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Full text of "George Eckstein Collection 1718-1983"

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STIFTUNG JUGENDBURG LUDWIGSTEIN UND 
ARCHIV DER DEUTSCHEN JUGENDBEWEGUNG 




r Stiftung Burg Ludwigstein, 3430 Witzenhausen 1 ~1 



Herrn 

Georgt Günther Eckstein 

5 Cricket Lane 



Great Neck, NY 11024 
USA 



Betrifft: Ihr Schreiben vom 15.8.79 



Bankkonten: 

Bürgbetrieb Archiv 

Kto. Nr. 011 398 Kto. Nr. 05 469 

Kreissparkasse Witzenhausen (BLZ 520 536 53) 

Postscheckkonten : 

Burgbetrieb Archiv 

Kto. Nr. 1604 88-604 Kto. Nr. 162011 -604 

Postscheckamt Frankfurt/Main (BLZ 500100 60) 

Telefon: 

Burgbetrieb Archiv 

55 42-1812 55 42-18 62 

Burg Ludwigslein, den 2 . 1 . 1 979 

Sachbearbeiter: m^/aD 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

für Ihren freundlichen Brief danke ich Ihnen; soeben traf auch 
Ihre Drucksachen-Sendung ein. Ich wollte mit meiner Antwort den 
Erhalt der angekündigten Sendung abwarten. Heute danke ich Ih- 
nen sehr herzlich dafür. Ihr Aufsatz über die Freie Deutsch- 
Jüdische Jugend ist hier im Archiv sehr v/illkommen. Ich stel- 
le wieder einmal fest, daß die "Dokumentation" von Werner Kindt 
nicht nur in zahlreichen Einzelheiten fehlerhaft, sondern bei 
der Behandlung der aus der Sicht der deutschen Jugendbewegung 
am Rande liegenden Gruppen ausgesprochen mangelhaft ist. Das ist 
sehr bedauerlich, die "Dokumentation" steht als Standaixiwerk nun 
in allen Bibliotheken, und auch der dortige Abschnitt über die 
Jüdische Jugendbev/egung in Deutschland v/ird gelesen und als maß- 
geblich betrachtet. Korrekturen kann man durch Veröffentlichun- 
gen wie die Ihre machen; für Ergänzungen bietet sich aber auch 
zum Beispiel unser "Archiv-Jahrbuch" an. Ich habe vor, in den 
allernächsten Jahren eine unserer Archiv-Tagungen unter das The- 
ma "Jüdische Jugendbewegung" zu stellen, und das heißt, daß die 
Referate und v/eitere Beiträge zum selben Thema einen Band unse- 
res Jahrbuches bestimmen v/erden. Ich kann noch nichts Konkretes 
und noch keine Termine dazu nennen, v/erde mich aber mit der Bit- 
te um Mitarbeit an Sie wenden, v/enn es so v/eit ist. 

Der von Ihnen erwähnte Aufsatz in unserem Jahrbuch 10/1978 stammt 

- 2 - 



Vorsitzender des Kuratoriums: Hermann Kanow 
Archivleiter: Dr. Winfried Mogge 



Vorstand: Peter Loges (Vorsitzender) - Rolf-H. Bufinemann (Finanzen) - Otto Bernhard! (Archiv) 
Vorsitzender des Archivbeirats: Dr. Karl Vogt - Burgbetriebsleitung: Günter Frantz 



- 2 . 



von Wilhelm Mogge, meinem Vater. Die Zeitschriften der Freien 
Sozialistischen Jugend sind in unserem Archiv ziemlich voll- 
ständig vorhanden; wenn Sie da einmal Kopien oder auch Doppel- 
stücke brauchen, können wir weiterhelfen. Oder besitzen Sie 
vielleicht selbst Hefte, die uns fehlen und durch Sie als Ko- 
pien beschaffen könnten? Ich lege Ihnen ein Verzeichnis dieses 
Bestandes bei. 

Sie hatten unsere Zeitschriftenliste an das Leo Baeck Institut 
weitergegeben, womit ich selbstverständlich sehr gerne einver- 
standen bin. Vom Institutsleiter kam inzwischen eine Anfrage 
nach Kopien verschiedener Zeitschriften, die sich hier befin- 
den« Diese Wünsche kann und werde ich gern erfüllen. 

Besten Dank auch noch für die Übersendung Ihres Buches "Die Neue 
Linke am Ende?" Besonders das Literaturverzeichnis wird mich 
noch eine Zeit beschäftigen. 

Mit freundlichen Grüßen für heute - 
Ihr 



/Ui. W\Y^ 

(Dr. Winfried Mogge) 



Anlage 



!?• August 1979 



Herrn 

Dr* Winfried TTogge 

Archiv der deutschen Tugendbewerrung 

Stiftung Burg Ludwigs tein 

3 '+30 Witzenhausen 1 



Sehr geehrter Herr Dr» Mo&ge, 

* 
besten Dank für Ihren Brief vom $•?• mit Anlage, 
sowie für die vor einigen Tagen eingetroffene 
Sendung des Jahrbuchs und der Ludwigsteiner Blätter. 

Wie Sie mit lecht vermuten, habe ich die von Ihnen 
erwähnten Titel entweder in meinem Besitz oder in 
den mir zugänglichen Archiven des Leo Baeck Instituts 
und des Klbbuz Hazorea gef^inden. Inzwischen habe ich 
meine ABBeit Aber die "Freie deutsch-Judische Jugend" 
fertiggestellt. Sie wird allerdings nicht vor 198O/8I 
Im Leo Baeck Jahrbuch erscheinen. Ich sende Ihnen daher 
mit ,?^leicher Post per Drucksache eine Ablichtung für 
Ihr Archiv. Dies umso lieber, als das von Ihnen er- 
wähnte und offerierte Buch von ^f. Klndt eine irrefüh- 
rende Angabe über die PDJJ bringt (siehe Fussnote 2 
meines Aufsatzes). 

Besten Dank für Ihre freundlichen Worte zu meinem 
Sozialismus-Artikel in den PH. Sie ktfnnen sich denken, 
dass ich mit besonderem Interesse dte von Ihnen über- 
sandte Hummer des Jahrbuchs lesen werde. So fand ich 
In dem Aufsatz von Wilhelm Mogge (Ihrem Vater?) Hin- 
weise auf die Freie Proletarische Jugend/Prele soz. 
Jugend, deren Nürnberger Gruppe wbA ich sehr nahestand 
und mit deren geistigem Lei ter August Henning mich bis 
zu seinem Tod vor 7 Jahren flSSX eine enge ^re^dscha^t 
verband» Er war lange Zelt Redakteur der FPJ-Zeitschrlft. 

Interessiert hat mich auch Ihr Artikel Aber Romantik, 
diese schillernde und zweideutige, Haltung, in die sich 
In Zelten politischer Reaktion rebelUsche Geister so 
häufig fluchten. Ich weiss nicht, ob Ihnen meine 1970 
In der Reihe Hanser erschienene Schrift Aber die Neue 
Linke in den USA bekannt ist, die ohne meine Jugend- 
beweg' e Erfahrung nicht zustande gekommen w^re. Ich 
werde Ihnen ein Exemplar mitschicken. Dass unsere engere 
judische Jugendbewegung mehrere im Nachkriegsdeutschland 
bekanntgewordene Autoren hervorgebracht hat, ist "^hnen 
vielleicht bekannt; z.B. Max Fürst, "alter Laqueur, 
Robert Jungk. 

Mit freundlichen Grüssen 

Ihr 



STIFTUNG JUGENDBURG LUDWIGSTEIN UND 
ARCHIV DER DEUTSCHEN JUGENDBEWEGUNG 




r 



Stiftung Burg Ludwigstein, 3430 Witzenhausen 1 



n 



Herrn 



George Eckstein 
5 Cricket Lane 

Great Neck, Nev; York 11024 
USA 



Betrifft: Ihr Schreiben vom 6. 5^1 979 



Bankkonten: 

Burgbetrieb Archiv 

Kto. Nr. 011 398 Kto. Nr. 05 469 

Kreissparl<asse Witzenhausen (BLZ 520 536 53) 

Postscheckkonten: 

Burgbetrieb Archiv 

Kto. Nr. 1604 88 - 604 Kto. Nr. 1620 11-604 

Postscheckamt Frankfurt/Main (BLZ 500100 60) 

Telefon: 

Burgbetrieb Archiv 

05542-1812 05542-1862 

Burg Ludwigstein, den 9.7.1 979 

Sachbearbeiter: m-'^/aD 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

entschuldigen Sie bitte, daß meine Antv/ort auf Ihre Anfrage so 
lange auf sich v/arten ließ. Arbeitsüberlastung im Archiv ist 
schuld daran, und außerdem hatte ich gehofft, ich könnte noch 
rechtzeitig einige Kisten mit unausgepacktem Material sichten 
und verzeichnen, in denen ich einige Unterlagen auch zur Jüdi- 
schen Jugendbewegung in Deutschland vermute. Dies ist bisher 
nicht gelungen, ich will Sie Jedoch nicht länger auf Antwort 
v;arten lassen. 

Leider konnte ich zur "Freien deutsch-jüdischen Jugend" keine 
Hinweise finden. Sollte ich in den nächsten Monaten beim Auf- 
räumen unserer ungeordneten Bestände noch fündig werden, so 
will ich Sie sofort unterrichten. 

Die entsprechende wichtigste Literatur werden Sie sicher ken- 
nen; ich mache Ihnen trotzdem eine Notiz für den Fall, daß Ih- 
nen der eine oder andere Titel noch nicht in die Hände gekom- 
men sein sollte: 

H. Meier-Gronemeyer: Jüdische Jugendbewegung, in: Germania Ju- 
aica 1-.V1969 (S. 35 f, 122). 

E. Maoz: The V/erkleute, in: Leo Baeck learbook V1959 (3.174-). 
IV. Kindt (Hrsg.): Die deutsche Jugendbewegung 1920 bis I933 - 

- 2 - 

Vorsitzender des Kuratoriums: Hermann Kanow — Vorstand- Peter Loa«<i /Vnreif,onHo,\ r> i« l. «■•.. 




2 - 



Die bündisclie Zeit (= Dokumentation der Jugendbev/e^uno; Sd. III), 
Düsseldorf /Köln: Diederichs 197^, S. 769-794 (S. 778 f : Nach- 
druck G. Eckstein, Von der Erziehungsgemeinschaft zur Verantv/or- 
tung für die Gesellschaft, aus: Kameraden April/ Juni 1932). 

Die Spaltung der "Kameraden" 1932 wird dort allerdings ^ev/eils 
nur in einem Nebensatz erwähnt. 

Zur Information über unsere Zeitschriften-Bestände zur Jüdischen 
Jugendbewegung in Deutschland lege ich eine vorläufige Liste bei, 
die ich für" Germania Judaica" angefertigt habe. 

Nun möchte ich Sie umgekehrt herzlich bitten, mich über die Er- 
gebnisse und den Fortgang Ihrer Arbeit zu informieren. Ich hät- 
te sehr gern auch solche Unterlagen in unserem Archiv. 

Mit freundlichen Grüßen für heute - 
Ihr 

(Dr. Winfried Mogge) 



Anlage 






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loA-ZO-eAAC^X^ 



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Arcliiv der deutschen J-ugendbev/eßun^ 
Burg Ludwi[j stein 



3^30 V/itzenhausen 1 ^ '^f?3) 



DV'ti;>Vi/v^^/;€ Mo 



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Bestand: 



Zeitschriften der Jüdischen Jugendbewenun^' in I)eul:GChland 




(Stand: Juli 1979) 



Blau-V/eiß-Blätter 



l/UU-V 



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f^ \\\ o. Nr. (Untertitel: Fiitteilungen des ^^^^<^i"" ^'ri(V\ 



sehen Wanderbundes) 



^JG* 1 




1913/l^f- 


H. 11, 12 


^ Jg. 2 




191V15 


11. 1, 5-9 


-J£. 3 




191 5/1 6 .. 


H. 2-5 


-Jg. 4 




191 6/1 7 


II. 1, 2, ^-6 


^ Jg. 5 




191 7/1 8 


11. 1-6 


-Jg. 6 




1 91 8/1 9 


H. 1-6 


^NP Jg. 


1 


1924 


O.Nr. (Febr. -April) , II. 


^f'Comlfl 


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^6) 



^ührerzeitung Blau-V/eiß-Blätter 



Jg. ^ 



191 7/1 8 
1 91 9 



H. 1-5 

'ii. 6 



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SEP 4 mg 





I Jüdische Jur:end 






1919 



n. 1, 2 



Jüdische l'fa-d.finderj__D£E 



/S^l^ 




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^. 1 

Jrr. 2 



1926 
1927 



u. 5 



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J.i< 



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Jüdisclier ^^"u^Giit^^ Der 






1 91 7 
1920 

19-^1 



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j J. , 



1, 5 



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J uii^; vo Ik ( Käme r ade n ) 



1926 o.IIr. 

1927 o.lir. 
1929 H. 3 



(Uncer ramdcsta:;.;) 
( tili ni/ Juli) 



Kameraden 







G* 1 






Jg* 3 



IIE 




1920 
1921 
1 922 

192^< 

192'5 
1926 

1923 
1931 



f-Iitteilun^en der Arbeitsr^emeinschaft ^jüdisch-liberaler Jugend- 
vereino Deutscnlands 



Li. 


10/11 




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^+, :3, 9, 


10 


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Bund) 


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Jr. 1 



1919 



li. 1-6 



L^i£^§ilHBu§Ii ^^^ pLeichsausschusses der jüdischen ougend verbände 



Jg, 



p 



1929 



II. 1 



^.^.^ lAA^ 



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"KAIIPP DSM ATONfTOD" 



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V d ''• 



Unter diesen Titel bringen die Prank^urtor -r^-f^ , e^.n« der 
führenden llnksdemokratischen Zeitschriften Westdeutschlands, 
ihre diesjährige erweiterte Sondernunraer heraus. Das darin 
behandelte Thema "Kuropfische i^ledenssichernnp«^ dflrfte auch 
aber die deutcchon Frenzen hinaus auf ^ntereppierto Leser 
stosaen. Auf 1S»+ Seiten schreiben, neben den beiden "eraus= 
gebern jg^ Walter Dirks and Eugen Kogon, namhafte Autoren - le 
Helaut Gollvitzer, Carl Arniry, Oskar Lafontaine u.a. Ober 
verschiedene Aspekte des Problems in fSnf Thewengruwen : 
Die reale r>efahrensituation; Bine Herausforderung ffjr ^tegle- 
rung ujid Parteien; In T^iu^opa, fj!r Europa, durch Europa; 
Mobilisierung an der Basis; Die Friedensbewegur^ . 
In seinen abs c Wies • enden "Thesen zur Eriedenssieherung" 
fasst Kogon zusamif^iens ♦♦Frledpn schaf<^en ist eine Dolltlsr^he, 
Skonomische, kulturelle, moralische und r)Sycholof^isehe Mifgabe, 
Dass v^icherheit als wesentliches lUement des Friedens in 
erster Linie ... auf milit^riFcher Hustn.n^ und Bereitschaft 
beruhe, ist .. eine Wahnvorstellung, die •• selli?t forti^rah- 
rend schafft, ijas sie bpffirchtet,** 

Die Sondernumner ^H-extra V* I<ann direkt vom Verlag der 
Frankfurter Hefte (Leipzigerstr. 17, 6 Frankfurt 90) zum 
Preis von IXI 1^»80 plus Port, also etwa S7.50, bezogen werden, 

fleor.fie ^r. Fckstein 



V 



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1^ 



V/ 



;um Tode von Günther Ballin 



4''^&^ ''^ 



Aus Buenos Aires kommt die Nachricht, Spätgeschichte im ''Leo Baeck Yearbook" 

dass dort der aus Berhn gebürtige Professor die uns in den letzten zwei Jahren nochmals 

Ounther Baihn im Alter von 73 Jahren nach wenigstens schriftlich, in Kontakt brachte 
längerer Krankhert gestorben ist. Dem 45 Jahre lang war Günther Ballin Lehrer 

gleichen Jahrgang angehörend, sind wir uns und Seelsorger gewesen, die meiste Zeit an 

nur nuchtig m unserer Jugend begegnet, der von deutschen Hitler-Gegnern gegründe- 



Was uns dennoch verband, war das ge- 
meinsame Erlebnis der deutschjüdischen Ju- 
gendbewegung im Bund der "Kameraden". 
So war es eine Veröffentlichunc über dessen 



Zum Tod von Dr. Hans Rosenberg 



ten Pestalozzi-Schule in Buenos Aires, wo er 
nach seiner Pensionierung zuletzt noch 
ehrenamtlich als Theaterdirektor fungierte. 
Sein vielseitiges historisches, sprachliches, 
literarisches und religiöses Wissen machte 
ihn über den deutschen und jüdischen Kreis 
hinaus zu einer im Kulturleben seiner neuen 
Heimat bekannten Persönlichkeit. 

In den letzten Jahren schrieb er seine 
"Erinnerungen" nieder, von denen 1979 
und 1980 die ersten beiden Bändchen als 
Privatdruck erschienen. Liebenswürdig. 



Im Alter von 74 Jahren verstarb in Bridge- 
port, Connecticut, seiner amerikanischen 
Wahlheimat, der aus Wien stammende Arzt 
Dr. Hans Rosenberg. In Wien war er in der 

Klinik Dr. Froeschel ausgebildet worden und ^._...^ ^.vwv...^wu.um 

hatte sich auf Sprachstörungen spezialisiert; anekdoti.sch und informell kommentierend 
in Amerika wirkte er jedoch als allgemeiner mit einem Schuss ironischer Selbstgefällig- 
praktischer Arzt und erwies sich dabei als keit, beschreibt er darin, vor- und^zurück- 
sehr erfolgreich. Er war auch künstlerisch greifend, sein Leben und die es formenden 
mteressiert und begabt; er schrieb (und ver- Kräfte bis zum Abschluss seines Studiums 
oftenthchte) Gedichte, und hinterlässt eine und Anbruch des Dritten Reichs. Höchstper- 
grosse Anzahl von seiner Hand stammender sönlich, und gerade dadurch ein Denkstein 
Bilder. Seine Gattin, jahrelang eine der für eine verschwundene Zeit, Welt und 
Leiterinen der Cancer Society in Bridgeport, Menschlichkeit, 
[war ihm im Tod vorausgegangen. George Günther Eckstein 



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GÜTTTITTIR BALLIN 

Aus Buei^os Aires könnt die 'Tachrlcht, dass dort arrt P. ^'al 
der In Berlin gebnrtl^e Profe?ror Gi-tnther ^allln In Alter 
von 73 Jahren nach lan^er^r Kranitholt gestorben Ist* Den 
gleichen Jahrgang angehSrcnd, sind wir uns nnr fl^lchtlg In 
unserer Jugend begegnet. Was uns dennoch verband, vrar d^s 
gemelnsane Erlebnis der deutsch Indischen Jugendbew<*gunp In 
Bund der "Kameraden" • So war es eine Verof^entllchunrr 'Iber 
dessen Spatgeschichte Im Leo Baeck-Yearbook, die uns In den 
letzten zwei Jahren nochmals wenigstens sc^rlftllchÄji/^on^akt 
^f^Abrachte« 

h5 Jahre lan.^ war Cf^lnther Tallln Lehrer und S^elsorper pei^- 
sen, die n*lste Zelt an der von deutschen TTltlergegnern 
gegründeten Pestalozzi-Schule In Buenos Aires, wo er nach 
seiner Pensionierung noch <»hrenamtllch als T>aterdlrektor 

A 

fungierte. Sein vielseitiges historisches, sprachliches, lite- 
rarisches und religiöses Wisser. nachte Ihn Aber den deutschen 
und jndlGchen KtäIs hinaus zu einer In Kult'u?leben seiner 
neuen Ilejraat bekannten PersSnlichkelt« 

9 

In den letzten Ja' ren schrieb er seine ""Erinnerungen" nieder, 
von denen 1979 und 1080 die «ten beiden ^andchen als Prfvat- 
druck erschienen. Liebensw^Trdl--, anekdotisch und infomell 
kommentierend, mit einem Schuss Ironischer Selbst^refal^lgkelt , 
beschreibt er darin , vor« und zur^lckgreifend, sein Le-en und 
die es formenden Kräfte bis z^m Abschluss seines f^tuditms und 
Anbruch des Dritten B-»iohes. TlSchst persönlich, und gerade 
dadurch ein Denkstein für eine verschwundene Zelt, Welt und 



Menschenschicht. 



George OHnther Eckstein 




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Wir m^n in New York: 

Dr. Witt verteilt Stipendien 



Dr. Friedrich- W. Witt ist ein Beamter der 
Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Diese von 
der Sozialdemokratischen Partei Deutsch- 
lands und den Gewerkschaften finanzierte 
Stiftung gibt unter anderem das theoretische 
Organ der SPD heraus, die Monatsschrift 
"Neue Gesellschaft", unterhält politische 
und kulturelle Auslandsverbindungen (ihr 
gegenwärtiger Vertreter in den USA ist der 
frühere Beriiner Bürgermeister Stobbe), und 
pflegt insbesondere enge Beziehungen zu 
sozialistischen Gruppen in der Dritten Welt. 

Dr, Witt ist Leiter der Abteilung Stu- 
dienförderung, die alljähriich etwa 1500 
Stipendien an ausländische Studenten auf 
deutschen Hochschulen verteilt. Ein grosser 
Anteil der begrenzten Mittel geht dabei an 
Studenten aus Entwicklungsländern, zumeist 
für die Ausbildung auf unmittelbar nützliche 
Gebiete wie Agrartechnik, industrielle Orga- 
nisation, Naturwissenschaften und Medizin. 
Bei Studenten aus Industrieländern stehen 
Sozialwissenschaften und Geschichte mehr 
im Vordergrund. Aus den Vereinigten 
Staaten kommt nur ein kleines Kontingent. 
Dr. Witts erste Amerikareise dient — neben 



der Gewinnung persönlicher Eindrücke über 
Land und Leute — in erster Linie dem 
Ausbau der Verbindung mit den einschlägi- 
gen Fakultäten von Universitäten in Boston, 
New York, Washington und San Francisco. 
Wir unterhielten uns natürlich auch über 
die gegenwärtigen Spannungen innerhalb der 
SPD. Dabei gehört Witt offenbar zu denen, 
die in erster Linie über die Gefahr besorgt 
sind, die Partei könnte einen Teil ihrer 
Stammwähler, nämlich die Facharbeiter, 
vertieren; weniger vielleicht an die CDU als 
an die Schar der NichtWähler. Die Mittel- 
standsjugend, die Willy Brandt für die Partei 
erhalten möchte, könne bei einer anhalten- 
den wirtschaftlichen Rezession ebenso leicht 
ins rechtsradikale wie ins linke Lager abrut- 
schen. Und bei den "Grünen", der neuer- 
dings in örtlichen Wahlen erfolgreichen 
Koalition von Umweltschützlem und Pazifi- 
sten, zeige sich neuerdings eine gewisse 
Gefahr der politischen Manipulierung durch 
die an sich bedeutungslose Deutsche Kom- 
munistische Partei. Die unüberiegten kriege- 
rischen Töne aus amerikanischen Re- 
gierungskreisen spielen ihnen dabei in die 
Hände. Trotz allem erwartet Dr. Witt vom 
bevorstehenden Parteitag der SPD in Mün- 
chen eine Mehrheit der Delegierten für die 
politische Linie von Helmut Schmidt, als 
eine Art Stimme der ruhigen Vernunft. 

O.E. 



(i 



WIR TRAFEN IN NEW YORK 






Dr. Frledrlch-W. Witt von fler Frifidrlch-Bbert Stiftung 
In Bonn. Diese von der Sozialdemokratischen Partei Deutsch- 
lands finanzierte Foundation gibt unter anderem das theore- 
tische Organ der Partei, die Monatsschrift "TIKT7R (S^SKLK CHAFT" 
heraus, unterhält politische und kulturelle Auslands Verbind- 
ungen (ihr gegenwärtiger Vertreter in tjsa irt der Berliner 
ex-0berb5rgerraeister St6bhe), tind pflegt insbesondere enge 
Beziehungen zu sozialistischen ^r^ippen in der Dritten ^lelt. 

Dr. Witt Ist der Leiter der Abteilung Studlenfordernng, 
die niijcahrllch etwa 1^00 Scholarshlps an auslandAsche Stu- 
denten auf deutschen Hochschulen verteilt. Ein grosser Anteil 
der begrenzten Mittel geht dabei an Studenten aus Kntwlck- 
lungslandern, zumeist fSr die Ausbildung auf unmittelbar 
nfitzliche Geblf^te x^e Agmrtechnlk, Industrielle Organl-ajUon, 
Naturwissenschaften und T'edlzln. Bei Studenten aus Industriell 
landern stehen Sozlalwlsnenschaften und Geschlclte mehr Im 
Vordergrund« Aus den Vereinigten Staaten könnt nur nin kleines 
Kontingent* 

Vt. Witts erste Arne ri kareise dient - neben der Gewinnung per- 
sSnlicher Eindrücke über Land und Leute - in erster Linie dem 
Ausbau der Verbindung mit den einschlag'p^en Pöilniltaten von 
Universitäten in Boston, TTew York, Washington und San Francisco, 
Wir unterhielten uns naturlich auch über die pegenw^rtigen 
Spannungen innerhalb der SPD. Dabei gehört Witt offenhar zu 
denen, die in erster Linie um die Gefahr besorgt sind, die 
Partei könnte einen Teil ihrer Staramwähler, nsönlich der Fach- 
arbeiter, verlieren; weniger vielleicht an die CDTT als an die 
Schar der rTlchtwahler. Die Mit^elstandsjugend, die Willy Brandt 



-2- 

fflr die Partei erhalten mffchte, k«nne bei einer anhaltenden 
wirtschaftlichen Reze-slon ebenso leicht ins rechtsradikale 
wie ins linke Lager abrutschen« Hnd bei den'^arfinen", der 
neuerdings auch in ortlichen Wahlen erfolgreichen Koalition 
von 'Tmvelt schütz lern und Pazifisten, zeige 5?lch neuerdings 
eine gewisse Gefahr der Jfelitischen Manipulierung durch die 
an sich bedeutungslose Deutsche KomnOntrtlscho Tartel. Die 
unüberlegten kriegerischen Tone aus amerikanischen Heglerungs- 
krelsen spielen ihnen dabei in die TTande, Trotz allem erwartet 
Dr. Wi4:i vom bevorstehenden Parteitag der SPD in München eine 
Mehrheit der Delegierten für die politische Linie von Hellmuth 
Schmidt« 



AUFBAU FRIDA Y. D ecemh.r n, |98| 

^ , 

US den Schriften 
ritz Sternbergs 

'ritz Sternberg: "Für die Zukunft des 
Sozialismus". Otto- Brenner-Stiftung. 
Frankfurt/ M. 

Unter dem Titel 'Tür die Zukunft des 
Sozialismus" ist jetzt in der Schriftenrei- 
he der Otto-Brenner-Stiftung (Frankfurt) 
eine von der Politologien Helga Grebing 
besorgte Auswahl der Schriften des sozia- 
listischen Ökonomen und Schriftstellers 
Fritz Sternberg (1895-1963) erschienen. 

Sternberg, Mitglied der Sozialistischen 
Arbeiterpartei (SAP), war 1933 in die 
Emigration gegangen und lebte von 1939 
bis zu seinem Tod in New York. 

Die Auswahl aus seinen Schriften reicht 
von den ersten über die wirtschaftlichen 
Kollektive der jüdischen Siedler in 
Palästina ( 1 92 1 ) über Arbeiten zum Impe- 
rialismus, Faschismus, zur marxistischen 
Theorie in den 20er und 30er Jahren bis zu 
den Nachkriegsveröffentlichungen, u.a. 
über die Aufgaben der Arbeiterbewegung 
unter den neuen Bedingungen der zwei- 
ten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 

Frau Professor Grebing hat sich mit 
dieser Ausgabe grosse Verdienste erwor- 
ben. Die fünf einführenden Kommen- 
tare, vor allem ihr eigener und der von Iring 
Fetscher, betonen Sternbergs Bedeutung 
als unabhängiger, beweglicher, wenn auch 
keineswegs unfehlbarer ''Zeitgenosse", 
immer bedacht, die von der Entwicklung 
geschaffenen Verhältnisse neu zu durch- 
denken und damit auf die Linke in Eu- 
ropa und Amerika einzuwirken. 

G.G. Eckstein 



George GQnther Eckstein 






PRITZ STRRTIBKRGi FTTH DTR ZTTlTWTT T)F.F, SO^IALISTfTTS 

Hnter diesen Titel erschien vor einigen Monaten in der Schrif- 
tenreihe der Otto Brenner-Stiftung^ Prankfurt eine ausgezeich- 
nete, von der Politologin Helga "rebing herausgegebene Auswahl 
aus den Schriften des sozialistischen Ökonomen und politischen 
Schriftstellers Fritz Fternberg (1895-19^3). Sternh^rg, '*i+:plled 
der Sozialirtischf?n Arb(»iterpartei (SAP) war I033 in dl« t^I- 
gration gegangen und lebte von 1939 an in >Tev Yrok| ab 19?0 
von längeren Aufenthalten in Westdeutschland unterbrochen, wo 
er auch I963 starb. 

Die Auswahl aus seinen Schriften reicht von den ersten über 
die wirtschaftlichen Kolleictlven der judischen riedler In ^ali- 
stina (1921) Aber seine Arbeiten ztirn Imperialismus, '^asöhlsmus, 
marxistische Theorie in den 20er ^md 30er .Tahren zu seinen 
ITachkrlegsverSffentlichungen zur weltpolitischen ^Entwicklung 
und den Aufgaben der Arbelterbewgung unter den neuen Bedingungen 
der zweiten 'Talfte des 20. Jahrhunderts* DasBuch enthalt auch "^"^ 
interessante, zum Teil unveröffentlichte Versuche zur soziolo- ""^ 
glschen Interpretiernng der Psychoanalyse unr? Drar^aturgl^, sowie 
seilier Gespräche mit Trotzki. n^'c^^^f ^tr^'<^f 

Professor Greblng hat sich mit dieser 'erausgabe grossen Ver- 
dienst erworben« Die fünf einf^Threnden Kommentare, vor allem 
ihr eigen'^r und der von Tring Fetscher, unters trei hen Stern- 
bergs Bedeutimg als unabliängiger, beweglicher, wenn auch keines- 
wegs unfehlbarer "Zeitgenosse", immer bedacht, dievon der T^nt- 
wiclclung geschaffenen Verhältnisse neu zu durchdenken und damit 
auf die Linke In Kuropa und Amerika einzTxwirken# 



^ Kostja Zetkin gestorben 



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Eine Woche vor seinem 95. Ge- 
burtstag starb in einem kleinen Ort 
an der kanadischen Westküste Kon- 
stantin Zetkin. Dort hatte er, von 
seiner Frau Gertrud mit grosser 
Aufopferung betreut, in wachsen- 
der Einsamkeit und mit langsam 
sinkenden Lebenskräften, die letz- 
ten Jahrzehnte seines Lebens ver- 
bracht. 

Mit ihm verschwindet einer der 
letzten Zeugen der grossen Aus- 
einandersetzung in der deutschen 
Sozialdemokratie vor und während 
dem Ersten Weltkrieg und der 
Gründung der deutschen Kommu- 
nistischen Partei. Der in Württem- 
berg geborene Kostja Zetkin war 
der Sohn Clara Zetkins, einer der 
führenden Figuren auf dem linken 
Flügel der SPD, 1918 Mitbegrün- 
derin der Kommunistischen Partei 



Deutschlands und später Altersprä- 
sidentin des Deutschen Reichs- 
tags. So wuchs er in einem hoch- 
politischen Milieu auf, stand auch 
eine Weile Rose Luxemburg nahe. 
Er war eliin ergebener Sdhn luirtd Mit- 
arbeiter seiner Mutter, der die 
Neunzigjährige schliesslich noch bei 
Einbruch der Hitlerzeit nach der 
Sowjetunion begleitete, wo sie 1933 
starb. In Moskau geriet er als Mit- 
verwalter ihres politischen Nach- 
lasses alsbald in Konflikt mit den 
Parteigetreuen, die den • Nachlass 
von ketzerischen Dokumenten säu- 
bern wollten. 

Mit einiger Mühe gelang es ihm, 
die Sowjetunion zu verlassen, deren 
Wirklichkeit seine Vorstellungen 
schwer erschütterte. Die Emigra- 
tion führte ihn 1940 nach den 
USA. Hier schlug sich der ehema- 



Ze/f/ose Weisheit 



Es gibt nichts Gefährlicheres auf] 
der Welt als fanatische Idealisten. 

Charles Maurice Talleyrand 



lige Mediziner im Krankenhaus- 
dienst durch, bis er sich mit seiner 
Lebensgefährtin in die kanadische 
Einsamkeit an der pazifischen Kü- 
ste zurückzog. Als wir uns dort 
zum ersten Mal begegneten, 
führte uns der rüstige Achtzigjäh- 
rige noch auf eine Wanderung über 
schwierige Waldpfade. Sein Inter- 
esse an Politik und Kunst blieb 
auch weiterhin wach. Aber seine 
körperlichen und geistigen Kräfte 
begannen nachzulassen. Doch sein 
Niedergang sollte sich noch fast ein 
Jahrzehnt hinziehen. Sein Tod kai 
als Erlösung. 

George G. Eckstein 



Neue Bücher über jüdische Themen 

iiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiii^ 

"Mein Judentum" 



Unter diesem Titel erschien im 
Kreuzverlag Stuttgart eime Samm- 
lung von Selbstzeugnissen, heraus- 
gegeben von Hans Jürgen Schultz, 
ursprünglich eine Sendereihe im 
Stuttgarter Rundfunk: zwanzig 
Zeugnisse von Autoren, Akademi- 
kern, Künstlern, die im heutiigen 
deutschen Kulturkreis wirki&n, oder 
in ihm mitwirken. Nicht alle sind 
in Deutschland geboren oder auf- 
gewachtsen, so der aus Polen &tam- 
memde, kürzlich aus der DDR nach 
Westberlin abgesetzte Jurek Becker 
("Jakob der Lügner") oder de,r 
Komponist György Ligeti. 

Es ist bewegend, den Chor dieser 
Menschen zu lesen, vor allem jene, 
die grosse Mehrzahl, die bewusst 



Eine Menachem-Begin- 
Biographie 

Frank Gervasi, bekannter ameri- 
niiscber Journalist und Schriftsteller 
und Autor eines Buches über die 
politischen Probleme Palästinas, legt 
im Verlag G. P. Putnams & Sons, 
New York, eine Biographie des ge- 

mini&ters Menachem Begin vor, un- 
ter dem Titel "The Life and Times 
of Menachem Begin; Rebel lo 
Statesman". Es ist dies die erste 
komplette Biographie Begins, die 
ausserhalb Israels veröffentlicht 
wird. 



als Deutschjuden aufgewachsen wa- 
ren, in deutscher Kultur und Land- 
schaft, zumeist iin einem assimälier- 
ten, bildungsbürgerlichen Milieu 
mit mehr oder minder starken Re- 
sten religiöser Bindung. Ihre 
manchmal mehr personal ich, manch- 
mal mehr analytisch gehaltenen 
Aussagen verschmelzen zu eiiner 
Komposition, die den Titel "Varia- 
tionen über das Deutschjudentum" 
tragen könnte — das Thema eines 
vielversprechenden Versuchs, unter 
das dann die Geschichte einem blu- 
tigen Schkisslrich gezogen hat. 

Diese Überlebenden, heute meist 
sechzig- bis siebzigjährig, sind zum 
Teil aus dem Exil nach Deutsch- 
land zurückgekehrt und wirken 
dort, wie die Dichterin Hilde Do- 
min, der ex kommunistische Germa- 
nist Hans Mayer, der inzwischen 
verstorbene Max Fürst ("Gefilte 
Fisch"), der Philosoph Michael 
Landman.n; andere haben die neuen 
Wurzeln im Israel (Ernst Simon, 
Schalom Ben-Chorim) und europäi- 
schen Exilländern nicht aufge- 
geben (u.a. 'Manes Sperber, die Pro- 
fessoren Alfred Grosser und Jeanme 
Hersch, die Psychologin Lily Pin- 

CU5)) ouci McTi lii uc-uiSCiiSpraCiii- 

gen Randgebieten angesiedelt (Ro- 
bert Junigk, Günter Amders, Wolf- 
gang Hiidesheimer). Man vermisst 
jedoch sehr jegliche Stimmen aus 
den USA. 

Auffallend ist das Fehlen vom 
Hassgefühlen; ja, dieses Fehlen 



wird als typisch jüdische Eigen- 
schaft empfunden. Das stimmt ge- 
wiss für die Mitarbeiter, vielleicht! 
auch weiterhin fürs Deutschjuden- 
tum, für das (in den Worten von] 
Hilde Domin) "das Judeseim einel 
Schicksalsgemeinschaft" war, im die 
man "hineingestossem worden, un- 
gefragt wie in das Leben selbst", 
eine Schicksalsgemeinschaft, an der 
"etwas mehr Zerbrechen geübt wird 
als am anderen". 
\w^ George C. Eckstein 

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Sozialismus und 
Antisemitismus 

Bruno Frei, Sozialismus und Anti- 
semitismus, Europa-Verlag, Wien. 

Mit diesem Problem hat sich 
Bruno Frei seit frühester Jugend,! 
und das ist immerhin mehr als 6^ 
Jahre, aktiv auseinandergesetzt. Als] 
engagierter Kämpfer gegen den Fa- 
schismus und für den Sozialismus] 
bekannte er sich aber auch als Jude. 
Nach wie vor ist Frei überzeugt, 
dass nur in einer klassenlosen Ge- 
sellschaft im Sinne von Karl Marx 
die Voraussetzungen' für die Über- 
windung des Antisemitismus gege- 
ben sind. Gerade deshalb zeigt er 
kiiiiscn aniiseiiiiuscue Siiüiiiun^cii 
auf, wie sie in der Sowjetumon, 
Polen usw. anzutreffen sind. Er 
weist auf die diesibezüglichen Be- 
stimmungen der Verfassung dieser 
Länder, die den Antisemitismus un- 
ter Strafe stellen, und stellt die rhe- 
torische Frage: "Warum schreiten 



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Ein "Iiiside"-Bericht «rv , 

aus dem Dritten Reich « ;*"' 



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Jos^frOTejceT: Rückkehr unerwünscht 
(Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart) 



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"R.U." i= Rückkehr uner- 
wünscht) Ava-r ein Stempel, der sich 
im Dritten Reich auf manchen 
Einlieterupgspapieren der Gestapo 
an die KZ-Verwaltungen fand. In 
euphem'jlischer Amtssprache be- 
deutete er das Todesurteil. Nun ist 
er de- Titel eines Buches, das mit 
dem Untertitel "Joseph Drexels 
Rei i nach Mauthausen und der 
W 3rstandskreis Ernst Niekisch" 
hien. . 

)rexel, nach dem Krieg bis zu 
m Tod 1976 als fast SOjähri- 
ger, der streitbare Herausgeber der 
unabhängig-demokratischen "Nürn- 
berger Nachrichten", war als füh 



ers 



sei 'C! 



rendes 



Mitglied 



des nationaltool- 



Deutschland im Jahr Null 

Frank Grube/ Gerhard Richten 
Die Schwarimarktzeit Deutschland 
zwischen 1945 und 1948. Verlag 
Hoffmann und Campe, Hamburg. 

"In Ausnahmesituationen kon- 
zentriert sich alles auf das Nächst- 
liegende, und das waren nicht Ideen 
zur Beglückung der Menschheit, 
sondern Pellkartoffeln und Brat- 
heringe", schreibt Arno Surminski 
in der Einleitung zu dem Bildband 
"Die Schwarzma rktzeit", der 
Deutschland in den drei bitteren 
Jahren vom Waffenstillstand bis 
zur Währungsreform veranschau- 
licht. In den zerbombten, von den 
Besät Zungssoldaten dominierten 
Städten suchte sich die Bevölke- 
rung zwischen Trümmern und in 



schewistischen "Widerstandskreis" 
von Ernst Niekisch mit diesem zu- 
sammen Anfang 1939 nach fast 
zweijähriger Untersuchungshaft zu 
dreieinhalb Jahren Zuchthaus ver- 
urteilt worden. Zwei Wochen vor 
dem 20. Juli 1944 wurde er erneut 
verhaftet, unter dem falschen Ver- 
dacht der Teilnahme an dem Offi- 
ziers-Komplott, von dem die Ge- 
stapo wenigstens in Umrissen 
schon vorher Kenntnis hatte. 
Entgegen dem Vermerk "R.U." in 
seinem Akt überstand er in Maut- 
hausen neun Monate Bunker, 
schwerste Misshandlung und Win- 
terkälte, geistig und seelisch un- 
gebrochen. 

In seinen unmittelbar nach der 
Befreiung niedergelegten Erinne- 
rungen an diese "Reise nach 
Mauthausen" kommt seine starke 
und nachdenkliche, von Mensch- 
lichkeit erfüllte- Persönlichkeit zum 
Ausdruck. Zugleich geben viele 
Anekdoten einen Begriff vom All- 
tag des Dritten Reiches in seinen 
letzten Jahren, von den Nuancen 
in der Haltung verschiedener Ge- 
stapobeamten bis zu den flüchti- 
gen Gesten wortloser Verständi- 
gung und Solidarität zwischen an- 
ständigen Menschen. 

Drexels erschütternder Bericht 
wird ergänzt durch den Text des 
Volksgerichtsurteils, damals selbst 
vor den Angeklagten und ihren An- 
wälten geheimgehalten. 

George E. Eckslein 








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ankreich nach 1933 









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4<;XJntcr<üesem Titerist im Verlag 
k.G-"Saur (Münchcnt) eine Unter- 
suchung über die — nach den USA' 
— zahlenmässig grösstc deutsche 
ExPgruppe erschienen. BjU Il Fa- 
^^ biftjnAulorin dieser Srhnft.^ieKnt 
y - ihre Arbeit allzu bescheiden:r**den 
':>• Versuch einer Gescfhichtc : der 
j%«t deutschs^raohigen Emigraaäon ^ -in 
:-^Frankreich nach 1 933''. In Wirk- 
.^:4 lichkeit ist . das Buch ibei aMcr 
.Knappheit eine ummfassende Über- 
sicht der jüdischen und politischen 
Emigration in Frankreich: über ihre 
' :■. ZusaaMnensetzung, üire fast immer 
prekäre rechtHche und wirtschaft- 
iiche Lage, ihre literarische und po- 
.< litische Tätigkeit — vor dem Krieg 
und während öcs Krieges, mit cU 
- nem fkunzen Epilog über die unmit- 
telbare Nachkriegszeit und die Per- 
spe^ktiveh einer Integration der noch 
verbliebenen Emigranten, in . die 
französisöhe Gesellschaf t.*^»»^^-^^'"'- ' 



!i^c in Paris; lebende Ruth Fa 
btan stürtzt sich dabei auf die ver- 
schiedenen bereits ^^ vorliegenden! 
Studnen- über Eirvzelaspekte dcr| 
Emigration scrwie auf persönlich€|: 
Zeugnisse, und n-icht zuletzt aiif| 
Ihre eigene Erfahrung im jüdischen^ 
wie. im pol itischeni Sektor die«r| 
*Ecni^ration.-Der Dtser.^^r auchf 
nur einen Teil dieser Zeit in Frank-^ 
o-errh verbracht hat, 'A^ird das eigene | 
Erleben in einen grösseren Rahmenj;! 
gesteint sehen. Besonders iintercs-,^ 
sant- — und erschütternd — ist d2> 
bei die Zusammenstelkmg der t'<s;^ 
setzlichen und ungesetzlichen .M«;.] 
thoden, mit denen die Vichy-Rcj:f> 
rung die Arbeit der Naas unter, 
stützte, ganz im Gegensatz^ lufl^ 
viel liberaleren italienischen Bc^ 
zungsgchiet. Der an Emz^iaspe«^: 
tenlnleressierte wird .n der BUS.KJ 
nütrliche Hinweise fmdirrv 
Georpe CfEcksteiu, 



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George G, Eckstein 



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DIE detjtschf; Emigration in FRAiiKREicn nach i^§ 



Unter diesem Titel ist vor kurzem im Verlag K.O. naur-T4nnchen 
eine Untersuchung tfber die - nach den nsA - zahlenmaissig 
gr^sste deutsche Exilgruppe erschienen. Ruth Fabian, Zusammen- 
miteit mit Corinna Coulmas die Autorin dieser Schrift, nennt 
ihre Arbeit allzu bescheiden »Men Versuch einer Geschichte der 
deutschsprachigen Emigration in Prankreich nach 1933'i In Wirk- 
lichkeit ist das Buch bei aller Knappheit eine umfassende Über- 

4 

Sicht Aber die J!l«ische und politische Emigration in Frankreich, 
ihre Zusammensetzung, ihre fast immer prekäre rechtliche und 

wirtschaftliche läge, ihre literarische und politische Tätigkeit - 

* 

vor dem Krieg und wShrend des Krieges, mit einem kurzen Epilog 
über die unmittelbare Nachkriegszeit und die Perspektiven einer 
Integration der noch verbliebenen Emigranten in die französische 
Gesellschaft • 

Die in Paris lebende Ruth Fabian stfttzt sich dabei auf die ver- 
schiedenen bereits vorliegenden Studien Aber Einzelaspekte der 
Emigration sowie auf personliche Zeugnisse, und nicht zuletzt 
auf ihre eigene Erfahrung im Jüdischen wie im politischen Sektor 
dieser Emigration» Der Leser, der auch nur einen Teil di'^^ser 
Zeit in Frankreich verbracht hat, \d.rd das eigene kleben in 
einen grösseren Rahmen gestellt sehen» Besonders interessant • 
und erschtitternd • ist dabei die Zusammenstellung der gesetz- 
lichen und ungesetzlichen Methoden, mit denen die antisemitische 
Vichy-Regierung die Arbeit der Nazis unterstützt^, ganz im GegenO 
satz zum italienischen Besatzungsgebiet. Der an Einzelasnekten 
Interessierte wird in der Bibliographie nützliche Hinweise finden. 



George 0. Eckstein 

DIE DEUTSCHB RTTIO RATTOW IN PMWKREICH TTACH 1 933 

^nter diesem .Titel Ist vor kurzem Im Verlag fC.O. Saur-"flnchen 
eine Untersuchung Ober die - nach den USA - zahlennässlg 
grSsste deutsche Bxllgruppo erschienen. Buth Fabian^ zusammen 
mit Corinna Coulmas 



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George G. Eclcsteln h-fla^^ 

"RÜCKKRHR mTERWüriSCHT" 
"R.tJ." (a Ruckkehr »merwtüischt) ^^r ein Stempel, der sich Im 
Dritten Reich aitf manchen l^tnllefemngs papieren der r^estapo 
an die KZ-Verwaltungen fand. In euphemistischer Amtssprache 
bedeutete er das Todesurteil. TTun Ist er der Titel eines Buchs, 
das im vorigen Jahr mit dem Untertitel "Joseph» Drexels Reise 
nach üaut hausen und der Widers tandskreis Ernst "'^iekisch" er- 
schien (Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart), 

Drexel, nach dem Krieg bis zu seinem Tod 1976 als fast 80-JSh- 
riger der streitbare 'Herausgeber der unabhängig-demokratischen 
"Nürnberger Nachrichten", war als führendes Mitglied des natio- 
nalbolschewistischen "Widers tandskreis" von ^nst TTlekisch mit 
diesem zusammen Anfang 1939 nach fast zweijähriger Untersuchungs- 
haft zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Zwei 
Wftehen vor dem 20. Juli 19^»- wurde er erneut verhaftet, unter 
dem falschen Verdacht m der Teilnahme an dem Komplott, von dem 
die Gestapo offenbar iSngst Kenntnis hatte, Entgegen dem Vermerk 
"R,U." in seinem Akt überstand er in Mauthausen neun Monate Bun- 
ker, schwerste Misshandlung und WinterkSlte geistig und seelisch 
ungebrochen. 

In seinen unmittelbar nach der Befreiung niedergelegten Erinner- 
ungen an diese "Reise nach Mauthausen" kommt seine starke und 
zugleich nachdenkliche, von Menschlichkeit erfüllte ^rsönllch- 
kelt zum Ausdruck,Zugleich geben viele Anekdoten einen Begriff 
vom Alltag des Dritten Reichs in seinen letzten Jahren, von den 
Nuancen in der Haltung verschiedener GestapobemUtonbis zu den 
flüchtigen Gesten wortloser Verständigung und Solidarität zwi- 
schei^ns tandigen Menschen, 

Drexels erschfltt«mder Bericht wird ergänzt durch den Text des 
Volksgerichtsurteils, damals selbst vor den Angeklagten und Ihren 
Anwälten geheimgehalten/ 



George G. 7.ckstein 



DIE D^/JTSC?!?; F/'IO RATTOTT IT^ FM^a^RTiiicf ^WCl' 1 933 

■Tnter diesem Titel ist vor kurzen im '^erlag '%G. Säur- 'unchen. 
eine Untersuchung über die - nach den ^^Bk - sahlenm.asFig 
gross te deutsc'^.e ^xilcruppe erv^chienen. Ruth "^abian, zusam-^^^en 
mit Corinna Coulmas 



» » 



GEORGE ECKSTEIN 

5 Cricket Lane 
Great Neck. New York 1 1024 



•^nly 2, 197^ 



Mr. -^ans f^teinitz 
The Aufbau 
2121 Broadway 
""ew York, T.Y IOO23 



F 



Dear Mr. Steinitz, 

.^1^ .^^^^i^g a recent triü to ^rernany T c?^n 
L-^^-inroibooks which mlght merit a brief n 
review for your readers: 



e across 
otice/ 



1) Ruth Fabian/Corinna Co?almas: 

"Die deutsche Kmir^ration in Frankreich nach 1Q^^^' 
Verlag K.G.Saur, Munchen>^^ew vork 
a brief survey on its composition and its 
treatment by the various French §overnments 

2 ) Joseph Drexel: 

"xRfickkehr unerwünscht^ Reise nach 'authausen" 



--, ^^^^ -'-»-^*^-^-^^ii-v»j.u.GJ.a ürtijcj Jr- Kreis , Ol fl 

transport and treatment in ■Taufrhausen.written 
down in 19^5 and recently published together 
with his hitherto secret sentence for Fochver-^at 
m 1939. " 

Please let me know whether you Mght be interested. 



Cordially, 




Yes, I thanlc you for yovx Suggestion; 

both items vould be welcome, as short notices, 

each not more than about 20-25 lines ofi the type\7riter 

In german, of course; thanks and best regards: 




^ ^ 



TEL. (212) 873-7400 







CABLE ADDRESS: 
"AUFBAU" NEW YORK 



A DIVISION OF NEW WORLD CLUB INC. 

>IMEftfC>l'S LAUGEST GERM AN LANGUAGE NEWSPAPER 

2121 BROADWAY • NEW YORK, N.Y. 10023 

Jajiuary 2 , 



1979 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Thank you for your letter of December 29» I had not heard 
about that book (nor has the publisher so far bothered to send us 
a review copy) but it sounds interesting» Manes Sperber and Hilde 
Domin are certainly worthwhile contributors. I would be grateful 
for a Short notice, as positive or critical as you think appropriate, 
of about 30 lines on the typewriter. There is no hurry: any time 
during the month of January would be fine. Nobody buys any book 
before the Easter-Pessach Shopping season, anyway. 



With best wishes for a good New Year, 



HS/mk 



Sincerely yours, 

Hajis qteinitz 
EditoV 



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Neue Bücher über jüdische Themen 

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"Mein Judentum" 



Unter diesem Titel erschien im 
Kreuzverlag Stuttgart eime Samm- 
lung von Selbstzeugni-ssen, heraus- 
gegeben von Hans Jürgen Schultz, 
ursprünglich eine Sendereihe im 
Stuttgarter Rundfunk: zwanzig 
ZeugnijySie von Autoren, Akademi- 
kern, Künstlern, die im heutiigen 
deutschen Kulturkreis wirken, oder 
in ihm mitwirken. Nicht alle sind 
in Deutschland geboren oder auf- 
gewachtsen, so der aus Polen stam- 
mende, kürzlich aus der DDR nach 
Westberlin abgesetzte Jurek Becker 
("Jakob der Lügner") oder der 
Komponist György Ligeti. 

Es ist bewegend, den Chor dieser 
Menschen zu lesen, vor allem jene, 
die grosse Mehrzahl, die bewusst 



Eine Menachem-Begin- 
Biographie 

Frank Gervasi, bekannter ameri- 
n!is<?her Journalist und Schriftsteller 
und Autor eines Buches über die 
politischen Probleme Palästinas, legt 
im Verlag G. P. Putnams & Sons, 
New York, eine Biographie des ge- 
genwärtigen israelischen Premier- 
ministers Menachem Begin vor, un- 
ter dem Titel "The Life and Times 
of Menachem Begin; Rebel \o 
Statesman". Es ist dies die erste 
komplette Biographie Begins, die 
ausserhalb Israels veröffentlicht 
wird. 



als Deutschjuden aufgewachsen wa- 
ren, in deutscher Kultur und Land- 
schaft, zumeist iin einem assimilier- 
ten, bildungsbürgerlichen Milieu 
mit mehr oder minder starken Re- 
sten religiöser Bindung. Ihre 
manchmal mehr persönlich, manch- 
mal mehr analytisch gehaltenen 
Aussage»n verschmelzen zu eiiner 
Komposition, die den Titel "Varia- 
tionen über das Deutsch Judentum" 
tragen könnte — das Thema ei,nes 
vielversprechenden Versuchs, unter 
das dann die Geschichte einem blu- 
tigen Schkisstrich gezogen hat. 

Diese Überlebenden, heute meist 
sechzig- bis siebzigjährig, sind zum 
Teil aus dem Exil nach Deutsch- 
land zurückgekehrt und wirken 
dort, wie die Dichterin Hilde Do- 
min, der exkommunistische Germa- 
nist Hans Mayer, der inzwischen 
verstorbene Max Fürst ("Gefilte 
Fisch"), der Philosoph Michael 
Landmann; andere haben die neuen 
Wurzeln m Israel (Ernst Simon, 
Schalom Ben-ChonVi) und europäi- 
schen Exilländern nicht aufge- 
geben (u.a. 'Manes Sperber, die Pro- 
fessoren Alfred Grosser und Jeanne 
Hersch, die Psychologin Lily Pin- 
cus) oder sich in deutschsprachi- 
gen Randgebieten angesiedelt (Ro- 
bert Junigk, Günter Amders, Wolf- 
gang Hi'ldesheimer). Man vermissit 
jedoch sehr jegliche Stimmen aus 
den USA. 

Auffallend ist das Fehlen voci 
Hassgefühlen; ja, dieses Feihlen 



wird als typisch jüdische Eigen- 
schaft empfunden. Das stimmt ge- 
wiss für die Mitarbeiter, vielleicht 
auch weiterhin fürs Deutschjuden- 
tum, für das (in den Worten von 
Hilde Domin) "das Judesein eine 
Schicksalsgemeinschaft" war, im die 
man "hineingestossem worden, um- 
gefragt wie im das Leben selbst", 
eine Schicksalsgemeinschaft, an der 
"etwas mehr Zerbrechen geübt wird 
als am anderem". 

George C. Eckstein 



Sozialismus und 
Antisemitismus 

Bruno Frei, Sozialismus und Anti- 
semitismus, Europa-Verlag, Wien. 

Mit diesem Problem hat sich 
Bruno Frei seit frühester Jugend, 
und das ist immerhin mehr als 6b 
Jahre, aktiv auseinandergesetzt. Als 
engagierter Kämpfer gegen den Fa- 
schismus und für den Sozialismus 
bekannte er sich aber auch als Jude. 
Nach wie vor ist Frei überzeugt, 
dass nur in einer klassenlosen Ge- 
sellschaft im Sinne von Karl Marx 
die Voraussetzungen für die Über- 
windung des Amtisemnitismus gege- 
ben sind. Gerade deshalb zeigt er 
kritisch antisemitische Strömumgen 
auf, wie sie in der Sowjetunion, 
Polen usw. anzutreffen sind. Er 
weist auf die diesbezüglichen Be- 
stimmungen der Verfassung dieser 
Länder, die den Antisemitismus un- 
ter Strafe stellen, und stellt die rhe- 
torische Frage: "Warum schreiten 



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George 0. Eckstein 



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"MEIN JTJDENTTTM" 



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"^nter diesem Titel erschien kurzlich im Krenzverlag Stuttrart 
eine r'ammlung von Selbstzengnissen, herausgegeben von Fans Turgen 
Schultz, ursprünglich eine Sendereihe im Stuttgarter Rundfunk. 
Zwanzig Zeugnisse von Autoren, Akademikern, Kunst lern, die im 
heutigen deutschen Kulturkreis wirken, oder in ihn h'neln. ^^icht 
alle sind in Deutschland geboren oder aufgewachsen, so der aus 
Polen stammende, kurzlich aus der DDR nach Westberlin abgesetzte 
Jurek Becker ("Jakob der Lügner") oder der Komponist Oyorgy Ligeti 
PÄd>4iJia^--ei«--5^ei>-t^^ 
1^5<"7iach^'tl^!!s4örleg" durlhin im^Sakg-o^cehrt-^--- 

Es ist bewegend, den Chor dieser teK J La uü aK±acJg .x :6a?fS?a:^ hgiKgw 
MSftiniien zu liS»en, vor allem .lene, die grosse Mehrzahl, die bewu.-st 
als Deutschjuden aufgewachsen waren, in deutscher Kultur und Land- 
schaft, zumeist in einem assimilierten, bildungsbwger liehen ^'l-_ 
lieu mit mehr oder minder starken Resten religiöser "Bindung, Ihre 
manchmal mehr personlich, manchmal mehr analytisch gehaltenen 
Aussagen verschmelzen zu einer Komposition, die den Titel "Varia- 
tionen über MÄ^iPlieiaq." tragen konnte - das tjiema eines vielver- 
sprechenden Versuchs, unter das dann die Geschichte einen bluti- 
gen Schlusstrich gezogen hat. 

Diese TTber lebenden, heute meist 60er und y'^er, sind zum Teil 
aus dem Exil nac^ Deutschland zurückgekehrt und wirken dort, wie 
die richterin Hilde Domin, der ex-kom-nmis tische Germanist Fans 
Mayer, der inzwischen verstorbene Max Fürst ("Gefeite Fisch"), 
der Philosoph Michael Landmann; andere haben die neuen Wurzeln 
in Israel (Ernst Simon, Sc^alom Ben-Chorin) und euopaischen Fxil- 

landern nicht aufgegeben (u.a. Jean Am^ry und Man-^s Sperber, 

Prcf essoren ^ • 

die i&tiHsapkiini Alfred Gro^ ser und Jeanne TTersch, die Psychologin 

Lily Pincus) oder sich in deutschsprachigen Handgebieten angesie- 
delt (-obert Jungk, Gunter Anders, Wolfr-ang Hildesheimer). Man 



/ 



-2- 
Vermisst allenfalls jegliche Stimmen aus den nsA. 

Auffallend ist das Fehlen von Hassgpföhlen; ja, sx wlrd^s 



typisch judische Eigenschaft empftanden.JIbSs stlm-^t gewiss für die 
Mitarbeiter, vielleicht auch weithin fürs Dentsch Judentum, fflr 
das( in den Worten von Hilde Domin) "das Judesein eine Schicksal. 
gerne ins chaft" war, in die man "hineingestossen worden, ungefragt 
wie in das Leben selbst", eine Schlcksalp:emeinsch'^ft, an der 
'•etwas mehr Zerbrechen geübt wird als an anderen" • 



HANS STEINITZ 
EDITOR 

LUDWIG WRONKOW 
EXECUTIVE EDITOR 



An American IVeek/y Published in New York City 



December 7, 1976 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 1102V 



Dear Mr. Ecksteins 

Yes, "Gefilte Fisch" has been reviewed in 197^ (Aufbau No. 2h 
page 29 )• So it may make sense to review the new book as well* 
A Short piece (25-30 lines on the typewriter) will be welcome; 
lack of Space does not permit us to go beyond that. 

With all good wishes for the holidays and the New Year, 

Sincerely, 

y_, Jtl^ — \ 

Hans Steinitz 
Editc3(^ 



Publisher: New World-Club, Inc., 2121 Broadway, New York, N. Y. 10023 - TRafalgar 3-7400 - Cable Address: "Aufbau" New York 



AUFBAU, FRIDAY, JANUARY 28, 1977 

aus aer aeutscn- 



jüdischen Jugendbewegung 



Max Fürst: Talisman Scheherezadc (Carl Hanser Veriag, München) 

Max Fürst, in den zwanziger Jah. 
ren Führer einer deutschjüdischen 



Hilfe für iHegal aktive Freunde 
nach 1933. die ihm mehrere Mo- 
nate harter Haft einbringt. 

All das wird vom 70jährigen in 
loser Folge erzählt, die Jahre, die 
Orte, die Schicksale sind zwanglos 
und dadurch besonders eindring- 
lich durcheinandergewürfelt, im- 
mer wieder auch vorgreifend auf 
die Zeil nach der Rückkehr nach 
Deutschland. Erschüttert, aber 
nicht verbittert durch das tragische 
Geschick vieler Freunde, in deut- 
schen (und nicht selten auch in rus- \ 
sischen) Kerkern und Lagern; be- | 
r\^ r> . , c • , . i sonders ergreifend Leiden und 

^f/n Zl'J'r "^"'"' '"^ ,"l'^ ^'^''^ ^'^ ^"8^^^" Jugendfreundes | 

ren" TulT^^ Zwanziger Jah- , des vielseitig begabten Hans Lit- 

n B;rnn ^^T. T ^'^ iQ?^"" ' ' ^^"' ^^^ ^^*"^ Vermessenheit, als 
m Berlm 1926 und endet 1935 mit Anwalt Hitler zu eidlicher Zeugen 
der Auswanderung des Dreissigj^h- , aussage zu zwingen, mit unsägS: ' 
ngen nach Palastma. | chen Qualen und dem schlicsüi- 

chen Tod nach jahrelanger KZ- 



Jugendgruppe, legt den zweiten 

Band seiner Erinnerungen vor. Der 

vor drei Jahren erschienene und 

damals im "Aufbau" sehr positiv 

rezensierte erste Band "Gefilte 
Fisch" schilderte hauptsächlich den 
Hintergrund seiner Jugend, die tief 
erlebte ostpreussische Landschaft, 
das Königsberger deutschjüdische 
Bürgermilieu, und die Gründe, die 
ihn zum Tischlerberuf und in die 
Jugendbewegung ("Kameraden" 
und "Schwarzer Haufen") führten. 



Dazwischen liegt ein reich er- 
fülltes Jahrzehnt; Arbeit, Organi- 
sierung einer autonomen Hilfsstätte 
für verwahrloste Jugendliche in Ber- 
lin; Aufbau der eigenen Tischlerei 
und daneben nach 1933 Leitung 
einer Schulungswerkstatt für die 
Berliner Jüdiscne Gemeinde. Da- 
zwischen Familiengründung, die 



Haft bezahlen musste. 

G. G. Ecksfein 






Vc-z^ 1^7^ 



A 



George Günther Eckstein 

MAX FtmST, TALTS?!A^ SCHEHR'^ZADi? (Carl Hans3r Vorlag, "flnchan) 
T'ax '^Irst, In den zwanzlfj-r Jahren -^ror <»lner radlTmlen 
deutsch,1.Jdlschen Ju^endgr^pne, logt den TA^itm Band seiner 
Krlnn-rnngen vor. Der vor fe Tah^n erschienene, bereits In 
?. Aufla-e vorliegende erste ^^and "G-ftlte Pisoh" .schilderte 
hauptsächlich den Pintergrund seiner Jugend, die tl-f erl-bte 
ostpreus.lsche Land.-haft, das K5nigsberger deutsch J^dl-che 
BQrgermilteu, VB\fl die Grunde, die ihn ^ur. Tlrchlerberttf und 
in die Jugendbewegung ("Karneraden" und "Schwarzer Hiufen") 
fT5hrten. Der neue Band befasnt sich mit "den scv^rierigen z^^n- 
^^Sj^^a^^en"; er beginnt mit der Ankunft In "erlln 1«?6 und 
endet mit der Auswanderung des Dreisslgjfhrlgen nach -^aTärtina. 
Dazirtschen liegt ein reich erMlltes Jahrze'-nt: Arbeit in Bund! 

I ' 

die ihn dtirchs Land und zu tiefenV Jahre der Zerstreuung i^n^xjoP^ 
^^^iM:yt^''^^:^<^DAs^^f(i\^^^^ a^rdauprnden ^eundPchaften 

f'lhren (deic ?>iilrrantenleser vrlrd mancher be^rannte/ Tarne auftau= 
chen). Organisierung einer autonomen TTilf statte für verwahrlost© 
Jugendliche in d<k^^^mt6^', des Aufbaus r?er .-Ig^nen Tischlerei und 
daneben n,-ch 1933 Leitung einer Schulungs^rarlcstatt für die Ff-r- 
liner jtTdlrche Gemeinde. Dazwischen die Verbindung zur gleich- 
g-slnnten jungen T^reundln, die '^'amlllengrundung, die mif^ ffir 
illegal aktive Freunde nach 1933, die schliesslich beiden mehrere 
Monate harter Haft einbringt. 

All das wird vom 70.1ährlgen in loser ^ol^e '^rzShlt, die Jahre, 
die Orte, die Schicksale zwanglos und dadurch b*so!jders eln- 
driijglich durcheinandergevTi^'felt, irmer ^Arlrder auch vorgreifend 
auf die Zelt nach der Rückkehr nach Deutschland, "anchmalx viel- 
leicht etvras breit und eemä<»hHf»b. olneahüTH- ir> ww-p^v«,,.,,. ..^j 
Philosophie des Alters, aber bei aller Toleranz an der alten 
radikal-nenschlichen Ausrichtnn.^ festhaltend* Krschnttert aber 
rieht ver^ ittert dnrch das tragische Geschick vieler Freunde^ 



-2- 

In c^eut sehen - und nicht selten auch In rur-lrch^n-Kerk^rn unc! 
Lagern* Besonders ergreifend Leiden nnd TrSsse des en^st^^n 
Jugendfreundes, des vielseitig begabten ^ans Litten ^ der seln^ 
Veriaessenheit|/^Hitier )als Anvalt ^ 2U eidlicher Znngomns^f^r'.^ 7n 
zwingen, mit unsäglichen Qualen und dem j^chlies-lichen ?od in 
jahrelanger IS-Haft bezahlen musste* 

T?^lisman Scheherezad«? die Erzählungen in tansendundeiner "^j^cht, 
die dem jungen Madchen das vom tyrannischen freblAter bedrohte 
Leben bewahrten« 



Ak 



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&£C>/(^e (^, eolcsTB/O CO 




Cokf^^P-'^^^^^ 



'^1. 



eT(. 



I 



BULLETIN 



DES LEO BAECK INSTITUTS 



ERNST L. LOEWENBERG MEIER SPANIER 

Leben und Wirken eines 
deutschen Juden 



JACOB RAPHAEL 



DIE STUTTGARTER FAMILIE 
BENEDICT IM 19. JAHRHUNDERT 



32 



BERNHARD BRILLING 



DAS ERSTE GEDICHT AUF EINEN 
DEUTSCHEN RABBINER AUS DEM 
JAHRE 1752 

Ein Beitrag zum Emden- 

Eibenschütz-Streit 



38 



HERRMANN M. Z. MEYER / KOHELETH MUSSAR 
JACOB TOURY Berichtigungen, Ergänzungen, 

Meinungen 



48 



HINWEISE 



66 



BÜCHERSCHAU 



68 



41 



11. JAHRGANG • 1968 



VERLAG BITAON LIMITED TEL-AVIV 



Das Leo Baeck Institut (Jerusalem / London / New York) ist 1955 
vom Council of Jews from Germany ins Leben gerufen worden mit 
dem Ziel, die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der 
Geschichte der Juden in Deutschland und anderen deutschspra- 
chigen Gebieten seit der Zeit der Aufklärung zu betreiben, das 
dazu nötige Material zu sammeln und die Veröffentlichung en^ 
sprechender Darstellungen zu fördern. Das Institut trägt den 
Namen des Mannes, der die letzte repräsentative Erscheinung 
des Judentums in Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg war. 



ADRESSEN DER ARBEITSZENTREN 
DES LEO BAECK INSTITUTS: 



JERUSALEM 
Baeck House, 33, Bustanai Street (Tel. 33790) 

"'-- LONDON 

4, Devonshire Street, W. 1 (Tel. LANgham 3493) 

NEW YORK 
129 East 73rd Street, New York, N.Y. 10021 (Tel. RH 4-6400) 



Sponsoring and Contributing Members of the Leo Baeck 
Institute, Inc. erhalten das (viermal jährlich erscheinende) 

BULLETIN UNENTGELTLICH. 



Herausgeber: HANS TRAMER / Redaktion und Vertrieb: 

BITAON Publishing Co. Ltd., Tel Aviv. P.Ü.B. 1480 

(Rambamstr 15. Tel. 614411) 



r^ /* V- , . ^ /» / n c? y u> 



Daar.ar Barnouw 



" PARTY r WE THANK YOU" 



University Life in Utopia 



In 1981/ I spent a guest semester teaching at the East German 
University in Rostock^ a city of about 200,000 pleasantly 
located near the Baltic coast. The living Standard of the 
German Democratic Republic/ this most obedient and reliable 
member of the Warsaw Pact family, is relatively high, with 
generous social institutions from day nurseries to workers * 
vacÄtion resorts And medical caEE — efforts to make people 
if not happY/at least satisfied. 

As guest professor, I was naturally isolated in a somewhat 
irritating way. In part, this j^SLKKjsaxosxisixsdL with my specific 
intellectual temperament / with the experiences and expectations 
of my German-American background. This acccounts^too, for the 
personal nature of these notes. But above all/ my Isolation 
is connected with the special shaky relation between the pri- 
vate and the public domain that sway between rigorous Separa- 
tion and forced congruence, This lability appears a:^^[E5cxsx 
particularly strong and problematical at the University, espe- 
cially in the Social Sciences which in the GDR include my own 
field/ history of literature. In this socialist society the 
social domain/ the mediator between private and public inter- 
estS/ is forever "temporarily closed because of construction. " 

The GDR is not a totalitarian State: the private sphere is 

largely respected. All the more smoothly / the public sphere 

cpnstrain ^^^., . ^ -,-, tt_._ r^.r 

can xyTH y&" itself like a "onvate club. Western news TV and 

Radio / have by now become a kind of official part of the GDR 's 

Information strategy. The Party knows that "tf) forbid watching 



-2- 

Western TV today would lead to revolution." The antenna forests 

pulled 
on the roof s have been let grow too far to be j^^^j^ out without 

an explosion. V/estern TV has deepened the Separation of the 

private from the public sphere. Official news are primarily 

a pedagogical followup — official eoiument on developments 

one knows already from Western nevscasts. 

'^ Walls are marked: "Party, we thank you" . V^o talks here? 
mio has to thank? and what for? Who has to be appeled to for 



gratitude? 



and 



In the social sciences, professors, assistants in their majo- 
riti^s: are Party members. So are upper semester students who 
have successfully passed the hurdles of official selection to 
prepare for an academic career, University corridors are pla- 
stered with posters appealing "inexorably" for or against some 
issue, in this case presumably to the students of the lower 
Semesters. My question about the ef f ectiveness of this kind 
of education^xs^yä'nswerffc/,_ccmtra^ictor^ colleagues: 
some consider the constant affirmation necessary; others blame 
posters and Slogans on "soviet" influence. 



International understanding in gcneral is being promoted 
at the Uni^^'=^rs-^ tv — ^"l.s^ T wr>uld nor b« h^^^r^. r^-nr-r-e-^^'' ^^ exa~ 
min'^d, +-hings ar<^ mor^ comDlicp-i-^d ? ■^h^"^'^ -^-t-^rp-s the Problem 
of -^-^lerance f-^^r diversity whi ch makes it difficult for the 
quest to fit in without causing offence. Thus my specific 
"social conditioning" was slightly disreputable . 

In the social sciences, in contrast to natural sciences / 






I k_* .i. <^> ^ X«-4. . 



1 T >-« -F r^ i'TTca -h i oT-t "io v^^-HVtor- 7^ H 1 An* c; 1 Arp> "hViRn pj ■nnifvirirf 



matter. Although the subject of East German literature occu- 
pies only a tiny and esoteric area in the USA, a visiting 
GDR Scholar can find much more Information and 



-3- 

original material in a fairly good American university library 

\^acK .home. , . ^ . . , . . • -, 

than 5tMxfctfe<i^3^$^^^S^^5^ö5QX;:r:y . This fact gives even the most solid 

Party member cause for thinking: he tries to Charge it to 

"Capitalism" , makes photocopies to take home/ for no one can 

expect from poor GDR to spend hard currency on foreign Journals 

The official cultural policy has an easier explanation: it 

aims primarily at cultivating its image, and at shielding it- 

self against the international present and the national past. 

Thus the GDR may not hesitate to spend large sums in hard 

inviting . , , . ^ ^ • ^ t_ ^ -, 
currency on Änterriationally prominent artistS/ but rarely 

provides small sums for academic Journals in the supposedly 

highly important social sciences. Here Information is offici- 

ally undesirable, because unneeded for seif def inition. 

Here originates also the fear of succombing to temptation. 

Contact with Western visitors should be f riendly-ceremonial; 

favors are to be exchanged, not ideas. Furthermore, students 

and instructors are so unused to discussion from different 

positions that in professional meetings one does not go beyond 

establishing the socialist position, while in private gather- 

ings any such fixation would be considered impolite. ^^^ff^P^ 

There was no place^^ln this utopian society that would have allowed 

me to discuss socio-political questions. Traditionally^ the 

tends to be- .if not_a_fJill ' __ .regarded^as / 



ff • 



visitor in Utopiä/^::s'^elTmeaning^-^Ö§ff^eT^i He is/i±[S" pcTten- 



tial carrier of 



. aood 

th"e message from the Good Place. By definition. 



Utopias are conf lict-f ree. Changes in the utopian System, C(gu§ed 
Vf^ historical tensions/ are mentioned as facts, but not docu- 
mented in their genesis. They just had "somehow" come about; 



they are not the result of decisions arrivf^^ri r-i- "hy groups of 

insightful and/or powerful people who had noticed the malfunc- 
tion of pre^.^ious attempts at regulation. 



-4- 



From the visitor to Utopia, one expects «i controllable re- 
ceptiveness, not critical spontaneity. He is not supposed to 
be just looking, comparing, doubting: We are as we are, hence 
we are better. Historiography is tfie tracing of events which 
could not have been different. The establishment of Utopia 
prevents alternate thinking - that effort is no longer necess 
ary,^^i''rä%er pernicious. ThÜ^felct^e especially clear to 



m 



me during my seminar on Science Fiction X^m^ the neaative 
reaction of the students to thought experiments with alter- 
nate social constructs^^nor?)lsed on principles they were fa- 
miliär with, such as familyr property, stability. 

Whät I had to learn as visitor / was to conform to a role 
determined by the Situation. In my search for informed, prag- 
matic marxists who considered their System as f unctionable , 
but not without having some reservations, I learned that the 
System itself, the utopian model, makes it almost impossible 
to let an Outsider in on one ' s own doubts. S-^m^^one who on the 
whole rejects the system, may give the visitor a comprehensive 
critique of the abstract model/ but will not teil him of his 
own concrete negative experiences, 

This role restriction also affects my Deports on the U.S.A. 
I am expected to give informations which, however, are not to 
be questioned. They are being sorted in two cubicles: "that 's 

just what we thought" or "this we can't imagine". I should add 

the f ormation of ^ ^. _ . 
that above all I wanted to prevent^a prematurely fixed image 

of America, by whj ch I did not mean acquiescence in misconcep- 

tion.. On the other hand . there seems to exist an "anti-model" 

of the United States which colleagues and students construct 

in a rather friendly way, despite the official enemy image. 



-5- 



^d . 



rhey^ar® interest, in information fitting pasily into the exist- 



m 



ing USA-image, but nov. . information on fluctuating political 
energies. Croups like "Moral Majority" arouse no interest? 
they are considered incapable of exacting noticeable influenae. 
It is not easy to find out the considerations that determine 
vhich young people are selected to apply for party membership/ 
or the motives which make them decidefor or against MSXiK^ using 
ö? this privilege; or to find out to vhat extent party member- 

ship determines the selection of a profession, the chances for 

i «^ .con:formism . . entering the / 
advancement . "Social maturity"A is a pre-condition for -äS^/ae-' 

sirable studies. But many medical students, professors, physd.- 
cians are not party members. ön the other hand, a university 
career in the Social Sciences is hardly possible without party 
membership. Time requirements connected with such membership can be 
HXK enormous and keep even very career-conscious students from 
applying. Thus the elite- and control-group of this Utopia, 
the very basis of its power center, is itself an Island within 
an Island system/\ maintains.i% unreliable contacts both with 
theorother Islands, and with the "mainland", the Soviet Union. 
Both contact and Isolation are largely controlled by the latter. 

The Population of East Germany may fulfill its Obligation 
to discipline - but not to its "duty to creativity and initia- 
tive". This lack is being widely discussed: in maqazines that 

i 

implore initiative as mostimportant weapon of; Socialism; in 
faculty meetings and youth programs where boredom and sluggish- 
ness among students are lamented. No doubt rightfully: but. no 
one seems to understand that this lack of interest is only the 
result of a systematic cut-off of questions.For example History, 
including that of Literature, is being taught in a way both 
eclectic and deterministic. There is only room for prepared 



-6- 



data/ little time for reading. 

This type of preparation is most far-reaching when it comes 
to German history since 1918 and GDR lite^rature since 1945: 
"Aboui- Stalin only our grandchildren will Know .^omething". ^ 
T ask back: "VJhy are you so sure about that?" Both the State- 
ment and the possibility of my question are already remarkable. 
For the person who said it, is a convinced marxist. The marx- 
ist-leninist historiology as instrument of general orientation is 
conf ined ^?^^§^^5? to a tiny piece of the world requiring great 
caution when dealt with. The accessible space - in the actual 
and figurative sense of the word - is shrinking. The number 
of friendly States with open borders is diminishing. Even the 
Soviet Union is cutting itself off more and more from the GDR, 



P 



articularly with regard to travel and university exchanges. 
This spatial retrenchment is accompanied by a stränge ex- 



pansion of the time sense, both the official and the private 



one:"Not in my lifetime" one hears often. The ability to accept 

as currently existing 
an unsatisf actory Situation kasxteRg?gmrRxxR^1: and therefore 

unchangeable for a long time, has become well developed. 
Overall, the Citizen of Utopia has no burning desire to change 
place or time. 

This seems to be contradicted by the great urge to travel, 
the love of Western things, especially among the young. It is 
not the otherness as such that one is interested in; one looks 
f or Xis;i5te to add as decoration to one * s o\vm life, East Germany 



is the most stable, most bourgeois society I have ever encoun- 
tered; a society with frequent but strictly limited unhappiness 



T- I 



• . • 



_ ,- -T 



one • s 



ability to manage them momentarily, in a small way. 



-7- 



The social system of the GDR has developed system of compe- 
tition in v/hich particularly students are caught w&xX^. Under 
it Studentscan acquire early Privileges, but are confronted 
with a large number of conflicting extra-prof essional demands. 
This gives the competitive system a fraudulent character? for 
instance by the openly proclair.ied and practiced possibility 
to Substitute "social activity" for expertise. The result is 
an iRS§8iSlt£M^ inwardness of many students, often coupled 
with brisk Party activity. 

One does not acquire Privileges, they are conferred; one 
gets them out of the cornucopia of an irrational higher "Grace" 
Such feudal-religious aspects of communist states have been 
noticed frequently. What counts is not so much the receipt, 
possession and enjoyment of the Privileges — from Russian Vodka 
to academic publications-- than it is the ability to obtain, 
to attain. Now one gets something, now no more; could not get 
formerly, could get more easily then; can still get, will no 
longer get later on. One never knows whether the act of acqui- 
sition is repeatable. This strongly affects also sci'entific 
work, which is dependent on Information to be accessible 

today and tomorrow. 

The GDR is in an uncomf ortable State of dependance from 
the victorious power, toward which one simultaneously has to 
feel guilty in a specific way. The German attack against the 
Soviet Union can and will never be forgiven. The former vic- 
tims al&ways were future victors and liberators. The Hitler 
regime *s crimes were directed against Russian and German Com- 
munists? the destruction of Jews and other ijiinorities does 
not count in the process of mastering the past. This process 



-8- 



is exclusively aimed toward the acceptance of Russian domina- 



tion. No reparation was paid to Israel; in the Buchenwald C 



amp 



one has to look hard to find memorials for Jewish victims. To 
learn Russian is obligatory in schools, even at the University. 
Despite that, the Knowledge of Russian is very poor, and at 
Conferences Russian and East German scholars usually communi- 
cate in En^lish. The resistance against the language, however, 
does not imply critical interest in the history of German-So- 
viet relations since 1918. 

Univdrsity students have pretty much adjusted to the incon- 
gruity between the private and public realm. But in the middle 
schools there is widespread resistance against the regime 's 
not to be questioned official seif portrait . In high school 
which leads to College, such resistance, where openly expressed, 
is subject to severe penalties. A Student who politely dispu- 
ted some things said by an old Communist anti-Nazi fighter in 
a school talk, was expell^ ed from his school, and thereby from 
access to University. The worried parents of his classmates 
did not dare to question this measu^re for fear of hurting 
their children's professional chances. Official directive and 
private fear overlap and reinforce each other. Hardly anyone 
tries to find out how far he can go without getting punished. 
But occasionally there are successful exceptions, for instance 
in complaints against the stupid level of foreign language 
texts. At times, they even find their way into literature. 
Thus, literature becomes important for GDR readers by indica- 
ting possible trends in the tightening or loosening of controls. 
The question remains how fast and how much such tendencies 
can be stopped again. 



-9- 



For it pays to become a physicians to be successful. There 
are n^w special Stores accessible also to privileged people 
outside the higher government circles. In addition, the sub- 
economy of harter flourishes in construction work, foVh^^^.^^ areas 
"Butchers drive Volvos". A home cannot be paid with money; nor 
the tenacity and inventiveness needed to obtain one • The eco- 
nomy thrives up to a point in the private sector, but suffers 

in the public: here Utopia • s institutions dont work, But per- 

, . , outlet 

haps this, too, is planned from above, just like the official 

" Information strategy" tolerating West German TV. 

But recently the fines for publicly telling political jokes 

were sharpened. One has to be more careful in public places. 

Nonconformist writers are to be more tightly controlled, by 

setting an annual minimum writing income of 6/000 Mark as con- 

dition for membership in the Writers" Union which functions as 

working permit. To earn this amount by writing , one ' s texts 

have to be acceptable "up high". Christa V^Tolf (one of the 

finest, widely respected writers still in the GDR) was hardly 

mentioned on her fiftieth birthday in the leading literary 

Journal. On the other hand, there are among the latest writings, 

often by women, guite a number which can be considered as 

attempts to undermine a bit the existing *order'. 

Intellectual freedom does not exist, and never existed, espe- 
cially not at Universities . But what distin^uLshes the social scien- 
ces, the inte] lectual culture in the GDR, is more than a gueston 
of the degree of control.. The Substitution of the official for 
the public r^alm impedes the needed mediation between private and 
public rights and duties, and leads to inability to agree about 
the need for intellectual permissivness : a system which allows 
latitude within certain rules. Rt whn^^e formulation,- adherence 
and change on has a right to participate. , even if one has to ^eep 



-10- 

*ing. 
defend it by constant watchf ulness . In Utopi a , protective r- 

me^^nres have isolated both the rules and the powerwhich uses 

them. For those who accept them, the result is their assurance 

to always have something to bexä^¥ffi?ful for: "Party, we thank you ! " 



This article is the shortened version of an essay vhich 
appeared originally in the West German periodical MERKUR, 
issue 1, 1983. It is published with the MERKUR 's kind 
permission; the translation is by George Eckstein. 



Dagmar Barnouw teaches German language and literature 



at Brown University. 




m m 




BROWN UN I VERS IT Y Provence. 



Department of German 

401-863-2596 3OO9 



Rhode Island '029 12 

June 8,1983 






Dear Kr "Eckstein 



\AA.t^ 



ru^ ' 



Thank you very much for your lett-r. I am indeed (felighted 
about your interest -- usually reaction to one's vrork is encased 
in foobnotes, and then usually v;ith %vq.vq if vjell-mannered 
reservations . Please feelVto oondense the article as you see fit; 
I am not good at translatin^, thoucrh I write in both langua^^es, 



and 



so I leave the translation in your hands ; thore is no need 



to 'submit it to my anproval. ' I will be gone on sabbatical 
cum Guggenheim for a book on Weimar next ^e.^v , out can always 
be reached under the above address or in California! 705 Am.phitheatre 
Drive, Del Mar,Cal.9201^-P te^ 619 755-2150) From mid-July on I 
will be in Munich at the Institut für Zeitgeschichte and 
incommunioata for ca 2 months — unless you want to trust the 
Institut, but after that in California. 

As you write, briefly, about your German past, I include a piece 
that might int-^rest you. Also, I am trying to get some attention 
for a book on the German-Jewish physician and biolop:ist Nicolai, 
a 'noto-^-ious ' pacifist -ho wrote Die Biolop:ie des Kriep-es in 
1915 and published it in Switzerland in I917, was then a very 
prominent figure imnediately aft^r the viar, was ousted by 
rightwing students at Berlin university in 1922 -- the perfectly 
well-meaning socialdem.ocratic Minister of Culture could not 
defend him -- and then v/ent to 3outh A-^erica where he feformed 
medical studies and was a much admired and ef^ective liberalizing 
influence. The book, published by Wayne S^-ate UP(which does not 
do a thing for it) was written by a Professor of Pediatrics who 
left Germany, as a young man, "after the advent of H-^tler" and has 
now, in late middleage, tried to understand what happened in Berlin 
where-he lived as a member of a grossbürgerlich Jewish family. 
The Nicolai Case was published first in the BHD(198l) and a 
critical if not commercial suseess -- but here it just has had no 
reception. I include a collective review of V/eimariana which 
might give you an idea of the merits and interest of the study. 
I am lookinp: forward to the copy of your I978 article on East 
Gernan writing. Best wishes, (p^. 



mm\ 



x*»^ 



Phone 516-.466-.9871 



June 1, 1983 



Prof, Dagmar Barnouw 
Ger man Dept. 
Brown University 
Providence, R.I. 



Dear Ms, Barnouw, 

I have read with great interest your two articles 
in MERKUR, a magazine for which I, too, am writing 
from time totime. I found your piece on Universi- 
tatsieben in Utopia particularly thoughtful and 
sufotle in its Interpretation of this stränge society, 
foreign even to one whp was born and educated in 
Germant# although in the Southern part, and forced 
to leave after the advent of Hitler. 

I happen to be on the editorial board of DISSENT, a 

a democratic-socialist quarterly which I suppose 

is not unKnown to you. We would like to publish 

your essay in a somewhat ahortend form, leaving out 

the parts which are of little interest for an 

American readership, concentrating on the politico- 

literary or -psychological passages, MaJ we have 

permission to translate and condense the article, and to pub 

to publish it in one of our forthcoming issues. I 

would probably do the translation and submit it to 

ypur approval. Or do yoiji happen to have already an 

English Version? 

It might interest you that a few years ago, I my- 
seif made a brief survey of Bast German writing 
for DISSENT (Spring 1978). 

V7(bth kind regards. 



28.V^197? 



Bayerischer Hvtndfvnk 
Chefr^daktion IF 
HA Politik ?t Wirtscihaft 
llexrii Josef Bielmeier 
8 üwchen 2 



Lieber Herr Blelsaeler, r 

ich neb/fie aii. Sie haben s^Zt. meinen Br-fef 
w.nö f^.Rü Mfi?3Tn?l'nt f!hcr a«?5 ary^rlfenlrche 
Partcr^iensysten 9rhniter.)| das der Hess-» sehe 
Hunaf^inlc Endo M^s gi^Sf^ndet hat. Konnten 
oiö es gel>rauchea? 

Inzwischen habe ich die in muin<=>n T^T^of 
erwähnte Arbeit fibe*»' «le MTTLTTMTTOTTÄt^* 
fertiggestellt! ebenfalls für den '^H» 31« 
steht Thnr^n zvr Co-Prorlnktlon o<^er ''Tar^hsen^ 
düng ziir V.?rfüg-ing# So'bZen Sie sich gegenc^^- 
nenfalls darftber rsrlt Herrn S*ic1^«nhe-f!»» der 
Er enpatsch in Verbind raig* loh lanse Ihnen 
auf alle "^Slle separat ein© Cople ^^s !%nn- 
sicriptö oUgehen» 

Auf dlcifirlgen Fra,i;en neinas Brt^^fö voiii 19t2. 
betraff (!fer b<?»gproehenen Th«^m?^r» ervntrt««* Ich 

noch Ihi»e Ilachricht* 

Vit }»rzlJ.chen ariossen, auch an Herrn Kcoeyellu, 



..'.jLllj 




19.^,197? 



Bayerischer R^Jtndfunk 
Chefr'Sdaktion HP 
TT/^ Politik (S: 'Wirtschaft 
Ilei'rn Josef Bielsiaier 
8 Mönchen 2 



Lieber Herr Blelmeler, 

mit gleicher Post geht Ihnen eine Abschrift 
meiner .Erholt ober das amerlVanlsche Part^lr: 
syste^i SU, -^le ich so.^bon f'3r den HeFPischen 
nu3id..unk ferttDgstöllte itnd filr deren nbe^n^^hrne 
olö sich Intere^sierfton/ Sie steht Ihnen sei 
es znr Co-Produlrtlon, sei es mv Nf^ch^^endnn?' 
^ur \rerfngujig und Sirj können sich dies^rh^lb 
•^It T{(y.^^n i^nenp^itsch in Verhlndutif^ set^ien» 

nine zweite halbst^j-di^e Ä.rhelt frir den m 
Ist in Vorbereitung, fjber das Problem der 
»**fintlnationnlr:?n" 71rr?en; Fertigst-»! *T^,r^<f 
ca. Anfang April. Waren Sie an deren Übernahme 

Interessiert? 

Mit deiTi vo:-; Ihnen angereihter! Tb/^mpi. «Wgs ist 
links in TJSA" hab ich ein bl seihen Scbv^erl^- 
kellten. Wenn ir?n den Beg^rlff »npr fa^^st, bleibt 
relativ wenig politisch Helevantos übrig. >neYhi 
nan den fortschrittlicheren 'P'Tfl^el der D<s»r.iok^aten 
mit elnbesiehtt '^/rc ?oll man d.3vn Helh iracben? 
Vlrjii3icht f^ben Sie mir noch Ihre Meiniing dazu» 

^ine -ehandlnnj '^er lü? ^'ellbroner-Buch (das dem- 
nächst auch drniDen -erscheinen «oll) /-^of^ej^fihrten 
Them8.t5„k (Apokalyptisches Denken) wifrdc mir 
leichter falleni un(i konnte auch raicher fertig- 
.^estellt v;ei*den. Was hielten Ste davon? 






H. 



^ 

^ 
U 



^ 



öS 



>/. 



>dl!cben (Tri1ssen% auch an Kerrn Kropelin 



Herrn 

George Eckstein 

Hotel "Reichshof" 

85oo Nürnberg 
Johannes Straße 18 



Bayerischer 
Rundfunk 



Anstalt des öffentlichen Rechts 

Chefredaktion HF 

HA Politik U.Wirtschaft 



München 
Rundfunkplatz 1 

2o. Nov. 1974 



Lieber Herr Eckstein, 

willkommen in Bayern! Vielen Dank für Ihren 
freundlichen Brief vom 19. November. 
Leider kann ich Sie am 2. und 3. Dezember nicht 
sehen, weil ich unvorhergesehenerweise verreisen 
mußte. Mein Kollege Josef Bielmeier, außenpoliti- 
scher Redakteur, wird aber in München sein und 
würde sich freuen, mit Ihnen zu sprechen. Seine 
Telefon-Nummer ist: 59oo 2284. 






Mit freundlichen Grüßen 
auch an Ihre Frau 



Ihr 



Walter Kröpelin 






Telefon 5 90 01 • Drahtwort: Bayernfunk • Fernschreiber 05 23428- Postanschrift: 8 München 2, Postfach 

V/17 m 



11.1.1973 



Bayerischer Rundfunk 
Chßfredaktion HF 
Herrn Walter Kropelln 
Rundfunkplatz 1 
München 



Lieber Herr rCrSpelin^ 

besten Dank fup die ITbersendung des Scripts 
meiner seinerzeit igen Sendung über die 
radikalen Gruppen hier* 

Vor einigen Tagen hat der Hessische Rundfunk 
eine Sendung von mir über "Ralph Na der und 
Aen N-derismus" gebracht. Tcti habe Herrn 
Sackenheim dort gebeten, Ihnen eine Copie 
des Scripts (etwa 25 Minuten) zu übersenden. 
Es würde mich freuen, wenn sie die Airbeit 
interessant genug fiup eine Nachsendung 
fanden • ^ 

Maine einstündige Feature "Amerikas schwarze 
B^orger - die sozio-okonomische Lage der 
Neger in den USA« ist nun endfefiltig vom 
rlorddeut sehen Rundfunk (9.märz) und vom 
Weaudeutschen Rundfunk (19. März) ein^'e- 
plant worden* Falls Sie sich für die Nach- 
sendung interessieren, bitte ich Sie, sich 
mit Herrn Dr. Werner Hill oder Carola Stern 
in Verbindung zu setzen. Das Manuscript wird 
bis Mitte Februar in deren Besitz sein. 

Zum Neuen Jahr, auch von meiner Frau, die 
besten Wunsche. 



Mit herzlichen Grussen 




27.6.1973 



Bayerischer Rundfunk 
Chefredaktion HF 
Herrn 'uralter KrSpelin 
Rundfunkplatz 1 
8 München 2 



Lieber Herr Popelin, 

^ä^'^rS^i'' --^^ ein -ita-baiter^ormulai. 
f»ir Ihre Honorar-Abteilung aus. Has Vf»r- 

^x„fr^ ^i''^ ?:u der Anfrage, o>. es nicht 
mSglich wäre, diese Mitarbeit wieder auf- 
zunehmen. Ich denke u.a. ?.r. folgende Themen: 

Wyeyßate ; eine AHAlvse der TTinterf^nlnde , die 
zu dieser Affäre ^gefferthaben, und der nSten- 
txellen und tatsachlichen Aus^di-kun^ren 

gevf^rl^sphaftfir,! neuers Trends, Tfsndlunren 

-r f L^°T??^^^®" ""<^ Mrt Schaft liehen ' 
iIacht]^osition 

„ -analytische 

jleucre sogialkiMt-t..^rr,n riMc^y^t-,,^. ^^^i, 

Barrlngton yoore "Ref lections ~SH the Causes 
of Hurnn Ilsery; Daniel Bell" Post-Tndustrial 
Society"; Richard Barnetl: "Roots of War". 

Fener eine Kachsendung meiner Sendung vom " 

'dlil ^ P^ttS^?^ "Amerite.3 S cH-arze BtTr^^i» " 
(in 19.3. im WDR) - einst'indlge Sendimg. — 

^^l-^y^®^^**^^^* ^^^'''^ Sie einen von mir 
erfüllbaren VJunsch ? 



SfJ^L^^v "^^"^ ^^**^ Bescheid, gegebenenfalls 
Bit Angabe des gevmnschten TTpjPangs und Terrains 

ll^.^fJ.^* es geht rnnon gut, und gj^sse Sie 
herzlich, auch im TTamen neiner PrauPTsie wird 
f ?-?g^ri^^^ ^? .^"^r. Kunsthalle TTürnberg eine 



11.10.1972 



Bayerischer Rundfunk 
Chefredaktion 1^ 
Herrn Walter Spopelin 
Rundfunkplatz 1 

München 



Lieber Herr KrSpelln, 

es war nett, sich mal wieder zu unterhalten, 
und ich hoffe, es wl-^d sich dabei auch etwas 
für eine weitere Zusaimnenarbeit erg-^ben. 

Jedenfalls habe ich bereits gebeten, dars 
Ihnen der 'JDR od«-? dar ^T^H ira ^'ars nelno 
Arbeit über die Lage der "'agerochaft zur 
evtl. Nachsend^ing einschickt. Inswi'^ch'en 
darf Ich Sie, falls noch nicht freschohen, 
dämm bitten, je eine Abschrift reiner 
Sehdung vom 20.12.71 an mich und an den 
"TDR z.'Id. Dr. Werner Hill zu senden. 

Lassen Sic !nich bitte i^elege-tlich wlpse-, 
falls und für v;ann Sie evt7. Interofise an 
einer Arb<-dt über das "T^ofil der beiden" 
Parteien" hier hatten, oder ob Sie andere 
Wunr^che aus meinem Tnteresseng.^blet haben. 

Mit herzlichen Grursen, auch von rj'^lner "^lu, 

Ihr 



*?•> 



f^^> Ol 



10. 8^1 97^ 



Herrn 

Walter ICpc:)elin 

Chefreda>tion HF 

HA Politik und Wirtschaft 

Bayerischer Rundfunk 

Hunclf unkplatz 1 

8 München 2 



Li-^ber "err Kropelin, 

ich sah ni': C-enugtuimg, ilasc der Hchv/eizer 
Rundfunk meine Arbeit nachgesendet hat» 

Heut-^ v;ollte ich Ihnen nur mitte llen^ da'^s 
ich im Lauf einer Thjropareise ca. 20/21.9. 
auf ein paar Tage nach "nnchen koTriTne und 
Sie bei diocer "olo- enheit su sprechen 
hoffe, "'ielleioht können vir, evtl. auch 
mit Herrn Wohlhüter , das eine oder andere 
Thema absprechen. ^^cM^<rc, 

Vielleicht uäre auch ein Interview oder 
ahnlicl-^^es irioslich ubei:^ •li'^ sor.ialen F nter- 
grunde der Jetzt in der ^asidentenwahl 
zutage tretenden ^rsehein^oni^en ? 

Post erreicht ich bis ^nde des *'onatr> hier; 
in de^ ersten Geptemberwoche c/o Blachstein, 

Kon±g-ITeinric:V;;Gg 11,2 Ilatnburg 61 . 



Mit freundlichen Grusigen 



Ihr 




Bayerischer 
Rundfunk 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck 

New York 11024, N.Y., USA 



Anstalt des öffentlichen Rechts 

Chefredaktion HF 

HA Politik und Wirtschaft 



München 
Rundfunkplatz 1 



10. Feb. 1972 



Lieber Herr Eckstein, 

vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen vom 3. Februar. 
Die Resonanz auf Ihre Arbeit über oppositionelle Strömungen 
in den USA war recht günstig. Ein gutes Dutzend Hörer 
bekamen, wie gewünscht, eine Textabschrift zugeschickt. 

Über die gegenwärtigen Konjiinkturprobleme und andere 
aktuelle Begebenheiten berichten laufend die 4 USA- 
Korrespondenten der Arbeitsgemeinschaft der Rundfunk- 
anstalten in Deutschland (ARD). Von Ihren drei Vorschlägen 
erscheint mir angesichts unserer leider begrenzten Sende- 
zeit der Vorschlag über Trends in amerikanischen Gewerk- 
schaften am interessantesten. Für den Fall, dass mein 
Kollege Karl Jörg Wohlhüter von der Sozialpolitik diesen 
Beitrag unterbringen kann, wird er ihn direkt bei Ihnen 
bestellen. 



Mit freundlichen Grüssen 
Ihr 

(Walter Kröpd^lin) 

Telefon 5 90 01 • Drahtwort: Bayernfunk ■ Fernschreiber 05 23428 -Postanschrift: 8 München 2, Postfach 



V/17 m 



Bayerischer 
Rundfunk 



Bayerischer Rundfunk 8 München 2 Postfach 200508 

HP./Fft./FRL* 
ECKSTEIN GEORGE 

NEW YORK 



Anstalt des öffentlichen Rechts 



♦21858* 



Abteilung 
Telefon 59 00 
38 06 



Honorare u, Lizenzen 
22n 



GREAT NECK 11024 USA 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 



Unsere Zeichen 



München, 



April 1973 



/ 



Sehr geehrter Mitarbeiter des BR, 

gegen Ende des Jahres 1973 werden wir die Ausschreibung der Honorarverträge/Zahlungsanweisungen durch die 
elektronische Datenverarbeitung (EDV) vornehmen lassen. 

Wir folgen damit der Mehrzahl der Rundfunkanstalten Deutschlands und einer Vielzahl von Industrieunternehmen 
und öffentlichen Verwaltungen. 

Eine maschinelle Vertragsschreibung hat die gleichzeitige Umstellung von der Barauszahlung zum automatischen 
Überweisungsverkehr auf Bank- oder Postscheckkonten zur Folge. 

Wir erreichen somit, neben der erheblichen Erleichterung unserer eigenen Arbeit - derzeit schreiben wir monatlich 
etwa 9ooo HF/FS Honorarverträge per Schreibmaschine - eine dringend notwendige Entlastung unserer Zahlstellen 
und der Buchhaltung. 

Das Entscheidende aber für Sie ist die schnellere Abwicklung des Zahlungsverkehrs. 

Dies aber ist nur zu erreichen, wenn Barauszahlungen zur Ausnahme werden, denn hierfür sind die Anweisungen 

nach wie vor manuell zu erstellen; eine Bearbeitung, die zurückstehen muß, wenn der für die EDV notwendige 

laufende Arbeitsablauf nicht unterbrochen werden soll. 

Barauszahlungen werden also eine längere Zeit benötigen, als die unbare Abwicklung. 

Bitte legen Sie deshalb rechtzeitig ein Bank- oder Postscheckkonto an. 

Zur Vorbereitung der EDV-Vertragsschreibung benötigen wir schon jetzt einige einzuspeichernde Angaben. 
Bitte beantworten Sie deshalb die beigelegte Anfrage (Schreibmaschine oder in Druckschrift) und senden Sie 
diese an 

BAYERISCHER RUNDFUNK 
Honorar-u. Lizenzabteilung 
8 München 2, Rundfunkplatz 1 

zurück. 

Bitte versäumen Sie nicht, wenn sich die genannten Angaben zwischenzeitlich verändern sollten, uns davon um- 
gehend zu verständigen. 

Wie eingangs erwähnt," ist die Umstellung der Honorarbearbeitung für Ende 1973 vorgesehen. Sie werden dies an 
der geänderten Schreibweise und Umgestaltung der einzelnen Verträge feststellen können. 
Bis dahin wird Ihnen wahrscheinlich noch des öfteren das gleiche Schreiben zugestellt werden. Eine mehrmalige 
Beantwortung ist selbstverständlich überflüssig. 




v/17 



Mit freundlichen Grussen 
BAYERISCHER RUNDFUNK 
Honorar-u, Lizenzabt. 



München 
Rundfunkplatz 1 



Sammel-Ruf-Nr. 
München (0611) 5 9001 



Telegrammanschrift 
Bayernfunk München 



Telex 

5 29631 brmd 



Bank-Konten 

Bankhaus Merck Finck & Co. München 20 646 F 

Bayerische Vereinsbank München 81 613 S 

Bayerische Gemeindebank München 24 100 



Postscheckkonto 
München 84 01-804 



3. 2.1972 



Bayerischer Rundfunk 

HA Politik und IJirtschaft 

Walter Kropelin 

M unchen 



Lieber Herr Kropelin, 

ich nehme an, Sie sind von Ihrer Weltreise 
gut und befriedigt zurück. 

Wären Sie an einer Arbeit über den Stand der 
amerikanischen Konjunktur und die ge genwart ifre 
Konjunkturpolitik der Regieirung interessiert ? 
Ich habe das Material dafür beisammen und 
konnte die Arbeit innerhalb 10 Tagen nach 
Erhalt Ihres Auftrags fertigstellen! etwa 
1/2 bis 3A Stunde. 

Ausserdem verwelsä ich nochmal auf die Vor- 
schläge in meinem Brief vom 19* November: 

1 ) Trends in den am, Gewerkschaften 

2) "Wissensindustrie" 

3) Rolle der M assenmedien 

Gabs irgendeine Reaktion auf meine Arbeit ? 



Mit freundlichen Grössen 



Ihr 



DER BAYERISCHE RUNDFUNK 

ANSTALT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS 

Honorar- und Lizenz-Abtei I u na 



VERTRAG 



• 



Bayerischer Rundfunk, 8 München 2, Postfach 

Herra 

George ötüither Eckstein 

5 Criket Lane 

great Heck Wew York 11024 USA 



Ständiger Wohnsitz: 

(Steuer-Anschrift) 



Bankverbindung: 



überw* an obige Anschrift! 



HÖRFUNK 

Programm-Abteilung 

HA POLITIK ÜFD WIRTSCHAFT 



8 MÜNCHEN 2, den 
Rundfunkplatz 1 
Sammel-Ruf-Nr. 59001 



7.12.71 mr 




/i^t6v<X/(?'7v 



Titel der Sendung: ZWiSCHpiBILAlIZ AUS ÜBERSEE 

-Ein Bericht über die radikale Opposition in den USA- 



Beitrag : 



Manuskript 



Sendung: 



20.12.71 22.05-22.30 UKW 



Aufnahme: ^ty ^^ rj ^ 

Wir verpflichten Sie zu dert umseitig aufgeführten Vertragsbedingungen und vergüten: 





auszuzahlen; DM 



I -"t>o. 



Werkhonorar 
Sendehonorar 



in Worten: DM 



Achthundertfünfzig- 



Wiederholungen werden vergütet - w^ 

• X 

Besondere Vereinbarungen: 



TlJjJJLxXTlJ 




Zur Beachtung 

Die Kasse zanit oder überweist das Honorar erst nach Eingang der 
Einverständniserklärung. Bei Barzahlung ist dieses Schreiben vorzu- 
legen, auf Anforderung auch ein Personalausweis. 



fj?*.«*^»,!-^-. 



•m 



./ 



1 



1971 



/ 



I 



BAYERISCHER RUNDFUNK 



HER R« 

/ 1 



HonoVar-/uno Lizenz- Atel lunq 



Ml\n 



DER BAYERISCHE RUNDFUNK 

ANSTALT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS 

Honorar- und Lizenz-Abteilung 



EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG 



Bayerischer Rundfunk, 8 München 2, Postfach 

Herrn 

George Günther Eckstein 

5 Criket Lane 

Great Heck Kew York 11024 ü^f 



HÖRFUNK 

Programm-Abteilung 



HA POLITIK OTD WIRTSCHAFT 



8 MÜNCHEN 2, den 
Rundfunkplatz 1 
Sammel-Ruf-Nr. 59001 



7#12.71 mv 



m 



Ständiger Wohnsitz: 

(Steuer-Anschrift) 

Bankverbindung: 



überw. an obige Anschrift! 



Titel der Sendung: ZWlSCHpfBILAÄZ AUS ÜBERSEE 

-Ein Bericht Über die radikale Opposition in den USA- 



Beitrag 



Manuskript 



Sendung: 
Aufnahme: 



20.12.71 22.05-22.30 DW 
17.12.71 



u 




Konto 



t)1 4101-3 
Ol 



Kostenstelle 



♦ t ♦ ♦ t 




12215 



Band-Nr. 



DM 



-^25t! 




auszuzahlen: DM 



-8'ifir 



Werkhonorar 
Sendehonorar 



in Worten: DM 



Acht hunder tfünfsi g«» 

Wiederholungen werden vergütet - werden nich t vergütet 



Besondere Vereinbarungen: 




Ich verpflichte mich zur Einräumung der Rechte gemäß den umseitig 
aufgeführten Vertragsbedingungen und bin mit dem Honorar 
einverstanden. 




"Saturn Unterschrift 

Wir bitten um umgehende Rücksendung der Elnverständnlserkiärung. 



y^' 



/ 



/ 



/ 



BAYERISCHER RUNDFUNK 



/ /i 



L 



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s. 



Honorar- iind Lizenz-Abteilung 

\J ' 



V/170 



Wir überreichen Ihnen obigen Scheck 

We send you the above check by 

Nous vous remettons le cbkque ci-dessus 




für Rechnung von: 

for account of 
pour le compfe de 



wegen: 

on behalf of 
concernant 



Hon.HA Pol u. Wirtschaft S.2o. 12.71 



^ rr<C 



7r 



/l£c. //3/7 



George Günther Eckstein 

5 Criket Lane 

Great Neck New York llo24 USA 




Auftraggeber / By order of / Donneur d'ordre 
81613 

Bayerischer RimdfuEnk 
München 



^^ ^ 



D 4741/1 - 30 - 8.71 



Bayerischer 
Rundfunk 



Anstalt des öffentlichen Recfits 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

USA 



Chefredaktion HF 

HA Politik und Wirtschaft 



München 
Rundfunkplatz 1 



22. November 1971 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

wir haben das Honorar für Ihren Bericht über die radikale 
Opposition in den USA bereits ausgeschrieben. Die Honorar- 
abteilung bittet Sie jedoch, baldmöglichst Ihre Kontonummer 
mitzuteilen, damit die Überweisung vorgenommen werden kann. 






Mit freundlichen Grüssen 
(Sekretärin) 




kip(' 










^^ 



(pf 



Telefon 5 90 01 • Drahtwort: Bayernfunk . Fernschreiber 05 23428 -Postanschrift: 8 München 2, Postfach 



V/17 m 



19.1t.1971 



Bayerischer Hund funk 
Herrn Walter Kropelln 

A^tellimg Politik ec Wirtschaft 
München 



Lieber He fr Kropclin, 

besten nank für Ihra Mitteilung, dass 
At-'^si'; mm am 20, Dezember ßesendet w 

wircT. 



m^ine 
gesendet werden 



^,^« Jf J^r 1? '^F'^^^f" nochmals durchgelesen 

hei.en f^erholt sein sollte. Das i?t eigent- 
lich nicht der Fall. Doch stelle Ich Ihnen 
anhelm, die auf den beillegenden "'latt auf- 
gezeichneten 5:rga Zungen zu bringen. Wenn 
no.ig, ifonnten stattdessen ein paar andere 
Stellen gekürzt v/erden, falls dl« Arbeit 
sonst zuln.ng wird. 

J?^ fr*°2l?'^ i^ ^^- Arbeit an meinem Buch über 

In -«n'^fll^fl^ der amerikanischen ftesellschaft 
in _.en letz^^en 20 Jahren, fin> Piper. Dabei 
konnte ich mein Material zu ein paar Sachen 

;,^^« T^v^Y'^v?"^» ""^^^^ 2i® '^ar^« intei-essiert 
X'faren. Ich dachte sn eventuell an 



1) Trends in dem Gewerkschaften 

^) die 'Wissensindnstrie' 

.3) die Polle der Masseir edien 

Möglichst nicht vor FebruarAlarz. 

"ie dazu? 



F 



Was meinen 



Alles Gute zur Reise. V.'ann sind Sie zurück? 



Herzlich I'rir 




K 



'/if/v -^ 



&, ^ rv, ^^-i- U> f f<y~)f 



buUJVL^M ^ (Ml( 



■i~- 



7. -Tüll 1971 



He r rn ^^^^--a^ // ^rU" " 

Walter IvRopelin ^ 

Bayerischer RnndfunTc 
Hauptabteilimg Politik Ä I«rtschaft 
Hiindfunkplatz 7 
Miinieh 

Lieber Herr Kropelin, 

er freute mich, dass wir Tins Tcahrend meines '^T?nclmer 
/vuf en :Niltes T^ni.-^stens telefonisch n-oreohen \-onnten 
und ich danke Ihnen für Uire Aufforderunfr zur 'fitar- 
beit. 

- •• 4 

* • (. 

Ihrem Vorschlag folf^end, habe ich v.nn e^ne ei?m ^o-lfO 
minutige Arbeit über den heut Isren-vSt and der radll:alen 
Opposition in Amerika geschrieben, verbunden mit einer 
Analyse, die dem deutschen Hörer eine gex/isse ^«rsicht 
geben wird. Ausser wo sich zwan^rlos dazu lele^enh^it 
gab, habe ich die radikalen Intellektuellen und Zeit- 
schriften ni'-ht behandelt, da dies den Rahaen der 
Arbeit gesprengt hätte und an einer blossen T^arnen- 
aufz.ahlujig am Htindfunk wohl teum gedient \m.Tf^. 

Ich überlasse es Ihnen, x^relche amerikanischen ^^amen - 
oder Ausdrücke ins deutsche übersetzt werden soilteni 
da ich das von hier aus schlecht beurt*ilen kann* 

^»s wird Sie interessieren, dass ich mit Piper für 
ein nächstes Jahr zu erscheinendes :3uch über die 
Wandlungen in der am.erikani sehen Sesellschift In 
den letzten 20 Jahren abgeschlossen habe. Dabei 
konnte bei meinen ^Untersuchungen einiges ^Tber T'ail- 
goblete für Sie geeignet sein. Lassen Sie mich's 
bitte wissen? es ^/ni?de mich freuen, wenn diese Arbeit 
zu einer Dauerverbindung führen wiiir'de. Wie steht es 
eigentlich mit den '"'achdrucksrechten für den vorlie- 
genden Artikel ? 

Das Honorar erbifc'ce ich an ip.eine Adresse. ^:!insn An- 
trag fiTrs Finanzamt au.f steuerfreie Auszahlung 
sandte ich bereits im April an Herrn Richter von 
der Honorar-Abteilujig Im Znsammenhang an eine LesTing 
aus einem Ar Llzzl. (Das Honorar ist übrigens bisher 



•-■f. 



m 



Seite n. Ze ll e 10 t 

streichen; Sic hat ausserdem eine gewisse Chance 

4 

dafür; einsetzen: Dagegen gelang es ihr nicht, 



> 



BAYERISCHER RUNDFUNK Sendezeit: Montag, 2o. Dez. 1971 

HA Politik u. Wirtschaft 22.o5-22.3o Uhr/U. Progr. 



ZWISCHENBILANZ AUS ÜBERSEE 



Ein Bericht über die radikale Opposition in den USA 



von 



George Günther Eckstein 



Sprecher: Gert Heidenreich 



AUFNAHME: 

Freitag, 17.12.71 
l6.oo-18.oo Uhr /Studio 5 



- 2 - 



Die radikale Opposition in den Vereinigten Staaten ist ein 
schwer zu fassendes Phänomen. Organisatorisch, ideologisch 
und in ihrer sozialen Basis ist sie eine chaotische Angelegenheit. 
Darin steht sie in der amerikanischen politischen Tradition, 
die keine deutlich abgegrenzten und sozial verankerten 
politischen Gruppierungen kennt. Deshalb konnte auch der 
Marxismus in Amerika nie Fuß fassen oder sich eine Arbeiter- 
partei entwickeln. Immer war das moralische Element wichtiger 
als die politische Theorie. Eine Folge davon ist das Fehlen 
einer scharfen Abgrenzung zwischen Reform und Revolution, 
zwischen denen, die innerhalb des Systems an dessen 
Umgestaltung arbeiten, und denen, die das System in seiner 
Gesamtheit stürzen wollen. 



Die gegenwärtige radikale Opposition hat sich erst seit 
1965/66 schärfer profiliert. Sie wird hauptsächlich aus 
drei Quellen gespeist: aus "Black Power", dem nationalistisch- 
separatistischen Flügel der Negerbewegung; aus der Opposition 
gegen den Vietnamkrieg; und schließlich aus der Auflehnung 
gegen die dehumanisierende Praxis der manipulativen Computer- 
und Konsum-Gesellschaft. Ihre erhebliche Ausstrahlung läßt 
leicht die schmale soziale Basis dieser Opposition vergessen. 
Ihre Träger sind einerseits Junge Neger aus den nördlichen 
Großstadtghettos, anderseits Studenten und Hippies aus dem 
wohlhabenden weißen Mittelstand. Den aktiven Kern stellten 
kleine Minderheiten der jeweiligen Schacht - während des 
Höhepunkts in den Jahren I968/69 etwa lo Prozent der schwarzen 
Großstadtjugend und 4 Prozent der weißen Studentenschaft. 
Seitdem dürfte sich dieser Anteil halbiert haben. 

Schon 1966 war von den ursprünglichen Qualitäten der sogenannten 
Neuen Linken, von ihrem moralischen Elan und ihrer egalitären 
Brüderlichkeit, nicht mehr viel übrig geblieben. Anfang der 
sechziger Jahre gaben die folgenden Organisationen den Ton an- 



- 3 - 



das Free Speech Movement (FSM) und die Students for Democratic 
Society (SDS) unter den Studenten, das Students' Nonviolent 
Coordinating Committee (SNCC) und der Congress of Racial 
Equality (CORS) in der integrationistischer Civil Rights- 
Bewegung. Am Ende des Jahrzehnts waren alle diese Gruppen 
ideologisch und organisatorisch zersplittert und zerschlagen. 
Man war enttäuscht, weil sich die nach den anfänglichen 
Erfolgen weitgesteckten Erwartungen nicht erfüllten, man war 
erschüttert durch die Morde an den beiden Kennedys, an Malcolm X 
und Martin Luther King, durch den gewaltsamen Tod gerade der 
politischen Führer, die vielleicht einen Weg hätten finden 
können aus dem gesellschaftlichen Stillstand und aus dem 
sinnlosen Krieg. 



','J,HMl!llB 



Im Jahre 197o war die Neue Linke am Ende ihres ursprünglichen 
Konzepts angelangt. In ihrem Schoss hatten sich zwei miteinander 
verknüpfte Tendenzen entwickelt: Die eine spiegelt sich in einer 
Romantik der Aktion mit Betonung der dramatischen Geste, 
der Gewalttätigkeit, der Macht und Zerstörung, und damit 
einhergehend, ein Elitedenken, das in schroffem Gegensatz 
steht zu der noch immer gepredigten "partizipären Demokratie". 
Die andere zeigt sich in der ideologischen Verhärtung des 
extremen Flügels, der Amerika zunelimend als einen 
monolithischen Staat der Corporationen, als eine hoffnungslos 
imperialistische, rassistische und faschistische Gesellschaft 
betrachtete und sich so immer mehr von der Wirklichkeit 
entfernte und von der Cesamtgesellschaft isolierte. 

Die logische Konsequenz dieser einander bestärkenden Tendenzen 
ist entweder - wie bei den Black Panthern und den Weathermen - 
eine selbstmörderische, apokalyptische Vision der Verzweiflung, 
welche die ganze Gesellschaft mit in den eigenen Untergang 
reißen will, oder aber die Flucht in die "Gegenkultur" der 
Hippies, aufgebaut auf Drogen, Sex und Mystizismus aller Art. 



- 4 - 

Ein kurzer Überblick über den gegenwärtigen organisatorischen 
Stand der Oppositionsbewegung und die Analyse einiger 
symptomatischer Aktionen der letzten Zeit sollen die Problematik 
einer radikalen Opposition in der amerikanischen Gesellschaft 
beleuchten. 



Im Juni 1969 spalteten sich die SDS endgültig in eine 
maoistische Gruppe, die "Student-Worker-Alliance", und eine 
anarchiscisch-terroristische, die "Weathermen" . Heute sind 
beide nur noch bedeutungslose Grüppchen. Die Maoisten haben 
sich den marxistischen Mini-Sekten zugesellt. Die Weathermen 
organisierten ein paar Bombenattentate und gingen "Underground" 
Bemadine Dohrn, die Sekretärin der Organisation, trat im 
Frühjahr 1971 mit einem Brief an die Öffentlichkeit, in dem sie 
die Sinnlosigkeit des Terrors und der damit verbundenen 
Isolierung zugibt. Die marxistischen Sekten bekämpfen sich 
traditionsgemäß mehr gegenseitig, als daß sie im Leben der 
Universitäten eine Rolle spielten. Eie Trotzkisten, gegenwärtig 
wohl die stärkste Gruppe, versiÄen es gelegentlich, sich in die 
Führung politischer Aktionen einzuschalten, zuletzt im April 
1971 in den großen Marsch auf Washington. Die Kommunisten 
versuchen zur Zeit, den Fall der Angela Davis für sich 
auszuschlachten. 

Ähnlich ist die Situation der Black Panther. Im Jahr I966 
in Oakland von Huey Newton und dem Studenten Bobby Seale als 
lokale paramilitärische Organisation gegründet, haben sie 
immer mehr von ihrem Mythos als kampfbereite bewaffnete Gruppe 
gelebt als von ihrer tatsächlichen Stärke. Ihre Zahl überschritt 
wohl zu keiner Zeit die 1.5oo , heute sind es vermutlich 
wenige- als die Hälfte. Im Sommer I969 konstituierte sich die 
Gruppe als "marxistisch-leninistische" Partei mit einem Programm 
des Klassenkampfes in Zusammenarbeit mit radikalen weißen 
Gruppen. De facto ;mrden die weißen Bundesgenossen und 
Geldgeber aber nie anders als mit schlecht verhüllter 
Verachtung behandelt. 



- 5 - 



In vielen Städten waren die Panthers polizeilichen Schikanen 
und der Verfolgung ausgesetzt, zum Teil wohl auch unter 
Anregung der FBI. Eine Liste von 28 Todesopfern der 
polizeilichen Verfolgung hielt aber einer kritischen Unter- 
suchung nicht stand, sie kam zu dem Ergebnis, daß von den 
angeführten Opfern nur vier improvoziert von der Polizei 
getötet worden waren. Die meisten übrigen kamen bei internen 
und oft privaten Auseinandersetzungen ums Leben, einige 
wurden bpi Zwischenfällen erschossen, die von den Panthern 
selbst angezettelt worden waren. Freilich helfen sich die 
Panther über V/idersprüche einfach damit hinweg, daß sie 
schwarze Täter zu Agenten cfer Polizei ernennen. Die Mischung 
von Gev^^altkult und maßloser Rhetorik erleichterte die 
Unterwanderung durch Polizeiagenten und Provokateure, was 
zahlreiche Verhaftungen und Prozesse zur Folge hatte. 
Das brachte zwar einerseits den Panthern eine fast abgöttische 
Verehrung in den Negergemeinden und weite Sympathien außerhalb 
ein, lähmte aber anderseits die Organisation auf die Dauer 
weitgehend. Die Prozesse selbst wurden von den Angeklagten 
und den Verteidigern vielfach zu politischen Demonstrationen 
benutzt. Sie endeten trotzdem mit relativ geringen Strafen, 
wie im Fall des wegen Polizistenmordes angeklagten Huey Newton; 
mit der Niederschlagung des Verfahrens durch unentschiedene 
Geschworene wie im Hartforder Prozess gegen den in die 
"Ausmerzung" eines der Spitzelei verdächtigten Panthers 
verwickelten Bobby Seale; oder mit dem völligen Freispruch 
wie im Fall der sogenannten "New York Dreizehn" . 
Im gleichen Maß, wie heute der Druck von außen nachläßt, 
wächst die Sprengkraft der inneren Auseinandersetzungen. 
Schon 197o trat Stokely Carmichael aus der Organisation aus, 
weil er als schwarzer Nationalist die neue Linie des Klassen- 
kampfs nicht mitmachen wollte. Neuerdings sind die Black 
Panther in zwei Flügel gespalten, die sich gegenseitig aus 
der Organisation ausschließen. Ein Flügel untersteht dem aus 
der Haft entlassenen Huey Newton und seiner Organisation in 
San Francisco/Oakland. 



- 6 - 



Er verfolgt eine gemäßigte Linie. Der andere Flügel, dem eine 
Mehrheit der New Yorker Gruppe angehört, wird von dem vor zwei 
Jahren nach Algerien entflohenen Eldridge Cleaver geleitet 
und vertritt eine rassistisch-anti-imperialistische Position 
der Dritten Welt. Zwischen den beiden Fraktionen tobt ein 
bitterer Kampf, der in New York bereits in zwei Morden gipfelte. 
Unter dieser Entwicklung leidet der Nimbus der Black Panther 
so erheblich, daß die politische Führung im Negerlager mehr imd 
mehr an die nationalistisch orientierte Black Power-Bewegung 
und an die wachsende Zahl von erfolgreichen Negerpolitikem 
übergeht. Die gewählten oder ernannten Politiker arbeiten 
naturgemäß im Rahmen des Systems, sei es auf lokaler Ebene, 
sei es im Kongress. Die Vertreter von Black Power versuchen, 
innerhalb der weißen Gesellschaft schwarze Macht-Enklaven 
auszusparen. Typisch für sie ist der Dichter LeRoi Jones, 
der in Newark, der größten von einem Negerbürgermeister 
verwalteten Stadt, hinter den Kulissen erhebliche Macht 
ausübt. V/as aber fehlt, ist eine nationale Organisation oder 
nationale Führerfigur. Nach dem Muster der Negerbewegung haben 
sich auch andere Gruppen - Indianer, Mexiko-Amerikaner, 
Portorikaner - zu organisieren begonnen. Das Neue an all 
diesen Bewegiongen ist, daß sich ihre Menschen nicht nur 
benachteiligt, sondern vielmehr lanterdrückt fühlen, und daß 
es ihnen nicht nur um materielle Verbesserung, sondern um 
"Befreixong" vom Joch der von ihnen empfimdenen Unterdrückung 
geht. Das gilt besonders für die militanten Vertreter der 
größten dieser Minderheiten, der neuen Frauenbewegung der 
"Vt'omen's Liberation". Sie kämpft nicht mehr wie die alte 
Frauenbewegung um individuelle Gleichberechtigung land 
Gleichstellung, sondern um politische Macht als Gruppe. 
Ihre größte Chance besteht freilich darin, daß ihr Kampf 
eine allmähliche Bewußtseinsänderung in der Gesellschaft 
herbeiführt, und damit den Abbau und die Beseitigung der 
zweifellos bestehenden Diskriminierung. 



Die unter dem Sammelnamen "Resistance" begrifflich r.usaramen- 
ßoschlossonen üazlfistiscHer» nT>n•c.v>^ c,o+-»«v,^», v„ 

Tätigkeit auf die Bekämpfung des Vietnamkrieges. 



eil ihre 



- 7 - 



Dieser Kampf selbst eskalierte sich von Demonstrationen zur 
Organisierung zivilen Ungehorsams, einschließlich der Verweigerung 
des Kriegsdienstes bis zur Desertion. Neben David Dellinger 
von der Fellowship for Reconciliation ist es vor allem eine 
Gruppe katholischer Kriegsgegner, die mehr und mehr die 
Notwendigkeit drastischer Gesten empfindet. Ihre bekanntesten 
Führer sind die Brüder Philip und Daniel Berrigan, streitbare 
Priester und Söhne eines streitbaren irischen Gewerkschaftlers * 
aus der heroischen Frühzeit der amerikanischen Arbeiterbewegung. 
Vor drei Jahren veranstalteten sie einen dramatischen Überfall 
auf ein Büro der Wehrbehörde in Catonsville bei Washington, 
wobei wichtige Einziehungsakten durch Bespritzen mit Blut 
vernichtet wurden. Nun büßen die "Catonsville Neun", unter 
ihnen die beiden Berrigans, eine Gefängnisstrafe dafür ab. 
Dieser Umstand ließ es als Hirngespinst erscheinen, als J.Edgar 
Hoover, der Leiter des FBI mit der Nachricht herauskam, 
Philip Berrigar. sei in ein Komplott zur Entführung von 
Henry Kissinger, dem außenpolitischen Berater Nixor'-s, 
verwickelt. Man hielt das für ein Hirngespinst des Leiters 
der FBI. Inzwischen aber liegt offenbar eine geschmuggelte 
Korrespondenz der Gefangenen vor, in der diese Idee zumindest 
ernsthaft erörtert wurde. Daß so etwas in diesen Kreisen 
geschehen konnte, zeigt, neben ihrer Naivität, wie weit die 
Politik der Geste Gefahr läuft, sich in eine V/elt der 
Phantastik zu verlieren. 



- 8 - 



- 8 - 



Wenn die Politik der Geste die Beteiligung grösserer Massen 
voraussetzt, wird die politische Problematik noch komplizierter. 
Eine solche Aktion war die Mayday-Aktion vom 1. bis 7. Mai 1971 
in Washington, organisiert von der "People's Coalition for 
Peace and Justice", der "Volkskoalition für Frieden und Gerech- 
tigkeit". Diese Koalition umfasste neben den pazifistischen 
Resistance-Gruppen von David McReynolds und David Dellinger 
und den Kreis um den katholischen Priester Groppi auch 
verschiedene kommunistisch gefärbte Vereinigungen wie die 
Frauenliga für Frieden und Freiheit, und vor allem den 
aktivistischen Mayday Tribe unter Rennie Davis, einem der 
Hauptangeklagten im Prozess von Chicago. Diese Gruppen gehen 
von der sich verbreitenden Erkenntnis aus, dass die Massen- 
aufmärsche gegen den Vietnamkrieg offenbar nicht genügen ^ die 
Regierung zu einer Kursänderung zu bewegen. Gleichwohl planten 
sie ihre Aktion im Anschluss an die überraschend starke und 
eindrucksvolle Demonstration in //ashington vom 24. April, an 
deren Organisierimg sie mitbeteiligt v/aren. Sie wollten durch 
den Übergang vom blossen Protest zum aktiven, wenn auch gewalt- 
losen Ungehorsam die Tätigkeit der Regierungsbehörden iinter- 
brechen. Die Taktik bestand darin, durch das Auf werfen von 
Hindernissen wie Mülleimern, Benzintanks, quergepvrkten Wagen 
die Zufahrts Strassen ins Stadtinnere zu sperren und durch 
Besetzung ganzer Strassenblocks vor Regierungsgebäuden den 
Angestellten den Zugang zur Arbeit abzuschneiden. Es kam zu 
Zwischenfällen mit x-^rütenden Autofahrern und der anfangs noch 
vorsichtigen Polizei. Dann aber leistete ausgerechnet 
Justizminister Mitchell den Demonstranten Schützenhilfe, als 
er die Washingtoner Polizei zu wahllosen illegalen Massen- 
verhaftungen kommandierte. In drei Tagen v/urden 10 - 12.000 
Menschen festgenommen, darunter zahlreiche unbeteiligte 
Passanten, unter unwürdigen Bedingungen bis zu 48 Stunden 
festgehalten lond, da ihnen keine strafbaren Handlurigen 
vorgeworfen werden konnten, bis auf wenige Ausnahmen von den 
Gerichten freigelassen. Das ganze war ein klarer Fall von 
illegaler Vorbeugehaft, was den Zorn der Allgemeinheit von den 



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- 9 - 



Dennoch fragt sich, ob die Provozierung solcher Unterdrückungs- 
massnahnien ein vninschensv/ertes Resultat ist, wenn dem kein 
entsprechender politischer Gev/inn gegenübersteht. Nur eine 
isoliert elitäre Haltung kann sich darüber hinvregsetzen, dass 
eine solche Taktik ^enen in die Hände spielt, die in steigender 
Unterdrückung Genugtuung finden. 

Viele Teilnehmer an der der Mayday-Aktion voraufgegangenen 
Massendemonstration empfanden, dass deren Wirkung - sie 
illustrierte unter anderam eindrucksvoll die Demoralisierung 
der Armee selbst - durch die darauffolgende Sabotage-Aktion 
beeinträchtigt wurde. Seitdem haben sich die Spannungen zwischen 
den beiden Dachorganisationen verschärft. 

Im Gegensatz zur Mayday-Aktion stellten die Ereignisse in 
Berkeley, Kalifornien, den Versuch einer Gruppe von Radikalen 
dar, ins bestehende politische System einzudringen, und zwar 
bei den Komniunalwahlen vom 6. April 1971. Berkeley ist Sitz 
des grossen liberalen Campus der Universität von Kalifornien, 
der Geburtsstätte des Free Speech Movement, einer Wiege der 
Neuen Linken und Hort des sogenannten "Street People»», der 
Strassenleute, Anhänger der "Gegenkultur" von Rock, Drogen 
und Sex. Die Stadt von 113.000 Einwohnern beherbergt drei 
sozial und geographisch getrennte BevölkeriJingsschichten: 
eine zumeist liberale, wohlhabende Oberschicht, der auch der 
Grossteil des Lehr- und Verwaltungspersonals der Universität 
angehört! die Studentenschaft und das otreet People; und die 
etv/a 30 Prozent der Bevölkerung umfassenden Neger, unter ihnen 
zahlreiche festangestellte Arbeiter und neuer Mittelstand. 
Zwischen den Studenten und dem Street People einerseits und 
der politisch aktiven Negerschaft anderseits hatte sich im 
Laufe des Jahres 1970 eine aktive radikale Koalition herausge- 
bildet, die im November 1970 ihren ersten Erfolg in der Wahl 
von Ronald Dellums zum Abgeordneten im Congress erzielte. 
Dellums ist ein junger, radikaler Negeranwalt, dem es auf 
konkrete Resultate mehr als auf radikale Rhetorik ankommt. 



- lo - 



Er gehört zum linken Flügel der demokratischen Fraktion. 
Er siegte über seinen durchaus liberalen Vorgänger dank der 
aktiven Kleinarbeit der radikalen Koalition. Bei den Kommunal- 
wahlen gewann sie mm drei von den vier zur Wahl stehenden 
Sitzen im Stadtrat; dazu noch das Bürgermeisteramt. 
Dagegen gelang es ihr nicht, den durch die Bürgermeisterwahl 
freigewordenen Stadtrats sitz und damit die Mehrheit im Stadtrat 
zu erringen. Die Bedeutung des Wahlsieges liegt nicht so sehr 
in der Macht der Ämter als in der Tatsache, dass auch Radikale 
Chancen haben, innerhalb des Systems zum Zug zu kommen. 

Wie schon en^/ähnt, kennt Amerika nicht die starren, ideologisch 
fimdierten politischen Gruppen; es kennt aber auch nicht die 
Institution einer permanenten Opposition, die sich ewig in 
dieser Rolle gefällt. Auch die Radikalen wollen Erfolg sehen 
und nicht nur in ihrem kleinen Winkel recht behalten. Weil sie 
das wollen und wenn sie das wollen, finden sich auch immer wie- 
der die Chancen dafür. Eine Voraussetzung dabei ist freilich 
die Bereitschaft, innerhalb der bestehenden Verhältnisse zu 
arbeiten und v/enn nötig die Reinheit der Idee ein bisschen zu 
kompromittieren. Das fällt besonders den radikalen Intellektuel- 
len schwer. Ihr Platz ist deshalb vielleicht besser nicht 
in der Politik, sondern in der Publizistik und in der Erziehung. 

Dass es sber auch möglich ist, mit Erfolg an radikalen Reformen 
innerhalb des Systems zu arbeiten, zeigen zv/ei entschlossene 
Einzelgänger, die ohne jegliche politiL^che Organisation in den 
letzten Jahren von sich reden machten: Saul Alinsky und 
Ralph Nader. 



Der heute 62öährige Saul Alinsky legte seine Ideen kürzlich in 
einem auch in Buchform erschienenen Gespräch "The Professional 
Radical" nieder. Seine Arbeit basiert auf dem Prinzip der 
lokalen Selbstorganisation der Unterprivilegierten, wenn 
möglich unter Heranziehung bestehender Verbände und der 
"natürlichen" Führer in der Gemeinde. 



- 11 - 



Er begann seine Laufbahn vor Jahren mit dem Aufbau der 
Woodlawn Association jn einem Stadtteil von Chicago j mit ihr 
erkämpften sich die dort wohnenden armen Neger durch organi- 
sierten Druck bessere Wohnbedingungen und andere konkrete 
Verbesserungen ihrer Lage. Aufgrund seiner Erfolge in Chicago 
vmrde er 1967 nach den Negerausschreitungen in Rochester von 
einer Gruppe besorgter Geistlicher dorthin berufen. Es gelang 
ihm mit Hilfe der bestehenden lokalen Gruppen bei den dortigen 
Grossuntemehmen, vor allem bei Kodsk und Xerox, mehr Jobs und 
Aufstiegsmöglichkeiten für Neger zu erreichen. Seitdem sieht 
er seine Rolle hauptsächlich als die eines Beraters bei 
konkreten Schritten zu radikalen Verbesserungen. 



Ralph Nader, damals ein 303ähriger brillanter Anwalt, wurde 
über Nacht bekannt, als er sich im Jahre 1965 General Motors 
wegen der mangelnden Sicherheit ihrer Automobile vorknöpfte - 
ein kleiner David gtgen den mächtigen Goliath. Sein Erfolg 
wurde besiegelt, als dieser Goliath Privatdetektive in seinem 
Privatleben schnüffeln liess; der erzielte Schadensersatz von 
über 100.000 Dollar diente zur Finanzierung weiterer Unter- 
suchungen. Sie machten Nader zum Advokaten des Konsumenten. 
Mit Hilfe eines Stabs von idealistischen jungen Anwälten und 
Studenten kämpfte er verschiedene Kampagnen durch: zur Sicher- 
heit von Automobilen und anderen Konsumartikeln, für bessere 
Sicherheitsmas snahmen in den Kohlengruben, zur Abschaffung von 
Mißständen in privaten Altersheimen und New Yorker Grossbanken, 
zur Unterbindung der industriellen Um^iTo-ltversouchung und 
anderes mehr. Er verstand es, diese sozialen Anliegen in den 
Mittelpionkt des öffentlichen Bewusstjeins zu rücken und er 
spornte die oft säumigen staatlichen Kontrollbehörden zu 
schärferer Überwachung an. Er attackierte die grossen 
Korporationen in Generalversammliangen und durch gerichtliche 
Klagen und er arbeitet jetzt mit seinem Stab an Vor3chlägen 
zur Reform des Korporationsrechts, welches die heute gebotenen 
sozialen Verpflichtiangen der grossen Firmen auch juristisch 

festlegen soll. 



- 12 - 



Durch die intelligente Kombination der Methoden, durch die 
Konzentration auf das Erreichbare, durch die Ausnützung der 
bestehenden Gesetze und die Einschaltung der Massenmedien hat 
Nader in wenigen Jahren weit mehr konkrete Verändeinongen 
bewirkt als alle Gesten und Rhetorik radikaler Gruppen. 



George Günther T^ckstein 

DIR nATiiKMF. o->POFiTTO?r TN dt^t: tt.s.a. 

Die radikalo Opposition in den \'epeinl-tw r-tait^- ir,t ein 
schwer zu fa-sondas ^hatnom-n. Organlsa«;orlseh| i'5Golo?;iceh 
und in ihrer soKialon Hasls Ist sie rl na chaotische Angele- 
genheit, Darin liegt Tibrigens Ihre ?;tarkr. s<y..'ohl ivle Ihre 
Schv/ache. 

Darin steht sie anch In der anerücinischen politischen Tra- 
dition, die keine d«lfclich a'Hge grenz töi'jnd sozial verankerten 
politischen Gruppierungen kennt. Deshalb konntf? ja auch der 
Kapxisnus in Amerika nie i^ss fassen, noch s'ch eine Ar><eitor- 
partoi ent\-d.ckeln. In*ior vm"/das riorallpche ^leraent Trtchtiger 
als die politische "hoorie. 

Eine Folge davon ist das Fehlen -^iner scharfen "^ bcrrenzTing 
zwischen Hf?fora und Revolution, zwischen denen, die innerhalb 
des Systems an dessen Tfcigestaltung arbeiten, und denen, die 
das Systora in seiner Cresanthelt stürzen wollen. In übrl.fren 
zeigt sich das "Synten" ~ wo n raan diesen vereinfachenden 

*-*i -mm 

Ausdruck f5r ein so Iconploxos ^md widorsprnchvolles f^osoll- 
schaftsgofugo ^iberhaiipt cebrauchen darf — zf^i^t sich f!le<?os 
wSyster?! immer wieder auf vielen "reblei;en anpa-f?un«^sf??hir^ und 
entvTlcklun.TSbei-oit^/^eöäp^beirtrlct ^^^ auch Im fager der Onr^o- > 



s 



ition eine stfndl.^ ^^chselnde Vernlscbung refomistischer 
und revolutionärer Strömungen, ein Auf und Ab der /\]-tivität, 
eine Labilität der Organisationen« Das erschvirt natrfrlich 
Jede Analyse der Opposition und die 'Einschätzung ihrer t^p- 
deutung, nvdb mit solcher T^lnschranlmng kann man also den 
Versuch einer Tv^ürtAllunry nis»«>Vjon. 

Die gegenwärtige radilcale On osltion hat sich erst seit 
etwa 1965/66 scharfer nro^'iliert. v«?ie ist hauntsacMlch aus 



-2. 
drei Quellon gaspeist: aus "Black Power", dem nationalistlsch- 
soparatistlschen 53:«g§l-der TfeBei^^^^p, aiis der Opposition 
gegen den Vietnamlcrloß; tkö schliesslich aus der A'iflGhnung 



gegen die dehtaaanlsierendo Praxis der «nanlpulatlven 
Computer- und Ifensuia-Gesollschaft. Ihre erliebUche Strahlwirk- 



ung las st leicht 



die schmale sosilale '^asls dlf»sor Opposl- 



nlcht mehr viel iibrlg pebllRben. JUsc /Anfang 




tion vergossen. Ihre Trauer sind eln'^rsolts ,5^mge ^Teg^^r atis 
den nördlichen ^rrosstadtghet^os, anderseits Studont(>n und "Ipt^ies 
aus dorn wohlhabondon gehobenen weissen ''Ittelstand. Der a?d:l"e 
Kern v/ar nie mehr als eine kleine "Inderholt aelbst In der 
eigenen Schicht — x^.rend des TTohepttnkis in ''en Tah-en 19^R/6o 
maximal etwa 10^ der schwarzen "rosstadt Jugend un»-' hf- der 
weissen ntud-ntcnschaft. Seitdem dtirft^ sich dieser Anteil 
halbiert haben/ 

Schon 1966 vrar von den ursprünglichen Qualitäten der sor^enann- 
ten 'Teuen Linken — ihrem moralischen '^lan und ihrer egalitären 
Brüderlichkeit 

der sechziger Jahre 'daajJPwj set^nden' Organisationen/^das Free 
Speech Movement (FSH) und die Students for Denocratlc Hociety 
(SDS) unter den Studenten, das Students' ^Tonvlolent Coo-dlnatlng 
Committee (SI^C) tind der Congress of Raclal '^juality (CO^t:;) 
in der Integrationistlschen Civil night r-Bewog^ing. Am ^de des 
Jahrzehnts waren ^lese ''-ruppen ideologisch und organisatorisch 
zersplittert und zerschlagen, ''an vmr enttäuscht durch die 
Nlchterreichunß der nach den anfänglichen '^fol^en weltgef?teck« 
ton Erwar tixngen , erschfltt^ert durch die llfford«p4*^dein beiden 
Ktennodys, vew- 'Malcolm X und '^artln Luther ^^ng^ also gerade dte^H 
doI^jenigGn politischen '^rer^^ die vielleicht r»inen '^eg hatten 
finden können aus dem gesellt' chaftlich^n w^ tillstand und aus 
deia sinnlosen ^*ieg. 



"3- . 
Im Jahro 1970 imr dlo 'Teu'' Unke aia ^nde Ihres urspröngliohen 

Konzepts angelangt. Infolge der Prus trleMnfren hatten sich In 

ihrem Schoss zwei miteinander VQrVrcfhtte Tendenzen entirtc^-eltt 

1 ) eine Romantik der Aktion mit der ' otonung der dramatischen 
Geste, fJer Oev/alttatlgkolt, mit der Ausrichtung auf "acht 
und Zerstorungi und damit einhergehend, ein T^litlsmis, .1er 
In schroffem Gegensatz steht zu der noch Irmier ge^edli^ten 
"partlziparen Demolcratie*» 

2) eine ideologische Verhartting des extremen T-Ügels^ der 
Amerika zunehmend {'s äH) als einen monolithischen Staat der 
Corporationerfi als eine hoffnungslos imperialistirchOi 
rarsls tische und faschistische Tresell^chaft; uu'^ der 
sich damit immer imhr von der '^^irklic' keit '^»ntfemte 
und von der Gesamtgesellrchaft isolierte. 

Die logische FConsequenz dieser einander bestiSrkenden 'Tendenzen 
ist entweder — wie bei den Black "anthem und den Weathermen — • 
eine selbstmörderische ^ apokalyptische Vision der Versweiflung| 
welche die ganze Crosellschaft mit in den eigenen ^tergang 
reissen willj o4»r aber die Flucht in die "Cregenkultur" der 

w 

Hippies, aufgebaut auf Drogen , Sex und Mystizismus aller Art. 

- * 

Das geht selbst den besonneneijen radikalen Tntelle?^tnollen 
zu v/eit« ''anche — et\';a der bekannte Sprach^^rlsr^enschaftlr^r 



IToam Chomsky oder der 



■4.i* «.•;•,<►■»• f ^ •.<: /»..»-j. *.♦».■# ♦? 



