltolt er diese forderung noch ein- 
mal Irolzii; Die8i^ aufTovderuug ist hastig gesprochen zu denken und 
dxhur darf ea nicht aulTulIen . dass an sie noch die werte Ulc dehinc 
sieh aniieblie^seu: es ist falsch hinter diese ein koton zu setzen, die 
l«dcht«<rt' iiitorpunktion inutts vorangehen, ;^ie sind ein wegen der hast 
dar r«dH etwas weit nach hinten gerat<<n«s inquit. Auch Grinuns rer- 
_: 816 und 817 hinter 8iä zu sct/un in aub dem scheu ange- 

: grnude zu verworfen." Mit dem polemiacben teile dieser erflr- 

loniDg völlig einverstanden, ßndu ich doch die vorgeschlagene aofios- 
gaag .-ivhr kfinstlicb; es ist jedenfals hart aus v. ffll herauszulesen: 
„du («Ibüit würdii.^t nicht mit mir reden, wenn dir der (dein) schild 
felilt«"*; die ^ninze weitläufige außordcnmg au den feind erwartet man 
«D« Walthers munde kaum. Kher kOate ich mich damit einvetstandeu 
erkidreu v. sin— 8:^0 als wort.e Hadawurts zu nehnipu, in welche das 
elußbrende IUm dehinc etwas »päl eingeschübeu wäre; aber wider will 
im munde Uatdawurts der zusatz quod tunta .... oltia nicht recht pus- 
wenn er bastig und iingeduMig redet. Eiue leichtere und 
löemug der süiwierigkeiten blieb mir jedenfiUls erwimsidit. 
Die äbenetzvr richten sich entweder nach einer der erwShnten aoffas- 
SQiigen oder umgeheu die Schwierigkeit, wie Scheflfel, durch eine freiere 
anorduung und widergabH; der lateinische Wxi Wi SchefTel und Holder 
iat unklar, dos hei»st, man «eias nach den geaezteu. beziehungsweise 
uicht gi?üezten anfühnings- und interpuuktionszciehen oicht recht, wie 
^o heransgeber sich die Verteilung gedaclit haben. Bei den vorsen 
$lti~82<j fehlt jedeuhtla ein anliihruugKZüicheu. Endlich wUi ich 
]>emntkett, dasa LUinig, wie auch Feiper anmerkt, die verae 812 und 
a\ " ' ' 1 meinen »child gerichtet wissen will; wie damit der 

giUi ,11 sein soll, ist ahfr mir und wol auch andern 

-üicfai erüchUich; gleiuhwol ittt die flüchtige hcmerkung Linnigs mir 
biE&chUinüntirt gewesüu, weil aeiDe aaDTaastuig wenigstens nach einer 



t i*''ii.tttr 



ahullCll'-'Il, UIIU UÜOQ ftUhL'A'U 

mtniiige. DieBß ist nfimlicli km , ., ■ . 

sind ohne ausnahmt worte WalUier», duuii fübrt die formol „lUd 
ilfihiiic" Aeü geguur redenJ eüi. Thor die vurik* 8IU und 811 lüL obai 
bereits üoä üü>t\^e gesagt worden; düiuit littt WiUllior üfiiieui feiudel 
die nötige antwoii gi>gi*l)t>ii , iu welohnr er Hieb ubur mvbr aad uiohr 
au dich Helbst wendot: dann faäät.- iüii däxtum und !<jai«tiu &\» vocaUti 
aaf, sodaa» in rajüal widfi liostiü nis nabject zu deokcu ist, iu t. Ht« 
und 817 aber difi sinistm, so gut wie in 8M und hiö augeiüdet wird, 
nur üass etwa au stall» d«r liukuu onvBnußrkt die gänzü pura^n dts 
rodenden . zu sieb selbst sprochondon tritt. KLit xars 818 IUIl duna^ 
der gcgner ein, dt»r , mag er die wortc« WaUliBrü alli* verstanden baUn 
oder nicbt, jedenfals da« Bpnutu rucQsara daraus entnimt und ungedul- 
dig losfäbit. Also etwa in der öbetäätzung: 

V, Hia, „O, niit all dflinor kraft. viTsache. du rcditf!, di-n Lfcgncr 
AbzubatkMi, damit er dii.s bolwcrk iiimnicr dir ra\iU)\ 
Und du strebe den »child rucbt fettt, o linke, zu halten 
Klamr« mit halVindHm griff unis ülftuibein iltini' fingurl 
Holtest du bi^r diu last absetzen, welcbe »o weitt^ 
Strecken de« weg» du trugst vom urbabeuen mixe der Hunnen?* 
Jener darauf: „Wo nicht freiwillig, tust du's gezwungen" Ufiw. 

loh meino, dass sieb so reratanden alleä wol ku eiuandei . in tUm 

msammenbung fügt uud der läge und Stimmung der liandoln'' 

8oni>n eatspricbt. Kinen nacbwei? y-ur t^kriltligung utuiuer m 
liftttu ich allerdings noch gern gelieferte liabe aber bisher vergeb«n6 
danach gesucht, nümlicb ähnliche stellen, st^i es in lateinischen, scii ecj 
in altdeuL'icb«» dichti^rn, in denen der beld die eigeut* reehte auredclt^ 
ao erwrmscht ein solcher lH«tfitigender aauhwebt omchemt, ftir nnbe- 
dlngt erforderlich halte ich ihn nicht, i : _ 

noaw^ ge/wungi?n. wpnu der beld in i _ „l jlj: ^ -i:. 

und linVen redet. Dagegen tnOgeu uoeb einige wort« Aber v. 813. 
besondere den auitdrnek propugnacnla muri nnd fiber v. Hlii. Hl 7, ii 
besondere die le^art ue [^oüü» neben ilopouci» gesagt werden, Kumt*) ^''^■ 
vielleicht mit dienen können den I««er fOr meine auslegung zu gt 
neu. Was bat mau untor propugnaniila muri zu verstehen? Molici 
gibt CS algemein nnd unbeintimt durch „deinen schirm" w:^ - 
deukt dabei wol an den .ichild: Klemm dugcgou überarat: . 
rechte dir nicht der niauer Verteidigung raul)«"; Orimmi „damit ni 
meine rechte dir deine schutzwehr der feWnwund l>i>m>hme"; (lliohcJi, 
San Martu (ltt6;i): „dass meine reeijte dich nicht abdrAnj?' \mi doi 



ir WAl'Tiumji:« 



lß7 



--. ju iiicbt jufine rechte den 

Sviüi :;. .„^-L .iL^L . „J .. _„ . L.„..j^3 freiurö öberliuguiigtiu lua- 

sen uioht orkvtiiieii . vub sie sich unter propti^acula muri vorg^^tolt 
faabvn ; jibiir Peiper weist einfirwib* ileu ausUruck proptigiKiculii liei Vyr- 
^, All einer stelle Aeu. IX, 6B4 auch iu verbiuduug mit uuris uach 
(It oUiuor tütid pL>r (iropugimcula muri»): anderseitti erlclUrt er die 
anfTnUnnde zusammotistellung Itei Cckehurd in dem Glossarium aermo- 
Döm iuferiorüi aeiatiK ßxliil>eDd uundrückücli durch elipeus. Meiner auf- 
Ctssuuj; der gaiizcu sU>Llc wOrdt* ja dan eine wie da^ audere oicbt wider- 
sprechen ( im zusammonhiingc mößhtfi ich aber auch lieber an den 
Schild deuken, den d<>r dichter iu «'iuüi fri^ilinh «-twaä UBltsameu weise. 
Vielleicht durch duo uiibtistimio eriimerung an die Vergiliaubche stelle 
vtfraaJwst als ein mauerbotwerk bezeichnet: vgl t. 1005 „munimen 
clipei"; jedentalH pa^Ht das verbuni nipiat dazu viel hnsaer, als wenn 
man die schützende felaniuid im a\uw haben weite. Was vcrs dlß und 
1117 anlangt, so findet äich erstens bei llolder und Scheffel am dchlnsBe 
des Kaltes da» rnigezciehun, da» bei meiner erUärmig erforderlich hi 
ohne das» mir recht klar gewordeu, wie sie die frage sich denken^ 
soll Tic Uildgund auch in ironischem oder negativem sinne, oder soll 
sie Hadawart anwillig auffordernd tun? wie oben bemerkt, die genauere, 
Tuni v^rstAnihuA nCitige /eicbcnsofj.ung ^«^elit ab; man bemerke, d ans bei 
fiioü" die dirt'ktfj rede geschloss«ti t-rschmut, dann wid«r bei pende«', 
w&fareud dazwischen weder bei Istis, noch nach Illo dehinc ein zeichen 
^teht Wie ich daii ganze verstehe, zeigt die mitgeteilte Übersetzung 
und die vereinzelte lesart ne ponas wird sehr erklärlich , denn sie sagt, 
natörlJch ohne frage gedaclit. dasselbe, wenn auch in matterer weise. 
Zut<«mmeufit&«eud setze ich noch die verse 805 — 820, wie sie nach 
meluer »ii^icht ^u bezeichnen seiu dürften: 



80ö. ßelliger at contr» nil territus intulit ista: 
„De reliquiH taceo. clipeuni defendere coro. 
Pro nieritis, mihi crede. bonis sum debitor illi. 
Hosiihus ipse meis se oppoiH>re saepe solebat, 
Kt pro vulneribus suscepit vulnera nosths. 

Bio. Quam sit oportunus hodie mihi ccmis et ipse; 
NoD cum Waltliario loquereris, forsau abesset 
Viribus o summis bestem depellere eures, 
Duxtera, ue rajüat libi propngnacola muri! 
Tu ülarum umbunis studcas retinere. sinistra, 

ttl6. Äliiue ebori digitos circurafer glutine fixos! 
Istic dcponas pondus quod tanta viarum 



IGH 



K. HCUikB 



V :.itu, L'x Avartiui üaiij ' ' ' i'thV" 

Nee suluiu puruium, seil equutu etuii viigine »t iiuru 
a^L\ Bvddus: tuju (luniuin scejuruai emciamiua imnile«." 

V. 62(> „ Ht mox »uxilio »ulitmutciu ac tela f'vruutoui 

Mc putit iiU]ue oculuiu cum dutilibud etuit unnm'* 

Die »teile vcrdioat issofoin eine kurze be^prechung. ala sie von fibur- 
sutzern und En»Iog(*ru Tielfdoh uutl bis in die neueste zeit »iisTcr«Un- 
doD ist; e» bündelt sich um »iuii und lie/ioliung von cum deulibu». 
Moltcr Qbersczt: „und mii' nüt Meini'm xabu ein aug im köpf zar- 
fietsebti'"; Klemm: „Sucbt« er mich und riss eiti uugc mir nus mit 
den ?.fll)neii"; Grimm in di«r iubaIt»taiigAb«: „und dann dum zu bill'e 
oilondeii gcgner ein uuge mit dou zäburMi auitätach " ; San Marte : 
MStilrzt er auf uiich und reititft mir ein aug mit tipitzigcm 2abn aui"; 
Liiuiig: »Stacb er mit aeiaera huuer mir das rechte augo aus"; Sohef- 
fel: „Risu nt mir sidbst (<iti tmge ttiit KcbarfiMii Xfibm: aim." Dugt^gen^ 
Geyder: „Mir tm üaiiit muiueu ^hueii eiu äugt- uns der biLr." Man 
sieht auf den oräten blick, worauf t*s ankomt; du» laieiuinclie original 
ist Kweidi-utig. weil man dmn mk^nctie den gebniucb von cum Im oinne 
den duubiclitm instrumentalen mit rticbt wul zutrauen kann, weun er 
es auch nach Peipers (ilosaahum son«t nicht so verwendet: In diesem 
»iune oder doeb selbst Kiveideutig gilben ha alsu die erklarer wider und 
doch hätte i'inB urwilgung dm ?.Uifainmrnhuug8 sofort ge7uigt, dusn t*iiin 
nicht in dt<m Lustrumt-utaltiü äiiuie /.u nehmen ist, viaimebr Uo;dt>r 
allein klar und richtig übersest. Hagen sucht durch urzflhlung seino^ 
tmnuia den köiiig von MtdiiHm vorHutx«* iib/ubringtin ; ein gr>>- ' 
balie nach laiiicjum ringuii dem (juuttit<i' da» eine beut biti /t. i 
abgerissen, dann ihm dem zu hilfe eilenden gegner ein äuge cum deu- 
tibus auägeriR»eii oder geschlagen; veigb'icht ntau nun das eude der 
kümpre, die LTfdlluug dex träume», iKübesoudcr«: v. l'.iii^ — is^h , wo 
Walthor dem Uagen das rechte augo uusachlAgt und mit di-m«clben 
schlage bis terno.-^ mularoä. 8ii liegt auf der haud^ das» auch io der 
ersten ntelle nur gemeint sein kau»: „und reinst- mir ein ange ^aint 
den zäbneu aua." Pei|>er hat das auch in Heiner knappt'u. nbi-t iQr 
den kenuer geuQgvnden weine hervorgdiob^^n, wbuu er uniui*rkt: r BS 
„apro FLiimig ceui." (uAmlicb ßr ur«o)^ ..at mordicuK etiam uni 
cunvenit oi dento.-i ü'J^ Haganoniri inLollngi voluit ancior cf, 131)5 
meine anstUhrung wOrde oho lUr dio meiaten le^er kaum u5Ug ori»nhei- 
»(•n, »her ;iuf mnen punkt habe ich dodi DOt-h «ufmeiksam zu • 
der iin'int'N wLsseu!* nooli nicht horvuii;eli(tbi>n lüt. Iü st'iiieji 



tr TAUBASnr» 



If.:» 



*^ 4W1I AQsl'-*'- >'^ tnome» . <. .iitu birva nüx ihn- 

I -JiU, <]li !;l>ti&lIllUDg «Ol BOT lOfiUl Ud 1X1 iltü 

b ier Ur dot xvftUig httMa£«fAlco «eL Pri 

p.-- • •-■ '<T«, noch TT — •- - '■■ - ■:- ' 

df- ->-.' :. ■ -.liuien, tli -if 

diesen 4UQn passv die guitu> bewKmbung ; 3 t Waltber wanip (in d«n 
«pottreden Am itcUu eines ftui:' 'tos Uigm vor «berl>r»- 

ten; diew «vnang ' «rUSnii ._ ; Wflkl&m^, «ro Wal- 

thm dpm ihm beim mahle überfallenden faind« mit dem cb^rtirttstbiüi, 
lUü LT eken ■fagege««fl, ein au^' ügt Duiach siebe di« mr> 

nuu;; ror elterbimton mit Httgens \ uies anges im längsten xusan- 

menbanee. der dem Ist. dirbter tücht mehr belcaut «rar, weil tich dt« 
sn: . batU« und ka stelle dei^ eborbt'ioos ein halbacbweii 

g< . .r.tiere alier Uag^D sein a«ge durch ftinen hieb mit 

tl-;. :iie. so n)As8o er auch im tranme faeini^n hftren. sondern 

einen eWr m'e^ebeii haben, eine oonjectnr, die in den U^it za Debnieu 
kfi- ' ' ' iMss der niilA*!' l) angeführte pmnd aaf (.-inem 

Ui> übt and. weni^'st^iis waä dai> cum dentibus anlaugl, 

hinnillig wird, ist uach dem oben gesaj^n klar. Auch sind wir kei- 
nesfall ' ' Mrstt ein nyto in den text tu wUtm; «inn andre 

Traffe i -„^:^ die, ob nicht der bfir in gywissem «inne 

irUkmlicli binein tottraten ist; »chor weisen die mythischen uod sagen* 
liafteii heziebtmgen uiHbr auf dm eher bin , da» donklu imrnem viUbid 
a|;mdm v, 1436 gewint so erst einiguramdsen licht: vgl. (ffinim ». 37; 
1U5; der wahre zuf^ammcubung koute leicht dem bewuatsein vurloron 
l^rgungen «ein und. darauf wolte ich hier wenigstens noch hinweit^en, 
die ti'rwoch>iItiii}^ war so »ehr erleirlittTt durch die nalii.< herährnng der 
Ollfircu di'ut^chyu Wörter ubd, pi^-u, mbd. bii, engl. i«;<ir — ursus und 
ahd. j**ir, mbd. hrr, nbd. (kaum noch gebräuchlich) bär, engl, hoar = 
tijur; Wül denkbar iHl es also, dass in tier vorlagf ?.u Mokehnrds 
godioht, mag man «ie nun denken, wie man will, wirklich uuch der 
eher gemeint war, iu der lateinischen bearbeitung dftg(>g(!n ein bar 
dAratu wurde. 

Mit dunkenswertem fleiss bat ?eiper die stellen im Vergil und in 
wciiij^'eu anderen alten dichtem unfgexucht und /u>iammenge»ti'U. welche 
ßckehard oft wörtlich, zuweilen freier, meist >resobickt. hin und wider 
aber auch minder glücklich be!iu/.t hat: ciuo nachlese dazu wird immer 
fXM^b moglieb sein. :ioll aber hier nicht gegebi'n werden. Dagegen 

' «K mii mögüch au einigen zweifelhaften atollMi des Waltharius 
riiugiTinaäsen sicher die ursprOngUche lesurt zu gewinutiu. wenn man 



170 



B. ■(^L1JH1 



auf die enUpröcbmiile VprgiUaniscbe wentliuig racksicht aiiut. Fr«iUcli 
wird die aufklürunj^ nicht Oberatt &o 7:wQifelIo6 tterdeii wie bm v. IVi. 
Ho bat voa autung mit recht ansto&jt gegebeu v. 147. 

V, 146. Üesira quidem pietas ost. qaod niüdici FatDulattiB 
Causam cougpicitiü. st>d (|uod lum sertriu, mentis 
Intuitu, ff^rüs, uunquam mcruisHi' valorom. 

So leseu die nQaegt<CD ansgaben flbürcin&timmend mit Grhnni, mir daün 
dieser die wort<> meiiüs intuitu uidit in kommaU oinschltoHSt. Der- 
selbe nagt 8. 71: M^'t'rgia 147 gldii:bvid mit aervitia, mn aucb B. fiür- 
vitt liest: den sinn der vcr&e 146 — 11» fassu icb so: es ist guftdig von 
euch, dutiR ihr muiiieo geriogeu Jieust au»obl« nie werdu ich vurdienen 
können, da&t ihr eii(;h meine leistuagea su xu herzen nehmt, mentiii 
iatoitu fertis.*' Gewiss richtiger wird mentis intuitu für sich, nach 
dem aprachgeb rauche der spfiteren latmitdt, in dem sinne „mit rfiok- 
sicht auf die gesiuuang,^' ferre in der Iwdeutuug „annehmen, aulnofa- 
men" güiiommcu und du:« vcrüUlndni» iat uhue üchwiongkeit. Wonn 
man sergiu mit Tcipcr für ollicia lumt: aber eben der ausdruck sergia 
oder Berna ist uud bleibt doch selbst fQr das m^tuchBlateiu auffallend 
und wel unerhört; die bi-sserangsveriiucbe von FiKcher: mel itergiamenü 
un<] von ßieater: mm tuvrgiamfMita »iud gewaltsam und ohi>nein unxn* 
roicbeud. Die liandschrifleu biou^u: sorgia, seguia, seria, 8cnia; unter 
diesen rersebiedcDeii Qberlieferteo formen nun möchte ich seria vome- 
hen und zwar deshalb, weil dem dichUr bei dem immerhin rtomlerba- 
ren ausdruckt? die- Vcrgiliauische stelle Iluc. VIl. IT: poät)i;ibui tameu 
iUonim mea seria lud« vorgeschwebt haben ddrite; hier bedeutet mi 
seria, freilich nur durch dr>n m^anunfiihatig und im ^< - n\ 

ludns. deuÜicb: „meine geschulte, meine pttichteu"; ki'u l i der 
mOneh nicht sehr ivol mea soria dann Oberhaupt in dem «noe von 
mea officia meine pflicliten, meine dieiistlciHtiuigen vorweiiden? Nimt 
man ferr« in d«r wol /.u rt!chtfer(igt>uden hedcutung aufnehmen, anDoh- 
meu, so käme heraus: aber nie möchte ich verdicuen kömien, da«» ihr 
meine dienst^), meine leistuugeu, mit rückzieht auf meine gesiunubg. 
anschlagt. Jedenfah witrdr man in seria denselben sinn wie in sergis 
haht'n, ilie»« auHUiHäige form über los sein. 

Ähnlich wie mit der eben besprocJienen stelle dürfte M sich \ni 
halten mit der folgenden: 

V. 'J63. In prinüs galeam regis tonicamqae, trilioem 
AsKoro luriciiin fabrorin " .. > ni, 

Diripe, binu dtrhiuc in Jle. 



IG wAt.niuu't 



171 



So ilie ' "T. indem sie die worie v m 

his teivnlem.iii •. ■• .iciauti und aäsem In dßiii - - -^n 

(Uco ..it^b uiinoe" »ttffasiteii , w&hrend MinsL vol ein zeichen bint«r&ssero 
g«>ext wurde. !>o<l»tii> verataudt'u wurden Bolt«: ich nehme für mich in 
uispnich tunicaii) Irilicfin Anstoss errügte scbün für Fischer da» 
amero , was steine litiud^dirifl hat und aucb undore »püter uutgeluiidene 
codioea habeu; j«uur merkt ui: Mira locuLlü! uud Biester schlug 7wei- 
ffilud " " ' ' I \or. wie der kus/iix in der chronik wirklich 

bat; i I IsibriA buL vun ij. hittid afFero, Du Meril wolle 

lasen uuera. Itih gäbe tu, duM usero, wie es Heiper vorsteht, nach 
form uud biti» mht ubeu unstOsäig Isl: dennoch kt'Dtd fe »uf 

einam ulU>n lu i: iuiä btruben. Vergloicheu wir nftmlicb deu 

Vurgil wegen dur redewcuduug . so tiudeii wir, wie auch Peiper boi^ 
briu^. dreimal loricam triliceni Acu. XII. 167; V. 259; VII. 639; die 
beiden Wörter und nirbl lunicuuitjui? triliceui worden also auch im Wal- 
Ihariui» Kusaiiimenzuueliinvn »ein; nun aber gcbfirt bei Vergil alle drei- 
mal noch auro blujiu; auroque irilicem loricam erwartet man domnocb 
fapt zu finden; »ölten die /.weifelhatten aflero, affer, asäoro nioht 
unprflngUch aus auro enUtauden seinV Die ijtelluug. nach welcher 
lriUc«rn am leichtesten mit dem vorangebenden tmticamr]ue verbunden 
ti ' ' I Hin vt-rciu?.eIU< auro nuklar wurde, mochte dem naidi- oder 

ftL -t anlas? zum irtum und zur ändcrung gebeu. 

V lORfi. Ante» qm'R fuJmuH aubiecti, sibila dantes: 

„Francorum^** dioent, .^exercttufi omnia ab ono. 
Pro pudor ignotum rel qao, e»t impane neoatua!" 

liest PeiptT, während Grimm aa^pecti vorgezogen hatte. Holder 
dagegen sublaü vermutet imd in den text nimt. Zunächst ist nicht 
an leugnen, dai» snbiecti die lesurt der im ganzen glaubwflrdigaten 
handi-rhriflun (Karh^nibe. Stuttgart) uud doss es irugleich die schwie- 
rigere ist, der gegt-uöbcr die anderen lettarten »ehr erklärliche vermu- 
tnogen erschoinon. Man erwartet aU eine ums<^hreilung des begrifTes: 
„nnsere feinde" diejenigen, welche uita bisher unterworfen waren nnd 
widerwillii; f^ehorchU^n; das gewinnt denn auch eine bandschrifl (Kn- 
geUbrrjr) duicb die sehr khuf aber auch getvaltsame venindemng in 
r,(loi fQerant »nbieoli"; andi^re aebmeu dad Vergilianiscbe uu^ipecü 
p- die, denen wir bisher tiefTirchtet waren; in demselheu sinn 

dl!..... ,...^lati oder sublati, denen wir überlegen waren usw. Peiper 
bit rocht, wenn er gerade darum subiecti voraiebt (p. XVin^; aber 
seine erhiilmng ftclieint mir gesucht; er meint nämlich dem sprechen- 
den kftuig der Flanken haben bei den werten die Hunnen vorgeschwebt, 



l''i 



BMKn 



denen nie einst uulwtan gewesen wfiryü, oIäü: „Sl*. iieu«n iri»" 
uuLerwort'uu gewesen, die Huiuiua wuriluu nun spuUtjid üuf^ou, der 
rraaken ganzos Hwr ist asw. Wio gcsugt, dos »cboint mir getiuofat, 
weil man ersteoä gewiss mehr an spotUmdu f^finüe dDukt, die vorhvr 
beuiegt warun luid uun voll schadeufroudc die schände und dun uotör* 
gung ihr^s bediUugürs seilen oder (erueluueu, zwi-iteuä ncil die' llun* 
oea, wonn »e davon bdroo. geradu am besten wisüen m&dstin, wer der 
Sieger lat. a.1so Für sie dan pru |iudüi iguotuni vel quu uicbt pHS«t. Ich 
hübe dagegen folgeudeu vorschlug, mau nehme die worte Antou quin 
fuimus Bubjecti nicht als nähere beatiminung des subjects von dicent, 
soudtirn alä aufaug der spottrede, also: 

„Auteu (|nis fuiniui« subieuti." sibila diintes, 
., t'raucorum ," dicent, „oxereitos omuis ab uno. 
Pro pudor i^utnm vel qno, mt impunt> nfCAtos." 

Dait dann tuibetdimt geblielKiue subject von diceut wird Hoch gtinuK 
durch hibUa dantes und durch den gauzeu Inhalt der spoLrcde an);;udou- 
t*l: Mim bekomt: ...Jene Franken, denen wir Irflher unterUn «uryn." 
BO werden die Völker spuUeud sagen, „jene Franken sind, uin gaozes 
beer und, welche Hcbmacb, von mnem uubekuiiton manne. vuruichlM 
worden." 

KÜlllEN. E. MllLUCU. 



DIE ORTSNAMEN DES OBER-ELSASS. 

Aiiob hJor finden wir wie im Unter -Klsaas vorwiegrnd tnrdBut- 
»ches eleniunt, wahrend das keltitichä und lowaiiische /.u dm ausnähme* 
ßllen gebürt : crsteios boscbrftnkt sich der bauptsache nach auf wenig« 
einfache urt'<u;tnie» , le/teres ist jezt kaum nuoh nachzuweisen. Übri- 
gen« würde e« i^cil'Cns des värfaj^sors tiiiie auinat^^iuig sein, waun or 
behaupten wolle, datu or das gebiet volständig orhcbj^pft habe. Hier 
wio in den früher oi-ächtcneueti ürl»nameu des Unter -Clauaa i&t ein» 
vuUtäudigkeit vurderhand nur zu erstreb*«)), aber noch uicbl zu errei- 
chen, und es wird noch jähr und tag dauern, us wird noch dor aiige- 
8truogti>ätt>n und sorgHLltigsteu forscbnng bedQrfeu^ biü der Bisa»» mit 
dor erklärung seiner ortsnaniou Bicb anderen teilen mwer- • ■•■■'■— 
des ebenbürtig zur tieite pletlen darf. Möge ivh dem nr, 
gelungen sein, nach bestt^n brlifl^n «itistwülleo duxu beigelmgea tu 
haben. 



nB-nVAUW Dt« ORM- KMAS8 



ITA 



Wie bei doli untorels&sAiachfn nrtflnamen beginnen wir auch hier 
mit liva ztij>:imDU'ti<ti'tzuiigeu Huf -wpilt>r G!s ist 1) Altwi>i{^r.* v;un) 
ulton Wohnsitze, Trenn nicht zu ilem des Aldo: :i| AmiuerBcbweier. 
MmtnxtmU 879, Amehlr-haiwUrf 977. Amalrichorilla 1128. Amü' 
riektxmlare 1149, Ammerawilre 1303, zum Wohnsitze des Auialrich: 
3) A|ipeDweler, Abbimwilltr 884, AppmtcUer 1083. zum wohnsritzo 
des Appo. jezt App; 4) Attensweiler. Altemesuinr ll'M, Adme^- 
wilre V22'.\, AlmanswifU lä&l, zum wohiiRitxe dtm Aldmao; &) Bä- 
rischweiter. zum wuhQsifxe der Bftrii:o: 61 Bär (Üer-lweiler, zum 
Wohnsitze des Hero; 7) üalachweiler, Jiodoleswilrc 823. zum wobn- 
Bitie des l^ödolo; 8) Berenzweiler, BerrfnnfinipHare 742 (Trad. Wit- 
xeob.), Itercttfstvifr 145u. scheint zum wohui^itzp der Üßrgaua: 9) 
Bernweiler, Bafunmlare 7ä4, liarone.wilar*: 796, ist xum Wohn- 
sitz« des Baro; 10) Berr (Bertsch-tweiler, Bemmler 1280, Btstts- 
teiif. 1295. 7um Wohnsitze d«.s Born; lO Beunweier, lientcilre 116H. 
Bcin^fttritre 1339. zum Wohnsitze des Uaino: 12) Bischweier. Bisfho- 
wwiTiYr« 12. Jahrhundert, zu dem dem bii<rhofft' gehrtrenden Wohnsitze; 
18) Bltarhweiler, xum wolinsitrt' di*3 Bncco; 14) BoUweiler. Balto- 
ieitfir 728, Uaihmrpilinre. 786, Bollwrihfi 818, zum wohnsitz« des 
Baldo: lü) Btlttweiler, Butweit/r, xura wohn^titzo dc^ Buto; 16> 
Butfohweiler. BtiitUtwiller 1144, Buswiler ISWfi. zum Wohnsitze doi; 
Bnxo; 171 Ruxweiler. Btirhswifrf 1271, zum Wohnsitz»' de» Rucho; 
18) Piettwi'ilor hiesü frulier Tfwofhrrruirwn , Thi-vthrrtoriUnrf- 82J*, 
füll* neu pitroehio Dietwilr 1286, zum Wohnsitze des Tbiotbort oder 
Thooiieheri. nenbocbd. Teubert: 19) Eschenzweiler. Afsolvesvilrc 
976, tum wobnaitze des AUolF; 20) Falkweiler, zum wobnsitze des 
FaIco, jezt Falk;* 21) Oeborsweilor, Waranantim (früher Wantnga 
CMr*iV) ^ytu diciftir Villart' Kficrliartio 728. Vicus GrMnnli rtT/nrwt 
G'""-- -'- "'fT fidupprihlfts, zum wohnsitzH des Gebabard. nhd. Oeb- 
hji ' rt, oder auch des Kberhard (s. .Seh{i)tHiu , Aisut>a iliustrata, 

Dung. V. Haveoes ITl, 509); 22) Gebweiler, rnlln Gchunwilnre 774, 
Oebtftmire 1135, Gcbu^ilrc 12(W. zum Wohnsitze desGebo: 23) Gild- 
«ttittfr. G-t/lduifuidUcr 728. zu dem wohusitze des Geldulf uder Geldotf; 
34) Hurtmanuswciler. IJadmanswihc 1187. zu dorn des Hartmaau : 
ai) Reidweilfr. Hnfdrwilarf 971. zu dem des fleido ndpr Heito; 
?n' Heuweiler. Htuwtfitr 18. jahrh., ist vielleicht wie Heubach 
mann, altdeutsehe« Nameulmch D, 689) ans Br^inwUUrr «ot- 
ätiutiien und dann zum wohnaitz im Haag: 27) Holsweier. Bdddo- 



l kr Mint WViluT » !■■ 

► ' ■ drti iui'i|rlii-likciU'ii \ <■ 
FAnit«Diaiin, (i«nt»vhi' Ortsuauittn •>' I4ti ig. 



i. IIHI. 

lUi von F&U. 



174 



DfiMLim 



riiUare 700, flofitihtrHrti BIO , jom wohD9itxe lio» Bolmbold; 28) Haut- 
.vfi.T, Tf(7m a.jalirli . llunUciUarf . ffuuen-iire li)i^ . ,'.' V 1291, 

/luii'uwihr l67*t, 7.uiu Wohnsitze des Hoiio; 'J9' l.i ■^eil«r, 

LihuHfnlfir 1136, zum wolui&iUe des Liubo: 3(i) Lflni3Chw«riler, 
fjiiiittits-trilttr H;i7, Lttfuu'^wnlfr 18. Jahrb., vit'll- " " '"/^ 

df» Liubmaii; ;n) Mitlvlwojer, mitfinipilre y7tl. . ■_ : uü. 

MUtfir 1U4. MittenUHiire 1123, hal vod d«r läge dou oamftn; 33) 
Morschweiler {Obor- and Nieder-), MmirowUlir 7*2». von Maar. 
nbd. tDohr; :t3} Munweiler. llnimonewider 726, vun B&imo, uhd. 
Koim: M) MorKweiler von Morizo: 115) OrawnieiT. Ott^csviifrr 
728, von Odala; 35) Rauzweiler. RautJwswilre lOäO. RandolixtMi- 
ler, von Ilandidt; :i6) TtajipuUifwcIIer. liafhrrtovillarr. 7üH, Radher- 
iotulttue 777, HnhaUi/viUürc 778, HuijudiienviUarc 89(1 ist n»i.'.h t>inMU 
Kappolt (Uutbert) hunont« der eich hier im 8. jahrbandcrt nicddrlteaR: 
37) lleichenweier, wenn wirklieb Richiftlivilla , Bkhotvi^ ' T.f- 
lin, Ah. illuHtr. IV, lä&), i»t 7.111- wnhnuu^ dur (dijäüBi.M < ^ ; Itu 
Kinhilde; 38) HeichW(>ilor ist zum wohusitzß des Kioho. nhd. itoicb: 
39) Uptzwr*iler, zum wohnpitze des Rudo oder lioKo; U» Hiodwei- 
ler, Ruiwdr 1303, zum wohnsitÄO dea KiüUOnc): (1) Koppenzwei- 
ler ist 1284 Rnpolsioihr; 42) Rorschweier. Ruddphurilio 8. jahrfa^ 
HaäaldiviüarK 1114, RudmilUifp, Rnrswilre 1283, Uor.^wihr 1676, 
/um wobusitze des Rudolf; 43) ätoüsweicr, Soitf^nwihr 817. xam 
Wohnsitze der ScbnUen , d. h. der von den britischeu in^fdn gekommn- 
neu unsiedlor und niittt^ionäre: 44) Wattweiler, WtiiintawiÜor 729. 
Wascnwilara 102&. Waddenwilre 113ii, Zlim \\ ' : "'.Tu, 

Wado, mbd. WaUs 4ö) WeclterswHiler, zoin w.. jm-ri 

(Trad. Wixx. vom jähr 788), ohd. Wecker; 46) WunÄweilBf, UVt- 
neswilrp. 1144, zum wobn«ly.e des Borne; 47) Wickersweicr, lV»cAw- 
re^wiler 1128, zum wobusitze deü Wiguiicb (Ann. Oolmar.V. Ik\ 
Wolsühweiler, WfiiffjfwUr 1233. xura wobnaitze das Wolfo. 

2. GrAsaer nnrb int die juibl der ortsnuiicn auf -beim. Wir 
röhren auf: l) AlgoUbeim, zum wolmsitzA' dos Abiholf; 2) AndoLs- 
binm, AtiiiolahvÜN 803, Amohhcim 18, Jahrb.. verdiuikt nach ScbOpf- 
lin einem abt Amtoald »einen Damen und Ursprung: 3>) Arxenheim. 
Art:enheim 824. zum wobositze des Ar/.o; 4) Baldorsheim, BnltcrH' 
heim 130.';, aus JitUdfadcslunnt entstanden, zum wohnBitze den bald- 
her oder Baltber; &J Baixeuheim, Raldolfrshmm 786, Jialdatsim'm 
Ill-I, zum Wohnsitze dpi> Maldolf oder Baldulf: d) Itan ii 1, Stu- 

bulu Itin. Anton., htnrhifteim T'j.'i, zum wohnuitzo •! . uhd 

Ilenz; 7) Itartenbeim. BarirnfwiM 839, mm wohnaitw doa Itardfl: 
H) Uattenbeim, Baieidtnm 817, zum wohnsitze den liatA odM- Itaido: 



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deatechM $»Abvrfa 11, «M): fTi H»f«nli«in. »tu w^iMitM iIm. 
Afnbi. «eaa mn aidfc vQrxi«)it. «a «iofn mit «nmi 2«un •>ilvr «Im« 
h*^ A^*. nbl 1^ &r^> ttaig«b«tt<« ort ku UtMikt^u; ^^ Mot 

t«-i..u. ^. ..ier&Aei«» 76^4^ Ümdtm \^, jahrh.. anm wühiwiti«« «Ii«m Hiit- 
tax. oh'i Uciter; t^) Hftrgliflim. HMmMm 8. jabrh^ i/.vwi(Viw( 
1303. Hrrigkäm 13S5. xum wobiii<itz0 •!(« Harii; (V); 30) Hfrrll» 
hi r "f Harleaimm 7. Jahrb.. /^t/icAmAWmi 8^.1, «um WMhM>»ll«M 

et' ; 311 (ngerabflim. Vngtsi viik% 9. Jdhrb. , Kw p fiHjM*'»* 

lO-phrfa., JInHpfTshtfim IVii, OHtKntfinm 131H), Knifit'iUti inSJI. «um 
w^hni»iUe iie> [Tnigiä ($L Föwteniumi , V.mH'ntnu'li I. I'JU); 

32) lsjeaht:im. viUa tie XiciOu^m xi- . i > IUI», nuui hmIih- 

stu* des bo, auub laso; SA) J^hahcim, */#Aih«c^m mvi^ itmi wnliii 



170 



BUdfUdi 



sitxe il«s Jebo; dl) Kiefliheim. CkinjicJm 72d, Cou- 7. ÜCo»»- 

hnm 130.S, Kiinszkcim 1341. Kunslieim Uii5. Ut wie ..o; h.niihoini, 
ChtmcMhaim 7h5 , Cnonetihnioi | x, jahrh , 7.nm wobnf?it/.t' des Kuno, 
lihd. Kuhn; 36) Log^lnlieiDi, Latfelenlietm 77ti^ zum wnliiistU» de» 
Lagile; 37) Mcienheim, ziim Wohnsitze 'li-s Mnjfino; 3K) Merihcim. 
Mcrckciihmm IKlfi, MercJcenheim ll«fi. Mcrckc»heim l.'iiu. nacli der 
traditio^ von »in^m inäller iiaineii» Marx gegröndot, {9. fiaquol, l'AJaoce 
ancieiine et moilerae v, 267), zum wolinsitzo des Marcho (olid Morok): 
39) Mljiizenbeim, ili&n^so»^)sAWM 67S, Jl/fkfivmyr^/tWfjj H.jatirli.. ^/«rH- 
diCi^mim 953, 7.um wohnsitze dpii Muriing; 40) Ostbtiim, OailutitH 
7«5, HosUiitn 8u , ist iiacli aeinfir lag« lienant; li) Pfaffenlieim, 
Phafßnht^tu lL'6i, Pfäffluh^m 127ft, (iftcli st-iuen goistliol '^ *: rn, 
es gehört« zum oberen MnmUit und war ein leben de$ vün 

Strasöburg (», Ala. illnstr. TK. 3in>): *^) Pulversheim, Jiuu*oititntim 
1301. Wulfrr-ilir.hn 1335, aucb Vulffslinm, (»olifirt vicllelolil zu Wu/- 
/br, jedenfals aber zn einem petBoneiinaraon desöelben stainmes: 43) 
Riedisheim, Hwlinijfhttim 1<>U4, Ruodimsfimm 1040, znm iruhnsitse 
des Hruodinc*, iihd. liOding. einem abkOrnliug <h» Hruodu; 44) Uix- 
bnim, RichnnrshHm 8'J3. Richrttshvim ^ Itiriishrim , xuui wohnHit7.c des 
fiiclio, uhd. Keicb; 16) Köder^beim. Jlathcrifhaim 774, liaiaiham 
780, Uti^reshmnt HI?, lirtirahrim 1371, zum wubncibce des Itadheri, 
Hathar, nbd. Kader. Keder; 46) Kiili.'^heini, Hnokichrshrim 818, zum 
woliusit/.L* des tluoleib: 47) Kfimfirsbeinij UumcrsUeim 1303» zum 
Wohnsitze des lluraar oder Hrnmheri: 49) 7m Sauüheim, Sowatu*- 
/»(!(■»/, Sinviniiahnm !> jahrb,. Sowetmbrm '.)03 , SamiuhtHm IH. Jahrb. 
(8. iScbrtiiiliu, Als. ill. 111. 50i') konto ich keinen i>er»<>UL'iiiiamen uuf- 
fiuden; 49) Sennbcim,' CrilaHtifn de SmHenheim 1147, tStniMW llBl^j 
SewÄrw ia70, zum wohnsitze des Sanno, nbd, .Senne; :>0) Sentheim, 
zum wobiisiUe des Sindo; Ol) Sigolitfaeim, Villa SüjitUrjunu RHo, 
Mons Sigoläus 884, S/jjoWisÄe»« 1141). Sigoltisheim Pill, zum Wohn- 
sitze des Sipvuld oder Sißolt; ft2) Tfirkbeini,' Ttiorencnhaitn 7(; 
Thurinchnth 806, Duringhcim 898, T'jirrA'flii« lyüO. unm wobnsiUui 
des Thurinr, nbd, Dfiring: ö3) Tagolsheim, VtnjflfegUam i»77 , ?*m! 
wnbositzo des Dajfaalf oder Dagolf; 64) Uugershotm, 0«iv 
71*4. Ongrrs'^hfm H*i3, rtKjrissIinim 1123 zum wolui ' 
.^;'>) Ursenbrnm, zum widin«itze de« Urao; ftö) Vtd. 
cltaldesiicim 1 1 . jahrh. . VoirJiolthcim 1 1 9Ö , Wofcoldesheim , IVo/cAtrf*- 

t) In (ruiKÖsisebor xeit Orttuv. 5«r/ui!<. 

Ü) Ol>«r Tftrkbeim r,-r.- 
lUUTiiitni vuD ilcD L«i Cllfti» (de I 
gern) Int «Kfliipitcni »KvifrlliAfU 



MTWAite« Mt* oin<a,«*u 



in 



Äw'iw 1266, xum wnhimtxc <Jw WuU'olJ ; 57) W«Uheim. Wntou r.'-'., 

itif "' ' Walti'nlieim, xum w ' 

Wd ^ . -jkolsheim. r*iV/« Act- . __ ,- 

leidit KUin wohnaitzi' d«« Agilaldi 60) Wettolsbcim. WeiteUhfim 

1363. /um »ohu>*iUr iK-a Wezil; (tl) Winzenhpim . 11' 

7«6, xuui wöfaii>>it;{<> dei> Wiiiinc. nhd. Wtuiiing; ti2) Witt. ;... ...i. 

WU*ttUheiw lÄOl. auni wohüsiUe apuTVitült; 63) Witteulieim. H*»- 
fanh$nn HIH, zum wobnuitw dw Wiflo oderWito: 64) Wolfgantzen 
Ut WulfyangshHim; 6.M Wfttiheira. WiMnoAc 1284. lum wohnflUe 
de« WuDUO; 66) Zilliähfttm, Zullincshaim l\i'2, zum Wohnsitze des 
Zttlling: 67) Zirainershpim. Zumfnfhrim 1275. 

3. Zuünmmoii^ft/.un^en rni( nhd. ahn. aicn, i^Hwa, got aAtvi, 
\»i.aq«a, uhd. aue' sind: 1) Altcnarli, /um nltön waeser: 2) Aspach 
=^ ^^-rtAa, zum wasaer, an dem die espe, Ah(\.a.tpa, «äcliat. w«tin 
nicht au ein tisfia-ahi, cio eupi-ngestrilucb gedacht werden darf; U) 
UettUch, Bclttliif/ra 11^1. Itethluicu 1235, Kum wasser bei dwn 
fri'it^ti plaUEo, auch kaiupfplaUH. ahit. Ut/ili tuhr j)eUiU: l) RrttiHacb 
(^?oa•t. 1699 erbaut und nach dein durch dun Uy^wicker friedeu vttrlore- 
neu rfi.ht.si^h'^iiiUi tu (I (All-) Hreisaoh I»eiuiiit. I>t>r luiDic Maus lirifimcus 
Uiu. An/(jn,. /w7s./rti, Bris/itjn, Bii»a''rum. deutsch Prisai-h, wird 
von niaiicheti mit dem franztlatifchen hriser, brecheu. in Verbindung 
gebraohl. und ilarin der »inn von dunOibnich gesucht. (Vergl. Hertx, 
dvulüohe Sa};e im Klsass s. 21 G Tgg. ; Scüßpfliu, Als. illustr. Hl, 368.) 
ft) Doruttcb. Don-cnhiisin 1139. TurnnrJu; 121»;, TornacftHm 133;i. 
tum WiWÄOr, au dem der dorn, ahd. rhrn, wÜL-bst. 6) Dürmennob 
(Dirmbach). Termimtch, Tcrmnachu 1188, zum dOrftiKen, ab d. rfurr», 
Im Sommer autitrockeueuden wasser: 7) Huppachi ^) KOstlacb, Chc- 
facia (?) 767, Chesriache 1162. vielluiebt zu dem in eint^m talktfSüel 
■ ' : ' f'n wasser, wem» mau nicht deu porsoneunamen Chezelo berbei- 
>vill; 9)Leberau, /■"li/drwf/mvWarc" 774 , an der Leber, l^braha; 
Uitzach wol yon aeinttr läge benant; 11) M5raacb, Mtwmacho 
ESO, dforrthn Hill 12) Rüseuuu. zur au. wo daä prerd, nhil hn)S, 
weidot; 131 Kuffach. JUtItiacbe 677, oppidnm UnhüKum 7(13. vi'at» 
HuMcht % ja)irii. , viüa litihac !tI2. rUla Rufxacn \2\U , Jiubracum 
1278. zum wasser. an welchem ein Kubo t^eiuen wohuifitz hat, wenu 
wir i.i.'ht ein latiniaiorteti koltiscb'.'-- w-irl hier hahen : ili Si'hriicr- 



I) t'hcT ttha and awt asd ihr« IwdeutUDg c Ffirttt'tuiiBD , d«aUr)ie Urt»- 
». SH tind 30. 

$^ Dwr nrt ventMikt »ein<-n nnjirung «in<'ni klitüUr, yrolebc« Folrad , «ht roo 
'. bei Paris, ein i^burvaur El»&s!M9r, Im 9. jahrbvodert Ider rrtMoeu Ucm. 
-■' * itftvrariui rinLot.oiiiE. «ii. ti !•• 



I7B wvint.RR 

lach ist M41 Sehoenerlack; 16) Souderoach, zum t<ig«n«i, boeonde- 
ren, ab*i. suniara, ffiuiäär; 16) llhach an der DI. 

4. Hierau scbliessen nicb die zut)amnieii»t^tzung*:>n unl Bai'h, 
ahd. dir pah, uad zwar: l) AUeiibacb, zum alteo bachc; 2) Am- 
Tersbacb, zum bai'he, an <)eiu dor ampfor, abd. ampliar, trScbfll^ 
3) Bergeuhacb. «um bacb am berge; 4) BriMtenbacb, « d*^n? pn 
tin puhhn, zu i]»iu bioiteu bacbe: ü) Bröbacb, Bntchhuch 8S:{, tm 
morastigen bacbo von abd. brutKh, inhd, i/Hich, morast; 6) Burbach 
(Ober- und Kieder-1. Kum Ifttcbo. au dem der bauer. abd. hUr. 
wohnt; 7) Oieftftibac.b. xam tiefen liachti; rt) Klbaoh, (VObor wul 
Elihpuch, zum bacb, au dem dtia oleiiUer {aioh) sieb aofbUt; 9) Esch- 
bach, zum baoli, aw welchem die escho wächst; HVt Feldbaeb, aud 
Veltbacb, WniimrJt n44. aum biu-bf bei dem urbar gt'machlen fvld«;1 
11) Ooldbach, zum bache. der gold fahrt; IS) OrJoabachi leum 
baohe, welchfir gries, abd. (;n'tu. fOhrt; 13) Ofinsbucb. vielleichl xt 
batihü doi!) Oimmtuid; 14) Hagoubach, xu dem von bain oder wall 
umgtibijneu baehc; Ui) UirKbaeb. »um bach, au dam dar 
abd. hiruE, sich aufbälL: IG) Hundsbaob. Hunsdach 1196. zum baofai 
des HuQZO (diminutiv vouUuuo): 17) Luuteubach. zumiauten baohe;- 
Ib) Loimbucb, Lrymbnth 1323, zum Itibmigeu bacbe; I!)) Lutten- 
bach, wol auch zum lauten bacbe; '20) Luttärbacb, Luterhaeh 7:2^, 
y.um lauteren, hellen bache; 21) Micbelbaoh lObor- and ^^iedur-)^; 
MidieJnbadi llti3. zi dcmo Mkhdvnlutch, zum grossen (uhd. mihhUy 
bache im vergleich mit benachbarten bäcben; 22) MQsjiacb (Ober-, 
Mittel- und Nieder-), an dorn Mä^bache; 23) Mäblhuüb, M^tii 
896, zum mühlbacho; ^4) Murbach. Vivarins Pf^cgrinotüm* qt*i 
antea apiteUatus est Mitorhaeh 727, Afatirobafcua qui nunc vooatvr 
Vivariuit Fumfritiorunt 72H, MvrUurh 761, an dem Murbaob {finvu 
Morhiich 7liu|; 25) Osseubacb, Ofiscnhach 1255, Ochscubach liiSl^ 
zum baoh , uu dum der ochse, abd. ohso, sich aufhält; *i6) Kansbacthj 
(auch Raraspach, Ober- und Nieder-), un 12. — 14. jabrbunderl 
bald Jitnisixtrh, bald Bantsf^rJ* ifonant, 7nm bacbe des Hrabon; -27) 
Riertbacb. Hutlfinnlach 1271, Iittfiiin.yiach 127H, zum haclic dM Roif- 
diu; 2ft) Rimbacb, aua Kintbach entstanden, zum bacb, ;ui dnm 
rindvUb weidet; -29) Kouibach (Poutscb-, Oroaa- m ■ ^ ■ 
Humbaoh 774, zum rotou bacbe, nach der analogie von B> i 
hüä 1544); 30) Rflderbacb. RntKierbach 1303. xum bacha de« Hi 



1) Hdivu vor dor Kröoilatig dar lioiirdiktiaeniblri Murb»:)! dnrrh Ki^^i^^^T 
Krafsn vod Kt;»hein) {tili, liattovi «tiib iin «infln kluinon im bei dim i> 
itcbotti«cbc' irJJndio niedcrgeUiweo 



ijlStciuucii w onn-cuAM 



IT» 



ikri odii Buodheri; 31) Spechbuch (Ober- uiul Nieder-y. Spethl- 
* ' ■ tiiini der spHcht, nhil. v^i^-Äf, 7.0 \aum 

■niD- Oller sc)i|»nib»che; ;Uj ätoinbach, 

11 1187, fVfih«r Siitttftah , tum aUtinigou bacbe; S4) Sulzbacb, 

irA 1341. iuni AQlzbacbe; 36t Traabacb (Ober- ood Xie- 

|. IrHiftfh l2nr>, kuiu trüben bache, a»i) Vrbacb. Vritach 1330, 

;h Freimtdf viellf^cht Pr^^i-Laiiil). zum buobe. u d«n sich 

ur «afliält; '67) Voj^tflbach, zum bacL. au dfüo der vügel. ahd. 

m hauM irt: S8) Walbaob. W'^tUfHich »-»»3, IKfl/i;>acA 1366, 

bftcb im waide: H9) Ziuimf«rbiiuh, Zjtmltcrhacit 1410. zum bacbc 

b«i dem hi^l£«rneu lauwerke, ahd. timltar, nlid. zimmer. 

b Mit ItiTK, ali'i pitttr, ötvr, uud Burj(. ahd puntr, imrc, 
icu^e«ext sind: Ji Attber^. wol lur altou bur^r im ^cgousatxc 
EU <4uer neaorliauleti, wvud nicht zur liur^, (2um bt^rge) des Aldo; 
läberg. Äur huT^ dos Agihard odfi Kggcburt: 3) Folgena- 
^b -. ^. '.'{koltb^tj XJH). zur bürg des Foicubi od&r J*\dcuald: 4) Hom- 
burg, frflher Hombertp. zum hohen ber^.'e; &) Horburg, ^^evrorvf- 
Pttft., Af'jruttjrM Atitm. Mure., Arpeniuitriu . Arftetiiormm oppi- 
t, aistruttt Arj^f^ht^metnn-, in rräukiscbor Eutt Harburg, zur bni^ auf 
ler auhOh«. .S. FOr^UmiBUD. Ortsuauion •». 46 fg.: 6) l)iv ehcmoligo 
ri« rricbg>tHdt Kaisersb«!}^, Kt-isirsborg t Cacsttrewn casirt4m 132Ö, 
der ropttblik Mimt-Librc), ist nach kaisur Friedrich II. benant. 
dvä&en r^'gitiuug stadt und scbloss erbaut wordcu: 7) Zollen- 
irg, Cttifunberck 11S0. Cclhaberrh 1387, tu d«r zelle oder cinsiodlur- 
ing am berge. 

<3. Mit UruuQ, ahd. pruHHo slud zusauimeug««ie£t : 1) Ham- 
hruDU. Kur quelle (zum brunneo) im Haag; 'i) Steinbrnnn (Ober- 
und Xioder-), zum fflävubrumien. Aufb g:ehüii hierher '6) Heini- 
(praog, viila £nushurn 1272. UerttsbrunneH i3U3. 

7. Mit Brßcke haben wir nur: Kiederbnick, zur unteren 
kifieke. 

8. Zosummensetzungen mit Dorf, ahd. dai dorf, thvrf. alod: 
\\ Bsilendorf. Hcdriniurlf. zum dorfe des betto: 2) Dirlinsdorf, 

'■>rf U47, Twlcsturff Vil\, zum dorfe des Diorolf; 3) Gom- 
[^rutirf, zum dorfo de» tiuudobert oder Gonbefft; 4) Heimcrsdorf. 
dorfe d«j üvgimär; Ö) Lii'bsdorf, LcpennUrrff' 1179. «um dorfe 
IJubo; bei 6) Ligudorf. Luchrsdorff Vi. jabrh., Luosdorf 1S50, 
mau vielleicht au Liut^s deukcu: 7) Linädorf. Lunarisdorf, 
Lunsdtjrf, iat wahrsüheinlich uaüb oiiiei kiiohc Luiuttis- 
1139, lAUliskilck 1303 (kircho des Lulio) geoant; ä) Rider«- 
lorf. lUdinit/rf li'U , ttua dorf« dt« Kadhcri. nhd. Rdder; 9) Soo» 

Vi* 



180 



no»»Liu 



ilorsdorf, Huwirdienthn-f i2. jahrli.. «um dorre des anndarolt 

Suiidrolt; it') Wittnrtidorf. *'' ' ■/iSOi), zum ^ i' i 

lO W«-.i('ei-sdor(", auü H^i/yir^ . i'-taiiJi.'n. znm il- : l_^ .::___. 

I Mit Feld, abd. doM p*lä tu'Bnminmf^^^vxi sind: 1) Bur^fel- 
den, zu dt-n rur bui-g gehftti^nj feldcrn; 3) Ht»i-z ('rinnh Hirx) ful- 
deu, Hirsfdd 728, xn den foMcru. auf dtüicii der tiiiEtch äicb ktifblklt, 
woan nicht m cioom p^^rsoiiennaniou de&tfolbfu stammo« gebßrfg; S) 
WiDxfeldon, frfihor Wi>ujolt:fcftIrn, xu den foldeni des WlngoU; 4) 
Staffüirelden, Stafrlui4tltm 130:(. zu duu äUrTelf^rmig gelegeuNi 
feldern. 

10. Mit ahd. kalda, nhd. hulde. bal<en wir nur Westhalten, 
Wesihalda IlO.t, mm wpsUiidieu Ußi-gabhaiige. 

11. Mit ahd. hari, ahd. hart. bard. wald: Uöstepbart, Rh- 
ochshfim 1303, zum walde des Kunrhü. 

lit. Mit baupt, göt. hnttbiih. nhd. houbU in dpr bedfutuu^ ran 
fa;}uf fUtxHi: Ituriihaupt. lirunnhobctun 823. Brtiunaln/itftlen i:i7i, 
fVQher ßnmlictihit , an der voieini^ng oioeB kleineren flusfle!: mit der 
DoUer. 

13 ZusammooseUuDg'fn uiit haus, abd häfi, daU )dur. hA^uH, 
mbd, J^ri^fii, »ind: 1) Diädobbanden, Omhlinshof M II , 7U d«u liaii-] 
soni des'Godelin; 3) Gcishauscu. zu den hAusern desGSfio; 3) ilK 
h^usorn, zu den von fiscbern im 16. Jahrhundert erbauten hni- ir, 
der 111; i) MüiirhbaUMOn, JiluncJihiisru KKKK 7-U dun liäii 
mOncbe von Murbach {». BchOpflin, Atsalta illustraU IT, 164); 5) Mfll* 
bLiusen. Mutmhusfn 717. zu den häus<>rn hoi der mQblr ; fl) Ro^-i 
gutibtLu»pn, HtHjtjrnhnscn i:iU3 , zu d«u btUis^ru dr^j Hroggo «del* 
Boggo; 7) Schwäighauseu, zu den bflutJcrD bei dem Viehhofe (schwalfr, 
sbd. swcign); 8) WorenKbauaen. WerentshMsm 1412, i« deu hflu- 
»ern des Werin. 

14. Mit bof Hind zuäammcngesezl: 1) Altenhor, zum a1t«n 
hofe; 2) Suodhofeu. Sundftova 896, Stmähnncn to. jalirb.. zu den 
Bfidlich (wol von Andolsheim) gelegonea bOfen: 3} Teinpelhof Wilt 
ehemals ein kluster; 4) Vflgtlingshofon, zu den hftfen deH Waclind-, 
6) Wultighofen, Wnichigftovtf 126&. Waftikoueti 131 5. zu den horen 
des Walh oder Walecb, 

l&. Mit holz, abd. und mbd. W«, wtUd. scheinbar zosftTnnif'n- 
gesezt haben vrir Bergholz, BetchoUg ÜIS , Uffholx (Anfliol; 
tlus 7ri*i, beide einfache personeunamen S. Andreaen im 6. bd*i. dii'- 
»er Zeitschrift s tiio. 

16. Zu^tamniensetzungea mit kirche, alid. rhirüünlf mbd. htrc/te^ 
obeirbeinisch kitcht!, aind: 1} AUkirch, ÄltkWeh 1102, AUi^chilctkH 



0«T)ISt4MX» HSi tUm-IULAS« 



191 



mRu 1180, mHUtcipinm Haitkiiiche lüib, AJiUkhiHW l^2a, ctiitirtim 

Air'-'' ]2:Vi, o^pUUtm Altiilche 127!, etiriig AlÜcitrJt 1:»78, zur 
Ali .■ iui gegeii&atze zu einer nt-aerlmuten; 2) Uaniprkircli, 

Oimna Mitria 033 /franz. IhmteiMirie), zn der der Maria geweihten 
kirclu»; 3i K>-»ir<.'li, auch Kck<»rich (franx. 7r«rJWry) verdunkt seirien 
lumtrD uik) ur^pruDg ('ioein im il Jahrhundert vou Achorich, einom 
frouuDifin eih^iodlrr. (Tbauten kloster; 4) Foldkirch. FtUikirckc 780, 
iBf kir*'he im felde; 5) Helfranzkircb, HdfraiheskircM- , zur kircbß 
i|«8 Hilprud oder Hplfrut; 6) Mur){irch, S<tncia Marin Ht7H. Fanum 
Murine . Siinetn Maria ad Fodinus (iJAlier ü-äüzösisob Sainte Matic- 
ttHX'Mififs) hut seinen oamen von der pfurrkirchc lü St Maria Uag- 
dilüiut: 7) ThHDiiODltirch iat ursprünglich St. Aunfn-Kirch 

17. Mit malte, uhd. da- matoj mhd- maU, matte, rusammeß- 
(^ewzl Ut: ]) Diefmutlen, zu den Uüfgelegeoeu wiesen; ä) Ram^rs- 
mutt, zur wieHp deü Kameri (Ff^rsUmann. altdeutRcheK Namenhuch I, 
iOÖO); 3) Salztnatt, zur wiese bei der 3:LlzquGUe; 4) Visliamatt 

18. Die einzige zusaimuenBützuug mit Münster, Masmünster, 
Falil'i Masottis 833, Maitmünst^ 1338, Maisoncauh U40 vfranz. 
JfiiMraujc) ist nach der kirche des Stiftes benant, dai im 8. jaltrhan- 
deit der ulsSssiscbo berzogssohn Miiso gründete, als sein Bobn in der 
IMIer ertranken war. 

19. Mit roti bähen wir uur Hubrott, HohcttrodeH 1378, zur 
rodnng auf der böbc 

'20. Wttgscfafid liegt aa der wegscheide. 

VI. ZuHammoneetzongen mit atadt, atat, tttnd: 1) Briinstutt, 
Uruufitii 637. zur stadt des Bruno; 3j Hattstatt, Haiksiaih 1139, 
Utviifttü ri94, zur studt des Hatto oder Atto; 3) Magutadt (Ober* 
und Nieder-), Maifr&^et 78H. MitJisiat nm, Machstuti 1146, zur 
Btadt desMagu; 4) Pfastatt, PfituvUit 1301. PfaffstoiU 1468, za der 
im bt^fiitze der Baseler kirche UftindlicheD stadt. 

33. Uit Strasse haben wir Cherstraas. Uherstras 1303, zum 
ort Aber der ütra:^^^. iiämliüh der alten Hönierbtrasde, 

33. Mit tbal, ahd. toi, äind zusatmuengesezt: 1) Biedertbal, 
xau thale des llitti oder deB Piltheri; i) Gotteutbal, das äeinea 
uauiutt von einer li'Jü dort ge^tifletcn beuedlktiuerubtei filhrt: * 3) Ha- 
g^r.u.^t .Ij^oHa r>allis liOh . Hagenthal UUÄ, zum thale des Agono 
O'l Uli; 4) Weckentbat, vielleicht zum thale des Wecke, ahd. 



\) iiulof flottefeltfttni, OiHlomartihiim H. jthrb., im UntoreluM küute 
hkr vicUvicbt »ocb „zum Thal« de« GMlomar" «Dg^uuiuiuoD «erden. 



I8tt 



IHlMbtll 



'2i. RmlUch halten vdr JlanUnhaehwAften. zum vriuöti «m 
Haulnnbacli. 

UiierkUrt hUtiben vor tl»r hwid: (iPispiCzau: Metznroi, tUiuin 
MäeerotHll, vClia Mtierol i^'24i MQoeterol (Alt- and Neti-)^ Mo*t- 
stral 963, Monstrot in9i; Storkensohn, Slorkinouwc IH, jahrh. 

Kine ni3aninn?nsto!lung aller bisher botrachieton zuÄimuieDgespx.-^ 
t«n ortename» im Ohor- tmil I*iitprt»lsa88 erpbt, dass von fiftu ein pil 
tirittol (*J30) oder lioinahe Hl [irocfot mit heim. B!) mit weiler, 7'c 
mit bach xus^mmengesezt sind, in den übrigen 'iiü sind ach mid an 
mit 39, dorf mit M. bauH mit .'VJ. bf'fg (bürg) mit i'd, bof 
mit 19, Itlrchß und »tadt mit je IS, Ihal mit u, brniin roU lO;, 
die flbrigen U gmndwört^r nur mit 1 — 6 namcu vertreten. 

Uoi den einfachen oi1.Hnumon des Obcrelaass, zu denen wir Jftxl 
Qlitirgehen. ßnden sich weit mehr wie es scheint iu ein i«ebr hohl 
alter hinaufreichende und darum wid auf Veltiache elemenU vi 
rcnfie Wörter, deran crkiliiung ich zum teil sp&tereu rftrschuiii^ » ...-i- 
lasseu rauss. Mit beibohaltung der frflhyren einteilung beginne iob mit 
den dativen von apiKdlalivon im Klngnlar (einsdilieHHiich dor tluNs^namtm 
und bis jezt noch unerklärten). 1^9 sind: 1) Bii^el, liisul 12H0; 3J 
Bretten. Brutt 1331. soll keltisch Bergort hcisaen; 3) Btiohcl, «oi 
4) Bfihl. Bucheh 1135 sind tu tietn buheUm, zu dem massigen bflgeU 
»hil. ;j»fAi7 mtd hnhUi .">) Colmar. Columhiirinm 82 3 . C-' ' 
CftlttmlMtrki rillti SÜb, C'holoiipttruut uud ('ohbtitg HH^, ('•■<' 
Oholumhüre 1179, scheint keltisch - rjjmii*cbeu Ursprungs und wird am 
wahiHclieiulichstyri auf rolumha, täubt* , xurrii'kzufnhren wein. Andoi 
erkl&ruugcn des namens s. Schöpfliu, Als. ilt. III unter Cvlmariai 
tf) DoIIeren an der Doller; 7) Eichwald (seit 1735 Cbalampt^) i»fc 
1700 von familien gegrfindot, die von dem beer» des niHrt*cha11 Dnboui 
xurQckMiebon, als duisclbo hier die Oütreicber unter Murcy i."- 
balte; 8) Felsen, wol zu den f&lflca; 9) Fislis, Viselis i. 
Füllern; ll) (Breit-) Furtaob; 12) Oeroar. Ghosmari 76», 
mar» 777, Kermnc BSö , OetHarc 9.i3; 13) Huiligkreuz in der r' 
ist nach einem ^<tQckobeu holz vou dem kruuze Cbn^Ü Imnaul, 
papst Leo [X. dem von seinen oltoni dort gesülteten kloster nchenk-te;* 
U) HeillgkriiU/ im Leherthulc verdankt wu) eimsm fthnl;<' 
seinen nujutfu; lö) Kuppeln, Ckapelloti 1^. Jahrb., ist mi.: 
noch vorhandenen kapelle genaul: 16) Kiffia. OphIs 1207; 17) Ki 
früher Oreutb und Qreat, zum urbar gemachten landstt^ok vki 



.1.1. 



1) Leo IX war dar foho des gnita Bago van ^ffiiboiia aail d« ((r&lkii IUI- 
wiff, aia«r Dayibnr(f«riii. VirgL 8«hApdia, Alaat ilU V, iOiü;. 



OBTUfAUEK On OBSÜ-Kl^ASI 



l&t 



ackerfeldfl. ahd. ffiritäi: IH) Larg (Ober- und Nieder-), au dir 
l^arg. pin<>in viollpicht aas /lir.' /«r"» und ahu zasaumicngcHozt'CU Ross- 
nunifB. Den iiAniHcIien nrsiirung xeigt auch 19) Largitzen, Ltirfjn 
Itio. AntoiL , Large TabnL Uieod. , das uq der alUui Käuierslraase gele- 
gM» wt; 20) Landser, eastmm Lattdisern 1*J46. Z7hs IiflflrfstTC 124!», 
soll Umdes-ehre üsin; 2i) Lojiueo. Liitiionc 728, Ut wahrdclieinlicli 
keltisch, B. FörateinHan , altdeuUcheä Namenbuch 11, 9H0; SS) Lützel 
(^LOcellp.). Luvkdla 1125. au der LÖUel: 23) Lutter und 24) Luiian 
lönd wol beide zum lauteren beUon wosser; 25) Moos. Mosa 1167, 
fräber Mu^aJt, J/h*«, und 26) Mo&ch sind zum moor- oder Bompf- 
flri89Rheu; 3fl) MüuBtfir« früher Honwtteriui» aä amflwmtes (wegon 
der zwQi bAchc, die hier aus dem ^ross- and klctuthale zusammtMi- 
fliesseii nnd die Feoht bild«ü), Monnsffrium in vallc Saudi Gref/oni 
laa»» Stut sc MunsUrUil 1303, Afvitasttinum Gregorianae vaüis 1304, 
TL'rdankt äeinon tiamen ciucni im 7. jahrhundort zu cbreii das paii^tea 
Qregor geutifteton Üeuediktinerkloster;" 27) Kiffer, ^iufcra 788, 
Ifivrida H34, Niveratuhcini K24 und 829, xu ahd. niwi, nhd. neu, gehö- 
rig; 28) Ffirt, castruni Fenctis IHK», Ferrvles 1125, sitktrbmtu de 
ytrretio. die Vestvtie wn Pfirrdc 1278; 29) Stecken gehört zu ahd. 
stwcho, Ut. pntus; 30) Strut ist zum bmubwald oder diokicht, ahd. 
und mhd. diu sirmt: 30) Se^en; 31) Sept (Ober- nud Nieder-). 
Sape 1256, ScpU 1296. Sept I3Ü3. französisch Sepjtois; 32) SiHrcnz. 
«Serwttfid r/?/« H42, Sirenec 1196; 33) Stotton, Mistatis 736, ÄWm 
USfi, wol SU dem wohnaitze, derätatbe. »M.gteH; 34) Sulz (Ober-% 
Si*' ' ' ~ '■' <Ue 7(iO und 1210, Munitio Suilse 1251, oppidttm 

Stf' . ' 'Mm Sultev 1254. zur Salzqaelle: 35) zu deiusel- 

bva stamme geb&rig Snlzoru, Sultscrhcim 1339. da andi dort in alter 
Mit Hieb «ine Salzquelle bpfiinden haln-n soll; 36) Thann. Vifla Danne 
10. jalirh. , cantfum 7'untK 1261, oppiäum Tfuinna 1304, I'inetum 
16. jahrh., zu ahd. tanna, nhd. tanne; 37) Weier im Thal, Jionifn- 
cii villare K9G , Wilr hi Girsperg 1311: 38) Wüier in der l^bene, 
SifridsiciUcr, Wilr bi Ilorburg 1344. und 39) Weiler sind ahd. k^i- 
lairi; 40) Winkel, Winchekin U46. zum winkol; 41) Zell, CtÜ'^. 
ji'lih, m der zelle oder einsiedlerwobnung. mittellat cdla; ebenso ist 
42) Lantenbach-7.ell, Luituhich C^it 1335, Cella apud LattienhacJt 
1341, zur oinxiodblei bei Lautoubach. 



1) lÄr ist ein ilon Alf^inuincn firüh abhanden (^tkommeni')«. in ortsnameo 
jcdnefa eoch nachziiwetdcndei «urt mit dnr bvilcuttinj^ luouM, man^io, atätte . nitt- 
dw' - ■ icti Will pi-richt*!- nnd opfcrjjlatz. 

. MäD<it->r ^itiUa: lUthg«b«r, UBuatar im OiagurleiUhal. Stnu- 
butj lh34. 



IM 



1) Hauscu Dml i') Hti 



X)utiTM im pltinil s-ind: 
IH. jahrh., /u 'Ii'ii liriiit-.'iii ; 

Ads üttm <laiiv mwi poi ^«out'imaniimä enletaüdeii üiiid:* ij Km- 
liu^oü. zum woliusiUo doit Kont-liu; 2) Felloringen. vielloicht zutu 
wohusitzu ilet» Falgaril; .S) FrOningen (Freninf^en). uim woluiKitiui 
de« Frohiiic; 4) FrankHii, FrnnrJco» 1144, xu dem Franoo, d. li. xuni 
Wohnsitze dm Franco, nbd. FiUhU; h) (ialaiugfiv. Oolirtffett BSSt 
6) Qrf'ntKiugeu', 7) Hcutliuguit; 8) HoKiugcu. Hwfifitliftt S04. MUA 
ivr>bnaiU«^ dtw Haxttioü; U) HiiidlirigiMi, <Vitrn//inj/njf 72B, sam wobo- 
sitzc dos ChtintUue: JO) HirsiiiKCii, llirmmjv. 7<ih, zu ' 

des HiräUQC; llj Hönini^i'i), r»//« Huniiuja UMio, zum »v i 

Huno oder dus Huning; 1*2) Kiii^riiigon, Chn&rintjt^t 1140; 13) Hur-" 
tzun. zum wi>bD»it£u des Mvriäo: 14) Oltiui^ßii, /um wohiuitxn daa 
Aldiqg: !5) Odurn. Oticni I2b6 , /-mii wohuwtze des Üdalhe; Itii 
Heiningt>n, zum wotiDHitze des Rioiac; 17) Roderu, sum woUnftltyje 
des Kiidliar, abd. Uuder; IS) Schwobeti, zum wohubiUe dos Suabo, 
nkd. Schwab: 19) Wesserliitg soll nach eiiilycn WeuBono seiu; 20) 
KftaingüTi, Zasin(jm I2'i6, zum wohasit7.o dcä Zasinc, analog Zezinc-, 
einem naüfalrommon des Zaxo oder Zexo; il) Sickert» Siekmci, zum 
Wohnsitz fiiifs Sigirid oder Sigihart, 

Kudlich uiud mufftidiu heiligeunaweu: 1) St. Amario (frühor 
Ihroangus, vielleicht der alto name fOr die Thur); Sanetus Amannm 
li;ir*; -2) St. Jobaim: 3) St. Ludwig {Si. Louis); 4) Kt Pilt (frO- 
httr Audoldovillarc 7GB, AmiotditiHüte 854), Sattdus W^jKilytus Untü; 
ood 5) St Ulriob, Snnetm Uirieus 1187. au die sich die seitv IBT) 
aurgerüUrteii namen ßcrgbolz nad üffholz aimehUesMii. 



Üflä OHTSNAMLN IM UNTER -ELSASS, 

(Zns&t2u QDil urginzuD(^o.) 

Zu deu zustimme nsetzungen mit -beim sind biuzazuttif^cD: Auan- 
hi'im und Avcnbeim. Auwenheim H. jahrh., Owanhcün tiSO. Okw/i- 
Mt'iw Ml , Owthßim, zum wubri8itzt> des Avo (Auuu, l)wu); Uiudern- 
fauim, Dirntheim GBL, zum ivobusitzo dcsÜeriuu: Ufllwisheim, fi»U 
l''tcbt zum wobusitze di's Botrdf, den FOrstcmann (altilcutscheh 
buob I,2Ül) itui* Wo/o^/'c-i/«/ scblieast; Ufilleuboim, znm wiMHi-n/v 
des ButUiu oder Bodaliu (Trud. Wizz. ur. 78 uud 99 vom Jahr 701 und 
78i){ DüäHonbeim, Ihesenhmm ll'JO, Kum wohotiitze des Tozq oder 

1) Ober dit biKleotuaft iltti •nfni''* in^ läefao FAritamann, dontxnbr Ortauu- 
mn 8. 178. 



uBmAjuv DU fnrnat-CLiAM 



I8& 



A»i ." ' " leTÄOn, (löTon Qiune 

au: ^ ii.uin, altd. NaniOD- 

bueh I. 354) geb'Jrt: Fegorslieim, Vegtarg^m 1066, ist nach FOr- 
ctenutnu (iltd. Nuncnlnich H. 5401 xum wolnwitzo ile* Fjig-lieri. den 
er uis dvm nrtimxtnrn FnciTOsrod schlieft»«!! xu dürreD glaubt (öIhm 
Fig vei^L Üniir. iilthodidäuU<:bt*r Spnicbsclutz 111, 417); Fcssen 
h»im. FvtteHhriw warca 76?*, Fesinhciiu 77*', viulleicbt aucb Fprfi»- 
iWaiPt 828. ist xutn ätamnu' Fid (Föröteniann. oltd. Num«nb. I, 406) xa 
raehtiflUf ebendabin gcbOrt aucb wol Pfuttisbeiui, Phttcneshrim 1120. 
FQrdoabeim, J^rticttheim 803, zum wobncitzc des zum stamme Tird 
gfrbl^rigen Wordo. nhd. Werdt oder Wertb; Gambnbeim, Marcha 
OtintpfMpiiti- 7i8. tiamaHesheim 8ä4 . zum Wohnsitz eineft von GiaS 
(altbouhdouL§ober Sprach ikihatz IV, 307) angenomnienen Gamui, ohd. 
GMiiuinn: Ougenheini. vHItüa dr Qitogmhwm 9. johrb., zum wohn- 
siUi< dmi Qogo; Herbsbeim, Herholjkgän 1S47, zum wubnsitze des 
Hcribold: Hurbitxh«im, Heriboäexheim 9. jafarh.. zum wobnsitzc des 
ETeribod oder Herboth. nbd. Horbotbo; lobtra?.beim. l'thratidieim 
1140. i'tcrAhcim 1340, Ichterskcim 18. jabrh., ist noch der analogio 
von 0/rrrAüt/iu.tHH. jezt Icbtersbautteu bei Erfurt (Förstemann, altdeuU 
sebef) Namf*nburh II, \fn\ zmn Wohnsitze des Otarih oder Otf.hch 
(Audehcus). nhd. Odrich; Innenhetm. Unnenheim 73ö, zum wobn- 
ntoe des rnno. ofad. Vno: Kriogsbeim ist nach WQrdtwcin Ecche- 
ftidf.£hdm, zum Wohnsitze des Trad. )iVlzz. nr. 191 als gemal der schen- 
kcrin Iv '^^ Hauten Ecgifrid ; Liogolitheim, Lingclvesheim 1130, 
Liiti/i*i Uäb, zum Wohnsitze des UngoU oder Liugulf (Trad. 

Wixx. nr. lOä vom jiibr 764); Sofailtigheim, ShtingsbotiJtd 845, 
SetUl^nfhrim 885, ScHiUencJitim liHJ4 , zum wohnsilze des Sdltung; 
ScbDersholm. Snrhttesheim 1130, ist aus SHarinycsham entstauden, 
jnim «rohnsitze de« Suariug oder Snarung (Trad. Wizz. nr. 196 vom 
Jahr 716); Tränbeim, Dormheim 758, also uraprünglicb zum wobn- 
•ttz« desDiöro; Wilwersbcim, auch Wilwisbeim, eigentlich VtAfri- 
lff^Kkii»H, zttiu Wohnsitze des Wolfricb oder Vulfcricb; Wiwershoim, 
If' lim 78.'. zum wob[l^itze des in den Traditioues ^'izzenbar- 

göuM-? ii' •• 8. Jahrhunderts mehrmals genanten IViufrid. 

Kicbt mit perdononnnniou zusamiueugesezt find: Ufthnheim, 
Hnh(i$theiM 81)1, zum hochgelegenen wobnsitxe; Kiebcbeim, zum 
wobjisitz im tiinnenwalde (ahd. kirn, rhim, pimis); Neugartheim. 
yngurtc 1 1. jahtk . wo! zur uoucn umzdunuug, ahd. garte; Kiedheim 
{«hört zu ahd. hriod, earex, oder zu abd. rittfif nocale (vergL FOrste- 
nuum, die deutacben OrtSDamBn s. 117). Zweifelhaft ist ob Burgbeim, 



Ipt» 



DOBSLn, OltnKAMKK bW tTaTIB • SLtAM 



Jiurcheitn 776, zum wohneit^e bei «Icr barg ist oder mit dorn pereouott- 
imnioii Kurco iti zuhiimmeiibait}^ gebracht werden vauvi. 

Zagänimcusetzuugcu vou pcrsoiiuiinameu nül Weiler sind bocb: 
Adamsw eiler, Aäimartiu vÜUi 777. zum woliu^iUe des Adimar odor 
Adamar; Benibardsweiler; Bettwotler. PpÜnmlari , mm woliD- 
gitzH des ßeito odi^r ßeUio {e. FörMteiiiiuiii. altd. Naiuctib. I, 196 uiiUtr 
Bado); Dcttweilcr, DeruiuHwUara 764, DettHnvilLtri SäO, Iktcn- 
iw7rc 1130. zum wohui'itze doB Daudo; QuiigwiMlor. f' ' " ■uts 
1120. zum W()hn»ily.u dtis Gunleliu ^Fiirntcniiviiii , iiUd. Nain-i . iV); 
ittors weiter, OMerswUUr 1171). ist vielleiebt aus U<^rt€:svUi<trt 
(Hugiihetiesicihre) enlaiixmhn . JettorsweÜcr. ChuiekstcilrclM). tarn 
wobimitze dt^B Oudilü oder Odilo: Kiüdweiler ist wul y.um stanuu« 
ehind gehörig (vergl. Förtttem&nn , altd. Nameob. U, 94.'>;; Mona- 
woilcr, zum wohnsitzn des Muno oder Monol£ (Monolttniller 1136.) 
Ratzweiler, Rätrumnexuilare A61 , zum wobnsitze des in den Tradi* 
fciouea Wiy.zeuburgeDseB des H. jabrbundurta geuanten Katjamnus {FAt- 
fltcmaDD. alUl. Namoob. 1, 1002): Uauwoilor ist vieUeicbt das indes 
Trad. Wizzenb. des 8. und 9. Jahrhunderte melmnals genante Eimono- 
vilarc [s. Fßrst«raanu, ultd. Namenb. U, rilB). zum wobuhitZA dm 
Kinio. nbd. Rehm oder Keim; Keipertsweiler, Rapertivillara llSN^ 
aus Kutbt>rtuvillare eiitätanden, zum Wohnsitze de» Kapert oder Ratbert; 
Komanswotlor, RumddeawUcr 833, zum wohoMtze des Uuraoli eder 
Runiold; Roaenweiler bei Dettweiler idl nach dem general RoshO 
benant. der in der mitte des 17. Jahrhunderts hier gttobt bat: Wfti- 
tersweiler, Widerolät villa Il2u, zum Wohnsitze de» Wideroll; Zell- 
weiler, zum wobnaitze des Zilo oder Zello, ubd. Zell. 

Andere Zusammensetzungen mit Weiler mad: NeuweiUr, ^n- 
vilr 134(1, iram neuen Weiler; Ueitwoller, wol zum wohn-titze beim 
riiUi, nomie; Rosonweiler (auch Rüsbeitnweiler) im ku*\tv MoU- 
heim, zum Weiler bei Ko^beim; Schurweilert Scerawilare 9. Jahrb.. 
aekereivilrti 994, SeegntwOarc 17. jahrh. , zum Wohnsitz an der Rchear 
{Scere ll.jabrh.); Sieweilor, Suhcheim'ilan' ll'JU, gebon wol zudem 
von FOn»teroann (altdeutechea Namenbuch IK l'^^9) angenommuuon und 
zum stamm« W gcbilrigfin xw/oya ^= sulnga. wätf' mithin twm wobn* 
oitze bei der kotlacbu oder «c-hweineschwemiiie (6. Uniff, alüiüchdeut- 
«eher Sprachschatz VI, 186 solaga and solunga, vvlntahrum). 

DiaClIWEIJ.KK IM KT.8AW. DR. UJI>W)6 OOSSLEJt- 





^K^f^"^ 


^ <l^ ^ — 1 r, ?/- /, -V '^ '-•'^ - <9u **' ^1 


^^B MITTKILUNC^KK AUS HAüDSOHHlFTKN. ^M 


^^^^^ A AUS flAXDSUOBI prior DKS raBZUSBHK A. VüK kRSSWAUyt. ^^^^M 


^^H 


0RO88E TAGEWEIBE PETERß VON ARBERÜ. ^^H 




Nfi sterk ons got ^^^H 




in ouser iiAit. ^^M 




ik bevele roi h^re in din gobM^ ^H 




l^et ons den dach genddeuclicb äenschiaeu. ^^M 


^^^K 


Diu iiaiiieu drio ^^H 




bid ich mir bt ^^^| 




in allen n5don wfter ich sf, ^^^H 




diu» crncf48 craH ätä mi vßir alle pTiiH. ^^M 




Dat swert däir Siiueon van apraob, ^^M 


^^^K 10 


dat Maijeu döir Oir relno herta brach. ^^M 




döe si äosacb, ^^^H 




dat Gristus stont in sw6re, ^^^| 




dat äU mir büdcn in miner batit ^^H 




te bescbermen mi vöir hövotsunderi biiiit. ^^M 


^^^K 


gar ougt^scbant ^^M 




hl min lif. wäir id sich binne kSret. ^^M 




Maria wonächelgerte ^H 




des stammt^s van Jesse, ^^H 




TbeApbilum eruert« ^^^H 


^^^K 20 


iliu joucftTUke vUt, ^^^| 




strid vrou vöir onse sculde, ^^^| 




zet 0D9 in gades hulden ^^^| 




möder der gräciS. ^^| 




Dat orfiis is tireit. ^^M 


^^^H 


däir gol an leit, ^^^H 




dat om sin tsarto lif dAirsneit, ^^^H 




der negel drie, dat sper end ok de eröne, ^^^H 




Der bi'HSon swank, ^^^H 




der gallen druuk, ^^^H 


^^^^ 


die döil d&ir mit der minscbeit rank, ^^M 




A6v he riep lüi barmeliken döene: ^^^H 




Eli eil lamasabathäni, ^^^H 




min god, min god, wen beatu mi geläten hier! ^^M 




der j&merscbrei ^^M 



188 



BctrrBBKGHBm 



35 



40 



45 



50 



55 



60 



65 



70 



E>nd ok iliD niartelie liiere 

ci£Ls hüte mi \m mieserart. 

dat ik vor ecande, scade emk suDden si hemtrt, 

tz6e micli gekart 

st dines geiatcs lere. 

Mar dineä geistes TÜeTß 

verlüülite hßre mi, 

dat ini niet werd tz6e dura 

diu änaicb 

en waach 

mit dioen 

des bid ik 




Och beiige 

läe mi der 

geniten, d 

dat ik dl Snen brdden, 

Läet mis gt. - - — — 

ich bins begert, 

dat mi din heiige licham si beschert, 

gar vlitlich röep ik in minen noeden. 

Och hoger vorst in hemelrik 

erbarm di in minen lesten aver mi, 

tgegen mi ontwik, 

din torn is mi töe swere. 

gif minen sunden ein avervlöet, 

lä mi niet ontgelden here döir dinen milden öitmöet 

end bis mir güet 

döir dinre möder §re. 

[Maria konincinne 

nü döe mi hulpen schin, 

sliiit up des hemels tröne 

end gif dat ich söe schöne 

komme tzoe dich däir in.] 

Mins levens ein güet einde, 

verlene here mi, 

zöe dat mi niet verslinde 

der düvel ofte sin, ^ 

en wasch af al min aunden 

mit dinen heiigen wonden, 

des bid ik b@re di. 



MtnuLintaiis *r« funnciiamsir 



IMl 



SViihrend mao früher nur die aAfaugBvcr»e dicsM hedm vis der 
' ' ' . in der sie zum jähre 1356 anfa;onihrt wer- 
d>>i I lag: „in diser %eit sang man das lagelicd vun 

der helligCD passiou und wau nen und machte es ein ritter," ist das 
tagfli^d jfv.t schon in droi ' hnndschriften iiachgewiosen und nach den- 
«elben verAffontlicIit vrorden: zuerst von Maumann nach reiner Strass- 
hniger hs. di*8 15. jfa. in v. Anfsess' Anzeiger f künde d. d. mix. I (1833), 
35fgg.. dann von H. Janota, di>ni Maiutniunns nnegaho nohükiint hlieb, 
nach einer niederrht^inischon h». , die noch dem 14. jahrhandert ange- 
höreii soll, im jahrphbericht des Krakaaer gymitasioros fiir iHfiS, end- 
lieh von Bartsch, dem .TaiiotAM programm entgangen war, naeh der 
KolraKTer and nach der Stra.-sburger h». in den Meistcrliedern der Kol- 
marer hs. 0*^*>^)» ''^it Tg^. Nur die Kolraarer hs. überlieferte den 
namen des dichtere, dessen heiinat Bari^ch &. a. o. ISO wol mit recht 
im Nassanischcn saeble. später entschied er fiich. verleitet durch das 
vorkommen eines Peter von Arberg in einer Schweizer uricnude, flir 
die ScbwetK , vgl. Genn. XFI , m. 

Die drei handiichrifU'n weichen übrigens in weseulliclieu punk- 
ten von einander üb, vgl. Wackernagel. d. d. kirchenlied II, wo das 
Ued anter iir. 499 naoh der niederrheinischen. unter nr. 600 nach der 
Strassbnrger h*. abgedruckt ist, die Kohnarer Fassung hat Wackemagel 
in der anmerkung zu nr. IUI* mitgeteilt, ihr fehlen nämlich zwei stro- 
])hi>Q. welche in der niederrheinischen und in der Strassburger hs. ent- 
halten sind. Die beiden leztcn hss. haben die Strophen in verschiede- 
»er T''V ''■ ' in der Strasshurger hs. stehen dip 2. und 3. stropbe 

der iii-: 1 < > .-cheu am ende als 4. und ä. Bartsch folgte der Strass- 
barger hs. und ffigte dem Kolmarer tageliede die beiden Strufisbnrger 
sLrapbt'n hiura, Wackemagel dagegen billigte die reihenfolge der Stro- 
phen in der niederrheinischen hs. und zwar mit vollem rechte. Nach- 
dem in Strophe 3 der Strassbnrger bs. schon von dem erinnerungsopfer 
die rede war, kann nnmilglicfa noch in einer 4. nnd b. Strophe von der 
geisselung und dem kreuz;tfange gesprochen werden. Aher selbst in 
der uiederrhciuiächön fassuug stfireu diese beiden atrophen. Sie aind 
fucht ursprünglich, sondern spftlere zusfttze. Nur die Kolmarer hs. 
enihalt das ursprüngliche Ugelied, die Straasbnrger gibt zueriit das 
alte lied und Usst darauf die neuen atrophen folgen. In der uicdc-r- 



() Ott taranfE dM Itedoa findet sich io einer Eoj^eJb^ger tiit.. vgl. B«rtMh, 
Gtnn. Xv'Ul. 62 In dvr tiAchiten lezicbnni; su muenn tagi-Iiede «tvhT du tage- 



Ibd , iveictu mUjuid V i 
brrfuifin JLmineUa la • 

II. aas. 



T. J1*J muf dem haudsdiriftliclwa Ued«rbocfa« d«r 
imckt bkt, fgl. Wackmia^ul, d. d. kircbeolted 



190 



ax]vvBn§^HKI^ 



rheiiiisohcn lis*. nWifi! si^ iinch dfir \. slrftplip, an der oiii- u- 

den stelle. Man venni^^te in dem a.)teii Ugulitide die ^i-- . ..j„ md 
deu kreu7.gäng and glaubte daher 8tropb«a. die äe l^haodeltun. hin^n- 
dichten zu mfisseu. So erkl&rt ti.i »iob, da^is aucli dii; vierte hs.,' welche 
das lied enthält, bis Jezt aber unbekant geblieben ist, nur die slro- 
pheo derKoIinaror bs. kcnt* Ka iüt eine papierbaiidscbrin: des 15. jh^ 
welche in uiedertbeinisch-geldnacher gagend, vielleicht im faloster 
Na7Jireth in Geldern ' gCMcbricbeu worden int. das lied wurde in ät 
eingetragen nach dem jabro U06 und >or dem jubre 1437. us Lrftgt 
die fiberschrid; „dal is ok en Boböen lielt*' Di« hs. int die von Ana- 
waldtäche äcdcntrosUia. , aas der ich in dietier uiUchr. VI, 430, 438 
schon mitteilungen gemacht habe. 

Nur diese Geldernaohe fa&Buug kaua dt^m togeliede in dum lieder- 
bucbe der clevisohen herzogtu zu gründe gelegen bnlxm. 



n. 

GEISTUCHES WÄCHTERLIED. 

1. W6e lüde sanc die l^rer op der tinneu: 
wie nfi in swären sunden l&ecbt, 

he mach sich wal besinnen, 

dat hi mit tide däir ave l&et, 

eer ora die dfdt den wech ondergäet, 

den warn ik om mit sänge. 

2. Knd dat verHfiird ein joiigeling, jonc van jären, 
he Bprao: her 16rer, onversäecht, 

der reden mf-etü ontbSrea, 

ik häep ie leven noch mennigen dach, 

te krigcn §er end gemach 

end d&ir n&est gades hulde. 



11 Nl^'tit onwalirwlieiBlich Ist m. du« aU fUnfte b&. He niiBMlIanlia HMi»« 
Iclns (i ' < < I sein wird, iil>er deren inhalt tlcb in Griit«ro Bre^ur 1 (I7t)l|. M^t 

einig ^«-n fimluii. Aiif iau cratcn teil ilcr li»., piu« rrkläruutf «lt>r niiuu- 

jcebriaoae. )fCHctimbeii im jofar« 1393. tolgt, vie oh nchoint, du tig«II«d. H&i»- 
Uia n«ut es u. r. o. den „gmtmag Db«r die patuiutt." 

S) In t. 6S — 67 wird duui katmi d«ii fchlnn einer verlarnaea »tropliA «eben 
ddrftfn, ■!<> nAr auch die r^lnutvlluott d&fUr zu m < ».-int: iluTob v, €2 worde 

d«r st'brAlIi4>r nn ein aiidor«« lie«! «Tiiinprt, in 'l'. -■■>■ bitte au Mttrla fAad, 

«r Mbob lie oltnn v«lt0r«« do. 

3) Di« mitaton Aar mn AmswtldtAcbffQ bM. aUunnisn nun diMem kiotttv. 



m-iTHiLi^itHSii «in flAiiTwoalnTEK 

3. Dur K*rer üpnc: "h »t'höeti vBrmtvton, 

die t j&cr lann litii u- .<>.•. ..ur^n. 

oob, beAi der vergötf^n! 

Ri w&r«n van jogeden din gellk, 

n w&reu rrl. Aira mAdes rtk: 

(Ke woim, die liobbvD m gotöu. 
Dio joDgelinc spnc: ik eakan mi ohl bodvriuge», 

min hert, dat is d^r vreudeii voL 

vao daiistta nnd ok van siiringou. 

die veigeo möton alle surven, 

wal up! läet oqs uä vreuden werron, 

un» nioobt noch heil Hrling4*n. 
Die l€rer sprac: die reed nnfaefl g6eu där«u, 

dat Uden compt 300 menniehvalt 

in feoer korter firen: 

dat di nu duukft vreude sin, 

ooh, w^erstu bi den siuneu dln: 

et dfloht di niet dan trüren! 
B. Die jongolinc sprac: sin mi min siu verorrel, 

sÖH IS desp werlt car bedragpu 



iei 



ic heb gesprakcii, cu wect nicl wat, 
nü irlat mi in den rechten pat: 
Iftet mi die wüerheit kinuen! 
7. Der It^rer sprac: woltn diu herte neigen, 
den rechten wech tOe gade wart, 
den wil ik di belpen st-eigen : 
sOe saltu halden die X gebot 
zAe en vordstQ niet des dfivels spot, 
dat hemelrtk dat wort dm «ighen. 

Dieses lied ist um dieselbe zeit in die von Arnswaldtsobe seelen- 

»stbaudschrift eingetragen wie daa tagelied, vor dem es steht, unter 

fiberschrilt „dit is en rairciich liet." Auch hier erscheint die Qel- 

le autzeichnung ursprünglicher als die bisher bekant gemachiw. 

die vorläge eine deutsche, keine niederl&ndische gewesen, erkent 

,aaf den ersten blick Violleicht (mthielt sie daa hocbdeutscho ori- 

,, welches HofTmaun von Fallersleben , gesch. d. d. kirchenliede», 

rä, vermutet hat Von den beiden fassungen, welche er Horao bel- 

X, ^46 fgg. nach seinen niederländischen Uederhss. mitgeteilt 

ist die eine löstrophig. die andere lletropbig; abgesefaeo von 



192 



■KUVIBtCHKtD 



aoüeru uuwirlitigtiru ubweicliaogen. irnUirschcidtfu tiicb buide vod iI«i 
Üeltleriitichen durch ihieii auagang. Statt der uuft' ' -irj ': 'u 
geboLc zu lialteu Bud der daran üirh kaöjireudoa vcr. /,^ 

4 fgg.) steht vnerst die nochmuligp, nach str. 6 r«ap. 4 Qbertlä&jj 
Versicherung der iiiohtigkeit der wultfroudijü, dann fragt \\ei 
nucli dfini rechtoii pfade. Als der Idirer ihm darauf dio heul : j,^ 
der /Gbn geböte aDcmpfiehU, äieht er daria, man begreift nicht, wes- 
halb, eiae Aufforderung ins kloHter zu g<*hn. Nach der einen 
nr. 122, entschliefst or .sich duKU, nach dor underu, nr. l'J3, k^ r 

sieb unwillig vom lehrer ab. !>ieser ganze scbluss schetat cr:^^ > 

mönchische zudichtung tu uein, üvnn auch Jas obardvutschp ' 

wachterlied bei Hoffmann, gesch. d. d. kirchenlifdt>a, 37.'» f^jt;. «j^i.^ 
Wacki-rnag^^l . d. d. kirchenlied 11, nr. 717 und 718), welches offer» 
bar einer jüngeru zeit angehört, kent ihn nicht. 



25 a 



J60 



m. 

AUGUSTINKENS HEILIGE DUKtFÄLTIGKEIT. 

heilige geist vader ende aöue 

die ein got is in drle persAne, 

vöir alle der wcrlt aubegin 

ein i'wich luven dat taget min »in, 

döo diu wöirt btir aeder <)uam: 

faciamoB hominem ad imaginem et isimilitudineiD uosiraxo, 

maken wi den minschon ons gultk, 

sprak mit zOetun wAirdt^n rik, 

döe macte he Adam möre noch min 

ziel Ucham ende sin ... . 

sO wil ik dan Aogustlnldn 

expöniren mit den wAirden min, 

up dat m\ got der eren gan . . . 

n gi manne mit den iriven 

wildi recht s^lich bliTt>n, 

geft die ziele in den vader. 

den ^in den heiigen geist algader 

onde den lichani in den »Aen 

die om to vreuwen was gowßen 

geistlich in atnon Ifden. 

in Ilden sult dy ti verbilden 

eudo leven in verduldicbeit 

dit a dat Slot der heiiger drivoldiobeit 




mTTctt.trNiiiiy «oi nAVP*rtnirTtiv 



IJÖ 



rUor Uea „öprccber"" Augu^linken von I)ordr>»i:bt, der in ilen 
jalut'u l.'iötl - l37ü Iilßble. vgl. Jouckbloeta gu.HcbiüüuuiH Jer miildeu- 
ncdorlAudücbo tticbtkimst ID. J*.*B fgtf. . seine gescb. üer nioilorl&ndi- 
Bobeu lilti-ralnr flbpn*. von Berg I. ^83 lg. Da? gtrdicfal von der bni- 
U|^«n drüifulii^keii \THrd» von Ulouituaerl oudvlaemsche gtidiclitcn III. 
t3i>fif)i. Uiich der baiidsfilirifl vhd HuUiiims in Brflästd licrau£(;(;gL>bQu 
unter dem tit(>l ..de sühoppin^." G9 hat dort 316 verse. Die von 
AruKwu1db<t'In' .sni'lcnlriiKtlis. unthillt es tn lit-mlirb abweichender fas- 
suug. f^ ij-t Ml dit'M'lht' uingotrngen nach dem *iJ. ju)i 1436 und vor 
dem V& april 1137 anter der öbdrschnft: „Ton der lieilgen dhvoldirhet 
rader 8oi*u beiige geitit «iu snhofu gudieht«,** 

OREIFSWMU». AI- fteiFTKkXOHBUi. 



KI.KIN'K HEMKRKl'NlJEN ZUM NTKDERDErTSOHEN 

WORTKRBUCH MIT liESONDEßER RfCKSirUT AUF 

DIE SPIUCIIWORTERLITTERATUR. 

ansi^ken^ iifhmMi, Die hei Schiller -Lfiblion zu dem ersten worte 
aas HnffmHDDS Findlingen »ngezogeno lateinische erklärung des wesifc- 
nüittchen »{irirhwort«« tirn viitrJmhfk nusU-keit findet sich im uriginal 
b«) Tappius Gonuatiiooram adagiorum eum Lalinia ac Graecis colta- 
tf>ram ceuturiiie septom hl. 15'' der ausgaben von 1539 und 1545. Die- 
f>elbti Wendung bei Lfmzel Hildesb. Stiftefebde in einem fast nachtsspiel 
1846 8. 223 

Vau äraavuflf. sui phmm nemandf hinckcn. 
Ick acMr riat ahe ffiti huvfrkaf. 
Bomn Mf ju rfr» fiitchdik nirh af. 
Wie wbr S. Franclt dieses Sprichwort misverstanden (ftteek dm fisrh 
h^ iH dick an), habfl ich u. a. iu meiner ausgäbe von Fraiickü Sprich- 
w^rt^'m II, J3!' hfmerkt. Sandvoss hat mich brieflich aus Koro erin- 
ftfirt, riass pr. wie Wander und vor diesem, irtfimlich er weise schon bei 
T>ppias dasselbe versehen angenommen habe. i. Spricbw{^ri<*rl«se ana 
B. Waldis s. 118 note. 

' "' >■ t«ifdh)ifnt , degedintien. Bei einem dieser beiden worte 
«11! li das westfillijw^hc Sprichwort hiDzugettlgt 

frtitfif» dem stock in gut deifdhhtjnt 
dan Tuppjus rj*' XU dem lateiai)<rhen ntm licet fugm . nr qunrrr htm 
*"''''"(^ und durch die vttrwantcn Sprichwörter bethet- m den rj/ietth 



iia r. t»\^«L'u« riiiuDt.«oii:. »o i\. 



13 



m 



LATKXOnMI' 



diintt in th-ti iftt-ni iiud bopsur in der utIiL. uauu lu der Inictil 
Kur geniit^t' 'T^kulurl. S. Fninck hloiet un dt^r fnt«precbeQ(]fn stell 
1641. II 10" dies» fassuug: Änsstr fler sUiuäcu is^ gut fhcdmijen und 
lumMiftiigig von TuppiiB wuiug vprämlort II lös*" tt^ß dnt .•-(■ -i 

gut Utcdii/viK Aus niöderi. »uiulimgön vejv.ujohuft Harieiiomi-c , : , : , -, . 
der nodi'rL Ual III 127 i\w t'uBSUug: BtiykH den »ioc i« fjwt heyiim- 
ffftt. Mutniattftlicli liandolt M sicL liidi* uui »icliUt nl» biii« ort-hographi« 
sobe dift'freiiz. Der >eliliis5luui vud (/<.W iisi mit di'iii uilcbstcu wrbui 
zu vvrbiijden; uIbo lu^i/diinjtv — thctjiVtnyon d. li. iUtjfiUnffcn. Hhrr 
botu^'tfs pAruphrasC: Imikn den stolc is lief ijoai mdlc betcfHfitiifnt le 
wakcn ^heint mir suclilicb und sprachticb ^'leicfa uustatbalt 

»Hfl/ w. tunk f. So Si!b»ll(!r-Liibli*»ii. Hier si.btMul oine vei 
wucbslung mit dorn heutigen ^pracligobmucb vofKuliHgBn: di« ange/o- 
genen beispieU' beweisen :ille nur för «las fuinin. rt*M/e, wälireud ich 
aus döui Ud>e;i nui d<ii mnf kciiiii'. Kfir d«« foni liütW icb ul^o in 
iDftiuor t^tihiifl äbor Agrioolas Spriflhw. 1H63 s. 234 dfa nomttiutivtbrra 
w»/c voraussoty.<?n sollen. IMp bc/ügliclii'n (itcllon lauten in dem Ma^- 
debnrgei* uudatierlun druuk«: Sjii'. 4:i alncl- cm twr sehn iv dt- muh 
Spr. 4tt r/r utile se crcr wuhn nicht uforen, Spr. 68 iU — sptiTH 
mnlen up —: hoU cm de iinden thu. Spr. 15t'> g. t». *crn dtsa^u iVr 
tHtdc» nicht HH-ren tho litmf ffitvfscn. In spr. i'2 'ni für diu maul il( 
bd. ori};inftlR ..der wischet da« maut. und gubet diuuon" du: hp.fcboi« 
dencre lorm „miind" Pingolrcteii: lif tcitciwl den mundi, lyudf ffht^t 
daruurt. Mund solb^t ist in doni ud. Agricola stete« nrnse.; tu d(«i 
hcutigiMi vulks- mv in der ilUi*riui »ebiirtHprtiche auch hin und widai 
fem., Vgl. das Wrboh. und für Meckl«nbnrg specieU GBmi. 1H76 8 61 
diy wi'Udung: de muud in de pnui sctftit. — Ww bei uufl"' 
ruu t-clilügcn hvuk' |{4^bruut:btL>n iLU»dt'(loke flind niiL all<*iTi)^'<T im 
von iHiit in. diil w.) sämtlich fom.: /lahbe, frtit j k<^. 

dfiku. Kine priunutl Abt-r vergi-blit^lic tirbcit verunluast niicJi m 
oiuer reihe »prucblidier und michliclior puruUnlen. Zu den lit nnoh- 
woisun^en bei Saiidvoss, SpnßbwörtBrlt>ao u. d. w. nrbeii ist. ju 
erstvr linjo eine priainel itus dem MOnchcner cod. germ. äTu bl. aO.T* 
binzuzuftleen . dio Plviffur in der Germauiu mit ^veitBien analogieD }X\ 
147 ver^fTt^ntlicht but. Ibr liohluii» Inntel: 

wer das fewr mt stoehd Icschet, 

rtid den ars mit häff'mt wischet, 

und i» der *nuh leiert 

und auf der fmoreu feiert 

und einen tidcn ' '<'■' 

daii sittt ((// mir 



»C« SIMIKADIIDYIUTUILI WOB-rtqUIfCIl 



IW 



Pi' wird man paa^emJ mit Waiider uiitor todt IH> »wer wini 

dfit. Mi den nacTiUuiliI .HviUeii" aml Tiidicins 7'JI ice wU ileit 

iM<t» seMffttr» lirntjcH vcrslriclifin kfJimoi). Fflr doii loxkreu aber liogt 
■ftfi Hoffmaniis nuHg. MWiiulIichurwoi»») flbersohn, Avx himveis auf wn»' 
ndl, (|Ut:U(^ tioi^h lulher. ß«i Tunicin» Fc»l^ ii»inli('l) iiiit«r ar. 732 luva 
knn dein Uorcn Icviut ticc »«»Vsf» smtffn. U\ dcT äikiiihiDg dßi" Pidver- 
biii comtiitinia odei' sorioita (Hotfiiiaon Hör. Bolt;. IX) sind in einem 
iiiodtirrbHiniwrli.'n drtirk« el>enfalrf jene luMdoii !<|irflciiR verbunden; dor 
i|rrb«M'',* 1-^. Hoüimtnri» uote zu nr. 41>(>| iii dies«r insnau^: 

Meti snt otteh tfeiftteii dmlen drey sssen tirntfen. 
AdCh wuan die ubbänfpgkeit des TunicinM von dem samler der Prov. 
(TOmni- iniuJBr fesIstÜDdc. aU es glücklitrhcrwoiso der lall ist: so wilrdo 
die dt'Utung der worte keine scbwithgkeit baben: Harrebnmt^ps erkla- 
ninjg nt, 166 drcffSHCtt ür hmgdmtsch vuor driemaai 

den doode mi »neu niei drimuvtl dni^e» 
utl diirob die bloti<te ^rwahimitg Kirbüii j^eriehtiH. E)s Ist oatQrlich dod 
veib. drijtni ^eiiK^iut, vgl dßii »no-b im nd. Wb. angexogenon spriicb 
ilpr Vt<}V, äeriofti ^{\6 de mn drutot:** sterßj dm siU n*^i mit dreien 
overlnden, zu dein Harrehom^i IIT. 349 aus vi*rscbiüdcuen eamluDgen 
tiw variant«n drißm, scheten. iw*/#«, ft/ifte». ivW/^h bietet- 

Djh eigiMitüinlichij »rt diette-« ntraguus" erläutern weitar sjirRcbe 
fäe Campen bl. 108 bol Harrebouiee Ul. 103 //^ is so toy^ hy wncl' 
Ä^» tyoheii eers ttitff schißv drneghta und Graterus IH. 133 boi Har- 
rebomi-K III, aH8: 

Den vrrsten man siet men hcgrnren, 
den hvcrdcH scfii/lm dratfcu. 
Am deuUcbtir bt*imal. im Hignren itinne nenn» icb oocb dift 

pfümel: 

deäe eififin lilf/iuleH wmirket 

vHde vth lidditfcn fmttcn draiekvt 
vndr einen doticn schUcn drttcht. 
de deyt dm vort/iren arheyt. 

findet lieh am schiusse eines vnn Wiecbmann-Kadow in den Meckl. 
Jahrbb. XXII. (lt(57) ü. 'JS7, H genau bettc-briebenen druckes Eyne tiyc 
pracktiea van m*ist«r Ctnlros van kleneu Parjjs, gtpractiecret in der 
fwgcn »rholf, dar de fntren de söghert hescherm. s. 1. 153ti. L. Dietz. 
Kncb einer freutidlicben privaten tnitteiliing Wiecbniuuns ist diese 
«cbhA eiu<7 freie flherMHzun^ der bei Tänzer, iiusätze zu deuAoüaleu 
8. 2a pfwÄhnton Practica des Dr. Oryl von ECyttelperg. b*.b mußs es 
f)«n Autoptiscbun kf^nnern des bocbd. originalfi überlassen » nacbzufor- 

la« 



196 



KIJtEMA^ff 



schon, oh auch hier eint^ ilhnlichi' piiaincl ^idt tindei. J 
wir j«zt bereit« je eine hticUtleuUt-'hr«, iiiedord. uad uk ; . ..■•.■. 
and Qbordic» dea vorteil gewonnen, da»» ansro sprach- nnii «tajiimVr 
wauteu westlichen nnohbaiD sich in znkunft „das drrjimali^o Imgf 
eine» toten" als ge- und tHrbot niK glälchowi reclite verhittun l(ßuni«a? 