Psychologe r^n 






Keniston — gehen zx^r nicht selten den Scliritt von der ^v* 
klarimg^zur Beschönigung, Anderseits schreibt ein '^ann wie 






Carl Oglesby, Mitbef^runder der ST>sj '*Der Tjebell ist ein un- 
verbesser lieber Absolutist. Kr ersetzt alle Probleme durch 









sei} alle '•Losungen* durch die eine unablar^s liehe Forderung 
nach totaler Veränderung! alle KranfthoitsdiagnMen durch einen 
endgültigen Totenschein*'* 



i7nd Professor Mark Koelofs von dor ^Tew York nhlverslty 
meint : 

"Der Radikale ohic Inner--* "'erblnduns mit der rresellschnft, 

die er Tünformon will, ist zur N/ichtigkelt verurteilt, und 

verdammt 
ist dazu wuuugu, in einer sei 'stgeschaf fönen ^'antasie- 

i/elt zu denken und zu redeii«*» 

tf 

Bin Imrzer %orblick ^5ber den gegenwärtigen organisatorirchen 
Ftand der Oppositionsbe\^gun^^ und eine genauere Analyse von 
ein paar symptomatischen Aktionen der letzten *^eit vmv^en 
diese "Urteile aus dem olgenon Lager best^tigan und die Pro- 
blematik einer radikalen Opposition Inder awerikanirchen 

' esollrchaft bel-^uchten« 

Juni -' - 

Im xscmnt I969 spalteten sich die SDS endgültig in eine 

mao-is tische ap ffity«! Mfl r ^ J S fM j« jugi a 1 < it VyB f ^jifcn^ ff r^ ' M f F l [y fri?f glp? ''rruppei 
die "Student-Worker Alliance*', und eine anarchistisch- terro- 
ristische, die rogenannton"v;eathermen**#TTeute sind von beiden 
nur bedeutungslos 3 5r3ppchen übrig gebUeben. Die ''aoisten 
haben sich den marxistischen Kinl^-^ekten zugesellt* Die 
v/eathermen organisierten ein paar ^ombenattentate imd dThn- 
liehe Geimltaktionen und gingen erfoli^-^eich *htnderrroi:ind" • 
Aus diesen 'Underground trat im Frühjahr 1971 Bemadine Dohrni 
die SolcpetartüB der Organisation, durch einen ^rief an die 
Öffentlichkeit, in der sie die Sinnlosigkeit des 'Terrors an- 
erkennt und die damit nofrv/endig verbTindene Tendenz der Iso- 
lierung* 

Die marxistischen Selcten bekämpfen sich traditions gemäss mehr 
gegenseitig als dass sie ein ^aktor auch nur an den vdchtirre- 
ren Hniversi taten wären* Die TrotzldLsten, gegenwärtig wohl die 
stärkste Grupi^e, verstehen gelegentlich, sich in die FrThrung 
politischer Aktionen einzuschalten, zuletzt im April 1971 in 



-9- 

den gTOüsan I'^sch auf Washington. Dio '<br>mrmlston v^rsnohen 

zur Seit, den Fall der Angela Davis ftir sieh aus'^usehlnf»hfr>n' 

die in ^Alifornlen unter der Anlclng« steht, dlo flchussUffe 

besorgt zu haben, mit der ein scliv/arzer ^-ichthausgefanßen'^^r 

in einem dramtlschon ZwlrchenfalT im rrerichtsadl einen Richter 

erschoss, ^-ntgegen allen konnunis tischen Tieorlen Ist iH^rinens 

dafJr 



die JflDMkEaüaxiiax V.^rtoidAgung scrle dio Tontroll'^ deTians der 
ganzen 'feit zusainrienstromonden ''reldor ausschliesslich in 'Toj-rer- 
banden. Iia ubri en sto st sich der Wunsch, aus Ihren "all eine 
politische "cause colfebi'e" zu machen, raasCicT'nutl an den diver- 
gierenden Interessen des Trauptanfrelclagtn n, eines tinpolitisehen 
Negers der ins Verbrochen getriebenen ^^nt^rklarse, der, obwohl 
ungebildet , iz|h_ wid geschic kt|als sein eiitenörTorteidlfrer'^m 
seinen Itopf k^apft. 

Eine älmliche ^oblemtik durchzieht die Black Panther* Tia .Tahr 
1966 in Oakland von Huey '"ewton xmd dem .Stnd-nten Bobby n^ale 

# 

als lokale paramilitärische Hrtanisatio' gegr^^idet, haben sie 
5Qtm4abrapd6K±k«H r.olir von ihrem *Vthos als kainp<*berpite beimff- 
nete Gruppe gelobt als von ihrer tatsScTilichen Starke» ^iese 
uberscliritt wohl zn keiner Zeit mehr als 1500 '-Itfrlieder^ 



■l<'»4t.i<.*m 



heute sind es wohl weniger als die TTalfte. Im Somner 
1969 konstituierte sich die Gruppe noninell als "marxistisch- 
leninistische'* Partei mit einem Programm des Klassenkaijipfeg 
in Zusamnenarboit mit weissen radikalen Ctruppen, De facto 
wurden die weissen "Bundesgenossen und Geldgeber nie anders 
als mit schlecht verhüllter Verachtung behandelt. In vi'ilen 
Städten sahen &4« sich der polizeilichen Schitonier^mg \mä 

Cliarles Garry, dem - 

FDI# Eine von'^ Verteidiger Huey Be^vton's T^de I969 lancierte 

Liste von 28 Todesopfern der polizeilichen Verfolgung hielt 

aber einer genauen -Tntersuchung nicht stand. .Tason Epstein^ 



'6. 

« ■ • 

oin se^-iSsör politls -her ?«obach!ier, der seinar^^olf: den ^arlcht 

der Warren-fCoranlssion Über die raiordnng Kennecly»s slnar lo-ltl- 

schon nntersTKhun'» imfcerzog, kam vor kursem zn rlen ^rrtebnlr, 

dass von den 28 angobllchon Opfern nur virr tinprcvozisrt von 

Von ' ■"■ 

der Polisel sotStet vordon waren, ttnxXatl -len tjbrlgon fielan 

die meisten intsi'nen und oft privaten Auseinanderse';zun,~<=»n zva 
Opfor, einige x-mräen Im Verlauf von 7iWlr?chenf allen erschort^en, 
die von den Panthörn selbst angezettelt worden \rar<in. freilich 
helfen sich die Panther 'Tber solche v/iderspri^che einfach (IcMlt 
hinweg, dass sie die schwarzen Tater sn Agenten der -olisel 
ernennen» 

Kino Zeitlang betonten die Black Panther in ihrer Propa.rtanda 
sehr ihre iandersfljpeisiin.^on und ahnliche iäddts Programme ^ir 




die liOgergeiaeinde, Diese waren meist dtirch von derTjidlsch'^n 
Ohettogescliaften erz\rangene Beiträge Hinterhalten imd dienten 
mehr als ein Feigenblatt für die eigentliche ^vaTnnf- ^jtA '^o- 
paganda-ickktOrgonipation« Dir>se wl^dcrtin war danlc ihrer 'Misch- 
ung von Gewaltkult und marsloser Rhetorik besondere emr>find« 
lieh für eine ^n'^erwanflerung durch Polizoia^^onton taid "^ovo^ 

katoure* Diese Situation und die gewaltsamen '^usammenstörse 

» 

hatten zahlreiche Verhaftungen und Prozösre zur "^olge, rlie 
2\/ar einerseits den Panthern eine fast ab^rÄttische V^-rehrTuipr 
in der Nogergemeinde und weite Sympathien aurserhal^^^^^M«,- 



fof^ 



über anderseits wurde die Organisation selbst dadurch auf die 
Dauer weitgehend unterminiert» Die Prozesse nolbnty imrden 



von den Angeklagten und der Verteidigung vielfach zu nollti« 
sehen Demonstrationen benutzt* ?Ao endeten trotzdem (oder 
deslialb?) zumeist mit relativ geringen Strafen (wie im l'Wl 
des des Pollzistonmordes angeklagten TMey iTewton),^.it einer 
unentschiedexien Geschworonen-JTiry und der 'Tlederschlag^mg des 
Verf ah ens (\d.e im Hartforder Prozess gegen den in die 



fyJ^ 



^ 



verv/ickelten Bobby Seale) oder mit deT!i volllßen Prelsp^nch 
(wio Im Fall der .^^ogemnnten ''TTew York Dreizehn»'). 
In demselben ann, In dorn heute der Druck von aussen nachlat^r^t, 
flben die iniieren Ausoinandersetzungen ihre Spreng^rlrtoinp aus* 
Schon 1970 trat Sfcokely Carmicbacl aus der Organisation aus* 
well er als sch^^rarzer Nationalist die neue Tdnie des "^1as??en- 
kanps nicht mitjnachen xg^ollte* ^Teiierdlncs sind die T^lack l^^n^iher 
gespalten in zwei "^lugeli die ^ich gegensei ti^r aus der a-gani- 
sation au^ischliessen. ?dn Flügel untersteht StiHsc^äratkE« dem in- 
zvfischen aus der Haft entlassenen TTuey ''ewbon und f^elner Orga*. 
nisation in San Francis co/Oakland» Kr ver<*olgt eine g^mnsigte 
Linie, vielleicht beoinflurst von der Koürrtnis tischen ^artei. 
Der andere FltTgel, dem eine l^hrheit der Wev/yorfeer r^ruppe an- 
gehört, ist von dem vor z\/ei Jahren nach Algerien entf lo- enen 
Sldridge Cleaver geleitet und vertritt mehr die ra r^ 5 is tische 
anti-iinpei*ialißti'cho "'osition der Dritten ^lelt» ''wischen den 
beiden "Fraktionen lierrscht ein bitterer I^ämpf , der allein in 
New York bereits zu zwei internen "orden ge'^^ihrt hat/ 

F*s ist unvermeidlich, dass tmter di«»ser ^ntn^rtekltmg der '""Inbus 
der Black Panther innerhalb der ^^^gergetrieinde erhe^-^lich leidet. 



K 



K< 



Da Ihre 'flrlning aber weltgehend auf diesem '^Ifibus beruhte, 
ißt damit/^as F.nde dieser ruppe besiegelt » Danit^td rd die 
politische PÄirung im Fegerlager an die nationalistisch orion- 
tierte Black Poi-mr-Bex^gung beziehtingsveise an die zunehmende 
Zahl von erfolgrelchen^IIegerpolltlker übergehen. Die in ihre 
Poston gewählten oder ernannten Politiker arbeiten natffrgemass 
im Halmen des Systems, sei es auf lokaler J sei es am* rn t tionnl o y 
fbomi, Me Vertreter von Black Power ihrerseits versuchen, inner- 
halb der wolscen Gesellschaft schwarze T^acht-T^-nklaven anszusparen. 



•8- 




Typlsch für slo ist der Trichter LoRol Tones, der in 'Toi,;a:j?k, 
c?öP gr^L^sten von oimn '^^f^erbnrpr^T^ielstor venmltot^^n fltadt, 
hinter den 'Ctlijtwn '^rhobliche IHcht t.nsT?bt. i^söbet- ^'^, i"s^ e4W 
nach dem Muster dor ^Tr?gr«rhoiTfrtnr haben ^.^jcb möj 



Indianer, ''«sd^ro-A.TTin'rtlrr^ner, ^ortoritener ~ slrh ?.n or<^??.nl-. 

Eleron bofjonnsn. '"»as "ouo an nTJ diesen T^ewe^^jn^on Ist, dass 

•ich ^.hre ^'enf^elion nicht po sohr bennehtoiligt, als vielmehr 

tmterdi'^ckt m^ fiifil^n, itnr» dass es Ihmn der^halh T,mniper tim 

ihrer Lage - ^ ^- 

EttaH VerbG-?enanf-/r».ls rm ^'^.^frei'inf" gi?^^ vo7!i Joch der nnrrf>b« 

liehen 'mterclrr^clnins .tr^hf:^ 3»c!ftCThto33ctr^!fö!^^ T>as pllt ins- 
besondere a^ich ftlr die militanten "^.^ortret^r der gr^rsten 
dieser Minderheiten, die netio Franenhewef^mfr der •^Women^n 
Ub?ration"t nig^ kamrjft nicht mehr irie die al^'e "^atienbew*^- 
gunc ^tm^ülelchbereehtisttne wd ^rleichstol^Ting, non^orn isa pohhr^Uie. 
Macht als ^rrnppe » Ihre -i^^f^^te Chance besteht freilich -'^arlni 
dass ihr Kampf eine aLlmahliche Bew^.tsstseinsandertmf? in der 
Cfesellsohaft herbeiftTlirt, 7ind damit den Abban nnd die ^esel- 
tigiins «3er zTreifellos bestehenden ^?;Trriminler?m^. Tmmer 
x-riedor st5s5:t man so auf di^ft-x^obionatik von BevolTition imd 
Hoform, nnd ihre s^/dle spf Itige« Wechselbeziehtm^* 

Auch die tinter dem Gainme^naraen "Resistance" XHxatberrrlffllch 
2;UGainmengesc^-lorsenen pazifistischen O!rganisationen ^tnter- 
liegen dieser durch die neue Ttaltung imd die neuen ' ethodon 
erzeugten Problematll:. Dabei becrenzt sich ihre Tatirrkelt auf 
die Bekämpfung des Vietnarakri-P:es* Dieser ^'amp" selbst eslra- 
liorte sich zunehmond von T>ömon«trationen und Propagnnda zur 
Organisierimg zivilen ^ftigehorsams , einschliesslich der Ven^/ei- 
perunft und Vermeidunf? des '"rlepsdlenstes bis 7^^v Dosn-rtion, 
Neben David Dellinger von der Pellovrshir) for Reconclliation 
Ist OS vor allem eine Gruppe katholischer Kriegsgegner, die 



•9- 

Ihre bolcinntoston T^flhrcr ädte die Prl^^sterhrd^^r i^?.llp ^m'^? 
ranicl T^orrlga:!, dl^ streltlxi-.'^en ""Ähn^ c*lncs s^tir'^itbar^n iri- 
schen ^everksr^haftl^rs aus der h i:*oi3chen ^t5!hjT.olb ^ler -tji«??»!- 



kanl sehen •3e>mrTt:sch^fteru Vor örol fahren 
toton sie einen dranatischen t^xrfall ati^^ -'in ^tiro der ^^öhrTx^- 
hSrde in Catonsville bei ''ashlnfton^ in dessen Vorlaiif \d.chtico 
Kinsiohtuifrsakten dnrch Besprltzun';^ mit '"Int vernichtet xmrden. 
Nun btJßCGn eile ßcn'er^innten "^-itoncvllle rvnn**, nntor Ihnen '"'i^ 

beiden Berrlgann. eine f^ofanerdsctrafe daf'?^ r.b* "^eser ^>.- 

•^ • - - « 

stand Hess es al? v5l?.ic tin[ilaub\mi^dig ercch?^inen, ?ils J^^dgar 



Hoover Ende vorigen Jahres mit der ""'achricht her^insfem, einige 
Mi^^Eliöder ddlenes "reines, unter ihnen anch Philip ^errl*^an^ 
reien in ein TTonplott :jitr '^ntf^^rttng von ^-enry -^ssln^er, dem 
4*ip Genpolitischen Berater ■'^ixon's, venric!:Glt# ""an hielt das 
für ein üirng'^eplnst des Iieiters der rni* In2;i-riLschen hat sich 
aber herausgestellt , dass offenbar eine geschmuggelte Korres^- 
pondonz svrisehen einer Trenne und dem fefan^enen Philip "^er^igan 
vorliegt, in der eine solche Id'^e stiriindest ernsthaft: erörtert 
wurde» Dasr zo ot^./as in diesen I^oison gorchehen Iconnto, seijrt •• 

neben ihrer TTaivit5t — allerdings, wie weit die Politik der 

• — . •» 

Geste Gefahr lauft, sich in eine Welt der Fantastlk za terlie-^en« 

nicht :iur bei radücalen Clot-ms wie Abhey ^offman tind Terry ^lUblni 

im 
den Ylpple-v^ltars dtaot Chicagoer '^osescaK, sondom selbst bei 

von 
'ansehen, dor^n man mehj? TesonnorJielt und Verantwortungsgefflhl 

erwartet • Dabei ist es ira Grtinde unerheblich, oh die Idee zn 
Projelrten wie der Entführung Xlcsingers Aber das ntadium locke- 
ren Ge^^edes hinausging oder nicht« Das Ist mir in hozng aiif 
eine etwaige Anklagoerhebung für die .TustlzbohSrden von ""e- 
deutung, nicht aber für die politische Bourteil^mfe« 



-10- 

V?omi dio Politik oar Goste til^er aine kleine Crtippe hinaus die 
Betelligimg sr^ssei-or -'asssn voraussoizl;, dann wird dio poli- 
tische Pi'oblQmtik aoch kompllzlöx«Ler. nino solche Aktion wai« 
dlQ soüenam-Zce Ilayday-AIrtion vom 1. Ms 7. :^ai 1S71 in 'Wash- 
ington, oTS'dixLsUi-t voii der "Pooplo's Coali':ion for l\jace and 
Justico", de? "Volkskoaliüion rOp 'Mieden und Gerechtigkeit ". Den 
Gösch lohtskennor eriimert der :iam In sein^^r absichtsvollon 



Taghait imllebsaii an Voi;<srront-Organisationen dex« drois; irrer 
Jahro. Dia ir»liogende iroalitlon tsenfasste nobr^npasifis tischen 
Rosistanco«nrup))on von David !tc^^eynolds nnä David Tteliin.r^or 
und der GritprK? im den liatholischen Priester Grop d anch vor- 
schiodeno koi^roiiis tisch gefärbte "ruppen \ri^ die ^atienliga 
fft? Frieöan und Freiheit, sowie vor allem die aktivistische 
Mayday IViho (^Tayday-r.ippe) unter -föirung von Tlonnie Dnvis. 
oinom dor Kauptancoklagten im >osess von C}iica.Po» ^ioso 
Gruppen crohcn von der sich allgemein verbreitetondon l^kenr.t* 
nie auC| dass die ItassenaixTiriarsche rregen den Vietnanlo'leg tiSt^ 
offonbar nicht gonagen, die He^iening zu einor llUrsandenmg 
SU bewogen, aioi^^hvohl pLan'en sie ihre Alrtion im Anschlur^s 
,^ ^n die ilberraschend starke unl elndr^tcksvolleT^Tn nstration IMfi^ 

I ^ "^ jfXn v/ashington vom 2^. A^pril^ an deren Organislerunp sie sich 

« - . . 

mi>botoillgt hatten* 'Hehl; zuletzt wohl in tier T^rx^^ar tung , dadurch 
zusätzliche Teilnelnaer r^ die eigene AIction 2iu gewinnen. 

- * 

Diosa Aktion hatte zum Ziel| durch den ttbergang vom blossen 

Protest zuTTi aktiven | iiBnn auch gm-;altloson ^ngohorsam die 

# 

T3tig^.oi*; dor R^gienangsbehSrden zu unterbrechen, -'an \7ol"te| 
in den %'orten von Hennie D-vis. *'die sozialen 'vosten das IZriees 
auf ein fülr dio Tlerrschor Amorilcas nicht mehr tragbares "iveau 
steigern". Die Taktik bestand dariui einerseits durch das Auf- 
worfen von ■•indornissen \^io ■!fllleinei«| BensintanliSi quergeparktev^ 



Seite 7» Zelle 131 

streichen vielleicht beelnflusst Partei. 

äa£S£.i und konnte, obwohl noch In ein Wiederaufnahmeverfahren 

verwickelt, den chlnoclchen Kbmnunisten zur -^eler ihi-es ^nab- 

hfngigkeitstages einen Besuch absta ten. 

C^P ?5n<lR dieses /Vba ptses angnfi^ fr»r|t ^ 

Auch Oleaver hat seine Hflckkehr nach Amerika angekündigt. 

Seine Frr.u ist bereits '.mbeholligt eingetroffen. 

streichen: den letzten Satz des 1. Absatzes ("Ks steht zm bofSrchten..) 

dafilP s.^p%yf>iyt 



Dte Problematik der radikalen Aktion scheint sich unaufhalt- 
sam zu eskalieren. Kein Wunder, dass die Denonstrationen bei- 
der Gruppen im :Toveaber völlig fehlschlugen. 
För aie Stimmung in diesem Lager symbolisch war die Wiedersehens- 
feier der »Chicago Sieben», in Form einer tTberraschungs- 

w 

Geburtstagsfeier für Bobby Seale, im ITovember^ Im Hause des 

Vertelöigers William Künstler» Typischerweise hatte man zu 

ihr auch gleich einen Reporter von der Kew York Times und 

einen Life- Photographen eingeladen* Tom Hayden^ politisch 

und personlich in einer Krise ^ war dahelmöreblieben* Die 

Stirnriung der Anwesenden \^r gedampft, Abbey Hoffman setst 

von 
sich för die Wahl mtxmx Demokraten ein. Bobby Seale steht 

bei Newton und «ist wie dieser recht still geworden« Dave 

Dellinger war schon immer reiner Pazifist. Je-^^y Rubin 

scheint allmählich dem Knfant-Terrlble-Alter zu entwachsen* 



T^r Rennle Davis und John Frolnes haben den Gedanken an 
Konfrontation noch nicht ganz aufgegeben. Alle warten darauf, 
wie die 'flhlen der Justiz ihre Berufungen mahlen wird. 



Ol. öIT^Z -11 9^T9S 



Seite 1^. Zeilfl if^t 

,stl2l(Lti2fl' Sie hat aupserdem ^ine gewisse Chance 

4 

dafixr» einsetze^» Dagegen gelang es Ihr nicht, 



^XWTr~Wu^~T^ 




70^«^ 7i/U o*t 'pem, 'R.if^ 



For the past year, the American Far Right has been preparing 
for the year ahead. While competition within the Right's closed 
World remains fierce and has produced some notable recent casual- 
ities, most of the major organizations are about as big or bigger 
than a year ago, and doing the same things. 

The John Birch Society is still by far the biggest [about 80,000 
members] and best finanoed. It seems to be maintaining a de- 
liberately low profile as elements of its ideology gain public 
acceptance. The State of Robert Welch's health is a growing JBS 
concern. 

California sent two Birchers, John Schmitz and John Rousselot, 
to Congress. Suburban Chicago sent Phil Crane, who has many 
rightwing ties. New York's State Conservative Party, previously 
not taken very seriously, elected James Buckley to the U.S. Senate. 

Recently the American Conservative Union publicly announced 
its "bitter disappointment" with some Nixon policies and, without 
endorsing the president, said dropping Vice President Agnew 
from the GOP ticket "would be unacceptable." 

In the John Wayne movie No Substitute for Victory we have 
a Propaganda film starring American Security Council generals 



which is being distributed solely through the John Birch Society 
[HF 71, pp 25-32]. Thus the drift of our times. 

While Carl Mcintire has acquired new considerable property 
to backstop bis eflforts to maintain bis position in the far Right 
hierarchy, he appears stretched to the limit of bis capacities. 

Anti-Semitic Willis Carto appears in firm control of the Liberty 
Lobby mechanism, but the National Youth Alliance, American- 
Southern Africa Council and other elements of his empire have 
broken away or have been shelved. 

Several familiär rightwing voices are no longer heard on the air. 
Among those suspending broadcasts are Yr. Daniel Lyons, Richard 
Cotten and the Church League of America's Major Bundy. For 
bouncing Billy James Hargis, however, all the indicators show a 
steady growth in his Organization. 

Hard to measure but clearly present is an increase in the 
Klan-type activities, but a decrease in KKK membership. 

Frank Capell and Dan Smoot are writing for Birch magazines 
with Smoot suspending publication of his own newsletter. 

The Far Right's biggest weakness remains its inability to attract 
very many of the young. It continues to be a predominantly 
over-40 Operation with literally hundreds of intertwined groups 
reflecting its propaganda views. 



ORGANIZATION 



PUBLICATION 



JOHN BIRCH SOCIETY JBS Bulletin 

American Opinion 

(Dean) Manien Forum Manion Forum 

Hargis* Christian Crusade Christian Crusade Weekly 

Dan Smoot Dan Smoot Report 

America's Future (Scott) America*s Future 

Free Men Speak (P. Courtney) . . . Independent American 
Voice of Americanism (McBirnie) . Documentation 

(White) Citizen Councils The Citizen 

The Councilor 

We, The People! Free Enterprise 

. . . LFR Scripts 



GAIN 


RADIO-TV 


ESTIMATED 
'70 INCOME 




Call-in 


($5,000,000) 


+3% 








(TOR, 45TV) 


($750,000) 




(120R) 


($1,750,000) 


+7% 


(65R, 25TV) 


($300,000) 


-2% 


(250R) 





+25% 



(60R) 



Let Freedom Ring (Douglas) 

COALITION OF PATRIOTIC SOC. 

20th CENT. REFORM. (Mcintire) 
Bundy's Church League of Am. . 



(ITV) 
(Recorded telephone message outlets) 



Report to America 

Christian Beacon 
JSeics & Views 
Laymen*s Digest 



LIBERTY LOBBY (Carto) Liberty Letter 

Noontide Press American Mercury 

National Youth Alliance Action 

Chnst. Nat'l Crusade (Smith) The Cross & The Flog 

NAT'L SOC. WHITE PEOPLE'S 

PARTY White Power 

MINUTEMEN On Target 

H. L. HUNT Life Lines 

BIBLE INST. OF AIR (Burpo) Bible Inst. News 

HARDING COLLEGE (NEP) /Vaf'L Program Letter 

AMERICAN SECURITY COUNCIL . . Washington Report 

YOUNG AMERICANS for FREEDOM ISew Guard 

TWIN CIRCLE (Rob't Morris) Twin Circle 

NAT'L. REVIEW (Buckley) National Review 

Combati 



+ 15% 



+ 10% 

+21% 



(260R) 
OflF Air 



AMERICAN CONSERVATIVE UNION 
HUMAN EVENTS 



Battleline 
Human Events 



• Post Office Reports 

U r :t. i;-»- 11/11 /-rn 

c Washington Post. 11/15/70 
d Combined publications 



CIRCULATION 

(80,000) 
40,281« 
(20,000) 
150,550d 
(30,000) 
(6,000) 
minimal 

n.a. 

32,138a 

51,250« 

6,393 

100 

(5,000) 

119,800« 

(10,000) 

(5,000) 

254,600« 
12,010« 
(9,000) 
29,380« 

minimal 
minimal 

6,705« 
(33,000) 
(50,000) 

35,956« 

18,837« 
108,984« 
110,353« 
(25,000) 

45,000 
98,628« 



e Projected from 1968 Arizona Corp. Commission Report 

rr>--'. 1 t - _ 

( ) estimate 

i Weekly subs. $25 



($1,750,000) 
($300,000) 

($1,000,000) 




-8% 

-6% 


521Rb 
(30R) 


($1,200,000) 
$434,000« 


+ 50% 

+ 1% 
+ 64% 

-11% 


(350R) 

OflF Air 

80R and TV« 


$1,000,000* 


+ 35% 






+ 1% 







HOMEFRONT, July-Aug., 1971 51 




If American involvement in Vietnam were to suddenly cease 
tomorrow, the din of public demonstrations would continue and 
might well increase in intensity. The war itself is no longer a 
self-contained issue. For a generation of our population, the 
Vietnam conflict has functioned as a vehicle for exploring and 
assessing both the affairs of State and the fundamental social 
contract in this nation. 

Black and white alike, they have experienced a relative depriva- 
tion — a perceptible disparity between what the total environment 
is capable of producing and that which is, in fact, being generated. 
Dismayed, disillusioned, and embittered, some have embraced a 
Variation of Marxian ideology to explain this imbalance in 
national priorities and to secure a plan for rectifying the Situation. 
Others have been less doctrinaire in their explanatory interpreta- 
tions and more orthodox in their efforts at reformation. 

Nevertheless, protest, of some form and degree, has become an 
ingrained part of youthful consciousness. During the anti-war 
demonstrations in late April and early May, 16 reporters for 
United Press International interviewed those activists who gathered 
in Washington. Although a non-systematic sample, the findings still 
reflect the growing commitment to militant dissent. Little en- 
thusiasm was expressed for terrorist Weathermen or Capitol bomb- 
ers. The generally accepted tactic was one of Gandhian passive re- 
sistance. 

It is a politics of theater where the goal is to focus public 
attention on new priorities through demonstrative acts. And the 
gravity of such behavior is well understood too. Jail and the 
possibility of severe punishment constitute no deterrent. By 
tempting imprisonment, the dissenters hope to manifest their 
dedication. 

Increased commitment to issues apart from the Vietnam conflict 
has also broadened the protest movement itself. As the UPI 
reporters suggest, militant whites may find important allies in the 
black Community which, heretofore, has indicated little concern for 
the Singular issue of war in Southeast Asia. As attention shifts 
to economic and socio-political arrangements, other minorities will 
also seemingly be attracted to the protest movement. 

The challenge currently posed by the American left ranges from 
non-violent social change to total and complete revolution of a 
violent realization. While this posture is not particularly new, 
there does exist a high degree of confusion regarding the intent 
of reformation efforts. The "greening" of America (ä la Charles 
Reich) is being equated with some assumed "reddening" of the 
country (ä la Gus Hall). We are losing our perspective regarding 
the roles which the ideological camps usually play. 

Until the recent preoccupation with the bugbear of monolithic 
Communism, the conservative of America has preserved the image 
of our idyllic past. The liberal has assumed the role of innovator, 
suggesting both evolutionary and revolutionary change. What 
the Left is presently suggesting is that we, as a nation, have 
entered a condition of arteriosclerosis. The detractors of the Left 
are claiming these radical reformers seek to eure this by 
euthanasia. 

Generally, the message of the militants is this: a revolutionary 
change in our national priorities is in order. The basis for this 
alteration is cultural and political reordering will occur only in 

52 HOMEFRONT, July-Aug., 1971 



the final stages of the process. "It will not require violence to 
succeed, and it cannot be successfuUly resisted by violence." These 
are the reflections of Charles Reich — idealistic, romantic, poetic. 
The enemy is disorder, corruption, hypocrisy, war. To be chal- 
lenged are poverty, distorted priorities, and law-making by private 
power. 

The crisis to be met includes uncontrolled technology and the 
destruction of the environment, the decline of democracy and 
liberty, individual powerlessness, the artificiality of work and 
culture, the absence of Community in America, and the loss of seif. 
These are the goals, devoid of Marxian rhetoric or subversive 
intent: distinctly American goals. Even those most deeply mired in 
politics must find them refreshingly naive. But they are, as well, 
explosive. As this message is poetic, one is reminded of the 
admonition of Wilfred Owen who, writing half a Century ago 
during another great campaign, said "the poet can only warn." 

— Harold C. Relyca 



Two familiär Righwing personalities have been squeezed off 
the current HOMEFRONT listing of Who's Who on the Far Right. 
They are Richard Cotten and bis former sidekick, Frank Capell. 
Cotten, a well-known anti-Semite, has financial problems, and bis 
Conservative Viewpoint radio program is off the air. He still 
produced an occasional newsletter and, with the part time aid of 
Louis Byers, another former Bircher, promotes a something he 
calls the National Documentation Institute. There is nothing 
documented which suggests the service is in much demand. 

For a period, both Cotten and Byers were allied with Willis 
Carte, the racist promoter of the Liberty Lobby mechanism, but 
theyVe spun out of that orbit. 

Capell, of Zarapeth, N. J., still produces bis Herald of Freedom, 
but like the corner grocer he's finding it easier to join 'em, than 
lick 'em. 

Capell writes some for Willis Carto's American Mercury. Capell 
is now writing for Birch publications and sounding like the rest 
of the JBS propagandists. 

Major Edgar Bundy has sent out a new round of fund appeals 
with the announced goal of continuing to "expose" the National 
Council of Churches. A recent letter advises prospects that his 
Church League of America received IRS assurances in April 
that its tax deductible Status is intact. 

The new president of Religious Heritage of America is multi- 
millionaire insurance magnate, W. Clement Stone, the biggest 
'68 Nixon campaign contributor. Founded by the late Dr. Harold 
Dudley to remind Americans that this is supposed to be a "nation 
under God," the Religious Heritage is now promoting flag lapel 
pins and "I Love America" bumper stickers. 

-....v- v.v>A».^A»iitoo inv^iuuu» *» rtiittcc tj, Junnson, oi 

Memphis, founder of Holiday Inns; Houston oil man Eddy S. Scur- 
lock; St. Louis industrialist Lisle M. Ramsey, and movie star Fat 
Boone. Plans include those for a Speakers bureau to handle 
"patriotic themes." — George Carler. 



Both Far Left, Far Right 
Exploit Angela Davis Issue 

Angela Davis won't go on trial until fall, but already the case 
has become a cause celebre for both the Far Left and Far Right. 

While the major media has let the coverage lapse into the 
inside pages, the zealot press, political Left and Right, and racial, 
Black and White, is building the case into a major polarizing 
confrontation. 

For the Left, without a current rallying point, the Angela Davis 
matter provides the most exploitable issue since last year's inva- 
sion of Laos. Regardless of v^hether the court ultimately finds 
Miss Davis guilty or innocent, the Left's self-interest is served by 
treating Miss Davis as a martyr. 

She is obviously Black. She lost her teaching post because of 
her political beliefs. She was held in solitary confinement 
and, although never previously arrested, she has been denied bail. 
From the Standpoint of the Whitey haters, Whitey is being ex- 
tremely cooperative. 




* 



■X- 



FANNING THE SAME FLAME, from the opposite side of the 
bonfire, the avowed "anti-communists" have their first prominent 
avowed communist to rally against in two decades. 



LEFT — The Daily World, official publication of the Com- 
munist Party, USA., devoted the center spread of its July 3rd 
issue to a poster on the Angela Davis case. RIGHT — Carl Mc- 
Intire^s Christian Beacon used a füll length picture of the 
photogenic Miss Davis to illustrate a story criticizing those 
contributing to her legal defense fund. 



Rennie Davis and some SDS leaders have 
been avowed Marxists and small "c" com- 
munists. Miss Davis has poked her finger 
in Whitey's eye by saying she is a big 
"C Communist, even though she apparent- 
ly is not actually a party member. 

For such as righwing preacher Carl Mc- 
Intire, the issue couldn't be tailored better. 

Like others in the John Birch Society- 
dominated Segment of the Right, he has 
long promoted the myth that the Civil 
Rights movement was Communist-inspired 
and is Communist-dominated. The reality 
is that even most militant Blacks have 
recognized the Communists had little to 
offer them. 

Many Whites who have fled the city 
want to believe that urban violence is the 
result o{ a conspiracy; not of discrimination, 
a high unemployment rate and the in- 
bedded frustration of a poverty cycle gen- 
erations' deep. 



ber warning that the outlook is bleak for 
racial justice. But it drew, at best, a one- 
column headline. And few Whites will pay 
heed. The Angela Davis case started on 
page one and will return there. 

The publications of the Right will con- 
tinue to glory in Miss Davis' avowed Com- 
munism because it will give the appearance 
of retroactive substance to what they have 
been saying all along. 



* 



* 



■3(- 



NATIONAL ROLLS show that millions 
of white Americans think the "conspiracy" 
is responsible for urban disoord. There is 
not a shred of evidence to support that. 
But for those who want to believe that Civil 
Rights means Communism, Miss Davis pro- 
vides the only documentation they need. 

It is to this prejudice which Carl McTn- 
tire appeals when he pushes the Angela 
Davi« ra«ip in bis Christian Beacon and 
raises it on bis 20th Century Reformation 
Hour radio broadcasts. 

Fr. Hesburgh, chairman of the U. S. Civil 
Rights Commission, recently issued a som- 



FOR THE COMMUNIST PARTY-USA, 

as unsuccessful as the Right in attracting 
many youth, the Angela Davis confronta- 
tion provides hope of a sort. Miss Davis is 
being tried frequently in its publications. 
She is regularly found innocent and the 
guilt affixed to the System. 

The July 4th issue of The Guardian, 
Marxist-oriented but independent of the 
CP, contained three pages on the Soledad 
Brothers, whose no doubt worthy cause 
Angela Davis espoused, and one page with 
an impassioned pledge of support from the 
Sydney, Australia Committee to Free Ange- 
la Davis. 

Underground press publications with a 
combined circulation in seven figures, are 
taking up the cry. 

For the young who sympathize with the 
Black plight, the denial of bail to a Ph.D. 
accused of buying guns in the knowledge 
thev would be used illegally (which if true, 
will still be difficult to prove), it is not 
Angela Davis but the System which is on 
trial. And the jury is rending its verdict 
before the evidence is in. 



For the Black who wants to believe that 
Blacks, women especially, are always treat- 
ed unfairly on Jobs and in jails, and that 
the only way to deal with the System is 
with rage, the Angela Davis case permits 
him to read into the developments all bis 
prejudices. 

•X- * -X- 

ONE EXAMPLE of the depth of the 
polarization that has set in is the reaction 
to the $10,000 grant from the Presbyterian 
Council on Church and Race to the Angela 
Davis Defense Fund. 

It was made at the request of a Presby- 
terian congregation in Marin City, Calif., 
where Miss Davis is jailed. The Council 
made the grant from a legal contingency 
fund established for such purposes. 

While top church officials did not par- 
ticipate in the decision, they defended the 
action when it was challenged this summer 
at the denomination's Convention. 

Taking steps to assure Miss Davis of a 
competent legal defense would seem one 
good way to frustrate the communists for it 
can help thwart the CP's efforts to estab- 
lish her as their martyr. 

Presumably the grant also strengthened 
the band of Negro clergymen and laity 
working for racial justice within the System, 
bolstering in some degree their efforts to 
prevent another summer of violence. 

But if there is merit to this view, it 
has not yet taken root. Of the more than 
5,000 letters on the issue the Presbyterian 
officials have received so far, 99 percent 
have been critical and some downright 
abusive. — Charles R. Baker. 



HOMEFRONT, July-Aug., 1971 53 



He made a 



JULY 4TH BIRCH RALLY 
A DELIBERATE DUD? 

BOSTON— The John Birch Society's 9th annual "God, Family and 
Country" rally was a dud. As with those new firecrackers which just 
fizzle, the lack of a bang appeared to be deliberate. 

Unlike the 1967 and 1968 rallies, there were no Wallace booths. 
The Speakers were all old standbys. The event was barely mentioned 
in the June Birch Bulletin. 

The peak crowd for any Session was 600. The Speaker at the wrap 
up banquet was Gen. Clyde J. Watts, one of the few men in public 
life who can make Gen. Edwin A. Walker seem like an orator. Both 
are Rally Sponsors. 

JBS founder Robert Welch made brief appearances. 
point of Walking without his cane, but it is 
usually within reach these days. The July 
4th rally contrasted sharply with the quar- 
terly meeting of the Birch Society's Na- 
tional Council held in mid-June in Mil- 
waukee. This pulled around 400 regional 
Birchers who had no particular reason to 
go on to Boston. 

The Milwaukee Speakers included Welch, 
Congressman John Schmitz, the California 
Bircher, and Dr. Lawrence McDonald, JBS 
Council member from Atlanta and Welch's 
|)ersonal physician. 

Speaking in Milwaukee, Welch placed 
Birch membership at "between 60,000 and 
100,000." This Squares with reports that 
the Society is holding its own. 




THE REV. William Steuarl McBirnie's Rally exhibil 
promoting his Voice of Americanism radio broadcasts 
shows the ties between the West Coast syndicator and the 
Birch Society. 




Co/. Dali Makes Telling Cau 




SALEM, Mass. — Robert Welch claims that the Birch Society keeps its dis- 
tance from anti-Semitism, but the space is measured in miles. Col. Curtis B. 
Dali, representing Liberty Lobby at the July 4th Birth rally in Boston, stopped 
in nearby Salem July 3rd to speak at the annual award banquet of the Anti- 
Communist Confederation of Polish Freedom Fighters in U.S.A., Inc. 

In a letter announcing the event ACCPFF President Jozef Mlot-Mroz warned 
against the danger of "Jewish-communist slavery" in America. 



ATTRITION was bound to affect the 
Boston affair. Hearing the same Speakers 
say much the same things at three daily 
sessions in a four-day '*'Rally" the same 
weckend every year can overwhelm even the 
faithful. And as the bartenders at Boston's 
Statler-Hilton, report, whatever it is the 
Birchers are driven to, it is not drink. 

But the best guess among rally ob- 
servers was that the Society simply did not 
want press attention in a pre-election year. 
Last year for the first time, the New York 
Times covered the Rally, and the result was 
less than flattering. 



■X- 



* 



BILLY JAMES HARGIS was conspicu- 
ously absent. For the first time his Chris- 
tian Crusade did not even have an exhibit 



although Hargis' American Christian Col- 
lege had a booth. 

Rumors that Welch, now 71, is consid- 
ering stepping down in advance of next 
years rigors have been circulating, and 
there was speculation that some Birch Coun- 
cil members were reluctant to give Hargis 
a forum since the latter is viewed as a 
probable contender for Welch's position 
when the leader retires. 

Presumably, if Welch steps down, like 
most potentates, he will attempt to name 
his successor. Acoording to reports re- 
ceived from backsliding Birchers, in the 
running are — 

• Tom Anderson — Member of the Birch 
Council; successful Nashville publisher; na- 
tional chairman of MOTOREDE, past presi- 
dent of We The People! Anderson, 61, has 
ties to Willis Carto and is probably the 
Birch leader dosest to George Wallace. 
Under Anderson, the Society likely would 
more openly promote white supremacy 
positions. 




APfixUlB 






Höwf, 




f 



mm 






Wmm 



The 

Party has discov- 
ered Otepka, as this 
recenl Daily World 

tests. 



• Gong. John Schmitz, 41, the California 
Bircher in much demand as a Speaker. 
While John Rousselot, former JBS p. r. di- 
rector, is back in Congress, he is maintain- 
ing a low profile. Schmitz holds the high- 
est elective position of any militant Bircher. 

• Billy James Hargis, 45. His Christian 
Crusade Organization gives him trading 
stock that others lack. Hargis can offer a 
merger with major assets to put into the 
mechanism. 

• Edward GrifRn — ^The West Coast film 
producer of such Birch classics as The In- 
nocents Defiled' and Anarchy-USA, would 
give the Society a more moderate image. 
At Belmont, he's viewed as a public re- 
lations professional who gets things done. 
He is about 44. 

• Scott Stanley, managing editor of both 
American Opinion and Review of the News. 
In his mid-30's, he is the custodian of the 
Birch line. His selection would indicate 
a major Birch effort to reach the under 40 
crowd. — Compiled from Rally Goers. 

♦ * -x- 
THE CONGRESS OF FREEDOM exhi 
bit got larger than usual play at this year's 
God, Family and Country Rally. It was en- 
tered by Mrs. Mary D. Cain, veteran pub- 
lisher of the rightwing Siimmit, Miss., Sun, 
who was recently named by Defense Sec'y 
Melvin Laird to the Defense Advisory 
Committee on Women in the Services. 



k 



54 HOMEFRONT, July-Aug., 1971 



MMrt« t^»,- 



Dial-a-Smear's Daring Doc 
Even Defies Tax Collector 



I( fou htn erer (eh an owapowehng arge lo thumb jrour now 
U the Intenul Rerenue Snvioe or lo pusk t butlon uid itut ■ 
bundred raton unabuhedly bad-moulliing penoiu utd inititiitioiu 
you doa't like, you majr cuoclude he can't br ill bad. 

llie penon ictiully doing thcM Uiinp it > wiiy, fiieiMily- 
mannered pliyiicitn in Saruot«, FU^ Dr. William Campbell 
Douglaaa. He i* ihe ori^nator and proprietor of tfae Lei Ffeedom 
Ring (or "Dial-a-Smear") lelephooe nelwork. 

The button he puahea i« on hia dicUting madiine, and ifae re- 
•atüoc aenpla are carried on the 100 or ao LFR outleta in two- 

Dr. William (Campbell Dou^la^ss, pru- 
prietor of Let Freedom Ring, is giving 
HOMEFRONT an implied "A" for accu- 




DoocIm* In aeli««. Beroiad iba Upe 



Dial-a-Smear's Daring Doc 
Even Defies Tax Collector 



If you have ever feil an orerpowering urge to tfaumb your noae 
at the Internal Revenue Service or lo puah a button and ttart a 
hundied voioe* unabaaliedly bad-moutbing peiaont and inatilutiona 
you don'l like, you may conclude he can't be all bad. 

The penon actually doing theae thinga ia a wiry, friendly- 
mannered phyaician in Saraaola, Fla., Dr. William Campbell 
Douglau. He ia the originalor and proprietor of the Let Freedom 
Ring (or "Dial-a-Smear") lelephone nelwork. 

The button he puahea it on hia dictating machine, and the re- 
•uking acripu are carried on the 100 or to LFR oullflU in two- 






Dr. William CamobcU Doualaaa in action. Berond Ihc Upe 



racy. He duplicated the HF leature car- apparently didn't like the way his piclure 
ried in the March ^71 issue, left, and reproduced so he substituted a new one, 
sent to out with LFR Scripts. But he right. 



Tfiree Replaced on Birch Council; 
Average Age Now Pegged af 62 



The John Birch Society has quietly re- 
placed three of four retiring members of its 
26-man jx)licy Council. However, it re- 
mains anything but a young man's club. 

The average age is 62, and it would be 
even higher were it not for the presence 
of one man under 40, Dr. Lawrence Mc- 
Donald, 36, of Atlanta, the 71-year-old 
Robert Welch's personal physician. 

Leaving the Council are Louis Ruthen- 
berg, 83, Evansville, Ind., former president 
of the Indiana Chamber of Commerce; 
William B. McMillan, 70, of St. Louis, who 
has not been active; Robert D. Love, 48, 
the Wichita box manufacturer who is in- 
volved in many rightwing projects outside 
the Society, and Lt. Gen. Charles B. Stone, 
67, of Los Angeles. 

The new members are Clyde R. Lewis, 
53, an Alaskan State Senator;* Joseph A. 
Siegel, 50, Colorado Springs, president of 
the Jewish Society of Americanists, a Birch 
group, and Gen. Clyde J. Watts, 64, 
Oklahoma City. 



* 



■X- 



■X- 



RECENTLY the JBS Executive Commit- 
tee was expanded to six with the addition 
of S. J. Agnew, 54, of Centralia, Wash. He 
has West Coast lumber and plywood hold- 
ings. 

The chairman is still William Grede, 74, 
of Milwaukee, past president of the NatT 
Assoc. of Manufacturers. The other hold- 
overs are Col. Laurence E. Bunker, 69, of 
Boston, one of the original Welch disciples 
and annual Rally chairman; A. G. Hein- 
sohn, 75, Sevierville, Tenn., who operates 
textile mills; Robert Montgomer, 82, Cam- 
bridge, Mass., former general counsel for 
New England Telephone and Telegraph, 
and Robert Stoddard, 65, of Worcester, 
Mass., board chairman of Wyman-Gordan 

Steel. 

All 01 the above serve ön the policy 

Council. 



I » 



* 



THE OTHER HOLDOVERS are Dr. 

N. E. Adamson, Jr., 52, Belmont; Tom 



Anderson, 61, Nashville publisher; A. Clif- 
ford Barker, 48, Fairfax, Va., an engineer- 
ing Company executive; Carlton Beal, 57, 
Midland, Tex., oil man; Frank Cullen 
Brophy, 76, Phoenix banker; John T. Brown, 
68, Racine Wisc, board chairman; J. I. 
Case; Robert Buffington, 50, Glenwood, 
Iowa, farmer. 

F. Gano Chance, 66, Centralia, Mo., 



manufacturer; S. J. Conner, 61, Marshfield, 
Wisc, manufacturer; Ralph E. Davis, 74, 
Los Angeles, Wackenhut Corp. executive; 
the Rev. Francis E. Fenton, 53, Bridgeport, 
Conn.; Dean Clarence Manion, 75, South 
Bend, Ind., proprietor of the Manion Radio- 
TV Forum; N. Floyd McGowin, 71, Chap- 
man, Ala., industrialist; Dr. Thomas Parker, 
61, Greenville, S.C.; Floyd Paxton, 53, 
Yakima, Wash., manufacturer, and Nelson 
Shepherd, 67, retired Sioux Falls, S.D., 
businessman. 



* Senator Lewis appear» in the John Wayne Propa- 
ganda film, No Substitute for Victoryl (HF '71, 

P. 25) 





Right Reeling at Nixon's China Report 

The right wing reaction lo President Nixon's dramatic TV announcement that he was 
going to China was swift. The next morning Carl Mcintire charged the President had 
"abandon all moral principle." 

The Committee of One Million Against the Admission of Red China to the UN was 
in the midst of a week-long series of events and chairman Walter Judd found himself 
on network TV viewing all this sorrowfuUy. (See April *71 HF for analysis of this 
Committee.) 

The Birch Society had its usual Free China exhibit at the "God & Country" Rally. 
Daisy Atterbury, as usual, was in charge. 

Welch Names ^Conspirators' 

Robert Welch has charged the Council of Foreign Relations, Americans for 
Democratic Action and the *'Coniniunl8t Movement" with participating in a 
**treniendou8ly powerful Master Conspiracy" which aspires to world domination. 
The allegation is carried in the July issue of the John Birch Society Bulletin» 

Indirectiy Welch lies the Nixon Administration to the master plot. Presi- 
dent Nixon is a longtime member of the CFR and his Chief foreign policy ad- 
viser, Henry A. Kissinger, is one of eight members of the CFR editorial advisory 
board. 

Among individuals Welch lists as prominent present and past participants 
in the "Conspiracy" are the late Walter P. Reuther and Alger Hiss, Fidel Castro, 
Willi Brandt and Canadian Premier Pierre-EUiott Trudeau. Welch names no 
living Americans and hence no individual in a position to sue the Society under 
the nation's libel laws. He noted ihai the "Communist Movement is merely 
one arm" of the conspiracy. 

Welch's concem with the "conspiracy" rather than with communism as such 
is known to be a source of Irritation inside the Society. Some Birch leaders 
view it as a serious obstacle to Birch growth since non-members, confronted 
with Welch's preoccupation with a 200-year-old continuous conspiracy, are 
likely to conclude the founder has gone too far beyond the plausible. 

IP The July Bulletin carries a cover establishing it is a special issue, and a part 
olr the American Opinittn reprint series. The issue is titled, A JULY FOUR 
WORD by Robert Welch. Copies can be obtained for 20 cents by writing di- 
rectly to the John Birch Society, Belmont, Mass. 02178. 



HOMEFRONT, July-Aug., 1971 55 





They ARE 
Doing Something 



CINCINNATI— The Cincinnali Commit- 
tee for Civic Responsibility was the nation's 
oldest Community group of its kind. The 
CCCR held meetings on extremism in the 
early 1960's when political zealots quite 
literally tried to create such a ruckus that 
Speakers couldn't be heard. 

It's not quite likc that in Cincinnati now. 
Recently the CCCR quietly voted to dis- 
band, and its chairman, C. E. (Mike) 
Israel, sent the contents of its checking 
account to lAD "to help keep the torch 
glowing." 

* -x- * 

CHESTERTON, Ind. — The West- 
ehester Committee for American Democracy 
carried on a model program. lAD referred 
persons interested in forming Community 
groups to this one. 

Things are quieter in Chesterton these 
days, and the same week the Cincinnati 
counterpart disbanded Chesterton's commit- 
tee took the same action. It, too, turned 
over the residue in the checking account to 
this Institute. 

While lAD needs funds, we'd much 
rather have those friends active in the 
midwest. 

* * ^ 

KENDALL PARK, N. J. — It started 
with a new high school teacher from nearby 
Rahway who made contact through HOME- 
FRONT willi friends mio helped him in a 
confrontation with the rightwing foes of 
public school sex education. 

He persuaded four families active in the 
South Brunswick Committee for Better Edu- 
cation to become subscribers. They secured 
five pastors and a rabbi to jointly Sponsor 
a Community meeting in the school audi- 
torium. Together they persuaded the con- 
servative Citizens League for Education and 
Normalcy (CLEAN) to co-sponsor. 

lAD's Charles R. Baker was the resource. 
The event got great area press coverage. 
One of the high points of the program 
came when a lady in a red pants suit dis- 
agreed with the Speaker, and told the 
audience she was a member of the John 
Birch Society (one of six attending). She 



Berets Are in Vogue 



LEFT TO RIGHT are Panther lead- 
er Huey Newton, as seen in reeent is- 
sue of the Black Panther; a Jewish 
Defense League protester, in uniform 



in downtown Washington; Alan Da- 
vidson, John Birch Society Speaker; 
and L. Brent Bozell in the red beret 
of the Sons of Thunder. 



About Mahan, Wallace, Hargis 

WASHINGTON—When SACB Chairman John Mahan appeared before Sen. Allen J. 
EUender's Appropriations Subcommittee to seek a $36,000 increase in the SACB's budget 
(to $450,000) he was asked what the SACB did. Mahan conceded, "We do not have 
enough (work) to fiU our time." He either didn't know or just didn't say that four days 
earlier President Nixon had signed Executive Order 11605 revising the SACB Operation. 



■X- 



* 



■X- 



TOLEDO_Gov. George C. Wallace chose this strong trade union town for bis first 
appearance in the North. It was cosponsored by the Hard Hats of America. Wallace drew 
700 at a $50 a plate dinner. Earlier he had appeared at a similar event in Dallas with 
Billy James Hargis, one of the featured Speakers. At press time a Harris Poil showed 
Wallace making headway in bis projected role as a potential spoiler. If the election is 
a 3-way contest and Senator Kennedy, the Democratic front runner (according to Harris), 
is involved, the voters sampled split: Nixon, 44%; Kennedy, 36%; Wallace, 13%; un- 
decided, 7%. 



* 



-X- 



TULSA— For six years Billy James Hargis has been feuding with the Internal 
Revenue Service which denied bis Christian Crusade tax deductible Status, then restored 
part of it. Part of the difficulty was the IRS contention that Christian Crusade campaigned 
for Presidential Candidate Goldwater. Recently Federal District Court Judge Allen E. 
Barrow mied against the IRS. 

Hargis proudly reported he would welcome any suggestions IRS would make about 
"the future activities of the tax-exempt corporations which I head." 



informed reporters she was from Dallas, 
but nobody, including the Speaker, ever did 
get her name. 



an lAD Contrasting Viewpoint program. 



* 



■X- 



* 



* 



GLENS FALLS, N. Y.— An lAD associ- 
ate who asked that bis name be withheld, 
actually taped the four hour Bircher Nord 
Davis' appearance on Station WWSC. 

lAD made contact, and the Station awaits 



WASHINGTON — Add the Fairness 
Doctrine to the fronts where Ralph Nader 
has served. Conservative commentator Jef- 
frey St. John called him "a fascist" during 
a CBS Spectrum program. That sounded 
like a personal attack to Nader. CBS agreed 
to air bis response. 



lAD 



Institute for American Democracy, Inc. 
1330 Massacliusetts Ave. N.W. 
Washington, D.C. 20005 



U.S. POSTAGE 

P A I D 

SILVER SPRING. MD. 

Permit No. 18 
NON-PROFIT ORG. 



83-55 AUSTIN ST 
ttW ORDNS NY 11415 



B 



■»A 



56 HOMEFRONT, July-Aug., 1971 



n 



Providing 
Knowledge 
To Help 
Safeguard 
Democracy 



LI A IUI rCTD A M T 

HUmLrKUNT 



INSTITUTE FOR AMERICAN DEMOCRACY 




1330 Massachusetts Avenue, N.W., Washington, D.C. 20005 



Vol. V. No. 7 July-Aug.. 1971 



ASC Testing '72 Weaponry? 



SUategkAms Balme-USSR Vs. USA 

(Mid-1971) 



FOR CONCIKNID CmZiNS 

Cold War College 
Slated For County 



If you would like to discuss those secret 
Pentagon papers with a former U.S. am- 
bassador to South Vietnam attend one of 
the seven off-the-record three-day seminars 
scheduled at the Freedom Studies Center, 
the American Security Council and its tax- 
deductible ally, the Institute for American 
Strategy, jointly operated in Boston, Vir- 
ginia. 

The director is Elbridge Durl)row, U.S. 
ambassador to South Vietnam from 1957 to 
1961. There is at least a fair chance you 
will also meet some others whose names are 
currently in the Pentagon Papers news. 

Gen. William C. Westmoreland was fea- 
tured in the 1969 Freedom Center Semi- 
nars.* He was then Chief of Staff. 

While generals and admirals on active 
duty may now be harder to come by, the 
ASC National Strategy Committee includes 
among its co-chairmen, Gen. Nathan Twin- 
ing, former chairman of the Joint Chiefs of 



Staff (1957-60). Gen. Paul Harkins, former 
Commander of the U. S. Military Assistance 
Command in Vietnam (Kennedy years), 
and Adm. Arthur Radford, former chairman 
of the Joint Chiefs (1953-57), are also 
members of ASC committees.** 



(,sse ! 






60 



-X- 



* 






In This Issue 



Action on the 

Fairness Front 

Who's Who on Far 
Left, Right 



p.47 
pp. 50-51 



THE SEMINARS in which invited busi- 
nessmen ruh Shoulders with active and/or 
retired top level military brass (at $125 
for tuition and room and board for three 
days)t are part of a series of activities to 
seil the military-industrial group's views to 
the nation. 

Still, the Overall project is off to a shaky 
Start. 

For early summer openers, the ASC spon- 
sored a four-day OPERATION ALERT at 
the Anaheim, Calif., Convention Center in 
the heart of Orange County. 

The Speakers booked included Los An- 

Mclntire, Communists Ex- 

ploit Angela Davis Issue p. 53 

Welch Ties Administration, 

ADA to 'Master Conspiraey' p. 55 



M T^ ^ ^^- 


RuitGave 


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BirthTo 


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Panthers 


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"ZZ.' StrateQK Military Baiaixe '~"'~" 
Tihing In Favor Ol Rusjians "r:-":r 

THE ALLEGATION of Russian missile 
superiority was slressed in one of the two 
promotional pages the Anaheim, Calif., 
Register devoted to American Security 
CounciFs 4-day "Operation Alert." The 
tum out was sparse. 

geles Mayor Sam Yorty; Sen. John Stennis, 
chairman of the Senate Armed Forces Com- 

(Continued on Page 46) 



SACB Trying to 
Fool Senate? 



p. 56 



* This was first revealed by lAD. See HOME- 
FRONT '69, pp. 17-18. 

** Robert W. Galvin, board chairman of Motorola, 
is the chairman of the ASC National Strategy 
Committee. Among other major industrialists on 
the committee are Clifford Hood, past President 
of U. S. Steel; Bennett Archambault, board chair- 
man of Stewart-Warner, and Patrick J. Frawley, Jr. 
+ The price has been trimmed. The cost was $200 
in 1969. 



SACB Denied Revival of Afty. Gen. List 



By a 47 to 41 margin the Senate rejected an amendment by Sen. 
William Proxmire which would have eliminated the Subversive 
Activities Control Board. But later in the afternoon it voted 51 to 
37 to accept an amendment by Sen. Sam J. Ervin, Jr., stipulating 
that no part of the SACB budget could be used to carry out new 
functions assigned to the Board by Executive Order. 

The New York Times summarized the otfsetting votes as en- 
abling the SACB "to continue its existence but with its authority 
so circumscribed that it will have little or no work to do." 

Unnoticed by the press, on July 2nd, President Nixon had given 
the Subversive Activities Control Board the function of reviving 
the Attorney General's list of subversive organizations. 

The list has not been issued since 1955. Federal agencies 
formerly took membership in organizations on the list into con- 
sideration when hiring government workers. Civil liberties advo- 
cates generally viewed it as a blacklist of broad application. 



Under Executive Order 11605 the Attorney General could order 
the SACB to hold hearings "to determine whether any Organiza- 
tion is totalitarian, fascist, communist, subversive, or whether it 
has adopted a policy of unlawfuUy advocating the commission of 
acts of force or violence to deny others their rights under the 
Constitution or laws of the United States or of any State." 

Senator Erwin said the President "usurped the constitutional 
functions of Congress by seeking to expand the responsibilities of 
the board through executive order rather than by legislation." 

He added that the President had "authorized a witch hunt" by 
the Board attempting to convey powers which would infringe upon 
the constitutional rights of individuals. 

At press time the House and Senate conferees had not met on 
the Erwin amendment. Still to come was Senate action on the re- 
nomination of Otto Otepka to the Board. 

(For related developments, see Page 56.) 

HOMEFRONT, July-Aug., 1971 45 



Anti-Semitism. 




PH' I« fHMlf\OI 1/11 041 l»TI 



The Far Left and Far Right often attack 
the same targets. Left, a recent headline 
from the Maoist Progressive Labor Party's 
Challenge and, Right, Pedro del Valle's 
Common Sense showed the political ex- 
tremes making common cause. 



Facts Show Zionist 



Leaders Served Nazis 
Against Jewish Workers 




Muy il.ik«, lk««k «ük « Mh 1», ktw 
Ann w4 fal IW huiui-timktni mk.' 



Common Sense. 




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movement intM ibc bv«* wf miUi4MM of "tttum^OT' 
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thmiMtid ^MMMtH, pfftfcMtoMb Mid tftpii*l«u Thr 
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"mcliws AND AHHCA w» zum iC MmX . . . THt EMBIT OF MT OOMr 




MY nUEffi) 



A« UM ^l» r^w«T» 



fiSCs Gill Plans 'Balancing' TV Program in Fall 



William J. Gill, veteran staff writer for the American Security 
Council, plans to produce a half-hour weekly TV program this fall. 

Gill's previous project was writing the authorized biography 
THE ORDEAL OF OTTO OTEPKA which was the source of 
much of lAD Exec. Dir. Charles R. Baker's testimony on the ap- 
pointment. (HF 71, p. 4144). 

Early this year Gill revealed the formation of News Prospective 
International with a headquarters suite in downtown Washington. 
He remains as an editor to the ASC weekly Washington Report 
newsletter. 

The goal will be to provide "balancing" programs to offset 
what Gill Views as TV's "liberal bias." He told HOMEFRONT 



that NPI will "start weekly and perhaps work up to a daily pro- 
gram." 

(The proposal strikingly parallels the recent testimony of an 
Air Force general urging an official weekly half-hour government 
program to set the record straight.) 

Gill Said rumors that Martha Rountree wouid moderate his 
program were "just that — rumors." 

Another possibility is Philip Crane, conservative, telegenic, 
freshman Congressman from suburban Chicago and contributing 
editor of the ASC Washington Reports radio program. 

Congressman Crane has been doing a half-hour weekly TV in- 
terview and commentary program on a Chicago Station. It is 
called Conservative Viewpoint, the same as that of Richard Cot- 
ten's suspended radio commentary. 



ASC 

(Continued from Previous Page) 
mittee; Cong. Richard Ichord, an ASC 
staffer and chairman of the House Inter- 
nal Security Committee; several academics 
from military think tanks; former Congress- 
man Walter Judd and Herb Klein of the 
White House staff. 

While the Anaheim Register ran the 
ASC's Publicity releases and illustrations 
on how Russian military might threatens 
our national existence, the county which 
sends Birch member John Schmitz to rep- 
resent it in Congress, sent so few persons to 
the "Cold War College" that even after 
the passes were handed out the auditorium 
had many empty seats. 

* * * 

JOHN M. FISHER, president of both 
the ASC and its companion lAS, said the 
event was not "just a one-shot seminar — 
(but) the beginning of a major continu- 
ing program." 

It does not appear likely that this phase 
of the program will be often duplicated. 

As another tactic, the American Securi- 
ty Council tried to breathe new life into a 
largely spurned supplemental report of 
seven members of the President's Blue Rib- 
bon Panel on militarv annronriations 

^ Ä. Ä. A 

This advances the general position that 
America is falling behind in armaments 
and is in grave danger unless it begins ex- 
panding its weaponry and military capacity. 

46 HOMEFROIVT, July-Aug., 1971 



A recent issue of ASC's Washington 
Report newsletter attempted to convey the 
impression that the Supplement was a re- 
pressed documenl. 

Harold Willens, chairman of the Busi- 
nessmen's Educational Fund, countered that 
by circulating a Statement showing that the 
entire supplemental Statement had appeared 
three times in the Congressional Record. 
It was put in first by Sen. Barry Gold- 
water (May 12th) and then by Virginia 
Sen. Harry Byrd (May 14) and finally by 
Congressman Schmitz. 

He pointed out it was also reproduced as 
an appendix to Report of the Joint Atomic 
Energy Committee, and while the ASC in- 
dicated that the Institute for American 
Strategy had reproduced the "secret" paper 
and copies could be had from it for a dol- 
lar; Willens found that they could also be 
had from the Government Printing Office 
for 30 Cents. 

While the ASC claimed the seven busi- 
nessmen signing the Supplement were not 
known as "military-oriented," Willens point- 
ed out that at the time of their appointment 
"six of the seven had ties to industries with 
defense contracts aggregating $426 millions 
and to firms with defense industry holdings 
in excess of $200 million."tt 



-X- 



PERHAPS THE UNKINDEST CUT of 



ff BEF also reported the source of these figures, 
Sen. William Proxmire's 1970 book, Report from 
JVasteland (Frederick A. Praeter). 



all oame from Dr. Marvin L. Goldberger, 
an original member of the Blue Ribbon 
Committee and chairman of the Strategie 
Weapons Panel of President Johnson's Sci- 
ence Advisory Committee. 

He termed the ASC-promoted Supplement 
"so off base it makes even the sort of 
thing the American Security Council usual- 
ly publishes sound almost closely rea- 
soned." 

The Supplement, received by the Penta- 
gon last September, was released in mid- 
March, perhaps in time to help seil the $77 
billion Department of Defense budget. 



■X- 



•5f 



•X- 



ASC PRESIDENT FISHER indicated in 
one recent fund appeal letter that part of 
Phase 3 of Operation Alert would be to 
"Work to balance network TV program- 
ming by asking for equal time under FCC's 
Fairness Doctrine" and to "start a TV edi- 
tion of Washington Report,^' modeled after 
the ASC's daily radio program over the 
Mutual Network. 

The ASC also began circulating the 1971 
Version of its National Security Tssues ques- 
tionnaire, a step toward re-issuing the "Na- 
tional Security Issue Index Rating" of in- 
cumbent Congressmen and Senators. 

The first fTiipstirvn wa« '^Should teachers 
in public schools who advocate violent rev- 
olution be discharged and prosecuted?'' 

While no name was mentioned, the first 
teacher Coming to mind is Angela Davis. 



FCC Calls On the Audience 
To Send in Fairness Views 

The Federal Communications Commision is asking the affected public to 
participate in an "overview" and perhaps an overhaul of its Fairness Doctrine 
and the enforcement of it. 

A Notice of Inquiry signed by the secretary, Ben F. Waple, stresses that the 
FCC wants to review "fundamental policy." The goal is to foster "unhibited, 
robust and wide-open" debate on public issues. The Notice reaffirms the FCC's 
concern that licensees "use their facilities as trustees for the public at large, 
with a duty to present discussion of public 
issues and to do so fairly by affording 
reasonable opportunity for the presentation 
of conflicting views by appropriate spokes- 




Fr. Lyons 



Bundy 



Cotten 



Three Rightwing Voices 
Suspend Radio Programs 



or before September lOth, and comments 
on these papers will be received up to 
October 25th. 



men. 



•je- 



* 



* 



THE FCC Statement goes on, "The re- 
sponse to this Notice will be largely 
determinative of our future course of 
action." 

This Sounds almost too good to be true, 
and in a separate but concurring opinion, 
FCC Commissioner Nicholas Johnson sug- 
gests it probably is. 

He writes, "There is not a scintilla of 
hope . . . that the FCC majority has the 
slightest Intention of ever opening up the 
public's airwaves to the public under any 
set of circumstances." 

Part of the problem is that the Notice 
itself will not reach many outside the indus- 
try. The original submissions (along with 
14 copies) are to be sent to the FCC on 



CLEARLY THE WAY to advance the 
public interest is for the public to partici- 
pate. Otherwise, most of the response will 
be from the industry. With many organiza- 
tions unlikely to act until after the vacation 
period, the September lOth deadline puts 
extra pressure on Citizens' groups and 
individuals. 

However, the matter will be Coming 
before several boards within a month. 
Including lAD's. (And TAD would appre- 
ciate a copy of any Submission.) 

For a copy of the Notice of Inquiry 
which has a great deal of information on 
the Fairness Doctrine, write to the FCC, 
1919 M St., N.W., Washington, D.C. 20554. 
Ask for FCC 71-623-63540 "Notice of 
Inquiry." 



MILESTONES in the Fight for Fairness 

STATION KAYE, Tacoma, Wa»h., has become the first ever to lose a license 
renewal application on purely Fairness Doctrine grounds. Hearing Examiner 
Ernest Nash ruled that keeping KAYE on the air "would not be in the public 
interest." The decision will be reviewed by the füll Commission and perhaps by 
the Courts. 

This can have a major impact on the hundreds of stations carrying largely 
rightwing fare. It goes beyond the WXUR decision now being reviewed by the 
Courts. In addition to Fairness considerations, the Carl Mcintire interests had 
made pledges in securing transfer of WXUR's license to them. These were not 
kept. Only Fairness was involved with KAYE. 

The entire KAYE challenge can be traced back to Mrs. Mabel Rupe, who be- 
gan monitoring the Station in 1967 in response to a HOMEFRONT Suggestion. 
For background, see HF '71, p. 12; '70, p. 50; '69, pp. 7, 23. 



CALLINC a Fulton Lewis III Commentary "a bottle of hogwash" does not 
constitute a personal attack on the Mutual Network commentator. lAD's Charles 
R. Baker said it in an IN THE PUBLIC INTEREST broadcast (HF '71, p. 37). 
Mr. Lewis filed a Fairness Doctrine complaint. FCC Report No. 9914 rejected 
the Lewis allegation; held that declaring a Statement consists of **empty talk or 
writing" does not constitute an attack upon a person's honesty. 



AIMCHUKAUE — Kather than carry IW IMÜ PlJMLii. IIN lERESl as a counter 
to the H. L. Hunt Life Line program, Station KFQD dropped Hunt. At the same 
time the management subscribed to HOMEFRONT sending a much-appreciated 
friendly little note. 



Three veteran rightwing radio personali- 
ties. Fr. Daniel Lyons, Major Edgar Bundy 
and Richard Cotten, have suspended broad- 
casting this year. All three have had 
incidental Fairness Doctrine brushes with 
lAD. 

At the high point last year. Fr. Lyons' 
daily Twin Circle program was being 
carried by 250 stations. A few dropped it 
after receiving special HF study on the 
program (Feb/70). Some also carried the 
pioneering Voice for Peace series with 
Fr. John Sheerin offered by lAD as a 
source of contrasting views.* 

Fr. Lyons drew heavy criticism from the 
Gatholic Bishops Committee mediating the 
grape workers dispute (HF 70, p. 66), 
but the most serious blow was the loss of 
sponsorship from the Patrick J. Frawley 
interests. 

The rightwing priest tried to sustain the 
program with fund appeals but apparently 
found the competition for rightwing dollars 
too severe. 

Money troubles also lay behind Richard 
Cotten's termination of the Conservative 
Viewpoint broadcasts. 

In early 1967, Cotten followed William 
Steuart McBirnie's lead in personal attacks 
on TAD. Approximately 3(X) individual 
letters and several Fairness Doctrine pro- 
ceedural precedents later, lAD responded 
to both on the 25 stations where they 
were aired.** 

The third syndioator to make a personal 
attack was Major Edgar Bundy. The Bundy 
1967 series and subsequent attacks became 
part of the FCC Broadcast Bureau cases in 
the eontested license hearings for Stations 
WXUR, Media, Penna., and KAYE, Puyal- 
lup, Wash., and were among the items cited 
in denying both renewal applications. 

Bundy's Church League of America pub- 
lications appear to be the source relied on 
by Station WIYN, Rome, Ca., in a '71 per- 
sonal attack. TAD has filed a Fairness com- 
plaint. and in Tuly. WTYN airpH a «rvecial 
TAD Contrasting Viewpoint program.*** 



• Also see HF 70, p. 23. 

♦•See HF '67, Apr., p. 7. 

♦*• See HF 71, pp. 9-16, p. 38. 



HOMEFRONT, July-Aug., 1971 47 



HOW TO TALK BACK TO HATE RADIO 



If a radio or TV Station in your area is being used to seil a set 
of ideological attitudes and beliefs to Citizens in your Community, 
you can do something about it.^ 

Under the Fairness Doctrine, every Station is required to pro- 
vide its audience with contrasting viewpoints on controversial is- 
sues of public importance. The Obligation is much ignored. 

While there is some monitoring of TV, the Federal Communi- 
cations Commission leaves it up to the affected public to keep 
tabs on the nation's 6,563 AM and FM stations. If there are no 
complaints, licenses are renewed every three years almost auto- 
matically. BUT ONE CONCERNED CITIZEN IS ALL THAT IS 
NEEDED TO MAKE A DIFFERENCE. 

Here are some ways: 

I Check to see ihe extent to which the Station is living 

up to its Fairness Obligation. 

The law treats a broadcasting Station as a public Utility. The 
Operator is awarded a franchise "to serve the public, and not for 
the purpose of furthering the private or selfish interests of in- 
dividuals or groups." ^ 

In getting a franchise, the licensee makes written Statements on 
how he plans to serve the interests of the Community. These are 
on file at the FCC and are open for public inspection. At renewal 

Fairness Aids Available Through lAD 

lAD's Fairness Doctrine Manual $.50 each. 

Hotv to Talk Back to Your Television Set by FCC 

Commissioncr Nicholas Johnson. (Softcover edition) 
$1.00 

IN THE PUBLIC INTEREST audition record. 

(Samples of the fare) $2 

Check quantity desired and send check. 



YOUR NAME. 



ADDRESS. 



time, a oompeting applicant can seek the franchise on grounds 
that he will better serve the public interest. 

The precedent for making the transfer on that basis was set this 
year. License renewals have been delayed until stations agreed to 
hire Negroes and/or air some Black programming when that has 
been demonstrated to be a Community need.^ 

While one program on a subject is not usually considered to be 
"developing an issue," when stations stress one side of a contro- 
versial issue of public importance they are obligated to seek re- 
liable sources of contrasting views so that the audience can decide 
for itself the merits of the issue. 

The Station management has broad flexibility in how it arrives 
at this programming. The FCC is not concerned with whether the 
controversial issue is developed on commercial (paid) time or on 
public Service (free) time. The Fairness Doctrine simply re- 
quires that the audience be exposed to contrasting fare. 

•^ OflFer the Station management a concrete Suggestion on 
how to meet his Fairness obhgation on a specific issue. 

Licensees sometimes argue that there is no source of contrasting 
viewpoints. We have helped develop the IN THE PUBLIC IN- 
TEREST daily 5-minute program to help fill that void. Stations 

nr*» iinfi*»r nf\ rvn lirratirvn to air tnic nrrvcrram r»iil- it tn*>\'' np>A7*»lrvr» 

one side of a controversial issue, they must balance that with 
contrasting fare if they can. 

(To illustrate, Carl Mcintire almost daily calls for an escala- 



tion in Vietnam until a military victory is secured. Some IPI 
programs feature Senate doves and others have business, church 
and military leaders urging speedy withdrawal.) 

A friendly visit or even a friendly phone call can produce re- 
sults, but follow that up with a letter stating your understanding 
of the conversation. Keep a carbon. You may want to send that 
to the FCC. 



3 



If the Station management shows no interest in meeting 
Fairness requirements, pinpoint an issue, and try again. 

The FCC does not rate commenators by ideology. A Station will 
not automatically be viewed as evading Fairness even if it airs an 
unrelieved barrage of Carl Mcintire, Billy James Hargis, Dan 
Smoot, H. L. Hunt's Life Line, William Steuart McBirnie, C. W. 
Burpo, the American Security Council Washington Report, and/or 
the various other syndicated rightwingers and/or their local coun- 
terparts. 

But most of them say pretty much the same thing about the 
same controversial issues. Most equate "anti-communism" with 
patriotism. Most imply a "communist conspiracy" is responsible 
for urban unrest, the Civil Rights Movement, the United Nations, 
the National Council of Churches and social welfare measures. 
Most oppose the admission of mainland China to the UN; seek 
an end to the boyoott of trade with Rhodesia; oppose welfare re- 
form, fight social progress measure, support ALL military expen- 
ditures and seek escalation in Indochina."* 

Urge the Station to offer contrasting views on specific issues. 

/j If the Station continued to carry a heavy preponderance 
of one viewpoint on an issue, send a written complaint to 
the FCC. 

You should detail your efforts to secure a broader ränge of 
programming. You are entitled to get the station's log, and you 
are also entitled to express your opinion of the nature of this pro- 
gramming. Send your letter to Mr. William P. Ray, Chief Com- 
plaints and Compliance Division — FCC, 1919 M. St., N.W., 
Washington, D. C. 20554. 

Send a copy to the Station and indicate this on the letter. If you 
also send a copy to lAD, it will help this Institute keep abreast of 
such actions. 

^ Get others in your Community involved. 

Each letter of complaint becomes a permanent part of the 
station's file. The record is accessible to anyone. The more letters, 
the thicker the file. (One theory is that the files of all stations 
up for license renewal are put on a conveyor belt. Those weigh- 
ing over a pound are automatically set aside for a FCC Broad- 
cast Bureau scrutiny.) 

^v Persevere. 

lAD's long experience is that many stations initially try to 
avoid their Fairness obligations. Before acting some Station Oper- 
ators wait to see whether delay will cause the problem to go 
away. Those who teil Citizens "we know more about the Fair- 
ness Doctrine than you do," are sometimes bluffing. 

iThe ideology is most likely to be rightwing. While the Pacifica stations and 
some educational stations air left of center programs. they usually also carry 
contrasting fare. 

2 Federal Radio Act (1927), Appendix B The History of the Fairness Doctrine, 

*'!' tn^lAV-. . i "' "'' ""• ^'"^ ' «'"«rm negtster. Also see Appendix A, 
pg. 10422 ibid. 

3 See Feb. 71 issue HF; for more detail write for Progress Report, Citizens 
Communications Center, 1816 Jefferson Fl., Washington, D.C. 20036 

*JJi L. Hunt's Life Line programs, the Dean Manion Forum and Fulton Lewis 
III Commentary are among the programs where Scripts are available. 



48 HOMEFRONT, July-Aug., 1971 



Shaping Up 

by CHARLES R. BAKER 
lAD Executive Direktor 




MORE WAKMNGS! FEW ANSWERS! 

Turn the page and you'll find our fifth annual survey of Who's 
Who on the Far Left and Far Right. The result is a mixed bag, 
but mostly a heads-they-win, tails-we-lose proposition. 

The organizations showing the increases obviously are still 
filling the needs of discombobulated fellow Citizens. But there is 
no comfort in the declines. Some on the Right are suffering 
from success. The frightened Americans to whom they appeal 
are finding succor in centrist groups saying the Right things in 
more moderate tones. 

At best, we're in a holding action. Various presidential commis- 
sions, scholars and philosophers have warned that our democracy 
could founder. The race ought to be on to solve our problems 

before those who don't believe in 

democracy anyway manage to create 
more leaks in the ship of State than 
the rest of us can repair. 

But what is racing on is the 
polarization, the often subtle rational- 
izations of suburban Whites, the in- 
creasing despair of the ghetto Blacks. 
Then there's the growing disenohant- 
ment of the draftable generation, and 
the grim determination of the Pen- 
tagon hardliners to hang on to their 
self-serving belief that all be subjugated to that "inevitable" 
military confrontation with Russia and/or China. 




Chan by SANE 



EXTREMISM THRIVES on the side taking over the race and 
the poverty issues and over the seemingly endless war. Add to 
that Inflation, unemployment and changes within our technology 
which are rendering obsolete yesterday's admired attributes of 
physical strength and manual dexterity. 

The radicalism of the late thirties fizzled out when combined 
wartime and peacetime production brought füll employment. 
Now we are producing, guns, butter and joblessness. Basic con- 
fidence in the ultimate viability of the System has been under- 

mined. 

* * ^t 

THERE IS A HIGH PROBABILITY that our cities will erupt 
again this summer or the next or the next. Dr. Milton Eisenhower, 
whom LBJ lured out of retirement to head the Violence Commis- 
sion, voluntarily appeared before a Senate Subcommittee in June 
to warn that unless we end the polarization we may literally soon 
witness bot weather shoot outs between White and Black militants. 

Sol M. Linowitz, industrialist turned social reformer and now 
head of the National Urban Coalition, sounded the alarm again 
in a Fourth of July message. Linowitz said, "The grim fact is 
that the real rate of unemployment in the inner city is more like 
36 per cent (than the claimed national average of 5.6%), and 
for young persons may be higher." 

Add to this the ffrim fact that 10^ of our returning veterans 
are not finding any Jobs, let alone Jobs worth fighting for. 

Both the Kerner and Eisenhower Presidential Commissions rec- 
ommended massive realignments of our national priorities with in- 



Characteristies of Extremism 

Here is what the HOMEFRONT staff looks for in 
attempting to determine whether a group deserves to be 
viewed as "extremist." If the majority of the answers 
to the following questions is "Yes," it fits the pattern. 



»» 



1, /« the group fighting against a **conspiracy? 

If one can*t find enough reasons for that feeling of 
being persecuted, the "conspiracy" explains all. And a 
*'conspiracy" is usually safe to rally against. 

2. Do the members live in **closed roonu?** 

When you argue with them, do you find they are not 
really listening to you? Chances are they hear only their 
leaders; read only their books and refuse to receive 
information Coming from the outside world. 

3. Do they push simple anstvers to complex 

Problems? 

Do they appear to believe that a single, seemingly 
attainable answer is being ignored by all those "fools" 
who are bogged down in the complications ? 

4. Do they see only problems to fit their 

anstcers ? 

All evil tends to fit in the compartments the true 
believers have established. There are no "new" prob- 
lems. 

5. Are they fighting a **holy war?** 



If so, they will probably conclude their ends justify 
some rather anti-social means. 

6. Do they rewrite history and current events? 



Everything must fit into their pattern. 
7. Do they attempt to discredit outside sources? 



The news media, mainstream institutions, all other 
sources of "hostile" opinions are part of the enemy. 

8. Do they attempt to intimidate those they 

can*t sway? 

As holy warriors, zealots can hardly tolerate Opposi- 
tion. And he who won^t speak out can^t hurt them. 

9. Do they feel they have rights they would 

deny other s? 

That's part of the holy war Syndrome. 

10. Does the group seek whipping boys? 

Since they are propelled by their fears they need 
enemies to rally against. 

11. Are they bigots at heart? 



When all eise fails do they still preserve Status by 
feeling superior to somebody because of racial origins? 

12. Do they work behind a Camouflage? 

The individual often conceals his ties to the group. 
The group sets up front committees or carries on harm- 
less activities to disguise its real concerns. And the 
authors of the *Hine'^ rely on bogus documentation to 
give their works the appearance of authenticity. 

13. Are they System changers? 

Their interest in pragmatic reform is often zero. 
And they may believe that by tearing down a bad System 
a better one will automatically replace it. 

The guidelines apply to all manner of political zealot 
movements, left, right, racial, etc. 

vestments in the "domestic sector" of tens of billions annually. The 
Urban Coalition Sponsors the Counterbudget which envisions 
using our resources to reshape society. 

But the sober truth is the Congress found almost nothing it was 
willing to pare from the Defense Budget, and we wound up our 
national fiscal year with a S23 billion deficit. Thns real hpln i« 
not on the way. Those getting a fair slice of the pie are going to 
be under more pressure from those who are not, and the outspoken 
reformer can expect hard siedding for the foreseeable future. 

HOMEFRONT, July-Aug., 1971 49 



^<^ 7<f^ <M- 'Pax ^e^ 



The zealot left organizations which attract the ire of middle 
America and the frowns of the Department of Justice are fading. 
Paradoxically, their issues are gaining converts but not their 
method«. The result is a movement with revolutionary goals but 
without a recognized leader or a single Organization whose lead 
the movement will follow. 

Their unifying issue, the war, has passed into the hands of 
moderates. But Americans who think the end of the war will bring 
an end to an era of protest are probably in for a rüde awakening 
(See Dr. Harold Relyea's evaluation, pg. 52). 

Black alienation continues, but frustration, fragmentation and 
Infiltration have cut the Black Panthers down to size. They've 
had their endless days in court. Some leaders are now in jail 
or in exile. Even the big legal victories have been tactical defeats 
absorbing the reservoirs of resource. 

The Panthers are split between Eldridge Cleaver preaching 
revolution from the relative safety of Algiers, and Huey Newton, 
now out of jail, who seems quite literally to have gotten religion. 




The Pied Pipers of war protest will continue to preach civil 
disobedience, but if the May Day pattern holds they will attract 
fewer than those who call for moderation. 

While the so-called Underground press continues to reach both 
the campus crowd and the street people, the decline in the economy 
has squeezed out more paj>ers than new ones have emerged. 

The old idols are tarnished. Timothy Leary is now viewed 
as a bad trip. John Sinclair's White Panthers are having police 
trouble. Jerry Rubin's Yippies are finding vaudeville is fading. 
The Joint Chinese-American efforts to work out a rapprochement 
will make problems for the Maoists, but it is too soon to evaluate 
the impact of the changing relationship. 

The Organization Coming on strongest at the moment is the 
Jewish Defense League which is finding the oppression of Jews 
in Russia an exploitable issue. Ironically, JDL has rightwing ties. 



ORGANIZATION 



IDEOLOGY 



*MEMBERSHIP CHIEF PUBLICATION(S) 



Community Party of the U.S.A Marxist-Leninist 

Progressive Labor Party Maoist 

Revoluntionary Action Movement . . . Maoist 

Socialist Labor Party Marxist 

Socialist Workers Party Trotskyite 

Student National Coord. Committee . . New Left 

Students for a Democratie Society . . . New Left 

Worker's League Maoist 

Worker-Student Alliance Maoist 

Workers World Party Maoist 

White Panthers Radical 

Weathcrmen Radical 

(Revoluntionary Youth Movement I) 

Young Socialist Alliance Trotskyite 

Young Workers Liberation League . . Marxist-Leninist 

Youth Against War and Fascism .... Maoist 

Youth International Party (Yippie) . . Radical 

Liberation News Service New Left 

Movement Press New Left 

Radical Education Project New Left (SDS afliliate) 

Underground Press Syndicate New Left 

Weekly Guardian Association Radical/Marxist 

RACIAL NATIONAUSTS IDEOLOGY 

Black Panther Party Radical/Left 

Blackman's Volunteer Army of Lib. . . Nationalist/Right 

Nation of Islam (Black Muslims) . . . Nationalist/Right 

Deacons for Defense and Justice .... Nationalist/Left 

Friends of Free Palestine New Left/Anti-Zionist 

Jewish Defense League Radical/Right 

Republic of New Africa Radical/Left 

Young Lords Radical/Left 

• Membership in left-witifi or|{anizations is often tenuous and ahifting. Radical 

((roups frequently maintain no membership lists. 
aFrom Radical Left To Extreme Right by Muller, Spahn and Spahn (Ann 

Arbor: Campus Publishers, 1970) 
b FBI testimony before House Appropriation subcommittee. 
t; cBiiiiittie piuviüeu by pubiisher 
AThe Underground Press In America by Glessing (Bloomington: Indiana 

University Press, 1970), p. 73. 
e Muhammad Speaks, August 21, 1970. 

50 HOMEFRONT, July-Aug., 1971 



(13,000) Daily World 

People*» World 
350b Progressive Lahor 

World Revolution 
defunct 

(2,000) Weekly People 
(2,000) International Soc. Review 
The Militant 
(150) undetermined 

40,000b Leviathan 
Old Mole 
(1,000) Bulletin of Int. Socialism 
(1,000) undetermined 
(300) Workers World 

3,000b undetermined 



CIRCULATION 


15,000« 

8,000a 

9,000« 
6,000« 

12,500« 

3,000« 

10,000« 


+ 7% 
+60% 

+ 12% 


+ 4% 


+25% 


(25,000) 
8,000« 
3,000« 









(500) 



minimal none 



1,200b 
(500) 
(400) 
(100) 



Young Socialist 
undetermined 
The Partisan 



none 



news Service 



to other publications 
The Movement 
Something Else! 
news circulation service 
The Guardian 

MEMBERSHIP PUBLICATION 



9,500« 
(6,000) 

150 Underground (1 



20% 



350 regulär d +100% 

25,000« 

1,200« 

200 i 

28,000« + 4% 

CIRCULATION 



(100,000) 



Black Panther 
none 

Muhammad Speaks 520,000b 

44 radio, 1 TV outlet« 
none 

Free Palestine (2,500) 

Jewish Def. League ISewsletter 15,000c 
undetermined 
Palante (5,000) 



-23% 
+73% 



450b 

700« 

6,000b 

minimal 

none 
10,000i 

(500) 

(150) 

f Washington Post, January 17, 1971; figure represents "followers" of Army and 

actual members may be fewer. 
ANew York Times, January 13, 1971. 
h Washington Sunday Star, January 17, 1971. 
i Washington Post, July 6, 1970 

"minimal" indicates membership in disarrav. shiftinif. scattered. diRorifnni7(>H 

"defunct" indicates no public record of group's activity or Operations in 

past year. 

indicates a generous estimate figure projected on the basis of familiarity with 
entity in question. 



-11- 

Wason, aieZufahr-tstrasson Ins St."dtli;n3m zu 1,1 orderen nnd a^crseih> 
dufch csotsraig gansor Strassenbloclcs vor ^nglartsn-ssoMiiden 
den Angoste-lltcn den Ti:£;anc 2ur Ar1x)it; ::tt --'rselr./rpsn. ^n tem 
2U .^wlschonfallon mit ; «tandon /lutomobilistor: ?mü '^or nnfancs 
noch vO"rlchtir;cn Poliaei. Dann aber Icam .Ttujtlnninistcr rif,choll 
den Denoratranten inroforn zuhilf e, als or dl<^ Ito ujitersto- 
honde vraRMnL'tonor PoliEei/Er. vtihlloson illornloR ''arssr.vcr- 
haftuijcer. Icomr r.n:liQi-fcc , la Oral '"agcrl ^njivlon 1©-12.000 "ensohon 
vcrhaftot, darroiitGr ::a!ilx-elc!ia nlx> ':oillgte rasr?rjitm;| im bor 

'sr^^^H^ l:0lr4e strafbaren "^andlttngen vor^-^^^u-orfmi verdon Ironuten, 
bis auf wenlce Ausnahmen von don ^<5richton frelcelarsoru Bas 
gansr war ein klaror Tall von illegalor Vorbotigohaft tmd da- 
durc!i lAU'clG ein TeJ.l dor Icrltlschcn Ablohnmig von den T)onon- 
st -anten auf don .Tnstisminlstor ingolonlct. '^'ennocli fra^'; J?ich, 
ob dio T^ovozicmmg solchor 'Tn-terdrtic^ tingsmarsnahüion ein 
vunschenc^rortes Re£:'iltat ist^ vor all^ wenn dem kein cnt- 
eprochondor politischer "iowinn gegenTiborstelrU 3ühK±3bd^rt 



»•^< •*♦'♦*♦•» «''^ ■< r 



^a^ 



•«rj 



"m* eine siirichmend elitlstificlio 



\. 



EinctGllimg Icann sich darrlbor Mmregsetzen, das« eine colcl-ie 
Talrtii: Jen rixon«^ritGTioll.#fi»FS5Br Regime iü die Hände stielt, 
und^ir. der stoi^ondon TTntordr^o'nxng Tind Xöollnnm^ frentigttrjns 
flüdent JTttr olne colche Haltung kann auch die ^^edonklichkolt 
oinor Taktll: flborsehen, die etwa die '^nterschroibung einas 
"pGople'c Pisace Treaty'* propagiert , eines '^'^icdensvertrags 
der Vfflkor", der schlicht und einfach den Jargon U)id dio 
Pordorungen Zbz Vietcong iTberniiint» 



-12- 

Viele Teilnehmer an de- der ''ayday-Amon vora'.f ergangenen 
Massendemonstra ion empfanden, dass deren Wlrkrmp — sie 
Illustrierte unter anderen eindrucksvoll die iSStoJ^''^ 
der Armee selbst — durch die darauffolgende ^a^otage-AUlon 
beolntrSchtlct vmrde. fieltdem haben sich die ^pannnni?en zwi- 
schen den beiden Dachorganisationen noch verscirffft. Bas feira 
neuerdln-s bei den getrennt abgehaltenen Dolo^lertentagungen 
zum Ausdruck, auf denen die Akttonsplane für den TT^rbst be- 
schlossen wurden. Die radikale "Poople's Coalltion" sieht 
neben einer Wiederholung von Sabotagehandltingen eine Ausdeh- 
nung ihrer Aktivität atif soziale Gebiete vor. Die gecÄFRirtte 
"Priedenskoalitlon" will es noch einmal mit Aufinarschen im 
ganzen Land auf breiter Basis versuchen, von denen sie sich 
angesichts der durch die T^nthullungen iTber die 'beschichte des 
VietnamkrlGgs geschwächten Regierungsposition neue Chancen 
erhofft* Die Radikalen haben solche Hoffnnngen anfg^*^eben| 
eine maols tische Ju^endgruppe aus Pos ton versuchte sogar | die 
Tagung der Friedens koalit Ion durch SprechchSre und hassliche 
Angriffe auf verdiente rtewerkschaftsfflhrer wi^ Victor Reuth<^r 
und David Livlngston zu sprengen* l^s steht tax beftIrcht'Ti , dass 
sich solchie Taktiken im ^ovembr^r x^nihr^nd der Aktionen selbst 
wiederholen werden: die Problematik der radikalen f^olitischen 
Aktion scheint sich unaufhaltsam zu eskalieren* 

Der olou von n^r!.r:? , ^Yf 

la Gegensatz zur 'ay-Day-Aktion tt«ll;.eri ale >eignl^se in 

Berkeley, Ealif oralen, ^.^n ^>rsuch einer Gruppe von Radikalen 

dar, aiEä ms besteheade politir'che Systein eia^uÄStecifcrx^ in 

diesen Fall lalSldiro der Kommunilvjahlen vom 6* April 1971* 

elno'^ 



rerlcelev. ist Jor Zltz'^m l' rosse., liberalen Campus der ^ni- 

versitiat von ICalifoinleu, die GeburtstStte des "^ee opeoch 

* 
r.üveiuGiit , eines dar orsprunglichen Pfeiler der "teuen "^Inken, 

und ein ITort ler sogenannten ^'Stre.'t r^ople»*, der Sf:rassen- 

iGUto, Anlmngöi« der " "iegpnlodtur" von nock-Muslk, '^ogen und 

« • - . „ . 

Sex* Die Stadt von 113*000 Einwohnern, lieblich iiber der 
Bucht von San Francisco gelegen, setzt sich ans drei sozial 
und auch geographisch getrennten "".evolkerungs segnen ten zu- 

$ 

samment einer ztamels^. liberalen \/oiaiial>endon Oberschicht, äoT 
auch der Grossteil der I^Itt- und Vorvaltungs personale der "^ni- 
versitat angebSrt} der rtudentenschaft und den ßtreet ^'eoplej 
und den etwa SO.'I der Bevolk'^rung umfassenden T'egern* unter 
ilinen zahlreiche festangestellte Arbeiter und noTier Mittelstand« 
Zwischen den Studenten unda^tre^^t Peoplo einerseits und der 
politisch aktiven Hegorscliaft anderseits hatte sich Im laufe 
dos Jahres 1970 eins aktlv'j radilisile Koalition heratitg^bildet, 



V 



-13- 

dle im Hovoinber 1970 ihren ersten Krfolc in der ','ahl von 

Ronald Dellmas zum Abgeordneten in Conpress erzielte. T)eiitm!S 

- * 

ist ein Junger radikaler regeramralt, dem es auf konkrete 
Resultate mehr als auf radikale Rhetorik ankomt. 1* {gehört 
zum linken Plflgel der demokratischen ftacxkxXx Fraktion, Ir 



siegte '"bor seinen durchaus liberalen Vr^anger dank der 
aktiven Kleinarbeit der radikalen Koalition* Bei d<=^n "<bmti- 
nalwahlen gewarni riiese mm drei von den vlor znv HaM ste- 
henden Sitzen Im Stadtrat} dazu noch nS ^^germeistoraiüt. 
j^Sle hat ausserdem ^Ate Chancej den durch die •"&• gorme ister- 
wähl freigewordenen rtadtratsitz aar und ^-amit die 'fehrheit 
im Stadtrat zu gewinnen« Zwar sind in ^erkeljr 'en Beftignlssen 
von Stadtrat ^ind PiTrgormeister r^cht f»nge '^^r^^ns^n gr^setzt* 
So liegt die Bedeutung dos Wahlskges nicht so sehr in der 
Macht der Äater als in der Tatsache^ dass er gezeigt hat, 
dass auch Radikale Chancen haben, innerhalb des Systems z^tm 
Zug zu kom en# 

Dass dies freilich nur Innerhalb enger "ronzen möglich ist, 
wird deutlich, wenn man das Schicksal eines {rleichzeitig 
zur Abotimnung S4fitefiäen;,nesetzesvo?'schlags 8ur »'gemeind- 
lichen Kontrolle der Polizei*! betrachtet* Diester von der 
radikalen Koalition propagierte Vorschlag sollte die stadt- 
ische Polizei gemäss den drei BevSlkerungssektoren in drei 
autonome Abteilungen aufteilen und diese Abtoiltingen der 
Kontrolle ihrer respektiven Gemeindesektoren unterstellen» 
Dieser un>iew5hnliche Vorschlaft röhrte an fun^lamentale >%cht« 
Verhältnisse» T5r wurde von der Wählerschaft mit Zweidrittel- 
mehrheit abfielehnt« TTur in einem Teil des Tniversitatsbeslrks 

« 

fand sich eine leichte "!ehrhelt frxr ihn» Abor die TTeger,^^/^'^ 
ä^ drei von den siegreichen Wahlkandidaten stellten, stimmten 




obonfalls zu Zv/eidrltteln gegen die Heofganlsatlon der Polizei ^ 
wobei gesagt werden muss, dass dl© Polizei In ^erWey^a'n 
und kompetent geleitet wird. Ks zeigt sich, dass die "ailitlon 
der Studenten und Hippies mit den T!*>gern nicht auf einer grund- 
legenden Interessengemeinschaft beruht, ^it Ansnahme der 
sclwarzen Intellektuellen tind einer deklar slerten "rhetto. lugend 
Ist das Gros der Tlegerschaft mehr am Au**stleg Innerhalb d*»s 
Systems Interessiert als an dessen Sturz, '^an geht wohl nicht 
fehl in der Annalime, dass ^ an x i i iayji.^jmjiXiMJLK^^ 
aaaaitfl l j^BLiaajuü^ der Aufsplltter^mg der Polizei ebenso x-fenlg 

mtoroiüoloirt war wie an gewissen a^^sgefallenen Ptin^rten des 

etv/a - - - -- 

Wahlprograirmis wie/der Unters tfltz^mg der TTonosextienen oder 

•-• — • 

der Krmutlg^ing von Experimenten tnlt komminalem Lebensstil. 

4 

Das politische Engagement der Hippies, das dadurch ge?chi?rt 
werden sollte, war ein zufälliges tmd nn^erl^sj^Xlrihos. % 
war kurz vorher durch einen Zwischenfall enrectt xjorden, 
der ihnen dün Gebrauch eines Öffentlichen Parier? für Ihro 
drogengG schwängerten Zusaimenkilnfte mit brutalen -%thoden 
verwehrte» 

Der "Sieg von P^erlce;]^" bdr^ihte auf einem Tlusainmen treffen 
verschiedener gunstlrer imstande nnd der dadurch hervor- 
gerufenen Boreltschaft zu inten^^lver Kleinarbelt* ^ xjribaonacht 
$a±k aber wie in einer Retorte die Problematik radikaler 
Tagespolitik xttex: deutlich, und die Grenzen ihres ^influsres 
auf die amerikanische (V»sellschaftj^aber auch die '^Sgllch- 
kelten, wenn ihre Taktik die TTberrchreltung «lieser r^r^nzen 
m5gllch macht. 

Wie schon erwalmt, keimt Amerika nicht die starren IdÄologlsch 
fundierten politischen Crruppenj es tennt aber auch nicht die 
Institution einer permanenten Opposition, die sich ewig In 
dieser '^olle gefallt. 




abch die Radikalen vollen Krf olg sehen und nicht nttr In 

- -m 

4 

ihrem kleinen 'flnkel recht behalten* SSb4 »eil sie "^s trollen, 



und wenn sie das vollen^ finden sich anch imraer wieder die 
Chancen daf5r. T^ine Voraussetzung dabei Ist freilich die 
Bereitschaft I innerhalb defl^bestehenden Verhältnisse zu 
arbeiten und wenn notig die ^elnheit der Idee/zu kompro- 
mittleren* Das fällt besonders ^en radikalen Intellektuellen 
schwer* Deren Platz Irt deshalb vielleicht besj^er nicht in 
der Politik, sondern in der Publizistik und der T^rziehw^:. 

Dass es möglich Ist, mit Krfolg an radikalen Reformen inner- 
halb des Systems zu arbeiten | zeigen z\g4i radilcale Einzel- 
ganger, die ohne jegliche politische Organi5^ation In den 
letzten "ahren von sich reden machten, Saul \llnsky und 
Ralph Nader* 

Der heute 62 jährige Saul /Vllnsky legte seine Tdeen kurzlich 
in einem auch in Buchform (in Verlag Harper <5: Row) erschie- 
nenen Gespräch "The Professional Radikal" nieder. Heine Ar- 
beit baut sich auf dem Prinzip der Selbst Organisation der 



.•<«^-j<»'*«: 



Opfer auf lokaler ^bene auf, wenn möglich ^rnter 



Heranziehung bestehender Verbände Tind der "natürlichen" 
Führer in der Co'-^^unity /Gemeinde. T?r bef^nn seine lAufbahn 
vor Jahren mit der Organisierung der VToodlawn Assoelatlon 

4 

In einem Stadtteil von Chicago, dttSDcS in der die dort woh- 
nenden armen Heger durch organisierten Druck sich bessere 
Wohnbedingungen und andere konkrete "erbef^sertm0:en ihrer 
l4ige erkämpften* Auf Grund seiner Erfolge in Chicago \mTr\B 
er 1967 nach den TTegerausschreitungen in Rochewter von einer 
Gruppe besorgter Geistlicher dorthin berufen* ws gelang i^m 
mit Hilfe der existierenden lokalen 'Iruppen von den dortigen 
Grossunternehmen, vor allem Xoclak und Xerox, mehr Jobs und 



-16- 

Aufatiegsmorrllehkölten für TToger zn^hn^rim» ^«Itdem sieht 
er seine Rolle hauptsächlich als die eines Beraters Bei kon- 
kreten JUuLUuOiui Aktionen für tadlkale Verbe.cserungen. 
Ralph Nader, damals ein SOJIfhrlger brillanter Ammlt, wurde 
über Nacht bekannt, als er im Jahre 196? steh Oeneral »'otors 
wegen der mangelnden RlcherheU: Ihrer Antomobile vorknd^fte — 
ein kleiner David gegen den mächtigen Oollath, Sein Erfolg 
wurde besiegelt, als dieser/durch Privatdetektive seinen 
Privatleben nachschnuffeln Hess, und der er^delte r>chad<=>ns- 
ersatz vo8| über 100,000 Dollar 9^3Ao znr ^nan^lorim^ welterr^r 
Investißlenmgen dienen, DTirch diese ^tersnchungen T^mrde 
Hader zum Advokaten des Kons^tmenten, -'It Fllfe eines Stabs 
Idealistischer Junger Anwalte und Studentenfrelwllllgen|^ 
«a*^iÄi^eaeb*eW:ar^^^ fiThrt<* er 

verschiedene T\iampagnen/2nr Sicherheit von A^^tonobllen und 
anderen Konsumartikeln , zxxx. ber^seren Siehe ^heltsnasrnahmen 
in den Ivohloncrubeh, zur Abschaff^oni^ von -Tlsstanden In T>rl-. 
vaten Alters heimen^zur ^^terbind^Jinfr der Industriellen '^^vrelt- 
Verseuchung usw#^Kr verstand es, diese sozialen Anliegen In 
den Mittelpunkt des öffentlichen '^eTrt55stselns zu rucken, und 
er spornte die oft saunigen staatlichen "ontrollbehSrden zu 
schärferer ffborwachungi F.r a^'taoklerte die grossen 'Korpora- 
tionen von innen her, in Oeneralversanr -lungen Tind du-^^ch ge- 
richtliche '3.agen, und er arbeitet Jetzt mit seinem rtab an 
Vorschlagen 2:ur Reform des Korporationsrecbts , Teiches die 
heute sebotenen sozialen Verpf lichtem -en der grorsen "^irmen 
auch juristisch festlegen wil]U anrch die inteliirrente Tom- 
binatlöXi "seiner 'letfioden -^umA wur c h^selnoTTonzen t toHot ' 

TSri^rrelinibäre , ^ferch^dleTüs^ifRzung der bestehenden Gesetze 
und der Massenmedien, hat TTader in wenigen .fahren weit mehr 
konkrete Veränderungen horvor gebracht als die Cresten und dl« 

^dikaler Gruppen» 



Wir überreichen Ihnen obigen Scheck 

We send you the above chedc by 

Nous vous remetions le dieque ci-dessus 




für Rechnung von: 

for accounf of 
pour le compte de 



onbehJ/fofHon« f. S. 25.2.71/Sonderpr, 
concernonf j^^ 106,40 ./ . SpeSCIl 



Herrn 

George Günther Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck 

New York 11024 USA 



Auftraggeber / By order of / Donneur d'ordre 

-81 61>. 

Bayerischer Rundfunk 
München 2 
Rundfunkplatz 1 



B 4741/1 -15 -3. 71 





DER BAYERISCHE RUNDFUNK 

ANSTALT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS 
Honorar- und Lizenz-Abteilung 



• 



Bayerischer Rundfunk, 8 München 2, Postfach 

Herrn 

George Günther Eckstein 

5 Cr«cket Lane 
Great Neck 

New York 11024 

USA 



Ständiger Wohnsitz: 

(Steuer-Anschrift) 



Bankverbindung: 



Vergütung für: 



Mitarbeiter 
Nr. 





Programm-Abteilung 

Sonderprogramm 



8 MÜNCHEN 2. den „ ^ n . / .. 
Rundfunl<platz 1 30.3»71/Ab. 

Sammel-Ruf-Nr. 59001 



GEORGE GÜNTHER ECKSTEIN: Die neue Neger- 
Intelligenz der USA 

(133 Zeilen a I>M -.SO) 



DIE ZEITSCHRIFTENSHCAU 
25.2.1971, 22.20-23e00 Uhr UKW 



• 



'^UfWlxAyi- '^'^< 1 f 



fy^o^ ihhi 4 yj.i^ 



31 



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Konto 



4101-3 



i W DM Einhundertundsechs 4o/lOO 



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Überwiesen ,.^-74 

23. Juni 1971 



Kostenstelle 



1234021 



Band-Nr. 



Pr*47174 



insgesamt 



DM 



— 106. 4o 




Sachlich richtig und festgestellt: 

/ / 



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V 



BAYERISCHER RUNDFUNK 



/ /, 

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Honorar- und Lizenz-Abteilung 



v/169 



KD 






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N»^ 



22^.1^71 



Bayerischer Rundfunk 

Postfach 

8 München 2 

Abt. Honorare & Lizenzen 
Sehr geehrter Herr Richter, 



bester; Pank für Ihre Hitteilune betr. die 
Verwertung meines Artikels ^Tber rJte ^Vg-=*T»^ 
Intelligenz der USA in der Zeitschriftenschau. 

Das dortige Finanzamt hat bereits im Oktober 
1969| im Zusammenhang mit meinem A':?torer!vc»r-. 
trag mit de^i c^irl TTanser Verlag einen Antrag 
auf steuerfreie Auszahlung von Honoraren er- 
halten. Für den Fall, das.^ Sie trotzdem noch-- 
mals einen solchen Antrag unterbreiten m^is^Jon, 
fuge ich das ^Ir e-^.ngeFan''te ''crmular unter- 
schrieben bei. Mein Name hier ist offiziell 
George Eckstein). Sie können ihn dann, wenn 
notig, dort einsenden. 

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie das '^onor^r 
in Scheck auf ^"^^w York oder ]fMternationaler 
Postanweisung übersenden wßrden. 

Hochach tunc^svoll 



Anl. 



.<<> 



>^->^ 



/ 



Bayerischer 
Rundfunk 



Bayerischer Rundfunk 8 München 2 Postfach 



Anstalt des öffentlichen Rechts 



Herrn 

George Günther ^-ckstein 

5 Crecket Lane 
Great Neck 

New York 11024 (USA) 



Abteilung 
Telefon 59 00 
38 06 



Honorare und ] izenzon 
2661 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 



Unsere Zeichen 

Ab. 



München, 



30.3. 1971 



•^^"^^^ ° -Hc neue Neger-Intelligenz der USA ( 1 33 ^rosazeilen a ^M 
Dlß ZEITSCHPvIFTENSCHAU vom 23.2.1971, 22.20 U^r UPCW 

Sehr geehrter Herr ^-^ckstein! 

Aufgrund von Doppelbe st euerungsabkommen mit verschiedenen 
Ländern besteht die Möglichkeit, Lizenzgebühren an Firmen 
und Personen mit Wohnsitz im Ausland einkommensteuerfrei 
oder mit ermäßigtem Einkommensteuer-Abzug auszuzahlen. Wir 
bitten Sie in Ihrem eigenen Interesse, beiliegenden Antrag 

auszufüllen und z\ijdismiii$fO,xmi^xA^]CxB<^^^UßmiE}^^gxi^l<^^xmT 
».tjejajäi4^ieiQxjPiifij&^:e'fej^Mi^*4i^ an das 

Finanzamt für Körperschaften, 8 München 37, Meiserstr. 4 

zu senden. 

Sobald das Finanzamt über Ihren Antrag entschieden hat, wer- 
den wir den entsprechenden Betrag unverzüglich anweisen. 

Der Freistellungsbescheid des Finanzamtes gilt dann für alle 
gleichartigen Zahlungen innerhalb der nächsten drei Jahre, 
sofern keine Änderung der von Ihnen bestätigten Angaben oder 
der steuerlichoa Bestimmungen in der Bundesrepublik Deutsch- 
land eintritt. 

Mit vorzüglicher Hochachtung 

BAYERISCHER. RUmFUNK 
Honorar-u^'Iiizeriz-Abt . 



/ 



/ 




(Ralf Richter 



) 



Anlage 



.80( 



8 München 2 Sammel-Ruf-Nr. Drahtwort Fernschreiber Bank-Konten Postscheckkonto 

Rundfunkplatz 1 München 5 90 01 Bayernfunk München München 05 23428 Bankhaus Merck, Finck & Co. München 20 646 F München 84 01 

Bayerische Staatsbank München 81 613 
Bayerische Gemeindebank München 5/24100 



V/17 



6. April 1970 

8 München 2 

Lieber Herr --(rSpeiin, 
ich erinn^^re r:^M-i »^^ -». 

i^altu^g vorigen Se?te%fr?" ^T^^^ ^^"*«^- 

pu« Der im BayplscVn Rof 

^^s Carl Hanser l.''Ser.T■£,\^-,^:,^^^^^^ ^, 
Diese A"^K^-ff i-f^-.4. * 

hatte Z^it nnrt f.!:*""" ^^""^-^^ ^^^^ ^nd ich " 

ntvickl.mgen zu schreiben. 

SU mich^h^f?^ ^'^^^^ Interan.^crt Mn/ , 

oj-d micn bitt» vssen T./oi/.T,:x'"^i^ sind, laj-r^en 

cne« Por:.at ii,nen el^nscJt Ja"renr' "^' ^"^- 
Mlt fretindllehon c^Tu^^s'sn 



Walter KrÖpelin Bayerischer Rundfunk. Politische Redaktion 

8 München 2, Rundfunkplatz 1 



Bayerischer 
Rundfunk 



Bayerischer Rundfunk 8 München 2 Postfach 



Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane, 
Great Neck, 
New York llo24 



Abteilung 
Telefon 59 00 
38 06 



Anstalt des öffentlichen Rechts 



Politische Redaktion 
2284 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 



Unsere Zeichen WK/w i München, 19,Aug,1969 



sehr geehrter Mr. Eckstein, 

vielen Dank für Ihren freundlichen Brief vom 12. August. 
Ihr Name ist mir durch Ihre Mitarbeit bei Walter Fabian 
und durch die FH in bester Erinnerung. Bitte rufen 
Sie mich unter der Nummer 59 oo 22 84 (durchwählen) 
an, wenn Sie in München sind, damit wir die Möglich- 
keiten Ihrer Mitarbeit erörtern können. 

Mit vielen Wünschen für eine gute Reise und 
freundlichem Gruß 




(Walter Kröp'elin) 



8 München 2 Sammel-Ruf-Nr. Drahtwort Fernschreiber 

Rundfunkplatz 1 München 5 90 01 Bayernfunk München München 05 23428 



Bank-Konten 

Bayerische Staatsbank München 81 613 
Bayerische Gemeindebank München 5/24 100 
Bankhaus Merck. Finck & Co. München 20 646 



Postscheckkonto 
München 84 01 



V/17 



May if, 197!+ 



Prof, Daniel Bell 
Department of Sociolopv 
Harvard 'Tniversity 
Cambridge, "a^g. 02138 

Dear Daniel Bell, 



Chance 



Lv?4-'-"^4.x® i"*ePested to read your future 

sociafrfSn.^^?^: ^^rr^^^^y °^ t^" ?^^ee 
social realms. Sinöe obviously thev are nrX 

antonomous of each other, all will dtJLd 

call$%aJ??ir ^°--«lation of the -'hL?ori- 
caiiy varying - degrpe of their nnfnai <«i« 

pendence and interdependence! (rj^eS r^hf?; 
mlsunderstood youp aim). v --niess have 

I a-r^ afraid I cannot be of nuc^ heln vHi-v. 
frin*° ^^"^ ''^"^^" mtellectual audiJnce 

li?«?S^'^ %*^:^^^ in"a?Ji?ri^d"S?heri.ft 
stand that the book is scheduled for sSing I9] 

ly xn ner guest-term at Santa BarbaraJ 



Cordiall 



i 



HARVARD UNIVERSITY 

DEPARTMENT OF SOCIOLOGY 



Daniel Bell 



William James Hall ^yo 
(Cambridge, fJMassachusetts 021 ß 



April 22, 1974 



^ SC 



•c« 



6V' 



M 



^ 



%f 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear George Eckstein: 

Thank you for your verv nice note. I find it difficult 
to reply at the length it deserves because at the moment I am 
somewhat immobilized, the product of a recurrent back ailment 
which occasionally beds me down and keeps me there for a period 
of time . 

I will trv to reply in about a week or two but meanwhile 
if you have access to it, you may want to look at the current issue 
°^ JiQ^^_gTOO^^^ry S ociology , which is the book review ioumal of the 
American Sociological Association that carries an omnibus set of 
reviews of my book and a replv which touches in part on some of the 
questions you raise. 

One of the things the book did not make sufficientlv clear, 
in part because it was written for a mixed audience, is that I am 
trying to work out a neo-Kantian framework for sociology and that 
for reasons which x>7ould take too long to spell out here, I find it 
most useful to think of societv not as a structurallv-interrelated 
whole C'a totality' in the Hegalian-Marxist-TIukacs mode or the value- 
integrative way that the functionalist do) but as three divergent 
realms; the social structure, polity, and culture and my book was 
primarily an exploration in social structure, reserving for other 
works a discussion of cultures and politics. 

The distinction between "economizing'' and sociologizing 
was set up to parallel the growing distinction between economic 
indicators and social indicators, economic accounting and social 
accounting and an annual economic report and a social report. 

But all of this is too difficult to handle in a dictated 
letter. I will send you under separate cover an issue of a sociology 
Journal called Summa tion which carries a set of reviews and the 
reply by myself that you may find of interest. 



f^ /% -YS ♦" A »^ n % r\ ^ ^% *^ ♦^ ^ /v *-N 



2ase_2 



]jIp^ 



X 



There will be a German edition of my book, as you 
seem to know, publlshed by Herder and Herder. They have asked 
me to write an Introduction to that edition. Slnce vou have a 
good sense of the German intellectual audience, I would welcome 
any suggestions from you as to what points this introduction should 
Cover. 



With thanks for your trouble. 




Daniel Bell 



DB : sh 




OFFICE OF THE SECR|:tARY OF THE TREASURY 

WASHING"§rON. D.C. 20220 



JA\ 



2 I 1977 



Dear Mr. Eckstein: 



Thank you for taki>>g the time to write me 
recently and for giving jme your ideas concerning 
tax changes. I expect tio be spending alot of my 
own time on matters of ttax policy during the 
next year, and, thereforV, I particularly 
appreciate these ideas. \ 



\ 



\Sincerely, 



\ 

4 




CC^/ 




Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane * 

Great Neck, New York 11024 j 



Michael Blumenthal 
Sacretary-Designate 



\ 



% 



pliOno: 516LihS6-9o71 



The B^ndlx Cov^nrn 
1 63 > A^^roaclv;ay 
New York, IT^y, 



D^c^rnber 1Q, 107^ 



ton 



Dear Kr, Blumen tliai^^^ 

consideratlon two thcÄufhts whlch. I fP^l have 

They coacera tli3 tax iv^asures, 'noth ia-ediafco ind 
permanent, w^^ich are nW h^lnR discu-°ed. Thew 

^owin^ ?v T^ Incom« '^tax, and help reduce the 
b.owuas iiBüalance üatwstaa corpor-abo and individual 
income taxes as share ckf tot.aL F-deral r-venS 

in the last 20 years). \l havp put them down on the 
euclüsaa ceparaue sheeti, 

Jtey I briefly iiitroducej myself • .-^ftor a Iott' i^m-j^ho^s 
oareer as a small. manuf,^cturer, I have. for"the" la-Jt 
aecada, boar. a free lanca wrltJr on IcSiSe ..d 
oolal matters, atteinr)ting to Interpret the ^.S.. 



S 



my new coiuitry, to my fo^mei 






,0 7"»''T 



raay C'^st), 



which I left under circT%,tn.nces'simiiiirato yoürl, 

-f !'^^"^/°"^-"''°®T^ "^^^ satisfactton In your new 

j-xela üi actior:, I am, 

very sincer'^ly yonrs, 



Eacl# 



; 



From: George Eckstein, 5 Cr^cket Lane, Great Heck, Tty 1102»+ 
Toi W, Michael Blimenthal 

JJ_^lves.tjn^n t„Tai_Cp^dJLt_j^^ ^^^„ ^ nc reaspd 

Re^sons» No real short*^;« of canltal for w<ÄhwMTe Inv^^stinents- 
am^le 5?npnly elthftr Äo<« Internal cornora^e re<5o«?o<^s, f^ora 
savlnps, from ei^-^tlon 'of souni crMlt (onf»ltalis?ri»s (^r<*at 
inventlon). Henco at Irast 75'< of investT<i»nt t^r prA^llt 
renresents a stralRht ftar *Tlft to corpoTP.tlons. On th(- eontrary^ 
wlth endemic uneirnlo^/niÄiTt, It Is nnrI«slT«abi« to ref'no-» the cost 
of maoMnery In relation \c Ifjbor, 

Investment Tax Credit migltU be re-^laced by snec^flc snbsiriies 
throuRb tax credit or oth^r neans, nrefera^ly t^-mnoT-ary, In 

t 

socially desirable area« |(«».pt. bome bulldinp, pollntlon control, 
enternrlsos In hifrn-"n«mWloyment areas). Also diverslon of 
eapltal toward ixnsound »p«c«latlve npoleets (RT^ITs, snecu- 
lative Office buildlnpa, pkhony conglomerates eto) sbould at 
least not be abetted by ta« T^rivHepes, 
g.)^JbJJLli.JLejie^aJ_alJlow5^^^^ I noome s o ns not t,n 

t 

Posslblf=* ppn^dlesi rer^laca pers ma5 ex^i^ptiois by a flat 
personr^l tax credit of 4^ • 200. 

vSet T>ollar llmlts (proteötlruf ^>^^ nl<^dl© cla.*:^) to dednotions 
sneb as T?<>al Kptate tax»» anfl Mort^age internst C* 1000-1^00 ea.) 



\ 




Boston Public Library 



Boston, Massachusetts 02117 



October h, 1977 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 1102i| 

Deat Mr. Eckstein: 

Thank you f or your considerate letter of 
September 22nd. The picture is very interesting 
due to the geometric designs formed by the 
lighting. When the building was first opened 
for public use, a comraercial photographer 
took a very similar view for our use; but I 
believe the foreground may be different. In 
any event, if we plan to reproduce your 
picture, we will be sure to contact you. Will 
you please let us know what your f ee is and 
other requirements you have for its use? 

Sincerely, 



Helen H. Sevagian^ 

Library Publications Officer 



HHS/snib 



Form No. 412A 



Septf^mb^r 22, 1977 



Boston Public Library 
Publlcation Dept 
Boston, Mass. 



Ge nt lernen t 

Durlng a recent Visit to Boston I took 
some plctures of your "Heantifnl nevr 
wlng. One of these, I think, has a very 
particular quality, due to the specific 
lightlng- circ^tmstances« 

I thought it might be of internst to you 
and of possible use in your publications j 
or even as a card for sale« If nsed for 
the iatter purpose, I would arsume that 
there would be sorao foirm of foe, in addi- 
tlon to the usual attribution# 

Slnc^rely, 



Encl. 



Hfr lunii 



REDAKTION 



BERN. 10. Februar 1977 

Effingerstrassc i • Telephon 031 251211 



Herrn George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
New York 11024 



*^7i-"='-^'%>".'^j,-^;K" 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

wir danken Ihnen für Ihre Anfrage betreffend einer 
kulturellen Mitarbeit aus New York; Ihre Arbeiten 
haben unser Interesse gefunden. 

Anderseits besteht die Tatsache, dass seit Jahr und 
Tag Herr Robert Breuer - vielleicht kennen Sie ihn - 
über das Allerwichtigste aus New York für uns be- 
richtet, und wir haben keinen Grund, seine Mitarbeit 
einzuschränken. Es müsste also schon gerade der Fall 
eintreten, dass Herr Breuer aus irgend welchen Grün- 
den seine Mitarbeit selber abbauen oder einstellen 
möchte. Vielleicht finden Sie Gelegenheit, die Sache 
persönlich mit ihm zu besprechen. 

Mit freundlichen Grüssen 





3,-/^7^^ 




Dr.Ch.Cornu 



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Verlag für Wirtschaft 

und Gesellschaft Frankhirt /New York 



6000 Frankfurt am Main 1 

Oederweg 100 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 



Campus Verlag GmbH, 6000 Frankfurt 1, Oederweg 100 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11o24 

USA 



14. Juni 1977 
fs/ko 



Lieber Herr Eckstein, 



besten Dank für Ihren letzten Brief. Den Heilbroner habe ich 
Ihnen schicken lassen. 

Wir haben wohl alle unsere idealistischen Vorstellungen. Die 
Ihren bestehen vielleicht darin, was Bücher leisten können. Mehr 
als wir denken, weit weniger als wir hoffen. Warum man einen 
Wahlsieg Fords erhoffte, ist mir unerfindlich, und kann nach all 
dem, was seit Marx, Maimonides, Kennedy und der Bergpredigt ge- 
schrieben worden war, mit Büchern nichts zu tun haben. 

Heute mit den besten Grüßen 

Ihr \ 



Frank Schwoerer 
(nach Diktat verreist) 



V A- [ka-S^U^ 



HRB Frankfurt 14835 



Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 54211 10 



Verkehrsnummer 10998 



27* ?• 1977 



Herrn Frank Sch\^oer€r 
Campys-Verlag 
6000 Frankfurt 1 
Oedervep 100 



Lieber Herr Sc'teToe'^er, 

Ich erlilelt Ihren BriAf vom 16. Mal. 

Ihre Entscheidung kommt wir nicht ganz- 
unerwartet. Was nich an ihr enttäuscht, 
ist nicht so sehr die Entscheidung selbst, 
wie ihr Gr^ind, Denn Aufgabe und Sinn des 
Buches v/5re ja gerade gewesen, manche der 
IXllESIL Vorstellungen ^oer die-aT^erikani- 
sehe Machtverteilung zu klaren, Vorstellungen, 
die acx et\i^ selbst einen TTelrauth Schmidt 
dazu verleiteten, einen Wahlsieg Fords zu 
orwarten und zu erhoffe i# 

^^enn gescbaftlicho Erwag^-ngen • 7ind ich 
bin der letzte, Ihnen solche nicht zuzu- 
billigen • es verhindern, dass bestehende 
Vorurteile i)4^5W» infrage gestellt werden, 
Bann Ist das nicht eben ein gesnrrier Zustand, 
gleichgültig in welchem Land und welche 
Vorurteile. 

Ist der Feilbrcner tnzwiacchen er5?chienen? 
Sie wollten mir ein Exemplar zugehien lar ?en. 

Mit besten Grussen 

Ihr 




Vertag für Wirtschaft 

und Ccsdlschaft Frankfurt / New York 



6000 Frankfurt am Main 1 

Oederweg 100 

Telefon: 

(0611)556182. 

590528 



Campus Verlag GmbH, 6000 Frankfurt 1, Oederweg 100 

Mr. George Eckstein 

3 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 110?A 

USA 



16. Mai 
fs/ko 



1977 



Lieber Herr Eckstein, 



besten Dank für Ihren Brief vom 15- April. Bitte entschuldigen Sie mein 
langes Schweigen. V/ir hatten in der Zwischenzeit unsere Verkauf skonferenjz 
bei der wir, wenn es geht, in den Abendstunden auch immer "Futures" be- 
sprechen, um zu sehen, wie künftige Buchprojektmöglichkeiten bei unseren 
Verkäufern ankommen. 

Hoffentlich sind Sie nicht allzu sehr enttäuscht: Das Thema Macht in 
den USA kommt noch weniger an, als ich befürchtet hatte. Als Zeitschrif- 
tenthema ist es natürlich sehr schön, aber als Buchkäufer fühlt man sich 
durch das Thema nicht aufgefordert. Viele v/ürden sich dafür interessierein 
zu erfahren, wieso in den USA besonders die Gleichheitsfrage ganz anders 
gelöst wird. Das würde dann meinen V/unschvorstellungen entsprechen. 
Aber die Frage, wer die Macht drüben hat, ist hier halt eben keine: Das 
weiß man, vielleicht irrt man sich, aber v/enn so, dann soll es eben auch 
dabei bleiben. 

In der neuesten Nummer des Leviathan ist ein Aufsatz eines Herrn V/agner 
aus Berlin, der das Phänomen der gesellschaftlichen Andersartigkeit der 
USA durch eine "Inseltheorie" erklären will. Nicht alles darin ist rich- 
tig, als Erklärungsmodell ist es meines Erachtens recht gut. Bei der 
Lektüre dieses Aufsatzes, nach der Vertreterbesprechung, ist mir eigent- 
lich recht klar erst gev/orden, v/as die Leute hier interessiert. 

Bitte entschuldigen Sie diesen langen Erkenntnisprozeß, wenn es einer is 
Leider bin ich durch meine Vergangenheit etwas vorbelastet, und habe 
vielleicht mein eigenes Interesse an amerikanischen Fragen zu stark ex- 
trapoliert. Es tut mir wirklich leid, daß ich Ihnen so viele Mühen ver- 
ursacht habe, nun wohl umsonst. Es war ehrlich gemeint, ich habe sie auc i 
mir verursacht. 



Es würde mich freuen, v/enn wir v;eiterhin in gutem Kontakt bleiben könnte 
vielleicht läßt sich ein anderer Plan realisieren. 



Mit besten Grüßen 



^^4JUw^ 




1 



Ihr\ -' 



\ /^: ^ 




HRB Frankfurt 14835 



Frank Schwoerer 



Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfur* 



• Verkehrsnummer 10998 



V 



1?. April 1*^77 



Canpas-Veplag 
Herrn I'Vanlc Schwoerer 
Oederweg 100 
6000 Fpankf?irt/I-f 1 



Lieber Horr Schwoerer, 

^l^hl ^T^ ^"r ^^r?" "^^'^^ '«» ^•'Js. Mir scheint 
Rn^^«l.?f^^y^^ Kit unserer Vorstellung von dem 
Buch nicht allzu weit: voneinander entfernt sind. 

ntJ??i-Sl.'- ^i"""^, l^^^t' t'^" '^'^«^ starker/^nd ndt m«hr 
Detail die Itaikte berühren können, iH denen sich 
die amerlkanischo "-(»öhhichte nnd Wirklichkeit von 
der europäischen unterpch^idot, und man wird dabei 

von HrifKri^fru/*'*""!^»,^^^-^ "-a- di« Vorstellungen 
JfS y-'-t^^^iL.^*^ starkor nach der sozialen als 
der wi.ctschaftlichen Seite zielen. Aber vergessen 

dl« SaL^iiÄ^-^l "* "^®^*' ^^^^ ^^« zentrale Them 
die MachtyerhSltnlsse sind, und Macht Ist mehr und 

cpderes als eine ökonomische Kategorie, Ab-r man • 
Wird aul diesen Punlt schon deshalb a'Jsf'Thrlieher 
eingehen müssen, um verstandlich zu machen, wieso 
«„f , ^°^^!^?" i" Amerika nie eine ernsthafte "Ontion" 
^r ^^^ i^L^"^ vielleicht, warum sie es, seit die 
USA das Pattern für die übrigen Industriestaaten 
geben, auch In Europa nicht mehr Ist). 

Also: Ich werde michi gern bemföien, die Vorstelltinp-s- 
welt Ihrer Leser im Auge zu behalten (ob's mir so p-nt 
gelingt, wie v.Boreh, weiss ich nicht). Pagegen nflg'ste 
ich es ablehnen, dabei die Klischee- Vorstr^llun^en 
Ober Amerika zu bestarken, die bei einem Teil in 
bezog auf das Thema bestehen. Wenn Ihnen das recht ist. 
dann konnten wir nun den Buchplan konkretisieren. 

Da wäre zunächst der Termin: Februar 1973 wSre der 
rröhestK mögliche, und zleplich fest, wenn wir uns 
bald einigen und wenn der TTmfang 150-200 Selten nicht 
™o«Üf ^^fn* ^^ den Grad der wissenschaftlichen A-if- 
nn« «^Lv°®^i-"!?^^^®"» Literaturliste) rnffssten wir 

isl «?f J?r!*^f ^^^i?*.?^^ vorgeschlagene Gliederung 
^!^ 4 1 allgemeine R4chtschnur anzusehen, die sich L 

?a das ?^S^^pS "^''^ ^?:*^" ^'<'» umsotSehr als man 
ja das C-?rter- Phänomen mitverarbeiten wird. l?twai*r# 
Anregungen von Ihrer Seite sind stets Snkomn^. 



-2- 



^ ?Lfff Jonorarfrai;©. Wie Sie wij^ser., inuss ich 
v±k angesichts des niedrigen Prozentsatzes mit 

Mon»rv^?°2®"^"®£**" Zahlung hei Ablieferung dos 
Manuskripts rachnen können. Auf der ^asis der von 
Ihnen erwähnten Zahlen iiber Auflage und Preis 

vsiiJ* '^o? ^°90 ^ ^*i"- W«nn I^en das recht ist, 
könnten ole omen entsprechenden Vertrag entwerfen. 

Als Arbeitstitel wrlrde Ich vorsehlagen: 

lTh-J^!T«!)r"S^K i? ^At Detnokrati© oder Big Business? 
Über einen endgültigen Titel wird man sich ja 
spater verstfndigen. Der Buchumachlag wird sich 
3& sicher im bisherigen Stil halten, Falls bis 
daulu Fotos oder Zeichntmgen verwendet wflrden, 
hatte ich allerdings gern ein Finspruchsrecht 
über die Auestattun-./f^ ^/^ di-ce-^6,.-^u^i^^^__^ 

Mnb herzlichen Grössen 

Ihr 



PS. Nur kurz eine Antwort zu den von Ihnen im letz- 
ten Abschnitt der ersten Brief ■^eite aufgeworfenen 
Fragen: M'?lne Bemerku^ag auf das die gross-n soaialen 
Veränderungen ausschliesfonde Blickfeld richtete 
sich eigentlich nicht gegen dl o^ Che r schiebt (obwohls 
auch da zutrifft), sondern gegen mikros?:opi3ch» auf 
Individuen der Elite garichtete Methode der Donhoff/Öarnet. 

Diese Methode lasst (und das machte io^sAsh^ deutlich 
genug) den Gedanken aufkOEwien, dass die Entscheidungen 
innerhalb dieser Gruppe, ausserhalb de» politischen 
Arena, getroffen werden (was lange Zeit fflr die Aussen- 
politik stimnte). Dagegen wollte ich betonen, dass heute 
selbst Dinge, die direkt zi/lrchen Interessengruppen aus- 
gehandelt zu werden nf legtenip wie Tarif verhandltHigen , 
louKB weitgehend aufi politische Gebiet verlegt werden. 
Und ••üinverteilimg''j vielleicht ist ea so, dass das in 
Arr.erllca eln^standig vor sich gehender Prozess ist, aus- 
gedrückt IB klassischen Definition der Politik: Who gets what? 




^'nlasNirWIrtfdMlt _ 

und GcsdlsdMft Ftankfurt/ New York 



6000 Frankfurt am Main 1 

Oederweg 100 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 









Campus Verlag GmbH, 6000 Frankfurt 1, Oederweg 100 

Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

USA 



7. April 1977 
f s/ko 



Lieber Herr Eckstein, 



besten Dank für die Zusendung der Kopie des Artikels im Merkur Wer 
oder was herrscht in Amerika?. Endlich habe ich ihn nun mit proßem 
Interesse gelesen. ^' 

Damit hat sich allerdings meine Vorstellung über das, was als Deside- 
ratum eines Buches m dieser Hinsicht für einen deutschsprachigen 
Leser gelten konnte, kaum geändert. Wir machen wissenschaftliche Sach- 
bucher, etwa im Stile Beils 'Nachindustrieller Gesellschaft'. Bei aller 
Wissenschaftlichkeit sind es immer noch Bücher, d.h. sie verlangen das 
dendridee'^''^''"°^'''' ^^^®'"' ""'' ^^^ brauchen die sogenannte 'zün- 

Die letztere ist natürlich durch die Darstellung der Machtfrage gegeben 
IVJ.l 7 ^ .f^^l dadurch erbracht werden, daß mindestens hin und 
^^^i£I^füf^i£JiamellmiH|w^^ wird. 

Das heißt aber, die mehr oder minder ausdrückliche Frageslfrit^TT^iF- 
Buches mußte sein, wozu Macht verwendet wird, und vor allem, in' welchem 
Maße die amerikaniscJLejLjfachtkon^te^llationen für die BeantwortTn^^^^^' 

Europaischen Frage herhalten könne n,~w~ie so "Gleicheif drüben nicht 
den gleichen Vorrang hat wie bei uns. CM£ji_£i£ii,^iarum Gleichheit .an^ 
.iej:|,jtesehenwird , oder wie immer. Das muß selbstversTä^^dlich nT^ht 
heißen, daTT^ie ein europäisches Buch schreiben, d.h. ein Buch mit 

Le^er^•^R^? ^^7'/^^? T^'' '""^'''^'' insofern eben den europäischen 
Leser im Blickwinkel behalten. Für einen Zeitschrif tenartikel mag 
das keine ßolle spielen, bei einem Buch ist dieser Blickwinkel ent- 
scheidend. Aus diesem Grunde wohl war das Euch von Herbert v. Borch 
e^n^i\f^ erfolgreich. Nun brauchen wir zwar keinen Bestseller, aber 
einen Mißerfolg können wir uns beide wohl nicht leisten. 

Jetzt können nur noch Sie entscheiden, ob Sic dieses Buch schreiben 
wollen. An der Gliederung brauchte mein Gesichtswinkel wohl kaum etwas 
ZU. cinciGrn« 

1/ ^^a^^-^^'n!!^^ "^i^-'^T^^y ^^^^^"^ anderen, Ihre Bemerkung auf Seite 3?1, 
,1 daß die Oberschicht die bedeutenden sozialen Veränderuno-Pn n.V^f i^ 

1) blickl'eld hat. Nicht R^hr v^-ro-f-Hr,pn ■; ^-u -;«4- ^a^ j \' , ^■*";' 

lann folgend«^ 

na ausgetragen 



warum letzten Endes die Machtkämpfe in der politischen Are 



v/erden. Das europäische Zentralthema "Um 



Verteilung" wird nicht 



anre- 



HRB Frankfurt 14835 



Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 54211 10 • Verkehrsnu 



mmer 10998 



~ P _ 



- 2 - 

schnitten. Gerade hier würde der Europäer längere Ausf ührunp:en erwarten, 
insbesondere zur Frage, warum die amerikanischen Gewerkschaften angeb- 
lich rein ökonomisch orientiert sind, und sich nicht wie beispielsweise 
die deutschen vorrangig mit Fragen der Mitbestimmung beschäftigen. Zur 
geschichtlichen Besonderheit hätte also gerade auf diesem Gebiet die fak- 
tische zu treten. Oder halt dann die geschichtliche Erklärung, warum in 
Amerika soziale Reformen im Vordergrund stehen, in Europa ökonomische - 
falls dem auch so ist. 



Es würde mich immer noch freuen, v/enn das Buch bei uns zustande käme. 
Falls nicht, ^as ich durchaus verstünde, würden wir im Sinne unseres 
sprächs verbe^iben, offen für Zusammenarbeit wo immer möglich. 

Mit besten Grüßen 




nk Schwoerer 






7.2^1Q77 



Hoi'-r. '■'ranlc Pchvcorrr 

Campus Verlag 

Po --tfac". ^J-'O 

6 Frankfurt^! 18 



p;in^ f-ir rh--n^n:ri'><^ von 2^.^ . Ich seh^^ 
leider <:Pine Möglichkeit, vor Jora 20^ ^vz 
nrio.i FranV-urt 7.n kommen, vro Ich dann ca* 
drei Ta-o s^lr« w^rde, *ot an 2^. Tarz Änrnck- 
2ufll3ge;:s* So viür-d ^s wohl an hebten Sein. 
mon .:ornr:!^ -^5 2«, r^orp'^ns In die Htadt oder 
nachmittags zym F^!i^t)latz. Schreiben Si*^ ^ir 
bitte vor ^^nde des? ^^orat«? (wir fahren am 2.3. 
=^5}, wo ^.ch rit« t'=^lefonlsch am Abend ^'!es ?5. 
oaer aii: Morgen des 26. erreichen kann, da-lt 
wir .Taheres a^?,3machen können, 

Für heute -^onst nur noch den Hin^/eis, dass 
^cn ^n einer Sp.mpielbernrechTin/r fflr den 
Ko:::Tlrchon Rundfunk auch wi«»der den ''^ellbron^r 
rezonr leren werd«?, arich den neuesten bei 
Fischer orscMenonen Bell. Sendan^r woli.l -a. 



Mit iVe-ndlichen Grussen 

Ccui 3/zr ^^/it^ Sjpu^ /^^2^^u/LA.vy" 



Iltr 



■^ikuit-i 




VnlasKirMirtsdiaft _ 

und Ccsdlsdiaft l>ankfurt/ New York 



6000 Frankfurt am Main 1 

Oederweg 100 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 



Campus Verlag GmbH. 6000 Frankfurt 1. Oederweg 100 "" 

Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 1102^ 

USA 



2^.2.1977 
fs/ko 



Lieber Herr Eckstein, 



besten Dank für Ihren Brief vom 1.2. Ich fliege also höchstwahrscheinlich 
doch am 26. abends von New York zurück, und wir können uns eventuell 
treffen, gerne am Flugplatz. 

Allerhöchstwahrscheinlich bin ich unter der Nummer 927-2954 in Manhattan 

zu erreichen, oder unter 7H-/f013. Oder ich hinterlasse dort eine Nach- 
richt. 



Mit freundlichen Grüßen 



Ihr 




Frank Schwoerer 



'i^t y-hh^ 



x^ 



f^'^ (c-l.) 



S^mA^ ^I^ /\- i^tkcu - ^'1(1 Uuul^^ (lyi 









HRB Frankfurt 14835 • Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 54211 10 • Verkehrsnummer 10998 




Verlas für Wirtschaft 

und Gesdlsdiaft Frankfurt /New York 



Oederweg 100 

6000 Frankfurt 1 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 



Campus Verlag GmbH. Postfach 240, 6000 Frankfurt 18 "^ 

Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 



USA 



28.1.1977 
fs/ko 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



besten Dank für Ihren Brief vom 21.1. Ich habe nun meinen Flug nach 
New York für den 20. gebucht, und plane, am Abend des 26.3. zurückzu- 
fliegen. Wir könnten uns also am 26. sehen, irgendwo in Long Island, 
vielleicht gar am Flugplatz, oder ich müßte halt meinen Rückflug um 
einen Tag verschieben. Oder Sie könnten vor dem 20. hier sein. 

Es tut mir leid, daß sich in die Übersetzung des Heilbroner ein paar 
Fehler eingeschlichen haben, das ist wohl unvermeidlich. Ihre Kurzbe- 
sprechung im Merkur hat mich sehr gefreut. 

Im übrigen hatten wir ursprünglich den Titel "Die Zukunft des Kapitalis- 
mus" gewählt, aber dieser Titel ist schon vielfach besetzt, so daß wir 
auf den etwas "gröberen" Titel ausweichen mußten. 



Für heute mit besten Grüßen 



Ihr 




Frank Schwoerer 



V. 



HRB Frankfurt 14835 ■ Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 5421110 • Verkehrsnummer 10998 



George Gflnther Eckstelni 

DETv^OPBAriB OD]^R BIG BIJSTTTKSS: 
WER ODER WAS HERRSCHT IN DE!^T USA ? 

1 • Was ist TIacht? 



(/Ir^oitsfritel) 



2, IlistorischG Sonderbe dincnngen der TTSA: 

* X^^^assimgt Misstrauen g^gen Machtballnng 

- Fehlen von Feudalismus - 

• Verschmelzung von Binwanderer^uppon : Frontler-Tryfhos 

■* £^v«^?t^^T 2Tm Industriestaat: neuartige Kirnrnnderung 

- Exekutive-Legislative- Justiz 

- Struktur und Rolle der Parteien 

3» Machtverlagerungen seit 1933: 

- von Einzelstaat zu Zentralregierung 



- von Legislative zu I^lkekutive " 

- Bürokratie und Militärapparat 



- Grosskorporation und Grbssgewerkschaft 

- Ausseniiolitik: von Isolationismus zu Im-^^^rlaler Holle 

hm Maclittheorien: 

- Pluralismus: Riesnian, Parsons, Galbraith I 

- Povjer Elite: Mills ^ Marxisten, Dönhoff^ Galbraith II 

5« Neue Machtgruppen und -formen: 

• WisLeiiSindustrie 

- Kassenmedien 

• tflcbllisierte Burger 

- "Sunbelt-Ifcnservativismus"? 

6« Politische Machtstruktur heutet 

- Prasiciontschaft 

- Kongre SS 

• star.t liehe /Ibntrollorgane 
« Lobbles 

- GupremG Court 

?• Susaiimcnf assung : 

- Skonomischer Rahmen: Privatkaftitallsmus 




1..^^ 



Tel: ?1 6-if 66-9871 



2^.^.^^77 



Herrn Frank Schwoerer 

Cac^nus-Verlag 

Postfach 2»+0 

6000 Prankfurt/M I8 

Sehr geehrter Herr Schwo^rer, 

Dank für Ihren ^rlef vom 28.12. und die darin 
enthaltenen Informationen. 

Der wichtigste Punkt: nnsere R^isetermine, Ich 
werde wohl erst am 2^. oder 26. ^^arz zurflckkommen. 
Sind Sie da dann noch hier? Als Alternative gSbe 
es sonst nur noch die MSglichkeit, dass ich es 
einrichte, ca. 21/22. T^arz nach Prankfurt zu kornrnon. 
Geben Sie mir bitte, sobald Sie können , Bescheid. 

Inzwischen haben Sie vielleicht die Januar-I^Tr. des 
MERKTJR mit meinem Artikel in die Hand bekommen, 
in dem ich den Heilbroner en-mhne. Die Besprechung 
an die ITEUT5 GESELLSCHAFT ging dieser Tage abj wann 
sie erscheinen wird, weiss i-h allerdings nicht. 

tTbrlgens fand ich iM ^ranzen die Übertragung gut, 
von ein paar den Sinn leicht verändernden lossagen 
abgesehen, so bereits in der ersten Zeile, wo 
"decllne" mit Untergang statt Niedergang gebracht 
wird. Falsch übersetzt ist S.7, Z.8, vro ''securities 
Industry, Utilities'^ mit Versicherungswesen, offer.t-- 
liehe E' nrichtungen statt mit "Bank- ^nd Borsem^esen, 
Kraftwerke'* v/iedergegeben ist.- Ein paar A'islarsungen 
(S.9 Z.13 und S. 10 Z.19 sind Ja x^rohl bei der 
Korrektur entdeckt orden. 

Was eine Bespreohimg des Buches von Penner b'^trlfft, 
so ist meine Kenntnis der deutschen Situation zu 
wenig detailliert, als dass ich mich zu einer 
Besprechung berufen f»*^lte. 




Verlag für Wirtschaft 

und Gesellschaft Frankhirt /New York 



Oederweg 100 

6000 Frankfurt 1 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 



Campus Verlag GmbH, Postfach 240, 6000 Frankfurt 18 

Mr. George Eckstein 

f3 Cr icke t Lane 

Great Neck, N.Y. 110?^ 

USA 



fs/rh 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Besten Dank für Ihren Brief vom 15.IP. Wir würden uns bei Ihrem Buch, 
wie etwa bei Beils Nachindustrieller Gesellschaft, vor allem an den 
erweiterten akademischen Leserkreis richten. Dazu rehören allerdinf^s 
auch Fiihrungskräfte in der Wirtschaft, soweit sie sich über ihren enteren 
Aufgabenkreis hinaus für kulturelle und politische Fragen interessieren. 

Ein Paperback von 15O bis .?00 Seiten hat einen Ladeni^reis von DM 18.~ 
bis 20.-, ungefähr. Für das angesprochene Thema gingen wir auf etwa 
3000 Exemplare für die Anfangsauf läge . 

Honorarvorschüsse sind hierzulande nicht mehr so üblich, dnbei könnte 
man aber bei Manuskriptablieferung durchaus über so etwas sr^rechen. Für 
den Verkaufsablauf, Information, Werbung, eher als für die Herstellung, 
benötigen wir gute 6 Monate. Manuskript im SeT)tember 7? bedeutet also^' 
Erscheinen frühestens im März 1978. 

Die Frühjahrsvorschau 1977 lege ich bei. Vielleicht kommt das eine oder 
andere für eine Besprechung inf rage , sicherlich das Buch von Fenner. 
Aus Müllers "Geld und Geist" wird im MERKUR etwas vorabgedruckt. 

Da im AT^ril Ostern ist, werde ich im März nach New York kom.men. Snren 
wir zweite Märzhälfte, Genaues mu^ ich mir aber erst noch zurechtle ^-en. 
Bitte lassen Sie mich jedenfalls rechtzeitig wissen, wann Sie herüber- 
kommen, so daß wir uns nicht verfehlen. 