81'HWKKLN I U. i-'KIKUK. t.\TeNlitJRF, 



Eiy MITTELNIKDKRDEUTSCHKS PFLANZKNGLOSSAR 

Vielleicht ist eine kurze notix aber die jiusttmjnenHetÄim? •^f' """t- 
marer HtAdthibliothek (nicht /.u verwochBeln luit dorn im : 
gehüude hetiiidlii^hen I)ß2irkdarchiv(>) nicht nuerwöDBchi Ivh 
die folgenden angaben im wesentlichen einem 1853 an 'las riuiu- ^-i:^. ui 
niiterricbt$inini»terium eiiigerei(_'liteii berichte. Danach heslanii in Col 
mar. abge^elinn von einigen lidcheru , die dem arohiv einverleibt waroi 

vor 1791 keiue Öffentliche bibliofhelc. In di- r : f ;. ' ^ ' ' f-' 

hebuDg der klöster in und um folinar df-ren - 

Stadt des Oberel^ass vereinigt. Dieso kißster waren 1) die Beot 

tincrabtei Murbaoli. von d«reii haiHUchrifttuireichtum aber nur . 

8cri|)te öbeigelfihrt werden konten, da die übiigen bei der \>\ i 

des kloster» 1790 vernichtet oder — versehleadert wareu. Gidh bof- 

nung davon etwaa wider/nerlangen bi'.sUhl kaum noch. *2) BenAdii 

tiuerabtoi Mflnster. iHie lieferte U-172 drucke, doruuccr hesonderti loiob- 

h&ltig vertreten die reforniatorische litteiatur der ersten julliit' d** 

16. Jahrhundert« 3) Cintercienserabtei Lütxol. 4) Antonian* : 

toriuni Iseiibeim. ö) Cistt-rcieiiserabtei Vairia. tJ) Augiiittini>i.i 

haeh: sodauu die Dominicaner von Oebweiler. von Colmar, •: 

uicunerinnim vom kloster ünturlinden in Colmar, die AugUHttnor voo 

('übmir, ColIegiatiiÜfl zu St. Martin in Col war» die^lin ' " '' ' 

die Clunittc<fl»ser von Tlik'ibucli. die Capu/iner von > 

fort, Blotzheimt Eusisheim undTbann; ferner die biblioth^keu der h( 

ren von Bap^KflUittin und einiger l^migri-M; rndlirb die de» von 171 

— 17^3 be^tetiL-hdeu Ütterariächeu tabak^enllegium zu t'ulmar. ~ Voi 

einer Verwaltung dieser ao vereinigten bOcbermenge, sowie rua oioi 

catalogisioruüg derselben ist iu <1er erraten zeit keine rede. Von iBji 

an sind mittel zu nouun!)cban'uugi-ii von der geuieinde Im-^- '"'■'* ^' 

1837 — 1838 herscbt wider volle uuarchic; ca werden rork 

Mich von diebntAhlen ixt diu rede, und zum flbfrflufsa« 

bibliotbek noch ihreo mulwilleu die Hchflier des l>e^ Im^Hudi, .d iti- 



8*10 rfimuttD (lumalH die büdtcr standeu. Oeuuocb betrug dtir bH&tand 
Im Jahre tR53 o« hambchrilteü 451 stück.' an tlrnckon 3ll>*y bfindi'. 
iLmmU-T etwa l:f(K> incunnlipln. Jezt bötrdgt die zahl di>r dnicke gegMi 
40000 büiide. Die niün/samlutig eiitliiclt um 17. am 1854 7964 stOck^ 
bt <ber seither nicht unerheblich vergrössert worden. — Heute sind 
die drucke wo! geordnet und catAlogisieit, ein handschrifVencatalog in 
vorhertiiung unter düii bJliiden de» Uitigeii und unisic1iti|;on bibUuthu- 
luirs herrn HtofTel. (Jeuauere aiü^tunft. über einzeloos zu geben iat auch 
der naterzeiebnete gern erbötig. 



Das nachfolgende pflanzen jflossar ist entnommen einem codex (6> 
der Colmarer h^tadthiUiothek. Derselbe , eine pergaraenthandschrit't de» 
XIV. Jahrhunderts iu 4". staiut au» dem kloeter lüenbeim (am auHg&iige 
des Gobnrpiler tbals ^cleiren) und enthUlt einen alphabetisch geordni*ten 
outeebiiiiniiM d(vgmutis<-.lH?r dotinitiünen. Damit nicht zusammenhangend 
sind, vim auderer band und au» frOherer zeit sbimniend, 2 tjuartblÄt- 
ter V'ifijL'lu'fttit, welebe unst"<r glossur euthalten. NVio und woher die 
blätter luiL'b Isenheiin gekommen i^ind. darüber fehlt jede andeutung. 
Die Bprache zeigt jedoch unverkenbai' mederdentscbc Formen , die teil- 
weise .iHnr Rind, al^ die zeit, in der das gh^ßsar ge»ebriehen ist Die- 
Mr uniütand . sowie da» nobeiieiiiandcrvorkoiiiraen illterer uud neuerer 
formon uud einige nfft>nbare lesefehler beweii^en. das» wir eine abBcbrift 
eiaeM älior^n glossars vor uns haben. Dasselbe zt>igt eine reihe neuer 
laittellateiniRtTher und deutlicher planstenbenennungen . sowie ucuer for- 
men M^hon bekanter namon. Die lesuug ist an viulen stellen nioht 
ohne K.hwierigkeit. 



t) Im AnztAgex für kiindfi dtw *I*!aUtL-h«Q mittoiAlten bd. 2. Köniberg IHS3. 

4' ta>M <frJi «ur •]>. 27t. 272 iit f.iuvr von J .1. {l.int(.i zu ft>>iu vorfBäst^o ntu- 

kvxtx tiUtT fuiiXhchv gvdioM« tu liaml&chrificu uTäiiUivili^nor biblii^ttivkun rnlgunilo 

lUKtbt?: „/iQ KuLmar. BibliolbL-tiur daCulU-K^-, pntb&lt tut) 1500 uiiti kioiitffbiblLo- 

'ir wToIntiitiiayoit £iiwiinueiip<Tftffli.', ouv^nt^-irbnüte niid tin^ünin«t<i liand- 

Aif d'-r Wni'litiiiijr kimilijjvt wert wären. Fr^-ili'-li ist »ai der bibliotliuk 

•«■'> 'u oitit-iclil dor hnn'ls*^^hrift<>n zu vrwirkoD , obiie dusa mui vun dv^tn 

faa. it eitlen hrUUl an tii-n libliulbckav urlait^ tiuL Der grosse, ehooiali 

der iinmnnft t^bürt^'e Utidtrcadox i«!, autald er tiiuii Baflifbunt; der zünTt« 

-^' -k <.'i 11 verleibt wanlen, ti(^b«t tintrr wtcbtiffcii (^«M^liirlilÜi'bnn hiinl 

>i9i] ward«ii und novb uicbt wider xiuu vurarfaetQ tfckumiuim- Jeii- 

' ■ ■ if eiofi <■«(( dor ^rftlln v<m R;'i "'üudig 

:nkrii^CB in EImua. loh buh« ■.. iiiana- 

bit. auf i-iiifln r*xt von otwu lUü. «ber wenige illcb- 

,, - )'-'bznWI iat da, vom AofiiDg dci- !■'■ UlirbiiniUrl« " 

ooeli twei oQfpibiiii Dbcr geUtUobu Ueder). 'L. 



^^^^^^^^^^^^^^^BH^^^H^^^^^^^I 


^^^H lug 


RLKRHAirV ^^1 


^^^^H Nach i'iner Vunioti IntejniBchon 


einleitung. weicht- sich unter beni- V 


^^^^B ftiit;: aaf iHtloruR <Klyni. XVII 


, '■') 


ühvr die vüivcbidJt>uuu gt-unü« dur 1 


^^^^H l<f1iiit?:i>nIioucuiiUug viabrcitcl, 1 


lifgiiit 


das glossar: ^J 
alevucin Stntt^t ^^M 


^^^^k 




ailium CUflot'/i ^H 


^^^^K J- Absiiilhiuni weritiödf 




allogatlicuni 6m^tlInc ^^| 


^^^^B StufwhI-t 




lUloätriuiii (V) Calrania <?) ^H 


^^^^m abiotauuni afrüU- 




tu alutnen nlvn ^^M 


^^^^M iicedulu 




ftlcamia Er/hippcfU ^H 


^^^^H b ucileliuui iitirfke 




iilga KifynrijrtiH ^^M 


^^^V Acus uinscata hetnetr' 




alloloia httkitlccutOdt ^H 


^^^^m itcaliiplic vi'tira muior 




iili'jrcus Ifittc ^^M 


^^^^H ucaittui^ HeiUL'ii vr. [?) Kitiiicicu 


'4b aui^aiitea (?) tecrfmde ^^M 


^^^^H acasift SUnsaph 




amacQi'Qa louatgdf ^^M 


^^^^^H 11) ucyra suvnhlrnhlömen 




»niaiicitia valct'iatw ^^^H 


^^^^m ucus luusc-ata. kranekcsnaucl 


uoihro.siaiia holworth ^^^H 


^^^H acoiuä, auerduit 




araarisca hundisblimc ^^| 


^^^^H iidriiciiis horghete 




lu .imbni spenna ccti ^^| 


^^^^H iiiliaiiUts hatoiiie 




»Uli TrucCus iuiüperi ^H 


^^^^M 15 Uiluru ^if;/{A? 




auHtuui (ii//r' ^H 


^^^H addurftüco Kl)eb(oru8) albus 




aiiiöTäca (?) Oei^ettdta ^^M 


^^^^V a . . iüu IfuiH'ph 




antlieiiiura tüfnehlömf ^^M 


^^^^H a(gi'[tuioni:i vnricorih 




•Ut aiiiigallitit l^tHU•t:lä^l ^^H 


^^^^B agaricus Shitisuavtph 




antcra Hosensam ^^M 


^^^^H agloH»u (/ü/f/r 




aimt^iirdi CliinilAs ^^M 


^^^^H agrameu ErUvorth 




aiidrugo BnrghcU ^^H 


^^^^K altea j}ipesche 




anthos flos roris marini ^^| 


^^^^K allecia tviumnili 




&0 ancusa nnrhtteorth ^^| 


^^^B alot ■ ■ (?) CupUIi veiK^ri» 




^H 


^^^P :!5 Alsciui& (?) cMi//ör/i 




ancira M'/tt<'.<»m«/(cA ^^| 


^^^^^ 2 — • SUibtcurr. 8 rlellelcht nnioae SjrlacM. *.) lODSt »4t«rtB. cimm^^^| 


^^^^^H kcCAsliis ScMMt |8ai<liii« iti !lurrir]iH Arrh. 


». 43-JV 11 (.'».1. f«)Hc)i ka. ^M 


^^^^^H l^ Cod. fnlstjl) lii'tM'Ui« Ut wul Irik 


1 ^seudACoru«. 17 wul B[^)ion tn 1> -:■, ■«•t^^H 


^^^^^H SnntcrlnUn v. 21 ttjcra hfmef, IB Vgl. fronrortA OdiTniüimlg' bri NrainklL RtVj^^B 


^^^^^B fßr rurAirorfb = FurvliminV Vßl 


af^bo'iiiln atktfrliruut in Ditifenbioii ^'^' ' ^^H 


^^^^H iKihtii. Wl. 23 kann Aiich jUfi'iTA 


nder ulff-rm M-in- H* nji>-4i)itftlotuD , < ^^M 


^^^^^H 26 Vgl ut. 9. äS v^'l nllcgniiirnii 


■ ■ ^^M 


^^^^^H fi^aUica. 8B li» atiiam^ne i^'ir< 


■ntirr 


'■ 


^^^^^^1 ttcHt. 4il kunn nach ttnnTvt^A hei»e«n. 


44 H.vbriiln Itiiannff im • i ^H 


^^^^^H amriiii. od«r lU c und t fsKt nicht 


iintenwJii»deti siorl: iitcli'-T^ - i ^^| 


^^^^^1 oran«. tienitiliit l«t.Sinn|i«rTiitim 


tocUtrntii. 4i 8un»t /'J-'j ^^| 


^^^^H M mal Wolvtwteiidi xu Imvo: rgj. 


uocin 


1tivfM£»MlkA SusiwL .>i. ^^H 



■Bd 


■ 


^^^^^^1 


^^^1 


^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^H 


^^^^^H couuaitn Nitu. rvi.Air]ti9oLosaAii 1^ ^^H 


^H^ Up'biU Hfiuorwnrth 






atiutvlla i/nettduiot ^^| 


^^m apiuiii tHnrch 






ntrapufsa holUndorf^Hhlömtin ^^H 


^™ apiatjciiiin ß^ttsfuj/tr- 




auripicineiiLuiu urprcmmt ^^H 


t^ &Ö a|iLiitU-lIuni Sremvncr&ih 


8& 


atirou Seiunbötii ^^^^ 


^B upiastrimi hoUnicrch 




anuusa Hmfjelc ^^^^^ 


^H urclieiiK'sin SijnütU 




aurina (ßftrthhii/dc ^^^^M 


^H arüyglotida H'cgfmttbn-jfdc 




aut^-periiia hasrU/rren ^^^^M 


^H ariütologia holivorth 




aureola llm^di.' ^^| 


^1 Rii arcenicuftt fopj/rrArh 


90 


aHodilUitf Goidc ^^| 


^^ aicliaugflica IJtiifiintflr 




afl'r(Kti:iiu Stverdele ^^M 


^^fe urdeninia yetahiit 




azuro guttdirau ^^M 


^H armala tciUrütlw 




&uxugra;}r!W(?)8a.;nuin^»ifi// ^H 


^^» artincilla Stjudiiivc 




ataDasia Htifneuunc ^^M 


1 äfi ariocide watläorc» 


95 


aiidiionu Sfelicorth ^^M 


^H artinen tcolueßdisM 




Bard.iiia Mfloäekc ^^M 


^^1 ii(r)morac% liemietlc 




Uacus hvemenstrüch ^^| 


^^1 aruigenes Lwleke 




UalüainiU hidsamite ^^| 


^H arcola Jiiagciv 




Basilii'a basUie ^^M 


^^^ 7U iirotnuU /öv 


l<Kt 


Harba iouis hüsldch ^^M 


^^^ uri'liiodiou warJmUiarenht'ten 




ßaiiara wilthrüdc ^^| 


^H tuiihza hotworth 




Baüuätia ßn» malagraiiuti ^^| 


^^M asaruui hisehcorth 




Uabiätrum hedcrith ^^M 


^^m äscUejin DrakcnH'<?rth 




Baccaru haselicorth ^^| 


1 76 ancouium a^dcA 


U)5 


fiarotuin Scerleye ^^| 


^^K tuipruson osscnjtnneJ 




Balothia ylnri^^fM ^^H 


^H iU(roi>usta mislriOcmi 




Baldeiiiunia berewoith ^^H 


^H asurtt bacra hastltcor/h 




Buuoia Crecmorcn ^^| 


^B Euinimi popcU 




Hurba anron Cöivotißi ^^M 


^H fio ai4a tutida 


110 


Babiicia hascltcorth ^^M 


^^K alcra hudercuc 




Balikmouum alsmich ^^H 


^^^ «triplrs Mdde 




Barha siluana hmsitithnughc ^^^^^ 


^^^^^^L 57 uilur artliPineKÜl. tM) :=> 


kupferruuett. *\ll wol io Hjuiaüa tu vorba»* ^^H 


^^^^B-* 6-t uiler iircintilla (V) Bfi äc-laint renchri")»^ti "^^1 


^^^^^Bi 1 


V Utiucu 


»n-iocidu, »riiuUco uud amutidi*. ^^H 


^^^^^BiilKU iliwivr l'tirnj scliffliit TvtU'Son /a «ein 


arviocB iCMh%€>tuulr äiuuorl. s. 64. ^^H 


^^^K^Bvbit imchviDt fUr ritnpiDella unninnHa, Cod. ninoraai. t>t* vgl, Stunrrl. M ^^| 


BJTiirenvn Ittethe. 71 vgl. Ii5. 


72 arnTcxa A|>i>l. 7-1 son&l oiwlejitat ^^| 


7S r ' ■ rirh. 81 »(fl. M^rrn 


r/ilH/ieTcJ/tf 


Hnnwrl. 'M\ itnd HtuUr üundoirritu ^^H 


fiel , . nd. '('hier- nnil Krtol' 


rb B. dJ. 


8'J ^ i>r«i/nA« 1' t!5 Samerl. ^^| 


axirunt), •*'■ ."l-T ,i:itiii;i .'•"■■'•'. i 


'^iiin«il itl 


Ijt. \f^l fiiulli <^a8dri|>. Iior ^^H 


tt. at.:/ li.xi yirll.M.iit liitlM-;lMA, -i' 


h \it\. HA 


lUt u'ttlufM .Siitiit-rl. :>4 111 vgl ^^H 


ialtDmuu» tfyntK Snniiirl. «. ^. 




1 



^^■■IB 


WL^^^M 


„ 1 




Orittaunica tmie ^H 


8. J. C. 


ßuglion (?) '^'. ^1 


üuoticu Hmiäcgtufifih*' 


Butrnuön i' ^^| 


lieda^ar Wi^ntom 


Bugloi^a Au>u£ciriHnrrA« ^^M 


Mb BcU Ute 


160 BQta()uiluu <tlrruH ^^M 


Berlatiitiii bat: 


Bugl:^^n humitJituH^lii ^H 


RetoniuA OtrUmie 


Bulbus Cjff}poIU ^H 


iien^-dicta Um-dic^v 


ßuliiiago wi'/uecrttth ^H 


Boi'ula htnmbuwjho 


ßutbalmua OasmögKc ^^^ 


IJO Itlicus M^nrt: 


lEiö Buboglossa hasmthimghe ^^M 


BIcta dwre 


CaJiiualata Aif/r ^H 


Mhiliilouia Ba/tUhce 


Cardiiuä «"/(jj^e/ ^^B 


Berintiü xüUiinorr 


l/arduä iiigcr SügßdiMei 1 


Bisaca vitA^u 


r'arüu» CarcZ/! 1 


12» Bibula iiutultstfniu(j*m 


16U ÜatiuIeiiLu (?) f.A(Jtuf^(m ^J 


Uiboua ^Mrimciiiybr. 


Cariolii (.'uttt^iitiCirtiHch ^^M 


Bolbus wlwrse 


Canamomum wiUMinit ^H 


Bolntit» [njwrVnivh 


Caniuobt wt:sti}tf''tMv ^^M 


Horiago bermdn 


Cauda ptiii^ina /is nhiurU ^H 


130 Bolus »rmouicQs Uühtetjn 


165 CanaplA hamph ^H 


Bogula wutcriith 


Cansillnic ■ . V^d ^^| 


Boiiibax bömtvUf 


Uapre[rolium) wMeunmic ^^| 


UatütiiA t/nereithurt 


Cape . . tb«mon hH.*I'jfh ^^M 


Boridi htTba fullonis 


Calcatr(ippa) <tr/"^ ^H 


1 35 Rii!tnialua fficatcfu: 


170 Oalaiii(oiiL)uin Miitt- ^H 


Ülaudiua SciijieHutighi 


l'uruo Gtirtkomctt ^^M 


Biasica Oelti 


CapilU veueris J/tnH<;MAä> ^H 


Brifpi huntif.stiinijhe 


Canioiiiilla Ctimillen ^^B 


Braw^ica liünwscörl 


Caiulorsia dicdun 1 


14u Broma hnwrre 


176 t^Mssia fislula i^McAx« hurctf 1 


Bnuica vrxiriH hi^rettclä 


d. ^^1 


Bruäcu» »Uifubitkc 


Calx vina vArUischt kuhk ^^| 


Briouia Meifeberen 


l'aUpueia i^ritierti^/ ^^| 


Blacieos Smenbiim 


Cassüago &iY/« ^^| 


14b BruuoIIa UruutvuriJi 


Caqiia vlocJcf ^^| 


llti tgl I4Ü. MM KinnuU San 


ktI, M beritU/Ufifc; »^ni^i rrkliirt diii»||^^H 


htmuun0c. 1^ udvr liaiiüide l'äi 


od«r Biwbfc- 127 vcrAc-ttm-Wu «iiift tPifl^^H 


ntrse nin nvi/fcri-H* ISU rgL Hutiuiicji 


iMf-n üniiiorl. «. &A. IM v> vtatt Bti|ib^^^H 


ttiiUinoD. Itit Wol l'olcliiüam aii-Uirnua! 


107 vgl HvR< hn- ' ' ^^H 


»«iburb II «. 211, K-/ Igt R«t{eJ a. a. u. 


1, 4. 10 l7ö äunii-rl. - ^^H 


so Wi^uit UkOii der gi-viUll Act txuaiti. 


177 oder üpriHicvrt, Miiut äi>iiii|{wtu^ -^^^M 





^^^^^P iDUUSSa MVP. |irLAK£Ut01,0SSAA ^^H 


■ IHO (."uiniacion 7)i«/r< 


Capriconiam koUAcJy ^^| 


^^K Caries Siccrdflf 


Ceütouiua WurvnuPiyrOt ^^^H 


^^H Carectuui lUshch rtMc/i 


21 & Contrum galü hmwnaiuk ^^^H 


^^P Cariaca ticu« sicca 


Celia Soruisia (V) ^^f 


^^^ Cal&mimuui Calmitt 


L'oläus Miirhom ^^| 


^^ 185 ÜBrdoaa ÜetncH-urth 


Coiitüramia hustnörr ^^^ 


^^B Curdu» siluiuiUij Tr/uf.tfnu'/icA 


(.'icuU u:f>(/mvTn^ ^^P 


^^B Ciu-p«!nuä haghvhukt 


330 Ciiiuglossa hitn<lf.iiungkf ^^M 


^^m OirpocroTTioit holworth 


Cicuroa hinthlnp^ ^^^ 


^^M CaluDilulii h^mJöpc 


Ciiiiiiium (\unyn ^^^ 


r 190 Cftlotutum ütrimenth 


Cippeius yuncus triangularnni ^H 


^^H Caltn hhisi'ujhc 


CintiDt St}ghaiharih ^^M 


^^K CarduH bim edi etil l^ Crüsc\€<trth 


225 Cirtt! hrr»fUati, ^H 


^^P Caraedreoa Clrynlötthe 


Oiiiariun rubeam /^<i/ ftearj/e ^^| 


■' Capiteofl Gn^hMßc 


L'OH eyA frr(im6frffitöJrä^« ^^^H 


^^— 1D& Camarinii /jii.>f/c/ 


L-)-ma Wtf}fe ^^^H 


^^P Ca)'(I<>|»tLätiia Kttcrtcvrih 


Oirtc t^f'j/ ootiKti ^^^H 


^H Cauict . . Uta i>i$te/ 


-i3U Cliton r/tfy ^^H 


^^P Cacoimiu Silitn-fcüitH 


C}iiiinuin duku «niVi ^^^H 


^^P Cordftiutts wUfhkcrsc 


OeiUuiit <:apita goldc ^^^H 


F 9<)0 CeuUurea tfarthcttdr 


Costi wcschemwihv ^^^H 


^^K Corifolium hcrnelc 


Corinndrum coriatuier ^^^H 


^^^ Ce»troii />»}//« 


335 (jOiiitolida niuior Sftnekcl vel ^^f 


^^H Cclidoniu Schäemtrih 


hayene ^^f 


^^^ Coltica herfeicriUh 


ConsoUda miuor benteiic vol ^H 


^^^ 806 Cenlinutiia urijlunftntr 


iro^tste^rt ^^^^k 


^^M €erusa Bl'twiih 


Caliacasia weiimitUe ^^^^M 


^^V CcDtimorbia Ej/elt/nts 


1 240 Corcusa hft^nictde ^^^^k 


^^B C«U(Itiuii hemthiUfhc 


Oolunibaria Nädertcoiik ^^^H 


^^P Ottitabnim :»)ve ('anUbruni 


8. ^H 


^^ 31" ftirfur tritici 


Columbinu drakenwort ^^^H 


^^H <7elidouiH minor Bcenworth 


OonioH Tdem ^^^H 


^^H Cediniu Si/h^öivc 


< 'oüinea wt\denkr&t ^^^ 


^^M \m Uli 1»S. 18:? »0 vorachdrlh 


CD Kr ritdi (earrz). IM wol verechrie- ^^^ 


^^H bca aiu rjüamintnm. I8ft vcradtricbon i 


itaU AiHl/üjv. 194 Über l^e, loyv, löe ^^f 


^^H *)a pAABseiiuftm>-n (i|uercula mHiur) vgl. 1 


ftcgel n. a. u. U. s. t!. :jU4 ud» A«Tr<r- ^H 


^^^^ jIHIiA. U13 Honst eoiictimiam lujltmu 


!:/*. Suinerl. k. &ti rapUenmituii hoiloiclt ^^M 


^^HMi 


■Äff VI. UM. ti-2 Cod. fitl- ^H 


^^^^^M ' ' 


'Mi Vgl. ('un«niin riihus (cic) /> i- ^^H 


^^^^^Bfr.i s öö lind elti'itda CimAinm 


(Wv>l Coiittruui) «uobnci hobindernkmtph. ^^^M 


^H^Vl> - ::.'.-rt. B. Mt aitnn d« und cImi] 


ida a. &ti rliu.>ii ci<. 231 tgl. cimianni ^^H 


■ Ü««««ucAe ih«* Vucfttulwiu ujitimm. 


3ä& wdI fllr veUmtUe rvTschrlcbeu. ^^f 



^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^V t ^^^H 


^ 2Cff KLinAKn 


^^^H !24S Ooagaliini laß 


2H0 UigiliiM ueiiäris ktmäesiungkc 


^^^^^^H Colophooia pix iurlavcum 


D.Vödulji Bolfkr 


^^^^^^H Cornupodiou (»cstcrtiiinis {?} 


DyafTundia lorhttc 


^^^^^H Oolo()0iutida CoruiU 


Dydimiu iuufnütn: 


^^^^^^ Oolicam (?) ladeke 


LtyptAuiniisi wUhcrüih 


^^^^^^^ '2fA} Ciistoroz JieuftHJtse 


3»5 Dyasoor Itudix l'tjiiieuli 


^^^^^^ft Cocodilla SerperUint 


Discopulltt Scfuttteüti 


^^^^^^H l>djum WiltmüH 


Diciusift (?) KtncsliUmif 


^^^^^^H Coconidium Kdderhth 


Dyooisia hintlüpenUömc 


^^^^^^P Cendisiii Dicdum 


DyappnKia SawJed 


^^^^^^ 355 Codion Miiitcop 


290 Donina ^/»ey 


^^^^^^^_ Concordia Odrrme>iigkv 


Doalta huwifsiu7ighe 


^^^^^^H Cotula fetidft Hmidestunifhc 


OracniitUä jUr//« 


^^^^^^V Colooasia wUtmitvte 


Dracontea yädrt-us>rik 


^^^^^F^ ('raKRu)a maior iJrthworih 


Bbulu» rt(/fr-A 


^^^^^^^ 360 Crnsäula minor .s/cj/ri prpcri' 


29n Kdifra iJtceacfictUöf 


^^^^^^H Crohns st&jHvaern 


Klitropinm ringele 


^^^^^^H Crux C'bri)4ti Etf»lkrencfüfh 


KUhoni^ UfUcfietDoti 


^^^^^^H Tutropia Droptfurih 


Klesmon wUtdinfe 


^^^^^^H Oubai'hiU vel cnoer Coruite 


Kmicedo hrächwori 


^^^^^^ 365 Cucuinev Ertappet 


30t> Klifagna sö/mic 


^^^^^^—^ Cusuuta 7i3/«r 


Kuula aAin/ 


^^^^^^B Cyclamert Ertnoth 


». 3. C. 


^^^^^^H Cytonium V"«<^ 


Riidiuia Dis^/ 


^^^^^^^^ 0Htii:i)8 tUfc«nu»'vns(ith 


KiitoutiUa W7^«iMtp 


^^^^K^^ 270 dardaiiti Endatw 


KpiUiea /i:ti(rrs/r(2«A 


^^^^^^B Daraosionum Aetse 


30& Eringus tvaltdistel 


^^^^^^^H DampnnH h'trchiim 


Kruca ir(A'Mr>»e;j 


^^^^^^^P Daiupniduii Idoiu 


Bregtaoii I^dtike 


^^^^F Demetria ifscronhaHk 


Eraclca her^tilte 


^^^^H 375 DoriculH pifirre 


ErculariH (irf-naincM 


^^^^^^^^ Decreiiiuiii Coude 


3U> Brni wUmiUn 


^^^^^^B Dens equfnae A/ds 


Eriniola witrüde 


^^^^^^H Dyngridiun) scamoneii cocUi 


Kshrinni .ynfuinibiönKnt 


^^^^^^H D}'pUmiium Dictlam 


Esula maior tnäciiteort 


^^^^^^^F £|£ pir in an die »Ulla vun 6ifuwi 


tn grtTwl.iii, 367 »sfl. CatiilA frthU 


^^^^^V kundrJblHuttn KnmwrI. üf». ^»iD CVcffftn 


oretitath Tnn DsQcu» cn-tioiu^ Vi> 


^^^^^B ^u*n*l ((jumdclv 2SI i'okiy VHS soi» 


t DymlSDiB. nidlmo " -- 


^^^^^H ntsin virrlrncn nun DiüiitviftV v^t. tili» foli* 


ende. 396 aOtlAt ' 


^^^^^1 pinm , vfrli-u*!! ('litmi)inm Sumr-rl s. (16. 


lfit>* Wj/'. 


^^^^H « tiX S04) hoaMt Ult^i^. 30-1 Kufittl i 


Hchi'tOt A, 


^^^H IfbfTibrM (Hepatica ultahi). KKi MMut 


ImgvL. 







^^^^^P LtiuiAiBii info>. rffi.*i«iratQLoniAa VUH ^^H 


^^P Ro'nla minnr u^wc^twifcJi 


run^iü ummph ^^| 


M 3l& Edera Urre«tri>t wt'ttrwiiNic 


TuraUü turrc . . ^^| 




fülle ra beHe.<li(h' ^^^H 


^H Eaforbimi] 


35(1 GaniaiiHrtia Ut^r. ^^^H 


^H BttfniHia i Achte 


Gallus Ekujqiä ^^^| 


^^^ EuisL'ua t'/tccsehe 


Galb.inum OMHtmi ^^^H 


^^ 331' Faba ej()i*tiacB vitbötte 


Oariofilus Nftjelf ^^M 


^^fe fttbariii lumlnkr 


Gariofiliis agrettti» /»fiM^ort ^^| 


^^P farrara vtigln cubulli < 


355 Gariotilata U'nt'dirta ^^M 


^^K l'üfol pfjjfr 


Gabxfua iinujuiich- ^^M 


^^P ferro Suidnr 


üalli urista hanenkam ^^| 


^^ 3afi foiin grecum fctiHtpri 


GercQScca StoerHeit ^^| 


^^ Fcbrifugn JVti/ro 


OeneHta A«i^/f//< ^^H 


^^H r»uirol)i8 rtmcvoi 


3G0 Gemma salis srJtirnait ^^H 


^H rctiicula ^/«.■ntr (?) 


Gelisia XAtlt^neort ^^^H 


^^ feaiculus por(o)onim aUiwh 


^^^H 


m 330 filii mr/tn 


Gim Bolis SHntumwtfrhel ^^^H 


^H filix qaercina« tvMNtcor^ 


OipBUS Spcrcaich ^^| 


■ 


G,Tpber Bifguoch ^^M 


^^H fiC'l '/"-Nr 


365 Gliroiiiam Poleffe ^^M 


^^P finix alutit 


Qlodiosus SutterdeU ^^M 


^^ 335 filiperi'iala stt^itfin'ke 


Gliceria Lacncie ^^M 


^^—^ iünic'üii ilatiulusptÜMe 


GlansnaoD Sch^luvri ^^M 


^^k rolinm Muncfi^U-nhlomen 


Granuin solia Sutiumkoem ^^M 


^H fouel pix 


370 Gratia dei prrd&tninte ^^M 


^^P flos cyriacus popetenhlümen 


Grecauica hetUrnntelh ^^| 


^^P 340 flammuLt Sr/hrfke 


Gramen nomen est berbe ^^| 


^H frafohum hfrttkffidh 


Qith wachttlentcHe ^^M 


^^P fragnU Erthernt 


Gitb r»/frtH ^^1 


^^1 fraxinus huliicnhi)H 


37b Gudtr^ Enctane. ^^| 


^^1 008 compi i>rfiieibiömcH 


Herba roborti Miw ^H 


^^^ 345 fn . c !ä jiiociis (?) vtUenoue 


herb» boricb e-^i borba falloimm ^H 


^^^ ftiful Itiiiijtfpßr 


Hcrbn tharis alsiuck ^^M 


^^V :(1H »0 iinniorl. i. 66. Cod- rent'hr 


iebim ludht. 332 (1. h. Hwi/u/a ca/xt/Ii. ^^H 


■ :>^ LMong sehr muiu-htir. .129 Lesung « 


oheint AJrher d3l hätavortf 338 od« r ^^| 


^^ at«a? n.1(; a. Ii. pIxH'Dtcoii H4^ 3<i 


n«t i«t AMfrifntufim, hHlishoHiH, huUbttfch ^^H 


^^H «- last»). i(16 vrI. äumcri. ö7 fultu pi 


(•er alboiD wuphrphir. J48 Üu daat- ^^H 


^^^^Bh' kurhrtcn* 


t. lPnii<3tri& tifflciDAlJ^j i^t Hjnst Erdraticb ^^H 


^^^Plf 


AI [)io lüifinnf; iti iiii<]''iitli<'tt, ilutU Airbir ^^H 


V ri-' 'lt. (Iftllft r 


in eiih airf'rJ [liefcnl* nilL-hd -bhm. Gl- ^^H 


1 3«? ,- rfl Wi. 371 


füL iingrUKgü hetUrntActl Sumcrl. ». 23. ^^| 


1 S7T tgl. iäl SiS TgL bniucrL n. &7 1 


!i<iHm thuii« oU nik. ^^M 





^^^^^H iHH KLKItltiltV ^^H 


^^^^H Herbu äcflerata tMerrJi Lnifacinm ^' ^H 


^^^^m £{80 UKrba ^.iforuta vcUUopjit Lauroula S-. ^^| 


^^^H Herbu thuriKoriim tciltfioppe l^vcicus lArhovi ^^| 


^^^^H Hermutlactilus Zf/delUzü 


416 LauenJula huengek ^^^H 


^^^^H Herba »aiicti .Johnnnis hcnteU 


Lappa OfUui ^^^H 


^^^H 


Lactuctilla f/ä/MM/i/^i/'' ^^| 


^^^H J}@& Herba fortis wermöäc 


Lactoca /oAi.^ ^H 


^^^^H Härbu ]umin:iria siofenuin 


^B 


^^^^H ilerba piiij^uilariu ßvnsüghe 


Lanütiolata Hihworih ^H 


^^^V htTp^Uum Con^e 


420 Lappa incisa Borwortlt ^H 


^^Hp b.Yp])ii-oii reithopjm ; Labruin vtiueri^ i'nulo luddufl ^^ 


^^^^^ 39U bvpporis Cauda oquiiia Lapitt militiH Werskin ^^^ 


^^^H Jnctos (?) est floä Iauibru»ce Latto Guderane ^| 


^^^V JaruB papiicrUth 


Lappaci tlropworth ^^| 


^^^K Jauii.. (?) ftiis vitis 


42o Lazar asa feüda ^H 


^^^K^ Ipoquiccdos est suecua fungi 


Lapis lazali ia^nrstc,v- ^| 


^^^^K 39& Iris val yrt'Os swerklcntourtde» 


Lapis tuäüia GaJigf.tütetfH M 


^^^^B Irmidi» ScJtäworth 


LadftDUiii diiütur uosci du vor« 1 


^^^^B Irus bavba Aarou 


marino ^M 


^^^V IIa 8 hofioHeku 


130 LcDt4oia ftfotm ^H 


^^^^H ybificus fjwescht 


T-i'poriiiepriapuHÄWtt/jjltiitfw^A ^^ 


^^^1 400 11 . . . tica (P) anyrt^Hlekc 


LKiiticuIa /ist ^^B 


^^^^1 des (?) sihr 


Le(o}Dipodion planfcu loonb ^H 


^^^^^B Italica Baiensnauifl 


Leuam&u Hoj>}n: ^^M 


^^^^M JuriquiaiiitiH 7ii7ff; 


ilib Leiiimias OpermcHth ^^H 


^^^^H JuDiperDs totikeUhrcH 


Litarginim SilwrsfMmt ^^| 


^^^H 'tOA Justiana (?) Cuworfh 


Lilifagu« SnUt*:ye ^^| 


^^^^m JunciiH Mtrchdisteie 


liiigua uuit) tog<4iungh- ^^| 


^^^^M Ißtuba hiiiHCpe 


Libisticuui Iturrstm-h ^H 


^^^^M Hex ict/ii^jtf! 


440 Ligutttnim est flos jolabiü^'^H 


^^^H Tp«niii) (?) celthopitc 


maioris qiiae cr«acit iotiepihu» ^^t 


^^^^1 4UI ...ppben (hemtittch 


Leiicliua jn/pclböm M 


^^^^M 6^H«H Libanum wu'w'A ^^| 


^^^^ d79 Cod. üdsch ücliTato- ;i^l «tw« Jarhoa? Di« UtDti)u>rl»iD DMnui in 1^^| 


^^V nitiri all« venri«clit. IUt3 tgl. Jamuiticti« vfn SomarL «. 62 K9lj «hJci linMUii^^^| 


^^^^H 8!>7 aoiiHt Janih. 407 s<>ii«^t intllin. 40!> Kn »t wdI tlj-jivrlcimi '" ^^H 


^^^^H 410 Oxi faUoli (jreifinc/i. 115 (\>il. ral-trtt Irfhiirert-ölu- h'tß li?sim(r df>* ^H 


^^^^^1 Wtirt« iirt Mcbr 418 tSu btvr du ' ^^| 


^^^^1 •ll!> LaticfoUUi t:"nyht Vuo, »|ll. 43, 1!>5 .< ^H 


^^^H 4Ua utit-r iJirtc. 43» Cod. f«lieh ■.•'niiHKiiun. Vit» t^I. »amM|.^^| 


^^^H ^ .. 1 ^M iffacmint. m vgl. 397. 440 volubiliu? vgl 7^. ^H 







^^^^^H <^ot««ua MHi>. rn.iTtiNwtt^siAK VJf* ^^| 


^^g IioliuMi htftrifh MuGpjpiper l^>ngum pi|>er ^^| 


^^^ i\a Loeiuui vHim 4HU Miicödouicam pctemelie ^^| 


L Lu|)iuii) irlufsm^icft Millofoliuni BiAeke ^^H 


^H TfUpinus vUMn'itn- s. 3. c ^^^| 


^^B Labntiii'a vitin agn'}'tis 


Mirtu» porsse ^^^^| 


^^r Xai'utnuii ifiunthAt 


Milium iiciliä Siomeucoer» ^^^^| 


[ 450 Marrabium ulbum j/txie^iw^'*- MiUämurbida (irwitv<irth ^^| 


^K fm 


4Hn Mirrica Arjyf^e ^^H 


^^L Marrubiuiii uigiuut liauekcn- 


Milliuiu Itcrse ^^| 


^^M Sottvcii MieODium ivUmdn ^H 


W^ Malim }wprh 


Murioti fHjl^0 ^^1 


^^_ 46& MnniUium vlAottc 


Morella More ^^M 


^H Mandragora ahikUB 


490 HouopeDni (?) Eitti/trre ^H 


^^M MhIh cityiiia Qnedrn 


Morabia Urambere ^^| 


^^1 MaLi inuoiariA hoffnppcU 


Mora celsi J/är^^n ^^| 


^^P Murabai'B BrAmhcrcn 


Morsos dyaboU Verbenc ^^^ 


W 4Ö0 Maoa Mni<ch<'Uenhivmen 


Moteohia Malua ortensis ^^^H 


^^ Matera Mnltn- 


495 Muscuä aromatiens Seseme ^^^| 


^^K Miiurt'lln. nacfitschath 


Muscns Mos ^^^H 


^H Malam terro Ertappet 


Mtimmia invenitur in sepnlcris ^^^B 


^^^ j^fitcbu fnliii lOii vntrrtaur. 


niortu'irum, quomin coi-pora ^^H 


^^^ -IBö Mambatrum hiüflüfhis lindere 


cum babamo condiuntar ^^M 


^B Mal um storacis hoJworth 


5(Hi Mater herbaruiu B,^ßth ^^^ 


^^M Mureulia fimrtriftjfi 


NarstticiniD WtUcrkerst. ^^^^| 


^^ft MellUolum il/wic^ 


NapiH Höre rcl roue ^^^^M 


^^f Mouta Musfkf 


Napium Bottesät ^^^B 


W -ITU Monhistrum Amink 


Narcisoos holtt^lge ^^H 


^^m M«ri:uriaH8 henkrrs tri hcn{cy 


50A Nardo stomachium Spicanardi ^H 


^^M icortfi 


Nappa est potroleuui ^^^ 


^^M MoUoues pedetue 


Nenupbar tmhfhh'itnc ^^^^| 


^^ M*'V /'jrc [ NcDuphar est Uoh ungule c*- ^^| 


^^475 M"., -.7'- 


balline ^^^H 


^^fe Mellantium /?adr» 


510 Nerpica S^ninte ^^^H 


^^V Menni'ho Srhchenrth Nerges Oirb«^ ^^^| 


^^^^^ Mentha et tiliu feniculo Nitrum ^terglas ^^| 


^ ti7 Vgl, Stiniffl IUI f'icbonr , wol richtigrr fithöne. 160 vgl. ^^H 


1 V««. (i(>t 41, tä4 Miu-H '" < '(-N. 4<rl rnlifl alÜ itcbt zwischen 464 »od 4fö. ^^| 


1 -ITS Coi, r*l»ch AenuwrJ/i. 473 pedeme ist -» Xf«bmnr, MbrnRa. 47& onil 47ti ^^| 


^^ 1.^... 1 .,^,. '-' )"iifal<* die scliAnitü unsereir Labiaten MeltttU MäliMophjrlluoi. 477 ^^H 


^H ' r. 478 («Ntintj gAns unaidier. VtcUeicIit g^bürl es zuMtnmen mit ^^H 


^^ Ai-s'.oiL im vucab. opt 4fl. 131 486 fQr Uyricft. wofnr ancU ailnca, uerica vorkunO. ^^M 



^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^B^^^B ^^^^^H 


^^^^H 906 Ki^aiAra 


1 


^^^^H Nigella Baden 




Pasliuiica wUtmore ^^M 


^^^^M Nituplitia Grcti^Hch 




VApiam roUam Titin ^H 


^^^^M bib Nitruni ffe^if; 


650 


pttljurid Kuehtwort ^^ 


^^^^V Nüliago Dorpwoi-t 




parituriü ilropwort Tel f//irA 1 


^^^K^ Nax niinstica Nux muscata 




L'»(^ »a^A/ 1 


^^^^H Kux ponlica avellanH haeehioih 




palma Ohriäti (priupus) ent 1 


^^^^B Oculus Christi herba usi ot 




Gira soUh ^^| 


^^^H fi'Jü oealuB oonflulis assimilatur 


555 


peuctidüuuni itlfdric/i ^^M 


^^^H Ol, sed mia udüiifera^ alia 




persiumia Hcd'tch ^^^ 


^^^^B feÜda, et oculas OhrUli ha- 




petlUriltl» r.'i/^"^'' ^H 


^^^^1 bei nÜDOra folia. 




perätiDAcia HuiUrh ^^| 


^^^^1 Dlvbanum uAröch 




perciila Sn^Wch ^H 


^^^^M 525 Opium Kiirc.us papaveria 


5iWi 


peri«ti?ron f'fsrrcnhari ^^| 


^^^^K Oliuu Okagböin 




pittif^niaria (^) Sckdumrt ^^| 


^^^^H Oppopiutac(e) (iuiiimi vel suc- 




pervchmoiioii ivBdcwindK ^^| 


^^^^F ferulo 




perdltialidvalpprditiadeft/fniji- ■ 


^^^H OposipbilQui aaa l'edidu 




■0OWA ^^1 


^^^K 630 Opucinti Sutx'us edere 


566 


peDoctum pettt'cM ^^M 


^^^^B Origaauiu l)ee»t 




peta iUr/fit ^^1 


^^^^B Or^bttB icicA^e 




pergu Ü/Ju« ^^1 


^^^^P Ores Serum laclis 




perysooautia Gtütrhifrh* ^^M 


^^^V Olea daura Deus e<[ui plaitta 




pcrsica policaria maivM ^H 


^^^B 535 Ot>-7,atnitiigoralilum5edtriuni 


670 


pinUH ^'/<-.'/<; ^^1 


^^^Bj 




pjganuiii HÜltrtiile ^^H 


^^^H Occa TüiUfflge 




pbisatriim «Srp« ^^^| 


^^F Occivcrrura (?) S<'hnrtt!tirh 




pinicolhu; apoii^a ^^H 


^H Oculu9 Clinüti Meuta sancte 




pipiiiella licitenilif ^^B 


^H S40 Mario 


bU 


Petroleum oleum dö palro (sie) J 


^^H Oculus cüiisulis Hachminte 




pioca (ktftappel ^^M 


^^1 08trucium BrtUikcrse 




plantago maior Wfjf^rrfde ^H 


^H Oxporis £3ula 




plantago miuor lühwort ^H 


^^B OsiiooaaKia Cansia Hslula 




planto c.ymitiuni Silrier inonta- ■ 


^H 645 O/.ima Someu urüce 


580 


niim ^J 


^H Ürizo Bis 




poteotilla GreHninch ^^M 


^H^ a. 




pnlicaria tcutuimcr&ih ^^| 


^^^K Papaver ifö» 




polipudiiim stepiraitH ^H 


^^^^^H bil vgl. tj)i|'ri{raiiAOi) }*iiffi't«(Jielitnmf 


älllDi'' 


rl ». HS. 633 ndßr Oroa ,%3& L*r- B 


^^^^^1 «aoK beider wrtrtar nnsicbvr, du ento vi 


BU>:Ji:bt Ocdremim. biit tut f — ^J 


^^^^^1 561 «ntsUndtm aus |>iidvtaiTlA. &Stt «ta 


It peiunlaDUm. &fiT iL 1l pct ^| 


^^^^H 56S — ni<itac/i. A50 vgl 


'üirA 


SunK'ri. ». M 5ÖI LfiuiJti tttir ^^ 


^^^^M anilcber. 57B «^1. 


r 





^^^^^^^^^B .Hi.!__^^^^^^l ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^1 


^^^^^B .tiLMXtitit %9tt. rtUkSOMMXJtUX» tfOT ^^M 


W^^^ poTtularji JioryelA 


Ri>sa .. , poD(t)ica rubea ia- ^^M 


Ä^ AÄ5 poligonia %inj€n(rtä« 


iidligitur ^H 


^^B jinUjHiuiu liotiesitorQclru 


Koä »yriacnH fios maluu ^^M 


^^M proserpioada ic< 


620 Hod marin tis iMumgele ^^M 




Kopodiam kimhiiiaikrTse ^^H 


^H pAssum porrutu loch idem 


Romei S^men raph&ni ^^| 


V 601) pertiidiu Cortcx Dtuligi-ouati 


Kubca maior JtotU. ^^M 


^^m ptiposta furfor 


minor tfei- kUäere ^^M 


^^K^^ pultnim ri>f;ale pulevuni Metn 


i>25 Kumcx brüiNr ^^| 


^^^^H fiotey 


Humicedo Bachlouich ^^| 


^^^^^ polpyxin) minus f'otu^<> 


UuhiUs &(Tan«)orti» ^^| 


^^M pulinoDaha luntcml 


Katnpnuä ackierUer ^^M 


W 59& peniinca ttingröne 


Sombuuuaveiacorus Hoffnäore ^^M 


^^K 4^Qinqu^UPvniä Rihn^od 


■>30 Saxifraga utetfHbrfikt' ^^M 


^^1 Quinquefpliuiii nfUnder 


Satirion titentU\cnrt ^^| 


^^P QodrculA mftior (rröf ^(;Ar 


Satnrcya GarUMw. ^H 


■ QQerciila minor JcJajtif. loj/ijhr 


Saugrinaria Gpnsekene ^^t 


^^^ fiOi) Quibavuiu IncJttlirr 


äaluiuca ym-Jifewort ^^M 


^^P Bapli:inii.4 roaior Iti'tikh 


6ab SaniüUta hugeie vel sanekeU ^^| 


^^M minor peptrnc 


Salgemma Scirstiit ^^M 


^^M Kadix BeHu'h 


San&ria Snndbf'./c ^^^H 


|H liadiculniu hynthtrt: 


Sandria Ruderh ^^^H 


■ fiU& l{aniuui} t^tpHiff^n 


Sondera /iCtrap ^^^H 


W^M lUeiuficou htidt-diHr. 


ft40 Saderaca ^ opermeni ^^^H 


^H 


Sarinnia wiHkaruek ^^M 


^^1 lUpeta more 


Sanannida lenedicle ^^| 


^^H Rogadie at^tnivdr (V?) 


Sat;apiQuni TeJ Serapiani gum- ^H 


^^V lUnmatica krauekf,maufil 


^H 


[^ 610 Uapiulrum hc^crtch 


64& äauguis dracoais saccas . . . ^H 


^^■j KiJ^la n>»a 


. . . horhe ^^1 


^^^^ Iteu pOD(i) iuum Heubar- 


Sandix wrih ^^H 




Sacucul yriogus sancte marie ^H 


■ litista hüttis Osscnnauvi 


ilisid ^1 


W ßlö Kostnim pori'Jnnm Südiiit4H 


(15U .SanabuglafiIiisCt>ntamg~ma(?} ^H 


t H'^rrtstniiii rv/ (?) 


SaxiniceUi Cynibälaria ^H 


^^^ ö*( C(.iJ. falsi-Ji fverimula .'»94 


lt. h. /t«fi^ic«r<. ßt>6 etwn Ba«ia sircs? ^^| 


1 WS Lttmmg puii iiasiclier. tiH'2 veHL<8<> 


n für Gaf%emti», tgX Satureya Gartqwn- ^^| 


1 i^f Siinwrl. %. 39. t>J3 v<<rlr.-8tiD fQr i 


iuiguiiiuü, T|rL äuHL'muArul g«>*iecr*niie ^^H 


^^ Süii.-ri , TiS 6W kaoo nt'*iit :?alii]iiiia 


bfUiutn, wie Hoffaujiti v. Fall, lu Stktiierl. ^^H 


^H tffra», ericeicuri, taUuride 


«rklirtett gIcMu«u liest. 636 v^'L360. ^^| 


^^ 'vi> > n cqoti^rl. Sumina nder SumÜBi 


M fdM«11> ^^H 





^^^^^^1 ÜUH ^^^1 


^^^H SuJdonicnm ivcnuiide 


Äolagrago Wem ^^ 


^^^^H| S(m«ciuiii Jirnttkttrsc 


8obi-(joiiiiu Duiias huUiupc 1 


^^^^r Seneoion Rttkenwirt 


Solsequium minun Rmgi^e ^H 


^^^^h 665 Serpentina Nmk'iwort 


690 Sarcocullu BoncoH ^^| 


^^^^H Seniixirviiia hAslArh vßl .yt'n- 


Sülugo Stittekd ^^1 


^^^^H 


Sosiou« /2u//n) ^H 


^^^^H Serjiilluni cifJU'Oiieh' 


Süibominia ' ^H 


^^^^V t^cnles Jhone 


SilWr HIH'tUli :^: :_>. ^H 


^^^M 660 Soliniim Mtrcftȟt 


Spurulä püma »oni coUuquin- ■ 


^^^B Septenodiu u^fjrHtre/h 


ti^)5 tidaruiii ^^1 


^^^Hl Sctflopeudria hmlf-stunyfn: 


Spculuruni lilgipttu» ^^M 


^^^^B Scopft B*:rj}c 


Stroiijfilis holwiirt ^^| 


^^^^1 ScarniolH Scarhife 


Steppidon ßcuü ^H 


^^^^H G65 Sc^aiuüUtiU Spithcort 


HtJpli^ii ucimonii ^^B 


^^^H Scordion Ciü/Jödi 


7or» Siniiicft est herba habena duo» J 


^^^^H Scopa regia komngesh'rse 


to3tü3 tradite (V) ^H 


^^^^H Scoricb koppc.ritch 


StuTnurin lut^tpn ^^| 


^^^^B Stiorach SlütMjln 


Sliiicluu A'i» . . . (y) ^H 


^^^V 670 Scolastica reumatica h-nnc- 


Sturcium CoUät ^H 


^^^H[ 


705 Striugut) hottvori ^^M 


^^^^L SeocacoUa 6st Onmiui 


8tapbi3agria lüswoH ^^| 


^^^^B Stainbriuiu Minte 


Stingnuiu Nemr.yr ^^M 


^^^^f Sisiloos ^uarfjtej/cr 


Sponsa soliö Jiingel^ vid A»»^- ^^ 


^^^H 


Idpe I 


^^^P 676 Siniphoniaca bilk 


7Ui Squinutum est paloa Camelo- M 


^^r äiuphita Goiteylt 


ruu) ^^1 


^^^^H Sigillum saloiiiouis Einbere»' 


Subtufilln wormwort ^^B 


^^^M crHh 


Saipbur viuum eni t^bapiritm 1 


^^^^m SigillDm Stc Miirie uHwtrtJi 


Sulphar oxtiiictum Mi tauel* 1 


^^^H 68U Spargia irrUdi^td 


716 lattiin (?) ^J 


^^^^H S|M;ragUä fniiei ost 


Sulpbonita wnferüt ^^M 


^^^^H Spinavia Spinat rel hcyUcm- 


Suinou sagiiam ^^ 


^^^^m 


Supurciliiliu v«tieh:d JUUU ^^| 


^^^^H Spina allia Ilmjhedoren 


Surellu .surr ^^1 


^^^^1 665 Solafcrum Naclitacfiaiiti 


720 Sicado» HtinterbtAmf ^H 


^^^F Solarügia &cJtcrHnch 


StrigDUm unchiscUadi ^H 


^^K 666 Cod. falMOi Sirerrlni. fi!>» > 


rerlMvn far i^omr. G6S f/Otnnc im^^H 


^^^^^H OBileher. G%h nloht fjnnz idrher. Oiff 


'«nb. Ult-)iil..Utiin. Gl. SMirmn: ^^| 


^^^^^^B t4-nrrsfl ti6S Loititnß nn«>irt)(ii- l>71 


wnl vi>rlt>si<ii fQi' Sftni<i-n|la ^^| 


^^^H 


ü, 711) Miii«t ä'ininiinliinit ^^| 


^^^^^1 , •.■rnllnm. lüO woJ 


lt. -^ Muiicnerüi ^^M 



eOLMAKU Kin> m.A3IX1t)raLQSUB 



a}S 



Tartaniin wiuUUyn 

Tramanscuit hvydc 
'^U Tftmnim luy 

Tapsus barbasous komtigh$8- 
kerse 

TapsüilpLi tttert'ttn'alis 

TerebintuK e»t nrbor de qua 
7.V1 gummi 

TuroboUnnm t/^nrnhnrt 



Tetmhit Tel tetrahyt 

herba Upsa 

Timbra Cont-ie 
735 Tiriaea rusticornra knüflörM 
Tycoxmia endiuia gcariola vel 

volu)'(i)lii)s maior 
I^cataoia DraKantnm 
TymuR JinisAifhe 
Tyina Tritoliam . mur id«m 

Tvonlla Kaden 



274 liUxt TvnarlMUJL 
7St CVkd. fal&ch Timba 



T2fi «onat barbatUH. 



i3S (tftle^liftU ti'-mhü 



M. KI.ei:MANN. 



ZU DES LANDUIUFEN LTOVVTG KREUZFAHRT. 

IH iu iUea€r xeitschrifl vor kurzem (1k1. VIII, s. 379 Fgg.) durch 
die unifaugroicbc arbeit von KiBw\ nud Rfihiicht die anfmerksaiukeit 
wij«r auf «las riictit uniuieressauU' gedieht von di?^ !and*fraft«ri Ludwig 
krmizfahrt hiogeU-nkt worden ist. so sH hh erlaubt, ein paar klfiiiig- 
k«iteo xar verbesserong des in manchen partien arg zerrfitteteu lex- 
IM Mruhrini^en. 

V. i'26'i fgg. SH der crdeti mattitfrti werden Türe 
sie slugen nidcr ttuverxagef, 
diu da heime wcinfich ,«« httlagtl 
ry>n ir ivcrdett fnoidinj 
die iamirt wofdet» .<*;i »MwA t»*. 
0iö lerlw seile ist stnlOR enUtelt. Wenn v. d. Hagen aus iamirt hw- 
atcllcn will Mmirc (Tir iafncric, so ist damit nicht geholfen; denn waa 
mU dun icoidt-H? Allt*i)fallM erträglich wäre noib muosfen, aber so 
IU andern ist cmnötig. Ea ist ofTenbar zu lesen: 

die jamer doVeu nV nach in, 
Jämcr dofn ist gauj: gewöhnliche" Wendung; vgl. mhd. Wrtb. s. v. döi; 
«benso Jnmer dotn nAch vgl. mhd. Wrtb. 5, p. jämer. W, Tit 116, 2 
firiutuh- jdiner dtdde. MS. J, 202. a. närh ir minnfdiehem 
-,. , . \ämeT ifh ril »ender doi. Statt ^t könte man uatflrtich 
nach siitf i^Kitvn, weou man dem haudschriftlicbeu sin näher kommeu 
«nlt; rbtuiiiü (ht dtdten ilolden 

camina. f. umvt»cum rffix.oc.ooti!. dd. tx. 14 



SlO 4PSLT, n urDWia» KraovijnT 

V. &006 fgg. iSÜ! Kwrfien also sh rate, wie 
mil den werken woldcn sie 
stven anc s(wm die stat. 

Der sioD ist dieser: sie wollen durcli blosse bescbiPKSuag ans h«laK( 
rDogsmascbineo die stadt zu falle briii^mi. ohne eijjcuUicbäu sLunu? 
dtos«r BÜiD wird si'hr leicht gewoouen, weuu mau schreibt: 

swenden äne stürm die stat. 

swenden und verswendcH ateben gern zur bezoii'hnunt; der vemiclitun^ 
oder Zerstörung im krieg: vgl. besonders das im uilid. Wrtb. mit 
versufenden beigebrachte boispiel aus Nicoluus von .Joroschin: achgi 
wsien dt man in saeh verswenden unde in fnUur wenden. 

Nicht mit völliger Sicherheit wird sich berBielleu lassen v. 3Uüi 
WO das verbum fehlt nnd mit in dem monströsen unverdrosthit 
stecken niuss; t. d. Uagens imverdroaeen treip widerstrebt dtfm r«i 
wort arbeit. Da dem dichter die apokope de» c im präteritum geläu- 
fig ist (Kinzcl a. a. o. s. 39l), so dQrtte zu scbroibea sein 

tu arbeU 
das vole er unverdroisxeti leit (d. i. leiMe). 

Wenn flbrigens Kinzel a. a. o. s. 390 meint, der dichter habe 
sag^ nie seit gebraucht, so hat er Übersehen v. 2(18 ah »tan uns 
(JeH heiden seit ond 3657 gar alle tete er im seit des lantyreveH. 



WEIMAft. DECEMBER 1877. 



OTTO AFBLT. 



BRUCHSTÜCK EINES NIEDERRHEINISCHEN LEHR- 
GEDICHTES DES 13. JAHRHUNDERTS. 

Auf einem als deckol einer handscbrift benuzton porgamoutblatto 
entdeckte ich bf>i gelegonheil der neuorduung des im köuiglicheo Staats- 
archive zu Düsseldorf beruhenden ehemaligen klösterartihivea der 
rissinnen zu Köln ein bruchstück von ftC versen ans dem anfange uint 
Dicht anint«re8Bauteu mederrbeinischen lehrgediubtes. Das Uivma d« 
selben ist zwar nicht originel: es ist eine in vielen anderen h ' 
ten des mittelaltcrR sich widerholende anproiaimg den iiu 
niedergelegten göttlichen »ittengesetzes : aber in der aiiäfühniij: 
sich die boüondere nnschauungsweise der damaligen xeit und de« toi 
fitMer« in so eigenartiger woino wider, das? eine verton tlichaiig 
bmohstüokes wol gerechtfertigt erscheinen kann. 



anu'*. Burtmr. nmts icTKnmiuncnr. tntitom. 



911 



Du pt^igainant. w«Ich«!i im j«tug6n zustande die goivi^mlicho 
und hwite eiiifa folioblatt^s hat, iat am imtereu ende nur wenig 
clmJttfD, am ohern aber, wenn man deo fehlendim teil dos eingaD* 
ges auch cor auf H vorse vemiuchlagen will, um ein gutes driiteil 
vrrlörzt. Die boiiloii spaltt-n der baadschrift sind dorch gcxogune sei- 
trnliiüeu in der woi^ü nb^c-^euzt. dasä uu der lioktiu ücito einer joden 
spallo noch zwei kleinere colomnen vorbanden sind, von denen die 
elftere von den anfiingsbnobätaben der einzelnen vente angefüllt, die 
loxtere »ber leer gelassen ist Docb nicht hei alläa versen sind die 
initialen abgesondert, sondern auf je vier solcher vorae folgen immer 
zwei eiugerQelit» , woraus hervorgeht , dass das gvdicfat in aechäzeilige 
Htru[)Lfn Al)2i't(*nt g('we9''n ißt. Freilich bat der schreibnr diese rfgt»l- 
mäsäigkeit nidt-TboU dnrcbbrot^ben. Die haudächrift gebort dem achiill- 
Charakter nacb der suheidegrenze des 13. und M.. dos original dem- 
Dflcli dem 1 3. Jahrhundert an. D^m dialeki« nach haben wir den 
Verfasser in Koln oder in dessen uragcgoud xn suchen. Da nun da.s 
manuscript, dessen decke! unser pergamentblatt bildet, aus Neuss 
tttamt. so könte diese Stadt wol auch dur entsteh ungsort deu gftdicb- 
t«a Min. 

I- . 



II) 



1& 



Hie rnovs VHiIoren wesen 
Vmraerme; ov bot^rt loson 

Vusprat* hie: du salt versmoyn 

Aigoidö. wair sie steyn. 
Ere got dach jnd ' nacht. 
Die dich van njeto hait gemachte 
Wie an got noch sine gewalt 
Nyet geloift, dye iä gevalt. 

Viere ' dyuen * heiligen dach, 

As d& dea hores gewach. '^ 
Wes geboIrsAm , gif den armen. 
So mach sich got auer dich erburmeu. 
Vütydich werk monieh doyt. 
Viren * als eme is leyt. 

Och geyn meeueet saltü sueren. 

SAn ich wil dich des weren. 



1) ufffffoc? fBt ii*«jmicA*f? 2) ynde 5) h*. iert 4) tynen? 

IE) ^- sifcd. snta^. inentio, tneniciriA, rgt. Mi?)kfir Marienlkil 6, 3 aod die Atuoer- 
\]isig dun Ui dea donknULlem Toa MfUlonbnff und 8ofa**rer "^ 



S] Mirena 



212 



PBHI^59iH 




QKIIB3, BKirCBBT. EIITB9 mKDBRBHUN. LSBKGKD. ^^^^ 




AIb d^ eynen meeneyt hals gheswor«a, ^^H 




Golds hfLlde hds du verloren. ^^H 




In der hellen is hie weert^ ^^H 


ao 


Dye eycen meeneet sweert. ^^H 




Du ^ BD aals oich neman doitalam. H 




San, la oich böse wyf gaiii. H 




Nummer en mm valsch oirkuode, H 




Wye wale di«d dir des gunde; H 

T^^'i.^^ -1 - T ^ 3- 'IL ^^H 


25 


Doits j 


;er aaib, ^m 




Wirt 1 


oirkuüde rait. ^^H 




Vfl 1 


Q meiTeu, ^^H 


t ■■ 


Vaö i 


siltfi. eren, ^^^| 


1 


Wültfl 1 


^^H 


30 


Dorcli 


tzoirn ^^H 




Wort 1 


rlorin. ^^^| 




Wa 1 


i] om teilen? ^^^| 




Der 1 


1 gesellen , _^^H 



35 Die wedder krassen als eyn gryf. 
Stede bürghe ynd * laud 
Sint durch böse wiue verbrant. 
Willich wjf drecht saichten moit, 
Die is besser daii ennich goit. 
40 Sie is die got hait gemaicht, 

Deme sie wirt, die hait geraicht.-"^ 
Voir golt siluer ynd gesteyne 
Geit eyn goit wyf ind ^ reyne. 
Vn du en pals geynen bas 
45 Hauen, of eman veert bas 
Ayn du, büyseu dynen scaden. 
Dinen sin dair af vntlade! 
Dair vmrae is dye helle wyt, 
Want dair manich man zyt. 
50 Vn hode dich oich alleweghe 
Dat du niet en sokes weghe, 
Da du eman medde drieges, 
Sunder noit oich niet en lieges. 

1) hs. u 2) ynde 3) vorhtent 4) ynde 5) geraht, erreicht 

getroffen, Tgl. mhd. wörterb, 2, 589. Bartsch Über Karlmeinet 8.290. Schiller - 
Lllbben mnd. wb. 2, 64 h. v. geraken. 6) inde 



55 



nmCBDIXB, SCHLUKMEaUKPLUV 

Die &it;t die drügen bordout, 
Teu testen sie bodrogoti werdent. 
Vn du aalt vermideu 



SIS 



DÜSSELOOKF. 



VH. OEUa. 



SCHLEMMERLIEDLEIN. 

Am CASPAX STeimt PaUDBINVtl,' ^UAÜTAK PABTIS, BSgUISlTVM PaiMUH: 

VOLUTTATIBl'S. 

Vel cum epicurei». obBopbagiü. bibaculis, lurconibos, belaonibua 
et caet^rü gaUe proceribus aaepius helaonum cantileDaa Schlemmer- 
Uedlein usitata» sf^quentes canunt et rep«tui)t: 

Vi^itti lurcoue». coinedoneä, vivite ventrea. 
Nemo noBtrom fn^ etito. Me mortuo misceatur terra iocendio. 
VLua bibeot homines, auimalia caeteia fontes. 
Qui sermone placet, tacitunia »ilüntia vitet, 
Qui canit, &rte canat, qm bibit, arte bibat 

Kracuare scypbos uostri potuere parentes, 
PossninuB et nostros »vacuare Hcyphos. 

Bde, bibe, lade, post mortem nulla volnptas. 
Fries ^ sauiT, spiel und leb stets iui sauss, 
Denn nach dem tod wird nichts daraus, 
dich voll und leg dich nieder, Steh aufT und füll dich wider, 
}«y aus leber und luug, U&s heiat geschisäeu über die zuug, 
lIh Bcbreibt der gross Alexander , Vertreibt ein füll die ander. 
Bistu voll, 80 leg dich oider. Steh auff und saulf nur henvider, 
So vertreibt eine volle 6aw die ander, Das ist die regel Alexander. 

Vide Lutheri ooUoq. 63. 

Adsint iul inceptum. Alle Schiern merhrfl der mecuui. Nisi quia 
adveuerit, vapulaudus erit 

Capi, Capo. Cupernaum, Nemo dicat Penal. 
(^aiiuiu|U(^ vult esse frater, Bibat bis. ter vel quater, 

1{ MÄnnwrii'i <Ut konlj;! liitiliotJif'k /n K<'!iI(;sIu"T7 (nr. 17511 Ul der crat«ii 
hSlft" «i»* 17. j:Ui r)i luiiivrU in xwei starken iiDartbamleii- V'ei^user dttssflllMn Ut 
-in, I.ic. raei]., gvU \U^2 la Neidenl-Tirg. über ihn noii iM?in Iiitit#rla«- 
->: vgl. Acta tiorass. tum. 1, lää f^.. iltv fostsclinft der A>»d- AIV. lU^hu. 
L iiBil 0. äcliaiio, WiMonacb. JiluuaUblUt«! 1877 U. fi. 



ÜH vaucuitum 

Ribat semcl onin socundo, Donec uQiil ent in fando. 
Bibat Hera, bibatHenis, Ad bib»Diliizn nemo sorus. 
Bibat ille, bibat illa, Bibat servus cum ancilla. 
Blbat Abbas cum Priore, Bibat Coqaas cum Factor' 
Kt pro Rege at pro Tapn. Bibanius vinum aiue Aqua. 
Et pro Papa et pro Rege, Biliamu« öine T^ge. 
Haec est Lox potatica, Amicomm »pes nuica. 
Quicunqoc nou potaverit, Snouä esse aon potent. 
Nihil prosunt vina, Nisi sit potatio trioa. 
Kon solum Irina, S«d Utnia, <|uate!'Da, quiuu. 
Aqoalis linipba malodiota. Sit a nobis interdiota. 
I'onens aquam in Falorno. Sit i^epoltus in infonio- 
Et durat liaec. Hegulu, In äempiterna aecula. 
Meum est propositum tu Uberna mori, £t vinum apponot« 

siücnti ori. 

Propino tibi iwctüoiu, amico optinie. Kespondebiu ad placitt 
prafsenti tom{)oro. Günstiger Horr and Kroun!), Ualt mini vor &b| 
nicht, Dieas Ölllsslein ich euch bringen wil. So Wel darinnen tc 
Rtinda , ßunda . Bunda , Runda Bi nella , Rooda , Ronda , Rnnc 
Ronda Di noUuU. 

Er setzt das Ölässlein au den Muud , Kr triuckt es aus bis anfT d( 

gmnd. 

Polir, Polir mein lieber Oompan, Lasä dir dan Bier zu hert:: h«i 

Kr hat sein ding all recht gcthan, Sein Nachbar sol ihm -i oj 

thon. 

So schweben wir aufl' dieser Erden . Und können doch nimmer rtüchef' 

werden. 

Also leben wir in dieser weit, Doch fragt die Mdtter wo blel 

(las gell 

Ich hnb mein tag kein guU gethan, Und hab es nix-h nicht un äuti 
Das sibet man an den federn wol, wa8 ich för ein Vogel bin. 

Seid lustig ihr lieben Brüder, Hin reiches Weib bringt ob widej*. 
Eine reiche Jungfer muss widorgebon , Was gekost hat dos Btudciul 

leben. 
HoR est pocnlnm nostrum gloriosiim . Kt nobisi gratiosnm, KI« 
vatom fac, fac, bibe toium ottra, ut nihil maneat intr;i. dopoue, T« 
laude prosequemnr, pocolum, per poculn poculorum Amen. 

taeti BuTbales Triacket frisch fort 
Seid Perüoualefl an diosom Ort. 



RCIU.XMKIALUaU.WH 



215 



tast nichts iü fondo. Das GlJUlein Buiido. 
Salu» tibi ilen- Uriau, Prosit tibi Herr Qaardlan. 
Ich bring et; <lir mein guter Comjmn, 
Habt danck, babt danolt Herr Floritui, 
Sätzt an and trincköt, Setzt nu und saoffet, 
Das Glassleln staoket oder entlauffet, 

bt niclit rein au£? inapicito, Iflt noch was drein? aoimadTortite, 
Tbat recht judiciieu, Nicht faforiaireu. 
G« ist rein aas! Laetamini, So leben mr im Saoss! gratukaiini. 
In gesundheit oportet. Kein aus confortet. 
Sic uoa oportet, So lang daa Bier wert, 
Ronda Jncb, Uoscha, Frisch. 

Mare Palatino bibimus. ne gutta supersit, 
Und« suam possit musca levare sitim. 
Bier capnt ascondit, noo scaÜs indigot uUis, 
SoHsitat in Stimis, mirabilis intua in himis. 

Acli, do Hebos Bier, wie wnl schzaeckst du mir, wenn ich st«rb so 

bleibst du hir, 
Stirbst dn aber ee al» ich. Ach wie trostlos lest du mich. 

Ihr Brflder singt und stimt mit an 

Runda dinellula. 
Ein ieder schreie was er kau: 

Honda dinellula. 
Gut ist der AVirt, gut ist dos Bier, 

Ründa dineUola, 
Ein Schelm i»tä, der nicht schreit mit mir, 

Kunda dinellula. 

Das QlaHs soll nimmer stille stehn, 

Uanda diuellola, 
Auff Gesundheit soll es nmbher gebn, 

Runda dinellula. 

Wer nicht die Liebste hertzt und kääst, 

Runda dinellula, 
Unwürdig seiner Liebsten ist, 

Runda dinellala. 
Oramb oeuit ihr Urßder acht der Schaotz, 

Runda dinellula, 
Kün feiges Hertze krigt den Xrantz. 

Runda diueUula. 



216 




Singt, springt, klingt, triuckt, liertKt, aclierUt und äcliroi^^ 

Kimda diuellula, 
Es ist versoffen aUes Leid, 

Rimda dinellnla. 
Ünä wenn ihr dieaea habt getUau, 

Kuuda dlDelluLa, 
So stimt das Rimda mit mir an, 

Runda dinellula. 



Weil J 


D bricht herein, 


Musa 


1 

Dgen sein, 


Zwo h. 


lurzen Scbwantz 


1 


r 
iens-Gaus, 


Das Le 


BS wol zu Tisch» 


Kuuüa diueiiula, 


Die Flügel geben Federwisch, 
Runda dinellula. 


Sie dadadadert mit Geschrey, 
Da da da da da da, 


Gick, gack, gick, gack rufft sie dabey, 
Runda dinellula. 


Drumb rupfft und zupfiFt diese wol, 
Runda dinellula, 


Sanct Martin eine haben soll, 


Runda dinellula. 


Sanct Martin bleibt bei seinem Recht, 


Runda dinellula, 
Weh dir du armes Ganssgeschlecht, 
Runda dinellula. 



Gibt uns Gott wein, 
Bis er von Hertzeu, 
Wird doch gespürt, 
Selbst hat befohlen, 
Und nimt kein Gelt. 
Der ist hierinnen 



So trincken wir fein, 
Treibt Sorg und Schmertzen. 
Das unser Herr Wirt, 
Frisch Wein zu holen, 
Wem das nicht gefeit, 
Nicht recht bey Sinnen. 



Trinckt frisch umbher, Die läng und die quer, 



sc IU.rMHKIIMIU)LBi:i 



SIT 



SpUet liöii Kr»gfin. Uud wascliel den Mageu. 

l'hiit auch allzeit. Fein redlich boscheidt. 

Kelirts uuler öbeii. Dan l»l zuIobi*u. 

So katt«iJ5 aucb. Die Alteu im Braucb, 

Wenn Ao vor iahreu, Eid» lustig mirdn; 

Bt-y jtid^iii ScIuiiaufiH, Sie truncken rfin aus. 

Sein m& znlesen. Doch klug t!&wet»iit. 

Drtimb ohne Schertz , Trinckt anff eiu fnscli UltU 

Pommri^oh Tröncke, Dnii g^ute Sclilöncke. 

Buy Zeit und Fug. Da mu^s man seiu klug. 

Erristbafft und hürriseb. Bisweil mit uSrrisoh: 

Donn Schertz uad äcliiiupff, Mit Ehren und Glimpff. 

Fein zu vertau»<dien, Kan wul binruuacbea. 

Drumb ffilt es hin. iSo viel ist darinn. 

VoB Safft der Tranben. Anff Tcfitachön Glauben. 

Wem es im Kropff. Fm Magen und Kopff, 

WU Uolubt äcbufl'en. Der gebe schlalTen. 

So trinckt man , Cnd tlQllet sioh an. 

Ob au dem alleu. Uoit hat gefalleu, 

Ob auch dor Leib, Gesund dahe^ bleib, 

Ist, nach den iabreii Gins zu erfohieu. 

Holla was bin ich ui^nisch von Öian? 

Das ich «8 wage, Hirvon was sage. 

Weil solches auch Heyn» Trinckeri nicht taug. 

Darumb schweig ich, Ks thu das voi mich. 

Doctor, Magister, Pastor und Priester, 

Die ihren Lohn, Doch haben davon. 

Ich kans verdorben, Und bald vcrkerben. 

Mich wiv bowuät, I^raucht man zur Lust, 

Wenn ich schüu wüst«, Wie es sein müste, 

Muss ich doch tnmm, Ja albcr und stumm 

Mich oft erzeigen, Und t>till& schweigeu. 

Wo iät meinea Vaters schwerer schweiss hinkommen? 

Der Penalschmauss hat ihn hinweggenommen. 

grosse i|ual, ic)i armer Peual, 

Das kann ich nun und nimmermehr wiederbekommen.* 

Wenn ich an meine Scbtnckou thu dencken. 
Thuts mich i» ueiaem ilertzeu sehr kreuckeu. 



I ) liu muaiucnpl LiUücn eU-ltt ewei rcrsicU«D qIdu tü\ho. 



sie 



FBICCUllltll 



Die Wörett« giit, von Sohweinshiut. 

Seil ich nicht mvihr iu meuier Kaimuer heackeit. 

Wenn tdl gleicl} wolle Ober alle Berge lauffen, 

Uod meine Haaru aus meinem Koptr rautTun, 

So ists hinweg, ich behalt den Dreck, 

Mass endlich noch dnn Kleid vom Leibe verkauffeo. 

Die gft&tfi tbritäD auch gauU nicht vergeftsän, 
Mein K&ss und Butter rein autfy.ufroäsoa, 
Kin Schuck (MJIer acht von ziegen j^maoht, 
Sic fresiten dreiti, ahi weren äiu beHessen. 

Wenn mir nur eine Warst were flberbUeboD, 
So wer ich armer Spulwurm noch zu&ieden. 

Wolt lauffen behend und kauffen coveiit, 
Meine wfirme widor damit zu contentircn. 

Die gttste sich weiter nicht thaten schemea, 
Die Bischer eingesampt hinwegzunemeu, 
Die strfimpffe gut, den schnür vom hut, 
Dürfll auch dazu kein eio einziges wori reden. 

Wenn da« mein Vater hette sollen sebawen, 

Wird er sich itzt hinder den Ohren krawen. 

Mein Hohu Peoal, wie steht es 8o kahl, 

Möcht einem doch lur oioeu solchen schmauss ^ft^wen. 

Wenn ichs gleich wolt der Obrigkeit ansagen. 
Und meine not mit weinenden aug^n klagen, 
Wfird ich agirt nnd abgeschmüt. 
Endlich noch darzu ins loch hinein getragen. 

Het ich mich noch ein wort verlauten lassen, 
KOnt ich mit frieden nicht gehn anJT der strsesdn. 
grosse quäl, ich armer PeDal, 
Mu58 sehen wie m das meine verprasun. 

Wulan geduldig muss ich mich drein geben. 

Mit Schaden lernen daa ätudenteulübeu. 

Gott hal es beschert, nun iät ea verzehrt. 

Kr wird uns wieder mit Butter und KtLss versehen. 

Hix et »fimilibuH potalonim (Uintiunculis, SaufiTliedem, sfilont av 
pracsertiüi hit-or pocula sanitaüit et rraltiruilutis ut rocant. quotidie 
obluctarv hibaculi« itnos üoratius ita dupingit: 



■oiatnuBLUutuuK 



n9 



Nos numerus samuB et fhigo& rontiqniere nati, 
Sponai Piwielopw, nebuloue^ Aldnoiqae 
In uuU^ curaiida plus aeijuo operala Juventus: 
Cui iiulohraii) fuit, in medioa dormire dies, et 
Ad etrei)itura Cith»ms cßsäatuni duccre curam.* 

In horum bitiaculorum aumüro fuonitit Sardanapalus AsHyriorum 
Monarcba, Ott>Uiui4 Uomauus, TimocreoD Uliodius, Oermani duo Siouiu» 
vi unus Netipoli sßpulti , quoruin epitiphiH iiu lüguntur: 
Cum U* morialem aoria prueseutiboa exple 
DtiLitiis aiiimom. post mortem nalla voluptas. 

Heuit liic .^itUK est OQ'ollius, Bub^lu« Hiholus, 

Qui dum riiit aui bibit aul nnuxit. Abi praßceps. 

Multa bibeuä et uiiiltA vuraiis, nmla multaqne dicens 
Ipse viria, jaceo Timocreon Rhodius. 

Vina dedore neci Ußrm&nuin. vina sepulchro 
Funde, sitim uondum tiuüt atra dies. 

Vina dabant Tiiam , niürieni mibi viua dcdere, 

Sobrius auroram cärucre non potui, 
Osas. merum sitiunt, vino conspcrge sepalchrum. 

Et calico epoto, cnre viator abi. 

Valete PoiÄtorea. 
wein du edler Kebeneafft, 
Du bist gewesn tucins Lebenskraft. 
Erquick aucb nu mein dürre bein. 
Die alhie ligcn g&r allein. 

KOVIGSUEHG 1. I'U. U. PIUBCmilEB. 



BEITIUlJK AUS DEM NIEDERDEÜTSC11>:N. 

Hnd. mDHd. 
Ein soltt^net) wort ht mtnul, haufmi. Seib. qu. '2, 389: roveden 
der MH Soisf ruto' tw Aurochtf- cyn pcrJf vnä IUI muud luippen. 
Bs ül wie mumi iu os&nun<i, wie muth in teissmtäh ein individuali* 
«■»rtea all.«, »mth Iniateriu«) in ruHlhapfUi. Man vgl. aDch engl, mound, 
•rdhaufeu . giabhügid , wall , dumm . »cluuize. Diesi'n ist also kein 
l«hnwort. 

It Vgl HütaL Kf'uU Üb. 1, 2, r. 37—31 




Hnd. rn«. 

Maiiiib i'oniiuiüi^liub wort, das gewdhnlieh auu Jörn lateio gelütut 
wird, ist, recht besehen * ^nnanisch. So weiset maa ital. lia, fnaX» 
lie, hef», IUI laL limun. wirklich aber ist es ami altndd. aiia geflOPStiU. 
Zur annahiut> dieser form liürt'tu uuid. vUe van ohc, ^iidruso (Gittti. 
Arzneib. 41) berochtigun. Anlautende wl, tcr haben mcb, abgesehen 
Von neueren mundurt^n (z. b. fräid fOr wr^d) zuweilen echon in älterer 
zeit XU //, fr verhärtet, vgl. fr. /Innc, flaltcr, f'roncer; eugl. frame. 

Mnd. rArbal, nftbiU, 

Das in Luthers hiheläberHßt7.ung .^o oft vorkommende ßrhass 
wird in der Magdeb. bibel von dem üb«rsetKer gemieden und mit tfor- 
tian oder vorder widergegeben, Sonst aber ist ein entsprechende« mnd. 
vdrOtit niuht selteu. Es tindet sich z h. Aesop (Rofl'ni.) 12. Tii 13, 13; 
19, 116; Lub. Chr. 2, 260. 290; Braudau 4a&; Su^senchr. 49; LUiuncr. 
Hiöt. VL. 1, 21, 5'. Ausserdem erscheint auch vörboi Brachw. Chr. 1, 
3Ü0 ur. ä; vorhais m^ Siishenchr. 17; vörhet Sftndenf. 7t)8. unzweifel- 
haft tat tor in diesem compositum ein adverb, vgl. Gr. gr. 3, 214 

Kinc gldcbe Versetzung dea bestirnten adverba und naciiaetzung 
des beätimmeuduu liegt uuoh in näbai (besser uach) K&meloi» 344'': 
Valentin lep eme vti^e tutbat. 

Mail, drndeleii, kühlen ^ kUt«. 

Bei Niesort 3, 216 lesen wir: dtU inen i» dem gcJfkhuß ntogke 
dendelen oder huyehn mit den klAte», iH*fr men aoldf ändert ntv- 
geik nirym (I. nich ai) spUcn , dar mm gdd mwjv- vtrlcsat üdvr jfcwiM- 
H€i», suh pctw unim marec. DendeleH ist tändeln h. ). spielen. Aus 
hoyfhn will N'iesert hovficn macbt'U, und klfütu soll karten bedeuten* 
denn klntt-tt tieien strieke papier. Wol bezeichnet ktwldc, klatte, klaise 
(eigentlich ftchniutx) ein achmulzbuch, conceplbuch, klattpapier oon- 
ceptpapier, löscbpapier. tiher kfä(ctt (für ktdteji) werden hier kegolklJ^tz« 
sein, und hojf^cn muss in kot/dcn (kugeln, kegeln) gebessert werden. 

Und. Mbflwen. 

Zu den merkwürdigen wörtom, die sieh fQr ein Idiotikon eignen 
sollen, rt'cbuüt Niesert 3 s. XXVI schäwen, wükbes iluu H<ii^booeu^ 
bedeutet. Die stelle, wo es diese bodentung habeu äoll, steht s. 342 
und lautet : sc {die Röbraeu vor Soest) vHtreffntgedm (schändeten) jttf- 
fcrtt yeisUick vnd werUick vnä schumeden it^nc fnruwon. 

Wie PS neben 9c/u) oiu schöto gab, vgl. Henning 32*: irrxcAütf 
At an schow stfn narJ , so mag i*s nobun uchäivm ein '' ' n 

Auä dum hegiiffc horrotc, vcrctt gieugen einerseits 



m 



nnTRÜm act dkm mvnKtRmtmirintff 



«I 



<i2urfiH«r<?, anderseits der von rerenri hervor. Sowol „sich onthatten 
al» „mit <1> ' i 'tr scheu httbandeln ,*^ was sich ohn<Hlityt b<«rflbn, 

neisi». MCtar. i, 246: dat men ae (die mit d(«in banne botcgten 
Sueffierl soUe .^chutoen (meiden); Dan. IdH: dit lanu- Iwst sirJc ni fni- 
h»lde\i woldf, dar nick eJn JiUr hettt naturlick schuweii HtUde. Sik 
scAutcv.7« rfVbrt hier ud lieu iKtgrifl* :iik etititaliieti. 

Mnd. wladMhAr«n. 

Nach dem todc Philipps von Schwaben cnüiess Otto dos gesiim- 
m«1tc krit'gfivülk. Von diesen lauten Hagt die Sasaentdir (s. iVi), dam 
«i^ teil« zur arbeit zurückkehrten. &cn- ce/ ok tvinduchurt-n hink. 
Priscb. der 2, 451 diese stelle anfahrt, versteht anter wiiidschurcn 
httntfc» (crlumpt ufehen. Er iiiass schurm für schdrt (zerriflnen) 
genöuimen nud sieh hitiU in f}iitk gcbüs-iert haben ScheUur deutet 
durch ..betteb flohen," was nur geraten ist. Nach dem Uvl. Idiot, ist 
icindvhur = wildschur. wolfspeli. Alles paast nicht recht. ScMren 
müa» eins der so hiluHgcn partloipe mit fehlendem */ sein. Windschti- 
mt bessert den wind schürend. Die arheitsohenen kriegskneehte 
haben sich aus Verzweiflung selbst erhangt, oder sie siud wegen ihrer 
Dbeltaten göbängt worden. Als gebongte Hcbflren (erregen) sie wind. 
Wir gewinnen so pin beispiel für eine volksnioinnng , welche hei Gr. 
MythoL • mi erwähnt wird. 

Mnd. cKtfeiurcn« «lUielt. 

Seit der wider herausgäbe von Kerkhoerdes Dortm. Xteimchrooik 
(Z. d. borg. G^. Vtir. X) erhielt ich durch herm dr. Kübel in Dortinond 
einige besser<^ lesart^n aiui einer handscbrifl. Dadurch wird sowol das 
auflUlUge etUsiende v. 1:!H aU das unklare verscJutid v. 177 beseitigt. 
V. iSfi findet sich entslinufede , welches aus entffengede oder enipfrjigcde 
entstunden sein muss. [Cben so steht v. 184 gestiegen statt yefftegen 
oder gepfiegcH fßr ijevlcffen. Der vers lautet nun bericlitigt: Krifter 
Fnderik enifenyedß ein bein, d. i. dem kaiser Friedrich entzündete 
cioU ein bein; vgL Teuth. etvtfengen^ entstehet, etUsttnde». 

V. 177 ist vUheii statt nerscA^iW zu lesen. 

"Si. nettt«, nuBp. 

Im mhd. wt>. l^sen «ir: salimettte hieber? d. h. zu mt\'Uti von 
m*sUM, määfi-n. Schwerlich! l>as wort scheint von MiUbl deutschen 
oder Nieder deutsch eu aus nwisc eulstelt zu soin. Die reinutcderdeut- 
sohe foiTO dafür ist m^ite. 



sss 



WOIBTB 



Ausser salmiesie (FriMh). (lesBen niederdoutfiche forra (sp'':— '' • 
wie SfdfJcaittf^H , salil^pcn und mUfaä zur hi*/(>ic)iniing des BaK 
aiii küchherde dieat, findet sich noch 

i, iu Waldt'L'k mestc = 2 spiud. als gotraideiuaüH. 

2. iu Südwestfalen Mestc ab hoUkoblenmuss. I moste =^ "„^ taio 
(vgl. got t^injo); 5 iain = ein fuder. Dazu komt noch nach Krisch 
J, etil: 

:t. in Schlesif>n mestv =^ schacbtel uud 

■I. siaarwesite — st-aarkaston. 

Frisch soxt hinzu: ,.ist rielleieht vom b^üimisclicu mäsk, pifxU/* 
Zu staarmostü vordicut augonierkt zu wArduu. dft^iK der ^tuir- 
kast^n iu SQdwestfalen ausser sifrAL-akastt'n , sj»äl.fhi'i^ ouoh spräls- 
rnmp genant wird. Aus dem laniiliuiLuiimen Saltnimii (F. Dortin. 4« 
270) iat auf nind. saHrumpy m. = salzoiL^ste zu schliCäseu. fis stihwut 
indess, das» ^wälsrump und saltrump ui-sprfinglich beide j,'L'riIt« in 
cylioderform btizeicbueu. Sie kouteu so leiobt, auH Amm hubUin lu^- 
stAck hf^rgesfcelt werdeu. 



yiederrlicln. qaemel. 

Vilmar Idioi. 309 verzeichnet „qttctisrl. m. dicker bauch.'* B«i 
Lac Arch. 6, 290 wird unter den gegenständen, welche „die horreu 
von SL Anihoniws 7.u MieUipim" einem „graven zn Blankenheim*' bfli 
meinem horbstbetjUL-bc bereit halten Bolton. gonant: ritt i^ücnsvli, thrüi 
ein füll kannc. Das wi ofTenbar ein hohtgcachirr (kanncntopf oder kau- 
neuknifi). Rs p:is8t nicht, was der hg, hh^ Fublas Idiot, s. .*i7! ;iaf(lhrt': 
„eiaernt^r ring am bergwerksktibel . woran das seil gemacht wird.^ 
D&üt gemeinsame in den drei bedeutungcn iBt das merkmal dos mil- 
den. Dem fjunuri würde ein rein niederdeuUches qnrntd odpr tpunirt 
entjiprechen. Unter Voraussetzung des nicht seltenen wfd'^'i- i"ii / 
uud k bieten sich tnr vergleich ung dart quinkfl , beere; , -ns, 

rundtanz, tig. winkelzng; der fnmilienname Quincke = ags. n'nce 
{trociilca) , wie quirke ^=~ ags. vice. 



Nd. wblnne. 

KU. verzeichnet schitu j. schin, furftires capitis. Wir greifen 
daher wol nicht fehl . nenn wir flir sQdwcstt üchifinc dieselbu Verlan- 
tnng annehmen, welche hei vimui (häufen) statthat. *Sr/iinw! entstand 
äonach aus sK-imba, densen zusammi'ohang mit Schimmel , sctmbat (Or. 
gr. 2, I>9u) auf der band liegt. Vgl. alid, scina. mhd. sehin: beida 
werden zuDfichnt aus scimui nnd ftrhinw entstanden sein. 



■dtkAoi ADS Dm imamnamtmmi 



s» 



Nd. d»l» ftt nnd dA In aturufen und uireden. 

[Ke hier in Mraeht kommumlon tUWo der sQdwestf. volkespntohe 
liun du g^ut(finsurii(> , ihi.>s ein praedü'äliv (»ubstiintiv oJer adjecUv), 
uder auch uiuo nichtige advcrbialiscbe bestiuimiiüg dem vou den par- 
tikein Ja/, a^ da eiugefOhrteu subjecte vorausgehen. 

Beiapiolo. 1. Du icans mit lotcctt hu nette at dat was! Bu 
nette at se suwjen! At k^'^nte hier mit dem voIstAndigea dat vcrtaoBcht 
warden. Genau so »tcbt Bpaniscbe» tpte: quc hanita qun es! qua bim 
{He eaniaban! Aach darin sobeiuca beide sprachen zu sHuimeu, da^s 
dpT naclidmck Termindert wird, Hobald die partikel wegföit. 

2. Du schimligc rw da du hüs»! Bu /wtee (fotse) da du 
hüm! Ikotfewäftketv (trockenwascher , achwltzer) da il »ind! Anch 
hier kAnte dtti fTlr da eintreten. Man vgl. franz. qu^ In htJir.mr qur. 
/Äai-t.' auch das mhd. Got vaier un.ifr dti du büit, worin (Jriimu 
{gt, 3 , 20) das thl dtl in du da umstellen mv^chte. Toser M ai 
aa {dar). 

Vi. kattcnwuss, lid. datuneBbarx. 

Das wort daumenbarz fehlt io Gr. WH. Es findet sich Frosch- 
meuseler Rüy: mit daumenharts a/s wd vcrklebeti. Mumer hat den 
annen Reioike aus den zürnen des huude» gerettet. Darauf bedacht, 
den übel zugericbieten zu heilen, holt er nun verschiedene mittel hör- 
bfti, die er auf die wanden le^ und mit daumenbarz verklebt Dau- 
mflpbarz dOrt'te das aus kirsch- und pHaumbäamen rinnende gummi 
ißiü. BekanÜich ziehen kinder dasselbe fudcuweise tiber den daunieu 
und bilden so eine d&nne glimmcrndo docke. Diese mag man vordem 
mitunter zum verbindeD der wunden beiiuzt haben. Die bierin liegende 
erklAnmg scheint darum einer anreihnng an daum (ma.ise zum zustop- 
fen, zapfen) vorzuziehen, wi^il l^'ztercs offenbar roü der daumengostalt 
eines Zapfens beuant ist, Da/n komt, dasa, wenn die obige anuabme 
richtig igt, wir auch wissen, welche bewaudnifa es hat mit den sonst 
rätselhaften namen jene» gnnimis: katzengitmaii , katsenglimnier, katzen- 
klar, kaisengoUl, kattfnuass (Iserlohn), kattengdd (Dortmund. Soest, 
Waldeck), haitensnwidcr (Unna), kaisenki^ß (Hessen). Wir wissen 
dacw ferner, doss Kollenhagen diesen zug seiner MumergcschiL-bte nicht 
ans den Hngern gesogen, sondern aas der flberlieferung geschöpfl hat 

F&r die i^üdweättälischon Synonyma hantnpiük, hanensaiicer, hau- 
wrsaiw^, haaensnuader felüt nocli der nachweis eines äbalichcu bczu- 
gns auf die ti^TMu^'e. Köule das dem AsklepioB ^brachte opfer eines 
httliDfe in einer soldion seinen gnmd haben? 



25t 



Nd. hiui«Min« tj. 
Wie das in dieser /fitstt'hr. f., ;*h orwühute fMhnrt^taum nicht 
genau mit mhd. handtaum, mnd. haitehalkeH znsauimCDf&Il, «o winl 
auch ein südwestiiiliachei* tiatietumi Ptwa« auderen stMn, wpil lexteros, 
BO weit mir bekoiit, nicht den hanebalkeu im hnüätt beKeichncl, fQr 
welchen bei Uorlobn lutnettjHokd (ht1ium.}och) gilt Unser hnudpüm 
tritt in zwei redonsarton auf, nfimlirJi 1) da hiM niz (an tc hanfhöm 
= davon kräht kein hjUm, das bloibt gebeim. und 2) imi «t ttümwer 
tüitfr te han(4i<im hti>tn<.-H ^^ man hat nie widei etwas von ilim gehört 
ffancbö/n wird de» bäum bezeichnet haben, unter weleheni gemeinde- 
verBamhiDgen nicht hlosn ziu- helustigung (tanz), sondern aa»ih xur^ 
beratting und zmu guridit« Kühalttiii wurden. kur/.um den heiligen 
bannt, der den westÖÜischen und niedcrsächsischun fj^en oilcr tjfgifeH 
schatten ga)i; vgl. /y Ae»op K2; tip rlflH ty'ßß'H Neue S^-hrai- ÄO. Wia, 
gan^ auch deu ort. bezeieüuet, wu gegangen wiid. so drückt /W» oder 
tigg deu plats aus. wo für bam*m gexieben wird, altio den baner- 
gcrichttplate; vgl. fthtm oder tujijvn und Aber die bestiramung der /^(»H'j 
Kchambach« wb. Eine alte erwäbuung des iiamena lindet Kieli bt 
Seih. Urk. 42: burriclUcrc in suis fottvcntionalUftts /^maiI inthjo Tif dic^\ 
iw\ Auch in SflddeuUchlaud muijs der plutx des habufinbaumt! umphUg- 
liüh ein gcricht^plat/ gewetieu sein, darauf deutet unverkenbur da<< auf- 
hängen des Hchlcßd». Ob aber der namt^ hahnenbaum, fiam-iKfin wirk* 
lieh nur nach dem darin ausgestvlten prciahahne gebildet worden ist, 
das bleibt noch weiter 7.\i erforBchon. Wahrschpinlich wird sicli '" 
Vermutung (d. Mjtb. 6:i6) nttch hohtiitigen: ,,möglirh wi'ire. >. 
bekebrer einen heidnischen brauch, hähne auf gipfeln beiliger hAumn 
/u befestigen, schonend, ibnon auch eine stelle auf kirchtörraen ein- 
räumtcD. und dem zeicheu hernadi nur algenieinere bedentuug unter- 
Ugtßn.*' Schliesslicli mag nocb an den gttUimatHbi ßaiarr. der die 
einheriar weckt, an den bahn des heerwsgens, des brantwagi^ns und 
des erutewagens erinnert worden. 

Xtid. Ual9ke. inbd. italboom. 

Das mhd. WB. bietet stalOoum mit einem ? Mit recht wird bin- 
KUgefUgt: ^schwerlich siud, wie Grisuu zu der utelle vermutet, tiam 
gemeint." Er mufis dabei an ahd. niefhon hesponis gedacht halKtn 
Unzweifelhaft sind unier den Atalbänmen wirkliebe bfiome zu y— t '■ ■-, 
unter welchen gemeindeversamlungen. beziebungsweise gericl. 
gen gebalten wurden. Solche seit jahrhundertm ge^chnnleo bAume 
dient*>n wol die urniärt-n x.u hi'issen. In Noi '' ' ■' l t' 

eichen. Zu UpstallesbOm iu Kritslaud vi > < : 



mn^OK tV% DKM mBrnBUBTTSCtlBV 



Mf. 



ilrcti eioliou. Bei dem costnun Hageo Im oi^mHIh Broiii«!! war eiiit 
sSttlfh-, autor welcher goriolitlicliu vorhaudluugen vorgenommen mir- 
Urn ' ' fujrta castrwm Hagtm propc quercum tfulgaritcr atalekr 
B'f- 'i. Eiu StaU'icktrH liegt an dur atrasae von Buchum nach 

Kttiea. atai wird ä^/« = goriehtsätelle bedeaUn. 

MniL f-eln lös lii'blirii. 

Aesop (Flofftai.) 7, 3. i: he (der hnhn) .«t»-A .«t.t um, he en haddf 
ggim.los, sint hardr hy em stnut ein vos. Der hg.: gein los hrhhen, 
kein arg haben, nichU boses ^ich veriiiuLeu soin. Ab^' nach 16, r>ä: 
gt^Hedige harfi, ik ÄrWtf ein los trän dew -su/tw» ycitod'ü rfyr* bedeutet 
lös lt^tlung, befreiung. Lvs hehhtn ist also froi »ein. Daher iniWB 
nbigt! st-eDe den sinn haben: er war nicht mehr frei, »s war ihm 
nnmögliob %\\ entkommen. 

■nd. wer Ul 

AeHOp 9. 7. 8 sagt der woIf: dm ofdcn sank wer ho wer ho' 
sunift: mm m^ na utidc icapcn jo! Dieses wer ho! eutsprichi nicli! 
dem mhd. woch wohri woch! sondern teer ist w^hre!, dem die iuter- 
jectiOD /i«' = fat';! Kugtifügt wird, vrit; h<)utß ein /h^ dem hiilpe {hr'l 
IfÜ wird bald vor-, bald uaebgesezt Vgl Dan. lid: ho ko! «er klopf 
d»tt Ott ? lind vbd. IGT : io sweive ein prcdicant ho •' 

Was den ?.« dieser stelle von HolVmaan angettihrten aüdweslf. 
hirtenrof hei ö h*' bt-trifl. so will Ich bemerken, das« derselbe im mnd. 
A<h/ vt lautet. Mi»v«r8tiiiiden ist er häufig genug, 2. b. wonn man 
dieses rufen eiu löm^ ueut, oder wenn von Steinen und andere darin 
eiuMi hirteugott Loe haben Anden wollen. 

Mnd. merkcti. 

Mnd. merken bedeutet auch prüfend beurteilen. So Ae^op 14, 77: 
w\tli» dif sttlven merken rechte ^ gy ftt/f aih «n» eimc siechte. Ebenso 
Ü, 13 — 15: A« vraffrde^ war he ein htivc neme , dal eyner fxi*ii o.'m 
gueme. dtir /te de meuie nu/ddc merken. De meint hier nicht die 
b&uuie (Hofl'm.), sondern die axt, dertni „maofat" nach 4. b und ü 
«nt vorvare» werden konte, wenn sie mit einem Ae/tv versehen war, 
" " ' ' t ;tn ein h'dliTmerki gedacht zu haben, womit ntan die 

>me versah. 

Mad. rftr«. 

A«Mp \% 38. 29: io hant de ^ro^we den man vornam io sik 

'•ler rttr. Glossiert „var, dohis, nrglist.'* KIhI. 20, M 

"■m uhopaan,«. welobcj* sich vortrug wie huiid und katz<^: 

• r ge lange Uciven. Uloäsicri: „ttar, angst" Der oontext 

XvmiCtMi. r. DUrMrRB FUOALIKltlt, MD. IX. 1^ 



S26 



wöitfrt 



vnrlaDt(t. bciilo mato eine hindere rleabtng. Mao ItOnt» an niiiJ, ti 
farlw (Wigi^. 2. 42: inT rnt^n, jtnuc ■■■■ 

doukeii, WPÜ sich dinsem bi'^riiTk- oho« z -ij_^ ._ _ . ^ __ . „ . 

anreihten. Beswr nber denkt mun an vAre, Turoht, gdfkhr. woran» 
wuifcere hegritV aufgeregter Äiistand, auPrpgtiDi; UervurKtili'.tn l(un( 
Afaii vgl. Numeli« 24^": do tntc wtm de kolve ykant^ Ar si/ruttk up 
biitUr vare (frohtir aiiErogung). 

Mdü. tluutten. 

Acsop 19, 3» tgg. heisst os: gülden rruntj wo lange Met ht 
iffieesm m^u hcgei; dat da eins woldrsi mit nttf gan dorth Iwt 
dissra utmrA- fdnUj mit vrondnt dissi: hUmum sr.hmtcm nnd*^ der 
mh douwcti. Dor hg. glossiert douwm dnrch lürmen, WAb«i 
wahirächeinlich an d&int (fi. ir.) gedaujit hat. Aber muo leidet 
aulTasiiuii^ iticlit Ihmwm kilnt« dovtt» gedcliritUKtn wt^rdon, nichl 
dotfCH (tobeo) döMVfltt. ncdoott^t doHwen, iric inbd. huhif'ren, siogft 
so gäbe diis bei orgfui/tt-m ht>ren eiiion guten sinn : über huhu 
frumdwurt. Wahritcheiulicli babun ^rir liiur den idiirul timas ischi 
fortnigeu dotme, fiitt«, wflise, vor uub. Ktu solches Wüit Ituuti 
alt«. Ihn«, ags. pedv vorhandän geweaflQ smn. 

Mnd. (lAn. 

Der einn von Ap»op C, 14: dfdf de am lom'nk hfri \^u^ »«biLSl 
dedc ein herr kunn uicht zweilulhurt s«iu, wenn Wigg. a, iti: nfl m^ 
kimmk nidit tm tnre verglichen wird. Statt abiT dem dt'm hier 
bodoutuii^ „ifcstattcn" beizulegen, wie Hoftiiituin getan hat, vorw» 
ich iiuf Leyetiductr. H: cti fwdda de knnst gcdan. Daruucit muss 
dedß ein e» weggerallun sein, leb habt* in dor Dortiu. Keirauhr. v. 13l 
licdde d6 gcdtin d(ä f^crveu ein solche» orgänxt, wan vitdlüii^ht 
unterblieben wUre. Ausiser dem cn fehlt noch ein it , diesen wogt 
schon weniger anst^Ksig iat. Das unni^r hflutigor werdßnde wpgl 
der negation ün, nc in nadcrii fUllen konte daxu führen dios ohiMll 
schwache wOrtchen auch da ausznlaimen , wo ea woniger tu nntliel 
ron wnr. 

Wesir, krimiie. 

Krimpo, scliwt'., badilloh. Ilohkrfbs, ■ n 

engl. sAm^v'» vielleicht auch einem hd, sehn i > _ 
Kr hebst ao, weil er. aus dorn wAM^r genommen , die beinn 
m*" '" Irrmpft . ^fhrumpft). D.w volk v- ' 

dcu: ^..^.ua\ iianicn vprleitLl, dio knwjttn in m,- .. 

gogen die hrmjm (krauipfc iu d«u boiueu), un dar y 
leiden , indem (r$( dieauD Joni< tioru lebendig /n verttidilingen gibL. 



ntmUoi *ri obh mcDt&crBVTscHxii 



sm 



|uU hüdAatung Ittl^^ diu irort auch tu Waldeck, vgl. Coittes ^lo»- 

os in SQdwL<e«trulün den augtio vviuknl; vgl Kit 
' inirr j^anWcs. 1) im WalOeckKChcii auf^tibUdi 
ti L 1.)» richtiger viuUeicht den verlust an Iconi 
iTliaupt, der tticli bi>i »püteroni mcssoo ergibt, b«i ans kiimptiuUfj 
■I' ' ii iiifiiififfi ■' i -. vgl. V. Hilvel 

li^. 11 tvit J" lind mitusofrx<w. 



V 



Rltelnfr. thioffittl. f. 

Ari'h ■-', 240 findet nich XII moil. ord. pro tltingHti. 
UH'j auäuirdem noch ein paar nml vur auf 8- 'J-14. Man ver> 

khe: 13 amd. gerat« xu dAiiagrütxef d. 1l grütse aus gä^o^irotäuer 
iUi. Tffin ist = thiln, Oiuntti ; tfitti = ffiri*, gürti, gurii, grutii. 
yriuti (alid. i/riiui] erhielt sich wul eiu vocallsch nicht «erhrei- 
jfruh' =■ iffutti (nhd. grütze), WHlohes schno frOh in tjurti umge- 
id ta (7t7r/( . girii imigolautct wQrde. Es dui' nicht auiTftllou. 
ipinfr müucbe ff in i umlauieteu, r versetzten und endlich gar 
lockten, staucht! luitonidKnnuug. di« in heutigen mda. äborauB 
Ig »t, komt im ultertunie vercinxoU vor, wohd fVeilicli auch die 
llcbkeit der sprftchüberbleil>»el am» alter zeit in anschlag zu brin- 



iseeijouN. 



P. WCESTE. 



LITTERATTTR. 

Evirltaa: WtlUr&m alit xn Kttcreb^rg in Oberb&iorn. (Uaterpro^. il«r 
*tit\L l)öh, GRWrrt>r£olml« «d Aliigilptiurg] 1877- ^* «■ 4". 

Sf<rMJUl«r: dU haD<lBchrifl<Mi und qnelleu vun Willlrains 0«iits«her 
para|)br«i« d«a boben li«Jps. (Quellen uod roradiaBgeD XXIV.) Strus»» 
>"• V J. Tröbnor. löT7 Till, 119». 8" M. 2,5U. 

r nlltm tlctitschcn sdiriftilrnkmäleni der Abd. periode bat katitn ein iwei- 
STo-sstm l>clii;bth«it tci den Zfitirenoiaua tu erfrcacn gehabt, kei- 

.^-tu iutereKäe tTTtif^t wt« WiiUraui« {«antpbnuit. Die gaox aastteh* 

aalil drr hss. ntm dem II. nnü IS. jli., (l«r etaftueA, üen WUlInma werk 

|Boli«nbnt ' ' ' < iii»;§:eabt bAt, dor un ~ i ' l .. ea nocit 1483. J* 

«iiMiT I I«xt«r<ui fnlln niii'li < '''^f? in die sprscbe 

n jalir>« 1&28 

: •! werk«, in 

lieb die ■(''titx'be prruut. vod der dt>r ticrbiijigfber urteilt. diU£ sie 

irf ant TölupUti furo leclqri*" In ItttuinlicUer Ulerscteung wi« vl«l- 

|if»«( KKCtfbini wir d. Eb fobit lUüU l&ÖSdir «oiiplK: Paul M«nilt^ 



338 



prarern 






IflSl dt« rrfibsm. wie wir si« der IcHrxe wpgr?n hinr nmUi ii«utten «u11<nt, V 
., jbitorvBlJunei) tii Will para))tir. cunl. caat." des Fntndüoiui Judiu». 17VK «-i 
du Wtirk im ersten Lande voti SdiilU-n tliosaunu; Lotttir iirneaett 173.^ 

(Soy&) Acta KrudStür. .1' 

mit uii»(!fer bfiitniBclieu 

eluh zu crhebt'l) Logiat. Imdcu wir wiii<.<r Wiiünuns iniruviira««.' um- 
wnrkon der Ttrrmhd. £oit, wdobc ilie beao.htDn(ir anr Etrb zSclton- in 
llagcn and UrafT; xaglelßh nitt IIuETmanD r. KitHenilobcti trttgt «lob .T 
dttr dlrcklur der Mflncbunor bibUutlii-k, mit Jem ^edankcn r^imf ;-: 
aber zu j^nnetcn des eratoräti auf. Kucbd^iii ab«r 1H27 Itirti'man 
nbdrtpki! entclüoiien, gi-fciibicht Vftn fuchrHSnnlschiy m-lte für Wüllföojj i 
W. Scbtfnvs ..Lebtii Willirfliiis, alit^-i vou El"'raberg in tlüicrn'' 18m 
bur. dur k. k. ukad. m Wiou LIU. ». 1^7 fg |, der jodovli witf sein 
forginger Tb. Wledemann (in der (^tsir vi^rtvljftbniiK-lir. f. knth. ii.. . 
186i. a. 88 fff.)> Mino aiifiiierku.rok«it oar d«r goarhiehtlichnn nnd liMm-ar?- 
Ilvben seit« xa«i?ndet«. Bas jähr 1H77 b&t arm nun diu Miva »rbc'tUfU gv 
deren titel bier nii dir fli»itze gestelt sind. 

In neidiitas ppj^rrunimub Handlung iat widor Willirftoi« It'bm . > 
in dvDi ^i>Aii«ii kftuijtfi' seintT klU, tii<^ i-hrunobi^i^rbd tlxidnint; ua<t 
bvdvutang niXDvs verk(>B gögöimtaud d«r vrürterooj;. 

Dor verbaser bespticbl iiu wstco abuclinitte den standpttiilit , 
Willirain sr^bricb, ar zeigt, dass dcrxelbo zwar diirehBtis in dfr hcrkttm 
soht>n crkbinin^ dfo buben licdcn Tn^rbnirt. Aass er abor im gi'i^cnanU i.(< . 
(liT nur pbi]ijli.>^8vbGr wurtiTklfirer ist, icincn %loE iooerlirb durcbdriogl L 
ii«r i^olcffcnbcit wtjrdvn wir durch dio bübauptunK äbiTrascbt . tituu WilliraiD lu An 
Vürrolc xwar von vcr£Clhi<^dencn atnürgnngen di'r välei* spriMbu, widcbo tbn. ^.ir- 
Ijstc^e» b&tteo« wir jedvdi ftussor dem des Hrnmu von keinem «itiiiuiiiiii> : 
das bdbi' licd wüsten, dor äJtcr 8«i ala Willtnnui wtrrk {t. i). VfüV 
nicht lilos f&T seine amtttgeDoaaea , koudt^rn juich für din laion; Hfici 
in |tam.l[elB mit Otlob, der um dieiielbe zeit oin latei 
prOhH ilb«rtrng- Beide gehurt«» der drntscfaen kin'blirii 
{{ottesdicnste durch bci^noxtigiinf; des ^irbraiiches der diiiituiben Bpruob'- aint-i 
tOmllcberea uharaktor zu vcrlvibou atrubfce. ~ l>or damala Lnnerhalb d«-r 
llebk<>it atcb vulEiebtndu öbergang von dem «tndfnm weltlicher rMiinfUm 
gaiHttichcr. von der diaI>*kUli inim gliiubun. 8iii<>gelt ^' ' ' 

|ihnsi.', (vt;l. die aubdrQeki* Biiu|ilt<s doctrimt niid pcrfe<'i 
»imim invHti'rioram m»d bonoudpn dio rtelK' in c 4tt i,nm-li 
kämpf zwifichi^n kaieor und pup^ tut ftiif Willimnifi. w<<rk nie! ' 
b«h (vgl. c, 61 imd 118). 

Dar twäib' abtM'bnitt beorliüftigt hieb mit <lnr £«-it der J 
Bll die auf i-Aiirranc bcAtigliL'bt* BtclU: des prulugiis wirFl : 
wann vuUboj; «Icll b« Laiifranu dnr ilhergong zu den iiti'tri>,' Ibc i 
In dum „lili^r do corpure at MOguiuf d'jmint" findet [lei<!buii 
boantworning di«rwlb«n. Hier uümtlcb (Dacb^ry a, S3C) Isttnlt I 
Wffil dermclbo )>oi soineu «ioweudiiDgca gogeti die abendmubUl' > 
ztir dialektik ucbme- Ki »ci zwat KUi-b In diexT tu buuie. woli 
üdi am tlioul'igiiK-iie •'" 
wirft t-r Bvrvugar tvr . ■ ■ ■ ^ 
linw ulbM In duni >u'i aberMtnilung ilm Inf^bc« 4» paprt .\li'tJtfif((W lu7ii 



I 



anioL ftKicauK VKtt nuattihum. mumui 



•jyj 



lireiUt) unv&lint. lut ir ilanelbr »I» abt r»o Cii«it nki] «wiMbna lOl^t and 
faMO- I> ' ~ ' h^iii]«.' Augfthe ()m ''tirritJcon BticocoM and drr rits Lui- 
rM Milu IUI mit tüii<Ie>itiiDK onf ilio scbon vna LcAiiiii)r In ilor 

11' Tonre 4!rluntc pennte gUnliv i Mdcu 

:ier znrütfk. itttclmu »cxl pum ■■■■■ ■■'■t |>Ani- 

1)^« avut<tit>n ilio ji*liro I0&!.' und Ui63, Daem sie bald luicti lO&U (;6Kcliriehen 
i. Mljfra cmrci ntcllon dcnelbi'U, ili» aar il«n atkchliiu tlt» knüpfe^ zwliichen 
ir nai Linfnat;, der auf der nniüd^ so Ron 10&9 darcb doo wldvrmf Bvrea- 
fol>^, liindunttüi : r. -15. /r doctorfn tatit uuara usw. timl r> 1|1 •'^fit 
t» (/4ro rMvifwN« j^tifiHm tinir. Durch diciKm aiclitbaren <.TfoIff, m«iDl 
winl LanEniicä richtuti).' nuf illt: kirctilirhvii itadien nocb larhr tiekant 
Itn Mio at» «urLcr durch suiue scbriflen, und WitUMOi koDU- dien in dem pru- 
Ufo« Mgi'D: „LanfrMiruui . ■ ■ unor Ad occIOHlMtka s« contall»^ stadiA." Daas 
iUiraui utoht nvli lü63 gcvchriebcii hobnt küune, xetgvn Ho woiU ,.a<l ijuem 
livniliim cnni multi (^otliinnt," wm sich aar auf die schale iu Bw beziehen 
in, die LanfrAno bis 10(>3 leitete. Dio worlc „iDterdiim nii*a legens n&w.*' 
ia*>n, düia Jlt jiroloff nai-h voll^ödun^' den wcrko« geschrieben isl. — Wif; 
It iLe lieijlcn auf die ii}'D>ide zu 'Rom beeng haben »ollrndtiti -tttjllcD wirklicb ntwas 
BB, nmd* dulilu gostult blüibva, daas über Williram von Lanfnucs richtuiig 
lit ent. dun>li dju grotn* ereignls des widerruf« Bcrengari kuodt> erhielt, bewdiit 
im i>roI<^ gleld) ilftrauf fol^tende crw&bniuig dor eommentarn LanÜrancs ra den 
■tWo dt<4 TuulDtt und ;mii p»ii!t«r. 

Itn dritt'^n ab-^chnitt nutorAUi-'bt Ilcichao die quellen fdr die Icl)«^8gt!M^hich(« 

m qimI xwir laoficbst diu aater dessen naineD äbmlicfcrten : paniphr&»c 

tüo und opitaplitom. Die bcmerkungau K«icbani Ober die hmidäcliriften ent- 

' fitbterbaR«.^ oitj anbcvicpieneK. Woher er £. b- die be.itiint« ai)gabe hat, 

< L*>-r liiLodai-hrifl ft«i dj« nlu«t« , dnnn Mgv die Breslaner und nlcbt viel 

iAniic: -idunor, weiss icb nicht, richtig ist lio sicher nicht. Ausser di«- 

_ma >U- i'j UQi oouh diu Wiener, wolchc Cirall Diut. U, 370 ..tvilweiue 

" (.k. A. 0. ist du Wienar fra^nent nbgedmckt!) , die Stuttgarter, die Berllnor, 

Wflchor 9t in allerdinf;:» sehr %er<eihliclioiu «vgl. die notie b<i Scherer, gcsoli. 

4- «Ueht'ing uav. s. 5&) irtnm die Lambachur tretit, die KrcnmoüDabiror aod die 

er den oben crwSbntuu auCüatz WiedemanuLi ^dcr ancti nur 

oder '.ir>d«<:k(« deattchu dichtan;; im ma. ü. 44 eingetiähen, 

«nndu er ttif -i:-'-' t 1"' -i ' 'f ,<oin^r angaben wol «rkant hAben. 

Oie btinpiccu'Ji:^- h-: •i::A--tilii'ü i;iU Etcichau auLus ru einer echr crrvgtflu 

ük gi>f^ 8eht*rcr. Derselbe habe otine jeglichen gruod diesen „hctt^ihricr" 

ffmndlagc loinrr chamki<^ristik WillirAni« gemacht. IMnn eratenj titehn dor- 

in ddn 2hL>tnn lkaDd(>chnl'l4in nicht. s<^ndem ntir in der „jüngsten ," dur Ber- 

rh ~ r {jj^ Tlieäauniii gebv (I!). Leider abvr steht im 

inUfjitiü und ijpitaphiam airh in d><r Kbi^rBbcri^or 

inicn. WiiuoloUt aind sie ans MiiniUdrd Fi-ehen» XoUc. Da Kei- 

. — rg>rr hanJüctirift ala dio älteste ausiobt, na wird diese mit4«i1atig 

liU'u cwiüfel" an drr echthtil wo] eiiügemiaiiseo beheben. Er hat aber 

.^rflndü g' ■ ' - '.^nj jQ rowhen, and hier bringt er in 

it» Viir, iil- Kcherer net<e ftlr die Rber«ndnnn 

lao Hrtitti<l> iV d>M jitlii iOÜÜ an. weil in die««!m 1 l)>- 

l'i'tl^ftvn .iniifQg. die Worte „cnni tua divi*ränm menii .> im 

1*1 Wjd*)» «r Aar Ilduriciu kainpf gegen Dodi vvn UeiMCD >'on »[ aber 



m\ 



PtBTWlU 



ilartroUin, dtut WiUinuu »vLii werk vor ItHiH vaUeDilat«, tit tabaU. *..■■ ■■ ,....^.. u... 
tler airarrwutlont; gBZÖt;ert haben anJ dcu'ii UvAscn die wortu: 

Kihinc (e pATvo cnm ro« me* ttaret in aKo 
liiux' intuea hii«c tn<u spoa ei jUToni» Uvrv*. 
Afiriit iutcrea aotntris pKmi Camunia . . . 

du werk aii j&ngotTaUrjiiIet. iTiKliivinan- (?) Famer wiinle Hönridi idurn octeni 

IOtI3 ..glAiliii aücini'tug" ituil. wen» nmn <liPi<teo zi<it)>utikt (tir di'- '' 

tiarAiilir&H<-' »iiut^lnu«, künau timti die von Schort;r uiif ilfn kiiiii)>f 

gen« fttcUe viol [»AMfiniler auf «liu fünten'- 

Sigfrid von Maliiz, \tido vom Ki^ln. Oiio ^' 

boQ waren. ri>mt>r fiinlot B^'ichitit nui-li in 'Wr heiccicluittug IJeinricbt aU ,< 

ultgleicli er lOitt «rst 3i> jabi alt WM imd »acb 8cl«>rcr lÜe mitU'liül*rlicUc 

ttu mit dem 28. jolirc beginnt, ninon aoülDiui, auch von WUllnun edtast Mi 

er habe „JDveuilibas aants" nein aint in Kbenbeig aii>;etri!t«*ji uuii ia der v. 

ar dit? (Jodieatiou sdjreibt. fÜLle er akb srbixi vom scnitim bviktrbwi'rL. I'c-' 

foIe«rt R«ic1iii*i . vrt)uii bi'i iliiii wio bei Hejnricli die juwiitus init <t' tu 

bcKtM, aUo schon in hcidi«!» 40. jnhre dor fall ßowmifiu aoin, tU er n 

Ebofiberg wurde. R^ichA» Uboffti^bt, djuu Scheritr offenbar moint, Wi^ 

im hipblick anr Hfinrii'-ttü V'gtnnftnde B(<Ibständi|{ktiil für denselben d!«* lk.-.i ' 

javania iitti(-i|)ireti , in b^-ziig auf aicb stlbst hat er aber gar ketueii ifnii 

äülbo tu tun, da hält er di-n mit dem Wfirt*" traditio nell rcrbun-i 

Und solbst, wenn dlo jnvcnlas auch l'Or ihn mit dcou 2t>. jähre I' 

damit doch nidit ;;i'»iiKt. <lass nie sieb uaf dldi«.-« eine jabr le^chriiulfc. ~ 

WilliraiuH klatf« über die „steiiloii agri" wi'lst Kvicliau mit bemfnng auf Pau< 

dor aU ciitgeboniftr die gegend geoan kenne, alä nnbegrßndpt xarHi^k. K 

sich aiiob nidit erllfiri'nt mit walcbi^iD reebt WiTlinvtu vun 6«tn>^r 

sprrcbc. nnd filr den fnJI . doss Heinrieb seiop bitte um iintc-rstiitzun? > 

rQckversetxutiK in »ain kld.'itär vorljiiig'^. da ja ein solcher Uvr 

o]nt>s abtfK dm- kai<;erlIoh(>n treiißbraigiing gar niobt brtlurfio. .- 

Reiohau iioiih geltend, daaa diu abtclen der damaligen tmX sieh Uir« 

keit voD doD bUchöfoii uiügUchst zu wahren slrcbton, wjkhKud ftvurul : 

als aach noinrich IV üUer abtoien an liotibüro verllahon, l«txt«rcr et» 

iMnei jtcbwortnahnift B-'T n an den hiscliof Kllinhard vftn i" 

bab« gewios in di>ni Im ' I-jbcr8l>^rg t>cffin'-htiiiig''n i'incK 

aals erweckt, ziiiunl dnbsclbe run jober mit den bisehnfcii tun Froising m 

war. Kntaprecbvnd dieser stallnng zu dem katsrrlli'hen bifechiifi> vou TV- 

wird auch die «tellnng dra ooDTcuta tnp\ kalaer itelbAt keine waIwuUi - 

aoln — mithin sei es nicht gut denkbar, ilasa WlUiriuu Ihm ' ' — ' 

Es Iftnt aii.'h ninht !n abr«de it«nen, dawi iiew bp>l 
hcit Kam (<))] tiictit < 'M »iiid, ab<>r 

<Uat i.\<i dio iiQi'vi I dodicatioci iiiii 

Mla dieselbe ilnrch Hnapere grflDde nnt«r»tifi*t wcnlrn kDnt«. l'a» tr-rbwnOti-^ 
loin dflr dedieation in der Ebumbergor handschrift abor, wo nichta '•*'^-" "' 
fUr die anuahniti viavr fEUcfaung Mot«t, Itt 'toeh ein xu wkhtigva zeui 
dndJcatio. als diisii c.i nii» iiirhl vt ' ' ', un& gAguiAher jüDt'U i> 

rorl&uHg mit (siuuoi „nun liquvt" 

Uiu L'pitaphiuui ächeint RiiliUuu för ecbt 
(I. IS), ea HCl ini gfint«' der danialigon tolt geh.> 



I 



inrji nKitaAr r»ri iuemii.i.kb, irii4.i(L\n 



«n 



- r h&D'liiclinrt 

It.iiti'tpr ' 

rf«rti(ft w_. . ...__.. _. _ 

td CS. weil er all bokant ▼oriitixfreBezt minlft, wf^orDttliobfm i«l, Dann 
iiliesit aicb witlvr cino auf tnisTenttändn» bcrnbcDdc ]inl«inik f^'gtn S!r>i- - 
^04er „Mruiiit^" niittlteli iu d«r enrt«n wiU* «Ifs fpltaphiatna ..Fti!d»'nft tnoiu« 

de tuptv vocatuB" litnt'jr FtiliUnfi raaur oinos • anil Isjip ilalicr Foldfiuiii. 

hnndort vorgennmimm wüMoii. beweist dt»r toa .Solicrt>r ftbrifc*ciic iiiHil 
Nit.i^i.t. >inist)inä, <l>i»fj <]i« üwcifvllo« VdD <lcr Eloniborgcr ab([OKlirlo- 
9c Krc r tuti]d«i-}irin FuMensis luit (fbrn«» Aoch dl» LatDbAcb«r). 

lumit ffcTitvii <\:. iLndem cinweniliinf{«n Ilcirbaiu, dio aa kUrliMt Kti waimoli»» 
Ibri^ laAin'n, liinfrilliBr. 

|.nll3^:v Ii' T IiÄiii .' , ' > ,;' »i*h 

-latlcrunp d<ir UbAdi«-, <!»£« nach dJu t^berBbtü*^ bundüclirlft i^e enthält, 

;..- .,.-.(> <Ier boiilon In dr-r Lambnolier bAndM^hrift biatcr dum tf|>ita|ibinm sl«lici]- 

m gi'iiicMd iu der Ebtrsbcrsc w«r d«r urnnA, wMbulb Sclierer mV WiUirjim uictt 

iKchrinh. FrtUicii 1 ; ■ u. 

tm riilfTcndfii . ■'•'.Tf^r 4'hröiiikfn. Irh bobn nnr 

i-A vr aus iniicrt-'D ^runii^u iiniumt, lias ülterc , *on Ot-rflf filläililidi &]» 

, .. Mtu bcKcichuctv a'A unter WUlifulUti üüitlus^ abguCiuilt. Uarau äcblitüut 

luf 9 Miuu aln« acffprectieiidff dAnitullRii^' r<m WUIicamB loben und wirke», 

«elcbr* hior nicht nili(>r ptn^^cjrftiigen vord<!n kann. 



Dw Kwoit* fuihrift. darch welrhr die \VilIir.iinliM«rstiii in di(w.im jährt- lH<n;l- 
lirri wi.nlon, Ut , VTif sicb aiib 8.0 ergibt,. i»it hcitfiUnti^ tinc» seit eiD«r mbc 
bcioodor» dnrcb W. Schiircr ^sammcUvi) mnlcrinlo« catstmdvn. Die 
Ig der hand^briricQfnvfrun ivt tuatiiadiscb uud i^si^bickL auagofAhrt , \\u3t 
tiir**n winl, tüclti al^st'tilicjisend: KBloDgca ist der 2. »bsolmitt iibcr die 
ITT 

: tälilt i 3 tK- 13 i-DlfiUDditr 'Klcr fut vül^tiiidi^^ orballcnc band- 
'<tt Unna tritt o<k)\ der tfilwrUti nbdmck (iiar die (ib^^ritotzang der vul> 

Y'-'>- r QBB Virrjornen bond-iriirift, wolcbim Ucttlu Vilgelin 14*31 b(rnin«giib lind 

ftitMfcdi.'iii irti fm^menl«. Bio angaben bbor die bntidiK'lirtften m&ebt« mui rtwas 
' ' ' * ' ivtioFicbün. IMc diVtlt-Tunff diirn<! niclil imnii'r 

lindert wird wul etwas xu froii,'ebif,' aititfeji»»- 
. Ihr iirili z l>. ' iniIilltfY fiiit snrfii'kwoisiiiig der 

cnmg .:■ ' " i'or liftiidi" i 'log (Xl. jbo hftcbstcnti an die 

N des XL nun XII. jabrhandert wtzcn nlll. gchttri tveiMlns dem ende dos 
., wi*im luobt dem nnfant; do« XIII. jahrbanderts nn. Auch die Krciriüiiifini^rer 
r nidit in» XI jabrhnndtfti cejwzt werden. — ÜnpriuÜMb ••raobtint die v(»m 
ivt ^■ irt der hl:- ]'ir lianducLriftcn. Dir^tt-lbtin wurden in 

an >.' iqm di^r )i. < .' nvh an8cblif>»ig4-nden rcititRfolgw jmtgC' 

Von A auian^find mit ilfn tiartistabun ditfs &l[iiiab<^tfi h^ixcichnot. Sit crliAl- 
17 lifrlfii. die in kcinnr l><->ueliiing zu dcui fltcln.n), was >liuiiit bricichaet 
Qod ttdlvfj dia bbtxnüft enchwiirun. Bfa»er *irt » dodi gewvsco dia si^loa 
dvr b:r7k^in[l ddt haudiicbrifttra >u bilden. 



s»a 



pnrruiR 



l>ies«D hitt aaf)^i&hlt«u budAclmltüa Ut nodt eiaa licuufHir'^n . dir litlc 
dlngK viufln hritigdten wett tüdit liut, aber doch rnu iDtor««M 
eiiio ikmbcrgcr, KPAchhtfben 15W. Don dcuUcboQ unt bat der .• 
Bninncr in dii! ttpRUitiu soinvr seit ObvrtriiifQU, iiteivt mit Iriilllchom m 
dtfr vorläge. Di^ hnnJiK-brift i^chi^rt der kUnso an, h ' ' 

not, ntiftaUeiiiUtr weiw ab« wird Willirmn in Aet -H 

dtfosis" fTQiiaul, wftliietiü AOtiiti diu liatidKultrt(t«n dipsrr klntwo ihn «libtui Kbatc 
^ciiaia oder bl^ä abbu nennen. 

Abschniit 3 tiMt vier b4tndacit)rin<?o our, welolir nur dt« Utemu';))« {■< 
|)iirAM «nthjiUon : dctiitulben Ul noch uin« lBufU> in d«r OlfonUicliim >ilb)iutb£k 
Dresden b«findli(-ht! lim^uziiftigfln. 

Ab<icli»itt 3 biiiidplt von de» vorl-Tnon li(uidfl(>lirift«ii IIKm 

mftUcr zuitAcfaift die. welche Mßnnid M'iltbpr fTir B«inv» Hai,'»u','i«; !;.•_ i 

Abdruck der latoitiücbvu puxphnuu und die den>«lben beigvgobann Ubtrtiotiun^ 
dtttititobon tcK^;■e benflzte. Ooss es kebie der vorhandenen liandJictiMlY'Mt 
acblivtset Sci^umllcr iius den variantuD Atn prolugufi. Alier dies« AinJ dun 
^vilUain, «i« da«5 toiiii sie tiiieni aühnnber deii XI. inli-r XH, i 
trauen dä^ft•^. Ditiaetbun w<!rd(!i] \ielmehr von MuUhcr dvlbtit ■> 
wird wabr^chfiinlicli (»eitumlfr« durch den uindUrid. Amn an den stellen, yfa 
der dupiielten (oraiihrMe dl« tedc tut, dos wort ttsatnnic» bql |iroM we^l 
tat. Es beisst nur: „Itaquo c«nt. eaat ..^ statu! .,■ et uersibus c<t |>ruM 
reddere" and wetten ..()uam in vtir»ibua tarn in jiroia.'' Titoltbfli ' <M 

neil er nnr diu latirini^cbe fibfri>etziiiig (uU «itehe bezeichnet «tr 
stcns . ei^cuÜich ist ut mehr eine erweiternde paniphnuic) pib. [>;> 
dor nn<t erlialtenen boodsclirifun vorUg, ist freiUcb riühtig, dlet < . 
ftns anderen ainständen. 

Bei ßulogeoheit dor boipreobnn; d^r rerlomeo handsoLtift, die Bonav. Vi 
caoins besoss und über welche er in dem arüia»^ zu „de littr. el lin^a Getar. 
Gotlwr." Ufifi ». 57 ff:, bericbtel. vennotel SeemQlIer, diu» der nntlere )/ 
desKH pinsten Valciiniu» neine abBii-IiL einer oo^aUü dm Willir&tn aut 
M>tuU L'«>woseii »ei. [>ass K^ade nr niidtt f^omeinl sein k,tnu. ergibt «ich nnt 
bctretrcDdeii ntvlle meine« eraebleun ganz tum weif elbaft. Vulcauius »agt qLiiüIc 
„com lalinam Willerammi eipoeitionem uübi detwse viderem «omiiuo upad 
qnemlam ducnim miliiiiue umiciasinmiu oxatuie tntoltijrereni. qai ea conluncttm in (tnltll 
ciun ödere constitnifttiet , iis(|tie Insnjier adiicere foias in Tentinicara Rc|>liiasin a\ 
uotinnes fti- nuta«, (|Uibu<« Ung'iiiun illani iUuitranit, i)ija8 tarn |<Anita>> ulUl 
dit cl. V. Paulos Menila HijfL Priif. eoUega Ar runieus tncua, libenjt ei cc 
erhelt darana deutlich, dasi der „quidani doetna'* und Menila xwoi vnrvifatt 
Iiersonea sind. 

Dü> dritte vcrlomo handsehrift iut lUe doi Qurlu Voselna. Derselbe dl 
sie öltor (nicht Mos an der eiooi itallo, die Sem " M) lu HaUiem 

„de vitiis srinoonis et KloHSomatis l,atioa-barb„" ''li il^hrt 

xeinc wurU- au. Mit der ttiig(>fftlirt<,*n .ntollc ist d^n< wrl. .. i -ii, . 
Mbea bo);tr^Det DieseHie lastet aünilieh nucb Vn^^ini iirtpii> --, 
nietk iifrgeU'H*. lUu diu guada lUnes Ecaugelii nuicer uil danme rf*« §i 
ewo, äoeiaSlIur f{laiili( uno diese« eltat lei ^ VI, 1 (HoSm.), wn die 
wie alte andern bandBcbrift^ii : Ihu anoi« äititm i/nitiiiK iSt btUKrit da» 
»carfe ilfTo IfgiM bieten timl knüpfl daran Kr> ' 
färbiing. welche den iiUce in Voninc handicl 



Vom tlKICflAl- VVÜ «UttCtUUI, WIU.IEAII 



283 



fi;„.. . ' . ^ „,...: _ .11111- 

\ng vir« aekt hMwr}|, irermi oicfal Act irnnze sntn «rlion ebensn bni WUlinun 

I*. iIlimUngB nicht VI. G. riimdcTn VlI, i\i'l2. lUor heÜBt e« in der Hrot* 

ler itnti «li-ii ^mleni linnditvlirift^n: Vuir nr UH^lm nitlh uenfetitm, rf«* diu 

-ig« 
' - ' ' .lu 

wfji/M. WiC iilirillch aarh in litr huidsi-hnll d«"* Hodit Vtil^aulua nieJiM» 
iwliff Wort» v»t<lc[iUi-ht Bind. Viel dcutlicber noch (ritt üeam UeiitT<'1>tm WU- 
p«f»(»hTa)-i- 'ti citimti giLnt d(rat«ch«n werke su mocbco tu dem £ngmpnt har- 
rr. Ton Wtfidieni dtr braitxer Gdor^ \ci^enm«ycT in K'iner ..Sunmlring roD Bof- 
onr. 1^7 s. 17.1 T^'. (auch, wu SecniOlIer aidit erwUint , M-bon 1805 in 
I |irof;ni)nn) ..df ii»n uet^ligondis T^U^r, cudd. fntt^iietitis,") eine jirobc mityo- 
tUer Mgl jedem litciutKbeii wort« od«!r niu« regelmiMig eint- deuticLi: 

SchUmtlhlli rrwlhnt SeemlUler noeh mlfetnd di« jrm VaesmaMjrer &. a. ». 
a1* WillinrutuDilKchiift aiiliRrfhlul« handachrift Ddv. Oottfr. Sdn>bers von 1483. 

1^ (.'ine spitc ßberftetiitnp dm lioheii licde« cnthftlttn 

<- u^ben in «cini^m (tor 8^emfiller nicht «ing». 

iirlicbcn btricht ron Alten drut^ttit!» ^schriebttii^o hibcdn" Lun»n 

■W-li : Uiiitt erscbetnen, *1am die bandachtift wirklidi WÜlinuiui werli unt^ 

It 8cltBb«r M^l a. a. <». (8.86), da&s s«inc bftiidscbrift d«B deuUfcben bttdi- 

' ' ' ' ' ' ' ! >^nirAinB erU&ning, in welcher jedoeli oUe Ifttt^iniMihra 

; htin DHC dStMt hnndflcbrift von 14S8 und 4i« udn 

4ki Wllw il<h> l.'> tia»(.iüi KCi^chricbenr." wv^lin- ÖchAber in »oinem biicb 

b^h« Lied SaloQuois an« zwoen alUtn dctit»chi>n lfandMihrift«t utw. 1TA:I." 

tftt. Btcbt idflntittcti Min kcinncn, koaU Scttraiillor s<-bQn aiu der daticrung 

tu drr ftOgabo ., run 14^" muBS Schnhur d^K-h <>hn« «weif«! einen 

ibah b üiKr nutii der hBoJichrifl tiolbet ^liabt haben, wie bätte er wnst anf 

b«*UiDt« rlati- 1 .nV Da^jegcn ist diu annahm» d«< btrrn 

irn. da«i dio 1.. ;iid Krafftsrhon Mbliothek kein Wllllnwi 

aoi. hf>rhftT Kitlirxcb'iiiilicii richtig; ()or catAlii^us hibliatb. KralTUuiM 

bi«ict ilnrcfaans keiuoi auhalt fttr die JTPgenteiligf nnimhiiK. 

Bcror wir aof 8««inttnora untflnodinngcn ttXttr di« bandschriftenfrafp: , an 
H der hier vergöntp ranm ^^^•^i geslatif-t . näher ringvhen, möu;c cino prinzipielle 
-frag;« hier kunt bcrübrt wadt'ii. WilHraiu hftt, wiü er diea im prolopi» deutlich 
suurpricht, fHu wn'k aU ein zwei- rw\y dn^itölIigM ganzes ronriplt^rt and 
Jrt, CR wird dnrcli die ttfät-baffenbrit der meUten bandwiiiriflcn bustitiift, 
n al» fulcbt» aoch von den teitfi^vooMen gt-nummen wurde, denn oor tu gsnt 
nnm hat man bloA den einen tMI desselben at^fliichri<>bm nnd das äbrige 
lea. Ist CS nuu he] dfe.ter RBrhlig«^ xtilässig dit* loming der biind^rlirif- 
ligUcb nur ^rntid eines tciles diesi;-* ganxen zu \rrsachrn ans kviorm 
li!'-. aht weil dieser eine Iril es »oririgiwcise oder allein ist, mtf den 
ou dciu werk** ({rllDdot? üdan denke »ieb. da&a ein zweiter von 
fU. :.-i an daa werk hcmntrt't^nd , •^Iji'BE'i ein^itig verfahrt, wird dnrsdbu 
rotae «n ^ani vcrMbiedonpu r<<«nltBt«Q lommoii mfliMeQ? leb mebe 
lian Werk 'WiTIirania dutcbanti iu 3ll<-n »einen taten mr bi-antwortmig der 
kiarbpn fragen liuraii^^ExogPo werden mii&i, und trct^ »n in einen prinxipiellra 
ktx u SMmfiUcr. der ddi lediglieii auf ditf deutacbe pro« bcschrinkt hat, 



im 



riK-nvu 



mir an zwei f4«r drei 9l«Utn «nrübnl nr (^ltK«ntUeli nii»^ i.>:iti A,-: ).,!.'!>.:..;>.>• 

|utmfhriMo and dr« ml^kUtonM«- Auuli lniUr«t Ut i 

tiMidAtilirirtoti ^ " " '■ Mnc ErnpjM' fuhrt '■itifii v 

din bu niif «' t< i» aIK<n tinnct^^rbrirtcn ul 

Wi! ■ -.ft, dw »ut^futateit tL: 

m>;l : K« isi iiuu swu roii ^ 

dnSH die vub hvnntülor atil ^nind dra di^dtsclicu t*!ilm ^'cwotini'ti' ' 

Imrbaixittbanif dwi aDdorm tqitM In mancliHii |>(uikt4'>D Irdiglicli l,..i. 

k<5tto«n , dfcjiff oiOfftAnd altor hudert durrbaii« nlcliu darün , du« du 

SeettitlUerN ein nii'lit rorrccten tut- I-'a la ' iii dAiKiif 'li 

itii r<jl^unilc}t ü'illeii Au- iitil>?r4<i('li<]rigrn wie aio . 

lUiil uiir Ijoi sieb iliirbicl- .-•mbott uu^viitiutct WArdco. wie du, >^ 

■chft lurt alläin ein« t-- uj; nUlit zuläftsl, dur lntciniscliBr ip - 

elatrilt 

SocmOller ttiUt die Williniiu)ia»dw:hriflcn x'inKcbiit In «wul ffriicjin 
dcDor tiK. und lia. Freben) üititruciU, allo IltiriRdn xndreiraoLtB. Oruixl 
long ift dor nuwtjind, dfw* die zii c, llij (UniVniJ saI.m 
gabit4!xU)> (7, 4): Vin hiita ist famo fielfenthciniuai •< 
erelon beiden findet. Dic^v bubcn aiia»crrK'm XI, 4 diu ioiiaTf^ /iiifi|n-cii' g' 
«Bin ^iftnifibcr lantfudc dmr .-lodeni ImD^lschriftun. ha ütirifen zoi^on iiii' ' 
DOgfM verwatiUduLft, veiduüb Soi)tiitlU«r jede doTGalbca sidbstindig au drai >i 
ly^ilta ableitrU ItiLtic eiiil'oiluu^ wird dann a. 17 nueb dadurch )iu ' 
dau A (D Itann wonitfvr in küixuolit ^'Ciof^tiii worden, d» wir i 
(ib«rf>«t)i)in^> din- \u]gaU kennen) aiLHuarhalb •)■ 
Httri^vD byudbolirifWii sieb tt'iluit. I>u>»v bKiibi 

vorzüglichst«» liambtclirifLen d^rsolbcn (Brivlaacr und Kbetihergor) *Ü niil 
DoB vorhaBdensein der»elb«n «ird durch 38 n»]!. 4'! Tarianten ncxrrichend h<\ 
dot. Bemerkt «ß! nur. da^ LXXIV, 1|. 12 ni<tht, wie HafTitin.nn Kiht , vjh' ■ ■ 
lU. enndurn irpiriiaU" lic^^t imd T.XI1T. IH Jtteiiciae uiclit ttvtUine. äc- 1 ' 
dio ricbtiffc bei^bachtouK ^[cuiuclit. ditis in jcucu ültcntu feltcd diu Irou 
Uefornntf sich oft. »udi »ur aolcli« 'irthiurrÄiihischii kU'ini^kuit^m *'i*\xinki. \ > •. 
«inxelno Abwcinbi-Ddo aiibrcibuiieeii dL-ntacbcr wrirte, nui diM hier lu Ixim r 
gehen »fter durch allo uder nouigatooii einoii g;rvM<ra t4ll der liaudsrii 
doroli. Auf dieselbe iretao trent dann ilor verfaKKr von fclii*>är *ß. vd 
H N P luiifttst, i; N n ani grand von 31 di-nMlbcn oipintiimlifihon ' 
V..n rfir^en xtnd Inili*« XXVIll, tj und XXXII. 2tl fg, ; II H V U 

hier ({mda «y wie Ü N 0; der irlinn Socinrillcrs gobt wo! .ito* (<:rt ra'i. *. 

dir an dieses beiden dtellon fcblorbull M. Kanu man btühi-r dtun lu'rm tt-rfi - 
wot lastiDuneo, m» ist da^ej;ea aeitw crürteroitf? des vorhältuluiM dtf haivU'i'" 
B U F zu uiitiüidor väuiu^r uiuchuibar. Ju jcnau Ül (oder vlülnctu 
ob«o fj«iui(;trn nur 1^4) Tällfn. iti wctr-hsn K dvn ' 
*B (H II P) (fPgonUbdrtrtitmi , BtiinuuMi l«)rt*ro mit gri, 
»tau N O gegen II H P und *0. T>< ; ' diir iioii , 

aber *C in (linrm näbrTcu verwaiit'K.biitV mit «linu' 

SeemnlliT darunf, duM «iv XXVII, tU den rmniiri . . , turnaget fär »lem ■ 
tuAt uemaffel biulcn. Ut nun diotttr „fehlot," «rln SttotniiUer inlhtt an- 
üirJt Kcbtm vun nicht «iten ctuMVT bedfUtunf , lü wird »i;iii (ii-wicht ini 
d«n falln XHtcli ' ' d»»» um-h hi F M d*r k 

fahlU iSur r«<' i : iuLruns ««jft der bt'rr »€i 



riima luticiur rm «itiMCu.u. williaam 



SSTi 



Mb*' fi*n, 'I'.-r tiWrlinMp' mi P tn rlrr 

ffn BHP gbitenil umiiadit wl^.; „j. ..: .r P diir»:li- 

rn dloser irni['f'« ffohrtruD? Eine ntLer» btsitboag zwUohon BR wird *. 23 
Mundil tMii(g(' Tii>lti>fi' dpn i"^ - -' ' V ■ :. ' )iftiiili»h gpinsolit. für 

|P \H äfT Irwin Jcr in;^ r iimint jwat, jwlus 

^«Bitr« TcrliKItnii« Act liiinilM:itril'tj V «ei idik.' ^>^a iat dimeltw 

^wedtf 'B mifh •(! xariirechm-n; wir luün'n .;unf,' iW tiftidpü 

|gTllp|>rn. Pnfbr 4|irecbi*ii nicht uur btellttn dos i](>ut6rlifri tMI«8, ili AtmfSi P. Alt» 
[{Br ifewöalicli iHch au *U uiAclill»Ht, mit *C etltui (nlvtil bivs Hie drui vgm ver- 
[feitMr ni. H aD]^ifflll^t(<n, itontlern kaoh andre, x. b. du IJCVIl. 4 in B foblende, 
hn P er|i>ADXtv uuitu min. nnd illn ^. Stt Aiim. I düffti oinc hlfiKsn vpmmtiitip olimi- 
^nicftc l'-iiftTt), mtnirn» ftiich M^'lltii der UU'inUi'Iieu [laraphniae, vnn ilf>n(>ii nur 
lint «ci. rßrt (Molthei ^R*) lut niiuilioh ein teil «k-r hatiOh<'hrirtcii («I 
.1. dir «ndt-ru «J nmplf-rum; V nd rx H amptrxum. SSefinüllör bal aich 
[durh liflia ;^>wis bereditixtat slTübou , Dicht ohne xwiitgeiHlo ^ade krciuungen 
Hm lijmdii'Jirinni &uxunpbiu<*n. bier enbehicdflii zu wvit f&hrea IftsACii aud dif elD- 
[ojrdnan): vvd P i\\ örfwtiir«ii L'evDcht. 

E- Fl mi.l P (warum B über- 

ygnagm w .■>rhÄltiiisACi^ Tnn (} N <> t\i 

loiiiaiidiT, wiibi^i Kieb tr^M . da<ih N o K^tWundig nobon <j ana einer swiücJieu dic> 

[abü drrien nnd B stvbondvn iiuellu j' abzalcit^n hoicd. Der bcweiaffthntnK lumtt 

dup^as bt'lHtunroen. DarMi achlicest rieb die beRpr^chung dir ciozolituo kand- 

' '''' (I N tnul 1) aud da» fragmeuT K., «•'K''hcs ScetD&Ucr banpCMkUlich auf 

or vuriaalti d'-'s vul^'utAUsI«« fQr klasat! *B in atuprci'h iiimt. 

Von klaage 'C, Wislcht-Ä diu btindsolirifK-n <-' F l K L M nmfnsst. wird raDächnt 

l-aaf {fniud von 17 uWidi-htuigen M aut^tfesondurt. welchem also geUmtAndit; aas *C 

iftbical^itt'n Ist, Ute andrrn hitnd"eliiift«n der f^p|te 'i' sind aas keiner dor vtir- 

'haiii'' ''i.-^flcn, windeni echeu auf <^ine TcHnnn!) handscbrift a mirfick. DIük 

iT^Ni ; vu*. du8P In 10 t(.'«artcn « O I K I, gegviitlU-rtritt ribrnjiriHtitiunpnd 

mit M iiijJ ' If A An? « irt »Im einprscils F. andcrenicits (C l K Ij) ubznlcitcn. — 

fTm di<- bauiWlirlften C I K L in ihr^m TfirbaJlTiip xo pln.wd^r tn bostiinmmij rer- 

[Blirt 8t4^mt)IIor mit rBcknicht anf I . das nnr wcoi^r markierto Varianten bi«t«t, 

[«tiiU, nio liUbt>r AnnJ^'tüch. ajutbetiavh- Vun h^. (' nni<g«!b«nd findet er, daos K 

\jifli auf» flUifotv an bIp anKchliMiti. avlbsl in äusftertichsteu äQsai't-Iicbkeitun . wie 

II. *, w. Vfin K «chrdittJt <i*'r Vtfrfaa>ter /,n L «■ 
;. in fehlom nnd aiielafl«iint»oii liefern ihm don b^ 
L au--' K getii'ssün, iiml m gebAn dio^i,- drot bund&cbrifton x<'Ds;nis von dem 
Ittvniriachcn verkehr, welcher in jcn"T xcit rwischen den öätcrrelchiseh-bairiKbcn 
riElfislem besUnd. Was schUtwiIidt 1 anlaaif,^. in wird « darcb die ihm mÜ CKL 
itami'n fehler aoHsoT y.w.i' ' ■' ' ti. <\xs» es dii-«n1be vorlag gphi*bt hftb*. 
(klet L kann T nirlit ■■■ >n Koin, weil tu deren auslossangi^a und 

vioM U^i)i . Alt» )ien! rill ntw utl^i ist al» tiie. KotWf-der ist I aluo neben C 
Hr.fir prmfiinsBinen ffTlomen vorlopc nbzn leiten oder f's Btamt unmittelbar 
Her «ntschoidet sieh fUr luiteri;«. ila I in weBvnÜirbnn tesartön »on 
..■..Jtl, jediMüli mit di'r einRehränkiinf;, dnaa der sobrelber von I n»eh 
<-• bandachrift benflzle. tu» dtrr z- b. d«r In C fehleDdo mI-i: der ttigbomn 
tuti 'iär-:ltraht ■■ ' ' ..n uignt XVIII, 17 herrührt. 

fy«r Tili. l-:t flieh dann inr cbanüderiftik der einxcliien hawUehnf- 

d^ir cmpp« *i^ Boi hftiiprnrhuog dar batidschrlfl. L wird «rwibat, dass die- 



tm 



ricrwm 



avlbo HD Jrol «U-Il6n <Ue in Uirer vbrUftv blüooJ« älenutzniig Jur b'l'olni iV< 

iT^itiZt habe, iilunhid) nn ilvr flica crwäliulfu <<ten^ XVIII, 17, wo C l 

nlcbt li»bcn, LI. II: ttntf anir tntvchm in Mii/ dir, wft« nur In K '^ 

LXIV, 22 «0 wtrdaU tliw fpimne tarn äte KhUrylttn, wiu tnQid kviüC )i 

ftoTweist tni eratcrcii nnd toztvron TblII« stamt die enränzno^ vn\\ -■ 

Bühreibcr hör, uu rwcitun ist uDSkllead, iIiua dir itbor&^uunir v'ftn^ e^r 

lantot, wie in C itti<l dai nbrti;«u Itandsi-Iinftcn. ItMn /in k. ' 

„ul <|uikureiuu5 ctiin («cim" ulcht gut aadorri als mit Jk'sen v. ,. . j i 

werdiin kr>niio ^ iliMer etwtiga einwanil widerlegt fi'ich Mbou lUdonh, dun div 

soliioiber tdii L oeltxtt i-iue andr» Qbers«tcuiig dnr«h fkbi'TflChT>irbi>ii anjjedMitot hMU\ 

SeemAllcr meint uim ^wur (s. '14), diu«« übt^rg^HcbrioIicnc vAnUnt« UhIj« übt dat 

eisen kUiq . wann &io aus drm l>(i{if des BbcrsetKcra stamme, indes» b>->> 

Rbergest-hnebcnit rnriiuiten nnrb »n itfllten, wo p« il^n Int «icbor ana ^' 

lo^ti get^iihi'ivft bat- S^i st)>)tt z. h. I.VHI , L. Ober oac r/o; »ddijWolk di^ vi 

onle nitrnrff t/i« «uiNmufl^r. I.XVIil , 3ä über ttrunfanen (lO) iiu«en »hm«.* 

dlrn Nn(« ^ w. £s nififre hier erwfilini werden, dun ovcfa an einer nndenm Hb-Dn. 

wo an fielbst&iidijfe «r^ünxDQt; .ibsolnt nidit j^at^ht vArden luuin, h Anv IBche 'at- 

K acAfiUt. iwr \ciic r^r» der di>diratin frhlt iti K , f. bi(>tvt Ibii ^tMiaii n)irrot»> 

stininifind mit C, Im noebsten Terap dcti e(tiU|>biuui& bat ferner L d» 

UBicquid ftlr (iuid in K. — Die vcmi«timfc'pn , welche dpr vnrfaasfT s. 4 t 

die correctiircn dor hondBchrlfttn aurstett, finden in dIflKer aelbitt durchan» Irnftisn 

anhält. Die Ober uder an den raiid (*i>scbrt«>benf<n verbeueningen, rariantim naw, 

rubren zxna weitaus grdst«» teil (die. wrVbr SennitÜIer atif e. 4o dt)r zwuif^n louiiii 

xuBrhroilwn will, säiiitlicb) vom t^rhreiber der hxnJMbrirt her. K 

owrroctur dfirfU' man im etande »t«in, mit sichtiHieit EU b^fliaiipt'-n. 

von ihm borrülTe, ol>t;lcicb e» bei eiiizelticu ja allcrdiiufs zu 

Damit wird dt-uii auch (^ti verfa«*cr< bcmf>rkun(jr 1'"' *1'*^ fliM'p„- 

in kloster Lambach hlnfalli;;: er wOrde dieselbe nidit f^Amachi habea, wenn «t 

sich, wBs iiii rnrliogendrn falle ja sehr leicht war, emt ßhor den tatbectand gvcit- 

(fcnd anterrichtet halte. 

Zn s. 46, wo Snemtiller Über XXIII, \9 bandelt, mi^rhte tob bi>ii)»rVen, ilui 
die st&tzc. Welche er ftir seine aarsltillung verlcimer arcliet>{i>! ia dem umstasd« 
Uodet, daw koiuu der erbaltonen bandachriften das XXIII. 19 orwlntc kignuni and) 
„da uora" (XV, 10) Itabe, nicht f;fHn2 in dem maüHe furbiinden Ixt, wln er tnasatr 
hin handM'rhrift M n&mltcb bat den A8t>.<rlscH4 (t*?| iiii^lier an Wlden orli^n , natir- 
Hn.iniich stich F; wcuit^letm «tobt in der Wiener oo]iic dicsor liudAt'hrifl (0 an 
ü' id._T» steUeii oin -f. 

Bei bmiprechiinc; der Kber^berpor bandiiehrift {('t hat der verfaner der bi*l[ah'> 
toi) KubttrjiiiUun, wclobe Willinun alk rorrecuir nrnt, wol nueh xn virl i^ewirbt bid- 
geU'Ki- !^obur<.T Uat in seiner beüehreibou); der liandBchrlft , wehilru SeeuilUler vot- 
\»g, di«> Fragv, üb dietie auf dum legten blatte dvti entd. , mii cii'' ' 
dt!ti Orlgen^n üWt dit^ bnhc lie^l ntebciiden rorne auclt anf Wilii 
»cnien dürfcu. offyn KolHwen, „er zwoilelt eher dttr.ui." Eh . nr 

an^'i'ffeben. SccmUlJer uucht nm der art der conrwtnr'm oin' 
gewiunen; er findvt, dass sich diaaalbon anf widerhorstellnair der tot' 
ken. Oana rirbtig jichliiMft er daraus, daät Mmit. auch wonn dii' • ■ 
ffon WitÜraro bcrröhrt«». kein fmind vi>rtä>;c. der handvebrift etwa < 
I H-'lirbi' anl' 



CEUCR BSIfnUD ITXD mXtTtXXK, WTIXUaM 



33; 



ni«r aiiftt BoctaulW. filr C 3« diu tdlnohnio WQIinms „ Düetigeviown.** Ich 
fZlikabo, ttiUft sich laa ciQtf|;ini &ns8tir(:a D&urtÄiitluD Li>w>itAcii UU«t, dn^- 
Uith nur Wiitirtim und Il.tiitio /iii;iiiiimeii ^<>kr>rt«u, der Ori^^üiie» ahi-i' ;; 

frai and eni m HjrMvr ::(<it, vicllou'ht im XIA'/XV. j^rhttiulc^rt uiit ji'nvii ^u t-incui 
buiilv Viiri'.iitigt warJe. AtUMHrdv.'tu , um Jiut liier uocti zu bciui.<rki![i. 'liodeu äidi 
iu d«r iAnti>tirftM corrrcturon mit lilauurer und solche mit donklrrer tlnli- Mit lln- 
wtor tinl« üt die »uWri^iUv geu'lirivboii tuid mit ebvii ttolcti^r die C'>rr6ctu»ii itu 
Origm^' DicJcnU;« rorrectiu- tn der para|tbrnsc, wolcbc der vtnrfiwser apät«r {k. 7G) 
Tor ollen «ndcni WilUrum MtMüt zn&i'hr£ihän will, die hinnafitguDg von ttomtn 
tu-tu liiator timeftltbas itX mit dcfn^iworMT tiiitn ou-sgonibn. 

Abu dsr Dhnralcttfribtik der huid£clirift V dsi tU nicht anint«ro8saiit honor- 
gi^bea, itus SeemfiUiT doicb vc_rg]i-ii<]iuu|; der llbrigena wol eher im XVII. rIs 
iin XVT. jahrlinndiTt gcferti^ii abstJirift dorwLben (t) dortfutati liat, iljuis mandio 
dar juxt in F aicli fimlcndoii corrt-cturi'U uotb uicbt vorliimdün wBren , atii f ciit- 
ituid. Seerattller vannottt »U den utheber derselben ManinarJ Kn-licr , der die 
hucid/idirirt alch'ir iti händou ^'cbubt \m<1. 

Wdterbin w«rdeu diuin diu Icrvuiungen der ^nippen *B Qud *C V^bandflU. 
An dtr iKrÖiimng zwiii<:heD I imd U wird oicbt siu swäfoln sein. Zti der durcli 
droi itMIcii. an donen HA ollen fibrif^en huidschriften ^{fenübor Rtebon. docu- 
mantiifrtiün litTnbrun^ di>'H<>r b^iilen &t\ «lae bemerkan^ viu-^nt. Du bcMiudiTrs dto 
öitic dieiwr varimiititi, it 'niig vnu yeücatomp* tit vtirtfUttetn XXXUl, :?8 

dfu K*"dunkoii lUi jrufuU ■ l, suclil der vürfumHJr eine t'rklftrunj: in di-r T<ti- 

oiutiiog, ditjw di^»« leaArtuii Ui *C der udu:hg6wit>&»nen quollt! von H ala oorreotu- 
nm «taudou, von n (ibcnebün nnrdco aud detu^emia« »ach vtx C fehlen. Wio 
WHii^ bAltbar diuo verinutiuig iitt. vi-gibt die Utt;luli>clK iinrikpUnuc. An (Bnf btel- 
leD n&nilicb baban bier A >I ubureinütiininend mit 'U au utell» de» in *C stoben- 
dei) »pan«»M miil'-rc wait«': amictvi , cariu, ('lit-vitun. An oiuer ^lei'bst^u st^Un hat 
A Jd *U ctarct fz'-^i-iwih'.'t jiarct iu *('. Wjciiti^ i&t dab«i, dasi* A M, drn'n Istci- 
nUcho (JKni|ibruüc KonsL gcvüiüith mit dur la *C tilinit, von wuuig^u loiiidor bedeo- 
teaden f&lteii abgeiiebcn. iiniaer getnuimuim auü *C beraiHtrtft«n. Eridi'Ut wird die 
tuüio hertlliroiig Milor bsndtichriften dorcb folgend*^ studio: Dor b*i Nolther II'' 
»tcbcü-le vvta: Hunv Mtnücm atpreiit MOt mCTwi pHtnt hinmtieiviue l»ut«t »u uur 
in *C; 'b bi'>cot tUfttr: lA^m/'unif /uiiic Cfiprau )ten«)M mcii« AinrintrogH^; A,: 
^ttdicaf Auiic caprait. nntilem mca mciM Ainnu/iMjuc; M: ludicat huti£ capreat 

HecmtiUcr gebt dnim xur besprecliung ron A und D übt-r Die bandicbrlft 
A «iid in iatri^ffeader weist: clukritkterUierlr besunders dAnkciuwert über, du durch 
<n> ''0 biaber bentacdener, beiden nbwaltenden umständen allerdings 

•fi> - bvHeitigl winl, bind diu nuchricbtou (iber 1) Un. über de» von 

V«. Mnick dor Willirammatcn&lien Marqaard Prchen. (WoriOä 1**31). 

Dl' II m WillimiriB ilbiTScizung des hohen lledee (aWt iilebt dem 

ganxen wr^rke, wie buiber anffDammeii wurde; imd in „variac lectloDe>4" zu Heni- 
1a« «iiflgahc. Das cinj^igc dem Tcrfaucr hckaut gL-wurdeoe eienipbir diesen burJit«, 
VM Ludw. Hirzel bnfgrfimden, befindet sieh in der stadtbibliothek zu ZQrich. Dto 
(lbera''t?,uuf.' WiliiniiiiB «Unit w«der aus der II ' '' - noch aiut der Eber^' 
band*f}irif! , Moidürn ans einer verl&num. I.< I von Ket>iiin]It>r. wi>' 

Obon brjQterht wrduu, neben A selbständig uo» 'lem nn.'het>iiiu ab^'elüitfl . bau{it- 
t&elilifJi auf ^und den Ttirhandenaeiiui der «umt in allen haiidächrirteo auxser A 
Cehli>bd«-ii nbt'Tielitaiig dM tn n. llti gehrirli;«u vQlgatatextiw. Iin hinbliek auf den 



im 



rimcB 



neteimK nach dt'ui ti>xt iler vuJinitii lf«m^>(l0It. von WUliriim <lc 



8. tTt (tocit t^iDiguritiiui««a tircifi^n iiinusun Ks <larl «uuti iiiriit dOMor P' < 

«HD werUen, diu» Frelier Alerulaa uusgaJic der haailMbrift A Torliig itoil • -^- 

YnrbamtciiDitlii jeaos patxos in diewr litlvht idnmlMnm Iconta, di^n^ulWo Bucb Mei- 
nem texte zuzuftt^mt, Ht« riigiiiziiDj^' In dtifi ä>praobf>'rtui>u. ' ' ' ' 
HChrifl 8'>ii)it liot. wsr Ulli yu leJc)it«r. uU üicli il^'t ifiiiiX4 rur ^v 
tt ii) <l«r 
. .il*ii der i i r ;;ii 
handHchrlft (F) uud i.var Tormiigcnil der IcztnrciL AusBcrtkni win] lUWlilUi oucb 
ein „luecr. uDua" erwShtit. wuiiiit vtcüüiobt getuehit Ut. 

Du rüflultnt. welcbra ijoenißUnr wblitiiflUcJi naa •oineo anttiriacluinsen siptA, 
itt rul>;t:-T)<]i)s: In 3H i >'iii<i) iiüb *I) imd 'C {^Koiübor; A. du 

ttiK atiü di'iu uri.-bot\jM tt wurdt', »ciiiit uar 1:^duJ eii *M, bkh- 

(D, Hotclitfs hl fulgo M'tiivr nur U'ilwolücii •.'rluütiiti^ aar i'totu i 

iimle fiOtbAlt, wird ättL>revif{L'ii). Ürmiiacli bitl 'i' dcti wii _ 

fert als 'B. VW swoite rtofe innorbftlb 't* Ut «51, M i»t läckeahETt. « voIaUu- 

dig, bat aber cioo aoziibl fcbler, wie siüli aus der gogßoUiligvn filier-'- * - i';:i^' 

von M *[{A or^ibt Bei der bi'retcllang dm t^ites ist &!»• {ftiicb in 1a 

in dieser bcziehun^ 1) :cu n -ititat) dum atut und F stcb cr^- 

folgfln. au lanfjo llirbt A ' B odrr A D 'B üdiT A I) ' V. M wi,], . 

xcitor g«v:otui«t/ blca einer diewr baadticbiift«i] odrr der kUm» "B iit <iir- 

Aimg^nommen rou dii'Ri'in gmiiduktr. Kollcn nur XXXIV, SO die rurrectur . 

mfur in tkignificiäur und I.in, ;?7 die binznfiigntig von umuw 'muipv litni' ' 

tu»»» :ii>in, da diffid lUi von Willlrnin lirrrUbrcnd luiüti' < Ind. So •) 

scfarifteovL'rbaltmB natib Sctim&llcr. In ful^'^ der i\l ■ g •lor Ut' 

fiaraptintKP bat er nicbt ürkauit. da:js tma ia dca bciUi^n liitui-t^'nipimn ■! 

acibriftrn di>ch wol die rcpräKonunttiU zweier von Wiltimni M-Ibnt bof ■■ 

rcdnctionc^u sciocA w«rkM votllfgcn. Der d<!ut«chc toit mit »vint-n im vcr^ 

denon de» latciuificlii-ii t«itv8 goringf^gig zu Denncndun vnriuiiivo nOtifft ilu-h :ii> m 

ZQ eii)«r Kolcbi'ii anualiiDc. Woi über in jciior UtvAten ^cbirbt der Bbc4'l(<frt.'rtini?, 

di<r diu Itreatsiicr luid Rbcreber^cr liundiabrift uißohiVren, 

^«U'ruujfcu, wie or»ct:^Hiig aiinrr un/»bl vür.to dor Int. 

imd^rc Oiw. vorg<.'Doiiiiiii-n hsbcn solt'j uls WilUnuu Mrlb^t, ist nicht ci'hK'liiilelk, 

uro flO woniger, wi<iui wir dii: wurt« des prulugus orw&^'an: Opuxculuw h,,c. .,„,i,.,. 

dtw vixero, doetioribuä emendawivm offero, tä quid jMtcoari itlurm: 

(Tulteitco eriulere, m ijHid iiiig placucfit, nou pi/fritnr tuitlrrr. Audi -^ 

Willirütiu -1. '29S) sa^'t. p» MiU nna nicbt tut aiidoutuu^vii, diuii 1\ 

;■ 'I sei. — Ob wir Tun dfin ^ . ■,• 

ti: ' '(t tAxt ZU rrwartvti babtin, \^- 

gCKigt, iltK^b iliirfen wir c& wot vnnauten. 

I)flr xwmte teil des bnobi» crrirt«rt WUllmnu lorbHItaU zo t>''r-" 
gfim. Im lernten abschnitt wird übe dtw inU'ri'tsuittiD uianoliM bictft. w 

der romiiieiitarc -- 1 ' . ' ' ' ' ' ■ 

K-KaD?' Hrrvur^.' . 

gtfstidti* twbati)itutiK , <bi8<t ilrr •■urii •!> 
(CObi-ndr i'uiitiiir'ntar nicbt <1ii'«vn, ■i'tiii 



Ctm EUCHAU nr» tatMtium, wiujiuji 



23P 



hw|atn tr ' 
für dvn V' 

vim ihm »urri^wj-l-i. r.. 



Uut^r ilon iTTBoilMt, 41» Rir Hidoto Hiirfelicn. r&Urt 

> AnUimni>- " ' ' 't. ui, das» micIi WiUinun 

• . wai »im L.'obc, tliua dar coininrntu 

.:ut vdr^I, ilotf (Ulf «, 48 f^- 

, trogf. 



I» nvi^teu abseltnitt« wird HoUao uU fjut atiucUicssliclie qu»llu Wniirmuti 
't , daiB WUlirtm ilm ulcht einbrli .: 
. iitli^rtf w^Imi- T(>pri>(liiiiii'rl hubr. Auc'.i 
Kt-waat'j iirt (K'i iituTH-iMing dus vul^aUUiite-^ wirj g.-briUreikl Kt^rvurgehoWn. 
]t)l4rc»«aiit niiil iu der liaufuui-lio nul um nclitifio tiL'ITeQd Utdi« Teriuutuug. dun 
dta T«nrpDdQith* 4<<r Uteintichen wftrt«r in der deuteclieii nd« b«HODd«ni di rin- 
tretc, WD M f^eltr umcn widttigcc 1>n|rritr hen-Arznlicbeii. ihn fTcvisfiomioneai mit 
^4*^ Ufniidiis. li'cJmlf.iu El l«»wiirfiti(Mi, Nel.'ii lliiiimi bat SVilliram äiicIi R^*, 

ftbcB*» Al'tiin 'iml Angrliuiin». die ollf 
r-r meint, doss \?illiriitii dien:llitra vnT tn 
Fulda wunK- kvnnrn irfllcmt liAbeii, di'm vr ja (aiieo tcU Miner bQdiing verdiuikl« 
and am de»v-ii »cbnlc ancb N&imo benorf^fgan^n wu*. 

IVr dmtfi iO.»rhnitt bfllinndalt WillintiiK «■riptiiÄÜtÄt Seaintill-^r fTihri »ti#. 
I-'D ilaicSi die tndiüoD xi« : 
■ 'iicli nur uaf frtTuiRk'iii y> ;_ i 

t, diuH >V11Iinun nic]tt vrir llalinj satx ulF autt und tmsdnick auf 
lidi:'» ■i'.i.iit, »ouifTR ilio Ti-rsdiifKleiien anjlejf'an^^en sti eiarm gi.'sorntbildH mi 
luTciDtn strebl. Anns vr fenicr die aljstracliou d^r auölcgiiti!,' inil den ainlichLti bil- 
■ yerwebt. Diew) ci^feiiart WilUraius beruht «uifweits auf einotn iti- 
t'ni^ — s«tii W'^rk itüll augtiucbm Ui^hnt seiu, ei hat dio bowusti^ 
ftlMK-bt, iKtiiiti zu »clir<-ilr«u — ftridrer?i«it4 auf der l«ttendi|?en vorHtelbing, dio ueb»>u 
4tit ilauluu^ auch dos bUd vcWtai fntbiillcu will. Wniimiu ist dAriii ku weit gc^ao* 
KDD — der verrasact neint bis cor geacbtaacklDsigkeit — ; die klarheit des den- 
kona wird dnrtb man rerfabreo beeintr&chtigt , die ruflexion v«'.rIieTt den biüt and 
mia wt-ä«) nicht inolir. wn« diLs eril&rundo uod was du.s i;rkl&rte igt. Desaeo 

vidi von bi.'weiti.'a vcmimfligür und ifÄcbii,'kt"r aus- 

ilivbaQK lUid Verciiibicbuii^ do? in 4vin«r ijuello ge-^itg- 

Kr vereint daa zusauiiti«UKvhöri(;u, ^«rkiinpft di« «inzebi»n abachuitt« doroh 

'lUwIffToai; dM verbTndondcii godiokens (vgl. x. b. c. 3ä. 107. IH. 127). UinRg 

hat \niliniiii biboNt^Ilpii idiizugeiü>*t, unter den aodi-<ni vim ihm berrfihrcndeD 

I «linlKC iaÜTiduollo farliimg. Wu eich aber au» der s. 11^ aoge- 

.^it !>ttrtlrT i-if (di'j guten worke) ^efranct uutrdtn per prarlatfis 

•■ snlle. ut uiir nicht klar gowonleo Auf die 

^Ulinirott zuyätXL' ia c. 124, Wm toq dvn wirktiD- 

KitB dAT maodragora g<.-bandeU wird, in einom coaatx in c 14ä findet «r einen 

- •* - » ' ' c«m If^betii Willirains als abt von Ebf^mberg. — Zum sehlui»» wird 

rullc liluif^cutet. in deuen WiUiraui btoiTlicll lunr« gibt, indem 

tvutioiz 'iv! änd'.Tt. I .i>cu wird tu di««cr bexiebung 

Inri) c. tti, Ui hraoi die i. < .l^eD der mit dem verse: TaitM 

tU if«It'«iM »ww( USW. (Vulg. y, 16) abgö4i:^til4!iHnvD aehüdfrung dea geliebten 

.MMtAicr*. 

Viattn wir d«a nrCoU ober SeciunUers bncb naautiuoi). eo L-j>niiw wlir Dicht 
iBat4>bni, XQ sagun, daM wir oia<< aditungiwcrU) cTstliDgaaitwit mr nn« ItabMi, 



1M0 



1Ul(«llt. 



wrich» trotJt m»«ch«r «UMtAlliin^n. dl« lUmti -■ 
tat« KKiiug liiotft, ilio aU nn gcwiiiti tllr <)ic «ti 



-.(--. 



F. t^UTtttlU. 



Di^atschc Dichtungen iI^h Mlttcliihcih .Mit WnTt< unJ Sachcrklt- 
rtiugoii. Herauft^tigebm) run Karl BurlMth. FUiificr ituid 

Ueioricb« «uii Frelbaxg Tristaa. HerariäK''K'^b(>'i **>b B«iiilMiM Hr<ii. 

Klein. Leim. Btockliauo 1877. X^I] imd »37 h. M. 3,&0 

„Eiui! krit)4i-]m aiisgaW (voit Hoiun>;liN Tristan) l>eroit«t Bi<«bFt'i<> <..,r-' 
aeJiriob fi&rtsdi in der 6. nutUee voa Kobutitleios deutwhtfr tilicntnt 
(ti. 170 aiun.) uad D^jcti^in i-tlhfti oirinte ((i<}tfriiids Triatan Tl. 301), f"'' ■ 
IUHSe hieb »■rmi'iglif.lien. Trutidum blutet lÜe vorlie^'ende aitn^ubf nur „ä^a «1 
aUIrni'k vga TlmuriclM Tri.s)aii." „Im ifKrizen war uu>iui.' aurf^lio." »< 
vorrodu, ,.dio hauiläL-lirifl F (d. ti. Huf^ous coUuUuq doa MiiUt!riH:licu abui 
d(iui rioroDtiDLT vriKinol) zu rc)^'r<>duciereD. Xnl einu in strengfim Alane ltr)tüiL;)i>' 
nnagabe mnfitö ich Lei der (inznlÄngliriikeJi de« roateriak *-drzi<^h(en.*' Kl- ■ ' 
toilung d«(vH<>lli>-u ist nirläuilf immriirlich geiuacbt. da die j&rifjore bau'l 
j<tzt im Ki'4tiL'r oroLive) uichl ziiKäut;]ii.'h uud uia viirimitenrtirzictchatM uiciiL H'^t^i)- 
ben iüt Der a]>]>arat suU .■<pütcr mitgvU'Ul werdt:tu Aber auch da v<i ilid anTn>>r- 
kniigi-n au eioer bi!8oiid«rä rerderbtsn stellö aof bundscbrUlt O etnKubvn. ai.< 
die aii^coDtelteo irttäguDgen durchAD» nicht einen aictLodiMhim uiudriick. *üii. 
bej^nBj^en nicli oft, dan ferstündlicbiT^ , lesbarer« vorztuiebmi. Oa UUD aocfa 
eine. wcDti anch „schonond verfahroade" regelnn^ der »chrcibart vnr ■ '■;.;'i 
uluir Hiigabe wv und wie, 90 Ut mit dum texte der nmiiTn viihgn: 1 

icber wenig aiizufunjren. Wo« but es ann für einen vort4'il, nAcbtnU:tu:f) .Ivu a]i|)i 
rat irtwa 10 dur lionnuma zu veriilTeuÜichen. wo er nicht jedem zai band 
WOrde nicht die au«gitt>u , welche ein IjO .ir'iten InngeH «ürt^rbiieh futb&lt, agr 
Diyvh ein rariaiitcnvcrzaicluii« gotrAgon babenV ViuUeicht hiitivu wir a->'i> ><- 
da« eine für dax aiidrä enlbohrt. VuA Bvchjiloiii will „nicht allein der «: 
dienen. Aondern aocb daiu iK'itragen, diestui anmiitigeu dichter in dii- wv i 
krvise d«r litterattirfrenude einxuiflbron" (vorr. XXXtl) Piut InrAeirr- liat t^r 
nnlfigo der ganzen oamliing ftngeitdcbeinlith um itieibtcn im 
doch möchten wir wol mit reicht zwniftln. ob dieses iwar fnrni^ : 
dein inhaltt! nach ducb aehr düUftige macliwerk weite Verbreitung'' Iltidcn wenlw. 

Und wiR denkt Mch llvcbateiu seiue ledvr betdiafTeoV Wir gar nicht 
vunlebt. f&r den n^ichen diiwe Aninerknnfron niebt am. Nun cat. er liann <l 
witrlerbiieb benuUuD. Wer abfr nur <iti'-.< 
mehr vtTrAtand vorauitaetxnn Und 8<>lb«t -i 

fcnebm werden. VioIoü ht iiDendlii-h broit, wie luiin. z. Utt^. wo ' 
bidehrt Würden . rede „ja nidii im mcMKTnen «inne als gr^iir>it*hcni: ' 
AtobAii^ rlolM m trivial wie k. lös. SS6. Iffil. 607- Viele ttaniirkungun und 
dezu wunderlicli . besoodera wenn sie anf nlid. nnd ,.mi}d<*rne>ii'- rQckidabt nefai 
wie H4:i. hU3. läHd ä(X«. ^\^. StiTi». U661. Wir k<'innun niidit uniMlassen, 
'l. t^>3 [und hfiHt sie luich 'trr ftfi» 
•chen und hiDxagcrSL't: „e* wUide 
Mit rntKiircch'-i), i>b;>|i<ifb die«^ jext von jUnger^-n Ivanen nii'br 
•chm&bt wird, ätnutg wird norlx htii den batiArn imd namentlich 



Cfifilt UKUUCBS TKItXJJf BS. BltaWTKUi 



Sil 



iit rvncMoiiat ountOmtening der nildtbou unil fnuivti |f«ihotit«t." Uml x. SMl 
[viri Voll d^r Hin« gtilumJall . diMii je swiä Icut« de* fr'.'fuli;^«^ 1d uIhuio bctt« rniiui 
•Dnd die binnerWimg Kcmucbt; „Heutu wlinle mui «n kciDuni bi<fv t-iDäm froiuileo 
4)*ralier mmutco. da« l&gti mit eiDAin andt^ni en Li'UetL" 

TruU4l(tm ist atiziiorkciiuc-n, i»»s tiicli tlic Anmi-rkuiigen vicUacli rortcithaft 
Von fl«a frtibrren utilcnrhriden. Es int groKsv dorgfnlt >af fvsUtcllnaf; dcA sptmch- 
^bnuiiiUs HeiarickB TvrwcDtlet, nuHeutliob äu veJi ns «liih dämm Uandetto, dun 
^diehler >\ünh lich MlUst zu urklart>u. sciae ftlili&ii;;ii;kdit vun Outfrid und Arnlfraiu 
»tvtlen und »«T s|M.iciAwli ind ' irn «ii maclicii. Doch *«r- 

nmit Vt^ryloi'-lif pnii dorn «it.- . . . 'nlcr gleiclix*;itji,'i^i dirbtor. 

^ r nooh oriiimTii mi; i:ii^4c/tcji iTi 443. »itJS. MW. t'.74H. 

■r. 5757. 4üOU- yeiiänir« «ifti «'« Q<ut bitö ' o»i irü^f» 
Ö133. &06B. tniiu/<lii onc 6362. <ln- raUchäl ein wm I3r>0. v^l. 6 dtr 
uVrr tctt ein Kaue bin. 

Ea niu^ ^«uttvt. Min , oDcb eliiiffc DuLüeo faliizaznf1ig«ti. 

Pur t£ »l imtatr ;w |>(Si»diric>bea. Nil welchem nxhl« int ni<;bl b'tsn^. Docb 
ifliiäft bIc-Ji uchttu *Kr(i( jh 3ä&. itttbf :h V40U. uw/er »i -Mti: stm 412. «cinfm 
U. öi^. MK) cm 4153 ODd ^r ;m tifin 41öu. 4101 in der wMikang. Dun 
'•elilietst sieh «in» aiitH<grviAii.-he iucooscfineni to «chroibung <1i>r wörUr fm .■ du : mu. 
ebmoin n<mi in der rrinl'.-ttuiij^ («. XXV) iwuh einer kurztiu u>H;niicbt über di? 
ir' FlL'inrit-hÄi seinen di»t«<*t ..ein com pro tu u..^ zwitidu^ii mil- 

' ii," du er HJch wi•^ Ulricb von i-Ucli«[ibj<*ii und der dicb- 
tOr d«ir Lnfuzfart oii^ zwar tait urful^ beiuübt. tuü)(licbiit rcia ItvchtU'QltHrh ztt r«i- 
ni«ii- Im Um&uuidt- ut Miuaur i: «r wvut|; ind. xu T«r£(!!cbufii, weau wir ;iucb d«ii 
im UruMgäiK : wtUijüi'int 44i!9 nicltt oltn« weitere» von der baml woiscn rDöcbt«n. 
TSetiuUrUi nagi (s. XXV). v- ftml» »Wh Lfin r^^lin, der diL* mittuldoiiUcbt* abnoignug 
l,J(e{p:Ti den Dtnlaut bcwieke, schreibt S9äl 'jar niier loibe adume; ick tccne tlaa ilü 
linrne dort oben luw. uud bemerkt dazu; „zu beachtea dür iim^cUiutete plunl 
cne lübi\. dif tlironoj," Uivg «irsobrint ii»«;h sobr fraglicli Wtinb. mbd gr. ^. 'Üi 
tu: „teiig(int**tie; Tristande UTr. 33K1." So rviml »ber anoli Golfiid« Vih- 
ULrirli friz^irmle [WB.j. Aber vie dem aoch sei, «ir halUu es thr aoge- 
b'gt. zD schreiben: ew : Hito 387. 3?<.i7. 52'.)3. nua .• -iio 443. 4G&£>. fuo : 
.'>241 lind tiü : n» 5(171 ond Honat im toxte uii, ». Ferner, 
di'' , ■^•-'t ciidhillic i'ti /.weifclbaft war, bu mint« nicht bald in bald m 

Iwbcn »«'nJi-n wit: 1^7. l.'tli. 3430. Warum ist imuicr ItcM ffir lieht yr.-icil. 
I. liXJ2 u. Q.i Viaiuux b«i{«gucD nunnaluuaweiB« 734> geprinit (die anm. sagt: 
ukdi botdun hjUKUchnrivD-"). 697 hermUwU. 755 Mn/£n (tu d«r amo. 
HrdiD )Ue llbri^'ttn Jiniiu. mit fi anf|;orahrt). lIKfö wmfdtrtt, TG8. rtisieer. 5S0S 
ki«. 5744 fJ(.4>M. &il6 Blansdutlitr ti6i>t (T»u/.if. 1435 JcnnmäftDtP 

&i9D dmi ßftji muH alles dee .ii ri7, de* eitt htnt- tvünschai teil, su «oll 
cilrbt „adln" bedeuten, iondcm nnr veraUirkoad sein. Wuxu dinge crkliinui, an 
ilüBun niniuind uiaVws nbnt? Ka beiaat; nielir aia ein herz wönacheo knnn. 

1744 sott nur durch ut''* xotv»v zu vurstebeo Hin. Widerboliiog des vprb« 
ii-binra gcnfl^: ., Üie beiden trieben ihru roäao g*!gcik oiniuidur: aio tricb«o 



1) Du «ütterbucti gibt die ataQoa unvobtindii;, auch falsch. 
t) „l^iiu fatiao« und <u«ainincnCa«a«nd« dant«Unnf der laut« und (innen" wird 
r*n)trochrii 

tsrracaa. i. oEVT»utK vhiloloou. mii. o^ 1*^ 



dM 



KinZKL, IHBR linlNIUClIlK IIU^IAKl KD. nEI'mrll(3< 



(»ie) bellte, «!»■ mau •»ntälilt," Der ousdniclc «> tnhfn tndt «■ fc^ni^r ajvt war* 
iin]iAX8t.'it>l. 

3r»&9 TanUinrl titiM «J«j< künege» nm jfoutiu: Soll rot «lifr fieti. aftlali' 

Uifiä DiLäH Tintür Trii»tatui pcilndi!, weicht« näehmrrUkhm nt/m (1^18) an« 
biTcicht. aucli gvnknt vprdt^D nifi* herren cirWnn, m tnl ith rr drr tiuititf ftiitt 
hat Itocbateiii /n einer »:<■ ine vcmnli 

vt'iijtt'tur von Bar1:i4^h lien ,. tiwlilitr .■ » 

Jvr (reiHtJichc zu-[iruch bei »iner verhaltni^inaKiti^ IcK^ioMi gcinlnctiatt nirJit diirrl 
Ti«lo ausgeübt lu werden braaolitf." Die^ Ui rmibt BiitiÖÜg-, tltt in Jvr n-.i-.ii-i-l 
st«lto ein gaiit äbnÜdier aafsnig b jrlci^l>''r uiiDrüiianf; bcKcbriebr^ winl, 
die »chuhcf uiul dir cnpriün vMcJjeiin*u. Sie guböran xani diclitcri8di«ti tniiii-;u 
ciiica ki-niglirlicn zu^-f«, 

4:190 ir rÜHfUhUr wanna hreJten gap den riu^-n vidergiatt Dor dnth 
MTltcint mir wcni^- veratÄ:iillicb. Dridi niitit ßcchatinn aticli in i]cn |>ftra1IelxUUt 
Utfii dativ an : (ilHi ku yap der kerzen Kidertflait ir fteritmlirizr »dieiteL Aber dlt 
31^110 4324) athflint Iftr den ßem-ti» «n siirflchcn: Isöt tiap icidertßlaxt rft 
il It, 81'' wiir )'in ab|;Un/ il«r fioniio. t>eiiii gMch dAmur lioisat t« : r/' 
Und der wutineit vidfrffUu>t und leidrrnchin icnrt »o gni:. Der iia»<ln]< ' 
zii?»rttf{ oiid »ucU die im irbd wö^^^^l^I^ll aii(:.-nilir(nn »itctien (•* r. >< 
geben kditf» entünfaeidiuig. 

t>l>24l r^'. Anfrattig und iiiti'tL-b«ant i<>t der mit der kn-uzfiilir , i 
r.adwig) 7(i2& Ig. Aburcin stimmende ^'edjtnkcnj^ng tind wortlant iwimi. 
narang), Beiiiricii: tich tcrrli. diz iit din hin, ttcn du n^ junifr^i ijibr ■ 
Knf. : tkh arme tea-lt , d*tz tit din Ion, dpt dn j/ibrji :t lettr usw, Biv. 
daa bild von der rAbm» (Jur bani)!«;) und äer galln, fou der fnrude tli« lolext tnt 
rct; Heinrich von rOKf and dorn, unkrant iiod weizoii, sonnmibcliHD und h^t 
Bcbaner: die Krr.(. v^rglciolit die frLMtdi? der wult mit dltnnviu ein. das Mutvr di 
aunnc »climilzt, niil drni )m'i8r< auf band t^obaat. Abor Ixii dt«*>4*iii - 
rrlif^ii^s darohrärht) bm ibm foltrt aiK^h «in ('wie xnK, »ivrM4<r rr . 
if^udf anf den diimsl ditr weit. 

I)i^ cink'itttnf* zu diexer iiuRg^abe üit ning<^hf>nd tiod inhaltreiciu 1' 
tiiaeht a»r oine liijUier unbuaolitut« Tri>)tAuft>rt50l»un(,' aarut«rkaaiii . Üv i 
sotwLl}>c tmdilioii isl. Kr balt i-s f&r vrahr'it.'hi.'inlirh, da.»» McinH' ^ 
zu dicRi-r, nanii dut traditiun KUliarLd. nicbt ubuu cinKuitii (71riului ' _ 
a. XJl f]{. bnodi^lu von dorn nttl de« dicbtrni, der sich auch niütrisch att üiKfrid 
anachliesat Bot dica^-in Kirnilich sorgrälti^oti vcrakCin»Ücr silhcuitiLlimi; <>t><T.n-^>-? 
mPQ, schfiut licdonklinb. Die atigufQhrtuu beittpivU* laasen aieb dntUi v 
tunx erklAren, wl^r »0 zcii^uo rr^^nidttfirter, dio tit'h bo) dnii «'t'it;uDt<n ' 
n-rs fügfln niU^Mfn, ho gut i"« gybt. - Vi}>»r din ..riitcrCihrt di* w.« Vi 
und dun (Cfdifli) „vom b lircqz" aU »>- ^y* , dor"n aiiHr 

Eiimlnnjc bi-runttcbt, und l^ber diTcn tmi' > ». n, XVII f^. 

auuli daa g<>dtnht „vorn Schr&tol und vom WniwerbAivn" ttt vorCaMt vitn mii 
dichter. 



I; S(tn (rvdirlit itinl ditnrb ilruekfoldur um inio y<*>vit (4. I). Vui 
Ivni «arioivluii) ii-h »viut iio«h. 3«RV mM C nm/. 461)1 </wir f Ji>.<t 
ttm. SSU <r*f t Mt MOS nUtf l nitbt\ VA iwiMa JiH - Jlin< 
iriii (idnlil tu m-van. 



noppts«. fmrn r*ui srm i.rTT. de« le. na» IT. jn. 



iMÜ 



Uciiiritihs bexiehiingeD ttx BOliiurn werdon riR|j:eli«nil erdrt^rt i> XX> und 

im aiisi-lilitvn ilnniit wird die uliriiH-iiii|."*«^H r^-int-H TrUtmi utif ISIO f«5tL"^t'>lt. 

Ificnj« von mitteldeuUcb luiil liocbiifuticcfa wtuo «prarbo «nreobseo- 

URRUK, XOV. U;T kau. KinKL. 



iHirfiKe xar (ivsrhichte der deatAchon l.iterAtnr des XVI. Hiid 
XV IL J)ibrbuuJ«rtH vitu Dr. Hornanii Palm. Itresldn. E. Margen!.tf!ni. 

Im lacift' ron mehr 'ils zwei jalintebadcD liRt R. Palm ciue anzahl von litt«- 
mr-hlxtarisrlir'n abhnadlangeit verÖffeDtUcht, welche •Inirli gedi«geiih«it di-r far- 
ftctii' ' nillit:i* darstidlung vicinn bnifoll gefnoilcD and nicht weuitf! lii'bt ti)<--' 

dir ^ \'i v.Tl>rrit*t hiiWii, wuntuf «io sioli bezogen, Aaf d<«r gruntl ].■.;.'■ 

ctovr tii':hii^'vit kuntniii auarer dichtunp de« XVJ. und des XVII. j^ibrhundfrt« bat 
i'aliu dkhtt;riÄcb« streltüDgeu. dlt ms der liltoratur des XVL io die dps XVII. 
litBab«r)eit«n. iKtnienÜieh Aber einff;« bedeateade dichtar das XVII, jabrbundert- 
MCli Üiruin Icbcu und wirken bebsodcli. Vor allem bot er mehr uls irgeodwor 
ant dio t'bronscbuld Abf^^trH(;L■I) , die wir niK'h iininci Martin 0]>iti gegenüber bnbmi 
llnantcrbruchen und mit Ait-ulaurmdiT hinp^bong^ hat l'alm iwit fast iwanzig )»b- 
Trii ßbftr den cIiAHikter un^l >K'n Icbens^aDi: diese- mannvä, unter Bt&t«ni binblick 
Auf Miln Iitt«:r»ri8<--Iie!t scbaffi'u. (.'efiArärbt mid zacrst trpKcijft. dass die niaterialien 
xn cliiür tvOrdigvn Mugraiibio Opilxtmii t-nKtcr forscbonf; sich nicht rerugen und 
M ^ilti iticht blos den iilt<<n biograpben Coleras üchrilt fUr Mhritt za con- 
' rn IUI nib'oi auvprzagt auch »vtrhe |iqnbtu und abecbnitto En 0|)lUoa>« 
■.■:, QIkt welch« Oolcros Bchwtrigt, dorcb fleUwff*.' b*niitzuDK »on 
iiLioljiv<;u uud bibliotbelc^n xn ergrQnden. 

U'ciiu Patin uns jezt die^c arbeiten, Vürciiii{(t in einttn lUtlicbcn bände, 
torlcKt, 80 hat ir n!ch damit den d^nk der Uttororhieturiker verdient, die sich nun 
der oft VtTrtprirti-n nnbequi>n)li(*hk(^it und 9rhwi(^rtgk<>it, akh doiv vereinzelt« r.xi ver- 
dbalTpn, uiir>itikiboii »Oilion Nicbt aiiiidvr nter ist die erneacrtA bernnsgubi' durch 
^TMlicfiMiff lind i.TVn'Itcniiiy dvr fcrscbuni: des i.;rffts'*t'rj begrfuidot, wcK-he den 
dor ftlihiindluiiy-.'u seit ihrer crat*'n reiÖffentÜi.-bung zu gute ifekommen ist. 
Grt)««e partie«n de» bochea kßnucn in der tat al<t völlig n«no beitrage za unarer 
Utt«raturgBA-bi(>bU! an{,'osiTht>a word<^-n. 

Im iro-MintHcUen iinrcriadert ur^chciaca die mono^Taiibie Über Christian 
'" -ludlung über Rrbboii und die au ilmlieheu w<^on der form- 

' b> iiden draiii.ktiker des XVI. jahrhanderti widt^r. «eiche Palm 
Hiner auagübe um I>Vbbtuiä (Inm».'» (Piibl. 41' de& litt. T<'h.'in9) als nacbwort 
[ilgi^boii halt«. Krlieblicho b«reicbcningcu dagc^n bot ilcr aufsaU „datj d«?ti1- 
lihy draiDa to Schlflsien bin auf (Irjiihiaa" prCkbrea. den I'iüni frtber ira 
id« der zeitüchrift fVii gesehichte und a]t«rttim Schlesiens foüt mehr veratt^cltt, 
^flentlich; lutt«. Alle drei arbeiten tHrsitun er]>rubt>en wert nnd liftnnen 
litt^rarbistoritu-her forscbunp bcs'.r : inti«rt.'ru f:elt<;a , oU sie 

^Vlcttt aar die auBtiutzuni; d<:'r ben-lta n >^nen t]iii*ll«n bUBtrliräukea. 

langem tibfrull mit ;;IOfkliobflt«ui erfulj;« ot^nc c|(hdlen ai)r»itVircn nnd erschlitvucn. 
Vm minderer büdoutuat.' ist der kleine anfsatz nbcr „PanI PUmlne 
Biitl ÜBiifK OliiKpr" (tt. 11)3 — nS), «ddii'r frltbor im 6. handc iW dcohq Tidg« 

IS* 



944 



HOmrKE 



:._ * r _ . 



i(ij --^'r --.-yr-. ---:-inrialblilttnr pitdrocVt unHim ift. Fr ' —<n , , 
pt'ul .. an uroltilKD Paltu iodcufii dif 

. «am tpil ihrmi grui. 

htingon tiat, waltlio Fl&UJioc in I^ipxi^' mit Uem ilioUt^iisca bfirabt*.' 
Ulogor und eiiH-m weiteti kräee \aa ixxag^a üdiltmiru vurbaudiru, <U. ■. 
dvx püagv dcu Ihrer huimnt ilurcb O^itz vQt:^^'^»*!! niliuics ci&iK v^uteu. 
Glo^'cr wol VDU il<jm iltfrvn FAim* Majt>r zur Rbniig dcubcUur di' I. i 

war, tat eine ftnsprechfiiidR vermntunf; I'aIidh (ä. KiTx, denn -tttr .i:- 
iTvtz ivfliwacliur tK-fölii^ing liiorfdr , »leli Act [illi'gc ii'-ii M;iiuu i 

augciiomrocu luid deat&'^lie re-lcarLus im Üfsljmtr i.: nn wj ciu' r 

anuUllet, wo er von den „riri titfratüstnii" von BreaUu ent einu KCiingv <*pri- 
gvliatzuo^ der mattvrspniQbf drnarlt-u durft*> (vgl. die cluUddog zu aiaem hoUj 
fiboD dinpQtdti')Uti-ftCtuii> v(iui jutirt^ lti:ii) tu 4tao aanwtttlWnde ä F ^7 de? Bi 
laiior i wäre c« ^ewctk-u, " 

im -1 ' -liti üde ALif den k Ic 

ten iJaiomr'D Sreunr luitgfiCflilt liarte, slie umtiutst Itl flcchfixoiUgc «tjuphcn. «t 
sue dual jolira 1632 nnil ist nicht tifjaer und tticht whleclitiT, alä dt» ühnlic 
jioeBtovu Fletuing» axut dcr^tclWa tcU; LapptmWrg lut die u<lc nicht ^ufuiHlfli 
(]*. F.a Utoin. üttdichtv i. bbti\ nnd diu cpignunnin dedicatoriom, womit Miu ttl 
ndcht wurde, alTi'obar Meiner hnndüchrlft Folgond mit der fAlstJicn jidir«axah) 1( 
geg'^boti, Auf d«r ltr«Htauer stadtJ^lblinthrV uler hal>rii dich iwni iioiiiplntn «If 
Leipzi^r ciDZi>Mrticl[u8 davuii orlmitcn (in doii liatnmüllrfiDili'H 4 V M und iO&06j 

Den Hchliua dua buche« (»■ 261 bis «. 3Cä) bUd«t die l«hrr«icho nntenatibi 
Ober Daniel von Czuplcu, welche im verpli'ich mit der abbaodlonXf dir 
dicNon mann 1873 in Wagners »rchiv vorftffcntliclit hat. ah naf nrn« 
titzciobiit'u int. Falui gibt, aut«'r niitti-iUug zahtn-'irhor du 
pnibcD ans CzcpUo& gcdkhten «tne Studie bber diu liKt^rarhi^i ' 
eiffonart diüMM nouh wettig bekantcn dichter.«. Wi» i'alm biütAt, erweckt in bot 
grado den wünsch, diu lebonsbild und diu aiutgabe des CLvpko, dia K't nuch «.I 
seit jährflD torb«rcilet, ztuu absohlus» gtd&u|;eu xu »vben. Üas Ul-lcmriAchit 
de« XVll. Jahrhunderte verdtonl es, pauz eb'/Qp'j wir da« »u^'- • 

diiri:)) die herausgab« derjenig''» charaklLTihtiocheu produtcl« '" 
wetcbf> d«T zuTall tihvr dan üA^eiu aU manusfiript oioht bat 1' i 
ObordicH Ul aiu PuhuK luitCcUuiigco burvit« zor genüge zu er-i'j:.-. . 
aubetito aus CxeplKU wcrkwi fUr die ■pn4:hgeaiUii«bto wie fftT litta und gf 
leben ihrer nolt tu z{chnn nein wird. 

Itn hl>rig<'n ist Palms buch {i. 139 — 360) Martin Opitz g«wldnteL I l t 
daj Yerbältnis tlvr jezi vcrbtruutlii'btcn beiträgv itu den früher erMti:' 
Palm B. 1-lG fgg. atiHg<M)pn>(:bon Kr tut dit^s an ticiilu^H«* aiao« ü 
die OpItZ'littrnitur. wurin die eintvchtagendt^n Iiiii>taiigen vun der lit'i 
niB an bi» bcnb auf I.. Goigent bu snsglabig*!' fundo hnapp und t.. ,:. . 
torinirt wrrdcD, Palm gibt hiermit eine elnlttltuag In das atudluin Dpi' 
vorauÄ^ii'htllrh mancheni zu stAtt^'n Ic^nimon wird, Wa« in d' ■ 
fOuf aufsfttii'tt, difi von fllnfzebn wini leil zum (iretfln mal*» r^.. 
bt«gleit»t sind, von Pabn gvbolnn wird, kurnt rin^-i biugr 
in boinabo ntsammenhAngender dantflllnDg tsrhiütcn wir < . 

Ii*bf>n von dum Jahr« IBlt' an, in volcbem «r die univeraitit Haidelbcrg^ 
zu dem Krltponkt«, wo ar alch itnb'r den Ihm In Iflwralvr w^Ihh gfwäJui'n -.mi.u 



OBBA PALM zca urr. omb i«. oau i3. Jir. 



»I 



Jm bViiif^ vitn Pnlu) tt«It« nnd w[n«n w9liB»iU In tiimcii; ii«bio (IGSti). Mit 
recht »]ier vCTVnihrt Piilni m'h il«^<moii . tto'm« Hndicn h1£ liiugcriii'Lit! Opitteni 
itnaoBclien: diu muUriii) tu tJDfr »hIcIicd sfi noch im anwsrh*en . «olhai ijt» vhq 
ita roichlicli Lcnnzrcn Mmliingon de« A' ' 

f Rfiiirii iu iit>m ruliiiieu. ilrr Tiir AeiiiH auf-- 1 t 

n er»ctippfcu ^wetiMi. Eh Ist frt;«uit<t. binrtQ tu bemtTkOD, iluüs un eine wDr- 
dtx« biofrrspliii.' den dtdjtdn nicht lu lienieu Ist, lo luge vir nlcbt eina in alK-i 
«trvD)^ doT p|il]ol>)g)i;rh(>D lOt'lhodo aon^'enibrte anag&lte der ««tke Ojiititfn» beHitxcn. 
Hro 9 (lohe vn'rtl tnn-h *«mtliclic hriof» uiiJ MUiitlidie Iat*iii'nii.'hi,' ei?Ji«lil« dcsnol- 
1m«ii •-iti«<:li]ictiHi:ii iitHsavii ond dir «ivmlnnc ärt li'ZtffTt. wrli-h.* durch die |)l*iisiiUu 

'. di<! I'V. IToißtfr dor fttodtMhliotbck zn il' wi^ndot Hai., )Ui?<fi(.T- 

1 orIvidUcrt wrdcn Ut, nilrdi' wul der ■/.\'- i /^t4! mifaiig lUr ^umeti 
«rttcEt ■ein, di» ui OiiiiieO (^etan mn vn\l. Wuuu Pulm golrffnaüich , win e. 16Ö 
anni. 1, den uhdniok Torechullancr iBli'iniitcber ?t<l<>^unboiU^'i<diclito Opitjumit als 
fll^vrnfldftit? bp>eiclia«t, Bit meint ur sicberlich. ilu8 die )iubti<mtiua «Didier hmdo 
n!«'ht Vt^r.(in/.elt nini .iU!.Kvr ;il]' iti'nhan^ orfoliTPU «oll, wie au uea^rdingv 

in lirRti'r ittiaii-bl melirrtilt v<jr_ : ist. Paliu uhei wird ^ern lugvbeo. djus 

din lutt-iuiäuhtfn |i(>eKit.*eQ 0]<it)^(Mi8 , ffcb^auitnclt wie ef mit den FIemiii)j;»clion 
gcHtcbehcQ , aoxMr vielen andern Zielpunkten dez foneiran^ dem biogrniibfi) ein 
obr(in>ilojiriiiiibe§ gerippe lierurn werden, wie es aaf keinem andern woge zn gewin- 
nen tsl. AUi:h wird e» dem di'.bter nii.'ht zur nnebrv gereicbra . wvnti man nu« 
clnvr i»Mmlun»r ndner lut^üniaclii'n godicbt« sehen wird, wie iUm v^n jitlir zq jalir 
dlwe fTAUite lAteiiidii-bti<ritt tiefer und tiefer »Lind, wie er Hio «cblioMiltcU ktinin 
iHKtb «nilcra »l» ..rajttim" und .,ei tempore" Qbt<', wkluend er »a deutucbeu ver* 
acn mit dem öcbteäteu küuEtlerßelss meisa^tite, bis aic die vullenduii)t: der fnnn 
•cbieltim , anf die Hieb deü dichters rnbm und Ptnßnwi — freilich aneb unitschUe««- 
Beli — gründete. 

An feinem buche, Ahm tnsi ven »eile xu iteite annb einem mit dem »laff« 
b«&«andet«D die rrirhfllv belehmng gewahrt, hier und da etwatt auszusetzen oder 
in iweifel «Q fitellvn, ant«iliegt nicht der gefahr de« misTerstäDdoisfles. E» mögiHi 
ikhar rtnlgc |>anlrto Palm zo weKerer prOfong anheingestclt werden. 

Waz ». 144 and a. 158 fibi^r Opitzens anfange vorgetragen iüt, bann wttl. 
nacbdeiD Palm endlich die lange vermUirt« hiographic Kirchners e. IHti fgg. herAOs- 
fOgebvn bat. fernerhin nicht genngen. Die UtterurgeMrhiehtliohc Verwertung, ^reiche 
icso von 0[iitz waUrKbeiulich r'>r mitte 1623 (Uvigcr, Mittbcil. ». 50) rcrfnszte 
iphin des älteren jugciidfrenndtn oiid spltcreu gC>uuerä Am diebters gestattet, 
!iri Ereilifli femi'r, weil zelnn forscbung zunäcbzt von dem liogT«pbi.i4-hen 
'.liktu bebenicbt Ui. hl» oing dem reccusentcu geiitattet bleiben auf diesen 
^■f.' :..:.^.,i lorflckzukommen , falU Palm ihn nicbt selbst anfnebmen will, waejeden- 
Eal* für die nicbe du betuere wire. Kin häseücher dmokfebler izt in der enrähoton 
bioffrapbie QhrigcDs s. 189 die jehroszahl IfilK statt 1K19. 

Dem fohler der biographen, ihren beiden beaeer zn Bchildern als rechtens iet. 
biU Palm auazaweiefaen vemtanden. OelegonÜIeli bemerkt er an Opitz augar 
■cbwäebun. wo man Koneict sein wiid dienen zu entae baldigen. IHcnnit ist nicht 
an da« *» nnitustii^'»« vtrhähuib gedacht, welche« Opitz nchliesalicb als bvcrct&r and 
i •iiiiiahm und in daaaen beurteiloug Palm im wesent- 
>'nden ant-fulirungi-n Lemokea (Geaeb der dentseheu Dich- 
taAf U SIL }tUi) Euwmmeotrift. Aber Palm dbrfto »i weit geben, wann er in 



ä4t; 



uftVTVtm 



w«n*liiageü 0]dtseD»i dl« Jen«r seil K*ngb«r sind, obicn beMiid«ni >•<»•' <'"' '•>^"" 

oliel«! vrlient, irir s. 1(K), vo das Fnlm ädittiVuij^ „A to nanv 1 

\\>se I<n|ni" sii'h aoi'Ii «chwwlich nof i'iiip »orWunff Orttinr«, w«U .i'-' .k<ii ■i--«- 

atu^be des TatibinnnDitrhcii t-otnincntnrM zum PlnutiM (1*'<^1 • ^"> l»<'riAhrn wlf 

Modi wi!nij:ar iht ^pr\^uA vorhaiiiltti . OyiU. clnor unwolu'bcit ni 

iladitigcn, wftiri i>r. wie ruliii n, Iti^ iiiittfilt, ^u anfau^ d<^■t j 

ruH (laa buchst itiU'r«K«autv taciniu l)t>rictit*.'t ; „ Kg» eaniui tiugiirum . ijaas 

lesQtiu fer« Hc)d«lb«rffa« et ulEbi excogituvcnm. pratiDin nuon (|U(k]u« liiu fr 

Ontiea eoim nedosi otnneH platitae rAtitlnncDlI« mds pArstropuot, i\tuie in totuf: 

quyt(ue nn-i altcro(i»ic oliolo vemluntör." Die mVit. , ', , i : . 

vtpn zwciffl, wctiD uiiiii »n iUt liutul der Stras^biiiu 

tigt., in wslchf^m miuise 0}>it7. ta der odcnJiclitunfr itttmtir ju^if) <1 

danmlä liclir-lit«n m<-l(>ili<*cn nachgugatigen iitt In deu aq fitUUift) „ - -. 

OpitKeus otliiiitit nut'b beute ein t^öwiasc« leben, jn uinnclie 8tni|iliua »Brdtn n< 

honU im niiiiidc de« vulkoa. oder, richtiger gesagt, dub pnbUkuiDit veittrT gat 

wardflD, wäri>n nicht ihre meltHlieeii der zeil VArf&llen. Wäm C>}iitz ond «aIi 

gefol^'uchdft graile in dieses wegen Wi^itirr gogangrn , au t>e«j«*»* dir ' 

ilJi"litoriii;huU' beate vielleicJit ein melir ah historUchos iulurottiH.'. Die u. 

B«r Kchule aber wuUuti üicb gir zu hoch ober deo gometnfin [tf»b«l er i 

ODbeünlii'h davon berührt, wio wir bei Kist seban, daB& Ihre odeo >i 

vcrwnotst^hftft tait den gempiiion üedern 7U haben schituMn . ni hin uriI ' 

gestreut uud voa dem geiiiriiivn volke ee^uiigeti wurdt^n. svhiiittcii . 

lieb die füblnog mit dem siugcndvu publikum ab. FQr 0[iilx k.i 

seine Bchuprcrlw::ho beg&biing rormaler. nicht dioblerincbFr ml war. 

Das jubr Ui'2it hat in Opitzena biographte duruh Palm «ine ganz ut"i -'iM 

gewonnen. Wenn Palm aber meint, Opits sei In diesem jähre wabt^<'b<-M r 

kaiser iu Wlt.-» znm dichter gokrTiDt worden, w knntt ilkiA f^. 1^4 nugvfi' 

recte zengnis im hinblick auf daa epigranim „Ad KitvUnm Troilnio 

(Silrarum librt III, s. (iti) nirbttc büwnisen. Kin diroctcü xe:ii;ntit al' 

vonnGtiiiig ergibt die vergl^icbnng dos tfiti's dpr wie un herrn !■'.-.■ ; ... n 

der Brcsluiicr au&gabr vuti ltiS5. a. 189 mit dem U.'J.Xk, welobim diisorbi odi tn 

den sp&tero mingabeD dt-r Opltzischon gedichtc erlmlten bat. Opitz batlc, al« «c-j 

die erntv Br«slaucr ansgabri varbervitcte, nlterdingM gidiofit. wie einiitinuU Putrai 

Tum kaiaer gckrünt £n werden: die anngAbe von ltiäf> IfUst ersehen, ' 

traiim zerronnen und mitlurWeile von joner stellu nicht« aU der •' 

errungen war. 

Wie wenig wort Opitz auf seine in aller f^rm erfolgt» adelung gelogt bat^ 
iat ron Palm ». ^14 nnd 2IG fgg. gexeigt worden. Obrtgeoa winl da« matnriAl «icr 
entgehet dnng der frage, in wie weit d«.T dichter von seinem ijt«t gel' ' ' ^' 

bat. zur zeit «ehwerlicb iu annibemder Vidstflndigkoit ro^li<^g<■n. K 
hat Opit;t jedenfttU rlcl )iilnf)ger, ala PaIiii meint, alb .Mnrtin OpiU: . 
ftdd iider M. 0. v. B. gozvicbnet. so i. b. Hi2i» ein vpigriimni in den K; 
obituin Dn. Hermanui Miin'lrichü (Schnntrs Archiv IV, «. bHJ), IG^ü eioen lat«uii« 
Acbnn glflckwnnsel) an Caxiuir Cnnrad (Sammelband 4 V .Vi der Rreilat' 
htbliMtbek) und 10.11 äa I&ngv^L^H deutacben gfdlebt in don Fuoebria trim 
Mllllvri lilK-roruiii {nrp-«l. sladlbibl. 4 S 'J07 nr. ßl). Auch weisen di<- ' 
bea Üi'ilzificbt'r givllcbt" livi H'.'lTinann sun FaUvnlehen . Vorifiufirr "s. i 
Dnd Xi auf '^in«n Itfn U hin. aU Palm au t 

hin kann kein zweil- : <"ii, i\iun> Opit^ nber < 



irasR »ui xtm litt, pk» )ff. tnrti il. n- 



247 



t Liit, wie Lngau, ilsf in dtti sintur^Hvlitvn mohr »I» olniual 

Wer die lameist auf C'-nIcrni) bprohcmlr trtdttion tihnr Opitna» labon in m 
viel.-;- ■ -! ' -t bericlitlirl oder »Mb b«MiU|{t tat. iric P»1id u gotan, tritt dpnitl- 
\tfu ' li trot aorh so nohif. IHes dfirfte io xwet (Sllpti Palm Iip^t^^m'! 

•eliv. iJu- "r' ' ■. \ltJSii Opllt in Hcidclbrri; jurlriMfi- 

d**nit ittmliort '1 I lieh Atif Lindncra inAni:t.'lluvne ii)>-<,-- 

ii(<tinni; von Oo|r>ni'« nrirun, Aondcm ifiMi«ntJli<h anr tU>n uifAtig de* t;<-iUohTi.'-'f „*ut1 
Hcrru F:ruiMd l^nifons Hufbtcit" ^F«ll^1i»i-he Ausg. 11. 9. 78'', dcni da« launni' 
4ebr rpigramm ntijitt irlderspriclit , diu Opiu \^3ä r.n den carntinn Itt^bria in <)bi> 
ttim I>n. Emriti Lanp« iVrntwl. Iry. Geo. Buanmnni) bpisteocrt? Und fernrr bat 
'Hp oiiiitrl'ar^ iii«iniiiiff ton d*n itwriiksii, die Opitz anf sf^iupr Pariser rcisi- im jubr«. 
dofb mau<^bfB Itir »ii-l>. Palm bc^trt.Mtct 8. 207 den iiotitis''liv)i 
' r NtMc: deit C^lenu romichcniDK über, iLihk mtub „utUitajt i^ublirs" 
(LsudaLii), cXLl) ein di-iÜv jcaer reise war, klingt doch meh dorn anfangv di>^ 
Tnn Palm 4. ^0 mit^otdiltcn Ofdt^cutrheit Kehreibua« reclit glaiibbafl, dom hier 
K>«lMriI(it Opiu fticb ^nz w]o vin e'>rrcs]>Qiidi<Dt über die poHtivcbv und strategisch« 

MifTenrtAndQn ftcbvint uns tod Palm dor aehent, den Oidts sieb in dem 
», 184 mitgFteilLi-n M--hreib«a d. d. IliMdo)I)(?r<; CbI. Sept. m>or Hpinulu {^tAtt/'t, 
4>piU will dienen SNin-nrtied der itciiHiicn weinicse „U>r mitle »CbKOtitioiB" .. nd 
hifvro»" b«iiurgi-n. Pubu tnoinl di« „Unkoudvn" kOatca nur lenf«! seia. f>Qltc 
Opiu niiibtCbotiiiiiben im sinDo hab^n? Eine oflx<iibar aber irri([i' vermutUTi>j Pnlut». 
(* '.M7i Ittt e*. da»» 0|'iU «ud I)i)hnn im herbst 1637 vhb Ncimo »w» iiwcb I'ni;; 
' M'inn. Eh mö^e liii^riur Icdi^ticb d'.'sbalb liiotfcwieacn werden , «eil dfr 
. wie Qhtig die inmlang und bcacJitung xm-h dt>r an fiirh gleirhp'ttigen 
polr^nhcitagrdifblo flir don btngraphi'n lel. Opitz rlflitete nn »eben alt«» If-hrcr 
Jnna^ Mctidpii^, aljt diettcr am 20. ndvciubor 1027 stich in ätrle^an vutbciratote, 
eia F;raLtilatiotixtfed!cht. wonn er sagt: 8ed mihi MaecuDas Plivebmi) subtrabit 

^juIm: Et vucat. «t Pracae ti<cta vi-lebia, ait. l>i«a*)!i pf-dicbt ist anliTsrichntfl : 
Marl, OpitiUH l.iKnicÜ in tranifit«] p<Tr>i^rif<f;i XVII. tW. Hociwiib. Dns g»i]i<-bi k>>uil. 
tn «»vi r-ill'-otiornii Molidfiwlior htn'li»^it*KC<Hvbt»? ror; in welchpn bÄndt;rj d<'r 
Bwulaner «tadtliiMicMhck. bedauert recon*€ut tucht notiert lu haliea, wird Palm aUr 
nit Iftiehtigkeit ersehen können. 