Mit freundlichen Grüßen 



Ihr 




Frank Schwoerer 



HRB Frankfurt 14835 • Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 5421 110 ■ Verkehrsnummer 10998 



phone 51 6-U66-9871 



Herrn Frank Schvroerer 
Campus Verlag 
Oederweg 100 
6 Frankfurt 1 



15.12.1976 



Sehr geehrter Herr Schvroerer, 

Dank für Iliren Brief vom 3.12. mit den Fahnen des 
tiexloroner-Buches und der heute eingetroffenen Vor- 
rede» Damit komme ich einstweilen zurecht. Das Buch 
wird im ^^en eines grosseren Fssays erv/ahnt, d€iB 
in der fÄSöruar-TTummer des Merkur erscheinen soll. 
Ausserdem dann nach Hr sche inen Ihrer Ausgabe Sonde-^'- 
besprechungen in der NEUEN GSSELLPCTUFT und voraus! 
sichtlich im HDH. 

Es freut mich^ dacs Sie sich für meinen Buchvorschlag 
interessieren. Vor einer endgültigen Entscheidung 
wusste ich noch gerne vor allem, an welchen T^serl-r-neis 
sich Ihre Publikationen 3be^^^^iegend richten: welcher 
Verkaufspreis für ein Buch von 1^0-200 Seiten ger'rcht 
Ist, und welche Anfangdauflagej ferner, vrann und In 
welcher ohe^ein Ilonorarvorsch^ass gezahlt wurde (ich 
nehme an, spaf^estens bei Ablieferung des Manuskripts). 
Der früheste l^ermin wa^-e für mich September IQ77 Hiv 
die Fertigstellung des Man^iskripts; welcher Ftscheln- 
ungsterinin vorzuziehen wäre, mür;sen Sie bestlnT^en. 

Über Details des lU'.alts und der Darstol^^mig unter- 
halten wir uns wohl am besten mundlich. Allzuviel 
Futurismus liegt mir nicht; ich habe dagegen boreits 
hier beim vorhergehenden Buch Heilbroners nolemislert 
(Prospect of Man). Aber natarlich wird riian von Trends 
schreiben und dem von den HSA ausgehenden Beispiel. 
Wann imben Sie vor. nach üew York zu kom-on? Ich vmr^t'^ 



*X4 XX«. M^;.* ^j.^ vor, iiciuii ,*yw xupa zu ^com^ron'r' icn vmr 
es gern bald, da ich selbst Reiseplane für ^TSrz oder 
April habe und mich dabei soweit wie möglich danach 
richten mochte. 



Mit frenjtidlichen örussen 



Ihr 



/ 




Verlag für Wirtschaft 

und Gesellschaft Frankfurt /New York 



Oederweg 100 

6000 Frankfurt 1 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 



^ 



Campus Verlag GmbH, Postfach 240, 6000 Frankfurt 18 

Mr. George Eckstein 

3 Cr icke t Lane 

Great Neck, N.Y. 1102^ 

1/1- S.R . 



<?r 



fs/rh 

Sehr geehrter Herr Eckstein, 

Besten Dank für Ihren Brief vom 2?. 11. Die deutsche Ausgabe des Heilbron 
wird frühestens im Februar fertig sein. Desv/egen schicke ich Ihnen 
gleich mal einen Satzunkorrigierter Fahnenabzüge. Ein Exemplar des 
Buches schicjke ich Ihnen alsbald nach Fertigstellung, sozusagen als 
Beleg. 

In aller Höchstv/ahrscheinlichkeit v/erden wir für die deutsche Ausgabe 
ein Vorv/ort von Jochen Steffen bekommen. Gerne schicke ich Ihnen eine 
Kopie, sobald sein Manuskript vorliegt. Das v;ird aber wohl V/eihnachten 
werden. 

Sehr gerne würden v/ir Sie als Autor zu uns zählen. Allerdings dürfte 
gegenwärtig im europäischen Interesse an amerikanischen Themen eine 
gewisse Sättigung eingetreten sein, nachdem sehr viel anläßlich der 
200 Jahrfeier erschienen ist. Unsere Möglichkeiten für Ihr Buch dürften 
sich also in bescheidenen Grenzen halten, ''nothing to v/rite home about", 
sozusagen. 

Am besten wäre es wohl, wenn wir gle^ich, ähnlich wie wir den Heilbroner 
behandeln, eine Paperbackausgabe veranstalten v/ürden, für v/elche 200 
Druckseiten das ideale v;ären. Die Honorarvorstellungen dazu sind hierzu- 
lande allerdings recht bescheiden, normalerweise fangen wir bei 6/^ vom 
Ladenpreis an. Das kann sich bei Erfolg auf zivilere Sätze hinaussteigeri 

Terminlich ist zu sagen, daß wir für den Werbe- und Verka^uf sablauf min- 
destens 6 Monate zwischen endgültiger Manuskriptablieferung und Sr- 
scheinungstermin brauchen. Da wir Neuerscheinungen gerne im März und im 
September bringen, wären Termine für endgültige Manuskripte spätestens 
v/iederum September und März. 

Bei der Behandlung der einzelnen Themen v/ürden Sie sicher für den deut- 
schen Leser die jeweiligen möglichen Auswirkungen auf die europäische 
Szene beschreiben. Dies besonder, gev/iß, bei den Zukunftsaspekten. Und 
ohne Ihre V/issenschaf tlichkeit untergraben zu v/ollen, v;ie wäre es mit 
größtmöglicher Betonung der futuristischen Aspekte? Für die intelli- 
genteren Leute genügt es, in Vorwort oder Einleitung darauf hinzuv/eisen, 
etwa mit Beis-oielen, wie stark sich viele amerikanische Phänomene mit 
dem oder jenem timelag in Europa dann widerspiegeln. 



-^- 



HRB Frankfurt 14835 • Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 5421 110 • Verkehrsnummer 10998 



V 



-2- 




Mit freundlichen Grüßen bin ich 




Frank Schwoerer 



P.S. Die Heilbroner Fahnen und der Knappband gehen Ihnen mit retrennter 
Post zu. 



V 



GEORGE ECKSTEIN 

5 Gricket Lane 
Great Neck. New York n024 



\ 




CAMPUS V7.RLAG 

Herrn ?rank Schwoerer 

Postfach 2^-0 

6 Frankfurt /M 18 



22.11.1976 



Sehr geehrter Herr Schwoerer, 



/ 



Dank für Ihren Brief vom 1,11. iSerne erwarte 
ich das Rezensionsexemplar de^He i Ihr on er- 
Buches. 



C. 



Heute kann ich Ihnen mitteilen, dass das Buch 
im Rahmen eines allgemeinei'en Artikels in der 
Januar-Nummer des MERKUR yorbes prochen werden 
wird, mit einem Hinweis stuf die bevorstehende 
deutsche Ausgabe^i Ausserdem werde ich es in 
ein^r Sendung über neure amerikanische politi= 
sehe Literatur für den Hessischen Rundfunk 
besprechen, voraussichtlich März 1977. Dazu 
wäre mir natürlich für Zitate Ihre Ausgabe 
Erwünscht. Die eine oder andere Binzelbespre- 
chung wird wohl auch noch folgen. 



/ 




Heute noch eine andere Äri^rage. In der Juni-Nr. 
des MERKUR hatte ich eine längere Arbeit über 
die Machtverteilung in USA. Ich dachte daran, 
das Thema zu einem Buch auszuweiten, so etwa 
200 Seiten^ ungefähr nach dem beiliegenden Abriss. 
Es schiene mir gut in Ihr Verlagsprogramn zu 
passen. 2u Ihrer Information, ich bin unabhängiger 
Publizist; in Deutschland regelmässiger Mitarbeiter 
an Merkur, Frankfurter Hefte, Neue Gesellschaft, 
Gewerksch. Monatshefte, und am Norddeutschen, 
Hessischen und Westdeutschen Rundfunk. 1970 erschien 
in der Reihe Hanser mein Buch "USA: NETTE LINKE AM ENDE?" 
Falls interessiert, bitte ich um Ihre Vorschläge 
betr. TJmfang, Terrain, Format undHonorarbedingungen. 
Im Hinblick au^ die unter dem neuen Präsidenten z^a 
erwartenden Verschiebungen konnte ich mir ein gutes 
Publikumsinteresse vorstellen; und als seit beinahe" 
^0 Jahren hier lebender Beobachterbringe ich gewisse 
Qualifikationen zur Beurteilung mit. (In TTSA arbeite 
ich an linken Zeitschriften wie 



nTQQT?TVT'P 






TVTA TITA^T 



.44. \ 

UIXO / 



In Erwartung Ihrer Nachricht b3n ich 

mit freuijdlichen Grüssen 



^yyyf^A^(l<>^ 




Verlag 

und Gesellschaft 



Frankfurt /New York 



(^if 



'4</^ U 









Oederweg 100 

6000 Frankfurt 1 

Telefon: 

(0611)556182, 

590528 



•■ Campus Verlag GmbH. Postfach 240, 6000 Frankfurt 18 "" 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 1102^ 

USA 



1 . 11 . 76 
fs/rh 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Besten Dank für Ihre Anfrage vom 19- Oktober wegen Robert Heilbroner's 
Buch, das im März 1977 unter dem Titel "Der Niedergang des Kapitalis- 
mus" erscheinen wird. 

Ein Rezensionsexemplar werden wir Ihnen dann gerne zuschicken, ebenfalls 
von anderen Titeln unseres Verlages, welche Sie freundlicherweise bespre 
wollten. Wenn Sie mir noch einmal sagen könnten, in welchen Medien dies 
geschieht, wäre ich Ihnen überaus verbunden. 

Heute legen wir unser neuestes Verzeichnis bei und grüßen Sie 
freundlichst, 

f 



chen 




'I^ 



ank Schwoerer 



HRB Frankfurt 14835 • Bankverbindung: Commerzbank AG., Frankfurt 5421 110 • Verkehrsnummer 10998 




University Center, Greenvale, N.Y. 



N2032642 



DATE 07/13/84 

DESCRIPTION ISSÜES 2 7~2B 



CHECK NO. 032642 



A/PNO. 
A204755 



PO/CR 
C74842 



VENDOR INV. NO. 



C' 



n 






AMOUNT 

5.00 




PLEASE DETACH THIS STUB BEf ORE DEPOSITING CHECK 

REMITTANCE ADVICE 




Walls Inc. 




25 Central Park West, 25R, New York, New York 10023, (212) 541-8423 



September 2, 1975 



Mr. George Eckstein 

5 Cr! cket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr . Ecks tei n : 



We were 
e res t I 
City mu 
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one by 
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Wa 1 1 s and o 
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EITUNG. 



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, Inc. f o r an a r t i 

NATIONAL ZEITUNG. 

photographs of Ci 
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mpe 1 ' oe i 1 wa 1 1 do 

on P r i nee St reet 

We would apprecia 
1 d be ret u rned to 
hem. We a re also 
er i a 1 on City Wa 1 1 
r City Walls pro je 

to have you v i s i t 
t to 1 ook ove r ou r 
ther public arts p 
the enclosed mater 

See i ng you r a r t i c 



exp ressing int- 
cle on New York 

Enc 1 osed a re 
ty Wa 1 1 s p roj ect s , 
, N.Y. in 1974 
ne by R i cha rd 
i n Soho , Manhattan , 
te i t g reat 1 y 
US af ter you 
send i ng on to you 
s and some post 
cts. 

our of f i ce a t 

s 1 I de 1 i bra ry 
rojects if you 
i a 1 i s he 1 pf u 1 
le in the NAT- 



Dor i s C . Freedman 

P res i den t 

City Wa 1 1 s , Inc. 



Doris C. Freedman, President 
Robert Wiegand, Vice-President 
Mel Pekarsky, Vice-President 
Stephen W. Greiner, Secretary 
Louis Bernstein, Treasurer 



BOARD OF DIRECTORS 

Jason Crum, Chairman 
Richard Anuskiewicz 
Wilham Bernhard 



Peter Blake 
Nassos Daphnis 
Allan D'Arcangelo 
Arthur Drexler 



Alvin Loving 

Maurice Nessen 

Tania 

Todd Williams 



WALL LOCATIONS - MAY 1974 



PAGE 2 



ARTIST 


LOCATION 


TITLE 


DATE 


Alvin Loving 


103 West 42nd Street 
Manhattan 


Untitled 


July 1973 


Knox Kartin 


520 West 20th Street 
Manhattan {Seen from 
West Side Highway) 


Venus 


Septenber 1971 

• 


Forrest Myers 


599 Broadway (On Houston 
Street), Manhattan 


Untitled 


DecöTiber 1973 


Mel Pekarsky 

i 


Bleecker & Lafayette 
Streets, Manhattan 


Untitled 


May 1970 


Mel Pekarsky 

• 


Mulberry & Houston 
Streets, Manhattan 
(Saint Barnabas Mission) 


Untitled 


July 1971 


Mel Pekarsky 


Houston & Crosby Streets 
Manhattan 


Untitled 


September 1972 


Mel Pekarsky 


557 Third Avenue 
Manhattan 


Untitled 


September 1973 


Mel Pekarsky 


— Doyle Park, Yonkers 


Untitled 


May 1974 


Jay Rosenblum 


110 Trinity Place 
Manhattan 


Untitled 


November 1972 


Tania 


10 Evergreen Avenue 
V Brooklyn 


Untitled 


April 1967 


Tania 


Sm 4 Bryant Avenue, Bronx 


Untitled 


September 1968 


Tania 


Mercer & Third Streets 


Untitled 


June 1970 

^ 


Tania and 
Nassos Daphnis 


Broadway & 43rd Street 
Manhattan, (Arien Project) 


Construction 

Process 

Environment 


June 1971 


Robert Wiegand 


9th Street between Ist 
and 2nd Aves. Manhattan 


Juliette 

• 


September 1967 


Robert Wiegand 


Astor Place, Manhattan 


At the Astor 
Bar 


August 1968 


Robert Wiegand 


Church & Reade Streets 
Manhattan 


Untitled 


August 1969 


Robert Wiegand 


53rd Street & Park Avenue 
Manhattan (Lever House) 


Leverage 


September 1970 


Robert Wiegand 


152-04 Jamaica Avenue 
^ (Federal Reliance Bank) 

Queens 


Untnied 


November 1972 



WALL LOCATIONS - MAY 1974 



PAGE 3 



ARTIST 



Todd Williams 
Todd Williams 
Todd Williams 



LOCATION 

w Livingston & Bond Streets 

fj^ 530 Dean Street, Brooklyn 

l?u 531 Bergen Street 
^^ Brooklyn 

U4 IV^v^ce SJnreet 



TITLE 



DATE 



Richard Anuszkiewicz 



Walter Darby Bannard 



Clarence Carter 
Reginald Neal 



JERSEY CITY, NEW JERSEY - 

Goodman Stores 
830 Bergen Avenue 

Charles Men's Wear 
50 Journal Square 

791 Bergen Avenue 

121 Newark Avenue 



Untltled 


July 1970 


Untltled 


November 1973 


Untitled 


May 1974 


0«Nlrtl-c4 


-A^vW^m? 


OCTOBER 1972 




Untltled . 


October 1972 


Untltled 


October 1972 


Untltled 


October 1972 


l!rtf4flArf 


October 1972 



Ih/ Walls Inc. 




25 Central Park West, 25R, New York, New York 10023, (212) 541-8423 

WHAT IS CITY WALLS, IMC... A BRIEF HISTORY 

In 1957, Allan D'Arcangelo, encouragecl and supported by David Bromberg, city 
planner, painted an exterior wall, which had been left exposed when the build- 
ing next to it was torn down on East 9th Street in Manhattan. When D'Arcangelo 
completed his wall painting, the Visual and psychological effect on the Com- 
munity was startling! The drab, dismal atmosphere of the block had been trans- 
voi'Tned by his bright, illusionary landscape. It also demonstrated newpossi - 
bilities for artists who were concerned with the heightened urban decay of New 
York City and/or challenged by the scale and the idea of working outside of the 
traditional studio, gall ery and museum setting. 

Almost immediately, other artists responded to the potential of this new kina 
of "public art". Jason Crum, Robert Wiegand, and Tania painted walls during 
the same year. The effect on the urban environment did not go unnoticed by the 
city government, architects and corr^unity groups. 

The need for some kind of Organization to work with the artists and the com- 
munities became necessary as interest and excitement grew. In 1970, with the 
help of the J. M. Kaplan Fund, City Walls, Inc. was formed as a public Service, 
non-profit, tax-exempt Organization. 

Richard Anuszkiewicz, Walter Darby Bannard, Clarence Carter, Nassos Daphnis, 
Alvin Loving, Forrest Myers, Reginald Neal , Mel Pekarsky, Jay Rosenblum, anc 
lodd Williams have all participated in the expanding City Walls program. To 
cate, these artists have painted thirty-six walls in neighborhoods throughout 
Manhattan, the Bronx, Brooklyn and Queens. 

During tha past three years, City Walls, Inc. has been Consultant to business 
and Community groups, government and civic agencies. Continuing support has 
enabled City Walls, Inc. to share knowledge and experience with diverse groups 
throughout New York City as well as in Chicago, Detroit, Jersey City, Philadelphia, 
Syracuse, Boston, Cincinnati, Atlanta, San Francisco, and as far away as Toronto, 
Tokyo, Tel Aviv, Paris, London, and Hannover, all of which have created their 
own city walls programs. 

City Walls, Inc. conti nues primarily to work with artists and communities con- 
cerned with the Visual environment. It provides expertise in dealing with city 
red tape and coordinates the artist with the contractor, landlord and Community. 

Integrating the artist and his work into everyday urban life cannot fail to 
enrich the quality of life in our dties. 






f I ccuiiiait , 



O Uft rf«S ^ ^ ^ <^ «A «^ 

r I Cd lucit w 



City Walls, Inc. 
May 14, 1974 



Doris C. Freedman, President 
Robert Wiegand, Vice-Presidenl 
Mel Pekarsky, Vice-President 
y.coScn VV. Crtiner, SecreUry 



BOARD OF DIRECTORS 

Jason Crum, Chairman 
Richard Anuskiewici 



Peter Blake 
Nassos Daphnii 
Allan D'Arcangcio 



Alvin Loving 
Maurice Ncssen 
Tania 



Commei itary 



J65 East 56 Street 

New York, New York 10022 

PLaza 1-4000 




April 10, 1972 



Mr. George Eckstein 

5 Cr icke t Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

IV afraid we won't be able to use this essay 
in Commentary, but I was glad to have the 
Chance to see the manuscript, and I hope 
you'll continue to keep us in mind for the 
future. 

Yours , 





NK/hc 
Enc. 



Neal Kozodoy 
Executive Editor 




>!arch 29, 1972 



Mr« Neal Kozodoy 

COIC^IENTARY 

165 East 56 Street 

New York^ :iY 10022 



Dear Mr. Kozodoy, 

havi/ig l)3en absorbed in finishing a book 
for a Gei^an publlsher for a '!arch dead- 
line, I eouli not iintil now foilow through 
on my essay on Pd Bullins, the subject of 
our correspcndeiice last Octobor» 

I am encloslag ib liemrith for your consido- 
ration and will appreciate an early decision, 

Sincecely yourS| 



O^mmentary 

165 East 56 Street ^/ 



New York, New York 10022 
PLaza 1-4000 




October 29, 1971 



Mr. George Eckstein 

5 Cr icke t Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Many thanks for your note of October 22 to Mr. Podhoretz, 
who is currently away from the office. I'm not sure the 
piece you describe will be right for Commentary , but we'll 
of course be happy to consider it. I look forward to recei 
ving the manuscript soon. 

Yours , 




C- 



NK/hfc 



Neal Kozodoy 
Executive Editor 



October 22, 1971 



Mr, Norman Podhoretz 

"^sdltor 

COMMENTARY 

165 East 56 Street 

New York, NY 10022 



Dear Mr. Podhoretz, 

I am working on an evaltia^ion o^ the 
werk of Ed Bnllins, the black playwrlght, 
whose work I have followed for some tlrae 
and wlth whora I recently had occaslon to - 
talk about his work and hls general views, 
including those on JewsAionism. 

I v^onder whether C0WTEN7ARY might be Int-^r- 
ested In thls essay. For your informatlon, 
I have been a contribntor to Dins^T, the 
NATION (most recently a revlew of the Revel 
book in their October h Issue), and I Imve 
been writlng reg^alarly on the American 
scene for various German and Swiss publi- 
ca t Ions. A book on the and of the American 
New Left was piiblished in Germany in 1970. 

Please advise. 



Sincerely, 



■'^■M 



Are you keeping 
up with the latest 
Confrontation p 



r I if ,-./viyjL Daar Oontributor, 



A Literary Journal 

of Long Island University 

Martin Tucker, ü:ditor 
English Department, 
C.U. Post of L.I.U. , 
Greenvale, luy, 11548 
516- 299-2391 

June 6, 1964 




^ 



I a» wlting to Inform you of a n«w delay in our I98A schedule . 1 
oglze for any Inoonvenlence. 

•».«1 '***^"!u ^^Y!' »/^"^l«' «n« °^ 552 pagea wlth tha apeclal thame of 
Bxua and th« Writer," haa bean promisad to ua by the prlntar during the 
rirat weak of July. The printer haa had all our aaterlal in hand aince 
Harcb (and moat of it aince mid-February); I can only hopa hia new promiae 
A*t u! 'v' iLlL*^* "^^ Printer himself haa experienced difficultlea 
V.-,^ i' aub-contra^tw^, hence the reaaona, he informa ua, for the delays. 

*^*^*^^ -^ t^ .„J^^ ^^ "^ ^^"^ " ^°" ^^^ TO HAVE YOUR COPY SEWT IN JULY 
i^t^^y^^^^Ct^' '^X :LiS ^ ® ^^ ^°" ^^'^ 'f° RECEIVE IT IN SEPTEMBER, ANC OP ANY SUMMER 
S7t,„M>idiirir \ ADDRESS IF DIFFERENT FROM YOUR REGULÄR ADDRESS. 

The coat of thia apeclal laaue ia 16.00. Oontributora receive one 
ee oopy and aa jaany additional copiea th ey wiah at half-price. « »V 3 







d/n 






I am also ©ncloaing our regulär Hat aheet (we have followed thia 
procedure slnce i960) by whlch we inform frlenda and acquaintancee of the work 
of oontributora in eaoh iseue. Such lists are held in strict confldence 
and are used only to inform the people listed of the contributor's work. 
Returning the list to ua with namee and addresaes ia a great aid to our 
magazine, and helps to promote your work« 

Our oontributora paymenta will be arriving ehortly. Becauee of 
incroaaed printer »s coata, we have had to reduce fees slightly. We are 
aorry about thie deoiaion, but we have adopted it aa a laat resort • Should 
any grant monaya enaue, we will raiae our feea to oontributora. 

Thanka for your patienoe, intereat and encouragement . The magazine 
haa weatherod many delaya and atorma, but it ia alive and healthy, 

With beet wiahea» 
3incerely» 

Martin Tucker 
P.8. Pleaao note the NEW addreaa above • 

P.P.8. IF YOU WI8H TO AID THE MAGAZINE WITH TAX-EEDÜOT IBE CONTRIBUTION, 
wo would be grateful. Pleasa make all cheoka payable to OONFBO^r^ATION and 
mail to me at the above new addreaa. Th^nk vnn , 





George Eckstein : 

Henr^i Pachter: WEIÜAR ETUDES. 

Columbia Univorsity Press / 1982 , 379 o. 






Among the Gernan intellectual emigr^S/ there are few left 
vhoso conscious experience roach'^s frora thc? end of tlia German 
Empire in 191 R to the prosent, Ono who lived, l<^.arnetd and 
suffered throvigh these decades of upheavals, and has analysed 
them in their various aspects with a shapp mind and, at times, 
with a Sharp tongue, was the political sciontist and historian 
HENRY PACHTER, Boon 1907 in Berlin, he was old enough to^expe-rienced 
World IJar I, the breakdown ocß the Kaiser 's Reicli, tlie half- 
heaitod Keinar Republic, and its fall under the on&laught of 
national Socialism. 
His stu^d«« at the prominent universities of Freiivurg and 

Berlin had brought him in contact with leading liberal Ptd- 

jr ^isioQlitical interest, , ,,_ , , ^ . 

fessors, anci/Taaical suudenLs and workers.(His oook contains f me 

capsule portraits of some of thern) . Because of hin polit.ical 
activities, he had to flee the Third Reica after a few months 
for France, After an exciting Interim in Paris, he arrived in 
this country in 1941, and found here a great challenge to ad- 
just and enlarge his historical, political and philosophical 
perspectiv€3s • 

Alv;ays an original and open mind, he conveyeed these perspec- 
tives to his students at the New School ana other insLitutions 

« 

o'f learning, and put them down in numerous articles and essays 
in academic and politico-cultural mag^aines auch as DIS3ENT 
(which heüielped found) and DAßDALUS, and in historical works^ 
amon-j them "MODERN GERMANY", a history of Germany in the 20th 
centnny, and "PAPACELSUS" , a biography of the famous physician 



George Eckstein: 

Henry Pachter: WEIMAR ETUDES 

Columbia University Press, 1982 , 379 p. 

Among the German intellectual emigres/ there are few left 
whose conscious experience reaches from the end of the German 
Empire in 1918 to the present. One who has lived/ learned and 
suffered through these decades of upheavals, and has analysed 
them in their various aspects with a sharp mind and, sometimes, 
with a Sharp tongue, was the political scientist and historian 
HENRY PACHTER. Born 1907 in Berlin/ he was old enough to ex- 
perience World War 1/ the breakdown of the Empire / the half- 
hearted Weimar Republic, and its fall under the onslaught of 
National Socialism. Shortly thereafter, he fled Germany for 
FRance. After an exciting Interim in Paris / he arrived in 
this country in 1941, and found here a great challenge to en- 
large his historical/ political and philosophical perspectives. 



-'> — 



and alchcmist during the time of upliGavail at the ond ot thc 
MiddlG Ages, rinder the somewhat unhappy title "WEIMAR ETU33ES" 
he collected, shortly beforo hin death, a solection of these 
e^says, frair»ed V)y two new lonqor autobiographical frage?nents 
about the forma tive years of his youth in Germany, and about 
his years as emigrant in France and .Anierica. He did not livo 
to see the published work, faithfuily complctcd by his vidcv 
and one of his formor students, 

The book shows the wide ränge of his mind and interests: 
languagG/ philosophy^ psychology^ politics, literaturo/ art, 
alvays set in an historical contoxt. His judgment of l.'f'irnar 
Cultur^/ some of vhoso leading representatives ho portrays, 
is conflictinq. ITe correctly considers it asthe heritage of 
the cr'3ative turn of the Century: Expressionism, twelve-tono 
music/ Piauhaus vStyle, relativity theory^ psychoanalysis? 
in many vays fed from foreign sources, especially American 
(JazZf Film, Literature) and Russia (Eisenstein). The V/eimar 
intellccütials/ lie shows, had been neither as influential lor 
as leftist as today they are often assumed to have been; 
there were plenty conservatives among them. As he points out! 
"X^/eimar culture •• was born out of prote^^it against VJeimar 



politics and VJeimar's social structure, Weimar went dov/n pre- 
cisely beaause it tried to impose republican policies on a 
ocial-political^srrcture that had not overcome its imperial 



s 



antecedents. " [p,308] 

In some respects, the most interesting pa rts of the book are 
the most personal ones, the two framing chapters, Pachter 's 
cont empor ary can find here a variant of hi s/her ovm experience; 
to a new generation those turbulent years become concrete in 
personal fate: 



'^ '. 



^ 



-'^- 



In CTGrmany^ the liberal Jewish-bourgeois parental hoine; a 
a radical Youth Iloveraent led by Hans Litten v;ho later^ as 
defense lawyery4?5^'el Rilier^lo ^.oslity ander oath before a 
Weimar court, and paid for it with a martyrdom in the Oranien- 
burg KZ; the meeting and lifelong friendship with KarlKorsch^ 

/ 
the first and most persistent Marxist critic of Lenin. The 

sharpening of social and- political tensions directed Pachter 's 
youthful political activity towarö the radical Left; but he 
never lost his critical attitude tovard simplistic dog^natisra. 

In France, Pachter 's first exile after Hitler 's takeover in 
1933, he was faced bjiethe rnined experience conrnon to raost r(?- 
fugeeü : police chicanery and econoraic predicament; the sol J da- 



rity and the inevitable narrowness of emiqrant life; but 



a.Lso 



i 



the oxciting experience of the Populär Front and the Spanish 

Civil Ivar., After the fall of France craTne the salvation in 

the USA of President Roosevelt. Ilere he managed successfuily 

the con.plex arabivalcnce between European heritage and the 

very different, buj: surprisingly open-armed new surroundings, 

The alienation of the German-Jewish intellectual began to 

dissolve. In Pachter 's words [p.336]j 

"For once, it was possible to identify with a living State, 1 

and we gladly exchanged European ideologies for the absorbing... '^ 

adventure of /vniGrican pragmatism." 

H<^points to some of the many examples of mutual enrichjiient : [p, 354] 

"It was a fortunate coincidence that precisely at the moinent 

when .\nerica lost her innocent faith in everiasting ha rrnony 

and progress, sho teecame host to feeople ... whose personal 

experiences had made them singularly sensitive to the crisis 

of the Western mind." 



A 





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Neuerscheinungen 



Sachbuch 



Daniel Bell 

Die nachindustrielle Gesellschaft 

2. Auflage 1976. 392 S., 15,2x24 cm, geb., 
DM38,-, ISBN 3-593-32125-4 

„Die sorgfältig fundierte Analyse von Bell 
scheint mir deswegen die wichtigste gesell- 
schaftliche Trendanalyse der letzten Jahre zu 
sein, weil sie nicht hochstapelt, sondern mit 
faktischen Pfunden wuchert, die die Sozialwis- 
senschaften durchaus aufzuweisen haben. Sie ist 
darüberhinaus von einer hohen Aktualität . . ." 
Bayerischer Rundfunk 

„Seit Joseph Schumpeters Buch über „Kapita- 
lismus, Sozialismus und Demokratie" von 1950 
ist kaum ein so komplexes, reichhaltiges und so 
viele Fragen aufwerfendes Buch erschienen wie 
dieses." 
Hessischer Rundfunk 



Berger, Berger, Kellner 

Das Unbehagen in der Modernität 

1975. 210 S., 13,9x21 cm, geb., DM 32,- 
ISBN 3-585-32061-9 

Das Unbehagen in der Moderne ist eine nur vor- 
dergründig erkannte Erscheinung in unserer 
Zeit. Die Autoren analysieren, weshalb der 
technische Fortschritt zur Verselbständigung 
bestimmter Institutionen führte, die neue so- 
ziale Verhaltensmuster notwendig machte und 
dem Einzelnen keinen deutlich erkennbaren 
Platz in der Gesellschaft läßt. 
„Beeindruckend ist die Fähigkeit der Autoren, 
den universalen Charakter der Modernität her- 
vorzuheben". 
FAZ 



Samuel Brittan 

Die Ökonomie der Freiheit 

Plädoyer für eine liberale Wirtschaft 

1976. 213 S., 13,9x21 cm, kart.,DM 28,- 
I5BN 3-593-32131-9 




Für Samuel Brittan ist die richtige Marktwirt- 
schaft ein Werkzeug menschlicher Freiheit und 
ein Weg zur Befriedigung menschlicher Bedürf- 
nisse, die stärkste Kraft für die Ausdehnung der 
peisönlichen Freiheit. Zwar können die Unter- 
nehmen mit einem erheblichen Maß „mora- 
lischer" Gebote leben, aber das Gewinnstreben 
wird sich solchen Einengungen stets wider- 
setzen und trachten, den Bereich des Erlaubten 
auszudehnen. 

Das Buch behandelt ein breites Spektrum von 
Themen, von utilitaristischer Ethik über Gleich- 
heit, persönliche Freiheit bis zur Ökonomie des 
Sozialismus. Das Ergebnis ist eine moderne Dar- 
stellung des „klassischen" Liberalismus als ge- 
sellschaftspolitische Grundlage. Im Gegensatz 
zu den meisten Vertretern dieser Position ist 
sich Brittan aber vieler Aspekte der linken Kri- 
tik bewußt. Er bringt eine undogmatische und 
sehr anregende Auseinandersetzung mit vielen 
politischen Positionen, wobei seine eigene Posi- 
tion konsequent herausgestellt wird gegenüber 
rechten wie linken Lehrmeinungen. 



Quellen und Studien 
zur Sozialgeschichte 



Karl Marx 
Über Formen 
vorkapitalistischer Produktion 

Vergleichende Studien zur Geschichte des 
Grundeigentums 

Herausgegeben von H.-P. Harstick 
„Quellen und Studien zur Sozialgeschichte", 
hg. vom Internationalen Institut für Sozial- 
geschichte Amsterdam, Band 1 

1976. ca. 450 S., 15,2x24 cm, geb., Subskrip- 
tionspreis ca. DM 75,-, danach ca. DM 85,- 
ISBN 3-593-321 36-X, November 1976 

Der erstmals aus dem handschriftlichen Nachlaß 
von Karl Marx edierte Text belegt die Intensität 
der Marxschen Studien auf einem Gebiet, zu 
dem bisher nur eine skizzenhafte Darstellung in 
den mehr als 20 Jahre zuvor abgefaßten Grund- 
rissen vorlag. Die Exzerpte aus Kovalevski|s 
1879 veröffentlichtem Werk über den Gemein- 
delandbesitz Sind zweifellos die geschlossenste 
Darstellung von Marx über „Formen, die der 
kapitalistischen Produktion vorhergehen", und 
gleichzeitig ein aufschlußreiches Dokument zur 
Genesis des Marxschen Denkens. 
Die Marx-Diskussion, insbesondere die Ausein- 
andersetzung über die Periodisierung und asia- 
tische Produktionsweise erhält durch die kri- 
tische Ausgabe eine neue Quellengrundlage. 

M. M. Kovalevskij 

Obscinnoe zemlevladenie. 

Priciny, chod i posledstvijaego raziozenija 

(Der Gemeindelandbesitz. Ursachen, Verlauf 
und Folgen seines Zerfalls). 
Neudruck der russischen Originalausgabe Mos- 
kau, F. B. Miller, 1879. Mit einer Einleitung 
von H.-P. Harstick 

1976. ca. 250 S., 15,2x24 cm, geb., Subskrip- 
tionspreis ca. DM 60,-, danach ca. DM 70,- 
ISBN 3-593-32165-3, November 1976 

Marx hat sich im Zuge breit angelegter Studien 
zur Geschichte des Grundeigentums sehr inten- 
siv mit dem heutzutage äußerst seltenen Werk 



auseinandergesetzt, von dem außer dem erhal- 
tenen Marxschen Handexemplar lediglich noch 
drei weitere Exemplare existieren. 
Kovalevskijs „Gemeindelandbesitz" dokumen- 
tiert den Stand der vergleichenden rechts- und 
verfassungsgeschichtlichen Forschung in den 
letzten Lebensjahren von Marx, wobei Kova- 
levskij seine Studie primär außerhalb des tradi- 
tionellen Forschungsgebietes der vergleichenden 
Jurisprudenz ansiedelt und als Untersuchungs- 
ziel eine vergleichende historische Darstellung 
der Agrarverfassung Mexikos, Perus, Algeriens 
und Indiens einerseits und Deutschlands und 
der Schweiz andererseits postuliert. 



Wissenschaftlicher Beirat 
Kritische Sozialwissenschaft: 

Franz Droge, Bremen; Klaus Holzkamp, Berlin; 
Klaus Hörn, Frankfurt am Main; Urs Jaeggi, 
Berlin; Ekkehart Krippendorff, Bologna; Hans 
Joachim Krüger, Gießen; Wolf-Dieter Narr, Ber- 
lin; Frieder Naschold, Berlin; Claus Offe, 
Bielefeld; Jürgen Ritsert, Frankfurt am Main; 
Erich Wulff. Honnover 



Campus Studium 
Kritische Sozialwissenschaft 




Bader, Berger, Ganßmann, Kneseheck 
Einführung in die Gesellschaftstheorie 

Gesellschaft, Wirtschaft und Staat bei Marx 
und Weber 

Band 1: 1976. ca. 250 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 18,-, ISBN 3-593-32525-X, Bd. 525 

Band 2: 1976. ca. 250 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 18,-, ISBN 3-593-32526-8, Bd. 526 

Die theoriegeschichtlich und politisch bedeu- 
tendsten Theorien von Marx und Weber werden 
einander gegenübergestellt und auf diesem Wege 
das Verständnis der Grundfragen der Gesell- 
schaftstheorie ermöglicht. Die Autoren verfol- 
gen die beiden Theorien in drei Bereichen: Ge- 
sellschaftstheoretische Grundlagen, kapitalisti- 
sche Wirtschaftsordnung und politisches Herr- 
schaftssystem. 



Der systematische Vergleich dieser kontrover- 
sen Theorien bietet den Vorteil, vom Zwang, 
auf alle Fragen definitive Antworten geben zu 
müssen, zu entlasten. Indem jeweils zwei, oft 
konträre Lösungsvorschläge zu den strittigen 
Grundfragen vorgeführt werden, kann sich der 
Leser selbst eine begründete Meinung über 
Stärken und Schwächen der diskutierten Theo- 
rien bilden. 



Blanke, Jürgens, Kastendiek 
Kritik der Politischen Wissenschaft 

Analysen von Politik und Ökonomie in der 
bürgerlichen Gesellschaft 

Band 1: 1975. 272 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 1 7,-, ISBN 3-585-32504-1 , Bd. 504 

Band 2: 1975. 218 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 16,-, ISBN 3-585-32505-X, Bd. 505 

In diesem Werk wird die Entwicklung poli- 
tik-wissenschaftlicher Konzeptionen, wesent- 
licher inhaltlicher Aussagen zum Verhältnis von 
Staat und Gesellschaft sowie zu den ökono- 
mischen Funktionen des Staates im Kapitalis- 
mus dargestellt. 




Stanley Diamond 
Kritik der Zivilisation 

Anthropologie und die Wiederentdeckung des 
Primitiven 

1976. 278 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 19,- 
ISBN 3-593-32529-2, Bd. 529, September 1976 

Die etablierte Kultur- und Fortschrittsgläubig- 
keit der kapitalistischen Welt ist durch die reale 
Entwicklung der zivilisierten Gesellschaften zu- 
nehmend ins Wanken geraten. Ihre Errungen- 
schaften enthüllen immer mehr ihre negative 
Kehrseite. Diamonds Untersuchung des Bruchs 
zwischen primitiver und zivilisierter Kultur und 
Lebensform schärft den Blick für die Ursachen 
der sich vertiefenden Krise der westlichen Zivili- 
sation. 

„In einem Jahrhundert, in dem amtliche Defini- 
tionen der menschlichen Natur zum Gesetz und 
durch staatliches Handeln durchgesetzt werden, 



müssen wir zur Wurzel zurückkehren. Die 
,Wurzel ist der Mensch', sagt Marx. Mit der Ent- 
mystifizierung unserer Zivilisation und der kon- 
kreten Explikation des Seins in primitiven Ge- 
sellschaften schreibt Diamond die Prolegomena 
für eine marxistische Ethnologie und eine exi- 
stenzielle Anthropologie". (Eric R.Wolff) 



Klaus Dörner 

Diagnosen der Psychiatrie 

Über die Vermeidungen der Psychiatrie und 
Medizin 

1975. 178 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 14,- 
ISBN 3-593-32513-6, Bd. 513 

Die Psychiatrie in der Bundesrepublik als Wis- 
senschaft und Institution befindet sich erst auf 
dem Weg zur Gegenwart. Ihre Entwicklung hat 
wesentliche Anstöße erhalten durch eine histo- 
risch-sozialwissenschaftliche Erweiterung ihrer 
Fragestellungen, dann durch die antiautoritäre 
und institutionenkritische Bewegung. Sie ist 
heute gekennzeichnet durch organisatorische 
Veränderungen ihrer therapeutischen Praxis. 
Dörners Arbeiten, gleichzeitig Dokumente und 
Analysen dieser Entwicklung, illustrieren exem- 
plarisch den Wandlungsprozeß der traditionel- 
len Psychiatrie hin zur Sozialpsychiatrie. 



Murray Edelman 
Politik als Ritual 

Die symbolische Funktion staatlicher Institutio- 
nen und politischen Handelns 

1976. 212 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 16,- 
ISBN 3-593-32512-8, Bd. 512 

Was staatliche Organe und Akteure produzie- 
ren, ist nicht allein Politik im Sinne konkreter 
Gesetze, Maßnahmen und Entscheidungen. Sie 
erzeugen gleichzeitig auch ein bestimmtes Er- 
scheinungsbild von ihrem eigenen Tun und 
Wollen wie der Realität, mit der sie sich poli- 
tisch auseinandersetzen. Diese ,, Selbstinszenie- 
rung" der Politik ist mit dem Begriff der Mani- 
pulation nur unzureichend zu fassen. Sie be- 
dient sich der Ängste, Hoffnungen und Identi- 
täten der Bürger, um ihnen die Ergebnisse der 
Politik und die bestehenden Machtstrukturen 
akzeptabel zu machen. 



Dieser theoretische Ansatz, der wie kein ande- 
rer die kritische politikwissenschaftliche For- 
schung in den USA der 60er und 70er Jahre 
beeinflußt hat, gibt wichtige Impulse für die bei 
uns wieder aktuell werdende Frage nach der 
Legitimität und Selbstlegitimation politischer 
Herrschaft. 



Josef Esser 

Einführung in die materialistische 
Staatsanalyse 

1975. 182S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM14,- 
ISBN 3-593-32514-4, Bd. 514 

Ziel dieser Einführung ist es, die verschiedenen 
Varianten materialistischer Staatsanalyse vorzu- 
führen, immanent zu kritisieren und ihr Ver- 
hältnis zur Marxschen Kritik der Politischen 
Ökonomie zu klären. 



Klaus Jürgen Gantzel (Hg.) 

Herrschaft und Befreiung 
in der Weltgesellschaft 

1975. 283 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM19,- 
ISBN 3-585-32506-8, Bd. 506 

Im Mittelpunkt dieses Bandes mit Beiträgen von 
K. W. Deutsch, J. Galtung, A. G. Frank, H. El- 
senhans u. a. stehen die Entwicklung der Welt- 
arbeitsteilung, die Herrschaftsstrukturen des 
internationalen Systems und die (r)evolutionä- 
ren Befreiungstendenzen. 



Brigitte Geissler, Peter Thoma (Hg.) 

Medizinsoziologie 

Einführung in ihre Grundbegriffe und Probleme 

1975. 295 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM20,- 
ISBN 3-585-32509-2, Bd. 509 

Eine problemorienlierte Darstellung der zentra- 
len Gegenstandsbereiche der Medizinsoziologie, 
die methodologisches Grundwissen anhand em- 
pirischer Fakten vermittelt. 



Rolf-Richard Grauhan (Hg.) 
Lokale Politikforschung 

Band 1: 1975. 191 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 15,-, ISBN 3-585-32510-6, Bd. 510 

Band 2: 1975. 227 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 1 6,-, ISBN 3-585-3251 1 -4, Bd. 51 1 

Eine Einführung in die Probleme und eine Do- 
kumentation des Standes der Lokalen Politik- 
forschung. 




Ute Holzkamp-Üsterkamp 

Grundlagen der 

psychologischen Motivationsforschung 

Band 1 + 2 

Texte zur Kritischen Psychologie, Band 4/1, 
4/2, Psychologisches Institut der FU Berlin 

Band 1: 1975. 370 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
DM 22,-, ISBN 3-593-32520-9, Bd. 520 

Band 2: 1976. ca. 484 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., 
ca. DM 24,-, ISBN 3-593-32521-7, Bd. 521, 
Oktober 1976. 

Ziel dieser historischen Analyse ist die umfas- 
sende wissenschaftliche Herausarbeitung we- 
sentlicher Züge des emotional-motivationalen 
Aspekts des menschlichen Handelns in der 
bürgerlichen Gesellschaft. 
Schwerpunkt des 2. Bandes ist die Auseinander- 
setzung mit der Psychoanalyse. Dabei geht es 
nicht nur um die inhaltliche Kritik ihrer Grund- 
begrifflichkeit, sondern vor allem um die Her- 
ausarbeitung ihres Erkenntnisgehaltes als Wei- 
terentwicklung der Gesamtkonzeption der „Kri- 
tischen Psychologie". 




Niels Kadritzke 

Faschismus und Krise 

Zum Verhältnis von Politik und Ökonomie im 
Nationalsozialismus 

1976. 216 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 16,- 
ISBN 3-593-32528-4, Bd. 528 

Ist der Faschismus eine eigenständige Gesell- 
schaftsformation jenseits des Kapitalismus oder 
eine besondere Variante kapitalistischer Krisen- 



bewältigung? Die Beantwortung dieser Frage 
hängt ab von der Klärung des Verhältnisses von 
Politik und Ökonomie, das nach wie vor die 
Faschismusdiskussion beherrscht. 
Unter dieser Fragestellung wird, ausgehend von 
einer Darstellung der zeitgenössischen Faschis- 
musanalyse der KPD-Üpposition, die neuere 
marxistische und nichtmarxistische Faschismus- 
forschung kritisiert und weitergeführt. Dabei 
werden die zentralen Probleme sowie die poli- 
tische Aktualität einer materialistischen Faschis- 
musanalyse herausgearbeitet, in dem Buch wird 
gleichzeitig eine entscheidende Phase der Ge- 
schichte der Arbeiterbewegung lebendig, ohne 
deren Kenntnis ein Verständnis des deutschen 
Faschismus nicht möglich ist. 



Ekkehart Krippendorff 
Internationales System als Geschichte 

Einführung in die internationalen Beziehungen! 

1975. 187 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM15- 
ISBN 3-585-32507-6. Bd. 507 

Internationale Politik ist nur durch die Analyse 
ihrer Geschichte verstehbar. Der Autor ent- 
wickelt daher den Entstehungsprozeß des Inter- 
nationalen Systems vom Zeitalter der Ent- 
deckungsfahrten über den Kolonialismus bis zur 
gegenwärtigen Form des Imperialismus. 



Christa Rebell 

Sozialpsychiatrie 

in der Industriegesellschaft 

Arbeitsbedingungen, psychische Erkrankungen 
und psychiatrische Versorgung 

1976. 152 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 13,- 
ISBN 3-593-32523-3, Bd. 523 

Diese Einführung in wichtige Probleme einer 
sozialen Psychiatrie gibt einen Übeiblick über 
die Ergebnisse sozialpsychiatrischer Unlersu- 
chungen und die Intentionen der Reformbewe- 
gung in der Psychiatrie: die Einbeziehung so- 
zialer Faktoren in die Therapie und die Herstel- 
lung der Chancengleichheit in der psychia- 
trischen Versorgung. 



Im Mittelpunkt stehen die Veränderungen der 
Arbeitsbedingungen für die Masse der Beschäf- 
tigten, die, so die These, einen entscheidenden 
Einfluß auf die Entstehung von psychischen Er- 
krankungen gewonnen haben. 



Jürgen Ritsert 

Wissenschaftsanalyse als Ideologiekritik 

1975. 172 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 13- 
ISBN 3-585-32501-7, Bd. 501 

Die in diesem Band zusammengefaßten Beiträge 
erläutern die ideologiekritische Funktion von 
Wissenschaftsanalyse und sind selbst ausge- 
führte Beispiele für Wissenschaftskritik. 



Volker Schurig 

Naturgeschichte des Psychischen 

Texte zur Kritischen Psychologie, Bd. 3/1 u. 3/2 
Psychologisches Institut der FL) Berlin 

Bandl; 1975. 202 S., 12,2x18,7 cm, Pbck. 
DM 17-, iSBN3-593-32518-7, Bd. 518 
Band 2: 1975. 226 S., 12,2x18,7 cm, Pbck. 
DM 18,-, ISBN 3-593-32519-5, Bd. 519 

Die Evolution psychischer Prozesse von einfach- 
sten tierischen Organismen bis zu den höheren 
Säugetieren wird in dieser Naturgeschichte auf 
mateiialistischer Grundlage in ihren wichtigsten 
Entwicklungsstufen systematisiert. Die Darstel- 
lung basiert auf einer Integration genetischer, 
physiologischer und eihologischer Theorien. 

Volker Schurig 

Die Entstehung des Bewußtseins 

Texte zur Kritischen Psychologie, Band 5 
Psychologisches Institut der FU Berlin 

1976. 345S., ca. 40 Abb. U.Tabellen, 
12,2x18,7 cm, Pbck., DM 19,-, 
ISBN 3-593-32522-5, Bd. 522 

Im Anschluß an die in der gleichen Reihe er- 
schienene „Naturgeschichte des Psychischen" 
wird in diesefn Band die allgemeine historische 
Ableitung des Bewußtseins als höchste Entwick- 
lungsstufe des Psychischen herausgearbeitet. 




Schweitzer, Mühlenhrink, Späth 
Über die Schwierigkeit soziale 
Institutionen zu verändern 

Entwicklungsarbeit im sozialpädagogischen Feld 1 

1976. ca. 220 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 18 - 
ISBN 3-593-32508-X, Bd. 508, September 1976 

Selten und schwierig sind Versuche, in studen- 
tischer Selbstorqanisation eine Alternative zur 
herkömmlichen sozialpädagogischen Ausbil- 
dung zu schaffen. In dieser Dokumentation 
eines solchen Versuchs werden die Probleme 
der Verbindung sozialwissenschaftlicher Theo- 
riebildung und Forschungspraxis iTiit der Be- 
rufspraxis in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern 
anhand praktischer Erfahrungen in einem Kin- 
derheim reflektiert. 

Die Autoren erhärten die These, daß die 
Zwänge bürokratischer Institutionen im Sozial- 
bereich und reale Veränderungsmöglichkeiten 
nur durch praktische Tätigkeit im Milieu des 
sozialen Feldes erkannt werden können. Gleich- 
zeitig entwickeln sie einen über die gängigen 
Modelle von Handlungsforschung hinausge- 
henden Feldforschungsansatz. 




Rainer Seidel 

Denken - Psychologische Analyse der 
Entstehung und Lösung von Problemen 

Texte zur Kritischen Psychologie, Band 6 
Psychologisches Institut der FU Berlin 

1976. ca. 224S., 12,2x18,7 cm,Pbck., DM 18,- 
ISBN 3-593-32527-6, Bd. 527, Oktober 1976 

Menschliche Tätigkeit, angefangen vom Alltags- 
leben bis zum wissenschaftlichen Arbeiten, ist 
strukturiert durch Probleme und deren Lösung. 
In der Psychologie erscheint die Problembezo- 
genheit des Denkens überwiegend verkürzt als 
Theorie des ProbleiTilösens, während die Entste- 
hung und Entwicklung von Problemen als An- 
fang des Denkprozesses vernachlässigt werden. 

In diesem Band wird in historischer Analyse ein 
umfassender Begriff des Problems als eines not- 
wendigen Entwicklungsmoments gesellschaft- 
licher Lebenstätigkeit -ausgearbeitet. Anhand 
der Analyse zweier geschichtlicher Problefnpro- 
zesse (Erfindung der Dampfmaschine durch 



Watt und Entstehung der Mehrwerttheorie von 
Marx) wird u.a. die „abgeschlossen"-formale 
Form des Problemdenkens und ihr Verhältnis 
zu begreifender Erkenntnis untersucht. 




Sozjalwissenschaften: 
Stiidiensituation, Vermittlungs- 
probleme, Praxisbezug 

Orientierungshilfen für Studenten und Dozen- 
ten 

1976.ca.240S.,12,2x18,7cm,Pbck.,ca.DM12,- 
ISBN 3-593-32517-9, Bd. 517, September 1976 



Sozialwissenschaften: 

Stildiensituation 
Vermittlungs- 
probieme 
Praxisbezug 

Orienticrunsshiifcn 
für Studenten 
und Dozenten 



Le^^riTiVdÜl^i 



Studium 



Kritisdie Sozialwisscnsdiaft 



Studienreglementierung, Numerus Clausus, poli- 
tische Disziplinierung und die Verschlechterung 
der ökonomischen Lage der Studenten wie auch 
der Arbeitsbedingungen der Dozenten haben 
die Studiensituation in den sozialwissenschaft- 
lichen Fächern entscheidend verändert. Exi- 
stenzangst, unklare Berufsperspektive und poli- 
tische Orientieiungslosigkeit führen bei den Stu- 
denten einerseits zu Motivationsdefiziten und 
resignativen Anpassungsprozessen, andererseits 
verstärken sich die Forderungen nach Klärung 
des „Praxisbezugs" der Lehrangebote. 
Die Fragestellungen und Probleme sind an allen 
Universitäten ähnlich, isoliert iedoch sind die 
Versuche, sich gegen die Verschärfung der Stu- 
dienbedingungen zu wehren. Zweck dieses 
Buches ist es, durch die Reflexion universitärer 
Alltagserfahrungen Anstöße für die bei allen Be- 
teiligten eher diffus ablaufenden Diskussionen 
zu geben, um der zunehmenden Verschulung 
des Studiums mit all ihren fatalen Folgen ent- 
gegenzuarbeiten. 



Gisela Ulmann 

Sprache und Wahrnehmung 

Texte zur Kritischen Psychologie, Bd. 2 
Psychologisches Institut der FL) Berlin 

1975. 159 S., 12.2x18,7 cm, Pbck.. DM13.- 
ISBN 3-585-32503-3, Bd. 503 

Aufbauend auf dem ersten Band der „Texte zur 
Kritischen Psychologie" (K. Holzkamp: Sinn- 
liche Erkenntnis) wird untersucht, ob und wie 
die Sprache unsere Wahrnehmung und unser 
Denken bestimmt. 

Die Befunde bieten einen differenzierten Bei- 
trag zu der Frage, wie der Sprachgebrauch die 
Wahrnehmung gesellschaftlicher Wirklichkeit 
individuell behindert bzw. fördert. 



Wissenschaftlicher Beirat 
Sozialgeschichte: 

Manfred Hahn, Bremen; Hans-Peter Harstick. 
Braunschweig; Georges Haupt. Paris; Hans Josef 
Steinberg, Bremen 



Siegfried Bahne 

Die KPD und das Ende von Weimar 

Das Scheitern einer Politik 1932-1935 

1976. 184 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 14,- 
ISBN3-593-32515-2, Bd. 515 

Die Folgen der unter dem Schlagwort „Klasse 
gegen Klasse" seit 1928/29 verfolgten Taktik 
der KPD stellen einen wichtigen Teilaspekt des 
Scheiterns der Republik von Weimar dar. Die 
im Rahmen dieser Taktik erhobene Forderung, 
den Hauptstoß gegen die als „sozialfaschistisch" 
abgelehnte SPD zu führen, vertiefte die Spal- 
tung der Arbeiterbewegung und erleichterte den 
Sieg des Faschismus. Der Band hat einen An- 
hang mit wichtigen historischen Dokumenten 
und ist gleichzeitig ein Beitrag zur Faschismus- 
forschung. 



Manfred Hahn 

Historiker und Klassen 

Zur Grundlegung einer Geschichte der bürger- 
lichen Gesellschaft 

1976. 182 S.. 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 15,- 
ISBN 3-593-32524-1, Bd. 524 

Diese Geschichte der Sozialgeschichte als Wis- 
senschaft ist eine Orientierung gegen die längst 
nicht überwundene Theorieferne der Ge- 
schichtswissenschaft und gegen nach wie vor 
gängige Ausblendungen der Vergangenheit 'der 
Sozialwissenschaften. 

Walter Markov 

Volksbewegungen der 
Französischen Revolution 

herausgegeben von Manfred Hahn 

1976. 248 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM19.- 
ISBN 3-593-32502-0, Bd. 502 

Im Mittelpunkt des Bandes stehen Arbeiten, die 
sich mit den bisher meist vernachlässigten 
Volksbewegungen während der Französischen 
Revolution beschäftigen. 
In dieser Revolution, so Markov, „war wie in 
keiner anderen zuvor das Volk als Hauptkraft in 
den Vordergrund getreten . . . obwohl dies ein- 
lache Volk keinmal an die Macht gelangte, ver- 
dankte die Revolution ihre aufsteigende Linie 
dum opferwilligen Einsatz des Volkes... Die 
bürgerliche Revolution konnte insofern zum 
klassischen Vorbild einer demokratischen Revo- 
lution werden." 



Campus Paperbacks 
Kritische Sozialwissenschaft 



Heinz Harald Abholz (Hg.) 

Krankheit und soziale Lage 

Befunde der Sozialepidemiologie 

1976. 211 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM24,80 
ISBN 3-593-32157-2 

Erstmalig erscheint in Deutschland ein repräsen- 
tativer Überblick über die Ergebnisse und Un- 
tersuchungsmethoden der Sozialepidemiologie, 



8 



wie sie bereits seit einigen Jahren in den angel- 
sächsischen Ländern betrieben wird. Gegen- 
stand ist der Zusammenhang von sozialer Lage 
und Krankheit. Die Befunde liefern den Nach- 
weis, daß auch heute noch deutliche soziale 
Unterschiede in der Verteilung von Krankheit 
bestehen. 



Thomas Leithäuser 

Formen des Alltagsbewußtseins 

Schwerpunkt Psychoanalyse als Sozialwis- 
senschaft, herausgegeben von Klaus Hörn und 
Alfred Lorenzer 

1976. 200 S., 13,4x20.5 cm. Pbck.. DM 22 80 
ISBN 3-593-32149-1 

Die Begriffe Alltag und Alltagsbewußtsein wer- 
den gegenwärtig zu modischen Themen der 
politischen und wissenschaftlichen Diskussion. 
Sie verdrängen tendenziell die Begriffe Klassen- 
gesellschaft und Klassenbewußtsein. 
Demgegenüber versteht der Autor Alltagsbe- 
wußtsein als eine historische Kategorie, mit der 
Bewußtseinsbildung und psychische Strukturie- 
rung unter den Bedingungen fortgeschrittener 
Vergesellschaftung erfaßt werden sollen. Auf 
der Grundlage philosophischer und theore- 
tischer, insbesondere psychoanalytischer Kon- 
zepte wird eine wichtige Perspektive für die 
Neuinterpretation empirischer Befunde der 
Sozialpsychologie geboten. Für die politische 
Diskussion wird das Verhältnis von Alltagsbe- 
wußtsein und Klassenbewußtsein reflektiert. 



Jürgen Ritsert (Hg.) 

Gründe und Ursachen 
gesellschafthchen Handelns 

1975. 226 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 25,80 
ISBN 3-593-32152-6 

Im angelsächsischen Sprachraum gibt es eine 
dem Positivismusstreit ähnliche Kontroverse 
über die Probleme der Erklärung menschlichen 
Handelns, die in Deutschland bis jetzt kaum 
rezipiert wurde. 

Aus der Vielzahl der in dieser sogenannten 
,.reasons-causes"-Diskussion berührten Themen- 
bereiche sind in diesem Band die für die Sozial- 
wissenschaften wichtigen Beiträge ausgewählt. 



Peter Schlotter 

Rüstungspolitik in der Bundesrepublik 

Die Beispiele Starfighter und Phantom 

1975. 212 S., 13,4x20.5 cm, Pbck., DM23 80 
ISBN 3-593-32083-5 

Zwei exemplarische und dazu sehr spektakuläre 
Fälle, die Beschaffung der Kampfflugzeuge 
..Starfighter" und „Phantom" stehen im Mittel- 
punkt dieses Buches. Die materialreiche Unter- 
suchung gibt Aufschluß über die Rolle der Poli- 
tiker, der Industrie, der Ministerialbürokratie 
und der Militärs bei den nicht selten mit Skan- 
dalen behafteten Rüstungsprogrammen. 

Johann August Schülein 

Das Gesellschaftsbild der 
Freudschen Theorie 

Schwerpunkt Psychoanalyse als Sozialwis- 
senschaft, herausgegeben von Klaus Hörn und 
Alfred Lorenzer 

1975. 222 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM22,80 
ISBN 3-585-32148-8 

Freud wird oft eklektisch an der Überfläche kri- 
tisiert: Das in seinen Ansatz eingegangene Men- 
schen- und Gesellschaftsbild - und damit auch 
die Psychoanalyse - könne man heute nicht 
mehr ernstnehmen. 

In einer der Freudforschung bisher noch fehlen- 
den Textanalyse werden nun jene vortheore- 
tischen Annahmen Freuds als die geradezu 
zynische Wahrheit jener Zeit entziffert. 

Andreas Treppenhauer 
Emanzipatorische Psychologie 

Probleme einer Wissenschaft vom Subjekt 

1976. 200 S., 13,4x,20,5cm, Pbck., DM22 80 
ISBN 3-593-32089-4 



Der „Positivismusstreit" in der deutschen So- 
ziologie blieb nicht ohne Folgen für die Diskus- 
sion in anderen Einzeldisziplinen. Vor dem Hin- 
tergrund unterschiedlicher wissenschaftstheo- 
retischer Positionen (Kritischer Rationalismus, 
Marxismus-Leninismus, dialektisch-hermeneu- 
tische Wissenschaftstheorie) wird er in diesem 
Buch für den Bereich der Psychologie rekon- 
struiert. 



9 



In Auseinandersetzung mit der „Kritischen 
Psychologie" (Holzkamp) und der Psychoana- 
lyse als Tiefenhermeneutik (Lorenzer) werden 
Schwierigkeiten wie Kriterien einer emanzipa- 
torischen Psychologie verdeutlicht. 




Ali Wacker (Hg.) 

Die Entwicklung des Gesellschafts- 
verständnisses bei Kindern 



1976. 207 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 
ISBN 3-593-32179-3, Oktober 1976 

Wie nehmen Kinder verschiedener Altersstufen 
ihre soziale Umwelt wahr? Wie erfahren und 
interpretieren sie z. B. Armut und Reichtum, 
soziale Ungleichheit und Geldbeziehungen? 
Solche und ähnliche Fragen wurden bisher in 
der politischen Sozialisationsforschung vernach- 
lässigt. 

Die in diesem Band enthaltenen empirischen 
Untersuchungen behandeln dieses Thema im 
Hinblick auf die Entstehung typischer ^rfah- 
rungsweisen der Kinder im Kontext ihres gesell- 
schaftlichen Lebenszusammenhangs wie auf 
deren allmähliche Veränderung mit fortschrei- 
tendem Alter. Die theoretische Orientierung der 
Autoren reicht von funktionalistischen über 
kognitionstheoretischen bis hin zu psychoanaly- 
tischen Konzeptionen. 



Peter Weingart (Hg.) 

Wissenschaftsforschung 

Eine Vorlesungsreihe mit Beiträgen von Ben- 
David, Hirsch, Kambartel, Lakatos, Radnitzky 
u. a. 

1975. 257 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM25,80 
ISBN 3-585-32141-0 

Diese Vorlesungsreihe gibt einen einführenden 
Überblick über typische Ansätze der Wissen- 
schaftsforschung und vermittelt auf sie gerich- 
tete Fragestellungen aus ihren unmittelbaren 
Zuträgerdisziplinen. 



Siegfried Zepf 

Die Sozialisation 

des psychosomatisch Kranken 

Schwerpunkt Psychoanalyse als Sozialwissen- 
schaft, herausgegeben von Klaus Hörn und 
Alfred Lorenzer 

1976. 238 S., 13,4x20,5 cm. Pbck.. DM 24.80 
ISBN 3-593-32168-8 

Die vielfältigen Erfahrungen mit psychosoma- 
tisch Kranken in der Forschung werden in die- 
ser Arbeit auf der Grundlage der „Theorie der 
Interaktionsformen" (Lorenzer) systematisiert. 
Merkmale des psychosomatisch Kranken - wie 
sie neuerdings unter dem Stichwort Alexithy- 
mie zusammengefaßt werden - briden auch die 
Erfahrungsbasis des Zepfschen Konzeptes: Eine 
empirische Untersuchung an Patienten mit 
funktionellen Herzbeschwerden, Asthma bron- 
chiale oder Colitis ulcerosa objektiviert diesen 
neuen theoretischen Ansatz. 




Siegfried Zepf 

Grundlinien einer materialistischen 
Theorie psyclrosomatischer Erkrankung 

Schwerpunkt Psychoanalyse als Sozialwis- 
senschaft, herausgegeben von Klaus Hörn und 
Alfred Lorenzer 

1976. 144 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 
ISBN 3-593-32185-8, September 1976 



Siesfried lepf 

Gnindlinien einer 

materialistischen 

Theorie 

psychosomatischer 

Ericranlfung 



ßsrmvsmi 



Paperbacks 

Kritische Sozialwissenschaft 
Psychoanalyse 



Anknüpfend an das m der gleichen Reihe er- 
schienene Buch „Die Sozialisation des psychoso- 
matisch Kranken" entwickelt der Autor seine 



Strukturbestimmung psychosomatischer Krank- 
heit in Abgrenzung gegenüber Neurose und 
Psychose weiter. Sein „Sozialisationskonzept" 
wird in die Perspektive der Frage gerückt, wie 
die Subjektivierung menschlicher Individuen 
unter objektiven Bedingungen gedacht werden 
muß. Dabei werden die psychosomatogenen 
subjektiven Bildungsprozesse mit den objek- 
tiven Gesellschaftsprozessen in Verbindung ge- 
setzt und die Funktion der psychosomatogenen 
Sozialisation in der gegenwärtigen Gesellschaft 
untersucht. 

Diese Arbeit zur Psychosomatikforschung lie- 
fert als Beispiel einer Analyse individueller 
Struktur, deren objektive Bedingtheit nicht ver- 
leugnet wird, Orientierungslinien für eine mate- 
riale Analyse des „subjektiven Faktors". 



Campus Diskussion 
Kritische Sozialwissenschaft 



10 



Bodo V. Greift 

Gesellschaftsform und Erkenntnisform 

Zum Zusammenhang von wissenschaftlicher Er- 
fahrung und gesellschaftlicher Entwicklung 

1976. 102 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 16 - 
ISBN 3-593-32161-0 

Ausgehend von der These, daß bestimmte For- 
men wissenschaftlicher Erkenntnis nur aus dem 
jeweiligen historischen Stand gesellschaftlicher 
Entwicklung verstanden werden können, kriti- 
siert der Autor sowohl die Abbild- oder Wider- 
spiegelungstheorie als auch die empirische Er- 
kenntnistheorie, die beide ein ahistorisches Er- 
kenntnisvermögen zugrunde legen. 



' Dirk Hülst 

Erfahrung - Gültigkeit - Erkenntnis 

Zum Verhältnis von soziologischer Empirie und 
Theorie 

1975. 1 10 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 16,- 
ISBN 3-585-32134-8 

Die Fragen zum Problem der Gültigkeit soziolo- 



gischer Erkenntnis werden vor dem Hintergrund 
einer Konfrontation erkenntnislogischer und 
dialektischer Theoriebegriffe entfaltet. 

Klaus Peter Japp 

Krisentheorien und Konfliktpotentiale 

1975. 160 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 16 - 
ISBN 3-585-32135-6 

Der Autor versucht, über eine Darstellung öko- 
nomischer Krisentheorien Anwendungsmöglich- 
keiten systemtheoretischer Konzepte zu vermit- 
teln. 



Stefan Kirch berger 

Kritik der Schicntungs- 
und Mobilitätsforschung 

1975. 207 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 18 - 
ISBN 3-593-32073-8 

Im Sinne einer forschungsimmanenten Kritik 
werden in diesem Buch die Grundbegriffe und 
Methoden sowie die inneren Widersprüche die- 
ses Forschungsbereichs analysiert und die in 
ihm zur Geltung kommenden gesellschaftspo- 
litischen Prämissen der Forschung in ihren Aus- 
wirkungen untersucht. 



Ursula Koch 

Bürgerliche und sozialistische 
Forschungsmethoden? 

Zur Rezeption empirischer Sozialforschung in 
der DDR 

1976. 162 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 19 - 
ISBN 3-593-32164-5 

Diese in der DDR-Forschung längst fällige Neu- 
einschätzung der DDR-Soziologie auf dem Ge- 
biet der Methoden der empirischen Sozialfor- 
schung beleuchtet zugleich die Anwendungspro- 
blematik dieser Methoden in der Praxis. Sie sind 
keine „neutralen" Handwerkszeuge, sondern 
müssen den besonderen Bedingungen unter- 
schiedlicher gesellschaftlicher Systeme angepaßt 
werden. 



11 



Campus Paperbacks 
Gesellschaftswissenschaften 




Rainer Rotermundt 
Das Denken John Lockes 

Zur Logik bürgerlichen Bewußtseins 



1976. 196 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 22,80 
ISBN 3-593-32177-7 

In diesem Buch wird die Theorie Lockes in 
ihrer Gesamtheit als ideeller Ausdruck der rea- 
len Verhältnisse der sich herausbildenden 
frühbürgerlichen Gesellschaft des 17. Jahrhun- 
derts „auf den Begriff gebracht" und erstmals 
die Verbindung von Lockes politischen und 
ökonomischen Theorien vorgestellt. 
Die Arbeit ist exemplarisch für eine historisch- 
materialistische Analyse bürgerlichen Bewußt- 
seins und geht insofern über Macpherson hin- 
aus, als sie das Denken Lockes nicht bloß zur 
historischen Realität äußerlich in Beziehung 
setzt, sondern es als eine Erscheinungsform 
seiner Gesellschaft erklärt, d. h. den inneren Zu- 
sammenhang von Sein und Bewußtsein nach- 
weist. 




Peter W. Schulze 

Herrschaft und Klassen in 
der Sowjetgesellschaft 

Die historischen Bedingungen des Stalinismus 

1977. ca. 250 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., ca. 
DM 28,-, ISBN 3-593-32181-5, Frühjahr 1977 

Die Kenntnis der Entstehungsbedingungen der 
widersprüchlichen Realität der Sowjetunion ist 
Voraussetzung für das Verständnis der heutigen 
Sowjetgesellschaft. Zur Bestimmung ihrer von 
der kapitalistischen Produktionsweise abwei- 
chende Eigentumsverhältnisse und der daraus 
resultierenden andersartigen Herrschaftsstruktu- 
ren werden in diesem Buch die Veränderungen 
im Zuge der gesellschaftlichen Umwälzung in 
den dreißiger Jahren historisch herausgear- 
beitet. 



Alfred Bellebaum, Hans Braun (Hg.) 
Reader Soziale Prohleme 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

Bd. I.: Empirische Befunde 

1974. 300 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM22,80 

ISBN 3-585-32050-3 

Bd. II: Initiativen und Maßnahmen 

1974. 264 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM20,80 

ISBN 3-585-32060-0 

„Der Schwerpunkt dieser Reader, die zu fast 
jedem Thema mehrere, auch kontroverse Ein- 
schätzungen zu Wort kommen lassen, liegt auf 
der Zusammenfassung der Ergebnisse empi- 
rischer Forschung. Thematisch werden behan- 
delt: Armut, Alkoholismus, Obdachlose, Nicht- 
seßhafte, Behinderte, Psychisch Kranke, Dro- 
gen, Heimerziehung, Altern und Alter, Gastar- 
beiter, Umwelt." 
Ex libris 



Hans Braun, Ute Leitner (Hg.) 
Problem Familie - Familienprobleme 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1976. 217 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 22,80 
ISBN 3-593-32158-0 

Die Beiträge dieses Sammelbandes konzentrie- 
ren sich auf die Probleme, welche in unserer 
Gesellschaft von den Mitgliedern einer Familie 
durchschnittlich erfahren werden. Dabei wer- 
den die typischen Problemsituationen heraus- 
gestellt und in ihrer gesellschaftlichen Deter- 
mination analysiert sowie die institutionellen 
Hilfen aufgezeigt, die derzeit schon zur Bewälti- 
gung dieser Probleme bestehen bzw. in Zukunft 
notwendig werden. 



Dammann, Karhausen, Müller, Steinmüller 
Datenbanken und Datenschutz 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1974. 204 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 
ISBN 3-585-32052-X 

„Dem Studenten der Soziologie ist die Ausein- 
andersetzung mit den in diesem Buch ange- 



schnittenen Problemen unbedingt anzuraten, 
geht es doch darum, ,welche Chancen und Ge- 
fahren elektronische Datenbanken für den ein- 
zelnen und die Gesellschaft mit sich bringen 

und welche Datenschutzmaßnahmen ergriffen Schwerpunkt Soziale Probleme 

werden konnten, um Nachteile abzuwenden . 

Studium 



Paul Kevenhörster 
Das imperative Mandat 

Seine gesellschaftspolitische Bedeutung 



Alois Hahn 

Religion und der Verlust der Sinngebung 

Identitätsprobleme in der modernen Gesell- 
schaft 



1975. 152 S., 13,4x20,5 cm. Pbck., DM 18,80 
ISBN 3-585-32142-9 

Kevenhörster geht der Frage nach, ob das impe- 
rative Mandat zu Recht als ein Instrument der 
Demokratisierung angesehen wird, und welche 
Konsequenzen sich in Theorie und Praxis er- 
geben können. Die Überprüfung der Alterna- 
tiven wird zu einem Element kritischer Reflex- 
ion verfassungspolitischer Reformmöglichkei- 
ten. 



Schwerpunkt Soziale Probleme „ • i •• •. 

,o^- ,. Pau' Luth 

1974. 144 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 16,80 c u ^ ^ ..... 

ISBN 3-585-32081-3 bprechende und stumme Medizin 

Über das Patienten-Arzt-Verhältnis 

InniP ^nf H.Tproh,'^'' 7*^« T Religionssozio- Schwerpunkt Soziale Probleme 
logie, die das Problem der Religion in der mo- 
dernen westlichen Gesellschaft zum Geqenstand ^^^^- 256 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 



hat. 




Ingrid Herlyn, Ulfert Herlyn 
Wohnverhältnisse in der BRD 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1976. 197 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 22,80 
ISBN 3-593-32175-0, September 1976 

Das Buch gibt einen breiten Überblick über die 
in der BRD herrschenden Wohnverhältnisse, ihre 
sozialen Bedeutungen, sowie ihre ökono- 
mischen und politischen Hintergründe. 

Auf der Basis einer sekundärstatistischen Ana- 
lyse wird der materielle und rechtliche Wohn- 
status verschiedener sozialer Gruppen darge- 
stellt. Gleichzeitig wird versucht, die Hand- 
lungskonsequenzen der jeweiligen Wohnverhält- 
nisse aufzuzeigen, und ihren sozialen wie öko- 
nomischen Bedingungen nachgegangen mit dem 
Schwergewicht auf der Erklärung des unterpri- 
vilegierten Wohnens von Kindern, Arbeitern 
und einkommensschwachen Gruppen. Schließ- 
lich werden die in der Diskussion befindlichen 
Maßnahmen zur Veränderung der Wohnverhält- 
nisse auf ihre Reformmöglichkeit hin überprüft. 



ISBN 3-585-32053-8 

„Das Buch mußte geschrieben werden! Es ist 
ein Verdienst des Autors, einen wesentlichen 
Bereich des Arzt-Patienten-Verhältnisses neu ge- 
faßt und beschrieben zu haben. 
Der Tatbestand, daß die technische Medizin den 
kranken Menschen vernachlässigt, wird nach- 
drücklich ins Bewußtsein des Lesers gerückt." 
Fortschritte der Medizin 

Hans Joachim Pohl 
Ältere Arbeitnehmer 

Probleme einer beruflichen Randgruppe 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1976. 183 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM26,80 
ISBN 3-593-32079-7 

„Die vorzeitige Berufsausgliederung und Ar- 
beitslosigkeit älterer Arbeitnehmer ist ein gesell- 
schaftlicher Prozeß von besonderer Bedeutung. 
Höheres Lebensalter wird in bestimmter Weise 
negativ definiert. Es gelingt dem Verfasser, be- 
reits vorliegende empirische Daten angemessen 
zu interpretieren und daraus Problemlösungs- 
vorschläge abzuleiten, aber auch auf die vielen 
ungelösten Bereiche hinzuweisen." 
Arbeit und Sozialpolitik 



12 



13 



Paul Schulz 
Orogenscene 

Ursachen und Folgen 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1974. 219 8., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 18 80 
ISBN 3-585-32121-6 

Schulz unternimmt eine Analyse der Ursachen 
und Wirkungen der Drogenscene, also jenes So- 
zialfeldes, in dem Drogenkonsumenten leben. 
Diese Analyse erschien in direkter Verbindung 
mit dem Band „Drogentherapie". 



Paul Schulz 
Orogentherapie 

Analysen und Projektionen 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1974. 165 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 17 80 
ISBN 3-585-32055-4 

Hier sollen mitten im Entwicklungsfluß der 
Drogenwelle erste sichere Grundwerte der Dro- 
gentherapie bewußt gemacht werden, um da- 
durch größere Zielgenauigkeit in neuen Thera- 
pieprojekten zu ermöglichen. Es gilt, abgelau- 
fene Versuche zu analysieren, verschiedenartige 
Erfahrungen zu bündeln und auf eine Konzep- 
tion hin zu systematisieren. 



Edwin M. Schur 

Abweichendes Verhalten 
und Soziale Kontrolle 

Etikettierung und gesellschaftliche Reaktionen 
Schwerpunkt Soziale Probleme 

1974. 172 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM22 80 
ISBN 3-585-32104-6 

Schur gelingt es, die vorhandenen Ansätze in 
verständlicher Weise zu sichten und zu syste- 
matisieren und einen Überblick über das ge- 
samte Feld der Etikettierungs-Theorien zu ge- 
ben. Wichtig ist dabei, daß der Verfasser nicht 
bei dieser Systematisierung stehen bleibt, son- 
dern versucht, die vorgeführten Ansätze auf ihre 
soziologischen Grundannahmen hm sichtbar zu 
machen. 



Irmgard Vogt 
Orogenpolitik 

Zum Konsum von Alkohol, Beruhigungsmitteln 
und Haschisch 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

1975. 125 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 16 80 
ISBN 3-585-32140-2 

Die Medikamentensucht rangiert an dritter 
Stelle der Skala der Abhängigkeit erzeugenden 
Drogen: der Konsum von legalen Drogen wird 
zum Normalverhalten. Die Ausbildung derjeni- 
gen, die mit der Behandlung von Drogenabhän- 
gigen zu tun haben, muß also in stärkerem 
Maße als bisher an diesem Sachverhalt orientiert 
sein. 



G. G. Wandt 

Vererbung und Erbkrankheiten 

Ihre gesellschaftliche Bedeutung 
Schwerpunkt Soziale Probleme 

1974. 140 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 16 80 
ISBN 3-585-32108-9 

Erbkrankheiten und erbliche Behinderungen 
gehen nicht nur die betroffene Familie an. Sie 
sind auch von großer Bedeutung für den Zu- 
stand und die Leistungsfähigkeit der Gesell- 
schaft. 



Wissenschaftlicher Beirat 
Politik und Gesellschaft: 

E. 0. Czempiel, Frankfurt; BS. Frey Kon- 

u'n''^ ^- ^- '^^'"'"'9' '^'^'' VV. Link. Trier; 
H. Ridder Gießen; M.Stürmer, Erlangen; 
W. Zapf, Mannheim; G. Ziebura, Konstanz I 



Brian M. Barry 

Weue Politische Ökonomie 

Ökonomische und Soziologische Demokratie- 
theorie 

1975. 238 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM26 80 
ISBN 3-585-321 33-X 

Eine mtegrative Auseinandersetzung mit der 
„Ökonomischen Theorie der Politik" oder 



„Neuen Politischen Ökonomie", welche die 
Methoden moderner Wirtschaftstheorie auf 
politische Pro/esse anwendet. 



Otto Ernst Kempen (Hg.) 

Sozialstaatsprinzip 
und Wirtschaftsordnung 

1976. 248 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM26 80 
ISBN 3-593-32163-7 

Die hier zusammengestellten grundlegenden 
Arbeiten sind vielzitierte Fixpunkte der lang- 
jährigen, aber unvermindert andauernden ver- 
fassungsgeschichtlichen, soziologischen, ökono- 
mischen und juristischen Kontroversen um die 
Entfaltung des Sozialstaatsprmzips. 
Die Beiträge sind von: Hermann Heller, Wolf- 
gang Abendroth, Helmut Ridder, Dieter Suhr, 
Ernst Forsthoff, Rüdiger Altmann, Peter von 
Oertzen, Helmut Ridder 



Manfred Knapp (Hg.) 

Die deutsch amerikanischen 
Beziehungen nach 1945 

1975. 272 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM28,80 
ISBN 3-593-32146-7 

Hier wird zum ersten Mal ein wissenschaftlich 
fundierter Überblick über die politischen, mili- 
tärischen, ökonomischen und ideologischen 
Dimensionen dos Verhältnisses zwischen der 
Bundesrepublik und der USA geboten. 
Die Beiträge sind von Werner Link, Ernst-Otto 
Czempiel, Roger Morgan, Monika Medick, Hugo 
M. Kaufmann 



Nowotny, Schmutzer 

Gesellschaftliches Lernen 

Wissenserzeugung und die Dynamik von Kom- 
munikationsstrukturen 

1974. 140 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 16,80 
ISBN 3-585-32068-6 

Die Erzeugung von Wissen wird als sozialer Vor- 
gang gesehen und entsprechend problematisiert. 



indem nach den Bedingungen für die Erzeu- 
gung, der Akkreditierung, der Brauchbarkeit 
und dem Gebrauch von Wissen gefragt wird. 



John Rees 

Soziale Gleichheit 

Anspruch und Wirklichkeit eines politischen 
Begriffs 

1974. 188 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 
ISBN 3-585-32099-6 

Reizworte wie „Gleichheit", „Elite", „Macht" 
oder „Diktatur" können Leidenschaften wek- 
ken, die das rechte Verständnis für den Sinn 
dieser Worte verdunkeln. Eine begriffliche Ab- 
grenzung bleibt besonders oft unbeachtet: Die 
Unterschiede zwischen Werten und Fakten. 
„ . . . darf Studenten wärmstens empfohlen 
werden." 
The Times Literary Supplement 



Campus Texte - Campus Diskussion 
Gesellschaftswissenschaften 



Meinolf Dierkes 

Soziale Daten und politische Planung 

Sozialindikatorenforschung in der BRD und 
den USA 

1975. 160 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 28,- 
ISBN 3-593-32067-3 

„Eine zunehmend größer werdende Zahl von 
Institutionen ist dabei, Systeme gesellschaft- 
licher Indikatoren für nationale und übernatio- 
nale Bereiche zu entwickeln. Während die bis- 
herige Forschung sich auf die Frage der Wahl 
der Indikatoren konzentrierte, will dieser Band 
auf die Bedeutung von Sozialindikatoren für 
politisches Handeln aufmerksam machen." 
Arbeit und Sozialpolitik 



14 



15 




Gerald Eberlein, Richard Pieper (Hg.) 

Psychologie - Wissenschaft 
ohne Gegenstand? 

1976. 246 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 36,- 
ISBN 3-593-32174-2, September 1976 

Beschäftigen sich Psychologen als Anhänger ver- 
schiedener Theorien und als Praktiker über- 
haupt mit dem gleichen Gegenstand, oder in 
welchem Sinne kann von einem „gleichen Ge- 
genstand" gesprochen werden? Welche Konse- 
quenzen hätte ein „Einheitsgegenstand" der 
Psychologie für ihre Abgrenzungen von anderen 
Sozialwissenschaften? 

Das Selbstverständnis der Psychologie führt zu 
Problemen, die sich vielleicht nur in einem 
interdisziplinären, gesellschaftstheoretischen 
Kontext lösen lassen. 

Das Buch empfiehlt sich durch die Aktualität 
dieser Problematik und dadurch, daß hier Au- 
toren unterschiedlicher theoretischer und wis- 
senschaftstheoretischer Herkunft -• kritisch- 
rationaler, phänomenologischer Orientierung - 
in eine Auseinandersetzung eintreten. 




Harro Honolka 

Die Eigendynamik 
sozialwissenschaftlicher Aussagen 

Zur Theorie der self-fulfilling prophacy 



1976. 194 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 24,- 
ISBN 3-593-32176-9 



Harro Honolka 

Die Eigcndynamik 

sozialwisscnschaftlichcr 

Aussagen 

Zur Thcori« der 
MH-futtilling prophccy 



Lcyarimtaxua 



Diikusiion 



Cescilschaftswfissenschaftcn 



Es ist eine noch weitgetiend ungelöste Frage der 
Sozialwissenschaften, in welcher Weise wissen- 
schaftliche Theorien und Prognosen jene gesell- 
schaftlichen Zustände und Entwicklungen, auf 
die sie sich beziehen, selbst beeinflussen und ver- 
ändern. Bekannt ist die Behauptung, Marx hätte 
mit seiner Darstellung der Theorie vom Zusam- 
menbruch des Kapitalismus mit dazu beigetra- 
gen, eben diesen Zusammenbruch zu verhin- 
dern. Von tagespolitischer Aktualität ist die 
Streitfrage, inwieweit die Veröffentlichung von 
Meinungsumfragen die Wählerentscheidung be- 
einflußt. Das Buch bietet eine Bestandsauf- 
nahme der empirischen Befunden und der theo- 
retischen Erklärungsansätze dieses für die em- 
pirische Sozialforschung und die Sozialplanung 
bedeutsamen Problems. Sie dient als Ausgangs- 
punkt für eine Weiterentwicklung systemtheore- 
tischer und kybernetischer Modelle. 



Peter Hoschka, Uwe Kalbhen 

Datenverarbeitung 

in der politischen Planung 

1975. 264 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 35,- 
ISBN 3-593-32072-X 

Dieser Band zeigt, daß die Datenverarbeitung 
heute in der Unterstützung der politischen Pla- 
nung einen festen Platz einnimmt, mit je nach 
Ressortzuschnitt und -aktivität unterschied- 
lichen Schwerpunkten, Entwicklungstendenzen, 
Umfang und Schwierigkeiten. 



Egbert Jahn (Hg.) 

Sozioökonomische Bedingungen 
der sowjetischen Außenpolitik 

1975. 192 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 18,- 
ISBN 3-593-32155-6 

Inwieweit die Politik der friedlichen Koexistenz 
und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem 
Westen auch aus den internen Entwicklungen in 
der Sowjetunion erklärt werden muß, wird in 
den teilweise kontroversen Arbeiten dieses Ban- 
des untersucht. 



16 



Sigrid Metz-Göckel 

Theorie und Praxis der Hochschuldidaktik 

Modelle der Lehr- und Lernorganisation 

1975. 165 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 26,- 
ISBN 3-585-32062-7 

Ausgehend von einer Analyse der Studienre- 
formpläne in der BRD werden Struktur und 
Wirksamkeit traditioneller Lehrverfahren kri- 
tisch überprüft. Das Schwerpunktgewicht liegt 
auf der Bestimmung der für den Lehrprozess 
unmittelbar bedeutsamen Momente, z. B. Grup- 
penstrukturen, Lehrmethoden, Interaktions- 
stile, Persönlichkeitsmerkmale. 



Hans Setzer 

Determinanten der Wählerentscheidung 

Eine poJitikwissenschaftJIch-statistische Analyse 
der Unterhauswahlen in England und Wales zwi- 
schen den Weltkriegen 

1974. 216 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 38,- 
ISBN 3-585-32063-5 

Die in diesem Band dargestellten Berechnungen 
veranschaulichen den Nutzen statistischer Ver- 
fahren, insbesondere die Anwendung von Me- 
thoden der Korrelations-, Regressions- und Fak- 
torenanalyse für die Gewinnung neuer Erkennt- 
nisse in der-Politikwissenschaft, dargestellt an 
einem Beispiel aus der Wahlforschung. 





Ritsert, Stracke, Heider 

Grundzüge der 

Varianz- und Faktorenanalyse 



1976. 198 S., 12,2x18,7 cm, Pbck., DM 19,- 
ISBN 3-593-32171-8 

Diese Einführung ermöglicht es, sich ohne spe- 
zielle mathematische Vorkenntnisse mit den 
Grundlagen dieser in den Sozial- und Wirt- 
schaftswissenschaften, in der Psychologie und 
Pädagogik gebräuchlichen Techniken vertraut 
zu machen. 



Alfred Schmidt (Hg.) 

Strategien gegen Unterentwicklung 

Zwischen Weltmarkt und Eigenständigkeit 



1976. 267 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 34,- 
ISBN 3-593-32182-3 

Die Friedens- und Konfliktforschung hat sich in 
den letzten Jahren zunehmend den Problemen 
einer friedlichen Überwindung von Konflikten 
zwischen Industriestaaten und Entwicklungs- 
ländern zugewandt. 

Die dabei entwickelten Forschungsansätze und 
Strategievorschläge stehen mit der Berücksich- 
tigung von Denkanstößen aus den Entwick- 
lungsländern und dem Engagement für deren 
arme Bevölkerungsmehrheit im Gegensatz zu 
den Standpunkten der herkömmlichen For- 
schung und Praxis der Entwicklungshilfe. 




Hermann Strasser, Karin D. Knarr (Hg.) 

Wissenschaftssteuerung 

Soziale Prozesse der Wissenschaftsentwicklung 

1976. 221 S., 15,2x24 cm, Pbck.. DM 30,- 
ISBN 3-593-32178-5 

Diese Beiträge untersuchen, inwieweit die klassi- 
sche Wissenschaftskonzeption inadäquat ist. Sie 
debattieren die Frage der „externen" (gesell- 
schaftlichen) vs. „internen" (z. B. methodolo- 
gischen) Bestimmungsfaktoren der wissen- 
schaftlichen Entwicklung einerseits und „kog- 
nitive" vs. „soziale" Konstitutiva des wissen- 
schaftlichen Produkts andererseits. 

Die Diskussion ist zentral für die gegenwärtigen 
Versuche, das klassische Problem der Definition 
des wissenschaftlichen Fortschritts zu lösen. 
Allenthalben ergibt sich, daß Lösungen von den 
Argumenten abhängen, die zur Legitimation 
von Wissenschaft vorgebracht werden, was 
wiederum Aufschluß über mögliche Steuerung 
von Wissenschaft geben kann. 

Laszio A. Vaskovics 

Segregierte Armut 

Randgruppenbildung in Notunterkünften 

1976. 216 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM28.- 
ISBN 3-593-321 67-X 

Als Folge der erzwungenen räumlichen Ausson- 
derung nimmt die räumliche und soziale Dis- 
tanz zwischen diesen sich in einer Minoritäts- 



17 



Situation befindlichen Unterschichtsfamilien 
und den Mitgliedern der übrigen sozialen 
Schichten zu. Unter diesen Bedingungen ent- 
steht aus der Gruppe der Armen eine soziale 
Randgruppe. 

Wolfgang Zapf (Hg.) 

Soziale Indikatoren 

Konzepte und Forschungsansätze 

Sektion Soziale Indikatoren in der Deutschen 

Gesellschaft für Soziologie 

Im engeren Sinne handelt es sich bei Sozialen 
Indikatoren um die Entwicklung von Meßgrö- 
ßen zur Struktur- und Ergebnisanalyse in zen- 
tralen gesellschaftlichen Lebensbereichen, und 
um die Entwicklung eines sozialen Systems 
dieser Meßgrößen. 

Bandl. 1974. 303 S.. 15,2x24 cm, Pbck., 
DM28,-, ISBN 3-585-32109-7 

Aus dem Inhalt: Vorhaben der Bundesregie- 
rung, des Statistischen Bundesamtes und von 
Regierungskommissionen - Laufende Projekte 
an Universitäten und Forschungsinstituten - 
Kommentare aus der Sicht der Nationalökono- 
mie und der politischen Wissenschaft. 

Band II. 1974. 308 S., 15,2x24 cm, Pbck., 
DM28,-, ISBN 3-585-32126-7 

Aus dem Inhalt: Datenhandbücher für die BRD 
- Zu einer Theorie sozialer Indikatoren - 
Politik und Knappheit - Zur Problematik sozia- 
ler Indikatoren - Subjektive Indikatoren der 
Lebensqualität, der Arbeitswelt - Konstruktion 
sozialer Indikatoren - „Corporate Social 
Auditing". 

Band III: 1975. 357 S.. 15,2x24 cm, Pbck., 
DM32,-, ISBN 3-585-32151-3 

Aus dem Inhalt: Methoden der Sozialbericht- 
erstattung - Soziale Indikatoren für die BRD - 
Indikatoren des Gesundheitsbereichs - Indika- 
toren zur , Humanisierung des Arbeitslebens'. 



Gesellschaftspolitische Zielsysteme 



Band IV. 1976. 283 S., 15,2x24 cm, Pbck., 
DM28,-, ISBN 3-593-32183-1 



Im ersten Teil werden drei bereichsübergrei- 
fende Zielsysteme diskutiert: Forschungen über 
Wertstrukturen, Wertwandel und gesamtgesell- 
schaftliche Simulationsmodelle. 
Im zweiten und dritten Teil werden bereichs- 
spezifische Probleme untersucht. Mehrere Bei- 
träge untersuchen das Bildungswesen der Bun- 
desrepublik. Je ein Beitrag gilt Arbeitsmarkt- 
und Beschäftigungsbedingungen und der Ver- 
sorgung alter Menschen. 



SPES: Sozialpolitisches 
Entscheidungs- und 
Indikatorensystem 




Eike BalJerstedt, Wolfgang Glatzer 
Soziologischer Almanach 

Handbuch gesellschaftspolitischer Daten und 
Indikatoren für die BRD 

unter Mitwirkung von Karl-Ulrich Mayer und 
Wolfgang Zapf 

1975. 531 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 38.- 
ISBN3-585-32139-9, Bd. 5 

„Dieses Handbuch stellt eine Pioniertat ersten 
Ranges dar. Endlich einmal werden soziologisch 
relevante Statistiken vorgelegt und - allerdings 
vorerst noch in Grenzen - interpretiert. Der 
Almanach enthält Daten zu u. a. folgenden 
Themen: Bildungssystem, Mobilität, Staatsein- 
nahmen und -ausgaben, Medien und Rezipien- 
ten der Massenkommunikation, soziale Schich- 
tung, gesellschaftliche Randgruppen, Kriminali- 
tät, Einkommens- und Vermögensteilung." 
Studium 



Ralph Brennecke 
Die Konstruktion 
von sozioökonomischen Großsystemen 

Verknüpfung von Modellen zur Analyse wirt- 
schaftspolitischer Prozesse 

1975. 212 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 46,- 
ISBN3-593-32154-8, Bd. 6 

Einzelne vorhandene Modelle können oft nicht 
zur Analyse sozialwissenschaftlicher Fragestel- 
lungen herangezogen werden, weil sie den 



Untersuchungsbereich nicht genügend ab- 
decken. Beide Problembereiche lassen sich 
durch die Verknüpfung von Modellen lösen 
bzw. mildern. 



Heinz P. Galler 

Optimale Wirtschaftspolitik 
mit nichtlinearen 
ökonometrischen Modellen 

1976. 291 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 46,- 
ISBN3-593-32160-2, Bd. 8 

Ausgehend von einem vollständigen formulier- 
ten Modell der wirtschaftspolitischen Entschei- 
dung entwickelt der Autor Näherungslösungen 
für die optimale Entscheidung mit nichtlinearen 
Modellen. Am Beispiel des zur Zeit größten 
deutschen ökonometrischen Modells, des Bon- 
ner Modells V, und einer komplexen, nicht- 
quadratischen Zielfunktion für die BRD wird 
dann gezeigt, daß es möglich ist, solche opti- 
malen Entscheidungen für große ökonome- 
trische Modelle numerisch abzuleiten. 

Winfried Schmäh! 

Das Rentenniveau in der Bundesrepublik 

1975. 152 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 29,- 
ISBN3-593-32153-X,Bd.7 

Dieses Buch ist die bislang umfassendste Aus- 
einandersetzung mit Fragen des Verhältnisses 
von Rente zu Arbeitseinkommen und damit 
einem zentralen Problem unseres Rentenver- 
sicherungssystems. Die in der sozialpolitischen 
Diskussion der Bundesrepublik dominierende 
Niveaudefinition bzw. die dazu herangezogenen 
Größen werden eingehend einer kritischen 
Überprüfung unterzogen. Zur Entwicklung 
alternativer Rentenniveaudefinitionen wird 
leweils eine Fülle empirischer Angaben herange- 
zogen. 



Campus Paperbacks 
Politische Ökonomie 



Wissenschaftlicher Beirat: 

H. G. Nutzinger, Heidelberg; 

E. Wolfstetter, Buffalo, N. Y. USA 



Daniel Bell, Irving Kristol (Hg.) 
Kapitalismus heute 

Einführung von G. Frenze! 

1974. 256 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM22,80 
ISBN 3-585-32059-7 

„Die zwölf Beiträge dieses Bandes behandeln 
die Lage der zeitgenössischen Wirtschaftswissen- 
schaften, Aspekte von Konzentration, Planung 
und Wachstum, die neomarxistische Interpre- 
tation des Monopolkapitalismus, Probleme der 
multinationalen Unternehmen und des Arbeits- 
marktes." 
Die Industrie 

Daniel R. Fusfeld 

Geschichte und Aktualität ökonomischer 
Theorien 

Vom Merkantilismus bis zur Gegenwart 

Vorwort von H. G. Nutzinger 

1975. 220 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM24,80 
ISBN 3-585-32074-0 

Diese einführende Darstellung der ökono- 
mischen Lehrmeinungen veranschaulicht am 
Beispiel der führenden Vertreter und der poli- 
tisch-gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, 
daß die ökonomische Theorie, trotz ihrer zu- 
nehmenden Verfeinerung und Formalisierung 
stets von den aktuellen Fragen ihrer Zeit 
bestimmt war und bleibt. 

John Stuart Mill 

Einige ungelöste Probleme 
der politischen Ökonomie 

Herausgegeben mit einer Gesamteinleitung von 
H. G. Nutzinger 

1976. 184 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 
ISBN 3-593-32078-9 

In seinen „Essays" zeigt Mill exemplarisch an 
zentralen, bis heute aktuellen Themen der 
politischen Ökonomie die fruchtbare Verbin- 
dung abstrakter Modellanalyse mit den gesell- 
schaftlichen Problemen seiner (und unserer) 
Zeit. 

Viele Umwege und viel unnütze Polemik hätten 
erspart werden können, wenn diese Essays die 
Beachtung gefunden hätten, die ihnen ohne 
Zweifel zukommt. 



18 



19 



Hans G. Nutzinger, Elmar Wolfstetter (Hg.) 

Die Marxsche Theorie und ihre Kritik 

Eine Textsammlung zur Kritik der Politischen 
Ökonomie 

Bd. I: 1974. 301 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., 
DM 19,80, ISBN 3-585-32054-6 

Bd. II; 1974. 212 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., 
DM 17,80, ISBN 3-585-32057-0 

„Die Herausgeber wollen mit diesen Bänden 
einerseits einen Überblick über die ,wirtschafts- 
theoretische' Marx-Kritik vermitteln, anderer- 
seits zu einer Klärung des spezifischen Erkennt- 
nisobjekts der Marxschen Analyse beitragen. 
Beides erfordert eine Auswahl; irgendeine Art 
der Vollständigkeit wäre weder aussichtsreich 
noch erwünscht. Ein gewiß nicht leichter Stoff, 
der aber von den Herausgebern in gut faßlicher 
Form geboten und in den Kommentierungen 
gut durchdringbar gemacht wird." 
Studium 

Amartya Sen 
Ökonomische Ungleichheit 

1975. 127 S., 13,4x20,5 cm. Pbck., DM 16,80 
ISBN 3-593-32138-6 

Sen zeigt, was das öffentliche Interesse an der 
Problematik bedingt, aber auch eine kaum zu 
umgehende Unvollständigkeit und Widersprüch- 
lichkeit des Ungleichheitsbegriffs bei seiner 
konkreten Anwendung mit sich bringt. 
Beim abschließenden Vergleich der Entloh- 
nungsprinzipien tritt Sen in Anerkenntnis dif- 
ferenzierter Unterschiede zwischen Individuen 
nachdrücklich für das „Bedürfnisprinzip" und 
gegen das „Leistungsprinzip" ein. 



Jaroslav Vanek 

Marktwirtschaft und 
Arbeiterselbstverwaitu ng 

Mit einem Anhang von F. FitzRoy und H. G. 
Nutzinger: Entfremdung, Selbstbestimmung 
und Wirtschaftsdemokratie 

1975. 223 S., 13,4x20.5 cm, Pbck., DM24.80 
ISBN 3-585-32106-2 

Der Autor zeigt, daß mangelnde Beteiligung der 
Arbeitnehmer in autoritär ausgerichteten Ar- 



beitsorganisationen - seien sie bürokratischer 
Art der kapitalistischen Konzerne oder zentrali- 
sierter Staatswirtschaften - zu vermehrter 
Ineffizienz und sozialem Druck in Richtung 
einer Industriedemokratie in der einen oder 
anderen Form führt. 



Geoffrey Vickers 

Der Preis der Institutionen 

Konflikt, Krise und sozialer Wandel 

Einführung von G. Frenzel 

1974. 232 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM 19,80 
ISBN 3-585-32107-0 

Zwar spielt die Diskussion ökonomischer Pro- 
bleme in der von Vickers gewünschten Zu- 
kunftsgesellschaft eine große Rolle. Es geht ihm 
aber vor allem um eine neue Ethik der Indi- 
viduen gegenüber den Institutionen. Ohne diese 
Ethik, so glaubt er, werden alle erforderlichen 
ordnungspolitischen und regulativen Maß- 
nahmen scheitern." 
FAZ 




Marianne Welteke 

Theorie und Praxis der Sozialen 
Marktwirtschaft 

Einführung in die politische Ökonomie der BRD 

1976. 237 S., 13,4x20,5 cm. Pbck., DM20,80 
ISBN 3-593-32180-7, Oktober 1976 



Marianne Welteke 

Theorie und Praxis 
der sozialen 
Mariftwirtschaft 

Einführung in die politische 
Ökonomie der BRD 



fö^^riTiVsXiBi 



Papeit>acl<s 
Politische Ölf onomie 



1 



20 



Die Geschichte der Bundesrepublik ist die 
Geschichte der Sozialen Marktwirtschaft. Diese 
selbst ist von ihrer neoliberalen Prägung wäh- 
rend der fünfziger Jahre bis zur staatlichen Glo- 
balsteuerung in Konzeption und Praxis Wand- 
lungen unterworfen gewesen. 
In dieser Einführung werden vor dem Hinter- 
grund einer knappen und übersichtlichen Dar- 
stellung der verschiedenen Phasen der ökono- 
mischen Entwicklung seit 1945 die jeweils herr- 
schenden wirtschaftspolitischen Konzepte und 



< Wirtschaftstheorien verglichen und ihre Funk- 
' tion im gesellschaftlichen Prozeß sowie ihre 
Abhängigkeit von der realen ökonomischen 
Entwicklung aufgezeigt. Die Geschichte der 
Sozialen Marktwirtschaft verdeutlicht die zu- 
nehmenden Schwierigkeiten staatlicher Wirt- 
schaftspolitik, die sich verschärfenden Wirt- 
schaftskrisen zu steuern. 



Außerhalb der Reihen 
erschienene Bücher 



Ernst-Otto Czempiel, 
Dankwart A. Rustow (Ed.) 

The Euro-American System 

Economic and Political Relations between 
North America and Western Europe 

In englischer Sprache: Campus Special Studies. 
Amerikanische Ausgabe bei Westview Press. 

1976. 238 S., 15,2x24 cm, geb., DM48,- 
ISBN 3-593-32159-9 

Obwohl sich der dominierende Einfluß der Ver- 
einigten Staaten überall bemerkbar macht, ist er 
doch nicht gleichförmig verteilt. Auf militä- 
rischem Gebiet ist Westeuropa gänzlich von den 
USA abhängig, im Handel gilt generell das Prin- 
zip der Gleichheit und in Währungs- und 
Finanzfragen wird allgemein von starker Ab- 
hängigkeit von den USA gesprochen. 

Wissenschaftler wie David P. Calleo, Susan 
Strange, Wilhelm Hankel, Steven J. Warnecke, 
Roger Williams, C. Merlini, Frans A. M. Alting 
von Geusau, Pierre Hassner, Werner Link, John 
H. Herz aus sechs europäischen und nord-ame- 
rikanischen Ländern versuchen zu diesen Fra- 
gen Aufschluß zu geben. 



Karl P. Sauvant, Farid G. Lavipour 
Controlling Multinational Enterprises 

Problems, Strategies, Counterstrategies 

In englischer Sprache: Campus Special Studies. 
Amerikanische Ausgabe bei Westview Press. 

1976. 337 S., 15,2x24 cm, geb. DM 65,- 
ISBN 3-593-32101-7 

Im ersten Teil werden die multinationalen Kon- 
zerne in ihrer Bedeutung als wichtige übernatio- 
nale Verteiler von Werten behandelt - mensch- 
liche, finanzielle, technologische wie physische 
Ressourcen, aber auch Verhaltensweisen in der 
Produktion und im Konsum. 
Im zweiten Teil werden einige der Schwierig- 
keiten und Hindernisse beschrieben, mit denen 
Gastländer konfrontiert sind, wenn sie etwa 
gegenüber den Multinationalen eine eigen- 
ständige Politik einschlagen wollen. 
Der dritte Teil behandelt politische Aktionen 
und Taktiken, mit denen „unerwünschten" 
ökonomischen, sozialen oder politischen Folgen 
der Präsenz von Multinationalen entgegen- 
gewirkt werden kann. 




Gerd Junne 

Der Eurogeldmarkt 

Seine Bedeutung für Inflation und 
Inflationsbekämpfung 



1976. ca. 300 S., 15,2x24 cm, Pbck., ca. 
DM 36,-, ISBN 3-593-32169-6, Oktober 1976 

Veränderte Formen internationaler Arbeits- 
teilung haben seit Mitte der sechziger Jahre zu 
einem rapiden Wachstum des Eurogeldmarktes 
geführt, das die Entwicklung des Weltwährungs- 
systems stark beeinflußt hat. Neben seinem 
Beitrag zur internationalen Geldschöpfung ver- 
stärkt der Eurogeldmarkt jedoch indirekt vor 
allem die allgemeinen Inflationsfaktoren. Er 
spielt außerdem eine große Rolle bei der Ab- 
lösung des Systems fester Wechselkurse durch 
flexiblere Kurse, die den Prozeß globaler Infla- 
tion zusätzlich fördern. 

Die nur wenigen Fachleuten durchschaubare 
Struktur des Eurogeldmarktes wird in diesem 
Buch erläutert und seine Entwicklung in den 
umfassenderen Rahmen der internationalen 



21 



Beziehungen gestellt. Der Autor widerspricht 
den gängigen Theorien über den Beitrag des Eu- 
rogeldmarktes zur weltweiten Inflation und läßt 
diese zentrale Erscheinung der internationalen 
Finanzwelt der Nachkriegswelt in einem neuen 
Licht erscheinen. 



Hans G. Nutzinger 

Die Stellung des Betriebes 
in der sozialistisciien Wirtschaft 
Allokationsmodelle zum Verhältnis von betrieb- 
licher Entscheidung und gesamtwirtschaftlicher 
Abstimmung 

1974. 368 S., 15,2x24 cm. Pbck.. DM 38 - 
ISBN 3-585-32120-8 

Dieses Buch versucht im Anschluß an neuere 
Forschungen angelsächsischer Autoren eine 
Analyse des betrieblichen Verhaltens aufgrund 
von Üptimierungsmodellen, in die sowohl die 
einzelbetrieblichen Zielsetzungen wie auch die 
zentralen Planauflagen eingehen. 



Andreas G. Papandreou 

Kritik des amerikanischen Kapitalismus 

1973. 184 S., 13,9x21,4 cm, geb., DM 19,80 
ISBN 3-585-32012-0 

Zentrale Zusammenfassung des heutigen Stan- 
des der Kapitalismuskritik. 



Heide und Udo E. Simonis (Hg.) 

Japan: Wirtschaftswachstum und soziale 
Wohlfahrt 

Studien zur sozialökonomischen Entwicklung 

1974. 200 S., 15,2x24 cm, Pbck., DM 42,- 
ISBN 3-585-32105-4 

Wirtschaftswachstum und soziale Wohlfahrt 
liegen miteinander im Konflikt; Bilanz: Um- 
weltzerstörung, Vernachlässigung der Infra- 
struktur, Über-Agglomeration von Bevölkerung 
und Industrie, Vernachlässigung von sozialen 
Indikatoren, Überbetonung von ökonomischen 
Indikatoren der Entwicklung. 



Russell Ackoff, Fred Emery 

Zielbewußte Systeme 

Anwendung der Systemforschung auf gesell- 
schaftliche Vorgänge 

1975. 312 S., 15,2x24 cm, geb., DM 65,- 
ISBN 3-593-32011-8 

Kompetente und interdisziplinäre Systemfor- 
schung in den Verhaltenswissenschaften gibt es 
noch wenig. Dieses Buch füllt diese Lücke. Es 
erklärt individuelles und gesellschaftliches Ver- 
halten als ein System zweckmäßiger Vorgänge. 
Die Autoren führen das Konzept der zweck- 
mäßigen Systeme ein als Bezugssystem für alle 
Aspekte menschlichen Verhaltens. 



Autoren- und 
Herausgeberverzeichnis 



C. West Churchman 

Die Konstruktion 

von Erkenntnissystemen 

Grundlagen für die System- und Organisations- 
theorie 

1974. 265 S., 15,2x24 cm, geb., DM 58,- 
ISBN 3-585-32015-5 

Churchman betrachtet einige der großen philo- 
sophischen Systeme der Vergangenheit von 
Leibniz bis Singer aus der Sichtweise und in der 
Sprache der modernen Systemtheorie und zeigt, 
wie diese „Erkenntnissysteme" auf den besten 
Eigenschaften ihrer Vorgänger aufbauten. 



Robert A. Dahl 

Und nach der Revolution? 

Herrschaft in einer Gesellschaft freier Menschen 

1975. 140 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., DM20,- 
ISBN 3-593-32066-5 

Macht sei nur legitim und als gültige Herrschaft 
zu betrachten, wenn sie sich auf völlig demokra- 
tische Verfahren gründet. Diese Auffassung 
nimmt Dahl zum Anlaß, die Grundlagen der 
Herrschaft neu zu überdenken. 



Abholz, Heinz Harald 8 
Ackoff, Rüssel 22 
Bader, Veit Michael 3 
Bahne, Siegfried 8 
Ballerstedt, Eike 18 
Barry, Brian M. 14 
Bell, Daniel 2, 19 
Bellebaum, Alfred 12 
Ben-David 10 
Berger, Brigitte 2 
Berger, Johannes 3 
Berger, Peter L. 2 
Blanke, Bernhard 4 
Braun, Hans 12 
Brennecke, Ralph 18 
Brittan, Samuel 2 
Churchman, C.West 22 
Czempiel, Ernst-Otto 14,21 
Dahl, Robert A. 22 
Dammann, Ulrich 12 
Diamond, Stanley 4 
Dierkes, Meinolf 15 
Dörner, Klaus 4 
Droge, Franz 3 
Eberlein, Gerald 16 
Edelman, Murray 4 
Emery, Fred 22 
Esser, Josef 5 
FitzRoy, Felix 20 
Frenzel, Gottfried 19, 20 
Frey, B. S. 14 
Fusfeld, Daniel 19 
Galler, Heinz P. 19 
Ganßmann, Heiner 3 
Gantzel, Klaus Jürgen 5 
Glatzer, Wolfgang 18 
Grauhan, Rolf-Richard 5 
Greiff, Bodo v. 11 
Geissler, Brigitte 5 
Hahn, Alois 13 
Hahn, Manfred 8 
Harstick, Hans Peter 3, 8 
Haupt, Georges 8 
Heider, Frank 17 
Herlyn, Ingrid 13 
Herlyn, Ulfert 13 
Hirsch 10 
Holzkamp, Klaus 3 
Holzkamp-Osterkamp, Ute 5 
Honolka, Harro 16 
Hörn, Klaus 3, 9, 10 



Hoschka, Peter 16 
Hülst, Dirk 11 

Jaeggi, Urs 3 
Jahn, Egbert 16 
Japp, Klaus Peter 1 1 
Jürgens, Ulrich 4 
Junne, Gerd 21 
Kadritzke, Niels 5 
Kalbhen, Uwe 16 
Kambartel 10 
Karhausen, Mark 12 
Kastendiek, Hans 4 
Kellner, Hansfried 2 
Kempen, Otto Ernst 15 
Kevenhörster, Paul 13 
Kewenig, W. A. 14 
Kirchberger, Stefan 11 
Knapp, Manfred 15 
Knesebeck, Joost v. d. 3 
Knorr, Karin D. 17 
Koch, Ursula 1 1 
Kovalevskij, Maksim M. 3 
Krippendorff, Ekkehart 3, 6 
Kristol, Irving 19 
Krüger, Hans-Joachim 3 
Lakatos 10 
Lavipour, Farid G. 21 
Leithäuser, Thomas 9 
Leitner, Ute 12 
Link, W. 14 
Lorenzer, Alfred 9,10 
Lüth, Paul 13 
Markov, Walter 8 
Marx, Karl 3 
Mayer, Karl-Ulrich 18 
Metz-Göckel, Sigrid 17 
Mill, John Stuart 19 
Mühlenbrink, Heribert 7 
Müller, Paul 12 
Narr, Wolf-Dieter 3 
Naschold, Frieder 3 
Nowotny, Helga 15 
Nutzinger, Hans G. 19,20,22 
Offe, Claus 3 

Papandreou, Andreas G. 22 
Pieper, Richard 16 
Pohl, Hans Joachim 13 
Radnitzky 10 
Rebell, Christa 6 
Rees, John 15 
Ridder, H. 14 
Ritsert, Jürgen 3,6,9,17 
Rotermundt, Rainer 12 
Rustow, Dankwart A. 21 



22 



23 



Sauvant, Karl P. 21 
Schlotter, Peter 9 
Schmähl, Winfried 19 
Schmidt, Alfred 17 
Schmutzer, Manfred E. A. 15 
Schülein, Johann August 9 
Schulz, Paul 14 
Schulze, Peter W. 12 
Schur, Edwin M. 14 
Schurig, Volker 6 
Schweitzer, Helmuth 7 
Seidel, Rainer 7 
Sen, Amartya 20 
Setzer, Hans 17 
Simonis, Heide 22 
Simonis, Udo E. 22 
Späth, Karl H. 7 
Steinberg, Hans Josef 8 
Steinmüller, Wilhelm 12 



Stracke, Elmar 17 
Strasser, Hermann 17 
Stürmer, M. 14 
Thoma, Peter 5 
Treppenhauer, Andreas 9 
ülmann, Gisela 8 
Vanek, Jaroslav 20 
Vaskovics, Laszio A. 17 
Vickers, Geoffrey 20 
Vogt, Irmgard 14 
Wacker, Ali 10 
Weingart, Peter 10 
Welteke, Marianne 20 
Wendt, G. G. 14 
Wolfstetter, Elmar 19,20 
Wulff, Erich 3 
Zapf, Wolfgang 14,18 
Zepf, Siegfried 10 
Ziebura, G. 14 



In Ihrer Buchhandlung 



Campus Verlag 

Oederweg 100, Postfach 180 240 

6000 Frankfurt 18 

Tel. 0611/556182, 590528 

Stand: 15.8. 1976. Preisänderungen vorbehalten. 



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I.Halbjahr 77 

Sozial- und 
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Sachgruppenregister 



Soziologie 

Becker, Egon; Bernd Wagner 18 

Bell, Daniel 4 

Bücker-Gärtner, Heinz u. a 26 

Eberlein, Gerald; H.-J. V. Kondratowitz . . 20 

Gerhardt, Walter 17 

Häußermann, Hartmut 8 

Heilbroner, Robert L 6 

Hömberg, Reinhold 26 

Jäger, Hermann 26 

Krupp, Hans-J.; Wolfgang Zapf 23 

Lindner, Rolf 11 

Müller, Rudolf-Wolfgang 3 

Otto, Karl A 7 

Ritsert, Jürgen 12 

Wissenschaftszentrum Berlin 21 

Soziale Probleme 

Reinke, Ellen Katharina 16 

Schweitzer, Helmuth u. a 13 

Seywald, Aiga 19 

Psychologie 

Eberlein, Gerald; H.-J. V. Kondratowitz . . 20 

Gerhardt, Walter 17 

Haug, Frigga 9 

Jäger, Hermann 26 

Maschewsky, Werner 22 

Müller, Rudolf-Wolfgang 3 

Reinke, Ellen Katharina 16 

Philosophie 

Bell, Daniel 4 

Müller, Rudolf-Wolfgang 3 

Ritsert, Jürgen 12 

Erziehung 

Haug, Frigga 9 

Schweitzer, Helmuth u. a 13 



Sozialgeschichte 

Hill, Christopher 14 

Mahrad, Ahmad 26 

Schock, Eva Cornelia 15 

Zeitgeschichte 

Fenner, Christian 5. 

Otto, Karl A 7 

Politikwissenschaft 

Bell, Daniel 4 

Fenner, Christian 5 

Häußermann, Hartmut 8 

Heilbroner, Robert L 6 

Jäger, Hermann 26 

Krippendorff, Ekkehart 10 

Krupp, H.-J.; Wolfgang Zapf 23 

Otto, Karl A 7 

Schuke, Andreas 26 

Wissenschaftszentrum Berlin 21 

Wirtschaftswissenschaften 

Becker, Egon; Bernd Wagner 18 

Fahrenholz-Hilwig, Henrike 26 

Fenner, Christian 5 

Heilbroner, Robert L 6 

Hill, Christopher 14 

Hömberg, Reinhold 26 

Ifo-Spiegel der Wirtschaft 1977/78 25 

Jäger, Hermann 26 

Krippendorff, Ekkehart 10 

Krupp, H.-J.; Wolfgang Zapf 23 

Nähr, Helmar 24 

Schock, Eva Cornelia 15 

Schuke, Andreas 26 

Müller, Rudolf-Wolfgang 3 

Wissenschaftszentrum Berlin 21 



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Rudolf-Wolfgans Müller 
Geld und Geist 



Zur Entstehungsgeschichte von Identitätsbewußtsein und 
Rationalität seit der Antike 
ca. 416 S., 15,2 X 24 cm, geb., ca. DM 58,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32170-X 



Die elementaren Formen der bürgerlichen Ratio- 
nalität, der Identität des Subjekts sowie des Ob- 
jekts, jene Grundlagen der formalen Logik, des 
abstrakten Denkens bzw. theoretischen Erken- 
nens, werden allgemein als natürliche Formen 
menschlichen Denkens überhaupt begriffen. Ihre 
Entstehung im Griechenland der Antike, dessen 
Produktions- und Reproduktionsformen nicht 
die gleichen waren wie die der seit dem 16. Jhdt. 
sich herausbildenden kapitalistischen Gesell- 
schaft, scheinen ihre universelle Geltung, ihre 
Unabhängigkeit von besonderen gesellschaft- 
lichen Bedingungen zu belegen. 
Die zentrale These dieses Buches dagegen ist: 
diese Denkformen stehen in einem inneren Zu- 
sammenhang mit der sich entwickelnden Waren- 
tauschgesellschaft, wie sie bereits in der grie- 
chischen Antike existierte. Der Entstehungs- 
geschichte und Funktion des Geldes im Waren- 
tauschprozeß entspricht die Genesis des „reinen 
Geistes", d. h. der formalen Logik und der ab- 
strakten Form der Identität im Denkprozeß. Das 
Marxsche Diktum, die Logik sei das Geld des 
Geistes, wird in diesem Buch in seiner ganzen 
Komplexität nicht nur theoretisch erklärt, son- 
dern erstmals auch empirisch untermauert. Zu- 
gleich wird gezeigt, warum die Logik - nicht 
anders als das Geld - grundsätzlich ,formar 
gleichgültig gegenüber dem Gesellschaftsprozeß 
bleibt, dem sie ihre scheinbar zeitlose Existenz 
verdankt. 



Die Untersuchung ist das Resultat interdiszipli- 
närer Forschung. Müller verarbeitet Resultate 
der klassischen Philologie und der alten Ge- 
schichte, der Ethnologie und der Psychiatrie, der 
politischen Ökonomie und der kritischen Theo- 
rie. Dabei interpretiert er klassische und zeit- 
genössische Texte, unter anderem von Archi- 
lochos, Homer und Piaton über Kant und Marx 
bis zu Schriften Adornos, Piagets und Eriksons. 

Aus dem Inhalt: I. Die Genesis des bürgerlichen 
Subjekts durch den zum Subjekt sich erheben- 
den Tauschwert; II. Individuelle Identität und 
überempirisches Subjekt (Hume, Kant, Piaget, 
Adorno u. Horkheimer); III. Identität und Ra- 
tionalität in vorbürgerlichen Gemeinwesen - 
Unterentwicklung der Rationalität bei , Einge- 
borenen' - Individuelle und kollektive Identität 
bei Erikson - Identität in der vietnamesischen 
Gesellschaft - Identität in frühgriechischen Ge- 
meinwesen (Homerische Epen und Lyrik des 
Archilochos). 

Autor: Rudolf-Wolfgang Müller studierte in 
München, Tübingen und Berlin Philosophie, Ge- 
schichte, Klassische Philologie und Politische 
Wissenschaft. Ab 1970 Ass. Professor an der FU 
Berlin, seit 1974 Professor für Politische Wissen- 
schaft an der TU Hannover. 

Interessenten: Philosophen, Psychologen, Histo- 
riker, Altphilologen, Psychiater, Soziologen. 



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(SüM^m Sachbuch 



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Daniel Bell 

Die nachindustrielle Gesellschaft 



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392 S., 15,2 X 24 cm, Pbck., DM 24,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32125-4 
Die Leinenausgabe ist weiterhin lieferbar 



Seine einzigartige Stellung innerhalb der Litera- 
tur über die westlichen Industriegesellschaften 
verdankt Daniel Beils „Nachindustrielle Gesell- 
schaft" der Skepsis gegenüber modischen Über- 
treibungen, den brillanten Analysen und den 
scharfsichtigen, realistischen Schlußfolgerungen. 
Bell zeichnet mit eindrucksvollem statistischem 
Material das Bild einer „Wissensgesellschaft", die 
sich aus der kapitalistischen Industriegesellschaft 
herausentwickelt und deren wesentliche Merk- 
male sind: 1. der Übergang von einer wdrenpro- 
duzierenden zu einer Dienstleistungsgesellschaft; 
2. die Vorherrschaft der wissenschaftlich-tech- 
nischen Berufe; 3. die zentrale Bedeutung des 
theoretischen Wissens als Quelle der Innovation 
und der Gestaltung der Gesellschaft; 4. die Pla- 
nung und Kontrolle des technologischen Wan- 
dels durch technologische Prognosen; 5. die 
Schaffung einer neuen „intellektuellen Techno- 
logie" für politische EntScheidungsprozesse. 



Pressestimmen zur Originalausgabe: 

,,Die sorgfältig fundierte Analyse von Bell 
scheint mir deswegen die wichtigste gesellschaft- 
liche Trendanalyse der letzten Jahre zu sein, weil 
sie nicht hochstapelt, sondern mit faktischen 
Pfunden wuchert, die die Sozialwissenschaften 
durchaus aufzuweisen haben. Sie ist darüber hin- 
aus von einer hohen Aktualität . . ." 
Bayerischer Rundfunk 



„Seit Joseph Schumpeters Buch über „Kapitalis- 
mus, Sozialismus und Demokratie" von 1950 ist 
kaum ein so komplexes, reichhaltiges und so 
viele Fragen aufwerfendes Buch erschienen wie 
dieses." 
Hessischer Rundfunk 

,,Ein bedeutendes und ungemein anregendes 
Werk ... Es enthält eine derartige Fülle kluger 
Gedanken und stimulierender Analysen, daß 
eine kurze Besprechung ihm unmöglich gerecht 
werden kann . . ." 
Norddeutscher Rundfunk 

Autor: Daniel Bell ist Professor der Soziologie 
an der Harvard Universität. Er ist Vorsitzender 
der von der American Academy of Arts and 
Sciences gegründeten „Kommission für das Jahr 
2000." Nach einem sozialwissenschaftlichen Stu- 
dium am City College von New York arbeitete er 
als Ressortleiter für Arbeitsfragen beim US-Wirt- 
schaftsmagazin „Fortune". Von 1959 bis 1968 
lehrte er Soziologie an der Columbia Univer- 
sität. In deutscher Sprache erschien von ihm 
(und I. Kristol) 1974 „Kapitalismus heute" und 
1976 „Die Zukunft der westlichen Welt". 

Interessenten: Politiker, Wissenschaftler aller 
Richtungen, Techniker, Funktionäre in Parteien 
und Gewerkschaften, interessierte Öffentlich- 
keit. 



giTup;^ Sachbuch 



Christian Fenner 

Demolf ratischer Sozialismus und 

Soziaidemolcratie 



Realität und Rhetorik der Sozialismusdiskussion in Deutschland 
ca. 250 S., 13,9 x 21 cm, Pbck., ca. DM 24,- 
Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32190-4 



Die bestimmenden Kräfte in der SPD haben das 
Wort „Sozialismus" jahrelang vermieden. Seit 
Beginn der 70er Jahre erlebt die Bundesrepublik 
geradezu eine Renaissance des Begriffs „Demo- 
kratischer Sozialismus". Im Gegenzug marschier- 
ten die Unionsparteien mit dem Schlachtruf 
„Freiheit oder Sozialismus" auf, Ausdruck einer 
in unserem Lande weit verbreiteten konserva- 
tiven Angstreaktion. 

In diesem Buch wird erklärt, warum der Begriff 
„Demokratischer Sozialismus" wieder ins poli- 
tische Vokabular aufgenommen wurde, welche 
gesellschaftlichen Veränderungen ihm relativ 
rasch Geltung verschafften. Im Gegensatz zu 
dem Buchtitel „Wörter machen keine Politik" 
belegt Fenner seine Feststellung, daß „Wörter 
mitunter doch Politik machen". Gleichzeitig 
aber zeigt er die engen Grenzen auf, die der So- 
zialismusdiskussion in der Bundesrepublik nicht 
zuletzt durch die Politik der SPD selbst gesetzt 
sind. Die Forderung nach „Mehr Demokratie" 
ist der Vorstellung vom „Modell Deutschland" 
gewichen, in dem sozialistische Politik keinen 
praktischen Stellenwert hat. 
Aber das letzte Jahrzehnt hat auch gezeigt, daß 
reformerische Kräfte mobilisiert werden können, 
daß die Sensibilität für langfristig zu lösende Pro- 
bleme durchaus vorhanden ist. Demnach ist zu 
hoffen, daß sich die SPD einem Rückfall in die 
politische Romantik, der Beschwörung von 
„Vaterland" und „Gemeinschaft" nicht anpas- 
sen wird. 



Aus dem Inhalt: Renaissance des „demokra- 
tischen Sozialismus" als Indikator gesellschaft- 
lichen Wandels - Materielle politische Ausgangs- 
basis der sozialistischen Gegeninterpretation - 
Das Ende aller Politik? - Große Koalition und 
der Weg in die radikale Opposition - Die Bedeu- 
tung der Wahlniederlage der CDU für die wieder 
aufgelebte Sozialismusdiskussion - Diskussion 
um das jugoslawische und schwedische Modell - 
Ideologischer Abwehrkampf gegen drohende 
Machtverschiebungen - Grenzen des sozial- 
demokratischen Handlungsfeldes - Grenzen der 
sozialistischen Gegeninterpretation - Demokra- 
tischer Sozialismus als Ideologie? 

Autor: Dr. Christian Fenner, geb. 1942, studier- 
te Politologie, Soziologie und Publizistik in Ber- 
lin und ist seit 1976 Ass. Prof. am FB Politische 
Wissenschaften der FU Berlin. Er verfaßte „Das 
Parteiensystem seit 1969 - Normalisierung und 
Polarisierung" in „Das Parteiensystem der Bun- 
desrepublik", herausgegeben von D. Staritz, Op- 
laden 1976, und ist Mitherausgeber der Fest- 
schrift für 0. K. Flechtheim „Systemwandel und 
Demokratisierung", Frankfurt-Köln 1975. 

Interessenten: Alle politisch-zeitgeschichtlich 
Interessierten, Journalisten, Lehrer, Studenten, 
Politiker. 



(SinopJE Sachbuch 



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Robert L. Heilbroner 

Der Niedergang des Kapitalismus 



Vorwort von Jochen Steffen 

Übersetzung der amerikanischen Originalausgabe „ Business Civilization in DecHne" 

ca. 130 S., 13,9 X 21 cm, Pbck., ca. DM 15,- 

Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32191-2 



Der bekannte amerikanische Wirtschaftswissen- 
schaftler glaubt, daß die Zivilisation, die wir 
Kapitalismus nennen, zum Untergang bestimmt 
ist. Marxistische Theoretiker prophezeien das 
nahe Ende aus seinen Funktionsstörungen und 
inneren Widersprüchen heraus; Schumpeter sieht 
in der für den Kapitalismus typischen rationalen, 
kalkulierenden, skeptischen Geisteshaltung 
selbst Grundlage und Ursache für seinen Nieder- 
gang. 

Heilbroner nun zeichnet die „Fallkurve des 
Kapitalismus" nach: Die „Stadien des Wandels", 
die der Kapitalismus zu durchlaufen hat, fordern 
in der nahen Zukunft eine Haltung von Planung, 
Kontrolle und Abwehr der Krise, die sich in In- 
flation und Depression ausdrückt. 
Mittelfristig - in etwa 25 bis 30 Jahren - wer- 
den Probleme der Erschöpfung natürlicher Res- 
sourcen und Okologiekrise auf kapitalistische 
wie sozialistische Industrieländer massiven 
Druck ausüben. 

In etwa einem Jahrhundert, so Heilbroner, wer- 
den die bestehenden gesellschaftlichen Organisa- 
tionen ausgehöhlt sein und eine neue Zivilisation 
entstehen lassen, die sich engen Kontrollen un- 
terwirft, und in der die klassischen Säulen einer 
„freien Gesellschaft" - Privateigentum und 
Markt - nicht mehr kenntlich sind. 

Aus dem Inhalt: Die unmittelbare Zukunft - 
Die mittelfristige Zukunft - „Postindustrieller" 



Kapitalismus - Kapitalismus und das multinatio- 
nale Unternehmen - Die langfristige Zukunfts- 
perspektive. 

Autor: Robert L. Heilbroner, geb. 1919, studier- 
te in Harvard und an der New School of Social 
Research in New York, an der er heute als Pro- 
fessor der Nationalökonomie lehrt. Seine wich- 
tigsten Veröffentlichungen: Future as History, 
The Worldly Philosophers (dt. Wirtschaft und 
Wissen), The Making of Economic Society (dt. 
Wege zum Wohlstand), The Quest for Wealth 
(dt. Die Jagd nach Reichtum), An Inquiry into 
the Human Prospect (dt. Die Zukunft der 
Menschheit). 

Interessenten: Studenten und Dozenten der 
Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaften 
und Sozialwissenschaften, Lehrer, Oberschüler, 
Praktiker der Politik und Wirtschaft, Gewerk- 
schafter, Beamte. 



€i]inp^ Sachbuch 



Karl A. Otto 

Vom Ostermarsch zur APO 



Geschichte der außerparlamentarischen Opposition 
in der Bundesrepublik 1960-1970 
ca. 248 S., 13,9 x 21 cm, Pbck., ca. DM 20,- 
Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32192-0 



Die 60er Jahre waren in der Bundesrepublik ein 
Jahrzehnt politischer Oppositionsbewegungen, 
deren Aktionsfeld außerhalb der etablierten 
Großorganisationen, Parteien und Parlamente 
lag, und die deshalb unter dem Kürzel ,APO' zu- 
sammengefaßt wurden. Atomrüstung, Vietnam- 
krieg, Bildungsmisere, Notstandsgesetze waren 
die Anlässe für eine breite Protestbewegung, die 
oft fälschlich als ,antiautoritäre Jugend- bzw. 
Studentenrevolte' beschrieben wird; diese jedoch 
war ein Teil der Bewegung. 
Die Geschichte der ,APO' ist undenkbar ohne 
die in vielen Bereichen der Gesellschaft veranker- 
te Ostermarsch-Bewegung gegen die atomare 
Rüstung. Die Entwicklung dieser zunächst eher 
pazifistisch motivierten Aktion zur gesellschafts- 
kritisch begründeten Kampagne für Demokratie 
und Abrüstung ist ein Lehrstück für den kollek- 
tiven Lernprozeß einer politischen Bewegung. Die 
Einsicht, daß die Durchsetzung von Alternativen 
nicht einfach den gewählten Volksvertretern 
überlassen werden kann, sondern als Aufgabe 
politischer Selbstorganisation der Betroffenen zu 
begreifen ist, wirkt in vielfältigen Aktivitäten 
von unten weiter, die auch nach dem Zerfall der 
APO noch das politische Leben mitbestimmen. 
Die vorliegende erste Gesamtdarstellung der 
Ostermarsch-Bewegung und Kampagne für 
Demokratie und Abrüstung macht ein lehr- 
reiches, spannendes Kapitel der jüngsten Ge- 
schichte der Bundesrepublik wieder lebendig. 



Die Ereignisse und Erfahrungen jener Zeit zu 
kennen, ist wichtiger Bestandteil politischer Bil- 
dung und eine Hilfe für politisches Handeln, ge- 
rade auch in Zeiten, in denen das Denken gesell- 
schaftlicher Alternativen nicht mehr selbstver- 
ständlich ist, sondern wieder riskant wird. 

Autor: Karl A. Otto war bis 1954 als Maschinen- 
schlosser, dann bis 1969 als Journalist und Re- 
dakteur tätig. Von 1969-75 studierte er Politik, 
Geschichte, Erziehungswissenschaft und Soziolo- 
gie in Bielefeld. Seit 1975 ist er wissenschaft- 
licher Assistent an der PH in Bielefeld. 

Interessenten: Politisch Engagierte in den Hoch- 
schulen, Gewerkschaften und politischen Orga- 
nisationen, zeitgeschichtlich Interessierte, Teil- 
nehmer an der Ostermarsch-Bewegung, Histo- 
riker, Politikwissenschaftler, Soziologen, Schü- 
ler. 



€l?ip3!^ Studium 
Kritische Sozialwissenscliaft 



Hartmut Häußermann 
Die Politik der Büroii ratie 



Einführung in die Soziologie der staatlichen Verwaltung 
ca. 160 S., 12,2 X 18,7 cm, Pbck., ca. DM 13,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32531-4, Band 531 



Mit der Regierungserklärung von 1969 kündigte 
der Kanzler der Bundesrepublik eine Periode der 
inneren Reformen an. Die materielle Reform- 
politik wurde zunächst zurückgestellt zugunsten 
der Reform des Regierungs- und Verwaltungs- 
apparats. Für das weitgehende Scheitern dieser 
Reformabsichten werden die Inflexibilität ein- 
gespielter Strukturen und der Konservatismus 
der staatlichen Bürokratie mitverantwortlich ge- 
macht. 

Die vorliegende Einführung in die Struktur und 
Funktionsweise staatlicher Administration in der 
Bundesrepublik stellt den gegenwärtigen Stand 
sozial wissenschaftlicher Verwaltungsforschung 
dar. Die Beharrungs- und Verselbständigungsten- 
denzen der Bürokratie, ihre bedeutsame Stellung 
innerhalb der gesellschaftlichen Machtstruktur 
und damit ihr politischer Charakter, Probleme 
der Kontrolle durch Regierung und Parlament 
und das Verhältnis von Demokratie und Büro- 
kratie werden aus soziologischer Sicht beschrie- 
ben und erklärt. 

Aus dem Inhalt: Bürokratie und Demokratie - 
Das Bürokratieproblem im Marxismus und bei 
Max Weber - Organisation und Entscheidungs- 
strukturen der staatlichen Bürokratie - Bürokra- 
tischer Pluralismus- Bürokratische Sozialisation 
- Probleme der staatlichen Steuerung - Der 
bürokratische Amtsmechanismus (der eigene 
Wille der Bürokratie). 



8 



Autor: Hartmut Häußermann war wissenschaft- 
licher Assistent am Institut für Soziologie der 
FD Berlinundist seit 1976ProfessorfürStadtsozio- 
logie an der Gesamthochschule Kassel. 

Interessenten: Politikwissenschaftler, Verwal- 
tungsforscher, Soziologen, Dozenten für poli- 
tische Bildung, Sozialkundelehrer, Verwaltungs- 
reformer, Parlamentarier, Beamte. 



€g?in;p3!^ Studium 
Kritische Sozialwissenschaft 



Frissa Haug 

Erziehung und gesellschaftliche Produktion 

Kritik des Rollenspiels 



Texte zur Kritischen Psychologie Bd. 7 
Psychologisches Institut der FU Berlin 
ca. 256 S., 12,2 x 18,7 cm, Pbck., ca. DM 18,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32532-2, Band 532 



Die Praktiker in den Erziehungsinstitutionen 
sehen sich zunehmenden Schwierigkeiten mit 
den ihnen anvertrauten Kindern gegenüber und 
ebenso vielfältigen theoretischen und prak- 
tischen Angeboten, die den Markt für pädago- 
gische Reformen unüberschaubar gemacht 
haben. 

Deshalb wird in diesem Buch zunächst der 
Rahmen bestimmt, in dem Erziehungsschwierig- 
keiten und Behebungsstrategien einzuordnen 
sind. (Dabei wird herausgearbeitet, welche verän- 
derten und dabei höchst widersprüchlichen An- 
forderungen an die Individuen die gesellschaft- 
liche Entwicklung hervorbringt und wie sich 
demgemäß auch die Erziehungsstrategien wan- 
deln.) 

Im Mittelpunkt des Buches steht als anschau- 
liches Beispiel für die Funktionsweise wider- 
sprüchlicher, zugleich emanzipatorischer wie 
manipulativer Erziehungsweise das allgemein 
bekannte pädagogische Instrument „Rollen- 
spiel". Im Gegensatz zu den überwiegend positi- 
ven, oft sogar euphorischen Einschätzungen des 
Rollenspiels sowohl bei uns als auch z. B. den 
sozialistischen Ländern meldet die Autorin 
grundsätzliche Kritik an. Zuvor spricht sie ihm 
ein gewisses Maß an fortschrittlichen Elementen 
nicht ab, problematisch aber scheint ihr die 
gleichzeitige Fesselung der von ihm geförderten 



emanzipativen Gehalte. Im Anschluß an diese 
kritische Analyse der einzelnen Mechanismen 
des Rollenspiels werden thesenförmig Alterna- 
tiven entwickelt. 

Aus dem Inhalt: Die gesellschaftliche Funktion 
von Erziehungsstrategien - Rollenspiel als neue 
Sozialisationsstrategie: Herkunft und Lernziele 
des Rollenspiels — Zur Theorie des Spiels - An- 
geleitetes Rollenspiel in Kindergarten und 
Schule, Erziehung durch Rollenspiel: Argumente 
der Kritik-Alternativen. 

Autorin: Frigga Haug, Dr. phil., Dipl. Soz., war 
bis Ende 1976 Assistentin am Psychologischen 
Institut der FU Berlin für das Fach Bildungsöko- 
nomie, Mitglied der Projektgruppe Automation 
und Qualifikation, die 1975 eine Untersuchung 
über „Automation in der BRD" publizierte. 
Neben zahlreichen Aufsätzen veröffentlichte sie 
„Kritik der Rollentheorie und ihrer Anwendung 
in der bürgerlichen deutschen Soziologie" 1972, 
M975. 

Interessenten: Pädagogen, Sozialisationsforscher, 
Soziologen, Psychologen. 



€fjüipi^ Studium 
Kritische Sozialwissenschaft 



Ekkehart Krippendorff 
Internationale Beziehungen als 
Wissenschaft 



Einführung 2 

ca. 168 S., 12,2 x 18,7 cm, Pbck., ca. DM 13,- 

Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32534-9, Band 534 



Mit dem ersten Band der Einführung ,, Interna- 
tionales System als Geschichte" war versucht 
worden, die Notwendigkeit eines historischen 
Verständnisses der internationalen Politik inhalt- 
lich zu begründen, dabei auch Geschichte selbst 
wieder spannend zu machen. Im zweiten Band 
der Einführung werden die Grundbegriffe und 
Gegenstandsbereiche der Wissenschaft von den 
internationalen Beziehungen dargestellt und von 
ihren oft unausgesprochenen oder unklaren Vor- 
aussetzungen her ausgewiesen. 
Diese Disziplin, die sich eines kräftigen Wachs- 
tums erfreut, muß klären, was sie unter Wissen- 
schaft, Geschichte, was unter Staat als angeb- 
lichem Hauptakteur auf der Bühne der Weltpoli- 
tik versteht. Entgegen sichtbaren Spezialisierungs- 
tendenzen werden in dieser Einführung auch Er- 
kenntnisse der Philosophie, Anthropologie, 
Wissenschaftstheorie, Urgeschichte, Ökonomie 
für ein besseres Verständnis der aktuellen Pro- 
bleme der internationalen Politik einbezogen. 
Eine Einführung für Fachleute wie für Leser die 
neugierig sind. 

Aus dem Inhalt: Wissenschaft im allgemeinen 
und die Sozialwissenschaften im besonderen - 
Internationale Beziehungen als Sozialwissen- 
schaft - Über Reproduktion und Geschichte - 
Der Staat des Internationalen Systems - Der 
Krieg und die Funktion von Rüstung - Der 
Weltmarkt. 



10 



Autor: Ekkehart Krippendorff ist Professor für 
Internationale Beziehungen an der John Hopkins 
Universität in Bologna. Zahlreiche Veröffent- 
lichungen über Internationale Beziehungen. 

Interessenten: Politikwissenschaftler, Historiker, 
Ökonomen, Lehrer, Erwachsenenbildner, Jour- 
nalisten, Soziologen, Politiker, Oberschüler. 



€l7iri;p^ Studium 
Kritische Sozialwissenschaft 



Rolf Lindner 

»Das Gefühl von Freiheit und Abenteueret 



Ideologie und Praxis der Werbung 

ca. 168 S., 12,2 X 18,7 cm, Pbck., ca. DM 13,- 

Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32535-7, Band 535 



Kaum eine andere Erscheinung des Alltags- 
lebens eignet sich besser dazu, die Gemüter zu 
erhitzen, als die Werbung, scheinen doch Ent- 
scheidungs- und Willensfreiheit des Einzelnen auf 
dem Spiel zu stehen. Bislang wurde Werbung 
vorwiegend unter dem Aspekt der Konsumen- 
tenmanipulation durch bewußt vorgehende 
„geheime Verführer" thematisiert. Es fehlte je- 
doch eine auch ökonomisch begründete Analyse 
der Funktion der Werbung im gesellschaftlichen 
Reproduktionsprozeß. 

Ausgehend von einer solchen Funktionsbestim- 
mung werden in diesem Buch Methoden und 
Techniken der Werbung und die Möglichkeiten 
der Konsumentenbeeinflussung untersucht: An- 
hand konkreter Beispiele stellt Lindner, früher 
selbst Werbetexter, Ideologie und Strategien 
gegenwärtiger Werbepraxis dar. Außerdem zeich- 
net er die zunehmende Nutzbarmachung wissen- 
schaftlicher Erkenntnisse in der Werbung nach. 
Das Buch ist für Lehrer und Dozenten eine ver- 
ständliche Einführung für den Unterricht. 



Aus dem Inhalt: Ökonomische Funktionen und 
ideologische Grundlagen der Werbung - Die 
Verwissenschaftlichung der Werbung - Die 
Nutzbarmachung der Psychologie für Werbe- 
zwecke - Werbung und Kommunikationsfor- 
schung - Die gegenwärtige Werbepraxis; Arbeit 



und Alltag in der Werbung - Warensymbolik - 
Konsumstil als Ausdruck des Lebensstils -Wer- 
bung und ökonomische Krise („Neue Sachlich- 
keit"). 

Exkurs: Klassenspezifisches Konsumverhalten 
und die damit verbundene unterschiedliche An- 
sprechbarkeit durch Werbung. 

Autor: Rolf Lindner studierte Soziologie, Publi- 
zistik und Psychologie an der FU Berlin, Lehr- 
beauftragter am Institut für Soziologie der FU 
Berlin, Redakteur der Zeitschrift Ästhetik und 
Kommunikation. Arbeitsschwerpunkte: Medien- 
theorie; Werbung/Warenästhetik; Kulturtheorie. 
Publikationen über diese Gegenstandsbereiche. 

Interessenten: Schüler; Lehrer; Studenten und 
Hochschullehrer der Bereiche Lehrerausbildung. 
(Fächer: Deutsch/Sozialkunde/Visuelle Kommu- 
nikation/Kunst), Germanistik/Linguistik, Sozio- 
logie, Psychologie und Publizistik. Dozenten der 
außeruniversitärenZ-schulischen Bildungsein- 
richtungen; Marketing- und Werbefachleute. 



11 



(SITmP^ Studium 
Kritische Soziaiwissenschaft 



Jürgen Ritsert 

Denken und gesellschaftliche Wirklichkeit 1 



Arbeitsbuch zum klassischen Ideologiebegriff 
ca. 220 S., 12,2 x 18,7 cm, Pbck., ca. DM 16,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32536-5, Band 536 



Die Entwicklung zentraler wissenschaftlicher 
Kategorien im Zusammenhang realgeschicht- 
licher Prozesse aufzuzeigen und damit eine not- 
wendige Voraussetzung für das Verstehen aktu- 
eller Theoriediskussion zu schaffen, ist ein 
wesentlicher Anspruch sozialwissenschaftlicher 
Studiengänge. 

Die übrigen Textsammlungen mit allgemeiner 
Einleitung ermöglichen meist nur einen mehr 
oder weniger repräsentativen Überblick, doch 
auf diese Weise kann kaum ein interner Problem- 
zusammenhang herausgestellt werden. Dieses 
Ziel will das didaktisch konzipierte ,, Arbeits- 
buch" erreichen. 