Eine reiht erwitoM-ht«« tiiid prQndlir.hR atukanft ^bt Palmt hach auch ftber 
die lurfiamlcncD blldnisii« Opflzeiis «. 2f>0 ttig- Ein liebt«lnick nach dorn golnn- 
ftaen ^tirbc de^ J. von Ht'vdtrn vitiii jibrt' 1831 ist <.'iu widgvwablter schinu'jk doe 

'•diAani und voui vi'tl^^r liodtst wtlrdt)^ aDi))-«8tatt«t«-u bacfa«^, mit d-:dnen lieraun- 
gsbe, wie wir hoffun, Palm seine itndion über Opitz niobt ab^eaehloMcn liaben wird. 



AiifrUvia N*orr<iinu, Aniwahl aas der islindisohoik and norwe^iselien 
lilterator dnt iuittfUlter« hcriiiia^c(,'flben vuo Th. HUblaH. ^we!t« 
«nagabc. Lcipcig. HiiiridiN. Ikl77. XXXI. 338 &. H. ti. in. H. 

Ad allDurdlicbvD l«sebBcbeni, and ^t«n leeebUcherri , ixt nacbi^erade kern 
sKVl n ' V MöHinH Analecta doo cwnite anf^gahe erleben kontcn, ist oin 
Hl e:i: »t'ogtii«! fbr da« roge )i)t«reMc, ilaii aneb in DontAobland da« 

■tadlmn Um alUit'idi&cbcD mcbr nnd ni^dir nrwcdtl, cugttU'U aber für die treflich- 



34R 



«YMtMUI 



crvl« Mx^be ilAr AoAlvota ni>rat jn i!< i 

tatur ^fBlirlj «ein. liie nntor ftUru »ein . l^ „ 

altera rieUeiclit des retneiea nnd ed^äten gennsi schcokt. Der hi>rr 

ItttontA frrflidi tu deia ywnorlf zur enilim atugabe. and er iriderliolt u 

zwoiteu, tu vtsli-T tinie den grunmutivobBO zwcrk ries biialim: et IikI os aKat.3| 

tnftinli VETslandcn , durch viliu ^et^ctikkti! und 

anrogung den i^Achlidifi) lutAresürK zu vnrLindfii. 

Bber 'l«n wortoii die aorlion gloioligiltiR blotbon. Iiia anBva]il liol die enrC 

Wittu ^leg«nht!it, vom leißbU'ron zum Arliwiircron forutuvliniitoo. au 

iitOclc«D und noch mehr «n ileo ia dor hun'UohrifllicIico ortliographio nb^B 

proboD ilio gmmniatik in H<;isch ciid blnt äborfr<>beii zu \ufi < 

»nglmcb ciDcn bliet in ili? »vr»«'!ii«Ji!tiijn {,'i'bii'ti' littr-ranflch*»!! sn 

d«r und Norweger de» > , de»fi.eti •- im» ein t- :ii1 

fltr so vivlo», ^viw auf < I>>d fromdc ' n imil der i'r 

liiUtnUso xuo oprer gefallen iat. Von den RtflrJ(6D atu) ])idnikB tsi^ auA Bau 

Edda bis imr OnnnlAngii eaga und d«r NjtUa wAohst mit d«j- (ollbo des vvnl 

niiM«« anfrl) dewiea Ttitt. 

In Ibrer rweiten auiigabo haben dio Annloüta dir att«n vrmiigii ht^b*]! 
dflxu neu« omingt^n. Schon die AiiMuri! gentAlt de» bnclic« bat hüi <Ior iiougcl 
gewenneu. Druck aud ansBtattn&t^ aind giuix vortreHicb. Bri dnt bandscbrinii 
proben de» aiüiaugü tiat die beratuUnng neuer typen dtn j^enauigkiiit der 
gabp WöBontlich erh&ht 

Di» aoswahl d«r lesestäckv hat manche äudt.'ruutreti vrlittna, :' 
binxngekominun nnd frfibercs weggulaatien ist- Ucblitiljt-n lind die ui;i 
and sagengeüAhichtUch wichtigen vtflak« aas Roorra Rdda (die crsÄtilnni 
p6rr nnd Baldr, die abtiriticht der licMenuge, dip &agi)u von Hr^lfr Vnki 
den Biadningcn^ tind die crz&hlang ron Oriinbildfl racb« aus pilrekn Haft* (c 
366 — 'SiÜ)', auf dorn gebiete dor Norvgü koauni^a Ungar: du stfick auf dor 
ren »uga ron Ht. Olaf, der prolof* uud ein brncli.itttck der Öluf*« mt^n bin« 
aus Hoimskriopla, sowie von l8lenilini;a«.4r«r die iiaatc ' 
Bchöae proben 'I^r NjäIa und i-twnA hiie» livn Bi>?lin|'* tnji;«r: 
Kamui^-Bkuggsja (Speculiini rüjfale), au»t Uni^u nnd Oi]ljiIitng.ili}(^'. nnd die «itT^ 
bar uralt« «nrAöbnungsfonnel (griilaniäl} uaH dpr Viga-Styri oAg« dk beW 
Der tcxt dinwr 5ti)i.'Jc<* \%t einer ttargfEltigp» durchzieht Unterhosen. mbA 'Um.J 
eoil di>r vrblon aimgabe (1851IJ erücbiencnen liilfi)mitt''1 
Torglvi(.'bunf.' di>r «tflcke nu^ der Njala, deren neue h ■ 
gute dieuHtc t^eltiint«! Iiat. f^^mer audi die (iuntilauL'ti sui;a. Oasn äiemn 
cn&hlung auch in drr neuen ansgAbe voletändig geboten wird, »l niunent 
akademische xwe^rke hAchtt er^ulich. Mit der uasscht-idnog tdutelutr «ttficlui, 
entweder ohne besondere bodontung, wie Pnndinn N'orngr und ' ' 
Barlaiiina uga, oder aeilher teils In volstüudi^on. toil» in L^imoi ' 

zngingUcb gc^wonlcn sind, wie Ann Hlii>^k a 

gnr), die tiaga und der draujur Jxjf^tvina ^ 

ab nnhang m VlgMswns ausgäbe der ÜrkD< rirtt-huinen wird', wird' 

gewiiu jfder einverstanden erki&ron. Auch 1.: >■,... v-iik. vrie wichtig üunb, 

man nicht vennlssHn, d» Möbfns klein» ausgäbe (Uiiixig IBüU) jiMltm zu 
ittehL Rbn niAchte rnferoni den aosrall der \ < '■'■ ' ' 

Heimakrjiglu -auigabe iit zwar toicht gvnng in < 



itm ttitmLij iVÄt- v^tuuKttJh 



9<9 



TTiittfr äf-a at^rken , die Alnat nrvUe biiUbk« nm ftar^uituuiieii liat, 

t\t tun&duit «li« vervultUndl^nie vou pt^ruilil« gnuiinrntlsclivr uMtiutilluut: um 

ifroUl horvor. v<m <ler di*i erirt? iiii»^btf mir iUp v<)rrcdi< tind ileii tbiichniU vim 

jlfÄlen enthielt. Jeit Ist anrh li^r wichtldc iw*itv tpil „um xamhIirNt«Ddr** 

rt^gi- naiiVcuRWcrt Ux aath das miick 'l-ir Ut'rvATitt sapi mit ilcr nlUn 

rtvidii, il« dii^« ihtI« drr nvrr'rntii lrtiTois*'(iirn dichi'iiig nicht tTniucni»! 

iMeh war. Die tUlein l>nitii:hhAr)' uiu^tibo der Hnrar />. i^. Bxiggts im dril- 

iofU ii9 „Ünrunae ükriftor nf ■mgDfaUtortak tndht>)d" (ChnsÜJJitn Ifl73) Ut 

idPT nBr noeli sclir srliwirri^j m vrinngtti, SIH einem rietiün Abdruck der drei bcft«. 

ifnttich der Hcrvar. a. und lliilk s. wnrdr liprr pn)roiw*)r Busrfc'e "riulc lu duik 

iUa. Wdt«r &{üt\ neu hinmgekoniiiii-n stfick(> bha der Storlunga (o&cli 

)Ud UüO'T Btisgali«», <lL*r HarsMs Mi^nt lianirudn. der JüttMviking;^ sag« nsdl 

lereu, vvd C«d«nk-biO)d (Luud 1H75) bcrausgc^rbuncn fi«»iia[f, und dvr 

idftr iHgM Höl.ibi8ku|it (uüoh IKflk. jim. II , 5 f^lT-)- I^i^ atOcke aiud giait- 

ob narb irgond einor Mito hin rnn wIcbtigkHt, sn niuuontUch «iu aus der Hat, e. 

Ir. ftr dl'- ri«'htig:e «utdiifung dos iM&ndi^i'hea «knldeiitums - icli nnwho 

n-ulHeTi iii:fjiPTkt>Bui .itif 'U-n mrrkwtirdipfn untcrscUü-d zwisclicii jrkja und 

fMa, diir hii.T uffonbar trtniarht wird, währt-nd doch beides oirht «treug ffflichie- 

werdnii dArf, du mit kri'da nii'bt nur da^. reciti?ron , »ondem atidt da« dichten 

aic^ni't ttinl. äoll« iß kvedo nicht aninentlicb der betriff im ttnprovieieretis 

iV Die «ui^tihobeaca ntflcVc dov HturluDf^a Bind fUr iUm lubcn Hnorre BtuHu- 

TOD bedautan)^: ancb diu hes<-hn)lbDng bland» atu Gudm. «. Ifutabiflk. i«t sehr 

len. Endlidi bind ein t<iuir biehcr uuK^-'dmckt« sac^hcn itufj:euuaiuicD . 'lie 

idr Vjg^iiun IwigeätouDrt hat. Ktnmal iiitid w xvci ^'auc iuMra^fianti.' 

»tu der IlHakitbi^k: dos •.Tfltti. da« M5bin« ,,oni h',>fiid«k«pnnr IV i>k nni 

bttlDdit" getauft bat, nticbt d«n einflus« der ricr oleuentv auf don uicD^i^heti, 

initliob auf da» blut Im [neiucbun n scigen ttnd ijt ein hQbiicliM atück ffelebr* 

der zeit, dos iinder<>, „8fitha fqr { ParadiAum" orziUilt einen sonst wenig 

sn Äup .Ipf «ibri*tlichcn «ge. Ein ilrittos Htllek buü Cod. AM 7ti4 A, 4" 

)t Ufti llpda. nti>l wi<- pT zu äeiacni betnanicn vt-ncrabüis gcki.itnn]en sfit. Za 

»u atifgtfnijuimoni'n Bttickon bietet doa vor«(ort a. VI — X die nöÜKen littcra- 

Eiii'?ii fRUiz tesüuderen KcUinnok urhilt das buch duroL tt^^iuen Anhang , lUe 

[thnn inlandiftcher und ii%<rnH^i><('hL>r ortbo^nphie an« hand.icbriften des \II. bis 

f- Sie sind fairt alle nou und hi<-ten trelHchp gplegenhoit, die wirk* 

I' sprachfomicn mit den in der grammutik iuig(;aazlcn m verjjli'i- 

, raigUtcb aucli zur praktiscbtiu abang im nonualisierea von texten. Im vor- 

a. X-~XXV tri! das xor Orientierung nutvtindige nber die proWn beroarVt. 

end li. 3f*U - S1 1 die grv]>bi4cbi>n und biitlivheu ahwcicbnngcu von tuiB4!rer 

lalurten ortliitt^rajOili; xusamiueuKiistuIt »ind. Einzclnoa vun diwtfn proben 

Qhv rillt u).tt zum erf^teii mal veTf)ircnt licht: das etu^ der üwni blitter aus 

Bdlsehen homnicnlmrlui \i, 235 — 2S8) iiiwh einer abstbrift r-in i.n>f. rnger, 

it« einva uL Viiytiologü» (i. 24G— ^1) uacb eiDOin nu^-b unbi'DuzteD 

^liivrttit) facüimile, ood ein dialog zwiacheo Iclb und secl« (vidrtpda It'kainit 

,S60~ä63) auK naukHbük. Sachlich Ut naniontllch der Pfaysiologiia \'(<n 

|dc^!«pn l<Uiiiii!^i'h.i fra^tnnnt^, wie »luih der herausf:cb«r s.XV tmm<t\t, 

•' Kine deutsclic öbersetzung der tn^- 

] iMciien Phfsiologuz von F. Honmiet (Lelp- 

InHclu, IStJ) beli^tfg^leQ. Der leit ial Im gruueu and gau«n got fiberlie- 



»> 



«vaiOKii 



kxi. St^IilImintT Ut nur dctu ibMibuitt vun in ..Hüniit" ('üM)^' - 351 ^) ■n>\\^'\.v]\ 
tler, Irin rr itasfotit, Lf^lititn Kinn gibt. Die b'KoeniiigtMi, diu dar tipruiui 
voraeliUgt. (;;<.-iingi'n noch uiclit. Iliu vcrKlüiidlii-li <u niaclioii. ^•'•*■ ■ 
hangon Imliptt m Ifcinoni bffrittlifrondflii tv&iiltAi jk'ffälut tHv vr-' 
falscher onlnai)g libcrlic/ert. und man iniiss Irnon: >'n ■ 
\>vi at ATD Acm afi hofir tnjfail en «i^ hnla, hvä hetir i : 
Ed I-ütt ln'ri (^illlia| mü vD I><^t< t'ä er ttpiiii (buii hb.) uiiklii t/nkj rlign <A 
Die fcilgvndcn xcUcn aber s|KiiT.on eines j^dcn vonitH-iics, aib LerKiin1oMc>n 
man auch loit Hfihias Uöl* statt hufutt hoia uuil imigclndifi 351' aUU luUa bt| 
sdiroilit. dk' Icxteu »ort« kiikI uri«! Mviben iieainii Au^ ilcr n>rgkMc1iuti|{ mit 
rbysiolunrt laust aicJi nur di-r iiD^'^fäliru «iliin cntut'biumi. Y(rl. Land, Aßci 
äjrriaca IV (Lii^d Hat. IH75^ a -19: „biniiae vum |>riiicI|Maiii eat L «. ca{ 
noD OKt MW cMiihi Uli ot Sacun^ö jiriDc.i|>iam in liono fst. tinia -aatein trf!- 
wt,*' Qud TciDcr ebondtt a t&2, wo im I^'iilonor «mNuchco PLj'Mu]t>i;ua (nach La j 
lAt. nbcrictcutiK^ dasselbe rom b&ren »cbcint aiinifcflagt xn wt>rdcu- Leb gl 
vrenigin', daa» aberliort^rtuigafeblvr vorlio^en, ala da&s dor U1ünd«r «oId ori| 
nivlit vi-riitiui Imi tiat, und der jcttigo iituinn im wi>KL-nUii'bi n ' . 
bcrrHhrt. - Z'i 250" «clieint Möliiuti cxnjectnr gnt für |'at i 
jmax ütinlirbü utnlcitung' 248 ">. *i&l '\ V^ar intJchttf miui |>at giua nii« tchvti , 
umflt.)Hen: Es l>ckrtaondi I>at er ... . 

Vun (Icu öbrif^ii jprolien int <liv erste uaiiieiitUub iuvtrucüv. Ik'y)>jtibMlu 
<lai;i. Dieite wtclilif,'^' orkuiide, oitis der w«mg«ti im oriifiual vrliullcauu :iItiL Ui 
milvr, ßebürt in Uir^m iltusten toib> noch deni cndti dp« 12. jahrhiiitdtirt^ «1^ 
ist abu ein» der altcstCD isl. npräcbdankiiiiüer Pit.- jnii|;»ti' Laod, >Iiv 
({eHcb rieben luit, tat von der mittr dea i:i jalirbaiidcrta. Im gniuvo ab( 
Mcb« bätido KU iii>t'-rAc)iGid«n. Ko biet«!; ani< Kbin gtilegcnhett, in «inuni xdl 
«tfD einriu bnibcn johrbimdcTt ungf;{wi)iit,'oii die vorändnrung eiitsrlncr 9)>racfaf^ 
laeu HO beobncbtcn. Der lu'miiBKeber bat ac1i»n aaf eiiixclnva dieaer ort bii 
xcQ (r. XII). Zwlttobcii clwu UOG und 1224 icbou wir ilfiu uiiUaut dea au duil 
f^n {H.iukjahult und Hcykjalitdt'); dii* beiden eri^teu bünde subrcibait »a, die Tu 
d(in or: i)iv cnili' h.ind k<^nt nocb kein <1. die zwcife um 121>G w ~>si 

[KQdvoDäar t!:'i4^. virdo :j^ "). die «pfitf-rva oL-lirclb^D \i nur iiut-h h 
nnr: Bei den zwoi ältvston händt'ii findi-n wir aui^nabiuHlus e und o in den 
railun^n, b.i den K]>Ät«rn Kchon häiißp i und u iklnknr 'JM*'\ luAM *JM** 
Auch »h» vurciuzclU- fobU-u des i-uinlanu vcrn a i«t fnr die älterpn acbrcibrr boml 
kt<n0Wi<rt (fiUßcr 233'", rul(>ili tJ^Ü*')' dnucbi«n al>(>r bimtijfer ,v (i ' 
g«r V^Kl" tiR«.). Der j-ninlaut des <^ fcbll: cimiin! beim omtcr: 
288") — V(in vielen ttcrdi>n ««eil ilii' iirelen der fhoidm rmlii-«* iUffii ^i 
mondar Kddn nml diT Snnrru Edda wilkummcn ^>bcis->en werdon. Lu<tfrr< 
darch GruttJUdogr. urrtpriT dnrcb (iudrdiukrkvitla I vtfraiucbaallcbL ' Ktii 
anis i1<'iu trttc di-r Onilrünarkv. I it>l Dugtr«« Kdda ' ' . ' ^ 

rbnn^' li'icbt niOiflirb lat Kocli iTWäbnc lob dtut I . 
pabana iiacb cod. Holm 7, 4". iiacb '-iuer abM-briU il 
Dieae» gröpaiT« sttick gibt wc^en ««in<"r wcnij; von dor j 
cbendon urtlin^r(-ii|iiiie gnto geli*gcn1ieft , sieb im n>>rmalit<icrcD vnn iei\#n «* A] 
0er beratuffeber bat dicann stQrko im rnntort olitc ^rrfclelcbnug der «troji! 
der »AgA Qnrl dor tat- Terae in der gcacbieiit« dea ÜAldantu hn äwo 
iMseti. ■}• ■ ' "ic ploirhf dicliin ., vi» Iieim ilfti 

gwcbiciti. Hegt, keinno ' ■ n win) fb« 



CMW mAui:« kJiht. vnuMoaJ, 



äSI 



it ilie KonuiUlAr •u>tfur tuiJ ill>: In llitiiiti WwiLrttüi roste atUr hi;rüiäc1i»r 

juftl i;rQu<l[ii->lj int. tugv ku Uiwa . uml vIk'ii»« Rütl;^ Hrliriut rinr 

ml< uii>TKuehiirif,' SaiM». Di« Mi*ibciiU> fltr du* ^^cltirbt') der nonibcheu Mgen* 

ibc winl g«vriu 411111 t^nu»« sein. an<l va \ä»A «kli arwartvn. tlass kiicIi den 

liItidif'D liiHtem von i]ieB4)r scitc her noch innncheä licht kommt-it kann. — 

Atusnr don Achnn ■■ntAhiitcn uiini<>rkuu^Mi xa dnn prchmi is. ^t — 311) hu 

bvrvti«gelK't nacii, wie in ilt<r crbton un:)i^aliL>. nDtii<.'rkiui^ca zu den vcn^n bvi- 

sben (H. S7U~3K*)^, c.ino karzp. irleirlifal^ umi^carh«it«tc dar>T«tliiD;: dar jUtn. 

inat und die iiriuhiuche fulge in den TnTküiuni>.'adi>ii drDlUrv-A'tt-ätTupbati. 

ir ditf Etjvplinn der GuiinlAat^ *»gt äinil die visiui'akVrin^'ar Jon TfaurkvUitiitis 

|:£tn i>rortrrgii?l«r hcirhli^Bst das hnch, ein« ergSnxung zn den bcraos^r^bor» 

llMhem ^l(M«.ir*' (l.flifizig t**M), worin, was dpm anfXncer wilkcdnnKtfi wIn 

•odi die veriw horfici-iii'litiijtiiiy (Tfriinilcii hiilf^ii , dir iin „ifloasjir" nicht 

reriH «ind, Itfdxiiivrlicli abpr ist. dfti-x dtc bcuutzunß des iflosian f(ir die aiu 

ent«n kus^Eh' der AtiAlevtu beibehaltenen rtßcke iladqrp,b aohr erschwert wird, 

die Im gloMiir L-itierLen aeit«iu!jihlea aichi. mebr zu d^acn der tweitcD uoila^ 

iDiBitfn l>ttin h&tto viir^irbeagt wi<rdi-n koiiue». w«n» der ]icniit»{reb<?r die selten- 

Uli dtT gtHlun aiisf^abi! um raiidi< bi<i;;crägt lt£tlfl. Jczt wird uicb d«r Iwnulxpr 

bachi*)! £0 di'-'Mr urbi'it entsrhliesitcn iufi>^E«n. — 

\nt i«ini>n rorng dor iu-ui>n aasgahe vur dnr fröbercn ntH-hte idi noeli mid- 

eblicli biiiw«Ntiii: ii^ moinc die einfhbmDg vcnelüed(.'ner ündertiu^n id dor 

ttban(.', die wol AÄnttlirh auch TerbfiMenniff^n ^ind. Dahin re«hnn |i^ die kOn« 

dvn ri>\la\MctvrUn vr-wteritis yi'kk, feil, hell n*w. , di«- lauge in don rnrmea der 

ninn, I<inn, sinn, in ill, titia iisw.. fcnier in hön. ör, gött. Auch dio 

^: der i^mu^uatioa in allt. fllt. dagogcti sinfa<.'be consonanz in [leim* 

irf DflW, find ^ewüf vurKiixiehen, deB^;!. die kbrzc in dvn pnwteritalfortnen ni«ra 

1. aiwräl staU. tu<!-n iisw. der alt«n>n Anegftlia. Die untcrKcbridan^ zwischen g 

0, dcrvD iiriDcijiKUe ricbti^jkcit der horBDägi<bcr natürlich nicht kug^iD^ |tpl. 

IV} itit ni>-bt dni<:h]k"'ntbTt. «nndcni fflr beide laat«> <ln» f;<!o>L'insam(i zciriien Ji 

ibftlialteii- Iioiui.-rh Ist oü wiinschcnswerth , für den einfachnn n-tunUut dw a 

L-nh iia.-~ ;!cii-'biin ü ein Rtr Allemal zu vurbiuiiicii , dn e» zu faWber unfTas- 

\es lanles Ttthrt, und üb^irall dafOr dos üordi^cfae <.^ dorcbzn führen. Ftir den 

ibbiiertei) 1- and a-mnlant des a sulte mna allerdinfni diu 1» anwenden, aber 

-h recht h&(iiliob : ober könte ntan Wir dieüen wol die beibuhaltiine dt« ö 

I. Auch wir>l «ich gegen die rein ViM'»li«ehe M'hreibun^ ron brcchong 

1^ (ia und id). wii^ sie ncnerdi »),')• Uildebnnd doich^erftlirt hat. nichts 

rendt'ti Uä)<ün. DKgc^xn ist e» di'ni zwevkc des bnctaut« dnrrhitaü ungt;- 

IMD. diicH d>?r brran&gebcT twlscben o* (ijt und m (Ä) leexcbiodeD bat. 

Ein wonach iumI eine bitte m6ficn diese nnzoigv Itcacbltcs^en. Der wirnscb. 

diese zweiti) nusj^bc der Anoleet« «idi ^f^Ieich nntxUch Rir dip priemnni; der 

r.velee, wie ihrt Vorgängerin. T)ie bitte im l»?rm profesaor Möbins, er 

amarbnttung der AualertA eine df-« CaUlo^n» folgen tawc-n. PUr bei* 

wuMob lind nieiotf bitt< . reciino ich auf die zustiinmung aller üich- 



■OTTmnAH, nKrKHPM iS7T, 



m. smoKi. 



£>3 



unxL 



DlbHotfiofc dcritihd' Llttu^ainr In Böbmos licrftQUKofvbfn ^ >i Knt 
VnrUn mit Untersttltxuufr dei T«roiii« f&r GtiichlctiU '^ 
Mtibon in BäUni«o. B(l. II. 

Der AckttrinaDD rtnsBnliineB h«rftaagoj7«ben ond idH i1<*m T«cbr-<'-hf- 
icbon OogoiivtOck TkadloAük v»rgl Ton tfohAnn Knlo«ehvk. 
(Comm. Itti Brodcbam in L«ipid^h 5B h. tcxt, ^ ^. ani». . b t>7— 140 
(iradu vor oinoro jatira kantoii wir in dieser zuIUcJirift nafduA m ^ 
gftbe des Wilhelm vott Wptld(^n Inf Ifhcu tretende UDlcrtietiniPD )i 
dem Iml uiiri nun MHrtin »«Ibjit in dem An»ip^ t. Zs. f d. a- i : 
rorlioH^oo pliuie des ffiazen kfotnis f^ogclten ntid in «itiem rortn^' ;.- 
woit dflA interesfle ^cbt, du at w&brend wnm- anwoitfnboit in Tr&g • • -■'> 
resp. m pfle^a gewust liut. Du in der Zk. gosAgte ist fatrr vciW an^gefth 
cino cbumkU'rifttik der bcdrutondereu wertet; ^'VKobtin und nn 
bilde eingefögt. Nar.b dem mitpcttilt-'n kännen wir noch TpIk ' 
Üi«k *ni'art*in: riricb« von Kschoohacli Aleiantlri'i« (ton Tdisuher). H- 
VreWiftTii ritt«r(»brl Jubaitns rori Miirholüberg und Irf^gende vom h. i 
Uroscbhii), dax „BlOinel" «in &lari?iiIob ainw ifriiiien luSndu za PoniuJi 
nunn), des biscbofi; Johann« VUJ. ran OtmGt^ bearbeitiing dnr I«beii 
dM b. inf-rnuyniun ,vua Bßuedicti, nnd dio wicliti^toD teil« d»r Mg > 
w»l8. Daran boIIiti ^ ■■■n.-n 'Miii* tloschiiilit' dftr dcntsi' 

tuen and cinu gft<«>l<' 'litri^lHiiing d.^r <ipruetir dvr l'i > 

An du tfzta vcrk wird dio hoftinn^ f^eknlipft. dus ob „vielleirlit noch in Wi 
ren kreisen von Iwdeotunff werden würde." Nim wir gbinboo ni«ht . da»» 
ganzen noterntilunen die bi>acfatung fehlen wird, dl« oa Im b(>Glist«D tn'nds v 
Rin HoK'bM intcr«(MiQ nSnit »nch diu rorliegende ansi^abp den ,, At-'k^rii 
anRpriiub, oiu worV dA» »nlion in Wa^kornagol« llt, gMch (a. 33S| niid 
erwäbnting nnd dti>< lob vuu Oerriuus ifcrandcn hnt Andi vmi ilmi i>,'iiit' nitt. Ui 
tin «ine wolgeliin^pnc skizzc. Dio prosa des pcrfasüera, drr Jufannn nlwr wol Ol 
Aokennann> bieiiN, donsen ^wcrb» nit^ht di« Togoljagd," Handnm vltiluichr 

gelehrtes war, nnd wdcbrr un« dio kUg^c oinos witwcra wider den tml in ■- ~ * 

form vorfAliri, ist wollantcnd und glntt , reich an scb&non stetlon in r 

gcinfitvoUei apracbo. beuonderK da wu der klSger von eoinvot ■-■■''' 
Kine proa«c menge sprirbirörter ist gcachiokt nam«iitikb »\>- I 

n-rwündot. eine fftlle von Iebuiisw*ishvit In vinrr fort» gobotc«, dio ■ i 

rinem ringen mit dem aosdradi vurrSl. Allerdingti wird uin rodlitirr i 
ein deotUdier faden rermiut. aber ancb M dorn immer gleich friocbra insdn 
lefcbttr Ql)er«ebf<n. Über die anlKg« doa gAUXon gibt die fibomcbrifl nuikttnft, d|i 
binr als j>robo «t«*bcn mag: In drin hurlilfin tat bfjichribim rin kritp, trif «i 
rfeiB idn tceip (ftiriitrben »«(, »chUtct (Un tot: w verantwort fnch der tot. AI 
aeUt dtr dag*^ *f nn capittl amt litr tot tlas ander bis an das ende. Der nt 
ttl sind ei*'r*tndtlrfutinij , d/iriHn mtift hubschea ninw-^ gettehte$ h^endi^kfit %foi 
findet, nnd bcffinnft nho der aektmutn mit mner dagc umwMhen. Im >(3v cap. 



1) Di« tlcuuolic Lilti^rAlur BÖbmuns un Mlitidultar. Vorliag ir«biJlf^ tu Kraa* 
imui M «In VI), Waa-Irrvonutainlung' des Vmisii fiir Gv«(^b. der Daut^clxn in tföt 
nwa. 8oDilvTalMlruck sa« dem nrnten Urfu (Ita l(t. Jnhrgangct dar M^^'"*'luD|t'B 
Venia* Rir Ut-aeb. •} D. io ß." Prag 1H77 9rlb«t*«rlsg de« vantafoiulKi. 10 •. 

t) ■. W«ckanu|^ a. a. u. 



Obu krtmnMAxn 4.00 rOhmie!« kd. krikscrib. 



ssa 



t)irl''h( j(Att du arttfll: der klfi^'r muüi B)>it«l)itii. der tod hat dpa Bitig*. Im 
c'MiiH-npiti}l b!tt«t äft Actonnton fttr itrinrr fmuieem h/c. 

Der tfxt fuljrt di»r ha, A ;.''tiittirartcrl. weM „Ji*««? du' *iir&«hrigfli)tOmliPb- 
k ii-i: il. i «..-i;..» am von " 'ift" (d. 76) Hiid tmil der li«. B) j:wi.'i 

Jiiil'-ii ;:■ ; ■ it t":ili iir.j welche wilkrirlicbo andetuugcn und 

i'" I r>tivoa imd von diT npraohe der Icicti-reii tiandt^In dir dm 

^■rä7-.L. - ...r &fl{{enigt«a „ Abbondlang" Ko iüt daukeiittwert. dacfi der 

etp(i«nt, wi« CS ja bei diMfin klempti dvDkmtlo ^u( mvglioh war. ivtchUch und 
mr tnit<>r d«ui teitn ^tiKobeu ist. Die naiitcrlmDKt'D. au dfonti Mtulin nidit uiihiv 
teiliffL Ist, hatteu wir (f«ni nftcJi «twa» wpnigi>r k8r>j gewQngcht, BejuinJ^rft aber 
' r tili b«ri I „die ajfmcJii' dee werkeB" {». 85>, welche de» Iwr- 

i-o» der , -. .* r h)»R.'* tfrtmit hat. Di'* dort nuf etwa 3U xcUnn 

gcmKchlco Rjiraci) liehen liemerkDD(<:f>n kOnnon doch wol knara gcoägen. Auch will 
m um idi^iDHii. dfiAü es aiier«it'h#Dd h-kt, in der „aliliaadloiif;" aoT dia alwiiiclinn- 
gei) in di^r Mjlireiliweitu; nitfiiinrksaiii xa maditn , wie dos» ^ich ai Del>eii n , t ntanoh- 
nuil Tiir ir finde. Im tuctc iiber hfitto tiüc elnheitlii'Uf 30br<iliaiy{ durrbccrahrt 
-A'-t'lii, i.il-.n. abweicIifDdc formen k-»nt<>ti anrh in ivn äuuerkangcti vrrz<;irlini>t 
w'rd»*n. !■> ist fUr d«« lestir fttitr(»i»d zu ilndeo: s. S6, 19. 2() dminiü Hecht und 
rwri Zeilen wcitor /*>*( (i>i>. 16 /*c/iW), 4, II lichte 6, 17 lüeht^. IS, lii yM^f 
SU, 4 fftäat. 10. SO m(T«ii ttratn, Ui. 4 infrr« stniutn. hB, SS (2uner», 44, 13 don-, 
dcTr all» lü Umder. Ebd. stAauirrr nad mtAauvt. — SO. b fwai, 7, IH unttrtaM, 
la ä urun : 9. ^ ;<u;, 14, 8 muiti , H, 17 tos;. 39, 15 Irios; : lU, 20 klo». 33, iV 
h,* .jryidcttt :M), 12. toltfid, vHtend 3. 12. - 36, 9 katffiMz, 4;. i (30, 14) 

k-M :;.', -1 (14, 3) vtuKJCTi, 14, I {.8, ]8y mAmch. 3, 17 wuttun^n, II, l* 

u'^irfufu;. 34, 'JX) hose, 10. 18 hfi/ten. 10, 13 KvmvjKn. 7, 6 mUj^. 16, 8 un^ 
l»(lr, 1, U untflai:ti. 18, 13 /iir»r, &5, 14 /lir«/. 3, 10 prüfen, (13. 7 brvf). 
.>j. 3 frrä/e. r)S, 10 prosttn, lä. 10 ^v/c q. a. m. Soll e« ihm äberlwscD mvr- 
dun, «üdi nr tiao fonn xu flotiKbeid«ii oder xa i'rQfou, wtdcbä der xfttixsnr 
gebnucbt babo'i* V?>'r t'tiie solche auxftabc ttiiftchl&gt ntn eiu^r i^nmuifttiMheu 
frftg^ willrn, liiii'^rlit »ich li'ichl nder sieht sieb iü die notweudi^keit vcrst?/!. etno 
■iBhumu uut>T3U(-hniig auznsUdlen. boi wclcber er oicbt cininBl wi-tseo kann, ob 
X. h- d«r Bmliiut so In der bs. beiEeicbiiel ist. wie der text on^bt. Cli«r die ui(;e- 
ftthrt*!) ni)d manche atidre h&tte £icb lf«i«bt eine notix beifllgen lAUien. Rs geoQgte 
niriht in MS'-'''' Jft^ ^* 'iB- -^ .■auch in b«zag uuf die ortho^rnjdiie tur gnind- 
uinicii" »ei, Wiinun schrribt dann z. b. der ht:ii!i(iii^i.'bvr 28, 18 „vraiatu 
"1," obglttich er n. Kti bt:in«rkt: „fi Ist meist ouveraadcrt"? 
Aof a- 80 fg. wird vom verfoMcr gehandelt Aosier dem schon erwähnten hebeo 
wir tKHÜi dM Jahr der abfawang heraiu , für dos derselbe &£>9if noch crschaffaug der 
tndt angibt. T^i Ueift nn^ KniüMboks aoenihniogen die Chronologie d«8 EoMblns tu 
Kniudc, *ü duu dm werk ins jutir 1399 (nicht 1439*1 ZQ «elzen ist. eine totesobe 
<llu r<r teln «crblttiiis zum Tkadlccvk widiiig i^t — Der schliuw der „abhAnd* 
lam: < au ist der (iniersncbang Qber das verhiltois unsres „Ackanuauns" 

nnn ' < ^i^n geg<>nfitäeh(> gewidmet Es wird xoaichst gezei;^, wie alle böh- 

mlitobeD grl«lir1«n bisbur da« denUche lach, da« ja durch Hagvna druck bekont 
mfLu koDt«, kritiklos nir eine Qbasetzong erklärten und doraoa zugleich ihre 
KhlQuc logifR auf daf^ tiborwiet^en de« tachaohiflchen geistM sn jener zeit. Darob 
dtn abg^nt^kte aital)M dei fremden «erice« wird luis daiiii selbst gelegenhnit 



Wuiktmug«! a u (i 51Vft a Ohr n. Mnt RuMbiw die rnehafftenf der wcIl 



2M 



K. XAront 



gpgslvji lu nrttiilön. £g bltiil>t aUar KoitwitiJÜiA vordinuit. wlu Jtfarün' Imi 

b«bt. „da-ts er durdt diese T<nrti>i4<biU)(r nlcbl nur das imlife rprliUtiiU lelij 

werko in dftn holUto licht gcBr/t . ^..m! 

merat di« ri<'lilii:c «Ftdlc nicbt uUciu in !■ 

Kr krinit s. 131^ i\i <Il>iij rvanllAto: „Nach iliKAiD üushatü uhil 

e« «ol ke)Di^n zwoire) niiüir DotcrliefieD , d/uw iloa deatube - 

AUHiiscbun eei, wia dein der ttfcbcclii<ii;Iti* Verfasser aehäpftc. Hiirrtnit will icb aIi 

koincüwegs hebsnitten , ionn das tn:bechifc*be W4Tk eine bloKte nhertrafrnng de* 

scbcn itt^i: vißlnielir sind die zaJdroirbeii esitir^r, UiU gelvlirU'D mhalkit, mitttait 

ftber aoidi ^'af dos ci},'9iitum di^^t naobliitder». ' 

nuwU- d&ü gl) I . ' ••.-bUvUen werke» sind d«ii den 

entnonno«ii." 

Bo ist nn> al»A in dorn sveit»n bände ditr bibliotbok uichi aar die 
aqsgabe eines wertvoUcn denlniAls gvj^obra , tumdora diuuclbe irt oiidi nacfa 
nnn Ynllea ntnf&ngc dur doutacben tintton surQclccrobtfit wordtm. 



OEHUK. .fJLKUAU LHTb 



KAU. KIKZCL. 



Heitrftß'i! zur knndi> d'T indogcrtiiuniicbun üpruf-'beB. herao»!^. t( 
dr Adftlbert Bezzenber^vr. Bd. 1. GAtlioffen 1B77. Pi>|i|iDiEUer. J^. 
IW. 11, erste« und i-welt^s hcft, (iutt 1T*77. 

Bi>i dem rcK"» vifer, d(>r jozt utif ilcm grbicte der indugvmiaiiiiifbeo »\% 
fiimchuog' berAclit, lAt die Kubri^'hi: zrititcbrirt ntctißli allein niclit mithf Im «Iti 
die aaf dieses irvlnul bi-zü^' lieben kleineren arbeiten zu rLiüintgen , nnd 4DrJi 
nanmebr sott «iorui jtüirzcbot beetubünden, von CurtiuK horaaivri*gebeni>ii Snäl 
znr ^rieeb. nnd lat j^niniiitik Hnncn, weil doreh büsüintc ^rn^ti/.«» bi'tolirftnl 
dicsviii Iwdiirfnis iilfbt au-sroi'tiond alihftfiMi. liaber wt r» mit trBmlon tu l"'t'rtii 
Aatti burr dr. Bcz7<-iiij erfror in Gultiai,'vn «8 luit^rnuuiiueu liil. oui-b du nt 
nrg-An ntr die f;)^>racbT(Tt'leicbi-Ddrn fitudieii Ins lebeu za nifcn, von dem um ni 
m«br anderthalb bünde vnrliego». Pfir di«^ tödhtiglc«jt nnd It'booHßbiglifit dk 
uBtcmi'biiiL'DB bürgen ans die tiaincn hcmirrugondar gulubrtor , die biiibL<r l)8l( 
1»eigestcuert boben. eines Bcnfc;, Lra Me;er. Fn>bde. Pick, Dunckr, Gaitav U« 
II. a. Und dem gßnslJaeu rorurtt'il. da» üulobc uamen erwecke». <mbiprl< 
gidiult der binher vorliogiMidon anlKütze. Kr kann liirr niobt ii)i<in>' auf^ 
dietictboii eingebend zo jiriift'n Ultd /.u livortcitcn: ii^li bi-^imge mich, i*ina 
Qbenii'lil des wicbtigstco zu gcbtrii und beM-lirsnie murh dabvi auf den ttruiea 
Im algi'meinvn ttbetwiogt das grimhixchi- nnd Utfrinincbe; mit gaUm grunil«, 
«wtflna dipsr «pmchen für nn« Im mittolpunkt de« inWroMwi iit«^(^n, jwrf 
icrsde die rlaMiificb-idiilrdugibehnu xcit^cbriftcn bislu-r gritniiaittucbnii au 
gm dieser art im algerai-incn n:cbt ■ rn ihre spalten 

algemeiniTc-r liedontung ixt znnächst ■ ■.un Kick „Cber 

der grlmdi. ^praiibi* " h. 1 fgg. , 12u Igi;., S\Ü tgg. Kr becit-Iit seit anf it«« 
biUtiUa dor [iriiiiäran ohni' beeonderes sufßi gvbtldotfn DomioabttAinuic lu d«n 
in der furiii glairhi'u vi-rbaUtfiramPn. Die her&cbonde «Dclrbt aber di« blldi 
«infAchen themaÜHcbrn Tl>TbalHt&nlm^ iit (»okaaUieb di«, da«« aiu iler eiAat 
warxel, bUo s, b. tihar triit^'cu, ditrcb anftljrutg oinm - wi« anrh ioii 



1) Vurtrug • U. 



PBRK «SnvmKtGWI. StttTftiOl 



SM 



niHknrodnn — tnffixes a *in statnio Mumt ireliililBt wird, der ntin «ntiraler 

'-nilnnpi^D zn uiniuu aaincn . odirr Axircb aoß^Dfr VOD 

I vrilMiiii wr-itli-n Latin [ii>4SrT clLbimiii fJuira t<t imt* 

i'iil. »'Ut vr Itil, wi« (J. < ■ : wi 

1 1 I ij I ■ c a, suuilutT) Atelt tlk- betiauptiinp auf, bhara ani die •ig^uiUlclM, 

•lui< li i<i»jiiitt«]UE>uUuii|; Mb &hi> und ra vnUtiudciii! warwl, »an dnr tAtir nur 
]lf^kl^^zt ^i. slxc Bfli die nnprüDiflirlii- lH>d<<ntnng ti>d 6Aar4 dit^ verbsir. Wie ober 

■ mi» iluivti niifnjjiini; rori cusiisrnduniirun f-infoch 

...'M(}> ililnnttj, t-Jni^ ''nful . OU Bei üucll ilos ItitlltKn 

■1 KDa d<ir i-iDf:iriim wun:«l bham p^bUdot- DtCHcr küliiieii bcliauptati;; eine 
..v'-licndrrt! antoraucbaog xu tridtnen ßrl&uH tiior der nniu nicht, ich btibiUli' jüe 
rafa- flkr Mnen anderen ort vor: bier vUl ich nur btmerken. d&u Fick dorah «eine 
tiiMminrniitoIluDern die tatKiichc nllentinifB crwiostrD bat, 'Iak« Vr-rbalKUinme e!tt- 
boh tioniiaal >orw.:iidet wi'rdwn Vminini. freilich gebt er in der gIcicbseUuug v-iu 
nominal • iitiij verbalstämmeu vil^l^acb zu Woit , nanivnÜicb wenn er litfbaa|kt(>t, 
daAa di< [iivl«l«>ii Hiit dem -viiftii j» ^fbiMoU'ii iiontiria nur noiiiinak ri-rtrek^r itinm 
(«fvtiQbiT lieffondcr vt^rtialni&oimt] »«ieu. x. b Ayytiia Dar da« ali< ooiuea flccticrtc 
— ijiy, djis in vcrl>a)»r fnnrtion in AyYfi^'jo-fitr erschoint. Hier v^rkint er h4u- 
.i ivhvn dor iipnirhp. AiidcreraoiCs wird Ri<^h attü dii?i>m i(])ät«r«n t-HtdiointiD- 
■IiW"rIi<?li Mn »ii-biTM ronHat ffir tlie- anf&npr indosrennantiflifr «prochbildnng 
V iii)-scn. tiud niiiiii:iitlicb Fick> Ansicht über die prinritüt der wnrxcl htutra 
\irt} köMnüj* lu thar niitürlic^ nianni^'fArhcn bedookfn. — DiMrfhen jirbi- 
1' 'turht er dann bei di-m s-sufrixc. me nt i« nent. 4bircbKufQhr<-n ■. 3S1 tgjg., 
'•/a-c au Hxo-ftm . wihrL<ud Dum bisher dafitr ein itiffix an aDnabin. Aoph 
anfNAtx enthftlt manrlii*s hüdonklit-hc. Wnin et aaf 4. ^46 dio iiominj nentra 
. niaunmifiiJ'tclt, dii< mit ndjcrtirf« anf tv gloichrn stiinini babf n , iri«> /fn^jr's 
. ut Idribc 4oluo ini'inQnc RI^it diiit vifliältni!> diMCr bibliin^eii zu eiüHnd(<r 
jaLlnr. iadtnn rr yni:!: „dictic bildiin^en kunt«ti. siiwctt wie «pt^it-l (fri^^liiiirli 
aiud. nm sv Jeicbtcr ge.'4cbB(Trn w«-j-den, aU dti^ lasen util' t. dervn die Minmc auf 
•t-i bf\IQrf<*n, in der flexion dt-r f-Rtäninji' benortrtteo, Tjrl Axf-fti u«w." Unge- 
rn kann leb ihm aar onbodiiif,'t anBtimtnen, wenn er s. t!l(i bemerkt: „Die aas 
der -anskritKruniuiHlik stammende untiTHi-beidtiD); von (<riiiiar- und «(K-aDdärbildnn- 
tffv "t nirr clii vorläiitti^^r uutbebclf, di>n man falten Umi'D kann, wt>oii luan 
i-it der ig nnminalbildnng t'tvfis üiTer eincedmrg'cn ist." — Lpo 
>: nii'brcn.' rtbhaodlmijfj'ii mir wurüiildiingsleiir'- bfigestemTt: i.'äOtg^. 
-]>' >-lit t>T &bi>r „die frrlecbiscbeo inslosoudeTf dif bjmcrifii'bpn nomina auf tv," ini 
• •'*■- fugend nach, da» dieselben Btctf deuoutinutira rnn Torhandcnm r>dcr 
^ 'ii-ndcn «tämmen ant o (oder a) sind: ob frrilicb ilcr icblnn« ricbtig iat, 

' 11IIL- auf tr rm ans vant ^vkirzUra itafRi trv aogpirvten sei, tat 
•"Ibaft. '/m *eit «cht Mt>rt«r ancb. wenn er s. 31 fg^». »11* 
• -:i. > MM fvi £uiuck?itfubri'n iuchi ;taf in(-l»t T<TM-bwuiidi>re nominA anf «r>. I>t<« 
(31 i'lictt «11 HDtuIä«sii,' , ah «0I1D loan all« blldaug;en auf -tixo^ auf viii«l vor- 
handji« uomLna aof rij; oder tt< sDritrkfübrM. mter im deutachen a. b. aoa iuIkL 
•ttn^rthfH t^in iirwrc. «rd^-r aiifl nibd. bitttrk^t ein ältere« tntUrtc i^ntchlieaaen 
if<'l:> }t. 14^1 ,,/t)r )<ihr*- vnm lat<>iriiM:hrn vooilismue'' itucbt an der band reiobw 
•aailutitren fii; .-;<-r t^titalc zu t im latcini selten pin litrKtini- 

Um prioclji . iiu I iniis xn den bvnaebbarten couaQnanleii, xa 

grulniu'n -S. )108 „buaierlsdie t'iijut und rf/iai," urwi^Ut ditr wonudbafU* rvr- 



äörch die «iibmmjT »bK*>WMcbenpn boIihIU vr 

telfl .Jer rfriaiunie d.M A.^üil,on6/I^na.i ». 

P>br«m*jM. bokanllioli auch Uoi den llcbni.'rii i 

bedMtuuK- u'id au« .Ur mit d*m tltn» d« 

wickeln ftir-h iIadu die OMgcn. — Uust. M 

vßn Jon filtöstcti leiu-ii ui in der ffri«rIiW>ic] 

*. XU I KU venmgoii: t*. aiW rtfreu^ht .«r .'in. 

die öT auf «-stÄinmo rarfickfabrt. w daw am. 

•.227 benpnubl, er eine aiwabl ansl,.girhiIilHt 

rliuchen. ans ja an bndiiii(ft-ii dtr art sm r< 

ein aafsnte vi.« Aoj-ri«f Mflll«r ..St-mitiKi 

■i-273fgK.. wo Hie angeblich au» dem Sem j( 

«miiini£nei.«..*tell und oin«r 8ür(frs!ti(f«i prüf, 

<I^ versQdi gümai-bt wird. Rr dJOM cnUe! 

»t«U«n. - Die aar daa ctmiikUcW bMflelJ 

fe>'» crklänmg von Rijrvfida X, 1U7 Pi»c 

im |«li und präkrit. und Boa/cuLerg-r* ei 

riobon aicb lu.^ImT bwuneilimg. — Zu don 

^nc reiche i&hl von kleinrwn miMeUen. m. 

Fick lind Bfi!Mnb«rg€r, unter deot-n airh viel 

inaoihuadic tat bishor noch »iemlicb dn- 

Bnr durch bemt-rkonffcn zum mittrlhih;! 

weint lc'ricali3cli.kriEi«,;her natur. )ud«ui dui 

wen iiarbfe-cwifs^-n werdvu, dio «onat nur ans i 

iMU «jhbH:, ungmoizf,, „tntto„, ke„k„r ol*knbo 

Nach Ko viol vcr«prMbendcn aöfüngcu. d 

Zf/tiUn banden i^nhiiiriDht. können wir der r 

lebenBfSbickeit voraiitwagcn und rofcjE üir «jo fi 



IJNTEnsrCHUNGEN ÜBER DAS ANNOLIED. 

Das Annolicd ist sowol nach soinen boKiehongea 7.ar Kaiserctiro- 
ttk und xQr Vita Aniioui» (MM. SS. XI, 465 — &14) als auch hiiiaicbUicfa 
dnr al>ru!t>^U[igü<:ßit scliua zu wiilerholtcu malen gegeu^tand ßiüiar uutor- 
~'i> ViiiDg gewordeu.' Gioige» Hmlot iiiaii darüber iu <hn ausgaben von 
i; li iiud Bezzenberger. datin \m Scliadp, Croscentia s. 17 fgg. Aos- 

.iiiiiolißr hat darüber Massniauii, Kakeicbronilt ITI, 263 — 27M geftpro- 
■ ii I, ahex nur mit borflcksiohtigitug des Verhältnisses zur Kaiscrebro- 
kA Kine Uiugcr« abhaudluug hat Uoltzmaun, Germania U, s. 1 — 48 
danlbcr geschrieben, dio sich zugleich gegen die ansieht MassmanoB 
'>'<•[ das verliälluis zur Kuiservhronik und geg^'U die Bozzf>D bergers 
u" : dii* abbüngigkeit des licdes von der Vita Aiinouis richtet. Die 
ergnbnifist» der arbeit Holtzmanns sind jedoch vielfach angezweifelt, 
i ■ 1 rdings bat Welzbofcr, untorsuchungen ober die deutsche Kaisar- 

iiiniiik des XII. jabrbundert& , Mfinchen 1H71 s. 'Jl fgg. sich dagegen 
.i'i :4!äpri>chen. ohne aber dabei tiefer auf dio frage Hingegangen zu 
s<iM In den genanten abhandlongen sind bereits alle miSglichon 
:ni:^i''bteu nufgesteli. aber ohne genCigende begrflndnng und darchfQh- 
ruiig, denn ein hinrzn nnumgänglich erfordi^rliches genaue.H eingehen 
auf den inlialt des Annoliedea uud eine sorg^ltigere, auch auf das 
oin/>.dnt< -^i« ii erstreckende vergleiobuug der texte mangelt hei allen 
jmu'u uu:^littiriingen. Eine uoterencbung der spräche fehlt noch ganz. 
Ks «oll daher im folgoudi-n unsere aufgäbe sein, das gedieht sowol nach 
ie'ihvr historisch -littcrarischcD als auch nach seiner sprachlich&n «eite 
XU behaudclu. 

Uel>ur die drucke und ausgaben tindet man bei Bezzenberger 

t), l — 9 die nötige auskunft — Wa.-* das Verhältnis dws dmckes von 

Opit-A zu der verlorenen handschnfl hetriAt. so bat uns Opitz den text 

.^.iT-f'll>(»n ohne zweifei so gut widergogeben , als er es gemäss den 

II anforderungen vermochte, uaiuentlich ihn nicht etwa durch 

ho emeudationen verdorben, die auch Uezzenbergi^r für möglich 

I n dm Worten Hpitzeus. mit denen er die iu deu aiunerkungen 



l) Pic liitcrafnr jil».T -Ui- AüiiöUeil ouJ dir KttisCTcbruuik iit mit lURuabii» 
der in di.'U Mitt«!) }ahr<'[i fr-' im i,> nön si'hrifUüi , die wir b<«i ({ülegeillictt »nftilireii 
winltiB, luMändit: auf^-gchcn Im Kobantctn- Bartsch, NatiuitaJüt. I* *. 154— 1&7. 
EntHCU». r tmuTAcuii raiLoLooM. rd. u. 17 



m 



vaw luei nur 

^ — der ausgäbe von Mi_ 

Jener haadschrift, die mehr als «llo j 

wilkürliche änderungen des sciireibflJ 

feniieit daher bei ein.m vergleich!! 

handschrift. die Opitz zur hand halt 

nm.st«. In welcher weise das verfahrei 

darüber allerdinjfs hat er sioh wedei 

sonst etwas davon bekaut. Die lateini 

nicht zu dem reim passen, nud die 

genommenen emendationeu des Aunoliu 

nen recht wol schon der handschrift ai 

hen der achroiber gegen den reim kom 

ten. z. h. in der Vorauer, vor. ~ 



I. Wer rerfasser 



i 



Bei der etörterung der frage nac 
mßasen wir von der hypothese Holtzmai 
feld. der seme geschieht« des klostera I 
anoalcn einige jähre gpfiter begonnen ni 
lied gedichtet habeu soll, ausgeben di 
beigestimt.» von anderen die möglichiei 
gerade bestritten ist. Di^ bauptsächlichi 
mann seine annähme stfizt. sind folgend 
1) Die Kaiaerchronik ond die vo; 
nw> geschriebene, 1105 vollendete Vi" 
benuzt, ^tthnr ilt M ■nit ^105, genau 



i 



AmOLUD 



S6e 



S) Lanibort bcricLtot vou allen gleichzeit^t^n gescbichtsscbreibem 

fam au«rührUcli9t«>D über Anno. 

ä) Daa Aimolied Imt iiu-Jit auä Lambert geachripFt. dennocU sUm- 
men i>6ide in gleicben meiDUugüQ, urteilen und gleicher bekanlschaft 
mit dorn tatefichUchen fibercin. 

4) Liunbert war aucb dichter. 

Über den zweiten und den viorteu punkt könuen wir ohne weite- 
res hinwcggcbon, doch sei zum leztcren ooch binzugefGgt, dass von 
Lambert nur bekant ist, dass, wie er auch selbst sagt, er seine zeit- 
(Vfschiubta in einem verlorenen' lateinischen gedieht dargestelt habe 
(.S.S. V, 137.), woraus noch gar nicht folgt, daäs er sich auch mit 

^deutscher dichtung beschäftigt habe. Sonst sind nur der er^te und 
dritte grimd von Wichtigkeit um aber Obf^r jenen mit grosserer Sicher- 
heit enlücheidoQ za kf^onen, müssen Mrir erst den lezteren prüfen. 
Angenommen also, der erste grund Holtzmanns wäre berechtigt, so 
hätte er doch ninSchfit beweisen mössen, das» Lambert nicht quelle 
des liodes ist, und diesen beweis hat er nicht geliefert. Die reihen- 

ffolge der tat^iachcn im liod and bei Lambert (SS. V, 337 — 241) weicht 
nicht sehr von einander ab, der umstand, dass der dichter einiges hat, 
wovon Lambert nichts berichtet, wie HoHzmann besonders hervorhebt, 
itreitet nicht gegen die m^glichkeit einer beuutzung der annaleu durch 

[den dichter. Denn wer der dichter auch immer gewesen s«in mag, 

rmon kann doch annehmen, dass ihm Anno nicht so unbekant war, dass 
ur nicht mehr von ihm gewnsl hätte, als was er nur in einem ein- 

[xigcn bueJie fand, zumal wenn er «in Zeitgenosse Lamberts, also auch 
Amios gewesen sein soll. Er konto rocht wol von einer so bekanten 
Persönlichkeit noch manches änderte erfahreu haben, wie dies ja auch 

ld«r fall ist bei dem verfa.sser der Vita Annonis, der die meisten fiber 
Anno handelnden stQeke aus Lambert abschreibt, zu diesen aber noch 

l«ine fQlle anderer nachrichten hinzufügt. Auch sind die stellen, die nur 

Idem Hede eigen sind, aus den annalen Lamberts aber sich nicht bele- 

[^n lassen, derartig, dass sie eher als znsätze erscheinen, als dass sie 
umsUlnde betrafen, die Lambert gowust, aber nicht ohne absieht ver- 
ftchwtegen hätte. Die eine (v, 613 — G28) bezieht sich auf ereignisse, 

tdie speciel KMn angehörten, von denen I.amhert nicht genauer unter- 

at sein mochte, rr sagt hioruber nur: mulU illiun in pauperes . .. 

itas, mira liberalitas erat (s. 238). Die zwei andereu stellen 

[(t, »tS»& — 710 nnd v- 786—850) enthalten die erzählungen von wun- 
dem; an der vierten stelle wird von geschenken gesprochen, die Annu 



I) WfttUnbuch. KoccbicbUiiaeUen" IJ, 73. 



17 



^genhpitxJ^ÄP^^^I^SBroB^n ftU9 dl 

beziehuiig sU^liemlen Diloemark und Flan 

äolto ihn wol bewügeo baböu. dossmlhe I, 

RuBslands zu tim? Diu zuflUnde beider 1 

teu, wo Annu dau baopteüolilichsten ante 

hatte, dieses 80 wenig, dass keiner seil 

gpsclieako irgeudwio böswillig auslegen ko 

chm der anerkennun^ von so futfernten 

uer verherlichung beigetragen bitten. Dii 

dieses gchweignn Lamberts darin, das» ei 

ken nichts wustc, odnr d;isa sie unbisto 

Euglatid, Dänemark und Flundern gesche 

unmöglich, namentlich von England weg 

verkölirs mit. Kßlri;^ nach Griechenland 9< 

gesante geschickt haben, die ilim reüqm< 

rückbrachten: liaiubcrL weiss von einem 

nichts, von gescbunken aus Riisdiaud an 

an zwei stellen zum jähr iu75 (a. 219. 23 

niclit teil gehabt haben, er hatte sich schi 

tischen leben zurövkgezogeu und hielt sich 

nur noch in Köln und SJogbuig auf, cinej 

geben und nieiat an schwerer krankheit dan 

aus Rufiäland , von denen auch der Siegbar 

der sonst ßb*?r die lozte lebenszeit Aunol 

erweist uuti gerade über dieses erciguia an 

ren kOnnen, sind daher wahrscheinlich 

llerdinge kann nun ümmlaHti in dicti< 



I ^ 



AXVOUVD 



IWI 



ührigeti .Sl«vi'nIaii(I(T Himgpilc»hrit wird (Tgl. Haui)U ztschr. X, 161»). 
Wollt mtLu liciii UirliUir eine fu^lcke anüchauuug /.tiiichrt'ilit'D , so niüstp 
Quii dmuit unbeiliiii^ dio idcutät^l mit Lamburt aufgebüu, Ja dioäti 
IIUMoi nur im eigentlichon sinne gobraucbt. anderseit» aber vürdc in 
die.(iem fallti die iut|;abe des liedeü insofern glaubwürdig sein, als ihr 
dann diu würtB der ViU I, 'Mi eotspräcbun: rt>gi>ta rolniiornm, 
ex Teatoniciä urtunda, foma nominis ejus ducta, ad iumeudnin cum 
properarit, cujus dictioni Salevelt et quneqne <^ohaercritia iV)nft'-^if. 
Was ji'ne antial'e über Oriechenland betrifft, so mag diese vieliviciit 
nicht ganz grundloä sein. Die Vita weiss geong davon zu eniibkii, 
wie f'ifriff Anno auf die erworbnng von reliquit>n Iwdaotit war; m/Sglich, 
div» auch hier ein ilbriücber, au »idi gehngfngigpr nmfitand zugrunde 
liegt, dem vun dem dichter und dem verraast^r der Vit;t eine gr«)H!iiHro 
bedeutiuig zaerteilt wurde, als er in Wirklichkeit hatte. ÜadcukUir 
aber ist, das« Lambert, wenn er von diesen gosiihenken wnsto and 
ihuon eine ebausg hohe bedeutuug beimaa», äie ubäirbthob nicht bericb- 
tul hättt-. 

Üaiis das tied uie nbersctzimg der enLiprechendeti ^tollen sei 
(Holt?.mAnn a. 27), bf'weist hier gar nichts, wo ca sicli um die Über- 
tragung eines lateiuisi'bcu tcxtes in deulseho verso bandelte, und wo 
dies nur in ^eierer weise geschelien konte. 

Die er/jlhlung der vision (v. 71! — 75fi) soll den Hersfelder ver- 
tsksser erkemieu laüsen , der das lied nur fQr die kreise seines klosters 
dicbtelo, da v. 731 Htali Barde Moguutinus archiepiscopu« nur bittchof 
Bardo wegen seiner b»'bautheit als früherer abt von Uersfcld gesagt 
wird {8. 2b}. Kbeuso gut könte man aber aus send Jleribret 722 statt 
HeribertuH Colonien»is archiepiscopus anf einen Kölner sclilieaäen. 

Die gleichen meinungon, die gleichen urteile und die gleiche 
hekantuchaft mit dem tat<;äohIichen. selbst wenn diese Übereinstim- 
mung wirklich überall stattfinde, berechtigen uns daher durchuu» noch 
nicht, die beiden Verfasser zu identiücieren , mit grosserer wabrBchein- 
lirhkeit liefise sich noch eine bcnutznng einzelner stilckf der annalen 
daraui« fftlgeru. Hcrscht denn uun aber überall solche Übereinstim- 
mung V 

Seiion in der auffassung der persJ^nUchkeit Annos weicht der dich- 
ter vno L'imbert ah. AVenn auch im lied« auf .^nnos hohe weltliche 
nlelluiig kurz hingedeutet wird, so ist dixdi der eigentliche zweck dt's 
cGchtcrs, ihn als heiligen darzustellen, al:i ein muäter zur nacbahmoug. 
l.arab).*rt dag-e^en . obgleich er Anno^ mönehischo fügenden hoch erhebt, 
iriichildt'rt ihn dodi nur alti einen bedeutenden menachen, ball aber dabei 




I 



mS U. KKTTSBB 

durchaus uicht znrQck mit tadelnden Äusserungen und angaben ungün- 
stiger tataachen* 

Ausserdem zeigt der dichter einen ganz deutlichen mangel aa 
einaiofat in die aufeinanderfolgt« der zeitverhältnisstc. Bei der schilde- 
nmg der leiden, die den erzbischof trafen, sagt er nach der erwähuung 
des auftjtandes der Kölner und der Vertreibung Annes, dass hierauf 
der schreckliche krieg unt^r Heinrich FV begoiinen habe, der Anno 
mit äberdruss am leben erfültc (v. 673 — 694). Dann folgt die erzäfa* 
long einer reise Annos nach Saalfeld, auf der er eine vision halte, 
nach welcher er erkrankte (v. 695 — 710). Nun irar der aufstand im ^ 
april 11)74, JHne reise machte Anne» Im anfang de« Jahres 1076 , den»-^ * 
er komt nach der Vita IX, 24 auch nach Hoi'sfeld. wo er das hjja-,^^j' 
pante (2. febniar) feiert. Zwischen diesem und jenem Zeitpunkt wi^^^^l 
aber gar kein krieg, denn am 2. fehniar 1074 war der friede zu Qtt^ 
stungeu geschlosäeu, erst auf dem Osterfeste 1075 zu Wurms legtr il- 
kOnig seine feindlichen gcsinnungen gegen die Sachsen wider an At^u 
tag, im anfan^ juni begann der krieg. Solte man indes» bedcDk^^n 
tragen, diese aufeinanderfolge dt>s abschnittes von v. 673 — 6H4 vm^i 
des von T. 696 — 710 auch für eine chronologische der ereigniss« 
halten , so wßrde doch ein mann wie Lambert , nachdem er von il& 
aufrubr in Köln gesprochen , auf keinen fall fortgefaliren h.iben : dti 
näh v(ng sieh ane der ubile sirU. Auch Lambert komt in ähnlich«: 
zasammenhange wie das lied auf den krieg und den aufstand der Kr> 
ner zurQck, aber ganz anders als der dichter sagt er s. 239 nur, ds 
der fjachsenkrieg Anno insofeni kummer bereitete, als sein hrudcr, üc 
Magdeburger erzbischof Wezel, und sein neffe Burchard von Halbec^v- 
stadt in bedr9ngnis gerieten, dass er, da er gegen diese den kr>Tii 
nicht eifrig genug unttirstiizte. dessen bass auT nich zog, und die böi 
ger Kölns zu seiner ermordung angereizt wurden. Sodann geht au^M^ 
der ganzen Schilderung des krieges hervor, dass jene verse unmöglich 
von Lambert herrühren können. Dieser krieg, der mit dem 26. octtib^ 
1075 sein ende nahm — denn natürlicli kann hier uur die zeit 
krieges gemeint sein, die Anno noch erlebte — hatte sich im wetwut — { 
liehen auf Sachsen und Thflringen beschränkt, wie ihn ja auch Lam- 
bert bellum Saxonicum nent; nach der darstellung des Annoliodes aber 
verwüstete er das ganze reich in seiner weitesten ausdehnung: 
Tenemarc utis in Aptäiam, van Kerlingin uns a» Vtujcriu. Piet 
kOnte nur aui' den krieg passen, wie er nach der wähl Rudolfs ai 
brach, oder vielmehr erst nach dem tode Rndolfs zu der zeit. 



1) Leiortli, Lamb. v. Uenf. Gi>ttiiib'. Diu«. m\ s. 44. 4ö. 



tjnfOutD 



263 



Felnrich nach Italien zog, also seit dem jähre !0b1, oder weon nuui 

mit don worton des liedoa gonau nehraen will, gar erst lo84, als 

leiimcli einen zug nauli Apulien uiilernalim.' Es zeigt una dieser 

irtom, das6 der dichter nicht mehr mitten in jener zeit steht, er weiss 

nicht mehr die einzelnen perioden des krieges zu unterscheiden, son- 

,dom beschreibt ihn nar nach der algemeinen onUaren Vorstellung, die 

in späterer davon haben mochte. 

^Vaä HolUmunn sonst noch znr bestätiguug seiner annähme anfrihrt, 
Usst sich ebenso wenig halten. Eine gemeinsame ansieht sieht er 
(9. 2ä) darin, dass es im lied von Mainz beisst v. 505: da ist nd dere 
knninfie icichiAm. Das wort icichtAm finde ich Überall nur für diese 
>ti!)o dos Anuoliedes angegeben und mit „wcihuug" üborsezt, was 
I 1 allerdings durch wike oder wihunge ausgedrückt wird. Die hier 
(übrauchte Zusammensetzung mit tum gibt dem worte aber eine etwas 
idere bedeutuug: nicht eine i'iuzfiliii' wsihe beieicbnet es. Bondern es 
it den uebi'iiäinn des durcli herkoinmeu oder recht btchcud gewordft- 
non, es wird also iu dem vers gesagt: Mainz ist der ort ftlr die wei- 
hnn^ der liOnige. Der berkr>m1icbt^ ort dafür war aber nicht Mainz, 
mderu Acheu, weun auch in Maiu/ in uugew6hnlicber weise in folge 
einflussfui der erzbischöfe Willigis und Aribo schon die krönung 
leinrichs 11 und Konrads TI voUcgen war, wozu dann noch als dritte 
Lamberts zeit die Kudolfä im jähr 1077 kam. Mainz aber schlecbt- 
ats den kr<^nungsoit hezeiehneu, konte nur jemand, der überhaupt 
fon den kröntmgen nichts bestimtes wüst« oder wenigstens von ande- 
rn nichts als von dt>r Rudolfs, oder zu dessen zeit mehr als eine zu 
lainz stattget^inden hatte. Diese bedingungen treffen bei L:mibert 
kicbt zu, er berichtet ja von genug anderen krönnngen zu Acben, und 
>b er von jenen frfihcren krunuugen 7.u Main:', etwas miste, ist über- 
Lupt fraglich: zu den Jahren K»02 und 102 : erwähnt er nichts davon. 
Iber Mainz selbst sagt auch Lambert gar nichts, sondern ad o. 1054 
der kvöunng Heinrichs IV heisst es nur vom erzbischof von 
lainz: ad quem piopter primatum Moguutinae sedio consecraLio regis 
potissimuni pertiuubat, und ad a. 1073 {i, 204) cni potissimum 
^TOpter primatum Moguntinae sedis eligendi et cousecrandi regis aucto- 
itas deferebatur. Und das kont» I<amhert ganz mit recht s;igen, deon 
war 03 tibiioh gewesen seit Otto I, bis Konrad II 1028 <lie krß- 
kung Heinrichs III auf PÜigrim von KOln übertrug, wie dann auch 
jinrich 111 seinen söhn Heinrich durch Hermann von Köln salben 
Dass aber der erzbischuf von Mainz auch damals noch dies als 



V GiMcbrecbt, Kais»r»it IU* 563. 



dor einlejtung soll üach Holte 

nicht von Lambert soiu kftntß. Nur oi 

t'en goiißgr, am ihren vorschiodunen c 

schreibt iinnalen tmd bejTint dulier iia< 

scböpfuüg, (loch genügt ihm, um die 

herkommen zwar m folgen, abor doch 

nem eigöatUohen tbema zu kfunmou, q 

annaleu. Der diohtor schreibt ein Üe^ 

Anno and gibt ihm eine von der altoU 

tung, welche die ganze erste hälfU» 

ganz öusserlifih mit dem übrigen verJ« 

Biuleitiuig, wie dflrflig sie auch wt. do 

Charakter trägt — «oweit dies ebeu in 

sind die in der einleitimg des AmioHödet 

haft umgestaltet, mid \ielu3 davon kout 

ton lüuten wie Lambert nicht als glaub 

gegenetäüden . die Lambert nur birz hei 

weilt der dichter mit bt-sonderem iDtH.re.-j 

hert nicht «rwähnten Niuus twt drei* 

geringe anklänge sind z\x unbedeutend lu 

daa» man sie hiergegen gflteiul machen j 

stin, tsidor nnd Iteda eingeführten aech 

die ganze iuiitclaU-t.'rli('lie geschichtsschrei 

»ehr nahe, daa^ Limbert und dor dieit( 

Caesars hinzufllgten, daas lach ihm die 

bon gründe ki^nto auch der träum \)&mt 

ihüT die nicht gaux klare hinweiganc a^ 



AmOUKb 



265 



kciDto, bi'niht ih'iiiii»"ii iiiclil mir auf unzur'-ichetiii'.'n j^nimion, son- 
dern Mi aiicb gcradoifu liilsch, womil diuiii uiicli <ler wcilureti liytKt- 
VbesiK dasa Lambert mit dorn pfalTco LAOiprocht idostiscL sui. schon 
der wüsentlicbste halt entzogtm ist. Daa AlexanHerlied ist sowol in 
der grt'iH'ieren rvgclmS^t^i^ki'il des vursiuasso» und der genauigkcit der 
reime als in »eiuäu KprachTormeu vorn Anaolied vpntchiudou und wenn 
UQt-h, was sehr wahrscheinlich ist, die jelzijrc gesUilt der spmcbo nicht 
dio nrsprünglicbe ist. so ist os doch ein ganz wükfirliches verfahren, 
alU'i^, was iu der spraube und der verakunst vom Annulied »bweicht, 
unr späteren handscbrifttiu zuzuschreiben. Die ankl&iige, die sich zu- 
woilcu in eiaig(>o nusdr^cken nud wondungou zeigou, und die Holtz- 
m-ihu ganz Ih'somiers als einen beweis für die gloii'ltheit der Verfasser 
herauxieht, h^gegueu meiat. anch in andt^rn gedichieii, Moltzmann hat 
selbst schon belog3t<dleB aus solohtm dafür zum unl angttgehen, und 
US ist gar nicht nötig, dieso für alle angeführten stellen zu suchen; 
solchti ausdrücke sind eben gemeiugut teils in folge eines gewissen 
püt'ti^chen Stils, t^iils weil sie sich auf oft vorkommende und nel 
kesproobene dingf> bezieben. Es handfdt sich hier besonders um (ünige 
in sclihiohtscbildeniugen gebrauchte rudcnsarton wie : durcli heltne hott- 
teen, herunHm mit blute, scsanteni- springai u. fl.. und gerade bei die- 
sen ist es rmtilrlioh. dass uianche von ihnen eine weitore Verbreitung 
halten, und L>benso. dass mau gewisse reime, die sich ihnen bequem 
anschlössen, gern anwendete, wie z. b. düngen : ^r^ngen. Solche 
anklänge wird man in ilcn verschiedensten gedichten. namentlich din- 
iDtT üeit. tindcn und mau könte Ificlil auf diesen) wege vine menge 
solcher gedichte nntor gemeinsamen vcrfasBern vorcinigou, wozu auch 
IJolt^mann schon den »nfiing gemacht, indem er die Vermutung aus- 
spricht , dass wol auch die jüngere .ludilh von dem Verfasser des Alexan- 
der lind Anno herstanuue- 

Vorlilufig hlsst sich Rber deu verf;»88er nur dies feststellen, das« 
fr ein geistlicher war, was bei dem legond arischen Inhalt und der gan- 
zen art und weise der dnrst^ttlung niemand in abrede stellen wird. 
Dms or eiu Franko war and zwar nicht ein oberdeutscher, lehrt die 
tpnwho de» lic'k'S schon bei einem flüchtigen anblick. seine heimat 
genaner zu be^iinimun, wird erst uach uiner eingebenden spruchlicben 
unterauchimg möglich sein. Femer haben wir gesehen, das» er nicht 
mehr Zeitgenosse ist: da er den kriege wie er im anlang der achtziger 
Jahn» war, mit dem zu lohzeiten Annoa durcheinanderwirft, so mnsB 
:iti<;h jener schon einige zeit hinter ihm liegen und nir kt^nnen vor der 
liMiid die ahfiLBsung des liedes wol kaum eher als um 1100 ansetzen; 
UiiA Jahr HMtU, welches Holtzmanu annimt, ist entscbiedeu £u hoch 



im 



X. Esrmu 



hinaufgerfickt ßovor wir uus mit dieser finge näher bescbäfligeii kfia- 
non, moBs znuächst das Verhältnis des Annoliodes zu dertnn 1160—70' 
verfassten Kaiserchronik festgestolt werden. 



n. Terhaitul.s des AnnoUedea zur Kaläorchronlk. 

Mit der Kaiser (^hronik liat da» Annoliod den lao^on, die eageai 
liaflen kämpfe Caesars gegen die DeuUcfaeu, seine erwerhung der allein- 
heracbaft and die gründungcn der Römerstädte in Deutsclilnud behan- 
delnden abschnitt von v. 176 — 516 gemeinsam, meist mit wOrtlicbäi 
flbereinstimnuing , zuweilen aber auch mit abweicbuugeu in dein inhali 
und der darstellung. Die sich entsprechenden stellen hat ßezzeuberger 
3.32 — 44 gröBtenteils zosammcngestclt, indcss darf man bei der ver- 
gleichnng weder sie noch den Massniannschen text, den auch jei 
geben, ohne weiteres zu gründe legen, da Massmann, davon ausgebend^ 
dass das Annolied jenen abschnitt aus der Eaiaerchronik entnommen 
habe, den text derselben mit hilfe des Annoliedes emcndieren zu kOa« 
non meinte; es wfirde dies die ätiiilichkeit oft grösser erst^beinen li 
s«n, als sie iu Wahrheit ist Vorwiegend wird fUr diesen zweck 
Voraner hantiBchrift (Kaiserchr. ed. Diemt^r) zu btinutz-en sein, welohl 
bald uach der abfasaang der Kaiserchronik entstanden ist^ und vi 
den übrigen bandschriften dem texte des Annoliedus am n&chsten st^ihL 
Auch in b'pracblicher hinsieht ist sie ohne zweifei für die am meist 
zuverIfUsige anzusehen, denn da der Schreiber selbst dem gebiete dt 
boirisch - Österreichischen dialektes angehörte, so kann man hier um so 
grRssere genauigkeit erwarten» als auch die Kaiserchronik in Baiern^ 
wahrscbeinlicli in der gegcnd von Regensburg gedichtet ist.' 

In diesem dem AunoUed und der Kaiscrchrouik gemeinsamen träle 
treten ans die meisten abweichungen in dem träum Daniels entgegen 

1) I>i« aniettont' dvr abfauiui(C8xuit xwisebeu 1159 und llfö. auf dio W. Bcm- 
hftrdi grachlOM»«) hat (Twensirm der «-.lirift Wi-Uliori-rs. Jen, IJtztfr. IHTTi nr. U 
f. 77 and 7H'i, ist darohau» uieht sicher. Da man tiicbt ohne wcitcna fAntn *rr- 
fiMST uinrbnidD darf, so folgt aus den tod Welibofer nnd Benihudi bsrrori.'< i.i 
beoen n-itpiinkten nur, doAs der teil bU Karl den tiro&iuui vor 11G5 (hailir ; ~ 
KarU) füll, die g^ssdilcbt« Hciiirichii IT uud ih* MgenAv uichi Tur llf '' 
b«o sein k&an. 

2) Uiemar, dcntscho K^d. d. XI. und XU jahrh. a. VI. VU. 

3) Wülzhof«, e. 15 tß. ~ Manientlleb im nrelb*» teile . dor deotiu^i 
^OKhicht«. macht Bicb der bairia^be verfosiicrr an vielen st«ll<u) bt-tnerkbar, 
aoch im erBt«D t«Ue. e. b. ia der Adel^rao^ (S«venu). Soltu oLio dnr v«rl 
den /weiten t«ilB ein andrror mIo als dn det pnrt*o , so hat doch auch diswm jeiton-' 
fala oiQ Oaier giwcbrtubon oder wenigstAUi daran gearboHvt 




mä 



AKKCtUBD 



M7 



inol. 175 — 2tin. Küiserchr. 17, 12 — 19, iS). Gleich der anfaug 
Xflögt oine nicht onbedoutoDdo abwoichung: 



Annol. 17S — 177. 
In den cidm iz gescack, 
ah der «häi Danihd gc»jtrach^ 

iu her sini frottnie 8<ujiti. 



Kaiserohr. 17, 12 — 15. 
In den »iten cm gescachj 
datinen der tp*&8a^e Danid dd vor 

sprach, 
da der kunirh Nabuchodono- 
sor sine troutw sagüc- 

Hier bat abo der Chronist den trauin Daniels (Dan. VII) mit dem 
iofi^or erzählten träum Nivhakndnczars (Dan. If) coofundiert and 
feldiesst deuizufolga aach acder» hIs das Annoliod, 

Annol. 3&9— 260. Kaiserchr. 19, 14 — 16. 

der Iroum aUir so irging, der troum aU5 ergienc^ 

äo'n der engil va»e kivtiU ge- als in der wissagc Daniel seiet, 
schiel. 

lenn den kraum XebukadneKars legt in der tat Daniel aus, w&hrend 
es hei dem eigentlichen traom Daniels im Aiiuolied ganz richtig ein 
enge) ist, nach DaaYII, 16 konte der eine von den dem vetastos 
dierum dimendtm milHa millium nt dena millia iiüllium, welcher den 
traom deutet, recht wol ein cngel genant wenden, also nicht etwa 
duroh ein miB Verständnis oder allmähliche Änderung von Danihel in 
d* engU, wie Masnmaun meint. 

Überhaupt ist der zu gründe liegt.-ude bibeltoxt im Äunolied viel 
richtiger widergegeben , als in der Kaiserchronik, die ihn auf die wil- 
kärliufaate weise ändert und durcheinanderwirft. Der grund dieses Ver- 
fahrens erklärt sieh aus der verschiedenen Stellung und anwendung des 
traumes in beiden gedichten. Im Annolied i.it er offenbar an passen- 
derer stelle als in der Kaitierühronik. Denn was war natürlicher, als 
dasa der dichter, um rasch von Babylon auf die grfindungen der ROnier- 
stftdte nnd namentlich Kölns zu kommen . da er doch einmal dem Hede 
due weltgeschichtliche einleituug gab, sich einen fibergang dazu ver- 
itt durch eine kurze herührung der drei andern weitreiche? Die 
ruiiuibmt! Jerusalems durch die Chaldaoer (v. 172 — 174) mnste ihn 
fast unwilkürlich auf den träum Dauiels führen, durch dessen erzäh- 
lung und erklärung er am leichtesten jenen sweck erreichte. So schliesst 
«ich V. 175 in den rUlin is gescack einerseits ganz angemessen an das 
Torhergt'beude und anderseits passt os auch zum folgenden: in der nun 
kommenden zeit folgen auf das babylonische reich die weitreiche der 
Perser, Aleianders und der Hömer. In der Eaiserchronik ist der 



2t» 



E. »tTTinB 



trauiii HD sich nicht nötig und dtOrl den 7.usuuiDit;ulmiig, wenhälb 
auch Von einigen handächriften ganz, wiiggelassen wird. Weuii aber 
Chronist den Lraum nach den siegen Caesars und der erwerbuog 
aUeinherschaft einrückt, trotzdem aber ebenfals b^int: in den ziiat 
gescaeh, so war es hier nicht gut möglich, noch von den reichen 
ßabylonier und Persot zu sprechen, ohne wnsentlicbe uuiAndei 
im texte von.uüehmen . selbst Alexander gehörte nicht recht mehr hi4 
her. doch war dieser bereite in der erzählung von der abstammang 
Sachsen (11, 10) erw&luit und koute wegen seiner algeiueinen b( 
heit im mitt^lalter föglieh nicht übergangen werden. Deshalb k( 
aber der ibn bezeichnende leopard an die erste stelle, als zweiteb 
folgt der b0r, wie im Annolied, aber ohne l>o8timle deutuiig, der 
wird nun xum dritten tier, wird jeduch nicht auf das Kömerrcicb Ql 
haapt. sondern Dur auf Caesar bezogen. Daraus entspringen die 
teren iinderungen. Deuu während im Auuolied entsprechend der 
die zehn hörner deu obeni zehn könige Roms sind, kann eine dera 
doutung auf Caesar nicht angewendet werden, daher heisst es 
dessen nur: 

Kaiserchr. 18, 39. 
der selbe eher seheti hom /rwoo, 
datmt er ^ne viande aUe nider duoc 
Julius beduHtnch elliu diu lant^ 
sie diefiten eliitt sinw kani. 
Aus demselben gründe kann ferner an dieser stelle nicht von dem 
Um horo, dem Antichrist, gesprochen werden; dieser konte wol 
dem weitreich der Römer Oberhaupt hervorgehen, aber nicht aus 
sar. Darum wird dieses honi auf die löwiu flbertragf>n, die voi 
Übergangen war, und nun gleich an 19, 5 is hct^ menm'sdicht.'n 
(^= Annol. 188) die sich eigentlich auf das hom beziehenden v< 
angeknüpft: 

iß heie mentiiscen (mgen nnt nik»/. 

suliies tieres newart uns i nie niht kuid. 

im i«H}A.<? ein hom ingegen dem himele, 

di Sternen vtüieten ingegene, 

das beseichenet aver den atäichrist. 

wo es nicht deutlich ist, ob mit dem lezt*n vera das hörn oder 
tier gemeint ist. Zu dieser Umstellung des babylonischen tiere« 
KU seiner deutuug auf deu Antichrist l>ewog den dichter der Ki 
Chronik vielleicht auch zugleich der umstand . dass Babylon ak' 
faeimat des Autichrists angesehen wurde (vgl. Mfillenholf und Sdij 
Denkm., z. Fiiedb. Christ und Antichr. 2. auJl. s. 400). 



AKMOUIIXI 



29» 



liii1e»seii wllro doch <jer fall denkbar, dass di« grösäere iur«prQng- 
nritki*it (U)» toxten im Annolied nur m\t\ aohembaro wärt^ und (ins» dar 
dicltU'r des li«>de8 d«Q au sicli fehlerh&f).eu . aber älteren text der Kai- 
sorubrouJk Dach der bibcl bcricbtigt bütte, wie dies aucb Massmum 
für mOfflich bftlu Allein selbst dann wilre man noch genötigt anzn- 
uehmon. d^aa ein vorliegender toxi corniuipiert sei; denn hütte Her 
clirünisL etwa nui^h scLucni oigUüu wissen, ohuti benuUimg der bibol 
oder einer tuidereu schritlUcbcn quelle den tranm in dieser Verwirrung 
dargtnttidt, su «r&re t>s nicht mi'if:lidi gewesen, meist nur darch nnistel* 
langen und durch hinzufügung einiger wenij^en verse einen richtigen 
text burzuatuUon. üass aber das AunoUcd hier in der tat die ur8])rQng- 
lichere fassung hat, läsät sich noch deatlich erkennen. In der Kai- 
Kerchr. 17, 14 sind die worte kunich Nat/uchodonosnr offpnhar in den 
richtigen, vier liebungen enUialtenden vers des Annoliedea einj^escbo- 
ia . der nun zu einer fibcnnässigon l&nge ausgedehnt wird , weshalb 
ich einige handschhf1:en des dreizehnten und vierzehnten Jahrhunderts 
ibn in '/wei verse tt'ileu. Bei dem bilde dna ebors verrät sieh noch 
die Altere gcatalt, dasa der eher nicht apeciell Caesar bedeutet, gehl 
bftrvür aus 

Kaisercfar. 19. 2. 3. 

wol bejteickenet ans äat wilde stiin 

das dax riche se TZüme sU icmer fri stn. 

>lo» bostütigt auoli eine stelle des abschuittes über Titus , wo der eher 
aU zeichuu des rJüuiistben reiches überhaupt erscheint, und jene verse, 
diB, wie V. 161, S9 zeigt, eigentlich nicht dahin gehören, widerholt 
werden: 

Eaisercbr. 161, 24—31. 

er VHorte aitten grttonen vanm, 

mit goldc was geworht daran 

ain ober wilde, 

in wunderlkhem pitde, 

der seUir. eher gehen hom iruoCy 

tnit den er füne lianäe nidersluoc. 

wol htzeidienet uns das efctfrsw»», 

dag d(Uf richc se Hörne sol vor den and«m tfkt* 

DaaH die au»legung des baren nicht ursprünglich so kurz und nichts- 
tiagend war, wie in der Kaisercbronik , ISsst sieb ans der laugen erz&b- 
lung von Alexander folgern. — Auch das Aunolied stimt nicht immer 
mit dem bibeltoxt Hhorein, ohne dass etwa diese abweichungcn in 
einer benutzung der Kaiaerchrouik ihren Ursprung bütten. So muste 



i"Jg*en ' 

01179 



überhaupt dÄ; '" "'" ^^^•' 
■i™ zwei baumei, berfhri .«° "*'^'' 

J«". JW fair TÄ ""f ^ ^" 
»olclien stflUen ninht „♦ '''"' » 

Annol. 348—362. 
'" ^^'ö'^c vorderm 



4 



1 w» ^ 



AmoLm) 



971 



H rieifn an tri marmi Uf. 

dea tcttrd irdagin der k^ning Aga- 

mcmnOf 
irri vdrin äfmdero, 
ttnt ITtiz gesindin 
der cklüpü vrtut in SicUiin. 



Ob ir iß glauben wW/«/, 
das ich tu wil rekte seien {so icirt 
iu kie gezdld. Heidelb. lia.) 

vai des lur wogen UJixes gssmde 
ain cgdops vras in Sgt^ie. 



Vicroan'l winl hier im Annolied stätigfs fortschreiten der erzJLbluDg 
uo'i zasaaunenhang btiätxeileD könneu, wühreoil der chronist an stelle 
der aosgetasaenon verse 3&1 — 360 sieb oinon sehr aogeächickteo Ober- 
gang macht In derselben weise geht aus folgenden stellen die ursprUng- 
liebkeit dflS ieites deti Aunolledea hervor: 



AnnoL 387 — 394. 
Franko gesae mit de» ^imn 
viii vere nidir lA liim. 
da wnrhiin ,*i {/»i mit orowedin 
eitii Ih:£€U Troxe. 
den Imch hiexm si 8ante 
nA detni VHUxere in iri lanie. 
dm RtH fusvitin »i vure dix meri. 
duunit^ tcüJtsin sint vreinkischi 

heri 



KaiMTCbr. 12, 23 — 26. 
J^VomAo gesae mit den sinen 
nidem bi dein IGne. 



dcti Rin hd er vure das mer. 
da icuohnen eiliu frenkisken her. 



Die Trojaner sachen sich in ihren nenen nieder lassangen Ihre alte hei- 
mut zn vergegenwärtigen, deshalb nennen sie die stadt Troja, den 
baob nach dem Xanthas and den Übeln sehen sie für das meer an. 
Losgelöst Ton diesem zasammenhange hat Kaiserchr. 12, 25 gar keinen 
sinn nnd wnrde, wie man leicht sieht, nur des reiiues wegen beibehal- 
ten , da der lezte vera wegen des folgenden nicht entbehrt werden konte. 



AnnoL 443 — 456. 
«fti ward die kSnsii volcwig 
ahS dis h&ch qmt 

451. 
derdc dimniini diuniii, 
di AdZ« ingegine gUtmUe, 
dd tH hMstin in der weriUe 
tihtm aieh tmi 5«eWm. 
du geiaeh dir manig brcUi scari^ 
mii NiU birunnin gttri. 



KaiscrchT. 16, 18—27. 
da foart das herteste volcwie, 
als das buoeh vor thtU 



16, 36. 
d& hdaek vil manieh breite »ear, 
mit pluote benttmen also gar. 



372 



B. KKTTHBK 



Ohne zweifei t>ezi6bt sicli. wie llolUmaQu liemU mifnlirt, v. AiA 
Lacans Pharsalia. und ca cutsprechen dieser ganznti stoUß die \ci 
Phars. Vir , 632. 683. 638-641. 474 — 481. 565 — &66. 790 — 71 
(vgl. die zusammenstelluDg von CarnDtb , Germjinin XXV, 74 %g.) H>( 
zu gehiVen aber ehenfab Aniiül. 451. 452, es hat also auch hier 
KaiaerchroDik im vorgleich xum Annolied eine lücko. 

Von sonfltigon finderungen kommen hier in betracht: 



AnnoL 365 — 370. 
dae geslchte dcrc cktopin 
was dannoch in StcUUn, 
(dso hfl so cinifoume. 
an dem cifidü hätten si ein ouge. 

nA hami si got van uns virtribin 

hinnän 
in das gewddc kinchaff In/iid. 



Ifaiserchr. 12, G — 10. 
sin geslcMc dwttwvh 
ioas in dem tctdde cdsf* AoA, 
sam dt lnmpoHtiu\ 
an der stime habeten st ein 

(Heidelb.) 
nü htU si got iton um iw/nl 
hinrwn 
in dag geutdde ienhalp Imlir. 



Der reim dciöpin : SicUün war dem cbrouisten «u anstössig , di 
mnste er eine üuderuug voniehmen. wobei daa völlig überflüssige 
dem icrdde statt in Sietliin hineinkonit, leztorcs ist notwendig , es 
bedingt durch v. 369. '.ilO: damals waren die cyclopon noch in Sicilii 
jezt sind sie von gott jeuseits Indiens hin vertriobBU. 



Annol. 379 — 883. 
Antcnor was gemrn dannin ir, 
diCr ircJiös, das Tr<m soUi ciff^n. 
der stißcd un^ di fmrcft Pilävium 
tn dettti wassere Timävio. 



Aftiflerchr. 12, 17 — 20, 
Änthenor vuar dannen, 
do Troja tcas sergangen, 
inr stißc MantüUHi 
und ain atuter haiset Padowe. 



Diese stelle geht, wenn auch vielleicht nicht unmittelbar daraus 
nommeu, auf Virg. Aon. I, 242 zurück, wonach Pataviuin vom Anj 
nor zwar nicht am Timavus selbst gegründet wird, wo aber doch 
Worte leicht so verstanden werden konten. nier lag eine änd< 
de» uubekauten Timavio in die bekanterB stadt Mantua nicht gei 
fern. Da die undom stellen darauf fuhrteu , dasü der chronist ac 
lassen t niclit der dichter des AnnoUedes zugcsezt hat, so wird 
auch hier, eltenso wie v. 377, nicht behaupten, dass der dichter 
Virgtl eingeschoben and verbessert habe. — Dass dem verfa»fier 
Annoliedes an solchen etellcn der Virgil nicht selbst vorgelegen 
sondern dass er und der chronist die verso aufi einer grancü 
quelle t-ntnahrnen , würde sich , wenn der überlieferte text des Annol 
des ganz zuwrlussig würe, als unbestreilbar ergeben aus: 



ARKOLDtD 



373 



Amiol 3 A4. 3Rr». 
V tii üü mü trUig jtmgin ratd, 

(A3 icorhim 8i di hut'g Äthane, 



Kaiserchr. 12. 22. 
da er aine sA mit irUec wisen 
Jungen vanl 



Annol. 2113 — 300. 



swÄ JBnre faitt wider in vir- 

mag, 
nW'rin lieginsliurdi her ae hiiuu. 



WabrcDd tisfl ADUöliftd, überoinatimmcnJ mit Virg. Aen. IIT. 390— 30.H 
und Vni. 4U — 48 die gntndung Albas an die aafßndang jener s&u 
.■.nHi lilieüst, läsBt PS doch wisai aus, worauf es fflr die bedeutung des 
iLiiihiis Alba gfirade ankonit luid iu died«m simie aucb Aen. VITI, 43 
— 48 beaondera bervorgehoben wird , wogegen die Kaiserchroiiik dios 
«war hat, aber iiicbts von Alba sagt. Allein hier liegt tis wol ofibor. 
das« nur der uiiar.btäame Mclireibyr yiuw der beiden ähnlich kliugcndpn 
und dussvhendeu werter trfeig und tvittM wegliess. 

KaiKerchr. lO. 12—37. 
Dir Suäbe Heien Julia, 
er kMe üf die Beicre. 
da vU ntanic dcgcn »nthc sas. 

Bocmunt ir Hersage was. 

sfn pruoder kiez Ingram, 

vU scicre besanlen sie ir man. 

m kom (in der ftinnt 

tri. mnnic helt jttne 

Mit halsperge unt mit pntnne, 

(tnii helmen und mit briinnai 

Münchner ha.) 
Si werfe» sirJt mit grimmt: 
si vähttn mit im ain tolctcic 
netcedcr f. nofJt .vi/ 
grla<f nie so manic hdt guot, 
da tvas mtchd not.* 
ötvi wie gitoic knchte ?.\e tcürim. 
dae ixt in den heidnischen huochcn 

Mcre. (Heidelb.) 



mint fr innr 
hdiM mUi hrtinigcn, 



manigin fielii gndin, 
die. dere bttrg hüddin. 

dir wcrin. 



ichcn fmrhiti mrn. 



I) DieeiTT 'ers int our in der Präger and den boidun Wiener luind»chrifton 
mnilvn, in iloiieii er auf hcU tdi roimt Oa jedoch in dicseo drei hst immer 
nmcnjicebi'Dden handschrifton doa Btrob<m nach rtiinigiintir dos rnrsbaue« von aUeo 
tundachrifUD dat Alteren roliu'tiun ain «rftiteHt«n um «ich i;cgrifTen h»t, and nicht 
oft dir' v«rive ganz umfindert, s^ndorn nuch neue hirizufUgt, so IcOnm'n difi» 
handttvhriftcn bui einer imiiindution des texte« kaum barangezofien werden. 
ift n, dAM die uideru banddcbriflcn untweder mchrare ronnfjircbMidi* 

I». V. DaVTSd« fHOOLMU. «D. IX. 18 



Tli 



H. RBTTHBR 



Uic Kaiäerchronik ist hier aastülirlichcr als dm AunoUcd. Doch 
Aie verm, welolie das Anuoliiid nicht Iial, zum teil deu zweck, 
lob dor Baiern noch zu mehren, und diud duher weit eher uls 
zosaiz des bairischen dichtere anzusehen. Kegensborg aber^ daa 
chroniRt sonät so gern neut, Hess er hier abeichtlich weg, denn, hi< 
Qhft besser unteirichtet als der dichter des ÄnnoUedes, wüste er, di 
Regeasburg damal:i noch nicht existierte. Erst von Tiberios sagt »i 

23, 15 — 19. er kom su einem waxxer, Jtaiset Toioenowet 
da greif er wol su botttoe, 
ain dat workt er da-, 
geheißen T^hurina, 
nü hauet si aver Ratispona. 

Es unterliegt keinem zwaifel , dass hier der Chronist linderte und ei 
terte. Die beiden herzöge Bobemunt und Ingram, die in der Kaisi 
clirnnik für Regensburg eintreten, stammen nelleicht ans einer 
Baiern bckantcn sage und lassen sich mit dem unter Sovorns in eint 
langen abschnitt behandelten Adelger zusammenstellen. Aventin [j 
Boic. I, 15 Fnincof. 1627) sagt darüber: Ingerami et Adalogerit 
nomina frequentissime in fastis refernntur. ipsos more majorum aut 
qnis proavi celebrant carminibus, qnae in Inbliotheci» exstant 
bei den ßaiern und Schwalmn erwähnt die Kaiserchronilc herzo^^e. 
jene hairischitn herzöge als eingeschoben zu betrachten sind, so vfi 
auch der schwäbische herzog Brenne nebst dem eingehender dar^ 
ten kämpf Caesars mit den Schwaben (9, 19 — 10, 3) ans einer ho| 
chen sage in die Kaiserchrouik übergegangen »ein, nnd zwar au» 
schriftlichen quelle {huoch 9. 25). Ähnliche umstände wie hier mit 
holen sich in dem abschnitt von Adelger: auch dort sind die Scbvi 
ben den Raiern foind, auch dort tritt ein schwäbischer hnrzog Brsn 
anf. Adciger stebt ausserdem nach andern sagen in einem nahen vc 
wantschaftlichen Verhältnis mit Ingram und Bohemunt (TgL Mawn« 
III, 793 fgg.). Dass Adelger mit Severus in Zusammenhang gel 
wird, ist ganz gleichgiltig , diese anknüiifung der sage ist will 
da die gesehichte keines der deu uamcn Sevorus tragenden kaber, di 
Septimius Severns. Alexander Severns, des von Galerius :i07 zum 
Bar erhobenen .Severus und des Libius Severns (stirbt -lä&i. \rs»t 



veriM ■naUiHon und eatsprechcnd AuduI. 21^ rorUnbren cnler jeno vorae xw&r 
dtnn tbRT ans den xwni Tertien: o wi teie ytu/tn haw. drei vorsv niiioiwti «ad 
buceh auf yuot reimen - - ao auch die Vonavr hikndiM^hrift Vkdleiclit hat IimtI 
detu i^roiidtext» du reinizeile gaaz gefehlt 



AWOMm 



275 



i'inun ankiiüpningi'i^unkt ilafiir biettct Ffir eine eiotfchiehun^ spricht 
d«r Diii-^tnod, ilass, wAhrond im Änootiod sowol wie in dor Kai- 
- i'ui'Miik bei tUleu andern stSmmon ihrer herkunft gedacht wird, Aber 
dit' herliunft. der Schift-abfu in der Kaiserclironik nithts gesagt wird. 
Dhi terse d« Annol. 2B1 — Sftft worden durch die hineiü/iehung jewr 
u! >: Ihluu^ ftbor den bcrzoi^ Brenne und den dreimaligen kniiipf 

*]'. iboü mit Caesar uutonlrflckt , nur der berg Suebo ist beibe- 

halten (Eoiscrdir. lU, 3), &b«r mit dor Änderung, dasü Casi^car Dacb 
dun k^Lmpfü nnd friediusschlu:«»«? auf üini ücine zelte auti^ohlfigt. 

Zu diüSfn i^rönden komt uocb . dass in der Kaisorcbronik zuwei- 
len jüngere oder gebräuchlichere ffir ältere oder uugebrfluchliühere wer- 
ter des Aimoliedes gei;e7l sind, ho: ob rr zc dem übe trost solte hän 
(Kaiä«rchr. IK. I2) fiir: tdc er sticft tttohte gcncrjan (224"); sfimc {Kai- 
MKhr. 12. fl HeidelK) für fl«rfo (36S), famiiounte (üaiserchr. 13, T) 
nir cinifoumf {=: kinifioftnu, •^6?); ^ocli die ändemng ron: vanin 
i>! ; ' ifitm (= burtin, 42ft) in : vatien utile horien (Kaiserchr. 16, 2) 
1.1 iU jünger. 

Diese stellen werden hinreichend bt?wei5f»n, dass die Kaiserchm- 
nik nicht quelle do<? Aniioliedeä ist. Nun hat jedoch Massmann ftir 
den abschnitt der Kaiscrchr (:j, H — 8, 15), der die sieben wocbenl-age 
mit ihren göttum und die bild»Sulen mit den schellen entliält. in einem 
111, 397 mitgetciUon brucbsttlck eine lateinische quelle aufgcstclt. welche 
da. wo die abbricht, den fit>ergaug auf Caesar duntlich n-ahruebmen 
tasiu'. also mit dem abschnitt über Caesar verbunden gewesen sei. mid 
einer Terlüreueü Galliea bifitoria angcbCrt habe, die noch in einigen 
udern :ius ihr entlehnten bruchstftcken nnd in den Gesta Trevirorum 
(SS. Vm, Hl — lOü) entweder »ngefübrt wurde oder doch 7.n erken- 
nen sei Kbenso sollen auch weiterlun die eingestreuten lateinischen 
Ibnncn. redeosarten nnd reimzeilen auf eine durchgehende lateinische 
^iwUe hinweisen (IIJ, 371). — Der nachweis aber, dass die Kat«er> 
ehronik nicht quelle dos Annoliedes ist, schliesid die möglichkeit einer 

M lateiniscbon vorlair". nach welcher der cbronist den mit dem 

.: Mi^d gemeinsamen abschnitt gedichtet habe. vOUig ans. Es bloibt 

Tia«b diesem nachweis nur folgende alti^matire Qhrig: entweder ist das 

i-id quelle d« Kaiserchronik, oder beide schöpfea ans derselben 
..., .-''hen quelle, nicht aus einer Intoinischon . dann das ist bei der 
rocitit wöiMtrhi'u ObereinstimTnuug unmöglich. Daraus ergibt sich dann 
llr daa verhültnis des lateinischen bruchstQckes Kur Kaiserchronik wider 
dir ^lilitM: entweder ist das bnich^trick nur für den abschnitt über 
diu sieben wcKihontage und ilie bildäüulen quelle oder es ist Überhaupt 
nicfat qnoll*'. PrOft man dasi stQck genauer^ so wird man auch erken- 

lö* 



i» quell« dargebokD «Sre. a„ i 
bgt. «e auf Caesar und .eiae kS.nn 

-«alle» »i,a di« ah.e„J:„g ',,:^^p„ 

noogHr nicht ge^gtwerdan.dX 

.•'■«verse aVr Apollo (4. »-,« , 
"" '••"«""*»l'<"' bruchsiricko nur t/mplu 
angegeben (6. a2_T.21J: dass siS 

'•ehquollc. sondern entweder „.sl 

verw„„d,,„ .äre. „de. b«d« i, ,v' 

undd«rha,s„rcbronik. «onst lie^e s cl 

n seh. brücl„l,-,o|, au.d. niobt el„„„ ^^ 

ro,„k, "."1 wir aleo gar lce,„„n KrZl 
quelle anEunohman, so ist al» d« ^- , 
Ka,«rchronilc ,„,„» d„s ,atei„i,ob" t 
»och deuthchor, «-onn wir mit der darsi 
nm de™ e„Upreob„„dea Knie d^t ' 
""•rtjroloiri,.,. ,um 25. ai»i o< 

IN ifi<r- ITaiBa»!. 




Axvnuxn 



S77 



ah liitiqais Pantheon ajit« vonibatnr, qma hoc qua^il iiimulu- 
'um omniani vidcrotur esso Jeornin (Kaiaerclir. 6 , 31"): in quo 
tiuala omni apurcitia {utikiusrhe 7, 10), fecit l'^rclesium 
inettte Dei QeuitriciB atqat' omnium martyrum Christi, ut 
blQSk mullitudine dat^monnm raultitnilo ibi sam^tonim a Hddibus in 
umoria )ial>erctui'. Kbenso lässt sieb auch (ür die folgende orzäbloiig 
yu deu bild^rmltfü (Kaisercbr. 7, 30 — 8, ib) eine in ähnlicher iveise 
[t* Jen« eratöre der Kaitferchroriik gi»genüberfttaheiide Btell« beibriuijeü, 
»Lmfals aus Bedti (de äe|>tem muadi minioulia. Opp. T. [): IbiquH 
loruut goutium a Konianis eaptarum slatuae Tel doorum ima- 
lOB et in statuanim peotoribn» nomina gentium scripta {die 
lochstab si lärcn 8, 23\ quae a Ronuitiis cupta eiuiit et tintinua- 
ilu ia colli» corum appeiisu. Sactirdotü» autum penigiles diebus 
noctibos per vices ad eorum custodiam curam babentea intendebanfc: 
qnaelibtit earum moveretur, sortum mnx racleute tiiiiiunabulo, 
äcb-enl, quae gotifi Komauiä rebtUlaret. Hoc aubem cogoito 
»manis prinoipibus vorbo vcl scripto nuntiabant. ut sciroat, ad 
lani genti'm reprimendam exercitum mox destinare deberont. 
ir lüzion bAlftv entspricbl ullerdiui^H ein /iisatz zu den Mirabilia 
>mat> noch mehr (Jordan, lopogrujihie der .stiult Itom im altfrthum 
366 und 622): et qnac geos in rebellionem consnrgcre cona- 
Ltur contra Bomauum Imperium, -^tatua illius coinmovebatur, 
tintinnabulum in rollo iltiUR re»onabat, ita ut ^riptuni nomen 
itdnno socerdottM principibus deportarent et ipsi absque mora i^ier- 
"wtum ad reprimendam candom pentera dirigorent. Der chro- 
&i benuzU^ also wol eine vorlade, welche zwischen diesen beiden fau- 
igen stand, in welcher möglicherweise jene encäblungeu, namentlich 
(e ersteie, mit dorn abschnitt übtr die sieben götter verbunden war. 
dor chronii^t unmittelbar nach der lateinischen quelle dichtet«. mu5S 
rilich dahin gpt^tuU hldbea. ÜbL>r diu siehen gAtter Korn» komt nur.h 
IC /weite stelle in der Clemens- und l'ctraslegcnde vor (Kaustinia- 
18, 113, 30 — 114, 31), welcho einige verwantscbaft zeigt. Wir wer- 
^n weiter unten noch Ober das verhültnis dieser legende zur Kaiser- 
kronik sprechen. Wie nun aber auch immer dioae vorläge be^cbafTeD 
resen äeiu mag, soviel ist klar, dass das lateinische bmehstQck 
lanns nicht als quelle gelten kann. Weiter ist der abschnitt 
)r diö bildRäulen nicht als einleituug xii duti kfimpren Caesars io 
et, da er die nuterwurfung Deutschlands, die erst 

.-■L.. :itt wird, ^chou voraus^ezt, er ist demnach ein au« 

icr anderen quidle genommener zns;itz, und mit ihm ist wol auch 
gau'iit abschnitt 3, h — 8, 27 zu derjenigou quelle hiuzugefiigt, in 




S. KKTTXHa 



welcher die kämpfo Caesars und das ßbrige ucm Ajinoliud aod iit 
»erchrouik gemcinsainc onthalten wav. 

Wir werdeD alao uiui xur beanUortujig der frage übergehen a.» |^ 
seil, üb das Aiuu)lied selbst dieno quölle war. oder ob sie beide j 
abschnitt, in dem sie übcrciustimmeD, aus eiu und demselbun bi 
abschrieben. 



91^1 



Wie^ 



I 



Es ist von vornherein kaum glaublich, dass der dichter des Aiiq^ 
üedes 7M seiner einleitung einen solchen plan, wie er nns im \ie^\ 
sich zeigt, sich entworfen hubon sott« und dass er nach diesem seisl, 
material , welches dem zwecke seiner dichiung meist ganz fem lie^ J 
gesaaunelt hätte. Ks ist viel eher zu vermuten, das? ihm jen - ' ' 
bereits in einer weise vorlag, die eine bequi^me ItenuLzuug gi> 
und ihu zu einer einflechtnng desselben in sein gedieht anregte, 
konte dies aber leichter gesuheben, ala wenn er ilin bereits h^ 
scheu veräeu bearbeitet vorfand? Dass eine »olche deut.-iche 
Howol dorn AnnoUed als der Katsorchronik das material geliefert hiibc^ 
wird nicht nur durch nichts widerlegt, sondern man wird auch 'lurah 
verschiedene umstände zu dieser annähme genötigt Auch Wack^^r^n,,.! 
hatte anfangs in jenem abschnitt die Überreste einer allen weld 
erkant, hat jedoch später diese ansieht wider aufgegeben, wnl 
teile des liedes aus einem guss und Qn&s seien. Xiidess auch abgebe] 
davon, dass fast alle gedichte dieser periode eine gewisse ühnlt 
unter einander haben, steht der erste teil unverkenbar der Kn 
dirouik näher als dem zweiten, specicU auf Anno sieh bpzielifii 
abschnitt des liedes. Die sagenhafte r'lmische geschieht« der Kn 
Chronik bildet zu jenem eine ganz pasaend« fortselzung, auch b 
darstellung macht sich ein merklicher unterschied darin gelt^^ud, 
der zweite teil auffallend reich Ist an oft ziemlich langen verglei 
und bilderu, die ausser einem kurzen vergleich (v. 420) uud einer 
(v. 136 — 440), welche der Kaiserchronik nicht eitjeu ist. im 
teile völlig mangeln. — Wenn nun Gervinus im Annolied 444, 
dia hikh quH und Kaiserchr. Hi, 19 als das huoch vor chtU oder 
huocJt noch quU eine berufung beider auf eine gemeinsame quelle ^i 
will, 80 ist dies ebenso unrichtig wie die folgcrung HuUzmanns, 
diese Btellc aufs schlagendste die abhängigkeit der Kaiserchtonik v 
Ännolied beweise (s.11). Auf eine gemeinsame quelle kann sie 
natürlich nicht byzi-ihen, wol aber kann dieser vers mit hinweis 
Lucan (siehe s. 16) schon in dem älteren liede gestanden hüben, wo 
ihn dann beide mit jenem ganzen abschnitte abschrieben. Es apri 
also diese stelle zwar nicht ffir, aber auch nicht im entferntesten g 
eine solche quelle. Dagegen ist eine benutzung des Annoliedes d 



A5ntoi.in) 



a?» 



iü vörßtsSöt der Kuls^rcliroiiik Bcboo deshalb tiflchst nnwahntcboin- 
ph. weil aach niüht üu gt^xiugston walirziineliinen ist, daxs di'r rhro* 
\ti Tun dem äbrigeii t«iU- des ^Dnoliedes etwiis gowust habe, aus 
im er doch einzelne absohnitte, wie etwa die geschiebte von Eucha- 
i, Valt?riuti und Mateniu». zumal da pr so gern l^gondon einflieht, 
icbt hfltti* bftrübcrnehniRn kßnneuj ebenso Isg es ualie, die regierung 
Eeinriob? fV. aber die ihm nur dfirftigor st^ff zu geböte stand, mil 
|n7.elni*n stQcken de» liedos zu t-rgünzen. Auf Anno selbst geschieht 
tob niclit die leisest«* hindeuluu^. während es doch vuii Adulbort 
ebst: do h^P <?r on«t kapeliin, $lrr lotts ivsehisctiif zc Br^^me U8w. 
(08, Tfgg.). 

Hierzu möBäMi noch oinige stellen in Irotracht gi'zogen wt^rdcn, 
ie nicht bloss zusütze des cbroniKteu «ind. sondern in den ganzon 
l^ammcnhang eingreifen nnd ausniUrlicher in der Kaisercbronik sind. 
Tan vergleiche: 



Anool. 431 — 44;t. 
pdr UM iiäJi jmjinta, 
tini siohiiita 
in E^ifpti laut. 



^r mohie yi'celin ni die mcnige, 
le Cesnri Utin intj^gin« 



ostrit altinthalhm, 
\i der snc vtllU ü/T in aivm, 
\it »wir*» tinti mit tKilkm, 
r» der haißl rcn/ vaii den wolkin. 
it tniHnerificm herif/e 
lfl/«r an die mcnigt 
trd dis h^risti tolcivlg. 



Kaisorchr. 16, ti — 1«. 
er puor in nach jagends, 
vil tcUett iiahende. 
Pompejiis /iöh nn da:: mcr, 
er ijewan daz aller chrcßigcs her, 
d(ta in der tccrlie te dchein man 
ec shxer helfe gvwan. 
Julius strebd i» cU cngegcne 
iedoch mit minre menige^ 
{durch der DAfinkc» iröst, 
me vasl er »m näh zoh).^ 



da wart das herUsie volcunc. 



'160. 
ir da den sigc ttam 



l) ZOKKU 1 

Iß. 10. \1) 

bUTOfhvIil. 



Iti, :2m. 
Jutiu» den sig nam, 
Pompejus intran. 
I er floh in ICgipielani, 

toD, der auch Wi Jin-i' i ■ i - ■iilu'it«« (1&, 10. 16. 31. 
.i.p der I>euUc1iru ^t.. \\\ ADUUÜtxl Bodi hcvtOD- 



ireh die kürzung und falsche ___„„. 
men - flhenso wio darch das bild. da 
»einer Vorliebe dafür hier einschob, tm 
die Inderang des «inrics von K-iisercli 
des reimea in v. I3r.. .i-iß und mit g 
Ähnlichom reim — menigc widerholt — 
15 nach dem biide in v. 441. 442, um 
EU erleicht^m. 

Eine umßtellniig des vorliegnnd* 
abschrntt fiber die städtegrfin dangen her 
men diese od zwei stellen vor. einmal 
mit den Franken (12, 2i> — la, ij) ^uii 
dung durch Agrippa (21, 5 — 22). 8ti 
der fortgang der handlun^' erfordert, fa 
joue beiden stOeke zosanimen . Ittsat g 
Augsburg mit auslassung des dazwiscbei 
folgen und greift sodann auf Caesar zurt 

493. ä {lere bürg vili dikh 
di walipmlin nane R6 
dt dir oug er dar 
vesk bürge havidn^ 
Wurtnis uitti Sph 
die si tvi}rhiin al di 
cftS Cesar dAr in h 

liuf .:- 



jksmzaxD 



Annol. 503. n04. 

Megince was 

tiuo 

ei» v.astel 
in tfemrrUte ' mttnig helit stiel 



Magetue ain sint gtiote., 
Oppenheim ir se huoie, 
duo tßofhte der he.lt snel 
ingcffe» Ma^ftiMf^ a'tn c an fei, 
ain brucke H^jrfiter tlü tiijcm JJiM. 
wie mäht diu burch bas gcsierä 

9iH? 

(ras der ilichtsr ih» Aanolieile« an dieser stelle gekürzt bat, ist niobt 
7,u verkouiien: DruHuit, deäst^ii laltiu hier überall aafCaeäar übertragen 
werdöQ, gründete iu dor iai Cftstel gcgenaber vou Maiuz (Dio&4, 33), 
und dass ilie worta ursprünglich so ]aut<)tea wie iu der Kaii>4?rchronik, 
kann muD nach dfiu reim tuisM : stiel nicht bezweifeln, den dau Aniio- 
lied beib«'halton bat. indem c» Mainz .selbst znm caslel macht und die 
vorhergehende reimzeile in einen buchst müssl^en zasatz umwandelt 
(504). Den hau der hröitke wird maji nicht aus diesem zusammen- 
hange ausscheidt^n dürfen, wogegen man die bemerkuiig übor die <Ütt- 
den der Mainzer (13, 8 — 11), die der ohroui&t daran anknflpft, wol 
als von diesem eingeechol>cn ansehen kann, und hierdurch wurde dann 
auch das, wad das Aiinulied sonst noch über Maiuz sagt (bOb. 506) 
vcrdrüngt Ob den chronistuu zu dieser bemerkung die ermordung des 
orzbii>(.'bofs Arnold von Mainz im jähre 1160 veranlasste, ist freilich 
uageviss. Lachmanu fiisste allerdin^ diese stelle als eine anspieluug 
auf jene» oreignis auf und Kog daraus einen jchluss Tür die abfassungs- 
x^t der Kais(*rcbrouik , er las aber die st«Ue au , wie aie in der Hei- 
delberger bundsührift steht: 

(iae dh Megeneire 

nie nicheineme in» harren 

mit fjniucn trüwen wontett mite: 

noch haltlen &ie. den aiten sr/r. 
Diese lesart ist Jedoch nicht ITir die ursprfmglicho anzusehen, sondern 
vielmehr die der Voraucr handscbrifl: 

13, 10. das Mtujcnjsärc nie nehaitn ir hcrrcn 

mit triicen ntit« wären. 

Penn da der lezte vers der Heidelberger handschrilt in keiner andern 
handscbrift steht, uod von deu älteren handschriften gerade in dcrHei- 
dolherger das bestreben herscht , die reime zu gliltten und die zu lau- 
gen vt^Ti^e zu kOr/iMi und zu tnihMi , so liegt es doch am uAchsten, 



l) geiurrhte ^-- tjcuürthe , gemirtc. 



! 



jEonte er weder Castel und die übiigeD 
noch durfte er füglicli Worms und Spi 
diese jeaea an. 

Hierzu kommen noch ftnige klein 
hältnis des Ännoliedes und der Eaiserc 
hat dio Kais^rclironik Rigidus Cato, dai 
re^ ist, wie such Holtzmann zugibt« 1 
Der reim in l&t 18 

er sprach, swaz er in ee la 
er vJoUe sis wol ergeBzan. ( 

ist altertQmlichdr und dämm orsprängli 

her quad, dcuf her si woUi < 
obir un ieht ci leide gedän . 

Blbenso sind im ausdrack einfacher an 
verse der Kajserchr. 10, 32. 33: 

diu geslaehte der Jb 

her körnen von Arm 

als die entsprechenden des Ännol. 307. 3 

dere geskehte dare quai 

wm Armenie der herin. 

An diesen Btellon anzunehmen, wie dies 
tut, da^s auch im Ännolied so gestand 
iinderuiig des ächreibers zn sehen, dazu 

Auph dass Augsburg in der Kaisorchroni 
chos der tlichtor des Annolit'di's in <hcis 



UntOUKD 



S83 



Uitti^ hierauf gfiiiomzneD , uud wii> hätt« auch, wenn ilioacr abschnitt 
in der gemeuisamuD quelle schon vorlier atanti, iiai-liher nocli gesagt 
werdcHi k^inneQ, wie «•» ukhl nur im Aiinollfil, :<OD(lorD aucb io der 
Kaiflcrchronik geschieht: TViere tctu ein bürg oft, si cicrii Rdm*re 
ffctcfilt (Aunol. &U9. Kaiserekr. 21, 15). also Trier in eiiifir vioxsü 
erwähnt werdeo, aU oh nuch gar nicht dio rede davon gewesen wäre? 
Ks findüt «ich diese «rzählung auch in den üeabi Treverornni (SS, VUl, 
111 — 174) vrider, aowiil iii der filteren redartion (eop 9 und 13), in 
der ne ganz nach Caes. bell, gall V, 3. bh ba zusammengeslelt 
ist, als auch krirzcr in der jüngeren bearlmtung , beide mit der K&i- 
wrohronik töUwätsü übereinstimmend^ aber doch auch widerum davon 
abHciohond. I>ass hier irgendwie zasanunenhang besteht, zeigt eine 
auch in der ICai&.'rchr. 11 . 7 — 18 steböndo bemerkung der jüngeren 
rudaction ober die Zwietracht der Trierer (s. 146), wie aber dieses Ter- 
b&ltuia zu den Gesta Trevcrorum odi'r zu der verlorenen GalUca histo- 
ria. die Maäsmann für die quelle beider hält, gewesen ist, lässt sich 
nicht bcstimmeü , die Inderungen der n&meu luducioniarua und Cingo- 
torit in Duh-imar uud Siguator lässt eher eine deutsche quelle als eine 
latfinischc verrantea, in der jene geschieht« enthalten war. 

Du3 Stack der Kai^crchr. 19, 2S 'JJ. 4 kehrt in dem sogenanton 
Loblied auf den beiligim Geist vom priester Arnold wider (Diooier, 
deatachp gedichte des XI. und Xll. Jahrhunderts s. 349, 19— SM». 26). 
doch sind hier die angegebenen tataacben jedesmal von einer geist- 
lichen auslegung begleitet Diese verse des lobliedes sind nach der 
> i\l äHenhotTs (Deukni." «. 45H^ vnn dem Chronisten In sein buch 

; ^ ri;men mit weglassung der dputungen. Gegen ein solches ver- 
hältuis fipricht aber schon der folgerechte Zusammenhang der einzelnen 
teile iu der Kaiserchronik gegenüber den durch die symbeliäieraugeu 
im U^blied verur^airhtt'n äturuugen (vgl. die Zusammenstellung beider 
texte bei Massmann Itl, 258 — 260). Der für eine dentung dem dich- 
ter de» Lobliedes vielleicht nichl brauchbar erscheinende imidtand, dasu 
[Augiistus den ganzen erdkreis verzeichnen liess,, wozu ein jeder in seine 
leinial gehen muste, fehlt im Loblied, uhgleidi er doch wesentlich 
mit zur Zählung und Schätzung gehört. Dennoch weist das Loblied 
■f ' iu, wenn es sagt, dass Augustus dio zu erschlagen befalil, die 

'litte uknc wallten yn-firjttn (3ött, 24 - 25). Aber gerade zu 
jenen verseu fügt der chronist hinzu: das liet kundä um dae (20, 17). 
■ H kein anderes als das gedieht, welches auch fiir 

lU. ^ ; ke des Annoliedes nnd der Kaiserchronik verwant 

wnrde, and anä dem vielleicht auch das Loblied schöpfte, dessen abbän- 
jgkeit von der Kaiserchronik doich folgende vorsu iii frage gostelt wird: 





^^ leiusanie quelle _^ 
rSiSerchroiiik. Die regiei«j 
teil derselbpu quelle zu betrachten, m 
dein, oh siclj über die beschaiTeoheit 
gedichtes aus dor Kai seich ronik genau. 
sen.' Überhlickon wir den sU)ff des 
weicher die BpecieU römische geschii 
folgenderraassen yruppiereu. L 

Der weitaus Irleinste teil trägt; 
nikartigen Charakter. Die ereignisse 
einfach und nackt aDCiiiajider gereih^ 
den Personen sind wenig belebt Die f 
han getrübt, aber doch nicht so sehr, 
Jung die historische grundlage nicht rael 
lu-h von dieser heschaffeiiheit sind außs. 
freilich, wie wir salien, in der Kiiiwrc 
erhalteji hat wie im Anuoliod, ilie regie 
Pisö, Otto (Otho) und die des Hadrian. 
Von ganz anderer art sind eine 
sagen vou vorwiegend weltlichem ii 
geschichte oft fast ganz porschwind^ 
regiemng des Veapasian und Titus (iL 
nai(219, 71-221. 8).Gallienu8 (2^ 
7 — Saa, 17), Crescentia (347, 33 -39s 
400, aO), Astrolabius und Venus, unter 'J 

IJ Erst oaoh «biKhlnss diew-r ablifiodlfl 
cliiheit d«f KAicerchroiiik. Gnzcr dtMert. iS 



arhouru 



2R5 



100 and Dietrich , {tiu waiidurliclms gtiuiiscli vou geäcliicht« uuil deut- 
cbpr lieMfüisuffo (423. 27 — 435. 2). Einige solcher sagen enthalten 
ngelfil'let« ätolle aus der Slt4>ron römischen sage und griechischen 
geifcbichte; in der erz&hlnng von Jovinua (35, 21 — 38, 30) erkennen 
wir «iie sa^ von Marrtus Curtiiis Mridor, in der von Vitelllus und Odna- 
tus (149, 15 — 1&6, 19) die von Porsena und Mucius Soaevola, das 
«henic roBSf das von einem kftnstler fUr Nerva angefertigt wird (174, 
19 — 17S', A), entspricht ganz dem stier des Phalaris. Auf Nero folgt 
die gesohichie von Tarquiuioa und CoUatinus (132, 4 — 148, 2f)), welche 
den iMgentlich ri^mischeu, ahor auf deutschem bodcn umgeformten, 
durch einzelne züge mit Deutschland verknüpften sagen angehtJrt: Col- 
latinus ist ein filmt ans Trier, welches auch zugleidi die heimat der 
Helena, der mutter Constantins ist In eben diesem abschnitt über 
Constantius (233, 11 — 239, 14) korat auch Mainz vor. Die regienmg 
dt'S Sevcrus fält ganz mit der auf bairischen Ursprung deutlich hin- 
wwHeuden sage von Adelger zusammen (203, 8 — 218, 30). Zu allen 
den sagen dieser art kann man auch noch Verooica und die damit 
zusammenhängende zerstjJrung von Jerusalem zahlen, obgleich diese 
gescbichte schon der legende nHhur steht. — Alle diese eri&ählungen 
zeichnen sich durch frische, nnRcbaulichkeit und eine gewisse epische 
breite aus, sie werden belebt durch häutig eingefügte reden der han- 
delnden personon. Kinige von ihnen zeigen viel ähnlichkoit unter ein- 
ander, besonders auü^Uig in den schlar.htschildemngen , in denen sftmtr 
lieh gleiche züge widerkehren, meist in denselben Worten. Man ver- 
gleiche ; 



135, 10—18. 
Collatinas nam J^ömnre vanerif 
(T chürte an den Imrchgrabtm. 



heUtie <ii jungen^ 

ril vastfi si hfir u3 Irungen, 

da vlouc yrr wider ger^ 

da wart vil manic kfU verhser, 

tie su^ertdeffftt junc 
lac da Int Hwie vmnf, 
dS Hjnri vü mojiie helmseturi. 



162, 18. 14. 
Titit^ nam H&maere vemen, 
er kcrie an den pwregnjAm, 

160, 5-19. 
er hhrtf ingegen des htnigfs Mi- 

lianis scar. 
lidde die jungen, 
vil vastfi 8t sesamene dnmgm, 
wie icol si diu sj)er verstadie», 
wie w(^ si die scar durchbrtuhcn, 
da wart manie w(s van rot, 
da tac Mattic hcU tdt. 

da fcart. nutnir htJnuicart. 



er 



Lt^n vanen er üs zulite. 

Ebenso stellen skti aus deu hIisgI 
Adelger, Coastaatius /osammen : 



160, 30 lei, 19. 
Titus in den satd trat, 

^smetthdden ersprach: 
wol ir I^maere, 

gtdmket an di grosen 

ere, 
di unser vorderen uns 

habetit an brdkt, 
sin i^ nehain^r alahfe 

tat, 
wir nesuochen sie da 
haime. 



darumhe teil ouk ih cr- 

stcrhnif 
ode si IHHOSieti gerodivn 
werden. 



214, 17—21 
Der Herzoge üfi 

eedenBaierener 
wol ir helde 

me 
nii ensolt ir ni 

das ir mir die 
habet geht 



ye&et cUiu rdmiske)i hiudiu lii> 'ii>f I' 



juatfiUKo 



987 



doM «r hi^mer mSrt ge* 1 daa er niemer ittir gt- 

/d»««i NoA ai^en, \ an baieriskfr erde 

neweäer aigm noch h- 
hen. 



n tvolttH dm dtunic 
bringen 

USN. 



Hierzu lie^st'i] aWh auch noch Hlelleu aus der scbladit Im;] Itabeu 
Qitter Oiotricli aufüliieu , z. b.: 



Kotrioh 43S, 22 — 25. 
vU schiere besani er sich dd, 
er getoa» in niner luszeUii stunf 
guoter enechie fmnf insunt. 



Adelger 313, 24 — 27. 
äir kwMch besnmete sich drate, 
IM aintfr iuäselai sturU 
tinrnn er äriscc t&SUfU 
'tUrz guoU-r knfhte. 

In dem zweiten, die deutacho gescbicble umfaHsenden teile wird 
noch von genug schlachten erzählt, aber diese hier so beliebten zQge 
ft htcn, nur einmal heisst es von einem Baiernberzog Otto unter Lothar, 
ä*^iii iiohne Ludwigs des Frommen: 

467, 13. dk Baier im cUU gehiesen^ 
das ri in niemer vertiefen, 
tmd stcdhe im adrunnenf 
das di niemer mSr geumnnen 
in baier iscer erde 
netocder aigen noch Uhen, 

Diener ser**\n7Aie auHnahmHfall berobt gegenüber dem sonstigen man- 
gel und dem In dem ersten U.-ile r^elmfisitigen gebrauch ohne zweifei 
auf nachahmnag der stelle im Adelger und kann nieht der annähme 
widersprecbt^n, da»» jene erzäblungen im ersten teil nicht von dem 
Verfasser der dcutechen geacbiclit« herstammen. 

Den dritten teil der in der cbrooik enthalteneu geschicfaten bil- 
den die legendeu. Gs .sind ausner Bonifacins und Veronica folgende: 
di« mit einander eng verbundenen legendeu von Clemens (Faustinianus), 
Potrutt und Paulus, in denen auch Simon Magos eine grosse rolle 
:tpiett; 816 nehmen einen verhältnisroftssig breiten ranm ein: 38, 27 — 
i30, 31. Femer die legende von Johannes dem evangeliaten (171, 1 
— 173, 12), von Gregor I, von welcher die crzählung von Trajaiis 
recbtssprucb {ISO, 2&~186, 26) nicht getrent werden kann, vgl 
AA. SS. BolL 12. marz, H 155; PliiÜppu!?, von dem eigentlich nor 
gesagt nird, diiäs ihn Sixtus taofle und Üecius ihn und seinen solui 
ilt'>tialb trscUlug (187, 13 — 188, 29) kaou man zu den martyriöu unter 
|>(M!ius rechnen: ßUtna, Laureutiu», Jlippot^tus und die Sieben Schlafer 



^^ ^'^o^^Hi— 433. gfi;i , ' 

des heiligen f^tephanus von Coustanlin 
Hchkeit iu der darstellung macht sich 
in den hüufig eingestreuten lateiniscl 
nächsten stehen sich unter ihnen die 
legende tuid Silvester, gowol äuaserlid 



äich sehr veiwauten laugen disputaäg 



ausdruo](9 zeigt sich wider, z. b. 
TS, 21 und 27«, IG der got-es holt: 
hegunde ain U 
129, 32- 130, 1. 
Sand Veter häp üf sine hant, üf 

rr hescahiic mines trchtinds gemalt er 
er sprach: ik gebiuie iu tievdn er 
swarem. 
Haben wir nun das recht, ans dii 
mongeii und Abweichungen auf verschi( 
schüessen? Dass in die Kaiserchronik 
tfln ausgearbeitet waren, aufgenommeu 
mehr bezweifelt. Üaas z. b. der Tai. 
sflhiedeoo gedichte sind, bat Schert, 
Schon für Caesar und Augustu» sahen 
quelle auzunehincn, in die aber auch bi 
geschaltet waren, wie die götter der v 
den sohellea und din Ainnahma ««x» *v,M 



jn lj 



AXROUXD 



S89 



im »eodel Tilu^rinä doii Ve^tasian tiDtl l'itas aus, um Cbristns, mit 
Ip??pn bild ihn Vurouica ppboilt hat, an den .Ttid(*n /.n rÄchen; Jeni- 
ili^ni wird zerntOrt, die Judvii verkauft, Vfi«pasiau uud Titus ki'hreu 
nach Rom /nnlck (22« 20 — 3ö, 14). Nachher, als dio RQmer noch 
,il ' des Vitetlina den VeÄpa-^ian zum VOnig gewählt haben, sen- 

u ihm in die landf von Jerusalem. Kr weigert sich zu kom- 
men und antwortet den g^saoten: 

157, 4. d<u er von rchJe 6oMiwn tcoltf. 
das lunt, dm tr hele hctlwungeHf 
ntü shtetH her seilte gewannen. 

.Teruaalum ist also schnn »roberL Als er sieh dennoch gezwnugi^u sielit, 
dem gohot der Kömer folgo zu leistt^n , will er wenigsteas vorher seine 
maunen rfichen. die ihm von den Rabylonicrn erschlagen waren (l&d, 
•Jb — 27). als er vor Jerusalem lag, wie »päter gesagt wird (It^l, 4. 5). 
E» würde also die»e darstelluug der In der Veronicologeude nicht gerade 
ridersprechen. Nun heilst ea aber erat nach jenen Verhandlungen Qber 
fdie annähme der wähl: 

158, 32^ Als6 der edel Vespasian 
. dl imrc sc Hicrusalem geican, 

dt Jiiden er vtfkaufcn hies 
uttdc niht da des vcrties^ 
des der nu£ze oder frum was, 
da* lirt »a<j€l cur icür dar. 

Dann bricht er sogleich nach Uabjrlouien aaf. Diese zweimalige crwlih- 
nung kann nur dadurch veranlasst t^ein . das» der dichter zwei quellen 
tienuxt«, deren eine die Zerstörung unter Tiberins enthielt, dio audvtre 
sie an rechter i>tello unter Vespasian erzählte. 

3) Hadriau will Jerusalem unter dem namon Helia wider auf- 
bauen, die beiden hatteu es Kerst^rt: 

321, 15. das tet der htnic Cosdras, 

das Eradius an im wol räch. 

I?! hier der I';irtlierknnig Chosroe, g;egen welislien Tmjau kampll#j, 
und mit welchem Hadrlou frieden schloss. mit dem viel spHu^rt-n Per- 
ScrfcOnig tTtiosroe, der Gl4 Jerusalem einnahm, verwechselt. Offenbar 
[kann difften irtnm niolit derjenige verfuäser begangen haben, welcher 
>ftler, nach der regierung Joliims. den kämpf zwischen Ueraolius and 
^ovdras erzählte. 

3) In dem abschnitt Aber Gonstastins wird Constantin schon in 
»iiiAr jagend chriat: 



tKrr*<.'Uii. r. niniTsrfiB raiLOLoots. bd. (x. 



19 



i-~«.u, aasa jene stelle eine ^ 

8«föet habcu ' 

. Von widoreprflehen, die sich! 

«Ue rogierungszeitou werden in der 

feil" ~ :''■'" '" ""'"■'"'" ">«. 
leicht nachweBea linsen, „olle,, „ 

Dass also die Kaiserchronils aal 

g^H^t.,!, ist hei solchen widersprn" 
»"• be, Vespasian und Titus, fJolJia 

in einzelnen ausdracken . sondern eiT 
li««erer stellen geftnden, die sich 
des.,elho„ verfa.„er3 oder bearbeitere 

«l«o otwa i,. kteinischer pro'a iht f 
-hme seihst erst bearheit'er^n, / „" 
ersten teüs ein »„„crer sein als der d 

'" 'f' """^ -l" (ranzen art und « 
ten teils abweichen. - K, „:;;,;* 

irjiiiis 87. 



AJflfnUBti 



991 



335, 'iO. »wer dau (iet vemomen A«&e, 

der serf einen pater nosler simjm 

in d^s hailigcit tjaiMt^s mm>i« 

ae iohe Sanctc Silveskr dan hailüjiti herrM 

tiftd MC tccgen ainer arm&i scfc, 

der des Hedeit alrc f'n'si hegan tisw. 

mit (Itetien Worten wirklich ein ächluäs bextiiohnet wird, wQnle 
wol □icuKUiü iu abredti stoUou, wenn nicht die regieruiig Lothars eben- 
falls so schlösse, 526, 17 fgg. Denn dass auch ein lied über Lothur 
existiert hübe, wekhes der Verfasser dur Kaisercfaronik heuuzte, lieage 
«ich doch nicht heweison, wenngleich selbst die mehr historischeu teile 
der Kaiserchronik zuweilen nicht den eindruck machen, als ob sie aus 
lateinischen annalen hervorgegangen w&ren. Ab^r auch abgesehen von 
jener stelle ist es doch sehr möglich, dass der Silvester ein tied war, 
ebenso wie von den grf^^seren. den Charakter eines einheitlichen gan- 
zen tragenden ^rescluclitfln noch andere als der Jovinus allein. 

Wir wollen nun den versuch machon, zu erforecben, wie weit 
däs durch ei nandorgohen recscliiedenor quollen aicb verfolgen lasse. I3is 
?um tode des Augustu!' war die ginndlage die auch vom dichter dos 
Aunoliedes bcnuzU* quelle. Diese wird »her jedenfalls noch weiter 
gL'gangeo sein und eine ähnliche sagenhafte geachichte der kaiser in 
entsprechender kürze und einfachheit eutbalten haben. Es spricht dafür 
crotenti die anfangs lOckenlose und mit ausschluss der einscliiebuag des 
Tarquinius eine richtige aufeinanderfolge zeigende kaiserroihe bis Tra- 
jnu, zweitens dass bei einzelnen oreignissen, die aus dem gange der 
geachichte sich nicht ausscheiden lassen «nd auch nicht abtschnitt^u 
angeboren, die man als se1bst;lndtge stücke auffassen k^nte, wie hei 
der aji richtiger stelle geschehenden erwShnung der eroberuug Jerusa- 
lem« durch Vespasian und bei dem totle Domitiiins, »uf ein lied hin- 
geni߻t]n wird, drittens dass noch bei (MU7.elnQn kaisem der chroniken- 
stil wie bei Caesar and Augustns widcrkohrt. — Auch die regiernng 
des Tiborius fÄugt 22, & — 12 ganz in dieser weise an, 13 — J9 schiebt 
dur bairische dichter etwas über Kegensburg ein, dann aber geht sie 
iu die geschieht« von der Verouica und der zeratdrung Jerusalems auf, 
eine wige, die auch sonst vielfach bearbeitet ist* und die als fremder 
V • -r'tpil eich nicht verkennen Hess. Die regierung des Gajus füllt 
1 von Jovinus aus, in dem der kaiser weiter gar nicht auflritt, 
Aor unmittelbar nauh jener geschiebt« beisst es, dass er vom blitz 



1) V^l. W nrimm, unprutif; der CliristiubildDr. — CreUenuh, legenilon 
tuid Mgm Ton PiUtUK. Paal nnil nmuni*, beitrage 1, KT Tgg 

19« 



uuu uic 



fogen. Der abschnitt flbor TaJp 

Lucretia greift aWrend ein in dpu ■i\ 

Galba and ist entschieden von einem n 

üclie kaiaer^.fschiclite piii^regf-hobon. ü 

mit nusnalinio der geschiilite von Oi 

wider auf, und hierbei ist zugleich m I 

atädte^fzndungen gi^naiit wprdeu , wor 

Caesar und Angustus besonders gewioh 

zeigte der kämpf vor Babylon (163, : 

dige äbnlictikfit mit dam kämpf vor 

10 fßg), wir wHrdoa mit dieser gpschi 

ning des Vespasian und Titus derselb« 

heiter zuweisen ki^nnen. Die geschieht^ 

Chronik (üet!) zu betrachten mit iiusna 

die etwa zwei drittöleinnimt. aiif deren » 

folgerung ziehen k(inte aus den worteu i 

namentlich aus den lozten verseii : da h 

deti, des ajireckd aUf ämctt, vou wo 

gegangen wird: Nu min mr wider jj 

Der abschnitt über Ncrva »mfasst nicht 

von dem ehernen wunderroHs, die regie 

teil in algemeineu zfigeu und weicht nie 

nur ist ans dem krieg gegen die Dacier i 

wechseluiig von Daci und Dani ein krieg 

den. Trnjan nähert sich also widerj 



jUIMOUSD 



S33 



Iritt tler üi^cntliche uitclifolger Avs Trajan, Hadriau ein, aus dessen 
' ' ' '1 ntj vou Uolia (Aelia CapiUtlina) historisch ist. Ks 
iVm kai^^rrcihe zu8amm«nhang, wonn auch der- 
iwtbo zwiiima), ftnrch Tarquinius und die legendeu unter Üeciuü and 
Diociotian untcrbiochoii nird. nach Iladrian ht von ^iner der goschichto 
«uUprecliODden aufeinanderfolge der kaist-r nicht mehr die rede, die 
meiäteu kaiser werden g&nit bbergaugcn , sogar uuhiätori>>che namen, 
wie Acliiili-tiä, Xarciasus erscheinen. Der niichste abschnitt vom kaiser 
Ao«:oiiuuuüuä 3ezt sich aas einigen verworrenen historischeu rcuünis- 
cenzen /Uäummen: Cumiuodus, dessen uame nicht einmal richtig wider- 
I gegeben ist, kflinpft mit einem Alaricuä, waa ganz unklar dargestelt 
ist; man sieht, wie der verfasdor sich bemühte, der dörftigkeit seiner 
erz&hluug etvas abzuhelfen, indem er lang and breit die hilfstruppen 
von beiden selten aufzählt , die aus allen denkbaren völkeni zusammen- 
,£e8ezt sind, auch ein Wilhelm von Apalien, ein herzog tou Heran 
^t seinem dieti.'-tmann Sclarus ist dabei; der kaiser Anloninos Pias 
ab feldherr Pia» Antonius die fahue mit dem »chon unter Titua 
leudun golduen ober. Es folgt nnu noch die kurze gescbichto 
Idiiers AchiUcu:!, der gar nicht existiert hat, dann zerfällt bia 
Karl den Grossen daa ganze in eine reihe in sich abgeschlossener, 
■besonders novellenartiger oder legendenhafter encüblnngen ohne Zusam- 
menhang unter einander, sogar sich widersprechend wie Constantius 
and Constantin. Da nun die kaiserreihe bis HadHan, von den einsohie- 
biingen abgesehen, richtig ist. da ferner der eigentlich chronistische 
Charakter mit Hadnan aufhOrt, da dem verfaseer des Hadriaii von dem 
'Späteren wol manches, wie sicher der Heraclius. unbekant war, so 
werden wir zu dem schluss berechtigt sein, dass die alte deutsche 
Itaiserchronik, die auch dem dichter des Annoliedes vorlag, nur 
bi» Hadrian gieng. — Weiter tTlllt in der kaiserreihe noch ein ande- 
rer QiusiaDd auf: die kaiser, die in den legenden vorkommen, bilden» 
ftlr sich betrachtet, eine der Zeitfolge nach ebenfalls richtige reihe 
innerhalb der Unordnung, dio nach Trajan bogint. Es folgen: Pliilip- 
pos, Decius. Diocleti&n, Constantin, Jnlian, Theodosias (I und II), zu 
[denen auch allenfalls noch Coustantinns Leo hinzugefügt werden kann,' 
[in welchem Leo lil und sein söhn Constantin V zu einer person gewor* 
sn zo sein scheinen. Der einzige kaiser, der stArend dazwische>n tritt. 
ist der aaf Jnlian folgende Heraclius. Aber gerade hier komt wider 
iftioo stelle ror, die mit den s. 28t; hervo^hobenen fast ganz Ober* 
it: 

843, I&. der chunich Af aitte hohe trtU^ 
ainer stiUe er hoi : 



Ich beatatjgt. 

STronik Oberhaupt, dt er den Uemclii 

sageu noch fremd waren, die sich ach 

tere euischiebmig^n orwiesen. Ul om 

da wo die äUore cbroiiik nicht mehr 

dem gutdauknn dos verfessere hervon 

zufaU sein, dan» gerade die in den 1e 

sich ohne Verstoss gegeu die Zeitfolge 

tian der unmittelbare nachndger des r 

genommen mit jener eracheiüung daj 

legende auffällig verwant« anklänge vo 

erklarung, dass der vertasser als zweite 

note deutsche legendenaamlung" 1 

leicht auch der ganze mit der legend, 

sende abschnitt von 3, 8 bis 7, 21 (vd 

ganzen etwas frei hearbeifcet. os wird 

von den gewöhutiehen darstellungen 

am engsten schliesst sich diesen dio 



Oecins an. die dem martvrologimäl 

i.. rar 



zuweilen gekürzt, das hi^r zum 6.. . 
«rxählt. Folgende zusammenateUunif 
zeigen ; *' 

löÖ, 17. 
Der vil grimme. Deeius 





^^^^^^^1 inmoi-ncu 9Vt ^^^1 




aog. ^H 


^^Ler Ht€£ iH allcit gilhtit. 


17»! feHuit beatissimum senem ^^M 


^^■den ffHote» sanctum Sixtum 


Sij:iutn epiacopum Romanum ^^M 


^^P vähen 


cum omni clcro aua et reelusti ^^M 


^^ OH sancii VdH stuole. 


eos in custodia publica .... ^^M 




Factum est autem, ui Dccius ^H 


1 er hit£ in schiere vur sich fuo- 


Caesar et ValerianuH praefedus 1 


^^^ rcH 


juberent sibi bcatum Sixtum ^^1 




cum clero suo praesentari .... ^H 


^^Pas gospräcb zwischen Deoiu-s nnd f^ixta^ ist im deQtfiohen gedieht ^^| 


^V^nicbt in Sßitien )^iii/.eliiht>it«ti ni(l<^rgegel>t>ii, datin »her gebt die aber- ^^| 


\ eln^äiiiDmung weiter: ^^| 


^K 190, 13. 


^ 


^^■Bil-ilfi ^«m worie 




^^^•Sr CM»«: ereunidc harte. 


Sed eotUemneniem sacrifieare re- ^H 


I er Aie0 (^«n htrren vähet* 


cluseruut in custodia publica ^H 


1 Ml/ «icain sinf!» kappelAneti, 


cum duobus diaconibus Feli- ^^M 


^MMier &!«£ i^«ltci«ätmwä, 


cissimo et Ägapito. ^^M 


^^^ei* ander Agupitus, 


^H 


W äiu hovbet sc)iiere aheaUihen. 


^H 


^^lPno jtj At: der marter »alten g&n. 


Cumque ducerelnry ^^^^ä 


^bnHcte Laurentius das ers<ich, 


his vcrbis beatus eum Lauren- ^^^^M 


tffie lAte- er rief unde sprach: 


titts coepit compellare: Quo ^^^H 


fi icol du ratfr h/^re. 


progrederi» situi fiUo pater, quo ^^H 


NU miä mich hinder dir nieiH^re. 


sacerdos sancte situ, diacono pro- ^^M 


leaa kän ich wider dtnen httl- 


peras? . Tu »unquam sine m»- ^^^ 


den ffetän? 


nistro sacrifieium offerre ^^^M 


w« tcaa ich din hainieÜch kape- 


consueveras. Quid in me ^^^M 


län 


ergo displicuit tibipater? uaw. ^^H 


Httde teas de$ wol getcun^ 


^^^1 


^rtttfä wir ae gotes dieneste sol- 


^^H 


^^f ten komen^ 


^^^1 


■ da tti6ren wir ie gemaiulichen. 


■ 


^H Das8 nun diese legend ensamlung von den Bchon inebmials genan- ^^M 


^^ten saget) vorscbieden war, bcwoiät der Widerspruch bei Constanün. ^^M 


^_Atts der gemeimaiueD quelle oder voo dem geuieinsauieu bearbeiter ^^M 


^^■Boor ngen rühren ohne zweifei auch not:b manche von ihnen her, il&r ^^M 


^^■lalche sich keine besonderen merkmalc angehi>n lioaäen. Da»s e« solche ^^M 


^^tn d«[i namen eiuzelocr kaiser sich auknQpfeade geschichlea, wenu ^^M 



[uiuucfaem cliaraJcter wie HH^H 
schon bei Hadrian abhracb. mJM 
tort und fortgesezt teil« durch hM 
der der Verfasser des gaiuen ah.chrie 
beitend h.nzarlflgte; ^ore annähme 

rechtwabrscheiuüchist, da«, dorgan: 
p.Iataou sem solto.' Ki...elno begehen 
«finden chronik vielleicht nur in.^,r ;„ 
doü m,t Zuhilfenahme jeuer audern n, 
wie vielleicht die legenden, änderest, 
Ii>«zugesert. und dorch sie mögen wol 
ger intereasanto angaben verdriingt aej 

««.K f"' J""" ^'^«^«^«"»ag der ahfasau* 
nach die Kaiserchronik nioht dienen e 

zu ermitteln, wie ßich das Annolied zu 
«18 verhält. 




liX. »rhÄUiiiH d(^ AnnoIIrd 

na der Sieghprger mßuch als fl 
außHpnoht. das Ubea Anno, als daall 
daruit zugleich die tadler Aunos und o 

zum schweigen .ubriiigen, so «nd die 
leben Ihm nur insofern ron wert, als sie 
»er aufgäbe beitrugen. Fnr die^e ..i.,^ 
oerts annalen. ana a^«.... . mi 



ijnmLiutt 



997 



tä1i)*it. a>iecfiriph. Wlchfo'jjer warpn ihm dio oraühlungcn Aber Annos 
lAnchi-ScliM tii^imili'ii iinil über i)ie ivu[)d<*r, die 8i'ini> h(<ili}{kc>it hewiß' 
1^0. Ili^rtTir stand ilioi eiu r<-icii(*s maUtriul zu geböte, vor allem dio 
lochricliten selaes abtes Reginhard, der mit Anno, namontlicb wdb- 
tfüd saintT I('zt**n jähre, viel verkehrt hatte. Wie sehr die Vita auf 
liea^D Bi/ÜbluiigeD Imnibt, sagt der verfaswer seihat iu der voirede, 

466: Hie ost pator licKinhardos, coenobii Sigebergonsis adrainistra- 
ir, qui forraam scribendonim tradens. ita ine. su^nini ultimum, huic 
}pßri subjugavit, ut cum verbis proprüs utar, bjuü omnliio äi>ii»um 

lOATt sicut ntori» est poomlb otemonta prima lomptantibiLs id aooare, 
|nod prios vox monitoris praemiserit. Hierm kamen uoch die an^- 
lieu tiuderet leuie, zum grOsten teil mi^Dchu des klüsters, die mit Auuo 
Entweder in vorkehr gustaiideu oder ihn doch wenigstens gekaut hatton. 
Zwischen der Vita und dorn Annolied hestebt ein Zusammenhang, 
1er sich teils in der gleirben aul'einaiiderrolge dett »toffed. tt'ils in 
lern Obßreiuiitiminon kleiner iiHbonuniständc zeigt, ho dass sich ciiio 
ibhängigkeit des einen von dem andern niebt leugnen lässt. Um hier 
mnächst auf unxere obige annähme der ml^glicbkeit einer benutzung 
fou Lamberts auualeu zunK-Vy-iikoiiimcn, so ist diese nur insoweit vör- 
kandoD, als die bHtreffenden steUttn b«i Lambert auoh in der Vita 
rlderkebreu. wie es der fall ist hei allen denjenigen von Holtzmann 
i. 22 angBl^hrteii citaten aus Lambert, die eine wirkliche entlehnung 
Itekunden. Hierzu kann mau aber nicht atellfin rechnen wie Lamb. 

J7, 30 = ÄnnoL 9. lu, Larab. 215, 18 ^ Annol. 115, ebensowenig 
ib. ad ». 10.54 und 204. 21 = Aunol. 505 (s. oben s. 263 fg.). Auch 
iBUoLßSl— 632 erhält aus Vita I, 7 {». unten) eine entsprechend er e 
>eteg9telle als aus Lauib. 166, 41 uder 192, 12 und von Annos sorge 
das reicb uud richtorliober tätigkeit fv. «28 *- 630) berichtet auch 
^U8äi<r I*amb. l8*j, f)0 die Vita an einzelnen stellen und ausserdem 

iste von dieser Stellung Annos doch wol jeder, der auch nur die 

f^ keutiiis von Anno hatte, und eine solche wenigstens muss 

Ml dichter zumuten. Mit abzng dieser an Ijambert sich anleh- 

i«Dden stellen, die in die Vitn aufgenommen sind, bleibt noch ein 

leiner t*il (Ihrig, der mit der Vita fiboreinstimt. Hatte aber der Sieg- 

{lurger münch Aber Slinlii-be und zum teil mit jenen zusammengehörige 

Uaachcu aebr genaue mündliche nach rieh ten , so ist ea nicht denkbar, 

ihm über die im liede selbst erÄÖhlten ereignissc so dürftige niit- 

fOn dargebnton waren, dass er die verhaUmsmÄssig wenigen verse. 

nnr sehr algcmeino andeutungen gehen, in seine ächrifl hätte 

»tragpu müäaeu. Anderaeitü borichtet er doch auch derartige bogeb- 
liBso viei uingebender als das Ued, nicht etwa bloss rhetorisch aus- 



i'ers seiner quelle fol^e und meid 
Um d.mo Worte ioa deutsche öi 
stellen bereit« von üezzeüherger 
ist. so wird es g,Mg,u^ hier i 
an zufuhren. 

fndom der dichter Vita 1 cai 
am! «ein leheu bis .u sekem Lek, 
öbergieug. ^bt er ü, dorn abschii 
^Oö i, 2 5 ao: im oiiizelüen stel 

Aünol. 579-6ÖO = Vital 
sto facile innotuit, aquo in polät 

5«l-ß82 = I,4. Deuß arbikr 
r«gi« est et quoouuque Toluerit, vJI 
Anoonem solum .eaU.ntimn regis eW 
"^'««U:. - r. 5 enthalt die Hchilderm 
ni« „. ^^^^ = ^*- Ipsedeincops 
eis quam roiimblica« negotiis haud ii 
gen>bat. et «icot editio.i« loci in«ignn>u 

oUic. US qu.e suut caesari. caesari, ' 
•'J8, I). Vgl. auch 1. 2 sicut apud D, 
apnci homines aece«sit auetort J. We 
we^U^rhin die Vita nach Lombert fortft^ 

orat,on,bus.tc..so taone«schoinen,S 



<jntoi:.lxb 



399 



v«rwajit habu, wSbrend cap. H ron Aonos «oltütigüü werk»>ti m£ 9e\- 
U6U aächtlicibtiii waaderuugen <lurcb die sUidt gespfocbva wird (i. B«e- 
£etit>. zu 610). 

I. 6 und 7 waren f^r den nicht so ins einzelne gehenden dicli- 
t«r nicht brau(-ltb;ir. die am ende vmi cap. 7 bArOhrtt^ äruobuug üela- 
rich.4 IV »iwäUüC <^v ornt »pSllcr. deu Übergang zu dem folgenden behält 
er aber bei: 

&9&^596. Sin gute bikartti vil umnanig man,^ 

nä rimemit . tci siui siddi wdrin gcddn, 

F«cit L>t hoo dudum Joiada ' poutifex »anelus tn re^e .loaa, scd nou 
dissimilem bonitatia suac rotrihotionem nt ille aic et hie pro 
dolorl consecntus est Verum bis scpositis. ad vitae ejus instituta 
describeuda stilum vt^rtamuR. Hier liegt die benutzong der Vita 
auf der band. Die bemerkuug dieser ächlieätit sich passend au die 
erziefaang Heinrichs an, für die Anno wenig dank erntete, in dem lied 
I Hiebt V. b'3b gan?. anaHerhiilb des zusamiiieubangeä. In di>n 
igt'uden Versen greift der dichter, die disposition. die die Vita 
im algemeinen sdion vorgezeichnot. strenger dorchfQbrt'nd , einige male 
zurück. 

»97—698 = I, 2 = Lamb. 237, 39 (Beza.), vgl. auch I, 5 = 
Ijiuib. 33B, 14. Ab bei^piel wird w\n strenges nuftreten gegen Hein- 
rich [II crzShIt (cap. 6). Hierdurch wurde wol veranlasst: 

599. nls ein letcu .<ar für mr dii* ruriMin, 

wozu der vergleich au.« cap. i:i hergenommen zu sein scheint: etäi 
leonis impetu per oimiam ecveritatem tiansgresaoribus scmper obvia- 
vii Aus cap. 6 ist ferner 

600. (lis ein lamb g'ing her untif di'urftigett 

— Bleut parcero snlitus erat inopi et pauperi. Vgl auch eap. 16: 
Ejipectu ip^o trettieodus , . ., qui taniou inter pauperes Christi degeng 
mitiä et bumilin semper eigtitit. Nam ut a fratribus nostriü accepimus, 
cum e\4 rcsidens non uunqnam snbridendo intulit : (^uam magnum 
qDamqno terribilem omuibus aulicis venieus ad eos me ingero etc. 



l) BezzenLergere emeitdotioii: vä unfi manu} man statt oi7 wt tunnig h\ 
uirJit rvi'lit rpretfimiHch. Pia le«art Opitzt-ns Ut hier boizubfiialteo, aWr miMxtniy 
>1« rin pr«rt eii rAss«n, wie (» ancb i» tUt altschrift (It-x Jonin» itteht, i)ii , aelbnt 
aJbfc«vtii;n tnm «iiiov. im Ucdo nie mn, suatlvm nur unti. ynte. umt' vorkoroti rü 
[•MOMfUc man bff:i*fn>ei Mter. so BuaL (ed. W. OriiuiD) 'iSS, sa Kaiivrclir. hCIO. 30. 
615, 31. fllwDaoh miiu ddr T«r» DbfrtMSt w#riI«D: salDo gbto (urb&Bt^o «ehr 

8} DiMer Tcrgltlcb soboo in den briefni dn Petras DandAui III, 6. 



«n k« . '*'* *' <^"*'" /»Ali 

> '»- - w= ^-'tS 



AmrouxD 



m\ 



[oloDOrum. ux Teutonicis oriuiiilu , fiuuu uouiinU tjua liucta, ad invi- 
intlum ouni prop^Ttivit, cujus dictioDi Salerelt et ({iiaeqac cohaeruritia 
»uoesftit. Statt des in seiaer f*Dger6n bedeutung' iiaglaubnilrdigCQ, in 
Huor allgt'mt'iut^reii sebr uubßstimteu IfiWi/an/i', winl bii?r die schen- 
lug Saalfclds aus dem jähre 10&7 envflhnt (Linduer s. 24). Aucb 
die V'^itii Qbor die tStigkeit Aunos in üngnni binzufUlgt, scheint 
|cht unbegrfindüt zu sein (Lindner, b. 11). 

639 — 640 deutet kurz dfts io I. 1& — 38 erzählte an, wo auch 
ie reiche ausstattung und ausschmDckung der kirchen and kl^ti^r au 
^ehrert^n stellen noch hcsoniiors hervorgehoben wird, vgl. cap. 16, 22, 
D. a. Zu 639 vgl. auch 1,4: Constat, «x quo Colouia fiindata est, 
lins Dunquiim episcopi studio .... tantom opee et gloriam crevisse 
itoniensis aecclesiae. (Lamb. 23H, li.) 
€41. et demi tiurin goiis lobe 
sUßir siiljo vier munisier: 
dis vunfti ist Sigeherg sin vUi Uebi sttU. 
15 ad majora dlvinae laadis opera magis inflammatus acceaaii, 
quluque mooaRtoriorum structuratu ah ipsis fundamentorum iniciis 
peife4.'tuiü doduceas. Die grönduug des klosterg St Muriae ad Ora- 
Ids, der Stiftskirche von St.Oeorg, der klöster Saalfeld , Grafschaf und 
liegbarg wird in den folgeudou capitelu ausführlich beschrieben. 

645 — 7T0 handelt von den leiden, von welchen Auno heinige- 
icht wurde. Wie sonst noch zuweilen , ho zeigt auub hier das lied 
le istrengere befolgung des der Vila zu gründe liegenden planes, 
''dalier einige kleine änderungcn in der anordnung jenor. 

645 — 6r)6 = 11. 19 8ßd jam stilum mutare remm dominus jubet, 
!na sunt lao.rimia, plena miseriis et aernmniis. quae sequuiitur etc. 
|, 30. Pius enini Dominus etc. ^ Lamb. 239, 36 (Uozzenb. zu r. 651). 
667. Dikki im anetuhtin di lantheirrin: 

ei jungis hr&hi (2 got al ci slnin irin. 
kdeht eich hauptsüchlich auf die fehdo mit dem pfalzgrafen Hein- 
jh (1, 19 und ä2): wie dessen schreckliches ende in folge von Anuoa 
^h«t durch ein gottesgericht berbeigeftibrt wurde, wird in der Vita 
gehend erzählt, im liede wird es nur ganz kurz angedeutet 

659 — 662 = II, 10 Hunc Judae proditoris exemplo de mini- 

«Jos uonnulli, quos affcctuosissimis ad oomcm libitum eoium 

ullierui benenciis, redibitione malorum pro bonis nequiter alUcieu- 

i, ttx toto receHserunt ab co. Uorum uuus (hodieque cum haec scii- 

itor, soUs bi^u» particepa) in ejus contemptum vebemeuter inaa- 



1) Vgl. üb«D s. 26ü. 




lüerlol 



diente, indem sie dt« «^ 
Krtom des dichters, den fcrieg erst 
nen zu lasher». entstand dnrcb die 

rou einer tatsfieUlichen aufeinanderfol 
Wird. 

6»5-710. Diese Vision 

genauer als im lied. die Vita w. 

von Saalfdd bald imch dem 2 ,^„.„ 

niemen: die her nidorsli hm<iin nü 

Bio: Nee poterat uIU preoanfcium ij 

«orum, quae vidörat. vel minünuni t- 

omnem inquiaitionom eorurn dolens i 

etc. - Als einer, beweis gegen die a 

mann den nur dorn liod« eigentrtmiM 

^hch ^Hänkruft UH umhccinuf, äa4 n 

spum. Weshalb solto über ier verfa- 

«8 ja liegt, möglichst viel« wunder' 

wesonUiobon umstand vorschwiogen bal 

gesuchtHi, grund« HoItzmauuR, da^s er 

geil, die ihm daraber gmacht wurd. 

di^ae angäbe des li.des vielmehr auf i 

<*>e «ch an jene geschiebte angesd.loss^ 

711-766 =11, 25^ Lam(^ 2^^ 

757-766 =.n. 19, 769.760 
ft'r hntxgi Job wUin. Si Job 



AjnCOUMl 



308 



rfunctoi ad angelos äx tiomiuibu&, Hd immortalia a mort&Uhnä tr&ns- 
"toägravit (liainb. 237, 21)). 

783 — 7tj6. Vou den wandt?ru , die an Annos grabu gescbalieu, 
tt die Vita ETI, 19 — 37 ausfQbrlicbo nachricbton. Eines von diesen, 
elches die heiligkeit Annos und seine macht, sQoden zu bestrafen und 
rii>rgebeu, meiir aU alle anderen bewies, bat der diditer einnr eluge- 
anderen darstcUung gäwflrdigt and mit ihm sein lied geschloäscn 
[86— 87ti = DI, 24). Auch in der Vita wird dieses wunder mit 
äsoiidermn nacbdruck als da» bedeutendste biugeatelt: maximuni et 
iliuä Dci miraculum ... Leganl «t credant, qni Deom omiiiu 
non dubitaut, dumque rei considerationc inimensitatem a Deo 
luriticnti iiutitifici^ iutelU'xeriut, si supplicen snut et devoti, magnuni 
ideaut haber<> jjutTonuin, ali&s autem, dctrabentimn sibi poUusi- 
^expareecant insecutorem. Falsch ist daher die meinaug Holtz- 
litnns, dasa es in der Vita aus der -/.abl der flbrigen uicbt besonders 
prvortreto und die erzälilung desselben im lied uur dadurch zu erklft- 
sei. dass es eines der ersten war und dem dichter dnrcb die ver- 
Luagen der Kölner sjnode (1078) bekaut wurde. Die Vita zeigt 
:h auch hier wider genauer, nach der meintmg iloltzmanus, well sie 
ie angabnn de» Ucdes durch hinzulugung ein/.elnt!r nebenumstände nach 
itteilaugen des abtes Reginbaud erweiterte. Ein solches verfahren 
sieb aber nur dann annehmen, wenn der Verfasser keine geuQgen- 
itt nachricbten mehr i'ibor dicsti» ereignis erhielt. Wenn er jedoch 
3r die anderen , geringeren wimder als sehr gut unterrichtet erscheint^ 
solte er 6ber dieses so wichtige and daher am meisten hekante 
ler eine so mangelhafte auskunü erhalten haben, dass er das lied 
hilfe nehmen musteV Iteginbard, dem er fast alle jene nacbrich- 
verdankte, hatte selbst den Verhandlungen Über dieses wunder auf 
)r Kölner synode l>eigewohnl. muste datier besser als irgend ein ande- 
^r im Stande seiu , ihm hierüber zusammenhängende tuid genaue mit- 
longeu zu machen, wie er es ja auch aber den verlanf jener synode 
Ibst getan bat Auch hier hat vielmehr der dichter die Vita bear- 
lilAt mit mehreren auslassungen und einigen erweiteruugen (v, 798— 
l, 81». 837—839), die den Inhalt selbst nicht beiüliren. Dergrund 
weshalb der dicbt-er nur die.tes wunder erzählt, Ist lediglich der, 
^-e« das gröste war, während er biusichtUcb der Übrigen sich mit 
den worteu begnügte: 

dk ^hin unti die crwiHie, 
di wurdin d(i yesunie. 
er nicht noch mehr von diesen geachichten seinem gedieht hin- 
Igte, ist bei der soustigöu kurzen fassnng so uatflrUcb, das» man 



«niU£en wunder herror, Ton d« 
(Ige flbertrribiuigttii Bind Btflts rin 
solöher Btoffs. 

Es ergibt sich also, dass di 
historischem inhalt enthält, sende 
men hat und ihn gekürzt, aber in< 
widergibt. 

lY. Zctt de: 

Da also der dichter die Vita 
wir als frühesten ponkt für die zeit 
fragt sich nun , wie dieselbe weiter zu 
knng Lachmanns, über singen und 
Massmann und Bezzenberger folgen 
der erhebung der gebeine Ännos ge< 
mung ist bereits von Schade, Cresce 
auch Holtzmann wider geltend machl 
Übertragung Ännos von Siegburg nac 
T. 644 Sigeherg sin vüi liehi stat, c 
noch nicht geschehen war, und Anno 
fannderts als heilig bezeichnet wird, 
gewöhnlich sanctus Anno, sanctus 
Jedenfalls kann das lied nicht viel 
denn es sezt eine zpif. v<^-""" 



AM?t<:>uit> 



306 



enmiii' ' " "oheiie «Ulle Tiber «lie köuigswetluing 

Mainx r\' :'Sh *\^t diehtoi jeueii Vera, wemi ainu 

(lies nicht gerade ciuer flQchtigkclt in der banutzong soiner quelle xa- 
Siliroibpn will. vielKiiht hus dem gründe sleheu. whI ihm dabei vor- 
iwi'hU'. dasti zu Mainz iiii janaar llOG aauh cioer widerholUMi n^hl 
näch der Qbeigabe der rficbsüisignien an Hoinrich V zum zneiteu 
t'Lne iirt weihe volzogeo wurde, der daun die QbUche huldi^iitg 
(Et^kehwd, chron. SS. VI, s. 330. a31.}. 



V. Sprache. 

Vocale. 

int sich rein prh;ilt<^n in ntd lOfi. 242. *-'ä8. 741. 711, ebenso 

van atJ (VulCäiiiua). 52. Ö8. 161. I&7. 369. 437. 440. fi35. 672. 

eaO. ttme 78. 103. 26n. 494. 518. 558. 7ßl. 861: aber aach von ist 

:: i. 17. 26 l'Ol'ite). 62. 163. 308. 310. 341. 5*.J3. S45. 570. 637. 

.,..,. 07». 733. 764. 765. 851. - In v'iatU ist a geblieben 214. 37ti, 

£ geworden 67. 

i steht statt o in stcA 25 b. Diese form begegnet im md. gebiete 
frftnkischea und im bairiwhen | vgl Weinh. mbd. gr. g 3rj). 
c. Das im md. nocli tüuht zu i erhöhte spaltungs-n findet sich in 
5r«i(^m : gedingc 278, bitriUa 4Öö. rehti 535. — • iat zu c gebrochen 
ere 57G. — Svncopiert wird e in Itfirhi 743. 

In aflixfn , pmefixt^n , flcxiuüijii und einsilbigen wörteru wird statt 
M « bftufiger 1 geächripben, namentlich m praefixcu, nnr ge tat das 
T<ei wpit»?m gewöhtiÜoliere, l wird fa^t ausschliesslich aojjewendet in 
ittt , in , ir, vir. Statt des mit einem ortaadverb verbundeneu oder dem 
demonstraÜTprouomou mit relativer bedeutung nachgesezten dar {der) 
sht meist dir, z. b. 07. 102. 122. 264; aber auch iu andeni föUoD, 
1k '2W. 45.'). 718; auch statt das uud dad nicht selten dis und did 
8. 317), wo es die stelle dos aus a geschwächten e vortritt Wie 
lou die incousequent« anwcndung zeigt, ist das mit einander wech- 
Indc e und i' lautlich nidit verschieden, sondern bezeichnet einen 
itionaläu. zwischen beiden stehenden vneal. der auch in einer ijroa- 
^n zahl anderer deulanAler des XL uud X0. Jahrhunderts begcg- 
ii, besondere in niitteldiMitAchen , doch nicht nur in dieser periode, 
)ndom wttbreud der gait/en mhd. zeit. — Bei eijier solchen aus- 
le bleibt häufig das alt« i bestebou , so in himÜ 249. 260 kl %^ 
406, mffnniüch , uirrUilj ni. hi, unibi, i'r, is , wist' 754 — 
.jua wird c zu i in tcilich 299. 7S2 erhöbt, was in dieser Torrn 
[nmam. ?. osvncm ruuLOOo. m, n. 20 



riet) 154. gvnüite {— ycniete) 233. 6 

stifsun 483. vlräg 553. 554. td { 

51. Ml. xdoch 396. Miwwrt ti(?l. a 

Diuioben findet sich «twa ebea so oft 

gie^ic 623. yien^iVi läl. xegiengm fi 

787. 788. hicsin 2Vi. 336. /t«i 213 

474. cierti 540. pier» 166. löK. i 

h'ep 610. /«* 134. s?eMi» 765. r/i. 

Stt/e 343 u. a. - le stoLl für i in c 

in rheinfranHscheti urinm.ieo nicht sol 

717, wa.s sieb nebou foriueu atclt wi( 

L.in, J72; H.1, 21; H. 23.36. 66. 

0, a wird tw o getröbt ausser 

6 ßtebt als voroinfachfee» o« öfte 

handscbrifton, im Aiuioliod nur zweim 

U erscheint als ungebrochen in 

598. 732; als sentmig oincs älteren 

283. wiUicumin 742. Wurvu's 437. • 

1) nach w, welches in dioaeui falle sc 

sustir 865. 2) vor » in vünf 6o, (,«, 

sing, und dat. plur. dos pronom. «»; fl 

Ü komt als verdunkidtes 6 vor ü 

uo ist sicher bezeichnet nur in 

228. getuoti Hi 




tÖO. tun 840. Mnt 571. gAt 2»". 3<JG. 4Ü6. 868. g{uUs M-2. mAt 
724. A/T(?(im U2. «vf/i/öm 605. hvrtAmi 5ü4. sM/ 7l'5. 740. 
Iifa/i» .^>t)G. hU'it 528. Wiir 420. mr(.<t/e 318. 554. fü 407. 801. 
lüg 288. /iiMf/;*} 398. stU/^ 616. giwAgt 801. 

Kflr «, a. HO findet iimn in Opitzens (Jructt häutig eine eigen- 
t&rulicho lautbi'zoiehnunt; ü (V nur «), wuiuit uuiaCglich der uuüaut 
gemeint sein kann, iIhuii der uinlaut des ii sowol als dea ä wird durch 
IM ait8(,'edrrickt (s. (g. 8.), autSiR-rdem steht jeuoa i'J auch da, wo mnlaat 
ganz unstatthaft wäre, /- b. hiif (= huop) 71. du (^= rfö, rf«o) sehr 
oft, CH 126. i*M( 2'Jit. /rt«; 24:1. nidir.slüg 244. frfic/i 441. «WM- 
^IcAtM 86ä. Ks kann daher hicraater nur oiit d verstanden aeiu, 
Biclios entweder den wirklicheu dijpbthong bezeichnen kann oder einen 
ischen H und o srliwebenden laut hedi'utet. für dt^Ksen unsichere aus- 
ich« der Schreiber sich auf diese weise zu helfen snchte (vgl. Weinli. 
'mhA. gr. § 51.). Ausser an stelle von uo tritt diese Schreibung meist 
liciuiden ein: künigr. 6. ktXninge. 170. 184. 201. 247 u. a. sulin 
15. 16. 18 und Mter, v^nf 60. H&nden 62. w^rdin 68. irviildin 
SiMich 97. 252. 489. 612. 705. 701. gt^ldin 262. 208. k&nßig 
»6. 7U8. IhXr'tuijr 333. 335. 338. 695. m&niskr 616. 640. 642. 
JfTC 646. kihtdm 701. whäirltchin 863. ürw =: ine. — hhxeie 
atxlkkeliinn 8o2. müge 576. — düht 707. 715. — ü ffir «: 
|^f?.«aN<: 50. Derartige scbrcibuDgon lassen sich aus md., uatneut- 
)h rhi.^inirAukiächen Urkunden /ahlreich belegen, /.. b. H. 1. 7 (Köln) 
suiiti, knmit, gülde , unser, bürg, schntdick, auitoürden, ctpääthc, 
■ ' "fh\ H. 1, II (Köln) hiiiidirt: mngcn , v4nf, hAlde, suHn. H. n, 
iionhoim), svlichf wügU, vündin; auch o steht (lafTir: L. 111,496 
LÖlu) f>ttse, gotist, ottder, verhowJ^n, hondcri, oixunde. 

Als vereiiiraelitGs iu ist u im Annolied uicht so bäuHg wie in 
lern md. denkiuälern dieser zeit, es kernt nur vor gcsügi 163. dA 
)m. sing. fem. von der) 311. 767, ausserdem in der Verbindung üw: 
iwiii tj83. 807. ungctnhof 215. unfrüwin 339. rAtein 808. misse- 
\win 791. iriiik 693, aber aueh «ihiw 531 n. a. 

Von vocalen mit Daclikliugenüera / (Wuinli. mhd. gr. g 93. 94. 

fgg.) weist das Annoliod d, Ol und Di auf. — ei findet sich 1) 

c, den OQÜaut des a: zu^ilßodin 72. scitite 77. öl. 568. 572. 

, 693. 726. 735. 816. 827. 869. heirti 127. finde 207. einti 

na. 327. 479. etmf« 3Ö8 sceirjthe 601, eimte 602. d^rinkin 769, 

■ TTO. ceitu: 239. ?«■;«?(! 194, irkcCnni» 826. hcissirima 661. 

.r(/(? 275. "Eithin ;J32. vrfHukhchi 394. <;rr?iM/i 540. gikcisti- 

769- sfl'rfc (satiotas) 862. — 2) för i^, boaoudera vor »•: Arirro 

670. 711. 738. 746. 753. 773. beirrt 630. A«»m» 70. 91. 4U7. 

20* 



Cmia 

crrfteBs,, sMe 8-23. W,-^.! 
und das sonst das a l,o.va(uendc. pM 
^um teil ,„ d„„sc,b„„ „j,^.,^ ^ 

davon me tefer.« «,« sind auc, ^ 

Dur unilaut vom « Lst »Is « fast 

orj,berI,„upt im „d.. baso^d«, ^ 

obonl. s,cl, verhälh,ismä3«s frflh <,nt„ 

«»V.« 53. 1,3. 6S3. TOK. 716 749 
465. 51U 1(48 UJ , • 

5 "f"' '^•'- i^'S' m. piegin ae 

»<^/;»= 686. 137. 664 M/i„..uj, , 

r„f ;: ''!'• ^-^^^ '«'■ »«»^^ 7.U 0I 

t«t ist ß lü vtrgäbi *<4.J. Jj 

n iiat ^öateutoUs dem lunlaufVl 

>"'• 115. ,18. 298. ,ur,l^o Z 

tZ"T" '«• *-'"» ".. .„,.X 

™' ^*- ™« -'89. 39.S. „6,> 36 Ma 
™ia«e vor. d^ ^d„„ ^ai-Qr ist I. 

a^JH nocb nich t vom ualaat ergn 



kiasoiaD 



3«e* 



D«al«l«. 

i — z 

i ist zQ a veracbobeo ausser iu dur Ladung d«» neutr. siog. der 
pmoomina. wo die aDvenc^obencD fonoen at^beo den hüafigeroD v«r- 
•icholi«nen vorkommen: dad 223. 4«^ 608. 728. 7»l. 744. 817. dai 
757. rfiW (= rfadj 242. 326. 83». U 749. warf 746, 754. H2(», sHoä 
708. Üagegüa 87 das {d<u), 31 c/ü (~ das), 24 ü, ein swu (874). 
Oh dii> »i:br(>ibuQg dtis 203. 363. 365. 634. 766. ^53 wirklieti der band- 
schrift angehört hat, ist die frage. — Femer ist unTerschoben -jwcU 
727. ctirtin 741. Beides ist aber auch ßh«rd. tiicbt uuerkubt (Wciuh. 
rahd. gr. S 177). 

Analantondes t wird zuweilen apocopiert im Superlativ juntps 
658. 663, juntjist 277. 770; iu tö = Lsi^ und iu der euduug -ent. 
Weiuh. mhd. gr. g IBä. 

d wird filr t geschrieben ausser in jenen pronominal formen dad, 
wud, attad , wo diese Schreibung im md., namentlich im rheini- 
schen md. auch sonst begegnet O^^i^li- lubd. gr. % 174), in afäer 173. 
372 (got. n/M, aflarÖ), aftir 206, selten in der Verbindung tr: dritt 
738 t was äoust md. sehr gcwCbnlicb tst^ 

d — t 

Im anlaut ist das dem alten d enisprechendo d noch orbalten 
"vn verbnra dün (22 föUe), ferner dagis 2R.t. 697. dagi .55.^. daije- 
Wcidt 144. dcit 24. 234. 331. 4UÜ. dcilti 2.». 160. ."taS. gidGÜit 470. 
^de 64. döht 783. dughU 113. &30. tjedorstM 138. nidorst* 701. 
rfr«/ 15?*, dohehcit hb. dier «5. 187. 193. 203. 235. 182. diurlich 
12. douicen 457. herdüm 112. dnuihd 45. r/ruf; 617. Jrät^'» 337. 
ifoN/« 68. gidüuftin 689. dumptitJiO 154. — In düsent 168. bedtm»- 
gan 276. bedwang 292 ist das aas M hervorgegangene rf gegenßber 
mhd. f bestehen geblieben. 

W ist zu t verschoben in tim^ 67. 792. 8ia trüg 243. tAwin 
310. Nrfetf 352. gitorstin 354. virtribin 369. 669. virii-eib 666. 
bfiiM 505. hMum 594. /örZ 545. /örf» 55H, fiurlkhen 575, (t«- 
Fn €41. 717. ?(«rtt 65o. 763. ^Hym( 578. 589. iHmbe 60l. 804. 815. 
Tenemark 679. /roMW 177. 259, 715. bitoCbii 762. ioj?« 809. tn'u- 
gtheit 818. i/tr/uofi H20. tCtn 840. /«rff2e 852. {rukkmim H54. — 
N^ben (iäsett/ auch t\\stni 99. — Nicht auf Verschiebung, soudern auf 
anlehnuDg und lautab^tufUng beruht mit tcn 244. wU irf Zlb. mahl 
743. UHxd tir 746. habit Ur 74&. (/«(*, <?^j)/£. Auch l)ei (ririj 
<4 t6i da» f wol durch daf> voraufgeheudu mit veranlasst. 

Im iulaut kommen neben fibiTW legendem / auch eine anzahl 
alteret vor: gwUs 21. 35. 36. 155. 521. .'>23. 560. .'JHl. 591. 738. 771. 




rffflgeSm 267. httddin 298. w-i 
gebettidi 624. Foraer: so?rfe 24C 
fColde 779 »üoMm Ü68, 303, d\ 
192. — An stelle von dj uud m 
Sicitfe 335. 466. 471. 596. ö04. 
637. 773. 473. tedde 852. ind&i 
mehrere , die auch im mbd. dure 
liqüida das ä bewährt haben; zue 
inLanteiide ältere d etwa 120 fälle, 
Weit häufiger ist d im iulaiit 
queuz; 6S. i^timt diese? t zum teil 
steht ea du, wo mhd. d erbalteu ist. 
altin 150. 151. 346. 349. 851. go 
grünte 218. 225, toerilte 2b\ 179. 
U&tc '2-i7. 31S. 456. ariheifi 273, 
595. 6U. 872. g^tin 602. unter 3 
lante 392. 401. 404, 499, UitUc» 
659. gewelie 463. leintin 770. sei 
376, wan^e, wait^i 16. 268. 303. 
334. 613. 845. 863. gölte 476. {gc 
fi04. 874. oH^Krfe 771. gesnute 
820. Sö?^*tt 660. wolte, wolii 411. 
550. HJO?(m 329. 398. 682. 731. ha 
197. virkertin 55- tnrleittcr 806, 
^m 414. üphprliö"'"* =■'■ ' 




rdlflcn jfthrboiMlarls noeh tagwiDt wird, oba« lAn(Uo)t«u «r«rt nod 
aar veNÜnteH (WeiiÜL mfad- gr. S 1S4). bn AonoUAd «rscMnt 
Dor TCisot, tbtaan mit oü he <tatt c* tmd neb tA lUtt M, 
b. nlki 535. Eä stebt nach Ungen Tooaleo und OAch r: M%/ M. 
K«. 40U. »Uä U4. ynrO/ IM. AroAl 1Ü2. ^emA/r i3:r 67a 
287. iS8. 613. 6HrA^ lää. gemhhU 604. r^M 528. </Ml 
&84. wtriU 613. MorM 677. wd&/ 724. gemeÜU 726. döU 783. 
rviJW 809. nSrA/iH 839. 

ftc ist Hiebt Mltem: miniseeftt &. jpesednA 22. (9e«eA«pA V.X 
gt:Kaß S9. gexcphU 63. jrcveAjsA &4. QrescAMjiA V.), ^pAupAi» 33. 
«edM. »iono tuir. &0. 419. 52ß. G-iA. 698. 784. 8&0. 876. 107. scaÜn 
58. .i*A/ 74. ny. pescocA 175. 517. 728. criedmktH 2ti6. 

w« li.;'-. .-i. ^'•nrvhs 228. seeirphe 6(>l, srnriN 261. «arsi/' 536. 
jcor 271. iV^c i.'c :.'2. sctmtn 3?H. scarin 416. 424. 439. »coMkAn 
173. r/fuEC 767. aicante 818. »W/i» 837. poeäf 831. — F»ät oocb 
ifitii)g«r ist abdr seh: bischif, biaehovis usw. 13. 101. 105. 657. 566. 
:5H7. iili. 623. 719. 721. 734. mimmseh 26. menniseAtm 29. sckie- 
in 5. sehiU 123. 419. sdaeetn, schimteH 139. menfPi^cA 148. 
iicrc 254. «cAtm 573. sdditm, scJnnit usw. 423. 417. 523. 57a 
)6. 720. 797. fcbcUi 821. «!Arvi 834; die endaug -isch ist r(>g6L — 
ir tc findet sich auch oiir s: menMi^tichen 188. mriiNisiicAiffKi 764. 

Ii»lilile. 

p — ph, — r 

Iiu ftüUut ist das unverschobcne p regol: iHcgini 184. iiUtgin 

r8. jifaj; 622. 630. 704. plAgin 566. p/^i n4. pliijin 264. ^• 

838. pdlin 476. — j^A tritt uur ciu iu jthtiinnH 589. — Im 

tUut und ausUat hat die rerscfaiebuiig stattgefoudon. i. h. gescüph 

f, M. scarphc 228. hiplw 792. Alt«s /i U\. nur itoch vorhuoden 

•fp 71. 766 neboD w/* (9 mite), uffc 644. H/Zin 11. 

b (p), T, f 

Anlautendes ft ist zu p rerschoh^n in perhtir 113. Fei^e 316. 

ifpoMMC 367. yigihfi 840; dagegen liegt dem /> in httisptryt» 126. 

18. tcaitpotlin 494. Volprebt 788 lautabtitufaDg zu gründe. ~ Im 

ilaut wechselt b mit r. dücfa iät h häufiger (73 /', 47 v), Fa he^eq- 

}i V in den formen von Aaf iw ausser habitc 469 , hohifen 8G2 ; st4f>e 8. 

104. scrivin 261. ^ämn 271. fävin ZIO, haivi» 813. 736. 

V 322. 491. HOS. tthin 43K. grniri 652. 783. uiuh'ujraviH 

iitlndvin 716. fc/iri« 743. — b wird für f gi-brauclit in 

\^ieitchcH 821. — Im anslaut i)t«bt & (j^) uuü /', aber Imtcros ist 

lußgor: M/'71. ^Z" 73. drei/" 168. mf U9. 62i. 357 : «/" 368. 



W.ta. des fra.w«c,e«. «eii 
/aus cÄ vor: rf.^rc7«. H67 «H« ;m 

» "»i «■'-- *i"Ü 



ütrn 
« tifl 






« - eh 

^ ist im üiederA und auch 1 

nger. »orc* 22 23. ae 3« k 
gebraucht : «y 43 ■ vlu/Z " 

*»-■'■ w». 53^. 6«;t.r,,*'^ii 



.^1 



JLSnwtiat) 



»IS 



Bit säkikMi Ctl; in tticMap 291 kman ch = eMh sein. Dnch wird 
Uie Umais mohi immer goiian tlturh <Hü scbrifl wid« i »oudf^ni 

ebeuBO oft wie dnrch c, k auch durch y: gcviatg i^icug 3G. 

iryiM^ 359. itÜMin«; 266. (/in7 51. 34^1. 745. haiicanij 29L>. in/l^iemf 
110. VMM^ 551. umbcvicng 10b. vmg 673. gienff 593. 687. 

cfa, h 

Die v> rh durch <; «räolieiut iu Nt^einiiiif ^(>4 ^O. 

ingemiHt) im ..../ly 702. sig 37. 709. t?i<7 738. oug 495; ftlr 

iÄ Btölit g: m'jin 423. 845. wj« 707. — Wo! olme lautliche Iwdeu- 
tunj; ist dit* s'chrelhung ecA (Br cA Lo fr(!ccAe 857. riccAtV 873. ispric- 
ehii 874. 

Im iji- und auslnut f^llt h zuwollen aus; inlaatend i) vwischon 
IvocaJen: inißn 398. g*!vän 238. stütm 127. sin» <!i»>. s«tc«» 706. 
'2) vor t ond s; «^yr/t 164. eortf' 488. 598. wo« 349. s^ciftg 166. 
t#re«3». Uerihret 7*J2; nebeu tcorhte •l«7, 784. «.'orWöw, WftrHiiH 155, 
r7. Sd6. 389. 498. u*tlA^tA 848. Votprehi 788. — Im auslaut wird A 
fapokopicrt nach langen vocalc-n und f: nä 2ts. 3<J2. 482. 491. 566 (?). 
,780. 656. 796. ho 367. sC 631. bivtä 280; aber «äA 147. 431. 671. 
(«73. 769. 

Floxionen. 
1. BerllnatluD der Hnbsl.iiillTs. 

Die flesionen sind zum grösaeren UuIh den gewöhnliclicn nilid. 

FgUlch, nur dass neben dem c der oadungen häutiger i stebt. Soost 

'fflfld folgcndo ubweichuiigen hervoncuhoben : 

a-, Ja-8trimme. Stall e und i erscheint znweilen a, ancfa o. 
Dat. sing hertjn 7tiH. gigcrtca 653. ^t'r« 764. Diese werter sind 
allerdings jfliui^'end gereimt auf enia, vnritca und sth, doch zwingt der 
reim nicht zu jener form, wie ftneginn« : stimma 19 zeigt, dat. plur. 
gehcisan : man SOh. — o: Suäbo (uom. plur.): Suclto 286, rtri dtTn 
eindo 368. Es ist nicht nOtig, diese enduug fär den iustrumcutslis m 

I halten, »neb m dctno hero (Denkm XXXVU, 10, 14, vgl anmerkg. 

,zu XVI. 1) Itiinu recht wol dativ sein, da eine solche form des dativs 
auch sonst belugbar ist. z. b. Williram Lugd. (ed. Hofluionn) gellch 

Jhotm himlkahn 16, 13. 78, 7, g. ihemo hergo 62, 27. g thcmo hcz- 
fKittn wino 65, 11, In dieser bnudschrift begegnet auch oft die dntiv- 

lendiiiig <i. — Da» j Affn suHixes bei dem neutr. auf -^'a ist noch erhal- 
ten lila ig in herige 98, 4U. 

A'4 Jfl-stämme. Die euduiig des nem. sing, ist nicht sollen u: 
fMo(/a 549. variwa 654. sr'/a 763. erda 767. »timtna •2i\ burcH- 



814 



K. ucmtm 



müro 1G5. Die uuduog -c, -i* komi dancbea nouiuii&l vor. Aus tittm 
reim (s. unten) ergeben sieb die dativo suntlun r>2. gimdon 772. 

ail'Slämuie. Im uom. Hing, tritt diu endong -e nncli xitrQck 
gegen die fiiduug -o\ dieses ist in herro duruhäos regel, das überbiiU|>t 
in dieser wol wegen seines hSuf^gen gebrauchen herkümUiiIiva fonii 
auch noch gfiuz gewöhnlich angewendet wird in godichteu, dia aunst 
nur si^bwache rostt> von undungeu mit vollen voCilIoii ftufwciäflu, £. b. 
Di-nkni. XXXIV. XXXV. LXIII. Im Anuolied begegnet hirro 9. heirm 
495. G70. 711. 738. 746. 753. 773. heirre nur 630. Ander« subston- 
tira in dieser form sind boto 533. ioiUo 581. lewo 599. Die cndun;: 
-c, -* haben hcri 193. lebarte 203. -neve 480. ari 774. bruu*tc 
860. — Wonigor ist die endang -o gegenüber -e, 4 im nom. «ing. 
musü. des scbw. adjectivuius vertvpteu: der michilo 153. scffw 642; 
der hischof vroiM 623 * ist wol auch als adjoctiv und nicht als adTtsrb 
zu fassen, in dem dieser stelle vorliegenden al)schnitt der Vita d. 9) 
beiKst es : sacer praesul. Statt o kumint auch a vor tu dem pardi^p. 
praes. jaginta 431. slahintn 432. Der dat plur endigt auf -an in 
Vmnkan 638, ebenso 559, wo os statt Ymiikin aus dem reira lu 
ergänzen isL 

an-, Jjlll-stämnte. Im dat. {dtir. komt -um vor in brnunictiH 
stürm 125, wo dastfi wol die »ti^Ile von ig VHrLrt'teu soll, wcdebvs »tatlj 
sich in brunigen 296 zeigt; kirichun {kirichiH) : tun 840 ist nach dem 
reim 7.u emendieren. 

Als ticbwacbo Sexionen von einigen starken femimnia sind zu 
hemcrkon: mit sÄ-rir redin 737. van crdin 157. dr erdin 758. ci der» 
säsin Ha6. mii »mnigir staiitin gigerwa ö.'iS, auch sonst nicht selten 
sind der arÄm 309. ceinir nprächin 'AA^. kettinin ilB. aitUr s^in 646. 

Von den deutschen cigeunamon ist hervorzuheben der accoa. 
.siag UeiuricJts : rtche 632, oiup endung, die in mitt^ldeutsrhen und 
auch in Iiairischen schrillen Mch ^fter findet (Weinli. mhd. gr. § 45n.>, 
dcutäcbe Ortsnamen auf -e werden nebou der .starken auch in der 
schwachen form flectiert: ci TVien'n 555, aber o' Kolne lob. 515. 639 
n. ö. -- Bei den fremden eigennanien wird fiowoJ die lateini ' 
die deutsche form gebraucht: Christi>t tin. 9o. loo. 836. AL: 
«8. Babilmüc 150, SicUiin 306. Rmttt>ßs 459. PtHiris 646. 2¥h,- 
(dat) 542. Maicrnis 544. Ahxandri» 334. Al'^xandrtin 205 JJ/u- 
riun : &un 522. Nhu> 134. EphesQ 83. India 37a 4fiMiMU» 67!*. 

1) w6n0 ibt lu«r wol nueli noch dar altaa wcnad g^brancht, r" '^n 

gr. 3 , 145 uniTi. iiml kl svhr 3, 345 fg. Vgl. Fncdb. Olir. and K^r im 

XXXIII^^ E', 10 cci( ttsUroi vrww. DU sttitto auH d»m \niiütkdo futiit ^tritg- » 
|)di Itrimiu, Z. 



Mwm.ttT» StA 

so;, f ^Smrm 26». Amfmsii &17. Das tehniKi ««gi« «nJ 

Ayrifiiime : «i»*m i9ä. Siäf^H : güimUn 363, Bobitvmie : kAmim^ ■ .-^ <. 

D*s Harse »ijectifiua bi«trt in saineii flexioueo AO^mr dm 
laOefen «vehsd de« t and i nidit sehr Hele vom mfcd. »bir^t- 

NoiL OB^. flea. Die «ndung hm fehlt . uur i und ~f : kirntticiu 

»ao, «Oe 39. — DiL dstg. niftäc, Dcotr. Du «mdong -imo od«r -«mo 

[-Mo) Badet Btdi tcbtmil: müiidKmo 383. rrfmidat» 401. 4liHii- 

404. fcrtffnrillio 561. mautisUfAimo 764. siumm 7M. iMAet- 

703. ^«0 213: -«M», -imi (-m»\ -mm) ftLufnul: ditttist^tem 106. 

tf-nUüMi' .iS-l u-uji/tWkAioa 713. ctMi 649- n'ww 0öif; -m vor cons<»- 

nuttfii: .i-M 441. tt^Mim 6äO. tetriUricMm 703. StMÜN 703. 

745. r 601. rnuU«Mm 864. rmim 237. A^oc fem. •», 

LMltuer ' .43, oflr 750. 7 Ort. — Korn. ar«. pinr. maiso. Awser 

■i and -r »ach -4 oad -o: mumjj/u .* Co/oniii 490. iMdlero : Affam^mn^ 

'360. — Fem. aar •€, — NtfUtr. -i« nur in elliu 143, sonst -i und 

loiger gcbräachlicb Ht. 

Dem 9. 314 Aber di« Sexionen des schwu^hen udjecÜTOon ango- 
tflpAenen bl nichU vpit*^r hinznzufftgcii , nar der gebrauch der stAT- 
Dttd schwachen formfn rerdivut noch einige beacbtung. wenn 
iu TOn dem gewObolicheo Sprachgebrauch abweichende sich 2uui 
^groewn teil aus dem mbd. belegen I&sst (vgl. Wöinb. mhd. gr. § bOZ. 
|606 — 507X 

Die starke fonn findet sidi: 1) uaoh dem bestimten Artikel: dU 
helmi stälittJieirti 137. die banste (nom. plur. neutr.) 64. dandere 
330. dandcrv 360. die mehistrdnijc nwii 275. dk rtc^-nc r(chc kAnintic. 
SOI; zuaammen mit ilor t^cbwuchou: die sicchin unti die crumbe {■' tjc' 
\tmUc) 765, WD aber anch, was wol wahrscheinlicher ist. schwnnd (Iva 
dngetreten sein kaun. Tgl. Weiiili. mbd. gr. § 199. Dat. sing. Tem. 
(in der scvnistir hurge 107. - 2i nach einem proiioineii puüst'ss. st» 
mitgetrüwe man L'l&. 

Das si-hwachc ailj"cüvum steht: 1) ohne ajtikel: liebin iciftisnft'- 

.Ä. der Safisin Hanketf tmU 3lt*. icir idt untt junyiu 752; an» 

Iheirhn 9i braucht nicht die schwache form in »ein, ein flbergang des 
|-cm in -Ol i&t seit dem znnlflen Jahrhundert nicht ungewöhnlich, vgl. 
Weinh. mhd. gr. § 487 und \V. Grimm z. grave Kuudolf 24. 2t, Vr!- 
[dank Ißfi, 16. — 2) dem sub»tanti\iuu nucbgestelt: mauitfe biscJiof 
tö herin 7b^. 




F 



Von den adverbieu sind ußbe 
einige -o zu nennen: dumpi'fcfto IE 
624, aber verre 832, tjerne 729, 7'i 

^ 5. Pron 
Pronomen der d 

Vom geschlechtslosen pronfl 
anzumerken. 

GeschlBchtigea pronomen. — 
10. 28. 38. 63. 64. 65. 66. 72 usw. - 
geheadee wort angeleimt , und xwa 
es auf einen vocal endigli: täser 11. 
der 84. garter 126. süßer 128. si 
147. nitlsfcr 318. 554. 823. genanter 
deddir 473, itbirwanUr 534. santir 
brähter 573, swÄ/er 616. cierter 64 
rtiwiYer 750. wister 754. M'ö^rftV 77 
813. ftühter 792. Ä^^er 804. r»;/«'« 
592. gerner 730. afeer 77]. Nach i 
unterdrückt dar 553. s&r IIb. Von > 
sen anslautonder vocal apokopiert ist, 
{uns her 207). Sonst komt er mir n 
rigon Worte vor, mit welchem ea au 
zuweilen zusammen geschrieben wird: t 
593; davon getrent: hü'' '■•■ '"' 



317 



Lac ü, £)0t>. iil. t5U; m tbürin^iadioa , H. 1, 2J. li, i» a. 0.; im 
vor consonanten 383. -432. 636. — Fem. in 624. 86H. 

Acc. mabc. tin ist die durchaus vorhBi^cheude roriu. /.. U. 31, bb. 
222. 232. 272. 334 USW., auch une 661. Am? 660. 691. hun (iu de» 
anmerkungen bei 0. un) 7U7; in erscbeint bei aulehimng: soUiu 278. 
tffir^'n 225. cibnckin 603, aber auch allfin »tefaend: 293. 318. si t» 
B3tl, vie auch 7^3 zu lesen ist: et demi gram, da ai in icoUin Mt 
havtH, was schon in der ausgäbe von Bodmer und Breitingor richtig 
erklärt int hin 566 ist wegen des davorstehenden nä unsicher. — 
Acc. fem. si 66. 112. 660. 667. se 294. 

Nom. acc. plar. masc fem. neatr. aar 5», z. b. 4. 42. 74. 91. 
92; 668. 

tieuet. iri 358. 392. ire 4Ü; diese drm fälle uur sind sicher, 
die Qbrigen können auch pronom. po<;sos3. soin. ere 756. 

Dativ. Hege! ist un 73. 95. 151. 317. 410 usw., selten in: 470, 
mit anlebnung dagitin 409. 



PronomoD pOBsessivom if, 
vius 46. mit keiligfm 



irtn 



irin btüdc 89. tritt 



irin liug 44. 
heirrin 91. 

DemoDstratirnm der: 

Nom. sing. masc. — Neben der auch dir^ z. b. 335. 533. 647. 
696. 721. de 122.— Fem. diu ist regel, du 311. 767. dt 108. 452. 
867. dei list 25 0., der list V. — Keutr. Nebenform zu tkU idad) 
ist did, zn dax die 187. 306. 310. 328. 393. 443. 4*14. 525. 674. 613. 
6S1. 639. 643. 649. 676. 685. 761. 767. 868. 859. 661. An allen 
diesen stellen kann die ebnuso wie did an den s. 309 aiigf^beuen nur 
ueuLr. zu der, nicht zu dise sein, höchstens 306 ist es zweifelhaft. 

Gen. masc. neutr. des und dis. — Fem. gen. dat. dere 298. 356. 
493. 665. der, dir. 

Dat. masc. neutr. dettw 218. 225. 306. 491. 552. 706. Die 
gewöhnlichere form ist demi, seltener dem, vor consonanten steht detn 
29. 64. 180. 181. 385. 545. dim engele 28. 

Acc masc. ausser den auch din 132. 792. - Fem. die etwa 
xehnmal, di h'2. 378. 494. 70i , am meiäton wird die form des nomi- 
naüvs verwendt^t: diu 51. 65. 73. 74. 147. 160. 186. 326. 350. 381. 
384. 386. 483. 627. 586. 696. 700. Siehe darüber Wcinb. mhd. gr. 
rt. 465. 

S^om. acc. plur. masc. die ist die gebräuchlichste form , daneben 
(/i, auch diu wird geschrieheu 76. 170. — Fem. komt neben die uur 
V. 45 di vor. — Neutr. ist diu häufiger als die, c/tc wider als dh Die 




.^«iHivtv pm^poBition findet nach am 
zuug statt: eis 807. mV 31, 59. S 
347; bei titilehauiig an eine praepof 
ten: amis lant 230. 

Demonstrat 

Davon komiaen vor: nora. sing 
179. — Dat. masc- äisitm 765. di& 
fem. diese 256. dÜHsi 750. — Nom 

üntestmt« 

Auaaer den sclion früher ange01 
laen zu bemerken: cinclieinm 801. i 
412. — niwiht 132. — niH 398. — 

Von den Zahlwörtern ist das 
eiTvähnen: sihcnsog : noch. Ißl neben 8t 

Starke couju 

Hinsichtlich der formenbildun( 
ten nicht umgelaubeten virßähi 844 als 
die 3. plur. praeter, von vehfen : vui 
657, eine form, die auch andere md. s 
^r. § 332). Die monophthongieruiig dt 
rendon verba s. &. 306. — Die endi 
lieben, mit e oder häufteer i- Hnv^. " 



Amousu 



3:b 



M li ^y » C b 1-. u tl j U ij a i I u u 

Pormmibililuiig. Von den scbwacbeu verbun tlür t^rsUn klasse 
bat sieb j nocb erhalu-ii La (lenerjan 224. — Diis 6 der zivoitcn kluäsc 
komi Docb im pra«t«r. vor in saminödi 123. sawinöHn 414, hecciehi- 
nötc 197. — EuduagOD- Tiititi. praes. einigemal an: tfenerjan : man 
224, inintHtH : ttMH 10 {ühd. minuön). viri<jt<chinan : quam 8] 2. Nacb 
dem reim ist ku lesen irfceinnan (irkciHnin) : ntan 826. — Partie. 
pWM. -ivfp. und -inrfc. — Praeter, •icj -/», seltner -de, tii. 3, Bing, 
-a uor in birvhta 486. 

AnoiDftlv roQJugation. 

6m. 3. sing, praes. gewSbulicb ist, seltener U 93. $72, 740. 751. 
Die pluralon formen des indicat. $in, s\t kommen uidit vor, aar hirin 25 c. 

stAn und i/rin. :t. sing. prat>.s. j^c^f7 lÖ'J. 644 tuid geit 585, diu 
gewübnlicbe form in Ubuiulraukeu und auch eiacm teile von Ostfrao- 
ken und Tbüringen. — Gine form des sing, praeter. siM : Wut 537, 
; ijüt 629. 867 wäre statt des überlieforteu stnni möglieb , da sie mbd. 
und mnd. nicht igelten belegt wird. z. b. siMt^rn : huotni Oiemcr, ged. 
00. SH. i^tU :gesiHt Lampr, Alex. Masam. v. :il69 = Weismann 33H4, 
uacli Wrismann s. 419 ist in der haudachrift tjestiint in gesHä cörii- 
gicrt. miit : gesUit Saxensp. pnief. rliyUuu. 214, vgl. aoch Weinb. 
mbd. gr. § 336. Die reime des Annoliedos entscheiden allerdings bei 
ihrer migenatiigkeit wenig, da ebenso auch dänt : gtU 571 reimt. 

dün. uo steht nur in getuon (infin.) B20, äont t1 oder ä. Die 
3. plur. praes. ind. ditU 778 ist zu vereinzelt, als dass sie sich als eine 
besondere sprachforui bezeichnen liesse und kann ein durch das dicht 
davorstehende xint veranlasster Schreibfehler sein. Bemerkenswert ist 
hucli die 3. plur. praot. gidädun 192. 

kavin. Neben den lüDgeron formen dea praeter, wie haviti, iutvite, 
ftaeide , haritin ^ Juihitf, habitin kommt^n auch die zusammengezogenen 
'rtt: MUi 553. häf 251. 405. hf'iften 368. häUin 619. Coiy. prae- 
ter ^1^ 412. hcifcr 804. 

sal. Dieä die alleinige form der 3. sing, praes.; 1. und 3. plur. 
jnt/ifi und sulin; praeter, solde (6 f^Ue), soUc (5). 

mae. Praeter, jttohte regel , mäht 743. 

Jmn. Praeter, konde, kondi. 

ueis. Praetwr. nur totste 754. 

teil. Fonuon mit e sind nicht vorhanden, es wird zu o gesenkt: 
y. plar. indic. tcoUeti 678, 3. sing. coi^. teoUis 217; t, das besonders 
dem FrJlnkiNcben im ganzen praesens eigcutßmlich ist, zeigen: 3. sing, 
ind. willii G48. 775. 2. plur. Ind. wiüit 117. 3. plur. conj. wißm 



"Mlien, 'als eiiul 



Biana, 

atiHgeheudei. dativ sing, der o-, 
» andern Schriften, nan,«„tlicl, AP 
"■ !' " f"™*" ««^io, a«rfi,,„ ^., 

ücliket gesprochen wardea, und so 
«naj,der aberBehcn konton. Wir W 
"ml,che rönnen a„.„s.,,e„. ^Te n'J 

«r menge vertreten war.n;donn das 
r»n gedichten solehe dnroh den "ehre 

r«f° reimen .ahruehmen. ICZ 

-da.Me,ker"l^:,rS„r''^ 
^^^r 1.30. da. Ho>and«,ied '„f^ 

(i^XVnj)„u, ,H0, vondenennurn 
fl-iionen erscheinen, die «ich in, 

ä^ beschränken; d^ i^"' ™ f™ 
-r^n „rhailene ö kann „ier^nj 

'-oho. gelten, da e« einige dialekto 3 



Vr 



ijrjMi.no 



321 



Da Jedoch dieM in jener zeit sclioD xietnlicb woil abgi>.8ohwäc))t vtar, 
SQ sind KoIdiL' (illlö tiielit gcrudo bilufi^' und üs iut diu uucb bei Otfnd 
ücboii üicb goltend machende regel selir (;iug«(lruu},'eu , di» vorangobfiide 
silbu mit \a dpa reiio biiieiuzu/.iohuu , so dus» uebeo den versen mit 
vier hubuugeu und Btumpfcui vtnssubluss uuoh versc hergeben , die .sieb 
alü dreimal gebohou mit klingeiidi<m nusgon^ iU4>88ou lassen. Aber 
ausser di<\<!en enthält dob gediclit eine nicht geringe anzubl ron ver- 
sen mit fünf, selbst sechs hobungeu sowol mit Htumpfam al» klingen- 
dem reim, die ohne Ordnung mit jenen wecbsoln. Der iu das Anno- 
liod uufgenommene chiohistiäoho abschnitt (121 — 51B) besizt deren 
nicht 80 viel als der zweite teil> namentlicli in den abgcbnitten 711 — 
754) kommen sie oft vor. 

Dieft'dbo unn^geünAssigkeit wie im versban borsoht auch in den 
reimen. 

A. Keine reim«. 

ßmn sind 154 reime, also wenig mehr als ein drittäl. — Von 
einsilbigen reinen reimen kommen 79 vor, worunter auch mit eiu- 
begrlGTen sind: Aibensog : noch 161, tggcMitk : sescihg 165. slag : 
yfiach 829. ^iri^ ; /i«««; 309. — Gborhanpt ist bei den ohne conse- 
qaenz mit einandex wechselnden i, le, ü, ii, d, t \\. a. eine besondere 
einteilung nicht nötig. — Ein rührender reim begegnet: ixtrhtmm : 
gthdrstuH '2XU. — Einsilbige Uexiousäüho mit vollem vocal oder vol- 
len vocal vorlangend reimt anf Stammsilbe: mantmiwian tiö. : gener- 
jan 2a3. : htiitvingan 275. : geheiian (partie.) 4H1. 507. -• Vriinkan 
537. : irsiuiUan bbl. : gcheaan (subst.) 8U5. gewan : g^an 317. 
suu : Mariun 5'il. siijihiis Seiniramiif IG'S. Einige ßcxiouen lassen 
sitth wider mit vollem vocal herstellen, wenn man auch hierbei mit 
vorsieht za verfahren und nur auf s^dcho tlexionen sich zu bescbriluben 
hat, die allein, obne'assonanz der vorhergehenden ȟbe den ton haben, 
was bei folgenden der fall ist: sun : sundun {swulen) fil. an diu: 
ungdcUiigdiu {ungt^cidigcie) 129. man : Haan (lidin) 135. .- VraTihtn 
{Vrankin) 5ä9. : irkeintum {irkeinuin) 826. Fraglich ist man ; vlnnm 
816 mid wol nicht hierzu zu reebnen mau : sUMn 709. — Mit glei- 
chem CO hjso na n tischen anlaiit reimen die ßexionen anf einander in vlt- 
: grosin '.219, nur die reinen Üexioneu werden gebunden in mitkUo: 
UHpticho 153. Cidöpin : SicUiin 365. Das Verhältnis der llexious- 
le in beiden Ätnck<>u des getlicbta ist abo: chronik 11, iVmiol. 7 — 
— Zweisilbig verschleifbare reime: men' : Aen 393. scari: gan 
>6. ' -■ varin 35. 

.... ig unvcrschleifbare reime, im ganzen 5S, wobei mif^o- 
U sind: heirrin : ^Hn Ol. 363. 467. heirti : varit 137. rUin : 



•nTKni. 9. tiktiTAcmi nuLobonin. m. tx. 



21 



«««« 109. .vraninb. : vre, 

■7^ to.*..^«„^M«. «;..„.„,. 4, 

*'« 236. ; mUcrsoi 49». 589. hAs ■ 

*'/23. gi„g:,chM 259. jd/ , „„ 

fl«"'ff 319. ..«,.,«3 443. %«J^ 

""'!''•'"«""!"•«« 717. hid&„t:dm 
M .. ,/„„ 753. .j^,^ , ^i, ,g, 

••^rl:«ert6n. vkng : spienlOi. 1 

7/^* 849. Hierzu koml au.h ,„„„,. 
»'«"» 125. In de,, chrodk rdml L 

sei,; ■""" '" ■'" '='"■'""'' «' d 

Wet .ü Am» .- „„n ,si. st,^ ^„^ 
«■"'"■' «..r .„ losen »ain. _ z^^-^-' 
"" *"™lsilbe und „in., «exion 2 
f:^.'" •■''*'•" «3. «>„.,•,/,„ ..„wnl^'s 

'■'iiie silbt- wird mir , ■- ■« Mä 



A.f:«fli.lii' 



889 



^m'f» ; Afffipf/me 401. k-Anitta^ichi : inttvichin 531. irhtin : knehte 5R3. 
Anno : imimten 687. gvb^riu . nvri ö'.*l. ijoUUfw. : ilchen »507, ciei- 
Hin : sleiHf (j5l. srMetti : ijeltin K21. aibüianteti .* paradt/sUaiUa H7&. 
Dazu gehrtreo auch AöWm : gölte 476. ricAe .• Cnecken 232. 376. — 
Uareioe wunsel und n;ino (.'uduug: schieden : ificugea 5. dtnkm : 
eruien 7. tje^atpfiin : MMitm 'A'6. bürge : wurde 107. wM : pifgt IIS. 
ttltKH : britidf.n \&1. UuUc : gntozte 2!27. riedin : UhUdm 265. ane- 
vfttgeti : dirnin 343. mViin : magin 345. beide : sctitäe 351. cim- 
pouwe : oiujf 307. hcbncn : haispcrgin 417. S/>;r» ; wili 497. pU'tgin : 
warrn 66.'>. scnrj>fui : ein-ite tiOl. c^wc : selbe 687. sege: wr^c 707. 
ü^OM-Zr» ; f!Mmm 741. /tercm ; «rtfiii 747. sHa : s&a 763. cestoe : 
vcrre 331 u a. Hierzu konunea auch noch fillU wie hharie : hai>ite 
203. knningti : (fiitnuc 247. menigin : Eilbin 331. ia»de .■ Aörrffl 401. 
vOifiVi: : Arnolde 7U3. — unreine wurzel und unreine enüung aneginne: 
stimme 2n. ^-Irttim : sanije 103. ipi(/c ; .ÄTino 133. intte : grimmin 172. 
gicngin : Vieri 181. rieh« : grifen 185. : grifin 197. geivelii : gesen- 
din 257. irgezzin : ketti 411. erdin : verri 511. ndAf» : t/enäd«: 529. 
idif/e : (?!/«?» 561. Dcneftiarkin: RtusHanti 637. ire.: selin 646. ic»»»£.' 
jungin 751. manne : alUn tiOl. genädin : virgäbi 843. lanle : toal- 
tin 855. n'rä/»fi/m ; (/ft/« 871. /»tniui» ; /M<iia 309. Von diesen rei- 
lueD sind nicht zu trennen: ^rilH^t» ; 6'ul7/ 791, ferner gud&nn : einli 
325. wideicin : sidde. 6(13. tcerilte : suertin 453. stirniti : wirlert' 848. 
.^/exunc/t-Wn ; /un/i>( 205. lasterin : gebiädin 813. -iwjw ; lungere. 693. 
Mfl^m : ot'^Me 535. — Dreisilbiger unreiner reim, in dem die beiden 
ersten silben versehleifbar «ind ; manigc : sagine 87. ««»iye ; hcn'ge 97. 
megidc : irslagtne 99. kimelc : widere 157. sagiti : havitc 177. tcerilte: 
icddc 371. wenige : ittgeginc 435. ^f&i'ftc ; Amte/e 569. hilide : himcle 
G71. gesidclc : hitnclc 713. manigc : visamine 719. hinidinc : himüc 781. 
Die flexiei) kium auuh unrein reimen: cisaminc : tavdin 261. virnta- 
»itin : havite 661. — Dreisilbi^r reim, die zwei ersten silbcu des 
eiuen, die zwei lezteu des andern wortes verschleifb&r: vnristin : durf- 
U'gin 59'.t. .'t;>»//aw .■ Vngerin 679. — Dreisilbiger reim, die beiden 
ersten uiivwrschleifiiar: eeichtnin : heiligin 863. 

Zusainntengenommon haben 185 reime reinen vociU und nurcineu 
cousonauteu. 70 in der chronik, 115 im Aonolied. 

3) Vocal uoreiu, consonant reiu. — In den einsilbigen 
reim bildenden wur/.eljtilbeu nur gleicher vocal mit versolticdener quan- 
LiUU. z. b. gedtin : man U. 595. gesan : inffiin 397. Im ^'anzi'n sie- 
ben (llle. — Flexionen: Ag<wiemnd : aniiero 359. Agrijtjia : hireliia 
485. G>l6niä : tHonigti 491. kiriciiun \kir ichin) : tiin H40, sin : »itrc- 
tkin 313. ^cin.'W» 17. irkunnot {irKtmnä) : gut 405. geit : schU 

31* 



e:u rmnin : petp imim 887. ^1 
g$äpät9 : meUe M8. — ei in. «refli 
i:u.' heßinäm : hmuKn Ml. 

: M. hurhtin : vorhün 425 {= 

d : e. kenn : wärin 101 . Suche 
heirrin : wärin 407. — ä : 6. quam, 

ü : iu. diuhte : lüMe 111. 

Die zahl der vocalisch unreinen. 
39, 18 in der chronik, 21 im Ännolit 

3) Vocal und consonant unge 
st 149, unterdän : sorchsam 395. eirl 
(genädon) 771 wird man nach herstel 
hierzu rechnen müssen. 

Zweisilbig unverschleifbare reime 
wülen 13. gescephte : bezziste 53. sunt 
1 93. haninge : BahUönie (0. Bahilonia 
nämin : tverin 289. runnin : vhidin 353, 
Borne (0. Borna) 385. vrowedin : Tröi 
Hia) : manige 415. Valerium : Leige * 5 
dig : gdonit 627. kundin : manne 701. 
vol^it 745. TMhen : lonin 757. gikeist 
819. wmister : wazzer 823. 

Dreisilbige reime : engele : allere li. 
neie : habiten 861. Cesarem : heisere 
Ephesö (J?;)AeÄCKPV ».f''?''"' ' 



AmoLIKIt 



SäS 



rvocolfl ond ci>ii»ouajiti)D vorwoaJyl wordou al« im Ajiiiolied. — E« 
kkonnnen 38 doppelt uiirtüiriö reinif vor. I7 in der obrouik, 21 iui 
JAnnolied, im gauxcn 362 aurciiie roiiny. also ö9"/u. 