Auf der Grundlage bestimmter Thesen des Ver- 
fassers, die sich auf Problemstellungen der gegen- 
wärtigen Diskussion beziehen, soll der jeweilige 
Themenbereich strukturiert und Ausgangspunk- 
te für eine inhaltliche Weiterarbeit und Kritik 
geschaffen werden. Im ersten Band dieses neuen 
Buchtyps wird die Kategorie Ideologie am Bei- 
spiel bedeutender Beiträge aus der Geschichte 
der Sozialwissenschaft diskutiert. 
Diesem Band über den klassischen Ideologiebe- 
griff (Bacon, Helvetius, Holbach, Feuerbach, 
Marx, Engels, Lukäcs) wird ein Band zur neue- 
ren Diskussion (Kritische Theorie, Strukturalis- 
mus, Systemtheorie, Kritischer Rationalismus) 
folgen. 



Aus dem Inhalt: Ursprünge des klassischen Ideo- 
logiebegriffs - Das Basis-Überbau-Problem im 
Historischen Materialismus - Die Weiterentwick- 
lung des Marxschen Ideologiebegriffs. 
Anhang: Erläuterungen von Grundbegriffen - 
Hauptfragen und Hauptthesen des Textes - Aus- 
züge aus Originaltexten. 

Autor: Jürgen Ritsert ist Professor am Fachbe- 
reich Gesellschaftswissenschaften der Universität 
Frankfurt. 



Interessenten: Sozialwissenschaftler, Wissen- 
schaftstheoretiker, Wissenschaftshistoriker, Phi- 
losophen. 



12 



r 



(^SS^M Studium 
Kritische Sozialwissenschaft 



Schweitzer, Mühlenbrink, Späth 
Projektstudium in der Heimerziehung 



Entwicklungsarbeit im sozialpädagogischen Feld 2 
ca. 208 S., 12,2 x 18,7 cm, Pbck., ca. DM 16,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32530-6, Band 530 



J 



In den herkömmlichen sozialpädagogischen Stu- 
diengängen gibt es nur eine unzureichende Ver- 
bindung zwischen theoretischer Ausbildung und 
studienbegleitendem Praktikum zur Vorberei- 
tung auf die spätere Berufspraxis. Diese Kluft 
versuchten die Autoren in einem selbstorgani- 
sierten sechsmonatigen Praktikum zu überwin- 
den. 

In diesem Buch schildern sie ihre Erfahrungen bei 
dem Versuch, die Strukturen einer ,, durch- 
schnittlichen" sozialpädagogischen Institution 
(hier ein Kinderheim) durch systematische Vor- 
bereitung, Durchführung und Auswertung eines 
pädagogischen Arbeitsprogramms auf ihre Ver- 
änderbarkeit hin zu untersuchen. Ziel ihres Pro- 
jekts war es, sich durch diese sozialpädagogische 
Untersuchungs- und Entwicklungsarbeit unter 
typischen feldspezifischen Bedingungen auf 
ihren Beruf vorzubereiten. 
Grundlegendes Arbeitsprinzip des sich über ei- 
nen Zeitraum von zwei Jahren erstreckenden 
Praktikums in der zweiten Studienhälfte war die 
(in Band 1 auch theoretisch begründete) Ein- 
sicht, daß die Probleme in einem sozialpädago- 
gischen Arbeitsfeld nur angemessen erkannt wer- 
den können, wenn der Untersuchende nicht als 
distanzierter ,teilnehmender Beobachter', son- 
dern als pädagogisch aktiv Handelnder im Ar- 
beitsfeld tätig ist. 



Aus dem Inhalt: Das Praktikum im sozialpäda- 
gogischen Studium und was wir daraus gemacht 
haben - Der Praktikant als Aktionsforscher - 
Die Befragung als Einstieg in die Arbeit - Verän- 
derungsmöglichkeiten von Praktikanten im Heim 
- Entwicklung eines Erziehungsplans - Die Er- 
ziehungsgruppe - Spielgruppenarbeit - Die Er- 
zieher und die Spezialisten - Dokumentarischer 
Anhang. 

Autoren: Helmuth Schweitzer ist Mitarbeiter des 
Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, 
Bonn, im Projektbereich Spiel- und Medien- 
didaktik. Außerdem Beratungs- und Fortbil- 
dungstätigkeit bei der Arbeiterwohlfahrt und der 
Arbeitsgemeinschaft katholischer Studenten- 
gemeinden im Bereich Heimerziehung und aus- 
ländische Arbeiter. 

Heribert Mühlenbrink ist Lehrer an einer Haupt- 
schule, Studienbegleitzirkelleiter des Funkkol- 
legs „Beratung in der Erziehung". 
Karl H. Späth ist Erzieher in einem Kinderheim. 
Sie veröffentlichten gemeinsam den ersten Band: 
Über die Schwierigkeit, soziale Institutionen zu 
verändern, Frankfurt 1976. 

Interessenten: Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, 
Heimerzieher, Pädagogen, Sozialwissenschaftler, 
Psychologen. 



13 



€i]ujpi^ Studium 
Sozialgeschichte 



Christopher Hill 

Von der Reformation zur 

industriellen Revolution 

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Englands 1530-1780 

Übersetzung der englischen Originalausgabe „Economic History of Britain: 

Reformation to Industrial Revolution" 

ca. 240 S., 12.2 X 18,7 cm, Pbck., ca. DM 17,- 

Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32533-0, Band 533 



Der bekannte englische Historiker Hill be- 
schreibt und analysiert in diesem Buch die Ent- 
stehungsgeschichte der modernen Gesellschaft. 
Am Beispiel Englands, der klassischen Stätte der 
Industriellen Revolution, werden die sozialen, 
wirtschaftlichen und politischen Veränderungen 
von der Reformation bis zum Beginn des Indu- 
striezeitalters herausgearbeitet, die der (in dieser 
Periode zum Durchbruch gelangenden) Neuzeit 
ihr Gesicht gaben. 

Für Hill ist Sozialgeschichte nicht „die Geschich- 
te eines Volkes, wenn man die Politik wegläßt", 
ihm kommt es vielmehr darauf an, die Wechsel- 
wirkungen zwischen wirtschaftlicher und poli- 
tischer Entwicklung und deren Bedeutung für 
das gesellschaftliche Leben deutlich zu machen. 
Insbesondere beschreibt Hill den politischen 
Gärungsprozeß des 17. Jahrhunderts und seinen 
Einfluß auf die Umwälzungen besonders in 
Handwerk und Landwirtschaft, die dann ihrer- 
seits den Weg der englischen Gesellschaft in die 
moderne industrielle Welt bereiteten. 
Die englische Originalausgabe erschien 1967 
unter dem Titel „Economic History of Britain: 
Reformation to Industrial Revolution" bei Wei- 
denfeld & Nicolson und erlebte mehrere Aufla- 
gen. 



Autor: Christopher Hill ist Mitglied der Royal 
Historical Society und der British Academy und 
wurde 1965 Master of Balliol College, Oxford. 
Er verfaßte eine Anzahl von Büchern über die 
englische Revolution, u. a. The Century of Re- 
volution (1961). 

Interessenten: Historiker, Sozialwissenschaftler, 
Wirtschaftswissenschaftler, historisch interessierte 
Laien (da populär geschrieben). 



I 



14 



I 



€UDi;p^ Studium 
Sozialgeschichte 



Eva Cornelia Schöcic 
Arbeitslosigkeit und Rationalisierung 



Die Lage der Arbeiter und die kommunistische Gewerkschaftspolitik 1920-28 
ca. 240 S., 12,2 x 18,7 cm, Pbck., ca. DM 18,- 
Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32537-3, Band 537 



Die politische Aktualität des Begriffspaars Ar- 
beitslosigkeit und Rationalisierung verleiht der 
Darstellung kommunistischer Gewerkschaftspoli- 
tik unter eben diesen Bedingungen in der Wei- 
marer Republik eine besondere Bedeutung. Die 
Forschung zur Geschichte der Arbeiterbewegung 
war bislang meist auf die Politik ihrer Organisa- 
tionen beschränkt und untersuchte kaum die 
materielle und soziale Lage der Arbeiter als Be- 
dingung dieser oder jener Politik. Der propa- 
gierte Anspruch, eine materialistische Analyse 
auch der KPD zu leisten, löste sich in einer Ge- 
schichtsschreibung auf, welche die Arbeiter- 
klasse als waffenklirrende oder heldenhafte, nur 
durch den Verrat bestimmter Fraktionen und 
Personen geschlagene Avantgarde hochstilisierte. 
Demgegenüber stehen im Zentrum dieser Unter- 
suchung die Zusammenhänge zwischen der mate- 
riellen Lage der Arbeiter, ihrer Stellung im Pro- 
duktionsprozeß und ihrem politischen Handeln, 
hier der kommunistischen Basis. In den Mittel- 
punkt rücken damit Arbeitslosigkeit und Ratio- 
nalisierung als wichtigste Gegenstände der Klas- 
senkonflikte und Handlungsrahmen der KPD- 
Politik. 

Diese Darstellung kommunistischer Gewerk- 
schaftsarbeit und ihrer realgeschichtlichen Vor- 
aussetzungen stellt nicht nur die wesentlichen 
Kriterien für eine Kritik der Politik der revolu- 
tionären Gewerkschaftsopposition (RGO) nach 



1928 bereit, sie macht auch deutlich, daß die 
Weichen für die Niederlage der Arbeiterklasse im 
Faschismus 1933 schon lange vorher gestellt 
waren. 

Autorin: E. C. Schock studierte Geschichte, Po- 
litische Wissenschaften und Soziologie in Tübin- 
gen und Berlin, seit 1974 Bibliothekarin an der 
Stadtbibliothek Bremen. 

Interessenten: Historiker, Politikwissenschaftler, 
Ökonomen, Parteienforscher, Sozialkunde- und 
Geschichtslehrer, Gewerkschafter. 



15 



(gfJQip^ Paperbacks 
Kritische Sozialwissenschaft 



Ellen Katharina Reinke 
Leiden schützt vor Strafe nicht 



Soziotherapeutische Erfahrungen mit dem Gefangenen K. 
Schwerpunkt Psychoanalyse als Sozialwissenschaft, 
herausgegeben von Klaus Hörn und Alfred Lorenzer 
ca. 224 S., 13,4 x 20,5 cm, Pbck., ca. DM 19,80 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32184-X 



Längst hat es sich herumgesprochen, daß die 
zeitlich begrenzte Freiheitsstrafe im herkömm- 
lichen Strafvollzug kein taugliches Mittel ist, mit 
dem gesellschaftlichen Phänomen Kriminalität 
fertig zu werden. Diese Einsicht hat ihren Nie- 
derschlag u. a. in der gesetzlichen Anordnung 
von sozialtherapeutischen Anstalten gefunden. 
Praktische Erfahrungen oder Modelle, wie , an- 
ders' gegenüber dem Bestehenden gearbeitet wer- 
den könnte, gibt es jedoch kaum. Es fehlen Er- 
kenntnisse darüber, wie etwa Gefangene und die 
mit ihnen befaßten Institutionen und Personen 
zusammen- (bzw. gegeneinander-)spielen; ebenso 
wie Entlassene ihre soziale Umwelt erleben und 
wie sie, wenn überhaupt, soziale Beziehungen 
außerhalb ihres Milieus aufnehmen. Neben der 
Analyse der Institutionen sozialer Kontrolle er- 
weist sich die systematische Auseinandersetzung 
mit der Subjektivität der als Objekte sozialer 
Kontrolle vom Strafvollzug Betroffenen als un- 
umgänglich. 

Die Erfahrungen einer solchen Auseinanderset- 
zung werden in diesem Buch berichtet und mit 
der theoretischen Diskussion konfrontiert: die 
Autorin schildert die Beziehung zu dem Gefan- 
genen K. und ihre Versuche, ihm unter den ge- 
gebenen Bedingungen des Strafvollzugs zu neuen 
Lebensmöglichkeiten zu verhelfen. In dem sich 
daran anschließenden methodischen und theore- 
tischen Teil werden in bisher nicht dagewesener 
Weise die Erkenntnisse der psychoanalytischen 



16 



Praxis und ihrer Narzißmus-Theorie in ihrer 
Relevanz für die praktische Fragestellung nach 
einer ,Soziotherapie mit Delinquenten' deutlich 
gemacht. 

Im letzten Teil werden über die konkrete Bezie- 
hung hinaus die Möglichkeiten von sozialen Be- 
ziehungen zwischen ,Sozialarbeitern' im weite- 
sten Sinne und ihren Adressaten untersucht. 

Autorin: Ellen Katharina Reinke ist nach längerer 
Berufstätigkeit und Studium der Psychologie 
und Soziologie in Frankfurt seit 1973 Mitglied 
der , Arbeitsgruppe für Strafvollzug und Entlas- 
senenarbeit' am FB Jura in Frankfurt. 
Veröffentlichungen: Psychologiestudium und 
Politisierung. Studentische Selbstorganisation als 
Kritik der Psychologie. Frankfurt 1973; Ak- 
tionsforschung als politische Bewegung. Erfah- 
rungen aus einem Randgruppenprojekt - ein 
Beitrag zur Theorie-Praxis-Diskussion. Levia- 
than 1/75. 

Interessenten: Sozialarbeiter, Psychoanalytiker 
und -therapeuten, im Strafvollzug Tätige, Be- 
währungshelfer, Kriminologen, Juristen, Psycho- 
logen, Soziologen. 



€Onp^ Diskussion 
Kritische Sozialwissenschaft 



Walter Gerhardt 

Psychoanalyse und Sozia lisationstheorie 



Probleme einer kritischen Theorie des Subjekts 
ca. 140 S., 13,4 x 20,5 cm, Pbck., ca DM 16,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32187-4 



In der gegenwärtigen Diskussion über die For- 
men menschlicher Subjektivität stellt die , kri- 
tische Theorie des Subjekts' (A. Lorenzer) eine 
wesentliche Position dar. Ausgehend von einer 
kritischen Prüfung der von Lorenzer entfalteten 
Begriffe für die Bildung subjektiver Strukturen 
stellt sich als zentrale Frage, ob die subjektiven 
Verarbeitungsweisen gesellschaftlicher Anforde- 
rungen überhaupt in Analogie zur gesellschaft- 
lichen Naturbeherrschung begriffen werden 
können. Stellt die Soziaiisation einen gesell- 
schaftlichen Prozeß der Bearbeitung mensch- 
licher Natur dar und sind das Produkt dieser Be- 
arbeitung in der Tat nur spezifische Formen der 
Interaktion und Symbolisierung, wie es die Kon- 
zeption Lorenzers unterstellt? 

Eine der Hypothesen der in diesem Buch entfal- 
teten Kritik ist, daß der historisch-gesellschaft- 
liche Charakter der Formierung subjektiver 
Strukturen im Sozialisationsprozeß nicht im 
Rahmen eines Konzepts der Bearbeitung innerer 
menschlicher Natur, sondern erst in der Perspek- 
tive eines Modells menschlicher Aneignungstätig- 
keit konkret erfaßt werden kann. Ferner wird 
die These begründet, daß für eine soziologische 
Theorie der Soziaiisation das Freudsche Konzept 
der Übjektbeziehungen nicht in den abstrakten 
Begriffen der Interaktion, sondern nur gemäß 
der konkreten Struktur menschlicher Tätigkeit 
entwickelt werden kann. 



Autor: Walter Gerhardt studierte Soziologie und 
Philosophie in Frankfurt und Berlin. 1969 Pro- 
motion (Thema: Das Schicksal liberaler Theorie 
im sozioökonomischen Gesellschaftsentwurf 
J. A. Schumpeters), 1975 Habilitation. Seit 
1971 Ass. Professor am Soziologischen Institut 
der FU Berlin im Schwerpunktbereich Erziehung 
und Gesellschaft. 

Interessenten: Psychologen, Pädagogen, Psycho- 
analytiker, Sozial isationsforscher. 



17 



(SüHrip^ Diskussion 
Kritisclie Sozialwissenschaft 



Ej9on Becker, Bernd Wagner 
Ökonomie der Bildung 



Kritik neuerer Ansätze der Bildungsplanung 
ca. 140 S., 13,4x20,5 cm, Pbck., ca. DM 14,- 
Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32188-2 



Mit dem „Scheitern" der Bildungsreform ist 
auch die wissenschaftliche und politische Diskus- 
sion über Theorien und Modelle der Bildungspla- 
nung in eine Krise geraten. 
In der vorliegenden Arbeit werden die Verände- 
rungen der bürgerlichen Bildungsökonomie zu 
einer globalen Rationalisierungsstrategie für das 
Bildungswesen dargestellt und im Zusammen- 
hang mit den verschiedenen ,, Krisenzyklen" 
staatlicher Bildungspolitik interpretiert. Entste- 
hungsbedingungen, Theoriestruktur, strategische 
Stoßrichtung und reale Funktion verschiedener 
bildungsökonomischer Ansätze werden unter- 
sucht. 

Die Autoren vertreten die These, daß bildungs- 
ökonomische Theorien und Modelle nicht nur 
bildungspolitische Maßnahmen zu begründen 
versuchen, sondern auch konkrete Handlungs- 
orientierungen für Planungsbürokratien enthal- 
ten. Dieser neue Typus bürgerlicher Theoriepro- 
duktion wird einer Analyse unterzogen, die so- 
wohl ideologiekritisch verfährt, als auch reale 
bildungspolitische Prozesse untersucht. 

Aus dem Inhalt: Erklärungsschwächen der 
materialistischen Bildungsökonomie - system- 
theoretische Offensiven im Bereich organisierter 
Theoriebildung - Die Entwicklung der bürger- 
lichen Bildungsökonomie zur Planungswissen- 
schaft - Eine praxisbezogene Wissenschaft auf 
der Suche nach ihrem Gegenstand - Die marxi- 



18 



stische Kritik und die kritisch-funktionalisti- 
schen Versöhnungsversuche - Theoretische und 
methodische Konsequenzen. 

Autoren: Egon Becker ist Professor am Fachbe- 
reich Erziehungswissenschaften der Unversität 
Frankfurt. Arbeitsschwerpunkte: Wissenschafts- 
theorie und Hochschuldidaktik. Er veröffentlich- 
te u. a. (gem. m. G. Jungblut) Strategien der Bil- 
dungsproduktion (1972, ^1974). 
Bernd Wagner ist Dipl. -Pädagoge und seit 1972 
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Didaktischen 
Zentrum der Universität Frankfurt. Arbeits- 
schwerpunkte: Bildungspolitik und Bildungsöko- 
nomie. 

Interessenten: Bildungsforscher und -planer, Er- 
ziehungswissenschaftler, Soziologen, Wissen- 
schaftsforscher. 



^^M^m Paperbacks 
Gesellschaftswissenschaften 



Aiga Seywald 

Grundfragen einer Soziologie 

der körperlich Behinderten 

Schwerpunkt Soziale Probleme 

ca. 1 28 S., 1 3,4 x 20,5 cm, Pbck., ca. DM 1 5,80 

Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32189-0 



Die aktuelle Diskussion der Probleme sozial be- 
nachteiligter Gruppen bezieht auch die körper- 
lich Behinderten mit ein, ohne daß deren Son- 
derstellung unter den Diskriminierten genügend 
Rechnung getragen wird. In der Frage der Be- 
nachteiligung der Behinderten gibt es zwei ex- 
treme Positionen: einmal die traditionelle Rolle 
des Behinderten als Hilfsbedürftiger, zum ande- 
ren die Ideologie der modernen Emanzipations- 
bewegung, wonach allein die Vorurteile der Um- 
welt die Behinderten an der völligen beruflichen 
und sozialen Integration hindern. 
Das Buch stellt spezifische Formen und Pro- 
bleme körperlicher Abweichung vom „Norma- 
len" dar, wobei besonders die kommunikativen 
und ästhetischen Barrieren betont werden. Noch 
schlimmer als die „primäre" Benachteiligung 
(Funktionsausfall) empfinden die Behinderten 
die „sekundäre" Benachteiligung durch die nega- 
tiven Reaktionen der Umwelt. 
Die Autorin gibt eine radikale Kritik der sozial 
tradierten Muster zur Integration der Benachteili- 
gung in den gesellschaftlichen Sinnzusammen- 
hang; diese Kritik kann als neuer theoretischer 
Ansatz zu einer Soziologie nicht nur der phy- 
sisch Benachteiligten gewertet werden. 

Aus dem Inhalt: I. Spezifische Formen und Pro- 
bleme physischer Abweichung: Behinderungen 
- Entstellungen - Primat der ästhetischen Bar- 
rieren; II. Interaktionen mit physisch Abwei- 



chenden: Irrelevanzregel - Diffuse Hilfsbereit- 
schaft - Zum Problem des „sachlichen" Um- 
gangs mit physisch Abweichenden; III. Kritik 
von Rechtfertigungsversuchen stereotyper Ver- 
haltensmuster: Mitleid - Ressentimentverdacht 
- Schuldgefühle - Zu einer Soziologie der Be- 
nachteiligung; IV. Die Andersartigkeit der Behin- 
derten - Defizienz oder Stigma: Defizienz in 
bezug auf Aussehen, Kommunikationsfähigkeit 
und Leistung - Anpassung der Behinderten oder 
Anpassung der Gesellschaft? 

Autorin: Dr. Aiga Seywald studierte Soziologie, 
Geschichtswissenschaft und Politologie in Frank- 
furt und Freiburg. 1975 Promotion über „Ge- 
sellschaftliche Reaktionen gegenüber physisch 
Abweichenden". Seit Januar 1976 wissenschaft- 
liche Assistentin für Soziologie an der Gesamt- 
hochschule Duisburg (Schwerpunkt: Sozialpsy- 
chologie); im Sommer 1976 Lehrauftrag für So- 
ziologie der Behinderten an der Pädagogischen 
Hochschule Ruhr in Dortmund. 



Interessenten: Studenten und Lehrende der So- 
ziologie, Sozialpsychologie, Sonderpädagogik 
und Sozialarbeit, Sonderschullehrer und Prakti- 
ker der Rehabilitation. 



19 



€IInpf^ Gesellschaftswissenschaften 



Gerald Eberlein, 

Hans-Joachim von Kondratowitz (Hg.) 

Psychologie statt Soziologie? 

Zur Reduzierbarkeit sozialer Strukturen auf Verhalten 
ca. 184 S., 15,2 x 24 cm, Pbck., ca. DM 34 - 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32145-2 



Reduktionismus heißt das methodologische Prin- 
zip, soziologische, historische und politikwissen- 
schaftliche Aussagen müßten auf psychologische 
Sätze reduziert werden. Die Forderung des sog. 
„methodologischen Individualismus" war bis in 
die Nachkriegsjahrzehnte durchaus sinnvoll: 
Durch ihre Anwendung ergab sich ein heilsamer 
Zwang, theoretisch wie begrifflich unscharfe 
(z. B. „ganzheitliche") Aussagen auf das Verhal- 
ten von isolierten, überschaubaren Einheiten 
(wie Individuen) zurückzuführen. 
Fortgeschrittene Verfahrensweisen der empi- 
rischen Sozialforschung ermöglichen heute, 
komplexe Merkmale sozialer Einheiten zu Aggre- 
gaten zusammenzuschließen, gegenseitige Ein- 
flüsse von Systemen untereinander und auf Indi- 
viduen zu erfassen. Die wachsende Einsicht dar- 
über hat zum Wiederaufleben der Auseinander- 
setzung geführt. 

Dieser Sammelband umfaßt ausschließlich Texte 
der jüngsten Zeit. Soziologen, Psychologen, 
Historiker und Wissenschaftstheoretiker aus fünf 
Nationen erörtern diese Fragestellung mit Hin- 
blick auf den derzeitigen Forschungsstand. Die 
Breite der Ansätze verdeutlicht die Aktualität 
der Problematik des verhaltenstheoretischen 
Konzeptes, das besonders im Feld sozialer Kon- 
trolle Anwendung findet. 

Aus dem Inhalt: B. Giesen, M. Schmid: Metho- 
dologischer Individualismus und Reduktionis- 
mus - H. Westmeyer: Zur Reduzierbarkeit von 



20 



Soziologie und Psychologie - K.-D. üpp: Sozio- 
logie ohne Psychologie? - F. Lehner: Politische 
Wissenschaft zwischen Autonomie und Reduk- 
tion - H. Keuth: Über Reduktion in den Hu- 
manwissenschaften - E. Scheuch: Sozialer Kon- 
text und individuelles Verhalten - J. Israel: Das 
Prinzip des methodologischen Individualismus 
und marxistische Erkenntnistheorie - 
S. Nowak: Die Logik reduktiver Systematisie- 
rungen von sozial- und verhaltenswissenschaft- 
lichen Theorien 

Herausgeber: Dr. Gerald L. Eberlein ist seit 1975 
Professor am Institut für Sozialwissenschaften an 
der TU München. Er studierte Soziologie, 
Psychologie, Philosophie und Linguistik an den 
Universitäten Freiburg, München und der Sor- 
bonne, habilitierte an der FU Berlin. Verfasser 
zahlreicher Schriften, darunter „Der Erfahrungs- 
begriff der heutigen empirischen Sozialfor- 
schung", 1964^, und Mitherausgeber von „Psy- 
chologie - Wissenschaft ohne Gegenstand", 
1976. Hans-Joachim von Kondratowitz ist wis- 
senschaftlicher Assistent am Institut für Sozial- 
wissenschaften der TU München. Er verfaßte 
u.a. „Produktivkraft Organisation. Soziologi- 
sche Aspekte von Organisation und Leitung in 
der DDR", 1976 i.V. 

Interessenten: Soziologen, Politikwissenschaft- 
ler, Psychologen Philosophen, Wissenschafts- 
theoretiker. 



(Sfüui^P^ Gesellschaftswissenschaften 



N. Luhmann, H. Becker, V. Ronge, W. Meissner, 

C. Offe u.a. 

Interaktion von Wissenschaft und Politik 

Theoretische und praktische Probleme der anwendungsorientierten Sozialwissenschaften 
herausgegeben vom Wissenschaftszentrum Berlin 
360 S., 15,2 x 24 cm, Pbck., ca DM 28,- 
Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32201-3 



Die fast alle gesellschaftlichen Bereiche erfas- 
sende Verwissenschaftlichung macht es immer 
notwendiger, das Problem der Umsetzung wis- 
senschaftlicher Erkenntnis im praktisch-politi- 
schen Handeln zu reflektieren. Dieser Band do- 
kumentiert die Problematik an vier repräsenta- 
tiven Bereichen: Wirtschaft, Verwaltung, Bil- 
dung sowie wirtschaftlichem und sozialem 
Wandel. 

Unterschiedliche Interaktionsmuster zwischen 
Wissenschaft und Politik werden herausgearbei- 
tet und mithin Einsichten darüber, wie das wis- 
senschaftliche System strukturiert sein muß, um 
Anforderungen umsetzen zu können. 



Interessenten: Sozialwissenschaftler, Sozialpoli- 
tiker, Ökonomen, Ministerialbeamte, Bildungs- 
und Wirtschaftspolitiker, Verwaltungswissen- 
schaftler. 



Beiträge: N. Luhmann: Problematik - R. Kren- 
gel, K.-H. Raabe, W. Meissner: Wirtschaftsfor- 
schung und Politik - H. Becker, H. Schoene, 
H. Peisert: Sozialforschung und Bildungs-ZKultur- 
politik - H. Hegelau, H. Schatz, V. Ronge: Ver- 
waltungswissenschaft und -reform - K. M. 
Bolte, R. Batholomäi, H. P. Widmaier: Sozialfor- 
schung und Politik - H. Klages, C. Offe: Inter- 
aktion von Wissenschaft und Praxis. 



21 



Texte 



Gesellschaftswissenschaften 



Werner Maschewsky 

Das Experiment in der Psychologie 



240 S., 13,4 X 20,5 cm, Pbck. ca. DM 24,- 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32186-6 



Das Experiment stellt für den Laien und auch für 
viele Wissenschaftler die wesentlichste empirisch 
wissenschaftliche Methode dar. Der Erkenntnis- 
wert des Experiments in den Sozialwissenschaf- 
ten allgemein und in der Psychologie im beson- 
deren ist jedoch aufgrund der Künstlichkeit der 
Untersuchungssituation, der Vieldeutigkeit der 
Beziehung Theorie/Experiment und der man- 
gelnden Generalisierbarkeit höchst fraglich. 
In diesem Buch wird die notwendige Unzuläng- 
lichkeit der herkömmlichen Methodologie des 
psychologischen Experiments deutlich gemacht. 
Maschewsky weist nach, daß diese Erkenntnis- 
schranken nicht methoden-immanent überwind- 
bar sind. Davon ausgehend entwickelt er Ansätze 
für eine neue Funktionsbestimmung des psycho- 
logischen Experimentsauf der GrundlagevonTheo- 
rie und Methode der Kritischen Psychologie. 



Aus dem Inhalt: Geschichte des Experiments - 
Experimentelle versus Korrelative Psychologie - 
Besondere Merkmale des sozialwissenschaft- 
lichen Experiments - Objektivität, Reliabilität 
und Validität im Experiment - Sozialpsycholo- 
gie des Experiments - Bewußtheit und Historizi- 
tät im Experiment - Wissenschaftstheoretische 
Probleme des psychologischen Experiments - 
Aktualempirie versus historische Empirie - Vor- 
läufige Einschätzung des Erkenntniswerts des 
psychologischen Experiments. 



22 



Autor: Werner Maschewsky war zunächst Pro- 
grammierer und studierte dann Psychologie und 
Philosophie in Hamburg, Köln, Bochum und an 
der FU Berlin. Seit Frühjahr 1972 Tätigkeit als 
wissenschaftlicher Assistent am Erziehungswis- 
senschaftlichen Institut der FU Berlin im Be- 
reich Methodenlehre; gleichzeitig Lehraufträge 
für Experimentelle Psychologie und Wissen- 
schaftstheorie am Psychologischen Institut der 
FU Berlin. 

Interessenten: Psychologen, Sozialwissenschaft- 
ler, Wissenschaftstheoretiker, empirische Sozial- 
forscher, Sozialisationsforscher, Erziehungswis- 
senschaftler. 



SPES: Sozialpolitisches Entscheidungs- 
und indikatorensystem 



Hans-Jürgen Krupp, Wolfgang Zapf 
Sozialpolitik und Sozialberichterstattuns 



SPES: Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indikatorensystem, Band 1 
ca. 224 S., 15,2 X 24 cm, Pbck., ca. DM 34,- 
Erscheint April 1977, ISBN 3-593-32193-9 



Gemeinsam ist den Autoren das Interesse, So- 
zialpolitik als eine auf empirische Forschung ge- 
gründete Gesellschaftspolitik voranzubringen, 
Verfahren der Wohlfahrtsmessung und gesell- 
schaftlichen Dauerbeobachtung zu entwickeln 
sowie die Aufbereitung, Verarbeitung und Ana- 
lyse realistischer Massendaten zu fördern. 
Die Aufsätze haben zum Teil direkten Zusam- 
menhang mit den Schwerpunkten desSPES-Pro- 
jekts; sie sind entweder innerhalb des Projekts 
oder als vorbereitende bzw. begleitende Arbeiten 
erschienen und seither meist schwer zugänglich. 
Sie erscheinen als Teil der Dokumentation der 
Forschungsergebnisse der sozialpolitischen For- 
schergruppe hiermit in einem Band. - Im SPES 
Projekt sind bisher die Bände 2 bis 8 erschienen. 



Aus dem Inhalt: Hans-Jürgen Krupp: Die Inte- 
gration von sozialer Sicherung und Wirtschafts- 
politik - Simulationsverfahren in der Sozialpoli- 
tik - Sozialpolitisches Entscheidungs- und Indi- 
katorensystem (SPES) - Computergestützte Pla- 
nungssysteme in der Sozialplanung - Vertei- 
lungswirkungen der Steuerfinanzierung des so- 
zialen Alterssicherungssystems - Perspektiven 
der Sozialpolitik. 

Wolfgang Zapf: Modernisierungstheorien - In- 
dikatoren der Modernisierung - Der nachgeholte 
Aufstieg: Untersuchungen über Absolventen des 



Zweiten Bildungsweges - Gesellschaftliche Dau- 
erbeobachtung und aktive Politik - Soziale In- 
dikatoren: Eine Zwischenbilanz - Komponen- 
ten der Wohlfahrtsmessung. 

Autoren: Hans-Jürgen Krupp, geb. 1933, stu- 
dierte Wirtschaftsingenieurwesen, promovierte 
und habilitierte in Volkswirtschaftslehre und 
Ökonometrie und wurde 1969 Professor für So- 
zialpolitik an der Universität Frankfurt, deren 
Präsident er seit 1975 ist. Seine Forschungs- 
schwerpunkte: Einkommensverteilung, das 
System der sozialen Sicherung, soziale Indikato- 
ren, Entscheidungs- und Simulationssysteme. 
Wolfgang Zapf, geb. 1937, war von 1968-72 an 
der Universität Frankfurt und ist seitdem an der 
Universität Mannheim als Professor für Soziolo- 
gie tätig. Hauptarbeitsgebiete: Eliteforschung, 
Theorie des sozialen Wandels und der Moderni- 
sierung, Sozialberichterstattung und soziale Indi- 
katoren, soziale Probleme moderner Gesellschaf- 
ten. 

Interessenten: Bibliotheken, Dozenten der So- 
zial- und Wirtschaftswissenschaften, Gewerk- 
schaften, alle an Sozial-, Gesellschafts- und Wirt- 
schaftspolitik Interessierte einschließlich Ver- 
bände. 



23 



(SiJüiiP^ Paperbacks 
Wirtschaftswissenschaften 



Helmar Nähr 
Mehrwert heute 



Leistung und Verteilung in der Industriegesellschaft 
ca. 256 S., 13,4 x 20,5 cm, Pbck., ca. DM 19,80 
Erscheint März 1977, ISBN 3-593-32166-1 



In den Augen vieler Kritiker ist unsere Gesell- 
schaft zwar leistungsfordernd aber nicht lei- 
stungsgerecht. Nach ihrer Auffassung fließen die 
höchsten Einkommen insbesondere auf dem 
Gebiete der Warenproduktion nicht aus unmit- 
telbaren produktiven Leistungen, sondern aus 
Profiten, die sich die Kapitalisten kraft des Pri- 
vateigentums an den Produktionsmitteln aneig- 
nen. 

Nach der Theorie der Marktklassiker dagegen 
führt der unbehinderte Wettbewerb auf dem 
Markt automatisch zu einer gerechten Bewer- 
tung aller Leistungen. Eine reine Marktwirt- 
schaft wird aber weder praktiziert noch ernstlich 
gefordert; die Notwendigkeit einer aktiven Ver- 
teilungspolitik ist nirgends bestritten. Aber was 
gilt dann als Richtschnur dieser Politik? Welches 
Produktions- und Bewertungsmodell wird der 
modernen Industriegesellschaft gerecht? 
Der Autor erweitert den der Marxschen Arbeits- 
wertlehre zugrundeliegenden Begriff der gesell- 
schaftlich notwendigen Arbeit. Von der Grund- 
frage nach der „gerechten Verteilung" ausge- 
hend gelangt der Autor über die Kritik der 
Marxschen Wertlehre und mit Hilfe der Begriffe 
Produktionsarbeit, strukturerhaltende Arbeit 
und strukturgestaltende Arbeit zu einem den 
heutigen Produktionsverhältnissen angemessenen 
Leistungsbegriff. 



24 



Aus dem Inhalt: Das Leistungsprinzip - Die 
Quelle des Mehrwertes - Die Struktur des Pro- 
duktionsprozesses - Die Arbeitsfaktoren - 
Modellvergleich - Die Sätze der Wertlehre 

Autor: Helmar Nähr, geb. 1931, Dr. rer. pol., 
Dr. phil., Diplommathematiker, Diplomvolks- 
wirt, 1971-73 Lehrbeauftragteram Fachbereich 
Gesellschaftswissenschaften der Universität 
Frankfurt, Unternehmer der Kunststoffverarbei- 
tungsbranche. 

Interessenten: Studenten und Lehrende der 
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Dozenten 
im Bereich der Fort- und Weiterbildung, wissen- 
schaftliche Mitarbeiter in den Verbänden der 
Wirtschaft, Gewerkschaften. 



( 
I 



(MM^m Wirtschaftswissenschaften 



Ifo-Spiegel der Wirtschaft 1977/78 



Struktur und Konjunktur in Bild und Zahl 

Economic Indicators Germany 

ca. 248 S., 21 x 29,7 cm, ca 112 Abb., Ringbindung, ca. DM 100- 

Erscheint Mai 1977, ISBN 3-593-321 17-3 



Bei der heutigen wirtschaftlichen Lage ist es un- 
abdingbar notwendig, die Entwicklungsten- 
denzen in der Gesamtwirtschaft laufend zu ver- 
folgen. Dabei wird der jährlich erscheinende Ifo- 
Spiegel den Benutzern mehr und mehr zum ge- 
wohnten Arbeitsinstrument. 
Von der Kritik besonders hervorgehoben wird 
dabei immer wieder die Zuverlässigkeit der 
Daten, die rasche Information durch die gra- 
fische Darstellung sowie die Auswertung der 
Ifo-Konjunktur- und Investitionserhebungen. 
Nicht zuletzt interessant für Privatwirtschaft wie 
für wirtschaftswissenschaftliche Institute ist die 
Dokumentation der langfristigen Wirtschaftsent- 
wicklung in Zeitreihen, die eine Zehnjahresperio- 
de abdecken. 

Die Wirtschaftswoche schreibt: „250 Seiten ge- 
füllt mit Zahlen und Fakten, Indices und Indika- 
toren. Vom Arbeitsmarkt bis zum Zins, vom 
Außenhandel bis zur Wasserversorgung sind alle 
wirtschaftlichen wesentlichen Daten in Zahl und 
Bild dargestellt. Einziger Nachteil: Der ,Spieger 
erscheint nur einmal jährlich." 

Aus dem Inhalt: Volkswirtschaftliche Gesamt- 
rechnung - Arbeitsmarkt und Löhne - Preise - 
Außenhandel - Öffentliche Finanzen - Geld, 
Zins, Kapitalmarkt, Finanzierungssalden - Indu- 
strie - Energie und Wasserversorgung - Bauwirt- 
schaft - Verkehr - Groß- und Einzelhandel - 
Landwirtschaft - Internationale Übersichten. 



Herausgeber: Das IFO-Institut für Wirtschafts- 
forschung (IFO = Information und Forschung) 
ist eine gemeinnützige, unabhängige Forschungs- 
einrichtung. Es hat sich u. a. die Aufgabe ge- 
stellt, die allgemeine Konjunkturlage des In- und 
Auslandes, sowie die Marktentwicklung einzel- 
ner Branchen zu untersuchen. 

Interessenten: Vorstände, Geschäftsführer, 
marktorientierte Abteilungen (Planung, Markt- 
forschung, Vertrieb), Verbände, Gewerkschaf- 
ten, wirtschaftswissenschaftliche Institute. 



25 



Die neue Reihe 

^üniip^ Forschung 

will optimale Verbreitung auch spezialisierter Wissenschaft ermöglichen: Wissenschaftliches Niveau, 
annehmbare Preise durch einfachere Herstellungsmethoden (Typoskripte im DIN A 5 Format). 
Die Bereiche sind jene der anderen Reihen bei Campus: Soziologie, Politologie, Psychologie, Päda- 
gogik, Geschichte, Wirtschaftswissenschaften. Die Werbung richtet sich an die Abnehmer: Biblio- 
theken, Institute, Dozenten, Professoren. - Bitte Werbemittel anfordern! 

Die Titel des Frühjahrs: 

Heinz Bücker-Gärtner, Dieter Grunow, Friedhart Hegner, Georg Neubauer (Universität Bielefeld) 
Sozialwissenschaftler in der öffentlichen Verwaltung 

Ein Beitrag zur Berufsfeldanalyse von Soziologen 

Campus Forschung: Soziologie 

200 S., ISBN 3-593-32198-X, ca. DM 28,- 

Hermann Jäger (Universität Frankfurt) 

Grundzüge der Struktur des Arbeiterbewußtseins 

Auswertung empirischer Befunde einer Untersuchung des Instituts für Soziologie an der Universität 

Erlangen 

Campus Forschung: Soziologie 

ca. 200 S., ISBN 3-593-32195-5, ca. DM 34,- 

Ahmad Mahrad (TU Hannover) 

Iran auf dem Wege zur Diktatur, 1919-26 

Die Militarisierung bis zur Thronbesteigung Beza Schahs 
Eine Studie nach den Akten deutscher und britischer Archive 
Campus Forschung: Geschichte 
ca. 360 S., ISBN 3-593-321 96-3, ca. DM 58,- 

AndreasSchuke (Universität Heidelberg) 
Theorie des Unternehmens 

Eine Untersuchung des approximativen Erklärungswertes des traditionellen ökonomischen Modells 

Campus Forschung: Ökonomie 

ca. 315 S., ISBN 3-593-32197-1, ca. DM 54,- 

Reinhold Hömberg (Universität Frankfurt) 

Datenbank-Informationssysteme in der Stadt- und Regionalforschung 

Die Arbeit entstand im Sonderforschungsbereich Raumordnung und Raumstatistik der Universität 
Münster 

Campus Forschung: Ökonomie 

ca. 225 S., ISBN 3-593-32199-8, ca. DM 32,- 

Henrike Fahrenholz-Hilwig (Universität Frankfurt) 

Wertgesetz und Wirtschaftssystem 

Theorie und Praxis im marktwirtschaftlichen und planwirtschaftlichen System 

Campus Forschung: Ökonomie 

ca. 300 S., ISBN 3-593-32300-5, ca. DM 54,- 

26 



1 



Herbst 1976 erschienene Titel 



Eike Ballerstedt, Wolfgang Glatzer 
Soziologischer Almanach 
Handbuch gesellschaftspolitischer Daten und In- 
dikatoren für die BRD 
2. Auflage, 531 Seiten, Pbck., DM 38,- 



Bader, Berger, Ganßmann, Knesebeck 

Einführung in die Gesellschaftstheorie 

Gesellschaft, Wirtschaft und Staat bei Marx und 

Weber 

Bd. 1: 250 Seiten, Pbck., DM 18,- 

Bd. 2: 267 Sei ten, Pbck., DM 18,- 

Stanley Diamond 
Kritik der Zivilisation 

Anthropologie und die Widerentdeckung des Pri- 
mitiven 
278 Seiten, Pbck . , DM 19 ,- 

Gerald Eberlein, Richard^ieper (Hg.) 
Psychologie - Wissenschaft ohne Gegenstand? 

246 Seiten, P bck., DM 36,- 

Ingrid Herlyn, Ulfert Herlyn 
Wohnverhältnisse in der BRD 

197 Seiten, Pbck., DM 22,80 



Ute Holzkamp-Üsterkamp 
Grundlagen der psychologischen Motivationsfor- 
schung 2 

Die Besonderheit menschlicher Bedürfnisse - 
Problematik und Erkenntnisgehalt der Psycho- 
analyse 
487 Seiten, Pbck., DM 24,- 

Harro Honolka 

Die Eigendynamik sozialwissenschaftlicher Aus- 
sagen 

Zur Theorie der self-fulfilling prophecy 
194 Seiten, Pbck., DM 24,- 



Gerd Junne 

Der Eurogeldmarkt 

Seine Bedeutung für Inflation und Inflations- 
bekämpfung 
256 Seiten, Pbck., DM 34,- 

Niels Kadritzke 
Faschismus und Krise 

Zum Verhältnis von Politik und Ökonomie im 

Nationalsozialismus 

216 S eiten, Pbck., DM 16,- 

Rainer Rotermundt 
Das Denken John Lockes 

Zur Logik bürgerlichen Bewußtseins 
196 Seiten, Pbck., DM 22,80 



Alfred Schmidt (Hg.) 

Strategien gegen Unterentwicklung 

Zwischen Weltmarkt und Eigenständigkeit 
267 Seiten, Pbck., DM 24,- 



Schweitzer, Mühlenbrink, Späth 

Über die Schwierigkeit, soziale Institutionen zu 

verändern 

Entwicklungsarbeit im sozialpädagogischen Feld 1 
272 Seiten, Pbck., DM 18,- 

Rainer Seidel 

Denken - Psychologische Analyse der Entste- 
hung und Lösung von Problemen 

243 Seiten, Pbck., DM 18,- 

Sozialwissenschaften: Studiensituation, Ver- 
mittlungsprobleme, Praxisbezug 

ürientierungshilfen für Studenten und Dozenten 
224Seiten, Pbck., DM 12,- 

Hermann Strasser, Karin D. Knorr (Hg.) 

Wissenschaftssteuerung 

Soziale Prozesse der Wissenschaftsentwicklung 

221 Seiten, Pbck., DM 30,- 



Ali Wacker (Hg.) 

Die Entwicklung des Gesellschaftsverständnisses 
bei Kindern 

207 Seiten , Pbck., DM 19,80 

Marianne Welteke 

Theorie und Praxis der Sozialen Marktwirtschaft 

Einführung in die politische Ökonomie der BRD 
237 Seiten, Pbck., DM 20,80 

Wolfgang Zapf (Hg.) 
Gesellschaftspolitische Zielsysteme 

Soziale Indikatoren IV 
283 Seiten, Pbck., DM 28,- 



Siegfried Zepf 

Grundlinien einer materialistischen Theorie psy- 
chosomatischer Erkrankung 

144 Seiten, Pbck., DM 19,80 

^bereits angekündigt - erscheint im Frühjahr 1977 
Peter W.Schulze 

Herrschaft und Klassen in der Sowjetgesellschaft 
Die historischen Bedingungen des Stalinismus 
ca^4S eiten, Pbck., ca. DM 28,- 

Karl Marx 

Über Formen vorkapitalistischer Produktion 

Vergleichende Studien zur Geschichte des 

Grundeigentums 

Herausgegeben von H.-P. Harstick 

ca. 450 Seiten, geb., Subskriptionspreis ca. DM 

75,-, danach ca. DM 85,- 



M. M. Kovalevskij 
Obscinnoe zemlevladenie 

Priciny, chod i posledstvija ego raziozenija 

(Der Gemeindelandbesitz. Ursachen, Verlauf und 

Folgen seines Zerfalls) 

ca. 250 Seiten, geb., Subskriptionspreis ca. DM 

60,-, danach ca. DM 70,- 



27 



Auslieferungen 

Bundesrepublik Deutschland 

Auslieferungsgemeinschaft Herder, Postfach, 7800 Freiburg i. Br., - Tel. (0761) 208264- Automa 
tischer Telefondienst für Bestellannahme nach Geschäftsschluß (0761) 208246; Telex 0772603 

Berlin 

TeT'STS^^ ^"'"'"''''' ^''''''''''^' ^05/106, Postfach 3147, 1000 Berhn 30- 



Schweiz 

Herder AG, Verlagsauslieferungen, Malzgasse 18, Postfach 297, CH-4002 Basel - Tel. 230818 

Österreich 

Kommissionsbuchhandlung Robert Mohr, Singerstraße 12, A-lOlO Wien -Tel (0222) 525711 
Automatischer Telefondienst (0222) 524318; Telex 11859 (ZG Mohr) 

Niederlande 

Nilsson & Lamm bv, Pampuslaan 212, Postbus 195, Weesp - Tel. (02940) 15044 

Verlagsvertreter 

Berlin: 

(^030)' 2^621020° ^''^ ^ ^"^"''*«dß''' Lützowstraße 105/106, Postfach 3147, 1000 Berlin 30 - Tel. 

Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein: 
Sabine Goedtke, 3149 Radenbeck 60 - Tel. (05859) 297 

Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland: 
Alois Haag, Im Rosengärtchen 41, 6370 Oberursel - Tel. (06171) 54832 

Schweiz: 

Martin Grob, c/o Buchhandlung Dr. Scheidegger, CH-8908 Hedingen - Tel. (Ol) 995234 

Österreich: 

/"^^o"o^?l^n^^-,^A^''' ^^° Kommissionsbuchhandlung R. Mohr, Singerstraße 12, A-lOlO Wien - Tel 
(Üz22) 52571 1 



Campus Verlag 

6000 Frankfurt 18 - Oederweg 100 - Postfach 180 240 - Tel. (061 1) 556182 und 590528 

Stand: 30. 10. 1976. Preisänderungen vorbehalten. 



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6. Mai 1976 



Redaktion 

Die Deutsche Buhne 
Dr. Schulze-Helmpell 

Georgstr. 18 



Sehr geehrter Herr Dr. Schulze-neimpell, 

Ich bestätige dankend Ihren Brief vom 8. April. 

In den nächsten Tagen wird Ihnen der Artikel 

Über das Schwarze Theater zujrehen; er ist 7 Zeilen 

innlS!? e^worden, melir liess sich das Thema nicht 

komprimieren» 

Freilich muss ich gestehen, da?? ich normaler- 
weise nicht auf der Basis eines so gerin^en^ 
Honorars arbeiten kann; diesmal konnte ich 
mich immerhin auf existierende Vorarbeiten 
stutzen. Das Porto allein schon, mit de- ^otos, 
wird etwa ^0% des Honorars ausmachen; denn mit 
gewohnlicher Hberseepost dauert es ja ewig. 

A.US diesem Grund muss ich auch leider Ihr /aner- 
bieten der Mitarbeit an Ihrer ^Sonderausgabe 
abschlagen. Ich hoffe, Sie werden das verstehen. 

Mit herzlichen Grössen 



Ihr 








' " '&'',*• 






DAS TT^TJK SCE'ARZE TITHATHR IM TJSA 



George Günther Eckstelnv^cxtcvi^M^.- /f^^ (Ö* ,4, ^z - . 

THEATER IN USA "^^£1-^^ c^ ?>Wci^^l<^^ ^S'.u^,i 
Das Heue Schwarze Theater der TOA wurde freboren im Jahre W(h *''"'" "^ 
mit dem Kurzstuck "^utchman" des radikalen Fegerdichters V)^ 
LeRoi Jones (der sich Jetzt Imamu Paraka nennt) - einer un 




heilschwangeren symbolischen Szene mit der Jones eif^enen 
iMlschung von sexueller Provokation, Brutalität und politischer 
Drohung, Das Auflohen des rchwarzen Dramas fiel zusammen mit 
dem Ende der integrationistischen ^hase der Civil-Rights-Be- 
vogung und dem Beginn von Black Po\^er, der. radikalen schwar- 
zen Nationalismus und den damit verbundenen gewaltsamen Erup- 
tionen in den Grosstadtghettos zwischen 196? und 1<^68. "^In 
Theater erstmals von schwarzen, meist juf^endlichen Autoren 
für ein schwarzes, meist JJiugendliches Publikum, (Den ^^eissen 
wurde die Verständnisfahigkeit abgesprochen). 
Ein kurzer Tberblick nach mehr a:^s einem Jahrzehnt macht die 
enge Verbindung mit den Phasen der politir^chen Auseinander- 
setzung deutlich. In der ersten, radikalen ^hase wird das 
Drama, in den Worten von Robert McBeth, dem Leiter des fuh- 
renden New Lafayette Theater und Mitherausgeber der Zeit- 
schrift '»Black Theater'* (beide inzwischen eingegangen) Mittel 
zur Selbst Verständigung und Waffe im Kampf der radikalen bezie- 
hungsweise nationalen "Befreiung", Auf der untersten Stufe 
Plropagandaskizzen fürs wStrassentheater, die damals von kleinen 
Truppen in den Ghettos aufgeführt wurden; übrigens im lahmen 
von mit öffentlichen ''itteln unterhaltenen Comnunity-Organisa- 
tionen. Der Kunstlerische Gehalt dieser /Vgitpropstucke war 
gering; ihr Propagandawert nicht viel grosser. Denn in Abwe- 
senheit einer organis ierten Bewegung dienten sie mehr der Ab- 
reagierung angestauter Gefühle, und inso'^em machton sich die 
zur Verfügung gestellten öffentlichen Mittel für die Gesellschaft 
bezahlt. 



-2- 
y.i.ne andere lehrhafte Form war das mehr rellfelos ^efSrbte 
Symbolstück, das entweder dem Afrikakult oder dem Trt,it der 
Black Muslim diente. Tenes, unter anderem gepflegt von 
Barbara Ann Teer in ihrem National Black Theater in Harle«; 
appellierte mit weihrauchge tränkten Worten an das afrika- 
nische I5rbe gegen den zerstörenden ^linfluss de. n-het:tos; 
dieses stellte in Lehrstucken, in denen sich neben geringe- 
ren Talenten auch begabte Autoren wie Baraka und Bulllns ver- 
suchten, den weissen Mann als den Teufel dar, der in den ver- 
schiedensten Gestalten den unschuldigen Schwarzen koi'rnmf,lert 
und vernichtet. 

Mit dem Niedergang der radikalen schwarzen Rhetorik ist es 
seit dem Ende der sechziger Jahre auch um das unmittelbar 
politische und kultische Th-ater still geworden. Auch gingen 
inzwischen die meisten der ;^ahlreichen schwarzen Theater^rup- 
pen ein, die damals in den Ghettos der grosseren Städte flo- 
rierten. Zum Teil infolge des Versiegens der ^V;ldquellen aus 
öffentlichen Institutionen und privaten Stiftungen ; in erster 
Linie wohl infolge des veränderten sozialen Klimas. Denn in- 
zwischen war einerseits die Zeit der radikalen Geste von we- 

Formen 
niger dramatischen aHstant des politischen ^inflU'-ses abgelöst 

worden; anderseits hatte sich eine relativ gut verdienende 
neue junge gebildete Mittelschicht herausgebildet, mit Jobs 
in (faDE^iöcKisaxkacÄi:, derSffent liehen Verwaltung und den Hoch- 
schulen, ein potentiellesAublilcm für ^in schwarzes Theater, 
welches die aus den neuen Chancen entstehenden neuen Konflikte 
zum Inhalt hatte* 

Ein solches soziales Drama war schon immer von schwarzen The- 
atergruppen wie der Negro J^nsemble Company unter ihrem Leiter 
Douglas Turner Ward gepflegt worden • Dieser politisch gemässigte 



-3- 

(er halt bewusst am verpönten Wort "Negro" irn Titel 5?einer 

^ Truppe fest) dynaml.^che Theaterrnann konnte auch dank dem 

Niveau seiner Darbiptungen sowohl ein Stammpublikum (heute 

nur noch ein Viertel weiss) v/ie einigermassen sichere finan- 

zielle Unterstützung (hauptsächlich durch die Ford ^oundation) 

erwerben. Denn wie das seriöse Theater im allgemeinen ist 

naturlich gerade das schwarze Theater auf Subventionen anpe^ 

werden 
wiesen. Ausserdem KtKoteheute die Werke schwarzer Dramatiker 

auch auf "weissen" Buhnen gepflegt ^ vor allem auf den kleinen " '' ^ 
in :Jew York besonders vom American Place Theater und Papt^s"' Public Theate- 
Versuchs buhnen, wo es sich von den oft esoterischen und/oder 

erutischen F.xperimenten junger amerikani.^cher Dramatiker oft 
durch handfeste Dramatik ^nd sozialen ^rehalt auszeichnet. 
(Seine Crefahr ist das Abrgleiten ins Melodrama). Gelegentlich 
findet ein zugkräftiges Stuck oder neueräings ein an den Mas- 
^ sengeschmack appellierendes schwarzes Musical auch den Weg zum 
Broadway, 

Dieses im wesentlichen naturalistische Theater, dessen Wurzeln 

bei Gorki oder 0»ffeill liegen, bezieht seinen Stoff aus dem 

schwarzen Alltag, der mit derbem Humor, beissender S;>tire und 

gev/altsamer Tragik gestaltet wird.Gewirse Grundthomen wieder- 

historisch bedingte 
holen sich: das/konflikt reiche Verhältnis zwischen schwarzem 

Mann und schwarzer Frauj da» Konflikt zwischen den G^ne ratio- 
nen in einer Zielt rapiden sozialen Wandels; Brutalität, Drogen, 
Alkohol; und immer wieder das Problem der SelbstbehauptTing und 
des SelbstbewUFstseins. Wiederkehrende Typen: der Polizeispit- 
zel und der Uncle Tom; der smarte TTustler und der ICLeinbnrger. 
Neuerdings tauchen alte Weihte wieder auf: Familiensolidarität, 

Beharrlichkeit. -'.rffT^r^A. Tn Hpn Ttoal -tcmTic m-fcr-Vi-h cj-fr%Vk (t^l acra-n^^ 

lieh eine Dos4 Symbolik; Experimente beschranken sich auf Ver- 
schiebungen von Zeit und Ort. In der Darstellung spielen Mu!=?ik 



und KSrperbewecung eine sropj?e Rolle. Der .Targon ist drastisoh 

„ , , . . . , . eine Ausdrucks 

und plastisch, hier bricht *±ä naturliche Äfujcixiibegahnng durch, 

4 

IJeben einigen Talenten - unter anderen Lonnie ^Ider TU 
Ronald Milner, Imamu Raraka, Phillip Hayes Oean - hat dieses 
schwarze Theater einen wirklich bedeutenden Hramatiker hervor- 
gebracht, den heute i+Ojahrigen Kd Bullins, In knapp zehn Jah- 
ren hat er ein beachtliches Gesamtwerk geschaffen, darunter 

etwa ein Dutzend abendfüllender Stücke mit echt-m Sinn für 

für 
die dramatische Situation, kräftigex Sprache, Uraosphare und 

Charakter: von dem personlich-zarten autobiographischen 
^*A Son, Come Home'», äIh Wiederbegegnung und Abschied zwischen 
Mutter und Sohn} üte r die Sel?ie von Dramen, in denen der ^^eld, 
meist mit tragischen folgen, aus der Verstrickung des Ghetto- 
"gefangnisses auszubrechen sucht; bis zu seinem letzten Stück 
"The Taking of Miss Janie" , das bittere Fazit aus den Hoffnun- 
gen, welche die schwarze und weisse Jugend der sechziger Jahre 
vorübergehend zusammengeführt hatten. 



Daniel Calne 
Manhattan Theatre Club 
321 East 73rcl Street 
New York, New York 10021 
(212) 288-2500 

May 18, 1976 



Mr. George Ekstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Ekstein, 

Please forgive the delay in forwarding a picture to you . The picture 

I have enclosed glves a good Image of the set, with the leading characters. 



I would appreciate a copy of the review sent to my attention at the 
Manhattan Theatre Club. If I may be of any assistance please feel free 
to cal 1 on me. 



Jncerely, 




Taniel Ca ine 
Publ ici ty DIrector 



DEUTSCHER BÜHNENVEREIN 



DER VORSTAND 



5 KÖLN, den 8, April 1976 



GEORGSTRASSe 18 
RUF 21 02 02 u. 21 02 03 



AZ: I - 7 - 75 a sr/kt 



Luftpost - Airmail 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 
USA 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



besten Dank für Ihren liebenswürdigen Brief. An sich ist 
Herr Gerard H. Wilk der ständige Korrespondent der "Deut- 
schen Bühne" in New York, so daß ich von Ihrem Angebot 
nur bei speziellen Themen Gebrauch machen kann. Ein solches 
wäre eine Übersicht über die Negerstücke, wobei es mir weni 
ger auf die Rezension der in dieser Saison laufenden Stücke 
ankommt, als vielmehr auf den Stellenwert der schwarzen 
Dramatiker und des schwarzen Theaters überhaupt innerhalb 
der amerikanischen Theaterszene. Wenn Sie mir darüber bis 
zu 100 Schreibmaschinenzeilen und einige Fotos zukommen 
lassen könnten, wäre ich Ihnen dankbar. 

In der Diskussion ist zur Zeit mit dem Auswärtigen Amt 
eine amerikanische Sonderausgabe der "Deutschen Bühne" 
aus Anlaß der Zweihundertjahrfeier der USA in englischer 
Sprache. Zwar hat Herr Wilk die Koordination der amerika- 
nischen Beiträge übernommen, doch ergibt sich da vielleicht 
für Sie auch die Möglichkeit der Mitarbeit. Sowie über das 
Projekt Klarheit besteht, könnte ich Sie, wenn Sie daran 
interessiert sind, Herrn Wilk als Mitarbeiter benennen. 



Das Honorar ist leider 
der "Deutschen Bühne" - 
50 Pfennig je Zeile. 



- entsprechend der kleinen Auflage 
bescheiden und beläuft sich auf 



Mit den /t>est 
Ihr 




L- 



(Dr. Schulze-Reimpell) 



11.3.1^76 



Redaktion 

DIE deijtscif: bühtte 

Dr. Herner Schulze-Heimpell 
? Köln 1 

GeorgstrarsG 18 



Sehr geehrter Herr Dr. Schulze-Heimpell, 



auf dem hiesigen Goethe-Institut wurde ich auf ' 
die von Ihnen redigierte Zeitschrift aufmerksam, 
und mochte hiermit anfragen, ob Sie an einer 
gelegentlichen Mitarbeit meinerseits interessiert 
wären. 

Ich bin seit Jahren Mitarbeiter verschiedener 
deutscher Zeitschriften und Hund funksend er," 
hauptsachlich in der Interpretieriang der ame- 
rikanischen sozialen und ökonomischen Entwick- 
lung (Frankfurter Hefte, M rkur, reue Gesell- 
schaft, Gewerkschaf tl. Monatshefte; Hessischer 
und Norddeu»^ scher Rundfunk) i Ausserdem verfolge 
ich für die Nationalzeitung, Basel, die Newyorker 
kulturelle Szene einschliesslich des Theaters. 
Der Norddeutsche Rundfunk brachte kurzlich eine 
einstündige Sendung von mir ober das Neue Schwarze 
Theater, das ich seit Jahren bebbachte. 

Als ersten Beitrag würde ich vielleicht ein Teil- 
gebiet aus diesem Thema vorschlagen, entweder eine 
Besprechung der Negerstücke dieser Saison; oder 
Gin Gesprach mit Ed Bullins, dem stärksten schwar- 
zen Dramatiker, das ich vor längerer Zelt mlt^lhm 
führte und das durch neuere Äusserungen ergan^lr * 
werden konnte. Ich habe auch ein paar seiner Szenen 
übersetzt. 

Falls Sie an meiner Mitarbeit Interessiert sind, 
bitte ich auch um Mitteilung lij bezug auf Form, 
Thematik, Länge, Häufigkeit und Honorar. 

In Erwartung Ihrer Nachricht bin ich 

mit freundlichen Grüssen 



DOKUMENTE 



DOKUMENTES Köln 1 • Hohenstaufenring 1 1 • Telefon (0221) 21 0261 



Mr. George Bcketein 

5 Cricket Lane 

Great Neck 

New York llo24 /USA 



Zeitschrift für 
übernationale 
Zusammenarbeit 



Postscheckkonto: Köln 141 07 
Bankkonto: Sparkasse der Stadt Köln 
Nr. 12952032 (BLZ 370501 03) 
Telegrammadresse: Dokumente Köln 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 



Unsere Nachricht vom 



Unsere Zeichen 

Sch/me 



5 Köln 1 

Hohenstaufenring 1 1 

8-8-1974 



Sehr geehrter Herr Bcketein, 

nachträglich noch einmal herzlichen Dank für Ihren Aufsatz über 
die amerikanischen Gewerkschaften, der - wie Sie sicherlich 
selbst festgestellt haben - ausgezeichnet ins Dossier unseres 
zweiten Heftes paßte. Übrigens wird die von Ihnen angeregte 
kleine Korrektur in Heft 3 erscheinen. 

Heft 4/74 wird im Mittelteil die Frage stellen: "Ge&en wen 
verteidigen uns die Soldaten?". Unsere Leser sollten erfahren, 
wie die Armee der USA strukturiert ist, ob die jungen Männer 
im allgemeinen gern Soldat sind oder nicht, wie die Bevölkerung 
über die Armee denkt, ob die Armee der USA ein Feindbild besitzt 
oder nicht. 

Hätten Sie Zeit und Lust, diesen Artikel in bezug auf die USA 
für die DOKÜMßNTB zu schreiben. Br sollte wie üblich nicht 
länger als 7 Schreibmaschinenseiten zu 3o Zeilen sein, damit 
wir nicht kürzen müssen, was uns unangenehm ist und dem Artikel 
unter Umständen schadet. Redaktionsschluß ist der 1. Oktober. 

Dürfen wir mit Ihrer Antwort in den nächsten Tagen rechnen? 



^^^n ^>^{L.ny, 







,ij9T^^tl^^^¥^ ^7^ 



Mit freundlichen Grüßen 
Ih 




\ * Q ^j^,. ■ eL^«*^^ — iMi nT *^''^'^ % 



(Paul Schallück) 






-^ '^y . 



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^n> 



Herausgeber und Verlag: Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit e.V.. Abteilung Verlag der Dokumente 



6. August l^7!-f- 



Reda'-tion '00!CT_'!?'T'T^ 

Herrn Paul Schallück 

Hohe ns tauf Gnring 11 
5 I'olr. 1 



Sehr seohrter ^'e-r Schalluc?^, 



icn mochte Ihnen h^-.te die -es^^rechung 
des lairzlich erschiennn^---. Tuchs von 4nl 
ihalmnn: "'Jo die ^eiheit stirbt" nntor_ 
oreiten. ^s sollte ^ür Ihre Leser ^ch-ft 
von erheblichem Interer^e -e^'n ' ^"'^^^ 



■'it freundlichen Grussen 




George Günther Eckstein 

EIITi^ PKRSOlTLICin STÜÜI^ 
Paul Thalmnn: V/o dlo ?reiheit stirbt. Stationen eines 
politischen Timpfos, Ölten iind Preiburg, ^^7hl \'altGr- 
V-rlac, 262 S/ D!^^ 

Ks gibt wohl auch heute noch politische ^'enrchen, die ihüen 

eigenen, ganz persönlichen ^^^eg gehen. Aber man hört nur selten 

von ihnen. So wirkt es erfrischen^l, wenn von ^eit zu ^>it '^ine 
personliche '"''', 

ßolche/Stimre laut wird, ^u diesen F^tinnion gehört Paul Thalmann, 
"eib Revolutionär eigener ''ragung'% wie ihn der TPLappentext 
charakterisiert. Tn seinen kurzlich erschienenen Betrachtungen 
blickt der nun 73jährige auf die "rtationen seines -)olitischen 
Kampfe s'^ zurück. 

Jahrzehntelang stand er auf der radikalen "lügel des linken 
politischen Geschehens; und so war es selbs": ^/ner. "chweizer 
Bürger möglich, mehrmals in seinem. Leben zugegen zu sein, 
"wo die Freiheit stirbt". Das v;ar kein "ufall. l^^^nn ^s ^ing 
ihm selber im^^er in erster Linie un die 'grosse' ^reiheit, 
nicht um die 'kleinen* Freiheiten, mit ä^onc^n die meisten von 
uns sich zu bescheiden lernen. 7nd so drängte ^s ihn l^^-^er 
wieder in die Bewegungen und an die Stätten, wo der Panpf um 
die grosse reiheit geführt und - wie das lei -er zu r^erchehen 
pflegt - verloren T-mrde. Verloren auf zweierlei ''eise: ausge« 
höhlt von innen wie in Rusrland, erdrückt ^^en aussen wie in 
Spanien. 

Das politi. che Prwachen des jungen Pasler "'"olzarbeiters stand 
unter dem roten Stern der russischen H'^volution. ""r verdiente 
seine ersten politischen Sporen, intern, er rur^i^-^he, deutrche 
und andere politische Fminraiten und Literatur über dl^ nahe 
deutsche oder franzosische Grenze schmuggelte, ''it der Schweizer 



-2- 



sozlalis tischen Linken ging er den '/e,T z'tn %rr 'misrns, TT-d-^ 
mit zwanziP Jahren Sekretär derJä:T«^nd;:^nisation, nah. 
als solcher an den internationalen Tongre- sen in "oskan teil 

um vmrde ^«^lij^lc^ Jazu an.ersehen, an der "oskauer -och- 

schule rr.v **^ ^^^"^ """^iS ^lo ?;inderhpiten" 

sc.iule für ±±h ±3is3Dii,^ioaK X3t5cMn±fcschinrx5&iötat ans-ehildet zu 

werden, auf der junge Genossen kleiner Xssötex Volksgr^ippen ct 
durch einen russisch-orientlerten politischen L^hrplan zu ^ av i^(*^. ^^ 
^ow,-^v/^^ brauchbaren Kadern erzogen werden sollten. Thainann schildert 
diese Jahj7e der Auseinandersetzungen um die T^rtel?he-rschaft 
nach Lenins Tod zv^schen 1-^25 und 1Q28, mit ihren -ro^s-iteils 
bekannten Intrigen und wechselnden Koalitionen. \n innrer-- rasan- 
testen sind aber wohl seine personlichen ^^rlebnis^^e aus der 
Zeit der forcierten Getreideablieferungen und der he-innenden 
Zwangskollektivisierung, zu denen auch er wahrend eines Au.f-nt- 
halts auf einer deutrchen "'auernsiedlung in der T^craine ahkon- 
mandlert wurde. 

Die drei Ufoskauer Jahre hatten ihn kritisch gemacht, "^s felgte 
eine ledakteurtatigkeit in ."^chaf ^hausen, der politisch -in- 
flussreichsten Schweizer Ortsgr^owe^und nit di'-ser zusannen 
die Loslosung von der :^artei in Zug der Ausschaltung -^ucharins 
in 'lucsland und der sogenannt'^n Hechten in r-er ■^nter-nationale. 
Das ?äpitel "Moskau" war danit in Thalraanns lehon abgesc^loscen. 
Ss folgten, zusannen nun mit seiner tapferen I^^b^nsgefahrtin 
Clara, einige Jahre nolitischer 'Tätigkeit auf der sozlalisti« 
sehen Linken in ^asel, wahrend deren sich die inn-^-o '".oslosung 
vom Komnunismus vertiefte, ni-ht aber von der Idee einer frei- 
heit liehen proletarlrchen l-^^A^lutlon. 

Diese Hoffnung erhielt neue ''ahrun^ nit dem /InshrnnVi rip«? c.t>!^m- 
sehen BüVgerk-iegs im Jahre 1936* "^ald fanden h-ide Thalmanns 
separat den Weg dorthin, Clara zunächst als Milizsoldat, ^aul 



-3- 

als Journalist und politischer "itarbnitPr. Ihre Hyr.pathien 
lagen bei den Grup^ien, nie eine revolutionäre ^^vmlznn-- als 
Voraussetzung für den Oe.;inn des "rieges b-fun^ortoten - der 
trotzkistirchen ?0^t;.i ,ind den katalonischen Anarchisten. 
Thalmann schildert die Atrosphare der 7en./irrung, der internen 
politiseh'-n Auseinanlersetzungai auf der Linken, de;^ ^tei-enden 
Einflusses der usren, der PrutalitSt, mit der diese schliess- 
lich die störenden ^lennnte beseiti-ten. Beide endeten schliess- 
lich in den 7angen der aT-'r, -^ ^.egonsatz zn vielen anderen, von 
deren tragische- Gerchick Thalmann berichtet, Sffneten sich 
aber für sie, dank der Intervention der Sozialistirchen Tnter- 
nationale, die -ore der "^reihoit nach zehn 'Jochen Haft und 
tTngewissheit, 

Mit der ^ersiedl'ong nach Frankreich, wo di- beiden seiVer^ 

leben und vro sie - was Thalmnn ±TLJhc>tr^J3ir-fJiJ:'»^^Mr^4,^^^ 

nur^ideu"et - wahrend des •<Tioses und der deutrchr>n "Besatzung 

zaiillosen politischen und judischen Opfern des "ational?ozia= 

lisnius in furichtloser Solidarität beistanden *?, endet der 

dokunentarirche Teil von "'halnanns Buch. Viele "enrchen und 

Schicksale werden dabei b^^rührt, Berühmte und 'unbekannte, und 

manche die - wie h'illy "^randt - später eine b^d'^utende lolle 

s-iielen sollten. In einem kurzen Schlusskapitel fügt '^halnann 

noch eine Art politischen Testaments an. Ts ist im wesentlichen 

ein Bekenntnis zu-i Anarchismus, in welchem er als '^azi^i seiner 

Erfahrungen allein eine schöpferische radücale "Veih'^it ge'rahr- 

leistet sieht. Diese allzu s'-izzenhaften Ausfü^run<^en irirken 

ein wenig angeklebt, und nan za-ert deshalb, "^inwanrlo 7.n b-^ingen, 
die sich v/eniger gegen das Ideal nnf drangen als r^^^p'en s^lne 
Realisierbarkeit in^^eitalter ein^r zur irirtrch-ftliohen und' 
pCxiuischen -Oiit#eri$uratlon trelberidoxi Toonnolor/lQ^ ^s f':enugt, 
dass aus den "Huch selbst das "Rild eines aufrechten Mannes ersteht, 
der, weder durch Macht noch durch Besitz verf "hrfcar, Zeugnis 
über seine Zeit ablegt. 



.■Pt 



*«**»* 




Af'J^**^* '-- 



16. Juli 197^ 



Hedaktion 

DOKTJ! KITTE 

Herrn Paul Schalluck 

Hohenstaufenrin/=: 11 

5 Köln 1 



Sehr geehrter Herr Schalluck, 

besten Dank für die %ersendung der P.ele^- 
exemplare der Juni-i'Tinmer und die ^Tbervei- 
sung des Honorars. ^ , xwtjx 

Bei der Kürzung des Textes ist leider eine 
Sinnfalschende Zusammenraffung erfolgt* 
ion "^^r}"^^ ^^^ vorletzten Absatz auf Seite 
1^9. Hier \mrde durch die Fortlassnng des 
Hinweises auf die Wirtschaftsla-ise die 
Bildung der CIO um zwei Jahrzehnte vor- 
verlegt. Das ist nicht nur historisch 
falsch; der ganze Vorgang, der doch ein 
m der Geschichte der amprikani sehen - 
Arbeiterbewegung zeh "ral wichtir^ \/ar, 
wird dadurch seines Sinnes beraubt. 



Ich weis nicht, ^ob es nicht angebracht 
f/are, m Ihrem nächsten Heft da eine 
Torrektur-Hotiz zu brinren. 



v/a 
kl 



me 



-it freundlichen "^russen 



Ilche^is-taufenrin^ 11 
5 Kein 1 



9* '-5r2 1Q7i^ 



Lieber Herr Sciip-lluck^ 

soTir.rat geht Xhner.^ natürlich per Luftpost, 
nekn Kanus kidpt Aber die AMEITKAKI^OF^T 
0^:^r!''^CH:?Ttl7 ^m. Kit 12 Seiten ist es 
ein bifx*hen langer als beabcichti'^t i^e- 
t'rcrder.. "^alls Hie es niohb in voller 
LSnee bringen kennen, muss i^b es .Ir^her 
IhreiT' Tirilier SO}. ül:.8r'la?,sen, v/elcho Teile 
aüi ehestens g^WJrzt oder ?5ns/?el^,ss'='n v^er'i'en 



kcnraen. 



Durfte icli oie bitten, bei ^"^rscheinen 
ausser cteinon Pelafr^ri ,1e ein ^errplar der 
'!3it Schrift an folgende Adre:: scn zu senden: 



Otto '"^pear 

Rotlaubi/eg 7 

D 7h5h Bodelshausen 



Prau jertrjid TTennirg 

TTnnasvaj 3 

ITel s ingflfr , Dänemark 



TT 



*-• >.' 



r'ri-'H 



orinermoye: 



M. Paul Thal'Tiann 
11, ruo S* Vartin DoTc^i-^.e T>a Sirena, "V\ro Maria 

rbatoniy-'Ialabry 9^-290 St* Sylvestre, ITice 
France '^ance 

Kk Die tTberveisung des Honorars orbitt?^ ich 
auf nc^n Konto: CorT^er^ba^k 

Postfach ?29 

Konto TIr. 1352^3V90 

Es sollte mich freuen, wenn dieser Artikel 
eine rrel.-.gantlicho Mitarbeit an Ihrer Zeit- 
schrift einleiten konnte* 






1 j «v ^»* n. 



tiO Oii"^ J 1 



' ^o*^^^^«^v^€/ h/< 4-i^^ ^r -^-?^ 



George Ganther Eckstein 

DIS Ari^IKM^T:SCn^T GE^/^ERKBCI^AFTEIM - 

ihr Wesen und ihre Rolle in der Gesellschaft 



Die amerikanischen Gewerkschaften müssen dem europaischen 
Beobachter manchmal schwer verstaiidllch erscheinen* Oft 
scharf und rücksichtslos in der Vertretung der materiellen 
Interessen der Arbeiterschaft, konnte gleichzeitig die Fiilirung 
der Zentralorganisationi der AFL-CIO^ den Vietnamkrieg bis 
2.uletzt unterstutzen und in der Präsidentenwahl von 1972 
aus Abneigung gegen den fortschrittlichen Kandidaten McGovern 
eine Nixon gegenüber freundliche TTeutralitat bewahren» Gleich- 
zeitig konnten aber die Leiter zahlreicher Finzel^ewerkscliaften 
einen gegenteilieen Kurs ^ImiehJiien. Diese zwiespältige Rolle 
der Gewerkschaften erklärt sich aus ihrer Gerchichte sowie aus 
der neueren sozialen %itwlcklung A^Brikas und den dadurch her» 
vorgerufenen Erschütterungen. In diesem kurzen Abrisr sei ver- 
sucht | Stande Struktur, Charakter und Problematik der amerika- 
nischen Gewerkschaftsbewegung aus diesen speziflFchen Verhalt- 
nisen heraus verstündlich zu machen. 

Geschichte» Die Moderne Arbeiterbewegung in den Vereinigten 
Staaten begann vor etwa einem Jahrhundert mit der raschen Indu- 
strialisierung nach dem Bürgerkrieg • In einem. Land ohne -f'eudale 
Vergangenheit und - von der Sklavenhaltung * gesehen - ohne 
scharfe land feste Klassengrenzen konnte sich ein Klassenbewusst^ 
sein im Marxschen Sinn nur schwach entv/ickeln» Das bedeutet natur- 
lich nicht, dass es keine scharfen ICLassen^ggensatze gab. Jn den 
achtiiger Jahren schlössen sich die meisten bestehenden Arbelter- 
ve rbande in der American Federatlon of Labor (AFL) unter Samuel 
Oompers zusammen. Deren Ausrichtung ging und geht auch heute 

eindeutig und ausschUessllch auf die Erreichung von Vorteilen 



-2- 
Innerhalb des positiv be^/erteten Systems, nicht arf derrf^n Sturz. 
Oder auch nur wesentliche VerSn<?eT^in?r, Deshalb tew er ?^iich nie 
sur Eiitvlöklung einer separaten Arbelterpart.?!^ Die Organisation 
bewahrte offiziell ihre Handlungsfreiheit fce?en?Sber beiden grossen 
ParteiG/u Aubjtier bei einzelnen Gei^rkec haften waren ab^^^r nstwlihh 
die Beziehungen zu den Demokraten rfad: en^rer als zn den '^e^Tiblikanern. 

Nur 2^irlsc5hen ir>7 '^nd 191'^ konnten die f-ozialistl<^ch-syndltelistisdi 

orientierten Indus trial Workerc of tho Uoi^ld (IWW) x^orubereehend 

Sinflu^«^ gewinnen» Aber ihr '"edanke der industrie^^;ei1:e^ Organl« 

sierung sollte erat nit aer -^.ntMcXlung 0er 'Mrron induntrlen 

^ und mit der v7eltvlrb?chaf bskcise in den dreissigor T^hrer^ reifen« 

Damals kam es zur Spaltung der 4^L und zixr Plldm'g dos Congress 

Sie sich 

for Indus^rial Organisation (CIO). ÄsstQ.tzfe/feuf die nnansielle 

und organisatorische Hacht der Bergarbeiterg'^vnrkc^chntft unter 

John L« Lev;is, sowie auf die ^rbelterfreundlleb3 Gesetzgebung 

^ Franklin Hossevelts, die 193? im Wagner- «et |ml±K:j*5^ erstmals 

_ das Kbalitionsracht anerkannte. In v/enjgen Jahren verdoppelte 

. sich die Zahl der organisierten Arbeiter, Die CIO erreichte -^en 

Höhepunkt ihres Mitgliederstandes und ihres politischcin "Einflusses 

* 

wahrend des aalten "leltkriegs. ITach den -^ieg wurde sie durch 
Innere Auseinandersetaun^en mit ^'^n Konmanisten Mn& duvch die 
Erschwerung der Organisierung, welcha das Taft-Ha^tle^r-^esetz 



gebracht hatte, geschwScht« Bei der Wieder^fereinignng im .Tahre 
1957 musste sich die damals von '^alter ^euther geleitete CIo in 
vielen Pun'rtendor stärkeren l^L unter r^eorge T^eany unterordnen» 
um weiterer gewerkschaftafeindlicher "^resetzgebung vorgsubeugeni 
\mrden gleichzeitig drei Gewerkschaften wegen Korruption ausge- 
schlossen, darunter die grosse und mSchtige Crewerk^^ Charit der 
Teanster (Lkvr-^ahrer und verwandte ^lewerbe). 



«1^ 



\ 



Die Wlertarvereinlgixne brachte keine Wt^d^rhel^bun^. 1>r Mltglle- 
derstan-^ stagrlert^» Ledi«jllch ^vf flen Cr^hif^t der öffentlichen 
Angestellten eröffneten rieh 196^ n^ne 0rgaiji5lerynr^sm8Rllchkel*:en 
dank einer Vorfüguji,-^ des Presidenten Kennedy. VergebUeh versuchte 
Reuther, die GGwerkschsftsfShrun^ fflr eine stärkere ^et?^lli?ning 

an den sich häufenden all^einen sozialen Problemen zu gei'riLnnen, 

.. ' ^'achf olger 

Als er zudem die Hoffnung a^rf geben musste,/de» inz\d.schen 75jShrt- 

gon üeany zu werden, verli?^ss er I969 r^it seinen Autonobilarbel- 
tarn (TJAW) den Genaiatverband und versuchte ohne ^folg, zusammen 
mit der Tearaster^ewerksehaft f^l.ne aktlver^^- Arbeltsgemeinrchaft 
aufzubauen* ühter Reuthers l^achf olger Leonard Woo(^cock hat sich 
die TJAW irf.edef den Gevsanjtverbsnd angenähert« 

fendel..iin Sozialgefuge; Die Stagnation der «Gewerkschaften hSngt 
zusammen mit ihrer unsiufeichcnden Anpassung an die gesellschaft- 
lichen Veränderungen der Nachlnriegs jähre. !>iese brachten In 
Amerikai frfthter un:: starker j,ls anderswo, den Hergang von der 
industriellen zur post-lndustriellen Gesellschaft, die Akzent- 
verschiebung von der Warenproduktion auf die Dienstleistungen, 
die iTberflflgelung der "Blue Collar"-Produktionsarbeiter durch 
die "White Collar^'-Anges teilten. "Rinige Zahlen mögen den bis- 
herigen TSnfang dbser noch keineswegs abgeschlossenen Entwicklung 
beleuchten» 

Die Zahl der Lohnempfifnger in der Warenproduktion einschliesslich 
der Landwirtschaft hat sich seit 1950 kaTim verändert f ihr Anteil 
an der Oeramtzahl der Beschäftigten fiel Jedoch von W9 auf 37 vH# 
In der Industrie stieg die Beschffftlgtenzahl zwar noch um ein 
paar Millionen, ihr Anteil ging aber von 30 auf 25 vH zurück, 
ühd innerhalb der Industrie fällt der Anteil der eigentlichen 



m • • 



«. %». 



• ^ ,>_ _ — 



.t ^...^^V ^«.^...^^ 



rroo.UKTJXonsarüeiiier^ sj.e wwraen aurun nusciLLiityit ui4u utuun v^x-^gcuij.— 

satorische Arbeit ersetzt, durch Techniker und andere Angestellte, 



So verdoppelte sich ?Am Beispiel zwischsn lolf7 und t971 die 
Autoffiobllproduktlon bei einer flfMchMr^lbWndon ZaM von -roöuk- 
tlonsarboitern. Selbst v-^m mn Mo f^lelcbzelbire ?Amnhrm der 
Indirekt Ir. der Produlrtlon Becchfftlgten einrechnet, ergibt sich 
eine ITetto-Rlnsparur.g von 600.000 Arbeitskräften. Ihnllch in der 
Btahlindustrlo, einem relativ rflckstandlfen Indttstrlezwelgt ein« 
um ein Sechstel kleinere T^els?schp.ft produzierte 1971 m ein 
Pfinftel mehr Stahl als zwünzlg .Tohr«! vorher. 
Innerhalb der Plue Collnr-Gruppe selbst erhöht sich der Anteil 
der gelernten und der Vorarbeiter auf Koste- -'er ^-ilfsarbelter. 
Die stärkste Verl«gertr>R Ist freilich die von der ncterproduktlon 
ouf die Dienstget.-Prbe. Fler stieg die Zahl der ^'e^chSftl^ten seit 
1950 von 27 a..f % Ttin Ionen, ihr Anteil von 51 auf 63 vF. Das 

st.?rksce Waohstura erfolgte dabei Im 5f;r<*ntllchen Dienst, mm 
„-. . _ In dem heute 

KrtesL-ctargäexigau MAx i ima«a, ^3niax>a^ ^ Jed<*r sechste Ai*belt- 

neMer st«ht.teattsPctittxSgfsidtttKta^ !51n Hauptfaktor Ist dabei 

der eiiorwf, «afsfjhx/^mg Im ^slehungsweson. Denn die ^festeliunp von 
einer Arbei*:er- an^ eine An^estell^enJ-flrtschaft war von einem 
erhShten Blldungsbedarf begleitet. Im Zeitalter der Organisation 
und der ^Manipulation nahnen ^n'- illen Oebleten die S]»rten ku, di» 
eine mittler»» oder hBhore Blldtmp voraussetzen, ^gekehrt selirmpfen 
die /\rbeltskategorlen mit geringem Bildmi^sbedarf - landarbelter^ 
Hilfsarbelt'^r, Hausangestellte. 3lne peinliche ^^ebenwir^mnf? dieser 
Bnt^rickluiig ist die erh^te AnfSlllgkelt der schwarzen Irbel^er* 
Ihre erhöhte ArheltslWlslf^Jrelt In den imteren rtellnngen wird neuer- 
dings durch ihren ffberdurchschnlttllch steigenden Anteil an den 
Bflroangestellten, Technikern und Spezialisten"' wettgemacht. Dis 
Verschiebung suf Dienst leistungm brachte auch ein« stärkere Be- 
schafti^unr der gewerkschaftlich pchwor erfa-'Fbar« l>Vauen mit 

sich. Ihr Anteil an der Bescliaftigtenzahl stieg in 1? .Tahren »on '^^'^Vc^//. 



sin weltarer umstand spielt in diesem Zusamm^anhang eine Trolle i 
die zunehmende Ko/izentration der wirtschaftlichen Yacht in einer 
kleinen Zahl von Grossges^llschaften, Der bekannte ^^atlonalCkonora 
John K» Galbralth hat kürzlich darauf aufm*:?k??aTn geTTxacht, dass 
dar inSchtige S'='ktor der 1000 '"rrossf innen dank seiner ^nabhanjlfekeit 
vom Markt etwaige Lohn^-rh^liungen ohne *'f!he auf den %ns'menten 
abvalzen kann, wähi^end der. i^chwachen Sektor der/^lelnen rarxi. niitt= 
laren Unternehmen hier enge Grenzen g^zo*jen sind» Fi<«»r, In der 
Leichtftndustrie und in: Dienst 2'=»wprbe| sind daher simneist dl^ EShne 
niedrig und die Gewerkscha^^ten schwich« 

Zahl und Zusajmenset2l[unF : Ln "Einklang mit der gesellf-^haftlichen 
Sntwicklung stagnierte die Mit^ll^^dex^zahl ie^ Gewerkschaften atif 
elnea Plateau von 20*2^ vü der /Irbeltskraf ♦•e (ein Anteil, -^^r^in 
den europ5ischen Indus urlestaaton itn ein ''ehrf^ch^f u'T^rtroffen 
wird). Diese Gte^nierung beruht eindeutig auf der TConzentrat-^-on 
der Gewerkschaften im Sektor der Produktion, Selbst hier begchrSnkt 
sich ihre Starke auf venige Gebiete? 

I 

1 • Facharbelt Im Bau« und !)ruck?ewerbe 

2, einige '^ssenlndurtrlen: Stab? , Auto, Oi-miitii^T/etall und 

Elektrolnüus trie 

3. Ver'.ehri Transport und KorfT:tinlkat Ionen. 

Mit Aurjnahme von Verkelir und Korrmunikationen sind dies zumeist 

Gebiete mit rückläufiger Becchaftii^urg, Von den niAnstgeverben 

ist nur der ^inzelliandel f^-'nlgr^rrna^'sen erff^.rst. In die Welt der 

Angestellten! vor allem die .'"chlussol^r^ippe der hobteren techni« 

sehen und organisatorischen Anj^estellten konnten die Gev;erkschaf- 

ten bisher kaum eindringen. Nur bei den öffentlichen Diensten 

hat das letzte Jahrzehnt einen l^edeutender Dwrc^bruch gebrsicht« 

In zehn Jahren stieg die Zahl der Gc^w?rkscbafts^:lt^lleder bei 

ooo 
den Bundesangestellten von 70. auf 280»000, bei den Lffndern und 

Gemeinden von 190* 000 auf if60.000| bei den Lehi^ern von 65.000 ruf 



Wo. 000. Das sind frejlllch iw^v erst etv.^ 10v}' der Oesaintr.ahl, 
dieser AuTstiGg, noch keineswe-s abcoschlosson, stallte? die 
wichtlcste ge>.v'erkf;ch"if<;;i.che Ent'-^^ltnnß df>>' non^ron Zeit ^'^ir. 
n&Eu Icori.-t noch die ^rachsencle Syndlkalislernng rt«r Causserhalb 
der Gex^rkscfitrbavegung stehenden) Berufsverband« t CQsundhGlts- 
weson, rolizei, Peuertvehr, >ziehung, Posialarb^lt, 
InsceBamt zablen cM« amerlkanischgn Ctew^rkrchsift^n knat)^ 20 
Millionen T'itglleclGT. "avon S'ihSren etvn 1 ? "'11 'ioner. r.tir A^L-CIO^ 
der Rost -u VT.ühhST.2±gnn Gev-prVocMften, hauptsächllob dpn Teamatern 
(2 üilllonen) urr^ den Mito^irbel Vorn (1 .V wilUonen). '^on d»n der 
AFL-CIC angchJrendßn Zlnselgew-kschj'ften ^laben nnr 7w<5lf <Jb9T 
VOO.OOO ?'iti^iioder. SusaTfr.en rrdt Tearast^m lind '^VA v^rtr^^ten sie 
über die Ilfflfte allfir orpanlsierton ".rboltnehronr. te rntsr^'n ^Ind« 
a^r Ck&la stehen €t\/s. Qeunslg I^inl-Gf^w^rkrcteftcn nlt^^wenlgey als 
2^t000 rdtgllederr:, die zusan-tr^^en nnv pin Vioi^zlgstf^l der Oesamt- 
zahl ausmachen. . 

Viele Masconceve-kschaften li-onnen ihren jJ^hrllchon -itfaied.nr* 

Schwund üur ebon .Tn-ch *>uaufnabia<?n x^ettTiachen (oft bis ?u 20vH)^ 

Bei manchen fiel der I'i^glio'J^^rstancl im ^inlclanc mit der tpchno* 

logiBchen ülntvlcklimg ^.nf \/«nii:or hIs die '^8lft9 - sc bei den 

Texfcll^, ^isevibaliii« imd Bergarbeihera. ^^gc'cehrt nlnd ^/iele der 

zunftniS-slg aufgebauten Pachge^^rkrchafton, et'.;a in Bau- iind 

Druckgewerbe, daran Intor-^o^iert, dirroh künstlich niedrig f^ehal- 

tone Mitglied*^^M-e4 di^ IShw hochzuhalten* /^ndero ^-errmnlr^F© fiSr 

einen Mitßllede-i\^uv/achs f?ind die B^<?tirAr ungern d^s '^aft-Fpr-^ley- 

Geseti2:ec, die Ve-lagerunc von Botrieben nnch dem noch Inner gewerk- 

schaftsfeindlichDH füden und die ''ertemrun,<r der Tlekrutierung Im 

Zeltalter der Hurokr^tisierung der aewerkschaftsarbelt und in einer 

• or.fc.CwiC gcrj^nger ^fcHjunriturscrrwankungmu Tta^icho G€n7erksf?ha'^*tsfuhrer| 
am ausgesprdlchendsten George Meany selbst| machen sich über diesen 



-7- 

S:-hruraprT4r.gsproze3s keine So-gci-. Ab-r die starke ^JontrolTe, die 

einzelne .ewerkrc^haf teii in Ihrem Ge?ctor ausub.-n, darf nic^ht über ^(jUi 
ües Ansehens und ^::inrVitze3 In der r^eaaratbovolk^rung hinvagtfuschen. 
Die alrtlvo -^Inberst^Stzung diircjh die traditionellen Verbindeten • 
Kirchen, Jugoad, Liberale - boschra^nkt sich h-utc auf 71and^9biet© 
wie dte^ -landarb'iiteri^ von Cesar Oha^^ez, 

ZmX^^^io^ gg d. ^tr:^kt u r : l/ir er^./a'anten be-eits die imldeolorrischej 
ja anti-id(^olrn:isoho Tindltlon der ain-ritenlschen ^rew-v-kschaft©n, 
ihren ausf.ruckl-ah-:^n '^orzlcht auf ^ystomndern^fjiZl^ls^tzunf!* Ihre 
EntAdc: Inng in einem WirtrohaftssyctnTri, da? l^ng^ ZoV' iTionö--)^!- 
s tische Tendenzen -alt brutalem KonMirr^nzka^a>)f verbanrl, hat auch 
die 'lewer kr cha.f ton zu ?thni; ahon C-,^anlsa:)rion3forrn(^n und Arbeits- 
&<:nsu.«g,äHg«^ gedrangt. Ihre TCsrnfunkticn bestr>ht in der Alleinver^ 
tretung der Erlegschaft g gen<!>jer deir: '^aragemtmt* DIp ausrer^e« 
werkrchaftliche Inctitution des Metrie* srats <>^irti.^rt nirht* 
Das Recht: sur .^ • leinvertretung er^.virbt 6i^ "PVP*rVc(%ha.^t im all* 
gemeinsn uurch Betriobsi/ahlon unter mehr oder nlncler '-n^artel- 
ischer staatlicher .^ufsicht^ Damit verdon de '^aoto, >:onn auch 
nicht de juro alle BrlfiESchaftsnit-lleder boitragpf lichtig, ausi^er 
in den 22 Staaten fsit sogonanliton '^Hiahfr-to-VforV'-Gesetsen. Manche 
Gewerkschaften haben in ib^ren Tarifverträgen neuerd-'^n^'s eine söge- 
nannte ''Age !cy-.:CLaui:;el'- durchgesetzt, imfcor '-r anch ''ichtrdtf^lle- 
der einen "Unkosten beitragt an die CreHc^rk!H*chaft abf^Thren rnnsseni 
Besonders folgenschwer ist der "dastand, -S3^ diese Peitra-r» unter 
dem *' Check- Off" -Systoin durch den Ar'^'oit^oher von ^^hn oinV*»halten 
v.nd an die Gewerkschaft abgefiTlirt werden. Tfiv den Arbeiter wird 
daniib der Gewerkjchaf l^sbeitrag zu einer Zwangsabgabe \r±e andere 
S teuer ab^.uge, die er je nachdem ;=-ern oder not<^edrnnß:en zur l^rhal-. 
tang seines Jobs auf sich nirr-t. Ff!r die riewerk^chaft ???P?f*¥E 
die Loyalität dar Mibglledor durch Erziehting zn untsrbausn. Die 



-8- 
"Busin-jss-rnlon" i/lrr? zn einer Tn«f:lt;ti.tlon, ils do-^ 'XTh^i^-ev 
Lohn und Arbeit shod5.n.«r'ng'='n sichert, ieni Arb*»lt»f>bftT. stiMlo 
ArbeltshszioMnRsn und die !'8;;lichV©lt langfrlstlt-or ' lanrm?. 
In «xtrwKon FSllen >:'?g??nstlgt dl«sas System die 'Intst-^hTin^ vrA 
das RLndrlngen vor RacVet^ers In öle Gf^v^rkPichaftshm-i^rrnnp, von 
kriminellen ^lenen^ien, vrelche die monopollstl?5chö ^in?:tion der 
Gewerkschaft su ihrem persönlichen Vorteil ausnutzen, dnrch 
\prossitn^ oder durch den His*3 brauch von G'^T./erkftr^haftsfreldem 
und Penslonskai^sen« Voraussetzung«? i^t dahei da?? ^ehlen einer 

* 

innf^r?:evork-chaft liehen Tontrolle. ^'USterheispiole ^fir dl^so 
Art der 'Corruption x-rarcn bezv. sind die Oe\^rkr'chaften der 
B<?rgarheiter und Tea^?ster^ 
Im übri,^en gilt fßr Jie n^oderne Oro^s [Gewerkschaft, wie anderwärts, 

* 

Robort Michels Trosetz der unvemeidlichen 'niip-kratisiernnr^ sovrlc 

iristitutioiiellen 
eines r^nnohrrendenAljenlnterennes und Tonserva'^lvigr^us.'^lt wenigen 

rühmlichen ^usnahjnon^ atwa 1er -WJ, herrscht wenig innere Bamo«^ 

kratie. ^'ut gelegentlich kann ?ich die 'Tnaufriedenh^it der ^-^It» 

Glieder in ein^rn Vo^stand'iifechsel Luft iTjachen. Für den Zentral- 

verband koinrnt noch Üiinzu^ la?^ er i?ber die T^inzelgeuerkscyiaften 

nur eine begrenzte Autorität hat, Fttr die Durchsetzung seiner 

zvlGcIien 
nicht llnien • eti-m in bezug auf Korruption, iKBonc^ewerkschaftllche 



Konkurrenz, Ra.?sendlskrlminlerurp - steht ihiü neben der kolle- 
gialen Überredung nur die zweischneidige Waf-^e des Ausschlusses 
zur Verfügung. Die Hauptfunktion der Centrale liegt av,f politl- 
schem Gebiet: die Vertretung -'^er Arbeiterschaft vor dem Kongrer^s^ 
vor HeglorungsgreMiBcien, in beratenden Ausschössen sowie vor der 

Öffentlichen Meintmp? mit anderen ^^orten - Lobby und Pfiblic Relatlons. 
Diese Tätigkeit wird unterbaut durch Wahlhilfe an Abgeordnete, 

f;on?:^toT»Än. t>ri5rR-i,iP7it«nbÄftflVnnr!lr^«tAn. Seit langten wurden die 
wichtigsten sozialen Verbessarungen durch politischan 31nriuss 

erreicht: durch Gesetzgebung , Verordnungen und die jborv/aohujng ihrer 
DüTchfflhPung. 



•9- ' 

dagegen h*xb?»n die Tarif v^rhandlnngen In der rio^-^rnen hocbcrp-anl- 
slortor: Gessllsohn^t v^'^l von ihrer fchSrfe verlo^^m . ntabilitft 
ist für b-ic.G ^i>i5trahent9n wichtiger geworden nls Maxl^ler^rng dor 
Einkaufte. Dasu ko^riit noch ile Tlntvertung dos Streiks tls Vc^rhand« 
lungsvafre. Automatinifjriing und Voraucplanung haben ihn zu einer 
stuiupfen '/'äffe gomcht, und die vStreilcfreudisk-^^lt varringert sich 
in da::nMa5.a, in dem di.3 /Vrb^ii:er in laittf^lst-ndif^che Tobensbödln- 
giingen aufruckc^n. So 6imi^: der industrlplV^ ütvf^ik h^n^^, hanfln ^Uer 
der Entlaclnn.:^ an^cGta'iten '^mril''f^ns; nv ±<^t nohr ngycholo.^ischer 
Adorlass als okononiGch sin^voli-^ i-faf'e, AnOors i^teht es auf den 
Gebiet der Dienstloistungen, ilo nicht ^nf 15n?^ere Zeit entbehrt 
v/srden können^ lilcr können selbi>t Bniünrlstrr^lks ?jnd ^r'R.nkreldun^en 
sehi^ rasch empriandllche Storunc-nr h:'irhol fuhren, ^nd vlelf-^ch k?.nn 
der ♦^anterriehriGr^^ ^.ie öffentliche oder hrT-Rf "entlieh*-- Tnstitntlon, 

LoIiiiexhShiingen \r«-der durch Preiss'^eir'eru.nc noch 'luroh erhRhte "^ro- 

-, wi. ^^«^ ^ staatlichen 

unkt xvi tat vettraachen. Hier lioinnt es denn auoh am hanflcff^ten zn / 

vermittluntiSV^^ircuohen, vie rieh %erh<^npt n-^uerdlnf^s eine hisher 

unbekannte Toni^^nr. 7.nr :5tantiichen P^-^nt-^etr-nng von Riehtlinlen oder 

gar TCoatrolTen von Lohnen -nd Pr«^isen ent-rtckelt hat* 

Sosi ale Prohle-ne: I-n Einklang -:it iMen kons^ervatlven Charakter 

der -amorikanirchen Cre'-ze^-kr.chaf ten ist ihre in'jtinkrt^ive "lea-rMon 

auf neue ^ohlein-^ defensiv jevorden! pie hemflfhen '^ich in e-^r^ter 

Linie, der bestehenden und nit der technologi-^^hen "^t^^rlcklnng 

schrun-pfenr.en Mitglle'''sahaft Arheitsnlatz, T^ünko^inen und ^nsion 

zu siehern, wenn n5ti^ auf Toston "'^.er ^*Dr^ussenst^henden*% des 

unorganisierten! nicht oder Änr teilwel<=?e >)esch5ftl!f?:ten Sektors* 

Darin varen die C-evrerk^chaften weit.^'^hend erfolfT^ich. Zwischen 

19?0 und 1969 stieg der reale Wochenlohn durchschnittlich im hoch« 



slerten Industrie uli 50vH, im schwacher organisierten Kinzelhandel 



-10-. 

'.m 30vH, T^ol den znnehwpnrl v.loht;lpen T?firjflv«Td!tiinp<''n ''l.s ■'i'anlran- 

Im GRnrr.en hort^^ht ^^/tschen r!'?}:^ ov»öftnlÄl^-T»t^n nnä. d^^m TjrnoPF:nrJ.sl er- 
tön Selctor al'^ Lohn^efSlle von ^txva 2^ vH, Li^ch dir- nen^-^-rllchti 
Sonkimg der ReallShn(^ infolge der Inflation verteilt rieb ?^h:* m 
ungleich auf aL« beiden SektoT^^r», Aber zveifo^lor hat rir^h in <!^n 
letzten Jahrzf^lmten hei den von starken C^werT-schaften ^-^jrchftsten 
A.rh^ltern LebenFr,tandnrd und IieK-^nnstil dem iriittolstandlechen penShert» 

Damit bsginnen freillcli neue Araisgen In den Va?1e-gr'nd zn treten, 
n3UG3itt Sixinnva^gon innerhalb der /\rb3iGnenaer.-chaft aufzntr.-^^ten« 



So haben vor alleiii bei den Jmigarl eifern ^ragen dei» Arhoitshedln« 
guageu, der rostalbmig von /Iroeitsplati:: und krc^Ats''oV''f\v.'^^ n^uea 
üewlchl: r^rhaiten. Sl?^ iehjien sion ?uf ge^^en ^lonotone Arbelt, aut 
ritiro Behandlung, scharfe Arbeltrjdissiplin nnd rea^lemn darauf 
iiiib Uapüi:ktiiv;hk9il: und Abvjesenheit, wilden ^^treiks naid ntf^niings- 
wacli^el* 7iole traditionelle CrewerXschaftle^r haben für diej:«? Hal- 
uung wenig Verständnis. li^orhln spiel tan ales^ Tragen 1^73 z»Jön 
ersten Kai eine Holle bei den Tarifv.-.rhandlungf^n oer tT4W vnd es 
kam zu Zug^JstandnisBen in bezug aaf Leistung: von TIt^ stunden, au? 
Sicherheit luid JesuiidhelLs schütz, Der Vlunsch nacli Mi";;b3stim.:iung 
geht uorigens nloht über die Arbeitsbedin^rangen hinaiTn, Kin veiter« 
gehendes J.tbostlLii:iungsi'eehu würde dUf den minborwindbaren Vlider- 
stand des Management ^-tos^ent 

Vorstandlicherweise sind die Gevei'ksch-xften in ihr^-^n unr^lt talbaren 
In teilet,. en stark ax; Jas bisher herrschende ^yster. des unbegrenzten 
Wachstums gekeitet# Sie schlössen sich deshal'-. erst verspätet an 
die auf eine Verbes^rung der Qualität des Ijsbens gerichteten 
Bestie cungeii an - Uiiiweltschutz« Vercrauohsrschutz, Spnlerune aar 



v^rossuaüte, EinPiizipierung der J:oger und Frauen, Von dan .dttaau» ^'1^ 



^.rj^.VLc 



V6 te \ 



<- UVA fc-*-^ 



i>Ti^^i.i^^i3a^^H<?Ti4-..^^ r'.le TTaltnnp^ In ^er ?TeperfT^^f^ von ^rCsstep 

i^deutung« 



-11- 



Mssrtr&ESJ. In den ersten ffl^fTüg .T^hr^v, j^^^,, ^xlrtar.s r^ullot^n 
die Gewerksohu-ten TTsge? allenfalls in kleinen sn-amt-n nr-ip-en. 
Das änderte sich erst nlt der ^iia»iRc äer 010 'jrnl dg« eindringen 
der regf-r in die elgentüeh^ ^^oduktionsaphelt Im s-^it-r. VsltV-rlög. 
Die CIO oreardsierte h':m'''?rtt'».u5end(? von ^T?»,''«rri ^jnf nahm zur. 



.4» > j^* w' : i P JlÖ 



ersten >'al ^a^'t«!. in tt*«x«Hrjf»cOT '^fthrerrenri-atlon ^n^. ^±n vrelterer 

Portschritt wurde aber erst zvmnsi? Jahre spc^tf>r dTrrr»h ('^on Anstosa 

der Civll-Hiehfcs-Bewegujig erzielt j ein ^nsto^s von au5j??mi, nn dew 

allerdings einl^,e Gewerk<?chaf tafi?hr<jr wit^ Br^uther aktiv 1bet«iligt 

waren* Dagegen v^n-.'elp^rte roch 1963 d^r Vorstand c!cr ^'PL-CTO 

seine TeHmiutie axi Martin Luther Kln^s r;TosB^^. Marcch ^.uf Washington. 

196^ brachte dann dir* Johns on-?^e.?iPruns ain umfassendes Cl\rtl-.Blg»t«. 

üosets oin, das imt^r anderem nuch dislirteinic?vr>nae Pra^ctlken der 

Gewerkschaften verbot • Aber in der Pra^ris itn^ingen oder v^^rr^Bger- 

ten dlo exk3UGiven Fachgewerk?ohtiften noch jahrelang äl^vr^ Bestlm- 

Eiiingen. Vor allen dlo Baugewe'^kseh^ftf^n blieben "blfltenTrelss" oder 

begnügtexi sich loit der bymbollsohen Integrierung durch eine Fand- 

^■ior 
voll schwarzer Hitglieder, ^i-t sGlt 1971 hat slchymdllch eine 

verstärkte Zulassung farbiger Minderheiten rur Lehrlings ausblldung 
angebahnt» 

Das Gesaiütbild ist jedoch wesentlich günstiger. Bei einem Bavolke- 
ruiigsanteil von 1 1 vH stellen die Neger heute mit 3^ Millionen 
etwa 1ö VF der gesamten Hit -liedrchaft, Ein^e'ne 0«?verlr'-r?haften 
haben viel zur Gleichstellung der schwarzen 'Arbeiter bei-^etrag©2i| 
zu Ihrem Aufstieg in bessere Ctellungen und in hohe und höchste 
gewerkschaftliche Funktlonen| mehr wohl als irgendeine andrere ame« 
rllcanlsche Institution« Dieser Anstieg w^irde durch die expansive 
Konjimkturpolitik unter Kennedy- Johnson erleichtert; ungekrhi't 
leiden die schwarren Arbeiter p.w stärksten unter den Kon.lunktur- 
sch\mnkungen der letzten Jalire, Im einzelnen glVu es gel":^ gen t lieh 



Koriflikts z\'flrchen vrclrr;en hnd sch-^j^.Tzen Arfcoltp^rti - etwa bein 

Aber in allcerein^n Ist ^s ^'Blnf^sv.^^cs die Gitu^tiori ir "^etriab, 
die das Verhältnis swlsc'nen vmisren nnr' ^'oK^ar.^on ^rh^^lf^arn st5rt| 
sondern <5ie Spannirng arif ar^c'^^ren '^obi^^t^:-' - in 'l^n Sfohnbonirkon, 
auf den Cchulen# 

Hier spieJt ein weitoper rThistaritl eine Hollr?: die <^tbrii«^.ch? und 
religiöse -^msavivT-ensetzTinf? des an«^rikani?3chon Tndn.^trle^rolotariats» 
T^5^ bastc^ht \T^it^ehBr\d s.vs Vc»tbol5«f»^en TCin^'/5^nrf'=ir?»inr'':gnin'^en un<! 
doren Wacb^-^omi^en - Tron| Tta!li'?n«r, ^olen, '^'^c'^^/'c^l-on. Seit 19^^ 
wurden dios^ n-riTpren erf'^nrTiind 'zitv. T^il ersetzt d^orch 10 ''Til''' Ionen 
Heger a'is dem Hnden imd ^ Mil'^ionen ^ortorib^n^r nnd T/iteinnmoirl«» 
Icnn'^r« "Oie Konflikt*=^ f^-^r letzten Jehr^ haben in ^m^rikr. , ni'iht 
anders als in d^r v^ovi^rm v^lt. h':=ilbversobf!^?:ete nationalirstiscbe 

Spannungen •'/mrden von TT ixon in der PrSsidentr^cliaftsvahl von 1972 
mit I3rfol<? Hn5?cpen'7tzt, Mit dar f'^nk'in,^ dor H^allSbn?^ "^m^ d^m^ 
^nrt-*i2^n d^r Ar>>ei**slosic^keit tr^it^n freilio"^ nen^^rdines df*5 
Blionoini sehen Frafjen vi«?der in (^eVi ""»^order^rynd. 

Dair.it sind d±o Gewerkschaften bei ■-'.ll ihi^en ^^n^eln 'ifeiterhin als 
Vertreter der ar'^eitenden Va^^f-^ri nicht n-;.r ein unentb<^brlichor| 
son.^ern anch ^in ^ortcrihrlttTicher l'^alrtor i^r so.'^ialen ''-^raft*»spi^l# 
Aber Tvh die Zn'^n^nft d*»r f>AV^rT':'^chaftsbev?nTnf wie ffür di^^ Tulainifft 
Arrori^as ^'drd es ron ent^-choid(^n(^er ^i-^dr^ntung sein, vievreit si^ 
den sozialen VerSndernnfen der» hentifren C?egell?cbnft "^ecbnrng 
trac^n kann, x/iviel Verständnis sie fOr die nene--dn sozialen 
Krs?fte aufbringt. 



13.2.l07if 



Hedf'.ktlon DOKü?4^TT5 
Herrn PatJl Schal Iflck 
HchenstaiTferri.ng 11 
5 Köln 1 



Sehr geelirter Herr SchallöcTc^ 

Der wm hat Ihren Trief ^om 3m* soxrle f3as 
Exeriplar Threr Zeitschrift an mich t'oitf^r- 
gejeitet* Ich \d.ll gern mei]:B Arbeit ?*!T)er 
die anerikanisehen Gewerkschaften anf den 
von Ihnen g^vrnnf^ cht ^n ••rüfan.'^ redur.ieren and 
dabei, falls erforderlich, etxinire netteste 
^ntwic^^lungen mitherSoteichtiren. F??,t"rll^h 
wird labei einiges vner^ij^hnt bleiben m^55sen» 
Ich \vGra33? Ihnen den Artikel iir». Ta.n^ des V^tz 
z US enden • 

Ich kon^ie ans der dentnchjudifchen \\n6. sc.?;la- 
listischen Tticendbewe^nngi mu^^ste unter Imitier 
Deutschland \^?*rlas?en und lebe seit 3^ Jahren 
in den "'SA, Seit Jp.h'en schreibe ich, ^amelst 
über aineriicanische sozlal3 Verhaltnisse f3r 
deutsche /"^oi Umschriften (Frankf^irter ^Tefte, 
Gewerkschaft!. Monatshefte, Merl<iir, Neue «Gesell- 
schaft) und den Hitndfunk, und Tb?r kulturelle 
Dinge ff!r die Bas 1er ^'ational^.eituner* und gele- 
gentlich ^''fir linke amerikaniGche A.eitf^chrl^ten 
wie DISBl^lTT. Ira Tahre 1970 erschien in der 
Reihe Hanser neine Schrift ••^JSA: DI^ Tl^n?. IslVW. 
AM BITDB?". 

Wie ich sehe, ist Anne-Marie Fabian regelmässige 
Mitarbeiterin bei Ihnen: dann wird Ihnen mein 
Freund Prof. Walter Fabian richer auch bekannt 
sein. 

Mit freundlichen Grussen 



DOKUMENTE- 5 Köln 1 • Hohenstaufenring 1 1 • Telefon (0221) 21 02 61 



DOKUMENTE 



Zeitschrift für 
übernationale 
Zusammenarbeit 



Mr. George G. ückstein 

NDR 

2qoo Hamburg 
Hauptabteilung Politik 
Hörfunk 



Postscheckkonto: Köln 141 07 
Bankkonto: Sparkasse der Stadt Köln 
Nr. 12952032 (BLZ 370501 03) 
Telegrammadresse: Dokumente Köln 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 



Unsere Nachricht vom 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Unsere Zeichen 



Sch/me 



5 Köln 1 

Hohenstaufenring 1 1 

31.1. 1974 



'^(^ 



V' 



ich hörte im Rundfunk Ihr Feature "Die amerikanischen Gewerk- 
schaften". 

Die DOKUMfiNTß beschäftigen sich im Mittelteil der 21 Nummer 
dieses Jahres mit dem Thema "Macht und Ohnmacht der Gewerkschaften". 
Wir wollen unseren Lesern die Gewerkschaften verschiedener Länder 
vorstellen:' welche Gewerkschaften es in den jeweiligen Ländern gibt, 
wie mächtig oder wie ohnmächtig sie sind, was sie wollen, was sie 
nicht erreichen, was man von ihnen lernen kann oder worin sie zu 
kritisieren sind usw. usw. 

Ihre Rundfunkarbeit ist genau das, was wir für das nächste Heft 
über die amerikanischen Gewerkschaften suchen, nur leider für 
unsere Verhältnisse entschieden zu umfangreich. Sehen Sie eine 
Möglichkeit Ihr Rundfunk-Feature so zu komprimieren, daß etwa 
lo Schreibmaschinenseiten zu 3o Zeilen übrig bleiben, oder wären 
Sie in der Lage, für uns einen eigenen Artikel über dieamerika- 
nischen Gewerkschaften zu schreiben? Wir brauchten ihn bis zum 
1. April 1974 und zahlen pro Druckseite DM 75,- 

Bitte sagen Sie uns doch möglichst umgehend, ob wir von Ihnen einen 
Artikel über die Gewerkschaften in den USA erwarten dürfen. Wenn 
ja, worüber ich mich sehr freuen würde, legen Sie doch bitte eine 
kurze Bio-Bibliographie dazu, damit wir Sie unseren Lesern vorstelle 
kö nnen . 



Mit freundlichen Grüßen 
(Paul Schallück) 




P.S. Damit Sie sich ein Bild von unserer Zeitschrift machen können, 
erhalten Sie gesondert die letzte Ausgabe 1973. 



Herausgeber und Verlag: Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit e.V., Abteilung Verlag der Dokumente 



DOUBLEDAY 

A COMMUNICATIONS CORPORATION 




George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck, New York 

July 28th, 1975 

Dear Mr. Eckstein: 

Thanks for your letter of the llth, 
concerning PLAYING WITH THE LITTLE 
ONES. Is it possible for you to 
submit a copy to Anchor for a reading? 
It is difficult to assess it without 
seeing the material, but we would be 
delighted to take a good look at it. 

I'll wait to hear from you. Thank 
you. 

Sincerely yoLM?s, 



&incere±y yoiMrs, y^ 



Loretta A. Barrett 

Editorial Director/Anchor Press 

LABrmf 



W^ 



,v<t 



.\>^ 



DOUBLEDAY & COMPANY INC . EXECUTIVE OFFICES • 245 PARK AVENUE, NEW YORK 10017 

TELEPHONE 212-953-4561 



July 11, 1975 



Ms» Loret^a Barrett 
c/o Doubleday & Co, 
fl4-5 Park Avenue 
New York, IIY 



\ 



i 



Dear 






Barrett, 



^' 



W 



Frank Caplan, of Prlnceton, has suggested T öpntact 
yoti in the follov/lng matter. 

\\ 
A Prench friend of mlne rec^ntly wrote and had \ 
published there a book directeri to parents and '^^ 
edlicators, ontitled "Jouer avec les Tout-Petlts^^ 
(♦*Playing with the Llttle Ones"). It is part of . 
a series of books on early childhood whlch she ,\ 
has wrltten, co-authored or edlted o-^^er 9 period 
of years. published bjj'^'^dition- TThl>versitalres*'. \\ 
This partlcular book (1^ n.) is \/ritten in plaln\ \ 
language and wlth a com^-^onsensical apT)roach. whllö \ 
drawlng on the l^uropean and American scientific \ 
literature. 

I thought it might be of considerable inter^^st 
for the US market, after some editing for adap- 
tation to American conditions, and am wonderlng 
whether you might be interested In obtalning 
the rights for an American edition« ^^y own copy 
of tlie book would be available for your Inspection» 
Por the busines^s detalls you vrould have to contact 
Madame Galtier«loussel> aiitions üniversit^ 
10 rue üavet, 7?QQ6 Paris, Fi-ance> !'y only inter- 
est in the matter is to assist my author- friend, 
Madame Anne Sommermeyer. 

I would appreciate hearing from you in the near 
future. 

Sincerely yours. 



GEORGE ECKSTEIN 

5 Cricket Lane 
Great Neck. New York 11024 



Kay 29,197^ 



. X* F,rank„ Caplan 
1 01 ^^rookstone Dr" 
Pr ine 9 ton, :'J 



Dear Frank, 

I trust you stille reüiember me fror:i th-^ time ^•re 

both were active in the toy fiold years ago (Fden "^oys). 

I have noti^ed that you ave involved in editing a 
series of books on child developnent, an^"^ therofore 
wonder xvhethor you can give me some su'-gestions in 
the folTovfing matter» 

A friend of mine in Pa"'^is has rocently published there 
a book directed to parents ancl educatö^'s^ entitled 
■ "Jener avec les Tout-Petits" ('»Playing -rith the 
Little Ones"), It is part of a series of books on 
oarly chi3Q.hood which' she has wrirten, co-authored 
or edited over a period O':' ye^i^s, This narticular 
book (.^h2 p») is {•n:»itten in piain language and -.rith 
a conmonsensical anproach, but also draws on the 
European and American scionti:3«,lit^rature, ■ 

I thought it night v/ell be interesting for the 'TS- 
market, with tranrlation and sor.e e^^iting to -,d.apt 
it to American conditions. Would you have any Sug- 
gestion ifhich nublisher(s) night be interested. 'ly 
cony of the book is available for your inspection. 
My'' only interest in the matter is to arsist my friend, 
Mme Anne Sommermeyer, and any Details would have to 
be arranged idth her and/or her French publisher, 

I hope you enjoy being reliev^d from day-to-day 
business opora-bions as much as I do, 'T'hanks -^or 

"^^ any advice"^you may be able to -ive me in this 

^vv matter. 

^T^ f^ tz^ '^ "r^it^r^^ ^,- 




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^! Juwi'^^-z f>fri Sc^-^^ A jy i y w /o.j,^ 



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4it?M^*_€ J^ Qj^^i'iM-ßk *( ^J^^^-^ . ^/ /r ^ ^ ; 



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t7^-?^v^ li^.Uuw^ LLloU/^ 



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tCi^iiCw^ %u<^^t,^ s^'fi' u^'^ü^-t i^y i^,^,c. 2ic >*'oii' 



W i)^ ^_^_ /^'] _ .'^.J?Y<i_ fcL /f ^' 10 _.Ö3 ' f. ^^ 




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flAf^^l' 



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^'/ %^__ 3 '^_^ ^K-T^"^"^ 



-H 




'Ätolat 



Droemersche Verlagsanstalt 
Th[. Knaur Nach f. 



LUFTPOST/ AIR MAIL 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 110 24 

USA 



8 München 8o • Rauchstraße 9-11 • Postfach 800480 

3. Juni 1976 mm 



^j^- 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

im Namen von Frau Hönigschmied danke ich Ihnen vielmals für 
Ihren liebenswürdigen Brief und das in der Zwischenzeit eben- 
falls eingetroffene Manuskript DEMOKRATIE ODER BIG BUSINESS: 
Wer oder was herrscht in Amerika? Frau Hönigschmied, die 
gerade im Urlaub ist, hat uns gebeten zu prüfen, ob eine Aus- 
arbeitung Ihres äußerst interessanten Aufsatzes in unserem 
Programm unterzubringen ist. Leider kann ich Ihnen jedoch kei- 
nen positiven Bescheid geben, da die kommenden Herbst- und 
Frühj ahrsproduktionen - wie ja auch Frau Hönigschmied schon 
andeutete - längerfristig festgelegt sind. 

Ich muß Ihnen daher zu meinem Bedauern vorschlagen, Ihr Projekt 
einem anderen Haus anzubieten, würde mich aber freuen, wenn 
Sie damit schon bald erfolgreich wären. 

Mit bestem Dank für Ihr Vertrauen 

und mit freundlichen Grüssen 

Ihr 

DROEMER KNAUR VERLAG 

Lektorat 

(Dr. Dieter Harnack) 



Ms separat ^ \ 




Zuschriften nicht an ElTizelpersonen erbeten. Besudiszeit: Montag mit Freitag 9—12 Uhr. Bank: H. Aufhäuser, München 2, Kto. -Nr. 143200 
Commerzbank München 441/2222644 • Postscheck: München 19156-802 • Telefon (089) 982501 • Femschreiber: 05/22707 ' Telegramm- Adresse: droemerverlag 



5. ?. 1 97ß 



Droemer-Knaur Verlag 

Geschaftsleitung 

Frau Maria Honigschmied 

8 TUinchen 8o 

Ranchstr. 9-11 



Sehr geehrte Frau Hönigschinied, 

besten Dank für Ihren Brief vom 5. \pril. 

Mit gleicher Post geht Ihnen eine Kopie 
des Manuskripts 

Demokratie der Big Business: 
Wer oder \ms herrscht in /Imprika*^ 
zu, das ich für don MERKUR vorbereitet habe. 

Es wird Ihnen einen Begriff davon gebob, 
wie und in welchem Sinn ich die ^age stelle 
und zu beantworten suche. Das Buch würde die 
Erörterungen erweitern und mit konkreten 
Beispielen belegen. Im Stil stelle ich es 
mir zwar sacnlich und fachlich fundiert, 
aber an ein interessier^:es AllgemeinDUblikum 
gerichtet vor, ohne oder mit einem Minimum 
an Fussnoten. Hmfang zwischen 12? und 200 
Druckseiten. Dabei kann ich mich nach Ihren 
Wünschen richten, 
mindestens 
Ich brauchte/etwa 6 Monate Zeit für die 
Fertigstellung, mochte das Buch aber rnnsk 
nicht ohne festen Vertrag in Angriff nehmen. 
Darf ich Sie deshalb um prompten Be5^cheid 
bitten, gegebenenfalls um ICetails wie Fo-^m, 
Umfang, Auflage, Honorar etc. Falls nicht 
interes friert, erbitte ich nrompte Rucksendung 
des Manuskripts per Luftpost, damit ich es 
anderwärts unterbreiten kann. 



Zu Ihrer Information, ich bin seit langem 
regelmässiger Mitarbeiter nicht nur bei-M 



'-ferkur, 




edcfiäftdieitiing. 



Droemersche Verlagsanstalt 
Th. Knaur Nach f. 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York llo24 / USA 



8 München 8o • Rauchstraße 9-11 • Postfach 800480 
5. April 1976 Hö/Kr/voi 



V 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 3o,3.76 und Ihre "Initiativen" hin- 
sichtlich Galbraith's GELD. 

Was Ihren Aufsatz über die Verteilung der Macht in den USA anbelangt, 
so darf ich sagen, daß wir grundsätzlich gerne bereit sind, eine 
etwaige Eignung zum Buch zu prüfen - wenn man mehr dazu feststellen 
kann, also nach Vorlage des Manuskripts. 

Daneben muß ich aber anmerken, daß unser Programm bis Ende 1977 so 
ziemlich feststeht, so daß ich Ihnen aus diesem Grund keine allzu- 
großen Hoffnungen machen kann. Aber vielleicht schicken Sie uns mal 
zur Vorinformation den Aufsatz im Merkur ! 



Mit den besten Grüßen 



Ihr 



D^OBJJER KNAUR VERLAG 
Maria Hönigs^chmied 




Zuschriften nicht an Einzelpersonen erbeten. Besuchszeit: Montag mit Freitag 9—12 Uhr. Bank: H. Aufhäuser, München 2, Kto. -Nr. 143200 
Commerzbank München 2222644 • Postsdiedc: Mündien 19156-802 • Telefon (089) 982501 • Fernschreiber: 05/22707 • Telegramm- Adresse: droemerverlag 



30.3.1976 



Dr oeraer- Khaur Verlag 
Frau Maria Honigschmled 
Rauchstrasse 9-11 
8 München 80 



Sehr geehrte Frau Honlsschmied, ' 

ich bestätige dankend den ^'^^alt des ^^ 
Rezensionsexemplars von Galbraiths ueia . 

Es wird Sie interessiei'en, dass der 
Norddeutsche Rundfunk im lll. Pr°|^^™" . ._ 
am 27. Januar meine Besprechung des Buches 
gebracht hat. Die Sendung wurde vor etwa 
liner Woche vom Hestdeutschen Rundfunk 
übernommen. 

Eine weitere Besprechung habe ich der 

"Neuen Gesellschaft" ""^®^^^®i^^^ .^[tib^int 
aber noch nicht, ob oder wann sie erscheint. 

Mit freundlichen Grussen 





MicweitUBE in , ein, kleinem Buch (ca 150 Seiten) 
;rä??S;;»n passen? Jann konnte man sich über ^in- 

una scnreiL_ deutsche Zeitschriften 

'(efrJcSies'uch eines Buches über die Neue Linke 
dls^970 in der Reihe Ilanser errchien). 



'*• v-% 



11.9*1975 



Frau Maria Honig schmled 
Droeraersche Verlagsanstalt 
Raucbstra?5e 9-11 
8 Munich 80 



Sehr geehrte T^rau "Tonlgschmled, 



•^'^1*. 



Wie ich von Houghton Mifflln hör«, hat Ihr 

I^^^^^^.'lif. ^^^^*^ ^^^^ ^^^ "^^ ^-albraith»s 
Buch. MONBY erworben. 

Ich arbeite anhand der amerikanischen «us* 
gäbe an einer Rezension, die ich auch fnr 
deutsche Publikationen ins Auge ^a5^f?e 
( Nationalzeitung-. TRasel, und entweder reue - 
Gesellr-chaft oder eine andere Zeitschrift, 
sowie evtl. einen der Hundfunksender). 

Konnten Sie mir den geplanten ^r^c^einungs- 
termin, Und Titel sobald wie r^oglich nit- 

JLßüen . und- wenn f*AT»"h1cr a-?vn nAf«A^M4 ^^^ 



wenn fertig, ein Rezenslons- 



**^ 



/\R 



3/7 



^/^Z)/?^<f 6- tCÄ^t^'fJ 



< v>', 







\ n/- /?77 



DEUTSCHER KOORDINIERUNGSRAT 

DER GESELLSCHAFTEN FÜR 
CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT E. V. 

6 FRANKFURT A. M. 

CRONSTETTENSTR. 15 
TEL. 556010 



AIR-MAIL 

Mr. 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

GFeat Neck, New York 11024 

USA 



8, Februar 1972 pz 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



leider muß ich Sie noch einmal bemühxen, mir zu schreiben, 
da es für uns wesentlich einfacher und kostensparender ist, 
Ihr Honorar auf Ihr Bankkonto in New York zu überweisen, als 
einen Scheck oder einen Internationalen SüBEXWKtXKHgxx Post- 
anweisungsauftrag zu schicken. Unsere Bank unterhält Verbin- 
dungen auch in außereuropäische Länder. Bitte geben Sie mir 
also noch Ihr Bankkonto und Ihre Bank an. 

Die drei Hefte 6/7 1 habe ich gestern an Ihre Freunde in 
Israel verschickt. 15 Belegexemplare habe ich Ihnen bereits 
am 28.12.71 zugesandt. Ich hoffe, daß Sie diese nun bald 
erhalten. 



Mit bestem Dank für Ihre Bemühungen 
und mit freundlichen Grüßen 
EMUNA-Verlags-Verein e.V. 

Karin Pilz 






iKR 



^ Deutscher 
\ Kcordinierungsrat 
der Gesellschaften 

für 

ChriFtlich-Jüdische 

Zusamr^enarboit 



eistet' i:.; 



' iv;a ! n 




i DEUTSCHE I 
; BUNDESPOST 



n60 I 



\ 



-'k^ 



■Gr 




/ 

j»^ 




Econ Verlagsgruppe 
Herrn Srwin von WehrenalT) 
Postfach '^229 
h Dnsseidorf 1 



Sehr geehrter Herr von Wehrenalp ^ 

ich bin noc>^ irnner ohne Naohricht über 
das Thnen vor eineF. halben Jahr einge- 
reichte MannsVript 

••ITSAj ^rESKLI/^CMFT IM WA^^TDEL»*. 

Es wirä Sie vielleicht interessieren, 
iass der VJDB (in Co-produkticn mit dem 
NDR) eine von mir ar..^ gearbeitete Sendung 
'*ATnerikas J^chwarzn "Rnrger^* bringen wird, 
die zum Teil auf dem Kapital über die 
Negerschaft in meinem "^uch fusst. 

Bitte la5?sen Sie mich bald vissen* wie 
es mit Ihren "^lanen in bezur auf aas 
Buch steht. 



*• 



lit freundlichen Crriissen 



Ilir 



8.1.1973 



Econ Verlagsgruppa 
Herrn Erwin von Wehrenalp 
Postfach 9229 
k Dusseldorf 1 



Sehr geehrter Herr von Vfehreiialp, 

ich komrir suruclc auf unsere Korrespondenz 
über aas Ihnen eingereichte Manuskript 

USA: GESELLSCHAFT IM WANDEL. 

Ich nehme an^ dass es inzwischen begut- 
achtet wurde ^ und wäre Ihnen fm* eine 
baldige Nachricht dankbar^ ob Sie das 
Buch verSff entlichen wollen, und welche 
Punkte Sie evtl. bei der endgültigen 
Überarbeitung berücksichtigt wrlnr^chen. 

Darf ich ma eine baldige Nachricht bitten^ 
da sich auch ein anderer Verlag fvtr die 
Veroffentlichting in^erec;sie^t• 



Mit freundlichen Grüssen 



Ihr 




^^■^"mmmm 



3« '^ovQn!ber 197P 



Econ Vei»lagsgrur)pe 

"^errn Erwin von ./ehrenaln 

Postfach 9229 ^"«^^axp 

^ Oussoldcpf 1 

^^ehr geehrter Herr von Wehr^nalp^ 

meiner Abrsip<a an). 

Ich nehiiie an, dass mein Mar»i«<Vr^-«^ 

arcextung oeglnnen werde, wäre ich 
Ihnen für einen baldi^^en^etcheid 

T^^ -r^^f-^ etwaige Anreg^ingen von 
Endfassung berücksichtigen. 



der 



In Erwartung Ihrer '^achricht bin Ich 



mit freundliehen Crüs 

Ihr 



sen 




George Eckstein 

S^Crtcket Lane 

Greax ^^^^^ j^^y 11024 

•^Zt. Prankfurt 



17. September 1972 



Econ Verlagsgruppe 

Herrn Erwin von Wehrenalp 

Postfach 9229 

4 Düsseldorf 1 

Sehr geehrter Herr von Wehrenalp ^ 



es tat mir sehr leid, dass ich Sie w'krend 
meines kui^^en Aufenthalts in Düsseldorf nicht 
sprechen konnte, noch Herrn Pahl, der, wie ich 
hörte, mein Manuskript liest* 

Itizwischen sprach ich hier mit Herrn Raach von 
S» Fischer« Dieser erklärte sich interessiert 
an der Lizenz für eine Saschenbuchausgabe, falls 
das Buch bei Ihnen als Sachbuch erschiene. Ich 
erwEhne dies nur für den Fall, dass es Ihre 
eigenen Pläne erleichtem würde. 
Ich bin noch bis Endä des Monats i^ Europa und 
könnte Weiteres mit Ihnen besprechen, sei es 
telefonisch, wenn wünschenswert auch persönlich 
auf der Buchmess* oder in Düsseldorf, falls wir 
eine definitive Verabredung treffen k nnen. Ich 
bin ca. 21. bis 26.9. in München, Hotel Müller, 
Pliegenstrasse 1, ca. 26*: bi^^^ 27.9. in Zürich, 
Hotel Neues Schloss, Stockerstraase 17. Vielleicht 
geben Sie mir bitte an eine der beiden Adressen 
Nachricht. 
Mit freundlichen Grüssen 

Ihr 



Ciaassen Verlag GmbH 



EC^N 

VERLAGSGRUPPE 

Econ Verlag GmbH 



Marion von Schröder GmbH 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

GREAT NECK, N. Y. 11024 



5. 9. 1972 

V. W. /fl 



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Sehr geehrter Herr Eckstein, 

Dank für Brief vom 10.8. 

Ob Ihr Manuskript inzwischen einge- 
troffen ist, werde ich feststellen, da 
ich bis heute in Urlaub war. Mit Zirka 
Terminen kann ich leider nichts anfan- 
gen. Am 12.9. bin ich in Berlin, am 
13. entweder in Düsseldorf oder in 
Hamburg, am 14. 9. könnte ich Ihnen 
nachmittags um 17.00 Uhr zur Verfü- 
gung stehen, müßte aber eine verbind- 
liche Bestätigung postwendend erhalten. 

Mit freundlichen Grüßen 
V. Wehrenalp 



D-4 Düsseldorf 1 • Grupellostraße 28 • Postfach 9229 • Sammel-Nr. 0211/360516 • Telex 8587 327 



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:>,.M - v<^i^i*t 



/ 



10.8.1972 



Econ Verlagsgrup e 
Herrn Frwln von Wehrena In 
Postfach 9229 
■+ Diisseldorf 1 






.^ehr geehrter Herr von Wehrenalp, 

J^^'rS^f)? ?i^"^? ^"^ "^^^^^ Itoroeppondenz 
Im Juni/Juli und nehme an, dass das bei 

Erhalt Ilires Briefes bereits abgesandte 

vor lauf age ManusTcript Inzwischen bei 

Ihnen eingetroffen ist. 

* 

Ißi Lauf Giner Ruroparelse habe ich vor, 
circa l^k bis 17^9. nach rrrmlifm r. 7a\ 



korkten • Das xvare eine gunstige Gelegen- 
Jielt SU einer v;eiteren BesT)rachunp und 
vielleicht endgültigen Absnrache* Sind 
Sie un diese Zeit da§ Evtl! könnte 5ch 
meinen Frankfurter Aufenthalt um wenige 
Tage umdisponieren 5 wenn das notirr sein 
soll-|:e. uur nu-ste ich das bis linde des 
Monats \fzssen. Sonst melde ich mich 
telefonisch nach neinsr Änicunft* 

Mit freundlichen Grussen 

Ihr 



I^^Ji^ 




i 



\. 



ECSN 

VERLAGSGRUPPE 



Ciaassen Verlag GmbH 



Econ Verlag GmbH 



Marlon von Schröder GmbH 



Mr, George Eckstein 



5 Cricket Lane 

GREAT NECK, N. Y. 11024 



10. 7. 1972 
V. W. /fl 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Dank für Brief vom 7. 7. 



Selbstverständlich würden Sie an den 
Weltrechten beteiligt werden, und zwar 
mit 50 % aller Einnahmen, Das beste 
ist, wenn Sie uns das fertige Manu- 
skript im Dezember zusenden, damit 
wir uns dann endgültig entscheiden. 



I 



Mit besten Grüßen 



Ihr 



l(U 



V. Wehrenalp 



._y-.**f^ 



D-4 Düsseldorf 1 • Grupellostraße 28 • Postfach 9229 • Sammel-Nr. 0211/360516 • Telex 8587 327 



< 



7.7.1972 



Econ- Verlagsgruppe 
Herrn Erwin von Wehrenalp 
Postfach 9229 
h Dusseldorf 1 



Sehr geehrter Herr von Wehrenalp, 

besten Dank für Ihren Brief vom 2^»6», 
der sich mit dem meinen vom 2r»6* 
kreuzte« 

Ich dachte selbst in erster Linie an 
ejne Paperback-Ausgabe, und wäre auch 
bereit, Ihnen die Weltrechte zu über- 
tragen, vorausgosetat naturlich, dass 
ich an ihnen beteiligt sein wurde» 

Wie in meinem letzten Brief erwajmt, 
habe ich vor, das Manuskript nach der 
Novem'>en-/ahl noch etwas auf- und umzu- 
arbeiten. Das gilt vor allem für Kap. 8 
über die politischen Auswirkungen. 
Dabei können natflrlich auch andere, 
etwa für eine Pa; erback-Atisgate wünschens- 
werten Änderungen vorgencHmnen werden, über 
due »an sich schriftlich oder mündlich ver- 
standigen konnte. Unter diesem Gesichts- 
punkt bitte ich Sie. das Ihnen gleichzeitig 
zugehende Manuskript zu beurteilen. 

Ich konnte mir vorstellen, dass gerade ein 
Amerika-Buch, das die Dinge in einer längeren 
Sicht sieht, sinnvoll und erfolgreich sei^ 
könnte, gleichgültig wie die VJahl ausfällt. 
Jedenfalls hoffe ich, bald v/eiter von Ihnen 
zu hören. 



Mit freundMchen Grüssen 



'« 



Ihr 



Ciaassen Verlag GmbH 



Ecmi 

VERLAGSGRUPPE 

Econ Verlag GmbH 



Marion von Schröder GmbH 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 
GREAT NECK, N. Y. 



11024 



24. 6. 1972 

V. W. /fl 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

besten Dank für Ihren Brief vom 1. 6. , 
den ich nach Rückkehr von einer längeren 
Auslandsreise hier vorfand. 

Wir befürchten sehr, daß die Amerika-Li- 
teratur jetzt in Deutschland so umfassend 
geworden ist, daß nur ein sehr kleiner und 
spezieller Markt für ein solches Buch, wie 
Sie es geschrieben haben, besteht. Interes- 
sant wäre eine Paperback-Ausgabe und wenn 
wir die Weltrechte erhalten könnten, um das 
Risiko der Drucklegung etwas zu verteilen. 
Wenn Sie mit diesen Überlegungen konform 
gehen könnten, würde ich Sie bitten, uns 
einmal unverbindlich das Manuskript zur 
Prüfung zuzusenden. 



Mit besten Grüßen 



Ihr 



ItW 



V. Wehrenalp 



D-4 Düsseldorf 1 • Grupellostraße 28 • Postfach 9229 • Sammel-Nr. 02 11/36 nsjj 



!• Juni 1972 



Bcon-Verlag G^m.b^H. 

Herrn Srvin von Uehrenalp 
Postfach 9229 
h Düsseldorf 



Sehr geehrter Herr von Wehrenalp, 

Auf Anregung meines Freundes Henry F&hter 
möchte ich Urnen ein soeben von mir in deut- 
scher Sprache fertiggestelltes Buch mit dan 
Arbeitstitel: 

"USA: GESELIßCHAFT IM WA1©EL" 
zur Veröffentlichung anbieten. Es ist an das 
interessierte AUgemeinpubllkum gerichtet und 
behandelt, ausgehend von den Ti.'rgebnlssen der 
letzten Volkszahlung, die Wandlungen in der 
amerikanischen Gesellschaft in den letzten zwei 
Jahrzehnten* Es versucht, die Dinge in längerer 
Pcrspclctive und in ihrer I^mT:laxitat zu sehen, 
und dadurch die tätlichen Ereignisse in eine 
bessere Pj?opprticn zu stellen* 

Ich füge Inhaltsverzeichnis und Einleitung bei, 
aus der Sie Näheres über die Anlage des Buches 
und meine Einschatzuiig der lintvicldung entnehiüen 
können* die ich etwas grob als Qtark qualifizier^« 
ten Optinisr.us bezeiclmen nCchte. Das Manuski'ipt 
(180 Maschinenselten a 30 Zellen) könnte sofort 
abgehen* 

Ich lebe seit über drei Jahrzehnten in Ameril^, 
bin regelmässiger Mitarbeiter deutscher Zeit- 
schriften (PranldTurter Hefte, Merkur, Gewerk- 
schaftliche Monatshefte, Neue Gesellschaft) 
und Kultur horrespondent der Basler Nationalzeitung. 
Merkur brachte in der Aprilnummer eine Besprechung 
von Amerikabuchem, die, wie ich höre, ein gewisses 
Interesse geweckt hat* I970 erschien in der Reihe 
Kanser mein Euch "USA: Die Heue Linke am Ende?^, 
eine Untersuchung, deren skeptische Perspektive 
sich nur allzu rasch bewahrheitet hat. 

In Erwartung Ihrer Nachricht bin ich 








Eilt freundlichen Grössen 




74 



h^'i-<^.^j^ ^^ 



/^-^ 



/2^ 



EMU NA- Redaktion 
Pater Dr. W. P. Eckert 



5 Köln 1, den 21 .5.1 A 

LIndenstr. 45 



licrrn 



G-eorge Eckstein 

5 Gricket Lane 

G-reat rie ck, New York 11024 



P.E./Si. 
328 



Sehr geehrter Herr Eckstein! 

nach einigen Studienreisen kerne ich dazu, endlich die Pent nrvzu.r- 
beiten. Se habe ich Ihnen noch sehr für Ihren Lrief vem 5- Apri"^ ^u 
danken. Kit gesonderter Post erhalten Sie das erbeten Hen s" 1073 
September/Oktober nit dem .mfsatz von Dr. Hermann neier Oroneme^er; 
Gerne sende ich Ihnen auch andere Hummern, für die Sie besonderes In- 
teresse haben, •/ie Sie bemerken werden, sind die meisten unserer 
Hefte themenbe.ogen. Infolgedessen habe ich noch keine Chance, Ihren 
Aufsatz n^in deutscher Jude denkt an Deutschland^' zu oublizieren. 
Doch sind in der fernernn Vorbereitung Hefte, in die auch Ihr Heitra- 
gut :oassen vrürr^e. Sobald er veröffentlicht ist, erhalten Sie selbst-^ 
verständlich Megexemplare. 



Mit guten Grüßen 
Ihr 













A 




^•^+•1^7% 



SMrmA-Hedaktion 
P.Dr. Wlllehad Fkul 
Lindenstr. h^ 
5 Köln 1 



ackert 



Sehr geehrter Herr Dr. 'Eckert 

?I^f-/lH Mi? ^"^ ^^®^ i" Croethe-Instltut die 
Se^t/Okt. Ndinrner 1973 mit dem TT-azit der neut-r^h 

iSv^r^r •^"g^^'^^eveg.ung von Herrn 'IT.-fgoSl 
meyer. Jare es möglich, ein Exemplar dieser 
Nummer zugesandt zu erhalten? «leser 

Bei dieser Gelegenheit mochte ich auch infT-^tr««' 
ob mein Aufsatz "^m deutscher Tude denk? In^' 

sich?i^'en^"? '"" 'i? ^" verof fentflchSn beab- 
sichtigten, je erschienen ist. Heleppxemnlo^o 
Jedenfalls hab Ich keine erhalten. 

Mit bestem Dank und! freundlichen Grusf 



sen 



Ihr 



EMUNA-Redaktion i; irxn -i ^ o, ^ - 

P.Dr.W.P.Eckert ?iSLJ'^^? 23.X.1572 

Jjinaenstr,45 

Herrn 

George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck,NY 11024 

Sehr geehrter Herr Eckstein, 

seien Sie bedankt für Ihren Brief vom 17.0ktober.Wie schade, daß wir 
wns nicht persönlich kennengelernt haben] Daß Sie die Telephonnummer 
der Zeitschrift und meinen Namen nicht in den 2h±± Telephonbuch gefunden 
haben,ist nicht überraschend. Wir müssen äusserst sparsam arbeiten.Die 
Redaktion befindet sich in meinem Zimmer und in einem weiteren Raum 
des Dominikanerkonventes, dem ich angehöre, Hl. Kreuz, Lindenstr. 45. Wenn 
Sie wäeder einmal in die Gegend kommen sollten, dann wählen Sie die 
Nr. 21 0885. Dann meldet sich der Konvent und vermittelt das Gespräch, bzw. 
hinterläßt eine ^^achri cht, wenn ich auf einer der Bibliotheken hier in 
Köln bin. Ihren Aufsatz habe ich nicht vergessen. Bei der thematischen 
Anordnung unserer ^efte dauert es aber immer wieder einige Zeit bis 
die Möglichkeit besteht, ein Thema abermals zu behandeln. Wenn der Auf- 
satz "Ein deutscher Jude denkt an Deutschland" erscheint, erhalten Sie 
selbstverständlich Belegexemplare . 
Mit vielen guten Hrüßen 

Ihr 



! 



b:!'-^«^ f^H^ Zc4^^ 



3. Februar 1972 



Emuna-Verlags-Zerein L.V. 
Cx-^onstet'enstr. 15 
6 FraJOkfUTo/liairi 1 

Att. wdrin Pilz 



Sehr geehrtes Frl. Filz, 

Eben erhalte ich Ihran Friaf vom 29. 12.71 . 
Da ich in i)eut£chland keine Bankverbindung 
habe, bitte ich Tun Üb rweisung meines 
Honorars direkt hierher entweder durch 
Scheck auf New York oder dui-ch internationale 
Postanweisunc?. 

Durfte ich ausserdem um Übersendung von je 
einem Exemplar von Heft 6/1 71 an folgende 
Freunde in Israel bitten: 

Rudi Baer, labbuz ilazorea, Ha^iorea 

IJ. Lerohentlial, ^A Shderoth Sinai, Haifa-Ahusci 

lirs, Alice Gunders heimer, Eisoub^rjj 2, Helioboth 

20 



Die hierher erbetenen/Exemplare sind wohl 
unterwegs. Wenn nicht, korjien sie die obi 
3 gern davon abziehen. 



obigen 



Mit freundlichen Crrüssen 



; itCU i ^' C^OI IC^c^^ t,' 



r 



-X. 



'UviA/^ 



\^\j 



V ^v vv 



EMUNa -Redaktion 
P.Dr.Willehad Paul Kckert 



Herrn 

George Eckp?tein 

5 Cricket Lane 
Great Neck 
New Y#rk 110 24 

USA 



5 Köln 1 , den 7.1.1972 
Lindenatraße 4 5 
1 0/PE/h 

T^urchKchirft an: 

EMTTNA-VerlagR-Verein 
6 Frankfurt/M. 
CronRtetteiivStr . 1 5 



Sehr verehrter Herr Eckstein, 



da ich seit Herbst 1971 keine Schreihhilfe hatte und dann auch 
ernstlich erkrankte, haben Sie so lange nichts von mir gehört, 
^f^lt neuestem aber habe ich nun wieder jemand, der mir bei der 
.Korrespondenz hilft und so beeile ich mich, Ihren Brief vom 
30. Dezember zu b^atowrten. Wir haben zunächst Ihren Beitrag 
über Kritz Kronenberger veröffentlicht. Er ist in Nummer 6 
^vomDeze.ber 197^^ unserer Zeitschrift erschienen. 20 Beleg- 
exemplare .^-^ind zu Ihnen unterwegs. Zur Vorsicht sende ich einen 



* 



Durchschlag dieses Briefes an &en Verlag, damit er nachkontrolliert, 

ob der Ausgang tatsachlich erfolgt ist. Hier in Deutschland 

kann ich Ihnen auch schon von einer ersten positiven Kesonanr. 

auf Ihren Artikel über Kronenberger berichten. Ich komme gerade 

von einer Tagung aus Arnoldshain im Taunus, wo ich Herrn Rabbiner 

Pr»f .Dr.Creis getr«offen habe. Er berichtete mir, daß er Pritz 

Kronenberger in seiner Jugend noch persönlich gekannt habe und 

darum Ihren Artikel mit Interesse gelesen habe. Er war ganz 

außerordentlich von Ihrer Darstellung angetan und bat mich, 

I?inen dies mitzuteilen, was ich hiermit tue. Einige andere 

Leser, die Kronenberger nicht gekannt haben, haben sich ebenfalls 

bereits selir ptsitiv geiußert. 

Der andere Artikel wird in einem späteren Heft aus Kaumgründen 
erscheinen. 

Ich erwidere Ihre guten Wims -he für das neue Jahr und verbleibe 
mit freundlichen Grüßen 

(P.Dr.Willehad Paul Ecker>t) 



EMUNA-VERLAGS-VEREIN E. V. 



EMUNA-Verltigt* Verein e. V« 6 Frankfurt/M.. Cronstettenstr. 15 



Herrn 

G-Gorg Günther n^ckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N,Y. 11024 

USA 




POSTSCHECK-KONTO: FRANKFURT/M. 5414 
BANKHAUS SAL. OPPENHEIM JR. & CIE. 
NIEDERLASSUNG FRANKFURT/M. 5500 

BANK FÜR GEMEINWIRTSCHAFT 
NIEDERLASSUNG FRANKFURT/M. 1072 40J8 

BANK LEUMI LE-ISRAEL B. M. 
TBL AVIV/ISRAEL 

VERLAG und VERTRIEB : 

6 FHANKFURT-MAIN 1 

CRONSTETTENSTRASSE 15 
TELEFON: (0611) 556010 

29. Dezember I97I pz 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

v/ir haben Ihnen bisher Ihr Honorar für Ihre Ilitarbeit an dem Heft 6/1971 
von iHLlüHA/ HORIZONTE noch nicht überv/iesen, weil wir Ihre Bankverbindung 
nicht kannten. 

Dürfen wir Sie nun bitten, uns ein Bankkonto zu nennen, auf das wir Ihr 
Honorar überweisen können? 

V/ir bitten herzlich, die Verzögerung der Honorarzahlung zu entschuldigen. 

Mit freundlichen Grüßen 
EMUNA-Verlar:s-Verein e.V. 



't3 



i.A. 



V_a^ ^.^i 



Karin Pilz 



31 •B. 1971 



P.Dr. Willehad Paul Eckert 
EriUIJA-Redalction 
L?.ndenstr, h^ 
5 Köln 1 



Sehr geehrter Ferr Dr» f^ckert, 

besten Dank i'uv Ihren Brief vom 26.8. 

Untenstehend finden Sie eine K7irzbicgrat>hie» 

Da ich drüben kein Konto habe, wäre Ich firr» 
dlG tTberveisung des Honorar?? d^iroh ^ank- 
oder Postscheck an mich hierher dankbar, 

Ware es möglich, von äom Aufsatz ^^ber Tritr. 
I^'>nenbcr^,er etwa ^.v) Nachclrricke zu ^i^nh^n^ 
oder ^konnten Sie einige Hp«to an die Adresre 
\'0 - rre linden senden (von denen manche sich 
für die Zeitschrift intereFijiieren inirden) ? 
Ich ^rli^de Ii men dann die A-dr^-^r-en zugegen 
lassen. Beaten Dank im Voraus. 



Herzlich 



Ihr 



iWn^.uV M\Äl\ 



in die .vn;i,orratior., nachdem er 193:^ als 
\lilil l^''^^J^'^^1 meha;ere :^onate in ":3chut^.haft" 
rächt ho.tte. Seit lober 30 Jahi-en lebt or in" 
ika und ist sv-it längerer Zeit Mitarbei':o-r-* 
n wi'n^^ deutr,chor Zoitschrifton C^^jikfnrter 
[gj__Ter!air3 Ghw-rkschaftlicly:? Ilona tisheft'^) 



P.Dr.Willehad Paul Eckert 
EMUNA-Kedaktion 



3 Köln 1,den 26. August 1971 
Lindenstr • 43 



Mister George Eckstein 

5 Cick^t Lane 

Great Neck, N.Y . 1 1 024 



Sehr verehrter Herr Eckstein, 

vielmals möchte ich Ihnen für das von Ihnen übersandte Manuskript 
"Fritz Kronebberger" und die dazu bezüglichen Schreiben danken. 
Beim Lesen empfand ich ähnlich, wie Sie dann auch schrieben, das eini- 
ge Äußerungen in dieser Form wohl heute nicht mehr ganz so zu machen 
wären. Wenn Kronenberger eine so bittere Enttäuschung erlebte, so steht 
er damit allerdings nicht ganz allein. Ich erinnere mich nOch sehr 
gut an ein Gespräch aus den frühen fünfziger Jahren, in dem mir ein 
später in Deutschland sehr bekannter Rückwanderer von seinen bitteren 
Erfahrungen berichtete .Auch ifa Briefwechsel Arnold ^weig Sigmund Freud] 
finden sich recht kritische Bemer^jüngen. Vor ein paar Tagen erhiüt 
ich eine Arbeit über Robert Weltsch und seine Jüdische Welt-Rundschau. 
Auch er hat nicht nur Schönes erlebt. Das ist wohl die Kehrseite der 
Medaille, Die Entstehung Israels war mit mancherlei eburtswehen 
behaftet. Wie sollte es anders sein. 

Der Bericht über das Schicksal Kronenbergers scheint mir sehr gut 
in die Lebensläufe zu passen. Mit bestem Dank grüßt Sie 



, \ 



Ihr sehr ergebner 

P.S.:Beinahe hätte ich noch zwei sehr wichtige Dinge vergessen. 
Seit Heft 3 geben wir zu unsern Autoren jeweils ein Kurzbiographie, 
wenige Zeilen. Würden Sie bitte so nett sein, mir ein paar Zeilen zur 
eigenen Person zukommen lassen? Und bitte teilen Sie mir doch auch 
gleich Ihr Konto mit, wenn Sie es nicht schon in einem früheren Brief 
getan haben. Wenn die Honorare auch bescheiden sind, so sollen doch 
die Autoren wenigstens dieses Honorar rechtzeitig bekommen. Die 
Auszahlung erfolgt durch den ^erlag nach Veröffentlichung. 



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Herrn 

P.Dr. Willehad 

Llndonstr, ^5 
5 Köln 1 



3» tarrnst 1071 



^nl Eckert 



Lieber Herr Dr, Eckert, 

Sie hs^p.Tx vielleicht schon lang- en;artet, 
von Tifr zn hören. leider kam so manches dal 
zwirchen, seit ich im ?!ai die dluversen 
Nurir.iern der TJT^nm erhielt (die mir iTürigens 
gut fTerielen)j u.a. eine "^Toropareise. 

Vor allem aber war wohl der arnnd meines 
uchvTGigen.«?, dass ich nichts Konlcretes als 
Bf^itrag Cur die Amerilca-TTTcniTier vorziischia- ' 
gen imsste. Herbert Btraiis hat die Geschieht** 
der neueren deutsch Jüdischen Immigration"'--^ 



_ — --w*^,..«u'^uie,v7ij, ^niji um aas an SICH 

intoressante Thema der gegem^rt.tgen Phase 
öer Assimllitlon des amerikanischen ^resamt- 
juaentums zu behandeln, dazu fehlt mir die 
genauere Kenntnis bzw clie Zelt, mich darin 

S\^'®^n-'^^^^^: ^'^^ ^^ ^^^^^ inpres4ionistischen 
Beha^^dlTing dieses heiklen Themas kann Ihnen 
nicht liegen. 






A ?^?r ^^'^^ ^^^ Ihnen nun - separat - meine" 
JlS^^*!.?^? ^>it» Kronenberrer als tynisches 
deutsch judisches Schicksal (wenigstens f^ 
wichtige ^Aspelcte) zur Veröffentlichung, viel- 
leicht für Ilir geplantes Heft der Selbstzeuf^- 
nisse, ^.mterbreiten. V/enn Sie den Aufsatz 
bringen, hatte ich gern eine grossere Anzahl 
Abdrucke zur Weiter leitung m Freund'i. Wäre 
das möglich ? 



Willehad ^anl %kert 
Linrlenstr. h^ 
5 Köln 1 






; 



Sehr gf^eb-rter Herr Dr. ^cVert, 

besten Dank für Ihren Brl-»f vorr^ 13.^. '^nl -f*^ 
Ihre Aufforderung, zu dem Heft T^er das Juden- 
tum in NordaTD-c^rika ^Inen ^eit-^^^ 7.n l-^lfst.^n 
Ich nehme an, es handelt sl.ch dabei um ^as *• 
Judentum^in 3.11f?enelnon, nicht Tim d'»'^ ■i^^U'^'hG 
deutschjudlsche !ihlfT7^ation hier. In beiden 
Fallen fithle Ich mich i^lcht vrirVilch '!;u'^t'^ndlr 
Allenfalls könnte Ich ein panr kiirze ^redenken-^* 
zum ^.hema dor An'^imilp.tlon heirteur^rn, di»^ -^rf^l- 
lieh mehr spekulativ waren als auf fest« Stati- 
stiken beruhend I z."^. trohl ver-leichnnd mit der 
Weiraarzelt. Ich m.usste da a7if alle F^lle erst 
den von Ihn^n onr^hrten \rtikel von Herbert Ctrmiss 
K:ennen; er ist wohl in Ära eine-^ der von Timen 
avisierten Vor.jahrsheften enthaiton 



o 

i 



Pur dr.? Heft 5 hatte ich al]GnfalJ.s uooh vorzu- 
schlagen Auszuge aus alten ^riefen meines vor 
zvrei Jahren ve-storbenen Freundes Fritz irrcnen- 
berger, der sich zeitlebens mit dem Problem 
•D-utsch,1udentum« und Christentum herumscWug. 
\or einiger Zeit schon unterbreitete ich Pihe ^ 
Arbelt über ihn - Zitate mit kurzem verbindendem 
Text - der Leo Baeck Gesellschaft zur VerS^font- 
liehiingj die FntfchGldunp^riT^.e- soll nSe Tagten 
Monat fallen. Wenn sie s 1^1 cht nehmen, will 
ich sie gerne Ihnen untcrbrplten. Sonst ^d*men 
u.U. ein paar kommentarlose Auszüge In Frage. 

Das ist so alles, was ich Ihnen im Augenblick 
vor.schlagen kann. 



fi 



Mit herzlichen GrtTssen 



Ihr 



V.,. 



P.Dr.Willehad Paul ttekert 



5 Köln 1, 13.4.1971 
Lindenstr.45 



Herrn Dr. 

George Günther äckstein 

Cricket Lane, 5 

Great Neck, H.Y. 11o24 
USA 



Sehr geehrter Herr Dr. Eckstein, 

Zunächst darf ich Ihnen sehr herzlich für Ihren Brief vom 25.3. aanken und die 
Übersendung Ihrey Artikels "Ein deutscher Jude denkt a« DeutschL^d" mit dem 
beigefugten hachwort. Ihr itosch, sich ein Bild von unserer Zeitschrift zu ver- 
schaffen, ehe bie sich für eine weitergehende Nitarbeit entscheiden, ist durchaus 
verstanalich Mit gesonderter Post erhalten Sie einige Hefte des ve~enen Johr 
gsngs sowie f.r. 1 dieses Jahrgangs. Auf Wansch schicke ich Ihnen ^emfauch nocf 
andere IWern Besonders gerne geben wir den heften ein Sachthemf^oLe uns frei 
lieh für oeae hummer dara^ zu binden. Kit Herrn Dr. Heier-Cronemey^r, der gerade aus 
Israel zurückgekehrt ist, habe ich überlegt, in diesem Jahrgang eL lef. zu machen" 
das "Lebenszeugnisse deutscher Juden" aus den verschiedensten Perioden enthalten soll 
hautpsachlich aber aus den Jahr.n aer Krisis und der Katastrophe. In diesen lusL^S-' 

Stnch'a ffZftf'-"' "'" J-hre_1948 sehr ^.t passen. Dieses Heft wird v~! 
sichtlich als funites m unserer berie erscheinen. Rir das vierte Heft hatten wir uns 
vorgenorjnen, einiges über Judentum in Kordamerika zu berichten . Da Sie mn Seit 
so laxiger ^eit m hew York leben, würde ich mich freuen.' wenn Sie sich zur Mitarbeit 
an_ einem .u,.erika-.ieft bereitfinden könnten. Ich will dabei Ihren Vorschlägen nicht 

"cherThel't'kT "'!''"' '°"'T "'°'*^ '^-^ ^'^^^^"' "-^ Si^ ^ liebsten zu'^iner sol- 
chen Thematik beisteuern wirden. Besonders interessiert sina wir natürlich immer an 

Themen, die die Präge Integration der Inonigranten behanaeln. eine g^ndsätzliche Studie 
da.., .,: t irn vorigen Jahr für unsere Zeitschrift Kerbe. t A. Strauss beigesteuert! 

In der Hoffnung, Sie für ein solches Projekt gewinnen zu können - Heft 4 ist für 
August g plant, Mansukripte sollten bis zum Juli eintreffen - verbleibe ich 

mit guten Grüßen 
Ihr sehr ergebener 

(P.Dr.Willehad Paul iückert) 



23. März 1971 

Herrn 

Dr. WillGhad Paul Eckert 

Redaktion ET-ITJITA 

Lindenstr. h5 

Köln 

Sehr ge-^^hrter Herr Dr. Eckert, 

Dr. Hermann i'eier-Croneraeyer hat T>iich gebeten, 
Ihnen eine kurz nach de^ TCrieg in der Zeitschrift 
"'^eues "^iiropa*^ veröffentlichte Arbeit zum Abdruck 
in einer der k^anftigen Hummern von ET-riHA zu iiber- 
senden. 

Ich hoffe, die beiliegende Fotokopie wird für 
diesen Zweck genügen. Ich schrieb ausserdem' 
ein kurzes Hachxvrort^ da? ich ebenfalls be-'lege. 
Lassen Sie mich bitte wissen, \/ann die Arbeit 
erscheinen wird; ich mochte Sie dann bi'-ten,' 
ein paar Exemplare an verschiedene Freunde zu 
senden. 

Nachdem ich neuerdings in Deutschland unter dem 
Hamen »Mteorge Günther Eckstein" publiziere, 
bitte ich diesen auch in EITtjtIA zn benutzen. 
Sobald ich ein paar Exemplare der Zeitschrift 
einsehen kann, will ich sehen, inwieweit ich 
Herrn Meier 's A^aff orderung zu weiterer Mit- 
arbeit folgen kann. 

Mit freundlichen r^rüssen 

Ihr 



m 



«1- 



Hermann Meler-Cronemeyer 



Dr. rer. pol. 



Jerusalem, den ?. März I97I 
Köln, Marienplatz 3-5 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane, Great Neck , N.Y. 11 o2^ 



Lieber Herr Eckstein, 

vielen herzlichen Dank für die prompte Beantwortung meiner Fragen, 
wenn auch diesmal nur ganz kurz, da ich mittlerweile Esras wegen 
die Kameraden etwas aus dem Auge verloren habe. 

Das EMUNA-Heft werden Sie inzwischen bekommen haben. Neuere Hefte 
sende ich Ihnen von Köln aus, wo ich Anfang April bis Ende Mai sein 
werde. Ich gehöre zu den Redakteuren, doch ist meine Tätigkeit mehr 
beratender Natur, zumal der Kontakt nach Köln derzeit nicht so ist 
wie er sein sollte. Jedenfalls hat Dr.Willehad Paul Eckert, der ver- 
antwortliche Redakteur, bereits Interesse für Ihren Aufsatz im 
Neuen Europa bekundet. Am besten senden Sie ihn' gleich an seine 
Adresse, Köln, Lindenstraße ^5. Allerdings möchte ich vermuten, daß 
bis zu seinem Erscheinen einige Zeit vergehen würde. Ich denke näm- 
lich an ein Heft unter dem Thema Lebenszeugnisse mit Auszügen aus 
Tagebüchern und Briefen, wozu Ihr Rückblick dann vermutlich gut pas- 
sen würde. 

Vielleicht verlieren Sie auch das aktuellere Thema Juden und Neue 
Linke nicht aus dem Auge. 



Mit freundlichen Grüßen 
Ihr 



1 14^ wv ^u 

Nachwort 1971» tff.^U^ ^^n/ 

Diese Worte der Verständigung und der Selbstverstandigung, Tnirze 
Zeit nach dem Sturz der Hitlerei geschrieben, haben damals kein 
Echo hervorgerufen, das bis zu dem Autor gedrungen wäre, ^o kann 
ich nur hoffen, dass sie hier und dort im Stillen auf fruchtbaren 
Boden fielen. 

Auch nach fast eignem Viertel Jahrhundert finde ich nicht viel zu 
ändern oder hinzuzufügen. Höchstens dass ich in der "^age der 
personlichen Wiedergutmachung an den überlebenden deutschen Juden 
weniger grosszugig denke als damals ~ angesichts der ^rrosszugig- 
keit, mit der gleichzeitig Tausende von Ex-TTazls unverdienter- 
weise entschädigt wurden. Die Seibsteinkehr, auf die ich damals 

hoffte, ist bei denen, die es notig hatten, weitgehend ausge- 

Jahre 
blieben. Etwas wurde sie wohl spater nachgeholt, als das Ver- 
halten der meisten Angeklagten in den KZ-Prozessen, vielleicht 
mehr noch als das in Ihnen aufgerollte Entsetzliche y zusammen 
mit der '•Banalität des BSsenJJ den moralischen Abgrund jener Zeit 
offenbarte. 

Inzwischen ist eine neue Generation aufgewachsen. Soweit ich das 
von aussen übersehen kann, ist sie, was immer sonst man ihr nach- 
sagen mag, recht weltoffen und frei Von den nationalistischen und 
antisemitischen Bazillen Jener Epoche. Dürfen wir hoffen, dass 
das dijinkle Kapitel endgültig der Vergangenheit angehört ? 



Encounter 



Please note 
new address 



59 St. Martins Laue 
London, WC2N 4JS 
Telephone: 01-836 4194 



: Encounter London 



Mr George Eckstein , 

5 Cricket Lane, 

Great Neck, N.Y. 11024, 

U.S.A. 



30 May 1972 



Dear Mr Eckstein , 

Thank you for giving us the opportunity 
to look at your piece on Kd Bullins. I'm afraid 
though that the decision has gone against using 
it, and the MS is being returned under separate 



Cover« 



Yours sincerely, 




Healing 




,^-:^~'- ?vzT'?T^">.'"ffis: Ji 



«■••«•■«■■ 



.^^....•i-*«* »-• 



TO OPEN SLll HfcKÄ 



SENDER* S NAME AND ADDRESS 




AN AIR LETTER SHOULD NOT CONTAIN 
ANY ENCLOSURE; IF IT DOES IT WILL BE 
SURCHARGED OR SENT BY ORDINARY MAIL 

The 'APSLEY' Air Letter 

A John Dickinscn Product 
form approvä *y th» fott Offic« (Uniteä Klngäom) Wo. f. 

SECOSD FOLD HERB 



'««■•■■• ^ «««« ■«awaasaas««« «I 



/ 



Mr. Melvyn Lasky / 

J3i;C0U:iTER / 

59 &t. Martin »s Lane/ 
Londoü ;/,C.2 17 h Js , 



May 15, 1972 



Dear Mr. Lasky, ^ 

cation iu r.I.COTJ.lfiR, i bslieve he is a- 
author of consiclerable Salent, and besi.tes 
a re.oresentatlve of an Icportant trenc? -in 
the younger bläcl: oonnunity. 

n??c43F ini^o,^4^^°-^» ^ ^-^^''^ written for 
JISuEiTT, the N-ATION, ths TEW LFADER, und 

^ ".,'» S;^'*'^ '• ^^ *^® c'jltural cor::'es.-)ondent 

K^'h^^'v "A5:iONAL-ZEITUITG in Basel ,Swit"eSand. 

Ky book on ths American rsw Left was iDUblished 

m ue-many xn 1970 ("USA: -Ql?, NETTE LINKE A:-f ENDE?««). 



/'! 



Sincerely yours. 



/ 



/ 










t 



George G. Eckstein 



// ck^^ 



VOICE OF THE BÜCK GHETTOi ED ETILLINS 
le ew^nt New York theatre season. th< 



represented playwrlght has been the black dramatist Ed Bulllns. 

In addltlon to hls collafcoration on the "Psychlc Pretenders"| 

a collectlve effort at the New Lafayette Theatre with whlch 

he has been intimately connected for the past flve years^ a 

number of hls plays were shown QfMBroadway or Off-Off i Four 

"Short Bulllns" at LaMamai ••Goln» a Buffalo'' at thö W.P^A. 

In a 
(Workshop of the Players Art) Ktekte sultably ramshackle 



small place on the Bowery^ ••Duplex" at the Forum in Lincoln 

Center* The latter production, under the aegis of Jules Irving 

and the direction of Gilbert Moses - t>e black dlrector of 

Van Pefebles« "Aint supposed to Die a N atural Death« - led 

to a Sharp protest by the author who denounced it as a fal» 

siflcation of his intentions^ as ^ trans forma tion of a tragic 

black love fable into "a darkle minstrel show»*. Unjustifledly, 

I thinkj one can find this production o/erly broad and exagge- 

rated without agreeing with Bullins» harsh judgment. Like met^^Ü^^us 

-gSSZpIS, Bullins tends to be oversensitive about his own ethnic 

group, over-quick to deteet insult^ and finde, offensive in a 

white audience what he would willingly tolerate from a black 

one« 

However, he comes deservedly to his criticil if not yet aee*- 
iwmiS success. I had met t fts stocky young man with scruti- 
nizing, alert, friendly eye« and soft yet determined speech 
several ^chhs ago, shortly after Attica« At that time, his 



hAAd WAS shöV^r^ höTH* { errmihnl nf «n1 «1 /^ai*«f '•••^rO^ «. v^a V*» 



% -0 



*ii • 



*«^«» *M*«# 






resumed his bearded appearance* Now in his mid-thirties , he 
has produced a substantial body of work In less than aeven 



-2- 
years - some kO plays, many of them Short ones^ but Including 
a number of full-length plays towa2?d a "Tventleth-Centmy Cycle*» 
of about 20 plays on Black life in the U.S. today. 
Bulllas Is not only the most prolific^ but also the most gifted 
of the black drai:atlstS| one of a new crop of black authors 
who have arlsen In the Northern ghettoes. These angry young 
vriters traca thelr roots to Richard Wrlght rathör than to 
Ralph Ellison or the Kar lern Renaissance. Although they have 
been frequently exposed to College educatlon^ they have ro- 
nalned close to the »street nigeer* and to his vays and 
language. They are men of all trades and varied if llldefined 
talents - odd Jobs of many kinds^ hitches in the army or in 
Jall, musiciansi poets. They have travelled from ghetto to 
ghetto, and sometimes to Europe and Africa. Their talonts 
are grounded in the senses more than in the intellect^ they 
work in musiC| poetry, drama, dance rather than in thenovel 
or the essay. They usually express themselves in several cate- 
gories, often Interwoven. In politics, they have been attractcd 
toward Black natlonalisn, toward cultural radicalism rather 
than to wh^t goes under >he label of Marxism in these circlesf 
toward 'raising Black consciousness* through the black idiom, 
the representation of black life« 

Bullins* life reflects this path, and is in tum reflected in 
his vorkt bom and raised on the Philadelphia ITorthside 
(»♦Not a bad place for Blacks twenty years ago^ until Temple Tl. 
came in expanding its campus und pushing Blacks Into a Virtual 
concentration camp - confined cramped gbe^to with drugs^ bars, 
TV as escape'*)} the Navy in Rhode Island and San Diego; theUf 
in his mid and late Tventies^ some College and varlous Jobs 
in California^ first SAlibliem California and then in the 6ay 



•3- 
area where^ around 1965$ he switched from poetry aal fotqjd hls 

vocatlon In the dramai vh ere he briefly was connected wlth 
the Black Panthers ^ ran one of their cultural projects and 
served as their •Minister of Culture». Both as artlst and as 
•B lack Culturalist* he was bound to come into confllct with 
their pseudo-xnarxist class doctrines and when Roberf Macbeth 
of the New Lafayette Theatre in Karlem invited him East, he 
came to New York to beccnae first its resident playwright, now 
its co-director, as well as edltor of the magazine ^Black 
Theatre»* • Like so many Black nationalist projects, ctatural 
and political, both the New Lafayette Thetoe and thm magazine 
are supported by »white* Föunäations| in addition Bd Bullins 
personally has received a Guggenheim fellowship for his writing. 
This is one of those ironic contradic tions peculiar to our 
transition period, not to be sioply explained away by the <^W 
questionjc of «who uses wh^aa?«, üp to a point^ both sides use 
each other and derive some benefits from the relationship - 
means for deployment the one, a ealaiftg^f social unrest the 
other. 

Bullins is a born dramatistj he has a natural flair for the 
dramatic Situation, for atmosphere and character. His dialogue 
is spar«se, his language stroigand genuine. In vlvldness and 
earthlness It has few equals on today»8 stagei yet tt ■ is never 

jUSt »-- 

used to tltniate or to shock. Esthotlcally, he does not break 
new ground} occaslonal svrltches of tlme and place, or shreds 
of symbollsm do not alter thls fact. Hls theatre Is equally 
innocent of Brecht »s dlalectic as Sxam Qen^t's surrealism. 
It is naturuiistic drama, more aidn to ths Gorki of the "Lower 
Depths" than to O'Nelll (vjctk whom he has been compared but 
who is much more ranantic). There is always «*imdertone ef 



tmderneath his drastlc humor, and of humor in hls tragedy • 
a clrcunmtance that makes for potential mislnterpretatlonySy 
directors or public » he no e thQ aurron t dispute about the 
Forum production of '»Duplex" • Bullins» aim, usually achleved| 
is to ^create real people of the rsal black world. When I tried 
to Interpret them in tenas of social types, he shovred genuine 
surprisei •♦Where you see types» I simply shov people I kaw.'^ 
The same surprise answered my compliment on the honesty vith 
vhich he portrays also the negative, the destructive and seif« 
destructive side of ghetto confir4enjent, Its various illusionsi 
'•I only want to reflect the truth, the inner reality". He 
clearly prefers the hustler ("I know him better") over the 
preacher, revolutionary or otherwise ("I never dorn too weil 
vith bourgeols values" he says vith instinctive insight into 
the nature of manj^ a revolutionary). On the relativel^ rare 
occasion vhen he himself gets carried avay into Areaching* 
as in^Steve Benson^^ blgwoiith^j i^ in "Duplex", he makes sure 
to destroy the preachy effect by having one of the friends 
giggle "Man •»• this is really getting deep ••• this is too 
heavy fo« me" and another one ask "Have you lost your mind?". 

Thus his sympathles are vith the »street nigger», the hustler 
vho out smart s the system, both in the ^Id^ f lashy type of 
the pimp and the pusher or in the "fxitt^ smooth type of the 
scholarship Student or 'poverty» employee (both represented, 
for instance, in "The Pabulous Miss Marie"). But he comes 
dovn Y^th heavy Irony on the »bourgeois TTee-gro», especlally 
in its n^ver varieties. Rathar gently on the earnest civil 
rights girl-student (in "Mise Marie") or the »rospectable« 
girlfriend (in "Duplex) or the religious-style polltical 



underneath his drastlc Lumor, and of humor In his tragedy - 
a clrcumatance that makas for potential mislnterpretationySy 
directors or public ^ tono e tho oupron t dispute about the 
Forum production of ^Duplex". Bullins» alm, usually achleved| 
Is to \:reate real people of the rsal black world* When I tried 
to Interpret them In terms of social types, he showed genuine 
surpriset •♦Where you see types^ I simply shov people I teovr»»* 
The same suiTprise answered my compliment on the honesty vrith 
vhich he portrays also the negative, the destructive and seif- 
destructive side of ghetto confinement, its varioua illusionst 
"I only want to reflect tte truth, the inner reality". He 
clearly prefers the hustler ("I know him better") over the 
preacher, revolutionary or otherwise (»»I never doos too well 
vith bourgeols values" he says vith instinctive insight into 
the nature of manj^ a revolutionary). On the relativel^ rare 
occasion when he himself gets carried away into iireaching* 
as in^Steve Benson^^ big^oiith^^ in "Duplex", he makes sure 
to destroy the preachy effect by having one of the friends 
giggle "Man ••• this Is really getting deep ••. this is too 
heavy fo» me" and another one ask "Have you lost your mind?**. 

Thus his sympathles are with the »street nigger«, the hustler 
Hho out smart s the system, both in the >fold/ flashy type of 
the pimp and the pusher or in the fr^^^ smooth type of the 
scholarship Student or 'poverty* employee (both represented, 
for instance, in "The Pabulous Ifiss Karie"). But he comes 
down Yith heavy Irocy on the »bourgeois Nee-gro», especlally 
in its n»wer varietios. Rather gently on the earnest civil 
rights girl-student (in "Miss Marie") or the »rospectable« 
girlfriend (in "DupW) or the religious-style polltical 



-5- 



/ 



preacher (in »Miss Marie»); savagely on the pretentioua 
»nouveaux-riches» imltatlng the Eollywodd style cf livlng 
(agaln »Miss Marie") or the pretentloua 'neaveau-educated' 
copying a hollow eruditlon (the College 'ÄÄTla the 



MT? 



Electronic Nisger», a somewhat chaap farce). Sometlmas 

the latter are redeemed by a rateation of their priiaitlve 

vltality (the^character of Marie Horton in both "Duplex" 

and "Ittss Marie") or by being mado consclous of the preca- 

rioasness of their new Station ( Marie »shus band, the parkiig 

lot Supervisor) u/kj iMdcnl^f /o^cs Ua. 4i^c(,y jclo. 

This precajiousness cf Black life is demonstrated in various 

ways and on many levels. In soire rep^cts, it has becone 

worse precisely te cause of today's increased opportunlties. 

Thi' old oppresssd squalor was in a way »safer» than the new 

'fo-'rhy)^ in the 

evanescent 'luxury». Hence the/ä^ams, figuring 'ithßr/Cen*er 
#*,v^ « OP the f ringe of lU^^o*. ' 

«>a, 0. M«,te^ tu „o=t Of Bulun,. pl^..^t!» wlstful 

dreams of lost hopea drowned in liquor ~ periphsral in the 

tlpsy old woman In "Duplex" looking back on her life and its 

unfulfllled Jopesj central "W "In the Wine Time" where Cliff 

Dawson, the defaated rebel, after having briefly and murder- 

ously broken out of his resigftation, turns to his young 

nephw:" I had rny chance. It's youi- world now,b©y ... Go on 

out there and ciain it." Or the rccurreat active dreams of 

one last big ooup to make good ths escape into an Eden of 

security — in "Goin» a Buffalo" it is Curt and Pandora, 

the clever tliief out on bail and the highpriced whoro, hoping 

to flee froo Los Ang^^los to Buftfialo, "a good liütle hustlin» 






l ur iji -xn iiew x^ngland Winter" ^ 



y:'\]'i''y,S'.-^:.'. 



a iLany-layered play where we re-naet Steve Benson, a studious 
fello»; bringing off the vellplanned payroll holdup which 



•6- 
should pemlt hiic to settle abroad wlth hls glrl and st¥ ri y ^ 
only to find that he pald too dearly for the coup's success 
by kllling one of hls friends on a mlsunJerstandlng, forsaklng 
the love of hls halfbrother and driving hls glrl Into Insanity» 



Onlf rarely do white characters appear in Bullins* plays, and 
then more often than not as pathetlc fl^ures ~ some white stu- 
dents in ^'Electronic Nisc<5r*'| the white Southern prostitute 
working for her black pinp In "Ooin* a Buffalo'*^ the voices 
of Mr« and Mrs. Krump, elderly neighbors in "In the V/ine Time"* 
The vires of pwer rarely become Msible^ the?r prefjsurecn^and i+s 
conflneiaent^fi#(the ghetto llf^c?eated by the white world^ 



are shown indirectly in thelr effects. Most often in the various 
f orms of human decay and selfdestructlon — violence turned in- 
ward against esch other; infor!ners; liquor and ärugs. Time and 
time Bgaln vitality, love, tendern^ss^ iüUßiC| hope are breaking 
through the barriers^ usually to be squashed either brutally 

or subtly, leaving csmicisiEjiM» resignationi>r (*ei^H^ . 
rr ^^ own ^ 

U t,^c l^\M <^ f^M^iX of Bullins* plays reflect hls experiences, ieveral of hls 

characters have streng autohiographical traits^ especially 

those in which the longing toxmrd learning and the pull of 

black vitality are in corJPlict* This conflict is most succinct- 

ly e:q5ressed in Htarve Benson's blj speoch in "Duplex": 

"M^' v/oman ••• a poor little scai^ed black glrl that 's even 

dumber than I'n rupposed to be .. she*ll never know ne •*• 

really !tnow mo ..• this black man ••• with this nind •«• 

thQ thoughts that •• scorch the back of my eyes ••• these 

eyes that see the flames of hell that wo all live in ••• 

live cur black lives in here ..• ^ö^tlng r^eady to becone 

sonethlng wo ain't nc^r or will never be ••• really* ••• 



sterile 



-7- 
Colored Insurance man^ postal Clerk, negro Journalist , teacher, 

lavyer, afro-american dentis t| actor, hörn blower, vhlskey 

pourer ••• clown? Don't narry anything black ••• at least 



not as 



• »-<>« 



dark •• and woinanly as she ••• Because she's 



nobody •»• and she shouldn't be In my together program 
•cause I»m due for gr^^ater thlnfs,** ha ha... Well I»m no>, 
••• not due for anything more than ...to bc a nlgger ... or 
be black ... nothing Short of those two absolutes. To imrk 
In thls vhiteman^s land ••• or bulld one of my own ... to 
glve a Ifet dltch try to save my balls. ...*• 



• fN,t:»:«>;t> 



• ^•■|,-*!^«jj 



rtEaäxlchanaD:k±s:xs:ksaL:k 



Echoes of Eldridge Cleaver reverberate in» thls alternative i 
sensuous Black Woman representlne: salvatlon In Blackness, 
learnlng leadlng to emasculation, to ge ting lost In W^lteman's 
World. A false alternative? Yesyphut real anough in the minis 
of these anrry young men. 

None of Bulllns* plays Is more Dpa autoblographlcal than hls 
Short place '"A Son, Cone Hoiae**, a play, he told me, "frequently 
misunderstood" cind whlch he was pleased to see ne rank liighest 
among hls works. It Is thp tender story of a 30-year cid iran-* 
derlng son , come home aftar nlne years out West for a vlslt 
to hjte mother In Philadelphia, a hardworklng, wem woman in 
her 50*Si, and It reflf^cts Kd B^illlns own lovlng attachment 
to hls mother "who taught ne to read & ^i^Tlte/rlte", as the 
dedlcatlon to^"Plve Plays" says. In a few evocatlve scanes, 

partly acted out by an anonyroous Boy and Girl, It Sketches 

inic 
out the youn^ raan's llfe and p:rowlng up, from tho Philadelphia 



»>%45i**^r\ +• Vk ^i^tt »In V»4 



^ iL i.> 



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t %# ^^ «*• «*» V-- ' 



Ä» 4 w* ^»^ 1 4 •^/N«i»»vk4 «» ^/\ 4»V»4 #». 






half-mlssed, half-mlsunderstood ~ each reachlng out for the 
other, each hol^ing back so as not to h!u:'t, and sadly, 



-8- 
toucliingly realizing that thoy Ixave parted ways^ shö into the 
consolation of a reli^'ious cult| he into Jazz and the radical 
movement, jücdbc "A Ron, Come Home'^ is Bulliiis» most subtle and 
most personal work, only approached In its tenderness In soißB 
of the otherwise not very impressive sarly Short stoi'ies^ 
recently published under the title "The H'ingered One"» I* 
also reveals hls sense of musio which plays such a signiflcant 
role In most of hls plays. 

There Is a Wide chasm between thls tender and luoving play and 
his latest "Dynamite Plays", a group of four shorb plays of 
vlolence^ Periiaps the most shocklng among them is "Deathllst'% 
dedicated to"Al-Fatali and its strikir« military wing". It is 
little more than an enumaration of black^Enendes of tlie Black 
People" and the reasons for their scheduled eiim<»kiation, uttered 
by a young "Blackraan" vhile cleanins and preparing his high- 
powered rifle, alternating wlth weak resionstrations from his 
"Blackvoman*' who begs hira "do not fear and distrust Q^lie 
teothersj. If they seem different, it is only because they 
are getting Glaser to our Blackness.^'The 3ist goes through the 
entire roster of prominent Blacks, alphabetically from Judge 
Raymond Alexander of Philadelphia to the then still living 
Wh'^^oy Young of the ürban League. IJo one who is anybody is 
spared, neii:her Shirley Chisholm, ("Super niiarger woman traitor.»* 
Goldberg lover ..") nor Richard Hatcher ("hiaybe you could have 
been soraething to Black people"), William Hudgins-Freedom 
National Bank ("•• you snakel It will be a pleasure utting 
a bullet through yoir brain.."), A. Pliilip Randolph ("..one 
of the shining colored ftopes of the Left •# .ow a tool of 
the CIA, Zionism and Nixon"), Bayard Rustln ("I can see the 
pain and fear of the recoghltion of your betrayal of Black 



people in your eyes^Of Roy Wilkins, ("I am going to enjoy tckin« 
you off, ole Roy"). To counter the iumtaz political and artlstic 
horror of thiß agitprop scene It is not f^uTiclent that Bullins 
ends it v/ith a question mark: the man eacitjjng with his gun^ 
follov/ed by off-stage guixshots and a scream "No •• IIo .• it 
c.,n»t bei", leaving hi^ wc^nan and \xs with the question oi who 
has been killed and by v/hom# 

"Deathlist" is obviously inspired by LeRoi Jones» deiiiand that 
black poems be poems tliat kill| dagger poems \\ HcMv^ ^^U^^eu^y. 
It is arlisci'-ally weakf with its explicit political »irxy»gT 
argiament it represents sdathing ctf an hberration vrithin 
Bullins» \rork. At the same time it point up the problematic 
s^lde df his politics and of the orld view iinplicit in his 
plays and about which we talked a bit in cur convoreation* 



As a Black culturnl radical he ;iß2dEH seos race «^ the cver- 

whelming factor in everything. All whites, i^oluaine lllrovalg ^ ^ 

-aftd:T*axrf5aJL&, are caught up .^n the systera of white supreraacy} 

v/hether they want it or not, they profit from it — just as 

all biacks aro oppresced regardles?^ of their social Status* 

the 
MarxistsAeninists, too, are"part of white cultural reality"; 

they only use biacks for their own purposes^He caniiot see 

that tjiis attitude stens from basic communis t doctrine, applied 

toward any Potential aJLlyf. Essentially "we are not regarded 

as human beings* I could walk out on the sti»eet and be killedf 

nobody woiad care. Only when Whites are involved (Chicago, 

Kent State), doe«» the country get aroused, 7or Anerica ve 

are not people, we are a problem* For every »problem» thex*e is 

a »Solution» (implying »final» Solution). And Society has no 

need for us." So he sees an Armageddon '^ la George Jackson 

as the most likely outcome, pins his hope on an upheaval tot 



people In your eyes")| Roy Wilkins, ("I am goin^ to enjoy tckixi' 
you off, üle Roy"). To coimter the kar^eat political and artlstlc 
horror of this agitprop scene it ±a not ^u ficlent that Bulllns 
enäs it v/ith a question mark: the man exLtijxg with his gun^ 
followed by off-stage gunshots and a scream "No •♦ No .. it 
c^n't bei", leaving hi^ woman and us with the question oi who 
has been killed and by v/hom. 

"Deathlist" is obviously inspired by LeRoi Jones» denjand that 
black poems be poems tlrnt kill, dagger poems \\ rUi^i^ ^^U^ne^^y. 
It is artisti'-ally weak} with its explicit political wwn^^^ 
argiicient it represonts sdething (tf an Aberration vithin 
Bullins' Vfork* At the sauie time it point up the problematic 
slde df his politics and of the orld view implicit in his 
plays and about which we talk^ed a bit in onr convirsatlon» 
ÄS a Black cultixrul radical he yidSÄ se-^s race as the rver- 
whelrrang factor m everything. All whites, luniniMinf. 7.(tmM.,ii,, Sr , 



'amr^^aia, are caught up In the systera of vrhlte suprernacyj 
v/hethsr they want it or not, they profit from it ~ just a« 

all biacks aro oppressed regardles?: of their social Status* 

the 
Marxists/Leninists, too, are"part of white cultural reality"; 

they only use biacks for their own purposes^He cam^ot aee 

that tiiis attitude steris fron basic communlst doctrine, applied 

toward any Potential a3.1yf. Essentially "we are not regarded 

as human beings. I could walk out on the sti*eet and be killedf 

nobody would care* Only when «hites are involved (Chicago, 

Kent State), doep the country get aroused. ?or Anerica we 

are not people, we are a problem« For every •problem» there is 

a »Solution« (implying • final • Solution) • And Society has no 

need for us." vSo he sees an Amiageddon *^ la George J"acl3on 

as the most likely outcome, pins his hope on an upheaval tot 



«10- 






thfce«»iy pooos, usec. to dcal in absolutes .^juake uoor politi- 
Clans uho, by the very natura of thelr Job, Iiave to work 
witliln thc^ pos-ible. But Bulllns is, of couree, q viotin of 
the illuslons and cont radle tions inherent in tlie black natio- 
nallst Position which Theodore Draper has io thoroughly ana- 
lysed^ Aßalnst the Arrageddon Idea niiiitates the unlikelihood 
of 22 mllllon people risking collective suicide in a desperate 
uprislng agalnst the«opprei,sor» (gEantlng for a moment the 
valldity of thls distorted |)icture of Auierlcai; society as an 
unchangeable morster), On th other hanü, there Is the illusita 
of being able to create a vlable Black Society geographically 
or soclo-physlcally apart from the rest of Americar society. 
True,[thi segregation in the Inne^-Cities has progressed in 
on alarjiing fashlon under the dual impact of the black migration 
froai the South and the white fllght to the suburbs. But thls 
separat lon/nas not made the black sector more viable. This is 
true even in the limited field of Bullins» own cultural acti= 
vities* Thejfecould not be sustained "oy a far too small black 



audiencö, and 



could not go on without •white» subsidies 



In our talk, Bulllns welcomed ITlxon's »Benign Neglect» as "the 
best thing that happened to the black oMmunlty in recenc years, 
It forced us back to our own power resources'*, The trouble is, 
of course, that these resources just aren»t sufricient, and 
the greator the segregation, the less so, ITor is collective 
(or indivldual) hold-J^) or rip-off a solutionZ Th<^ l^Qk^or no /^few^b ^ 
bla^wK^Ml nolongor work» Q^^^n agalnst liberal soft r>pots among the insti- 



tutions, tha^ lattBr throatcn* to 
lash, GVQ.: aaong tlio Jews^ ci<> r<.oe 



Hg H^pr.\,uy>*-) aWit^ iw, H^Shrt,4^U jr^M^^uch'hy 



unleash an unhoard-of back- 



H 



P'V cXt\^ACVi<;\rr^k^ 



►^^■rfi-S'-,- W ^iCr'i 



-10- 



the A -erlcan soclety In tha wake of a deep economic deprersion. 



«iee*iS£ poGüS, usec. to doal in absolutes ..iwalce ooor politi- 
Clans uho, by the very natura of tlielr Job. Iiave to work 
uitl-iln thc^ potclble. But Bulllns iS| of couree, q viotin of 
the illusions and contradlctions inherent in tlie black natio- 
nalist Position which Theodore Draper has io thoroughly ana- 
lysed* Aßalnst the Arrageddon idea uiiiitates the unlikelihood 
of 22 mlllion pecple risking collectlve suicide in a desperate 
uprislng agalnst the'oppretgor» (gEanting for a moment the 
valldity of this distorted |)icture of Arrierlcaii society as an 
iinchanceabls morster). On th other hanä, there is the illusita 
of teing able to crsate a vlable Black Society geographlcally 
or socio-physlcally apart from the rest of America* society* 
True,JThß aegregation 11 the Innei^-Cities has progressed in 
on alarjiing fashion under the dual Impact of the black migration 
froai the South and the white flight to the suburbs, But this 
separat lon/has not inade the black sector more viable. This is 
true even in the limited field of Bullins» ovrn cultural acti= 
vitles. Thejecould not be sustained by a far too sn>all black 



audience, and 



could not go on wlthout •white* subsidie». 



In our taik, Bullins welcomed ITlxon^s »Benign Neglect» as "the 

best thing that happened to the black oMnunity in recent years, 

It forced us back to our own power resources^*, The trouble is, 

of course, that these resources just aren»t suTricient, and 

the greator the segregation, the less so. ^or is collective 

(or indivldual) hold-t© or rlp-off a solutionrThe^^^i^Äe^?-iftO'*itvK^fj ->> 



blA^M^Ml -»olonger works even against liberal soft spots airong the insti- 

tutions, thG¥ IftttBr throatcni to unleash an unheard-of back- 



lash, eve.: aaong tho Jews^ ci<> rcoe^i. €veuK U/w 



^ 



^ H^pr:^u^^) a\Ut^ .V, H^shr^^U f^ ^^uc.l,'hy 



'e. Ci\^\i\-i ät\MCVi^Vr^xlu( 



In thoBc pcgo» ; there Ir nc Reed t e dwell 



-11- 



-the role of 



Antisenltism in the rcdical black-natiomlist vforlöviÄvr , 
cost':r'lng ac Antirlonlsn and fed by tlie feelirg of eolldarity 

At I" 111*1 •■IIMT Mju 

Vlth the Arabs as nuch j^ by ttle' personal ex\^rlence vflth 

boss^ 
•Goldberg* as landlord, storeowner, welfere worker, 



L 



a:id - especially • tea eher ;f the scars of the Nev York teachers* 
strike \mrA d'-opf . The f-^elinc seencrto survive the replacement 



of Jevs by Elac'cs in rany of these functlons/^ovo all| ylkit- 
has perhaps not yet boon ^Sfufficlontly recognlzedji* the connec- 



tion boti^eeii an Antlsemitlsm vliidi soos 'the Jev* endo\'/«d Tfith 
trömendous pov^er - n^bbtehl *, and^various other^^tcndencies 



^jUmJL 



tovard uysticlsn ai:id Irrational beliefs. /fhe »»Prot oc eis of 

ohffrTir'^ntistr 
the Eiders of Zlon* 4Hrt-^ lr r tc bhls/syndrome^ thoy are taken 

:iou3ly In Bullins* clrcles. They f It flCnfo the populär 



s 



American proclix^ity tovard a consp5,rat orial vlew of so-iety 
and hlstory, a view ^-rhlch - with different demonologles - is 
not/lxniaiown inmni'/places^iajKtte L'^ft, Liberal or Ri^ht. 



It is hard to combat these irrational attitudes vrith rational 
argiitrents; paranolacs al-^-ays find logical^ if absurd exi^lana- 
tlons. "o soiB extent| hor^reiror^ th^etie attitudes are subject 
^to corrcctlo.: by reality, ?.nd it Is no acoident that even a 
LeRoi Jones, önca ii«- polltics, found hls radical nationalism 
severely circinscrlbed. The gr^ate3t threat to these ciiapllstic 
Views aro the avenues^ft especially through colleje oducatlon^ 
which liave b-^en openod by tho reforms oT the past decade and 
whlch tho A3 rican •'Togro, indivjdually if not collect V^ely, 
has been esploring and ex^loiting in grov;ing nanb^^i-s and in 
a graat variety of ways, Includin;^ 3oae o^ the lecs palatable 
husfcliiig vays of nerican «Free Snterprise*. 'luod licet ITT ... 



-12- 



[vjftv/ 



Tlie characters of Bttllins» plays are the very embodlment of 
much of this recent davelopment, and they prove that 3ulllns» 
art Is more r allsUc than his politics. It oust be sald,also, 
that he Is^q'xlts aware of the fact that the «cultural radlcals» 
coaprise only a ninuts fraction anong the black «ocmunlty, 
and his seiise of hmnor, toc, prevents hlm from straylng too far, 
Thus we part on a coaiforti.Tg note: to my smillng rena^il "I hope 
you are vrong" he ai^svers, erinnir«! "I hope so, tool" 

On my side, however, 1 am left wlth a gnawlng question to 
which I have yet to find e. satalsfactory answer, now Is It 
that black »cultural radicalism' produces so much batier theatre 
than »integrationism« ? It is not Just that extremlsm Is more 
drai:^tic bhan moderation, There is more: what may be sensible 
Cor the social scientist or the politicin, leaves unsatisfied 
the affecbive, non-ratlcnal siie of huKan bejngs. Ilance the 
persistence, averywhere, or natjonalissi and rellfrion as 
potent forces, 

How can we reconcile the poet and the politician? Perhaps the 
answer lies in a partlal Separation of the cultural and the 
politioal s iheres. We could ceasa to regard political Inte- 
gration iS cultural loss, and rathar try to sse it as s Chance 
for mtual cultural enrichment. If ^;e do so, we can begin to 
envisage one without fearlng the other. All ghettoes are inhe- 
rently iiapoverishing - econoraocially, politicallv .and cultur- 
ally, Dullins surprised me by characterising the enrichment 
of American culture by Bl«ck aiusic as '•appropriatlon", as part 
of a »cultural genocide" leading to thw physical variety. 



i)hysical annlhllation 



edeß, their cultural death« 



(ite uui 



-12- 



Tho characters of rulUris» plays ard the very embodiaent of 
much cf this recent development, and thay prova that Dullias» 
art Is aore realisUc tlian his polltics. Xt nuat M sald.^lc^^ 
-*U0Ugt< th^Vhe is (|uit9 awar-i that the 'cultural radlcals» 
comprisa only a minute raction among ths tlack comrrtinlty, 
and bis sanse of humor prevants hla frcjc straylrg too far. 
Thus WS part^A on a ccir.fcrtlng aotei to my smlllrig reaark 
"I hope you. are wrong" he ansverg«, grinnlngt "I hope so, tool» 

On c;j' side, howGver, I ar. left vith a ßnavinn questlon to 
which I hxive yet to fiu- c satla-nctcry aranrer. Hov: Is it 
,. ■ , - . « */"'* -^~^«^- 'GUltural radictillori« >Droduces e- wach bott^r 

theatre tluui ' in^;egrationisEi' ?/T7!Et is sensible for the 

ju «^^''ri^L^''-"'^^^^*,^'' -^"- Pcliti'-'ian, leavos unsntisfied th« 
axiecUve, non-rational sido of huaan boin-sJj'ow c«n we 



reconcile th- poot and the pollticinn ? Iferhaps tho answo? 



lies li: a partlal soparatlozs of the cultriral p.nö th« -ooll- 

... '^'^i 

t^ctil sph3r(*. i$!t We /cease to pocard politlca^. intAgpatlon 

as enltur-l loss, bub rathor nee it as a chanee for mntual 

If W«, Äo So , 

cultural 9nrl2i^en%rg3 can bsgin to er.vlsage one vithout 
feaiuug tae oTher. Jejs ia their ambiigotB-irgüaHon? irja-a^vf.ia- 
the mtJ.onallst clalsis of tho Israeli state shcild be pairti- 
cularly sensitive to thls probl^ All ghettoas ai'9 inherently 
Itapovei'ishing - econoiBloally, polltlcally, j^yjd culturally. 
BulUns surprls9d m by cliataoterizing the enrlohjnent of 
Arserican nalture by Dlack muslc as "approprlation" , as part 
of a "cultural gaoocida" leading to the physical varlety. 
Ho referred to the fate of ths Indians, forgettlng that their 
physical annlhllatl nn nraca^-i/i ^v«*-« ,,.>«*...-_•. .-...*. 



n* 



roy 



-13- 

Culture cannot be »wllled% It grovs from often Invlslble 
roots and dravL s^:rencth and nourlsliment from chfinging soll 
cccditions, At its best, Bulllns* v ork is Just such unself- 
corxscious creation ovt of the materlal of liis world, 7rue.«+ <^ uwuw/ A> 
/itisai-ied primarlly at a blacl: corjiiunity vho, he fe41s, 
can nost fully appreciate It, and he has very strong ideas 
about the npirit in which hls plays £hould be presentcd. 
But the artist Ir. liln concedes v;hat hls polltics i/ouli lllc© 

. . ^ ^ new i^rOc kcLuc bleu 

to der^', namely that the same social rolatlons/growiiig during 
the last ciöcade er so, /which have shaped his characters, 



"3 iL VJW Jmllf-. 



;'^^. 



audionce to be truly reaohed by him, an audieuce which can 
share nore and nora if not his exporience, thon at least 
what he has created fron it. 



"Five Plpye" 1968, Bobbs-Merrill ^^aperback •?.^.95 

"The nuplex» 1971, Horrow Paperback $2.90 

"The Hruirei^d One" (stories) 1971, 'torrow t" 6.95 
"Four Dynanlte Plays" I972, Korrcw 



"Black Theatre" (pei«iodical) I'ev l.afavette Tlieatre 

200 '/i 135)' St, !Tew York $?.50,6 issues 



■^i-.-^^~ 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

GREAT NECK, New York llo24 

USA 



Wien, 6.3.73 
Dir .EP/am 



Sehr geehrter Herr Eckstein! 

Nunmehr liegen drei von uns eingeholte Gutachten über Ihr 
Manuskript vor. In der heute stattgefundenen Programm- 
sitzung unseres Verlages sind wir auf Grund dieser Gut- 
achten zur Ansicht gelangt, daß wir von einer Aufnahme 
Ihres Buches in unser Verlagsprogramm absehen wollen. 
Der entscheidende Grund dafür ist, daß Lektoren und die 
für den Verkauf zuständigen Mitarbeiter unseres Hauses 
der Ansicht sind, daß zahlreiche Titel, die die von Ihnen 
behandelten Probleme zum Hauptthema haben, in den ver- 
gangenen Jahren im deutschen Sprachgebiet erschienen und 
auch noch auf dem Markt sind. Unsere Gutachter sind der 
Meinung, daß in Ihrem Buch wesentlich neue Aussagen zu 
dem einen oder anderen Problem nicht gemacht werden. 

Es tut uns sehr leid, Ihnen keine bessere Nachricht geben 
zu können. Das Manuskript geht mit separater Post einge- 
schrieben an Sie zurück. 

Mit freundlichen Grüßen 



C 



/ TP -v" ■! *^ V% n ^x^r -< •^ r^ 




Europaverlag 
Wien 
München 
Zürich 



Europa Verlags-A.G. 

Altmannsdorfer 

Straße 154-156 

A-1 232 Wien 

Telefon 

(0 222) 67 26 22 

Telex Nr. 01-326 



Bank für Arbeit 
und Wirtschaft AQ.. 
Konto 00-25.585-1 

Postscheckitonto 
Wien 179.730 



15.2.1973 



Europa-Verlag 
Herr Erich Pogats 
Altmannsdorf er Str. 15V 
A-1232 Wien 



Sehr geehrter ^'err Pogats , 

Besten Dank für Ihren Brief vom 9.2. 

Meine geplante Europareise kommt nun 
doch nicht zustande. Ich muss Sie 
deshalb bitten, dass Ste mir nach 
Prüfung des Manuskripts, das Sie wohl 
inzwischen erhalten haben, hierher 
schreiben, und dass wir gegebenenialls 
alles Weitere schriftlieh absprechen* 

Es wird Sie vielleicht interes<?ieren, 
dass das Kapitel über die :reg^rsehaft 
in einer revidierten und erweiterten 
Fassung als einstündige F.endurag 3&ar 
im März über den Norddeutschen und 
HestdeuGschen RunOi^mik gel^n wird, 
und ans -blies ^-end wahrscheinlich auch 
über den Hessi-^chen. 

Mit freundlichen Irussen 




Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

GREÄT NECK, New York llo24 

LUFTPOST ! EXPRESS ! 



Wien, 9.2,73 
Dir. EP/am 



Sehr geehrter Herr Eckstein! 

Freundlichen Dank für Ihr Schreiben vom 5.2.73, das heute 
bei uns eingelangt ist. Wir haben allerdings Ihr darin 
avisiertes Manuskript < bisher noch nicht erhalten. Mit 
Schreiben vom 8.11.72 teilten wir Ihnen mit, daß auf Grund 
der vorliegenden Unterlagen Interesse für Ihre Arbeit 
"USA: Gesellschaft im Wandel" besteht, eine Entscheidung 
aber erst nach Prüfung des gesamten Manuskriptes erfolgen 
kann. Sie kündigen in Ihrem Schreiben vom 5.2. Ihr teil- 
weise überarbeitetes Manuskript per separater Luftpost an. 
Wir werden Ihre Arbeit nach Eingang unverzüglich prüfen. 
Die von Ihnen vorgeschlagene Aussprache am 22.2. in Wien 
halten wir allerdings für verfrüht. Lassen Sie uns bitte 
aber möglichst umgehend wissen, wohin wir Ihnen während 
Ihres Europaaufenthaltes Nachricht geben können. 

Mit besten Grüßen 




(Erich Pogats) 




Europaverlag 
Wien 
München 
Zürich 



Europa Verlags-A.G. 

Altmannsdorfer 

Straße 154-156 

A-1 232 Wien 

Telefon 

(0 222) 67 26 22 

Telex Nr. 01-326 



5.2.1973 



Europa Verlag 
Herrn Erich Pogats 
Altmann sdorf er Str. 15lf 
1232 Wien 



Sehrgeehrter Herr Po^ts, 

i^« 5^°*?°°? °^® Nachricht auf meinen Rrlef 
u^?. ^r^* ^ bezug auf nein Buch: 
"TTSAi GESELLSCHAFT IM WAÜDHL'* . 

Ich habe inzwischen mein »anuskript teilweise 
,„^U, S?f/^^^^*?*»^<1 lasse Ihnen separat per 
p^ 1 Flugpost ein Exemplar der derzeitigen Fassung 
'An 5"S®^f"» zusammen mit ein paar Hinweisen auf 

die «ichtigeren nfcch vorgeseheu'^n Änderungen. 

Ich habe vor, Mitte Februar auf kurze Zeit 
nach Deutschland zu fahren, und konnte es ein- 
richten, falls ernsthaftes Interesse an dam • 
Herausgabe des Buches in Ihrem Verlag besteht, 
wenn erwünscht zu einer detaillierten Bespre- 
chung nach Wien zu kcmmen. Ich müsste aber 
Ihre Antwort, evtl. telegraphisch, bis spate- 

l*®^K^^' ^ä^^^ar ^ier haben. Ich könnte am 
2^. /2». Februar in Wien sein. Geben Sie mir 
doch bitte s of ort Bescheid. 



Mit freundlichen Grussen 



Ihr 




25.11.1972 






Eur opa- Verla gs - A . 
>^errn Erich Pogats 
Altmannsdorfer Strasse 1^ 
123f Wien 



\\ 



\ 



(xe 



Sehr geehrter Herr Pogats, 

Besten Dank für Ihren "Rrief vom ß.m 
und die Nachricht, da55s Sie sich ftor 
meine Arbeit interessieren. 

Ss fragt sich nun, ir±e \rlr am besten 
weiter vorgehen konnten* Ich konnte Ihnen ' 
sofort eine Copie der erste ^ Fa-sung meines 
.^•anuskripts übersenden, zusam.men mit einigen 
Andentungen über geT)lante Revisionen, värd 
Ihnen das als Basis firr Ihre F^ntscheldung 
genügen? Es hatte den Vorteil, dass Sie 
die Arbeit evtl. noch in Ihr Programm für 
Herbst 1973 eihplanen konnten, '^nd das? -' 
ich bei der Rev^'sion ev*%tnelle Anregungen 
berücksichtigen konnte. Das endgültige 
Manuskript konnte dann Ende Febrnar fertig ' ' 
sein. Das eine oder andere revidierte Kapitel 
könnte Ihnen evtl. schon im Dezember zugehen. 

Lassen Sie mich bitte wissen, Td.e f^ie dir» 
Sache handhaben mochten; vielleicht auch, 
in welchem Teil Ihres ^ro/=rramms Sie das 
Buch bringen mochten i Taschenbuch, Sach- 
buch, etc. 

V 

In ri^wartung Ihrer Nachricht bin ich 





x\ 



W 

\ 



mit freundlichen r^r^ssen 

Ihr 






\ 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

GREÄT NECK, New York llo24 



LUFTPOST! 



Sehr geehrter Herr Eckstein! 



Wien, 8.11.72 

Dir. EP/am H^^ */ 



Freundlichen Dank für Ihr Schreiben vom 17.lo.72 und 
die Übermittlung einer Inhaltsübersicht Ihrer Arbeit 
"USA: GESELLSCHAFT IM WANDEL". Auf Grund der vorlie- 
genden Unterlagen können wir nur sagen, daß uns Ihre 
Arbeit interessiert. Eine Entscheidung, ob wir sie für 
eine Aufnahme in unser Verlagsprogramm vorsehen können 
oder nicht, können wir allerdings erst nach Vorliegen und 
Prüfung des gesamten Manuskriptes treffen. 

Mit freundlichen Grüßen 




(Erich Pogats) 




Europaveriag 
Wien 
München 
Zürich 



Europa Verlags-A.G. 

Altmannsdorfer 

Straße 154-156 

A-1 232 Wien 

Telefon 

(0 222) 67 26 22 

Telex Nr ni -r^PR 



Bank für Arbeit 
und Wirtschaft AG., 
Konto 00-25.585-1 

Postscheckkonto 
Wien 179.730 



ff 



17.10.1972 



V. 
ri 



-<r 



Redaktion 

Europa-Verlag A.G. 

Herrn Kammerer — 

Altmannsdorfer Str. 15^156 

1232 Wien 



Sehr geehrter Herr Kamnerer, 

Auf Anregung meiner Freunde .Tosef Lang und 
Peter Blachstein mochte ich Ihnen ein Buch 
zur Veröffentlichung anbieten, an dessen 
Fertigstellung (in deutscher Sprache) ich 
arbeite. 

Es tragt den Arbeitstitel 

"DSA: G^ ELLSCHAFT IM WANDEL" 
und will dem interessierten Allgemeinpublikura 
eine knappe TTber sieht über die Wandlungen in 
der amerikanischen Gesellschaft in den letaten 
zwei ^Jahrzehnten geben* Das Buch versucht, die 
Dinge in längerer Perspektive und in ihrer 
Komplexität zu sehen, und dadurch die täglichen 
Ereignisse in eine bessere Perspektive zu 
stellen. Das beiliegende Inhaltsverzeichnis 
und Einleitung wird Ihnen eine Idee meiner 
Einstellung und Behandlung des Themas g'^ben. 
Das Manuskript ist im wesentlichen fertig und 
soll nur noch nach den Wahlen etwas präzisiert 
werden. Die endgültige Fassung konnte wohl im - <- . 
Januar/FebÄuar fest vorliegen(ca. 180-200 Maschinenseiten J. 

Ich lebe seit über 30 Jahren in Amerika, bin " 
seit Jahren reffelmassiger Mitarbeiter deutscher 
Zeitschriften (Frankfurter Hefte, zuletzt SeDtenbert 
Neue Gesellschaft, zuletzt August & Oktober'; 
Merkur, April; Gewer kschamiche Monatshefte,Okt.). 
Ausserdem bin ich Kultur korrespondent der Basler 
Nationalzeitung. Im Jahr 1970 erschien in der 
Reihe Hanser nein Buch '^tJSAiDIB NEUE LINKE AM END^?". 

In Erwartung Ihrer Nachricht bin ich 

mit 



'^1./^, 



7 



Lf^ktorat 

Europaische Verlaf^sanstalt 

Herrn Otuither ^evder 

Postfach 21 01 IfO 

5000 Köln 21 



lelirrceehrtsr H^rr Heyder, 
zuruckkoranencl auf Ihren Brief vom 30, 9» 
bezüglich meines Bnchpro.^ekts fibor die 
Machtvprtellunr^ In dor^ ^THA n^^chte ich 
anfragen, oh hlerf^b^r inz.f Ischen eine 
Entscheidung gefall'^n ist. 
Es durfte Sie vielleich*: interessieren, 
dass ich kürzlich für den Sudf nnk eine 
Arbelt Ober die "Perspektiven des amerika- 
nischer Ka^itallsTnns" fm die naohsten zvei 
a'ahrzehnte scl-rrieb^ Bas Thema li'sse sich 
auch zu einem Buch ausarbeiten, oder riit 
dem anderen verbinden. 
In !'ln\rartnrg Ihrer ^Tachrioht bin Ich 

mit den besten ^'^ünschen mv\ Ja^^es^^rel 



TOMAS KOSTA 

GESCHÄFTSFÜHRER 

BUND-VERLAG GMBH 
Eü^OPÄISCHEA^RLAGSANSTALT GMBH 



3000 KÖLN 21 

DEUTZ-KALKEH STBASHE 46 
TELRFON (oa 21) 8 88 81 

privat: 60eO BBNSBEJiO-BEFBATII 
STEINMETZ8THA8SE S 
TELEFON (O 82 04> 6 418» 



LUFTPOST 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 1 lo24 
U.S.A. 



1 . Dezember 1977 
Ko/sta. 




A 



'^V?^ 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



wir haben das von Ihnen vorgeschlagene Buchprojekt 
''Demokratie oder Big Business: Wer oder was herrscht 
in den USA?" noch einmal ausgiebig zwischen Geschäfts- 
führung und Lektorat sowie auch mit der Büchergilde 
Gutenberg besprochen. 

Leider mußten wir dabei zu dem Ergebnis kommen, daß 
eine Veröffentlichung zu diesem Themenkomplex in unse- 
rem Verlag keinen hinreichenden Absatz erwarten kann. 
Selbst ein so attraktiver Titel wie Woodward/Bernstein 
"Amerikanischer Alptraum" hat, was den Absatz angeht, 
unsere Erwartung sehr enttäuscht. 

Wie es scheint, erwartet man Bücher zu der amerikanischen 
Problematik nicht in unserem Verlag. 

Hinzu kommt, daß wir als mittleres Unternehmen einem 
solchen Einzeltitel nicht die notwendige werbliche Unter- 
stützung zukommen lassen können. 

Aus den genannten Gründen schicke ich Ihnen die uns über- 
lassenen Unterlagen anbei zurück. 



Mit der Bitte um Verständnis 
und freundlich|^ Ärüßen 




Tomas 



Anl 



ag< 






V 



,A/Vn 







Europäische Verlagsanstalt GmbH Postfach 21 01 40 5000 Köln 21 
LUFTPOST 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York Wölk 
U.S.A. 




Europäische 
Verlagsanstalt GmbH 
Deutz-Kalker Straße 46 
5000 Köln 21 
Telefon (0221)82821 
Fernschreiber 08873362 



3o. September 1977 
ghy/sta. 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

entschuldigen Sie bitte, daß wir uns erst jetzt wieder mit 
Ihnen in Verbindung setzen, aber die Urlaubszeit und die 
daran anschließende Vorbereitung unserer Herbstauslieferung 
und der Buchmesse haben diese Verzögerung verursacht. 

Wir haben inzwischen Ihren Buchprojektvorschlag im Lektorat 
und mit der Geschäftsführung besprochen und sind dabei zu 
dem Zwischenergebnis gekommen, daß sich Ihre Veröffentlichung 
für eine Kooperation mit der Büchergilde Gutenberg eignen 
könnte. Um die Meinung des dortigen Lektorats dazu zu er- 
fragen, haben wir die Unterlagen nach dort weitergeleitet. 
Sobald wir eine Antwort bekommen, erhalten Sie von uns Bescheid. 

Ich muß Sie deshalb leider noch um etwas Geduld bitten. 



Mi tv^e und liehen Grüßen 




her Heyder 



OLAJOUjiZ. 



Geschäftsführer: 
Tomas Koste 
Handelsregister B 8442 
Köln 

Bankkonto: 

Bank für Gemein Wirtschaft 

Frankfurt am Main (BLZ 500101 11) 

Konto-Nr. 16003800 

Postscheckkonto: 

Frankfurt am Main Nr. 51938-600 




Europäische Verlagsanstalt GmbH Postfach 21 01 40 5000 Köln 21 



Europäische 
Verlagsanstalt GmbH 
Deutz-Kalker Straße 46 
5000 Köln 21 
Telefon (0221) 82821 
Fernschreiber 08873362 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 



Great Neck, New York 11024 



29. Juli 1977 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie vielen Dank für Ihren Brief. Bevor ich in Urlaub fahre, 
möchte ich mich nur ganz kurz bei Ihnen melden. Unser Cheflektor, 
Herr Günther Heyder, befindet sich zur Zeit in Urlaub und ich 
bitte um Ihr Verständnis, wenn wir uns erst nach seiner Rückkehr 
aus dem Urlaub, Anfang September 1977, wieder bei Ihnen melden 
und Ihnen unsere Stellungnahme zu Ihrem geplanten Buchprojekt 
mitteilen. 

Inzwischen verbleiben wir 



mit freundlichen Grüßen 



Tomas 




Geschäftsführer: 

Handelsregister B 8447 
Frankfurt a. M. 

Bankkonto: 

Bank für Gemeinwirtschaft 

Frankfurt am Main (BLZ 500101 11) 

Konto-Nr. 16003 800 

Postscheckkonto: 

Frankfurt am Main Nr. 51938-600 



PhoiBi ?1 6-lf66-9871 



19. Tuii 1977 



Herrn Tomas Kosta 
EuropSische Verlags an stalt GTIBH 
Deutz-Kalker Strasse ^6 
5000 Köln 21 



Sehr geehrter Herr Kosta, 

qf A-rrS^^iSnp^^^'^ ^^?^ Anregung von Prau Carola 
Stern vom WDR, für die ich, ebenso nie ffir den 

Hessischen und den norddeutschen Rundfunk, mehr- 
fach Arbeiten ober die TJSA geschrieben habe. 

J?^ ,*.^^^? ^^^i ^^* ^^^ "-edanken eines Buches über 
die Machtverhc5ltnlsse und Macht Verteilung In den 
USA, mit dem Arbelt stltell 

Demokratie oder Big Business t 
Wer oder \ms herrscht In den ^JSK7 
und könnte mir denken, dass das gut In Ihr Verlans- 
Programm passen ^^de. Mit scheint, das mangelnde 
Verständnis erst fßr die Bedeutung von Watergate, 
dann für das Phänomen Carter, unter deutschen Poll- 
tlkern \7le Publikum hat deutlich gemacht, dass man 
von Struktur und Verteilung der Macht hier recht 
ungenügende, ja falsche Vorstellungen hat» Dem konnte 
ein solches Buch abhelfen, das Ich mir »war \flssen- 
Schaf tllch fundiert, aber gemeinverständlich geschrie- 
ben und an das i^nteresslerte Allgemelnpublllnim gerich- 
tet denke* Ich dachte an einen ^Itafang von etx^/a 200 
Selten; aber Über all das kann man sich natürlich Im 
einzelnen verständigen» 

Ich füge zu Ihrer weiteren Orlontlernng einen groben 
Aufrlss bei, sovfie einen Artikel, den ich zu diesem 
Tfeema vorigen Sommer für den ■n^KTTR schrieb tind der 
Ihnen einen Begriff von meiner Einstellung und Dar- 
stellung gibt« Neben RTxndfunk und Merkur schreibe ich 
seit Jahren regelmassig für die Frankfurter ^^efte, dlö 
Hehe Gesellschaft, die Gei/erkschaftlichen Monatshefte, 
Im Jahr 1970 erschien bei Hanser meine Sbchrlftt 
"TJSAj die Heue Linke am Ende?" Ich lebe seit 1939 in 
oder bei Hew York| kann also die Dinge hier aus einer 
längeren Perspektive beurteilen. 



Europäische 
Verlagsanstalt GmbH 



6 Frankfurt 70 
Metzlerstraße 25 



Herrn 

George G. Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. llo24 

USA 



4. Oktober 1972 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

es tut mir leid, daß ich Ihnen nicht mehr vor Ihrer Abreise 
aus München einen Bescheid geben konnte. Wir haben uns 
Ihr Manuskript angesehen und meinen, daß es bei unseren 
beschränkten Kapazitäten und unserer Konzentration auf 
polit-ökonomische Analysen nicht für unser Programm in 
Frage kommt. 

i 

Ihre Arbeit ist inzwischen an Herrn Ferle vom Paul List- 
Verlag abgegangen, wie Sie es in Ihrem Brief vom 26. Sep- 
tember wünschten. Wir danken Ihnen nochmals für die Über- 
lassung des Manuskripts und bleiben mit den besten 
Wünschen und 



Pälishen Grüßen 



Karin Monte 



Geschäftsführer: Lothar Pinkall 

Handelsregister B 8447 

Telefon: (0611) 615029 

Bani<l<onto: Bank für Gemeinwirtschaft Frankfurt am Main Nr. 10075580 

Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. 519 38 






»•Zt. München, 26,^.1972 



Lektorat 

Europäische VerlAgg- Anstalt 
«.H(i Prau Monte 
Prankfurt-M. 
Metxleretrasae 2? 



\ 



Sehr geehrte Frau Mtate, 

nachdem ich ron Ihnen nichts weitere« in besug 
*uf das Ihnen unterbreitete Manuskript meines 
Buches "USA - GESELLSCHAFT IM WANDEL" gehört 
habe, bitte ich Sie, es so bald wie möglich 
weiter^ 3 enden anx 

Dr. Horst Fgrle 

Lektorat 

Paul List Verlag 

8 München 

Goethe Strasse 43 

Besten Dank im Voraus für prompte Erledigung, 

die ich Herrn Perle versprochen habe. 

Ich fahre morgen von hier weiter uöd erbitte 

weitere Korrespondenz direkt nach Amerika. 



Mit freundlichen grüssen 



Ihr 



Au^upt 18, 1972 

Lektorat tv'fvCAv Ifo^^XUu^-IH/; 

HuropalschG Vsrlagsanstalt ,. ^ 

Frankfurt Alain 7o 'Mcte-kv^^' '^ 

vf]?Äl?^*!i4\"'-' ^^ Anf-age, ob sie an der 
Verötfentlichung eines Buches interessiert 
waren, das eine knappe Übersicht 'Tber die 
Wandlungen im amerilmnischen Gesellschäfts- 
•■corper in den letzten beiden Jahrzehnten 
geben v;ill. Das Buch will dem allgemein- • 
interessierten Leser die Mglichkeit geben, 
die taglichen Ereignisse in rechter Perspek- 
tive 2U sehen; es setzt der vielfach vorein- 
genommenen Auslese eine ausgewogenere r,esant- 
schau entgegen. Zu dieser befähigt mich rn^in 
nun über 30 Jahre ^^Shrender Aufenthalt in 'den 
Vereinigten Staaten, 

Das Buch, Kit dem Arbeitstitel 

ITSA: G^ELLSCHAPT ITT WAIID17L 
«14.4 ^wesentlichen fertiggestellt; die end- 
geitige TTberarbeitung soll nach der ^-^ovenbir- 
wahl erfolgen. Das beiliegende Tnh-.Itsver-' 
zeichnis und Einleitung wird Ihnen eine Idee 
geben. 

Ich bin seit Jahren "itarbeiter deutscher •• 
Zeitscnriften (a--^rkschaftliche Monat<?h''ne. 
Frankfurter riefte, T.Ter>ur, "eue Gesellschaft ^ 
und kultureller '<OT-resT)onde rÄ der Bas 1er - 
Iiationalzeitung, Im Jahr I070 er?chien in der 
Reihe Ranser mein Ruch "USA: DIE T7ET7B LIHKE AT? E^IDE 

In den ersten Sep'^embertagen fahre ich nach 
Dein: schland und \,rerde an 1^,9. in Frankfurt 
sein. Bei dieser Gelegenheit konntan wir 
wei+;eres besprechen, falls Sie im •inzip 
interessiert sind. Darf ich um nromnte T'ach- 



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1 • Soptember 1972 



Lektorat 

Kuropaische Vorlagsanstalt 
Karin H. Schneider 
I'otzlerstrasse 25 
6 Frankfurt 70 




Dear !!s* Schneider, 

besten Dank fixr Ihren Brief von 2?.8. 
und Ilir Interesre an meiner Arbeit, 

Damit vir bei unserer ITn terhaltung" in 
Prankfurt doch eine konkreteste 7nter-'^" 
läge haben. \^rde ich Ihn9n elnst^^eilen 
die vorlaufige Fa<^sung meines Manuskriiots 

einsenden« 

Ich hoffe, Sie i/erd^n aelegenheit haben. 
es vorher noch wenigstens fluchtig zu 
studieren, vrobei ich Sie zu berScksIch- 
tigen bitte ^ dass verschiedene Telle^ 
wie erx/Shnt, nach den Wahlen und unt^r 
Einbeziehung deren Lehren überarbeitet 
werden sollen. Wir könnten uns dann 
evtl. ^gleich über die ^^richtigsten Punkte 
verständigen, die dabei zu berücksich- 
tigen waren. 

Mit freundlichen Grussen 




Europäische 
Verlagsanstalt GmbH 



6 Frankfurt 70 
Metzlerstraße 25 



25. August 1972 



Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
New York 11024 



Dear Mr. Eckstein, j 

besten Dank iür Ihr freundliches Angebot, Ihre 
Arbeit über die USA bei uns zu veröffentlichen. 
Grundsätzlich sind wir an einem solchen Projekt 
durchaus interessiert und wären Ihnen daher 
dankbar, wenn Sie unsdas Manuskript nach seiner 
Fertigstellung zur Lektüre überlassen könnten. 

Wir werden Sie auch gern am 15. September hier 
begrüßen, allerdings möchte ich gleich darauf 
hinweisen, daß zu diesem Zeitpunkt konkrete 
Zusagen ganz sicher noch nicht möglich sein 
werden, weil wir erst das Manuskript lesen 
möchten. 

Mit freundlichen Grüßen 
Karin H. Schneider 



Geschäftsführer: Lothar Pinkall 

Handelsregister B 8447 

Telefon: (0611)615029 

Bankkonto I Bank für Gemeinwirtschaft Frankfurt am Main Nr. 10075580 

Postscheckkonto : Frankfurt am Main Nr. 51938 



Europäische 
Verlagsanstalt GmbH 



6 Frankfurt 70 
Metzlerstraße 25 



25. August 1972 



Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
New York 11024 



Dear Mr. Eckstein, j 

besten Dank tür Ihr freundliches Angebot, Ihre 
Arbeit Jiber die USA bei uns zu veröffentlichen. 
Grundsätzlich sind wir an einem solchen Projekt 
durchaus interessiert und wären Ihnen daher 
dankbar, wenn Sie unsdas Manuskript nach seiner 
Fertigstellung zur Lektüre überlassen könnten. 

Wir werden Sie auch gern am 15. September hier 
begrüßen, allerdings möchte ich gleich darauf 
hinweisen, daß zu diesem Zeitpunkt konkrete 
Zusagen ganz sicher noch nicht möglich sein 
werden, weil wir erst das Manuskript lesen 
möchten. 

Mit freundlichen Grüßen 

I^cij-Ln /v. öc/iji.ej ehr 

Karin H. Schneider 



Geschäftsführer: Lothar Pinkall 

Handelsregister B 8447 

Telefon: (0611)615029 

Bankkonto! Bank für Gemeinwirtschaft Frankfurt am Main Nr. 10075580 

Postscheckkonto : Frankfurt am Main Nr. 51938 



Vorgestellt - vorgelesen 

GeoTfKO Go Eckstein: ^ISki Die Neue Linke am E.nde? 



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WDR 5 
Freitag, 

25 06. 1971 
16. 00-16 „30 



Fast täglich lesen oder hören v/ir von den Rebelli- 
onen der Studenten in den DSA, den militanten Ak- 



V 



;n Protesten gegen 



tionen dei' ''Black Panthers", 

den Vietnam -Kr leg« 

Doch auf Vielehen sozialen und soziologischen 



Vor' 



aussetzungen beruhen diese Bewegungen und die immer 
brutaler v;erdenden Reaktionen von Staat., Polizei 
und Teilen der öffentlichkeit? Welche Bevölkerungs- 
gruppen und Organisationen stehen hinter ihnen und 
v/elche Taktiken wenden sie an? Welches sind die 
Gründe füi' die zunehmende Paralysierung der Neuen 
Linken in den USA? 

Auf diese Fragen versucht George Eckstein eine Ant- 
wort zu '^eöen^ indemi er die verschiedePxen Gruppen 
und ihre Herkunft genau beschreibt, indem er die 
Rolle chara.<:terisiert, die die Intellektuellen und 
die Hippies spielen^ und indem: er die gesellschaft- 
lichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen ana- 
lysiert. 



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Proi. Dr. /»Itcr Fabian 
5 Kc^üiheim 



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Köln, den 50.^'^. 1971 



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Li>eber Günther, 

er. ist sehr schade, d^ß wir Euch hei -^urem kurzen ^^ufens^th'-^'lt 
i^n der Bi;ndesrepnhlik nicht einmal telefonisch p;eRprochen haben. 
\ler\v. wir es rechtzeitig gewußt hätten, w^ren wir sop'ar p;ern 
zur^ Flughaf^^n heraasp;eko^men , de^ von unserer V/ohnune^ fnat erreich- 
bar ist - auch wenn es nur fiir eine halbp Stunde p^ewespn wäre. 
Das nächste \{b\ solltet Ihr solche Möglichkeiten ben'icksi chti gen, 
soweit Ihr selbst vorher genau wißt, wann Ihr wo sein werdet. 

Daß die Besprechunrr nit Piper -^ositiv verlaufen ist, freut mich 
sehr. Schreib!^ doch bitte, ob Du inzwischen zu einem besten Ab- 
schluß gekommen bist i^nd was Du dort genaL"! vorhast. 

Kröpelin kennen wir beide sehr gut, Er hat nur einen i^'ehler - -^r 
ist sehr unzuverlässig in '^.<^v Einhaltung ^^on V^r^ST^r^t hungen . 
Falls T7b Deine Arbeit für ihn noch nicht geschrieben hast, würde 
ich Dir- raten, ihm '^it ein paa"^ Zeilen Eupe Vereinbarung zu be- 
stätige^, i]ro ihn zu erinnern u^.d ffir alle Fälle etwas mehr festzu- 
nageln . Im fibriren sind wir i ^^ diesem wie. in äedem ähnlichen Eall 
imne-n gern bereit, in Deinem Auftrag zu m.ahnen oder zu drängen, 
"^^■v^r^ Du da:^. wi1 ^ st . 



in 



S'xhi' giispanni. )Jbln Irh -;T.f <-las, v/an Dn. r'ber Har^, Oo^.t-.t-:;^^ rm; t D^il.-^.s 
BcVreib^n wirsr;. ^^.erxry es in 6^t "Ras-^lpr Nat ional-Zeitung erscheint 
seh'e ich es, da ich sie täprli^h bpkomme, Falls Du diese Sache 
an :\nde7'^r St-^iie veröf f er^tl ichst , laß es micb bitte wissen, damit 
ich ^rir die betreffende Zeitunr oder Zeitsohr"i -f^i- besohaffe. 

Wie L^ ai.is (\^.v Anlage ersiehst, ist D^in ßnch am Westdeutschen 
Rundfunk im J. Programm vorgestellt worden. Ij^ider konnten wir 
die S^'nchin'"^ nic^-i", hören, w^^ii vn.r um r^ipc:>o ^'.'^it nich^- z'i üaus*^ *"- 
konnfp^, Rb^r i^ all poynoj r;o]n ^ ^^\, rj^pcip /\rt der ''/orstellunp* von 
Bücher^' durch Vor>iesung ausp-ewählter Stellen recht wirkungsvoll. 

Mein Ge?Wdheits- oder K-pankheitsbi Id ist noch immer nicht ganz 
geklärt. \Es ist 5'icher nichts cAla'F'^ierendes und an eine (Operation 
wird vorjäufip- nicht p-edacht. Nur vnirde nebenbei Zucker f est^^esfel-^t 
auch nicht alarmierend, aber l^^sti^, wpnn man soviel i^ Restaurants 
essen, muß ivi e ich. Und vi^ll picht i ^t oq auch die Ursache (^'r\f\\r^ 
da'"' ich «^^phr oft rn'ir^<^ bin nnii nhn/=> cvr^r^{^(^ Lust zn Avtivi tat pn . 

Peter ist inzwischen v/iede.ijzu 'Tause, aber- noch weitgehend ans Bptt 
gebunden. Er braucht wohl sehr viel Ruhe, um Herz und Lunge auszu- 
klarieren (ganz klar sind^^eine Äußerungen nicht, was eigentlich los 
war oder noch ist\. Seine Stimmung ist, wenn rnan mit ihm telefoniert, 
ganz passabel, aber nach ^^.rv iUrskiinften der Arztp ist ^v sich nun 
wohl klar, daß er ni'^ht me^\r i-^ größerem Um'^ang arbpiten kann und 
ich "^'"'rchte. daß ^v ri t »ii pspr» "^«si r^nat i op nnoh "^ertif^ ^wopr^pn ^n'^. 
rrpr'^dp \r> c^f:^\r^f^rr^ Pal] ist das -ia auch sehr soh^v*^^. Die matorielle 
^■•^^^rheit allein hilft da nicht. 



co viel fWv heuti 
Euch beidp 



rr. 



i f hp-n-^, 1 -j nhop c-pfißpfi -^ron uns beiden an 






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^f^^ 2^. Juli 10^7-1 



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eben erbaltf^ ■^'c'^ Z)einen 



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ao-pn bis etW^ ^. Ajirmst nach 2^^1i -^ ^r^hj^f^^y^ ^inr) npr^h^o-n c-ir^h 



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nrvp.qani^'^1 t*^ Post ^rnr^-f^T ndpn wPT-^^'^n ^Ül/ic^ 



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"^•^irn ^,n>)n ,,,^^^or. srj to ^r^^ v/eren ::anu.skr?' pt un^ p-f-i>rn j: n.p 



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e^M.inf^ ^en benciinp; e^knn^i<^<^n 



e n^l un ^'^ n Vp i n e Ma n 1 1 skr i i^ t 



ch fi^rchtp, daß von di 



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iR nioht ^■"^^n^rie-'^t v/prdpn. Aber vipiipic^t ^in i'rh 



Deinen Abseid], nR n^i-H ^-j 



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t i^pi^p^i !:nc h^'T.^nen w^d^^r b^^i ^^ 



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enbfch fi>'^r C!ch!,ilro"^ori^) v^^i t'^r i^ekor^en . D 



■^ C h n «^ T "h '^/^^ n n "h o n 



'a !^ 



lier^t ausschließlich r>r\^ ^1r>^ jch f'i^'' 

wenin; gut, daß ich einfach nic^^t ^^ i « K-r-^ft an^bn-'-re V^-ntrac-t 
abzu.qchli oRon^ dip ich dpnn vielleicht doch nicht p'inhalten ka 
aber ich hab*:^* beides noch nicht auf n^er-^ben . Krsch\vpr>pnd wirkt 



r\r\ 



bei 
d ie 
Uni 



n^ i r auch, d a f i^ ich 



nach wi p ^.mr sehr viel klpir^p pnchpn b^bp 



ich zu ,n;roßen Zeit- \}r>(^ ITraf tnt:i fwand sunnior^n 



n-n 



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-np c-c^p 



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unani^ti sehe 



n"» versität , Gewerkschaf tpn u.a. Vi elleicht 



müßte ich de^ -Entschluß fassen, dort enern;isch abzubauen, ^ber 



e 1 n ^ r s o 



3 ts b-i n ich in de 



Rarität, weil ich roli tisch 



r TBund^sre-nubli k nach wi.e vn 



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eine 



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Verdacht" stehen zu können K 



nnabhnn^i:ip; bin und denke, ohne i 



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Auftrat zu handeln, Tind andere 



omniunist zu sein od^n in dpre 



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r»c! 



niCi t plötzlich [^anz von der Bilc' Lache 



ei ts ist es für rnich wichtig 



wird sehr schnell verp;e ssen 
Sentimentalit<^t , son^pV^ da 
i^ Zukunft n'^ch 



zu verschwinden - 



T. r' n 



imd das ist nicht r^np «i 
s wiirdp natnrl.ich auch all 



ne J^rare 



ich wohl auf absehbare Zeit noch 



möglichen Aktivitäten sehr einschränk 



der 

e meine 

en. ^o werde 



o v\;eiter machen mfissei 



S 



owohl die N<^ue Gesellschaft wip dip Frankfurter Ko-^tp Pnhni bo 



ich n 

Arbeiten ^hp^ und les 



ppelmäßig, sodaß ich Dei 



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dort ^-^^-^fentlich «rnch-^inend 



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1 ei. ^ anbei t 



n wer^^. Auch das kostpt 



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zu or^r^anisieren , '^f'S^ dip Verlane und ^^ 



eit und 



mich v/piterhin mit ibnen V^nöf -p'^nt i 



r^f^a n i s a t i on p n 



all d.^rx Jahrp 
n ] s Ge 



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OM_p^p)^|^|-„jj^ y^,o>^ 



"'^nun-^'^n "^'"'^rsop'^pn 



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jep-pnl^i stunr bipinp Buchbpsrrpchi:inn'e 



Daffir muß i^h da 



Ze i t ungpn veno ^ f*en 1 1 i c he n 
Aber eins greift ins andpre 



nn sozusag-^n 
n und Notizpn in. schweizer 



was sich natiirlich finanziell k 



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Mit ppter toi e-f'oni er« ich nlir^ ^ bis '^'"^ 



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»=»•^1 eichtort , ihn nio'^t in so scb] nph-Hr^r- ob 



.Qcrp oinrnal . Tpjn bin iod-^s- 



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lirchte. Jetzt erwarbst r^x^ 



i'^rrinnc 7A} t'ind'^^^ 



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der fleide spi^ zn "iür-f" 



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Wer-n-^r' V'-iije hRy>^ ich nur n;anz fliir^nfi'-^ ^'•^kannt. Nach 1<^^5 
hat er r\nr SAP ^ii-hirr- ,^p(^ V]ii-^ wi-h-H-'m T)ipnq-ho r-pl ^i n-Hr.4-" "V^ -; p 
1 '-h nicht v^r.^^PR^n ^^a^e. Abor damals v/.-^t -ich -ilie-^^il i^ jJopi i ^ 









zeit bene^^n cT-pv^pjo-fc , 



lir<i rlnp-Pf;p i^r> n i n V-rj: r-^ rj-^f' '->n 1 i -^ h +- t-'O f f o-n , """^üth ^"^at 

ich ^ichj/ T""'chtip: -^T'inr^^-^"^ , auP; [^emeir s-^^er Stnd^nt^n- 




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^a ^ei^er Iptzten "R'rare: Fi'ir Zwcit^rur-Vo in Hpnt^chan Zoitanp<^n 
kämejjnatiirlich auch die .^ran-^^f urt^r^r Hunrl^c^'^an nnd r^ i o tj,- 5 pnboprr o-p 
Tvjpn^pi r>h ^-^^n infrare. Da ich djp ,"i'=^tzif^en j'inr'^^r^n ;^^o.n' 11 o-Ho-n_'"' 
Pr.rlakt'^ure d'^n -^"nar.kf urtpr Hu^d'^c^au nic^t >^ahcr '\^f^^^^'^ i'on>->-f^oo+; 

-Ml, i'/Pnn Dn VJÜl'^st, ^aR ^r.^-t^ ^^-^1 nn r]cs-n ■[f,■nr\\^Q--^^-^r,Y> nr>d C^-e^- 

PPdaVtPiir. lAnnl OorolH np in-o j_>>op ^ rn-^-f^ -lorn ^c,]! f-^^.eit -^a^-nzehnten 
b^freiindpt v>in. T)n nfiRtoR-h ihn dann bitten, Deine Man'K^kripte 
einpfählend an den zustnndip^en Hedakteur weiter^ziif^^bon . NZ und 
frankfurter P-undschau haben '^h-pin-ens ^e^r^^p *^er^ei n'-^-^p r!"^* t'- 
arbeiter, sodaR d^nt b^^iti^'^t kein^ Bedenken bestehen etwas aus 
der NZ zn )*ibop>^oinr-)on _ v/ahr.Rchei>^licb knnriter>: Hn qo^^n .ir-tiirnl 
die Du, ^\]^ H^ p NZ srbr-pibstj i^it zw^i ^d^r ^^pI ^r::^cvf:^Yi A^etan^ 



r~\ T» rT.o -p ]\T o r» V'i 



roip-iQh auch an Hip Pundpchnn opi^j^vp^, "Rpi rioy. Ni^r^^^ 
ric^^bpp ■i-^r>>nt;oo-h, T),j DicH on-tw^'^^-n v>r^ir ^hn^ -^«p Ppuill'.~>tpns 
riprrn ^^ck, "^^^ ic^ fln^htip- kenne ^^^r ^ei^. iVT-aupp^p-he"^ Dr! ' 
■Josenh '\ Drexel, nit deir ich -^ihnlich wj p ^j t ^oppi.^ -hp-Pr-oi^^nHof^ 
bi^ auf r^.ich bezi^^^hen. 






Viellei^'ht k^me ancb dpr Kölner St-adt-iinzei »-^er i^^nq 
könnte Anne-Marie, die r^n^+- r^.-^io-^.'^ntli ph srhnpibt Dir 
Znp^.qnn- v^r^it^eln, falls Du n^^r^ zn die^^^-i Zw^c^^ ^^^ oH 



D^ 



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Manuskr"^* "^te r-^hi ^^V'^n ••'■i "> 1 ^t. 

J o "^ '" 1* p 1 -^ r i p V-i o n -jj o '^ i t h *=^ n z "' i C '^ P '*^' 

Dei^ 



p^l y-^ or-i/^p zi7e i 



-r> 



üße"^ an lüiir.^ beid'^ 



, «^^ t^ /.- /f. 



J/J^Ux.. 



'■■isr 



Köln, den 29.8.1973 



äMA^ ' ^f 'f 



Lieber Winther, 

Sn^'^n'^or ^^t i-ür Deinen Brief. ^Jwar besonders nett, daß 
seitS Joh"*"" ^e^^^ntspn an uns geschrieben hast. Unserer- 
seits fahren wir netzt endlich übermorgen in den Urlaub 
aber dort werden wir nicht zum ^riefeschreiLn ko men denn 
wir wollen diesmal mit dem "agen nach kurzem Besuch b^i Annette 
über Lyon in die Provence fahren und ohne festen Aufenthalts 
KchtS'r-f.r"' """"r- ^i^ll-i-ht i--t es nicht ganz as' 
§is daf sfit TaLf ''''^' notwendige Erholung, aber wir haben 
uns aas seit Jahren vorgenommen, und in meinem iAlter mörhtP 
ich das vorsichtshalber nicht weiter hinaus2cSieben Mnes 
Tages kann man ja dann solche größeren Anstrengungen di?h nicht 
mehr gut verkraften, • •^^^-^^M^^t^^n uocn nicnt 

Von Deinen Mitteilungen hat uns die Nachricht über Ruths 
Ausstellung in Nürnberg Mitte Februar ganz besonders 'nLres- 
Vr. VL' '"■ k""^^" 'f Ni-irnberg einige gute Freunde, vor Suem 
in den Nürnberger Nachrichten (Herausgeber Dr. 4expl der 
übrigens ein großer Kunstfreund ist). Offenbar ist ia'-3l?ps 
schon geregelt, sodaß unsere Hilfe nicht gebraucht wird - um 
so besser Aber wenn irgend etwas nicht richtig nd schnell 
genug laufen sollte, laßt es uns wissen - wir können i derzeit 
Dr. Dpexel anrufen, der auch bei der Stadt einflußreich ist 

der'S^t'el unrn^cJ N^r^h^'^^'^'S" ''^ AbsichtJzuriCrSff'nu^g 
^ii r^iT J^ \ Nürnberg zu kommen, wenn sich das irgend 

also si Süh^w^f :« f^H'^r ^«^«inbaren'läßt. ochreib^ ujf 
also so früh wie möglich das genaue Uatum. Übrigens könnte 

S^- °^^^?1 «r"*''^^^ ^"°h behilflich sein, einen "ortraF für 
tp^'m i" Nuf,>^'t,erg zu ermöglichen. Oder wendest dC D^ch a5 die 
IG Wetall Nürnberg die für Deine '^'hemen wohl am ehesten in 
Frage käme ? Wenn iu willst, kann ich dort mal für SLhanJragen. 

fnAo.'^rif.i^^l^^^r ^u^^ "^^anY. *'or allem hat ihm die Behand- 
lung (Bestrahlung) sehr zugesetzt und er erholt sich erst p^L^ 
langsam davon. Zum Glück konnte er mit i^rna FesteJn durcJ ^ 
Vermittlung von Frankfurter Freunden für einige WoShenJn ein 
Sanatorium gehen: Sanatorium Odenwald, 612? Bad König? Ualdstr 9 
falls Du Ihm ein paar Zeilen schreiben willst, was ihA bestimmt 
unfis^f"'' "^n^^-^^"^ r"^* ^"^ '^^i" Geheimnis'aus der KpankSt 
empfänglich."^ ^'^ freundschaftlicher Anteilnahme 

Die Hilfsarbeit für Nord-fietnam ist entgegen Deiner «nnahme 
nicht weniger dringend geworden. Jetzt e?s? kann Sin ja 
hoffentlich Krankenhauser usw. wieder aufbauen, ohne daß sie 
erneut zerstört werden. Unsere Hilfsaktion war von vornherein 
unter die Perspektive gestellt, nach Kriegsende erstTecht u^ 
auf Jahre hinaus weiter zu helfen / 



/ 



/ 



x-ur iieuce i^ir una «utn viele herzliche Grüße 
Dein , 




\j/iiii Y^pt /^hW 




/l 







4 



August 31.1973 



Pinanzaxnt 
Koeln-Sued 



RE: Added Value Tax - StTTr. 2?5A/v 



Gentlomen: 

In answer to your lotter of August 1^ 
please be advised that T am an ind0T)endent 
author* As such. T occasionally also wrlte 
f or German publlcations or broadcasting 
stations, 

I havG receivad exe^ptlon frora i4come tat 
withholding under the Agrn-^ment on DouMe 
Taxation, and I do not imagine that the 
Vgilue Added Tax would be applicable in :ny ease. 

All my work is done here and I do not 
maintain any place of vork in the BRD, 

Very truly yours, 



GE I hs 



h/oh i^-iAt^ ^^Xu£^ 



Finanzamt Köln -• Siid 



^ Direction des Contributions Directes 
. Taxation Office 

StNr. .?55/Wt 

Herrn^XgÖÖDnBC 
George Eckstein 



Äöln,...J..4..,.. August.. ..1.9.7.3. 



.USA- Great Ne^^^ 



•5 ■Cxi.cket...Lan.e. 




Betrifft: Steuerpflicht in der Bundesrepublik Deutschland; 

hier: Versteuerung der Umsätze nach dem Umsatzsteuergesetz 1967 
(Mehrwertsteuer) 

Sehr geehrte Herren! 




Nach mir vorliegenden Mitteilungen haben Sie aus der Bundesrepublik Deutschland (BRD) Entgelte für 
Lieferungen oder sonstige Leistungen (Überlassung von Urheberrechten etc.) erhalten. 

Mit diesen Vergütungen unterliegen Sie nach § 1 Umsatzsteuergesetz 1967 (UStG) in der Bundesre- 
publik Deutschland der Umsatzsteuer; Sie müssen daher bei einem Finanzamt steuerlich erfaßt werden 
Nach den Bestimmungen der Abgabenordnung richtet sich die Zuständigkeit der Finanzämter sowohl nach 
der Rechtsform Ihres Unternehmens als auch - örtlich - danach, in welchem Finanzamtsbereich 
die Umsätze bzw. deren überwiegender Teil getätigt werden. 

Ich bitte Sie daher um Mitteilung, in welcher Rechtsform (Kapitalgesellschaft, Personengesellschaft Ein- 
zelfirma) Ihr Unternehmen betrieben wird und ob Sie aus der BRD regelmäßig Vergütungen von be- 
stimmten Abnehmern bzw. Lizenznehmern etc. erhalten. Ich bitte Sie, mir in diesem Falle die Anschriften 
der Vergütungsschuldner mitzuteilen. 

Sollten Sie in der BRD eine Betriebsstätte oder einen festen Mittelpunkt für die Ausübung einer selbstän- 
digen Tätigkeit unterhalten oder über im Inland belegenes Vermögen verfügen, erbitte ich ebenfalls nä- 
here Angaben. 

Ich bitte um Ihre Nachricht innerhalb von drei Wochen nach Erhalt dieses Schreibens. 



Hochachtungsvoll 




Qbj'gt: Obligations fiscales en Republique Federale d'Allemagne 

jch Impöt sur le Chiffre d'affaires conformement ä la loi concernant l'impöt sur le chiffre d'af- 
fairesde1967(T.V.A) 

Messieurs, 



Selon des informations en ma possession, vous avez perpu des retributions en provenance de Republique 
Federale d Allemagne (RFA). pour des livraisons ou autres prestations (cessions de droits d'auteur, etc.). 



USt 22 S 72 

Köln 

Anfrage an ausländische Unternehmer - Reinschrift 



y 



/ 



En raison de ces remunerations, vous etes assujeüis ä rimpöt sur le Chiffre d'affaires, en application du 
§ 1 de !a loi concernant l'impöt sur !e Chiffre d'affaires de 1967 (abreviation allemande: UStG), en Repubii- 
que Federale d'Allemagne; vous devez donc etre inscrit sur un registre fiscal, dans un bureau de con- 
tributions directes. 

Suivant les dispositions de I'ordonnance des redevances fiscales, la competence des bureaux de contri- 
butions directes depend aussi bien de la forme juridique de votre entreprise que du Neu, c.-ä-d. du 
district administre par le bureau de contributions directes considere, dans lequel sont effectues les 
chiffres d'affaires ou tout au moins leur majeure partie. 

Je vous prie donc de m'informer quelle est la forme juridique (societe ä capitaux, societe en nom col- 
leclif, etablissement prive) de votre entreprise et si vous recevez de RFA des remunerations regulieres 
de certains Clients ou de licencies, etc. Dans l'affirmative, je vous prie de me communiquer les adresses 
des debiteurs de telles redevances ou retributions. 

Si vous possedez une usine ou un centre d'activite forme exercee ä votre compte, en RFA, ou sl vous 
y avez des biens (ou de la fortune), veuillez egalement me fournir d'amples details. 

Je vous prie de m'envoyer votre reponse au plus tard dans les trois semaines qui suivent la reception 
de la presente. 




Croyez, Messieurs, ä l'expression de mes sentiments distingues. 



Subject: Liability for taxation in the Föderal Republic of Germany; 

Here:Taxation of turnover under the 1967 Turnover Taxation Act 
(Added value tax) 

Dear Sirs, 

According to Information before me, you have received remuneration from the Föderal Republic of Ger- 
many (BRD) in respect of deliveries or other Services (granting of copyrigths, etc.). 

By virtue of such remittances, you become liable for payment of turnover tax in the Föderal Republic of 
Germany under the provisions of paragraph 1 of the 1967 Turnover Taxation Act (UStG) and this remu- 
neration must therefore be assessed by a Taxation Office. 

Under the regulations for taxation Classification, the competence of the assessing Taxation Offices will 
depend both on the legal structure of your firm and on the Taxation Office area in which the turnover, or 
at least the mayor part of it, arises. 

I, therefore, request you to State the legal structure (Joint stock Company, personal Corporation, sole 
proprietorship) of your firm and whether you are in receipt of regulär remittances from the Föderal Re- 
public of Germany trough dealings with certain purchasers or licencees, etc. I further request you in this 
event to State the names and addresses of firms from which remunerations are due to you. 

If you maintain in the Föderal Republic of Germany either a permanent establishment or a fixed centre 
for the conduct of independent business activity or possess assets located within this country, I request 
you to supply further details. 

I request your reply within three weeks from receipt of this letter. 



# 



Yours faithfully 
Im Auftrag / par delegation / For and on behalf of 



; 



2. Au^Tist 1971 



Herrn 

Karl Gerold 
Frankfurter Rundschau 
Fr ankf ur t Alai n 



Sehr geehrter Herr Gerold, 



ich schreibe Ihnen auf Anief^un;^ neines "^renndes 

alter Fabian wegen einer eventuellen regelnässi- 
gen Mitarbeit an der "^A^'^KFTJHT^ R^TMT)SCt^Ä^\ Ich - 
bin seit Jahren, wie Ihnen vielleicht bekannt ist, 
iiitarbeiter der Gewerksch. Monatshefte, der Frank- 
''urter Heft© und anderer 7.eitrc^iften über soziale| 
nd kulturelle Erscheinungen in den Vereinigten 
taaten^ und seit Ende 1970 Korrespondent der 
sler iTationalseitung f^ir kulturelle Dinge hier. 

Ich bin sicher, dass Sie Ihre regelmässigen Mit- 
rbeiter Jiier fSrs "Politische haben* aber viel- 
.eicht wäre eine Mitarbeit am Feuilleton möglich, 
:ch konnte Ihnen dann Jeweils die Arbeiten für 
ie Ilationalzeitung Cca# 2 Artikel im Monat) »n 
>uplikat zusenden: dieser Vorschlag erfolgt Im" 
'^ollen Einverständnis mit Herrn Dr. Linder, deren 
'euilletonredakteur» 

►eparat unterbreite ich Ihnen ein paar der neuesten 
.r'oeif-.en; dazwischen gibt esjevreils auc^-* kiirzere 
•otizen. Darf ich Sie bitten, sie evtl. dam zustari- 
igen Hedakteur weiterzugeben. Fs w^Trde mich fretien 
renn für diese _A8B8Iten Interesse bestünde und sichl 
ine regelinassige Mitarbeit vereinbaren Hesse. 

;s wird Sie vielleicht interessieren, dass vorigeil" 
[«^rbst bei Carl Hanr^r meine Schrift "USA: Die neuei 
linke am T'\n^^V^ erschien. 

:n der Hoffnung, bald von Ihnen zn hören, bin ich 
lit freundlichen Grussen 

Ihr 



Fischer 

Taschenbuch 

Verlag 




6 Frankfurt 1 

Mainzer Landstraße 10—12 

Postfach 34 89 

Telefon 72 01 41 

Telex 04 12410 

Postscheck Frankfurt 662 00 



Bank Berliner Handels-Gesellschaft 
Frankfurt a. M., Konto 5203-5 
Fischer Taschenbuch Verlag GmbH 
Sitz: Frankfurt a. M. HR Frankfurt 
B 8377. Geschäftsführer: 
Peter Härtung, Wolfgang Mertz 



r 



L 



Professor 

George Eckstein 

5, Cricket Lane 

GREAT NECK, N.Y. 11024 

USA 



n 



j 



Prankfurt, 12.7.1972 
ra/gb 



Sehr geehrter Herr Professor Eckstein, 

Herr Dr. Kamberger hat mir Ihr Expose zu "USA - Gesellschaft im Wandel" zur 
Prüfung übergeben. Leider hat auch der Athenäum Fischer Taschenbuch Verlag 
ein ähnliches Projekt bereits in Arbeit. Es tut mir leid, daß ich deshalb 
ablehnen muß. 



Vielen Dank noch einmal und freundliche Grüße 



Ihres 



/iHW 



Ct(^< 



- Wolf gang Rasch - 



/ lUtK.\ 



Fischer 

Taschenbuch 
Verlag 




6 Frankfurt 1 

Mainzer Landstraße 10-12 

Postfach 34 89 

Telefon 72 01 41 

Telex 04 12410 

Postscheck Frankfurt 662 00 



Bank Berliner Handels-Gesellschaft 
Frankfurt a. M., Konto 5203-5 
Fischer Taschenbuch Verlag GmbH 
Sitz: Frankfurt a. I\4. HR Frankfurt 
B 8377. Geschäftsführer: 
Peter Härtung, Wolfgang IVIertz 



Herrn Prof, George Eckstein 
5 Cricket Lane 



New York 1 1 o24 



Great Neck 



USA 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



2. Juni 1972 ka/hru 



vielen Dank für Ihren Brief. Die "etwas ähnlichen Projekte" sind zwar 
wieder in die weite Ferne gerutscht, aber ich sehe für die beiden Reihen, 
die ich betreue, für die nächste übersehbare Zeity keine Möglichkeit, 
Ihre Arbeit dort unterzubringen. 

Ich habe Ihren Vorschlag aber an einen Kollegen weitergegeben, der zwar 



andere Reihen betreut, für die Ihre Arbeit (Eventuell in Frage käme. 
Für eine Entscheidung von dort möchte ich allerdings noch um ein wenig 
Geduld bitten. 



Mit freundlichem Gruß 
-Dr. Klaus Kamiberger - 



cc: Rasch 



22. Asil 1972 



!• IS eher Bucherei 
Herrn Dr. Klaus Karaber^^ev 
Aalnzar Landstrasse 10-12 
6 Prankfurt 1 



Sehr geehrter Herr Kamberger, 

ich komir.e zurück auf unseren Briefwechsel im 
Iharz vorigen Jahfes bezuglich eines Buches 

1^^"'^ 'if'^''^^^^^^^^ ^^^ airerikanischen Gesell- 
Schaftskörper in den letzten zwei Jahrzehnten. 
oie Komican mir damals nicht endgültig Bescheid 
geben^ da andere etwas ah.liche Projekte ins 
l^uge geffasst waren. 

Mein Manuskript ist nun fertig, und da es ja 
wohl ohnedies für dieses Jahr zu spat ist, 
mochte ich anfragen, ob Sie evtl. fSrs Früh- 
jahr daran interessiert waren. Ubfang 179 
Xascninenseiten a 30 Zeilen. Zu Ihrer Orien- 
tierung fuge ich Einleitung und Inhaltsver- 
zeichnis bei. Das i'anuskrlpt konnte T)rampt 
■-^.bgehen» 

[Darf ich um baldige Nachricht, wenn m Sglich 
Vr.it ihren Honorarbedingungen, bitten ? 

Ies wird Sie vielleicht interessieren, dass ich 
heuerdings auch für MERKUR und IIE^JE GESELLSCHAFT 
k:eschrieben habe; letztere brachten iir: Dezember 
l^ine iCritik an Charles Reich und demnächst wird 
ort eins Arbeit über Nader & Baderismus kommen. 

:Iit freundlichen Grfissen 

Ihr 




FISCHER BÜCHEREI 



6 Frankfurt 1 

Mainzer Landstraße 10-12 

Postfach 3489 

Telefon 72 01 41 

Fernschreiber 04 12410 




Herrn George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New Yorck 11o24 

USA 



3o. März 1971 ka/bru 



j 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie freundlichen Dank für Ihren Brief luid den Vorschlag, den Sie uns 
machen« Ich kann Ihnen darauf leider nur eine hinhaltende Antwort geben, und 
«war aus dem Grund, weil bereits an zwei ähnlich^ wenn auch nicht ganz veiw 
gleichbaren, Projekten gearbeitet wird. 

Ich kann Ihnen daher keine umgehende Antwort geben, weil ich natürlich die 
beiden anderen Autoren nicht übergehen möchte« Ich muss Sie daher gleich um 
etwas Geduld bitten, möchte aber dazu bemerken, daß ich keine genau fixierten 
Termine abgemacht habe* 

Das ist gewiß eine recht unbefriedigende Antwort für Sie, aber ich hoffe, Sie 
haben Verständnis* 



Hit freundlichen Grüßen 



•*• Dr. Klaus Kamberger *- 



Fischer Bücherei GmbH • Frankfurt am Main -Hamburg. Sitz Frankfurt a. M. HR Frankfurt B 8377. Postscheck Frankfurt a. M. 66200. 

Bank Berliner Handels-Gesellschaft. Frankfurt a. M., Konto 3203. 



■■vir 



^ 



Herrn 

'Claus Ife'f ■ berge r 

Lektorat f. Politik 

G» rif?oher V-^rlap: 

Mainzer Landstr, 10 

Franlcr?.tPtATaln 



16. März 1971 



Sehr g^ehrt:er Herr Kamberger^ 

i''it IntoreF?5:e las ich Icirylich Ihi^en Artilcel 

in-der'NSU'iHT Gi^ELLiJCIIAF:;:, umso meiir als im 

Korbst in der Heihe Hanser nein Bnch nber 

di(!j Feue Llnl<^ in den USA er-chlen3n v/ar. 

Heute mSohte ich Ihnen eine Buahidee unter- 
breiten, fvT die Hanser leider keinen Platz 
iiv^hr hatte, ein ■nch über di-^ Wandlungen ip. 
a'-nerikaniseben ^ret-ellschaft? korner in den 
letzten »Tahr sehn -Ten unJ deren politische Aus- 
vfir^-^un.f^en. leb denke an eine knapne^ an das 
i:!^.tere edierte All^-^mveinpublikuin f^erichtete 

ier y^rfrebnisse 
^:?0-200 Druck- 
seiten* ^^. vare ^^rohl von Zusatz lichein Inter- 
esse, wenn das '^uch noch in TTerbst 1972, vor 
der 1?tasidentenT'7abl erscheinen könnte. 



I'ehandlnn,e:, njiter Verarbeitunrr de: 
der letzten VolkszaVilung ; etv/a v;?( 



Wie Ihnen viel leicht bekannt ist, bin -^ch 
rege'lTnässlger Mitarbeiter der r^AiTIu^UHTEI; 
HIIPTE Tind der (TRTc^n^RKSCHAFTLICHr^" '^^AlgHEHTi^. 
Ich lebe seit über 30 Jahren in Amerika und 
habe also niese Wandlnn-'-^n selbst miterlebe. 

Ein Vorlauf i^er Abriss liegt bei; bei der Aus- 
arbeitung werden sich naturlich gewi^ZQ iTnier- 
U'nger ergeben, zu denen Ihre eb^/aigen Anreg- 
ungen ervnanscht sind* Darf ich im Einblick J^.uf 
den anzuj?treDenden lermin 1:011 eine baldige Ant- 



wor"t feit gegebenenfalls konkreten vertrag 
Vorschlägen, bitten ? 



•L J> C^ ix'-Z' ji I, 



Hit freiondlichen Grnssen 



Ib^ 



ErankftirterRundschau 



VERLAG DRUCK- UND VERLAGSHAUS FRANKFURT AM MAIN GMBH 

CHEFREDAKTION 



Frankfurter Rundschau 6000 Frankfurt am Main 1 Postfach 3685 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 
Great Neck 

New York 11024 



Rundschauhaus 
Große Eschenheimer Str.16-18 

Telegrammadresse 
Rundschau Frankfurtmain 

Fernruf (0611)21991 
Durchwahl 2199 •»> Hausruf 
Fernschreiber 04 — 11651 



Ihr Zeichen 



Ihre Nachricht vom 

2.8.71 



Unser Zeichen 

R/re 



Durchwahlruf 

361/2 



Frankfurt am Main 

6. Aug. 1971 



Sehr geelirter Herr Eckstein, 

nach telefonischer Rücksprache mit Herrn Gerold darf ich 
Ihnen in seinem Namen für Ihren Brief vom 2. August 1971 
sowie den drei zugesandten Manuskripten danken. 

Was die regelmässige Mitarbeit an unserer Zeitung betrifft, 
so muß ich Ihnen leider eine abschlägige Antwort geben, da 
wir mit unserem Mitarbeiterstab völlig ausgelastet sind und 
sich auch in naher Zukunft keine Vakanzen ergeben. 

Das gilt leider auch für eine sporadisch gedachte Manuskript' 
einsendung an die verschiedenen Redaktionen unseres Hauses. 
Aus diesem Grunde erlaube ich mir, Ihnen die drei Arbeiten 
wieder zur Verfügung zu stellen. 



Mit freundlichen Grüssen 
( Ilse Ried¥ ) 






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j/f Geöi?.6e z frHr^>/ 




COKty^-^fOvniz}^^^ 



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^ 



GROSSMAN PUBLISHERS, INC. 125A FAST 19TH STR^T NEW YORK, N.Y, 10003 • 677-3760 




SImJUaÄ l^Gn^^'^u^^^^ 



April 29, 1969 



Dear Mr. Eckstein: 

Thank you for letting me see your ess^^* 
in some way moved you to write it. 



I»m pleased if our cours^ 



GERMANIA JUDAICA 

KÖLNER BIBLIOTHEK ZUR GESCHICHTE DES DEUTSCHEN JÜD ENTUMS E. V. 



GERMANIA JUDAICA, JOSEF-HAUBRICH-HOF 1, 5 KÖLN 1 



Herrn 

George Eckstein 

5, Cricket Lane 



Great Neck, N.Y. 11024 
U.S.A. 



Köln, 23. 12. 1981 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Wir bestätigen den Eingang Ihres Sonderdrucks aus dem 
YEAR BOOK XXVI 

The Freie Deutsch-Jüdische Jugen (FDJJ) 

Frau Dr. Bohnke-Kollwitz hat mich beauftragt, Ihnen sehr 
herzlich für diesen wichtigen Aufsatz zu danken. Sie 
läßt sehr herzlich grüssen. 



Mit freundlichen Grüssen 



GERMANIA JUDAICA 



'l/UUi lA 



(Anni Mozdzanowski) 





JOSEF-HAUBRICH-HOF 1 5000 KÖLN 1 TELEFON 23 23 49 STADTSPARKASSE KÖLN 21 722 012 BLZ 370 501 98 



GERMANIA JUDAICA 

KÖLNER BIBLIOTHEK ZUR GESCHICHTE DES DEUTSCHEN JUDENTUMS E. V. 



GERMANIA JUDAICA, JOSEF-HAUBRICH-HOF 1, S KÖLN 1 



Köln, Januar 1982 



Sehr geehrte Damen und Herren, 



Wie bereits den vorigen Ausgaben der ARBEITSINFORMATIONEN, 
möchten wir auch der neuen Nvimmer, die für 1982 vorberei- 
tet wird, einen Anhang anfügen, in dem wir auf inzwischen 
erfolgte Veröffentlichungen, Veränderungen oder Aufgabe 
von Eintragungen in Ausgabe 11 hinweisen. 

Wir wären Ihnen deshalb außerordentlich dankbar, wenn 
Sie uns den beigefügten Fragebogen möglichst bald ausge- 
füllt zurücksenden würden. Bitte fordern Sie doch bei Be- 
darf weitere Fragebogen an für abgeschlossene, laufende 
und neue Projekte. 

Mit freundlichen Grüssen 
GERMANIA JUDAICA 



Acvicu T-r\J 




(Dr. Jutta Bohnke-Kollwitz) 



Anlage 




X-)>'}1 - icc S^toit t^ttA^r^ )CX\/< 6"?^'^ 



fOSEF-HAUBRICHHOF 1 5000 KÖLN 1 TELEFON 28 23 49 ST ADTSPAH KASSE KÖLN 21 722 012 BLZ 870 501 98 



r 



-y 






b u n d G s b 1 a 1 1 K a nn .; r a d e n 



Karnnraden, üeutschjüdiscner Uanderbund. 
Bunrissdlatt. (Hrsy. v/. herrrann _l^:3rsa.n.) 
1 - 

(Esslingen a.N. 192^-: BüchtlH.) 



1 (Aug. 1928) - ?ü ( Tvlov/. 1 931 ) 



GERMANIA JUDAICA 

KÖLNER BIBLIOTHEK ZUR GESCHICHTE DES DEUTSCHEN JUDENTUMS E.V. 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N. Y. 11024 



Köln, 16. 2. 1979 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 






Ihren Brief an Dr. Meier-Cronemeyer habe ich direkt 
weitergeschickt. Für alle Fälle hier aber seine gegen- 
wärtige Adresse: Stadtilmer Weg 38a, 1000 Berlin 48. 

Ich lege Ihnen hier einmal bei, was wir hier in Köln 
von den KAMERADEN-Zeitschrif ten haben. Ich fürchte, 
es sind auch gerade die Hefte, die Sie nicht brauchen. 
Die größte Sammlung ist ohne Zweifel in Hasorea bei 
Hanna Nehab - aber an sie haben Sie sich ja schon ge- 
wandt. Also kann ich nur hoffen, daß Sie von dort 
das gesuchte Material bekommen. Hier in Deutschland 
wäre es eventuell noch im Archiv der Deutschen Jugend- 
bewegung (Adresse: 34 30 Jugendburg Ludwigstein) zu 
finden. Dort finden sich manchmal noch ungeahnte 
Schätze. 



Mit guten Wünschen und freundlichen Grüßen 



\. 



Ihre 



Aa::'^1 ^ 



/ 



-v 




UayLI&ct^ I Anlagen 

i^ui^ ua^ h Ic^t- ^ ^^ 



(Dr. Jutta Bohnke-Kollwitz) 



5 ^ÖLN 1 HANSARING 97 HOCHHAUS TELEFON 18 36 78 STADTSPARKASSE KÖLN 2232021 BLZ 870 501 08 



/ 



\ 





'J. • 






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TT- 



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Jungvolk 



I 



Jungwülk, ülrBtt der 'Kamerrden', üeutsch- 
jüd, Ulanderbunri, Schriftl,: Günther Brillin. 

Hg. 

aorlin: Selbsbunri. -^'^'J. '^, 

1929, H. 2 



3 ij n d c s - a i a 1 1 K a ni r r a n n n 



Kameraden. Deutsch-Düdischer Uanderbund. 
Bundns-Blatt . N.F. Hrsg.: Jakob j<jhnstamm. 
H. 1 - 

hünchen: Selbstwerl. 1924 - 

1. Juni '24. 

2. Scpt, '2^. 



;'ürdasu f^au Kauiuradün 



ü G ij 1 3 c ! 1 - j u u i s G i 1 ü r a; a n c. e r u u n d j^suMoaüon. 
Lau pJ n r ü o s t . (M r 1 - 

r\ j n i i_ 3 b e r .j 1 1^ z2i - 

1. [ikL. 192:^. 

2. iJov;. 1923, 
:i. Jan. 1924. 



J j n g r u G ; ; r G r c 1 a 1 1, \\ a lii ü r a ü e n 



junni'ünrsrüiat t ..eb Jeu t-^^ch j^'üischen l.an' 
uerbüiides Karripraden • i - 



i :_ r s c • "I e i n u n g s ü r 
1923^- 

1. Dg::. 1922. 



te ueciiSElnü, Seibscuer 



^ 1 1 



F 'J B h i: fj r - G 1 a c t Kamer a den 



Führer-Blatt aer j<aiTiera jen , ijout3ci".-jüdi- 

scherliJanderbund. Kr 

[Erscheinungoürte 'jecii^c^lnd. Sclbstuerl 

/^// - 

1 921 , Nr 1 ,^, 7 
1922*, Nr 5;6,V,B. 

1923, Nr 12. 



'_' -1 r*. rD ^^ o ri p p. 



M-ameraden». Bund-szeits-.irif t r. 'RGicns-| 
verbanr.s d. Kamsradnn', l/Krnppdep jiJri. 
u'anÖL^r-, 2::^rrt- -. Tuinusreina. Jg. 1 - 

Königsberg, Breslau U..a. i: SGlni^tveri 

1920 - 
1.192Ü. 



o -in 



P 1 /r' ■'[ ^'^ n , 1 ^ *' 




Kam^radGn 



•Kameraden', üunrieszeitschrif t d. 'Reichs- 
VGrnann-5; d. Kameradün', Uprnan'.rs jurj. 
h.ander-, ./-^rt- u. Tu mvc^reina . -^- ' " 

Königsperg, ü, aslau [u.u.l: b< ibstverl 

19 2Ü - 
1.192Ü. 

2.1921, ii . 1/"^i "/IHr 

3.1922, H. i/2, 3/4, 5/7 



hK 



3/1 ü ($E(!?R^^ ^^ ^ ^r-^^^ /^ cc^i c 







f^ 



hm- iri(. 



28. 



'Tuli 1976 



Hedaktion 
Carl Kantor Vorlag 
Herrn :^r*tz Arrtold 
Postfach 86 0lf20 
8 München $6 



Lieber 



Herr 



A.rnold, 



Wieder Einmal komme ich inü: einem uchvo^sohlap 
für cie Reihe -Tanser. '^> tra^Tt den \rbei<:stitel • 

Demokratie oder Big Business : 
^ ^ Wer oder \ms herrscht in den 'rsA? 
^iS nandelt sich dabei um die ^rundlichere Ausar- 
beitung eines Themas, das ich in einem Artikel 
für die Juni^Nnuim-r de» M'üRieJT! angeschnitten " 
habe, /.n Ihrer Orientierung füge ich einen 
Nachdruck bei. 

Ich^denke an eine erv/eiter^e und durch Beispiele 
ergänzte Behandlung des Themas, auf das inter- 
essierte Ailgemeinpublikum ausgerichtet, niso 
wohl mit einem inimum an '^ursnoten. "^er die- 
Detailr einschliesslich Termin, Honorarvertr-r- 
Umfang (ich dachte an 12^^175 Seiten), ^ur dio 
Fertigstellung des Manuskripts brauchte -fch 
etwa ein halb'-s Jahr; die durch die ^äsidenten- 
walil zweifellos gercha'fene neue Fiituation kön-te 
also einbezogen werden i Obwohl ich, wie Sie auch 
schon am Artikel sehen, eine längere ^err^pektive 
Im Auge halten will. 

Fs vmrde mich freuen, v;enn Ihnen die Id-^e -usagt; 
denn gerade ^der Voraussichtliche Regime-irochsei 
dürfte das öffentliche Interesse an diesen '^hema noch 
erhohen, '.^ie Ihnen vielleicht bekannt ist, bin ich 
seit ein paar Jahren regelmarsiger ^'"itarhpiter am 
Norddeutschen, Hersischen und gelegentlich auch 
V/estdeutschnn Rundfunk, nebeh meinen Beitragen t 
MerkTar, Franlcf. Hefte, Neue ar^sellschaft , Govrerk- 
schaftliche Monatshefte. 



am 
am 



Darf ich auf alle "'alle um Ihre prompte 
bitten? 






achricht 



Mit herzlichen Gru 



üSen 



Ihr 



"^ 



X 



Carl Hanser Verlag 



8000 München 80 
Kolbergerstraße 22 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Land 

Great Neck, New York llo24 

USA 



Postanschrift: 
8000 München 86 
Postfach 8604 20 
Telefon 985861 
Telex 05-22837 

23. 8.1976 
a-ne 



Sehr geehrter Herr Eckstein I 



Vielen Dank für Ihren Brief vom 2 8. Juli mit dem Vor- 
schlag des Buches DEMOKRATIE ODER BIG BUISNESS: Wer 
oder was herrscht in den USA? Ihren Aufsatz im MERI<:UR 
hatte ich schon gelesen und Ihr Vorschlag wäre an sich 
sehr sinnvoll, \jenn nicht, wie ich leider sagen muss, 
sich unser Progra an der Reihe Hanser in letzter Zeit 
ver)4ändert hätte, verändert durch einen V/andel im 
Interesse unseres Publikums, d.h. derartige zeitge- 
schichtliche Darstellungen finden heute nicht mehr so 
viele Leser, wie sie für eine/ sinnvolle Kalkulation 
in dieser Reihe notv/endig wären. Wir haben Ihren Vor- 
schlag noch einmal sehr ausführlich diskutiert, aber 
leider mit negativem Ergebnis. Ich Mhoffe, Sie haben 
für diese Situation, die uns selbst nicht sehr freut, 
Verst.'indnis. 



Mit herzuziehen Grüßen 
Ihr 

Fritz Arnold 





^ _1- 1-1 
\J.K3 JL^^ll XlllltJll 



mit separater rost 



zurücl 



■•w» 



LLJ 

1817 



Harper eP Row, Publishers, Inc. 



New York Evanston San Fiancisco London 



10 East 53d Stieet, New Yoik, New York 10022 



January 10^ 1975 



J^i-7o 



Od 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 



RE: SEÄ CHANGE by H.Stuart Hughes 



Dear Mr. Eckstein: 



Thank you for your letter of December 30, addressed to 
MS . Williams . 




Under separate cover, we are mailing you a copy for your 
examination, as per your request. However, this book is 
presently under Option in Germany and we cannot at this 
time reveal the name of the pioblisher, not until we come 
to a firm agreement with the publisher. 

Thanking you for your interest, we are. 



Sincerely yours. 



^ 




Connie Malafouris 
Foreign Rights 



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A.'-^ _^>./(i' 









Haipei e) Row, Publisheis, Inc. 



Cable: Haipsam Phone: 212-593-7000 




phone: 5l6-^66«9871 



2?. Aucust 1976 



Frau Dagmar Henne 
Seestrasse 6 
8 München ko 



Liebe Frau Henne, 

Sie örlnnßai sich vlslTfllcht noch imserer TTnter 
haltung m München Ende 197^J offenbar fanden 
Sie die negativen Aussichten für d-»p> beiden '"' 
Buchideen, die ich Ihnen damals luiterbreltete. 
bestätigt, ' 

Ich htffe, der Buchmnrkt hat sich Inzi-rlrchen 
etwas gebessert, und ich komme deshalb mit der 
Anfrage, ob Sie eine Mogliahkeit sehen, ein 
Buch über die gegem^/artice 

äsrU^ ZM plazieren. Vis Arbeitstitel \/5hlte 
ich: 

Demokratie oder Big Business» 
Wer oder vras herrscht in den '^SA ? 
und ich dachte an eine Arbeli von et-'ra ?00 Seiten, 

«^I'^i*"£ *^?^^f^! ^®* beiliegenden Inhaltsangabe 
angelegt, Inlialtlich entspricht es meinen Artikel 
in der Juni-KumtBr des IIEHKDR, den ich ebenfalls 
beilege. Für die Fertigstellung brauchte ich " 
etv/a 6 Konate ab Vertragsabschluss, Ich konnte 
mir vorstellen, dass der zu orTTartende vrahlstef* • 
von Carter das Interesse am Thelna noch verstärken 
k«5nnte. Die br>vorstehende Buchm?>.rf?e gibt Ihnen 
vielleicht Gelegenheit, dieldee F-eeigneten Ver- 
legern zu uit erbroiten. 

Auf alle Falle ^rSrc ich Ihnen dankber ffir Ihr 
Urteil über meinen Vo- schlag. 

Mit freundlichen Gr-Tssen 



Ihr 



VERLAG HERDER FREIBURG 



LEKTORAT 

Herrn 

George Eckstein 

c/o Hotel zum Storchen 

Limmatquai 

CH -Z ü r i c h 




7. Juni 197^ 
Kl/rS 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

Herr Schwörer hat Ihr Manuskript angebet "Der amerikanische Neger 
Fortschritt und Erustrierung" zur Prüfung an uns weitergeleitet. 

Leider muß ich Ihnen mitteilen, daß Ihr Werk von der Thematik 
her gesehen nicht in unser Programm paßt und dementsprechend 
eine Publikation in unserem Hause nicht möglich ist. 

Ich bedaure sehr, Ihnen keine bessere Nachricht mitteilen zu 
können und verbleibe 

mit höflicher Empfehlung 
VERLAG HERDER KG 



.ii^lO^ 



Verlag Herder KG 7800 Freiburg im Breisgau. Hermann-Herder-Straße 4 Fernruf-Sammel-Nr. 0761/2081 Telex 



Nr. 07/72603 



1^. Mai 197^ 



Herder S: Herder 
Keplers tr. ^3 
6000 Frankfurt/M* 
He rn Frank Schwoerer 

Sehr geehrter Herr Schwoerer, 

besten Dank für Ihren Brief vom 9. Mai. 

Sie haben recht, mein Buchvorschlag« 
ist als .Fachbuch gedacht. Ich wäre Ihnen 
dan.cbar. wenn Sie das ^ojekt an den 
allgemeinen Vorlag im Herder-v riag 
weiterleiten konnten. Falls dort dafür 
echtes Interesse besteht, konnte ich es 
einrichten ^ ich nehme an, es ist der 

vJfp^^p^Jö^'l^^ - am IÖ: Juni gegen 
fittag in Freiburg zu eiWer Besprechung 

um Nachricht l^.is 12. Juni 

c/o Hotel zum Storchen 
. Lim atquai 
,-_ Zürich 

(Umschlagverra^i^rk "Hold for Arrival") 

Wenn das nlchl; passt, kairuce höchstens 
noch der 22. Hai um die gleiche Tages- 
zeit inf rage; ich musste dann am 21.5. 
ans Hotel FraT'.kfurter Hof, Frankfurt 
Bescheid beko|nen. 

il "it freundlichen ^-russen 




HerderÄ. Herder 



Verlag für Wirtschaft 

und Gesellschaft 

Frankfurt -New York 




Herder &. Herder 

6000 Frankfurt a.M. 

Keplerstrasse 43 

Telefon (0611) 556 182, 590 528 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 1102^ 

USA 



9. Mai 197^ 
f s/m 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Besten Dank für Ihren Brief vom h. Mai. Leider bin ich am 21. Mai 
nicht in Frankfurt, das heißt, die ganze Woche nicht. Kommen Sie 
zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal her? 

Ein Buch über den Status der amerikanischen Neger paßt vielleicht 
eher in ein Programm, das sich vornehmlich mit sogenannten Sach- 
büchern befasst. Wir selbst machen Sachbücher lediglich am Rande, 
sozusagen. 

Darf ich das Projekt an den allgemeinen Verlag im Verlag Herder 
weiterleiten, der sich vielleicht dafür interessieren könnte? 
Oder würden Sie eher zu einem wissenschaftlichen Verlag neigen? 
Ihre Beschreibung der Interessenten würde aber ein Sachbuchpro- 
gramm nahelegen. 



Mit freundlichen Grüßen 



//^ Aiiüh^ 







Frank Schwoerer 



4^^M>-'4"^**' 



Herder &, Herder GmbH 
HRB Frankfurt No. 13250 
Hardv-Bank 17147/00 



w^ 



;i 



^f. !iai 1^7^ 



Herder & Forcier 
Herrn Frank Schwoerer 
I^^Dlerstr. ^3 
6000 ^^rankfurt/I4. 



Sehr ge^'^hrter Herr r^chwoer<=*r, 



s 



best 
Ich 
tel 
des 
zu k 
dass 
Besp 
gäbe 



en ^ink :^ur "^hren '"rief von 2^, 'nril. 
erwarte das Vorausexennlar nach 7ertir:- 
"ung nnd wer-^e vorpiich'^n, ^-^eine ^^zension 



I->uche5^ von Bell mit der ^.rscheinunrszeit 
oordinieren. F,s vrlvd Sie interpr-in^-en. 

der HorddeutFche ^TTndfTink de^^.nachst eine 
rechung auf rrTmd der a^-erik^ni rächen \tjs- 
, mit einem Hinweis auf die b--^vorstohende 



deutrcho Ausgab"^ brinrren wird. 

Das '^^rgor/^erger/Kellne^ '-uch könnte mich 
auch interef sieren, 

ITun noch etwas and'^r'^-s: ich trar:e mich m.it 
dem Gedank-^n einer möglichst objektiven "Dar- 
stellung des Status der amnrikanir h'^n ""eg^r- 
scha!"t, gedacht für ^ den interersier^en "'"-eser, 
aber doch m.it der nötigen st-^.tis tischen -nt'^r- 
lage. Der beiliegende ' utline wird "^hnen eine 
Idee gt^hen. Die Frankfurter ^^efte werden dem- 
nächst, voraussichtlich im. ^uni, einen \rtikel 
zu dem Thema von mir bringen, ''■aturlich \mvrl^^ 
alles ''aterial ^u'" den neuesten Stand gebracht 
werden. VJaven Sie an der '^eraur,frabe eines 
solchen Buches intere?5pi«rt? 

Ich bin am 21. Mai in 'Frankfurt und m,an könnte 
die Idee (oder etwairre andere Vorschläge) am. 
Nachmittag persönlich b esprechen. Vielleicht 
lassen Sie m.ichs noch hierher \d.v^sen, oder hinter- 
larsen im. Frankfurter ''of, wann ich Sie f^vv<^lr.hor] 



George Günther Eckstein 



DER AMERIKANISCH?] ITEGER: FORTSCITRITT IJTID FRöSTRIER^IG 

l.> Si tuation,, und Tpen d der letzte q_iTajhT:7£hjrhA 

ökonomisch-sozial: V/anderung und Wandlung 

Erziehung 

"Black Capitalism" 

Der Hustler i 

2 . Schwarze Kult ur 

Literatur-Poesie 

Theater-Musik- Tanz 

Film 

Intellektuelle-Halhintellektuelle / "Bl^^k ^^udres.** 

Unterbau des Separatismus oder Beitrag zur Gesamtkultur 

^. Politik: 

Organisationen: von NAACP zu Black Panther 
Führer- Demagogen-Parlamentarier 
Justiz und Strafvollzug 

h. Perspektiven 

Grenzen des Integrationismus 

Grenzen des Separatismus 

Kontrolle des ^»Turf" und "kalte" Integration 

VJ.E.B* Dubois' "zwei Seelen" 



%, 



5. \pril 197^ 



Vprlafrsreda^tion 
Herder ^c Herder 
Herrn ■^rank r>chvoTev 
Freiburg i/3r. 



Sehr geehrter He^r Schworer, ~ 

Wie ich von Basic Books erfuhr, werden Sie 

die deutFche .\U3gabe des Buches von Daniel 

Bell über die -ost-industrielle Gesell schan 



Ich arbeite z.Zt. an einer kurzen -^esxjrechung 
aes ^uches anhand der amerikanischen \usRabe 
für den ' ordde'jtschen Hundfunk, und habe vor. 
Vier^ ausfuhrlicher in deu sehen und schwel - 



das 



zerischen Publikationen zu besprechen, an denen 
ich regelmässig mitarbeite. ' 

Dafür vmsste ich gern das gep'-ante Datum de» 
Xa ^rscheinens der deutschen Ausgabe, und 
v/eiterhin, wann ich von Ihnen ein Bezensions- 
exemplar erhalten kSnnte, damit ich eventuelle 
^Itate der deutschen Übersetzung entnehmen 
konnte, "icu 

Ich wäre Ihnen für eine baldige ''achricht 
dankoar. 

Mit freundlichen Grupsen 



Hoffmann und Campe, 2 Hamburg 13, Postfach 132092 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck 

New York 11024/USA 



Hoffmann und Campe 
Verlag 

Durchwahl-Rufnr. 4 4188 26 1/265 



Hamburg, 26.5. 1976 
HHR/el 



Lieber Herr Eckstein, 



haben Sie Dank für Ihren Brief vom 11.5.76, den ich leider 
erst heute nach der Rückkehr von einer längeren Geschäfts- 
reise beantworten kann. Ich habe mich sehr gefreut, nach 
so langer Zeit wieder einmal von Ihnen zu hören. 

Zu Ihrer Anfrage muß ich aber zu meinem Bedauern sagen, 
daß ich keine Möglichkeit sehe, den von Ihnen geplanten 
Band für unsere Programmplanung vorzuschlagen. Das Buch 
würde sich m.E. nur für unsere Reihe STANDPUNKT eignen. Im 
Hinblick auf die Entwicklung der Marktsituation im sozial- 
wissenschaftlichen Bereich haben wir uns entschließen müs- 
sen, diese Buchreihe vorerst auf Eis zu legen, und über 
ein anderes geeignetes Forum verfüge ich leider nicht. 

Es tut mir leid, daß ich Ihnen keinen besseren Bescheid 
geben kann. Vielleicht schlagen Sie das Projekt dem Piper- 
Verlag für die Serie Piper vor. Für diese Reihe ist ja 
meine ehemalige Mitarbeiterin, Frau Monika Büning, zustän- 
dig. Sie können sich dort gern auf mich beziehen. 





chen 

t?^achbuc 

P.S. 

Das Merkur-Manuskript reiche^ ich Ihnen in der Anlage mit 
Dank zurück. 



Tel. (040)4418 8(1) • Anschrift: 2 Hamburg 13 • Harvestehuder Weg 45 • Verlags-Paketanschrift: 2 Hamburg 13 • Alsterkamp 31 
Telex: 02/214259 Hoca • Telegramme: Hoca • Banken: Commerzbank AG, Hamburg (BLZ 20040000), Konto-Nr. 6115422 
Vereinsbank in Hamburg (BLZ 20030000), Konto-Nr. 2/06 722 • Postscheck Hamburg (BLZ 20010020), Konto-Nr. 696 39-209 
Auslieferung an den Buchhandel: Kommissionsbuchhandlung Hans Heinrich Petersen, 2 Hamburg 61, Borsteler Chaussee 85 



t}q 1^^ 0) 



^f 



11.5.1976 



Hoff mann ^c Campe 
Wissenschaf tl. Lektorat 
Hans-PIelmut R5hring 
2 Hamburg 1"^ 
Postfach 132092 



Lieber Hf=?rr Rohring, 

Sie werden sich vielleicht an unsere Kosprach 
in München imd anschliessende Korres-^ondenz 
vor drei Jahren über ein Buch über die Neger 
in USA erinnern, sowie friiher an das Buchpro- 
jekt bei Piper. 

Ich habe eben für die Zeitschrift TTI^RKTTR eine 
grossere Arbeit über die gegenwartige Macht- 
verteilung in den USA fertiggestellt, der ib 
der Juni-Hr. erscheinen wird. Ich trage mich 
mit dem Gedanken, ihn zu einem Buch von etwa 
150 Seiten zu erweitern, und frar^e deshalb 
bei Ihnen an, eb Ihr Verlag an diesem ProjeKit 
interessiert vräre, sei es in Ihrer Abteilung, 
sei es - da ich mich eigentlich mehr an ein 
interessiertes Allgemeinpublikum richte - in 
ecccra der dafür zuständigen /Abteilung, (Freilich 
verarbeite ich auch die zustandige Wissenschaft. 
liehe Literatur). 

Mit gleicher Post lasse ich Ihnen, um '^.eit zu 
gewinnen, eine Kopie des M anuskrlpts zugehen. 
Ich bin vom 1 • Juni an auf ein paar Tage in 
oder bei Kopenhagen, und konnte, wenn ernst- 
haftes Interesse Ip stünde, von dort zu einer 
Besprechung nach Hamburg kommen, müsste das 
freilich noch vor meiner Abreise am 30.% 
hierher wissen. Darf ich hoffen, auf alle 
Falle vfe?j Ihnen bald zu hören? 

Mit freundlichen Crrüäsen 



Hoffmann und Campe, 2 Hamburg 13, Postfach 132092 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

U. S. A. 



Hoff mann und Campe 
Verlag 



Durchwahl-Rufnr. 4 4188 



/269 



Hamburg, den 20, 6. 1973 
HHR/lk 



Lieber Herr Eckstein, 

inzwischen habe ich Ihr Manuskript "Amerikas 
schwarze Bürger« Die sozio-ökonomische Situation 
der Neger in den USA" vom NDR erhalten und es 
mit großem Interesse gelesen« 

Zu meinem Bedauern muß ich Ihnen jedoch sagen, 
daß ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Möglich- 
keit sehe, die Arbeit überzeugend im Rahmen 
\inserer derzeitigen Programmplanung zu placieren« 

Ich bitte Sie um Verständnis für diese Entscheidung 
und danke Ihnen für das uns erwiesene Interesse« 



Mit freundlichen Grüßen 




Ruf 4418 8(1) -Anschrift: 2 Hamburg 13, Harvestehuder Weg 45 • Pakelanschrift des Verlages: 2 Hamburg 13, Alsterkamp 31 

Telex 02/214259 Hoca -Telegramm Hoca • Postscheckkonto 696 39 • Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Vereinsbank in Hamburg 

Auslieferung an den Buchhandel: Kommissionsbuchhandlung Hans Heinrich Petersen, 2 Hamburg 61, Borsteler Chaussee 85 



Hoffmann und Campe, 2 Hamburg 13, Postfach 132092 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck. New York ll o2/l 

U.S.A ^ 



Hoffmann und Campe 
Verlag 



Durchwahl-Rufnr. 4 4188 



/2 Gc^ 



Hamburg, den 18, Mai 1973 
HHR/Zi.- 



Lieber Herr Eckstein, 

Ich bin erst Anfang dieses Monats aus dem Urlaub zurückge- 
kehrt und mußte unmittelbar anschließend unsere Vertreter- 
konferenz und eine unaufschiebbare Reise "absolvieren"« 
deshalb kann ich Ihren Brief vom 24. April 1973 erst heute 
beantworten. 