Zweifolhaft Ist es, wio folgoode roimc auTzufastfen siad: i/Ham: 
clAtoin 19&. clätvi» ■' gn'iitt 2iI7. ndhin : man 121. Wahrscheinlich 
wird hier zu luäcu Bein därtf ndti; ullerdlngs kernt auch vor näh in : 
iHätßn 31 j. mVwn .- tönin 7^7 , dusa jodüub klingend aaf slumpf leinit, 
iat nicht Bicher zu belegen , denn st.itt fjet'le : tieil 399 kann auch ffeit 
gelesen wprdt'u, Siuihen : JuAeH 2'^ und lirhamin : U'i<)in (iMU bcrulit 
nur dor schwankenden (jmiutiUl der m, vgl. Weinli. uilid. gr. §55. äU. 
Verderb des reims lirigt vor au folgcndeu stellen: »tifstm : yenati- 
'/(■r 183, »n jedoiifuls Dräsuif reimen muss, hbv : mum^trr G-Il, wo 
iluri'.Ii eino versleüung bei stiflir dvr reim sich bersltill^n lit-sse, unrich- 
tig ist rjellciclit auch sin : irre 329 « statt dessen man entweder «>» .* 
^irrl lesen könte oder dte stoUe nach dor Eaigerchr. 11, 13 emeodieren: 
rft dir tvdltH tccsci^ ktmingej 
dandere vürin irre. 

Ans diosor zasaromeustollung ergibt sich 

1) dass nir die feststellung der formen die reime fast nur einen 
fnnhalt gebim hiui^icliMicb der ähutielien voeale, namentlich der vollem 
[0'"alb der tloxionen, Bofcrn diese in einem stumpfen roimo «tehcn. 

9) Dass zwischen den bdden stocken das Liedes nnterschiede 
ttfaU'hen, wenn auch nicht sehr scharf hervortretende. Dio zahlenT»r- 
lältnisfte sind folgende: reine reime in der chronik 40%, im .Annolied 
;iÖ*/o, reime mit reinen vocalen und unreinen consouautcn in der Chro- 
nik 35 7„ , im Anoolied 48 % ; die öbrigen stehen sich der «abl nach 
<tw;i gleich, so dass im ganzen in der chronik 53% unreine reime, in 
■m Annolied tiä % enthalten sind. Nach dem äusseren zahlnnunter- 
tchiedo der reinen and unreinen reime kann uian aber nicht ohne vei- 
Ti'g scliliisae auf das alter riehen, sioudern zunüchst nur auf die ver- 
:li)pdenbrit der Verfasser, von denen di-r «ine mit grösserer äorgfalt 
Smto als dor andere, wobei vielteiebt auch unterschiede des dialektes 
'mltoinwirkten. Wichtiger als dieser numerisch nicht so bedeutende 
linterscbied der unreinen und reinen reime ist der der durch Hexionen 
nnd ableitiings»ilben gebildeten cintdlbigen roime. in der cbrottik 17, 
im Annolied 13, d. b. U% ond &%. und unter diesou finden »iuh 
wider die fälle, wo allein flexion auf flexion reimt, nur in der cbronik 
^yor. Weiter dienen diese reime zur h»»tiltigung unserer uunabmc von 

8) der zeit der »hfassung. Wir halten oben (8.30-1) gesehen, 
das Annolied nicht lange nach 1106 entstanden sein kaun. Schon 



ä2t> 



K. imrtviut 



tUu ittuDgü oltertiamUübDr foiTnun iHMucUtigt utib, das lud no naliu 
möglich an das elfte jalirliunÜLTt zu rocken, aucb die rclmo Htud Üeöf 
des elft;4*n jahrbundtirts 8ebr vtiii'waut. Wie die vollen llexionen »cht 
im anlaiig des zwöUUu jubrbuuderls fast gau/. auf faöien , so komt aac 
nm' noch ganz solteu in den gcdicbten dic-sor zeit cia ri>im GinL*r nahe 
tODtcu silbo mit vollem vocal auf eine wurzelsübe vor, nocb wenif 
aU dm aber reime, dio nur auf fii»xioiieii ruhen odur auf einem 
80» (-', welche!* mit c gebmulen wu-d, wie solche reime iu den gei 
des elften jahrbondertä mehrfach au/utreffcn sind, k. b. Hzzo (Oei 
XXXI) Nd^:gt;<ihige 5, 7. Israel : vrbe 34, 1. Genesis (Fundgr. t] 
geiluole : hvrsceßß 11. 6. liiiun : (uieruH {aäcnn bs.) 15, l'J. Mci 
garto (Deiikm. XXXIl) st : (rbene 1,6. ; scone 2 , 49. : werde 3, H 
tnttcr : tunker 2, 105. Summa theologiao (XXXIV) ricJugtlmii 31, I. 
Das vcrhitltniä der unreinen und reinen reimo ist in diesen gedieht« 
nie auch lu deu alleren des zwölften jahrhunderta, ähnlich hIb 
Amiolied. WQrde man also nach den tloxioaea und den reimen, ab«t 
wie nach der Unregelmässigkeit im verabau, in der es zuweilen not 
an die alte Genesiü erinni'rt, geneigt st^in, das gedieht eher dentin de»_ 
elften als deneu dea zwölften Jahrhunderts beizuz&blen, so darf mau 
jedenfalls kaum später ansetzen als lllO. 



VU. Heliunt des Ulchtt-rs. 

Von deu rheuifraukischün dialekteu, deaen das Anuolipd von jclM 
/.ugewiosott iät. kouimou hier das südfränkische und das mittclj 
fränkische' in hotracht. Ersteres ist charakterisiert durch das 
der regel unverschubene d und daa anslauteude alte p, iat also no( 
dem mitteldeutschen zu/un-etseiu im nuttelfrSnkibdifU komt xu d und. 
noch daa unverschobene ( in deu neutralou prouominalformen. — Üi 
dem Aonoliede seinen plat^ in dieaen gebieten geuauer zu beütimmt 
mOsson vor allem die zahlreichen inittelfnliikinchen und südf: 
Urkunden herangezogen werden. Jedoch ist die spräche der m.. 
nicht immer die der bebeffenden gegend, da sie durch verscbiedei 
umst&nde beelnflasst wird. Sobald die urkuudeu nicht roin h>ral nn^ 
die paoiscenten iu verschiedenen dialektgebieten heimisch i^ind. iid lUif 
der dialekt des mächtigeren mid derjcnigeu person, /u deren voi 
die Urkunde ausgestelt wird, zu bcrQcksichtigoQ,' aber auch bclbst roi 



1) Uh aclilieHse mich hier der zwc-daiiAwiRni «iDtoilan^ RrauiiM «n (i 
*.>) DmiuD, s.S. 



3S7 



uii'Ifii wi'K'.lifii -/.iiwciloü von liiT volk^*i[>raclMj ;ib. Zum Uüt 
iSt sieb dafür nii'iit immer ein gruml aiigebüti. IWsomltTO iliiilekUschi.* 
IjODtümlicLkeikn riea selircibcr« Laben Li(!r viöllüicbt mitgewirkt; 
nrluihmung des schrei bge brau dies der ^Csserou kanzlei(?n vun Köln, 
lier, Mainz, uml uiu iiamcrilUch gfg«ti diu mitto des vicra^bütuu julu- 
nderU mulir und mehr aich >;pltuud machender eiufluss dos hoch- 
dcutscbon Utsst sich nicht verkeuncD. Uccbt deutlich zoigt sich oine 
oinwirknng einer grösseren knnzlei in einigen der Trierer diöcese, also 
MitteltruDkim angöli^rigen , Heit 133!) auggestelten Urkunden, die bei dör 
in diesem Jahre eingetroteneu verciuigung der cr^bistüiuer Trier and 
'>t, 'tiz in dor band des erzbiscbofs 15alduin den in den Urkunden von 
|[.i'r Heitdem Ablieben södfränkiscben dialekt entweder teUwt'isi* oder 
vi'dlig aufweiäeu , ohne dass immer der erzbiscbof bei ihrer anssTellung 
beU'iligt wäre.^ Derartige einflösse sind nicht selten in der Spruche 
der Urkunden wahrzunehmen, dass aber durch das aufeinanderwirkon 
dieitHr einflöss« eine besondere, von der volksmundarl verschiedene kanx- 
h>istMucbe iu einer unzabl bestirnter typen sich eutTtickelt habe, wie 
eine solche Hfiuzel in seiner „niederfrAnkischca geschäftsspracho'' ku- 
1^ ^a mmmgegteU hat, darau ist doch nicht zu denken. 
^H Die riehtigkeit der aus den Urkunden gowonncueu Schlüsse ist 
^Bei dem obwalten solcher einwirkungen stets an den neueren dialekteu 
|Hki prüfen. 

TT Pftr die befitimmung des dialoktes des Äunoliedes ist vor allem 
Alf* vcrschiebuugsstufe der dentiilen und labialen ins äuge zu fos- 
3en. Durch diu neben den verscbübt?uen fonnen dai, wtiz, is sich 
findenden dat, tcntj it werden wir sogloich auf die grenae des mittel- 
frflnkischea und süd fränkischen gewiesen. FQr das linke Kbeinufer 
würde tfich diese nach den iirkundeo allein schwerlich bestimmen las- 
sen. Die in orten südlich von der Mosel uusgestelteu Urkunden sind 
teils sädfiiitikiäch, teils miltelfränkisch, im lezt«ron falle lässl aber 
hSiifig dii* tcilnalttn».' mücbtiiTcrer herren, welche mittelfnlukiöch schrei- 
ben. Obi*r die Zugehörigkeit d«r spmche zum ort der aus^stellung und 
m uu$»tBller im unklaren. Zwei vertrage zwischen dem vogt von 
noltstcin und dem grafen von Veldenz i288, H. I, 16 und 17, zei- 
das , ubi;uso ein revers des grafen von Veldenz an den erabisiihof 
D K<*In 1315, H. n, 35. Kino Urkunde von Kirchberg 1323, G III, 
7* ist mitlellVäukisch, aber im interesse des enbiäcbufs von Trier, 
vielleicht auch im Trierer dialekt uusgestolt. H. 11. s. l6S, ein 



1) Brunne, s. SO. 31. 

2) UfinUiur, cudex diploauücuii Rfacnö-lIiasclIiuiDs, 



im 



k. KRTtRr 



burgmuinenrover» dos gr&fou voo Kirchburg an flo& onbiKchof v< 
Trier 1333, kium wogen ilc« eiuöu darin vorlconimendon dae üU 
tricrisch »cüi , lUinilcni piutttt aWv'iD flir da» au der grenyu liegondo KirrJ 
horg. Wonn iiii Triorer capitulare ebenfalls aiu (Aaj; ßcbtu ^A«/ vol 
komt, 80 kann es nur vom sobreibcr tuneingobracht sein imd Ul 
einer einwirbing' dus sOdfriinkiscben 7.uzui<cbreiben. von wult^ur bei d( 
verbä Ullis massig wi<itun i.'ijMüruuiig TiIlm*« (ß — 7 uioU«u) von Ul 
Sprachgrenze, die wir aogloich n&lier betracbien werden, nickt dio r< 
sL'in kann. Die Urkunden von Sclimi-ibiirg (bei Kirnlibergl U. n> 
(laiG), 37 (I3ltj) — y3 (laaJ) kaJin aucli Trierer dialekt sein 
haben aar dai, (i. III, 13L (132.^) Lindas. Die sndfrAnkiKchäQ 
den dieser gogend sind meisit nach 1S2'J ausgesteit. zum teil 
beteiliyung ilee orzbischül» von Trier, und es lö-sst Bich daher hthwi 
ontsuheiden, wie viel bei ihnen auf den Sprachgebrauch der Tri« 
kanzlei kouit Daher muss hiej* die grenze hauptä&ülilich nach dea 
heutigen dialekteu gezogen worden. Kach den bei Firnienich, Gumi] 
uiüus vOlker^limuiet) 0, öbb. ]U, 630. &31. 533 milgeli'illdn prob« 
ist SaarluQjg mitteU'i-äukisch. Birkeufeld Ul, 518 — 550 m^igt cbei 
dat, doch als eoajunction ist des angegeben, obeuHO in Jlottei 
(kreis Berukastcl), Kirchberg lU, 533 hat nur äat, desgleichen V 
mem I, 538 — 632. Ul, 527. Am Uhein ßelbst findet sich in oil 
nrkunde von Oherwesel 1301. H. Ü, 1 neben zahlreichem dat nur *li 
mal dfi£, in llachnrach wird dat schon seilen, iirimm, Weisth. U, 23 
nur ein dat. Oborwosel (Firm. HI, 550 — 552) hat jezt nur dm, dat 
kann eher ein zurOckweichen des mittelfrankischon als dea sfldfrä 
kisehen Ktait gehabt habtm. uud dio grenze wird demnach wenig süi 
lieh von Saarlouis zu ziehon sein nach dem oborlaur der Nahe hij 
dann Qbor den r&cken des Soonwaldcs nach Oherwesel zu. R«ehl9 voi 
Rhein bezeichnet, etwa die l.alm dip grenzi'; in ^" 
konit dot neben dux vor, von Nassau guht dann < (1 

Lahn ontlaug — im Marienleioh von Äroatein am sQdlicbeii ufor dl 
Lahn nur ein dad -- bis in dio gegend von Limburg (Firm, II, 84 
H5), wu t noch überwiegt, von da nördlich mich Herlioru uud DlUei 
bürg zu, wo / und s wechi>Qlt, vgl. Firm. 11. Sd — 93 uud UrttUi)^ 
a. 10. 28. 

Nach dem stände der unverechobenen neuLnilen indnominiiiromi 
also mnste innurbalb dieses rtcliinaleu, weil in die l&iigc ^idt zii^bundi 
»tricbcs das Annolied entstanden sein. Nun fragt es sich ^ber, 
zu dio^^i vor der band sirb ergehenden localisiening die öbr! ' 
verbüllniRnt*. zniiAtdist der stand de.« allen d paRril, der, wie <• 
im AimoUed äich zu dem des bocbdoutscben t etwa wie 2 : 3 vctl 



siy 



ii t»t 1111 Hüilliäiikiiichcti iiicbt Imuu'r cuii!Hfi|iii'iit brwubrl, im 
tozcu üburwifgl uts zwar, aber es komt dauebeu ui Jeu iirkundeu 
leb t vor. Dieses begegnet Doben d ziemlich h&aHg in den Urkunde» 
»» Mainzer stiftes, des vereinigten Mainz und Trier und in Trierer 
rkmideu aus der zeit iiacli der Vereinigung. Ks hui biei alleiiiings 
}r eiufluss des boobdeutschon mitgewirkt, der ancb aus anderen merk- 
ilen sieb fDr diese kanzlei ergibt. Docb tritt in den bei weitem 
leisten dieser Urkunden / immer noch zurück g»*gen d, z. h. L. III, 

12 {VMH), H. U, H)I (1325). i:;ü (1321l> 13'J(i;i2»). 134(1330). 

13 (1331). 157 (1332). 163 (1333). L. UI, 343 (1339). G. UI. 
!1 (13*2). G. in, 490 (1363): nnr rf hat G. HI. 299 (1314); mehr 
ul« d Itiwtet G. UI, 221 (1337), noch mehr nähert sich hierin dem 
jchdeotschen H. II, 148 (133I). 182 (1335). 0.111, 361 (1349). 
^eit begrenzter ist der gebrauch des / in den Urkunden, welche aus 

Reiter nach nordwest^^n liegenden, dem mittel fränkis.',hen nftheren orten 

»rätamiueu. DiesB haben t in dur regel nur in bestirnten f^llön and 

imen darin mit Urkunden des ganzen mittelfrünkischon gabiotos 

jerein, welche etwa vom ansgang dos dreizehnten Jahrhunderts au im 

ilaut einiger in den Urkunden häufig nnderkehrender wÖrter bald mehr 

Id weniger i haben, bcsondi^rs nach ', n, r und als lt. Ks äind 

ra Tolgende: salU, ijcttante, hei diesen zwei fast r{>gdmä8sig, hvrtc, 

rt€, atUwort^i, gemcurtig, gcburtc, das flcctierte itttt, garte, sife, 

rlfc«ner halten. Aus dor reicbon menge solcher Urkunden seien hier 

igefObrt: L. III, 48. CO 337. 4!»4. 4IIG. 516. 519. hX\. 220. (J. 11!, 

[12. I6li. 148. H. I, 21. n. 10. 32. 66. 93. 103. 109. 114. 115. 

II. 1Ö3. Ganz dasselbe vorbSltnis heischt in donjeuigeu Urkunden d«8 

irdwestlichen Südfrankens, deren spräche von fremden einnirkungen 

|[ int, wozu auch der almählich , namentlich seit dtr mitle des vier- 

iten .Jahrhunderts, nachdem mau anfBugt. die kaiserlichen urkun- 

jn deutsch auszustellen, sich geltend mucbendc einHuss der boclideut^ 

:hen kanzli'isiiradie zu rechnen ist Wir haben miy daher vorwiegend 

die Urkunden aus der eraien bäU'tc des vierzuhntcu jalnhunderts zu 

Iteu. Doch ist die Kahl der hier in betracht kommende» nicht gross, 

bei vielen der erzbischof von Mainz oder von Trier (nach 1320) 

ikleiligt ist und in den Mainzer arkundeu hochdeutsche fUrbung sich 

Shou ziemlich rrilli zeigt, vergl. din n amen »formen aus dem zwölften 

idert bei Hcini;el, s 370. Von iviehtigkeit sind hier Sponheim 

H. I, 19. Nassau fStoiu) I3og, H. U, n. Sponheim 1318, 

[. n, 52. 63, beide auch dit, wie Sponboim 1321, H. Tl, 70. — 

louheim 1330, G. III. 167 hat schon zwei andere inlautende i mehr 

\tiohcie, m'demeie)t Sponheim 1361. k lU, 624 hat rfw — Rhoin- 



S30 



B. KrmuB 



grafeuslvin bei Kreiituach laac, H. U, lio. WotnUr ia(>3, B. b, a, 
nr. 433.1 Xassau 1342, L. IB, 379. SponheJm 1336, L. 111, SOO. 
1341. G. ni, 275. Hierza konit noch oiu teil jeuor urkumlon 
Mainz uad tod Trior. Von den weistümorn von Uacbaracb (iji 
Weistb. U, 211 fgg.) haben die beiden, deren zeit nicht näher !•• 
ist, auäSßr den uugegebüneu ßllen im ganzen etwa dreimal i, »ehr 
zugenommen hat es in dem von 1386 (a. 214) and noch mehr in ^ ^" 
von 1407 (8.217) mid s. 222 ("gg., wo auch anlautendes /»/" voiK. ■ 
obeuso weicht das in 0. IV, 1 mitgeteilte Bacharacbor wctstum VOA 
jener regel ah, dieses hat aber neben an!autenrl«m jt :i ■ . ' ''■ 
einzige bit'rber^'ohörigc urlniude in den angcgebunun utki < 
gen, in der der gebrauch des ^ ohne dass sich gerade ueicheu vob 
fremdem einflusa nachweisen liesäeu , nicht ganz mit jener regcl äbor- 
einsttnit, ist mie aus Saarbrücken 1325. U. 11, 104, zu guu^teu des 
deutschen ordons in Trier aoägesteU. H. I, 16 Dann 12S7 hat zwar 
auch ffot^es, mitfc, aber der aussteiler ist ein lehnsmann des graJVn 
Heinrich von Veldenz, desüen Siegel auch an di« urkund» angcdi^ingt 
wird, und dieser stelt die schon erwähnte Urkunde von 1288 aus. di« 
etwa in gleicher menge t und d enthält und schon deshalb nicht in 
einem reinen dialokt geschrieben ist, weil eic das statt den ttnt der 
volk8S|)rache hat. — Im algemeinon lässt sich also feststellen, dm 
die deutalmodia wenigstens in dem nordwosttichen teile d<<8 Hüdfrün- 
kischen im wcscntlichmi auf dcmselbeu Standpunkt tttehl wie im in''- 
telfr&nkischen. Nun aber horscht in den älteren mittoUrHiiki^LiiLt 
Urkunden des dreizehnten Jahrhunderts in jenen angegebenen ffUIen uuch 
durchaus die media, folglicli wird man berechtigt sein, ein 
Tcrhältaiß in der lantverschiebung auch ffir jenen teil des ..-.....-..- 
kischou anzunehmen. Da wir hierfür nicht ganz so alte Urkunden, wif 
im mitlel fränkischen ans der mitte des dreizehnten jahrhuadtTtn Imluh. 
»0 müssen wir ditt litteraturdcnkmäler zu hßlle nehmen. Der ! ' 
VFilliram aus dem elften Jahrhundert, der nach dem verein?' . 
kommen von HuU (6, 16) nur in der nahe der m)ttelfr'<inkiseben greni« 
geacbriehNi öciu kann, hat ansschüesHlidi d, im Arn^ti^ini^r Mari-Mi- 
loich ist (i ebenfalls regel, die geringen spuren von t in mite *1, hrha- 
geden 166, vaicrhtU 234, gchurte 57 kOonen dagegen kaum in aa8<^hUg 
gebracht werden, host (."Jfler) ist anch rein mittelfrilnkisch , »^9 k- mi 
nur in dieser form ?.. b, in den im nördlichen Mittol tranken grl^i' 
Marieuliedcm (Haupts Ztsohr. X) vor. SouBt kann eine \- 
sclireibung von l an unrechter stcUe in einem selchen Iftngeren dook- 



i) Bau, bewlMbfi urkondtiL 



XKüOLUn 



331 



mcnt befj-ouiüüii. \i& siu seihst in reiD nuUuLfränkischi'U iirkuiidon 
PgegUtJt. z. h. hovcstfk L. I. 2S2 (KOlu 1096), yvten h. III, 'iii ^^KiVlu 
)3}. Das gleiche gilt vom Friedbergur Christ nud ADÜchmt (Denkm. 
WM), dvü&öu hoiiunL aber scIiod dem OßtfrÜDkiscben näher liegt. Die 
lir weiiigQu ausnahmen sind hier nur gctuivüld<i B" Ucuoc F, ^13. 
H'' H. gcloubeter G, 120. kutifcn F, 5 (ausäurdeiii «eben dem 
ewöhiilJcheo lid als // durch oonHonanteiiumlaut ia inmittun 6, tiO. 
titt G, 93. /ia//a H% 162), In den Urkunden aus der Wetterau 
Si Rieger, hell EÜsab. s, 47 ist die regel innegehalten iu der von 
!77 ausser Irüufeien, ebenso in der von 1394. Im vierzehnten Jahr- 
hundert hat hier / zupenouinien , vgl. B. li. u, nr. 425 (1301), H. 11, 72 
L321), H. I. 30 (13CH7). Wenn also Braune s. f>l ans dem achwan- 
in der Schreibung von d und t schUßsat, dass aus dem alten d im 
IdfVflnblscheu die sogenunte geflüsterte media geworden sei, so ist 
lese uuiwandluiig der media für die hier besprochenen gogendcn nicht 
wegen des vonviegens des d, s<tndcrn ganz besonders auch wegen 
tr im ganzen innegehaltenen regelmUssigkeit im gebrauch desselben 
id der übereiustiinniung hierin mit dem mittelfrrmkiacben doch wol 
|cbt zulässig, vor allem aber noch nicht für das zwöilte jabrhimdert. 
müsto alio im Aottolied den resten des unverschobenen t entspre- 
iend d im algemeinen diirchgefiihrt sein. Ein solches lurflcVtreten 
»r alten media vor der jüngeren tenuis, wie es im texte vorliegt, 
Irde allenfalls zu dem dialekto des südlichsten Südfrunken passen, 
id aus diesem misverhßHnis zwischen der Verschiebung der alten tenuis 
id der der media ergibt sich, dass die spräche, in der uns das Anuo- 
Bd überliefert ist, nicht mehr die ursprüngliche ist. — Diesen 
lluss wird eine Untersuchung der labialen betätigen. 

Das anlautende alte;/ ist hei Oti'rid noch ganz erhalten, im Anno- 
in der regel auch, doch komt auch phciinein vor. Es findet sich 
in Süd fränkischen Urkunden in grosser menge, wftbrend in einigen 
Tuch pJt geächrieben wird, allerdings nur gelten. Dass dieses j)A dem 
oberdeutschen pf gleichwertig ist. also oberdeutscheu einfluss verrät, 
Bbt aus dem vereinzelt — wie ja die Schreibung pf gew(^bnlicb erst 
jüngeren schriften eintiitt — daneben vorkommenden pf henor, 
b. Trier 1338, 0. III, 23H: p/hge neben phltyc und pkge. Früher 
in dem übrigen Büdfnmken scheint es in den dem ostfränkischen 
I6ren teil eingednmgen zu sein. z. b. bei Riegor 47, 1 (1277) 
frunde. Was die Urkunden der für nus wichtigen gegend Südfrankens 
so komt pli nur in urknnden von zweifelhafter sprachlicher 
kloheit vor, ausser in solchen, deren ansstelluugsorte mitte Ifr An kischem 
»biet angehören, die aber selbst nicht oder nur teilweise mittelfran- 



A3i 



». KKttttaa 



Idscli siml, z. b. H. I, ir<. (I, flfi. l&8. 199, meist io urkitfi'Vn , tit* 

in der kaQz]ei9prac.h« von Main/, und Trier (nauh 1329) abgi : 

X. b. H. II, 132. 148. 157. 163. 182. G- Ül , 49U. lo all m 

UTkuoilea ist aauh die obeo besprocbene rcgolinüssige bi^^Li.^ i 

des t nicht eiogebnlten, und dieses zusammen trefTeii boirtttigt 
umstand als eine einwirkung ded liochdt-utscben. Dwa iVieses bei 
in Maiuz Hieb so geltflcd macht, ist bü^reifticb: schoo iu der voll 
sjirache dieses gros.ien vorkefarBmiitcIpuDktes rnnston sich gewisse dia- 
lektische eigeobeitea abschwächen , noch vielmehr in der k&nzleispnch^ 
bei der ausgndobntcn wirkRamkeit der Mainzer kauzlei fiber da;4 gsni 
reich, nameuilich auch öbi^.r hecbdoutfichi^ gogendeu, welche die Mail 
zcr diOcfi$e ciiischloss. 

Auslautendes unversoliobenes p komt im Annolieil zweimal ti 
in up neben uf. Im mittelfränkischen Ut np nicht durchgängig erl 
iea, es reicht äudlicli etwa bis an die Kölner diHce^an grenze <tüi 
wenig darüber hinaus. Jö weiter nach sfiden destü luebr greift vf ui 
Hich, bis in dem >f(l(lUchston teib) Mitte IfVankens uf ausschliesslii 
berschi Beide formen begegnen in Sinnig: H. Ü, IM uf, 1)5 up; 
up und «/* in Kmft bei Laacb H. U, 163; in Hocbütadeu (fl. Buiin) 
L. ni, 622; rechts vnni Hhein in Rennenberg hei Linz, H. 1 , 8 uj 
H. II, J3 uf; in Hauunerstein , H. II, i*07 up. 131 uf. Am weit« 
nach Böden tritt up neben «/* auf in MünstennayfBld, H. U. 103 »ip, 
H. TT, IÜ3 uf Kuttenheim und Bell (hei Mayen) G. III. \hO np. 
dcrsulben gegcnd Burenzheim H. II, 6ß uf Dir Monel bildet uugef 
die grenze, südlich davou komt in den Urkunden dieses vier bis siel 
moilen breiten mittelfränkischon strichos uur uf vor: Trier G- UI, 119. 
156. Burg (sw. von Zell) H. 11, 7R. Troi» G. III, 315. H. II, 14(I| 
CobleuK Q. III, 148. liechts vom Kheiu haben nur uf: ßommeradoi 
(kreis Neuwied) U. 1, 21. Sayn R IJ, 10. L III. 30ö.» lliei 
.stinit auch die hüulige volksniundart nberciu. Nach Wablonli 
üiederrheinisr-lie nitindart und ihre lautver.'idiii'buiiga.stufe. K ■ i,! 

progr. des Katb. gymnas. an der Apostelkirchü) wird of gesprochen \n 
Andernach, daneben als adverb zuweilen auch op, ferner «/"allein tn 
Coblonz und im West«rwald, in Trier '/und op, nach Firmi'nicb {_I, 
534 — 536. III, 531 fgg.) nur o/*, jedoch wenig weiter wo«iIich in , 
Grevenmacbern (I, 536—537) nur ob; för of vgl. aurii Dierdai 
(I, 520—521) Neuwied, Mebibacb (I, 5-J2), Vallondar lU, 524, Xni 



1) Da« iMUmoat der etwa vierzig jahro lang mit KAIn im rorlcehr iUImi 
den ^flti McchtiM von Siyn 12K3 und 12^, ILf. 9. 12, lA, fn v ' ' 

ateht, ist in KQIntaohur mandArt, in aowfisenhrtt K&IntAclisr gci^Uicbcr g 



imouBii 



833 



ab«r Icomt m «u paar Urkunden sOdlich von diesom noch ganz mittel- 
f ' ' fbiet, welcbera nur «/* zukomt, ganx vernnri-lt auch uji 

\ '. . ' i ._.L in drei Urkunden aus dem <;renzgt!biet des niitUtUräjiki- 
mhtiü ouil sOdfmukiacben: Oberwesel (1301) H. U, l oin up noben 
Lvieli«n uf, fbmisu Barbaruch, Weisth. 11, 219 — 222 2 uj/ tmd Nassau 
(i;iOLt) H. U, 11 2 up. — Dass mau in dieser gegeuJ zuweilen noch 
up gesprochen habe, ist nicht denkbar, es kann also nur eine eigea- 
Imlichkeit des Schreibers sein. Wir mOi^sen , b«^vur wir hierauf ein- 
jhiün, daä inkui^iidB r und das ihm tintäpreohende anslauU^nde /' 
^betrachten, im AnuoUed ist die zahl der Inlautendeu b gr(3£ser als die 
der V, umgekehrt verhAlt sich im auelaut f zu b and p. Ffir dos 
' \el der beiden mundarben ist aber die übereinstlinuiuDg mit dem 
:ikischt;n bezeugt durch den Leydoner WUliroin und den Arn- 
iteEner Marienieich. welche nur v und f haben, ebenso durch zwei 
Itare Urkunden aus Sponheim 1318, H. II, 52. ö3 (ge^ieven, Si^treif), 
^luch noch Na»^au 1374, L. lU, 756 hat /', aber neben f schon meh- 
rere 6. Diese inlautende labiale kann entweder labio- dentale spirans 
3tO und somit auf m'ederdeutschem Standpunkt stehen wie auch im 
littelfr&nkischen . die überwiegende bczeichnuug dafür ist dann v, oder 
kann labio -labiale spirans sein, also unserm heutigen tv entspre- 
jtbend, welches aber mit dem älteren, mehr voeaUschen, nacli dem » 
stark hinneigenden w nicht ganz zusamnientrift und daher in jener 
H passender durch h al^ durch to widergegeben wird. Im uuülaut 
gtfht die labio -dental« spir&ns fiber in f, die labio - labiale in den explo- 
üvlaut^ K&nte also der fall eintreten, dass iHr die inlautenden labiu- 
»n die bezeichnung h und t- verwechselt würde , so muss aas dem ans- 
taut die bedeutung des inlautes erschlossen werden. Xun sahen wir 
ahur, dass im nordwestlichen Südfranken niederdeutsches f im auslaut 
(esproehen wurde, also steht im Inlaut die Ubio-dentale, und so würde 
Ueses gebiet aacb hinsichtlich dieser labialen mit dem mittel fränkischen 
Obtfreiustimmen, eine orscheinung, die ebenfalls schon bei dem alteu 
</ horTortral. Naehabmung hochdeutschen oder dem südlichen Südfrao- 
ken zukommendon achn-ibgöbrauchcs also ist es, wenn im mittelfrftn- 
kiscbon gegen 1300 inlauteudes b erscheint, dem jedoch im auslaut 
icbi p entspricht, auch aualautendeä 6 gehört zu den Seltenheiten und 
mtendbs f ist regel, wofür mau bei Heinzel unter den typen IV. 
VI eine genügende zahl beispiele findet. Aualaut«ndes b und p 
it meist nur in sprachlich nicht völlig reinen urkuuden vor, z. b. 
11, 150 Coblenz mit Isenburg, G. III. ü31 Uamuierstein. Beide 



I) V|;L ti)«rüWr Bniiue l %. Paul, xnr taatv«rMihlebTiiig , «b«n<l. s. IfiS i;^. 



334 



B. KKTTflta 



tirlnmcleu solten dor heimat ihrer nosateller nacli reiß mitte IfrAnkiAcih 
sein, aläti nur dat habon, doch komt in der tTüUsreu iioheu äof «An 
das vor, in der lezterwn steht nur rfox, — Der deoi niwiordrut 
euUprecbäDdß stand des lulautCDd^u v und de» auitii> ' i ' ~ 

sowol im miitcHräiikiscIion alu auch in dum ihiiiani:t ' > 

sQdfräakiscbeu erscheint, wird nun auasor jener eben besprocheueu eiu- 
wirliung deä hocbdoutHcben solireihgehrftUches üdtr des dfiti ^üdlichvu 
Südrraukcu oigcu tum liehen noeb durch einen /weiten umstand boein- 
träebtigt. Im ostfr&nkiiichen , in dorn diesem benachbarten teile dea 
»Qdfr&nki sehen und in dem südlichen teile dos südfrün bischen vird fär 
altes, auch hoehdeutächeg, v und f zuweiten b und^ goathrif'- •' ■ h. 
grehCj höbe, kop, ^in gebrauch, der vielleicht von Hessen au h 

ist, wo man noch heute briep, liop spricht (Paul, s. 166). i> 
dringt alm&hlich auch in da3 nördlichere äödir.'tnki-jcho und in da^ mi 
telfrünkiäclie i^iu, wenn o» auch seltener augt^wendot wird. Boi ein 
solchen doppelten einwirkung konte hier, wo im anslaut niederdeut- 
sches f gesprochen, li aber mitunter auch daHör gfschriehpn wurde, 
eä nicht ausbleiben, dass zaweileu selbst uin /', welcUi^m in den mehr 
niederdeutschen mundarten ein p entspricht, mit p bezeichnet wurd«, 
wid so kouton formen wie jenes up in dem grenzgebicte eutstcht-n , in 
welchem durch derartige eiuwirknngen am leichtesten verwirroD^tm 
mOgUch waren. — Solche einflnsso »ind erkliirlich in einer zeit, wo 
die deutsche spräche fßr den gcscbäftsverkehr in ausgedohntcai mosM 
verwunt wurde; im elften und zwölften Jahrhundert aind diese ciuwtt- 
kuDgen und dieser gebrauch jedeufals noch nicht vorhanden . dan b«wei«l 
auch der Leydener AVilliram und der Arnsteinor Marieuleiub mit ihmm 
ausnahmslosen v. f. Also müsten auch im Annoliode diese luut« oon- 
stant augewendet sein, und das inlautende b und das auslautende fi, p 
bat der Schreiber hiueiugebracbt Wäre nun die spräche deA Amiotie- 
des ursprünglich der reine fiitere, von südlicheren tinwiikun ': 

freie dialekt dos grun-zgebietes gewesen, so hätte auch nur .i, .... ».a 
müssen. Sind aber die bedingungen , unter denen die für diese g«g«ad 
fehlerhafte scbroibung up eintreten konte, für jene 7.eit nicht iuicb\\t-i" 
bar, so bleibt nichbi anderes übrig, als das up für eine rein niiLU.'!- 
frünkische form zu erklären. 

Am meisten f^t die verschiebnng dos anlauteudeu h auf in 
tvff Peitrv, püfihti, was schon uicht einmal mehr itndfVftnkLMsh 
kann,' sondern vielleicht als oberfriLnkitfch uii/.u»L>heu ist. 

1) Du» diu bei G, m, 25S. 917 uiit^i-t«ütvo urkundvu, iii wdchru ..rnJi/* 
bm, gfpurtt omcbeinl, nicht biurhor ifezogvii verdeu kfiiueo, nii^tn <(- 
nico wie tfutfcIttHt thekuüte, unirdt. fifoiuit, nuettnuicwt , mten Vlfilrj-m iii4' 



IXJtOtlCß 



sah 



Die vorbSltzüs^e der lautventohiebuitg beweisen also aufis deut- 
lichsU« . (lass wir das lied uiclit in seiner urttprrm^tiehen mnmlart vor 
uns Imbun, suiideru dasa dieao durch eiinMi ubscliroibcr eineni weiter 
vorgerQcktäD stände der lautverscbiubnug angopasst wurde. Das» diese 
andere mundart nicht mehr sfidlVünkisch war, ergibt das ?.u p ver- 
Bchübese h, auch die so häufige vcrtauschung des alten d mit t passt 
dafür; dietie niiute durch den diulekt des strhreibers gefordert nein, flQr 
einen Südfrauken. dessen spräche mehr zum d neigt, wäre ^ar kein 
grund zu einer tiolchen ünderung eines einmal vorhandenen d gewesen. 
War alno die Umwandlung eine verhältuiämässig tief eindringende, 8o 
ist man schon von vornherein m der annaliine berechtigt, daas einige 
besonders charakteristische eigentfimlichkeiten des dialekies ursprüng- 
lich /ahlreicher verirett^n waren, al» hI» es in der jetzigen gestalt des 
liedes sind, und namentlich wäre es merkwürdig, wenu gerade die am 
, meisten hervorstechende, die einem Schreiber, d4?>3sen mundart dem 
^liochdeutschen nah »tand oder vielleicht schon eine hochdeutsche war. 
[besonders anstössig sein muste, das unverschobene t in den wenigen 
loa, in denen es vorkomt, verschont geblieben sein solto. Dies Iftsst 
tfib nur begreifen, wenn man aanimt, dass es ursprünglich in solcher 
uieugo vorhanden war, dass es znweUeu dem ändernden Schreiber ent- 
gteng , der auch anfang» mehr darauf geachtet ku haben scheint , du 
es üi der ersten htllfte des gedichtes ziemlich selten ist. Vielleicbl 
stand es ausnahmslos im liede. Freilieb reimt 230 tcas.'dtu, densel- 
ben reim haben aber auch die entsprechenden verse der Kaiserchrooik 
18. 27, er gehörte also schon der vorläge an, und ein daraus geän- 
derter reim tttw ; dat war, nach den aadem unreinen reimen zu urtei- 
len, ftlr den diohter des Anooliedes durchaus nicht unerlaubt Zu 
eineni alleinigen gebrauche des (hi passt dann auch da« up, welches 
äioh als echt mitteläräukisch auswies, und wir würden damit in die 
nähe der diAcesangrenze von Köln gewiesen. — Bei der grossen unge- 
nauigkeit der reime lässt sich dies«» ftlr die feststellung der ursprüng- 
lichen formen «onst so wichtige mittel hier nicht in anwendung brin- 
gen. Wenn allerdings hädinscapht : craß 74 reimt, so wird dadurch 
die form scapht wahrscheinlicher gemacht als daa sonst im mittelfrän- 
kiiU'heii und sQdfr3.nkischeii gewöhnliche stuif. Doch ist smpU im mit- 
telfriliikischen ^^cKUittet: in dam rein mittelfräukischen. seinem diaickte 



am jiii%viv, jedenfaUs nicht Htidfr&akisrho Abschrifteo, wie üulchc bei G. zuwcilca 
fwlnickt IQ veiii »cbcineD. vgl. z. Ii. dicsullio nrliuudo »tu Wildenlflrg udJ ii'\e^ 
' . ^1 aod H. II, 4, welche bei H. in dem rein mitt^irriiiikiBclitfii dtalükt 
L'^uud, L>«i G. in oindin dem tMclidttuUiclien a«hr iuliv< bldlwodun di&lekl 
IffM-lirirbea iit 



•>^tl 



E. mrmim 



uach mit den KOluiachfii uikuiiüäti von 1300 im ;.'■. 
mcoden Adolf von Nassau (Uiiui»!. lll, 7 — 25) kout" 
379. 549 vor, H. IT, 76 (Borg bei Zell 1322) tv^rschafl, 

E» Illiebe nun flbrig, deu vücaüsinus /.u prüfen. Hm i'ülU lit:^oi 
ders das dem e UDd t' so oft Dach^'osoblagcuc i auü diu ijioiiomii 
form Hti auf. la den mittelfrünkiächcn arkaudea finden sich viel 
dio Schreibungen ai, oi, ui, dagegen komt n' und nanientUch Ü spilr- 
licher vor, le/tetesi «teht besonders in den formen geit, iftciij tUiL 1» 
grosüHf 7.ahl aber begegnet ti und ci in den Urkunden des uördUcbcren 
AlittelfranktiDs und zwar aui meisten in den Eiilnischon, x. b. L. II, 532 
eimamcn, heirschrffe, ^•hmt, vnnfeein, reicht. L. II, 74-1 cir^ten, krirvkii 
h. [II, 47 Acrre. kcirsvhaf, eirsi, dciniCf scts. L. III, 48 hcirrr, unäerA 
lieingeTj steide, seiitj Jiupra'cM, rcieltte, attddrSj wem; ebenso L. III. 
17Ü. 180. 278. 280. 301. .-JS? CJfÜicb). 105. 420. 432. 480. 4y4. 49( 
504 (Achen| ölti. 519 (Scbönau bei Acben) u. a. Was die fonu 
betrift, die aber nur als prononien, nie als präpo»itiou so vorkomt, to 
habe ich diese noch gefunden in Köln H. I, 5 (1261). 9, (1272), «J 
L. Ol, 404 (135i). 4Üti (1351). 51Ö (1352). Schönau L. III. il*'^ 
(1353), Achen L. III, 504 (1351), Wildenburg (a. d. Sieg), I*. 11, 572 
(1267), Rennenberg bei T.in?. H. U, 23 (1312), Sajn H. I, 12 (1283)' 
13 (1284), beide in Kölniächer muudart (8. s. 332). Die Maricnlied« 
haben ebenfalls un. 

AUo auch diese ilbereinsttinmun^ best&tif^t den schlnss« dasa <]a(t 
Ued in dem nördlichsten tflile von Mittolfranken entHtanden ist, 

Hierauf weist endlich auch der ganze iuhalt des tiedc^ hin . und 
zwar spricht der diubter an mehreren stellen noch ganr. bcaoodeni über 
Köln mit werten, wie man »ie nur von einem manne, der in Kol 
oder in der umgegend Kölns lebte, erwarten kann. IxMliglicb ai 
Interesse ffir Köln hat der dichter den laugen abschnitt von 117 — 516 
eingeschoben, nm den leser über den Ursprung and das aller Kölns, 

das in jenem stüoku mit den berühmtesten ftUesttin atlldtun ans r- -- 

gestelt wird, in kcuLnis zu setzen, er rodet von Köln üls dei 
hurge, äi in diutischemi Jande ie wurde {101. 108), Annes tugend tht 
um Bo glöu?.ender dadurch, daz her cmir so htrin sttdi pf^ji. Koh 
igt der hri^iin btirge ein (114. 115). Von den sieben heiligen «i 
bischöfen Kölns sagt er 570. 571: die schlnint ttHa von himik, ftl» 
sibin stirrin tuüUt's dtlnt. Die bischöfe, dio Anno Im iniumo siäUtJ 
werden in der quelle des dichters einfach angegeben als lleriburtnaJ 

1) Vcmchreiltiiag des grafdo van lactdiorg ati die ^rifia Jtfechtild vnit Saya., 
Dia inondaii Ut Ic^Umadi. vgl. dos üoIUom: Wir lungtWralU, erdiuMtindutf ntt 
Coint jtrhutdeH uw- 



AntoLnn 



SST 



Coloni«asis ucbiepiscopus, Bardo MognntiDUs aicInepUcopus. Uoppo et 
KvfrlianiiLS Treverenses archiepiscüpi . Amulfus Wormaciensis episcopus. 
pio Trii'rer frzbiäcböfe werden gar uii^ht geuaut, widw ein ztairhen, 
der dichter nicht in dem ^dÜcbou MitlaUranVeii. der Trierer dlA- 
ees«, lebte, und die stelle wird folgend ermasseu zuscimniongefasst : 

L719. rfi* säsin dar In'schove. immige. 
si scliinin (U<id die skm'n cisatnine. 
dir bi^chof Bardo teaa ir ein. 
Senti Hcribret g}c\s dar als ein goUstein: 
andere hcirin gcttttg. 

Welchen groud solle biei* wol ein anderer als jemand, der zn K5ln in 
der aUeniäelisten beziehung stand, gehabt haben gerade den erzbischol' 
Ton Köln, aaüb vor dem ebenfalls heilif^en Dardo, so besonders aus- 
suzeicbnen? 

Das zuBammentreffen dieser verschiedenen uustAnde fQhrt olao zu 
dorn ergebois, das» das gedieht in Köln oder jedenfalls in der umge- 
gend von Köln eutätAnden ist, vielleicht im klosier Siegburg, aus 
welchem ja auch die Vita, die der dichter bald nach ihrer abfassuug 
benuzt hat, hervorgegangen iüt Beide ächriAeu verfolgen den gleichen 
zweck: Anno als einen heiligen zu verherlichen, seine heiligkeit durch 
die wunder an seinem grabe zu beweisen ; es ist wol möglich , daas die 
Vita besonders fflr die geistlichen und unmittelbar darauf das Annolied 
für diu laiöu geschrieben wurde . daher vielleicht auch die hereinziehung 
des laugen biätürischeu abschnittes, durch welchen das ganze ein alge- 
meineres Interesse und dadurch zugleich eine weitere Verbreitung gewin- 
nen Bolte. 

Die abschrlft. in der uns das Annolied vorliegt, gehOrt vielleicht 
in oberfrlinki»tib -thüringisches gebiet. Denn es ist anfTatlig, dass hei 
r Umwandlung, die sonst alles ergriffen and verbältutsmüssig wenige 
prQnglicho formen stehen gelassen bat, gerade das pronomen im 
fast regelmässig erbalten ist Diese form ist bei Weinhold, nilul. gr. 
§ 45H und § 4G1 ausser für das nördliche Mittelfranben (Ripuaricn) 
iKu'h für Thüringen, respecllvt- Oberfrankeu angegeben, und in diese 
grgeiid würden auch die äuderuugeu der consonauUm ganz gut hln- 

HALLE. I£MII. K.K-ITNER. 



ESXfvintM r. iurvrKCiiit i-UM.uMHJtn. na. i%. 



33 





^^^K ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^H 


^^^H TON lL&m)K. ^^^H 


^^^^^H 1. [FrQbo bubeu sich 


Der freunde beraubt. ^^M 


^^^^^V Finatre tatun 


Wie die i^hre der Eweige,^^| 


^^^^^^^ Beim weinen der Alfen, 


Der wonne baar, ^^| 


^^^^^^B Dem wonueloBeii ; 


Wie die weide der bUtter^^f 


^^^^^^H Ällr^ 


TComt dio wipfelverderberi^^^ 


^^^^^H Die menschen beschveren, 


^Vm warmen tag. ^^A 


^^^^^H Weckt der morgen 


&. Euere scbwester ^^B 


^^^^^^1 Mit schärferem wcb.| 


War Svanbild geheisae», ^J 


^^^^^^ 3. Nicht war ei» jezt, 


Die Jttrmuurek stiet« ^H 


^^^^^B Xecb in jungaten tagen, — 


Unter stampfende losw, ^H 


^^^^^H In grauer vorzeit 


Weisse und schwarze, ^^| 


^^^^^^ Die langst vergangen, 


Auf weitem be^rweg, ^^M 


^^^^^^^ Da reizte Gudrun 


Graue, schnellfOssigfi ^^^^ 


^^^^^^H Mit grimmen worteo 


Gotttnrosse. ^^^H 


^^^^^V Die jungen sQbnc, 


[&^ Nicht werdet ihr Gunnars ^J 


^^^^^H Sväuliild SU Tflcbon. 


Gleiche erfunden, ^^| 




Noch seid ihr beherzt. ^^M 




Wie ebmals Högne; ^H 


^^^^k 


Ihr strebtet schon lang, ^H 




Die Schwester zu rficbi'o, ^H 


^^^^^H Unwert seid ihr 


Hättet ihr inuth, ^H 


^^^^^^B Kurer ftirstllciien abuborrn. 


Wie die brflder m6in."j^^^H 


^^^^^^M Ihr l&zten fltanuiihalter 


6. Da sprach Uamde, ^^^^| 


^^^^^^1* Meines geschlochta! 


War hohen mute»: ^^^H 


^^^^^^H 4. Vereinflarat bin ich, 


„Nicht lobtest du, Gudnu^H 


^^^^^^1 Wie die csp unter fichten, 


Die grosatat HOgncs, ^H 


^^^^^^'^ l) Seit dnrch die kntüche im jähre L867 (•rschieopiic ansgabit ron Hori>^^| 


^^^^H Bo|^« den i'diliiirlicn Stadien einti «ichere itrundUge geschaffen ist, bat intM^^^H 


^^^^H tuii] fonrhun^ lieh dor Edda in erhöhtem innase und mit buchtboroni crfolKfl x*^^^! 


^^^^^H wandet. Darnm wirti ta der redtitftrti^iiig nicht bedürfen, wmtn dieso xnitknh^^^l 


^^^^^1 nftc)i itilttcilang der tr«Hii^)tcn kritischeo bearbeltun^ und t-nirterutiF; di-r HamSia^^H 


^^^^^1 TcmBn^R«)« mcbdcrliand (l>d. VII b. 'Sil — 406), eine nosanbrnc v»d (lirur durch it^^H 


^^^^^1 xw«ck beditif^tfn itgel macht, und non Aucii aus oinar neoen cntdr bennlzong ^^H 


^^^^H vcrwertuntf tillrr »«ofireii Arb«it<n v<>rra«Htön ' '^^1 


^^^^^1 ihr« dbtulraginii,' nchnedisclior, döuinohor.. ^^H 


^^^^^1 tmd fgfTtmtciici Tolkülii'dcr l»r<tiU( bvirAiirteu riiKTucluTin , eiiiv di*nUiJi« <)l»'f)iwU^^^| 


^^^^^^^ der nftinJUmml folgen Uiut, UmI. ^^H 



S03A winacv^, PAf> mkd v<»t UiUOR 



339 



AU sie den Sigurd 
Krvecki«n vom schluramcr. 
Du auüHf^i auf dorn Iagor> 
Es lar.liUu di« niOnler. 

7. Rot war doiaes bettes 
Blanwt'isges linnen 
Vom toiJ(?sborn, 

Voa des gatteu blut; 
Sigard verschied, 
Du sausest hoiui loten 
Wo imebe raubt, — 
D&a waltet' dir Qunnar. 

8. Atle zu scbfidigen, 
Schlugst du Eitil, 
Mordetest Erp, 

Dir zu gTö3s«n»m elend: 
So solt' ein tapfrer, 
Den feiiid zu vortilgen, 
Brauchen das Bebwert, 
Dass sich selbst er nicht schlage. 

lö". Wol möchten wir alle, 
Wenn innig verbunden, 
Die junge Schwester 
An Jörmuurek rächen. 
Die beenviiffon bringt uns 
Der iluntingebieterl 
Zum schwertthing hast du nus 
Schrecklich gereizt." 

8*. Lachend sebriU 

Dit> «ti)l7.o 7.ur Kammer, 
Walilte lit^r hon^cber 
Helmschmnck im schreiu, 
Bradite den söhnen 
Die brOnnea, die hingen; 
Da buben anf rosses 
Bug sich die beiden. 

H*. Da sprach Hamde, 
War hüben moiei: 



„So keliren wir beim 
Zu di'r muttiT halle, 
Dass du uns allen 
Da^ erbroabt rüatest, 
SvaubÜd xuglöich 
Mit den sCbnon dein."] 

9. Da sprach SOrle, 
War weisen sinnes: 
„Xic-hi stell ich der mutter 
Im i-treit mich entgegen, 
Ein freundliches wort 
Mag wol frommen euch beiden: 
Was wünschst du, Gudrun! 
Das zimi weh dir noch fehle? 

10. Beweine die brfider 
Und blflhenden «Ohne, 
Die eignen sprossen. 

Zur Schlachtbank geführt! 
Uns beid' auch, öudnm! 
Wirst du bitter beweinen, 
Die, 7.üra tod en4ehn, 
Wir hier sitzeu zu rosse. 
Und aosziehn, zn fallen 
Im fernen land." 

11. Da sprach die mhmfroho, 
Sah die gerüsteten, 

Die aartfingrige sagte, 
Zimi weisen söhn: 
„Euch zwei sollen zehen mal 
Hundert nicht zwingen, 
ßräfh't ihr das schweigen nicht 
Dort im streit." 

13, Vom hofe gingen sie 
Knirschend vor grimnHs 
[Sörle und Huinde, 
Diu e^hno Gudruns;] 
Sie sahn auf der strasso 
Den liütigen slieEsohn: 
22» 



'.m 



■UM* WAIUUtKa 



„Wie mrichlc Urftunkopf 
Uns boisUind Imiin?" 

13. Sprach er, der fremder 
Mutter eaUprossen, 

Er hülfe den beundeu. 
Wie oin fuss dem aadcrn. 
^Wie mag ein fuss 
Wol dem andern frommen. 
Die hand, die lebeDd'gc. 
Der audern hand?" 

14. Da sagte Srp 
Die. eiligen worte. 

Der hold, der sich scbaukelt' 
Auf Hengstes bug: 
,, Schlimm i«U, den weg 
Den furchtsamen weisen; 
Gin Stiefkind, sagt man, 
Ist ateifrer art" 

15. Aus dflr scheide sie zogen, 
Znm schaden htttUasen, 

Ihr funkelndem schwort 
Zur frcude der Hei; 
Sie kürzten sich selbst 
Ihre kraft um ein drittel!, 
Liessen den knabeu 
Scheiden vom licht, 

16. Nun acfalQpfltin die kämpfer 
In königsge wände. 

Den mantel gQrtend, 
und griffeu den »pt^er; 
Ober feuchtkalte felsen 
Fuhren die knabeu 
Auf hunischen rossen, 
Zn rächen den mnrd. 

[lC^Sahu triften der Goten, 
Des tiuflandes warten, 
— BikktfH käinpfer, die standen 
Auf üanuu der bürg, — 



Des aQdvolkes saal. 
Mit aitzou umgebtiu, 
Und Schilden. schimmerDil] 
An Schilde gereiht) 

17. Sie sahen die woge. 
Die Unheilsstege, 
Und windkalte wolfßbäume. 
Wpstlioh vom ort. 
Den Bohn der Schwester 
Durchstochen am holze, 
Und wimmelnde uattern. 
Da war grausig zu weilen.' 

18. Getos war im saal. 
Trunken die roanner, 
Sio hörten nimmer 
Der hongsto gistampf. 
Eh der hflter mit macht 
Lieas den hornrul" erscballf 
[Als schon in den hof 
Kinritten die heldcnj. 

19. Da brachten die Jarle 
JOrmunrek künde, 
Daas männer unter helmen] 
Vor der hallo zu sehauu: 
„Nun waltet des ratesi 
Recken sind kommen, 
Ihi' habt müchtigea mflnn« 
Zertreten die muid.' 

30. Da holinlachto .lörtnunrek. 
Hub sich im sitze. 
Strich sich den hart, 
Tiag im streit mit dem nein, 
Schüttelt' das haar, 
Sah den scUüd an, dun wttü 
Dreht' in hiludoa 
Den hellgoldneo bf 

äl. „Da dünkt' ie-h mich 
Könnt ich «i» ^ hauen, 



B^^^fl^^^^^^B 


tu« LlUt 


VOK tUHDB S4I ^^1 


numdt! and fidrie. 


. Schon oft hat die zunge ^H 


In ineiDem hauß: 


Unheils gewaltet; ^H 


Da biinil iah die knaboa 


Kraft Last du, Ilamdol ^H 


Mit bogonfltrgngen, 


Hättest du klugbeit! ^M 


Am galgen f^siigV ich 


Viel man^jelt dem führer, ^H 


GiukeH söhue." 


Uem vorsieht gebricht." ^H 


'Jl'. Gebraus ward im Baal, 


Hamde. ^H 


Die bierkrüge brachen. 


36. „Ab ffäre das haupt nun, ^H 


Und schwammen Im blute 


"Wenn Ern noch lebte, ^H 


Scbwertwuiider Ooü^n; 


Unser bruder, den wild ^^| 


[Die zwei mochten zehßn mal 


Auf dem wege wir schlugen. ^^B 


Handert nicht zwinf^en,] 


Der kühne held, ^J 


Binden noch schlagen 


Der kampflieilige hlutsfrcund, ^H 


in hoher borg. 


Den ruchlüs zu morden ^^M 


Harn de. 


Mich Disen gereizt. ^H 


23. „Du, Jöromurek! heischteat, 


1 


In deiner balle 


27. Nicht mögen wir wandeln fll 


Uns sprossen einer 


Nach wolle» art> ^H 


r 

Mulior zu schauen; 


Uns selbst zerstäcken im streit, ^H 


Du siehat deine fÜHse, 


Wie d^r Nomen graue ^^^H 


Du siebst deine h3nde. 


Oieiige hnnde, ^^^H 


Jflrmunrek, brennen 


Die in wilder wfiste »eh mehren. ^^| 


In tilii/ender glut.'^ 


28. Wir stritten kühnlicfa, ^^M 


34. D» brQlllc der kOnig, 


Und atehn fiber leichen ^^^H 


Dur Kaiiberkuodi^e, 


Bezwungener Goten, ^^^H 


Kühn in der brünne. 


^Vie ad]t<r auf zweigim; ^^^H 


Gleich brüllendem bSreu: 


Kuhin war uns bestirnt, ^^M 


..Steinigt die Männer! 


Ob morgen wir sti'rben: ^^M 


Da Speere nirlit b»)issea. 


Den abend schaut niemand, ^^M 


Schwerter noch schneiden. 


Dem Nornen riefen." ^H 


Jonakers söhne." 


29. Da sank Sörle ^^H 


Sörle. 


An Saales glebel. ^^^H 


35. ^Wch schufst du uns, hruderl 


An hanses rfirken ^^^^B 


Die zuiige nicht wahrend, 


Hamde fiel. J 


bRKUN. 


BOSA WAJUtENt*. ^H 


1 



MU 



iUttlUCll 



UTTERATTTl. 

Jütmnn FTeiiiricIi Vi>kr von Wllltvlm lleriwt. Zwvtt^r imnil, pnctto ftlUiluAj^.^ 
Leipzig. B. li. Ttfulmer, I87G. VI. 35i •,. gr. S. m, n. K.00. 

Der sublsMteil d«T Vi)tt«lik)gr*)>Iue, Qber deren vnt« binde In diMoi ccst' 
Schrift IV, B. 130^1,'. und VI. s.SiAftgg- beriolit^l word<m ixt. Ungt BCbun Iftoi 
aIk ein jabr rur Dor fir«UL)it fibfir die trotz kIIiT beninii»<> LTltinkHi^li dttrcli^Hl 
viilli'ndung der ani-- 

dnmit nudi iinscn^ i i . < ' . . i . 

i;clinfcrii wollen, and ohne diu freoDdlicben nutinun|[f<*n inx d(>m rt^dActirrnKbort 
vflrdnn vir k&Dm den mnt ^ohaht halM^n. luicb j(>zt nnch das nachhülon do« tu 
nanint«!) zn Tcnnidiea. Da» Imlich kann uooli dor lungoa jvTi^geTuag de« rcf< 
tcs uicht Diclir die Auff^bu »ein, atis deto relchca Inhalt dcb bqeben. iojt V« 
lebrn in Jena und Hcidclbcrff bobandelt. ^t^nauore Rnäzfige zu ^b?n, '!oqr 
chcin lüser der z-^ltsrhrift wärp nocb onbekant-.chaft mit dem Lucho ■ 
tr«uon? Ancb das erwrJicint mir ilberftösaig, doiii bi'Hährt<?n kfinstliT li^gi -r i 

doratellung zu dou vietoD ancrkcuncudon urU>iIca sott dein mund*« bcrufeuor krlli- 
ker tiDcb «tiimkt za bczeiij^eii, wie barmoniBch er dio fttisarbeitung des lrbi<u&UIJe« 
im üinzdlocD geet&It«t liAt nach dc*T pro^ramniartigen Jiküze, iUq den iT^fu l>ati<i 
oiuleitvt, und mit wclrber mnrgfiiH »urh gorftde in dfiiii It.-zt^n t" i44v>aq 

hnfte nmtcml u<i8g<>anzt i»!, da« gedruckt nnd iin^'cdrurkt sieb d.i 
der Anhnell gofcsMlte Ios«r anJer^i oltt durch die nDchweiiinaifra der finctleo and 
li«lege am sclüussn an die mdhc-n der siditcudvn b&nd götu&hnt \rird. t> »et do^, 
gßHtüUet, ein paar zarBtxuutti beuitirkungeo beizubringtfb, die. du (■ü^aintbUd oü 
btifübri'od, im deUüI dlvRen oder jenp» punkt benchU^i'U od«r t!i):ilDZt>D. 

Dnsü an dem gvsAnilbild mi ünddrn a^i, weil „biet oder da ein*' ^<-)inn ^1« 
fall« ilur gcwanil«iig d!i*Bclbi.' etwivs anmutiger geinarbt. ab il;' 
davon hat mich (jertand« licbn^uil Qiiigeh*>nde receasiun in drn . 
clASstnche phllologif 1K77 s. 208 ficg. nfcbt äberzengt llerbfit« muiidialtcndcA oi 
flb«r dio bekiuiton achv&cbeu in Voss charuktor, wio üe btisaniK'rs in dorn Trost 
verbBltnis zu dvn Woluiarsvhpu dicbterherDen und in der pliiinitcn pnlemik 
fltroituchriftci) seineti alten xu tage liet«n, Ut wol f;orechter, bIs diu ym dem 
tiker Nobiititiiirrti}. Denn darin ^e«hi«ht Vokm entschieden zu vUd, ni>nn 1hl 
andankbarkfit und boiicbeloi, 9ni e« aueb nur unbowtiBt«, Torg«worfpD werden, und 
busbtrit koint nur in bescheidener doais auf sein» revbnung, wo i-t sich i'^himiI i» 
der bitze des kampFcs ganz rergisst. Die hSanlicbero zeidianug bot G«rland i- 
einerseits auf der folNchen prämiftse, Goethe und Schiller häticmin Votn iriTi.iic 
einen gclst^.^rt.'rvrantcn üu orbb'i'Lim geglaubt- Davoo zeigt ilir bncfw^rh«!-!, davi 
zeigt (Goethes rec«usiun der Vussiüchen i.'edicbtc keine spur. Vnd woher 1 
aunh dieser Kolt&atne irtum kommen cdllenV AVnr dofh fAr Vdm die <i 
»eher prodnktion gerade verviegt, iiU 8<^bilter mit der iwhöiifiüig «oiner tn^tt 
worko begann und bei dem ilttirtrn geaoKsen einon nunca diRblextrSliUng wt 
Von fieit«o der gewaltigen, die kurz vorher den deuLBchoii paruus ^on alb^ Und 
Achcttirlii und grossTflt^rstnldfn ^in-^r i.' ■ i in göii'-rati-i 
der biK^bstcn «ipitxe ihren ili^pprltliron i : hat't'D, 

Hiimem, der kundige metriker. dor ii! < v<dUi aa>- 

fW einen intimeren verkehr, der ans ^ ...iin kunatiu; . _ ; 

uiKgung li&ttit Kchfipfen können, fehlte jegliobc ronuituieiJtimg. I>io viir]g«bl 
venucbe, Voss au J«na zu fewclo, liad doch tucbt wi der Ucbs zu V'im, soi 



PaitE BnUtST, J U. VOR» 



3tö 



iii:< der tifbii 20 itrai zii crkl&ren, dem zqqi orutc rOr »t> mancliOD abtiQiinig 
jT'irordencn Ißhror iJor danuil» nicht obnf fmiid gepriesoDc oamo Vi^m äf« gcl«br- 
tm npiicR giHnz rerlHIicn solt«. Und liont« Voss salbst filr dieee sttflilti^ MidiI 
tiHheo? Je überlegener or tich den WeiinAr&nera an kcutui» nnd nbong in den 
Än*ikeu funncn fühlte, aad je frcnidaxtigcr iiiD iKr inliait di-r (n-cUibiiilitjn and 
Nun dicbtutig BnmuUit?, desto iinfHhi|>er war er, als gleiclibcrecbtigti^r 
I II üe zu »teilen . oder gar rot ihrer grösM sich zu beUKini Unbillig ist 
VI. wenn man bei Vobs dio Turli«b« fbr div po«len der alten scbnid ans neid, ane 
eifcr«ucht, aus mhrabcgier nnd lobhnngfr ablpitcn will; Ibm, dem fanfzigor, hhlUi 
dos Ronpcnliaftc sage, nia die neue (licbt<>rd<>)i[ii'1suDne in ihrem glänz« zu »cliftiioii, 
da irar en nor xn n^tärlich, da»» er sieb zu den dem vig^nen i'uctiüctien atemcbeii 
bonugeneren gi^ätiniöu der Glcim, .lacdbi und iTeffel ziirtldnraDt<>. Die Infi des 
mnienborM ron Weimar and Jena war eb>^n zu ütberartig, ale ilos» die derberr 
Innge tles erat in gereiRerem alt«r sugotugeucii frumdlings dort frei bAtte uUuncn 
kdateo. Übrigens mag ancb nicht vcrgofien werden, dau fär den ehrbaren fami- 
U«nBiiut des Voasiacbän ehepaare« Ga«thf!8 baD8vesL>n ein bast&ndiger stein das 
anitUindea geblieben »<^iu musä, and da«s bei der nniuijglicbkeit eines bansverkehrs, 
wie Voss ihn mil dcu henunKfreundeu der uordiscben beiiual gewohnt war. das 
vorhiltui& xu Goethe etwa« steifes nnd angemßttirheft behalten mnst«, während aiif 
dfir andern soitd SehUloiR pers&nlicbe Uoboogwürdigkeit nnd seiner Lott« firenndscbaft 
mit Krnestinen nicht im at^mde waren, die gewaltige kloft ain überbrflcken, die das 
dcitkeu und Mieben der beiden männer trunte 

Was die V(iji8i.>clie polemik angeht, eu treibt schon die bokante tat«acht>. daas 

[Tuits in Lej«ing .4ein vi^rbild und mu^ster gtuacbt tut, zur voxgleii'haag der beiden 

Auch bier hat Hcrbftt gerecbti>r geurteilt als sein reeensent; «a kann nicht 

'XQgeg«b«n werden, „Leseiug bekfimpfe aar die penonen in den itachen, Vos« nnr 

die dadien in den persunen. Leasing halte den kämpf nach sachlicher be<?Ddlgung 

fnr fertig, Viw» bleibo ffir alle Zeiten ein rrboater, peraönlidier gegner." Cngesit- 

l*it ist VoKs kampfcÄweiae, aber nicht nnmoraliach, und dfeae nnjresittetheit iirt lei- 

dttf aiebt, wie bei Leasing. Torgehalleni- maüke, «ondcm angeborno natnr, die. in 

der enge der baaerlicben uingehang seiner kindheit nicht veredelt, bei dem ans 

Igeorr kraft emporatrobenden atmi loben lang immer wider dorefabricht, wie wir 

Imti«hes ancb in nniterer zeit wider an der bia nn<t ende faaUatarrigen atreitsncht 

tinea t'Tflhmtt^n akndcaiiHchen UhrcrK erlebt haben. Seine hanptaebw&che ut die«e: 

■ ■ «T *'jUig sieb mit seiner sacbe, weil vi die hpilbringende \*!iiir- 

Ri : iiirbum und religiösem ^el-iete schon so aicber in bciitzen wäbuL, 

ilu« er in dem g>-gn>T nicht einmal mehr dm irrenden, aondem nur den böslieh sieh 

vrxatockrndon oder itr^^listig &ieh versehvrfireDden sehen kann. AU er seine aufktärung, 

fbr div or rin jagend aaf gearbeitet, aller orten und in allen «tacken unterliegen sah, 

le im Stande zu Ar'tn, ficb irgendwie innerlich fQr Dberwonden zu achten, da Ter- 

kt fr lUf aache, die iluti herzvnssat'lic war, alft rin erbitterti.'r nnd »turrkr,pflger geg- 

hvr der iiuil':r^di-Mk'.'udcn. Bit(Uch(.*r ornst ist ihui dabei vbeusowtnig abiaapr< chun, 

Ir ricbtig'T tj^barlldick itn rauhen erkennen der vom Denbclehtun jesuttismus dro> 

in gefahren: so verväaaert auch aelo Lutlierthmn , ao bescheiden sein persAn- 

iie« religiöses hcdtirfnts ist. es sind doch in der tat seine helügfiten leben sintern«- 

fitr die er einnteht. Der alternd'* Vons hat zur naiUäning vini< iUinlich>- utcl- 

lg wie (ioe&* lar Orthodoxie: wie dieser steht er auf fast elntuimem potrtcn. sieht 

Inde ringsum ami Riatnt nifiil , iiaeb All^n Ketten suiue «fhläge aatizutdileu. aber 

der kam|tf tat hoffnnngalos, denn er ^t moer rerlomea poaitioD. Der V«M>aiadi« 



n. Wl ilw ÜiniiiniM liiwMlaiij' Am 

^:' ^ fadef B^TMOLTaTw, dwilshnfa 

ttm dar «cUpM In «Hm QritwhnnilwJ ta 
^'' TOBM tUHsm irfll, Paul EhreDpnb, dar 

Tm»^, m&ehe ich den Übergang zu der spä 
Zunfichst folge zur ergäazung der d 

^uDgen aber den ersten dmcKort Vossiscbe 

einzeln TeröfTentlichten mit verweisnng anf 

Taschenbneh für < 

1806 B. 66 Hauslehren von I: 

168 Die genesung, Til 

1807 s. 199 Die trenoang, Tib 

202 Das saatfest, Ov. 1 

201 Die schule des Erc 

Jenalflofae allgemeine llUeratarzeltuD 

Nr. 131 T. 4. Jnnins b. 440. Kli 

Iris. Ein taschenbneh für 1810. Heraosgc 

S. 200. Der Snlpicia gebiirtatag. Nach 
Morgenhlatt fttr gebildete st 

1. jahrgg. 1807. Nr. 96 u. 97. Die wassorfab 

der neuosteo ausg. der Lui. 
Nr. 301. Die zauberin. Thei 

2. jahrgg. 1808- Nr. 12. Basslied eines romi 

Nr. 17. Zur menscbcnkentn: 

Der dienstfertige 
Nr. 58. An Goethe 
Nr. 75. Kyniska. Aus dem 
Nr. 284. Lied der romantikei 

3. jahrgg. 1809. Nr. S. An Messalinus, MesE 
10. „ 1816. Nr. 144. Motto von Pni>e 



tisra ucxQHT, j. a. vnu 



Mb 



tmd ung'" rrdd za ileponiercn pflc((tcn, abflr i" ■ ' 18*)4 »tplit e« 

nicht Kl , voriniiÄ ich den erelen druck de* g^ : An L. A. Pfi* 

»ter IKIÜ" j>sjö: »- 27ö) uachzuweifieo. 

Zweierlei verdieut aus diesem register noch braondera faerror^bobeo xu wer> 
den, WM hoi HerUt iiii-ht kadä klar geaMt ist. Viehoff hat in seinen etläuterun- 
Kcn «1 Goethes gMicbt*n 11! s. Ü6 fi;. und i» OMtbcB Itbcn IV g, 13 über di« rei* 
tiesrulgu der Vohsisrhen «troIUoiirtt/» eine faWche bebaiiiituni^ auagTUprochcu , die 
voo Siatenia in einer abhanrilun? i'ib^r Goethes eiuQiiBü auf t^blaud (>eiic .labrbb. 
(Ol phil und paeda^joftik lrt72, 2, abl. s, 3H6) nor lialb beriobti|ft worden ial. Sei- 
nen eri(ton anffriB ti&\ Vu»i mit dem sunctt an (iurthe im niärz iSitS gemacht; 
dirsnf fot^t im jnni am iehlas^f^ des nafsatzM Über DOrgers üunütU! di>> K)ingiuDal(>: 
an Bag^eiicni» Karfunkel von 1810 ist Vos« der rntvr ^«r ntrht bt^tlieüif^t iHerbüt 
IL Ü ». ÜlüJ. Diis uri^iuul der ^oa Herbat (a, 124) in fiin*r prtpbf ror(jenihrtt.n pjiro- 
dii> „Litd der rvinnuliker «n ihren licrrgutt" ist ron Paol tJftrharot (Stutt|;ttrtcr 
«nsg- i>.65, V. \~b nnd 7). and bete icImcD der ala die uit^'etailtea unfaugwerftCi 
die nur ganz leise änderangcn erfahren haben, Ut der Into: 

OfUnulü auch »Im aUcH heachejn, 
Dus »u tief ilOUst In uns iteckt. 
Will Job wädelu dir und schmeicheln. 
Wenn ii^h deinen Jiom erweckt, 
Und dn »einen ßbermnt 
Btrafeat mit der seharfen mt: 
Ach, hen, vringJ' ich dann mit dncken, 
Niemals will ich wider macken! 

Zn dem woa H- r. 12B fg- fibor Vossens zeitweilig rrenndliche gesinnang gegen 
Fouque sagt, »A nach naebgetragcn . das« er am 9. jnni IHIS an Gerst&nberg 
icbreibt: „Von mclütm Ariätofnnefl, der wirkiieb ali^ mögliche, was er vor sei- 
nem wnndertinren Volke gesAgt hat, in tlral^hon Worten mit .inatändigflr Derbheit 
wider tugt, können Si<> eine Probe in der X<titjirbrift. die itfaäen, finden." Iiiesn 
mir nicut zugängliehe teitM-brift wnrde bekanUlcb von Fonque nnd ^'cnioanu ItJIlJ 
— 1814 heraadgegeben. und die freundschaft mit Fout|atf war also gross goniig. am 
bei 4er t^teilignng an seiner xeitaobnft zu vergessen, was sein cvllege NenmaDn 
eüiig« jabre vorher gegen Voss ge8lbdigt hatte (H. II. S 8- 30t)}. 

I>ie fmgezeichen hol Lofit h. 22H und pa^tor äeiler s. Si4&. der mit P- 8ida 
s. 281 identisch ist. lassen sich erledigen. Mit dem Lofilschcn gedieht ist des 
Hamburgers Ernst Heinr. Lofft ,.Ode bei dem absterben eines iiDTnrge<8«tieh(SQ 
frconde*. herm .loh. Ang. Qoczp. d<?r gottMgelahrtheit in Leipzig rßhmliiTbst beflis- 
senun. Hambnrg, im 8ept 1769" gemeint. Seiler und Sido ist von dem abiiehrei- 
ber der VoK^inchen briefn an Nioolaj verl-r'sen fUr Seider. Der in den ersten jähren 
unerrs Jahrhunderte viel bMproehene Friedrich Samnel Soider, geb. zu Königsberg 
b. febr. 176*i, seit 171*2 Intberiseber prcdsgcr rii Kandon im l>orpater kreise, faatü 
(Ar seine beoacbbarton amt^bnlder und wnstigc freunde eino losebibliotbek exrirh- 
Ict nnd in iliorelbtt verb 'tone biicber aufgenonimeD. Wegen dieser Obertrctung der 
eensargeMtz« war er inif kais.er PaiiU bcfcbl am 2. joni 1800 ta Petcrsbnrg öffcnt- 
lUrh seiner prie.ster liehen wiirdn ent*ieit., geknutet und nach Nert«rhin»k in die berg- 
werke verbant. In Irkntsk holte ihn die nachricht von PanU t<>dw and der begna- 
digende nkaa Alezanders ein. Am S6. Januar 1^2 wnrde er zum tweiten male 
ordiniert nnd im folgenden iabro zum predigpr der cstbniflchen gemeinde in Peters- 
burg omdnt- £r »tarb tfti. juni 18^54; vgl. Kotzebne, dos merkw&rdigste Jahr mei- 
rts Iclurm II « 2&5 feg nnd Xapi«n(ky III s. 180 fgg. Die von ihm aelbst bcab- 
und widerholt ang-^kfiudigtr vrzahhing „Meine vurboiinunc nach Sibirien*' 
.-.cbionen, doch teu'koliügte sieb die spcenlatton von hcliriftst^Ilern und 
butihlut Uli lern dos pikanten uujetfi und iptabrouchte Meinen numeii für zwei otendn 
ichmierereien „Der todMkaiiipf am h(n-bgericbt, oder geschiebte des nnglöckliehan 
dulders F. Seider, öhcraaüireu predigeie /u UanJtn in Kuthland (sicl), Uildeaheim 
nnd 1.4>ipztg 1SUS" onrt „Leben nnd kideu des pa^tor Seider, tit Pet^rsbarg und 
' ^:-<05." In NttpierKkve noditrigen wird erzihlt, Setder habe die Voudacbfl 

kaiser Alezander 1802 nutcr seinem nanicn in Petersburg drucken lauen 
ui'i riiixu ring dafür erhalu-u. 



1 



lebsn hak &i lütet: 

t. . . .. Geentj 

KoniPke Vom Senior anij 

Aade^ hospes, coa 
Virjf 

Wa^, Gast, xu i 

VOMI 

^ttngclnd naoli jlmen jn jüng«^ 
Vetter Ju 

8. 334 tode^kunden »i. t>>dos«tnndci,. 



n;^. 



«7 



BIBLIOGRAPHIE DES JAEHES 1877, 
TvsAmtBSGSfmsvr vas dbb GB5Bi.8cnAjnr fOr DsimcHz PuzLOLOGm 

Zn BEBUK. 



A. Wörtorbücber. Orammatik. 

1. Grimm, Jacob ood Wilhelm, Oentsches wörterbach. Leipzig, Hir> 
wJ. gr, S. 

IV. buiiivR erst« «U., neuut« lieferong. beorh. tod B. HUdebrmnd. (gobiiye — 

gedaok».) 
lY. banden zwoitfl abt, eltlf liefemng, b<arb. von U. Revue, (trre — jnzen.) 

Zugleich 8Q])Iti«a äc& IV. buidM 2. abt. (II I J.) 
VI. bände« trat« liefernnp, bearb. von M. Hwyne. (L — lappe.) 

2. Schatle, 0., AitüeuUclivd würt«rbach. 2. nmgearb. und ronu. antl. 
Hallv, «lüaenfaani. 4. liefr. ti. jtil — 640. li^i.-8. M. 3. 

3. Lexar, Mhd- baodvürterliarli. Ziigl«tcfa ah siipfilcmeDt nnd alpbaboti- 
scbor loduc zam mbd. wb. von Benecke-Mnllcr-ZarDcke. 16. lieferang. (BrittMi 

JbiDd« J. lief.). Trf)i|>Kig. Hirzel. M. 4. (rerzihcu — wlgwin. S|). 321 -640) 

4. äcbmellc^r, Bavriiwhe» Wörterbuch. Zweite, mit d. rerf. nnchtr. vorm. 
ait^. , bearbeitet von K. Fronntiann. )1äncben. Oldcnbcarg. 13. Huf., JI. si». IU25 
— 1234). 13. Utf.. (,IL 1235 — I2(J4, dazo Ütcl, UdiuicUers yorrtfdo und einleiten- 
des v'orwort VüD Weigind). 

b. SchilUr nnJ r.flbhon, Hnd. wnrtorboob. 18. 19. lieft, gr. 8. IV. bd. 
s. 69^333. Bremen. Kahtmano. M. 5. 

6. Wciifsnd, Deut^ciiM Wörterbacb. 3- anfl. (b. aofl. r. Schmitthcnneri 
vb.) S Im), in 4 balt>bd. Uimuion, Ricker. 1.. .1. und 4. bllibd. 1. bd. s- 1—544 
Bad 2, bd. vii, t:;]Hii. M. :m. 

7. Gombrrt. DumcrkuDgco und ergäozongen zu Weigands deotscbera wör- 
larbocbe. (FortMlzQDfr. rentl. bibl. 187ti nr. 6>. Programm (nr. 16f)) da gymu. 
m Ür.-Strehlit« oj'S. 4. 2(1 p. 

Diranlbcn «Ind namentlieh dureb l66«n der qQolIeD gewonnen, wo Woigand 
«leb auf ''' wurttuliiichpr varlicss. Sio werden gewiss bei einer neaen aof- 

btge LeiiK ^. ^ug Bnden. 

K. Leo. tletnr.. An^elsächiinchcs glo«nr. Alphabetiiirbcr indpx dazu von 
Waltber Biiizegp«r. S. (scIilaRg-) aht. Halle, watsenbans. IT aod iip. 417—739. 
Im-S. Boc. flonntagsbeil. der krenzz«rtK- nr. 20. (Znpitaa). 

9. Doorokaat-Koolman. J. ten. Wörterbocb der oatfriesigcbeD «{iraobe. 
Kunlen, Rruun^ b. Rand I lißf. I. U. 3. 

Erwähnt Jen. LZL nr. 42 i^Siovcrs). — I» ebl. llii»^. (Brauna). 

10. Haniikcr, J.. Aarganer würtorbueb in der tautform der Leerauor 
mandnrt. im auftrage dor kante nalrnnferenz. Aaran. Snncrländcr. 8. CXXX.IX, 
331 ». und xwd lautUbellen. Vornrort iVI.-XIT|- Einleitung s. XtU f. A. pbane- 
tUtrbrr iexL B. et^niologisrhcr teil. Anbang über die bindnpg. — Worterlnch 

' ':3eh) •. 1— 3W. NacbtrÄgo (xnm wörterbucb) 317—329. BerirfitiguiigoD 
i. — Lauttabelle I «cbema des ujundartlicben Tocalsystoma. Lanttabdlle II 
«cbtMua dN inundartUcheo oonsonantev st«ma im bau der sUbe. 




17—144. häU—ieHk&f. Qm» schltwsheft 

14- Sallmann, K., LeiicaÜBche \^ 
iMid. Inaug.-diw. v. Leipzig Je„a yx>mafii 

^h. lUtiig, Wörterbnch der Kölner 
IcDborg. 174 i. a Köln. Heyn. M. 3. 

16. Mio, Wörterbttrh d«T meRklenbii 
Off 1876. Koch. IV. 310.. W. S!,60. 

"' '^"^''''f' A., Die althochdcatBci 
302-406. - Pergaraeotbs. in Carlgruhe, 

la Gering. H., Mitteldeutsche gh 
Abdruck eine» dem J5. jlu angehörenden I 
voctbolmr» ncbsl cbanikteristüt d» dialwiU. 

19. Ondoman». A. C, Bj^dfage tot 
denhock. üil »ele glo^swia ea andere bninni 
2 bl. CD II. 1-288. 8. Pr. 2.2S. 

20. Eiflger, OrettA in Z. f. d. ph. V 
und in^fo = urkeiso. 

81. Becb, Zn J. lAnront, Adiener « 

22. Hompcrt, Über den aauefländi« 
des ffjmn. zo Bonn. 4. 

Jea. lt. rt. nr. 42. (SioveM j 

23. JOrgcnn, EtymologiBchoH lebnwä 
«hweig (Bnihn) IV, 72 a. M. 1,35. 

Unter lohnwörtern worden die lojidrlto 
woIohB twu ilirar froinden abütamiuraig ftr 
werden. Die arbcii, fßr wiasbcgierige lafon 1 

S4. Wander, K., Deat^hes siii 
60. 61. 62. 4 Jfde m. 2. 

Mit der 60. lleferting sohliewt der' 



loion I 



S5. Steinthal. R T).. 



BlBI.IOOILirBni DBS JAltaJtg 187; 



M9 



S7. Mnrtv. A , Unprang der e|)imeUc. Wärzbar^. StaUr. I87&. lAOi. H.4. 
Vgl i. tZt. m. 45 (Bnigm&nDK 

SS. Mall<>r. F., (trandriaA der simehwlaaenschalt, I. M.. S. «bt CC qpiI 
aftä 8. 8. Wieo. mirler. M. 5,60. 

Za. t völkerpsjfchol. 9, 4. Auslmii nr. 19. 

29. BBsBcnkamp, R.. Clwr den zuiunmenliaDg des lettüsInvlAcben nnl 
fennanisebi>o spraoiistuiiiiip^ Lei|izig, nimü, 1A76. hoch 4, M. 3 A. u. d. t. : 
Proiti8chrift«D, gekröDt und berattsgegeLen ?od der f&rstl. jRlilunowakucben geael- 
Kbaft ta LeitMJ^. XX 

Asg. Un. V7X nr. n. (Job. Sehmid.) Ans. lU, S40-52. (Becbt«l.) 

30. B&ttcbflr, C. ihe doTelopmeot of the Ary^n roota opa and para in 
tbe Teutonic l&n^ag«. I. The gotic adverb« of pUce aad prepoeitiona beloDging 
to ajta RDdjKtra. Uambur^ 1876. 1& b. 4. 

31. Osthnff. ]{.. Das rerbam Id der nominaloompoaitloa tm di-BtscfacD. 
fni6rhiiKb«n , RttTiAchen ud romanEschni. Jenft. CoateuoLte. XVI. 372«. gr. H. 
M. 11^ 

32. Krintor. J. F.. Zur lautTffscbicbtuig^. StraHiborg. Trfibner. H. IM h. 
1) ])io jdUi^n 6, d, g des hodidentachen. ä) Die iDdogerinuiücbea ti, d, g. 
Z) Die ordmUcbeD b, ti, g. 4) Die 6, </, jt de« alt- and tohd. Anbaotf 1: vo\a- 
Useb» initbutter tiod koii&onaDtiwhe aelbstlanter. Anhang *2: die Indogerm. tenues- 
Mpinten. - Angez. J. LZU 77 nr. 30. (Sievcn). 

33. Harrorj. JnL. PfaoDetische Streitfragen. Kohiu u. f. Tg], spf. XXUl, 
s. 6fi5— &&8. Besondere bt^arhiang veiditnit des verfassen aofTadsaDg der mouiUier- 
titn laute als einfache, die trennang der I-laate von den zttterlaaten und die erkl£- 
rug des h als toDto£«r vokal. 

34. Qrassmaun, H., (f) Orsprnog der praepoutioneo im indogennaiüscheii- 
Kubas M. t Tgl. flpf. XXIII ». &5Ö— 579. Gesetzo der bildang ächter pracpoii- 
tionea. die prmepositigDitcluiDL'Qte. die ächten praepthiitioDea nach ibram ersteu coa- 
aoD&nten geordnet und nach ihrer bedt-utnog dug«>it«lt Verf. datiert dfe enbite- 
hung der praepoh. in die IJr11hc«te epucbe de« idg. spracbetADimeft zurtlch. 

35. Stockmann. C, (t) Oe voealiam et conitonamm infectiona per i Ut- 
C«ntm in UnguA titeotisea capltA III etc. Berlin , Majrer und Müller. Df»ctordis«er* 
lAtioD. 8. 38 8. S. 7 — 15 de infectioiio yoc&ltoni , 15—21 de infectiooe codaoda- 
nuu saeculo XIII, 21—24 de renoratione Tocalitun saecolo XUl. 24—38 quomodo 
eoDsonae saeealti \1II— XIII iofecta« slnt S. 7 wendet sioh rerl gegen Scheier« 
•ricUriing der entAtehnng de« lunlants, nach weirber Tnonillimni; de» dem i voran- 
gehenden <;itn5'>nanU?ii diu vtrrslufc gebildet bat. Verf. uimt ein „ zarBcktüDcn " 
dito j aof den vorbergvlendou rocitl an. l>as dDrchdnogeo des omtaates suobt der 
rarf. «hroDologisoh nod geographisch en fixieren. Ca. 7dO begint der nmlaat beim n, 
gWichxeitig auch der con»onantumlaut. la der «eiteren entwiekelang ist dos ge«ets 
deriüicb: jemehr der vocalische umUut uch aoübreitet, destu mebi schwindet der 
CO OSO nu tisch 0. 

36. Edxardi, A., Breobnng and uralaut im nordischen. Paul und Braimo 
btr. fV, ■. 132 — IG5. It Dio brocbong. Terf. sucht nacbtuwui»en, dasa entgegen 
Schmidts ansiebt (vocaU&mtis II, 392 (gg.) i<f der u-nmlsut vud ia ist, and gibt 
nur «inige aasBabmen >a. 3) der u-umlaat. Verf. kamt za dem uhloss, dassda« 
wnt- nnd ustuordinche im itamm-u-umUut nicht priitcipietl verschiedein sind; 
hvim dciions - nmlaat gebt du wotlnordischu weiter. 3} der Ktamm^t-omlant. 
bewirkt dorcb stanimeodendea j oder i der ableitaagvsübe. ist im ganzvo gemein- 




oompositlODiieltiinciito noch ^^^ 
«fahr gleichfalls eine verkßra^F 
Die dcnoramative auf ön fschw. Ij) jj^,,—, 
euw« «ihirtaöUTs oder «hw. aoc. öeotTeS 
liOBtert Verf. neotralc nomina acüonw auf « 
P«rf. Ton itäinmeu mit couBt.nantu.dn.in an 
pOB.tionsb-IM ein j^c. mt t ai.zur..lm,o 
»erf. dorobweg da. j,«f. tou dA« an (Innfio 

ö^- Verf. gibt die mtiz, daa« er in d« 
r/2 oino crkläniOÄ der jchw. pra<?toriU 
oomj.o«itiop de« ,,erf. von dAa mit dBai 
d« partidpium an ttod se« x. b. ein« 
«. r d. a. XXI,229fgg.). 

39. Vcrner. C. (Jermaniich iwl 
Bwien. Zr f. d. a. XXI. 425-434. Uor« 
mckeiiu,g. 1) n„ + d& wird „^ J^ 

(»o»*^-). 3) «„ 4- , wird «.« rtatt ««rf («U 
"«* in dem ».hir. partic i,««^-. Ktüin m 
an« «« enMehen kajin, wenn ein vocal fol« 
■a.ryelmiiMigkc.iten «« = „, ^^ ,^d „^ * 
Ul dnroli den einöoaB d« u auf denselben. 

40. Beohtel, Germaniaoh £d, js. f. d 
i.3i2 machte daraof anfmerksam . daas idg < 
M. rd, al«J. rt) aelue entapre«hung hat Bee 
Ei irind dirert ans der wortel mit enffit .fa it 
vmrde im gflrm. dann ru «( rem-l,oben. aod 
t^reu bphat.d«lt vrrf. 1) Kenn, at ^ \ig » 
vorbenreheodcm conwoanten nicht unter Vera, 
dmitaehcai bwlen eutatanden : h) .j^a . ,„„, 
rialn, welche aof tobU m admrami 



erm. ] 

im w 



BtaUOfPUFSlB DSI /AHJUCB ItflT 



351 



42. UoDrtri, Eroit, Cbct die ubctutiTbclie tnir«Bdaiig^ der bildangen 
mit 'iih ta der («Ivataag jtder bis mm 11. Jb., In P.-Br beitr&gca V. i. r>l — 62. 
Du bAii{itf!r|;cbiiiB ist, d&ss Hanjits tpMlntfcnnu^im MSD- VIII ---inen piuiima- 
tUolien fohl«r enüiäU: Cfi muMi h<'i$«cD irötw ylihha, und Oftdurcti wird der reim 
lerrtOrt. 

43. BrsQat. Znr ahd. Untlebrc In PaoI and Hnnne, btr. IT, &40— tifi. 

44. Becfa. Wortfonaen nf -tre. (Naditn^ m Germ. 10. 385—398 Dod 
14, 431 r^.) GtTxa. 33, 290—^33- 

4&. Weiübold. K.. Uitt<lbo<:bdeatjche gnunmaUk Ein baodbcrJi. Pader- 
boni. 8«bBDiaefa. ». XII. ä23 &. 

n&« t«rdien»tJirhfl wi<rk nill ein handbocih icln n^lr den gebmacJi derer, 
wticbti diu mhd. ktudier«n wollen ." UisU'l «ber In vieler beiiebong meltr. Es ^ibl 
die erste ziuKminenbnnpende dantU'Uun^ dett md. dlalectx und bsrücluiehtigt dorch- 
weg die landficbaltUchen untervcbiede. Bei irtraitigpo fragen findet deb ein gut«r 
uudiveia der IJttenitur neban einer Uu-en d&ntt«Uiui^ der Tersebledenro anaiditeo. 
ÜQgleioli iiit dos bucb ein handliclie« rcgistcr za Orimm and d«a verfaasera al. tutd 
biiir. gmniamtik. Die an^ef&brtan bel^pe idad natOrlicb nor bewetaatedlen cnd 
nucbao auf ToUtftndigkrit keinen anipnirli. iUn kann oft ein bedAnem niofat 
interdrficken , dass m d«m rarf. aocii „ftr da« mitteldeatsefa« geboten schien , den 
nuun IQ sparen." Uni so niebr erfreut ist man nnter anderem aber di« auttföbr- 
licbe behandlting, welcbe dem gvbnuicb de« fl^xionuloien adjectiva. den der st 
and achw. fonnen desselben geworden iit Ein» iuJuütxäberiicht und ein an^hing- 
toa penAtiea ragiater exieiohtoni den gebrancli des bncbes. 

Aagm. Ber. orit 4a Zs. f. 1 i^^vinow. 3l , 583—87 (Kinxel]. CenU. U. 
827 (Braune). Sonnta^beiL d. Kreozz. rom 3. Febr. 

46. Mejrer, Carl, Spraobo und cpntebdenkmiler der Langobarden. Qual- 
IcD, graaunatik, gloisar. Fadvrbom, Scböningb. 8. VH^ 810 a. U. 4.M. Ein- 
lettaing; abdruck der Ut. qaeUen, welche langob. worte enthalten: dieser («it des 
bochea Ut der nmrangreichste: kurze übersieht der lantc des langob., nnd au 
Mbltis« ei» clossar, welches der wortTotst«' teil de« bQrb<>« Ut Die erhaltenen 
«orU* aiud meist namca, gewäfareu abvr einen geoügondon cinblick in den dialect, 
waleher grOstenteiU auf got stufe steht 

J. I.Zt nr. 42 (£. Rierer«), 

47. Uarch, Francis A., a eotnparative grammar of the anglo-aaxon. 
langnage. I^indon, TrQbner. 10 sb. 

46. Peters, Karl, Stadiim »r mittelhochdentsöhen sjntax. 1. Die s<rntax 
dm objckU- and aubjektssatzes mit besonderer ber&cksiciiügang der dicbtungen 
Hurtntanns von Aue. Von der pbUoiopblacban (acoltit der ouiversitit Boatook 
genebmigtti promuUunssclinft Oftstrow, Ebertacbe nUabnohdruckerei. 53 1. 8. 

In fractordmck. CiÜert Hartraann nach Bcch. Die srhrift ist im weaenüitiien 
nnr ein« beispiotaamlung luid hat xvei grandfehler: Hartmann suU im syn taktischen 
das algemein gültige enUialten, dne behanptiing, die doeh erst durch die berbei- 
xiebung aller Ubrigtm bewieaen werden maas , und dann wird mit der wortateUung 
argumeatiert ohne r&cksieht damof, d&iui dleK oft dem Terse nachgebend gaua ver- 
schoben ist. 

49. Erbe. H. . Über die oonditionalsitze bei Wolfram von Eaehenhach. 
Paat-BraQDu, boitr. V, 1—50. L teÜ: Ualleo»<'r inftugornl-diäMrtntion. S. 1—88. 
Einleitung: Qber den begriff ilar -,cunditi(»nal|ieri<>de" nnd die trennung des logi- 



S52 



BtSLIOOKAPHie DBB JA1XKE9 1877 



«chcD verhältaissea vom f^ammatücben. I. Di« einr&cbert'ti fonnon den bedin^ogt- 
uUes. II. Bcnondere eigootiiinliohkciten der conditJon&Icn pcriode. 

50. Taalkaadige Bijdraf^n. 1 de«l 3 stuk. — H. Keni, Angebakdücfafl, 
klBinighedeii. — Dcra., een p&ar be^lurren plaatseti. — Unn., de IcUnker der r 
Nederl&ndgrh. — E. Verwvs, sprokkelingen. — Der»., hte er aom« uieuwe trt 
den in de werold kooicD. — J. Vordam, Pyramas en Tliittt-. — Ders.. do Rioo^ 
los. — Ders., di«Ucfac TersoliL'tdenbeden. — Cosijo, bet bargnndscfafl inncnopKhrifl 
Tan Ckama}*. — Derit,, ineiiui». — Den. , jatnü utapUt. — Ders., alenirsakatflch. — 
Der»., Hwwnlf 16m. — Galln?, ccn Kedn--Fnnki£cb glosaariom. — Bijoiutut, 
rraagstukkeu Dil du Mi'Jd«lhou|;dtütKctie U-tterkunde. — HabeU, lünbnrgsche wovr- 
dan in dem LnikscbeQ toagval — Kern, bladvalling. 



bl. Jellingbaas, H., WeHtphlliscbe grammatik. Die taut« und flexü< 
der rarenBbergischeo mondArtmit eincui wört«rbaiüio. Bremen, Kähtmann- 8 1 
M. 4. Zaonit eine üb^raicht der bUhorigeu fachliUeratur , eiuleitus); Ober gebiet 
atelluiig der rrb^. mundart, laDttchre, floxiotudehre, mit vergleichong der 
dialeot«, anbang I ftymol. bemerknngeo, die nit^^bt immer glücklich sind; anhaagl 
einige i*:xle, tum srhlufui ein kleines glussar. Die rvbg. wOrtt^r (dnd dorrbgiti 
pboneUscb gescbrieben, dos ganze ein wilkommener beitrag tut dialectknade. 
(UrsprQnglich Jeoaer diüs. '.Si a.) 

J. LZt. nr. 42. (Sievem). 

6*2. S|)icKs. K., Beitr&ge zn einem Ilennfibergischcn idlotikoii. Frouutuuti.^ ^ 
mundarten VII (bis H). 

ö3. BQckert. H., Über die mondartlicbe alellong der deutscLi«-n besuaj- ^ 
teile in WiggcrU psalmcnfragnienten. Froiumann, mundarten YII. 

&4. Staub, Ein alemannisches laiitgtisetz. Fromuiaau, mundarten T^^. 
(scblasü). 

hb. Siengel. A.. Die miind.-Lrt an der Bchwäbiacb<>n Retaat. 
mundaj1«n VII. 

l>6. Wttloker, E., LaiiteigentümlicbkeiU'n des Frunkfurter stadldialeda 
mittelalter. Paol und Braont^s boitr. IV, h. 1—47. S. 1 — 12 Anleitung, Aber 
entsteliQiig der nlid. achriftspracho. S. 12 — 47 damtellnng des vocalismuB ud 
sonaotinmuii des FraBkrart«r diateot« anf gnind von Urkunden nsv. seit dem U. 

57. Krämer, Friedrich, Idiotismen des Biatritxer dialecta. Profr. 
gymn. zn Bi«tritz (Siebenbürgen). Bistritz, Filtscheache erben 1876. A bii 
8S 8. - Rec. Germ. 22, 241-246 Ton Schröer. — Der scWots, 147 t. ti 
demselben rcc. Germ. Sti, 367—370. 

&8. Kr&utcr, J. F., Dutenmobaiigen zur EliiKsscr grummatik 11 IIl. ib- 
Duuinia V, 1Ö6-200. 

59. Kr&Dter, J. F., Die achweixerisch-eUEMischeo « £y ou fOr alle i§i 
Z. f. d, a 21, 25«— 272. 

60. NaasI^ Jobanu, Über den mit der debnuug nnd der scbörfii^ te 
Stammsilben rerbundenen biutwechsol in der conjngation der vstba der Ttphl 
mundart. Programm des k. k. obergymn. in MieA. (Im Verlage der lehiififtittV 
8. 3 a. 

Eine fortaetzong von des verfasaera abbandlang „dber die laut« dar Ttjki 
mundart." Prag 18t>3, herauag. Tom r«reine fQr gescb. der Dentscben in BUuua 



assuoatukpaa dk JxntMa i»«l 



Sb& 



61. Die d«at8cli*n mundartön, Z' ■ ■ ■ I 

kfitU, bvnDsg. von Karl Kroniniiinn. VA. Vl> 
Wnufnliw« 1875—77. IV, äOÖ 8. M. 12. 

BDAprochcn tod 8wri'ri. J. LZl nr. 42. 8diT5«r, 0«nn. 2ä, t^t; — 24K 
Centr.-U. laai. — Vgl ScJiröar. Ücrm.22, 127—128. Bcbfirauno. G«nu ä2. 'Ä-i. 

CS. AloiaannU, Zettsdir filr ^Tsdie , Utteratur u volküidind« des Hmuc^-- 
ood Obtirrlieius. bonwiig-. von dr. \aion Uiriin^vr. V. johr^AOg. Bonn, Morvo-s. 

GIsBfta: P&anaiMtbmid . dl» frlt^to deatücbi' ori^nnl-arkDadc ku^ dem 
EbaaN ^scLlusa). — Weadolor, mm Strassborger freisrhics^ieo thu 1^76. — Kräu- 
ter. aRtennchungvii tur ElAwaa grammatik II. IIL — Schweiz: tf«;««, ätn' 
•tftdüiocfa v-QD ScIiodlun^oD XIV asw. [wird fortgMejct). — OfittiofroT, diu kltaan^ 
UrQtaclu katboUKht.* kircbeo^'a^ngbucb von S. Oillon. — B&Arhtold, alte gut-- 
»pracbr.. — Rcfbtsrheiiiiai'bf» laad: BirUnger, 2ur wurtforttcbu»^ VIO IX.— 
Sohnin. tüat ungvdrucku? bn>.'Ic Ebüilui» von GUiuburg. — BirUufrer, ii^rOcbc huk 
H. SuM lificbleüi von der ewigi^n w&hrböit, Hasel 1518. — äpricbwürtirr ud<I 
ndensAiten. — Za den TnksbAcbeni. — WehtkaaflT, sprflchc Aber Uiid6kii«clit* 
«eibcT, jif&ffon. inöncbtf I. — S«b. FrancV t-on DoDUiwerd L — Trenltlv, mir 
Alteret! i&ddvutächen kitlend^rktiude. — BirUnger, vuUuUlalkbesi, sagen, ubor- 
glaDWa. — Koäs- und rindvR'bxaubtir. — Voa saud Marteiu (rcwdea (biiörUcbei 
meisti::ri;iDge7lii:d &iu dem 15 jb.^. 



63- U'ilmsDns, W-, Ovatsche gnimnuÜk für die unl«r- nnd nutt'?IkliL«fien 
br<berer IcbniiHlalten. N'cbit regeln nnd urSrUrrenc f.d. U. ortfaogr. nerliii. Wiu- 
jCEOdt lUR. VI , 242 K. M. 2. 

VeK. gibl im I teil ctiieti dogniitüeli gcholtoico kurzen abriw d. d. gnunni. 
Im !f. cpricbt er MuHllirlicber ^ oft gonetiscb entvick«liid. Einige bcbauptuogvu 
lind wunderlich {i 136. WUnu«. 137. GaTunt>. Dsiuae. IlaoTd. Ri«(no. — 14**- 
gi«bt edlor aU pbt?). In dun regvln fib^'r orthogr. int für deo ttchüler manches i.a 
Inrz and daher (uiv<'?rstÄQdlii-h. WOrter «ic Heber. Sc}jnt.<i<i« , Attiub. Zveble. ZiGcfao 
dod im vart«iner£eichDi« nicbt erklärt. Die regolu über ortbogr. «iod Bebr ood- 
•errstir; h nach t wird behalten und wider von wieddr geschieden. 

61. Bauet. Etvmologie d«r nhd. spräche. Hin biir^baeb ßr lebrer und 
eine erginzong der „grnnd^tig« der nhd. grainmatik," (welche scbüD in der 15. auf- 
läge enehionen alud). 2. il. S. VII. IGü s. >^ördlin^eD. Beck. M. 2. 

Der vfrf. gibt die wichtigi^ten genicht^iiDakte bei dor b^bandlung der etjn)i>- 
logie in der ':chaU' au: dAnn %^gt er an ansfOhrlichen bei;i|>ieleii seine oigeno 
matbL^c. SobüUen^wert ixt du vortregistcr and die eigänzang der «iyniol. beiuer- 
kvngea. 

t^. Qurtzitia, W. O., Ple neohocbdoutseim deoUnatioa der adjnctira. 
nhlwOrter and pronomioA. Programm (nr. 17) de« gjaiu. xc Lyek. 4. 36 ä. 

Fortfetzang der progr. t. l<St3. lä(rti and llerrig, urchiv 16, 406 — 31. 

66. Getlie, Theodor, Dcnticbe gpiachlebre für bübere lehruutalten luwie 
nuu •elb«Utndiam. Eisenooh, Ratmoirtrr. B. 219 a.— R«'«. Germ, St!, 371— 873 
TOB Kwlblflg, der (hu buch empbehll. 

ffi, Babbinuwioz, Vergleichende grammatik der polnischen iprach». *«r- 
i^li&ia mit der deut«rbeo nnd hebrilBcbt-n. Paris. 

G8. Droaia, Gnunmaire tiiöorique et nÜMOD^ de la langue aUenasde;. — 
B«c. Sißvera, J. I.Zt 20. 

iiitTHcaa. r. nwncum rviLOLaati. *n. it. 33 



354 



nim.io<iRApiim or.a jahmh 1S77 



2. TemL 



ftti*^ 



Ge 




Gi). Andresen, K. G., Über dratselte TalksfltjrinolofHe. 
HuilbruDD , Hcnntnger. VIU and 181k. 8. 

Vgl. bibl. d. j. 187Ü Ol. 33. Ee?. erit. SB. — Ut. cbl. 1289. — 
boten nr. 17. Bartsch, Uerm. XXll, lOli. 

70. Keller, Ad. von, Alcdeatsobe Itss. Tübingen IS76. Q. 

71. Hoslns, W-, Deutsobo h». ilor Oeorgabibliolb«k sq DetMu. 
XXI, 500—602. 

72. Husfius, W., DsaUcho mitteliUtcrUche band^chriften der f&rst-6«oc> 
Ubliothek zn Di^ssau. (FortaetMng zu Germ. XXI, 5i)0.) Ücnn, XXJJ , 114. 

73. ScblQter, W., Verkäufliche abßchrift«n Heidelberger handaclirig^ 
Germ. 22. 116. ^^ 

74. Sierers, E., Zar acccnt- imd laoÜehro der gann&niBcheo spraof^^ 
neitr. TOQ PanI ond Uraune. IT, 521—539. 1. Du tleftong:esets aaMerliülb ^^ 
mfail. Die itnterfinchang int XTArnicht geeignet Lacbninniu bdtoniiitg«(;o&et£C ur - 
BtoKsCO, wol aber werden dieselben daiinch beriobU(^ ond er^inzt werden nie 

Die arbeit iat dealialb besonder« wertv'.il] , w«il sie das ganze gebiet der alt^r-xa. 
dialccte> mit aasscfalan des xiemlich siiüt aoftretendeo (HeaiBcben, in b^ tntcht xiefaV 

76. Sievers, E., Zur acceot- und Uatlehre der gernuaischen apiuA^ra. 
Ä. Die behandlimf; anb#tonter vocade. P--Br. beitrage V, 8.63 — 163. 

70. Westphal, Kndttlf, Theorie der neohodidwtÄchcn metrik. Z»e£.~te 
sehr vermehrte und durch eine flbersiclit der alt- und niiitelhochdciitMlicn mttc — ^ 
erweiterte misgabc. Jenii, Döcbcreiuer. kJ. 8. XXXIV, 290 8. — Im Torwart i^^*ii 
3. and. nird befU)nders berrorgahoben, dnss der germaniflche Tenbatt auf dem vo»^^*^ 
benthe, nicht aof der Quantität: dio rene bestehen ans hebang und Mnkita^^tf- 
(Dtefte bemerkaag ist far gowi«HC kreise noch Immer nicht ßberflOBsig.) Ab ivc^^b* 
tc8 buQptgesetz gilt der takt, wie in der inosik. — Die weseatiichat« eifmtfin^^- 

Ucbkelt der thtnirie i^t die Übertragung der in der antiicen metrik gebranchtM u ^ -*' 

drttoke auch anf ilic deutsche. — Die „fiberriebt der älteren deutschem netnl^^s' 
(a. 'ibü — 200) ist Hir solche^ die der deiitscbvn philologic fentor stehea, abei d. 
bistoriscbe entwicklang unserer metrik kennen lernen wollen. IJie ist wie der r^ 
teil darchwog richtig behandelt, ahnr zn abgeriAsen und noTDlstiUidig, wie du ^ 
dem gvringen räume nicht zn vermeiden war. — Auf jeden (all ist das bocb ■ 
eoipfdüen, besonders denen, die ihre begriffe von deutschem vorsbau aus der 
ken prosodie gezogen haben. 

77. Scbnieckebier, 0., Zur venkunst Otfrids. Kieler diRAertation. Ü^Si 
haben Kiel, univ.-buchhandlnng. 37 s, 4. Verf. stolt die metrik Otfrids in ikr^^ff 
hauptpuokten : die bauptbebungen, die schwebende betonung, die silbeuTencUi:^ «■ 
fung, den anftact, auf grond von Lacbmanns principien dar. Das xiLsamBir~z>- 
gebrachte material ist reichhaltig. 