Ich habe inzwischen das Manuskript vom NDR angefordert und 
werde mich dazu äußern, sobald ich die Zeit zur Lektüre 
gefunden habe. Soviel kann ich Ihnen jedenfalls sagen: das 
Thema halte ich für interessant und würde meinen, daß solch 
ein Band gut in unsere Reihe STANDPUNKT passen würde. Aber 
meine definitive Beurteilung kann ich Ihnen natürlich frühe- 
stens nach der Lektüre des Rundfunk-MS schicken. 

Bitte haben Sie bis dahin noch ein wenig Geduld, Für heute 

mit den besten Grüßen 

Ihr 

Hans-Helmut Röhring 

- Wissenschaftliches Lektorat - 



nach Diktat verreist 
f.d.R. ^ ^ 

( Antj^ Ziemer ) 



Ruf 44188(1) .Anschrift: 2 Hamburg 13, Harvestehuder Weg 45 • Paketanschrift des Verlages: 2 Hamburg 13, Alsterkamp 31 

Telex 02/214259 Hoca -Telegramm Hoca • Postscheckkonto 696 39 • Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Vereinsbank in Hamburg 

Ausheferung an den Buchhandel: Kommissionsbuchhandlung Hans Heinrich Petersen, 2 Hamburg 61, Borsteler Chaussee 85 



2ifA.1973 



Hoffmann & Campe Verlag 
Wissenschaftliches Lektorat 
Herrn Hans-Helmut Rohring 
Harvest ehuder Weg h^ 
2 Hamburg 13 



Lieber He^r HShring, 

ich komme zurück auf unser Gesprach in München 
und unsere anschliessende Korrespondenz im 
Oktober vorigen Jahres* 

Es war mir leider nicht mBglich, mein Buch 
zu plazieren; inzwischen waren auch soviele 
Ergänzungen etc nötig, dass eine grundliche 
Umarbeitung notwendig wäre, zu der ich mich 
ohne einen festen Auftrag nicht entschliessen 
kann« 

Dagegen dachte ich daran, eines der Sonder- 
gibiete in grösserem Detail zu behandeln, 
nSnlich die Lage der Neger und ihre besondere 
Problematik, und zwar sowohl die materielle 
wie die kulturelle Seite. Ich dachte an einen 
Gesamtumfang von 100-120 Schreibmaschinen- 
seiten. Anbei ein kurzer Outline. Pur das 
erste Kapitel, die SkoncHnisch-sozialen Aspekte, 
möchte ich die einstSndlge Sendung heranziehen, 
die ich ftlr den NDR schrieb (Sendung vom 9.3»73) 
Das Skript wird Ihnen Dr. Werner Hill vom ITDR 
sicher gern zugehen lassen. 

Ich h abe den Eindruck, dass dieses Kernproblem 
Amerikas nach wie vor die dortige Jugend inter- 
essiert, und dass es im allgemeinen recht ^e in- " 
seitig präsentiert wird. Deshalb sollte^ur eine 
fundierte Darstellung des komplexen Themas ein 
Mft-rtkw bestehen. ^^ 



Qeorge Günther Eckstein 



DER AMERIKANISCHE NEGER t PORTSCHRITT UND FRTJSTRIER^O 



. \ 



1 . Situation tind Tgend der le tzten Jfthrs^rfthr^^ ff 

flkonomlsch-sozlal: Wanderung und Wandlung 

Erziehung 

"Black Capltallsm" 

Der Hustler 

2. Schwarze Kaltur 

Literatur-Poesie 

The ate r-Mus Ik-Tanz 

Pllm 

Intellektuelle-Halbintellektuelle 

Unterbau des Separatismus oder Beitrag zur Gesaintkultur 

Organisationen: von NAACP zu Black Panther 
Führer^ Demagogen- Parlament arler 
Justiz und Strafvollzug 

h. Perspektiven 

Grenzen des Integrationismus 

Grenzen des Separatismus 

Kontrolle des "Turf" und "kalte" Integration 

W.B^B« Dubois* "zwei Seelen" 










HOFFMANN UND CAMPE VERLAG 

HAMBURG 



Herrn 

Georre G, Eckstein 



5 Cricket Lane 
Great Neck, N.Y. 



llo2A 



Ü.S.A 



Hamburf-^, den 9* Oktober 197- 

0^. '""^ 



Sehr geehrter Herr Eckstein^ 



in unserem liünchner Gespräch hatte ich Ihnen zugesagt, 
daL ich mich sehr rasch entscheiden würde. Ich habe 
gleich nach der icückkehr von der Frankfurter Buchmesse 
den Vergleich zwischen Ihrem Expose und der outline 
des bereits von uns fest eingeplanten Buches vorgenommen 
und muij Ihnen leider sagen, daß - auch nach Auffassung 
unseres Herausgebers - die thematische Parallele zu deut- 
lich ist, um beide Bücher im Rahmen des gleichen Verlags- 
programms herauszubringen. 

Ich bitte Sie für diese sEntscheidung um Ihr Verständ- 
nis. 



Ich könnte mir das Buch in der Reihe Hanser vorstellen; 
aber venu ich mich recht an unser Gespräch in liünchen 
erinnere, bestehen dort ebenfalls Pläne, die deil ^(eali- 






erung Ihres Projekts entgegenstehen. Bei einei;^ stärker 



wissenschaftlichen Ausstattung des Manuskripts, ' wäre es 
vielleicht sinnvoll, die Arbeit an Herrn Mül ler vo m 
telsmanr 



jiiversxtatsveriar^ mvDusseiaorl 



iU 



scüiclcen. 



\ 



Ich bedaure es sehr, ihnen keinen besseren Bescheid ge- 
ben zu können. 



Mit freundlichen GrüLcn 
Ihr sehr ergebener 



y 



iiahs-he 




Wissenschaf t liehe s/Lel^^orat 




2000 HAMBURG 13, HARVESTEHUDER WEG 45 • TELEFON 44 29 44 • TELEGRAMME: HOCA HAMBURG TELEX 02/214259 
POSTSCHECKKONTO HAMBURG 696 39 • COMMERZBANK AG, DEUTSCHE BANK AG, VEREINSBANK IN HAMBURG, SÄMTLICH IN HAMBURG 



Hoffmann und Campe, 2 Hamburg 13, Harvestehuder Weg 45 

Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 



NEW YORK 11024 
USA 



Hoffmann und Campe 
Verlag 



Hamburg, den 18. Mai 1972 
Ms/Sch 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



wir danken Ihnen sehr für Ihren freundlichen 
Brief, mit dem Sie uns Ihr neues Buch USA - 
GESELLSCHAFT IM WANDEL zur Veröffentlichung an- 
bieten. Wir haben im Verlag lange über dieses 
Projekt diskutiert, haben uns am Ende aber 
doch nicht zu einer ÜberiAime der Recht ent- 
schliessen können. Der deutsche Buchmarkt ist 
mit Werken über die USA derart vollgestopft, 
dass wir kaum eine Chance sehen, Ihrem Buch 
zu einer Resonanz zu verhelfen, die für den 
Autor wie für den Verlag unerlässlich ist, 
wenn die Rechnung aufgehen soll. Unsere Erfahrungen 
mit dem Buch von Jean-Francois Revel tragen auch 
nicht dazu bei, unsere Risikofreudigkeit zu er- 
höhen: wir haben zwar überall recht freundliche 
Kritiken bekommen, aber der Verkauf war sehr 
massig. 

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine erfreu- 
lichere Nachricht geben kann. 

Mit freundlichen Grüssen 



Ihr 



^ )nr^i.\^^i^,^<^ ^ ^(J^^^c^ 



Hans-Joachim'^ Mass 
HOFEMANN UND CAMPE VERLAG 
- Lektorat - 



>-o 



PS: Die uns freundlicherweise überlassenen Unterlagen 
lege ich Ihnen wieder bei. 



Ruf 44 29 44 • Telex 02/214 259 Hoca • Telegr. Hoca • Postscheckkto. 696 39 • Commerzbank AG, Deutsche Bank AG, Vereinsbank in Hamburg 




From the desk of 

GEORGE ECKSTEIN 



Alternativ-Titel: 



IST AMERIK/\ MÖGLICH ? 

USA im Wandel der letzten 
Jahrzehnte 



21, April 1972 



Hedaktion 

riüiTiian!; .>- Ce.^^:^3 Vorlag 

Harvestehuier Weg ^5 



2 II 






.lOUi'y 



13 



.Vt 



uenr gaenrue '\ec. 



on 



dio Tats leiio. das 3 Sie das - von mir verschiedf^nt- 
licl: besproc-hene - Buch von Piovel voi^legt haben, 
V8ranla.^st micli, Ihnen ein soebon von mir fe-^tig- 
Ses^ell^es Buch, ni : den Arbeitstitel "USA - 
GEnELKdlAFT IM WandelP zur Verol'rertlichung an- 
zubieten« Es ist an aas interessier ♦■.e Allgemein- 
Publikum adressiert, imd behandelt die V.andlungen 
in der c^^nerifenirchen Gesellschaft in den letzten 
20-25 Tahren. Ks versucht, die Dinge in grösserer 
Perspektive imd in ihrer ^lomploxitSt su sehen, und 
dadurch die taglichen Kreifnisse in eine bessere 
Proportion zu stellen. Ich füge InlialLs Verzeichnis 
und Einleitung bei, aus der Sie Näheres über die 
Anla^-e des Bu^-iies unJ neine I^inschatLung der Lnt- 
^ficklung entneh23en können, die ich et^/as grob als 
stark ciUcLdifi^iierten Optinisu:is bezciclmen mochte» 

Ic- l^be seit ixl^^-r drei Jalirzehntcn in Amerika, 
bin regelijasiger Mitarbeiter deutscher ZeitscHtften 
v^:?ankfurt;ar Il-rte, acverkschaf tliche I.onatsiief^e, 
Merkur) und Kultur- ^Cbrrespondent der Basler ITatio- 
nalzeitur.c. In Jalire I970 erschien in ^r Reihe 
Ilanser mein Buch "tiaA: Heue Linke am rsnde7*\ eine 
Untersuchung, :.eren skeptische Perspektive sich 
nur allzu rasch bewahrheitet hat. 

Es wäre nat'lrlich von zusätzlichem Vorteil, wenn 

das :3uch noch ■^:'eeht2ei!:ic z^xr Präsidantsnwalil er- 
scheinen kon.te, i/enn es auch nicht auf sie abge- 
stellt ist. Lasten Sie :-ich deshalb bitie proinpt 
wissen, ob Sie interessiert wären und welche Hono- 
rarvorsehlSge Sie imclien iconnten. Das Xanuskript 
kl 77 Maschinenseiten S, 30 Zeilen ohna Bibliogranhie) 
in d3utr,char Sprache kann soforj abgehen. 

In Er- rartun,' Ihrer 'Tachricht bin ich 





Liit freundlichen Grüsoen 




ru) 



h^ 



RUTGERS UNIVERSITY The State ünwersity of New Jersey 



Irving Louis Horowitz 

Professor of siociology and Political Science 



LIVINGSTON COLLEGE 

Department of Sociology 
New Brunswic)^, New Jersey o8go^ 



^ 



^O 



January 3, 1975 



Mr. George Eckstein 
5 Crickett Lane 
Great Neck, Long Island 
New York 



Dear Mr. Eckstein: 



Receiving a copy of the Winter issue of DISSENT with your 
piece on "Heading for Apocalypse?", reminded me of oiir brief 
discussion several weeks ago. Actually, I first started read- 
ing the earlier piece by Peter Clecak and was wondering if it 
was possible that you could have writtfen that . The answer, 
of course, is no. 

In any event, I am enclosing my own review essay of the 
Heilbroner piece, which appeared in Business and Society 
Review . You will see , rhetoric aside, the substance of 
our argument and feeling of unease with Heilbroner »s la- 
test work is roughly parallel. 

It^yas good to see you and your wife again, and especial- 
ly Susan, wit£'4rhom I have only been in corresü 



ly Susan, witS-^fhom I have only been in correspondence at 
tiiiies but have not seen much of in the last several years. 
I will try to attend your wife*s art show next month if at 



all possible. 
As ever. 




V 



Irving Louis Horowitz 



ILH;sgb 
Enclosure 





Houghton Miff iin Company 




Two Park Street, Boston, Massachusetts 02107 
(61 7) 725-5000 Cable Houghton 



Trade Division 



April 21, 1977 



Mr. George Eckstein 

5 Cr icke t Lane 

Great Neck, NY 11024 

Dear Mr. Eckstein, 

Your letter of April 14 addressed to Nancy 
Maguire was given to me since Nancy has moved 
into the Publicity Department of Houghton 
Miff Iin. I am happy to hear that you will be 
reviewing THE AGE OF UNCERTAINTY by Galbraith 
än6r::Bex^ f p1 l- y^H-4±i at the Ge rman publisher will 
beV^cherz Verlag AG in B.erne"^itzerland . i'm 



not reaiiy sure what theilr publication date 
will be although I am suspicious that it will 
be Winter 1978. Perhaps 
from them directly. 

Yours sincerely. 



Leslie Breed 
Foreign Rights 



LBrcft 



you tjould find out 








■;'^<>;^-' 







Houghton Mifflin 
Company 



September 8, 1975 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein, 

Thanks very much for your letter of September 2 inquiring 
about the German publlcation date of John Kenneth Galbraith*s 
MONEY, The German publisher will be Droemersche Verlagsanstalt 
and the contract we have with them calls for their publication 
by January 1977, but they might well publish before that date. 
You might write Frau Maria Honigschmied c/o Droemersche 
Verl ags ans t alt, Rauchs tr, 9 - 11, D - 8 München 80/ Germany, 
to inquire about their specific publication plans . It 
certainly would make sense for your reviews to coincide with 
the publication of the German edition, 

Yours sincerelryTv 



uL^^^ ^^ /^ \ I 



(Mrs.) Nancy 1. Maguijte 
Foreign Ri<ghl:ö [^ 

NHM:cft 




Trade Division 

Two Park Street Boston, Massachusetts 02107 (617) 725-5000 Cable Houghton 



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INTERNATIONAL CREATIVE MANAGEMENT 



August 25, 1975 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

I have your letter of August 21s t. 

I have reread your original letter and am aware 
the $50 fee you are offering Ed Bullins would cover both 
the radio and also a reprint in a West German periodical. 
This is agreeable. Now let me know when we are going to re 
ceive the $50 for the granting of the permission of said 
use . 



'Bincerely , 





AW/zd 

cc : Ed Bullins 



Audrey Wood 



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AO WEST 57TH STREET NEW YORK. NEW YORK 10G19 • [21 2] 55B-5600 • GABLE: INCREATIVE • TELEX 125422 
NEW YORK ■ LOS ANGELES • LAS VEGAS • MIAMI • LONDON • PARIS • ROME 

A DIVISION OF MARVIN JOSEPHSON ASSOCIATES. INC . 



Angust 5t f 197? 



Vis. Audrey Wood 
I CM, 

^0 West 57 Street 
New York, TIY 10019 



Dear Ms. lfood| 

Th^nkVo^^ for your letter of August 1^. 

There s^emsi hovreetyer, to be a sllght mls* 
understandlng. I thought I had made clear, 
fcn the phone as well as in my letter« that 
the .i>50 fee would col^er both the radio and 
a posslble reprint in a West German perio- 
dic al« This is the arrangement made with 
the agent of another of the authors quoted 
in my essay, and in view of the modest 
amount I myself can expect to receive from 
this type of publicat 1 bn, • it seemed to me, 
and I thought also to you, a fair arrange- 
raent« 

The most I could do. would be to guarantee 
you the amount of :$50| regardless of whether or not 
there will be a subsequent publication in a 
literary periodical. 



Kindly confirm» 



Sincerely, 



August ?1, 1975 



Mst Audrey Wood 
I CM. 

^0 West 57 Street 
New York, ITY 10019 



Dear Ms. Ifoodi 

Thei;nkyon for your letter of August lV. 

There srjemsi hov/ee^rer, to be a sTight mls* 
understanding. I thought I had made clear, 
bn the phone as well as in my letter, that 
the .i>50 fee would cotJer both the radio and 
a posslble reprint In a West German perio- 
dic al# This Is the arrangement made with 
the agent of another of the authors q^ioted 
in my essay, and in view of the modest 
amount I myself can expect to receive from 
this type of publi cat i bn, • it seemed to me, 
and I thought also to you, a fair arrange- 
ment. 

The raost I could do, would be to guarantee 
you the amount of $50, regardless of whether or not 
there will be a subsequent publication in a 
literary periodical. 



Kindly confirm. 



Sincerely, 



ssas 



INTERNATIONAL CREATIVE MANAGEMENT 



August 14, 1975 



Mr. George Eckstein 

5 Cr icke t Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 



This is to acknowledge receipt of the material 
you sent me covering passages from Ed Bullins' work v?hich 
you would like to quote in a radio reading in West Germany 
and possible pxiblication in a West German periodical. 

I am assuming the $50 fee you and I have arrived 
at will Cover the radio reading in West Germany. However, 
if there is a publication in a West Germany periodical, I 
think Mr. Bullins should get an additional $50. 



Good luck. Keep me advised. 



AW/zd 



Sihcerely, 
Audrey Wood 



AO WEST 57TH STREET NEW YORK, NEW YORK 10019 • [21 2] 55B-5600 • GABLE: INCREATIVE • TELEX 125422 
NEW YORK • LOS ANGELES • LAS VEGAS • MIAMI • LONDON • PARIS • ROME 

A DIVISION OF MARVIN JOSEPHSON ASSOCIATES. INC 



V 



Angu<5t 6, 107^ 



^^s. Audrey Wood 

^0 West 57 St 

New York, JTI 1001 9 



>ear ^'s, Wood, 



As per our telephone conversation I am 
sendlng you enclosed a copy of that part 
of my essay on the New Plack Theater 
which contains the context in whlch the 
passages from Hr. Bullins« work will be 
quoted. I liave no doubt it wfll not be 
found objectionable. 

Also as agreed, I will TDay a fee of 50« 
ror permisslon to use these quotes In my 
essa:y, this permisslon covering botv. the 
radio reading in V/est Germany, and a poss- 
Ible publication in a West German perlo- 
dical. Should the latter materialize, I 
will be glad to provide you with a copy 
for i:r, ^ullins. ^^ 

Your confirmation of this arrangeraent 
will be appreciated» 

Slncerely, 



mm 



INTERNATIONAL CREATIVE MANAGEMENT 



July 31, 1975 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

I have your letter of July 21st in which you say 
you are interested in preparing a comprehensive survey of 
the New Black Theater to be broadcast sometime this fall 
as a reading on the North German radio in Hamburg and pos- 
sibly published subsequently . 

Mr. Bullins is interested in giving you this right 
with the understanding that he would like to see the text 
and the placement of his lines before you broadcast same. 
Also, knowing how little money there is involved in such a 
project I would like to get some payment for Mr. Bullins if 
this North German radio broadcast is made in Hamburg and 
certainly if the work is published subsequently by one of 

the major Journals or literary periodicals . 

« 

Will you think about this and get back to me. 

Sincerely, 

Audrey Wood f 




AW/zd 

dictated but not read 







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40WEST57THSTnEET. NEW YORK. NEW YORK 10019 • C212) 588-0^40 ■ CABLE- INCREATIVE 
NEW YORK ■ LOS ANGELES • LAS VEGAS ■ MIAMI ■ LONDON ■ PARIS 

A DIVISION OF MARVIN JOSEPHSON ASSOCIATES. INC. 



TELEX icMsaaos 

ROME 







July n , 1 97? 



Ms. Aufilrey Woodk 

U-0 West 57 St 

New York, \Vi 



Dear Ms. Woods, 

I learned froin Mr. Woody King Jr. tviat yöu 
are now representing Mr. !3d Bulllns whose 
werk I have long followed with great Int eres t. 

At the present tlme I am preparln^ a compre« 
henslve survey of the New Black Theater, to be 
broadcast some time thls Fall as a reading on 
tho North German Radio in Hamburg, West "ermany, 
and possibly to be published subeseauently by 
one of the major German literary periodicals* 

For purposes of lllftstration, |^ would like tö . 
use several excerpts from ♦'Duplex'» and "In New ^f 
England Winter", a total of about 100 lines, 
and would appreciate receiving your perml?slon 
to do so. Permission and Copyright would, of 
course, be acknowledged in the appropriate 
manner. 

I have no doubt that my essay, in which Mr. Bullins 
work will be very prorainently treated, will 
stimulate interest in the worksof black play- 
wrights over there. The translation öf the 
passages selected will be done by me. 

Your prompt attention will be gr^atly appreciated. 

Sin oerely yours, 



Industriegewerkschaft Metall 

für die Bundesrepublik Deutschland 

Verwaltungsstelle Nürnberg 



IG Metall. Verwaltungsstelle Nürnberg. 8500 Nürnberg. Kornmarkt 5-7 

Herrn 

George Eckstein 

5 Ghricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

USA 



Telefon Nürnberg 
Nr. 20 37 08 

Bank für 

Gemeinwirtschaft 

Niederlassung 

Nürnberg 

Konto Nr. 10 702 035 

Stadtsparkasse 

Nürnberg 

Konto Nr. 1 161 993 

Postscheckkonto 

Nürnberg 509 05-859 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 

9. 9. 74 



Unser Zeichen 

Kl/mi 



Hausapp. Nr. 



27 



Tag 



18 . Oktober 1974 



Lieber Kollege Eckstein, 



in den letzten Wochen ging es bei uns etwas drunter und drüber, 
deshalb komme ich erst heute dazu, Ihren Brief vom 9. 9. 74 zu 
beantworten. 

V/ir haben Sie für Mittwoch, 27. 11., 14.00 Uhr, bei uns einge- 
plant. Die Sitzung ist auf jeden Fall bis 17.00 Uhr zu Ende. 
Ein Vortrag am 26. 11. ist leider nicht möglich, so daß es bei 
diesem einen bMben wird. 

Bezüglich der Dauer Ihres Vortrages wäre zu sagen, daß wir im 
allgemeinen versuchen, nicht länger als 40 bis 45 Minuten zu 
sprechen. In der Tat soll natürlich über Ihre Ausführun^^^en dis' 
kutiert werden. 



"•o 



Falls ich nichts mehr von Ihnen hören sollte, da die Zeit mög- 
licherweise schon etwas knapp wird, gehe ich davon aus, daß Sie 
sich am Mittwoch, 27. 11. gegen 13.45 Uhr bei uns einfinden. 



Mit freundlichen,, Grüßen 
IndusÄtLegev^erkCs^'l Metall 

85 f^Himl%m> Kornmal 

Horst Klaus 



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-3 
-2 

-1 



Bei Rückantwort bitte unser Zeichen angeben! 






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Cci> ^^ ^aAia^ ^ /KvttA^"6A ~ (k\AA^\C k^^^i^'cXu ^^li^ih A. ha^jrr^tyUt^ 






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_ (S(l^^(i.(Li. Na.cC<,\>cn,^. Mö)tcm4Uf^orVef¥-^L- Vi/v\rA.^e v ■ l(^</iih%'okui 



to^paiiVäl '^/tnjlru^w^ •. veM ^ol ^ u..!^ 



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M^^/Vl'U/V it^M/^^U*>''!eiM4,<^ ^/^ «'*^ Ci^itAXAA \J<U.AtArU 



\^A i,o\^c.iM<^ Wi^y^ U wi>^CAwvie^ k\AS.UjgCy j Kf?^/- \^^^ U^Cy 






dcClKJ ^ ^\AV^\J^*yU j A^l^h li^Uvyyi^^ 



MuM-^dLUxJUU^^^i ^^ ^^^-e^^t^cv 







iLe^z*. -h lo(?^<?& - ^yvjc/er ^J/iicc^^ir CUintuu ^il^ H^hk^ei^. 



^ 






Industriegewerkschaft Metall 

für die Bundesrepublik Deutschland 

Verwaltungsstelle Nürnberg 



IG Metall, Verwaltungsstelle Nürnberg. 8500 Nürnberg, Kornmarkt 5-7 

Herrn 

George Eckstein 

5 Ghricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

USA 



Telefon Nürnberg 
Nr. 20 37 08 

Bank für 

Gemeinwirtschaft 

Niederlassung 

Nürnberg 

Konto Nr. 10 702 035 

Stadtsparkasse 

Nürnberg 

Konto Nr. 1 161 993 

Postscheckkonto 

Nürnberg 509 05-859 



ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vonn 

U. 8. 74 



Unser Zeichen 

Kl/mi 



Hausapp. Nr. 



27 



Tag 



22. August 1974 



-5 

-3 

2 
-1 



Lieber Kollege Eckstein, 

für Ihr Schreiben vom 14. 8. danken wir Ihnen sehr. Wir nehmen 
gerne die Gelegenheit war, Sie im Spätherbst im Kreise unserer 
Funktionäre einmal näher über die aktuelle amerikanische Situ- 
ation "auszuhorchen" . 

Folgende Möglichkeiten werden wir einplanen: 

1.) Einen Vortrag am Mittwoch, 27. 11. oder Mittwoch, 4. 12. 74, 
nachmittags um 14.00 Uhr; die Teilnehmer würden sich in 
beiden Fällen zusammensetzen aus Betriebsratsvorsitzende 
der Nürnberger Metallindustrie, die jeden Mittwoch Nachmittag 
zur Informationsstunde im Gewerkschaftshaus zusammen kommen. 

2.) Als weitere Termine könnten wir Ihnen vorschlagen: Dienstag, 
3. 12. um 18.00 Uhr. Bei den Teilnehmern dieser Veranstaltung 
würde es sich um die Leiter der gewerkschaftlichen Vertrauens- 
leutekörper, ebenfalls aus den Nürnberger Metallbetrieben 
handeln. 

In beiden Fällen kann mit ca. 100 Teilnehmern gerechnet werden. 

Sie sind nur im Einzelfall identisch. Wir wollen überlegen, ob 

wir gegebenenfalls den Teilnehmerkreis am 3. 12. vergrößern können. 

Thematisch denken wir etwa an eine Darstellung des Verhältnisses 
der amerikanischen Gewerkschaften zur Anti-Inflationspolitik der 
amerikanischen Regierung unter dem neuen Präsidenten. Das wäre 
für uns insofern von besonderem Interesse, da in der zum Jahres- 
ende bei uns anlaufenden neuen Tarifrunde Fragen der Konjunktur- 
politik, der Arbeitslosen- und Preissteigerungsrate und in diesem 
Zusammenhang die Außenhandels- und Weltmarktpolitik eine nicht 
unwesentliche Rolle spielen. 

Über das Honorar werden wir uns sicher einigen können. Bitte lassen 
Sie uns Bescheid zukommen ob die vurgeschlagenen lermine bzw. 
welcher der beiden Mitbwoch-Nachmittag-Termine für Sie akzeptabel 
ist. 



Grüßen 





Tip unserjceicrjeTTMgeaBn I o 

(Nach Diktat verreist) 



ps^ 



1V. August 197^ 



Herrn 

Horst Klaus 
I.G. Metall 
Nürnberg 





Lieber Herr Klaus , 

Sie werden sich vielleicht erinnern, dass meine 
Freunde Ernst Altert und Otto Kraus mit Ihnen 
im vorigen Winter über die Möglichkeit eines 
Vortrags von mir in einem gewerkschaftlichen 
Kreis sprachen» 

Die von mir damals geplante Reise nach Nürnberg 
hatte sich verschoben; sie sollte in Verbindung 
mit einer Ausstellung von Arbeiten meiner Frau 
im Ku nstverein stattfinden» Diese Ausstellung 
lüaniaL soll nun am 27. November dieses Jahres er- 
öffnet werden und wir werden bei dieser Gelegen- 
heit mehrere Tage in Nflrnberg verbringen, an das 
uns beide alte Bande knüpfen. 

Ich könnte also um diese Zeit den seinerzeit 
geplanten Vortrag halten, sei es über den Stand 
und die Probleme der amerikanischen Gewerkschaften, 
oder, falls Sie das vorziehen, über ein anderes 
Thema aus dem sozialen Bereich Amerikas; etwa die 
Lage der Neger, oder die politischen Perspektiven 
nach Nixon» 

Lassen Sie mich bitte wissen, ob Sie an einem 
dieser Vorschläge interessiert waren, und wenn 
ja, welche etwaige te sondere Wünsche für das Format 
sie hatten. Ich dachte an maximum eine Stunde Vor- 
trag mit anschliessender Diskussion/^ragestellung. 
Auch wüsste ich gern Näheres über den Kreis, in dem 
der Vortrag stattfinden würde ^ und die erwartete 
Beteiligung. Die Festsetzung des Honorars überlasse 
ich Ihnen. 

Näheres über mich können Sie von den Kollegen Kraus " 
und Albert erfahren. Ich bin regelmassiger Mitarbeiter 
an den Gewerkschaftlichen Monat sh'^^ften, der Neuen 
Gesellschaft und den Frankfurter Heften Letztere 
brachten in der Juni-Nummer eine grossere Arbelt 
von mir über "Amerikas Schwarze Burger"» 

Ich wäre Ihnen für eine baldige Nachricht dankbar, 
damit ich meine Reise entsprechend planen kann» 

Mit freundlichen Grüssen 



Institute for Policy Studies 

1520 New HampsKire Avenue, N.W., WasKin^ton, D.C. 20036 



(202) ADam^ 4-9382 



November 9, 1973 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear George Eckstein: 

Thanks very much for your letter and the nice review you 

wrote of my book. It's good to get a boost from a relative. 

I am weak on family genealogy and am interested in how the re- 

lationship works. I would be delighted to get together with 

you in New York. Do you come into the city often? 



Best Regards, 





Richard J. Barnet 
Co-Director 



RJB/srb 



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19 



International 

Center of Photography 

1 1 30 Fifth Avenue (at 94th Street) 
New York, NY 10028 
212-860-1777 



November 6, 1974 



George Eckstein 

5 Crickett Lane 

Great Neck, Long Island, N.Y., 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Enclosed is the material I promised you on the phone 
today. 

Thank you for your inquiry. If you want more Information, 
please just call. 

Sincerely, 

Marcia L. Goldman 
Secretary to Cornell Capa 



mg 
enclosures 



2/ 



the ICP Library of Photographers. The Cartier-Bresson show will coincide 
with the publication of ABOUT RUSSIA (Studio Books/Viking), photographs 
taken on his most recent trip to the USSR. 

The International Center of Photography will be open daily from 
n a.m. to 5 p.m. It will be closed Mondays. Admission will be by voluntary 



contribution. 



# # # 



FOR FURTHER PRESS INFORMATION PLEASE CONTACT: 

Marshall & Bloom Associates 
7 West Bist Street 
New York City 10019 
586-7833 

Phillip Bloom 
Madeline Welsing 



563^.55-0 



* 



Standardnorm 1034-a 

September 1973 
4 Treasury FRM 2000 



PUBLIC VOUCHER FOR PURCHASES AND 
SERVICES OTHER THAN PERSONAL 



DATE VOUCHER PREPARED 



U.S. DEPARj;:^;jT, bureau, or Establishment and location 

IntMtiatloBal Conattttietttion kgßacj « PCM ^ept. 27» 1978 
Waidxiiistoa, D.C. 205^7 



VOUCHER NO. 



SCHEDULE NO. 



CONTRACT NUMBER AND DATE 

P(a0HD 

REQUISITION NUMBER AND DATE 



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PAYEE'S 

NAME 

AND 

ADDRESS 



Omyrgß ScJcsteia 

^ Crlctet 

Oiwt mmck, nmt York IKföi^ 



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SHIPPED FROM 



TO 



WEICHT 



NUMBER 
AND DATE 
OF ORDER 



DATE OF 

DEUVERY 

OR SERVICE 



9/12/76 



40fi5 Q 



PAID BY 



DATE INVOICE RECEIVED 



DISCOUNT TERMS 



PAYEES ACCOUNT NUMBER 



GOVERNMENT B/L NUMBER 



ARTICLES OR SERVICES 

{Enter description, item number of contract or Federal 
supply schedule, and other Information deemed necessary) 



Tc^Bfta pttjMHOt corarlüg z^tipublicatioo 



tat Äpocalorp««?** by 
Sctoteia, ttoBk tbe Winter 197^ 
of BISSEffT, 



QUAN- 
TITY 



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(Use continuation sheet(sj if necessary) 



UNIT PRICE 



COST 



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PER 



AMOUNT 






$35*00 



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PAYMENT: 
COMPLETE 
PARTIAL 
FINAL 
PROGRESS 
ADVANCE 



(Pgyee must NOT use the space below) TOTAL 

DIFFERENCES 



Amount vcrified; correct for 



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(Signatiire or Initials) 



MEMORANDUM 



Cr: 



ACCOUNTING CLASSIFICATION 



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CHECK NUMBER 



ON TREASURER OF THE UNITED STATES 



CASH 

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DATE 



CHECK NUMBER 



ON (Name of bank\ 






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1034-116 



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a. A «> t A t . ■ ■ 4 . . . ■ , 



■'•■'• ■ - 



INTERNATIONAL COMMUNICATION AGENCY 

MARK ALL PACKAGES AND PAPERS WITH CONTRACT AND/OR ORDER NUMBERS 



1. DATEOF ORDER 

Sept. 27, 197Ö 



2. CONTRACT NO. (if any) 



4. ISSUING OFFICE INTERNATIONAL COMMUNICATION AGENCY 



3. ORDER NO. 

5639-55-8 



USE ON ALL 
INVOICES 



PAGE 1 OF 



WASHINGTON, D.C. 20547 



5. ACCOUNTING AND APPROPRIATION DATA 



01-8-2iK)l-00-P0325-25if31 



6. sHip To (consignee and Aadress, ZIP code^ Tnterj^aXlonQ-l Communlcatlon Agency 

vßßyright clearance Desk - Rm7 225 
IyTo Pennsylvania Ave., N.W. 

Washington, D.C. 205^4-7 




7. TO: CONTRACTOR (Name, Address, ZIP Code) 



George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 1102^4- 



9. REQUISITION^ 
OFFICE ^ 



pgm/pmd 



11. F.O.B. POINT 

Washington, D.C. 



12. GOVERNMENT B/L NO. 



VIA 



8. TYPE OF ORDER 

Q (a) Purchase Reference your. 



Please furnish the following on the terms specified on both 
sides of this order and on the attached sheets, if any, 
including delivery as indicated. This purchase is negotiated 
under authority of 



□ (b) Delivery Except for billing instructions on the 

reverse, this delivery order is subject to instructions 
contained on this side only of this form and is issued subject 
to the terms and conditions of the above-numbered contract. 



10. REQUISITION NO. /PURCHASE AUTHORITY 



13. DELIVERY TO F.O.B. 
P0MSI7-DN jOftBEFORE 



'^/ö/^' 



14. DISCOUNT TERMS 
I^ET 



15. SCHEDULE 



Item No. 
(a) 



'See reverse for rejections 



Supplies or Services 
(b) 



Token payment covering republication 
permission: 

"Heading for Apocalypse?" by George 
Eckstein, from the Winter 1975 issue of 
DISSENT . 



Quantity 

Ordered 

(c) 



Unit 
(d) 



ea. 



I5Z2S^ATi2N copy 



Thi 



xayffi.nt is belog prooesssd. 



Unit Price 
(e) 



"W 



Amount 
(f) 



$25.00 



Quantity 
Accepted 

(g) 



16. CLASSIFICATION: Q SMALL BUSINESS 



D 



OTHER THAN 
SMALL BUSINESS 



D 



MINORITY BUSINESS 
ENTERPRISE 



SEE 
BILLING 
INSTRUC- 
TIONS ON 
REVERSE 



17. SHIPPING POINT 



18. GROSS SHIPPING WEIGHT 



19. INVOICE NO. 



20. MAIL INVOICE TO (Include ZIP Code) 
(Original and 2 copies) 



INTERNATIONAL COMMUNICATION AGENCY 
WASHINGTON, D.C. 20547 



21. UNITED STATES OF AMERICA 
BY (Signatare) 



ORDER FOR SUPPLIES OR SERVI 







$25.00 



15. (h) Total 
from 
contin- 

^^ uation 
pages 



15. (i) 

^ GRAND 

"^ TOTAL 



22. NAME rT-Kpec/; Mary L. üdom Frocurement Agt. 
pgm/p PROCUREMENT SECTTON 

TITLE: CONTRACTING/ORDERING OFFICER 



1. CONTRACTOR 



STANDARD FORM 147 (REV. 2-77) 
Prescribed byGSA, FPR (41 CFR) 1-3.605 

STYLE B 




International 

Communication 

Agency 

United States of America 
Washington, D.C. 20547 



September 19, 1978 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Thank you for your letter of September 12, 1978. Enclosed is a 
copy of the Spanish version of Dialoffue (PAGETAS) containing 
your article. The piece is also scheduled to appear in our 
French Vol. 9» No. 4 which won't be off the press imtil late 
December or early January. ¥e will send you a copy at that time. 

¥ith regard to the reprint fee, we have tumed that over to our 
Copyright office. You should be hearing from them very shortly. 

Sincerely, 



Iris L. Nelson 
Editori al Assistant 
Dialogue 



EiBLClosure: 
FACETAS, Vol. 1l/2 



September 12,1978 



DIALOGul ^* '^^Ison, T5dltorlal Asst 

H I.C.A.' 

1776 Pennsylvania Ave 

Washington, DC 205V7 



Dear Ms. Nelson, 

Thank you «ir the copy of DTAT.OG^m Vol 11, Fo 2 
wlth the Condensed reprlnt of my BISr.B'^T 
article. Ilas there also been a Prench and 

tl^^d^ t^anslation? If so, I would appreclate 
receivins a copy, 

Another matter« fron our correspondence at the 
tirae I was ujider the linpre.«^ sion that tViere 
would be, elther for me or for DiPrKTIT, the 
nrooSÜJ'm^ Tonrint foG. So far, neithor I nor 
DISSBIIT Iiave recelved one. Pleaso advise. 

Slnnerely, 



March 3f 1976 



Ms. Iris L, Nelson, Editorial Asst. 

DIALOGUR 

USIA 

Washington, DC 205^7 



Dear Ms. Belson, 

Tkank you for your letter of February 2? 
and the copy of DIALOGITl. 

You have my permission-to reprint the 
article ^'heading for Afjocalypse ?*• Ind 
DISSETIT, Winter 197?, provided no cuts 
are raade without my approval, and assum- 
ing you will recelve reprint permissiin 
frora DISSENTt 

I will appreciate receiving, in ar^dition 
to the customary fee, a copy of the 
English, Spanish and French^^editrlon 
of the issue containing my article. 

A photograph is enclosed as requested. 

Sinceräly, 






USIA 

UNITHl) STATES 

INFORMATION AGENCY 

WASHINGTON 20547 



Pebruary 25, 1976 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Thank you for your letter of Pebruary 19 in response to our query 
to DISSENT requesting your photograph. Below are answers to the 
questions you asked: 

1 ) You are the right author; the "P" was our mistake and 
should not have been included as a middle initial. Sorry. 

2) We are planning to use your article "Heading for Apoca- 
lypse?" which appeared DISSENT, Winter 1975 edition. Our Copy- 
right Office is in the process of obtaining the necessary re- 
print permissions from DISSENT and others as may be required. ' 
Customary fees are paid as required. 

3) DIALOGUE is distributed overseas to 123 countries in Latin 
America, Africa, Asia, Eastern and Western Europe, and the USSR. 
DIALOGUE is printed in eight languages — English; Spanish; Prench; 
Portuguese; Polish; Romanian; Greek and Russian: Distribution 
total s approximately 1 85, 000. 

A copy of our latest issue is enclosed for your perusal. If you 
have any further questions, please don't hesitate to vjrite us. 
We look forward to your reply. 

Sincerely, 



Iris L. Nelson 
Editorial Assistant 
Dialogue 



Enclosure: 

Dialogue , Vol. 8, No. 3-4 



^ 

•» 



Ff^bruary 19, 1 976 



Ms. Iris L* Nelson 
F.ditorlal \sst, 
DIALOGÜE 

nsiA 

Washington, DC 20?^? 



Dear Ms, Nelson, 

DIJ^^SKNT has forwarded to rne your letter of* ^eb 2 
requesting a photograph of rae in connectiön ^Ith - 
a planned artic^e. Before accedlng to your requftst, 
I have a few questions: 

1) Are you su^e you've got the right author? I have 
never used the middle initial ^*F", 

2) VJhich article are you planning to carry and 
in what context would it app^ar? I assume therc 
would be a customary fee. 

3) Could you mail me a copv of your latest issue? 
V/here is your major area(s) of distrlbution ? 

h) Do you ha\?e or will you require the previous 
publication's release in addition to my permisi?ion? 

Sincerely, 




USIA 

ÜNITLD STATES 

INFORiVlATION AGENCY 

WASHINGTON 20547 



Pebruary 2, 1976 



Publicity Department 

DISSEMT 

509 Pifth Avenue 

New York, N.Y. 1001? 

Dear Sir: 



/^> 



.y^: 



We are planning to carry an article by George F. Eckstein, a 
contributor to your Journal, in a forthcoming issue of DIALOGUE, 
It is our usual practice to open each article with a photograph 
of the author. Would it be possible for you to supply us with 
a black and white photograph of Mr. Eckstein? If not, could 
you advise us as to where we might be able to obtain one. 

DIALOGUE is a scholarly quarterly Journal of American thought 
and discussion published by the U.S. Information Agency and 
distributed overseas as a part of the U.S. Information program. 

Your assistance in this matter will be greatly appreciated. 

Cm Sincerely, 



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Iris L. Nelson 
Editorial Assistant 
Dialogue 



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International Biographical Archives and Dictionary 
of Central European Emigres, 1933-45 

Biographisches Handhuch der deutsehsprachigen 

Emigration nach 1933 

570 Seventh Avenue, New York, New York 10018 (212) 921-3Ö70 



ADVISORY BOARD 

DR. WERNER BERTHOLD 
Bibliotheksdirektor, 
Deutsche Bibliothek 
Frankfurt am Main 

PROF. HANS BOOMS 
Präsident des 
Bundesarchivs 
Koblenz 

PROF. LEWIS J. EDINGER 
Columbia University 
New York 

DR WERNER RÖDER 
Institut für Zeitgeschichte 
Munich 

DR. GURT C. SILBERMAN 
President, American Federation 
of Jews from Central Europe, Inc. 
New York 

PROF. HERBERT A. STRAUSS 
Research Foundation for 
Jewish Immigration, Inc. 
New York 



Dear Sir/MadaiU; 



^ (Xm^^y^j^ \'\^0 



Some tlme ago, you provided us with Information aboiit 
your life and career. The questionnaire you completed was 
incorporated into our archives, and its data used to prepare 
a biography that will appear in the second volume of our 
Dictionary. 

We are sending you herewith a copy of the manuscript 
of your biography for your approval and co3f»rection. It has 
been edited for content and style, and has been proofread, 
which explains the various marks and corrections in the text. 
We regret any appearance of untidiness the copy raay have 
at this stage, but being a non-profit Organization with 
limited funding, we are striving to avoid the substantial 
expenses that would be involved in inserting corrections 
in galley-proof s . 

If you find this biography accurate, you need not respond 
to this letter. However, if you see factual errors or signifi- 
cant omissions, please write as soon as possible, making your 
corrections on the copy itself , preferably in a different 
color. If we do not hear from you within three weeks, we 
shall take the liberty of assuming your consent and approval. 

Volume I, in German, is Coming out this spring. Volume II, 
which Covers the arts and sciences, and in which your biograpliy 
will appear, will be published in English by the end of the 
year. 

Thanking you for your Cooperation in an \mdertaking which 
we hope will be a worthwhile witness to major historical events 
and to the assertion of humanity and dignity in the face of 
persecution, I remain 

Very truly yours. 



Herbert A. Strauss 
Coordinator of Research 
Professor of History 
The Citv College of Mpw Yot«v 



A ^ 



3|l^ 



QeöHcc:' G~ eü<:^(BV OPCL 







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7(b<J' 



Dr. Heinz Kloppenburg DD 
Oberkirchenrat 



Herrn 

Georp:e Eckstein 

66 Dorchester Drive 
Manhasset, 'R.Y. 11030 



-Ti'^^s^ ^)i cixcL 



^6 Dortmund, den 16. Oktober 1968 
Schliepstr. 11 
'-Lelefon 57 21 7^ 






Sehr geehrter, lieber Herr Eckstein, 

ich danke Ihnen sehr herzlich für die spontane Zusendung des 
Artikels über den von mir ganz besonders geschätzten verstor- 
benen Hein Herbers. Ich werde ihn gerne bringen und hoffe, daß 
das schon im November-Heft der Fall sein kann. 

Gerne habe ich davon Kenntnis genommen, daß Sie zu gelegent- 
licher Mitarbeit Jetzt etwas eher in der Lage sind, weil oie 
etwas mehr freie Zeit haben. Mir ist das außerordentlich will- 
Kommen. Ich muß Ihnen aberder Redlichkeit halber sagen, daß wir 
eine Zeitschrift sind, die nur minimale Honorare zahlen kann 
( DM 5, — pro -Druckseite ), weil wir ohne Jede Subsidien mit 
einer Auflage von nur 2.500 herauskommen. Es ist sozusagen alles 
ehrenamtlich was bei uns geschieht. Ich könnte mir denken, daß 
Sie sagen: das ist für mich Kein absolutes Hindernis, aber ich 
wollte Ihnen gerne der -Niedlichkeit halber dies zuvor gesagt ha- 
ben. Sehr gerne würde ich von Ihnen, falls Sie weitere Zeit für 
^^itarbeit haben, hören, über welche Themen *^ie schreiben könnten. 
Ich danke Ihnen nochmals für den Hein Herbers-Artikel und für 
Ihr Angebot und bin für heute 

mit herzlichen Grüssen 



Ihr 



^a-i^_^_^ ^ 



t-i- "7 



George Eckstein 

66 Dorcheste^f Drive 

Manhasset, N.Y, IIO3O 



17. 9 •1968 



Herrn Dr. Heinz KLoppenurg DD 
JUNGE iORCHE 
Schliepstr. 11 
^"600 Dortmund 



Sehr geehrter Herr Dr. Kloppenurg, '' 

Sie werden sich wohl erinnern, da^s Sie vor 
etwa 2 Jahren einen Artikel von mt über die 
Neger bewegnng hier aus den Gewerkschaftlichen 
Monatsheften nachgedruckt haben. .i 

Heute mochte ich Ihnen einen kurzen Nachruf 
auf den kurz lieh in Holland gestorbenen ehe- 
maligen deutschen Pazifisten HEIN HERBERS 
unterbreiten, den Sie vielleicht in der 
JUNGEN KIRCHE werden würdigen wollen. Er 
ist Ihnen ja sicher kein ffiibekannter. 

Wenn Sie die Sache bringen, wurden Sie bitte 
seiner Witwe ein Exemplar schicken; ebenso 
bitte ich, ein etwaiges Honorar an sie für 
die hollandische Ges^.""'"'" i«*--wi*er.__ , _, _ 

ki 



'kst*'-»' 



E 



n 



bs be- 



leb habe nun etwasmehr freie Zeit, und wfe 
evtl. zur gelegentlichen Mitarbeit in der 
Lage. 



Mit feerzlich n Grussen 



Ihr 



''tt^tt k,'. 






Günther Kckstein-New York 



^■A ^^ i%% 



HEIN HERBERS ZUM GEDENKEN 



Aus Holland kommt die Nachricht vom Tod Hein Herbers '. 
Berufenere als ich werden das Leben und Wirken dieses tapferen 
Kämpfers für Frieden und Menschlichkeit in seiner Ganze würdi- 
gen. Ich mochte nur eine personliche Randbemerkung anfügen über 
diesen einzigartigen Menschen, gestutzt auf ein paar fluchtige 
Begegnungen vor langen, langen Jahren. 

Dreiundsiebzig Jahre war Hein Herbers alt, ale er starb. 
Aber für mich ist er immer der Junge Mann mit dem befeuernden 
Wesen geblieben, dessen Haltung und Charme sich keiner entzie- 
hen konnte, der ihm begegnete. Nicht einmal die nationalistisch 
verhetzten Jungs seiner Mittelschulklasse, und erst recht nicht 
wir Jungen Pazifisten und Sozialisten von I930. Was ihn vor an- 
deren auszeichnete, war, dass in ihm Gedanke, Gefühl und Tat 
völlig eins wurden, in einer Reinheit der Gesinnung, die auch 
den Gegner achtete und die diesen dadurch auch oft erreichte. 
In ihm wurde die Idee zur täglich gelebten Haltung. 

Im Gegensatz zu den unwissenden Chauvinisten, die ihn ver- 
leumdexten, wurde für Hein Herbers das Beste aus der deutschen 
Vergangenheit zur lebendigen Gegenwart und zum Werkzeijg für 
eine bessere Zukunft. Scheinbar muhelos schöpfte er aus dem 
Brunnen der deutschen Uteratur und Geschichte; eine Artikel- 
reihi über seinen Landsmann Wilhelm Busch war ein Meisterstuck, 
und mit Goethe 's I^bensphilosophie verband ihn eine tiefe Affi- 
nitat. Ein Humanist im vollen Sinn des Wortes, war er gleich- 
zeitig in seinem Wesen, in seinem Aussehen zutiefst deutsch. Er 
gehorte denn auch spater in den dunklen Jahren zu denjenigen, 
deren Existenz uns Emigranten daran etinnerte, dass es auch ein 
"Anderes Deutschland" gab. 



• fj^^9If'21 



-2- 



Dle Wurzeln seiner Überzeugung lagen viel tiefer als nur im 
Politischen und Sozialen* So schrieb er dem manche Jahre Jünge- 
ren im Jahr 1936 ajis Holland in die Pariser Emigration: 



ft 



• • • 



- - - ich lebe Evon den Wochen in und um die Kathedrale von 
ChartresJ heute und in diesem Augenblick mehr als von dem 
Glauben^an den Sozialismus. , - übrigens habe ich mich darin 
nie zu andern brauchenj^ und ich mochte wohl wissen, was über« 
haupt vom Sozialismus übrig geblieben wäre, wenn es nicht 
Leute gegeben hätte j^ die v/eniger an ihn und mehr axx Bach und 
Chartres geglaubt hatten." 

Nach dem Krieg - selbst schwer krank durch die Entbehrungen 
unter der deutschen Besatzung in Holland - setzt er sich -uner- 
müdlich ein in der materiellen und seelischen Hilfe für die 



überlebenden Friedensfreunde in Deutschland. Ein Brief aus die- 

ser Zeit (19^7) drückt sein Wesen besser aus als alle fremden Worte: 

'*•••- macht erst recht alles deutlich, was wir verloren haben, 
wie alles das was wir taten wauc* "als in das mer ein slac",wie 
Walter v#d. Vogelv/eide am Ende des Lebens klagend singt. .. 
Und so wie ich und wir hier alle von Deutschland her, einige 
wenige Kilometer von hiir, den lautlosen Schrei der Not, den 
Blick der Mütter nach ihren kleinen Kindern, der Eltern nach 
ihren Söhnen, die nicht zurückkommen, von Hass und Hetze und 
Gehetztsein ^der Ehegatten untereinander - so wie man alles 
das hier stärker f ü h 1 t, - so hat man dann, den einzelnen 
Menschen schreibend • ein wenig das Gefühl der Erleichterung, 
dass man ein wenig tragen hilft und dass man versucht, den 
Weg nicht abschneiden und verbauen zu lassen, der in eine k 
bessere Zeit f rtihrt. Wir und die nach uns kommen, werden das 
dreissig Jahre lang tun können, ehe es wieder aufwärts geht» 
Aber wir atmen ja auch so lange und unser Herz schlägt und 
mSchte schlagen - contra mortem perpetuum - gegen den Tod, 
den unaufhörlichen Todj gegen den Tod, der in jeder Sekunde 
aufgehoben und überwunden sein will dxrpch den Atem, durch 
das klopfende Herz. ... In einem seiner grossten Gedichte, 
es steht im Westostlichen Diwan, verbindet Goethe sein mysti- 
sches Lebensgefuhl mit dem Glauben an den Sinn der Tat: 
"Werdet ihr in jeder Lampe Brennen 
Fromm den Abglanz höh 'ren ^Lichts erkennen.." 
mchcAgcrKMHgk und doch auch hinterlässt der sterbende Parse sei- 
nen Jüngern ein "heiliges Itermächtnis" und ihm ist es so 
wichtig, dass er es im Gedicht gesperrt hat drucken lassen, 
was bei Goethe sonst nie vorkommt: 
"Schwerer Dienste tägliche Bewahr 

Sonst bedarf es keiner Offenbarung." 

\ 

IC 

Ich konnte mir für Hein terbers keine schönere und treffendere 
(iraDschrlft denken als dieses Goethewort» 



u n g, 



i/'- 



JUNGE KIRCHE 
Protestantische Monatshefte 



4600 Dortmund, 16. Jan. 
bchliepstraße 11 
Telefon 572174 



1967 



Herrn George Eckstein 
66 Dorchester Drive 
Manhasset, N.lf. 11030 
U.Ö.A. 



llUu^. ^ 



ry 




Sehr geehrter Herr Eckstein, 



ich habe Ihnen noch für Ihren Brief vom 30. November zu 
danken mit Ihrem Beitrag über Nelly Sachs. Bitte, verzeihen 
Sie, daß meine Antwort so spät kommt, aber ich komme seit 
Wochen nicht zur Erledigung auch sehr wichtiger Dinge^ 

• 

S«« Aufsatz über Nelly Sachs finde ich gut, aber er sagt, 
was bie nicht wissen können, den Lesern der "Junge Kirche" 
etwas, das ihnen bereits geläufig ist, da wir seit Jahren 
gerade auch in der Frage des Verhältnisses zum Judentum uns 
bemuhen, für aufklärende Gerechtigkeit zu sorgen. Ich gebe 

«^^''^f^T^''*^^!^ ^"^ ""^^^ ^"^®^« Zeitschrift weiter und nehme 
an, daß Ihnen das recht ist. 

An Sich bin ich für Arbeiten aus diesem Gebiet immer sehr 

%^^^\^''\ f^""^^^ '"^e^ ^""^ Beispiel interessJereSrau? e?wa 
2 oder 3 bchreibmaschinenseiten etwas über die Haltung des 

Snd^S"hHrpr J^d^f^"»«/" aktuellen Entwicklungen iS Deutsch. 

?ov, H«^? f.: Konnten bie darüber einmal etwas schreiben? 
- Ich darf dabei allerdings darauf hinweisen, daß wir nur sehr 
schlechte Honorare zahlen können. Aber vielleicht ist Sas jf 
für Sie kein unbedingtes Hindernis. ^ 

Mit nochmaligem Dank und herzlichem Gruß bin ich 



^ 




(Dr. Heinz Kloppenburg DD.) 
Oberkirchenrat 



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George Eckstein 
5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y 




11024 



march 17, 1980 



Degr frtr. Eckstein 



/ 



On the instructions of Joseph Clark, I am sending you 
under separate Cover bound page proofs to MIGHTFRÜST IN 
PRAGUE/Zdenek nilynar. Bound copies of the book u/ill be 
ready in 5 u/eeks. Publication date — Puay 19, 1980; 300 
pages; translated by Paul 'djilson; S16,95 list price. 

Please note that the page proofs areuncorrected (many 
typos and style eccentricities have only been subsequBtitly 
corrected) and that the table of Contents and index have 
not been keyed. 




P.S. If you have any questions, please call me 




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PUBUSHERS 



320 West 105 th Street 
New York, N.Y. 10025 



212 663 9059 



Verlag 



Verlag Kiepenheuer & Witsch • 5 Köln 51 • Postfach 51 07 42 

Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck 

Nev York 1 1024 
USA 



GmbH & Co KG 

Kiepenheuer&Witsch 

5Koln51 Ruf 38 7038 1 

RondorferStr5 



Telegramm-Adresse: 
Kiepenbücher Köln 
Telex 8 881142 kiwi 

Postscheckkonto Köln 21819-501 

Bankkonten 

Sparkasse der Stadt Köln 3702 610 

(BLZ 37050198) 

Deutsche Bank AG Köln 5374 020 

(BLZ 370 700 60) 

Dresdner Bank AG Köln 9831411 

(BLZ 37080040) 










Köln, den 7. Juni 1978 
-es/fy- 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



rKV?**! * °'^'' ^^♦®'' ^^^^^ "^^ ^=^« Unterlagen mit Ihrem 

Publxkatxonsvorschlag ins gegeben. Ich muß Ihnen leider einen 
negativen Bescheid geben. Wir haben in letzter Zeit mit der Ver- 
öffentlichung von vergleichbaren politischen Büchern schlechte Er- 
fahrungen gemacht, d.h. nicht so sehr, daß sie keine guten Rezen- 
sionen von der Presse erfahren hätten - oft ganz im Gegenteil. 
Aber die Verkäufe blieben derart hinter den kalkulatorischen Not- 
vendigkeitai zurück, so daß vir hier in unseren Entscheidungen immer 
zögernder werden. Das ist ganz außerordentlich bedauerlich, aber 
wxr können diesen ökonomischen Faktor nun ganz und gar nicht aus- 
schalten. Wenn wir uns also für einen politischen Titel entscheiden, 
muß er entweder von besonderer Aktualität sein oder an einen Jahres- 

f«?*^""'**'' *®^"' **®'' ohnehin viel publizistische Aufmerksamkeit 
erf&hrt. Nur so kann man einem politischen Buch auf dem vollgestopften 
Markt zur Aufmerksamkeit verhelfen. Was Ihren Vorschlag angeht, so 
glaube xch, daß er sicher einen interessanten Beitrag zur politischen 
Dxskussxon leisten könnte, bezweifle aber, ob er die notwendig hohe 
Auflage erreichen wird. 

Ich bitte Sie um Verständnis für diese Entscheidung und danke Ihnen, 
daß Sxe uns Ihre Unterlagm überlassen haben. Ich reiche Sie Ihnen 
in der Anlage zurück. 

Mit freundlichen Grüßen 
VERLAG KIEPENHEUER & WITSCH 

Erika Stegmann 

-Lektorat- 

nach Diktat verreist 

-t A i . . f 4 

(Vera Peyerabend) 



♦Lektorat 




Geschäftsführer: Dr. Reinhold Neven Dul^ont ■ Handelsregister: Amtsgericht Köln HRB Nr. 



479 



15* 7. 1978 



Kiepenheuer ^^ Witsch 

Pressestelle 

Fran Martina Crol^^hardt 

Rondorf er Str« 5 

5000 Köln 51 



Liebe Frau Gollhardt, 

vor einlr-en Tagen erhielt ich Ihre Herbstl:1*e 
für 1978. 

Ich v;urde gerne Richard '«'rights '»Black Boy" 
fflr eine der Zeitschriften und Rundfunksender 
In Deutschland, an denen Ich mitarbeite, 
besprechen und bitte um Übersendung eines 
aezenslonsexemplars. 

Selbstverständlich wird Ihnen eine Cople 
der Rezension nach Erscheinen zugehenf wie 
Sie wiss^en. habe Ich die Fortsetzting 
AMERICAN HÜITGER bereits nach Erscheinen der 
amerikanischen Ausgabe für die T^ue Zürcher 
Zeltung bezensiert. Vielleicht kSnnen Sie 
bereits vormerken, mir ein Exemplar vorab- 
zusenden, daralt Ich weitere Bes-nrechungen 
l^chtzeltlg ausarbeiten kann, 

!'flt freundlichen Grüssen 

Ihr 





k&w Literatur 



über das Buch 

Eindringlich, mit Leidenschaft, aber 
ohne SentimentaUtät erzählt Richard 
Wright, was er als Kind, als junger 
Mensch im amerikanischen Süden 
empfunden und erfahren hat. Er 
wuchs auf in einer Welt von Hunger 
und Armut, von Angst und Haß, einer 
Welt, in der die Farbigen zwar keine 
Sklaven mehr waren, in der es aber für 
sie damals so gut wie keine Menschen- 
rechte gab. 

Black Boy ist ein erschütterndes Buch, 
es ist heftige Anklage, vollkommen of- 
fenes Bekenntnis und bittere, beunru- 
higende Wahrheit zugleich, spannend 
geschrieben wie ein Roman. Am Ende 
des Buches schreibt Richard 
Wright: 

„Die Südstaatler behaupten, sie kenn- 
ten den ,Nigger', und ich war, was sie 
einen ,Nigger' nannten. Mich aber hat- 



RICHARD WRIGHT 

BbdcBoy 



f€PEl#CI«R + Wn^ 



"^ 




ten diese Leute nie gekannt, nie hatten 
sie gewußt, was ich empfand und dach- 
te. Die Weißen dort behaupteten, ich 
hätte einen bestimmten ,Platz' im Le- 
ben. Nun, dieser ,Platz' war für mich 
nie WirkUchkeit; instinktiv hatte ich 
diesen mir von den Weißen zugewie- 
senen , Platz' immer verworfen. Auf 
den Gedanken, daß ich als Mensch un- 
tergeordnet oder minderwertig sei, 
war ich nie gekommen. Und kein Wort 
von den Lippen eines weißen Süd- 
staatlers hat mich je dazu bringen 
können, am Wert meines Menschen- 
tums zu zweifeln. Gewiß, ich hatte ge- 
logen. Ich hatte gestohlen. Ich hatte 
mit aller Kraft gegen die in mir bro- 
delnde Wut angehen müssen. Ich hatte 
gekämpft. Und es war vielleicht nur 
ein Zufall, daß ich nie gemordet hat- 
te .. . Aber Widerstand, Aufsässigkeit 
und Aggression waren die einzigen 
Möglichkeiten, die mir der Süden ge- 
lassen hatte, wenn ich ein natürliches, 
wirkliches Leben führen und der 
Mensch sein wollte, der ich war." 
Richard Wright war der erste farbige 
Schriftsteller von internationalem 
Rang. Black Boy erschien 1945 und 
erregte großes literarisches wie politi- 
sches Aufsehen in den USA. Dieser 
erschütternde Bericht einer Kindheit 
und Jugend im amerikanischen Süden 
in den Jahren 1912-1925 ist eine der 
eindrucksvollsten, heute schon klassi- 
schen Autobiographien unserer Zeit. 
Das Buch ist in 12 Sprachen übersetzt, 
le gekürzte deutsche Ausgabe er- 
schien 1947 und ist seit langem ver- 
griffen. Mit dieser Neuausgabe liegt 
Black Boy zum erstenmal vollständig 
und in einer neuen Übersetzung vor. 
Eine Fortsetzung dieses autobiogra- 
phischen Berichts ist vor kurzem erst 
im literarischen Nachlaß von Richard 

VV 1 i^ii^ ^il tVaV^VIVL, C&iltWl %UWAiA AACWA 

American Hunger in den USA veröf- 
fentlicht und von der Kritik als Hterari- 
sche Sensation gewertet worden. Die 
deutsche Übersetzung wird im Früh- 
jahr 1979 bei k&w erscheinen. 




Der Autor 

Richard Wright wurde 1908 auf einer 
Plantage im Staate Mississippi gebo- 
ren. 1937-1946 lebte er in New York. 
Er hat Romane, Kurzgeschichten, Re- 
portagen geschrieben. Nach dem 2. 
Weltkrieg verließ er die USA und zog 
mit seiner Familie nach Paris. Dort 
starb er 1960. 

Kurztext 

Eine der eindrucksvollsten, heute 
schon klassischen Autobiographien 
unserer Zeit. Richard Wright, der er- 
ste farbige Schriftsteller von Rang, er- 
zählt von seiner Kindheit und Jugend 
im amerikanischen Süden. 

Bibliographisches 

Richard Wright, Black Boy. Bericht 

einer Kindheit und Jugend. 

Titel der Originalausgabe: Black Boy. 

Aus dem Amerikanischen von Kurt 

Heinrich Hansen. 

Ca. 320 Seiten. Gebunden 

ca. DM 34,-. 

ISBN 3-462-01300-9 

Auslieferung: August 



17 




25.1.197S 



i t 



Kiepenheuer & Witsch 
Frau Martina Gollhardt 

Kofiä'or?*er 3%t. 5 
5000 Köln 51 

Liebe ^rau Gollhardt, 

i 

Ich komme zuröck auf unsere Korrespondenz 
bezuglich des Richard Wright-Buches und kann 
Ihnen heute die Ablichtung eines Artikel ff!r 

iily.T^lJ^''''^^l Zeitung beifugen, in d-m das 
Buch mltbesnrochen wurde. Ich habe x^reiterhln 
vor, ^i^^ö ^detailliertere B'-sT^rechung im MKBKTTR 
oder den FRANKP. HEFTEN und vielleicht im 
WDR um die Zeit des Erscheinens der deutschen 
Ausgabe zu bringen, und erwarte die vereinbarte 
vorabsendung eines Rezensionsexemplars. 

Heute mSehte ich bei Ihnen anfragen, ob Inr 
Verlag an einem Buch von mir intere<^.^inrt warp, 
das iie .viachtverteilung in den USA und/oder die 
Perspektiven des amerikanischen KaT?italisraus 
behandelt, tlber das erstere Thema schrieb ich 
zum Bicentenntlal den beiliegenden Aufsatz fir 
den MERICURi zum zweiten bringt in diesem Monat 
der Sfldfunfc eine elnsttJndige Sendung, deren Text 
Ihnen zweifellos erhaltlich ist (Att. Oswald 
Hirschfeld, Hauptabtlg. raAesonderen Aufgaben). 
über Umfang, Format, Termin und sonstige Beding- 
ungen kann man sich, wenn im Prinzip Interesse 
besteht, verständigen. Dtirfte ich Sie bitten, 
die Idee der zuständigen Abteilung zu unterbreiten. 
Zu Ihrer Information noch, dass ich ausser der 
jahrelangen ausgedehnten Mitarbeit an Zeitschriften 
und Rundfunk auch im Jahr 1970 bei Hanser einen 
Band "USAi NEUE LINK^ AM ENDE?" schrieb. Ich lebe 
seit 1939 in den TISA, kenne also die Entwic^-lung 
aus langer Sicht. 

Für eine baldige Nachricht wäre ich dankbar. 

Mit bestem Dank und freundlichen Crrussen 

Ihr 



Mit den besten Empfehlungen^^ ^^^< 



3.8.77 




Lieber Herr Eckstein, 

Richard WrighJb erscheint bei 
uns nicht vor Herbst »78, auch 
das ist noch nicht gewiß. 
Ich merke Sie gerne dafür 
vor und bitte Sie noch um 
entsprechende Geduld. 
Darf ich Sie in unseren 
Presseverteiler aufnehmen? 
Sie können dann regelmäßig 
Besprechungsexemplare 5 die 
Sie interessieren, anfordern, 
reundliche Grüße Ihrer 

Verlag Kiepenheuer & Witsch 
Pressestelle 

Rondorf er Str. 5, 5000 Köln 51 
Tel. 0221/3870 38 



Redaktion 
Kiepenheuer « Witsch 



^5.7,^977 



Rondorfer Str. 5 

Sehr geehrte Redaktion 

haben Sie die deutschen Rr^chte ftir 
Richard Rights kimiC^T, HüNGER erworben. 

Ich wochte das. Buch gerne llir eine der 
westdeutschen Zeitschriften^d R^dlunk. 

mitarbei^te (u.a. Rrankftirter ''efte, Ilord- 
um"H«S^?\?'-Ü^°5^" Runöfiznk) un^ bitte 
?^J?^^«°^* ^"^ ^®" geplanten Krschelnunrrs. 

RffiiS^^^^ ^"^'^^^ '"^^^ '^^ tT^;ersondung eines 
Rezensionsexemplars, -"«o 

Mit bestem Dank und freundlichen Gr^is 



sen 



Ihr 



l/oM'?^ 



H 

1817 



Harper e) Row, Pubiishers, Inc. 

New York Hageistown San Francisco London 



10 East 53d Street, New York, New York 10022 



July 21, 1977 



l 




George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck, N.Y, 

Dear Mr. Eckstein: 



1102U 






Thank you for your letter of June 29. 
I have f orwarded your review of the Stuart 
Hughes book to the appropriate editor here. 

I am the editor of AMERICAN HUNGER, 
and the German language rights, for your 
information have been sold to Kiepenheuer & Witsch. 
Publication, I am certain, is some time off yet. 
Did you require an English-language copy for 
review in German? If so let me know, please, and 
we will send you one. 

\n/o\ * Yoirs sincerely. 



,vV 



aNum W^ 



Nahum waxman 
Editor 






Harper &) Row, Publishers, Inc. 



Gable : Harpsam Phone : 212-593-7000 



Verlag 




Kiepenheuer&Witsch 
5Köln51 Ruf 387038 
Rondorfer Str.5 



Telegramm-Adresse: 
Kiepenbücher Köln 
Telex 8 881142 kiwi 



Postscheckkonto 

Köln 21819 

Bankkonten 

Sparkasse der Stadt 

Köln 3702 610 

I. D. Herstatt Köln 507 680 



Verlag Kiepenheuer & Witsch / 5 Köin 51 / Rondorfer Straße 5 



Herrn George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Qreat in eck 
i^ew lork 11o24 / USA 

Luftpost 



Köln, ^o. Juni 1972 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

erlauben Sie mir, daß ich Ihnen auf Ihren Brief vom 1. Juni 
an Herrn Dr, Witsch antworte. Herr Dr. Witsch ist leider be- 
reits seit einigen Jäairen verstorben, und sein iNiachfolger, 
Herr Dr. iNeven Du Mont, hat den Brief zuständigkeitshalber 
ans politische Lektorat gegeben. 

Leider sehen wir keine Möglichkeit, Ihre Arbeit 'USA - Gesell- 
schaft im Wandel' in lonser Programm aufzunehmen. Zum einen ist 
unser Planung auf lange Zeit hinaus festgelegt, so daß wir keine 
neuen vertraglichen Verpflichtungen eingehen möchten, und zum 
anderen haben wir mit unserer letzten gesellschaftskritischen 
Publikation über Amerika - Gerd Raeithel, Opfer der Gesellschaft, - 
keine guten Erfahrungen gemacht, so daß wir in dieser Richtung 
notwendigerweise etwas vorsichtig sind. 

Wir reichen Ihnen das Exposfe mit Dank zurück und wünschen Ihnen 
bei Ihren weiteren Bemühungen guten Erfolg. 



Mit freundlichen Grüßen 



• /^ -r» 



VJdiitJjAU JixjCjrüiiNrLCiU£j±t öc VvITSCK 



Erika Stegmann 



S 



Politisches Lektorat 



\ 



n Juni 1972 



Klepenheuoi' & V/itsch 
Herrn Dr. Joseph Witsch 
Rondorfer Strasse 5 
5 Köln 51 



Sehr geehrter Herr Dr. Witsch, 

ich schreibe Ihnen auf Anregun,^ meines Freundes 
Henry Pachter, um Ihnen ein soeben von mir fer- 
taggestelltes ^uch mit dem Arbeitstitel 

"USA - GBSELIßCHAFT IM WAIIDEL" 
zur Veröffentlichung anzubieten. Es ist an das 
interessierre Allgemeinpublikum adressiert und 
behandelt, ausgehend von den Er^^ebnissen der 
letzten Volkszahlung, die Wandlungen in der an»- 
rikani?chen Gesellschcift in den letzten zwei 
Jahrzehnten. Es versucht, die Dinge in längerer 
Perspektive und in ihrer Komplexität zu sehen, 
und dadurch die täglichen Ereignisse in eine 
bessere Proportion zu stellen* IDch ff!ge Inhalts- 
Verzeichnis und Einleitung bei, aus der Sie 
Näheres über die Anlage des Buches und meine 
Einsenatzung der Entwicklung entnehmen können, 
die ich etwas froh alr. stark auallfizlerten 
Optimismus bezeichnen mochte, der sich den 
Gefahrmomenten nicht verschllesst. 

Das Manuskript (I80 Maschinenselten a 30 Zeilen» 
konnte sofort abgehen. 

Ich lebe seit über drei Jahrzehnten in Amerika, 
bin regelm.ässiger Mitarbeiter deutscher Zeit- 
schriften (Frankfurter Hefte, Gewerkschaftliche 
Momtshefte, Merkur, Neue Gesellschaft) tmd 
Killt urkorrespondent der Basler Nationalzeitung. 
Merkur brachte in der Aprilnummer eine Arbelt 
über Reich-Revel-Raithexl. 1970 erschien in der 
Reihe Hanser mein Buch "USA: Neue Linke am Ende?»« 
eine Untersuchung, deren skeptische Perspektive 
sich nur allzu rasch bewahrheitet hat. 

In Erwartung Ihrer Nachricht bin ich 

mit freundlichen Gimssen 





20.9.1972 



Red'.ktion 
Ernst Klßbt -Verlag 
Herrn Dr. Arbogast 
7 Stuttgart 1 
Rotebühlstrasse 77 



Sehr geehrter Herr Dp. Arbogast, 

ich badauere sehr, dass ich Sie während meines 
kurzen Aufenthalts in Stuttgart nüit antraf. 

Wie mit Ihrer Sekretäring besprochen, sende ich 
Ihnen in der Anlage Einleitung und Inhaltsver- 
zeichnis meines Buchmanuskripts 

U.S,A. - GESELLSCHAFT IM WANDEL. 
Das Buch ist im wesentlichen f ertip;gestellt, 
und soll nur noch nach den bevorstehenden Wahlen 
ergänzt und abgeschlossen werden. Es will in 
grossen Zügen eine Übersicht über die gesellÄ 
schaftlichen Wandlungen in dien USA in den Tetzten 
20 Jahren geben. Es richtet sich an den intei^- 
essierten Jaien ugd will ihm helfen, die oft 
recht einseitigen täglichen Meldungen und Ereig-^ 
nisse in eine richtigere Perspektive zu setzen. 
Der Umfanp: beträgt etwa 180 Seiten a 30 ZeilBn. 

Ich bin seit Jahren Mitarbeiter deutscher Zeit- 
schriften (Merkur, Frankfurter Hefte, Neue Gesell- 
schaft, Gewerkschaftliche Monatshefte); in der 
Reihe Hanser erschien 1970 mein Buch "USA: DIE 
NEUE LINKE AM ENDE?". Ich lebe seit mehr als 30 
Jahren in den Vereinigten Staaten und schreibe 
deshalb aus eigener Beobachtiung und Erfahrung. 

Wie ich schon am Telefon erwähnte, hat Herr Rasch 
vom Fischer-Tpschenbuchverlag sein Interesse an 
einer Tizenzausgabe kundgetan, falls das Buch alfe 
Sachbuch erscheint. 

In Erwartung Ihrer Antwort an obige Adresse (ich 
fahre Anfang Oktber zurück) bin ich 

mit freundlichen GrÄssen 

Ihr 




Herrn 

Georö:e Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

USA 



Verlag 

W. Kohlhammer GmbH 

7 Stuttgart 1 

Urbanstraße 12-16 

Postfach 747 

Telefon P (07 11) 245446 

Telex 0723820 

Postscheckamt: 

Stuttgart Nr. 16330 

Deutsche Bank 

Nr. 12/68085 

Württ. Bank Stuttgart 

Nr. 2583 

Girokasse 

Stuttgart Nr. 2022309 

3. Mai 1972 
Ha/bä* 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

seit Januar dieses Jahres ist Herr Rütters nicht mehr bei uns; er 
ist mit neuen Aufgaben zu einem anderen Verlag gegangen. Als sein 
Nachfolger habe ich mich auf Ihr Schreiben vom 5. April hin in die 
Korrespondenz eingearbeitet, die Sie im vorigen Sommer mit ihm über 
Ihr Buch geführt haben, das Wandlungen in der amerikanischen Gesell- 
schaft behandeln sollte. 

Leider kann ich Ihnen nun nur mitteilen, daß wir aus programmtech- 
nischen Gründen zur Zeit keine Möglichkeit sehen, Ihr Buch bei uns 
zu verlegen. Vielleicht hilft es Ihnen aber, wenn ich Ihnen die 
neue Adresse von Herrn Rütters gebe, in dessen Verlagsprogramm Ihr 
Titel möglicherweise passen könnte. Die Adresse lautet: 

Axel Rütters, Verlag Melden Wissenschaft, 

8000 München, Stievestr. 9 

Ich bedauere, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können, und ver- 
bleibe 



mit freundlichen Grüßen 
Ihr 



(Jörn Halbe) 



y 



Amtsgericht: 
Stuttgart HRB 1733 
Geschäftsführer: 
Dr. Jürgen Gutbrod 



17. 7. 19B0 



Frau 

Ulrike Riemer 
Kindler Verlag 
Leopoldstrasse 5^ 
8000 München hO 



Sehr geehrte Frau Riemer^ 

soeben erhielt loh ubeif den Enrt Taett-Verlag 
Stuttgart Ihren Brief vom 26. 6» mit der Bitte 
um Abdruckserlaubnis meines Aufsatzes im T^ERKITR 
zu Rolf Hochhuths Guerillas ♦ 

Anbei erhalten wSie meine Autorisierung j angesichts 
des bescheidenen Hono"^ars nehme ich an, da?s ich 
als Co-Autor ei n ipaar E xfimplare des Buches nacJL^ 
Erscheinen erhatlT;en weTd^er^^^ie~~5Ie sehen, TiaSeich 
f erm r das ^rscheinungsdatum ±k korrigiert (Oktober 
1970) und bitte Sie, für meinen Vornamen die ameri- 
kanische Buchstabierung Georg£ zu benutzen. Auch 
mache ich darauf aufmerksam, dass der Artikel im 
MERKUR einen zu berichtigenden sinns torenden Druck- 
fehler enthalt: Seite 99^-, Spalte 1, Zeile 5 v. unten t 

•etnst* anstatt richtig »eJknstf. 

» 

Schliesslich gestatte ich mir die Anfrage, ob 
Ihr Verlag vielleicht an der Veröffentlichung 
einer Auswahl meiner wichtigeren Aufsatze, zumeist- 
aus deutschen Zeitschriften bzw. Rundfunksendungen, 
interessiert wäre. Zu Ihrer vorläufigen Orientierung 
füge ich eine Liste bei. Mit etwa 3^0 Druckseiten 
müsste man sie wohl um einiges kürzen. Wenn Sie im ' 
Prinzip interessiert sind, konnte ich es einrichten, 
anlässlich einer Ruropareise ca# 22.-21+. September 
auf einen Tag zu einer Besprechung nach Tünchen zu^ 
kommen. Auf Wunsch kann ich Ihnen vorher eine Kopie 
des einen oder anderen Artikels einsenden» 

Für eine baldige Nachricht wäre ich dankbar, damit 
ich meine Reisepläne entsnrechenci einrichten kann. 



lZ,fi6-99+r-9 l^ 



1- 



^«»4H««<«%/3"1 V» ««V«^sw% /^.•«•«vtM M^«^ 



■'tni 



KINDLER 
MÜNCHEN 



Post 9. Juli 1980 



KINI )l I K VI Ki A( . i .MHI I llil 11.11 UIS | IK, |||( U .K Al'l III N, WISSI NSl I lAT I ) I.U 1 1 1 1 Nhl Kl i VIUI Ai . i .MHI I |l )N 11 Kl lAI lUNl ., I'l )|'Ul,AUWlSShN,S( I lAM 

nilMM lil VI Ulltl II INI. DIU KINDI I U VI Kl Ali Ai. /OUU II (I N/YKI Ul'AI MM Hl VI Hl At .SI'UC )| )I)K I U)N| 



Kiiuilci Vi ilaK, liiipoMslialsc S'l, H(NHI Miiiuliin <l(l, VmWih li Kl Kl'l.t 

Herrn 

Georg Günther Eckstein 

Mejzkur 

R9t:^ühlsj^ev JJ- 




^ßroo^utt^^t 1 



Vi'llilKStulii'ssi' 

1 n>|t((Klhli.tlU' '»I, H<HM) Mulii lu-ii >^(l 

l'imtl^uliKIKI'l.t 

rcU'Kiiiininc KiiuIIlivciI.ik MhiicIkii 

ifUiiHi (i)My|,w4n-n ri-ii'x:i).siiS67H 

l'imtsilictk MiliKliin'AiHI HOS 
(Kl / /IHlKinMIl) 

Kiiiikvrililiitliiii^i II 

I )( Ulm In K.iiik Ai ., Mlliii heil lA/^fi )M 

|KI/ /IHI/IHIKI) 

KniNiliil .N ( II, Mtiiiiliiii III MIHI 
(hl V /(MI illUMI) 

AiislirUniiiK 

Vi'U'iiiiKlt' VciluKi«Jiihlii'li-iiiii)( 

roilltitli ////, •iH.tIK.lllriNliih 



Münchun, dun 20.0. lOüu riu/iii<j 



Betr. : Voröf fcntlichung eines Aufsatzes zu 
Kol r IIO(Miluil lui Guerillas 




i/C 



Sehr (jeohrl.Q: Horr Eckstein, 

in dem von uns geplanten Paperback-Band 

Rolf Hochhuth DOKUMENTE ZUR POLITISCHEN WIRKUNG 
(Auslieferung Okt. 198o, ca. 24o Seiten, DM 29. 80, Auflage: 3. 000), 

•i 
den Reinhart Hoffmeister herausgeben wird, wollen wii: den Aufsatz 

Eine amerikanische Stimme, ca. 5 Seiten, Merkur, Stuttg. Jla4r'T974 



veröffentlichen . 



Oo. 



{^ i^ß 



Wir bitten Sie, unß die Abdruckserlaubnis durch Ihre Unterschrift 
auf beiliegender Kopie zu erteilen, die Sie uns bitte umgehend 
zurücksenden. Geben Sie dort bitte auch Ihr Bankkonto an. ^ - / .- 

Als Honorar für den Abdruck bieten wir Ihnen DM 1oo,-^m,' die wir 
bei Erscheinen des Buches an Sie überweisen werden. Damit sind 
der Abdruck in der ersten Auflage und die Nebenrechte für spätere 
Buchgemeinschafts- oder Taschenbuchausgaben abgegolten. Bei einer 
Neuauflage des Buches werden wir neu mit Ihnen abrechnen. 



Mit freundlichen Grüßen 

Ulrike Pif^m^r 
Kindler Verlag GmbH 

i^jr,v>ii^rx^a 



Anlage 



<^ 



Kindlcr Vorlag GmbH: Eingctr : HRB 531Ü Amtsgericht München Ccbchäftsführer: Peter Nikcl/Klaus jost 
Lichtenberg Verlag GmbH: Emgetr : HRB S823 Aintsgericht Miinchen Geschäftsführer: Peter Nikei/Kl.ius jost 



?. April 1972 



Herrn 

Axel Rüthers 

W, Kohlhamm3r Verlag 

Urbanstr. 12 

7 Stuttgart 1 



Sehr geehrter Herr I^ücters, 

Sie werdPi'. sich v/ohl n^ch unserer -lorrespon- 
denz im vorigen Sorner wegen meines Buches 
Sber die l^an'lungen In der amerikanischen 
Gesellschaft erinnern* Ihr Brief hatte mich 
damals zu spSt erreicht ^ tind ich hatte be- 
reits mit einem anderen Verlag abgesprochen« 

Nun scheinen sich dort infolge eines ReSak- 
tionswechsels unerwartete Schwierigkeiten zu 
ergeben f und ich mochte daher bei Ihnen an- 
fragen, ob Sie evtl« noch an der Sache inter- 
essiert waren» Das Manuskript ist fertig: 
freilich etwas langer (175 Seiten) als Sie 
im Auge hatten» Es konnte aber wohl, wenn 
erforderlich^ auf IVO Seiten gekürzt werden, 
musste aber v;ohl für Ihre DM 8« 80 Serir vor- 
gesehen werden, Ist. wie de.s bei diesen 
Retien tilDlich ist, ein Minimum vorgehe heu, 
das bei Drucklegung ausbezahlt wird ? 




Ich 



fuge zu Ihrer vorlaufigen Orientierung 
das Inlialtsverzeichnis und die Einleitung bei« 
Das Manuslcript selbst konnte prompt a ^•'^ 
abgehe;n« 



Sie 



In Erwartung Ihrer baldigen Antwort bin ich 
' mit freundlichen Grussen 

Ihr 




Herrn Professor 
Dr. George Eckstein 

5, Cricket Lane 

Great Neck, N. Y. 1 1 o24 
USA 



Verlag 

W. Kohlhammer GmbH 

7 Stuttgart 1 

Urbanstraße 12-16 

Postfach 747 

Telefon jD (0711)245446 

Telex 0723820 

Postscheckamt: 

Stuttgart Nr. 16330 

Deutsche Bank 

Nr. 12/68085 

Württ. Bank Stuttgart 

Nr. 2583 

Girokasse 

Stuttgart Nr. 2022309 

7. Juli 1971 



Rü/ 



sc 



Sehr verehrter Herr Professor, 

ich habe Ihnen noch sehr zu danken für Ihren Brief vom 25. Juni, 
den ich erst heute beantworten kann, da ich in der Zwischenzeit 
auf Reisen war. 

Ich bedauere es sehr, daß Sie meine« Brief erst so spät erreicht 
hat, so daß ein Treffen während Ihrer Europareise nicht mehr mög- 
lich war. 

Ich würde mich freuen, wenn wir über eine weitere Zusammenarbeit 
im Gespräch bleiben könnten. 

Für Ihr jetziges Buchprojekt wünsche ich Ihnen alles Gute und bin 

mit herzlichen Grüßen 
Ihr 



ial^ 



Amtsgericht: 
Stuttgart HRB 1733 
Geschäftsführer: 
Dr. Jürgen Gutbrod 




Herrn Professor 
Georg Eckstein 

5 Cricket Lone 

Great Neck, N. Y. 1 1 o24 
USA 



/> J^ C/Ix.cj?-- 



Vi^i-'^^^'^^^ 



•'jSehr geehrter Herr Professor, 



Verlag 

W. Kohlhammer GmbH 

7 Stuttgart 1 

Urbanstraße 12-16 

Postfach 747 

Telefon jD (071 1)245446 

Telex 0723820 

Postscheckamt: 

Stuttgart Nr. 16330 

Deutsche Bank 

Nr. 12/68085 

Württ. Bank Stuttgart 

Nr. 2583 

Girokasse 

Stuttgart Nr. 2022309 

25. Mai 1971 




Hc . CL 



// 



ich habe Ihnen noch sehr für Ihren Brief vom 5. April zu danken, 
den ich leider erst heute beantworten kann, da er hier kurz noch 
Ostern ankam, in einer Zeit, in der ich für ein paar Tage im Ur- 
laub war, während ich danach zunächst zu nichts anderem gekommen 
bin, als unsere Neuerscheinungsliste für den Herbst 1971 abzu- 
schließen. 

Nun hoffe ich sehr, daß Sie dieser Brief noch in den Staaten er- 
reicht, und Sie nicht schon in Europa sind. Ich habe deshalb heute 
morgen noch einmal bei Frau Dr. Grebing angerufen, die ober auch 
nicht wußte, ob Sie schon abgereist sind. 

Was nun Ihren Buchplan anbetrifft, so kann ich Ihnen berichten, 
daß er in unserer Lektoratskonferenz auf großes Interesse gestoßen 
ist. Wir können uns gut vorstellen, daß eine Untersuchung über den 
Wandel der dmerikanischen Gesellschaft im letzten Viertel Jahrhun- 
dert in unsere Reihe 8o, eine Unterreihe unserer Urbon-Toschenbü- 
cher, passen würde. 

Zwei Gründe jedoch bringen es mit sich, daß ich Ihnen heute noch 
keinen definitiven Bescheid geben kann: Erstens planen wir,- wenn 
auch in anderen Reihen - bereits eine Reihe von USA-Bänden, so daß 
man erst anhand des Manuskripts überprüfen kann, inwieweit sich 
diese Arbeiten überschneiden; zum andern hoben wir"unserer Taschen- 
buchreihe selbstverständlich harte Umfongsbegrenzungen, so daß 
ebenfalls erst am Manuskript entschieden werden kann, ob es diesen 
Bedingungen entspricht. Wenn ich Sie jedoch richtig verstanden habe. 



1^ ^* I^^H.«« ^^^% Tm^» An^t »%••#« \^ ^m ^ ^^ ^ «.«^^^L« v«4^^L«< 



I IWI l.^^l I 



Aiix iivuii^oryx^i 



^.. j«.t]i 4. ^ ~ r^~. 



iiVi/v«ii ii.i.\«iiu c;i iwiHV^-L ^ J-' 



I c;x ux 



X« 1 1 X 

^^Cd coxx l. 



S>U 



daß Sie zumindest im letzten Punkt noch unsere Vorstellungen berück- 
sichtigen können. 



Amtsgericht: 

Stuttgart HRB 1733 
Geschäftsführer: 
Dr. Jürgen Gutbrod 



-2- 



Em normaler Band der Reihe 80 hat einen Umfang von 6-8 Bogen, 
d.h. von 96-128 Druckseiten. Nimmt man Titelei, Inhaltsverzeich- 
nis und ähnliches heraus, dann entsprechen etwa 1 o5 Manuskript- 
seiten (die Seite mit 3o Zeilen und 60 Anschlägen pro Zeile) in 
etwa 6 Bogen bzw. 14o Manuskriptseiten 8 Bogen. 

Die normalen Honorarbedingungen für diese Reihe sind ]o % vom 
Erlös bis zum 3. 000 verkauften Exemplar, 1 2 ?S vom Erlös ab dem 
3.00I. verkauften Exemplar und 14 % vom Erlös ab dem 6.00I. ver- 
kauften Exemplar. Unter Erlös verstehen wir Ladenpreis abzüglich 
Buchhändlerrabatt abzüglich Mehrwertsteuer. Die Ladenpreise lie- 
gen je nach Umfang und Auflage bei DM 5. 80 bzw. DM 7.2o und 
DM 8.80. 

Um noch einmal auf die Frage möglicherweise bestehender Über- 
schneidungen mit von uns geplanten anderen USA-Bänden zurückzu- 
kommen, so kann ich Ihnen leider keine so konkreten Angaben ma- 
chen, daß Sie sie u.U. bei der Abfassung Ihres Manii<riptes noch 
berücksichtigen könnten. Das liegt zum einen daran, daß es sich 
bei dem einen Plan um einen Sammelband handelt, bei dem noch 
nicht endgültig klar ist, was alles aufgenommen wird, zum andern 
daran, daß bei dem anderen Band zwar das Rahmenthema, nämlich die 
Kriegsopposition amerikanischer Kirchen, bereits feststeht, aber 
ich erst im Juli anhand des Manuskripts weiß, was tatsächlich noch 
hineingekommen ist. 

Insofern wäre es sicherlich das beste, wenn wir uns tatsächlich 
einmal über Ihren Band persönlich unterhalten könnten. Deshalb 
hoffe ich zunächst, daß Sie Ihre Reise nach Europa verwirklichen 
können. 

Für heute bin ich mit freundlichen Grüßen 
Ihr 




(Axel Rütters) 







5. April fQ71 



Redaktion 

W. Kohlharamer Verlag 
Herrn Axel Rutters 
ürbanstr. 
7 Stuttgart 



Sehr geehrter Herr Rutters, 

Auf Anregung von Dr. Helga Grebin^r mochte ich 
Ihnen für Ihre Taschenbuchreihe die Idee eines 
Buches über die Wandlungen im amerikanischen 
Gesellschafts korper in den le traten br?l<5e^ Tahr- 
zehnten und ilire politischen Auswirkungen unter- 
breiten. Ich denke an eine knappe, aftlgemein- 
vers tandliche Behandlung, unter Verarbeitung 
der Ergebnisse der letzten Volkszählung^; etwa 
150 Druckselten. Es wäre vielleicht von zusatz- 
lichem Interesse, wenn die Schrift noch im 
Herbst 1972, vor der Präsidentenwahl erscheinen 
konnte. Der beillegende vor lauf ige Ä-bpi«-«- vrit^d 
Ihnen eine ungefähre Idee geben;' bei der Ausar- 
beitung können natürlich eventuelle Anregungen 
Ihrerseits berücksichtigt werden. 

Ich lebe seit über 30 Jahren in Amerika ^-^nd habe 
also diese Wandlungen selbst miterlebt. Wie Ihnen 
vielleicht T^ekannt ist, bin ich soi^' Jahren ^'It- 
arbelter der «lEWERKSCHAFTLICITO^ MOFATSHKFTTl nnd 
der FRAMKFT.TER H^^FTE. Bei Carl TTans^r erschien ' 
im vori^^en Herbst mein Buch ""^TSA: Die Neue Linke 
am Ende?". Mein neuer Buchplan kann aber in 
Ilanser^s Programm schon nicht mehr verwirklicht 
werden. 

Darf ich im Hinblick auf den anzustrebenden 
Termin um eine baldige Antwort bitten, frr^^^f^'h^.n^ri^ 



{ Ur3 






.) 



^v> Schul -^ 



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Kre uz Verlag 



Erich Breitsohl GmbH & Co. KC 



Breitwiesenstr. 30 



Postfach 800669 



7000 Stuttgart 80 



] 



^^V-^^'^^V 



\ic^^ 



12.if.i979 



Lektorat 
Kreuz Verlag 
Postfach 80 06 69 
7000 Stuttgart 80 



Söhr geehrte Herren, 



Bebten Dan^ für das mir s.Zt. iTbersandte 
Resensions-Sxemplar von MKITT jr)HI?:JTUM. 

I 
/ 

Anbei Ablichtung meiner soeben im hiesif^en 
AtJFBATJ erschienenen Rsenslon; eine weitere, 
vwknfipft mit der eines anderen Buches z^m 
Thema Deutsch-Judentum, ist für die Zeit= 
Schrift MEHKUH in Vorbereit ring. 

; \ 

• \ 

Seit Tahren unabhanglf^er Publizist nnd 
mitarbelter mehrerer vrestdeutscher Ptibll- 
kationen imd Rundfunksender, rowie der 
Keuen Zürcher ^Zeitung, würde ich mich gern 
''mit Ihnen anlssslich eines bevorsteoend/^n 
Besuchs in Stuttgart über die eine oder 'an- 
dere Huchidee unterhalten. Ich habe vor, 
vom 7. bis 9. Mai dort zu sein und werde 
mich dann telefonisch milden. 

Inzwischen mit freundlichen Grussen 

Ihr 



Beilage 



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■^ L2~01 ^'^^^^ i ^^^^ '^^ ^^ ^^^^^~ ^^^ ^^^J 



^7.6.1980 



Redaktiion L 76 

n^ rn Iloiiirich Vormueg 

Johaanes-Dechstr, 20 
5000 Köln 60 



4 

Lieber Herr Vorim^op-, 

nachdem Ich auf m-inen Brief vom 21. April 
in den ich wegen meiner Arbeit über die 
Pannen im amerikanischen politischen System 
um Nachricht bat, keine Antx/ort erhielt, 
habe ich die Arbeit nun anden^reits plaziert. 

Mit fretindlichera firurs 

Ihr 



7*11.1979 



Rec'a :.tion L 76 
Herrn Heinrich Vormweg 
JohannGs-Dechstras^e 20 
5000 Köln 60 



Lieber Herr Vomr.'/eg, 

ich nehme an, Sie haben seinerzeit meinen 
Brief vom 13.6. erhalten. 

Ich habe soeben die darin erwähnte Arbeit 
"USA: PAiniKN IM POLITIFCH^.N SYSTEM»' fertig- 
gestellt und mochte sie Ihnen ii't gleicher 
Post für L 76 unterbreiten. Lassen Sie mich 
bitte bald wissen, ob Sie sie gebrauchen 
können und wenn Ja, für \mrm Sie sie ein- 
planen wurden. 

Die Arbeit wird im Januar vom TTDH-Hannover 
und vom Her^sischen BundfTink in Co-Prcduktion 
gesendet. 

Falls Sie noch irr^endwelche Punkte er,^^^^zt 
haben mochten, kann das naturlich gut ge- 
schehen. 

In Erwartung Ihrer TTachr icht bin ich 

mit herzlichen Orussen 



Ihr 



U ^ 



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(sy^AA^^ ^ 



c/i/vt c^ 



Aj^irLOX^ 



ii'. , ■ ■-■' 



13.6.1079 




Redaktion L 76 
Heinrich Vormweg 

'Johannes-npohstr, 20 
5000 Köln 60 



Li-^ber Herr Vormwef?, 

es tat nlr sehr l^id, dass wir uns bei m'-inern 
kurzlichen Auf-^nthali in Köln nicht slr^chlT 
-^Zi^l' ^V" ^?rt. Jh^ A.r.lA^ntm beachtete 
flw"^Tf"T£®^,^""°f,^^°^'^*'i^ <äie ger^lante Arbelt 
J„! .? f 4 IVoblemtlk des derr-okratlseh-n Sozialis 
nus zu liefern, 

Ichnwihalne Ihnen daftlr eine RrklSrimg: df*- Ar- 
beit hatte Bber o|n Jahr bei den frankfurter 
Heften gpl«pren, die gegen den Artikel gewisse 
Bedenken hegte. Als Ich schliesslich den Artikel 
zurückziehen wollte, stellte Fleh heraus, dass 
IT^Ji^ n'm doch nicht nur eingeplant, sondern 
bereits in Satz gegeben hatte, ^nter hr^s^n Vm~ 
standen blieb mir leider kein« Wahl. Ich i/lll 
sehen, dass ich den Prcbl^mkreis fiir S1« von" 
einem anderen Blickwinkel her anpacken kann: 
aber das ^inge »rst für eine spät^ro ^'omri-r. 
mSS!'"^'??'^*® Ich^elne Arbelt ,5ber das •"hemt • 
tfSA: Probleme des polltiRchen Systems" machen, 
das ich fnr den Hepsischen ^"ndfnnk behandeln s- 
PDblemo wie PrSsidentjCongress, schwache Autor! 
der Parteien, zunehmende Pedeutung von T/Dbbvs »i 
Oplnion Polls, Pollt. Action Oo-^mittef^s der r,roF, 
konzerne u.a.m. Allordings wird ein d-«osos '"^pma] 
streifender Kurzartikel in der MUm G^ST^ILL? ■"TTA 
er-Foheinen, sodass ich nicht Flcher bin, ob ^^as 
nicht einen Konflikt bodeu et. "Jas meinen nie da 



Im Moment konnte ich Ihnen nur die kleine bellie. 
gende Skizze zi:»m Deutsch-Juderttum anbieten, von | 
der ich nicht sicher bin, ob sie in Ihren Hahmen 



'■*''•■ 



Redaktion L 76 
Heinrich Vormweg 
Johannes-Dechstr. 20 
5300 Köln 60 



27.3*1979 



7 f^^ >Zoy 



Lieber Herr Vormv;eg, 

ich nehme an. die ^Tummer von L 76 mit 
meiner Arbeit tiber neo-konservative Trends 

ist inzwischen erschienen* 

» 

Durfte ich wSie bitten, neben den mir wohl 
zugehenden Belegexemplaren, noch .5e eines 
an folgende Freunde zu senden: 

Prof, Erwin Ackerknecht 
Ottikerstrasse ^ 
8006 Zürich/Schweiz 

Mr. Mark Friceman 

2 . rue des Princes 

92100 Boulogne-Billancourt 

Frankreich 

Besten Dank. 

Ich habe übrigens vor, auf einer bevorstehenden 
Europareise auch ca. vom 16. bis 18. ?%i nach 
K5ln zu kommen. Ich werde mich dann bei Ihnen 
melden und wurde mich freuen, Sie auch person- 
lich kennenzulernen. 



Herzlich grüssend. 



Ihr 



*^5'»^a?;-v'^.2i5:; 



3»-.1'^70 



Redaktion L 76 
Heinrich Vorraweg 
Johannes-Dechstrasse 20 
5000 Köln 60 



i 



fH 



Lieber Herr Vornweg, 



es freut mich, dass mein Aufsatz Ihren Beifall 
gefunden hat. Die Arbeit tlber Möglichkelifin 
und Grenzen des demokratischen Sorialismus ans 



der amerikanischen Sicht hoffe ich, bis zum 
1. Juli fertigstellen zu können. An welche 
Lange denken Sie dabei? 

Das von Ihnen ausserdem erwähnte Theraa, 6.<:i\\ 
V/andel in der Sicht der BRD in den "^SA, li^gt 
mir etwas fern, schon deshalb weil es r^cht 
amorph ±8* uixluneinheitllch ist und dariit allzu- 
sehr von ä.^xi Augen des B'^urteilers abhangt und 
von Stimmungen des Augenblicks. Ausserdem fehlte 
mir die Zeio, dem. ich hoffe, im April an^' einen 
Monat nach Kuropa zu komren. Dal^^i w5ro auch TC51n 
auf meinem Plan und ich würde mich freuen, Sie 
da personlich können zn lf:>rnen. Wann zvri^'chen 



Redaktion L 76, Heinrich vormweg Johannes-Dech-Straße 20. D-5000 Köln 60 



Herrn 

Greorge Eckstein 

5 Cricket Lane 

G-reat Neck, New York 11o24 



Politische 

und literarische 

Beiträge 

Demokratie 
und Soziaiismus 




Herausgegeben von 
Heinrich Böll, Günter Grass 
und Carola Stern 

Redaktion 
Heinrich Vormweg 
Johannes-Dech-Straße 20 
D-5000 Köln 60 

Telefon (02 21) 5 99 23 07 



17. 1. 79 



Lieber Herr Eckstein, 

Ihr Brief und der Aufsatz über die neokonservativen Trends in den 
USA sind angekommen, schönen Dank» Ich habe den Aufsatz gleich 
gelesen und kann nur sagen, daß er mir vorzüglich gefällt, er 
wird in der nächst L 76-Ausgabe Mitte März stehen. Mit Ihrem Vor- 
schlag, etwas über die Aussichten eines demokratischen Sozialis- 
mus aus amerikanischer Sicht zu schreiben, bin ich gern einver- 
standen. Es hätte Zeit bis zum 1. Juli - Heft 12 im Juni wird 
sich ganz auf J>o Jahre Bundesrepublik konzentrieren. Oder wäre es 
ein Thema für Sie, über den Wandel in der Sicht der Bundesrepubiik| 
in den USA seit 49 zu schreiben? Ich hoffe, eine regelmäiSige Zu- 
sammenarbeit wird sich ergeben. 
Mit freundlichen CrrüÜen, 




U-, JN 



^^ hy^ 




Europäische Verlagsanstalt GmbH 
Deutz-Kalker Straße 46 
D-5000 Köln 21 
Telefon (02 21) 8 28 21 

Telex 08 873 362 

Geschäftsführer: Tomas Kosta 
Handelsregister B 8447 
Frankfurt am Main 



^.U1979 



Redaktion L 76 
Herrn lU Vormveg 
Johannes Dechstrasse 20 
5 Köln 60 



Carola Stern hatte mich schon vor lanp?f»rf^r 7elt 
mal aufgefordert znr Mitarbeit an L 76, aber ich 
schob es iirnner wieder im Drang der sonst ogen 
Arbeit hinaus. 

Heute mochte ich Ihnen mit separater Post eine 
Arbeit i^er NEO-KONSRRVaTIVR TRENDS IN TTSA unter- 
breiten, die demnächst In leicht geänderter Fass- 
ung im Hessischen Rundfunk gesendet wird. Oegebenen- 
falls konnte der Artikel noch etuas detaillierter 
ausgearbeitet werden. 

Zu Ihl?er Information: ich lebe seit ^i-O Jahren in 
Amerika (New York) und betätige mich seit Jahren 
als Publizist, zumeist für der* sehe Zeitschriften- 
(Merkur, Frankf. Hef^e, Gewei^chaftl. Monatshefte, 
Neue Gesellschaft} und Rundfunksender (vor allem 
NDR, Hess. Rundfunk, gelegentlich WR und Südfunk). 
Thematik: soziale, kulturelle, politische Trends 
in TI3A. Ausserdem schreibe ich regelma?Rig »'kultu- 
relle Streiflichter aus Amerika" fxir die Neue 7. ''ur- 
cher Zeitung. In Amerika bin ich regelmasj^iger Mit- 
arbeiter der Ihnen wohl bekannten demokratisch-so- 
zialistischen Zeitschrift DISSli,7TT. 

Es wurde mich freuen, wenn es zu einer Mitarbeit an 
L^76 käme. Sollten Sie diese Arbeit nicht gebrauchen 
können. wQrde ich Sie um Mitteilung bitten, sovrie um 
die Weiterleitung des Manuskripts an die FRA^^XF^TR-n^ 
HEFTl^., z.Hd. Hubert Habicht, Leipzigerstr. 17, 
6000 Frankfurt/M 90. 

Mit freundlichem Gruss 



le 17 avril 1971 



Edltlons Robert Laffont 
6, place Saint-Sulpice 
Paris 6e, France 



a 



Messieurs, 

?!??^:Ü\r"^,'3®!?ander de Wen votilolr 
transmsttre la lettre ci-incluse " 
M. Jean-Fran9ois Revel. Mercl. 

^hf '^ i^^^e^et que J'ai moi-meme trait^ 
r^ceriraent un sn.1et voisin dann non petit 
liyrs sur la Ifew Left am<?ricaine Saru en 
ti Sl?n?rc;!^ fi*°??^® dernler. Le titre 
füsH p^r,^^' die I.eus Linke am Ende ?" 

eher C^S '1* ^^ ^^-"""^^ Nonvelle ?), üT.blil 
cne2 Carl .lanser Verlag, Munich. 

äf'i^J''n,^f^* i^ d^ffaloppernent de la TTew 
o L P^^*ir de son zinith en 19(^? Insru'^ 

soJofrr'"^°2 ^^- ^^7^' trajait ies ^ ^ 

o? -^apxtre separe sur le mouvement noir. 
oi des fols vous seriez Int^ressls ? en 

ir'F?ano.^L^^'°^-5 ^« PUblicatlon pour 

:^ f^r^"°^l ^® suggere que vons vous inet':iez 

en rapiDort avec Ilanser, 



'ir i- 



^'e^cl, et sinc^res salutaticns, 



LEO BAECK INSTITUTE 



JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



4 DEVONSHIRE STREET 

LONDON WIN 2BH 

01-580 3493 



12th February 1981 



fflr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
Neu; York 11024 



Dear lYlr. Eckstein, 

Thank you for so promptly returning the galleys« Uie made the 
addition you requested. And I hav/e one further point. 

You called the essay «Freie Deutsch-jüdische 3ugend •..••; as an 
abbreviation you used "FDJJ»», mhen perhaps this should be ••FOJJ*'. I 
have actually elseu/here seen it ••F.dj.3'«. of course you must knoiu 
best, but there is a certain inconsistency here, particularly luhen it 
comes to the "J»«, oihich is lou/er case in the Table of Contents, in the 
heading of the article and in the running headlines, uihile uie hav/e 
••FDJJ" throughout the textiihen perhaps it should have beenTDjJ**. 
Hou/ever, the proofs have gone back to the publishers and it is 
probably too late noui to change all this for the sake of conformity. 
Still I iwould value your vieui. 

Year Book XXVI should come out in the summer. 

Yours very sincerely. 




(53^^^<&tP^ta((?J-/ 



Arnold Paucker 



VI 



V^ 



The Freie Deutsch-Jüdische Jugend (FTXTJ) 

1932 - 1933 
By George Günther Eckstein *) 
Much has already been vrltten about the aerman-Jewlsh youth 
movement in general, and in pafticular about thore groups which 
were influenced by and patterned after the Oerman bgndipche 
Ju^endbeyef^!^pg> In modern t^^rras, the latter can be defined as 
a romantic »cultural revolution' against the smug botirgeois 
civilizatlon, individualistic and money-oriented, of tho turn 
of the Century. Indeed, in the demonology then preva'ling, 
K^^^^y was good, »mere» Zivilisation was bad. The satw^ TKr^r,^^(^t^ 



to Gemeinschaft vs. Gesellschaft . 

The youth movement had received further impulses from the 
upheavals of Wottd War I and the revoluttons in its wake which 
shook the bourgeois world (or so it se^med for a while) to its 
foundations. They trig^^ered collectivist asT>irations o^ various 
kinds — com-^unal, nationalistic, social-utopian, and an v n^imber 
Of comb Ina tions thereof. Like all romantic move^^entP^it t^s as 
much a reaSb-ion a^ainst a shallow way of life and Mestructive» 
intellectualism as a flight into an idealized past or an utopian 
f uture • 

The fact that thp Tewish youth in Germany partook o-^ t^^is 
bundiscl^e movement, wnr in itself an exprersion of the advanced 
State of Jewish assinilation, and it was no accid^nt that (as 
has been repeatedly pointed out in these volumes) this Tewish 
youth movement was largely confined to th-» children of the Kipper 
middle class in the larger cities, the most ar^rimilated segment 
of German Jei/ry. An added motive for this young gener^tlon was 
furnished bv the unattrar»tlvene.*?s o^ tv>p domiriant T^/afo''^'^ ^^rr^f^rfr^t^^^e% 

whöre^ Jewish religious thought and heritage had b-^en desiccated 
into meanlngless forms and a non-committing 'Sunday ethic»» 



-2- 
In retrospect it Is easy to sha'-ce one's h^ad at sorne o^ the 
f orms^thls collectivlst rehelllon took: the Hei 11 of onv preet- 
ings;/unlform9d markch behind the Wlmnel , shouting son?!s of th» 
LqndsHnechte and the peasant revolt (mny, alas, fake texts 
produced by the Hermann Lons'e of the twentlPth centtiry); also 
the quiet watches around a nlghtly flre, the emotlonally loaded 
vocabulary, the repressed erotlcism. T!at umrittlngly, together 
with intense personal bonds still peady to be rdacfclvat^d today 
after many decades, one acquired also a dopper un^^ierstandlng 
for some of the phenomena of the upcoralng social dramas of om» 
tlinei for the irrational slde of the h^an psyche; for th» urge 
to submerge the indlvldu^l in the eollectlve ~ phenomena whlch 
coTild be destructlve among the marses ex-iltlng in thelr Rührei . 
anbivalent in the self-abnogation of the doraTnunist actlvlst, 
positive in the solidarity of a group Tuider streps or of a klbbtiz, 

Adolescence, the period of iinfocussed Ubido, is partlcnlarly 
prone to such submerslon. With the entrance In an occipatlonal 
career, a sense of indivldual responsibllity t»nds to develop 
Instead. Hence ^he near-inporslbillty of a permanent youth move- 
ment, the obstacles against its continuity. ''oreover, the move- 
ment could not for long remaln insulated from the Pociety at 
large. Social realitles and Ideas Intruded ever nore ^nto the 
life of the BSaäS» as the Great Depression and the polltieal 
radicalisatlon sharp^ned In fTermany aftv^r I929. ^Tationallrm, 
antlsemitlsm and antl-lntellGctuallsm became rampantj the econo- 
mic decline of the mlddleclass i|lt the Jewlsh merchant and pro- 
fersional, too, Both develop-ents made themselves f«lt In the 
Ka eraden-Bufufly the raost arslmllatory rrennanpTewlsh youth move- 
ment , from 1929 on; they appea^^ed In a natlonallst trend dlrect- 
ed ei'.^ er toward Oerman Volklsch- ness or toward a Ifewish revlvalj 



-3- 
and In the Increasing nunber of those who had to stapt worldnß 
at an early age, mostly as white collar ©rnployees, a drop in 
nurabers of those staylng In school In preparatlon for the nnl- 
verslty. Social questHons conld no longer be ignored, and a 
trend toward some form of socialism became Increaslngly Sf»en as 
the answer, Polarizatlon along these overlapning lines grew also 
in the Kameraden. Tt had been buifeXing np ever slnee "ermann 
Gerson and his ^els had, during hls tenure as Slindesleit^r, 
combined an intense personal leadership with a dßtermlned Pro- 
motion of Jewish learnlng, At the final lead^hip meettn? in 
Kassel on 15 May 1932, the T^und was dissolved. Tts tnembers re- 
constituted in three organisations. About tiio-thirds went \/lth 
Gerson to form the Werkleute and, on the baris of their Jevish 
orientation and their radlcal ethlcal socialism, snrvived as a 
group to form the Kibbuz Hazorea in Israel. About ky) ex -l^meraden 
made an atte pt to maintain the fiction of a T^ure l^rzJehnnp-sbTir^ d 
i^ ^^^ Schwarze Fahnlein. Supposedly ideologically neutral ^.n 
the face of an increasingly 5=;trife-tom society, they in ^act 
Imitated a militatized German ' ' " 



A thlrd segnont, close to the Kreis in its sociplist stance, 
but rejecting the accent on Jewish learning a5 l^adtng into a new 
ghetto, and close to the Schwarze Fahnlein in its assimilatory 
attitude, but rejocting its ^ictitious political neutrality and 
de facto nationalism^ constltuted itself as the Freie T>eutsch - 
jüdische Jugend (FDJJ), after its lastmjinute plea for c6ntinued 
co-exlstence had b^en turned down. The FDJJ comprised about 1^0 
to 180 merabers. In their view, a meaningful Integration into the 

t^y uiiSn <a«epxy split Gerrriaii ^'öciety S'^em^d po^sibi^ only if it 
were orlented toward the I^ft. Tho pres^nt 'rri+:or, head of the 



-V- 
Huremberg 8ontlngent, had becom© thelr nrlnclpal snokesmn. The 
FDJJ's largest group was In Breslau wHh about 60 members; 
Berlin (the three Z^ße of the Rote ^ahnlein ) anrl TTamburg had 
25-3^ each, Tluremberg 15-20, wlth scattered smaller iinlts and 
individuals In Dresden, Bremen, Baden-WiJrtteinberg. 

While the earllest polltlcal ''niTagenpnt o'* :Sa?noraden neipbers 
had ironlcally taken place at the far n^ght, at the slde of the 
völkische Frf>iscnftren In their 1920 flght agalnst the Pol^s in 
Tipper nilesla, over the followin/^ years there always had exlsted 
soclalist circlGs within the Btjnd, fron the Hadltelsozlallrtl^ohe 
^Q^s and the Schwarze Haufen of the mid-twentles to the ^^otze?^ 
in the late twan*les, \n\±le the Radical Hociallsts an^ the ogtzer) 
simply trled to develop and npread sociallst Ideas and attittides, 
t^'^ Schwarze Haufen had aimed further. The mystlcal anarcho-coTr>-. 
munism of its charismatlc leaders Max Fürst and ^ans Titten 

demanded the total engagement of the individual in the aälectlv*». 

3) • 

thus creating a Btmd within the Bund , It was tor this reason, 

and not for its sociallsm, that Fritz Kronenberger fr the Hurem- 

berg group voted wlth Frnst Wolff «s Hing (precursor of the 

Schwarze Fahnlein) for the Schwarze Haufen 's exDulsion at the 

Fflhrertag in Merseburg in 1927* 

The future PDJJ's, at any rate Its Nureraberg group ♦s,path to- 

ward socialisra in a way also goes back to Fritz Kronenberger» 



Already in 1928, in an article on •Politics*. he connected the 

Jup;endbewegung w* th an ethical socialism* Distinguishing betw«en 

a politics of Gesinnung and a politics of Veran ^wortnng (•convic- 

tion* and 'responsibility* do not adequately render these loaded 
Ann^Än-h«! Via nnks for ''©slnnunr^snolltik as the e5Cpre?;sion tot 



the need to change 



man himself| not only institutions. 



At the same tirae he recognizes ths nocssslty to «se a polltlcs 
of respoaslblllty In the actual roclaT sr)herej'«Tn thlsvi'^w, out 
life appears in constant tenslon betw«?(»n a polltlcs of Gesinnung 
and one of Veranttrortnniy. In order to manage a nure lire under 
a regime of jiWrs which are beyond the Indivldual's reach, we 
have to make use of a polltlcs of resnonslhlllty In the world 
around us", a polltlcs whlch would use specific means to 
achleve specific ends, 

We considered asslnllation, the German-.Tewlsh symblosls, as 
both inescapable and desirahle, and opposed the th^n beglnnlng 
c -ncentratf on on Tewish leamlng In the Bund as threateninf? a 
return to the ghetto. But we always f^MstM the rrreat value of 
the contributions the Jews had raade and would continue to make 
t» this fusion. Bojtend that we recognlzed that "our Jewish her!« 
tage deterinined the klnd. of Oennans we would ov should become*»* 
In a Ruiidbrief after the 1929 Bundestag ^ Fritz l^onenberger anfl 
I sketched out the path we e vlsioned: 

•♦'Remember the days of w^^ervltudel » This^ord expresses what 
rests in ur unc nsciously ...t a stronger humanitarian 
feeling which enables nnd engages us somehow to suffer 
with the oppressed. This Jewlsh religiouf^ herittge l^ads 
US to\/ard the only porsible way, the way toward the T/»ft, 
the way of s4cialism. And here the other part of our Situa- 
tion comes im our Jugendbevregtheit^ Not Ideologlcal hair- 
splltting, but the ethical approach to socialisra. The first 
Step on thts road will be to get to know the Tieople of the 
workers* movement, to make contact wlth their youth movements"^^ 
Fritz Kronenberger had found a congenial counterrjart in the 
person of August Henning, head of the !'uremborg chapter of the 
Freie So^lialistirche Tugend (FSJ), in some eitles called Freie 



-6- 
ft'olgt^^rlgg}^^ J^^PQ1^<1♦ as well as edltor of that r-ovement's ex- 
ceUent perlodical. The PSJ/PPJ was not attachfid to any one of 
the workers« partles (one of Its merabers, Wolfgang Abendrothj 
rose to pronlnence In post-Hltler Oermany). Out of thls encoun- 
ter, the Nuremberg Kameraden group developed over thß years 
close 9Kttfl3tx± relations wlth this group of young x/opkers and 
employess — In common Fahrten ^ wlnter camps, sport meets and 
dlscuEslon evenlngs. Contact on the human as well as on the 
pontlcal level, not wlthout occasional problems caused by the 
different xsBstxt backgrounds, but helping to avold or allevlate 
the resentment agalnst Jewlsh Intellectnal? often encotinter^d 
in workers« organipatlons« Somewhat lo ser contacts were establlahed 
with other non-party vorkingclass youth ^roups such as the 
Faturfreunde^Jugenf^ and the Freldenkg>r^ (atheist) Jn/?end . 

These lelations bore fruit, for example, when on th'^* day of 

# 

the first public antisemitic action of the nitler r<^glne, the 
»Boycott Day» in April 1933| the VnTemb^rg FSJ peopln ran an orr:a- 
nized anti-boycott by delifeerately crossing the '"azi cordons In 
front of Jewish stores. And our relations outlasted the Third 
Reich when some of the survivors of both groups reneired th^ir 
solidarity and their contact« 

The years after 1929 with their economic and politicil crises 
increased the emphasis on the sociological over the ethical ele« 
ment in our tUnking, Thus Krich Frankel (Hamburg) sets as our taski 
"To tear Jewish bourgeois children out of their »nilieu, 
liberate them from their inhibitions, set them Into a diffe- 
rent life-style, attempt to transform the old person Into 
a «new human being'... Once this is a^comr>lished, the obvious 
questionx arises, to find a larger fighting front where this 

will can find expression« And our search will lead us to the 
sociallst/proletarian movement •" 



iJS'&'l 



-7- 
Llke Prankel, Werner Reinhelmer (Pforzheim) rejects Hermann 
Gerson's concept of the Pund als LebensgeTneinsGhfift , as llfe- 

long Community, whlch he characterlzes as »«private soclallst 
clrcle'*^ 

"When one has r^ach^^d a certaln matiirlty .• then it Is tlme 

to leave, vlthout^sentiments that try to holö you in a circie 

vhere one was foirmed or had formed others.*. Then we go into 

a party or wherever eise, taklnp: along from the '"und p^rhaps 

one thlng: to reallze a certaln typo of human belng.** 

Dresden 
Peter Blachsteln who,wlth hls/group from the DJJG ( ]3eut5=;ch- 

Jfldlsche Jugendge melnschaft ) had jÄlned the Kameraden In I03O, 

and had become the Bund es Administrator after Hermann Oprson had 

resigned, deflned the alra more subtlj/ln Introduclng a clrcular on f^ocla« 
llsm,airaed at the l^f to 16 year old: 

"Thls brochure Is not meant to 'Influence polltlcally», for 
declslon must come from deeper layers. But It means to shov 
facts, the Situation in general, and f^peclflcally for us as 
bflndlschQ people. •• Sociallsm Is at the core of any discuss- 
Ion In our tlme. Today, the tlme is past for groping, for In- 
dividTial attempts — whereby tlme and agaln people are lost 
to US ~ the tlme has come for a comnon stn-t. roclallsm 
csüinot be confined to a partlal task, polltlcal or economic, 
apart from and extraneous to our life« Prom our baslc attl- 
tude, from tho struggle for r-newal, for a meaninrrf'Jl order, 
for a new Man - from here dld we come to Sociallsm as the 

place for our ongagement.. This way Is not a task, but.growlng 

6) 

consclous of te and deepenlng our very belng." 

The ethlcal orlgln of thls sociallsm ~ drawn from Lsindauer, 
Bnber. Max Adlr^r. Slmmel* from Tillich and other religlous 

m • 

soclalist^arotmd !:he tiai^a Blftter frfr den ^^ozlaiLlsmi 



remained streng under the overlay of a soraetlmes slmpllfyln^ nc 
marxist tenninology. S^Ä«^^Urtlcularly 1^^^^^ to 
the "Jewish Questlon-, Erich Prankel»s pereinptory statement la 
typieal for raanyj 

"Por a soclalist the Jewish questlon Is n<^ prob lern... Wte will 
solve this Problem, not by fighting as Tews agalnst antlsenltes 
and TTazls, but as soelallsts against a soclety whleh creates 
such sharaeful exces.res. A^d In the soclalist soclety there 
will be no more Jewish questlon, becanse tho condltions will 

9) 

no longer exist which now cause it«»* 
By 1932, the various strands/had begun to coale5?ce. The follm/- 
inc excerpts from my own rr ogrnmnatlc Statement prepared for the 4>VväI 
Kar^sel meeting In 1932 will pefloct the baslc concept o^ the 
then forming PDJJj 

"This BtHiä Is not^rigid Bund ^ but a Bund of llvinp younff r^eoüle 



Sll-.:rti«{a,V< 



who openly face tho evonts of thelr time and do not try to 
shut themselves off from it in a closed, but in the larg-r 
context "ftotile communlty. This Bund will constantly evolve 
in lino with the forces at work in and around it,.» 
The Buaä Is a Bund of bourgeois young people. They eome maln- 
ly from the Jewish middleclass which at präsent is Inmi'^st of 
an Irresistiblo economic disintegration. But this disintegra- 
tion has not yet lasted long enough to show also the ideolo- 
gical consequences which are bound to appear •.♦ We have 
realized that only a decisive stand for a new political and 
social Order will lead to th^ future. '^his fight, we >><=»lleve, 
is today solely led bv Socialism. The task of the BTind is 
therefore to educate young Tews toward a socialist Haltung 
and Gesinnung , (sober Knglish has no equivalent for such 
loaded wordsj. To this end, the individual youth has to be 



\. 



-<7- 
Äetached from hls bourgeois narrowne.s. He has to becomo aware 
of the problematlc nature of hls backßromidj hls eyes must be 
opened to the wldospread injustlces caused by the current ca- 
Pltallst System - and then he will from llvlng experlencej 
rather than from abstract knowledge, enfcer into ^oclallst 
thinking, gradually b'Uld a worldview arotmd lt. 

At the end of this educatlon Stands tho Altere (lÄ) ^ho 
proves bis G^^üa^aQs In actlon, in general nresumably as a 
menber of a proletarlan Organization. The edncatlon ^n the :2imä 
is needed so that this oan take place wlthout inner conflicts 
despite a bourgeois and Jewish background xrhich s'^ould never 
be denied. 

Some x^lll niss a more precise definition of the somewhat 
vague concept 'Socialism«. To them must be saidt '^e ^aaä. Is 
one of young, growing people. J^ocialism is at the endj not at 
the Start of its educative task. This socialism at the end^ 
wlth the liiejra, may be evolationary or revolutionary, autho- 
rltarian or democratic, But n would be contrary to the cha- 
racter and the possibillties of laoc Brjsd of miMleclass youthj 
If one would make one of these basic tendencies of socialism 
into the sole path of the Bund ,,. 

The 2äai is therefore also not the proper i)lace for a flght 
among these tendencies. They cannot and should not be suppressed. 
But organizing ÖSeilgfli for x specific political gronps must 
be impossible. An attitude which considers itself prlmarily 
responsible toward one political Organization and regards the 
Saaä only as recruitlng ground, is Incompatible wlth metnber- 
ship in it. This must be clearly emphasized from the startj 

ux9\i<X\JJO^ XO X£> UliJLÜ (AUUXUUU^ WIIXUII Uli OXX liUW ItaS ±^KX äUUllt^X" 

or later to the failure of every atternpted sociallst gather-ing 



-10- 

withln the 2aadf and which Is altogether one of the worst 
socialiat diseases of our tlmo ,,» 

The Jewish questlon, in its national aspects, Is no problem. 
We are Gemians, m oup Ufa and our wlllj the place of our 

4 • 

endeavours which are concerned v/ith Man, is 'Vjrmany . . . Antl- 
semitlsm is ultimately based on economic causos and cannot 
be ellminated v;lthout thoir ellnlnatlon. tnsofar as It has 
psychological roots, we try to counteract this by shaplng 
open, free ?pörsonalltles,also in thelr ^hyslcal devolopn!»nt| 
under no circumstances can antlsenltlsm goad us Into any form 
of Jewish national isM..." 

I Jiave qtioted at sorae length from this prograimnatle declara- 
tion. Por it is the only and the last surviving wrltten docunent 
°^ *^ l^ele Deutsch- IfldlachA .Ti^p^nil 'Desplte sone obvlous sim- 
pllficatlons, it does define the raison d'^tre for a .Tewlsh youth 
movement at that partlcular point in tinej ah KrziehTm^sbur^ dl 
but not in Isolation from the German society at large^ either as 
romantic ^uqs^qsc^f^ft or as .Tewish revivallsm} a soclalist orlen- 
tation, but prlinarily ethlcal in origin and outlookj hence broad- 
minded and non«ectarian. In part, this attltude may hate boen 
colored by the fact that our groups tended to have fewer students 
and more jobholders and Werkstudenten than other eitles. In 
Nuremberg, in addition, a Pranconian splrit of sobrlety may have 
prevented the overdose of romanticlsm found elsewhere, 

Ifl^the absence of Witten materlal and'^^the weakening of nemo- 
ries, li;:tle can be reported on the eight or ten months of the 
PDJJ's exlstence betwpen May 1932 and ITarch 1933, In the orga- 
nisational limbo which existed after the spllt-up of the Khae» 
rau.5ji j.n inany eitles, the ueliimutiön uetwoen the tondencies 
were not always clear» Affillations often were based on the 



-11- 

accldents of leadersbip contactsj thelr younger followors d1.a 
not always cooe along and drlftod away. K siunmer camp had been 
scheduled for the end of July 1932 and prepared In the T.gnebttpger 
ÜSidS. by the Hamburg group. After the Von Papen coitp on July 20 
whlch toppled the soclal-democrat governnent of Pmssla, It 
sef^med prudent to cancel such lar^e gatherlng of leftlst Jews. 
Hevertheless, the camp took place on a reduced Scale, malnly 
confined to the Hamburg/Bremen grour)s, apparently together wlth 
some members of the Sch^rarze F5hnleln > ?Tone of the particlpants 
reached by ne seews to remember any slgnlflcant ffetatls« 

A leadershlp meetlng hosted by th'^ Rote ^^nieln In ^erlln 
was convoked for the end of August« Th© maln Irsue that Stands 
out in my rocollection of It, was my attempt to establish the 
incompatlblllty of membershlp in the FDJJ wlth that tfl the 
Communist Party whose attempts to control any Organisation in 
which it was represented had bV then become evident.' Bnt with 
» some cormnunist-inclinGd gz^^H^ araong our founiing wöwboM-, and 
the streng Breslau contingent opüosed to my motion, we settled 
for a pU4M^ to respect the bflndische spirit ovef political 
p rtisanship within the FDJJ. This pledge was to tny knowledge 
honored during the brief remaining lifo of the TOJT, despite 
the diffefont political involvement prevailing in different 
groups« Axöößiy-i this organisatlonal autonoray and btmdirche ^to»^'.t 
^^>^ani-Ssa*4oR was later to prove an asset during the period of 
clandestine resistance against the TTazi regime. 

The political 'tilts covered/the entlre snectrun of the Left. 
Thus som© groups, such as the Bote Fahnlein ^ tended toward com- 

communist-controlled youth organisations like the Sozialistische 
^>chaierbund and the I^ote Studentenbimd . In the Breslau group, 



-12- 
najor ties esisted with the KPO, the rlght Opposition whlch had 
been oxpelled fron the ConuPtmist partles In the course of Stall n's 
campalgn agalnst Bukhapin in 192^, whlle 'Turembergi Dr-sden^ 
Baden-Württemberg (like the Werklente ) tended more tov/ard the 

st^gche Arbeiterpartei (SAP), the radlcal, antl-nllltarlst 
spimter group which/left the Social-De-iocratlc Party In 1931, 
Other nembers -./ere also aCrlve In the Sozlalistlrche» Arhelto?- 
. IttfiQ?^^ (SAJ), the Reiclisbanner and other organlsaticais affllla- 
tod witji the Goclal-Democrats, 

Of the few mimeographed Wltteilungablgt^-AT. thn TOJJ issued^ 
none could be retrleved. They xmre not the klnd of «i^baä^one 
kept around the premlses in those days. The last Issue was 
mailed from Tluremberg (Bavaria then still not gleichgePGhflltft. ;}^ 
during the first week of Pebruary 1933, to the ho^ror of those 
recipients whoso *nsslan government was already headed by 
uoering, Thls issue contained,/ainong other dellcate mafcters^ 
an obituary for Molly Steinfeld who, a meinber of the Reichs- 
TäMQSLi had been killed by the SA a few weeks earlier on a 
Breslau street, 

During the weeks following Hitler »s accesslon to power in 
January 1933, the PnJ.T as an entlty and tnost of its individual 
groups qiiickly feil apart. Members would stilT congregate and 
hike and discuss in small groups. ^ut inany of the older members 
who had been politically active, had to change domlclle, others 
were arrested. In Breslau, the largest and best opganized gronpj 
Units contlnued to meet, but ^of course the characjrer of our 
group has changed conslderably. Through Isolation from the out- 

Side World anrt tb^ Tos« of yiaw Plmn-PA itno Tmir»>> c^Af-o 1 r%ti^ -IrVi^ff- 

had been characterls tic« Wliat remalns islclear: a special way to 
develop exisbing, yet mideveloped forces wlth the aid of the 



' -..ti'-iS': ■.'■ 



-As- 
best teachlngs of the JugendbaTjegii^p. Tfost of the existlng forms 

s^ejlffl, Fa]ir1f , iaße£. . ) have proven adaptable« ßneanlng: to clan- 
destlne activitiesj, Some fonaer members of the Breslau rront» 
met aki,4as.with thelr emigrated frlend«? on the Czech ?lde of the 
Sileslan bopder as lato as rprlng 193?. '^ut they pald a hleh 
prlce tedarrests and even deaths: Helga Peier and Sofie Kaiisch 
eventually perished In concontratlon carapsj Krnst Fablsch orlgl- 
nally oscaped to Prag and evnntually dted In Auschwitz, after 
havlng beon arrested and torttired In the Sovlet-nnion in 1937, 
then deported to "lazl ''^ermany. The Bote ^fhnln-fn still held a 
'c^'4t;qF;sAnf:p>r (tralnlng canp) near the Baltlc In Mqy I933, but 
broke apart in July of that year, t/ith the arrest of_geveral of 
Its members, and the escape abroad frora Im-inent arrest oT \i^ \eadtr 
Ernst Jablonskl and sovoral others. TlseT/here, !;oo, merabers of 
the PDJJ partlclpe.ted for a whlle in the rosistance: Hermann 
Hörr,<Karlsruhe) performed a leading functlon in the Underground 
apparatus of the SAP until lata 1936. Qulte a nunber were arrested i 
sentenced to prison and/or sent to concentration camps where 
several perished (e.g, Max Hanns Kohn-TTuremberg) 
and a few survived (among them Potor Blachstein-Ifresden, Arno 
Isner and Heinz LercJienthal-TIureiiiberg, Walter Blass-BresTau)- 

The grraat majority managed to emlgrate abroad. 
With the partial exceptlon of those who settled in Israel and 
the Amerleas, most consldered thomselves at least for a time as 
part of tho Oerman polltlcal emigration, but eventually became 
ab»orbed/in the countrles of their new homes and fanllles, ^m 
somo, tihe attachment to Germany (and to a*tlve polltlcs) p*oved 
streng enough to rettirn there after the dowiifall of TTltlor^ In 
Order to particlpate in the reconstrnction of tho tv/o nermanies. 
A few who had boen or had become Comnnnists went to the "f^astj 



others turned to West Oermany, to be actlve in Social Denocratle 
polltics, llke Heinz P'rtzpath(ex.Breslau) and Ifeter Blachsteln 
who became Biindestag deputy for Hamburg for almost twity y„ars 
and briefly Amba.sador to Yugoslavia, or m educatlon like leimst 
Jablonskl (Od©nwaldschule/li«rankfurt TTniversity). Still others^ 
(iike this writer) tried to asslst the progressive ^orces in 
West Germany, aside from material ald to old leftist friends in 

*^^.^^^^*^ ^°"*^^ P^'^°d' ^y ^"i"ß for German pnblications' 
first/to help close the intellectual gap of t^/oive years» Isola- 



tion, later to further political understanding. 



Looklng back at the circumstances which led to th^ breakup o^ 
the .^EsuääSü and the fortnatlon of the three sticcessor rroups,' 
and at their subsequent histories, I would first like to quote a 
sagacious outside observer who had this to say at the end of 1931, 
"Thns about sinco 1929, throe groups confront each other which ^ 
right into t^e last weeks of this year, have d^veloped as 
rauch further ahead as they have drawn apart. One gronpj like 
other circles of the Oerman Youth ^övenent, found the conti- 
nuation and fulfillnent of its previous road in a soclalist 



attitude. Por the SZsia, In contrast, the conscious attach- 
ment to history and presence of Judaism has become the task 
to fight for, aside from participation in the restrncturing 
of the social conditions. A third group consciously sticks 



Eyzl« 



:• • • • 



It Is perhaps idle to attömpt making prognosticatlons at 
this early date. But a few points mlght be Indicated: the 
iSESia will, In one form or another, connect itself wlth ^he 
national Jewlsh ^rontj the 550clallst oriented group will go 
through a permanent splinterlng process in the directlon of 



-15^ 

Moscowj but the third group wMch se^ks to ftn-ther a conti- 
nued development of the Saa^ in a lack of any specific ten- 
dency and could do valuable work for tho Contralvareil ^. 



i/ill again and again be sub^ected to a proceas of concretlsatlon." 
Glven more tline, something close to Dr. Abt»s prognosls mlght 
well have come to pass, But what soon was to happon to Gemany 
and its Jows went far beyond anything Imagtned by anybody, Hnder 
those clrcurastances, the WerkleutefK-y^Lcp ^ alone could find a way 
to survive as a group. Their Tewlsh separatism was compatlble 
with tho Nazi deslre to segregate the Jews, and they were ablo 
to reallzo their collectivlst strivlngs in their successful 
klbbuz in Israol. The Schwarze P/Thm^l^ leadership was Ideologl- 
cally in tune wlth rnany of the tenots of the Third Reich • dp at 
any rate its conservsitive raidwives| but its various attempts at 
GieAcx^scnaltT^^R or MascMItäas,/*^?'? uncerenoniausly robuffed. 
^^® greJQ Deuts ch>J^dl^f.>.ft •TMr"m1i on the other band [ ms both 
ideologlcally and practlcally in dlametric^' Opposition to the new 
splrit and its policies, hence at onoa stibject to extinction as 
a sroup, 

Certatnly it, too, had its illusions. The Ge-man t^ft, and 
not least the German Communlsts, did not prove much more resl- 
stant to ?Tazi paer or innune to rTazi ideology, than the Oerman 
educated bourgeoisie, But Beyond that, it must be recognized 
in hindsight, that even vrithout the intervening catastrophe an 
openly social ist-oriented movenent like the FDJ.r would have 
faced enomaous difflculties, even if it could have remalned 
imnune to internal factional strifoi On one ond, it uould have 
hau tr-ouultj wiuii the c ntinued recrnitment of youngstors from 
a scared ana/or inimical parental rdllieu; on the other end, 
it would liave suffered attrition caused by the involvement of 



10) 



-16. 

its leaders in the activitles of the polltlcal Left^ an invol- 
vement which was,-af:$er all, tho sroup»s Ä^Ä goal. 

Wo doubt, the books of History have b^en closed on the unlque' 
aiid fruitful phenom«non of Gsrman Judalsm, «V^He ^outh move- 
ments which vere a signiflcant part of it. Yet, I would hold 

,.4 4.T- n ±. « ?t(rl>Vi -iPbr»^ ^<S|\«- 

with Peter Gay, the^historian, that this end result was no 
foregone concluslon, and hence our striving not Invalid atedi 
"History is the actualization of the Potential. Compared <x) 
the mass of porsibilities inherent in any Situation, the 
nunber of posslbilitles realized is snall ... 7o say that 
the Thlrd Reich was grounded in the Gernian past is true 
enough| to say that it was the Inescapable result of that 
past, ••• is false*" 



pootnotes 



17 



X) The author wlshes to express his gratitude to the ^eo Ba*,ck 
Institute, mi York for asslstance m tho use of its archlvesj 
to Hanna Jleha-h and Gustav Hoxn of TTaj^orea for dlligevitly com- 
bing tholr archives for some most valuable docunents; to all 
those old frlends x/ho searched and shared their aemorles, 
and not least to Ruth, hls Kameradin and wlfe of almost half 
a Century^ '***^i*^ä'*«sy2^^5^%üf^:^^<^^*%Ic-«f. 

1 ) For the ^ OT^rai^en as a whole, see Hermann Meler-Oonemeyer, 
•Jüdische Jugendbewegung», Germania Ju dg-rft« , VTIl' ^^os.l/si 
äA (1969), pp.5l-?6, 78-86. Por the Kreis A/erkl^ntA ^ see 
Kliyahu ?fao2,'The Werkleute», WI Yearhonk TV (19^9)^ 

PP. 165-1 82 j for the Schvfarzes F^mA^n ,' see Carl J. ^^heins 
•The Schwarzes FJhnleln, Jnngenschaft, 1932-193lf», 
LBI Yearhook yTTT (I978), pp, 173-197. 

2) For unaccountable reasons, the PDJJ has been incorrectly 
Identifled as "koimnunis t ische TT^' r ^bergor Ornnp a» in the 
history of the Jewish Youth Movement contained In the antho- 
^ogy 'Die deutsche Jugendbe wegung 1020,1 0^3 t^ edited by 
Werner iClndt, K8ln 197^, p.773. I have beon unablo to find 
out where Prof. Chaim SchatzkJrwho, I was informed, was the 
author of thls segment of the anthology, has nlcked up thta 
piece of mlsinformation. He must have had aceess to more 
accurate sources such as the Hazorea archives and the TTeler- 
Cronemeyer history. T&ifortunately, ^^is mls Statements have 
bocome the source for subseqnent errors such as 'n Carl J. 
Rheins, oy^Q^t. p.177.- One of the Berlin members was to 



become a wenirnown wrltp?» -fr» -noo-i-t.To-r» n^ 



»*' ^ b« \t^ Ai 






'.- 1 



i\ 



-1P. 

3) See also Max rarst, Gefiltc Pisc^ij ,. ITiihchen 1973/1976 nv.6 hls 
gallsman ScheherezadeT^TflnrhfiTi 1976. Ironically, the SH broke 
apart little noro than a feai later, when its bmid Ische tenots 
collided ttrith th total demands of the Coin'''imist movement, 

h) Fritz Krononbereer, »Politik«, in Der Btmd (192a),p,23-?>if, 
Ai^jhiv Hazorea* ElsGwh<?re I have a*-^Gmpted to tracö hls ll^e 
and thoughtj •Fritz Kronenberger^ ein deutsch^Jfldlsches Schicksal^ 
in: Etauna->Horizonte ^ VI, Ko. 6 (Dezember 1^71 )• 

5) Pritz Kronenborcor/Onnthor r,cl:stein, ' JfHisclio Aufgabe ? \ 
n.d. (Rundbrief aS«br tho Bundestag 1929), Archiv Hazorea» 

6) Por PrSnkel, see KjynergiffA n, 26> Btindesblatt (TTovembPr 1931) 
pp* 23/51f; for Reinheimer, see 21 > Bn ndesblatt (Febmary 1931), 
P#155 for Blachstein, see Kameraden^ 10> Mittleren^Htmdbrief ^ 
(Dezenbor 1931) P#1 J all In Archiv Razorea. 

• 4 

7) FrSjikol, op.cit« p*25 

8) GQnther Eckstein, »Tjhser fcg*, in Kamerade n > An den ^nd ^ 
n#d* (AprilAtety 1932), Archiv Eazorea, pn#1-^. 

9) Ernst Fabisch, let er to the author, 31/^/193^4-, from Prague 
to where he Jiad fled to escape certain arrest« 

10) Dr. Harry Abt, • Jüdische Ju^endbewep:tmg*,pT3.19/50, n.d., 
(January 193^?), LBI Archiv es, New York. 

11) Peter Gay, Freud ^ Jews and other :}en[ianS y ITow York 197^t P#9 



/ 



LEO BAECK INSTITUTE 

JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



4 DEVONSHIRE STREET 

LONDON WIN 2BH 

01-580 3493 



30th 3uly 1979 



(Tlr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
Neui York 11G24 



Dear (Tlr. Eckstein, 

I noiü have your letter of the 17th July and of course I am 
pleased that you are going along uiith my editorial suggestions. 
All this is nouu being carried out. 

As to illustrations, well the photograph you sent me is not 
very suitable for reproduction but do leave it uuith me for a 
luhile please. And perhaps as time goes on you may hit on 
something better, a true group photograph for instance. The 
other one uiould probably not have been suitable either anyuiay, 
particularly as lue had Hermann Gerson before, As to the date of 
publication, luell as I said before I will do my v/ery best thöagh 
Year Book XXVI, in vieui of ev/erything looks much more likely at 
the moment. I luill certainly get in touch in December. 

Yours sincerely, 




Arnold Paucker 



^ 



July 17, 1979 



Mr# Arnold Paucker 
Leo Bo.eck Institute 
h DGVonshlro Street 
London V/IN 2BH 



Dear Mr* Paucker, 

thank you for your letter ot 29th Tn?B and your klnd 
Word? about my essay* I am going along wlth your 
editorial sugr^estlons, as well as those of a coup^^o 
of friends to whom I had submltted a copy of the'MS* 
For your convenience, I am comblnlng all sugrerted 
c banges on a separate sheet» 

A friend sent me tlie enclosed pbotograpb taken at 
Kasnel of tbe thr^e 'leaders* I^rrnr^nn Gr;rson, F^rrt 
Wongtscyo\7s]dL<Arco),&iIrither P.ckstein (back to camera), 
I doijit know If it's good enougb for re^rorl^ictlon. 



InUlt-JP^^taci a rxjv^pther^frlciids, ^ut afa öoubüful of rosults 
Aff^^rT Tn<r rranslatlons rom the German, thelr occa- 
sional clumsiness Is also partly the rpsnlt of my 
trying to praserve the cluiasinessxBCfx* and amblance 
of the Originals, ritten by yonng and ^onÄng neo^^le 
llk'^ Erich Frankel and Reinheimer. But I leave it to 
you to touch up where you feel It Is dej?1r»able. ^'y 
o\m su|^;Gstlon would be to re place by or add to the 
words 'lli^elchs ehalt ung or lBlnschalt?ing» the 1^nf^"^ish • ' 
words •coordlnatlon or Cooperation» (mlddle of page 1?)| 

ho offprlnts i/ill be finej I still hope you can make 
It for the XXV, what wlth otir ran]<^ dwindlinr^ ?^11 too 
rapidly nov, But of course you are thp judge, 

I look forvard to neetlng you In December. 

Slncerely yours, 



(i> 



( 



-^-T^ 



/ 



Snggested changes 






7/1 7/1 9'^9 



jage 1 |2nd Paragrap h, llne 6t 
arter •roroantle movements' addi 



It contained both llberatlng and reactionary oloments 
line 7: roplace •reaction» with •rebellion» 
llne 2 fr^ bottom: Insert »they feit» after »wliore» 

page^l 

elinlnate tho cntlre line 7 from bottonu 

Darre 8^ lino 1?; 

chango '^0 rigid Biind« to: not a rigid Bund ^.. 

^^^word ^^ ^^^^^- *-^^ \^oTrls »GlGichschaltung or ElnsohaltTang»t 
tho KHBräÜbia±ißCKXECE»coordination or Cooperation* 
Footnotes . Da^e 17y 

X) ellndnate tho last 5 vords after ♦ccntury» 

cliango line 3 to: »Hanna Aren Nohab and Gustav Hom' 
Page I8f Footnote \\ 

eliminate tho sentence «The author is nany areas» 

but leave the rest of the earlier correctlon: 



»Elsevhcre I have attenr^ted 









IHtc^l- 'Hvte^'-i,.cf^<j^,^,,.^^^ 






't^c^rk •B-e^lii.-i.or^ N«l^' Uf>o 'tv.^Sfo^. 



A u> 



LEO BAECK INSTITUTE 



JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



4 DEVONSHIRE STREET 

LONDON WIN 2BH 

01-580 3493 

(Tlr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
Neu/ York 11024 



29th 3une 1979 



Dear ITlr. Eckstein, 

Thank you so mych for your letter and manuscript, The latter came 
early, but the letter arrived after three lueeks, postal conditions having 
reached a state of semi-chaos here; I have no idea u/hen you iwill receive 
my reply - I am sorry me missed each other in (Tlay - perhaps \ue can have 
a Chat lühen I come in Oecember, 

I am very pleased to have ycrur essay, and I have barely any editorial 
observations. Perhaps at the bottom of page 1 one could turn the statement 
on the Reform Synagogue from an objective into a subjective one, something 
t'u^vc^i- u. like »«they feit •••••, a fem uiords, u/hich no longer makes it an author's .i^ 
li'K<% fr ,^VÄ4iu Statement of fact but reproduces the attitude of this segment of Jeiüish 

youth. The last u/ords of your *note are a little too personal, I feel, 
for a publication u/hose readership has a majority of scholars and academics, 
so perhaps the tribute to your uiife ought to be toned douin a little, Finally, 
one could touch up the translations from the German here and there (uie could 
try to do that) - of course some German effusions are untranslatable, I 
know, no lüonder they clash a little u/ith your oiun clear English style. 

lUell, as to Year Book XXV, your essay amounts to about ten pages 
only and I will see u/hat I can do. On the other hand I have tuio more essays 
on 3euiish Youth Coming for the follouiing volume; they could be suitably joined, 
and above all I am over-subscribed to such an extent that I am at my u/its» 
end hoiü to place everything. You lüill have noticed that the Year Book has 
noüi been brought foruiard considerably (by seven months in a feu/ years) and 
the next tiuo volumes u/ill only be 10-^^ months apart as it is. You must 
leave it u/ith me at the moment; I u/ill do the best I can. 

You uiill receive 40 offprints and 2 Year Books. For technical reasons 
uie cannot increase the run of offprints. They u/ill be free of Charge. 



-2- 



■r. George Eckstein 



29th June 1979 



The RtefUns correction is quite sufficient. I find it difficult to 
place correspondence as it is, 

But do you otJUR, or can you procure, photographs? If you have you or \ue 
could devise a photomontage picture page, some FDJJ, some individuals. 



Yours sincerely, 



l 



G^^N^xlvou^ 



Ctnndwsj^ 



Arnold Paucker 



June 7, 1979 



ViT. Arnold Paucker 
Leo Baeck Institute 
h Devonshlre St 
London WIN 2BH 



Deal* Mr. Paucker ^ 

I was very sorry to have missed meetinp you durlng 
your stay here last month: I was on a H—week trip 
to Franco and Gernany at that time, where I had an 
opportunlty also to gather some additional Informa- 
tion on the PDJJ from old frlends. 

I have now completed my plece for the LBU Yearboök 
Is going out Tinder separate cover« I do hope it »It 
will make the volame XXV; not least because un^Dü- 
tunately the ranks of the Kameraden survlvors are 
thinning every year« Please let me know wlien the 
decision will have been made» 

Will there be reprints available? How many? I would 
like to send s me to friends who have tried to help 
me with their recollectlons, raany of whom do not 
have accesc to the Yearbook» 

As far as a correction tof the reference to the FDJJ 
in the Rheins articl is concerned, I have made it 
in a footnote to my article» ^Jhless you do not think 
this sufficient, I jurt as soon no*- send in a letter 
to the editor on this mattier. 

I do hope we will have a Chance to meet nert time 
you are in New York« 

Sincerely yours, 



LEO BAECK INSTITUTE 



JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



4 DEVONSHIRE STREET 

LONDON WIN 2BH 

01-580 3493 



(Ylr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
Neu; York 11024 



13th (Ylarch 1979 



Dear Rlr. Eckstein, 

Thank you so much for your letter of the 6th IKlarch. I am pleased to 
learn that your essay is likely to be available uiithin a feu/ months though, 
of course, I uiould giadly have put a feiu more pages at your disposal. 
Though if you mean our Year Book format then 12 pages or 6000 ujords u;ould 
not be too bad at all. On the other hand I cannot giv/e you a commitment 
as to the forthcoming Year Book, u/hich is actually XXV as XXIU has been in 
print for many months and will come out this summer. Not only is the demand 
on the Year Book a very heavy one , uje also ujork in sections and I expect one 
or tuio more Youth ITlovement articles. Still I uiill do my best. 

üiell, there is a further error as to the Rheins article: so far no 
correspondence is contemplated because I did not receive any. As I pointed 
out to Günther Ballin and I lüould like to say this to you also, if you u/ould 
uiish to correct factual errors etc. I uiould more than welcome a letter to the 
editor. So far you are the tuio critical observ/ers I knoui of. Apart from 
that, ujhen it comes to the F0J3 article I think it uiould be the right teans 
to correct a mistake which Rheins made in his essay in his footnote on the FD33« 

Actually I ujould quite like to meet you personally and if you could 
manage to see me on the 4th, 7th or Bth lYlay in New York please make an 
arrangement with the New York Office. I will be in the New York Institute 
on these three dates all day. 

Yours sincerely. 



(j^^^^ Qcv^^jS^ 



Arnold Paucker 



larch 6, 1 79 



Dr. Arnold Paucker 
Leo Baeck Institute 
h Devonshire St 
London WIN 2BH 
England 



\ 



Dear Dr. Paucker, 

pue to a trip abroad I did not acknowledgp your 
letter of 16 January earlier. I have b^en busy 
cqntacting old frlends and nosF^ible sources of 
Information, and thank you for your sugrestlons 
m tnls respect» 

• # ■ - 

?i$°L*'l:?^'' is, unfortnnately, only very limited 
Infonnation available at tbis late date, I shonld 
have no problem in having the artiele avaLlahle 
by June 30, possibly earlier. I would hope that 
It' could go into the forthcoming Year ^ook; I do 
not think It will take up more than 10-12 pages. 
It \seems to me it would make sense to have the 
stmdy of the PDJJ ('Freie deutsch- jüdische Jus^end», 
bythe way) follow the one on the 'SchHaaze FShnlein« 
as promptly as feasible, 

< 

Especially if, as your letter to Günther Ballin 
^whlch he sent me) seeras to sugpiest, there raay be 
a oorrespondence on the Rheins artiele in the' next 
Year Book. If there will be, and if my FDIFJ" artiele 
cannot make the same issue, I might want to put a 
yel«y brief correction on Rheins» footnote re FTXTT 
in lt. Hut I would prefer to do this in the course 
ZL,^Ya^^^^-^^'^ Ballin erred when he thought I was 
tianjclng of a detailed answ-^r to the Rheins artiele. 
," t, 

• ' ■ ' 

Sincerely yours, 



\ 



\ 



LEO BAECK INSTITUTE 



JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



A DEVONSHIRE STREET 

LONDON WIN 2BH 

01-580 3493 

lYlr. George Eckstein, 
5 Cricket Lane, 
Great Neck, 
Neui York 11024 



16th January 1979 



Dear (Dr. Eckstein, 

I found your letter of the 29th December on my return from the 
United Statesand I am pleased to hear that you u/ill und rtake the study 
of the Freie Deutsch-jüdische Jugend. As to material, I hope of course 
that you luill be successful in finding some still u/ith the survivors, 
but I hav/e tuio suggestions to make at any rate. Do Uirite to: 

Dr. UJerner Rosenstock, 

77d Compayne Gardens, London Nlli6 

uiho may be able to assist you a little pnd then there is Dr. meyer- 
Cronemeyer, luho is after all an expert on the Jeuuish Youth mov/ement. You 
may knoui of his iiiork. Anyuiay I do not knoiu his present uihereabouts, but if 
you enclose a letter mith a letter to: 

Dr. Jutta Bohnke-Kolluiitz, 

Germania Judaica, 

5 Köln 1, 

Hansaring 97, 'Jiest Germany 

she uiill pass it on for you. She too , incidentally, may knoiu of some 
material and she may also be able to let you have some copies of Croneneyer's 
essays. Do say that you do all this with reference to Dr. Arnold Paucker 
of the London Leo Baeck Institute and I am sure she luill be as helpful as 
she can. 

As to a deadline, u;ell, I rroold have to ha\/e the essay by mid-July 
if it is to be considered for the forthcoming Year Book luhich goes to 
press early in December, but of course I cannot commit myself to any exact 
date of publication. It may have to be the follouiing Year Book, depending 
spacG and the structure of the volume. I am enclosing »Guidelines to 
Contributors» and it u/ould be helpful if you could adhere to them. 

Yours sincerely. 






Arnold Paucker 



\ 



(_ MO 



LEO BAECK INSTITUTE 



JERUSALEM • LONDON • NEW YORK 



4 DEVONSHIRE STREET 
LONDON WIN 2BH 
01-580 3493 



YEAR BOOK OF THE LEO BAECK INSTITUTE 



Notes for Contributors 



lue uiould very much appreciate your co-operstion in 
obseruing certain guicielines in the preparation of your manuscript. 
This uiould not only greatly facilitate our editorial uiork and meet 
the urgent request of our publisher and printer, but also save us 
considerable expsnse at a time luhen this Institute, in common ujith 
other research institutes and academic Journals, faces serious 
financial dif f iculties. 

fTlanuscripts should be typeiuritten on one sids only and 
doublB-spacod uiith reasonable margins. There should be no lenqthy 
handujritten additions, only very minor corrections by band (not in 
Caps). The pages of the manuscript, including tables or diagrams, 
if any (but not sugqestions for illustrations luhich should be 
separate), should be numbered consecutiv/ely. All quotations are 
to be giv/en uiithin double inv/erted commas; quotations luithin quo- 
tations should be marked in single inv/erted commas, Titles of books 
and foreign luords in the text (for instance names of German-Jeujish 
organisations) should be underlined (italics) and not in inverted 
commas. Articles should be giv/en mithin single inverted commas. 
Longer quotations should be indented and typed one and a half space. 
Secticn headings should be in Caps uiith roman numerals. 

\iotes should fo'louj the style of the Year Book precisely 

and should be givan on separate sheets at the end of the article in 

numerical sequence(but no notes such as 12a, 12b, etc.) in the order 

of their citation in the text. They should be luell-spaced. The source 

references should be as follouus: 

Books 

Giv/e author, title, place of publication, year and page reference. 

Underline all titles of books: 

'ferner Lev/i, T^ie Jetus of Al^atia , London 1940, p. 35. 
uihen quoting subsequently : 

Lev/i, op.cit. , p. 17 (or shortened title if more than 

one uiork by the samo author is 
quoted in the essay) 



I t 



- 2 - 



ArticiRs 

Titles of articlgs should be ujithin single inverted ccmTias. The 
title of the book or Journal in mhich the articie appeared rnust 
be underlined. In thß case of a Journal, give number of volume, 
date of publication in brackets, number of issue (where applicable) 
in that order: 

':'erner Levi, '^ie eiuige i>'ahnung', in Jüdische Rundschau , 
XXI (17th i^-arch 192d), No. 15, p. 77. 

u/hen quoting subsequpntly : 

^^^^f loc.cit, , p. 76. (or repeat title of essay if 

several publications of the same 
author are cited in this 
contribution) 

As contributors frequently quote the Year Book and other publications 

of the Institute lue ujould be grateful if they uiould take note of the 

luay in u/hich they generally appear in the Year Book: 

George L. P^osse , »German Socialists and the Deujish 
Question», in LBI Year Book XVI (1971), pp. 123-151. 

Erich Gottgetreu, 'Arnold Schoenborgs nicht erfüllter 
ülunsch«, in Bulletin des Leo Baeck Instituts, 11 (1963), 
Nios. 43-44, pp. 193-204. 

S. Adlar-Rüdel, Ostjuden in Deutschland 1380-1940 . 
Zugleich eine Geschichte der Organisati onen, die sie 
betreuten , Tübingen 1959 (Schriftenreihe 'jjissenschp^f t- 
Ticher Abhandlungen des Leo B^^eck Instituts i>. 

In general we ujould ask contributors to attempt to observe 
our hous'^ style and consult in particular Year Books XXI to XXIII, We 
lurite "antir,emitism" nof'anti-Somitism" ; "nineteenth Century" not 
"19th Century", to give but tujo examples. U/e realise the difficulty 
in foiloiuing this absolutely but it ujould be much appreciated if 
contributors uuould ''loet us to some extent here. 



Decernb^^r 29, 1Q' 



Mr. Arnold- Pa ucker 
Leo Baeck Institute 
'-'• Devons h^.ve St 
London W 1 



Dear Mr* Paucker, 

Conflrmlng our telephone conversatlon, I 
would llke to try the study of the Freie 
Deutsch- judische Jugend proposed bv von 

for the Y^arbook. ^ ^ 

I m.'^y h^v- so-mc rii-f icultles gettlng hold 
of written materials; there were only a 
fev ^ulletir.s sent out during the brief 
life of the Organisation, and thev were 
not of the kind to b^ kept around'when 
the Nazi came to power. But I wil*» get 
in touch with as inany surviving former 
members as I can to complement my own 
memory. ^his may take i?:Gveral ■nonths. 



Please let me know 






d^adline 



for 



the 



next Yearbook. As to the length, it will 

we rather brief, orobably no more than 
1 0-1 5 pages, 

It was nice talklng to you and I hope 

some day to irioet you pors.nally, 

Siiicerely , 



"3 jvi \i ^ ' ie^ U -/^^^^^vc^c_A^^ 



//) (UaM drvsA^A^ uVr^A^'^ 



^jU^ 4^*-^ ij< t'^lo i^nac< 



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/v^A.^ F>77'4a.^ ^^l^ /I/^.^^-^vd 



U/l/^^^i-^c^Thu ' J^^G^-vc^ 



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U/i-> U>teC-t--^T'l.<*v^ 



'Wmm 



'^i(A{/ ^'t^cn^ti 1 ^ 



























y 



21.2.1979 



Lieber Gustav, 

^^^1?v.?^''u4.^^'' ^^""^ beiden Briefe vom 2lf.i. und \.2. und 
die "Ablichtungen"; die beiden letzteren ^and ich gestern 
nach unserer Ruckkehr von einer kurzen Peise vor. 

Ich bin gerulirt flber Deine so prompte Hilfe und weips sie 
umsoraehr zu schätzen, als Du Ja auch anderweitig nicht eben 
unbeschäftigt bist. Vielen Dank; besonders wertvoll für mich 
ist dabei die für Kassel vorbereitete StelMangnahme, von der 
ich bisher nur einen kurzen Ausschnitt gefunden hatte (in 
einem von Werner Kindt herausgegebenen WSlzer "Die deutsche 
Jugendbewegung 1 920-33»% mit einem Kanitel über die Kameraden 
(Eugen Diöderichs). fiaodbo Das ist offenbar auch die Quelle ^Tber 
manche Falschinformation im Rheins-Artikel Cu.a. ist die FDJT 
als "komntinis tische '"urnberger 'Truppe" b^schrieben,ivon Rheins 
freundlicherweise in "marxistisch" abgeschwac>»t ...). 

Dank auch f^ir Ernst Jablonski's Adrerse; er nennt slc>^ übrigens 
Jouhy, nicht Jonkyj ditto für Arco's, die ic>^ roch nicht hntte. 
Von Ernst hoffe ich zn hören; denn über die "^erlin^r Orun-ne 
fehlt mir Information. Am meisten erhielt ich über ^reslau, 
uund Hamburg, wo meine Verbindugen enger waren. (Hans ^osenberg 
z.B. wohnt ganz in unsrer ^Tahe). 

Das LBI hier hatte - ausser ein paar Sachen von "^uch - neben dem 
bereits erwähnten ICindt u.a. die Sondernummer des ^^orgen von 1933(?) 

Anbei Scheck über 10$; damit sind eventuelle Tnkasso-Spesen 
wohl auch gedeckt. An alle Beteiligten vielen Dank. 

Interesr^ant doch, wie aus diesen AnlarsK ich TTamen Tind Koifekt 
in all ^r Welt mit mir ziim Teil unbekannten (da damals -Tnngeren) 
erhielt, u.a. ein Buchhändler in Bolivien, dem unarere Susan bei 
ihrem Research-Auf enthalt in Cochabamca/Bolivien begegnetat war 
(Werner Guttentag-Breslau) 

Interesse voraussetzend, habe ich Dich ubrip^ens jetzt auf DISJ^E^TT 
abonniert; es ist wogl doch i^-^er etwas auch für '^uch Wertvolles 
dr'n, wenn es auch für meinen freschmack etwas zu akademisch ist ^ 
manchmal, da die meisten 'Mitarbeiter und Leser an den '''''niversi taten 
sind. Die Winter-Nr., die noch ans Kibbuz ging, hat uhric'en« 
einen kleinen Beitrag (Brief) von mir. T^ine 'urzlich in D'land 
erschienene Sache fupe ich bei. 

Es tat uns sehr loid, von Ruths neuerlicher Krankheit zn hören; 
vor hoffen sie inzwischen wiedeiP auf dem Damm. So gern wir "^uch 
Wiedersahren - Israel ist vorerst noc^ nicht au^ unserm Programm. 
Wir hoffen, im "^'Thjahr nac^^ Europa zu f*ahren - sowohl wegen der 
diversen Freunde wie wegen unserer profers ioneilen Kontakte. 

Nochmals tausend Dank und sehr herzliche '"^russe von Haus zu Ttaus 

Euer 

PS. Ein bischen unheimlich, sich nach 50 Jahren wieder zölesen - 
man erkennt sich; man sieht die Linie zum Heute; aber vor allem 
bewundert man die jugendliche Sicherheit 



• • • 




y 



GUSTAV NORM 



0^ 



• <OASr 



Hazorea 



24,1.19 



Ge»rge Gi^Lckstein 
5 Lrieket Lane 
breat Neck , NY 11»Z4 



Lieber günther - 

vielen Uank für [jeinen R undbrief , den persönlichen Brief' 

und vor allem für die guten wünsche für 1979, die wir verflucht gut gebrauej 
chen kinien und die wir herzlichst erwidern. - Ich ^/^-ill -wie gebeten - 



r»mpt altwarte 



u 



W 



,ibt es das noch ^.n unseren zeitläuftrnv 



Ich hake mit Hanna Nehab( Aaron ) , die uns'-^r Archiv vprv^v/altet , über das erbe% 
tene iviaterinl gesprochen . oehr vieles ist verbanden • I ch werde alles in 
hrage kommende heraussuchen , fot«c»pieren und Dir zusc 



hicken. - Das wird 



aber n«ch 



Uie 



A 



ein paar fage dauern, bis ich r^iich freimachen kann. - 



dresse von Lrnst Jablonski ist : P rof , E • Jowy ,6 t-rankfurt a/iioi 

zum Jungenstr.l4 ßad Saden. 



n 



Lrnst wirdi wähl dieses hrühjahr nach Israel kommen -zum ersten 



|Vl .=3 



Das Kr euzverlag-buch'»Mein Jucif ntuw" 



li'jct hier var.Leider sind nicht 



alle Artikel überwälti gend , z „ d . von Max hürst,Lily pinkus u.alanza, 

' abert Junlj^k hW mir sein n^nuscrip t für uas ^udwig Jietz Buch zur ver- 



ugung g 



estellt , nachdem er sich seit vier Jahrsa drückt einen eigenen 



A 



rtikel zu schreiben 



ich freue mich,dass Uu den Auftrag übernammen hast über die h D J J ^u 
schreiben.ts war auch rut,dass im letzten yearbaok etwas über das ••Sahwai 




u 



ISSLNT bekammen wir nicht mehr. - jch5n,dass uu jetzt im tditarial baari 



bist. - ua kann man w 



hrscheinlich tinfluss nehmen 



persönlich: nach einer langen guten zeit -im Sammsr waren wir ia turopa - 
war Huth in den Iptzten i^ianaten ziemlich krank, ahne dass wir bisher wis- 
sen, was eigentlich las ist. aber da sie eine " Steh-auf-f- r au^ ist, arbeitet 
sie zwischendurch ziemlich viel und hat guten trfplg mit ihren Webarbei- 
ten, sf^ zwei Jahren auch mit tmaille. - Ich selbst arbeite weiter im 



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bbuz.af farestatinn etc. Daneben muss ich dipses Jahr das Jietz- 






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^^i^ /vCw/üSi, 



RUTH & GUSTAV HÖRN 
Hazorea, Israel 30 o<JO yi]\n 



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H. Putzrath 



ivfi' . 



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N \ 



Lieber G-ünther, 



Lercfienweg IV 
5307 Niederbachem 
Telefon 22 21 /3V 36 52 

19^. Jan. 1979 



/ 



^/jUU/hS 



da ich gerade krankheitshalber zu Hause bin, will ich 
Deinen i^rief von Anfang Januar betr. PDJJ sogleich beantworten. 
Ich hnehme wohl an,dass Walter Laqueur die treibende Kraft für 
den Auftrag ist, denn auch er kennt das alles ja nur als Histo- 
riker. Er war übrigens ein Klassenkamerad von meinem Bruder, der 
jetzt in Hartsdale,>IY. wohnt. Aber er weiss garnichts mehr un d 
ich war damals 15 1/2 Jahre und durfte auch nicht nach Kassel 
mitfahren, da ich gerade vorher ^ ein saumä^^siges Zeugnis nach 
Haus gebracht hat. Ernst Fabisch als mein Zugführer bat mich 
damals händeringend, mich den Kest des wahres nur auf die Schule 
zu konzentrieren, damit ich wenigstens 'die mittlere -^^eige schaf- 
fe. Natürlich habe ich mich nicht völlig danach gerichtet und 
nur die grösseren Fahrten und gelegentliche andere Tagungen 
versäumt, habe aber dafür mit ungeheurer Kraftanstrengung tat- 
sächlich das Klassenziel, also die Versetzung Ostern 13:)j> er- 
reiche , vielleicht auch deshalb, weil man mir unmissverständlich 
nahegelegt hat, als Mitglied des Soz .Schülerbunds und als Jude 
die Schule zu verlassen. -Doch ich will hier keine Lebensge- 
schichte erzählen. Tatsache ist,dass ich im Sommer 32-trotz 
Warnung___ eine Jungengruppe aufgebaut habe, die kurze Zeit dnach 
mit einer Mäf chengruppe vereint wurde, alles schon unter der 
Plagge der ¥i:iJJ. 

Nun konkret. Schriftliches Material habe ich überhaupt 
nicht. Al^ ich im Herbst 1954 aus Plötzensee entlassen wurde 
ging ich bald danach m die Emigration nach Holland und nahm 
nur das Nötigste mit. Aus eignen Erleben weiss ich daher nur, 
dass unsere gesamte Führerschaft z.T. schon deshalb gefährdet / 
war,weill alle Freunde Ilitgliucier der Breslauer KPO waren. V/en/ 
man mal von mir absieht, da ich im i^iai 35 nach ^erlin ging,vmr 
de als erster Walter Blass verAajete t-ich glaube im Sept. 1934 
doch hatte das mxW. nichts mit der Auflösung der FDJJ zu tu/ 
obwohl er der Vorsitzende unserer Ortsgruppe in Breslau wa7 

Auch auf die GJ-efa.hT hin.r);pc.c! -nn n-i^ n.n^<^ ^^^^ r. v,^ 



/ 



se schon hast, schicke ich Dir mal Nar 



len Tind Adressen, die 



/ 



einer Weise damals zu uns gezählt .wurden, vielleihht nie/ 
mit Berechtigung. Denn die früheren Züge (Gruppen) der ^ 



verschmolzen im Laufe der letzten Jah 



re immer mehr mi 



tivitäten der politischen ^ruppen,wobe 



i ich die Intend 






- 2 - 



Uk 



y>(nXc- 



Abstinenz des Linzeinen nicht mehr einzuordnen v/eiss.Ich selb, 
war ja auch viel zu jung dazu. Von den noch webenden, haben viele- 
nocBL)untereinander ^^ontakt , allerdings selten politisch. Aber hat m 
man erst ein Ende des i?'adens,ist es leicht weiterzu spinnen. 

I. Walter Blas s ist eine Schlüsselfigur ge'/esen.Er lebt heute 
in Halle oder Ma-deburg.V/as er von 1':)H-VJA^ in den versc iedenen 
Lagern erlebt hat, wird I>ir bekannt sein. Ich hatte 1946 den ^-ontakt 
mit ihm aufgenommen, doch nach einem kurzen Briefv/echsel schien es 
mir selbst in seinem -Interesse tatsaraer, nicht mehr zu schreiben. 
Seine Adresse kannst Du von Stefan oder Richard(Rico ) Blass haben. 
Er stand die letzten 'Jahrzehnte t-eu zur SED und gehörte zur ochic}t| 
der Ji'rivilegierten. 

2. Stefan Blass ist nach Entlassung aus dem Gefängnis (KPO-Proz. ) 
nach Brasilien gegangen und sein Adresse ist : 329 Rua Bage;Sao 
Paulo ö4012.Tel 71-1673-Er war der politischste der 3 Blassbrüder. 
Zwar v/ar er vor 2 cj'ahren hier, hat aus unerfindlichen ^runden mich 
nicht sehen wollen und sich auch mit seinem i:^ruder Rico nicht ver- 
trr,gen,doch ist es die übereinstimmende i^ieinung aller, die ihn ken- 
nen, dass er politisch 1933 stehen geblieben ist. Das soll kein über 
heblichee Werturteil sein, denn sicherlich gibt es viele Erklärunge. 
dafür. Material dürfte er auch kaum haben, aber Erinnerungen. 

3> Rico Blass , 6üOO Prankfurt , Wolf gangstr. 4-3. Tel 0611/594805. 
Rico ist sehr liebenswert und wir sind v/irklich befreundet . Inzwi- 
schin hat er sich auch hier einen guten ^^amen als Kümstler gemacht 
und wahrscheinlich kennst Du ihn auch persönlich. Aber, abgesehen 
davon, dass er sicherlich SPD wählt, ist er fast unpolitisch. Auch er 
ging schon 1933 in die Emigration und dürfte Schriftliches kaum 
habenm, kennt aber aus der Emigtation in der Schv/eiz, Prankreich 
und Israel viele -^eute, die " aus unserem btall koirmien. Ausserdem hat 
er natürlich aush die Spaltung der ivameraden und die Anfänge der 
PDJJ bis zur Auflösung im Hause der Eltern miterlebt. 

4. Werner ^uttentag , Gasilla 450 , Gochabamba. Ihn hast Du, glaube 
ich mehrmals gesprochen. Er war ein Pimpf in meiner Gruppe und ich 
hinterliess ihm viel politische Literatur als ich türmen musste. 
Wenn ich nicht irre ist er Jahrgang 1921. Du kannst also ermessen, 
dass er aus eigenem Erleben nichts v/issen kann. 

5 -Wal ter Rosenthal (Kalross ) .Zusammen mit Ernst Pabisch ging 
er im Sommer 34 bei Nacht und ^^ebel über die Jrenze,um dann in 
der SU zu landen. Aus vielen G^rüniien, die ich jetzt nicht aufzählen 
kann und auch nicht lOO^oi^T weisR.nh 9^i r x^m-rWl i oh hn-rc^nhti o--\- a-iK.H 
hai fast niemand mehr mii 



ihm 



ivontakt.Er gehörte aber zusammen mit 



Stefan und Walö^r Blass, ebenso wie Ernst P. zu dem en2:eren T 



6 .EvaPollak,Göj::ar«-^ 



geren Team 
17155 SOLNA, Schweden 



.- ^- 




ist so alf wie iö'h,wir waren beide im Züge von Ernst F. und haben 
sc hliesslich unsere beiden selbstgestrickten Züge Ende 1932 zusam| 
raengelegt.Auch sie dürfte kein Materiä-1 mehr haben, hat aber auch 
noch mit vielen -freunden Verbindung. Vorigen Sommer war sie auch 
bei uns. Sie ist aktiv in der schwedischen SP. 

7-iLl i Cohn ^Er ist Eva 's i^ruder und ist einer damaligen Verhaf- 
tung nur knapp entgangen. Ich habe zwar mit ihm ca. 6 i'ionate auf 
einer auss rtierten, engen Couch in einem Zimmer in Prag schlafen 
müssen als es uns am drecicigsten ging,doEh auch er isb wie otefan 
heute noch bemüht, von Schweden, aus eine KPO in -Deutschland aufzute 
bauen oder Ansätze ähnlicher Art zu unterstützen. Er ist lieb und 
hilfsbereit ebenso wie ungeschickt und politisch naiv. Er gehörte 
eine Zeitlang zu Semis >ru[.)pe .Seine jot^ige Anschrift kannst Du 
durch Eva erhaltenC'^' '^^^'^W^-^^-^f^ ' \/i't^ l<n^\J ^ tf ( i^ S\'J\1>'S Soluto^ 

B.Heinz Isaak, genannt Käs * chen, der auch nach Entlassung aus 
dem "efängnis nach Schweden ging und-verheiratet mit einer Schwedi| 
kaum noch der deutscen Sprache mächtig ist. Er lebt irgendwo in 
Nordschweden, die Adresse hat bestimmt Uli oder Eva. Wie weit sein 
(xedächtnis geht, vermag ich nicht zu sagen. Sein i^^ruder Kurt und 
seine Mutter sind beide vergast worden. Unsere Eltern waren befreur; 
det . . 

9-. Hannes Kpslowski .Er .;ar nie sehr politisch, hatte seiner ^eit 
schon ein Potogescifeäf t ,für uns ein wichtiger ^ref f punkf, ist aber 
auch 1934 OHigriert und hat dann zunächst mit Rico Blass als 
Gepäckträger in Haifa gearbeitet .Schliesslich heiratete er ^er- 
trd .Bodländer,die in unserer upuppe war-eine ^lassenkameradin und 
reundin von Eva- und beide leben heute in TIVÜN,Rehov hahorish^^/ 
10. Gertrud -Do.dländers Vetter , Shlomo ( früher Siegbert) Marko - 
Witz, 59a Sea Read, Mt.Carmel, Haifa, gehörte zv/ar zu den V/erkleuten 
und ging auch relativ früh nach Hazorea,hat aber die Zeit der 
Spaltung der ivameraden sehr bewusst erlebt, auch wenn er selbst 
v/ie wohl etv/a die Hälfte der -öreslauer i^ameraden bei den V/erkleutJ 
landete. Von den älteren Werkleuten leben aber auch. nur noch wenige 

Ich glaube, ich sollte es mit diesen Namen erstmals genug 
sein lassen und nur hoffen, dass er eine oder andere sich mehr 
erinnert als ich und vielleicht auch sogar Material gerettet hat. 
Schliesslich gab es ja auch Leute, die mit ihrer ganzen Habe emi«^ 
riert sind und möglicherweise aus Gründen der bentimentalität 

i^iti.alleö mlLgenommen naDen.ohne r^nht va\ wnc.c^pn.woo 
lieh damii 



TT . . 1 



j.utzt anfangen sollen. Ein Inserat in e 



mer 



er vielen. israelischen Blätter wäre vielleicht au 



ch etwas erfolg- 



eich 



Vielen 



Dani^f- 



ir die schöne Karte. Den Merkur lese ich nicht 



Eine der wichtigsten Abteilungsleite 



' r im ^ 'H'»"'^^ 



- V - 



l 



Unter Berufung auf mich kannst L>u D.ioh bei ihr über den neue\. 
Ä-oilegen erkundigen. Ihre Anschrift . Ist :Garola S.tern( Zöp:ler ) , 
:tvempf elderstr;.22,5OO0 Köln-Stilz 

Nun s.eid für heute herzlic,ilß,t.. geg^ü^Bt -von 



kl 



■ •/, 



i^X. i Ok^ 






"■ • -J .:''fV'^. 



V, 






WiWß 



SHLOMO MARKOWICZ 

59 a, Sea road 

Mt. Carmel - Haifa 

V 

Liec^r GüntKr, 



'K59 o»n IM 
na>n — ^o-^Dn "in 



5.2.79 



/a^''^ 



ich bekar; Deinen ^nifrage unci will sofort 



(f 



an tvc orten. 

Gertrud Koslovrky, ^eb. Bocilünder 

diktiert mir: 

Die Gruppe vu.r ca Fo stark , es qüJd einin-e bekannte 
"P^ührer ": WalrossC V/alterRosenthal^ , jetzt in Las Vegas 
Stefan Blass, Sao Paulo, V/alter Balss, Halle , Ost cieuLsclijJ 
Li'nst Fabisch { urngekonirnen, nach den die Kursen ihn 



n 



zuiü ck schickten nach Deutschland) .Von £leichaltrren 4/i^/^ 
exE tie en :Ulli Kroch , Süoarnerika - Eva Pollak( geb. 
Cohn) jetzt : SOLNA 517157, Kristineliriudsvagen ~8,Svveden 

T'it die' er habe ich Kontakt, sievveiss viel und ki nn Dir hel.f 

fen. Heinz P. kennt sie auch. 

Bei dem Umsturz fingen alle an, illegal zu arbeiten, 

in derK.P.C. Ls wurde Tlikro-nicitvrial verbreitet, 

auch über die Grenze nachaer G.S.R. gebracht. Dabei w urd.'Ui 

^ Fädchen ei'v/is cht ! Sofie Kai isch und Helga Beier , die 

deswegen umkamen. Wir klebten iüiti Nazi-prdpaganaa 

an die 'Vände.Hatteit Decknamen, die mir uJch it^lfen. 

Ruth Haller, geb. Littm.ann war auch verhaftet, so w^aren 

vielevon delK Jungen. Als es brenzlich wurde, ging ich 



über die Grenze na.cli de^ 



K 



•b 



• H 



c c 



Der eigentliche Führ^.r, cer i.vreichhar ist, ist Stefan iriL 
seine Adresse kannst -u von Rico Blass bekommen ( auch cie 
von Walter Blass, aberrcTen muss man m^it VorsichtschrejJ)en) 
Rico v.arnicht c'rin^Wx &^^ f 3 d^J . 

Ich nr cufcer. Treffen m Kossol, als einer cierBreslouer 
K meracien-führer , ^ chloss mich soforL den rro-J '.ciischen 
Werkleute an, unser FClirer v;ar i:ax-Otto ^^^^tz, c:er vor 5 
Jhren in Jerusalem starb, I'^eine Be^,o|_^nun£en v.aren 2 mit 
cier FI^JJ: Anfang :^3, als die illegale ..rbeit anfing 
spracli ich ernsth: ft mit ^rnst Fabisch uno vw,rnte ihn, dass 
ölß Aeltereu rächen können, v/as siev.ollen, cass es aber 
verntv;oi?tunslos sei, die Jiineei^en 2:u ß:ef aiircien. Icli uelime 

an, ciass er dc;s als zionistische Propciganda ablehnte. 

j/ // 

Dann v.ar ich der verantv/ortliche Sekretär des -^-^echduz 

in Breslau uix : emi.hte niicli bei cer Berlmei« Zentrale 

'..uslancspapiere ffr V/alter B.zu bekoni. en, aber die Gesta o 

liess ihn nichtraus; später ^^elang es mir Jüngere aus 

dem Gefängnis zu 1: ekommien und sandte sie nach Jugoslavien 

auf "H. chscliara", a": (--jr sie gingen von dort nach Südamerik- . 

ijas f:'llt mir ein. Guteii Brfolg! 

Die Adresse von Rico B^äes: Fra.nkf urt a.P:. V/olfgangstr« 43 



,^r4/nC l'' 







\ll 



I . 



/ll, 



ly^^miir /''H'it'i'Ait; 



'-> 



H Iß^'C 



/ 



^ Ip 



Hanna Nehab 



Archiv des Kibnutz Hazorea 




Hazorea,l6.4.ij^79- 



S' 



Ziehung zu 

Wesen, auf einer Ta-^uns 



Lieber Guenther, 

vielen Danic fuer Deinen Brief, der allerr'in^gs in einer Be- 
spaet kamt Ernst Jouhy-Jablonski ^var 2 ocler 3 Tage iri Land ge- 
ir>pr Tagung , \yx\6. ist schon seit raehreren Tagen fort. 

Ich sende Dir am gleichen T^.g v/ie ich diesen Brief sende 
die gevruenschten Papiere als Drucksache Airmail und hoffe, dass sie auch 
gleicher Zeit wie der Brief ankomnen.Es s5.ncl 24 Blaetter a 5 iL das 
Stueck(Inflation) und 2Tl^C IL Pprt0| insgesamt - ^^. t/ty IL 

Zu öer\ Pa/oierent Icn habe ein Pa n i e r aus c : en '"^ 



Heften 



der 



DJJG dazu gelegt, obwohl es nicht genau dem Datu/m entspricht, Ich dachte 

es muesste fuer Dich interessant s e in | fj^^i^ 44^-^4-^ ' 

Leider konnte ich mit dem An'oarat "J cTer m.ir zur Verfuegung 
steht, die kleinen Blaetter nicht als halbe Blaetter photographieren , ^%\ 
kosten also den Preis eines ganzen Blattes, 

Ich bin gar nicht sicher, ob ich Dir ueber Gustav alles 
geschickt habe,v/as Du geschrieben hast. In m.einer Erinnerung ist nur, 
dass ich Dir alles, was in Bundesblaet tem geschrieben v/a.r, geschickt 
haette. Bittesieh also nach, ob auch Aul'saetze aus Mittleren-bzw, Fueh- 
rerblaettem dabei sind «Wenn auch nur einer dabei ist, dann habe ich 
alle durchgesehen. 

Ich v/eiss nicht, ob ^^^ Du die Arbeit von Hermann Mei- 
Cronemeier kennst: "Die .iuedischcyf Jugendbev/egung in Deutschlanc^ " 



er 



kennst: "Die ^uedischcyi Jugendbev/egung in 
durch "Germania Judaica" Koeln( einzusehe 



len im Leo Baeck 



sie 



nicht kennst, emnfehle ich sie Dir sehr fuer 



herausgegeben 
Institut) Falls Du 
Deine Arbeit, 

Noch eine Frage: Ist FDJJ und DJJG dasselbe und wann galt // 
welcher Marne? 

Und ganz zum Schluss eine Bitte und eigentlich beinahe eine 
"conditio sine qua non" : Wenn Deine Arbeit fertig ist, bitte schicke 
eine Konie fuer unser Archiv, 

schreibst Dui 

nicht genau, ., _ .^. _ , ., . 

etwas bestimmtes oder annaehcmd bestim.mtes Dir fehlen, lass es mich 



sen, so 



dass ich. es nocl 
Alles Gute 



konieren und schicken kann, 
und Ariele herzliche Gruesse 

De ne Hanna Nehab 




«rf 



Yale University 



(^rytüM/ 



New Haven, Connecticut 06 ^ic) 



SCHOOL OF MEDICINE 

Department of Psychiatry 

34 Park Street 

September 2, 1975 



Mr. George Eckstein 

5 Crlcket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Dr. Robert Llfton asked me to wrlte and teil you that there Is no availaJDle 
surnmary of the recent Wellfleet meetings, but what mlght be even more useful to 
you is a copy of a book, recently publlshed, based on Wellfleet iiBetlngs over the 
years ( Explorations In Psychohistory: The Wellfleet Papers ). We ai^ asking the 
publlsher to send you a copy, and hope that It will be useful to you for your essay 



Wlth best regards from Dr. lAfton. 



Slncerely yours. 



x<^-l-nxv<^ 



Ms. Lily B. Rinn 
Assistant to Dr. Lifton 



q^Xm^ 



.^ 



hft/lS 



Angust 2^^ 1975 



Dr. Robert Llfton 
V/ellfleet, Mass, 0256? 

Dear Mr. Llfton, 



iTi")»« •'!<>■ •:•>- 



^■'.■^5* 



\ 



V 



You may reinember that we met last yeai* at 
a party at the Stefani's where we v/ere 
staylng at the time. 

During a recent brief stay there I learned 
of the Conference which took place at your 
home In whlch some of my acqualntances mr- 
ticipated. 

I am at Work on a revlew-essay on Stuart 
Hughes» '^Sea Change" for M^KTTR, a leading 
West German intellectual nerlodical, and 
. tiiey would llke to see It tied to a more 
recent intellectual event. It occurred to 
ma that your Conference mlght provlde such 
v:-A..llnk| and I wonder whether there exists 
.-...S-orae kind of resume of the dell erations, 

and whether I could receive or borrow one. or 
.^,>^pxw§sibly a copy of one or the other contrl« 
bution which might be slgnif icant for my 
poxrpose. Your Cooperation would certainly 
be appreciated and acknowledged. 

Kind re^gards, 



■vi 



■A' 



\ 



V 



>1 



\ 




Pau l Li stVerlag KG 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck. New York 11024 
USA 



München, den 8«1»75 



V., ^'J" 7^ 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



wir hahen uns inzwischen ausführlich mit Ihrem Manuskript "USA: Gesell- 
schaft im Wandel" beschäftigt. Obgleich wir grundsätzlich positiv zu 
Ihrem Manuskript eingestellt sind, konnten wir uns doch nicht für eine 
Annahme entscheiden« Die Arbeit ist doch mehr eine Bestandsaufnahme 
und bringt, trotz mancher hier nicht so geläufiger Details, doch grund- 
sätzlich nicht sehr viel neues, das wäre aber zum Beispiel eine der Vor- 
aussetzungen, die eine starke Diskussion auch in der Presse bewirken 
könnte. 

Ich hoffe sehr, daß Sie uns diese Absage nicht verübeln. 
Das Manuskript geht Ihnen mit getrennter Post wieder zu« 



Mit freundlichen Grüßen 
ppa. 

Dr. Horst Perle 



nach Diktat verreist 
i«A*B« Steinhauser 



.^-^^^ 



8MÜNCHEN15, GOETHESTR. 43 • RUF 530561 • TELEGRAMME: LISTVERLAG • POSTSCHECK MÜNCHEN 15015 • DEUTSCHE BANK A.G. MÜNCHEN, 
KONTO 51/20910 • BANKHAUS GEBR. BETHMANN, FRANKFURT /M, KONTO 301313 • BANKHAUS NEUVIANS. REUSCHEL & CO., MÜNCHEN, 

KONTO-NR. 315050 • SEKRETARIAT: 81 GARMISCH-PARTENKIRCHEN, PAUL-LIST-STR. 4 



8.1.1973 



Paul List Verlag 
Dr. Horst Perle 
Goethe Strasse ^3 
8 Mönchen 15 



Lieber Harr Perle, 

ich koimne zurück auf iiR?lnen Brief voio 
20*11 ♦ und unsere Unterhaltung im 
Septenber, 

Ste werden verstehen, dass ich fSleum 
eLne baldige iTachricht bitton mnss, 
ob Sie mein Buch 

USA; G^^SHLLncriAFr TA VJAT7r>:^L 
herausbringen wollen* 

Es wird Sie vielleicht interens leren |> 
detss d^r .'Toi-»ddeuui5 3he und dor VJestdou^scho 
Rundfunk im MSrz eine ^osnere Sendung 
von mir über ein Teil.Tebiot (di^ rjozi' le 
Lager der Neger) bringen werden. 

In Erwartung Ihrer Nnchricht bin ich 

nit freundlichen r^russen 

Ihr 



Paul List: Verlag 
Verlags loituiig 
Dr* Horst Perle ^ 
Goethestr. 'r3 
8 München 1? 




20.11.1972 



Lieber Herr ?^erlG, 

ich freute mich sehr, Sie in München 
kennen zu lernen und persönlich sprechen 
zn können« 

Ich nehme an, Sie haben inzw'?chen 'las 
Ihnen aus Fr-^nk^urt ^Tbersandte Manuskript 
'*USA: GESELIßCHAFT IK WArDKL" erhalten " 
und hatten Gelegenheit, es durchzugehen 
und die Ilcglichkeiten a^.'r Publikation 
ZU- diskutieren. 

Da ich mich bald über die endgültige 
Fassung raac hen Tind dabei et^'A^l^e Anrep= 
ungen nach Möglichkeit berücksichtigen 
mochte, vare ich I^nen f'7r eine bnldi<^e 
Nachricht ^dankbar. Falls Sie das Buch" 
bringen jaochten, bitte ich im kon'rrete 
Vorschlage der geplanten Aufmachung, 
Auflage, Honorar ujid Garantie h^w ^^or- 
schuss. Im Fall der Ablehnujig bitte ich 
um prompte Rücksendung des ''anuskriiDts 
per LuftDOst . 

In der Hoffnung auf eine baldige ^*?5chricht 
bin ich mit freundlichen Grüssen 

Ihr 




PaulListVerlag kg 




Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 
Great Neck, I-Tew York 110 24 
USA 



München, den 25.3. 7l/Dr.P/dd 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie vielen Dank für Ihren Brief vom 8. März d.J. mit de 
Angebotes eines Buches über die USA. 

Wir bedauern außerordentlich Ihnen absagen zu müssen, aber 
wir haben, was wir hiermit freimütig gestehen, 2 Bücher über 
die USA in Vorbereitung und kennen uns naturgemäß im '^^inblick 
auf dieses Thema nicht v/eiter binden. 



m 



Haben Sie vielen Dank für das Vertrauen. 



Mit freundlichen Grüssen 



PAUI 



ppa 



( Drl 



-v 



LIST YER.kAG/iia 




8MÜNCHEN15.GOETHESTR.43 • RUF 530561 • TELEGRAMME: LISTVERLAG • POSTSCHECK MÜNCHEN 15015 • DEUTSCHE BANK A G MÜNCHEN 
KONTO51/20910 • BANKHAUS GEBR. BETHMANN. FRANKFüRT/M, KONTO 301313 • BANKHAUS NEUVIANS. RFUSCHEL & CO MÜNCHEN 

KONTO-NR. 315050 • SEKRETARIAT: 81 GARMISCH-PARTENKIRCHEN. PAUL-LIST-STR 4 



8. März 1971 

Herrn 

Dt, Horst Ferle 
Paul List Verlag 
Goetliestr, ^3 

8 München 

Sehr güclir';ei^ Korr Dr. Perle, 

ich verdanke Ilire Adre??e meinem. Frennd Prof* 
Dr. Tiltor» Fabian, imtor des55en Redaktion ich 
seit .Tü.ljreu in den '"rewörk^TcIiaf' tliohen 'iona!:3- 
heften ul)er llrsaheinunGren und Probleme der 
anerikani sehen Gesellschaft berichtete. 

Nim t-?ace io>i raich riit den ^redanl-en r-in^s 
Buches über rjio Viardlun^en in der ameritamircben 
Gesell ;::chaft in rlen letzten -T-hrzehnt'^n rin^ dor^^n- 
politische Tiuswirkungen. Ich denke an eine LTiäp-oö. 
an das i:lteres5io^^;e Allc'eneinpubliknri gerichtete" 




Wie Ihnen vielleicht bekannt i53t, erschien Im 
vorii^en Tahr ±p der leihe Hansf^r ri}f>lne '^eh-''-'l^t 
"USA: Die Neu4 Unke am ]5nde?" Mein neue» Buch- 
pla.i kann aber in deren Programm schon nlchu 




Ich füge einen groben ^mriss bei: bei der Aus- 
arbeitung: können naturlich Ihre Anregungen mit 
berücksichtigt vrerden. Darf ich ^m eine bajdigp 
Antwort bitten, im Hinblick auf den anzustre- 
benden Termin ? 



Mit freundlichen Grüssen 



Ihr 



Luchterhand Verlag 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York llo24 

USA 



6100 Darmstadt, 25.7.72 Eh/Ru 

Ahastraße 5 
Tel.(06151)65021 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

auf Ihren Brief vom 21.4.72 habe ich leider noch nicht antworten können, da 
personelle Wirren nicht nur Piper, auch nicht nur bei Luchterhand, sondern 
lawinenartig die Szene im deutschen Verlagswesen bedrohen. Ihnen wird nicht 
entgangen sein, daß es bei uns eingreifende Neu- bzw. ümbesetzungen gegeben 
hat, die auch Einschränkungen der Publikationskapazität mitsichbraohten. So kommt es 
daß wir schon bis Ende 74 in der Sammlung Luchterhand, und nur da könnte ihr Buch 
erscheinen, ausgebucht sind; Sie werden sicher verstehen, daß ich keinem Autor 
ein so lange Wartezeit zutrauen möchte. Um ehrlich zu sein: Für meinen Entschluß^ 
Ihr Buch bei Luchterhand nicht durchzusetzen, gibt es noch einen zweiten Grund: 
ich halte es für ungeheuer schwierig, daß, wie Sie schreiben, "komplexe" Thema 
USA auf 177 Seiten abzuhandeln. Allein über das Rassenproblem, dem Sie 16 Seiten 
widmen, dürfte gerechterweise in umfangreichen Arbeiten diskutiert wenden, was 
wir übrigens mit unserem Angela Davis Buch und einem im nächsten Frühjahr er- 
scheinenden Band (Rassenbewegung in den USA, 369 Seiten) tun. 
Ich hoffe auf Ihr Verständnis und grüße Sie freundlich 
Ihr 



k,it^ 



Soziologisches Lektorat 



nermann Luchterhand Verlag 
Neuwied, Darmstadt, Berlin 
Deutsche Bank AG Neuwied, 

202/8850 

Commerzbank AG Neuwied, 

283320000 

Postscheck Köln 278 85 



21. April 1972 



Hermann Luchterhand Verlag 
öo:iiologi;.chos Laktorat 

5^5 Neuwied 

Sehr geeliTo« Redaktion^ 

vor einem JaliP standen wir in Korrespondenz 
bezuglich eines Buchplans ul^er die iJandlungen 
in der amerilcanischen Gesellschaft in den 
l©^t;2.ten 20 Jahi^en, gedacht, dem interessierten 
Allgemeinpublikum eine gr5:sere und abgewogene 
Perspektive zu vemii titeln, an der die täglichen 
Naclirichten gemessen werden konnten. 

Damals kam leider Ihre positive Nachricht zu 
spSt, und ich hatte bereits mit einem anderen 
Verlag abgeschlossen. Hun baben sich c^ort vn- 
orwartete Schwierigkeiten infolge eines ^edak- 
tionswechsals ergeben, und ich mochte daher 
anfragen, ob Sie noch interessiert waren. 
Das Manuskript ist fertie; es urafasst I77 
aschinenseiten i 30 Zeilen, dIus Biblio- 
graphie. Inhaltsverzeichnis und Etnleititn? 
liegen bei. Wia Sie sehen, ist meine Inter- 
pretation, im Gegensatz zu l^irzsichtireren 
i>ecbachoerii, die eines qualifizierten'Opti- 
nismus. Ich darf vielleicht darauf him/eisen, 
duss 3ioh meine Beurteilung des l^ieuen Linken 
in meinem I970 erschienenen Hanser-Buch nur 
allzu rasch als richtig erwiesen hat. 

Im übri^3n ist Ilmeu ja meine Ai^beifc aus Artikeln 
in d^n Fankf^n'ter ' eften, Gewerkschaftlichen Monats- 
hefran und .lex^cur vermutlich nicht unbekannt* 

Darf ich um proinpte Ilachricht bii;i;en, unter 
Angabe Ihrer Honorar vor schlage. 

Mit freundlichen Grüssen 








\|S^ 



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26.6.1971 



Herrn 

Dr, "Prank B^nsoler 

Herr::ann Luchterhand Verlag 

ITen;;ied 



Sehr geehrter Herr Benseier, 

Ihr Brief vom 18, Mai erreichte nich 
1 ider nicht raeJir vor raoin^-r riurom- 
relsej ich fand ihn vor ein paar Tagem 
nach raeiner Bückkehr vor. 

^fechdem ich solange nicht -lehT- von 

.^n?®"oP^°f*^!^'^*®» musste ich annehmen 
aaoF oio nich^ mehr an den 'Huch in-'.-er- 
essiert xraren. Infolgedessen setzte-ich 
nj.ch nii-, einem Münchner 7er ia<^ in ir r- 
b^ndung, und nun stehen die Verhandlungen 
mit diesem unmittelbar vor dem Abschluls. 

H^S -f,^ ^f"?P ^^^'^^^ ^öi»«' ^'Sglichkeit, 
?^L""?\?^^ 3^" f^ plazieren. Schade, ' 

^if -Sip-^i^^'^ ®r^^^* ^"^ «'in andermal 
die .oglichkeit einer Zusammenarbeit, 

"'It freundlichen Grussen 



Ihr 



OVJZIVJLOGISCHE TEXTE Hermann Luchterhand Verlag GmbH Neuwied am Rhein 
Herausgeber: Heinz maus und Friedrich fürstenberg • Redaktion: frank benseler 



Luf tDost 

I I I I iir I . 

Herrn 

George Günther Eckstein 

5 Cricket Lane 

G reat Neck, New Yo rk 11024 



Neu^yied, den 13.5.1971 
be/mii. 



Sehr geehrter Herr i'^ckstein, 



JXex,^ %A/iAjL. W 



daß unsere Korrespondenz etwas ins Stocken gekommen ist, hängt mit 
der Verabschiedung des diesjährigen Programms für die 'Sammlung^^ 
Luchterhand' zusammen. 

Da Ihr Buch erst für 1972 programmiert v/erden kann, mußte es zurück- 
treten. 

Jetzt sollten Sie mir so schnell wie möglich über den Inhaltsauf riss 
hinausgehend schreiben: eine Seite zusammenhängend über Ihre Absicht, 
also den Inhalt des Buches, zehn Zeilen über Sie als Autor und v/enn 
möglich 20 Seiten Probetext. Dann könnte der Entschei^ttftfcsOT^ess so 
laufen, daß wir, vorausgesetzt Ihr Manuskript ist l(m Novcnbei^ )3ei uns, 

im nächsten August ausliefern. 

Preis bei 2oo Seiten DM 9,80, erste Auflage: 6.000 Exemplare. 



Mit freundlichen Grüßen 



^^0 -tros. 



(Ben 







^' 



Prof. Dr. phil. Heinz Maus . D-355 Marburg • Wilhelm-Roser-Straße 32 . Telefon 64 21 / 45 36 

Prof. Dr. rer. pol. Friedrich Fürstenberg . A-4045 Linz . Hodischule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften . Auhof . Telefon 7222/31381 App. 284 

Dr. iur. Frank Benseler • D-545 Neuwied am Rhein • Heddesdorfer Straße 31 . Telefon 2631/22177 



Herrn 

J^V^ank Benseler 
fa07.lologl8ches I^ktornt 
Luch'berhand Vorlag 

5V5 TTeuwied "* 

So^-r geehrter Herr Dr. Bensel*??, 

Vielen Dank für Ihren BrjAf ^ro^ 91 t«v„„, - 
P« freut mich, dess 31« ^leh^vti »-S f* 
Bnchplan i7ber*dl. -andiunKen ^? .'meÄl "ni^X. 

tS^nM^f^^''°^®^' ^«^ nat^Trilnh noch ovJ"- 
tuollon Änderungen unfj- liefet. Ich ''a-l-J «« 

Int-y,«^. »jmi aas -i» -oS f-1 ^rfs- ??," ' 
Vorabdruck oir^zelr^r rr^ri^Vi^^^^s^siS: "" 




Mit freundliehen Ortfesen 



fil\yy,J^ 



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Ihr 



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SOZIOLOGISCHE TEXTE 



Hefmann Luchterhand Verlag GmbH Neuwied am Rhein 



Herausgeber : HEINZ MAUS und Friedrich Fürstenberg • Redaktion: frank benseler 



Luftpost 

Herrn 

George Günther Eckstein 

5, Cricket Lane 

Great Neck 

New York 11024/USA 



Neuwied, den 21, 1.1971 



mu 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Herr Hubert Habicht von den 'Frankfurter Heften* hat uns über 
Ihren Buchplan unterrichtet, der die Veränderungen in der ameri- 
kanischen Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf die Parteien 
darstellen soll* 

Wir hätten die Möglichkeit, dieses Projekt evtl, in der neuen 
'Sammlung Luchterhand* zu veröffentlichen (Prospekt anbei). Seien 
Sie doch bitte so freundlich, uns nähere Informationen zukommen 
zu lassen, damit wir eine genaue Entscheidung fällen können. 



Mit freundlichen Grüßen 
HERMANN LUCHTERHAND VERLAG GMBH 
- Soziologisches Lektorat - 



') 



i.A. 




l 



(Sekretärin) 



Anlage; Prospekt 



Prof. Dr. phil. Heinz Maus • 355 Marburg • Soziologisches Seminar der Philipps-Universität • Schwanallee 50 • Telefon 7} }8 ja 
Prof. Dr. rer. pol. Friedrich Fürstenberg . 539t Clausthal-Zellerfeld . Bergakademie • Technische Hochschule . Telefon 05323/251-253 
Dr. jur. Frank Benseler • 545 Neuwied am Rhein • Heddesdorfer Straße 31 • Telefon 2 21 77 



■ I 



V 




Herrn 

Dr. Frank Benseier 

Luchterhand Verlag 

545 Neuwied 
Heddesdorferstraße 31 



Frankfurt, 18 • Januar 1971 
HH « ÜK 



/ 




Lieber Herr Dr. Benselert 

George Günther Eckstein, den Sie als einen unserer Autoren 
ja schon kennen, trägt sich mit einem Buchplan, der bei 
Hanser schon nicht mehr verwirklicht werden kann (dort 
erschien ''Die neue Linke am Ende?"). Noch rechtzeitig zur 
Präsidentenwahl 1972 möchte er die Veränderungen in der 
amerikanischen Gesellschaft und ihre Auswirkungen auf die 
Parteien darstellen. (Mehr und Deutlicheres steht in die- 
sem ersten Brief an mich nicht.) 

Seine Anschrift: 5, Cricket Lane, Great Neck, New York 11024, 
N. Y. Sie werden ihn, falls Interesse besteht, ja schon an 
den richtigen Ihrer Kollegen weiterreichen. 

Mit freundlichen Grüßen 
Ihr 



Hubert Habicht 



Band 1 September 1970 

Jurek Becker 
Jakob der Lügner 



Band 2 September 1970 

Helmut Krauch 
Die organisierte 
Forschung 



Band 3 September 1970 Band 4 September 1970 

Herbert Marcuse 
Der 

eindimensk)nale 
Mensch 



Helmut 
Heißenbuttel 
Das Textbuch 



Bands September 1970 Band 6 September 1970 



Michail Bulgakow 
Hundeherz 



Leo Kofier 
Stalinismus und 
Bürokratie 



Band 7 September 1970 

Hikle Domin (Hrsg.) 

Nachkrieg 
und 

Unfrieden 



Band 8 September 1970 

Wolfgang Naucke/ 
Paul Trappe (Hrsg.) 
Rechtssoziologie 
und Rechtspraxis 



Band 9 September 1970 Band 10 September 1970 

Ernst Jandl 
Der künstliche 
Baum 



Harry Pross 
Publizistik 



Roman. 270 Seiten. 
DM 7,80 

Jurek Becker erzählt, »wie 
es sich für eine ordentliche 
Geschichte gehört«, mit 
einem Selbstverständnis, das 
alle Mittel literarischer 
Kunstfertigkeit beiläufig er- 
scheinen läßt; er erzählt 
heiter und spart die Schrek- 
ken nicht aus. »Jakob der 
Lügner« ist sein erster 
Roman. Becker lebt in der 
DDR. 



Eine Studie über 
Forschungsplanung und 
Wissenschaftspolitik in der 
Demokratie, ca. 224 Seiten. 
DM 9,80 

Der Verfasser überwindet 
mit seinen Thesen zur 
rationalen, demokratischen 
Forschungsorganisation die 
resignativ-technokratischen 
Modelle und analysiert den 
Zusammenhang von For- 
schung, Rüstung und 
Wirtschaft, von Wissen- 
schaftsplanung und 
demokratischer Kontrolle. 




Vom Autor besorgte Zu- 
sammenfassung der Text- 
bücher 1 — 6. Gemein- 
schaftsausgabe der Verlage 
Walter und Luchterhand. 
ca. 240 Seiten. DM 7,80 
Wenn Heißenbuttel seine 
6 Textbücher unter dem 
Titel »Das Textbudi« 
zusammenfaßt, geschieht 
das nicht als Reproduktion 
der chronologisch publizier- 
ten Einzelhefte, sondern im 
Versuch der methodischen 
Gruppierung. Heißenbüt- 
tels Verfahren läßt sich 
kennzeichnen durch Stich- 
worte wie Reduktion des 
Textablaufs, der Syntax, 
der semantischen Bezüge 
oder durch Verfahren wie 
Kombinatorik, Montage 
und Collage. 



Studien zur Ideologie der 
fortgesdirittenen Industrie- 
gesellschaft. Ungekürzte 
Sonderausgabe. 284 Seiten. 
DM 7,80 

Marcuse entwirft den 
lückenlosen Zusammenhang 
von Manipulation und 
Konformismus, der das 
kapitalistische System 
stabilisiert und nur noch 
Außenseiter zu oppositio- 
nellem Bewußtsein kommen 
läßt. 



Sammlung 
Luchterhand 



Roman. Sonderausgabe. 
16a Seiten. DM4,80 
»Bulgakow erzählt mit 
satirisdier Absicht die 
Geschichte einer Trans- 
plantation, die so modern 
anmutet, als wäre sie heute, 
in den Jahren der Herz- 
verpflanzungen, geschrie- 
ben. Diese tiefgründige, 
durch ihre ironisch-satiri- 
sche Einkleidung mit zahl- 
reichen Seitenhieben auf 
die Verhältnisse . . . umso 
wirksamere Parabel ist mit 
einem hohen Grad von 
Spannung geschrieben«. 
Südwestfunk 



Zwei Essays, ca. 192 Seiten. 
DM 7,80 

Leo Kofier zeigt gesell- 
schaftliche, vor allem 
ideologische Bedingungen 
auf, unter denen die demo- 
kratische Durchdringung 
und Kontrolle der Büro- 
kratie im Stalinismus 
gescheitert ist. In »Marxis- 
mus und Sprache« wendet 
er sich Stalins Sprachwissen- 
schaft zu. 



Gedichte als Index 

1945— 1970. ca. 200 Seiten. 
DM 7,80 

Die »öffentlichen Gedichte« 
der Nachkriegszeit auf 
ihren Realitätsbezug 
durchsiditig zu machen, ist 
das Ziel dieser Anthologie. 
In der Chronologie ihrer 
Entstehung angeordnet, 
werden die Texte so nahe 
an die geschichtliche Wirk- 
lichkeit herangerückt, daß 
sich aus der Gedichtabfolge 
die Kurve des geistigen und 
politischen Klimas der 
letzten 25 Jahre ablesen 
läßt. 



Mit Beiträgen von Corne- 
lius Bickel, Eugen Büß, 
Jürgen Meyer, Wolfgang 
Naucke, Hermann 
Oetjens, Thilo Ramm, 
Joseph Schneider, Paul 
Trappe, Rudolf Wasser- 
mann, Wolfram Zitscher. 
ca. 352 Seiten. DM 9,80 
Die hier vorgelegten 
Referate und Diskussions- 
ergebnisse der Kieler Ar- 
beitsgruppe lösen den 
Anspruch ein, daß Rechts- 
soziologie keine theoretisch- 
abstrakte Wissenschaft ist, 
sondern sich mit ihren Vor- 
schlägen dogmatischen 
Lösungen überlegen erweist. 



Gedichte 1957—1969. 
ca. 150 Seiten. DM4,80 
Für Ernst Jandls neue 
Gedichte ist jedes Material 
verwendbar, sofern es mit 
Sprache zu tun hat, und 
jede Benutzungsart mög- 
lich: da gibt es visuelle 
Gedichte, Lese- und Sprech- 
gedichte, Lautgedichte, 
einen Lese- und einen 
Sprechtext. Gleichzeitig er- 
scheint die Schallplatte »Der 
künstliche Baum«, auf der 
Jandl Lautgedichte aus die- 
sem Band spricht. 



Thesen zu einem Grund- 
colloquium. ca. 162 Seiten. 
DM 7,80 

Die Problematik der Mani- 
pulationsapparate und Mei- 
nungsproduktionsstätten 
steht längst im Mittelpunkt 
öffentlicher Diskussionen. 
Der Berliner Ordinarius 
entwickelt Grundthesen 
einer Theorie der Kommu- 
nikation, die für akademi- 
sche Selbstgefälligkeit kei- 
nen Platz lassen. 



Sammlung 
Luchterhand 




Band 11 November 1970 Band 12 November 1970 



Band 13 November 1970 Band 14 November 1970 



Georg Lukacs 
Geschichte und 
Klassenbewußtsein 



Studien über marxistische 
Dialektik, ca. 400 Seiten. 
DM 9,80 

Für die historische Wirkung 
dieses Buches und für seine 
Aktualität ist ein Problem 
von ausschlaggebender 
Bedeutung: die Entfrem- 
dung, die hier zum ersten 
Mal seit Marx als Zentral- 
frage der revolutionären 
Kritik des Kapitalismus 
behandelt wird. — Mit die- 
sem Band, dessen Apparat 
auf die Marx-Engels- 
Gesamtausgabe umgestellt 
ist, liegt dieses Hauptwerk 
von Georg Lukacs als 
Sonderausgabe vor. 



Marguerite Duras 
Zerstören, sagt sie 



Roman. Aus dem Franzö- 
sischen von Walter Boehlich. 
ca. 96 Seiten. DM 4,80 
»Zweifellos das widitigste 
Buch, das wir in diesem 
Jahr zu lesen bekommen, 
ein Buch des Auseinander- 
brechens und der Zerstö- 
rung, der Bericht von einem 
stets gefährlichen Spiel 
zwischen Verlangen und 
Angst.« La Quinzaine 
litteraire. 




Konrad Farner 
Der Aufstand der 
Abstrakt- 
Konkreten 



Zur Ideologie der spät- 
bürgerlichen Zeit. Mit 
einem Briefwechsel zwi- 
schen Lukacs und dem 
Verfasser, ca. 160 Seiten. 
DM 7,80 

Konrad Farner summiert 
die von Cezanne, Tatlin 
und Kandinsky bis zur 
kinetischen Kunst von 
heute reichende Kunst- 
rebellion, deren Stoßkraft 
einerseits von der Kampf- 
ansage an die bürgerliche 
Gesellschaft lebt, die 
andererseits jedoch immer 
neu in spekulativer 
Metaphysik Zuflucht sucht. 



Anna Seghers 
Aufstellen eines 
Maschinengewehrs 
im Wohnzimmer der 
Frau Kamptschik 



Erzählungen. Mit einem 
Nachwort von Christa 
Wolf. Westdeutsche Erst- 
ausgabe, ca. 178 Seiten. 
DM 7,80 

»Dieser harte, schmucklose, 
aufs Wichtige brennende 
Stil, der mit spröden Wor- 
ten sich hart macht gegen 
das Mitleid, damit es umso 
glaubwürdiger werde, diese 
akribische Beschreibung 
des kleinen, anscheinend 
Unwichtigen, dieser Realis- 
mus — er hat in der zeit- 
genössischen gesellschafts- 
kritischen Literatur nicht 
seinesgleichen«. 
Westdeutscher Rundfunk 



Sammlung 
Luchteriiand 

Vorschau 1. Halbjahr 1971 



Band 15 Februar 1971 

Hans Carl Artmann: 
Das Suchen nach dem 
gestrigen Tag 

oder Sdinee auf einem heißen 

Broiwedien. 

Eintragungen eines bizarren Liebhabers. 

Ca. 160 Seiten. DM 7,80. 

Band 16 Februar 1971 

Eric J.Hobsbawm: 
Sozialrebellen 

Archaische Sozialbewegung im 
19. und 20. Jahrhundert. 
Ungekürzte Sonderausgabe. 
269 Seiten. DM 9,80. 

Band 17 Februar 1971 

Eugene lonesco: 
Triumph des Todes oder 
Das große Massakerspiel 

Theaterstüdc. 

Aus dem Französischen von Lore 

Kornell. 

Mit einer Dokumentation. 

Ca. 130 Seiten. DM 4,80. 



Band 18 Februar 1971 

H. C. F. Mansilla: 
Faschismus und 
eindimensionale Gesellschaft 

Ca. 190 Seiten. DM 7,80. 
Band 19 Februar 1971 

Helga Gallas; 
Lukacs oder Brecht? 

Auseinandersetzung um eine 

marxistische Literaturtheorie in 

Deutschland. 

collection alternative, herausgegeben 

von Hildegard Brenner. 

Ca. 230 Seiten. DM 9,80. 

Band 20 April 1971 

Alexander Solschenizyn: 
Der Hirsch und die Hure 

(Arbeitstitel). Theaterstück. 

Aus dem Russischen von Gisela Drohla. 

Ca. 130 Seiten. DM 4,80. 

Band 21 April 1971 

Georg Lukacs: 

Die Seele und die Formen 

Essays. 

Ca. 350 Seiren. DM 9.80. 



Band 22 April 1971 

Hansgeorg Heer: 

Die vergebliche Anpassung 

Zur Gewerkschaftspolitik 1932—1933. 
Ca. 130 Seiten. DM 4,80. 

Band 23 April 1971 

Adrian Hsia: 
Die chinesische 
Kulturrevolution 

Widersprüdie in der chinesischen 
Gesellschaft (Arbeitstitel). 
Ca. 310 Seiten. DM 9,80. 

Band 24 Juni 1971 

Kurt Marti: 
Taschenlexikon 

(Arbeitstitel). 

Ca. 170 Seiten, DM 7,80. 



In Ihrer Buchhandlung: 



Sammlung 
Luchterhand 



Band 25 Juni 1971 

Frank Deppe, 

Georg Fülberth, 

Kurt Steinhaus, 

K. H. Tjaden 

(Herausgeber) : 

Das Gesellschaftssystem 

beider deutscher Staaten 

(Arbeitstitel). 

Ca. 220 Seiten. DM 7,80. 

Band 26 Juni 1971 

Miguel Angel Asturias: 
Weekend in Guatemala 

Acht Novellen. 

Ca. 290 Seiten. DM 9,80. 

Band 27 Juni 1971 

Michael Scharang: 

Zur Emanzipation der Kunst 

(Arbeitstitel). Essays. 
Ca. 120 Seiten. DM 4,80. 



Sammlung Luchterhand 

Die neue Taschenbuch-Reihe 



Sammlung Luchterhand bringt Literatur, Soziologie, 
Information und Kritik, vornehmlich in Erstveröffent- 
lichungen. Sie setzt das in 15 Jahren entwickelte 
progressive Engagement des Verlags fort. Autoren- 
namen, die charakteristisch einstehen für das erste Jah- 
resprogramm: H.C. Artmann, Jurek Becker, Michail 
Bulgakow, Marguerite Duras, Konrad Farner, Günter 
Grass, Helmut Heißenbüttel, Eric Hobsbawm, Eu- 
gene lonesco, Ernst Jandl, Leo Kofier, Helmut 
Krauch, Georg Lukacs, H. C. F. Mansilla, Herbert 
Marcuse, Kurt Marti, C. Wright Mills, Wolfgang 
Nauc ke, Harry Pross, Michael Scharang, Anna Seghers, 

Alexander Solschenizyn, Paul Trappe, 
Gabriele Wohmann. Jährlich erschei- 
nen 20 Bände, kartoniert mit Schutz- 
folie versehen zu DM 4,80 — 7,80 
- 9,80. Die ersten 10 Bände 
werden vorliegen am 1 . Scn- 
tember 1970. Es folgen jeweils 
4 Bände im November, Fe- 
bruar, April, Juni, September 




/4/e 



31)^ 6^tor' 



C- /-rA 




COiiLt^i i'o>iy ij c^^ ' ^ 



I9n 



fflC 



March 18, 1972 



Mr. LaurencQ Shaplro 
• ew York, i;y 10036 

Dear Mr. Shaplro, 

I wish to thanic you for your prompt readlng 
and very thoughtful ccments on iny oantoscrlpt 
I had be<,n füll.- auare of th«, fact that It 
would have to uadergo aubstantlal chanse to 
nmke It «ultable for Engllsh languuge readers. 
In View of th© already avallable llteratui^ 
on the nubject, I don't thlnk I shaU pursu« 
It further, 

At any rate, your commenta wäre groatly appro- 
clatedj they seen to confim t! at I succeäded 
in ny prlne.ry objective. I.e. of givlng a 
3erman public a moro balancod plcture of the 
Arerican soclety than is comrnAnly avallable. 

Slncemiy, 



580 FIFTH AVENUE, NEW YORK. N.Y 10036 
TEL. (212) CIRCLE 5-5500 . CABLES: SCOTTMERE 
TELEX: ESEMELA 224705 




SCOTT 

MEREDITH 

LITERARY 
AGENCY.Nc. 



March 15, 1972 



Mr, George Eckstein 

3 CrickeC Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 



RE : USA : GESELLSCHAFT IM WANDEL 



I have had an opportunity to read your manuscript and consider it for 
possible representation on the market by this agency. I believe it's 
a perceptive conmentary which should prove invaluable to educated German 
readers, but I'm sorry to say it isn't something we can offer on your behalf 
to American and British publishers. We believe that to most serious English 
language readers the material would prove excessively familiär or intro- 
ductory, and on that basis we can*t make a case for it. 

This is certainly an intelligent study, and its Organization is admirable. 
By conveying a sense of the complexity of the subject you accomplish that 
most difficult of feats in a survey. Superficiality is avoided by grounding 
impressions which might otherwise possess only impressionistic value in hard 
facts about the social and economic conditions underlying them; population 
movements, trends in social mobility, and changes in the economic structure 
of contemporary American society provide a verifiable basis for your more 
subjective interpretations, lending the work a substantiality which more 
casual survey s cannot claim. 

Nevertheless, once the reader moves beyond introductory material to general 
impressions of social phenomena and institutional changes, he encounters 
details which are commonplace to anyone familiär with American society on a 
firsthand basis; this applies as well to any reader who has access to English 
language newspapers and periodicals. Such phenomena as "the end of ideology," 
the decay of American cities. consumer and envi romnpnf-;»! nT-n^o<»^■l/^n «««/^^r ^^«»«^ *■ <. 
and the rise of a significant youth culture are much discussed, and don't appea- 
here in a sufficiently new light for the English language reader to learn 
more about them. 

London Office: 44 Great Russell Street. London W.C. 1, England . Telephone: 01-636-9177 . Cable Address: Esemlond 



-2- 



We don t believe that the manuscript is marketable in America or England, then. 
We could be mistaken, however, and if you were to undertake the marketing of 
the Script on your own, you might have better luck than we anticipate. To 
assist you, if you decide to try on your own, I shall append a list of ten 
American and ten British Publishing companies which might show an interest in 
your manuscript. Most will read the Script in German. 

I'm sorry we're not able to off er representation for the manuscript in English 

language markets, Mr. Eckstein. I appreciate the opportunity to have read it 

in German, and look forward to seeing its publication by Pieper. All best wiahes 



Sincerely, 



^ 




LAÜRENCE SHAPIRO 



LS:dh 
encl. 



Ma^<^ f^i"^ 



U.S. PÜBLISHERS 



Atheneum Publishers 
122 East 42nd Street 
New York 10017 
Mrs, Dorothy Parker 

Grosset & Dunlap, Inc. 
51 Madison Avenue 
New York 10010 
David Goodnough 

Harcourt Brace Jovanovich Inc. 
757 Third Avenue 
New York 10017 
Edwin Barber 

Holt Rinehart & Winston Inc. 
383 Madison Avenue 
New York 10017 
Aaron Asher 

Houghton Mifflin Company 
2 Park Street 
Boston, Mass. 02007 
Mrs. G.D. de Santillana 

McGraw-Hill Book Company 
330 West 42nd Street 
New York 10036 
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55 Fifth Avenue 
New York 10003 
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Prentice-Hall, Inc. 
521 Fifth Avenue 
New York 10011 
Wilbur Eastman 



Charles Scribner*s Sons 
597 Fifth Avenue 
New York 10017 
Norbert Slepyan 

The Viking Press, Inc. 
625 Madison Avenue 
New York 10022 
Cor lies Smith 



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9 Bow Street 
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John Calder 

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London WC 2 

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Sidgwick & Jackson Ltd. 
1 Tavistock Chambers 
Bloomsbury Way 
London WC 1 
J.P. Chancellor 




(^ uj li^\AjL.<AjL^ 






1 



George Eclisteln 

5 Crlcket; Lane 



Mr. Ron ''ilner 
127^3 Hartwell 
Detroit, luich ^+8238 



July 28, 1975 



Dear :a% Milner, 

I have dlscussed the matter of qnoting a total of 
abcut 50 lines from your play^The Warnlng • A Play 
for Llnda^ with yottp attorney, Vr. Jay Krämer« 

He asked rae to teil you that it is ok wlth hlm 
for you to glve such permlssion provlded any " 
written publica tlon carrle» the Copyright line 
and permlssion in the appropriate manner* Thls 
stipulation \d.H, of cource, be adhered to« 

The quotes will be used in an essay on the Bladc 
Theater which will be r ead over the TTorth Oerman 
Hadio and possibly published subseauently in one 
of the West German literary inagaziines« 

If this üieets with your approval, kindly sign and 
retiirn to nie a copy of this letter« 




ald Milner 



^'^'-^W-.'A^J 



Sing^rely yours, 




Date: 







'0 



Zu: DAS "EI.I3 SCFr.JAHZ3 THEA T.R DT^R ^^SA 
Urheberrechtlich gerchützte Zitate langersn ^Tr,fan-s: 

IigÄQJ^onej_J]Ji^s_jRM:lu "^aralca ; "Dn.tchman" 

Agent: The Sterling Lord \gency, Att. älai^5e.,aafiar..-i,r - -.• o c -, 



randt 



Buc h : "D'ut cTiman Sr The^ Slave 

Verlag William llorrou 196-1- ("orra-rPa-orTrhack) '^e'/ ■'■o-''V 
25 Druckseilen aus den Seiten 3'^-35-36 



■\ve 



j) / '^9IlS^Al'XlMJ'J."!^M^]3Iji2-jm^-_k Therae for 'Inda" 

t^fßl^''''^ ^\gent: "»15^44:^ -^' ■■'^^ V , , ir ' l'j. Ij ',., , P ;jT :;i,i:_ j 1, jj j 



/ M . . 



^: l^o^'^'^Buch: 



-azj — :-'nr, 



^ 10025 



iW >v^ i^'^^'^ I3nch: '»A Black Quartef' 

r^/.,T7 /-^ r^ Verlag New Anerican Library 1970 (':entor '"oo^O "ty 




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55 Druckzeilen aus den Selten' 92 bis 98 

3 d Bullins : kniHvey lioodl , ICIL ^fO W-^st 57 
Stuck; '^In Bew England 'Jinter" 
3uch:''it2jixMH:^:f^ng±^rid::x±iits:s5^'*-HeT7 Plays fro-' tho "^lack Theatre" 

Vorlag Bantam Bocks, 19^9 Nevr "'"ork 

65 Druckzeilen aus S. 159^ -162 

Buch! '»The Duplex" 

Verlag: :Iorrow Paperback, I^en Y Tk 1 Q7I 

38 Drn.ciczeilen aus S, 121-22 ij-^i 



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(»M mÄ^ ^^^ ^:i IX 2.^ 



^'^^^^^^^Ä^ 






Literary Agency MOHRBOOKS Rainer Heumann 

8030 Zürich • KlosbachstrasK HO, Postfach • Telephon (oi) 32 16 10 /u • Telex 56830 • Cables: Mohrbooks Zürich 



14. Oktober 1976 
de 



Herrn George Eckstein 
5 Cricket Lane 

Great Neck, New Tork 11024 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



Vielen Dank für Ihren Brief vom 7. Oktober wegen der deutschen 
Rechte von 

Robert L . Heilbroner BUSINESS CIVILIZATION IN DECLINE 

Das Buch wurde an den Campus Verlag 

Postfach 240 

D-6 Frankfurt am Main 



verkauft. Bitte wende Sie sich für weitere Auskünfte direkt 
an den Verlag. 

Mit freundlichen Grüssen 



MOHRBOOKS 
Daniela Erb 



.i^lM^* 







JLjs> 



' vu 



M^ 



t<C4.0S. 



10.8^1972 



Herrn 

Dr» BurkhaPu Kroeber 

Verlar K olden Wissenschaft 

Stievestr. 9 

8 München 19 






Sehr geehrter Herr Kroeber, 

ich mSchte Ihnen mitteil^^n^ da.FS das von 
Ihnen am 21 ♦ Juni avisierte -^nsukript 
bis heute noch nicht hier eingetroffen 
ist. Selbst per Schiffspost müsste -^s 
langst angelangt sein. 

Bitte forschen Sie sogleich nach und, 
falls es aus irgendeinem Grund nicht" 
abging, lassen Sie es Mite =^ofort nov 
Luftpost eingeschrieben abgehen. Ich 

fahre ^nde des l'onats X'Xeg Tind brauche 
es bis dahin. 



Mit freund ichen Grussen 



28. Juni 1972 



Herrn 

Dr. Bur Ichart Kroeber 

Verlag Molden Wissenschaft 

Stlevestr. 9 

8 München 19 



Sehr geehrter Herr &oeber, 

besten Dank für Ihren Brief vom 21 • J^ml. 

Ich verstehe, dass mein Buch, das Ja mehr 
an das Allgemeinpublikum als an ein Pach- 
publlkum gerichtet ist, nicht recht in 
Ihren Rahmen Jasst. Wenn Sie eines Tages 
an einer Behandlung des amerikanischen 
Themenkreises interessiert sind, können 
wir uns Ja evtl. über ein Thema und Be- 
handlung unterhalten» 

Im Augenblick m5chte ich ohnedies mein 
Buch zurücldialten, um das Manuskript nach 
den Novemberwahlen noch erganzen und um- 
zuarbeiten. Wissen Sie, ob Ihr Hauptverlag 
® nnl ^^^^^ interessiert wäre, und mit wem 
sollte ich mich dort in Verbindung setzen? 

Mit freundlichen Grt&sen 




VERLAG MOLDEN WISSENSCHAFT 




8 München 19 

Stievestraße 9 

Telefon 17 62 21 

FS: 5-29993 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

USA 



München, den 21. Juni 1972 

kr/sz 



;>^^o.#.?&';:v 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

zunächst muß ich mich bei Ihnen für unser langes Schweigen ent- 
schuldigen. Der Grund liegt in der Tatsache, daß Herr Rütters, 
mit dem Sie bisher korrespondiert hatten, zur Zeit viel auf Reisen 
sein muß und ich als neuer Lektor meine Arbeit erst vor wenigen 
Wochen hier begonnen habe und zunächst einen Überblick gewinnen 
naußte. 

Doch nun zu Ihrem Manuskript "USA: Gesellschaft im Wandel": 
Ktte haben Sie Verständnis dafür, daß wir Ihnen keine Zusage geben 
können. Wie Ihnen Herr Rütters bereits schrieb, ist der vordringliche 
Grund für diese Ablehnung in unserem Bestreben nach Kohärenz unseres 
Verlagsprogramms zu suchen: wir haben unsere editorische Tätigkeit 
für den Anfang auf Arbeiten im Bereich der politischen und sozio - 
psychologischen Grundlagenforschung konzentriert. Untersuchungen zu 
speziellen Einzelproblemen des wissenschaftlichen Wandels, mögen sie 
auch noch so reich an Materialien sein(und das ist Ihre Arbei sicher) 
würde leider unseren Rahmen sprengen. Zu solchen Themenkomplexen 
wie dem von Ihnen behandelten, werden wir erst später, wenn der allge- 
meme Rahmen einmal steht, vordringen können und dann müßte die Dar- 
stellungsweise auch mit größerer Stringenz Einzelproblematik mit gene- 
reller Grundlagenforschung verbinden können. Dieser Aspekt ist aber in 
Ihrem Manuskript noch zu sehr zu gunsten einer unmittelbaren Aufreihun^ 
von Fakten zurückgestellt worden. 

Mit nochmaliger Entschuldigung für die Verspätung senden wir Ihnen in 
der Anlage das Manuskript zurück. 



Mit freundlichen Grüßen 



3-^^ UsS^ U^>^<. ^ Q_s^ 



Dr. Burkhart Kroeber 



PS: Das Manuskript senden 
wir doch mit getrennter 






«aainit Sie den Brief 



schneller erhalten. 



Anlage 



Eine Abteilung des Verlages Fritz Molden. Wien-München-Zürich 



VERLAG MOLDEN WISSENSCHAFT 




8 München 19 

Stievestraße 9 

Telefon 17 62 21 

FS: 5-29993 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck^ New York 11024 

USA 



München, den 24. Mai 1972 

rü/sz 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie besten Dank für Ihren Brief vom 19. Mai und die Über- 
sendung Ihres Manuskriptes. 

Ich habe natürlich sehr viel Verständnis dafür, daß Sie so bald wie 
möglich eine Entscheidung darüber von mir haben wollen, ob Ihre 
Arbeit nun tatsächlich bei uns ins Programm paßt, so daß ich Ihnen 
versprechen möchte, daß Sie spätestens in 14 Tagen wieder etwas von 
mir hören werden. 

Prospekte über bei uns erschienene Bücher kann ich Ihnen leider nicht 
schicken, da noch keine erschienen sind. Die Bücher, auf die ich hin- 
wies, sind im Wiener Stammhaus erschienen, das sich ansonsten nur 
gelegentlich mit soziologischen und politologischen Themen befaßt. Der 
Verlag Molden Wissenschaft wird erst von mir aufgebaut werden, und 
die ersten Publikationen sollen im Frühjahr 1973 erscheinen. 



Mit freundlichen Grüßen 




Axel Rütters 




^/^ 









.^^^^^'^ 




\ 



Eine Abteilung des Verlages Fritz Molden, Wien-München-Zürich 



19.5-1972 



Verlag Melden Wissenschaft 
Herrn Axel Rutters 
StleTOstrasse 9 
8 München 19 



Sehr geehrter Herr Rütters, 

besten Dank für Ihren Brief vom 12» Mai* 

Ich sandte Ifnen daraufhin gestern sofort 
mein Manuskript, obwohl ich eigentlich den 
Epilog noch etwas überarbeiten wollte, an 
in der Hauptsache, um die Gefahren, die der 
amerikanischen gesellschaftlichen Bntwick- 
lung im Fall einer Fortsetzung der konser- 
vativen^Politik auf weitere h Jahre drohen, 
noch starker herauszuarbeiten. 

Charles Reich »s Buch wird von mir kritisch 
erwähnt (das Aprilheft des I4ERKDR brachte 
meine ausführlichere Kritik); das Campbell- 
Werk ist mir nicht bekannt. Der Tenor meiner 
Arbeit - und darin unterscheidet sie sich 
wohl von den meisten Sachen der letzten Zeit - 
geht dahin, über den negativen und zersetzenden 
Erscheinungen nddr der neueren Zeit die längere 
Sicht nicht zu vergessen. In dieser zeigt sich 
die neuere Entwicklung als Röckschlahe auf einer 
hShreren Ebene; als gerade durch die ungestmnen 
Wandlungen hervorgerufenem Krisen; als Fazetten 
iij)Äinem komplexen und wandelbaren Gesamtbild. 
*** Sehe iQij 

Vielleicht wlfrcilte ^ati ^^jblick auf ihre anderen 
Publikationen^ wünschensw(^nP^btolto»j.ften^ ein paar 
iünderungen T^zunehmen, über die man^HdUrt^ei^^. 
standigen konnte, evtl. sogar telefonisch. Im^^*''. 
*" ir manche Amerikanismen 



VERLAG MOLDEN WISSENSCHAFT 




8 München 19 

Stievestraße 9 

Telefon 17 62 21 

FS: 5-29993 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 
Great Neck 
New York 
USA 



11024 



München, den 12. Mai 1972 

rü/sz 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie besten Dank für Ihren Brief vom 6. Mai. Ich habe mich 
sehr gefreut, so bald wieder etwas von Ihnen zu hören, zumal ich 
selber schon daran gedacht hatte, den Kontakt mit Ihnen neu aufzu- 
nehmen. 

An meinem Interesse an Ihrer Arbeit über die "Wandlungen in der 
amerikanischen Gesellschaft in den letzten 20 Jahren" hat sich selbst- 
verständlich nichts geändert. Schwieriger ist lediglich folgendes ge- 
worden: Während bei Kohlhammer Ihre Arbeit zu diesem Thema einzig 
dagestanden hätte, haben wir bei Molden hausinterne Konkurrenz. Zwar 
sind die beiden Titel, an die ich denke nicht im Verlag Molden Wissen- 
schaft erschienen, aber das spielt auf dem Vertriebsweg letztlich kgine 
Rolle. Es handelt sich um die Übersetzung der Titel Charles Reich/ 
The Greening of America und Alexander Campbell/The trouble with 
Americans. 

Das bedeutet für mich, daß ich anhand Ihres Manuskriptes ganz gründlich 
prüfen muß, wie wir uns "auf dem Markt" unterscheiden könnten. Mir 
würde es natürlich sehr helfen, wenn Sie mir vcn selber bereits ein paar 
Hinweise geben könnten. 

Auf alle Fälle wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir das Manuskript 
Ihrer Arbeit zuleiten würden. 



Mit freundlichen Grüßen 
Ihr 




Axel Rütt( 



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Eine Abteilung des Verlages Fritz Molden, Wien-München-Zürich 



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6. Mai 1972 



Herrn 

Axel Rütters 

Verlag M olden Wissenschaft 

Stievestr. 9 

8000 München 



Sehr geehrter Herr Rutters, 

Ich erhielt Ihre Adresse von Ihrem Nachfolger 
bei Kohlhammer, und wünsche Ihnen zuvorderst 
viel Erfolg in Ihrer neuen Position, 

Sie werden sich vielleicht erinnern, dass wir 
vor einem Jahr korrespondierten wegen eines 
von mir geplanten Buches über die Wandlungen 
in der amerikanischen Gesellschaft in den letz- 
ten 20 Jahren* Ihr Brief erreichte mich damals 
elrst, als ich bereits mit einem anderen Verlag 
abgesprochen hatte. 

Nun scheinen sich dort infolge eines Redaktions- 
wechsels unerwartete Schwierigkeiten zu ergeben, 
und ich hatte deshalb bei Kohlhammer angefragt, 
ob dort noch Interesse bestünde» Das ist nicht 
der Fall, und man verwies mich an Sie, für den 
Fall, dass das Buch ins Moldersche Programm 
passen würde. Zu Ihrer Orientierur^ fuge ich 
das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung bei; 
Gesamtumfang 177 Seiten, i(i 30 Zeilen, plus ein 
paar Seiten Bibliographie, falls gewünscht. 
Das Manuskript ist fertig. 

Lassen Sie mich bitte bald wissen, ob Sie evtl. 
interessiert waren und wenn ja, die üblichen 
Bedingungen. 

Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen 



Landeshauptstadt München 






Direktoriunn 
Verwaltungsamt 



Landeshauptstadt München, Verwaltungsamt 
8000 München 1. Postfach 



Herrn 

GeorgeEckstein 
z.Z. Hotel Savigny 

6000 Frankfurt/M 
Savignystraße 14 



Marienplatz 8 
Zimmer 225 
Telefon Durchwahl 



215 469 



Ihr Zeichen 
Betreff: 



Ihre Nachricht vom 

1. 9*1972 



Unser Zeichen 

50-7/PE 
Ha/Ke 



München, den 

12* September 197: 



/ 



Sehr geehrter Herr Eckstein! 

Der Eingang Ihres Schreibens vom 1. September 1972 wird dankend 
bestätigt. Hinsichtlich Ihrer Bitte um Gewährung eines kosten- 
losen Aufenthalts in München darf mitgeteilt werden, daß die für 
das Jahr 1972 für das Besucherprogramm vorgesehenen Haushalts- 
mittel schon restlos verplant sind. Eine Einladung war jedoch 
dennoch möglich, weil ganz kurzfristig eine Absage eines schon 
eingeplanten Besuchs einging. Eine Potokopie vom Abdruck des 
Einladungsschreibens von Herrn Oberbürgermeister Georg Krona- 
witter liegt bei. 

Wunschgemäß wurde für Sie und Ihre Frau Gemahlin für die Zeit 
vom 20. bis 26. September 1972 im Ho tel Müller. München 2^ 
Fliegenstraße 1, ein Doppelzimmer mit Bad bestellt. 



Ich wünsche Ihnen eine angenehme Reise und eine gute Ankunft 
in der bayerischen Landeshauptstadt. 



V 



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Mit vorzüglicher Hochachtung 



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Um. 



Kohl 
r echt sk. Stadtdirektor 



5' 6.72 ALDI 



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I '^ [p^f 





THE FRIENDS OF THE NEUBERGER MUSEUM is an in- 

dependent, non-profit Organization, whose purpose 
/5 to involve the Community in developing the Muse- 
um in all its activities. State funds have been provided 
for the building and its basic maintenance, but the 
Museum depends on private support to expand its 
collections, enlarge the art lending Service, mount 
special exhibitions, staff a docent program and Spon- 
sor special events. 

The Neuberger Museum is a teaching Institution 
with more than a dozen exhibition areas, courtyards 
and galleries. There is an immense study-storage 
area where paintings are stored on movable racks 
for easy reference, as well as facilities for students to 
learn conservation and display techniques. There is a 
particularly well equipped Prints and Drawings room, 
and a Photography room with facilities for teaching 
and experimental work. 

The Museum will provide the setting for the an- 
nual series of Yaseen lectures featuring world-re- 
nowned scholars in various disciplines, beginning 
with Hugh Trevor-Roper, Regius professor of Modern 
Hi Story at Oxford. 

The Friends of the Museum are providing a docent 
program, with guides for Museum tours open to 
school groups and the Community and it is hoped to 
establish an art lending service to make available 
original works of art on a rental basis, at minimal 
fees, to students and members of the Friends. 




MtM^mtim'o'^* 



iiipt 



THE NEUBERGER MUSEUM /s open to the 
whole Community as a historic cultural 
resource with great collections for cre- 
ative enlightenment in the Visual arts 

It offers a beautifui environment with 
exhibits and special events to enjoy in a 
friendly spirit 

Will you add to this spirit, and extend 
your own pleasure in life through art 
and join 

THE FRIENDS OF THE NEUBERGER MUSEUM 




t^^^ 



7^ 




THE NEUBERGER MUSEUM, designed by Philip 
Johnson, is part of the State University of New York, 
College at Purchase. A liberal arts College with em- 
phasis on the training of students in the Visual and 
performing arts, the campus will contain four thea- 
ters and a building for dance training. 

The Museum has as its cornerstone an outstanding 
assembly of 20th Century American art. The Roy R. 
Neuberger Collection includes major works by Hop- 
per, Avery, Prendergast, O'Keefe, Dove, Calder, 
Feininger, Gottlieb, Davis, Hofmann, Marin, Shahn, 
Tobey, Weber, de Kooning, Pollock and Rothko. 

In addition, the Museum has the George Rickey 
Collection of Constructivist art, with works by Male- 
vich. Albers and Kandinsky; the Eliot and Aimee 
Hirshberg Collection of African art; Elaine and Ra- 
phael Malsin's extensive collection of New Guinea 
art; and the Hans Richter gift of paintings and col- 
lages, which includes work by fellow members of the 
Dada school, as well as Richter' s own films and other 
historic Dada material. 

The Museum collection has a sequence of four- 
teen consecutive paintings, each twenty foot Square, 
by Cleve Gray, for the largest gallery of the Museum. 
These are the first of a future series of works by dif- 
ferent artists on this unprecedented scale, in relation 
to a specific architectural context. 

There are specially fine sculptures by Alexander 
Calder, Isamu Noguchi, Alexander Liberman and 
George Rickey, and monumental works by Henry 
Moore and Barbara Hepworth. 



MEMBERSHIP CATEGORIES 

All memberships are annual and fully tax deductible. 
A REGULÄR $25 

7. Invitations to previews 

2. Calendar of events in Museum 

3. Annual meeting 

4. Reduced entrance charges for special exhibits 

5. Use of the Art Lending Library 

B CONTRIBUTING $100 

7. Invitations to previews 

2. Calendar of events in Museum 

3. Annual meeting 

4. Reduced entrance charges for special exhibits 

5. Use of the Art Lending Library 

6. Invitations to lectures and special events 

7. Talks by curatorial staff and other experts 

8. Director's talks 

C PATRON $500 

7. Invitations to previews 

2. Calendar of events in Museum 

3. Annual meeting 

4. Reduced entrance charges for special exhibits 

5. Use of the Art Lending Library 

6. Invitations to lectures and special events 

7. Talks by curatorial staff and other experts 

8. Director's talks 

9. Annual Patron's Reception 

10. Opportunity to purchase at a special price an 
original print by a leading artist. 




6. 10. 1978 



Redaktion 
Neue Rundschau 
Rudolf Härtung 
1 Berlin "^0 
liUtzowstrT^I 05/106 



Lieber Herr Härtung | 

Sie erinnern sich ge\^riss noch ^^einer Arbeit 
Ober das Schwarze Theater. 

Houte mochte ich mich mit einer kurzen Rezen- 
sion eines kurzlich erschienen Buchs von 
Peter Gay melden, der ich in Anlehnung ans 
Buch den Titel ••Juden und andere Deutsche" 
geben mochte» Eine leicht geänderte Fassung 
wird aas wahrscheinlich am 21 «lO. im "^^ord- 
deutschen Rundf^ink gesendet werden. 

Es v/flrde mich freuen, wenn Sie wie ich die 
Arbeit ftir die Neue Rundschau geeignet finden. 



Mit freundlichen Griissen 

Ihr 




(. ö.y 



Nc 



George G, Eckstein 

ÄffiiSfc(p"JUDEN UND ANDERE URUTSCHEf 
Zu Peter Gays Essayband "Freud, Jews and other Germans" 

Peter Gay, gebürtiger Berliner, deutsch.lüdlscher T=;mlgrant^nsohn 
In Amerika, lehrt heute Kultur- und Gelstesge.ch1.chte an fler 
Yale Unlverslta-t. ^r hat sich mit einer zweibändigen G^^ächlchte 
des "Zeltalters der Aufklärung" einen Warnen gemacht ,md mit dar, 
Buch"Welmar-KUltur" als Speziallst für neu?e deutsche Kultur- 
geschichte etabliert, Nun legt er eine Samsung von 'üsrays aus 
_ diesem Themenbereich vor, die In leicht vera-nderter Form zwischen 
1975 und 1977 veröffentlicht worden waren, r^v wichtigste Kssay, 
"Begegnung mit der Moderne. Deutsche Juden In der winieimlnlschen 
Kultur" erschien 1976 bei .T.c.B. Mohr In dem von Werner '^osse 

herausgegebenen Sammelband "Juden Im wilhelminischen TieutscMand 
1 890-1 91 if". 

Wie so manche Essay-Sammlung leidet auch dl«se an einer etx/as 
willkürlichen Verknüpfung, zusammengehalten mehr durch den of^en- 
slchtll|^hen Wunsch, Zerstreutes zu veröffentlichen als durch eine 
Elnlelt;mg, welche die nicht aufeinander abgestimmten Klnj^eltelle 
verge,bllch zusammenzuschwelssen versucht. So sind einzelne Stücke 
besser als das Ganze. Dabei ist der Haiipttltel zutreffender als 
der^ Untertitel: "Herren und Onfer In der nodernlstlFch^n Kultur". 
Ti^kn mit der Kultur der Moderne hat das Herren-und-Opfer-Verhalt- 
fls zwischen Deutschen und Juden gewiss wenig zu tun; mehr schon 
die, wie sich herausstellte, prekäre TTatur der Symbiose zwlrchen 

» 

c^en beiden. TJnd darüber vrelss Gay nicht unbedingt "eues, aber 

li ' 

Sagenswertes gut auszudrücken. 

t)abei weitet er allerdings den Begriff der kulturellen "Moderne" 
Ipdweit aus, dass er allzu Verschiedenes deckt i Baudelaire und 
Ibsen; Brahms und Wagner; Liebeinnan-. und Pechstein; Joyce und 
Stefan Gefergej Boheme und Elitistenj Naturallsmus, vSymbol Ismus 



:/ 



-2- 

und Expressionismus. Das ist schade, es entwertet manche» seiner 
Urteile. Man musste sich erst auf eine genauere Definition des 
Modernismus einigen. So wirken insbesondere drei angehängte 
Essays über Figuren aus der Musikwelt fehl an Platz ^ mit der 
allenfalsigen Ausnahme der Studie über den Diri^^enten Hermann 
Levi, Brahms* ORB Wagner- Verehrer, i'ötiusMiL.-Rlatz, 
In seinem Vorwort bezeichnet Gay den Band als "ein Pti3ck Abrech- 
nung mit meinen Ursprüngen und meiner sich wandelnden Lehens- 
erfahrung.'« In diesem Sinn spricht er mich\ als ejnen Menschen 
Ähnlicher Herkunft und Erfahrung naturlich personlich stark an. 
Im Hinblick auf den" so tiefen Anteil deutscher Juden an deutscher 
Kultur, und im Hinblick auf das entsprechend tiefe Trauma des 
Herren/Opfer-VerhSltnlsses , welches dieser Teilnahme ein brutales 
Ende bereitete, scheint mir dif^ser Teil des Bnches aber auch 
mindestens ebenso wichUg fflr die "anderen DeutFchen". 

Es ist heute vielfach vergessen, dass die wilhelminische 
Periode, die Zeit von I89O bis 19llf, dl*» Perlode der stärksten 
Assimilation war, der weitestgehenden Symbiose zwischen Tuden 
und Deutschen. OegenTTber Vorstellungen, dass diese einseitig 
nach links gegangen sei, betont Gay die volle Reichweite dieres 
Prozesses} es habe unter den Juden "weit wenlrrer kulturelle 

/ 

RevplutionSre und weit mehr Reaktionäre gegeben als von H1.sto- 
rikern anerkannt"; und weiterhin, dass dieser kulturelle Beitrag 
von den Juden als Deutschen geleistet wurde, fiber den letzteren 
i^unkt Hesse sich streiten ~ gerade die '^achhltlerzelt hat 
o:^fenbar gemacht, wie sehr dem heutlpen «eutschen Kulturleben 
die judische Würze abgeht • Zur Krhartung der ersten Feststellung 
weist Gay unter anderem auf den berchnldenen Anteil hin, den 
deutsche Juden am recht eigentlich deutschen Beitrag zur Kultur 
der Moderne hatten, nSmllch dem Expressionismus, Vor allem in 



der Kunst, wo Gay^nur Pechs teln, aber auch in der Literatur, wo 
er nur die Lasker-Schuler und Carl Sternhelm als erstranf^lg xkä 
anerkennt .Dagegen betAnt er mit Recht das Einfühlung rvermSgen, 

das Juden auf allen Kulturgebieten zu unentbehrlichen Vermitt- 

• ' . . . 

lern ÄHixiHtfinqnrfltkaH machtet als Interpreten, Kritiker und Händ- 
ler in Kunst, Musik und Literatur; als Herausgeber von Zeit- 
schriften, im Presse- und Buchverlag. Hier, wie auch in der Poli- 

. ., ^ ^ ^ gewesen 

tik, sei übrigens der Anteil der Linken weit geringer/als gemein- 

hin angenommen. 

Das deutsche Judentum im Kaiserreich i/ar Ui#^ in Jedem Sinn 
bourgeols. Der weiterbestehende Ausschluss aus dem Staatsdienst 
bedeutete vor allem den Ausschluss aus der voll anerkannten 
Lehrtätigkeit an den Universitäten und damit eine erhebliche 
Begrenzung ihres kulturellen Einflusses. Wer diese Karriere nicht 
durch die Taufe erkaufen wollte, musste entweder tA^^^<^EtC4^JkA4C^ 
nach der Schweiz oder Wien ziehen, oder wie aeorg Simmel ?ich 
mit einer Privatdozentur und ausserordentlichem ^rofessorat 
begnügen. Das völlige Aufv/achsenin deutscher Sprache hatte die 
deutischen Juden loilturell zu Deutschen gemacht, zur deu*-schen 
Literatur und Philosophie hingezogen, von ^ro^the und Tant bis 
Fontane, Stefan Oporge und Thomas Mann. Das galt auch ffir Freud, 
der 2\/ar in Galizien geboren, ab^r in Wien aufgewachsen war und 
die deutsche Sprach^» in seltener Präzision beherrschte. Auch 
für ihn war sein Judentum etwas geschichtlich ^xegpbenes, kein 
Ziel. Obwohl sonst gleichgültig gegenüber Ehrungen, war er stOlz 
auf den Goethepreis, der ihm 1930 verliehen wu-^de. Freud, der 
Deutschjude und Schlflsselflgur des kulturellen Modernismus, wird 
in '^^ay's Essay in seinen Parado^ien skizziert j als der rationale 
Erforscher des Irrationalen j als gut bürgerlicher Zerstörer der 
bürgerlichen Sexualmoral; ein konservativer Revolutionär, der 
s:eine erste und einzige Wiener Wohnung erst nach dem Anschluss 



1938 angesichts unmittelbarer Lebensgefahr verlless« 

In einem gesonderten Esray beschafft igt pich Gay mit einer 
Abart der deutschjüdischen Symbiose», dem "berlin-jadischen 
Geist" der zwanziger .Tahre, Berlin, damals im Vorder^rrnnd der 
deutschen, ja der europaischen Moderne, entwickelte nicht nur 
eine gegenseitir^e Durchdringung in einem respektlosen scharfen 
Witz, sondern auch eine T^ekordzahl von Mischehen (beide sollten 
die Machtübernahme von 1933 weitgehend tJberdauern), Ab^r der 
Weltkrieg hatte seriöse Sprünge in die Spnbiose gebracht. Die 
Inflation und andere verunsichernde Ereignisse der Wachkriegs- 
zeit hatten neue Formen des Antisemitismus entwickelt -- anti-^ 
kapitalistisch die einen, antiradikal die andern, und schlie??s- 
lieh rassistisch und damit unbeantwortbar. Der Zustrom von Ost- 
Juden in den Hachkriegs jähren - sie stellten ?chlie?rlich ein 
Viettöl der Berliner Juden - war ein zusatzlicher Storungsfaktor, 
den assimilierten Juden ebenso unbehaglich wie den TTi cht Juden, 
"Die Symbiose war gebrechlich und problematisch geworden, aber 
sie sohlen sich zu halten" • was sich als Irrtum heraus st eil *-e. 
Dennoch, meint Gay, "für die meisten deutschen Juden, wo immer 
ihr Plxil, wieviel sie auch erlitten hatten, walf^ die deutsch- 
jüdische Symbiose kein Wahnbild, das sich schliesslich auflöste, 
sondern eine Wirklichkeit, die böswillig zerstört wurde." Ich 
bin geneigt, ihm beizustimmen, allerdings mit einer KinschrSnk- 
ungt Die Feststellung gilt nur für ^^enschen, deren Verwfeelung 
mit deutscher Kultur tief genug gegangen war# 

Naturlich kannte auch das Kaiserrreich antisemitische Krrch^i- 
nungf^n, anti judische Stereotypen und Reservationen. Aber im 
damaligen Kontext erschienen sie, wie Gay schreib':, "als uber- 
windbare Überreste, nicht als düstere Vorzeichen." Er hat recht: 
"Geschichte ist die Verwirklic^unp des Möglichen. Im Vergleich 



zur Masse der Möglichkeiten, die Jeder Situation innewohnen, 

» 

ist die Zahl der verwirklichten Nggllchkeiten klein. Zu saften, 
daps das Dritte Reich seine Wurzeln in der deutschen Vergangen- 
hf^lt hallte, ist wahr genug; zu sagen, dass es das nnausweich- 
liehe Resultat dieser Vergangenheit war, ist falsch," 



* Pöter Gay: Freud, Jews and other Germans. Masters and v^* et 1ms 

* 

in Modernist culture. Oxford Hniversity Press, TTew York 1977. 
Gebunden. $12.0^. 



/ 



Neue Rundschau 

Herausgeber: 

Golo Mann • Rudolf Härtung • Peter Härtung • Herbert Heckmann • Gottfried B. Tischer 



Redaktion: 
Rudolf Härtung 
1 Berlin 30 

Lützowstraße 10^/106 
Telefon 26^1041 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck , New York 11024 
USA 



Berlin, den 5. ö. 1976 



Lieber Herr Eckstein, 



bitte entschuldigen Sie, daß ich Ihnen erst heute für 
Ihre Zeilen und für die Zusendung der Kurzfassung Ihres 
Aufsatzes über das Schwarze Theater danke - ich bin mit 
Arbeit überbürdet . 

Ich werde den Aufsatz in der NR bringen, muß Ihnen aber 
leider gestehen, daß ich ihn nicht in jener Nummer 3, in 
der ich ihn ursprünglich veröffentlichen wollte, unterbrin- 
gen konnte. Ich bitte also um Ihre Geduld. 



Mit freundlichen Grüßen 



hT^(7^^r^>ih-) 



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Beorge G, Rekstein 






DAS SCHWARZE THEATER IN USA 



SELBSTBElf/USSTSEIN- tjnd SELBSTVERSTÄ>TDirfT>Tr, 

Vom weissen Publikum ungenügend beachtet, zeigt seit einem 

Jahrzehnt das neue schwarze Theater deutliche Zeichen der 

Vitalität. Neue schwarze Dramatiker, neue schwarze Thpater- 

gruppen sind In dlewer Zelt auf den Plan getreten. Eng ver- 

knüpft mit der schwarzen politischen und sozialen Bewegung, 

haben auch sie mehrere Phasen durchschritten. Die vorherge- 

gangene integrationistische Phase der Civil-Hights-Bewegung 

brachte zwar ~ ausser vielleicht in LorÄine Hansberry's 

"Raisin in the Sun"-fcaura ein bedeutendes Bühnenwerk hervor, 

hatte aber erstmals in einer selbstbewussten, gebildeten 
Jugend ein 

JUüntazzfus potentielles schwarzes Theaterpublikum geschaffen, 
dessen Hoffnungen, dessen wachsende Empörung und dessen sich 
formendes Weltbild nun in den Werken der neuen schwarzen Auto- 
ren Ausdruck und Widerhall fanden. Den ersten grossen Auftrieb 
gab die schwarze kulturelle Devolution und der dramatische 

Charakter der neuen Konfrontationspolitik. 

^M/u-e^^ <£k- neuen 
Dabei konalie dtoh Dtrar schwarzen Theater icatSt nat^irliche Gaben 

stfUea Vor allem eine farbige und drastische Sprache, die 
durch Bildkraft wettmacht was ihr vielleicht m Präzision fehlt; 
eine »Sprache, die gesprochen weit starker v/irkt als geschrieben; 
eine Sprache reich an Codeworten für die unterdrückten und des- 
halb für den Uneingeweihten hanfig schwer verstandlich. Ebenso 
kann sich das schwarze Theater auf einen tie^ angelegten Rinn 
für Musik und Rhythmus, auf ein natürliches Talent für ausdrucks- 
volle Korperbewegung stutzen, das der T)arste'' "'ung einen spon- 
tanen Charakter verleiht. Und vom Gottesdienst der fJekten hat 
es ein Ritual geerbt, eine Verbindung von Wort, Musik und Geste, 
sowie einen Rapport mit der Zuhorergemeinde, der sich noch 






-2- 
verstSrkt, wenn die Vorgänge auf der Bnhn^ direkt als ein Stuck 
eigenen Lebens empfunden werden. Gerade diese Abwesenheit nlner 
"ästhetischen Distanz" macht das schwarze Theater so vital fOr 
sein begieriges Publikum. 

Darin liegen freilich auch gewisse Cxefahren. So verlor sich 
das kultische Tleinent rasch in bizarren Strömungen, in denen 
die traditionellen Bilder aus dem aten Testament durch einei! 
etwas krampfhaft wirkenden afrikanischen oder islamischen My- 
stizismus ersetzt werden. Das Krgebnis ist dann eins Art pri- 
mitiveif "Morality Plays", in denen der Whiteman /Teufel in ver- 
schiedenen Verkleidungen auftritt und seine sch-arzen Opfer 
korrumpiert oder vernichtet. Von den Autoren dieser Fibelge- 
schichten seien der den Black Pantherh nahestehende Ben ¥aldwell 
und Marvin X, ein Black Muslim,erwfihnt; Barbara Ann "^eer's 
"National Black Theater" fin Harlem betont in ihren Kultstflckon 
das Positiv--, z.B. Kampf gegen Drogen, Alkohol. 
Im Gegensatz zu diese» Primitivität bezieht Le^oi Jones (der 
sich jetzt Imamu Baraka nennt) die Bilder für seine revolutio- 
naren Lehrstucke aus einem persönlichen vSymbolismus, einer 
dbenso brutalen wie wirkungsvollen Mischung von Sex, Gewalt 
und Politik^ So versucht in seinem Stück »'Madheart" (»'Irres Herz»^) 
der'»Blackman" seine Mutter imä Schwester init einer Wassersnritze 
von ihrer weissen Besudelung zu reinigen, im sie nicht töten 
zu müssen, wahrend der weisse Teufel in Gestalt einer Hure er- 
scheint, »'ein Christusbild über die rcheide geklebt". 
Ba*aka/Jones gilt als der eigentliche Vater des neuen schwarzen 
Theaters mit seinem Kurzstuck "Butchman'^ von 196^ ~ einer 
unheilschwangeren Szene in der TTewyorker IT-Bahn, in der eine 
weisse Frau einen schwar^ien Studencen erst sexuell und politisch 
provoziert und dann ersticht. Nicht ohne dass ihr der anfanglich 
zurückhaltende "M5chtegern-Poet" seine Drohung entgegenschleudert: 



-3- 



"Wir Schwarzen sind ein Volkvvon Neurotikern, das sich wehrt 
gesund zu werden. Hnd das e iniige Mittel, die Neurose zu kur« 
ieren, i/are Euch umzubringen. Ganz einfach. Ich meine, wenn 
ich Dich ermorden wurde, dann wurden andere Weisse anfangen 



mich zu verstehen." 






Pur Baraka und andere revolutionäre Autoren sind d4e Stucke 
v/affen im Kampf gegen die Weissen, "Dolche in ihre schleimigen 
Bauche". Das gilt nattirlich vor allem für die zahlreichen 
Agitprop-Skizzen, die wahrend der Plutezeit des schwarze^ 
Radikalismus für das "Strassentheater" geschrieben tcrtdto den 
Ghettos von kleinen Gruppen aufgeführt wurdenj vielfach übri- 
gens von halboffiziellen Coinmunity-Organisationen aus öffent- 
lichen Mitteln unterhalt:en. Wie alle Propaganda ist dieses 
Stras entheater allenfalls nach seiner Vfirksamkeit zu beur- 
teilen, nicht nach seinem - meist fehlenden - künstlerischen 
v;ert. Im Grund versagte es nach beiden Hichtungen, ^iente 
eher als Abreaktion frustrierter Ohnmacht. Immerhin spielte 
es eine Rolle bei der Entwicklung eines schwarzen Bewusstseins, 
dessen Pflege etwa d<t^ (wohl /bedeutendste Organisatio n,) ^&er 
New Lafayette-Theater von Robert McBeth und Ea Bullins\ und 
die von ihnen herausgegebene Zeitschrift "Black Theater" als 
ihr Programmziel aufgestellt hatte». Beide sind, wie vi^le 
andere, freilich inzwischen eingp'gangen, im '^refolge der ideo- 
logischen, organisatorischen und finanziellen ^ise des 
schwarzen Radikalismus, mit der Einschränkung der staatlichen 
Unterstützung und der Abwendung vom Afrika- Kult. 
Mit dem Nachlassen der radikalen Rhetorik trat seit dem Ende 
der sechziger Jahre auch das politische und kultische Theater 
in den Hintergrund: das schwarze Alltagsleben selbst lieferte 
viel interessanteres dramatisches Material. Kein Wunder, daf^s 



die Pflegestatten des sozialen T>rainas besser bestehen konnten. 

■So konnte sich die wohl älteste schwarze Theatertrnppe New Yorks i 
,. , - , verpönten 

die bezeichnenderweise bewusst am/Wort "Neger" in ihrem ^^araen 

"Negro Rnsenibla Company" festhalt, nicht nur behaupten, sonrte^ 

weiter entfalten. Das liegt nur zum Teil daran, dass heute die 

Geldgeber - in diesem Fall vor allem die ^ord Foundation - die 

gemässigten Gruppen bevorzugen, wsihrend vor ein mar Tahren 

radikal "schick" war. Das Verdienst gebührt in diesem ^all vor 

allem dem Griinder und Leiter der NT5C, Donglas Turner Wqrd, 

einer kraftvollen Theaterpersönlichteit. Dieser Direktor- 

Schauspieler-Autor tragt wohl in der Auswahl seines Materials 

_ * 

den Jeweiligen Strömungen des schwarzen Publikums ^echnting, 
das heute den Grossteil seiner Zuschauer stellt, ohne dabei aW' 
jo das Feingefühl fSr die fundamentale Rubstanzdes schwarzen 
Menschen und den Sinn filr kiinstlerische Qualität zu verlieren. 

In den letzten Tahren wird das schwarze 'Orana auch starker 
von "weissen" Bühnen gepflegt, vor allem von kleineren experi- 
mentellen Ruhnen; in New York u.a. vom American Place, vom 
Chelsea Theater und vcan Public Theater. In dem Mass wie ein 
neues gebildetes schwarzes MittelstandspTibllkum heranwuchs, 
konnten diese Theaterorganl ationen allmählich an eh ein ras- 

» * 

sisch gemischtes ^blikum heranziehen, und gelegentlich ^nde* 
eine erfolgreiche Aufführung auch den Weg zum Broadway. 

So entstanden im letzten Jahrzehnt eine ^elhe dramatischer 
Arbeiten, die das schwarze lÄben mit derbem Humor, bitterer 
Satire und gewaltsamer Tragfk darstellen. Dabei wiederholen 
sich gewisse Grundthenen: etwa das noch auf die Sklavenzeit 
zurückgehende schwierige Verhältnis zwischen schwarzem üann 
und Frau; das Generationenproblem in einer Z<^it raschen sozia- 
len Wandels j der Onkel Tom- Typ und der Spitzel; der "Hustler" 



-5"- 

und der Kleinbürger; Gewalt, Urogen und Alkohol; vor allera aber 
Mannestum und Selbstbehauptung. Dazu in der neuesten Zeit ein 
gewisser Rückgriff auf alte Tugenden: Ehrbarkeit, neharrlich- 
keit, warde, Familiensolidaritat. Die Konflikte erwachsen nun 
nicht nur aus den alten Ghettoschranken, sondern gerade auch 
aus den grösseren Möglichkeiten, aus ihtt®§mporzusteigen. Die 
Dramaturgie benutzt vielfach Musik, Tanz und Symbolik. Aber 
darüber hinaus findet sich wenig ^xperimentplles. Im Grund 
handelt es sich um naturalistisches -^heater mit einem krSftl- 
gen Schuss Symbolik. Dabei können idiomatische Sprache, die 
angeborene Ausdrucksfülle von Stimme und Geste, die Gabe der 
Karikatur zu voller Entfaltung kommen, und selbst schwache 
Skri pts können si di^ auf der Bfihne wirku ngsvoll erweisen. <^ 

<^Die Gefahr für dieses Theater ist das Abgleiten ins Melodrama, 
dramAus der Fülle der seriösen sozialen DramÄi der letzten 
Jahre können hier nur einige wenige herausgegriffen werden, 
Ihre meist jungen Autoren haben übrigens zumeist ihr Talent 
im College entwickelt; 

Charles Gordone; "No Place to h e Somebodv'* » die Geschichte 
eines ehrgeizigen Schwarzen, der eine Bar im ^^ewyorker Boheme- 
Viertel Qbernom'^en hat. ^r behauptet sich erfolgreich gegen 
Mafia-Erpresser, gegen einen korrupten Richter und ein Sorti- 
Tfient temperamentvoller Weiber, erliegt aber schliep?lich dem 
Revolver eine» hellhäutigen schwächlichen TntellPktuellen. 
Lonnie '^Ider III: ^^ Ceremonigd in BarM Old Men ^> handelt von 
einem anderen Versuch, dem Ghettoelend zu entrinnen. Die CJtance 
dazu scheint für einen alten Fissur, seine beiden nichtsnutzi- 
gen Sohne und seine schwer arbeitende '^ochter gekommen, als ein 
Betruger den Friseur laden als Fassade für seine illegale Schnaps- 
brennerei mietet und den jüngeren Sohn für seine Diebesbande 



-6- 

engaglort. Der kurze Ausflug ins gute Leben endet Jah: der 
junge Dieb wird iDei einem Einbruch erschien, dip Tochter fteht 
auf den Strich und der alte Mann bleibt gebrochen zurück, 
dazu verdammt, -den Rest seines Lebens mit dem Zeremoniell 
eines Scheinspiels zu verbringenltf (Kider ist inzwischen zu 
einem erfolgreichen Filmautor geworden, mit Themen der Selbst- 
erhaltüng aus dem ländlichen TTegerleben frtfhffrer Zeiten.) 
■ RonaXd Milner'd "The W^rnlrip" konfrontiert Linda, ein Junr^es 
'MSdchen, mit ihrer Kutter und r.rossmutter, zwei schwarzen 
^auen, die, jede in ihrer V/eise, von der f^hettosituation und 
den durch sie belasteten Pamilienbeziehungen als Menschen zer- 
mahlen wurden. In subtil gestalteten Kurzszenen, teilweise in 
Rückblende, erwacht das Mädchen durch diese "Warnung" zur 
selbstbewussten .^au, die schliesslich von ihrem Gellebten 
die volle Anerkennung ihrer '^erson fordert. 

^" JogePh Walker' s "Mver m^,,r.» geht es ebenfalls um das Ver- 
hältnis zwischen den ferletationen und Geschlechtern} um ent- 
täuschte Ambitionen, in Alkohol ertrankt; xm zerbrochene Hoff- 
nungen. Der einst mächt$g« Vater (im Strom des Titels symbo- 
lisiert) findet in aufopfernder letzter Geste zur Selbstbehaup- 
tung zuröcki sein Sohn gibt eine Karriere als Marine-O^rizier 
auf wegen der damit verbundenen Erniedrigung. Er löst sich ^ber 
gleichzeitig von den Revolution spielenden Gefährten seiner 
Jugend, und vrlll durch das Sttdfcm der Rechte zum kmralt sei- 
nes Volkes werden. 

Phillip Hayes T>ean*s ^^Freemar^^^ konfrontiert einen Tongeduldlgen 
halbgebildeten Sohn In einer kleinen Industriestadt des Mittel- 
westens, der durch fragwürdige Projekte es rasch zu ^reld und 
Elnl^luss bringen mochte, mit seinen Ritern, die in Jahrzehnten 
harter Arbelt in Stahlwerk und Krankenhaus ein bescheidenes 



-''• 



^ess mittels tandischer Sicherheit erworben haben - nur um ihre 
Welt im Scheitern des korrumpterten Sohnes mit zerstört zu sehen. 



Die Starke dieser sozialen Dramen liegt in ihrer Wirklichkeits- 
nähe, in der Art wie personliche Haltungen und Konflikte auf 
natürliche Weise aus den sozialen Bedingungen -H-iessen, In der 
Offenbarung des die wandelnden Lebensumstände überdauernden 
existi^nziellen Kern des schwarzen Schicksals, Das gilt in 
besonderem Mass für das Werk von Pld Bullins . dem zweifellos 
bedeutendsten schv/arzen Dramatiker^. "^ mag nicht das Genie 
sein, als das er sich recht unverfroren selbst proklamiert. 
Aber er hat eine ausgeprägte naturliche dramatische und poe- 
tische Begabung. Heute vierzig Tahre alt, hat er in weni^ 
mehr als einem Jahrzehnt ein beachtliches Gesamtwerk hervor- 
gebracht, in Umfang sowohl wie in Qualität. Sein Leben* ist 
charakteristisch für den Weg der neuen schwarzen Autoren aus 
den nördlichen Gross tadtghettos. Geboren und aufgewachsen ±n 
der Philadelphia ^Torthside, diente er mehrere Tahre in der 
Marine j es f olgten JRaki?e^?« Jahre in Kalifornien mit allerlei 
Jobs, Jazz, College, radikaler Politik. Um 1965 fand er seine 
eigentliche Bestimmung im Drama, wurde für kurze Zeit "KultusO 
minister*' der Black '^anther in San Francisco. Aber sowohl als 
Künstler wie als "kultureller Nationalist" geriet er bald mit 
deren pseudo-raarxistischer Doktrin in Konflikt und fols^te ei- 
nem Ruf an das damals führende radikale TTew Lafayette Theater 
in Ilew York. 

Bullins zeigt einen natürlichen Spürsinn für die dramatische 
Situation, für Atmosphäre und Charakter. Sein Dialog ist knapp, 

seine Sprache krSftig und fast immer echt. Ästhetisch brach 

in 
er kaum Neuland; gelegentliche Verschachtelung xxsiZeit und Raum, 

musikalische Unterstreichung und Fetzen von Symbolik andern 



-8. 
daran wenig. Bulllns' drastischer Humor hat einen tragischen 
Unterton, wahrend seine tragi^^chen ^a^^sagen nicht o^ine Fwmor 
sind: das führt manchmal zu Fehlinterpretation. Kr zeigt viel 
Sympathie für den *'Street Nlgf^er", den Hustler aufi den Strasfjen 
des Ghetto, der das System überlistet, sowohl im alten schicken 
Typ des 2'iUhalters wie im neuen des smarten Ptipendirim-Studenten 
oder des Pfründlings einer der "^rmuts^-Orfranisationen. "dagegen 
behandelt er mit unverhohlener Verachtung den ''bourgeois ^Tee-gro": 
glimpflich das seriöse Madchen aus der Civil Hights-Bewegung oder 
den politischen Moralprediger der Plack ^^^uslim; umso atzender 
die pratenziosen schwarzen Neureichen oder die ebenso "oraten- 
zlosen "Neugebildeten'% die eine hohle Gelehrtheit kopieren. 

D4b prekäre Natur des Ghettolebens wird zum zentralen Therna. 
Hier haben gerade die verbesserten Aufstiegchancen neue "formen 
der Unsicherheit erzeuf^t. Daher dann die Traume von Rettung 
und Flucht: die in Alkohol ertränkten Sehnsuchtstraume von 
vergangenen Hoffnungen (in '^Duplex**, "In the Wine Time'*)^ der 
aktive Traum vom '^letzten grossen Coup", der die «^lucht in n 
materielle und seelische Sicherheit ermöglichen soll, das Thema 
von "Goin' a-Buffalo" und "In -^ew "England Winter". Durch manche 
Stücke dieser seiner fruchtbarsten Schaffensperiode zieht die 
weitgehend autobiographische Figur von Steve Benson, einem 
jungen ehrgeizigen Studenten, der aber zwischen Intellekt und 
(schwarzem) Instinkt hin- und hergerissen wird. Ihn^n voran ging 
ein ergreifendes lyrisches Stück "A Son, come home", in dem 
Bulllns das Verhältnis zur Mutter gestaltet, in zarten Szenen- 
skizzen: die kurze Wiedervereinigung zwischen dem ^.^ndernden 
Sohn und der arbeitsgebeugten Mutter - Jeder die Hände ausstrek- 
kend nach dem andern, iec^er sich zurückhaltend um nicht zu ver- 
letzen; und jeder traurig spürend, dass die vJege sich für immer 
getrennt haben. 



<« 



-9- 

Klt dem Versiegen des radikalen schwarzen National Ismus ver- 
sttunmte auch Bullin? eine Vfeile lang. T^st 197if stellte er 
sich wieder der Öffentlichkeit mit einem grösseren 'Terk, 
"The Taking of Miss Janie". Darin zieht er das T'azit der 
Zeit von 1960-1972, in seiner Welt der sozialen Avantgarde 
in Kalifornien, der '^elt des tazz, der '^ippies, der 'Jrosstadt- 
universitat, wo sich in den sechziger .Tahren ihrer "erkunft 
entfremdete schwarze und weisse" Junge Menschen zusammenfanden, 
in einer, wie es damals ?cJAen, neuen Weise. "T)le T^roberung 
von Miss Janie" ist ein bitteres v'^tück 'iber geiilatzte Illu- 
sionen, zerronnene Hoffnungen, gechhelterte Menschen. Am ts^- 
lehen einer Gruppe von fünf schwarzen und vier weissen Menschen 
stellt Bullins diesen Weg der KnttSnschung, Verhärtung und 
Verbitterung dar. Die Klage einer schwarzen ^x-8tudentin, 
die sich nach einer enttauschenden Liaison mit der autobio* 
graphischen Hauptfigur via Lesbos und Drogen in die Frauen- 
bewegung verlor, spricht fiir die ganze Creneration, schwarz 
und weiss: "Amerika ging uns an, damals. Wir glaubten, wir 
konnten es andern. Wir versagten alle, versagten vor uns 
selber. V/ir haben 's vermasselt/ Wir sind nichts als ein Haufen 
von Verkorkster, von ScMeimscheissern." 

Das Stuck ist mutig, unerbittlich. Aber es hat ruch gewisse 
Schwachen. Vor allem leidet es daran, dass die den Autor ver- 
tretende zentrale Figur allzu schattenhaft bl'-ibt. Ist es 
mogliöh, dass der Autor für sich selber noch nicht restlos 



das Fazit gezogen hat? Bass die Vergewaltigung von "Miss Janie^, 
mit der das Stück beginnt rmd in die es mündet, nicht die 
volle, nicht die endgültige Antwort ist? Man mochte es 
Sioffen, für Bd Bullins, für das schwarze Theater, ^md für 
Amerika selbsji. 



Neue Rundschau 

Herausgeher: 

Golo Mann • Rudolf Härtung - Herbert Heckmann - Gottfried B. Fischer 



Redaktion : 

Rudolf Härtung 

1 Berlin 30 bbz Lützowstr. 105/106 

Telefon Sammelnummer 2621041 



Herrn 

George Eckstein 

3 Cricket Lane 

Great Neck ,Nevv York 11024 
USA 



Berlin, den 2^.2.1976 



\^ 



\ 



•^ 



\o 




V^^^i^ 



Lieber Herr Eckstein, 

entschuldigen Sie hitie mein langes Schweigen: ich war 
nach einer Israel-Reise im Dezeraher mehrere iVochen in 
der Klirlik und hin mit allem in Rückstand geraten. 

So habe ich jet^.t erst das Punkmanuskript üher das neue 
Schwarze Theater lesen können. Interessant schon, in Gren- 
zen - aber ich hatte nach der Lektüre doch den Eindruck, 
daß auf diesem Gebiet vvirklich bedeutende Ereignisse nicht 
zu verzeichnen sind. 

Allenfalls könnte ich mich - vor allem auch angesichts des 
chronischen Platzmangels - zu einem kleinen Beitrag in der 
Rubrik "Anmerkungen" verstehen, im Umfang von höchstens 
7-b normalen Schreibmaschinenseiten: tJachzeichnung der 
Wandlungen, der Tendenzen. Aber damit werden Sie, denke 
ich, nicht einverstanden sein. V/enn aber doch: sagen Sie 
mir dann bitte mit einer Zeile, ob ich das Manuskript bis 
zum 29.3. hier haben könnte? 



Mit freundlichen Grüßen 



hr Rudolf Härtung 



PS: Las Skript behalte ich 
einstweilen hier. 



AI . ty" 



^ \- ^fVS 




20.11,1975 



Redaktion 
ITeue Rundschau 
Herrn Rudolf Härtung 
1 Berlin 10 
Lutzowstr* 105/106 



Lieber Herr Härtung | 

besten T>arfk f ur Ihren Brief votn 13.11. Ta« 
mein /Vuf satz ttber ''Das Neue Schwarze Theater'* 
Ist noch frei, ^r wurde inzwischen am P2^10. 
vom Norddeutschen Rundfunk p:esendet und vl^l« 
[..leicht auQh vom Berliner übernommen. 

Ich sende Ihnen mit gleicher "'ost der Einfach« 
,.heit halber die RTmdfunkfassunf^. Selbstverstand 
.lieh wfirde ich sie. wenn erwBnscht. auf Zeit- 
schriftfortn umarbeiten. Dabei kannte ich den 
Kssay auf ein von Ihnen zu bestimmendes "^ormat 
kurzeui evtl. unter "^ortla^sung der Exzerpte 
aus den Originalstucken (für d<^ren *\achdruck 
ich bereits 'lonehmigung erworben habe). Ich 
.glaube aber, sie verleihen der \rbeit f»lr den 
.^ussenstehenden etwas konkrete Vorstellung. 



Ks 



v/ürde mich rehr freuen, wenn die Arbeit in 
der ^%uen Hundschau erscheinen konnte und viel- 
leicht zu weiterer f^elef^entlicher Itarbeit 
-führte. In meinem Brief vergass ich mein 1970 
in der Reihe Hanser erschienenes Bnch *•TTS^: 
Die Neue Linke am Knde?** zu erwähnen. 



ilit freundlichen Grus sen 



Ihr 



-V^ 




■*?&^ 






SJ^ 



Hedaktlon ^. "^ 

N^^UE RUTTDSCHATI / 
Mainzer Lands trasse 10-12 
6 Frankfurt/Main 



2^.7*1975 



^ehr g8 Ghrte Redaktion^ 



Ich bin im ^Begriff, fixp den TTorddeutschen Rnndfunk 
eine einstundige kritische Übersicht ^Tber das 
"Neue Schwarze Theater in den USA" fertigzustellen, 
^die im Laufe des ^erbstes gesendet \7erden soll. 
Der Essay stellt das schv/arze Theaterscha^fen in 
Beziehung zur sozialen und politischen Entwicklung 
des letzten Jahrzehnts. Sein ^%fang wird -etwa 30 
Maschinenseiten zu Je 30 Zeilen betragen, ein- 
schliesslich etwa 7 vSeiten Passagen aus typischen 
erken, von mir übersetzt. 






Ware die Neue Hundsehau'am Nachdruck dieser Arbelt 
interessiert, für den Zeitschriftgebrauch entspre= 
chend umgearbeitet ? 

Zu Ihrer Orientierung 1 ich bin seit Jahren regel« 
massiger Mitarbeiter r!er Frankfurter Hefte (zuletzt 
Mai 197?), rier Neuen Gesellschaft (zuletzt T'arz 1^75) 
der Gewerkschaf tl. Monatshefte (zuletzt Juni 197?^,' 
sowie kultureller Korrespondent der Nationalzeitung, 
Basel, und Mitarbeiter der amerikanischen Zeltschrift 
Dissentf sowie des NDH und des Hessischen Rundfunks, 
über Themen aus der sozialen "Entwicklung der HSA. 

Darf ich auf eine baldige Antwort reoh»en? 
Mit freundlichen Grössen 



Neue Rundschau 



Herausgeber: 

Golo Mann ■ Rudolf Härtung • Peter Härtung • Herbert Heckmann - Gottfried B.Fischer 



Redaktion: 
Rudolf Härtung 
1 Berlin ^o 

Lützowstraße 10^/106 
Telefon 2611041 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Grreat Neck , New York 11024 

USA 



Berlin, den 13.1 1 .1975 



Verehrter Herr Eckstein, 

bestürzt blicke ich auf das Datum Ihres Briefes - und 
bitte Sie um Nachsicht für die Verzögerung meiner Ant- 
woit: ich bin, dank großer Arbeitsüberlastung, mit mei- 
ner Korrespondenz in böse Rückstände geraten. 

Sehen möchte ich, falls Sie inzwischen nicht anderweitig 
darüber verfügt haben, Ihren Aufsatz über das "Neue Schwar- 
ze Theater in den USA" sehr gerne. :e'reilich, 30 Seiten sind 
schon etwas viel, zumal wenn noch, wie Sie schreiben, etwa 
7 Seiten "Proben" dazu kommen (könnte man auf diese "Pro- 
ben" nicht verzichten?). 



Mit freundlichsten Grüßen 



Ihr ^ ^ (-WlvV-i^ 



J 



r 



^> 



George G. Eckstein 






PERU» SOFT ELECTIOTTS, HARD REALI^IES 



On June 18, Peruvlans went to the doIIs for the flrst tlme 
In fifteen years, the last ten spent imder mllltary dlctator- 
ships* They v6ted not yet for a par Hamen t, but for a Consti- 
tuent Assembly whlch is to write a n©w Constitution by 198O 
and in the iteiailaneshare authority with the military. 

According to first reports, about four (At^jjic/efc^^tpot milllon 
Peruvians did vote, a remarteble percontage wh^^n one keeps in 
mind that almost half of the/population is under 1? years ^ and 
of the rest many under 21 and/or ilüterate fepecially among 
the rural Indios) and thus inexigible to vote, Most of the four 
million had never 4raiMa vote before - their eagerness itself 
thus becomes a clear ?ign that a developed sense of politic?ll 
participation has not been extinguished hy a decade of disuse* 

After the unexpected withdrawal of Fernando Belaunde Terry, 

Peru»s last civllian President , and his Popula* Action Party 

Chief 
from the race, this political tradition vms wacbrly repr^s^nted 

by the nt)w moderatelyleftist APHA under the venerable 82 year-old 

Victor Raul Ifeiy^^ de la Torre* He had founded it over ?0 years 

ago as the then radical Allianza Populär Revolutionario Americana. 

His name - as I could observe during a recent trip - stood out 

on the adobe walls of the smallest villagej and that ^t/has not 

lost i\ks appeal after years of exile, is shovm by the electlon 

outcome which made APRA with 3?^ o" the vote the largBst party, 

followed by the newly formed rightist Populär Christian ^arty 

(favored by the military) with 27jf, and a surprising total of 

27% for the six radical leftists groups, among them the Peruvian 

Comnunist Party under its aged Teader Del Prado, the H^volutionary 

Socialist Party (PSR) under ex-Cteneral Leonidas Rodriguez (arrested 



-2, ^ 

whlle votlnc), the Tnion Democratlca Populär (TTDP)under the \ 
exlled miners • leader Victor Cuadros, a dlssldent comnimlst, 
and an alilance of flve radlcal splinter ^oups, mostly stndents\ 
under the modest name of Prente Obroro Campeslno T^sttdtolte y 
Populär (FOCEP). 

Por a moment in May the elections, orlglnally scheduled for 

4 

June 5| seemed In doubt* At that tl^^ *hey were tjostponed, aft^r 

4 

rlots had broken out In Lima and several provincial eitles, 
resultlng in some 30 de-ths and exile for a number of political 
opppnents. These rlots had come in the wake of sudden price in- 
creases decreed for baslc foodstuffS| gasollne and public trans- 
portationx, slg^allng the resumption of the • tem-norarily sns- 
pended - austerlty program Imposed last Fall by the Tnteimatio« 
nal Monetary Fund as conditlon for the continuation of a 100 
„Mlll.$-.standby credit. Thls squeeze between the rebelllon of 
despera'ely poor masses and the pressurex of foreign creditor? 
for the servlcing of the huge foreigö debt plled up under the 
milltary regimes will be the detenminant factor for any future 
Peruvlan (and most other Latin- American) government - no matter 
who will be in Charge. . 

Poverty ? Extreme poverty, slde by side wlth luxury, becomes 
clearly evident even to the casual visitort in overcrowded Lima 
^tgrown from one to four million people^ one fourth of thex 
country's population, in only two decades) the rhapeless agglo- 
meration of a once elegant cipltal city; the shantJtoT^ms H* n^ar 
the alrport, roofless cublcles formed by strawmats f luttering 
in the bree25e or the raore solid newly erected minimal Settle- 
ments in adobe brickj the urban decay not exactly Tinfamiliar 
to a visitor from ITew York, except that It extends to such old 
institutlons as the San ^4arcos TTnlvorsity and its strugrllng 



-3-. 
Museum of Modern te* Latin American /\rt| the thousand? of slde- 

walk peddlers and other marginal existences, from boys Holding 

up BIC-pens and airraail envelopes to^atting Tndlan woraen 

offering tourlst stuff, baby on the breast and toddler in a 

* 

Cardboard box at her side in the r^utter. At the othetf end, 

the 
toward the dnncolored Pacific coast, elegant villas^ani* condo- 



miniuns and Shopping streets of the rieh, their gardens in 
tropic splendor in the rainless desert piain. 
The gt^^t;tpt4cg are just as eloquent: in 1977, of the ? milllon 
in the labor force, about hOffo \^re considered un- or under* 
employed, especially in the agricultural sector which with 2 mlll. 
comprises almost one half of total emploJrmentK, but (fisheries 
included) produced only 1/8 of GTTP in 1976 and 1077, not enough 
to feed the country and thus addln?? to the drain of scarce for- 

4 

elgn currency* Less than 1 million work in manufacturing, min- 



ing and constructlon against 1.3 million in government, comnerce 
and Services - another discrepancy illustrating the low level 
of Overall productivity* 

And the employed cannot make a living: the high school tea- 
cher we met in Cuzco, with a wife and two kids, tries to Supp- 
lement his 100$ monthly salary with an occa??ional job as an 
incompetent tourist guido; the taxl driver who takes us on a 

« " * 

\ hours-excursion to a nearby market to\ra Tot 1 5$ frcxn which 

he has to pay gasoline at 90 cents a gallon and is supposed to 

pay off his mod est car which (with import duties and taxes) * 

JtXBrragjqxxtKBnaDaf Yet both men are Torobably above* 
costs 20. 000$. 3e kJixkJfliJ c xj?mHxag gxWtt3txgfegxg?^^ 

the average income; per capita GNP in 1977 was 750fi or 500.^, 

depemding on whether calculated at current of 1970 price?). 



Real wages, accordlng to a röport of the n^s. '^mbarsy in Lima, 
dropped up to 20$^ in 1977» They do not keep pace with the acce- 
lerating Inflation: from 17^ In 197^ to k2% in 1977« An austerlty 



program o^^ 2Bduced govornraent SxDendltures and higher taxes 
dlctated by the VW was supposed to reduce 197^ In^atlon to 
20^1 it had to be abandoned under gvcMlnr, dornest Ic presf^ure 
last P^bruary, and Inflation shot up to a yearly rate of 80^ 
In the flrst quarter» 

Foreign debtt After a decade of milltary rule ~ flrst by 
leftish General Velasco who natlonallzed Anerlcan oll and 
other companles' and purchased Sovlet arms on credltj after 
1 975 by the presently rullng General Moral es who opened up_ 
the countr/ to Japanese and Western Inveflcstment ~ the forelgn 
debt rose irenfold to 5 bllllon ^^ Much of thls Inflovflng capl= 
tal was poorly invested by the milltary "klentocracy**, as some- 
one has aptly named this type of regime — a mlxture of ner)ottsm| 
corruptlon and incompetence^ a conditlon confirmed to me by a 

European negotlator for a major project. Perhaps fhe most spec- 

seems 
tacular mls Investment tKXamSxBisX to he ^he much-heralded con- 



— n 



struction 6f the Trans-A^ dean plpeline to brinr the natloAalized 

oll from the Amazon basin to the Padflc eolt« The oll output 

turned out well below expectations; the plpeline, recently com- 

pletedi runs only one or two days a ifeek, I was told. 

MeanwhAle annual debt Service has reached 1 bill«?^» With the 

sdcond biggest export Item, fishmeal, vlrtually eliminated by a 

natural dlsaster^ the dlsappearance of the anchovy catch^ total 

exports in 1977 have sunk below 1.5 blll.^. »»SIN SOLTTCIOIM« 

shouted the headline of a populär Lima weekly. Paced with a 

and 
' June 30 deadline for 500 mlll..^ debt service, an empty foreign 

currency tillf the generals came to the end of their economic 

wlsdom. Two of them, hastily dispatched to Moswow in ^arch in 

Order to obtaih a debt extension, renorted "friendly recpption" 

but no tanglble results. In l-tay two new (civlllan) feconomlsts 



t 



-5- 

were in Washlneton to negotlate a defpnnent from both the VF 
and the banks. They will nrobably obtaln from the TT the rein- 
statemont o'^ Its suspended standby crs^Ut o^' about 100 mlll.S, 
now that the austerity program was "e-fmposed with th« rocfint 
price iiicreases for heretofore subsidlzed necerslties, The 
banks may also in the last riinute agree to some new loans to 
Cover part of the dsbt Service, but tinder severe condltions, 
if at all^ 

The gravest trouble Is, though, that both goverment-o^med 

and private Industries in Peru havo alroadjr dra\im on future 

foreign exchanpe income by obtaining prepa^^nent from sone of 

thelr ibreign custoriers* This was revealed in a l^Tew York Times 

story of I!ay 31 in connection ^ith the wfusal of Chase T^anhattan, 

acting for an international banking consortinm», to provide a 

final 5V mill.^J loan n^eded to put into füll Operation th<^ nevest 

and largest Peruvian copper mlnoi owned by ASARCO and other TT.S. 

corporationsi unless the Peruvian Central Bank would guarantee 

that it will not ever siphon off the Company »s currency earnings» 

These thus would be fully reserved for that Company 's oi/n deb* 

Service (and presumably profit transfer to its TT.S. owners). 