78. Trautmann, M-, Lachraanns beton imgsgcsetze und OtfriJj 
Halle a. S. 8. 31 s. Der vorfasser hat die absieht, LachmauDs gesetzt tu »ii^' 
legen, beweist aber mit der ganzen schrift nur, dus er Lachmanna nntcrvatfain- 
gcn teils nicht gelesen, teils gröblich misTorstanden hat. Das bnch wimmelt tu 
elementarschntizcm, deren sich ein außngcr »obiUaen mQste. V«r£, w^ t k 
nicht dass ttuin im ulid. oxytuDoo sein kann! 

79. Strobl, Über die entstehon^ der Eadmnstropho. 2n n. L 1 
gjmn. 27, 12. 

80. Hnss, I/chre vom accent dor dcnlfichpii !S]>rac]io. Altenlmrif, 
TS e. U. 1,20. Torf, ütclt die acoentgCKctze der nhd. .iprache für dra fi 



_-» 



UBUUOKAriUB DBfl JAUftSS 18T7 



&5S 



fibeniebUicfa nmnaieiL Dadurch, dau er dtn noch h«ncb0Dd«Q Ueftoo aniiorer 
iprachi* nicht recht bo&rfat^t , hat «r die eatAclieidong to scbiri«ri^n f&Ura d«r 
bctonuti;^ uicht geben ^'nuen. 

61. Axi-nfpld. }.. Schul -|it»MiV. Vornchinlioh noch den ■lugef&lirteniB 
nenesten aatli^Etiii dor von dr. Enrnt KloiD[>iiu] entworfenen, jezt zwdibändigeo poetik. 
L«ipxtfr, Uni^«wiesche. kl a 113 x. M- 1.!90. 

% 9 nbi^T dio alld, roru Ut veHielift. S 1& führt truU der ricliti^'cn «rkeui- 
tÜB von dem b<>tononf,''0Hesett die venrirrnnden wort« lang and kont wider ein. 
fi 53. tö. l>er Stabreim ist falstih definiert. Zweitetligu ^ drAiteUj^e &tropbi'n v«r- 
gAsaen. Kin rclmpaar ist dne ,,rw(Hz«Jlige titropho!" Dass einflilbig«^ Senkung «rfar- 
denii>i dea mhd. vcrses ist, weids der verfSBitcr nicht. 

82. NiomeT«r, E., Abriits d«r d. motrik nod puotik nobit metrischen nnf- 
gsben. Ein loitfadon f9r Bcbalen. i>r«den, Böckner. 4. aoH. 100 a. U. 1,30. 

Auch in dieser metrik ffitht fl« nicht ohne „l&ng and kor«." Doch tritt dioR 
ntefat zu aaS&Ilig' b«rv<ir. Im ubrig«n etwas wortreich aber mit Verständnis goechrie- 
ben. Die ganse poetik auf 2il si>iten ui für höhere üchulcn zu dQrftig. 

B. Iiitteratur- und oulturgesohiohte. 

85. Herrmanu. C. H., Bibliuthoca ^crm^iniviL Verzeichnis der vom jähre 
18dO bia ende 187& in DeutAchland erschienenen Schriften fibor altd. spr. und Utt 
nebtt verwanten fllcheni. H. \1. u. 2. heft 8.1 — 176). Uoilo, Harnuann. M. ti. 

84. Bibliographie ftir 1876 von Hartech. Gern). 22. 

86. Litti5raturo du dialecte Alucien. Bibliograpliie dar in Els&MAr mundari 
erachi^uenni achriften. Straaaborg, Schnitz ft Cp. pr. 8. M, L 

86. WAckernagel. W., Gesehlebte der deutschen littemtar. Ein band- 
bH^. 3. venu, imd vcrb. aufL, besorgt von Ernst Martin. I. band, 1. and 2. lief. 
Basel, Hngo Kichter. M. 4. 

Die ernte lief, nrnfust §§ 1—41, 113 s. gegen 87 der 1. anfl., die zweite 
lief. §§ 41—56, «. 113 -208. Es ist ein ahdnick de« tcxtes der 1. auft. mit geringen 
EiisätieD in eckiger klammer. Die anmcrkongeD aber sind durch nachtrage des vor- 
fawers ond des herausgeliers reichlich vermehrt Daducb entspricht das buch dem 
htiutiften atandpunkte der deutschen phflologie und L^t unentbehrlich; einseitige 
ansichten Ws. sind dnrch orwfihnnnf^ der entgegenstehenden poraljgierl Dur 1. bd. 
wird Tijr&ussichtlich 1878 fertiff and dann eine Tiirredo Wigcgeben. — über lief. 1 
vergL Zts. f. gymn.-wes. 31, ööS [.Kiniell. — Die Unterscheidung zw. streng -ahd. 
und den Qbrig^n mundartcn wie b. 11.^ fg. ist schief. Die anm. 12 dsxu bleibt lei- 
der ohne itiiatz. Die idre vom lnnzüsi«chen einfiasa in der d. verdunst, wolche 
b allen Variationen auch §48 durchgeflhrt wird, hindert ein Verständnis der mhd. 
metrik. Die wenigen notlzen Martins Qber lateinischen cinßuss sind geeignet die 
vvrwirrnng zu vergrüsscni. S. 174 horaebt grOBae Unklarheit Qber die auffaAsang 
der klingenden reime. Aber im ganscn bat der herausgober die iiberaiu schwierige 
aufgäbe vortruflicb gel&st. 

87. Goedeke, K., Qntndnsa z. gsscU. d. d. dicht, ans d. quellen. 3. bd. 
&. heft. B. 881 — 1072. Dresden , Sfalermann. M. 4. 

88. Vtlmar, A. F. C, Gt'schicbte der deutscheti national<litt«ratiir. 18. 
verm. aud. , hrraosg. von K. Qoedvke. Marburg, Elwert. XXI u- &&6 8. 8. H. 7. 

C^nlralbl. s. 222. 

i^. Freund, Wilh.. C tafeln der griech.. rßm., deutsch., engl, tnm. und 
ItaL Utt«ratHrg<w>-b. f. d. schul • and selhetunterricht. IIL tafel der deotschen litt.- 
gmdx. 2. ant). Uipzig, Viidct. 42 s. gr. 8. M. 0,&0. 

ä3" 



_ erfABsar gibt eine fiWrJH 
^lore (iarstollang des bcIiw, aade* 
r&Lrt w.r.le.i die dioliU-r nnd werke, welch 
kiir a iTaBuliinMr. Sonneiiburg Ulriiia I 
nch der Klansner, Ulr. ». EKhenbach, 1 
und den «pätereu hewelieni wsanjme 
wa^Blu , I.bcli. J.ihaiin Vlll. von Olmfc- 
nien). Aaasor den zwei ergcliioocueu il 
iD auMicbt gostolt: da« Alnrienlnb . die 
». E.. biiwb. JohaaneR learbeituujf i 
<icr bibel Wenwia. 

M. Bobortag. F., GescIiiclitT^ 

tuu^-Sffaminjfcn in Deiiuchland. I. abt Wal 

l«i. Gosoborsky. FV 4:>8 «. H. 10. Vri 

Jiaz. lU. 201 -a02 iSiberer). — A 

te. Schor-r. Wilb.. Die anÄngi^ 

>Mckr»m von Colmar. eine kritjt StrassbJ 

Die Mhrift igt eine kritik de* buch«, 

wrwantcn dichtnngsurten in Dent^hland t< 

*™chi«iien ihren Kr6«8«reß uinfaDge« womo 

emitelnheiien liioein. den beweis diws Boh 

die bareiti «ednickt sind, die xMammensto 

von Gocdtck« in ganz bsdenteod« wei«« M 

ne. I>edcricb. Herrn., Zur gdiÄÜi] 
"les kai«er-WiUi(.|,n.gyiiina«iniu8 zu Köln ^ 
ni der wei«ü Scherer». desMn Deotsciic dii 
L di.. entatflhuiig d« MarienverchmnK in iJ 
fied.rdcrffei,Uiel,en. III. di« k«n8tn,fc«,fe J 

A^ .J .'^"/•**'^»J- "-. ^^r den altdcnU, 
der üttcramchon pnsvbchaft za Z« 

(«. Uli ■ . ■..(.„.,_ j _ _ 



TTSuoaurmE üb» j&iubi 1871 



357 



lOO. Ilromar, 0., Nord- nnd Alittdooropa in den cohrift«a der Alten bis 
xnin aartrttUn der Cimbeni luul TcutuDeo. liukogiüiUilUs. UQnult«ti, Kuwer, ^.8. 
M. 3,40. 

101 Mexger. Geschichte der detitscbca btbolDbenetzanf^. Baitol, BoJtii- 
nieder. 428 ii. M. l>,HO. — Angez. OgA. st 3T. 

103. Iniclninno, Die siebziger juhro in d«r gMob. dor d. litt. Vurtrog. 
Berim, WeidniBDn. f>2 iL 

Anz. ni. 277 (SteiDtnejflT). 

103. Sohercr, Mtsccllan. II. Lenit^r Siuoiiizanß. Z. f. d. a. XXI. 474— 
i&i, \nag*>hfiM\ von dem in Rückert« i;«M-b, d. nlid. wLriftäiiraehu 1, 101 gvstkg- 
tf.n '' vou der H|inicliu der üiurbKiitchün kaistfr uud ihr«r kuizlui und berück- 

Mcir<_ lers liip kaisemaniflu und di« irillnz«u (iiuch DanD€Dler(?). 

\(H. Vettor, K-i LesefrÜfibi«, tierin. 22, 353. Kin lut. gedieht atif Karl 
d. gr. , ZDrcliäT biliUothefc, poth&lt die Damen von rior t0clit«rn (nbodrnd, b«rtii. 
tii*eto. Bbodbttid) nnd einer frau Karl« (Llutgardis). 

105. Kämm«!, Ui« anfange deatji<:hen lehenn in Ntvder-0«fiterTflieh wAfa- 
rtnd de« 9. jh. t'rof^ranuu dL>^ kgL (;r)''>^- ^^ l)n!«deu-NeiuLa4lL (pr. ar. 437.] 
40 «. 4- 

DorstelluDg der cglooiaatlon ciue« lÄndervoniplezes, dur als brenupunkl mit- 
tolalt«r1t<;bDr poMi«. uti ftcbaiplatz gmam Riig«ubafter ercigniase dem gortn&nislen 
grnao belcjut nein mn«. Verf. itfizt sich anf iirknnden und ortsnamen. 

lOB- Olmriiinller, W-. Saken und Sacbson. Der „HeitAen-vütker" svoi- 
t«r band. HiitoriHcb-itprachliche furttdmng. 1. beft. Wien, Kuriob. M. 1,M). 

Der fitKiv Itaiid der HejiMD-röIker (.«rik'biea 1874 nnd 75 bei Jnn^liitis in 
CmmI: bd 111 vrird die „UoÜicn und Scb«al>en" tiebandcin. 

107. l)er Sacbsensiui'gel (Jiandrtwfat) ntU'b dor ältostco Leipziger h». 
hvrBDsg. Tun J. Weiske. fi. anä.. bearb. tod R. Uildobrnndt. I.eipzig, Fnvu. XV, 
13] a. tezt, biA 8. \M glosur. M. ä, 40. 

Die vorrede Ifmorkt, dajss an^'b in dieser anfl. iuuibTieMnrung«it im tciU 
Tiiq^cuQnimcD und matiches ini glossar l>erirbtigt n^w. sgi. Das Ivbnreubt soll bei 
der näcbston autl. nudigeholt werden , vielleii:ht »chou (rßhor. 

lOS. Rnckingtif, tlhn das vrrh&lt&is des S<:Jtwab«nEiiiog(dR zu de» predig* 
t«n des brnders Ber«btold and zur suinma des Raimund ron Pennaforte. Uflncbo- 
CH*c ittzuDgsbvr, IH'ifi bt'fl 5- 

ItXI. WeistbGnii'r, österreichische. Gesanuadt x d, kaifl. acad. d. wisaenach. 
B. bd. gr. 8. Wien, [traitmüller. 

Diu tiruHsebeii w. Im aaftr dor k. »cad. hrcg. r. Ign. Zingerle and Inama 
BUniegg. 2. t. Oberinntba]. IX . 401 s. ni. 3 atointafeln. 

110. Uaurtr, K., Das älteaU' bofrecbt des nordans. Feafcachr. Ar Ufisala. 
^M&iteben, Kaiser. .1 lAf. im &. gr. 8. U. 3. 

Angfz. lit vh\. 1567 

111 Maurt>r, Die b<T>M-knang der verwantacbaft nach ältnonrogiscliuiD 
rvcht«. Hiiiichcner siUnngshcr. tieft 'i. 

112. V. Karajana IiidexziiJ Grimma doubiuhoii rschtaaltortameni, hcmusg. 
T9B Pogatficher. Salxbttrg, Pustel. 46 a. lex. -8. 

tlS. Stammler, Cber die Kti^llncg dor Tnuidn im altoo deutachen rocht 
(Sarai. gpni.inTcrst vurlr. b- fl -JÖmi. Berlin, Karl UaU-I 3:» ». fl. M. 0.75. 

Vom jnristiacbon, mc;l)t vom cultarbiaUiriacbvn 8taudpiinkU> aus wird dar 
igcgeoatand beluuditvt Die atellnng der Trau war eine xniefadie. Einmal etkoute 



«tudie. Warzlar», Wort 40 b. pr. B. j 
Kino ganz auerkonnenswert^. zur Ji 

tion ^e ahnÄlilich sioh ratwickolnd^ lU,., 
nwff der wi88,„ecban und bilduny" wL 

Itö. EkkehArti IV CMU8 wmc-ti Oalü 
von Knonau. mit cin«m plancheii. St Q« 

117 Zejscfeiritz. t.. Der kaiserü», 
motiTc». Uipzig, HUiricb». M.OGa 

»oteD, trÄfc^ Liebrc^ht ms all« Iierret. lind« 

119- >!erBiaI. Thier« and nflsi 
l'TWBmann. M. 1. 

Vg-I. bfbl. V. 1876 ur. 65. 

120, Z«rnUI.AItdeut«hego«lliglj 

GütersIob.Bertolsmaim. laö >. a 

122 HeinUo. Albert. Gwgoriu* 
Uedipui. Proprwiimiibhandlanff dea stSdÜKh 
Vt-rfasser hat schon im Troptower o«fa 

dor Ubdak>Jen«ge bilt .r bicr d«,. L 
teolffegon und cibt diüw.i -:«- -. ^" 



tl UDtlC 
II1U|^ 



(tnii.iooiuianr des jAtau 1877 



3G5 



Inf] (!.i l»'iii(>rl(iiiii'vi] tiitigcstn-Mit und tiiuuentlicli du christliche, die id» vuo srtade 
iittl gngtje t)etj>ut und guttcs liob« ia der (tibniBg Grepun nuebgcwiflseD. 

123. Brftnk)-, Hans. VolkKtiberlit^ronint^a aus NlrderOetoi-reich bkZ. f. d. 
VIU. 73— 101. Eine stfiniligo fi|.'m Hii<ltleiit«rher mriruben und sftgen, nnoh 
sli-bch . 5pric)iwürtcrn luw. in ihreo TerBi'biixlcnen «i^rcnttchaftcn dargeatolt 

121. Iloizrl. Ferd,. Ein dontachtis woihoachUspiel atu Böhnien, Vrogt. 
obfir-gviDn. tu B.-ljeiya. (Druck tod UamaDD). 8. 32 i. 

1) Ursprung nud ectwickluag der f^BiBtUchcn spiele. S) Die weihnachUpiele 
lh)ntR<^liIftn<I. 3) Ül>pr weihiiiiclit6ijii<lo in Bohinaii. 4) Doagl. in Döhmiach-Lüpa. 
Lljgoilrm-kt werden zwei angeblich ans dem 18 jb. 

l'äCy. Hagen, llarm., Antike mtd mittelalterliche riUselpocmc. Eine popn- 
»ro äVixic. N«ie aoBgjibe. 51 «. gt. 8. Berti, Probecn. 

12ö. Ileinricb Kfirkert io xeinem leboo ond seinim kleinnreQ Echriftan 
(Iiirge£t«lt von A. Soht und dr. AI- Reiffersohoid. I. a. II, band: II. Bückerts 
kleinero achriften. Vni. 370. 430 » ifr.8. Weimar, BöUIaa, 

Lit cbl. 1696. Ui^;. f. lit d. ousL 8. 566. Im o. reich 1 , 640. Z. C gymu. 
31. scpt. (Oaner). J. LZt. nr. 48 (Gaas). 

127. SchKnbach, Notiz. Z. f. d. &. 21, 434. 

Macht nur ein» )ih. aafmerksüin, welclie ein d. gedieht ,,ohne xvoird otno 
i9rsutxun!f dbtt Flüridua Mnccr de ?irtat« berbaniiu" ciitbült. 

12K Weishaopt, Uatthflua, Natneabncii. Eoiuptcn, Tobias Dannlid* 
ur. 8. 62 ». 

3. 9. „Vurlicgötide arlioit bat den xweck , «ina gronse anzahl von porsoncn- 
len AprarliwiAs^nschaftliob zu bcleiicfaUn und sn dent«n, lianptii^Ghlich aber mit 
Jnor inonge ^crmaDisi.-bi.T namcn bokaut in machen. GcrniAnitH^^hc ridcr douUcho 
imcn zu bo9Qnder<_'r geltang zn bringen, ist der hanptzweck des vcrbssers." 
iaige probun: Adclbnrt -^ Adelsglanz. AdoUtan ^-- AdeUtein, boUnerfc fOr den 
I(d. GiMlben B nfirgxcbitrts-Qlani. Gtselhrr » Dfirgachaftit-Rold. R«inhard-> 
MWrend mit einsiebt . im r&to. RiL-burd = stark an mchtuni. Walram ^ ola 
rebc gegen ni<.^dt>rlagc, cunuB destnurtioiuK. Wulfrara soll (a. 15} eine Untologie 
»ein and »b. werden tatitulogischa namen, oder die oinen inn«ni wideivpnicb cnt- 
hulton, dadnroh erklfirt. das» ans dos vateis nnd der inntt(>r namon fBr das kind 
uin dritter gebildet sei, der fllr Moh keinen sinn hat. — Darob solche nud Abo- 
|kl>o teils scbieftf, teili gaiu falsche deutungcn wird rerf. seinem zwecke mcUr 
leu nU ndtzen und die gegncr deatsebcr oameagebung eher ron der einlusig- 
Ht als. wie er (a. Dt will, ron dem wort<< der deutschen nameu bbtrzeagen. 

1'i9. Seliiili, B., l)eDt«chM Icsobiieh fnr hffhere lehranatalten II, 1. Aach 
ti. d. t alUoutjcliei^ lesebnch. Frühen zur dtüeh. litteratur v. d. ältesten zelten bis 
reformation. Mit ansf glos&ar. Taderboni, 8ch6ningh. gr.ü. St>6 a. M. 2,40. 

130. Ktiglniann, lt., Mhd. teacbucb mit anm., gramm. nnd Wörterbuch, 
ufl. 8 TU, 264 8. Manchen, Undauer. M. 3,20. 

131. IIAttgrr, Ueinr. , Wohnsitz« der Dentschen in dem ?on Taeitus in 
tner Oennauiu beschriebcnni Linde, am den uriginalijn eilen d<-8 Julius CSaar, 
rabo, Veliejus. Tauitos. Plinius des altem, Piolemäas, PomponiuäMela, StMtoQ, 
nrtta. Die Caasliu a. a. auf grnndlago seiner Di&ceaan- und gungrcnzeu Xnrd- 

schland« erwittaen, nebst einer gau-, einer dieselbe begründenden di&ceaankarto 
oincr dnraaa entworfenen völkcrkartu. Stuttgart, Gruninger- 8. XX, 78 b. 
Id 3 kalten. 



3m 



mnuiinui^vtue ünit jaihue» 1S7T 



132- Friacliblor, Sprickw&rUluliUJi »h» Uaii.l-rltrtn.'ti in it.n KruiuMlt T»i 
«Mck. inoniiT«hitft«ti V, ur. H, 6. 9. 10, 12. 

183. Tatrltos. P. Corii«lil Titciti oi-- r.i i],i.k' ain-truriin. n-i:. nviw 
Wt Jo. Ga8)>iir Orellit». V«l. U TiLwi'TiitaH phniiiH. (tcrmaniA ed. H. Kcliwi 
Sidicr. Berolitii iCalvary). VI, m^. f. 

Der i-ommetitai tijigt in er^' ' i wcl:-ii< aIIos xnMmiiiua, wm iilMir «{rm* 

cliL^, «itt«n, i^cbriuolio rl«r Genniinen vou •!. Crimm, W'iMi, Woib, Weiuhnld, 
MtlllflnhäR', Wack(*mii^«[ . Sclitrer u. a. festgesiolt wurden UL 

Am. IV, 83 - UM. {Schwer). 

13-1. TDcking, Corndü Taciti G«rmai>ia. .1. mifl. Pa<lerborn. tioliöiiti 
t» B. M. O.GO. 

J. LZt. nr. aS. (PKor). 

I.Hq. H^ältcr, Fr., EorzgefMster conimcnUr 2am nl^pmcincn Coilo de/C!^ 
mania dm TiäUu l^r Rcfaalpr. G6 s. I(ix.-6. 

13r>. Qirsahreld, O., Zur Germania dn Tadttu. In zs. f, d. Ost. 
S8. jy. hefl II. 

137. Worniilnll, Enn-inlationeii tiuj «Uaterungeo jnir Germania JpüTi 
tun. Projfr. d<»i köiiigl. I'aulin. k}'iuo- xu MUntiter. Iti74. 4. 



O, Hythologie. Sagen. 

13K. Asmna, F., (t) Die lodof^ennaDische reli(*ioD in den haajifpiuiJcl 
ihrer pnt.wiekMnng. Kin hoitrap zur roÜsii^nfiphilMophie. Halhi Pfrffer. Bd. 
aeO 9 M. fi,()0. — Mbk. f- Hl. d. »D«l. tWf). (nr. -M.) 

139. CoUhora, Th«nd., Dfintatihc nivthtilrglu ram dcDtKchn vollr. Tj 
bflUe zum wissonsdiafÜ. sttultnin dcraeibnn. 2. »uti. HanDovrr, Rürapl« il 
M tt.00 — An«, f. d. neueste pädajc. nr. 7. 

140. Ileskamp, I)k< mjtfaolofrlo oud h«Ideiuaf^. gr. 8. VUl. ]] 
lUliUover, Hahn. M. LfiO- 

PfiT roIksKchuIlehrvr lostimt. 

111. BUas. C. M , Kleine beitri(,'c rar mythnlogic. Gertn. S2, S&7— J 
AuttsOf^d aas: dcT rurioeiie kUnstlcr NQmher)? 171)5. 

IW. Karl Blind, YggtlrArfl or th« Tentonic tr« of EriKt«nM. I* 
Verfolgt don m^iliiiFi hii in dio indogomi. unoit. Vgl. mag. f. Ht. d. attij. $,■ 

H3. T. Math. Der rojthns vom murkgrafon Rüdegcr. Winn. 
IB s. lwi.-8. (SitztingHber. dir Wifticr nkuJ., liiat.-phil. clasM 1—5.) 

144. Mehlin, Iiit Niliolnn^oiitande. Mytlioluifinoho wandtirnngon Mit soii 
nangcn nnd 1 UM Stut^art, CoUa. 3 bl. nod 13vS h <'t K. 

A. r. d. a. IV, 74. {Henning). 

Andres die Niticliingaii 1)etrefFt'ndr s nnUr yiWlimgen 

1-15. Siclicrt, Grundv'.irstolloDgot) in der u1td<<iitäctien gßtter • «ff«iii 
Blberf.dll , Friodriob«. 94 e. 8. 

HC. Münnhnrdt, W.. Wald- and fetdctill«. II. Antike wald- ttnd 
oolto aui! nordeorop&iM-faex UbcrlioCdning nrl&ntort. DiirlUi, Bornttftirer. XL1 
nnd ST)!) t. gr. 8. M. 10. 

Der L t«U; baumcoltn» der QermaoeD und ihrer nachlmrittAmiP« 
187r>. — W. SrhofT in di*r denUrh^n nniduchan b M4 — 16. N ' 'i( 

1.it. iibl ]<i!)3. Aiir.. III. lH:t — IIH) (Scbcrvr rlcada aUr tril |) 
au (8clir<tcr). ___^__ 



BTHLiansAnnii prf jAirm» 19Tt 



8« 



HT. liüewe, Di« t^gc tun llelgi. d«m Uundtn;«töc|tcr. Progimnuattiilagn' 
trehlcn. 14 « 4. 

li)tulUnnfra.lM), b«i der W. Hohiu bnrbt^. du ori^oftl Tertritt, », 1—3. Dl« 
borohrt «icfa tri m>*h[oren punkten mit der desSignrd: ihre h^imat üt ÜentAfii- 
1(1. S. ■!— e. T^rwiintr etoffe 8.6—14. 

14H. Sj'moos. H.. Zar HcItriiiaK^- f'a<ü tuid Brsonc, btr. IV. lr>G— 303. 
Jfandelt »her ila» T^rli&ltniii ili^r briden Helgieagcn xa rinondor nnd zilrV«}I> 
(Du crtte lt«d von Helgi HuJ]dtDf,'itbatLi ist aus v'mtm gnsut doch 3|)lit<>8 
diu zweite 8t«]t Kiob als r<ine Tsibe altor fra^moot« dar. die durtb pruM 
vstboodPD sind: die Helgakr. Ilit^rr&rd&snit&r beatebt »ds vier bniQhstflck«n, d(*r«n 
prooUcbc verbind tili gi^a eigener erSiidmig venlw-htig sind,) 

^HÜ. Huchiiir. (''ber die sagü Ton Offa ond pTjSo, bcitr. ron Paul nod 
iDDe IV, s. 500 — 5*J1. Dir Offa-sat^e bildet oinO kurze episode tu BeowolT 
t1 — 1962. Terf sucht dtu> hiKtorischo, diu cutstehan^ und verbreittiD; der sage 
tzostrllca. 
150. Biroh-Hiracbfeld, Di« sage vom Oral. Ihre enHriclclonfT and dich- 
tarische ausbildiiDg iii FraokrcicJi and Deitt^cblaod im XII. und XIII jabrhandert. 
10 litt«rarbistoriBcbv ont^nochuag. Lvipri^. 2111 ». 

YvitisseT erweist die abstaminorig de« (iralei aoa dar le^nde (AeU PiUti 

ad DeBcensiu CbrUti, VRronioa- and PilataatajTe) tutd ans bretatUsebeD w^n. 

^Mb diewn inellfD sbliiif Bobvrt de Boro» aein dreiteiliges gedieht (1170—1189): 

!«f *. Arimatbia — Mcrtiu — Parccval; bei ihm d«r Gral oinfaohes geiku der 

le. 11(49 bi^gnnn Chre8ti(!ti «einen Conte du Grital ftinvr>II<>nd(>t), nicb an den 

rccTal Robert de IVtrouis unlchncnd, Chresliü» lugt dem Gral wmiderbjire eigcn- 

liaflea bei, rshrt die blutende lanze, das wandcrschwt'rt ein Cbn^tiooK efslcr 

setzer Gantier de Douleni bat als nene erfindong dis zerhrucbene fchvwL Sein 

reiter fortietxcr ManesKier kcnt die Qnest« da Saint- Gruil (zvisdien 1190 — 1300 

idcQ) und den Grand St. Qrnol {tot 1204'), votrbe Vbi die v»r(cesrbiebt4^> des 

den Uordrain, Nascieu usw. als oeoe figurea haben. — Die frage nach der 

Itomchaft der tjnfftt« nnd des Grand St. Oraal läaüt B.-U. offen. Gerbcrt von 

lontTtxiil «rveitert (^gen l'£ij) d^'H von Manessier beendeten Conte da (iraal dnroh 

chiebong einer fort«etzQng zwischen Gastier vnd Uanwsior mit benutxang der 

nnd de« Conto da Onü. 

Den Wolfram von Eiichenbaeh laast B.-H.. was den Gral anbetrin, aus Chte- 

iMi ttU der alli'inifren ijueMe »fhöpfen und begrflndot die notwendigkr-it diener 

luabme sdk d<!r Wolfrara ojgent^liidicbi'ii vurelellung fon der art und dor bedea- 

tng des Grales. — In der auflassung des Heinrich v. Tärlin roni Gral siehtB.-H. 

zengnis. doiu zu Heiarlcba zeit die eigcntllcbe grallegendc in Dontachland ebenso 

lig bekant war, wie r-n Wolfram» seit. Krst mit dem dtehter de« jGngeren 

tritt d«>r Gral irider in tieinc berechtigte ledeutung ein. 

lAl. Uncfaer. te Saint-Qraal. Paris. tr^2M>- 

152. Tunnur, A., Die sagt' ron Guy ron Warwick. Untersuchnngen über 
alter und ilire gedcliiclite. Heidelberger dtas. In oornm. TTeübrcnn, g'^br. Hau* 
liger. 6» 1. lex. -8. 

l&S. KBIblng. E., Zur t^berliefi'rung der sage vtto Amicns nnd Atnelios. 

,'B. beitr. [V. 371— in4. — Ausser KouradA Kngelhard Mnd zwbll enählnngen 

, ftt., engl., dent'wb, allJinrdiivcli. Einig« sonst bekantd sind alisicbt- 

..uaen, ein« kcltischu frir s)>Älnf zuit aufgespart Tvn Brink, gt:»i:h. der 

fl. litt, kooto noch nicht beTHokaichtigt werden. — Die abhanJIung gliedert sieh 



3G2 



BUUOaBAFUIK DSU JAUaBB 1877 



Dacfa ruigciidon Qbcrscbrifteti : 1. der litt. t«xt ond die Ficli DnmitU^lbiU' 
aoschlieesenden T«r&ianon, 2. dio Amlcas ok AinUiux-nniar. 3. die Aw ea, 
iiod don franzAeiaclien fassnogeD der ea^e, im gcgensatzi' la den lat , gern 
samen xäge. 4. du altfn. gedieht: Auiys et AmUlyüuji, und die mittolen 
romanze: Amin and Atnillonti. 5. die chanson de geste Amis et AiDile« und 
von Mnne pdiertit franz. prosafauang. G. das mirakclsiiiel von Amis vi Amill«^ 
7. seilt usBiTgt'biiis. In einer figiir wirJ die «nlstehnog der verschiedcneii aagcn- 
goatallungcn anscbaulii-li genisclit 

IM- Uichter, Dentscher sagenscbatz. 1. abt Sagen des Tb&rin^r 
des. 1. hoft Einleben. Y,G&8. 8. M. 0.7&. 

1&&. ElocVtioff, 0.. Partalopa saga för fSrata g&agcn nt^fves, XB. 15 
i. In: Cpsaia omversitets Inkr. Cpa. akadem. bokk 1 kr. 50 6re. 

I5t(i. {tiebelbAtiHpn, Mansfeldschs sagen und erzählangen. In manafeldor 
tntindart erzählt 5- aaß. Kisleben. M- 2. 



gen- 



D. G-otifloh. 



4 



Za. t TgL 




157. Ostlioff, D«r got nom. sing, der männlioheo ja-stiniine. 
tpiaclif. XXm. 89. 

li>K. Onthoff, Die got adrerbia auf o and o. Daselbst i. 90 

159. Bernhardt. Der gotifl.-he Optativ in 7.. f. d. pb. Vm , 1—38- 

Oarstellang des got gebrauclie de» modas and Tergicick dosselben mit 
ahd. A. opt im liaaptaatzc (vptativas, adbortatirus , potcotialis). B. im neben 
(abh&ngige nätze, nach et = tra, Sntut, bedingongsaSixe , ralativ-, tomp' 
and TcrgleichiuigHsätz«.) 

160- KltDgbardt, Die Syntax der gut partikol ei in Zs. f. d- 
127—1811 QU(i üSS-ysy. 

161. Schade, Ostpreoitsifich pide^ got paida. Iq: Köoigsb, via*' 
monatsheftu V, or i. (s. 56 fg.) 

Got paida Ist lititslaviachea urspruage; adüAsse daraas auf die T&lketfe- 
■ctuchte- 

E. Altnordisch. 

163. Tanim, Om fornnurdieka feniinitia afledda p8. pi och pü ipa. 
Cpsala Univorsitcts äiäkrift Festskrifter. 8. 10 kr. 

163. det Ainaiaagnsauake Uaaudskrift nr. 36. 8. [Codex Ru 
CO«] ndgivet i fotolito^. aftryk af Kunimi^ioiMn for det AmamagiuBanskr Lt-ga.^- 
TUIasg; Thorsen, om Ruuetnes Bmg til Skrift ndcnfor det monnmentaK*. 
U6 a. 8. Kobb. GrldeodiLl. kr. 6. 

IH. Leffler: Om r-omljadet af l, i och «i i do nordiska sprSken. 
tlpaala unirersitets Ümakrift XV, 95 a. 8. 

165. TborkoUson, Jon, Snpplement til islandake OrdbSger. Beylgv 
Tb6rdarB0u. II. 96 s. 8. (Progr. d. gjnnn.) I. Cbl. 1122. ( 

166. Skeat, W. , Appendix to Cleasby and VigfuBson, ieolandie d!etiooar.3p _ 
4. 2 ab. 

167. Bergmann, F. W., Des bellten sprlicbe (Ililva Mal) und attoordiMfc:^« 
Sprüche, prianicln und rüneulehron. Etbiachc and magibche gedicbte an« d 
moiids Edda kritisch he^estelt, äberaext nnd erklärt Strassburg, Trttbner. 
ond 367 a. 8. M. 6. 

A. Dos beb reu itprBche: L algemeine eLnleitung a. 1— IS. Cnprii 
drei Ton eliumder onabhüngige gedicbte eines rerf., Häva mal, Loddfa£ni* 



>uetfe- ^ 



1876. 



1876. 







DiBuoetupmB hUB jui%ra 1877 



863 



üi\tt UM. HpaUr von demselheD dichter (icbwachcr boweu daf^r) zu «iDvm 
t*»»s«u verschtuoUen: ildbtfi werde •.-iolieit des oria (TolliÖIlK dn- aprecbcodco prr- 
ugo (OdJDo) and dirs lehistofieB (otliiecbe «prfioh« und ratschUgc , ma^iAche gltlrk- 
«eUgkeiUmittcI) beohsclitet. U. t«it t.. 13— 3H. Nach Atn fchon )>ibl. 1B76 nr. 91 
ang«fl«ateten grundsitzcD („vervoUtändignng de» halbrerecs" iind „ dUjtuicUoD ") 
wird CA. 40nial gefendert. lü. toxtkritik und wortcrklärimg s. 39— äS. S^tir vkIq 
holmoptiiDgen mßsseo auf trvn und glaabeo hingenummßn wtrden. JV, Übersetzung 
8. !fö— 130. V. erkUrang dere<Jbeo. S. 131— 18B. Sic gebt oft weit ober deo 
rfthmeii der erkläning eJnea eddaliedes htnumt: zu str. 3- 18. 4d. 77. 81. Wichtiger 
ftls Vergleiche mit iiitKlerneii eocüüea xustinden und anüpielangea auf neue philo- 
Htiphuche doctriD^n vriLre die benatznog von tirlmms niythol. and anderer Tunda- 
mentalwerke gewesen, 1). an. spnißhe, priamelit upil runeulnbrea s. 191 — 
349. Ana Ilara mal «DHgeschiodcD und wie dies eingeleitot, Übersezt und orkUrt. 

Angez. mag. f. ÜL il ausl. 0(3. 

168. Bodo WenKel. Die ältere edda (Särauadar [aol] Edda) fibersezt und 
mit kurxen erlatit.TUDgen versehen. Leipzig, Otto Wigand. XSL, 5&2 ». 16. M. 5. 

Verf. hegt die meinang. dass Simroeka äbemetzuog anrarderungen , die man 
heut an eina Bbeisetzung der i>i)da za stellca berechtigt ist, nieht mehr f^ajiz cnU 
apricbt; aneh boweifelt er. das^ Huldet» übersctsung nach lloltzmann viel Kom ver- 
Ktliidjii* beigetragen. Der arlwit liegt Uildcbrand». sum teil Lüabgs tvit zu 
graodv: üb bie ihren xwock erreicht ist fraglich, da die anmerkung^n zu wenig 
urkläreo. Zuweilen macht W. nii-h die erklÄrung xu loicht , i. b. pryinäkT. 12 
„aobmurk der Biüinge: wir wiaseu nichts Ton diesem schmuck" Hymiskr. 4 uimt 
der leser an r>die oboren mächte" (ginnregin) anntoss. Lünin^'s anm. zu Alvi.4m. 11 
gibt doch immerhin eine andeutung. Alrism. 17 dt:iüinjt Utka bleibt unerklärt. 
Uigsm. 21 mllste die bedeutuog vud Karl angegeben werden , wie ee hei praU und 
P^r geschah ; auch bei den namen der kinder wSre eine algemeine notiz am platze 
igewMes. fijrmiKkv. 37. Loki hatte venrbnldet, dass ein bock lahm gieng. „Wir 
wiiBon nicht in wiefem." OfTeobar dadurch, Aaha er in dem knnben J>iälli die bOee 
Itul w«',kte, al8 moii run den bückoa schmauste. 

lüä. Edda, en isl&ndsk saiuliDg folklig» fornüdedikter oni Nordens godar 
ooli hjiJtar. ?l arvnaka af P. A. ttoedecke. Stockholm. XJX, 396 *. 

170. Richert, Por^ök tili helviinin^' af mörkaro og oförstiddi, at&llen 1 den 
poetiakan Kddnn. In Arskrifl üp>«ll Univ-ursitrt«. 

171- Kjgaard.H., üdvalg afd>-n norr»ne Literatur for Latin- og Realgjm- 
luuier. Ued opljaende anmierkiDger og gludsar. Bergen 1H76. 

1T2. Morris, W., The atorr of Sigord the Vol.«ung and tbe fall of the 
Niblnngs 2-' ed. London , EUis & White. 892 ». (a pt»em in four booksi'. 14 sh. 

173. Edda. Die prisaisrhe edda in auazogo nebst V<jtsauga-saga und 
Noroagasts - ^ttr. Uit ftosf&brlichcia glossar beraosgeg. tod firnat Wilken. 
Teil I: text. Paderborn, Scböningh. lt)77 (auf d. Umschlag 1878). CVIU und 
264 9. 8. K. 6. 

Vorbsmerkungen: A. zur proeaischeu edda. De« verr. angekündigte 
„QDterauebongen zur Snom-cdda" «ollen den auKgewftblten stellen der edda als 
Mnltütung dienen. D. itur Vijisunga-itiigo. Biaheiige auegaben. — Ws. text basiert 
auf Duggea amigalti, doch wtrdcn gelegL^nUich abweichungen der paplerhna. berllck- 
Bicbtigt. — xar charaktarifitik der mei»bnuihs. — diction, aenderciistous der «aga 
(od gegen e»yui>ns]. — nAaiige honutzung der oddaliedex und zwar auis dem gedieht- 
Bis. — IwitihTUOg mit der pidiek&saga. — C. zoia Nornage8t£-{>attr. Ist als 



3tH 



BULIOCBArillB DB& JAÜftSB IST1 



«pisodfl der Olnfs naffa Trj-ggTuon&r za betnwbton. — DtHTltefeninip. — Wuqtxni 
der poetischen «dd» mw. D. Iittenirhiiitori«r.hw fibnrMtak. Text Die pruiuli 
vdd» iiu auszuirc lOyKaginDtug, ßragBromlur. 17 m}». von SbiQdsV. ; . *'' . I — 
I4G; YgUungK-saga i. 147— S34: KonjogeEta-Irnttr s. 2^^—261. i . :>n- 

folge des ftkoJilotUitrijphon, bericfatt>;aiigeti und nuAüe. 

I71. Döring, Bemerkungen Qber atil and Ijrpus d«r UL Hg». Progr. 
Nioalug}'mn. za Leipzig. (Progr. or. 440.) 44 b. 4. 

Mit groaaoT »orgTalt entwirft verf. „ein bitd derjenigen sagu. die Im 
reu sinne ist. genant werden." Er b«Duzt nuun ragiu, daruntirr Kjiila, Ej 
Bgiluags, Gullporiisaga- Besonders zn erwähnen Bind g3 ciitit^tiuii).: 
päAnznng Ton enihlangen, §4 abweichnngen Ton der ni'sprtiiiglißlion ab« 
wo aDssuhmiiclcuDgeD zusumiDeDgestelt «od, irie sie wruiiil^rgUabe und »uul 
geschichlcn bictvn, §7 selbulkudigkcit des sdiiiftMtellors, wclclm «ich in ditr 
wähl des stoffe«, in i^iner grnppieraog nnd in dor aasHchmäcktiag historiMher 
xelgt, § 10 tnut ispr&oha und satzbaa, wo gleichnisso nnd sprichwürter geMMn* 
nielt sind. 

176. UObluii, Th., AuiÜL-vta uorraona. Aoswabl nos der Isläiidiftcb'^a o&lI 
Dorwegiaeben iitteratcr des mitte Iftltera. U. ausg. Leipzig, üinriclu. \XXi und 
888 8. S. 

Ze. t d. pb. IX, 347 (SymoDsV Über die ubveicbnogen dioaor »aft ron 
entait (1869} vgl. Edzardi 1. cbl. lUG. 

176. Winkel Hörn, Nordiake Hultesogaur, pa» IHosk. KubenhaTn 187^ 
XrV nnd 306 i. 

(V5Isanga, Vornageata sAgn, Herraxür saga. Hrölfs saga kraka usw.) 

177. Viking (atos of tb« North. Tbo Sa^os of Thorstüia. Viking« scm,' 
and Fridtlyef th« botd. translated frvin the Icohuidic by R. B. Andersiju and Jon 
Bjvnason. Chicago. XVllI, 37üi. 12. 10 nh. 

178. ünger, C. R , Heilagra manna sOgur. Efter gaale UAndfikrtA«r 
ntgirne. UoivorsiUtaprugr. ChristiÄnia. 618 s- 8. 

Lit. cbl. nr. U. 

179. Storm, dr. 0., Sigard Kancns&tu Proc«. udgivet aftcr Baandxkrif* 
terne. Kristiania, Mallingske Bogtrykkerl. 2 bl. 6H s. gr. 8. 

Ant'ez voD Edzardi lit. cbl. 1676. 

180. Vogler, Max, Sjürdar Kvitdi. I'ie (Sr'-iischcn liedcr top 
ervten ninle uüt einlciUiog, anmerkungun und sasfClbrlicbem gloasar bemi: ^ 
I Begin Bmidnr. Paderbom, Scbfiningh. VI, 106 s. U. 3.1U. 

1—64 oinloitQDg. 67-90 text 93 — 106 glossar. 

J. LZt. Dr. 43 (S^niODi). Germ. 33, 440—446 (Sj^mons). 

F. AltaächBiach und Alt«DgliBoh (aga.). 

181. Heyne, Moritz, Üllliothek der ä]l«(iti<n deiitacben li'* 
Icr. IV. band. AltniuderduQtbrbH denkmäler. II. teil. Kloiiiern ai^ 
denknjlcr mit aanfütirlicbem givssar. 3. aiiA. Paderborn, Bcbäiüngli. 

Die zweite aalL bietet nur sehr geringe obweicbnngen . welche auf Lcrtel 
aichügnog neni-rer auf die hier gegebenen rtBcke bezäglicber arbeiten 
J^ievtTS bat in 7. f. d. a. XV, M? — Wl niedard. glosacn t\x Prud- ■ r 

Übsäoldurfer bd*ebr. «crötfenllielit tmd tiUMmueyer (ebenda XV], ]'.'. 
mat Werden ongcnununen. Die glusacn «ellNtl jedituh bal He>iii.^ nicbt 
m«n, ihren hauptinhtüt über für da« beigofDgtu gUiasar TeiwusdoL Kbc;:: ...:, 



BinunuftArUlR Dfcf JAHEU 1877 



Sfl& 



dM glossnr benaxt sind eiatge butnnlraitgen tlifl Hottnouin ad. (!r. I , I n den 
Straubur^'er glosuii ^emsclit faftt , wop^^fn uidi;re arbi^iWu t. b. von Bphn^hil in 
dor GornlKU. 21. SOä— 3ül> diu] wti P. J. Cuaijn ia <len tunlkundi^'v Rijdrafrcn. 
epratc I>cel (.18761 186—15*0 nicht mobr boDuzt wcHeii koutco. Vorauf (reht muc 
knrze vnrrfidf , di» t^initio« ribor dio fframmAtiecbeo f'iK<!rttDniUcbkeit«n d«r teils alt»., 
teilit oltndfr&nk. denkuiiler gibt. Von den 13 gt'bot«npn »tflcken war »ach ?or 1867 
noch keine« nngcdnickt. Arnuict der PrcckenborsUr livberolU , die attcb ron Fried- 
liuid«r buimus(;eg«ben iit, Ufln«trxlä73, den interIin«BLn'Fnionni der psalmen, d«n 
«lonMn und dtnt ludicnlUB snperstitioiuini et pa^Diftram sind dio denkiufrlnr aoch 
«'.»rufTcntlicht in MSD. 

182. UoriL Xur m«trik des Ueliand. F.-Br. beitrage \\ &. 1C4— 192. Der 
Terf. krabatchtigt Riegor {Z. f. d. pb. VII, 3 fgg.) zu ergänzen and ztt berichtigea. 
I) abwtichnngöD tqdi (rninilscbc^iuft (a a) a — }. 2) Aber den auBgang der bjüli- 
vene. ä) Bber die cibiur. 4) dio dtellnug der abd. deokmsler 

183. Grein. C.W.U.. Ist die bozeii-hnnng „nngelnocbsiiKlu: spracbe" wirk- 
lich tiubcrwbtigt? in der Angüa 1, 8.1 — h. Verf. versycbt dai fifihe rorkommon 
den conipuB. ..aDgeUächaUdi" zu beweisen; Si^ine Ea^amtaenatf-dlaug Ii^brt ab^r. 
dus doicb dieses wort nie di« spräche, sondtm nur ein iiulitischer bogrifl' bezeidi- 
net wird; die spniclia nant« »ch eben, wie Zaiiitia Torrede zum te. Qbungiibuch 
gezeigt bat, von anfang an englisch. 

\&L Marcb. F. A.. U thero an anglo-saxon langnage? in K&lbingH engl, 
«tudien I. 3G7~37B. Der aufsatz Ut ein neuer abdnick ans d^n TranBoctionit of 
Uic American phil.-Boctety 1872. Verf. wendet üch gegen die neuen bexetchnan- 
g«a der perioden der en^l. spreche (öIJ engUacb ^^^ aga. naw.), und empfiehlt Tor- 
llofig beim ajton za bleiben. 

186. Sweet. Henry, Dialeds and prehistoric forma of oldeoglisch, in den 
Transnctioni of tbe philulügicnl sodetv. Loodoo, i. 513— &69. Latcinitche wc»rt4 
im ae. (ftgs.). Nominal- und vorbalflpxion ; verf. constmit^rt die Torbistorisehet) 
fumii^n. I^DÜchrp der lai. frmodwörter. Dir se. dialec-te. Kngliscli iiml friMUCh. 
Verh&ltoifi des uiglo - frieBiscbeD zum alU&i>liKi»<'tifD 

Idti. Fiedler und äaclis, WissciLsvhaftbcbe gnuumaUk der engl, «prmcbe, 
iL anfl. Iirsg- ''■ ^^g- Kölbing. I. bd. Leipzig. Violet U. fi. 

Angez. von Kopitza. J. T^/t 1^78, .5. , 

lä7. Karle, J., Fhilolog)' of the Englieh Tongue. Londtni, Macmillan. 
U. 7^. 

18S. Harch. F. A., Angla-saion and early english pronuntiation , Engl, 
•tadieo I a. 313 — 317. Xfuabgednickt aus den TrAnsoctione of tlie American phU. 
■KHociation 1871. Der aarsutz enthalt f&r deutsche leeer nichts ucuce; es werden 
einige l>iniii-r klingen darüber gcmadit. was aaa der altiteration fQr die ae. (ags.) 
aussprach» za gewinnen tat 

1^9. Sweet, U., An Anglo-Saxon reader in prose and Tone. Witb gram- 
macieal introdnction , note« and gtossar}-. 187G. 400 a. 13. 

Vgl Rev. crit nr. 5. Engl. stod. 1, 497. 

190. £arle, Jobs, a book for the beginner in An)>la-SaxoD. Comprining 
a Short grammar and aome salectiens Inm the gwpels. London , Maomillan. 102 s. 
IS '^(di. tjd. 

191 Helwieh, Hartwig, Etymologiarb-identische w&rter mit verachie- 
dvaer bedeatong im deetach. und engl. Iti jaUresWrii'ht der Wtuoer irämmunal - 
•iLerreaUcfaule. Wion, 1H77. tf. ftiS s. 



StVi 



■IBLIOOftifRIR DB? JAUBU 1877 



Di« etymoluj^cben zui^uuitti':' n sind bÜotlK ubr prcblonittiKhi 

WflrJflii Uli i?aoz*n über 250 wort« i- < 

1<^ ItehrmaDD, dr. Heinrich, BsAaj cont^fmiDs: An^lo-auoa pocirj 
Im Jahresbericht (iber die h. bOrgcrsch. zu Lflbbcn. [pr. w. 88.] 30 »- 4. 

Eine mhe algemcütcr beoierkangeD ober obarakter, metrik und etil alt««^- 
Uicber dichtoog. 

VXi. teil Brink, Bernhard, ffcwbichto der enf^lischeii littermtor. ErtUtr 
band, bis xn Wiclifi auftreten. Bertin, Oppenheim VUl and 470 i. S. M. 8. 

Weiteren kreUen aövel wie den facttgenoAaeu bestirnt der verf. fioiu w«rk. 
Ersteren zo liebe werden in ele^ntem , lichtvollem vortrage die resnltato der for> 
üchuug dargele^,'! . obnu da«s excarse und htnge nnroerkunpin lUs fortoolireitim 
men. Dem fach^enossen , der dies aU mangel empfinden mag, venpricht der ti 
in einem „gmndri£ii zar ge^ib. der engl, litt." die artigen r<TheQKchaffaifaericht 
Der vorli«gönde band enthält dr«i bfiuher, deren leztes, das nnl. rihnucers UA « 
gen aoU , noch einen U'il de» nät'häton boudcs in anupracb nebmcn wird. L |ii 
Tor der erobemng b.3 — 146. H. bacb: die QbergnngaKeit a. 149 — 377. UL Imelll 
»on Lew« bU Crecy s 281-4GÜ. 

Angez. 1. Cbl. sp. 1186. — Satotday review i. IB. junl — 3. LZt, or, 
(ZaptUa). ~ Engl. Btodien 1 s. £>0& fg. ;Kiilbiug) — Königab. wiBaensvh. mm 
hefte nr. 10 (John Koch). 

194. Taino, H., Geschieht« der englischen litterMui. DHtitsoti beMbeitM. 
nnd mit unm. versehen von Leopold Katücher. Autorisierte ausgäbe. Bd. 1 IteX. 1. 
Ldpzig iGQnthcr). 96 o. H. LfiO. 

Umfasst die zeit vor der normannischen croberang. Ist ebne aimoicbend» 
kentnia de» ags. geechrieboo. J. LZt nr. 47. iZopitza). 

l^b. Beownlf. Sebultzo, Martin, AUbeidniaobes in der ag«. poeiio, ap*> 
dell im BeowuUsUede. Berlin , Calvarv. 31 «. 8. — Bev. erit. S2. 

196. Arnold, Thomaa, Beownlf, a heroic poem of thv cightii centurf|j 
ffith a transtation notes and appendix. London 1^76. — Anglia I i. 177—11 
iWalcker.) 

197. Botkine, L., Beowalf, cpopöe anglo-soionne. tradoit« eo fr 
ponr la premiere fois d'apr^ le texte ortgmal. Harre. 8. lOB a. Von dotanll 
verCuser: Ueovulf epop^ anglo-aaionne, analyae hiAtoriqae et gcographiiio«' 
Havrv 1876. 

198. llornbarg, Die eompoaitian dca Bcownlf. Im jakroiberiehl des kai> 
BerL lyocnms in Metz. [pr. nr. 411.] -40 s, 4- 

Terf. erklärt sieh gegen Anwendung der liedertheon« anf den BMWulf; da« 
gedieht gilt ihm nla einhcitlicba arbeit 

199. Dederich, Hiatorisehe und geogntpbische atudien xnm a^ BeonU* 
liede. K6La, 233 a. M. 3.60. 

Angex. J. LZt. nr.47. (Suebier). — Anz. Hl, lTi2'l83 (MtUlotiholI). 

SOO. Znpiizu. Eentitube gtoasen du nenoteo jhs. Z: f> i< ik (M. L B^ 
bd. XU. 1-59. 

Ans einer ha. der ersten b&lfte des jhs. (Tetp, D 6 der CotUmiana). - ^L l~-_ 
1151 <n den nprflcben S&lomoe. 1162—1181 aus Alcatns vzburtatiu od OniddK' 
comitem, 1182—1200 sind fragment einiu glosaara nach sacblirbcji cAU|^lrlej 
S. 4— 10 Aber den vocalismaa des dialerta, a 10—13 oonsonnaUtmui, ■, 13— |tf_ 
Rezion. 



BtnUOäRAPHIK DKB JADBES 1877 



dß7 



301. Cyneirolff! Elene, mit Blsem glosur Iierau9gegi<bco voo Jalia« 
ZnpitKik Berlin. 8. XII, lUOs. 

Wichtiif int >lie i-oll«tioo dvr lis. ilareh P EaöU, deren ergcbnis nof s. IX Üg. 
mitgeteilt vird; «üb dieser ^cbt hcnror, duis Blamofi lesaDg* sehr corTl^(^ i*u 
N'en in ii«zag aof den tost ist dJo iiDuitititsbi^zekhDiing der diphthon^ro, Verf. 
mUrt in dankenswerter coQBeqaenK aiicli fßr die«e den circoiiitlex ein (x, b. tadig). 
Diu bet^'cgebvDR glotuar, IBr aoßuiffer recht bniacbbar, gibt die bel«ge meiRi toI- 
slindiiä an. — An^lia ISIS. (SifiTers). 

"iOä, /itiiitsa, J., Früf^ment rinn- esglisehdii rliTiinilc ans den jalircn 1113 
and 1114- Augliii I h. 19&. £iu lotrz«« fragmout der cottooscltt-n bibliotLck, bishor 
iingedruckt. 

303. SioTcrs. Bedentonfc der baohstaben- Z. 1 d. a. XXI. 189. Angel* 
fiidhs. dvatiui); der bucb«taben aas eJiuT ha. dea XI. jb. 

204. Wülcker, R. Paal, Clicr die zg» beurbeittiiifr der iioliI<jqai«D Atigu- 
»tiw, in dcu beitr. von Paul und Braune IV, s. lOt — iSl. Die tiolilo<|aicn sind 
mit der iclirifl „de rideudo deo" in der ae. bcarbeitung tu ein«m ganxen i'creini^. 
Verf. ist beinlilit xd bewoUen, dua das erhaltene brucbatflck kiSni^ Alfred zam 
TCjfiis.<i«r liabe. und dasa wir darin das ,,maiitia]e" des kötiiga ra sehen häU«n. 
Die ideutitüt mit dum inanoale hält verf. aelbst nur für wahrKbeinlicb. 

^X>. Vetter. F., Angelsficluiiivjje nrkunden aus Born- Gorm. XXII, 354 — 
36ti. — In derselben hs.. welche die vier lat. evangelian in ags. Mbrift entb&lt, 
«t<'hen einige s{iai<<<re altitngtiscb«< nrknnden mit vielen namen. — Die lo«aiig ist 
entweder scblecbt oder oabe liegende bcsaeniot^en sind Tergosaen. Dagvgen hat 
Vetter falacbe ooDJectnrcn goinacht. 

306. Zapitxa. J., Ein rerkanter englischer nnd zwei bisher ungednickto 
lateiuiache bicncnscgeo. Anglial, s. 189—195. Der ae. segen bei Coclcayne, 
Le>edidona osw. I, s. ät^ abgodmcktv (vgl. Qrimin rnjlb.* 8.402) ist biaher uis- 
Terstaod(>n: es ixt ein bienen;«<-;.'en. Verf. tdilt aoaserdem zwoi lat. bicnenaegen aua 
Im. 3532 der Wiener hofbihliothek mit 

307. Zniiitza, J.. Latcini8cli-engUs«'Iio aprfik^hc, AngUa I, a. 3% fg. Drei 
Ueinc lat. spr&che mit ae. fibersetznag aas einer coltunschen hs. 

SOH. Sweet, U., CoUation of tba poetieol SalomoD and Satorn with Üie 
ni. Anglia I, t. KSO— 154. Vgl das folg. 

909. Schipper, J.. Salomo and Satom Gennania AXil , a 51 — 70. Terf. 
gibt «inen nach seioi<r angab« genauen abdrack der ha. des ae. gedichtea von 6. 
u. H. einschliesslich des proaaatBckea. 

O. Althoolidoiitsoli* 

310. Hermes, über das Hildebraudslied. Jahreaberidit der b&hcren Ukb- 
teriKbuIs zum heiligen kreuz zu B<:'rli». 

Verf. weiss nichts von der Wissenschaft, dicht^-t einen schliiss zu dem firag- 
nent, nnd gibt metrische usw. frkläniDgen, die alles denkban.' an unsinn bberstetgoo. 

311. Samhaber, Eduard, Das LndwigsUed. Programm de« k. k. Ober* 
g]rnn an Frdstadt in O.-Oast. Tinx, FeichUnger. 33 s. gr. 8. 

1. Handschriflun and ausgaben. II. Uistoriacho grundlage. 

313. Vetter, F., Ztirdier milohsegen. Ueno. XXU, 352— 353. — Ans 
«nner {rfiber S. tialler. jezt Zflrcber hs. hatte WisUcenns zwei alliterierende xeüen 
abgeschrieben und Ettmflller gegeben, diew<r galt mc Vetter 1B74 xur Veröffent- 
lichung- Vetter kann aber die tut. nicht widerfinden. — Dia Tera« würden «ine 
nov« nnmmer der denkinältrr werden. 



3G9 



(877 



21^ Lup))c, Uiiimu-I und ti<:illit, das tM^MijuHÜvi <i>.>r ■>i*-i p«»: 
EtYos rcds^Uun. Progrumm-Btibiindlung dor rc&lflflnit» rri KM. 4. '-t 

des f!ed!cbUi, ttu den dcnkin. abgciiraokL IL - HL fr< ' < < 

denkukalH , Mine SaiueTe gestall. IV. uiuiidart. li"i i : [ü. Ii. Tli'" -<;<) 

— 1070). V. erlÄutonuiiE. VI, „Iiimuiel uud holle das adilusBliod d«r »ier A»mi- 
gelia nacli Ezxos redavtioD. Exzo, der ÜambcrK^r, dor vi*rfiu8er voa litminvl aad 
halle" — nar dieeer li-zte t«il oolhfttt ueaca. Vnrf. rtoufitruiert eine In liimhttrg 
gödjclitct« cranpelieiihariiioiüo, die vot der Äva im leboii J- ■! 

und lidllc atii dun der H<-Jilas8, Kzzo der vurfaiufir — und älu -< 

B. 2K an iint'h in nnfjenicMbaror sprwho, Wer die abhUn^rfiJi'^ii- ail'- ^ 

vcrki! des miLtelulters von älteren (iu<>llra Icent, der wird nadchcxn i'uu.. :. -i.:i 

nicht fulgen können. — Mit der aobtmnl oitiertea iitt«ratnrKc»cbicIite y»n Ph. 
WacküniaK«^ wlid wul W. Wackcrnajcol gemeint nein (h. S. fi. 1&. 24. Sf>. ?.*). 

■214. SeßmöILir, .losef, Zu OtfritJd. Z. t d. a. XXI, litn-j'i-J, 

Mani- PrelierK werk über O. ist in einem samnielljande der '■' ' 

Bufffäfiinde». Einige Varianten machen gUublicIi, dai» Fr. mik u:: 1- 

•chriften bcnuEtu. 

315. H«inzel. Über dia Notkerfro^eote In aanct l'aal. Z. f d, «■ XXI. 
160-177. 

Die ron Holder Genn. XXI. l^ tgg |iublicierten froguiento Verden mit A<^ 
Wienar Notker verblieben. Bcidu gebiVreu einer Inmilie an, die fragni. atclk'n ucL 
aU eino vontnre xn W dar. 

Slti. Heyer von Knonan, Leb-^ndbi^aolu-eibung des h, Nutker vou S U; 
l«n. Zdrich, Orell. FflKli & np. 17«. 2 tnr. 4 A. o. d t.: MitteUungrMi dor anl 
pesdlacb. in Ztiricb. XIX. 3. Erw&bnt 1. Cbl. 1403- 

217. Seiler. Psalm 138. S. Z. f. d. pb, VUl, 1H7— 205. Di« »teile wird 
dureh alle mittelalterlichen pBalmenversioDen vtirfolgt; besonder« berOckaichügt w«t- 
den di« Windberger psabnan nnd MSD. XIU. 

218. Martin. Ahd beieblbrucbstucko. Z. f. d. a. XXI, 073—277. 
Vom dockblatt der VorauLT bs. 267, daattou vordemoitti betiandclt ist MBD. 

Die rficJceeita ist von dernelben haod. Scharera verniatnng IwatÄtjgt »ich, daiia 
„Bairiscbun glaubitONfraffon" edncm ordo ad dandan itoonitentiaiu ang«hCr«u. 

21<J. SpcniOll«r, Joseph, Dio bandschriftcn und ^■iell«'n vou WIÜJ 

deutflcber iiaraphrane Ans hohen HadfiA (qu«llen und fr>Txdiunf;iin XXfV''). 8tl 

bürg, Tntboer. 8. VIII. 118b. — Der erste teil, tiber die b»». VTillirainj) (i. t * 

— 78) entzieht licb der beurleiluD^ bis i-in« kritische ausgäbe mit voUt&odigttB 

apparal vurliegt. Dan sweitun teil (a.TOtg.), über die von Wlilimm benuftsn 

Gommeotare, kann nur der beurteil«D, welcher die nach dut.; 

mijDtare aäintUch vergluiebt, eine arbeit, dio verfaKor Imi: 

Sm fehlt euiB niitteilung darUbor, ob olle VQrluuideDoa c ■<■■, m , 

es bleibt also die mÖgUcbkeit, d&ss die rom Terf. (r. \<<-^> >\^ i < 

aogefiihrten (Haitao-Bedn, Gregor. Aknin, Angvioniue) äelbat nnr «< 

einer oder mehren auch von Wtilirsm bennzten (inoUen gcllonpo sind. ■• >• 

ton dor art behandplt worden mtiftst-n, da? seifft die unterscchno^. Q. P. 

lilicr die qurllen zu Notkc'rs psnlmon. — An eiuielhvitAn iüt sa t 

fg.) die aD8legiiiig>iweiiir>, wolchü im intttelAltor hemcbte. bi:l<»i. i. 
aondrni uiyatüch — ito ua^n «enigstena die aualegcr «elbst. 

Z. f. d. ph. IX , 227 {gg. (Fletsch). 



BIBLiaaiUPHIV hiS JAURK« 1471 



36» 



390. ReicbsQ, H«iDriclj, WUlir&m, abt tu EUeräb^rf; In Oborbutprn. 
BtÜMgt du prugramms (l«r gevr«rbc-4chn]ft za Magdeburg. ^ili>fbt)cbdnict>crci ron 
C. Fri«ie.> 4. «t s. 

I. Der etandpimkt von dem W. «vbrieb. tl. Zflit1i«fttiininuB|r der abCuunnf; 
«Hoe« Terkn (iu dea ersten tiOer jähren des 11. jb. . lücbt uacb 1003, die p&ra- 
t>brMc Totk-ndi't &. 7). IU. Qatllcn zum leben Wc : A. die unter W&. onmcfi iib^r- 
lirfrrtiün i]iie11ea. B. die andt-rn iiaollen. welche auf da» loben Vfn. htiiu^ babcu. 
IV. Üben und wirken. — Z. L d. j»h, IX. 227 Tk. (Pietscbj. 

ääl. S^ibonbacli. Zd den denkinälem :i[LVU, SB. Z f . d. a. XXI, 413. 
Vonocb «iner leiong der vieUen, welcbe Uolfinami (Fnndgr. II, 237 fg.) ata in der 
ba. ooaKelmiUt bctekhnete. 

Z!2 Cxpra>. Uittei Untren aas S. Floriaa. Z. f. d. n. XXI, <äl'— 4S4. 
Briefwecbsd xwi8i:bou löwc and baao Ja emcr vuc der Z. (. d. pb. VI, ^ (von Zaiüter) 
verüffectlichten abwei eben den ^pstatt. 

'J23 Walte, Zn ilim lüloAcnciL Z. f.d. a. XXI, 65 — 6S. Collaüoo elucr 
vitQ Pertz benazt^n ba. mit Waitzs ausgab« de« godivbts in Za. VU, IBU. 

2ä4. Dummler, E., Gedk-Ma de» Pauliu Diavouus. Z. f. d.a. XXI, 470-473. 
'£ib. Ddmmler, E., Gedldite Akuina an Karl den groageo. Z. f. d. a. 
:i. CS -76. 

Zwei gedivhU! an« einer Cambridger hn, doa XI. jbs. , aus der JaSi edu.it 
XIV die Cambridger lieder veröffenüiubte. Daau ein drittes kkint» ifodiobt 
lini AUi oiupr vaticaniBrlitm b.i. 

386. Dum ml er, R, Gedicht« an IVidcntius. Z f . d. a. XXt, 76— IM. 
PnideDtin-) wnrde zwischen i^ und 46 hischof von Trojrc« und t 661. Daa 
ndicht entdeckt«) Pertz im LXtd. Harleianna 3685; das zweite, von Wabhfrld, 
>t«>bt in der ba. der könfgin Chriatine 469. 

237. ReiQiiel, Daa nukropfMbjOifon. Z.td. a.XXi. 177 — 18». 
Bt-äcbrvihang eines tat. Werkes, in welchen) o. a. daa von Dicmcr abgedruckte 
original zu d4>r danteliung des todos Mosia iu der Voraaer gencaia atcbt. 

H. Mittelhochdeutsch. 

3928. Trierer brncbstackp. I. Flo^Tia von SLeinmeyer. Z. f. d. a. 

307—331. Vier dopjielbUttcr der eobrift oacb ans dem 12. jh., änascrvt 
wichtig, weil im xasammeniuing stehend mit der kaiaerchruuik : cinu Aegidina- und 
ÖilTaat«rlt^endu. Vermutlich von derselben ha. (cf. du beigefügte facaimilo) alnd 
brach.4tflckrt oines Floris, am Xiederrhein entstanden um IHÜ nach f^anz. qu«lW. 
364 teilcu sind L^rl iA.lt«». Sie wcrdcD eingehend nach aprache, raetrik und Ijti,- 
hiat. bedontang nnleniDclit 

U Aegidin« von Roediger, ebd. s. 331— 412. Der t«>xt i&hlt 1730 zeilen, 
3170 voUt&ndJge. Daraiif folgt tina abbandlnng über matrik , dialüct, quelle, at(l 
hb«r da« vorb&ltuia dei fimgment« ku dem Fnndgrnbeo I abgedmcktva. Der 
Iveater twll im i. hefte des '12. bandcs tolgi^a. 

329. Weinbold, 'Au dem dentacben PUatnagedieht. Text, spräche nnd 
lioimat Z. f. d. pb. Vin. 268-288. 

Unter I. »t«xt" wcrdun vrlfttitcmngen gegeben 11. «tit, ütirache nnd hi-iiiiAt 
dem diobtere. Ubgteich dieser «ein« going« fabigkeit deutsch la dichten beklagt, 
Z' : ' h 8tiltäti»ch gewanL Die raime «lud lUal>M^Ü8l;b n^in; aiu orgabt>D alt 

I , - beimat Hessen. Der g^danke an (Mine IdentttAt oüt Berbort wird 

ahgcWiMcu. Fulgt d«r t«xt. 

l»jTai.Hk. r. vauTatma ricn4)i.ao[a. an. ii. 'JA 



S70 



SULIOORAMIIK DIM JaDUI 187; 



230. Scborer, LittdM la.jh. 4. ZnNorti.nrtiifcra.-tat 7.f.a i^XXl. 414 

Naue verKleichnn^ der hi. (DiaL I. atl—SÜ]). 

231. Scber>;r, HiiH'eUen. 1. Die vier ttichur ^^Mttca. Z. I. li. a. XXI. 4U 
— 416. Die Tierto der TOD ileiniel {Zk^WU. 43—51) urwäliaUii forraeA de« »Mj- 
tbo» T. d. rier L guttes" beniht anf einer jüdisrhvo «a^, welche uiit^vtellt wiiil. 

232. Spronjrer, B., Nachträ^litilics zu Altera Tondalna. aono.XXn. '^'1 
ä7S. D«8 verfH. disfliirtfttion: Allten TundftlUA, >lal)e 1876. wird dorcb neue \u. 
tuo^eti ergSDit I. bbor die nßrein<>ii , d. h. diali-ctMcIrea r<*inie, wf^lchi' luu teil 
durch Qberu-beitaug eatteipi warcu, and ans rcoonstraiert« ori^iDiiL 11. diu bb«r- 
liof(>mtig äet gedichts. lU. iwei tinchtrfige Über namea im Tundiüa». 

338. Licbtenstein. Za Voldtle. Z. f. d. a. XXI, 473. 
Cflftult t:im> ueoc «tfitze für dio auaicht Scbvrtire XD brlngvu. dui Endt 30, 
34 — 36 ans Lampr. Aluz. vatlahnt sai. 

234. Beeil, Zur Eniioenug (ed- HoinsdJ. Germ. 2-2, 38. 



23&. KlbelDUgeDt Raeztuikno, A., Die Niflangiuiiga und da« Niti«<lncg«a* 
licd. Ein beitrag zur goacbtchtc der dcatuchen lieldeDaa^. UeflbroDB. üt&nlfiger. 
VI, 268 i. 8. 

Im Wüjonllicben gegen DJ^rings arbeit /. C d. pb II gerichtet V^rf. POcbl 
XU beweisen , dwit die ijuellvii der Niflangii«aga wcdiT Nibeiiiii^enlieil nuch TAAt 
iiiid, »undvra diu leiden zu >;Tunde liegenden Ueder aod aagun. Kr onterK^ 
ein« füclisisobe and eine sOddentsche (frftokiiiob«) ri>rmatiu(i d«r sage. Jeu« l..,-j 
wiegt im ersten, diese im zweilen UÜe der ugs: in der gtutvii Mga &b«r fiiid 
Hieb ulUretcbe. d«m Dordcn eigentümliche z&gc— Xaget. Ton Ucniiing, ans. 
70 — 7a — CeritralbL llöö. Alg. Lit Gorr. I, la 

236. R»burn, K., THe dnitschti sage von dQo Nibnltingon in der dmitacbm 
poeüe. JKraiikfnrt a. H., Moritx Dieiterweg. 8. V, 229 i. 

Brwtfitcimig von des verr«. progr. 1876, moatcrschule n Fruifurt «.HL — 
{i.V-) forf. konte A. v. Kalter, tJbland als draniAtikfr. nlobt mehr beiiotsvb, wi 
B. 378 fg. >wo] entwUrfo Ublands zu Nibeluugendrain<.>ti erw&but sind, — Kiag^iig 
1 — 7. — L da« Biiftroten der Kib. in dor deatecben litt. S--67. II. •'■ 

der Nib. tiK — 101. 111. die alte Jvibeluugeiuag« und dit* Ui'uervn Nib< : .-i- 

tungen (bi« U.Wagner) 102— 2tf6. — Scbluia 227- 22U.— R«t. urft 4 (IJbuquot) 

237. Hertz, Wtlb.. Die Nibelongunsage. Berlin, Habd. 39». 8. (Sam- 
Inng gomcinTernt. wissensch. Tortr. 8B2). 

Der inhalt der KN. wird knrx angegeben ».5 — 15. F '• 

diacbon sage s. 15— :;4. Vcrgleirb beider berichte «. 20 — l^-' 

tet 37 — 38. — KDhn ist die berleituog dee aiudmcka bQllo und fBIl« 6. 1H tm 

dem reebtjgebraucli , tlemgonäju die g6tt^<r den otterbalg bei llreiilniir' ••'•' - ■' 

füllen Diliesen, tiui d<?n (.'nu^hlo^enen zu gdUn: ok fylla olrbttgint* n 

htflju ütfin ok mrit Tm*dH tfuitt. Eine plaaslbl«re deutung P. wb. IV* It'JiL 

238. Sttiltn, Fr., Dor Ntlielunge not verglicbca mit (I«r Hla^. U. ttU. 
Programm (nr. SOG) ie* prog|mnA«iura NepuUQt-vtinin an Blvtbcrg. Pa4«tb»t« 
37 «. 4> 

U«r Torfaiier gibt in iwinar TOr oln grAMona pubUlram b«slimtesi «hKud- 
luag üU'hU nt'uea, weis» abtir du bekatit« niatcrUI ßkr HMne veiglaidittDg In g«li^ 
riger wi'itii' HUBAiinnixe». 



insuoolii PUI1I 11*1 JAUuca 19T* 



371 



339. Tun Math. Rivliknl, GinlcitaDS in <lu NiWltmgenUe«]. X, i3b a. 
Padeibom, ScbäoiDgh. M. b. 

Küch einem veneEcbnU der elaflchlag^odau scbrifUn s. 1 — 13 behandelt vorf- 
I. die Aa^p (■. ]3-lt£)). U. (Ibc<rlief«raiig uod cntstehnog fa. ilio nherli&fi'rniif; d«« 
<'i>on 5. S6~2U, b. (lie klage i. Jl^ — iS2. c. die entatebong de» ejHja b. 22.J— 343i. 
in. Ethisctiiix \ind aAslboUitche» (a. H4-t — 4^). Smrhlicb aicbi ohne wort, vcrtiivt 
Am buch ilitrcJi ^esuo}it« (lersönliobe aogriSTe und gn.^ciiraiibtj^ üttMlniülcsweUti, — 
Angcz. 1. Cbt. ip. 1S3S. Aux. lY. 76 fe. (Heiuiiog). J. LZt itr. £t2 (S/monK). 

34u. Vüa Moth, Rieh., Die NibeloDgenhaDd&chrin^u A, K tun) U cuUo- 
tinniert nii rtcku^-bt auf Ladunftuos uad Barfciolui vaxtAnteiiiit>pv«t« ia Z. f. d. |(k. 
Vm. 446 -407. 

DarUch bracbU in muiod lesart«D «in« gux« aniaht richtiger emeadationfti 
so Ijcihmanna aninerkiuigflii hei, doeb eiod auch seine leaart«it ,, <iiu«UMtAiidig nnd 
doruhaos anzarerUA^ig-*' 

241 TOB Mtitb. Rieh., Za dboNibolangeQ. H4.d. Z. f. d. a. 31 . K7— «B. 
liet'>-ii KdzardU beliaiiptung (ienn. XXI. dags in der hs. d. die kla^'c nicht 
UQrDlttel6Ar Uli di« NilK-lungr nül dich antichlirttse. 

:H2. Wilmanna, W., Bütr&go mr erklärnofr und geschlchto d«s NiUfllun- 
^nh«ies. Halle, wiiaenbauti VI, 90 b. 8. H. 1,50- 

Di« QDtersacbang bcHchrnnkt sich anf da-s lozto drittel der dicbtuog' str. lt)06— 
'i316: von der einfaiinuig' der BurKandeo auf Bc^^hlnm bU zaui idilunj. V«rC (r<^bl 
Ton der benn'riiung ans, dass UietriohK anftret«D gegen die Bnrgonden, wie f* 
nnicr Nl. erzählt, g*nt andere ToraiuwetxangeD hat. ah dtv dichtuug bietet; dosb 
ii»{itftug)ich sieht nm Rüd. ra r&chen . sondern auf Kriemliüdä forderong die 
beatand; dus Rfidigera tod nnd t>ietricliu teilnähme nraprünglit-h nictit Ter- 
1' kont^n. W. gl&ntit nachweiai'n zu kiiuuoii, (last. Fiiob Nl. not gnind 
■iig vnLwickolt^, in der Kriemh. and Rä't buuptpuratfDt'D waivn und Dietr 
ncK'h keinen aateil an der bondlung hatte. — Xunicbst werden in einer reibe Ton 
stropbengnippen Interpolationen tod alten bestand teilen gesondert: anter jenen hebAn 
aicb 18S6— 1M5 und 16ä6— 174& als einem dichter — dem üankirartttdicliter — 
rchörig heraus. Ee ergeben eich im ganxen dr«i zasammengehörendc stäokc, 
i—'M: 16dt> — 1M5 (davuu 1746 — 1S3Ö bvonttong AHorar rerta); 3073— 21t: I 
I t finein dichter znrallen. Die nnteniacbnng wendet idcb ta VÄiö — SOlii 
Qnd scheidet dieselbün ala der nrs|iri)Dg1ichäti Kfiiligenlichtiing fremd 
m. Oocb eind Irinas- und Daakwart6iUebt«r cinuDdor rrcutd. Der Ballnuid 
SMM— 71. in anwnn Ucde unnCitig, wmt anf alt« aniirdnung; er tuat'bte frQhur 
den »chlniut der dtcbtung. Die beiden texten aventiaren sind der alten Küdiger* 
(Uchtnng su^e^eit, da Diutr. Auf Krienihild& Toruilusnitg kämpft. 

VcT^I. lit. cbL 1U76 sp. 1663. — Z. t d. ph. -tdö (t. Hutb). — Jen. LZl. 
nr. 33 (A. iidi&rdi). — Anx. IV, 56 fg (Henning). 

&1H. Zarncke, Fr., Die Uiptadeu and die HcptadistviL Preu»». JahrhB- 
dhoTi beraosg. von Treitauhke nnd Webrenpfenoig. 40. bd, B 470— 488. 

Ein scfam&bartikel gegen Lachmaiin und sfine anhängi^r ohne sachliche grflndo 
(llfNi Ae Heptadeo. Beantworlet im folgenden heft dnn'h 

fM4. Henning, Rndoir, Die b&ut sieben noch einmal. Ebenda ä.63&~t>3<i, 
idtst: „die Nibelnngenkrltik hat mit der siebonEubl gar nichts xii (»cluffeu " 
346. Zarncke, Fr., Za den Heptadeo. Ebenda 41. bd. s. 106 und tut« and 
346. HAnoing, Entgeganog. Ebenda s. 109 nnd 110. 

A4* 



BiauocRAruiK db9 jahrbs leTr 



347. Wörterbuch so d«r Nlbelunif« Nftt (tfet) von Augost LBbben. 
vcrmehriiti und rerLess^rte antlaf!«. Oldenhnrg, SuMing. 210 9. 

VorUcgencle» Wörterbuch lu dun Nibuluii(^<-b cräcbicn lucrst 1854, nun ti 
teu male 1865. Et* hat vor detu kleinen tvcrkc vod Martio , d«9 bereits in 6. aafl 
rorliegt. den vorteil weit grösserer uusRlbrlichlft-it roraniL Jene« soll nur uiOn- 
gern eine anldtung geben nnd ist wcMittlich tut den gebranob auf achsten Lerach- 
not. T.übbon «itiorC nach Itaehmanng aai«gabe, folgt also der ha. A, gibt aller aa 
belege für wcirtvr. diu sich nur in ilvn andoren fass. finden, ao wtdpnrtn»«- 140, 
149, 4 (nicbt 14y, 3). 3V.>. 'i. 3Vä, 2. büren 1818, 4 D, wo die Hnderen bw~ 
drajen bieten usw. Dan buch gibt all« belege einoA Wortes, nar da nicht, wi> 
eine voUtändigkeit unnötig und abi^rHiiAsi^ wSre.— Ans. III, 272 — 276. (t. Huth). 

248. Münnich, W. B., Niliplungen- nnd Kadnin-Iieder für aobtüen 
gewählt mid nebst foruientebn) , wörterbuvh und einigen goL und ahd. apimchi 
han beraoag. 4. anverilnd. aufl. Gütersloh, BertaUmann. XII, ÜSO s. H. 2. 



340. Bech, F., Znr Stratisbtirger Htanoi. Germ. 22, 41. 
2&0. Bech. F.. Zur (friatr UUnui. G(^rm. 22, 42. 

251. Beck. F., Zu Wackemagels altd. predigten nnd gebeten. Genn. 28. 

252. Fischer, U. , Die buase Adams nnd Eraa. Von einein onbekantaäT 
h\\* tiAJid»chriften der weltdhronik Rndolfit von Ems. Germ. 22. .116—^41. — 
Abdruc^ d«,<M tcxti-A Tun 378 verton, lesarton, vorbSlUiia der hes. im aDBChloÄB ao 
Vitoiunt nuteräticbnng (Marburg ItSJä). Neuer abdnick einea aua dvr „Huatia" ent- 
stADdenen Wotl^n, 16- Jb., und varianton datii. Ein zum selben kreise gehßreiidM 
getlicbt, kranklieit nnd bcitncig Adama. 92 vor»e, wird mit lo9.irtt'n mit^teUt 

2&3. Vüttcr, F.. GcriD.22, 356-867. — Ein« jJBpierbs in Bern. {4. 
\b. jh.) enthält oiue anztihl gebet« nnd undere geititUcUfl 8tack«i. JUarienlebon , Rcii- 
rieh SoRO vun d>>r ewigen w<'ishi>it. Einige prubeu wfirdt'n tnitfj^eteilt. 

254. Lambel, H., Berichtigung ra dam ^le»6egl^sang (ein (faul ^bct) ärr 
Gorm. 21, ai7— 846 abgedrnokt wurde. Genn. 22, 384. 

2&6. Jcittelei, A.. Mitteilongen aoa Grazer bandacbrifteo. Gom. Iti, 
437 — 440. — Fortaetzang 2U Germ. 20, 432. 2t, 338. nr. h prieitterlicbs riie- 
verluhiiiKfiirroel. Nr. 6 fänz^bn patt^moAtör, Nr. 7 eine storbefornie] dea h. Anaelm 

256. Slrobl, Cbor eine sanilung lateioischcr prvdigtvn Bertholda v.Bcgeiu- 
borg. Wien, Gerolds «ötine iu conim. 1 bl. 44 b. 8. 

An» dem octoberh«>rt des jabrg. 76 der «tzangsbericbte der pbil.-blst 
der k. a. d. w. bd. LXXXIV. s. 87 fgg. — Angez. Centralbl. ap. 698. 

257. AuB dcis alten paasional. 1) Konradsdorfer bmcbfitäcki^, uül^vt 
B. Jacobs. 7..t. d. pb. Vin, 89—59, ha. aua dem 14. jh. — 2) Gi 
stQcko, initgct. von Weigand. daaclbut e. 5'J — 63, Ua. an« dem 14. jb. — 
»üiior bmchätticko, niltget. ron Wörner, =. Köpke 87, 14—89, S4. Daoti 
8. 63 -6y. 

256. Donifle. Ein lextos wurt über Seases briefbftcber. 2.td.a.XJ^C^ 
89—142. Vgl Z. f. d. » XX, 373 fgg. und XLX, »46 fgg. 

S5». Denifte, Zn meister Edcliart. Z. f. d. a XXI. 142- NochweiM 
tractat von der »cbwester Kutrei. (Pfeiffer in>8L. II, 448 fgg.) 

260. Denifle, Uoitir. Seuse. Diu buch von geistlicher annul, 
bekant aU Job. Taolers nacbfolgung dea armen iebena ('hriHti. Mit xugniuJitli 
der älti>iitoii der bis jeet bckanten liandAcbrifton y.»m iTKteii mala TpLitÄiidi^ 
anKgt'g'il« II. München, Htti^rar Jn^ititut vtm dr. Max Rutisler. M.4. 



IHHUOaUPBUl DK* >AUJUU 1^7 



373 



9(>1 Deob, P, , rnt«rweuang nir rnlkommmhtlt Bin fretrtliche« lehrge- 
Icht ADS dem klofftAT Mtldpnfurt (MJahrhiJ. G^rd. XXII. Ifi7 — 181 Alidrocli 
oloer pergsinfutliR in 4, ji^tt aat der univrniitälsliilil. ta Jan«, I>iv Abscliiift ist 
von Sievrn iKsorjft iiiid mit dem urigtniJ witlvHiolt vei^liobea. 



2l'>2. Wlfcalolii. HQiiKc]. GroiDbii^cr fragnient du WigAJois. Z f. d. a. 
IXl, Üb ItiO 

Die rrliAllGucn vcrec tfnt>]ir«clitfn Pfeffer 32. 29—39, W nnd fö, 23—51». G, 
HT — 153 iintrrsut'hnnj: dfi rerbUtnipües cIat dri-i volHtAndifffn lus. A and B 
}3tf«n aiu i'iner Felilcrlialtco yotligiL O «ti^lt aicL tu A, luit uWr lUcken uiid 
£U&&u«i die A flieht keBt, Die Ira^' »un KJAsicdelD ^böreu wstmcli«inlit!li jcu C, 
•Ifta i)«a cutd^kl« (G> ist der irrQppe AC xuznwuiscu. „Flur dio kriülc bat G kei- 
nim tK80t)<loiTr> Wrrt. Ea tri^^ cur zur ttMt&tiiniii? einvr liraart bfli, wenn t^a mit 
[| f^i;<-n ,\ stimt Dann, moM man annehrnL'n, hit A ««IbfitJtndig gofiDdffrt. Dft«- 
ell*p gilt vitn C, wenn itini die gemeinsam« lennrt von ABG ge|r«iiiil»«r «tcbl." 
fS. IM.) 

t2<)3. ScbÖnbKoli. dr. A., Vorauer bmchslBck d«i Wigiloii. Feat«cbrift 
far TBblBgcn. Grnit. 4H n. foL 

2G4. Hartmanik tob Adf. Iw«in, Kino crxAhlang ron Tlartmanti i'un 
Aae, mit anrn tVutife-cii »oti G F. B<»Decke imj IT. Lachoiann. Tiorte uuaj-iibtf 
BvUd . Brinifr. X , U» ■ 8 M. 7^. 

Knt-spricbt s<!ite für Reite der 3. Aoag. Zum boituemvirn gebriacb haben die 
«nmerkangen ein eigrnps btelblntt, um beeouders gebunden zu werden Die indo- 
tvRg(!ii und brsüurungen gibt Emil Henrici io einer selbsUiuzeige, A. f. d. a. IV. 14 
— Sfl- Hier wird au<^b eine collatton mitgeteilt tod tiOO vcrsen der Wiutior Iwvin- 
iBd»ehrift, wi'Jclitf K n*hf ttoht, — Im toit 3804 ist drrrli »nsfalli'n eioeA buefa- 
ibeu ein sinnstüreDdcr druc^fcbler rtiUUnili'u, ei ist in Ir^sen: Mir tnot. 

865. Behagbel. 0., Die Pariser bandschrift des Iwein. Germ XXI. ^73 
— 280- I>er tost, weleher p gaiuuit wird, ixt ziomlicb ItickeDhaft. En wird der 
versuch gemnebt, ibn einer von Paulii grappeu xoxtiteilün. 
26Ö. Beeil, F . Zum Krcc 5270. Oi-mi 22. 31. 

2S7. WolCriun tob Cschenbach. Wolframs tod Eschtmliaeb Parxival und 
itnrel bersoüg- von K. BartHch. Ui leil. ti. auH 3ld g. und eiue tiif-^l. A. Q. 
I.: Deutsche clasaikcr de« mittelalters uiw- XI. bd. Leipxig. Brockhau«. 9. 
M. l.bO. 

fititt. Schmidt. }., Brucliatficke «iser aeoca bs. von WulCranu WiUebalm. 
f. d- ph. VIII, iWi — 238. 

Zwi i blAtb-r in der blUif^lhek de« wabenhansea in HaU« eothaltes 1.. ^hi, 
Ä* — 268, :i7 nnd i'tfJ. 4-2*i3. 21*. lucbt ohne locken. Die spriwhc zeigt alem. 
>a»g. 

2^. (^ätUrled tou Mnasborg. Cumpart. Die a4;on&berliafemngai) in 
tlrn Trülanqi«» Eilharta top Oherge und Gotfridn von Strasburg. GSstraw, OpiU. 
ft. gr. H. U. ().äo. 

Jen- LZt nr. 4ß. (Paul). 

270 SpTfDgff. H-, Zu Gatfrids Tristan. Qena.XXll, 4Ut>— 4U.— KrkU- 
rang vineälrtrT »t^Iku 

ani. Kuri. Uurm., Guttfried »yn Strassburg. Tristan und Ifinlde^ über- 
ki^ei) Bltd bi'ji<:blaii»vl). 3. autL Stuttgart, C'otlo. LIV. ivy, ^ &I. 8. 

Jen. LZt. nr. 46. (PrU). 



UIUMIHArnJI X>Bi JABSB 19*7 



375 



i l'e A rntn Stricker «tanunl, ist xwdrdUart liicte gTlip}M> Ut 

i<>ni mit ttenatzang vna Konnd» RoUiid b»r^c«l«U ami dn 

•^m dritter tuit Aas ganze rontcrlal noch einmal äberarbrit«t. 

■;'?in, Bt'iab.. Hcinritths von Freiborg TriaUn. Lcipxip, Bn>ck- 

-7 1. A. a. (1, t.: Di'olsolie Dicbtoogea dei UA. beraafl|ir- vud EatI 

Ikt. Kine fortstitxnng des TmUo Ootfrids. um 131U Tvrfksst. cot- 

Bdficfllh't sind ein «Artorburh atid oamen Verzeichnis. Biä ein- 

voo 4er etellant; des werkos zn den andern IViftt&Q-epen nach inbalt 

(0 h&Ddschrifldn. andeiD dicbtungon neinriebs, Ton des dichler« 

H^buieo, seiner bmmat in Obers&cbtieD und soioer spmclic. Die 

^'.-ii Wort* und sacborkläniuKou- Der text tut olcbt viel mehr alt 

iruok mit oiodillcattonen nach der ha. O. — Bt&tter f. Utter. antirr- 

- Z. f. d. pb. IX . i*40-243. (Kinzel). 

: Jitfebar, W., Cber die heiniat Hoinricbt too Froiberg, in Bfittci- 
■ Teini fi\T die gvM-'li. der Deuittcheu tu Böhmen XV. 
Itw divbictc Jiniser der fort«ctzung des Triatan ein gedieht ram bell- 
roti den büLni. rittors Johann t. Uii-heUberg ritterfahrten ia Prankreich. 
r. liL i. ai)»l. ». 319. Martin. A. S. d. a. III, «. 110. 

Lambel, Hana, Das steiubnclL Ein altdeatuhea gedieht von Vol- 
eintt'ltaTig, anmeTkungen und einem anbangv beraa&g^gebea. Heilbronn. 
. 8. XXXm. 137 8, 

•.'<<»-T6, braut'bbare ausgäbe. — S. III die elf has. nod alten drncke. 

I. >.. der hNH. $. Xin das ged. wird nach ver» nnd «pncbgcbrauch 

aekernagel, lit ^csch. 2HT. uud Pfeiffer in die mitte des 13. jha. Teraext 

che iat alt-'muuniücb. S. XXII der dichter Vt^Uoar (Joseph nach andern hss., 

fukemag«] a. a. o.) Ut sonst unbekant. ebenso seine vorläge. S, XXID 

toD der reilicnfylgo der steine iu den verschiedenen has. S. XXV von dem 

»nni. iiitivTtca d<.>ut£cbi<n Ui>idaria5 aus St Florian «inl die cbüg» ha. 

bm, bair.-öaterr. mundart, lä. jb. S. XXJX Heinrichs ton MQgdn anga- 

Tf die Meine. S. XXXI die stein beicbreibungen sind uaturgeschichtlicb- 

j 'Volniar. drr lapidariu) mliT myiitiBch-ijrmboliAch (MOgeln). — 8.3^33 

•Inbriovfa (1008 renic). S. 33— 1*1 anmcrkungen. — AnbaDg. 1 St Fl'fria- 

:liitjudi (a. !6— ISO}. IL 1. 2. HprQube Heioricha r. U. (s. HÜ. 227). 5. an« 

'^1 der doni (». I2tt — 134). — ieegistci. Voibesseningen and xasätze. 

' (Vogl). 

Zarneki;, Die Bcrieburgcr handscUrift iles Titurcl und der Khlnu 

B- -ibt«». Genn. XXII, 1 — 16. — l> eine hi. des Titurel im bcaitie des fOr- 

IFltt^'irtisiDin I» nerlebarg hat Sirrers in Jfua iintersm^ht, uud Zarneke v«r- 

lUltlit da« cr»ri-b(ü>: t>a['iürha. , g«t«cbriobfn 147il, «tibliewt eng an don druck 

14'T .^n, U-t nlxT ifin" .^bsohrirt de«srlben. 2] aber den scbloas des Titurel 

, crgünxuDg zu Zaraoke, graltenipel all (833). 
mger TitnrwlJ'mrh3tfi«ke. Gflnm.XXn, IC— 19. 1838 
t, hs. des IS. jh. 4. 

-t I... -«.lichi von drt landgrafea Ludwig kremfahrt 
I |>h. VUl. :)7i»-419. 

''■11 dialect des dichturu in vtrgtcivh 

' . von %. 3'.<1 BLer di«.> «-üiopM^Ulou. 

'^bcbt< >n Khrelbeu brabsiebtigt Das 



«TUMoaurm» nin SAtmta 



aTSt. HtiTi. Willi-, T ' 

br-nrliritet utiil noch ilvii «Iti> r , h . . . i 

ertf&nicf. Stuttfrut, g«br Kröa«r. ». — Liibl. II, 1. 

273, 8tc1nnii«jcr, Die iinclle des ti. Nioolu. Z. f. d- ■. XX\, 417- 
Ale tjacU« iHwi«8 dem Kunnd t. WOrabnrp (Z. f. d ». XIX, 2ä8) ahjnwpMttn 
iritUchU-B wird taue Ut legcudo iiarligcwie-wn imJ iiVgL'«IrBi-lit, - " ' 
Itricbätnckcn rnispricht Diu hvliau]>tu&|,'' Zs. XXX, 23Q wird xDit' .. 

274. Creecliitfi, An« Badolfii Willebilni. BmcliitUlrki mlid. gedkbte I, 
Z. f.d. n. XXI. 192-300. 

S7ri. MalUr. Au TttrlioB Wiltehalii). ßnicbdtQck« mhiL p^aicbte 11. 
'/. Cd. a. XXJ. SUl— 203. Htitter ainer p^rgamenüu. dn 14. Jlu. foL Jexl tu 
Aii(ptburg. 

^ä. Kühlor, R . Zu einer atellfl in Rndnlfn vnii Km» BNtlnani und Jutw- 
[ihaL Gem. 22. 295. — 2r>l, S4 der ftnsKal-! Pfeiffers. 

277. Stranch. Ein llorbortfragmonl. — Brutbatöck« irdiU. ge^lchift 111. 
Z.tA.i. XXI. 2(18— tiOß. Zwei foUobl. der k. bibl. zu IWUn »os Arm 13. jb, 01» 
»orsc otii8|irechen Prumm&iin 13017 — 280 and 14370— Wl. 



*i7B. von Mutti. '£nr Itritik den Alpbart in Z. r. d. |th. YUI, äOTi— 215. 
Kritik der ai)tarüa<ibaiiff Uurtiaii über ecbtbcit mebrerer itropti^n. Die interfiolti- 
tlonen der xw«itflii bUrtc den Alpb. Sütifui d«n tuxt uDMrrr Nibelnngim varmtuL 
Dem ersten fiberarbeiUr lag wabracbeiulich dar tert 'A vor; alle cntlcbnoniwo 
emtn^keu sieb nur auf eebto 8t4lleu. 

*J79. Becb. F.. Zuiu deotsohen hftldoDbocbe (Ortiitt. Bltcrolf, Woirdivtricbl. 
Germ. XXll . 40. 

2^0. von Mutb, K., Alt«r und beitnatdea Biterolf. Z.T. d. ■ XXI. If^Ü—li 

üt^en Mfillenboflii verweisunff des B. nocb 8t«ier baben Sci)«rfr (QP. VIII 
nn-l WfinlioM bedonk<>n gcKusiiert. Der dlolitcr aeigt sü'b gcmaii bciant mit 
DonnU);egend und itiron iia^(.-ngi»tiilten (bifi P^icbiam Lacbm. t. NibL läi4). foi 
mit dfr tie^cad tun Wunns; uucb init äen sittcn der Östliclivn v>'ilkt^, beaoDd««« 
«kr Rübrnvii ist er vertraut. Sein Ivb Steii>rm&rka wird t-rkUrt durch die 1191? 
crrolgtc b»'lehnung Leopolds VT mit die«em linde. Priedricb t(*^ unmillclbar nsck 
«einer thronbest^iguiig nacb Portn^: daher verlegt der lÜchUr die »ceno •■^'*' 
Spant«!). Beide «nci^we »ezt der B. voraus: er eotstjiod «Imi voI am ^'- 
bofe. So orklärl Btdi die neigau^ fllr djo n&bmon, die r.nndfirbaft gKi.'< 
oni. Auch die kentnin der Wormaer gegend kann die folgr* il^r an« 
dieblrr^ beim Wormser reinbstago ««In. AU seit der atfamait^* arncheiut <la« tcxto 
ImLruui de» XU. jba. 

a»l. Hflgel, B., Da« Ued vom herzog Emtrt. PB. btr, IV. 47ö— 4». 

DI« seit 1873 dor kßl, bibl. in Drmdcn gohftrende h«. M »P^ - -i -i. ^^ ^7, 
— Qdr die stTOphiaebe WArbritiing ilns herz<>]f Ernst, dna ig. hitV 
her nur aus einem ollen drucke bekaiit (Hanpb a. Vin, 477 fg.). h. IHii - i'J'J diV 
'UploinatiHcbü drnck von 71 etrophen de» ^cdichLi. di» IH texten fehlen. 

•Jtvä. J.ffclln, i'.T. Zu de» Stricker« Kjirl. (Jerm. XXll, 139- IfiÖ. I, 
üaodäebrift^ii Eine nt-uo, Mlinehener, lis. '.K) Ut bconit IL Elnteilani' A-'r v.i 
lUiweicb'tnd ron Bartsch ici Atriekirr. III. Vrrbftltuift der beiden gn]- 
undor. IV. Die b». V. V. Die beiden cnippi«n K nnd A ft. ': 
tten dar. VI. VerliAUnis dee Karl zum Karlrauloot. VII. Rft;. 
I'eho tott Ut In der (r^pl^e, welche dlv Mflncheoer k«. \Z} i«j>iueutj 



niBLIOOiUMUt Ü8A JA1ULI> Uli 



37& 



tieu^'ilapp dar gra]t[>e A vom Stricker utAmmt. int zn«irelhftft D!mi« pnipiu* litt 
«til vnt) einem andere ni!t licnutiiiRg von Rnnradd RoIoimI bpr^»t«U auh doi 
Strinltfrs Kkrl. iinU ein dritter hat du f^oie mAterial noch eininal fibermrbcitfit 

2*13. Bocbstflin, Bpinb., Ilaitirichii «r>n KreibcrgTriAtAn- Leipxig, Brock- 
haug. XXXII. 337 n. A. a. d. t: Di'UtAche DiiJitungcu da* MA. b^mug- tuu Earl 
Bartsch. V. bd. 

Du f;cdicht. »ine fortxetxnnt; des Tristio Gotf^ids, am 1310 T?rfasst, eat- 
Itilt C8f)0 Torfm, Uelgeft^ hind ein «firt^rbiich und nAroenTersoichala. Di(i fin- 
Ipitnn^ band*^It tod der Blf-Ilan^; des werkfs xu <Icn uidf rn Tmtan - epen nach Inbalt 
und Btil. von den haiidstlihrtcn, andern dirlitun^fen Ucmricha, run dc5 dichter« 
bviithun^'cD zu Buhmon, Meiner brimat in Obersacbson. nnd seiner Hpracb«. IHü 
aninfrk. cDtbalttin wurt- und ättChcrUäruii^cD. Der t«at Ut nicht riet loelu als 
riD Dmcr abdraek mit Diaditicatiouen nach der fat. O. — BUtier t litt«r. untor* 
hftllnng, 1». - Z. f. d. i>h. IX. 24U-243. iKinscl). 

3S4. Toiscbor, W., Cbor die lieimat Beinrichs Ton Froiberg, in Mitt«i- 
lanffen des vprein« für die ge«ch. der Uent«di*ii in ßöbmen XV. 

Derselbe üIchtctA JBMor der fort^i^tzunj; dpa Tristan ain gedioht vom bcü. 
hrf^Qi« tind von den bühm. rittcrs Jobann t. Uiobcläbcrg ritt«rfahrteQ in Froakreloh. 
Vt;|. Mug. {. m. d. aoBl. 0. aVJ. Uartin. A. t «L a. UI. s. lia 

385. Larohel, Hana. Du st«inbneh. Ein altdoutaches gedieht von Vol- 
uur. Mit einleitunji^. anuerkuui^n and einaa aub&ngo bcranagegebcn. Hejibrooo. 
HeuninKer. H. XXXIU. 137«. 

Kiur saabero. brauchbare ao^gabv. — H. III diu i<tf hss. aud alten driioke. 
TU Verhältnis der hsi. S. Xlll das ged. wird noch rors ood spncbgebraarJi 
gcgta Wackemafrel , üt f*«sch. 2;S7, und Pfeiffer in die mltta des 13. jhs- rerjtczt. 
L'le R[)rache Ist alcoiniintjsc-h. S. XXII der dichter Vobnar (Joseph noch andi>ni hAs., 
K> b«E Wadicmagfl a. a (>.} ist sunst unbokaot. ebenso wine vnriaga S, XXIII 
ftabcD« von der reiUenfvI^e der steine in den Terschiedeneo li». S- XXV vua Ji'Ui 
Jen auiu. cili«tt«n dr'utj)chi>n lapidahns aas St. Florian irird dir (-tiiitigt' hx. 
bfwrbriebpn, bair -AsterT. mandart, 16. jh. S XXTX Hftinrichji ron MSgcIn anga- 
ben ßbrr die ^IciDi-. !>. XXXI die steiobeschroibnngeii sind nitnrg«4chicbilich- 
magisch Oold*'', der lopidarioe) odrr mystisch -symbolisch (lUägeln). — S. 3 — 32 
'\nt atvinbooch 0'*f** tenic). S. 58— Wl itnnicrkniif;pD. — Anhaag. L St. Ploria- 
atn Hteinhuch (». irö — 12fi). II. 1. 2. «prüche Heinrichs ». M. («. 12Ü. 227). 5. an« 
Ilfrlnrich^ gfldicbt der dorn (». 138 — 134). — Registor. VerboMerongen und Busitee. 
- J. LZt or. 4B. (Yvgt). 

V8ii. Zarnekc, Die B«rl^arger handschri/t des Titurol and dor schlnss 
lüOM« g«^dirJit<!fi. G«nn. XXll, 1 —IG. — T eine h«. Aoa Titnrel ira hrsHi« de* fflr- 
fltfMi WittgCDkietn tu Merlebarg bat Sicvera in Jena uiitersacbt. tind Zamekc rvr- 
••ffrntUi'ht diin iTC'lnik; rBpirrhe. . gcscbricbfn l't7l>, scblivwt ciig ao den dmok 
von I47T nn. i^t aber kcinn abachrlft doastilben. 2) aber den «chtoA^ dtJE Titurol 
in d«n rer^diitulrnon re<*«nBionea, ergänzang zu Zamoke, gnltenipel s, 11 (833). 

3A7. Zarnckc. DteTfibJBgerTiturelbrachstQoke. Q«na.XXU. 16-19, 1838 
etn«m etaband abgel^vt, hs. des 13. jb. 4. 

2>W. KiniRl, Karl, Das t^odicbt von doi toadgrafni Lodirig kreatfnhrt 
nach spmche und a^^nipntiitiau. 7.. 1. 1\. pii. VITl , 37{l— 419. 

Aosgühcnd Tun dso reimen wird Über den dialcct des ilichlerti in vergleich 
U*ndr*n, bi^sondors ind. gedkhteo getiandelt ; von ■. IVJl Qber dii^ cuinpoiötion. 
Der dichter iat eio geiotlieher, vekhet grschidite la schrttlben beabsleUtigt. Du 



(jccdivlit wtnl xim ontco malo in »oItm oinz^lnon oft ncbwnr erltvnl'ana IwtUiidtcÜB 
zerlegt, laf dlo ntÜiBiis'^hen Rijrentflmlichknton in jnlcm rintelnAn, bmonden uS 
lim jituunnnt-ntiniiir mit Wcirram aarnKiritsun ffcmacbt. S. 415 OI>i>r T-r ■ • '" ' 
(?egen ZajiicVo. Hairfti« nml Tlitl/Tii»mw anni»lime voo der fliit»lc]inn(r <l- 
nA«b wi'lch'iii TB eine ' ' "ir «inus iltenn deatiK'licn gr- 1 

icurDcliKewioäon un<) wali- : . gemacht, diLss der verfasBer i'ir 

der nncli mtlndlicben ond Hcbrimicb<>n ijucjlcn arbeitet«. 

2H9. Röbrictit, ßcinhnld, ErUuteruDg d«» gediobts von d«« Uad^rnteii 
I.ndwig kiroxfiihrt naib «i^iner biirtoriscbeti Mit«. Z. f d. pb VTII, 419—446. 

IHn UAir.bt Kinzt^ln Ti>n der «Dtatchonff d» f^ndir-ht«« wird bcKT.i: ~ !> 
xwt>i hold nach der volW-nduti^' dar obigen arbäit aufgoruad&ne IsL qti' > . l 

welcbflt) der verrtuser ttuini* gesobiclit« Jentäolenifi (v. lil— !?22. Sjd— 4itl^ in - 
liracbt«. QueUeu uud Qboitrag:uDg oobria einundcr Kedruelct lasxuti du verUti.'. ~ 
••rkennen. Em tn\%m noch aodr« btstorbche notizflo nnd von b. 4Sä Kik nlcli« 
itomcrViin^n. 

2{H). Bprengftr, R., Zum praffan ÄmiB in Z. f. d. ph. VItl, 3X4. 

S. liest s. 8& tiBcb ZHobera veriiinbutig du na» der nit dra vritlr> knehi 
z. 154 »ö bi wird fibtfnu'zt lo io dor oäbe iiad da« voniiig^bvudc üb tz unter bcr 
fniii; anC Lexer 11 , 10.^ in ohitia geindert. Dana f>Iiugc ändsrnogeo fai dor intM< 
jmnction dor bRraaBgftb>-r. 

291. Vogt, P-, tW Siljllcii weiasagung. P.-B. btr, IV, 48 — 100. — 
l>ie bss. und dntcke wordoit anKofUhrt, dann der inhalt: 1} {{'cw-bichtc den kri 
hnlzeti bis anf Salomo. 2) daras knQprendc weisAagting der i^iliylta ober enü( 
von OliriHii gtbort bis zum wt;Hcnde. 8) die weilira- g'-sL-bitütt' de» VreTiKc» Ina 
Cbristos. D<;r lozto teil ist spfttercr au«atx und feblt io t-intj^eu biitt. — Vei 
nis d« lua. , boBondcr« die Drendener. — DI« terflbrtön 2eltcr«gniMtf rdcbe« 
jEiu- regiernng Karls lY von Peiitscbland. Da« gmlirht ist abiv oft bfi*-'i '•:• - 
erweitert, dor lest« xusati ist 1.174 gemAobt — Die k^ntniB der t^i^ 
w»'iflsn^ng«a battn das niittcIaUcr besonders aus Lactanz Aniziintin i 
Vlt«rb». AboT nuoh viele andere quellen trugen nr ondUcbc-n (^t'staltm.. 
sehen «ag« bei. 

2*^2. KnIoBobok. Job., D«r ukanaanti ans B&hmno, boransg. und mit 
dem TsuboohiBoiicn gegpiiüiQck Tkodloöek vergUcIitn. Ovdmekt aof koktcD dei T«r- 
flliiH fRr g*'8ch. der D*>ut8cbeii in Bdbmca. 2. bd. der bibl. d. nihd. litt lu Brtliiixn 
herauitg. von KniKt Martin, l'rag, (cnmm. bei nrorktiaiui in lieipzi);). 140 ii. 8. M i 

58 fi. tcxt eine» prosniachen gesjirncbK xwif!oben dem 
gL'licblet) Wrib gf>sUirlen . und dem tnde. Xam scliluas diu ' 
gebet des abgewiesenen klAgera fUr die »eolc der *cratcrb«iien. Uotar deni tAXi 
der ap])arat aiifi 'A bin. »nd 2 dnii'kon . angüfQgt aiiinerkungen und eine abbaotUi 
l)b«r diö bsa-, spracbo« al'faiMnng imd den TkodloMk. Dur verfatMr Ul tds galt 
tar Damen« Jabono. das jabr der enutebong 1399. Das original dtutach, 
(«chaobiBche work eine nberaibeitung. 