Politlcs: Caught botwnen tho c nf licting precsures of foreign 

of 
creditors and/the grov/ing desperation of a starving po-nulatioHf 

the military regime presents to-day a somewhat paradoxical oic- 

turet on one band, streets rWll of police (in part a mothod of 

creatlng 3obs)j a nocturna! diployment of military units, auto- 

matiir weapons at the ready, on Lima 's central San T^artin Square* 

On the other hanJ , Liraa*s two major universities dominated one 

b^ Coüüüunist one b"*' APRA stud^^^nts* radical Marxist literatur^- 

including Chinese bhildren's books with f^panish text, openly on 

dale on Cuzco's inaln Square« As elsewherej students in the ^ovof^Q^^ 



* • 



-6- ' 
of activltlGSi such as the brlef "flylng" denonstratlon I wit« 
nessed at dusk one evenlng on La Coliaenai Lima 's main artery« 
There were endemic strikes going on In varlons ent^^^prlses, 
wlth strikerS| I iinderstand^ at tlmes findlng sanctuary In the 
Cathedral» A major failroad strlke In Southeim Peru shut off the 
mountaln eitles of Cuzco and K Puno from oll and gasoline supp* 



llesj access to Macchu-PichU| the major tourlst attraction, was 

noar-lmpossible desplte a chaotic semblance of rall servlce 

maintained by the Marines • Bpurred by gro^Nring dls content over 

falling real wages, the Labor ^Ihions were showing Inereasing 

strength ~ under Comnunist control in fallroads and mannfac- 

turing, under APHA control In textlles, por^ie nlnlng and agrl#ulture« 

The flasco of the generals» economic -jolictes, the deslre 

to share the responslbillty for the unpleasant remedial measures 

with clvlllan groups | comblned perhaps vd.th the nudglngs of the 

Carter administration in the dlrection of some shov/ of polltlcal 

loosening-up 

XÄiHxacÜKH -- all this finally led, in ^rti as In otlv3r T,at4ti- 

American countries^ to the scheduling of elections and to the 

relaxatious • partial amnesty, retum of exlles , limited free« 

dorn of assembly - needed for the campaign* Tndeed, during my 

stay the campalgn was getting under way xri.th wall Slogans for 

all 12 slates, with those of APHA, ^&s^ radical left r^^oupp ^nd 

the government party dominating» T had a Chance to talk with 

one of the APHA leaders« He expressed confidence in the faimess 

of the election and in its outcome» Itis prediction of a 35-3^^ 

plurality for APHA tumed out to be aocurate, TTe overestimated 

the strength of the government party^ and with a 'otal of 1?^ 

c onsiderabl"«' undeil^timated th«t of th'^ radical T^ft. TVif> latter 

probably prAflted from the bloody repression of the riots in 

the final stage of the caiapaign# 



f 



Outlo kl It remains to be seen whether hls rather sani^lne per- 
spective for the f'iture will materiallzej foirm^tlon of a will- 
fcary-civlllan Interim govefnfnent vrlth APHA partlclpat-lon, imtll 
tho flrst electlon under a new Constitution in 198O; the tmlike- 
llhood of an extreme rlghtlst "Pinochet-type** coup which would 
be Imposslble without TT.S» support xec* wrf^in.lieL^tH>rtstLf!^^ 
li^kD-l^ to be fll&pthaqc>t»e under Carter. To a sceT>tical ^lsltor 
the APHA leader conceded the dlfficultles of deallng wlth the 
Short term economic dlsaster and of eliminatlng the military 
from their entrenched positlons in the administration. Over the 
long run he saw hope for the country in itsgood mix of raw Mate- 
rials available for export, with price recovery in sif^ht for 
somei especlally for copper* As a major problem^ surprisingly, 
he mentioned the heav/ ongoing brain draiDi (it has reachod 60.000 
Professionals), mainly to wealthier Latin countries snch as 
Venezuela» 

But q:uite aside from the extreme gravlty of the ocononie 
Situation, will the political developtnent folloa; such a peaceful 
path? Hill the military bow to the electoral -^erdict which gavo 
the moderate and radical Left almost two thirds of the vote? 
Logic and past experionce would rather point to-^^ard a sharpening 
of the dlctatorship. Already before the electlon Creneral T^orales 
had threatened to dlssolve the Constltuent Assembly under cer- 
tain conditionsf nOT» dld he hesitate to arrest and exile some 
Opponent s. 

Raul Andrade, col-umnist for the Quito newspaper "1^1 Comercio**, 
orecently described the peculiar military setup in Peru, ^cuador 
and other Latin-American countries sardonically as "pyramidal 
democracy" in which "the military yield a fiction of governraent, 
within a fiction of democracy, w^ile reserving to themselves the 
power of decision." Thus, tho policy of limited relaxations, 



-8- ? 

scheduled elections and promised constltntlons whlch lately 

appaq^red on the polltlcal horlzon of several countrieS| have 

to be s^en as attempts to give the app^arance of comnliance 

with the Human Rights declaratlons of the new ^.S. ^ovemm^nt 

and the expectations they ralsed among the peoples# Huch appea- 

.rances raay satisfy President Carter», But the Peruvian electorate 

clearly is looking for. substance, an^"^ has mado It difficnlt for 

the Morales regime to maintain the flctlon described ^y /Vndrade. 

Legally, the regime can stay in füll power while the Ass'^nbly 

deliberates about a new Constitution« Illegallyi It can even 

send it packlng« But politically, after the rise in -»opular 

hopes, can raatters still be contained? 

Por the A^RA^ tas^^ the election outcome has/nnrro\/ed the -poll« 

its 
tical choices« With such a strong showin^ on ttPöte l-^ft flank, 

Itkojc cannot enter or supr)ort a govemment which c^ntlnues the 

austerity policies. Their Suspension is impossible without a 

moratorium on the f-^reirn debt, But will the foreiBn creditors 

be more lenient toward a hecessarily shaky, if broadly represen- 

tative government than toward a well-arraed, if incompetent nili- 

tary regime? Will the threat of radlcalization make them more ^ 

inable? Much will depend on the attitude of the ^^^S. Crovemment. 



f^--^:-'i'^^'>^^'' 



The choice seems to be betwoen allowing a people in poverty 
boing driven from discontent to derpairi a country to severe » 
upheaval and fullscale dictatorship; or to give the ^ruvian 
democratic forces, now resurging, at least a fighting Chance 
by helping to work out a moratorium generous encugh to buy time 
at least until some stabilization of raw mal?erial prices can be 
achieved, th^ long overdue first step toward 4L political stabl- 
lizationi not only in Peru, 



^J(fU} Li^A-he/l ^ ^7, f^^^ 



DearEditcM* 



USSR Notes 

Having recently retumed from a brief 
Visit to Leningrad, I read with special in- 
terest Harold Ticktin's account of his Mos- 
cow encounters in search of the Bolshevik 
Revolution's traditional figures ("A Guide to 
the USSR for Ex-Marxists." NL, August 16), 
and his discovery of varying degrees of his- 
torical banishment. My own impressions, 
more concemed with the present, are neces- 
sarily haphazard, yet they complement Tick- 
tin"s in several respects. 

T got the feeling that the leaders of the 
Revolution exist today as legends rather than 
as part of a living past. The Party, though 
it still feeds on the old myths, seems to have 
become primarily a vehicle for personal 
economic advancement. Without membership, 
the lower and middle ranks in fields requiring 
a College education (and this includes most 
physicians) cannot rise above Jobs that pay 
little more than half of what a skilled worker 
eams. The resulting dissatisfaction of these 
groups is only partially compensated by peer- 
group Status and an ill-concealed disdain for 
the lower Orders. 

I also found it interesting that much care 
and money had been expended toward the 
faithful restoration of Leningrad's magnificent 
Tsarist palaces and monuments, thoroughly 
destroyed during the German seige. Their 
only competition as sites of Russian pilgrim- 
ase comes from the old Smolny Institute 
(Lenin's headquarters during the October 
putsch and now a Lenin museum), and the 
cemetery mausoleum for the one milHon 
Leningradians who perished during Worid 

War IL 

A final Impression was the extent to which 
the educated suffer from an almost hermetic 
Separation, both physical and intellectual, 
from Western culture. One o»f our Intourist 
guides remembered a trip to Prague and Hast 
Berlin as a rare chance to see the outside 
worid. Western books and magazines are un- 
obtainable and make most welcome gifts. 
My final glimpse of the USSR, in f act, was the 



The New Leaoer welcom« commeot 
aod criHc»ir on any of its features, but 
letters should noi excced 300 words. 

grateful smile of a customs official to whom 
I had given my last English paperback. 
Great Neck, N.Y. George C. Eckstein 

Sal Tas 

Readers of Thf. Nfw Lfader over the 
years will be saddened by the news I convey 
here; at the same time. Fm sure they will 
vsant to hear it. Sal Tas. for many years the 
NL's correspondent in France, died in Paris 
at the end of August. One of the best-in- 
formed of contemporary joumalists. he was 
also a hero of the Dutch Resistance during 
Worid War II. Sal Tas was a brilliant man, 
\si:h a keen political mind and a moral cour- 
3ge that matched his great talents. 

His lifetime was devoted to a search for 
rruth and justice. Weither material considera- 
tions nor a need to be a "populär" Journalist 
could sway him from this devotion. He paid 
fcr his honesty with an isolation that he 
bore with humor, understanding and an un- 
diminished application of time and energv 
to his work. He was one of the most loyal 
of friends, yet this never prevented him from 
speaking with total frankness. For his highest 
'oyalty was to the truth. 

As a Journalist, he wrote with astonishing 
insizht and knowledge of the politics and 
Problems of the entire worid. He worked with 
total energy in his quest for the essentials 
cf serious Problems and situations. 

Sal left behind him a number of books in 
bis own language, Dutch. One of his works, 
!r.iionesia\ An Underdeveloped Freedom, was 
pubüshed in this country (Bobbs Merrill, 
19-4), but it still awaits the attention it 
desep.es. The book is replete with political 
lessons and contains a nemarkably clear ac- 
count of the process of decolonization. 

The loss of Sal Tas is not merely the loss 
of a friend and comrade. It is the loss of a 
man whose political insight is npeded in this 
time of complex issues. His belovcd wife, 
Judith, writes that up until the end, Sal was 
making plans for future work. 
New York City James T. Farrell 



THE 




'A BIWEEKLY OF NFWS AND OPINION 
212 FIFTH AVENUE« NEW YORK»N Y. 10010«(212) 889-6316-CABLE: NEWLEADER 



MYRON KOLATCH 
EXECUTIVE EDITOR 



December 30, 1971 



4^ 



^ 



in 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

By now you have probably given up 
on our ever getting your Djilas piece 
into print, but as you can see from the 
enclosed tearsheets it leads off our 
January 10 issue. Füll copies have been 
sent to you under separate cover. 

Also enclosed is a check for $10.00. 
Let me hasten to explain that this is not 
intended as payment - that would be an In- 
sult. Unhappily, the economic condition of 
The New Leader is such that it cannot pay 
its contributors . The check, therefore, is 
merely intended as a tangible token of appre 
ciation. 

Many thanks for your patience, and a 
very Happy New Year to you. 



MK : j pm 
enc. 



Sincerely ypurs, 



Myron Kolatch 




..^ 



orrespondents^ 
orresponaence 



BRIEF TAKEOUTS OF MORE THAN 
PERSONAL INTEREST FROM LE 



^ ^^ COMMUNICATIONS 

RECEIVED BY THE EDITORS. 



ERS 



Djilas at Home 

Belgrade — The Milovan Djilas I 
visited recently at a small resort on 
the Dalmatian coast, not far from his 
native Montenegro, seemed a differ- 
ent man from the Djilas I had niet in 
the United States three years ago, 
just as the sunny terrace facing the 
blue Adriatic oontrasted with that 
wintry Manhattan. Though there 
was still a certain shyness about him, 
he was more at ease on his home 
ground. He appeared taller than I 
had remembered him, too, but he 
did not look well, despite the eure 
he was taking for a spine condition 
that has been plaguing him. None- 
theless, even at 60, he has retained 
a boyish smile, and his eyes bespoke 
a compassionate humor. It was hard 
to visualize this sensitive man as a 
tough revolutionary, or to perceive 
the fiercely independent spirit behind 
his gentle features. 

Yet he declared at the outset, 
simply and without bravado, that he 
would sj>eak his mind freely and 
openly with his foreign guests. Once 
you Start worrying about the possible 



Djilas explained, you lose your peace 
of mind and get sucked into corrupt- 
ing compromises. After years in pris- 
on, he has attained a detachment and 
serenity that give his thoughts and 
opinions special value. He has no 
need for the dialectical contortions of 
other oppositional thinkers in the 
East — the Kolakovskis, Lukacses, 
Havemanns. His strength is his di- 
rectness rather than subtlety, his use 
of the concrete instead of the ab- 
stract. 

Besides wanting to preserve his 
own intellectual and moral probity, 
Djilas is aware that the interest his 
ideas have stirred in the outside 
World contributes to his physical se- 
curity at home in Yugoslavia. He 
feels that the regime, by allowing him 
to publish abroad, may also want to 
demonstrate to the world its rela- 
tively permissive nature. Still, as a 
Patriot and a prophet, he suffers from 
having his writings banned in his 
own country; not even his historical 
novel about Montenegro can be 
printed here. And, of course, he re- 
grets that he is again being forbidden 
to Visit the Western European uni- 
versities that have invited him to 



a Socialist State, but a mixed System, 
experimenting with various forms of 
Organization and control, striving to 
increase economic efficiency. The 
private sector, however, consisting of 
small farms (up to 25 acres), 
artisans, tourist inns, and Service 
Shops, seems to him rather marginal. 
Moreover, there is still too much 
bureaucracy, taxes are very steep, 
and foreign debt is high in relation 
to the Gross National Product. 

Djilas feels the several hundred 
thousand Yugoslav workers abroad 
would be a greater benefit to the 
economy if they could more readily 
invest their savings in small enter- 
prises of their own. The workers' 
Councils in the factories are useful, 
but he does not consider them the 
panacea that many hold them to be: 
They work out well where a sensible 
leadership is working with competent 
plant managers; they become yet an- 
other cumbersome mechanism where 
this is not the case. In any event, he 
Said, too many decisions are Coming 
from above, and not enough initia- 
tive is left to the managers of indi- 
vidual enterprises. 

I brought Djilas a copy of my 
book, published last year in West 
Germany, USA : The End of the New 
Left? He immediately covered the 
question mark with his finger: Hav- 
ing grown up in the tradition of slow, 
laborious development of political 
theory and Organization, he sees the 
shapleless emotional movement of 
upper-middle-class students as a 
passing phenomenon comparable to 
the anarchist waves of the 19th 
Century. Those, too, made a lot of 
noise, but in his judgment left no 
permanent mark on history. On ihe 
other hand, Djilas was greatly im- 
pressed by the Cox report on the 
Columbia rebeUion, its analysis and 
recommendations. He noted that 
Yugoslavia's diminutive New Left 
preaches mainly a return to purer 
Marxism, and the official attitude 
toward it is one of manipulation in- 
stead of confrontation. 



/-• /-^ «^ *-• «^ y^ 1 • r-v •-* I 



c-crii^wvju^iiccs Ol cvcry vvoro or auOUt 
how a phrase might be interpreted. 



ICCIUIC. 



»• • .1 



In Djilas' view, Yugoslavia is not 



Wiiiioui expuciuy 



saymg so, 
Djilas implied that the New Left is 



January 10, 1972 



T..-* 



^uly 15, 1^71 



Dear '-r» Kolatch, 

enclosed pl'^ase find the rlece on ^v rer^^rt 

to yon on the nhoni»» I horie yoM can 'ts« It; 
If nc>, " i/ould Huprociato a pranpt r«^f:r,rn 
of tbe ^'S. 

I am a free lance wrltcr, ösr^eclnlly for 

en 




^Tnionsj in thls conntry T have b^en a 

Last fall, riy book "HSAi dl^ TT<»ne ^Inkc 
ar? Fiy^^?'» (^*"T^A: tlie end of Uie ^:ev Lrft?') 
vms published in G^rr^any, ^^y wrl feines bnvf* 
b^rsn cri soctil and socio-culbural siibj-cts. 

Sincor^ly yours, 



¥ •• 



J.i 



i^ / ( 



George G, Eckstein 



COriVERSATION WITH DJIIAS 
The Milovan Dallas I recently met at a small resort on the 
Dalmatian coast, not far frora hls natlve Montenegro, seemed 
a dlfferent Djilas from th - one I had seen in the United 
States, just as the sunny terrace looking out at the blue 
bay of the Adriatic was different ^vom th^^ winterly Man- 
hattan setting* There is still a certain shyness about him, 
but he is more at ease on his horae grotinds, he seems taller 
than I had remembered him, as he walks on the gravel nath of 
thehotel, one of the many large hostJtiries that have ST)rimg 
up along this beautiful coast to accommodate the thou^ands 
of tourists, which have become the No, 1 source of foreign 
exchange for the country, 

Ee still does not lock well; he has been takine the cnre^ 
hoping to improve a spine condition which has been plaguing 
him. But although Inst tiirned slxty, he has retalned a boy- 
Ish smllOi and hla eyes be;?peak a eomparslonate hnmoi?. Tt Is 

4 

hard to vlstxallze thls s<»nsltlve man as a totigh r^volutlonary^ 
öT even to sense the flerce Indepeiident splrlt beMnd th^ 
gentle features« 

Yet he makes clear at oneei slTnply and withont bravado^ that 
he will speak hls mind freely and openly vlth hls foreign 
vlsltors« Once one r-tarts worrylng abotit the posslble con- 
seqiiences of one 's evory word| abotit hm; a phrase rnlght be 
Inteirpdbetedi one losest one^sgiace of mlnd^ one becomes sucked 
Into corruptlng cognpromlses* After y^ars In prlsoni he has 
i?Äft/*h^fi PL d>%t?.chi*ient and a ?<*T**nlt^ *fhlch ^l^es hls thoi'.'^ht? 
and his opinlons their special value» Thus he has no need for 
the dialectlcal contortlons of other opposltlonal thlnkers In 
the Hast — the Kolakovsklf Ltikacs and Tiaveinann# Hls strength 



-2. 



has always lain In belog dlrect rathor than stibtl«, eoneret« 
rath«r than abstraot. 

Thope Is, too, an eloinent of protection In hls attltude, 
not only In the sense of protectlng hls own Intellertnal 
and mopal problty, bat also In th© sense that the lnt9iy»st 

-im 

hls Ideas have stlrred and contlime to stlr In th© cmtslde 
World contrlbutes to the physlcal protection of hls porson 
back haae. Boyond that* he s^ems to feel that the r^fflüie. 
by permlttlng hlra to pn^llsh abroad , laay i/ant to demons träte 
to the World Its relatlvoly r^ermlsslve nattire. f^tlllj as a 
Patriot and a prophet| he snffers tram bÄlng prevented from 

belng heard in hls own conntry* Ti^ot even hls hlstorlc?^! novol 

• ...... 

— the regime Is not yet rlpe 
for what he has to say# And, of coursoi he rej?a?ets that he 



^T Montenegro can be ptibllshed 



Is agaln denled the posslblllty to glve th*^ lectttres nhwmrstC^^ 

at 

San Western Bnropean iaudüjdi nnlversltles to whlch he has b<?en 



Invltedt (Even though forelgn newspapers and pnbllcatlons are 

f^iU 
avallable to some extent, there still Is no really tmm two« 



way flow of thoughts and oplnlonS| the exchange o^ Ideas in- 
dispensable to Intellectnal development)« 



n0| Togoslavla Is jjsj^ a soclallst state« Does he thlnk of the 
private sector of siaall farms (up to 2? aeres)« aftlsans, 
snall InnSf servloe Shops we have encotintered everywhere on 
onr trlp along the coast an^^ In the adjaeent wotmtain co^^ntry? 
TTot reallyi these seem to hlm rather marginal In th*^ total 
plctore« He soes a mlxed systemi experlmentlng wlth varlous 
forma of Organisation and control| trylng hard to Improye 
economic effldency« Bot still too nach bur^atieracyy taxes 
are very high, the forelprn debt high in r^iation t) öniV ' ^ 



rc 



K^tf^ 



The 



several htmdred thotwand Yaigoslav workers abroad 



vould beneflt the economy evon tnoroi If they cotild raore readily 

some of 
convertithelr savlnc» Into small scale eapltal In^nsötcient tOT 



''i':: 



small entörprlsestOf helr cmi. Thö workers^ cotmcllf 

tisefiil.btit they ai^ 
in tho fttctortes and enterpplsos ? They aPöinot the ranacoa an 

A . — - 

whlch they aro regarded by many« Th^y ean work out well^jtfWhere 

they have good and sensible leadershlp vrorWLng w^th good ^nd 

sensible «anagers| they can become yet another ciinbepsoptö machl» 

nGi7 where this is not tho case# But too many decislons still 

come fron abovoi not enongh initiative is left to the mnage*. 

ment of indivldual enterprises# 

* — 

Regional natlonalisa? It is stronrost In Opoatiai nota^bly atnong 

students. But in Beigrade tho natlonalisra is Tuiroslav» 

# -^ * 

I have bpought Djilas a copy of my book, ptibllshod last yeai^ 
in West Germanyi ••USAi the 1?nd of the Tew Left ?*•• Tfe i^roedia- 
tely Covers the qttestion mark wlth bis flnger: for blin th^-^re 

— « 

is no longer a qttestion aboiit tlnt* He has the Instic^lve 
reactlon of one grown ?4p in the traditlon of the slow^ hard 
vjUrk of developl4e political theory and buildlng nolltical 
Organization« So he is inclined to viev the shapeless emotio- 
nal movement of tipper middloclass stndents as a passinft wave 
vhich he compares to the anarchiat vaves of the 19th conttcry« 
Those^ toO| made a lot of nolse, btit| he thlnks, left no per- 
manent mark on history« Qn the other hand, DJilas was rreatly 
impressed by the Cox report on the Coltimbla rebellloni its 
eomprehension and its recoranendations« '^^at llttle of a "^ew 
Left moveiaent there is in Yugoslaviai preacheÄ nalnly a re- 
tum to a purer 'lancLsm« The of ficial attltnde Howard it is 
one of martLpulation rather than confrontatlon# 
Without explicitly saying sO| he in^^ille» that he soes the 
liew Left as a symptom of our disease rathsr than as part of 
tho Solution« At the same tlmoi he strongly emphaslzes that 



■^ 



«. * 





thG vorld Is undergoln^ profound social changei and that both 
the Sold War attltudes and the old «oclallst eoncopts no lonr?er 
fit. Wo havo to i?G«analy8e the n<?v realltl^^s and »tMnlc rmr 
Position« There are no oore slüiple class antagonlsms as in tho 
19th Century I aaJjtk^iiixinwitMl there Is no more ^•workine class" 



in the old sensoi and the social and political strtif^rte ex- 
presses itsolf in stibtle conplex shlfts in the btireaticra.c7 
and In varlous managerlal ßrotqp«. In variotis vays thls is 
true both in the West and in the ^^st. Tt is wrong to think 



that in the TT.S# all th-^ 



probleiBS are cansed by the 



Vietnam war. Host probleas will rer?ain r*ven after the war vrlll 

be ovor* Qf the Western leadersi he rates 'Tiiiy Brandt most 

He , ^ 

hlghly -«i» an "exf^ellent man". Xlliaui does not know Her^pany^s 



internal Situation well enotigh to jtidge 



\/i\9 



^^•«»•i«-- 



internal 



policiesi but he feels Willy Brandt has an excel^ent frrasp 
of t!^ basic problerüs and conditlons of mir tiwe, that he 
knovs the Coccnmiat iaind| and that he perforos best when 
linder attack. 

In Rtissiai h^^ sees lauch intellecttml and polltical fertaent at 
work within the new mana^rerial croups. Its depth and extent 
is hard to Judgei even harder its potertial polltical e^fect. 
But what about the polltical ironopoly of the Party ? In 
Djilas« eyest thls Is no longer so decisive. The Party is 
largely an empty Shell | drained of all polltical vitality. 
At the topi varlous groups and persons cornpetlng for power f 
undemeath only dead bureaucrats and Office soeTrers for vhcro 
the Party is primai^ily a neans to get and to hold a Job. (^rie 
of the consequencesi the ecaaomy is very inefficientj there 



*. • • -.. 



^^^t 



XS löUCn uiipi"PUtK; i#AVtJ • uvt>jrt?i;ipxujriiiwxni • . n.y Sv^ue pOj»ns»f ^n SC25w 

f ormi changes will break through tha ririd crust. lien and how 



rt • 



-5- 



thl8 will happen, Is dlfflenlt to teil, But In any case, 
thls irtiole d^vtloiÄiönt iKAlüuuLht Is beln^? deflected and 
dolayed through Hussla^s Imperialist acttvltless In thl« 
fospeeti ho foel3| Hussla haa ^akön ovor Oennany's role dm»* 



contta?y, 



In otir Ufetliae« 



THE 




'A BIWEEKLY OF NFWS AND OPINION 
212 FIFTH AVENUE'NEW YORK'N Y. 10010»(212) 889-6316»CABLE NEWLEADER 



MYRON KOLATCH 
EXECUTIVE EDITOR 



October 21, 1971 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, N.Y. 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

Thank you for your note and 
the very good photo, which certainly will 
be useful for the artist if we do use an 
Illustration. 

I, too, hope we will be able 
to fit in your piece soon. 



Sincerely yours. 




MK ; j pm 



Myron Kolatch 



<0 



111 



^"i"^- (o^^iL 



Klös Pearl Bell 
Liter^ry M.ltor 
THK Nl^ LKADER 
212 Plfth '^ve 
N«v York, JTY 



Janmry 8, 1971 



Dear Mlr^s Bell, 

I ifonder whc-ther you would be Interected * 
in an occaslonal revlew of boclosi or play». - 
especlally in the area of fche Ktiropenn Lert^ 
or of Oerman literature vdth polltlc^l lii- 
plicatlons - fields In vhlch T havr a c*»r- 
tain competence« 

I contrlbnte r^giilarly to DIBSWT Twlth a 
pleco on CIira'ARXISM In the last If^suo) 
and occa^lonally to the T^ATION (laf:ely 
on a new play by the German playwright 
Hochhuth). Most of my writlnpj i' for ^rman 
polltlcal & cultural nerlodi^^lSi r.Tnoni» th^m 
the theor9tlcal ironthly of the Trade ^Tnlons 
of whlch I hive been the n,S. cor-^'espond«?! t« 
My book on the A-^rican !Tew Lcft (^%S,A#t W.e 
Neue Linke am ^^de?") has r<9cently been 
publlshed over there, 

At the preaent tLne* I'd llke to do sowethlng 

on Artup London^s ••confesslon" and/or Zuckrrayer^s 

"A Plece of Myself*'^ both of whlch T have read 

In the original» Vonld you be Interested ? 



Kay I hear from you aoon ? 



Sincerely you^s. 




The New-York Historical Society 

FOUNDED IN 1804 



James J. Heslin 
Director 



170 Central Park West 
New York, N. Y. 10024 



August 15, 1974 



Dear Mr. Eckstein, 

Thank you for the story in National-- 'ei tung Basel. 
It looks very good and the picture is süperb. 

I gathe you are the New York correspondent and 

I am putting you on the press list for our next 

show which opens Oc tober 18 th. Itf s called 

"John Pintard and His Society" and it's all about 

New York in the new republic, betveen the years 

1775 and l^UU. There will be more than 400 paintings, 

watercolcrs and prints; a big exhibition for the 

bicentennial. (John Pintard founded the New-York 

Historical Society in 1804 and his friends were the 

important people of that period: Dewitt Clinton, 

Asher Durand, Alexander Ha m ilton, etc.) 

Since you live in Great Neck I wonder if you're not 
a friend of George Salamon' s on Oak Tree Lane; he 's 
a great booster of "Manhattan Now." 



Cordially, 




/tiufc'^^^ 



rterr^mber 21 , 1970 



Hr. John Leonard 

niW YORK TI*^T55 BOOK RfSVI^^/ 

229 W lf3 Street 

New York, :nf IOO36 



Dear r^r* Leon rd, 

flr?t off| .'^s a roader who en^oyed ^nd fre- 
quently fonrd hlmself In agre^ment wlth yot^r 
Doo> revievs, my con^ratulation^g md best 
vishes to you In your new T)osltion, 



I raay I offe? my oeca.^lonal oollahorat^OTi, 
especially in he area of the T^nropean Lift 
or o.^ ^rman llfcerature -*rlth a ^olltlr^al 
slant of whlch T hav-) a oertaln knovledge* 

I ain a regulär contrlbTjitor to DTF^SKTTT 6rtth 
a plece on^^Clnemarxlsm'* In the cii:r*i?ent ^ssue) 
and an orr^asional consrlhnto^ to the '"'^ATTOTT 
(a copy of my laat piece Is enclosad)* Most 
of^my writlng Is for ileri'ian politlcal and 
literary periodicals, vith pleces on ^ho ^.S. 
soclal-economlc-cultural scene* A book on th^ 
American TTev I^ft C'ü.n^A.i die TTeue Linke am' 
Ender«) has recently been piibllshed mrer there. 

X would ba Inteppsted In dolng a rc^vlev ef " 
Artur London »s *«The Confe^rsion^' whleh I have 
read soTne time ago in tbe French oriitinal " 
and which 1 understand has Just come out here 
to ether with tha rnovie. Tf youM like me to 
do it|Please let me know the annroximat^ "»ength. 
and have a copy of the tt^s. edif:ion mailed to me. 

May I hear from you? 

Sincerely^ 



229 WEST 43 STREET 
NEW YORK,N.Y.10036 



October 27, 1970 



Dear Mr. Eckstein: 

Thank you for submitting your article for use 
on our Op. Page. I'm sorry, but v/e have so 
many other Reich articles on hand, v/e* 11 have 
to say no. 

V7ith every good wish. 



[arrrüun E. SAlirsfe 
Assistant Managing Editor 




Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck 
New York 11024 



Enclosure 



George G. Eckstein 



*) 



•CONSCIOUSNESS' AND POLITICS 
I have been all the raore Interested in Professor 
Reich' s ideas on the "Greening of America", having 
developed a similar line o^ thought in a recent üublication.*) 
He rightly draws cur attention to the fact that the 
seemingly impervious Corporate State is, after all^ 
vulnerable to attack by what he calls "Consciousness III'% 
and what I (and others) have termed a cultural revolution. 

However, his enthusiasm about this new consciousness, 
expressed in the life style of the young, tends to run away 
with him. Precis§ä;^'because of its technologically created 
affluence, our society can afford to be much more permissive 
of dissident values than earlier ones ("Consciousness I"). 
But that does not mean that it will eventually succomb to 
such "revolution by consciousness". Similarly, while our 
society, compared to others, can afford to provide a much 
larger segment of its youth with a prolonged adolescence 
(the basis for much of Reich' s "Consciousness III"), even- 
tually the day will come when even this youth will have to 

^ - - — . - . 

begin to provide for itself , to accept famlly and other 

responsibilitles. True, many will try to find somewhat 

meaningful occupations. But inevitably they will have to 

enter our society and make the compromises which go with 

that. The present generation is not the first one faced with 

such a Problem, and v/hile it is fashionable today to look dora 

on the radicals of the Thirties who became liberal s or even 

mild conservatives in the late Sixties, the new radicals have 

yet to prove that they will do any better. 

"USA: Die Neue Linke am Ende ?'» ("USA: the New Left at Dead End?") 
published by Carl Hanser Verlag, Munich/Gei^many 



-2- 

It is quite easy to ^^resbate the old dream in terms of 

the realities and the promise of a technological society, 

where man must understand and master his machines**; it is 

much harder to really do something about it, unless one 

accepts a romantic escape into shaky rural communes as a 

way to achieve it. (By the way, that escape, too, is not 

new - and nothing leads us to assimie that our self-indulgent 

young people, exhorted to "Do It!" by Jerry Rubin and "^ro- 

fessor Reich, will be more able to establish tolerant new 

forms of communal living than earlier attempts motivated 

by other chiliastic dreams.) 

What we can hope for and work for is more modest and 

likely to bring results: 
at the same time more \i?Q2&t5^55c:5ö?a$r>DQ?Qa23te the gradual pene- 

tration of oui society with new values, new styles of living, 

the slow redirection of its energies and priorities, Actually, 

our society in its voracious search for the new has been 

trappings 
embracing all too quickly the outward ssdr^Cfe, if not the 

values of the young. The media, in particular, lost no time 

picking up the new stylerirock music, health food, fringy 

and,yes, - 

clothing ^P^5^5?3P^^^;§P^ radical politics, have become quite good 

business, not least for the practitioners themselves; and 

not a few of them, especially among the blacks, have found 

it a good way into the academy and into print, 

This says as much about our society as about our young. 
it make them 
But üiÄ^f should iss, cautious in talking about corruption, 

and they should realize that such Qit^soi'ption of new values 

by a society always demands its price in loss of purity, viz. 



•^ I * 



$Jie way many oi "cne oia sociaiis-c laeas nave louna -cnera- 
selves incorporated in a mutilated form in our welfare state. 



-3- 

No question, our society needs badly a real transf orma- 

tion and re-orientation. But such a task will take more 
than the mlracle drug of »Consciousness ITI», more than 
a quickly-burned enthusiasm of the young - necessary and 
desirable as both are. It takes ^persistent political 
effort, a knowledge of society and its workings (inclu- 
ding the raraified iimpacifci: of our technology) , it takes 
a constant evaluation of causes and effects, of ends and 
means, it takes stamina, tolerance, imagination and a 
sense of the possible. Ralph Nader and his col^ aborators 
have done more to transform our society than all the 
Woodstock Nation put together. At the same time, the 
fact that he was able to make a dent is a sign that the 
Corporate State is not an impenetrable colossus, that 
our society is still to some degree open and adaptable. 



''■■i\\ 



October 2^^ 1970 



Mr* John B» Oakes 
Editor. Bditorlal Page 
TW. 7Jm YORK TIMES 
229 West 1^3 rd St - 
Now York, ^T,Y. IOO36 



Dear Mr. akes, 

Enclosed please find one man^s reactiftn 
to your recent artlcles by ' rofessor Reich* 

T hope yo?a my find it worth to be 
published on elther of yotir edltorlal 

pages. 

Slncerely yoiirs, 



S()^e Nett» Jlark ^imt^ 

TIMES SQUARE NEW YORK NY 10036 



October 15, 1970 



Mr. George Eckstein 
5 Cricket Lane 
Great Neck, New York 

Dear Mr. Eckstein: 



11 02^ 



Thank you for sending along this article, 
which we read with interest and thought quite 
well done. llowever, a very heavy schedule of 
articles that we must work off makes it impossible 
for US to take this on. I'm sorry. 



With all my good wishes. 



Sincerely, 





Seymödr Peck 

Editor, Arts and Leisure 
Section 



'•ALL THE NEWS THAT'S FIT TO PRINT 



/ 






ö U 



V 



George G. Eckstein 



, (DHl FOR THAT LOST INNOCRNCE 1 ^ ^ 

I Penelope Gilliatt deserves our gratitude f or reminding us 
ito See the Buster Keaton revival at the Elgin Theater, 
The rainjr Sunday we went there, it seemed/ to >^ draxd^^ 
aflcionadoes of all ages, including youif conples gravely 
talking social relevancej'^illirttg- them with happy merri- 



Hl' 



are s 



30 judge from the ^m. sqiaeals of laughter \k/Uviii^(k^ 

the house. Laughter with abandon at the awkward stoÄi man 

^r— — _^ -i*<BaBNtf^.l.aughter^ 
(such a young man thenj/" on tue screeri^/at the way he g^S 

himself inn o c e it^ j^ involved in his awk^A^ard situations, and 

at the way he manage^ to get out of them in the last minute, 

Innocent; that ' s the key word: why has such innocent 
laughter gone out of our films, out of our lives? Th^re 

tili funny pictures, funnv scenes - but any humor to- 
day has to have its measure of blackness, eise it would 
seem out-of-date. Innocence has been lost; we have become 
selfcoinscious - in our personal lives, in our relations 
with others, individually or between groups. 

Every step we do, we (or others for us) tend to look 
into our souls, or over our Shoulders, Freud is to blame 
for the first, advertising and politics for the other. 
Psychoanalysis made us suspect our motives, our own as 
well as those of others, Advertising, too, taught us not 
to take anything at face valu©, and politics madä us wary 
of all kinds of groups of people, on edge against each other. 



Whv "dnn't thpv m^iVp -nl ntnrp.q 1 1 Ttp th?^t anv more? Whv 

indeed 1 Buster Keaton was a genius in his field, but even 

a genius would hai;?e a hard time today« Can you see anyone -fo</do 



N^^ 



jV 



>~ 



v> 



-2- 
doing a "Seven Chances», that old joke about the timid young 

man who'll inherlt a fortune if he manages to get married bv 

„ „ ., »first of all, 

/ P.M.? There would be/a Woraen's Lib picket line a? big as, 

in the picture, the crowd of assorted avid females arriving 

in makeshift bridal attire at the designated church; änother 

picket line byiNegroes, pardon7 Blacks, protesting a^ainst 

Keaton's,'recoil from the thought of a mixed marriage, or 

against the chairacjrer of a slow-witted, yet persevering 

messender in blackface; a letter to the N.Y.TIMES by Jews 

who'll Interpret as antisemitism the scene with the non- 

comprefiding girl behind the Yiddish paper; the police up 

in arms for being held up to ridicule (not only in the fea- 

ture, but also in the accompanying shorts); etc. etc. 

Maybe nothing of the sort would happen - but t-at we 

are concerned they might happen, is a manlfestation of our 

lost innocence, and enough to koop uo from creatiö^^such 

films. Let's face it: the time is gonelwhere a capi talist 

could swindle people out of their land openly, grossly, and 



in good conscienc^ where one could call' a spade a spade,/ aven if the 

^ ^ "oeonle *— — i 

spade wäsi a mafiaj or< where hh» could afford to be amused by 

their own or each other's stereot3rpes and prejudices. 

Meanwhile, let's at least go to laugh at Buster Keaton 
et al - and not worry what hidden aggressions we might there- 
by express. 



/ 




August 28, 1973 



Fiditor 

The Nev Yorker 
25 West k3 Street 
New York, WI IOO36 



Dear Sir: 

I would 11 ke to submit the enC^osed piece 

Act of Consclence»^ for posslble publication 
In The New Yorker. It is the first of a 
series of remlniscences which I vfould like 
to do^ mixing the personal with the gen^ral. 
I'd like to thlnk they would meet wlth socie 
interest among your readers, and will be 
glad to submit or discuss further details, 
if deslred. 



May I hear frora you soon? 



Sincerely yours. 



The two quotes attached to >oagef 6 and 
are "exioendable". 



7 



George G. Eckstein 



\ 



■'^i^äü'l^.iy^ 



ACT OP COK^PCIENCE 
Daniel Eaisberg's declslon to to reveal offlclal secrets In 
a desperate attempt to help end a war he had came to regard 
as crimlnal - thls solltary act brlngs back to ny nlnd a sl« 
mllar lonely act of consdenee, coranltted in another war and 
in another country, Llfee Ellsberg»s it was not the rash Im- 
pulsive reactlon of a young radlcal, but the eonsldered actlon 
of a grown man, a man wlth famlly, establlshed In his pro- 
fession, aware of the posslble consequences for hlraaelf and 
hls famlly, but nevertheless -ompelled to ♦;ake the leap into 
unknown consequences for the sake of a higher good. 
The act I have in mlnd o^curred In October 1916, somewhere 
along the Prench-German front in TTortheastern ^^Vance dtirlng 
the First World War. It vas much more ohscure than Ellsberg »s, 
and its raraificatlons Tsrere much nore limited, hut it had a 
very personal meaning for mej it was com-itted by my father. 

I did not leam about the event until nany years later, in 
the course of a hiking trip the two of us made to^ether 
while our household goods ^rere moved for yet another of the 
several major changes of doraicile which punctuated my youth. 
(They were not to end Tintil I found refuge, years later, on 
this side of the Atlantic). *kää Fat her and I \^re hiking 
for a few sunny autumn days throngh the narrow '^ralleys of the 
mountain country Korth of ITuremberg in Pranconia, with their 
trout streams, and their small hamlets huddled beneath ol« 
robber barons» Castles perched on steep chalky rocks. I was 
eighteen then, I had begun to cut lo^se from the world of my 
parents, and what my father revealed to me about Rimself in 
those throe days made me %^ him for the first tims not Just 
as my father, but "Eär W^^io« separate from rayseif, \rf.th his ow 



-2- 
yearnlngs, hls own vlctorles and defeats. Looklng back, I see 
these three days of rather one-slded conversation as perhapa 
the final step In the process of my own groiirlng-up, 

I had not knovm my father well. I had been a boy of four when 

4 

he had left for war servlce In September 191lf and, oxcept for 

a fow brlef furloughs - sraell of sweaty uniform, tickle of 

nustachioed klss, rlfle looklng ^Igantie to the smallish kld -, 

I was not to sse hlm agaln untll alraost slx years later when 

he took US in hls a%s, my mother, my slster and myself, on 

a dark Station platform In Mtmlch^ on a cold damp Pebruary 

night of 1920« He waj returnlng from Pranca as a prlsoner 

of war, one of the last to be released, well over a yf?ar 

after the armistice. To the boy of teiwhe was physlcally 

a stiranger, even If hls concemed and Instmctlve letters 

had been a testlmony to hls existence throughout most of 

the years of s eparat Ion, 

In some way dlfflcult to deflne he remalned reraote, even 

though hls guldance and Influence would turn out to be 

lastlng and profound* He spent far more tlme than other 

f athers wlth hls chlldren and took great and patlent inte- 

rest in their educatlon, explorlng with them the beautles 

and the uses of nature, from fleld flowers and mushrooms 

to Alpine pesis, stlmulatlng them wlth matheraatlcal puzzles, 

teachlng them Short hand, and feödlng them frcan the vast störe 

of hls encjtclopedlc knowledge - at the same tlme trylng to 

Instlll In them a healthy skeptlclsm ^agalnst na row academle 

expertlse, offlclal Chauvinist history and institutionalized 

rellgion. 

Only much later , after my own llfe had been rudely jolted by 

the turbulence of those years - the Great Depression, the 



-3- 
collapse of the German Left, the eruption of tho Hitler reglme,Äf 
the extlnction of Gerraan Judaisii - only after these sufferings 
and uprootlngs, my own and my friends«, dld T begln to reallze 
what-father had had to cops wlth In those dlfflcuit postwar 
years In Germany. Only then dld T begln to fully understand 
the Irapllcatlons of what he revealed to me In those Franconlan 
hllls. Pather had bean forty-two years old at the outbreak 
of the war, a vrell-establlshed lawyer In the clty of Munlch 
where his grandfather had settled around 1820, soon after ffews 
had been re-admltted to the Bavarian caT^ltal, and had dled, 
a highly respected nan, at the age of ninety-one, toward the 
end öf the Century* Hls parents had continued to operate the 
paternal sa\mlll untll the clty töok over the land and bullt 
a glrls* high school on It (which the greatgranddaughtep vas 
to attend later on). Pather hlnself, the oldest of slx chlld» 
rerxf had studled at üunlch^s unlverslty and a^^ a young lawyer 
had clerked with^ and become Insplred by Max Bernstein, "^unlch's 
great crlmlnal defense lawyer who had become famous for hls 
role In many politlcal trials of the Wllheltninlan era. Ssiässr 
kaot In eight years of independant law practice, ipather had 
acquired a reputatlon for hls detailed know^ledge of the law 
and for a somewhat quenjlous sense of Justice, a stubbomness 
not unllke that of hls Bavarian peasant-cllents, except that 
unllke thelrs hls Ire would be aroused by Injustlces rather 
than by the exact posltlon of a fleldmarker moved or removed 
by a nelghbor. The practlce of b3rpasslng the law through plea 
bargalnlng, unknown In Burope, would have been to hlm a most 
abhorrent notlon* At the same tlme, he always put Justice 
above tue Law, and wrote a treatise on the subject, Poiltl- 
cally he was a liberal not afrald to vote occaslonally for 



heldand held forth. 



but only in private, among hls famlly and frlonds* 

At hls age and as a lawyer, father could easlly have avolded 

Service in 191^, or at the very least delayed being called up 

or managed to oblrain a Druckposten ^ a cushy (iesl: Job like 

most men of hls age and social clrcle, Aslde from the fact 

that such finagllng went agalnst hls graln, T have no expla- 

natlon for hls 42ihesltatlng response to the call-up of hls 

Service 
class, the oldest class subject to sscttoaii at the tlrae* TTor 



do I liave a satisfactory explanatlon for the 5?trange fact 
that he, a teretofore very prlvat'e person, convoked a pttollc 
neetlng In August 191V under the ausplces ot the Hed Gross* 
When he told me about it In 1928, he explalned (or ratlonallzedV) 
1^ with the wlsh to obtain access to censored news about the 
Steps leading to a T,rar vhlch he was shortly to blame on the 
Qerman Kaiser and the Austrlan war party. Others mentioned 
to me much later that he se-*m<?d to Inv? momentarlly succnmbed 
to the hysterical wave of patrlotism of those early days of 
the war* The author Carl Zuctanayer, then an ardent young pacl- 
flst, recalls In hls memolrs hls own momentary engulftnent by 
the patrlotic tldal wave* Thus such a lapse on father 's part 
would not be altogether impossible, but it does nob Jlbe with 
my own admlttedly vague re-ollections of hls mood at that 
tlme, nor was it llkely for a man twlce Zuc!<inayer*s age* 



I still remember father Coming 



one moming in July 191^ 



Into.our Pension 



at the North Sea res ort where we were 



vacationlng, very gravely announcing that war >iad heccÄtie 
Immlnent* Nelther in 1928 nor later on did I feol free to pi^r 
Into the puzzllng state of hls mlnd at that moment which, at 
any rate, was soon to be overshadowed by other thoughts and 

other events* 



Por at 1-ast from the late Fall of IP1I+ om;ara, after ^he 
German armles had been stopped at the Marne^ fathep kne^r that 
the war would not, as the Kaiser had promised, **b« over hy 
Chtlstmas^, but would Instead last for several years. And 
from Tanuary 191? on he became Increaslngly certaln that the 
war was prlmarily if not excluslvely the dell'herate work of 
the I&lser and the German and Austrian General Rtaff, and 
that It could only be ended by a revolution. Durln'^ the long 
hours of idleness or gtiard duty he shared ^d.th a few Intlraates 
these then highly unorthodox thoughts and perspectives. !Te 
saw through the xreb of ever more nonstrous lies wlth whlch 
the regime attempted to explaln away Its acts of ^resslon 
and lawlessness, and to cover up ns setbacks and dlffloultles, 
In Order to havo aoo^oo to^uncensored news^he ?5ub5?crlbed, 
whlle thls ^^ms still posslble,to a Swlrs newspaper. He thus 
learned, aniong other things, of the few lonely courageons me^ 
who had begun to disassociate themselves publicly from the 
patriotic consensus - nen llke Kiarl Liebknecht > th<^ soclallst 
deputy who refused to vote the war budge^; Wilhelm "Tuehlon, 
a director of the Krupp works who, In April 1915, fled to 
Swltzerland and there publlshed hls Inslde Inforüiatlons on 
the German war preparations ; Richard "fr3lling,a paciflst who, 
also from neutral Swltzerland, wrote a detalled '>J*ac^ 
agalnst Kaiser Wilhelm? Prince Lichnowsky, untll the outbreak 
of the war Ambassador In London, who In 1916 began to clrculate 
a famous memorandum on the ferraan a^resslve pollcy and Lord 
Grey^s desperate^ttempts to avert the conflagration. A blt 
later« father also learned of the efforts bv rdttip 'PVpnßh -noll-^ 
tlcal leaders to^/ard a compromlse peace, news of whlch w^re 
wlthheld from the German public« 



•D— 



® 



«r 



Early in the war father had ma'e t\ro resolutions: never to 
kill an ''enemy**, shooting Into th? air If necessary; and not 
to seek or accept a promotion beyond Private First Class 
(whlch| in view of hls academlc background, he could easlly 
have obtained) and thus to avoid any degree of responsiblllty 
In the pursuit of the war» He found comradeshlp nore r^adlly 
among the conmon sense of simple people rather than^ \d.th a 
fev exceptlons, among the educated or half-educated» Torn from 
the dally routlne of hls profession, hls famlly and hls social 
Q^oeibe^ exposed to a moderate amount of danger , and forese-^lng 
major social uphoavals, he - llke others In tha": last mass war 
obvlousiy exporienced a certain '^Iberation^ from the subtle 
bondage of "normal" llfe» He began to write poetry, romantlc 
and ac^cusatory, whic^ reflected hls Separation from hls loved 
ones and hls ircreasing hatred of the war, its perpetrators 
and its intellectual defenders, as i^ll as hls philosopldcal 
Views on llfe, death, man* The poems carry the exact dates of 



In January 1915, in the face of the prevalllng hateir-mcngeringj 
he wrltes for Instancej 

Prance I de not hate and not Great Brltaln 
Nor the others that you oall our fces 
Over wVom th3 sama bricht sun is shining 
And the sam^ Td.nd gontly blowsj 
To whon we in slriL-ir poacefnl striving, 
Worl: and cultiaro have b«^corie no close. 
Noj WG all havö bu": one adver sary 
V/ar alono to all of us is foo. 



war ;;5r?*w4&* W^.rl - in this lat^s 



5 M 



e ^initacl 



And T)oath to hin by wlio:;. it wan lcni'':edl 



^ -6- 
Barly in the war father had ma^'e t\ro resolutlons: never to 
kill an "enemy", shooting into th3 alr if necessary; and no!: 
to sGek or accept a prcxnotlon beyond Private First Class 
(which| in view of his academic backgrounc?, he could easily 
have obtalned) and thus to avoid any degree of responsibillty 

in the pursuit of the war« He found comradeshlp irore r^adily 

« 

among the comnon sense of simple people rather than^ \d.th a 
fev exceptions, among the educated or half-educated# Tom from 
the dally routine of his profession, his family and his social 
o4x>e4e^ exposed to a moderate amount of danger, and forese'^lng 
major social upheavals, ho - like others in tha^ last rnass war 
obviously exporienced a certain -^iberatlon^ from the siibtle 
bondage of "normal"* life^ He began to write poetry, romantic 
and aocusatory, whic^ refleeted his Separation from his loved 
ones and his ircreasing hatred of the war, its perpetrators 
and its intellecttial defenders, as i^ll as his philosophical 
Views on llfe, death, man* The poems carry the exact dates of 
their creaticn and thns permit to follow his nreoccupations 
and his political development. Tte work of a fully formed, 
reflective man in his forties, their oldfashioned pathos is 
qulte different from the explosive pathos in the x-mr poems 
of the yoTinger generation which more s^:)ontaneou3ly and more 
starkly expressed .the agonies of their frontline experiences, 
But a few of his poems reach a simple purity which has out- 
lasted the occasion of their origin« A sraall voitoe was pub« 
lished pseudonyraously in Fuitzerland later during the war« 

The few furloughs during 191? and 1916 ^ecame a harrowing 
experlance« Father found the shallov patriotic phrases, 
coupled vrith the snug arrangements of "Homefront** sinecures, 
harder and harder to takB« ITever one to be diplomatic, he 1«4 



/ ■' 



•7- 
got Into 'ttiolent clashes wlth some of Ms relatives and 
acquaintances* '^'ore and mote convinced that 'nly a Creinnan 
defeat and a politlcal revolutlon could end th^ \Twr^ he was 
searchlng for a way in which he corild contribute to this 
üutcome. During his last furlough in September 1916 he made 
certain preparations. Poreseeing increasin^ ?carciti<=*s of 
f ood in the city, he planned for his fa'^ily to move to the 
cotintryside and, pending this move, had his son rtaii: his 
education not in a pöblic but in a small private rfchool 
less lilrely to fill him with patriotic phrases« 
Ile was ready to act. A transgression of rule?^ by th'^ ai-my 
facilitated his plans* Althon^t) the landi^hr (Kome (Tnard) 



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e* c*«<iv\<»->r\r«/>r9 f;r% «* »-^wr» '^nl V "f 11 



As one cf tho Pronch officials vaa to quote hin in his 
ren-lnisoenc^s: 



ttVT 



W'^^ u'^man republicans ••• aro the nabu?:'al allisc of 
the ^atento. Llke it we vant to dcstroy the ^ussian 
rrilitarisr.,.. But the Garti:an solv!i3:*s have cne f^^arj 
tlyit, if they turn their arnis a,^ainst thali* opprersor 
caste, thG TüntontG night ta!ie ad^/antage of the sltua- 
tior* and in7ad3 aoritiany and destroy it •#. TVey laust 
be convinced that this foar Is nnfo^:inded. Thoji rnust 
be shown that the snemies cf the ^ntente are theirs, 
too} they auct bc pcrsnaded to ti^rn th^1r machine guns 
against their leadors, to rnarch on Borlinj to overthrow 
Wilhelm II -ndi vrfLth one stroke, lay the foiindatlon for 
Gcrrrian Deitocracy and unlver:ral peace»*^ 



•7- 
got Into iPlolent clashes with some of Ids relatives and 
acqualntances* ''ore and mote convlnced thafc "nly a Trerran 
defeat and a politlcal revolutlon could end th^ \mv^ he was 
searchlng for a way In vhlch he conld contribnte to thls 
outcome* Durlng hls last furlough In September 1916 he made 
certaln preparations* Poreseelng increasln^ ^carcltl^s of 
f ood 5.n the clty, he planned for hls fa'-ily to move to the 
countryside and, pendlng this move, had hls son rtart hls 
education not in a T^tabllc but in a small private rfchool 
less lilrely to flll him with patrlotlc phrases. 
Ile was i^ady to act. A transgrerslon of rulef? by th'^ apciy 
facllltated hls plans. Althougt) tlie landwehr (Horae Cruard) 
conslsting of older soldlers was supposad to serve only In 
rear areas, fjuardins carannnlcations, war prlsoners and the 
like, in the Fall of 1916 hls reglinent \m3 pnt on dnty on 
a quiet sector of fAn ^Tont in "To-^them F-^ance. One darlr 
Oc tober night he crossed the lines to the ^ench slde^ 
demanded to ba brought befcre superlor authoritles, and 



r" 



offered th^^in his politlcal Cooperation under certaln tenns»^ 
"T^+U'^e:^ thus h6ped to work toward an parlier end of the ^-mr and 
tovrard a just peace with a new derpocratic Trermany of__whlch 
he considered hlmself an advance re^rosentatlve» After some 
bureaucratic difficulties he eventually \tb.s arsigned to a 
French Propaganda unit under an intelllcent liberal Drofe?seur 
de lyc6e « In those days, Propaganda across the enemy llnes had 
just begun to be recognlzed as a valuable new i/eapon. (In 
England, whereit ha^l been developed first, an oldstyle 
general considered it "unfair")» It had been made pftssible 
by the advent of the airplane. Starting in early 19l7f a 
number of pai(phlets wrltten by father were dropped over the 

German lines. Appealing to the thoughts and preoccupatlons 



A 



-8- 

of the common soldler of vrhlch he had firsthand experlence, 

4 

these Pamphlets, some in verse, some in eloquont prose, 

accused the Kaiser and his generals, pointed up thelr lies, 

and with deep moral fervor called for revolt and desertion. 

They bore such titles as "Wilhelm as yet German Kaiser, we 

accuse you ♦•♦" or '^Kaiser and War or Hepublic and ^eace'^ 

For reasons I never quite understodd, father had chosen a 

very tautonic- sounding nom de plume, Siegfried Balder, 

picfced from the nibelungen Saga* The pamphlets seera to liave 

been quite affective; the sagging morale made the troops 

receptlve for thelr content • The Gcrmaii High Coim^.and vent 

Into great efforts to suppress them and put a high reward 

on thelr collect Ion, and for a vliile 'Even t hreat an -d crlminal 

such 

prosecutlonx to pilcts forced do'vm after dropping leiflets« 

Desplte prolonged efforts, howevcr, the Abrirehrdienst never 
found out the identity of thelr author* 

Meam^rhile, back in üunlch, the authorlties acted on father »s C(\^ ^^^ixA^ylu 
tn^^ desertlcn* They attempted to confiscate his property, he was 
expellcd from the Bar, and somothing of a void began to form 
around the wife of the unpa.triotic black sh^ep. One of his 
slsters, hysterlcal, asked that he should be declared insane# 
But a few friends, among then one of his close colleagues, 
proved a source of support. All this romaimid unknown to the 
by now seven year old hoy who only knew that his dad had 
become a prisoner of vmr in Prance* Anyv/ay the boy soon was 
preoccupled v/lth adapting himself to village life for seve- 
ral rathor happy years, For the ^amlly had soon after thnse 
events moved to Feldaflng, twenty miles south of Munlch on 
Lake Starnberg, a iflllage now wellknown to thousands of GI*s, 
and at that time sharply dlvlded betw^en two "societles*^ - 



liV.'iÜi'V ^ -- 



"9" 

the Catholic vlllagers on one slde and a sunmer colony of 
well-t»-do Munich ''arallles, imny of thom Je^rlsh, on th- othor. 

Prom Prance, then still under a falrly liberal government 
faclng Increaslngly restless and mutlnous troops. father 
trled to establlsh contact \d.th people worklng toward a 
democratlÄ Oerman republlc In Swltzerland and other eotmtrles. 
These men included Frank Bohn of New York, an American Social- 
Democrat of German ovJtgftii who had come to Paris in some semi- 
Jiff4cial tvinotlon, foTL^^a^s^.^n^:B^f^^ Pather saw 

himself as one of the architects of a postvar German Republlc 
in which he hoped to plav a part. ^feaiMhile the sensitive giimiiki 
Professor or Germanistlcs had been replacod as head of the 
Prench Propaganda unit by Hansi, an Alsatian and before the 
war a caricaturist on the ^amous German satirical weekly 
SimiDlizissimtt? vho had opted for l'Vance at the outset of the 
i/ar# (It was he who, in a book on his wartime actlvitiea pub- 
lished in 192^2, provided some clues about father's Identlty 
and thus caused his najne to be put high on the Wasi list of 
"war crirainals»* to be "ellminated" upon their ar^cession to poweaj) 

In these memolrs, TTansi, a rather ^ude an^ ar?:'ogant p^rson, 
roveals how, vrhile apprdclatlng and using father •s polenical 
talcnts for their ovra purr^oses, he and his coll-^agues viewed 
wlth amused contempt this often Intractable man "wfto fancied 
himself as '^'esident of the futtire Gorrian Pepul:lic'\ l^e^dless 
to say, father *s asplrations never aimed that high, Bnt it k 
had perhaps been somewhat naive on the p-rt of the lone wolf 
deserter not to anticipate the linia±tations and th-^ ambigul- 
tles of his Position* Not that such a positlon was unique in 
those days (as again in ours): after all in PÄbruary 1917 
Lenin was offered, and accepted the a?slstance of the Oerman 



A 



X:-'iy::i^^^_,^,: 



-1(V 

High Comnand to Join the Husslan rsvolutlon from bis exlle 

in S>d.t2erland» 

Despltö cert.^ln prlvHec^^^i fathoy's statns had alvays re- 

mained that cf a war prisoner» As hls freedoin of actlon be- 

* 

came increasingly clrcT:miscrlbed under Fansl| bis coopöratiorii 
toO| becarae mo le and inore limited. In late 1917 Hs entlre 
career as proj^andlst came an3nray to an '^nd. Joseph Calllaux, 
a leadlng Pronch polltlclan T>f^o had be©n on th5 verf;j(? of 
becomlnc tho head of a new r^ovai^m^nt vltb a clear pro^vtxm 
for a negotlafced peaco, xms smeared and eventually convicted 
in the affair of the 'lerraan agent Bolo ">asba. At th© same 

time Prance was faced witb severe ontbreaks of rebelllon 

War- 
among jbk her^wear^^ troops. At that polnt, the ruthless 

Georges Cl&nenceau took over in a coup d^^tat and establlshed 

a dlctairfehilp w: th a havklsh program of complete vlctory. 

In this scheme of tMngs there vrp^s no longer a -place for an 

ardent GeiTian äemocrat| and fath^r x^ar? placed in a serles 

of carnps for ordinary PWs^ e:jc^raordinary only insofar as 

hls known vlevs earned h5.n an extra long 'letentlon, punctu- 

ated by several misuccef^sfnl atterpts at escape. 

Por fah^ber, the renalning third of h5s llfe became an antl« 

cliniax. When he finally retnrned ±r hono in Pebrtmrjr 1P20, 

during the ^m Fiit3ch| that first and unsuccessf^il attempt 

« 

at the overthroxi of the nei; Re^nbllc, the perlod of revolu« 
tion was over. Hls hero^ Karl Liebknecht^ whom he had consl- 
dered the logloal hoad of a ne\f Gerran reglrre, had been miir« 
deredt Wie weak republici then nnder a coalltion govemment 
headed bjr a soclal-democrat nonentity, had no use for a loner 
outsido of All polltical groups, an economic liberal and poll- 
tlcal radlcal with v-ry determlned vlevrs and llttle aptitude 
for aocommodatlon« 



-11- 

This ffiust have been a v^ry dlfficulfc perlod of adjustraent for 
father. As a grown man he had rlsked all - hls beloved pro- 
fesslon, his beloved fanily, hls social siatus, bis country • 
in Order to lielp stop a crime then without precedent, and to 
vork toward a better future in the way whldis-emed nost pro* 
mlsing to him at the time* The crime ^t on to Its bitter end, 
and naw he saw himsalf excluded from havlng a part in shaping 
the fnture, by the wealcLings who had inherlteö the bankcnptcy 
of the old regime» An unsuccessful Visit to Berlin had filled 
him with bitterness and x/ith contempt for the Dollticians in 
Charge» 

Moreover his wife^ loyal but nonpolitical and still rather 
convention^^.^ now detnandod sone cons Ideration» For years she 
had had to bear alone the bürden of raisir.g two young children 
and of facing the ostracism of ^er little \vorld. There xg^as 
furthormore the dirc nocesi^^ity of malring a living, the ^#V4aK6fA\ 
reserves depleted and socn to be irlped out completely in the 
galloping Inflation. P.^ther refused to ar.k for re^admisslon 
to the Bar vrhich was txny^rü.y uncertain rmder the rcactionary 
regime by thon establish^d in Ba7a.ria» He bore these diffl- 
cult years - dlfficnlt for him in man:' imys vhich T conld 
percelve only wuch later - with great dignity and xrtthout 
complaint» IIo tried his band at various ^oinr.ercinl enter- 
prises for which he had little taste. But sorething had 
snapped Inside of him» Ha had not quite given up all poli- 
tical a'^irationj but \;hen at one point he feit attracted 
to the radlcal pacifist movement which liad a brief flurry 
in the dying years of the Weimar Republic, he made no 
attempt to override his wife's energetic Veto against his 
active partlcipation» With great zeal and ingentxity she had^ 
in middle age, been instrumental in finally bullding up a 



4c 



eädsb^*»«-} and she was not noln^ to en 



-1P« 



Cut Off from partlclpatlon In the prerent, f ather • s m Ind In- 
creasingly zconed in on th« past, and raore speclfically on 
come of the wore ohKcura rldeshows that eccwred just h&fore 
or durlng the Great War. t^en later on hls son and Hia??i> 
relieved hlm of the bürden of rtairilng a bitglne?s, he dug Into 
and \n*ote about th^se episodos, foveyroT re^rpltlng and never 
succeeding in getting them mblichedi Ther@ v^s the affalr 
of Colonel ^edl^^ an Austrian staff offlcer who^ a fevr yeairs 
before the war, leaked tho plans of a (Jaliclan fortMiss to 
the Russlans - an act fa^h(?r f?xplained, In a ^o ne» rnono^ 



logue of Redl^s, llka hls o^fn later act as the attempt to 

prevent tforH War I by a inan drlven b;^ hls conscience (and 

not, as a recent British play on this case vonld hav^ it, 

already 
by Kedl's homosexual^lty). Then there ^jrxs the atfJg s iig men«» 

tioned affair Bolo Päsha ^ thfi case of the advonturous hlgh-llving 

double-agent -/ho was In tonch x:lth, among oth^rs, a certain 

Frans Von Papen who in 1932,i'/as to become pacemaker for 



Adolf Hitler and vho was ^t that 



f ■■ r \ ' 



wllitary attach<$ 



at the Gennar logation In Washington« Von T^ipen was expelled 

from the ^Ihited Skates after forgetting • o?^^ as fath^r 

thonght| planting - a briefcase with conpromising docnments 

in a New York subi^ay, papers which wäre to involve Bolo Pasha 

and| through him, Josep ^ Cail^an:?:« Path'^r suspected in this 

a 
case to« delli^oT^ate and circnltons scheine hy the ^erman war 

woi/l4 Uiujd, UeeM 
party to block Caillaux* accession to jl^ower whloh wa« bound 

to stiinulate tha nascent forces in Germany and \ustrla demand-* 

hlmself, the brllllant, somewhat aloof pollticlan, 
» f ittlnff Into any slot or oarty. in some ways /W^ 



X 



y 



k 



> 






resembllng the eqrially brllHanh ?lopro Tfcnc3?is-Pranco who, 
in hls Short tewn of pow^r, hac! at loast bar! th» oh?.nce to 
successfully extricate Ms comitry fror.: a frultloss \jav some 
forty years later, Tut Calllaux, r-^ady to lead hls country 
toward a negotiated paace, Instead voiond up in jall, his 
career forever coin;nronlsed. - •. V^v.ivv 

A refugee puttering in thollbra-^ios of Zu:?ich, ^arls, TTew York 
foT traces of fov^eotten episodss in a ^ar vhich by then had 
been supersöded by othor eveiits, but which in effoct had 
marked thG end of one ora and tho start of anotherj a sad 
endlng for a man xfho, alone ^rlth his con^clo'icei bad at one 
point in hls llf<3 braved his wor^d in oraler to help slay 
the dragon of war, Tliere aro not too trany snch deods; they 
deservo to be r^cordod even when they must bo cald to have 
ultirnatdy failed^ 



4© /W j yc^ic^^ 



Recently, a sudden burst of rain caught ns near 
Lincoln Center. Everyone rushed, head pulled in, 
pace qulckened, to find shelter under the arcades 
of the State Theatre or the canopy of Philhar- 
monie Hall. Only a young lady of abont twenty, 
new youth style - poncho over her Shoulders, 
stralght blond halr framlng a pale plnk face - 
dld not share In the general fllght. Serenelyj 
almost Joyously, she moved along wlth a llltlng 
galt, arms spread sllghtly with hands upturn»d. 
Her face greeted the raln wlth an onen glow. 

an.aag««<Psinlle llltelnated It and gave It 

. . an 

great qulet beauty - apparltlon of sublime 

happlness, at peace wlth Itself, one wlth the 

World. Slowly she dlsappeared past the ramp 

of the Jullliard bullding. Por a fleetlng moment^ 

we seemed to have been touched by the dlvlne. 



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VERLAG NÜRNBERGER PRESSE 8500 Nürnberg 2 Postfach 

Mr, George Eckstein 

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5r 



Altmühl-Bofe 

Der Bote für Nürnberg-Land 
Erlanger Tagblatt 
Fränkischer Anzeiger 
Fürther Nachrichten 
Hersbruck.er Zeitung 
Neumarkter Nachrichten 
Nordbayerische Nachrichten 
Pegnitz-Zeitung 

Rolh-Hilpoltsteiner Volkszeitung 
Schwabacher Tagblatt 
Treuchtlinger Kurier 
Weißenburger Tagblatt 
Windsheimer Zeitung 



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3o.lo.71 



Unser Zeichen Durchwahl Ruf 

hbb/r 216 

Feuilleton 



8500 Nürnberg 

3.11.71 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



mit Dank schicke ich Ihnen Ihr Skrir)t vom 
3o. Oktober zurück. V/ir haben festgestellt, 
daß wir durch unseren Dienst "Film-Report" 
bareits über den "Neuen Western" informiert 
wurden. Wir brachten also schon zu diesem 
Thema einen Beitrage. 



o 

5 



s 




Sonst sind wir aber an kulturellen US- 
Ereignissen - wenn Sie die Sache für wichti,Q 
halten - interessiert. 



it freundlichen Grüßen 
(Hans Bertram Fock 





30. 10. 1971 



TT' 



urnberger Nachrichten 
Feuilleton Redaktion 
Herrn Hans-Bert]eam Bock 
Marienplatz 5 
8? Nürnberg 



Sehr geehrter Herr Bock, 

Ich schreibe Ihnen auf Anregung von He-^rn 
Dr. Drexel wegen einer eventuellen gelegent- 
lichen Hitarbeit am Feuilleton. 

Ich bin seit einem Jahr Korrespondent der 
Bas 1er Hationalzeit^mg für kulturelle ^• 
scheinui;gen in Amerika, vor allem vom all- 
gemein-sozialen her gesehen, soweit sie 
von generellerem Interesse sind. Ich konnte 
Ihnen den einen oder anderen Artikel Jeweils 
zur Verfugung stellen, ^inen ersten Artikel 
brachte Ihre ZeitTing kurz lieh in der Sonntag« 
•US gäbe vom 9/10.10. über das TTe?rertheater. 



e 



Als ersten Beitrag mochte ich Ihnen anbei 
eine Arbeit über ein paar neue Westernfilme 
unterbreiten, die ja wohl auch in Kurze 
drüben auftauchen werden bzw schon aufge- 
taucht sind. Jenn Sie interessiert sind, 
wurde ich ab und zu \^eitere Sachen senden. 

Zu Ilirer Orientierung: Ich bin seit Jahren 
Mitarbeiter deutscher Zeitschriften (Frank- 
furter 'efte, Gewerksch. Monatshefte, Merlmr); 
vor einem Jahr brachte Carl Hanser mein Buch 
"USA: Die neue Linke am ^de?*'. Vo*^ meiner 
Emigration in den 30er Jahren lebte ich in 
Nürnberg, wo sich noch manche Freunde meiner 
erinnern. Es vmrde mich daher besonders 
freuen, an Ihrer Zeitung gelegentlich mit- 



i">,V/'».| 



DR. JOSEPH E. DREXEL 

HERAUSGEBER DER NÜRNBERGER NACHRICHTEN 
85 NÜRNBERG • MARIENPLATZ 5 
TELEFON (0911) 216 300/216 301 



Herrn 

George Ecks 

5 Cricket Lane 



t e i n 



Great Neck, New York, 11024 



26.10.1971 
dr/ko 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

ich danke verbindlichst für Ihren Brief vom 16. 10. , kann aber 
bei meinem täglichen Arbeitsanfall nur kurz und in Stichworten 
antworten, wobei ich gleichzeitig darauf aufmerksam machen darf, 
daß ich der Verleger und nicht der Chefredakteur unseres Hauses 
bin und auf die Einhaltung der politischen Grundlinie der Zeitung 
zu achten habe, ander eigentlichen Gestaltung des Blattes aber 
völlig unbeteiligt bin. Es ist den Redakteuren in Deutschland 
ein besonderes Anliegen, daß ihnen der Verleger nicht ins Handwerk 
pfuscht. Das bedeutet, sehr geehrter Herr Eckstein, daß ich Sie 
sehr herzlich bitte, ruhig unter Bezugnahme auf mich sich in vor- 
kommenden Fällen am besten doch direkt mit dem Chefredakteur, Herrn 
Schubert, bzw. mit dem politischen Redakteur, Herrn Bauer, oder 
Vorkommendenfalls mit der Feuilletonredaktion, Herrn Hans-Bertram 
Bock, in Verbindung zu setzen, damit auch weiterhin die richtige 
Ordnung eingehalten wird. 



Sie schreiben, daß Ihre Kurzgeschichten alle kultureller Natur sind. 
Es käme alsofür die Kontakt nähme Herr Bock am besten in Frage. 

Da Sie die von mir sehr geschätzten '^Frankfurter Hefte'* erwähnen, 
darf ich unverbindlich darauf aufmerksam machen, daß natürlich, 
was Artikel anlangt, zwischen einer Zeitung und einer Zeitschrift 
erhebliche Unterschiede bestehen. Für eine Zeitrng müssen auch die 
kulturellen Artikel wesentlich kürzer sein als für eine Zeitschrift, 
und sie müssen vor allem auch irgendeinen aktuellen Bezug aufweisen. 

Den Artikel "Nixons N.E.P. und die Gewerkschaften" darf ich Ihnen 
in der Anlage wieder zurückgeben. Er hat mich persönlich durchaus 
interessiert, aber er wäre für unsere Verhältnisse einfach zu lang, 
wobei Sie bedenken wollen, daß beidem augenblicklichen Geschäftsgang 
(auch bei den Zeitungen) infolge des geringeren Anzeigenanfalls auch 






▲ S^i<^ l4 ^ \^ .A. .A. 






TAT /^ t <~« <^ 

fl \^ U. kS v^ 



fy r^lrt ■% -v* rr -h 

^ \^ Jl%. iJL J. *-t ^ 






Was das Honorar anlangt, so zahlen wir pro 
aber für ausländische Mitarbeiter auf DM 1 



Zeile DM 
— auf. 



-,S0, runden 



- 2 - 



- 2 - 



Der Artikel ^»Szenen aus dem Ghetto'^ von welchem ich Ihnen ein 
Belegexemplar noch einmal beifüge, umfaßt 63 Zeilen, so daß die 
Berechnung des Honorars eigentlich stimmt. Ich habe nur noch 
hinzuzufügen, daß keinerlei Steuern abgezogen sind. 



Mit den besten Wünschen und Grüßen 



Ihr' 



16.10.1971 



Herrn 

Dr. Josfiph Drexel 

Nurnb3rger "Nachrichten 

Marienplatz 5 

85 Nürnberg 



Sehr geehrter Herr Dr. Drexel^ 

besten Dank für Ihren ^rief vom 16.9. nnd fnr die 
Annahntö des Berichtes über das 'legertheater. Das 
Honorar wurde mir heute von der Vereinsbank über- 
wiesen, allerdings ohne Abrechnung. Da es mit HH 
etwas niedrig erscheint, frage ich raich^ ob viel- 
leicht ein Steuerabzug gemacht wurde. Da ich hier 
als Einkommen versteuere, sollte das nicht droben 
vorgenommen werden. 

Ich nehme an, dass mir ein Beleg zudreht; ich hatte 
gern überhaupt mal eine Sonntagsnutnmer, ^amit Ich 
mir ein Bild über Ihre Zeitung machen kann. Von 
Herrn Gallasch habe ich noch nicht gehört. 

Artikel politisch-sozialer -Tatur! meine Kurzartikel 
sind alle kultureller Natur. So kann ich Ihnen im 
Augenblick mar anbei die Abschrift einer Arbeit für 
die GEWER ICICHAPTLICHBIT MONATSKT^OTE senden (Oktober) 
die Ihnen eine Idee geben wird. Sollten Sie sie 
nachdrucken wollen, mussten Sie sich mit den fflC in 
Verbindung setzen. Die FSA^KFÖRTKR HEFTE • blfachten 
im August eine Arbelt iTber den "Hustler", einen Nege- 
Ghettotjrp, und im S^teraber oder Oktober eine Sacte 
zma Calley-Prozess. Die Hefte \/erden Ihnen wohl zu- 
ganglicigi rein, und das Bild abrimden. Im übrigen hat 
Ja auch die Ihnen s.Zt. übersandte Besprech^ing des 
Revel-Buches über die ^'Revolution aus Amerika" no- 
11 tischen Gehalt. 

Es wird mich freuen, weiteres von Ihnen bezw. Ihren 
Redakteuren zu hören. 

Mit fraundlichon Grussen 



Nur. 



n 



Seite 4 / 9710. Oktober 1971 



Nummer 235 N 



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Ed Bunins, Hausautor des New Lafayette Theaters, während der Probe eines Stückes 



D^ Negertheater New Yorks bringen zur 
Zeit nur wenig Aufführungen, die sich 
mit aktueller, sozialer und politischer 
Problematik beschäftigen. Dagegen 
fand das Negerproblem erheblich stärkere dra- 
matische Behandlung. 

Dabei ist zweierlei interessant. Einmal die 
Heranbildung eines Negerpublikums, das sich 
hauptsächlich zusammensetzt aus der steigen- 
den Zahl schwarzer Studenten sowie aus einem 
zunehmend kulturell interessierten jüngeren 




aus 

dem 

Getto 



Dramatische Darstellung der Ras- 
senprobleme im Negertheater 

Wicklung einer Anzahl von jungen radikalen 
schwarzen Dramatikern, die ihre Werke sowohl 
als Versuche zur Selbstverständigung ansehen, 
wie als Waffen im Kampf um das, was sie die Be- 
freiung der Negerschaft nennen. 

Weitgehend aus^gener Initiative, wenn auch 
großenteils vom Staatfinanziert, haben sich eine 
Reihe von kleinen rührigen Theatergruppen ge- 
bildet. 



Robert Macbeth, Leiter der New Lafayette 
Theatergruppe in Harlem, sieht die Aufgabe sei- 
ner Gruppe darin, daß sie das Heil in der eigenen 
Kraft sucht: „Das Volk, die Gemeinschaft, die 
eigene Kultur — sie allein können unsere Leiden 
heilen . . . Wir sind ein Theater unserer Gemein- 
schaft, und schwarze Gemeinden blicken auf 
uns, sie wollen. Inspiration, Information und 
Führung." Negerautoren sollen aus dem unmit- 
telbaren Erlebnis schöpfen und unmittelbar zu 
ihrem schwarzen Publikum sprechen. Ihre 
Pflicht ist es, den schwarzen Menschen zu zei- 
gen, wer sie sind, wo sie stehen und unter wel- 
•chen Bedingungen sie leben. 

Es ist natürlich ein großer Unterschied, ob 
ein Stück dieser Machart im Negergetto vor 
einem schwarzen Publikum, oder in einem „wei- 
ßen" Theater vor einem gemischten Publikum 
aufgeführt wird. Das Negerpublikum identifi- 
ziert sich mit den Figuren auf der Bühne, es rea- 
giert spontan und ungehemmt. Theater und Le- 
ben, Schauspieler und Publikum verschmelzen 
zu einer Einheit. Den nicht oder nur teilweise 
„eingeweihten" weißen Zuschauern ist schon die 
Sprache und etwa die besondere Art des Witzes 
manchmal schwer zugänglich. 

Der wohl bedeutendste jüngere schwarze 
Dramatiker ist Ed BuUins. Er will seinen Zyklus 
von zwanzig Stücken über die derzeitige Situa- 
tion des amerikanischen Negers beenden. Diese 
Saison sah zwei seiner Stücke aufgeführt- In 
New England Winter" und „The Fabulous Miss 
Marie". Das erstgenannte Stück zeigt den Ver- 
such eines klugen, harten jungen Negers, durch 
einen Raubüberfall die Mittel zur Flucht aus der 
menschlichen Misere zu erhalten. Der Coup ge- 
lingt, aber er tötet dabei einen seiner Kumpane, 
verliert die Zuneigung seines Halbbruders und 

gibt kein Entrinnen aus dem Gettodasein: 

„The Fabulous MissMarie"ist ein wesentlich 
schwächeres Schauspiel. In beiden Stücken ist 
die weiße Welt nicht direkt vertreten. Sie bleibt 
im Hintergrund; aber sie setzt die Bedingungen 
für das sich auf der Bühne abspielende Leben. 
Dies indirekt deutlich zu machen — darin liegt 
vielleicht BuUins' größte Leistung. 

G.G.Eckstein 



Wir Oberreichen Ihnen obigen Scheck 

We send you the above check by 

Nous vous remetfons le cheque ci-dessus 




für Rechnung von; 

for account of 
pour le compte de 



wegen: 

on behalf of 
concernant 



Hon.Mt. Okt. 1971 Szenen aus dem Ghetto 



Georg Günter Eckstein 

5 Cricket Lane Great Neck 

New York 11 o24 /USA 



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Verlag Nürnberger Presse 



Nürnberg 



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Einschreiben /Regisfered/Recommande 



Anlage 




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B4741 N/1 -8-1.71 



DR. JOSEPH E. DREXEL 

HERAUSGEBER DER NÜRNBERGER NACHRICHTEN 
85 NÜRNBERG • MARIENPLATZ 5 
TELEFON (0911) 216 300/216 301 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 



Great Neck, New York 11024 



-» > ■ ^ 



16. 9. 1971 
dr/ko 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

verbindlichen Dankfür Ihr Schreiben vom 4. 9. 

Für den politischen Und sozialen Bereich haben wir zwei feste 
Mitarbeiter in den USA. Dies schon seit Jahren. 

Was das Feuilleton anlangt, so könnte ich Ihnen eine regelmäßige 
Mitarbeit schon allein aus Gründen des bescheidenen U mfangs unser es 
Feuilletons nicht zusagen, ohne daß es, wie ich aus Erfahrung weiß 
tur Sie selbst zu Enttäuschungen kommen würde. 

Dagegen wäre eine gelegentliche Mitarbeit im Feuilleton wie ich 
meinen mochte, durchaus möglich. Da ich aber über diesenPunkt als 
Verleger der "Nürnberger Nachrichten" nicht zu befinden habe, eben- 
so wenig über eine Abstimmung möglicher Themen, teile ich Ihnen 
heute einstweilen nur folgendes mit: 

1.) Ihr Bericht über das Negertheater wird in Kürze bei uns erschei- 
nen. Einstweilen Dank für das Manuskript. 

Für den zweiten Bericht "Kleine Mördchen" haben wir keine Ver- 
wendung. 

Es wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen der für die Sonntags- 
Beilage verantwortliche Redakteur, Herr Walter Gallasch 
Nürnberg, Marienplatz 5. Sollte dies in absehbarer Zeit nicht ge- 
schehen sein, so darf ich Sie bitten, sich noch einmal kurz an mich 
zu wenden. Ich meine, die Hauptsache ist, daß erst einmal eine Ver- 
bindung zwischen uns hergestellt ist. 

2.) Ich komme noch einmal zurück auf eventuelle Artikel über politisch 

soziale Ereignisse in Amerika. Könnten Sie einmal zwei oder drei 
kleine Manuskripte an mich schicken? Ich würde dann noch einmal mit 
unserem Ressortleiter für Politik sprechen. Es könnte Ja immerhin 
auch einmal m USA pin«:^ VnVcjnr?- r,,^^^^^^^^ i^^^ ,„_t .,_ ^ ^ , . 

ner ueiegenneit sich 






dann vielleicht auch auf diesem Gebiet 









ergeben könnte. Doch will ich 
nicht halten kann 



eine engere Zusammenarbeit 



nichts versprechen, was ich 

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr; 



vielleicht 



Herrn 

r mrnbe rge r Ka ehrlcht an 



'+• September 1971 



Sehr geehrr,er Herr Dr. Drexel, 
Oder .elefen^lie^i/l??;-^^^^^^^^^ 

Frankfurter Hefte tiJd a'^oSi^* ^onatshefte, de.. 
Seit Snde l-^7o iin T„u t'J^^'^'^iny'^.gen in A5reT.i?tr,, 
^eyilieton. {kulturelle Dinge in deren 

nxsso haben- ^Lt- ^m^?, P^^f^^il^^-'^i'^ls >eig- 
am 'erilSt^n m-^liih Sf i?f r f,^"^"^ '^itaJbeit 
die «eisten der /l-bM^en i^Ä?*'^n^^?^^ ^^""^ 
(etwa 2 krtV^l 1^ <'ll^^\^ ^H ^^ationalzeitwip 
schlng er-olS -iM ^<^ ^ fusenden; dieser Ver- 
de. air?i^e1^|.ii\vSl-.Sg^^it; >. Linder, 

evtl, d^m ,:nstlS^%;:f '^eJ^tf^t ^•■^^t^^-» '''i^ 
natürlich bin ich är"h ÄlSell^ r^''"''?^?- 
^^onat einen Konnentar zil ;2liti?ob».l:t ^""^ '"" 
Beschehjiissen .u schrefbenr^r^ie ,?f I?.^^? , ^ 
vissen. erschien vori-er rIrb.J? >«? 4^^^-^P^'* 
Buch: -^ÜSA: Die Neue llnte am Ue?"f "'^'' ^'^^^ 

Es wir de mich besonders ^rf>ven ir. '^7■»«^, 

in Jrtrnbere';:nd es i'rbiSl^ Si,? W?^JLJ^^ 
lockere, Bande mit •Pr<=»unden a7:?^2«^^ i?^^ 
sor.ialiptischen Tugand. 'lamaligen 



GEORGE ECKSTEIN 
66 DORCHESTER DRIVE M A N H A S S E T. NEW YORK 11030 



^. Oktober 1968 

Herrn 

Egon Lutz 

Nürnberger Nachrichten 

Nürnberg 

Sehr geehrter Herr Lutz, 

Ich lese eben Ihre ausgezeichnete Arbeit über die ^^^^M 
Studentenproteste in denT vorrmoinem Fr eund Walter v- u.^^^ 
Fabian herausgegebenen] "cWerkschaftl. Monatsheften". < \ ^ 



In der gleichen Nummer befindet sich auch eine kleine 
Notiz aus der amerikanischen Gewerkschaftspolitik aus 
meiner Feder. (Ich binx seit Jahren regelmassiger Mit- 
arbeiter der "G.M.", hauptsächlich tiber amerikanische 
Vorgänge). 

/^/^ X i4\ ^^^a^g dieses Jahres habe ich mich weitgehend aus dem 
i\Arhi/^.tl) Berufsleben ^Spi^lwarsßf«brikaM^ö^ zurückgezogen, und 

bin dadurch in der Lage, mich mehr meiner sdhriftstel- 
lerlschen bezw. journalistischen Tätigkeit zu widmen. 
Mit Nürnberg verbindet mich viel: meine Familie stammt 
z.T. von dort; ich selbst habe die wichtigsten Jahre 
meiner Jugend von 192? bis zu meiner Emigration Ende 
1933 dort gelebt imd war wßrend dieser Zeit aktiv"in 
der jüdischen und sozialistischen Jugendbewegang.Tpa 
ich 1933 auch einige Monate in Haft war, kannte ich 
Nürnberg sozusagen "in- und auswendig^. Es wurde mich 
deshalb reizen, gelegentlich oder regelmässig an den 
"Nürnberger Nachrichten" mitzuarbeiten, über die ich 
schon viel Gutes gehört habe. Ich denke in der Haupt- 
sache an Analysen der amerikanischen Politik, Wirt- 
schaft, Sozialprobleme, Kultur, die bei Ihren Lesern 
zum Verständnis der hiesigen Vorgänge beitragen konnten« 
Lassen Sie mich bitte wissen, was Sie davon denken, in 
welcher Form und in welchem Umfang und über welche The- 
men Sie evtl. an^einer Mitarbeit interessiert wären. 
Gegebenenfalls hätte ich gerne zu meiner Orientierung 
ein paar Exeijiplare der Zeitung. Haben Sie eine Wochen- 
endausgabe mit etwas grundlegenden Artikeln ? 



c^e/. 



^i 



J^^^^-^o^-^^ "Mi<ticr 



über mich kann Ihnen Walter Fabian, oder meine Nürn- 
berger alten Freunde Ernst Albert, Johann Kränz lein, 6-ff(^ i<:i-^j;^ 
die Ihnen vielleicht aus den dortigen Gewerksrchafts- * 
kreisen bekannt sind. Weiteres sagen. Ausser den "G.M." 
brachten im März die "Frankfurter Hefte" von mir einen 
allerdings schon vor über einem Jahr verfassten Artikel 
über die "Neue Linke" hier. Ausserdem war ich von I9J+6 
bis 1951 regelmässig Mitarbeiter der "Stuttgarter Zeit- 
ung", bis mich mein Beruf zur Einschränkung meiner 
nebenberuflichen Tätigkeit zwang. 
In der Hoffnung, bald von Ihnen zu hören, ^bin ich 






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Foveiber If, 1 



Editor 

THK HOORSGi^IVE 
WS W Gorham 
Madison, Wis 53703 

Dear Slrj 

May I off er you thfi enelosed rovlw cf 
Philip Roth's OÜR GATXa foT. publication. 
Por your Information, I am a contributor 
to the NATIOU, DlSSEr^jr and a number of 
German and Swiss periodlcal.s. I vonld 
be happy to be represented in your 
magazlne. 



Rincerely yours, 



Enc, 



*|- 



yioutuii-.i'» 

THE PROGRESSIVE 



Arnold Serwer. 

As.socidtr Editor 



MADISON 3, WISCONSIN 



May 19, 19 69 



Mr. Georpce Eckstein 

5 Gricket Ls^ne 

Great i^ieck, iNiew York 1102-^ 

Dear Mr. Eckstein: 

I appreciate your sending us the 

enclosed, but regret we are not in a 

Position to accept it for Dublication 



in The Pron:ressive. 



Sincerely, 




Arnold Serwer 
Associate ßditor 



AS/am 
Enclosure 



Edlior 

^08 W Gorhan 



1 



April r?6, 1969 



Dear Sin 

I vould like to submit the enclosad oüctr/ 
on ccrtain aspects of the nev youth nove- 
meiit ?or publication In your magazine* 
Insofar a? it mlc^t cayr^tr facct« of the 
theme already treated in your pages. it 
cai: of coin*se be altered • 

I havü boen a regula:.-» contrlTmtor to 
DISSBKT for several years, and am the 
Anericon corr^^sr-onrent -^o-^ tb^ ö"ir"!nK- 
SCEAPTLICHR MONÄTSHSBTE, the thoorotlcal 
moathly of the German trade unlons. 

If interestedj I might; bo abln to con- 
tribute occasional obsarvations or book 

roviGvs in the ^oclo-.eult'?ii:»al nroa. 



Hoplng to hear fron you, 



very sincerely yours^ 



lUCvwvL - ^>7vwt ^U^ 



n » 



George Tickstein i^^o^./,^ ,r i 

(Chlldren of *i[iuence) 

-— ••It's not fOT l;^c'r of hread ....^ 

(llne from the song " fhy" In ♦♦RAIR^) 
In a past that now seoras dlstant, radical moverj^nts 
agalnst the ^stabllshed order vere bcrn frow poverty, ex^ 
ploitation, Injustlce and repression» It tistially took a 
severe economic crisis ot a r^olltical debacle Tot such 
movement s to gathor moment:tim and Ijecome a real threat to 
the Status quo« 

Today »s •*confront^tlons^| at l^ast t^ ose in t;he w©stem 
vorld, take place under r^ottfliesr of a^^uence, in countries 
vhose political institutions ara on the whole in ^airly 
gcod wcrking order | »or are these conntrles s^riously 
threatened by external enemies. It is alon^ age lin«8, 
not class llnes that protest and dissent te75d to be oriented 
toda5'# The established ofder s^ems no longer able to *^^an8- 
mit its valuos to the new ßen-^^ratton* The latter thtxr?it)s its 
noie at the former In varlous^-ay^ • the tumed-on hipr^ie^ 
the obscenity-yelllng ylpT5ie| th« Deacef^'l draftSlÖfloe Hi-ner, 
the violent af>ostle of Black ^ower. In their -variono- ways 
they all con out froro and rebel against society • rebel more 
by copplng out than by atteraptin^: to r#volutionl2e, 

It is my Contention that the new ra^Ucal mover!^nts 
occur not in spite of, bu^ because of the a^^ lu^nce w^ich 
has come to characterize their societies« S^en in this l'^ghti 
they are one of the 1 uxurlea only an af f luent societjr can 



f%4*Pt\mA l»*\ 









more extended educationi the irre erent artist| the stock« C\/^y ^ 
pile of-fttom4^^jd!aapo»i&>. 



•2- 

With thd labor of a fraotion of Its populatlon, thla 
coinputerizod society Is ablo to provlde not only for Its 
needs, but also for i^s artlfielaily stlrnjlaiod coDswrptlon 
of liDwrlos, It has giveiuaecess to th« nocepsltloB and -h 
many of the "luxuriös" ^[ mo^ ot its~citigo^ and i-hiia, 
hovtever roughly, solved tho formor baslc economic nreblenas 
ineltjding those o^ perioüc dap^^sslons wltli »-heir heavy 
uneroploj-TPent. Tt roally doos not noed tha labor of those 
wlio "opt out", they hav© bocomo, In a way,o«p«näable. 

Tlius, tbls socloty - Mayor Dalay notwlthatandini? - C^ ä^jUi6 
show|,on tha wholo^an anazlnp- tolarance trmrard lf:s radleal 
intagonists, a toleranco whicb ra-?loals o*" other perlods 
•nd other corantrlss tnlght woll omy, n^iz toleranco mani- 
fost^ its'»!^' on oapiptjßos and in cotirts,ln ths r^ress and tbe 
modia, in literature and on stago and aereoni btrt nowhare 
laore slenificantly than in tho fact tbaf of 90K9 "^9^""^^ 
■fetCK» dosertas only abotxt 2^0 had been pTOsocnfcad by th» 
tJ.S, ArmiKi Services at th© ond of 1968. Ali thla under tha 
•tfljposedly harsh and tmdeciocratlc (If not "tctalltarlan" ) 
PGglm© of Lyndon Johnson. 

Partly, thle tolffranco tnay Wf>ll sten from bad eon- 
scioncö (eopocially in tho ^nlversJty)| but baslcally it 
Is öf course a sign of the iimate str^^ngth of th© establishod 
ordar, of the adaptiv© and manipulatlv© power of th© a^fluont 
Society and - on tho other band i th© waxtax r©lat;ive veahness 
or irr©l©vanc© of the protost movemonts. This weaknesp Is in 
part tho rasult of periodic drains on tho movetnont tjjwarö nen 
ana «ssuc« looklüg fwr reform vithin th© KstabiistoBnt (the 
campaigns of McCarthy and Bobby Rsnnady), l©avlng bahind a 
hardening coro of thoroufely alienated young people, The 



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.^»> 



-3- 




» j latter are searchlng for ever shrlllet gestiires of confron- 
tation (even where reasonable methods more llkely prodtrcö 
results), not unllke a llttlQ boy testlng thepatlence of hls 
parents wlth an escalatlng tantriim. The trend Is towar^"! in- 
creased radicaliaation^ ever more ccxnplete alienatloni the 
Vletnam-dlssentorqp and the hlpple meet on the rjlanse of the 

Ylpple. Partly as a result of tolerance, partly in answer to 

» 

repressive measures, there is developing an ever more strident, 
ever more radical "opting otit"| a tuming against society as 
a vhole« The latter is seen more and more as a monstrotis 
"totalitarian" Establishment , beyond rederaption, with tentacles 
^erywhere, which must be completely destroyed b^fore some- 



thing 



vaguely new and vagnely bctter can be bullt in its 



stead. The parallel toCoramtmism in the Thirties comes to mind 
which also transformed dissenters into outsi^^ers who then 
became an easy prey for a new and foreign allegianc^^« 

Today 's radicals differ from the Comjiiimists in decislve 

wayst they distrust buraaucracy and Organization^ Includlng 

* 

thelr own. They stress moral issuesip a new and li^erated way 
of life. They ask for a personal existential choice; they 
aim at cOllective decision raaking rathor than formal demo- 









i 




_^ >TT?ax aema- ^ 

cra'cy; some look toward building ctimmtinities In free associatlon ^ 
and selfchosen poverty« In all this they greatly resemble the 
Oerman 'Mugendbewegnng" of 1910-1930, that romantlc revolt of 
German middle class youth against the harren bourgeois values 
of thelr fathers and the hideous desecrations of spreading 
Indus trialism. (It is worth recalUiJg that this movement ended ^/^ ^^ 
fighting the wrong battles on the fields of Flanders, and even- 
tually fed the.ranks of the Hitler You.th| and of a small sectlon 



of tha soe lallst youth noyemont), „ — 

"iJelf-chosen poverty^^t the adjoctlvo lg the key word. Thls 
rejection of the dominant materialistic i^altios of the consnmer 
soclotj' hcis böcomo posüi'-lo only after tha a tainmont of ge- 
neral arfluöiice.^Ur.tiiig out" is a InroTy nct open to those who 
xievar have been ''in" • the poor^ the reöently poor, tho majo- 
ri ty of tho lloci'oea. There are no*»Chlldren of Povörty"in tho 
Movement - It is tmiqtioly a movenei:t of the ^'Children of 
Arfluonce'^ There ir a greak differonce betv^en '^overty im- 
posed| and pworty ©lected* Htali].:© the desperate apple seller 
of thedeprersion, tho pantiandling Hippie or the young College 
dropottl in the draft resistors* coramtine laaovs implicityl that • 
if he only chooses to - ho caii alvajx earn enough "hread** to 
^u]>Pist. Piirthemore, vhila he may xict dmit it to himself| 
he mußt be subconsciously aware of the fact that h© always 
has the Option to ctiröue a career. (TTo may not even have to 
cut^hJLs haiiO* This circnmstance both adds to an3 siibferacts 

fron tho value of his commitraent. 

* •, 

Thepe are othop probioms waiting to beset the ^'ovementi 
the:'^a is the qnestion of Organization^ narticularly acute in 
a movnm^nt snsa'cious of the fossllizing eff*ects of all orra- 
nli^ation* ?et it cannot bo evadod^ cs^^ecially if circmstances 
or aciive proselytizing «hould bring in larger ntanibers* T^ ere 
iö the questlon of aimsi hov long can they be kept vagne in 
the face of the pp<?sstires toward wellCef 'ned political action, 
and • poßsibly • in the face of repressive meastires a la ^icago» 
(OnB nee^'s to knov what for one Is made to suffer)« Laatly, 
there is of cotu^se the problem of age, tho obvious quandary of 
any youth novemoat» Por a while^ adakoleccencei that blissful 



i^ 





! . 



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-5- 

3!at the sheer aecTantaatlon of lived experlences • the social 
slde of the agelng process • .it?st cannot be evarled onä avolded, 
Wlth the accTtrrwlatlon of a past, th/* ccncera for a firtiire will 
grou, the exclnslve stress nn the nrosont, on the here and nov, 
will weaken. Por a whlle, th® i^^ove^ient can asoapa thisj process 
of eroslon thp o ngh aget It has alreat?7 b^gfWby r^aching into 
the younfer age fTot;r^s, high school rjncl Junior hlirh iW^ , Thore 
It should be easy to nake sparlrs fly^ v^.ot^^r In the a Tltient 
suburbsi or among tho frostrated Gl^e^to ycuths, 

Dttt events change fast nowadays, and "generatlons*- wlth 
them* The Civil Rights generatlon of th^ aarly 60*s was follow- 
ed by the Vietnam gen^ratlon of the late 60' s. Tl^e Vietnam issue 
is still lingerln-T on, but only In a snMued way ever sinee ♦"he 
JohnsonP speech and the start of the T^nris talks^ smd the pres3T* 
"Vietnam"generatlon will s«m find Itself confronted Iry a renera- 
tion Problem of Its oifn; nerhgps • ;^o Tmcws ? - by a ret?irn to 
Ropubllcan nomalcy a»! conforaism, 

The llkellhood ^or th« Intter pTienomenon Is sirall. thoueh« 

the r^xistence of 
The reason for that Is/vthat norr^ent r>f toclay*s radieal yonth 

whlch dld not opt mit es a resnlt of aff7t!ence, ^iit >;ecati8e 
it was not "let in« fast onong^ an-l fnlly enough. ^ntil t>ls 
aroused black youth has achleved Its pl^ce in the stui, o^xr 
Society cannot hope for "nonnalcy^, It will r*tay minder tre- 
mendous tensions« 




•'.<-. 



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u 



-6- 



C "^'^ ") 



The white radlcal movement of today Is woef'tlly decelved 
in its pathefcie vlsions of revolnHmil f?v©n the no*:lon of 
imnobilizing and badly disrmtlnR thf» "conntitür societv" 







illnsionary.^ PTjt thls does not roean thnt 1*^ can^ot 

1k ofiu^ n/Äyi /,i^ 




^ exert^ a streng and lastlng Inflnanca. wsr veiy a^i^or- 
photisness ^ f tho W o vom^nt may holp It to penetrat© a soclety 
whlch • appoarances to thi contpary not^^/lthrstanölnp - is 
still open to change« Tt has not lost that ca^oity to adapt 
moro or less peaeefully to new <*lrciinstancoa which has dl- 
stiipished It throTi|^ho«%^lts p<ist»^ iMil1i l\w uiwJ^ m ajW 
-niffnnption *ir ».!iu ^li'll !!«• Tf anythlnp:^ ovt üc^Uty today 
seeas often too eager to make a fetish otit of chan?:e (some- 
times labelod "prccress")^ too anxiov^ tc« absoru everythlng 

In jt^frin.^ chanr-e In soclety, im t-^nd to overnstlT^ate 
the impoptance of InvTB and tnstlkntloni^* ^^^n^^^i^yj^ntly ^^ 
are fputtrated when a change In law, wlien It 1^ ^in^l^^y 
achlevod (e,c% civil rii^hts laws of 196?, w^^jprsDie Ccntrt 
declslon of 195^) does not promptly 1-ad to th.^ hcme-^-for 
rosul*:s, or we are Impatlent If InstlttrtloTis ^e.p. ^oy^ptgss) 
aro reslstant to prenctiro for chang©, Com^ersely, we tend 
to underestlnate tha Importance of th» loss obvlo^is and 
more s^^btle changes, t^oßo affecting th« wores and mora- 
11 ty, the nnd^^rlylng scale of val^ies, tbo style and qua- 
llty of llfe - In other words^ tha moral and aesth3tlc 
categorles» ^olcod at -'frqgr thl a angl a f l io wa vf^^ the last 

American soclety. V/o have cone a long way from the Indolence 



-7- 

and anti-lntellQcttjallsra of the '^Isenhowor er«, and f*?pm tbe 
stifllng t error of tho !fcCarthy porlod* lehn Kennedy • pve^ 
coded ly SUt Adlal Stevenson in tb? rolo o^ h ?t* dohn - 
ostabUshed th3 res -ectability («ind gerne mor^) o^ the Intel^ 
>.lectual3, tgcTde ^enn<?ay that of the '^odarn creattve grtlsts. 
4 cöncern for h^iman valtaes began to roake Itself f«^lt In nt 
goveriiment pollcles, whether In tho fleld of noverty an-*? raee^ 
^f tbe natT3ral envlronraent , or of the ad>'lnlstratlo^- of ^'istlce. 

''ennedy-«^n man^e^ to 



\ 





re hls assarslnatlon 
ing tl!e sl: 



adcw 



> \ 

rf^nöclaar var--frc"r o^jjr^^^tasarvor'Jd« 
These chancres^ few of the^ foraallzed Into lavs or Instt- 
tutlons^ made a perceptlble ölffarence In the annllty o^ otir 
l.tves* Finongh so that even the traglc e3stanfl5rne:nt of the 
VietnaiR vai? coulA sap ard dlvlde th^ foclety, tut not en^^ilf 
lt. Crltlclsü?> dissent, satirle attacV fcad estahltshed therc- 
selx'es ßolldly encngh In the course rf 3 fev vears, so «?s to 
beooftie a ma'or factcr in ctitting oper, this f*^storirr scre, 
lltfele vae clone by a Dttp-oos^^dly powerhtmpry or ever: **totall* 
tarian" Yi'esldont to prevent shai^ public «ebate ^nd dissent, 
or even cmde and abnsive personal attacks* Tt Is ^tnl^.«ke1y 
that these critlcal forces can he nore snccesf^frtlly contalned 
by a nev President who ca-^- into bis ofrice vflth ^ar less an* 
thority and a clalTT* (Tt Is trtre that> havin^ aroticed less 
•»ectations, hc ray fnc© less violent att^icks). 

In the field of ctilttiroi ffeedom borderln^ cn lic^nse 
has unleashod almost tinlimlted ©xper i?^entation, ha? TPmo^<^A 
long establlshed taboos and Conventions in art^ literat^ire, 
filr;^ mnslc^ dramatlc representation# THiother any work of 
lastlng value Is emerging fro ' thls s^troiHJQtp? activlty^ is 
beeide the polnti the Iraportant fact is that a veritable 






-8. 
Involution Is going on, a profound change of values* 

A slmllar splrlt of exporlmontatlon, tolorated by an older 

goneratlon uncertaln of Its valt» systexa, ai^ stlmulated or la- 

posed by tto forces of pret^st, Is at vork In tho fleld rf eidu* 

catloni In the sex moro». In fashlon, in our very langtiage. In 

thls omepclng nov styla there co-exlst a nev gontleness (ex- 

pressed, for example, in' Job preferences, in longhairad males) 

wlth a nov bmtallty (such as obscenity spoutlng fenales)^ a 

now matter-of-factnoss (e#g# toward sex or violence) vlth a rmv 

rcanantlclsm (flowers, beads, conmunal llfe)« 

.... ^ . .^ ,^ •^« - 

Two examples will lllus träte how f ar thls poKtmutual pene- 
tratlon has gcaie in very dlfferent areas. The Wall Street Jour- 
nal recently polnted to the pllght of the top corporate law 
Offices In thelr recrultlng efforts. In order to Iure the cream 
of the graduates from the best law schools, even high säLaries 
prove no longer suffldent agalnst the appeal of legal work In 
the ghettoes, wlth Its rennmeratlon through social usefulness 
and tlie chance to practlse before all klnds of courts. So tte 
big law Offices have resorted to openlng and sta T Ing Offices 

for free legal servier In the ghetto areas in the hope of attract- 

A 

Ing the talented ytiung lawyers« 

At the bottc© level of our culture^ voracious cortnercialism 
has gotten hol« of a ''good new thing" and transf ormed the centers 
of Hippie culture such as Gr eonwich Village and Haight-Ashbury 
into tourist attractions* A host of Hippie attrlbutes (flowers^ 
posters, records) are being peddled on tho boaapdwalks of At- 
lantic City and other marke tplaces of lowbrow entertalnn»nt • 
Altogether, the Movement owes a good deal of its outward spread 

to the eagemess of the media for colorful**material" . and it 

at tlmes * 

;ogQT!ie rath^r 



-9-. 



autonomotis taetles« 



Kf. -v>;M'-'c i*t^i;^ii^ 



A distlnctlon should be dravn betw^en the two major facets 
of thQ iffcwilr Movement • the polltlwal and the noral-esthetlo, 
Interconnected as they obvlously are# T^olltlcallyt ♦"he T'oveirsont 
flnds Itself In seemlngly hopeless confrontatlon vlth the po- 
Xltlco-economlcHnllltary coimaandBObfea^« But It do^s perhapsnot 




pealEe to what extent Its 



style, If not Its valties, have 



seeped thpough the pores of our soclety, shaken s<»ie of the 

established valtfös and Influence« onr ways of llfe# Thls pro- 

cess carrles Inevltably its eleraents of cormptlon uid ImpTirltyj 

such^ neverthelersy Is the tisual way now valtH^s, new concepts 

are 5.ncorporated Into the fabric of a natlon» 

The reasons for thls penetratlon are of cotirse to b© foiind 

In sorae of the strtKjttcral «^hanpes onr soclety has tm^^ergone In 

recent decadest 

the shlft from a predomlnantly blne collar mass prodtictlon 
Indnstrial oconomy to a Tiredomlnantly v;hlte collar, eampn« 
terlsed sales and organisatlon^orlented sefvlce oconomy 

the coneomltant growth. In nnmber and social iirelrrht, of the 
Intellectual sector. or what Galbralth calls tho ©ducatlonal 

and scientific estate 

« 

the grovth. In nunber and importance. of the adolescent 
sector, especlally of College sttitients* 

All these phenomena are part of the overall development of the 

affluent welfare soclety vhlch has Invalldated the old coneepts 

of work and savlng, the old hablts of deprivat Ion and postpone- 

ment (economic or sexual), and vhlch has devalued stich not Ions as 

responslbllty or Institutions llke the fanlly. These tendencles 

ftro ftt wfifrk. in cme form or another* vherever a soclety Is emerff 

~ -- » ' • «* 

Ing from the age of pennry Into the age of a^fluence# The combl- 

incr 

Pare system has made 




natlon of vlades 



fl^uence apd 



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et i. 



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tut of the young "poor". Children of affluencet their lelsure, 
and even thelr poverty, Is a prlvllege. So, In a way, Is thelr 

4 

Protest. Yet It may well 1k turn out that they, and not the 
real poor, will be the vehlcle for the transformatlon of this 
Society, and thelr llfe style, and not their polltlcs, the 
method by which It will be achieved. 




i^'i'^-t -^-r^j- 



t/Foundfd X^ 



THE 



Morris n. Rubin 

Editor 



OGRESSIVE 

MADISON, WISCONSIN 53703 



November 10, 1971 



Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

Dear Mr. Eckstein: 

I appreciate your sending us the 
enclosed review, but I regret we are not in 
a Position to accept it because we have ar- 
ranged for a Joint review of Pur Gang and 
the film Millhouse for early publication. 
I do hope you will try us another time with 
something eise for I would like to have you 
in The Progressive . 



Sincerely, 



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MHR/jp 
Enc. 



Morris H. Rubin 
Editor 



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Geschäftsführer: 

Heinrich Maria Ledig-Rowohlt 

Kurt Busch 

Horst Varrelmann 

Dr. Matthias Wegner 

Verwaltungsratsvorsitzender: 

Josef Müller-Marein 

Registergericht: 

Amtsgericht Reinbek 

Handelsreg. Nr. 1009 Abt. B 



Bankkonten: 
Hamburger Sparkasse 
(BLZ 200 505 50) 
Konto-Nr. 1280/165 752 
Deutsche Bank AG 
(BLZ 200 700 00) 
Konto-Nr. 97/30 250 
Postscheckkonto: 
Hamburg (BLZ 200 100 20) 
Konto-Nr. 943 21-208 




Rowohlt 
Verlag GmbH 

Postfach 13 49 

Hamburger Straße 17 

D 2057 Reinbek bei Hamburg 

Telegr. Rowohltverlag 

Telex: 02 17854 

Telefon: 040/72 72 (1) 



Rowohlt Verlag GmbH Postfach 1349 D 2057 Reinbek 

Mr« George Eckstein 
5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024/USA 



Reinbek, den 10.1. 78 Ge 

Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie vielen Dank für Ihr freundliches Schreiben 
vom 21.12.77. Es ist richtig wir haben die deutschen 
Rechte für das Buch 

Soig of Solomon von Toni Morrisson 

erworben und wir begrüßen es, daß Sie sich für diesen 
Titel interessieren, aber der Erscheinungstermin ist noch 
völlig unbestimmt, da die Übersetzung noch gar nicht 
begonnen hat Es tut mir leid, daß ich Ihnen keine ge- 
nauere Nachricht geben kann« 



Mit freundlichen Grüßen 

Ihr 

ROVOHLT VERLAG GMBH 

Presse«* und Informationsabteilung 

±. A. (Erika Geerk) 



UM 



/Li^. 



(^Mri^ 



?• Juni 1992 



Rowohlt Verlag 

Lektorao 

Postfach 9 

201^7 Kheiabeclc Dqz. Hamburg 



Ich habe soeben ein Buch über die Wandlungen 

in der amerikanischen Gesellscliaft im Lauf 
der letzten zwei Jahrzehnte fertiggestellt, 
unter doü: Arbeits aiuol: 

"USA: aESELLSCMFI m WANDEL". 
Ausgehen! von den Er^jebnissen der letzten x 
Volkszahlung I versucht das Buch« die Dinge 
iii längerer PernpelctlvG und in ilirer Kom- 
plexität zu sehen ^ und dadurch die taglichen 
Ereisaissa i.i eiiie ])essere Proporbiori zu s;tellen. 
Es ist an das interessierte Allgemeinpublikum 
gerichtet und düi^^fte :iich i/ohl vor a.lloii: i'ur 
die RoRoRo-Serie eignen • 

Ich f iJge Inhaltsverzeichnis und ^^iJop)Dei 

(desser: Titel sich evtl* j.uoh als Tiu3l ces 
Buches selbst eignen kBnnte). Sie ersehen 
d?-ra>)s 'TariCres Toex* (li^ Anlage uei- '-ucly^s ur.d 
meine Einschätzung; der Entv;icklung. Das l^u- 
Skript (130 MaschinenselGen a 3j Zeilen) 
könnte prompt abgehen. 

Ich lebe seit über dreissig Jahren in Amerika, 
bin t\^2^1n"s3iger 'atarbeiüeL' deut?ch-r Zeit- 
schriften (Frankfurter Hefte, Merkur, Gewerk- 
schaftliche *ionatsheite, ^leue 'Gesellschaft) 
und Kiilturkorrespondent der Basler Ilationalzeitung 
1970 erschien in der Reihe Hanser mein Buch 
"USA: Die neue Linke am Ende?", eine Unter- 
suoh'ing, dej?en skepaische Perspektive sich nur 
allzu rasch bewahrheitet hat. In der Apriln^oimier 
des Merkur Binder. Sie Deine Besprechung einiger 
Amerikabücher, die offenbar ein gewisses Echo 
geweckt hat« 

In Erv/artung Ihrer 'Nachricht bin ich 

mit fretindlichen Grussai^. 





y 




rowohlt taschenbuch verlag gmbh 

20 ^y Reinhek bei Hamburg 

Postfach 9 • Hamburger Straße 17- Telegr.: Rowohltverlag - Telex: 02 178^4 - Ruf: 7 27 21 

Durchwahl: 72 72 - 

rowohlt taschenbuch verlag gmbh • 2057 Relnbe k bei Hamburg • Postfach 9 



Herrn 

George Eckstein 

5, Cricket Lane 
Great Neck 

New York 11 024 / USA 



Reinbek, den 23. November 1972 
jf/nei 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

wir danken für Ihren Brief vom 5. Juni, mit dem Sie uns 
Ihr Manuskript "USA - Gesellschaft im Wandel" anbieten. 
Daß wir Ihnen erst heute schreiben, liegt u.a. daran, daß 
wir bei der Flut von Angeboten, die bei uns täglich ein- 
gehen, leider doch hin und wieder den Überblick verlieren. 
Der Hauptgrund war dann aber, daß uns das Thema Ihrer Arbeit 
interessant genug erschien, um eine Entscheidung erst nach 
eingehender Überlegung zu fällen. Jetzt sind wir jedoch zu 
der Überzeugung gekommen, daß wir wohl doch auf eine Veröffent- 
lichung verzichten sollten, da in unserer Reihe in naher Zu- 
kunft mehrere Bände über die USA erscheinen werden und wir uns 
nicht in der Lage sehen, auch Ihr Manuskript zu berücksichtigen 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, gelegent- 
lich einmal wieder von Ihnen zu hören, wenn Sie meinen, etwas 
Interessantes für uns zu haben. 

Ihre Unterlagen gehen mit gleicher Post an Sie zurück. 



Mit freundlichen Grüßen 
Ihr 

Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH 
- RedaK^ion rororo aktuBll - 



i.A. 




hannes Feil) f 



Geschäflsführer : Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, Kurt Busch, Edgar Friederichsen, Horst Varrelmann, Dr. Matthias Weg 

Registergericht: Amtsgericht Reinhek, Handelsregister Nr. 6i, Abt. B 

Bankkonten: Hamburger Sparcasse von 1827, Kto.-Nr. 80/^4^46, Deutsche Bank AG, Kto.-Nr. 97/^0 joo • P- 



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Sept 22, 1978 



Boria Sax 

1 37 W Winspear 

Buffalo, IhY 1i4.2lV 



Dear Boria Sax, 

your letter to DISSSIIT vas forwarded to me; 
I*ll try to ansv/er your questions as best I can. 
Mach of it you probably know anyway. 

Most poets (and other DDR writers) are belng 
published also (if not exclusively) In Wost Germany 
by such publishers as Suhrkamp, Rowohlt, Fischer, 
Hanser, Piper or Taschenbuch publishers llke DTV. 
You would have to have their ok for reprint rights 
anyi>ray. and I dont think it Is worse for a poet 
still livlng in the DDR to be published in the "TSA 
than in West Germany. Besides, all depends on the 
changing pAlitical d Imate. So I dont think you 
v/ill add rauch to their risks by your selectfon and/ 
or comment. 

If you are only interested in i!rreviously unpubllslied 
work, you would have to try to get in touch wlth the 
authors themselves and they presumably would not send 
you anything they would not wabt published here. 
I have no direct contact wlth anyone; suggst you 
vrrite to the author c/o his West German publlsher 
If you want to get in touch wlth one, 

I enclose a list of a few books, anthologies whlch 
I found at the Goethe Ilouse, 1018 Pifth Ave, New York 
and whlch you may be able to borrow from their 
library, as well as the periodicals. Hnfortunately 
I did not find any more recent general books on HDR- 
literature; but of course there are many books by 
indlvidual authors published du ring the last fpw 
years, both by authors still in the DDR or recently 
amicrated. 



TTn-n-f-ncr •Mn'f e t.H T 1 ViäTt» tv/mi r»l rirxr* 



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BOOKSt 

Fritz Radiatz: Traditionen und Tendenzen 

Materialien zur Literatur der DDR, 

KajRöel Reich-Ranitzkis Zur Literatur der ÜDR 

Ar!T-OLOGima 



Suhrkan^ 1972 
Piper 197^ 



Neuxere DDR-Literatur, ed. Hedwig Walwei-Wlegelmann - 

Ferdinand Schonlngh, ^addthorn 

Literatur der DDR, ed. Kans Jfirgen Geerdts 

Alfred faJoner 1972 



PW 



ERIGDICALS^ 

MERKUR December 1976i Roland Wiegens ^ein "Anpas^unrsvorgSnge und 

Ausbruchsversuche in der DDR-Literatur 

MERKUR, Äctober 1977i R* Wiegenstein »Kassandra hat viele Cresichter" 

^'^old. Peter Bender »»Halb-deutsche Halb-%iigratlon. 

AK2EIITE (Carl Hanser V^-rlag) has over the yearr published DDR poetry 
(sometiraes as a special issue) 



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Sept 9, 1978 
Boria Sax 
137 W. Winspear 
Buffalo, NY 1^21^ 



George Eckstein 
c/o -Öissent 
505 Fifth Avenue 
^ew York, NY 10017 



Dear George Eckstein, 

I have been Consulting with ^mnesty International with respect 
to the Problems of East German writers. The agency called my 
attention to your article in the Spring 78 issue of "Dissent* 
and suggested that I write to you. I am a graduate Student in 
German and am attempting to put together a booklet of East 
German poetry, to be published in the original with an English 
translation, Lutz Rathenow, one younger East German poet of 
some reputation, has sent me an extensive manuscript which 
contains veiled but unmistakable criticism of the state. I 
would like to know what risks to the authors would be involved 
in their Publishing in the United States • Is there anything 
that might be done to minimize such hazards? Db you foel that 
it would be wiser not to call special attention to dissident 
oppinions ii* I include an mtroauction or notes? 



I would also be grateful if you could suggest any additional 
sourcGG of manuscripts containing poetry from East Germany. 
I>o you know of any agencies or individuals that I might contact? 
If possible, I would be interested in soliciting manuscripts 
from the poets themselves, both those still living in East 
Germany and those who, like Kunze, are newly exiled. Do you 
know of addresses at which I might write them? 



"^hank you very much for your attention. 




Sincerely, 



Boria Sax 





Telefon 031 / 221351 
Telegramme: Sparl 
Telex 32485 



Spar + Leihkasse in Bern 

Caisse d'Epargne et de Prets ä Berne 
Loan and Savings Bank in Berne 



Bern,...2-0*-..J-lZÄl..lf/72...Ö>^.. 

Als Beilage senden wir Ihnen nachstehenden Check 

Nous avons l'avantage de vous adresser sous ce pli un cheque 

Enclosed we are sending you the following cheque 

auf: - sur: - on: --,--- 



im Auftrag und für Rechnung von: 
d'ordre et pour compte de: 
by Order and for account of: 



Fir^t m ' :ml. ;it^ Bim;: 
399 INirH Ä^^«u«* 



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Betrag - Montant - Amount 


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Empfänger: - Destinataire: - Receiver: 






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BeilaoR - Annexe - Ennlnsiire 



dessen Empfang Sie uns bestätigen wollen, 
dont veuillez bien nous accuser reception. 
the receipt of which please acknowledge. 



Hochachtend - Vos dövoues - Yours faithfully 
Spsir -}- Leihkasse in Beriii / 




13 1.71 5000 7 



ST/VDT NÜRNBERG 



STADTBIBLIOTHEK 




Stadt Nürnberg - Stadtbibliothek • 8500 Nürnbfg 2 • Abholfa ch 

Herrn 

George Eckstein 

5 Gricket Lane 

Great Neck, ^ew York llo2^ 

USA 



Ihre Zeichen 



Ihre Nachricht vom 

5.6.1973 



Unaera Zaichan Famruf NOrnbarg. Egidianplatz 23 

Dr.F/Schn 16-2791 1^.6.75 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

wir danken Ihnen bestens für Ihr Schreiben 
vom 5.6.75 und besonders auch für die zu- 
sätzlichen Berichtigungen. 

i/\rir werden die in der Stadtbibliothek vor- 
handenen Exemplare des Buches " Arnd Äföller: 
Geschichte der Juden in Nürnberg" entsprechend 
ergänzen. Außerdem haben wir Ihr Schreiben 
an den Verfasser weitergegeben, 

Mit^^s^^Y^^^wai^lichen Grüssen 

T 

(Dr. F.X. Iröll) 




ß 413.102/71 

Girokonten: Stadtsparkasse Nürnberg Nr. 1.010.941 Bayer. Qemeindebank Nürnberg 30/70036 
Postscheckamt Nürnberg Nr. 15 • Fernschreiber: Stadt Nürnberg Nr. 06 229 03 



?• Juni 1973 



Herrn 

Dr. Karlheinz Goldmann 

Stadtbibliothek 

Nürnberg 



Sehr geehrter Herr Dr. aoldraann, 

als ehemaliger Nürnberger - Ich lebte dort 
von 1925 bis zu üielner nicht ganz freiwilli- 
gen Emigration Ende I933 - las ich ™it 
grossem Interesse das unter '^^^ ^^ ^^S 
herausgegebene Buch von Arnd Muller 
"Geschichte der Juden in Nürnberg" , das 
mir k&zlich von einem Bekannten geliehen 
wurde. 

Bs ist wirklich ein ausserordentlich grund- 
liches und aufschlussreiches Werk. Ich 
mochte lediglich auf einen Fehler aufmerksam 
machen, der in der Schreib^-xelse des Namens 
eines meiner in Dachau ermordeten Freunde ' 
unterlief. Der auf Seite 218 unten erwähnte 
Hans Max Cohn hiess in Wirklichkeit 
Max Hanns Kbhn (getSteli Mai 193?). Ausser- 
dem waren der Liste der dort 1933 einge- 
lieferten und getöteten Juden noch die 
beiden folgenden Jungen Nürnberger zuzufügen: 

Karl Lehrburger, getötet April Aal 1933 
Walter Jakpb, Todesdatum unbekannt. 

Vielleicht können diese Dinge an geeigneter 
Stelle vermerkt werden. Zu weiteren Infor- 
mationen stehe lch| soweit meine Erinnerung 
reicht, gern zur Verfugung. 

Mit freundlichen Grussen 





\ 



The Sterling Lord Agency, Inc. claire s. degener Sterling lord 

660 MADI50N AVENUE • NEW YORK, N. Y. 10021 • PLAZA 1-2533 • CABLE ADDRESS: "LORDAGE" 



23rd July, 1975. 



Mr. George Eckstein, 

5 Cricket Lane, 

Great Neck, N.Y. 11024. 



LEROI JONES/ 
IMAMU AMIRI BARAKA 



Dear Mr. Eckstein, 



Thank you for your letter of July 21. 



We are willing to grant you permission to use and translate 
25 lines from DUTCHMAN for your survey of tfie New Black Theatre to 
be broadcast over North German Radio and possibly publislied thereafter. 
The permis^ions fee for this will be $50.00. 

Please note that in all printed versions the Copyright line 
should run as follows: 

Cop3rright c 1964 by LeRoi Jones 

Please note that all checks- should be. made payable to and in the 
name of The Sterling Lord Agency, Inc., asr agents for LeRoi Jones. 

If the above is acceptable , kindly sign and retum to me one. 
copy of this letter to i^dicate your acceptance. 



AGREED TO: 



By 



ii 



George Ecks^tein 
Date: h^i C^ 1^7 f 



Sincerely yours^, 
Joan Brandt 




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MEMBER OF THE SOCIETY OF AUTHORS REPRES ENTATIVES 



la- >rS3 



Jtily 21, 197? 



Sterling Lord Agency 
Att. Ttiss Brandt 
660 Madlson ^Vve 

New York, ITY 



Dear ''Iss Brandt , 

I imderstand that you are repr©sönting 
T'r, LeHoi Tones /Inamu Baraka. 

I am pretjaring a comprehensive surv(=»y of tho 
New Black Theater in this country to be 
broadcast this Fall on the 'lorth l-ernan 
Radio in IT anburg, VJest Oermany, and possibly 
will be publisbed snbsennently by a perlodical# 
For illu.stration, 

I v/ould like to use an ev'cerpt of about 2^ ^ines 
from **Du' chiaan" and would appreciate permission 
to do so. i>?r^ission and Copyright wonld. o^ 
course, be acknowledged in the appropria"6e 
manner« 

I will translat'^ the pasrages myself into '"-orr^an 
and would hope the entlre essay will stimnlat«? 
Interest in the work of black play^rri^^hts over 
there» 

Your prompt attention will be rreaily approciated, 

4 

Sincerely yourS| 



^of i^^xd "uU ^^ 



Mo l-iCi^i 



July 17, 19BP 

Prof. Dp. rcv^-vt A, rtvauES- 
Technische "^nivorsitat '^r'V^ 5^ 

Ernst R.^utTT-Plats 



thanlc :rou fo/* vo?:r l<3t^:er of T^iy 6.*:^>op>.y 
T r';1n-:'?:c!o^s'-::;Cn! ^'- .^n^py 1-: I;"io' Ar::'?ib^- 
-l^fomat:Ionon: iu sonridod as if you were 

i/rittäa over a po:'»iod of over 100 yoavs. 



>f „ 



ly eonoefii 'xlimyr^ had beon dlrGeted iüv» 

di:T^ctly connactod Tr:lbii bhe a-ea of yotii» 

pr-^rrn*: c^x-ot":^ lo^./>^'Vor. X mu oiiulosli:;: 
fotoco'o^.er: o" th«^ t;wo major articloE; I 
hr-"! ?!):?:l;^-^nrT"*- in v-.|r;d. avi^-J ieave It; to 
yo^rx' .^-.drr'eni; w/vother tliey vould fit iiito 

on Fritz •i^onr-tn'^5«?rp:^r nicht creaüo Forae r^is- 

!:>ic'^^rtt:'TadlrjrK T .Is-o enciose a re-;rint of 
my rsc^rrS picce on TIans ~ orr'enthau in wS'XIAL 

« 

*'ina ..'o^ardü, 

yourssin oorfO-y , 





Technische Universität Berlin 



Prof. Dr. Herbert A. Strauss 

Postanschrift: TU Berlin • FB 1 • Büro: Ernst-Reuter-Platz 7 
D-1000 Berlin 10. Telefunkenhaus 

VIA AIR MAIL 

Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 

USA 




Fachbereich 1 
Kommunikations- 
und Geschichts- 
wissenschaften 

Zentrum für 
Antisemitismus- 
forschung 

Leiter: 

Prof. Dr. Herbert A. Strauss 



^ (030) 314 -X 315 4 



Datum July 6 , 1 982 



Dear Mr. Eckstein, 

thank you for your letter of June 22, 1982 and for your off er to 
let me have copies of your articles. Since I have taken over a new 
Dob to build up a centre for research an antisemitism in Berlin, I 
would be most grateful if you mail to me what ever material you have 
copies of for incorporation in our library here. 

Unfortunately the collection of essays to which you found refer- 
ences in the Arbeitsinformationen of the Germania Judaica, represents 
only my own work on the subject. They are being published by the Hi- 
storische Kommission Berlin and in part translated into German. 

I hope you will be able to accede to the above request. I have 
Seen your work in the yearbook and found it most interesting. 

With best personal regards, I remain 



yours sincerely. 



/LW/Ä 



(Mn^ 



(Herbert A. Strauss) 



Büro: Ernst-Reuter-Platz 7, 1000 Berlin 10. Telefunkenhaus 




GEORGE EOKSTEIN 

5 CRICKET LANE 
GREAT NECK, NEW YORK 1T024 



21.6.1^82 



/ 



X 



Kr, Herbert vStrauss 
Research Foundation for Jewish 
570 Seventh ;\ve 
New York, IIY 1001 8 



Tnnigration 



Dear l^r. Strauss, 

I recently received the new ipsu?^ of thp 
ARBSITSINFORMATIOTTErT nublished by GFRMA^^a 
JIJDÄICA. In it I noticed that you are at 
V7ork on a book or'/Vufsätzen znr deutsch- 
jüdischen Symbiose, 1 SlJ to 1 9^5 J' 

This is a theme which has been close to 

my heart ever since I was a member of the 

youth movement ''Kameraden". At the time of 

its s-olit-up I was the head of the group 

that sought the symbiosis by looking toward 

the Left, called^Freie deutsch- jüdische Jup:end'\ 

In the last issue of the LBJ Yearbook I publis>^ed 

a history of this group during its brief existence, 

which may have come to your notice. 



(U\l. ^ ^^^- ^ 



r 



I have still copies of a few of the articles 
I \rrote at the time during the discussions /uu.-- 
with the other groups in the Kameraden, ö^^?^ i2:^2^■^^ u/v^^^ A'-t..- 
'^'/two articles which were Dubllshed after the ^'^%>*jAj ^^/.-^-vc k^ 
war, in liest G-ermany, one in 1 Q^-8 in the "'albmonats- h-^- '^^^'- 



Schrift I^IETJES ETTROPA, under the title '»Fin deutscher '^-^"^ 
Jude denlyit an Deutschland", an attemT:)t at^Selbst- r 

Verständigung" as much as 4e^^4m^i^^4n^-^tt44.-te4e''^:«^ ^^^V'7 ^-TK.'" 
-^Hia_jam'^^^j2ir?^e43m^-t^nces5 the other än^eared in 1^71 &nk^y J h 
in SI':^mS-HORIZONTE, a eulogy on my^ STDiritual mentor '^^^ '^^< 
with ample quotes from his letters on the subject 



of 



the 
deutsch- j 



symbiosis, called 
-jTadisches Schiele 



117? 



ksal". 



ritz Ivronenberger , ein 



If you feel, one ot the other of these pieces 
might be suitabi^e for inclusion in your collect ion, 
I v/ill "be glad to saismit fotocopies for your con- 
s iderat ion. 



Sincerely, 



STUTTGARTER 
ZEITUNG 



HERAUSGEBER PROFESSOR Dr. h. c. JOSEF EBERLE • 7 STUTTGART 1 TURMHAUS POSTFACH 141 TELEFON 29 9171 



Redaktion 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 
USA 



Stuttgart, 2. Juli 1971 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



vielen Dank für Ihre Einsendung, die wir leider im Moment nicht 
verwerten können, weil wir immer noch auf einem Berg ungedruckter 
und schon angenommener Manuskripte sitzen. 

Mit besten Empfehlungen und 



freundlichen Grüßen 





'^: 





t-v 



(Dr./ wolf^ing Rainer) 



ficmsiiirc > 1 -^i 495 ■ bamkcn: Deutsüic Bank AG Stuttgart 14/13 103 Dresdner Bank AG Stuttgart 344 75. t friti.n.i ..jt. Hv. c<tuiigi.ii 
Girnta'^'p Stuttgart 7t7''~1J; PouiAr.^tkonten : Stuttgart 855, für Österreich: östcrrcidiischcs Postspark assenami ■'Xr.r inj! 4?'> 



b ^40 494 



1^. Juni 1971 



ii--daktion 

Herrn Wolfgang Ign^e 
Postfach lUi 

/ üuuttgart 

r>eh.r ^e<3hrter Herr Xgn4e. 

unter ?ezij.?nabme auf Ihren i^iri^f von IP n-ir^ 
n^ocnte ich Ihnen :.wei Artikel nutlvlvllten? 

''Schwarze'! Kernst (mit Photos) 
Heorerthpaher In "Tew York 

seüarfL"^Ir^-*^ '^'^ P^oto.^r^r^hien g^hen Ihn*>n 
beparat üu. ,.s wurde mich frenon, wenn Sie 

feuaS! " ^'°''^" ''"^' Fenilleto,^ ^^iJill.n 

Ich möchte dabei erwähnen, dass dir. A-t-fVoi 

ne?' ieref ^^^^^^'i^^f-^^^^g ^^ T^ase/^r'chei- 
^!^v,f V . ^ '^Sf l^nassiger Kulturkorresnond-m 
xch hi-r bin. Die ^Tnterbreit^jnft an ^i^ "r- 
^oiic. mit Einwilligung der ITationalzeitnng. 

lii der Hoffen ung, bald von Ihnen zu h^ren. 
nxn ich mit freundlicnen Gnlpsen " 

Ihr 






_ r 1 . *aX_ 



"•iw'"' 



STUTTGARTER 
ZEITUNG 

HERAUSGEBER PROFESSOR Dr.h.c. JOSEF EBERLE . 7 STUTTGART TURMHAUS POSTFACH 141 TELEFON 29 91 71 

Redaktion 



Herrn 

George Eckstein 

5 Cricket Lane 

Great Neck, New York 11024 
USA 



Stuttgart, 19. März 1971 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

in Abwesenheit von Professor Eberle gelangte Ihr Brief an ihn auf 
meinen Schreibtisch. Als Leiter des Feuilletons darf ich Ihnen mit- 
teilen, daß wir zwar mit Mitarbeitern und auch mit festem in New 
York ansässigen Korrespondenten versorgt sind, daß wir uns aber 
gegenüber Themen, die uns frei angeboten werden, immer sehr offen und 
aufnahmebereit verhalten. Eine Garantie für den Abdruck uns angebote- 
ner Manuskripte kann dieser Hinweis jedoch nicht sein. 

Mit freundlichen Empfehlungen 



/ 




/ 



(Wolfgang Ignee) 



Fernschreiber 07214 95 • Banken: Deutsche Bank AG Stuttgart 14/13 103 Dresdner Bank AG Stuttgart 344 751 Commer/bank AG Stuttgart 5 240 494 
Stadt. Girokasse Stuttgan 2 179 018 • Postscheckkonten: Stuttgart 855, für Österreich: österreichisches Posisparkassenamt Wien 108 425 



25.2.1971 



Herrn 

Dr. Josef ^'^berle 

Stuttgarter Zeitnng 

Stuttgart 



Lieber Ferr Kberle, 

ich nehme an^ Sie erinnern sich noch :me1ner 
Mitarbeit an der StJbitt^r^.rtor Zeitung in d^n 
Jahren 19^-6-. 51, al& ich i'iein Schor-rif^in daz?! 
beitragen konnte, den "AnroMus.«" an die de- 
mokratische \'elt vieder herzusCellnn* 

Vor ein paar Jahren habe ich nich aus dem 
Wirtschaftsleben zurückgezogen vuä. zunehmend 
dvar freien Schrifts teile rei ^^widmet. Viel- 
leicht ist Ihnen mein voriges Jahr bei Carl 
Hans^r ers^chienenes :>i.ch über di^t amerikani- 
sche Neue Link3, oder gelegentlicho Artikel 
in den -^'ranlcTurtGr Heften und and einwärts zti 
Gesicht gekormiien, 

Heut*:^ wollte ich nur mal anfragen, oL äfetaxi 
eine gelegentliche :'itarbeit an der r,.z. iTl^er 
kigturell e Dinge hier möglich vmre. Oder 'ist 
auch dieses Gebiet von Ihren regalraaEsigen 
Korrespondenten bestritten ? Ich fuge eine 
kurze Sache über di«^ I'agercollegos l)ei. um 
zu zei.Ten, ^-as ich im Auge habe, und die Sie 
vielleicht gebrauchen können* Selbstverständ- 
lich will ich Ihren Xorrnspondr^nten nicht ins 
Gehege kommen. 



Mit herzlichen C-riissen 



Ihr 






.'■ I ■ 






8. Juli 1971 



Herrn 

\)T. R. Goldschmit 
Fenillei-on Reda?ctlon 
SuddeTif;sche Zeltimg 

Mnnch3n 



Sehr geehrter T[e:^r nr, GoldsclTiriit, 

ich bin seit Knde vorigon .Tahres rerr(ilTiiar:?ir;er 
i:orr-^s-oondont der ^a.^1^"^ ^^atlonntelt^mr ^tr^ 
kul burolle KrscheinuiiP:en in den 1«Sä, mit durch- 
sclmi tätlich swei Artikeln ir ''onat, aavon ^min- 
destens einer grosseren ArTieit (p-y Maschinen- 
GGiten)t Meist handelt es sio^; "^vr. "^'hoTiien rlt 
gesellschaftspolitischer Pedeutung* 

Ifare eine ähnliche Mitarbeit an der S-addeutrchen 
n^o^lich? Molno Anf ra??o er^'ol-t In '^.^ollf^rn "^5,nvor- 
staadnis mit Dr* Linder^ der meinte, es liege 
dnrchar-'.s in seinein Sini':, ironn •''1'^ ^rtl^-ol, '^■»T^h 
bei Ihnen erseheinen konnten* Serostverstandlich 
sollen sie in keiner Weise Ion Artikeln threr 
polioischen Korrespondent. en hier ins Cieheije 
können. 






eparat ftehen Ihnen TArei Arb-^iten der nr^rtert^n *' 
Zeit zu, eine über das iTegertheater in Tew York, 
und eire "nes-oi^echn^nr de» n'*m avch 5.n ie^ttreher 
A:isgabe vorliegenden Buchs von I\£iae Kille';!;« 
Ich labe seit ul:er 30 Tr^hren in Anerlka, vn'"'' bin 
seit Jahren *Iitarbeiter deutscher Zelts chrir^ten 
(Frankfurter "■'^ftr, Goworkpchaftliche -onatshe-"te, 
Ner^iur)» Vorigen ITerbst brachte Carl Kanser mein 
Buch über die *'eue Linke in den V^Sk. 



ro^?er:, von T"^^nen r."»! hSren,^ ob un--"! 
in welcher ForiQ eine 'itarboit rrioglich viaVe* Die 



Es xrirr'.e mich fr 

oglici 
boiien 'Artikel ^inö Ihnen auf all^ "^lle sur Ver- 
offen tlichun?^ unterbreite u* 



Hit ergebenen G-russen 



u^/fwvv H"^ 



Ihr 



SV 



Suhrkamp Verlag 



Herrn 

George Eckstein 

5 Gricket Lane 

Great Neck, New York 11024 / USA 



14. Juli 1975 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 

haben Sie vielen Dank für Ihren Brief vom 2. Juli. 
Ich kann Ihnen heute nur erst eine vage Antwort auf 
Ihre Frage zu Heilbroner /inquiry into Human Prospect" 
geben. Vorläufig hat die deutsche Übersetzung den Titel 
"Die Zukunft des Menschen". Das Erscheinungsdatum ist 
noch unbestimmt. Frühesten^ erscheint das Buch Ende 1975 
bei uns, sicher aber Anfang 197^''« 

Ich hoffe, dass auch diese spärlichen Angaben Ihnen etwa 
von Nutzen sein können, und bin mit freundlichen Grüssen 



s 



SUHRKAKP VERLAG 

~ suhrkamp taschenbücher 

(Renate Laux) 



6 Frankfurt/Main, Lindenstraße 29-35. Postfach 4229. Telefon 7402 31. Telex 4 13 972. Telegramme Suhrkampverlag Frankfurtmain. 
Konten: Deutsche Bank Frankfurt am Main 95/7100. Postscheck Frankfurt am Main 11 5761-609. 



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Friedrich 
Verlag 



Friedrich Verlag 3001 Velber, Im Brande 13 

Mr. George Eckstein 
5, Cricket Lane 

USA - Great Neck, N. Y. 1102^ 



Redaktion «Theater he ute » 

Neue Postanschrift 

3016 Saelze 6 

Im Brande 15 



Velber, den 27 • Oktober 1976 
Ri/hö 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



schönen Dank für Ihren Brief vom 13. Oktober. Es hat 
sich gezeigt, daß es für uns keinen Sinn hat, eine 
regelmäßige^ Korrespondenten-Verbindung mit New York 
einzugehen, sondern daß es für die Leser der Zeit- 
schrift interessanter ist, wenn von Zeit zu Zeit 
Artikel über besondere Ereignisse von verschiedenen 
Autoren, vor allem auch solchen mit genauerer Kennt- 
nis des Deutschen Theaters, abgedruckt werden. 
Deshalb möchte ich von einem solchen Angebot keinen 
Gebrauch machen. 



Mit der Bitte um Verständnis und 



einem freundlichen Gruß 




\ \ k ^^ .X--r^ 



Henning Rischbieter 



Telefon: (03ll) 480868, Telex: 09/22923, Konten: Postscheck Hannover 101138, Stadtspar kasse Hannover 142903, Dresdner Bank AG Hannover 1031879 



13*10,1976 



Herrn Henning Rischbleter 
Redaktion THEATER IIETJTE 
Friedrich Verlag 
^0Q1 Velber 
Im Brande 15 



Sehr geehrter Herr Rischbieter, 

vor einem Jahr korrespondierten wlr**fiber 
eiiien Artikel über das Schwarze Theater, 
eine Idee, die dann fallen gelassen wurde. 

Heute wollte ich bei Ihnen anfragen, oh 
Sie an einer periodischen Berichterstattung 
über - aus welchen ''runden immer - die be- 
merkenswerteren Newyorker Theateratiff^Jhr'in- 
gen^intere?slert wairen. Oder liaben Sie 
dafür schon jemand? 

Man sollte dabei wohl jeweils eine Grupne 
von Aufführungen behandeln, und ich wurde 
mich mehr auf Off- bzw Off-off -Broadway 
konzentrieren, da am Broad\^^ay das laLne 
Entertainment überiiegt. Wie lang, wie oft 
bezw. ^*j?ur welchen Redakt lonsschluss müssten 
Sie mir sagen, ebenso as zu »erwartende 
Honoi^ar. Fotos würde ich natürlich soweit 
möglich mitsenden. New Haven mit den rührigen 
Bühnen von Yale und Long Wharf könnte ich von 
Zelt zu Zelt mit einbeziehen. Als Auswels brauchte 
ich eine Bestätigung auf englisch, etwa: 

**i4r. O.E. is coverlng the New York Theater 
scene for us. Any courtesies extended to him 
will toe greatly appreclated." 

In Erwartung Ihrer Nachricht bin ich 

mit freundlichen Grus sen 



Friedrich 
Verlag 



Friedrich Verlag 3001 Velber, Im Brande 13 

Mr. George Eckstein 
5» Cricket Lane 

Great Neck, New York 1102^ 

U. S. A. 



Redaktion «Theater heute» 



Vell^er,den 22. Oktober 1975 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



schönen Dank für das (tatsächlich besser lesbare) Manuskript 
Ihrer Sendung. Ich habe mir noch einmal angesehen, was Rosen- 
bauer vor zwei Jahren zu diesem Thema in "Theater heute" ge- 
schrieben hat. Ich habe den Eindruck, daß es (auch wegen der 
von Ihnen bestätigten rückläufigen Tendenzen) sich zur Zeit 
wirklich nicht lohnt, wiederum auf das Thema in "Theater heute" 
einzugehen. Es kommt hinzu, daß sich Ihr Manuskript fast aus- 
schließlich mit der Entvicklung der Dramatik, doch so gut wie 
gar nicht mit der des Theaters beschäftigt. Ich möchte des- 
halb vorerst auf das Thema verzichten. 



Mit d^r (Bitte um Verständnis und einem freundlichen Gruß 



Henning Rischbieter 



Telefon: f031lj 480868, Telex: 09/22923, Konten: Postscheck Hannover 101138, Stadtsparkasse Hannover 142905, Dresdner Bank AG Hannover 1031879 



2. September t97| 



Redaktion THKAT^ HKDT^ 
Friedrich Verlag 

Herrn Henning Hlschbieter 
3 001 VelhAr 

Im Brande 15 



Sehr geehrter Herr Hlschbieter, 

besten Dank fm* Ihren Brief vom 3U ^uli. 
dessen Beantwortung sich leider durch 
Ferien verzögert hat. 

Mit gleicher Post geht Ihnen eine Foto« 
Kopie des Manuskriptes der Rundfunk- 
sendung zu. Ich nehme an, "^hr früherer 
Artikel deckt sich mit einem Teil 4es 
meinen. Hs wäre deshalb gut, wenn ich 
bei einer etwaigen Timarbeitung dessen 
Text haben konnte, Auch wäre möglich, 
für Ihre Zeitschrift etwas mehr über 
die eine oder andere Inszenierung zu 
sagen X ebenso sollte ich wissen, "ob 
die längeren Zitate, wie im Manuskript, 
innerhalb des Textes oder aber als Anhang 
gebracht i/erden sollten. Können Sie Foto- 
aufnahmen selbst beschaffen, Vfenn nicht, 
konnte ich versuchen, dabei behilflich zu 
sein. 

Schliesslich wflsste ich gern« ungefähr 
welchen ^Tmfang die Arbeit haben sollte 
und Ihre Honorar-Bate, 



Mit freundlichen Grössen 



Ihr 



Friedrich 
Verlag 



Friedrich Verlag 3001 Velber. Im Brande 13 

Mr. George Eckstein 

5 Cricket Lane 
Great Neck 

New York 1102^ 
U. S. A. 



Redaktion «Theater heute» 



Vel/^er,den Jl . Juli 1975 



Sehr geehrter Herr Eckstein, 



über das Schwarze Theater in den U. S. A. haben wir zuletzt 
vor etwa zwei Jahren etwas publiziert. Das Thema wäre des- 
halb sicher wieder interessant. Ich würde Ihnen vorschlagen, 
daß Sie mir das Manuskript der Rundfunksendung schickten. 
Ich würde dann gleich reagieren. 



Mit einem freundlichen Gruß 




\\ ^ 



>'.^vy 



Henning Rischbieter 



Telefon: (031l) 480868, Telex: 09/22923, Konten: Postscheck Hannover 101138, Stadtsparkasse Hannover 142905, Dresdner Bank AG Hannover 1031879 



^^•7.197? 



Redaktion TH^AT^ FI^TfpTi; 
Herrn Hennlg Hlschbieter 
Velber bATannover 

BDR 



Sehr goehrter Perr HlschMeter, 

eIne\^ins?^df^o''w;.f?'* «en Norddeutschen Rundfunk 
eine einstundige kritische TTberslcht über das 
"l^ene Schwarze T'heater In den USA" fertSfzSLll-n 
De? J?±"S«??^ Herbsten gesendet werden soi?.^"' 
plLlvf^ stellt das schwarze Theater scha^^en In 
?ls L?rLn"?«^r^S^r '"-^^ ^ollH^chen Entwicklung 

ders llnJeLif ^?^^*^ und be.ch^lgt sich besonf 
aers eingehend mit dem Werk von ^A T^Tiiiino ^»^4^^ 

Unrfang wird etwa 30 Maschlnensei'^n Lu Je 30 ?Sleh 
betragen, einschliesslich von etwa 7 Selteri P^s^aS^ 
aus typischen Werken, von mir Abersetzt. 5enn nSttF 

e?s?erf ^SJ JJTJj« Machdruck dieser Arbeit literj 
fflr vH^^JiL oL"***^i^''^.''°" <^®^ Hundfunlrfassung 
»«Lk!?;!^^*! Stirnen für den Zelts chrlftgebrauoh 
S^fl^viJ^S^.y^'^^» wobei eventuelle Son3 el^flnsche 
c^I?^^''^*^^*.^'^'^®" kSnn^en. Ich konnte mir vor- 
?n?erlsle^hl?tef ' ^^^^^^^^* '^ ^^- Thema starkes 

Zu Ihrer Orlentlenjng: Ich bin seit