N'. Kelch II. 949 (Toisehw). Z. f. d. pb. IX. 363-2M (Kinsd). 

2^. Mnnanienta Gemumiae- Srriptonim ([ui veroacala lingaa oiti i 
Tom. II. Tasi:. n. b. 385 — 709. — Inhalt: Kbi'rbardi roiinciironik von OunderBlii 
Von I.. Weiland. — Brannitchweiffisehe reiiiirbronik ?oo L. WeiUnd. Ai 
i-brunicu ducum de BrunswkL — Chronik dvi« atifti's S. Simun nnd Judi« <n 
l.ir von I.. WpiloD'J Anhang: rbroniron S. Sitnfinis et ' 
llolrteiniiehe r^lmrhrnnik von L. W.'jUnd Atwjrag der II' 



ttiBLiooRAittix PB junu3 tfin 



377 



nlk. Asbaog: entäblnn; Toin todr. ktmg Erich Plogponning^ — B^ixter von 
UoMtt'Kggvr. — Qlnsnr tod Philipp Strftach. — NacbtrCffn tinit iHtrich- 
Üiraagen. — Di« vorteAt kiiin ganze» dqd vulU'nileti>i] iwcit?» band« teilt niil, 
llMi dlM4r tter Xiieivt t*r3<;liein<io(l9 bnnd einor neuen reihe nur doutacbe queltfü 
nmfaMcndcr tat Der c»le t>aiid soll die luiüerrJir-milc cDtlialU'D. — Band II 
>- 1 —384 «iitbiclt, gltfichfals tod L. WelUml. die sächriache wflltcbrouik mit ibroti 
fortaetanni^rD , J9 einer aftcfaiÖHchen, IbOhiiKÜclica , vier bunscfauD und einer tlnc 
ileatocbcQ Martin v. Troppsa. 

*JSi. MeTer, pAA stadtbnob tod ScbAffhanäf-n XIV «cc Alemuinia VI, 32. 

S96. Bech, Zur Livliadiscb«» reuncbroiük {f\ L. M9>er). G«rm,XXU. 39. 



296. Volkmkr, K., Answihl der minocüiiger FOr Torlfsnnf^ and cum 
idmlgebnuch mit tixtPta «h., einem ahris«« der mhd. rumi?nlebre und tiofna ver- 
sdolmissv •K-r didiU-r. QaedtinWrir. Baisc. M- 4. 

397. ReloBftr t. llagenati. Hecker, Iletohold. Über R«inmar roo H«< 
9«naQ. Oerm. XXII, 70 — 93. 195 — 2%. — T. »er kritik Bflimnm. Itn anscbltiBa 
m Erit'h Kobmidt and g^gto die ansrfibrange» vtm Regel, 6ßrm. XIX, wird eisi 
obanJrt^ristit de» dichter» vcnncht. aber nur wcnifc-e lieder werden ihm «bgefipro- 
cben. II. Roinman leK-n und clironolof^o der gediohte. Er voll aaa einem Hagenan 
in Öatcrreidi «tatnmeTi und Ae-n la-eoKzug 1197 mitj^flmacht haben. 

3t)H. Belnnur t. Zwetcr. Kr.Mer, R. 7.a 7.^ XX, 250. Z. f. d. a. XXI. 
113— I4i. — Parallelen zn Räinumre rätseln, zu seinem iprucb TOni bahn. 

39^. Freldnlr. bandvogH, Freidank mit kritiscb-pspgetlscb«n amuer- 
kiin^nn. B«tUd, gebr. Borutr^gor. VIII. 388 ». gr. 8. M 8. - Dor teit i»t in 
dios^r aosgabe griladUch «erdotbim and die anmcrkung«n beweisen , daas der in 
S«tri- I,eTnnte Icbt^nde vorf. dcolaehe Torscbung nirht kont. L'io ..jognben" 'b. 313 
fg.' zcic'fn Dnkäntni<; der ni>nf<ren arbeiten, «o s. .325 Bber Wolfger v. tUlenbrccIit»- 
kirthen, i. «70 ftber die litterar itelle in Radolf» Wilhelm. (Pa btr. III. 140). — 
Boo. i, L7,U nr. 34. (Paal.) 

300. Beirferscheid, AI., BmcbrtQcke von fr>oidankhand8cbrifl«iL Z. f. 
«L ph. VIII, ISO— 185. - Zwei Kölner Hättpf an« dem 13. und 15. jb. 

yoi. Walther tob der Voürelneide. Walthi-r »on der Vogelweide, henwjig. 
TOB Fran« Pfeiffer. 5. anfl. . IicratMg. von Karl Bartsch. tJCIV. 344 s. A. o. 
d. L: deatscbe ciiisviker dos mittelult^rs mit wort- und sacberklarungün. I. band. 
Leipzig , Br'wkhans. 8. M. 3M 

30tf. Kolde, IJc Pr. Th.. Waltlior tod der Vogelweide in aeiner Rt«Unng 
CD kaisertum and hierarrbie. Kin vortrug, tiätcnlob. BerlclBmann. 35 s. 8. 
AI. 040. - Lit. hl. 187H- (AVat-ktTnell). 

303 FaBching, J., Beitrag« zur rrkltrung der religiOiten diehtnngen Wal- 
tliow t.d. Vygviwcide. licnn.XXU. 4yy — 437 (scbluss fglgl), (kliert nach Pfeiffer. 
Lat^inisrhe paralielcB aus dem bibtitext und liedem de» mittelalters werden xar 
nrkllning Ton Waltfasra dichtungen ht-rboigezogon. Du bebrftiK-he h&tt« fQgUch 
fortbleiben k&nncn, denn da« ganze ralttrlalUr vcrkteht es so wenig wit? der titI 
Von den drei aogcfiibncn bcbrfiiHcbcn niuucn int einer omcbcinend falsch gcdnickt 
(Baphael), einer gcwisa falsch erklärt |i->abriell. 

304. Zingerle. Ignaz V., Keisercchnungen Wolfger« ron Ellenbrechta- 
kireben, bL^tchufs von PasMU, patrian.'Jien run AinUeja. Ein beitrag zor Wa]tber> 
tttgfC- Uit einem facaimile. HcUbronn, gebr. Ueoninger. XXVTIl. 91 e. ti. M.*2. — 
Die Toriedo gibt nachricbton Dber Wulfgen leben; dio reiae. rnn der die mclinan*' 



ä7S 



mauuai&ritii DUh jaiiiim I6T7 



f^ai Htamniini , war 1903. Der teil gibt ttatn volstinillgcn abdrnrlt irr rDJNrrceh^ 
nuogeo, aiti denrn ila» WnlUier beir<*freBde soboa G<<nD. XXT, 113. Z. f. d. a. XI 
197 gedroi'it wk (Bibliogr. f. 1876 nr. 189). WulOwr war 12011 in 0»tcTrrirt- 
Rcc. Ceutr. bl, 654. A. l i. a. 3. 369—372 (StroM). J. L2L 1H7S art. T« 
Hmhcj). 

905. WackorDoll, J. G-, Waltber ron der Togelwoide in öift«rr«icJi. luu- 
bruck , Wn^^TBctic iiniversiUbibticIibaoilluiig. 180 s. S. M. 3. — DIo abliai 
lang (bu 8. 41>) fchildcrt Walthen leben in örtfirreicfa im nbrnou dttr ziitgnclifcl 
Di« exeoTM («.50— 107] fiochen hieran die Mega m geben, moirt ohne be««i| 
kraft. S. 1U6 — 125 werden die nach des rcrfi, meintiog in ÖfU'rreicb rntatandmi 
Itedcr abj^edruckl, tcxt and ähcrsctzang nach SinirDdc. Uitr r(-i)ier<iclinuagea Wol 
Ktn iiD<l bereits benuxt. ~ B«c A. f. d. a. 4, 1-13 (Sclifiobacb). J.LZt. 1R78~ 
art. 77 (Kniil Hi^nrici). 

3Ut> Wackeruell, J. E.. Zur ctirouulcig:i»cbcn bestlmiiiiuig dea VL 
VU. buchcri voo Wulfraua Panival ond Qbor deo begiiui vod Wolframa und Wii 
Üwra uufentbale in Th&ringen. (jeriD. 2^, 360— 3&4. — Sezt die cntstehaag 
VL bochoE Part. In den späOinrlist. di« de« VII. in den wioter 1303. Wolfram »c 
b«in) beginn des spätberbstiM nacb der Wartburg gckummen Aciii, Walllitrr 
Uftvcinbcr oder decembcr 1303. Auf dia onm^gliobkeit diemr aatutcUung^n webt 
hin Kmil Hcnrid J. IZU 187h s. 58. 

307. Hanter. Beck. F., XumMamer (wl. Straarb], Geno. XXU, 36 385 — 
390. — Bezieht dio titrupbe MSR. 2. 3Si hocrt t>.* auf den Maroer und «clirtibt d« 
dem Meissner za. > 

308. iH'cIfcB. Knod. Oastft». Goltfriwl von Neifcn und teiiie lii-drr. Km-« 
Utterariiislorisiche anlereacbtuiK- TtihinRoo, Franz Fnes. (jti s. H. .— Inlialt . 
Leben de« dicbtrn. Heine üeder. äeino stelluDf* in d^r denlMben litt 
Metrik. Anmcrktingou. ~ J. LZt. 1878 art. 167 (Fjn. H«nrici). 

309. Frauenlob. Krfigor, A. £., Hebrich «un Meissm ^nnrally 1nn*wa 
u Franenlob Cantic» canütortim or Lay of onr Ladj. Tranalated from thf ori| 
Dkl. St Louia, (jrajr and tiaker. — C. L. Bemaus im mag. f. Üt d. aoil. 7i 
Germ. XXJJ, 497. 

310. Sfluktiid. Scfamolke. H., Spräche SüuUnds vnnTrimberg (ut 
1233), äbertragen in Jdug. F. Ut. «}. ans), h. 661 (ur. 43). Prei utroiihou und ein« 
anmerkanK- die nnf die merkwürdig'« eriMbeinunK einva dichtendeD Juden Im lä. Jh. 
hinweist. Die. wenn auch nur „ungefähre" MitbestlmmDog wird boricbtlgt dank 
BarUoh Iledt-rd. e. LVllI. 

311. Böhme, P. M., Altdeutechoa Uederhaeb- Volkslieder der DMUrfaea 
nach wort nnd weise uua d«fm 13. hift zum 17. jb. geaammelt und hcraosg. gr. Ji^ 
Leipzig, Breilkopf and Härtel. cait. M. aa 

Angez. TUD EitDer, munatsh. fOr muaiki;e«cli. IX, 3. — Ut ebl. 7Ü6— J 
660 texte nebst melodien. Unt«r den baigaben auch dn vonelehoia ^iflit 
umdicbtungen. 

313. Sqren. L Max Baldiger. Z. t. d. a. XXI. fi07. U. Stdinmeyer, du. SO» 
m. Zimmer, das. 311-313. 

I. Mittolzüedordeutftob und mittalnlederlOndiftoh. 
313. Kurreiipoudeozblitt dt;» rarcinii fUr iuc<! I ': : 
(heraniHf. ron Mlolck) ar. I —13. jähre. II, 1 —7. Huj . 
bilt fragen der verein »iDitgli«d«r ond Ihre beantwortnng. bailnif* iwn Dimlo^ 
kaleoder. idiDÜdmen o. a. 



aH>uooE*roiN PBS Jhnnws I6.7 



379 



31-L JAbrbDoli des Tiniiu fOt Bi«dcnUaldCb(i «[•racMorgchun^. Jahrg. ISTl>. 
BrfintD, KQttbnaiiti. 1877. fL U. &, Dvin sius«r bibliogr&pliie, IciicftlUiüiM) oml 
AnJ«tT beitrfi^n: Cr«ceUuft, Ob» dl« gvefiaen d» ni«dord. and ni)tvirränVt»pbco. 
Di« riiniArisoTicn gtnv \nHva d«o \en und mittelpiukt des tnittelfrätili. spracli- 
gcbistes, doch dockfn sieb die grauen nicht gvoku^ Du ei^rcBtUcbc luittcUrink. 
hftt ( fltr bd. z aar in dtü, itat, et, dit, atUt, t$ hat wir, i'r, Mir für niedoni vi', 
gi. mi', die 1. pera. prit scbwacbor rerba bangt n an, z. b etA mendcn (m«tDto). 
Scharfe fcreiuclini«n lassen sich gtgtn da» ad. oicbt ziehen, in flbcrgnngszooen 
mtBcb«o sich die diiÜMte. Krause, nd. predigt Aca 15. jb. Lfibb»n, toediflin»'- 
IIa pro «^iiniK onscnrandU . nd. Ders.. tu den biabir rolhitliedcrit. i^cbmiill, 
WRl^ ' 'itif^, blntifffCD 0. a. Sohrödur, sau der Wii-ncr «iinltmg: luh- 

g«K!: ' 1) blzbut 97 v.; van dan fddelo gbestcnUn 7U7 r. Krause, brnn- 

allficnholT, brüilien, üchr&der, *oin büUo dos beiligrn kronu« 807 t.. obdmck 
asd einer hambur^r hs. n^M l«Mrten des barteboks. — KoppraaDO. Irtnio und 
st Michael. — Walther, rhesisches im dithmarscbcn? — Orraelbe. causales 
venu odrr wann {dasselbe ist stUeigeatOmiielikeit fQr Scbleswig, H»Iftein, Uam- 
bori;, HIiK-kkDburg, Pommfon). 

315. naetbke, H., Des dodes danz, nach den LQbeckvr drucken ron 
I4«9 nnd I4»6. (BlhtioLbek des litt. Vereins in Stottgart CXXVU). TBbiDgen lB7f;. 
145 B. 8. 

316. Sievera, E., Der kindeh) hoTescboiL Z. f. d. a. XXI, 60— G5. Aas 
vlner WuLfeabätÜer papicrhs. aas dem 15. jb. „Ks ist eine erwcit^mdi) umarbei- 
twag der Ton Haupt in d[es«r zs. VU, 174 — 177 mltget«ilten obcrdeutBchon tücb- 

317. Woeste, F., Bdttige an« dum ni<Hlerdcuts«faen In 7a. f. d. ph. Vin. 
106 — 1Ü9 a. Sil — £^. An entcr stcU« bemerkangen xum R^deotioer osterspido. 

31S. Läbbcn, Inwritav deds. In Zs. f. d. pb. VIU, 239. Belege Plr diiv 
«eo to friea. rvobtsqnellen Torkomioendco sn^dnick aus ciDcm bnssbachc. 

M9. I.flbben. Itlaii. Daselbst S40. Ostfriestsrbe beirge fllr btsHfiD)^ 
als beceicbaoBg de« mehindigca. für bUn ^- nichtssagend, oogcreimt. 



330. D« Bode. Dnenuumdelyksoh ÜvenicbL der Niderlandsehe taal en lei- 
lerknnd« , en van de periodiske pers der venrante tnko onder redactie ran Dr. J. R 
Gall^«. 1 Jsarg. AD.l— 3. Haarlcm. de Erven F. Bobs. 

Kschweis vim pablirationou auf dem gebiet« der odL grainniBtik ood litt«- 
ratur. Lit cU. ]i<7S sp. CK). Anz. 111. 314. 

321 Uartin, Ernst. Das ntederL valksbneh Rcimaert de Vos nach der 
Antweri^mer ona^b« von t.^(t4 abgednifkt Mit einem for^iiuile des tit^U ond 
einer «inK-ttuog. Paderborn, Scliöuingb. XU und 118 s. lü. M. 1,80- I-it. cbl. 
sp. 63S. Mag. r. lit d. aosl. u. «'23 (Job. Kctibsncr). Anz. IT. ib-'I'J (J. Franck). 

333. Holder. Alfr, Dat Hjden ende die pasaie ons Heren Jhesn 
Chritti. Vonr 'teerst nitgeg. Omuingoo, Wolters, VI, 8& s. gr. 8 M. S.5&. 

SS3. Ondeman«. Bijdnigf tot cen miildal - en oiidnedcrlandsch iroorden- 
b«:k. Tit irele glossaria en »tidcrc hrornim byeengczaiiield. fi deul . bl. 1 — S86. 
.\nibrni, v&u Martc. K. M. 3,!Sri. Eine uipbabet zosanimcnstcllanfr der «rklämn* 
K«o, «eich« alte glouatoren ond b«raasg«bfir einxalner dsaktnältfr zu mnL whrtem 
geg«bea bab«ni das werk reiebt JccL in den bucbstaben S hinelD. 



dHO 



nii't.iniu\i>mtt o«B JAniucs 1877 



334 t(i WiDolcl Ma^^liuits werken bütchouwtl at» «|iir^l im dr i!''|Ei ■ 
eeon. Leidem, Brill. Mll. 437 ». 8. M. 6.80. 

326. Franck, Zom Handrij«. 2. f. J. t. XU. 468— 47Ü. V^rl«^'— nmpr*- 
Toreolill^ von Hartio, Joackbloet nrw. 

826. De roman der I.orreinen (Nieow cntdoelct« Gedeeli-ni 
doorJ. C. Mattbes. Gnn'mgf^alffJB. XVTt tief, der bibl. van middeltil.l. 

3ä7. Pinrhor, H. , Zwei fraKnionle des tonl. romans der [.nncinfn. i' -t- 
sohriA der 4, ww<.-feicr der «dit. ni Tßbinger üarg«br. v. d. kfinig^I- blbl. m St r.i- 
gart. S. 69— 87. 



K. XV. und XVr jahrhxindert. 



Aqx 



32a Bech, Ein fragment b» Muscatblut in Z f. A. ph. ^111, .MS. 
dem anfarRe d«B 75. licdß» (ed. (iroote), pBpierätreifcn der Zeitier «tiftsMM. 

339. ScbrAder, K., SaBanna. Gcratan. XUI. 343—361. — Abdmdt der 
hs. .'1037 der Wiener hofbibliothek. — Dia üermaDia kann wider eine „beili^tilz- 
b«Eeti^ng" entgegennahmen: diea«lbe ha., welche Bartach in Kobent«itu grii:j>', 
ribs I, 367 als itngf dreckt twu'icriintit, ist bereits godrnßkt. EcUer, zKU^lilea« in 
den rHstnacfal spielen s.'^l fg. (vgl b. 4M). 

330. Die &Ilettt«n ««hriften Gaihn von Ka;aersb«rg. Kr«t« abteiluDg. 41* 
XXI artikd and dio brief«. Freibur^ i/B., Herder. Vin. III s. 8. 

aSl. Caspart, J.. Michael Bebtiini» lebeoiicnde. Q<^rauii. XXll. 412—490. 

Kt2. Vetter, F., (Jorni. XXII, »63 -3M. Die eriAhlan? von Hodolf v-n 
Habebarg nod dem priestcr. welche SobUler bciiDZte, aim der oUrontk de« UUi'^ij 
Krieg, hs. in Zärich. 

333. Bächtold. Jacob, Diu Stretlinger chranik. Kin behrag »tir sagen* 
lind legcodeo^eschicbte der Scbwcix atis dein 15. jh. , mit einem anhang: rum 
borkouimdo dor Sfüiwjier ond Obcrhaaler. FraueDfcId, Haber. LXXXV, JKlK a 
M. 4.Ö0, — Am. IV, 22—25 \Scherer). Germ- XXII, 373 — 75 (I,. Tobler). 

334 Clirunik^u der deatscheit st&dtv vom 14. hU iits 16 jalirbandort. 14. bd>: 
Die cbronikon dor niederrbeini^cben atadt«. Cöln- 3. bd. , bersDigt^. von O. Ut- 
geL Leipzig. Ilirzel. 

335. Bech. -Zu Vintler, Plneme der ta^tit. Germ. XXJI. 43. 

336. nvcb. Zu Ebtrhard Zorane, Miimvrrgül. Gönn. XXT1 , 4^. 

337. Bech, Wie meistor Bckhart kam ein Hchoner ti: ' i>>. Gamu 
XXII, 31^1— 393. — 20 Torae, diu Sievers abgMchrivbeo . l- Mb^ tnA- 
doto , welcbo Pfeiffer s. X in pro»» hat. 

338- Palm, prof. dr. H., Büitrig* «r K*>achn;lil*> di-r (ientoi-bm iiU<Ti!if 
im XVI. aod XTII. jh. nebrt tiMbiJd, [«rtrait ron M. (tpitx nach ■l-m H..t.l n- 
8cben Kupferstich. SDSs. gr, 8. Broalan, Morgen stcnt- Inhnlt: Im ' 
2) Paat Rebbnn. 3) PanI Fleming and die Scblesicr. 4) Das drAn. 
bis aoT Oryphina. 5) Martin Opiti. K) Daniel ron Cxapko. 

Z. 1 d. pb. IX, 243 fg. (Höpfi)pr). .Alg. Iit^ corr. I, 9, 

339. Haoeis, K., Uans 8acba: Ain lobapnieb der baupUtatWIoa In 6»t«ir- 
reirii. zum enttenniali) nach dem liandRCbriftüchfn t^xt« herauigag. und mit Anvt 
einlvitiing und amuvrknngcn rcrsoboD. Wien. Holder- 1877, 

Mh'- r. Ut d. a. s.S94-ä96 (Neubauer.). 

340. Goetie, Monographie Ubor d«n rooiHtfrUnger Adan rnMlmiait nn 
Görlitz. O^rlibi, drock fon JoDguiKlzvas. 1^ a. 8 



SIBUOBUPmi DBB JAOUI lätT 



861 



311. Goetie. Gdm., IlaiM Sachs lü» gtgati den markgnfeo AletliuJ«!. 
Arob. f. lit-pöBcli. VII. 3. 

Siü. WtEuaoler, C. Za PiHcbarU bildergedicliWa. Arch.MH.-goictu Vn,3. 

^tö. Weadeler, (!., Ftschftrt alit bomusgeber alcb/niiittUober »ubrUtoD. 
In Arcb. t litt-gesob. VI, 4. 

H*. Di'dcrding. Zu FiMlmrtd nachtrftlj. Klwiida VI. 487 — DU. 

äi!>. Wundelor, Zar s<-.hvriLiiklit.ttirBt4ir in FUrbartä Gari^antaft. L Miolioot 
LiD<lmi«r)i Kiitxipuri. Z. f. d. a. XXI, 4^^— 445. II. JaMb Wtiitera winterm&ica 
nnü da« niärkwJiifT Z. f. d. a. XXI, 445—463. 

346. Badlkufer, M. , Braol;i uarnuachiiT. Muruerd uArreub««:liwÖning, 
Erutni KtolUtifto Imiii. Litcrarbtüt. i«r&IIele. Uui^baiuea. 1 bl. 74 i. Ü- 

iül. Uathffeber, Jalius, Thomas Slarnarfl Nom Germania. Ein bei* 
tiag »ir oUiu. blbliojrrapbiA. In Syb«l, liivt zs. XXXVK , a. 451- 461. 

348. Köbl<*r. R.. Da» iiijiel tod dou sifbeu wetteiu, diu am eiooD mann 
«IrriWu. Üerm. XXII. 19-30. 1518 in Zwickao anfgcßlirt. 

M9. Ü brist, Aiii vunaelit spill von d(>u mu ödes reckho. Uerui. XXU. 
430—429. — H». iu SteriiiQg in Tirol. Der stoff ([ebßrt dvr beldeiuage. 

350. ßvifferptcbeid. Zur Pahbibüoßra|ibiv. Z. f. i. pb. VUI. 1B5. 

CuIlatioQ AiiiCB Bambergrr drackeu ins f^vd. von aUewi l»awTOt. 

361. Crceeliui, W., Kin schön knrtx lied roa Jobaan Friedrich cborfür- 
vt«u und Philipps landgrafen zu Hessen 154ö. In Arcb. F. Ut-^sdi. VII, .'). 

362. Uoedeko. Jacol> WiiupfeliDgB Myldio. Ebenda VII, 157—163. 

363. Jacob Wiiii}>reLinK als düuUeber scbrirbitoller. Ebd. VII. 164-176. 
354. CtocoIiq», W.. Kraemos Albenm. Ebd. VI, 1—20. 

365. Boliertag, V., ValcDtin Scbamann und Micha«! Liodener. xwel deut* 
«bp hwQömt«n des 16. jhs. Ebd. VI. 1»— 149. 

360. äcbnurr von CaroUfcld, Über Klana Narr und H. Wolfgang Bot* 
Ebd. M, »77— 3^!). 

367. Heinrich, 6.. Bin zweites ciomplar des &lto6toQ FansUiuchoH- Ebd. 
176. 

358. Eell«r, Ad. ton, Hftos Saebii herauBg. (litt, nrein in Stattgirt 
Bf. ISI^bd. X. Tabingen 1B7Ö. 515« 8. 

959. Looftv. Wilb., Anloo Tuobcrs bautibaltbacb hrsg. Tablngen. (Litt 
Terein in Staitgart nr. 134). 331 «. 8. 

Beginn : Anna 1607 adi prtttio jener bab ich Anthom Tucber dies bawBpHcblen 
aagelaiigen, dAriciD stet, inu iob cxu t«glicher DOttnrft dea buaRhalt«« anfigib in 
die kBcbflii und kelor gchurlide. 

360. Waltber. Pb. A. F., Hans Q«org EniBtiiigera Raiabucb hrsg. TQbin- 
gen. (Litt, verein in Stuttg. nr. 135). 309 a. 8. 

Der aus Tirol gebtlrtige vcrfuser betchroibt wa» er bemerkenswerte» aarsei- 
DCD in SäddeuUdüand , nach Italien, Prankrcicb, Antverven io den j. 1579 — 1610 
geinacbten reisen gesehen bat 

GesehlotfBen Jen 14. februar 1878. 



.ner. 



•vn. 



Nachtrag zur bibliographlv des Jahres 1876. 

Die gea. f. d. ph. entiebt xwar in ihrer bibiiograpbie niöglichsto roUtän- 
dlgkelt, will abor tu i-rstcr linic die bedentenderen publieationoo nach ihrem inbalt 
liurz bropruchen. Ks gvnQgt ilabiT nach dem emi-lieinen der suBiunueost«llungeii 
fuu Hariaüb iu dtir Uenuania fulgeode notizeu novlueotrageii. 



383 SACUT& XtK BlAUiMIlUPRa DM JAHEkS IST»; 

Zu or. ti. Gombert , Hnrif wroh. b». 97. 

10. SioTcn, J. LZt.45. — LR. vbl. 1876 or.SC. 

t£. Wbitacy, Zs. f. Qtt s>mo .37, 4. — Mag. f. lit. d. mal. IrirDl, 

l&. LeaHea, Anwiger lU. al^ — Lit. rbl. 1S77 nr. Ä. (firdune.) 

21. Weoekor. liev. crit. 1877 or. 10. — Ut. cW. I87G nr. öl 

2üf. Lt> Marchaiit Doum. J. LZt 1677, nr. 2U (SieTcraj. — Ut. obL 

27. Ofltlioir, J. LZt 14. — Grrin. !J1. 368. — 7^. f. Oiti gyma. 37, 7.] 
34. Wintelcr, J. i:<t 1877 nr «. - Lit obl. 1S7G nr. 10. — Mag. f. 

A. AttflI. IH76, nr. 'Sii. — Deatsahu maml&rien 7, 489. 
41. Bobcrtag, Anz. III, 201 (SehrrcrV — Arth. f. HL geidt. VI, Ott 

(K. Sclidiidtl. 
43, KOlbing. RvT. crit 1877 nr. SS. 
4t>. Bathgober, J. LZt nr. 44. - Lii. cbl 1877, 2&. ~ 2». f. a«t 

28. 8 9. - Mag. r. liL d. juwi. 1873. 7. 

47. BttimidtiirL, Anz. IV, 83 (8clicr«rJ. — Lit cbL 1876. nr. 31. 

53. Jait. J.LZt. 1877 ar. 3. 

(13. Diinger, Ufatoche lunndartuD VIl, 306. — DL l ba/r. g)tao. 18, IL 

m. f. lit onttrh. 1877, 40. 

79. Rebom, Heirlg, ftrch. 58. 100. — B«v. orit 1878, Di.i. 

81. Schw«bel, BI. t lit ob. 1877, 7. 

83. Zamckr, Anz. IXl. 165. 

89. Hildtbr»nd. (Jga. 1877. nr. Sl (Wilken). — Kav. crit 14. — 

nr. 31 (KUardi). 

U7 Amuld, Aiiglia 1, 177 -~18G (WUlcker). 

93. Ellckyrt. Jou. LZt 1877, 2 (Sitvera). - G«nu. 2a 22«. 

lUÜ. b«bagbel. Jen. LZt 1876, öt. — tiwm. 22, 37&. 

106. Wagner, Lit cbl. »699. 

107. Gering, Genn. 2S. 2^9. 

112. Soholze. Herrig, arcfa. 58, lüO. - Za. t. gpnn. 31. 9. 

115. Uolnzel-Scberer, Aii£. UI, 131. — fiev. crit Bd. - Jen. LZt 

nr. 4. 

119. Enimann, Jen. LZt 1876, nr.49. - LH. cbl. 1877. 3. 

13Ö. Stier, Z*. f. mt. gymn. 27, 3. 

i&O. Bartsch, Anz. IV, 44. — VgL nr. 240 der roratobendan bibUograpI 

176. Zarncke, An*. HI, 167. — Jen. LZt 1877. nr.43, 

176. nenrici, Herrig, Arcb.. VI, 460. (LCacbbum). 

183 Spirgutift, Jeo. LZt 1878, 4 (Henrici). 

ie&. tirimm, Hcrrig, Ardi. &8, 104. — Zs. f. fist gymn. 1877, i. 

^Wackerni-ll). 

186. Gumpert, Herrig, Arcb. 58, 103. 

187. Tbaner, Za. f. &st gpnn. 1877, i. 659. 
194. HtTuitch, Jen, LZt 1877, nr. 27. — Anz. 111. 118 (Scbtabtcfa). 

Rov. (Tit 1876. nr. 45. 
218. Kaiser, Hiat la. 3. 1. — Lit ebL 1877, nr. 48. 
231. Jahrbach, Jun. LZt nr. 42 (Sicv«iv). 
236. KoUuuuiu, Jen. LZt. 1877, nr. 18. 
213. I>at«udi>rf . Jen. LZt 1877, nr. 33 (Walnhaaff). — Am. 1 kutAt 

vorz. 1876, 363 (Lttt«ndorf). 
2tö. IMerdbg. H«trigs An:h.58. lOi 



ZCR GOTISCHEN SYNTAX. 



Wenn die goLische syotax alt> ^undlago fflr dio j^o^ohichtc dor 
deubiclien uatzfngung y.u betrachten ist, so wirft diti bciracbtutt^ He* 
spAtci-(*n fipracbgebiaticbs doch auch nicht selten rQdnvrirts oia wil- 
V'Htines atreiriinht Dio^ roA^ii folgende betspiele ans dem Beovulf 

L Die mannigfaltigen sogenontcn absoluten constructiunen dßs 
particips im Gotisrhi-ii hat uouerdirit,'s dr. Lflcko (Abäolute Participia 
im fiuU^L'b^n) auf den einflus» des griccliischen äprachg^bniuchä zunlck- 
miireu wollen. Ober al mit particip (z. b. Bd. VU. 3 ai tihatidin abin 
haitfuia hyrinonthi) urteilt derselbe s. ^9 so: „Ich selie in diesen Ril- 
len kiMue rein absolute structnr des gotischtin, sondern eine — wenn 
nach immer iioch nicht völlig dem deut»cbon idiome angppH.s^o — nrt 
der widergcbUQg des griechischen gen. abaoL,** er crkenL also darin 
einen duich die grict'liischo vorläge dum Übersetzer abgedrangenen uot- 
bßht'lf. Das» die fügung aber eclit deubch ist, beweist eine, wenn 
gliiüh vcreiuKelle, so doch völlig deutliche nud unzweüelhafle stelle 
des Beoviüf (2(JCI in Heynes ausgäbe): Lei'fn JBv4vulf, Iteet call tcht^ 
srä Jm 0« ytötfuttfeorr. geära gcccredc, Jtäi pa ne ulfrie, he pe lifigcn- 
dum, döm ijeiin!ö$a». 

II. Über di« fSgung dos ftce. c, infiu. im Gutischeu urteilt Äpelt 
(Cber den acc. c. int im Gotischoa. (jormania N. It, VII) wol mit 
rerlil, dass sie dem Deutäcbeu nicht fienid. aber unter dem cindusse 
der griechiHchcn vorläge erweitert wurden sei; (Min wie I. C. XVI, 7 
vm/a mfk saljau f/.ni'^oi i.niKhui glaubt derselbe auf einwirkting dos 
latfiniächeu zun'tckfDbren zu t>oUäu, vgl s. 285. Ich will dii; mOg- 
Uchkeit Roleber einwirknng nicht leugnen, dooh mahnt anch hier der 
Ut'ovnlf lur vorsieht, vgl. 933 /«i/ näs untjfära, (tül ic anigra tue 
veäna ne vende to v'tdan fcore böte gchidan, vgi meine bemerkong zu 
II. C. V, lt. Übf^rhaupt ist der acc. c Inf. im Iteovnlf Imulig (nnroU 
-t: ndig Orimm, (5r. IV s. 120), aber doch mit gewisse« besebränkim- 
giti AUgewnnt; abgesehen von häian, von scün und hieran (im Binm» 
ynu audio tfi lofptaiiem)^ st-ehi derselbe nach /indan ■= wahrnehmen, 
wie L U I3ti8 so üi Ihoroir fand vüccettdne vcr ntjvn bidu/t. I)aa 



S»i 



BKlttnUBDT , CTIt nonSCIlRlT fTKTAX 



mittJer sinliche onfmdan bat einbogen stete ptU nach sich. Htiron winl 

abor auch, wo es == erßUirea ist, mit dem acc. c. inC v^rlmndenf 

seltner mit JitU. So 'J>S rtfi hiJrÜK ir cymllcor rröi tjpffi/rvan (wr 

tarn t'ssc), 2u23 in l'rciivare /letsiUcnde ncmnau h^nk {af>; 

Das ic bezeiohnet den epischen sängcr ; der acc. c iol'. »tchl 

ve h^lon Kleiiy 852: m pül h^rdon Jmrh hnlUjn bcc tdatum cj 

(Bout«rwek (ilossor /am Cadiuoii s. I8ii). llesoiidtm häufig i^r ' 

0. inf. nach dem cpiiichen ie gefrägn, z. b. 74 }n\ ic v\de. tjc}, 

gi^anuan (opus mperatum esse) manigra wätjit«, foicstedt 

(aulnm nmainm t^nf^).^ In der rege! hat der iuHnitit^ In die? 

duug die iiedouturi^ des activcn prilteritum, z. b. 1012 n« ;, 

p& nusgdc märan veorode gmh h^a sincgifan s&l gehartm (nuditis te 

gmhsr), vgl 1028. *J4h5. 2fi95. 2753. 2774. wie im '■ , r. b. 

Jh. XU, 29 tjejnm peihvon vairjian (yeyimmt). Bei Ui; ..... a. 99 

fiuden sioh auch zwei stellen angefahrt, wo da» regierende verbum in 

der ordten person des plurals steht. Kiiimal fiiidet es sii.'.h in der 

teu persou des ])lurals: Bcov. 1970 geongiiG tjüdctjuing gödnc gcfix^n^n^ 

hringas dcclan (aiiidos dislribume). 

Dieser iutmorhin beschrankte aga. gebrauch den aoc c. iaf. ist 
vielleicht geeignet uns eine vorstellimg von dem gotischen vor VolAla 
7,u geben. 

ITi. In der Skfireins lila bat die handschrin;; Atvi/wir ftkniiU 
mai£a, wozu ich in meiner ausgäbe visan ergänsien zu tini^^^cn glauhl 
obgleich UppstrCm bemerkt: ICiusmudi ellijtsis etiam in iinffna Isti 
dien, imj}rimis post iferba munu ei skulu, reperitur. Auch der B( 
vuir tfostfitigi diesen gebrauch au mehreren stellen, ao 17H1 unc mmI *] 
vom fein mädma gcm<tttra (sc. vesan)^ vgl. 2256. 2Gno, und bol ftur- 
fan 2204. Somit durfte wol die lesart der haudscbrifl richtig, der 
xusat?. von viaan ßberllfiüsig, aber zugltiich in dieser ceht deutitcfaen 
fügnog ein neuer beweis dafür gewonnen sein, dass die "^^ M 

Qberseztf sondern ein ur»prQugUob gotisches werk ist \^ - 

gabo dos Vulfila s. 6l*J. 

KRFUBT, DEN 9. FEBRUAR 1876. KBNST BEKMURTiT. 



1) Zu d«r pu&iveu verweoduDK di*« tnflnitiv» blvtet diu ÜuUwJte »ft ui 
gi«ii, Tgl. meine ■ninorkang ru II C. 1. 16. 



3S5 



ISLÄNBISCHE GLOSSEN. 

A. Erstes ßlatt (8. &47.) 
I. 



Domuf 

1 domicilium 

)iiM CcDuIa 

liM« iVfilum 

Avfa 

Tondrina 
Tot* 
luM CoqUMUl 1 Culi"* 

Pah , , 
[rcimrl IpOrtromuw 

10 hvU Palatiuni T 

bu» Aold 

ni'figr Aolea A^Ieum 

limerri 

Thoracidiiw 

15 rcfeltiuld 



30 



36 



30 



CoTtina 
roflii 
Pcripetiifnia 

PuTcinula 

IceülfeltT 
Andecia 

keUll 
Dolium 

grirU knwcB 
Olla . Ie)>er 
X Cacabus 

brir|>fari 
[CJulntfTgiuni 

kambr 
Pecten 



I. 9. Pajireimr] nnr Paf irt iMcrlicb. der aiTeil© teil des wort« ist toI- 
»Ijg rrl»8cbeQ, doch ait^ht mui, dus unter TbI) etwu gestandon b&t. Die 
crgAruang von (iaitmDTi'ir p')rlnVitao& {,rg\ Vigfüsson. iMl.>«ngL dict. s. r.) — 
I^odromnm] d. i. Hippodromas. 

12 Aaleam] d- i. Aobiciim ipAlnUam) L>a Cnngt; I, 494'. Aolva iit sooit 
nur in der btidi-atnnff' teppk-b. dfckc bul«gt 

H. TtiorAt'idiiro] d. i Thortcida. iniago [wctoro tcDOs , DaCangdVI, 083'. 

15. fehlt in don wbl. 

16. C u r t i Q s] miiior o^irtu leu rastica arc» . qua« morü citigitiir , Ua Gangs 
U. 627*. 

Ifl. ropal) d. i. loÄ-all, Vlgf. &77\ 
31. frblt in drn wbb. 

2:j. Anduclaj d. L ondcDa (andda), fernim quo appudiantnr Ijirna in Tora, 
UieUaif Juceont; uitnuaoutuiu fcrrcnm foci, Uu Oani^e 1, ^riO': iu di'utÄ<!bt>o 
|[l<i«urien brftBtrait«, Df. 84*. (T>ie tibersotzuog dnreh ketilfestr iiit abto 
riclitig.) 

SS. bnrf)f«ri] Qitdtnnadr t>orliüuson macbt mkh auf eior slollc der Ori- 
aafioprkMini (ed. AM-, Vigslöda cap.7(>: ed. PnueB II, 1K7): „do er btiiidr 
iBdino i kainri , |a <ikal bann eigi t;ika iU inaniu er baan g«ngr tU kauuu-ii iilr 
9nt ä tn* tdf ttkr [*er biirdrnri." 

a^. D(. Itil' brkgt diu forniea oulUtcrgintn and «nliiteriuin. 



10 





H 


^^^■^J^ 


■ 


I^H 




s^BbCi 


1 


mttTtKi 


1 


^3 




H. 




^I^^^H 


arin 


Cinif 




^^^^^^^H 


arula 


g'n^ifti 




Cad ^^1 


cWr 


Sein tili» 




^^H 


Ignif.t 


foHki 




^^1 


larif.l 


20 Fauilla 


35 


tejT ^^^^M 


ba! 


fpon 




SorbulQTn ^^^1 


Roguf 


Ooßlear 




bacFbofa ^^^^| 


eldfto 






^^H 


Focuf.i 






Twr lar^ ^^M 


Piruf 


18 


40 


Balneum ^U 


g\o]y 







^M 


Pruiia 


' 




Latrine ^M 


hclfi. 








[j.'aJnrmQXilirrf' ^H 


Pruitm 




1 




kloacMiriuT ^M 


arca 




L 




M 


, 1. J. i. ürinn. 


'Ikü 


■ 


^■MB^I 


■ P' 


■ii3j Df. 4.'i<; 


: iiyra, pira. angerlm H^iionini 


- in iffne i ro^Uff et 



15 



tiuo ardot {iu deutschen glnssarieii geradezu durch fiur überaczt); Df. 437'": piros, 
nutriincutum igms. 

19. d. i, f(jlski. Der schreibcr hatte zuerst folki gesclirieben and v/olta 
seiucn fehler durch überaclireibung einea f berichtigen, dies geriet aber unrichtiger 
weise vor das 1, statt hinter dasselbe. (Gp.) 

21. d. i. apönn (spann). 

24. biro] Df. 75' führt aua dem Theatonista an: Birrus, schräm (?), stal- 
broeder. 

26. soceo] Du Gange VI, 277 "*: socus, ceila, promptuarium , locus reiiio- 
tu3 et depressus. 

28. copej Du Gange II, 285' belegt cepum für sebuni aua vielen mlat. 
aatoren; sogar die form cepe ist nachgewiesen: pro cera, pipere et cepo. Df. 528" 
s. V. sepum belegt formen wie cepa, cepum (unschlitt, achmer). 

30, sacella] Du Gange VI, 9": sacella monialiuni (i. e. monilium) clausura. 
33. abgekürzt für bujtkr. 

3ü. sorbuluni] Du Gange VI, 300'^: sorbellum, sorbinum, jus. Df. 543': 
sorbicium, sorbilhim usw., species lactis, suppe, musj brei. 

38. tryna] In der vorläge des schreibors stand wol pia-trina, in zwei zei- 
li^n gesclirieben. 

43. fehlt in den wbb. und ist mir volständig unklar. Steckt io -m»>x- daa 
got. matlistus? 

44. cloacarius] qui latrinarnm monasterii curani habet, vel qui pnrgt 
cloacas. Du Gange II, 399''. 



ULAVDUCtU ALCUntK 



3ft7 



III. 



for 


1& Suculur . t 




rinlf>ar hu« 


Uoltttabnim 


FüOorium 1 


30 


Oniciuii 


l Cloaca 


Lier [|nyT»] 




hg 


libnil 


Ligo. Mauutrr 




.Scrm 


Vriua 


muntlla'g gium 




tiatut 


|mi;tü 


2(» Peluif 




fci»-ebrQm 


lofiinm 


luiiidl«'p (7) 


35 


Greypiiini 


hlaagrof 


Labniiu 




Kunt^iua 


Olftam 


lilanboUe Itvgi 




kri*t^i«rii 


qwiTI feil* 


Scafru«. Matel 




Tornuf 


Furca. Affer 


25 Iclkori U 




itwgU 


TeCt 


l'arafituf 


40 


Orbila 


Vauga ) occa 


vmgvn^uü\e$ta 




bhnerttol \'f) 


P<ill 


Saliaref 




Rotonditar 



IK, fi. fitietti] »I, i. [i»»ttL «'"i Vigf. 7f«3' uof in (l<')u (•onipowtnm lir- 
J'vmtti (Uio sloi'« ttom w«üi, rcfosel Wiegt. I>ie hier b^-^cngto Vtlcatang «Im wur- 
findct jcdftcli Iti ilcr nonrcg. vnlkönpnicbt- bcitätiiiuiif*: hiir Aasen, norük ord- 
^ üTti'}'' bq]«gt. RiM tlcm Sflndfjorii nnd Kouilmorr tricitp in der bedootong urin. 
^v»tti ^cliM ZQ |rvii, got jiTahan vlientiv wiu Jirivg. welches im iitUsd. nur urin 
Über den anjirung dicMr l>i-*deota»g *. Vij(fu8j»ii s. t. t>vig'. 
d. l. tr>tium. 
d. i. Iilaiid'grvf 
d. i. «iLid. 

FßSBorittru} lij^. Da CnnKt-, III. 384 ^ 

VlgfiUjtrn bal^t nur du in. grcfr. Jönuoa aar du n, gref. — fterra] 
TolsUDdigi; erlosohci , «r^ftnict voa Gf». 

lä. Dikaatergiom]. to^Uacnm qao teigitur nuuiu, On Cftoge IT, 1K>6^ 
?gl, i>t34Ö\ 

31. Verschrieben fBr bandlatig oder haiid[]vsg? 

*i3 d. j. liUud-b')1ti (ffblt iu den wbb.) Ititgi] belegt Vigfnsion nur 
aIk iiintiiiAnicii , ubilo die bedcutung luzugL-beo. Die vemmtuD^ tod G|>, kngi ui 
VcrecUriübcn f(Lr kopr (d. L koppr) scbeiot mir onwahncbeinlicb. 
84. iL i. «cApbium. 

27. amg-ingaianfir] bat bicr oatfirlich eine audor« bedotituiig. all die bcj 
Ti^fÜBsuo iiog«g«;benr ^ba^baodaiani. Ks ilärflc bicr saWel bedeuten «ic ftirtuuadi. 
31. d. L SQg. 

31. terebrom] bobrer, Df■579^ 

3i&. sreypiiam] feblt in den wbb , es gebort tu grejrpa. ausb^hlen, nutoo, 
87. feblt in d«D wbb. 

41. aibTerbol] daa wort ist io der tu. faxt ganv erloecb«a, doch scheint 
d<tf b'buerbol oder ribuArbol za stehm. Nar ias Urxter« gäbe einen 
flihnertiot — »i-hverfnll (igt »i-hTerfr, Vigf 531'(. 



388 



10 



15 



n 


^f ORBlSa 


^^^^^^^^^H 




IV. 


V^^^l 


Iiel 


Malleüf 


heü» la 


Limfi 


bamrandi 


rUi Flai 


[l"u]ertla] 


Malleatoc 


b.. Fb.. [ir briiia 


Limare 


ste[>i 


Fax Hima 


bolijs 


SO lacuT 


35 noi 


Secufif 


kng 


Acuf t obel [uf] 


faiii(m'i['T 


Forcepf 


]iroJir har 


Fabrica tor 


ftal 


Filu«! Pilum 


fmipr 




ec tre|r 


Faber 


1 


40 Farcio . t XJindemJ 


rmi|ija 




ec fsnina 


Fabr/eia 




Sarcio 


vikrar . . . ip 




telat 


Sabiffranlia 




PoUtu»» 


hamLiR 


t 





IV, 4. l.iiriar&J Li 

7. sanisruijjT] ligraif ilt in den wbb. 

12. lies r;iibiii;ii. 

13. 14. Siiliii rranti a] kennen wetlcr Du Cang'e noch Dkffonbach. CJebÖrt 
das wort zu SLifüinjiro. mit ballaat bdiiJeü, oder imt sabatariis , sabratoria, sabina 
(navis iiiratica. Du Cß.H},'^; VI, 2'': I)f. öÜB'l hornnzuaieken? — Von di*in iätünil. 
Worte hatte icli vikrur . . ■eiitzifi'erl; , G|i g-laubt nur die ersten drol bnchstiibeii (yik> 
und die zwei K-Kten (ii)} iriil sichfrlieit erkennen zn können, und sclilägt vilmir- 
skip (ist aber je di^r biaiEstein aEs billaöt VtprwendetV) oder vikillg&kip als CTg^RD- 
zung vor. 

24. liea cbalj'bfi. 29. d. i, sn*r. 32. lies silex. f&li. 

33. Icii hatte von dein orsten Worte nur ...b...r tn etitziffvrii TermücHit, 
Gp glaubt b . . I'b . , Jir, wenn aiidi Lochst Hiidoiitlicb. «rkennen zn können und ver- 
mutet blysbur|ir, dna die wbb. freilich nicht kannoa. 

35. d. i. näl. 37. A. i. firädr. 38. lies jdlas. 

40. viDdc-niiu in der lil^r angegebcnca bedentang kenntTi weder Du Gange 
noch Df. 



[lioccr 
Deufuf.l Siiinuf 
digr maj^ 
GrofTuf. Macer 



V. 

} itiior mior 
Gracilif Esilif 
noia forta 

Atoinia Ä/r«mealum 



rti^ri fall 

10 Aiue»tum Cafuf 
Jlcicari b'crili 

Piltor Piücerna 



V, 8. atom iii] l)f. .^7"; iitfi-, atlmitma, attuiiioü, atbi'mi, iitUt.'niiuJi (aac 
athoni-y, -e, atho-, atta-, -nie, -nia), corpus indivieibile, corpuscula minota 
Bole usw. 

0. d. i. ßBceri. 

11. bnrrli] d. i. byrii. 



^^^^ 


^^H 


^^^^^1 


^^^^^^^Hi^Hii^^H 


I^I^^^^^^^^^^^H 


^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^H 


■■LAMnsrur. i.i.oi'jitv 3H0 ^^^| 


flvic ttV}TT 


26 ^^'^ 


^^M 


Nulricia Tucota 


Muffla 


Cutnluf ^H 


1 b i adepf 


glowe 


koun ^^M 


ftjkki 


Ciroteca 


^M 


Pnilla carni' 


handr 


UitT ^H 


Cnifitüum 


30 Canif 


CattQf ^1 


20 ki.'tbiti 
CarimcMluf 


) Uoloftir 

mfobuiidt 


Paladii* ^1 


bit*> 


Velhif 


■ 


Morcelluf 


Rf«r 


46 Ocilla ^M 


) biiccuf 


35 Cnttilluf 


M 


14. iiatrioiaj Df-3A6* ba]«gt tintritio imitmio tob nntriinAnttun. — tii<-€ta] ^^^^| 


lit» toefitom. ^^^^| 


17. Tgt. Dr24g'. 18- d. t. toddi ^^H 


19. oru»lulam] Da Omgc. U. Ö74*; cnutula, fni^inetituin , ciboram r«U- ^^| 


^uIao. cmfttam vel anstoloni pro fn^niBoto panü «t pro i]uolib«t odDlio. VgL ^^M 


V(. L60-. ^M 


30. fehlt ia den wll), 1 


23. morcellu«) Df. 30tt'': mors-eUiiH, -scIIoa, ein btßcheD, \iyEse\ uhw. I 


3j. lies bnnßoa. 8&. d. i. T<}ttr. 1 


Sil. ^Inrrin.; Da CaDi^elV. Fifö'': MutTalno (soo at qaidam codd. praeffrnnt, ^^^^H 


matniifi), cliirothvcac pellitoo vt bibcrnac. \sL t>t.'-iG'.>'. ^^^^H 


'i7. d. i. frlüfi. 2S. licB chirotecit. 31. Urs moloRsn«. ^^^| 


3ä. vcllri»! Du Vibgc VI, TÖti": VfUmpi, VcUrAba, rrltratias. veltris, ^^| 


ctniH saiiax V^I. Df. 609- s. t. T«lUrr. ^H 


11. Da Ciuii^c U, Slti". iä. d. i. pjttr. -U. d. i ..rk. ^H 


45. ßcMla ist verderbt auk arttiolos, v^I. Du Cnnge VI, tjSrj'. 723'. ^^| 


■ 


LryM 6 m>«^ 


^^H 


PuIi[gol 


Fimnr 


Atta ^^^1 


rajrgla 


l>iofr 


tayodr ^^^M 


muUo (?) Fdiif 


Snm [tur] ^^1 


vt, 1. Tj]' gkaziith (rloscben, er^^niBf ron tj[i. ^^^^| 


4. inallo] Bo «cheint in d«r ha. za etelieu. Gp remiuKt eiova adir^ibfdb- 1 


kr Wf mncor. (?) ^^B 


&, mjcr] dieiw alt« Form Ist bisher cnt uis einer st«Uc nucbgewieaen ^^| 


(Vigf. .. V. tnjkl). ^^ 


:«. pebjft bedeat«! ionst dschstroh. dftcb; hi«r At«bt es fBr {uik — baogjisk, 1 


luaebUg lUiD oi^'ontlioheD wcrgelde [%. H&hUti, lUtn. gloaau «. v. bftDt;]qik). ^^^^1 


ID. ÜTs Anbu. ^^^H 


11. d. i. mandr, die geldjnuDma , welcbo der brftTitigiim di>iD vkidr der ^^| 


bnat aunxAhleo must*. ^^H 




30O 



15 



20 



13. 14. Krginziicg v 

18. garriro? welchei 

23. Erghn^-UDg tou k^.) 

2G. oresis] cibi Rppei 
Vf,'l. Df. 400 V 

27. GJ) veroiutet verj 

29. d. i. hüy-lijTi {fehl 

31. Gp Vermntet |)&kj 

33. d. i. hveiti. 

35. d. i. troct frcißholz). ^,^_^^^ 

3l>. Gp ti^ilt mir mit, dnsR facidf'lcraiit rtaf iHlArid Tiocli lente ui stelle tou 
reisig gebraucht wird. 



B. Zweites l»latt. (S. 68.) 



elix 


cynofura 




Vrfa maior 


Vrfa minor 




VII . . . 


VII a[ir]ni 


fiofakarl 


hyiidel 


Pliadef 


Orion 


t'uccylo 


idem 


[fiofajfyftr 


Arcturuf 


Arauaec 




kyndel 


idem 


[Iliornu]lior 


Aurora (?) 


Cuwdela 


Siduf 



1. elix] (1. i th^, vgl. Df. 199": Elix-e. -ce, est mnjor nrsa, ponstella- 
tio. — cyiiüsnra] d. i. xrvög oiQti. 

3. Vn rt[ir)iül d. i. sjau-stirni , Vigf. .')33V — fjösa k ar!ar, d.i. Stall- 
knechte, hriascn die drei sterne im scliwerte des Orion, Vigf. 107''. 

Tl. c u cc y 1 c) 1. suciilae. — [f i o f al l'j ft r] die drei stcrnc im gürt cl des 
Orion hcisscn sonst fjösukoniir (stallinägde) , Vigf. 1. c. Nur lyftr ist leserlich, fiof» 
ergänzung von Oj». 

t). Aranaec] solte auch dies wort aus Arcturus verderbt sein? 

7. kyndelj d, i. kymliU. — [ftiornujliol] Xur Hof ist leserlich, die 
crgänzung von Gp. 

S. Aurora] die lesang ist sehr zweifelhaft. 



^^^^^^^^p 


»LlfmistiiR aitossr:'' 


^^^n 





K\ 





10 StoUa (?) 


Klyor 


CelDM 


Vniniu 


Etiler 


» • • • 

Aer 


Ar 


• . . • 


. • ■ • 


Agftr 1 


Sero 


Sero 


1 b M'i 


ax 


ni 


Sata 


Spioa. 


1 arilU 


f^l-i 


ooni 




■ S^meu 


Granu 




Wr 


vingarjtr 


n)ln[ir 


20 Vinum 


ViaeA 


Med». 


• ■ » • 


blofT 


dryccr 


.... 


Mulfum 


Nectar 



391 



Hei 



ib. 17. fQ^i] d. L MD^l 
IS- L GniQam. 

Sa MedaJ »gl. Df. flS3«: Mod-o. -U. 1 -na, I -». met Tgl Du C. IV, 842'' 
8 Ued». 



Üor vorstehende lateinisch -islllndi-tchc vücabular. welcher liier 
«um ersten niale gedruckt erscheint, ist der einzige rest, der sich von 
altnordischen gloHseusiiiiihmgon erhalten hat. und schon deshalb der 
TerÖffcnLlichuitf^ nicht nnwardig. >licrzn komt Doch, dass die bisttvr. 
Jint' welchen derselbe niedergeech rieben ist (diese bilden einen teil dt-r 
bf'kantpn s.'tnitnelhatnlschrift cod. reg. IBl'i' der nlten kAoigl. saitilun^' 
in Kopenhagen) dem anfange des 13., vielleiuht gar dorn ende des 
12. Jahrhunderts enttttammen, mithin zu df^n ftlteateu erhaltenen islflu- 
diHohcn »chrifldcnkmälern goliüun. Von den gkwaen steht dfr erste 
teil auf s. 47 der h»., in ti spalten geHchriebeu; der zweit« teil, 3 spal- 
ten füllend. Kteht auf der rechten halfte von a. 68» ond zwar auf dem 
ontortrn teilte dleaer Maltltäinr; dt*n (dinren niuit cino lateiniHch« erkifi- 
mng der ausUrßcke vesper, respere. vesporum, vespera ein. Weiteres 
Aber die Itandschrift und die verschiedenen bestandteile derselben mit- 
zuteilen . kann ich mir i'rsparen . da Ji^n Signrdsson daröber im Diplo- 
matarium iKlundicura, bd. 1 (Kaupm. 1857) s. 180 — 185 erachßplendstc 
aUBkunll gegeben bat. Krwähncn wil ich nur, dass nach der höchst 



t) Dm fonuiit de» coJot irird gcwWinlirli «I^ 4. iuitregeben , <•« Ist ibpr 
><bcr S. ütirlgona Ist diV angsbn Ats fonunt« hei don hs«. der kOiiigl. libllottiok 
ia Koih-nlin^n ORtiAHt;. da dtrsclhon nicht iiitcti dem fomate goordoet sind. 



31ö 



(lUisn 



waUrschoinlichnn vonnutmig dieses gelehrten die membraoo aus dei 
Augn»tiner1closifjr auf der Yidej * stamt. Sie gobfl^t(^ nämlich ehi 
dem rattiiaune Häkon Onn8£u>D (f IG56), und d(!^><cii faniUii:' war d( 
Iczte abt don kloslurs euUproäsen gewesen. Spfltci kam die baiitUchi 
in don besitz des bischofä Bryiijölfr SvuIdssod, desselben aiatii)"^, d«( 
wir diB enMeckung des ood. rögius dor poetiscliea Kdda \ 

Brynjt^lfr verehrte »ie Friedrich ni. von ^'- ;!<. Die 

handsobril'l, wolcbe dorn, acbrtiibor uiiserer . .üiiluiig iü. 

8iud aber unzn-eifelbufl älter als die grQnduog dcti lüost^rs, wetcbe Im 
iweitt'ii vierttd des 13. jnhrbuti'lerts erfolgte (Kälond, hlistorisk-topo- 
gratisk beskrivt-Iae af Island 1, Ivpb. 1877, s. 16). 

Aufmerksam gt*machi wurde ich anf die glusaeiifiumluttg durrh 
nieioeu freund dr. Gustaf CcderscbiÖld w&brcnd diT leztea r.^, 
meines vorjäbrigen aufentbalts in Kopenhagen. leb kontfl d" • 
ferung der uli Ausserüt »ebwer zu letzenden »cliriflxuge nur u 
Vormittage widoien, aticfa mustcn sieh moino bemübungen nofdas •'■ 
blatt besehräuken. und selbst di<>a würde ich in der Irarxen / '■ 
ben&Itigl baben, wenn mir tiicbt herr dr. (ludbrandr Vii, 
dem ich auch sonst zu wünuatem danke verpllichiet bin., seine fVennd- 
liehe untersl.iü?,ung hätte zu teil werden laä^ieit. Die ei\' 

leztea drei spalten dcü ersten blatics ist zum weitaus u ^ 

teile sein verdienst. — Die glosseu de> zweiten blatte» hat auf ■ 

eben meines freundes Cederschiöld ein junger acbwediseber 

berr cand. phil. Valdemar Steffensen filr mich abgesubriei 

scbrillzQge sind ausserordentlich vergilbt und erloschen, und >■ 

die ihre lesang erforderte, war keine kleine. Ich filhlo mi^b 4»ht 

gedrniig4>D. nuch noch an diesem orte horrn ätetTensen meines h*n^ 

liebsten dankes zu versichern. 

Schliesslich bat sich noch auf meine bitte der dtipendiai der 
arnamiignUiächen Stiftung, berr Gudmundr porHksson der iit)>< i: 
nnter/ogen, beide aWchriften, meine wie die des herni Stcffim.mm , uo«: 
einmal mit der membrane zu coUatiouiereu. Dur(^ J&ugere beMhi 
tigung mit der bandscbrift ist es ihm gelungen, manchex iu den 
heren leanngen zu bericlitigen und manches znerst tu entzillem. Anc 
bat er mir zugleich mit dem resultatu »einer coUiiLion »thr werfvnt 
hemerknngen und conjecturen zugeben laasou, die ich mit an 
Urhebers in den anmerknngen benuxt hnho. Auch ihm aei tu>jmuii 
der gebflhrondc zoll iles d.iiikes entrichtet. 



1) Kiiie kleiDO» 6cbr frucbtlnre lDit>] Un FaiiiQAr^lr , nklit imit Tdn Itf^kjAtil 



tllLiKDIacUK roAUtt-v 



U9S 



Die schreibwoiae der handscimft i«t Btreug heibehalten worden, 
die ahknrzuiigon niiiti " ' . aber dnrdi cnrsivou drook angedeutet, 

lo d<?n aitmorkiiugou ■ j l DC dus gloasariuni latino - germanicum 
von Dieffönbaoh (Fraukftirt ». M. 1867. 4,). Du Cange ist nacb der 
ausgäbe von Housebol (Puria 18-10 fgg. 4.) oiliert wordeu. 

Cbor die ortliogrüpliio der baudwibrift werden wouige beraerkun- 
gcn genQgeii. 

Vocale. 

In dyn ahli>itungs- und fliisionsäilhäil Ist tivhcu ftlU'roni c \rcffl, 
trere, bollf, tfutxk, ifiU, ghwr. hfniid) schon das jüngere ♦ Qlicrwit'goud 
gebraucht: ati». gneifti, folfci, bryti , Icpgi (?), tfikari, hamrandi, 
ftf/ii, ßtimri , fiurfli , kiothiti. Dos8 der vocal dor wiiry.elsilbo auf dJH 
wabi von r oder ; von einflusä geNrosen,* lüsst sieli aus itti^ercr glos- 
Bensamluiig nicbt emeiseo. lu ketiil ist ( wol nicht aus e eutsUudfU, 
kctill iai vitduhdir Udinwott := lat. cafiUws* — Dio nputralen jn- 
stSomie haben imtärliob ohne atiäuahme t: licnefe't . borjifon. pm^ti Qdtc. 

Der «-uuilaut den a wird einmal durch <; bezeichnet (t^Idr U, 3), 
sonst steht durchgängig einfacho» c {eld-flo. kdiU.fieJeia, fcria, helft 
usw.). In deu ftbrigen füllen, wo »; vorkomt, steht es för den t- 
umlaut des « (d, i. tfi: jnn;tti III, 6; ftif^r IV, -*f); f^ipi B 15. 17. 

Für ei steht c einmal in hudi VI, 33. Es ist das koio scbreib- 
fehlor. da e oder c auch in andenm alten nipiubranen au stelle von ci 
vorkuuiinen.' In der ausspracht des diphlhungs scheint also (• beson- 
ders deutlich hervorgetreten zu sein. 

Der w-umlant des n wird verschieden bereichnet: 1) durch *( in 
Av^/, i/ungfmijj-ßtrv (?). /yw*/, w^t (st. marva-), ki<il, miqpr; 2) durch 
in MaH-tjrof', tiugongunwim , fog, ore, folfci; 3) durch o' in uHvtr 
V, 2.% und hetj-lwn VI, :J9; 4) durch « in kfftfr V, 40. — « bezeich- 
net sonst den *-unilaut des ö (d. i. a-"): hurpfori 1. *.i8. fnmri V, '.'; 
einmal ist jedoch Tür denselben auch etufachrs o geschrieben in kotni 
y, 3a — eine Schreibung, die auch in dem Stockholmer homilion- 
codex einmal vorkonit' — Das durch c-f j umgelaulete a komt nur 
piniual vor und /war steht dafür y; Mqx IV, 5. 

Der u-umlaut des d (bekantlich nur in den Ältesten altn. deuk- 
nu'llt'rn n'^'t'lmfti^sig antretend) wird in der glossenflamlung durch u 
vridergegt'ben : noi,prop/; sjton, nott. 



n. 



IJ Yßl Theodor Wik^n in isinvr hdb^'a))« il«r HomJlia-b6k (Linidl8712. »< 

2> I.c«Mp)-r. got. Bpr. 8. 1. Vjjl. jijtliwh R HiMilimoJ in Orhunia wb. V, 619, 
3J \'gU WU.iü. L c ». V; ilöbiiis, Aaal.' i 3iH>. 
4) W»i>D. I. c. 4. VI. 



3H 




as&am, islasdi8c:qk OLuaffliK 



u für y steht iu burlli Y, U, und umgelt&hrt y fär u m m^ndr 
VI, 11. 

für w stellt (fala das wort richtig gelesen ist) in ßhuerlKtl 
III, 41 (d. i. siJwerfuU). 

Zeichen eine's a.lt6rtfimli(!;liea lautstandea tat auch die form pioccr 
V, 1 für pyUr. 

Coiisonaaten. 

Dem hoheu alter '''"■ »"»"■'a/.i.vift entsprechead findet sich noch 
nirgends d, simdem au auslaute wird J» geechriebea: 

fop, fcip, irej,, fmipr, ft 

t steht tür tt in id p^tr V, 42 (dagegen k^tf 
V, 40). 

n steht für nd mit; oonsonanten in hlan-groflU, & 

und hlan-holU UI, 23 (t mg III, 21). Vgl. dazu Wis^n, 

1. c. s. X; K. Gislason, ua slemkrar tüngu (Kaupiii. 184C. 
8) s. 113. 

k und c wechseln bt ader: Jcrttcca, siykki, com uaw. 

b steht l'üi- /" in fihucfbol (?) III, 41; « für f in hriita IV, 33, 
und w für /" iu (ilotve V, 27. ?ü für v findeL sirh in mr^r V, 2b. 

rr wird in bekanter weise durt-h R gpj^ebeu. Dojipeltes l uacb r 
steht in hurlli V, II. 

Accento finden sich nur 3: föl B 9, vin B 19, dr^ccr B. 20. 

HALLE, 9. MÄIiZ 1878. HUGO tiERING. 



Nachtrag zu Ztschr. VIII, 335. 

nauimaihra in den von mir publicierten mitteld. glossen ist 
(worauf micli prof. Dieffenbach gütig aufmerksam macht) offenbar ver- 
derbt aus naumachia {vavfjaxia). IJ. 0. 



3!» 



HRUOHSlI'CKE AUS X)KR SAMMJNG DKS FKEIHKRUN 
VON IIARDKNBERG. 

Freiherr von Hardenberg, gross herzoglich hadischer 7.oll- 
iiiRpßctor und dtatioiiscoiilroleur iii Metx, »ante mir vor t^iingoii iitoim- 
Icti vOD vcrächiedtiieD in scineiu bcsiUfi hctindltcUen biuchEttfjokon mit- 
telalterlicher litteratiu-deDiaiiäler eigenhilndigo sehr sorgsam angetor- 
U^.H ulwchrifleii, und war so «jöti«^, mir dann auch die originale sellisl 
anzuvertrauen. Dadurch ward es un'^glich. dass, unttr t^rdei Hoher hillV 
der berreti prof. Suchier, dr. Genng, ?tud. Kckleben und meines soh- 
n(»s, «imtliche abutchrirtäu mit den teüweii^e. recht schwer /u ent&if- 
Terndeo ori^nalcn geuau verglichen, und wesentlich k-richtigt und ver- 
ToUtüudigt werden koutcn. Wie ich nun allen den genanten heneii 
fltr solche gütige bet;'itigung zu besonderem danicu verbunden bin, so 
anch den boncn dr. Jacobs in Wcrnigorodc und prof. Kegel in (jotha, 
d(*ren freundliche nnterstütznng nnteu noch besonders zu emvähnou sein 
wird. — r>eu einzelnon bruchslücke« beschroihende und erläuttirndH 
homorknngeii bnizufQgen ward nicht verabsäumt. J. Z. 



1. 
Wolfram toi» Eschenbach. 

Par/ival 

Drei porgamentone doiipclblätter in folio. erkauft im ßoromer 1877 
von einoni pergamenthfiiidler in der gegend von Nürnberg. Zwei- 
spaltig, die spulte zu je -lO zcilen, gcschriobeu in scbünt-n , krfüligi'u 
Bcbridzügen aus dem ende des 13. oder dem anfange des 14. jahrbun- 
dertfi. Mit dem zweiten blatte begint «ine andere, aber der itkIi'H 
gleich zeitig>> und sehr ähnliche band. Dem enl^^precbcnd ziigL das 
«THto Matt keiuH liniernng, während die Zeilen der folgenden Kwi&chen 
feinen, gezogenen, wagereohteu liuien stehen uud von ebensolchen senk- 
rechten jederseiLs begrenzt werden. Jede erste z»;ile jedes rt'inipa.nrcH 
begint mit einem nicht ausgerückten kleinen rotdurcbsirichcneu capi- 
talbuchstalion. Die anfllDge tou abschnitten , welche jedoch nur zum 
teil (von IWI — 3bft) mit denen in der Lucbniunn»chen ausgäbe fli'cr- 
eiustimmeQ , auch nicht sbeta regelm&säig 30 verse , sondern leuweileu 
einige mehr oder weniger enthalten, sind durch grüssero abwecbsciud 
rote oder blaae verziert« initialen ausgezeichnet. Im 17. jahrhundertr' 



.■w. 



«rot-l^lUM VO» CBf 



babnn diem biättor y.Q cinbAnden von rt^chnnngien Hienen 

tnch aufi einer aebr vertilii&stvn, (jaer auf üur mu»ni» miü ..n' 

steu doppeihkttoa stohoiidon nufaoliritl ergibt: „ Kliorbachor Kt' 
1667 Jahr Reclinnng. Camer Esemplor." Anrii auf den r&ndem • < - 
ger Matter l^egegnet nocbmala Jii> jalirzahl iß(i7. Hoi dii^^ür vär< 
dnug haben die blAttcr tcU» luii ritudo, t&iU .in dnu <?i-ken <i 
abschnoidon und oinbiegen Tprluste erfahren. Am oberen rando b«! 
dns /weite blatt 5. da» »u ihm hängende fünfte sogar (! /< ' ; 
gebflsitt: dem zweiten und dem vierten blatte sind in don .^ > 
versenden, in don «palten c die versaoRinge verloren gegangen, auch 
sind ftuf don mpistsn blfittorn einige verse durch ahschni-idi'U der ob--- h 
ecken veinUmmieli. Die sehrift ist uieäst «ebr aligeripltc» and v r- 
bliebun, an wenigen einzelnen stellen nicht ungeschickt wid«r auf- 
gefrischt; bie und da sind buchstaben ganz ausgebrochen. Dabor '-.\ni 
diese bllltLer mit auanabme dt^r beidän ersten sülten und di.^r lf7T'<i. 
gröstuntoilä schwer lesbar. Was gnns aufigefallun w&r, oder Ktch ni' ;/ 
mehr mit Sicherheit erkennen Hess, ist im drucke durch pankta ersezt 
worden. 

Vor dem verloste der 44 verse aiu oberen raude des zweiten und 
füufUn bUttes waren auf diesen 6 blättern enthnlti^u: auf bl. 1 nnd y 
vers 31t, ft — 324, 30; anf bl. 3 und 4 vers 330. 13 — 313, i. :■, ■/ 
blatt b und ü vers 348, 13 — 3551. 2. Mitbin fehlen zwischen blnu :.' 
und 3 nnd widenim xwischon blatl 4 und & jo 160, oder 4 mal 40 
verse, oder je ein blatt. Ks sind alüo von einem qnateruio die bi i !■ 
inneren duppelblatter und das fiussero erhalten: die verae 328, 27 .- 
aber mtisson gefehlt haben, wie in der textklasse Gg. Cberhanpt (Tli" 
sich der gesamte lext dieser hruelistiicke aU gehörig zur kla^sf i>, 
sowol durch seine auslassnngen (es fehlen ihm die voree 318, ft- 
333, 7. ^ und die absdiuittH 336. 337; als durch den Wortlaut !<< 
nur selten, und meist in ubweichungeu von untergeordneter l- 
stimt er tu dem texte der klasse D; so 314, 2^. 31&. 27. 317. •(- i-., ] .i. 
aiU. 11. 118. 2fl. 331, l. •*. 23, 332, 2«. 333, 3. S3W, 2H, 3."».**, K 
354, 2ti. Söti, 28. 3&6, 18. Häutiger begegnen abneichongeu VOB 
dem texte beidi^r klassen D und tf; doch ergeben »i- " 
als Schreibfehler oder als textverderbnisse. Als i . .. 
fehler sind anzusehen: 314, l6 lanfuae. 315, IG des fehlt 317 ; i 
iptutrenc iioitvcngr Gg). 37 venc vtKh, 3ll>, 8 der. 320, 3 ■ 
32J, 4 frwiw irim Ogg). 322. 1 rcH, 323, 4 fofdr. 334, fi k-^-' ■ 
33'J, 3 fr fehlt 334, 24 wnl fjfp.hen. 335, 1& V$. 338« 5 / 
fete. 33ti, 17. IH mngesfelt, uud 17 t«. 350, 5 wurdr. 14 .«j'. j 
fehlt. ItJ i/fr/VffM, 362. 10 dett fehlt. 363» 7 her. 3ü4, 7 »imit. 



WOI^RA» VOS BSCltBXlUCn. rjUIZl\'AL 



ira7 



10 (?(m. IB (IttrcJi. 35G. 1& /'tVf/r. 20 /»/l. 25 gr4iz (groz helfe). 
357, 6 Kyrie. 10 erfH^uideH. IG dort dorfl (der cndorße Gg). 30 das. 
KU r^rderboissB mler abiiicliüiche äiiJcrangen ersclieinen : 317, 28 
kir^rhß. 31». '26 Allcme. 319, 6 gein manheit, Z'2-2^ 12 felbai. J24. 7 
\ii -j^wn.'. vorändert und hinter 8 gostcU, 10. u sind chenfals stark 
^•rnuiert. *2y nhcr die. 332, 10 do mmt für dich ein wip. I2 div 
kfi frhe hat. 'JO do er /im. 339, 2U oii/eM. :I64, 6 (leinbnujtjf, 555, 
23 /ö. Kerner sind -m bemftiken: 315, 26 gchütrc vil. 30 iniroi«. 
317, 5 rt'hfer. 320. 2 tfanisc ich hddii>. 8 r»7 entificntjen. 322. 23 
//«/. J49, 5 Tri mv§ lil fjier. ;j:iO, 7 niUrUcUrr. 351, 9 ewrft\ 
fiaux abweicheni] ist 330, 30 fgg. /ö liüs rfcm munde werde wtu Dtts 
wert ein gvt geleite, fo hei in got bereite. 

Der diuleet. de»8L>a einnirkang in diesen brucbstückon morkÜeh 
tu Ugu tritt, ist aJeiuannisch, dem Elsä^Kiftcbeu sich nftberml. Nacb 
dorn Elaass weisen die form vierM€}ie.mtcti- 321. Id. Weinfaold Aleninun. 
grumm. § 32G s. 310 und das 6 für ä, dnrcbg-lna^ig in do lUr dä^ aui:h 
in dor filr dar 322. t, tmrcn für waren 351. 20. Wb. AGr. ^ ii. 
ÄndnrH alemannisuhc foruien sind: lüUc, lidich für ti'dic 330, 19. 342, 
1-2. \V1j. AOr. § 21 und IIA s. 24 und i»4 ; brugge für brücke 354. G. 
Wb. Aür. 9 309 s. 178; wcsciac lUr tcchsdtpri 353, 26. Wh. AOr. 
§ 191 8. 157. Pflr auslastendes z ist meist s j^escbrieben, wie das 
faüiifig in alemanniscben bandschriftHn schon des 13. jabrbunderts begeg- 
net, doch zeigt sich auch mugckebrt § für 5, wie 356, 25 tn^ »tatt 
uns und 350, 6 e»tzel£d statt cnisdsrt. Wh. AGr. § 188. 189. — 
In dar decllnation ist inerkTPürdig die nnsiclierheit in der seUang der 
endung -iu. Während sehr häutig die fHr diu gesozt ist. findet wh 
'in als endung des acc. fem. ril gro^iu fuorc 333 , 23 . t^V ttianiffiu 
tctvdffu rroteen 3Ö2, C. Wli. AOr. §433, des uora. »ind des aco. pl. 
niii.-fc. beidiu 348, 2K. :U\}, 2. siniu 3.3S, 8. Wh. AGr. §424, ja 
.luch statt der sonst Qblioheu s<-hwacben fonn : (cittiu) . . die andriu . . 
(diu dritie, die vierde) 334^ 20; endlich auslautendes alemaDniscbOB -i 
in der substantivischen feminiuflexion Tertretend: durch fii-biv 352, 20.— 
Pie pronominale uocusativlbnu iurh Ist meist an äteUti des dativiscben 
iH geitezt, wie seit dem 13. Jahrhundert häufig iu alomanniBcbeu deuk- 
in.llom geschieht. Wh. AGr. § 413 s. 453. — Aus der verhalbildung 
erscheint erwähnenswert die erweiterung der 3. sg. prnet. mcurld för 
erwarp 335, i7, vgl. Wh. AGr. § -^45 8,343; die nasalierung der 
2. pl. praos. ir tnont 315, 17, ir sini 316, 7, iV hahetU 340, 12 oaw. 
Wh. AGr. §342 s. 337 (gg.; der umgelautete pl. md. tHugen 331. 1. 
350, 30. Wh. A(ir. $378 s. 31»2 und der von Weinhold nicht belegte 
umgeUutete pinr. ind. prnet. mücscn HÜir 2^- ^*^f 13- 348, 19. 



IH^^BHHi^SilHV 


8E)8 WOMrftUt von BSORKniAtH, i.tiu'UAL ^H 


3&'J, r» sowie dio nm^flautele y. 


9g- ind. pruel. inUcst: Jjp, T, wnli^^H 


rend daneben die 1. [il. conj. pra«?t. 


wir mriost-n 'M\i. 10 di>« 1imUlt1«^^| 


ermaugeli. 


■ 


Dos hnicbstik'k goh'irfc zu keiner tlor vou Fniiiz FfuUIni iu wij^^ 


uein „ QuRlIfMimaUirial *' (DonkKchr. 


d. pbil bist. Cl. d. Wiener Akx^H 


bd. XVIT. 18G7) s. 3J — 3G aufgozäbUoii 4J biuiddcbriftoit K. Z. ^H 


H. 1. VW. a. 


din pria hat falfch erzcigft J 


314 Gcvar alfl eiu äfften bat 


Dor taut^Inuid^T ]\r\^e& crtiTL. ^H 


trüc beiiiio din gebe trut. 


hat (Mlemt ein gyrtdlofchafL ^ 


Ir nagfl waren nibt xfdiebU 


Die drüber gap h^r paioifd. 


als mir div aaentivre giobt. 


1(1 der dort troit div ritter» miil. 


8i Hümlfti als eins leuii rlau. 


Ir nfsnet iit diMi ritor mL 


10 iiuc-b ir iiiitine was felU'ii ttoit 


Nach dem der hic vor nantys tot. 


getau. 


Vngelicb ir iwmer It^bon was. 


Sus kom gerit*Mi in dyn rinc. 


nititit von riter nie gola?. ^H 


Tiurens vrbap freudfii twiiic. 


■ 


Si kerte do fi de» wirt vant. 


lö Der plloge fo ganzer werdtcbett 


frb Cäiiwarc de Lalanl. 


vou mo Ifuuigo fl för den waN« 


10 As mit artufo. 


reiL 


div kuniginnf* von liuil\ir<>. 


Üf fprach ir tftul mir Tite btt». 


Mit frön Ujnovem as. 


^^ da»! ich vorQige reinen grili 


dor kuniij artna IVdiüne fas. 


Dem kniiige artti« vn der niftf- 


T/ Tudriu hielt für den britonoys. 
20 11 fpnich hin zim franxoys. 


fruie fm. 


20 gunert n iwer Uehtor l'chin. ^H 


Ob icbs in lutMien fagreii fol. 


Vu iwei* manlicbo lide. ^^M 


mir lünt ir niere nibt ze wol. 


bot ii^h fdne oder fridt*. ^^| 


FiUiroys utpoodraguu. 


Div weren Ircb beido Uvrc. ^^t 


dich vfl xnanigen brittun. 


Ich duucke vcb vngohivTv'. ^^M 


25 Hat din g«worp atliiß geltihaiit. 


26 Vü liiii gohurre vil danne u*. ^^M 


dio bülleo vber alliv laut. 


her purüfal wan Digt ir mir. ^^M 


Sezöu bii! mit werdoclieit 


Vq büfcboidet mirb ^ineT nnr^^| 


waii das ein gallo ir prii* vcrCneit 


dt> dor tnirige rifcbere. ^^H 


TaUL-lrimder ill eulnibl'CL 


Sil« iioe bidfo vD ane troll, ^^M 


dr>r vaKch hat dran gepflibtet 


war vmbe irn nibt Lnirens biil^^H 


3ir» Kmiig ftrtus dv (Ifiudß ku lobv. 


^^1 


bolie din(;n gonofTen obe. 


316 Kr trdc ivcb for den jameri^ l^i4^H 


Bin ftigendir piiü nv rmkt>t. 


Ir vil imgoti-üwer gall ^^ä 


diu niolb' vrirdo binhi^L. 


Sin iiut folt vcb < ^H 


G Dtit liübus lup lieh ncigut 


das iv diT muut Ui ^H 



1 1 ^ 1 




^^^^^m woLmAw Tox wrtnKitVArn , rAaztrii- 399 ^^H 


^^^^>lcb rueiDP der ziingen (Inrin'». 


Nv denke ich aber ao Gahma- ^H 


1 al» \ci\r. herrfi ilt gät<>r rinne. 


reten. ^H 


1 Oeiu der helle ir fiat bonant. 


de» herze falfchoR was erieten. ^^M 


F IC himel vor der hobeften haut. 


Von onfbowe iwer vater hies. ^^M 


1 Als fint ir \'f Her erden. 


der vcb ander erbe lißx. ^^M 


1 10 verfiiinuut ficli die werden. 


15 Danne als ir habt geworben. ^^M 


' Ir heiU pan ir leiden däcb 


an prife ir Qt verdorben. ^^| 


des giiDZOS prifes rpht vnnlch. 


LI et iwer mäter ie roilTetj^n. ^^M 
fo folt ich gerne do tür bau. ^^M 


1 Ir fit manliclier eren fchiecb. 


vü auderre werdiclieit fo Üeeh. 


Irn moht ir Hm niht gefiu. ^H 


15 Dohein arzat mac ich oniem. 


'JO Kein n lerte ir triwe pin. ^^M 


Itb wil vf iwei-ni liüvpte rwprn. 


Gelovbüt von ir guter mern. ^^M 


nit mir ieman des den eit. 
^^L ^ das grozer v^lfcb nie wart 


\ü das iwftr vater were. ^^M 


Manlicher triwou wile. ^^M 


^H bereit 


Vn wiutvenr bober prife ^^H 


W UeUeioem atfo felioneD man. 


25 Kr konde wol mit rchallo. ^^^^ 


V 20 Tr veder angel ir nutem zun 


groz herze vn deine gntle. , ^^^^| 


^^- Vftb tfap ii^docb dnr wirt ein 


Dar vber wo» lin brüll ein dai.'b. ^^^H 


^H Twert. 


er was hivrche vfl vencvach. ^^^H 


^H des iw6r würde wart nie wert 


Siu mauliebes eilen. ^^^H 


^H Da erwarp iv fwigen funden ziL 


knnde den pris wol geflellen. ^^^H 


^H Ir ßt der li^lle birtn ein Tpil. 


31ri Nv ül iwer pris ze falfchn ko- ^^M 


^H rw. c 


^^M 


^Htfi Qviierter lip her parcifal. 


owe das ie wart vernomen. ^^^H 


^H ir fabl ovch Cur vcb tragen den 


Von mir das her/.elauden bnrn. ^^^H 


■ 


4 an prife fus bat milTcvarD. ^^M 


^^ Vfi Tnidenile filber vfi bifitic f^cr. 


^M 


1 Ir frt'udcn letze ir trurens wer. 


H Div magt lert ir triwe. ^^M 


1 Were zV munfaluafhe iv fragen 


AI clagendo herze riwo. ^H 


^K mit. 


111 Wider fbr den knnic fi kerto. ^H 


^V In heideurcbaft 7,v tabrüniL 


Ir m^re fi do gemerte. ^^M 


E H17 Div (tat hat erden wunfohes folt. 


Si fpracb Ut hie deheln riter wert ^^H 


^^k hie hat veh tragen mer erholt. 


der ellens prifes habe gogert ^^^H 


^^V Jena landes kunigin. 


1& Vn dar z^ hoher minne ^^^H 


^H Feirefis anfbevin. 


[cb weis vier kuniginno ^^M 


^B 5 Mit rehter ritterfchaft erwarp. 


Vq vior banden juncfrowon. ^H 


an dem div nianlieit nibt verdarp. 


die man genie mohle Achuwen. ^^M 


Die iwer beder vaLer trüc 


Vf tfchahtel marveilc die fiuL ^^M 


IwüF brÜder Wunders pfliget gu6c. 


20 alle auttutivre Ül ein wint ^^| 


Der i(T. hoide fwarz vfl blanc 


VVan die man do bezaln mac. ^^M 


l<> der Ininiginne tun von zazamauc 


worder roinne hoch beiac. ^^| 


iRiTarNH r. hkctmohii rwiijovyQni, vn 


'iG ^H 



400 



WOUniAll TOM VCHETnUCR, PABZTVU. 



A Heine hab ich der reif» pin. 

Ich vil doch bint (Imffe ßa. 
25 T\ iv magt trnrig niht gemttit. 
Aue vrlopvonmH ringe reit. 

AI weinde ft dicke wider fach. 

Dv boret wie fi kh iungefl fpracb. 

tüy ninuraluafbe jamers /il 

we das dich nieman trotten wil. 
319 KYndrie lafur^iere 

div vcHi^ß vQ tlofh d\v fiere. 

Den waleiä fi bofweret hat 

nv was half in kAue» iierzen rat 
5 Vfl wariv zulit gein manhuit. 

Vü dannoch uiore im was bereit. 

Scham ob allen finen fiten. 

der rßhten valfch het er vormiten. 

Wan rcham git pris ze lonu. 
10 Vfl ift. der feie crone. 

Scham iH ob fiten ein göbet ?p. 

C&neware das erfle weinen livp. 

Das parzifaln den tegen halt 

kundrie lafurzierp alfua befchalt. 
15 Vmbe allo wunderlich gefcbaf. 

herzen jamer ovgen faf. 

Gap uianiger werden frowen. 

man luäfe hie weinen fchowen. 
bL 2 VW. a. 



10 



die tfant^e ich beidiv nennen foL 

Uobrart reit fin manheiu 

jamer lert in her^eleit. 

Er reit v^^on dein ringe. 

ob iiian in iht do dringe. 

Vit knappen fpranc do naher 

vn enpfiengen den werden 

y In fchüt vfi er waren vmbekanl. 

^den heln er niht von im 

Der vroden eilende. 

tröc das fwert in der hende 

Verdaht mit der fcheiden. 

do vragete er nach in beiden.] 
15 Wa ift artus vü Qawan. 

jancherren :;eigten im die lan, 

8u3 gieng er durcli g wiL 

Tivr was fin kurfit 

Mit lielitem pfelle wol gevar. 
20 für den wirt des ringos fcbar. 

Slönt er vfi fpracb alTus. 

Qot faalde den kunic artus. 

Vn dar ^V vrowun vfl man. 

fwas ich der hie gesehen hun. 
25 Den bi\'te ioh dieDfllicbeu grdv 

wan eine tot min dianil h^ 

Dem wirt min dlenfi: niem' f . . . . 

Ich wil bi finem boITo fin. 
b. 



20 



321 



das man; für gro^e kolte jach. 
25 Sin :^emier das was riebe. 

Gewappent ritterliche. 5 

Was ors vu tin felbes lip. 

do vand er magt man noch wip. 

Traric an dem ringe hie. 

do reit er ^t uv boret wie. 
320 Sin mÖt Hunt ho doch jamers 10 
voL 



min tmwe 
Das iH min 
der dicke pris 
Vß hohe werdic 
Vnpris bet fin do g 
T^ in fin gir da 

In me grü?e er mine 
Eines kus den jvdas tdlte 



^^^^^^^^^^^^^1 




^^^^^^B WOLriliH VOV RKUtHlUCU, PABSITAL ^^^H 


^Pmf^U>«n willen veill^- 


21t 




^Ks tH manic tufi^iit l)i^r/,en wf. 




lip mit triwen vert ^^^| 


^Hae flrengor mortlit^licr r<^ 




Dch des vaircbes bat er wert ^^^H 


H/ln miuem faorren Ul getan. 




at vcb änderte ieman leit ^^^^H 


^Kögeitt (]p.8 her Gawaa 




etaii fo machi'r ulht To breit. ^^^^| 


^Bo atitwirt.« vT des kantpfeK Diu:. 


25 


in lalUr aue Ichulde ^^^| 


^WDD hivte vbor den ncnjeUetilte (a 




van er gewinnet iwer holde. ^^^| 


^Hor dem kanige von afcalvu. 




das lin lip vnfchuldic ift- ^^^H 


^lu der hovbetnat xe [hunroD:;vn. 




rhant an dirre kurzen vrifl. ^^^H 


leb lade in kcmpfcliche dar. 




on im gefagt das iweni pria. ^^^H 


Gen mir %e kom^ne in kampf<es v 




reneket Gnt die lirt« wis, ^^^^H 


^^an Rn l|j) deg nilit ver?,agen. 


3i^3 eakiirs df>r flolsje man. ^^^^^| 


Hirn welle da fchilL amiit trag(>ii. 




es brädor was her üawan. ^^^^H 


JB 80 man ich in döch mere. 




er Itönt \f Tfl fprach ^ebant. ^^^B 


.fa|^i de» helmes ere. 




t^rre ich fohle wefeu prant ^^^| 


I^Ri^a durch ritter» ürdeolich lehtm. 


5 


war Gawan iR der kampfgeleget ^^^| 


\^ä<dü flnt ;woi richiv rrbor geg . . . 




I veifchen mich ml&mfte reget. ^| 


^■HtÜv fchara Tfi . . ■ . jr ^iwc 


9 


ch fol r^» kämpfe für in den. ^^^^ 


Hfiwnt pris alt vn niwe. 


10 




^ Her Gawan fnl ich niht ve'- 




T\ as hoher pris geneiget fi. ^^^| 
der Gawan ewicUchc Üt bL ^^^| 


iB fchemcn. 




^Bb er gefellecheit wil uemen. 




. . kerte aldo Gn brAder fas. ^^^f 


IHuh der tanelninder. 




As vallens er doch niht vergUü. ^^^^ 


div dor llet befunder. 


15 


Kr bat fus qt boret wie. ^^^^ 


jUr rehl were gebrochen fan. 




Gedcncko bröder das dv ie. ^^^| 


H|i);;ä drohe ein triwelufer man. 




Mir liiilff reh . . werdickeit. ^^^^| 


^Bcb cnbin niht her durch fchelti- 




la mich fär diu arbeit. ^^^^H 


^m kom 




Einen kf.'mpllicheD gifel wefen ^^^^| 


Bß«Iobet fit irs h . . . romomen. 


•20 ob if.h am kain^ife ful gonefon ^^^H 


^^^H 


25 


dtner brnderlichen ger. ^^^^ 


^^^^^H ter 




leb enweis war vmbe ich Ilritcu ^^H 


^^^^^^ wolde tfn. 




^H 


^^^H beine. 




doch enlft mirltriten niht fo wol. ^^^| 


^^^H 




Tugome wolte ioh dir Verlagen. ^^^| 


^^^H nl Gawanfl bani 




wan das ich mAfe laller i rügen. ^^^| 


^^^^^^^^^^^^^^^H 


■ 


^^H 



^^^^^^^^^^^H^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^'^^^^^^^^^^^^H 


^^^^^^^^ 




^^^^^^^g| 




AOS wmrkAM von ispSvmS^^Ämrl^^^^^^^^^^^^^H 




324 IJoalcu'd al vaO« bat. 


MiriH V'fcheideunev'ii ^^| 




der ffiü flüut aii fiiier fl^il. 


Ir gabot mir alle gel" ^^ 




Er fprach mü- ljivt«t kämpf ein 


die vfilc ich HÜnt au |> J 




man. 


Der fit nv UdJoh vn; ich be^at 




lies ich delißiuß kcndo lian. 


20 Do von iiiiu gn^ne vrovde Ift val. 




5 rdi hau ovch lübt 7,er])reclieuiie 


Min fol gru^ iainer alfu ptltigon. 




dar. 


da.H hert^e gebe den ovgen regou 




Ilarckc kfne wol getan. 


Sit ich vf MuntTnluarohii liit; ^^1 




H Hat er die voUeclicbe. 


das wich von waren ircudeu difl^B 




7 dar;^ fo iß. er riebe. 


a& Übtei; wie manic <*Jariv magt. 




Kr mac borgen deltc bas. 


fwas ioman wonder-i hat gofagL 




10 Ich eabaji gen iiu debclii baK. 


Dannoch ptUgt Gu mnru dor gnL 




"Pr was min horre vfi icb lin 
man. 


der Wirt hat liuftebareu twuL 




£i belfclofer Aüfortas. 




Durch den ich J«ü kämpf wil ban. 


was balf dich da« ich bi dir was. 




Vnfer yater briider biegen. 


331 ÜI en mögen nibt langtT Hi gi*- 
^ Ron. B 




die nihtes ein ander lioi^ea. 




15 ^(1 hoher man gecronei wart. 


Kr, mü/, nv an ein fcbi'idtiu gfi^^| 




Nie ich enhct im volI*ni art 


Do rpmch der waleitt. ^^M 




Im kampt'ea rede ^e bieten. 


;f Ajt.ufe dem brittaueis. 1 




Mit räche gen im niet«n. 


5 Z^e rittem vfl ?c vrowon. 1 




Ich bin ein furile vs Afealvii. 


er wolle ir vrlup fchuwüo. 1 




20 dor lant^uc von täbanfQntvn. 


Vn mit ir hnldeu vememeu. 1 




Vfl heize kingrimurfeL 


de» endorft nieman da gei;*- < 1 




111 her Gawan lolkes fnet 


Das er fo truric von in rtu J 




ßr enmag fich anders uiht ent- 10 Ich weno es; was iu allen leiL | 




ragen. 


Ärtue gelobt im an die hont 1 


^^^M 


em welle den kämpf gen mir 


K&m iemer in fnlhe not ßn lanL 1 




tragen. 


Als es von Clamide gowan. 1 


^H 


26 Ovch gip Ich hu vride vbcr das 


Des ktimbers wolto er pfliht«» hiui. . 1 




lant. 


15 Im were ovch leit daii LcfhitUo^^l 


^H 


Niwan von min eines hant 


Im neme ^wo rioiie ctom} Hn ^1 




Hit Lriwen ich vride geheime. 


TU dienlt im do manger bot 




V^erhalp def kampfes crei?e. 


den helt treip von in tnirHn. ! 






Vro Cuneware div elare ma^L. 




wan eines er weis wol leibe wie. 


20 uau) den heli vnv'i;agt. 




« • 
• 


Mit ir henden vn ffrt in dan. 




bl. 3. VW. a. 


do koit in min her Qftwan 




33Ü Dftä wil ich wenie wi^en imo. 


b. 




Swenue ich bar ua«h pri» gentme. 


Do I^rach der menÜcfae ^H 




ib So habt mich danne dar nach. 


te dem beide eilend riebe. ^H 



^^^^^^B^^H 


^^^^^^^H VtOmAH von KMCUJUllACII , fJUUIVAb 409 ^^^^1 


^^r^mrii ich vmis wol das diu vart 


333 l^v wa& fm ors verdecket ^^^| 
ßn felbeti not erweckoL ^^^^| 


^™ gflin flritpüfl reiro Ul vugafparL 


Do gobe dir got geLacke ;t. 


^^^1 


vfl helfe ovcb mir das iob getv. 


vch der degen wol getan ^^^| 


^U Dur noch den dieuJl aU ich kau 


Lieht wia jfenin harnefcb ao. ^^^^| 


H gern. 


5 Tivre ane aller Hahte troc ^^^| 


^B des mJ^e mich fin craft geweiiL 


Sin km-fit iin wapen roc. ^^^| 


^^2 Her waleis fprach we was ift 


Was geht^ret mit gefteine. ^^^B 


Sinen heim aleine. ^^^^| 


^B wor er gcivaltiu folhen I^ot. 


Het er niht vf gebunden. ^^^| 


^H Het vna beiden Diht gegeben. 


10 do kafte er an den ftunden. ^^^^| 


^™ Vn künde gol üiit crefleu leben. 


Cunewareii die claren magt, ^^^^| 


5 Ich was im dienlies vnderta». 


Sus wart mir von im gofagt. ^^^^| 


die wile ich gnuüen mich verlao. 


Do ergie ein truric Ibheiden. ^^^^^H 


Nv wil ich ime dienfl wiil'fagen. 


voo den gelibeii beiden. ^^^^^H 


^^ bat er hos den ml ich tragen. 


15 Hin reit Gahmuretefi kiut ^^^^^| 


^H Vrivnt an dines itampfer ^t 


fwa» auentivre gefprocben Gnt. ^^^H 


^B do nimt lür lUcb eiu wip den Ibit. 


Die Hudarf hie uiHUiau uiefTeo ^ ^^^H 


^^ Div mf^ti Riehen dine bant. 


Im hört alrelt was er du tv. ^^^H 


an der div küfclte hat erkaiiL 


Vfl war er kero vfi war er var. ^^^| 


Vfl wiplich ghe. 


20 Swer den lip gein ritterrchefle ^^^| 


^^ Ir mine dich do hebfite. 


^^^H 


^^p Ich piiweis nenne ich dich niere 


der efdendenke die wile niht an in. ^^^H 


^B gefehe. 


ob es im rate iloL^er (in. ^^^H 


^H IGn vunfcb Taa an dir gefohehe. 


condwiramura. ^^^H 


^H Ir fcheiden gab in tniren. 


din miimeclicher beacars. ^^^H 


^H 7,e Itreugeu nach geburuu. 


ib An den wirt dicke nv gedaht ^^^| 


^^ Vre Coneware de Lalaot 


das im wirt auentivre brahL ^^^H 


L^p In fnrte do er (in pauilvn vant 


Des fcbilttiä ambt vinbe den Gral. ^^^H 


^H Sinen Uamefch liies Ü bringeD dar 


wirt nv vil göbet ßmder twal. ^^^| 


^^ Ir blanke hende wol gevar. 


Von ime den her^elaudo bar. ^^^H 


^^ Wapenteu Gainuretes Tun. 


er was ovcb rehter erbe dar. ^^^^| 


^B Si jach ich Toi; von rehte tän. 


334 AVch kerte der maCTeaie vil ^^^| 
^ gein dem arbeit famen ^. ^^^| 


^B Sit der kuüig von Krandigan. 


^H Von jweru TchuldeD wÜ mich han. 


Ein auentivre /.efchowen. ^^^H 


^H Gro;; kuniber iwer werdickeit. 


do vier hundert juncvrowen. ^^^^H 


^H giL mir livf^ebure . . . 


& Vn vier kuniginne. ^^^^^H 


^r Swenne ir lit truren . . . 


Oevangen waren innc. ^^^^^B 


^a Iwer forge mine vroide ... 


Vf tfhabtol merveile. ^^^H 


^H 33ä, 7 ime anf rawr. Am rmidc mit ventcwmgfwdttn int. ^^^H 



4i>l 



WOLnUH VOM BaCIUKBACB, tUOSVAL 



fw . . in du wart :;c teile. 

Da'4 Laben ane mineu hat). 
10 Ich bin doch vroTvcu loiieä las. 

Ovob fprach Jer krieche Cüias. 

Ich bin dor du vorramct was. 
d. 

Vor in allen er des jach. 

ein turkoyte micb do lUcb. 
15 Uindor mich rehamen. 

doch feit er mir vier rrowen 
namen. 

Die do kronobere Üot 

i;wo fint alt i;wo fmt noch kitit 

Der hei7,et einiv Itimie. 
20 die andriv heilTet Kuudrie. 

Div dritte heill'et arnire. 

die vierde Seyve. 

Div weite icriicher do befehen. 

Ir reife mohte es nibt wol Tpehen 
'26 Si mATeu fchadeu do beiagen. 

den fül ovcb ich %e ma^o clogen. 

Wan fwer durch wip bat arbeit. 

es git vrode L»ttewt;nne U'it. 

An dem orte ef farbas vfiget. 

fuB minne dicke ir lones pfliget. 
335 1^ V bereit ovch lieb herGawaii. 
Als ein kempfcbere mau. 

Hin für dor kuiiic von afcalvü. 

des trvrte manic RrittvD. 
6 Vn manic wip \11 magt. 

Heri^ecUühe wart geclagt 

Von in fmes ilritea reife. 

der werdicteit eiü weife 

Wart UV div iauolnmder. 
10 Qawan maa befander. 

Wa mit er mohte wol gefigen. 

AU bert« fchUtc wol gedigen. 

Er enrühte wie fi waren.gevar. 

li brabloQ kovflivto dar. 



15 Ta ir rovm«n doch uihl veil«. 

dor ininlei3 im drie ^i tdlei 

Ovcb erwarbt d' wäre t' t. 

Oben er» guiu kämpfe -i..... 

^ Ünou vhvndeu er do nam. 
20 ^welf Harchiv fper von Aognua 

(larcbe rorin fchefte drio. 

Von oreH geutt^Qn. 
bl. 4, VW. a. 

Vs einem beidaarcbem mar. 

Gawau nam vrlop vfl f&r. 
25 Mit vnver/^agter manhoit 

Artus vrae im vil bereit 

Kr gap iui richer kuHe üiU. 

liebt gefteine rotes golt, 

Vn filbers mangen IterUna 

Gein forgeii wieLfen fttiiv dinOg 
338 T k er uie gowarp uacfa rchondt 
"^^Eiue ffile ^t finen banden. 

Sol iiv difiv auontivre bau. 

der werde erkaode Qawan. 
S Der prtfeto man'gea une baa. 

der neben oder fdr in bae. 

Oanne def mers borreu ParcÜkL 

fwer flniv vrivul alte mal. 

Mit werten au da.s h^bll« ja^ 
10 der lll prifos anderhalp vun^u 

Im iil der lute volge gVt 

fwer dieke lop mit warlmit lÄt 

Wan fwaa er fprichet oder fpiacb. 

div rede belibet ane dach. 
15 Wer fol Pinne» wort bnhiüten. 

08 unwülleu die wifcii walten. 

Vali'ch Ivgelidi ein mero. 

daa wene ich baa noch were. 

Aue wirt vf einen (he. 
•20 fo daa dem mundo werde we. 

Das were ein gft geleite. 

fo het in gol bereite- 



SSb, 30 tvmkfn l und i ul mn tmdutabe autg^oehen, tuelkkJU L 



^3^^^li^l^l 


^^^^^^^H voLnux TOM BscBxmi&ca, ruaxvAU 4UCi 


^^^AIflg?t€r livte wuRfchen llet. 




^0 ßrumltanie hi dem fe. 1 


dca ir triwe ;t arbeit erget. 




einoni ritt' bet Üu ■ . oH we. 1 


36 Swem Ül 4,^ folhen dingeu. gacb. 


b Den er t^t dernider flach. | 


do uüJTeweude boret nach. 




des Gt Trevri^ent verjach. 


Ffliget worder lip an den gowin. 




Qawon dahtc fwer ver<aget 


^t dos mä^ in leren cranker Ün. 




fo daa er fiirbet e man jaget 


^^1 Kr luidet e» e haii er Gcb fcbemen. 




Das ifl finem prife gar ;e frf. 


^^M den nte fol er ^e vogot uomßn. 


10 leli fol bin naber (lapfen ;v. | 


^^1 -^ fin eUeii pflac der bitte. 




Swns mir do von nv raac ge- 




fcbehen. 


^^b. 






1 So das div wäre 


rw 


c. 


l An prife im nie ge 




werden. 


^K& Sin faer^e was ^e relde 




«rden. 


^^ geln (tarcken Urites wol fo ka 


15 


habt einen Ital. 


^^ En rtrites gedrange man in fach. 




waren ane -^al. 


^H Vrivnt TQ nant im deä jach. 




do mit kurapanie ritem 


^^ Sin krie were gein prife hei. 




ch vil cleider wol gefnitten. 


^^0 fwie gerne in Kingrimurfel. 




manigen fchüt wol gevar. 


^H Hit kämpfe do von bete genomen 


30 


er ir niht erkaade gar. 


^^H Nv was OTOb von artufe komeu 




b debein haiiicr vnder in. 


^H Des ouweis ich niht wie manige 




m her ein gaft ich bin. 


^^K Gawau der inaubeit pHao. 




ach der werde Gawan. 


^^K Sv8 reit der iverde degcn halt 




oh ir debeine knnde ban. 


^^r fiuo rehte ftraffe vs einem walt. 


25 


lent ßs in vbel wenden. 


l Do wart im vs dem bubele kunt. 




tyoll fol ich in fenden. 


^H mit finem ge^oc durch einen gru 




war mit min felbes hani 


^H Ein diuc das augeft lerte. 




aa ich von in fi guwunt. 


^^ftü Vfi line manheit merte. 




was ovch gringolgöt gegurt. 


^H Do fach der helt für vnbetrogen. 




8 in manigen engeftlichen 


^^P nach maniger buuier ^ogon. 




fürt. 


^H Vil gro;;iv före niht ^e cranc 


341 in ftrite was ;e tyofl braht. | 


^H do dabter mir ill der wec ^ lanc 




wart ovch do hin ;im gedaht 


^^H Flubtig wider gein walde. 




i^ Awan fach gefloriorte. 
Vn vil wol ^iiuiurte. 


^r do hie; er gurten balde. 




^^. Einem orfe das im Orilua. 


5 


n richer koRe helme vil. 


^^fe Gap. das was genennet fus. 




förteu gein ir oitipil. 


^^V mit den roten ovgen gringulgot. 




s niwer fper ein wunder. 


^H ern pfiez ane aller flahte bet 




gemalten waren befondor. 


^^■40 1^ S was von Mantfaluatrche 
^H -^Vfi bet leheliii gouomeu. 




cherren gegeben in die haat 


10 
■ 


herreu wapon dran erkaot 





^^^^^^H wouiuJi TOS KWHjixaAcn , pamiitjlx. i07 ^^^^1 


^^M beidiv h^rteu vn ftechen. 


fir m iiiohtu ovch do niht für ^^^^| 


^H lioarotTb id To ^' wer. 


geTariL ^^^H 


^^L ob wir beten /.wea^ic ber. 


er Dv mö^e got bewam. ^^^H 


^^P J^eTlkbes großer ilanue wii* bau. 


15 Die cr&fl an miner manheit ^^^^| 


pfo wir mvfcos vn;5erf5rot Jan. 


Üawan g(>iu Uearotfch reit ^^^H 


^^ Min reiio Ül das biudor ber ver- 


Uurc vQ (lat fo vor im lac ^H 


^H holn. 


das nifman beOer» hnfes pflac. ^H 


^H difen fcbilt bau icb tlloö voriUiki. 


Ovcb gleften gen im fchone. ^^M 


^™ Vs von andeiii kinileu. 


20 aller andern bnrge ein crone. ^H 


L ob min berre uiohte viuiion. 


Mit turnen wol gelieret. ^^^H 


^H^ Bin ^olt durcb lineu erfUu 


nv was gelocfcbieret ^^^^| 


■^ rchilt. 


[)cn bor der fär vf den plan. ^^^H 


^H mit hurteti poytider dar geijilt 


do fach min ber Gawan. ^^^^| 


^H Der knappe biuderUcb do fach. 


25 Mangeu rinc wol gefaereL ^^M 


fm borre t'tir im batde nach. 


do waa bobvart gcmeret. ^^M 


Driv ors vfl ^welf wi^' fp^r. 


Wunderlicher bauiere. ^^^^| 


*iO div gahten vad« mit im ber. 


kos er do m&nige Tchiere. ^^^H 


icb wen (in gir des ieman trüge. 


Vn manger flöhte vremde povel ^^^^| 


^ er wolt« gäfue 40 vor vligo. 


der ;wivel was Uns herzen bovel. ^^^H 


■" 


351 r\o durch em gro^iv angell ^^^^| 
Gawan enmitten dorch Ö reit ^^^^^| 




^H Er en befehe was difiv mere ihi. 




w^^ doch lert in ^^wivpl (Ireugen pin. 


^^^1 


^töu 1^ H (labte ibl icli llritea febcn. 
^B ''^ TO Toi des niht ron mir 


^^^H 


rotte an einem ende lac. ^^^H 


^H gefcheben.